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	<title>NarutoRPG.de Wiki - Benutzerbeiträge [de]</title>
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	<updated>2026-04-29T05:27:37Z</updated>
	<subtitle>Benutzerbeiträge</subtitle>
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		<id>https://wiki.narutorpg.de/index.php?title=Politik_Takis&amp;diff=27006</id>
		<title>Politik Takis</title>
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		<updated>2016-04-11T13:20:39Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Masao Higurashi: /* Diplomatie */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Auf dieser Seite findet ihr die Übersicht der gültigen Gesetze in Takigakure, sowie die politischen Beziehungen zu den anderen Ninjadörfern und das bestehende Bündnis. Eine Liste der verbotenen Jutsu findet ihr außerdem [http://www.narutorpg.de/Regierung.php?Einanderesland=Taki hier]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Das Machtsystem und seine Organe===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;i&amp;gt;Hier sind die Angaben zu der politischen Führung und deren Aufbau zu finden. Auch Angaben zu dem allgemeinen Handel, Militär und Kriminalität. Zum Handel mit anderen Ninjadörfern siehe bitte weiter unten in der Rubrik [[Politik_Takis#Diplomatie|Diplomatie]].&amp;lt;/i&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Regierung&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine einzige Person lenkt scheinbar seit jeher die Geschicke des Dorfes und ist für dessen Schutz verantwortlich. Dabei wurde die Position des [[Dorfoberhaupt]]es genau so oft unterschiedlich ausgelegt, wie es unterschiedliche [[Dorfoberhaupt|Dorfoberhäupter]] gegeben hatte. Manche waren besonders streng und effizient, andere waren scheinbar freundlich aber hinter den Kulissen aufs Ergebnisorientiert, wieder andere waren sowohl öffentlich als auch im kleineren Kreisen besonders wohlwollend und freundlich. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Doch jeder dieses [[Dorfoberhaupt]] hatte zumindest eines gemeinsam: Er oder Sie war vom Rat Takigakures ernannt worden und musste zusammen mit diesem und nicht gegen diesen regieren. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der Rat selber setzte sich lange Zeit fest aus Mitglieder der vier Grüderclane und ein paar wenigen speziell erwählten Personen zusammen. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Dies wurde vor wenigen Jahren von [[Wichtige_Personen_in_Taki#Muneyaki_Gushiken|Muneyaki Gushiken]] geändert und somit muss jedes Rats Mitglied unabhängig von dessen familiärem Hintergrund ein besonderes Gewicht im dörfischen Leben und für die Bewohner [[Takigakure|Takigakure no Satos]] besitzen. Seitdem besteht der Rat aktuell nur noch aus 3 Personen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Militär&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Militär [[Takigakure|Takigakure no Satos]] besteht ausschließlich aus den Shinobi und Kunoichi des Dorfes vom Rang Genin bis Jounin. Diese haben den Ruf eher milder und freundlicher als z.B. der Bündnispartner zu sein. Dennoch sind sie straff durch organisiert und unterstehen strengen Regeln und Gesetzen. Die ungefähre Anzahl dieser Streitmacht ist schwer zu ermitteln und die Dorfführer wären dumm Zahlen zu nennen. Allerdings kann man sie zwischen 10.000 und 14.000 Shinobi eingrenzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Handel&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für ein Dorf, welches sein Überleben auch seiner Abgeschiedenheit und versteckten Lage verdankte, stellt sich Handel als besonders schwierig dar. So sieht man fast nie Händler von außerhalb im Dorf und wenn, so sind es bekannte Gesichter die das besondere Vertrauen der Dorfführung besitzen. Meistens aber liefern Händler von außerhalb ihre Waren an gesonderte Stellen um das Dorf herum, wo diese dann von in den geheimen Zugängen eingeweihten Personen - meist Shinobi - entgegen genommen und in das Dorf transportiert wird. Hier übernimmt die Dorfbevölkerung den weiteren Verkauf. Dass dies für etwas höhere Preise und eingeschränkte Warenvielfalt sorgt, ist schnell offensichtlich. Damit es der Bevölkerung nicht an dem Nötigsten fehlt wird allerdings im und um das Dorf herum indem sicheren Gebiet von der Bevölkerung vieles selber hergestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Kriminalität&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die abgeschiedene Lage und die kleine Zahl der Dorfbewohner zusammen mit der Abwesenheit Dorf fremder Personen sind einer der gründe für eine besonders geringe Kriminalität. Wenn ein jeder jeden kennt und das schon meist seit dem Kindesalter, so sind Diebstahl und dergleichen eher selten. Umso gravierender sind dafür aber die paar Straftaten, sie dennoch auftreten und fast immer sehr tiefe und persönliche Gründe haben, wenn man mal von kleinen Streichen der Dorf Jugend absieht. Diese Taten werden trotz aller Friedliebigkeit des Dorfes streng und auch hart bestraft, auch wenn Hinrichtungen sehr selten sind und nie öffentlich vollzogen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Allgemeines&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Ursprünge [[Takigakure|Takigakure no Satos]] gehen in eine Zeit zurück, die von Mythen und Sagen umwoben ist. Immer wieder tauchen vier Tier Gottheiten - ein blauer Drache, ein weißer Tiger, ein roter Vogel und eine schwarze Schildkröte - in den Geschichten in und um das Dorf herum auf. Das Dorf selber liegt auf einem hohen Bergplateu am Scheitel eines riesigen Wasserfalls und ist nur über geheime Wege zu betreten. Die abgeschiedene Lage hat für einen besonderen Hang zu Traditionen gesorgt, bietet aber auch Schutz vor Gefahren und neugierigen Augen. Wohl nur wenig andere Orte auf der Welt sind so abgeschieden wie dieses Dorf und manch einer mag sein ganzes Leben im Dorf verbringen ohne jemals etwas anderes von der Welt gesehen zu haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Takigakure und seine Bewohner&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf den ersten Blick bietet Takigakure bereits ein idyllisches Bild, welches noch durch die Art seiner Bewohner verfestigt wird. In Takigakure selbst vergisst man fast augenblicklich den Gedanken daran, dass man sich in einem Dorf einer Militärnation befindet, so friedlich und idyllisch wirkt die Umgebung und seine Bewohner. Viele Ninja in Takigakure tragen während des normalen Alltags nur Teile ihrer Ninjaausrüstung und lassen sperrige Waffen daheim, um keine angespannte Atmosphäre zu verbreiten. Stattdessen tragen sie meist nur ihr Stirnband und, wenn ihr Rang es zulässt, die Ninjaweste Takigakures. Ab und an weisen auch noch Waffen- und Shurikentaschen der Ninja auf ihre Natur hin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Viele Ninja gehen neben ihrem Ninja-Dasein außerdem noch normalen Tätigkeiten nach, sodass eine Vielzahl eigene kleine Dienstleistungen, wie Restaurants, anbieten oder diese Geschäfte zumindest offiziell führen. Dadurch entsteht zwischen den Ninja und den normalen Bewohnern Takigakures meist eine noch engere Bindung, denn so wirken die Ninja für die normale Bevölkerung nicht so weit entfernt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ansonsten gibt es in Takigakure natürlich auch eine Vielzahl normaler Menschen, die keine Ninjaausbildung genossen haben, wenngleich die Zahl kleiner ist als die Zahl an Ninja und Ninja-Anwärtern im Dorf. Diese normalen Menschen werden in Takigakure jedoch als der wichtige Teil des Dorfes respektiert, den sie auch tatsächlich darstellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Takigakure - Hinter der Fassade?====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der idyllische erste Eindruck Takigakures überdeckt jedoch einige im Hintergrund ablaufende Entwicklungen der letzten Zeiten. Denn spätestens seit dem Bluterbenkrieg hatte Takigakure einsehen müssen, dass ihr Dorf nicht unangreifbar ist. Die Entwicklung verlief erst langsam und schleichend und erst in den letzten Jahren wurden sie auch für das ungeschulte Auge leichter sichtbar:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Sicherheitsvorkehrungen wurden verschärft und die Führung Takigakures schien ihren eigenen Untergebenen nicht mehr vollständig zu trauen. Die Einheiten im Bereich Spionage und Verhör wurden deutlich gefördert und des Nachts erhascht man regelmäßig einmal einen Blick auf eine der nun zahlenmäßigen Patrouillen im Dorf. Die Reaktion der Bewohner des Dorfes auf diese Entwicklungen war zweigeteilt: Einige Bewohner verstanden die Notwendigkeit höherer Sicherheitsstandards, hatten sie doch selbst erfahren, dass Takigakure ansonsten einer Gefahr von innen und außen gegenüberstehen könnte, andererseits wünschen sich viele der Bewohner die vollständige Idylle ihres Dorfes zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Strafgesetz===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;§1 Körperverletzung&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wird einem anderen vorsätzlich körperlicher oder geistiger Schaden zugefügt, so ist mit einer Strafe zu rechnen. Das Strafmaß beläuft sich folgender Maßen:&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;mw-collapsible mw-collapsed&amp;quot; &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; colspan=&amp;quot;4&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;&#039;Körperverletzung&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;&#039;Schwere&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot;| &#039;&#039;&#039;Leicht&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot;| &#039;&#039;&#039;Mittel&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot;| &#039;&#039;&#039;Schwer&#039;&#039;&#039;  &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot; | Beschreibung&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | Zu erwartender Schaden unterhalb der ersten [[EP]]-Grenze/weniger als 5% [[BP |Blutverlust]] pro Runde/Schwacher [[psychischer Schaden]]&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | Zu erwartender Schaden unterhalb der zweiten [[EP]]-Grenze/ab 5% [[BP|Blutverlust]] pro Runde/Mittlerer [[psychischer Schaden]]&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | Zu erwartender Schaden oberhalb der zweiten [[EP]]-Grenze/ab 10% [[BP|Blutverlust]] pro Runde/Starker [[psychischer Schaden]] oder höher&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; sytle=&amp;quot;width:10;&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot; | Strafe&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | 5.000 Ryô und 1 D-Rang Strafmission&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | 10.000 Ryô, 15 Tage Gefängnis und 1 C-Rang Strafmission&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | 50.000 Ryô, 30 Tage Gefängnis und 1 B-Rang Strafmission&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Trainingskämpfe unter Aufsicht sind von der Regel ausgeschlossen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;§2 Mord/Tötung/Totschlag&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wer einen anderen vorsätzlich Tötet ohne die Einwilligung des Rates oder Vorgesetzten, muss mit einer Anklage rechnen und wird ebenfalls zum Tode verurteilt.&lt;br /&gt;
In Fällen von ausdrücklicher Notwehr wird Straffreiheit oder Strafminderung empfohlen.&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;mw-collapsible mw-collapsed&amp;quot; &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; colspan=&amp;quot;4&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;&#039;Mord&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;&#039;Schwere&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot;| &#039;&#039;&#039;Leicht&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot;| &#039;&#039;&#039;Mittel&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot;| &#039;&#039;&#039;Schwer&#039;&#039;&#039;  &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot; | Beschreibung&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | -&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | Tötung einer Person aus Fahrlässigkeit.&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | Absicht der Tötung einer Person. &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; sytle=&amp;quot;width:10;&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot; | Strafe&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | -&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | Suspendierung für 21 Tage, 2 C-Rang Strafmission nach der Suspendierung und 6 Monate Überwachung.&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | Todesstrafe oder Siegel Takigakures &amp;lt;ref name=&amp;quot;[1]&amp;quot;&amp;gt;Das Siegel wird derzeitig nicht auferlegt. Eine spätere EE wird dies wieder ermöglichen.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;§3 Hochverrat/Verrat&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wer eine Tat begeht oder plant, die gegen das Interesse des Oberhauptes, des Rates oder Takigakure no Satos steht, wie z.B. Informationen aus Takigakure no Sato ohne Erlaubnis weiter gibt oder Widerstand gegen den hohen Rat leistet, macht sich des Verrates schuldig. Über das Strafmaß entscheidet der hohe Rat von Taki.&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;mw-collapsible mw-collapsed&amp;quot; &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; colspan=&amp;quot;4&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;&#039;Landesverrat&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;&#039;Schwere&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot;| &#039;&#039;&#039;Leicht&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot;| &#039;&#039;&#039;Mittel&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot;| &#039;&#039;&#039;Schwer&#039;&#039;&#039;  &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot; | Beschreibung&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | -&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | Weitergabe von Dorfgeheimnissen in persönlichem Rahmen: z.B. Weitergabe von dorfinternen Jutsu oder Gegenständen.&lt;br /&gt;
Flucht aus dem Dorf, ohne die Absicht diesem Schaden zu wollen.&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | Flucht aus dem Dorf, Mord an einem Ratsmitglied etc.&lt;br /&gt;
Weitergabe von Dorfgeheimnissen in dorfweitem Rahmen: z.B. Weitergabe von Informationen über geheime Missionen, Tätigkeiten oder Persönlichkeiten.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; sytle=&amp;quot;width:10;&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot; | Strafe&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | -&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | 30 Tage Suspendierung, Überwachung für 6 Monate, Einschränkungen beim Erlernen von Jutsu/Fähigkeiten/Sonstiges auf A-Rang/Stufe 3 Niveau für 3 C-Rang Missionen.&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | Todesstrafe oder Siegel Takigakures &amp;lt;ref name=&amp;quot;[1]&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Versuch wird genauso wie die Tat bestraft&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;§4 Brandstiftung&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wer Gebäude, Bäume oder sonstiges Eigentum in Taki vorsätzlich in Brand steckt wird dafür zur Rechenschaft gezogen. Das Strafmaß beläuft sich folgender Maßen, außerdem muss der entstandene Sachschaden ersetzt werden:&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;mw-collapsible mw-collapsed&amp;quot; &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; colspan=&amp;quot;4&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;&#039;Brandstiftung&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;&#039;Schwere&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot;| &#039;&#039;&#039;Leicht&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot;| &#039;&#039;&#039;Mittel&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot;| &#039;&#039;&#039;Schwer&#039;&#039;&#039;  &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot; | Beschreibung&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | Schäden im Wert bis 5.000 Ryô.&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | Schäden in einem Wert ab 5.001 Ryô; In Brand setzen von dorfsymbolträchtige Insignien/Gegenstände.&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | Brandstiftung von Einrichtungen Takigakures oder im Nahen Umfeld (Entfernung &amp;lt;20m).&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; sytle=&amp;quot;width:10;&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot; | Strafe&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | Erstattung des Warenwertes/des Gegenstandes, 5.000 Ryô Strafe und 1 D-Rang Strafmission.&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | Erstattung des Warenwertes/des Gegenstandes, 25.000 Ryô Strafe, 1 C-Rang Strafmission und Überwachung bis zur Ableitung der Mission (mindestens 15 Tage) und 15 Tage Haftstrafe&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | 20 Tage Haftstrafe, 1 B-Rang Strafmission und Überwachung für den Zeitraum bis zur Absolvierung der Mission (mindestens 21 Tage).&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;§5 Sachbeschädigung&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wer mutwillig oder aus Fahrlässigkeit das Eigentum eines anderen Bürgers beschädigt oder zerstört macht sich der der Sachbeschädigung strafbar.&lt;br /&gt;
Eine Anklage wegen Sachbeschädigung kann nur vom Geschädigten selbst vorgebracht werden.&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;mw-collapsible mw-collapsed&amp;quot; &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; colspan=&amp;quot;4&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;&#039;Brandstiftung&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;&#039;Schwere&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot;| &#039;&#039;&#039;Leicht&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot;| &#039;&#039;&#039;Mittel&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot;| &#039;&#039;&#039;Schwer&#039;&#039;&#039;  &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot; | Beschreibung&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | Schäden im Wert bis 5.000 Ryô.&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | Schäden in einem Wert ab 5.001 Ryô; Zerstören/Beschädigen von dorfsymbolträchtige Insignien/Gegenstände.&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | Beschädigung von Einrichtungen Takigakures.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; sytle=&amp;quot;width:10;&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot; | Strafe&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | Erstattung des Warenwertes/des Gegenstandes, 5.000 Ryô Strafe und 1 D-Rang Strafmission.&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | Erstattung des Warenwertes/des Gegenstandes, 25.000 Ryô Strafe, 1 C-Rang Strafmission und Überwachung bis zur Ableitung der Mission (mindestens 15 Tage) und 15 Tage Haftstrafe&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | Erstattung des Warenwertes/des Gegenstandes, 30.000 Ryô Strafe, 20 Tage Haftstrafe, 1 B-Rang Strafmission und Überwachung für den Zeitraum bis zur Absolvierung der Mission (mindestens 21 Tage).&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;§6 Belästigung und Respektlosigkeit&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wer eine andere Person mittels aufdringlichen, unsittlichen oder respektlosen Verhalten massiv belästigt, kann wegen Belästigung zu einer Strafmission* sowie einer Geldbuße von bis zu 5000 Ryô verurteilt werden.&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;mw-collapsible mw-collapsed&amp;quot; &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; colspan=&amp;quot;4&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;&#039;Belästigung und Respektlosigkeit&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;&#039;Schwere&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot;| &#039;&#039;&#039;Leicht&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot;| &#039;&#039;&#039;Mittel&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot;| &#039;&#039;&#039;Schwer&#039;&#039;&#039;  &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot; | Beschreibung&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | Eine leichte Beleidigung/abfälliger kurzer Kommentar gegenüber der Autorität Takigakures, welche nicht verteidigt wurde.&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | Eine mittlere Beleidigung (kurze Ansprache/Hasstirade) gegenüber der Autorität Takigakures, welche nicht verteidigt wurde.&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | -&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; sytle=&amp;quot;width:10;&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot; | Strafe&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | 3.000 Ryo Strafe&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | 5.000 Ryo Strafe und 1 D-Rang Strafmission &lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | -&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;§7 Diebstahl/Raub&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wer einen Gegenstand, der einem anderen gehört, wegnimmt, versteckt oder behält macht sich des Diebstahls schuldig.&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;mw-collapsible mw-collapsed&amp;quot; &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; colspan=&amp;quot;4&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;&#039;Diebstahl / Vandalismus&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;&#039;Schwere&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot;| &#039;&#039;&#039;Leicht&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot;| &#039;&#039;&#039;Mittel&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot;| &#039;&#039;&#039;Schwer&#039;&#039;&#039;  &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot; | Beschreibung&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | Schäden im Wert bis 5.000 Ryô.&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | Schäden in einem Wert ab 5.001 Ryô.&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | Vandalismus von Einrichtungen Takigakures.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; sytle=&amp;quot;width:10;&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot; | Strafe&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | Erstattung des Warenwertes/des Gegenstandes und 5.000 Ryô Strafe&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | Erstattung des Warenwertes/des Gegenstandes, 25.000 Ryô Strafe und 10 Tage Haftstrafe.&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | 15 Tage Haftstrafe, 1 B-Rang Strafmission, Überwachung für den Zeitraum bis zur Absolvierung der Mission (mindestens 15 Tage) und 15 Tage Haftstrafe.&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;§8 Einnahme und Weitergabe von Drogen&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wer eine für ihn verbotene Substanz einnimmt oder diese an einen Unberechtigten weitergibt, macht sich strafbar und muss eine Geldbuße von 5.000 Ryô zahlen.&lt;br /&gt;
Alkohol und Tabakwaren dürfen ab dem 18. Lebensjahr konsumiert werden.&lt;br /&gt;
Missbraucht man Drogen, so gilt dies ebenfalls als Gesetzesverstoß und ist zu ahnden:&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;mw-collapsible mw-collapsed&amp;quot; &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; colspan=&amp;quot;4&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;&#039;Drogenkonsum&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;&#039;Schwere&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot;| &#039;&#039;&#039;Leicht&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot;| &#039;&#039;&#039;Mittel&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot;| &#039;&#039;&#039;Schwer&#039;&#039;&#039;  &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot; | Beschreibung&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | Eigenkonsum einer verboten Droge.&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | -&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | -&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; sytle=&amp;quot;width:10;&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot; | Strafe&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | 5.000 Ryô + 1 D-Rang Strafmission&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | -&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | -&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;§9 Anwärterstatus&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wer sich einmal als Anwärter gemeldet hat, kann diesen Status nur durch Verrat oder Straftat verlieren, ferner ist diese Person verpflichtet wie jeder Ninja auch das Dorf nicht ohne Grund (wie etwa Mission, Diplomatiereise etc.) zu verlassen, Zuwiderhandlung wird wie Verrat oder Hochverrat behandelt.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Sondergenehmigung durch Oberhaupt oder Rat heben dieses Gesetz auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;§10 Meldung einer Straftat&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wer eine Straftat meldet die tatsächlich begangen wurde oder geplant wird, wird mit einer Belohnung von 25% der Geldstrafe belohnt, sollte keine Geldstrafe auf der Verfehlung liegen so wird eine Prämie ab 5000 Ryô bezahlt bei schweren Delikten wie Hochverrat oder Mord 50000 Ryô.&lt;br /&gt;
Es ist Bürgerpflicht eine Straftat zu melden, somit wird eine Falschaussage oder die Verschleierung eines Straftatbestandes ebenso wie die Straftat bestraft.&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;mw-collapsible mw-collapsed&amp;quot; &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; colspan=&amp;quot;4&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;&#039;Falschaussage/Verschleierung einer Straftat&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;&#039;Schwere&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot;| &#039;&#039;&#039;Leicht&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot;| &#039;&#039;&#039;Mittel&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot;| &#039;&#039;&#039;Schwer&#039;&#039;&#039;  &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot; | Beschreibung&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | Falschaussage/Verschleierung einer leichten Straftat.&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | Falschaussage/Verschleierung einer mittleren Straftat.&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | Falschaussage/Verschleierung einer schweren Straftat. &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; sytle=&amp;quot;width:10;&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot; | Strafe&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | Strafe wie für die Verschleierte Straftat. Strafen addieren sich hierbei!&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | Strafe wie für die Verschleierte Straftat. Strafen addieren sich hierbei!&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | Strafe wie für die Verschleierte Straftat. Strafen addieren sich hierbei! &lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
In schweren Fällen kann auch von Verrat ausgegangen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;§11 Jutsu- &amp;amp; Waffeneinsatz&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Einsatz von Jutsus/Waffen geschieht unter der Verantwortung des Einsetzenden und ist erlaubt, solange keine Person sich davon belästigt, geschädigt oder gefährdet fühlt. Die Voraussetzung einer Beschwerde für eine Belästigung oder Gefährdung ist, dass die beschwerende Person den Einsatz der Jutsu oder Waffe selbst wahrgenommen hat. Wird die Anzeige wegen Belästigung angenommen, gilt folgendes Strafmaß:&lt;br /&gt;
Jutsu oder Waffeneinsatz auf dem Übungsgelände sind von dieser Regel ausgenommen. Bei schwereren Verletzung oder Beschädigung (außer an Übungsgeärten/Übungspuppen) treten aber dennoch die entsprechenden Gesetze in Kraft.&amp;quot;&lt;br /&gt;
Eine Beschwerde über eine Verletzung kann nur von der verletzten Person selbst abgegeben werden.&lt;br /&gt;
Ist die verletzte Person in einem Zustand, in der für längere Zeit, keine Beschwerdeabgabe mehr zumutbar ist, so tritt § 1 in Kraft.&lt;br /&gt;
Sollten zu große Schäden entstehen wird nach §5 Sachbeschädigung Anzeige erhoben.&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;mw-collapsible mw-collapsed&amp;quot; &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; colspan=&amp;quot;4&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;&#039;Waffenhandel und Nutzung&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;&#039;Schwere&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot;| &#039;&#039;&#039;Leicht&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot;| &#039;&#039;&#039;Mittel&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot;| &#039;&#039;&#039;Schwer&#039;&#039;&#039;  &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot; | Beschreibung&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | Ein Akademist oder Zivilist trägt eine Waffe offen. &lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | -&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | -&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; sytle=&amp;quot;width:10;&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot; | Strafe&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | 5.000 Ryô und 1 D-Rang Strafmission.&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | -&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | -&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;mw-collapsible mw-collapsed&amp;quot; &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; colspan=&amp;quot;4&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;&#039;Jutsuanwendung&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;&#039;Schwere&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot;| &#039;&#039;&#039;Leicht&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot;| &#039;&#039;&#039;Mittel&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot;| &#039;&#039;&#039;Schwer&#039;&#039;&#039;  &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot; | Beschreibung&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | Wirken von gefährlichen Jutsus außerhalb des Trainingsbereiches&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | -&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | -&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; sytle=&amp;quot;width:10;&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot; | Strafe&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | 5.000 Ryô und 1 D-Rang Strafmission.&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | -&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | -&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;§ 12 Repräsentation des Dorfes&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Dorf ist zu jeder Zeit angemessen zu repräsentieren und nach außen hin zu vertreten. Sollte man sich in einer dem Ruf des Dorfes abträglichen Art und Weise verhalten, wird ein Strafverfahren gegen den Ninja in die Wege geleitet. Ihm drohen dann je nach schwere des Vergehens von einer Geldstrafe, in Höhe von 5.000 Ryo und einer Entschuldigung, bis hin zu einer Degradierung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;mw-collapsible mw-collapsed&amp;quot; &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; colspan=&amp;quot;4&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;&#039;Repräsentation des Dorfes&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;&#039;Schwere&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot;| &#039;&#039;&#039;Leicht&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot;| &#039;&#039;&#039;Mittel&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot;| &#039;&#039;&#039;Schwer&#039;&#039;&#039;  &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot; | Beschreibung&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | (leichtes) Fehlverhalten gegenüber Außenstehenden (Zivilisten oder Ausländern)&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | Beleidigung höherrangiger oder ausländischer Ninja, oder Auftraggeber&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | Angriff oder tätliches Verhalten auf höherrangige oder ausländische Ninja oder Auftraggeber&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; sytle=&amp;quot;width:10;&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot; | Strafe&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | 5.000 Ryo Strafe + formelle Entschuldigung &lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | 2 C-Rang Strafmission und eine Gefängnisstrafe von 30 Tagen.&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | Degradierung (für Akademisten: Rauswurf aus der Akademie).&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;§ 13 Befehlsverweigerung&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Verweigerung eines Befehls gegenüber einer Höherrangigen bzw. grundsätzlich befehlsautorisierten Person wird folgendermaßen bestraft:&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;mw-collapsible mw-collapsed&amp;quot; &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; colspan=&amp;quot;4&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;&#039;Dem Rang unangemessenes Verhalten&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;&#039;Schwere&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot;| &#039;&#039;&#039;Leicht&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot;| &#039;&#039;&#039;Mittel&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot;| &#039;&#039;&#039;Schwer&#039;&#039;&#039;  &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot; | Beschreibung&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | Verhalten, welches die Eignung in Frage stellt, jedoch nur leichte Auswirkungen hat.&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | Verhalten, welches die Eignung in Frage stellt und mittlere Auswirkungen hat (Mission wiederholt nicht erfolgreich abgeschlossen, obwohl der Missionsrang dem des Ninja entspricht).&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | Verhalten, welches die nicht Eignung deutlich zeigt (Als Teamleiter öfters keine Führungskompetenzen aufgewiesen).&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; sytle=&amp;quot;width:10;&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot; | Strafe&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | 2 D-Rang Strafmission.&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | 1 C-Rang Strafmission und eine Suspendierung für die Dauer der Missionen bzw. 21 Tage.&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | Degradierung (für Akademisten: Rauswurf aus der Akademie).&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;mw-collapsible mw-collapsed&amp;quot; &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; colspan=&amp;quot;4&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;&#039;Ungehorsam&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;&#039;Schwere&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot;| &#039;&#039;&#039;Leicht&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot;| &#039;&#039;&#039;Mittel&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot;| &#039;&#039;&#039;Schwer&#039;&#039;&#039;  &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot; | Beschreibung&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | Nicht Befolgen eines Befehls ohne Auswirkungen auf einer Mission.&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | Nicht Befolgen eines Befehls mit leichten Auswirkungen auf einer Mission, beziehungsweise es zu mittleren Personen-/Sachschäden gekommen ist.&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | Nicht Befolgen eines Befehls wodurch die Mission gescheitert ist, beziehungsweise es zu schweren Personen-/Sachschäden gekommen ist.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; sytle=&amp;quot;width:10;&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot; | Strafe&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | Reisesperre und Missionsperre ab A-Rang Missionen für eine Dauer von 3 niederrangige Missionen.&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | Reisesperre und Missionsperre ab B-Rang Missionen für eine Dauer von 3 niederrangige Missionen, sowie 15 Tage Suspendierung.&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | 30 Tage Suspendierung, Degradierung.&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;§ 14 Freiheitsberaubung/Hausfriedensbruch&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wer andere ihrer Freiheit beraubt ist mit der entsprechenden Dauer ihrer Freiheitsberaubung selbst als Gefängnisaufenthalt zu bestrafen, des Weiteren folgen die Zusatzstrafen:&lt;br /&gt;
Ein unerlaubtes Betreten eines Privatgeländes wird wie folgt bestraft:&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;mw-collapsible mw-collapsed&amp;quot; &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; colspan=&amp;quot;4&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;&#039;Hausfriedensbruch/Freiheitsberaubung&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;&#039;Schwere&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot;| &#039;&#039;&#039;Leicht&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot;| &#039;&#039;&#039;Mittel&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot;| &#039;&#039;&#039;Schwer&#039;&#039;&#039;  &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot; | Beschreibung&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | Unerlaubtes Betreten. Festsetzen einer Person ohne Grund für einen Zeitraum &amp;lt;1 Tag.&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | Unerlaubtes, gewaltsames Betreten. Festsetzen einer Person ohne Grund für einen Zeitraum &amp;lt;3 Tag.&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | -&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; sytle=&amp;quot;width:10;&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot; | Strafe&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | 1 D-Rang Strafmission oder den Sold dieser entrichten.&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | 5 Tage Gefängnis, 1 C-Rang Strafmission und 10.000 Ryô.&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | -&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;§ 15 Bedrohung&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei Bedrohungen sowohl von Zivilisten als auch Shinobi ist der Bedrohende folgendermaßen zu bestrafen:&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;mw-collapsible mw-collapsed&amp;quot; &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; colspan=&amp;quot;4&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;&#039;Zwang/Erpressung&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;&#039;Schwere&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot;| &#039;&#039;&#039;Leicht&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot;| &#039;&#039;&#039;Mittel&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot;| &#039;&#039;&#039;Schwer&#039;&#039;&#039;  &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot; | Beschreibung&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | Wird je nach dem was erzwungen wird gehandhabt. Wird eine Straftat erzwungen, so wird grundsätzlich nach Schwere der Straftat gehandelt. Grundsätzlich kommt zudem Körperverletzung hinzu.&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | Freiheitsberaubung&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | - &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; sytle=&amp;quot;width:10;&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot; | Strafe&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | Je nach Aktion, die erpresst/erzwungen wurde. Körperverletzungsdelikt wird zusätzlich auf das verhandelte Strafmaß addiert (die Härte der Körperverletzung wird ebenfalls verhandelt).&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | Je nach Aktion, die erpresst/erzwungen wurde. Körperverletzungsdelikt wird zusätzlich auf das verhandelte Strafmaß addiert (die Härte der Körperverletzung wird ebenfalls verhandelt). Mindestens 15 Tage Gefängnis.&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | - &lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;§16 Strafmündigkeit&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jeder Bürger ab 18 Jahren ist voll strafmündig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ebenso tritt volle Strafmündigkeit ein sollte der Shinobi mindestens den Rang eines Genins innehaben.&lt;br /&gt;
Akademisten unterhalb des 18. Lebensjahres werden in der Regel mit milderen Stafen rechnen können, sofern die Begehung ihrer Straftat auf ihre Unreife zurückzuführen ist, in diesem Fall wird die Strafe um eine Stufe gesenkt. &lt;br /&gt;
Jedoch kann bei schweren Vergehen ein Ausschluss aus der Akademie erfolgen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;§ 17 Wiederholungstaten/Mehrfache Begehung einer Straftat&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Falle mehrfacher Straftaten wird sich das Strafmaß aus jeder zusammen addieren. Bei Begehung von Wiederholungstaten innerhalb eines Jahres, wird das Strafmaß um eine Stufe erhöht (Leichte Körperverletzung wird zu einer mittleren Körperverletzung).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;§ 18 Straffreiheit / Milderung&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
Begeht eine Person eine Straftat, um die Begehung einer anderen Straftat einer zweiten Person zu vereiteln, wird, sofern das Mittel verhältnismäßig war, eine Straffreiheit empfohlen. Als Verhältnismäßig gilt, wenn die begangene Straftat keine höhere Schwere als die der zu vereitelnden Straftat besitzt. Ansonsten hat sich die Person entsprechend dem Straftatbestand zu behaupten, allerdings kann eine Milderung der Strafe zugesprochen werden. Hierbei wird die Strafe um eine Stufe gesenkt, außer es ist bereits eine leichte Strafe vorgesehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;§ 19 Duellierrecht&#039;&#039;&#039; (In Kooperation mit dem Bündnis entstanden)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Begeht eine Person eine Straftat gegen eine weitere Person und das Dorf hat keinen eigenes, oder nur geringes, Interesse an dem Straftatbestand, so kann die geschädigte Person den Täter zu einem öffentlichen Duell in der Arena auffordern, anstatt eine direkte Entschädigung zu erhalten. Der Täter übernimmt bei dem Kampf mögliche Behandlungskosten.&lt;br /&gt;
Bei einem solchen Kampf ist das Dorf in Kenntnis zusetzen, ansonsten macht man sich strafbar (Meldepflicht). Außerdem darf keine starke Gefährdung für die zwei Personen entstehen, ansonsten kann der Straftatbestand der Körperverletzung oder Mord/Tötung bestehen. Eine leichte bis mittlere Körperverletzung gilt bei einem solchen Kampf jedoch als straffrei.&lt;br /&gt;
Wenn das Dorf ein geringes Interesse besitzt, so greift das Gesetz der Begehung mehrerer Straftaten und beide Strafen werden durchgeführt (Duell und die des Dorfes).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Solche Tatbestände mit dem Recht auf ein Duell sind hier gelistet:&lt;br /&gt;
* jegliche Respektlosigkeit&lt;br /&gt;
* leichter Ungehorsam&lt;br /&gt;
* leichte bis mittlere Körperverletzung&lt;br /&gt;
* jeglicher Diebstahl/Raub&lt;br /&gt;
* jeglicher Hausfriedensbruch&lt;br /&gt;
* leichter Betrug&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===[[Diplomatie]]===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;i&amp;gt;Hier ist eine tabellarische Übersicht über die politischen Beziehungen zu den anderen Ninjadörfern. Für weitere Informationen zu der Art der Beziehung siehe den Begriff &amp;quot;[[Diplomatie]]&amp;quot; und deren Erklärungen, hier im Wiki.&amp;lt;/i&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Land                                          !! Verhältnis                                          !! Handelsbeziehung !!Militärische Beziehung !!Forschungsbeziehung !!Waffenstillstand                   &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Konohagakure]]                    &lt;br /&gt;
|| Frieden                    &lt;br /&gt;
|| - &lt;br /&gt;
|| - &lt;br /&gt;
|| - &lt;br /&gt;
|| x&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Sunagakure]]                                          &lt;br /&gt;
|| Frieden                                          &lt;br /&gt;
|| - &lt;br /&gt;
|| -&lt;br /&gt;
|| -&lt;br /&gt;
|| x &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Kumogakure]]                                         &lt;br /&gt;
|| Verbündet                                         &lt;br /&gt;
|| Handel von Dorf-Eigenentwicklungen&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Handel von Rohstoffen&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Handel von sonstiger Ware  &lt;br /&gt;
|| Stellen von Militär&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Gemeinsame Missionen&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ausbildung von Militär&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Stationierung von Militär im jeweils anderen Dorf&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
gemeinsame Ergründung/Erbauung neuer Stützpunkte&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Freie Ein-/Ausreise(Außer Akademisten)&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Auslieferungsabkommen  &lt;br /&gt;
|| Gemeinsame Itemforschung&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Gemeinsame Erforschung sonstiger Dinge &lt;br /&gt;
|| x &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Kiri]]                                          &lt;br /&gt;
|| Verbündet                                        &lt;br /&gt;
|| Handel von Dorf-Eigenentwicklungen&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Handel von Rohstoffen&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Handel von sonstiger Ware  &lt;br /&gt;
|| Stellen von Militär&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Gemeinsame Missionen&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ausbildung von Militär&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Stationierung von Militär im jeweils anderen Dorf&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
gemeinsame Ergründung/Erbauung neuer Stützpunkte&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Freie Ein-/Ausreise(Außer Akademisten)&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Auslieferungsabkommen  &lt;br /&gt;
|| Gemeinsame Itemforschung&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Gemeinsame Erforschung sonstiger Dinge&lt;br /&gt;
|| x&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Iwa]]                                           &lt;br /&gt;
|| Neutral                                           &lt;br /&gt;
|| - || - || - || x&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Amegakure]]                     &lt;br /&gt;
|| Neutral                     &lt;br /&gt;
|| - || - || - || x&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Otogakure]]                   &lt;br /&gt;
|| Neutral                   &lt;br /&gt;
|| - || - || - || x&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Kusagakure]]                     &lt;br /&gt;
|| Frieden                     &lt;br /&gt;
|| - || - || - || x&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
Takigakure führt seit geraumer Zeit ein festes Bündnis mit den zwei Großreichen [[Kirigakure]] und [[Kumogakure]]. Sie unterhalten gemeinsam eine [[Bündnisfestung Kirigakure/Kumogakure/Takigakure]], die sich im Land [[Yu no Kuni]] befindet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Frage-Sektion ==&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;mw-collapsible mw-collapsed wikitable&amp;quot; width=&amp;quot;100%&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Frage-Sektion&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
{{#widget:Iframe&lt;br /&gt;
|url=http://www.narutorpg.de/Includes/FAQSektion/FAQ.php?FAQ_Frage=Politik_Takis&lt;br /&gt;
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|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Navigation ==&lt;br /&gt;
{{Vorlage:Linkliste Kategorien}}&lt;br /&gt;
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		<author><name>Masao Higurashi</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.narutorpg.de/index.php?title=Politik_Takis&amp;diff=27005</id>
		<title>Politik Takis</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.narutorpg.de/index.php?title=Politik_Takis&amp;diff=27005"/>
		<updated>2016-04-11T13:19:55Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Masao Higurashi: /* Diplomatie */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Auf dieser Seite findet ihr die Übersicht der gültigen Gesetze in Takigakure, sowie die politischen Beziehungen zu den anderen Ninjadörfern und das bestehende Bündnis. Eine Liste der verbotenen Jutsu findet ihr außerdem [http://www.narutorpg.de/Regierung.php?Einanderesland=Taki hier]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Das Machtsystem und seine Organe===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;i&amp;gt;Hier sind die Angaben zu der politischen Führung und deren Aufbau zu finden. Auch Angaben zu dem allgemeinen Handel, Militär und Kriminalität. Zum Handel mit anderen Ninjadörfern siehe bitte weiter unten in der Rubrik [[Politik_Takis#Diplomatie|Diplomatie]].&amp;lt;/i&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Regierung&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine einzige Person lenkt scheinbar seit jeher die Geschicke des Dorfes und ist für dessen Schutz verantwortlich. Dabei wurde die Position des [[Dorfoberhaupt]]es genau so oft unterschiedlich ausgelegt, wie es unterschiedliche [[Dorfoberhaupt|Dorfoberhäupter]] gegeben hatte. Manche waren besonders streng und effizient, andere waren scheinbar freundlich aber hinter den Kulissen aufs Ergebnisorientiert, wieder andere waren sowohl öffentlich als auch im kleineren Kreisen besonders wohlwollend und freundlich. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Doch jeder dieses [[Dorfoberhaupt]] hatte zumindest eines gemeinsam: Er oder Sie war vom Rat Takigakures ernannt worden und musste zusammen mit diesem und nicht gegen diesen regieren. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der Rat selber setzte sich lange Zeit fest aus Mitglieder der vier Grüderclane und ein paar wenigen speziell erwählten Personen zusammen. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Dies wurde vor wenigen Jahren von [[Wichtige_Personen_in_Taki#Muneyaki_Gushiken|Muneyaki Gushiken]] geändert und somit muss jedes Rats Mitglied unabhängig von dessen familiärem Hintergrund ein besonderes Gewicht im dörfischen Leben und für die Bewohner [[Takigakure|Takigakure no Satos]] besitzen. Seitdem besteht der Rat aktuell nur noch aus 3 Personen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Militär&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Militär [[Takigakure|Takigakure no Satos]] besteht ausschließlich aus den Shinobi und Kunoichi des Dorfes vom Rang Genin bis Jounin. Diese haben den Ruf eher milder und freundlicher als z.B. der Bündnispartner zu sein. Dennoch sind sie straff durch organisiert und unterstehen strengen Regeln und Gesetzen. Die ungefähre Anzahl dieser Streitmacht ist schwer zu ermitteln und die Dorfführer wären dumm Zahlen zu nennen. Allerdings kann man sie zwischen 10.000 und 14.000 Shinobi eingrenzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Handel&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für ein Dorf, welches sein Überleben auch seiner Abgeschiedenheit und versteckten Lage verdankte, stellt sich Handel als besonders schwierig dar. So sieht man fast nie Händler von außerhalb im Dorf und wenn, so sind es bekannte Gesichter die das besondere Vertrauen der Dorfführung besitzen. Meistens aber liefern Händler von außerhalb ihre Waren an gesonderte Stellen um das Dorf herum, wo diese dann von in den geheimen Zugängen eingeweihten Personen - meist Shinobi - entgegen genommen und in das Dorf transportiert wird. Hier übernimmt die Dorfbevölkerung den weiteren Verkauf. Dass dies für etwas höhere Preise und eingeschränkte Warenvielfalt sorgt, ist schnell offensichtlich. Damit es der Bevölkerung nicht an dem Nötigsten fehlt wird allerdings im und um das Dorf herum indem sicheren Gebiet von der Bevölkerung vieles selber hergestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Kriminalität&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die abgeschiedene Lage und die kleine Zahl der Dorfbewohner zusammen mit der Abwesenheit Dorf fremder Personen sind einer der gründe für eine besonders geringe Kriminalität. Wenn ein jeder jeden kennt und das schon meist seit dem Kindesalter, so sind Diebstahl und dergleichen eher selten. Umso gravierender sind dafür aber die paar Straftaten, sie dennoch auftreten und fast immer sehr tiefe und persönliche Gründe haben, wenn man mal von kleinen Streichen der Dorf Jugend absieht. Diese Taten werden trotz aller Friedliebigkeit des Dorfes streng und auch hart bestraft, auch wenn Hinrichtungen sehr selten sind und nie öffentlich vollzogen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Allgemeines&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Ursprünge [[Takigakure|Takigakure no Satos]] gehen in eine Zeit zurück, die von Mythen und Sagen umwoben ist. Immer wieder tauchen vier Tier Gottheiten - ein blauer Drache, ein weißer Tiger, ein roter Vogel und eine schwarze Schildkröte - in den Geschichten in und um das Dorf herum auf. Das Dorf selber liegt auf einem hohen Bergplateu am Scheitel eines riesigen Wasserfalls und ist nur über geheime Wege zu betreten. Die abgeschiedene Lage hat für einen besonderen Hang zu Traditionen gesorgt, bietet aber auch Schutz vor Gefahren und neugierigen Augen. Wohl nur wenig andere Orte auf der Welt sind so abgeschieden wie dieses Dorf und manch einer mag sein ganzes Leben im Dorf verbringen ohne jemals etwas anderes von der Welt gesehen zu haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Takigakure und seine Bewohner&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf den ersten Blick bietet Takigakure bereits ein idyllisches Bild, welches noch durch die Art seiner Bewohner verfestigt wird. In Takigakure selbst vergisst man fast augenblicklich den Gedanken daran, dass man sich in einem Dorf einer Militärnation befindet, so friedlich und idyllisch wirkt die Umgebung und seine Bewohner. Viele Ninja in Takigakure tragen während des normalen Alltags nur Teile ihrer Ninjaausrüstung und lassen sperrige Waffen daheim, um keine angespannte Atmosphäre zu verbreiten. Stattdessen tragen sie meist nur ihr Stirnband und, wenn ihr Rang es zulässt, die Ninjaweste Takigakures. Ab und an weisen auch noch Waffen- und Shurikentaschen der Ninja auf ihre Natur hin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Viele Ninja gehen neben ihrem Ninja-Dasein außerdem noch normalen Tätigkeiten nach, sodass eine Vielzahl eigene kleine Dienstleistungen, wie Restaurants, anbieten oder diese Geschäfte zumindest offiziell führen. Dadurch entsteht zwischen den Ninja und den normalen Bewohnern Takigakures meist eine noch engere Bindung, denn so wirken die Ninja für die normale Bevölkerung nicht so weit entfernt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ansonsten gibt es in Takigakure natürlich auch eine Vielzahl normaler Menschen, die keine Ninjaausbildung genossen haben, wenngleich die Zahl kleiner ist als die Zahl an Ninja und Ninja-Anwärtern im Dorf. Diese normalen Menschen werden in Takigakure jedoch als der wichtige Teil des Dorfes respektiert, den sie auch tatsächlich darstellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Takigakure - Hinter der Fassade?====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der idyllische erste Eindruck Takigakures überdeckt jedoch einige im Hintergrund ablaufende Entwicklungen der letzten Zeiten. Denn spätestens seit dem Bluterbenkrieg hatte Takigakure einsehen müssen, dass ihr Dorf nicht unangreifbar ist. Die Entwicklung verlief erst langsam und schleichend und erst in den letzten Jahren wurden sie auch für das ungeschulte Auge leichter sichtbar:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Sicherheitsvorkehrungen wurden verschärft und die Führung Takigakures schien ihren eigenen Untergebenen nicht mehr vollständig zu trauen. Die Einheiten im Bereich Spionage und Verhör wurden deutlich gefördert und des Nachts erhascht man regelmäßig einmal einen Blick auf eine der nun zahlenmäßigen Patrouillen im Dorf. Die Reaktion der Bewohner des Dorfes auf diese Entwicklungen war zweigeteilt: Einige Bewohner verstanden die Notwendigkeit höherer Sicherheitsstandards, hatten sie doch selbst erfahren, dass Takigakure ansonsten einer Gefahr von innen und außen gegenüberstehen könnte, andererseits wünschen sich viele der Bewohner die vollständige Idylle ihres Dorfes zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Strafgesetz===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;§1 Körperverletzung&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wird einem anderen vorsätzlich körperlicher oder geistiger Schaden zugefügt, so ist mit einer Strafe zu rechnen. Das Strafmaß beläuft sich folgender Maßen:&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;mw-collapsible mw-collapsed&amp;quot; &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; colspan=&amp;quot;4&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;&#039;Körperverletzung&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;&#039;Schwere&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot;| &#039;&#039;&#039;Leicht&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot;| &#039;&#039;&#039;Mittel&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot;| &#039;&#039;&#039;Schwer&#039;&#039;&#039;  &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot; | Beschreibung&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | Zu erwartender Schaden unterhalb der ersten [[EP]]-Grenze/weniger als 5% [[BP |Blutverlust]] pro Runde/Schwacher [[psychischer Schaden]]&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | Zu erwartender Schaden unterhalb der zweiten [[EP]]-Grenze/ab 5% [[BP|Blutverlust]] pro Runde/Mittlerer [[psychischer Schaden]]&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | Zu erwartender Schaden oberhalb der zweiten [[EP]]-Grenze/ab 10% [[BP|Blutverlust]] pro Runde/Starker [[psychischer Schaden]] oder höher&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; sytle=&amp;quot;width:10;&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot; | Strafe&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | 5.000 Ryô und 1 D-Rang Strafmission&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | 10.000 Ryô, 15 Tage Gefängnis und 1 C-Rang Strafmission&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | 50.000 Ryô, 30 Tage Gefängnis und 1 B-Rang Strafmission&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Trainingskämpfe unter Aufsicht sind von der Regel ausgeschlossen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;§2 Mord/Tötung/Totschlag&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wer einen anderen vorsätzlich Tötet ohne die Einwilligung des Rates oder Vorgesetzten, muss mit einer Anklage rechnen und wird ebenfalls zum Tode verurteilt.&lt;br /&gt;
In Fällen von ausdrücklicher Notwehr wird Straffreiheit oder Strafminderung empfohlen.&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;mw-collapsible mw-collapsed&amp;quot; &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; colspan=&amp;quot;4&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;&#039;Mord&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;&#039;Schwere&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot;| &#039;&#039;&#039;Leicht&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot;| &#039;&#039;&#039;Mittel&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot;| &#039;&#039;&#039;Schwer&#039;&#039;&#039;  &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot; | Beschreibung&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | -&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | Tötung einer Person aus Fahrlässigkeit.&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | Absicht der Tötung einer Person. &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; sytle=&amp;quot;width:10;&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot; | Strafe&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | -&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | Suspendierung für 21 Tage, 2 C-Rang Strafmission nach der Suspendierung und 6 Monate Überwachung.&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | Todesstrafe oder Siegel Takigakures &amp;lt;ref name=&amp;quot;[1]&amp;quot;&amp;gt;Das Siegel wird derzeitig nicht auferlegt. Eine spätere EE wird dies wieder ermöglichen.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;§3 Hochverrat/Verrat&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wer eine Tat begeht oder plant, die gegen das Interesse des Oberhauptes, des Rates oder Takigakure no Satos steht, wie z.B. Informationen aus Takigakure no Sato ohne Erlaubnis weiter gibt oder Widerstand gegen den hohen Rat leistet, macht sich des Verrates schuldig. Über das Strafmaß entscheidet der hohe Rat von Taki.&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;mw-collapsible mw-collapsed&amp;quot; &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; colspan=&amp;quot;4&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;&#039;Landesverrat&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;&#039;Schwere&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot;| &#039;&#039;&#039;Leicht&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot;| &#039;&#039;&#039;Mittel&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot;| &#039;&#039;&#039;Schwer&#039;&#039;&#039;  &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot; | Beschreibung&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | -&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | Weitergabe von Dorfgeheimnissen in persönlichem Rahmen: z.B. Weitergabe von dorfinternen Jutsu oder Gegenständen.&lt;br /&gt;
Flucht aus dem Dorf, ohne die Absicht diesem Schaden zu wollen.&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | Flucht aus dem Dorf, Mord an einem Ratsmitglied etc.&lt;br /&gt;
Weitergabe von Dorfgeheimnissen in dorfweitem Rahmen: z.B. Weitergabe von Informationen über geheime Missionen, Tätigkeiten oder Persönlichkeiten.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; sytle=&amp;quot;width:10;&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot; | Strafe&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | -&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | 30 Tage Suspendierung, Überwachung für 6 Monate, Einschränkungen beim Erlernen von Jutsu/Fähigkeiten/Sonstiges auf A-Rang/Stufe 3 Niveau für 3 C-Rang Missionen.&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | Todesstrafe oder Siegel Takigakures &amp;lt;ref name=&amp;quot;[1]&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Versuch wird genauso wie die Tat bestraft&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;§4 Brandstiftung&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wer Gebäude, Bäume oder sonstiges Eigentum in Taki vorsätzlich in Brand steckt wird dafür zur Rechenschaft gezogen. Das Strafmaß beläuft sich folgender Maßen, außerdem muss der entstandene Sachschaden ersetzt werden:&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;mw-collapsible mw-collapsed&amp;quot; &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; colspan=&amp;quot;4&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;&#039;Brandstiftung&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;&#039;Schwere&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot;| &#039;&#039;&#039;Leicht&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot;| &#039;&#039;&#039;Mittel&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot;| &#039;&#039;&#039;Schwer&#039;&#039;&#039;  &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot; | Beschreibung&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | Schäden im Wert bis 5.000 Ryô.&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | Schäden in einem Wert ab 5.001 Ryô; In Brand setzen von dorfsymbolträchtige Insignien/Gegenstände.&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | Brandstiftung von Einrichtungen Takigakures oder im Nahen Umfeld (Entfernung &amp;lt;20m).&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; sytle=&amp;quot;width:10;&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot; | Strafe&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | Erstattung des Warenwertes/des Gegenstandes, 5.000 Ryô Strafe und 1 D-Rang Strafmission.&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | Erstattung des Warenwertes/des Gegenstandes, 25.000 Ryô Strafe, 1 C-Rang Strafmission und Überwachung bis zur Ableitung der Mission (mindestens 15 Tage) und 15 Tage Haftstrafe&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | 20 Tage Haftstrafe, 1 B-Rang Strafmission und Überwachung für den Zeitraum bis zur Absolvierung der Mission (mindestens 21 Tage).&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;§5 Sachbeschädigung&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wer mutwillig oder aus Fahrlässigkeit das Eigentum eines anderen Bürgers beschädigt oder zerstört macht sich der der Sachbeschädigung strafbar.&lt;br /&gt;
Eine Anklage wegen Sachbeschädigung kann nur vom Geschädigten selbst vorgebracht werden.&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;mw-collapsible mw-collapsed&amp;quot; &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; colspan=&amp;quot;4&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;&#039;Brandstiftung&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;&#039;Schwere&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot;| &#039;&#039;&#039;Leicht&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot;| &#039;&#039;&#039;Mittel&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot;| &#039;&#039;&#039;Schwer&#039;&#039;&#039;  &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot; | Beschreibung&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | Schäden im Wert bis 5.000 Ryô.&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | Schäden in einem Wert ab 5.001 Ryô; Zerstören/Beschädigen von dorfsymbolträchtige Insignien/Gegenstände.&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | Beschädigung von Einrichtungen Takigakures.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; sytle=&amp;quot;width:10;&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot; | Strafe&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | Erstattung des Warenwertes/des Gegenstandes, 5.000 Ryô Strafe und 1 D-Rang Strafmission.&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | Erstattung des Warenwertes/des Gegenstandes, 25.000 Ryô Strafe, 1 C-Rang Strafmission und Überwachung bis zur Ableitung der Mission (mindestens 15 Tage) und 15 Tage Haftstrafe&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | Erstattung des Warenwertes/des Gegenstandes, 30.000 Ryô Strafe, 20 Tage Haftstrafe, 1 B-Rang Strafmission und Überwachung für den Zeitraum bis zur Absolvierung der Mission (mindestens 21 Tage).&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;§6 Belästigung und Respektlosigkeit&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wer eine andere Person mittels aufdringlichen, unsittlichen oder respektlosen Verhalten massiv belästigt, kann wegen Belästigung zu einer Strafmission* sowie einer Geldbuße von bis zu 5000 Ryô verurteilt werden.&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;mw-collapsible mw-collapsed&amp;quot; &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; colspan=&amp;quot;4&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;&#039;Belästigung und Respektlosigkeit&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;&#039;Schwere&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot;| &#039;&#039;&#039;Leicht&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot;| &#039;&#039;&#039;Mittel&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot;| &#039;&#039;&#039;Schwer&#039;&#039;&#039;  &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot; | Beschreibung&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | Eine leichte Beleidigung/abfälliger kurzer Kommentar gegenüber der Autorität Takigakures, welche nicht verteidigt wurde.&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | Eine mittlere Beleidigung (kurze Ansprache/Hasstirade) gegenüber der Autorität Takigakures, welche nicht verteidigt wurde.&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | -&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; sytle=&amp;quot;width:10;&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot; | Strafe&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | 3.000 Ryo Strafe&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | 5.000 Ryo Strafe und 1 D-Rang Strafmission &lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | -&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;§7 Diebstahl/Raub&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wer einen Gegenstand, der einem anderen gehört, wegnimmt, versteckt oder behält macht sich des Diebstahls schuldig.&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;mw-collapsible mw-collapsed&amp;quot; &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; colspan=&amp;quot;4&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;&#039;Diebstahl / Vandalismus&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;&#039;Schwere&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot;| &#039;&#039;&#039;Leicht&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot;| &#039;&#039;&#039;Mittel&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot;| &#039;&#039;&#039;Schwer&#039;&#039;&#039;  &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot; | Beschreibung&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | Schäden im Wert bis 5.000 Ryô.&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | Schäden in einem Wert ab 5.001 Ryô.&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | Vandalismus von Einrichtungen Takigakures.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; sytle=&amp;quot;width:10;&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot; | Strafe&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | Erstattung des Warenwertes/des Gegenstandes und 5.000 Ryô Strafe&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | Erstattung des Warenwertes/des Gegenstandes, 25.000 Ryô Strafe und 10 Tage Haftstrafe.&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | 15 Tage Haftstrafe, 1 B-Rang Strafmission, Überwachung für den Zeitraum bis zur Absolvierung der Mission (mindestens 15 Tage) und 15 Tage Haftstrafe.&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;§8 Einnahme und Weitergabe von Drogen&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wer eine für ihn verbotene Substanz einnimmt oder diese an einen Unberechtigten weitergibt, macht sich strafbar und muss eine Geldbuße von 5.000 Ryô zahlen.&lt;br /&gt;
Alkohol und Tabakwaren dürfen ab dem 18. Lebensjahr konsumiert werden.&lt;br /&gt;
Missbraucht man Drogen, so gilt dies ebenfalls als Gesetzesverstoß und ist zu ahnden:&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;mw-collapsible mw-collapsed&amp;quot; &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; colspan=&amp;quot;4&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;&#039;Drogenkonsum&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;&#039;Schwere&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot;| &#039;&#039;&#039;Leicht&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot;| &#039;&#039;&#039;Mittel&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot;| &#039;&#039;&#039;Schwer&#039;&#039;&#039;  &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot; | Beschreibung&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | Eigenkonsum einer verboten Droge.&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | -&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | -&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; sytle=&amp;quot;width:10;&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot; | Strafe&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | 5.000 Ryô + 1 D-Rang Strafmission&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | -&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | -&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;§9 Anwärterstatus&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wer sich einmal als Anwärter gemeldet hat, kann diesen Status nur durch Verrat oder Straftat verlieren, ferner ist diese Person verpflichtet wie jeder Ninja auch das Dorf nicht ohne Grund (wie etwa Mission, Diplomatiereise etc.) zu verlassen, Zuwiderhandlung wird wie Verrat oder Hochverrat behandelt.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Sondergenehmigung durch Oberhaupt oder Rat heben dieses Gesetz auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;§10 Meldung einer Straftat&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wer eine Straftat meldet die tatsächlich begangen wurde oder geplant wird, wird mit einer Belohnung von 25% der Geldstrafe belohnt, sollte keine Geldstrafe auf der Verfehlung liegen so wird eine Prämie ab 5000 Ryô bezahlt bei schweren Delikten wie Hochverrat oder Mord 50000 Ryô.&lt;br /&gt;
Es ist Bürgerpflicht eine Straftat zu melden, somit wird eine Falschaussage oder die Verschleierung eines Straftatbestandes ebenso wie die Straftat bestraft.&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;mw-collapsible mw-collapsed&amp;quot; &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; colspan=&amp;quot;4&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;&#039;Falschaussage/Verschleierung einer Straftat&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;&#039;Schwere&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot;| &#039;&#039;&#039;Leicht&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot;| &#039;&#039;&#039;Mittel&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot;| &#039;&#039;&#039;Schwer&#039;&#039;&#039;  &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot; | Beschreibung&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | Falschaussage/Verschleierung einer leichten Straftat.&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | Falschaussage/Verschleierung einer mittleren Straftat.&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | Falschaussage/Verschleierung einer schweren Straftat. &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; sytle=&amp;quot;width:10;&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot; | Strafe&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | Strafe wie für die Verschleierte Straftat. Strafen addieren sich hierbei!&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | Strafe wie für die Verschleierte Straftat. Strafen addieren sich hierbei!&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | Strafe wie für die Verschleierte Straftat. Strafen addieren sich hierbei! &lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
In schweren Fällen kann auch von Verrat ausgegangen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;§11 Jutsu- &amp;amp; Waffeneinsatz&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Einsatz von Jutsus/Waffen geschieht unter der Verantwortung des Einsetzenden und ist erlaubt, solange keine Person sich davon belästigt, geschädigt oder gefährdet fühlt. Die Voraussetzung einer Beschwerde für eine Belästigung oder Gefährdung ist, dass die beschwerende Person den Einsatz der Jutsu oder Waffe selbst wahrgenommen hat. Wird die Anzeige wegen Belästigung angenommen, gilt folgendes Strafmaß:&lt;br /&gt;
Jutsu oder Waffeneinsatz auf dem Übungsgelände sind von dieser Regel ausgenommen. Bei schwereren Verletzung oder Beschädigung (außer an Übungsgeärten/Übungspuppen) treten aber dennoch die entsprechenden Gesetze in Kraft.&amp;quot;&lt;br /&gt;
Eine Beschwerde über eine Verletzung kann nur von der verletzten Person selbst abgegeben werden.&lt;br /&gt;
Ist die verletzte Person in einem Zustand, in der für längere Zeit, keine Beschwerdeabgabe mehr zumutbar ist, so tritt § 1 in Kraft.&lt;br /&gt;
Sollten zu große Schäden entstehen wird nach §5 Sachbeschädigung Anzeige erhoben.&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;mw-collapsible mw-collapsed&amp;quot; &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; colspan=&amp;quot;4&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;&#039;Waffenhandel und Nutzung&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;&#039;Schwere&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot;| &#039;&#039;&#039;Leicht&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot;| &#039;&#039;&#039;Mittel&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot;| &#039;&#039;&#039;Schwer&#039;&#039;&#039;  &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot; | Beschreibung&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | Ein Akademist oder Zivilist trägt eine Waffe offen. &lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | -&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | -&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; sytle=&amp;quot;width:10;&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot; | Strafe&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | 5.000 Ryô und 1 D-Rang Strafmission.&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | -&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | -&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;mw-collapsible mw-collapsed&amp;quot; &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; colspan=&amp;quot;4&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;&#039;Jutsuanwendung&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;&#039;Schwere&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot;| &#039;&#039;&#039;Leicht&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot;| &#039;&#039;&#039;Mittel&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot;| &#039;&#039;&#039;Schwer&#039;&#039;&#039;  &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot; | Beschreibung&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | Wirken von gefährlichen Jutsus außerhalb des Trainingsbereiches&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | -&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | -&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; sytle=&amp;quot;width:10;&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot; | Strafe&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | 5.000 Ryô und 1 D-Rang Strafmission.&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | -&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | -&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;§ 12 Repräsentation des Dorfes&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Dorf ist zu jeder Zeit angemessen zu repräsentieren und nach außen hin zu vertreten. Sollte man sich in einer dem Ruf des Dorfes abträglichen Art und Weise verhalten, wird ein Strafverfahren gegen den Ninja in die Wege geleitet. Ihm drohen dann je nach schwere des Vergehens von einer Geldstrafe, in Höhe von 5.000 Ryo und einer Entschuldigung, bis hin zu einer Degradierung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;mw-collapsible mw-collapsed&amp;quot; &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; colspan=&amp;quot;4&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;&#039;Repräsentation des Dorfes&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;&#039;Schwere&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot;| &#039;&#039;&#039;Leicht&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot;| &#039;&#039;&#039;Mittel&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot;| &#039;&#039;&#039;Schwer&#039;&#039;&#039;  &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot; | Beschreibung&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | (leichtes) Fehlverhalten gegenüber Außenstehenden (Zivilisten oder Ausländern)&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | Beleidigung höherrangiger oder ausländischer Ninja, oder Auftraggeber&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | Angriff oder tätliches Verhalten auf höherrangige oder ausländische Ninja oder Auftraggeber&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; sytle=&amp;quot;width:10;&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot; | Strafe&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | 5.000 Ryo Strafe + formelle Entschuldigung &lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | 2 C-Rang Strafmission und eine Gefängnisstrafe von 30 Tagen.&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | Degradierung (für Akademisten: Rauswurf aus der Akademie).&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;§ 13 Befehlsverweigerung&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Verweigerung eines Befehls gegenüber einer Höherrangigen bzw. grundsätzlich befehlsautorisierten Person wird folgendermaßen bestraft:&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;mw-collapsible mw-collapsed&amp;quot; &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; colspan=&amp;quot;4&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;&#039;Dem Rang unangemessenes Verhalten&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;&#039;Schwere&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot;| &#039;&#039;&#039;Leicht&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot;| &#039;&#039;&#039;Mittel&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot;| &#039;&#039;&#039;Schwer&#039;&#039;&#039;  &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot; | Beschreibung&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | Verhalten, welches die Eignung in Frage stellt, jedoch nur leichte Auswirkungen hat.&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | Verhalten, welches die Eignung in Frage stellt und mittlere Auswirkungen hat (Mission wiederholt nicht erfolgreich abgeschlossen, obwohl der Missionsrang dem des Ninja entspricht).&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | Verhalten, welches die nicht Eignung deutlich zeigt (Als Teamleiter öfters keine Führungskompetenzen aufgewiesen).&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; sytle=&amp;quot;width:10;&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot; | Strafe&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | 2 D-Rang Strafmission.&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | 1 C-Rang Strafmission und eine Suspendierung für die Dauer der Missionen bzw. 21 Tage.&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | Degradierung (für Akademisten: Rauswurf aus der Akademie).&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;mw-collapsible mw-collapsed&amp;quot; &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; colspan=&amp;quot;4&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;&#039;Ungehorsam&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;&#039;Schwere&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot;| &#039;&#039;&#039;Leicht&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot;| &#039;&#039;&#039;Mittel&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot;| &#039;&#039;&#039;Schwer&#039;&#039;&#039;  &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot; | Beschreibung&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | Nicht Befolgen eines Befehls ohne Auswirkungen auf einer Mission.&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | Nicht Befolgen eines Befehls mit leichten Auswirkungen auf einer Mission, beziehungsweise es zu mittleren Personen-/Sachschäden gekommen ist.&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | Nicht Befolgen eines Befehls wodurch die Mission gescheitert ist, beziehungsweise es zu schweren Personen-/Sachschäden gekommen ist.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; sytle=&amp;quot;width:10;&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot; | Strafe&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | Reisesperre und Missionsperre ab A-Rang Missionen für eine Dauer von 3 niederrangige Missionen.&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | Reisesperre und Missionsperre ab B-Rang Missionen für eine Dauer von 3 niederrangige Missionen, sowie 15 Tage Suspendierung.&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | 30 Tage Suspendierung, Degradierung.&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;§ 14 Freiheitsberaubung/Hausfriedensbruch&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wer andere ihrer Freiheit beraubt ist mit der entsprechenden Dauer ihrer Freiheitsberaubung selbst als Gefängnisaufenthalt zu bestrafen, des Weiteren folgen die Zusatzstrafen:&lt;br /&gt;
Ein unerlaubtes Betreten eines Privatgeländes wird wie folgt bestraft:&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;mw-collapsible mw-collapsed&amp;quot; &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; colspan=&amp;quot;4&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;&#039;Hausfriedensbruch/Freiheitsberaubung&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;&#039;Schwere&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot;| &#039;&#039;&#039;Leicht&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot;| &#039;&#039;&#039;Mittel&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot;| &#039;&#039;&#039;Schwer&#039;&#039;&#039;  &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot; | Beschreibung&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | Unerlaubtes Betreten. Festsetzen einer Person ohne Grund für einen Zeitraum &amp;lt;1 Tag.&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | Unerlaubtes, gewaltsames Betreten. Festsetzen einer Person ohne Grund für einen Zeitraum &amp;lt;3 Tag.&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | -&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; sytle=&amp;quot;width:10;&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot; | Strafe&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | 1 D-Rang Strafmission oder den Sold dieser entrichten.&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | 5 Tage Gefängnis, 1 C-Rang Strafmission und 10.000 Ryô.&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | -&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;§ 15 Bedrohung&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei Bedrohungen sowohl von Zivilisten als auch Shinobi ist der Bedrohende folgendermaßen zu bestrafen:&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;mw-collapsible mw-collapsed&amp;quot; &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; colspan=&amp;quot;4&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;&#039;Zwang/Erpressung&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;&#039;Schwere&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot;| &#039;&#039;&#039;Leicht&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot;| &#039;&#039;&#039;Mittel&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot;| &#039;&#039;&#039;Schwer&#039;&#039;&#039;  &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot; | Beschreibung&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | Wird je nach dem was erzwungen wird gehandhabt. Wird eine Straftat erzwungen, so wird grundsätzlich nach Schwere der Straftat gehandelt. Grundsätzlich kommt zudem Körperverletzung hinzu.&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | Freiheitsberaubung&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | - &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; sytle=&amp;quot;width:10;&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot; | Strafe&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | Je nach Aktion, die erpresst/erzwungen wurde. Körperverletzungsdelikt wird zusätzlich auf das verhandelte Strafmaß addiert (die Härte der Körperverletzung wird ebenfalls verhandelt).&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | Je nach Aktion, die erpresst/erzwungen wurde. Körperverletzungsdelikt wird zusätzlich auf das verhandelte Strafmaß addiert (die Härte der Körperverletzung wird ebenfalls verhandelt). Mindestens 15 Tage Gefängnis.&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | - &lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;§16 Strafmündigkeit&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jeder Bürger ab 18 Jahren ist voll strafmündig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ebenso tritt volle Strafmündigkeit ein sollte der Shinobi mindestens den Rang eines Genins innehaben.&lt;br /&gt;
Akademisten unterhalb des 18. Lebensjahres werden in der Regel mit milderen Stafen rechnen können, sofern die Begehung ihrer Straftat auf ihre Unreife zurückzuführen ist, in diesem Fall wird die Strafe um eine Stufe gesenkt. &lt;br /&gt;
Jedoch kann bei schweren Vergehen ein Ausschluss aus der Akademie erfolgen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;§ 17 Wiederholungstaten/Mehrfache Begehung einer Straftat&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Falle mehrfacher Straftaten wird sich das Strafmaß aus jeder zusammen addieren. Bei Begehung von Wiederholungstaten innerhalb eines Jahres, wird das Strafmaß um eine Stufe erhöht (Leichte Körperverletzung wird zu einer mittleren Körperverletzung).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;§ 18 Straffreiheit / Milderung&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
Begeht eine Person eine Straftat, um die Begehung einer anderen Straftat einer zweiten Person zu vereiteln, wird, sofern das Mittel verhältnismäßig war, eine Straffreiheit empfohlen. Als Verhältnismäßig gilt, wenn die begangene Straftat keine höhere Schwere als die der zu vereitelnden Straftat besitzt. Ansonsten hat sich die Person entsprechend dem Straftatbestand zu behaupten, allerdings kann eine Milderung der Strafe zugesprochen werden. Hierbei wird die Strafe um eine Stufe gesenkt, außer es ist bereits eine leichte Strafe vorgesehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;§ 19 Duellierrecht&#039;&#039;&#039; (In Kooperation mit dem Bündnis entstanden)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Begeht eine Person eine Straftat gegen eine weitere Person und das Dorf hat keinen eigenes, oder nur geringes, Interesse an dem Straftatbestand, so kann die geschädigte Person den Täter zu einem öffentlichen Duell in der Arena auffordern, anstatt eine direkte Entschädigung zu erhalten. Der Täter übernimmt bei dem Kampf mögliche Behandlungskosten.&lt;br /&gt;
Bei einem solchen Kampf ist das Dorf in Kenntnis zusetzen, ansonsten macht man sich strafbar (Meldepflicht). Außerdem darf keine starke Gefährdung für die zwei Personen entstehen, ansonsten kann der Straftatbestand der Körperverletzung oder Mord/Tötung bestehen. Eine leichte bis mittlere Körperverletzung gilt bei einem solchen Kampf jedoch als straffrei.&lt;br /&gt;
Wenn das Dorf ein geringes Interesse besitzt, so greift das Gesetz der Begehung mehrerer Straftaten und beide Strafen werden durchgeführt (Duell und die des Dorfes).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Solche Tatbestände mit dem Recht auf ein Duell sind hier gelistet:&lt;br /&gt;
* jegliche Respektlosigkeit&lt;br /&gt;
* leichter Ungehorsam&lt;br /&gt;
* leichte bis mittlere Körperverletzung&lt;br /&gt;
* jeglicher Diebstahl/Raub&lt;br /&gt;
* jeglicher Hausfriedensbruch&lt;br /&gt;
* leichter Betrug&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===[[Diplomatie]]===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;i&amp;gt;Hier ist eine tabellarische Übersicht über die politischen Beziehungen zu den anderen Ninjadörfern. Für weitere Informationen zu der Art der Beziehung siehe den Begriff &amp;quot;[[Diplomatie]]&amp;quot; und deren Erklärungen, hier im Wiki.&amp;lt;/i&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Land                                          !! Verhältnis                                          !! Handelsbeziehung !!Militärische Beziehung !!Forschungsbeziehung !!Waffenstillstand                   &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Konohagakure]]                    &lt;br /&gt;
|| Frieden                    &lt;br /&gt;
|| - &lt;br /&gt;
|| - &lt;br /&gt;
|| - &lt;br /&gt;
|| x&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Sunagakure]]                                          &lt;br /&gt;
|| Frieden                                          &lt;br /&gt;
|| - &lt;br /&gt;
|| -&lt;br /&gt;
|| -&lt;br /&gt;
|| x &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Kumogakure]]                                         &lt;br /&gt;
|| Verbündet                                         &lt;br /&gt;
|| Handel von Dorf-Eigenentwicklungen&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Handel von Rohstoffen&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Handel von sonstiger Ware  &lt;br /&gt;
|| Stellen von Militär&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Gemeinsame Missionen&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ausbildung von Militär&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Stationierung von Militär im jeweils anderen Dorf&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
gemeinsame Ergründung/Erbauung neuer Stützpunkte&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Freie Ein-/Ausreise(Außer Akademisten)&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Auslieferungsabkommen  &lt;br /&gt;
|| Gemeinsame Itemforschung&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Gemeinsame Erforschung sonstiger Dinge &lt;br /&gt;
|| x &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Kiri]]                                          &lt;br /&gt;
|| Verbündet                                        &lt;br /&gt;
|| Handel von Dorf-Eigenentwicklungen&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Handel von Rohstoffen&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Handel von sonstiger Ware  &lt;br /&gt;
|| Stellen von Militär&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Gemeinsame Missionen&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ausbildung von Militär&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Stationierung von Militär im jeweils anderen Dorf&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
gemeinsame Ergründung/Erbauung neuer Stützpunkte&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Freie Ein-/Ausreise(Außer Akademisten)&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Auslieferungsabkommen  &lt;br /&gt;
|| Gemeinsame Itemforschung&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Gemeinsame Erforschung sonstiger Dinge&lt;br /&gt;
|| x&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Iwa]]                                           &lt;br /&gt;
|| Neutral                                           &lt;br /&gt;
|| - || - || - || x&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Amegakure]]                     &lt;br /&gt;
|| Neutral                     &lt;br /&gt;
|| - || - || - || x&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Otogakure]]                   &lt;br /&gt;
|| Neutral                   &lt;br /&gt;
|| - || - || - || x&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Kusagakure]]                     &lt;br /&gt;
|| Frieden                     &lt;br /&gt;
|| - || - || - || x&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
Takigakure führt seit geraumer Zeit ein festes Bündnis mit den zwei Großreichen [[Kirigakure]] und [[Kumogakure]]. Sie unterhalten gemeinsam eine [[Bündnisfestung_Kirigakure/Kumogakure/Takigakure Bündnisfestung]], die sich im Land [[Yu no Kuni]] befindet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Frage-Sektion ==&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;mw-collapsible mw-collapsed wikitable&amp;quot; width=&amp;quot;100%&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Frage-Sektion&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
{{#widget:Iframe&lt;br /&gt;
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}}&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Navigation ==&lt;br /&gt;
{{Vorlage:Linkliste Kategorien}}&lt;br /&gt;
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		<author><name>Masao Higurashi</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.narutorpg.de/index.php?title=Politik_Takis&amp;diff=26875</id>
		<title>Politik Takis</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.narutorpg.de/index.php?title=Politik_Takis&amp;diff=26875"/>
		<updated>2016-04-09T12:57:54Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Masao Higurashi: /* Strafgesetz */ Anpassungen von Gesetzestexten&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Auf dieser Seite findet ihr die Übersicht der gültigen Gesetze in Takigakure, sowie die politischen Beziehungen zu den anderen Ninjadörfern und das bestehende Bündnis. Eine Liste der verbotenen Jutsu findet ihr außerdem [http://www.narutorpg.de/Regierung.php?Einanderesland=Taki hier]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Das Machtsystem und seine Organe===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;i&amp;gt;Hier sind die Angaben zu der politischen Führung und deren Aufbau zu finden. Auch Angaben zu dem allgemeinen Handel, Militär und Kriminalität. Zum Handel mit anderen Ninjadörfern siehe bitte weiter unten in der Rubrik [[Politik_Takis#Diplomatie|Diplomatie]].&amp;lt;/i&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Regierung&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine einzige Person lenkt scheinbar seit jeher die Geschicke des Dorfes und ist für dessen Schutz verantwortlich. Dabei wurde die Position des [[Dorfoberhaupt]]es genau so oft unterschiedlich ausgelegt, wie es unterschiedliche [[Dorfoberhaupt|Dorfoberhäupter]] gegeben hatte. Manche waren besonders streng und effizient, andere waren scheinbar freundlich aber hinter den Kulissen aufs Ergebnisorientiert, wieder andere waren sowohl öffentlich als auch im kleineren Kreisen besonders wohlwollend und freundlich. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Doch jeder dieses [[Dorfoberhaupt]] hatte zumindest eines gemeinsam: Er oder Sie war vom Rat Takigakures ernannt worden und musste zusammen mit diesem und nicht gegen diesen regieren. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der Rat selber setzte sich lange Zeit fest aus Mitglieder der vier Grüderclane und ein paar wenigen speziell erwählten Personen zusammen. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Dies wurde vor wenigen Jahren von [[Wichtige_Personen_in_Taki#Muneyaki_Gushiken|Muneyaki Gushiken]] geändert und somit muss jedes Rats Mitglied unabhängig von dessen familiärem Hintergrund ein besonderes Gewicht im dörfischen Leben und für die Bewohner [[Takigakure|Takigakure no Satos]] besitzen. Seitdem besteht der Rat aktuell nur noch aus 3 Personen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Militär&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Militär [[Takigakure|Takigakure no Satos]] besteht ausschließlich aus den Shinobi und Kunoichi des Dorfes vom Rang Genin bis Jounin. Diese haben den Ruf eher milder und freundlicher als z.B. der Bündnispartner zu sein. Dennoch sind sie straff durch organisiert und unterstehen strengen Regeln und Gesetzen. Die ungefähre Anzahl dieser Streitmacht ist schwer zu ermitteln und die Dorfführer wären dumm Zahlen zu nennen. Allerdings kann man sie zwischen 10.000 und 14.000 Shinobi eingrenzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Handel&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für ein Dorf, welches sein Überleben auch seiner Abgeschiedenheit und versteckten Lage verdankte, stellt sich Handel als besonders schwierig dar. So sieht man fast nie Händler von außerhalb im Dorf und wenn, so sind es bekannte Gesichter die das besondere Vertrauen der Dorfführung besitzen. Meistens aber liefern Händler von außerhalb ihre Waren an gesonderte Stellen um das Dorf herum, wo diese dann von in den geheimen Zugängen eingeweihten Personen - meist Shinobi - entgegen genommen und in das Dorf transportiert wird. Hier übernimmt die Dorfbevölkerung den weiteren Verkauf. Dass dies für etwas höhere Preise und eingeschränkte Warenvielfalt sorgt, ist schnell offensichtlich. Damit es der Bevölkerung nicht an dem Nötigsten fehlt wird allerdings im und um das Dorf herum indem sicheren Gebiet von der Bevölkerung vieles selber hergestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Kriminalität&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die abgeschiedene Lage und die kleine Zahl der Dorfbewohner zusammen mit der Abwesenheit Dorf fremder Personen sind einer der gründe für eine besonders geringe Kriminalität. Wenn ein jeder jeden kennt und das schon meist seit dem Kindesalter, so sind Diebstahl und dergleichen eher selten. Umso gravierender sind dafür aber die paar Straftaten, sie dennoch auftreten und fast immer sehr tiefe und persönliche Gründe haben, wenn man mal von kleinen Streichen der Dorf Jugend absieht. Diese Taten werden trotz aller Friedliebigkeit des Dorfes streng und auch hart bestraft, auch wenn Hinrichtungen sehr selten sind und nie öffentlich vollzogen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Allgemeines&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Ursprünge [[Takigakure|Takigakure no Satos]] gehen in eine Zeit zurück, die von Mythen und Sagen umwoben ist. Immer wieder tauchen vier Tier Gottheiten - ein blauer Drache, ein weißer Tiger, ein roter Vogel und eine schwarze Schildkröte - in den Geschichten in und um das Dorf herum auf. Das Dorf selber liegt auf einem hohen Bergplateu am Scheitel eines riesigen Wasserfalls und ist nur über geheime Wege zu betreten. Die abgeschiedene Lage hat für einen besonderen Hang zu Traditionen gesorgt, bietet aber auch Schutz vor Gefahren und neugierigen Augen. Wohl nur wenig andere Orte auf der Welt sind so abgeschieden wie dieses Dorf und manch einer mag sein ganzes Leben im Dorf verbringen ohne jemals etwas anderes von der Welt gesehen zu haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Takigakure und seine Bewohner&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf den ersten Blick bietet Takigakure bereits ein idyllisches Bild, welches noch durch die Art seiner Bewohner verfestigt wird. In Takigakure selbst vergisst man fast augenblicklich den Gedanken daran, dass man sich in einem Dorf einer Militärnation befindet, so friedlich und idyllisch wirkt die Umgebung und seine Bewohner. Viele Ninja in Takigakure tragen während des normalen Alltags nur Teile ihrer Ninjaausrüstung und lassen sperrige Waffen daheim, um keine angespannte Atmosphäre zu verbreiten. Stattdessen tragen sie meist nur ihr Stirnband und, wenn ihr Rang es zulässt, die Ninjaweste Takigakures. Ab und an weisen auch noch Waffen- und Shurikentaschen der Ninja auf ihre Natur hin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Viele Ninja gehen neben ihrem Ninja-Dasein außerdem noch normalen Tätigkeiten nach, sodass eine Vielzahl eigene kleine Dienstleistungen, wie Restaurants, anbieten oder diese Geschäfte zumindest offiziell führen. Dadurch entsteht zwischen den Ninja und den normalen Bewohnern Takigakures meist eine noch engere Bindung, denn so wirken die Ninja für die normale Bevölkerung nicht so weit entfernt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ansonsten gibt es in Takigakure natürlich auch eine Vielzahl normaler Menschen, die keine Ninjaausbildung genossen haben, wenngleich die Zahl kleiner ist als die Zahl an Ninja und Ninja-Anwärtern im Dorf. Diese normalen Menschen werden in Takigakure jedoch als der wichtige Teil des Dorfes respektiert, den sie auch tatsächlich darstellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Takigakure - Hinter der Fassade?====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der idyllische erste Eindruck Takigakures überdeckt jedoch einige im Hintergrund ablaufende Entwicklungen der letzten Zeiten. Denn spätestens seit dem Bluterbenkrieg hatte Takigakure einsehen müssen, dass ihr Dorf nicht unangreifbar ist. Die Entwicklung verlief erst langsam und schleichend und erst in den letzten Jahren wurden sie auch für das ungeschulte Auge leichter sichtbar:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Sicherheitsvorkehrungen wurden verschärft und die Führung Takigakures schien ihren eigenen Untergebenen nicht mehr vollständig zu trauen. Die Einheiten im Bereich Spionage und Verhör wurden deutlich gefördert und des Nachts erhascht man regelmäßig einmal einen Blick auf eine der nun zahlenmäßigen Patrouillen im Dorf. Die Reaktion der Bewohner des Dorfes auf diese Entwicklungen war zweigeteilt: Einige Bewohner verstanden die Notwendigkeit höherer Sicherheitsstandards, hatten sie doch selbst erfahren, dass Takigakure ansonsten einer Gefahr von innen und außen gegenüberstehen könnte, andererseits wünschen sich viele der Bewohner die vollständige Idylle ihres Dorfes zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Strafgesetz===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;§1 Körperverletzung&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wird einem anderen vorsätzlich körperlicher oder geistiger Schaden zugefügt, so ist mit einer Strafe zu rechnen. Das Strafmaß beläuft sich folgender Maßen:&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;mw-collapsible mw-collapsed&amp;quot; &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; colspan=&amp;quot;4&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;&#039;Körperverletzung&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;&#039;Schwere&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot;| &#039;&#039;&#039;Leicht&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot;| &#039;&#039;&#039;Mittel&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot;| &#039;&#039;&#039;Schwer&#039;&#039;&#039;  &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot; | Beschreibung&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | Zu erwartender Schaden unterhalb der ersten [[EP]]-Grenze/weniger als 5% [[BP |Blutverlust]] pro Runde/Schwacher [[psychischer Schaden]]&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | Zu erwartender Schaden unterhalb der zweiten [[EP]]-Grenze/ab 5% [[BP|Blutverlust]] pro Runde/Mittlerer [[psychischer Schaden]]&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | Zu erwartender Schaden oberhalb der zweiten [[EP]]-Grenze/ab 10% [[BP|Blutverlust]] pro Runde/Starker [[psychischer Schaden]] oder höher&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; sytle=&amp;quot;width:10;&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot; | Strafe&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | 5.000 Ryô und 1 D-Rang Strafmission&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | 10.000 Ryô, 15 Tage Gefängnis und 1 C-Rang Strafmission&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | 50.000 Ryô, 30 Tage Gefängnis und 1 B-Rang Strafmission&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Trainingskämpfe unter Aufsicht sind von der Regel ausgeschlossen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;§2 Mord/Tötung/Totschlag&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wer einen anderen vorsätzlich Tötet ohne die Einwilligung des Rates oder Vorgesetzten, muss mit einer Anklage rechnen und wird ebenfalls zum Tode verurteilt.&lt;br /&gt;
In Fällen von ausdrücklicher Notwehr wird Straffreiheit oder Strafminderung empfohlen.&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;mw-collapsible mw-collapsed&amp;quot; &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; colspan=&amp;quot;4&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;&#039;Mord&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;&#039;Schwere&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot;| &#039;&#039;&#039;Leicht&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot;| &#039;&#039;&#039;Mittel&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot;| &#039;&#039;&#039;Schwer&#039;&#039;&#039;  &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot; | Beschreibung&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | -&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | Tötung einer Person aus Fahrlässigkeit.&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | Absicht der Tötung einer Person. &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; sytle=&amp;quot;width:10;&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot; | Strafe&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | -&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | Suspendierung für 21 Tage, 2 C-Rang Strafmission nach der Suspendierung und 6 Monate Überwachung.&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | Todesstrafe oder Siegel Takigakures &amp;lt;ref name=&amp;quot;[1]&amp;quot;&amp;gt;Das Siegel wird derzeitig nicht auferlegt. Eine spätere EE wird dies wieder ermöglichen.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;§3 Hochverrat/Verrat&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wer eine Tat begeht oder plant, die gegen das Interesse des Oberhauptes, des Rates oder Takigakure no Satos steht, wie z.B. Informationen aus Takigakure no Sato ohne Erlaubnis weiter gibt oder Widerstand gegen den hohen Rat leistet, macht sich des Verrates schuldig. Über das Strafmaß entscheidet der hohe Rat von Taki.&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;mw-collapsible mw-collapsed&amp;quot; &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; colspan=&amp;quot;4&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;&#039;Landesverrat&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;&#039;Schwere&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot;| &#039;&#039;&#039;Leicht&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot;| &#039;&#039;&#039;Mittel&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot;| &#039;&#039;&#039;Schwer&#039;&#039;&#039;  &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot; | Beschreibung&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | -&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | Weitergabe von Dorfgeheimnissen in persönlichem Rahmen: z.B. Weitergabe von dorfinternen Jutsu oder Gegenständen.&lt;br /&gt;
Flucht aus dem Dorf, ohne die Absicht diesem Schaden zu wollen.&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | Flucht aus dem Dorf, Mord an einem Ratsmitglied etc.&lt;br /&gt;
Weitergabe von Dorfgeheimnissen in dorfweitem Rahmen: z.B. Weitergabe von Informationen über geheime Missionen, Tätigkeiten oder Persönlichkeiten.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; sytle=&amp;quot;width:10;&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot; | Strafe&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | -&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | 30 Tage Suspendierung, Überwachung für 6 Monate, Einschränkungen beim Erlernen von Jutsu/Fähigkeiten/Sonstiges auf A-Rang/Stufe 3 Niveau für 3 C-Rang Missionen.&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | Todesstrafe oder Siegel Takigakures &amp;lt;ref name=&amp;quot;[1]&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Versuch wird genauso wie die Tat bestraft&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;§4 Brandstiftung&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wer Gebäude, Bäume oder sonstiges Eigentum in Taki vorsätzlich in Brand steckt wird dafür zur Rechenschaft gezogen. Das Strafmaß beläuft sich folgender Maßen, außerdem muss der entstandene Sachschaden ersetzt werden:&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;mw-collapsible mw-collapsed&amp;quot; &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; colspan=&amp;quot;4&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;&#039;Brandstiftung&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;&#039;Schwere&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot;| &#039;&#039;&#039;Leicht&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot;| &#039;&#039;&#039;Mittel&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot;| &#039;&#039;&#039;Schwer&#039;&#039;&#039;  &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot; | Beschreibung&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | Schäden im Wert bis 5.000 Ryô.&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | Schäden in einem Wert ab 5.001 Ryô; In Brand setzen von dorfsymbolträchtige Insignien/Gegenstände.&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | Brandstiftung von Einrichtungen Takigakures oder im Nahen Umfeld (Entfernung &amp;lt;20m).&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; sytle=&amp;quot;width:10;&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot; | Strafe&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | Erstattung des Warenwertes/des Gegenstandes, 5.000 Ryô Strafe und 1 D-Rang Strafmission.&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | Erstattung des Warenwertes/des Gegenstandes, 25.000 Ryô Strafe, 1 C-Rang Strafmission und Überwachung bis zur Ableitung der Mission (mindestens 15 Tage) und 15 Tage Haftstrafe&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | 20 Tage Haftstrafe, 1 B-Rang Strafmission und Überwachung für den Zeitraum bis zur Absolvierung der Mission (mindestens 21 Tage).&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;§5 Sachbeschädigung&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wer mutwillig oder aus Fahrlässigkeit das Eigentum eines anderen Bürgers beschädigt oder zerstört macht sich der der Sachbeschädigung strafbar.&lt;br /&gt;
Eine Anklage wegen Sachbeschädigung kann nur vom Geschädigten selbst vorgebracht werden.&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;mw-collapsible mw-collapsed&amp;quot; &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; colspan=&amp;quot;4&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;&#039;Brandstiftung&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;&#039;Schwere&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot;| &#039;&#039;&#039;Leicht&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot;| &#039;&#039;&#039;Mittel&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot;| &#039;&#039;&#039;Schwer&#039;&#039;&#039;  &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot; | Beschreibung&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | Schäden im Wert bis 5.000 Ryô.&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | Schäden in einem Wert ab 5.001 Ryô; Zerstören/Beschädigen von dorfsymbolträchtige Insignien/Gegenstände.&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | Beschädigung von Einrichtungen Takigakures.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; sytle=&amp;quot;width:10;&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot; | Strafe&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | Erstattung des Warenwertes/des Gegenstandes, 5.000 Ryô Strafe und 1 D-Rang Strafmission.&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | Erstattung des Warenwertes/des Gegenstandes, 25.000 Ryô Strafe, 1 C-Rang Strafmission und Überwachung bis zur Ableitung der Mission (mindestens 15 Tage) und 15 Tage Haftstrafe&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | Erstattung des Warenwertes/des Gegenstandes, 30.000 Ryô Strafe, 20 Tage Haftstrafe, 1 B-Rang Strafmission und Überwachung für den Zeitraum bis zur Absolvierung der Mission (mindestens 21 Tage).&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;§6 Belästigung&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wer eine andere Person mittels aufdringlichen, unsittlichen oder respektlosen Verhalten massiv belästigt, kann wegen Belästigung zu einer Strafmission* sowie einer Geldbuße von bis zu 5000 Ryô verurteilt werden.&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;mw-collapsible mw-collapsed&amp;quot; &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; colspan=&amp;quot;4&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;&#039;Belästigung und Respektlosigkeit&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;&#039;Schwere&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot;| &#039;&#039;&#039;Leicht&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot;| &#039;&#039;&#039;Mittel&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot;| &#039;&#039;&#039;Schwer&#039;&#039;&#039;  &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot; | Beschreibung&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | Eine leichte Beleidigung/abfälliger kurzer Kommentar gegenüber der Autorität Takigakures, welche nicht verteidigt wurde.&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | Eine mittlere Beleidigung (kurze Ansprache/Hasstirade) gegenüber der Autorität Takigakures, welche nicht verteidigt wurde.&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | -&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; sytle=&amp;quot;width:10;&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot; | Strafe&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | 3.000 Ryo Strafe&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | 5.000 Ryo Strafe und 1 D-Rang Strafmission &lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | -&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;§7 Diebstahl/Raub&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wer einen Gegenstand, der einem anderen gehört, wegnimmt, versteckt oder behält macht sich des Diebstahls schuldig.&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;mw-collapsible mw-collapsed&amp;quot; &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; colspan=&amp;quot;4&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;&#039;Diebstahl / Vandalismus&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;&#039;Schwere&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot;| &#039;&#039;&#039;Leicht&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot;| &#039;&#039;&#039;Mittel&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot;| &#039;&#039;&#039;Schwer&#039;&#039;&#039;  &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot; | Beschreibung&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | Schäden im Wert bis 5.000 Ryô.&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | Schäden in einem Wert ab 5.001 Ryô.&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | Vandalismus von Einrichtungen Takigakures.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; sytle=&amp;quot;width:10;&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot; | Strafe&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | Erstattung des Warenwertes/des Gegenstandes und 5.000 Ryô Strafe&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | Erstattung des Warenwertes/des Gegenstandes, 25.000 Ryô Strafe und 10 Tage Haftstrafe.&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | 15 Tage Haftstrafe, 1 B-Rang Strafmission, Überwachung für den Zeitraum bis zur Absolvierung der Mission (mindestens 15 Tage) und 15 Tage Haftstrafe.&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;§8 Einnahme und Weitergabe von Drogen&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wer eine für ihn verbotene Substanz einnimmt oder diese an einen Unberechtigten weitergibt, macht sich strafbar und muss eine Geldbuße von 5.000 Ryô zahlen.&lt;br /&gt;
Alkohol und Tabakwaren dürfen ab dem 18. Lebensjahr konsumiert werden.&lt;br /&gt;
Missbraucht man Drogen, so gilt dies ebenfalls als Gesetzesverstoß und ist zu ahnden:&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;mw-collapsible mw-collapsed&amp;quot; &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; colspan=&amp;quot;4&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;&#039;Drogenkonsum&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;&#039;Schwere&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot;| &#039;&#039;&#039;Leicht&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot;| &#039;&#039;&#039;Mittel&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot;| &#039;&#039;&#039;Schwer&#039;&#039;&#039;  &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot; | Beschreibung&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | Eigenkonsum einer verboten Droge.&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | -&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | -&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; sytle=&amp;quot;width:10;&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot; | Strafe&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | 5.000 Ryô + 1 D-Rang Strafmission&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | -&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | -&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;§9 Anwärterstatus&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wer sich einmal als Anwärter gemeldet hat, kann diesen Status nur durch Verrat oder Straftat verlieren, ferner ist diese Person verpflichtet wie jeder Ninja auch das Dorf nicht ohne Grund (wie etwa Mission, Diplomatiereise etc.) zu verlassen, Zuwiderhandlung wird wie Verrat oder Hochverrat behandelt.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Sondergenehmigung durch Oberhaupt oder Rat heben dieses Gesetz auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;§10 Meldung einer Straftat&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wer eine Straftat meldet die tatsächlich begangen wurde oder geplant wird, wird mit einer Belohnung von 25% der Geldstrafe belohnt, sollte keine Geldstrafe auf der Verfehlung liegen so wird eine Prämie ab 5000 Ryô bezahlt bei schweren Delikten wie Hochverrat oder Mord 50000 Ryô.&lt;br /&gt;
Es ist Bürgerpflicht eine Straftat zu melden, somit wird eine Falschaussage oder die Verschleierung eines Straftatbestandes ebenso wie die Straftat bestraft.&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;mw-collapsible mw-collapsed&amp;quot; &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; colspan=&amp;quot;4&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;&#039;Falschaussage/Verschleierung einer Straftat&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;&#039;Schwere&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot;| &#039;&#039;&#039;Leicht&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot;| &#039;&#039;&#039;Mittel&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot;| &#039;&#039;&#039;Schwer&#039;&#039;&#039;  &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot; | Beschreibung&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | Falschaussage/Verschleierung einer leichten Straftat.&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | Falschaussage/Verschleierung einer mittleren Straftat.&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | Falschaussage/Verschleierung einer schweren Straftat. &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; sytle=&amp;quot;width:10;&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot; | Strafe&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | Strafe wie für die Verschleierte Straftat. Strafen addieren sich hierbei!&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | Strafe wie für die Verschleierte Straftat. Strafen addieren sich hierbei!&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | Strafe wie für die Verschleierte Straftat. Strafen addieren sich hierbei! &lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
In schweren Fällen kann auch von Verrat ausgegangen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;§11 Jutsu- &amp;amp; Waffeneinsatz&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Einsatz von Jutsus/Waffen geschieht unter der Verantwortung des Einsetzenden und ist erlaubt, solange keine Person sich davon belästigt, geschädigt oder gefährdet fühlt. Die Voraussetzung einer Beschwerde für eine Belästigung oder Gefährdung ist, dass die beschwerende Person den Einsatz der Jutsu oder Waffe selbst wahrgenommen hat. Wird die Anzeige wegen Belästigung angenommen, gilt folgendes Strafmaß:&lt;br /&gt;
Jutsu oder Waffeneinsatz auf dem Übungsgelände sind von dieser Regel ausgenommen. Bei schwereren Verletzung oder Beschädigung (außer an Übungsgeärten/Übungspuppen) treten aber dennoch die entsprechenden Gesetze in Kraft.&amp;quot;&lt;br /&gt;
Eine Beschwerde über eine Verletzung kann nur von der verletzten Person selbst abgegeben werden.&lt;br /&gt;
Ist die verletzte Person in einem Zustand, in der für längere Zeit, keine Beschwerdeabgabe mehr zumutbar ist, so tritt § 1 in Kraft.&lt;br /&gt;
Sollten zu große Schäden entstehen wird nach §5 Sachbeschädigung Anzeige erhoben.&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;mw-collapsible mw-collapsed&amp;quot; &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; colspan=&amp;quot;4&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;&#039;Waffenhandel und Nutzung&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;&#039;Schwere&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot;| &#039;&#039;&#039;Leicht&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot;| &#039;&#039;&#039;Mittel&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot;| &#039;&#039;&#039;Schwer&#039;&#039;&#039;  &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot; | Beschreibung&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | Ein Akademist oder Zivilist trägt eine Waffe offen. &lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | -&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | -&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; sytle=&amp;quot;width:10;&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot; | Strafe&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | 5.000 Ryô und 1 D-Rang Strafmission.&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | -&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | -&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;mw-collapsible mw-collapsed&amp;quot; &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; colspan=&amp;quot;4&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;&#039;Jutsuanwendung&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;&#039;Schwere&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot;| &#039;&#039;&#039;Leicht&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot;| &#039;&#039;&#039;Mittel&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot;| &#039;&#039;&#039;Schwer&#039;&#039;&#039;  &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot; | Beschreibung&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | Wirken von gefährlichen Jutsus außerhalb des Trainingsbereiches&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | -&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | -&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; sytle=&amp;quot;width:10;&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot; | Strafe&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | 5.000 Ryô und 1 D-Rang Strafmission.&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | -&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | -&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;§ 12 Repräsentation des Dorfes&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Dorf ist zu jeder Zeit angemessen zu repräsentieren und nach außen hin zu vertreten. Sollte man sich in einer dem Ruf des Dorfes abträglichen Art und Weise verhalten, wird ein Strafverfahren gegen den Ninja in die Wege geleitet. Ihm drohen dann je nach schwere des Vergehens von einer Geldstrafe, in Höhe von 5.000 Ryo und einer Entschuldigung, bis hin zu einer Degradierung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;mw-collapsible mw-collapsed&amp;quot; &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; colspan=&amp;quot;4&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;&#039;Repräsentation des Dorfes&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;&#039;Schwere&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot;| &#039;&#039;&#039;Leicht&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot;| &#039;&#039;&#039;Mittel&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot;| &#039;&#039;&#039;Schwer&#039;&#039;&#039;  &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot; | Beschreibung&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | (leichtes) Fehlverhalten gegenüber Außenstehenden (Zivilisten oder Ausländern)&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | Beleidigung höherrangiger oder ausländischer Ninja, oder Auftraggeber&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | Angriff oder tätliches Verhalten auf höherrangige oder ausländische Ninja oder Auftraggeber&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; sytle=&amp;quot;width:10;&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot; | Strafe&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | 5.000 Ryo Strafe + formelle Entschuldigung &lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | 2 C-Rang Strafmission und eine Gefängnisstrafe von 30 Tagen.&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | Degradierung (für Akademisten: Rauswurf aus der Akademie).&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;§ 13 Befehlsverweigerung&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Verweigerung eines Befehls gegenüber einer Höherrangigen bzw. grundsätzlich befehlsautorisierten Person wird folgendermaßen bestraft:&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;mw-collapsible mw-collapsed&amp;quot; &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; colspan=&amp;quot;4&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;&#039;Dem Rang unangemessenes Verhalten&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;&#039;Schwere&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot;| &#039;&#039;&#039;Leicht&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot;| &#039;&#039;&#039;Mittel&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot;| &#039;&#039;&#039;Schwer&#039;&#039;&#039;  &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot; | Beschreibung&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | Verhalten, welches die Eignung in Frage stellt, jedoch nur leichte Auswirkungen hat.&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | Verhalten, welches die Eignung in Frage stellt und mittlere Auswirkungen hat (Mission wiederholt nicht erfolgreich abgeschlossen, obwohl der Missionsrang dem des Ninja entspricht).&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | Verhalten, welches die nicht Eignung deutlich zeigt (Als Teamleiter öfters keine Führungskompetenzen aufgewiesen).&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; sytle=&amp;quot;width:10;&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot; | Strafe&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | 2 D-Rang Strafmission.&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | 1 C-Rang Strafmission und eine Suspendierung für die Dauer der Missionen bzw. 21 Tage.&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | Degradierung (für Akademisten: Rauswurf aus der Akademie).&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;mw-collapsible mw-collapsed&amp;quot; &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; colspan=&amp;quot;4&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;&#039;Ungehorsam&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;&#039;Schwere&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot;| &#039;&#039;&#039;Leicht&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot;| &#039;&#039;&#039;Mittel&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot;| &#039;&#039;&#039;Schwer&#039;&#039;&#039;  &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot; | Beschreibung&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | Nicht Befolgen eines Befehls ohne Auswirkungen auf einer Mission.&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | Nicht Befolgen eines Befehls mit leichten Auswirkungen auf einer Mission, beziehungsweise es zu mittleren Personen-/Sachschäden gekommen ist.&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | Nicht Befolgen eines Befehls wodurch die Mission gescheitert ist, beziehungsweise es zu schweren Personen-/Sachschäden gekommen ist.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; sytle=&amp;quot;width:10;&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot; | Strafe&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | Reisesperre und Missionsperre ab A-Rang Missionen für eine Dauer von 3 niederrangige Missionen.&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | Reisesperre und Missionsperre ab B-Rang Missionen für eine Dauer von 3 niederrangige Missionen, sowie 15 Tage Suspendierung.&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | 30 Tage Suspendierung, Degradierung.&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;§ 14 Freiheitsberaubung/Hausfriedensbruch&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wer andere ihrer Freiheit beraubt ist mit der entsprechenden Dauer ihrer Freiheitsberaubung selbst als Gefängnisaufenthalt zu bestrafen, des Weiteren folgen die Zusatzstrafen:&lt;br /&gt;
Ein unerlaubtes Betreten eines Privatgeländes wird wie folgt bestraft:&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;mw-collapsible mw-collapsed&amp;quot; &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; colspan=&amp;quot;4&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;&#039;Hausfriedensbruch/Freiheitsberaubung&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;&#039;Schwere&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot;| &#039;&#039;&#039;Leicht&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot;| &#039;&#039;&#039;Mittel&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot;| &#039;&#039;&#039;Schwer&#039;&#039;&#039;  &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot; | Beschreibung&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | Unerlaubtes Betreten. Festsetzen einer Person ohne Grund für einen Zeitraum &amp;lt;1 Tag.&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | Unerlaubtes, gewaltsames Betreten. Festsetzen einer Person ohne Grund für einen Zeitraum &amp;lt;3 Tag.&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | -&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; sytle=&amp;quot;width:10;&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot; | Strafe&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | 1 D-Rang Strafmission oder den Sold dieser entrichten.&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | 5 Tage Gefängnis, 1 C-Rang Strafmission und 10.000 Ryô.&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | -&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;§ 15 Bedrohung&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei Bedrohungen sowohl von Zivilisten als auch Shinobi ist der Bedrohende folgendermaßen zu bestrafen:&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;mw-collapsible mw-collapsed&amp;quot; &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; colspan=&amp;quot;4&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;&#039;Zwang/Erpressung&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;&#039;Schwere&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot;| &#039;&#039;&#039;Leicht&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot;| &#039;&#039;&#039;Mittel&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot;| &#039;&#039;&#039;Schwer&#039;&#039;&#039;  &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot; | Beschreibung&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | Wird je nach dem was erzwungen wird gehandhabt. Wird eine Straftat erzwungen, so wird grundsätzlich nach Schwere der Straftat gehandelt. Grundsätzlich kommt zudem Körperverletzung hinzu.&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | Freiheitsberaubung&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | - &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; sytle=&amp;quot;width:10;&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot; | Strafe&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | Je nach Aktion, die erpresst/erzwungen wurde. Körperverletzungsdelikt wird zusätzlich auf das verhandelte Strafmaß addiert (die Härte der Körperverletzung wird ebenfalls verhandelt).&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | Je nach Aktion, die erpresst/erzwungen wurde. Körperverletzungsdelikt wird zusätzlich auf das verhandelte Strafmaß addiert (die Härte der Körperverletzung wird ebenfalls verhandelt). Mindestens 15 Tage Gefängnis.&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | - &lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;§16 Strafmündigkeit&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jeder Bürger ab 18 Jahren ist voll strafmündig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ebenso tritt volle Strafmündigkeit ein sollte der Shinobi mindestens den Rang eines Genins innehaben.&lt;br /&gt;
Akademisten unterhalb des 18. Lebensjahres werden in der Regel mit milderen Stafen rechnen können, so fern die Begehung ihrer Straftat auf ihre Unreife zurückzuführen ist, in diesem Fall wird die Strafe um eine Stufe milder ausgesprochen. &lt;br /&gt;
Jedoch kann bei schweren Vergehen ein Ausschluss aus der Akademie erfolgen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;§ 17 Wiederholungstaten/Mehrfache Begehung einer Straftat&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Falle mehrfacher Straftaten wird sich das Strafmaß aus jeder zusammen addieren. Bei Begehung von Wiederholungstaten innerhalb eines Jahres, wird das Strafmaß um eine Stufe erhöht (Leichte Körperverletzung wird zu einer mittleren Körperverletzung).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;§ 18 Straffreiheit / Milderung&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
Begeht eine Person eine Straftat, um die Begehung einer anderen Straftat einer zweiten Person zu vereiteln, wird, sofern das Mittel verhältnismäßig war, eine Straffreiheit empfohlen. Als Verhältnismäßig gilt, wenn die begangene Straftat keine höhere Schwere als die der zu vereitelnden Straftat besitzt. Ansonsten hat sich die Person entsprechend dem Straftatbestand zu behaupten, allerdings kann eine Milderung der Strafe zugesprochen werden. Hierbei wird die Strafe um eine Stufe gesenkt, außer es ist bereits eine leichte Strafe vorgesehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;§ 19 Duellierrecht&#039;&#039;&#039; (In Kooperation mit dem Bündnis entstanden)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Begeht eine Person eine Straftat gegen eine weitere Person und das Dorf hat keinen eigenes, oder nur geringes, Interesse an dem Straftatbestand, so kann die geschädigte Person den Täter zu einem öffentlichen Duell in der Arena auffordern, anstatt eine direkte Entschädigung zu erhalten. Der Täter übernimmt bei dem Kampf mögliche Behandlungskosten.&lt;br /&gt;
Bei einem solchen Kampf ist das Dorf in Kenntnis zusetzen, ansonsten macht man sich strafbar (Meldepflicht). Außerdem darf keine starke Gefährdung für die zwei Personen entstehen, ansonsten kann der Straftatbestand der Körperverletzung oder Mord/Tötung bestehen. Eine leichte bis mittlere Körperverletzung gilt bei einem solchen Kampf jedoch als straffrei.&lt;br /&gt;
Wenn das Dorf ein geringes Interesse besitzt, so greift das Gesetz der Begehung mehrerer Straftaten und beide Strafen werden durchgeführt (Duell und die des Dorfes).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Solche Tatbestände mit dem Recht auf ein Duell sind hier gelistet:&lt;br /&gt;
* jegliche Respektlosigkeit&lt;br /&gt;
* leichter Ungehorsam&lt;br /&gt;
* leichte bis mittlere Körperverletzung&lt;br /&gt;
* jeglicher Diebstahl/Raub&lt;br /&gt;
* jeglicher Hausfriedensbruch&lt;br /&gt;
* leichter Betrug&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===[[Diplomatie]]===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;i&amp;gt;Hier ist eine tabellarische Übersicht über die politischen Beziehungen zu den anderen Ninjadörfern. Für weitere Informationen zu der Art der Beziehung siehe den Begriff &amp;quot;[[Diplomatie]]&amp;quot; und deren Erklärungen, hier im Wiki.&amp;lt;/i&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Land                                          !! Verhältnis                                          !! Handelsbeziehung !!Militärische Beziehung !!Forschungsbeziehung !!Waffenstillstand                   &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Konohagakure]]                    &lt;br /&gt;
|| Frieden                    &lt;br /&gt;
|| - &lt;br /&gt;
|| - &lt;br /&gt;
|| - &lt;br /&gt;
|| x&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Sunagakure]]                                          &lt;br /&gt;
|| Frieden                                          &lt;br /&gt;
|| - &lt;br /&gt;
|| -&lt;br /&gt;
|| -&lt;br /&gt;
|| x &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Kumogakure]]                                         &lt;br /&gt;
|| Verbündet                                         &lt;br /&gt;
|| Handel von Dorf-Eigenentwicklungen&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Handel von Rohstoffen&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Handel von sonstiger Ware  &lt;br /&gt;
|| Stellen von Militär&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Gemeinsame Missionen&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ausbildung von Militär&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Stationierung von Militär im jeweils anderen Dorf&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
gemeinsame Ergründung/Erbauung neuer Stützpunkte&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Freie Ein-/Ausreise(Außer Akademisten)&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Auslieferungsabkommen  &lt;br /&gt;
|| Gemeinsame Itemforschung&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Gemeinsame Erforschung sonstiger Dinge &lt;br /&gt;
|| x &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Kiri]]                                          &lt;br /&gt;
|| Verbündet                                        &lt;br /&gt;
|| Handel von Dorf-Eigenentwicklungen&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Handel von Rohstoffen&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Handel von sonstiger Ware  &lt;br /&gt;
|| Stellen von Militär&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Gemeinsame Missionen&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ausbildung von Militär&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Stationierung von Militär im jeweils anderen Dorf&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
gemeinsame Ergründung/Erbauung neuer Stützpunkte&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Freie Ein-/Ausreise(Außer Akademisten)&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Auslieferungsabkommen  &lt;br /&gt;
|| Gemeinsame Itemforschung&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Gemeinsame Erforschung sonstiger Dinge&lt;br /&gt;
|| x&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Iwa]]                                           &lt;br /&gt;
|| Neutral                                           &lt;br /&gt;
|| - || - || - || x&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Amegakure]]                     &lt;br /&gt;
|| Neutral                     &lt;br /&gt;
|| - || - || - || x&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Otogakure]]                   &lt;br /&gt;
|| Neutral                   &lt;br /&gt;
|| - || - || - || x&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Kusagakure]]                     &lt;br /&gt;
|| Frieden                     &lt;br /&gt;
|| - || - || - || x&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Takigakure führt seit geraumer Zeit ein festes Bündnis mit den zwei Großreichen [[Kirigakure]] und [[Kumogakure]]. Sie unterhalten gemeinsam eine [http://www.narutorpg.de/Sonstiges/Wiki/index.php/Bündnisfestung_Kirigakure/Kumogakure/Takigakure Bündnisfestung], die sich im Land [[Yu no Kuni]] befindet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Frage-Sektion ==&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;mw-collapsible mw-collapsed wikitable&amp;quot; width=&amp;quot;100%&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Frage-Sektion&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
{{#widget:Iframe&lt;br /&gt;
|url=http://www.narutorpg.de/Includes/FAQSektion/FAQ.php?FAQ_Frage=Politik_Takis&lt;br /&gt;
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}}&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Navigation ==&lt;br /&gt;
{{Vorlage:Linkliste Kategorien}}&lt;br /&gt;
{{Vorlage:Linkliste Rollenspiel}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Masao Higurashi</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.narutorpg.de/index.php?title=Politik_Takis&amp;diff=26874</id>
		<title>Politik Takis</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.narutorpg.de/index.php?title=Politik_Takis&amp;diff=26874"/>
		<updated>2016-04-09T12:54:26Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Masao Higurashi: /* Strafgesetz */ Entfernung des Siegelbruchs&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Auf dieser Seite findet ihr die Übersicht der gültigen Gesetze in Takigakure, sowie die politischen Beziehungen zu den anderen Ninjadörfern und das bestehende Bündnis. Eine Liste der verbotenen Jutsu findet ihr außerdem [http://www.narutorpg.de/Regierung.php?Einanderesland=Taki hier]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Das Machtsystem und seine Organe===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;i&amp;gt;Hier sind die Angaben zu der politischen Führung und deren Aufbau zu finden. Auch Angaben zu dem allgemeinen Handel, Militär und Kriminalität. Zum Handel mit anderen Ninjadörfern siehe bitte weiter unten in der Rubrik [[Politik_Takis#Diplomatie|Diplomatie]].&amp;lt;/i&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Regierung&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine einzige Person lenkt scheinbar seit jeher die Geschicke des Dorfes und ist für dessen Schutz verantwortlich. Dabei wurde die Position des [[Dorfoberhaupt]]es genau so oft unterschiedlich ausgelegt, wie es unterschiedliche [[Dorfoberhaupt|Dorfoberhäupter]] gegeben hatte. Manche waren besonders streng und effizient, andere waren scheinbar freundlich aber hinter den Kulissen aufs Ergebnisorientiert, wieder andere waren sowohl öffentlich als auch im kleineren Kreisen besonders wohlwollend und freundlich. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Doch jeder dieses [[Dorfoberhaupt]] hatte zumindest eines gemeinsam: Er oder Sie war vom Rat Takigakures ernannt worden und musste zusammen mit diesem und nicht gegen diesen regieren. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der Rat selber setzte sich lange Zeit fest aus Mitglieder der vier Grüderclane und ein paar wenigen speziell erwählten Personen zusammen. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Dies wurde vor wenigen Jahren von [[Wichtige_Personen_in_Taki#Muneyaki_Gushiken|Muneyaki Gushiken]] geändert und somit muss jedes Rats Mitglied unabhängig von dessen familiärem Hintergrund ein besonderes Gewicht im dörfischen Leben und für die Bewohner [[Takigakure|Takigakure no Satos]] besitzen. Seitdem besteht der Rat aktuell nur noch aus 3 Personen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Militär&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Militär [[Takigakure|Takigakure no Satos]] besteht ausschließlich aus den Shinobi und Kunoichi des Dorfes vom Rang Genin bis Jounin. Diese haben den Ruf eher milder und freundlicher als z.B. der Bündnispartner zu sein. Dennoch sind sie straff durch organisiert und unterstehen strengen Regeln und Gesetzen. Die ungefähre Anzahl dieser Streitmacht ist schwer zu ermitteln und die Dorfführer wären dumm Zahlen zu nennen. Allerdings kann man sie zwischen 10.000 und 14.000 Shinobi eingrenzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Handel&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für ein Dorf, welches sein Überleben auch seiner Abgeschiedenheit und versteckten Lage verdankte, stellt sich Handel als besonders schwierig dar. So sieht man fast nie Händler von außerhalb im Dorf und wenn, so sind es bekannte Gesichter die das besondere Vertrauen der Dorfführung besitzen. Meistens aber liefern Händler von außerhalb ihre Waren an gesonderte Stellen um das Dorf herum, wo diese dann von in den geheimen Zugängen eingeweihten Personen - meist Shinobi - entgegen genommen und in das Dorf transportiert wird. Hier übernimmt die Dorfbevölkerung den weiteren Verkauf. Dass dies für etwas höhere Preise und eingeschränkte Warenvielfalt sorgt, ist schnell offensichtlich. Damit es der Bevölkerung nicht an dem Nötigsten fehlt wird allerdings im und um das Dorf herum indem sicheren Gebiet von der Bevölkerung vieles selber hergestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Kriminalität&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die abgeschiedene Lage und die kleine Zahl der Dorfbewohner zusammen mit der Abwesenheit Dorf fremder Personen sind einer der gründe für eine besonders geringe Kriminalität. Wenn ein jeder jeden kennt und das schon meist seit dem Kindesalter, so sind Diebstahl und dergleichen eher selten. Umso gravierender sind dafür aber die paar Straftaten, sie dennoch auftreten und fast immer sehr tiefe und persönliche Gründe haben, wenn man mal von kleinen Streichen der Dorf Jugend absieht. Diese Taten werden trotz aller Friedliebigkeit des Dorfes streng und auch hart bestraft, auch wenn Hinrichtungen sehr selten sind und nie öffentlich vollzogen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Allgemeines&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Ursprünge [[Takigakure|Takigakure no Satos]] gehen in eine Zeit zurück, die von Mythen und Sagen umwoben ist. Immer wieder tauchen vier Tier Gottheiten - ein blauer Drache, ein weißer Tiger, ein roter Vogel und eine schwarze Schildkröte - in den Geschichten in und um das Dorf herum auf. Das Dorf selber liegt auf einem hohen Bergplateu am Scheitel eines riesigen Wasserfalls und ist nur über geheime Wege zu betreten. Die abgeschiedene Lage hat für einen besonderen Hang zu Traditionen gesorgt, bietet aber auch Schutz vor Gefahren und neugierigen Augen. Wohl nur wenig andere Orte auf der Welt sind so abgeschieden wie dieses Dorf und manch einer mag sein ganzes Leben im Dorf verbringen ohne jemals etwas anderes von der Welt gesehen zu haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Takigakure und seine Bewohner&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf den ersten Blick bietet Takigakure bereits ein idyllisches Bild, welches noch durch die Art seiner Bewohner verfestigt wird. In Takigakure selbst vergisst man fast augenblicklich den Gedanken daran, dass man sich in einem Dorf einer Militärnation befindet, so friedlich und idyllisch wirkt die Umgebung und seine Bewohner. Viele Ninja in Takigakure tragen während des normalen Alltags nur Teile ihrer Ninjaausrüstung und lassen sperrige Waffen daheim, um keine angespannte Atmosphäre zu verbreiten. Stattdessen tragen sie meist nur ihr Stirnband und, wenn ihr Rang es zulässt, die Ninjaweste Takigakures. Ab und an weisen auch noch Waffen- und Shurikentaschen der Ninja auf ihre Natur hin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Viele Ninja gehen neben ihrem Ninja-Dasein außerdem noch normalen Tätigkeiten nach, sodass eine Vielzahl eigene kleine Dienstleistungen, wie Restaurants, anbieten oder diese Geschäfte zumindest offiziell führen. Dadurch entsteht zwischen den Ninja und den normalen Bewohnern Takigakures meist eine noch engere Bindung, denn so wirken die Ninja für die normale Bevölkerung nicht so weit entfernt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ansonsten gibt es in Takigakure natürlich auch eine Vielzahl normaler Menschen, die keine Ninjaausbildung genossen haben, wenngleich die Zahl kleiner ist als die Zahl an Ninja und Ninja-Anwärtern im Dorf. Diese normalen Menschen werden in Takigakure jedoch als der wichtige Teil des Dorfes respektiert, den sie auch tatsächlich darstellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Takigakure - Hinter der Fassade?====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der idyllische erste Eindruck Takigakures überdeckt jedoch einige im Hintergrund ablaufende Entwicklungen der letzten Zeiten. Denn spätestens seit dem Bluterbenkrieg hatte Takigakure einsehen müssen, dass ihr Dorf nicht unangreifbar ist. Die Entwicklung verlief erst langsam und schleichend und erst in den letzten Jahren wurden sie auch für das ungeschulte Auge leichter sichtbar:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Sicherheitsvorkehrungen wurden verschärft und die Führung Takigakures schien ihren eigenen Untergebenen nicht mehr vollständig zu trauen. Die Einheiten im Bereich Spionage und Verhör wurden deutlich gefördert und des Nachts erhascht man regelmäßig einmal einen Blick auf eine der nun zahlenmäßigen Patrouillen im Dorf. Die Reaktion der Bewohner des Dorfes auf diese Entwicklungen war zweigeteilt: Einige Bewohner verstanden die Notwendigkeit höherer Sicherheitsstandards, hatten sie doch selbst erfahren, dass Takigakure ansonsten einer Gefahr von innen und außen gegenüberstehen könnte, andererseits wünschen sich viele der Bewohner die vollständige Idylle ihres Dorfes zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Strafgesetz===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;§1 Körperverletzung&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wird einem anderen vorsätzlich körperlicher oder geistiger Schaden zugefügt, so ist mit einer Strafe zu rechnen. Das Strafmaß beläuft sich folgender Maßen:&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;mw-collapsible mw-collapsed&amp;quot; &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; colspan=&amp;quot;4&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;&#039;Körperverletzung&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;&#039;Schwere&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot;| &#039;&#039;&#039;Leicht&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot;| &#039;&#039;&#039;Mittel&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot;| &#039;&#039;&#039;Schwer&#039;&#039;&#039;  &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot; | Beschreibung&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | Zu erwartender Schaden unterhalb der ersten [[EP]]-Grenze/weniger als 5% [[BP |Blutverlust]] pro Runde/Schwacher [[psychischer Schaden]]&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | Zu erwartender Schaden unterhalb der zweiten [[EP]]-Grenze/ab 5% [[BP|Blutverlust]] pro Runde/Mittlerer [[psychischer Schaden]]&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | Zu erwartender Schaden oberhalb der zweiten [[EP]]-Grenze/ab 10% [[BP|Blutverlust]] pro Runde/Starker [[psychischer Schaden]] oder höher&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; sytle=&amp;quot;width:10;&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot; | Strafe&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | 5.000 Ryô und 1 D-Rang Strafmission&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | 10.000 Ryô, 15 Tage Gefängnis und 1 C-Rang Strafmission&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | 50.000 Ryô, 30 Tage Gefängnis und 1 B-Rang Strafmission&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Trainingskämpfe unter Aufsicht sind von der Regel ausgeschlossen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;§2 Mord/Tötung/Totschlag&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wer einen anderen vorsätzlich Tötet ohne die Einwilligung des Rates oder Vorgesetzten, muss mit einer Anklage rechnen und wird ebenfalls zum Tode verurteilt.&lt;br /&gt;
In Fällen von ausdrücklicher Notwehr wird Straffreiheit oder Strafminderung empfohlen.&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;mw-collapsible mw-collapsed&amp;quot; &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; colspan=&amp;quot;4&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;&#039;Mord&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;&#039;Schwere&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot;| &#039;&#039;&#039;Leicht&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot;| &#039;&#039;&#039;Mittel&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot;| &#039;&#039;&#039;Schwer&#039;&#039;&#039;  &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot; | Beschreibung&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | -&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | Tötung einer Person aus Fahrlässigkeit.&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | Absicht der Tötung einer Person. &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; sytle=&amp;quot;width:10;&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot; | Strafe&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | -&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | Suspendierung für 21 Tage, 2 C-Rang Strafmission nach der Suspendierung und 6 Monate Überwachung.&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | Todesstrafe oder Siegel Takigakures &amp;lt;ref name=&amp;quot;[1]&amp;quot;&amp;gt;Das Siegel wird derzeitig nicht auferlegt. Eine spätere EE wird dies wieder ermöglichen.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;§3 Hochverrat/Verrat&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wer eine Tat begeht oder plant, die gegen das Interesse des Oberhauptes, des Rates oder Takigakure no Satos steht, wie z.B. Informationen aus Takigakure no Sato ohne Erlaubnis weiter gibt oder Widerstand gegen den hohen Rat leistet, macht sich des Verrates schuldig. Über das Strafmaß entscheidet der hohe Rat von Taki.&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;mw-collapsible mw-collapsed&amp;quot; &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; colspan=&amp;quot;4&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;&#039;Landesverrat&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;&#039;Schwere&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot;| &#039;&#039;&#039;Leicht&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot;| &#039;&#039;&#039;Mittel&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot;| &#039;&#039;&#039;Schwer&#039;&#039;&#039;  &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot; | Beschreibung&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | -&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | Weitergabe von Dorfgeheimnissen in persönlichem Rahmen: z.B. Weitergabe von dorfinternen Jutsu oder Gegenständen.&lt;br /&gt;
Flucht aus dem Dorf, ohne die Absicht diesem Schaden zu wollen.&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | Flucht aus dem Dorf, Mord an einem Ratsmitglied etc.&lt;br /&gt;
Weitergabe von Dorfgeheimnissen in dorfweitem Rahmen: z.B. Weitergabe von Informationen über geheime Missionen, Tätigkeiten oder Persönlichkeiten.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; sytle=&amp;quot;width:10;&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot; | Strafe&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | -&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | 30 Tage Suspendierung, Überwachung für 6 Monate, Einschränkungen beim Erlernen von Jutsu/Fähigkeiten/Sonstiges auf A-Rang/Stufe 3 Niveau für 3 C-Rang Missionen.&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | Todesstrafe oder Siegel Takigakures &amp;lt;ref name=&amp;quot;[1]&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Versuch wird genauso wie die Tat bestraft&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;§4 Brandstiftung&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wer Gebäude, Bäume oder sonstiges Eigentum in Taki vorsätzlich in Brand steckt wird dafür zur Rechenschaft gezogen. Das Strafmaß beläuft sich folgender Maßen, außerdem muss der entstandene Sachschaden ersetzt werden:&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;mw-collapsible mw-collapsed&amp;quot; &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; colspan=&amp;quot;4&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;&#039;Brandstiftung&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;&#039;Schwere&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot;| &#039;&#039;&#039;Leicht&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot;| &#039;&#039;&#039;Mittel&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot;| &#039;&#039;&#039;Schwer&#039;&#039;&#039;  &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot; | Beschreibung&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | Schäden im Wert bis 5.000 Ryô.&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | Schäden in einem Wert ab 5.001 Ryô; In Brand setzen von dorfsymbolträchtige Insignien/Gegenstände.&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | Brandstiftung von Einrichtungen Takigakures oder im Nahen Umfeld (Entfernung &amp;lt;20m).&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; sytle=&amp;quot;width:10;&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot; | Strafe&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | Erstattung des Warenwertes/des Gegenstandes, 5.000 Ryô Strafe und 1 D-Rang Strafmission.&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | Erstattung des Warenwertes/des Gegenstandes, 25.000 Ryô Strafe, 1 C-Rang Strafmission und Überwachung bis zur Ableitung der Mission (mindestens 15 Tage) und 15 Tage Haftstrafe&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | 20 Tage Haftstrafe, 1 B-Rang Strafmission und Überwachung für den Zeitraum bis zur Absolvierung der Mission (mindestens 21 Tage).&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;§5 Sachbeschädigung&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wer mutwillig oder aus Fahrlässigkeit das Eigentum eines anderen Bürgers beschädigt oder zerstört macht sich der der Sachbeschädigung strafbar.&lt;br /&gt;
Eine Anklage wegen Sachbeschädigung kann nur vom Geschädigten selbst vorgebracht werden.&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;mw-collapsible mw-collapsed&amp;quot; &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; colspan=&amp;quot;4&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;&#039;Brandstiftung&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;&#039;Schwere&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot;| &#039;&#039;&#039;Leicht&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot;| &#039;&#039;&#039;Mittel&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot;| &#039;&#039;&#039;Schwer&#039;&#039;&#039;  &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot; | Beschreibung&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | Schäden im Wert bis 5.000 Ryô.&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | Schäden in einem Wert ab 5.001 Ryô; Zerstören/Beschädigen von dorfsymbolträchtige Insignien/Gegenstände.&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | Beschädigung von Einrichtungen Takigakures.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; sytle=&amp;quot;width:10;&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot; | Strafe&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | Erstattung des Warenwertes/des Gegenstandes, 5.000 Ryô Strafe und 1 D-Rang Strafmission.&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | Erstattung des Warenwertes/des Gegenstandes, 25.000 Ryô Strafe, 1 C-Rang Strafmission und Überwachung bis zur Ableitung der Mission (mindestens 15 Tage) und 15 Tage Haftstrafe&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | Erstattung des Warenwertes/des Gegenstandes, 30.000 Ryô Strafe, 20 Tage Haftstrafe, 1 B-Rang Strafmission und Überwachung für den Zeitraum bis zur Absolvierung der Mission (mindestens 21 Tage).&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;§6 Belästigung&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wer eine andere Person mittels aufdringlichen, unsittlichen oder respektlosen Verhalten massiv belästigt, kann wegen Belästigung zu einer Strafmission* sowie einer Geldbuße von bis zu 5000 Ryô verurteilt werden.&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;mw-collapsible mw-collapsed&amp;quot; &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; colspan=&amp;quot;4&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;&#039;Belästigung und Respektlosigkeit&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;&#039;Schwere&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot;| &#039;&#039;&#039;Leicht&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot;| &#039;&#039;&#039;Mittel&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot;| &#039;&#039;&#039;Schwer&#039;&#039;&#039;  &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot; | Beschreibung&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | Eine leichte Beleidigung/abfälliger kurzer Kommentar gegenüber der Autorität Takigakures, welche nicht verteidigt wurde.&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | Eine mittlere Beleidigung (kurze Ansprache/Hasstirade) gegenüber der Autorität Takigakures, welche nicht verteidigt wurde.&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | -&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; sytle=&amp;quot;width:10;&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot; | Strafe&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | 3.000 Ryo Strafe&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | 5.000 Ryo Strafe und 1 D-Rang Strafmission &lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | -&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;§7 Diebstahl/Raub&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wer einen Gegenstand, der einem anderen gehört, wegnimmt, versteckt oder behält macht sich des Diebstahls schuldig.&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;mw-collapsible mw-collapsed&amp;quot; &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; colspan=&amp;quot;4&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;&#039;Diebstahl / Vandalismus&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;&#039;Schwere&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot;| &#039;&#039;&#039;Leicht&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot;| &#039;&#039;&#039;Mittel&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot;| &#039;&#039;&#039;Schwer&#039;&#039;&#039;  &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot; | Beschreibung&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | Schäden im Wert bis 5.000 Ryô.&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | Schäden in einem Wert ab 5.001 Ryô.&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | Vandalismus von Einrichtungen Takigakures.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; sytle=&amp;quot;width:10;&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot; | Strafe&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | Erstattung des Warenwertes/des Gegenstandes und 5.000 Ryô Strafe&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | Erstattung des Warenwertes/des Gegenstandes, 25.000 Ryô Strafe und 10 Tage Haftstrafe.&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | 15 Tage Haftstrafe, 1 B-Rang Strafmission, Überwachung für den Zeitraum bis zur Absolvierung der Mission (mindestens 15 Tage) und 15 Tage Haftstrafe.&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;§8 Einnahme und Weitergabe von Drogen&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wer eine für ihn verbotene Substanz einnimmt oder diese an einen Unberechtigten weitergibt, macht sich strafbar und muss eine Geldbuße von 20000 Ryô zahlen.&lt;br /&gt;
Alkohol und Tabakwaren dürfen ab dem 18. Lebensjahr konsumiert werden.&lt;br /&gt;
Missbraucht man Drogen, so gilt dies ebenfalls als Gesetzesverstoß und ist zu ahnden:&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;mw-collapsible mw-collapsed&amp;quot; &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; colspan=&amp;quot;4&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;&#039;Drogenkonsum&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;&#039;Schwere&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot;| &#039;&#039;&#039;Leicht&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot;| &#039;&#039;&#039;Mittel&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot;| &#039;&#039;&#039;Schwer&#039;&#039;&#039;  &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot; | Beschreibung&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | Eigenkonsum einer verboten Droge.&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | -&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | -&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; sytle=&amp;quot;width:10;&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot; | Strafe&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | 5.000 Ryô + 1 D-Rang Strafmission&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | -&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | -&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;§9 Anwärterstatus&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wer sich einmal als Anwärter gemeldet hat, kann diesen Status nur durch Verrat oder Straftat verlieren, ferner ist diese Person verpflichtet wie jeder Ninja auch das Dorf nicht ohne Grund (wie etwa Mission, Diplomatiereise etc.) zu verlassen, Zuwiderhandlung wird wie Verrat oder Hochverrat behandelt.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Sondergenehmigung durch Oberhaupt oder Rat heben dieses Gesetz auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;§10 Meldung einer Straftat&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wer eine Straftat meldet die tatsächlich begangen wurde oder geplant wird, wird mit einer Belohnung von 25% der Geldstrafe belohnt, sollte keine Geldstrafe auf der Verfehlung liegen so wird eine Prämie ab 5000 Ryô bezahlt bei schweren Delikten wie Hochverrat oder Mord 50000 Ryô.&lt;br /&gt;
Es ist Bürgerpflicht eine Straftat zu melden, somit wird eine Falschaussage oder die Verschleierung eines Straftatbestandes ebenso wie die Straftat bestraft.&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;mw-collapsible mw-collapsed&amp;quot; &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; colspan=&amp;quot;4&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;&#039;Falschaussage/Verschleierung einer Straftat&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;&#039;Schwere&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot;| &#039;&#039;&#039;Leicht&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot;| &#039;&#039;&#039;Mittel&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot;| &#039;&#039;&#039;Schwer&#039;&#039;&#039;  &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot; | Beschreibung&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | Falschaussage/Verschleierung einer leichten Straftat.&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | Falschaussage/Verschleierung einer mittleren Straftat.&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | Falschaussage/Verschleierung einer schweren Straftat. &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; sytle=&amp;quot;width:10;&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot; | Strafe&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | Strafe wie für die Verschleierte Straftat. Strafen addieren sich hierbei!&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | Strafe wie für die Verschleierte Straftat. Strafen addieren sich hierbei!&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | Strafe wie für die Verschleierte Straftat. Strafen addieren sich hierbei! &lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
In schweren Fällen kann auch von Verrat ausgegangen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;§11 Jutsu- &amp;amp; Waffeneinsatz&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Einsatz von Jutsus/Waffen geschieht unter der Verantwortung des Einsetzenden und ist erlaubt, solange keine Person sich davon belästigt, geschädigt oder gefährdet fühlt. Die Voraussetzung einer Beschwerde für eine Belästigung oder Gefährdung ist, dass die beschwerende Person den Einsatz der Jutsu oder Waffe selbst wahrgenommen hat. Wird die Anzeige wegen Belästigung angenommen, gilt folgendes Strafmaß:&lt;br /&gt;
Jutsu oder Waffeneinsatz auf dem Übungsgelände sind von dieser Regel ausgenommen. Bei schwereren Verletzung oder Beschädigung (außer an Übungsgeärten/Übungspuppen) treten aber dennoch die entsprechenden Gesetze in Kraft.&amp;quot;&lt;br /&gt;
Eine Beschwerde über eine Verletzung kann nur von der verletzten Person selbst abgegeben werden.&lt;br /&gt;
Ist die verletzte Person in einem Zustand, in der für längere Zeit, keine Beschwerdeabgabe mehr zumutbar ist, so tritt § 1 in Kraft.&lt;br /&gt;
Sollten zu große Schäden entstehen wird nach §5 Sachbeschädigung Anzeige erhoben.&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;mw-collapsible mw-collapsed&amp;quot; &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; colspan=&amp;quot;4&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;&#039;Waffenhandel und Nutzung&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;&#039;Schwere&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot;| &#039;&#039;&#039;Leicht&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot;| &#039;&#039;&#039;Mittel&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot;| &#039;&#039;&#039;Schwer&#039;&#039;&#039;  &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot; | Beschreibung&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | Ein Akademist oder Zivilist trägt eine Waffe offen. &lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | -&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | -&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; sytle=&amp;quot;width:10;&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot; | Strafe&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | 5.000 Ryô und 1 D-Rang Strafmission.&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | -&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | -&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;mw-collapsible mw-collapsed&amp;quot; &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; colspan=&amp;quot;4&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;&#039;Jutsuanwendung&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;&#039;Schwere&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot;| &#039;&#039;&#039;Leicht&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot;| &#039;&#039;&#039;Mittel&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot;| &#039;&#039;&#039;Schwer&#039;&#039;&#039;  &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot; | Beschreibung&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | Wirken von gefährlichen Jutsus außerhalb des Trainingsbereiches&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | -&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | -&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; sytle=&amp;quot;width:10;&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot; | Strafe&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | 5.000 Ryô und 1 D-Rang Strafmission.&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | -&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | -&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;§ 12 Repräsentation des Dorfes&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Dorf ist zu jeder Zeit angemessen zu repräsentieren und nach außen hin zu vertreten. Sollte man sich in einer dem Ruf des Dorfes abträglichen Art und Weise verhalten, wird ein Strafverfahren gegen den Ninja in die Wege geleitet. Ihm drohen dann je nach schwere des Vergehens von einer Geldstrafe, in Höhe von 5.000 Ryo und einer Entschuldigung, bis hin zu einer Degradierung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;mw-collapsible mw-collapsed&amp;quot; &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; colspan=&amp;quot;4&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;&#039;Repräsentation des Dorfes&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;&#039;Schwere&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot;| &#039;&#039;&#039;Leicht&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot;| &#039;&#039;&#039;Mittel&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot;| &#039;&#039;&#039;Schwer&#039;&#039;&#039;  &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot; | Beschreibung&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | (leichtes) Fehlverhalten gegenüber Außenstehenden (Zivilisten oder Ausländern)&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | Beleidigung höherrangiger oder ausländischer Ninja, oder Auftraggeber&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | Angriff oder tätliches Verhalten auf höherrangige oder ausländische Ninja oder Auftraggeber&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; sytle=&amp;quot;width:10;&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot; | Strafe&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | 5.000 Ryo Strafe + formelle Entschuldigung &lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | 2 C-Rang Strafmission und eine Gefängnisstrafe von 30 Tagen.&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | Degradierung (für Akademisten: Rauswurf aus der Akademie).&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;§ 13 Befehlsverweigerung&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Verweigerung eines Befehls gegenüber einer Höherrangigen bzw. grundsätzlich befehlsautorisierten Person wird folgendermaßen bestraft:&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;mw-collapsible mw-collapsed&amp;quot; &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; colspan=&amp;quot;4&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;&#039;Dem Rang unangemessenes Verhalten&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;&#039;Schwere&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot;| &#039;&#039;&#039;Leicht&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot;| &#039;&#039;&#039;Mittel&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot;| &#039;&#039;&#039;Schwer&#039;&#039;&#039;  &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot; | Beschreibung&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | Verhalten, welches die Eignung in Frage stellt, jedoch nur leichte Auswirkungen hat.&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | Verhalten, welches die Eignung in Frage stellt und mittlere Auswirkungen hat (Mission wiederholt nicht erfolgreich abgeschlossen, obwohl der Missionsrang dem des Ninja entspricht).&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | Verhalten, welches die nicht Eignung deutlich zeigt (Als Teamleiter öfters keine Führungskompetenzen aufgewiesen).&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; sytle=&amp;quot;width:10;&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot; | Strafe&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | 2 D-Rang Strafmission.&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | 1 C-Rang Strafmission und eine Suspendierung für die Dauer der Missionen bzw. 21 Tage.&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | Degradierung (für Akademisten: Rauswurf aus der Akademie).&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;mw-collapsible mw-collapsed&amp;quot; &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; colspan=&amp;quot;4&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;&#039;Ungehorsam&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;&#039;Schwere&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot;| &#039;&#039;&#039;Leicht&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot;| &#039;&#039;&#039;Mittel&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot;| &#039;&#039;&#039;Schwer&#039;&#039;&#039;  &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot; | Beschreibung&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | Nicht Befolgen eines Befehls ohne Auswirkungen auf einer Mission.&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | Nicht Befolgen eines Befehls mit leichten Auswirkungen auf einer Mission, beziehungsweise es zu mittleren Personen-/Sachschäden gekommen ist.&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | Nicht Befolgen eines Befehls wodurch die Mission gescheitert ist, beziehungsweise es zu schweren Personen-/Sachschäden gekommen ist.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; sytle=&amp;quot;width:10;&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot; | Strafe&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | Reisesperre und Missionsperre ab A-Rang Missionen für eine Dauer von 3 niederrangige Missionen.&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | Reisesperre und Missionsperre ab B-Rang Missionen für eine Dauer von 3 niederrangige Missionen, sowie 15 Tage Suspendierung.&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | 30 Tage Suspendierung, Degradierung.&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;§ 14 Freiheitsberaubung/Hausfriedensbruch&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wer andere ihrer Freiheit beraubt ist mit der entsprechenden Dauer ihrer Freiheitsberaubung selbst als Gefängnisaufenthalt zu bestrafen, des Weiteren folgen die Zusatzstrafen:&lt;br /&gt;
Ein unerlaubtes Betreten eines Privatgeländes wird wie folgt bestraft:&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;mw-collapsible mw-collapsed&amp;quot; &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; colspan=&amp;quot;4&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;&#039;Hausfriedensbruch/Freiheitsberaubung&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;&#039;Schwere&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot;| &#039;&#039;&#039;Leicht&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot;| &#039;&#039;&#039;Mittel&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot;| &#039;&#039;&#039;Schwer&#039;&#039;&#039;  &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot; | Beschreibung&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | Unerlaubtes Betreten. Festsetzen einer Person ohne Grund für einen Zeitraum &amp;lt;1 Tag.&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | Unerlaubtes, gewaltsames Betreten. Festsetzen einer Person ohne Grund für einen Zeitraum &amp;lt;3 Tag.&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | -&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; sytle=&amp;quot;width:10;&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot; | Strafe&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | 1 D-Rang Strafmission oder den Sold dieser entrichten.&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | 5 Tage Gefängnis, 1 C-Rang Strafmission und 10.000 Ryô.&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | -&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;§ 15 Bedrohung&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei Bedrohungen sowohl von Zivilisten als auch Shinobi ist der Bedrohende folgendermaßen zu bestrafen:&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;mw-collapsible mw-collapsed&amp;quot; &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; colspan=&amp;quot;4&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;&#039;Zwang/Erpressung&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;&#039;Schwere&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot;| &#039;&#039;&#039;Leicht&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot;| &#039;&#039;&#039;Mittel&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot;| &#039;&#039;&#039;Schwer&#039;&#039;&#039;  &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot; | Beschreibung&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | Wird je nach dem was erzwungen wird gehandhabt. Wird eine Straftat erzwungen, so wird grundsätzlich nach Schwere der Straftat gehandelt. Grundsätzlich kommt zudem Körperverletzung hinzu.&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | Freiheitsberaubung&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | - &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; sytle=&amp;quot;width:10;&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot; | Strafe&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | Je nach Aktion, die erpresst/erzwungen wurde. Körperverletzungsdelikt wird zusätzlich auf das verhandelte Strafmaß addiert (die Härte der Körperverletzung wird ebenfalls verhandelt).&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | Je nach Aktion, die erpresst/erzwungen wurde. Körperverletzungsdelikt wird zusätzlich auf das verhandelte Strafmaß addiert (die Härte der Körperverletzung wird ebenfalls verhandelt). Mindestens 15 Tage Gefängnis.&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | - &lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;§16 Strafmündigkeit&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jeder Bürger ab 18 Jahren ist voll strafmündig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ebenso tritt volle Strafmündigkeit ein sollte der Shinobi mindestens den Rang eines Genins innehaben.&lt;br /&gt;
Akademisten unterhalb des 18. Lebensjahres werden in der Regel mit milderen Stafen rechnen können, so fern die Begehung ihrer Straftat auf ihre Unreife zurückzuführen ist, in diesem Fall wird die Strafe um eine Stufe milder ausgesprochen. &lt;br /&gt;
Jedoch kann bei schweren Vergehen ein Ausschluss aus der Akademie erfolgen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;§ 17 Wiederholungstaten/Mehrfache Begehung einer Straftat&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Falle mehrfacher Straftaten wird sich das Strafmaß aus jeder zusammen addieren. Bei Begehung von Wiederholungstaten innerhalb eines Jahres, wird das Strafmaß um eine Stufe erhöht (Leichte Körperverletzung wird zu einer mittleren Körperverletzung).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;§ 18 Straffreiheit / Milderung&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
Begeht eine Person eine Straftat, um die Begehung einer anderen Straftat einer zweiten Person zu vereiteln, wird, sofern das Mittel verhältnismäßig war, eine Straffreiheit empfohlen. Als Verhältnismäßig gilt, wenn die begangene Straftat keine höhere Schwere als die der zu vereitelnden Straftat besitzt. Ansonsten hat sich die Person entsprechend dem Straftatbestand zu behaupten, allerdings kann eine Milderung der Strafe zugesprochen werden. Hierbei wird die Strafe um eine Stufe gesenkt, außer es ist bereits eine leichte Strafe vorgesehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;§ 19 Duellierrecht&#039;&#039;&#039; (In Kooperation mit dem Bündnis entstanden)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Begeht eine Person eine Straftat gegen eine weitere Person und das Dorf hat keinen eigenes, oder nur geringes, Interesse an dem Straftatbestand, so kann die geschädigte Person den Täter zu einem öffentlichen Duell in der Arena auffordern, anstatt eine direkte Entschädigung zu erhalten. Der Täter übernimmt bei dem Kampf mögliche Behandlungskosten.&lt;br /&gt;
Bei einem solchen Kampf ist das Dorf in Kenntnis zusetzen, ansonsten macht man sich strafbar (Meldepflicht). Außerdem darf keine starke Gefährdung für die zwei Personen entstehen, ansonsten kann der Straftatbestand der Körperverletzung oder Mord/Tötung bestehen. Eine leichte bis mittlere Körperverletzung gilt bei einem solchen Kampf jedoch als straffrei.&lt;br /&gt;
Wenn das Dorf ein geringes Interesse besitzt, so greift das Gesetz der Begehung mehrerer Straftaten und beide Strafen werden durchgeführt (Duell und die des Dorfes).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Solche Tatbestände mit dem Recht auf ein Duell sind hier gelistet:&lt;br /&gt;
* jegliche Respektlosigkeit&lt;br /&gt;
* leichter Ungehorsam&lt;br /&gt;
* leichte bis mittlere Körperverletzung&lt;br /&gt;
* jeglicher Diebstahl/Raub&lt;br /&gt;
* jeglicher Hausfriedensbruch&lt;br /&gt;
* leichter Betrug&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===[[Diplomatie]]===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;i&amp;gt;Hier ist eine tabellarische Übersicht über die politischen Beziehungen zu den anderen Ninjadörfern. Für weitere Informationen zu der Art der Beziehung siehe den Begriff &amp;quot;[[Diplomatie]]&amp;quot; und deren Erklärungen, hier im Wiki.&amp;lt;/i&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Land                                          !! Verhältnis                                          !! Handelsbeziehung !!Militärische Beziehung !!Forschungsbeziehung !!Waffenstillstand                   &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Konohagakure]]                    &lt;br /&gt;
|| Frieden                    &lt;br /&gt;
|| - &lt;br /&gt;
|| - &lt;br /&gt;
|| - &lt;br /&gt;
|| x&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Sunagakure]]                                          &lt;br /&gt;
|| Frieden                                          &lt;br /&gt;
|| - &lt;br /&gt;
|| -&lt;br /&gt;
|| -&lt;br /&gt;
|| x &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Kumogakure]]                                         &lt;br /&gt;
|| Verbündet                                         &lt;br /&gt;
|| Handel von Dorf-Eigenentwicklungen&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Handel von Rohstoffen&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Handel von sonstiger Ware  &lt;br /&gt;
|| Stellen von Militär&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Gemeinsame Missionen&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ausbildung von Militär&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Stationierung von Militär im jeweils anderen Dorf&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
gemeinsame Ergründung/Erbauung neuer Stützpunkte&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Freie Ein-/Ausreise(Außer Akademisten)&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Auslieferungsabkommen  &lt;br /&gt;
|| Gemeinsame Itemforschung&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Gemeinsame Erforschung sonstiger Dinge &lt;br /&gt;
|| x &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Kiri]]                                          &lt;br /&gt;
|| Verbündet                                        &lt;br /&gt;
|| Handel von Dorf-Eigenentwicklungen&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Handel von Rohstoffen&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Handel von sonstiger Ware  &lt;br /&gt;
|| Stellen von Militär&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Gemeinsame Missionen&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ausbildung von Militär&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Stationierung von Militär im jeweils anderen Dorf&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
gemeinsame Ergründung/Erbauung neuer Stützpunkte&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Freie Ein-/Ausreise(Außer Akademisten)&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Auslieferungsabkommen  &lt;br /&gt;
|| Gemeinsame Itemforschung&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Gemeinsame Erforschung sonstiger Dinge&lt;br /&gt;
|| x&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Iwa]]                                           &lt;br /&gt;
|| Neutral                                           &lt;br /&gt;
|| - || - || - || x&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Amegakure]]                     &lt;br /&gt;
|| Neutral                     &lt;br /&gt;
|| - || - || - || x&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Otogakure]]                   &lt;br /&gt;
|| Neutral                   &lt;br /&gt;
|| - || - || - || x&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Kusagakure]]                     &lt;br /&gt;
|| Frieden                     &lt;br /&gt;
|| - || - || - || x&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Takigakure führt seit geraumer Zeit ein festes Bündnis mit den zwei Großreichen [[Kirigakure]] und [[Kumogakure]]. Sie unterhalten gemeinsam eine [http://www.narutorpg.de/Sonstiges/Wiki/index.php/Bündnisfestung_Kirigakure/Kumogakure/Takigakure Bündnisfestung], die sich im Land [[Yu no Kuni]] befindet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Frage-Sektion ==&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;mw-collapsible mw-collapsed wikitable&amp;quot; width=&amp;quot;100%&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Frage-Sektion&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
{{#widget:Iframe&lt;br /&gt;
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}}&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Navigation ==&lt;br /&gt;
{{Vorlage:Linkliste Kategorien}}&lt;br /&gt;
{{Vorlage:Linkliste Rollenspiel}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Masao Higurashi</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.narutorpg.de/index.php?title=Politik_Takis&amp;diff=26873</id>
		<title>Politik Takis</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.narutorpg.de/index.php?title=Politik_Takis&amp;diff=26873"/>
		<updated>2016-04-09T12:52:23Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Masao Higurashi: /* Strafgesetz */ Verhältnismäßigkeit in §19 Erklärt&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Auf dieser Seite findet ihr die Übersicht der gültigen Gesetze in Takigakure, sowie die politischen Beziehungen zu den anderen Ninjadörfern und das bestehende Bündnis. Eine Liste der verbotenen Jutsu findet ihr außerdem [http://www.narutorpg.de/Regierung.php?Einanderesland=Taki hier]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Das Machtsystem und seine Organe===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;i&amp;gt;Hier sind die Angaben zu der politischen Führung und deren Aufbau zu finden. Auch Angaben zu dem allgemeinen Handel, Militär und Kriminalität. Zum Handel mit anderen Ninjadörfern siehe bitte weiter unten in der Rubrik [[Politik_Takis#Diplomatie|Diplomatie]].&amp;lt;/i&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Regierung&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine einzige Person lenkt scheinbar seit jeher die Geschicke des Dorfes und ist für dessen Schutz verantwortlich. Dabei wurde die Position des [[Dorfoberhaupt]]es genau so oft unterschiedlich ausgelegt, wie es unterschiedliche [[Dorfoberhaupt|Dorfoberhäupter]] gegeben hatte. Manche waren besonders streng und effizient, andere waren scheinbar freundlich aber hinter den Kulissen aufs Ergebnisorientiert, wieder andere waren sowohl öffentlich als auch im kleineren Kreisen besonders wohlwollend und freundlich. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Doch jeder dieses [[Dorfoberhaupt]] hatte zumindest eines gemeinsam: Er oder Sie war vom Rat Takigakures ernannt worden und musste zusammen mit diesem und nicht gegen diesen regieren. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der Rat selber setzte sich lange Zeit fest aus Mitglieder der vier Grüderclane und ein paar wenigen speziell erwählten Personen zusammen. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Dies wurde vor wenigen Jahren von [[Wichtige_Personen_in_Taki#Muneyaki_Gushiken|Muneyaki Gushiken]] geändert und somit muss jedes Rats Mitglied unabhängig von dessen familiärem Hintergrund ein besonderes Gewicht im dörfischen Leben und für die Bewohner [[Takigakure|Takigakure no Satos]] besitzen. Seitdem besteht der Rat aktuell nur noch aus 3 Personen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Militär&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Militär [[Takigakure|Takigakure no Satos]] besteht ausschließlich aus den Shinobi und Kunoichi des Dorfes vom Rang Genin bis Jounin. Diese haben den Ruf eher milder und freundlicher als z.B. der Bündnispartner zu sein. Dennoch sind sie straff durch organisiert und unterstehen strengen Regeln und Gesetzen. Die ungefähre Anzahl dieser Streitmacht ist schwer zu ermitteln und die Dorfführer wären dumm Zahlen zu nennen. Allerdings kann man sie zwischen 10.000 und 14.000 Shinobi eingrenzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Handel&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für ein Dorf, welches sein Überleben auch seiner Abgeschiedenheit und versteckten Lage verdankte, stellt sich Handel als besonders schwierig dar. So sieht man fast nie Händler von außerhalb im Dorf und wenn, so sind es bekannte Gesichter die das besondere Vertrauen der Dorfführung besitzen. Meistens aber liefern Händler von außerhalb ihre Waren an gesonderte Stellen um das Dorf herum, wo diese dann von in den geheimen Zugängen eingeweihten Personen - meist Shinobi - entgegen genommen und in das Dorf transportiert wird. Hier übernimmt die Dorfbevölkerung den weiteren Verkauf. Dass dies für etwas höhere Preise und eingeschränkte Warenvielfalt sorgt, ist schnell offensichtlich. Damit es der Bevölkerung nicht an dem Nötigsten fehlt wird allerdings im und um das Dorf herum indem sicheren Gebiet von der Bevölkerung vieles selber hergestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Kriminalität&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die abgeschiedene Lage und die kleine Zahl der Dorfbewohner zusammen mit der Abwesenheit Dorf fremder Personen sind einer der gründe für eine besonders geringe Kriminalität. Wenn ein jeder jeden kennt und das schon meist seit dem Kindesalter, so sind Diebstahl und dergleichen eher selten. Umso gravierender sind dafür aber die paar Straftaten, sie dennoch auftreten und fast immer sehr tiefe und persönliche Gründe haben, wenn man mal von kleinen Streichen der Dorf Jugend absieht. Diese Taten werden trotz aller Friedliebigkeit des Dorfes streng und auch hart bestraft, auch wenn Hinrichtungen sehr selten sind und nie öffentlich vollzogen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Allgemeines&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Ursprünge [[Takigakure|Takigakure no Satos]] gehen in eine Zeit zurück, die von Mythen und Sagen umwoben ist. Immer wieder tauchen vier Tier Gottheiten - ein blauer Drache, ein weißer Tiger, ein roter Vogel und eine schwarze Schildkröte - in den Geschichten in und um das Dorf herum auf. Das Dorf selber liegt auf einem hohen Bergplateu am Scheitel eines riesigen Wasserfalls und ist nur über geheime Wege zu betreten. Die abgeschiedene Lage hat für einen besonderen Hang zu Traditionen gesorgt, bietet aber auch Schutz vor Gefahren und neugierigen Augen. Wohl nur wenig andere Orte auf der Welt sind so abgeschieden wie dieses Dorf und manch einer mag sein ganzes Leben im Dorf verbringen ohne jemals etwas anderes von der Welt gesehen zu haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Takigakure und seine Bewohner&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf den ersten Blick bietet Takigakure bereits ein idyllisches Bild, welches noch durch die Art seiner Bewohner verfestigt wird. In Takigakure selbst vergisst man fast augenblicklich den Gedanken daran, dass man sich in einem Dorf einer Militärnation befindet, so friedlich und idyllisch wirkt die Umgebung und seine Bewohner. Viele Ninja in Takigakure tragen während des normalen Alltags nur Teile ihrer Ninjaausrüstung und lassen sperrige Waffen daheim, um keine angespannte Atmosphäre zu verbreiten. Stattdessen tragen sie meist nur ihr Stirnband und, wenn ihr Rang es zulässt, die Ninjaweste Takigakures. Ab und an weisen auch noch Waffen- und Shurikentaschen der Ninja auf ihre Natur hin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Viele Ninja gehen neben ihrem Ninja-Dasein außerdem noch normalen Tätigkeiten nach, sodass eine Vielzahl eigene kleine Dienstleistungen, wie Restaurants, anbieten oder diese Geschäfte zumindest offiziell führen. Dadurch entsteht zwischen den Ninja und den normalen Bewohnern Takigakures meist eine noch engere Bindung, denn so wirken die Ninja für die normale Bevölkerung nicht so weit entfernt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ansonsten gibt es in Takigakure natürlich auch eine Vielzahl normaler Menschen, die keine Ninjaausbildung genossen haben, wenngleich die Zahl kleiner ist als die Zahl an Ninja und Ninja-Anwärtern im Dorf. Diese normalen Menschen werden in Takigakure jedoch als der wichtige Teil des Dorfes respektiert, den sie auch tatsächlich darstellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Takigakure - Hinter der Fassade?====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der idyllische erste Eindruck Takigakures überdeckt jedoch einige im Hintergrund ablaufende Entwicklungen der letzten Zeiten. Denn spätestens seit dem Bluterbenkrieg hatte Takigakure einsehen müssen, dass ihr Dorf nicht unangreifbar ist. Die Entwicklung verlief erst langsam und schleichend und erst in den letzten Jahren wurden sie auch für das ungeschulte Auge leichter sichtbar:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Sicherheitsvorkehrungen wurden verschärft und die Führung Takigakures schien ihren eigenen Untergebenen nicht mehr vollständig zu trauen. Die Einheiten im Bereich Spionage und Verhör wurden deutlich gefördert und des Nachts erhascht man regelmäßig einmal einen Blick auf eine der nun zahlenmäßigen Patrouillen im Dorf. Die Reaktion der Bewohner des Dorfes auf diese Entwicklungen war zweigeteilt: Einige Bewohner verstanden die Notwendigkeit höherer Sicherheitsstandards, hatten sie doch selbst erfahren, dass Takigakure ansonsten einer Gefahr von innen und außen gegenüberstehen könnte, andererseits wünschen sich viele der Bewohner die vollständige Idylle ihres Dorfes zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Strafgesetz===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;§1 Körperverletzung&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wird einem anderen vorsätzlich körperlicher oder geistiger Schaden zugefügt, so ist mit einer Strafe zu rechnen. Das Strafmaß beläuft sich folgender Maßen:&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;mw-collapsible mw-collapsed&amp;quot; &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; colspan=&amp;quot;4&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;&#039;Körperverletzung&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;&#039;Schwere&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot;| &#039;&#039;&#039;Leicht&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot;| &#039;&#039;&#039;Mittel&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot;| &#039;&#039;&#039;Schwer&#039;&#039;&#039;  &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot; | Beschreibung&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | Zu erwartender Schaden unterhalb der ersten [[EP]]-Grenze/weniger als 5% [[BP |Blutverlust]] pro Runde/Schwacher [[psychischer Schaden]]&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | Zu erwartender Schaden unterhalb der zweiten [[EP]]-Grenze/ab 5% [[BP|Blutverlust]] pro Runde/Mittlerer [[psychischer Schaden]]&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | Zu erwartender Schaden oberhalb der zweiten [[EP]]-Grenze/ab 10% [[BP|Blutverlust]] pro Runde/Starker [[psychischer Schaden]] oder höher&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; sytle=&amp;quot;width:10;&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot; | Strafe&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | 5.000 Ryô und 1 D-Rang Strafmission&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | 10.000 Ryô, 15 Tage Gefängnis und 1 C-Rang Strafmission&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | 50.000 Ryô, 30 Tage Gefängnis und 1 B-Rang Strafmission&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Trainingskämpfe unter Aufsicht sind von der Regel ausgeschlossen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;§2 Mord/Tötung/Totschlag&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wer einen anderen vorsätzlich Tötet ohne die Einwilligung des Rates oder Vorgesetzten, muss mit einer Anklage rechnen und wird ebenfalls zum Tode verurteilt.&lt;br /&gt;
In Fällen von ausdrücklicher Notwehr wird Straffreiheit oder Strafminderung empfohlen.&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;mw-collapsible mw-collapsed&amp;quot; &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; colspan=&amp;quot;4&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;&#039;Mord&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;&#039;Schwere&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot;| &#039;&#039;&#039;Leicht&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot;| &#039;&#039;&#039;Mittel&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot;| &#039;&#039;&#039;Schwer&#039;&#039;&#039;  &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot; | Beschreibung&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | -&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | Tötung einer Person aus Fahrlässigkeit.&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | Absicht der Tötung einer Person. &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; sytle=&amp;quot;width:10;&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot; | Strafe&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | -&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | Suspendierung für 21 Tage, 2 C-Rang Strafmission nach der Suspendierung und 6 Monate Überwachung.&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | Todesstrafe oder Siegel Takigakures &amp;lt;ref name=&amp;quot;[1]&amp;quot;&amp;gt;Das Siegel wird derzeitig nicht auferlegt. Eine spätere EE wird dies wieder ermöglichen.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;§3 Hochverrat/Verrat&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wer eine Tat begeht oder plant, die gegen das Interesse des Oberhauptes, des Rates oder Takigakure no Satos steht, wie z.B. Informationen aus Takigakure no Sato ohne Erlaubnis weiter gibt oder Widerstand gegen den hohen Rat leistet, macht sich des Verrates schuldig. Über das Strafmaß entscheidet der hohe Rat von Taki.&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;mw-collapsible mw-collapsed&amp;quot; &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; colspan=&amp;quot;4&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;&#039;Landesverrat&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;&#039;Schwere&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot;| &#039;&#039;&#039;Leicht&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot;| &#039;&#039;&#039;Mittel&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot;| &#039;&#039;&#039;Schwer&#039;&#039;&#039;  &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot; | Beschreibung&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | -&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | Weitergabe von Dorfgeheimnissen in persönlichem Rahmen: z.B. Weitergabe von dorfinternen Jutsu oder Gegenständen.&lt;br /&gt;
Flucht aus dem Dorf, ohne die Absicht diesem Schaden zu wollen.&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | Flucht aus dem Dorf, Mord an einem Ratsmitglied etc.&lt;br /&gt;
Weitergabe von Dorfgeheimnissen in dorfweitem Rahmen: z.B. Weitergabe von Informationen über geheime Missionen, Tätigkeiten oder Persönlichkeiten.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; sytle=&amp;quot;width:10;&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot; | Strafe&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | -&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | 30 Tage Suspendierung, Überwachung für 6 Monate, Einschränkungen beim Erlernen von Jutsu/Fähigkeiten/Sonstiges auf A-Rang/Stufe 3 Niveau für 3 C-Rang Missionen.&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | Todesstrafe oder Siegel Takigakures &amp;lt;ref name=&amp;quot;[1]&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Versuch wird genauso wie die Tat bestraft&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;§4 Brandstiftung&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wer Gebäude, Bäume oder sonstiges Eigentum in Taki vorsätzlich in Brand steckt wird dafür zur Rechenschaft gezogen. Das Strafmaß beläuft sich folgender Maßen, außerdem muss der entstandene Sachschaden ersetzt werden:&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;mw-collapsible mw-collapsed&amp;quot; &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; colspan=&amp;quot;4&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;&#039;Brandstiftung&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;&#039;Schwere&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot;| &#039;&#039;&#039;Leicht&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot;| &#039;&#039;&#039;Mittel&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot;| &#039;&#039;&#039;Schwer&#039;&#039;&#039;  &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot; | Beschreibung&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | Schäden im Wert bis 5.000 Ryô.&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | Schäden in einem Wert ab 5.001 Ryô; In Brand setzen von dorfsymbolträchtige Insignien/Gegenstände.&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | Brandstiftung von Einrichtungen Takigakures oder im Nahen Umfeld (Entfernung &amp;lt;20m).&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; sytle=&amp;quot;width:10;&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot; | Strafe&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | Erstattung des Warenwertes/des Gegenstandes, 5.000 Ryô Strafe und 1 D-Rang Strafmission.&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | Erstattung des Warenwertes/des Gegenstandes, 25.000 Ryô Strafe, 1 C-Rang Strafmission und Überwachung bis zur Ableitung der Mission (mindestens 15 Tage) und 15 Tage Haftstrafe&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | 20 Tage Haftstrafe, 1 B-Rang Strafmission und Überwachung für den Zeitraum bis zur Absolvierung der Mission (mindestens 21 Tage).&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;§5 Sachbeschädigung&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wer mutwillig oder aus Fahrlässigkeit das Eigentum eines anderen Bürgers beschädigt oder zerstört macht sich der der Sachbeschädigung strafbar.&lt;br /&gt;
Eine Anklage wegen Sachbeschädigung kann nur vom Geschädigten selbst vorgebracht werden.&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;mw-collapsible mw-collapsed&amp;quot; &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; colspan=&amp;quot;4&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;&#039;Brandstiftung&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;&#039;Schwere&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot;| &#039;&#039;&#039;Leicht&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot;| &#039;&#039;&#039;Mittel&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot;| &#039;&#039;&#039;Schwer&#039;&#039;&#039;  &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot; | Beschreibung&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | Schäden im Wert bis 5.000 Ryô.&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | Schäden in einem Wert ab 5.001 Ryô; Zerstören/Beschädigen von dorfsymbolträchtige Insignien/Gegenstände.&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | Beschädigung von Einrichtungen Takigakures.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; sytle=&amp;quot;width:10;&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot; | Strafe&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | Erstattung des Warenwertes/des Gegenstandes, 5.000 Ryô Strafe und 1 D-Rang Strafmission.&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | Erstattung des Warenwertes/des Gegenstandes, 25.000 Ryô Strafe, 1 C-Rang Strafmission und Überwachung bis zur Ableitung der Mission (mindestens 15 Tage) und 15 Tage Haftstrafe&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | Erstattung des Warenwertes/des Gegenstandes, 30.000 Ryô Strafe, 20 Tage Haftstrafe, 1 B-Rang Strafmission und Überwachung für den Zeitraum bis zur Absolvierung der Mission (mindestens 21 Tage).&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;§6 Siegelbruch&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wer ein Siegel, welches zum Schutz, zur Geheimhaltung oder zur Aufbewahrung bricht ohne Befugnisse, macht sich des Siegelbruches schuldig.&lt;br /&gt;
Je nach Sachlage wird der Tatbestand des Verrates oder Hochverrates geprüft. Über das Strafmaß entscheidet der hohe Rat von Taki.&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;mw-collapsible mw-collapsed&amp;quot; &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; colspan=&amp;quot;4&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;&#039;Siegelbruch&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;&#039;Schwere&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot;| &#039;&#039;&#039;Leicht&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot;| &#039;&#039;&#039;Mittel&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot;| &#039;&#039;&#039;Schwer&#039;&#039;&#039;  &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot; | Beschreibung&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | Bruch eines Siegel zur Aufbewahrung von Gütern&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | unwissentlicher Bruch eines Siegels zum Schutze Takigakures&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | wissentlicher Bruch eines Siegel zum Schutze oder der Geheimhaltung Takigakures&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; sytle=&amp;quot;width:10;&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot; | Strafe&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | Nach §5 entsprechende Sachbeschädigung&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | Gefängnisstrafe für 30 Tage, 6 Monate Überwachung&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | Prüfung des Verdachtes des Verrates/Hochverrates&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;§7 Belästigung&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wer eine andere Person mittels aufdringlichen, unsittlichen oder respektlosen Verhalten massiv belästigt, kann wegen Belästigung zu einer Strafmission* sowie einer Geldbuße von bis zu 5000 Ryô verurteilt werden.&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;mw-collapsible mw-collapsed&amp;quot; &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; colspan=&amp;quot;4&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;&#039;Belästigung und Respektlosigkeit&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;&#039;Schwere&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot;| &#039;&#039;&#039;Leicht&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot;| &#039;&#039;&#039;Mittel&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot;| &#039;&#039;&#039;Schwer&#039;&#039;&#039;  &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot; | Beschreibung&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | Eine leichte Beleidigung/abfälliger kurzer Kommentar gegenüber der Autorität Takigakures, welche nicht verteidigt wurde.&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | Eine mittlere Beleidigung (kurze Ansprache/Hasstirade) gegenüber der Autorität Takigakures, welche nicht verteidigt wurde.&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | -&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; sytle=&amp;quot;width:10;&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot; | Strafe&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | 3.000 Ryo Strafe&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | 5.000 Ryo Strafe und 1 D-Rang Strafmission &lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | -&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;§8 Diebstahl/Raub&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wer einen Gegenstand, der einem anderen gehört, wegnimmt, versteckt oder behält macht sich des Diebstahls schuldig.&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;mw-collapsible mw-collapsed&amp;quot; &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; colspan=&amp;quot;4&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;&#039;Diebstahl / Vandalismus&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;&#039;Schwere&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot;| &#039;&#039;&#039;Leicht&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot;| &#039;&#039;&#039;Mittel&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot;| &#039;&#039;&#039;Schwer&#039;&#039;&#039;  &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot; | Beschreibung&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | Schäden im Wert bis 5.000 Ryô.&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | Schäden in einem Wert ab 5.001 Ryô.&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | Vandalismus von Einrichtungen Takigakures.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; sytle=&amp;quot;width:10;&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot; | Strafe&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | Erstattung des Warenwertes/des Gegenstandes und 5.000 Ryô Strafe&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | Erstattung des Warenwertes/des Gegenstandes, 25.000 Ryô Strafe und 10 Tage Haftstrafe.&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | 15 Tage Haftstrafe, 1 B-Rang Strafmission, Überwachung für den Zeitraum bis zur Absolvierung der Mission (mindestens 15 Tage) und 15 Tage Haftstrafe.&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;§9 Einnahme und Weitergabe von Drogen&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wer eine für ihn verbotene Substanz einnimmt oder diese an einen Unberechtigten weitergibt, macht sich strafbar und muss eine Geldbuße von 20000 Ryô zahlen.&lt;br /&gt;
Alkohol und Tabakwaren dürfen ab dem 18. Lebensjahr konsumiert werden.&lt;br /&gt;
Missbraucht man Drogen, so gilt dies ebenfalls als Gesetzesverstoß und ist zu ahnden:&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;mw-collapsible mw-collapsed&amp;quot; &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; colspan=&amp;quot;4&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;&#039;Drogenkonsum&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;&#039;Schwere&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot;| &#039;&#039;&#039;Leicht&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot;| &#039;&#039;&#039;Mittel&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot;| &#039;&#039;&#039;Schwer&#039;&#039;&#039;  &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot; | Beschreibung&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | Eigenkonsum einer verboten Droge.&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | -&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | -&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; sytle=&amp;quot;width:10;&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot; | Strafe&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | 5.000 Ryô + 1 D-Rang Strafmission&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | -&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | -&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;§10 Anwärterstatus&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wer sich einmal als Anwärter gemeldet hat, kann diesen Status nur durch Verrat oder Straftat verlieren, ferner ist diese Person verpflichtet wie jeder Ninja auch das Dorf nicht ohne Grund (wie etwa Mission, Diplomatiereise etc.) zu verlassen, Zuwiderhandlung wird wie Verrat oder Hochverrat behandelt.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Sondergenehmigung durch Oberhaupt oder Rat heben dieses Gesetz auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;§11 Meldung einer Straftat&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wer eine Straftat meldet die tatsächlich begangen wurde oder geplant wird, wird mit einer Belohnung von 25% der Geldstrafe belohnt, sollte keine Geldstrafe auf der Verfehlung liegen so wird eine Prämie ab 5000 Ryô bezahlt bei schweren Delikten wie Hochverrat oder Mord 50000 Ryô.&lt;br /&gt;
Es ist Bürgerpflicht eine Straftat zu melden, somit wird eine Falschaussage oder die Verschleierung eines Straftatbestandes ebenso wie die Straftat bestraft.&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;mw-collapsible mw-collapsed&amp;quot; &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; colspan=&amp;quot;4&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;&#039;Falschaussage/Verschleierung einer Straftat&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;&#039;Schwere&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot;| &#039;&#039;&#039;Leicht&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot;| &#039;&#039;&#039;Mittel&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot;| &#039;&#039;&#039;Schwer&#039;&#039;&#039;  &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot; | Beschreibung&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | Falschaussage/Verschleierung einer leichten Straftat.&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | Falschaussage/Verschleierung einer mittleren Straftat.&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | Falschaussage/Verschleierung einer schweren Straftat. &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; sytle=&amp;quot;width:10;&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot; | Strafe&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | Strafe wie für die Verschleierte Straftat. Strafen addieren sich hierbei!&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | Strafe wie für die Verschleierte Straftat. Strafen addieren sich hierbei!&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | Strafe wie für die Verschleierte Straftat. Strafen addieren sich hierbei! &lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
In schweren Fällen kann auch von Verrat ausgegangen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;§12 Jutsu- &amp;amp; Waffeneinsatz&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Einsatz von Jutsus/Waffen geschieht unter der Verantwortung des Einsetzenden und ist erlaubt, solange keine Person sich davon belästigt, geschädigt oder gefährdet fühlt. Die Voraussetzung einer Beschwerde für eine Belästigung oder Gefährdung ist, dass die beschwerende Person den Einsatz der Jutsu oder Waffe selbst wahrgenommen hat. Wird die Anzeige wegen Belästigung angenommen, gilt folgendes Strafmaß:&lt;br /&gt;
Jutsu oder Waffeneinsatz auf dem Übungsgelände sind von dieser Regel ausgenommen. Bei schwereren Verletzung oder Beschädigung (außer an Übungsgeärten/Übungspuppen) treten aber dennoch die entsprechenden Gesetze in Kraft.&amp;quot;&lt;br /&gt;
Eine Beschwerde über eine Verletzung kann nur von der verletzten Person selbst abgegeben werden.&lt;br /&gt;
Ist die verletzte Person in einem Zustand, in der für längere Zeit, keine Beschwerdeabgabe mehr zumutbar ist, so tritt § 1 in Kraft.&lt;br /&gt;
Sollten zu große Schäden entstehen wird nach §5 Sachbeschädigung Anzeige erhoben.&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;mw-collapsible mw-collapsed&amp;quot; &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; colspan=&amp;quot;4&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;&#039;Waffenhandel und Nutzung&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;&#039;Schwere&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot;| &#039;&#039;&#039;Leicht&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot;| &#039;&#039;&#039;Mittel&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot;| &#039;&#039;&#039;Schwer&#039;&#039;&#039;  &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot; | Beschreibung&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | Ein Akademist oder Zivilist trägt eine Waffe offen. &lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | -&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | -&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; sytle=&amp;quot;width:10;&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot; | Strafe&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | 5.000 Ryô und 1 D-Rang Strafmission.&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | -&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | -&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;mw-collapsible mw-collapsed&amp;quot; &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; colspan=&amp;quot;4&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;&#039;Jutsuanwendung&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;&#039;Schwere&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot;| &#039;&#039;&#039;Leicht&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot;| &#039;&#039;&#039;Mittel&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot;| &#039;&#039;&#039;Schwer&#039;&#039;&#039;  &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot; | Beschreibung&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | Wirken von gefährlichen Jutsus außerhalb des Trainingsbereiches&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | -&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | -&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; sytle=&amp;quot;width:10;&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot; | Strafe&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | 5.000 Ryô und 1 D-Rang Strafmission.&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | -&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | -&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;§ 13 Repräsentation des Dorfes&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Dorf ist zu jeder Zeit angemessen zu repräsentieren und nach außen hin zu vertreten. Sollte man sich in einer dem Ruf des Dorfes abträglichen Art und Weise verhalten, wird ein Strafverfahren gegen den Ninja in die Wege geleitet. Ihm drohen dann je nach schwere des Vergehens von einer Geldstrafe, in Höhe von 5.000 Ryo und einer Entschuldigung, bis hin zu einer Degradierung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;mw-collapsible mw-collapsed&amp;quot; &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; colspan=&amp;quot;4&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;&#039;Repräsentation des Dorfes&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;&#039;Schwere&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot;| &#039;&#039;&#039;Leicht&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot;| &#039;&#039;&#039;Mittel&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot;| &#039;&#039;&#039;Schwer&#039;&#039;&#039;  &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot; | Beschreibung&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | (leichtes) Fehlverhalten gegenüber Außenstehenden (Zivilisten oder Ausländern)&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | Beleidigung höherrangiger oder ausländischer Ninja, oder Auftraggeber&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | Angriff oder tätliches Verhalten auf höherrangige oder ausländische Ninja oder Auftraggeber&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; sytle=&amp;quot;width:10;&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot; | Strafe&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | 5.000 Ryo Strafe + formelle Entschuldigung &lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | 2 C-Rang Strafmission und eine Gefängnisstrafe von 30 Tagen.&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | Degradierung (für Akademisten: Rauswurf aus der Akademie).&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;§ 14 Befehlsverweigerung&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Verweigerung eines Befehls gegenüber einer Höherrangigen bzw. grundsätzlich befehlsautorisierten Person wird folgendermaßen bestraft:&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;mw-collapsible mw-collapsed&amp;quot; &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; colspan=&amp;quot;4&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;&#039;Dem Rang unangemessenes Verhalten&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;&#039;Schwere&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot;| &#039;&#039;&#039;Leicht&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot;| &#039;&#039;&#039;Mittel&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot;| &#039;&#039;&#039;Schwer&#039;&#039;&#039;  &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot; | Beschreibung&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | Verhalten, welches die Eignung in Frage stellt, jedoch nur leichte Auswirkungen hat.&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | Verhalten, welches die Eignung in Frage stellt und mittlere Auswirkungen hat (Mission wiederholt nicht erfolgreich abgeschlossen, obwohl der Missionsrang dem des Ninja entspricht).&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | Verhalten, welches die nicht Eignung deutlich zeigt (Als Teamleiter öfters keine Führungskompetenzen aufgewiesen).&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; sytle=&amp;quot;width:10;&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot; | Strafe&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | 2 D-Rang Strafmission.&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | 1 C-Rang Strafmission und eine Suspendierung für die Dauer der Missionen bzw. 21 Tage.&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | Degradierung (für Akademisten: Rauswurf aus der Akademie).&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;mw-collapsible mw-collapsed&amp;quot; &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; colspan=&amp;quot;4&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;&#039;Ungehorsam&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;&#039;Schwere&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot;| &#039;&#039;&#039;Leicht&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot;| &#039;&#039;&#039;Mittel&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot;| &#039;&#039;&#039;Schwer&#039;&#039;&#039;  &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot; | Beschreibung&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | Nicht Befolgen eines Befehls ohne Auswirkungen auf einer Mission.&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | Nicht Befolgen eines Befehls mit leichten Auswirkungen auf einer Mission, beziehungsweise es zu mittleren Personen-/Sachschäden gekommen ist.&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | Nicht Befolgen eines Befehls wodurch die Mission gescheitert ist, beziehungsweise es zu schweren Personen-/Sachschäden gekommen ist.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; sytle=&amp;quot;width:10;&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot; | Strafe&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | Reisesperre und Missionsperre ab A-Rang Missionen für eine Dauer von 3 niederrangige Missionen.&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | Reisesperre und Missionsperre ab B-Rang Missionen für eine Dauer von 3 niederrangige Missionen, sowie 15 Tage Suspendierung.&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | 30 Tage Suspendierung, Degradierung.&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;§ 15 Freiheitsberaubung/Hausfriedensbruch&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wer andere ihrer Freiheit beraubt ist mit der entsprechenden Dauer ihrer Freiheitsberaubung selbst als Gefängnisaufenthalt zu bestrafen, des Weiteren folgen die Zusatzstrafen:&lt;br /&gt;
Ein unerlaubtes Betreten eines Privatgeländes wird wie folgt bestraft:&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;mw-collapsible mw-collapsed&amp;quot; &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; colspan=&amp;quot;4&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;&#039;Hausfriedensbruch/Freiheitsberaubung&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;&#039;Schwere&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot;| &#039;&#039;&#039;Leicht&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot;| &#039;&#039;&#039;Mittel&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot;| &#039;&#039;&#039;Schwer&#039;&#039;&#039;  &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot; | Beschreibung&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | Unerlaubtes Betreten. Festsetzen einer Person ohne Grund für einen Zeitraum &amp;lt;1 Tag.&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | Unerlaubtes, gewaltsames Betreten. Festsetzen einer Person ohne Grund für einen Zeitraum &amp;lt;3 Tag.&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | -&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; sytle=&amp;quot;width:10;&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot; | Strafe&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | 1 D-Rang Strafmission oder den Sold dieser entrichten.&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | 5 Tage Gefängnis, 1 C-Rang Strafmission und 10.000 Ryô.&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | -&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;§ 16 Bedrohung&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei Bedrohungen sowohl von Zivilisten als auch Shinobi ist der Bedrohende folgendermaßen zu bestrafen:&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;mw-collapsible mw-collapsed&amp;quot; &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; colspan=&amp;quot;4&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;&#039;Zwang/Erpressung&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;&#039;Schwere&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot;| &#039;&#039;&#039;Leicht&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot;| &#039;&#039;&#039;Mittel&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot;| &#039;&#039;&#039;Schwer&#039;&#039;&#039;  &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot; | Beschreibung&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | Wird je nach dem was erzwungen wird gehandhabt. Wird eine Straftat erzwungen, so wird grundsätzlich nach Schwere der Straftat gehandelt. Grundsätzlich kommt zudem Körperverletzung hinzu.&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | Freiheitsberaubung&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | - &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; sytle=&amp;quot;width:10;&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot; | Strafe&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | Je nach Aktion, die erpresst/erzwungen wurde. Körperverletzungsdelikt wird zusätzlich auf das verhandelte Strafmaß addiert (die Härte der Körperverletzung wird ebenfalls verhandelt).&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | Je nach Aktion, die erpresst/erzwungen wurde. Körperverletzungsdelikt wird zusätzlich auf das verhandelte Strafmaß addiert (die Härte der Körperverletzung wird ebenfalls verhandelt). Mindestens 15 Tage Gefängnis.&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | - &lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;§17 Strafmündigkeit&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jeder Bürger ab 18 Jahren ist voll strafmündig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ebenso tritt volle Strafmündigkeit ein sollte der Shinobi mindestens den Rang eines Genins innehaben.&lt;br /&gt;
Akademisten unterhalb des 18. Lebensjahres werden in der Regel mit milderen Stafen rechnen können, so fern die Begehung ihrer Straftat auf ihre Unreife zurückzuführen ist, in diesem Fall wird die Strafe um eine Stufe milder ausgesprochen. &lt;br /&gt;
Jedoch kann bei schweren Vergehen ein Ausschluss aus der Akademie erfolgen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;§ 18 Wiederholungstaten/Mehrfache Begehung einer Straftat&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Falle mehrfacher Straftaten wird sich das Strafmaß aus jeder zusammen addieren. Bei Begehung von Wiederholungstaten innerhalb eines Jahres, wird das Strafmaß um eine Stufe erhöht (Leichte Körperverletzung wird zu einer mittleren Körperverletzung).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;§ 19 Straffreiheit / Milderung&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
Begeht eine Person eine Straftat, um die Begehung einer anderen Straftat einer zweiten Person zu vereiteln, wird, sofern das Mittel verhältnismäßig war, eine Straffreiheit empfohlen. Als Verhältnismäßig gilt, wenn die begangene Straftat keine höhere Schwere als die der zu vereitelnden Straftat besitzt. Ansonsten hat sich die Person entsprechend dem Straftatbestand zu behaupten, allerdings kann eine Milderung der Strafe zugesprochen werden. Hierbei wird die Strafe um eine Stufe gesenkt, außer es ist bereits eine leichte Strafe vorgesehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;§ 20 Duellierrecht&#039;&#039;&#039; (In Kooperation mit dem Bündnis entstanden)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Begeht eine Person eine Straftat gegen eine weitere Person und das Dorf hat keinen eigenes, oder nur geringes, Interesse an dem Straftatbestand, so kann die geschädigte Person den Täter zu einem öffentlichen Duell in der Arena auffordern, anstatt eine direkte Entschädigung zu erhalten. Der Täter übernimmt bei dem Kampf mögliche Behandlungskosten.&lt;br /&gt;
Bei einem solchen Kampf ist das Dorf in Kenntnis zusetzen, ansonsten macht man sich strafbar (Meldepflicht). Außerdem darf keine starke Gefährdung für die zwei Personen entstehen, ansonsten kann der Straftatbestand der Körperverletzung oder Mord/Tötung bestehen. Eine leichte bis mittlere Körperverletzung gilt bei einem solchen Kampf jedoch als straffrei.&lt;br /&gt;
Wenn das Dorf ein geringes Interesse besitzt, so greift das Gesetz der Begehung mehrerer Straftaten und beide Strafen werden durchgeführt (Duell und die des Dorfes).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Solche Tatbestände mit dem Recht auf ein Duell sind hier gelistet:&lt;br /&gt;
* jegliche Respektlosigkeit&lt;br /&gt;
* leichter Ungehorsam&lt;br /&gt;
* leichte bis mittlere Körperverletzung&lt;br /&gt;
* jeglicher Diebstahl/Raub&lt;br /&gt;
* jeglicher Hausfriedensbruch&lt;br /&gt;
* leichter Betrug&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===[[Diplomatie]]===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;i&amp;gt;Hier ist eine tabellarische Übersicht über die politischen Beziehungen zu den anderen Ninjadörfern. Für weitere Informationen zu der Art der Beziehung siehe den Begriff &amp;quot;[[Diplomatie]]&amp;quot; und deren Erklärungen, hier im Wiki.&amp;lt;/i&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Land                                          !! Verhältnis                                          !! Handelsbeziehung !!Militärische Beziehung !!Forschungsbeziehung !!Waffenstillstand                   &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Konohagakure]]                    &lt;br /&gt;
|| Frieden                    &lt;br /&gt;
|| - &lt;br /&gt;
|| - &lt;br /&gt;
|| - &lt;br /&gt;
|| x&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Sunagakure]]                                          &lt;br /&gt;
|| Frieden                                          &lt;br /&gt;
|| - &lt;br /&gt;
|| -&lt;br /&gt;
|| -&lt;br /&gt;
|| x &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Kumogakure]]                                         &lt;br /&gt;
|| Verbündet                                         &lt;br /&gt;
|| Handel von Dorf-Eigenentwicklungen&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Handel von Rohstoffen&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Handel von sonstiger Ware  &lt;br /&gt;
|| Stellen von Militär&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Gemeinsame Missionen&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ausbildung von Militär&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Stationierung von Militär im jeweils anderen Dorf&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
gemeinsame Ergründung/Erbauung neuer Stützpunkte&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Freie Ein-/Ausreise(Außer Akademisten)&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Auslieferungsabkommen  &lt;br /&gt;
|| Gemeinsame Itemforschung&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Gemeinsame Erforschung sonstiger Dinge &lt;br /&gt;
|| x &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Kiri]]                                          &lt;br /&gt;
|| Verbündet                                        &lt;br /&gt;
|| Handel von Dorf-Eigenentwicklungen&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Handel von Rohstoffen&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Handel von sonstiger Ware  &lt;br /&gt;
|| Stellen von Militär&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Gemeinsame Missionen&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ausbildung von Militär&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Stationierung von Militär im jeweils anderen Dorf&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
gemeinsame Ergründung/Erbauung neuer Stützpunkte&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Freie Ein-/Ausreise(Außer Akademisten)&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Auslieferungsabkommen  &lt;br /&gt;
|| Gemeinsame Itemforschung&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Gemeinsame Erforschung sonstiger Dinge&lt;br /&gt;
|| x&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Iwa]]                                           &lt;br /&gt;
|| Neutral                                           &lt;br /&gt;
|| - || - || - || x&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Amegakure]]                     &lt;br /&gt;
|| Neutral                     &lt;br /&gt;
|| - || - || - || x&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Otogakure]]                   &lt;br /&gt;
|| Neutral                   &lt;br /&gt;
|| - || - || - || x&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Kusagakure]]                     &lt;br /&gt;
|| Frieden                     &lt;br /&gt;
|| - || - || - || x&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Takigakure führt seit geraumer Zeit ein festes Bündnis mit den zwei Großreichen [[Kirigakure]] und [[Kumogakure]]. Sie unterhalten gemeinsam eine [http://www.narutorpg.de/Sonstiges/Wiki/index.php/Bündnisfestung_Kirigakure/Kumogakure/Takigakure Bündnisfestung], die sich im Land [[Yu no Kuni]] befindet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Frage-Sektion ==&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;mw-collapsible mw-collapsed wikitable&amp;quot; width=&amp;quot;100%&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Frage-Sektion&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
{{#widget:Iframe&lt;br /&gt;
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}}&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Navigation ==&lt;br /&gt;
{{Vorlage:Linkliste Kategorien}}&lt;br /&gt;
{{Vorlage:Linkliste Rollenspiel}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Masao Higurashi</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.narutorpg.de/index.php?title=Politik_Takis&amp;diff=26869</id>
		<title>Politik Takis</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.narutorpg.de/index.php?title=Politik_Takis&amp;diff=26869"/>
		<updated>2016-04-09T12:35:04Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Masao Higurashi: /* Strafgesetz */ Überarbeitung der Gesetze&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Auf dieser Seite findet ihr die Übersicht der gültigen Gesetze in Takigakure, sowie die politischen Beziehungen zu den anderen Ninjadörfern und das bestehende Bündnis. Eine Liste der verbotenen Jutsu findet ihr außerdem [http://www.narutorpg.de/Regierung.php?Einanderesland=Taki hier]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Das Machtsystem und seine Organe===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;i&amp;gt;Hier sind die Angaben zu der politischen Führung und deren Aufbau zu finden. Auch Angaben zu dem allgemeinen Handel, Militär und Kriminalität. Zum Handel mit anderen Ninjadörfern siehe bitte weiter unten in der Rubrik [[Politik_Takis#Diplomatie|Diplomatie]].&amp;lt;/i&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Regierung&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine einzige Person lenkt scheinbar seit jeher die Geschicke des Dorfes und ist für dessen Schutz verantwortlich. Dabei wurde die Position des [[Dorfoberhaupt]]es genau so oft unterschiedlich ausgelegt, wie es unterschiedliche [[Dorfoberhaupt|Dorfoberhäupter]] gegeben hatte. Manche waren besonders streng und effizient, andere waren scheinbar freundlich aber hinter den Kulissen aufs Ergebnisorientiert, wieder andere waren sowohl öffentlich als auch im kleineren Kreisen besonders wohlwollend und freundlich. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Doch jeder dieses [[Dorfoberhaupt]] hatte zumindest eines gemeinsam: Er oder Sie war vom Rat Takigakures ernannt worden und musste zusammen mit diesem und nicht gegen diesen regieren. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der Rat selber setzte sich lange Zeit fest aus Mitglieder der vier Grüderclane und ein paar wenigen speziell erwählten Personen zusammen. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Dies wurde vor wenigen Jahren von [[Wichtige_Personen_in_Taki#Muneyaki_Gushiken|Muneyaki Gushiken]] geändert und somit muss jedes Rats Mitglied unabhängig von dessen familiärem Hintergrund ein besonderes Gewicht im dörfischen Leben und für die Bewohner [[Takigakure|Takigakure no Satos]] besitzen. Seitdem besteht der Rat aktuell nur noch aus 3 Personen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Militär&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Militär [[Takigakure|Takigakure no Satos]] besteht ausschließlich aus den Shinobi und Kunoichi des Dorfes vom Rang Genin bis Jounin. Diese haben den Ruf eher milder und freundlicher als z.B. der Bündnispartner zu sein. Dennoch sind sie straff durch organisiert und unterstehen strengen Regeln und Gesetzen. Die ungefähre Anzahl dieser Streitmacht ist schwer zu ermitteln und die Dorfführer wären dumm Zahlen zu nennen. Allerdings kann man sie zwischen 10.000 und 14.000 Shinobi eingrenzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Handel&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für ein Dorf, welches sein Überleben auch seiner Abgeschiedenheit und versteckten Lage verdankte, stellt sich Handel als besonders schwierig dar. So sieht man fast nie Händler von außerhalb im Dorf und wenn, so sind es bekannte Gesichter die das besondere Vertrauen der Dorfführung besitzen. Meistens aber liefern Händler von außerhalb ihre Waren an gesonderte Stellen um das Dorf herum, wo diese dann von in den geheimen Zugängen eingeweihten Personen - meist Shinobi - entgegen genommen und in das Dorf transportiert wird. Hier übernimmt die Dorfbevölkerung den weiteren Verkauf. Dass dies für etwas höhere Preise und eingeschränkte Warenvielfalt sorgt, ist schnell offensichtlich. Damit es der Bevölkerung nicht an dem Nötigsten fehlt wird allerdings im und um das Dorf herum indem sicheren Gebiet von der Bevölkerung vieles selber hergestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Kriminalität&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die abgeschiedene Lage und die kleine Zahl der Dorfbewohner zusammen mit der Abwesenheit Dorf fremder Personen sind einer der gründe für eine besonders geringe Kriminalität. Wenn ein jeder jeden kennt und das schon meist seit dem Kindesalter, so sind Diebstahl und dergleichen eher selten. Umso gravierender sind dafür aber die paar Straftaten, sie dennoch auftreten und fast immer sehr tiefe und persönliche Gründe haben, wenn man mal von kleinen Streichen der Dorf Jugend absieht. Diese Taten werden trotz aller Friedliebigkeit des Dorfes streng und auch hart bestraft, auch wenn Hinrichtungen sehr selten sind und nie öffentlich vollzogen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Allgemeines&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Ursprünge [[Takigakure|Takigakure no Satos]] gehen in eine Zeit zurück, die von Mythen und Sagen umwoben ist. Immer wieder tauchen vier Tier Gottheiten - ein blauer Drache, ein weißer Tiger, ein roter Vogel und eine schwarze Schildkröte - in den Geschichten in und um das Dorf herum auf. Das Dorf selber liegt auf einem hohen Bergplateu am Scheitel eines riesigen Wasserfalls und ist nur über geheime Wege zu betreten. Die abgeschiedene Lage hat für einen besonderen Hang zu Traditionen gesorgt, bietet aber auch Schutz vor Gefahren und neugierigen Augen. Wohl nur wenig andere Orte auf der Welt sind so abgeschieden wie dieses Dorf und manch einer mag sein ganzes Leben im Dorf verbringen ohne jemals etwas anderes von der Welt gesehen zu haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Takigakure und seine Bewohner&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf den ersten Blick bietet Takigakure bereits ein idyllisches Bild, welches noch durch die Art seiner Bewohner verfestigt wird. In Takigakure selbst vergisst man fast augenblicklich den Gedanken daran, dass man sich in einem Dorf einer Militärnation befindet, so friedlich und idyllisch wirkt die Umgebung und seine Bewohner. Viele Ninja in Takigakure tragen während des normalen Alltags nur Teile ihrer Ninjaausrüstung und lassen sperrige Waffen daheim, um keine angespannte Atmosphäre zu verbreiten. Stattdessen tragen sie meist nur ihr Stirnband und, wenn ihr Rang es zulässt, die Ninjaweste Takigakures. Ab und an weisen auch noch Waffen- und Shurikentaschen der Ninja auf ihre Natur hin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Viele Ninja gehen neben ihrem Ninja-Dasein außerdem noch normalen Tätigkeiten nach, sodass eine Vielzahl eigene kleine Dienstleistungen, wie Restaurants, anbieten oder diese Geschäfte zumindest offiziell führen. Dadurch entsteht zwischen den Ninja und den normalen Bewohnern Takigakures meist eine noch engere Bindung, denn so wirken die Ninja für die normale Bevölkerung nicht so weit entfernt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ansonsten gibt es in Takigakure natürlich auch eine Vielzahl normaler Menschen, die keine Ninjaausbildung genossen haben, wenngleich die Zahl kleiner ist als die Zahl an Ninja und Ninja-Anwärtern im Dorf. Diese normalen Menschen werden in Takigakure jedoch als der wichtige Teil des Dorfes respektiert, den sie auch tatsächlich darstellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Takigakure - Hinter der Fassade?====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der idyllische erste Eindruck Takigakures überdeckt jedoch einige im Hintergrund ablaufende Entwicklungen der letzten Zeiten. Denn spätestens seit dem Bluterbenkrieg hatte Takigakure einsehen müssen, dass ihr Dorf nicht unangreifbar ist. Die Entwicklung verlief erst langsam und schleichend und erst in den letzten Jahren wurden sie auch für das ungeschulte Auge leichter sichtbar:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Sicherheitsvorkehrungen wurden verschärft und die Führung Takigakures schien ihren eigenen Untergebenen nicht mehr vollständig zu trauen. Die Einheiten im Bereich Spionage und Verhör wurden deutlich gefördert und des Nachts erhascht man regelmäßig einmal einen Blick auf eine der nun zahlenmäßigen Patrouillen im Dorf. Die Reaktion der Bewohner des Dorfes auf diese Entwicklungen war zweigeteilt: Einige Bewohner verstanden die Notwendigkeit höherer Sicherheitsstandards, hatten sie doch selbst erfahren, dass Takigakure ansonsten einer Gefahr von innen und außen gegenüberstehen könnte, andererseits wünschen sich viele der Bewohner die vollständige Idylle ihres Dorfes zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Strafgesetz===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;§1 Körperverletzung&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wird einem anderen vorsätzlich körperlicher oder geistiger Schaden zugefügt, so ist mit einer Strafe zu rechnen. Das Strafmaß beläuft sich folgender Maßen:&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;mw-collapsible mw-collapsed&amp;quot; &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; colspan=&amp;quot;4&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;&#039;Körperverletzung&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;&#039;Schwere&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot;| &#039;&#039;&#039;Leicht&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot;| &#039;&#039;&#039;Mittel&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot;| &#039;&#039;&#039;Schwer&#039;&#039;&#039;  &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot; | Beschreibung&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | Zu erwartender Schaden unterhalb der ersten [[EP]]-Grenze/weniger als 5% [[BP |Blutverlust]] pro Runde/Schwacher [[psychischer Schaden]]&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | Zu erwartender Schaden unterhalb der zweiten [[EP]]-Grenze/ab 5% [[BP|Blutverlust]] pro Runde/Mittlerer [[psychischer Schaden]]&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | Zu erwartender Schaden oberhalb der zweiten [[EP]]-Grenze/ab 10% [[BP|Blutverlust]] pro Runde/Starker [[psychischer Schaden]] oder höher&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; sytle=&amp;quot;width:10;&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot; | Strafe&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | 5.000 Ryô und 1 D-Rang Strafmission&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | 10.000 Ryô, 15 Tage Gefängnis und 1 C-Rang Strafmission&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | 50.000 Ryô, 30 Tage Gefängnis und 1 B-Rang Strafmission&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Trainingskämpfe unter Aufsicht sind von der Regel ausgeschlossen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;§2 Mord/Tötung/Totschlag&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wer einen anderen vorsätzlich Tötet ohne die Einwilligung des Rates oder Vorgesetzten, muss mit einer Anklage rechnen und wird ebenfalls zum Tode verurteilt.&lt;br /&gt;
In Fällen von ausdrücklicher Notwehr wird Straffreiheit oder Strafminderung empfohlen.&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;mw-collapsible mw-collapsed&amp;quot; &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; colspan=&amp;quot;4&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;&#039;Mord&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;&#039;Schwere&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot;| &#039;&#039;&#039;Leicht&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot;| &#039;&#039;&#039;Mittel&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot;| &#039;&#039;&#039;Schwer&#039;&#039;&#039;  &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot; | Beschreibung&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | -&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | Tötung einer Person aus Fahrlässigkeit.&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | Absicht der Tötung einer Person. &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; sytle=&amp;quot;width:10;&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot; | Strafe&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | -&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | Suspendierung für 21 Tage, 2 C-Rang Strafmission nach der Suspendierung und 6 Monate Überwachung.&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | Todesstrafe oder Siegel Takigakures &amp;lt;ref name=&amp;quot;[1]&amp;quot;&amp;gt;Das Siegel wird derzeitig nicht auferlegt. Eine spätere EE wird dies wieder ermöglichen.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;§3 Hochverrat/Verrat&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wer eine Tat begeht oder plant, die gegen das Interesse des Oberhauptes, des Rates oder Takigakure no Satos steht, wie z.B. Informationen aus Takigakure no Sato ohne Erlaubnis weiter gibt oder Widerstand gegen den hohen Rat leistet, macht sich des Verrates schuldig. Über das Strafmaß entscheidet der hohe Rat von Taki.&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;mw-collapsible mw-collapsed&amp;quot; &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; colspan=&amp;quot;4&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;&#039;Landesverrat&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;&#039;Schwere&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot;| &#039;&#039;&#039;Leicht&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot;| &#039;&#039;&#039;Mittel&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot;| &#039;&#039;&#039;Schwer&#039;&#039;&#039;  &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot; | Beschreibung&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | -&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | Weitergabe von Dorfgeheimnissen in persönlichem Rahmen: z.B. Weitergabe von dorfinternen Jutsu oder Gegenständen.&lt;br /&gt;
Flucht aus dem Dorf, ohne die Absicht diesem Schaden zu wollen.&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | Flucht aus dem Dorf, Mord an einem Ratsmitglied etc.&lt;br /&gt;
Weitergabe von Dorfgeheimnissen in dorfweitem Rahmen: z.B. Weitergabe von Informationen über geheime Missionen, Tätigkeiten oder Persönlichkeiten.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; sytle=&amp;quot;width:10;&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot; | Strafe&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | -&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | 30 Tage Suspendierung, Überwachung für 6 Monate, Einschränkungen beim Erlernen von Jutsu/Fähigkeiten/Sonstiges auf A-Rang/Stufe 3 Niveau für 3 C-Rang Missionen.&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | Todesstrafe oder Siegel Takigakures &amp;lt;ref name=&amp;quot;[1]&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Versuch wird genauso wie die Tat bestraft&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;§4 Brandstiftung&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wer Gebäude, Bäume oder sonstiges Eigentum in Taki vorsätzlich in Brand steckt wird dafür zur Rechenschaft gezogen. Das Strafmaß beläuft sich folgender Maßen, außerdem muss der entstandene Sachschaden ersetzt werden:&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;mw-collapsible mw-collapsed&amp;quot; &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; colspan=&amp;quot;4&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;&#039;Brandstiftung&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;&#039;Schwere&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot;| &#039;&#039;&#039;Leicht&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot;| &#039;&#039;&#039;Mittel&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot;| &#039;&#039;&#039;Schwer&#039;&#039;&#039;  &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot; | Beschreibung&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | Schäden im Wert bis 5.000 Ryô.&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | Schäden in einem Wert ab 5.001 Ryô; In Brand setzen von dorfsymbolträchtige Insignien/Gegenstände.&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | Brandstiftung von Einrichtungen Takigakures oder im Nahen Umfeld (Entfernung &amp;lt;20m).&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; sytle=&amp;quot;width:10;&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot; | Strafe&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | Erstattung des Warenwertes/des Gegenstandes, 5.000 Ryô Strafe und 1 D-Rang Strafmission.&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | Erstattung des Warenwertes/des Gegenstandes, 25.000 Ryô Strafe, 1 C-Rang Strafmission und Überwachung bis zur Ableitung der Mission (mindestens 15 Tage) und 15 Tage Haftstrafe&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | 20 Tage Haftstrafe, 1 B-Rang Strafmission und Überwachung für den Zeitraum bis zur Absolvierung der Mission (mindestens 21 Tage).&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;§5 Sachbeschädigung&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wer mutwillig oder aus Fahrlässigkeit das Eigentum eines anderen Bürgers beschädigt oder zerstört macht sich der der Sachbeschädigung strafbar.&lt;br /&gt;
Eine Anklage wegen Sachbeschädigung kann nur vom Geschädigten selbst vorgebracht werden.&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;mw-collapsible mw-collapsed&amp;quot; &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; colspan=&amp;quot;4&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;&#039;Brandstiftung&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;&#039;Schwere&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot;| &#039;&#039;&#039;Leicht&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot;| &#039;&#039;&#039;Mittel&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot;| &#039;&#039;&#039;Schwer&#039;&#039;&#039;  &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot; | Beschreibung&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | Schäden im Wert bis 5.000 Ryô.&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | Schäden in einem Wert ab 5.001 Ryô; Zerstören/Beschädigen von dorfsymbolträchtige Insignien/Gegenstände.&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | Beschädigung von Einrichtungen Takigakures.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; sytle=&amp;quot;width:10;&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot; | Strafe&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | Erstattung des Warenwertes/des Gegenstandes, 5.000 Ryô Strafe und 1 D-Rang Strafmission.&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | Erstattung des Warenwertes/des Gegenstandes, 25.000 Ryô Strafe, 1 C-Rang Strafmission und Überwachung bis zur Ableitung der Mission (mindestens 15 Tage) und 15 Tage Haftstrafe&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | Erstattung des Warenwertes/des Gegenstandes, 30.000 Ryô Strafe, 20 Tage Haftstrafe, 1 B-Rang Strafmission und Überwachung für den Zeitraum bis zur Absolvierung der Mission (mindestens 21 Tage).&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;§6 Siegelbruch&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wer ein Siegel, welches zum Schutz, zur Geheimhaltung oder zur Aufbewahrung bricht ohne Befugnisse, macht sich des Siegelbruches schuldig.&lt;br /&gt;
Je nach Sachlage wird der Tatbestand des Verrates oder Hochverrates geprüft. Über das Strafmaß entscheidet der hohe Rat von Taki.&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;mw-collapsible mw-collapsed&amp;quot; &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; colspan=&amp;quot;4&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;&#039;Siegelbruch&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;&#039;Schwere&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot;| &#039;&#039;&#039;Leicht&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot;| &#039;&#039;&#039;Mittel&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot;| &#039;&#039;&#039;Schwer&#039;&#039;&#039;  &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot; | Beschreibung&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | Bruch eines Siegel zur Aufbewahrung von Gütern&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | unwissentlicher Bruch eines Siegels zum Schutze Takigakures&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | wissentlicher Bruch eines Siegel zum Schutze oder der Geheimhaltung Takigakures&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; sytle=&amp;quot;width:10;&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot; | Strafe&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | Nach §5 entsprechende Sachbeschädigung&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | Gefängnisstrafe für 30 Tage, 6 Monate Überwachung&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | Prüfung des Verdachtes des Verrates/Hochverrates&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;§7 Belästigung&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wer eine andere Person mittels aufdringlichen, unsittlichen oder respektlosen Verhalten massiv belästigt, kann wegen Belästigung zu einer Strafmission* sowie einer Geldbuße von bis zu 5000 Ryô verurteilt werden.&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;mw-collapsible mw-collapsed&amp;quot; &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; colspan=&amp;quot;4&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;&#039;Belästigung und Respektlosigkeit&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;&#039;Schwere&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot;| &#039;&#039;&#039;Leicht&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot;| &#039;&#039;&#039;Mittel&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot;| &#039;&#039;&#039;Schwer&#039;&#039;&#039;  &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot; | Beschreibung&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | Eine leichte Beleidigung/abfälliger kurzer Kommentar gegenüber der Autorität Takigakures, welche nicht verteidigt wurde.&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | Eine mittlere Beleidigung (kurze Ansprache/Hasstirade) gegenüber der Autorität Takigakures, welche nicht verteidigt wurde.&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | -&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; sytle=&amp;quot;width:10;&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot; | Strafe&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | 3.000 Ryo Strafe&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | 5.000 Ryo Strafe und 1 D-Rang Strafmission &lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | -&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;§8 Diebstahl/Raub&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wer einen Gegenstand, der einem anderen gehört, wegnimmt, versteckt oder behält macht sich des Diebstahls schuldig.&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;mw-collapsible mw-collapsed&amp;quot; &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; colspan=&amp;quot;4&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;&#039;Diebstahl / Vandalismus&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;&#039;Schwere&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot;| &#039;&#039;&#039;Leicht&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot;| &#039;&#039;&#039;Mittel&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot;| &#039;&#039;&#039;Schwer&#039;&#039;&#039;  &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot; | Beschreibung&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | Schäden im Wert bis 5.000 Ryô.&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | Schäden in einem Wert ab 5.001 Ryô.&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | Vandalismus von Einrichtungen Takigakures.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; sytle=&amp;quot;width:10;&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot; | Strafe&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | Erstattung des Warenwertes/des Gegenstandes und 5.000 Ryô Strafe&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | Erstattung des Warenwertes/des Gegenstandes, 25.000 Ryô Strafe und 10 Tage Haftstrafe.&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | 15 Tage Haftstrafe, 1 B-Rang Strafmission, Überwachung für den Zeitraum bis zur Absolvierung der Mission (mindestens 15 Tage) und 15 Tage Haftstrafe.&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;§9 Einnahme und Weitergabe von Drogen&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wer eine für ihn verbotene Substanz einnimmt oder diese an einen Unberechtigten weitergibt, macht sich strafbar und muss eine Geldbuße von 20000 Ryô zahlen.&lt;br /&gt;
Alkohol und Tabakwaren dürfen ab dem 18. Lebensjahr konsumiert werden.&lt;br /&gt;
Missbraucht man Drogen, so gilt dies ebenfalls als Gesetzesverstoß und ist zu ahnden:&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;mw-collapsible mw-collapsed&amp;quot; &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; colspan=&amp;quot;4&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;&#039;Drogenkonsum&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;&#039;Schwere&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot;| &#039;&#039;&#039;Leicht&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot;| &#039;&#039;&#039;Mittel&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot;| &#039;&#039;&#039;Schwer&#039;&#039;&#039;  &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot; | Beschreibung&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | Eigenkonsum einer verboten Droge.&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | -&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | -&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; sytle=&amp;quot;width:10;&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot; | Strafe&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | 5.000 Ryô + 1 D-Rang Strafmission&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | -&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | -&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;§10 Anwärterstatus&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wer sich einmal als Anwärter gemeldet hat, kann diesen Status nur durch Verrat oder Straftat verlieren, ferner ist diese Person verpflichtet wie jeder Ninja auch das Dorf nicht ohne Grund (wie etwa Mission, Diplomatiereise etc.) zu verlassen, Zuwiderhandlung wird wie Verrat oder Hochverrat behandelt.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Sondergenehmigung durch Oberhaupt oder Rat heben dieses Gesetz auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;§11 Meldung einer Straftat&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wer eine Straftat meldet die tatsächlich begangen wurde oder geplant wird, wird mit einer Belohnung von 25% der Geldstrafe belohnt, sollte keine Geldstrafe auf der Verfehlung liegen so wird eine Prämie ab 5000 Ryô bezahlt bei schweren Delikten wie Hochverrat oder Mord 50000 Ryô.&lt;br /&gt;
Es ist Bürgerpflicht eine Straftat zu melden, somit wird eine Falschaussage oder die Verschleierung eines Straftatbestandes ebenso wie die Straftat bestraft.&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;mw-collapsible mw-collapsed&amp;quot; &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; colspan=&amp;quot;4&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;&#039;Falschaussage/Verschleierung einer Straftat&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;&#039;Schwere&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot;| &#039;&#039;&#039;Leicht&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot;| &#039;&#039;&#039;Mittel&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot;| &#039;&#039;&#039;Schwer&#039;&#039;&#039;  &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot; | Beschreibung&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | Falschaussage/Verschleierung einer leichten Straftat.&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | Falschaussage/Verschleierung einer mittleren Straftat.&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | Falschaussage/Verschleierung einer schweren Straftat. &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; sytle=&amp;quot;width:10;&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot; | Strafe&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | Strafe wie für die Verschleierte Straftat. Strafen addieren sich hierbei!&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | Strafe wie für die Verschleierte Straftat. Strafen addieren sich hierbei!&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | Strafe wie für die Verschleierte Straftat. Strafen addieren sich hierbei! &lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
In schweren Fällen kann auch von Verrat ausgegangen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;§12 Jutsu- &amp;amp; Waffeneinsatz&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Einsatz von Jutsus/Waffen geschieht unter der Verantwortung des Einsetzenden und ist erlaubt, solange keine Person sich davon belästigt, geschädigt oder gefährdet fühlt. Die Voraussetzung einer Beschwerde für eine Belästigung oder Gefährdung ist, dass die beschwerende Person den Einsatz der Jutsu oder Waffe selbst wahrgenommen hat. Wird die Anzeige wegen Belästigung angenommen, gilt folgendes Strafmaß:&lt;br /&gt;
Jutsu oder Waffeneinsatz auf dem Übungsgelände sind von dieser Regel ausgenommen. Bei schwereren Verletzung oder Beschädigung (außer an Übungsgeärten/Übungspuppen) treten aber dennoch die entsprechenden Gesetze in Kraft.&amp;quot;&lt;br /&gt;
Eine Beschwerde über eine Verletzung kann nur von der verletzten Person selbst abgegeben werden.&lt;br /&gt;
Ist die verletzte Person in einem Zustand, in der für längere Zeit, keine Beschwerdeabgabe mehr zumutbar ist, so tritt § 1 in Kraft.&lt;br /&gt;
Sollten zu große Schäden entstehen wird nach §5 Sachbeschädigung Anzeige erhoben.&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;mw-collapsible mw-collapsed&amp;quot; &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; colspan=&amp;quot;4&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;&#039;Waffenhandel und Nutzung&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;&#039;Schwere&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot;| &#039;&#039;&#039;Leicht&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot;| &#039;&#039;&#039;Mittel&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot;| &#039;&#039;&#039;Schwer&#039;&#039;&#039;  &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot; | Beschreibung&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | Ein Akademist oder Zivilist trägt eine Waffe offen. &lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | -&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | -&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; sytle=&amp;quot;width:10;&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot; | Strafe&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | 5.000 Ryô und 1 D-Rang Strafmission.&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | -&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | -&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;mw-collapsible mw-collapsed&amp;quot; &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; colspan=&amp;quot;4&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;&#039;Jutsuanwendung&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;&#039;Schwere&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot;| &#039;&#039;&#039;Leicht&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot;| &#039;&#039;&#039;Mittel&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot;| &#039;&#039;&#039;Schwer&#039;&#039;&#039;  &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot; | Beschreibung&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | Wirken von gefährlichen Jutsus außerhalb des Trainingsbereiches&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | -&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | -&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; sytle=&amp;quot;width:10;&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot; | Strafe&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | 5.000 Ryô und 1 D-Rang Strafmission.&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | -&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | -&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;§ 13 Repräsentation des Dorfes&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Dorf ist zu jeder Zeit angemessen zu repräsentieren und nach außen hin zu vertreten. Sollte man sich in einer dem Ruf des Dorfes abträglichen Art und Weise verhalten, wird ein Strafverfahren gegen den Ninja in die Wege geleitet. Ihm drohen dann je nach schwere des Vergehens von einer Geldstrafe, in Höhe von 5.000 Ryo und einer Entschuldigung, bis hin zu einer Degradierung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;mw-collapsible mw-collapsed&amp;quot; &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; colspan=&amp;quot;4&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;&#039;Repräsentation des Dorfes&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;&#039;Schwere&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot;| &#039;&#039;&#039;Leicht&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot;| &#039;&#039;&#039;Mittel&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot;| &#039;&#039;&#039;Schwer&#039;&#039;&#039;  &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot; | Beschreibung&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | (leichtes) Fehlverhalten gegenüber Außenstehenden (Zivilisten oder Ausländern)&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | Beleidigung höherrangiger oder ausländischer Ninja, oder Auftraggeber&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | Angriff oder tätliches Verhalten auf höherrangige oder ausländische Ninja oder Auftraggeber&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; sytle=&amp;quot;width:10;&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot; | Strafe&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | 5.000 Ryo Strafe + formelle Entschuldigung &lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | 2 C-Rang Strafmission und eine Gefängnisstrafe von 30 Tagen.&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | Degradierung (für Akademisten: Rauswurf aus der Akademie).&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;§ 14 Befehlsverweigerung&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Verweigerung eines Befehls gegenüber einer Höherrangigen bzw. grundsätzlich befehlsautorisierten Person wird folgendermaßen bestraft:&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;mw-collapsible mw-collapsed&amp;quot; &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; colspan=&amp;quot;4&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;&#039;Dem Rang unangemessenes Verhalten&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;&#039;Schwere&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot;| &#039;&#039;&#039;Leicht&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot;| &#039;&#039;&#039;Mittel&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot;| &#039;&#039;&#039;Schwer&#039;&#039;&#039;  &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot; | Beschreibung&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | Verhalten, welches die Eignung in Frage stellt, jedoch nur leichte Auswirkungen hat.&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | Verhalten, welches die Eignung in Frage stellt und mittlere Auswirkungen hat (Mission wiederholt nicht erfolgreich abgeschlossen, obwohl der Missionsrang dem des Ninja entspricht).&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | Verhalten, welches die nicht Eignung deutlich zeigt (Als Teamleiter öfters keine Führungskompetenzen aufgewiesen).&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; sytle=&amp;quot;width:10;&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot; | Strafe&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | 2 D-Rang Strafmission.&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | 1 C-Rang Strafmission und eine Suspendierung für die Dauer der Missionen bzw. 21 Tage.&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | Degradierung (für Akademisten: Rauswurf aus der Akademie).&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;mw-collapsible mw-collapsed&amp;quot; &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; colspan=&amp;quot;4&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;&#039;Ungehorsam&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;&#039;Schwere&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot;| &#039;&#039;&#039;Leicht&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot;| &#039;&#039;&#039;Mittel&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot;| &#039;&#039;&#039;Schwer&#039;&#039;&#039;  &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot; | Beschreibung&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | Nicht Befolgen eines Befehls ohne Auswirkungen auf einer Mission.&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | Nicht Befolgen eines Befehls mit leichten Auswirkungen auf einer Mission, beziehungsweise es zu mittleren Personen-/Sachschäden gekommen ist.&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | Nicht Befolgen eines Befehls wodurch die Mission gescheitert ist, beziehungsweise es zu schweren Personen-/Sachschäden gekommen ist.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; sytle=&amp;quot;width:10;&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot; | Strafe&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | Reisesperre und Missionsperre ab A-Rang Missionen für eine Dauer von 3 niederrangige Missionen.&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | Reisesperre und Missionsperre ab B-Rang Missionen für eine Dauer von 3 niederrangige Missionen, sowie 15 Tage Suspendierung.&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | 30 Tage Suspendierung, Degradierung.&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;§ 15 Freiheitsberaubung/Hausfriedensbruch&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wer andere ihrer Freiheit beraubt ist mit der entsprechenden Dauer ihrer Freiheitsberaubung selbst als Gefängnisaufenthalt zu bestrafen, des Weiteren folgen die Zusatzstrafen:&lt;br /&gt;
Ein unerlaubtes Betreten eines Privatgeländes wird wie folgt bestraft:&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;mw-collapsible mw-collapsed&amp;quot; &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; colspan=&amp;quot;4&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;&#039;Hausfriedensbruch/Freiheitsberaubung&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;&#039;Schwere&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot;| &#039;&#039;&#039;Leicht&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot;| &#039;&#039;&#039;Mittel&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot;| &#039;&#039;&#039;Schwer&#039;&#039;&#039;  &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot; | Beschreibung&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | Unerlaubtes Betreten. Festsetzen einer Person ohne Grund für einen Zeitraum &amp;lt;1 Tag.&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | Unerlaubtes, gewaltsames Betreten. Festsetzen einer Person ohne Grund für einen Zeitraum &amp;lt;3 Tag.&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | -&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; sytle=&amp;quot;width:10;&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot; | Strafe&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | 1 D-Rang Strafmission oder den Sold dieser entrichten.&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | 5 Tage Gefängnis, 1 C-Rang Strafmission und 10.000 Ryô.&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | -&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;§ 16 Bedrohung&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei Bedrohungen sowohl von Zivilisten als auch Shinobi ist der Bedrohende folgendermaßen zu bestrafen:&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;mw-collapsible mw-collapsed&amp;quot; &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; colspan=&amp;quot;4&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;&#039;Zwang/Erpressung&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;&#039;Schwere&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot;| &#039;&#039;&#039;Leicht&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot;| &#039;&#039;&#039;Mittel&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot;| &#039;&#039;&#039;Schwer&#039;&#039;&#039;  &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot; | Beschreibung&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | Wird je nach dem was erzwungen wird gehandhabt. Wird eine Straftat erzwungen, so wird grundsätzlich nach Schwere der Straftat gehandelt. Grundsätzlich kommt zudem Körperverletzung hinzu.&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | Freiheitsberaubung&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | - &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; sytle=&amp;quot;width:10;&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot; | Strafe&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | Je nach Aktion, die erpresst/erzwungen wurde. Körperverletzungsdelikt wird zusätzlich auf das verhandelte Strafmaß addiert (die Härte der Körperverletzung wird ebenfalls verhandelt).&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | Je nach Aktion, die erpresst/erzwungen wurde. Körperverletzungsdelikt wird zusätzlich auf das verhandelte Strafmaß addiert (die Härte der Körperverletzung wird ebenfalls verhandelt). Mindestens 15 Tage Gefängnis.&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | - &lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;§17 Strafmündigkeit&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jeder Bürger ab 18 Jahren ist voll strafmündig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ebenso tritt volle Strafmündigkeit ein sollte der Shinobi mindestens den Rang eines Genins innehaben.&lt;br /&gt;
Akademisten unterhalb des 18. Lebensjahres werden in der Regel mit milderen Stafen rechnen können, so fern die Begehung ihrer Straftat auf ihre Unreife zurückzuführen ist, in diesem Fall wird die Strafe um eine Stufe milder ausgesprochen. &lt;br /&gt;
Jedoch kann bei schweren Vergehen ein Ausschluss aus der Akademie erfolgen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;§ 18 Wiederholungstaten/Mehrfache Begehung einer Straftat&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Falle mehrfacher Straftaten wird sich das Strafmaß aus jeder zusammen addieren. Bei Begehung von Wiederholungstaten innerhalb eines Jahres, wird das Strafmaß um eine Stufe erhöht (Leichte Körperverletzung wird zu einer mittleren Körperverletzung).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;§ 19 Straffreiheit / Milderung&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
Begeht eine Person eine Straftat, um die Begehung einer anderen Straftat einer zweiten Person zu vereiteln, wird, sofern das Mittel verhältnismäßig war, eine Straffreiheit empfohlen. Ansonsten hat sich die Person entsprechend dem Straftatbestand zu behaupten, allerdings kann eine Milderung der Strafe zugesprochen werden. Hierbei wird die Strafe um eine Stufe gesenkt, außer es ist bereits eine leichte Strafe vorgesehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;§ 20 Duellierrecht&#039;&#039;&#039; (In Kooperation mit dem Bündnis entstanden)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Begeht eine Person eine Straftat gegen eine weitere Person und das Dorf hat keinen eigenes, oder nur geringes, Interesse an dem Straftatbestand, so kann die geschädigte Person den Täter zu einem öffentlichen Duell in der Arena auffordern, anstatt eine direkte Entschädigung zu erhalten. Der Täter übernimmt bei dem Kampf mögliche Behandlungskosten.&lt;br /&gt;
Bei einem solchen Kampf ist das Dorf in Kenntnis zusetzen, ansonsten macht man sich strafbar (Meldepflicht). Außerdem darf keine starke Gefährdung für die zwei Personen entstehen, ansonsten kann der Straftatbestand der Körperverletzung oder Mord/Tötung bestehen. Eine leichte bis mittlere Körperverletzung gilt bei einem solchen Kampf jedoch als straffrei.&lt;br /&gt;
Wenn das Dorf ein geringes Interesse besitzt, so greift das Gesetz der Begehung mehrerer Straftaten und beide Strafen werden durchgeführt (Duell und die des Dorfes).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Solche Tatbestände mit dem Recht auf ein Duell sind hier gelistet:&lt;br /&gt;
* jegliche Respektlosigkeit&lt;br /&gt;
* leichter Ungehorsam&lt;br /&gt;
* leichte bis mittlere Körperverletzung&lt;br /&gt;
* jeglicher Diebstahl/Raub&lt;br /&gt;
* jeglicher Hausfriedensbruch&lt;br /&gt;
* leichter Betrug&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===[[Diplomatie]]===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;i&amp;gt;Hier ist eine tabellarische Übersicht über die politischen Beziehungen zu den anderen Ninjadörfern. Für weitere Informationen zu der Art der Beziehung siehe den Begriff &amp;quot;[[Diplomatie]]&amp;quot; und deren Erklärungen, hier im Wiki.&amp;lt;/i&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Land                                          !! Verhältnis                                          !! Handelsbeziehung !!Militärische Beziehung !!Forschungsbeziehung !!Waffenstillstand                   &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Konohagakure]]                    &lt;br /&gt;
|| Frieden                    &lt;br /&gt;
|| - &lt;br /&gt;
|| - &lt;br /&gt;
|| - &lt;br /&gt;
|| x&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Sunagakure]]                                          &lt;br /&gt;
|| Frieden                                          &lt;br /&gt;
|| - &lt;br /&gt;
|| -&lt;br /&gt;
|| -&lt;br /&gt;
|| x &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Kumogakure]]                                         &lt;br /&gt;
|| Verbündet                                         &lt;br /&gt;
|| Handel von Dorf-Eigenentwicklungen&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Handel von Rohstoffen&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Handel von sonstiger Ware  &lt;br /&gt;
|| Stellen von Militär&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Gemeinsame Missionen&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ausbildung von Militär&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Stationierung von Militär im jeweils anderen Dorf&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
gemeinsame Ergründung/Erbauung neuer Stützpunkte&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Freie Ein-/Ausreise(Außer Akademisten)&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Auslieferungsabkommen  &lt;br /&gt;
|| Gemeinsame Itemforschung&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Gemeinsame Erforschung sonstiger Dinge &lt;br /&gt;
|| x &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Kiri]]                                          &lt;br /&gt;
|| Verbündet                                        &lt;br /&gt;
|| Handel von Dorf-Eigenentwicklungen&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Handel von Rohstoffen&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Handel von sonstiger Ware  &lt;br /&gt;
|| Stellen von Militär&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Gemeinsame Missionen&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ausbildung von Militär&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Stationierung von Militär im jeweils anderen Dorf&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
gemeinsame Ergründung/Erbauung neuer Stützpunkte&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Freie Ein-/Ausreise(Außer Akademisten)&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Auslieferungsabkommen  &lt;br /&gt;
|| Gemeinsame Itemforschung&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Gemeinsame Erforschung sonstiger Dinge&lt;br /&gt;
|| x&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Iwa]]                                           &lt;br /&gt;
|| Neutral                                           &lt;br /&gt;
|| - || - || - || x&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Amegakure]]                     &lt;br /&gt;
|| Neutral                     &lt;br /&gt;
|| - || - || - || x&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Otogakure]]                   &lt;br /&gt;
|| Neutral                   &lt;br /&gt;
|| - || - || - || x&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Kusagakure]]                     &lt;br /&gt;
|| Frieden                     &lt;br /&gt;
|| - || - || - || x&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Takigakure führt seit geraumer Zeit ein festes Bündnis mit den zwei Großreichen [[Kirigakure]] und [[Kumogakure]]. Sie unterhalten gemeinsam eine [http://www.narutorpg.de/Sonstiges/Wiki/index.php/Bündnisfestung_Kirigakure/Kumogakure/Takigakure Bündnisfestung], die sich im Land [[Yu no Kuni]] befindet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Frage-Sektion ==&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;mw-collapsible mw-collapsed wikitable&amp;quot; width=&amp;quot;100%&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Frage-Sektion&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
{{#widget:Iframe&lt;br /&gt;
|url=http://www.narutorpg.de/Includes/FAQSektion/FAQ.php?FAQ_Frage=Politik_Takis&lt;br /&gt;
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}}&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Navigation ==&lt;br /&gt;
{{Vorlage:Linkliste Kategorien}}&lt;br /&gt;
{{Vorlage:Linkliste Rollenspiel}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Masao Higurashi</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.narutorpg.de/index.php?title=Politik_Takis&amp;diff=26626</id>
		<title>Politik Takis</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.narutorpg.de/index.php?title=Politik_Takis&amp;diff=26626"/>
		<updated>2016-04-07T12:43:04Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Masao Higurashi: /* Das Machtsystem und seine Organe */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Auf dieser Seite findet ihr die Übersicht der gültigen Gesetze in Takigakure, sowie die politischen Beziehungen zu den anderen Ninjadörfern und das bestehende Bündnis. Eine Liste der verbotenen Jutsu findet ihr außerdem [http://www.narutorpg.de/Regierung.php?Einanderesland=Taki hier]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Das Machtsystem und seine Organe===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;i&amp;gt;Hier sind die Angaben zu der politischen Führung und deren Aufbau zu finden. Auch Angaben zu dem allgemeinen Handel, Militär und Kriminalität. Zum Handel mit anderen Ninjadörfern siehe bitte weiter unten in der Rubrik [[Politik_Takis#Diplomatie|Diplomatie]].&amp;lt;/i&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Regierung&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine einzige Person lenkt scheinbar seit jeher die Geschicke des Dorfes und ist für dessen Schutz verantwortlich. Dabei wurde die Position des [[Dorfoberhaupt]]es genau so oft unterschiedlich ausgelegt, wie es unterschiedliche [[Dorfoberhaupt|Dorfoberhäupter]] gegeben hatte. Manche waren besonders streng und effizient, andere waren scheinbar freundlich aber hinter den Kulissen aufs Ergebnisorientiert, wieder andere waren sowohl öffentlich als auch im kleineren Kreisen besonders wohlwollend und freundlich. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Doch jeder dieses [[Dorfoberhaupt]] hatte zumindest eines gemeinsam: Er oder Sie war vom Rat Takigakures ernannt worden und musste zusammen mit diesem und nicht gegen diesen regieren. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der Rat selber setzte sich lange Zeit fest aus Mitglieder der vier Grüderclane und ein paar wenigen speziell erwählten Personen zusammen. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Dies wurde vor wenigen Jahren von [[Wichtige_Personen_in_Taki#Muneyaki_Gushiken|Muneyaki Gushiken]] geändert und somit muss jedes Rats Mitglied unabhängig von dessen familiärem Hintergrund ein besonderes Gewicht im dörfischen Leben und für die Bewohner [[Takigakure|Takigakure no Satos]] besitzen. Seitdem besteht der Rat aktuell nur noch aus 3 Personen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Militär&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Militär [[Takigakure|Takigakure no Satos]] besteht ausschließlich aus den Shinobi und Kunoichi des Dorfes vom Rang Genin bis Jounin. Diese haben den Ruf eher milder und freundlicher als z.B. der Bündnispartner zu sein. Dennoch sind sie straff durch organisiert und unterstehen strengen Regeln und Gesetzen. Die ungefähre Anzahl dieser Streitmacht ist schwer zu ermitteln und die Dorfführer wären dumm Zahlen zu nennen. Allerdings kann man sie zwischen 10.000 und 14.000 Shinobi eingrenzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Handel&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für ein Dorf, welches sein Überleben auch seiner Abgeschiedenheit und versteckten Lage verdankte, stellt sich Handel als besonders schwierig dar. So sieht man fast nie Händler von außerhalb im Dorf und wenn, so sind es bekannte Gesichter die das besondere Vertrauen der Dorfführung besitzen. Meistens aber liefern Händler von außerhalb ihre Waren an gesonderte Stellen um das Dorf herum, wo diese dann von in den geheimen Zugängen eingeweihten Personen - meist Shinobi - entgegen genommen und in das Dorf transportiert wird. Hier übernimmt die Dorfbevölkerung den weiteren Verkauf. Dass dies für etwas höhere Preise und eingeschränkte Warenvielfalt sorgt, ist schnell offensichtlich. Damit es der Bevölkerung nicht an dem Nötigsten fehlt wird allerdings im und um das Dorf herum indem sicheren Gebiet von der Bevölkerung vieles selber hergestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Kriminalität&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die abgeschiedene Lage und die kleine Zahl der Dorfbewohner zusammen mit der Abwesenheit Dorf fremder Personen sind einer der gründe für eine besonders geringe Kriminalität. Wenn ein jeder jeden kennt und das schon meist seit dem Kindesalter, so sind Diebstahl und dergleichen eher selten. Umso gravierender sind dafür aber die paar Straftaten, sie dennoch auftreten und fast immer sehr tiefe und persönliche Gründe haben, wenn man mal von kleinen Streichen der Dorf Jugend absieht. Diese Taten werden trotz aller Friedliebigkeit des Dorfes streng und auch hart bestraft, auch wenn Hinrichtungen sehr selten sind und nie öffentlich vollzogen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Allgemeines&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Ursprünge [[Takigakure|Takigakure no Satos]] gehen in eine Zeit zurück, die von Mythen und Sagen umwoben ist. Immer wieder tauchen vier Tier Gottheiten - ein blauer Drache, ein weißer Tiger, ein roter Vogel und eine schwarze Schildkröte - in den Geschichten in und um das Dorf herum auf. Das Dorf selber liegt auf einem hohen Bergplateu am Scheitel eines riesigen Wasserfalls und ist nur über geheime Wege zu betreten. Die abgeschiedene Lage hat für einen besonderen Hang zu Traditionen gesorgt, bietet aber auch Schutz vor Gefahren und neugierigen Augen. Wohl nur wenig andere Orte auf der Welt sind so abgeschieden wie dieses Dorf und manch einer mag sein ganzes Leben im Dorf verbringen ohne jemals etwas anderes von der Welt gesehen zu haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Takigakure und seine Bewohner&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf den ersten Blick bietet Takigakure bereits ein idyllisches Bild, welches noch durch die Art seiner Bewohner verfestigt wird. In Takigakure selbst vergisst man fast augenblicklich den Gedanken daran, dass man sich in einem Dorf einer Militärnation befindet, so friedlich und idyllisch wirkt die Umgebung und seine Bewohner. Viele Ninja in Takigakure tragen während des normalen Alltags nur Teile ihrer Ninjaausrüstung und lassen sperrige Waffen daheim, um keine angespannte Atmosphäre zu verbreiten. Stattdessen tragen sie meist nur ihr Stirnband und, wenn ihr Rang es zulässt, die Ninjaweste Takigakures. Ab und an weisen auch noch Waffen- und Shurikentaschen der Ninja auf ihre Natur hin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Viele Ninja gehen neben ihrem Ninja-Dasein außerdem noch normalen Tätigkeiten nach, sodass eine Vielzahl eigene kleine Dienstleistungen, wie Restaurants, anbieten oder diese Geschäfte zumindest offiziell führen. Dadurch entsteht zwischen den Ninja und den normalen Bewohnern Takigakures meist eine noch engere Bindung, denn so wirken die Ninja für die normale Bevölkerung nicht so weit entfernt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ansonsten gibt es in Takigakure natürlich auch eine Vielzahl normaler Menschen, die keine Ninjaausbildung genossen haben, wenngleich die Zahl kleiner ist als die Zahl an Ninja und Ninja-Anwärtern im Dorf. Diese normalen Menschen werden in Takigakure jedoch als der wichtige Teil des Dorfes respektiert, den sie auch tatsächlich darstellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Takigakure - Hinter der Fassade?====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der idyllische erste Eindruck Takigakures überdeckt jedoch einige im Hintergrund ablaufende Entwicklungen der letzten Zeiten. Denn spätestens seit dem Bluterbenkrieg hatte Takigakure einsehen müssen, dass ihr Dorf nicht unangreifbar ist. Die Entwicklung verlief erst langsam und schleichend und erst in den letzten Jahren wurden sie auch für das ungeschulte Auge leichter sichtbar:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Sicherheitsvorkehrungen wurden verschärft und die Führung Takigakures schien ihren eigenen Untergebenen nicht mehr vollständig zu trauen. Die Einheiten im Bereich Spionage und Verhör wurden deutlich gefördert und des Nachts erhascht man regelmäßig einmal einen Blick auf eine der nun zahlenmäßigen Patrouillen im Dorf. Die Reaktion der Bewohner des Dorfes auf diese Entwicklungen war zweigeteilt: Einige Bewohner verstanden die Notwendigkeit höherer Sicherheitsstandards, hatten sie doch selbst erfahren, dass Takigakure ansonsten einer Gefahr von innen und außen gegenüberstehen könnte, andererseits wünschen sich viele der Bewohner die vollständige Idylle ihres Dorfes zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Strafgesetz===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;§1 Körperverletzung&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wird einem anderen vorsätzlich körperlicher oder geistiger Schaden zugefügt, so ist mit einer Strafe zu rechnen. Das Strafmaß beläuft sich folgender Maßen:&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;mw-collapsible mw-collapsed&amp;quot; &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; colspan=&amp;quot;4&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;&#039;Körperverletzung&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;&#039;Schwere&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot;| &#039;&#039;&#039;Leicht&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot;| &#039;&#039;&#039;Mittel&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot;| &#039;&#039;&#039;Schwer&#039;&#039;&#039;  &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot; | Beschreibung&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | Zu erwartender Schaden unterhalb der ersten [[EP]]-Grenze/weniger als 5% [[BP |Blutverlust]] pro Runde/Schwacher [[psychischer Schaden]]&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | Zu erwartender Schaden unterhalb der zweiten [[EP]]-Grenze/ab 5% [[BP|Blutverlust]] pro Runde/Mittlerer [[psychischer Schaden]]&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | Zu erwartender Schaden oberhalb der zweiten [[EP]]-Grenze/ab 10% [[BP|Blutverlust]] pro Runde/Starker [[psychischer Schaden]] oder höher&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; sytle=&amp;quot;width:10;&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot; | Strafe&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | 5.000 Ryô und 1 D-Rang Strafmission&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | 10.000 Ryô, 15 Tage Gefängnis und 1 C-Rang Strafmission&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | 50.000 Ryô, 30 Tage Gefängnis und 1 B-Rang Strafmission&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Trainingskämpfe unter Aufsicht sind von der Regel ausgeschlossen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;§2 Mord/Tötung/Totschlag&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wer einen anderen vorsätzlich Tötet ohne die Einwilligung des Rates oder Vorgesetzten, muss mit einer Anklage rechnen und wird ebenfalls zum Tode verurteilt.&lt;br /&gt;
In Fällen von ausdrücklicher Notwehr wird Straffreiheit oder Strafminderung empfohlen.&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;mw-collapsible mw-collapsed&amp;quot; &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; colspan=&amp;quot;4&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;&#039;Mord&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;&#039;Schwere&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot;| &#039;&#039;&#039;Leicht&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot;| &#039;&#039;&#039;Mittel&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot;| &#039;&#039;&#039;Schwer&#039;&#039;&#039;  &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot; | Beschreibung&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | -&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | Tötung einer Person aus Fahrlässigkeit.&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | Absicht der Tötung einer Person. &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; sytle=&amp;quot;width:10;&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot; | Strafe&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | -&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | Suspendierung für 21 Tage, 2 C-Rang Strafmission nach der Suspendierung und 6 Monate Überwachung.&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | Todesstrafe oder Siegel Takigakures &amp;lt;ref name=&amp;quot;[1]&amp;quot;&amp;gt;Das Siegel wird derzeitig nicht auferlegt. Eine spätere EE wird dies wieder ermöglichen.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;§3 Hochverrat/Verrat&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wer eine Tat begeht oder plant, die gegen das Interesse des Oberhauptes, des Rates oder Takigakure no Satos steht, wie z.B. Informationen aus Takigakure no Sato ohne Erlaubnis weiter gibt oder Widerstand gegen den hohen Rat leistet, macht sich des Verrates schuldig. Über das Strafmaß entscheidet der hohe Rat von Taki.&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;mw-collapsible mw-collapsed&amp;quot; &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; colspan=&amp;quot;4&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;&#039;Landesverrat&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;&#039;Schwere&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot;| &#039;&#039;&#039;Leicht&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot;| &#039;&#039;&#039;Mittel&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot;| &#039;&#039;&#039;Schwer&#039;&#039;&#039;  &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot; | Beschreibung&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | -&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | Weitergabe von Dorfgeheimnissen in persönlichem Rahmen: z.B. Weitergabe von dorfinternen Jutsu oder Gegenständen.&lt;br /&gt;
Flucht aus dem Dorf, ohne die Absicht diesem Schaden zu wollen.&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | Flucht aus dem Dorf, Mord an einem Ratsmitglied etc.&lt;br /&gt;
Weitergabe von Dorfgeheimnissen in dorfweitem Rahmen: z.B. Weitergabe von Informationen über geheime Missionen, Tätigkeiten oder Persönlichkeiten.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; sytle=&amp;quot;width:10;&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot; | Strafe&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | -&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | 30 Tage Suspendierung, Überwachung für 6 Monate, Einschränkungen beim Erlernen von Jutsu/Fähigkeiten/Sonstiges auf A-Rang/Stufe 3 Niveau für 3 C-Rang Missionen.&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | Todesstrafe oder Siegel Takigakures &amp;lt;ref name=&amp;quot;[1]&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Versuch wird genauso wie die Tat bestraft&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;§4 Brandstiftung&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wer Gebäude, Bäume oder sonstiges Eigentum in Taki vorsätzlich in Brand steckt wird dafür zur Rechenschaft gezogen. Das Strafmaß beläuft sich folgender Maßen, außerdem muss der entstandene Sachschaden ersetzt werden:&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;mw-collapsible mw-collapsed&amp;quot; &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; colspan=&amp;quot;4&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;&#039;Brandstiftung&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;&#039;Schwere&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot;| &#039;&#039;&#039;Leicht&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot;| &#039;&#039;&#039;Mittel&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot;| &#039;&#039;&#039;Schwer&#039;&#039;&#039;  &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot; | Beschreibung&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | Schäden im Wert bis 5.000 Ryô.&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | Schäden in einem Wert ab 5.001 Ryô; In Brand setzen von dorfsymbolträchtige Insignien/Gegenstände.&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | Brandstiftung von Einrichtungen Takigakures oder im Nahen Umfeld (Entfernung &amp;lt;20m).&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; sytle=&amp;quot;width:10;&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot; | Strafe&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | Erstattung des Warenwertes/des Gegenstandes, 5.000 Ryô Strafe und 1 D-Rang Strafmission.&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | Erstattung des Warenwertes/des Gegenstandes, 25.000 Ryô Strafe, 1 C-Rang Strafmission und Überwachung bis zur Ableitung der Mission (mindestens 15 Tage) und 15 Tage Haftstrafe&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | 20 Tage Haftstrafe, 1 B-Rang Strafmission und Überwachung für den Zeitraum bis zur Absolvierung der Mission (mindestens 21 Tage).&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;§5 Sachbeschädigung&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wer mutwillig oder aus Fahrlässigkeit das Eigentum eines anderen Bürgers beschädigt oder zerstört macht sich der der Sachbeschädigung strafbar.&lt;br /&gt;
Eine Anklage wegen Sachbeschädigung kann nur vom Geschädigten selbst vorgebracht werden.&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;mw-collapsible mw-collapsed&amp;quot; &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; colspan=&amp;quot;4&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;&#039;Brandstiftung&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;&#039;Schwere&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot;| &#039;&#039;&#039;Leicht&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot;| &#039;&#039;&#039;Mittel&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot;| &#039;&#039;&#039;Schwer&#039;&#039;&#039;  &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot; | Beschreibung&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | Schäden im Wert bis 5.000 Ryô.&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | Schäden in einem Wert ab 5.001 Ryô; Zerstören/Beschädigen von dorfsymbolträchtige Insignien/Gegenstände.&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | Beschädigung von Einrichtungen Takigakures.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; sytle=&amp;quot;width:10;&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot; | Strafe&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | Erstattung des Warenwertes/des Gegenstandes, 5.000 Ryô Strafe und 1 D-Rang Strafmission.&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | Erstattung des Warenwertes/des Gegenstandes, 25.000 Ryô Strafe, 1 C-Rang Strafmission und Überwachung bis zur Ableitung der Mission (mindestens 15 Tage) und 15 Tage Haftstrafe&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | Erstattung des Warenwertes/des Gegenstandes, 30.000 Ryô Strafe, 20 Tage Haftstrafe, 1 B-Rang Strafmission und Überwachung für den Zeitraum bis zur Absolvierung der Mission (mindestens 21 Tage).&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;§6 Siegelbruch&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wer ein Siegel, welches zum Schutz, zur Geheimhaltung oder zur Aufbewahrung bricht ohne Befugnisse, macht sich des Siegelbruches schuldig.&lt;br /&gt;
Je nach Sachlage wird der Tatbestand des Verrates oder Hochverrates geprüft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;§7 Belästigung&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wer eine andere Person mittels aufdringlichen, unsittlichen oder respektlosen Verhalten massiv belästigt, kann wegen Belästigung zu einer Strafmission* sowie einer Geldbuße von 3000 Ryô verurteilt werden.&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;mw-collapsible mw-collapsed&amp;quot; &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; colspan=&amp;quot;4&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;&#039;Respektlosigkeit&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;&#039;Schwere&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot;| &#039;&#039;&#039;Leicht&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot;| &#039;&#039;&#039;Mittel&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot;| &#039;&#039;&#039;Schwer&#039;&#039;&#039;  &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot; | Beschreibung&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | Eine leichte Beleidigung/abfälliger kurzer Kommentar gegenüber der Autorität Takigakures, welche nicht verteidigt wurde.&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | Eine mittlere Beleidigung (kurze Ansprache/Hasstirade) gegenüber der Autorität Takigakures, welche nicht verteidigt wurde.&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | -&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; sytle=&amp;quot;width:10;&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot; | Strafe&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | 3 Tage Gefängnis&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | 5 Tage Gefängnis und 5.000 Ryô&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | -&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;§8 Diebstahl/Raub&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wer einen Gegenstand, der einem anderen gehört, wegnimmt, versteckt oder behält macht sich des Diebstahls schuldig.&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;mw-collapsible mw-collapsed&amp;quot; &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; colspan=&amp;quot;4&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;&#039;Diebstahl / Vandalismus&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;&#039;Schwere&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot;| &#039;&#039;&#039;Leicht&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot;| &#039;&#039;&#039;Mittel&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot;| &#039;&#039;&#039;Schwer&#039;&#039;&#039;  &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot; | Beschreibung&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | Schäden im Wert bis 5.000 Ryô.&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | Schäden in einem Wert ab 5.001 Ryô.&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | Vandalismus von Einrichtungen Takigakures.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; sytle=&amp;quot;width:10;&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot; | Strafe&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | Erstattung des Warenwertes/des Gegenstandes und 5.000 Ryô Strafe&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | Erstattung des Warenwertes/des Gegenstandes, 25.000 Ryô Strafe und 10 Tage Haftstrafe.&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | 15 Tage Haftstrafe, 1 B-Rang Strafmission, Überwachung für den Zeitraum bis zur Absolvierung der Mission (mindestens 15 Tage) und 15 Tage Haftstrafe.&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;§9 Einnahme und Weitergabe von Drogen&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wer eine für ihn verbotene Substanz einnimmt oder diese an einen Unberechtigten weitergibt, macht sich strafbar und muss eine Geldbuße von 20000 Ryô zahlen.&lt;br /&gt;
Alkohol und Tabakwaren dürfen ab dem 18. Lebensjahr konsumiert werden.&lt;br /&gt;
Missbraucht man Drogen, so gilt dies ebenfalls als Gesetzesverstoß und ist zu ahnden:&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;mw-collapsible mw-collapsed&amp;quot; &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; colspan=&amp;quot;4&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;&#039;Drogenkonsum&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;&#039;Schwere&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot;| &#039;&#039;&#039;Leicht&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot;| &#039;&#039;&#039;Mittel&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot;| &#039;&#039;&#039;Schwer&#039;&#039;&#039;  &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot; | Beschreibung&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | Eigenkonsum einer leichtberauschende verboten Droge.&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | Eigenkonsum einer mittelberauschende verboten Droge, oder die Weitergabe einer leichtberauschende verbotenen Droge.&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | Eigenkonsum/Handel mit einer schwerberauschende verbotene Droge oder Handel mit einer mittelberauschende verbotene Droge.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; sytle=&amp;quot;width:10;&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot; | Strafe&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | 10.000 Ryô&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | 15 Tage Gefängnis&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | 21 Tage Gefängnis&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;§10 Anwärterstatus&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wer sich einmal als Anwärter gemeldet hat, kann diesen Status nur durch Verrat oder Straftat verlieren, ferner ist diese Person verpflichtet wie jeder Ninja auch das Dorf nicht ohne Grund (wie etwa Mission, Diplomatiereise etc.) zu verlassen, Zuwiderhandlung wird wie Verrat oder Hochverrat behandelt.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Sondergenehmigung durch Oberhaupt oder Rat heben dieses Gesetz auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;§11 Meldung einer Straftat&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wer eine Straftat meldet die tatsächlich begangen wurde oder geplant wird, wird mit einer Belohnung von 25% der Geldstrafe belohnt, sollte keine Geldstrafe auf der Verfehlung liegen so wird eine Prämie ab 5000 Ryô bezahlt bei schweren Delikten wie Hochverrat oder Mord 50000 Ryô.&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;mw-collapsible mw-collapsed&amp;quot; &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; colspan=&amp;quot;4&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;&#039;Falschaussage/Verschleierung einer Straftat&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;&#039;Schwere&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot;| &#039;&#039;&#039;Leicht&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot;| &#039;&#039;&#039;Mittel&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot;| &#039;&#039;&#039;Schwer&#039;&#039;&#039;  &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot; | Beschreibung&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | Falschaussage/Verschleierung einer leichten Straftat.&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | Falschaussage/Verschleierung einer mittleren Straftat.&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | Falschaussage/Verschleierung einer schweren Straftat. &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; sytle=&amp;quot;width:10;&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot; | Strafe&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | Strafe wie für die Verschleierte Straftat. Strafen addieren sich hierbei!&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | Strafe wie für die Verschleierte Straftat. Strafen addieren sich hierbei!&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | Strafe wie für die Verschleierte Straftat. Strafen addieren sich hierbei! &lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
In schweren Fällen kann auch von Verrat ausgegangen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;§12 Jutsu- &amp;amp; Waffeneinsatz&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Einsatz von Jutsus/Waffen geschieht unter der Verantwortung des Einsetzenden und ist erlaubt, solange keine Person sich davon belästigt, geschädigt oder gefährdet fühlt. Die Voraussetzung einer Beschwerde für eine Belästigung oder Gefährdung ist, dass die beschwerende Person den Einsatz der Jutsu oder Waffe selbst wahrgenommen hat. Wird die Anzeige wegen Belästigung angenommen, gilt folgende Verbestrafmaßung:&lt;br /&gt;
Jutsu oder Waffeneinsatz auf dem Übungsgelände sind von dieser Regel ausgenommen. Bei schwereren Verletzung oder Beschädigung (außer an Übungsgeärten/Übungspuppen) treten aber dennoch die entsprechenden Gesetze in Kraft.&amp;quot;&lt;br /&gt;
Eine Beschwerde über eine Verletzung kann nur von der verletzten Person selbst abgegeben werden.&lt;br /&gt;
Ist die verletzte Person in einem Zustand, in der für längere Zeit, keine Beschwerdeabgabe mehr zumutbar ist, so tritt § 1 in Kraft.&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;mw-collapsible mw-collapsed&amp;quot; &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; colspan=&amp;quot;4&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;&#039;Waffenhandel und Nutzung&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;&#039;Schwere&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot;| &#039;&#039;&#039;Leicht&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot;| &#039;&#039;&#039;Mittel&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot;| &#039;&#039;&#039;Schwer&#039;&#039;&#039;  &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot; | Beschreibung&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | Ein Akademist oder Zivilist trägt eine Waffe offen. &lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | Benutzung von Waffen ohne Präparierung jener Waffen zur Schadensminimierung. Ninja nutzt eine Waffe außerhalb der ausgewiesenen Übungsgebiete. Verkauf von Waffen an Personen, welche für den Besitz nicht befugt sind (einem Akademisten eine Waffe ab Genin verkaufen). &lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | Nutzung von Sprengstoffe oder Gifte.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; sytle=&amp;quot;width:10;&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot; | Strafe&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | 5.000 Ryô und 1 D-Rang Strafmission.&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | 10.000 Ryô, 5 Tage Gefängnis und 1 D-Rang Strafmission&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | 25.000 Ryô, 30 Tage Gefängnis, 2 C-Rang Strafmission und Suspendierung für 30 Tage oder die Dauer der 2 C-Rang Missionen.&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;mw-collapsible mw-collapsed&amp;quot; &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; colspan=&amp;quot;4&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;&#039;Jutsuanwendung&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;&#039;Schwere&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot;| &#039;&#039;&#039;Leicht&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot;| &#039;&#039;&#039;Mittel&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot;| &#039;&#039;&#039;Schwer&#039;&#039;&#039;  &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot; | Beschreibung&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | -&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | Wirken von Jutsu außerhalb der Trainingsgelände ohne Gefahr abwehrenden Grund.&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | Wirken von Jutsu außerhalb der Trainingsgelände ohne Gefahr abwehrenden Grund und mutwilliger Verletzung einer Person/Beschädigung von Sachen. Jutsu angewandt/entwickelt/erlernt die als verbotene Jutsu gilt, ohne Erlaubnis der Dorfleitung.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; sytle=&amp;quot;width:10;&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot; | Strafe&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | 5.000 Ryô und 1 D-Rang Strafmission.&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | 15 Tage Gefängnis, 3 C-Rang Strafmission und eine Suspendierung für die Dauer der Strafmission oder 21 Tage.&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | 30 Tage Gefängnis, 25.000 Ryô und Verhandlung über folgende Straftatbestände: Körperverletzung, Landesverrat und Vandalismus. Mögliche Degradierung des Straftäters. Suspendierung für 30 Tage bzw. 3 D-Rang Mission (innerhalb Takigakures abzuleisten, wegen möglicher Fluchtgefahr bei dem Tatverdacht).&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;§ 13 Repräsentation des Dorfes&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Dorf ist zu jeder Zeit angemessen zu repräsentieren und nach außen hin zu vertreten. Sollte man sich in einer dem Ruf des Dorfes abträglichen Art und Weise verhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;§ 14 Befehlsverweigerung&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Verweigerung eines Befehls gegenüber einer Höherrangigen bzw. grundsätzlich befehlsautorisierten Person wird folgendermaßen bestraft:&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;mw-collapsible mw-collapsed&amp;quot; &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; colspan=&amp;quot;4&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;&#039;Dem Rang unangemessenes Verhalten&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;&#039;Schwere&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot;| &#039;&#039;&#039;Leicht&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot;| &#039;&#039;&#039;Mittel&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot;| &#039;&#039;&#039;Schwer&#039;&#039;&#039;  &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot; | Beschreibung&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | Verhalten, welches die Eignung in Frage stellt, jedoch nur leichte Auswirkungen hat.&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | Verhalten, welches die Eignung in Frage stellt und mittlere Auswirkungen hat (Mission wiederholt nicht erfolgreich abgeschlossen, obwohl der Missionsrang dem des Ninja entspricht).&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | Verhalten, welches die nicht Eignung deutlich zeigt (Als Teamleiter öfters keine Führungskompetenzen aufgewiesen).&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; sytle=&amp;quot;width:10;&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot; | Strafe&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | 2 D-Rang Strafmission und eine Suspendierung für die Dauer der Missionen bzw. 10 Tage. &lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | 1 C-Rang Strafmission und eine Suspendierung für die Dauer der Missionen bzw. 21 Tage.&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | Degradierung (für Akademisten: Rauswurf aus der Akademie).&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;mw-collapsible mw-collapsed&amp;quot; &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; colspan=&amp;quot;4&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;&#039;Ungehorsam&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;&#039;Schwere&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot;| &#039;&#039;&#039;Leicht&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot;| &#039;&#039;&#039;Mittel&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot;| &#039;&#039;&#039;Schwer&#039;&#039;&#039;  &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot; | Beschreibung&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | Nicht Befolgen eines Befehls ohne Auswirkungen auf einer Mission.&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | Nicht Befolgen eines Befehls mit leichten Auswirkungen auf einer Mission, beziehungsweise es zu mittleren Personen-/Sachschäden gekommen ist.&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | Nicht Befolgen eines Befehls wodurch die Mission gescheitert ist, beziehungsweise es zu schweren Personen-/Sachschäden gekommen ist.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; sytle=&amp;quot;width:10;&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot; | Strafe&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | Reisesperre und Missionsperre ab A-Rang Missionen für eine Dauer von 3 niederrangige Missionen.&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | Reisesperre und Missionsperre ab B-Rang Missionen für eine Dauer von 3 niederrangige Missionen, sowie 15 Tage Suspendierung.&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | 30 Tage Suspendierung, Degradierung.&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;§ 15 Freiheitsberaubung/Hausfriedensbruch&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wer andere ihrer Freiheit beraubt ist mit der entsprechenden Dauer ihrer Freiheitsberaubung selbst als Gefängnisaufenthalt zu bestrafen, des Weiteren folgen die Zusatzstrafen:&lt;br /&gt;
Ein unerlaubtes Betreten eines Privatgeländes wird wie folgt bestraft:&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;mw-collapsible mw-collapsed&amp;quot; &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; colspan=&amp;quot;4&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;&#039;Hausfriedensbruch/Freiheitsberaubung&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;&#039;Schwere&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot;| &#039;&#039;&#039;Leicht&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot;| &#039;&#039;&#039;Mittel&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot;| &#039;&#039;&#039;Schwer&#039;&#039;&#039;  &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot; | Beschreibung&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | Unerlaubtes Betreten. Festsetzen einer Person ohne Grund für einen Zeitraum &amp;lt;1 Tag.&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | Unerlaubtes, gewaltsames Betreten. Festsetzen einer Person ohne Grund für einen Zeitraum &amp;lt;3 Tag.&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | Unerlaubtes Betreten von Einrichtungen des Dorfes. Festsetzen einer Person ohne Grund für einen Zeitraum &amp;lt;7 Tag.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; sytle=&amp;quot;width:10;&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot; | Strafe&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | 1 D-Rang Strafmission oder den Sold dieser entrichten.&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | 5 Tage Gefängnis, 1 C-Rang Strafmission und 10.000 Ryô.&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | 20 Tage Gefängnis, 1 C-Rang Strafmission, 20.000 Ryô und eine Untersuchung des Tatbestandes &amp;quot;Landesverrat&amp;quot;.&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;§ 16 Bedrohung&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei Bedrohungen sowohl von Zivilisten als auch Shinobi ist der Bedrohende folgendermaßen zu bestrafen:&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;mw-collapsible mw-collapsed&amp;quot; &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; colspan=&amp;quot;4&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;&#039;Zwang/Erpressung&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;&#039;Schwere&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot;| &#039;&#039;&#039;Leicht&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot;| &#039;&#039;&#039;Mittel&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot;| &#039;&#039;&#039;Schwer&#039;&#039;&#039;  &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot; | Beschreibung&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | Wird je nach dem was erzwungen wird gehandhabt. Wird eine Straftat erzwungen, so wird grundsätzlich nach Schwere der Straftat gehandelt. Grundsätzlich kommt zudem Körperverletzung hinzu.&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | Freiheitsberaubung&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | - &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; sytle=&amp;quot;width:10;&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot; | Strafe&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | Je nach Aktion, die erpresst/erzwungen wurde. Körperverletzungsdelikt wird zusätzlich auf das verhandelte Strafmaß addiert (die Härte der Körperverletzung wird ebenfalls verhandelt).&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | Je nach Aktion, die erpresst/erzwungen wurde. Körperverletzungsdelikt wird zusätzlich auf das verhandelte Strafmaß addiert (die Härte der Körperverletzung wird ebenfalls verhandelt). Mindestens 15 Tage Gefängnis.&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | - &lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;§17 Strafmündigkeit&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jeder Bürger ab 18 Jahren ist voll strafmündig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ebenso tritt volle Strafmündigkeit ein sollte der Shinobi mindestens den Rang eines Genins innehaben.&lt;br /&gt;
Akademisten unterhalb des 18. Lebensjahres werden in der Regel mit milderen Stafen rechnen können, jedoch kann bei schweren Vergehen ein Ausschluss aus der Akademie erfolgen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;§ 18 Wiederholungstaten/Mehrfache Begehung einer Straftat&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Falle mehrfacher Straftaten wird sich das Strafmaß aus jeder zusammen addieren. Bei Begehung von Wiederholungstaten innerhalb eines Jahres, wird das Strafmaß um eine Stufe erhöht (Leichte Körperverletzung wird zu einer mittleren Körperverletzung).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;§ 19 Straffreiheit / Milderung&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
Begeht eine Person eine Straftat, um die Begehung einer anderen Straftat einer zweiten Person zu vereiteln, wird, sofern das Mittel verhältnismäßig war, eine Straffreiheit empfohlen. Ansonsten hat sich die Person entsprechend dem Straftatbestand zu behaupten, allerdings kann eine Milderung der Strafe zugesprochen werden. Hierbei wird die Strafe um eine Stufe gesenkt, außer es ist bereits eine leichte Strafe vorgesehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;§ 20 Duellierrecht&#039;&#039;&#039; (In Kooperation mit dem Bündnis entstanden)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Begeht eine Person eine Straftat gegen eine weitere Person und das Dorf hat keinen eigenes, oder nur geringes, Interesse an dem Straftatbestand, so kann die geschädigte Person den Täter zu einem öffentlichen Duell in der Arena auffordern, anstatt eine direkte Entschädigung zu erhalten. Der Täter übernimmt bei dem Kampf mögliche Behandlungskosten.&lt;br /&gt;
Bei einem solchen Kampf ist das Dorf in Kenntnis zusetzen, ansonsten macht man sich strafbar (Meldepflicht). Außerdem darf keine starke Gefährdung für die zwei Personen entstehen, ansonsten kann der Straftatbestand der Körperverletzung oder Mord/Tötung bestehen. Eine leichte bis mittlere Körperverletzung gilt bei einem solchen Kampf jedoch als straffrei.&lt;br /&gt;
Wenn das Dorf ein geringes Interesse besitzt, so greift das Gesetz der Begehung mehrerer Straftaten und beide Strafen werden durchgeführt (Duell und die des Dorfes).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Solche Tatbestände mit dem Recht auf ein Duell sind hier gelistet:&lt;br /&gt;
* jegliche Respektlosigkeit&lt;br /&gt;
* leichter Ungehorsam&lt;br /&gt;
* leichte bis mittlere Körperverletzung&lt;br /&gt;
* jeglicher Diebstahl/Raub&lt;br /&gt;
* jeglicher Hausfriedensbruch&lt;br /&gt;
* leichter Betrug&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===[[Diplomatie]]===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;i&amp;gt;Hier ist eine tabellarische Übersicht über die politischen Beziehungen zu den anderen Ninjadörfern. Für weitere Informationen zu der Art der Beziehung siehe den Begriff &amp;quot;[[Diplomatie]]&amp;quot; und deren Erklärungen, hier im Wiki.&amp;lt;/i&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Land                                          !! Verhältnis                                          !! Handelsbeziehung !!Militärische Beziehung !!Forschungsbeziehung !!Waffenstillstand                   &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Konohagakure]]                    &lt;br /&gt;
|| Frieden                    &lt;br /&gt;
|| - &lt;br /&gt;
|| - &lt;br /&gt;
|| - &lt;br /&gt;
|| x&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Sunagakure]]                                          &lt;br /&gt;
|| Frieden                                          &lt;br /&gt;
|| - &lt;br /&gt;
|| -&lt;br /&gt;
|| -&lt;br /&gt;
|| x &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Kumogakure]]                                         &lt;br /&gt;
|| Verbündet                                         &lt;br /&gt;
|| Handel von Dorf-Eigenentwicklungen&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Handel von Rohstoffen&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Handel von sonstiger Ware  &lt;br /&gt;
|| Stellen von Militär&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Gemeinsame Missionen&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ausbildung von Militär&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Stationierung von Militär im jeweils anderen Dorf&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
gemeinsame Ergründung/Erbauung neuer Stützpunkte&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Freie Ein-/Ausreise(Außer Akademisten)&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Auslieferungsabkommen  &lt;br /&gt;
|| Gemeinsame Itemforschung&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Gemeinsame Erforschung sonstiger Dinge &lt;br /&gt;
|| x &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Kiri]]                                          &lt;br /&gt;
|| Verbündet                                        &lt;br /&gt;
|| Handel von Dorf-Eigenentwicklungen&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Handel von Rohstoffen&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Handel von sonstiger Ware  &lt;br /&gt;
|| Stellen von Militär&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Gemeinsame Missionen&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ausbildung von Militär&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Stationierung von Militär im jeweils anderen Dorf&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
gemeinsame Ergründung/Erbauung neuer Stützpunkte&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Freie Ein-/Ausreise(Außer Akademisten)&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Auslieferungsabkommen  &lt;br /&gt;
|| Gemeinsame Itemforschung&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Gemeinsame Erforschung sonstiger Dinge&lt;br /&gt;
|| x&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Iwa]]                                           &lt;br /&gt;
|| Neutral                                           &lt;br /&gt;
|| - || - || - || x&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Amegakure]]                     &lt;br /&gt;
|| Neutral                     &lt;br /&gt;
|| - || - || - || x&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Otogakure]]                   &lt;br /&gt;
|| Neutral                   &lt;br /&gt;
|| - || - || - || x&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Kusagakure]]                     &lt;br /&gt;
|| Frieden                     &lt;br /&gt;
|| - || - || - || x&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Takigakure führt seit geraumer Zeit ein festes Bündnis mit den zwei Großreichen [[Kirigakure]] und [[Kumogakure]]. Sie unterhalten gemeinsam eine [http://www.narutorpg.de/Sonstiges/Wiki/index.php/Bündnisfestung_Kirigakure/Kumogakure/Takigakure Bündnisfestung], die sich im Land [[Yu no Kuni]] befindet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Frage-Sektion ==&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;mw-collapsible mw-collapsed wikitable&amp;quot; width=&amp;quot;100%&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Frage-Sektion&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
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|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Navigation ==&lt;br /&gt;
{{Vorlage:Linkliste Kategorien}}&lt;br /&gt;
{{Vorlage:Linkliste Rollenspiel}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Masao Higurashi</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.narutorpg.de/index.php?title=Aufbau_von_Taki&amp;diff=26393</id>
		<title>Aufbau von Taki</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.narutorpg.de/index.php?title=Aufbau_von_Taki&amp;diff=26393"/>
		<updated>2016-04-03T21:39:45Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Masao Higurashi: /* Restaurant zum gefallenen Krieger */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Hier findet man die allgemeinen Informationen zum Aufbau Takis und einiger wichtiger Einrichtungen und Gebäude innerhalb des Dorfes. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ninjasitz/goldene Drachenstatue ==&lt;br /&gt;
Der neue Ninjasitz ähnelte auf dem ersten Blick einer imposanten, höchst edlen, goldenen Drachenstatue, mit ausgestreckten Flügeln, welche den [[Geschichte von Taki#Der gelbe Drache|gelben Drachen]] aus den Legenden [[Takigakure]]s darstellt und ehrt. Das Gebäude ist aus einem extrem widerstandsfähigen Material gefertigt worden, wodurch es nicht einfach zu beschädigen ist.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Das Büro des [[Dorfoberhaupt]]es befindet sich im Kopf des Drachen und ist somit gleichzeitig die höchsten Etage des Gebäudes. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Augenhöhlen des Drachen dienen als Fenster für das [[Dorfoberhaupt]] Büro, aus der man zwar heraussehen, aber nicht hineinsehen kann.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Das Innere des Gebäudes ist sehr modern und edel gehalten. Ratsmitglieder, Einheitenleiter und besonders etablierte [[Jounin]] des Dorfes haben in den unteren Etagen ihr Büro.&lt;br /&gt;
[[Datei:Takikarte NEU2.jpg| mini | link=http://www.narutorpg.de/Sonstiges/Wiki/images/2/22/Takikarte_NEU2.jpg | Takigakure By You]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Der Taki-Baum ==&lt;br /&gt;
Dieser gewaltige Baum ist das Wahrzeichen [[Takigakure]]s. Er steht im Norden des Dorfes auf einer Insel mitten im großen See. Direkt an ihn grenzen Trainingshallen und die Akademie. Der Stamm des Baumes ist gewaltig und reicht mehrere hundert Meter in die Höhe, ehe sich das Blatt- und Astwerk über das Dorf erstreckt. Der Taki-Baum ist frei zugänglich, jedoch werden Beschädigungen des Baums schwer geahndet. Um den [[Taki]]-Baum ranken sich eine Vielzahl von Gerüchten, beginnend dabei, dass der Zustand des Baumes den Zustand des Dorfes repräsentieren soll und ein Tod des Baumes garantiert auch den Tod des Dorfes nach sich ziehen würde. Deswegen gilt der Baum im allgemeinen als Heiligtum und wird von den meisten Bewohnern auch so behandelt und behütet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Der Wasserfall ==&lt;br /&gt;
Der Wasserfall, der auch das Wahrzeichen des Dorfes ist, befindet sich im Südosten [[Takigakure]]s und wird durch zwei Flüsse, die sich erst im [[Takigakure]] See vereinen, gespeist. Durch ihn wird das Dorf stetig durch ein Wasserrauschen erfüllt. Den Namen erhielt das Dorf dadurch, dass alles, was von außen betrachtet auf das Dorf hinweist, der Wasserfall ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Der See Takigakures ==&lt;br /&gt;
Im Norden des Dorfes erstreckt sich ein großer See, der fast 1/4 der gesamten Fläche des Dorfes einnimmt. Bei schönem Wetter zaubern die Lichtstrahlen, die durch das Blattwerk dringen, interessante Lichtspiele auf der Oberfläche des Sees.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Sommer nutzen einige Bewohner des Dorfes den See als Bademöglichkeit oder allgemein im gesamten Jahr als Treffpunkt und Ort zur Entspannung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Winter friert der See nur selten auf natürlicher Weise zu, meistens bleibt das Wasser an der Oberfläche flüssig und gefriert nicht. Zu besonderen Anlässen wird jedoch dafür gesorgt, dass Teile des Sees mit einer Eisschicht bedeckt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Der verlassene Turm==&lt;br /&gt;
Der Turm auf dem südlichen Hügel [[Takigakure]]s dient den Ninja als Wachtposten und zum Überblick über das Dorf. Gleichzeitig können die Bewohner des Dorfes ihn jedoch komplett betreten, wie sie wünschen. Gerüchte Takigakures besagen, dass es in diesem Turm bei Nacht spukt. Deshalb ist er bei Nacht nahezu immer vollkommen verlassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Kampfarena ==&lt;br /&gt;
Die Arena [[Takigakure]]s liegt ein Stück unterhalb des Dorfes direkt hinter der Felswand des Wasserfalls. Die Arena kann durch einige Gänge durch den Fels erreicht werden. Durch die Arena fließt ein kleiner Bach, der durch den Wasserfall gespeist wird. Gleichzeitig wird die Arena durchgehend mit dem Tosen des Wasserfalls erfüllt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Füneckiger Felsen&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
In der Mitte der Arena befindet sich ein Fünfeckiger Felsen. An den Rändern ist er ca. 2m hoch und läuft zur Mitte hin zu einer Gesamthöhe von 4m auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Sand&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Taki-Arena ist mit mehreren Sand-Bereichen ausgestattet. Man kann einfach durch den Sand hindurchlaufen und wird kaum behindert. Der Sand ist in kleine Gruben gefüllt worden, die an ihrer tiefsten Stelle (in der Mitte) 0.5m tief sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Bäume&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Es handelt sich um dichte Bäume mit einer Höhe von etwa 6m. Das Blattwerk beginnt ab einer Höhe von 1,5m. Die Kronen der Bäume (ab 5m Höhe ca.) sind nicht mehr dicht genug, um sich darin zu verstecken. Ein Ninja kann sich also im Bereich von 1,5 bis 5m im Baum verstecken.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Das Blattwerk ist zu den Seiten hin undurchsichtig. Ein Blick von unten lässt jedoch jeden, der sich im Baum versteckt, auffliegen.&lt;br /&gt;
Der Stämme der Baumes haben einen Durchmesser von ca. 0.7-0.8m, sodass sich ein Ninja dicht herangepresst vor Blicken schützen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Büsche&#039;&#039;&#039; &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Es handelt sich um dichtes Buschwerk mit einer Höhe von etwa 0,8 - 1m. Die Büsche eignen sich lediglich dann als Versteck, wenn sich Ninja direkt in ihnen verstecken, sich dahinter klein machen oder hinein/dahinter legen. Stehenden Ninja bieten die Büsche keinen Sichtschutz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Teich&#039;&#039;&#039; &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
An der Seite zum Wasserfall hin befindet sich ein kleiner Teich, der an seiner tiefsten Stelle 1 bis 1,2m tief ist. Das Wasser ist durch stetig nachlaufendes und durch den Wasserfall nach&amp;quot;regnendes&amp;quot; Wasser ständig in Bewegung und lässt sich dadurch nicht einfach durchblicken.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der Teich besitzt einen kleinen Abfluss zum Wasserfall hin, damit die Arena nicht überläuft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Wasserfall&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt; &lt;br /&gt;
Hier befindet sich der Wasserfall [[Takigakure]]s.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Arenawand&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Arenawände bestehen aus massivem Fels und sind 10m hoch. Ab diesem Punkt verlaufen sie zu einem Kuppelförmigen &amp;quot;Dach&amp;quot;, das an seiner höchsten Stelle ein geschütztes Siegel besitzt, welches die Arena mit Licht versorgt.&lt;br /&gt;
Die Kuppel ist an ihrer höchsten Stelle (in der Mitte der Arena) 13m hoch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Zuschauerbereich&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt; &lt;br /&gt;
Der Zuschauerbereich befindet sich direkt hinter der Arenawand. Über insgesamt 3 Etagen verteilen sich die Zuschauerbereiche mit Sitz- und Stehmöglichkeiten. Um dem Kampf zusehen zu können befinden sich dicke Glaswände in der Arenawand, die das Zuschauen ermöglichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Trainingsanlage ==&lt;br /&gt;
[[Bild:Taki_Areal1-1.png]]&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;I - Umkleiden&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt; &lt;br /&gt;
Hier befinden sich die Umkleiden und Waschräume für die Herren. Umkleiden und Waschräume sind jeweils in Einzelkabinen unterteilt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;II - Umkleiden&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt; &lt;br /&gt;
Hier befinden sich die Umkleiden und Waschräume für die Damen. Umkleiden und Waschräume sind jeweils in Einzelkabinen unterteilt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;III - Eingangsbereich&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Im Eingangsbereich befinden sich verschiedene Sitz- und Ruhemöglichkeiten für erschöpfte Ninja nach einem anstrengenden Training. Im Eingangsbereich befinden sich außerdem meistens mindestens 2 [[Chuunin]] oder [[Jounin]], die diesen Bereich im Auge behalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;IV - Standardbereich&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Dieser Bereich ist für die normale körperliche Ertüchtigung gedacht. Es gibt eine Vielzahl an Trainingsgeräten, beginnend bei Geräten, wie man sie aus dem Fitnesstudio kennt bis hin zu Trainingspuppen für die einfachen Kampfübungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt außerdem 4 kleine (10x10m) Areale für Sparrings, die jedoch für [[Genin]] und [[Akademist]]en nur unter Aufsicht eines [[Chuunin]] oder [[Jounin]] genutzt werden dürfen. Es befinden sich regelmäßig 1-2 [[Chuunin]] oder [[Jounin]] zur Überwachung des Trainings in diesem Bereich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;V – Jutsubereich&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der Jutsubereich ist in viele kleinere, durch stabile Wände getrennte Areale unterteilt, die Ninja für Übungen mit [[Nin]] und [[Genjutsu]] nutzen können. Die Bereiche sind in zerstörerische [[Jutsu]], defensive [[Jutsu]] und [[Genjutsu]] unterteilt. Bei Bedarf können z.B. für das Üben von Wasserjutsu Wassertanks bereitgestellt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Übung von offensiven [[Jutsu]] stehen stabile Trainingspuppen bereit, für defensive [[Jutsu]] diverse Maschinen, die beispielsweise mit Gummikugeln auf den Anwender feuern und für [[Genjutsu]] Puppen, die auf den Einsatz von [[Genjutsu]] reagieren und ein Signal abgeben, wenn eine [[Jutsu]] erfolgreich auf sie gewirkt wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es stehen regelmäßig einige [[Chuunin]] und [[Jounin]] in diesem Bereich zur Verfügung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;VI – Fernkampfbereich&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Dieser Bereich bietet die Möglichkeit zur Übung des [[Fernkampf]]es auf größere Distanzen und auf ggf. bewegliche Ziele. Einzelne längliche Areale sind mit einfachen Wänden voneinander getrennt und bieten die Möglichkeit auf entfernte Übungsziele zu feuern oder zu werfen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es stehen regelmäßig 1-2 [[Chuunin]] und [[Jounin]] in diesem Bereich zur Verfügung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;VII – Fernkampfbereich&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Dieser [[Fernkampf]]bereich dient dem einfachen [[Training]] der [[Fernkampf]]-[[Fähigkeiten]]. Hier kann auf unbewegte Ziele geworfen oder geschossen werden. Da in Richtung des Sees geworfen oder gefeuert wird befinden sich hinter den Zielen Auffangnetze.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt hier die Möglichkeit auf Zielscheiben oder Trainingspuppen zu werfen/feuern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;VIII - normaler Bereich&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Dieser Bereich ist mit dem Standardbereich in der Trainingshalle zu vergleichen. Es sind verschiedene Trainingspuppen aufgestellt und Areale für Sparrings-Kämpfe eingerichtet. Es befinden sich in diesem Bereich mehrere kleine Unterstände, an denen [[Chuunin]] oder [[Jounin]] regelmäßig das Training überwachen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der normale Bereich ist nicht räumlich von den [[Fernkampf]]-Bereichen abgetrennt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Unterirdischer Bereich===&lt;br /&gt;
[[Bild:Taki_Areal1-2.png]]&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der unterirdische Bereich befindet sich gute 40m unter dem normalen Trainingsbereich. Man gelangt durch eine Treppe im Eingangsbereich nach unten. Auf dem Weg nach unten trifft man regelmäßig auf einige Wurzeln des Taki-Baums, die durch die Wand gewachsen sind. Die Areale haben eine Deckenhöhe von 30m.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;I – Felsen-Areal&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Dieses Areal besteht aus einem felsigen Boden, der wiederum mit einer Vielzahl größerer Felsen oder Felsspalten übersät ist. An einigen Stellen dringen jedoch die Wurzeln des Taki-Baums durch Boden oder Wände. Es bieten sich damit allerdings eine Vielzahl Möglichkeiten für das Verstecken und die Übung in dieser Art des Geländes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es stehen regelmäßig 1-2 [[Chuunin]] und [[Jounin]] in diesem Bereich zur Verfügung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;II – Wald-Areal&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
In diesem Areal wurde ein Wald nachgebaut, der neben Bäumen auch verschiedene Büsche, Unterholz und sogar einen kleinen Bach vorweisen kann. Das Wald-Areal bietet damit eine Vielzahl an Möglichkeiten, um sich zu verstecken und das Vorgehen in dieser Art des Geländes zu üben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es stehen regelmäßig 1-2 [[Chuunin]] und [[Jounin]] in diesem Bereich zur Verfügung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;III – Wasser-Areal&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Dieses Areal befindet sich im See [[Takigakure|Takis]] und besteht eigentlich lediglich aus einem kleinen Zugang zum [[Takigakure|Taki]] See. Der grau eingezeichnete Bereich im Wasser ist ein Raum, der in den See hinein gebaut wurde und von dem aus man sich ins Wasser begeben kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der eigentliche Trainingsbereich im Wasser ist durch eine, durch Siegeljutsu erzeugte, Barriere-Kuppel eingegrenzt. Damit ermöglicht es Übungen im Wasser. Bei Bedarf kann sogar ein Teil des Wassers aus der Kuppel entlassen werden, um andere Trainingsbedingungen zu erschaffen. Es wachen regelmäßig einige [[Chuunin]] oder [[Jounin]] hier und beobachten die Übungen im Wasser, um Tote durch ertrinken auszuschließen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Diplomatenhäuser==&lt;br /&gt;
In der näheren Umgebung des Wohnviertels nahe der Brücke zum Takisee im Nord-Westen [[Takigakure]]s stehen zwei frisch restaurierte Häuser. Sie sehen, innen wie außen, fast gleich aus, der einzige Unterschied ist, das eine Haus gelb und das andere bläulich ist. Sie wurden vom [[Dorfoberhaupt]] restauriert, damit sie von den Bündnispartnern als kleinerer Ninjasitz genutzt werden können. Dort können Gäste aus [[Kumogakure]] und [[Kirigakure]] wohnen und nahezu alle Dinge ausüben, die sie in ihrem Ninjasitz in ihrer Heimat auch tun würden. Technisches Gerät, sowohl wohnliches, als auch sanitäres, sind auf dem neusten Stand und bieten einen angenehmen Wohnkomfort. Die Fenster sind alle mit stabilem Spiegelglas ausgestattet, keiner kann hineingucken, aber hinaus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Reichenviertel==&lt;br /&gt;
Die Reichenviertel [[Takigakure]]s liegen in direkter Nähe zum Wasserfall und werden aus diesem Grund immer besonders stark von seinem Rauschen durchdrungen. Viele der Reichen in dieser Gegend bilden sich alleine auf Grund der Lage ihres Viertels ein, etwas besseres zu sein, repräsentiere die Nähe zum Wahrzeichen [[Takigakure]]s doch gleichzeitig auch die Nähe der Reichen zu [[Takigakure]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tatsächlich ist diese hochnäsige Meinung bei einigen Reichen Takigakures vertreten, sie halten sich grundsätzlich für etwas besseres, als die normalen Bewohner. Das spiegelt sich auch in den Häusern in diesem Viertel wider: Meistens wohnen die Familien in großen, prunkvollen Anwesen, die ihrer gehobenen Stellung Ausdruck verleihen. Besonders in diesem Viertel sieht man auch eine große Zahl an steinernen Gebäuden.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der größte und prunkvollste Anwesen im Reichenviertel gehört der Kudo-Familie, welches ungefähr die fünffache Größe eines normalen Anwesens besitzt.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Auf Grund des Status des Reichenviertels haben sich hier auch einige [[Clan]]s wie die Shiazu, Nanaya, Fuyou und Kagetoya niedergelassen, um ihren Status in [[Takigakure]] kundzutun.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Parkanlagen ==&lt;br /&gt;
Die Parkanlagen [[Takigakure]]s befinden sich genau an dem Ort des Dorfes, an welchem besonders viel Licht durch das Blattwerk an den Boden des Dorfes gelangt. Dadurch wirkt dieser Ort besonders friedlich und angenehm für jedermann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Hauptplatz==&lt;br /&gt;
Der Hauptplatz [[Takigakure]]s bietet nach Nordosten einen perfekten Blick auf den großen [[Taki]]baum und die Ninja-Akademie. Auf den Hauptplatz fällt am Tag fast so viel Licht, wie auf die Parkanlagen, was ihn zu einem der helleren Orte des Dorfes macht. Der Hauptplatz dient dem Dorf für verschiedenste Versammlungen oder als Ort, an dem Feste abgehalten werden. Der Hauptplatz ist immer in tadellosem Zustand und wird immer gepflegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Marktplatz==&lt;br /&gt;
In der näheren Umgebung des Marktplatz Takigakures finden sich ein Großteil der Geschäfte und Läden des Dorfs. Entsprechend herrscht hier an fast jedem Tag von Früh bis spät reges Treiben. Wer in [[Takigakure]] etwas kaufen möchte, der wird garantiert hier fündig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Einkaufspassagen==&lt;br /&gt;
Die Einkaufspassagen [[Takigakure]]s bieten eine Alternative zum Marktplatz, wenn es um das Einkaufen geht. Zwar findet man in diesem Bereich deutlich weniger Vielfalt und eine etwas niedrigere Qualität der Waren, aber niemand kann behaupten, dass die Einkaufspassagen nicht alles bieten, was man zum Leben benötigt, außer vielleicht man ist ein verwöhnter Reicher Schnösel. Die Einkaufspassagen sind nahezu immer gut gefüllt und bieten neben normalen Läden auch hier und da die eine oder andere Bar oder Kneipe an. Man munkelt außerdem, dass in den weniger gepflegten Bereichen der Passagen auch hier und da Dinge zu kaufen sind, die man normalerweise nicht einfach so besitzen darf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Heiße Quellen==&lt;br /&gt;
Takis heiße Quellen sind ein beliebter Ort zur Entspannung. Hier gibt es sowohl getrenntgeschlechtliche, als auch gemischt-geschlechtliche Badehäuser. Die gemischt-geschlechtlichen Badehäuser werden trotzdem zwischen verschiedenen Altersgruppen bis zur Volljährigkeit getrennt.  &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Im Badehaus gibt es viele verschiedene Becken. Sowohl große, als auch kleinere. Manche dieser Becken sind sogar für Privatpersonen mietbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gastgewerbe ==&lt;br /&gt;
Takigakure hat viele Restaurants, Bars und andere gastronomische Einrichtungen, in denen man Essen und Trinken erwerben kann. Besonders erwähnenswert sind die folgenden Institutionen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Restaurant zum gefallenen Krieger===&lt;br /&gt;
Es handelt sich hierbei um ein relativ kleines Grillrestaurant, das anstatt normaler Tische Grillplatten hat, so dass sich die Gäste auf Wunsch ihr Essen auch selbst zu bereiten können. Gerade bei etwas älteren Ninja und kleinen Kindern ist das Restaurant sehr beliebt, da es den Senshi gehört und das Oberhaupt der Senshi, ein sehr alter Mann, hier anzutreffen ist. Dieser hat die Angewohnheit den jüngeren Besuchern Süßigkeiten zu zustecken und mit den Älteren über vergangene Zeiten und seine Jugend zu plaudern.  Die Spezialitäten sind Wildschwein und Hirsch aus den Jagdrevieren der Senshi, aber auch exotischere Fleischsorten. Zu finden ist das Restaurant in einer Seitengasse am Marktplatz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Flaming Dragon===&lt;br /&gt;
Das Restaurant Flaming Dragon befindet sich im Nord-osten hinter dem See am Takibaum. Es ist ein Szenelokal mit speziellen Regeln, weshalb es stets beliebter wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Folgende Dinge sind in Gerüchten bekannt:&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
1. Wenn eine Person etwas kaputt macht müssen alle dafür aufkommen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
2. Die Gerichte werden nur mit Zahlen angeben, die Zahl wechselt wöchentlich, die Bestellungen sind damit reiner Zufall.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
3. Jeder Gast wird vor der Bestellung gefragt, ob er ein Lätzchen möchte.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
4. Nahezu alle Gerichte sind scharf, allerdings in unterschiedlichen Stufen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
5. Der Chefkoch und Besitzer ist ein 20 Jähriger Mann mit Schnäutzer, er liebt es ab und an kleine Events zu Veranstalten und bindet die Gäste immer ein.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
6. Wenn ein neues Gericht eingeführt wird und Leute zum Kosten hingehen gilt die Pflicht aufzuessen. Die Gäste dürfen erst gehen, wenn alles aufgegessen ist. Wer sich nicht daran hält und dennoch geht, bekommt Lokalverbot.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Okina Ki===&lt;br /&gt;
Ikona Ki ist ein recht kleiner Teeladen in der Mitte [[Takigakure]]s. Er liegt etwas verwinkelt zwischen den Gassen und ist von außen eigentlich nicht als solcher zu erkennen. Deswegen finden meist nur &amp;quot;Eingeweihte&amp;quot; den Weg in diesen versteckten kleinen Laden. So ist es nicht verwunderlich, dass der Innenraum auch nicht viel Platz bietet. Nur 2 Sitznischen für 4-6 Personen, sowie eine Theke und einen Stammtisch gibt es in dem kleinen Geschäft. Es gibt hier alle möglichen Sorten von Tees, wobei der Besitzer auch selbst neue Teekreationen mischt, mal mit mehr, mal mit weniger Erfolg. Er bietet ebenfalls Fingerfood und Knabbereien, sowie Hochprozentiges zum Verzehr und Konsum.&amp;lt;br&amp;gt; &lt;br /&gt;
Der Besitzer des Ladens ist ein ehemaliger Shinobi, welcher in den Ruhestand gegangen ist. Ihm geht es nicht um das Geld, sondern den Kontakt mit den Dorfbewohnern und der Stammkundschaft. So sieht man ihn oft mit am Stammtisch sitzen und er spendiert den Gästen, die er kennt auch gern mal eine Runde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===DeLuxe===&lt;br /&gt;
DeLuxe ist ein Restaurant, welches durch die extrem teuren Preise heraus sticht. Es wird gewöhnlich von den Personen aus dem [[Aufbau_von_Taki#Reichenviertel|Reichenviertel]] Takis bevorzugt.&amp;lt;br&amp;gt; &lt;br /&gt;
Nichtsdestotrotz ist DeLuxe ein Luxusrestaurant, so dass jeder Takianer davon träumt, es mindestens einmal in seinem Leben besucht zu haben.&amp;lt;br&amp;gt; &lt;br /&gt;
Der Besuch des Restaurants, von einem nicht wohlhabenden Paar, ist oft mit einem Heiratsantrag des einladenden Geschlechts verbunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Frage-Sektion ==&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;mw-collapsible mw-collapsed wikitable&amp;quot; width=&amp;quot;100%&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Frage-Sektion&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
== Navigation ==&lt;br /&gt;
{{Vorlage:Linkliste Kategorien}}&lt;br /&gt;
{{Vorlage:Linkliste Rollenspiel}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Masao Higurashi</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.narutorpg.de/index.php?title=Aufbau_von_Taki&amp;diff=26392</id>
		<title>Aufbau von Taki</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.narutorpg.de/index.php?title=Aufbau_von_Taki&amp;diff=26392"/>
		<updated>2016-04-03T21:33:56Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Masao Higurashi: /* Okina Ki */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Hier findet man die allgemeinen Informationen zum Aufbau Takis und einiger wichtiger Einrichtungen und Gebäude innerhalb des Dorfes. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ninjasitz/goldene Drachenstatue ==&lt;br /&gt;
Der neue Ninjasitz ähnelte auf dem ersten Blick einer imposanten, höchst edlen, goldenen Drachenstatue, mit ausgestreckten Flügeln, welche den [[Geschichte von Taki#Der gelbe Drache|gelben Drachen]] aus den Legenden [[Takigakure]]s darstellt und ehrt. Das Gebäude ist aus einem extrem widerstandsfähigen Material gefertigt worden, wodurch es nicht einfach zu beschädigen ist.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Das Büro des [[Dorfoberhaupt]]es befindet sich im Kopf des Drachen und ist somit gleichzeitig die höchsten Etage des Gebäudes. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Augenhöhlen des Drachen dienen als Fenster für das [[Dorfoberhaupt]] Büro, aus der man zwar heraussehen, aber nicht hineinsehen kann.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Das Innere des Gebäudes ist sehr modern und edel gehalten. Ratsmitglieder, Einheitenleiter und besonders etablierte [[Jounin]] des Dorfes haben in den unteren Etagen ihr Büro.&lt;br /&gt;
[[Datei:Takikarte NEU2.jpg| mini | link=http://www.narutorpg.de/Sonstiges/Wiki/images/2/22/Takikarte_NEU2.jpg | Takigakure By You]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Der Taki-Baum ==&lt;br /&gt;
Dieser gewaltige Baum ist das Wahrzeichen [[Takigakure]]s. Er steht im Norden des Dorfes auf einer Insel mitten im großen See. Direkt an ihn grenzen Trainingshallen und die Akademie. Der Stamm des Baumes ist gewaltig und reicht mehrere hundert Meter in die Höhe, ehe sich das Blatt- und Astwerk über das Dorf erstreckt. Der Taki-Baum ist frei zugänglich, jedoch werden Beschädigungen des Baums schwer geahndet. Um den [[Taki]]-Baum ranken sich eine Vielzahl von Gerüchten, beginnend dabei, dass der Zustand des Baumes den Zustand des Dorfes repräsentieren soll und ein Tod des Baumes garantiert auch den Tod des Dorfes nach sich ziehen würde. Deswegen gilt der Baum im allgemeinen als Heiligtum und wird von den meisten Bewohnern auch so behandelt und behütet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Der Wasserfall ==&lt;br /&gt;
Der Wasserfall, der auch das Wahrzeichen des Dorfes ist, befindet sich im Südosten [[Takigakure]]s und wird durch zwei Flüsse, die sich erst im [[Takigakure]] See vereinen, gespeist. Durch ihn wird das Dorf stetig durch ein Wasserrauschen erfüllt. Den Namen erhielt das Dorf dadurch, dass alles, was von außen betrachtet auf das Dorf hinweist, der Wasserfall ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Der See Takigakures ==&lt;br /&gt;
Im Norden des Dorfes erstreckt sich ein großer See, der fast 1/4 der gesamten Fläche des Dorfes einnimmt. Bei schönem Wetter zaubern die Lichtstrahlen, die durch das Blattwerk dringen, interessante Lichtspiele auf der Oberfläche des Sees.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Sommer nutzen einige Bewohner des Dorfes den See als Bademöglichkeit oder allgemein im gesamten Jahr als Treffpunkt und Ort zur Entspannung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Winter friert der See nur selten auf natürlicher Weise zu, meistens bleibt das Wasser an der Oberfläche flüssig und gefriert nicht. Zu besonderen Anlässen wird jedoch dafür gesorgt, dass Teile des Sees mit einer Eisschicht bedeckt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Der verlassene Turm==&lt;br /&gt;
Der Turm auf dem südlichen Hügel [[Takigakure]]s dient den Ninja als Wachtposten und zum Überblick über das Dorf. Gleichzeitig können die Bewohner des Dorfes ihn jedoch komplett betreten, wie sie wünschen. Gerüchte Takigakures besagen, dass es in diesem Turm bei Nacht spukt. Deshalb ist er bei Nacht nahezu immer vollkommen verlassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Kampfarena ==&lt;br /&gt;
Die Arena [[Takigakure]]s liegt ein Stück unterhalb des Dorfes direkt hinter der Felswand des Wasserfalls. Die Arena kann durch einige Gänge durch den Fels erreicht werden. Durch die Arena fließt ein kleiner Bach, der durch den Wasserfall gespeist wird. Gleichzeitig wird die Arena durchgehend mit dem Tosen des Wasserfalls erfüllt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Füneckiger Felsen&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
In der Mitte der Arena befindet sich ein Fünfeckiger Felsen. An den Rändern ist er ca. 2m hoch und läuft zur Mitte hin zu einer Gesamthöhe von 4m auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Sand&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Taki-Arena ist mit mehreren Sand-Bereichen ausgestattet. Man kann einfach durch den Sand hindurchlaufen und wird kaum behindert. Der Sand ist in kleine Gruben gefüllt worden, die an ihrer tiefsten Stelle (in der Mitte) 0.5m tief sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Bäume&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Es handelt sich um dichte Bäume mit einer Höhe von etwa 6m. Das Blattwerk beginnt ab einer Höhe von 1,5m. Die Kronen der Bäume (ab 5m Höhe ca.) sind nicht mehr dicht genug, um sich darin zu verstecken. Ein Ninja kann sich also im Bereich von 1,5 bis 5m im Baum verstecken.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Das Blattwerk ist zu den Seiten hin undurchsichtig. Ein Blick von unten lässt jedoch jeden, der sich im Baum versteckt, auffliegen.&lt;br /&gt;
Der Stämme der Baumes haben einen Durchmesser von ca. 0.7-0.8m, sodass sich ein Ninja dicht herangepresst vor Blicken schützen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Büsche&#039;&#039;&#039; &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Es handelt sich um dichtes Buschwerk mit einer Höhe von etwa 0,8 - 1m. Die Büsche eignen sich lediglich dann als Versteck, wenn sich Ninja direkt in ihnen verstecken, sich dahinter klein machen oder hinein/dahinter legen. Stehenden Ninja bieten die Büsche keinen Sichtschutz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Teich&#039;&#039;&#039; &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
An der Seite zum Wasserfall hin befindet sich ein kleiner Teich, der an seiner tiefsten Stelle 1 bis 1,2m tief ist. Das Wasser ist durch stetig nachlaufendes und durch den Wasserfall nach&amp;quot;regnendes&amp;quot; Wasser ständig in Bewegung und lässt sich dadurch nicht einfach durchblicken.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der Teich besitzt einen kleinen Abfluss zum Wasserfall hin, damit die Arena nicht überläuft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Wasserfall&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt; &lt;br /&gt;
Hier befindet sich der Wasserfall [[Takigakure]]s.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Arenawand&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Arenawände bestehen aus massivem Fels und sind 10m hoch. Ab diesem Punkt verlaufen sie zu einem Kuppelförmigen &amp;quot;Dach&amp;quot;, das an seiner höchsten Stelle ein geschütztes Siegel besitzt, welches die Arena mit Licht versorgt.&lt;br /&gt;
Die Kuppel ist an ihrer höchsten Stelle (in der Mitte der Arena) 13m hoch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Zuschauerbereich&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt; &lt;br /&gt;
Der Zuschauerbereich befindet sich direkt hinter der Arenawand. Über insgesamt 3 Etagen verteilen sich die Zuschauerbereiche mit Sitz- und Stehmöglichkeiten. Um dem Kampf zusehen zu können befinden sich dicke Glaswände in der Arenawand, die das Zuschauen ermöglichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Trainingsanlage ==&lt;br /&gt;
[[Bild:Taki_Areal1-1.png]]&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;I - Umkleiden&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt; &lt;br /&gt;
Hier befinden sich die Umkleiden und Waschräume für die Herren. Umkleiden und Waschräume sind jeweils in Einzelkabinen unterteilt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;II - Umkleiden&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt; &lt;br /&gt;
Hier befinden sich die Umkleiden und Waschräume für die Damen. Umkleiden und Waschräume sind jeweils in Einzelkabinen unterteilt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;III - Eingangsbereich&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Im Eingangsbereich befinden sich verschiedene Sitz- und Ruhemöglichkeiten für erschöpfte Ninja nach einem anstrengenden Training. Im Eingangsbereich befinden sich außerdem meistens mindestens 2 [[Chuunin]] oder [[Jounin]], die diesen Bereich im Auge behalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;IV - Standardbereich&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Dieser Bereich ist für die normale körperliche Ertüchtigung gedacht. Es gibt eine Vielzahl an Trainingsgeräten, beginnend bei Geräten, wie man sie aus dem Fitnesstudio kennt bis hin zu Trainingspuppen für die einfachen Kampfübungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt außerdem 4 kleine (10x10m) Areale für Sparrings, die jedoch für [[Genin]] und [[Akademist]]en nur unter Aufsicht eines [[Chuunin]] oder [[Jounin]] genutzt werden dürfen. Es befinden sich regelmäßig 1-2 [[Chuunin]] oder [[Jounin]] zur Überwachung des Trainings in diesem Bereich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;V – Jutsubereich&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der Jutsubereich ist in viele kleinere, durch stabile Wände getrennte Areale unterteilt, die Ninja für Übungen mit [[Nin]] und [[Genjutsu]] nutzen können. Die Bereiche sind in zerstörerische [[Jutsu]], defensive [[Jutsu]] und [[Genjutsu]] unterteilt. Bei Bedarf können z.B. für das Üben von Wasserjutsu Wassertanks bereitgestellt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Übung von offensiven [[Jutsu]] stehen stabile Trainingspuppen bereit, für defensive [[Jutsu]] diverse Maschinen, die beispielsweise mit Gummikugeln auf den Anwender feuern und für [[Genjutsu]] Puppen, die auf den Einsatz von [[Genjutsu]] reagieren und ein Signal abgeben, wenn eine [[Jutsu]] erfolgreich auf sie gewirkt wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es stehen regelmäßig einige [[Chuunin]] und [[Jounin]] in diesem Bereich zur Verfügung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;VI – Fernkampfbereich&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Dieser Bereich bietet die Möglichkeit zur Übung des [[Fernkampf]]es auf größere Distanzen und auf ggf. bewegliche Ziele. Einzelne längliche Areale sind mit einfachen Wänden voneinander getrennt und bieten die Möglichkeit auf entfernte Übungsziele zu feuern oder zu werfen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es stehen regelmäßig 1-2 [[Chuunin]] und [[Jounin]] in diesem Bereich zur Verfügung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;VII – Fernkampfbereich&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Dieser [[Fernkampf]]bereich dient dem einfachen [[Training]] der [[Fernkampf]]-[[Fähigkeiten]]. Hier kann auf unbewegte Ziele geworfen oder geschossen werden. Da in Richtung des Sees geworfen oder gefeuert wird befinden sich hinter den Zielen Auffangnetze.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt hier die Möglichkeit auf Zielscheiben oder Trainingspuppen zu werfen/feuern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;VIII - normaler Bereich&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Dieser Bereich ist mit dem Standardbereich in der Trainingshalle zu vergleichen. Es sind verschiedene Trainingspuppen aufgestellt und Areale für Sparrings-Kämpfe eingerichtet. Es befinden sich in diesem Bereich mehrere kleine Unterstände, an denen [[Chuunin]] oder [[Jounin]] regelmäßig das Training überwachen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der normale Bereich ist nicht räumlich von den [[Fernkampf]]-Bereichen abgetrennt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Unterirdischer Bereich===&lt;br /&gt;
[[Bild:Taki_Areal1-2.png]]&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der unterirdische Bereich befindet sich gute 40m unter dem normalen Trainingsbereich. Man gelangt durch eine Treppe im Eingangsbereich nach unten. Auf dem Weg nach unten trifft man regelmäßig auf einige Wurzeln des Taki-Baums, die durch die Wand gewachsen sind. Die Areale haben eine Deckenhöhe von 30m.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;I – Felsen-Areal&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Dieses Areal besteht aus einem felsigen Boden, der wiederum mit einer Vielzahl größerer Felsen oder Felsspalten übersät ist. An einigen Stellen dringen jedoch die Wurzeln des Taki-Baums durch Boden oder Wände. Es bieten sich damit allerdings eine Vielzahl Möglichkeiten für das Verstecken und die Übung in dieser Art des Geländes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es stehen regelmäßig 1-2 [[Chuunin]] und [[Jounin]] in diesem Bereich zur Verfügung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;II – Wald-Areal&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
In diesem Areal wurde ein Wald nachgebaut, der neben Bäumen auch verschiedene Büsche, Unterholz und sogar einen kleinen Bach vorweisen kann. Das Wald-Areal bietet damit eine Vielzahl an Möglichkeiten, um sich zu verstecken und das Vorgehen in dieser Art des Geländes zu üben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es stehen regelmäßig 1-2 [[Chuunin]] und [[Jounin]] in diesem Bereich zur Verfügung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;III – Wasser-Areal&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Dieses Areal befindet sich im See [[Takigakure|Takis]] und besteht eigentlich lediglich aus einem kleinen Zugang zum [[Takigakure|Taki]] See. Der grau eingezeichnete Bereich im Wasser ist ein Raum, der in den See hinein gebaut wurde und von dem aus man sich ins Wasser begeben kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der eigentliche Trainingsbereich im Wasser ist durch eine, durch Siegeljutsu erzeugte, Barriere-Kuppel eingegrenzt. Damit ermöglicht es Übungen im Wasser. Bei Bedarf kann sogar ein Teil des Wassers aus der Kuppel entlassen werden, um andere Trainingsbedingungen zu erschaffen. Es wachen regelmäßig einige [[Chuunin]] oder [[Jounin]] hier und beobachten die Übungen im Wasser, um Tote durch ertrinken auszuschließen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Diplomatenhäuser==&lt;br /&gt;
In der näheren Umgebung des Wohnviertels nahe der Brücke zum Takisee im Nord-Westen [[Takigakure]]s stehen zwei frisch restaurierte Häuser. Sie sehen, innen wie außen, fast gleich aus, der einzige Unterschied ist, das eine Haus gelb und das andere bläulich ist. Sie wurden vom [[Dorfoberhaupt]] restauriert, damit sie von den Bündnispartnern als kleinerer Ninjasitz genutzt werden können. Dort können Gäste aus [[Kumogakure]] und [[Kirigakure]] wohnen und nahezu alle Dinge ausüben, die sie in ihrem Ninjasitz in ihrer Heimat auch tun würden. Technisches Gerät, sowohl wohnliches, als auch sanitäres, sind auf dem neusten Stand und bieten einen angenehmen Wohnkomfort. Die Fenster sind alle mit stabilem Spiegelglas ausgestattet, keiner kann hineingucken, aber hinaus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Reichenviertel==&lt;br /&gt;
Die Reichenviertel [[Takigakure]]s liegen in direkter Nähe zum Wasserfall und werden aus diesem Grund immer besonders stark von seinem Rauschen durchdrungen. Viele der Reichen in dieser Gegend bilden sich alleine auf Grund der Lage ihres Viertels ein, etwas besseres zu sein, repräsentiere die Nähe zum Wahrzeichen [[Takigakure]]s doch gleichzeitig auch die Nähe der Reichen zu [[Takigakure]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tatsächlich ist diese hochnäsige Meinung bei einigen Reichen Takigakures vertreten, sie halten sich grundsätzlich für etwas besseres, als die normalen Bewohner. Das spiegelt sich auch in den Häusern in diesem Viertel wider: Meistens wohnen die Familien in großen, prunkvollen Anwesen, die ihrer gehobenen Stellung Ausdruck verleihen. Besonders in diesem Viertel sieht man auch eine große Zahl an steinernen Gebäuden.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der größte und prunkvollste Anwesen im Reichenviertel gehört der Kudo-Familie, welches ungefähr die fünffache Größe eines normalen Anwesens besitzt.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Auf Grund des Status des Reichenviertels haben sich hier auch einige [[Clan]]s wie die Shiazu, Nanaya, Fuyou und Kagetoya niedergelassen, um ihren Status in [[Takigakure]] kundzutun.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Parkanlagen ==&lt;br /&gt;
Die Parkanlagen [[Takigakure]]s befinden sich genau an dem Ort des Dorfes, an welchem besonders viel Licht durch das Blattwerk an den Boden des Dorfes gelangt. Dadurch wirkt dieser Ort besonders friedlich und angenehm für jedermann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Hauptplatz==&lt;br /&gt;
Der Hauptplatz [[Takigakure]]s bietet nach Nordosten einen perfekten Blick auf den großen [[Taki]]baum und die Ninja-Akademie. Auf den Hauptplatz fällt am Tag fast so viel Licht, wie auf die Parkanlagen, was ihn zu einem der helleren Orte des Dorfes macht. Der Hauptplatz dient dem Dorf für verschiedenste Versammlungen oder als Ort, an dem Feste abgehalten werden. Der Hauptplatz ist immer in tadellosem Zustand und wird immer gepflegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Marktplatz==&lt;br /&gt;
In der näheren Umgebung des Marktplatz Takigakures finden sich ein Großteil der Geschäfte und Läden des Dorfs. Entsprechend herrscht hier an fast jedem Tag von Früh bis spät reges Treiben. Wer in [[Takigakure]] etwas kaufen möchte, der wird garantiert hier fündig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Einkaufspassagen==&lt;br /&gt;
Die Einkaufspassagen [[Takigakure]]s bieten eine Alternative zum Marktplatz, wenn es um das Einkaufen geht. Zwar findet man in diesem Bereich deutlich weniger Vielfalt und eine etwas niedrigere Qualität der Waren, aber niemand kann behaupten, dass die Einkaufspassagen nicht alles bieten, was man zum Leben benötigt, außer vielleicht man ist ein verwöhnter Reicher Schnösel. Die Einkaufspassagen sind nahezu immer gut gefüllt und bieten neben normalen Läden auch hier und da die eine oder andere Bar oder Kneipe an. Man munkelt außerdem, dass in den weniger gepflegten Bereichen der Passagen auch hier und da Dinge zu kaufen sind, die man normalerweise nicht einfach so besitzen darf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Heiße Quellen==&lt;br /&gt;
Takis heiße Quellen sind ein beliebter Ort zur Entspannung. Hier gibt es sowohl getrenntgeschlechtliche, als auch gemischt-geschlechtliche Badehäuser. Die gemischt-geschlechtlichen Badehäuser werden trotzdem zwischen verschiedenen Altersgruppen bis zur Volljährigkeit getrennt.  &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Im Badehaus gibt es viele verschiedene Becken. Sowohl große, als auch kleinere. Manche dieser Becken sind sogar für Privatpersonen mietbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gastgewerbe ==&lt;br /&gt;
Takigakure hat viele Restaurants, Bars und andere gastronomische Einrichtungen, in denen man Essen und Trinken erwerben kann. Besonders erwähnenswert sind die folgenden Institutionen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Restaurant zum gefallenen Krieger===&lt;br /&gt;
Es handelt sich hierbei um ein relativ kleines Grillrestaurant, das anstatt normaler Tische Grillplatten hat, sodass sich die Gäste auf Wunsch ihr Essen auch selbst zu bereiten können. Gerade bei etwas älteren Ninja und kleinen Kindern ist das Restaurant sehr beliebt, da es den Senshi gehört und das Oberhaupt der Senshi, ein sehr alter Mann, der immer eine Geschichte auflager und ein paar Süßigkeiten in seinen Taschen hat oder über vergangene Zeiten diskutiert, anzutreffen ist. Die Spezialitäten sind Wildschwein und Hirsch aus den Jagdrevieren der Senshi, zu finden ist das Restaurant in einer Seitengasse am Marktplatz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Flaming Dragon===&lt;br /&gt;
Das Restaurant Flaming Dragon befindet sich im Nord-osten hinter dem See am Takibaum. Es ist ein Szenelokal mit speziellen Regeln, weshalb es stets beliebter wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Folgende Dinge sind in Gerüchten bekannt:&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
1. Wenn eine Person etwas kaputt macht müssen alle dafür aufkommen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
2. Die Gerichte werden nur mit Zahlen angeben, die Zahl wechselt wöchentlich, die Bestellungen sind damit reiner Zufall.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
3. Jeder Gast wird vor der Bestellung gefragt, ob er ein Lätzchen möchte.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
4. Nahezu alle Gerichte sind scharf, allerdings in unterschiedlichen Stufen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
5. Der Chefkoch und Besitzer ist ein 20 Jähriger Mann mit Schnäutzer, er liebt es ab und an kleine Events zu Veranstalten und bindet die Gäste immer ein.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
6. Wenn ein neues Gericht eingeführt wird und Leute zum Kosten hingehen gilt die Pflicht aufzuessen. Die Gäste dürfen erst gehen, wenn alles aufgegessen ist. Wer sich nicht daran hält und dennoch geht, bekommt Lokalverbot.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Okina Ki===&lt;br /&gt;
Ikona Ki ist ein recht kleiner Teeladen in der Mitte [[Takigakure]]s. Er liegt etwas verwinkelt zwischen den Gassen und ist von außen eigentlich nicht als solcher zu erkennen. Deswegen finden meist nur &amp;quot;Eingeweihte&amp;quot; den Weg in diesen versteckten kleinen Laden. So ist es nicht verwunderlich, dass der Innenraum auch nicht viel Platz bietet. Nur 2 Sitznischen für 4-6 Personen, sowie eine Theke und einen Stammtisch gibt es in dem kleinen Geschäft. Es gibt hier alle möglichen Sorten von Tees, wobei der Besitzer auch selbst neue Teekreationen mischt, mal mit mehr, mal mit weniger Erfolg. Er bietet ebenfalls Fingerfood und Knabbereien, sowie Hochprozentiges zum Verzehr und Konsum.&amp;lt;br&amp;gt; &lt;br /&gt;
Der Besitzer des Ladens ist ein ehemaliger Shinobi, welcher in den Ruhestand gegangen ist. Ihm geht es nicht um das Geld, sondern den Kontakt mit den Dorfbewohnern und der Stammkundschaft. So sieht man ihn oft mit am Stammtisch sitzen und er spendiert den Gästen, die er kennt auch gern mal eine Runde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===DeLuxe===&lt;br /&gt;
DeLuxe ist ein Restaurant, welches durch die extrem teuren Preise heraus sticht. Es wird gewöhnlich von den Personen aus dem [[Aufbau_von_Taki#Reichenviertel|Reichenviertel]] Takis bevorzugt.&amp;lt;br&amp;gt; &lt;br /&gt;
Nichtsdestotrotz ist DeLuxe ein Luxusrestaurant, so dass jeder Takianer davon träumt, es mindestens einmal in seinem Leben besucht zu haben.&amp;lt;br&amp;gt; &lt;br /&gt;
Der Besuch des Restaurants, von einem nicht wohlhabenden Paar, ist oft mit einem Heiratsantrag des einladenden Geschlechts verbunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Frage-Sektion ==&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;mw-collapsible mw-collapsed wikitable&amp;quot; width=&amp;quot;100%&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Frage-Sektion&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
{{#widget:Iframe&lt;br /&gt;
|url=http://www.narutorpg.de/Includes/FAQSektion/FAQ.php?FAQ_Frage=Aufbau_von_Taki&lt;br /&gt;
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|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Navigation ==&lt;br /&gt;
{{Vorlage:Linkliste Kategorien}}&lt;br /&gt;
{{Vorlage:Linkliste Rollenspiel}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Masao Higurashi</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.narutorpg.de/index.php?title=Aufbau_von_Taki&amp;diff=26386</id>
		<title>Aufbau von Taki</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.narutorpg.de/index.php?title=Aufbau_von_Taki&amp;diff=26386"/>
		<updated>2016-04-03T21:18:33Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Masao Higurashi: /* DeLuxe */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Hier findet man die allgemeinen Informationen zum Aufbau Takis und einiger wichtiger Einrichtungen und Gebäude innerhalb des Dorfes. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ninjasitz/goldene Drachenstatue ==&lt;br /&gt;
Der neue Ninjasitz ähnelte auf dem ersten Blick einer imposanten, höchst edlen, goldenen Drachenstatue, mit ausgestreckten Flügeln, welche den [[Geschichte von Taki#Der gelbe Drache|gelben Drachen]] aus den Legenden [[Takigakure]]s darstellt und ehrt. Das Gebäude ist aus einem extrem widerstandsfähigen Material gefertigt worden, wodurch es nicht einfach zu beschädigen ist.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Das Büro des [[Dorfoberhaupt]]es befindet sich im Kopf des Drachen und ist somit gleichzeitig die höchsten Etage des Gebäudes. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Augenhöhlen des Drachen dienen als Fenster für das [[Dorfoberhaupt]] Büro, aus der man zwar heraussehen, aber nicht hineinsehen kann.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Das Innere des Gebäudes ist sehr modern und edel gehalten. Ratsmitglieder, Einheitenleiter und besonders etablierte [[Jounin]] des Dorfes haben in den unteren Etagen ihr Büro.&lt;br /&gt;
[[Datei:Takikarte NEU2.jpg| mini | link=http://www.narutorpg.de/Sonstiges/Wiki/images/2/22/Takikarte_NEU2.jpg | Takigakure By You]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Der Taki-Baum ==&lt;br /&gt;
Dieser gewaltige Baum ist das Wahrzeichen [[Takigakure]]s. Er steht im Norden des Dorfes auf einer Insel mitten im großen See. Direkt an ihn grenzen Trainingshallen und die Akademie. Der Stamm des Baumes ist gewaltig und reicht mehrere hundert Meter in die Höhe, ehe sich das Blatt- und Astwerk über das Dorf erstreckt. Der Taki-Baum ist frei zugänglich, jedoch werden Beschädigungen des Baums schwer geahndet. Um den [[Taki]]-Baum ranken sich eine Vielzahl von Gerüchten, beginnend dabei, dass der Zustand des Baumes den Zustand des Dorfes repräsentieren soll und ein Tod des Baumes garantiert auch den Tod des Dorfes nach sich ziehen würde. Deswegen gilt der Baum im allgemeinen als Heiligtum und wird von den meisten Bewohnern auch so behandelt und behütet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Der Wasserfall ==&lt;br /&gt;
Der Wasserfall, der auch das Wahrzeichen des Dorfes ist, befindet sich im Südosten [[Takigakure]]s und wird durch zwei Flüsse, die sich erst im [[Takigakure]] See vereinen, gespeist. Durch ihn wird das Dorf stetig durch ein Wasserrauschen erfüllt. Den Namen erhielt das Dorf dadurch, dass alles, was von außen betrachtet auf das Dorf hinweist, der Wasserfall ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Der See Takigakures ==&lt;br /&gt;
Im Norden des Dorfes erstreckt sich ein großer See, der fast 1/4 der gesamten Fläche des Dorfes einnimmt. Bei schönem Wetter zaubern die Lichtstrahlen, die durch das Blattwerk dringen, interessante Lichtspiele auf der Oberfläche des Sees.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Sommer nutzen einige Bewohner des Dorfes den See als Bademöglichkeit oder allgemein im gesamten Jahr als Treffpunkt und Ort zur Entspannung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Winter friert der See nur selten auf natürlicher Weise zu, meistens bleibt das Wasser an der Oberfläche flüssig und gefriert nicht. Zu besonderen Anlässen wird jedoch dafür gesorgt, dass Teile des Sees mit einer Eisschicht bedeckt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Der verlassene Turm==&lt;br /&gt;
Der Turm auf dem südlichen Hügel [[Takigakure]]s dient den Ninja als Wachtposten und zum Überblick über das Dorf. Gleichzeitig können die Bewohner des Dorfes ihn jedoch komplett betreten, wie sie wünschen. Gerüchte Takigakures besagen, dass es in diesem Turm bei Nacht spukt. Deshalb ist er bei Nacht nahezu immer vollkommen verlassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Kampfarena ==&lt;br /&gt;
Die Arena [[Takigakure]]s liegt ein Stück unterhalb des Dorfes direkt hinter der Felswand des Wasserfalls. Die Arena kann durch einige Gänge durch den Fels erreicht werden. Durch die Arena fließt ein kleiner Bach, der durch den Wasserfall gespeist wird. Gleichzeitig wird die Arena durchgehend mit dem Tosen des Wasserfalls erfüllt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Füneckiger Felsen&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
In der Mitte der Arena befindet sich ein Fünfeckiger Felsen. An den Rändern ist er ca. 2m hoch und läuft zur Mitte hin zu einer Gesamthöhe von 4m auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Sand&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Taki-Arena ist mit mehreren Sand-Bereichen ausgestattet. Man kann einfach durch den Sand hindurchlaufen und wird kaum behindert. Der Sand ist in kleine Gruben gefüllt worden, die an ihrer tiefsten Stelle (in der Mitte) 0.5m tief sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Bäume&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Es handelt sich um dichte Bäume mit einer Höhe von etwa 6m. Das Blattwerk beginnt ab einer Höhe von 1,5m. Die Kronen der Bäume (ab 5m Höhe ca.) sind nicht mehr dicht genug, um sich darin zu verstecken. Ein Ninja kann sich also im Bereich von 1,5 bis 5m im Baum verstecken.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Das Blattwerk ist zu den Seiten hin undurchsichtig. Ein Blick von unten lässt jedoch jeden, der sich im Baum versteckt, auffliegen.&lt;br /&gt;
Der Stämme der Baumes haben einen Durchmesser von ca. 0.7-0.8m, sodass sich ein Ninja dicht herangepresst vor Blicken schützen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Büsche&#039;&#039;&#039; &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Es handelt sich um dichtes Buschwerk mit einer Höhe von etwa 0,8 - 1m. Die Büsche eignen sich lediglich dann als Versteck, wenn sich Ninja direkt in ihnen verstecken, sich dahinter klein machen oder hinein/dahinter legen. Stehenden Ninja bieten die Büsche keinen Sichtschutz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Teich&#039;&#039;&#039; &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
An der Seite zum Wasserfall hin befindet sich ein kleiner Teich, der an seiner tiefsten Stelle 1 bis 1,2m tief ist. Das Wasser ist durch stetig nachlaufendes und durch den Wasserfall nach&amp;quot;regnendes&amp;quot; Wasser ständig in Bewegung und lässt sich dadurch nicht einfach durchblicken.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der Teich besitzt einen kleinen Abfluss zum Wasserfall hin, damit die Arena nicht überläuft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Wasserfall&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt; &lt;br /&gt;
Hier befindet sich der Wasserfall [[Takigakure]]s.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Arenawand&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Arenawände bestehen aus massivem Fels und sind 10m hoch. Ab diesem Punkt verlaufen sie zu einem Kuppelförmigen &amp;quot;Dach&amp;quot;, das an seiner höchsten Stelle ein geschütztes Siegel besitzt, welches die Arena mit Licht versorgt.&lt;br /&gt;
Die Kuppel ist an ihrer höchsten Stelle (in der Mitte der Arena) 13m hoch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Zuschauerbereich&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt; &lt;br /&gt;
Der Zuschauerbereich befindet sich direkt hinter der Arenawand. Über insgesamt 3 Etagen verteilen sich die Zuschauerbereiche mit Sitz- und Stehmöglichkeiten. Um dem Kampf zusehen zu können befinden sich dicke Glaswände in der Arenawand, die das Zuschauen ermöglichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Trainingsanlage ==&lt;br /&gt;
[[Bild:Taki_Areal1-1.png]]&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;I - Umkleiden&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt; &lt;br /&gt;
Hier befinden sich die Umkleiden und Waschräume für die Herren. Umkleiden und Waschräume sind jeweils in Einzelkabinen unterteilt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;II - Umkleiden&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt; &lt;br /&gt;
Hier befinden sich die Umkleiden und Waschräume für die Damen. Umkleiden und Waschräume sind jeweils in Einzelkabinen unterteilt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;III - Eingangsbereich&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Im Eingangsbereich befinden sich verschiedene Sitz- und Ruhemöglichkeiten für erschöpfte Ninja nach einem anstrengenden Training. Im Eingangsbereich befinden sich außerdem meistens mindestens 2 [[Chuunin]] oder [[Jounin]], die diesen Bereich im Auge behalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;IV - Standardbereich&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Dieser Bereich ist für die normale körperliche Ertüchtigung gedacht. Es gibt eine Vielzahl an Trainingsgeräten, beginnend bei Geräten, wie man sie aus dem Fitnesstudio kennt bis hin zu Trainingspuppen für die einfachen Kampfübungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt außerdem 4 kleine (10x10m) Areale für Sparrings, die jedoch für [[Genin]] und [[Akademist]]en nur unter Aufsicht eines [[Chuunin]] oder [[Jounin]] genutzt werden dürfen. Es befinden sich regelmäßig 1-2 [[Chuunin]] oder [[Jounin]] zur Überwachung des Trainings in diesem Bereich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;V – Jutsubereich&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der Jutsubereich ist in viele kleinere, durch stabile Wände getrennte Areale unterteilt, die Ninja für Übungen mit [[Nin]] und [[Genjutsu]] nutzen können. Die Bereiche sind in zerstörerische [[Jutsu]], defensive [[Jutsu]] und [[Genjutsu]] unterteilt. Bei Bedarf können z.B. für das Üben von Wasserjutsu Wassertanks bereitgestellt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Übung von offensiven [[Jutsu]] stehen stabile Trainingspuppen bereit, für defensive [[Jutsu]] diverse Maschinen, die beispielsweise mit Gummikugeln auf den Anwender feuern und für [[Genjutsu]] Puppen, die auf den Einsatz von [[Genjutsu]] reagieren und ein Signal abgeben, wenn eine [[Jutsu]] erfolgreich auf sie gewirkt wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es stehen regelmäßig einige [[Chuunin]] und [[Jounin]] in diesem Bereich zur Verfügung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;VI – Fernkampfbereich&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Dieser Bereich bietet die Möglichkeit zur Übung des [[Fernkampf]]es auf größere Distanzen und auf ggf. bewegliche Ziele. Einzelne längliche Areale sind mit einfachen Wänden voneinander getrennt und bieten die Möglichkeit auf entfernte Übungsziele zu feuern oder zu werfen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es stehen regelmäßig 1-2 [[Chuunin]] und [[Jounin]] in diesem Bereich zur Verfügung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;VII – Fernkampfbereich&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Dieser [[Fernkampf]]bereich dient dem einfachen [[Training]] der [[Fernkampf]]-[[Fähigkeiten]]. Hier kann auf unbewegte Ziele geworfen oder geschossen werden. Da in Richtung des Sees geworfen oder gefeuert wird befinden sich hinter den Zielen Auffangnetze.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt hier die Möglichkeit auf Zielscheiben oder Trainingspuppen zu werfen/feuern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;VIII - normaler Bereich&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Dieser Bereich ist mit dem Standardbereich in der Trainingshalle zu vergleichen. Es sind verschiedene Trainingspuppen aufgestellt und Areale für Sparrings-Kämpfe eingerichtet. Es befinden sich in diesem Bereich mehrere kleine Unterstände, an denen [[Chuunin]] oder [[Jounin]] regelmäßig das Training überwachen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der normale Bereich ist nicht räumlich von den [[Fernkampf]]-Bereichen abgetrennt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Unterirdischer Bereich===&lt;br /&gt;
[[Bild:Taki_Areal1-2.png]]&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der unterirdische Bereich befindet sich gute 40m unter dem normalen Trainingsbereich. Man gelangt durch eine Treppe im Eingangsbereich nach unten. Auf dem Weg nach unten trifft man regelmäßig auf einige Wurzeln des Taki-Baums, die durch die Wand gewachsen sind. Die Areale haben eine Deckenhöhe von 30m.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;I – Felsen-Areal&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Dieses Areal besteht aus einem felsigen Boden, der wiederum mit einer Vielzahl größerer Felsen oder Felsspalten übersät ist. An einigen Stellen dringen jedoch die Wurzeln des Taki-Baums durch Boden oder Wände. Es bieten sich damit allerdings eine Vielzahl Möglichkeiten für das Verstecken und die Übung in dieser Art des Geländes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es stehen regelmäßig 1-2 [[Chuunin]] und [[Jounin]] in diesem Bereich zur Verfügung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;II – Wald-Areal&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
In diesem Areal wurde ein Wald nachgebaut, der neben Bäumen auch verschiedene Büsche, Unterholz und sogar einen kleinen Bach vorweisen kann. Das Wald-Areal bietet damit eine Vielzahl an Möglichkeiten, um sich zu verstecken und das Vorgehen in dieser Art des Geländes zu üben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es stehen regelmäßig 1-2 [[Chuunin]] und [[Jounin]] in diesem Bereich zur Verfügung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;III – Wasser-Areal&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Dieses Areal befindet sich im See [[Takigakure|Takis]] und besteht eigentlich lediglich aus einem kleinen Zugang zum [[Takigakure|Taki]] See. Der grau eingezeichnete Bereich im Wasser ist ein Raum, der in den See hinein gebaut wurde und von dem aus man sich ins Wasser begeben kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der eigentliche Trainingsbereich im Wasser ist durch eine, durch Siegeljutsu erzeugte, Barriere-Kuppel eingegrenzt. Damit ermöglicht es Übungen im Wasser. Bei Bedarf kann sogar ein Teil des Wassers aus der Kuppel entlassen werden, um andere Trainingsbedingungen zu erschaffen. Es wachen regelmäßig einige [[Chuunin]] oder [[Jounin]] hier und beobachten die Übungen im Wasser, um Tote durch ertrinken auszuschließen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Diplomatenhäuser==&lt;br /&gt;
In der näheren Umgebung des Wohnviertels nahe der Brücke zum Takisee im Nord-Westen [[Takigakure]]s stehen zwei frisch restaurierte Häuser. Sie sehen, innen wie außen, fast gleich aus, der einzige Unterschied ist, das eine Haus gelb und das andere bläulich ist. Sie wurden vom [[Dorfoberhaupt]] restauriert, damit sie von den Bündnispartnern als kleinerer Ninjasitz genutzt werden können. Dort können Gäste aus [[Kumogakure]] und [[Kirigakure]] wohnen und nahezu alle Dinge ausüben, die sie in ihrem Ninjasitz in ihrer Heimat auch tun würden. Technisches Gerät, sowohl wohnliches, als auch sanitäres, sind auf dem neusten Stand und bieten einen angenehmen Wohnkomfort. Die Fenster sind alle mit stabilem Spiegelglas ausgestattet, keiner kann hineingucken, aber hinaus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Reichenviertel==&lt;br /&gt;
Die Reichenviertel [[Takigakure]]s liegen in direkter Nähe zum Wasserfall und werden aus diesem Grund immer besonders stark von seinem Rauschen durchdrungen. Viele der Reichen in dieser Gegend bilden sich alleine auf Grund der Lage ihres Viertels ein, etwas besseres zu sein, repräsentiere die Nähe zum Wahrzeichen [[Takigakure]]s doch gleichzeitig auch die Nähe der Reichen zu [[Takigakure]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tatsächlich ist diese hochnäsige Meinung bei einigen Reichen Takigakures vertreten, sie halten sich grundsätzlich für etwas besseres, als die normalen Bewohner. Das spiegelt sich auch in den Häusern in diesem Viertel wider: Meistens wohnen die Familien in großen, prunkvollen Anwesen, die ihrer gehobenen Stellung Ausdruck verleihen. Besonders in diesem Viertel sieht man auch eine große Zahl an steinernen Gebäuden.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der größte und prunkvollste Anwesen im Reichenviertel gehört der Kudo-Familie, welches ungefähr die fünffache Größe eines normalen Anwesens besitzt.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Auf Grund des Status des Reichenviertels haben sich hier auch einige [[Clan]]s wie die Shiazu, Nanaya, Fuyou und Kagetoya niedergelassen, um ihren Status in [[Takigakure]] kundzutun.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Parkanlagen ==&lt;br /&gt;
Die Parkanlagen [[Takigakure]]s befinden sich genau an dem Ort des Dorfes, an welchem besonders viel Licht durch das Blattwerk an den Boden des Dorfes gelangt. Dadurch wirkt dieser Ort besonders friedlich und angenehm für jedermann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Hauptplatz==&lt;br /&gt;
Der Hauptplatz [[Takigakure]]s bietet nach Nordosten einen perfekten Blick auf den großen [[Taki]]baum und die Ninja-Akademie. Auf den Hauptplatz fällt am Tag fast so viel Licht, wie auf die Parkanlagen, was ihn zu einem der helleren Orte des Dorfes macht. Der Hauptplatz dient dem Dorf für verschiedenste Versammlungen oder als Ort, an dem Feste abgehalten werden. Der Hauptplatz ist immer in tadellosem Zustand und wird immer gepflegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Marktplatz==&lt;br /&gt;
In der näheren Umgebung des Marktplatz Takigakures finden sich ein Großteil der Geschäfte und Läden des Dorfs. Entsprechend herrscht hier an fast jedem Tag von Früh bis spät reges Treiben. Wer in [[Takigakure]] etwas kaufen möchte, der wird garantiert hier fündig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Einkaufspassagen==&lt;br /&gt;
Die Einkaufspassagen [[Takigakure]]s bieten eine Alternative zum Marktplatz, wenn es um das Einkaufen geht. Zwar findet man in diesem Bereich deutlich weniger Vielfalt und eine etwas niedrigere Qualität der Waren, aber niemand kann behaupten, dass die Einkaufspassagen nicht alles bieten, was man zum Leben benötigt, außer vielleicht man ist ein verwöhnter Reicher Schnösel. Die Einkaufspassagen sind nahezu immer gut gefüllt und bieten neben normalen Läden auch hier und da die eine oder andere Bar oder Kneipe an. Man munkelt außerdem, dass in den weniger gepflegten Bereichen der Passagen auch hier und da Dinge zu kaufen sind, die man normalerweise nicht einfach so besitzen darf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Heiße Quellen==&lt;br /&gt;
Takis heiße Quellen sind ein beliebter Ort zur Entspannung. Hier gibt es sowohl getrenntgeschlechtliche, als auch gemischt-geschlechtliche Badehäuser. Die gemischt-geschlechtlichen Badehäuser werden trotzdem zwischen verschiedenen Altersgruppen bis zur Volljährigkeit getrennt.  &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Im Badehaus gibt es viele verschiedene Becken. Sowohl große, als auch kleinere. Manche dieser Becken sind sogar für Privatpersonen mietbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gastgewerbe ==&lt;br /&gt;
Takigakure hat viele Restaurants, Bars und andere gastronomische Einrichtungen, in denen man Essen und Trinken erwerben kann. Besonders erwähnenswert sind die folgenden Institutionen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Restaurant zum gefallenen Krieger===&lt;br /&gt;
Es handelt sich hierbei um ein relativ kleines Grillrestaurant, das anstatt normaler Tische Grillplatten hat, sodass sich die Gäste auf Wunsch ihr Essen auch selbst zu bereiten können. Gerade bei etwas älteren Ninja und kleinen Kindern ist das Restaurant sehr beliebt, da es den Senshi gehört und das Oberhaupt der Senshi, ein sehr alter Mann, der immer eine Geschichte auflager und ein paar Süßigkeiten in seinen Taschen hat oder über vergangene Zeiten diskutiert, anzutreffen ist. Die Spezialitäten sind Wildschwein und Hirsch aus den Jagdrevieren der Senshi, zu finden ist das Restaurant in einer Seitengasse am Marktplatz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Flaming Dragon===&lt;br /&gt;
Das Restaurant Flaming Dragon befindet sich im Nord-osten hinter dem See am Takibaum. Es ist ein Szenelokal mit speziellen Regeln, weshalb es stets beliebter wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Folgende Dinge sind in Gerüchten bekannt:&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
1. Wenn eine Person etwas kaputt macht müssen alle dafür aufkommen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
2. Die Gerichte werden nur mit Zahlen angeben, die Zahl wechselt wöchentlich, die Bestellungen sind damit reiner Zufall.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
3. Jeder Gast wird vor der Bestellung gefragt, ob er ein Lätzchen möchte.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
4. Nahezu alle Gerichte sind scharf, allerdings in unterschiedlichen Stufen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
5. Der Chefkoch und Besitzer ist ein 20 Jähriger Mann mit Schnäutzer, er liebt es ab und an kleine Events zu Veranstalten und bindet die Gäste immer ein.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
6. Wenn ein neues Gericht eingeführt wird und Leute zum Kosten hingehen gilt die Pflicht aufzuessen. Die Gäste dürfen erst gehen, wenn alles aufgegessen ist. Wer sich nicht daran hält und dennoch geht, bekommt Lokalverbot.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Okina Ki===&lt;br /&gt;
Ikona Ki ist ein recht kleiner Teeladen in der Mitte [[Takigakure]]s, liegt etwas verwinkelt zwischen den Gassen und ist von außen eigentlich nicht als solcher zu erkennen. Deswegen finden meist nur &amp;quot;Eingeweihte&amp;quot; den Weg in diesen versteckten kleinen Laden. So ist es nicht verwunderlich, dass der Innenraum auch nicht viel Platz bietet. Nur 2 Sitznischen für 4-6 Personen, sowie eine Theke und einen Stammtisch gibt es in dem kleinen Geschäft. Es gibt hier alle möglichen Sorten von Tees, wobei der Besitzer auch selbst neue Teekreationen mischt, mal mit mehr, mal mit weniger Erfolg. Er bietet ebenfalls Fingerfood und Knabbereien, sowie Hochprozentiges zum Verzehr und Konsum.&amp;lt;br&amp;gt; &lt;br /&gt;
Der Besitzer des Ladens ist ein ehemaliger Shinobi, welcher in den Ruhestand gegangen ist. Ihm geht es nicht um das Geld, sondern den Kontakt mit den Dorfbewohnern und der Stammkundschaft. So sieht man ihn oft mit am Stammtisch sitzen und er spendiert den Gästen, die er kennt auch gern mal eine Runde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===DeLuxe===&lt;br /&gt;
DeLuxe ist ein Restaurant, welches durch die extrem teuren Preise heraus sticht. Es wird gewöhnlich von den Personen aus dem [[Aufbau_von_Taki#Reichenviertel|Reichenviertel]] Takis bevorzugt.&amp;lt;br&amp;gt; &lt;br /&gt;
Nichtsdestotrotz ist DeLuxe ein Luxusrestaurant, so dass jeder Takianer davon träumt, es mindestens einmal in seinem Leben besucht zu haben.&amp;lt;br&amp;gt; &lt;br /&gt;
Der Besuch des Restaurants, von einem nicht wohlhabenden Paar, ist oft mit einem Heiratsantrag des einladenden Geschlechts verbunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Frage-Sektion ==&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;mw-collapsible mw-collapsed wikitable&amp;quot; width=&amp;quot;100%&amp;quot;&lt;br /&gt;
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== Navigation ==&lt;br /&gt;
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		<author><name>Masao Higurashi</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.narutorpg.de/index.php?title=Geschichte_von_Taki&amp;diff=26382</id>
		<title>Geschichte von Taki</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.narutorpg.de/index.php?title=Geschichte_von_Taki&amp;diff=26382"/>
		<updated>2016-04-03T21:15:23Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Masao Higurashi: /* Epilog */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Auf dieser Seite findet ihr eine Übersicht über die Geschichte des Dorfes [[Takigakure]].&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
==Seit Entstehung von [[Takigakure]]==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Sengoku Jidai===&lt;br /&gt;
Am Anfang der Geschichtschreiber [[Takigakure]]s steht Sengoku Jidai, die Zeit der streitenden Reiche. Nachdem die Kunst des Ninjutsu zur Blüte seiner Macht aufgestiegen war, durchstriffen zahllose [[Clan]]s die Lande, ein jeder mit seinen eigenen Fähigkeiten und Ansichten über die Welt. Sie waren [[Söldner]], die von den Ländern bezahlt wurden und alle bisher gekannten Waffen und Armeen überflüssig machten. Diese Kraft, die vielen zunächst wie ein Segen erschien, wurde schnell zu einem Fluch, als sich angeblich selbst der Himmel in blutiges Rot, aufgrund der endlosen Schlachten, färbte, die auf der Erde ausgetragen wurden. Als sich die zwei mächtigsten [[Clan]]s im Reich des Feuers zusammenschlossen und [[Konohagakure]] gründeten, geschah ein Umdenken in vielen Ninja[[clan]]s, die diesem Beispiel folgten. Es war deutlich geworden, dass es keinen Sinn mehr ergab nur dem eigenen Clan Treue zu schwören: Um zu bestehen brauchte es Bündnisse mit anderen Gruppierungen. Je stärker die zu schmiedende Allianz, umso mehr Macht für die Beteiligten.&amp;lt;br /&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Gründung des Dorfes - 85 Jahre vor Ende des Bluterbenkrieges===&lt;br /&gt;
In diesen Jahren versammelten sich vier der örtlichen Ninjaclans an dem Baum, den wir heute [[Aufbau_von_Taki#Der_Taki-Baum|Taki-Baum]] nennen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Gesellschaft_in_Taki#Kagetoya|Kagetoya]] (Krieger), die [[Gesellschaft_in_Taki#Shiazu|Shiazu]] (Strategen), die [[Gesellschaft_in_Taki#Fuyou|Fuyou]] (Heilung) und die [[Gesellschaft_in_Taki#Nanaya|Nanaya]] (Tarnung).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie schlossen einen Pakt und schworen untereinander Treue an diesem Baum, der zu dieser Zeit noch ein gewöhnlicher war und erst Jahrzehnte später zu wahrer Berühmtheit gelangen sollte. Entgegen häufiger Annahmen wurde [[Takigakure]] auf Vorschlag der [[Gesellschaft_in_Taki#Fuyou|Fuyou]] und Nanaya hin als Demokratie gegründet, da sich die verfeindeten [[Clan]]s der [[Gesellschaft_in_Taki#Kagetoya|Kagetoya]] und [[Gesellschaft_in_Taki#Shiazu|Shiazu]] auf keinen Anführer einigen konnten. [[Takigakure]] wurde vom Ältestenrat geführt, welcher aus den Anführern der jeweiligen [[Clan]]s bestand und hatte zu Beginn mit vielen Schwierigkeiten zu kämpfen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch die schier endlose Bedrohung und zahlreiche Überfälle entwickelte [[Takigakure]] bereits sehr früh fähige Verteidigungsmechanismen und Finten, mit denen sie selbst übermächtige Feinde erfolgreich abwehren konnten. Niemals gelang es einem Feind Fuß in [[Takigakure]] zu fassen und der Frieden im verborgenen Dorf machte den Rat der Ältesten leichtsinnig und überheblich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Der Fall Kakuzu und Kagetoya-Dynastie - 65 Jahre vor Ende des Bluterbenkrieges===&lt;br /&gt;
Der Fall Kakuzu sorgte für besonderes Aufsehen im Dorf und beeinflusste es bis heute. Nachdem der Jounin [[Geschichte_von_Taki#Kakuzu|Kakuzu]] bei einem Auftrag scheiterte, der die Ermordung des ersten [[Wichtige_Personen_in_Konoha#Hokage|Hokage]]s im Sinn hatte, mit dem [[Takigakure]] im Krieg war, erfuhr er bei seiner Rückkehr eine starke Ignoranz und Ablehnung. Er wurde mit Strafen belegt, denen er sich mit unerwarteter Gewalt erfolgreich widersetzen konnte. Bei seiner Flucht kam der gesamte Ältestenrat ums Leben, was für große Debatten in den Clans sorgte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als [[Geschichte_von_Taki#Ieyasu_Kagetoya|Ieyasu Kagetoya]] sich zum neuen Oberhaupt erklärte, gab es niemanden der ihm zu widersprechen wagte. Mittlerweile hatten sich weitere [[Clan]]s in [[Takigakure]] angesiedelt und viele von ihnen hielten den mächtigen [[Gesellschaft_in_Taki#Kagetoya|Kagetoya]] die Treue, sodass jeder Widerspruch in einem Bürgerkrieg hätte enden können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Der Aufstand und Shiazu-Dynastie - 28 Jahre vor Ende des Bluterbenkrieges===&lt;br /&gt;
Viele Jahrzehnte lang herrschte in [[Takigakure]] eine angespannte Stimmung, doch keine Seite wagte es diesen trügerischen und wackeligen Frieden zu brechen. Das Dorf hatte viele Fortschritte gemacht. Es gelang ihm seine Macht auszubauen und von Taki als offizielles Ninjadorf anerkannt zu werden. Seine Ninja sicherten nun nichtmehr einzig das Dorf, sondern das gesamte Land stand unter dem Schutz und der Verwaltung der Ninja aus [[Takigakure]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dennoch folgte das unvermeidliche erneut aus einer im Leichtsinn geborenen Handlung heraus: Als [[Geschichte_von_Taki#Ieyasu_Kagetoya|Ieyasu Kagetoya]] sich in einer Schlacht dazu entschied eine Kompanie seiner Shinobi für den Sieg zu opfern, musste er die Folgen seiner Handlung am eigenen Leib spüren. Die Kompanie unter Führung von Kenshin [[Gesellschaft_in_Taki#Fuyou|Fuyou]] schaffte es entgegen aller Wahrscheinlichkeiten nicht nur zu überleben, sondern die gesamte Schlacht beinahe im Alleingang zu entscheiden. Als sie anschließend zurückkehrten, wandten sie sich offen gegen die Ninja, welche sie im Stich und zum Sterben zurückgelassen hatten. Die [[Gesellschaft_in_Taki#Shiazu|Shiazu]], welche wohl nur auf eine solche Gelegenheit gewartet hatten, schlossen sich mit den [[Gesellschaft_in_Taki#Fuyou|Fuyou]] zusammen, was letztlich auf den Tod Kagetoyas und dem Ende seiner Dynastie noch auf diesem Schlachtfeld hinauslief.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Daheim in [[Takigakure]] wurde [[Geschichte_von_Taki#Shingen_Shiazu|Shingen Shiazu]] als neues [[Dorfoberhaupt]] etabliert, mit großer Unterstützung der [[Gesellschaft_in_Taki#Fuyou|Fuyou]] und einiger jüngerer [[Clan]]s, welche sich im Laufe der Jahre um die [[Gesellschaft_in_Taki#Shiazu|Shiazu]] und [[Gesellschaft_in_Taki#Fuyou|Fuyou]] geschart hatten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unter den [[Gesellschaft_in_Taki#Shiazu|Shiazu]] änderte sich nach Aussen hin wenig, da sie an den Pfaden der [[Gesellschaft_in_Taki#Kagetoya|Kagetoya]] festhielten und diese trotz des Zwischenfalls nicht als Verräter deklarierten. Dennoch war dies das offizielle Ende des [[Clan]]s, denn während die Kagetoya mehr und mehr Verbündete in [[Takigakure]] verloren schwand auch der [[Clan]], bis sich im folgenden Bluterbenkrieg ihre Spuren komplett verloren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===[[Takigakure]] im Bluterbenkrieg===&lt;br /&gt;
Während des Bluterbenkrieges erlebten viele Einwohner und Ninja eine Schockphase, die selbst nach dem Ende des Krieges noch viele Jahrzehnte lang anhalten sollte. Sie erkannten, dass ihre Sicherheit nicht von selbst gegeben war. Obwohl es den Ninja gelang jeden Eindringling vom Dorf fern zu halten, hatte das Dorf viele Verluste und Tragödien zu beklagen, viele die heimkehrten waren nicht mehr dieselben wie vorher und erzählten erschreckende Geschichten über all die Bluterbler gegen die sie hatten kämpfen müssen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Folgen des Krieges und Ashura-Dynastie - Monate nach Ende des Bluterbenkrieges===&lt;br /&gt;
Wenige Monate nach Ende des Krieges musste auch [[Geschichte_von_Taki#Shingen_Shiazu|Shingen Shiazu]] zurücktreten, der sich in einer der letzten großen Schlachten schwere Verbrennungen zugezogen hatte. Zur Überraschung vieler ernannte er [[Geschichte_von_Taki#Mifune_Ashura|Mifune Ashura]] zu seinem Nachfolger, nachdem dieser sich in zahlreichen Schlachten hervorgetan hatte. Damit war er der erste Anführer [[Takigakure]]s der aus keiner der vier [[Gesellschaft_in_Taki#Die_Gr.C3.BCnderclans|Gründerfamilien]] stammte, deren Population sich im Krieg ohnehin deutlich reduziert hatte. Der Ältestenrat wurde neu geordnet, sodass auch Mitglieder der niederen [[Clan]]s Zugang zu diesem hatten, was die Machtstellung der [[Gesellschaft_in_Taki#Die_Gr.C3.BCnderclans|Gründerfamilien]] endgültig brechen sollte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem sich die Defensive als besonderes Markenzeichen der Shinobi aus [[Takigakure]] etabliert hatte, begann [[Geschichte_von_Taki#Mifune_Ashura|Mifune]] eben dieses noch auszubauen. Die alten Verteidigungsanlagen wurden verstärkt und Sicherheitskontrollen für Aus- und Einwanderer verschärft. Waffen wurden entwickelt und verbessert, während den Einwohnern die Gefahr der Aussenwelt eingeprägt wurde, der die heimische Sicherheit des Dorfes gegenüberstand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Takigakure]] begann sich für einen Krieg zu rüsten, der nicht kommen sollte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Zeit des Friedens und Musou-Dynastie - 42 Jahre nach Ende des Bluterbenkrieges===&lt;br /&gt;
Nach einem friedlichen, wenn auch überraschendem, Tod  [[Geschichte_von_Taki#Mifune_Ashura|Mifunes]], wurde [[Geschichte_von_Taki#Kessen_Musou|Kessen Musou]] vom Ältestenrat zu dessen Nachfolger ernannt. Während [[Takigakure]] sich in der Ashura-Dynastie mehr um die Sicherung seiner Position kümmerte, brach man in der Musou-Dynastie überraschenderweise damit. Potential von Aussen wurden willkommen geheißen und gefördert, während die Ninja-Akademie an gegenwärtige Standards angepasst wurde. In dieser Zeit stießen viele [[Clan]]s und Familien nach [[Takigakure]], die auch für dessen Entwicklung wichtig sind, wie die Familie der [[Wichtige_Personen_in_Taki#Shinishi_Kudo|Kudo]] oder die der [[Gesellschaft_in_Taki#Atsumichi|Atsumichi]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Ära des Friedens hatte [[Takigakure]] erfasst und viele Ninja wuchsen in dem Bewusstsein auf diesen Frieden erhalten zu wollen. Konflikte waren selten und wurden zumeist gerecht gelöst. Von einigen wurde diese Zeit als wahres Paradies empfunden, andere verurteilten den Leichtsinn mit welchem die Ninja hierdurch behaftet wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Militarisierung und Eigen-Dynastie - 80 Jahre nach Ende des Bluterbenkrieges===&lt;br /&gt;
Als die Musou-Dynastie mit dem Tod [[Geschichte_von_Taki#Kessen_Musou|Kessens]] während einer geheimen Mission endete, gab es große Bestürzung im Dorf als der Ältestenrat zur Überraschung vieler eine Frau namens [[Wichtige_Personen_in_Taki#|Jinkou Eigen]] zum neuen Oberhaupt ernannte. Abgesehen davon dass sie eine Frau war, war sie auch eine Ausländerin ohne feste Wurzeln in [[Takigakure]], was bei vielen Misstrauen erregte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Eigen-Dynastie wurde großer Wert auf innere Sicherheit gelegt. Die Schutzmaßnahmen innerhalb und ausserhalb des Dorfes wurden ebenso verstärkt, wie deutlicher spürbar gemacht. Viele Systeme wurden bürokratisiert und auf Effizienz getrimmt, während die &#039;Shineitai&#039;, die mehrere Dutzend starke Leibgarde des Oberhauptes, etabliert wurde. Es gab das erklärte Ziel aus [[Takigakure]] ein Dorf werden zu lassen, welches sich vor den Großreichen nicht weiter würde verbergen müssen. Aussen wurden Bündnisse geschmiedet, Innen wurden Gesetze erlassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu dieser Zeit traten auch die sogenannten &amp;quot;[[Söldner]]&amp;quot; das erste Mal an das Licht der Öffentlichkeit. Menschen ohne Chakra probten mit Schusswaffen den Aufstand gegenüber den mittlerweile etablierten Ninja.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Söldner-Ära===&lt;br /&gt;
Nach den militärisch geprägten Jahren [[Wichtige_Personen_in_Taki#|Jinkous]], hatte die [[Wichtige_Personen_in_Taki#Ehemalige_Dorfoberhäupter|Gushiken]]-Ära das erste Mal seit dem Bluterbenkrieg wieder mit einer größeren Bedrohung zu tun: Den Söldnern.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Doch anders als in anderen Ländern und Dörfer gab es in [[Taki no Kuni]] nur wenig Aktivitäten dieser und die im Vergleich geringe Anzahl der Söldner bereitete den vereinte Kräften der Landesfürsten und des Ninjadorfes kaum Probleme.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Da [[Takigakure]] ohnehin keine Gefahr durch die Söldner für das einzige wirklich versteckte Dorf sah, nahmen sie nur am Rande der Kämpfe teil und zogen nur selten in den Kampf gegen die neue Gefahr. Doch sie beteiligten sich am Krieg an der Seite von [[Iwagakure]] und [[Otogakure]], welche sie bei der Bekämpfung des Söldneranführers [[Fraktion-Hideki|Hideki]] unterstützten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Beginn der Gushiken-Dynastie - 85 Jahre nach Ende des Bluterbenkrieges===&lt;br /&gt;
Die Änderungen während der Eigen-Dynastie sorgten für größeren Widerstand bei den traditionelleren Clans des Dorfes als erwartet, weshalb unter internem Druck der Ältestenrat dazu gezwungen wurde Eigen um den Rücktritt zu bitten. Als [[Wichtige_Personen_in_Taki#Ehemalige_Dorfoberhäupter|Muneyaki Gushiken]] die Führung des Dorfes übernahm, waren viele erleichtert wieder einen &#039;wahren Taki-Ninja&#039; an der Spitze zu sehen.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit [[Wichtige_Personen_in_Taki#Ehemalige_Dorfoberhäupter|Muneyaki Gushiken]] als neuer Führung des Dorfes ging eine Welle der Erleichterung durch die Reihen der Bewohner des Dorfes, ein Anführer geboren in [[Takigakure]] selbst und bereits mit 9 Jahren Absolvent der Akademie. Allerdings blieb ein plötzlicher Umschwung der Politik wieder der Erwartungen aus.&amp;lt;br&amp;gt;[[Wichtige_Personen_in_Taki#Ehemalige_Dorfoberhäupter|Muneyaki]] zeigte sich viel mehr als zurückhaltend und vorsichtiger Ninja. Selbst einige Monate nach seiner Einsetzung herrschte eine Stille im Zusammenhang mit seiner Politik. Als [[Wichtige_Personen_in_Taki#Ehemalige_Dorfoberhäupter|Muneyaki]] dann sogar plötzlich für eine Weile lang verschwand fürchteten sowohl der Ältestenrat, als auch die Bewohner [[Takigakure]]s, dass die Auswahl ein Fehler gewesen war und sie ihren Anführer nie wiedersehen würden. Doch [[Wichtige_Personen_in_Taki#Ehemalige_Dorfoberhäupter|Muneyaki]] erschien wider Erwarten wieder an den Toren [[Takigakure]]s, als wäre nichts gewesen, um sich seinen Aufgaben als [[Dorfoberhaupt]] des Dorfes zu stellen. Erst einige Wochen nach seiner Rückkehr enthüllte [[Wichtige_Personen_in_Taki#Ehemalige_Dorfoberhäupter|Muneyaki]] die Intention hinter seinem Verschwinden.&lt;br /&gt;
Er hat die [[Geschichte_von_Taki#Die_W.C3.A4chter_Takigakure|legendären Wächter]] aus den vergessenen Geschichten Takis erforscht und als Zeichen der Wertschätzung den Titel des Dorfoberhauptes des Dorfes  in den [[Geschichte_von_Taki#Der_gelbe_Drache|gelben Drachen]] ernannt.&lt;br /&gt;
Er änderte außerdem die Tradition, dass der Rat Takigakures von den vier [[Gesellschaft_in_Taki#Die_Gr.C3.BCnderclans|Gründerfamilien]] speziell ausgewählt wurde und legte fest, dass die Ratsmitglieder unabhängig von ihrem Familiennamen ausgewählt wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Post-Söldner-Ära===&lt;br /&gt;
Da die [[Söldner]]-Ära keinen großartigen Einfluss auf [[Takigakure]] hatte, verlief das Leben im Dorf nach dem Sieg über diese nicht anders ab als zuvor.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Es gab, da man sich nicht großartig mit den [[Söldner]]n beschäftigt hatte, anders als in anderen Ländern, keine großen technologischen Fortschritte, noch war man auf diese im recht traditionellen Land erpicht.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Es gab jedoch erste stärkere diplomatische Berührungen mit den Dörfern [[Kirigakure]] und [[Kumogakure]].&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Diese waren auf die diplomatischen Beziehungen des ehemaligen Dorfoberhaupts [[Wichtige_Personen_in_Taki#Dorfoberhaupt|Eigen Jinkou]] zu [[Kirigakure]] zurückzuführen, die ursprünglich aus dem Dorf stammte. Über jene Beziehung kamen sie dann auch in Berührung mit [[Kumogakure]], welche schon immer recht eng mit [[Kirigakure]] verbunden waren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Dreier-Bündnis-Ära===&lt;br /&gt;
Das Dreier-Bündnis [[Kirigakure]]-[[Kumogakure]]-[[Takigakure]] hat seine Wurzeln bis in den Bluterbenkrieg geschlagen. Damals entstand der erste Kontakt aller drei Länder miteinander. Auch wenn dieser Kontakt eher negativer Natur gegenüber [[Takigakure]] war, so festigte es die Bindung der beiden anderen Bündnispartner.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Dieses Verhältnis schob sich jedoch ins positive als [[Wichtige_Personen_in_Taki#Eigen_Jinkou|Eigen Jinkou]] Dorfführer wurde, da Eigens Heimatdorf [[Kirigakure]] gewesen war pflegte sie in dieser neuen Position eine recht umsichtige Politik, welche den Grundstein für das künftige Bündnis legte.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Zur freundschaftlichen Annäherung begrüßte [[Takigakure]] bald eine kleine Delegation [[Kirigakure]]-Ninja im Dorf, deren Besuch überraschend gut ausging.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Anschläge während des [[Chuuninexamen]]s in [[Kumogakure]] festigte ebenfalls diese Beziehung, da [[Takigakure]] ihren neuen Freunden [[Kirigakure]] und somit auch [[Kumogakure]] bei der Beseitigung der Schäden half.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Nach der Eroberung einer [[Söldner]]festung seitens [[Kirigakure]] wurde diese zum gemeinsamen Besitz der drei Dörfer erklärt und die Bündnisfestung erschaffen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die letzte Festigung des Bündnisses wurde durch die Katastrophenhilfe während Unwetters erzielt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Beginn der [[Wichtige_Personen_in_Taki#Shinishi_Kudo|Kudo]]-Dynastie - 89 Jahre nach Ende des Bluterbenkrieges===&lt;br /&gt;
Nachdem, [[Geschichte_von_Taki#Nobu_Gushiken|Nobu Guskihen]], der Bruder [[Wichtige_Personen_in_Taki#Ehemalige_Dorfoberhäupter|Muneyaki Gushikens]], diesen auf dem Weg zu einer wohl wichtigen Besprechung abfangen und entführen konnte, trat die Spezialeinheit Takigakures in Aktion, unter anderem auch [[Wichtige_Personen_in_Taki#Shinishi_Kudo|Shinishi Kudo]].&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Wichtige_Personen_in_Taki#Shinishi_Kudo|Shinishi Kudo]] gelang es als einziger, den [[Wichtige_Personen_in_Taki#Ehemalige_Dorfoberhäupter|gelben Drachen]] und seinen Bruder in einer Höhle zu finden und zu erreichen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Nobu unterlag dem Kudo und wurde von ihm erledigt.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Gerüchten zufolge soll [[Geschichte_von_Taki#Nobu_Gushiken|Nobu]] jedoch Sicherheitsvorkehrungen geplant haben, welche besagte Höhle nach seinem Tod zum Einsturz brachte.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Offiziellen Aussagen zufolge, gelang es Kudo, das [[Dorfoberhaupt]] aus der misslichen Lage der einstürzenden Höhle zu befreien, schaffte es jedoch selbst nicht mehr heraus. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Wichtige_Personen_in_Taki#Shinishi_Kudo|Shinishi Kudo]] galt eine Zeit lang als verstorben, ehe er wohlauf zurückkam und wegen seiner heldenhaften Taten, der Rettung des alten Dorfoberhauptes, sowie dem Ausschalten des Verräters selbst zum [[Dorfoberhaupt]] ernannt wurde, da [[Wichtige_Personen_in_Taki#Ehemalige_Dorfoberhäupter|Muneyaki Gushiken]] von diesem Amt zurücktrat.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der junge [[Gesellschaft_in_Taki#Kudo|Kudo]] brachte gleich frischen Wind in des recht traditionelle Takigakure, durch die Umbenennung des Dorfoberhaupt-Titels vom gelben zum goldenen Drachen, sowie dem Bau eines neuen [[Aufbau_von_Taki#Ninjasitz.2Fgoldene_Drachenstatue|Ninjasitzes]], der eben jenes Wesen repräsentieren sollte.&lt;br /&gt;
Außerdem änderte er den Namen und das Auftreten der gesamten, von [[Wichtige_Personen_in_Taki#|Jinkou Eigen]] eingeführten, Shinetai-Einheit und machte aus ihnen eine auf ihn selbst zugeschnittene Wache, nämlich der [[Einheiten_Takigakures#Roiyarug.C4.81do_.28K.C3.B6nigliche_Wache.29|Roiyarugādo]].&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Jedoch hatte [[Wichtige_Personen_in_Taki#Shinishi_Kudo|Shinishi Kudo]] mit seiner Ernennung zum neuen [[Dorfoberhaupt]] gleichzeitig etwas geerbt, was den jungen Shinobi auf die Probe stellen sollte. Der [[Taki_no_Kuni#Jashin_Sekte|Jashin-Kult]], der zuvor in Takigakure schon Unheil angerichtet hatte war stärker geworden und schaffte es [[Takigakure]] als Dorf einige Seitenhiebe zu verpassen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Bald darauf sollte ein Krieg in [[Taki no Kuni]] ausbrechen, in dem die beiden Seiten ihre Kräfte maßen und [[Wichtige_Personen_in_Taki#Shinishi_Kudo|der goldene Drache]] seine Stärke und Führungsqualitäten beweisen musste.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Das Lied des gelben Drachen=&lt;br /&gt;
Zwischen den Reihen voller Bücher und Schriftrollen in der Bibliothek [[Takigakure]]s, die oft von großen Personen der Vergangenheit, wichtigen Ereignissen oder Techniken sowie Lehre handeln, findet der Suchende bis weilen ein kleineres unscheinbares Buch.&lt;br /&gt;
Nur selten wurde das Buch in den letzten Jahren aus der Umarmung seiner größeren Brüder und Schwestern gerissen, um seinen Inhalt dem Suchenden zu offenbaren. Es war in Vergessenheit geraten und gelegentlich, wenn es aus dem langen Schlaf eines von Staub bedeckten Buches für einen Moment, welcher für ein Buch alles zwischen einer Sekunde und einem Jahrhundert sein kann, aufwachte, erinnerte es sich sehnsüchtig daran wie es gewesen war, als noch kleine Kinderfinger es jeden Tag hervorgeholt und die dazugehörigen hohen Stimmen erfreut und laut aus ihm hervor gelesen hatten.&lt;br /&gt;
Es war abgenutzt ja, aber das stimmte das Buch nicht traurig sondern machte es eher stolz. Die güldene Farbe, mit der sein Schaffer einst den Umschlag beschrieben hatte, hatte ihm eh nie wirklich gefallen und der Zustand sprach in seinen Augen für all die Liebe und Anerkennung, die ihm einst zugekommen war. Und schließlich hatte die Geschichte, mit deren Schutz und Überlieferung es beauftragt worden war, alles Recht auf derartige Zuwendung.&lt;br /&gt;
Ja das Buch war stolz auf sich selber und wusste, dass es nur lange genug warten müsste, bis es aus seinem Schlaf aufgeweckt werden und seine Geschichte erneut offenbaren würde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Irgendwann kam dieser Tag und an diesem Tag fand die Sage des [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|gelben Drachens]] und der Götter wieder Einzug in die Köpfe der Menschen. Wie so oft bei Sagen weiß niemand zu sagen, wie viel wahr und wie viel hinzugedichtet worden war. Aber dies, so wusste das Buch, war nicht die Aufgabe einer Sage.&lt;br /&gt;
Eine Sage muss die Herzen der Menschen erfreuen, sie mit Hoffnung erfüllen und zum Träumen anregen. Eine Sage lässt bisweilen alte Männer genauso wie kleine Kinder mit verträumten Blicken die Welt um sich herum betrachten und sich vorstellen, wie es wohl damals an diesem Ort ausgesehen haben könnte. Eine Sage schließlich steht für eine Lektion und Beispiel, Lehre und Wissen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und so erzählt das Buch die Geschichte:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Prolog===&lt;br /&gt;
Vor langer Zeit, als die Menschheit noch jung war und mit den großen Augen eines kleinen Kindes die Welt um sich herum betrachtete, herrschte die Natur über das Leben eines jeden Lebewesens mit einer Hand, die zugleich sanft wie ein kühler Windstoß im drückenden Sommer als auch hart wie der Kern eines großen Gebirges war.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der Mensch, genauso wie alle anderen Lebewesen ob Tier, Pflanze oder Stein kämpfte jeden Tag um sein Überleben. Aber nicht Angst oder Ohnmacht vor den Strapazen bestimmten sein Leben, sondern Freude und Glück über die einfachsten Dinge. Er war glücklich, wenn er mit vollem Magen einen warmen und sicheren Schlafplatz gefunden hatte.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
So herrschte die Natur und die Tiere, die teilweise älter als die Menschen waren, wuchsen zu prächtigen Gestalten heran. Hört man heute von Erzählungen aus jener Zeit, so wirken die Geschichten von dem riesigen Wald, der den Großteil des Kontinents bedeckte und von ebenso riesigen Tiergottheiten bevölkert war, wie die Märchen eines alten wirren Greises.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Aber der Menschheit Kindeswiege war dies Umfeld beschützt vom großen Schatten des Waldgottes. Irgendwann jedoch fängt jedes Kind an sein Umfeld zu verändern und in einer Zeit, in der sich das Schicksal dieses Gleichgewichtes entscheiden sollte erhob sich der [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|gelbe Drache]] über die Träume von Natur und Mensch hinweg in die Lüfte der Zukunft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===1. Kapitel===&lt;br /&gt;
Langsam und träge floss der kleine Bach an diesem Tag die Hänge des Hügels herab, plätscherte nur missmutig über die großen Steine nahe seiner Quelle, drückte nur halbherzig die Kiesel vor sich her, die sich in seinen Weg stellen wollten, und wollte gar nicht so recht seinen Weg gen Tal beschreiben.&lt;br /&gt;
Hätte man den Bach an einem anderen Tag gesehen und hätte man Aug und Ohr, so wie es die Menschen früher für die Natur gehabt hatten, so hätte die Freude und die Glückseligkeit des Baches einem das Herz erwärmt. Es war kein großer Bach, es war kein Bach, dessen Wasser sich in den Strom eines gewaltigen Flusses oder die Gefilde eines riesigen Sees mischte. Es war ein einfacher Bach, der auf der großen Landkarte nicht einmal seine Existenz belegt finden würde.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Aber für die Menschen des kleinen Dorfes am Fuße des Hügels war er die Quelle ihres Lebens und somit das Wichtigste in der Welt und für ihn waren diese Menschen das Wichtigste in der Welt.&lt;br /&gt;
Wer brauchte schon riesige Mengen Wassers, wenn er sich an dem Lachen der Kinder erfreuen konnte, die in ihm spielten und sein Wasser benutzten, um sich gegenseitig zu bespritzen?&lt;br /&gt;
Ja, es waren vor allem die Kinder, auf die sich der Bach jeden Morgen freute, wenn er sich aus dem moosig-grünen Bett seiner Träume erhob. Er kannte sie alle, er erkannte sie schon am Klang ihres Lachens und hatte einem jeden der Dorfbewohner erfreut beim Wachsen zugesehen.&lt;br /&gt;
Nichts aber stimmte ihn so traurig, wie das bittere Weinen und Schluchzen eines Kindes, das in seinem jungen Leben bereits großes Leid erfahren musste. Und ausgerechnet das herzerweichendste Weinen und die qualvollsten Tränen hatte er am gestrigen Tage wahrnehmen müssen.&lt;br /&gt;
Das Mädchen mit den grellblonden Haaren namens [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] hatte bereits in ihrer frühesten Kindheit beide Eltern verloren und lebte alleine mit ihrer großen Schwester Kigiku in dem kleinen Dorf. Nie hatte der Bach [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] weinen hören ob des Verlustes der Eltern oder der schweren Zeit, die dieser den beiden Mädchen einbrachte. Es war immer glücklich mit seinem Leben gewesen, hatte sich nie beschwert und war der großen Schwester stets zur Hand gegangen. Und ausgerechnet dieses Mädchen, das dem Bach immer ein Quell der Freude gewesen war, weinte nun ob der schweren Krankheit des Einzigem, dem es sich immer sicher gewesen war: Seiner Schwester.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Was konnte der Bach tun? Die Menschen hatten in den Jahrhunderten seit ihrer frühesten Kindheit gelernt in der Natur zu überleben und dabei bereits einiges über die Kunst mit den Geschenken der Natur Krankheit und Wunde zu bekämpfen gelernt. Aber nicht einmal dieses Wissen schien das Leid Kigikus mildern zu können. Trübseelig floss er weiter vor sich hin und grübelte nach, was er tun könnte. Auch dachte er dabei daran, dass die Menschheit längst ihr Kindesbett verlassen und begonnen hatte, die harte Seite der Natur, die ihr Leben bedrohte, zu bekämpfen.&lt;br /&gt;
Früher, er konnte sich fast nicht mehr daran erinnern, hatte sich nur selten die Sonne in seinen Wassern gespiegelt, da der Schatten großer Bäume stets sein Gefilde bedeckte. Irgendwann aber hatten die Menschen damit begonnen die Bäume zu fällen und sich Platz zum Leben, für ihr Vieh und für ihre Felder zu schaffen. Der große Wald war immer weiter geschrumpft und schon lange hörte der Bach die Stimmen der Bäume nur noch aus sehr weiter Entfernung im Säuseln des Windes.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Als er nun so lauschte, um die Stimmen der Bäume zu hören, vernahm er die Stimme eines Menschen. Dieser Mann, denn seine tiefe und rauchige Stimme verriet sein Geschlecht, sang irgendwo in seiner Nähe von etwas, was der Bach völlig vergessen hatte: Von dem Waldgott.&lt;br /&gt;
Die Erinnerungen überschlugen sich und schnell beschloss der Bach aus seiner Trübseligkeit zu erwachen und den Sänger mit dem Plätschern seines Wassers an- und zu dem kleinen Dorf hinzulocken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===2. Kapitel===&lt;br /&gt;
Stark schmerzten die Füße des Greises, dessen Stimme der Bach vernommen hatte, ob seiner langen Wanderung und ein jedes Wort, das er scheinbar vergnügt vor sich her sang, war einzig und allein dazu gedacht, um ihn von den Schmerzen abzulenken.&lt;br /&gt;
Er war weit gereist, hatte viele Flüsse überquert und sich an viele Bäume gelehnt, wenn sein alter Körper ein paar Momente der Ruhe benötigten. Weswegen er reiste, wusste er nicht mehr. Einzig und allein erinnerte er sich noch daran, dass er einst am Rande eines großen Waldes gelebt und von dessen Wildheit und Schönheit verzaubert worden war.&lt;br /&gt;
Angelockt vom Plätschern des Baches, dessen kühles Wasser Linderung für die schmerzenden Füße verhieß, wechselte der Greis die Richtung und traf schon bald auf den kleinen Bach und das in nicht allzu weiter Ferne stehende Dorf. Noch einmal nahm sich der Alte zusammen, trällerte um so lauter, als seine Füße besonders stark schmerzen und ihm anscheinend sagen wollten:“Wieso bleibst du nicht einfach hier sitzen und gönnst uns unsere Ruhe du alter Narr?“&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Aber der „alte Narr“ war dickköpfig geworden und wollte nicht nur seine Füße ausruhen, sondern auch noch mit Menschen reden. Ein Vergnügen, das ihm seit Wochen verwehrt war.&lt;br /&gt;
So laut trällerte er vor sich hin, dass er das Schluchzen des kleinen Mädchens, das am Ufer des kleinen Baches mehr in sich zusammen gekauert war, als dass es saß, nicht mitbekam. Erst, als das Mädchen seine grünen Augen öffnete und auf den alten und komisch aussehenden Mann schaute, während es sich über die tränenverschmierten Wangen wischte, bemerkte dieser, dass er nicht alleine war.&lt;br /&gt;
„Was ist ein Waldgott?“ ertönte die hohe Stimme des Mädchens und der alte Mann blieb verdutzt stehen, um die fragenden großen Augen, die vor Weinen rot geworden waren, zu bewundern. Kurz entschlossen gewährte er seinen fast schon rebellierenden Füßen ihren Wunsch und ließ sich neben dem Mädchen leise seufzend nieder.&lt;br /&gt;
„Die gestaltgewordene Natur. Wille und Kraft dessen, was uns stets umgibt, und genauso wild und sanft wie eben jenes.“ Antwortete er ein wenig kryptischer, als er beabsichtigt hatte, während er die schmerzenden Füße aus den abgelaufenen Sandalen befreite.&lt;br /&gt;
„Und wie sieht er aus?“&lt;br /&gt;
„Er wechselt die Gestalt, so wie es auch die Natur ständig tut.“&lt;br /&gt;
„Ist er lieb?“&lt;br /&gt;
„Ja und nein. Wenn er stürmisch und verheerend ist, wenn er wütend und aufgebracht ist, so vernichtet er alles, was ihm in den Weg kommt. Ist er aber sanft und ruhig, so beschützt, heilt und umsorgt er das, was in seinen Augen, den Augen der Natur, würdig ist.“&lt;br /&gt;
Sofort weiteten sich die Augen des kleinen Mädchens, das das zerschlissene Hemd des Alten mit seinen kleinen Fingern ergriff und ihn voller Hoffnung und zugleich voller Angst vor einer möglichen Enttäuschung anschaute.&lt;br /&gt;
„Er heilt? Kann er alles heilen? Kann er auch eine richtig schlimme Krankheit heilen?“&lt;br /&gt;
Ein wenig verdutzt ob dieser Reaktion antwortete der Alte in dazu passender Stimmlage:&lt;br /&gt;
„Ehm Ja, kann er, aber dazu muss er…“ Doch weiter hörte das Mädchen nicht, es riss nur umso stärker an dem Hemd und schrie förmlich:&lt;br /&gt;
„Wo finde ich ihn? Erzähl mir bitte alles!“&lt;br /&gt;
Und nach einer Reaktion, die sehr derer glich, die er nur wenige Momente zuvor gezeigt hatte, und einem dazu passenden Seufzen, holte der Greis tief Luft und fing an zu erzählen:&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
„Weit weg im Nordosten steht er noch, der große Wald, der einst fast den ganzen Kontinent bedeckte. Im Gegensatz zu den kleinen Wäldern, die du kennst, ist dieser Wald noch erfüllt von dem Willen und der Kraft der Natur. Tief in seinem Inneren lebt der Waldgott in dem wunderbaren Hain, der schon seit Äonen nicht mehr von Menschen betreten worden ist, und umgeben von den Vorfahren der Tiere: riesige und weise Tiergötter.&lt;br /&gt;
Einst, so wurde mir als kleines Kind in meinem Heimatdorf erzählt, dass am Randes des großen Waldes steht, sahen die Tiergötter und der Waldgott mit wohlwollendem Blick auf die Menschen herab, die so schwach und zerbrechlich wirkten. Sie standen uns bei, wenn etwas unsere Existenz bedrohte, und halfen uns gelegentlich mit Rat und Tat in der Natur zu überleben, die sie schon so viel länger bevölkern und so viel besser verstehen als wir.&lt;br /&gt;
Aus dieser Zeit kommen auch die Geschichten der Heilkunst des Waldgottes und der weisen Ratschläge der Tiergötter, die zusammen mit ihren damals noch ähnlich riesigen Brüdern und Schwestern unseren Kontinent bereisten und bevölkerten.&lt;br /&gt;
Aber…“&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Doch weiter kam der Mann nicht, denn das Mädchen war bereits aufgesprungen und rannte fort in Richtung der Häuser. Später erfuhr er, was es mit dem Mädchen auf sich hatte, und schollt sich selber ob dem, was er so unvorsichtig [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] erzählt hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===3. Kapitel===&lt;br /&gt;
Voller Schrecken beobachtete der kleine Bach, was geschah. In seinem Bestreben das kleine Mädchen zu trösten und sich wieder an ihrem Lachen und den strahlenden Augen zu erfreuen, hatte er vergessen, dass Menschen keine Tiere waren. Sie waren es nicht gewohnt auf sich alleine gestellt zu überleben und am aller wenigsten kleine Kinder, von den Gefahren einer solchen Reise und denen des großen Waldes ganz zu schweigen.&lt;br /&gt;
Aber was konnte er tun? Was konnte er tun?...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ohne lange nachzudenken hatte sich [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] ihre festeren Schuhe samt ein paar reisetauglichen Kleidern und Proviant – was sie eben rumliegen sah – geschnappt, hatte ihre Schwester umarmt und war mit den Worten „Der Waldgott wird dich heilen, warte es nur ab!“ aus der kleinen Hütte, die die zwei Mädchen bewohnten, verschwunden.&lt;br /&gt;
Kigiku hatte sichtlich verwirrt drein geschaut, aber hatte ob ihrer Krankheit und der Schwäche, die ihren Körper befallen hatte, nichts tun können, außer der kleinen Schwester flehentlich hinterher zu schauen. So verzweifelt, wie die große Schwester in dieser Stunde war, als[[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] Hals über Kopf das kleine Dorf verließ, so zuversichtlich war die kleine Schwester, die endlich etwas gefunden hatte, was sie tun konnte um Kigiku helfen zu können. Sie dachte gar nicht daran, dass die Reise gefährlich werden könnte, oder dass sie ihr eigenes Leben schonen müsste. Einzig und allein das Leben der Person, die für sie die Welt darstellte, war ihr wichtig und kreiste beständig in ihrer Gedankenwelt umher.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So reiste das kleine Mädchen mit dem blonden Haar und den großen grünen Augen los gen Nordosten. Zum Glück hatte sie gelernt die Himmelsrichtungen zu erkennen und zu finden und verlief sich nie. So selbstsicher ging sie ihre Reise an, dass sie vergnügt summend schon bald das kleine Tal und die Gefilde des kleinen Baches verließ.&lt;br /&gt;
Die ersten Tage ihres kleinen Abenteuers flogen nur so vorüber. Sie hatte genügend Wasser dabei und konnte ihre Proviante mit den Beeren und Früchten, die sie dank des herrschenden Sommers leicht fand, stets wieder auffüllen. Einzig und allein des Nachts, wenn es dunkel und gelegentlich sogar etwas kühler wurde, wurde es ihr etwas bang um das kleine Herz. Aber wie stets summte sie dann eine kleine Melodie vor sich her, mit der sie die große Stille um sich herum vertrieb und sich selber in den Schlaf wiegte.&lt;br /&gt;
Die Weisen sagen, dass ein entschlossenes Herz keine Furcht kenne. Nur ein zauderndes und fragendes Herz öffne Tür und Tor für Zweifel und Furcht. Wenn man diesen Worten Glauben schenken darf, so verwundert es nicht, dass [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] nie daran dachte umzukehren oder auch nur aus Angst oder Furcht eine Träne vergoss. Sie war überzeugt davon das Richtige zu tun und setzte mit derselben Überzeugung Fuß vor Fuß, ging Schritt um Schritt immer weiter gen Nordosten.&lt;br /&gt;
Schon bald wurde die Natur, die wenn auch in schwächerer Art und Weise, auch an diesem Ort zu finden war, auf das summende und singende kleine Mädchen aufmerksam und immer öfter geschah es von nun an, dass ein kleiner Sperling sich zu [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] gesellte, wenn diese tagsüber oder nachts vor sich hin sang, um diese mit seinem hohen Zwitschern zu begleiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Immer, wenn sie den kleinen [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]] sah, der ihr schon bald ein lieber Wegbegleiter wurde, hellte sich die Miene des kleinen Mädchens auf und ihre Schritte wurden bestimmter und stärker. Dem Beispiel des [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]]s folgend, fing sie schon bald an feste Rhythmen in ihren Tagesablauf zu bringen:&lt;br /&gt;
Sie stand mit der Sonne auf, aß etwas, ging dann den Tag über unterbrochen von einer Mittagspause bis sie am Nachmittag begann nach einer Schlafmöglichkeit zu suchen und daraufhin nach etwas Essbarem und Trinkbarem, wenn sie nicht schon genug während des Tages gefunden hatte. Ihrer guten Orientierung wegen verlief sie sich dabei so gut wie nie und wenn, dann brachte sie das Zwitschern des kleinen [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]] schon bald wieder auf den richtigen Weg. Auch brauchte sie nur auf das Verhalten des[[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]]s zu achten, um Wetterumbrüche oder Gefahren vorherzusehen.&lt;br /&gt;
So verging die Zeit und die Natur kehrte immer weiter in das kleine Mädchen ein genauso wie das kleine Mädchen immer weiter in die Natur einkehrte. Und dann kam der Herbst&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===4. Kapitel===&lt;br /&gt;
Als die ersten Blätter an den Bäumen begannen gelb und rot zu werden, wusste [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]], dass der Sommer den Kampf gegen den Winter langsam verlor. Noch kämpfte er wacker und hielt die kalten Winde aus dem Norden samt der dunklen Wolken, die sie mitbrachten, zurück. Aber mit jedem Tag und jeder Nacht kamen sie näher, ohne dass der Sommer etwas dagegen würde tun können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie musste sich beeilen, so viel verstand selbst ein kleines Mädchen, denn in den Stürmen und der Kälte des Winters würde sie nicht überleben können ohne die Hilfe und den Beistand Ihresgleichen.&lt;br /&gt;
Wäre der kleine [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]] nicht gewesen, der sie über immer längere Strecken des Tages begleitete und es sich immer öfter auf ihrer Schulter bequem machte, so hätten vielleicht der Zweifel und die Furcht Einzug in ihrem Herzen gehalten. So aber ertönten die Stimmen der Zwei, wann immer der Winter an ihren Herzen zu nagen begann, und vertrieben diesen.&lt;br /&gt;
Manchmal allerdings kam es auch vor, dass der kleine [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]] schrecklich lange weg blieb und [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] begann sich Sorgen zu machen. Sorgen um den kleinen [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]], um ihre Schwester und um den Wahrheitsgehalt der Geschichte des alten Mannes. Als der kleine [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]] eines Morgens nicht neben ihr zu finden war, erhob sie sich und ging ohne zu zaudern in den kleinen Hain hinein, der sich vor ihr erstreckte. Sie begann das Lied zu singen, das sie seit Beginn ihrer Reise immer sang, und schon bald hörte sie aus einiger Entfernung die Antwort des [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]]s.&lt;br /&gt;
Ihr Herz schlug immer schneller voller Freude und auch voller Angst ob dem, was dem [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]] passiert sein könnte. Sie rannte immer schneller, stets der Stimme des [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]]s folgend und blieb plötzlich stehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine kleine [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] mit ungewöhnlich eisblauen Augen stand am Fuße eines großen Baumes, auf dessen niedrigem Ast [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] sofort ein paar der Federn des kleinen [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]]s sehen konnte. Ihre Augen weiteten sich und füllten sich schon bald mit Tränen, während die Katze sich von dem ersten Schrecken ob der plötzlichen Begegnung erholte und begann um das kleine Mädchen, das mehr und mehr in Tränen ausbrach, zu kreisen.&lt;br /&gt;
[[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] verstand schnell, dass der Sommer ihr bisher nur die schönen Seiten der Natur gezeigt hatte und sie den kleinen [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]] wohl nicht mehr wieder sehen würde. Es war in ihren Augen klar, dass der [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]] den Klauen der [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] erlegen war, da er sonst längst zu ihr zurück geflogen sein würde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Immer stärker wurde der Regen aus Tränen, der sich vom Gesicht des kleinen Mädchens gen Boden bewegte, bis ein empörtes Miauen das Mädchen aus seinen Gedanken rüttelte. Die [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] hatte sich vor [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] hingesetzt und schaute sie aus zugleich neugierigen und vorwurfsvollen Augen an, so dass das Mädchen nicht anders konnte als sich herabzubeugen und vorsichtig das Fell des Tieres zu streicheln.&lt;br /&gt;
Sie machte dem Tier keine Vorwürfe, da es nur um sein eigenes Überleben kämpfte, auch wenn es sie dennoch sehr traurig machte. Anstatt aber vor der Hand des Mädchens zu fliehen, ließ sich die [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] mit einem immer lauter werdenden Schnurren streicheln und verließ auch nicht die Seite des Mädchens, als dieses langsam damit beginnen musste zurück zu ihren wenigen Habseligkeiten zu gehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So nahm schon bald die kleine [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] den Platz des [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]]s ein und begleitete [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] auf ihrer Reise. Und so wie der [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]] mit seinem Verhalten dem Mädchen vieles über das Überleben in der Natur beibrachte, so tat dies auch die [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]]. Allerdings oblag es der [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] genauso wie bei ihrem ersten Treffen dem Mädchen die düstere Seite der Natur zu zeigen.&lt;br /&gt;
Hatten im Sommer noch Früchte und Beeren überall auf ihrem Weg nur darauf gewartet von ihr gepflückt zu werden, so verschwanden diese immer mehr je weiter der Herbst Einzug hielt. Und schon bald musste [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] lernen, dass sie wie die [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] Leben nehmen musste, um selber zu überleben.&lt;br /&gt;
Es dauerte schier eine Ewigkeit, bis es ihr mittels einer Falle zum ersten Mal gelang ein kleines Tier zu fangen, ein Feuer zu machen und es dann übers Herz zu bringen das Tier zu töten und sogar zu verspeisen. Sie weinte bitterlich ob des Lebens, das sie beendet hatte und flehte vielmals um Verzeihung, bevor sie sich traute zu essen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch Wiederholung aber wird jeder zum Meister und schon bald hatte sich das kleine Mädchen an die neuen Vorgänge gewöhnt, auch wenn sie noch immer für das Schicksal der Seele eines jeden Tieres, das sie tötete, zum ihr unbekannten Waldgott betete.&lt;br /&gt;
Schon bald fiel ihr das Fehlen des freudigen Zwitscherns kaum noch auf und die Harte Seite der Natur zog immer mehr in sie ein, auch wenn diese gemischt von warmen Momenten war, wie das abendliche Einschlafen mit der [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] in den Armen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===5. Kapitel===&lt;br /&gt;
Immer schwächer wurde der Sommer und der Herbst, der wie sein Freund Frühling sich oft wie das Seil fühlte, an dem Sommer und Herbst zogen, wurde immer dunkler und kälter. Die Stürme, die die Höhepunkte im Tauziehen zwischen Sommer und Winter für jeden sichtbar und hörbar machten, hatten schon seit einiger Zeit immer weiter an Stärke nachgelassen so wie es auch der Sommer getan hatte.&lt;br /&gt;
Immer weniger Zeit blieb dem kleinen Mädchen, das sich immer öfter morgens von Raureif befreien musste. Gelegentlich fielen früh morgens kleine weiße Flocken vom Himmel herab, setzten sich auf ihr blondes Haar und bildeten einen Schleier aus winzig kleinen Kristallen. Immer öfter froren ihr die Füße oder die Hände, manchmal kroch die Kälte sogar langsam die Beine hoch und hätte sie nicht die [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] gehabt, die sie des nachts wärmte, so wäre sie sicher oft schlotternd vor Kälte erwacht.&lt;br /&gt;
Sie hatte kaum noch Zeit, das wusste sie. Aber unbeirrt setzte sie Tag für Tag einen Fuß vor den anderen. Sie konnte nicht scheitern, sie durfte nicht! Was war schon so ein wenig Schnee im Vergleich zu dem, was ihre Schwester erleiden musste?&lt;br /&gt;
Und dann eines Tages, als die glänzende Himmelsscheibe bereits im Sinken inbegriffen war, sah sie Rauchschwaden hinter einem kleinen Weiler aufsteigen. Sie beschleunigte ihre Schritte und angespornt durch das Wettlaufen, das sich nun ergab, sprintete auch die [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] immer schneller, bis sie das Mädchen überholte und wenig später aus deren Sichtfeld verschwand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie lange sie schon so rannte, wusste [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] nicht. Einzig und allein die stetig abnehmende Entfernung zu den Rauchschwaden und nicht die fast schon untergegangene Sonne war Mittelpunkt aller Gedanken des kleinen Mädchens. Je näher sie aber kam, desto mehr drangen schreckliche Geräusche an ihr Ohr, die sie an die unglaublich lauten Stürme im Herbst erinnerten. Oft hatte sie sich mitten in der Nacht, wenn es besonders stark stürmte, wie ein Kokon in ihre Decke eingerollt und sich vorgestellt, dass außerhalb des schützenden Mantels riesige Tiere, wie die aus der Geschichte des Greises, umher liefen und sich gegenseitig anschrien, was diesen Schrecklichen Krach erzeugte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hätte sie gewusst, was sie erwartete, so hätte sie in jenen Nächten wohl kein einziges Auge zu bekommen. Als sie sich immer weiter ihren Weg zwischen den mit einer hauchdünnen Schicht silbrigen Schnees bedeckten Bäumen des kleinen Weilers bahnte, schälten sich immer mehr die Umrisse kleinerer und größerer Häuser aus dem zwielichtigen Schatten der Bäume. Das Herz des Mädchen schlug ob der Vorfreude vielleicht endlich ihr Ziel erreicht zu haben immer schneller, bis es plötzlich zwei Schläge aussetzte während auch die kleinen Beine sich nicht mehr fortbewegen wollten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein gewaltiges Brüllen, wie es dem stärksten Orkan alle Ehre bereitet hätte, erhob sich, als ein gewaltiger schwarzer Schatten sich auf die Reihe der Häuser zu bewegte. Nicht heimelige Kamine, nicht freundlich strahlende Herdfeuer hatten die Rauchschwaden erzeugt, die [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] angelockt hatten, sondern in Flammen stehende Barrikaden, die die Dorfbewohner scheinbar als Schutz errichtet hatten. Aber selbst diese hatten sie nicht vor dem bewahren können, was auf sie zurollte.&lt;br /&gt;
Verzweifeltes Rufen drang an [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]]s Ohren, als das Brüllen für einen Moment aussetzte. Langsam bewegte sie sich wieder, überzeugte ihre Füße mühsam zu jedem einzelnen Schritt und näherte sich so furchtbar langsam dem Chaos, das immer mehr von sich enthüllte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der gewaltige Schatten war stehen geblieben, bäumte sich in regelmäßigen Abständen auf und brüllte jedes Mal so laut, dass die nahestehenden Bäume wackelten. Vor ihm schälten sich nun auch kleinere Schatten mit langen Stäben aus dem flackernden Zwielicht der Flammen. Je näher das kleine Mädchen kam, desto mehr erkannte sie, dass es sich um Dorfbewohner zu handeln schien, die mit langen Speeren und allerlei zweckentfremdeten Ackergerät den riesigen Schatten, der längst durch die Barrikade gebrochen war, aufzuhalten versuchten.&lt;br /&gt;
Dann hörte sie plötzlich etwas, was nicht so recht in das Chaos passen wollte. Ein hohes Schreien drang an ihre Ohren, das nicht allzu weit entfernt seinen Ursprung haben konnte. In einem solchen Chaos hätte man erwartet, dass es ein furchterfülltes Schreien einer Frau ob der großen Gefahr sein müsste. Aber ein kleines Kind, jünger als die bisher unbemerkte Beobachterin, wankte kaum in der Lage richtig zu laufen mit seinen kurzen Beinen und immer wieder sich an den Häuserwänden abstützend auf den Kampf hinter der durchbrochenen Barrikade zu.&lt;br /&gt;
Doch auch der Schatten hatte das Geräusch bemerkt. [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] blieb abermals für einen Moment vor Schreck das Herz stehen, als sich das riesige Ungetüm dem wankenden Kind zu wandte. Aber diesmal setzten ihre Beine nicht aus, sondern beschleunigten Ihre Schritte. Unweigerlich dachte [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] daran, dass sie nicht schnell genug gewesen war um ihren kleinen [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]] hatte beschützen zu können und weigerte sich so etwas noch einmal zuzulassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ihre Beine flogen förmlich über die leicht angefrorene Erde, näherten sich immer weiter dem Kleinkind und dem riesigen Schatten, der laut brüllend ebenfalls auf dieses aus der entgegen gesetzten Richtung zusteuerte. Ein verzweifelter Ruf aus der Kehle eines Mannes drang an die Ohren des Mädchens, aber kein einziger ihrer Gedanken war dazu in der Lage sich um dieses zu kümmern.&lt;br /&gt;
Mit Müh und Not erreichte sie das wankende Kind, das in dem Moment, in dem [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] hinter ihm zu Halt kam, endgültig der Schwerkraft Rechenschaft leistete und in die Arme des blonden Mädchens fiel. Doch auch der riesige Schatten hatte die Quelle des hohen Geräusches erreicht. Als eine besonders vorwitzige Flamme ihre Stimme erhob und den Schauplatz für einen Moment zur Gänze ausleuchtete, legte [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] unweigerlich die Arme fester um das Kleinkind in ihren Armen. Vor ihr erhob sich der Kopf einer gewaltigen schwarzen [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Schildkröte]], deren Augen zornig und mordlüstern das ungleiche Gespann anfunkelten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Würde sie das Kind loslassen und sich vorsichtig entfernen, während das Ungetüm mit seiner Beute beschäftigt war, so würde sie vielleicht… Doch [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] schüttelte entschlossen das blonde Haupt und drückte das Kind nur stärker an sich. Der Blick ihrer Augen wurde gefährlicher, während sich diese leicht verengten. Sie würde nicht zulassen, dass erneut ein kleines Wesen, das auf ihre Hilfe angewiesen war, starb, weil sie zu zögerlich und zu schwach war. Ähnlich einer Bärenmutter, die ihr Junges vor hoffnungslos überlegenen Jägern nicht im Stich ließ, sondern die Jäger auch noch laut anbrüllte, war der Blick des jungen Mädchens. Das Brüllen aus diesem wurde immer spürbarer, so dass selbst die [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Schildkröte]] für einen Moment inne Hielt. Immer deutlicher wurde es, man war fast der Meinung, dass man es hören … und plötzlich erschallte ein gewaltiger und tiefer Schrei, als sich ein großer Schatten zwischen [[Wichtige_Personen_in_Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] und die [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Schildkröte]] schob.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===6. Kapitel===&lt;br /&gt;
Unweigerlich hatte [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] ihre Augen geschlossen, als der zweite Schatten so nah vor ihr erschienen war, und rechnete jeden Moment damit die Flügelschläge des Todesboten zu hören.&lt;br /&gt;
Aber diese erschallten nicht, stattdessen entwickelte sich ein Sturm aus Schrei und Gebrüll der zwei riesigen Wesen direkt vor ihr. Je mehr sie aber ihre eigene Angst und ihr wild pochendes Herz beruhigte, desto mehr war sie in der Lage die tiefen Stimmen zu vernehmen:&lt;br /&gt;
„Geh mir aus dem Weg [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Bai Hu]]!“ donnerte die etwas entferntere Stimme zornerfüllt.&lt;br /&gt;
„Nein! Diese beschütze ich und du wirst sie nicht bekommen!“ erwiderte die nähere Stimme etwas leiser, aber mit einem gefährlichen Unterton.&lt;br /&gt;
„Die Menschen verdienen den Tod!“&lt;br /&gt;
„Nichts verdient den Tod. Oder hast du Xinglu’s Worte in deinem Zorn vergessen?“&lt;br /&gt;
„Du wagst es seine Worte in den Mund zu nehmen, nachdem ihr ihn verlassen habt?“ brüllte die fernere Stimme plötzlich noch lauter.&lt;br /&gt;
„Wir haben ihn verlassen nicht wegen dem, was er einst sagte, sondern wegen dem, was er nicht mehr sagt! Würde er zu dem zurückfinden, was wir immer verehrt haben, so würden wir sofort zurückkehren.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es wurde still für einen Moment. Fast ohnmächtig vor den riesigen Geschöpfen, deren Nähe sie deutlich spüren konnte, hatte [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] ihre Augen die ganze Zeit über fest zugekniffen und auch das Kleinkind in ihren Armen hatte sich nicht gerührt. Als es nun etwas ruhiger wurde, öffnete [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] vorsichtig ihre Augen und bestaunte das weiße mit schwarzen Streifen getigerte Fell einer riesigen [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]], die sich scheinbar schützend vor sie gestellt hatte. Doch Zeit für Worte blieb ihr nicht, denn schon bald ertönte die Stimme der [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Schildkröte]] erneut, wenn auch nicht mehr ganz so sehr vor Wut bebend.&lt;br /&gt;
„Ich werde mich zurückziehen und bei Xinglu auf dich warten. Wie es stets Tradition war, wirst du ihm das Wesen vorstellen müssen, dass du vor seinem Willen beschützt hast.“&lt;br /&gt;
Ein Rauschen ertönte, während sich die [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Schildkröte]] umdrehte.&lt;br /&gt;
„In einer Woche, zum Vollmond, falls du es nicht vergessen hast.“ Brummte sie.&lt;br /&gt;
„Ich habe es nie vergessen [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Xuan Wu]], nie...“&lt;br /&gt;
Und dann verschwand die gewaltige [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Schildkröte]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erst, als sich der Schatten des Tieres mit dem Schatten des großen Wald, der in einiger Entfernung zum Dorf zu sehen war, vereinigt hatte, ging ein spürbares Aufatmen durch die Dorfbewohner. Sie schienen sich nicht an der Gegenwart des zweiten Tieres zu stören, als sie an diesem vorbei auf [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] zu rannten. Das kleine Kind in ihren Armen begehrte plötzlich auf, als ein großer Mann mit einer eindrucksvollen Narbe über der Wange und schwarzem Haar vor [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] auftauchte und im nächsten Moment hob eben dieser das Kleinkind aus ihren Armen empor und drückte es an sich.&lt;br /&gt;
„Hast du Angst um deinen Papa gehabt?“murmelte der Mann, der voller Freude dem Kind die Nase stupste.&lt;br /&gt;
„[[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]]… wir müssen reden.“ Ertönte die tiefe Stimme nun einfühlsam und beruhigend aber mit einem kleinen Anflug von Sorge und lenkte [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] von dem rührenden Bild vor sich ab. Als sie ihre Augen dem großen Wesen zu wandte und sich die Blicke begegneten, atmete sie erschrocken ein.&lt;br /&gt;
„Bist du… das kleine Kätzchen?“&lt;br /&gt;
Und der Blick der eisblauen Augen des weißen [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]]s sagte mehr als Worte könnten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===7. Kapitel===&lt;br /&gt;
„Was hat das alles zu bedeuten?“ Schrie [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] schon fast dem großen [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] entgegen.&lt;br /&gt;
Die Sonne schickte gerade ihre ersten Strahlen durch die kahlen Äste der Bäume und zeigte dem Mädchen, wie viel Zeit seit dem Verschwinden der [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Schildkröte]] vergangen war.&lt;br /&gt;
Die letzten Stunden hatte sie damit zugebracht sich der Versuche der Dorfbewohner sie wie eine Heldin zu feiern zu erwehren und immer wieder den Armen, die sie umschlingen wollten, zu entfliehen. Als die Menschen endlich eingesehen hatten, dass sie an derlei Feiern nicht interessiert war und ihr die Nähe zu so vielen Lebewesen sogar unangenehm war, hatten sie ihr endlich etwas Platz gelassen, ihr etwas zu essen und einen Platz zum Schlafen gegeben. Während dieser Stunden war [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Bai Hu]], so hatte ihn die [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Schildkröte]] genannt, wie vom Erdboden verschlungen gewesen und erst am nächsten Morgen, als [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] sich aus Gewohnheit bei der ersten Morgenröte aus dem Bett erhob und an die frische Luft ging, saß er plötzlich neben dem Haus und schaute sie lange Zeit stumm aus seinen eisblauen Augen an, bevor er sich erhob und langsam gen Waldgrenze trottete. Schnell war sie ihm gefolgt und rief ihm nun schon zum zweiten Mal dieselbe Frage entgegen:&lt;br /&gt;
„Sag es mir! Was hat das alles zu bedeuten? Antworte endlich!“&lt;br /&gt;
„Zügle dein Temperament. Ich höre dich.“ Antwortete der große [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] mit ruhiger und gedämpfter Stimme.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es dauerte ein paar Momente, bevor [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] sich etwas beruhigt hatte und deutlich leiser entgegnete: „Aber warum antwortest du mir dann nicht?“&lt;br /&gt;
„Alles besitzt einen richtigen Ort und eine richtige Zeit.“&lt;br /&gt;
„Und erst jetzt stimmt beides überein?“&lt;br /&gt;
„Richtig..“ Der [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] hielt in seinem Gang inne und schaute sich in dem winterlichen Wald einige Momente lang um, bevor er fortfuhr.“Und Vieles ist nicht für die Ohren aller bestimmt.“&lt;br /&gt;
„Also sollen die Dorfbewohner davon nichts hören?“&lt;br /&gt;
„Du hörst zu.“ Abermals folgte eine Pause, die der [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] nutzte um wieder eine Pfote vor die andere zu setzen. „Diese Menschen haben den Zorn Xinglu’s auf sich gezogen und [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Xuan Wu]], der einzige von uns der bei ihm geblieben ist, war hier um das Urteil zu vollstrecken.“&lt;br /&gt;
„Xinglu? [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Xuan Wu]]? Ich verstehe nicht… Ich verstehe gar nichts!“ Brummte [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] in sich hinein.&lt;br /&gt;
„Xinglu ist der Waldgott. Der, nach dem du gesucht hast.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Moment der Stille folgte, in dem sich [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]]‘s Augen weiteten und sie tief Luft holte für die folgenden Worte:&lt;br /&gt;
„Aber dann bin ich ja am Ziel Dann wird Kigiku endlich geheilt!“ Sie griff in den Schnee, warf diesen voller Freude empor und drehte sich in dem kleinen Schneegestöber entzückt um sich selber.&lt;br /&gt;
„Ja und nein.“ Erschallte die Stimme des [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]]s. Abrupt blieb [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] stehen und schaute diesen entgeistert an.&lt;br /&gt;
„Er hat die Macht zu heilen, aber ob er das tun wird ist fraglich.“ [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Bai Hu]] atmete tief ein und aus, was dank seiner Größe einen imposanten Luftstrom erzeugte, der [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]]‘s Haar umher wirbelte.&lt;br /&gt;
„Aber darum geht es gerade nicht. Du hast dich dem Willen Xinglu’s entgegen gestellt und seinen Zorn auf dich gezogen.“&lt;br /&gt;
„Aber ich habe doch nur ein kleines Kind beschützt!“ Schrie [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] ihm entgegen.&lt;br /&gt;
„Das weiß ich und das wirst du ihm erklären müssen, wenn du vor ihm stehst.“&lt;br /&gt;
Das Mädchen schluckte geräuschvoll und sah den [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] mit einer Spur Furcht in den Augen an.&lt;br /&gt;
„Und was ist, wenn er mich nicht versteht? Was ist…?“&lt;br /&gt;
„Xinglu hat sich verändert. Wo einst Mitgefühl und Wut sich die Waage hielten, herrscht nun zumeist das Dunkle.“&lt;br /&gt;
„Aber wieso?... Und wieso kennst du ihn so gut? Wieso bist du kein kleines Kätzchen mehr? Wieso hast du mir geholfen? Wieso hast du den kleinen [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]] getötet?“ Platzte es aus [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] hervor.&lt;br /&gt;
„… Zeit und Ort [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]]… Zeit und Ort.“ Und im nächsten Moment war der große weiße [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] mit ein paar gewaltigen Sätzen im Wald verschwunden und [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] drehte sich langsam gen des erwachenden Dorfes.&lt;br /&gt;
„Wenn nicht jetzt, wann dann?“ Murmelte sie und machte sich auf den Weg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===8. Kapitel===&lt;br /&gt;
Als das blonde Mädchen sich langsam durch den winterlichen Wald dem Dorf und dessen wärmeverheißenden Rauchsäulen näherte, schälte sich immer mehr die Silhouette eines Mannes aus dem morgendlichen Zwielicht heraus. Leicht war dieser Schatten mit dem Stein zu verwechseln, auf welchem er sich befand, aber mehr und mehr fiel die Unnatürlichkeit dieses Gebildes [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] ins Auge und so blieb sie nach einigen weiteren Schritten schließlich vor einem alten Mann stehen, der seine geschlossenen Augen dem Himmel entgegen gerichtet hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gerade öffnete sie den Mund, um etwas zu sagen, da hob der Alte die Hand und bedeutete ihr zu schweigen. Erst einige Momente später ertönte die brüchige Stimme und durchbrach die Stille.&lt;br /&gt;
„Ich weiß, dass du hier bist auch ohne deine Worte.... Die Bäume reden seit Wochen ununterbrochen über das Mädchen, das den Waldgott sucht. Und nun stehst du vor mir, blickst mit Augen um dich, die voller Fragen sind.“&lt;br /&gt;
„Die Bäume reden?“ Antwortete [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] verdutzt und verdeutlichte mit ihrer Frage die Worte des Mannes, der anfing zu kichern, nur noch mehr.&lt;br /&gt;
„Da reist sie mehrere Monde lang durch die Natur, lässt diese in sie einkehren aber kehrt selber nicht in sie ein… Natürlich reden sie! Sie reden schon viel länger als die Menschen.“&lt;br /&gt;
„Und ihr versteht sie? Wieso verstehen die Menschen sie nicht? Oder bin das nur ich?“&lt;br /&gt;
„Ja ich verstehe sie, aber ich bin einer der Letzten.“&lt;br /&gt;
„War das mal anders?“&lt;br /&gt;
Abermals kicherte der Alte, rückte auf seinem Stein zur Seite und bedeutete [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] neben ihm Platz zu nehmen. Nur zögerlich kam sie dieser Aufforderung nach und erst, als sie neben ihm saß, erhob der Mann wieder die Stimme.&lt;br /&gt;
„Ja war es. Wir sind, genauso wie alle Tiere, die Kinder der Natur und genauso wie Kind und Mutter sich verstehen, auch ohne sich direkt zu verstehen, so taten es Mensch und Natur. Manche Menschen verstanden sie besser, manche schlechter. Aber ein jeder tat es. Irgendwann aber, wenn das Kind nicht mehr auf die Mutter angewiesen ist, bricht dieses Verständnis.&lt;br /&gt;
Was bleibt dann zurück? Ein Kind, das sich seine eigene Welt mit seinen eigenen Kräften aufbaut, und eine Mutter, die immer noch versucht über ihr Kind zu wachen.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Also… Sind es wir Menschen, die nicht mehr zuhören?“&lt;br /&gt;
Die faltige und wettergegerbte Miene des Alten verzog sich zu einem breiten Lächeln.&lt;br /&gt;
„Richtig. Sie hat nie aufgehört zu sprechen und genau so habe ich von dir gehört.“&lt;br /&gt;
„Aber, wieso verurteilt der Waldgott, der doch die personifizierte Natur ist, die Menschen, wenn eine Mutter doch nie aufhört sich um ihre Kinder zu sorgen?“&lt;br /&gt;
Ein tiefes Seufzen entfuhr dem alten Mann, dessen Lächeln schnell einem traurigen Ausdruck wich.&lt;br /&gt;
„Wo zwei Wesen nicht miteinander sprechen, da können sie nicht mehr auf Sorgen, Ängste und Bedürfnisse eingehen. Die Menschen wollten und wollen sich ihr Leben auf eigenen Beinen aufbauen. Wollen mehr und mehr die Risiken, die die Natur als Mutter vieler Lebewesen für sie bereithält, beseitigen und verändern somit etwas, was bisher kein Wesen tat: die Natur selber.&lt;br /&gt;
Der Wald, in dem wir sitzen, erstreckte sich einst über fast die gesamte bekannte Welt und wo er nicht war, da waren Steppen, Wiesen und Auen. Je mehr der Mensch sich ausbreitete, desto mehr drängte er die anderen Lebewesen und sogar die Natur zurück.&lt;br /&gt;
Letztlich ist nichts gefeit vor der Angst vor Veränderungen und Tod und der Waldgott, der vor allem der Beschützer des Waldes und der Natur ist, ist diesen negativen Gefühlen stärker ausgesetzt, als es die Natur selber ist. Denn noch immer reden die Bäume zu den Menschen und hoffen, dass sie sie verstehen.“&lt;br /&gt;
Lange Zeit schwieg das Mädchen auf diese Worte hin und schaute niedergeschlagen auf den von dünnem Schnee bedeckten Boden.&lt;br /&gt;
„Kann ich lernen sie zu verstehen?“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===9. Kapitel===&lt;br /&gt;
Das Ende der Woche, das ähnlich dem Schwerte Damokles‘ ständig drohend über [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]]s Kopf hing, rauschte wie im Flug heran. Jeder Tag war geprägt von demselben Ablauf, der ihr eine Teilnahme am dörfischen Leben lediglich zu den Abendstunden erlaubte und sie sonst von früh morgens ab in den Armen der Natur und zwischen von Schnee bedeckten Bäumen den Worten des alten Mannes lauschen ließ.&lt;br /&gt;
Am Abend des letzten Tages, den sie zum ersten Mal zur Gänze im Dorf verbringen durfte, erklang ein lautes Rascheln am Rande des Dorfes. Die Dorfbewohner streckten ihre Köpfe voller Furcht vor einem neuen Angriff aus den Fenstern und hier und dort erklangen Stimmen, die von der zu großen Ruhe in den letzten Tagen sprachen, die sie als Anzeichen für den nun kommenden Sturm sahen. Als sich die ersten bereits anschickten um wie vor einer Woche mit Feuer und behelfsmäßigen Waffen ihre Liebsten zu verteidigen, trat [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] aus der Hütte, in der sie hatte nächtigen dürfen.&lt;br /&gt;
Ohne ein Wort ging sie an der kleinen Gruppe Männer vorbei, legte einem nach den anderen beruhigend die Hand auf die Schulter und ging alleine gen Waldgrenze. Einen merkwürdigen Einfluss hatte sie auf die Bewohner, die sich langsam zurückzogen aber erst zur Ruhe kamen, als sie das Mädchen begleitet von einem großen Schatten im Dunkel des Waldes hatten verschwinden sehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]]s Reise führte sie entlang an den ihr bekannten Bäumen und Lichtungen immer tiefer in den riesigen Wald. Stumm folgte sie dem Schatten des großen [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]]s, dessen weißes Fell gelegentlich im Lichte eines vorwitzigen Mondstrahles aufzuglühen schien, aber dann sofort wieder erlosch. Kein Wort verlor das imposante Tier und ließ ihr somit sowohl die nötige Ruhe als auch Zeit um sich auf das Kommende vorzubereiten.&lt;br /&gt;
Viele Stunden lang liefen sie so an riesigen schneebedeckten Bäumen vorbei, deren imposante Statur Geschichten über Zeiten zu erzählen schien, in denen der Waldgott friedlich durch diese vergessenen Haine wandelte und den Bäumen dabei half zu wachsen. Immer weiter ging die Reise durch das Reich des Waldgottes und schließlich kündigte ein gewaltiges Tosen vom nahen Ende des Weges.&lt;br /&gt;
Und als der große [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] zum ersten Mal seit Stunden anhielt, um den Kopf gen der Quelle des Geräusches zu wenden, stockte [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] der Atem. Vor ihnen erstreckte sich ein riesiger Wasserfall, der seine Wassermassen von der Spitze eines hohen Berges hinab zu einem See schickte, der sich zu ihren Füßen erstreckte. Das aufgespritzte Wasser verteilte sich vom Berg herab langsam über die gesamte Lichtung , fing das Mondlicht ein und ließ die Umgebung gleich millionen winziger fallender Sterne in dessen silbrigen Licht erstrahlen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Dort oben ist Xing Lu’s Hain. Es ist lange her, seit ich dort war, und noch länger ist es her, seitdem die Füße eines Menschen diesen Boden berührt haben... Um dort hinauf zu kommen, wirst du auf meinen Rücken steigen und dich gut festhalten müssen.“ Erklang die tiefe Stimme des [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]]s, der sich auf den Boden gelegt hatte und geduldig abwartete, bis [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] auf seinen Rücken gestiegen war. Erst dann erhob er sich wieder und hätten sich ihre Hände nicht in dem weißen Fell verkrallt, so wäre sie bei den folgenden gewaltigen Sprüngen des Tieres, die die Zwei in Windeseile dem Scheitel des Wasserfalls näher brachten, sicherlich in die Tiefe gestürzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So aber erblickte sie bald, nachdem sie sich wieder getraut hatte ihre Augen zu öffnen, einen wunderschönen silbern glänzenden See, dessen Oberfläche so glatt wie ein Spiegel den Sternenhimmel reflektierte und dem Auge vorgaukelte einen zweiten Himmel zu den eigenen Füßen zu sehen, samt einer dunkelgrünen Wiese, die gespickt von allerhand Blumen ohne den Makel einer einzigen Schneeflocke dem Winter trotzte. Sie war im Hain des Waldgottes angekommen und erst, als sie die Augen von dessen Schönheit abwenden konnte, erblickte sie eine dunkle Gestalt, die auf der Insel mitten im See zu warten schien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===10. Kapitel===&lt;br /&gt;
Vollkommen still lief [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Bai Hu]] an der Seite [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]]s über die wunderschöne Wiese dem See, der Insel und der Gestalt auf dieser entgegen. Sogar das große Tier, das in seinem Leben schon so viel erlebt hatte, war ob dem, was kommen würde, angespannt und dabei unbewusst in sein Jagdverhalten zurückgefallen.&lt;br /&gt;
Kein Wort verlor er, kein ungestüm umgeknickter Grashalm oder unvorsichtig berührter Kieselstein sprach vom Gang des Tieres und hätte er nicht gelegentlich tief Luft geholt, um nicht vor Anspannung zu platzen, so hätte [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] ihn wahrscheinlich völlig vergessen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Mädchen indes lief mit ruhigem und bestimmten Schritten auf den See zu, ließ sich von dem [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] mit einem Sprung über diesen befördern, und glitt ohne aus der Ruhe zu kommen von dessen Rücken direkt auf die kleine vom Schatten einer Wolke verdeckte Insel vor die dunkle Gestalt.&lt;br /&gt;
Der Blick zweier großer violetter Augen legte sich auf sie, als ihre eigenen Augen sich langsam erst dazu überwinden mussten die ungewöhnlichen Pfoten, die einer Mischung aus Menschenfüßen und Bärentatzen zu entsprechen schienen, und dann den im Schatten liegenden Körper hinauf bis zu den Augen des Wesens zu betrachten. Als sich der Blick der zwei Wesen traf, stockte dem Mädchen der Atem und für einen Moment fühlte sie die bodenlose Wut des Schattens vor ihr. Erst nach einigen Momenten fiel ihr auf, dass sich der [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] neben ihr vor dem Wesen verneigte und so tat sie es ihm schnell und etwas überhastet gleich.&lt;br /&gt;
„Es ist lange her [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Bai Hu]].“ Ertönte die Stimme des Wesens schneidend wie der Wind im Herbst sofort, als sich [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] verneigt hatte, als ob das Wesen darauf gewartet hätte.&lt;br /&gt;
„Xinglu.“ Antwortete der [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] schlicht, aber ehrerbietend.&lt;br /&gt;
„Sag mir, warum muss mein Hain die Füße dieser Kreatur ertragen? Warum beschütztest du es vor meinem Urteil?“&lt;br /&gt;
„Weil ich versprach sie zu beschützen und ihr zu helfen, weil sie mit deinem Urteil über die Menschen des Dorfes nichts zu tun hatte und weil die Menschen nicht das sind, was du in ihnen siehst.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Xinglu’s Urteil betrifft alle Menschen!“ Ertönte die wütende tiefe Stimme der riesigen [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Schildkröte]], als sich diese aus dem See erhob und geschwind auf die Insel neben den Schatten schob.&lt;br /&gt;
„Und warum maßt du es dir an ein Urteil über Xinglu’s Urteil zu fällen [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Bai Hu]]?“&lt;br /&gt;
Der [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] atmete tief ein, um zu einer Antwort auf den Angriff [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Xuan Wu]]’s anzusetzen, aber die Stimme des Schattens ließ ihn innehalten.&lt;br /&gt;
„Ich habe [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Bai Hu]]’s Gründe gehört und im Moment soll mir dies reichen.“ Der Blick der violetten Augen richtete sich wieder auf [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]]. „Nun erzähl mir deinen Namen kleine Kreatur und begründe mir, warum du ein Wesen vor meinem Urteil bewahrtest.“&lt;br /&gt;
Aber dem Mädchen stockte der Atem abermals, als es nun die volle Aufmerksamkeit auf sich lasten fühlte. Nervös spielte sie mit ihren Daumen und hatte ihren Blick gen Boden gerichtet, als sie endlich die Kraft fand zu antworten:&lt;br /&gt;
„Mein Name ist [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]]… Und ich wollte einfach nicht zulassen, dass ein kleines hilfloses Wesen vor meinen Augen stirbt, weil ich nicht eingriff… Nicht noch einmal…“ Bilder des roten [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]]s schossen aus ihrem Gedächtnis hervor und trieben ihr Tränen der Trauer in die Augen.&lt;br /&gt;
„Nicht noch einmal?... Ich muss jeden Tag dabei zusehen, wie kleine hilflose Wesen vor meinen Augen sterben, weil andere Wesen maßlos leben wollen… Nicht noch einmal… Ich kann es nicht fassen… Was weißt du kleine Kreatur denn schon von Leben und Tod?“&lt;br /&gt;
Die Stimme des Schattens, war sie zuvor schon schneidend gewesen, hatte sich nun auch noch gleich einem Orkan erhoben und donnerte ehrfurcht erregend über den Hain, so dass ein jeder, der sie vernehmen konnte, den Kopf einzog und still ausharren wollte, bis der Sturm vorbei war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Sie weiß so viel wie man eben in einem Leben in der Natur lernen kann.“ Erschallte auf einmal eine hohe Stimme, die vom Himmel zu kommen schien. „Sie hat die tägliche Furcht und Ungewissheit gespürt, hat die Freuden über die einfachsten Dinge genossen und die Trauer über den Verlust der wertvollsten Dinge erlebt. Maßt du dir nun schon an das Recht auf Trauer und Schmerz gepachtet zu haben Xinglu?“&lt;br /&gt;
Und plötzlich landete direkt hinter [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] ein großer [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]], von dessen Federkleid sich ein paar rote Federn lösten und langsam um das Mädchen herum zu Boden glitten. Beim Anblick dieser Federn schossen dem Mädchen nur noch mehr Tränen in die Augen und sie befürchtete, dass ihr Kopf ihr einen Streich spielen würde, denn diese Federn würde sie überall wiedererkennen.&lt;br /&gt;
„Bist du so verbittert Xinglu, dass du nicht einmal erkennst, dass dieses Mädchen erst einige wenige Sommer alt ist, aber durch das Leben und die Reise in der Natur viel schneller gealtert und gewachsen ist? Erkennst du nicht, was du vor dir siehst?“&lt;br /&gt;
„[[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Zhu Que]]… worauf willst du hinaus? Erklär dich, wenn du dich schon einmal zu uns auf den Boden herablässt!“ Donnerte der Schatten abermals entgegen.&lt;br /&gt;
„Die Natur selber hat [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] auf ihrer Reise geholfen und sie wachsen lassen, um sie auf das kommende vorzubereiten. Willst du als Wächter und Aspekt dich nun gegen den Willen der Natur stellen?“&lt;br /&gt;
Ein tiefes Rauschen war zu hören, als der Schatten sich zu [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] hinab beugte und zielsicher ihrem Gesicht entgegen atmete und sie näher betrachtete. Hätte das Mädchen dies normalerweise als sehr unangenehm empfunden und sich scheu weggedreht, so blieb sie wie angewurzelt stehen und betrachtete sich stattdessen ebenfalls eingehend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie hatte vor Wochen, vielleicht vor Monaten sogar aufgehört sich selber zu betrachten und so war ihr nie aufgefallen, dass ihr Körper in ihren einstmals kindlichen Augen riesige Züge angenommen hatte. Sie war stark gewachsen, hatte wahrscheinlich Kigiku eingeholt und noch ein wenig weiter gewachsen. Unter ihrer Jacke wölbten sich zwei Hügel nach außen, deren Maße wohl noch wachsen würden, wenn sie sich wieder einigermaßen ernähren würde. Auch ihr Haar war immer länger geworden und glich der goldenen Mähne eines Löwen. War sie vor ihrer Reise noch ein normales 10 Jahre altes Mädchen gewesen, so glich ihre Statur nun mehr der einer 15jährigen.&lt;br /&gt;
Sie kam aus dem Staunen nicht mehr heraus und verlor ob dieser Erkenntnis auch für einen kurzen Moment den Gedankengang, der ihr zuvor die Tränen in die Augen getrieben hatte. Aber dann brachte ihn eine rote Feder, die direkt vor ihren Füßen lag, wieder zurück.&lt;br /&gt;
„Du bist doch der kleine rote [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]] oder? Du lebst?“ Hauchte sie mit nach oben gerichteten Gesicht dem Kopf des gewaltigen [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]]s entgegen, der hinter ihr saß und dessen Oberkörper über ihr aufragte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===11. Kapitel===&lt;br /&gt;
„Ja [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] ich lebe.“ Antwortete der [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]] mit sanfter Stimme, so dass [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] fast der Meinung war ein Lächeln auf dem weit entfernten Gesicht erkennen zu können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Nicht nur ergreifst auch noch du Partei für diese Kreatur, sondern du kennst sie auch noch [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Zhu Que]]? Was geht hier vor?!“ Schaltete sich die schwarze [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Schildkröte]] erneut ein und der große [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]] holte tief Luft, um zu einer Erklärung anzusetzen.&lt;br /&gt;
„Dass ihr es nicht vernommen habt, wundert mich nicht, aber vor fast einem Jahr vernahm ich die Klagen eines kleinen Baches weit im Westen. Als ich mich ihm näherte und ihn fragte, was es mit seinen traurigen Worten auf sich habe, erzählte er mir von seinem Fehler. Er habe, so berichtete er mir, in dem Versuch ein kleines Mädchen mit blondem Haar aufzumuntern einen alten Wanderer zu dieser gelockt, damit dieser sie mit seinen Geschichten aufmuntern könne. Als der Wanderer dem Mädchen von dem Waldgott erzählte, schnappte dieses sich seine Sachen und lief los, um den Waldgott zu finden und um Hilfe zu bitten. Aber wie sollte ein kleines Mädchen alleine überleben?&lt;br /&gt;
Ich beschloss also dem Bach zu helfen und dem Mädchen beizustehen. So begleitete ich [[Wichtige_Personen_in_Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]], das Mädchen aus der Geschichte des Baches, als kleiner [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]] und lehrte sie durch mein Beispiel vom Leben in der Natur.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als der Herbst kam und die Zeit meiner Herrschaft sich dem Ende entgegen neigte, traf ich [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Bai Hu]] und bat ihn mir zu helfen. Fortan übernahm er es [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] zu begleiten, nachdem wir es so haben aussehen lassen als ob ich durch die Krallen [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Bai Hu]]’s gestorben wäre.&lt;br /&gt;
Während wir uns aber um [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] kümmerten, bemühte sich die Natur selber ebenfalls um [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]], half ihr beim Wachsen, beim Verstehen und beim Leben. Schon bald hätte sie uns nicht mehr gebraucht, aber wir waren zu neugierig auf das, was kommen könnte.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lange Zeit herrschte Stille, während der Schatten [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] eingehend musterte. Schließlich aber erhob er die Stimme, deren Worte er scheinbar direkt an [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] richtete.&lt;br /&gt;
„Würde ich dich am liebsten auf der Stelle zertreten für den Verstoß gegen mein Urteil, für die Schritte auf dem Boden meines Haines und für die Anmaßung, in der sich jene zwei auf deine Seite stellten und dich beschützten, so kann ich doch das Wirken der Natur an und in dir sehen.&lt;br /&gt;
Nun stelle ich dir also folgende Frage: Würdest du das Dorf, deren Bewohner dir in der letzten Woche Obdach gewährten, verlassen und zulassen, dass ich es mitsamt seiner Bewohner vernichte, wenn ich dafür deine Schwester Kigiku heile?“&lt;br /&gt;
[[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]]s Augen weiteten sich bei diesem Angebot genau so sehr wie sich die Augen des [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]]s und des [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]]s vor Wut verengten. Beide waren außer sich vor Zorn über die Hinterlist der Worte ihres Gottes, aber keiner von beiden hatte das Recht den Mund zu öffnen.&lt;br /&gt;
„Woher weißt du von Kigiku?“ Antwortete [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] stockend, woraufhin der Schatten lediglich tiefkehlig lachte.&lt;br /&gt;
„Ich weiß viele Dinge. Nun aber entscheide dich und lass dich nicht davon einnehmen, dass du deine Schwester nicht mehr lebendig antreffen würdest, wenn du dich jetzt auf den Rückweg begibst.“ Woraufhin der Schatten erneut lachte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===12. Kapitel===&lt;br /&gt;
Immer mehr Tränen schossen [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] in die Augen, ließen diese nach und nach überquellen und liefen dann eine nach der anderen die Wangen des Mädchens hinab, bis sie sich von diesen lösten und gen Boden fielen. Die kommende Entscheidung war die schwerste, die sie jemals hatte treffen müssen und es war der erste Moment, in dem sie ihre Reise in Frage stellte.&lt;br /&gt;
„Ich… Die Menschen sollen leben.“ Brachte sie schluchzend hervor und sah gleichzeitig ihre kranke Schwester vor ihren Augen, deren endgültiges Todesurteil sie nun unterschrieben hatte und die sie wohl nie wieder sehen würde.&lt;br /&gt;
„Was?!? Du maßt es dir an…?!?“ Donnerte die Stimme des Schattens wieder hervor, wurde aber von [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Bai Hu]] abrupt unterbrochen.&lt;br /&gt;
„Sie hat sich entschieden Xinglu. Hör auf mit deinen Spielen und sieh ein, dass du dich geirrt hast.“&lt;br /&gt;
„Gut, ich stehe zu meinem Wort. Aber ich habe nirgends von dem Leben des Mädchens geredet. Sie hat sich meinem Urteil entgegen gestellt und muss nun die Konsequenzen tragen!“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schreckhaft atmete [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] ein und schaute mit geweiteten Augen auf den Schatten vor sich.&lt;br /&gt;
„Aber ich darf nicht ohne Weiteres nehmen, was die Natur gewährt hat… Also wirst du dir dein Leben verdienen müssen kleines Mädchen. Schließe die Augen und lass mich sehen, ob der Geist der Natur wirklich in deinen Knochen steckt.“&lt;br /&gt;
Und so sehr [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] auch dagegen ankämpfte, ihre Augenlider schoben sich unweigerlich vor ihre Pupillen und schon bald verschwammen die Bilder vor ihren Augen und die Gedanken in ihrem Kopf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie spürte weiches feuchtes Gras zwischen ihren blanken Zehen und eine Eule schickte ihren Ruf durch die Luft vorbei an ihren Ohren. Als sie die Augen langsam öffnete, sah sie sich inmitten eines großen Waldes stehen, deren Bäume genauso wie der Wald selber kein sichtbares Ende zu haben schienen. Alles an dem Wald wirkte merkwürdig urtümlich und erinnerte sie an die riesigen Bäume, die sie in der Nähe des Wasserfalls und des Haines gesehen hatte.&lt;br /&gt;
Erneut riss sie der Schrei der Eule aus den Gedanken und ließ in diesen Platz genug für die Erkenntnis, dass die Sonne gerade untergegangen war und die Schatten im Wald immer mehr die Oberhand gewannen.&lt;br /&gt;
Und dann spürte sie es, eine Präsenz im Schatten und der Blick unsichtbarer Augen auf ihrem Rücken. Die feinen Härchen auf ihrem Nacken stellten sich auf, sie machte einen zaghaften Schritt nach hinten und drehte sich dann plötzlich herum um loszurennen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===13. Kapitel===&lt;br /&gt;
Der Wind pfiff ihr ins Gesicht, sauste ihr um die Ohren und ließ den Klang seiner Stimme in diesen erklingen. Immer wieder schlugen ihr kleinere Äste, die sie nicht rechtzeitig bemerkt hatte, gegen den Körper und hinterließen an diesem immer mehr kleine Schnitte aus denen schon bald feine Bluttropfen hervorquollen. Schneller und schneller lief [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] durch den dunklen Wald, der sein wunderschönes Kleid abgelegt hatte und ihr nun seine dunkle und gefährliche Seite zeigte.&lt;br /&gt;
Wie konnte dies nur derselbe Wald, derselbe Ort sein, der sie mit den ersten Bildern verzaubert hatte? Fragte sie sich, als sie sich in Sicherheit wähnend an einen Baum lehnte und umschaute. Schon seit einiger Zeit hatte sie die Präsenz in ihrem Rücken nicht mehr gespürt. Sollte sie dieses Etwas wirklich abgehängt haben? Sie schaute sich nervös um, ließ den Blick ihrer Augen durch die Dunkelheit wandern und versuchte ihr pochendes Herz zu beruhigen. Es war schwer in der Dunkelheit überhaupt etwas auszumachen und immer wieder machte ihr Herz einen furchtsamen Sprung, wenn die Schatten der Bäume ihr obskure Wesen, die mit langen feingliedrigen Armen in der Dunkelheit zu tanzen schienen, vorspielten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Plötzlich blitzte in der Dunkelheit etwas auf. Noch bevor sich die Härchen auf ihrem Nacken aufstellen konnten, war sie schon wieder los gerannt und hetzte durch den Wald. Das Blut, das sich in der kurzen Zeit der Rast auf ihrer Haut gesammelt hatte, wurde vom Gegenwind weggeweht und hinterließ eine feine rote Spur, der man viel zu leicht folgen konnte.&lt;br /&gt;
Wie sollte sie nur dem Schrecken, der mit Sicherheit den Tod bringen würde, entkommen? Wie sollte sie den Anbruch des Tages und das erste Licht, das die Schatten vertreiben würde, nur wieder erleben? Und wie sollte auch nur ein Mensch in dieser schrecklichen Umgebung überleben können?&lt;br /&gt;
Völlig außer Atem rannte das Mädchen dennoch weiter. Immer, wenn sie die Gefahr gegen einen Baum zu laufen ignorierend einen Blick über die Schulter warf, konnte sie einen formlosen Schatten im Schatten sehen, der der blutigen Spur folgte. Nein sie wunderte sich nicht mehr, dass die Menschen sich vor dieser Umgebung fürchteten und die Natur verändern wollten, um in ihr zu überleben. In dieser schrecklichen Umgebung würden sie nie anders überleben können!&lt;br /&gt;
„Vieles, das auf den ersten Blick schrecklich wirkt, ist nur ungewohnt für die Augen.“&lt;br /&gt;
Ertönte plötzlich die raue Stimme des alten Mannes in ihrem Kopf und sie erinnerte sich an die vielen Stunden, in denen er ihr eigentlich nur von der Natur erzählte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„ Ein Wolf tötet nicht, weil er grausam sein möchte. Ein Wolf tötet, weil er überleben will. Der Wille zu Überleben ist das, was uns alle – selbst die Pflanzen – vereint.“&lt;br /&gt;
Aber dieses Ding, was auch immer es ist, ist böse! Das konnte sie deutlich spüren. Sie konnte spüren wie es Millimeter um Millimeter näher kam, sich wieder zurückfallen ließ und dann wieder langsam näher kam. Und das alles nur, um mit ihr zu spielen, um ihr den Schrecken in Mark und Bein zu jagen!&lt;br /&gt;
„Wahre Boshaftigkeit gibt es in der Natur nicht. Sie ist eine Erfindung der Menschen, um die Natur zu verteufeln.“&lt;br /&gt;
Aber sie konnte das Böse in diesem Ding eindeutig spüren. Und inmitten dieser schrecklichen Umgebung war niemand, der ihr helfen konnte. Sie war alleine.&lt;br /&gt;
„Niemals bist du alleine. Stets wirst du einen Baum, eine Blume oder zumindest einen Grashalm in der Nähe finden. Deine Mutter wird immer da sein und dich beschützen.“&lt;br /&gt;
Und auf einmal blieb [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] stehen. Langsam drehte sie sich zur Seite und legte die Stirn gegen die Rinde eines der riesigen Bäume. Wie hatte sie nur diese sanften Riesen verteufeln können? Wie hatte sie nur diese Umgebung als schrecklich bezeichnen können?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie schloss die Augen und wartete auf die Schritte, die sich sicher bald nähern und ihren Tod bedeuten würden. Aber sie würde nicht mehr rennen. Sie vertraute auf ihre Mutter und legte ihr Leben in deren Arme.&lt;br /&gt;
Und dann hörte sie ein leises Flüstern.&lt;br /&gt;
„Wie sich die Arme an mich lehnt. Oh du Arme, hör auf zu weinen.“&lt;br /&gt;
„Das sind keine Tränen, das ist Blut. Bist du zu hölzern geworden um den Unterschied zu merken?“&lt;br /&gt;
„Sie blutet? Warum denn nur?“&lt;br /&gt;
„Weil selbst kleine Äste die weiche Haut zerschneiden können.“&lt;br /&gt;
„Schau nur wie sie zittert.“&lt;br /&gt;
„Wie gerne würde ich ihr helfen.“&lt;br /&gt;
„Ich auch.“&lt;br /&gt;
„Ich auch.“&lt;br /&gt;
„Aber sie kann uns nicht hören.“&lt;br /&gt;
„Wir können sie nicht trösten.“&lt;br /&gt;
„Wir können sie nicht beschützen.“&lt;br /&gt;
„Würde sie uns nur hören können.“&lt;br /&gt;
„Wieso kann sie uns nicht hören?“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Ich kann euch hören!“ Schrie [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] mit all ihrer Kraft. „Bitte helft mir!“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Sie kann uns hören?“&lt;br /&gt;
„Sie möchte unsere Hilfe?“&lt;br /&gt;
„Wie lange ist es her?“&lt;br /&gt;
„Sollen wir singen?“&lt;br /&gt;
„Ja lasst uns singen!“&lt;br /&gt;
„Ja..Singen!“&lt;br /&gt;
Und plötzlich schwoll das Flüstern, war es zuerst noch leise und kaum zu hören gewesen, immer weiter an, gewann an Stärke und glich schon bald einem Orkan aus unterschiedlichen Stimmen, die durcheinander riefen. Nach und nach hörten die Stimmen auf zu rufen und fingen stattdessen an leise zu summen. Das Summen wurde immer lauter, übertönte schließlich die letzten Stimmen und brachte mit seinen tiefen Tönen [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]]s Innere sanft zum vibrieren.&lt;br /&gt;
Eine tiefe und warme Stimme erschallte, sang von den Strahlen der Sonne und den Tränen des Mondes und plötzlich setzten alle Stimmen in dieses Lied mit ein.&lt;br /&gt;
Es war das Lied der Schöpfung, die Erzählungen des ersten Baumes, der als Knospe miterlebt hatte wie Mond und Sonne von den Göttern auseinander gerissen wurden und fortan nie wieder zusammen sein und zugleich erstrahlen durften. Um wenigstens die Wärme des anderen und dessen Spiegelbild für wenige Momente zu erhaschen, nachdem dieser schwinden musste, erschufen die Zwei die Natur und die Wärme der Sonnenstrahlen sowie die Liebe in den Mondtränen hauchten der kargen Erde Leben ein.&lt;br /&gt;
Der Erste aber, der stark genug gewesen war vor all diesem bereits als Knospe den Boden zu durchbrechen, wuchs und wuchs bis er groß und prächtig war. Er war der Stärkste von allen und schließlich hob ihn der Mond aus der Erde und gab ihm die Fähigkeit zu wandern. So wurde der Erste als Xinglu, der Wanderer, bekannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Sie ist eingeschlafen.“&lt;br /&gt;
„Sie ist sicher.“&lt;br /&gt;
„Der Schatten ist fort.“&lt;br /&gt;
Das Flüstern der Bäume, sehr zaghaft und leise um das Mädchen nicht zu wecken, flog einige Zeit später dem Winde gleich wieder durch die Luft.&lt;br /&gt;
„Sie muss zurück.“&lt;br /&gt;
„Ja das muss sie.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===14. Kapitel===&lt;br /&gt;
„Hört ihr das? Sie singen! Sie singen für das Mädchen, sie singen für [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]]!“ Stellte die große [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Schildkröte]] fassungslos fest, während sie sich im Kreis drehte und dem Lied der Bäume lauschte.&lt;br /&gt;
Das Geräusch des schabenden Panzers zusammen mit den Worten aus tiefer Kehle drangen durch die Schleier des Schlafes und holten [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] aus diesem empor.&lt;br /&gt;
„Sie kommt zu sich. Sie hat überlebt!“ Ertönte die Stimme des [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]]s ganz nah vor [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]]s Gesicht. Und als sie die Augen öffnete, sah sie die Gesichter des [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel - Suzaku|Vogel]]s und des [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]]s dicht über ihrem eigenen schweben und sie mit besorgten Blicken anschauten, bevor sie anfingen breit zu lächeln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Wo bin ich?“ Murmelte sie schlaftrunken, während sie sich den Schlaf aus den Augen rieb.&lt;br /&gt;
„Du bist im Hain des Waldgottes. Du hast geschlafen und wurdest im Traum auf die Probe gestellt.“&lt;br /&gt;
Antwortete [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Bai Hu]], der sich mit einem langgestreckten Seufzer anscheinend nach einer halben Ewigkeit wieder legte und sich wohlig streckte.&lt;br /&gt;
„Habe ich bestanden?“&lt;br /&gt;
[[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Zhu Que]] öffnete den Schnabel, anscheinend um antworten zu wollen, aber die tiefe Stimme Xinglu’s unterbrach ihn.&lt;br /&gt;
„Du hast mehr als das.“ Der riesige Schatten bewegte sich zum ersten Mal, seitdem [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] im Hain war, und schob sich langsam in das fahle Licht des Mondes.&lt;br /&gt;
„Niemals hätte ich erwartet, dass sie für dich singen würden. Niemals hätte ich erwartet, dass sie dieses Lied anstimmen würden.“&lt;br /&gt;
Murmelte das Wesen, dessen Körperbau dem eines Menschen glich, nur glichen Hände und Füße mehr einer Mischung aus Menschenhand und Bärentatze und die Haut schien aus einer rissigen und vor Alter schon schwarz gewordenen Baumrinde zu bestehen. Das Gesicht schließlich war dem eines Hirsches nachempfunden, nur dass sich Flechten aus großen Baumblättern vom Kopf über die Schultern des Wesens ergossen.&lt;br /&gt;
„Sie sangen von dir nicht wahr?“ Fragte [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] das Wesen, dessen große Augen von großer Trauer sprachen.&lt;br /&gt;
„Ja. Ich habe dieses Lied geschrieben und es einem jeden Baum früher vorgesungen, wenn er noch klein und schwach war. Das Lied half ihnen zu wachsen und den Gezeiten zu widerstehen, so dass sie fast so groß wurden wie ich einst. Deswegen nennt man es auch das Baumlied. Früher kannte es ein jeder Baum.“&lt;br /&gt;
„Deswegen sind die Bäume in der Nähe des Haines also so groß und der Winter dem Hain so fern!“&lt;br /&gt;
„Früher waren alle Bäume so groß. Damals wanderte der Wanderer noch jeden Tag über die Erde und sang zu jedem Baum.“ Mischte sich eine raue Stimme plötzlich ein und alle, egal ob Mensch, Tier oder Gott wandten dem Ursprung der Stimme den Kopf zu.&lt;br /&gt;
Ein alter Mann kam mit hinkenden Schritten über die Wiese dem See und der Insel entgegen und winkte dem Mädchen entgegen, das die Augen vor Staunen weit aufgerissen hatte.&lt;br /&gt;
„Du? Was machst du denn hier?“ Rief sie ihm entgegen. Anstatt aber eine Antwort des Mannes zu erhalten, erklang die Stimme des Waldgottes.&lt;br /&gt;
„[[Geschichte von Taki#Der blaue Drache – Seiryu|Quing Long]]. Jetzt wundert mich gar nichts mehr. Hast du [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] beigebracht zu den Bäumen zu sprechen?“&lt;br /&gt;
„Ich habe ihr lediglich von der Natur erzählt Xinglu. Alles Weitere hat sie selber erlernt.“&lt;br /&gt;
„[[Geschichte von Taki#Der blaue Drache – Seiryu|Quing Long]]?“ Verwirrt schaute [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] zwischen dem Alten und Xinglu hin und her.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf dem Gesicht des Alten aber, der am nahen Ufer des Sees angelangt war, bildete sich ein Lächeln und plötzlich erhob sich an derselben Stelle, an der der Alte soeben gestanden hatte, ein großer [[Geschichte von Taki#Der blaue Drache – Seiryu|blauer Drache]] in die Luft, nur um neben Xinglu wieder zu landen.&lt;br /&gt;
„Du hast es schon immer geliebt dich zu verkleiden.“ Murmelte die [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Schildkröte]].&lt;br /&gt;
„Du musst verstehen, dass ich dir nicht die Wahrheit zeigen durfte [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]]. Ich bin der Letzte der Vier und Erster des Kreises. [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Xuan Wu]], [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Zhu Que]], [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Bai Hu]] und ich, [[Geschichte von Taki#Der blaue Drache – Seiryu|Quing Long]] sind die 4 Wächter des Waldgottes und die ersten der Tiere, zu denen er wie zu den Bäumen sang. Ein jeder von uns ist die Inkarnation einer der Jahreszeiten. Ich bin der Frühling, [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Zhu Que]] ist der Sommer, [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Bai Hu]] ist der Herbst und [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Xuan Wu]] ist der Winter. Einst wandelten wir an der Seite Xinglu’s über die Erde. Als er sich aber veränderte, wandten drei von uns ihm den Rücken zu und nur[[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Xuan Wu]] blieb bei ihm.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Aber was habe ich damit zu tun? Ich wollte doch nur Kigiku retten.“&lt;br /&gt;
„Und in diesem einfach Streben hast du es geschafft mich an die Anfänge und das Gute in euch Menschen zu erinnern. Ich war es, der dich im Wald der Träume gejagt hat und hätten dir die Bäume nicht geholfen, so hätte dein Herz schließlich vor Angst aufgehört zu schlagen. Als aber die Bäume anfingen zu singen, da erinnerte ich mich. Sie sangen aber nicht nur von mir, sondern auch von dir. Sie sangen davon wie viel Angst du in der Dunkelheit hast, was für einen Weg du zurücklegen musstest und wie gerne sie dir helfen würden. Und mit jedem Wort verflog mein Hass und ich fing an euch Menschen zu verstehen.“&lt;br /&gt;
„Ich habe gar nicht gehört, dass sie von mir sangen. Hat diese wunderschöne tiefe Stimme etwa auch über mich gesungen?“&lt;br /&gt;
„Wunderschöne tiefe Stimme?“ Schaltete sich [[Geschichte von Taki#Der blaue Drache – Seiryu|Quing Long]] plötzlich ein und wechselte einige Blicke mit den drei anderen, während Xinglu die violetten Augen geschlossen hatte.&lt;br /&gt;
„Sie hat dich singen hören Xinglu? Wie ist das möglich? Du hast schon so lange nicht mehr gesungen.“ Brummte [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Bai Hu]] verdutzt.&lt;br /&gt;
„Sie erinnern sich noch immer daran wie ich zu ihnen sang. Und aus der Erinnerung heraus haben sie meine Stimme scheinbar beschworen. Es ist zu lange her, dass ich zu ihnen gesungen haben, und ich habe kein Recht zu ihnen zu singen bei all dem, was ich getan habe.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Das stimmt nicht! Sie reden stets miteinander und die Ältesten von ihnen erzählen den Jüngeren von deinem Lied. Sie kennen es alle und werden es nie vergessen.“&lt;br /&gt;
„Mir fehlt aber die Kraft zum Wandern. Hass und Zorn haben meine Beine schwer werden lassen.“&lt;br /&gt;
Er wandte sich von dem weißen [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] ab und dem Mädchen zu.&lt;br /&gt;
„Nein ich hörte keine tiefe Stimme, sondern eine hohe. Ich hörte die Stimme eines jungen [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Drachen]]n, der mich furchtlos anbrüllte. Die Bäume sangen von dem gelben Schuppenkleid des [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Drachen]]n und von der Wärme im Herzen dieses Wesens.&lt;br /&gt;
[[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] sie sangen von dir und es war so viel Wahrheit in ihren Worten, die ich erst jetzt vernehmen konnte.“&lt;br /&gt;
„Warum guckst du so traurig Xinglu? Was hast du vor? Was hat das zu bedeuten?“&lt;br /&gt;
Fragte das Mädchen nun sichtlich besorgt um den Waldgott.&lt;br /&gt;
„Es ist Zeit für mich das Geschenk, das mir der Mond einst gab, zurück zu geben. Ich habe meine Pflicht gegenüber meinen Brüdern und Schwestern vergessen und sie zu lange warten lassen. Ich sehne mich nach Ruhe [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]].“&lt;br /&gt;
Die Züge des Wesens erhellten sich und die Risse in der dunklen Rinde schlossen sich immer mehr.&lt;br /&gt;
„Die Zeit des Wanderers ist vorbei. Zu lange habe ich mich dagegen gewehrt einzusehen, dass die Welt mich nicht mehr braucht. Es ist nun an der Zeit, dass die Jüngeren auf sich aufpassen. Vieles wird sich verändern, aber wenn ich höre wie die Bäume für dich singen, so bin ich mir sicher, dass es nicht nur schlecht sein wird.“&lt;br /&gt;
„Willst du uns wirklich verlassen Xinglu? Was sollen wir ohne dich machen? Was sollen wir alleine machen?“ Rief [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Zhu Que]] mit Trauer in der Stimme.&lt;br /&gt;
„Helft dem gelben [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Drachen]]n bei der Wahrung dessen, was wir einst zusammen auf unseren Reisen verbreiteten. Natürlich nur, wenn du willst [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]].“&lt;br /&gt;
Das Mädchen schaute in die großen violetten Augen und auf die immer heller werdende Rinde, durch die von Minute zu Minute mehr Leben zu pulsieren schien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Was genau meinst du?“&lt;br /&gt;
„Vieles, was einst gut war, ist zerstört. Du hast mir aber gezeigt, dass nicht alles zerstört ist. Ich frage mich, ob sich Sonne und Mond so fühlten, als sie mich erblickten und das Leben erschufen….&lt;br /&gt;
Ich werde das Wandern aufgeben und wieder nur ein Baum sein, ein Baum der mit seinen Brüdern singt. Gerne werde ich von dem kleinen Mädchen singen, das zum [[Geschichte von Taki#Der_Gelbe_Drache|gelben Drachen]] wurde, der den Beginn einer neuen Zeit darstellt.&lt;br /&gt;
Ich würde gerne dabei zusehen, wie ein kleines Mädchen die Wunden, die ein alter Baum geschlagen hat, schließt und dabei hilft, dass wieder mehr Menschen das Lied der Bäume hören.“&lt;br /&gt;
[[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] konnte die Trauer in dem Wesen vor sich so deutlich spüren, dass es ihr die Sprache verschlug. Aber nicht nur Trauer, sondern auch Freude über die Erlösung konnte sie spüren. Es hatte nicht lange gedauert bis ihre Augen sich mit Tränen gefüllt hatten, so dass sie lediglich nicken konnte.&lt;br /&gt;
Der Waldgott lächelte sie voller Wärme an und streckte sich dann zu seiner vollen Größe aus. Ein wohliges Seufzen entfuhr ihm, als die alten Glieder sich zum beinahe letzten Mal bewegten und er sich mit stummen Gesten von seinen vier Freunden verabschiedete, die auf ihre Art viel treuer waren als er es je bis zu diesem Moment vermutet hatte. Dann legte er die letzten Schritte bis zum Mittelpunkt der kleinen Insel zurück, streckte sich erneut und seufzte dabei langgezogen.&lt;br /&gt;
Ein Rascheln und Rauschen war zu hören, als sich riesige Wurzeln in den Boden gruben und gewaltige Äste in die Höhe streckten. So schnell geschah alles, dass nur wenige Momente später sich dort, wo noch eben die Gestalt des Waldgottes gestanden hatte, ein gewaltiger Baum in die Höhe streckte und seine riesigen Äste weit über den See hängen ließ. Das gewaltige Blätterdach des Baumes erstreckte sich über den gesamten Hain und schützte diesen gleich einer Decke.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Epilog===&lt;br /&gt;
So verlor der Waldgott seinen Namen und war wieder nur der Erste. Im selben Moment aber erschallte zum ersten Mal seit langer Zeit die tiefe Stimme des Waldgottes und sang begleitet von vielen seiner Brüder das Lied des gelben [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Drache]]ns, so wie es hier geschrieben steht.&lt;br /&gt;
Lieder aber sind die älteste Form des Übernatürlichen und oft findet man in ihnen bereits einen Teil der Zukunft beschrieben. So erfuhr der kleine Bach, an dem das Lied begann, davon wie [[Geschichte von Taki#Der gelbe Drache|Hiwa]] begleitet von [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Zhu Que]], [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Bai Hu]], [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Xuan Wu]] und [[Geschichte von Taki#Der blaue Drache – Seiryu|Quing Long]] in das Dorf am Rand des großen Waldes kam und sowohl von dem Waldgott als auch von dessen Bedauern erzählten. Die Dorfbewohner hörten gerne den Geschichten dieser ungleichen Gruppe zu, ließen sich von diesen verzaubern und wollten alsbald den riesigen Baum selber sehen. Manche von ihnen blieben dort, andere verließen den Ort wieder, nur um von dessen Pracht zu erzählen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So gründete sich schon bald unter dem schützenden Dach des Waldgottes ein kleines Dorf. Die vier Wächter, die es nun als Aufgabe ansahen neben dem Waldgott auch noch das Dorf und [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] zu beschützen, blieben bei den Menschen und halfen dem Mädchen dabei zu beschützen, zu trösten, zu beruhigen, zu lenken und vor allem zu erzählen und zu singen.&lt;br /&gt;
Zwei Jahre später, als die ersten Schneeflocken vom Himmel fielen und die mittlerweile zur jungen Frau herangewachsene [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] an die stürmische Nacht erinnerten, in der sie zum ersten Mal von dieser Welt erfuhr, wenn auch nur reichlich verwirrende Bruchstücke, stapfte eine vermummte Gestalt den schmalen von den Bewohnern angelegten Weg zum Hain empor.&lt;br /&gt;
Eine helle Stimme, ihr merkwürdig bekannt aber doch in den Wirren der Erinnerungen verloren, riss [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] aus den Erinnerungen und ließ sie von ihrem Platz am Rande des Sees aus in die Richtung der Gestalt sehen. Ihre Augen weiteten sich und füllten sich als bald mit Tränen, während ihre Füße über den von feinen Schneeflocken bedeckten Boden regelrecht flogen und sie in die weit geöffneten Arme der ihr entgegenlaufenden Kigiku trugen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Bach plätscherte fröhlich, als er von der Wiedervereinigung der Schwestern hörte und weigerte sich im kommenden Winter vehement dagegen zu erstarren und einzufrieren, so groß war seine Freude. Erst die tiefe Stimme des Waldgottes aus der Ferne sorgte dafür, dass er sich beruhigte und als der Bach langsam erstarrte und für den Winter einschlief, freute sich der Waldgott über jenes letzte Geschenk, das er den Menschen und besonders seiner [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] geben konnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Wichtige Personen und Wesen aus Legenden und Sagen=&lt;br /&gt;
Hier sind wichtige Personen aus der Geschichte oder Legenden/Sagen von Takigakure aufgelistet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Dorfoberhäupter [[Takigakure]]s===&lt;br /&gt;
Hier sind die wichtigsten, verstorbenen Dorfoberhäupter von Takigakure aufgelistet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Ieyasu Kagetoya====&lt;br /&gt;
Ieyasu Kagetoya das erste große [[Dorfoberhaupt|Oberhaupt des Dorfes]] [[Takigakure]]. Nach dem Fall [[Geschichte_von_Taki#Kakuzu|Kakuzus]] bei dem der gesamte damalige Ältestenrat verstarb, übernahm er nicht nur die Macht im [[Gesellschaft_in_Taki#Kagetoya|Kagetoya]] -Clan sondern auch im Dorf selbst.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Er galt als mächtiger Shinobi und entsprechend dem Ruf der [[Gesellschaft_in_Taki#Kagetoya|Kagetoya]] als großartiger Krieger. &lt;br /&gt;
Durch seine Autorität und auch teilweise durch Furcht vor seiner Rache stellte er einen sehr wackeligen Frieden in [[Takigakure]] her.&lt;br /&gt;
Er führte damals die grundlegende Struktur des heutigen Militärs in [[Takigakure]] ein, auch wenn dieses im Laufe der vielen Dynastien überarbeitet wurde, ist es grundlegend immer noch das System nach dem die [[Gesellschaft_in_Taki#Kagetoya|Kagetoya]] Krieg führen und sich organisieren.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der [[Gesellschaft_in_Taki#Kagetoya|Kagetoya]] galt als streng, aufbrausend und ein wenig tyrannisch, außerdem erzählt man sich, dass er ein begabter, wenn auch gerne riskant agierender, Stratege sei, was letztlich zu seinem Sturz führte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Shingen Shiazu====&lt;br /&gt;
Shingen Shiazu, das zweite große [[Dorfoberhaupt|Oberhaupt des Dorfes]] [[Takigakure]], galt ebenso wie sein Vorgänger [[Geschichte_von_Taki#Ieyasu_Kagetoya|Ieyasu Kagetoya]] als begabter Shinobi und Stratege.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Jedoch hatte er dem Plan des Kagetoyas eine ganze Kompanie zu opfern widersprochen, als diese dann nicht nur überlebte, sondern die Schlacht auch noch gewann schlug er sich auf die Seite der [[Gesellschaft_in_Taki#Fuyou|Fuyou]], deren Oberhaupt das Kommando über die folgende Kompanie hatte, was dazu führte, dass [[Geschichte_von_Taki#Ieyasu_Kagetoya|Ieyasu Kagetoya]] noch auf dem Schlachtfeld zum Selbstmord gezwungen wurde, um seine Ehre wieder reinzuwaschen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Mit der Unterstützung der [[Gesellschaft_in_Taki#Fuyou|Fuyou]] und einiger jüngerer Clans wurde er dann zum zweiten Oberhaupt Takigakures erklärt.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Er erklärte die [[Geschichte_von_Taki#Ieyasu_Kagetoya|Ieyasu Kagetoya]] jedoch nicht zu Verrätern und ließ die Ehre der Familie unangetastet.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Shingen trat erst kurz nach dem Bluterbenkrieg von seinem Amt zurück, da er sich in einer Schlacht schwer verletzt hatte und langsam alt wurde. Er galt in seiner Amtszeit zwar als strenges aber faires Oberhaupt, der stets jeden Vorschlag anhörte, bevor er seine Entscheidung traf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Mifune Ashura====&lt;br /&gt;
Mifune Ashura war das dritte [[Dorfoberhaupt|Oberhaupt]] Takigakures und das erste, das nicht aus einer der [[Gesellschaft_in_Taki#Die_Gr.C3.BCnderclans|Gründerfamilien]] stammte.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Er war ein Veteran des Krieges, der sich in vielen Schlachten als großer Anführer bewährt hatte, vor allem durch die Tatsache, dass seine Truppen stets ihre Position gehalten hatten, sowie geringere Verluste aufwiesen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Jedoch hatte der Krieg ihn zu einem paranoiden Mann gemacht, er verschärfte die Sicherheitskontrollen und die Verteidigungssysteme von [[Takigakure]] erheblich. Auf seinen Wunsch wurde eine Kampagne gestartet, welche die Bevölkerung davon überzeugte, dass man Ausländern nicht trauen könne und das die Abschottung von außen der einzige Schutz vor Eroberung wäre.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Dies hatte auch Erfolg. [[Takigakure]] igelte sich ein und sah alles als Bedrohung an, was zu allgemeiner Aufrüstung im Dorf führte.&lt;br /&gt;
Zudem schwächte er die Macht der [[Gesellschaft_in_Taki#Die_Gr.C3.BCnderclans|Gründerclans]] erheblich, indem er den Ältestenrat neu aufstellte und für niedere Clans zugänglich machte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Kessen Musou====&lt;br /&gt;
Kessen Musou wurde nach dem überraschenden Tod [[Geschichte_von_Taki#Mifune_Ashura|Mifunes]], der scheinbar an einer Krankheit verstarb, ebenso überraschend zum neuen [[Dorfoberhaupt|Oberhaupt]] erklärt. Entgegen der Traditionen des Dorfes die Wege der alten Oberhäupter weiter zugehen brach er damit und zum ersten Mal in der Geschichte öffnete [[Takigakure]] sich wieder nach außen. Ausländer wurden nicht länger verteufelt und argwöhnisch betrachtet, sondern willkommen geheißen und in die Dorfstruktur eingeführt.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Von vielen wurde Kessen Musou als wahrer Held vergöttert, da er eine unglaubliche Phase des Friedens in [[Takigakure]] einläutete, auf die man später immer noch neidisch war und sich zurück wünschte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Historische Personen [[Takigakure]]s===&lt;br /&gt;
Hier sind sonstige, verstorbenen Personen aufgelistet, die es mit ihrem Namen in die Geschichte des Dorfes geschafft haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Kenshin Fuyou====&lt;br /&gt;
Kenshin Fuyou war ein hochdekorierter [[Jounin]] und das Clanoberhaupt der [[Gesellschaft_in_Taki#Fuyou|Fuyou]] während [[Geschichte_von_Taki#Ieyasu_Kagetoya|Ieyasu Kagetoyas]] Herrschaft.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Er war gleichermaßen Shinobi, wie Priester und im Dorf recht hoch angesehen, da die Fuyou sich um die Kranken und Armen des Dorfes kümmerten.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der [[Gesellschaft_in_Taki#Fuyou|Fuyou]] selbst galt als verständnisvoller und fürsorglicher Mann, der sich und seine Zeit gerne für andere aufopferte.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Kenshin und eine ganze Kompanie sollten jedoch in einer entscheidenden Schlacht für das Wohl [[Takigakure]]s geopfert werden, als sie dann jedoch nicht nur nicht starben, sondern jene Schlacht fast im Alleingang gewannen war der Missmut unter den Truppen hoch, was dazu führte, dass gegen [[Geschichte_von_Taki#Ieyasu_Kagetoya|Ieyasu Kagetoya]] geputscht wurde, und so die [[Gesellschaft_in_Taki#Shiazu|Shiazu]] mit der Unterstützung der [[Gesellschaft_in_Taki#Fuyou|Fuyou]] an die Macht kamen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Verräter [[Takigakure]]s===&lt;br /&gt;
Hier sind die größten, verstorbenen Verräter Takigakures aufgelistet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Kakuzu====&lt;br /&gt;
Kakuzu war einst einer der besten Shinobi des Dorfes [[Takigakure]]. So entsandte man ihn auf eine Mission den ersten Hokage [[Geschichte_von_Konoha#vor_dem_BEK|Hashirama Senju]] zu töten. Als diese jedoch scheiterte wurde er bei seiner Rückkehr ins Dorf stigmatisiert und für das Scheitern der [[Mission]] bestraft, obgleich diese sehr gefährlich war.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Darauf entwickelte der einst hochgelobte [[Jounin]] einen Hass auf das Dorf und tötete auf seiner Flucht nicht nur die Ältesten des Dorfes, sondern stahl die wichtigste verbotene [[Jutsu]] des Dorfes, welche seitdem verloren ist.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ab da an führte er ein Leben als Kopfgeldjäger und Söldner.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Nobu Gushiken====&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Adoptivbruder von [[Wichtige_Personen_in_Taki#Muneyaki_Gushiken|Muneyaki Gushiken]]&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nobu Gushiken, adoptierter Bruder des ehemaligen [[Dorfoberhaupt|Dorfoberhauptes]] [[Wichtige Personen in Taki#Wichtige_Personen_in_Taki#Muneyaki_Gushiken|Muneyaki Gushiken]], war ein ausgezeichneter Ninja des Dorfes und ein höchst gefährliches Mitglied der [[Einheiten_Takigakures#Tsuisekisha_.28J.C3.A4ger.29|Tsuisekisha-Einheit]].&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ebenso wie sein älterer Bruder strebte er danach Oberhaupt Takigakures zu werden, jedoch wurde sein Bruder stattdessen ernannt, was den jungen Mann verbittern ließ, worauf sich die Brüder zerstritten und seine Adoption herauskam.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Im Angesicht der steigenden Gefahr der [[Taki_no_Kuni#Jashin_Sekte|Jashin-Sekte]] versuchte er dann einen lange gehegten Plan umzusetzen, nämlich seinen Bruder zu entführen und zu töten, wobei er es so aussehen lassen wollte, als wären die [[Taki_no_Kuni#Jashin_Sekte|Jashin]]-Kultisten es gewesen, woraus er sich ersann zum neuen [[Dorfoberhaupt]] erklärt zu werden. Jedoch scheiterte sein Plan durch die Heldentat [[Wichtige_Personen_in_Taki#Shinishi_Kudo|Shinishi Kudos]], der nicht nur den Verräter beseitigte, sondern auch [[Wichtige Personen in Taki#Wichtige_Personen_in_Taki#Muneyaki_Gushiken|Muneyaki]] rettete.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Wächter [[Takigakure]]s===&lt;br /&gt;
Die Wächter [[Takigakure]]s entspringen aus der Sage &amp;quot;[[#Das Lied des gelben Drachen|Das Lied des gelben Drachen]]&amp;quot;, welche von einem mutigen kleinem Mädchen und der Entstehung [[Takigakure]]s erzählt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Der blaue Drache – Seiryu====&lt;br /&gt;
Quing Long bietet einen durchaus beeindruckenden Anblick, wenn er sich nicht in seiner Menschengestalt fort bewegt. Gerne verbringt er seine Zeit als Eremit getarnt, um dem einen oder anderen Wanderer etwas über die Natur zu erzählen und beizubringen, so wie er es einst bei dem kleinen Mädchen Hiwa getan hatte. Nur sehr selten würde sich Quing Long in seiner wahren Gestalt einem Menschen zeigen. Sein edles und geduldiges Gemüt würden ihn für offene Geister zum höchst angenehmen Gesprächspartner machen. Vorurteilslos betrachtet er jeden Menschen einzeln und nicht die Menschheit als ganzes, bevor er sich seine Meinung zu einem Individuum bildet.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der blaue Drache Quing Long steht für die Jahreszeit Frühling und somit für die Geburt und die frühe Phase jungen Lebens, seien es Pflanzen, Menschen oder Tiere.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Der rote Vogel – Suzaku====&lt;br /&gt;
Zhu Que hat ein durchaus heiteres Wesen. Das Interesse des roten Vogels weckt man durch Gesang und Lieder. Selber trällert er gerne verschiedene Lieder und am meisten gefällt es ihm, wenn sich aus seinem Gesang und dem eines Menschen ein Duett bildet. Er kann die Form eines kleinen roten, als auch großen roten Vogels annehmen. In Anwesenheit oder in der Nähe von Menschen würde er stets als kleiner Vogel auftauchen, um nicht als Wächter erkannt zu werden.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der rote Vogel Zhu Que steht für die Jahreszeit Sommer und damit für den Höhepunkt des Lebens mit all den Pflanzen und Lebewesen, die im Frühling noch klein und zierlich waren. Er steht für die reichen Geschenke, die die Natur im Sommer bringen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Der weiße Tiger – Byakko====&lt;br /&gt;
Bai Hu ist äußerst schlau und gerissen, wie es das Bild einer Raubkatze schon immer präsentiert hat. Der weiße Tiger kann die Form einer kleinen weißen Katze annehmen, um ohne größeres Aufsehen zu erregen unter Menschen zu wandeln oder sich einzelnen Wanderern zu zeigen, ohne direkt erkannt zu werden. Meistens nutzt er diese Form, um die Verhaltensweisen eines Individuums zu beobachten. Reden würde er in seiner Katzenform nie, selbst als Tiger ist es schwer Bai Hu viele Worte zu entlocken. Nie verliert er mehr Worte als unbedingt nötig, man würde immer nur von ihm hören, dass es für alles einen Richtigen Zeitpunkt und Ort gibt, wenn man versuchen würde mehr Worte aus ihm zu locken. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der weiße Tiger Bai Hu steht für die Jahreszeit Herbst und damit als Vorbote für die härteren Monate, die im Winter folgen. Mit ihm verbindet man auch den Aspekt der Jagd, der während der Herbstmonate an Wichtigkeit zunimmt, da Pflanzen und Bäume zur Ruhe kommen und bis zum Frühling keine Früchte austragen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Die schwarze Schildkröte – Genbu====&lt;br /&gt;
Xuan Wu würde auf Menschen einen etwas angst einflößenden Eindruck machen. Es ist schwer zu erahnen, wie es um das derzeitige Gemüt der schwarzen Schildkröte steht. Obwohl Xuan Wu durch das kleine Mädchen Hiwa eines besseren belehrt wurde, was die Menschen in Bezug auf die Natur angeht, so konnte er nie wirklich seinen Argwohn gegenüber die Menschen ablegen. Immernoch sieht er die meisten Menschen als Zerstörer von Natur und Leben. Nur sehr schwer lässt er sich von der Gutherzigkeit und Naturverbundenheit eines Individuums überzeugen. Sollte man dies aber geschafft haben, so genießt man das volle Vertrauen und den Schutz der argwöhnischen Schildkröte. Natürlich stehen die Menschen [[Takigakure]]s automatisch unter seinem Schutz, da er diese als Abkömmlinge der ersten Dorfbewohner ansieht.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die schwarze Schildkröte Xuan Wu steht für die Jahreszeit Winter und damit für die Ruhe selbst, die während eines jeden Winters in die Natur einkehrt. Oftmals wird auch der Tod mit ihm in Verbindung gebracht, denn nicht alle Lebewesen überstehen den kalten Fängen des Winters.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Der gelbe Drache====&lt;br /&gt;
Das Mädchen namens Hiwa ist ein sehr naturverbundener Mensch. Sie weiß jeden Aspekt der Natur zu schätzen, achtet jede noch so kleine Lebensform und würde immer zum Wohle dieser handeln. Ihr eigenes Wohl stellt sie unter das von Anderen, selbst wenn es um das Wohl fremder Menschen geht. Sie ist eine lebensfrohe Person, die sich gerne auch bei anderen Menschen aufhält. Durch ihren langen und außergewöhnlichen Aufenthalt in der Natur, ist diese zu ihrem eigentlich Zuhause geworden, etwas das man ihr auch anmerkt. Sie verbringt mehr Tage in Wäldern, als unter Menschen. Man sagt ihr nach, dass sie mit Bäumen reden kann.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Hiwa gilt heute als tot, wobei man sich dessen nie gewiss war. Man erzählt sich, dass sie eines Tages einfach im Wald verschwunden und nie wieder zurück gekehrt war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Frage-Sektion ==  &lt;br /&gt;
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| Frage-Sektion&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
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|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Navigation ==&lt;br /&gt;
{{Vorlage:Linkliste Kategorien}}&lt;br /&gt;
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		<author><name>Masao Higurashi</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.narutorpg.de/index.php?title=Geschichte_von_Taki&amp;diff=26380</id>
		<title>Geschichte von Taki</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.narutorpg.de/index.php?title=Geschichte_von_Taki&amp;diff=26380"/>
		<updated>2016-04-03T21:14:47Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Masao Higurashi: /* 14. Kapitel */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Auf dieser Seite findet ihr eine Übersicht über die Geschichte des Dorfes [[Takigakure]].&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
==Seit Entstehung von [[Takigakure]]==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Sengoku Jidai===&lt;br /&gt;
Am Anfang der Geschichtschreiber [[Takigakure]]s steht Sengoku Jidai, die Zeit der streitenden Reiche. Nachdem die Kunst des Ninjutsu zur Blüte seiner Macht aufgestiegen war, durchstriffen zahllose [[Clan]]s die Lande, ein jeder mit seinen eigenen Fähigkeiten und Ansichten über die Welt. Sie waren [[Söldner]], die von den Ländern bezahlt wurden und alle bisher gekannten Waffen und Armeen überflüssig machten. Diese Kraft, die vielen zunächst wie ein Segen erschien, wurde schnell zu einem Fluch, als sich angeblich selbst der Himmel in blutiges Rot, aufgrund der endlosen Schlachten, färbte, die auf der Erde ausgetragen wurden. Als sich die zwei mächtigsten [[Clan]]s im Reich des Feuers zusammenschlossen und [[Konohagakure]] gründeten, geschah ein Umdenken in vielen Ninja[[clan]]s, die diesem Beispiel folgten. Es war deutlich geworden, dass es keinen Sinn mehr ergab nur dem eigenen Clan Treue zu schwören: Um zu bestehen brauchte es Bündnisse mit anderen Gruppierungen. Je stärker die zu schmiedende Allianz, umso mehr Macht für die Beteiligten.&amp;lt;br /&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Gründung des Dorfes - 85 Jahre vor Ende des Bluterbenkrieges===&lt;br /&gt;
In diesen Jahren versammelten sich vier der örtlichen Ninjaclans an dem Baum, den wir heute [[Aufbau_von_Taki#Der_Taki-Baum|Taki-Baum]] nennen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Gesellschaft_in_Taki#Kagetoya|Kagetoya]] (Krieger), die [[Gesellschaft_in_Taki#Shiazu|Shiazu]] (Strategen), die [[Gesellschaft_in_Taki#Fuyou|Fuyou]] (Heilung) und die [[Gesellschaft_in_Taki#Nanaya|Nanaya]] (Tarnung).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie schlossen einen Pakt und schworen untereinander Treue an diesem Baum, der zu dieser Zeit noch ein gewöhnlicher war und erst Jahrzehnte später zu wahrer Berühmtheit gelangen sollte. Entgegen häufiger Annahmen wurde [[Takigakure]] auf Vorschlag der [[Gesellschaft_in_Taki#Fuyou|Fuyou]] und Nanaya hin als Demokratie gegründet, da sich die verfeindeten [[Clan]]s der [[Gesellschaft_in_Taki#Kagetoya|Kagetoya]] und [[Gesellschaft_in_Taki#Shiazu|Shiazu]] auf keinen Anführer einigen konnten. [[Takigakure]] wurde vom Ältestenrat geführt, welcher aus den Anführern der jeweiligen [[Clan]]s bestand und hatte zu Beginn mit vielen Schwierigkeiten zu kämpfen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch die schier endlose Bedrohung und zahlreiche Überfälle entwickelte [[Takigakure]] bereits sehr früh fähige Verteidigungsmechanismen und Finten, mit denen sie selbst übermächtige Feinde erfolgreich abwehren konnten. Niemals gelang es einem Feind Fuß in [[Takigakure]] zu fassen und der Frieden im verborgenen Dorf machte den Rat der Ältesten leichtsinnig und überheblich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Der Fall Kakuzu und Kagetoya-Dynastie - 65 Jahre vor Ende des Bluterbenkrieges===&lt;br /&gt;
Der Fall Kakuzu sorgte für besonderes Aufsehen im Dorf und beeinflusste es bis heute. Nachdem der Jounin [[Geschichte_von_Taki#Kakuzu|Kakuzu]] bei einem Auftrag scheiterte, der die Ermordung des ersten [[Wichtige_Personen_in_Konoha#Hokage|Hokage]]s im Sinn hatte, mit dem [[Takigakure]] im Krieg war, erfuhr er bei seiner Rückkehr eine starke Ignoranz und Ablehnung. Er wurde mit Strafen belegt, denen er sich mit unerwarteter Gewalt erfolgreich widersetzen konnte. Bei seiner Flucht kam der gesamte Ältestenrat ums Leben, was für große Debatten in den Clans sorgte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als [[Geschichte_von_Taki#Ieyasu_Kagetoya|Ieyasu Kagetoya]] sich zum neuen Oberhaupt erklärte, gab es niemanden der ihm zu widersprechen wagte. Mittlerweile hatten sich weitere [[Clan]]s in [[Takigakure]] angesiedelt und viele von ihnen hielten den mächtigen [[Gesellschaft_in_Taki#Kagetoya|Kagetoya]] die Treue, sodass jeder Widerspruch in einem Bürgerkrieg hätte enden können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Der Aufstand und Shiazu-Dynastie - 28 Jahre vor Ende des Bluterbenkrieges===&lt;br /&gt;
Viele Jahrzehnte lang herrschte in [[Takigakure]] eine angespannte Stimmung, doch keine Seite wagte es diesen trügerischen und wackeligen Frieden zu brechen. Das Dorf hatte viele Fortschritte gemacht. Es gelang ihm seine Macht auszubauen und von Taki als offizielles Ninjadorf anerkannt zu werden. Seine Ninja sicherten nun nichtmehr einzig das Dorf, sondern das gesamte Land stand unter dem Schutz und der Verwaltung der Ninja aus [[Takigakure]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dennoch folgte das unvermeidliche erneut aus einer im Leichtsinn geborenen Handlung heraus: Als [[Geschichte_von_Taki#Ieyasu_Kagetoya|Ieyasu Kagetoya]] sich in einer Schlacht dazu entschied eine Kompanie seiner Shinobi für den Sieg zu opfern, musste er die Folgen seiner Handlung am eigenen Leib spüren. Die Kompanie unter Führung von Kenshin [[Gesellschaft_in_Taki#Fuyou|Fuyou]] schaffte es entgegen aller Wahrscheinlichkeiten nicht nur zu überleben, sondern die gesamte Schlacht beinahe im Alleingang zu entscheiden. Als sie anschließend zurückkehrten, wandten sie sich offen gegen die Ninja, welche sie im Stich und zum Sterben zurückgelassen hatten. Die [[Gesellschaft_in_Taki#Shiazu|Shiazu]], welche wohl nur auf eine solche Gelegenheit gewartet hatten, schlossen sich mit den [[Gesellschaft_in_Taki#Fuyou|Fuyou]] zusammen, was letztlich auf den Tod Kagetoyas und dem Ende seiner Dynastie noch auf diesem Schlachtfeld hinauslief.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Daheim in [[Takigakure]] wurde [[Geschichte_von_Taki#Shingen_Shiazu|Shingen Shiazu]] als neues [[Dorfoberhaupt]] etabliert, mit großer Unterstützung der [[Gesellschaft_in_Taki#Fuyou|Fuyou]] und einiger jüngerer [[Clan]]s, welche sich im Laufe der Jahre um die [[Gesellschaft_in_Taki#Shiazu|Shiazu]] und [[Gesellschaft_in_Taki#Fuyou|Fuyou]] geschart hatten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unter den [[Gesellschaft_in_Taki#Shiazu|Shiazu]] änderte sich nach Aussen hin wenig, da sie an den Pfaden der [[Gesellschaft_in_Taki#Kagetoya|Kagetoya]] festhielten und diese trotz des Zwischenfalls nicht als Verräter deklarierten. Dennoch war dies das offizielle Ende des [[Clan]]s, denn während die Kagetoya mehr und mehr Verbündete in [[Takigakure]] verloren schwand auch der [[Clan]], bis sich im folgenden Bluterbenkrieg ihre Spuren komplett verloren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===[[Takigakure]] im Bluterbenkrieg===&lt;br /&gt;
Während des Bluterbenkrieges erlebten viele Einwohner und Ninja eine Schockphase, die selbst nach dem Ende des Krieges noch viele Jahrzehnte lang anhalten sollte. Sie erkannten, dass ihre Sicherheit nicht von selbst gegeben war. Obwohl es den Ninja gelang jeden Eindringling vom Dorf fern zu halten, hatte das Dorf viele Verluste und Tragödien zu beklagen, viele die heimkehrten waren nicht mehr dieselben wie vorher und erzählten erschreckende Geschichten über all die Bluterbler gegen die sie hatten kämpfen müssen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Folgen des Krieges und Ashura-Dynastie - Monate nach Ende des Bluterbenkrieges===&lt;br /&gt;
Wenige Monate nach Ende des Krieges musste auch [[Geschichte_von_Taki#Shingen_Shiazu|Shingen Shiazu]] zurücktreten, der sich in einer der letzten großen Schlachten schwere Verbrennungen zugezogen hatte. Zur Überraschung vieler ernannte er [[Geschichte_von_Taki#Mifune_Ashura|Mifune Ashura]] zu seinem Nachfolger, nachdem dieser sich in zahlreichen Schlachten hervorgetan hatte. Damit war er der erste Anführer [[Takigakure]]s der aus keiner der vier [[Gesellschaft_in_Taki#Die_Gr.C3.BCnderclans|Gründerfamilien]] stammte, deren Population sich im Krieg ohnehin deutlich reduziert hatte. Der Ältestenrat wurde neu geordnet, sodass auch Mitglieder der niederen [[Clan]]s Zugang zu diesem hatten, was die Machtstellung der [[Gesellschaft_in_Taki#Die_Gr.C3.BCnderclans|Gründerfamilien]] endgültig brechen sollte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem sich die Defensive als besonderes Markenzeichen der Shinobi aus [[Takigakure]] etabliert hatte, begann [[Geschichte_von_Taki#Mifune_Ashura|Mifune]] eben dieses noch auszubauen. Die alten Verteidigungsanlagen wurden verstärkt und Sicherheitskontrollen für Aus- und Einwanderer verschärft. Waffen wurden entwickelt und verbessert, während den Einwohnern die Gefahr der Aussenwelt eingeprägt wurde, der die heimische Sicherheit des Dorfes gegenüberstand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Takigakure]] begann sich für einen Krieg zu rüsten, der nicht kommen sollte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Zeit des Friedens und Musou-Dynastie - 42 Jahre nach Ende des Bluterbenkrieges===&lt;br /&gt;
Nach einem friedlichen, wenn auch überraschendem, Tod  [[Geschichte_von_Taki#Mifune_Ashura|Mifunes]], wurde [[Geschichte_von_Taki#Kessen_Musou|Kessen Musou]] vom Ältestenrat zu dessen Nachfolger ernannt. Während [[Takigakure]] sich in der Ashura-Dynastie mehr um die Sicherung seiner Position kümmerte, brach man in der Musou-Dynastie überraschenderweise damit. Potential von Aussen wurden willkommen geheißen und gefördert, während die Ninja-Akademie an gegenwärtige Standards angepasst wurde. In dieser Zeit stießen viele [[Clan]]s und Familien nach [[Takigakure]], die auch für dessen Entwicklung wichtig sind, wie die Familie der [[Wichtige_Personen_in_Taki#Shinishi_Kudo|Kudo]] oder die der [[Gesellschaft_in_Taki#Atsumichi|Atsumichi]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Ära des Friedens hatte [[Takigakure]] erfasst und viele Ninja wuchsen in dem Bewusstsein auf diesen Frieden erhalten zu wollen. Konflikte waren selten und wurden zumeist gerecht gelöst. Von einigen wurde diese Zeit als wahres Paradies empfunden, andere verurteilten den Leichtsinn mit welchem die Ninja hierdurch behaftet wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Militarisierung und Eigen-Dynastie - 80 Jahre nach Ende des Bluterbenkrieges===&lt;br /&gt;
Als die Musou-Dynastie mit dem Tod [[Geschichte_von_Taki#Kessen_Musou|Kessens]] während einer geheimen Mission endete, gab es große Bestürzung im Dorf als der Ältestenrat zur Überraschung vieler eine Frau namens [[Wichtige_Personen_in_Taki#|Jinkou Eigen]] zum neuen Oberhaupt ernannte. Abgesehen davon dass sie eine Frau war, war sie auch eine Ausländerin ohne feste Wurzeln in [[Takigakure]], was bei vielen Misstrauen erregte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Eigen-Dynastie wurde großer Wert auf innere Sicherheit gelegt. Die Schutzmaßnahmen innerhalb und ausserhalb des Dorfes wurden ebenso verstärkt, wie deutlicher spürbar gemacht. Viele Systeme wurden bürokratisiert und auf Effizienz getrimmt, während die &#039;Shineitai&#039;, die mehrere Dutzend starke Leibgarde des Oberhauptes, etabliert wurde. Es gab das erklärte Ziel aus [[Takigakure]] ein Dorf werden zu lassen, welches sich vor den Großreichen nicht weiter würde verbergen müssen. Aussen wurden Bündnisse geschmiedet, Innen wurden Gesetze erlassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu dieser Zeit traten auch die sogenannten &amp;quot;[[Söldner]]&amp;quot; das erste Mal an das Licht der Öffentlichkeit. Menschen ohne Chakra probten mit Schusswaffen den Aufstand gegenüber den mittlerweile etablierten Ninja.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Söldner-Ära===&lt;br /&gt;
Nach den militärisch geprägten Jahren [[Wichtige_Personen_in_Taki#|Jinkous]], hatte die [[Wichtige_Personen_in_Taki#Ehemalige_Dorfoberhäupter|Gushiken]]-Ära das erste Mal seit dem Bluterbenkrieg wieder mit einer größeren Bedrohung zu tun: Den Söldnern.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Doch anders als in anderen Ländern und Dörfer gab es in [[Taki no Kuni]] nur wenig Aktivitäten dieser und die im Vergleich geringe Anzahl der Söldner bereitete den vereinte Kräften der Landesfürsten und des Ninjadorfes kaum Probleme.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Da [[Takigakure]] ohnehin keine Gefahr durch die Söldner für das einzige wirklich versteckte Dorf sah, nahmen sie nur am Rande der Kämpfe teil und zogen nur selten in den Kampf gegen die neue Gefahr. Doch sie beteiligten sich am Krieg an der Seite von [[Iwagakure]] und [[Otogakure]], welche sie bei der Bekämpfung des Söldneranführers [[Fraktion-Hideki|Hideki]] unterstützten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Beginn der Gushiken-Dynastie - 85 Jahre nach Ende des Bluterbenkrieges===&lt;br /&gt;
Die Änderungen während der Eigen-Dynastie sorgten für größeren Widerstand bei den traditionelleren Clans des Dorfes als erwartet, weshalb unter internem Druck der Ältestenrat dazu gezwungen wurde Eigen um den Rücktritt zu bitten. Als [[Wichtige_Personen_in_Taki#Ehemalige_Dorfoberhäupter|Muneyaki Gushiken]] die Führung des Dorfes übernahm, waren viele erleichtert wieder einen &#039;wahren Taki-Ninja&#039; an der Spitze zu sehen.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit [[Wichtige_Personen_in_Taki#Ehemalige_Dorfoberhäupter|Muneyaki Gushiken]] als neuer Führung des Dorfes ging eine Welle der Erleichterung durch die Reihen der Bewohner des Dorfes, ein Anführer geboren in [[Takigakure]] selbst und bereits mit 9 Jahren Absolvent der Akademie. Allerdings blieb ein plötzlicher Umschwung der Politik wieder der Erwartungen aus.&amp;lt;br&amp;gt;[[Wichtige_Personen_in_Taki#Ehemalige_Dorfoberhäupter|Muneyaki]] zeigte sich viel mehr als zurückhaltend und vorsichtiger Ninja. Selbst einige Monate nach seiner Einsetzung herrschte eine Stille im Zusammenhang mit seiner Politik. Als [[Wichtige_Personen_in_Taki#Ehemalige_Dorfoberhäupter|Muneyaki]] dann sogar plötzlich für eine Weile lang verschwand fürchteten sowohl der Ältestenrat, als auch die Bewohner [[Takigakure]]s, dass die Auswahl ein Fehler gewesen war und sie ihren Anführer nie wiedersehen würden. Doch [[Wichtige_Personen_in_Taki#Ehemalige_Dorfoberhäupter|Muneyaki]] erschien wider Erwarten wieder an den Toren [[Takigakure]]s, als wäre nichts gewesen, um sich seinen Aufgaben als [[Dorfoberhaupt]] des Dorfes zu stellen. Erst einige Wochen nach seiner Rückkehr enthüllte [[Wichtige_Personen_in_Taki#Ehemalige_Dorfoberhäupter|Muneyaki]] die Intention hinter seinem Verschwinden.&lt;br /&gt;
Er hat die [[Geschichte_von_Taki#Die_W.C3.A4chter_Takigakure|legendären Wächter]] aus den vergessenen Geschichten Takis erforscht und als Zeichen der Wertschätzung den Titel des Dorfoberhauptes des Dorfes  in den [[Geschichte_von_Taki#Der_gelbe_Drache|gelben Drachen]] ernannt.&lt;br /&gt;
Er änderte außerdem die Tradition, dass der Rat Takigakures von den vier [[Gesellschaft_in_Taki#Die_Gr.C3.BCnderclans|Gründerfamilien]] speziell ausgewählt wurde und legte fest, dass die Ratsmitglieder unabhängig von ihrem Familiennamen ausgewählt wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Post-Söldner-Ära===&lt;br /&gt;
Da die [[Söldner]]-Ära keinen großartigen Einfluss auf [[Takigakure]] hatte, verlief das Leben im Dorf nach dem Sieg über diese nicht anders ab als zuvor.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Es gab, da man sich nicht großartig mit den [[Söldner]]n beschäftigt hatte, anders als in anderen Ländern, keine großen technologischen Fortschritte, noch war man auf diese im recht traditionellen Land erpicht.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Es gab jedoch erste stärkere diplomatische Berührungen mit den Dörfern [[Kirigakure]] und [[Kumogakure]].&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Diese waren auf die diplomatischen Beziehungen des ehemaligen Dorfoberhaupts [[Wichtige_Personen_in_Taki#Dorfoberhaupt|Eigen Jinkou]] zu [[Kirigakure]] zurückzuführen, die ursprünglich aus dem Dorf stammte. Über jene Beziehung kamen sie dann auch in Berührung mit [[Kumogakure]], welche schon immer recht eng mit [[Kirigakure]] verbunden waren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Dreier-Bündnis-Ära===&lt;br /&gt;
Das Dreier-Bündnis [[Kirigakure]]-[[Kumogakure]]-[[Takigakure]] hat seine Wurzeln bis in den Bluterbenkrieg geschlagen. Damals entstand der erste Kontakt aller drei Länder miteinander. Auch wenn dieser Kontakt eher negativer Natur gegenüber [[Takigakure]] war, so festigte es die Bindung der beiden anderen Bündnispartner.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Dieses Verhältnis schob sich jedoch ins positive als [[Wichtige_Personen_in_Taki#Eigen_Jinkou|Eigen Jinkou]] Dorfführer wurde, da Eigens Heimatdorf [[Kirigakure]] gewesen war pflegte sie in dieser neuen Position eine recht umsichtige Politik, welche den Grundstein für das künftige Bündnis legte.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Zur freundschaftlichen Annäherung begrüßte [[Takigakure]] bald eine kleine Delegation [[Kirigakure]]-Ninja im Dorf, deren Besuch überraschend gut ausging.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Anschläge während des [[Chuuninexamen]]s in [[Kumogakure]] festigte ebenfalls diese Beziehung, da [[Takigakure]] ihren neuen Freunden [[Kirigakure]] und somit auch [[Kumogakure]] bei der Beseitigung der Schäden half.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Nach der Eroberung einer [[Söldner]]festung seitens [[Kirigakure]] wurde diese zum gemeinsamen Besitz der drei Dörfer erklärt und die Bündnisfestung erschaffen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die letzte Festigung des Bündnisses wurde durch die Katastrophenhilfe während Unwetters erzielt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Beginn der [[Wichtige_Personen_in_Taki#Shinishi_Kudo|Kudo]]-Dynastie - 89 Jahre nach Ende des Bluterbenkrieges===&lt;br /&gt;
Nachdem, [[Geschichte_von_Taki#Nobu_Gushiken|Nobu Guskihen]], der Bruder [[Wichtige_Personen_in_Taki#Ehemalige_Dorfoberhäupter|Muneyaki Gushikens]], diesen auf dem Weg zu einer wohl wichtigen Besprechung abfangen und entführen konnte, trat die Spezialeinheit Takigakures in Aktion, unter anderem auch [[Wichtige_Personen_in_Taki#Shinishi_Kudo|Shinishi Kudo]].&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Wichtige_Personen_in_Taki#Shinishi_Kudo|Shinishi Kudo]] gelang es als einziger, den [[Wichtige_Personen_in_Taki#Ehemalige_Dorfoberhäupter|gelben Drachen]] und seinen Bruder in einer Höhle zu finden und zu erreichen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Nobu unterlag dem Kudo und wurde von ihm erledigt.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Gerüchten zufolge soll [[Geschichte_von_Taki#Nobu_Gushiken|Nobu]] jedoch Sicherheitsvorkehrungen geplant haben, welche besagte Höhle nach seinem Tod zum Einsturz brachte.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Offiziellen Aussagen zufolge, gelang es Kudo, das [[Dorfoberhaupt]] aus der misslichen Lage der einstürzenden Höhle zu befreien, schaffte es jedoch selbst nicht mehr heraus. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Wichtige_Personen_in_Taki#Shinishi_Kudo|Shinishi Kudo]] galt eine Zeit lang als verstorben, ehe er wohlauf zurückkam und wegen seiner heldenhaften Taten, der Rettung des alten Dorfoberhauptes, sowie dem Ausschalten des Verräters selbst zum [[Dorfoberhaupt]] ernannt wurde, da [[Wichtige_Personen_in_Taki#Ehemalige_Dorfoberhäupter|Muneyaki Gushiken]] von diesem Amt zurücktrat.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der junge [[Gesellschaft_in_Taki#Kudo|Kudo]] brachte gleich frischen Wind in des recht traditionelle Takigakure, durch die Umbenennung des Dorfoberhaupt-Titels vom gelben zum goldenen Drachen, sowie dem Bau eines neuen [[Aufbau_von_Taki#Ninjasitz.2Fgoldene_Drachenstatue|Ninjasitzes]], der eben jenes Wesen repräsentieren sollte.&lt;br /&gt;
Außerdem änderte er den Namen und das Auftreten der gesamten, von [[Wichtige_Personen_in_Taki#|Jinkou Eigen]] eingeführten, Shinetai-Einheit und machte aus ihnen eine auf ihn selbst zugeschnittene Wache, nämlich der [[Einheiten_Takigakures#Roiyarug.C4.81do_.28K.C3.B6nigliche_Wache.29|Roiyarugādo]].&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Jedoch hatte [[Wichtige_Personen_in_Taki#Shinishi_Kudo|Shinishi Kudo]] mit seiner Ernennung zum neuen [[Dorfoberhaupt]] gleichzeitig etwas geerbt, was den jungen Shinobi auf die Probe stellen sollte. Der [[Taki_no_Kuni#Jashin_Sekte|Jashin-Kult]], der zuvor in Takigakure schon Unheil angerichtet hatte war stärker geworden und schaffte es [[Takigakure]] als Dorf einige Seitenhiebe zu verpassen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Bald darauf sollte ein Krieg in [[Taki no Kuni]] ausbrechen, in dem die beiden Seiten ihre Kräfte maßen und [[Wichtige_Personen_in_Taki#Shinishi_Kudo|der goldene Drache]] seine Stärke und Führungsqualitäten beweisen musste.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Das Lied des gelben Drachen=&lt;br /&gt;
Zwischen den Reihen voller Bücher und Schriftrollen in der Bibliothek [[Takigakure]]s, die oft von großen Personen der Vergangenheit, wichtigen Ereignissen oder Techniken sowie Lehre handeln, findet der Suchende bis weilen ein kleineres unscheinbares Buch.&lt;br /&gt;
Nur selten wurde das Buch in den letzten Jahren aus der Umarmung seiner größeren Brüder und Schwestern gerissen, um seinen Inhalt dem Suchenden zu offenbaren. Es war in Vergessenheit geraten und gelegentlich, wenn es aus dem langen Schlaf eines von Staub bedeckten Buches für einen Moment, welcher für ein Buch alles zwischen einer Sekunde und einem Jahrhundert sein kann, aufwachte, erinnerte es sich sehnsüchtig daran wie es gewesen war, als noch kleine Kinderfinger es jeden Tag hervorgeholt und die dazugehörigen hohen Stimmen erfreut und laut aus ihm hervor gelesen hatten.&lt;br /&gt;
Es war abgenutzt ja, aber das stimmte das Buch nicht traurig sondern machte es eher stolz. Die güldene Farbe, mit der sein Schaffer einst den Umschlag beschrieben hatte, hatte ihm eh nie wirklich gefallen und der Zustand sprach in seinen Augen für all die Liebe und Anerkennung, die ihm einst zugekommen war. Und schließlich hatte die Geschichte, mit deren Schutz und Überlieferung es beauftragt worden war, alles Recht auf derartige Zuwendung.&lt;br /&gt;
Ja das Buch war stolz auf sich selber und wusste, dass es nur lange genug warten müsste, bis es aus seinem Schlaf aufgeweckt werden und seine Geschichte erneut offenbaren würde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Irgendwann kam dieser Tag und an diesem Tag fand die Sage des [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|gelben Drachens]] und der Götter wieder Einzug in die Köpfe der Menschen. Wie so oft bei Sagen weiß niemand zu sagen, wie viel wahr und wie viel hinzugedichtet worden war. Aber dies, so wusste das Buch, war nicht die Aufgabe einer Sage.&lt;br /&gt;
Eine Sage muss die Herzen der Menschen erfreuen, sie mit Hoffnung erfüllen und zum Träumen anregen. Eine Sage lässt bisweilen alte Männer genauso wie kleine Kinder mit verträumten Blicken die Welt um sich herum betrachten und sich vorstellen, wie es wohl damals an diesem Ort ausgesehen haben könnte. Eine Sage schließlich steht für eine Lektion und Beispiel, Lehre und Wissen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und so erzählt das Buch die Geschichte:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Prolog===&lt;br /&gt;
Vor langer Zeit, als die Menschheit noch jung war und mit den großen Augen eines kleinen Kindes die Welt um sich herum betrachtete, herrschte die Natur über das Leben eines jeden Lebewesens mit einer Hand, die zugleich sanft wie ein kühler Windstoß im drückenden Sommer als auch hart wie der Kern eines großen Gebirges war.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der Mensch, genauso wie alle anderen Lebewesen ob Tier, Pflanze oder Stein kämpfte jeden Tag um sein Überleben. Aber nicht Angst oder Ohnmacht vor den Strapazen bestimmten sein Leben, sondern Freude und Glück über die einfachsten Dinge. Er war glücklich, wenn er mit vollem Magen einen warmen und sicheren Schlafplatz gefunden hatte.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
So herrschte die Natur und die Tiere, die teilweise älter als die Menschen waren, wuchsen zu prächtigen Gestalten heran. Hört man heute von Erzählungen aus jener Zeit, so wirken die Geschichten von dem riesigen Wald, der den Großteil des Kontinents bedeckte und von ebenso riesigen Tiergottheiten bevölkert war, wie die Märchen eines alten wirren Greises.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Aber der Menschheit Kindeswiege war dies Umfeld beschützt vom großen Schatten des Waldgottes. Irgendwann jedoch fängt jedes Kind an sein Umfeld zu verändern und in einer Zeit, in der sich das Schicksal dieses Gleichgewichtes entscheiden sollte erhob sich der [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|gelbe Drache]] über die Träume von Natur und Mensch hinweg in die Lüfte der Zukunft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===1. Kapitel===&lt;br /&gt;
Langsam und träge floss der kleine Bach an diesem Tag die Hänge des Hügels herab, plätscherte nur missmutig über die großen Steine nahe seiner Quelle, drückte nur halbherzig die Kiesel vor sich her, die sich in seinen Weg stellen wollten, und wollte gar nicht so recht seinen Weg gen Tal beschreiben.&lt;br /&gt;
Hätte man den Bach an einem anderen Tag gesehen und hätte man Aug und Ohr, so wie es die Menschen früher für die Natur gehabt hatten, so hätte die Freude und die Glückseligkeit des Baches einem das Herz erwärmt. Es war kein großer Bach, es war kein Bach, dessen Wasser sich in den Strom eines gewaltigen Flusses oder die Gefilde eines riesigen Sees mischte. Es war ein einfacher Bach, der auf der großen Landkarte nicht einmal seine Existenz belegt finden würde.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Aber für die Menschen des kleinen Dorfes am Fuße des Hügels war er die Quelle ihres Lebens und somit das Wichtigste in der Welt und für ihn waren diese Menschen das Wichtigste in der Welt.&lt;br /&gt;
Wer brauchte schon riesige Mengen Wassers, wenn er sich an dem Lachen der Kinder erfreuen konnte, die in ihm spielten und sein Wasser benutzten, um sich gegenseitig zu bespritzen?&lt;br /&gt;
Ja, es waren vor allem die Kinder, auf die sich der Bach jeden Morgen freute, wenn er sich aus dem moosig-grünen Bett seiner Träume erhob. Er kannte sie alle, er erkannte sie schon am Klang ihres Lachens und hatte einem jeden der Dorfbewohner erfreut beim Wachsen zugesehen.&lt;br /&gt;
Nichts aber stimmte ihn so traurig, wie das bittere Weinen und Schluchzen eines Kindes, das in seinem jungen Leben bereits großes Leid erfahren musste. Und ausgerechnet das herzerweichendste Weinen und die qualvollsten Tränen hatte er am gestrigen Tage wahrnehmen müssen.&lt;br /&gt;
Das Mädchen mit den grellblonden Haaren namens [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] hatte bereits in ihrer frühesten Kindheit beide Eltern verloren und lebte alleine mit ihrer großen Schwester Kigiku in dem kleinen Dorf. Nie hatte der Bach [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] weinen hören ob des Verlustes der Eltern oder der schweren Zeit, die dieser den beiden Mädchen einbrachte. Es war immer glücklich mit seinem Leben gewesen, hatte sich nie beschwert und war der großen Schwester stets zur Hand gegangen. Und ausgerechnet dieses Mädchen, das dem Bach immer ein Quell der Freude gewesen war, weinte nun ob der schweren Krankheit des Einzigem, dem es sich immer sicher gewesen war: Seiner Schwester.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Was konnte der Bach tun? Die Menschen hatten in den Jahrhunderten seit ihrer frühesten Kindheit gelernt in der Natur zu überleben und dabei bereits einiges über die Kunst mit den Geschenken der Natur Krankheit und Wunde zu bekämpfen gelernt. Aber nicht einmal dieses Wissen schien das Leid Kigikus mildern zu können. Trübseelig floss er weiter vor sich hin und grübelte nach, was er tun könnte. Auch dachte er dabei daran, dass die Menschheit längst ihr Kindesbett verlassen und begonnen hatte, die harte Seite der Natur, die ihr Leben bedrohte, zu bekämpfen.&lt;br /&gt;
Früher, er konnte sich fast nicht mehr daran erinnern, hatte sich nur selten die Sonne in seinen Wassern gespiegelt, da der Schatten großer Bäume stets sein Gefilde bedeckte. Irgendwann aber hatten die Menschen damit begonnen die Bäume zu fällen und sich Platz zum Leben, für ihr Vieh und für ihre Felder zu schaffen. Der große Wald war immer weiter geschrumpft und schon lange hörte der Bach die Stimmen der Bäume nur noch aus sehr weiter Entfernung im Säuseln des Windes.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Als er nun so lauschte, um die Stimmen der Bäume zu hören, vernahm er die Stimme eines Menschen. Dieser Mann, denn seine tiefe und rauchige Stimme verriet sein Geschlecht, sang irgendwo in seiner Nähe von etwas, was der Bach völlig vergessen hatte: Von dem Waldgott.&lt;br /&gt;
Die Erinnerungen überschlugen sich und schnell beschloss der Bach aus seiner Trübseligkeit zu erwachen und den Sänger mit dem Plätschern seines Wassers an- und zu dem kleinen Dorf hinzulocken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===2. Kapitel===&lt;br /&gt;
Stark schmerzten die Füße des Greises, dessen Stimme der Bach vernommen hatte, ob seiner langen Wanderung und ein jedes Wort, das er scheinbar vergnügt vor sich her sang, war einzig und allein dazu gedacht, um ihn von den Schmerzen abzulenken.&lt;br /&gt;
Er war weit gereist, hatte viele Flüsse überquert und sich an viele Bäume gelehnt, wenn sein alter Körper ein paar Momente der Ruhe benötigten. Weswegen er reiste, wusste er nicht mehr. Einzig und allein erinnerte er sich noch daran, dass er einst am Rande eines großen Waldes gelebt und von dessen Wildheit und Schönheit verzaubert worden war.&lt;br /&gt;
Angelockt vom Plätschern des Baches, dessen kühles Wasser Linderung für die schmerzenden Füße verhieß, wechselte der Greis die Richtung und traf schon bald auf den kleinen Bach und das in nicht allzu weiter Ferne stehende Dorf. Noch einmal nahm sich der Alte zusammen, trällerte um so lauter, als seine Füße besonders stark schmerzen und ihm anscheinend sagen wollten:“Wieso bleibst du nicht einfach hier sitzen und gönnst uns unsere Ruhe du alter Narr?“&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Aber der „alte Narr“ war dickköpfig geworden und wollte nicht nur seine Füße ausruhen, sondern auch noch mit Menschen reden. Ein Vergnügen, das ihm seit Wochen verwehrt war.&lt;br /&gt;
So laut trällerte er vor sich hin, dass er das Schluchzen des kleinen Mädchens, das am Ufer des kleinen Baches mehr in sich zusammen gekauert war, als dass es saß, nicht mitbekam. Erst, als das Mädchen seine grünen Augen öffnete und auf den alten und komisch aussehenden Mann schaute, während es sich über die tränenverschmierten Wangen wischte, bemerkte dieser, dass er nicht alleine war.&lt;br /&gt;
„Was ist ein Waldgott?“ ertönte die hohe Stimme des Mädchens und der alte Mann blieb verdutzt stehen, um die fragenden großen Augen, die vor Weinen rot geworden waren, zu bewundern. Kurz entschlossen gewährte er seinen fast schon rebellierenden Füßen ihren Wunsch und ließ sich neben dem Mädchen leise seufzend nieder.&lt;br /&gt;
„Die gestaltgewordene Natur. Wille und Kraft dessen, was uns stets umgibt, und genauso wild und sanft wie eben jenes.“ Antwortete er ein wenig kryptischer, als er beabsichtigt hatte, während er die schmerzenden Füße aus den abgelaufenen Sandalen befreite.&lt;br /&gt;
„Und wie sieht er aus?“&lt;br /&gt;
„Er wechselt die Gestalt, so wie es auch die Natur ständig tut.“&lt;br /&gt;
„Ist er lieb?“&lt;br /&gt;
„Ja und nein. Wenn er stürmisch und verheerend ist, wenn er wütend und aufgebracht ist, so vernichtet er alles, was ihm in den Weg kommt. Ist er aber sanft und ruhig, so beschützt, heilt und umsorgt er das, was in seinen Augen, den Augen der Natur, würdig ist.“&lt;br /&gt;
Sofort weiteten sich die Augen des kleinen Mädchens, das das zerschlissene Hemd des Alten mit seinen kleinen Fingern ergriff und ihn voller Hoffnung und zugleich voller Angst vor einer möglichen Enttäuschung anschaute.&lt;br /&gt;
„Er heilt? Kann er alles heilen? Kann er auch eine richtig schlimme Krankheit heilen?“&lt;br /&gt;
Ein wenig verdutzt ob dieser Reaktion antwortete der Alte in dazu passender Stimmlage:&lt;br /&gt;
„Ehm Ja, kann er, aber dazu muss er…“ Doch weiter hörte das Mädchen nicht, es riss nur umso stärker an dem Hemd und schrie förmlich:&lt;br /&gt;
„Wo finde ich ihn? Erzähl mir bitte alles!“&lt;br /&gt;
Und nach einer Reaktion, die sehr derer glich, die er nur wenige Momente zuvor gezeigt hatte, und einem dazu passenden Seufzen, holte der Greis tief Luft und fing an zu erzählen:&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
„Weit weg im Nordosten steht er noch, der große Wald, der einst fast den ganzen Kontinent bedeckte. Im Gegensatz zu den kleinen Wäldern, die du kennst, ist dieser Wald noch erfüllt von dem Willen und der Kraft der Natur. Tief in seinem Inneren lebt der Waldgott in dem wunderbaren Hain, der schon seit Äonen nicht mehr von Menschen betreten worden ist, und umgeben von den Vorfahren der Tiere: riesige und weise Tiergötter.&lt;br /&gt;
Einst, so wurde mir als kleines Kind in meinem Heimatdorf erzählt, dass am Randes des großen Waldes steht, sahen die Tiergötter und der Waldgott mit wohlwollendem Blick auf die Menschen herab, die so schwach und zerbrechlich wirkten. Sie standen uns bei, wenn etwas unsere Existenz bedrohte, und halfen uns gelegentlich mit Rat und Tat in der Natur zu überleben, die sie schon so viel länger bevölkern und so viel besser verstehen als wir.&lt;br /&gt;
Aus dieser Zeit kommen auch die Geschichten der Heilkunst des Waldgottes und der weisen Ratschläge der Tiergötter, die zusammen mit ihren damals noch ähnlich riesigen Brüdern und Schwestern unseren Kontinent bereisten und bevölkerten.&lt;br /&gt;
Aber…“&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Doch weiter kam der Mann nicht, denn das Mädchen war bereits aufgesprungen und rannte fort in Richtung der Häuser. Später erfuhr er, was es mit dem Mädchen auf sich hatte, und schollt sich selber ob dem, was er so unvorsichtig [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] erzählt hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===3. Kapitel===&lt;br /&gt;
Voller Schrecken beobachtete der kleine Bach, was geschah. In seinem Bestreben das kleine Mädchen zu trösten und sich wieder an ihrem Lachen und den strahlenden Augen zu erfreuen, hatte er vergessen, dass Menschen keine Tiere waren. Sie waren es nicht gewohnt auf sich alleine gestellt zu überleben und am aller wenigsten kleine Kinder, von den Gefahren einer solchen Reise und denen des großen Waldes ganz zu schweigen.&lt;br /&gt;
Aber was konnte er tun? Was konnte er tun?...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ohne lange nachzudenken hatte sich [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] ihre festeren Schuhe samt ein paar reisetauglichen Kleidern und Proviant – was sie eben rumliegen sah – geschnappt, hatte ihre Schwester umarmt und war mit den Worten „Der Waldgott wird dich heilen, warte es nur ab!“ aus der kleinen Hütte, die die zwei Mädchen bewohnten, verschwunden.&lt;br /&gt;
Kigiku hatte sichtlich verwirrt drein geschaut, aber hatte ob ihrer Krankheit und der Schwäche, die ihren Körper befallen hatte, nichts tun können, außer der kleinen Schwester flehentlich hinterher zu schauen. So verzweifelt, wie die große Schwester in dieser Stunde war, als[[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] Hals über Kopf das kleine Dorf verließ, so zuversichtlich war die kleine Schwester, die endlich etwas gefunden hatte, was sie tun konnte um Kigiku helfen zu können. Sie dachte gar nicht daran, dass die Reise gefährlich werden könnte, oder dass sie ihr eigenes Leben schonen müsste. Einzig und allein das Leben der Person, die für sie die Welt darstellte, war ihr wichtig und kreiste beständig in ihrer Gedankenwelt umher.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So reiste das kleine Mädchen mit dem blonden Haar und den großen grünen Augen los gen Nordosten. Zum Glück hatte sie gelernt die Himmelsrichtungen zu erkennen und zu finden und verlief sich nie. So selbstsicher ging sie ihre Reise an, dass sie vergnügt summend schon bald das kleine Tal und die Gefilde des kleinen Baches verließ.&lt;br /&gt;
Die ersten Tage ihres kleinen Abenteuers flogen nur so vorüber. Sie hatte genügend Wasser dabei und konnte ihre Proviante mit den Beeren und Früchten, die sie dank des herrschenden Sommers leicht fand, stets wieder auffüllen. Einzig und allein des Nachts, wenn es dunkel und gelegentlich sogar etwas kühler wurde, wurde es ihr etwas bang um das kleine Herz. Aber wie stets summte sie dann eine kleine Melodie vor sich her, mit der sie die große Stille um sich herum vertrieb und sich selber in den Schlaf wiegte.&lt;br /&gt;
Die Weisen sagen, dass ein entschlossenes Herz keine Furcht kenne. Nur ein zauderndes und fragendes Herz öffne Tür und Tor für Zweifel und Furcht. Wenn man diesen Worten Glauben schenken darf, so verwundert es nicht, dass [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] nie daran dachte umzukehren oder auch nur aus Angst oder Furcht eine Träne vergoss. Sie war überzeugt davon das Richtige zu tun und setzte mit derselben Überzeugung Fuß vor Fuß, ging Schritt um Schritt immer weiter gen Nordosten.&lt;br /&gt;
Schon bald wurde die Natur, die wenn auch in schwächerer Art und Weise, auch an diesem Ort zu finden war, auf das summende und singende kleine Mädchen aufmerksam und immer öfter geschah es von nun an, dass ein kleiner Sperling sich zu [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] gesellte, wenn diese tagsüber oder nachts vor sich hin sang, um diese mit seinem hohen Zwitschern zu begleiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Immer, wenn sie den kleinen [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]] sah, der ihr schon bald ein lieber Wegbegleiter wurde, hellte sich die Miene des kleinen Mädchens auf und ihre Schritte wurden bestimmter und stärker. Dem Beispiel des [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]]s folgend, fing sie schon bald an feste Rhythmen in ihren Tagesablauf zu bringen:&lt;br /&gt;
Sie stand mit der Sonne auf, aß etwas, ging dann den Tag über unterbrochen von einer Mittagspause bis sie am Nachmittag begann nach einer Schlafmöglichkeit zu suchen und daraufhin nach etwas Essbarem und Trinkbarem, wenn sie nicht schon genug während des Tages gefunden hatte. Ihrer guten Orientierung wegen verlief sie sich dabei so gut wie nie und wenn, dann brachte sie das Zwitschern des kleinen [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]] schon bald wieder auf den richtigen Weg. Auch brauchte sie nur auf das Verhalten des[[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]]s zu achten, um Wetterumbrüche oder Gefahren vorherzusehen.&lt;br /&gt;
So verging die Zeit und die Natur kehrte immer weiter in das kleine Mädchen ein genauso wie das kleine Mädchen immer weiter in die Natur einkehrte. Und dann kam der Herbst&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===4. Kapitel===&lt;br /&gt;
Als die ersten Blätter an den Bäumen begannen gelb und rot zu werden, wusste [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]], dass der Sommer den Kampf gegen den Winter langsam verlor. Noch kämpfte er wacker und hielt die kalten Winde aus dem Norden samt der dunklen Wolken, die sie mitbrachten, zurück. Aber mit jedem Tag und jeder Nacht kamen sie näher, ohne dass der Sommer etwas dagegen würde tun können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie musste sich beeilen, so viel verstand selbst ein kleines Mädchen, denn in den Stürmen und der Kälte des Winters würde sie nicht überleben können ohne die Hilfe und den Beistand Ihresgleichen.&lt;br /&gt;
Wäre der kleine [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]] nicht gewesen, der sie über immer längere Strecken des Tages begleitete und es sich immer öfter auf ihrer Schulter bequem machte, so hätten vielleicht der Zweifel und die Furcht Einzug in ihrem Herzen gehalten. So aber ertönten die Stimmen der Zwei, wann immer der Winter an ihren Herzen zu nagen begann, und vertrieben diesen.&lt;br /&gt;
Manchmal allerdings kam es auch vor, dass der kleine [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]] schrecklich lange weg blieb und [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] begann sich Sorgen zu machen. Sorgen um den kleinen [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]], um ihre Schwester und um den Wahrheitsgehalt der Geschichte des alten Mannes. Als der kleine [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]] eines Morgens nicht neben ihr zu finden war, erhob sie sich und ging ohne zu zaudern in den kleinen Hain hinein, der sich vor ihr erstreckte. Sie begann das Lied zu singen, das sie seit Beginn ihrer Reise immer sang, und schon bald hörte sie aus einiger Entfernung die Antwort des [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]]s.&lt;br /&gt;
Ihr Herz schlug immer schneller voller Freude und auch voller Angst ob dem, was dem [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]] passiert sein könnte. Sie rannte immer schneller, stets der Stimme des [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]]s folgend und blieb plötzlich stehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine kleine [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] mit ungewöhnlich eisblauen Augen stand am Fuße eines großen Baumes, auf dessen niedrigem Ast [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] sofort ein paar der Federn des kleinen [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]]s sehen konnte. Ihre Augen weiteten sich und füllten sich schon bald mit Tränen, während die Katze sich von dem ersten Schrecken ob der plötzlichen Begegnung erholte und begann um das kleine Mädchen, das mehr und mehr in Tränen ausbrach, zu kreisen.&lt;br /&gt;
[[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] verstand schnell, dass der Sommer ihr bisher nur die schönen Seiten der Natur gezeigt hatte und sie den kleinen [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]] wohl nicht mehr wieder sehen würde. Es war in ihren Augen klar, dass der [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]] den Klauen der [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] erlegen war, da er sonst längst zu ihr zurück geflogen sein würde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Immer stärker wurde der Regen aus Tränen, der sich vom Gesicht des kleinen Mädchens gen Boden bewegte, bis ein empörtes Miauen das Mädchen aus seinen Gedanken rüttelte. Die [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] hatte sich vor [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] hingesetzt und schaute sie aus zugleich neugierigen und vorwurfsvollen Augen an, so dass das Mädchen nicht anders konnte als sich herabzubeugen und vorsichtig das Fell des Tieres zu streicheln.&lt;br /&gt;
Sie machte dem Tier keine Vorwürfe, da es nur um sein eigenes Überleben kämpfte, auch wenn es sie dennoch sehr traurig machte. Anstatt aber vor der Hand des Mädchens zu fliehen, ließ sich die [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] mit einem immer lauter werdenden Schnurren streicheln und verließ auch nicht die Seite des Mädchens, als dieses langsam damit beginnen musste zurück zu ihren wenigen Habseligkeiten zu gehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So nahm schon bald die kleine [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] den Platz des [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]]s ein und begleitete [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] auf ihrer Reise. Und so wie der [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]] mit seinem Verhalten dem Mädchen vieles über das Überleben in der Natur beibrachte, so tat dies auch die [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]]. Allerdings oblag es der [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] genauso wie bei ihrem ersten Treffen dem Mädchen die düstere Seite der Natur zu zeigen.&lt;br /&gt;
Hatten im Sommer noch Früchte und Beeren überall auf ihrem Weg nur darauf gewartet von ihr gepflückt zu werden, so verschwanden diese immer mehr je weiter der Herbst Einzug hielt. Und schon bald musste [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] lernen, dass sie wie die [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] Leben nehmen musste, um selber zu überleben.&lt;br /&gt;
Es dauerte schier eine Ewigkeit, bis es ihr mittels einer Falle zum ersten Mal gelang ein kleines Tier zu fangen, ein Feuer zu machen und es dann übers Herz zu bringen das Tier zu töten und sogar zu verspeisen. Sie weinte bitterlich ob des Lebens, das sie beendet hatte und flehte vielmals um Verzeihung, bevor sie sich traute zu essen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch Wiederholung aber wird jeder zum Meister und schon bald hatte sich das kleine Mädchen an die neuen Vorgänge gewöhnt, auch wenn sie noch immer für das Schicksal der Seele eines jeden Tieres, das sie tötete, zum ihr unbekannten Waldgott betete.&lt;br /&gt;
Schon bald fiel ihr das Fehlen des freudigen Zwitscherns kaum noch auf und die Harte Seite der Natur zog immer mehr in sie ein, auch wenn diese gemischt von warmen Momenten war, wie das abendliche Einschlafen mit der [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] in den Armen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===5. Kapitel===&lt;br /&gt;
Immer schwächer wurde der Sommer und der Herbst, der wie sein Freund Frühling sich oft wie das Seil fühlte, an dem Sommer und Herbst zogen, wurde immer dunkler und kälter. Die Stürme, die die Höhepunkte im Tauziehen zwischen Sommer und Winter für jeden sichtbar und hörbar machten, hatten schon seit einiger Zeit immer weiter an Stärke nachgelassen so wie es auch der Sommer getan hatte.&lt;br /&gt;
Immer weniger Zeit blieb dem kleinen Mädchen, das sich immer öfter morgens von Raureif befreien musste. Gelegentlich fielen früh morgens kleine weiße Flocken vom Himmel herab, setzten sich auf ihr blondes Haar und bildeten einen Schleier aus winzig kleinen Kristallen. Immer öfter froren ihr die Füße oder die Hände, manchmal kroch die Kälte sogar langsam die Beine hoch und hätte sie nicht die [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] gehabt, die sie des nachts wärmte, so wäre sie sicher oft schlotternd vor Kälte erwacht.&lt;br /&gt;
Sie hatte kaum noch Zeit, das wusste sie. Aber unbeirrt setzte sie Tag für Tag einen Fuß vor den anderen. Sie konnte nicht scheitern, sie durfte nicht! Was war schon so ein wenig Schnee im Vergleich zu dem, was ihre Schwester erleiden musste?&lt;br /&gt;
Und dann eines Tages, als die glänzende Himmelsscheibe bereits im Sinken inbegriffen war, sah sie Rauchschwaden hinter einem kleinen Weiler aufsteigen. Sie beschleunigte ihre Schritte und angespornt durch das Wettlaufen, das sich nun ergab, sprintete auch die [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] immer schneller, bis sie das Mädchen überholte und wenig später aus deren Sichtfeld verschwand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie lange sie schon so rannte, wusste [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] nicht. Einzig und allein die stetig abnehmende Entfernung zu den Rauchschwaden und nicht die fast schon untergegangene Sonne war Mittelpunkt aller Gedanken des kleinen Mädchens. Je näher sie aber kam, desto mehr drangen schreckliche Geräusche an ihr Ohr, die sie an die unglaublich lauten Stürme im Herbst erinnerten. Oft hatte sie sich mitten in der Nacht, wenn es besonders stark stürmte, wie ein Kokon in ihre Decke eingerollt und sich vorgestellt, dass außerhalb des schützenden Mantels riesige Tiere, wie die aus der Geschichte des Greises, umher liefen und sich gegenseitig anschrien, was diesen Schrecklichen Krach erzeugte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hätte sie gewusst, was sie erwartete, so hätte sie in jenen Nächten wohl kein einziges Auge zu bekommen. Als sie sich immer weiter ihren Weg zwischen den mit einer hauchdünnen Schicht silbrigen Schnees bedeckten Bäumen des kleinen Weilers bahnte, schälten sich immer mehr die Umrisse kleinerer und größerer Häuser aus dem zwielichtigen Schatten der Bäume. Das Herz des Mädchen schlug ob der Vorfreude vielleicht endlich ihr Ziel erreicht zu haben immer schneller, bis es plötzlich zwei Schläge aussetzte während auch die kleinen Beine sich nicht mehr fortbewegen wollten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein gewaltiges Brüllen, wie es dem stärksten Orkan alle Ehre bereitet hätte, erhob sich, als ein gewaltiger schwarzer Schatten sich auf die Reihe der Häuser zu bewegte. Nicht heimelige Kamine, nicht freundlich strahlende Herdfeuer hatten die Rauchschwaden erzeugt, die [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] angelockt hatten, sondern in Flammen stehende Barrikaden, die die Dorfbewohner scheinbar als Schutz errichtet hatten. Aber selbst diese hatten sie nicht vor dem bewahren können, was auf sie zurollte.&lt;br /&gt;
Verzweifeltes Rufen drang an [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]]s Ohren, als das Brüllen für einen Moment aussetzte. Langsam bewegte sie sich wieder, überzeugte ihre Füße mühsam zu jedem einzelnen Schritt und näherte sich so furchtbar langsam dem Chaos, das immer mehr von sich enthüllte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der gewaltige Schatten war stehen geblieben, bäumte sich in regelmäßigen Abständen auf und brüllte jedes Mal so laut, dass die nahestehenden Bäume wackelten. Vor ihm schälten sich nun auch kleinere Schatten mit langen Stäben aus dem flackernden Zwielicht der Flammen. Je näher das kleine Mädchen kam, desto mehr erkannte sie, dass es sich um Dorfbewohner zu handeln schien, die mit langen Speeren und allerlei zweckentfremdeten Ackergerät den riesigen Schatten, der längst durch die Barrikade gebrochen war, aufzuhalten versuchten.&lt;br /&gt;
Dann hörte sie plötzlich etwas, was nicht so recht in das Chaos passen wollte. Ein hohes Schreien drang an ihre Ohren, das nicht allzu weit entfernt seinen Ursprung haben konnte. In einem solchen Chaos hätte man erwartet, dass es ein furchterfülltes Schreien einer Frau ob der großen Gefahr sein müsste. Aber ein kleines Kind, jünger als die bisher unbemerkte Beobachterin, wankte kaum in der Lage richtig zu laufen mit seinen kurzen Beinen und immer wieder sich an den Häuserwänden abstützend auf den Kampf hinter der durchbrochenen Barrikade zu.&lt;br /&gt;
Doch auch der Schatten hatte das Geräusch bemerkt. [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] blieb abermals für einen Moment vor Schreck das Herz stehen, als sich das riesige Ungetüm dem wankenden Kind zu wandte. Aber diesmal setzten ihre Beine nicht aus, sondern beschleunigten Ihre Schritte. Unweigerlich dachte [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] daran, dass sie nicht schnell genug gewesen war um ihren kleinen [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]] hatte beschützen zu können und weigerte sich so etwas noch einmal zuzulassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ihre Beine flogen förmlich über die leicht angefrorene Erde, näherten sich immer weiter dem Kleinkind und dem riesigen Schatten, der laut brüllend ebenfalls auf dieses aus der entgegen gesetzten Richtung zusteuerte. Ein verzweifelter Ruf aus der Kehle eines Mannes drang an die Ohren des Mädchens, aber kein einziger ihrer Gedanken war dazu in der Lage sich um dieses zu kümmern.&lt;br /&gt;
Mit Müh und Not erreichte sie das wankende Kind, das in dem Moment, in dem [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] hinter ihm zu Halt kam, endgültig der Schwerkraft Rechenschaft leistete und in die Arme des blonden Mädchens fiel. Doch auch der riesige Schatten hatte die Quelle des hohen Geräusches erreicht. Als eine besonders vorwitzige Flamme ihre Stimme erhob und den Schauplatz für einen Moment zur Gänze ausleuchtete, legte [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] unweigerlich die Arme fester um das Kleinkind in ihren Armen. Vor ihr erhob sich der Kopf einer gewaltigen schwarzen [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Schildkröte]], deren Augen zornig und mordlüstern das ungleiche Gespann anfunkelten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Würde sie das Kind loslassen und sich vorsichtig entfernen, während das Ungetüm mit seiner Beute beschäftigt war, so würde sie vielleicht… Doch [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] schüttelte entschlossen das blonde Haupt und drückte das Kind nur stärker an sich. Der Blick ihrer Augen wurde gefährlicher, während sich diese leicht verengten. Sie würde nicht zulassen, dass erneut ein kleines Wesen, das auf ihre Hilfe angewiesen war, starb, weil sie zu zögerlich und zu schwach war. Ähnlich einer Bärenmutter, die ihr Junges vor hoffnungslos überlegenen Jägern nicht im Stich ließ, sondern die Jäger auch noch laut anbrüllte, war der Blick des jungen Mädchens. Das Brüllen aus diesem wurde immer spürbarer, so dass selbst die [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Schildkröte]] für einen Moment inne Hielt. Immer deutlicher wurde es, man war fast der Meinung, dass man es hören … und plötzlich erschallte ein gewaltiger und tiefer Schrei, als sich ein großer Schatten zwischen [[Wichtige_Personen_in_Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] und die [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Schildkröte]] schob.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===6. Kapitel===&lt;br /&gt;
Unweigerlich hatte [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] ihre Augen geschlossen, als der zweite Schatten so nah vor ihr erschienen war, und rechnete jeden Moment damit die Flügelschläge des Todesboten zu hören.&lt;br /&gt;
Aber diese erschallten nicht, stattdessen entwickelte sich ein Sturm aus Schrei und Gebrüll der zwei riesigen Wesen direkt vor ihr. Je mehr sie aber ihre eigene Angst und ihr wild pochendes Herz beruhigte, desto mehr war sie in der Lage die tiefen Stimmen zu vernehmen:&lt;br /&gt;
„Geh mir aus dem Weg [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Bai Hu]]!“ donnerte die etwas entferntere Stimme zornerfüllt.&lt;br /&gt;
„Nein! Diese beschütze ich und du wirst sie nicht bekommen!“ erwiderte die nähere Stimme etwas leiser, aber mit einem gefährlichen Unterton.&lt;br /&gt;
„Die Menschen verdienen den Tod!“&lt;br /&gt;
„Nichts verdient den Tod. Oder hast du Xinglu’s Worte in deinem Zorn vergessen?“&lt;br /&gt;
„Du wagst es seine Worte in den Mund zu nehmen, nachdem ihr ihn verlassen habt?“ brüllte die fernere Stimme plötzlich noch lauter.&lt;br /&gt;
„Wir haben ihn verlassen nicht wegen dem, was er einst sagte, sondern wegen dem, was er nicht mehr sagt! Würde er zu dem zurückfinden, was wir immer verehrt haben, so würden wir sofort zurückkehren.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es wurde still für einen Moment. Fast ohnmächtig vor den riesigen Geschöpfen, deren Nähe sie deutlich spüren konnte, hatte [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] ihre Augen die ganze Zeit über fest zugekniffen und auch das Kleinkind in ihren Armen hatte sich nicht gerührt. Als es nun etwas ruhiger wurde, öffnete [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] vorsichtig ihre Augen und bestaunte das weiße mit schwarzen Streifen getigerte Fell einer riesigen [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]], die sich scheinbar schützend vor sie gestellt hatte. Doch Zeit für Worte blieb ihr nicht, denn schon bald ertönte die Stimme der [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Schildkröte]] erneut, wenn auch nicht mehr ganz so sehr vor Wut bebend.&lt;br /&gt;
„Ich werde mich zurückziehen und bei Xinglu auf dich warten. Wie es stets Tradition war, wirst du ihm das Wesen vorstellen müssen, dass du vor seinem Willen beschützt hast.“&lt;br /&gt;
Ein Rauschen ertönte, während sich die [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Schildkröte]] umdrehte.&lt;br /&gt;
„In einer Woche, zum Vollmond, falls du es nicht vergessen hast.“ Brummte sie.&lt;br /&gt;
„Ich habe es nie vergessen [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Xuan Wu]], nie...“&lt;br /&gt;
Und dann verschwand die gewaltige [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Schildkröte]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erst, als sich der Schatten des Tieres mit dem Schatten des großen Wald, der in einiger Entfernung zum Dorf zu sehen war, vereinigt hatte, ging ein spürbares Aufatmen durch die Dorfbewohner. Sie schienen sich nicht an der Gegenwart des zweiten Tieres zu stören, als sie an diesem vorbei auf [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] zu rannten. Das kleine Kind in ihren Armen begehrte plötzlich auf, als ein großer Mann mit einer eindrucksvollen Narbe über der Wange und schwarzem Haar vor [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] auftauchte und im nächsten Moment hob eben dieser das Kleinkind aus ihren Armen empor und drückte es an sich.&lt;br /&gt;
„Hast du Angst um deinen Papa gehabt?“murmelte der Mann, der voller Freude dem Kind die Nase stupste.&lt;br /&gt;
„[[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]]… wir müssen reden.“ Ertönte die tiefe Stimme nun einfühlsam und beruhigend aber mit einem kleinen Anflug von Sorge und lenkte [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] von dem rührenden Bild vor sich ab. Als sie ihre Augen dem großen Wesen zu wandte und sich die Blicke begegneten, atmete sie erschrocken ein.&lt;br /&gt;
„Bist du… das kleine Kätzchen?“&lt;br /&gt;
Und der Blick der eisblauen Augen des weißen [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]]s sagte mehr als Worte könnten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===7. Kapitel===&lt;br /&gt;
„Was hat das alles zu bedeuten?“ Schrie [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] schon fast dem großen [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] entgegen.&lt;br /&gt;
Die Sonne schickte gerade ihre ersten Strahlen durch die kahlen Äste der Bäume und zeigte dem Mädchen, wie viel Zeit seit dem Verschwinden der [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Schildkröte]] vergangen war.&lt;br /&gt;
Die letzten Stunden hatte sie damit zugebracht sich der Versuche der Dorfbewohner sie wie eine Heldin zu feiern zu erwehren und immer wieder den Armen, die sie umschlingen wollten, zu entfliehen. Als die Menschen endlich eingesehen hatten, dass sie an derlei Feiern nicht interessiert war und ihr die Nähe zu so vielen Lebewesen sogar unangenehm war, hatten sie ihr endlich etwas Platz gelassen, ihr etwas zu essen und einen Platz zum Schlafen gegeben. Während dieser Stunden war [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Bai Hu]], so hatte ihn die [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Schildkröte]] genannt, wie vom Erdboden verschlungen gewesen und erst am nächsten Morgen, als [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] sich aus Gewohnheit bei der ersten Morgenröte aus dem Bett erhob und an die frische Luft ging, saß er plötzlich neben dem Haus und schaute sie lange Zeit stumm aus seinen eisblauen Augen an, bevor er sich erhob und langsam gen Waldgrenze trottete. Schnell war sie ihm gefolgt und rief ihm nun schon zum zweiten Mal dieselbe Frage entgegen:&lt;br /&gt;
„Sag es mir! Was hat das alles zu bedeuten? Antworte endlich!“&lt;br /&gt;
„Zügle dein Temperament. Ich höre dich.“ Antwortete der große [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] mit ruhiger und gedämpfter Stimme.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es dauerte ein paar Momente, bevor [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] sich etwas beruhigt hatte und deutlich leiser entgegnete: „Aber warum antwortest du mir dann nicht?“&lt;br /&gt;
„Alles besitzt einen richtigen Ort und eine richtige Zeit.“&lt;br /&gt;
„Und erst jetzt stimmt beides überein?“&lt;br /&gt;
„Richtig..“ Der [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] hielt in seinem Gang inne und schaute sich in dem winterlichen Wald einige Momente lang um, bevor er fortfuhr.“Und Vieles ist nicht für die Ohren aller bestimmt.“&lt;br /&gt;
„Also sollen die Dorfbewohner davon nichts hören?“&lt;br /&gt;
„Du hörst zu.“ Abermals folgte eine Pause, die der [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] nutzte um wieder eine Pfote vor die andere zu setzen. „Diese Menschen haben den Zorn Xinglu’s auf sich gezogen und [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Xuan Wu]], der einzige von uns der bei ihm geblieben ist, war hier um das Urteil zu vollstrecken.“&lt;br /&gt;
„Xinglu? [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Xuan Wu]]? Ich verstehe nicht… Ich verstehe gar nichts!“ Brummte [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] in sich hinein.&lt;br /&gt;
„Xinglu ist der Waldgott. Der, nach dem du gesucht hast.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Moment der Stille folgte, in dem sich [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]]‘s Augen weiteten und sie tief Luft holte für die folgenden Worte:&lt;br /&gt;
„Aber dann bin ich ja am Ziel Dann wird Kigiku endlich geheilt!“ Sie griff in den Schnee, warf diesen voller Freude empor und drehte sich in dem kleinen Schneegestöber entzückt um sich selber.&lt;br /&gt;
„Ja und nein.“ Erschallte die Stimme des [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]]s. Abrupt blieb [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] stehen und schaute diesen entgeistert an.&lt;br /&gt;
„Er hat die Macht zu heilen, aber ob er das tun wird ist fraglich.“ [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Bai Hu]] atmete tief ein und aus, was dank seiner Größe einen imposanten Luftstrom erzeugte, der [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]]‘s Haar umher wirbelte.&lt;br /&gt;
„Aber darum geht es gerade nicht. Du hast dich dem Willen Xinglu’s entgegen gestellt und seinen Zorn auf dich gezogen.“&lt;br /&gt;
„Aber ich habe doch nur ein kleines Kind beschützt!“ Schrie [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] ihm entgegen.&lt;br /&gt;
„Das weiß ich und das wirst du ihm erklären müssen, wenn du vor ihm stehst.“&lt;br /&gt;
Das Mädchen schluckte geräuschvoll und sah den [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] mit einer Spur Furcht in den Augen an.&lt;br /&gt;
„Und was ist, wenn er mich nicht versteht? Was ist…?“&lt;br /&gt;
„Xinglu hat sich verändert. Wo einst Mitgefühl und Wut sich die Waage hielten, herrscht nun zumeist das Dunkle.“&lt;br /&gt;
„Aber wieso?... Und wieso kennst du ihn so gut? Wieso bist du kein kleines Kätzchen mehr? Wieso hast du mir geholfen? Wieso hast du den kleinen [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]] getötet?“ Platzte es aus [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] hervor.&lt;br /&gt;
„… Zeit und Ort [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]]… Zeit und Ort.“ Und im nächsten Moment war der große weiße [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] mit ein paar gewaltigen Sätzen im Wald verschwunden und [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] drehte sich langsam gen des erwachenden Dorfes.&lt;br /&gt;
„Wenn nicht jetzt, wann dann?“ Murmelte sie und machte sich auf den Weg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===8. Kapitel===&lt;br /&gt;
Als das blonde Mädchen sich langsam durch den winterlichen Wald dem Dorf und dessen wärmeverheißenden Rauchsäulen näherte, schälte sich immer mehr die Silhouette eines Mannes aus dem morgendlichen Zwielicht heraus. Leicht war dieser Schatten mit dem Stein zu verwechseln, auf welchem er sich befand, aber mehr und mehr fiel die Unnatürlichkeit dieses Gebildes [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] ins Auge und so blieb sie nach einigen weiteren Schritten schließlich vor einem alten Mann stehen, der seine geschlossenen Augen dem Himmel entgegen gerichtet hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gerade öffnete sie den Mund, um etwas zu sagen, da hob der Alte die Hand und bedeutete ihr zu schweigen. Erst einige Momente später ertönte die brüchige Stimme und durchbrach die Stille.&lt;br /&gt;
„Ich weiß, dass du hier bist auch ohne deine Worte.... Die Bäume reden seit Wochen ununterbrochen über das Mädchen, das den Waldgott sucht. Und nun stehst du vor mir, blickst mit Augen um dich, die voller Fragen sind.“&lt;br /&gt;
„Die Bäume reden?“ Antwortete [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] verdutzt und verdeutlichte mit ihrer Frage die Worte des Mannes, der anfing zu kichern, nur noch mehr.&lt;br /&gt;
„Da reist sie mehrere Monde lang durch die Natur, lässt diese in sie einkehren aber kehrt selber nicht in sie ein… Natürlich reden sie! Sie reden schon viel länger als die Menschen.“&lt;br /&gt;
„Und ihr versteht sie? Wieso verstehen die Menschen sie nicht? Oder bin das nur ich?“&lt;br /&gt;
„Ja ich verstehe sie, aber ich bin einer der Letzten.“&lt;br /&gt;
„War das mal anders?“&lt;br /&gt;
Abermals kicherte der Alte, rückte auf seinem Stein zur Seite und bedeutete [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] neben ihm Platz zu nehmen. Nur zögerlich kam sie dieser Aufforderung nach und erst, als sie neben ihm saß, erhob der Mann wieder die Stimme.&lt;br /&gt;
„Ja war es. Wir sind, genauso wie alle Tiere, die Kinder der Natur und genauso wie Kind und Mutter sich verstehen, auch ohne sich direkt zu verstehen, so taten es Mensch und Natur. Manche Menschen verstanden sie besser, manche schlechter. Aber ein jeder tat es. Irgendwann aber, wenn das Kind nicht mehr auf die Mutter angewiesen ist, bricht dieses Verständnis.&lt;br /&gt;
Was bleibt dann zurück? Ein Kind, das sich seine eigene Welt mit seinen eigenen Kräften aufbaut, und eine Mutter, die immer noch versucht über ihr Kind zu wachen.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Also… Sind es wir Menschen, die nicht mehr zuhören?“&lt;br /&gt;
Die faltige und wettergegerbte Miene des Alten verzog sich zu einem breiten Lächeln.&lt;br /&gt;
„Richtig. Sie hat nie aufgehört zu sprechen und genau so habe ich von dir gehört.“&lt;br /&gt;
„Aber, wieso verurteilt der Waldgott, der doch die personifizierte Natur ist, die Menschen, wenn eine Mutter doch nie aufhört sich um ihre Kinder zu sorgen?“&lt;br /&gt;
Ein tiefes Seufzen entfuhr dem alten Mann, dessen Lächeln schnell einem traurigen Ausdruck wich.&lt;br /&gt;
„Wo zwei Wesen nicht miteinander sprechen, da können sie nicht mehr auf Sorgen, Ängste und Bedürfnisse eingehen. Die Menschen wollten und wollen sich ihr Leben auf eigenen Beinen aufbauen. Wollen mehr und mehr die Risiken, die die Natur als Mutter vieler Lebewesen für sie bereithält, beseitigen und verändern somit etwas, was bisher kein Wesen tat: die Natur selber.&lt;br /&gt;
Der Wald, in dem wir sitzen, erstreckte sich einst über fast die gesamte bekannte Welt und wo er nicht war, da waren Steppen, Wiesen und Auen. Je mehr der Mensch sich ausbreitete, desto mehr drängte er die anderen Lebewesen und sogar die Natur zurück.&lt;br /&gt;
Letztlich ist nichts gefeit vor der Angst vor Veränderungen und Tod und der Waldgott, der vor allem der Beschützer des Waldes und der Natur ist, ist diesen negativen Gefühlen stärker ausgesetzt, als es die Natur selber ist. Denn noch immer reden die Bäume zu den Menschen und hoffen, dass sie sie verstehen.“&lt;br /&gt;
Lange Zeit schwieg das Mädchen auf diese Worte hin und schaute niedergeschlagen auf den von dünnem Schnee bedeckten Boden.&lt;br /&gt;
„Kann ich lernen sie zu verstehen?“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===9. Kapitel===&lt;br /&gt;
Das Ende der Woche, das ähnlich dem Schwerte Damokles‘ ständig drohend über [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]]s Kopf hing, rauschte wie im Flug heran. Jeder Tag war geprägt von demselben Ablauf, der ihr eine Teilnahme am dörfischen Leben lediglich zu den Abendstunden erlaubte und sie sonst von früh morgens ab in den Armen der Natur und zwischen von Schnee bedeckten Bäumen den Worten des alten Mannes lauschen ließ.&lt;br /&gt;
Am Abend des letzten Tages, den sie zum ersten Mal zur Gänze im Dorf verbringen durfte, erklang ein lautes Rascheln am Rande des Dorfes. Die Dorfbewohner streckten ihre Köpfe voller Furcht vor einem neuen Angriff aus den Fenstern und hier und dort erklangen Stimmen, die von der zu großen Ruhe in den letzten Tagen sprachen, die sie als Anzeichen für den nun kommenden Sturm sahen. Als sich die ersten bereits anschickten um wie vor einer Woche mit Feuer und behelfsmäßigen Waffen ihre Liebsten zu verteidigen, trat [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] aus der Hütte, in der sie hatte nächtigen dürfen.&lt;br /&gt;
Ohne ein Wort ging sie an der kleinen Gruppe Männer vorbei, legte einem nach den anderen beruhigend die Hand auf die Schulter und ging alleine gen Waldgrenze. Einen merkwürdigen Einfluss hatte sie auf die Bewohner, die sich langsam zurückzogen aber erst zur Ruhe kamen, als sie das Mädchen begleitet von einem großen Schatten im Dunkel des Waldes hatten verschwinden sehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]]s Reise führte sie entlang an den ihr bekannten Bäumen und Lichtungen immer tiefer in den riesigen Wald. Stumm folgte sie dem Schatten des großen [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]]s, dessen weißes Fell gelegentlich im Lichte eines vorwitzigen Mondstrahles aufzuglühen schien, aber dann sofort wieder erlosch. Kein Wort verlor das imposante Tier und ließ ihr somit sowohl die nötige Ruhe als auch Zeit um sich auf das Kommende vorzubereiten.&lt;br /&gt;
Viele Stunden lang liefen sie so an riesigen schneebedeckten Bäumen vorbei, deren imposante Statur Geschichten über Zeiten zu erzählen schien, in denen der Waldgott friedlich durch diese vergessenen Haine wandelte und den Bäumen dabei half zu wachsen. Immer weiter ging die Reise durch das Reich des Waldgottes und schließlich kündigte ein gewaltiges Tosen vom nahen Ende des Weges.&lt;br /&gt;
Und als der große [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] zum ersten Mal seit Stunden anhielt, um den Kopf gen der Quelle des Geräusches zu wenden, stockte [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] der Atem. Vor ihnen erstreckte sich ein riesiger Wasserfall, der seine Wassermassen von der Spitze eines hohen Berges hinab zu einem See schickte, der sich zu ihren Füßen erstreckte. Das aufgespritzte Wasser verteilte sich vom Berg herab langsam über die gesamte Lichtung , fing das Mondlicht ein und ließ die Umgebung gleich millionen winziger fallender Sterne in dessen silbrigen Licht erstrahlen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Dort oben ist Xing Lu’s Hain. Es ist lange her, seit ich dort war, und noch länger ist es her, seitdem die Füße eines Menschen diesen Boden berührt haben... Um dort hinauf zu kommen, wirst du auf meinen Rücken steigen und dich gut festhalten müssen.“ Erklang die tiefe Stimme des [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]]s, der sich auf den Boden gelegt hatte und geduldig abwartete, bis [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] auf seinen Rücken gestiegen war. Erst dann erhob er sich wieder und hätten sich ihre Hände nicht in dem weißen Fell verkrallt, so wäre sie bei den folgenden gewaltigen Sprüngen des Tieres, die die Zwei in Windeseile dem Scheitel des Wasserfalls näher brachten, sicherlich in die Tiefe gestürzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So aber erblickte sie bald, nachdem sie sich wieder getraut hatte ihre Augen zu öffnen, einen wunderschönen silbern glänzenden See, dessen Oberfläche so glatt wie ein Spiegel den Sternenhimmel reflektierte und dem Auge vorgaukelte einen zweiten Himmel zu den eigenen Füßen zu sehen, samt einer dunkelgrünen Wiese, die gespickt von allerhand Blumen ohne den Makel einer einzigen Schneeflocke dem Winter trotzte. Sie war im Hain des Waldgottes angekommen und erst, als sie die Augen von dessen Schönheit abwenden konnte, erblickte sie eine dunkle Gestalt, die auf der Insel mitten im See zu warten schien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===10. Kapitel===&lt;br /&gt;
Vollkommen still lief [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Bai Hu]] an der Seite [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]]s über die wunderschöne Wiese dem See, der Insel und der Gestalt auf dieser entgegen. Sogar das große Tier, das in seinem Leben schon so viel erlebt hatte, war ob dem, was kommen würde, angespannt und dabei unbewusst in sein Jagdverhalten zurückgefallen.&lt;br /&gt;
Kein Wort verlor er, kein ungestüm umgeknickter Grashalm oder unvorsichtig berührter Kieselstein sprach vom Gang des Tieres und hätte er nicht gelegentlich tief Luft geholt, um nicht vor Anspannung zu platzen, so hätte [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] ihn wahrscheinlich völlig vergessen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Mädchen indes lief mit ruhigem und bestimmten Schritten auf den See zu, ließ sich von dem [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] mit einem Sprung über diesen befördern, und glitt ohne aus der Ruhe zu kommen von dessen Rücken direkt auf die kleine vom Schatten einer Wolke verdeckte Insel vor die dunkle Gestalt.&lt;br /&gt;
Der Blick zweier großer violetter Augen legte sich auf sie, als ihre eigenen Augen sich langsam erst dazu überwinden mussten die ungewöhnlichen Pfoten, die einer Mischung aus Menschenfüßen und Bärentatzen zu entsprechen schienen, und dann den im Schatten liegenden Körper hinauf bis zu den Augen des Wesens zu betrachten. Als sich der Blick der zwei Wesen traf, stockte dem Mädchen der Atem und für einen Moment fühlte sie die bodenlose Wut des Schattens vor ihr. Erst nach einigen Momenten fiel ihr auf, dass sich der [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] neben ihr vor dem Wesen verneigte und so tat sie es ihm schnell und etwas überhastet gleich.&lt;br /&gt;
„Es ist lange her [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Bai Hu]].“ Ertönte die Stimme des Wesens schneidend wie der Wind im Herbst sofort, als sich [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] verneigt hatte, als ob das Wesen darauf gewartet hätte.&lt;br /&gt;
„Xinglu.“ Antwortete der [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] schlicht, aber ehrerbietend.&lt;br /&gt;
„Sag mir, warum muss mein Hain die Füße dieser Kreatur ertragen? Warum beschütztest du es vor meinem Urteil?“&lt;br /&gt;
„Weil ich versprach sie zu beschützen und ihr zu helfen, weil sie mit deinem Urteil über die Menschen des Dorfes nichts zu tun hatte und weil die Menschen nicht das sind, was du in ihnen siehst.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Xinglu’s Urteil betrifft alle Menschen!“ Ertönte die wütende tiefe Stimme der riesigen [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Schildkröte]], als sich diese aus dem See erhob und geschwind auf die Insel neben den Schatten schob.&lt;br /&gt;
„Und warum maßt du es dir an ein Urteil über Xinglu’s Urteil zu fällen [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Bai Hu]]?“&lt;br /&gt;
Der [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] atmete tief ein, um zu einer Antwort auf den Angriff [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Xuan Wu]]’s anzusetzen, aber die Stimme des Schattens ließ ihn innehalten.&lt;br /&gt;
„Ich habe [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Bai Hu]]’s Gründe gehört und im Moment soll mir dies reichen.“ Der Blick der violetten Augen richtete sich wieder auf [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]]. „Nun erzähl mir deinen Namen kleine Kreatur und begründe mir, warum du ein Wesen vor meinem Urteil bewahrtest.“&lt;br /&gt;
Aber dem Mädchen stockte der Atem abermals, als es nun die volle Aufmerksamkeit auf sich lasten fühlte. Nervös spielte sie mit ihren Daumen und hatte ihren Blick gen Boden gerichtet, als sie endlich die Kraft fand zu antworten:&lt;br /&gt;
„Mein Name ist [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]]… Und ich wollte einfach nicht zulassen, dass ein kleines hilfloses Wesen vor meinen Augen stirbt, weil ich nicht eingriff… Nicht noch einmal…“ Bilder des roten [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]]s schossen aus ihrem Gedächtnis hervor und trieben ihr Tränen der Trauer in die Augen.&lt;br /&gt;
„Nicht noch einmal?... Ich muss jeden Tag dabei zusehen, wie kleine hilflose Wesen vor meinen Augen sterben, weil andere Wesen maßlos leben wollen… Nicht noch einmal… Ich kann es nicht fassen… Was weißt du kleine Kreatur denn schon von Leben und Tod?“&lt;br /&gt;
Die Stimme des Schattens, war sie zuvor schon schneidend gewesen, hatte sich nun auch noch gleich einem Orkan erhoben und donnerte ehrfurcht erregend über den Hain, so dass ein jeder, der sie vernehmen konnte, den Kopf einzog und still ausharren wollte, bis der Sturm vorbei war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Sie weiß so viel wie man eben in einem Leben in der Natur lernen kann.“ Erschallte auf einmal eine hohe Stimme, die vom Himmel zu kommen schien. „Sie hat die tägliche Furcht und Ungewissheit gespürt, hat die Freuden über die einfachsten Dinge genossen und die Trauer über den Verlust der wertvollsten Dinge erlebt. Maßt du dir nun schon an das Recht auf Trauer und Schmerz gepachtet zu haben Xinglu?“&lt;br /&gt;
Und plötzlich landete direkt hinter [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] ein großer [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]], von dessen Federkleid sich ein paar rote Federn lösten und langsam um das Mädchen herum zu Boden glitten. Beim Anblick dieser Federn schossen dem Mädchen nur noch mehr Tränen in die Augen und sie befürchtete, dass ihr Kopf ihr einen Streich spielen würde, denn diese Federn würde sie überall wiedererkennen.&lt;br /&gt;
„Bist du so verbittert Xinglu, dass du nicht einmal erkennst, dass dieses Mädchen erst einige wenige Sommer alt ist, aber durch das Leben und die Reise in der Natur viel schneller gealtert und gewachsen ist? Erkennst du nicht, was du vor dir siehst?“&lt;br /&gt;
„[[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Zhu Que]]… worauf willst du hinaus? Erklär dich, wenn du dich schon einmal zu uns auf den Boden herablässt!“ Donnerte der Schatten abermals entgegen.&lt;br /&gt;
„Die Natur selber hat [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] auf ihrer Reise geholfen und sie wachsen lassen, um sie auf das kommende vorzubereiten. Willst du als Wächter und Aspekt dich nun gegen den Willen der Natur stellen?“&lt;br /&gt;
Ein tiefes Rauschen war zu hören, als der Schatten sich zu [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] hinab beugte und zielsicher ihrem Gesicht entgegen atmete und sie näher betrachtete. Hätte das Mädchen dies normalerweise als sehr unangenehm empfunden und sich scheu weggedreht, so blieb sie wie angewurzelt stehen und betrachtete sich stattdessen ebenfalls eingehend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie hatte vor Wochen, vielleicht vor Monaten sogar aufgehört sich selber zu betrachten und so war ihr nie aufgefallen, dass ihr Körper in ihren einstmals kindlichen Augen riesige Züge angenommen hatte. Sie war stark gewachsen, hatte wahrscheinlich Kigiku eingeholt und noch ein wenig weiter gewachsen. Unter ihrer Jacke wölbten sich zwei Hügel nach außen, deren Maße wohl noch wachsen würden, wenn sie sich wieder einigermaßen ernähren würde. Auch ihr Haar war immer länger geworden und glich der goldenen Mähne eines Löwen. War sie vor ihrer Reise noch ein normales 10 Jahre altes Mädchen gewesen, so glich ihre Statur nun mehr der einer 15jährigen.&lt;br /&gt;
Sie kam aus dem Staunen nicht mehr heraus und verlor ob dieser Erkenntnis auch für einen kurzen Moment den Gedankengang, der ihr zuvor die Tränen in die Augen getrieben hatte. Aber dann brachte ihn eine rote Feder, die direkt vor ihren Füßen lag, wieder zurück.&lt;br /&gt;
„Du bist doch der kleine rote [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]] oder? Du lebst?“ Hauchte sie mit nach oben gerichteten Gesicht dem Kopf des gewaltigen [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]]s entgegen, der hinter ihr saß und dessen Oberkörper über ihr aufragte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===11. Kapitel===&lt;br /&gt;
„Ja [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] ich lebe.“ Antwortete der [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]] mit sanfter Stimme, so dass [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] fast der Meinung war ein Lächeln auf dem weit entfernten Gesicht erkennen zu können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Nicht nur ergreifst auch noch du Partei für diese Kreatur, sondern du kennst sie auch noch [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Zhu Que]]? Was geht hier vor?!“ Schaltete sich die schwarze [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Schildkröte]] erneut ein und der große [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]] holte tief Luft, um zu einer Erklärung anzusetzen.&lt;br /&gt;
„Dass ihr es nicht vernommen habt, wundert mich nicht, aber vor fast einem Jahr vernahm ich die Klagen eines kleinen Baches weit im Westen. Als ich mich ihm näherte und ihn fragte, was es mit seinen traurigen Worten auf sich habe, erzählte er mir von seinem Fehler. Er habe, so berichtete er mir, in dem Versuch ein kleines Mädchen mit blondem Haar aufzumuntern einen alten Wanderer zu dieser gelockt, damit dieser sie mit seinen Geschichten aufmuntern könne. Als der Wanderer dem Mädchen von dem Waldgott erzählte, schnappte dieses sich seine Sachen und lief los, um den Waldgott zu finden und um Hilfe zu bitten. Aber wie sollte ein kleines Mädchen alleine überleben?&lt;br /&gt;
Ich beschloss also dem Bach zu helfen und dem Mädchen beizustehen. So begleitete ich [[Wichtige_Personen_in_Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]], das Mädchen aus der Geschichte des Baches, als kleiner [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]] und lehrte sie durch mein Beispiel vom Leben in der Natur.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als der Herbst kam und die Zeit meiner Herrschaft sich dem Ende entgegen neigte, traf ich [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Bai Hu]] und bat ihn mir zu helfen. Fortan übernahm er es [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] zu begleiten, nachdem wir es so haben aussehen lassen als ob ich durch die Krallen [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Bai Hu]]’s gestorben wäre.&lt;br /&gt;
Während wir uns aber um [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] kümmerten, bemühte sich die Natur selber ebenfalls um [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]], half ihr beim Wachsen, beim Verstehen und beim Leben. Schon bald hätte sie uns nicht mehr gebraucht, aber wir waren zu neugierig auf das, was kommen könnte.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lange Zeit herrschte Stille, während der Schatten [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] eingehend musterte. Schließlich aber erhob er die Stimme, deren Worte er scheinbar direkt an [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] richtete.&lt;br /&gt;
„Würde ich dich am liebsten auf der Stelle zertreten für den Verstoß gegen mein Urteil, für die Schritte auf dem Boden meines Haines und für die Anmaßung, in der sich jene zwei auf deine Seite stellten und dich beschützten, so kann ich doch das Wirken der Natur an und in dir sehen.&lt;br /&gt;
Nun stelle ich dir also folgende Frage: Würdest du das Dorf, deren Bewohner dir in der letzten Woche Obdach gewährten, verlassen und zulassen, dass ich es mitsamt seiner Bewohner vernichte, wenn ich dafür deine Schwester Kigiku heile?“&lt;br /&gt;
[[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]]s Augen weiteten sich bei diesem Angebot genau so sehr wie sich die Augen des [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]]s und des [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]]s vor Wut verengten. Beide waren außer sich vor Zorn über die Hinterlist der Worte ihres Gottes, aber keiner von beiden hatte das Recht den Mund zu öffnen.&lt;br /&gt;
„Woher weißt du von Kigiku?“ Antwortete [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] stockend, woraufhin der Schatten lediglich tiefkehlig lachte.&lt;br /&gt;
„Ich weiß viele Dinge. Nun aber entscheide dich und lass dich nicht davon einnehmen, dass du deine Schwester nicht mehr lebendig antreffen würdest, wenn du dich jetzt auf den Rückweg begibst.“ Woraufhin der Schatten erneut lachte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===12. Kapitel===&lt;br /&gt;
Immer mehr Tränen schossen [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] in die Augen, ließen diese nach und nach überquellen und liefen dann eine nach der anderen die Wangen des Mädchens hinab, bis sie sich von diesen lösten und gen Boden fielen. Die kommende Entscheidung war die schwerste, die sie jemals hatte treffen müssen und es war der erste Moment, in dem sie ihre Reise in Frage stellte.&lt;br /&gt;
„Ich… Die Menschen sollen leben.“ Brachte sie schluchzend hervor und sah gleichzeitig ihre kranke Schwester vor ihren Augen, deren endgültiges Todesurteil sie nun unterschrieben hatte und die sie wohl nie wieder sehen würde.&lt;br /&gt;
„Was?!? Du maßt es dir an…?!?“ Donnerte die Stimme des Schattens wieder hervor, wurde aber von [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Bai Hu]] abrupt unterbrochen.&lt;br /&gt;
„Sie hat sich entschieden Xinglu. Hör auf mit deinen Spielen und sieh ein, dass du dich geirrt hast.“&lt;br /&gt;
„Gut, ich stehe zu meinem Wort. Aber ich habe nirgends von dem Leben des Mädchens geredet. Sie hat sich meinem Urteil entgegen gestellt und muss nun die Konsequenzen tragen!“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schreckhaft atmete [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] ein und schaute mit geweiteten Augen auf den Schatten vor sich.&lt;br /&gt;
„Aber ich darf nicht ohne Weiteres nehmen, was die Natur gewährt hat… Also wirst du dir dein Leben verdienen müssen kleines Mädchen. Schließe die Augen und lass mich sehen, ob der Geist der Natur wirklich in deinen Knochen steckt.“&lt;br /&gt;
Und so sehr [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] auch dagegen ankämpfte, ihre Augenlider schoben sich unweigerlich vor ihre Pupillen und schon bald verschwammen die Bilder vor ihren Augen und die Gedanken in ihrem Kopf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie spürte weiches feuchtes Gras zwischen ihren blanken Zehen und eine Eule schickte ihren Ruf durch die Luft vorbei an ihren Ohren. Als sie die Augen langsam öffnete, sah sie sich inmitten eines großen Waldes stehen, deren Bäume genauso wie der Wald selber kein sichtbares Ende zu haben schienen. Alles an dem Wald wirkte merkwürdig urtümlich und erinnerte sie an die riesigen Bäume, die sie in der Nähe des Wasserfalls und des Haines gesehen hatte.&lt;br /&gt;
Erneut riss sie der Schrei der Eule aus den Gedanken und ließ in diesen Platz genug für die Erkenntnis, dass die Sonne gerade untergegangen war und die Schatten im Wald immer mehr die Oberhand gewannen.&lt;br /&gt;
Und dann spürte sie es, eine Präsenz im Schatten und der Blick unsichtbarer Augen auf ihrem Rücken. Die feinen Härchen auf ihrem Nacken stellten sich auf, sie machte einen zaghaften Schritt nach hinten und drehte sich dann plötzlich herum um loszurennen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===13. Kapitel===&lt;br /&gt;
Der Wind pfiff ihr ins Gesicht, sauste ihr um die Ohren und ließ den Klang seiner Stimme in diesen erklingen. Immer wieder schlugen ihr kleinere Äste, die sie nicht rechtzeitig bemerkt hatte, gegen den Körper und hinterließen an diesem immer mehr kleine Schnitte aus denen schon bald feine Bluttropfen hervorquollen. Schneller und schneller lief [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] durch den dunklen Wald, der sein wunderschönes Kleid abgelegt hatte und ihr nun seine dunkle und gefährliche Seite zeigte.&lt;br /&gt;
Wie konnte dies nur derselbe Wald, derselbe Ort sein, der sie mit den ersten Bildern verzaubert hatte? Fragte sie sich, als sie sich in Sicherheit wähnend an einen Baum lehnte und umschaute. Schon seit einiger Zeit hatte sie die Präsenz in ihrem Rücken nicht mehr gespürt. Sollte sie dieses Etwas wirklich abgehängt haben? Sie schaute sich nervös um, ließ den Blick ihrer Augen durch die Dunkelheit wandern und versuchte ihr pochendes Herz zu beruhigen. Es war schwer in der Dunkelheit überhaupt etwas auszumachen und immer wieder machte ihr Herz einen furchtsamen Sprung, wenn die Schatten der Bäume ihr obskure Wesen, die mit langen feingliedrigen Armen in der Dunkelheit zu tanzen schienen, vorspielten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Plötzlich blitzte in der Dunkelheit etwas auf. Noch bevor sich die Härchen auf ihrem Nacken aufstellen konnten, war sie schon wieder los gerannt und hetzte durch den Wald. Das Blut, das sich in der kurzen Zeit der Rast auf ihrer Haut gesammelt hatte, wurde vom Gegenwind weggeweht und hinterließ eine feine rote Spur, der man viel zu leicht folgen konnte.&lt;br /&gt;
Wie sollte sie nur dem Schrecken, der mit Sicherheit den Tod bringen würde, entkommen? Wie sollte sie den Anbruch des Tages und das erste Licht, das die Schatten vertreiben würde, nur wieder erleben? Und wie sollte auch nur ein Mensch in dieser schrecklichen Umgebung überleben können?&lt;br /&gt;
Völlig außer Atem rannte das Mädchen dennoch weiter. Immer, wenn sie die Gefahr gegen einen Baum zu laufen ignorierend einen Blick über die Schulter warf, konnte sie einen formlosen Schatten im Schatten sehen, der der blutigen Spur folgte. Nein sie wunderte sich nicht mehr, dass die Menschen sich vor dieser Umgebung fürchteten und die Natur verändern wollten, um in ihr zu überleben. In dieser schrecklichen Umgebung würden sie nie anders überleben können!&lt;br /&gt;
„Vieles, das auf den ersten Blick schrecklich wirkt, ist nur ungewohnt für die Augen.“&lt;br /&gt;
Ertönte plötzlich die raue Stimme des alten Mannes in ihrem Kopf und sie erinnerte sich an die vielen Stunden, in denen er ihr eigentlich nur von der Natur erzählte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„ Ein Wolf tötet nicht, weil er grausam sein möchte. Ein Wolf tötet, weil er überleben will. Der Wille zu Überleben ist das, was uns alle – selbst die Pflanzen – vereint.“&lt;br /&gt;
Aber dieses Ding, was auch immer es ist, ist böse! Das konnte sie deutlich spüren. Sie konnte spüren wie es Millimeter um Millimeter näher kam, sich wieder zurückfallen ließ und dann wieder langsam näher kam. Und das alles nur, um mit ihr zu spielen, um ihr den Schrecken in Mark und Bein zu jagen!&lt;br /&gt;
„Wahre Boshaftigkeit gibt es in der Natur nicht. Sie ist eine Erfindung der Menschen, um die Natur zu verteufeln.“&lt;br /&gt;
Aber sie konnte das Böse in diesem Ding eindeutig spüren. Und inmitten dieser schrecklichen Umgebung war niemand, der ihr helfen konnte. Sie war alleine.&lt;br /&gt;
„Niemals bist du alleine. Stets wirst du einen Baum, eine Blume oder zumindest einen Grashalm in der Nähe finden. Deine Mutter wird immer da sein und dich beschützen.“&lt;br /&gt;
Und auf einmal blieb [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] stehen. Langsam drehte sie sich zur Seite und legte die Stirn gegen die Rinde eines der riesigen Bäume. Wie hatte sie nur diese sanften Riesen verteufeln können? Wie hatte sie nur diese Umgebung als schrecklich bezeichnen können?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie schloss die Augen und wartete auf die Schritte, die sich sicher bald nähern und ihren Tod bedeuten würden. Aber sie würde nicht mehr rennen. Sie vertraute auf ihre Mutter und legte ihr Leben in deren Arme.&lt;br /&gt;
Und dann hörte sie ein leises Flüstern.&lt;br /&gt;
„Wie sich die Arme an mich lehnt. Oh du Arme, hör auf zu weinen.“&lt;br /&gt;
„Das sind keine Tränen, das ist Blut. Bist du zu hölzern geworden um den Unterschied zu merken?“&lt;br /&gt;
„Sie blutet? Warum denn nur?“&lt;br /&gt;
„Weil selbst kleine Äste die weiche Haut zerschneiden können.“&lt;br /&gt;
„Schau nur wie sie zittert.“&lt;br /&gt;
„Wie gerne würde ich ihr helfen.“&lt;br /&gt;
„Ich auch.“&lt;br /&gt;
„Ich auch.“&lt;br /&gt;
„Aber sie kann uns nicht hören.“&lt;br /&gt;
„Wir können sie nicht trösten.“&lt;br /&gt;
„Wir können sie nicht beschützen.“&lt;br /&gt;
„Würde sie uns nur hören können.“&lt;br /&gt;
„Wieso kann sie uns nicht hören?“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Ich kann euch hören!“ Schrie [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] mit all ihrer Kraft. „Bitte helft mir!“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Sie kann uns hören?“&lt;br /&gt;
„Sie möchte unsere Hilfe?“&lt;br /&gt;
„Wie lange ist es her?“&lt;br /&gt;
„Sollen wir singen?“&lt;br /&gt;
„Ja lasst uns singen!“&lt;br /&gt;
„Ja..Singen!“&lt;br /&gt;
Und plötzlich schwoll das Flüstern, war es zuerst noch leise und kaum zu hören gewesen, immer weiter an, gewann an Stärke und glich schon bald einem Orkan aus unterschiedlichen Stimmen, die durcheinander riefen. Nach und nach hörten die Stimmen auf zu rufen und fingen stattdessen an leise zu summen. Das Summen wurde immer lauter, übertönte schließlich die letzten Stimmen und brachte mit seinen tiefen Tönen [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]]s Innere sanft zum vibrieren.&lt;br /&gt;
Eine tiefe und warme Stimme erschallte, sang von den Strahlen der Sonne und den Tränen des Mondes und plötzlich setzten alle Stimmen in dieses Lied mit ein.&lt;br /&gt;
Es war das Lied der Schöpfung, die Erzählungen des ersten Baumes, der als Knospe miterlebt hatte wie Mond und Sonne von den Göttern auseinander gerissen wurden und fortan nie wieder zusammen sein und zugleich erstrahlen durften. Um wenigstens die Wärme des anderen und dessen Spiegelbild für wenige Momente zu erhaschen, nachdem dieser schwinden musste, erschufen die Zwei die Natur und die Wärme der Sonnenstrahlen sowie die Liebe in den Mondtränen hauchten der kargen Erde Leben ein.&lt;br /&gt;
Der Erste aber, der stark genug gewesen war vor all diesem bereits als Knospe den Boden zu durchbrechen, wuchs und wuchs bis er groß und prächtig war. Er war der Stärkste von allen und schließlich hob ihn der Mond aus der Erde und gab ihm die Fähigkeit zu wandern. So wurde der Erste als Xinglu, der Wanderer, bekannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Sie ist eingeschlafen.“&lt;br /&gt;
„Sie ist sicher.“&lt;br /&gt;
„Der Schatten ist fort.“&lt;br /&gt;
Das Flüstern der Bäume, sehr zaghaft und leise um das Mädchen nicht zu wecken, flog einige Zeit später dem Winde gleich wieder durch die Luft.&lt;br /&gt;
„Sie muss zurück.“&lt;br /&gt;
„Ja das muss sie.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===14. Kapitel===&lt;br /&gt;
„Hört ihr das? Sie singen! Sie singen für das Mädchen, sie singen für [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]]!“ Stellte die große [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Schildkröte]] fassungslos fest, während sie sich im Kreis drehte und dem Lied der Bäume lauschte.&lt;br /&gt;
Das Geräusch des schabenden Panzers zusammen mit den Worten aus tiefer Kehle drangen durch die Schleier des Schlafes und holten [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] aus diesem empor.&lt;br /&gt;
„Sie kommt zu sich. Sie hat überlebt!“ Ertönte die Stimme des [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]]s ganz nah vor [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]]s Gesicht. Und als sie die Augen öffnete, sah sie die Gesichter des [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel - Suzaku|Vogel]]s und des [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]]s dicht über ihrem eigenen schweben und sie mit besorgten Blicken anschauten, bevor sie anfingen breit zu lächeln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Wo bin ich?“ Murmelte sie schlaftrunken, während sie sich den Schlaf aus den Augen rieb.&lt;br /&gt;
„Du bist im Hain des Waldgottes. Du hast geschlafen und wurdest im Traum auf die Probe gestellt.“&lt;br /&gt;
Antwortete [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Bai Hu]], der sich mit einem langgestreckten Seufzer anscheinend nach einer halben Ewigkeit wieder legte und sich wohlig streckte.&lt;br /&gt;
„Habe ich bestanden?“&lt;br /&gt;
[[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Zhu Que]] öffnete den Schnabel, anscheinend um antworten zu wollen, aber die tiefe Stimme Xinglu’s unterbrach ihn.&lt;br /&gt;
„Du hast mehr als das.“ Der riesige Schatten bewegte sich zum ersten Mal, seitdem [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] im Hain war, und schob sich langsam in das fahle Licht des Mondes.&lt;br /&gt;
„Niemals hätte ich erwartet, dass sie für dich singen würden. Niemals hätte ich erwartet, dass sie dieses Lied anstimmen würden.“&lt;br /&gt;
Murmelte das Wesen, dessen Körperbau dem eines Menschen glich, nur glichen Hände und Füße mehr einer Mischung aus Menschenhand und Bärentatze und die Haut schien aus einer rissigen und vor Alter schon schwarz gewordenen Baumrinde zu bestehen. Das Gesicht schließlich war dem eines Hirsches nachempfunden, nur dass sich Flechten aus großen Baumblättern vom Kopf über die Schultern des Wesens ergossen.&lt;br /&gt;
„Sie sangen von dir nicht wahr?“ Fragte [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] das Wesen, dessen große Augen von großer Trauer sprachen.&lt;br /&gt;
„Ja. Ich habe dieses Lied geschrieben und es einem jeden Baum früher vorgesungen, wenn er noch klein und schwach war. Das Lied half ihnen zu wachsen und den Gezeiten zu widerstehen, so dass sie fast so groß wurden wie ich einst. Deswegen nennt man es auch das Baumlied. Früher kannte es ein jeder Baum.“&lt;br /&gt;
„Deswegen sind die Bäume in der Nähe des Haines also so groß und der Winter dem Hain so fern!“&lt;br /&gt;
„Früher waren alle Bäume so groß. Damals wanderte der Wanderer noch jeden Tag über die Erde und sang zu jedem Baum.“ Mischte sich eine raue Stimme plötzlich ein und alle, egal ob Mensch, Tier oder Gott wandten dem Ursprung der Stimme den Kopf zu.&lt;br /&gt;
Ein alter Mann kam mit hinkenden Schritten über die Wiese dem See und der Insel entgegen und winkte dem Mädchen entgegen, das die Augen vor Staunen weit aufgerissen hatte.&lt;br /&gt;
„Du? Was machst du denn hier?“ Rief sie ihm entgegen. Anstatt aber eine Antwort des Mannes zu erhalten, erklang die Stimme des Waldgottes.&lt;br /&gt;
„[[Geschichte von Taki#Der blaue Drache – Seiryu|Quing Long]]. Jetzt wundert mich gar nichts mehr. Hast du [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] beigebracht zu den Bäumen zu sprechen?“&lt;br /&gt;
„Ich habe ihr lediglich von der Natur erzählt Xinglu. Alles Weitere hat sie selber erlernt.“&lt;br /&gt;
„[[Geschichte von Taki#Der blaue Drache – Seiryu|Quing Long]]?“ Verwirrt schaute [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] zwischen dem Alten und Xinglu hin und her.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf dem Gesicht des Alten aber, der am nahen Ufer des Sees angelangt war, bildete sich ein Lächeln und plötzlich erhob sich an derselben Stelle, an der der Alte soeben gestanden hatte, ein großer [[Geschichte von Taki#Der blaue Drache – Seiryu|blauer Drache]] in die Luft, nur um neben Xinglu wieder zu landen.&lt;br /&gt;
„Du hast es schon immer geliebt dich zu verkleiden.“ Murmelte die [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Schildkröte]].&lt;br /&gt;
„Du musst verstehen, dass ich dir nicht die Wahrheit zeigen durfte [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]]. Ich bin der Letzte der Vier und Erster des Kreises. [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Xuan Wu]], [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Zhu Que]], [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Bai Hu]] und ich, [[Geschichte von Taki#Der blaue Drache – Seiryu|Quing Long]] sind die 4 Wächter des Waldgottes und die ersten der Tiere, zu denen er wie zu den Bäumen sang. Ein jeder von uns ist die Inkarnation einer der Jahreszeiten. Ich bin der Frühling, [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Zhu Que]] ist der Sommer, [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Bai Hu]] ist der Herbst und [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Xuan Wu]] ist der Winter. Einst wandelten wir an der Seite Xinglu’s über die Erde. Als er sich aber veränderte, wandten drei von uns ihm den Rücken zu und nur[[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Xuan Wu]] blieb bei ihm.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Aber was habe ich damit zu tun? Ich wollte doch nur Kigiku retten.“&lt;br /&gt;
„Und in diesem einfach Streben hast du es geschafft mich an die Anfänge und das Gute in euch Menschen zu erinnern. Ich war es, der dich im Wald der Träume gejagt hat und hätten dir die Bäume nicht geholfen, so hätte dein Herz schließlich vor Angst aufgehört zu schlagen. Als aber die Bäume anfingen zu singen, da erinnerte ich mich. Sie sangen aber nicht nur von mir, sondern auch von dir. Sie sangen davon wie viel Angst du in der Dunkelheit hast, was für einen Weg du zurücklegen musstest und wie gerne sie dir helfen würden. Und mit jedem Wort verflog mein Hass und ich fing an euch Menschen zu verstehen.“&lt;br /&gt;
„Ich habe gar nicht gehört, dass sie von mir sangen. Hat diese wunderschöne tiefe Stimme etwa auch über mich gesungen?“&lt;br /&gt;
„Wunderschöne tiefe Stimme?“ Schaltete sich [[Geschichte von Taki#Der blaue Drache – Seiryu|Quing Long]] plötzlich ein und wechselte einige Blicke mit den drei anderen, während Xinglu die violetten Augen geschlossen hatte.&lt;br /&gt;
„Sie hat dich singen hören Xinglu? Wie ist das möglich? Du hast schon so lange nicht mehr gesungen.“ Brummte [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Bai Hu]] verdutzt.&lt;br /&gt;
„Sie erinnern sich noch immer daran wie ich zu ihnen sang. Und aus der Erinnerung heraus haben sie meine Stimme scheinbar beschworen. Es ist zu lange her, dass ich zu ihnen gesungen haben, und ich habe kein Recht zu ihnen zu singen bei all dem, was ich getan habe.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Das stimmt nicht! Sie reden stets miteinander und die Ältesten von ihnen erzählen den Jüngeren von deinem Lied. Sie kennen es alle und werden es nie vergessen.“&lt;br /&gt;
„Mir fehlt aber die Kraft zum Wandern. Hass und Zorn haben meine Beine schwer werden lassen.“&lt;br /&gt;
Er wandte sich von dem weißen [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] ab und dem Mädchen zu.&lt;br /&gt;
„Nein ich hörte keine tiefe Stimme, sondern eine hohe. Ich hörte die Stimme eines jungen [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Drachen]]n, der mich furchtlos anbrüllte. Die Bäume sangen von dem gelben Schuppenkleid des [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Drachen]]n und von der Wärme im Herzen dieses Wesens.&lt;br /&gt;
[[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] sie sangen von dir und es war so viel Wahrheit in ihren Worten, die ich erst jetzt vernehmen konnte.“&lt;br /&gt;
„Warum guckst du so traurig Xinglu? Was hast du vor? Was hat das zu bedeuten?“&lt;br /&gt;
Fragte das Mädchen nun sichtlich besorgt um den Waldgott.&lt;br /&gt;
„Es ist Zeit für mich das Geschenk, das mir der Mond einst gab, zurück zu geben. Ich habe meine Pflicht gegenüber meinen Brüdern und Schwestern vergessen und sie zu lange warten lassen. Ich sehne mich nach Ruhe [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]].“&lt;br /&gt;
Die Züge des Wesens erhellten sich und die Risse in der dunklen Rinde schlossen sich immer mehr.&lt;br /&gt;
„Die Zeit des Wanderers ist vorbei. Zu lange habe ich mich dagegen gewehrt einzusehen, dass die Welt mich nicht mehr braucht. Es ist nun an der Zeit, dass die Jüngeren auf sich aufpassen. Vieles wird sich verändern, aber wenn ich höre wie die Bäume für dich singen, so bin ich mir sicher, dass es nicht nur schlecht sein wird.“&lt;br /&gt;
„Willst du uns wirklich verlassen Xinglu? Was sollen wir ohne dich machen? Was sollen wir alleine machen?“ Rief [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Zhu Que]] mit Trauer in der Stimme.&lt;br /&gt;
„Helft dem gelben [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Drachen]]n bei der Wahrung dessen, was wir einst zusammen auf unseren Reisen verbreiteten. Natürlich nur, wenn du willst [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]].“&lt;br /&gt;
Das Mädchen schaute in die großen violetten Augen und auf die immer heller werdende Rinde, durch die von Minute zu Minute mehr Leben zu pulsieren schien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Was genau meinst du?“&lt;br /&gt;
„Vieles, was einst gut war, ist zerstört. Du hast mir aber gezeigt, dass nicht alles zerstört ist. Ich frage mich, ob sich Sonne und Mond so fühlten, als sie mich erblickten und das Leben erschufen….&lt;br /&gt;
Ich werde das Wandern aufgeben und wieder nur ein Baum sein, ein Baum der mit seinen Brüdern singt. Gerne werde ich von dem kleinen Mädchen singen, das zum [[Geschichte von Taki#Der_Gelbe_Drache|gelben Drachen]] wurde, der den Beginn einer neuen Zeit darstellt.&lt;br /&gt;
Ich würde gerne dabei zusehen, wie ein kleines Mädchen die Wunden, die ein alter Baum geschlagen hat, schließt und dabei hilft, dass wieder mehr Menschen das Lied der Bäume hören.“&lt;br /&gt;
[[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] konnte die Trauer in dem Wesen vor sich so deutlich spüren, dass es ihr die Sprache verschlug. Aber nicht nur Trauer, sondern auch Freude über die Erlösung konnte sie spüren. Es hatte nicht lange gedauert bis ihre Augen sich mit Tränen gefüllt hatten, so dass sie lediglich nicken konnte.&lt;br /&gt;
Der Waldgott lächelte sie voller Wärme an und streckte sich dann zu seiner vollen Größe aus. Ein wohliges Seufzen entfuhr ihm, als die alten Glieder sich zum beinahe letzten Mal bewegten und er sich mit stummen Gesten von seinen vier Freunden verabschiedete, die auf ihre Art viel treuer waren als er es je bis zu diesem Moment vermutet hatte. Dann legte er die letzten Schritte bis zum Mittelpunkt der kleinen Insel zurück, streckte sich erneut und seufzte dabei langgezogen.&lt;br /&gt;
Ein Rascheln und Rauschen war zu hören, als sich riesige Wurzeln in den Boden gruben und gewaltige Äste in die Höhe streckten. So schnell geschah alles, dass nur wenige Momente später sich dort, wo noch eben die Gestalt des Waldgottes gestanden hatte, ein gewaltiger Baum in die Höhe streckte und seine riesigen Äste weit über den See hängen ließ. Das gewaltige Blätterdach des Baumes erstreckte sich über den gesamten Hain und schützte diesen gleich einer Decke.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Epilog===&lt;br /&gt;
So verlor der Waldgott seinen Namen und war wieder nur der Erste. Im selben Moment aber erschallte zum ersten Mal seit langer Zeit die tiefe Stimme des Waldgottes und sang begleitet von vielen seiner Brüder das Lied des gelben [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Drache]]ns, so wie es hier geschrieben steht.&lt;br /&gt;
Lieder aber sind die älteste Form des Übernatürlichen und oft findet man in ihnen bereits einen Teil der Zukunft beschrieben. So erfuhr der kleine Bach, an dem das Lied begann, davon wie [[Geschichte von Taki#Der gelbe Drache|Hiwa]] begleitet von [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Zhu Que]], [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Bai Hu]], [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Xuan Wu]] und [[Geschichte von Taki#Der blaue Drache – Seiryu|Quing Long]] in das Dorf am Rand des großen Waldes kam und sowohl von dem Waldgott als auch von dessen Bedauern erzählten. Die Dorfbewohner hörten gerne den Geschichten dieser ungleichen Gruppe zu, ließen sich von diesen verzaubern und wollten alsbald den riesigen Baum selber sehen. Manche von ihnen blieben dort, andere verließen den Ort wieder, nur um von dessen Pracht zu erzählen.&lt;br /&gt;
So gründete sich schon bald unter dem schützenden Dach des Waldgottes ein kleines Dorf. Die vier Wächter, die es nun als Aufgabe ansahen neben dem Waldgott auch noch das Dorf und [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] zu beschützen, blieben bei den Menschen und halfen dem Mädchen dabei zu beschützen, zu trösten, zu beruhigen, zu lenken und vor allem zu erzählen und zu singen.&lt;br /&gt;
Zwei Jahre später, als die ersten Schneeflocken vom Himmel fielen und die mittlerweile zur jungen Frau herangewachsene [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] an die stürmische Nacht erinnerten, in der sie zum ersten Mal von dieser Welt erfuhr, wenn auch nur reichlich verwirrende Bruchstücke, stapfte eine vermummte Gestalt den schmalen von den Bewohnern angelegten Weg zum Hain empor.&lt;br /&gt;
Eine helle Stimme, ihr merkwürdig bekannt aber doch in den Wirren der Erinnerungen verloren, riss [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] aus den Erinnerungen und ließ sie von ihrem Platz am Rande des Sees aus in die Richtung der Gestalt sehen. Ihre Augen weiteten sich und füllten sich als bald mit Tränen, während ihre Füße über den von feinen Schneeflocken bedeckten Boden regelrecht flogen und sie in die weit geöffneten Arme der ihr entgegenlaufenden Kigiku trugen.&lt;br /&gt;
Der Bach plätscherte fröhlich, als er von der Wiedervereinigung der Schwestern hörte und weigerte sich im kommenden Winter vehement dagegen zu erstarren und einzufrieren, so groß war seine Freude. Erst die tiefe Stimme des Waldgottes aus der Ferne sorgte dafür, dass er sich beruhigte und als der Bach langsam erstarrte und für den Winter einschlief, freute sich der Waldgott über jenes letzte Geschenk, das er den Menschen und besonders seiner [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] geben konnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Wichtige Personen und Wesen aus Legenden und Sagen=&lt;br /&gt;
Hier sind wichtige Personen aus der Geschichte oder Legenden/Sagen von Takigakure aufgelistet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Dorfoberhäupter [[Takigakure]]s===&lt;br /&gt;
Hier sind die wichtigsten, verstorbenen Dorfoberhäupter von Takigakure aufgelistet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Ieyasu Kagetoya====&lt;br /&gt;
Ieyasu Kagetoya das erste große [[Dorfoberhaupt|Oberhaupt des Dorfes]] [[Takigakure]]. Nach dem Fall [[Geschichte_von_Taki#Kakuzu|Kakuzus]] bei dem der gesamte damalige Ältestenrat verstarb, übernahm er nicht nur die Macht im [[Gesellschaft_in_Taki#Kagetoya|Kagetoya]] -Clan sondern auch im Dorf selbst.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Er galt als mächtiger Shinobi und entsprechend dem Ruf der [[Gesellschaft_in_Taki#Kagetoya|Kagetoya]] als großartiger Krieger. &lt;br /&gt;
Durch seine Autorität und auch teilweise durch Furcht vor seiner Rache stellte er einen sehr wackeligen Frieden in [[Takigakure]] her.&lt;br /&gt;
Er führte damals die grundlegende Struktur des heutigen Militärs in [[Takigakure]] ein, auch wenn dieses im Laufe der vielen Dynastien überarbeitet wurde, ist es grundlegend immer noch das System nach dem die [[Gesellschaft_in_Taki#Kagetoya|Kagetoya]] Krieg führen und sich organisieren.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der [[Gesellschaft_in_Taki#Kagetoya|Kagetoya]] galt als streng, aufbrausend und ein wenig tyrannisch, außerdem erzählt man sich, dass er ein begabter, wenn auch gerne riskant agierender, Stratege sei, was letztlich zu seinem Sturz führte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Shingen Shiazu====&lt;br /&gt;
Shingen Shiazu, das zweite große [[Dorfoberhaupt|Oberhaupt des Dorfes]] [[Takigakure]], galt ebenso wie sein Vorgänger [[Geschichte_von_Taki#Ieyasu_Kagetoya|Ieyasu Kagetoya]] als begabter Shinobi und Stratege.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Jedoch hatte er dem Plan des Kagetoyas eine ganze Kompanie zu opfern widersprochen, als diese dann nicht nur überlebte, sondern die Schlacht auch noch gewann schlug er sich auf die Seite der [[Gesellschaft_in_Taki#Fuyou|Fuyou]], deren Oberhaupt das Kommando über die folgende Kompanie hatte, was dazu führte, dass [[Geschichte_von_Taki#Ieyasu_Kagetoya|Ieyasu Kagetoya]] noch auf dem Schlachtfeld zum Selbstmord gezwungen wurde, um seine Ehre wieder reinzuwaschen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Mit der Unterstützung der [[Gesellschaft_in_Taki#Fuyou|Fuyou]] und einiger jüngerer Clans wurde er dann zum zweiten Oberhaupt Takigakures erklärt.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Er erklärte die [[Geschichte_von_Taki#Ieyasu_Kagetoya|Ieyasu Kagetoya]] jedoch nicht zu Verrätern und ließ die Ehre der Familie unangetastet.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Shingen trat erst kurz nach dem Bluterbenkrieg von seinem Amt zurück, da er sich in einer Schlacht schwer verletzt hatte und langsam alt wurde. Er galt in seiner Amtszeit zwar als strenges aber faires Oberhaupt, der stets jeden Vorschlag anhörte, bevor er seine Entscheidung traf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Mifune Ashura====&lt;br /&gt;
Mifune Ashura war das dritte [[Dorfoberhaupt|Oberhaupt]] Takigakures und das erste, das nicht aus einer der [[Gesellschaft_in_Taki#Die_Gr.C3.BCnderclans|Gründerfamilien]] stammte.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Er war ein Veteran des Krieges, der sich in vielen Schlachten als großer Anführer bewährt hatte, vor allem durch die Tatsache, dass seine Truppen stets ihre Position gehalten hatten, sowie geringere Verluste aufwiesen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Jedoch hatte der Krieg ihn zu einem paranoiden Mann gemacht, er verschärfte die Sicherheitskontrollen und die Verteidigungssysteme von [[Takigakure]] erheblich. Auf seinen Wunsch wurde eine Kampagne gestartet, welche die Bevölkerung davon überzeugte, dass man Ausländern nicht trauen könne und das die Abschottung von außen der einzige Schutz vor Eroberung wäre.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Dies hatte auch Erfolg. [[Takigakure]] igelte sich ein und sah alles als Bedrohung an, was zu allgemeiner Aufrüstung im Dorf führte.&lt;br /&gt;
Zudem schwächte er die Macht der [[Gesellschaft_in_Taki#Die_Gr.C3.BCnderclans|Gründerclans]] erheblich, indem er den Ältestenrat neu aufstellte und für niedere Clans zugänglich machte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Kessen Musou====&lt;br /&gt;
Kessen Musou wurde nach dem überraschenden Tod [[Geschichte_von_Taki#Mifune_Ashura|Mifunes]], der scheinbar an einer Krankheit verstarb, ebenso überraschend zum neuen [[Dorfoberhaupt|Oberhaupt]] erklärt. Entgegen der Traditionen des Dorfes die Wege der alten Oberhäupter weiter zugehen brach er damit und zum ersten Mal in der Geschichte öffnete [[Takigakure]] sich wieder nach außen. Ausländer wurden nicht länger verteufelt und argwöhnisch betrachtet, sondern willkommen geheißen und in die Dorfstruktur eingeführt.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Von vielen wurde Kessen Musou als wahrer Held vergöttert, da er eine unglaubliche Phase des Friedens in [[Takigakure]] einläutete, auf die man später immer noch neidisch war und sich zurück wünschte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Historische Personen [[Takigakure]]s===&lt;br /&gt;
Hier sind sonstige, verstorbenen Personen aufgelistet, die es mit ihrem Namen in die Geschichte des Dorfes geschafft haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Kenshin Fuyou====&lt;br /&gt;
Kenshin Fuyou war ein hochdekorierter [[Jounin]] und das Clanoberhaupt der [[Gesellschaft_in_Taki#Fuyou|Fuyou]] während [[Geschichte_von_Taki#Ieyasu_Kagetoya|Ieyasu Kagetoyas]] Herrschaft.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Er war gleichermaßen Shinobi, wie Priester und im Dorf recht hoch angesehen, da die Fuyou sich um die Kranken und Armen des Dorfes kümmerten.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der [[Gesellschaft_in_Taki#Fuyou|Fuyou]] selbst galt als verständnisvoller und fürsorglicher Mann, der sich und seine Zeit gerne für andere aufopferte.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Kenshin und eine ganze Kompanie sollten jedoch in einer entscheidenden Schlacht für das Wohl [[Takigakure]]s geopfert werden, als sie dann jedoch nicht nur nicht starben, sondern jene Schlacht fast im Alleingang gewannen war der Missmut unter den Truppen hoch, was dazu führte, dass gegen [[Geschichte_von_Taki#Ieyasu_Kagetoya|Ieyasu Kagetoya]] geputscht wurde, und so die [[Gesellschaft_in_Taki#Shiazu|Shiazu]] mit der Unterstützung der [[Gesellschaft_in_Taki#Fuyou|Fuyou]] an die Macht kamen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Verräter [[Takigakure]]s===&lt;br /&gt;
Hier sind die größten, verstorbenen Verräter Takigakures aufgelistet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Kakuzu====&lt;br /&gt;
Kakuzu war einst einer der besten Shinobi des Dorfes [[Takigakure]]. So entsandte man ihn auf eine Mission den ersten Hokage [[Geschichte_von_Konoha#vor_dem_BEK|Hashirama Senju]] zu töten. Als diese jedoch scheiterte wurde er bei seiner Rückkehr ins Dorf stigmatisiert und für das Scheitern der [[Mission]] bestraft, obgleich diese sehr gefährlich war.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Darauf entwickelte der einst hochgelobte [[Jounin]] einen Hass auf das Dorf und tötete auf seiner Flucht nicht nur die Ältesten des Dorfes, sondern stahl die wichtigste verbotene [[Jutsu]] des Dorfes, welche seitdem verloren ist.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ab da an führte er ein Leben als Kopfgeldjäger und Söldner.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Nobu Gushiken====&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Adoptivbruder von [[Wichtige_Personen_in_Taki#Muneyaki_Gushiken|Muneyaki Gushiken]]&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nobu Gushiken, adoptierter Bruder des ehemaligen [[Dorfoberhaupt|Dorfoberhauptes]] [[Wichtige Personen in Taki#Wichtige_Personen_in_Taki#Muneyaki_Gushiken|Muneyaki Gushiken]], war ein ausgezeichneter Ninja des Dorfes und ein höchst gefährliches Mitglied der [[Einheiten_Takigakures#Tsuisekisha_.28J.C3.A4ger.29|Tsuisekisha-Einheit]].&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ebenso wie sein älterer Bruder strebte er danach Oberhaupt Takigakures zu werden, jedoch wurde sein Bruder stattdessen ernannt, was den jungen Mann verbittern ließ, worauf sich die Brüder zerstritten und seine Adoption herauskam.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Im Angesicht der steigenden Gefahr der [[Taki_no_Kuni#Jashin_Sekte|Jashin-Sekte]] versuchte er dann einen lange gehegten Plan umzusetzen, nämlich seinen Bruder zu entführen und zu töten, wobei er es so aussehen lassen wollte, als wären die [[Taki_no_Kuni#Jashin_Sekte|Jashin]]-Kultisten es gewesen, woraus er sich ersann zum neuen [[Dorfoberhaupt]] erklärt zu werden. Jedoch scheiterte sein Plan durch die Heldentat [[Wichtige_Personen_in_Taki#Shinishi_Kudo|Shinishi Kudos]], der nicht nur den Verräter beseitigte, sondern auch [[Wichtige Personen in Taki#Wichtige_Personen_in_Taki#Muneyaki_Gushiken|Muneyaki]] rettete.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Wächter [[Takigakure]]s===&lt;br /&gt;
Die Wächter [[Takigakure]]s entspringen aus der Sage &amp;quot;[[#Das Lied des gelben Drachen|Das Lied des gelben Drachen]]&amp;quot;, welche von einem mutigen kleinem Mädchen und der Entstehung [[Takigakure]]s erzählt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Der blaue Drache – Seiryu====&lt;br /&gt;
Quing Long bietet einen durchaus beeindruckenden Anblick, wenn er sich nicht in seiner Menschengestalt fort bewegt. Gerne verbringt er seine Zeit als Eremit getarnt, um dem einen oder anderen Wanderer etwas über die Natur zu erzählen und beizubringen, so wie er es einst bei dem kleinen Mädchen Hiwa getan hatte. Nur sehr selten würde sich Quing Long in seiner wahren Gestalt einem Menschen zeigen. Sein edles und geduldiges Gemüt würden ihn für offene Geister zum höchst angenehmen Gesprächspartner machen. Vorurteilslos betrachtet er jeden Menschen einzeln und nicht die Menschheit als ganzes, bevor er sich seine Meinung zu einem Individuum bildet.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der blaue Drache Quing Long steht für die Jahreszeit Frühling und somit für die Geburt und die frühe Phase jungen Lebens, seien es Pflanzen, Menschen oder Tiere.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Der rote Vogel – Suzaku====&lt;br /&gt;
Zhu Que hat ein durchaus heiteres Wesen. Das Interesse des roten Vogels weckt man durch Gesang und Lieder. Selber trällert er gerne verschiedene Lieder und am meisten gefällt es ihm, wenn sich aus seinem Gesang und dem eines Menschen ein Duett bildet. Er kann die Form eines kleinen roten, als auch großen roten Vogels annehmen. In Anwesenheit oder in der Nähe von Menschen würde er stets als kleiner Vogel auftauchen, um nicht als Wächter erkannt zu werden.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der rote Vogel Zhu Que steht für die Jahreszeit Sommer und damit für den Höhepunkt des Lebens mit all den Pflanzen und Lebewesen, die im Frühling noch klein und zierlich waren. Er steht für die reichen Geschenke, die die Natur im Sommer bringen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Der weiße Tiger – Byakko====&lt;br /&gt;
Bai Hu ist äußerst schlau und gerissen, wie es das Bild einer Raubkatze schon immer präsentiert hat. Der weiße Tiger kann die Form einer kleinen weißen Katze annehmen, um ohne größeres Aufsehen zu erregen unter Menschen zu wandeln oder sich einzelnen Wanderern zu zeigen, ohne direkt erkannt zu werden. Meistens nutzt er diese Form, um die Verhaltensweisen eines Individuums zu beobachten. Reden würde er in seiner Katzenform nie, selbst als Tiger ist es schwer Bai Hu viele Worte zu entlocken. Nie verliert er mehr Worte als unbedingt nötig, man würde immer nur von ihm hören, dass es für alles einen Richtigen Zeitpunkt und Ort gibt, wenn man versuchen würde mehr Worte aus ihm zu locken. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der weiße Tiger Bai Hu steht für die Jahreszeit Herbst und damit als Vorbote für die härteren Monate, die im Winter folgen. Mit ihm verbindet man auch den Aspekt der Jagd, der während der Herbstmonate an Wichtigkeit zunimmt, da Pflanzen und Bäume zur Ruhe kommen und bis zum Frühling keine Früchte austragen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Die schwarze Schildkröte – Genbu====&lt;br /&gt;
Xuan Wu würde auf Menschen einen etwas angst einflößenden Eindruck machen. Es ist schwer zu erahnen, wie es um das derzeitige Gemüt der schwarzen Schildkröte steht. Obwohl Xuan Wu durch das kleine Mädchen Hiwa eines besseren belehrt wurde, was die Menschen in Bezug auf die Natur angeht, so konnte er nie wirklich seinen Argwohn gegenüber die Menschen ablegen. Immernoch sieht er die meisten Menschen als Zerstörer von Natur und Leben. Nur sehr schwer lässt er sich von der Gutherzigkeit und Naturverbundenheit eines Individuums überzeugen. Sollte man dies aber geschafft haben, so genießt man das volle Vertrauen und den Schutz der argwöhnischen Schildkröte. Natürlich stehen die Menschen [[Takigakure]]s automatisch unter seinem Schutz, da er diese als Abkömmlinge der ersten Dorfbewohner ansieht.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die schwarze Schildkröte Xuan Wu steht für die Jahreszeit Winter und damit für die Ruhe selbst, die während eines jeden Winters in die Natur einkehrt. Oftmals wird auch der Tod mit ihm in Verbindung gebracht, denn nicht alle Lebewesen überstehen den kalten Fängen des Winters.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Der gelbe Drache====&lt;br /&gt;
Das Mädchen namens Hiwa ist ein sehr naturverbundener Mensch. Sie weiß jeden Aspekt der Natur zu schätzen, achtet jede noch so kleine Lebensform und würde immer zum Wohle dieser handeln. Ihr eigenes Wohl stellt sie unter das von Anderen, selbst wenn es um das Wohl fremder Menschen geht. Sie ist eine lebensfrohe Person, die sich gerne auch bei anderen Menschen aufhält. Durch ihren langen und außergewöhnlichen Aufenthalt in der Natur, ist diese zu ihrem eigentlich Zuhause geworden, etwas das man ihr auch anmerkt. Sie verbringt mehr Tage in Wäldern, als unter Menschen. Man sagt ihr nach, dass sie mit Bäumen reden kann.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Hiwa gilt heute als tot, wobei man sich dessen nie gewiss war. Man erzählt sich, dass sie eines Tages einfach im Wald verschwunden und nie wieder zurück gekehrt war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Frage-Sektion ==  &lt;br /&gt;
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|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Navigation ==&lt;br /&gt;
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		<author><name>Masao Higurashi</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.narutorpg.de/index.php?title=Geschichte_von_Taki&amp;diff=26377</id>
		<title>Geschichte von Taki</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.narutorpg.de/index.php?title=Geschichte_von_Taki&amp;diff=26377"/>
		<updated>2016-04-03T21:13:04Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Masao Higurashi: /* 13. Kapitel */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Auf dieser Seite findet ihr eine Übersicht über die Geschichte des Dorfes [[Takigakure]].&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
==Seit Entstehung von [[Takigakure]]==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Sengoku Jidai===&lt;br /&gt;
Am Anfang der Geschichtschreiber [[Takigakure]]s steht Sengoku Jidai, die Zeit der streitenden Reiche. Nachdem die Kunst des Ninjutsu zur Blüte seiner Macht aufgestiegen war, durchstriffen zahllose [[Clan]]s die Lande, ein jeder mit seinen eigenen Fähigkeiten und Ansichten über die Welt. Sie waren [[Söldner]], die von den Ländern bezahlt wurden und alle bisher gekannten Waffen und Armeen überflüssig machten. Diese Kraft, die vielen zunächst wie ein Segen erschien, wurde schnell zu einem Fluch, als sich angeblich selbst der Himmel in blutiges Rot, aufgrund der endlosen Schlachten, färbte, die auf der Erde ausgetragen wurden. Als sich die zwei mächtigsten [[Clan]]s im Reich des Feuers zusammenschlossen und [[Konohagakure]] gründeten, geschah ein Umdenken in vielen Ninja[[clan]]s, die diesem Beispiel folgten. Es war deutlich geworden, dass es keinen Sinn mehr ergab nur dem eigenen Clan Treue zu schwören: Um zu bestehen brauchte es Bündnisse mit anderen Gruppierungen. Je stärker die zu schmiedende Allianz, umso mehr Macht für die Beteiligten.&amp;lt;br /&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Gründung des Dorfes - 85 Jahre vor Ende des Bluterbenkrieges===&lt;br /&gt;
In diesen Jahren versammelten sich vier der örtlichen Ninjaclans an dem Baum, den wir heute [[Aufbau_von_Taki#Der_Taki-Baum|Taki-Baum]] nennen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Gesellschaft_in_Taki#Kagetoya|Kagetoya]] (Krieger), die [[Gesellschaft_in_Taki#Shiazu|Shiazu]] (Strategen), die [[Gesellschaft_in_Taki#Fuyou|Fuyou]] (Heilung) und die [[Gesellschaft_in_Taki#Nanaya|Nanaya]] (Tarnung).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie schlossen einen Pakt und schworen untereinander Treue an diesem Baum, der zu dieser Zeit noch ein gewöhnlicher war und erst Jahrzehnte später zu wahrer Berühmtheit gelangen sollte. Entgegen häufiger Annahmen wurde [[Takigakure]] auf Vorschlag der [[Gesellschaft_in_Taki#Fuyou|Fuyou]] und Nanaya hin als Demokratie gegründet, da sich die verfeindeten [[Clan]]s der [[Gesellschaft_in_Taki#Kagetoya|Kagetoya]] und [[Gesellschaft_in_Taki#Shiazu|Shiazu]] auf keinen Anführer einigen konnten. [[Takigakure]] wurde vom Ältestenrat geführt, welcher aus den Anführern der jeweiligen [[Clan]]s bestand und hatte zu Beginn mit vielen Schwierigkeiten zu kämpfen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch die schier endlose Bedrohung und zahlreiche Überfälle entwickelte [[Takigakure]] bereits sehr früh fähige Verteidigungsmechanismen und Finten, mit denen sie selbst übermächtige Feinde erfolgreich abwehren konnten. Niemals gelang es einem Feind Fuß in [[Takigakure]] zu fassen und der Frieden im verborgenen Dorf machte den Rat der Ältesten leichtsinnig und überheblich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Der Fall Kakuzu und Kagetoya-Dynastie - 65 Jahre vor Ende des Bluterbenkrieges===&lt;br /&gt;
Der Fall Kakuzu sorgte für besonderes Aufsehen im Dorf und beeinflusste es bis heute. Nachdem der Jounin [[Geschichte_von_Taki#Kakuzu|Kakuzu]] bei einem Auftrag scheiterte, der die Ermordung des ersten [[Wichtige_Personen_in_Konoha#Hokage|Hokage]]s im Sinn hatte, mit dem [[Takigakure]] im Krieg war, erfuhr er bei seiner Rückkehr eine starke Ignoranz und Ablehnung. Er wurde mit Strafen belegt, denen er sich mit unerwarteter Gewalt erfolgreich widersetzen konnte. Bei seiner Flucht kam der gesamte Ältestenrat ums Leben, was für große Debatten in den Clans sorgte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als [[Geschichte_von_Taki#Ieyasu_Kagetoya|Ieyasu Kagetoya]] sich zum neuen Oberhaupt erklärte, gab es niemanden der ihm zu widersprechen wagte. Mittlerweile hatten sich weitere [[Clan]]s in [[Takigakure]] angesiedelt und viele von ihnen hielten den mächtigen [[Gesellschaft_in_Taki#Kagetoya|Kagetoya]] die Treue, sodass jeder Widerspruch in einem Bürgerkrieg hätte enden können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Der Aufstand und Shiazu-Dynastie - 28 Jahre vor Ende des Bluterbenkrieges===&lt;br /&gt;
Viele Jahrzehnte lang herrschte in [[Takigakure]] eine angespannte Stimmung, doch keine Seite wagte es diesen trügerischen und wackeligen Frieden zu brechen. Das Dorf hatte viele Fortschritte gemacht. Es gelang ihm seine Macht auszubauen und von Taki als offizielles Ninjadorf anerkannt zu werden. Seine Ninja sicherten nun nichtmehr einzig das Dorf, sondern das gesamte Land stand unter dem Schutz und der Verwaltung der Ninja aus [[Takigakure]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dennoch folgte das unvermeidliche erneut aus einer im Leichtsinn geborenen Handlung heraus: Als [[Geschichte_von_Taki#Ieyasu_Kagetoya|Ieyasu Kagetoya]] sich in einer Schlacht dazu entschied eine Kompanie seiner Shinobi für den Sieg zu opfern, musste er die Folgen seiner Handlung am eigenen Leib spüren. Die Kompanie unter Führung von Kenshin [[Gesellschaft_in_Taki#Fuyou|Fuyou]] schaffte es entgegen aller Wahrscheinlichkeiten nicht nur zu überleben, sondern die gesamte Schlacht beinahe im Alleingang zu entscheiden. Als sie anschließend zurückkehrten, wandten sie sich offen gegen die Ninja, welche sie im Stich und zum Sterben zurückgelassen hatten. Die [[Gesellschaft_in_Taki#Shiazu|Shiazu]], welche wohl nur auf eine solche Gelegenheit gewartet hatten, schlossen sich mit den [[Gesellschaft_in_Taki#Fuyou|Fuyou]] zusammen, was letztlich auf den Tod Kagetoyas und dem Ende seiner Dynastie noch auf diesem Schlachtfeld hinauslief.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Daheim in [[Takigakure]] wurde [[Geschichte_von_Taki#Shingen_Shiazu|Shingen Shiazu]] als neues [[Dorfoberhaupt]] etabliert, mit großer Unterstützung der [[Gesellschaft_in_Taki#Fuyou|Fuyou]] und einiger jüngerer [[Clan]]s, welche sich im Laufe der Jahre um die [[Gesellschaft_in_Taki#Shiazu|Shiazu]] und [[Gesellschaft_in_Taki#Fuyou|Fuyou]] geschart hatten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unter den [[Gesellschaft_in_Taki#Shiazu|Shiazu]] änderte sich nach Aussen hin wenig, da sie an den Pfaden der [[Gesellschaft_in_Taki#Kagetoya|Kagetoya]] festhielten und diese trotz des Zwischenfalls nicht als Verräter deklarierten. Dennoch war dies das offizielle Ende des [[Clan]]s, denn während die Kagetoya mehr und mehr Verbündete in [[Takigakure]] verloren schwand auch der [[Clan]], bis sich im folgenden Bluterbenkrieg ihre Spuren komplett verloren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===[[Takigakure]] im Bluterbenkrieg===&lt;br /&gt;
Während des Bluterbenkrieges erlebten viele Einwohner und Ninja eine Schockphase, die selbst nach dem Ende des Krieges noch viele Jahrzehnte lang anhalten sollte. Sie erkannten, dass ihre Sicherheit nicht von selbst gegeben war. Obwohl es den Ninja gelang jeden Eindringling vom Dorf fern zu halten, hatte das Dorf viele Verluste und Tragödien zu beklagen, viele die heimkehrten waren nicht mehr dieselben wie vorher und erzählten erschreckende Geschichten über all die Bluterbler gegen die sie hatten kämpfen müssen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Folgen des Krieges und Ashura-Dynastie - Monate nach Ende des Bluterbenkrieges===&lt;br /&gt;
Wenige Monate nach Ende des Krieges musste auch [[Geschichte_von_Taki#Shingen_Shiazu|Shingen Shiazu]] zurücktreten, der sich in einer der letzten großen Schlachten schwere Verbrennungen zugezogen hatte. Zur Überraschung vieler ernannte er [[Geschichte_von_Taki#Mifune_Ashura|Mifune Ashura]] zu seinem Nachfolger, nachdem dieser sich in zahlreichen Schlachten hervorgetan hatte. Damit war er der erste Anführer [[Takigakure]]s der aus keiner der vier [[Gesellschaft_in_Taki#Die_Gr.C3.BCnderclans|Gründerfamilien]] stammte, deren Population sich im Krieg ohnehin deutlich reduziert hatte. Der Ältestenrat wurde neu geordnet, sodass auch Mitglieder der niederen [[Clan]]s Zugang zu diesem hatten, was die Machtstellung der [[Gesellschaft_in_Taki#Die_Gr.C3.BCnderclans|Gründerfamilien]] endgültig brechen sollte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem sich die Defensive als besonderes Markenzeichen der Shinobi aus [[Takigakure]] etabliert hatte, begann [[Geschichte_von_Taki#Mifune_Ashura|Mifune]] eben dieses noch auszubauen. Die alten Verteidigungsanlagen wurden verstärkt und Sicherheitskontrollen für Aus- und Einwanderer verschärft. Waffen wurden entwickelt und verbessert, während den Einwohnern die Gefahr der Aussenwelt eingeprägt wurde, der die heimische Sicherheit des Dorfes gegenüberstand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Takigakure]] begann sich für einen Krieg zu rüsten, der nicht kommen sollte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Zeit des Friedens und Musou-Dynastie - 42 Jahre nach Ende des Bluterbenkrieges===&lt;br /&gt;
Nach einem friedlichen, wenn auch überraschendem, Tod  [[Geschichte_von_Taki#Mifune_Ashura|Mifunes]], wurde [[Geschichte_von_Taki#Kessen_Musou|Kessen Musou]] vom Ältestenrat zu dessen Nachfolger ernannt. Während [[Takigakure]] sich in der Ashura-Dynastie mehr um die Sicherung seiner Position kümmerte, brach man in der Musou-Dynastie überraschenderweise damit. Potential von Aussen wurden willkommen geheißen und gefördert, während die Ninja-Akademie an gegenwärtige Standards angepasst wurde. In dieser Zeit stießen viele [[Clan]]s und Familien nach [[Takigakure]], die auch für dessen Entwicklung wichtig sind, wie die Familie der [[Wichtige_Personen_in_Taki#Shinishi_Kudo|Kudo]] oder die der [[Gesellschaft_in_Taki#Atsumichi|Atsumichi]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Ära des Friedens hatte [[Takigakure]] erfasst und viele Ninja wuchsen in dem Bewusstsein auf diesen Frieden erhalten zu wollen. Konflikte waren selten und wurden zumeist gerecht gelöst. Von einigen wurde diese Zeit als wahres Paradies empfunden, andere verurteilten den Leichtsinn mit welchem die Ninja hierdurch behaftet wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Militarisierung und Eigen-Dynastie - 80 Jahre nach Ende des Bluterbenkrieges===&lt;br /&gt;
Als die Musou-Dynastie mit dem Tod [[Geschichte_von_Taki#Kessen_Musou|Kessens]] während einer geheimen Mission endete, gab es große Bestürzung im Dorf als der Ältestenrat zur Überraschung vieler eine Frau namens [[Wichtige_Personen_in_Taki#|Jinkou Eigen]] zum neuen Oberhaupt ernannte. Abgesehen davon dass sie eine Frau war, war sie auch eine Ausländerin ohne feste Wurzeln in [[Takigakure]], was bei vielen Misstrauen erregte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Eigen-Dynastie wurde großer Wert auf innere Sicherheit gelegt. Die Schutzmaßnahmen innerhalb und ausserhalb des Dorfes wurden ebenso verstärkt, wie deutlicher spürbar gemacht. Viele Systeme wurden bürokratisiert und auf Effizienz getrimmt, während die &#039;Shineitai&#039;, die mehrere Dutzend starke Leibgarde des Oberhauptes, etabliert wurde. Es gab das erklärte Ziel aus [[Takigakure]] ein Dorf werden zu lassen, welches sich vor den Großreichen nicht weiter würde verbergen müssen. Aussen wurden Bündnisse geschmiedet, Innen wurden Gesetze erlassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu dieser Zeit traten auch die sogenannten &amp;quot;[[Söldner]]&amp;quot; das erste Mal an das Licht der Öffentlichkeit. Menschen ohne Chakra probten mit Schusswaffen den Aufstand gegenüber den mittlerweile etablierten Ninja.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Söldner-Ära===&lt;br /&gt;
Nach den militärisch geprägten Jahren [[Wichtige_Personen_in_Taki#|Jinkous]], hatte die [[Wichtige_Personen_in_Taki#Ehemalige_Dorfoberhäupter|Gushiken]]-Ära das erste Mal seit dem Bluterbenkrieg wieder mit einer größeren Bedrohung zu tun: Den Söldnern.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Doch anders als in anderen Ländern und Dörfer gab es in [[Taki no Kuni]] nur wenig Aktivitäten dieser und die im Vergleich geringe Anzahl der Söldner bereitete den vereinte Kräften der Landesfürsten und des Ninjadorfes kaum Probleme.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Da [[Takigakure]] ohnehin keine Gefahr durch die Söldner für das einzige wirklich versteckte Dorf sah, nahmen sie nur am Rande der Kämpfe teil und zogen nur selten in den Kampf gegen die neue Gefahr. Doch sie beteiligten sich am Krieg an der Seite von [[Iwagakure]] und [[Otogakure]], welche sie bei der Bekämpfung des Söldneranführers [[Fraktion-Hideki|Hideki]] unterstützten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Beginn der Gushiken-Dynastie - 85 Jahre nach Ende des Bluterbenkrieges===&lt;br /&gt;
Die Änderungen während der Eigen-Dynastie sorgten für größeren Widerstand bei den traditionelleren Clans des Dorfes als erwartet, weshalb unter internem Druck der Ältestenrat dazu gezwungen wurde Eigen um den Rücktritt zu bitten. Als [[Wichtige_Personen_in_Taki#Ehemalige_Dorfoberhäupter|Muneyaki Gushiken]] die Führung des Dorfes übernahm, waren viele erleichtert wieder einen &#039;wahren Taki-Ninja&#039; an der Spitze zu sehen.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit [[Wichtige_Personen_in_Taki#Ehemalige_Dorfoberhäupter|Muneyaki Gushiken]] als neuer Führung des Dorfes ging eine Welle der Erleichterung durch die Reihen der Bewohner des Dorfes, ein Anführer geboren in [[Takigakure]] selbst und bereits mit 9 Jahren Absolvent der Akademie. Allerdings blieb ein plötzlicher Umschwung der Politik wieder der Erwartungen aus.&amp;lt;br&amp;gt;[[Wichtige_Personen_in_Taki#Ehemalige_Dorfoberhäupter|Muneyaki]] zeigte sich viel mehr als zurückhaltend und vorsichtiger Ninja. Selbst einige Monate nach seiner Einsetzung herrschte eine Stille im Zusammenhang mit seiner Politik. Als [[Wichtige_Personen_in_Taki#Ehemalige_Dorfoberhäupter|Muneyaki]] dann sogar plötzlich für eine Weile lang verschwand fürchteten sowohl der Ältestenrat, als auch die Bewohner [[Takigakure]]s, dass die Auswahl ein Fehler gewesen war und sie ihren Anführer nie wiedersehen würden. Doch [[Wichtige_Personen_in_Taki#Ehemalige_Dorfoberhäupter|Muneyaki]] erschien wider Erwarten wieder an den Toren [[Takigakure]]s, als wäre nichts gewesen, um sich seinen Aufgaben als [[Dorfoberhaupt]] des Dorfes zu stellen. Erst einige Wochen nach seiner Rückkehr enthüllte [[Wichtige_Personen_in_Taki#Ehemalige_Dorfoberhäupter|Muneyaki]] die Intention hinter seinem Verschwinden.&lt;br /&gt;
Er hat die [[Geschichte_von_Taki#Die_W.C3.A4chter_Takigakure|legendären Wächter]] aus den vergessenen Geschichten Takis erforscht und als Zeichen der Wertschätzung den Titel des Dorfoberhauptes des Dorfes  in den [[Geschichte_von_Taki#Der_gelbe_Drache|gelben Drachen]] ernannt.&lt;br /&gt;
Er änderte außerdem die Tradition, dass der Rat Takigakures von den vier [[Gesellschaft_in_Taki#Die_Gr.C3.BCnderclans|Gründerfamilien]] speziell ausgewählt wurde und legte fest, dass die Ratsmitglieder unabhängig von ihrem Familiennamen ausgewählt wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Post-Söldner-Ära===&lt;br /&gt;
Da die [[Söldner]]-Ära keinen großartigen Einfluss auf [[Takigakure]] hatte, verlief das Leben im Dorf nach dem Sieg über diese nicht anders ab als zuvor.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Es gab, da man sich nicht großartig mit den [[Söldner]]n beschäftigt hatte, anders als in anderen Ländern, keine großen technologischen Fortschritte, noch war man auf diese im recht traditionellen Land erpicht.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Es gab jedoch erste stärkere diplomatische Berührungen mit den Dörfern [[Kirigakure]] und [[Kumogakure]].&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Diese waren auf die diplomatischen Beziehungen des ehemaligen Dorfoberhaupts [[Wichtige_Personen_in_Taki#Dorfoberhaupt|Eigen Jinkou]] zu [[Kirigakure]] zurückzuführen, die ursprünglich aus dem Dorf stammte. Über jene Beziehung kamen sie dann auch in Berührung mit [[Kumogakure]], welche schon immer recht eng mit [[Kirigakure]] verbunden waren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Dreier-Bündnis-Ära===&lt;br /&gt;
Das Dreier-Bündnis [[Kirigakure]]-[[Kumogakure]]-[[Takigakure]] hat seine Wurzeln bis in den Bluterbenkrieg geschlagen. Damals entstand der erste Kontakt aller drei Länder miteinander. Auch wenn dieser Kontakt eher negativer Natur gegenüber [[Takigakure]] war, so festigte es die Bindung der beiden anderen Bündnispartner.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Dieses Verhältnis schob sich jedoch ins positive als [[Wichtige_Personen_in_Taki#Eigen_Jinkou|Eigen Jinkou]] Dorfführer wurde, da Eigens Heimatdorf [[Kirigakure]] gewesen war pflegte sie in dieser neuen Position eine recht umsichtige Politik, welche den Grundstein für das künftige Bündnis legte.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Zur freundschaftlichen Annäherung begrüßte [[Takigakure]] bald eine kleine Delegation [[Kirigakure]]-Ninja im Dorf, deren Besuch überraschend gut ausging.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Anschläge während des [[Chuuninexamen]]s in [[Kumogakure]] festigte ebenfalls diese Beziehung, da [[Takigakure]] ihren neuen Freunden [[Kirigakure]] und somit auch [[Kumogakure]] bei der Beseitigung der Schäden half.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Nach der Eroberung einer [[Söldner]]festung seitens [[Kirigakure]] wurde diese zum gemeinsamen Besitz der drei Dörfer erklärt und die Bündnisfestung erschaffen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die letzte Festigung des Bündnisses wurde durch die Katastrophenhilfe während Unwetters erzielt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Beginn der [[Wichtige_Personen_in_Taki#Shinishi_Kudo|Kudo]]-Dynastie - 89 Jahre nach Ende des Bluterbenkrieges===&lt;br /&gt;
Nachdem, [[Geschichte_von_Taki#Nobu_Gushiken|Nobu Guskihen]], der Bruder [[Wichtige_Personen_in_Taki#Ehemalige_Dorfoberhäupter|Muneyaki Gushikens]], diesen auf dem Weg zu einer wohl wichtigen Besprechung abfangen und entführen konnte, trat die Spezialeinheit Takigakures in Aktion, unter anderem auch [[Wichtige_Personen_in_Taki#Shinishi_Kudo|Shinishi Kudo]].&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Wichtige_Personen_in_Taki#Shinishi_Kudo|Shinishi Kudo]] gelang es als einziger, den [[Wichtige_Personen_in_Taki#Ehemalige_Dorfoberhäupter|gelben Drachen]] und seinen Bruder in einer Höhle zu finden und zu erreichen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Nobu unterlag dem Kudo und wurde von ihm erledigt.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Gerüchten zufolge soll [[Geschichte_von_Taki#Nobu_Gushiken|Nobu]] jedoch Sicherheitsvorkehrungen geplant haben, welche besagte Höhle nach seinem Tod zum Einsturz brachte.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Offiziellen Aussagen zufolge, gelang es Kudo, das [[Dorfoberhaupt]] aus der misslichen Lage der einstürzenden Höhle zu befreien, schaffte es jedoch selbst nicht mehr heraus. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Wichtige_Personen_in_Taki#Shinishi_Kudo|Shinishi Kudo]] galt eine Zeit lang als verstorben, ehe er wohlauf zurückkam und wegen seiner heldenhaften Taten, der Rettung des alten Dorfoberhauptes, sowie dem Ausschalten des Verräters selbst zum [[Dorfoberhaupt]] ernannt wurde, da [[Wichtige_Personen_in_Taki#Ehemalige_Dorfoberhäupter|Muneyaki Gushiken]] von diesem Amt zurücktrat.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der junge [[Gesellschaft_in_Taki#Kudo|Kudo]] brachte gleich frischen Wind in des recht traditionelle Takigakure, durch die Umbenennung des Dorfoberhaupt-Titels vom gelben zum goldenen Drachen, sowie dem Bau eines neuen [[Aufbau_von_Taki#Ninjasitz.2Fgoldene_Drachenstatue|Ninjasitzes]], der eben jenes Wesen repräsentieren sollte.&lt;br /&gt;
Außerdem änderte er den Namen und das Auftreten der gesamten, von [[Wichtige_Personen_in_Taki#|Jinkou Eigen]] eingeführten, Shinetai-Einheit und machte aus ihnen eine auf ihn selbst zugeschnittene Wache, nämlich der [[Einheiten_Takigakures#Roiyarug.C4.81do_.28K.C3.B6nigliche_Wache.29|Roiyarugādo]].&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Jedoch hatte [[Wichtige_Personen_in_Taki#Shinishi_Kudo|Shinishi Kudo]] mit seiner Ernennung zum neuen [[Dorfoberhaupt]] gleichzeitig etwas geerbt, was den jungen Shinobi auf die Probe stellen sollte. Der [[Taki_no_Kuni#Jashin_Sekte|Jashin-Kult]], der zuvor in Takigakure schon Unheil angerichtet hatte war stärker geworden und schaffte es [[Takigakure]] als Dorf einige Seitenhiebe zu verpassen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Bald darauf sollte ein Krieg in [[Taki no Kuni]] ausbrechen, in dem die beiden Seiten ihre Kräfte maßen und [[Wichtige_Personen_in_Taki#Shinishi_Kudo|der goldene Drache]] seine Stärke und Führungsqualitäten beweisen musste.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Das Lied des gelben Drachen=&lt;br /&gt;
Zwischen den Reihen voller Bücher und Schriftrollen in der Bibliothek [[Takigakure]]s, die oft von großen Personen der Vergangenheit, wichtigen Ereignissen oder Techniken sowie Lehre handeln, findet der Suchende bis weilen ein kleineres unscheinbares Buch.&lt;br /&gt;
Nur selten wurde das Buch in den letzten Jahren aus der Umarmung seiner größeren Brüder und Schwestern gerissen, um seinen Inhalt dem Suchenden zu offenbaren. Es war in Vergessenheit geraten und gelegentlich, wenn es aus dem langen Schlaf eines von Staub bedeckten Buches für einen Moment, welcher für ein Buch alles zwischen einer Sekunde und einem Jahrhundert sein kann, aufwachte, erinnerte es sich sehnsüchtig daran wie es gewesen war, als noch kleine Kinderfinger es jeden Tag hervorgeholt und die dazugehörigen hohen Stimmen erfreut und laut aus ihm hervor gelesen hatten.&lt;br /&gt;
Es war abgenutzt ja, aber das stimmte das Buch nicht traurig sondern machte es eher stolz. Die güldene Farbe, mit der sein Schaffer einst den Umschlag beschrieben hatte, hatte ihm eh nie wirklich gefallen und der Zustand sprach in seinen Augen für all die Liebe und Anerkennung, die ihm einst zugekommen war. Und schließlich hatte die Geschichte, mit deren Schutz und Überlieferung es beauftragt worden war, alles Recht auf derartige Zuwendung.&lt;br /&gt;
Ja das Buch war stolz auf sich selber und wusste, dass es nur lange genug warten müsste, bis es aus seinem Schlaf aufgeweckt werden und seine Geschichte erneut offenbaren würde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Irgendwann kam dieser Tag und an diesem Tag fand die Sage des [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|gelben Drachens]] und der Götter wieder Einzug in die Köpfe der Menschen. Wie so oft bei Sagen weiß niemand zu sagen, wie viel wahr und wie viel hinzugedichtet worden war. Aber dies, so wusste das Buch, war nicht die Aufgabe einer Sage.&lt;br /&gt;
Eine Sage muss die Herzen der Menschen erfreuen, sie mit Hoffnung erfüllen und zum Träumen anregen. Eine Sage lässt bisweilen alte Männer genauso wie kleine Kinder mit verträumten Blicken die Welt um sich herum betrachten und sich vorstellen, wie es wohl damals an diesem Ort ausgesehen haben könnte. Eine Sage schließlich steht für eine Lektion und Beispiel, Lehre und Wissen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und so erzählt das Buch die Geschichte:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Prolog===&lt;br /&gt;
Vor langer Zeit, als die Menschheit noch jung war und mit den großen Augen eines kleinen Kindes die Welt um sich herum betrachtete, herrschte die Natur über das Leben eines jeden Lebewesens mit einer Hand, die zugleich sanft wie ein kühler Windstoß im drückenden Sommer als auch hart wie der Kern eines großen Gebirges war.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der Mensch, genauso wie alle anderen Lebewesen ob Tier, Pflanze oder Stein kämpfte jeden Tag um sein Überleben. Aber nicht Angst oder Ohnmacht vor den Strapazen bestimmten sein Leben, sondern Freude und Glück über die einfachsten Dinge. Er war glücklich, wenn er mit vollem Magen einen warmen und sicheren Schlafplatz gefunden hatte.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
So herrschte die Natur und die Tiere, die teilweise älter als die Menschen waren, wuchsen zu prächtigen Gestalten heran. Hört man heute von Erzählungen aus jener Zeit, so wirken die Geschichten von dem riesigen Wald, der den Großteil des Kontinents bedeckte und von ebenso riesigen Tiergottheiten bevölkert war, wie die Märchen eines alten wirren Greises.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Aber der Menschheit Kindeswiege war dies Umfeld beschützt vom großen Schatten des Waldgottes. Irgendwann jedoch fängt jedes Kind an sein Umfeld zu verändern und in einer Zeit, in der sich das Schicksal dieses Gleichgewichtes entscheiden sollte erhob sich der [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|gelbe Drache]] über die Träume von Natur und Mensch hinweg in die Lüfte der Zukunft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===1. Kapitel===&lt;br /&gt;
Langsam und träge floss der kleine Bach an diesem Tag die Hänge des Hügels herab, plätscherte nur missmutig über die großen Steine nahe seiner Quelle, drückte nur halbherzig die Kiesel vor sich her, die sich in seinen Weg stellen wollten, und wollte gar nicht so recht seinen Weg gen Tal beschreiben.&lt;br /&gt;
Hätte man den Bach an einem anderen Tag gesehen und hätte man Aug und Ohr, so wie es die Menschen früher für die Natur gehabt hatten, so hätte die Freude und die Glückseligkeit des Baches einem das Herz erwärmt. Es war kein großer Bach, es war kein Bach, dessen Wasser sich in den Strom eines gewaltigen Flusses oder die Gefilde eines riesigen Sees mischte. Es war ein einfacher Bach, der auf der großen Landkarte nicht einmal seine Existenz belegt finden würde.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Aber für die Menschen des kleinen Dorfes am Fuße des Hügels war er die Quelle ihres Lebens und somit das Wichtigste in der Welt und für ihn waren diese Menschen das Wichtigste in der Welt.&lt;br /&gt;
Wer brauchte schon riesige Mengen Wassers, wenn er sich an dem Lachen der Kinder erfreuen konnte, die in ihm spielten und sein Wasser benutzten, um sich gegenseitig zu bespritzen?&lt;br /&gt;
Ja, es waren vor allem die Kinder, auf die sich der Bach jeden Morgen freute, wenn er sich aus dem moosig-grünen Bett seiner Träume erhob. Er kannte sie alle, er erkannte sie schon am Klang ihres Lachens und hatte einem jeden der Dorfbewohner erfreut beim Wachsen zugesehen.&lt;br /&gt;
Nichts aber stimmte ihn so traurig, wie das bittere Weinen und Schluchzen eines Kindes, das in seinem jungen Leben bereits großes Leid erfahren musste. Und ausgerechnet das herzerweichendste Weinen und die qualvollsten Tränen hatte er am gestrigen Tage wahrnehmen müssen.&lt;br /&gt;
Das Mädchen mit den grellblonden Haaren namens [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] hatte bereits in ihrer frühesten Kindheit beide Eltern verloren und lebte alleine mit ihrer großen Schwester Kigiku in dem kleinen Dorf. Nie hatte der Bach [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] weinen hören ob des Verlustes der Eltern oder der schweren Zeit, die dieser den beiden Mädchen einbrachte. Es war immer glücklich mit seinem Leben gewesen, hatte sich nie beschwert und war der großen Schwester stets zur Hand gegangen. Und ausgerechnet dieses Mädchen, das dem Bach immer ein Quell der Freude gewesen war, weinte nun ob der schweren Krankheit des Einzigem, dem es sich immer sicher gewesen war: Seiner Schwester.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Was konnte der Bach tun? Die Menschen hatten in den Jahrhunderten seit ihrer frühesten Kindheit gelernt in der Natur zu überleben und dabei bereits einiges über die Kunst mit den Geschenken der Natur Krankheit und Wunde zu bekämpfen gelernt. Aber nicht einmal dieses Wissen schien das Leid Kigikus mildern zu können. Trübseelig floss er weiter vor sich hin und grübelte nach, was er tun könnte. Auch dachte er dabei daran, dass die Menschheit längst ihr Kindesbett verlassen und begonnen hatte, die harte Seite der Natur, die ihr Leben bedrohte, zu bekämpfen.&lt;br /&gt;
Früher, er konnte sich fast nicht mehr daran erinnern, hatte sich nur selten die Sonne in seinen Wassern gespiegelt, da der Schatten großer Bäume stets sein Gefilde bedeckte. Irgendwann aber hatten die Menschen damit begonnen die Bäume zu fällen und sich Platz zum Leben, für ihr Vieh und für ihre Felder zu schaffen. Der große Wald war immer weiter geschrumpft und schon lange hörte der Bach die Stimmen der Bäume nur noch aus sehr weiter Entfernung im Säuseln des Windes.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Als er nun so lauschte, um die Stimmen der Bäume zu hören, vernahm er die Stimme eines Menschen. Dieser Mann, denn seine tiefe und rauchige Stimme verriet sein Geschlecht, sang irgendwo in seiner Nähe von etwas, was der Bach völlig vergessen hatte: Von dem Waldgott.&lt;br /&gt;
Die Erinnerungen überschlugen sich und schnell beschloss der Bach aus seiner Trübseligkeit zu erwachen und den Sänger mit dem Plätschern seines Wassers an- und zu dem kleinen Dorf hinzulocken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===2. Kapitel===&lt;br /&gt;
Stark schmerzten die Füße des Greises, dessen Stimme der Bach vernommen hatte, ob seiner langen Wanderung und ein jedes Wort, das er scheinbar vergnügt vor sich her sang, war einzig und allein dazu gedacht, um ihn von den Schmerzen abzulenken.&lt;br /&gt;
Er war weit gereist, hatte viele Flüsse überquert und sich an viele Bäume gelehnt, wenn sein alter Körper ein paar Momente der Ruhe benötigten. Weswegen er reiste, wusste er nicht mehr. Einzig und allein erinnerte er sich noch daran, dass er einst am Rande eines großen Waldes gelebt und von dessen Wildheit und Schönheit verzaubert worden war.&lt;br /&gt;
Angelockt vom Plätschern des Baches, dessen kühles Wasser Linderung für die schmerzenden Füße verhieß, wechselte der Greis die Richtung und traf schon bald auf den kleinen Bach und das in nicht allzu weiter Ferne stehende Dorf. Noch einmal nahm sich der Alte zusammen, trällerte um so lauter, als seine Füße besonders stark schmerzen und ihm anscheinend sagen wollten:“Wieso bleibst du nicht einfach hier sitzen und gönnst uns unsere Ruhe du alter Narr?“&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Aber der „alte Narr“ war dickköpfig geworden und wollte nicht nur seine Füße ausruhen, sondern auch noch mit Menschen reden. Ein Vergnügen, das ihm seit Wochen verwehrt war.&lt;br /&gt;
So laut trällerte er vor sich hin, dass er das Schluchzen des kleinen Mädchens, das am Ufer des kleinen Baches mehr in sich zusammen gekauert war, als dass es saß, nicht mitbekam. Erst, als das Mädchen seine grünen Augen öffnete und auf den alten und komisch aussehenden Mann schaute, während es sich über die tränenverschmierten Wangen wischte, bemerkte dieser, dass er nicht alleine war.&lt;br /&gt;
„Was ist ein Waldgott?“ ertönte die hohe Stimme des Mädchens und der alte Mann blieb verdutzt stehen, um die fragenden großen Augen, die vor Weinen rot geworden waren, zu bewundern. Kurz entschlossen gewährte er seinen fast schon rebellierenden Füßen ihren Wunsch und ließ sich neben dem Mädchen leise seufzend nieder.&lt;br /&gt;
„Die gestaltgewordene Natur. Wille und Kraft dessen, was uns stets umgibt, und genauso wild und sanft wie eben jenes.“ Antwortete er ein wenig kryptischer, als er beabsichtigt hatte, während er die schmerzenden Füße aus den abgelaufenen Sandalen befreite.&lt;br /&gt;
„Und wie sieht er aus?“&lt;br /&gt;
„Er wechselt die Gestalt, so wie es auch die Natur ständig tut.“&lt;br /&gt;
„Ist er lieb?“&lt;br /&gt;
„Ja und nein. Wenn er stürmisch und verheerend ist, wenn er wütend und aufgebracht ist, so vernichtet er alles, was ihm in den Weg kommt. Ist er aber sanft und ruhig, so beschützt, heilt und umsorgt er das, was in seinen Augen, den Augen der Natur, würdig ist.“&lt;br /&gt;
Sofort weiteten sich die Augen des kleinen Mädchens, das das zerschlissene Hemd des Alten mit seinen kleinen Fingern ergriff und ihn voller Hoffnung und zugleich voller Angst vor einer möglichen Enttäuschung anschaute.&lt;br /&gt;
„Er heilt? Kann er alles heilen? Kann er auch eine richtig schlimme Krankheit heilen?“&lt;br /&gt;
Ein wenig verdutzt ob dieser Reaktion antwortete der Alte in dazu passender Stimmlage:&lt;br /&gt;
„Ehm Ja, kann er, aber dazu muss er…“ Doch weiter hörte das Mädchen nicht, es riss nur umso stärker an dem Hemd und schrie förmlich:&lt;br /&gt;
„Wo finde ich ihn? Erzähl mir bitte alles!“&lt;br /&gt;
Und nach einer Reaktion, die sehr derer glich, die er nur wenige Momente zuvor gezeigt hatte, und einem dazu passenden Seufzen, holte der Greis tief Luft und fing an zu erzählen:&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
„Weit weg im Nordosten steht er noch, der große Wald, der einst fast den ganzen Kontinent bedeckte. Im Gegensatz zu den kleinen Wäldern, die du kennst, ist dieser Wald noch erfüllt von dem Willen und der Kraft der Natur. Tief in seinem Inneren lebt der Waldgott in dem wunderbaren Hain, der schon seit Äonen nicht mehr von Menschen betreten worden ist, und umgeben von den Vorfahren der Tiere: riesige und weise Tiergötter.&lt;br /&gt;
Einst, so wurde mir als kleines Kind in meinem Heimatdorf erzählt, dass am Randes des großen Waldes steht, sahen die Tiergötter und der Waldgott mit wohlwollendem Blick auf die Menschen herab, die so schwach und zerbrechlich wirkten. Sie standen uns bei, wenn etwas unsere Existenz bedrohte, und halfen uns gelegentlich mit Rat und Tat in der Natur zu überleben, die sie schon so viel länger bevölkern und so viel besser verstehen als wir.&lt;br /&gt;
Aus dieser Zeit kommen auch die Geschichten der Heilkunst des Waldgottes und der weisen Ratschläge der Tiergötter, die zusammen mit ihren damals noch ähnlich riesigen Brüdern und Schwestern unseren Kontinent bereisten und bevölkerten.&lt;br /&gt;
Aber…“&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Doch weiter kam der Mann nicht, denn das Mädchen war bereits aufgesprungen und rannte fort in Richtung der Häuser. Später erfuhr er, was es mit dem Mädchen auf sich hatte, und schollt sich selber ob dem, was er so unvorsichtig [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] erzählt hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===3. Kapitel===&lt;br /&gt;
Voller Schrecken beobachtete der kleine Bach, was geschah. In seinem Bestreben das kleine Mädchen zu trösten und sich wieder an ihrem Lachen und den strahlenden Augen zu erfreuen, hatte er vergessen, dass Menschen keine Tiere waren. Sie waren es nicht gewohnt auf sich alleine gestellt zu überleben und am aller wenigsten kleine Kinder, von den Gefahren einer solchen Reise und denen des großen Waldes ganz zu schweigen.&lt;br /&gt;
Aber was konnte er tun? Was konnte er tun?...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ohne lange nachzudenken hatte sich [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] ihre festeren Schuhe samt ein paar reisetauglichen Kleidern und Proviant – was sie eben rumliegen sah – geschnappt, hatte ihre Schwester umarmt und war mit den Worten „Der Waldgott wird dich heilen, warte es nur ab!“ aus der kleinen Hütte, die die zwei Mädchen bewohnten, verschwunden.&lt;br /&gt;
Kigiku hatte sichtlich verwirrt drein geschaut, aber hatte ob ihrer Krankheit und der Schwäche, die ihren Körper befallen hatte, nichts tun können, außer der kleinen Schwester flehentlich hinterher zu schauen. So verzweifelt, wie die große Schwester in dieser Stunde war, als[[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] Hals über Kopf das kleine Dorf verließ, so zuversichtlich war die kleine Schwester, die endlich etwas gefunden hatte, was sie tun konnte um Kigiku helfen zu können. Sie dachte gar nicht daran, dass die Reise gefährlich werden könnte, oder dass sie ihr eigenes Leben schonen müsste. Einzig und allein das Leben der Person, die für sie die Welt darstellte, war ihr wichtig und kreiste beständig in ihrer Gedankenwelt umher.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So reiste das kleine Mädchen mit dem blonden Haar und den großen grünen Augen los gen Nordosten. Zum Glück hatte sie gelernt die Himmelsrichtungen zu erkennen und zu finden und verlief sich nie. So selbstsicher ging sie ihre Reise an, dass sie vergnügt summend schon bald das kleine Tal und die Gefilde des kleinen Baches verließ.&lt;br /&gt;
Die ersten Tage ihres kleinen Abenteuers flogen nur so vorüber. Sie hatte genügend Wasser dabei und konnte ihre Proviante mit den Beeren und Früchten, die sie dank des herrschenden Sommers leicht fand, stets wieder auffüllen. Einzig und allein des Nachts, wenn es dunkel und gelegentlich sogar etwas kühler wurde, wurde es ihr etwas bang um das kleine Herz. Aber wie stets summte sie dann eine kleine Melodie vor sich her, mit der sie die große Stille um sich herum vertrieb und sich selber in den Schlaf wiegte.&lt;br /&gt;
Die Weisen sagen, dass ein entschlossenes Herz keine Furcht kenne. Nur ein zauderndes und fragendes Herz öffne Tür und Tor für Zweifel und Furcht. Wenn man diesen Worten Glauben schenken darf, so verwundert es nicht, dass [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] nie daran dachte umzukehren oder auch nur aus Angst oder Furcht eine Träne vergoss. Sie war überzeugt davon das Richtige zu tun und setzte mit derselben Überzeugung Fuß vor Fuß, ging Schritt um Schritt immer weiter gen Nordosten.&lt;br /&gt;
Schon bald wurde die Natur, die wenn auch in schwächerer Art und Weise, auch an diesem Ort zu finden war, auf das summende und singende kleine Mädchen aufmerksam und immer öfter geschah es von nun an, dass ein kleiner Sperling sich zu [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] gesellte, wenn diese tagsüber oder nachts vor sich hin sang, um diese mit seinem hohen Zwitschern zu begleiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Immer, wenn sie den kleinen [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]] sah, der ihr schon bald ein lieber Wegbegleiter wurde, hellte sich die Miene des kleinen Mädchens auf und ihre Schritte wurden bestimmter und stärker. Dem Beispiel des [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]]s folgend, fing sie schon bald an feste Rhythmen in ihren Tagesablauf zu bringen:&lt;br /&gt;
Sie stand mit der Sonne auf, aß etwas, ging dann den Tag über unterbrochen von einer Mittagspause bis sie am Nachmittag begann nach einer Schlafmöglichkeit zu suchen und daraufhin nach etwas Essbarem und Trinkbarem, wenn sie nicht schon genug während des Tages gefunden hatte. Ihrer guten Orientierung wegen verlief sie sich dabei so gut wie nie und wenn, dann brachte sie das Zwitschern des kleinen [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]] schon bald wieder auf den richtigen Weg. Auch brauchte sie nur auf das Verhalten des[[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]]s zu achten, um Wetterumbrüche oder Gefahren vorherzusehen.&lt;br /&gt;
So verging die Zeit und die Natur kehrte immer weiter in das kleine Mädchen ein genauso wie das kleine Mädchen immer weiter in die Natur einkehrte. Und dann kam der Herbst&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===4. Kapitel===&lt;br /&gt;
Als die ersten Blätter an den Bäumen begannen gelb und rot zu werden, wusste [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]], dass der Sommer den Kampf gegen den Winter langsam verlor. Noch kämpfte er wacker und hielt die kalten Winde aus dem Norden samt der dunklen Wolken, die sie mitbrachten, zurück. Aber mit jedem Tag und jeder Nacht kamen sie näher, ohne dass der Sommer etwas dagegen würde tun können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie musste sich beeilen, so viel verstand selbst ein kleines Mädchen, denn in den Stürmen und der Kälte des Winters würde sie nicht überleben können ohne die Hilfe und den Beistand Ihresgleichen.&lt;br /&gt;
Wäre der kleine [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]] nicht gewesen, der sie über immer längere Strecken des Tages begleitete und es sich immer öfter auf ihrer Schulter bequem machte, so hätten vielleicht der Zweifel und die Furcht Einzug in ihrem Herzen gehalten. So aber ertönten die Stimmen der Zwei, wann immer der Winter an ihren Herzen zu nagen begann, und vertrieben diesen.&lt;br /&gt;
Manchmal allerdings kam es auch vor, dass der kleine [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]] schrecklich lange weg blieb und [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] begann sich Sorgen zu machen. Sorgen um den kleinen [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]], um ihre Schwester und um den Wahrheitsgehalt der Geschichte des alten Mannes. Als der kleine [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]] eines Morgens nicht neben ihr zu finden war, erhob sie sich und ging ohne zu zaudern in den kleinen Hain hinein, der sich vor ihr erstreckte. Sie begann das Lied zu singen, das sie seit Beginn ihrer Reise immer sang, und schon bald hörte sie aus einiger Entfernung die Antwort des [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]]s.&lt;br /&gt;
Ihr Herz schlug immer schneller voller Freude und auch voller Angst ob dem, was dem [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]] passiert sein könnte. Sie rannte immer schneller, stets der Stimme des [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]]s folgend und blieb plötzlich stehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine kleine [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] mit ungewöhnlich eisblauen Augen stand am Fuße eines großen Baumes, auf dessen niedrigem Ast [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] sofort ein paar der Federn des kleinen [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]]s sehen konnte. Ihre Augen weiteten sich und füllten sich schon bald mit Tränen, während die Katze sich von dem ersten Schrecken ob der plötzlichen Begegnung erholte und begann um das kleine Mädchen, das mehr und mehr in Tränen ausbrach, zu kreisen.&lt;br /&gt;
[[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] verstand schnell, dass der Sommer ihr bisher nur die schönen Seiten der Natur gezeigt hatte und sie den kleinen [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]] wohl nicht mehr wieder sehen würde. Es war in ihren Augen klar, dass der [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]] den Klauen der [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] erlegen war, da er sonst längst zu ihr zurück geflogen sein würde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Immer stärker wurde der Regen aus Tränen, der sich vom Gesicht des kleinen Mädchens gen Boden bewegte, bis ein empörtes Miauen das Mädchen aus seinen Gedanken rüttelte. Die [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] hatte sich vor [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] hingesetzt und schaute sie aus zugleich neugierigen und vorwurfsvollen Augen an, so dass das Mädchen nicht anders konnte als sich herabzubeugen und vorsichtig das Fell des Tieres zu streicheln.&lt;br /&gt;
Sie machte dem Tier keine Vorwürfe, da es nur um sein eigenes Überleben kämpfte, auch wenn es sie dennoch sehr traurig machte. Anstatt aber vor der Hand des Mädchens zu fliehen, ließ sich die [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] mit einem immer lauter werdenden Schnurren streicheln und verließ auch nicht die Seite des Mädchens, als dieses langsam damit beginnen musste zurück zu ihren wenigen Habseligkeiten zu gehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So nahm schon bald die kleine [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] den Platz des [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]]s ein und begleitete [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] auf ihrer Reise. Und so wie der [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]] mit seinem Verhalten dem Mädchen vieles über das Überleben in der Natur beibrachte, so tat dies auch die [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]]. Allerdings oblag es der [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] genauso wie bei ihrem ersten Treffen dem Mädchen die düstere Seite der Natur zu zeigen.&lt;br /&gt;
Hatten im Sommer noch Früchte und Beeren überall auf ihrem Weg nur darauf gewartet von ihr gepflückt zu werden, so verschwanden diese immer mehr je weiter der Herbst Einzug hielt. Und schon bald musste [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] lernen, dass sie wie die [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] Leben nehmen musste, um selber zu überleben.&lt;br /&gt;
Es dauerte schier eine Ewigkeit, bis es ihr mittels einer Falle zum ersten Mal gelang ein kleines Tier zu fangen, ein Feuer zu machen und es dann übers Herz zu bringen das Tier zu töten und sogar zu verspeisen. Sie weinte bitterlich ob des Lebens, das sie beendet hatte und flehte vielmals um Verzeihung, bevor sie sich traute zu essen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch Wiederholung aber wird jeder zum Meister und schon bald hatte sich das kleine Mädchen an die neuen Vorgänge gewöhnt, auch wenn sie noch immer für das Schicksal der Seele eines jeden Tieres, das sie tötete, zum ihr unbekannten Waldgott betete.&lt;br /&gt;
Schon bald fiel ihr das Fehlen des freudigen Zwitscherns kaum noch auf und die Harte Seite der Natur zog immer mehr in sie ein, auch wenn diese gemischt von warmen Momenten war, wie das abendliche Einschlafen mit der [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] in den Armen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===5. Kapitel===&lt;br /&gt;
Immer schwächer wurde der Sommer und der Herbst, der wie sein Freund Frühling sich oft wie das Seil fühlte, an dem Sommer und Herbst zogen, wurde immer dunkler und kälter. Die Stürme, die die Höhepunkte im Tauziehen zwischen Sommer und Winter für jeden sichtbar und hörbar machten, hatten schon seit einiger Zeit immer weiter an Stärke nachgelassen so wie es auch der Sommer getan hatte.&lt;br /&gt;
Immer weniger Zeit blieb dem kleinen Mädchen, das sich immer öfter morgens von Raureif befreien musste. Gelegentlich fielen früh morgens kleine weiße Flocken vom Himmel herab, setzten sich auf ihr blondes Haar und bildeten einen Schleier aus winzig kleinen Kristallen. Immer öfter froren ihr die Füße oder die Hände, manchmal kroch die Kälte sogar langsam die Beine hoch und hätte sie nicht die [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] gehabt, die sie des nachts wärmte, so wäre sie sicher oft schlotternd vor Kälte erwacht.&lt;br /&gt;
Sie hatte kaum noch Zeit, das wusste sie. Aber unbeirrt setzte sie Tag für Tag einen Fuß vor den anderen. Sie konnte nicht scheitern, sie durfte nicht! Was war schon so ein wenig Schnee im Vergleich zu dem, was ihre Schwester erleiden musste?&lt;br /&gt;
Und dann eines Tages, als die glänzende Himmelsscheibe bereits im Sinken inbegriffen war, sah sie Rauchschwaden hinter einem kleinen Weiler aufsteigen. Sie beschleunigte ihre Schritte und angespornt durch das Wettlaufen, das sich nun ergab, sprintete auch die [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] immer schneller, bis sie das Mädchen überholte und wenig später aus deren Sichtfeld verschwand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie lange sie schon so rannte, wusste [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] nicht. Einzig und allein die stetig abnehmende Entfernung zu den Rauchschwaden und nicht die fast schon untergegangene Sonne war Mittelpunkt aller Gedanken des kleinen Mädchens. Je näher sie aber kam, desto mehr drangen schreckliche Geräusche an ihr Ohr, die sie an die unglaublich lauten Stürme im Herbst erinnerten. Oft hatte sie sich mitten in der Nacht, wenn es besonders stark stürmte, wie ein Kokon in ihre Decke eingerollt und sich vorgestellt, dass außerhalb des schützenden Mantels riesige Tiere, wie die aus der Geschichte des Greises, umher liefen und sich gegenseitig anschrien, was diesen Schrecklichen Krach erzeugte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hätte sie gewusst, was sie erwartete, so hätte sie in jenen Nächten wohl kein einziges Auge zu bekommen. Als sie sich immer weiter ihren Weg zwischen den mit einer hauchdünnen Schicht silbrigen Schnees bedeckten Bäumen des kleinen Weilers bahnte, schälten sich immer mehr die Umrisse kleinerer und größerer Häuser aus dem zwielichtigen Schatten der Bäume. Das Herz des Mädchen schlug ob der Vorfreude vielleicht endlich ihr Ziel erreicht zu haben immer schneller, bis es plötzlich zwei Schläge aussetzte während auch die kleinen Beine sich nicht mehr fortbewegen wollten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein gewaltiges Brüllen, wie es dem stärksten Orkan alle Ehre bereitet hätte, erhob sich, als ein gewaltiger schwarzer Schatten sich auf die Reihe der Häuser zu bewegte. Nicht heimelige Kamine, nicht freundlich strahlende Herdfeuer hatten die Rauchschwaden erzeugt, die [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] angelockt hatten, sondern in Flammen stehende Barrikaden, die die Dorfbewohner scheinbar als Schutz errichtet hatten. Aber selbst diese hatten sie nicht vor dem bewahren können, was auf sie zurollte.&lt;br /&gt;
Verzweifeltes Rufen drang an [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]]s Ohren, als das Brüllen für einen Moment aussetzte. Langsam bewegte sie sich wieder, überzeugte ihre Füße mühsam zu jedem einzelnen Schritt und näherte sich so furchtbar langsam dem Chaos, das immer mehr von sich enthüllte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der gewaltige Schatten war stehen geblieben, bäumte sich in regelmäßigen Abständen auf und brüllte jedes Mal so laut, dass die nahestehenden Bäume wackelten. Vor ihm schälten sich nun auch kleinere Schatten mit langen Stäben aus dem flackernden Zwielicht der Flammen. Je näher das kleine Mädchen kam, desto mehr erkannte sie, dass es sich um Dorfbewohner zu handeln schien, die mit langen Speeren und allerlei zweckentfremdeten Ackergerät den riesigen Schatten, der längst durch die Barrikade gebrochen war, aufzuhalten versuchten.&lt;br /&gt;
Dann hörte sie plötzlich etwas, was nicht so recht in das Chaos passen wollte. Ein hohes Schreien drang an ihre Ohren, das nicht allzu weit entfernt seinen Ursprung haben konnte. In einem solchen Chaos hätte man erwartet, dass es ein furchterfülltes Schreien einer Frau ob der großen Gefahr sein müsste. Aber ein kleines Kind, jünger als die bisher unbemerkte Beobachterin, wankte kaum in der Lage richtig zu laufen mit seinen kurzen Beinen und immer wieder sich an den Häuserwänden abstützend auf den Kampf hinter der durchbrochenen Barrikade zu.&lt;br /&gt;
Doch auch der Schatten hatte das Geräusch bemerkt. [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] blieb abermals für einen Moment vor Schreck das Herz stehen, als sich das riesige Ungetüm dem wankenden Kind zu wandte. Aber diesmal setzten ihre Beine nicht aus, sondern beschleunigten Ihre Schritte. Unweigerlich dachte [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] daran, dass sie nicht schnell genug gewesen war um ihren kleinen [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]] hatte beschützen zu können und weigerte sich so etwas noch einmal zuzulassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ihre Beine flogen förmlich über die leicht angefrorene Erde, näherten sich immer weiter dem Kleinkind und dem riesigen Schatten, der laut brüllend ebenfalls auf dieses aus der entgegen gesetzten Richtung zusteuerte. Ein verzweifelter Ruf aus der Kehle eines Mannes drang an die Ohren des Mädchens, aber kein einziger ihrer Gedanken war dazu in der Lage sich um dieses zu kümmern.&lt;br /&gt;
Mit Müh und Not erreichte sie das wankende Kind, das in dem Moment, in dem [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] hinter ihm zu Halt kam, endgültig der Schwerkraft Rechenschaft leistete und in die Arme des blonden Mädchens fiel. Doch auch der riesige Schatten hatte die Quelle des hohen Geräusches erreicht. Als eine besonders vorwitzige Flamme ihre Stimme erhob und den Schauplatz für einen Moment zur Gänze ausleuchtete, legte [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] unweigerlich die Arme fester um das Kleinkind in ihren Armen. Vor ihr erhob sich der Kopf einer gewaltigen schwarzen [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Schildkröte]], deren Augen zornig und mordlüstern das ungleiche Gespann anfunkelten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Würde sie das Kind loslassen und sich vorsichtig entfernen, während das Ungetüm mit seiner Beute beschäftigt war, so würde sie vielleicht… Doch [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] schüttelte entschlossen das blonde Haupt und drückte das Kind nur stärker an sich. Der Blick ihrer Augen wurde gefährlicher, während sich diese leicht verengten. Sie würde nicht zulassen, dass erneut ein kleines Wesen, das auf ihre Hilfe angewiesen war, starb, weil sie zu zögerlich und zu schwach war. Ähnlich einer Bärenmutter, die ihr Junges vor hoffnungslos überlegenen Jägern nicht im Stich ließ, sondern die Jäger auch noch laut anbrüllte, war der Blick des jungen Mädchens. Das Brüllen aus diesem wurde immer spürbarer, so dass selbst die [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Schildkröte]] für einen Moment inne Hielt. Immer deutlicher wurde es, man war fast der Meinung, dass man es hören … und plötzlich erschallte ein gewaltiger und tiefer Schrei, als sich ein großer Schatten zwischen [[Wichtige_Personen_in_Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] und die [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Schildkröte]] schob.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===6. Kapitel===&lt;br /&gt;
Unweigerlich hatte [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] ihre Augen geschlossen, als der zweite Schatten so nah vor ihr erschienen war, und rechnete jeden Moment damit die Flügelschläge des Todesboten zu hören.&lt;br /&gt;
Aber diese erschallten nicht, stattdessen entwickelte sich ein Sturm aus Schrei und Gebrüll der zwei riesigen Wesen direkt vor ihr. Je mehr sie aber ihre eigene Angst und ihr wild pochendes Herz beruhigte, desto mehr war sie in der Lage die tiefen Stimmen zu vernehmen:&lt;br /&gt;
„Geh mir aus dem Weg [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Bai Hu]]!“ donnerte die etwas entferntere Stimme zornerfüllt.&lt;br /&gt;
„Nein! Diese beschütze ich und du wirst sie nicht bekommen!“ erwiderte die nähere Stimme etwas leiser, aber mit einem gefährlichen Unterton.&lt;br /&gt;
„Die Menschen verdienen den Tod!“&lt;br /&gt;
„Nichts verdient den Tod. Oder hast du Xinglu’s Worte in deinem Zorn vergessen?“&lt;br /&gt;
„Du wagst es seine Worte in den Mund zu nehmen, nachdem ihr ihn verlassen habt?“ brüllte die fernere Stimme plötzlich noch lauter.&lt;br /&gt;
„Wir haben ihn verlassen nicht wegen dem, was er einst sagte, sondern wegen dem, was er nicht mehr sagt! Würde er zu dem zurückfinden, was wir immer verehrt haben, so würden wir sofort zurückkehren.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es wurde still für einen Moment. Fast ohnmächtig vor den riesigen Geschöpfen, deren Nähe sie deutlich spüren konnte, hatte [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] ihre Augen die ganze Zeit über fest zugekniffen und auch das Kleinkind in ihren Armen hatte sich nicht gerührt. Als es nun etwas ruhiger wurde, öffnete [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] vorsichtig ihre Augen und bestaunte das weiße mit schwarzen Streifen getigerte Fell einer riesigen [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]], die sich scheinbar schützend vor sie gestellt hatte. Doch Zeit für Worte blieb ihr nicht, denn schon bald ertönte die Stimme der [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Schildkröte]] erneut, wenn auch nicht mehr ganz so sehr vor Wut bebend.&lt;br /&gt;
„Ich werde mich zurückziehen und bei Xinglu auf dich warten. Wie es stets Tradition war, wirst du ihm das Wesen vorstellen müssen, dass du vor seinem Willen beschützt hast.“&lt;br /&gt;
Ein Rauschen ertönte, während sich die [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Schildkröte]] umdrehte.&lt;br /&gt;
„In einer Woche, zum Vollmond, falls du es nicht vergessen hast.“ Brummte sie.&lt;br /&gt;
„Ich habe es nie vergessen [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Xuan Wu]], nie...“&lt;br /&gt;
Und dann verschwand die gewaltige [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Schildkröte]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erst, als sich der Schatten des Tieres mit dem Schatten des großen Wald, der in einiger Entfernung zum Dorf zu sehen war, vereinigt hatte, ging ein spürbares Aufatmen durch die Dorfbewohner. Sie schienen sich nicht an der Gegenwart des zweiten Tieres zu stören, als sie an diesem vorbei auf [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] zu rannten. Das kleine Kind in ihren Armen begehrte plötzlich auf, als ein großer Mann mit einer eindrucksvollen Narbe über der Wange und schwarzem Haar vor [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] auftauchte und im nächsten Moment hob eben dieser das Kleinkind aus ihren Armen empor und drückte es an sich.&lt;br /&gt;
„Hast du Angst um deinen Papa gehabt?“murmelte der Mann, der voller Freude dem Kind die Nase stupste.&lt;br /&gt;
„[[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]]… wir müssen reden.“ Ertönte die tiefe Stimme nun einfühlsam und beruhigend aber mit einem kleinen Anflug von Sorge und lenkte [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] von dem rührenden Bild vor sich ab. Als sie ihre Augen dem großen Wesen zu wandte und sich die Blicke begegneten, atmete sie erschrocken ein.&lt;br /&gt;
„Bist du… das kleine Kätzchen?“&lt;br /&gt;
Und der Blick der eisblauen Augen des weißen [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]]s sagte mehr als Worte könnten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===7. Kapitel===&lt;br /&gt;
„Was hat das alles zu bedeuten?“ Schrie [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] schon fast dem großen [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] entgegen.&lt;br /&gt;
Die Sonne schickte gerade ihre ersten Strahlen durch die kahlen Äste der Bäume und zeigte dem Mädchen, wie viel Zeit seit dem Verschwinden der [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Schildkröte]] vergangen war.&lt;br /&gt;
Die letzten Stunden hatte sie damit zugebracht sich der Versuche der Dorfbewohner sie wie eine Heldin zu feiern zu erwehren und immer wieder den Armen, die sie umschlingen wollten, zu entfliehen. Als die Menschen endlich eingesehen hatten, dass sie an derlei Feiern nicht interessiert war und ihr die Nähe zu so vielen Lebewesen sogar unangenehm war, hatten sie ihr endlich etwas Platz gelassen, ihr etwas zu essen und einen Platz zum Schlafen gegeben. Während dieser Stunden war [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Bai Hu]], so hatte ihn die [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Schildkröte]] genannt, wie vom Erdboden verschlungen gewesen und erst am nächsten Morgen, als [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] sich aus Gewohnheit bei der ersten Morgenröte aus dem Bett erhob und an die frische Luft ging, saß er plötzlich neben dem Haus und schaute sie lange Zeit stumm aus seinen eisblauen Augen an, bevor er sich erhob und langsam gen Waldgrenze trottete. Schnell war sie ihm gefolgt und rief ihm nun schon zum zweiten Mal dieselbe Frage entgegen:&lt;br /&gt;
„Sag es mir! Was hat das alles zu bedeuten? Antworte endlich!“&lt;br /&gt;
„Zügle dein Temperament. Ich höre dich.“ Antwortete der große [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] mit ruhiger und gedämpfter Stimme.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es dauerte ein paar Momente, bevor [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] sich etwas beruhigt hatte und deutlich leiser entgegnete: „Aber warum antwortest du mir dann nicht?“&lt;br /&gt;
„Alles besitzt einen richtigen Ort und eine richtige Zeit.“&lt;br /&gt;
„Und erst jetzt stimmt beides überein?“&lt;br /&gt;
„Richtig..“ Der [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] hielt in seinem Gang inne und schaute sich in dem winterlichen Wald einige Momente lang um, bevor er fortfuhr.“Und Vieles ist nicht für die Ohren aller bestimmt.“&lt;br /&gt;
„Also sollen die Dorfbewohner davon nichts hören?“&lt;br /&gt;
„Du hörst zu.“ Abermals folgte eine Pause, die der [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] nutzte um wieder eine Pfote vor die andere zu setzen. „Diese Menschen haben den Zorn Xinglu’s auf sich gezogen und [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Xuan Wu]], der einzige von uns der bei ihm geblieben ist, war hier um das Urteil zu vollstrecken.“&lt;br /&gt;
„Xinglu? [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Xuan Wu]]? Ich verstehe nicht… Ich verstehe gar nichts!“ Brummte [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] in sich hinein.&lt;br /&gt;
„Xinglu ist der Waldgott. Der, nach dem du gesucht hast.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Moment der Stille folgte, in dem sich [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]]‘s Augen weiteten und sie tief Luft holte für die folgenden Worte:&lt;br /&gt;
„Aber dann bin ich ja am Ziel Dann wird Kigiku endlich geheilt!“ Sie griff in den Schnee, warf diesen voller Freude empor und drehte sich in dem kleinen Schneegestöber entzückt um sich selber.&lt;br /&gt;
„Ja und nein.“ Erschallte die Stimme des [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]]s. Abrupt blieb [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] stehen und schaute diesen entgeistert an.&lt;br /&gt;
„Er hat die Macht zu heilen, aber ob er das tun wird ist fraglich.“ [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Bai Hu]] atmete tief ein und aus, was dank seiner Größe einen imposanten Luftstrom erzeugte, der [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]]‘s Haar umher wirbelte.&lt;br /&gt;
„Aber darum geht es gerade nicht. Du hast dich dem Willen Xinglu’s entgegen gestellt und seinen Zorn auf dich gezogen.“&lt;br /&gt;
„Aber ich habe doch nur ein kleines Kind beschützt!“ Schrie [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] ihm entgegen.&lt;br /&gt;
„Das weiß ich und das wirst du ihm erklären müssen, wenn du vor ihm stehst.“&lt;br /&gt;
Das Mädchen schluckte geräuschvoll und sah den [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] mit einer Spur Furcht in den Augen an.&lt;br /&gt;
„Und was ist, wenn er mich nicht versteht? Was ist…?“&lt;br /&gt;
„Xinglu hat sich verändert. Wo einst Mitgefühl und Wut sich die Waage hielten, herrscht nun zumeist das Dunkle.“&lt;br /&gt;
„Aber wieso?... Und wieso kennst du ihn so gut? Wieso bist du kein kleines Kätzchen mehr? Wieso hast du mir geholfen? Wieso hast du den kleinen [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]] getötet?“ Platzte es aus [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] hervor.&lt;br /&gt;
„… Zeit und Ort [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]]… Zeit und Ort.“ Und im nächsten Moment war der große weiße [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] mit ein paar gewaltigen Sätzen im Wald verschwunden und [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] drehte sich langsam gen des erwachenden Dorfes.&lt;br /&gt;
„Wenn nicht jetzt, wann dann?“ Murmelte sie und machte sich auf den Weg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===8. Kapitel===&lt;br /&gt;
Als das blonde Mädchen sich langsam durch den winterlichen Wald dem Dorf und dessen wärmeverheißenden Rauchsäulen näherte, schälte sich immer mehr die Silhouette eines Mannes aus dem morgendlichen Zwielicht heraus. Leicht war dieser Schatten mit dem Stein zu verwechseln, auf welchem er sich befand, aber mehr und mehr fiel die Unnatürlichkeit dieses Gebildes [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] ins Auge und so blieb sie nach einigen weiteren Schritten schließlich vor einem alten Mann stehen, der seine geschlossenen Augen dem Himmel entgegen gerichtet hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gerade öffnete sie den Mund, um etwas zu sagen, da hob der Alte die Hand und bedeutete ihr zu schweigen. Erst einige Momente später ertönte die brüchige Stimme und durchbrach die Stille.&lt;br /&gt;
„Ich weiß, dass du hier bist auch ohne deine Worte.... Die Bäume reden seit Wochen ununterbrochen über das Mädchen, das den Waldgott sucht. Und nun stehst du vor mir, blickst mit Augen um dich, die voller Fragen sind.“&lt;br /&gt;
„Die Bäume reden?“ Antwortete [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] verdutzt und verdeutlichte mit ihrer Frage die Worte des Mannes, der anfing zu kichern, nur noch mehr.&lt;br /&gt;
„Da reist sie mehrere Monde lang durch die Natur, lässt diese in sie einkehren aber kehrt selber nicht in sie ein… Natürlich reden sie! Sie reden schon viel länger als die Menschen.“&lt;br /&gt;
„Und ihr versteht sie? Wieso verstehen die Menschen sie nicht? Oder bin das nur ich?“&lt;br /&gt;
„Ja ich verstehe sie, aber ich bin einer der Letzten.“&lt;br /&gt;
„War das mal anders?“&lt;br /&gt;
Abermals kicherte der Alte, rückte auf seinem Stein zur Seite und bedeutete [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] neben ihm Platz zu nehmen. Nur zögerlich kam sie dieser Aufforderung nach und erst, als sie neben ihm saß, erhob der Mann wieder die Stimme.&lt;br /&gt;
„Ja war es. Wir sind, genauso wie alle Tiere, die Kinder der Natur und genauso wie Kind und Mutter sich verstehen, auch ohne sich direkt zu verstehen, so taten es Mensch und Natur. Manche Menschen verstanden sie besser, manche schlechter. Aber ein jeder tat es. Irgendwann aber, wenn das Kind nicht mehr auf die Mutter angewiesen ist, bricht dieses Verständnis.&lt;br /&gt;
Was bleibt dann zurück? Ein Kind, das sich seine eigene Welt mit seinen eigenen Kräften aufbaut, und eine Mutter, die immer noch versucht über ihr Kind zu wachen.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Also… Sind es wir Menschen, die nicht mehr zuhören?“&lt;br /&gt;
Die faltige und wettergegerbte Miene des Alten verzog sich zu einem breiten Lächeln.&lt;br /&gt;
„Richtig. Sie hat nie aufgehört zu sprechen und genau so habe ich von dir gehört.“&lt;br /&gt;
„Aber, wieso verurteilt der Waldgott, der doch die personifizierte Natur ist, die Menschen, wenn eine Mutter doch nie aufhört sich um ihre Kinder zu sorgen?“&lt;br /&gt;
Ein tiefes Seufzen entfuhr dem alten Mann, dessen Lächeln schnell einem traurigen Ausdruck wich.&lt;br /&gt;
„Wo zwei Wesen nicht miteinander sprechen, da können sie nicht mehr auf Sorgen, Ängste und Bedürfnisse eingehen. Die Menschen wollten und wollen sich ihr Leben auf eigenen Beinen aufbauen. Wollen mehr und mehr die Risiken, die die Natur als Mutter vieler Lebewesen für sie bereithält, beseitigen und verändern somit etwas, was bisher kein Wesen tat: die Natur selber.&lt;br /&gt;
Der Wald, in dem wir sitzen, erstreckte sich einst über fast die gesamte bekannte Welt und wo er nicht war, da waren Steppen, Wiesen und Auen. Je mehr der Mensch sich ausbreitete, desto mehr drängte er die anderen Lebewesen und sogar die Natur zurück.&lt;br /&gt;
Letztlich ist nichts gefeit vor der Angst vor Veränderungen und Tod und der Waldgott, der vor allem der Beschützer des Waldes und der Natur ist, ist diesen negativen Gefühlen stärker ausgesetzt, als es die Natur selber ist. Denn noch immer reden die Bäume zu den Menschen und hoffen, dass sie sie verstehen.“&lt;br /&gt;
Lange Zeit schwieg das Mädchen auf diese Worte hin und schaute niedergeschlagen auf den von dünnem Schnee bedeckten Boden.&lt;br /&gt;
„Kann ich lernen sie zu verstehen?“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===9. Kapitel===&lt;br /&gt;
Das Ende der Woche, das ähnlich dem Schwerte Damokles‘ ständig drohend über [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]]s Kopf hing, rauschte wie im Flug heran. Jeder Tag war geprägt von demselben Ablauf, der ihr eine Teilnahme am dörfischen Leben lediglich zu den Abendstunden erlaubte und sie sonst von früh morgens ab in den Armen der Natur und zwischen von Schnee bedeckten Bäumen den Worten des alten Mannes lauschen ließ.&lt;br /&gt;
Am Abend des letzten Tages, den sie zum ersten Mal zur Gänze im Dorf verbringen durfte, erklang ein lautes Rascheln am Rande des Dorfes. Die Dorfbewohner streckten ihre Köpfe voller Furcht vor einem neuen Angriff aus den Fenstern und hier und dort erklangen Stimmen, die von der zu großen Ruhe in den letzten Tagen sprachen, die sie als Anzeichen für den nun kommenden Sturm sahen. Als sich die ersten bereits anschickten um wie vor einer Woche mit Feuer und behelfsmäßigen Waffen ihre Liebsten zu verteidigen, trat [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] aus der Hütte, in der sie hatte nächtigen dürfen.&lt;br /&gt;
Ohne ein Wort ging sie an der kleinen Gruppe Männer vorbei, legte einem nach den anderen beruhigend die Hand auf die Schulter und ging alleine gen Waldgrenze. Einen merkwürdigen Einfluss hatte sie auf die Bewohner, die sich langsam zurückzogen aber erst zur Ruhe kamen, als sie das Mädchen begleitet von einem großen Schatten im Dunkel des Waldes hatten verschwinden sehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]]s Reise führte sie entlang an den ihr bekannten Bäumen und Lichtungen immer tiefer in den riesigen Wald. Stumm folgte sie dem Schatten des großen [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]]s, dessen weißes Fell gelegentlich im Lichte eines vorwitzigen Mondstrahles aufzuglühen schien, aber dann sofort wieder erlosch. Kein Wort verlor das imposante Tier und ließ ihr somit sowohl die nötige Ruhe als auch Zeit um sich auf das Kommende vorzubereiten.&lt;br /&gt;
Viele Stunden lang liefen sie so an riesigen schneebedeckten Bäumen vorbei, deren imposante Statur Geschichten über Zeiten zu erzählen schien, in denen der Waldgott friedlich durch diese vergessenen Haine wandelte und den Bäumen dabei half zu wachsen. Immer weiter ging die Reise durch das Reich des Waldgottes und schließlich kündigte ein gewaltiges Tosen vom nahen Ende des Weges.&lt;br /&gt;
Und als der große [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] zum ersten Mal seit Stunden anhielt, um den Kopf gen der Quelle des Geräusches zu wenden, stockte [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] der Atem. Vor ihnen erstreckte sich ein riesiger Wasserfall, der seine Wassermassen von der Spitze eines hohen Berges hinab zu einem See schickte, der sich zu ihren Füßen erstreckte. Das aufgespritzte Wasser verteilte sich vom Berg herab langsam über die gesamte Lichtung , fing das Mondlicht ein und ließ die Umgebung gleich millionen winziger fallender Sterne in dessen silbrigen Licht erstrahlen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Dort oben ist Xing Lu’s Hain. Es ist lange her, seit ich dort war, und noch länger ist es her, seitdem die Füße eines Menschen diesen Boden berührt haben... Um dort hinauf zu kommen, wirst du auf meinen Rücken steigen und dich gut festhalten müssen.“ Erklang die tiefe Stimme des [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]]s, der sich auf den Boden gelegt hatte und geduldig abwartete, bis [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] auf seinen Rücken gestiegen war. Erst dann erhob er sich wieder und hätten sich ihre Hände nicht in dem weißen Fell verkrallt, so wäre sie bei den folgenden gewaltigen Sprüngen des Tieres, die die Zwei in Windeseile dem Scheitel des Wasserfalls näher brachten, sicherlich in die Tiefe gestürzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So aber erblickte sie bald, nachdem sie sich wieder getraut hatte ihre Augen zu öffnen, einen wunderschönen silbern glänzenden See, dessen Oberfläche so glatt wie ein Spiegel den Sternenhimmel reflektierte und dem Auge vorgaukelte einen zweiten Himmel zu den eigenen Füßen zu sehen, samt einer dunkelgrünen Wiese, die gespickt von allerhand Blumen ohne den Makel einer einzigen Schneeflocke dem Winter trotzte. Sie war im Hain des Waldgottes angekommen und erst, als sie die Augen von dessen Schönheit abwenden konnte, erblickte sie eine dunkle Gestalt, die auf der Insel mitten im See zu warten schien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===10. Kapitel===&lt;br /&gt;
Vollkommen still lief [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Bai Hu]] an der Seite [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]]s über die wunderschöne Wiese dem See, der Insel und der Gestalt auf dieser entgegen. Sogar das große Tier, das in seinem Leben schon so viel erlebt hatte, war ob dem, was kommen würde, angespannt und dabei unbewusst in sein Jagdverhalten zurückgefallen.&lt;br /&gt;
Kein Wort verlor er, kein ungestüm umgeknickter Grashalm oder unvorsichtig berührter Kieselstein sprach vom Gang des Tieres und hätte er nicht gelegentlich tief Luft geholt, um nicht vor Anspannung zu platzen, so hätte [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] ihn wahrscheinlich völlig vergessen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Mädchen indes lief mit ruhigem und bestimmten Schritten auf den See zu, ließ sich von dem [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] mit einem Sprung über diesen befördern, und glitt ohne aus der Ruhe zu kommen von dessen Rücken direkt auf die kleine vom Schatten einer Wolke verdeckte Insel vor die dunkle Gestalt.&lt;br /&gt;
Der Blick zweier großer violetter Augen legte sich auf sie, als ihre eigenen Augen sich langsam erst dazu überwinden mussten die ungewöhnlichen Pfoten, die einer Mischung aus Menschenfüßen und Bärentatzen zu entsprechen schienen, und dann den im Schatten liegenden Körper hinauf bis zu den Augen des Wesens zu betrachten. Als sich der Blick der zwei Wesen traf, stockte dem Mädchen der Atem und für einen Moment fühlte sie die bodenlose Wut des Schattens vor ihr. Erst nach einigen Momenten fiel ihr auf, dass sich der [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] neben ihr vor dem Wesen verneigte und so tat sie es ihm schnell und etwas überhastet gleich.&lt;br /&gt;
„Es ist lange her [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Bai Hu]].“ Ertönte die Stimme des Wesens schneidend wie der Wind im Herbst sofort, als sich [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] verneigt hatte, als ob das Wesen darauf gewartet hätte.&lt;br /&gt;
„Xinglu.“ Antwortete der [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] schlicht, aber ehrerbietend.&lt;br /&gt;
„Sag mir, warum muss mein Hain die Füße dieser Kreatur ertragen? Warum beschütztest du es vor meinem Urteil?“&lt;br /&gt;
„Weil ich versprach sie zu beschützen und ihr zu helfen, weil sie mit deinem Urteil über die Menschen des Dorfes nichts zu tun hatte und weil die Menschen nicht das sind, was du in ihnen siehst.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Xinglu’s Urteil betrifft alle Menschen!“ Ertönte die wütende tiefe Stimme der riesigen [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Schildkröte]], als sich diese aus dem See erhob und geschwind auf die Insel neben den Schatten schob.&lt;br /&gt;
„Und warum maßt du es dir an ein Urteil über Xinglu’s Urteil zu fällen [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Bai Hu]]?“&lt;br /&gt;
Der [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] atmete tief ein, um zu einer Antwort auf den Angriff [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Xuan Wu]]’s anzusetzen, aber die Stimme des Schattens ließ ihn innehalten.&lt;br /&gt;
„Ich habe [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Bai Hu]]’s Gründe gehört und im Moment soll mir dies reichen.“ Der Blick der violetten Augen richtete sich wieder auf [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]]. „Nun erzähl mir deinen Namen kleine Kreatur und begründe mir, warum du ein Wesen vor meinem Urteil bewahrtest.“&lt;br /&gt;
Aber dem Mädchen stockte der Atem abermals, als es nun die volle Aufmerksamkeit auf sich lasten fühlte. Nervös spielte sie mit ihren Daumen und hatte ihren Blick gen Boden gerichtet, als sie endlich die Kraft fand zu antworten:&lt;br /&gt;
„Mein Name ist [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]]… Und ich wollte einfach nicht zulassen, dass ein kleines hilfloses Wesen vor meinen Augen stirbt, weil ich nicht eingriff… Nicht noch einmal…“ Bilder des roten [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]]s schossen aus ihrem Gedächtnis hervor und trieben ihr Tränen der Trauer in die Augen.&lt;br /&gt;
„Nicht noch einmal?... Ich muss jeden Tag dabei zusehen, wie kleine hilflose Wesen vor meinen Augen sterben, weil andere Wesen maßlos leben wollen… Nicht noch einmal… Ich kann es nicht fassen… Was weißt du kleine Kreatur denn schon von Leben und Tod?“&lt;br /&gt;
Die Stimme des Schattens, war sie zuvor schon schneidend gewesen, hatte sich nun auch noch gleich einem Orkan erhoben und donnerte ehrfurcht erregend über den Hain, so dass ein jeder, der sie vernehmen konnte, den Kopf einzog und still ausharren wollte, bis der Sturm vorbei war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Sie weiß so viel wie man eben in einem Leben in der Natur lernen kann.“ Erschallte auf einmal eine hohe Stimme, die vom Himmel zu kommen schien. „Sie hat die tägliche Furcht und Ungewissheit gespürt, hat die Freuden über die einfachsten Dinge genossen und die Trauer über den Verlust der wertvollsten Dinge erlebt. Maßt du dir nun schon an das Recht auf Trauer und Schmerz gepachtet zu haben Xinglu?“&lt;br /&gt;
Und plötzlich landete direkt hinter [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] ein großer [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]], von dessen Federkleid sich ein paar rote Federn lösten und langsam um das Mädchen herum zu Boden glitten. Beim Anblick dieser Federn schossen dem Mädchen nur noch mehr Tränen in die Augen und sie befürchtete, dass ihr Kopf ihr einen Streich spielen würde, denn diese Federn würde sie überall wiedererkennen.&lt;br /&gt;
„Bist du so verbittert Xinglu, dass du nicht einmal erkennst, dass dieses Mädchen erst einige wenige Sommer alt ist, aber durch das Leben und die Reise in der Natur viel schneller gealtert und gewachsen ist? Erkennst du nicht, was du vor dir siehst?“&lt;br /&gt;
„[[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Zhu Que]]… worauf willst du hinaus? Erklär dich, wenn du dich schon einmal zu uns auf den Boden herablässt!“ Donnerte der Schatten abermals entgegen.&lt;br /&gt;
„Die Natur selber hat [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] auf ihrer Reise geholfen und sie wachsen lassen, um sie auf das kommende vorzubereiten. Willst du als Wächter und Aspekt dich nun gegen den Willen der Natur stellen?“&lt;br /&gt;
Ein tiefes Rauschen war zu hören, als der Schatten sich zu [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] hinab beugte und zielsicher ihrem Gesicht entgegen atmete und sie näher betrachtete. Hätte das Mädchen dies normalerweise als sehr unangenehm empfunden und sich scheu weggedreht, so blieb sie wie angewurzelt stehen und betrachtete sich stattdessen ebenfalls eingehend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie hatte vor Wochen, vielleicht vor Monaten sogar aufgehört sich selber zu betrachten und so war ihr nie aufgefallen, dass ihr Körper in ihren einstmals kindlichen Augen riesige Züge angenommen hatte. Sie war stark gewachsen, hatte wahrscheinlich Kigiku eingeholt und noch ein wenig weiter gewachsen. Unter ihrer Jacke wölbten sich zwei Hügel nach außen, deren Maße wohl noch wachsen würden, wenn sie sich wieder einigermaßen ernähren würde. Auch ihr Haar war immer länger geworden und glich der goldenen Mähne eines Löwen. War sie vor ihrer Reise noch ein normales 10 Jahre altes Mädchen gewesen, so glich ihre Statur nun mehr der einer 15jährigen.&lt;br /&gt;
Sie kam aus dem Staunen nicht mehr heraus und verlor ob dieser Erkenntnis auch für einen kurzen Moment den Gedankengang, der ihr zuvor die Tränen in die Augen getrieben hatte. Aber dann brachte ihn eine rote Feder, die direkt vor ihren Füßen lag, wieder zurück.&lt;br /&gt;
„Du bist doch der kleine rote [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]] oder? Du lebst?“ Hauchte sie mit nach oben gerichteten Gesicht dem Kopf des gewaltigen [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]]s entgegen, der hinter ihr saß und dessen Oberkörper über ihr aufragte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===11. Kapitel===&lt;br /&gt;
„Ja [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] ich lebe.“ Antwortete der [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]] mit sanfter Stimme, so dass [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] fast der Meinung war ein Lächeln auf dem weit entfernten Gesicht erkennen zu können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Nicht nur ergreifst auch noch du Partei für diese Kreatur, sondern du kennst sie auch noch [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Zhu Que]]? Was geht hier vor?!“ Schaltete sich die schwarze [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Schildkröte]] erneut ein und der große [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]] holte tief Luft, um zu einer Erklärung anzusetzen.&lt;br /&gt;
„Dass ihr es nicht vernommen habt, wundert mich nicht, aber vor fast einem Jahr vernahm ich die Klagen eines kleinen Baches weit im Westen. Als ich mich ihm näherte und ihn fragte, was es mit seinen traurigen Worten auf sich habe, erzählte er mir von seinem Fehler. Er habe, so berichtete er mir, in dem Versuch ein kleines Mädchen mit blondem Haar aufzumuntern einen alten Wanderer zu dieser gelockt, damit dieser sie mit seinen Geschichten aufmuntern könne. Als der Wanderer dem Mädchen von dem Waldgott erzählte, schnappte dieses sich seine Sachen und lief los, um den Waldgott zu finden und um Hilfe zu bitten. Aber wie sollte ein kleines Mädchen alleine überleben?&lt;br /&gt;
Ich beschloss also dem Bach zu helfen und dem Mädchen beizustehen. So begleitete ich [[Wichtige_Personen_in_Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]], das Mädchen aus der Geschichte des Baches, als kleiner [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]] und lehrte sie durch mein Beispiel vom Leben in der Natur.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als der Herbst kam und die Zeit meiner Herrschaft sich dem Ende entgegen neigte, traf ich [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Bai Hu]] und bat ihn mir zu helfen. Fortan übernahm er es [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] zu begleiten, nachdem wir es so haben aussehen lassen als ob ich durch die Krallen [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Bai Hu]]’s gestorben wäre.&lt;br /&gt;
Während wir uns aber um [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] kümmerten, bemühte sich die Natur selber ebenfalls um [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]], half ihr beim Wachsen, beim Verstehen und beim Leben. Schon bald hätte sie uns nicht mehr gebraucht, aber wir waren zu neugierig auf das, was kommen könnte.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lange Zeit herrschte Stille, während der Schatten [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] eingehend musterte. Schließlich aber erhob er die Stimme, deren Worte er scheinbar direkt an [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] richtete.&lt;br /&gt;
„Würde ich dich am liebsten auf der Stelle zertreten für den Verstoß gegen mein Urteil, für die Schritte auf dem Boden meines Haines und für die Anmaßung, in der sich jene zwei auf deine Seite stellten und dich beschützten, so kann ich doch das Wirken der Natur an und in dir sehen.&lt;br /&gt;
Nun stelle ich dir also folgende Frage: Würdest du das Dorf, deren Bewohner dir in der letzten Woche Obdach gewährten, verlassen und zulassen, dass ich es mitsamt seiner Bewohner vernichte, wenn ich dafür deine Schwester Kigiku heile?“&lt;br /&gt;
[[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]]s Augen weiteten sich bei diesem Angebot genau so sehr wie sich die Augen des [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]]s und des [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]]s vor Wut verengten. Beide waren außer sich vor Zorn über die Hinterlist der Worte ihres Gottes, aber keiner von beiden hatte das Recht den Mund zu öffnen.&lt;br /&gt;
„Woher weißt du von Kigiku?“ Antwortete [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] stockend, woraufhin der Schatten lediglich tiefkehlig lachte.&lt;br /&gt;
„Ich weiß viele Dinge. Nun aber entscheide dich und lass dich nicht davon einnehmen, dass du deine Schwester nicht mehr lebendig antreffen würdest, wenn du dich jetzt auf den Rückweg begibst.“ Woraufhin der Schatten erneut lachte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===12. Kapitel===&lt;br /&gt;
Immer mehr Tränen schossen [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] in die Augen, ließen diese nach und nach überquellen und liefen dann eine nach der anderen die Wangen des Mädchens hinab, bis sie sich von diesen lösten und gen Boden fielen. Die kommende Entscheidung war die schwerste, die sie jemals hatte treffen müssen und es war der erste Moment, in dem sie ihre Reise in Frage stellte.&lt;br /&gt;
„Ich… Die Menschen sollen leben.“ Brachte sie schluchzend hervor und sah gleichzeitig ihre kranke Schwester vor ihren Augen, deren endgültiges Todesurteil sie nun unterschrieben hatte und die sie wohl nie wieder sehen würde.&lt;br /&gt;
„Was?!? Du maßt es dir an…?!?“ Donnerte die Stimme des Schattens wieder hervor, wurde aber von [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Bai Hu]] abrupt unterbrochen.&lt;br /&gt;
„Sie hat sich entschieden Xinglu. Hör auf mit deinen Spielen und sieh ein, dass du dich geirrt hast.“&lt;br /&gt;
„Gut, ich stehe zu meinem Wort. Aber ich habe nirgends von dem Leben des Mädchens geredet. Sie hat sich meinem Urteil entgegen gestellt und muss nun die Konsequenzen tragen!“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schreckhaft atmete [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] ein und schaute mit geweiteten Augen auf den Schatten vor sich.&lt;br /&gt;
„Aber ich darf nicht ohne Weiteres nehmen, was die Natur gewährt hat… Also wirst du dir dein Leben verdienen müssen kleines Mädchen. Schließe die Augen und lass mich sehen, ob der Geist der Natur wirklich in deinen Knochen steckt.“&lt;br /&gt;
Und so sehr [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] auch dagegen ankämpfte, ihre Augenlider schoben sich unweigerlich vor ihre Pupillen und schon bald verschwammen die Bilder vor ihren Augen und die Gedanken in ihrem Kopf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie spürte weiches feuchtes Gras zwischen ihren blanken Zehen und eine Eule schickte ihren Ruf durch die Luft vorbei an ihren Ohren. Als sie die Augen langsam öffnete, sah sie sich inmitten eines großen Waldes stehen, deren Bäume genauso wie der Wald selber kein sichtbares Ende zu haben schienen. Alles an dem Wald wirkte merkwürdig urtümlich und erinnerte sie an die riesigen Bäume, die sie in der Nähe des Wasserfalls und des Haines gesehen hatte.&lt;br /&gt;
Erneut riss sie der Schrei der Eule aus den Gedanken und ließ in diesen Platz genug für die Erkenntnis, dass die Sonne gerade untergegangen war und die Schatten im Wald immer mehr die Oberhand gewannen.&lt;br /&gt;
Und dann spürte sie es, eine Präsenz im Schatten und der Blick unsichtbarer Augen auf ihrem Rücken. Die feinen Härchen auf ihrem Nacken stellten sich auf, sie machte einen zaghaften Schritt nach hinten und drehte sich dann plötzlich herum um loszurennen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===13. Kapitel===&lt;br /&gt;
Der Wind pfiff ihr ins Gesicht, sauste ihr um die Ohren und ließ den Klang seiner Stimme in diesen erklingen. Immer wieder schlugen ihr kleinere Äste, die sie nicht rechtzeitig bemerkt hatte, gegen den Körper und hinterließen an diesem immer mehr kleine Schnitte aus denen schon bald feine Bluttropfen hervorquollen. Schneller und schneller lief [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] durch den dunklen Wald, der sein wunderschönes Kleid abgelegt hatte und ihr nun seine dunkle und gefährliche Seite zeigte.&lt;br /&gt;
Wie konnte dies nur derselbe Wald, derselbe Ort sein, der sie mit den ersten Bildern verzaubert hatte? Fragte sie sich, als sie sich in Sicherheit wähnend an einen Baum lehnte und umschaute. Schon seit einiger Zeit hatte sie die Präsenz in ihrem Rücken nicht mehr gespürt. Sollte sie dieses Etwas wirklich abgehängt haben? Sie schaute sich nervös um, ließ den Blick ihrer Augen durch die Dunkelheit wandern und versuchte ihr pochendes Herz zu beruhigen. Es war schwer in der Dunkelheit überhaupt etwas auszumachen und immer wieder machte ihr Herz einen furchtsamen Sprung, wenn die Schatten der Bäume ihr obskure Wesen, die mit langen feingliedrigen Armen in der Dunkelheit zu tanzen schienen, vorspielten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Plötzlich blitzte in der Dunkelheit etwas auf. Noch bevor sich die Härchen auf ihrem Nacken aufstellen konnten, war sie schon wieder los gerannt und hetzte durch den Wald. Das Blut, das sich in der kurzen Zeit der Rast auf ihrer Haut gesammelt hatte, wurde vom Gegenwind weggeweht und hinterließ eine feine rote Spur, der man viel zu leicht folgen konnte.&lt;br /&gt;
Wie sollte sie nur dem Schrecken, der mit Sicherheit den Tod bringen würde, entkommen? Wie sollte sie den Anbruch des Tages und das erste Licht, das die Schatten vertreiben würde, nur wieder erleben? Und wie sollte auch nur ein Mensch in dieser schrecklichen Umgebung überleben können?&lt;br /&gt;
Völlig außer Atem rannte das Mädchen dennoch weiter. Immer, wenn sie die Gefahr gegen einen Baum zu laufen ignorierend einen Blick über die Schulter warf, konnte sie einen formlosen Schatten im Schatten sehen, der der blutigen Spur folgte. Nein sie wunderte sich nicht mehr, dass die Menschen sich vor dieser Umgebung fürchteten und die Natur verändern wollten, um in ihr zu überleben. In dieser schrecklichen Umgebung würden sie nie anders überleben können!&lt;br /&gt;
„Vieles, das auf den ersten Blick schrecklich wirkt, ist nur ungewohnt für die Augen.“&lt;br /&gt;
Ertönte plötzlich die raue Stimme des alten Mannes in ihrem Kopf und sie erinnerte sich an die vielen Stunden, in denen er ihr eigentlich nur von der Natur erzählte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„ Ein Wolf tötet nicht, weil er grausam sein möchte. Ein Wolf tötet, weil er überleben will. Der Wille zu Überleben ist das, was uns alle – selbst die Pflanzen – vereint.“&lt;br /&gt;
Aber dieses Ding, was auch immer es ist, ist böse! Das konnte sie deutlich spüren. Sie konnte spüren wie es Millimeter um Millimeter näher kam, sich wieder zurückfallen ließ und dann wieder langsam näher kam. Und das alles nur, um mit ihr zu spielen, um ihr den Schrecken in Mark und Bein zu jagen!&lt;br /&gt;
„Wahre Boshaftigkeit gibt es in der Natur nicht. Sie ist eine Erfindung der Menschen, um die Natur zu verteufeln.“&lt;br /&gt;
Aber sie konnte das Böse in diesem Ding eindeutig spüren. Und inmitten dieser schrecklichen Umgebung war niemand, der ihr helfen konnte. Sie war alleine.&lt;br /&gt;
„Niemals bist du alleine. Stets wirst du einen Baum, eine Blume oder zumindest einen Grashalm in der Nähe finden. Deine Mutter wird immer da sein und dich beschützen.“&lt;br /&gt;
Und auf einmal blieb [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] stehen. Langsam drehte sie sich zur Seite und legte die Stirn gegen die Rinde eines der riesigen Bäume. Wie hatte sie nur diese sanften Riesen verteufeln können? Wie hatte sie nur diese Umgebung als schrecklich bezeichnen können?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie schloss die Augen und wartete auf die Schritte, die sich sicher bald nähern und ihren Tod bedeuten würden. Aber sie würde nicht mehr rennen. Sie vertraute auf ihre Mutter und legte ihr Leben in deren Arme.&lt;br /&gt;
Und dann hörte sie ein leises Flüstern.&lt;br /&gt;
„Wie sich die Arme an mich lehnt. Oh du Arme, hör auf zu weinen.“&lt;br /&gt;
„Das sind keine Tränen, das ist Blut. Bist du zu hölzern geworden um den Unterschied zu merken?“&lt;br /&gt;
„Sie blutet? Warum denn nur?“&lt;br /&gt;
„Weil selbst kleine Äste die weiche Haut zerschneiden können.“&lt;br /&gt;
„Schau nur wie sie zittert.“&lt;br /&gt;
„Wie gerne würde ich ihr helfen.“&lt;br /&gt;
„Ich auch.“&lt;br /&gt;
„Ich auch.“&lt;br /&gt;
„Aber sie kann uns nicht hören.“&lt;br /&gt;
„Wir können sie nicht trösten.“&lt;br /&gt;
„Wir können sie nicht beschützen.“&lt;br /&gt;
„Würde sie uns nur hören können.“&lt;br /&gt;
„Wieso kann sie uns nicht hören?“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Ich kann euch hören!“ Schrie [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] mit all ihrer Kraft. „Bitte helft mir!“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Sie kann uns hören?“&lt;br /&gt;
„Sie möchte unsere Hilfe?“&lt;br /&gt;
„Wie lange ist es her?“&lt;br /&gt;
„Sollen wir singen?“&lt;br /&gt;
„Ja lasst uns singen!“&lt;br /&gt;
„Ja..Singen!“&lt;br /&gt;
Und plötzlich schwoll das Flüstern, war es zuerst noch leise und kaum zu hören gewesen, immer weiter an, gewann an Stärke und glich schon bald einem Orkan aus unterschiedlichen Stimmen, die durcheinander riefen. Nach und nach hörten die Stimmen auf zu rufen und fingen stattdessen an leise zu summen. Das Summen wurde immer lauter, übertönte schließlich die letzten Stimmen und brachte mit seinen tiefen Tönen [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]]s Innere sanft zum vibrieren.&lt;br /&gt;
Eine tiefe und warme Stimme erschallte, sang von den Strahlen der Sonne und den Tränen des Mondes und plötzlich setzten alle Stimmen in dieses Lied mit ein.&lt;br /&gt;
Es war das Lied der Schöpfung, die Erzählungen des ersten Baumes, der als Knospe miterlebt hatte wie Mond und Sonne von den Göttern auseinander gerissen wurden und fortan nie wieder zusammen sein und zugleich erstrahlen durften. Um wenigstens die Wärme des anderen und dessen Spiegelbild für wenige Momente zu erhaschen, nachdem dieser schwinden musste, erschufen die Zwei die Natur und die Wärme der Sonnenstrahlen sowie die Liebe in den Mondtränen hauchten der kargen Erde Leben ein.&lt;br /&gt;
Der Erste aber, der stark genug gewesen war vor all diesem bereits als Knospe den Boden zu durchbrechen, wuchs und wuchs bis er groß und prächtig war. Er war der Stärkste von allen und schließlich hob ihn der Mond aus der Erde und gab ihm die Fähigkeit zu wandern. So wurde der Erste als Xinglu, der Wanderer, bekannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Sie ist eingeschlafen.“&lt;br /&gt;
„Sie ist sicher.“&lt;br /&gt;
„Der Schatten ist fort.“&lt;br /&gt;
Das Flüstern der Bäume, sehr zaghaft und leise um das Mädchen nicht zu wecken, flog einige Zeit später dem Winde gleich wieder durch die Luft.&lt;br /&gt;
„Sie muss zurück.“&lt;br /&gt;
„Ja das muss sie.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===14. Kapitel===&lt;br /&gt;
„Hört ihr das? Sie singen! Sie singen für das Mädchen, sie singen für [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]]!“ Stellte die große [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Schildkröte]] fassungslos fest, während sie sich im Kreis drehte und dem Lied der Bäume lauschte.&lt;br /&gt;
Das Geräusch des schabenden Panzers zusammen mit den Worten aus tiefer Kehle drangen durch die Schleier des Schlafes und holten [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] aus diesem empor.&lt;br /&gt;
„Sie kommt zu sich. Sie hat überlebt!“ Ertönte die Stimme des [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]]s ganz nah vor [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]]s Gesicht. Und als sie die Augen öffnete, sah sie die Gesichter des [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel - Suzaku|Vogel]]s und des [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]]s dicht über ihrem eigenen schweben und sie mit besorgten Blicken anschauten, bevor sie anfingen breit zu lächeln.&lt;br /&gt;
„Wo bin ich?“ Murmelte sie schlaftrunken, während sie sich den Schlaf aus den Augen rieb.&lt;br /&gt;
„Du bist im Hain des Waldgottes. Du hast geschlafen und wurdest im Traum auf die Probe gestellt.“&lt;br /&gt;
Antwortete [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Bai Hu]], der sich mit einem langgestreckten Seufzer anscheinend nach einer halben Ewigkeit wieder legte und sich wohlig streckte.&lt;br /&gt;
„Habe ich bestanden?“&lt;br /&gt;
[[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Zhu Que]] öffnete den Schnabel, anscheinend um antworten zu wollen, aber die tiefe Stimme Xinglu’s unterbrach ihn.&lt;br /&gt;
„Du hast mehr als das.“ Der riesige Schatten bewegte sich zum ersten Mal, seitdem [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] im Hain war, und schob sich langsam in das fahle Licht des Mondes.&lt;br /&gt;
„Niemals hätte ich erwartet, dass sie für dich singen würden. Niemals hätte ich erwartet, dass sie dieses Lied anstimmen würden.“&lt;br /&gt;
Murmelte das Wesen, dessen Körperbau dem eines Menschen glich, nur glichen Hände und Füße mehr einer Mischung aus Menschenhand und Bärentatze und die Haut schien aus einer rissigen und vor Alter schon schwarz gewordenen Baumrinde zu bestehen. Das Gesicht schließlich war dem eines Hirsches nachempfunden, nur dass sich Flechten aus großen Baumblättern vom Kopf über die Schultern des Wesens ergossen.&lt;br /&gt;
„Sie sangen von dir nicht wahr?“ Fragte [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] das Wesen, dessen große Augen von großer Trauer sprachen.&lt;br /&gt;
„Ja. Ich habe dieses Lied geschrieben und es einem jeden Baum früher vorgesungen, wenn er noch klein und schwach war. Das Lied half ihnen zu wachsen und den Gezeiten zu widerstehen, so dass sie fast so groß wurden wie ich einst. Deswegen nennt man es auch das Baumlied. Früher kannte es ein jeder Baum.“&lt;br /&gt;
„Deswegen sind die Bäume in der Nähe des Haines also so groß und der Winter dem Hain so fern!“&lt;br /&gt;
„Früher waren alle Bäume so groß. Damals wanderte der Wanderer noch jeden Tag über die Erde und sang zu jedem Baum.“ Mischte sich eine raue Stimme plötzlich ein und alle, egal ob Mensch, Tier oder Gott wandten dem Ursprung der Stimme den Kopf zu.&lt;br /&gt;
Ein alter Mann kam mit hinkenden Schritten über die Wiese dem See und der Insel entgegen und winkte dem Mädchen entgegen, das die Augen vor Staunen weit aufgerissen hatte.&lt;br /&gt;
„Du? Was machst du denn hier?“ Rief sie ihm entgegen. Anstatt aber eine Antwort des Mannes zu erhalten, erklang die Stimme des Waldgottes.&lt;br /&gt;
„[[Geschichte von Taki#Der blaue Drache – Seiryu|Quing Long]]. Jetzt wundert mich gar nichts mehr. Hast du [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] beigebracht zu den Bäumen zu sprechen?“&lt;br /&gt;
„Ich habe ihr lediglich von der Natur erzählt Xinglu. Alles Weitere hat sie selber erlernt.“&lt;br /&gt;
„[[Geschichte von Taki#Der blaue Drache – Seiryu|Quing Long]]?“ Verwirrt schaute [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] zwischen dem Alten und Xinglu hin und her.&lt;br /&gt;
Auf dem Gesicht des Alten aber, der am nahen Ufer des Sees angelangt war, bildete sich ein Lächeln und plötzlich erhob sich an derselben Stelle, an der der Alte soeben gestanden hatte, ein großer [[Geschichte von Taki#Der blaue Drache – Seiryu|blauer Drache]] in die Luft, nur um neben Xinglu wieder zu landen.&lt;br /&gt;
„Du hast es schon immer geliebt dich zu verkleiden.“ Murmelte die [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Schildkröte]].&lt;br /&gt;
„Du musst verstehen, dass ich dir nicht die Wahrheit zeigen durfte [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]]. Ich bin der Letzte der Vier und Erster des Kreises. [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Xuan Wu]], [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Zhu Que]], [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Bai Hu]] und ich, [[Geschichte von Taki#Der blaue Drache – Seiryu|Quing Long]] sind die 4 Wächter des Waldgottes und die ersten der Tiere, zu denen er wie zu den Bäumen sang. Ein jeder von uns ist die Inkarnation einer der Jahreszeiten. Ich bin der Frühling, [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Zhu Que]] ist der Sommer, [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Bai Hu]] ist der Herbst und [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Xuan Wu]] ist der Winter. Einst wandelten wir an der Seite Xinglu’s über die Erde. Als er sich aber veränderte, wandten drei von uns ihm den Rücken zu und nur[[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Xuan Wu]] blieb bei ihm.“&lt;br /&gt;
„Aber was habe ich damit zu tun? Ich wollte doch nur Kigiku retten.“&lt;br /&gt;
„Und in diesem einfach Streben hast du es geschafft mich an die Anfänge und das Gute in euch Menschen zu erinnern. Ich war es, der dich im Wald der Träume gejagt hat und hätten dir die Bäume nicht geholfen, so hätte dein Herz schließlich vor Angst aufgehört zu schlagen. Als aber die Bäume anfingen zu singen, da erinnerte ich mich. Sie sangen aber nicht nur von mir, sondern auch von dir. Sie sangen davon wie viel Angst du in der Dunkelheit hast, was für einen Weg du zurücklegen musstest und wie gerne sie dir helfen würden. Und mit jedem Wort verflog mein Hass und ich fing an euch Menschen zu verstehen.“&lt;br /&gt;
„Ich habe gar nicht gehört, dass sie von mir sangen. Hat diese wunderschöne tiefe Stimme etwa auch über mich gesungen?“&lt;br /&gt;
„Wunderschöne tiefe Stimme?“ Schaltete sich [[Geschichte von Taki#Der blaue Drache – Seiryu|Quing Long]] plötzlich ein und wechselte einige Blicke mit den drei anderen, während Xinglu die violetten Augen geschlossen hatte.&lt;br /&gt;
„Sie hat dich singen hören Xinglu? Wie ist das möglich? Du hast schon so lange nicht mehr gesungen.“ Brummte [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Bai Hu]] verdutzt.&lt;br /&gt;
„Sie erinnern sich noch immer daran wie ich zu ihnen sang. Und aus der Erinnerung heraus haben sie meine Stimme scheinbar beschworen. Es ist zu lange her, dass ich zu ihnen gesungen haben, und ich habe kein Recht zu ihnen zu singen bei all dem, was ich getan habe.“&lt;br /&gt;
„Das stimmt nicht! Sie reden stets miteinander und die ältesten von ihnen erzählen den jüngeren von deinem Lied. Sie kennen es alle und werden es nie vergessen.“&lt;br /&gt;
„Mir fehlt aber die Kraft zum Wandern. Hass und Zorn haben meine Beine schwer werden lassen.“&lt;br /&gt;
Er wandte sich von dem weißen [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] ab und dem Mädchen zu.&lt;br /&gt;
„Nein ich hörte keine tiefe Stimme, sondern eine hohe. Ich hörte die Stimme eines jungen [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Drachen]]n, der mich furchtlos anbrüllte. Die Bäume sangen von dem gelben Schuppenkleid des [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Drachen]]n und von der Wärme im Herzen dieses Wesens.&lt;br /&gt;
[[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] sie sangen von dir und es war so viel Wahrheit in ihren Worten, die ich erst jetzt vernehmen konnte.“&lt;br /&gt;
„Warum guckst du so traurig Xinglu? Was hast du vor? Was hat das zu bedeuten?“&lt;br /&gt;
Fragte das Mädchen nun sichtlich besorgt um den Waldgott.&lt;br /&gt;
„Es ist Zeit für mich das Geschenk, das mir der Mond einst gab, zurück zu geben. Ich habe meine Pflicht gegenüber meinen Brüdern und Schwestern vergessen und sie zu lange warten lassen. Ich sehne mich nach Ruhe [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]].“&lt;br /&gt;
Die Züge des Wesens erhellten sich und die Risse in der dunklen Rinde schlossen sich immer mehr.&lt;br /&gt;
„Die Zeit des Wanderers ist vorbei. Zu lange habe ich mich dagegen gewehrt einzusehen, dass die Welt mich nicht mehr braucht. Es ist nun an der Zeit, dass die Jüngeren auf sich aufpassen. Vieles wird sich verändern, aber wenn ich höre wie die Bäume für dich singen, so bin ich mir sicher, dass es nicht nur schlecht sein wird.“&lt;br /&gt;
„Willst du uns wirklich verlassen Xinglu? Was sollen wir ohne dich machen? Was sollen wir alleine machen?“ Rief [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Zhu Que]] mit Trauer in der Stimme.&lt;br /&gt;
„Helft dem gelben [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Drachen]]n bei der Wahrung dessen, was wir einst zusammen auf unseren Reisen verbreiteten. Natürlich nur, wenn du willst [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]].“&lt;br /&gt;
Das Mädchen schaute in die großen violetten Augen und auf die immer heller werdende Rinde, durch die von Minute zu Minute mehr Leben zu pulsieren schien.&lt;br /&gt;
„Was genau meinst du?“&lt;br /&gt;
„Vieles, was einst gut war, ist zerstört. Du hast mir aber gezeigt, dass nicht alles zerstört ist. Ich frage mich, ob sich Sonne und Mond so fühlten, als sie mich erblickten und das Leben erschufen….&lt;br /&gt;
Ich werde das Wandern aufgeben und wieder nur ein Baum sein, ein Baum der mit seinen Brüdern singt. Gerne werde ich von dem kleinen Mädchen singen, das zum [[Geschichte von Taki#Der_Gelbe_Drache|gelben Drachen]] wurde, der den Beginn einer neuen Zeit darstellt.&lt;br /&gt;
Ich würde gerne dabei zusehen, wie ein kleines Mädchen die Wunden, die ein alter Baum geschlagen hat, schließt und dabei hilft, dass wieder mehr Menschen das Lied der Bäume hören.“&lt;br /&gt;
[[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] konnte die Trauer in dem Wesen vor sich so deutlich spüren, dass es ihr die Sprache verschlug. Aber nicht nur Trauer, sondern auch Freude über die Erlösung konnte sie spüren. Es hatte nicht lange gedauert bis ihre Augen sich mit Tränen gefüllt hatten, so dass sie lediglich nicken konnte.&lt;br /&gt;
Der Waldgott lächelte sie voller Wärme an und streckte sich dann zu seiner vollen Größe aus. Ein wohliges Seufzen entfuhr ihm, als die alten Glieder sich zum beinahe letzten Mal bewegten und er sich mit stummen Gesten von seinen vier Freunden verabschiedete, die auf ihre Art viel treuer waren als er es je bis zu diesem Moment vermutet hatte. Dann legte er die letzten Schritte bis zum Mittelpunkt der kleinen Insel zurück, streckte sich erneut und seufzte dabei langgezogen.&lt;br /&gt;
Ein Rascheln und Rauschen war zu hören, als sich riesige Wurzeln in den Boden gruben und gewaltige Äste in die Höhe streckten. So schnell geschah alles, dass nur wenige Momente später sich dort, wo noch eben die Gestalt des Waldgottes gestanden hatte, ein gewaltiger Baum in die Höhe streckte und seine riesigen Äste weit über den See hängen ließ. Das gewaltige Blätterdach des Baumes erstreckte sich über den gesamten Hain und schützte diesen gleich einer Decke.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Epilog===&lt;br /&gt;
So verlor der Waldgott seinen Namen und war wieder nur der Erste. Im selben Moment aber erschallte zum ersten Mal seit langer Zeit die tiefe Stimme des Waldgottes und sang begleitet von vielen seiner Brüder das Lied des gelben [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Drache]]ns, so wie es hier geschrieben steht.&lt;br /&gt;
Lieder aber sind die älteste Form des Übernatürlichen und oft findet man in ihnen bereits einen Teil der Zukunft beschrieben. So erfuhr der kleine Bach, an dem das Lied begann, davon wie [[Geschichte von Taki#Der gelbe Drache|Hiwa]] begleitet von [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Zhu Que]], [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Bai Hu]], [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Xuan Wu]] und [[Geschichte von Taki#Der blaue Drache – Seiryu|Quing Long]] in das Dorf am Rand des großen Waldes kam und sowohl von dem Waldgott als auch von dessen Bedauern erzählten. Die Dorfbewohner hörten gerne den Geschichten dieser ungleichen Gruppe zu, ließen sich von diesen verzaubern und wollten alsbald den riesigen Baum selber sehen. Manche von ihnen blieben dort, andere verließen den Ort wieder, nur um von dessen Pracht zu erzählen.&lt;br /&gt;
So gründete sich schon bald unter dem schützenden Dach des Waldgottes ein kleines Dorf. Die vier Wächter, die es nun als Aufgabe ansahen neben dem Waldgott auch noch das Dorf und [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] zu beschützen, blieben bei den Menschen und halfen dem Mädchen dabei zu beschützen, zu trösten, zu beruhigen, zu lenken und vor allem zu erzählen und zu singen.&lt;br /&gt;
Zwei Jahre später, als die ersten Schneeflocken vom Himmel fielen und die mittlerweile zur jungen Frau herangewachsene [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] an die stürmische Nacht erinnerten, in der sie zum ersten Mal von dieser Welt erfuhr, wenn auch nur reichlich verwirrende Bruchstücke, stapfte eine vermummte Gestalt den schmalen von den Bewohnern angelegten Weg zum Hain empor.&lt;br /&gt;
Eine helle Stimme, ihr merkwürdig bekannt aber doch in den Wirren der Erinnerungen verloren, riss [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] aus den Erinnerungen und ließ sie von ihrem Platz am Rande des Sees aus in die Richtung der Gestalt sehen. Ihre Augen weiteten sich und füllten sich als bald mit Tränen, während ihre Füße über den von feinen Schneeflocken bedeckten Boden regelrecht flogen und sie in die weit geöffneten Arme der ihr entgegenlaufenden Kigiku trugen.&lt;br /&gt;
Der Bach plätscherte fröhlich, als er von der Wiedervereinigung der Schwestern hörte und weigerte sich im kommenden Winter vehement dagegen zu erstarren und einzufrieren, so groß war seine Freude. Erst die tiefe Stimme des Waldgottes aus der Ferne sorgte dafür, dass er sich beruhigte und als der Bach langsam erstarrte und für den Winter einschlief, freute sich der Waldgott über jenes letzte Geschenk, das er den Menschen und besonders seiner [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] geben konnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Wichtige Personen und Wesen aus Legenden und Sagen=&lt;br /&gt;
Hier sind wichtige Personen aus der Geschichte oder Legenden/Sagen von Takigakure aufgelistet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Dorfoberhäupter [[Takigakure]]s===&lt;br /&gt;
Hier sind die wichtigsten, verstorbenen Dorfoberhäupter von Takigakure aufgelistet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Ieyasu Kagetoya====&lt;br /&gt;
Ieyasu Kagetoya das erste große [[Dorfoberhaupt|Oberhaupt des Dorfes]] [[Takigakure]]. Nach dem Fall [[Geschichte_von_Taki#Kakuzu|Kakuzus]] bei dem der gesamte damalige Ältestenrat verstarb, übernahm er nicht nur die Macht im [[Gesellschaft_in_Taki#Kagetoya|Kagetoya]] -Clan sondern auch im Dorf selbst.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Er galt als mächtiger Shinobi und entsprechend dem Ruf der [[Gesellschaft_in_Taki#Kagetoya|Kagetoya]] als großartiger Krieger. &lt;br /&gt;
Durch seine Autorität und auch teilweise durch Furcht vor seiner Rache stellte er einen sehr wackeligen Frieden in [[Takigakure]] her.&lt;br /&gt;
Er führte damals die grundlegende Struktur des heutigen Militärs in [[Takigakure]] ein, auch wenn dieses im Laufe der vielen Dynastien überarbeitet wurde, ist es grundlegend immer noch das System nach dem die [[Gesellschaft_in_Taki#Kagetoya|Kagetoya]] Krieg führen und sich organisieren.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der [[Gesellschaft_in_Taki#Kagetoya|Kagetoya]] galt als streng, aufbrausend und ein wenig tyrannisch, außerdem erzählt man sich, dass er ein begabter, wenn auch gerne riskant agierender, Stratege sei, was letztlich zu seinem Sturz führte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Shingen Shiazu====&lt;br /&gt;
Shingen Shiazu, das zweite große [[Dorfoberhaupt|Oberhaupt des Dorfes]] [[Takigakure]], galt ebenso wie sein Vorgänger [[Geschichte_von_Taki#Ieyasu_Kagetoya|Ieyasu Kagetoya]] als begabter Shinobi und Stratege.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Jedoch hatte er dem Plan des Kagetoyas eine ganze Kompanie zu opfern widersprochen, als diese dann nicht nur überlebte, sondern die Schlacht auch noch gewann schlug er sich auf die Seite der [[Gesellschaft_in_Taki#Fuyou|Fuyou]], deren Oberhaupt das Kommando über die folgende Kompanie hatte, was dazu führte, dass [[Geschichte_von_Taki#Ieyasu_Kagetoya|Ieyasu Kagetoya]] noch auf dem Schlachtfeld zum Selbstmord gezwungen wurde, um seine Ehre wieder reinzuwaschen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Mit der Unterstützung der [[Gesellschaft_in_Taki#Fuyou|Fuyou]] und einiger jüngerer Clans wurde er dann zum zweiten Oberhaupt Takigakures erklärt.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Er erklärte die [[Geschichte_von_Taki#Ieyasu_Kagetoya|Ieyasu Kagetoya]] jedoch nicht zu Verrätern und ließ die Ehre der Familie unangetastet.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Shingen trat erst kurz nach dem Bluterbenkrieg von seinem Amt zurück, da er sich in einer Schlacht schwer verletzt hatte und langsam alt wurde. Er galt in seiner Amtszeit zwar als strenges aber faires Oberhaupt, der stets jeden Vorschlag anhörte, bevor er seine Entscheidung traf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Mifune Ashura====&lt;br /&gt;
Mifune Ashura war das dritte [[Dorfoberhaupt|Oberhaupt]] Takigakures und das erste, das nicht aus einer der [[Gesellschaft_in_Taki#Die_Gr.C3.BCnderclans|Gründerfamilien]] stammte.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Er war ein Veteran des Krieges, der sich in vielen Schlachten als großer Anführer bewährt hatte, vor allem durch die Tatsache, dass seine Truppen stets ihre Position gehalten hatten, sowie geringere Verluste aufwiesen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Jedoch hatte der Krieg ihn zu einem paranoiden Mann gemacht, er verschärfte die Sicherheitskontrollen und die Verteidigungssysteme von [[Takigakure]] erheblich. Auf seinen Wunsch wurde eine Kampagne gestartet, welche die Bevölkerung davon überzeugte, dass man Ausländern nicht trauen könne und das die Abschottung von außen der einzige Schutz vor Eroberung wäre.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Dies hatte auch Erfolg. [[Takigakure]] igelte sich ein und sah alles als Bedrohung an, was zu allgemeiner Aufrüstung im Dorf führte.&lt;br /&gt;
Zudem schwächte er die Macht der [[Gesellschaft_in_Taki#Die_Gr.C3.BCnderclans|Gründerclans]] erheblich, indem er den Ältestenrat neu aufstellte und für niedere Clans zugänglich machte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Kessen Musou====&lt;br /&gt;
Kessen Musou wurde nach dem überraschenden Tod [[Geschichte_von_Taki#Mifune_Ashura|Mifunes]], der scheinbar an einer Krankheit verstarb, ebenso überraschend zum neuen [[Dorfoberhaupt|Oberhaupt]] erklärt. Entgegen der Traditionen des Dorfes die Wege der alten Oberhäupter weiter zugehen brach er damit und zum ersten Mal in der Geschichte öffnete [[Takigakure]] sich wieder nach außen. Ausländer wurden nicht länger verteufelt und argwöhnisch betrachtet, sondern willkommen geheißen und in die Dorfstruktur eingeführt.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Von vielen wurde Kessen Musou als wahrer Held vergöttert, da er eine unglaubliche Phase des Friedens in [[Takigakure]] einläutete, auf die man später immer noch neidisch war und sich zurück wünschte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Historische Personen [[Takigakure]]s===&lt;br /&gt;
Hier sind sonstige, verstorbenen Personen aufgelistet, die es mit ihrem Namen in die Geschichte des Dorfes geschafft haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Kenshin Fuyou====&lt;br /&gt;
Kenshin Fuyou war ein hochdekorierter [[Jounin]] und das Clanoberhaupt der [[Gesellschaft_in_Taki#Fuyou|Fuyou]] während [[Geschichte_von_Taki#Ieyasu_Kagetoya|Ieyasu Kagetoyas]] Herrschaft.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Er war gleichermaßen Shinobi, wie Priester und im Dorf recht hoch angesehen, da die Fuyou sich um die Kranken und Armen des Dorfes kümmerten.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der [[Gesellschaft_in_Taki#Fuyou|Fuyou]] selbst galt als verständnisvoller und fürsorglicher Mann, der sich und seine Zeit gerne für andere aufopferte.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Kenshin und eine ganze Kompanie sollten jedoch in einer entscheidenden Schlacht für das Wohl [[Takigakure]]s geopfert werden, als sie dann jedoch nicht nur nicht starben, sondern jene Schlacht fast im Alleingang gewannen war der Missmut unter den Truppen hoch, was dazu führte, dass gegen [[Geschichte_von_Taki#Ieyasu_Kagetoya|Ieyasu Kagetoya]] geputscht wurde, und so die [[Gesellschaft_in_Taki#Shiazu|Shiazu]] mit der Unterstützung der [[Gesellschaft_in_Taki#Fuyou|Fuyou]] an die Macht kamen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Verräter [[Takigakure]]s===&lt;br /&gt;
Hier sind die größten, verstorbenen Verräter Takigakures aufgelistet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Kakuzu====&lt;br /&gt;
Kakuzu war einst einer der besten Shinobi des Dorfes [[Takigakure]]. So entsandte man ihn auf eine Mission den ersten Hokage [[Geschichte_von_Konoha#vor_dem_BEK|Hashirama Senju]] zu töten. Als diese jedoch scheiterte wurde er bei seiner Rückkehr ins Dorf stigmatisiert und für das Scheitern der [[Mission]] bestraft, obgleich diese sehr gefährlich war.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Darauf entwickelte der einst hochgelobte [[Jounin]] einen Hass auf das Dorf und tötete auf seiner Flucht nicht nur die Ältesten des Dorfes, sondern stahl die wichtigste verbotene [[Jutsu]] des Dorfes, welche seitdem verloren ist.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ab da an führte er ein Leben als Kopfgeldjäger und Söldner.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Nobu Gushiken====&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Adoptivbruder von [[Wichtige_Personen_in_Taki#Muneyaki_Gushiken|Muneyaki Gushiken]]&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nobu Gushiken, adoptierter Bruder des ehemaligen [[Dorfoberhaupt|Dorfoberhauptes]] [[Wichtige Personen in Taki#Wichtige_Personen_in_Taki#Muneyaki_Gushiken|Muneyaki Gushiken]], war ein ausgezeichneter Ninja des Dorfes und ein höchst gefährliches Mitglied der [[Einheiten_Takigakures#Tsuisekisha_.28J.C3.A4ger.29|Tsuisekisha-Einheit]].&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ebenso wie sein älterer Bruder strebte er danach Oberhaupt Takigakures zu werden, jedoch wurde sein Bruder stattdessen ernannt, was den jungen Mann verbittern ließ, worauf sich die Brüder zerstritten und seine Adoption herauskam.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Im Angesicht der steigenden Gefahr der [[Taki_no_Kuni#Jashin_Sekte|Jashin-Sekte]] versuchte er dann einen lange gehegten Plan umzusetzen, nämlich seinen Bruder zu entführen und zu töten, wobei er es so aussehen lassen wollte, als wären die [[Taki_no_Kuni#Jashin_Sekte|Jashin]]-Kultisten es gewesen, woraus er sich ersann zum neuen [[Dorfoberhaupt]] erklärt zu werden. Jedoch scheiterte sein Plan durch die Heldentat [[Wichtige_Personen_in_Taki#Shinishi_Kudo|Shinishi Kudos]], der nicht nur den Verräter beseitigte, sondern auch [[Wichtige Personen in Taki#Wichtige_Personen_in_Taki#Muneyaki_Gushiken|Muneyaki]] rettete.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Wächter [[Takigakure]]s===&lt;br /&gt;
Die Wächter [[Takigakure]]s entspringen aus der Sage &amp;quot;[[#Das Lied des gelben Drachen|Das Lied des gelben Drachen]]&amp;quot;, welche von einem mutigen kleinem Mädchen und der Entstehung [[Takigakure]]s erzählt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Der blaue Drache – Seiryu====&lt;br /&gt;
Quing Long bietet einen durchaus beeindruckenden Anblick, wenn er sich nicht in seiner Menschengestalt fort bewegt. Gerne verbringt er seine Zeit als Eremit getarnt, um dem einen oder anderen Wanderer etwas über die Natur zu erzählen und beizubringen, so wie er es einst bei dem kleinen Mädchen Hiwa getan hatte. Nur sehr selten würde sich Quing Long in seiner wahren Gestalt einem Menschen zeigen. Sein edles und geduldiges Gemüt würden ihn für offene Geister zum höchst angenehmen Gesprächspartner machen. Vorurteilslos betrachtet er jeden Menschen einzeln und nicht die Menschheit als ganzes, bevor er sich seine Meinung zu einem Individuum bildet.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der blaue Drache Quing Long steht für die Jahreszeit Frühling und somit für die Geburt und die frühe Phase jungen Lebens, seien es Pflanzen, Menschen oder Tiere.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Der rote Vogel – Suzaku====&lt;br /&gt;
Zhu Que hat ein durchaus heiteres Wesen. Das Interesse des roten Vogels weckt man durch Gesang und Lieder. Selber trällert er gerne verschiedene Lieder und am meisten gefällt es ihm, wenn sich aus seinem Gesang und dem eines Menschen ein Duett bildet. Er kann die Form eines kleinen roten, als auch großen roten Vogels annehmen. In Anwesenheit oder in der Nähe von Menschen würde er stets als kleiner Vogel auftauchen, um nicht als Wächter erkannt zu werden.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der rote Vogel Zhu Que steht für die Jahreszeit Sommer und damit für den Höhepunkt des Lebens mit all den Pflanzen und Lebewesen, die im Frühling noch klein und zierlich waren. Er steht für die reichen Geschenke, die die Natur im Sommer bringen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Der weiße Tiger – Byakko====&lt;br /&gt;
Bai Hu ist äußerst schlau und gerissen, wie es das Bild einer Raubkatze schon immer präsentiert hat. Der weiße Tiger kann die Form einer kleinen weißen Katze annehmen, um ohne größeres Aufsehen zu erregen unter Menschen zu wandeln oder sich einzelnen Wanderern zu zeigen, ohne direkt erkannt zu werden. Meistens nutzt er diese Form, um die Verhaltensweisen eines Individuums zu beobachten. Reden würde er in seiner Katzenform nie, selbst als Tiger ist es schwer Bai Hu viele Worte zu entlocken. Nie verliert er mehr Worte als unbedingt nötig, man würde immer nur von ihm hören, dass es für alles einen Richtigen Zeitpunkt und Ort gibt, wenn man versuchen würde mehr Worte aus ihm zu locken. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der weiße Tiger Bai Hu steht für die Jahreszeit Herbst und damit als Vorbote für die härteren Monate, die im Winter folgen. Mit ihm verbindet man auch den Aspekt der Jagd, der während der Herbstmonate an Wichtigkeit zunimmt, da Pflanzen und Bäume zur Ruhe kommen und bis zum Frühling keine Früchte austragen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Die schwarze Schildkröte – Genbu====&lt;br /&gt;
Xuan Wu würde auf Menschen einen etwas angst einflößenden Eindruck machen. Es ist schwer zu erahnen, wie es um das derzeitige Gemüt der schwarzen Schildkröte steht. Obwohl Xuan Wu durch das kleine Mädchen Hiwa eines besseren belehrt wurde, was die Menschen in Bezug auf die Natur angeht, so konnte er nie wirklich seinen Argwohn gegenüber die Menschen ablegen. Immernoch sieht er die meisten Menschen als Zerstörer von Natur und Leben. Nur sehr schwer lässt er sich von der Gutherzigkeit und Naturverbundenheit eines Individuums überzeugen. Sollte man dies aber geschafft haben, so genießt man das volle Vertrauen und den Schutz der argwöhnischen Schildkröte. Natürlich stehen die Menschen [[Takigakure]]s automatisch unter seinem Schutz, da er diese als Abkömmlinge der ersten Dorfbewohner ansieht.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die schwarze Schildkröte Xuan Wu steht für die Jahreszeit Winter und damit für die Ruhe selbst, die während eines jeden Winters in die Natur einkehrt. Oftmals wird auch der Tod mit ihm in Verbindung gebracht, denn nicht alle Lebewesen überstehen den kalten Fängen des Winters.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Der gelbe Drache====&lt;br /&gt;
Das Mädchen namens Hiwa ist ein sehr naturverbundener Mensch. Sie weiß jeden Aspekt der Natur zu schätzen, achtet jede noch so kleine Lebensform und würde immer zum Wohle dieser handeln. Ihr eigenes Wohl stellt sie unter das von Anderen, selbst wenn es um das Wohl fremder Menschen geht. Sie ist eine lebensfrohe Person, die sich gerne auch bei anderen Menschen aufhält. Durch ihren langen und außergewöhnlichen Aufenthalt in der Natur, ist diese zu ihrem eigentlich Zuhause geworden, etwas das man ihr auch anmerkt. Sie verbringt mehr Tage in Wäldern, als unter Menschen. Man sagt ihr nach, dass sie mit Bäumen reden kann.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Hiwa gilt heute als tot, wobei man sich dessen nie gewiss war. Man erzählt sich, dass sie eines Tages einfach im Wald verschwunden und nie wieder zurück gekehrt war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Frage-Sektion ==  &lt;br /&gt;
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== Navigation ==&lt;br /&gt;
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		<author><name>Masao Higurashi</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.narutorpg.de/index.php?title=Geschichte_von_Taki&amp;diff=26376</id>
		<title>Geschichte von Taki</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.narutorpg.de/index.php?title=Geschichte_von_Taki&amp;diff=26376"/>
		<updated>2016-04-03T21:12:39Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Masao Higurashi: /* 12. Kapitel */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Auf dieser Seite findet ihr eine Übersicht über die Geschichte des Dorfes [[Takigakure]].&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
==Seit Entstehung von [[Takigakure]]==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Sengoku Jidai===&lt;br /&gt;
Am Anfang der Geschichtschreiber [[Takigakure]]s steht Sengoku Jidai, die Zeit der streitenden Reiche. Nachdem die Kunst des Ninjutsu zur Blüte seiner Macht aufgestiegen war, durchstriffen zahllose [[Clan]]s die Lande, ein jeder mit seinen eigenen Fähigkeiten und Ansichten über die Welt. Sie waren [[Söldner]], die von den Ländern bezahlt wurden und alle bisher gekannten Waffen und Armeen überflüssig machten. Diese Kraft, die vielen zunächst wie ein Segen erschien, wurde schnell zu einem Fluch, als sich angeblich selbst der Himmel in blutiges Rot, aufgrund der endlosen Schlachten, färbte, die auf der Erde ausgetragen wurden. Als sich die zwei mächtigsten [[Clan]]s im Reich des Feuers zusammenschlossen und [[Konohagakure]] gründeten, geschah ein Umdenken in vielen Ninja[[clan]]s, die diesem Beispiel folgten. Es war deutlich geworden, dass es keinen Sinn mehr ergab nur dem eigenen Clan Treue zu schwören: Um zu bestehen brauchte es Bündnisse mit anderen Gruppierungen. Je stärker die zu schmiedende Allianz, umso mehr Macht für die Beteiligten.&amp;lt;br /&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Gründung des Dorfes - 85 Jahre vor Ende des Bluterbenkrieges===&lt;br /&gt;
In diesen Jahren versammelten sich vier der örtlichen Ninjaclans an dem Baum, den wir heute [[Aufbau_von_Taki#Der_Taki-Baum|Taki-Baum]] nennen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Gesellschaft_in_Taki#Kagetoya|Kagetoya]] (Krieger), die [[Gesellschaft_in_Taki#Shiazu|Shiazu]] (Strategen), die [[Gesellschaft_in_Taki#Fuyou|Fuyou]] (Heilung) und die [[Gesellschaft_in_Taki#Nanaya|Nanaya]] (Tarnung).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie schlossen einen Pakt und schworen untereinander Treue an diesem Baum, der zu dieser Zeit noch ein gewöhnlicher war und erst Jahrzehnte später zu wahrer Berühmtheit gelangen sollte. Entgegen häufiger Annahmen wurde [[Takigakure]] auf Vorschlag der [[Gesellschaft_in_Taki#Fuyou|Fuyou]] und Nanaya hin als Demokratie gegründet, da sich die verfeindeten [[Clan]]s der [[Gesellschaft_in_Taki#Kagetoya|Kagetoya]] und [[Gesellschaft_in_Taki#Shiazu|Shiazu]] auf keinen Anführer einigen konnten. [[Takigakure]] wurde vom Ältestenrat geführt, welcher aus den Anführern der jeweiligen [[Clan]]s bestand und hatte zu Beginn mit vielen Schwierigkeiten zu kämpfen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch die schier endlose Bedrohung und zahlreiche Überfälle entwickelte [[Takigakure]] bereits sehr früh fähige Verteidigungsmechanismen und Finten, mit denen sie selbst übermächtige Feinde erfolgreich abwehren konnten. Niemals gelang es einem Feind Fuß in [[Takigakure]] zu fassen und der Frieden im verborgenen Dorf machte den Rat der Ältesten leichtsinnig und überheblich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Der Fall Kakuzu und Kagetoya-Dynastie - 65 Jahre vor Ende des Bluterbenkrieges===&lt;br /&gt;
Der Fall Kakuzu sorgte für besonderes Aufsehen im Dorf und beeinflusste es bis heute. Nachdem der Jounin [[Geschichte_von_Taki#Kakuzu|Kakuzu]] bei einem Auftrag scheiterte, der die Ermordung des ersten [[Wichtige_Personen_in_Konoha#Hokage|Hokage]]s im Sinn hatte, mit dem [[Takigakure]] im Krieg war, erfuhr er bei seiner Rückkehr eine starke Ignoranz und Ablehnung. Er wurde mit Strafen belegt, denen er sich mit unerwarteter Gewalt erfolgreich widersetzen konnte. Bei seiner Flucht kam der gesamte Ältestenrat ums Leben, was für große Debatten in den Clans sorgte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als [[Geschichte_von_Taki#Ieyasu_Kagetoya|Ieyasu Kagetoya]] sich zum neuen Oberhaupt erklärte, gab es niemanden der ihm zu widersprechen wagte. Mittlerweile hatten sich weitere [[Clan]]s in [[Takigakure]] angesiedelt und viele von ihnen hielten den mächtigen [[Gesellschaft_in_Taki#Kagetoya|Kagetoya]] die Treue, sodass jeder Widerspruch in einem Bürgerkrieg hätte enden können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Der Aufstand und Shiazu-Dynastie - 28 Jahre vor Ende des Bluterbenkrieges===&lt;br /&gt;
Viele Jahrzehnte lang herrschte in [[Takigakure]] eine angespannte Stimmung, doch keine Seite wagte es diesen trügerischen und wackeligen Frieden zu brechen. Das Dorf hatte viele Fortschritte gemacht. Es gelang ihm seine Macht auszubauen und von Taki als offizielles Ninjadorf anerkannt zu werden. Seine Ninja sicherten nun nichtmehr einzig das Dorf, sondern das gesamte Land stand unter dem Schutz und der Verwaltung der Ninja aus [[Takigakure]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dennoch folgte das unvermeidliche erneut aus einer im Leichtsinn geborenen Handlung heraus: Als [[Geschichte_von_Taki#Ieyasu_Kagetoya|Ieyasu Kagetoya]] sich in einer Schlacht dazu entschied eine Kompanie seiner Shinobi für den Sieg zu opfern, musste er die Folgen seiner Handlung am eigenen Leib spüren. Die Kompanie unter Führung von Kenshin [[Gesellschaft_in_Taki#Fuyou|Fuyou]] schaffte es entgegen aller Wahrscheinlichkeiten nicht nur zu überleben, sondern die gesamte Schlacht beinahe im Alleingang zu entscheiden. Als sie anschließend zurückkehrten, wandten sie sich offen gegen die Ninja, welche sie im Stich und zum Sterben zurückgelassen hatten. Die [[Gesellschaft_in_Taki#Shiazu|Shiazu]], welche wohl nur auf eine solche Gelegenheit gewartet hatten, schlossen sich mit den [[Gesellschaft_in_Taki#Fuyou|Fuyou]] zusammen, was letztlich auf den Tod Kagetoyas und dem Ende seiner Dynastie noch auf diesem Schlachtfeld hinauslief.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Daheim in [[Takigakure]] wurde [[Geschichte_von_Taki#Shingen_Shiazu|Shingen Shiazu]] als neues [[Dorfoberhaupt]] etabliert, mit großer Unterstützung der [[Gesellschaft_in_Taki#Fuyou|Fuyou]] und einiger jüngerer [[Clan]]s, welche sich im Laufe der Jahre um die [[Gesellschaft_in_Taki#Shiazu|Shiazu]] und [[Gesellschaft_in_Taki#Fuyou|Fuyou]] geschart hatten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unter den [[Gesellschaft_in_Taki#Shiazu|Shiazu]] änderte sich nach Aussen hin wenig, da sie an den Pfaden der [[Gesellschaft_in_Taki#Kagetoya|Kagetoya]] festhielten und diese trotz des Zwischenfalls nicht als Verräter deklarierten. Dennoch war dies das offizielle Ende des [[Clan]]s, denn während die Kagetoya mehr und mehr Verbündete in [[Takigakure]] verloren schwand auch der [[Clan]], bis sich im folgenden Bluterbenkrieg ihre Spuren komplett verloren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===[[Takigakure]] im Bluterbenkrieg===&lt;br /&gt;
Während des Bluterbenkrieges erlebten viele Einwohner und Ninja eine Schockphase, die selbst nach dem Ende des Krieges noch viele Jahrzehnte lang anhalten sollte. Sie erkannten, dass ihre Sicherheit nicht von selbst gegeben war. Obwohl es den Ninja gelang jeden Eindringling vom Dorf fern zu halten, hatte das Dorf viele Verluste und Tragödien zu beklagen, viele die heimkehrten waren nicht mehr dieselben wie vorher und erzählten erschreckende Geschichten über all die Bluterbler gegen die sie hatten kämpfen müssen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Folgen des Krieges und Ashura-Dynastie - Monate nach Ende des Bluterbenkrieges===&lt;br /&gt;
Wenige Monate nach Ende des Krieges musste auch [[Geschichte_von_Taki#Shingen_Shiazu|Shingen Shiazu]] zurücktreten, der sich in einer der letzten großen Schlachten schwere Verbrennungen zugezogen hatte. Zur Überraschung vieler ernannte er [[Geschichte_von_Taki#Mifune_Ashura|Mifune Ashura]] zu seinem Nachfolger, nachdem dieser sich in zahlreichen Schlachten hervorgetan hatte. Damit war er der erste Anführer [[Takigakure]]s der aus keiner der vier [[Gesellschaft_in_Taki#Die_Gr.C3.BCnderclans|Gründerfamilien]] stammte, deren Population sich im Krieg ohnehin deutlich reduziert hatte. Der Ältestenrat wurde neu geordnet, sodass auch Mitglieder der niederen [[Clan]]s Zugang zu diesem hatten, was die Machtstellung der [[Gesellschaft_in_Taki#Die_Gr.C3.BCnderclans|Gründerfamilien]] endgültig brechen sollte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem sich die Defensive als besonderes Markenzeichen der Shinobi aus [[Takigakure]] etabliert hatte, begann [[Geschichte_von_Taki#Mifune_Ashura|Mifune]] eben dieses noch auszubauen. Die alten Verteidigungsanlagen wurden verstärkt und Sicherheitskontrollen für Aus- und Einwanderer verschärft. Waffen wurden entwickelt und verbessert, während den Einwohnern die Gefahr der Aussenwelt eingeprägt wurde, der die heimische Sicherheit des Dorfes gegenüberstand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Takigakure]] begann sich für einen Krieg zu rüsten, der nicht kommen sollte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Zeit des Friedens und Musou-Dynastie - 42 Jahre nach Ende des Bluterbenkrieges===&lt;br /&gt;
Nach einem friedlichen, wenn auch überraschendem, Tod  [[Geschichte_von_Taki#Mifune_Ashura|Mifunes]], wurde [[Geschichte_von_Taki#Kessen_Musou|Kessen Musou]] vom Ältestenrat zu dessen Nachfolger ernannt. Während [[Takigakure]] sich in der Ashura-Dynastie mehr um die Sicherung seiner Position kümmerte, brach man in der Musou-Dynastie überraschenderweise damit. Potential von Aussen wurden willkommen geheißen und gefördert, während die Ninja-Akademie an gegenwärtige Standards angepasst wurde. In dieser Zeit stießen viele [[Clan]]s und Familien nach [[Takigakure]], die auch für dessen Entwicklung wichtig sind, wie die Familie der [[Wichtige_Personen_in_Taki#Shinishi_Kudo|Kudo]] oder die der [[Gesellschaft_in_Taki#Atsumichi|Atsumichi]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Ära des Friedens hatte [[Takigakure]] erfasst und viele Ninja wuchsen in dem Bewusstsein auf diesen Frieden erhalten zu wollen. Konflikte waren selten und wurden zumeist gerecht gelöst. Von einigen wurde diese Zeit als wahres Paradies empfunden, andere verurteilten den Leichtsinn mit welchem die Ninja hierdurch behaftet wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Militarisierung und Eigen-Dynastie - 80 Jahre nach Ende des Bluterbenkrieges===&lt;br /&gt;
Als die Musou-Dynastie mit dem Tod [[Geschichte_von_Taki#Kessen_Musou|Kessens]] während einer geheimen Mission endete, gab es große Bestürzung im Dorf als der Ältestenrat zur Überraschung vieler eine Frau namens [[Wichtige_Personen_in_Taki#|Jinkou Eigen]] zum neuen Oberhaupt ernannte. Abgesehen davon dass sie eine Frau war, war sie auch eine Ausländerin ohne feste Wurzeln in [[Takigakure]], was bei vielen Misstrauen erregte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Eigen-Dynastie wurde großer Wert auf innere Sicherheit gelegt. Die Schutzmaßnahmen innerhalb und ausserhalb des Dorfes wurden ebenso verstärkt, wie deutlicher spürbar gemacht. Viele Systeme wurden bürokratisiert und auf Effizienz getrimmt, während die &#039;Shineitai&#039;, die mehrere Dutzend starke Leibgarde des Oberhauptes, etabliert wurde. Es gab das erklärte Ziel aus [[Takigakure]] ein Dorf werden zu lassen, welches sich vor den Großreichen nicht weiter würde verbergen müssen. Aussen wurden Bündnisse geschmiedet, Innen wurden Gesetze erlassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu dieser Zeit traten auch die sogenannten &amp;quot;[[Söldner]]&amp;quot; das erste Mal an das Licht der Öffentlichkeit. Menschen ohne Chakra probten mit Schusswaffen den Aufstand gegenüber den mittlerweile etablierten Ninja.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Söldner-Ära===&lt;br /&gt;
Nach den militärisch geprägten Jahren [[Wichtige_Personen_in_Taki#|Jinkous]], hatte die [[Wichtige_Personen_in_Taki#Ehemalige_Dorfoberhäupter|Gushiken]]-Ära das erste Mal seit dem Bluterbenkrieg wieder mit einer größeren Bedrohung zu tun: Den Söldnern.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Doch anders als in anderen Ländern und Dörfer gab es in [[Taki no Kuni]] nur wenig Aktivitäten dieser und die im Vergleich geringe Anzahl der Söldner bereitete den vereinte Kräften der Landesfürsten und des Ninjadorfes kaum Probleme.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Da [[Takigakure]] ohnehin keine Gefahr durch die Söldner für das einzige wirklich versteckte Dorf sah, nahmen sie nur am Rande der Kämpfe teil und zogen nur selten in den Kampf gegen die neue Gefahr. Doch sie beteiligten sich am Krieg an der Seite von [[Iwagakure]] und [[Otogakure]], welche sie bei der Bekämpfung des Söldneranführers [[Fraktion-Hideki|Hideki]] unterstützten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Beginn der Gushiken-Dynastie - 85 Jahre nach Ende des Bluterbenkrieges===&lt;br /&gt;
Die Änderungen während der Eigen-Dynastie sorgten für größeren Widerstand bei den traditionelleren Clans des Dorfes als erwartet, weshalb unter internem Druck der Ältestenrat dazu gezwungen wurde Eigen um den Rücktritt zu bitten. Als [[Wichtige_Personen_in_Taki#Ehemalige_Dorfoberhäupter|Muneyaki Gushiken]] die Führung des Dorfes übernahm, waren viele erleichtert wieder einen &#039;wahren Taki-Ninja&#039; an der Spitze zu sehen.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit [[Wichtige_Personen_in_Taki#Ehemalige_Dorfoberhäupter|Muneyaki Gushiken]] als neuer Führung des Dorfes ging eine Welle der Erleichterung durch die Reihen der Bewohner des Dorfes, ein Anführer geboren in [[Takigakure]] selbst und bereits mit 9 Jahren Absolvent der Akademie. Allerdings blieb ein plötzlicher Umschwung der Politik wieder der Erwartungen aus.&amp;lt;br&amp;gt;[[Wichtige_Personen_in_Taki#Ehemalige_Dorfoberhäupter|Muneyaki]] zeigte sich viel mehr als zurückhaltend und vorsichtiger Ninja. Selbst einige Monate nach seiner Einsetzung herrschte eine Stille im Zusammenhang mit seiner Politik. Als [[Wichtige_Personen_in_Taki#Ehemalige_Dorfoberhäupter|Muneyaki]] dann sogar plötzlich für eine Weile lang verschwand fürchteten sowohl der Ältestenrat, als auch die Bewohner [[Takigakure]]s, dass die Auswahl ein Fehler gewesen war und sie ihren Anführer nie wiedersehen würden. Doch [[Wichtige_Personen_in_Taki#Ehemalige_Dorfoberhäupter|Muneyaki]] erschien wider Erwarten wieder an den Toren [[Takigakure]]s, als wäre nichts gewesen, um sich seinen Aufgaben als [[Dorfoberhaupt]] des Dorfes zu stellen. Erst einige Wochen nach seiner Rückkehr enthüllte [[Wichtige_Personen_in_Taki#Ehemalige_Dorfoberhäupter|Muneyaki]] die Intention hinter seinem Verschwinden.&lt;br /&gt;
Er hat die [[Geschichte_von_Taki#Die_W.C3.A4chter_Takigakure|legendären Wächter]] aus den vergessenen Geschichten Takis erforscht und als Zeichen der Wertschätzung den Titel des Dorfoberhauptes des Dorfes  in den [[Geschichte_von_Taki#Der_gelbe_Drache|gelben Drachen]] ernannt.&lt;br /&gt;
Er änderte außerdem die Tradition, dass der Rat Takigakures von den vier [[Gesellschaft_in_Taki#Die_Gr.C3.BCnderclans|Gründerfamilien]] speziell ausgewählt wurde und legte fest, dass die Ratsmitglieder unabhängig von ihrem Familiennamen ausgewählt wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Post-Söldner-Ära===&lt;br /&gt;
Da die [[Söldner]]-Ära keinen großartigen Einfluss auf [[Takigakure]] hatte, verlief das Leben im Dorf nach dem Sieg über diese nicht anders ab als zuvor.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Es gab, da man sich nicht großartig mit den [[Söldner]]n beschäftigt hatte, anders als in anderen Ländern, keine großen technologischen Fortschritte, noch war man auf diese im recht traditionellen Land erpicht.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Es gab jedoch erste stärkere diplomatische Berührungen mit den Dörfern [[Kirigakure]] und [[Kumogakure]].&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Diese waren auf die diplomatischen Beziehungen des ehemaligen Dorfoberhaupts [[Wichtige_Personen_in_Taki#Dorfoberhaupt|Eigen Jinkou]] zu [[Kirigakure]] zurückzuführen, die ursprünglich aus dem Dorf stammte. Über jene Beziehung kamen sie dann auch in Berührung mit [[Kumogakure]], welche schon immer recht eng mit [[Kirigakure]] verbunden waren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Dreier-Bündnis-Ära===&lt;br /&gt;
Das Dreier-Bündnis [[Kirigakure]]-[[Kumogakure]]-[[Takigakure]] hat seine Wurzeln bis in den Bluterbenkrieg geschlagen. Damals entstand der erste Kontakt aller drei Länder miteinander. Auch wenn dieser Kontakt eher negativer Natur gegenüber [[Takigakure]] war, so festigte es die Bindung der beiden anderen Bündnispartner.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Dieses Verhältnis schob sich jedoch ins positive als [[Wichtige_Personen_in_Taki#Eigen_Jinkou|Eigen Jinkou]] Dorfführer wurde, da Eigens Heimatdorf [[Kirigakure]] gewesen war pflegte sie in dieser neuen Position eine recht umsichtige Politik, welche den Grundstein für das künftige Bündnis legte.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Zur freundschaftlichen Annäherung begrüßte [[Takigakure]] bald eine kleine Delegation [[Kirigakure]]-Ninja im Dorf, deren Besuch überraschend gut ausging.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Anschläge während des [[Chuuninexamen]]s in [[Kumogakure]] festigte ebenfalls diese Beziehung, da [[Takigakure]] ihren neuen Freunden [[Kirigakure]] und somit auch [[Kumogakure]] bei der Beseitigung der Schäden half.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Nach der Eroberung einer [[Söldner]]festung seitens [[Kirigakure]] wurde diese zum gemeinsamen Besitz der drei Dörfer erklärt und die Bündnisfestung erschaffen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die letzte Festigung des Bündnisses wurde durch die Katastrophenhilfe während Unwetters erzielt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Beginn der [[Wichtige_Personen_in_Taki#Shinishi_Kudo|Kudo]]-Dynastie - 89 Jahre nach Ende des Bluterbenkrieges===&lt;br /&gt;
Nachdem, [[Geschichte_von_Taki#Nobu_Gushiken|Nobu Guskihen]], der Bruder [[Wichtige_Personen_in_Taki#Ehemalige_Dorfoberhäupter|Muneyaki Gushikens]], diesen auf dem Weg zu einer wohl wichtigen Besprechung abfangen und entführen konnte, trat die Spezialeinheit Takigakures in Aktion, unter anderem auch [[Wichtige_Personen_in_Taki#Shinishi_Kudo|Shinishi Kudo]].&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Wichtige_Personen_in_Taki#Shinishi_Kudo|Shinishi Kudo]] gelang es als einziger, den [[Wichtige_Personen_in_Taki#Ehemalige_Dorfoberhäupter|gelben Drachen]] und seinen Bruder in einer Höhle zu finden und zu erreichen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Nobu unterlag dem Kudo und wurde von ihm erledigt.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Gerüchten zufolge soll [[Geschichte_von_Taki#Nobu_Gushiken|Nobu]] jedoch Sicherheitsvorkehrungen geplant haben, welche besagte Höhle nach seinem Tod zum Einsturz brachte.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Offiziellen Aussagen zufolge, gelang es Kudo, das [[Dorfoberhaupt]] aus der misslichen Lage der einstürzenden Höhle zu befreien, schaffte es jedoch selbst nicht mehr heraus. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Wichtige_Personen_in_Taki#Shinishi_Kudo|Shinishi Kudo]] galt eine Zeit lang als verstorben, ehe er wohlauf zurückkam und wegen seiner heldenhaften Taten, der Rettung des alten Dorfoberhauptes, sowie dem Ausschalten des Verräters selbst zum [[Dorfoberhaupt]] ernannt wurde, da [[Wichtige_Personen_in_Taki#Ehemalige_Dorfoberhäupter|Muneyaki Gushiken]] von diesem Amt zurücktrat.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der junge [[Gesellschaft_in_Taki#Kudo|Kudo]] brachte gleich frischen Wind in des recht traditionelle Takigakure, durch die Umbenennung des Dorfoberhaupt-Titels vom gelben zum goldenen Drachen, sowie dem Bau eines neuen [[Aufbau_von_Taki#Ninjasitz.2Fgoldene_Drachenstatue|Ninjasitzes]], der eben jenes Wesen repräsentieren sollte.&lt;br /&gt;
Außerdem änderte er den Namen und das Auftreten der gesamten, von [[Wichtige_Personen_in_Taki#|Jinkou Eigen]] eingeführten, Shinetai-Einheit und machte aus ihnen eine auf ihn selbst zugeschnittene Wache, nämlich der [[Einheiten_Takigakures#Roiyarug.C4.81do_.28K.C3.B6nigliche_Wache.29|Roiyarugādo]].&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Jedoch hatte [[Wichtige_Personen_in_Taki#Shinishi_Kudo|Shinishi Kudo]] mit seiner Ernennung zum neuen [[Dorfoberhaupt]] gleichzeitig etwas geerbt, was den jungen Shinobi auf die Probe stellen sollte. Der [[Taki_no_Kuni#Jashin_Sekte|Jashin-Kult]], der zuvor in Takigakure schon Unheil angerichtet hatte war stärker geworden und schaffte es [[Takigakure]] als Dorf einige Seitenhiebe zu verpassen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Bald darauf sollte ein Krieg in [[Taki no Kuni]] ausbrechen, in dem die beiden Seiten ihre Kräfte maßen und [[Wichtige_Personen_in_Taki#Shinishi_Kudo|der goldene Drache]] seine Stärke und Führungsqualitäten beweisen musste.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Das Lied des gelben Drachen=&lt;br /&gt;
Zwischen den Reihen voller Bücher und Schriftrollen in der Bibliothek [[Takigakure]]s, die oft von großen Personen der Vergangenheit, wichtigen Ereignissen oder Techniken sowie Lehre handeln, findet der Suchende bis weilen ein kleineres unscheinbares Buch.&lt;br /&gt;
Nur selten wurde das Buch in den letzten Jahren aus der Umarmung seiner größeren Brüder und Schwestern gerissen, um seinen Inhalt dem Suchenden zu offenbaren. Es war in Vergessenheit geraten und gelegentlich, wenn es aus dem langen Schlaf eines von Staub bedeckten Buches für einen Moment, welcher für ein Buch alles zwischen einer Sekunde und einem Jahrhundert sein kann, aufwachte, erinnerte es sich sehnsüchtig daran wie es gewesen war, als noch kleine Kinderfinger es jeden Tag hervorgeholt und die dazugehörigen hohen Stimmen erfreut und laut aus ihm hervor gelesen hatten.&lt;br /&gt;
Es war abgenutzt ja, aber das stimmte das Buch nicht traurig sondern machte es eher stolz. Die güldene Farbe, mit der sein Schaffer einst den Umschlag beschrieben hatte, hatte ihm eh nie wirklich gefallen und der Zustand sprach in seinen Augen für all die Liebe und Anerkennung, die ihm einst zugekommen war. Und schließlich hatte die Geschichte, mit deren Schutz und Überlieferung es beauftragt worden war, alles Recht auf derartige Zuwendung.&lt;br /&gt;
Ja das Buch war stolz auf sich selber und wusste, dass es nur lange genug warten müsste, bis es aus seinem Schlaf aufgeweckt werden und seine Geschichte erneut offenbaren würde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Irgendwann kam dieser Tag und an diesem Tag fand die Sage des [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|gelben Drachens]] und der Götter wieder Einzug in die Köpfe der Menschen. Wie so oft bei Sagen weiß niemand zu sagen, wie viel wahr und wie viel hinzugedichtet worden war. Aber dies, so wusste das Buch, war nicht die Aufgabe einer Sage.&lt;br /&gt;
Eine Sage muss die Herzen der Menschen erfreuen, sie mit Hoffnung erfüllen und zum Träumen anregen. Eine Sage lässt bisweilen alte Männer genauso wie kleine Kinder mit verträumten Blicken die Welt um sich herum betrachten und sich vorstellen, wie es wohl damals an diesem Ort ausgesehen haben könnte. Eine Sage schließlich steht für eine Lektion und Beispiel, Lehre und Wissen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und so erzählt das Buch die Geschichte:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Prolog===&lt;br /&gt;
Vor langer Zeit, als die Menschheit noch jung war und mit den großen Augen eines kleinen Kindes die Welt um sich herum betrachtete, herrschte die Natur über das Leben eines jeden Lebewesens mit einer Hand, die zugleich sanft wie ein kühler Windstoß im drückenden Sommer als auch hart wie der Kern eines großen Gebirges war.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der Mensch, genauso wie alle anderen Lebewesen ob Tier, Pflanze oder Stein kämpfte jeden Tag um sein Überleben. Aber nicht Angst oder Ohnmacht vor den Strapazen bestimmten sein Leben, sondern Freude und Glück über die einfachsten Dinge. Er war glücklich, wenn er mit vollem Magen einen warmen und sicheren Schlafplatz gefunden hatte.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
So herrschte die Natur und die Tiere, die teilweise älter als die Menschen waren, wuchsen zu prächtigen Gestalten heran. Hört man heute von Erzählungen aus jener Zeit, so wirken die Geschichten von dem riesigen Wald, der den Großteil des Kontinents bedeckte und von ebenso riesigen Tiergottheiten bevölkert war, wie die Märchen eines alten wirren Greises.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Aber der Menschheit Kindeswiege war dies Umfeld beschützt vom großen Schatten des Waldgottes. Irgendwann jedoch fängt jedes Kind an sein Umfeld zu verändern und in einer Zeit, in der sich das Schicksal dieses Gleichgewichtes entscheiden sollte erhob sich der [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|gelbe Drache]] über die Träume von Natur und Mensch hinweg in die Lüfte der Zukunft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===1. Kapitel===&lt;br /&gt;
Langsam und träge floss der kleine Bach an diesem Tag die Hänge des Hügels herab, plätscherte nur missmutig über die großen Steine nahe seiner Quelle, drückte nur halbherzig die Kiesel vor sich her, die sich in seinen Weg stellen wollten, und wollte gar nicht so recht seinen Weg gen Tal beschreiben.&lt;br /&gt;
Hätte man den Bach an einem anderen Tag gesehen und hätte man Aug und Ohr, so wie es die Menschen früher für die Natur gehabt hatten, so hätte die Freude und die Glückseligkeit des Baches einem das Herz erwärmt. Es war kein großer Bach, es war kein Bach, dessen Wasser sich in den Strom eines gewaltigen Flusses oder die Gefilde eines riesigen Sees mischte. Es war ein einfacher Bach, der auf der großen Landkarte nicht einmal seine Existenz belegt finden würde.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Aber für die Menschen des kleinen Dorfes am Fuße des Hügels war er die Quelle ihres Lebens und somit das Wichtigste in der Welt und für ihn waren diese Menschen das Wichtigste in der Welt.&lt;br /&gt;
Wer brauchte schon riesige Mengen Wassers, wenn er sich an dem Lachen der Kinder erfreuen konnte, die in ihm spielten und sein Wasser benutzten, um sich gegenseitig zu bespritzen?&lt;br /&gt;
Ja, es waren vor allem die Kinder, auf die sich der Bach jeden Morgen freute, wenn er sich aus dem moosig-grünen Bett seiner Träume erhob. Er kannte sie alle, er erkannte sie schon am Klang ihres Lachens und hatte einem jeden der Dorfbewohner erfreut beim Wachsen zugesehen.&lt;br /&gt;
Nichts aber stimmte ihn so traurig, wie das bittere Weinen und Schluchzen eines Kindes, das in seinem jungen Leben bereits großes Leid erfahren musste. Und ausgerechnet das herzerweichendste Weinen und die qualvollsten Tränen hatte er am gestrigen Tage wahrnehmen müssen.&lt;br /&gt;
Das Mädchen mit den grellblonden Haaren namens [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] hatte bereits in ihrer frühesten Kindheit beide Eltern verloren und lebte alleine mit ihrer großen Schwester Kigiku in dem kleinen Dorf. Nie hatte der Bach [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] weinen hören ob des Verlustes der Eltern oder der schweren Zeit, die dieser den beiden Mädchen einbrachte. Es war immer glücklich mit seinem Leben gewesen, hatte sich nie beschwert und war der großen Schwester stets zur Hand gegangen. Und ausgerechnet dieses Mädchen, das dem Bach immer ein Quell der Freude gewesen war, weinte nun ob der schweren Krankheit des Einzigem, dem es sich immer sicher gewesen war: Seiner Schwester.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Was konnte der Bach tun? Die Menschen hatten in den Jahrhunderten seit ihrer frühesten Kindheit gelernt in der Natur zu überleben und dabei bereits einiges über die Kunst mit den Geschenken der Natur Krankheit und Wunde zu bekämpfen gelernt. Aber nicht einmal dieses Wissen schien das Leid Kigikus mildern zu können. Trübseelig floss er weiter vor sich hin und grübelte nach, was er tun könnte. Auch dachte er dabei daran, dass die Menschheit längst ihr Kindesbett verlassen und begonnen hatte, die harte Seite der Natur, die ihr Leben bedrohte, zu bekämpfen.&lt;br /&gt;
Früher, er konnte sich fast nicht mehr daran erinnern, hatte sich nur selten die Sonne in seinen Wassern gespiegelt, da der Schatten großer Bäume stets sein Gefilde bedeckte. Irgendwann aber hatten die Menschen damit begonnen die Bäume zu fällen und sich Platz zum Leben, für ihr Vieh und für ihre Felder zu schaffen. Der große Wald war immer weiter geschrumpft und schon lange hörte der Bach die Stimmen der Bäume nur noch aus sehr weiter Entfernung im Säuseln des Windes.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Als er nun so lauschte, um die Stimmen der Bäume zu hören, vernahm er die Stimme eines Menschen. Dieser Mann, denn seine tiefe und rauchige Stimme verriet sein Geschlecht, sang irgendwo in seiner Nähe von etwas, was der Bach völlig vergessen hatte: Von dem Waldgott.&lt;br /&gt;
Die Erinnerungen überschlugen sich und schnell beschloss der Bach aus seiner Trübseligkeit zu erwachen und den Sänger mit dem Plätschern seines Wassers an- und zu dem kleinen Dorf hinzulocken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===2. Kapitel===&lt;br /&gt;
Stark schmerzten die Füße des Greises, dessen Stimme der Bach vernommen hatte, ob seiner langen Wanderung und ein jedes Wort, das er scheinbar vergnügt vor sich her sang, war einzig und allein dazu gedacht, um ihn von den Schmerzen abzulenken.&lt;br /&gt;
Er war weit gereist, hatte viele Flüsse überquert und sich an viele Bäume gelehnt, wenn sein alter Körper ein paar Momente der Ruhe benötigten. Weswegen er reiste, wusste er nicht mehr. Einzig und allein erinnerte er sich noch daran, dass er einst am Rande eines großen Waldes gelebt und von dessen Wildheit und Schönheit verzaubert worden war.&lt;br /&gt;
Angelockt vom Plätschern des Baches, dessen kühles Wasser Linderung für die schmerzenden Füße verhieß, wechselte der Greis die Richtung und traf schon bald auf den kleinen Bach und das in nicht allzu weiter Ferne stehende Dorf. Noch einmal nahm sich der Alte zusammen, trällerte um so lauter, als seine Füße besonders stark schmerzen und ihm anscheinend sagen wollten:“Wieso bleibst du nicht einfach hier sitzen und gönnst uns unsere Ruhe du alter Narr?“&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Aber der „alte Narr“ war dickköpfig geworden und wollte nicht nur seine Füße ausruhen, sondern auch noch mit Menschen reden. Ein Vergnügen, das ihm seit Wochen verwehrt war.&lt;br /&gt;
So laut trällerte er vor sich hin, dass er das Schluchzen des kleinen Mädchens, das am Ufer des kleinen Baches mehr in sich zusammen gekauert war, als dass es saß, nicht mitbekam. Erst, als das Mädchen seine grünen Augen öffnete und auf den alten und komisch aussehenden Mann schaute, während es sich über die tränenverschmierten Wangen wischte, bemerkte dieser, dass er nicht alleine war.&lt;br /&gt;
„Was ist ein Waldgott?“ ertönte die hohe Stimme des Mädchens und der alte Mann blieb verdutzt stehen, um die fragenden großen Augen, die vor Weinen rot geworden waren, zu bewundern. Kurz entschlossen gewährte er seinen fast schon rebellierenden Füßen ihren Wunsch und ließ sich neben dem Mädchen leise seufzend nieder.&lt;br /&gt;
„Die gestaltgewordene Natur. Wille und Kraft dessen, was uns stets umgibt, und genauso wild und sanft wie eben jenes.“ Antwortete er ein wenig kryptischer, als er beabsichtigt hatte, während er die schmerzenden Füße aus den abgelaufenen Sandalen befreite.&lt;br /&gt;
„Und wie sieht er aus?“&lt;br /&gt;
„Er wechselt die Gestalt, so wie es auch die Natur ständig tut.“&lt;br /&gt;
„Ist er lieb?“&lt;br /&gt;
„Ja und nein. Wenn er stürmisch und verheerend ist, wenn er wütend und aufgebracht ist, so vernichtet er alles, was ihm in den Weg kommt. Ist er aber sanft und ruhig, so beschützt, heilt und umsorgt er das, was in seinen Augen, den Augen der Natur, würdig ist.“&lt;br /&gt;
Sofort weiteten sich die Augen des kleinen Mädchens, das das zerschlissene Hemd des Alten mit seinen kleinen Fingern ergriff und ihn voller Hoffnung und zugleich voller Angst vor einer möglichen Enttäuschung anschaute.&lt;br /&gt;
„Er heilt? Kann er alles heilen? Kann er auch eine richtig schlimme Krankheit heilen?“&lt;br /&gt;
Ein wenig verdutzt ob dieser Reaktion antwortete der Alte in dazu passender Stimmlage:&lt;br /&gt;
„Ehm Ja, kann er, aber dazu muss er…“ Doch weiter hörte das Mädchen nicht, es riss nur umso stärker an dem Hemd und schrie förmlich:&lt;br /&gt;
„Wo finde ich ihn? Erzähl mir bitte alles!“&lt;br /&gt;
Und nach einer Reaktion, die sehr derer glich, die er nur wenige Momente zuvor gezeigt hatte, und einem dazu passenden Seufzen, holte der Greis tief Luft und fing an zu erzählen:&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
„Weit weg im Nordosten steht er noch, der große Wald, der einst fast den ganzen Kontinent bedeckte. Im Gegensatz zu den kleinen Wäldern, die du kennst, ist dieser Wald noch erfüllt von dem Willen und der Kraft der Natur. Tief in seinem Inneren lebt der Waldgott in dem wunderbaren Hain, der schon seit Äonen nicht mehr von Menschen betreten worden ist, und umgeben von den Vorfahren der Tiere: riesige und weise Tiergötter.&lt;br /&gt;
Einst, so wurde mir als kleines Kind in meinem Heimatdorf erzählt, dass am Randes des großen Waldes steht, sahen die Tiergötter und der Waldgott mit wohlwollendem Blick auf die Menschen herab, die so schwach und zerbrechlich wirkten. Sie standen uns bei, wenn etwas unsere Existenz bedrohte, und halfen uns gelegentlich mit Rat und Tat in der Natur zu überleben, die sie schon so viel länger bevölkern und so viel besser verstehen als wir.&lt;br /&gt;
Aus dieser Zeit kommen auch die Geschichten der Heilkunst des Waldgottes und der weisen Ratschläge der Tiergötter, die zusammen mit ihren damals noch ähnlich riesigen Brüdern und Schwestern unseren Kontinent bereisten und bevölkerten.&lt;br /&gt;
Aber…“&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Doch weiter kam der Mann nicht, denn das Mädchen war bereits aufgesprungen und rannte fort in Richtung der Häuser. Später erfuhr er, was es mit dem Mädchen auf sich hatte, und schollt sich selber ob dem, was er so unvorsichtig [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] erzählt hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===3. Kapitel===&lt;br /&gt;
Voller Schrecken beobachtete der kleine Bach, was geschah. In seinem Bestreben das kleine Mädchen zu trösten und sich wieder an ihrem Lachen und den strahlenden Augen zu erfreuen, hatte er vergessen, dass Menschen keine Tiere waren. Sie waren es nicht gewohnt auf sich alleine gestellt zu überleben und am aller wenigsten kleine Kinder, von den Gefahren einer solchen Reise und denen des großen Waldes ganz zu schweigen.&lt;br /&gt;
Aber was konnte er tun? Was konnte er tun?...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ohne lange nachzudenken hatte sich [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] ihre festeren Schuhe samt ein paar reisetauglichen Kleidern und Proviant – was sie eben rumliegen sah – geschnappt, hatte ihre Schwester umarmt und war mit den Worten „Der Waldgott wird dich heilen, warte es nur ab!“ aus der kleinen Hütte, die die zwei Mädchen bewohnten, verschwunden.&lt;br /&gt;
Kigiku hatte sichtlich verwirrt drein geschaut, aber hatte ob ihrer Krankheit und der Schwäche, die ihren Körper befallen hatte, nichts tun können, außer der kleinen Schwester flehentlich hinterher zu schauen. So verzweifelt, wie die große Schwester in dieser Stunde war, als[[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] Hals über Kopf das kleine Dorf verließ, so zuversichtlich war die kleine Schwester, die endlich etwas gefunden hatte, was sie tun konnte um Kigiku helfen zu können. Sie dachte gar nicht daran, dass die Reise gefährlich werden könnte, oder dass sie ihr eigenes Leben schonen müsste. Einzig und allein das Leben der Person, die für sie die Welt darstellte, war ihr wichtig und kreiste beständig in ihrer Gedankenwelt umher.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So reiste das kleine Mädchen mit dem blonden Haar und den großen grünen Augen los gen Nordosten. Zum Glück hatte sie gelernt die Himmelsrichtungen zu erkennen und zu finden und verlief sich nie. So selbstsicher ging sie ihre Reise an, dass sie vergnügt summend schon bald das kleine Tal und die Gefilde des kleinen Baches verließ.&lt;br /&gt;
Die ersten Tage ihres kleinen Abenteuers flogen nur so vorüber. Sie hatte genügend Wasser dabei und konnte ihre Proviante mit den Beeren und Früchten, die sie dank des herrschenden Sommers leicht fand, stets wieder auffüllen. Einzig und allein des Nachts, wenn es dunkel und gelegentlich sogar etwas kühler wurde, wurde es ihr etwas bang um das kleine Herz. Aber wie stets summte sie dann eine kleine Melodie vor sich her, mit der sie die große Stille um sich herum vertrieb und sich selber in den Schlaf wiegte.&lt;br /&gt;
Die Weisen sagen, dass ein entschlossenes Herz keine Furcht kenne. Nur ein zauderndes und fragendes Herz öffne Tür und Tor für Zweifel und Furcht. Wenn man diesen Worten Glauben schenken darf, so verwundert es nicht, dass [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] nie daran dachte umzukehren oder auch nur aus Angst oder Furcht eine Träne vergoss. Sie war überzeugt davon das Richtige zu tun und setzte mit derselben Überzeugung Fuß vor Fuß, ging Schritt um Schritt immer weiter gen Nordosten.&lt;br /&gt;
Schon bald wurde die Natur, die wenn auch in schwächerer Art und Weise, auch an diesem Ort zu finden war, auf das summende und singende kleine Mädchen aufmerksam und immer öfter geschah es von nun an, dass ein kleiner Sperling sich zu [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] gesellte, wenn diese tagsüber oder nachts vor sich hin sang, um diese mit seinem hohen Zwitschern zu begleiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Immer, wenn sie den kleinen [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]] sah, der ihr schon bald ein lieber Wegbegleiter wurde, hellte sich die Miene des kleinen Mädchens auf und ihre Schritte wurden bestimmter und stärker. Dem Beispiel des [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]]s folgend, fing sie schon bald an feste Rhythmen in ihren Tagesablauf zu bringen:&lt;br /&gt;
Sie stand mit der Sonne auf, aß etwas, ging dann den Tag über unterbrochen von einer Mittagspause bis sie am Nachmittag begann nach einer Schlafmöglichkeit zu suchen und daraufhin nach etwas Essbarem und Trinkbarem, wenn sie nicht schon genug während des Tages gefunden hatte. Ihrer guten Orientierung wegen verlief sie sich dabei so gut wie nie und wenn, dann brachte sie das Zwitschern des kleinen [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]] schon bald wieder auf den richtigen Weg. Auch brauchte sie nur auf das Verhalten des[[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]]s zu achten, um Wetterumbrüche oder Gefahren vorherzusehen.&lt;br /&gt;
So verging die Zeit und die Natur kehrte immer weiter in das kleine Mädchen ein genauso wie das kleine Mädchen immer weiter in die Natur einkehrte. Und dann kam der Herbst&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===4. Kapitel===&lt;br /&gt;
Als die ersten Blätter an den Bäumen begannen gelb und rot zu werden, wusste [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]], dass der Sommer den Kampf gegen den Winter langsam verlor. Noch kämpfte er wacker und hielt die kalten Winde aus dem Norden samt der dunklen Wolken, die sie mitbrachten, zurück. Aber mit jedem Tag und jeder Nacht kamen sie näher, ohne dass der Sommer etwas dagegen würde tun können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie musste sich beeilen, so viel verstand selbst ein kleines Mädchen, denn in den Stürmen und der Kälte des Winters würde sie nicht überleben können ohne die Hilfe und den Beistand Ihresgleichen.&lt;br /&gt;
Wäre der kleine [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]] nicht gewesen, der sie über immer längere Strecken des Tages begleitete und es sich immer öfter auf ihrer Schulter bequem machte, so hätten vielleicht der Zweifel und die Furcht Einzug in ihrem Herzen gehalten. So aber ertönten die Stimmen der Zwei, wann immer der Winter an ihren Herzen zu nagen begann, und vertrieben diesen.&lt;br /&gt;
Manchmal allerdings kam es auch vor, dass der kleine [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]] schrecklich lange weg blieb und [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] begann sich Sorgen zu machen. Sorgen um den kleinen [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]], um ihre Schwester und um den Wahrheitsgehalt der Geschichte des alten Mannes. Als der kleine [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]] eines Morgens nicht neben ihr zu finden war, erhob sie sich und ging ohne zu zaudern in den kleinen Hain hinein, der sich vor ihr erstreckte. Sie begann das Lied zu singen, das sie seit Beginn ihrer Reise immer sang, und schon bald hörte sie aus einiger Entfernung die Antwort des [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]]s.&lt;br /&gt;
Ihr Herz schlug immer schneller voller Freude und auch voller Angst ob dem, was dem [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]] passiert sein könnte. Sie rannte immer schneller, stets der Stimme des [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]]s folgend und blieb plötzlich stehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine kleine [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] mit ungewöhnlich eisblauen Augen stand am Fuße eines großen Baumes, auf dessen niedrigem Ast [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] sofort ein paar der Federn des kleinen [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]]s sehen konnte. Ihre Augen weiteten sich und füllten sich schon bald mit Tränen, während die Katze sich von dem ersten Schrecken ob der plötzlichen Begegnung erholte und begann um das kleine Mädchen, das mehr und mehr in Tränen ausbrach, zu kreisen.&lt;br /&gt;
[[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] verstand schnell, dass der Sommer ihr bisher nur die schönen Seiten der Natur gezeigt hatte und sie den kleinen [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]] wohl nicht mehr wieder sehen würde. Es war in ihren Augen klar, dass der [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]] den Klauen der [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] erlegen war, da er sonst längst zu ihr zurück geflogen sein würde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Immer stärker wurde der Regen aus Tränen, der sich vom Gesicht des kleinen Mädchens gen Boden bewegte, bis ein empörtes Miauen das Mädchen aus seinen Gedanken rüttelte. Die [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] hatte sich vor [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] hingesetzt und schaute sie aus zugleich neugierigen und vorwurfsvollen Augen an, so dass das Mädchen nicht anders konnte als sich herabzubeugen und vorsichtig das Fell des Tieres zu streicheln.&lt;br /&gt;
Sie machte dem Tier keine Vorwürfe, da es nur um sein eigenes Überleben kämpfte, auch wenn es sie dennoch sehr traurig machte. Anstatt aber vor der Hand des Mädchens zu fliehen, ließ sich die [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] mit einem immer lauter werdenden Schnurren streicheln und verließ auch nicht die Seite des Mädchens, als dieses langsam damit beginnen musste zurück zu ihren wenigen Habseligkeiten zu gehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So nahm schon bald die kleine [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] den Platz des [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]]s ein und begleitete [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] auf ihrer Reise. Und so wie der [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]] mit seinem Verhalten dem Mädchen vieles über das Überleben in der Natur beibrachte, so tat dies auch die [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]]. Allerdings oblag es der [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] genauso wie bei ihrem ersten Treffen dem Mädchen die düstere Seite der Natur zu zeigen.&lt;br /&gt;
Hatten im Sommer noch Früchte und Beeren überall auf ihrem Weg nur darauf gewartet von ihr gepflückt zu werden, so verschwanden diese immer mehr je weiter der Herbst Einzug hielt. Und schon bald musste [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] lernen, dass sie wie die [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] Leben nehmen musste, um selber zu überleben.&lt;br /&gt;
Es dauerte schier eine Ewigkeit, bis es ihr mittels einer Falle zum ersten Mal gelang ein kleines Tier zu fangen, ein Feuer zu machen und es dann übers Herz zu bringen das Tier zu töten und sogar zu verspeisen. Sie weinte bitterlich ob des Lebens, das sie beendet hatte und flehte vielmals um Verzeihung, bevor sie sich traute zu essen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch Wiederholung aber wird jeder zum Meister und schon bald hatte sich das kleine Mädchen an die neuen Vorgänge gewöhnt, auch wenn sie noch immer für das Schicksal der Seele eines jeden Tieres, das sie tötete, zum ihr unbekannten Waldgott betete.&lt;br /&gt;
Schon bald fiel ihr das Fehlen des freudigen Zwitscherns kaum noch auf und die Harte Seite der Natur zog immer mehr in sie ein, auch wenn diese gemischt von warmen Momenten war, wie das abendliche Einschlafen mit der [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] in den Armen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===5. Kapitel===&lt;br /&gt;
Immer schwächer wurde der Sommer und der Herbst, der wie sein Freund Frühling sich oft wie das Seil fühlte, an dem Sommer und Herbst zogen, wurde immer dunkler und kälter. Die Stürme, die die Höhepunkte im Tauziehen zwischen Sommer und Winter für jeden sichtbar und hörbar machten, hatten schon seit einiger Zeit immer weiter an Stärke nachgelassen so wie es auch der Sommer getan hatte.&lt;br /&gt;
Immer weniger Zeit blieb dem kleinen Mädchen, das sich immer öfter morgens von Raureif befreien musste. Gelegentlich fielen früh morgens kleine weiße Flocken vom Himmel herab, setzten sich auf ihr blondes Haar und bildeten einen Schleier aus winzig kleinen Kristallen. Immer öfter froren ihr die Füße oder die Hände, manchmal kroch die Kälte sogar langsam die Beine hoch und hätte sie nicht die [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] gehabt, die sie des nachts wärmte, so wäre sie sicher oft schlotternd vor Kälte erwacht.&lt;br /&gt;
Sie hatte kaum noch Zeit, das wusste sie. Aber unbeirrt setzte sie Tag für Tag einen Fuß vor den anderen. Sie konnte nicht scheitern, sie durfte nicht! Was war schon so ein wenig Schnee im Vergleich zu dem, was ihre Schwester erleiden musste?&lt;br /&gt;
Und dann eines Tages, als die glänzende Himmelsscheibe bereits im Sinken inbegriffen war, sah sie Rauchschwaden hinter einem kleinen Weiler aufsteigen. Sie beschleunigte ihre Schritte und angespornt durch das Wettlaufen, das sich nun ergab, sprintete auch die [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] immer schneller, bis sie das Mädchen überholte und wenig später aus deren Sichtfeld verschwand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie lange sie schon so rannte, wusste [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] nicht. Einzig und allein die stetig abnehmende Entfernung zu den Rauchschwaden und nicht die fast schon untergegangene Sonne war Mittelpunkt aller Gedanken des kleinen Mädchens. Je näher sie aber kam, desto mehr drangen schreckliche Geräusche an ihr Ohr, die sie an die unglaublich lauten Stürme im Herbst erinnerten. Oft hatte sie sich mitten in der Nacht, wenn es besonders stark stürmte, wie ein Kokon in ihre Decke eingerollt und sich vorgestellt, dass außerhalb des schützenden Mantels riesige Tiere, wie die aus der Geschichte des Greises, umher liefen und sich gegenseitig anschrien, was diesen Schrecklichen Krach erzeugte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hätte sie gewusst, was sie erwartete, so hätte sie in jenen Nächten wohl kein einziges Auge zu bekommen. Als sie sich immer weiter ihren Weg zwischen den mit einer hauchdünnen Schicht silbrigen Schnees bedeckten Bäumen des kleinen Weilers bahnte, schälten sich immer mehr die Umrisse kleinerer und größerer Häuser aus dem zwielichtigen Schatten der Bäume. Das Herz des Mädchen schlug ob der Vorfreude vielleicht endlich ihr Ziel erreicht zu haben immer schneller, bis es plötzlich zwei Schläge aussetzte während auch die kleinen Beine sich nicht mehr fortbewegen wollten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein gewaltiges Brüllen, wie es dem stärksten Orkan alle Ehre bereitet hätte, erhob sich, als ein gewaltiger schwarzer Schatten sich auf die Reihe der Häuser zu bewegte. Nicht heimelige Kamine, nicht freundlich strahlende Herdfeuer hatten die Rauchschwaden erzeugt, die [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] angelockt hatten, sondern in Flammen stehende Barrikaden, die die Dorfbewohner scheinbar als Schutz errichtet hatten. Aber selbst diese hatten sie nicht vor dem bewahren können, was auf sie zurollte.&lt;br /&gt;
Verzweifeltes Rufen drang an [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]]s Ohren, als das Brüllen für einen Moment aussetzte. Langsam bewegte sie sich wieder, überzeugte ihre Füße mühsam zu jedem einzelnen Schritt und näherte sich so furchtbar langsam dem Chaos, das immer mehr von sich enthüllte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der gewaltige Schatten war stehen geblieben, bäumte sich in regelmäßigen Abständen auf und brüllte jedes Mal so laut, dass die nahestehenden Bäume wackelten. Vor ihm schälten sich nun auch kleinere Schatten mit langen Stäben aus dem flackernden Zwielicht der Flammen. Je näher das kleine Mädchen kam, desto mehr erkannte sie, dass es sich um Dorfbewohner zu handeln schien, die mit langen Speeren und allerlei zweckentfremdeten Ackergerät den riesigen Schatten, der längst durch die Barrikade gebrochen war, aufzuhalten versuchten.&lt;br /&gt;
Dann hörte sie plötzlich etwas, was nicht so recht in das Chaos passen wollte. Ein hohes Schreien drang an ihre Ohren, das nicht allzu weit entfernt seinen Ursprung haben konnte. In einem solchen Chaos hätte man erwartet, dass es ein furchterfülltes Schreien einer Frau ob der großen Gefahr sein müsste. Aber ein kleines Kind, jünger als die bisher unbemerkte Beobachterin, wankte kaum in der Lage richtig zu laufen mit seinen kurzen Beinen und immer wieder sich an den Häuserwänden abstützend auf den Kampf hinter der durchbrochenen Barrikade zu.&lt;br /&gt;
Doch auch der Schatten hatte das Geräusch bemerkt. [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] blieb abermals für einen Moment vor Schreck das Herz stehen, als sich das riesige Ungetüm dem wankenden Kind zu wandte. Aber diesmal setzten ihre Beine nicht aus, sondern beschleunigten Ihre Schritte. Unweigerlich dachte [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] daran, dass sie nicht schnell genug gewesen war um ihren kleinen [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]] hatte beschützen zu können und weigerte sich so etwas noch einmal zuzulassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ihre Beine flogen förmlich über die leicht angefrorene Erde, näherten sich immer weiter dem Kleinkind und dem riesigen Schatten, der laut brüllend ebenfalls auf dieses aus der entgegen gesetzten Richtung zusteuerte. Ein verzweifelter Ruf aus der Kehle eines Mannes drang an die Ohren des Mädchens, aber kein einziger ihrer Gedanken war dazu in der Lage sich um dieses zu kümmern.&lt;br /&gt;
Mit Müh und Not erreichte sie das wankende Kind, das in dem Moment, in dem [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] hinter ihm zu Halt kam, endgültig der Schwerkraft Rechenschaft leistete und in die Arme des blonden Mädchens fiel. Doch auch der riesige Schatten hatte die Quelle des hohen Geräusches erreicht. Als eine besonders vorwitzige Flamme ihre Stimme erhob und den Schauplatz für einen Moment zur Gänze ausleuchtete, legte [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] unweigerlich die Arme fester um das Kleinkind in ihren Armen. Vor ihr erhob sich der Kopf einer gewaltigen schwarzen [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Schildkröte]], deren Augen zornig und mordlüstern das ungleiche Gespann anfunkelten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Würde sie das Kind loslassen und sich vorsichtig entfernen, während das Ungetüm mit seiner Beute beschäftigt war, so würde sie vielleicht… Doch [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] schüttelte entschlossen das blonde Haupt und drückte das Kind nur stärker an sich. Der Blick ihrer Augen wurde gefährlicher, während sich diese leicht verengten. Sie würde nicht zulassen, dass erneut ein kleines Wesen, das auf ihre Hilfe angewiesen war, starb, weil sie zu zögerlich und zu schwach war. Ähnlich einer Bärenmutter, die ihr Junges vor hoffnungslos überlegenen Jägern nicht im Stich ließ, sondern die Jäger auch noch laut anbrüllte, war der Blick des jungen Mädchens. Das Brüllen aus diesem wurde immer spürbarer, so dass selbst die [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Schildkröte]] für einen Moment inne Hielt. Immer deutlicher wurde es, man war fast der Meinung, dass man es hören … und plötzlich erschallte ein gewaltiger und tiefer Schrei, als sich ein großer Schatten zwischen [[Wichtige_Personen_in_Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] und die [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Schildkröte]] schob.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===6. Kapitel===&lt;br /&gt;
Unweigerlich hatte [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] ihre Augen geschlossen, als der zweite Schatten so nah vor ihr erschienen war, und rechnete jeden Moment damit die Flügelschläge des Todesboten zu hören.&lt;br /&gt;
Aber diese erschallten nicht, stattdessen entwickelte sich ein Sturm aus Schrei und Gebrüll der zwei riesigen Wesen direkt vor ihr. Je mehr sie aber ihre eigene Angst und ihr wild pochendes Herz beruhigte, desto mehr war sie in der Lage die tiefen Stimmen zu vernehmen:&lt;br /&gt;
„Geh mir aus dem Weg [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Bai Hu]]!“ donnerte die etwas entferntere Stimme zornerfüllt.&lt;br /&gt;
„Nein! Diese beschütze ich und du wirst sie nicht bekommen!“ erwiderte die nähere Stimme etwas leiser, aber mit einem gefährlichen Unterton.&lt;br /&gt;
„Die Menschen verdienen den Tod!“&lt;br /&gt;
„Nichts verdient den Tod. Oder hast du Xinglu’s Worte in deinem Zorn vergessen?“&lt;br /&gt;
„Du wagst es seine Worte in den Mund zu nehmen, nachdem ihr ihn verlassen habt?“ brüllte die fernere Stimme plötzlich noch lauter.&lt;br /&gt;
„Wir haben ihn verlassen nicht wegen dem, was er einst sagte, sondern wegen dem, was er nicht mehr sagt! Würde er zu dem zurückfinden, was wir immer verehrt haben, so würden wir sofort zurückkehren.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es wurde still für einen Moment. Fast ohnmächtig vor den riesigen Geschöpfen, deren Nähe sie deutlich spüren konnte, hatte [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] ihre Augen die ganze Zeit über fest zugekniffen und auch das Kleinkind in ihren Armen hatte sich nicht gerührt. Als es nun etwas ruhiger wurde, öffnete [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] vorsichtig ihre Augen und bestaunte das weiße mit schwarzen Streifen getigerte Fell einer riesigen [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]], die sich scheinbar schützend vor sie gestellt hatte. Doch Zeit für Worte blieb ihr nicht, denn schon bald ertönte die Stimme der [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Schildkröte]] erneut, wenn auch nicht mehr ganz so sehr vor Wut bebend.&lt;br /&gt;
„Ich werde mich zurückziehen und bei Xinglu auf dich warten. Wie es stets Tradition war, wirst du ihm das Wesen vorstellen müssen, dass du vor seinem Willen beschützt hast.“&lt;br /&gt;
Ein Rauschen ertönte, während sich die [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Schildkröte]] umdrehte.&lt;br /&gt;
„In einer Woche, zum Vollmond, falls du es nicht vergessen hast.“ Brummte sie.&lt;br /&gt;
„Ich habe es nie vergessen [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Xuan Wu]], nie...“&lt;br /&gt;
Und dann verschwand die gewaltige [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Schildkröte]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erst, als sich der Schatten des Tieres mit dem Schatten des großen Wald, der in einiger Entfernung zum Dorf zu sehen war, vereinigt hatte, ging ein spürbares Aufatmen durch die Dorfbewohner. Sie schienen sich nicht an der Gegenwart des zweiten Tieres zu stören, als sie an diesem vorbei auf [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] zu rannten. Das kleine Kind in ihren Armen begehrte plötzlich auf, als ein großer Mann mit einer eindrucksvollen Narbe über der Wange und schwarzem Haar vor [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] auftauchte und im nächsten Moment hob eben dieser das Kleinkind aus ihren Armen empor und drückte es an sich.&lt;br /&gt;
„Hast du Angst um deinen Papa gehabt?“murmelte der Mann, der voller Freude dem Kind die Nase stupste.&lt;br /&gt;
„[[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]]… wir müssen reden.“ Ertönte die tiefe Stimme nun einfühlsam und beruhigend aber mit einem kleinen Anflug von Sorge und lenkte [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] von dem rührenden Bild vor sich ab. Als sie ihre Augen dem großen Wesen zu wandte und sich die Blicke begegneten, atmete sie erschrocken ein.&lt;br /&gt;
„Bist du… das kleine Kätzchen?“&lt;br /&gt;
Und der Blick der eisblauen Augen des weißen [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]]s sagte mehr als Worte könnten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===7. Kapitel===&lt;br /&gt;
„Was hat das alles zu bedeuten?“ Schrie [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] schon fast dem großen [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] entgegen.&lt;br /&gt;
Die Sonne schickte gerade ihre ersten Strahlen durch die kahlen Äste der Bäume und zeigte dem Mädchen, wie viel Zeit seit dem Verschwinden der [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Schildkröte]] vergangen war.&lt;br /&gt;
Die letzten Stunden hatte sie damit zugebracht sich der Versuche der Dorfbewohner sie wie eine Heldin zu feiern zu erwehren und immer wieder den Armen, die sie umschlingen wollten, zu entfliehen. Als die Menschen endlich eingesehen hatten, dass sie an derlei Feiern nicht interessiert war und ihr die Nähe zu so vielen Lebewesen sogar unangenehm war, hatten sie ihr endlich etwas Platz gelassen, ihr etwas zu essen und einen Platz zum Schlafen gegeben. Während dieser Stunden war [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Bai Hu]], so hatte ihn die [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Schildkröte]] genannt, wie vom Erdboden verschlungen gewesen und erst am nächsten Morgen, als [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] sich aus Gewohnheit bei der ersten Morgenröte aus dem Bett erhob und an die frische Luft ging, saß er plötzlich neben dem Haus und schaute sie lange Zeit stumm aus seinen eisblauen Augen an, bevor er sich erhob und langsam gen Waldgrenze trottete. Schnell war sie ihm gefolgt und rief ihm nun schon zum zweiten Mal dieselbe Frage entgegen:&lt;br /&gt;
„Sag es mir! Was hat das alles zu bedeuten? Antworte endlich!“&lt;br /&gt;
„Zügle dein Temperament. Ich höre dich.“ Antwortete der große [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] mit ruhiger und gedämpfter Stimme.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es dauerte ein paar Momente, bevor [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] sich etwas beruhigt hatte und deutlich leiser entgegnete: „Aber warum antwortest du mir dann nicht?“&lt;br /&gt;
„Alles besitzt einen richtigen Ort und eine richtige Zeit.“&lt;br /&gt;
„Und erst jetzt stimmt beides überein?“&lt;br /&gt;
„Richtig..“ Der [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] hielt in seinem Gang inne und schaute sich in dem winterlichen Wald einige Momente lang um, bevor er fortfuhr.“Und Vieles ist nicht für die Ohren aller bestimmt.“&lt;br /&gt;
„Also sollen die Dorfbewohner davon nichts hören?“&lt;br /&gt;
„Du hörst zu.“ Abermals folgte eine Pause, die der [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] nutzte um wieder eine Pfote vor die andere zu setzen. „Diese Menschen haben den Zorn Xinglu’s auf sich gezogen und [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Xuan Wu]], der einzige von uns der bei ihm geblieben ist, war hier um das Urteil zu vollstrecken.“&lt;br /&gt;
„Xinglu? [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Xuan Wu]]? Ich verstehe nicht… Ich verstehe gar nichts!“ Brummte [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] in sich hinein.&lt;br /&gt;
„Xinglu ist der Waldgott. Der, nach dem du gesucht hast.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Moment der Stille folgte, in dem sich [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]]‘s Augen weiteten und sie tief Luft holte für die folgenden Worte:&lt;br /&gt;
„Aber dann bin ich ja am Ziel Dann wird Kigiku endlich geheilt!“ Sie griff in den Schnee, warf diesen voller Freude empor und drehte sich in dem kleinen Schneegestöber entzückt um sich selber.&lt;br /&gt;
„Ja und nein.“ Erschallte die Stimme des [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]]s. Abrupt blieb [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] stehen und schaute diesen entgeistert an.&lt;br /&gt;
„Er hat die Macht zu heilen, aber ob er das tun wird ist fraglich.“ [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Bai Hu]] atmete tief ein und aus, was dank seiner Größe einen imposanten Luftstrom erzeugte, der [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]]‘s Haar umher wirbelte.&lt;br /&gt;
„Aber darum geht es gerade nicht. Du hast dich dem Willen Xinglu’s entgegen gestellt und seinen Zorn auf dich gezogen.“&lt;br /&gt;
„Aber ich habe doch nur ein kleines Kind beschützt!“ Schrie [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] ihm entgegen.&lt;br /&gt;
„Das weiß ich und das wirst du ihm erklären müssen, wenn du vor ihm stehst.“&lt;br /&gt;
Das Mädchen schluckte geräuschvoll und sah den [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] mit einer Spur Furcht in den Augen an.&lt;br /&gt;
„Und was ist, wenn er mich nicht versteht? Was ist…?“&lt;br /&gt;
„Xinglu hat sich verändert. Wo einst Mitgefühl und Wut sich die Waage hielten, herrscht nun zumeist das Dunkle.“&lt;br /&gt;
„Aber wieso?... Und wieso kennst du ihn so gut? Wieso bist du kein kleines Kätzchen mehr? Wieso hast du mir geholfen? Wieso hast du den kleinen [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]] getötet?“ Platzte es aus [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] hervor.&lt;br /&gt;
„… Zeit und Ort [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]]… Zeit und Ort.“ Und im nächsten Moment war der große weiße [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] mit ein paar gewaltigen Sätzen im Wald verschwunden und [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] drehte sich langsam gen des erwachenden Dorfes.&lt;br /&gt;
„Wenn nicht jetzt, wann dann?“ Murmelte sie und machte sich auf den Weg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===8. Kapitel===&lt;br /&gt;
Als das blonde Mädchen sich langsam durch den winterlichen Wald dem Dorf und dessen wärmeverheißenden Rauchsäulen näherte, schälte sich immer mehr die Silhouette eines Mannes aus dem morgendlichen Zwielicht heraus. Leicht war dieser Schatten mit dem Stein zu verwechseln, auf welchem er sich befand, aber mehr und mehr fiel die Unnatürlichkeit dieses Gebildes [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] ins Auge und so blieb sie nach einigen weiteren Schritten schließlich vor einem alten Mann stehen, der seine geschlossenen Augen dem Himmel entgegen gerichtet hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gerade öffnete sie den Mund, um etwas zu sagen, da hob der Alte die Hand und bedeutete ihr zu schweigen. Erst einige Momente später ertönte die brüchige Stimme und durchbrach die Stille.&lt;br /&gt;
„Ich weiß, dass du hier bist auch ohne deine Worte.... Die Bäume reden seit Wochen ununterbrochen über das Mädchen, das den Waldgott sucht. Und nun stehst du vor mir, blickst mit Augen um dich, die voller Fragen sind.“&lt;br /&gt;
„Die Bäume reden?“ Antwortete [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] verdutzt und verdeutlichte mit ihrer Frage die Worte des Mannes, der anfing zu kichern, nur noch mehr.&lt;br /&gt;
„Da reist sie mehrere Monde lang durch die Natur, lässt diese in sie einkehren aber kehrt selber nicht in sie ein… Natürlich reden sie! Sie reden schon viel länger als die Menschen.“&lt;br /&gt;
„Und ihr versteht sie? Wieso verstehen die Menschen sie nicht? Oder bin das nur ich?“&lt;br /&gt;
„Ja ich verstehe sie, aber ich bin einer der Letzten.“&lt;br /&gt;
„War das mal anders?“&lt;br /&gt;
Abermals kicherte der Alte, rückte auf seinem Stein zur Seite und bedeutete [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] neben ihm Platz zu nehmen. Nur zögerlich kam sie dieser Aufforderung nach und erst, als sie neben ihm saß, erhob der Mann wieder die Stimme.&lt;br /&gt;
„Ja war es. Wir sind, genauso wie alle Tiere, die Kinder der Natur und genauso wie Kind und Mutter sich verstehen, auch ohne sich direkt zu verstehen, so taten es Mensch und Natur. Manche Menschen verstanden sie besser, manche schlechter. Aber ein jeder tat es. Irgendwann aber, wenn das Kind nicht mehr auf die Mutter angewiesen ist, bricht dieses Verständnis.&lt;br /&gt;
Was bleibt dann zurück? Ein Kind, das sich seine eigene Welt mit seinen eigenen Kräften aufbaut, und eine Mutter, die immer noch versucht über ihr Kind zu wachen.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Also… Sind es wir Menschen, die nicht mehr zuhören?“&lt;br /&gt;
Die faltige und wettergegerbte Miene des Alten verzog sich zu einem breiten Lächeln.&lt;br /&gt;
„Richtig. Sie hat nie aufgehört zu sprechen und genau so habe ich von dir gehört.“&lt;br /&gt;
„Aber, wieso verurteilt der Waldgott, der doch die personifizierte Natur ist, die Menschen, wenn eine Mutter doch nie aufhört sich um ihre Kinder zu sorgen?“&lt;br /&gt;
Ein tiefes Seufzen entfuhr dem alten Mann, dessen Lächeln schnell einem traurigen Ausdruck wich.&lt;br /&gt;
„Wo zwei Wesen nicht miteinander sprechen, da können sie nicht mehr auf Sorgen, Ängste und Bedürfnisse eingehen. Die Menschen wollten und wollen sich ihr Leben auf eigenen Beinen aufbauen. Wollen mehr und mehr die Risiken, die die Natur als Mutter vieler Lebewesen für sie bereithält, beseitigen und verändern somit etwas, was bisher kein Wesen tat: die Natur selber.&lt;br /&gt;
Der Wald, in dem wir sitzen, erstreckte sich einst über fast die gesamte bekannte Welt und wo er nicht war, da waren Steppen, Wiesen und Auen. Je mehr der Mensch sich ausbreitete, desto mehr drängte er die anderen Lebewesen und sogar die Natur zurück.&lt;br /&gt;
Letztlich ist nichts gefeit vor der Angst vor Veränderungen und Tod und der Waldgott, der vor allem der Beschützer des Waldes und der Natur ist, ist diesen negativen Gefühlen stärker ausgesetzt, als es die Natur selber ist. Denn noch immer reden die Bäume zu den Menschen und hoffen, dass sie sie verstehen.“&lt;br /&gt;
Lange Zeit schwieg das Mädchen auf diese Worte hin und schaute niedergeschlagen auf den von dünnem Schnee bedeckten Boden.&lt;br /&gt;
„Kann ich lernen sie zu verstehen?“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===9. Kapitel===&lt;br /&gt;
Das Ende der Woche, das ähnlich dem Schwerte Damokles‘ ständig drohend über [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]]s Kopf hing, rauschte wie im Flug heran. Jeder Tag war geprägt von demselben Ablauf, der ihr eine Teilnahme am dörfischen Leben lediglich zu den Abendstunden erlaubte und sie sonst von früh morgens ab in den Armen der Natur und zwischen von Schnee bedeckten Bäumen den Worten des alten Mannes lauschen ließ.&lt;br /&gt;
Am Abend des letzten Tages, den sie zum ersten Mal zur Gänze im Dorf verbringen durfte, erklang ein lautes Rascheln am Rande des Dorfes. Die Dorfbewohner streckten ihre Köpfe voller Furcht vor einem neuen Angriff aus den Fenstern und hier und dort erklangen Stimmen, die von der zu großen Ruhe in den letzten Tagen sprachen, die sie als Anzeichen für den nun kommenden Sturm sahen. Als sich die ersten bereits anschickten um wie vor einer Woche mit Feuer und behelfsmäßigen Waffen ihre Liebsten zu verteidigen, trat [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] aus der Hütte, in der sie hatte nächtigen dürfen.&lt;br /&gt;
Ohne ein Wort ging sie an der kleinen Gruppe Männer vorbei, legte einem nach den anderen beruhigend die Hand auf die Schulter und ging alleine gen Waldgrenze. Einen merkwürdigen Einfluss hatte sie auf die Bewohner, die sich langsam zurückzogen aber erst zur Ruhe kamen, als sie das Mädchen begleitet von einem großen Schatten im Dunkel des Waldes hatten verschwinden sehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]]s Reise führte sie entlang an den ihr bekannten Bäumen und Lichtungen immer tiefer in den riesigen Wald. Stumm folgte sie dem Schatten des großen [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]]s, dessen weißes Fell gelegentlich im Lichte eines vorwitzigen Mondstrahles aufzuglühen schien, aber dann sofort wieder erlosch. Kein Wort verlor das imposante Tier und ließ ihr somit sowohl die nötige Ruhe als auch Zeit um sich auf das Kommende vorzubereiten.&lt;br /&gt;
Viele Stunden lang liefen sie so an riesigen schneebedeckten Bäumen vorbei, deren imposante Statur Geschichten über Zeiten zu erzählen schien, in denen der Waldgott friedlich durch diese vergessenen Haine wandelte und den Bäumen dabei half zu wachsen. Immer weiter ging die Reise durch das Reich des Waldgottes und schließlich kündigte ein gewaltiges Tosen vom nahen Ende des Weges.&lt;br /&gt;
Und als der große [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] zum ersten Mal seit Stunden anhielt, um den Kopf gen der Quelle des Geräusches zu wenden, stockte [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] der Atem. Vor ihnen erstreckte sich ein riesiger Wasserfall, der seine Wassermassen von der Spitze eines hohen Berges hinab zu einem See schickte, der sich zu ihren Füßen erstreckte. Das aufgespritzte Wasser verteilte sich vom Berg herab langsam über die gesamte Lichtung , fing das Mondlicht ein und ließ die Umgebung gleich millionen winziger fallender Sterne in dessen silbrigen Licht erstrahlen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Dort oben ist Xing Lu’s Hain. Es ist lange her, seit ich dort war, und noch länger ist es her, seitdem die Füße eines Menschen diesen Boden berührt haben... Um dort hinauf zu kommen, wirst du auf meinen Rücken steigen und dich gut festhalten müssen.“ Erklang die tiefe Stimme des [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]]s, der sich auf den Boden gelegt hatte und geduldig abwartete, bis [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] auf seinen Rücken gestiegen war. Erst dann erhob er sich wieder und hätten sich ihre Hände nicht in dem weißen Fell verkrallt, so wäre sie bei den folgenden gewaltigen Sprüngen des Tieres, die die Zwei in Windeseile dem Scheitel des Wasserfalls näher brachten, sicherlich in die Tiefe gestürzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So aber erblickte sie bald, nachdem sie sich wieder getraut hatte ihre Augen zu öffnen, einen wunderschönen silbern glänzenden See, dessen Oberfläche so glatt wie ein Spiegel den Sternenhimmel reflektierte und dem Auge vorgaukelte einen zweiten Himmel zu den eigenen Füßen zu sehen, samt einer dunkelgrünen Wiese, die gespickt von allerhand Blumen ohne den Makel einer einzigen Schneeflocke dem Winter trotzte. Sie war im Hain des Waldgottes angekommen und erst, als sie die Augen von dessen Schönheit abwenden konnte, erblickte sie eine dunkle Gestalt, die auf der Insel mitten im See zu warten schien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===10. Kapitel===&lt;br /&gt;
Vollkommen still lief [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Bai Hu]] an der Seite [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]]s über die wunderschöne Wiese dem See, der Insel und der Gestalt auf dieser entgegen. Sogar das große Tier, das in seinem Leben schon so viel erlebt hatte, war ob dem, was kommen würde, angespannt und dabei unbewusst in sein Jagdverhalten zurückgefallen.&lt;br /&gt;
Kein Wort verlor er, kein ungestüm umgeknickter Grashalm oder unvorsichtig berührter Kieselstein sprach vom Gang des Tieres und hätte er nicht gelegentlich tief Luft geholt, um nicht vor Anspannung zu platzen, so hätte [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] ihn wahrscheinlich völlig vergessen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Mädchen indes lief mit ruhigem und bestimmten Schritten auf den See zu, ließ sich von dem [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] mit einem Sprung über diesen befördern, und glitt ohne aus der Ruhe zu kommen von dessen Rücken direkt auf die kleine vom Schatten einer Wolke verdeckte Insel vor die dunkle Gestalt.&lt;br /&gt;
Der Blick zweier großer violetter Augen legte sich auf sie, als ihre eigenen Augen sich langsam erst dazu überwinden mussten die ungewöhnlichen Pfoten, die einer Mischung aus Menschenfüßen und Bärentatzen zu entsprechen schienen, und dann den im Schatten liegenden Körper hinauf bis zu den Augen des Wesens zu betrachten. Als sich der Blick der zwei Wesen traf, stockte dem Mädchen der Atem und für einen Moment fühlte sie die bodenlose Wut des Schattens vor ihr. Erst nach einigen Momenten fiel ihr auf, dass sich der [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] neben ihr vor dem Wesen verneigte und so tat sie es ihm schnell und etwas überhastet gleich.&lt;br /&gt;
„Es ist lange her [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Bai Hu]].“ Ertönte die Stimme des Wesens schneidend wie der Wind im Herbst sofort, als sich [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] verneigt hatte, als ob das Wesen darauf gewartet hätte.&lt;br /&gt;
„Xinglu.“ Antwortete der [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] schlicht, aber ehrerbietend.&lt;br /&gt;
„Sag mir, warum muss mein Hain die Füße dieser Kreatur ertragen? Warum beschütztest du es vor meinem Urteil?“&lt;br /&gt;
„Weil ich versprach sie zu beschützen und ihr zu helfen, weil sie mit deinem Urteil über die Menschen des Dorfes nichts zu tun hatte und weil die Menschen nicht das sind, was du in ihnen siehst.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Xinglu’s Urteil betrifft alle Menschen!“ Ertönte die wütende tiefe Stimme der riesigen [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Schildkröte]], als sich diese aus dem See erhob und geschwind auf die Insel neben den Schatten schob.&lt;br /&gt;
„Und warum maßt du es dir an ein Urteil über Xinglu’s Urteil zu fällen [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Bai Hu]]?“&lt;br /&gt;
Der [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] atmete tief ein, um zu einer Antwort auf den Angriff [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Xuan Wu]]’s anzusetzen, aber die Stimme des Schattens ließ ihn innehalten.&lt;br /&gt;
„Ich habe [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Bai Hu]]’s Gründe gehört und im Moment soll mir dies reichen.“ Der Blick der violetten Augen richtete sich wieder auf [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]]. „Nun erzähl mir deinen Namen kleine Kreatur und begründe mir, warum du ein Wesen vor meinem Urteil bewahrtest.“&lt;br /&gt;
Aber dem Mädchen stockte der Atem abermals, als es nun die volle Aufmerksamkeit auf sich lasten fühlte. Nervös spielte sie mit ihren Daumen und hatte ihren Blick gen Boden gerichtet, als sie endlich die Kraft fand zu antworten:&lt;br /&gt;
„Mein Name ist [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]]… Und ich wollte einfach nicht zulassen, dass ein kleines hilfloses Wesen vor meinen Augen stirbt, weil ich nicht eingriff… Nicht noch einmal…“ Bilder des roten [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]]s schossen aus ihrem Gedächtnis hervor und trieben ihr Tränen der Trauer in die Augen.&lt;br /&gt;
„Nicht noch einmal?... Ich muss jeden Tag dabei zusehen, wie kleine hilflose Wesen vor meinen Augen sterben, weil andere Wesen maßlos leben wollen… Nicht noch einmal… Ich kann es nicht fassen… Was weißt du kleine Kreatur denn schon von Leben und Tod?“&lt;br /&gt;
Die Stimme des Schattens, war sie zuvor schon schneidend gewesen, hatte sich nun auch noch gleich einem Orkan erhoben und donnerte ehrfurcht erregend über den Hain, so dass ein jeder, der sie vernehmen konnte, den Kopf einzog und still ausharren wollte, bis der Sturm vorbei war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Sie weiß so viel wie man eben in einem Leben in der Natur lernen kann.“ Erschallte auf einmal eine hohe Stimme, die vom Himmel zu kommen schien. „Sie hat die tägliche Furcht und Ungewissheit gespürt, hat die Freuden über die einfachsten Dinge genossen und die Trauer über den Verlust der wertvollsten Dinge erlebt. Maßt du dir nun schon an das Recht auf Trauer und Schmerz gepachtet zu haben Xinglu?“&lt;br /&gt;
Und plötzlich landete direkt hinter [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] ein großer [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]], von dessen Federkleid sich ein paar rote Federn lösten und langsam um das Mädchen herum zu Boden glitten. Beim Anblick dieser Federn schossen dem Mädchen nur noch mehr Tränen in die Augen und sie befürchtete, dass ihr Kopf ihr einen Streich spielen würde, denn diese Federn würde sie überall wiedererkennen.&lt;br /&gt;
„Bist du so verbittert Xinglu, dass du nicht einmal erkennst, dass dieses Mädchen erst einige wenige Sommer alt ist, aber durch das Leben und die Reise in der Natur viel schneller gealtert und gewachsen ist? Erkennst du nicht, was du vor dir siehst?“&lt;br /&gt;
„[[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Zhu Que]]… worauf willst du hinaus? Erklär dich, wenn du dich schon einmal zu uns auf den Boden herablässt!“ Donnerte der Schatten abermals entgegen.&lt;br /&gt;
„Die Natur selber hat [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] auf ihrer Reise geholfen und sie wachsen lassen, um sie auf das kommende vorzubereiten. Willst du als Wächter und Aspekt dich nun gegen den Willen der Natur stellen?“&lt;br /&gt;
Ein tiefes Rauschen war zu hören, als der Schatten sich zu [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] hinab beugte und zielsicher ihrem Gesicht entgegen atmete und sie näher betrachtete. Hätte das Mädchen dies normalerweise als sehr unangenehm empfunden und sich scheu weggedreht, so blieb sie wie angewurzelt stehen und betrachtete sich stattdessen ebenfalls eingehend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie hatte vor Wochen, vielleicht vor Monaten sogar aufgehört sich selber zu betrachten und so war ihr nie aufgefallen, dass ihr Körper in ihren einstmals kindlichen Augen riesige Züge angenommen hatte. Sie war stark gewachsen, hatte wahrscheinlich Kigiku eingeholt und noch ein wenig weiter gewachsen. Unter ihrer Jacke wölbten sich zwei Hügel nach außen, deren Maße wohl noch wachsen würden, wenn sie sich wieder einigermaßen ernähren würde. Auch ihr Haar war immer länger geworden und glich der goldenen Mähne eines Löwen. War sie vor ihrer Reise noch ein normales 10 Jahre altes Mädchen gewesen, so glich ihre Statur nun mehr der einer 15jährigen.&lt;br /&gt;
Sie kam aus dem Staunen nicht mehr heraus und verlor ob dieser Erkenntnis auch für einen kurzen Moment den Gedankengang, der ihr zuvor die Tränen in die Augen getrieben hatte. Aber dann brachte ihn eine rote Feder, die direkt vor ihren Füßen lag, wieder zurück.&lt;br /&gt;
„Du bist doch der kleine rote [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]] oder? Du lebst?“ Hauchte sie mit nach oben gerichteten Gesicht dem Kopf des gewaltigen [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]]s entgegen, der hinter ihr saß und dessen Oberkörper über ihr aufragte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===11. Kapitel===&lt;br /&gt;
„Ja [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] ich lebe.“ Antwortete der [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]] mit sanfter Stimme, so dass [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] fast der Meinung war ein Lächeln auf dem weit entfernten Gesicht erkennen zu können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Nicht nur ergreifst auch noch du Partei für diese Kreatur, sondern du kennst sie auch noch [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Zhu Que]]? Was geht hier vor?!“ Schaltete sich die schwarze [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Schildkröte]] erneut ein und der große [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]] holte tief Luft, um zu einer Erklärung anzusetzen.&lt;br /&gt;
„Dass ihr es nicht vernommen habt, wundert mich nicht, aber vor fast einem Jahr vernahm ich die Klagen eines kleinen Baches weit im Westen. Als ich mich ihm näherte und ihn fragte, was es mit seinen traurigen Worten auf sich habe, erzählte er mir von seinem Fehler. Er habe, so berichtete er mir, in dem Versuch ein kleines Mädchen mit blondem Haar aufzumuntern einen alten Wanderer zu dieser gelockt, damit dieser sie mit seinen Geschichten aufmuntern könne. Als der Wanderer dem Mädchen von dem Waldgott erzählte, schnappte dieses sich seine Sachen und lief los, um den Waldgott zu finden und um Hilfe zu bitten. Aber wie sollte ein kleines Mädchen alleine überleben?&lt;br /&gt;
Ich beschloss also dem Bach zu helfen und dem Mädchen beizustehen. So begleitete ich [[Wichtige_Personen_in_Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]], das Mädchen aus der Geschichte des Baches, als kleiner [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]] und lehrte sie durch mein Beispiel vom Leben in der Natur.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als der Herbst kam und die Zeit meiner Herrschaft sich dem Ende entgegen neigte, traf ich [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Bai Hu]] und bat ihn mir zu helfen. Fortan übernahm er es [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] zu begleiten, nachdem wir es so haben aussehen lassen als ob ich durch die Krallen [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Bai Hu]]’s gestorben wäre.&lt;br /&gt;
Während wir uns aber um [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] kümmerten, bemühte sich die Natur selber ebenfalls um [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]], half ihr beim Wachsen, beim Verstehen und beim Leben. Schon bald hätte sie uns nicht mehr gebraucht, aber wir waren zu neugierig auf das, was kommen könnte.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lange Zeit herrschte Stille, während der Schatten [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] eingehend musterte. Schließlich aber erhob er die Stimme, deren Worte er scheinbar direkt an [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] richtete.&lt;br /&gt;
„Würde ich dich am liebsten auf der Stelle zertreten für den Verstoß gegen mein Urteil, für die Schritte auf dem Boden meines Haines und für die Anmaßung, in der sich jene zwei auf deine Seite stellten und dich beschützten, so kann ich doch das Wirken der Natur an und in dir sehen.&lt;br /&gt;
Nun stelle ich dir also folgende Frage: Würdest du das Dorf, deren Bewohner dir in der letzten Woche Obdach gewährten, verlassen und zulassen, dass ich es mitsamt seiner Bewohner vernichte, wenn ich dafür deine Schwester Kigiku heile?“&lt;br /&gt;
[[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]]s Augen weiteten sich bei diesem Angebot genau so sehr wie sich die Augen des [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]]s und des [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]]s vor Wut verengten. Beide waren außer sich vor Zorn über die Hinterlist der Worte ihres Gottes, aber keiner von beiden hatte das Recht den Mund zu öffnen.&lt;br /&gt;
„Woher weißt du von Kigiku?“ Antwortete [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] stockend, woraufhin der Schatten lediglich tiefkehlig lachte.&lt;br /&gt;
„Ich weiß viele Dinge. Nun aber entscheide dich und lass dich nicht davon einnehmen, dass du deine Schwester nicht mehr lebendig antreffen würdest, wenn du dich jetzt auf den Rückweg begibst.“ Woraufhin der Schatten erneut lachte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===12. Kapitel===&lt;br /&gt;
Immer mehr Tränen schossen [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] in die Augen, ließen diese nach und nach überquellen und liefen dann eine nach der anderen die Wangen des Mädchens hinab, bis sie sich von diesen lösten und gen Boden fielen. Die kommende Entscheidung war die schwerste, die sie jemals hatte treffen müssen und es war der erste Moment, in dem sie ihre Reise in Frage stellte.&lt;br /&gt;
„Ich… Die Menschen sollen leben.“ Brachte sie schluchzend hervor und sah gleichzeitig ihre kranke Schwester vor ihren Augen, deren endgültiges Todesurteil sie nun unterschrieben hatte und die sie wohl nie wieder sehen würde.&lt;br /&gt;
„Was?!? Du maßt es dir an…?!?“ Donnerte die Stimme des Schattens wieder hervor, wurde aber von [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Bai Hu]] abrupt unterbrochen.&lt;br /&gt;
„Sie hat sich entschieden Xinglu. Hör auf mit deinen Spielen und sieh ein, dass du dich geirrt hast.“&lt;br /&gt;
„Gut, ich stehe zu meinem Wort. Aber ich habe nirgends von dem Leben des Mädchens geredet. Sie hat sich meinem Urteil entgegen gestellt und muss nun die Konsequenzen tragen!“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schreckhaft atmete [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] ein und schaute mit geweiteten Augen auf den Schatten vor sich.&lt;br /&gt;
„Aber ich darf nicht ohne Weiteres nehmen, was die Natur gewährt hat… Also wirst du dir dein Leben verdienen müssen kleines Mädchen. Schließe die Augen und lass mich sehen, ob der Geist der Natur wirklich in deinen Knochen steckt.“&lt;br /&gt;
Und so sehr [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] auch dagegen ankämpfte, ihre Augenlider schoben sich unweigerlich vor ihre Pupillen und schon bald verschwammen die Bilder vor ihren Augen und die Gedanken in ihrem Kopf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie spürte weiches feuchtes Gras zwischen ihren blanken Zehen und eine Eule schickte ihren Ruf durch die Luft vorbei an ihren Ohren. Als sie die Augen langsam öffnete, sah sie sich inmitten eines großen Waldes stehen, deren Bäume genauso wie der Wald selber kein sichtbares Ende zu haben schienen. Alles an dem Wald wirkte merkwürdig urtümlich und erinnerte sie an die riesigen Bäume, die sie in der Nähe des Wasserfalls und des Haines gesehen hatte.&lt;br /&gt;
Erneut riss sie der Schrei der Eule aus den Gedanken und ließ in diesen Platz genug für die Erkenntnis, dass die Sonne gerade untergegangen war und die Schatten im Wald immer mehr die Oberhand gewannen.&lt;br /&gt;
Und dann spürte sie es, eine Präsenz im Schatten und der Blick unsichtbarer Augen auf ihrem Rücken. Die feinen Härchen auf ihrem Nacken stellten sich auf, sie machte einen zaghaften Schritt nach hinten und drehte sich dann plötzlich herum um loszurennen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===13. Kapitel===&lt;br /&gt;
Der Wind pfiff ihr ins Gesicht, sauste ihr um die Ohren und ließ den Klang seiner Stimme in diesen erklingen. Immer wieder schlugen ihr kleinere Äste, die sie nicht rechtzeitig bemerkt hatte, gegen den Körper und hinterließen an diesem immer mehr kleine Schnitte aus denen schon bald feine Bluttropfen hervorquollen. Schneller und schneller lief [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] durch den dunklen Wald, der sein wunderschönes Kleid abgelegt hatte und ihr nun seine dunkle und gefährliche Seite zeigte.&lt;br /&gt;
Wie konnte dies nur derselbe Wald, derselbe Ort sein, der sie mit den ersten Bildern verzaubert hatte? Fragte sie sich, als sie sich in Sicherheit wähnend an einen Baum lehnte und umschaute. Schon seit einiger Zeit hatte sie die Präsenz in ihrem Rücken nicht mehr gespürt. Sollte sie dieses Etwas wirklich abgehängt haben? Sie schaute sich nervös um, ließ den Blick ihrer Augen durch die Dunkelheit wandern und versuchte ihr pochendes Herz zu beruhigen. Es war schwer in der Dunkelheit überhaupt etwas auszumachen und immer wieder machte ihr Herz einen furchtsamen Sprung, wenn die Schatten der Bäume ihr obskure Wesen, die mit langen feingliedrigen Armen in der Dunkelheit zu tanzen schienen, vorspielten.&lt;br /&gt;
Plötzlich blitzte in der Dunkelheit etwas auf. Noch bevor sich die Härchen auf ihrem Nacken aufstellen konnten, war sie schon wieder los gerannt und hetzte durch den Wald. Das Blut, das sich in der kurzen Zeit der Rast auf ihrer Haut gesammelt hatte, wurde vom Gegenwind weggeweht und hinterließ eine feine rote Spur, der man viel zu leicht folgen konnte.&lt;br /&gt;
Wie sollte sie nur dem Schrecken, der mit Sicherheit den Tod bringen würde, entkommen? Wie sollte sie den Anbruch des Tages und das erste Licht, das die Schatten vertreiben würde, nur wieder erleben? Und wie sollte auch nur ein Mensch in dieser schrecklichen Umgebung überleben können?&lt;br /&gt;
Völlig außer Atem rannte das Mädchen dennoch weiter. Immer, wenn sie die Gefahr gegen einen Baum zu laufen ignorierend einen Blick über die Schulter warf, konnte sie einen formlosen Schatten im Schatten sehen, der der blutigen Spur folgte. Nein sie wunderte sich nicht mehr, dass die Menschen sich vor dieser Umgebung fürchteten und die Natur verändern wollten, um in ihr zu überleben. In dieser schrecklichen Umgebung würden sie nie anders überleben können!&lt;br /&gt;
„Vieles, das auf den ersten Blick schrecklich wirkt, ist nur ungewohnt für die Augen.“&lt;br /&gt;
Ertönte plötzlich die raue Stimme des alten Mannes in ihrem Kopf und sie erinnerte sich an die vielen Stunden, in denen er ihr eigentlich nur von der Natur erzählte.&lt;br /&gt;
„ Ein Wolf tötet nicht, weil er grausam sein möchte. Ein Wolf tötet, weil er überleben will. Der Wille zu Überleben ist das, was uns alle – selbst die Pflanzen – vereint.“&lt;br /&gt;
Aber dieses Ding, was auch immer es ist, ist böse! Das konnte sie deutlich spüren. Sie konnte spüren wie es Millimeter um Millimeter näher kam, sich wieder zurückfallen ließ und dann wieder langsam näher kam. Und das alles nur, um mit ihr zu spielen, um ihr den Schrecken in Mark und Bein zu jagen!&lt;br /&gt;
„Wahre Boshaftigkeit gibt es in der Natur nicht. Sie ist eine Erfindung der Menschen, um die Natur zu verteufeln.“&lt;br /&gt;
Aber sie konnte das Böse in diesem Ding eindeutig spüren. Und inmitten dieser schrecklichen Umgebung war niemand, der ihr helfen konnte. Sie war alleine.&lt;br /&gt;
„Niemals bist du alleine. Stets wirst du einen Baum, eine Blume oder zumindest einen Grashalm in der Nähe finden. Deine Mutter wird immer da sein und dich beschützen.“&lt;br /&gt;
Und auf einmal blieb [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] stehen. Langsam drehte sie sich zur Seite und legte die Stirn gegen die Rinde eines der riesigen Bäume. Wie hatte sie nur diese sanften Riesen verteufeln können? Wie hatte sie nur diese Umgebung als schrecklich bezeichnen können?&lt;br /&gt;
Sie schloss die Augen und wartete auf die Schritte, die sich sicher bald nähern und ihren Tod bedeuten würden. Aber sie würde nicht mehr rennen. Sie vertraute auf ihre Mutter und legte ihr Leben in deren Arme.&lt;br /&gt;
Und dann hörte sie ein leises Flüstern.&lt;br /&gt;
„Wie sich die Arme an mich lehnt. Oh du Arme, hör auf zu weinen.“&lt;br /&gt;
„Das sind keine Tränen, das ist Blut. Bist du zu hölzern geworden um den Unterschied zu merken?“&lt;br /&gt;
„Sie blutet? Warum denn nur?“&lt;br /&gt;
„Weil selbst kleine Äste die weiche Haut zerschneiden können.“&lt;br /&gt;
„Schau nur wie sie zittert.“&lt;br /&gt;
„Wie gerne würde ich ihr helfen.“&lt;br /&gt;
„Ich auch.“&lt;br /&gt;
„Ich auch.“&lt;br /&gt;
„Aber sie kann uns nicht hören.“&lt;br /&gt;
„Wir können sie nicht trösten.“&lt;br /&gt;
„Wir können sie nicht beschützen.“&lt;br /&gt;
„Würde sie uns nur hören können.“&lt;br /&gt;
„Wieso kann sie uns nicht hören?“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Ich kann euch hören!“ Schrie [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] mit all ihrer Kraft. „Bitte helft mir!“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Sie kann uns hören?“&lt;br /&gt;
„Sie möchte unsere Hilfe?“&lt;br /&gt;
„Wie lange ist es her?“&lt;br /&gt;
„Sollen wir singen?“&lt;br /&gt;
„Ja lasst uns singen!“&lt;br /&gt;
„Ja..Singen!“&lt;br /&gt;
Und plötzlich schwoll das Flüstern, war es zuerst noch leise und kaum zu hören gewesen, immer weiter an, gewann an Stärke und glich schon bald einem Orkan aus unterschiedlichen Stimmen, die durcheinander riefen. Nach und nach hörten die Stimmen auf zu rufen und fingen stattdessen an leise zu summen. Das Summen wurde immer lauter, übertönte schließlich die letzten Stimmen und brachte mit seinen tiefen Tönen [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]]s Innere sanft zum vibrieren.&lt;br /&gt;
Eine tiefe und warme Stimme erschallte, sang von den Strahlen der Sonne und den Tränen des Mondes und plötzlich setzten alle Stimmen in dieses Lied mit ein.&lt;br /&gt;
Es war das Lied der Schöpfung, die Erzählungen des ersten Baumes, der als Knospe miterlebt hatte wie Mond und Sonne von den Göttern auseinander gerissen wurden und fortan nie wieder zusammen sein und zugleich erstrahlen durften. Um wenigstens die Wärme des anderen und dessen Spiegelbild für wenige Momente zu erhaschen, nachdem dieser schwinden musste, erschufen die Zwei die Natur und die Wärme der Sonnenstrahlen sowie die Liebe in den Mondtränen hauchten der kargen Erde Leben ein.&lt;br /&gt;
Der Erste aber, der stark genug gewesen war vor all diesem bereits als Knospe den Boden zu durchbrechen, wuchs und wuchs bis er groß und prächtig war. Er war der Stärkste von allen und schließlich hob ihn der Mond aus der Erde und gab ihm die Fähigkeit zu wandern. So wurde der Erste als Xinglu, der Wanderer, bekannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Sie ist eingeschlafen.“&lt;br /&gt;
„Sie ist sicher.“&lt;br /&gt;
„Der Schatten ist fort.“&lt;br /&gt;
Das Flüstern der Bäume, sehr zaghaft und leise um das Mädchen nicht zu wecken, flog einige Zeit später dem Winde gleich wieder durch die Luft.&lt;br /&gt;
„Sie muss zurück.“&lt;br /&gt;
„Ja das muss sie.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===14. Kapitel===&lt;br /&gt;
„Hört ihr das? Sie singen! Sie singen für das Mädchen, sie singen für [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]]!“ Stellte die große [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Schildkröte]] fassungslos fest, während sie sich im Kreis drehte und dem Lied der Bäume lauschte.&lt;br /&gt;
Das Geräusch des schabenden Panzers zusammen mit den Worten aus tiefer Kehle drangen durch die Schleier des Schlafes und holten [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] aus diesem empor.&lt;br /&gt;
„Sie kommt zu sich. Sie hat überlebt!“ Ertönte die Stimme des [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]]s ganz nah vor [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]]s Gesicht. Und als sie die Augen öffnete, sah sie die Gesichter des [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel - Suzaku|Vogel]]s und des [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]]s dicht über ihrem eigenen schweben und sie mit besorgten Blicken anschauten, bevor sie anfingen breit zu lächeln.&lt;br /&gt;
„Wo bin ich?“ Murmelte sie schlaftrunken, während sie sich den Schlaf aus den Augen rieb.&lt;br /&gt;
„Du bist im Hain des Waldgottes. Du hast geschlafen und wurdest im Traum auf die Probe gestellt.“&lt;br /&gt;
Antwortete [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Bai Hu]], der sich mit einem langgestreckten Seufzer anscheinend nach einer halben Ewigkeit wieder legte und sich wohlig streckte.&lt;br /&gt;
„Habe ich bestanden?“&lt;br /&gt;
[[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Zhu Que]] öffnete den Schnabel, anscheinend um antworten zu wollen, aber die tiefe Stimme Xinglu’s unterbrach ihn.&lt;br /&gt;
„Du hast mehr als das.“ Der riesige Schatten bewegte sich zum ersten Mal, seitdem [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] im Hain war, und schob sich langsam in das fahle Licht des Mondes.&lt;br /&gt;
„Niemals hätte ich erwartet, dass sie für dich singen würden. Niemals hätte ich erwartet, dass sie dieses Lied anstimmen würden.“&lt;br /&gt;
Murmelte das Wesen, dessen Körperbau dem eines Menschen glich, nur glichen Hände und Füße mehr einer Mischung aus Menschenhand und Bärentatze und die Haut schien aus einer rissigen und vor Alter schon schwarz gewordenen Baumrinde zu bestehen. Das Gesicht schließlich war dem eines Hirsches nachempfunden, nur dass sich Flechten aus großen Baumblättern vom Kopf über die Schultern des Wesens ergossen.&lt;br /&gt;
„Sie sangen von dir nicht wahr?“ Fragte [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] das Wesen, dessen große Augen von großer Trauer sprachen.&lt;br /&gt;
„Ja. Ich habe dieses Lied geschrieben und es einem jeden Baum früher vorgesungen, wenn er noch klein und schwach war. Das Lied half ihnen zu wachsen und den Gezeiten zu widerstehen, so dass sie fast so groß wurden wie ich einst. Deswegen nennt man es auch das Baumlied. Früher kannte es ein jeder Baum.“&lt;br /&gt;
„Deswegen sind die Bäume in der Nähe des Haines also so groß und der Winter dem Hain so fern!“&lt;br /&gt;
„Früher waren alle Bäume so groß. Damals wanderte der Wanderer noch jeden Tag über die Erde und sang zu jedem Baum.“ Mischte sich eine raue Stimme plötzlich ein und alle, egal ob Mensch, Tier oder Gott wandten dem Ursprung der Stimme den Kopf zu.&lt;br /&gt;
Ein alter Mann kam mit hinkenden Schritten über die Wiese dem See und der Insel entgegen und winkte dem Mädchen entgegen, das die Augen vor Staunen weit aufgerissen hatte.&lt;br /&gt;
„Du? Was machst du denn hier?“ Rief sie ihm entgegen. Anstatt aber eine Antwort des Mannes zu erhalten, erklang die Stimme des Waldgottes.&lt;br /&gt;
„[[Geschichte von Taki#Der blaue Drache – Seiryu|Quing Long]]. Jetzt wundert mich gar nichts mehr. Hast du [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] beigebracht zu den Bäumen zu sprechen?“&lt;br /&gt;
„Ich habe ihr lediglich von der Natur erzählt Xinglu. Alles Weitere hat sie selber erlernt.“&lt;br /&gt;
„[[Geschichte von Taki#Der blaue Drache – Seiryu|Quing Long]]?“ Verwirrt schaute [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] zwischen dem Alten und Xinglu hin und her.&lt;br /&gt;
Auf dem Gesicht des Alten aber, der am nahen Ufer des Sees angelangt war, bildete sich ein Lächeln und plötzlich erhob sich an derselben Stelle, an der der Alte soeben gestanden hatte, ein großer [[Geschichte von Taki#Der blaue Drache – Seiryu|blauer Drache]] in die Luft, nur um neben Xinglu wieder zu landen.&lt;br /&gt;
„Du hast es schon immer geliebt dich zu verkleiden.“ Murmelte die [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Schildkröte]].&lt;br /&gt;
„Du musst verstehen, dass ich dir nicht die Wahrheit zeigen durfte [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]]. Ich bin der Letzte der Vier und Erster des Kreises. [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Xuan Wu]], [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Zhu Que]], [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Bai Hu]] und ich, [[Geschichte von Taki#Der blaue Drache – Seiryu|Quing Long]] sind die 4 Wächter des Waldgottes und die ersten der Tiere, zu denen er wie zu den Bäumen sang. Ein jeder von uns ist die Inkarnation einer der Jahreszeiten. Ich bin der Frühling, [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Zhu Que]] ist der Sommer, [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Bai Hu]] ist der Herbst und [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Xuan Wu]] ist der Winter. Einst wandelten wir an der Seite Xinglu’s über die Erde. Als er sich aber veränderte, wandten drei von uns ihm den Rücken zu und nur[[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Xuan Wu]] blieb bei ihm.“&lt;br /&gt;
„Aber was habe ich damit zu tun? Ich wollte doch nur Kigiku retten.“&lt;br /&gt;
„Und in diesem einfach Streben hast du es geschafft mich an die Anfänge und das Gute in euch Menschen zu erinnern. Ich war es, der dich im Wald der Träume gejagt hat und hätten dir die Bäume nicht geholfen, so hätte dein Herz schließlich vor Angst aufgehört zu schlagen. Als aber die Bäume anfingen zu singen, da erinnerte ich mich. Sie sangen aber nicht nur von mir, sondern auch von dir. Sie sangen davon wie viel Angst du in der Dunkelheit hast, was für einen Weg du zurücklegen musstest und wie gerne sie dir helfen würden. Und mit jedem Wort verflog mein Hass und ich fing an euch Menschen zu verstehen.“&lt;br /&gt;
„Ich habe gar nicht gehört, dass sie von mir sangen. Hat diese wunderschöne tiefe Stimme etwa auch über mich gesungen?“&lt;br /&gt;
„Wunderschöne tiefe Stimme?“ Schaltete sich [[Geschichte von Taki#Der blaue Drache – Seiryu|Quing Long]] plötzlich ein und wechselte einige Blicke mit den drei anderen, während Xinglu die violetten Augen geschlossen hatte.&lt;br /&gt;
„Sie hat dich singen hören Xinglu? Wie ist das möglich? Du hast schon so lange nicht mehr gesungen.“ Brummte [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Bai Hu]] verdutzt.&lt;br /&gt;
„Sie erinnern sich noch immer daran wie ich zu ihnen sang. Und aus der Erinnerung heraus haben sie meine Stimme scheinbar beschworen. Es ist zu lange her, dass ich zu ihnen gesungen haben, und ich habe kein Recht zu ihnen zu singen bei all dem, was ich getan habe.“&lt;br /&gt;
„Das stimmt nicht! Sie reden stets miteinander und die ältesten von ihnen erzählen den jüngeren von deinem Lied. Sie kennen es alle und werden es nie vergessen.“&lt;br /&gt;
„Mir fehlt aber die Kraft zum Wandern. Hass und Zorn haben meine Beine schwer werden lassen.“&lt;br /&gt;
Er wandte sich von dem weißen [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] ab und dem Mädchen zu.&lt;br /&gt;
„Nein ich hörte keine tiefe Stimme, sondern eine hohe. Ich hörte die Stimme eines jungen [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Drachen]]n, der mich furchtlos anbrüllte. Die Bäume sangen von dem gelben Schuppenkleid des [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Drachen]]n und von der Wärme im Herzen dieses Wesens.&lt;br /&gt;
[[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] sie sangen von dir und es war so viel Wahrheit in ihren Worten, die ich erst jetzt vernehmen konnte.“&lt;br /&gt;
„Warum guckst du so traurig Xinglu? Was hast du vor? Was hat das zu bedeuten?“&lt;br /&gt;
Fragte das Mädchen nun sichtlich besorgt um den Waldgott.&lt;br /&gt;
„Es ist Zeit für mich das Geschenk, das mir der Mond einst gab, zurück zu geben. Ich habe meine Pflicht gegenüber meinen Brüdern und Schwestern vergessen und sie zu lange warten lassen. Ich sehne mich nach Ruhe [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]].“&lt;br /&gt;
Die Züge des Wesens erhellten sich und die Risse in der dunklen Rinde schlossen sich immer mehr.&lt;br /&gt;
„Die Zeit des Wanderers ist vorbei. Zu lange habe ich mich dagegen gewehrt einzusehen, dass die Welt mich nicht mehr braucht. Es ist nun an der Zeit, dass die Jüngeren auf sich aufpassen. Vieles wird sich verändern, aber wenn ich höre wie die Bäume für dich singen, so bin ich mir sicher, dass es nicht nur schlecht sein wird.“&lt;br /&gt;
„Willst du uns wirklich verlassen Xinglu? Was sollen wir ohne dich machen? Was sollen wir alleine machen?“ Rief [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Zhu Que]] mit Trauer in der Stimme.&lt;br /&gt;
„Helft dem gelben [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Drachen]]n bei der Wahrung dessen, was wir einst zusammen auf unseren Reisen verbreiteten. Natürlich nur, wenn du willst [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]].“&lt;br /&gt;
Das Mädchen schaute in die großen violetten Augen und auf die immer heller werdende Rinde, durch die von Minute zu Minute mehr Leben zu pulsieren schien.&lt;br /&gt;
„Was genau meinst du?“&lt;br /&gt;
„Vieles, was einst gut war, ist zerstört. Du hast mir aber gezeigt, dass nicht alles zerstört ist. Ich frage mich, ob sich Sonne und Mond so fühlten, als sie mich erblickten und das Leben erschufen….&lt;br /&gt;
Ich werde das Wandern aufgeben und wieder nur ein Baum sein, ein Baum der mit seinen Brüdern singt. Gerne werde ich von dem kleinen Mädchen singen, das zum [[Geschichte von Taki#Der_Gelbe_Drache|gelben Drachen]] wurde, der den Beginn einer neuen Zeit darstellt.&lt;br /&gt;
Ich würde gerne dabei zusehen, wie ein kleines Mädchen die Wunden, die ein alter Baum geschlagen hat, schließt und dabei hilft, dass wieder mehr Menschen das Lied der Bäume hören.“&lt;br /&gt;
[[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] konnte die Trauer in dem Wesen vor sich so deutlich spüren, dass es ihr die Sprache verschlug. Aber nicht nur Trauer, sondern auch Freude über die Erlösung konnte sie spüren. Es hatte nicht lange gedauert bis ihre Augen sich mit Tränen gefüllt hatten, so dass sie lediglich nicken konnte.&lt;br /&gt;
Der Waldgott lächelte sie voller Wärme an und streckte sich dann zu seiner vollen Größe aus. Ein wohliges Seufzen entfuhr ihm, als die alten Glieder sich zum beinahe letzten Mal bewegten und er sich mit stummen Gesten von seinen vier Freunden verabschiedete, die auf ihre Art viel treuer waren als er es je bis zu diesem Moment vermutet hatte. Dann legte er die letzten Schritte bis zum Mittelpunkt der kleinen Insel zurück, streckte sich erneut und seufzte dabei langgezogen.&lt;br /&gt;
Ein Rascheln und Rauschen war zu hören, als sich riesige Wurzeln in den Boden gruben und gewaltige Äste in die Höhe streckten. So schnell geschah alles, dass nur wenige Momente später sich dort, wo noch eben die Gestalt des Waldgottes gestanden hatte, ein gewaltiger Baum in die Höhe streckte und seine riesigen Äste weit über den See hängen ließ. Das gewaltige Blätterdach des Baumes erstreckte sich über den gesamten Hain und schützte diesen gleich einer Decke.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Epilog===&lt;br /&gt;
So verlor der Waldgott seinen Namen und war wieder nur der Erste. Im selben Moment aber erschallte zum ersten Mal seit langer Zeit die tiefe Stimme des Waldgottes und sang begleitet von vielen seiner Brüder das Lied des gelben [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Drache]]ns, so wie es hier geschrieben steht.&lt;br /&gt;
Lieder aber sind die älteste Form des Übernatürlichen und oft findet man in ihnen bereits einen Teil der Zukunft beschrieben. So erfuhr der kleine Bach, an dem das Lied begann, davon wie [[Geschichte von Taki#Der gelbe Drache|Hiwa]] begleitet von [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Zhu Que]], [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Bai Hu]], [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Xuan Wu]] und [[Geschichte von Taki#Der blaue Drache – Seiryu|Quing Long]] in das Dorf am Rand des großen Waldes kam und sowohl von dem Waldgott als auch von dessen Bedauern erzählten. Die Dorfbewohner hörten gerne den Geschichten dieser ungleichen Gruppe zu, ließen sich von diesen verzaubern und wollten alsbald den riesigen Baum selber sehen. Manche von ihnen blieben dort, andere verließen den Ort wieder, nur um von dessen Pracht zu erzählen.&lt;br /&gt;
So gründete sich schon bald unter dem schützenden Dach des Waldgottes ein kleines Dorf. Die vier Wächter, die es nun als Aufgabe ansahen neben dem Waldgott auch noch das Dorf und [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] zu beschützen, blieben bei den Menschen und halfen dem Mädchen dabei zu beschützen, zu trösten, zu beruhigen, zu lenken und vor allem zu erzählen und zu singen.&lt;br /&gt;
Zwei Jahre später, als die ersten Schneeflocken vom Himmel fielen und die mittlerweile zur jungen Frau herangewachsene [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] an die stürmische Nacht erinnerten, in der sie zum ersten Mal von dieser Welt erfuhr, wenn auch nur reichlich verwirrende Bruchstücke, stapfte eine vermummte Gestalt den schmalen von den Bewohnern angelegten Weg zum Hain empor.&lt;br /&gt;
Eine helle Stimme, ihr merkwürdig bekannt aber doch in den Wirren der Erinnerungen verloren, riss [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] aus den Erinnerungen und ließ sie von ihrem Platz am Rande des Sees aus in die Richtung der Gestalt sehen. Ihre Augen weiteten sich und füllten sich als bald mit Tränen, während ihre Füße über den von feinen Schneeflocken bedeckten Boden regelrecht flogen und sie in die weit geöffneten Arme der ihr entgegenlaufenden Kigiku trugen.&lt;br /&gt;
Der Bach plätscherte fröhlich, als er von der Wiedervereinigung der Schwestern hörte und weigerte sich im kommenden Winter vehement dagegen zu erstarren und einzufrieren, so groß war seine Freude. Erst die tiefe Stimme des Waldgottes aus der Ferne sorgte dafür, dass er sich beruhigte und als der Bach langsam erstarrte und für den Winter einschlief, freute sich der Waldgott über jenes letzte Geschenk, das er den Menschen und besonders seiner [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] geben konnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Wichtige Personen und Wesen aus Legenden und Sagen=&lt;br /&gt;
Hier sind wichtige Personen aus der Geschichte oder Legenden/Sagen von Takigakure aufgelistet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Dorfoberhäupter [[Takigakure]]s===&lt;br /&gt;
Hier sind die wichtigsten, verstorbenen Dorfoberhäupter von Takigakure aufgelistet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Ieyasu Kagetoya====&lt;br /&gt;
Ieyasu Kagetoya das erste große [[Dorfoberhaupt|Oberhaupt des Dorfes]] [[Takigakure]]. Nach dem Fall [[Geschichte_von_Taki#Kakuzu|Kakuzus]] bei dem der gesamte damalige Ältestenrat verstarb, übernahm er nicht nur die Macht im [[Gesellschaft_in_Taki#Kagetoya|Kagetoya]] -Clan sondern auch im Dorf selbst.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Er galt als mächtiger Shinobi und entsprechend dem Ruf der [[Gesellschaft_in_Taki#Kagetoya|Kagetoya]] als großartiger Krieger. &lt;br /&gt;
Durch seine Autorität und auch teilweise durch Furcht vor seiner Rache stellte er einen sehr wackeligen Frieden in [[Takigakure]] her.&lt;br /&gt;
Er führte damals die grundlegende Struktur des heutigen Militärs in [[Takigakure]] ein, auch wenn dieses im Laufe der vielen Dynastien überarbeitet wurde, ist es grundlegend immer noch das System nach dem die [[Gesellschaft_in_Taki#Kagetoya|Kagetoya]] Krieg führen und sich organisieren.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der [[Gesellschaft_in_Taki#Kagetoya|Kagetoya]] galt als streng, aufbrausend und ein wenig tyrannisch, außerdem erzählt man sich, dass er ein begabter, wenn auch gerne riskant agierender, Stratege sei, was letztlich zu seinem Sturz führte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Shingen Shiazu====&lt;br /&gt;
Shingen Shiazu, das zweite große [[Dorfoberhaupt|Oberhaupt des Dorfes]] [[Takigakure]], galt ebenso wie sein Vorgänger [[Geschichte_von_Taki#Ieyasu_Kagetoya|Ieyasu Kagetoya]] als begabter Shinobi und Stratege.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Jedoch hatte er dem Plan des Kagetoyas eine ganze Kompanie zu opfern widersprochen, als diese dann nicht nur überlebte, sondern die Schlacht auch noch gewann schlug er sich auf die Seite der [[Gesellschaft_in_Taki#Fuyou|Fuyou]], deren Oberhaupt das Kommando über die folgende Kompanie hatte, was dazu führte, dass [[Geschichte_von_Taki#Ieyasu_Kagetoya|Ieyasu Kagetoya]] noch auf dem Schlachtfeld zum Selbstmord gezwungen wurde, um seine Ehre wieder reinzuwaschen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Mit der Unterstützung der [[Gesellschaft_in_Taki#Fuyou|Fuyou]] und einiger jüngerer Clans wurde er dann zum zweiten Oberhaupt Takigakures erklärt.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Er erklärte die [[Geschichte_von_Taki#Ieyasu_Kagetoya|Ieyasu Kagetoya]] jedoch nicht zu Verrätern und ließ die Ehre der Familie unangetastet.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Shingen trat erst kurz nach dem Bluterbenkrieg von seinem Amt zurück, da er sich in einer Schlacht schwer verletzt hatte und langsam alt wurde. Er galt in seiner Amtszeit zwar als strenges aber faires Oberhaupt, der stets jeden Vorschlag anhörte, bevor er seine Entscheidung traf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Mifune Ashura====&lt;br /&gt;
Mifune Ashura war das dritte [[Dorfoberhaupt|Oberhaupt]] Takigakures und das erste, das nicht aus einer der [[Gesellschaft_in_Taki#Die_Gr.C3.BCnderclans|Gründerfamilien]] stammte.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Er war ein Veteran des Krieges, der sich in vielen Schlachten als großer Anführer bewährt hatte, vor allem durch die Tatsache, dass seine Truppen stets ihre Position gehalten hatten, sowie geringere Verluste aufwiesen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Jedoch hatte der Krieg ihn zu einem paranoiden Mann gemacht, er verschärfte die Sicherheitskontrollen und die Verteidigungssysteme von [[Takigakure]] erheblich. Auf seinen Wunsch wurde eine Kampagne gestartet, welche die Bevölkerung davon überzeugte, dass man Ausländern nicht trauen könne und das die Abschottung von außen der einzige Schutz vor Eroberung wäre.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Dies hatte auch Erfolg. [[Takigakure]] igelte sich ein und sah alles als Bedrohung an, was zu allgemeiner Aufrüstung im Dorf führte.&lt;br /&gt;
Zudem schwächte er die Macht der [[Gesellschaft_in_Taki#Die_Gr.C3.BCnderclans|Gründerclans]] erheblich, indem er den Ältestenrat neu aufstellte und für niedere Clans zugänglich machte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Kessen Musou====&lt;br /&gt;
Kessen Musou wurde nach dem überraschenden Tod [[Geschichte_von_Taki#Mifune_Ashura|Mifunes]], der scheinbar an einer Krankheit verstarb, ebenso überraschend zum neuen [[Dorfoberhaupt|Oberhaupt]] erklärt. Entgegen der Traditionen des Dorfes die Wege der alten Oberhäupter weiter zugehen brach er damit und zum ersten Mal in der Geschichte öffnete [[Takigakure]] sich wieder nach außen. Ausländer wurden nicht länger verteufelt und argwöhnisch betrachtet, sondern willkommen geheißen und in die Dorfstruktur eingeführt.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Von vielen wurde Kessen Musou als wahrer Held vergöttert, da er eine unglaubliche Phase des Friedens in [[Takigakure]] einläutete, auf die man später immer noch neidisch war und sich zurück wünschte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Historische Personen [[Takigakure]]s===&lt;br /&gt;
Hier sind sonstige, verstorbenen Personen aufgelistet, die es mit ihrem Namen in die Geschichte des Dorfes geschafft haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Kenshin Fuyou====&lt;br /&gt;
Kenshin Fuyou war ein hochdekorierter [[Jounin]] und das Clanoberhaupt der [[Gesellschaft_in_Taki#Fuyou|Fuyou]] während [[Geschichte_von_Taki#Ieyasu_Kagetoya|Ieyasu Kagetoyas]] Herrschaft.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Er war gleichermaßen Shinobi, wie Priester und im Dorf recht hoch angesehen, da die Fuyou sich um die Kranken und Armen des Dorfes kümmerten.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der [[Gesellschaft_in_Taki#Fuyou|Fuyou]] selbst galt als verständnisvoller und fürsorglicher Mann, der sich und seine Zeit gerne für andere aufopferte.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Kenshin und eine ganze Kompanie sollten jedoch in einer entscheidenden Schlacht für das Wohl [[Takigakure]]s geopfert werden, als sie dann jedoch nicht nur nicht starben, sondern jene Schlacht fast im Alleingang gewannen war der Missmut unter den Truppen hoch, was dazu führte, dass gegen [[Geschichte_von_Taki#Ieyasu_Kagetoya|Ieyasu Kagetoya]] geputscht wurde, und so die [[Gesellschaft_in_Taki#Shiazu|Shiazu]] mit der Unterstützung der [[Gesellschaft_in_Taki#Fuyou|Fuyou]] an die Macht kamen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Verräter [[Takigakure]]s===&lt;br /&gt;
Hier sind die größten, verstorbenen Verräter Takigakures aufgelistet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Kakuzu====&lt;br /&gt;
Kakuzu war einst einer der besten Shinobi des Dorfes [[Takigakure]]. So entsandte man ihn auf eine Mission den ersten Hokage [[Geschichte_von_Konoha#vor_dem_BEK|Hashirama Senju]] zu töten. Als diese jedoch scheiterte wurde er bei seiner Rückkehr ins Dorf stigmatisiert und für das Scheitern der [[Mission]] bestraft, obgleich diese sehr gefährlich war.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Darauf entwickelte der einst hochgelobte [[Jounin]] einen Hass auf das Dorf und tötete auf seiner Flucht nicht nur die Ältesten des Dorfes, sondern stahl die wichtigste verbotene [[Jutsu]] des Dorfes, welche seitdem verloren ist.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ab da an führte er ein Leben als Kopfgeldjäger und Söldner.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Nobu Gushiken====&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Adoptivbruder von [[Wichtige_Personen_in_Taki#Muneyaki_Gushiken|Muneyaki Gushiken]]&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nobu Gushiken, adoptierter Bruder des ehemaligen [[Dorfoberhaupt|Dorfoberhauptes]] [[Wichtige Personen in Taki#Wichtige_Personen_in_Taki#Muneyaki_Gushiken|Muneyaki Gushiken]], war ein ausgezeichneter Ninja des Dorfes und ein höchst gefährliches Mitglied der [[Einheiten_Takigakures#Tsuisekisha_.28J.C3.A4ger.29|Tsuisekisha-Einheit]].&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ebenso wie sein älterer Bruder strebte er danach Oberhaupt Takigakures zu werden, jedoch wurde sein Bruder stattdessen ernannt, was den jungen Mann verbittern ließ, worauf sich die Brüder zerstritten und seine Adoption herauskam.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Im Angesicht der steigenden Gefahr der [[Taki_no_Kuni#Jashin_Sekte|Jashin-Sekte]] versuchte er dann einen lange gehegten Plan umzusetzen, nämlich seinen Bruder zu entführen und zu töten, wobei er es so aussehen lassen wollte, als wären die [[Taki_no_Kuni#Jashin_Sekte|Jashin]]-Kultisten es gewesen, woraus er sich ersann zum neuen [[Dorfoberhaupt]] erklärt zu werden. Jedoch scheiterte sein Plan durch die Heldentat [[Wichtige_Personen_in_Taki#Shinishi_Kudo|Shinishi Kudos]], der nicht nur den Verräter beseitigte, sondern auch [[Wichtige Personen in Taki#Wichtige_Personen_in_Taki#Muneyaki_Gushiken|Muneyaki]] rettete.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Wächter [[Takigakure]]s===&lt;br /&gt;
Die Wächter [[Takigakure]]s entspringen aus der Sage &amp;quot;[[#Das Lied des gelben Drachen|Das Lied des gelben Drachen]]&amp;quot;, welche von einem mutigen kleinem Mädchen und der Entstehung [[Takigakure]]s erzählt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Der blaue Drache – Seiryu====&lt;br /&gt;
Quing Long bietet einen durchaus beeindruckenden Anblick, wenn er sich nicht in seiner Menschengestalt fort bewegt. Gerne verbringt er seine Zeit als Eremit getarnt, um dem einen oder anderen Wanderer etwas über die Natur zu erzählen und beizubringen, so wie er es einst bei dem kleinen Mädchen Hiwa getan hatte. Nur sehr selten würde sich Quing Long in seiner wahren Gestalt einem Menschen zeigen. Sein edles und geduldiges Gemüt würden ihn für offene Geister zum höchst angenehmen Gesprächspartner machen. Vorurteilslos betrachtet er jeden Menschen einzeln und nicht die Menschheit als ganzes, bevor er sich seine Meinung zu einem Individuum bildet.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der blaue Drache Quing Long steht für die Jahreszeit Frühling und somit für die Geburt und die frühe Phase jungen Lebens, seien es Pflanzen, Menschen oder Tiere.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Der rote Vogel – Suzaku====&lt;br /&gt;
Zhu Que hat ein durchaus heiteres Wesen. Das Interesse des roten Vogels weckt man durch Gesang und Lieder. Selber trällert er gerne verschiedene Lieder und am meisten gefällt es ihm, wenn sich aus seinem Gesang und dem eines Menschen ein Duett bildet. Er kann die Form eines kleinen roten, als auch großen roten Vogels annehmen. In Anwesenheit oder in der Nähe von Menschen würde er stets als kleiner Vogel auftauchen, um nicht als Wächter erkannt zu werden.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der rote Vogel Zhu Que steht für die Jahreszeit Sommer und damit für den Höhepunkt des Lebens mit all den Pflanzen und Lebewesen, die im Frühling noch klein und zierlich waren. Er steht für die reichen Geschenke, die die Natur im Sommer bringen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Der weiße Tiger – Byakko====&lt;br /&gt;
Bai Hu ist äußerst schlau und gerissen, wie es das Bild einer Raubkatze schon immer präsentiert hat. Der weiße Tiger kann die Form einer kleinen weißen Katze annehmen, um ohne größeres Aufsehen zu erregen unter Menschen zu wandeln oder sich einzelnen Wanderern zu zeigen, ohne direkt erkannt zu werden. Meistens nutzt er diese Form, um die Verhaltensweisen eines Individuums zu beobachten. Reden würde er in seiner Katzenform nie, selbst als Tiger ist es schwer Bai Hu viele Worte zu entlocken. Nie verliert er mehr Worte als unbedingt nötig, man würde immer nur von ihm hören, dass es für alles einen Richtigen Zeitpunkt und Ort gibt, wenn man versuchen würde mehr Worte aus ihm zu locken. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der weiße Tiger Bai Hu steht für die Jahreszeit Herbst und damit als Vorbote für die härteren Monate, die im Winter folgen. Mit ihm verbindet man auch den Aspekt der Jagd, der während der Herbstmonate an Wichtigkeit zunimmt, da Pflanzen und Bäume zur Ruhe kommen und bis zum Frühling keine Früchte austragen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Die schwarze Schildkröte – Genbu====&lt;br /&gt;
Xuan Wu würde auf Menschen einen etwas angst einflößenden Eindruck machen. Es ist schwer zu erahnen, wie es um das derzeitige Gemüt der schwarzen Schildkröte steht. Obwohl Xuan Wu durch das kleine Mädchen Hiwa eines besseren belehrt wurde, was die Menschen in Bezug auf die Natur angeht, so konnte er nie wirklich seinen Argwohn gegenüber die Menschen ablegen. Immernoch sieht er die meisten Menschen als Zerstörer von Natur und Leben. Nur sehr schwer lässt er sich von der Gutherzigkeit und Naturverbundenheit eines Individuums überzeugen. Sollte man dies aber geschafft haben, so genießt man das volle Vertrauen und den Schutz der argwöhnischen Schildkröte. Natürlich stehen die Menschen [[Takigakure]]s automatisch unter seinem Schutz, da er diese als Abkömmlinge der ersten Dorfbewohner ansieht.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die schwarze Schildkröte Xuan Wu steht für die Jahreszeit Winter und damit für die Ruhe selbst, die während eines jeden Winters in die Natur einkehrt. Oftmals wird auch der Tod mit ihm in Verbindung gebracht, denn nicht alle Lebewesen überstehen den kalten Fängen des Winters.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Der gelbe Drache====&lt;br /&gt;
Das Mädchen namens Hiwa ist ein sehr naturverbundener Mensch. Sie weiß jeden Aspekt der Natur zu schätzen, achtet jede noch so kleine Lebensform und würde immer zum Wohle dieser handeln. Ihr eigenes Wohl stellt sie unter das von Anderen, selbst wenn es um das Wohl fremder Menschen geht. Sie ist eine lebensfrohe Person, die sich gerne auch bei anderen Menschen aufhält. Durch ihren langen und außergewöhnlichen Aufenthalt in der Natur, ist diese zu ihrem eigentlich Zuhause geworden, etwas das man ihr auch anmerkt. Sie verbringt mehr Tage in Wäldern, als unter Menschen. Man sagt ihr nach, dass sie mit Bäumen reden kann.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Hiwa gilt heute als tot, wobei man sich dessen nie gewiss war. Man erzählt sich, dass sie eines Tages einfach im Wald verschwunden und nie wieder zurück gekehrt war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Frage-Sektion ==  &lt;br /&gt;
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== Navigation ==&lt;br /&gt;
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		<author><name>Masao Higurashi</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.narutorpg.de/index.php?title=Geschichte_von_Taki&amp;diff=26375</id>
		<title>Geschichte von Taki</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.narutorpg.de/index.php?title=Geschichte_von_Taki&amp;diff=26375"/>
		<updated>2016-04-03T21:11:21Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Masao Higurashi: /* 11. Kapitel */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Auf dieser Seite findet ihr eine Übersicht über die Geschichte des Dorfes [[Takigakure]].&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
==Seit Entstehung von [[Takigakure]]==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Sengoku Jidai===&lt;br /&gt;
Am Anfang der Geschichtschreiber [[Takigakure]]s steht Sengoku Jidai, die Zeit der streitenden Reiche. Nachdem die Kunst des Ninjutsu zur Blüte seiner Macht aufgestiegen war, durchstriffen zahllose [[Clan]]s die Lande, ein jeder mit seinen eigenen Fähigkeiten und Ansichten über die Welt. Sie waren [[Söldner]], die von den Ländern bezahlt wurden und alle bisher gekannten Waffen und Armeen überflüssig machten. Diese Kraft, die vielen zunächst wie ein Segen erschien, wurde schnell zu einem Fluch, als sich angeblich selbst der Himmel in blutiges Rot, aufgrund der endlosen Schlachten, färbte, die auf der Erde ausgetragen wurden. Als sich die zwei mächtigsten [[Clan]]s im Reich des Feuers zusammenschlossen und [[Konohagakure]] gründeten, geschah ein Umdenken in vielen Ninja[[clan]]s, die diesem Beispiel folgten. Es war deutlich geworden, dass es keinen Sinn mehr ergab nur dem eigenen Clan Treue zu schwören: Um zu bestehen brauchte es Bündnisse mit anderen Gruppierungen. Je stärker die zu schmiedende Allianz, umso mehr Macht für die Beteiligten.&amp;lt;br /&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Gründung des Dorfes - 85 Jahre vor Ende des Bluterbenkrieges===&lt;br /&gt;
In diesen Jahren versammelten sich vier der örtlichen Ninjaclans an dem Baum, den wir heute [[Aufbau_von_Taki#Der_Taki-Baum|Taki-Baum]] nennen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Gesellschaft_in_Taki#Kagetoya|Kagetoya]] (Krieger), die [[Gesellschaft_in_Taki#Shiazu|Shiazu]] (Strategen), die [[Gesellschaft_in_Taki#Fuyou|Fuyou]] (Heilung) und die [[Gesellschaft_in_Taki#Nanaya|Nanaya]] (Tarnung).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie schlossen einen Pakt und schworen untereinander Treue an diesem Baum, der zu dieser Zeit noch ein gewöhnlicher war und erst Jahrzehnte später zu wahrer Berühmtheit gelangen sollte. Entgegen häufiger Annahmen wurde [[Takigakure]] auf Vorschlag der [[Gesellschaft_in_Taki#Fuyou|Fuyou]] und Nanaya hin als Demokratie gegründet, da sich die verfeindeten [[Clan]]s der [[Gesellschaft_in_Taki#Kagetoya|Kagetoya]] und [[Gesellschaft_in_Taki#Shiazu|Shiazu]] auf keinen Anführer einigen konnten. [[Takigakure]] wurde vom Ältestenrat geführt, welcher aus den Anführern der jeweiligen [[Clan]]s bestand und hatte zu Beginn mit vielen Schwierigkeiten zu kämpfen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch die schier endlose Bedrohung und zahlreiche Überfälle entwickelte [[Takigakure]] bereits sehr früh fähige Verteidigungsmechanismen und Finten, mit denen sie selbst übermächtige Feinde erfolgreich abwehren konnten. Niemals gelang es einem Feind Fuß in [[Takigakure]] zu fassen und der Frieden im verborgenen Dorf machte den Rat der Ältesten leichtsinnig und überheblich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Der Fall Kakuzu und Kagetoya-Dynastie - 65 Jahre vor Ende des Bluterbenkrieges===&lt;br /&gt;
Der Fall Kakuzu sorgte für besonderes Aufsehen im Dorf und beeinflusste es bis heute. Nachdem der Jounin [[Geschichte_von_Taki#Kakuzu|Kakuzu]] bei einem Auftrag scheiterte, der die Ermordung des ersten [[Wichtige_Personen_in_Konoha#Hokage|Hokage]]s im Sinn hatte, mit dem [[Takigakure]] im Krieg war, erfuhr er bei seiner Rückkehr eine starke Ignoranz und Ablehnung. Er wurde mit Strafen belegt, denen er sich mit unerwarteter Gewalt erfolgreich widersetzen konnte. Bei seiner Flucht kam der gesamte Ältestenrat ums Leben, was für große Debatten in den Clans sorgte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als [[Geschichte_von_Taki#Ieyasu_Kagetoya|Ieyasu Kagetoya]] sich zum neuen Oberhaupt erklärte, gab es niemanden der ihm zu widersprechen wagte. Mittlerweile hatten sich weitere [[Clan]]s in [[Takigakure]] angesiedelt und viele von ihnen hielten den mächtigen [[Gesellschaft_in_Taki#Kagetoya|Kagetoya]] die Treue, sodass jeder Widerspruch in einem Bürgerkrieg hätte enden können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Der Aufstand und Shiazu-Dynastie - 28 Jahre vor Ende des Bluterbenkrieges===&lt;br /&gt;
Viele Jahrzehnte lang herrschte in [[Takigakure]] eine angespannte Stimmung, doch keine Seite wagte es diesen trügerischen und wackeligen Frieden zu brechen. Das Dorf hatte viele Fortschritte gemacht. Es gelang ihm seine Macht auszubauen und von Taki als offizielles Ninjadorf anerkannt zu werden. Seine Ninja sicherten nun nichtmehr einzig das Dorf, sondern das gesamte Land stand unter dem Schutz und der Verwaltung der Ninja aus [[Takigakure]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dennoch folgte das unvermeidliche erneut aus einer im Leichtsinn geborenen Handlung heraus: Als [[Geschichte_von_Taki#Ieyasu_Kagetoya|Ieyasu Kagetoya]] sich in einer Schlacht dazu entschied eine Kompanie seiner Shinobi für den Sieg zu opfern, musste er die Folgen seiner Handlung am eigenen Leib spüren. Die Kompanie unter Führung von Kenshin [[Gesellschaft_in_Taki#Fuyou|Fuyou]] schaffte es entgegen aller Wahrscheinlichkeiten nicht nur zu überleben, sondern die gesamte Schlacht beinahe im Alleingang zu entscheiden. Als sie anschließend zurückkehrten, wandten sie sich offen gegen die Ninja, welche sie im Stich und zum Sterben zurückgelassen hatten. Die [[Gesellschaft_in_Taki#Shiazu|Shiazu]], welche wohl nur auf eine solche Gelegenheit gewartet hatten, schlossen sich mit den [[Gesellschaft_in_Taki#Fuyou|Fuyou]] zusammen, was letztlich auf den Tod Kagetoyas und dem Ende seiner Dynastie noch auf diesem Schlachtfeld hinauslief.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Daheim in [[Takigakure]] wurde [[Geschichte_von_Taki#Shingen_Shiazu|Shingen Shiazu]] als neues [[Dorfoberhaupt]] etabliert, mit großer Unterstützung der [[Gesellschaft_in_Taki#Fuyou|Fuyou]] und einiger jüngerer [[Clan]]s, welche sich im Laufe der Jahre um die [[Gesellschaft_in_Taki#Shiazu|Shiazu]] und [[Gesellschaft_in_Taki#Fuyou|Fuyou]] geschart hatten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unter den [[Gesellschaft_in_Taki#Shiazu|Shiazu]] änderte sich nach Aussen hin wenig, da sie an den Pfaden der [[Gesellschaft_in_Taki#Kagetoya|Kagetoya]] festhielten und diese trotz des Zwischenfalls nicht als Verräter deklarierten. Dennoch war dies das offizielle Ende des [[Clan]]s, denn während die Kagetoya mehr und mehr Verbündete in [[Takigakure]] verloren schwand auch der [[Clan]], bis sich im folgenden Bluterbenkrieg ihre Spuren komplett verloren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===[[Takigakure]] im Bluterbenkrieg===&lt;br /&gt;
Während des Bluterbenkrieges erlebten viele Einwohner und Ninja eine Schockphase, die selbst nach dem Ende des Krieges noch viele Jahrzehnte lang anhalten sollte. Sie erkannten, dass ihre Sicherheit nicht von selbst gegeben war. Obwohl es den Ninja gelang jeden Eindringling vom Dorf fern zu halten, hatte das Dorf viele Verluste und Tragödien zu beklagen, viele die heimkehrten waren nicht mehr dieselben wie vorher und erzählten erschreckende Geschichten über all die Bluterbler gegen die sie hatten kämpfen müssen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Folgen des Krieges und Ashura-Dynastie - Monate nach Ende des Bluterbenkrieges===&lt;br /&gt;
Wenige Monate nach Ende des Krieges musste auch [[Geschichte_von_Taki#Shingen_Shiazu|Shingen Shiazu]] zurücktreten, der sich in einer der letzten großen Schlachten schwere Verbrennungen zugezogen hatte. Zur Überraschung vieler ernannte er [[Geschichte_von_Taki#Mifune_Ashura|Mifune Ashura]] zu seinem Nachfolger, nachdem dieser sich in zahlreichen Schlachten hervorgetan hatte. Damit war er der erste Anführer [[Takigakure]]s der aus keiner der vier [[Gesellschaft_in_Taki#Die_Gr.C3.BCnderclans|Gründerfamilien]] stammte, deren Population sich im Krieg ohnehin deutlich reduziert hatte. Der Ältestenrat wurde neu geordnet, sodass auch Mitglieder der niederen [[Clan]]s Zugang zu diesem hatten, was die Machtstellung der [[Gesellschaft_in_Taki#Die_Gr.C3.BCnderclans|Gründerfamilien]] endgültig brechen sollte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem sich die Defensive als besonderes Markenzeichen der Shinobi aus [[Takigakure]] etabliert hatte, begann [[Geschichte_von_Taki#Mifune_Ashura|Mifune]] eben dieses noch auszubauen. Die alten Verteidigungsanlagen wurden verstärkt und Sicherheitskontrollen für Aus- und Einwanderer verschärft. Waffen wurden entwickelt und verbessert, während den Einwohnern die Gefahr der Aussenwelt eingeprägt wurde, der die heimische Sicherheit des Dorfes gegenüberstand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Takigakure]] begann sich für einen Krieg zu rüsten, der nicht kommen sollte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Zeit des Friedens und Musou-Dynastie - 42 Jahre nach Ende des Bluterbenkrieges===&lt;br /&gt;
Nach einem friedlichen, wenn auch überraschendem, Tod  [[Geschichte_von_Taki#Mifune_Ashura|Mifunes]], wurde [[Geschichte_von_Taki#Kessen_Musou|Kessen Musou]] vom Ältestenrat zu dessen Nachfolger ernannt. Während [[Takigakure]] sich in der Ashura-Dynastie mehr um die Sicherung seiner Position kümmerte, brach man in der Musou-Dynastie überraschenderweise damit. Potential von Aussen wurden willkommen geheißen und gefördert, während die Ninja-Akademie an gegenwärtige Standards angepasst wurde. In dieser Zeit stießen viele [[Clan]]s und Familien nach [[Takigakure]], die auch für dessen Entwicklung wichtig sind, wie die Familie der [[Wichtige_Personen_in_Taki#Shinishi_Kudo|Kudo]] oder die der [[Gesellschaft_in_Taki#Atsumichi|Atsumichi]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Ära des Friedens hatte [[Takigakure]] erfasst und viele Ninja wuchsen in dem Bewusstsein auf diesen Frieden erhalten zu wollen. Konflikte waren selten und wurden zumeist gerecht gelöst. Von einigen wurde diese Zeit als wahres Paradies empfunden, andere verurteilten den Leichtsinn mit welchem die Ninja hierdurch behaftet wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Militarisierung und Eigen-Dynastie - 80 Jahre nach Ende des Bluterbenkrieges===&lt;br /&gt;
Als die Musou-Dynastie mit dem Tod [[Geschichte_von_Taki#Kessen_Musou|Kessens]] während einer geheimen Mission endete, gab es große Bestürzung im Dorf als der Ältestenrat zur Überraschung vieler eine Frau namens [[Wichtige_Personen_in_Taki#|Jinkou Eigen]] zum neuen Oberhaupt ernannte. Abgesehen davon dass sie eine Frau war, war sie auch eine Ausländerin ohne feste Wurzeln in [[Takigakure]], was bei vielen Misstrauen erregte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Eigen-Dynastie wurde großer Wert auf innere Sicherheit gelegt. Die Schutzmaßnahmen innerhalb und ausserhalb des Dorfes wurden ebenso verstärkt, wie deutlicher spürbar gemacht. Viele Systeme wurden bürokratisiert und auf Effizienz getrimmt, während die &#039;Shineitai&#039;, die mehrere Dutzend starke Leibgarde des Oberhauptes, etabliert wurde. Es gab das erklärte Ziel aus [[Takigakure]] ein Dorf werden zu lassen, welches sich vor den Großreichen nicht weiter würde verbergen müssen. Aussen wurden Bündnisse geschmiedet, Innen wurden Gesetze erlassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu dieser Zeit traten auch die sogenannten &amp;quot;[[Söldner]]&amp;quot; das erste Mal an das Licht der Öffentlichkeit. Menschen ohne Chakra probten mit Schusswaffen den Aufstand gegenüber den mittlerweile etablierten Ninja.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Söldner-Ära===&lt;br /&gt;
Nach den militärisch geprägten Jahren [[Wichtige_Personen_in_Taki#|Jinkous]], hatte die [[Wichtige_Personen_in_Taki#Ehemalige_Dorfoberhäupter|Gushiken]]-Ära das erste Mal seit dem Bluterbenkrieg wieder mit einer größeren Bedrohung zu tun: Den Söldnern.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Doch anders als in anderen Ländern und Dörfer gab es in [[Taki no Kuni]] nur wenig Aktivitäten dieser und die im Vergleich geringe Anzahl der Söldner bereitete den vereinte Kräften der Landesfürsten und des Ninjadorfes kaum Probleme.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Da [[Takigakure]] ohnehin keine Gefahr durch die Söldner für das einzige wirklich versteckte Dorf sah, nahmen sie nur am Rande der Kämpfe teil und zogen nur selten in den Kampf gegen die neue Gefahr. Doch sie beteiligten sich am Krieg an der Seite von [[Iwagakure]] und [[Otogakure]], welche sie bei der Bekämpfung des Söldneranführers [[Fraktion-Hideki|Hideki]] unterstützten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Beginn der Gushiken-Dynastie - 85 Jahre nach Ende des Bluterbenkrieges===&lt;br /&gt;
Die Änderungen während der Eigen-Dynastie sorgten für größeren Widerstand bei den traditionelleren Clans des Dorfes als erwartet, weshalb unter internem Druck der Ältestenrat dazu gezwungen wurde Eigen um den Rücktritt zu bitten. Als [[Wichtige_Personen_in_Taki#Ehemalige_Dorfoberhäupter|Muneyaki Gushiken]] die Führung des Dorfes übernahm, waren viele erleichtert wieder einen &#039;wahren Taki-Ninja&#039; an der Spitze zu sehen.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit [[Wichtige_Personen_in_Taki#Ehemalige_Dorfoberhäupter|Muneyaki Gushiken]] als neuer Führung des Dorfes ging eine Welle der Erleichterung durch die Reihen der Bewohner des Dorfes, ein Anführer geboren in [[Takigakure]] selbst und bereits mit 9 Jahren Absolvent der Akademie. Allerdings blieb ein plötzlicher Umschwung der Politik wieder der Erwartungen aus.&amp;lt;br&amp;gt;[[Wichtige_Personen_in_Taki#Ehemalige_Dorfoberhäupter|Muneyaki]] zeigte sich viel mehr als zurückhaltend und vorsichtiger Ninja. Selbst einige Monate nach seiner Einsetzung herrschte eine Stille im Zusammenhang mit seiner Politik. Als [[Wichtige_Personen_in_Taki#Ehemalige_Dorfoberhäupter|Muneyaki]] dann sogar plötzlich für eine Weile lang verschwand fürchteten sowohl der Ältestenrat, als auch die Bewohner [[Takigakure]]s, dass die Auswahl ein Fehler gewesen war und sie ihren Anführer nie wiedersehen würden. Doch [[Wichtige_Personen_in_Taki#Ehemalige_Dorfoberhäupter|Muneyaki]] erschien wider Erwarten wieder an den Toren [[Takigakure]]s, als wäre nichts gewesen, um sich seinen Aufgaben als [[Dorfoberhaupt]] des Dorfes zu stellen. Erst einige Wochen nach seiner Rückkehr enthüllte [[Wichtige_Personen_in_Taki#Ehemalige_Dorfoberhäupter|Muneyaki]] die Intention hinter seinem Verschwinden.&lt;br /&gt;
Er hat die [[Geschichte_von_Taki#Die_W.C3.A4chter_Takigakure|legendären Wächter]] aus den vergessenen Geschichten Takis erforscht und als Zeichen der Wertschätzung den Titel des Dorfoberhauptes des Dorfes  in den [[Geschichte_von_Taki#Der_gelbe_Drache|gelben Drachen]] ernannt.&lt;br /&gt;
Er änderte außerdem die Tradition, dass der Rat Takigakures von den vier [[Gesellschaft_in_Taki#Die_Gr.C3.BCnderclans|Gründerfamilien]] speziell ausgewählt wurde und legte fest, dass die Ratsmitglieder unabhängig von ihrem Familiennamen ausgewählt wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Post-Söldner-Ära===&lt;br /&gt;
Da die [[Söldner]]-Ära keinen großartigen Einfluss auf [[Takigakure]] hatte, verlief das Leben im Dorf nach dem Sieg über diese nicht anders ab als zuvor.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Es gab, da man sich nicht großartig mit den [[Söldner]]n beschäftigt hatte, anders als in anderen Ländern, keine großen technologischen Fortschritte, noch war man auf diese im recht traditionellen Land erpicht.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Es gab jedoch erste stärkere diplomatische Berührungen mit den Dörfern [[Kirigakure]] und [[Kumogakure]].&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Diese waren auf die diplomatischen Beziehungen des ehemaligen Dorfoberhaupts [[Wichtige_Personen_in_Taki#Dorfoberhaupt|Eigen Jinkou]] zu [[Kirigakure]] zurückzuführen, die ursprünglich aus dem Dorf stammte. Über jene Beziehung kamen sie dann auch in Berührung mit [[Kumogakure]], welche schon immer recht eng mit [[Kirigakure]] verbunden waren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Dreier-Bündnis-Ära===&lt;br /&gt;
Das Dreier-Bündnis [[Kirigakure]]-[[Kumogakure]]-[[Takigakure]] hat seine Wurzeln bis in den Bluterbenkrieg geschlagen. Damals entstand der erste Kontakt aller drei Länder miteinander. Auch wenn dieser Kontakt eher negativer Natur gegenüber [[Takigakure]] war, so festigte es die Bindung der beiden anderen Bündnispartner.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Dieses Verhältnis schob sich jedoch ins positive als [[Wichtige_Personen_in_Taki#Eigen_Jinkou|Eigen Jinkou]] Dorfführer wurde, da Eigens Heimatdorf [[Kirigakure]] gewesen war pflegte sie in dieser neuen Position eine recht umsichtige Politik, welche den Grundstein für das künftige Bündnis legte.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Zur freundschaftlichen Annäherung begrüßte [[Takigakure]] bald eine kleine Delegation [[Kirigakure]]-Ninja im Dorf, deren Besuch überraschend gut ausging.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Anschläge während des [[Chuuninexamen]]s in [[Kumogakure]] festigte ebenfalls diese Beziehung, da [[Takigakure]] ihren neuen Freunden [[Kirigakure]] und somit auch [[Kumogakure]] bei der Beseitigung der Schäden half.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Nach der Eroberung einer [[Söldner]]festung seitens [[Kirigakure]] wurde diese zum gemeinsamen Besitz der drei Dörfer erklärt und die Bündnisfestung erschaffen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die letzte Festigung des Bündnisses wurde durch die Katastrophenhilfe während Unwetters erzielt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Beginn der [[Wichtige_Personen_in_Taki#Shinishi_Kudo|Kudo]]-Dynastie - 89 Jahre nach Ende des Bluterbenkrieges===&lt;br /&gt;
Nachdem, [[Geschichte_von_Taki#Nobu_Gushiken|Nobu Guskihen]], der Bruder [[Wichtige_Personen_in_Taki#Ehemalige_Dorfoberhäupter|Muneyaki Gushikens]], diesen auf dem Weg zu einer wohl wichtigen Besprechung abfangen und entführen konnte, trat die Spezialeinheit Takigakures in Aktion, unter anderem auch [[Wichtige_Personen_in_Taki#Shinishi_Kudo|Shinishi Kudo]].&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Wichtige_Personen_in_Taki#Shinishi_Kudo|Shinishi Kudo]] gelang es als einziger, den [[Wichtige_Personen_in_Taki#Ehemalige_Dorfoberhäupter|gelben Drachen]] und seinen Bruder in einer Höhle zu finden und zu erreichen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Nobu unterlag dem Kudo und wurde von ihm erledigt.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Gerüchten zufolge soll [[Geschichte_von_Taki#Nobu_Gushiken|Nobu]] jedoch Sicherheitsvorkehrungen geplant haben, welche besagte Höhle nach seinem Tod zum Einsturz brachte.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Offiziellen Aussagen zufolge, gelang es Kudo, das [[Dorfoberhaupt]] aus der misslichen Lage der einstürzenden Höhle zu befreien, schaffte es jedoch selbst nicht mehr heraus. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Wichtige_Personen_in_Taki#Shinishi_Kudo|Shinishi Kudo]] galt eine Zeit lang als verstorben, ehe er wohlauf zurückkam und wegen seiner heldenhaften Taten, der Rettung des alten Dorfoberhauptes, sowie dem Ausschalten des Verräters selbst zum [[Dorfoberhaupt]] ernannt wurde, da [[Wichtige_Personen_in_Taki#Ehemalige_Dorfoberhäupter|Muneyaki Gushiken]] von diesem Amt zurücktrat.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der junge [[Gesellschaft_in_Taki#Kudo|Kudo]] brachte gleich frischen Wind in des recht traditionelle Takigakure, durch die Umbenennung des Dorfoberhaupt-Titels vom gelben zum goldenen Drachen, sowie dem Bau eines neuen [[Aufbau_von_Taki#Ninjasitz.2Fgoldene_Drachenstatue|Ninjasitzes]], der eben jenes Wesen repräsentieren sollte.&lt;br /&gt;
Außerdem änderte er den Namen und das Auftreten der gesamten, von [[Wichtige_Personen_in_Taki#|Jinkou Eigen]] eingeführten, Shinetai-Einheit und machte aus ihnen eine auf ihn selbst zugeschnittene Wache, nämlich der [[Einheiten_Takigakures#Roiyarug.C4.81do_.28K.C3.B6nigliche_Wache.29|Roiyarugādo]].&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Jedoch hatte [[Wichtige_Personen_in_Taki#Shinishi_Kudo|Shinishi Kudo]] mit seiner Ernennung zum neuen [[Dorfoberhaupt]] gleichzeitig etwas geerbt, was den jungen Shinobi auf die Probe stellen sollte. Der [[Taki_no_Kuni#Jashin_Sekte|Jashin-Kult]], der zuvor in Takigakure schon Unheil angerichtet hatte war stärker geworden und schaffte es [[Takigakure]] als Dorf einige Seitenhiebe zu verpassen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Bald darauf sollte ein Krieg in [[Taki no Kuni]] ausbrechen, in dem die beiden Seiten ihre Kräfte maßen und [[Wichtige_Personen_in_Taki#Shinishi_Kudo|der goldene Drache]] seine Stärke und Führungsqualitäten beweisen musste.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Das Lied des gelben Drachen=&lt;br /&gt;
Zwischen den Reihen voller Bücher und Schriftrollen in der Bibliothek [[Takigakure]]s, die oft von großen Personen der Vergangenheit, wichtigen Ereignissen oder Techniken sowie Lehre handeln, findet der Suchende bis weilen ein kleineres unscheinbares Buch.&lt;br /&gt;
Nur selten wurde das Buch in den letzten Jahren aus der Umarmung seiner größeren Brüder und Schwestern gerissen, um seinen Inhalt dem Suchenden zu offenbaren. Es war in Vergessenheit geraten und gelegentlich, wenn es aus dem langen Schlaf eines von Staub bedeckten Buches für einen Moment, welcher für ein Buch alles zwischen einer Sekunde und einem Jahrhundert sein kann, aufwachte, erinnerte es sich sehnsüchtig daran wie es gewesen war, als noch kleine Kinderfinger es jeden Tag hervorgeholt und die dazugehörigen hohen Stimmen erfreut und laut aus ihm hervor gelesen hatten.&lt;br /&gt;
Es war abgenutzt ja, aber das stimmte das Buch nicht traurig sondern machte es eher stolz. Die güldene Farbe, mit der sein Schaffer einst den Umschlag beschrieben hatte, hatte ihm eh nie wirklich gefallen und der Zustand sprach in seinen Augen für all die Liebe und Anerkennung, die ihm einst zugekommen war. Und schließlich hatte die Geschichte, mit deren Schutz und Überlieferung es beauftragt worden war, alles Recht auf derartige Zuwendung.&lt;br /&gt;
Ja das Buch war stolz auf sich selber und wusste, dass es nur lange genug warten müsste, bis es aus seinem Schlaf aufgeweckt werden und seine Geschichte erneut offenbaren würde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Irgendwann kam dieser Tag und an diesem Tag fand die Sage des [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|gelben Drachens]] und der Götter wieder Einzug in die Köpfe der Menschen. Wie so oft bei Sagen weiß niemand zu sagen, wie viel wahr und wie viel hinzugedichtet worden war. Aber dies, so wusste das Buch, war nicht die Aufgabe einer Sage.&lt;br /&gt;
Eine Sage muss die Herzen der Menschen erfreuen, sie mit Hoffnung erfüllen und zum Träumen anregen. Eine Sage lässt bisweilen alte Männer genauso wie kleine Kinder mit verträumten Blicken die Welt um sich herum betrachten und sich vorstellen, wie es wohl damals an diesem Ort ausgesehen haben könnte. Eine Sage schließlich steht für eine Lektion und Beispiel, Lehre und Wissen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und so erzählt das Buch die Geschichte:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Prolog===&lt;br /&gt;
Vor langer Zeit, als die Menschheit noch jung war und mit den großen Augen eines kleinen Kindes die Welt um sich herum betrachtete, herrschte die Natur über das Leben eines jeden Lebewesens mit einer Hand, die zugleich sanft wie ein kühler Windstoß im drückenden Sommer als auch hart wie der Kern eines großen Gebirges war.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der Mensch, genauso wie alle anderen Lebewesen ob Tier, Pflanze oder Stein kämpfte jeden Tag um sein Überleben. Aber nicht Angst oder Ohnmacht vor den Strapazen bestimmten sein Leben, sondern Freude und Glück über die einfachsten Dinge. Er war glücklich, wenn er mit vollem Magen einen warmen und sicheren Schlafplatz gefunden hatte.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
So herrschte die Natur und die Tiere, die teilweise älter als die Menschen waren, wuchsen zu prächtigen Gestalten heran. Hört man heute von Erzählungen aus jener Zeit, so wirken die Geschichten von dem riesigen Wald, der den Großteil des Kontinents bedeckte und von ebenso riesigen Tiergottheiten bevölkert war, wie die Märchen eines alten wirren Greises.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Aber der Menschheit Kindeswiege war dies Umfeld beschützt vom großen Schatten des Waldgottes. Irgendwann jedoch fängt jedes Kind an sein Umfeld zu verändern und in einer Zeit, in der sich das Schicksal dieses Gleichgewichtes entscheiden sollte erhob sich der [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|gelbe Drache]] über die Träume von Natur und Mensch hinweg in die Lüfte der Zukunft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===1. Kapitel===&lt;br /&gt;
Langsam und träge floss der kleine Bach an diesem Tag die Hänge des Hügels herab, plätscherte nur missmutig über die großen Steine nahe seiner Quelle, drückte nur halbherzig die Kiesel vor sich her, die sich in seinen Weg stellen wollten, und wollte gar nicht so recht seinen Weg gen Tal beschreiben.&lt;br /&gt;
Hätte man den Bach an einem anderen Tag gesehen und hätte man Aug und Ohr, so wie es die Menschen früher für die Natur gehabt hatten, so hätte die Freude und die Glückseligkeit des Baches einem das Herz erwärmt. Es war kein großer Bach, es war kein Bach, dessen Wasser sich in den Strom eines gewaltigen Flusses oder die Gefilde eines riesigen Sees mischte. Es war ein einfacher Bach, der auf der großen Landkarte nicht einmal seine Existenz belegt finden würde.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Aber für die Menschen des kleinen Dorfes am Fuße des Hügels war er die Quelle ihres Lebens und somit das Wichtigste in der Welt und für ihn waren diese Menschen das Wichtigste in der Welt.&lt;br /&gt;
Wer brauchte schon riesige Mengen Wassers, wenn er sich an dem Lachen der Kinder erfreuen konnte, die in ihm spielten und sein Wasser benutzten, um sich gegenseitig zu bespritzen?&lt;br /&gt;
Ja, es waren vor allem die Kinder, auf die sich der Bach jeden Morgen freute, wenn er sich aus dem moosig-grünen Bett seiner Träume erhob. Er kannte sie alle, er erkannte sie schon am Klang ihres Lachens und hatte einem jeden der Dorfbewohner erfreut beim Wachsen zugesehen.&lt;br /&gt;
Nichts aber stimmte ihn so traurig, wie das bittere Weinen und Schluchzen eines Kindes, das in seinem jungen Leben bereits großes Leid erfahren musste. Und ausgerechnet das herzerweichendste Weinen und die qualvollsten Tränen hatte er am gestrigen Tage wahrnehmen müssen.&lt;br /&gt;
Das Mädchen mit den grellblonden Haaren namens [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] hatte bereits in ihrer frühesten Kindheit beide Eltern verloren und lebte alleine mit ihrer großen Schwester Kigiku in dem kleinen Dorf. Nie hatte der Bach [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] weinen hören ob des Verlustes der Eltern oder der schweren Zeit, die dieser den beiden Mädchen einbrachte. Es war immer glücklich mit seinem Leben gewesen, hatte sich nie beschwert und war der großen Schwester stets zur Hand gegangen. Und ausgerechnet dieses Mädchen, das dem Bach immer ein Quell der Freude gewesen war, weinte nun ob der schweren Krankheit des Einzigem, dem es sich immer sicher gewesen war: Seiner Schwester.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Was konnte der Bach tun? Die Menschen hatten in den Jahrhunderten seit ihrer frühesten Kindheit gelernt in der Natur zu überleben und dabei bereits einiges über die Kunst mit den Geschenken der Natur Krankheit und Wunde zu bekämpfen gelernt. Aber nicht einmal dieses Wissen schien das Leid Kigikus mildern zu können. Trübseelig floss er weiter vor sich hin und grübelte nach, was er tun könnte. Auch dachte er dabei daran, dass die Menschheit längst ihr Kindesbett verlassen und begonnen hatte, die harte Seite der Natur, die ihr Leben bedrohte, zu bekämpfen.&lt;br /&gt;
Früher, er konnte sich fast nicht mehr daran erinnern, hatte sich nur selten die Sonne in seinen Wassern gespiegelt, da der Schatten großer Bäume stets sein Gefilde bedeckte. Irgendwann aber hatten die Menschen damit begonnen die Bäume zu fällen und sich Platz zum Leben, für ihr Vieh und für ihre Felder zu schaffen. Der große Wald war immer weiter geschrumpft und schon lange hörte der Bach die Stimmen der Bäume nur noch aus sehr weiter Entfernung im Säuseln des Windes.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Als er nun so lauschte, um die Stimmen der Bäume zu hören, vernahm er die Stimme eines Menschen. Dieser Mann, denn seine tiefe und rauchige Stimme verriet sein Geschlecht, sang irgendwo in seiner Nähe von etwas, was der Bach völlig vergessen hatte: Von dem Waldgott.&lt;br /&gt;
Die Erinnerungen überschlugen sich und schnell beschloss der Bach aus seiner Trübseligkeit zu erwachen und den Sänger mit dem Plätschern seines Wassers an- und zu dem kleinen Dorf hinzulocken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===2. Kapitel===&lt;br /&gt;
Stark schmerzten die Füße des Greises, dessen Stimme der Bach vernommen hatte, ob seiner langen Wanderung und ein jedes Wort, das er scheinbar vergnügt vor sich her sang, war einzig und allein dazu gedacht, um ihn von den Schmerzen abzulenken.&lt;br /&gt;
Er war weit gereist, hatte viele Flüsse überquert und sich an viele Bäume gelehnt, wenn sein alter Körper ein paar Momente der Ruhe benötigten. Weswegen er reiste, wusste er nicht mehr. Einzig und allein erinnerte er sich noch daran, dass er einst am Rande eines großen Waldes gelebt und von dessen Wildheit und Schönheit verzaubert worden war.&lt;br /&gt;
Angelockt vom Plätschern des Baches, dessen kühles Wasser Linderung für die schmerzenden Füße verhieß, wechselte der Greis die Richtung und traf schon bald auf den kleinen Bach und das in nicht allzu weiter Ferne stehende Dorf. Noch einmal nahm sich der Alte zusammen, trällerte um so lauter, als seine Füße besonders stark schmerzen und ihm anscheinend sagen wollten:“Wieso bleibst du nicht einfach hier sitzen und gönnst uns unsere Ruhe du alter Narr?“&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Aber der „alte Narr“ war dickköpfig geworden und wollte nicht nur seine Füße ausruhen, sondern auch noch mit Menschen reden. Ein Vergnügen, das ihm seit Wochen verwehrt war.&lt;br /&gt;
So laut trällerte er vor sich hin, dass er das Schluchzen des kleinen Mädchens, das am Ufer des kleinen Baches mehr in sich zusammen gekauert war, als dass es saß, nicht mitbekam. Erst, als das Mädchen seine grünen Augen öffnete und auf den alten und komisch aussehenden Mann schaute, während es sich über die tränenverschmierten Wangen wischte, bemerkte dieser, dass er nicht alleine war.&lt;br /&gt;
„Was ist ein Waldgott?“ ertönte die hohe Stimme des Mädchens und der alte Mann blieb verdutzt stehen, um die fragenden großen Augen, die vor Weinen rot geworden waren, zu bewundern. Kurz entschlossen gewährte er seinen fast schon rebellierenden Füßen ihren Wunsch und ließ sich neben dem Mädchen leise seufzend nieder.&lt;br /&gt;
„Die gestaltgewordene Natur. Wille und Kraft dessen, was uns stets umgibt, und genauso wild und sanft wie eben jenes.“ Antwortete er ein wenig kryptischer, als er beabsichtigt hatte, während er die schmerzenden Füße aus den abgelaufenen Sandalen befreite.&lt;br /&gt;
„Und wie sieht er aus?“&lt;br /&gt;
„Er wechselt die Gestalt, so wie es auch die Natur ständig tut.“&lt;br /&gt;
„Ist er lieb?“&lt;br /&gt;
„Ja und nein. Wenn er stürmisch und verheerend ist, wenn er wütend und aufgebracht ist, so vernichtet er alles, was ihm in den Weg kommt. Ist er aber sanft und ruhig, so beschützt, heilt und umsorgt er das, was in seinen Augen, den Augen der Natur, würdig ist.“&lt;br /&gt;
Sofort weiteten sich die Augen des kleinen Mädchens, das das zerschlissene Hemd des Alten mit seinen kleinen Fingern ergriff und ihn voller Hoffnung und zugleich voller Angst vor einer möglichen Enttäuschung anschaute.&lt;br /&gt;
„Er heilt? Kann er alles heilen? Kann er auch eine richtig schlimme Krankheit heilen?“&lt;br /&gt;
Ein wenig verdutzt ob dieser Reaktion antwortete der Alte in dazu passender Stimmlage:&lt;br /&gt;
„Ehm Ja, kann er, aber dazu muss er…“ Doch weiter hörte das Mädchen nicht, es riss nur umso stärker an dem Hemd und schrie förmlich:&lt;br /&gt;
„Wo finde ich ihn? Erzähl mir bitte alles!“&lt;br /&gt;
Und nach einer Reaktion, die sehr derer glich, die er nur wenige Momente zuvor gezeigt hatte, und einem dazu passenden Seufzen, holte der Greis tief Luft und fing an zu erzählen:&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
„Weit weg im Nordosten steht er noch, der große Wald, der einst fast den ganzen Kontinent bedeckte. Im Gegensatz zu den kleinen Wäldern, die du kennst, ist dieser Wald noch erfüllt von dem Willen und der Kraft der Natur. Tief in seinem Inneren lebt der Waldgott in dem wunderbaren Hain, der schon seit Äonen nicht mehr von Menschen betreten worden ist, und umgeben von den Vorfahren der Tiere: riesige und weise Tiergötter.&lt;br /&gt;
Einst, so wurde mir als kleines Kind in meinem Heimatdorf erzählt, dass am Randes des großen Waldes steht, sahen die Tiergötter und der Waldgott mit wohlwollendem Blick auf die Menschen herab, die so schwach und zerbrechlich wirkten. Sie standen uns bei, wenn etwas unsere Existenz bedrohte, und halfen uns gelegentlich mit Rat und Tat in der Natur zu überleben, die sie schon so viel länger bevölkern und so viel besser verstehen als wir.&lt;br /&gt;
Aus dieser Zeit kommen auch die Geschichten der Heilkunst des Waldgottes und der weisen Ratschläge der Tiergötter, die zusammen mit ihren damals noch ähnlich riesigen Brüdern und Schwestern unseren Kontinent bereisten und bevölkerten.&lt;br /&gt;
Aber…“&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Doch weiter kam der Mann nicht, denn das Mädchen war bereits aufgesprungen und rannte fort in Richtung der Häuser. Später erfuhr er, was es mit dem Mädchen auf sich hatte, und schollt sich selber ob dem, was er so unvorsichtig [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] erzählt hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===3. Kapitel===&lt;br /&gt;
Voller Schrecken beobachtete der kleine Bach, was geschah. In seinem Bestreben das kleine Mädchen zu trösten und sich wieder an ihrem Lachen und den strahlenden Augen zu erfreuen, hatte er vergessen, dass Menschen keine Tiere waren. Sie waren es nicht gewohnt auf sich alleine gestellt zu überleben und am aller wenigsten kleine Kinder, von den Gefahren einer solchen Reise und denen des großen Waldes ganz zu schweigen.&lt;br /&gt;
Aber was konnte er tun? Was konnte er tun?...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ohne lange nachzudenken hatte sich [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] ihre festeren Schuhe samt ein paar reisetauglichen Kleidern und Proviant – was sie eben rumliegen sah – geschnappt, hatte ihre Schwester umarmt und war mit den Worten „Der Waldgott wird dich heilen, warte es nur ab!“ aus der kleinen Hütte, die die zwei Mädchen bewohnten, verschwunden.&lt;br /&gt;
Kigiku hatte sichtlich verwirrt drein geschaut, aber hatte ob ihrer Krankheit und der Schwäche, die ihren Körper befallen hatte, nichts tun können, außer der kleinen Schwester flehentlich hinterher zu schauen. So verzweifelt, wie die große Schwester in dieser Stunde war, als[[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] Hals über Kopf das kleine Dorf verließ, so zuversichtlich war die kleine Schwester, die endlich etwas gefunden hatte, was sie tun konnte um Kigiku helfen zu können. Sie dachte gar nicht daran, dass die Reise gefährlich werden könnte, oder dass sie ihr eigenes Leben schonen müsste. Einzig und allein das Leben der Person, die für sie die Welt darstellte, war ihr wichtig und kreiste beständig in ihrer Gedankenwelt umher.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So reiste das kleine Mädchen mit dem blonden Haar und den großen grünen Augen los gen Nordosten. Zum Glück hatte sie gelernt die Himmelsrichtungen zu erkennen und zu finden und verlief sich nie. So selbstsicher ging sie ihre Reise an, dass sie vergnügt summend schon bald das kleine Tal und die Gefilde des kleinen Baches verließ.&lt;br /&gt;
Die ersten Tage ihres kleinen Abenteuers flogen nur so vorüber. Sie hatte genügend Wasser dabei und konnte ihre Proviante mit den Beeren und Früchten, die sie dank des herrschenden Sommers leicht fand, stets wieder auffüllen. Einzig und allein des Nachts, wenn es dunkel und gelegentlich sogar etwas kühler wurde, wurde es ihr etwas bang um das kleine Herz. Aber wie stets summte sie dann eine kleine Melodie vor sich her, mit der sie die große Stille um sich herum vertrieb und sich selber in den Schlaf wiegte.&lt;br /&gt;
Die Weisen sagen, dass ein entschlossenes Herz keine Furcht kenne. Nur ein zauderndes und fragendes Herz öffne Tür und Tor für Zweifel und Furcht. Wenn man diesen Worten Glauben schenken darf, so verwundert es nicht, dass [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] nie daran dachte umzukehren oder auch nur aus Angst oder Furcht eine Träne vergoss. Sie war überzeugt davon das Richtige zu tun und setzte mit derselben Überzeugung Fuß vor Fuß, ging Schritt um Schritt immer weiter gen Nordosten.&lt;br /&gt;
Schon bald wurde die Natur, die wenn auch in schwächerer Art und Weise, auch an diesem Ort zu finden war, auf das summende und singende kleine Mädchen aufmerksam und immer öfter geschah es von nun an, dass ein kleiner Sperling sich zu [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] gesellte, wenn diese tagsüber oder nachts vor sich hin sang, um diese mit seinem hohen Zwitschern zu begleiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Immer, wenn sie den kleinen [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]] sah, der ihr schon bald ein lieber Wegbegleiter wurde, hellte sich die Miene des kleinen Mädchens auf und ihre Schritte wurden bestimmter und stärker. Dem Beispiel des [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]]s folgend, fing sie schon bald an feste Rhythmen in ihren Tagesablauf zu bringen:&lt;br /&gt;
Sie stand mit der Sonne auf, aß etwas, ging dann den Tag über unterbrochen von einer Mittagspause bis sie am Nachmittag begann nach einer Schlafmöglichkeit zu suchen und daraufhin nach etwas Essbarem und Trinkbarem, wenn sie nicht schon genug während des Tages gefunden hatte. Ihrer guten Orientierung wegen verlief sie sich dabei so gut wie nie und wenn, dann brachte sie das Zwitschern des kleinen [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]] schon bald wieder auf den richtigen Weg. Auch brauchte sie nur auf das Verhalten des[[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]]s zu achten, um Wetterumbrüche oder Gefahren vorherzusehen.&lt;br /&gt;
So verging die Zeit und die Natur kehrte immer weiter in das kleine Mädchen ein genauso wie das kleine Mädchen immer weiter in die Natur einkehrte. Und dann kam der Herbst&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===4. Kapitel===&lt;br /&gt;
Als die ersten Blätter an den Bäumen begannen gelb und rot zu werden, wusste [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]], dass der Sommer den Kampf gegen den Winter langsam verlor. Noch kämpfte er wacker und hielt die kalten Winde aus dem Norden samt der dunklen Wolken, die sie mitbrachten, zurück. Aber mit jedem Tag und jeder Nacht kamen sie näher, ohne dass der Sommer etwas dagegen würde tun können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie musste sich beeilen, so viel verstand selbst ein kleines Mädchen, denn in den Stürmen und der Kälte des Winters würde sie nicht überleben können ohne die Hilfe und den Beistand Ihresgleichen.&lt;br /&gt;
Wäre der kleine [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]] nicht gewesen, der sie über immer längere Strecken des Tages begleitete und es sich immer öfter auf ihrer Schulter bequem machte, so hätten vielleicht der Zweifel und die Furcht Einzug in ihrem Herzen gehalten. So aber ertönten die Stimmen der Zwei, wann immer der Winter an ihren Herzen zu nagen begann, und vertrieben diesen.&lt;br /&gt;
Manchmal allerdings kam es auch vor, dass der kleine [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]] schrecklich lange weg blieb und [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] begann sich Sorgen zu machen. Sorgen um den kleinen [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]], um ihre Schwester und um den Wahrheitsgehalt der Geschichte des alten Mannes. Als der kleine [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]] eines Morgens nicht neben ihr zu finden war, erhob sie sich und ging ohne zu zaudern in den kleinen Hain hinein, der sich vor ihr erstreckte. Sie begann das Lied zu singen, das sie seit Beginn ihrer Reise immer sang, und schon bald hörte sie aus einiger Entfernung die Antwort des [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]]s.&lt;br /&gt;
Ihr Herz schlug immer schneller voller Freude und auch voller Angst ob dem, was dem [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]] passiert sein könnte. Sie rannte immer schneller, stets der Stimme des [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]]s folgend und blieb plötzlich stehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine kleine [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] mit ungewöhnlich eisblauen Augen stand am Fuße eines großen Baumes, auf dessen niedrigem Ast [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] sofort ein paar der Federn des kleinen [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]]s sehen konnte. Ihre Augen weiteten sich und füllten sich schon bald mit Tränen, während die Katze sich von dem ersten Schrecken ob der plötzlichen Begegnung erholte und begann um das kleine Mädchen, das mehr und mehr in Tränen ausbrach, zu kreisen.&lt;br /&gt;
[[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] verstand schnell, dass der Sommer ihr bisher nur die schönen Seiten der Natur gezeigt hatte und sie den kleinen [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]] wohl nicht mehr wieder sehen würde. Es war in ihren Augen klar, dass der [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]] den Klauen der [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] erlegen war, da er sonst längst zu ihr zurück geflogen sein würde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Immer stärker wurde der Regen aus Tränen, der sich vom Gesicht des kleinen Mädchens gen Boden bewegte, bis ein empörtes Miauen das Mädchen aus seinen Gedanken rüttelte. Die [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] hatte sich vor [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] hingesetzt und schaute sie aus zugleich neugierigen und vorwurfsvollen Augen an, so dass das Mädchen nicht anders konnte als sich herabzubeugen und vorsichtig das Fell des Tieres zu streicheln.&lt;br /&gt;
Sie machte dem Tier keine Vorwürfe, da es nur um sein eigenes Überleben kämpfte, auch wenn es sie dennoch sehr traurig machte. Anstatt aber vor der Hand des Mädchens zu fliehen, ließ sich die [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] mit einem immer lauter werdenden Schnurren streicheln und verließ auch nicht die Seite des Mädchens, als dieses langsam damit beginnen musste zurück zu ihren wenigen Habseligkeiten zu gehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So nahm schon bald die kleine [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] den Platz des [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]]s ein und begleitete [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] auf ihrer Reise. Und so wie der [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]] mit seinem Verhalten dem Mädchen vieles über das Überleben in der Natur beibrachte, so tat dies auch die [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]]. Allerdings oblag es der [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] genauso wie bei ihrem ersten Treffen dem Mädchen die düstere Seite der Natur zu zeigen.&lt;br /&gt;
Hatten im Sommer noch Früchte und Beeren überall auf ihrem Weg nur darauf gewartet von ihr gepflückt zu werden, so verschwanden diese immer mehr je weiter der Herbst Einzug hielt. Und schon bald musste [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] lernen, dass sie wie die [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] Leben nehmen musste, um selber zu überleben.&lt;br /&gt;
Es dauerte schier eine Ewigkeit, bis es ihr mittels einer Falle zum ersten Mal gelang ein kleines Tier zu fangen, ein Feuer zu machen und es dann übers Herz zu bringen das Tier zu töten und sogar zu verspeisen. Sie weinte bitterlich ob des Lebens, das sie beendet hatte und flehte vielmals um Verzeihung, bevor sie sich traute zu essen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch Wiederholung aber wird jeder zum Meister und schon bald hatte sich das kleine Mädchen an die neuen Vorgänge gewöhnt, auch wenn sie noch immer für das Schicksal der Seele eines jeden Tieres, das sie tötete, zum ihr unbekannten Waldgott betete.&lt;br /&gt;
Schon bald fiel ihr das Fehlen des freudigen Zwitscherns kaum noch auf und die Harte Seite der Natur zog immer mehr in sie ein, auch wenn diese gemischt von warmen Momenten war, wie das abendliche Einschlafen mit der [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] in den Armen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===5. Kapitel===&lt;br /&gt;
Immer schwächer wurde der Sommer und der Herbst, der wie sein Freund Frühling sich oft wie das Seil fühlte, an dem Sommer und Herbst zogen, wurde immer dunkler und kälter. Die Stürme, die die Höhepunkte im Tauziehen zwischen Sommer und Winter für jeden sichtbar und hörbar machten, hatten schon seit einiger Zeit immer weiter an Stärke nachgelassen so wie es auch der Sommer getan hatte.&lt;br /&gt;
Immer weniger Zeit blieb dem kleinen Mädchen, das sich immer öfter morgens von Raureif befreien musste. Gelegentlich fielen früh morgens kleine weiße Flocken vom Himmel herab, setzten sich auf ihr blondes Haar und bildeten einen Schleier aus winzig kleinen Kristallen. Immer öfter froren ihr die Füße oder die Hände, manchmal kroch die Kälte sogar langsam die Beine hoch und hätte sie nicht die [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] gehabt, die sie des nachts wärmte, so wäre sie sicher oft schlotternd vor Kälte erwacht.&lt;br /&gt;
Sie hatte kaum noch Zeit, das wusste sie. Aber unbeirrt setzte sie Tag für Tag einen Fuß vor den anderen. Sie konnte nicht scheitern, sie durfte nicht! Was war schon so ein wenig Schnee im Vergleich zu dem, was ihre Schwester erleiden musste?&lt;br /&gt;
Und dann eines Tages, als die glänzende Himmelsscheibe bereits im Sinken inbegriffen war, sah sie Rauchschwaden hinter einem kleinen Weiler aufsteigen. Sie beschleunigte ihre Schritte und angespornt durch das Wettlaufen, das sich nun ergab, sprintete auch die [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] immer schneller, bis sie das Mädchen überholte und wenig später aus deren Sichtfeld verschwand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie lange sie schon so rannte, wusste [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] nicht. Einzig und allein die stetig abnehmende Entfernung zu den Rauchschwaden und nicht die fast schon untergegangene Sonne war Mittelpunkt aller Gedanken des kleinen Mädchens. Je näher sie aber kam, desto mehr drangen schreckliche Geräusche an ihr Ohr, die sie an die unglaublich lauten Stürme im Herbst erinnerten. Oft hatte sie sich mitten in der Nacht, wenn es besonders stark stürmte, wie ein Kokon in ihre Decke eingerollt und sich vorgestellt, dass außerhalb des schützenden Mantels riesige Tiere, wie die aus der Geschichte des Greises, umher liefen und sich gegenseitig anschrien, was diesen Schrecklichen Krach erzeugte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hätte sie gewusst, was sie erwartete, so hätte sie in jenen Nächten wohl kein einziges Auge zu bekommen. Als sie sich immer weiter ihren Weg zwischen den mit einer hauchdünnen Schicht silbrigen Schnees bedeckten Bäumen des kleinen Weilers bahnte, schälten sich immer mehr die Umrisse kleinerer und größerer Häuser aus dem zwielichtigen Schatten der Bäume. Das Herz des Mädchen schlug ob der Vorfreude vielleicht endlich ihr Ziel erreicht zu haben immer schneller, bis es plötzlich zwei Schläge aussetzte während auch die kleinen Beine sich nicht mehr fortbewegen wollten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein gewaltiges Brüllen, wie es dem stärksten Orkan alle Ehre bereitet hätte, erhob sich, als ein gewaltiger schwarzer Schatten sich auf die Reihe der Häuser zu bewegte. Nicht heimelige Kamine, nicht freundlich strahlende Herdfeuer hatten die Rauchschwaden erzeugt, die [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] angelockt hatten, sondern in Flammen stehende Barrikaden, die die Dorfbewohner scheinbar als Schutz errichtet hatten. Aber selbst diese hatten sie nicht vor dem bewahren können, was auf sie zurollte.&lt;br /&gt;
Verzweifeltes Rufen drang an [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]]s Ohren, als das Brüllen für einen Moment aussetzte. Langsam bewegte sie sich wieder, überzeugte ihre Füße mühsam zu jedem einzelnen Schritt und näherte sich so furchtbar langsam dem Chaos, das immer mehr von sich enthüllte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der gewaltige Schatten war stehen geblieben, bäumte sich in regelmäßigen Abständen auf und brüllte jedes Mal so laut, dass die nahestehenden Bäume wackelten. Vor ihm schälten sich nun auch kleinere Schatten mit langen Stäben aus dem flackernden Zwielicht der Flammen. Je näher das kleine Mädchen kam, desto mehr erkannte sie, dass es sich um Dorfbewohner zu handeln schien, die mit langen Speeren und allerlei zweckentfremdeten Ackergerät den riesigen Schatten, der längst durch die Barrikade gebrochen war, aufzuhalten versuchten.&lt;br /&gt;
Dann hörte sie plötzlich etwas, was nicht so recht in das Chaos passen wollte. Ein hohes Schreien drang an ihre Ohren, das nicht allzu weit entfernt seinen Ursprung haben konnte. In einem solchen Chaos hätte man erwartet, dass es ein furchterfülltes Schreien einer Frau ob der großen Gefahr sein müsste. Aber ein kleines Kind, jünger als die bisher unbemerkte Beobachterin, wankte kaum in der Lage richtig zu laufen mit seinen kurzen Beinen und immer wieder sich an den Häuserwänden abstützend auf den Kampf hinter der durchbrochenen Barrikade zu.&lt;br /&gt;
Doch auch der Schatten hatte das Geräusch bemerkt. [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] blieb abermals für einen Moment vor Schreck das Herz stehen, als sich das riesige Ungetüm dem wankenden Kind zu wandte. Aber diesmal setzten ihre Beine nicht aus, sondern beschleunigten Ihre Schritte. Unweigerlich dachte [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] daran, dass sie nicht schnell genug gewesen war um ihren kleinen [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]] hatte beschützen zu können und weigerte sich so etwas noch einmal zuzulassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ihre Beine flogen förmlich über die leicht angefrorene Erde, näherten sich immer weiter dem Kleinkind und dem riesigen Schatten, der laut brüllend ebenfalls auf dieses aus der entgegen gesetzten Richtung zusteuerte. Ein verzweifelter Ruf aus der Kehle eines Mannes drang an die Ohren des Mädchens, aber kein einziger ihrer Gedanken war dazu in der Lage sich um dieses zu kümmern.&lt;br /&gt;
Mit Müh und Not erreichte sie das wankende Kind, das in dem Moment, in dem [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] hinter ihm zu Halt kam, endgültig der Schwerkraft Rechenschaft leistete und in die Arme des blonden Mädchens fiel. Doch auch der riesige Schatten hatte die Quelle des hohen Geräusches erreicht. Als eine besonders vorwitzige Flamme ihre Stimme erhob und den Schauplatz für einen Moment zur Gänze ausleuchtete, legte [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] unweigerlich die Arme fester um das Kleinkind in ihren Armen. Vor ihr erhob sich der Kopf einer gewaltigen schwarzen [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Schildkröte]], deren Augen zornig und mordlüstern das ungleiche Gespann anfunkelten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Würde sie das Kind loslassen und sich vorsichtig entfernen, während das Ungetüm mit seiner Beute beschäftigt war, so würde sie vielleicht… Doch [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] schüttelte entschlossen das blonde Haupt und drückte das Kind nur stärker an sich. Der Blick ihrer Augen wurde gefährlicher, während sich diese leicht verengten. Sie würde nicht zulassen, dass erneut ein kleines Wesen, das auf ihre Hilfe angewiesen war, starb, weil sie zu zögerlich und zu schwach war. Ähnlich einer Bärenmutter, die ihr Junges vor hoffnungslos überlegenen Jägern nicht im Stich ließ, sondern die Jäger auch noch laut anbrüllte, war der Blick des jungen Mädchens. Das Brüllen aus diesem wurde immer spürbarer, so dass selbst die [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Schildkröte]] für einen Moment inne Hielt. Immer deutlicher wurde es, man war fast der Meinung, dass man es hören … und plötzlich erschallte ein gewaltiger und tiefer Schrei, als sich ein großer Schatten zwischen [[Wichtige_Personen_in_Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] und die [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Schildkröte]] schob.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===6. Kapitel===&lt;br /&gt;
Unweigerlich hatte [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] ihre Augen geschlossen, als der zweite Schatten so nah vor ihr erschienen war, und rechnete jeden Moment damit die Flügelschläge des Todesboten zu hören.&lt;br /&gt;
Aber diese erschallten nicht, stattdessen entwickelte sich ein Sturm aus Schrei und Gebrüll der zwei riesigen Wesen direkt vor ihr. Je mehr sie aber ihre eigene Angst und ihr wild pochendes Herz beruhigte, desto mehr war sie in der Lage die tiefen Stimmen zu vernehmen:&lt;br /&gt;
„Geh mir aus dem Weg [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Bai Hu]]!“ donnerte die etwas entferntere Stimme zornerfüllt.&lt;br /&gt;
„Nein! Diese beschütze ich und du wirst sie nicht bekommen!“ erwiderte die nähere Stimme etwas leiser, aber mit einem gefährlichen Unterton.&lt;br /&gt;
„Die Menschen verdienen den Tod!“&lt;br /&gt;
„Nichts verdient den Tod. Oder hast du Xinglu’s Worte in deinem Zorn vergessen?“&lt;br /&gt;
„Du wagst es seine Worte in den Mund zu nehmen, nachdem ihr ihn verlassen habt?“ brüllte die fernere Stimme plötzlich noch lauter.&lt;br /&gt;
„Wir haben ihn verlassen nicht wegen dem, was er einst sagte, sondern wegen dem, was er nicht mehr sagt! Würde er zu dem zurückfinden, was wir immer verehrt haben, so würden wir sofort zurückkehren.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es wurde still für einen Moment. Fast ohnmächtig vor den riesigen Geschöpfen, deren Nähe sie deutlich spüren konnte, hatte [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] ihre Augen die ganze Zeit über fest zugekniffen und auch das Kleinkind in ihren Armen hatte sich nicht gerührt. Als es nun etwas ruhiger wurde, öffnete [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] vorsichtig ihre Augen und bestaunte das weiße mit schwarzen Streifen getigerte Fell einer riesigen [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]], die sich scheinbar schützend vor sie gestellt hatte. Doch Zeit für Worte blieb ihr nicht, denn schon bald ertönte die Stimme der [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Schildkröte]] erneut, wenn auch nicht mehr ganz so sehr vor Wut bebend.&lt;br /&gt;
„Ich werde mich zurückziehen und bei Xinglu auf dich warten. Wie es stets Tradition war, wirst du ihm das Wesen vorstellen müssen, dass du vor seinem Willen beschützt hast.“&lt;br /&gt;
Ein Rauschen ertönte, während sich die [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Schildkröte]] umdrehte.&lt;br /&gt;
„In einer Woche, zum Vollmond, falls du es nicht vergessen hast.“ Brummte sie.&lt;br /&gt;
„Ich habe es nie vergessen [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Xuan Wu]], nie...“&lt;br /&gt;
Und dann verschwand die gewaltige [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Schildkröte]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erst, als sich der Schatten des Tieres mit dem Schatten des großen Wald, der in einiger Entfernung zum Dorf zu sehen war, vereinigt hatte, ging ein spürbares Aufatmen durch die Dorfbewohner. Sie schienen sich nicht an der Gegenwart des zweiten Tieres zu stören, als sie an diesem vorbei auf [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] zu rannten. Das kleine Kind in ihren Armen begehrte plötzlich auf, als ein großer Mann mit einer eindrucksvollen Narbe über der Wange und schwarzem Haar vor [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] auftauchte und im nächsten Moment hob eben dieser das Kleinkind aus ihren Armen empor und drückte es an sich.&lt;br /&gt;
„Hast du Angst um deinen Papa gehabt?“murmelte der Mann, der voller Freude dem Kind die Nase stupste.&lt;br /&gt;
„[[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]]… wir müssen reden.“ Ertönte die tiefe Stimme nun einfühlsam und beruhigend aber mit einem kleinen Anflug von Sorge und lenkte [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] von dem rührenden Bild vor sich ab. Als sie ihre Augen dem großen Wesen zu wandte und sich die Blicke begegneten, atmete sie erschrocken ein.&lt;br /&gt;
„Bist du… das kleine Kätzchen?“&lt;br /&gt;
Und der Blick der eisblauen Augen des weißen [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]]s sagte mehr als Worte könnten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===7. Kapitel===&lt;br /&gt;
„Was hat das alles zu bedeuten?“ Schrie [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] schon fast dem großen [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] entgegen.&lt;br /&gt;
Die Sonne schickte gerade ihre ersten Strahlen durch die kahlen Äste der Bäume und zeigte dem Mädchen, wie viel Zeit seit dem Verschwinden der [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Schildkröte]] vergangen war.&lt;br /&gt;
Die letzten Stunden hatte sie damit zugebracht sich der Versuche der Dorfbewohner sie wie eine Heldin zu feiern zu erwehren und immer wieder den Armen, die sie umschlingen wollten, zu entfliehen. Als die Menschen endlich eingesehen hatten, dass sie an derlei Feiern nicht interessiert war und ihr die Nähe zu so vielen Lebewesen sogar unangenehm war, hatten sie ihr endlich etwas Platz gelassen, ihr etwas zu essen und einen Platz zum Schlafen gegeben. Während dieser Stunden war [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Bai Hu]], so hatte ihn die [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Schildkröte]] genannt, wie vom Erdboden verschlungen gewesen und erst am nächsten Morgen, als [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] sich aus Gewohnheit bei der ersten Morgenröte aus dem Bett erhob und an die frische Luft ging, saß er plötzlich neben dem Haus und schaute sie lange Zeit stumm aus seinen eisblauen Augen an, bevor er sich erhob und langsam gen Waldgrenze trottete. Schnell war sie ihm gefolgt und rief ihm nun schon zum zweiten Mal dieselbe Frage entgegen:&lt;br /&gt;
„Sag es mir! Was hat das alles zu bedeuten? Antworte endlich!“&lt;br /&gt;
„Zügle dein Temperament. Ich höre dich.“ Antwortete der große [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] mit ruhiger und gedämpfter Stimme.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es dauerte ein paar Momente, bevor [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] sich etwas beruhigt hatte und deutlich leiser entgegnete: „Aber warum antwortest du mir dann nicht?“&lt;br /&gt;
„Alles besitzt einen richtigen Ort und eine richtige Zeit.“&lt;br /&gt;
„Und erst jetzt stimmt beides überein?“&lt;br /&gt;
„Richtig..“ Der [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] hielt in seinem Gang inne und schaute sich in dem winterlichen Wald einige Momente lang um, bevor er fortfuhr.“Und Vieles ist nicht für die Ohren aller bestimmt.“&lt;br /&gt;
„Also sollen die Dorfbewohner davon nichts hören?“&lt;br /&gt;
„Du hörst zu.“ Abermals folgte eine Pause, die der [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] nutzte um wieder eine Pfote vor die andere zu setzen. „Diese Menschen haben den Zorn Xinglu’s auf sich gezogen und [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Xuan Wu]], der einzige von uns der bei ihm geblieben ist, war hier um das Urteil zu vollstrecken.“&lt;br /&gt;
„Xinglu? [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Xuan Wu]]? Ich verstehe nicht… Ich verstehe gar nichts!“ Brummte [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] in sich hinein.&lt;br /&gt;
„Xinglu ist der Waldgott. Der, nach dem du gesucht hast.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Moment der Stille folgte, in dem sich [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]]‘s Augen weiteten und sie tief Luft holte für die folgenden Worte:&lt;br /&gt;
„Aber dann bin ich ja am Ziel Dann wird Kigiku endlich geheilt!“ Sie griff in den Schnee, warf diesen voller Freude empor und drehte sich in dem kleinen Schneegestöber entzückt um sich selber.&lt;br /&gt;
„Ja und nein.“ Erschallte die Stimme des [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]]s. Abrupt blieb [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] stehen und schaute diesen entgeistert an.&lt;br /&gt;
„Er hat die Macht zu heilen, aber ob er das tun wird ist fraglich.“ [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Bai Hu]] atmete tief ein und aus, was dank seiner Größe einen imposanten Luftstrom erzeugte, der [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]]‘s Haar umher wirbelte.&lt;br /&gt;
„Aber darum geht es gerade nicht. Du hast dich dem Willen Xinglu’s entgegen gestellt und seinen Zorn auf dich gezogen.“&lt;br /&gt;
„Aber ich habe doch nur ein kleines Kind beschützt!“ Schrie [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] ihm entgegen.&lt;br /&gt;
„Das weiß ich und das wirst du ihm erklären müssen, wenn du vor ihm stehst.“&lt;br /&gt;
Das Mädchen schluckte geräuschvoll und sah den [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] mit einer Spur Furcht in den Augen an.&lt;br /&gt;
„Und was ist, wenn er mich nicht versteht? Was ist…?“&lt;br /&gt;
„Xinglu hat sich verändert. Wo einst Mitgefühl und Wut sich die Waage hielten, herrscht nun zumeist das Dunkle.“&lt;br /&gt;
„Aber wieso?... Und wieso kennst du ihn so gut? Wieso bist du kein kleines Kätzchen mehr? Wieso hast du mir geholfen? Wieso hast du den kleinen [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]] getötet?“ Platzte es aus [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] hervor.&lt;br /&gt;
„… Zeit und Ort [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]]… Zeit und Ort.“ Und im nächsten Moment war der große weiße [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] mit ein paar gewaltigen Sätzen im Wald verschwunden und [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] drehte sich langsam gen des erwachenden Dorfes.&lt;br /&gt;
„Wenn nicht jetzt, wann dann?“ Murmelte sie und machte sich auf den Weg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===8. Kapitel===&lt;br /&gt;
Als das blonde Mädchen sich langsam durch den winterlichen Wald dem Dorf und dessen wärmeverheißenden Rauchsäulen näherte, schälte sich immer mehr die Silhouette eines Mannes aus dem morgendlichen Zwielicht heraus. Leicht war dieser Schatten mit dem Stein zu verwechseln, auf welchem er sich befand, aber mehr und mehr fiel die Unnatürlichkeit dieses Gebildes [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] ins Auge und so blieb sie nach einigen weiteren Schritten schließlich vor einem alten Mann stehen, der seine geschlossenen Augen dem Himmel entgegen gerichtet hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gerade öffnete sie den Mund, um etwas zu sagen, da hob der Alte die Hand und bedeutete ihr zu schweigen. Erst einige Momente später ertönte die brüchige Stimme und durchbrach die Stille.&lt;br /&gt;
„Ich weiß, dass du hier bist auch ohne deine Worte.... Die Bäume reden seit Wochen ununterbrochen über das Mädchen, das den Waldgott sucht. Und nun stehst du vor mir, blickst mit Augen um dich, die voller Fragen sind.“&lt;br /&gt;
„Die Bäume reden?“ Antwortete [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] verdutzt und verdeutlichte mit ihrer Frage die Worte des Mannes, der anfing zu kichern, nur noch mehr.&lt;br /&gt;
„Da reist sie mehrere Monde lang durch die Natur, lässt diese in sie einkehren aber kehrt selber nicht in sie ein… Natürlich reden sie! Sie reden schon viel länger als die Menschen.“&lt;br /&gt;
„Und ihr versteht sie? Wieso verstehen die Menschen sie nicht? Oder bin das nur ich?“&lt;br /&gt;
„Ja ich verstehe sie, aber ich bin einer der Letzten.“&lt;br /&gt;
„War das mal anders?“&lt;br /&gt;
Abermals kicherte der Alte, rückte auf seinem Stein zur Seite und bedeutete [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] neben ihm Platz zu nehmen. Nur zögerlich kam sie dieser Aufforderung nach und erst, als sie neben ihm saß, erhob der Mann wieder die Stimme.&lt;br /&gt;
„Ja war es. Wir sind, genauso wie alle Tiere, die Kinder der Natur und genauso wie Kind und Mutter sich verstehen, auch ohne sich direkt zu verstehen, so taten es Mensch und Natur. Manche Menschen verstanden sie besser, manche schlechter. Aber ein jeder tat es. Irgendwann aber, wenn das Kind nicht mehr auf die Mutter angewiesen ist, bricht dieses Verständnis.&lt;br /&gt;
Was bleibt dann zurück? Ein Kind, das sich seine eigene Welt mit seinen eigenen Kräften aufbaut, und eine Mutter, die immer noch versucht über ihr Kind zu wachen.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Also… Sind es wir Menschen, die nicht mehr zuhören?“&lt;br /&gt;
Die faltige und wettergegerbte Miene des Alten verzog sich zu einem breiten Lächeln.&lt;br /&gt;
„Richtig. Sie hat nie aufgehört zu sprechen und genau so habe ich von dir gehört.“&lt;br /&gt;
„Aber, wieso verurteilt der Waldgott, der doch die personifizierte Natur ist, die Menschen, wenn eine Mutter doch nie aufhört sich um ihre Kinder zu sorgen?“&lt;br /&gt;
Ein tiefes Seufzen entfuhr dem alten Mann, dessen Lächeln schnell einem traurigen Ausdruck wich.&lt;br /&gt;
„Wo zwei Wesen nicht miteinander sprechen, da können sie nicht mehr auf Sorgen, Ängste und Bedürfnisse eingehen. Die Menschen wollten und wollen sich ihr Leben auf eigenen Beinen aufbauen. Wollen mehr und mehr die Risiken, die die Natur als Mutter vieler Lebewesen für sie bereithält, beseitigen und verändern somit etwas, was bisher kein Wesen tat: die Natur selber.&lt;br /&gt;
Der Wald, in dem wir sitzen, erstreckte sich einst über fast die gesamte bekannte Welt und wo er nicht war, da waren Steppen, Wiesen und Auen. Je mehr der Mensch sich ausbreitete, desto mehr drängte er die anderen Lebewesen und sogar die Natur zurück.&lt;br /&gt;
Letztlich ist nichts gefeit vor der Angst vor Veränderungen und Tod und der Waldgott, der vor allem der Beschützer des Waldes und der Natur ist, ist diesen negativen Gefühlen stärker ausgesetzt, als es die Natur selber ist. Denn noch immer reden die Bäume zu den Menschen und hoffen, dass sie sie verstehen.“&lt;br /&gt;
Lange Zeit schwieg das Mädchen auf diese Worte hin und schaute niedergeschlagen auf den von dünnem Schnee bedeckten Boden.&lt;br /&gt;
„Kann ich lernen sie zu verstehen?“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===9. Kapitel===&lt;br /&gt;
Das Ende der Woche, das ähnlich dem Schwerte Damokles‘ ständig drohend über [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]]s Kopf hing, rauschte wie im Flug heran. Jeder Tag war geprägt von demselben Ablauf, der ihr eine Teilnahme am dörfischen Leben lediglich zu den Abendstunden erlaubte und sie sonst von früh morgens ab in den Armen der Natur und zwischen von Schnee bedeckten Bäumen den Worten des alten Mannes lauschen ließ.&lt;br /&gt;
Am Abend des letzten Tages, den sie zum ersten Mal zur Gänze im Dorf verbringen durfte, erklang ein lautes Rascheln am Rande des Dorfes. Die Dorfbewohner streckten ihre Köpfe voller Furcht vor einem neuen Angriff aus den Fenstern und hier und dort erklangen Stimmen, die von der zu großen Ruhe in den letzten Tagen sprachen, die sie als Anzeichen für den nun kommenden Sturm sahen. Als sich die ersten bereits anschickten um wie vor einer Woche mit Feuer und behelfsmäßigen Waffen ihre Liebsten zu verteidigen, trat [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] aus der Hütte, in der sie hatte nächtigen dürfen.&lt;br /&gt;
Ohne ein Wort ging sie an der kleinen Gruppe Männer vorbei, legte einem nach den anderen beruhigend die Hand auf die Schulter und ging alleine gen Waldgrenze. Einen merkwürdigen Einfluss hatte sie auf die Bewohner, die sich langsam zurückzogen aber erst zur Ruhe kamen, als sie das Mädchen begleitet von einem großen Schatten im Dunkel des Waldes hatten verschwinden sehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]]s Reise führte sie entlang an den ihr bekannten Bäumen und Lichtungen immer tiefer in den riesigen Wald. Stumm folgte sie dem Schatten des großen [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]]s, dessen weißes Fell gelegentlich im Lichte eines vorwitzigen Mondstrahles aufzuglühen schien, aber dann sofort wieder erlosch. Kein Wort verlor das imposante Tier und ließ ihr somit sowohl die nötige Ruhe als auch Zeit um sich auf das Kommende vorzubereiten.&lt;br /&gt;
Viele Stunden lang liefen sie so an riesigen schneebedeckten Bäumen vorbei, deren imposante Statur Geschichten über Zeiten zu erzählen schien, in denen der Waldgott friedlich durch diese vergessenen Haine wandelte und den Bäumen dabei half zu wachsen. Immer weiter ging die Reise durch das Reich des Waldgottes und schließlich kündigte ein gewaltiges Tosen vom nahen Ende des Weges.&lt;br /&gt;
Und als der große [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] zum ersten Mal seit Stunden anhielt, um den Kopf gen der Quelle des Geräusches zu wenden, stockte [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] der Atem. Vor ihnen erstreckte sich ein riesiger Wasserfall, der seine Wassermassen von der Spitze eines hohen Berges hinab zu einem See schickte, der sich zu ihren Füßen erstreckte. Das aufgespritzte Wasser verteilte sich vom Berg herab langsam über die gesamte Lichtung , fing das Mondlicht ein und ließ die Umgebung gleich millionen winziger fallender Sterne in dessen silbrigen Licht erstrahlen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Dort oben ist Xing Lu’s Hain. Es ist lange her, seit ich dort war, und noch länger ist es her, seitdem die Füße eines Menschen diesen Boden berührt haben... Um dort hinauf zu kommen, wirst du auf meinen Rücken steigen und dich gut festhalten müssen.“ Erklang die tiefe Stimme des [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]]s, der sich auf den Boden gelegt hatte und geduldig abwartete, bis [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] auf seinen Rücken gestiegen war. Erst dann erhob er sich wieder und hätten sich ihre Hände nicht in dem weißen Fell verkrallt, so wäre sie bei den folgenden gewaltigen Sprüngen des Tieres, die die Zwei in Windeseile dem Scheitel des Wasserfalls näher brachten, sicherlich in die Tiefe gestürzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So aber erblickte sie bald, nachdem sie sich wieder getraut hatte ihre Augen zu öffnen, einen wunderschönen silbern glänzenden See, dessen Oberfläche so glatt wie ein Spiegel den Sternenhimmel reflektierte und dem Auge vorgaukelte einen zweiten Himmel zu den eigenen Füßen zu sehen, samt einer dunkelgrünen Wiese, die gespickt von allerhand Blumen ohne den Makel einer einzigen Schneeflocke dem Winter trotzte. Sie war im Hain des Waldgottes angekommen und erst, als sie die Augen von dessen Schönheit abwenden konnte, erblickte sie eine dunkle Gestalt, die auf der Insel mitten im See zu warten schien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===10. Kapitel===&lt;br /&gt;
Vollkommen still lief [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Bai Hu]] an der Seite [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]]s über die wunderschöne Wiese dem See, der Insel und der Gestalt auf dieser entgegen. Sogar das große Tier, das in seinem Leben schon so viel erlebt hatte, war ob dem, was kommen würde, angespannt und dabei unbewusst in sein Jagdverhalten zurückgefallen.&lt;br /&gt;
Kein Wort verlor er, kein ungestüm umgeknickter Grashalm oder unvorsichtig berührter Kieselstein sprach vom Gang des Tieres und hätte er nicht gelegentlich tief Luft geholt, um nicht vor Anspannung zu platzen, so hätte [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] ihn wahrscheinlich völlig vergessen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Mädchen indes lief mit ruhigem und bestimmten Schritten auf den See zu, ließ sich von dem [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] mit einem Sprung über diesen befördern, und glitt ohne aus der Ruhe zu kommen von dessen Rücken direkt auf die kleine vom Schatten einer Wolke verdeckte Insel vor die dunkle Gestalt.&lt;br /&gt;
Der Blick zweier großer violetter Augen legte sich auf sie, als ihre eigenen Augen sich langsam erst dazu überwinden mussten die ungewöhnlichen Pfoten, die einer Mischung aus Menschenfüßen und Bärentatzen zu entsprechen schienen, und dann den im Schatten liegenden Körper hinauf bis zu den Augen des Wesens zu betrachten. Als sich der Blick der zwei Wesen traf, stockte dem Mädchen der Atem und für einen Moment fühlte sie die bodenlose Wut des Schattens vor ihr. Erst nach einigen Momenten fiel ihr auf, dass sich der [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] neben ihr vor dem Wesen verneigte und so tat sie es ihm schnell und etwas überhastet gleich.&lt;br /&gt;
„Es ist lange her [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Bai Hu]].“ Ertönte die Stimme des Wesens schneidend wie der Wind im Herbst sofort, als sich [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] verneigt hatte, als ob das Wesen darauf gewartet hätte.&lt;br /&gt;
„Xinglu.“ Antwortete der [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] schlicht, aber ehrerbietend.&lt;br /&gt;
„Sag mir, warum muss mein Hain die Füße dieser Kreatur ertragen? Warum beschütztest du es vor meinem Urteil?“&lt;br /&gt;
„Weil ich versprach sie zu beschützen und ihr zu helfen, weil sie mit deinem Urteil über die Menschen des Dorfes nichts zu tun hatte und weil die Menschen nicht das sind, was du in ihnen siehst.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Xinglu’s Urteil betrifft alle Menschen!“ Ertönte die wütende tiefe Stimme der riesigen [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Schildkröte]], als sich diese aus dem See erhob und geschwind auf die Insel neben den Schatten schob.&lt;br /&gt;
„Und warum maßt du es dir an ein Urteil über Xinglu’s Urteil zu fällen [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Bai Hu]]?“&lt;br /&gt;
Der [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] atmete tief ein, um zu einer Antwort auf den Angriff [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Xuan Wu]]’s anzusetzen, aber die Stimme des Schattens ließ ihn innehalten.&lt;br /&gt;
„Ich habe [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Bai Hu]]’s Gründe gehört und im Moment soll mir dies reichen.“ Der Blick der violetten Augen richtete sich wieder auf [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]]. „Nun erzähl mir deinen Namen kleine Kreatur und begründe mir, warum du ein Wesen vor meinem Urteil bewahrtest.“&lt;br /&gt;
Aber dem Mädchen stockte der Atem abermals, als es nun die volle Aufmerksamkeit auf sich lasten fühlte. Nervös spielte sie mit ihren Daumen und hatte ihren Blick gen Boden gerichtet, als sie endlich die Kraft fand zu antworten:&lt;br /&gt;
„Mein Name ist [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]]… Und ich wollte einfach nicht zulassen, dass ein kleines hilfloses Wesen vor meinen Augen stirbt, weil ich nicht eingriff… Nicht noch einmal…“ Bilder des roten [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]]s schossen aus ihrem Gedächtnis hervor und trieben ihr Tränen der Trauer in die Augen.&lt;br /&gt;
„Nicht noch einmal?... Ich muss jeden Tag dabei zusehen, wie kleine hilflose Wesen vor meinen Augen sterben, weil andere Wesen maßlos leben wollen… Nicht noch einmal… Ich kann es nicht fassen… Was weißt du kleine Kreatur denn schon von Leben und Tod?“&lt;br /&gt;
Die Stimme des Schattens, war sie zuvor schon schneidend gewesen, hatte sich nun auch noch gleich einem Orkan erhoben und donnerte ehrfurcht erregend über den Hain, so dass ein jeder, der sie vernehmen konnte, den Kopf einzog und still ausharren wollte, bis der Sturm vorbei war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Sie weiß so viel wie man eben in einem Leben in der Natur lernen kann.“ Erschallte auf einmal eine hohe Stimme, die vom Himmel zu kommen schien. „Sie hat die tägliche Furcht und Ungewissheit gespürt, hat die Freuden über die einfachsten Dinge genossen und die Trauer über den Verlust der wertvollsten Dinge erlebt. Maßt du dir nun schon an das Recht auf Trauer und Schmerz gepachtet zu haben Xinglu?“&lt;br /&gt;
Und plötzlich landete direkt hinter [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] ein großer [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]], von dessen Federkleid sich ein paar rote Federn lösten und langsam um das Mädchen herum zu Boden glitten. Beim Anblick dieser Federn schossen dem Mädchen nur noch mehr Tränen in die Augen und sie befürchtete, dass ihr Kopf ihr einen Streich spielen würde, denn diese Federn würde sie überall wiedererkennen.&lt;br /&gt;
„Bist du so verbittert Xinglu, dass du nicht einmal erkennst, dass dieses Mädchen erst einige wenige Sommer alt ist, aber durch das Leben und die Reise in der Natur viel schneller gealtert und gewachsen ist? Erkennst du nicht, was du vor dir siehst?“&lt;br /&gt;
„[[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Zhu Que]]… worauf willst du hinaus? Erklär dich, wenn du dich schon einmal zu uns auf den Boden herablässt!“ Donnerte der Schatten abermals entgegen.&lt;br /&gt;
„Die Natur selber hat [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] auf ihrer Reise geholfen und sie wachsen lassen, um sie auf das kommende vorzubereiten. Willst du als Wächter und Aspekt dich nun gegen den Willen der Natur stellen?“&lt;br /&gt;
Ein tiefes Rauschen war zu hören, als der Schatten sich zu [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] hinab beugte und zielsicher ihrem Gesicht entgegen atmete und sie näher betrachtete. Hätte das Mädchen dies normalerweise als sehr unangenehm empfunden und sich scheu weggedreht, so blieb sie wie angewurzelt stehen und betrachtete sich stattdessen ebenfalls eingehend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie hatte vor Wochen, vielleicht vor Monaten sogar aufgehört sich selber zu betrachten und so war ihr nie aufgefallen, dass ihr Körper in ihren einstmals kindlichen Augen riesige Züge angenommen hatte. Sie war stark gewachsen, hatte wahrscheinlich Kigiku eingeholt und noch ein wenig weiter gewachsen. Unter ihrer Jacke wölbten sich zwei Hügel nach außen, deren Maße wohl noch wachsen würden, wenn sie sich wieder einigermaßen ernähren würde. Auch ihr Haar war immer länger geworden und glich der goldenen Mähne eines Löwen. War sie vor ihrer Reise noch ein normales 10 Jahre altes Mädchen gewesen, so glich ihre Statur nun mehr der einer 15jährigen.&lt;br /&gt;
Sie kam aus dem Staunen nicht mehr heraus und verlor ob dieser Erkenntnis auch für einen kurzen Moment den Gedankengang, der ihr zuvor die Tränen in die Augen getrieben hatte. Aber dann brachte ihn eine rote Feder, die direkt vor ihren Füßen lag, wieder zurück.&lt;br /&gt;
„Du bist doch der kleine rote [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]] oder? Du lebst?“ Hauchte sie mit nach oben gerichteten Gesicht dem Kopf des gewaltigen [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]]s entgegen, der hinter ihr saß und dessen Oberkörper über ihr aufragte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===11. Kapitel===&lt;br /&gt;
„Ja [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] ich lebe.“ Antwortete der [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]] mit sanfter Stimme, so dass [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] fast der Meinung war ein Lächeln auf dem weit entfernten Gesicht erkennen zu können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Nicht nur ergreifst auch noch du Partei für diese Kreatur, sondern du kennst sie auch noch [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Zhu Que]]? Was geht hier vor?!“ Schaltete sich die schwarze [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Schildkröte]] erneut ein und der große [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]] holte tief Luft, um zu einer Erklärung anzusetzen.&lt;br /&gt;
„Dass ihr es nicht vernommen habt, wundert mich nicht, aber vor fast einem Jahr vernahm ich die Klagen eines kleinen Baches weit im Westen. Als ich mich ihm näherte und ihn fragte, was es mit seinen traurigen Worten auf sich habe, erzählte er mir von seinem Fehler. Er habe, so berichtete er mir, in dem Versuch ein kleines Mädchen mit blondem Haar aufzumuntern einen alten Wanderer zu dieser gelockt, damit dieser sie mit seinen Geschichten aufmuntern könne. Als der Wanderer dem Mädchen von dem Waldgott erzählte, schnappte dieses sich seine Sachen und lief los, um den Waldgott zu finden und um Hilfe zu bitten. Aber wie sollte ein kleines Mädchen alleine überleben?&lt;br /&gt;
Ich beschloss also dem Bach zu helfen und dem Mädchen beizustehen. So begleitete ich [[Wichtige_Personen_in_Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]], das Mädchen aus der Geschichte des Baches, als kleiner [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]] und lehrte sie durch mein Beispiel vom Leben in der Natur.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als der Herbst kam und die Zeit meiner Herrschaft sich dem Ende entgegen neigte, traf ich [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Bai Hu]] und bat ihn mir zu helfen. Fortan übernahm er es [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] zu begleiten, nachdem wir es so haben aussehen lassen als ob ich durch die Krallen [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Bai Hu]]’s gestorben wäre.&lt;br /&gt;
Während wir uns aber um [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] kümmerten, bemühte sich die Natur selber ebenfalls um [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]], half ihr beim Wachsen, beim Verstehen und beim Leben. Schon bald hätte sie uns nicht mehr gebraucht, aber wir waren zu neugierig auf das, was kommen könnte.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lange Zeit herrschte Stille, während der Schatten [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] eingehend musterte. Schließlich aber erhob er die Stimme, deren Worte er scheinbar direkt an [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] richtete.&lt;br /&gt;
„Würde ich dich am liebsten auf der Stelle zertreten für den Verstoß gegen mein Urteil, für die Schritte auf dem Boden meines Haines und für die Anmaßung, in der sich jene zwei auf deine Seite stellten und dich beschützten, so kann ich doch das Wirken der Natur an und in dir sehen.&lt;br /&gt;
Nun stelle ich dir also folgende Frage: Würdest du das Dorf, deren Bewohner dir in der letzten Woche Obdach gewährten, verlassen und zulassen, dass ich es mitsamt seiner Bewohner vernichte, wenn ich dafür deine Schwester Kigiku heile?“&lt;br /&gt;
[[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]]s Augen weiteten sich bei diesem Angebot genau so sehr wie sich die Augen des [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]]s und des [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]]s vor Wut verengten. Beide waren außer sich vor Zorn über die Hinterlist der Worte ihres Gottes, aber keiner von beiden hatte das Recht den Mund zu öffnen.&lt;br /&gt;
„Woher weißt du von Kigiku?“ Antwortete [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] stockend, woraufhin der Schatten lediglich tiefkehlig lachte.&lt;br /&gt;
„Ich weiß viele Dinge. Nun aber entscheide dich und lass dich nicht davon einnehmen, dass du deine Schwester nicht mehr lebendig antreffen würdest, wenn du dich jetzt auf den Rückweg begibst.“ Woraufhin der Schatten erneut lachte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===12. Kapitel===&lt;br /&gt;
Immer mehr Tränen schossen [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] in die Augen, ließen diese nach und nach überquellen und liefen dann eine nach der anderen die Wangen des Mädchens hinab, bis sie sich von diesen lösten und gen Boden fielen. Die kommende Entscheidung war die schwerste, die sie jemals hatte treffen müssen und es war der erste Moment, in dem sie ihre Reise in Frage stellte.&lt;br /&gt;
„Ich… Die Menschen sollen leben.“ Brachte sie schluchzend hervor und sah gleichzeitig ihre kranke Schwester vor ihren Augen, deren endgültiges Todesurteil sie nun unterschrieben hatte und die sie wohl nie wieder sehen würde.&lt;br /&gt;
„Was?!? Du maßt es dir an…?!?“ Donnerte die Stimme des Schattens wieder hervor, wurde aber von [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Bai Hu]] abrupt unterbrochen.&lt;br /&gt;
„Sie hat sich entschieden Xinglu. Hör auf mit deinen Spielen und sieh ein, dass du dich geirrt hast.“&lt;br /&gt;
„Gut, ich stehe zu meinem Wort. Aber ich habe nirgends von dem Leben des Mädchens geredet. Sie hat sich meinem Urteil entgegen gestellt und muss nun die Konsequenzen tragen!“&lt;br /&gt;
Schreckhaft atmete [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] ein und schaute mit geweiteten Augen auf den Schatten vor sich.&lt;br /&gt;
„Aber ich darf nicht ohne Weiteres nehmen, was die Natur gewährt hat… Also wirst du dir dein Leben verdienen müssen kleines Mädchen. Schließe die Augen und lass mich sehen, ob der Geist der Natur wirklich in deinen Knochen steckt.“&lt;br /&gt;
Und so sehr [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] auch dagegen ankämpfte, ihre Augenlider schoben sich unweigerlich vor ihre Pupillen und schon bald verschwammen die Bilder vor ihren Augen und die Gedanken in ihrem Kopf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie spürte weiches feuchtes Gras zwischen ihren blanken Zehen und eine Eule schickte ihren Ruf durch die Luft vorbei an ihren Ohren. Als sie die Augen langsam öffnete, sah sie sich inmitten eines großen Waldes stehen, deren Bäume genauso wie der Wald selber kein sichtbares Ende zu haben schienen. Alles an dem Wald wirkte merkwürdig urtümlich und erinnerte sie an die riesigen Bäume, die sie in der Nähe des Wasserfalls und des Haines gesehen hatte.&lt;br /&gt;
Erneut riss sie der Schrei der Eule aus den Gedanken und ließ in diesen Platz genug für die Erkenntnis, dass die Sonne gerade untergegangen war und die Schatten im Wald immer mehr die Oberhand gewannen.&lt;br /&gt;
Und dann spürte sie es, eine Präsenz im Schatten und der Blick unsichtbarer Augen auf ihrem Rücken. Die feinen Härchen auf ihrem Nacken stellten sich auf, sie machte einen zaghaften Schritt nach hinten und drehte sich dann plötzlich herum um loszurennen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===13. Kapitel===&lt;br /&gt;
Der Wind pfiff ihr ins Gesicht, sauste ihr um die Ohren und ließ den Klang seiner Stimme in diesen erklingen. Immer wieder schlugen ihr kleinere Äste, die sie nicht rechtzeitig bemerkt hatte, gegen den Körper und hinterließen an diesem immer mehr kleine Schnitte aus denen schon bald feine Bluttropfen hervorquollen. Schneller und schneller lief [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] durch den dunklen Wald, der sein wunderschönes Kleid abgelegt hatte und ihr nun seine dunkle und gefährliche Seite zeigte.&lt;br /&gt;
Wie konnte dies nur derselbe Wald, derselbe Ort sein, der sie mit den ersten Bildern verzaubert hatte? Fragte sie sich, als sie sich in Sicherheit wähnend an einen Baum lehnte und umschaute. Schon seit einiger Zeit hatte sie die Präsenz in ihrem Rücken nicht mehr gespürt. Sollte sie dieses Etwas wirklich abgehängt haben? Sie schaute sich nervös um, ließ den Blick ihrer Augen durch die Dunkelheit wandern und versuchte ihr pochendes Herz zu beruhigen. Es war schwer in der Dunkelheit überhaupt etwas auszumachen und immer wieder machte ihr Herz einen furchtsamen Sprung, wenn die Schatten der Bäume ihr obskure Wesen, die mit langen feingliedrigen Armen in der Dunkelheit zu tanzen schienen, vorspielten.&lt;br /&gt;
Plötzlich blitzte in der Dunkelheit etwas auf. Noch bevor sich die Härchen auf ihrem Nacken aufstellen konnten, war sie schon wieder los gerannt und hetzte durch den Wald. Das Blut, das sich in der kurzen Zeit der Rast auf ihrer Haut gesammelt hatte, wurde vom Gegenwind weggeweht und hinterließ eine feine rote Spur, der man viel zu leicht folgen konnte.&lt;br /&gt;
Wie sollte sie nur dem Schrecken, der mit Sicherheit den Tod bringen würde, entkommen? Wie sollte sie den Anbruch des Tages und das erste Licht, das die Schatten vertreiben würde, nur wieder erleben? Und wie sollte auch nur ein Mensch in dieser schrecklichen Umgebung überleben können?&lt;br /&gt;
Völlig außer Atem rannte das Mädchen dennoch weiter. Immer, wenn sie die Gefahr gegen einen Baum zu laufen ignorierend einen Blick über die Schulter warf, konnte sie einen formlosen Schatten im Schatten sehen, der der blutigen Spur folgte. Nein sie wunderte sich nicht mehr, dass die Menschen sich vor dieser Umgebung fürchteten und die Natur verändern wollten, um in ihr zu überleben. In dieser schrecklichen Umgebung würden sie nie anders überleben können!&lt;br /&gt;
„Vieles, das auf den ersten Blick schrecklich wirkt, ist nur ungewohnt für die Augen.“&lt;br /&gt;
Ertönte plötzlich die raue Stimme des alten Mannes in ihrem Kopf und sie erinnerte sich an die vielen Stunden, in denen er ihr eigentlich nur von der Natur erzählte.&lt;br /&gt;
„ Ein Wolf tötet nicht, weil er grausam sein möchte. Ein Wolf tötet, weil er überleben will. Der Wille zu Überleben ist das, was uns alle – selbst die Pflanzen – vereint.“&lt;br /&gt;
Aber dieses Ding, was auch immer es ist, ist böse! Das konnte sie deutlich spüren. Sie konnte spüren wie es Millimeter um Millimeter näher kam, sich wieder zurückfallen ließ und dann wieder langsam näher kam. Und das alles nur, um mit ihr zu spielen, um ihr den Schrecken in Mark und Bein zu jagen!&lt;br /&gt;
„Wahre Boshaftigkeit gibt es in der Natur nicht. Sie ist eine Erfindung der Menschen, um die Natur zu verteufeln.“&lt;br /&gt;
Aber sie konnte das Böse in diesem Ding eindeutig spüren. Und inmitten dieser schrecklichen Umgebung war niemand, der ihr helfen konnte. Sie war alleine.&lt;br /&gt;
„Niemals bist du alleine. Stets wirst du einen Baum, eine Blume oder zumindest einen Grashalm in der Nähe finden. Deine Mutter wird immer da sein und dich beschützen.“&lt;br /&gt;
Und auf einmal blieb [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] stehen. Langsam drehte sie sich zur Seite und legte die Stirn gegen die Rinde eines der riesigen Bäume. Wie hatte sie nur diese sanften Riesen verteufeln können? Wie hatte sie nur diese Umgebung als schrecklich bezeichnen können?&lt;br /&gt;
Sie schloss die Augen und wartete auf die Schritte, die sich sicher bald nähern und ihren Tod bedeuten würden. Aber sie würde nicht mehr rennen. Sie vertraute auf ihre Mutter und legte ihr Leben in deren Arme.&lt;br /&gt;
Und dann hörte sie ein leises Flüstern.&lt;br /&gt;
„Wie sich die Arme an mich lehnt. Oh du Arme, hör auf zu weinen.“&lt;br /&gt;
„Das sind keine Tränen, das ist Blut. Bist du zu hölzern geworden um den Unterschied zu merken?“&lt;br /&gt;
„Sie blutet? Warum denn nur?“&lt;br /&gt;
„Weil selbst kleine Äste die weiche Haut zerschneiden können.“&lt;br /&gt;
„Schau nur wie sie zittert.“&lt;br /&gt;
„Wie gerne würde ich ihr helfen.“&lt;br /&gt;
„Ich auch.“&lt;br /&gt;
„Ich auch.“&lt;br /&gt;
„Aber sie kann uns nicht hören.“&lt;br /&gt;
„Wir können sie nicht trösten.“&lt;br /&gt;
„Wir können sie nicht beschützen.“&lt;br /&gt;
„Würde sie uns nur hören können.“&lt;br /&gt;
„Wieso kann sie uns nicht hören?“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Ich kann euch hören!“ Schrie [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] mit all ihrer Kraft. „Bitte helft mir!“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Sie kann uns hören?“&lt;br /&gt;
„Sie möchte unsere Hilfe?“&lt;br /&gt;
„Wie lange ist es her?“&lt;br /&gt;
„Sollen wir singen?“&lt;br /&gt;
„Ja lasst uns singen!“&lt;br /&gt;
„Ja..Singen!“&lt;br /&gt;
Und plötzlich schwoll das Flüstern, war es zuerst noch leise und kaum zu hören gewesen, immer weiter an, gewann an Stärke und glich schon bald einem Orkan aus unterschiedlichen Stimmen, die durcheinander riefen. Nach und nach hörten die Stimmen auf zu rufen und fingen stattdessen an leise zu summen. Das Summen wurde immer lauter, übertönte schließlich die letzten Stimmen und brachte mit seinen tiefen Tönen [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]]s Innere sanft zum vibrieren.&lt;br /&gt;
Eine tiefe und warme Stimme erschallte, sang von den Strahlen der Sonne und den Tränen des Mondes und plötzlich setzten alle Stimmen in dieses Lied mit ein.&lt;br /&gt;
Es war das Lied der Schöpfung, die Erzählungen des ersten Baumes, der als Knospe miterlebt hatte wie Mond und Sonne von den Göttern auseinander gerissen wurden und fortan nie wieder zusammen sein und zugleich erstrahlen durften. Um wenigstens die Wärme des anderen und dessen Spiegelbild für wenige Momente zu erhaschen, nachdem dieser schwinden musste, erschufen die Zwei die Natur und die Wärme der Sonnenstrahlen sowie die Liebe in den Mondtränen hauchten der kargen Erde Leben ein.&lt;br /&gt;
Der Erste aber, der stark genug gewesen war vor all diesem bereits als Knospe den Boden zu durchbrechen, wuchs und wuchs bis er groß und prächtig war. Er war der Stärkste von allen und schließlich hob ihn der Mond aus der Erde und gab ihm die Fähigkeit zu wandern. So wurde der Erste als Xinglu, der Wanderer, bekannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Sie ist eingeschlafen.“&lt;br /&gt;
„Sie ist sicher.“&lt;br /&gt;
„Der Schatten ist fort.“&lt;br /&gt;
Das Flüstern der Bäume, sehr zaghaft und leise um das Mädchen nicht zu wecken, flog einige Zeit später dem Winde gleich wieder durch die Luft.&lt;br /&gt;
„Sie muss zurück.“&lt;br /&gt;
„Ja das muss sie.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===14. Kapitel===&lt;br /&gt;
„Hört ihr das? Sie singen! Sie singen für das Mädchen, sie singen für [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]]!“ Stellte die große [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Schildkröte]] fassungslos fest, während sie sich im Kreis drehte und dem Lied der Bäume lauschte.&lt;br /&gt;
Das Geräusch des schabenden Panzers zusammen mit den Worten aus tiefer Kehle drangen durch die Schleier des Schlafes und holten [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] aus diesem empor.&lt;br /&gt;
„Sie kommt zu sich. Sie hat überlebt!“ Ertönte die Stimme des [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]]s ganz nah vor [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]]s Gesicht. Und als sie die Augen öffnete, sah sie die Gesichter des [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel - Suzaku|Vogel]]s und des [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]]s dicht über ihrem eigenen schweben und sie mit besorgten Blicken anschauten, bevor sie anfingen breit zu lächeln.&lt;br /&gt;
„Wo bin ich?“ Murmelte sie schlaftrunken, während sie sich den Schlaf aus den Augen rieb.&lt;br /&gt;
„Du bist im Hain des Waldgottes. Du hast geschlafen und wurdest im Traum auf die Probe gestellt.“&lt;br /&gt;
Antwortete [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Bai Hu]], der sich mit einem langgestreckten Seufzer anscheinend nach einer halben Ewigkeit wieder legte und sich wohlig streckte.&lt;br /&gt;
„Habe ich bestanden?“&lt;br /&gt;
[[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Zhu Que]] öffnete den Schnabel, anscheinend um antworten zu wollen, aber die tiefe Stimme Xinglu’s unterbrach ihn.&lt;br /&gt;
„Du hast mehr als das.“ Der riesige Schatten bewegte sich zum ersten Mal, seitdem [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] im Hain war, und schob sich langsam in das fahle Licht des Mondes.&lt;br /&gt;
„Niemals hätte ich erwartet, dass sie für dich singen würden. Niemals hätte ich erwartet, dass sie dieses Lied anstimmen würden.“&lt;br /&gt;
Murmelte das Wesen, dessen Körperbau dem eines Menschen glich, nur glichen Hände und Füße mehr einer Mischung aus Menschenhand und Bärentatze und die Haut schien aus einer rissigen und vor Alter schon schwarz gewordenen Baumrinde zu bestehen. Das Gesicht schließlich war dem eines Hirsches nachempfunden, nur dass sich Flechten aus großen Baumblättern vom Kopf über die Schultern des Wesens ergossen.&lt;br /&gt;
„Sie sangen von dir nicht wahr?“ Fragte [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] das Wesen, dessen große Augen von großer Trauer sprachen.&lt;br /&gt;
„Ja. Ich habe dieses Lied geschrieben und es einem jeden Baum früher vorgesungen, wenn er noch klein und schwach war. Das Lied half ihnen zu wachsen und den Gezeiten zu widerstehen, so dass sie fast so groß wurden wie ich einst. Deswegen nennt man es auch das Baumlied. Früher kannte es ein jeder Baum.“&lt;br /&gt;
„Deswegen sind die Bäume in der Nähe des Haines also so groß und der Winter dem Hain so fern!“&lt;br /&gt;
„Früher waren alle Bäume so groß. Damals wanderte der Wanderer noch jeden Tag über die Erde und sang zu jedem Baum.“ Mischte sich eine raue Stimme plötzlich ein und alle, egal ob Mensch, Tier oder Gott wandten dem Ursprung der Stimme den Kopf zu.&lt;br /&gt;
Ein alter Mann kam mit hinkenden Schritten über die Wiese dem See und der Insel entgegen und winkte dem Mädchen entgegen, das die Augen vor Staunen weit aufgerissen hatte.&lt;br /&gt;
„Du? Was machst du denn hier?“ Rief sie ihm entgegen. Anstatt aber eine Antwort des Mannes zu erhalten, erklang die Stimme des Waldgottes.&lt;br /&gt;
„[[Geschichte von Taki#Der blaue Drache – Seiryu|Quing Long]]. Jetzt wundert mich gar nichts mehr. Hast du [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] beigebracht zu den Bäumen zu sprechen?“&lt;br /&gt;
„Ich habe ihr lediglich von der Natur erzählt Xinglu. Alles Weitere hat sie selber erlernt.“&lt;br /&gt;
„[[Geschichte von Taki#Der blaue Drache – Seiryu|Quing Long]]?“ Verwirrt schaute [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] zwischen dem Alten und Xinglu hin und her.&lt;br /&gt;
Auf dem Gesicht des Alten aber, der am nahen Ufer des Sees angelangt war, bildete sich ein Lächeln und plötzlich erhob sich an derselben Stelle, an der der Alte soeben gestanden hatte, ein großer [[Geschichte von Taki#Der blaue Drache – Seiryu|blauer Drache]] in die Luft, nur um neben Xinglu wieder zu landen.&lt;br /&gt;
„Du hast es schon immer geliebt dich zu verkleiden.“ Murmelte die [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Schildkröte]].&lt;br /&gt;
„Du musst verstehen, dass ich dir nicht die Wahrheit zeigen durfte [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]]. Ich bin der Letzte der Vier und Erster des Kreises. [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Xuan Wu]], [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Zhu Que]], [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Bai Hu]] und ich, [[Geschichte von Taki#Der blaue Drache – Seiryu|Quing Long]] sind die 4 Wächter des Waldgottes und die ersten der Tiere, zu denen er wie zu den Bäumen sang. Ein jeder von uns ist die Inkarnation einer der Jahreszeiten. Ich bin der Frühling, [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Zhu Que]] ist der Sommer, [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Bai Hu]] ist der Herbst und [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Xuan Wu]] ist der Winter. Einst wandelten wir an der Seite Xinglu’s über die Erde. Als er sich aber veränderte, wandten drei von uns ihm den Rücken zu und nur[[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Xuan Wu]] blieb bei ihm.“&lt;br /&gt;
„Aber was habe ich damit zu tun? Ich wollte doch nur Kigiku retten.“&lt;br /&gt;
„Und in diesem einfach Streben hast du es geschafft mich an die Anfänge und das Gute in euch Menschen zu erinnern. Ich war es, der dich im Wald der Träume gejagt hat und hätten dir die Bäume nicht geholfen, so hätte dein Herz schließlich vor Angst aufgehört zu schlagen. Als aber die Bäume anfingen zu singen, da erinnerte ich mich. Sie sangen aber nicht nur von mir, sondern auch von dir. Sie sangen davon wie viel Angst du in der Dunkelheit hast, was für einen Weg du zurücklegen musstest und wie gerne sie dir helfen würden. Und mit jedem Wort verflog mein Hass und ich fing an euch Menschen zu verstehen.“&lt;br /&gt;
„Ich habe gar nicht gehört, dass sie von mir sangen. Hat diese wunderschöne tiefe Stimme etwa auch über mich gesungen?“&lt;br /&gt;
„Wunderschöne tiefe Stimme?“ Schaltete sich [[Geschichte von Taki#Der blaue Drache – Seiryu|Quing Long]] plötzlich ein und wechselte einige Blicke mit den drei anderen, während Xinglu die violetten Augen geschlossen hatte.&lt;br /&gt;
„Sie hat dich singen hören Xinglu? Wie ist das möglich? Du hast schon so lange nicht mehr gesungen.“ Brummte [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Bai Hu]] verdutzt.&lt;br /&gt;
„Sie erinnern sich noch immer daran wie ich zu ihnen sang. Und aus der Erinnerung heraus haben sie meine Stimme scheinbar beschworen. Es ist zu lange her, dass ich zu ihnen gesungen haben, und ich habe kein Recht zu ihnen zu singen bei all dem, was ich getan habe.“&lt;br /&gt;
„Das stimmt nicht! Sie reden stets miteinander und die ältesten von ihnen erzählen den jüngeren von deinem Lied. Sie kennen es alle und werden es nie vergessen.“&lt;br /&gt;
„Mir fehlt aber die Kraft zum Wandern. Hass und Zorn haben meine Beine schwer werden lassen.“&lt;br /&gt;
Er wandte sich von dem weißen [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] ab und dem Mädchen zu.&lt;br /&gt;
„Nein ich hörte keine tiefe Stimme, sondern eine hohe. Ich hörte die Stimme eines jungen [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Drachen]]n, der mich furchtlos anbrüllte. Die Bäume sangen von dem gelben Schuppenkleid des [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Drachen]]n und von der Wärme im Herzen dieses Wesens.&lt;br /&gt;
[[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] sie sangen von dir und es war so viel Wahrheit in ihren Worten, die ich erst jetzt vernehmen konnte.“&lt;br /&gt;
„Warum guckst du so traurig Xinglu? Was hast du vor? Was hat das zu bedeuten?“&lt;br /&gt;
Fragte das Mädchen nun sichtlich besorgt um den Waldgott.&lt;br /&gt;
„Es ist Zeit für mich das Geschenk, das mir der Mond einst gab, zurück zu geben. Ich habe meine Pflicht gegenüber meinen Brüdern und Schwestern vergessen und sie zu lange warten lassen. Ich sehne mich nach Ruhe [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]].“&lt;br /&gt;
Die Züge des Wesens erhellten sich und die Risse in der dunklen Rinde schlossen sich immer mehr.&lt;br /&gt;
„Die Zeit des Wanderers ist vorbei. Zu lange habe ich mich dagegen gewehrt einzusehen, dass die Welt mich nicht mehr braucht. Es ist nun an der Zeit, dass die Jüngeren auf sich aufpassen. Vieles wird sich verändern, aber wenn ich höre wie die Bäume für dich singen, so bin ich mir sicher, dass es nicht nur schlecht sein wird.“&lt;br /&gt;
„Willst du uns wirklich verlassen Xinglu? Was sollen wir ohne dich machen? Was sollen wir alleine machen?“ Rief [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Zhu Que]] mit Trauer in der Stimme.&lt;br /&gt;
„Helft dem gelben [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Drachen]]n bei der Wahrung dessen, was wir einst zusammen auf unseren Reisen verbreiteten. Natürlich nur, wenn du willst [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]].“&lt;br /&gt;
Das Mädchen schaute in die großen violetten Augen und auf die immer heller werdende Rinde, durch die von Minute zu Minute mehr Leben zu pulsieren schien.&lt;br /&gt;
„Was genau meinst du?“&lt;br /&gt;
„Vieles, was einst gut war, ist zerstört. Du hast mir aber gezeigt, dass nicht alles zerstört ist. Ich frage mich, ob sich Sonne und Mond so fühlten, als sie mich erblickten und das Leben erschufen….&lt;br /&gt;
Ich werde das Wandern aufgeben und wieder nur ein Baum sein, ein Baum der mit seinen Brüdern singt. Gerne werde ich von dem kleinen Mädchen singen, das zum [[Geschichte von Taki#Der_Gelbe_Drache|gelben Drachen]] wurde, der den Beginn einer neuen Zeit darstellt.&lt;br /&gt;
Ich würde gerne dabei zusehen, wie ein kleines Mädchen die Wunden, die ein alter Baum geschlagen hat, schließt und dabei hilft, dass wieder mehr Menschen das Lied der Bäume hören.“&lt;br /&gt;
[[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] konnte die Trauer in dem Wesen vor sich so deutlich spüren, dass es ihr die Sprache verschlug. Aber nicht nur Trauer, sondern auch Freude über die Erlösung konnte sie spüren. Es hatte nicht lange gedauert bis ihre Augen sich mit Tränen gefüllt hatten, so dass sie lediglich nicken konnte.&lt;br /&gt;
Der Waldgott lächelte sie voller Wärme an und streckte sich dann zu seiner vollen Größe aus. Ein wohliges Seufzen entfuhr ihm, als die alten Glieder sich zum beinahe letzten Mal bewegten und er sich mit stummen Gesten von seinen vier Freunden verabschiedete, die auf ihre Art viel treuer waren als er es je bis zu diesem Moment vermutet hatte. Dann legte er die letzten Schritte bis zum Mittelpunkt der kleinen Insel zurück, streckte sich erneut und seufzte dabei langgezogen.&lt;br /&gt;
Ein Rascheln und Rauschen war zu hören, als sich riesige Wurzeln in den Boden gruben und gewaltige Äste in die Höhe streckten. So schnell geschah alles, dass nur wenige Momente später sich dort, wo noch eben die Gestalt des Waldgottes gestanden hatte, ein gewaltiger Baum in die Höhe streckte und seine riesigen Äste weit über den See hängen ließ. Das gewaltige Blätterdach des Baumes erstreckte sich über den gesamten Hain und schützte diesen gleich einer Decke.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Epilog===&lt;br /&gt;
So verlor der Waldgott seinen Namen und war wieder nur der Erste. Im selben Moment aber erschallte zum ersten Mal seit langer Zeit die tiefe Stimme des Waldgottes und sang begleitet von vielen seiner Brüder das Lied des gelben [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Drache]]ns, so wie es hier geschrieben steht.&lt;br /&gt;
Lieder aber sind die älteste Form des Übernatürlichen und oft findet man in ihnen bereits einen Teil der Zukunft beschrieben. So erfuhr der kleine Bach, an dem das Lied begann, davon wie [[Geschichte von Taki#Der gelbe Drache|Hiwa]] begleitet von [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Zhu Que]], [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Bai Hu]], [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Xuan Wu]] und [[Geschichte von Taki#Der blaue Drache – Seiryu|Quing Long]] in das Dorf am Rand des großen Waldes kam und sowohl von dem Waldgott als auch von dessen Bedauern erzählten. Die Dorfbewohner hörten gerne den Geschichten dieser ungleichen Gruppe zu, ließen sich von diesen verzaubern und wollten alsbald den riesigen Baum selber sehen. Manche von ihnen blieben dort, andere verließen den Ort wieder, nur um von dessen Pracht zu erzählen.&lt;br /&gt;
So gründete sich schon bald unter dem schützenden Dach des Waldgottes ein kleines Dorf. Die vier Wächter, die es nun als Aufgabe ansahen neben dem Waldgott auch noch das Dorf und [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] zu beschützen, blieben bei den Menschen und halfen dem Mädchen dabei zu beschützen, zu trösten, zu beruhigen, zu lenken und vor allem zu erzählen und zu singen.&lt;br /&gt;
Zwei Jahre später, als die ersten Schneeflocken vom Himmel fielen und die mittlerweile zur jungen Frau herangewachsene [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] an die stürmische Nacht erinnerten, in der sie zum ersten Mal von dieser Welt erfuhr, wenn auch nur reichlich verwirrende Bruchstücke, stapfte eine vermummte Gestalt den schmalen von den Bewohnern angelegten Weg zum Hain empor.&lt;br /&gt;
Eine helle Stimme, ihr merkwürdig bekannt aber doch in den Wirren der Erinnerungen verloren, riss [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] aus den Erinnerungen und ließ sie von ihrem Platz am Rande des Sees aus in die Richtung der Gestalt sehen. Ihre Augen weiteten sich und füllten sich als bald mit Tränen, während ihre Füße über den von feinen Schneeflocken bedeckten Boden regelrecht flogen und sie in die weit geöffneten Arme der ihr entgegenlaufenden Kigiku trugen.&lt;br /&gt;
Der Bach plätscherte fröhlich, als er von der Wiedervereinigung der Schwestern hörte und weigerte sich im kommenden Winter vehement dagegen zu erstarren und einzufrieren, so groß war seine Freude. Erst die tiefe Stimme des Waldgottes aus der Ferne sorgte dafür, dass er sich beruhigte und als der Bach langsam erstarrte und für den Winter einschlief, freute sich der Waldgott über jenes letzte Geschenk, das er den Menschen und besonders seiner [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] geben konnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Wichtige Personen und Wesen aus Legenden und Sagen=&lt;br /&gt;
Hier sind wichtige Personen aus der Geschichte oder Legenden/Sagen von Takigakure aufgelistet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Dorfoberhäupter [[Takigakure]]s===&lt;br /&gt;
Hier sind die wichtigsten, verstorbenen Dorfoberhäupter von Takigakure aufgelistet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Ieyasu Kagetoya====&lt;br /&gt;
Ieyasu Kagetoya das erste große [[Dorfoberhaupt|Oberhaupt des Dorfes]] [[Takigakure]]. Nach dem Fall [[Geschichte_von_Taki#Kakuzu|Kakuzus]] bei dem der gesamte damalige Ältestenrat verstarb, übernahm er nicht nur die Macht im [[Gesellschaft_in_Taki#Kagetoya|Kagetoya]] -Clan sondern auch im Dorf selbst.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Er galt als mächtiger Shinobi und entsprechend dem Ruf der [[Gesellschaft_in_Taki#Kagetoya|Kagetoya]] als großartiger Krieger. &lt;br /&gt;
Durch seine Autorität und auch teilweise durch Furcht vor seiner Rache stellte er einen sehr wackeligen Frieden in [[Takigakure]] her.&lt;br /&gt;
Er führte damals die grundlegende Struktur des heutigen Militärs in [[Takigakure]] ein, auch wenn dieses im Laufe der vielen Dynastien überarbeitet wurde, ist es grundlegend immer noch das System nach dem die [[Gesellschaft_in_Taki#Kagetoya|Kagetoya]] Krieg führen und sich organisieren.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der [[Gesellschaft_in_Taki#Kagetoya|Kagetoya]] galt als streng, aufbrausend und ein wenig tyrannisch, außerdem erzählt man sich, dass er ein begabter, wenn auch gerne riskant agierender, Stratege sei, was letztlich zu seinem Sturz führte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Shingen Shiazu====&lt;br /&gt;
Shingen Shiazu, das zweite große [[Dorfoberhaupt|Oberhaupt des Dorfes]] [[Takigakure]], galt ebenso wie sein Vorgänger [[Geschichte_von_Taki#Ieyasu_Kagetoya|Ieyasu Kagetoya]] als begabter Shinobi und Stratege.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Jedoch hatte er dem Plan des Kagetoyas eine ganze Kompanie zu opfern widersprochen, als diese dann nicht nur überlebte, sondern die Schlacht auch noch gewann schlug er sich auf die Seite der [[Gesellschaft_in_Taki#Fuyou|Fuyou]], deren Oberhaupt das Kommando über die folgende Kompanie hatte, was dazu führte, dass [[Geschichte_von_Taki#Ieyasu_Kagetoya|Ieyasu Kagetoya]] noch auf dem Schlachtfeld zum Selbstmord gezwungen wurde, um seine Ehre wieder reinzuwaschen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Mit der Unterstützung der [[Gesellschaft_in_Taki#Fuyou|Fuyou]] und einiger jüngerer Clans wurde er dann zum zweiten Oberhaupt Takigakures erklärt.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Er erklärte die [[Geschichte_von_Taki#Ieyasu_Kagetoya|Ieyasu Kagetoya]] jedoch nicht zu Verrätern und ließ die Ehre der Familie unangetastet.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Shingen trat erst kurz nach dem Bluterbenkrieg von seinem Amt zurück, da er sich in einer Schlacht schwer verletzt hatte und langsam alt wurde. Er galt in seiner Amtszeit zwar als strenges aber faires Oberhaupt, der stets jeden Vorschlag anhörte, bevor er seine Entscheidung traf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Mifune Ashura====&lt;br /&gt;
Mifune Ashura war das dritte [[Dorfoberhaupt|Oberhaupt]] Takigakures und das erste, das nicht aus einer der [[Gesellschaft_in_Taki#Die_Gr.C3.BCnderclans|Gründerfamilien]] stammte.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Er war ein Veteran des Krieges, der sich in vielen Schlachten als großer Anführer bewährt hatte, vor allem durch die Tatsache, dass seine Truppen stets ihre Position gehalten hatten, sowie geringere Verluste aufwiesen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Jedoch hatte der Krieg ihn zu einem paranoiden Mann gemacht, er verschärfte die Sicherheitskontrollen und die Verteidigungssysteme von [[Takigakure]] erheblich. Auf seinen Wunsch wurde eine Kampagne gestartet, welche die Bevölkerung davon überzeugte, dass man Ausländern nicht trauen könne und das die Abschottung von außen der einzige Schutz vor Eroberung wäre.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Dies hatte auch Erfolg. [[Takigakure]] igelte sich ein und sah alles als Bedrohung an, was zu allgemeiner Aufrüstung im Dorf führte.&lt;br /&gt;
Zudem schwächte er die Macht der [[Gesellschaft_in_Taki#Die_Gr.C3.BCnderclans|Gründerclans]] erheblich, indem er den Ältestenrat neu aufstellte und für niedere Clans zugänglich machte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Kessen Musou====&lt;br /&gt;
Kessen Musou wurde nach dem überraschenden Tod [[Geschichte_von_Taki#Mifune_Ashura|Mifunes]], der scheinbar an einer Krankheit verstarb, ebenso überraschend zum neuen [[Dorfoberhaupt|Oberhaupt]] erklärt. Entgegen der Traditionen des Dorfes die Wege der alten Oberhäupter weiter zugehen brach er damit und zum ersten Mal in der Geschichte öffnete [[Takigakure]] sich wieder nach außen. Ausländer wurden nicht länger verteufelt und argwöhnisch betrachtet, sondern willkommen geheißen und in die Dorfstruktur eingeführt.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Von vielen wurde Kessen Musou als wahrer Held vergöttert, da er eine unglaubliche Phase des Friedens in [[Takigakure]] einläutete, auf die man später immer noch neidisch war und sich zurück wünschte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Historische Personen [[Takigakure]]s===&lt;br /&gt;
Hier sind sonstige, verstorbenen Personen aufgelistet, die es mit ihrem Namen in die Geschichte des Dorfes geschafft haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Kenshin Fuyou====&lt;br /&gt;
Kenshin Fuyou war ein hochdekorierter [[Jounin]] und das Clanoberhaupt der [[Gesellschaft_in_Taki#Fuyou|Fuyou]] während [[Geschichte_von_Taki#Ieyasu_Kagetoya|Ieyasu Kagetoyas]] Herrschaft.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Er war gleichermaßen Shinobi, wie Priester und im Dorf recht hoch angesehen, da die Fuyou sich um die Kranken und Armen des Dorfes kümmerten.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der [[Gesellschaft_in_Taki#Fuyou|Fuyou]] selbst galt als verständnisvoller und fürsorglicher Mann, der sich und seine Zeit gerne für andere aufopferte.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Kenshin und eine ganze Kompanie sollten jedoch in einer entscheidenden Schlacht für das Wohl [[Takigakure]]s geopfert werden, als sie dann jedoch nicht nur nicht starben, sondern jene Schlacht fast im Alleingang gewannen war der Missmut unter den Truppen hoch, was dazu führte, dass gegen [[Geschichte_von_Taki#Ieyasu_Kagetoya|Ieyasu Kagetoya]] geputscht wurde, und so die [[Gesellschaft_in_Taki#Shiazu|Shiazu]] mit der Unterstützung der [[Gesellschaft_in_Taki#Fuyou|Fuyou]] an die Macht kamen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Verräter [[Takigakure]]s===&lt;br /&gt;
Hier sind die größten, verstorbenen Verräter Takigakures aufgelistet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Kakuzu====&lt;br /&gt;
Kakuzu war einst einer der besten Shinobi des Dorfes [[Takigakure]]. So entsandte man ihn auf eine Mission den ersten Hokage [[Geschichte_von_Konoha#vor_dem_BEK|Hashirama Senju]] zu töten. Als diese jedoch scheiterte wurde er bei seiner Rückkehr ins Dorf stigmatisiert und für das Scheitern der [[Mission]] bestraft, obgleich diese sehr gefährlich war.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Darauf entwickelte der einst hochgelobte [[Jounin]] einen Hass auf das Dorf und tötete auf seiner Flucht nicht nur die Ältesten des Dorfes, sondern stahl die wichtigste verbotene [[Jutsu]] des Dorfes, welche seitdem verloren ist.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ab da an führte er ein Leben als Kopfgeldjäger und Söldner.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Nobu Gushiken====&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Adoptivbruder von [[Wichtige_Personen_in_Taki#Muneyaki_Gushiken|Muneyaki Gushiken]]&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nobu Gushiken, adoptierter Bruder des ehemaligen [[Dorfoberhaupt|Dorfoberhauptes]] [[Wichtige Personen in Taki#Wichtige_Personen_in_Taki#Muneyaki_Gushiken|Muneyaki Gushiken]], war ein ausgezeichneter Ninja des Dorfes und ein höchst gefährliches Mitglied der [[Einheiten_Takigakures#Tsuisekisha_.28J.C3.A4ger.29|Tsuisekisha-Einheit]].&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ebenso wie sein älterer Bruder strebte er danach Oberhaupt Takigakures zu werden, jedoch wurde sein Bruder stattdessen ernannt, was den jungen Mann verbittern ließ, worauf sich die Brüder zerstritten und seine Adoption herauskam.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Im Angesicht der steigenden Gefahr der [[Taki_no_Kuni#Jashin_Sekte|Jashin-Sekte]] versuchte er dann einen lange gehegten Plan umzusetzen, nämlich seinen Bruder zu entführen und zu töten, wobei er es so aussehen lassen wollte, als wären die [[Taki_no_Kuni#Jashin_Sekte|Jashin]]-Kultisten es gewesen, woraus er sich ersann zum neuen [[Dorfoberhaupt]] erklärt zu werden. Jedoch scheiterte sein Plan durch die Heldentat [[Wichtige_Personen_in_Taki#Shinishi_Kudo|Shinishi Kudos]], der nicht nur den Verräter beseitigte, sondern auch [[Wichtige Personen in Taki#Wichtige_Personen_in_Taki#Muneyaki_Gushiken|Muneyaki]] rettete.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Wächter [[Takigakure]]s===&lt;br /&gt;
Die Wächter [[Takigakure]]s entspringen aus der Sage &amp;quot;[[#Das Lied des gelben Drachen|Das Lied des gelben Drachen]]&amp;quot;, welche von einem mutigen kleinem Mädchen und der Entstehung [[Takigakure]]s erzählt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Der blaue Drache – Seiryu====&lt;br /&gt;
Quing Long bietet einen durchaus beeindruckenden Anblick, wenn er sich nicht in seiner Menschengestalt fort bewegt. Gerne verbringt er seine Zeit als Eremit getarnt, um dem einen oder anderen Wanderer etwas über die Natur zu erzählen und beizubringen, so wie er es einst bei dem kleinen Mädchen Hiwa getan hatte. Nur sehr selten würde sich Quing Long in seiner wahren Gestalt einem Menschen zeigen. Sein edles und geduldiges Gemüt würden ihn für offene Geister zum höchst angenehmen Gesprächspartner machen. Vorurteilslos betrachtet er jeden Menschen einzeln und nicht die Menschheit als ganzes, bevor er sich seine Meinung zu einem Individuum bildet.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der blaue Drache Quing Long steht für die Jahreszeit Frühling und somit für die Geburt und die frühe Phase jungen Lebens, seien es Pflanzen, Menschen oder Tiere.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Der rote Vogel – Suzaku====&lt;br /&gt;
Zhu Que hat ein durchaus heiteres Wesen. Das Interesse des roten Vogels weckt man durch Gesang und Lieder. Selber trällert er gerne verschiedene Lieder und am meisten gefällt es ihm, wenn sich aus seinem Gesang und dem eines Menschen ein Duett bildet. Er kann die Form eines kleinen roten, als auch großen roten Vogels annehmen. In Anwesenheit oder in der Nähe von Menschen würde er stets als kleiner Vogel auftauchen, um nicht als Wächter erkannt zu werden.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der rote Vogel Zhu Que steht für die Jahreszeit Sommer und damit für den Höhepunkt des Lebens mit all den Pflanzen und Lebewesen, die im Frühling noch klein und zierlich waren. Er steht für die reichen Geschenke, die die Natur im Sommer bringen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Der weiße Tiger – Byakko====&lt;br /&gt;
Bai Hu ist äußerst schlau und gerissen, wie es das Bild einer Raubkatze schon immer präsentiert hat. Der weiße Tiger kann die Form einer kleinen weißen Katze annehmen, um ohne größeres Aufsehen zu erregen unter Menschen zu wandeln oder sich einzelnen Wanderern zu zeigen, ohne direkt erkannt zu werden. Meistens nutzt er diese Form, um die Verhaltensweisen eines Individuums zu beobachten. Reden würde er in seiner Katzenform nie, selbst als Tiger ist es schwer Bai Hu viele Worte zu entlocken. Nie verliert er mehr Worte als unbedingt nötig, man würde immer nur von ihm hören, dass es für alles einen Richtigen Zeitpunkt und Ort gibt, wenn man versuchen würde mehr Worte aus ihm zu locken. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der weiße Tiger Bai Hu steht für die Jahreszeit Herbst und damit als Vorbote für die härteren Monate, die im Winter folgen. Mit ihm verbindet man auch den Aspekt der Jagd, der während der Herbstmonate an Wichtigkeit zunimmt, da Pflanzen und Bäume zur Ruhe kommen und bis zum Frühling keine Früchte austragen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Die schwarze Schildkröte – Genbu====&lt;br /&gt;
Xuan Wu würde auf Menschen einen etwas angst einflößenden Eindruck machen. Es ist schwer zu erahnen, wie es um das derzeitige Gemüt der schwarzen Schildkröte steht. Obwohl Xuan Wu durch das kleine Mädchen Hiwa eines besseren belehrt wurde, was die Menschen in Bezug auf die Natur angeht, so konnte er nie wirklich seinen Argwohn gegenüber die Menschen ablegen. Immernoch sieht er die meisten Menschen als Zerstörer von Natur und Leben. Nur sehr schwer lässt er sich von der Gutherzigkeit und Naturverbundenheit eines Individuums überzeugen. Sollte man dies aber geschafft haben, so genießt man das volle Vertrauen und den Schutz der argwöhnischen Schildkröte. Natürlich stehen die Menschen [[Takigakure]]s automatisch unter seinem Schutz, da er diese als Abkömmlinge der ersten Dorfbewohner ansieht.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die schwarze Schildkröte Xuan Wu steht für die Jahreszeit Winter und damit für die Ruhe selbst, die während eines jeden Winters in die Natur einkehrt. Oftmals wird auch der Tod mit ihm in Verbindung gebracht, denn nicht alle Lebewesen überstehen den kalten Fängen des Winters.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Der gelbe Drache====&lt;br /&gt;
Das Mädchen namens Hiwa ist ein sehr naturverbundener Mensch. Sie weiß jeden Aspekt der Natur zu schätzen, achtet jede noch so kleine Lebensform und würde immer zum Wohle dieser handeln. Ihr eigenes Wohl stellt sie unter das von Anderen, selbst wenn es um das Wohl fremder Menschen geht. Sie ist eine lebensfrohe Person, die sich gerne auch bei anderen Menschen aufhält. Durch ihren langen und außergewöhnlichen Aufenthalt in der Natur, ist diese zu ihrem eigentlich Zuhause geworden, etwas das man ihr auch anmerkt. Sie verbringt mehr Tage in Wäldern, als unter Menschen. Man sagt ihr nach, dass sie mit Bäumen reden kann.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Hiwa gilt heute als tot, wobei man sich dessen nie gewiss war. Man erzählt sich, dass sie eines Tages einfach im Wald verschwunden und nie wieder zurück gekehrt war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Frage-Sektion ==  &lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
== Navigation ==&lt;br /&gt;
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		<author><name>Masao Higurashi</name></author>
	</entry>
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		<id>https://wiki.narutorpg.de/index.php?title=Geschichte_von_Taki&amp;diff=26374</id>
		<title>Geschichte von Taki</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.narutorpg.de/index.php?title=Geschichte_von_Taki&amp;diff=26374"/>
		<updated>2016-04-03T21:11:06Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Masao Higurashi: /* 10. Kapitel */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Auf dieser Seite findet ihr eine Übersicht über die Geschichte des Dorfes [[Takigakure]].&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
==Seit Entstehung von [[Takigakure]]==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Sengoku Jidai===&lt;br /&gt;
Am Anfang der Geschichtschreiber [[Takigakure]]s steht Sengoku Jidai, die Zeit der streitenden Reiche. Nachdem die Kunst des Ninjutsu zur Blüte seiner Macht aufgestiegen war, durchstriffen zahllose [[Clan]]s die Lande, ein jeder mit seinen eigenen Fähigkeiten und Ansichten über die Welt. Sie waren [[Söldner]], die von den Ländern bezahlt wurden und alle bisher gekannten Waffen und Armeen überflüssig machten. Diese Kraft, die vielen zunächst wie ein Segen erschien, wurde schnell zu einem Fluch, als sich angeblich selbst der Himmel in blutiges Rot, aufgrund der endlosen Schlachten, färbte, die auf der Erde ausgetragen wurden. Als sich die zwei mächtigsten [[Clan]]s im Reich des Feuers zusammenschlossen und [[Konohagakure]] gründeten, geschah ein Umdenken in vielen Ninja[[clan]]s, die diesem Beispiel folgten. Es war deutlich geworden, dass es keinen Sinn mehr ergab nur dem eigenen Clan Treue zu schwören: Um zu bestehen brauchte es Bündnisse mit anderen Gruppierungen. Je stärker die zu schmiedende Allianz, umso mehr Macht für die Beteiligten.&amp;lt;br /&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Gründung des Dorfes - 85 Jahre vor Ende des Bluterbenkrieges===&lt;br /&gt;
In diesen Jahren versammelten sich vier der örtlichen Ninjaclans an dem Baum, den wir heute [[Aufbau_von_Taki#Der_Taki-Baum|Taki-Baum]] nennen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Gesellschaft_in_Taki#Kagetoya|Kagetoya]] (Krieger), die [[Gesellschaft_in_Taki#Shiazu|Shiazu]] (Strategen), die [[Gesellschaft_in_Taki#Fuyou|Fuyou]] (Heilung) und die [[Gesellschaft_in_Taki#Nanaya|Nanaya]] (Tarnung).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie schlossen einen Pakt und schworen untereinander Treue an diesem Baum, der zu dieser Zeit noch ein gewöhnlicher war und erst Jahrzehnte später zu wahrer Berühmtheit gelangen sollte. Entgegen häufiger Annahmen wurde [[Takigakure]] auf Vorschlag der [[Gesellschaft_in_Taki#Fuyou|Fuyou]] und Nanaya hin als Demokratie gegründet, da sich die verfeindeten [[Clan]]s der [[Gesellschaft_in_Taki#Kagetoya|Kagetoya]] und [[Gesellschaft_in_Taki#Shiazu|Shiazu]] auf keinen Anführer einigen konnten. [[Takigakure]] wurde vom Ältestenrat geführt, welcher aus den Anführern der jeweiligen [[Clan]]s bestand und hatte zu Beginn mit vielen Schwierigkeiten zu kämpfen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch die schier endlose Bedrohung und zahlreiche Überfälle entwickelte [[Takigakure]] bereits sehr früh fähige Verteidigungsmechanismen und Finten, mit denen sie selbst übermächtige Feinde erfolgreich abwehren konnten. Niemals gelang es einem Feind Fuß in [[Takigakure]] zu fassen und der Frieden im verborgenen Dorf machte den Rat der Ältesten leichtsinnig und überheblich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Der Fall Kakuzu und Kagetoya-Dynastie - 65 Jahre vor Ende des Bluterbenkrieges===&lt;br /&gt;
Der Fall Kakuzu sorgte für besonderes Aufsehen im Dorf und beeinflusste es bis heute. Nachdem der Jounin [[Geschichte_von_Taki#Kakuzu|Kakuzu]] bei einem Auftrag scheiterte, der die Ermordung des ersten [[Wichtige_Personen_in_Konoha#Hokage|Hokage]]s im Sinn hatte, mit dem [[Takigakure]] im Krieg war, erfuhr er bei seiner Rückkehr eine starke Ignoranz und Ablehnung. Er wurde mit Strafen belegt, denen er sich mit unerwarteter Gewalt erfolgreich widersetzen konnte. Bei seiner Flucht kam der gesamte Ältestenrat ums Leben, was für große Debatten in den Clans sorgte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als [[Geschichte_von_Taki#Ieyasu_Kagetoya|Ieyasu Kagetoya]] sich zum neuen Oberhaupt erklärte, gab es niemanden der ihm zu widersprechen wagte. Mittlerweile hatten sich weitere [[Clan]]s in [[Takigakure]] angesiedelt und viele von ihnen hielten den mächtigen [[Gesellschaft_in_Taki#Kagetoya|Kagetoya]] die Treue, sodass jeder Widerspruch in einem Bürgerkrieg hätte enden können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Der Aufstand und Shiazu-Dynastie - 28 Jahre vor Ende des Bluterbenkrieges===&lt;br /&gt;
Viele Jahrzehnte lang herrschte in [[Takigakure]] eine angespannte Stimmung, doch keine Seite wagte es diesen trügerischen und wackeligen Frieden zu brechen. Das Dorf hatte viele Fortschritte gemacht. Es gelang ihm seine Macht auszubauen und von Taki als offizielles Ninjadorf anerkannt zu werden. Seine Ninja sicherten nun nichtmehr einzig das Dorf, sondern das gesamte Land stand unter dem Schutz und der Verwaltung der Ninja aus [[Takigakure]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dennoch folgte das unvermeidliche erneut aus einer im Leichtsinn geborenen Handlung heraus: Als [[Geschichte_von_Taki#Ieyasu_Kagetoya|Ieyasu Kagetoya]] sich in einer Schlacht dazu entschied eine Kompanie seiner Shinobi für den Sieg zu opfern, musste er die Folgen seiner Handlung am eigenen Leib spüren. Die Kompanie unter Führung von Kenshin [[Gesellschaft_in_Taki#Fuyou|Fuyou]] schaffte es entgegen aller Wahrscheinlichkeiten nicht nur zu überleben, sondern die gesamte Schlacht beinahe im Alleingang zu entscheiden. Als sie anschließend zurückkehrten, wandten sie sich offen gegen die Ninja, welche sie im Stich und zum Sterben zurückgelassen hatten. Die [[Gesellschaft_in_Taki#Shiazu|Shiazu]], welche wohl nur auf eine solche Gelegenheit gewartet hatten, schlossen sich mit den [[Gesellschaft_in_Taki#Fuyou|Fuyou]] zusammen, was letztlich auf den Tod Kagetoyas und dem Ende seiner Dynastie noch auf diesem Schlachtfeld hinauslief.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Daheim in [[Takigakure]] wurde [[Geschichte_von_Taki#Shingen_Shiazu|Shingen Shiazu]] als neues [[Dorfoberhaupt]] etabliert, mit großer Unterstützung der [[Gesellschaft_in_Taki#Fuyou|Fuyou]] und einiger jüngerer [[Clan]]s, welche sich im Laufe der Jahre um die [[Gesellschaft_in_Taki#Shiazu|Shiazu]] und [[Gesellschaft_in_Taki#Fuyou|Fuyou]] geschart hatten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unter den [[Gesellschaft_in_Taki#Shiazu|Shiazu]] änderte sich nach Aussen hin wenig, da sie an den Pfaden der [[Gesellschaft_in_Taki#Kagetoya|Kagetoya]] festhielten und diese trotz des Zwischenfalls nicht als Verräter deklarierten. Dennoch war dies das offizielle Ende des [[Clan]]s, denn während die Kagetoya mehr und mehr Verbündete in [[Takigakure]] verloren schwand auch der [[Clan]], bis sich im folgenden Bluterbenkrieg ihre Spuren komplett verloren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===[[Takigakure]] im Bluterbenkrieg===&lt;br /&gt;
Während des Bluterbenkrieges erlebten viele Einwohner und Ninja eine Schockphase, die selbst nach dem Ende des Krieges noch viele Jahrzehnte lang anhalten sollte. Sie erkannten, dass ihre Sicherheit nicht von selbst gegeben war. Obwohl es den Ninja gelang jeden Eindringling vom Dorf fern zu halten, hatte das Dorf viele Verluste und Tragödien zu beklagen, viele die heimkehrten waren nicht mehr dieselben wie vorher und erzählten erschreckende Geschichten über all die Bluterbler gegen die sie hatten kämpfen müssen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Folgen des Krieges und Ashura-Dynastie - Monate nach Ende des Bluterbenkrieges===&lt;br /&gt;
Wenige Monate nach Ende des Krieges musste auch [[Geschichte_von_Taki#Shingen_Shiazu|Shingen Shiazu]] zurücktreten, der sich in einer der letzten großen Schlachten schwere Verbrennungen zugezogen hatte. Zur Überraschung vieler ernannte er [[Geschichte_von_Taki#Mifune_Ashura|Mifune Ashura]] zu seinem Nachfolger, nachdem dieser sich in zahlreichen Schlachten hervorgetan hatte. Damit war er der erste Anführer [[Takigakure]]s der aus keiner der vier [[Gesellschaft_in_Taki#Die_Gr.C3.BCnderclans|Gründerfamilien]] stammte, deren Population sich im Krieg ohnehin deutlich reduziert hatte. Der Ältestenrat wurde neu geordnet, sodass auch Mitglieder der niederen [[Clan]]s Zugang zu diesem hatten, was die Machtstellung der [[Gesellschaft_in_Taki#Die_Gr.C3.BCnderclans|Gründerfamilien]] endgültig brechen sollte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem sich die Defensive als besonderes Markenzeichen der Shinobi aus [[Takigakure]] etabliert hatte, begann [[Geschichte_von_Taki#Mifune_Ashura|Mifune]] eben dieses noch auszubauen. Die alten Verteidigungsanlagen wurden verstärkt und Sicherheitskontrollen für Aus- und Einwanderer verschärft. Waffen wurden entwickelt und verbessert, während den Einwohnern die Gefahr der Aussenwelt eingeprägt wurde, der die heimische Sicherheit des Dorfes gegenüberstand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Takigakure]] begann sich für einen Krieg zu rüsten, der nicht kommen sollte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Zeit des Friedens und Musou-Dynastie - 42 Jahre nach Ende des Bluterbenkrieges===&lt;br /&gt;
Nach einem friedlichen, wenn auch überraschendem, Tod  [[Geschichte_von_Taki#Mifune_Ashura|Mifunes]], wurde [[Geschichte_von_Taki#Kessen_Musou|Kessen Musou]] vom Ältestenrat zu dessen Nachfolger ernannt. Während [[Takigakure]] sich in der Ashura-Dynastie mehr um die Sicherung seiner Position kümmerte, brach man in der Musou-Dynastie überraschenderweise damit. Potential von Aussen wurden willkommen geheißen und gefördert, während die Ninja-Akademie an gegenwärtige Standards angepasst wurde. In dieser Zeit stießen viele [[Clan]]s und Familien nach [[Takigakure]], die auch für dessen Entwicklung wichtig sind, wie die Familie der [[Wichtige_Personen_in_Taki#Shinishi_Kudo|Kudo]] oder die der [[Gesellschaft_in_Taki#Atsumichi|Atsumichi]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Ära des Friedens hatte [[Takigakure]] erfasst und viele Ninja wuchsen in dem Bewusstsein auf diesen Frieden erhalten zu wollen. Konflikte waren selten und wurden zumeist gerecht gelöst. Von einigen wurde diese Zeit als wahres Paradies empfunden, andere verurteilten den Leichtsinn mit welchem die Ninja hierdurch behaftet wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Militarisierung und Eigen-Dynastie - 80 Jahre nach Ende des Bluterbenkrieges===&lt;br /&gt;
Als die Musou-Dynastie mit dem Tod [[Geschichte_von_Taki#Kessen_Musou|Kessens]] während einer geheimen Mission endete, gab es große Bestürzung im Dorf als der Ältestenrat zur Überraschung vieler eine Frau namens [[Wichtige_Personen_in_Taki#|Jinkou Eigen]] zum neuen Oberhaupt ernannte. Abgesehen davon dass sie eine Frau war, war sie auch eine Ausländerin ohne feste Wurzeln in [[Takigakure]], was bei vielen Misstrauen erregte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Eigen-Dynastie wurde großer Wert auf innere Sicherheit gelegt. Die Schutzmaßnahmen innerhalb und ausserhalb des Dorfes wurden ebenso verstärkt, wie deutlicher spürbar gemacht. Viele Systeme wurden bürokratisiert und auf Effizienz getrimmt, während die &#039;Shineitai&#039;, die mehrere Dutzend starke Leibgarde des Oberhauptes, etabliert wurde. Es gab das erklärte Ziel aus [[Takigakure]] ein Dorf werden zu lassen, welches sich vor den Großreichen nicht weiter würde verbergen müssen. Aussen wurden Bündnisse geschmiedet, Innen wurden Gesetze erlassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu dieser Zeit traten auch die sogenannten &amp;quot;[[Söldner]]&amp;quot; das erste Mal an das Licht der Öffentlichkeit. Menschen ohne Chakra probten mit Schusswaffen den Aufstand gegenüber den mittlerweile etablierten Ninja.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Söldner-Ära===&lt;br /&gt;
Nach den militärisch geprägten Jahren [[Wichtige_Personen_in_Taki#|Jinkous]], hatte die [[Wichtige_Personen_in_Taki#Ehemalige_Dorfoberhäupter|Gushiken]]-Ära das erste Mal seit dem Bluterbenkrieg wieder mit einer größeren Bedrohung zu tun: Den Söldnern.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Doch anders als in anderen Ländern und Dörfer gab es in [[Taki no Kuni]] nur wenig Aktivitäten dieser und die im Vergleich geringe Anzahl der Söldner bereitete den vereinte Kräften der Landesfürsten und des Ninjadorfes kaum Probleme.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Da [[Takigakure]] ohnehin keine Gefahr durch die Söldner für das einzige wirklich versteckte Dorf sah, nahmen sie nur am Rande der Kämpfe teil und zogen nur selten in den Kampf gegen die neue Gefahr. Doch sie beteiligten sich am Krieg an der Seite von [[Iwagakure]] und [[Otogakure]], welche sie bei der Bekämpfung des Söldneranführers [[Fraktion-Hideki|Hideki]] unterstützten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Beginn der Gushiken-Dynastie - 85 Jahre nach Ende des Bluterbenkrieges===&lt;br /&gt;
Die Änderungen während der Eigen-Dynastie sorgten für größeren Widerstand bei den traditionelleren Clans des Dorfes als erwartet, weshalb unter internem Druck der Ältestenrat dazu gezwungen wurde Eigen um den Rücktritt zu bitten. Als [[Wichtige_Personen_in_Taki#Ehemalige_Dorfoberhäupter|Muneyaki Gushiken]] die Führung des Dorfes übernahm, waren viele erleichtert wieder einen &#039;wahren Taki-Ninja&#039; an der Spitze zu sehen.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit [[Wichtige_Personen_in_Taki#Ehemalige_Dorfoberhäupter|Muneyaki Gushiken]] als neuer Führung des Dorfes ging eine Welle der Erleichterung durch die Reihen der Bewohner des Dorfes, ein Anführer geboren in [[Takigakure]] selbst und bereits mit 9 Jahren Absolvent der Akademie. Allerdings blieb ein plötzlicher Umschwung der Politik wieder der Erwartungen aus.&amp;lt;br&amp;gt;[[Wichtige_Personen_in_Taki#Ehemalige_Dorfoberhäupter|Muneyaki]] zeigte sich viel mehr als zurückhaltend und vorsichtiger Ninja. Selbst einige Monate nach seiner Einsetzung herrschte eine Stille im Zusammenhang mit seiner Politik. Als [[Wichtige_Personen_in_Taki#Ehemalige_Dorfoberhäupter|Muneyaki]] dann sogar plötzlich für eine Weile lang verschwand fürchteten sowohl der Ältestenrat, als auch die Bewohner [[Takigakure]]s, dass die Auswahl ein Fehler gewesen war und sie ihren Anführer nie wiedersehen würden. Doch [[Wichtige_Personen_in_Taki#Ehemalige_Dorfoberhäupter|Muneyaki]] erschien wider Erwarten wieder an den Toren [[Takigakure]]s, als wäre nichts gewesen, um sich seinen Aufgaben als [[Dorfoberhaupt]] des Dorfes zu stellen. Erst einige Wochen nach seiner Rückkehr enthüllte [[Wichtige_Personen_in_Taki#Ehemalige_Dorfoberhäupter|Muneyaki]] die Intention hinter seinem Verschwinden.&lt;br /&gt;
Er hat die [[Geschichte_von_Taki#Die_W.C3.A4chter_Takigakure|legendären Wächter]] aus den vergessenen Geschichten Takis erforscht und als Zeichen der Wertschätzung den Titel des Dorfoberhauptes des Dorfes  in den [[Geschichte_von_Taki#Der_gelbe_Drache|gelben Drachen]] ernannt.&lt;br /&gt;
Er änderte außerdem die Tradition, dass der Rat Takigakures von den vier [[Gesellschaft_in_Taki#Die_Gr.C3.BCnderclans|Gründerfamilien]] speziell ausgewählt wurde und legte fest, dass die Ratsmitglieder unabhängig von ihrem Familiennamen ausgewählt wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Post-Söldner-Ära===&lt;br /&gt;
Da die [[Söldner]]-Ära keinen großartigen Einfluss auf [[Takigakure]] hatte, verlief das Leben im Dorf nach dem Sieg über diese nicht anders ab als zuvor.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Es gab, da man sich nicht großartig mit den [[Söldner]]n beschäftigt hatte, anders als in anderen Ländern, keine großen technologischen Fortschritte, noch war man auf diese im recht traditionellen Land erpicht.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Es gab jedoch erste stärkere diplomatische Berührungen mit den Dörfern [[Kirigakure]] und [[Kumogakure]].&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Diese waren auf die diplomatischen Beziehungen des ehemaligen Dorfoberhaupts [[Wichtige_Personen_in_Taki#Dorfoberhaupt|Eigen Jinkou]] zu [[Kirigakure]] zurückzuführen, die ursprünglich aus dem Dorf stammte. Über jene Beziehung kamen sie dann auch in Berührung mit [[Kumogakure]], welche schon immer recht eng mit [[Kirigakure]] verbunden waren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Dreier-Bündnis-Ära===&lt;br /&gt;
Das Dreier-Bündnis [[Kirigakure]]-[[Kumogakure]]-[[Takigakure]] hat seine Wurzeln bis in den Bluterbenkrieg geschlagen. Damals entstand der erste Kontakt aller drei Länder miteinander. Auch wenn dieser Kontakt eher negativer Natur gegenüber [[Takigakure]] war, so festigte es die Bindung der beiden anderen Bündnispartner.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Dieses Verhältnis schob sich jedoch ins positive als [[Wichtige_Personen_in_Taki#Eigen_Jinkou|Eigen Jinkou]] Dorfführer wurde, da Eigens Heimatdorf [[Kirigakure]] gewesen war pflegte sie in dieser neuen Position eine recht umsichtige Politik, welche den Grundstein für das künftige Bündnis legte.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Zur freundschaftlichen Annäherung begrüßte [[Takigakure]] bald eine kleine Delegation [[Kirigakure]]-Ninja im Dorf, deren Besuch überraschend gut ausging.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Anschläge während des [[Chuuninexamen]]s in [[Kumogakure]] festigte ebenfalls diese Beziehung, da [[Takigakure]] ihren neuen Freunden [[Kirigakure]] und somit auch [[Kumogakure]] bei der Beseitigung der Schäden half.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Nach der Eroberung einer [[Söldner]]festung seitens [[Kirigakure]] wurde diese zum gemeinsamen Besitz der drei Dörfer erklärt und die Bündnisfestung erschaffen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die letzte Festigung des Bündnisses wurde durch die Katastrophenhilfe während Unwetters erzielt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Beginn der [[Wichtige_Personen_in_Taki#Shinishi_Kudo|Kudo]]-Dynastie - 89 Jahre nach Ende des Bluterbenkrieges===&lt;br /&gt;
Nachdem, [[Geschichte_von_Taki#Nobu_Gushiken|Nobu Guskihen]], der Bruder [[Wichtige_Personen_in_Taki#Ehemalige_Dorfoberhäupter|Muneyaki Gushikens]], diesen auf dem Weg zu einer wohl wichtigen Besprechung abfangen und entführen konnte, trat die Spezialeinheit Takigakures in Aktion, unter anderem auch [[Wichtige_Personen_in_Taki#Shinishi_Kudo|Shinishi Kudo]].&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Wichtige_Personen_in_Taki#Shinishi_Kudo|Shinishi Kudo]] gelang es als einziger, den [[Wichtige_Personen_in_Taki#Ehemalige_Dorfoberhäupter|gelben Drachen]] und seinen Bruder in einer Höhle zu finden und zu erreichen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Nobu unterlag dem Kudo und wurde von ihm erledigt.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Gerüchten zufolge soll [[Geschichte_von_Taki#Nobu_Gushiken|Nobu]] jedoch Sicherheitsvorkehrungen geplant haben, welche besagte Höhle nach seinem Tod zum Einsturz brachte.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Offiziellen Aussagen zufolge, gelang es Kudo, das [[Dorfoberhaupt]] aus der misslichen Lage der einstürzenden Höhle zu befreien, schaffte es jedoch selbst nicht mehr heraus. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Wichtige_Personen_in_Taki#Shinishi_Kudo|Shinishi Kudo]] galt eine Zeit lang als verstorben, ehe er wohlauf zurückkam und wegen seiner heldenhaften Taten, der Rettung des alten Dorfoberhauptes, sowie dem Ausschalten des Verräters selbst zum [[Dorfoberhaupt]] ernannt wurde, da [[Wichtige_Personen_in_Taki#Ehemalige_Dorfoberhäupter|Muneyaki Gushiken]] von diesem Amt zurücktrat.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der junge [[Gesellschaft_in_Taki#Kudo|Kudo]] brachte gleich frischen Wind in des recht traditionelle Takigakure, durch die Umbenennung des Dorfoberhaupt-Titels vom gelben zum goldenen Drachen, sowie dem Bau eines neuen [[Aufbau_von_Taki#Ninjasitz.2Fgoldene_Drachenstatue|Ninjasitzes]], der eben jenes Wesen repräsentieren sollte.&lt;br /&gt;
Außerdem änderte er den Namen und das Auftreten der gesamten, von [[Wichtige_Personen_in_Taki#|Jinkou Eigen]] eingeführten, Shinetai-Einheit und machte aus ihnen eine auf ihn selbst zugeschnittene Wache, nämlich der [[Einheiten_Takigakures#Roiyarug.C4.81do_.28K.C3.B6nigliche_Wache.29|Roiyarugādo]].&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Jedoch hatte [[Wichtige_Personen_in_Taki#Shinishi_Kudo|Shinishi Kudo]] mit seiner Ernennung zum neuen [[Dorfoberhaupt]] gleichzeitig etwas geerbt, was den jungen Shinobi auf die Probe stellen sollte. Der [[Taki_no_Kuni#Jashin_Sekte|Jashin-Kult]], der zuvor in Takigakure schon Unheil angerichtet hatte war stärker geworden und schaffte es [[Takigakure]] als Dorf einige Seitenhiebe zu verpassen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Bald darauf sollte ein Krieg in [[Taki no Kuni]] ausbrechen, in dem die beiden Seiten ihre Kräfte maßen und [[Wichtige_Personen_in_Taki#Shinishi_Kudo|der goldene Drache]] seine Stärke und Führungsqualitäten beweisen musste.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Das Lied des gelben Drachen=&lt;br /&gt;
Zwischen den Reihen voller Bücher und Schriftrollen in der Bibliothek [[Takigakure]]s, die oft von großen Personen der Vergangenheit, wichtigen Ereignissen oder Techniken sowie Lehre handeln, findet der Suchende bis weilen ein kleineres unscheinbares Buch.&lt;br /&gt;
Nur selten wurde das Buch in den letzten Jahren aus der Umarmung seiner größeren Brüder und Schwestern gerissen, um seinen Inhalt dem Suchenden zu offenbaren. Es war in Vergessenheit geraten und gelegentlich, wenn es aus dem langen Schlaf eines von Staub bedeckten Buches für einen Moment, welcher für ein Buch alles zwischen einer Sekunde und einem Jahrhundert sein kann, aufwachte, erinnerte es sich sehnsüchtig daran wie es gewesen war, als noch kleine Kinderfinger es jeden Tag hervorgeholt und die dazugehörigen hohen Stimmen erfreut und laut aus ihm hervor gelesen hatten.&lt;br /&gt;
Es war abgenutzt ja, aber das stimmte das Buch nicht traurig sondern machte es eher stolz. Die güldene Farbe, mit der sein Schaffer einst den Umschlag beschrieben hatte, hatte ihm eh nie wirklich gefallen und der Zustand sprach in seinen Augen für all die Liebe und Anerkennung, die ihm einst zugekommen war. Und schließlich hatte die Geschichte, mit deren Schutz und Überlieferung es beauftragt worden war, alles Recht auf derartige Zuwendung.&lt;br /&gt;
Ja das Buch war stolz auf sich selber und wusste, dass es nur lange genug warten müsste, bis es aus seinem Schlaf aufgeweckt werden und seine Geschichte erneut offenbaren würde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Irgendwann kam dieser Tag und an diesem Tag fand die Sage des [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|gelben Drachens]] und der Götter wieder Einzug in die Köpfe der Menschen. Wie so oft bei Sagen weiß niemand zu sagen, wie viel wahr und wie viel hinzugedichtet worden war. Aber dies, so wusste das Buch, war nicht die Aufgabe einer Sage.&lt;br /&gt;
Eine Sage muss die Herzen der Menschen erfreuen, sie mit Hoffnung erfüllen und zum Träumen anregen. Eine Sage lässt bisweilen alte Männer genauso wie kleine Kinder mit verträumten Blicken die Welt um sich herum betrachten und sich vorstellen, wie es wohl damals an diesem Ort ausgesehen haben könnte. Eine Sage schließlich steht für eine Lektion und Beispiel, Lehre und Wissen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und so erzählt das Buch die Geschichte:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Prolog===&lt;br /&gt;
Vor langer Zeit, als die Menschheit noch jung war und mit den großen Augen eines kleinen Kindes die Welt um sich herum betrachtete, herrschte die Natur über das Leben eines jeden Lebewesens mit einer Hand, die zugleich sanft wie ein kühler Windstoß im drückenden Sommer als auch hart wie der Kern eines großen Gebirges war.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der Mensch, genauso wie alle anderen Lebewesen ob Tier, Pflanze oder Stein kämpfte jeden Tag um sein Überleben. Aber nicht Angst oder Ohnmacht vor den Strapazen bestimmten sein Leben, sondern Freude und Glück über die einfachsten Dinge. Er war glücklich, wenn er mit vollem Magen einen warmen und sicheren Schlafplatz gefunden hatte.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
So herrschte die Natur und die Tiere, die teilweise älter als die Menschen waren, wuchsen zu prächtigen Gestalten heran. Hört man heute von Erzählungen aus jener Zeit, so wirken die Geschichten von dem riesigen Wald, der den Großteil des Kontinents bedeckte und von ebenso riesigen Tiergottheiten bevölkert war, wie die Märchen eines alten wirren Greises.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Aber der Menschheit Kindeswiege war dies Umfeld beschützt vom großen Schatten des Waldgottes. Irgendwann jedoch fängt jedes Kind an sein Umfeld zu verändern und in einer Zeit, in der sich das Schicksal dieses Gleichgewichtes entscheiden sollte erhob sich der [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|gelbe Drache]] über die Träume von Natur und Mensch hinweg in die Lüfte der Zukunft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===1. Kapitel===&lt;br /&gt;
Langsam und träge floss der kleine Bach an diesem Tag die Hänge des Hügels herab, plätscherte nur missmutig über die großen Steine nahe seiner Quelle, drückte nur halbherzig die Kiesel vor sich her, die sich in seinen Weg stellen wollten, und wollte gar nicht so recht seinen Weg gen Tal beschreiben.&lt;br /&gt;
Hätte man den Bach an einem anderen Tag gesehen und hätte man Aug und Ohr, so wie es die Menschen früher für die Natur gehabt hatten, so hätte die Freude und die Glückseligkeit des Baches einem das Herz erwärmt. Es war kein großer Bach, es war kein Bach, dessen Wasser sich in den Strom eines gewaltigen Flusses oder die Gefilde eines riesigen Sees mischte. Es war ein einfacher Bach, der auf der großen Landkarte nicht einmal seine Existenz belegt finden würde.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Aber für die Menschen des kleinen Dorfes am Fuße des Hügels war er die Quelle ihres Lebens und somit das Wichtigste in der Welt und für ihn waren diese Menschen das Wichtigste in der Welt.&lt;br /&gt;
Wer brauchte schon riesige Mengen Wassers, wenn er sich an dem Lachen der Kinder erfreuen konnte, die in ihm spielten und sein Wasser benutzten, um sich gegenseitig zu bespritzen?&lt;br /&gt;
Ja, es waren vor allem die Kinder, auf die sich der Bach jeden Morgen freute, wenn er sich aus dem moosig-grünen Bett seiner Träume erhob. Er kannte sie alle, er erkannte sie schon am Klang ihres Lachens und hatte einem jeden der Dorfbewohner erfreut beim Wachsen zugesehen.&lt;br /&gt;
Nichts aber stimmte ihn so traurig, wie das bittere Weinen und Schluchzen eines Kindes, das in seinem jungen Leben bereits großes Leid erfahren musste. Und ausgerechnet das herzerweichendste Weinen und die qualvollsten Tränen hatte er am gestrigen Tage wahrnehmen müssen.&lt;br /&gt;
Das Mädchen mit den grellblonden Haaren namens [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] hatte bereits in ihrer frühesten Kindheit beide Eltern verloren und lebte alleine mit ihrer großen Schwester Kigiku in dem kleinen Dorf. Nie hatte der Bach [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] weinen hören ob des Verlustes der Eltern oder der schweren Zeit, die dieser den beiden Mädchen einbrachte. Es war immer glücklich mit seinem Leben gewesen, hatte sich nie beschwert und war der großen Schwester stets zur Hand gegangen. Und ausgerechnet dieses Mädchen, das dem Bach immer ein Quell der Freude gewesen war, weinte nun ob der schweren Krankheit des Einzigem, dem es sich immer sicher gewesen war: Seiner Schwester.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Was konnte der Bach tun? Die Menschen hatten in den Jahrhunderten seit ihrer frühesten Kindheit gelernt in der Natur zu überleben und dabei bereits einiges über die Kunst mit den Geschenken der Natur Krankheit und Wunde zu bekämpfen gelernt. Aber nicht einmal dieses Wissen schien das Leid Kigikus mildern zu können. Trübseelig floss er weiter vor sich hin und grübelte nach, was er tun könnte. Auch dachte er dabei daran, dass die Menschheit längst ihr Kindesbett verlassen und begonnen hatte, die harte Seite der Natur, die ihr Leben bedrohte, zu bekämpfen.&lt;br /&gt;
Früher, er konnte sich fast nicht mehr daran erinnern, hatte sich nur selten die Sonne in seinen Wassern gespiegelt, da der Schatten großer Bäume stets sein Gefilde bedeckte. Irgendwann aber hatten die Menschen damit begonnen die Bäume zu fällen und sich Platz zum Leben, für ihr Vieh und für ihre Felder zu schaffen. Der große Wald war immer weiter geschrumpft und schon lange hörte der Bach die Stimmen der Bäume nur noch aus sehr weiter Entfernung im Säuseln des Windes.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Als er nun so lauschte, um die Stimmen der Bäume zu hören, vernahm er die Stimme eines Menschen. Dieser Mann, denn seine tiefe und rauchige Stimme verriet sein Geschlecht, sang irgendwo in seiner Nähe von etwas, was der Bach völlig vergessen hatte: Von dem Waldgott.&lt;br /&gt;
Die Erinnerungen überschlugen sich und schnell beschloss der Bach aus seiner Trübseligkeit zu erwachen und den Sänger mit dem Plätschern seines Wassers an- und zu dem kleinen Dorf hinzulocken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===2. Kapitel===&lt;br /&gt;
Stark schmerzten die Füße des Greises, dessen Stimme der Bach vernommen hatte, ob seiner langen Wanderung und ein jedes Wort, das er scheinbar vergnügt vor sich her sang, war einzig und allein dazu gedacht, um ihn von den Schmerzen abzulenken.&lt;br /&gt;
Er war weit gereist, hatte viele Flüsse überquert und sich an viele Bäume gelehnt, wenn sein alter Körper ein paar Momente der Ruhe benötigten. Weswegen er reiste, wusste er nicht mehr. Einzig und allein erinnerte er sich noch daran, dass er einst am Rande eines großen Waldes gelebt und von dessen Wildheit und Schönheit verzaubert worden war.&lt;br /&gt;
Angelockt vom Plätschern des Baches, dessen kühles Wasser Linderung für die schmerzenden Füße verhieß, wechselte der Greis die Richtung und traf schon bald auf den kleinen Bach und das in nicht allzu weiter Ferne stehende Dorf. Noch einmal nahm sich der Alte zusammen, trällerte um so lauter, als seine Füße besonders stark schmerzen und ihm anscheinend sagen wollten:“Wieso bleibst du nicht einfach hier sitzen und gönnst uns unsere Ruhe du alter Narr?“&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Aber der „alte Narr“ war dickköpfig geworden und wollte nicht nur seine Füße ausruhen, sondern auch noch mit Menschen reden. Ein Vergnügen, das ihm seit Wochen verwehrt war.&lt;br /&gt;
So laut trällerte er vor sich hin, dass er das Schluchzen des kleinen Mädchens, das am Ufer des kleinen Baches mehr in sich zusammen gekauert war, als dass es saß, nicht mitbekam. Erst, als das Mädchen seine grünen Augen öffnete und auf den alten und komisch aussehenden Mann schaute, während es sich über die tränenverschmierten Wangen wischte, bemerkte dieser, dass er nicht alleine war.&lt;br /&gt;
„Was ist ein Waldgott?“ ertönte die hohe Stimme des Mädchens und der alte Mann blieb verdutzt stehen, um die fragenden großen Augen, die vor Weinen rot geworden waren, zu bewundern. Kurz entschlossen gewährte er seinen fast schon rebellierenden Füßen ihren Wunsch und ließ sich neben dem Mädchen leise seufzend nieder.&lt;br /&gt;
„Die gestaltgewordene Natur. Wille und Kraft dessen, was uns stets umgibt, und genauso wild und sanft wie eben jenes.“ Antwortete er ein wenig kryptischer, als er beabsichtigt hatte, während er die schmerzenden Füße aus den abgelaufenen Sandalen befreite.&lt;br /&gt;
„Und wie sieht er aus?“&lt;br /&gt;
„Er wechselt die Gestalt, so wie es auch die Natur ständig tut.“&lt;br /&gt;
„Ist er lieb?“&lt;br /&gt;
„Ja und nein. Wenn er stürmisch und verheerend ist, wenn er wütend und aufgebracht ist, so vernichtet er alles, was ihm in den Weg kommt. Ist er aber sanft und ruhig, so beschützt, heilt und umsorgt er das, was in seinen Augen, den Augen der Natur, würdig ist.“&lt;br /&gt;
Sofort weiteten sich die Augen des kleinen Mädchens, das das zerschlissene Hemd des Alten mit seinen kleinen Fingern ergriff und ihn voller Hoffnung und zugleich voller Angst vor einer möglichen Enttäuschung anschaute.&lt;br /&gt;
„Er heilt? Kann er alles heilen? Kann er auch eine richtig schlimme Krankheit heilen?“&lt;br /&gt;
Ein wenig verdutzt ob dieser Reaktion antwortete der Alte in dazu passender Stimmlage:&lt;br /&gt;
„Ehm Ja, kann er, aber dazu muss er…“ Doch weiter hörte das Mädchen nicht, es riss nur umso stärker an dem Hemd und schrie förmlich:&lt;br /&gt;
„Wo finde ich ihn? Erzähl mir bitte alles!“&lt;br /&gt;
Und nach einer Reaktion, die sehr derer glich, die er nur wenige Momente zuvor gezeigt hatte, und einem dazu passenden Seufzen, holte der Greis tief Luft und fing an zu erzählen:&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
„Weit weg im Nordosten steht er noch, der große Wald, der einst fast den ganzen Kontinent bedeckte. Im Gegensatz zu den kleinen Wäldern, die du kennst, ist dieser Wald noch erfüllt von dem Willen und der Kraft der Natur. Tief in seinem Inneren lebt der Waldgott in dem wunderbaren Hain, der schon seit Äonen nicht mehr von Menschen betreten worden ist, und umgeben von den Vorfahren der Tiere: riesige und weise Tiergötter.&lt;br /&gt;
Einst, so wurde mir als kleines Kind in meinem Heimatdorf erzählt, dass am Randes des großen Waldes steht, sahen die Tiergötter und der Waldgott mit wohlwollendem Blick auf die Menschen herab, die so schwach und zerbrechlich wirkten. Sie standen uns bei, wenn etwas unsere Existenz bedrohte, und halfen uns gelegentlich mit Rat und Tat in der Natur zu überleben, die sie schon so viel länger bevölkern und so viel besser verstehen als wir.&lt;br /&gt;
Aus dieser Zeit kommen auch die Geschichten der Heilkunst des Waldgottes und der weisen Ratschläge der Tiergötter, die zusammen mit ihren damals noch ähnlich riesigen Brüdern und Schwestern unseren Kontinent bereisten und bevölkerten.&lt;br /&gt;
Aber…“&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Doch weiter kam der Mann nicht, denn das Mädchen war bereits aufgesprungen und rannte fort in Richtung der Häuser. Später erfuhr er, was es mit dem Mädchen auf sich hatte, und schollt sich selber ob dem, was er so unvorsichtig [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] erzählt hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===3. Kapitel===&lt;br /&gt;
Voller Schrecken beobachtete der kleine Bach, was geschah. In seinem Bestreben das kleine Mädchen zu trösten und sich wieder an ihrem Lachen und den strahlenden Augen zu erfreuen, hatte er vergessen, dass Menschen keine Tiere waren. Sie waren es nicht gewohnt auf sich alleine gestellt zu überleben und am aller wenigsten kleine Kinder, von den Gefahren einer solchen Reise und denen des großen Waldes ganz zu schweigen.&lt;br /&gt;
Aber was konnte er tun? Was konnte er tun?...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ohne lange nachzudenken hatte sich [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] ihre festeren Schuhe samt ein paar reisetauglichen Kleidern und Proviant – was sie eben rumliegen sah – geschnappt, hatte ihre Schwester umarmt und war mit den Worten „Der Waldgott wird dich heilen, warte es nur ab!“ aus der kleinen Hütte, die die zwei Mädchen bewohnten, verschwunden.&lt;br /&gt;
Kigiku hatte sichtlich verwirrt drein geschaut, aber hatte ob ihrer Krankheit und der Schwäche, die ihren Körper befallen hatte, nichts tun können, außer der kleinen Schwester flehentlich hinterher zu schauen. So verzweifelt, wie die große Schwester in dieser Stunde war, als[[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] Hals über Kopf das kleine Dorf verließ, so zuversichtlich war die kleine Schwester, die endlich etwas gefunden hatte, was sie tun konnte um Kigiku helfen zu können. Sie dachte gar nicht daran, dass die Reise gefährlich werden könnte, oder dass sie ihr eigenes Leben schonen müsste. Einzig und allein das Leben der Person, die für sie die Welt darstellte, war ihr wichtig und kreiste beständig in ihrer Gedankenwelt umher.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So reiste das kleine Mädchen mit dem blonden Haar und den großen grünen Augen los gen Nordosten. Zum Glück hatte sie gelernt die Himmelsrichtungen zu erkennen und zu finden und verlief sich nie. So selbstsicher ging sie ihre Reise an, dass sie vergnügt summend schon bald das kleine Tal und die Gefilde des kleinen Baches verließ.&lt;br /&gt;
Die ersten Tage ihres kleinen Abenteuers flogen nur so vorüber. Sie hatte genügend Wasser dabei und konnte ihre Proviante mit den Beeren und Früchten, die sie dank des herrschenden Sommers leicht fand, stets wieder auffüllen. Einzig und allein des Nachts, wenn es dunkel und gelegentlich sogar etwas kühler wurde, wurde es ihr etwas bang um das kleine Herz. Aber wie stets summte sie dann eine kleine Melodie vor sich her, mit der sie die große Stille um sich herum vertrieb und sich selber in den Schlaf wiegte.&lt;br /&gt;
Die Weisen sagen, dass ein entschlossenes Herz keine Furcht kenne. Nur ein zauderndes und fragendes Herz öffne Tür und Tor für Zweifel und Furcht. Wenn man diesen Worten Glauben schenken darf, so verwundert es nicht, dass [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] nie daran dachte umzukehren oder auch nur aus Angst oder Furcht eine Träne vergoss. Sie war überzeugt davon das Richtige zu tun und setzte mit derselben Überzeugung Fuß vor Fuß, ging Schritt um Schritt immer weiter gen Nordosten.&lt;br /&gt;
Schon bald wurde die Natur, die wenn auch in schwächerer Art und Weise, auch an diesem Ort zu finden war, auf das summende und singende kleine Mädchen aufmerksam und immer öfter geschah es von nun an, dass ein kleiner Sperling sich zu [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] gesellte, wenn diese tagsüber oder nachts vor sich hin sang, um diese mit seinem hohen Zwitschern zu begleiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Immer, wenn sie den kleinen [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]] sah, der ihr schon bald ein lieber Wegbegleiter wurde, hellte sich die Miene des kleinen Mädchens auf und ihre Schritte wurden bestimmter und stärker. Dem Beispiel des [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]]s folgend, fing sie schon bald an feste Rhythmen in ihren Tagesablauf zu bringen:&lt;br /&gt;
Sie stand mit der Sonne auf, aß etwas, ging dann den Tag über unterbrochen von einer Mittagspause bis sie am Nachmittag begann nach einer Schlafmöglichkeit zu suchen und daraufhin nach etwas Essbarem und Trinkbarem, wenn sie nicht schon genug während des Tages gefunden hatte. Ihrer guten Orientierung wegen verlief sie sich dabei so gut wie nie und wenn, dann brachte sie das Zwitschern des kleinen [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]] schon bald wieder auf den richtigen Weg. Auch brauchte sie nur auf das Verhalten des[[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]]s zu achten, um Wetterumbrüche oder Gefahren vorherzusehen.&lt;br /&gt;
So verging die Zeit und die Natur kehrte immer weiter in das kleine Mädchen ein genauso wie das kleine Mädchen immer weiter in die Natur einkehrte. Und dann kam der Herbst&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===4. Kapitel===&lt;br /&gt;
Als die ersten Blätter an den Bäumen begannen gelb und rot zu werden, wusste [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]], dass der Sommer den Kampf gegen den Winter langsam verlor. Noch kämpfte er wacker und hielt die kalten Winde aus dem Norden samt der dunklen Wolken, die sie mitbrachten, zurück. Aber mit jedem Tag und jeder Nacht kamen sie näher, ohne dass der Sommer etwas dagegen würde tun können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie musste sich beeilen, so viel verstand selbst ein kleines Mädchen, denn in den Stürmen und der Kälte des Winters würde sie nicht überleben können ohne die Hilfe und den Beistand Ihresgleichen.&lt;br /&gt;
Wäre der kleine [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]] nicht gewesen, der sie über immer längere Strecken des Tages begleitete und es sich immer öfter auf ihrer Schulter bequem machte, so hätten vielleicht der Zweifel und die Furcht Einzug in ihrem Herzen gehalten. So aber ertönten die Stimmen der Zwei, wann immer der Winter an ihren Herzen zu nagen begann, und vertrieben diesen.&lt;br /&gt;
Manchmal allerdings kam es auch vor, dass der kleine [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]] schrecklich lange weg blieb und [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] begann sich Sorgen zu machen. Sorgen um den kleinen [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]], um ihre Schwester und um den Wahrheitsgehalt der Geschichte des alten Mannes. Als der kleine [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]] eines Morgens nicht neben ihr zu finden war, erhob sie sich und ging ohne zu zaudern in den kleinen Hain hinein, der sich vor ihr erstreckte. Sie begann das Lied zu singen, das sie seit Beginn ihrer Reise immer sang, und schon bald hörte sie aus einiger Entfernung die Antwort des [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]]s.&lt;br /&gt;
Ihr Herz schlug immer schneller voller Freude und auch voller Angst ob dem, was dem [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]] passiert sein könnte. Sie rannte immer schneller, stets der Stimme des [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]]s folgend und blieb plötzlich stehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine kleine [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] mit ungewöhnlich eisblauen Augen stand am Fuße eines großen Baumes, auf dessen niedrigem Ast [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] sofort ein paar der Federn des kleinen [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]]s sehen konnte. Ihre Augen weiteten sich und füllten sich schon bald mit Tränen, während die Katze sich von dem ersten Schrecken ob der plötzlichen Begegnung erholte und begann um das kleine Mädchen, das mehr und mehr in Tränen ausbrach, zu kreisen.&lt;br /&gt;
[[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] verstand schnell, dass der Sommer ihr bisher nur die schönen Seiten der Natur gezeigt hatte und sie den kleinen [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]] wohl nicht mehr wieder sehen würde. Es war in ihren Augen klar, dass der [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]] den Klauen der [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] erlegen war, da er sonst längst zu ihr zurück geflogen sein würde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Immer stärker wurde der Regen aus Tränen, der sich vom Gesicht des kleinen Mädchens gen Boden bewegte, bis ein empörtes Miauen das Mädchen aus seinen Gedanken rüttelte. Die [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] hatte sich vor [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] hingesetzt und schaute sie aus zugleich neugierigen und vorwurfsvollen Augen an, so dass das Mädchen nicht anders konnte als sich herabzubeugen und vorsichtig das Fell des Tieres zu streicheln.&lt;br /&gt;
Sie machte dem Tier keine Vorwürfe, da es nur um sein eigenes Überleben kämpfte, auch wenn es sie dennoch sehr traurig machte. Anstatt aber vor der Hand des Mädchens zu fliehen, ließ sich die [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] mit einem immer lauter werdenden Schnurren streicheln und verließ auch nicht die Seite des Mädchens, als dieses langsam damit beginnen musste zurück zu ihren wenigen Habseligkeiten zu gehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So nahm schon bald die kleine [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] den Platz des [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]]s ein und begleitete [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] auf ihrer Reise. Und so wie der [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]] mit seinem Verhalten dem Mädchen vieles über das Überleben in der Natur beibrachte, so tat dies auch die [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]]. Allerdings oblag es der [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] genauso wie bei ihrem ersten Treffen dem Mädchen die düstere Seite der Natur zu zeigen.&lt;br /&gt;
Hatten im Sommer noch Früchte und Beeren überall auf ihrem Weg nur darauf gewartet von ihr gepflückt zu werden, so verschwanden diese immer mehr je weiter der Herbst Einzug hielt. Und schon bald musste [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] lernen, dass sie wie die [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] Leben nehmen musste, um selber zu überleben.&lt;br /&gt;
Es dauerte schier eine Ewigkeit, bis es ihr mittels einer Falle zum ersten Mal gelang ein kleines Tier zu fangen, ein Feuer zu machen und es dann übers Herz zu bringen das Tier zu töten und sogar zu verspeisen. Sie weinte bitterlich ob des Lebens, das sie beendet hatte und flehte vielmals um Verzeihung, bevor sie sich traute zu essen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch Wiederholung aber wird jeder zum Meister und schon bald hatte sich das kleine Mädchen an die neuen Vorgänge gewöhnt, auch wenn sie noch immer für das Schicksal der Seele eines jeden Tieres, das sie tötete, zum ihr unbekannten Waldgott betete.&lt;br /&gt;
Schon bald fiel ihr das Fehlen des freudigen Zwitscherns kaum noch auf und die Harte Seite der Natur zog immer mehr in sie ein, auch wenn diese gemischt von warmen Momenten war, wie das abendliche Einschlafen mit der [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] in den Armen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===5. Kapitel===&lt;br /&gt;
Immer schwächer wurde der Sommer und der Herbst, der wie sein Freund Frühling sich oft wie das Seil fühlte, an dem Sommer und Herbst zogen, wurde immer dunkler und kälter. Die Stürme, die die Höhepunkte im Tauziehen zwischen Sommer und Winter für jeden sichtbar und hörbar machten, hatten schon seit einiger Zeit immer weiter an Stärke nachgelassen so wie es auch der Sommer getan hatte.&lt;br /&gt;
Immer weniger Zeit blieb dem kleinen Mädchen, das sich immer öfter morgens von Raureif befreien musste. Gelegentlich fielen früh morgens kleine weiße Flocken vom Himmel herab, setzten sich auf ihr blondes Haar und bildeten einen Schleier aus winzig kleinen Kristallen. Immer öfter froren ihr die Füße oder die Hände, manchmal kroch die Kälte sogar langsam die Beine hoch und hätte sie nicht die [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] gehabt, die sie des nachts wärmte, so wäre sie sicher oft schlotternd vor Kälte erwacht.&lt;br /&gt;
Sie hatte kaum noch Zeit, das wusste sie. Aber unbeirrt setzte sie Tag für Tag einen Fuß vor den anderen. Sie konnte nicht scheitern, sie durfte nicht! Was war schon so ein wenig Schnee im Vergleich zu dem, was ihre Schwester erleiden musste?&lt;br /&gt;
Und dann eines Tages, als die glänzende Himmelsscheibe bereits im Sinken inbegriffen war, sah sie Rauchschwaden hinter einem kleinen Weiler aufsteigen. Sie beschleunigte ihre Schritte und angespornt durch das Wettlaufen, das sich nun ergab, sprintete auch die [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] immer schneller, bis sie das Mädchen überholte und wenig später aus deren Sichtfeld verschwand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie lange sie schon so rannte, wusste [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] nicht. Einzig und allein die stetig abnehmende Entfernung zu den Rauchschwaden und nicht die fast schon untergegangene Sonne war Mittelpunkt aller Gedanken des kleinen Mädchens. Je näher sie aber kam, desto mehr drangen schreckliche Geräusche an ihr Ohr, die sie an die unglaublich lauten Stürme im Herbst erinnerten. Oft hatte sie sich mitten in der Nacht, wenn es besonders stark stürmte, wie ein Kokon in ihre Decke eingerollt und sich vorgestellt, dass außerhalb des schützenden Mantels riesige Tiere, wie die aus der Geschichte des Greises, umher liefen und sich gegenseitig anschrien, was diesen Schrecklichen Krach erzeugte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hätte sie gewusst, was sie erwartete, so hätte sie in jenen Nächten wohl kein einziges Auge zu bekommen. Als sie sich immer weiter ihren Weg zwischen den mit einer hauchdünnen Schicht silbrigen Schnees bedeckten Bäumen des kleinen Weilers bahnte, schälten sich immer mehr die Umrisse kleinerer und größerer Häuser aus dem zwielichtigen Schatten der Bäume. Das Herz des Mädchen schlug ob der Vorfreude vielleicht endlich ihr Ziel erreicht zu haben immer schneller, bis es plötzlich zwei Schläge aussetzte während auch die kleinen Beine sich nicht mehr fortbewegen wollten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein gewaltiges Brüllen, wie es dem stärksten Orkan alle Ehre bereitet hätte, erhob sich, als ein gewaltiger schwarzer Schatten sich auf die Reihe der Häuser zu bewegte. Nicht heimelige Kamine, nicht freundlich strahlende Herdfeuer hatten die Rauchschwaden erzeugt, die [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] angelockt hatten, sondern in Flammen stehende Barrikaden, die die Dorfbewohner scheinbar als Schutz errichtet hatten. Aber selbst diese hatten sie nicht vor dem bewahren können, was auf sie zurollte.&lt;br /&gt;
Verzweifeltes Rufen drang an [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]]s Ohren, als das Brüllen für einen Moment aussetzte. Langsam bewegte sie sich wieder, überzeugte ihre Füße mühsam zu jedem einzelnen Schritt und näherte sich so furchtbar langsam dem Chaos, das immer mehr von sich enthüllte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der gewaltige Schatten war stehen geblieben, bäumte sich in regelmäßigen Abständen auf und brüllte jedes Mal so laut, dass die nahestehenden Bäume wackelten. Vor ihm schälten sich nun auch kleinere Schatten mit langen Stäben aus dem flackernden Zwielicht der Flammen. Je näher das kleine Mädchen kam, desto mehr erkannte sie, dass es sich um Dorfbewohner zu handeln schien, die mit langen Speeren und allerlei zweckentfremdeten Ackergerät den riesigen Schatten, der längst durch die Barrikade gebrochen war, aufzuhalten versuchten.&lt;br /&gt;
Dann hörte sie plötzlich etwas, was nicht so recht in das Chaos passen wollte. Ein hohes Schreien drang an ihre Ohren, das nicht allzu weit entfernt seinen Ursprung haben konnte. In einem solchen Chaos hätte man erwartet, dass es ein furchterfülltes Schreien einer Frau ob der großen Gefahr sein müsste. Aber ein kleines Kind, jünger als die bisher unbemerkte Beobachterin, wankte kaum in der Lage richtig zu laufen mit seinen kurzen Beinen und immer wieder sich an den Häuserwänden abstützend auf den Kampf hinter der durchbrochenen Barrikade zu.&lt;br /&gt;
Doch auch der Schatten hatte das Geräusch bemerkt. [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] blieb abermals für einen Moment vor Schreck das Herz stehen, als sich das riesige Ungetüm dem wankenden Kind zu wandte. Aber diesmal setzten ihre Beine nicht aus, sondern beschleunigten Ihre Schritte. Unweigerlich dachte [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] daran, dass sie nicht schnell genug gewesen war um ihren kleinen [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]] hatte beschützen zu können und weigerte sich so etwas noch einmal zuzulassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ihre Beine flogen förmlich über die leicht angefrorene Erde, näherten sich immer weiter dem Kleinkind und dem riesigen Schatten, der laut brüllend ebenfalls auf dieses aus der entgegen gesetzten Richtung zusteuerte. Ein verzweifelter Ruf aus der Kehle eines Mannes drang an die Ohren des Mädchens, aber kein einziger ihrer Gedanken war dazu in der Lage sich um dieses zu kümmern.&lt;br /&gt;
Mit Müh und Not erreichte sie das wankende Kind, das in dem Moment, in dem [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] hinter ihm zu Halt kam, endgültig der Schwerkraft Rechenschaft leistete und in die Arme des blonden Mädchens fiel. Doch auch der riesige Schatten hatte die Quelle des hohen Geräusches erreicht. Als eine besonders vorwitzige Flamme ihre Stimme erhob und den Schauplatz für einen Moment zur Gänze ausleuchtete, legte [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] unweigerlich die Arme fester um das Kleinkind in ihren Armen. Vor ihr erhob sich der Kopf einer gewaltigen schwarzen [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Schildkröte]], deren Augen zornig und mordlüstern das ungleiche Gespann anfunkelten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Würde sie das Kind loslassen und sich vorsichtig entfernen, während das Ungetüm mit seiner Beute beschäftigt war, so würde sie vielleicht… Doch [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] schüttelte entschlossen das blonde Haupt und drückte das Kind nur stärker an sich. Der Blick ihrer Augen wurde gefährlicher, während sich diese leicht verengten. Sie würde nicht zulassen, dass erneut ein kleines Wesen, das auf ihre Hilfe angewiesen war, starb, weil sie zu zögerlich und zu schwach war. Ähnlich einer Bärenmutter, die ihr Junges vor hoffnungslos überlegenen Jägern nicht im Stich ließ, sondern die Jäger auch noch laut anbrüllte, war der Blick des jungen Mädchens. Das Brüllen aus diesem wurde immer spürbarer, so dass selbst die [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Schildkröte]] für einen Moment inne Hielt. Immer deutlicher wurde es, man war fast der Meinung, dass man es hören … und plötzlich erschallte ein gewaltiger und tiefer Schrei, als sich ein großer Schatten zwischen [[Wichtige_Personen_in_Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] und die [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Schildkröte]] schob.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===6. Kapitel===&lt;br /&gt;
Unweigerlich hatte [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] ihre Augen geschlossen, als der zweite Schatten so nah vor ihr erschienen war, und rechnete jeden Moment damit die Flügelschläge des Todesboten zu hören.&lt;br /&gt;
Aber diese erschallten nicht, stattdessen entwickelte sich ein Sturm aus Schrei und Gebrüll der zwei riesigen Wesen direkt vor ihr. Je mehr sie aber ihre eigene Angst und ihr wild pochendes Herz beruhigte, desto mehr war sie in der Lage die tiefen Stimmen zu vernehmen:&lt;br /&gt;
„Geh mir aus dem Weg [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Bai Hu]]!“ donnerte die etwas entferntere Stimme zornerfüllt.&lt;br /&gt;
„Nein! Diese beschütze ich und du wirst sie nicht bekommen!“ erwiderte die nähere Stimme etwas leiser, aber mit einem gefährlichen Unterton.&lt;br /&gt;
„Die Menschen verdienen den Tod!“&lt;br /&gt;
„Nichts verdient den Tod. Oder hast du Xinglu’s Worte in deinem Zorn vergessen?“&lt;br /&gt;
„Du wagst es seine Worte in den Mund zu nehmen, nachdem ihr ihn verlassen habt?“ brüllte die fernere Stimme plötzlich noch lauter.&lt;br /&gt;
„Wir haben ihn verlassen nicht wegen dem, was er einst sagte, sondern wegen dem, was er nicht mehr sagt! Würde er zu dem zurückfinden, was wir immer verehrt haben, so würden wir sofort zurückkehren.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es wurde still für einen Moment. Fast ohnmächtig vor den riesigen Geschöpfen, deren Nähe sie deutlich spüren konnte, hatte [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] ihre Augen die ganze Zeit über fest zugekniffen und auch das Kleinkind in ihren Armen hatte sich nicht gerührt. Als es nun etwas ruhiger wurde, öffnete [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] vorsichtig ihre Augen und bestaunte das weiße mit schwarzen Streifen getigerte Fell einer riesigen [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]], die sich scheinbar schützend vor sie gestellt hatte. Doch Zeit für Worte blieb ihr nicht, denn schon bald ertönte die Stimme der [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Schildkröte]] erneut, wenn auch nicht mehr ganz so sehr vor Wut bebend.&lt;br /&gt;
„Ich werde mich zurückziehen und bei Xinglu auf dich warten. Wie es stets Tradition war, wirst du ihm das Wesen vorstellen müssen, dass du vor seinem Willen beschützt hast.“&lt;br /&gt;
Ein Rauschen ertönte, während sich die [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Schildkröte]] umdrehte.&lt;br /&gt;
„In einer Woche, zum Vollmond, falls du es nicht vergessen hast.“ Brummte sie.&lt;br /&gt;
„Ich habe es nie vergessen [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Xuan Wu]], nie...“&lt;br /&gt;
Und dann verschwand die gewaltige [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Schildkröte]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erst, als sich der Schatten des Tieres mit dem Schatten des großen Wald, der in einiger Entfernung zum Dorf zu sehen war, vereinigt hatte, ging ein spürbares Aufatmen durch die Dorfbewohner. Sie schienen sich nicht an der Gegenwart des zweiten Tieres zu stören, als sie an diesem vorbei auf [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] zu rannten. Das kleine Kind in ihren Armen begehrte plötzlich auf, als ein großer Mann mit einer eindrucksvollen Narbe über der Wange und schwarzem Haar vor [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] auftauchte und im nächsten Moment hob eben dieser das Kleinkind aus ihren Armen empor und drückte es an sich.&lt;br /&gt;
„Hast du Angst um deinen Papa gehabt?“murmelte der Mann, der voller Freude dem Kind die Nase stupste.&lt;br /&gt;
„[[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]]… wir müssen reden.“ Ertönte die tiefe Stimme nun einfühlsam und beruhigend aber mit einem kleinen Anflug von Sorge und lenkte [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] von dem rührenden Bild vor sich ab. Als sie ihre Augen dem großen Wesen zu wandte und sich die Blicke begegneten, atmete sie erschrocken ein.&lt;br /&gt;
„Bist du… das kleine Kätzchen?“&lt;br /&gt;
Und der Blick der eisblauen Augen des weißen [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]]s sagte mehr als Worte könnten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===7. Kapitel===&lt;br /&gt;
„Was hat das alles zu bedeuten?“ Schrie [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] schon fast dem großen [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] entgegen.&lt;br /&gt;
Die Sonne schickte gerade ihre ersten Strahlen durch die kahlen Äste der Bäume und zeigte dem Mädchen, wie viel Zeit seit dem Verschwinden der [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Schildkröte]] vergangen war.&lt;br /&gt;
Die letzten Stunden hatte sie damit zugebracht sich der Versuche der Dorfbewohner sie wie eine Heldin zu feiern zu erwehren und immer wieder den Armen, die sie umschlingen wollten, zu entfliehen. Als die Menschen endlich eingesehen hatten, dass sie an derlei Feiern nicht interessiert war und ihr die Nähe zu so vielen Lebewesen sogar unangenehm war, hatten sie ihr endlich etwas Platz gelassen, ihr etwas zu essen und einen Platz zum Schlafen gegeben. Während dieser Stunden war [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Bai Hu]], so hatte ihn die [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Schildkröte]] genannt, wie vom Erdboden verschlungen gewesen und erst am nächsten Morgen, als [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] sich aus Gewohnheit bei der ersten Morgenröte aus dem Bett erhob und an die frische Luft ging, saß er plötzlich neben dem Haus und schaute sie lange Zeit stumm aus seinen eisblauen Augen an, bevor er sich erhob und langsam gen Waldgrenze trottete. Schnell war sie ihm gefolgt und rief ihm nun schon zum zweiten Mal dieselbe Frage entgegen:&lt;br /&gt;
„Sag es mir! Was hat das alles zu bedeuten? Antworte endlich!“&lt;br /&gt;
„Zügle dein Temperament. Ich höre dich.“ Antwortete der große [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] mit ruhiger und gedämpfter Stimme.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es dauerte ein paar Momente, bevor [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] sich etwas beruhigt hatte und deutlich leiser entgegnete: „Aber warum antwortest du mir dann nicht?“&lt;br /&gt;
„Alles besitzt einen richtigen Ort und eine richtige Zeit.“&lt;br /&gt;
„Und erst jetzt stimmt beides überein?“&lt;br /&gt;
„Richtig..“ Der [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] hielt in seinem Gang inne und schaute sich in dem winterlichen Wald einige Momente lang um, bevor er fortfuhr.“Und Vieles ist nicht für die Ohren aller bestimmt.“&lt;br /&gt;
„Also sollen die Dorfbewohner davon nichts hören?“&lt;br /&gt;
„Du hörst zu.“ Abermals folgte eine Pause, die der [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] nutzte um wieder eine Pfote vor die andere zu setzen. „Diese Menschen haben den Zorn Xinglu’s auf sich gezogen und [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Xuan Wu]], der einzige von uns der bei ihm geblieben ist, war hier um das Urteil zu vollstrecken.“&lt;br /&gt;
„Xinglu? [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Xuan Wu]]? Ich verstehe nicht… Ich verstehe gar nichts!“ Brummte [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] in sich hinein.&lt;br /&gt;
„Xinglu ist der Waldgott. Der, nach dem du gesucht hast.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Moment der Stille folgte, in dem sich [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]]‘s Augen weiteten und sie tief Luft holte für die folgenden Worte:&lt;br /&gt;
„Aber dann bin ich ja am Ziel Dann wird Kigiku endlich geheilt!“ Sie griff in den Schnee, warf diesen voller Freude empor und drehte sich in dem kleinen Schneegestöber entzückt um sich selber.&lt;br /&gt;
„Ja und nein.“ Erschallte die Stimme des [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]]s. Abrupt blieb [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] stehen und schaute diesen entgeistert an.&lt;br /&gt;
„Er hat die Macht zu heilen, aber ob er das tun wird ist fraglich.“ [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Bai Hu]] atmete tief ein und aus, was dank seiner Größe einen imposanten Luftstrom erzeugte, der [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]]‘s Haar umher wirbelte.&lt;br /&gt;
„Aber darum geht es gerade nicht. Du hast dich dem Willen Xinglu’s entgegen gestellt und seinen Zorn auf dich gezogen.“&lt;br /&gt;
„Aber ich habe doch nur ein kleines Kind beschützt!“ Schrie [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] ihm entgegen.&lt;br /&gt;
„Das weiß ich und das wirst du ihm erklären müssen, wenn du vor ihm stehst.“&lt;br /&gt;
Das Mädchen schluckte geräuschvoll und sah den [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] mit einer Spur Furcht in den Augen an.&lt;br /&gt;
„Und was ist, wenn er mich nicht versteht? Was ist…?“&lt;br /&gt;
„Xinglu hat sich verändert. Wo einst Mitgefühl und Wut sich die Waage hielten, herrscht nun zumeist das Dunkle.“&lt;br /&gt;
„Aber wieso?... Und wieso kennst du ihn so gut? Wieso bist du kein kleines Kätzchen mehr? Wieso hast du mir geholfen? Wieso hast du den kleinen [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]] getötet?“ Platzte es aus [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] hervor.&lt;br /&gt;
„… Zeit und Ort [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]]… Zeit und Ort.“ Und im nächsten Moment war der große weiße [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] mit ein paar gewaltigen Sätzen im Wald verschwunden und [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] drehte sich langsam gen des erwachenden Dorfes.&lt;br /&gt;
„Wenn nicht jetzt, wann dann?“ Murmelte sie und machte sich auf den Weg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===8. Kapitel===&lt;br /&gt;
Als das blonde Mädchen sich langsam durch den winterlichen Wald dem Dorf und dessen wärmeverheißenden Rauchsäulen näherte, schälte sich immer mehr die Silhouette eines Mannes aus dem morgendlichen Zwielicht heraus. Leicht war dieser Schatten mit dem Stein zu verwechseln, auf welchem er sich befand, aber mehr und mehr fiel die Unnatürlichkeit dieses Gebildes [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] ins Auge und so blieb sie nach einigen weiteren Schritten schließlich vor einem alten Mann stehen, der seine geschlossenen Augen dem Himmel entgegen gerichtet hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gerade öffnete sie den Mund, um etwas zu sagen, da hob der Alte die Hand und bedeutete ihr zu schweigen. Erst einige Momente später ertönte die brüchige Stimme und durchbrach die Stille.&lt;br /&gt;
„Ich weiß, dass du hier bist auch ohne deine Worte.... Die Bäume reden seit Wochen ununterbrochen über das Mädchen, das den Waldgott sucht. Und nun stehst du vor mir, blickst mit Augen um dich, die voller Fragen sind.“&lt;br /&gt;
„Die Bäume reden?“ Antwortete [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] verdutzt und verdeutlichte mit ihrer Frage die Worte des Mannes, der anfing zu kichern, nur noch mehr.&lt;br /&gt;
„Da reist sie mehrere Monde lang durch die Natur, lässt diese in sie einkehren aber kehrt selber nicht in sie ein… Natürlich reden sie! Sie reden schon viel länger als die Menschen.“&lt;br /&gt;
„Und ihr versteht sie? Wieso verstehen die Menschen sie nicht? Oder bin das nur ich?“&lt;br /&gt;
„Ja ich verstehe sie, aber ich bin einer der Letzten.“&lt;br /&gt;
„War das mal anders?“&lt;br /&gt;
Abermals kicherte der Alte, rückte auf seinem Stein zur Seite und bedeutete [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] neben ihm Platz zu nehmen. Nur zögerlich kam sie dieser Aufforderung nach und erst, als sie neben ihm saß, erhob der Mann wieder die Stimme.&lt;br /&gt;
„Ja war es. Wir sind, genauso wie alle Tiere, die Kinder der Natur und genauso wie Kind und Mutter sich verstehen, auch ohne sich direkt zu verstehen, so taten es Mensch und Natur. Manche Menschen verstanden sie besser, manche schlechter. Aber ein jeder tat es. Irgendwann aber, wenn das Kind nicht mehr auf die Mutter angewiesen ist, bricht dieses Verständnis.&lt;br /&gt;
Was bleibt dann zurück? Ein Kind, das sich seine eigene Welt mit seinen eigenen Kräften aufbaut, und eine Mutter, die immer noch versucht über ihr Kind zu wachen.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Also… Sind es wir Menschen, die nicht mehr zuhören?“&lt;br /&gt;
Die faltige und wettergegerbte Miene des Alten verzog sich zu einem breiten Lächeln.&lt;br /&gt;
„Richtig. Sie hat nie aufgehört zu sprechen und genau so habe ich von dir gehört.“&lt;br /&gt;
„Aber, wieso verurteilt der Waldgott, der doch die personifizierte Natur ist, die Menschen, wenn eine Mutter doch nie aufhört sich um ihre Kinder zu sorgen?“&lt;br /&gt;
Ein tiefes Seufzen entfuhr dem alten Mann, dessen Lächeln schnell einem traurigen Ausdruck wich.&lt;br /&gt;
„Wo zwei Wesen nicht miteinander sprechen, da können sie nicht mehr auf Sorgen, Ängste und Bedürfnisse eingehen. Die Menschen wollten und wollen sich ihr Leben auf eigenen Beinen aufbauen. Wollen mehr und mehr die Risiken, die die Natur als Mutter vieler Lebewesen für sie bereithält, beseitigen und verändern somit etwas, was bisher kein Wesen tat: die Natur selber.&lt;br /&gt;
Der Wald, in dem wir sitzen, erstreckte sich einst über fast die gesamte bekannte Welt und wo er nicht war, da waren Steppen, Wiesen und Auen. Je mehr der Mensch sich ausbreitete, desto mehr drängte er die anderen Lebewesen und sogar die Natur zurück.&lt;br /&gt;
Letztlich ist nichts gefeit vor der Angst vor Veränderungen und Tod und der Waldgott, der vor allem der Beschützer des Waldes und der Natur ist, ist diesen negativen Gefühlen stärker ausgesetzt, als es die Natur selber ist. Denn noch immer reden die Bäume zu den Menschen und hoffen, dass sie sie verstehen.“&lt;br /&gt;
Lange Zeit schwieg das Mädchen auf diese Worte hin und schaute niedergeschlagen auf den von dünnem Schnee bedeckten Boden.&lt;br /&gt;
„Kann ich lernen sie zu verstehen?“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===9. Kapitel===&lt;br /&gt;
Das Ende der Woche, das ähnlich dem Schwerte Damokles‘ ständig drohend über [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]]s Kopf hing, rauschte wie im Flug heran. Jeder Tag war geprägt von demselben Ablauf, der ihr eine Teilnahme am dörfischen Leben lediglich zu den Abendstunden erlaubte und sie sonst von früh morgens ab in den Armen der Natur und zwischen von Schnee bedeckten Bäumen den Worten des alten Mannes lauschen ließ.&lt;br /&gt;
Am Abend des letzten Tages, den sie zum ersten Mal zur Gänze im Dorf verbringen durfte, erklang ein lautes Rascheln am Rande des Dorfes. Die Dorfbewohner streckten ihre Köpfe voller Furcht vor einem neuen Angriff aus den Fenstern und hier und dort erklangen Stimmen, die von der zu großen Ruhe in den letzten Tagen sprachen, die sie als Anzeichen für den nun kommenden Sturm sahen. Als sich die ersten bereits anschickten um wie vor einer Woche mit Feuer und behelfsmäßigen Waffen ihre Liebsten zu verteidigen, trat [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] aus der Hütte, in der sie hatte nächtigen dürfen.&lt;br /&gt;
Ohne ein Wort ging sie an der kleinen Gruppe Männer vorbei, legte einem nach den anderen beruhigend die Hand auf die Schulter und ging alleine gen Waldgrenze. Einen merkwürdigen Einfluss hatte sie auf die Bewohner, die sich langsam zurückzogen aber erst zur Ruhe kamen, als sie das Mädchen begleitet von einem großen Schatten im Dunkel des Waldes hatten verschwinden sehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]]s Reise führte sie entlang an den ihr bekannten Bäumen und Lichtungen immer tiefer in den riesigen Wald. Stumm folgte sie dem Schatten des großen [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]]s, dessen weißes Fell gelegentlich im Lichte eines vorwitzigen Mondstrahles aufzuglühen schien, aber dann sofort wieder erlosch. Kein Wort verlor das imposante Tier und ließ ihr somit sowohl die nötige Ruhe als auch Zeit um sich auf das Kommende vorzubereiten.&lt;br /&gt;
Viele Stunden lang liefen sie so an riesigen schneebedeckten Bäumen vorbei, deren imposante Statur Geschichten über Zeiten zu erzählen schien, in denen der Waldgott friedlich durch diese vergessenen Haine wandelte und den Bäumen dabei half zu wachsen. Immer weiter ging die Reise durch das Reich des Waldgottes und schließlich kündigte ein gewaltiges Tosen vom nahen Ende des Weges.&lt;br /&gt;
Und als der große [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] zum ersten Mal seit Stunden anhielt, um den Kopf gen der Quelle des Geräusches zu wenden, stockte [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] der Atem. Vor ihnen erstreckte sich ein riesiger Wasserfall, der seine Wassermassen von der Spitze eines hohen Berges hinab zu einem See schickte, der sich zu ihren Füßen erstreckte. Das aufgespritzte Wasser verteilte sich vom Berg herab langsam über die gesamte Lichtung , fing das Mondlicht ein und ließ die Umgebung gleich millionen winziger fallender Sterne in dessen silbrigen Licht erstrahlen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Dort oben ist Xing Lu’s Hain. Es ist lange her, seit ich dort war, und noch länger ist es her, seitdem die Füße eines Menschen diesen Boden berührt haben... Um dort hinauf zu kommen, wirst du auf meinen Rücken steigen und dich gut festhalten müssen.“ Erklang die tiefe Stimme des [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]]s, der sich auf den Boden gelegt hatte und geduldig abwartete, bis [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] auf seinen Rücken gestiegen war. Erst dann erhob er sich wieder und hätten sich ihre Hände nicht in dem weißen Fell verkrallt, so wäre sie bei den folgenden gewaltigen Sprüngen des Tieres, die die Zwei in Windeseile dem Scheitel des Wasserfalls näher brachten, sicherlich in die Tiefe gestürzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So aber erblickte sie bald, nachdem sie sich wieder getraut hatte ihre Augen zu öffnen, einen wunderschönen silbern glänzenden See, dessen Oberfläche so glatt wie ein Spiegel den Sternenhimmel reflektierte und dem Auge vorgaukelte einen zweiten Himmel zu den eigenen Füßen zu sehen, samt einer dunkelgrünen Wiese, die gespickt von allerhand Blumen ohne den Makel einer einzigen Schneeflocke dem Winter trotzte. Sie war im Hain des Waldgottes angekommen und erst, als sie die Augen von dessen Schönheit abwenden konnte, erblickte sie eine dunkle Gestalt, die auf der Insel mitten im See zu warten schien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===10. Kapitel===&lt;br /&gt;
Vollkommen still lief [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Bai Hu]] an der Seite [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]]s über die wunderschöne Wiese dem See, der Insel und der Gestalt auf dieser entgegen. Sogar das große Tier, das in seinem Leben schon so viel erlebt hatte, war ob dem, was kommen würde, angespannt und dabei unbewusst in sein Jagdverhalten zurückgefallen.&lt;br /&gt;
Kein Wort verlor er, kein ungestüm umgeknickter Grashalm oder unvorsichtig berührter Kieselstein sprach vom Gang des Tieres und hätte er nicht gelegentlich tief Luft geholt, um nicht vor Anspannung zu platzen, so hätte [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] ihn wahrscheinlich völlig vergessen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Mädchen indes lief mit ruhigem und bestimmten Schritten auf den See zu, ließ sich von dem [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] mit einem Sprung über diesen befördern, und glitt ohne aus der Ruhe zu kommen von dessen Rücken direkt auf die kleine vom Schatten einer Wolke verdeckte Insel vor die dunkle Gestalt.&lt;br /&gt;
Der Blick zweier großer violetter Augen legte sich auf sie, als ihre eigenen Augen sich langsam erst dazu überwinden mussten die ungewöhnlichen Pfoten, die einer Mischung aus Menschenfüßen und Bärentatzen zu entsprechen schienen, und dann den im Schatten liegenden Körper hinauf bis zu den Augen des Wesens zu betrachten. Als sich der Blick der zwei Wesen traf, stockte dem Mädchen der Atem und für einen Moment fühlte sie die bodenlose Wut des Schattens vor ihr. Erst nach einigen Momenten fiel ihr auf, dass sich der [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] neben ihr vor dem Wesen verneigte und so tat sie es ihm schnell und etwas überhastet gleich.&lt;br /&gt;
„Es ist lange her [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Bai Hu]].“ Ertönte die Stimme des Wesens schneidend wie der Wind im Herbst sofort, als sich [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] verneigt hatte, als ob das Wesen darauf gewartet hätte.&lt;br /&gt;
„Xinglu.“ Antwortete der [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] schlicht, aber ehrerbietend.&lt;br /&gt;
„Sag mir, warum muss mein Hain die Füße dieser Kreatur ertragen? Warum beschütztest du es vor meinem Urteil?“&lt;br /&gt;
„Weil ich versprach sie zu beschützen und ihr zu helfen, weil sie mit deinem Urteil über die Menschen des Dorfes nichts zu tun hatte und weil die Menschen nicht das sind, was du in ihnen siehst.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Xinglu’s Urteil betrifft alle Menschen!“ Ertönte die wütende tiefe Stimme der riesigen [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Schildkröte]], als sich diese aus dem See erhob und geschwind auf die Insel neben den Schatten schob.&lt;br /&gt;
„Und warum maßt du es dir an ein Urteil über Xinglu’s Urteil zu fällen [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Bai Hu]]?“&lt;br /&gt;
Der [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] atmete tief ein, um zu einer Antwort auf den Angriff [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Xuan Wu]]’s anzusetzen, aber die Stimme des Schattens ließ ihn innehalten.&lt;br /&gt;
„Ich habe [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Bai Hu]]’s Gründe gehört und im Moment soll mir dies reichen.“ Der Blick der violetten Augen richtete sich wieder auf [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]]. „Nun erzähl mir deinen Namen kleine Kreatur und begründe mir, warum du ein Wesen vor meinem Urteil bewahrtest.“&lt;br /&gt;
Aber dem Mädchen stockte der Atem abermals, als es nun die volle Aufmerksamkeit auf sich lasten fühlte. Nervös spielte sie mit ihren Daumen und hatte ihren Blick gen Boden gerichtet, als sie endlich die Kraft fand zu antworten:&lt;br /&gt;
„Mein Name ist [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]]… Und ich wollte einfach nicht zulassen, dass ein kleines hilfloses Wesen vor meinen Augen stirbt, weil ich nicht eingriff… Nicht noch einmal…“ Bilder des roten [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]]s schossen aus ihrem Gedächtnis hervor und trieben ihr Tränen der Trauer in die Augen.&lt;br /&gt;
„Nicht noch einmal?... Ich muss jeden Tag dabei zusehen, wie kleine hilflose Wesen vor meinen Augen sterben, weil andere Wesen maßlos leben wollen… Nicht noch einmal… Ich kann es nicht fassen… Was weißt du kleine Kreatur denn schon von Leben und Tod?“&lt;br /&gt;
Die Stimme des Schattens, war sie zuvor schon schneidend gewesen, hatte sich nun auch noch gleich einem Orkan erhoben und donnerte ehrfurcht erregend über den Hain, so dass ein jeder, der sie vernehmen konnte, den Kopf einzog und still ausharren wollte, bis der Sturm vorbei war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Sie weiß so viel wie man eben in einem Leben in der Natur lernen kann.“ Erschallte auf einmal eine hohe Stimme, die vom Himmel zu kommen schien. „Sie hat die tägliche Furcht und Ungewissheit gespürt, hat die Freuden über die einfachsten Dinge genossen und die Trauer über den Verlust der wertvollsten Dinge erlebt. Maßt du dir nun schon an das Recht auf Trauer und Schmerz gepachtet zu haben Xinglu?“&lt;br /&gt;
Und plötzlich landete direkt hinter [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] ein großer [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]], von dessen Federkleid sich ein paar rote Federn lösten und langsam um das Mädchen herum zu Boden glitten. Beim Anblick dieser Federn schossen dem Mädchen nur noch mehr Tränen in die Augen und sie befürchtete, dass ihr Kopf ihr einen Streich spielen würde, denn diese Federn würde sie überall wiedererkennen.&lt;br /&gt;
„Bist du so verbittert Xinglu, dass du nicht einmal erkennst, dass dieses Mädchen erst einige wenige Sommer alt ist, aber durch das Leben und die Reise in der Natur viel schneller gealtert und gewachsen ist? Erkennst du nicht, was du vor dir siehst?“&lt;br /&gt;
„[[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Zhu Que]]… worauf willst du hinaus? Erklär dich, wenn du dich schon einmal zu uns auf den Boden herablässt!“ Donnerte der Schatten abermals entgegen.&lt;br /&gt;
„Die Natur selber hat [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] auf ihrer Reise geholfen und sie wachsen lassen, um sie auf das kommende vorzubereiten. Willst du als Wächter und Aspekt dich nun gegen den Willen der Natur stellen?“&lt;br /&gt;
Ein tiefes Rauschen war zu hören, als der Schatten sich zu [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] hinab beugte und zielsicher ihrem Gesicht entgegen atmete und sie näher betrachtete. Hätte das Mädchen dies normalerweise als sehr unangenehm empfunden und sich scheu weggedreht, so blieb sie wie angewurzelt stehen und betrachtete sich stattdessen ebenfalls eingehend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie hatte vor Wochen, vielleicht vor Monaten sogar aufgehört sich selber zu betrachten und so war ihr nie aufgefallen, dass ihr Körper in ihren einstmals kindlichen Augen riesige Züge angenommen hatte. Sie war stark gewachsen, hatte wahrscheinlich Kigiku eingeholt und noch ein wenig weiter gewachsen. Unter ihrer Jacke wölbten sich zwei Hügel nach außen, deren Maße wohl noch wachsen würden, wenn sie sich wieder einigermaßen ernähren würde. Auch ihr Haar war immer länger geworden und glich der goldenen Mähne eines Löwen. War sie vor ihrer Reise noch ein normales 10 Jahre altes Mädchen gewesen, so glich ihre Statur nun mehr der einer 15jährigen.&lt;br /&gt;
Sie kam aus dem Staunen nicht mehr heraus und verlor ob dieser Erkenntnis auch für einen kurzen Moment den Gedankengang, der ihr zuvor die Tränen in die Augen getrieben hatte. Aber dann brachte ihn eine rote Feder, die direkt vor ihren Füßen lag, wieder zurück.&lt;br /&gt;
„Du bist doch der kleine rote [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]] oder? Du lebst?“ Hauchte sie mit nach oben gerichteten Gesicht dem Kopf des gewaltigen [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]]s entgegen, der hinter ihr saß und dessen Oberkörper über ihr aufragte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===11. Kapitel===&lt;br /&gt;
„Ja [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] ich lebe.“ Antwortete der [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]] mit sanfter Stimme, so dass [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] fast der Meinung war ein Lächeln auf dem weit entfernten Gesicht erkennen zu können.&lt;br /&gt;
„Nicht nur ergreifst auch noch du Partei für diese Kreatur, sondern du kennst sie auch noch [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Zhu Que]]? Was geht hier vor?!“ Schaltete sich die schwarze [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Schildkröte]] erneut ein und der große [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]] holte tief Luft, um zu einer Erklärung anzusetzen.&lt;br /&gt;
„Dass ihr es nicht vernommen habt, wundert mich nicht, aber vor fast einem Jahr vernahm ich die Klagen eines kleinen Baches weit im Westen. Als ich mich ihm näherte und ihn fragte, was es mit seinen traurigen Worten auf sich habe, erzählte er mir von seinem Fehler. Er habe, so berichtete er mir, in dem Versuch ein kleines Mädchen mit blondem Haar aufzumuntern einen alten Wanderer zu dieser gelockt, damit dieser sie mit seinen Geschichten aufmuntern könne. Als der Wanderer dem Mädchen von dem Waldgott erzählte, schnappte dieses sich seine Sachen und lief los, um den Waldgott zu finden und um Hilfe zu bitten. Aber wie sollte ein kleines Mädchen alleine überleben?&lt;br /&gt;
Ich beschloss also dem Bach zu helfen und dem Mädchen beizustehen. So begleitete ich [[Wichtige_Personen_in_Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]], das Mädchen aus der Geschichte des Baches, als kleiner [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]] und lehrte sie durch mein Beispiel vom Leben in der Natur.&lt;br /&gt;
Als der Herbst kam und die Zeit meiner Herrschaft sich dem Ende entgegen neigte, traf ich [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Bai Hu]] und bat ihn mir zu helfen. Fortan übernahm er es [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] zu begleiten, nachdem wir es so haben aussehen lassen als ob ich durch die Krallen [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Bai Hu]]’s gestorben wäre.&lt;br /&gt;
Während wir uns aber um [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] kümmerten, bemühte sich die Natur selber ebenfalls um [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]], half ihr beim Wachsen, beim Verstehen und beim Leben. Schon bald hätte sie uns nicht mehr gebraucht, aber wir waren zu neugierig auf das, was kommen könnte.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lange Zeit herrschte Stille, während der Schatten [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] eingehend musterte. Schließlich aber erhob er die Stimme, deren Worte er scheinbar direkt an [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] richtete.&lt;br /&gt;
„Würde ich dich am liebsten auf der Stelle zertreten für den Verstoß gegen mein Urteil, für die Schritte auf dem Boden meines Haines und für die Anmaßung, in der sich jene zwei auf deine Seite stellten und dich beschützten, so kann ich doch das Wirken der Natur an und in dir sehen.&lt;br /&gt;
Nun stelle ich dir also folgende Frage: Würdest du das Dorf, deren Bewohner dir in der letzten Woche Obdach gewährten, verlassen und zulassen, dass ich es mitsamt seiner Bewohner vernichte, wenn ich dafür deine Schwester Kigiku heile?“&lt;br /&gt;
[[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]]s Augen weiteten sich bei diesem Angebot genau so sehr wie sich die Augen des [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]]s und des [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]]s vor Wut verengten. Beide waren außer sich vor Zorn über die Hinterlist der Worte ihres Gottes, aber keiner von beiden hatte das Recht den Mund zu öffnen.&lt;br /&gt;
„Woher weißt du von Kigiku?“ Antwortete [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] stockend, woraufhin der Schatten lediglich tiefkehlig lachte.&lt;br /&gt;
„Ich weiß viele Dinge. Nun aber entscheide dich und lass dich nicht davon einnehmen, dass du deine Schwester nicht mehr lebendig antreffen würdest, wenn du dich jetzt auf den Rückweg begibst.“ Woraufhin der Schatten erneut lachte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===12. Kapitel===&lt;br /&gt;
Immer mehr Tränen schossen [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] in die Augen, ließen diese nach und nach überquellen und liefen dann eine nach der anderen die Wangen des Mädchens hinab, bis sie sich von diesen lösten und gen Boden fielen. Die kommende Entscheidung war die schwerste, die sie jemals hatte treffen müssen und es war der erste Moment, in dem sie ihre Reise in Frage stellte.&lt;br /&gt;
„Ich… Die Menschen sollen leben.“ Brachte sie schluchzend hervor und sah gleichzeitig ihre kranke Schwester vor ihren Augen, deren endgültiges Todesurteil sie nun unterschrieben hatte und die sie wohl nie wieder sehen würde.&lt;br /&gt;
„Was?!? Du maßt es dir an…?!?“ Donnerte die Stimme des Schattens wieder hervor, wurde aber von [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Bai Hu]] abrupt unterbrochen.&lt;br /&gt;
„Sie hat sich entschieden Xinglu. Hör auf mit deinen Spielen und sieh ein, dass du dich geirrt hast.“&lt;br /&gt;
„Gut, ich stehe zu meinem Wort. Aber ich habe nirgends von dem Leben des Mädchens geredet. Sie hat sich meinem Urteil entgegen gestellt und muss nun die Konsequenzen tragen!“&lt;br /&gt;
Schreckhaft atmete [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] ein und schaute mit geweiteten Augen auf den Schatten vor sich.&lt;br /&gt;
„Aber ich darf nicht ohne Weiteres nehmen, was die Natur gewährt hat… Also wirst du dir dein Leben verdienen müssen kleines Mädchen. Schließe die Augen und lass mich sehen, ob der Geist der Natur wirklich in deinen Knochen steckt.“&lt;br /&gt;
Und so sehr [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] auch dagegen ankämpfte, ihre Augenlider schoben sich unweigerlich vor ihre Pupillen und schon bald verschwammen die Bilder vor ihren Augen und die Gedanken in ihrem Kopf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie spürte weiches feuchtes Gras zwischen ihren blanken Zehen und eine Eule schickte ihren Ruf durch die Luft vorbei an ihren Ohren. Als sie die Augen langsam öffnete, sah sie sich inmitten eines großen Waldes stehen, deren Bäume genauso wie der Wald selber kein sichtbares Ende zu haben schienen. Alles an dem Wald wirkte merkwürdig urtümlich und erinnerte sie an die riesigen Bäume, die sie in der Nähe des Wasserfalls und des Haines gesehen hatte.&lt;br /&gt;
Erneut riss sie der Schrei der Eule aus den Gedanken und ließ in diesen Platz genug für die Erkenntnis, dass die Sonne gerade untergegangen war und die Schatten im Wald immer mehr die Oberhand gewannen.&lt;br /&gt;
Und dann spürte sie es, eine Präsenz im Schatten und der Blick unsichtbarer Augen auf ihrem Rücken. Die feinen Härchen auf ihrem Nacken stellten sich auf, sie machte einen zaghaften Schritt nach hinten und drehte sich dann plötzlich herum um loszurennen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===13. Kapitel===&lt;br /&gt;
Der Wind pfiff ihr ins Gesicht, sauste ihr um die Ohren und ließ den Klang seiner Stimme in diesen erklingen. Immer wieder schlugen ihr kleinere Äste, die sie nicht rechtzeitig bemerkt hatte, gegen den Körper und hinterließen an diesem immer mehr kleine Schnitte aus denen schon bald feine Bluttropfen hervorquollen. Schneller und schneller lief [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] durch den dunklen Wald, der sein wunderschönes Kleid abgelegt hatte und ihr nun seine dunkle und gefährliche Seite zeigte.&lt;br /&gt;
Wie konnte dies nur derselbe Wald, derselbe Ort sein, der sie mit den ersten Bildern verzaubert hatte? Fragte sie sich, als sie sich in Sicherheit wähnend an einen Baum lehnte und umschaute. Schon seit einiger Zeit hatte sie die Präsenz in ihrem Rücken nicht mehr gespürt. Sollte sie dieses Etwas wirklich abgehängt haben? Sie schaute sich nervös um, ließ den Blick ihrer Augen durch die Dunkelheit wandern und versuchte ihr pochendes Herz zu beruhigen. Es war schwer in der Dunkelheit überhaupt etwas auszumachen und immer wieder machte ihr Herz einen furchtsamen Sprung, wenn die Schatten der Bäume ihr obskure Wesen, die mit langen feingliedrigen Armen in der Dunkelheit zu tanzen schienen, vorspielten.&lt;br /&gt;
Plötzlich blitzte in der Dunkelheit etwas auf. Noch bevor sich die Härchen auf ihrem Nacken aufstellen konnten, war sie schon wieder los gerannt und hetzte durch den Wald. Das Blut, das sich in der kurzen Zeit der Rast auf ihrer Haut gesammelt hatte, wurde vom Gegenwind weggeweht und hinterließ eine feine rote Spur, der man viel zu leicht folgen konnte.&lt;br /&gt;
Wie sollte sie nur dem Schrecken, der mit Sicherheit den Tod bringen würde, entkommen? Wie sollte sie den Anbruch des Tages und das erste Licht, das die Schatten vertreiben würde, nur wieder erleben? Und wie sollte auch nur ein Mensch in dieser schrecklichen Umgebung überleben können?&lt;br /&gt;
Völlig außer Atem rannte das Mädchen dennoch weiter. Immer, wenn sie die Gefahr gegen einen Baum zu laufen ignorierend einen Blick über die Schulter warf, konnte sie einen formlosen Schatten im Schatten sehen, der der blutigen Spur folgte. Nein sie wunderte sich nicht mehr, dass die Menschen sich vor dieser Umgebung fürchteten und die Natur verändern wollten, um in ihr zu überleben. In dieser schrecklichen Umgebung würden sie nie anders überleben können!&lt;br /&gt;
„Vieles, das auf den ersten Blick schrecklich wirkt, ist nur ungewohnt für die Augen.“&lt;br /&gt;
Ertönte plötzlich die raue Stimme des alten Mannes in ihrem Kopf und sie erinnerte sich an die vielen Stunden, in denen er ihr eigentlich nur von der Natur erzählte.&lt;br /&gt;
„ Ein Wolf tötet nicht, weil er grausam sein möchte. Ein Wolf tötet, weil er überleben will. Der Wille zu Überleben ist das, was uns alle – selbst die Pflanzen – vereint.“&lt;br /&gt;
Aber dieses Ding, was auch immer es ist, ist böse! Das konnte sie deutlich spüren. Sie konnte spüren wie es Millimeter um Millimeter näher kam, sich wieder zurückfallen ließ und dann wieder langsam näher kam. Und das alles nur, um mit ihr zu spielen, um ihr den Schrecken in Mark und Bein zu jagen!&lt;br /&gt;
„Wahre Boshaftigkeit gibt es in der Natur nicht. Sie ist eine Erfindung der Menschen, um die Natur zu verteufeln.“&lt;br /&gt;
Aber sie konnte das Böse in diesem Ding eindeutig spüren. Und inmitten dieser schrecklichen Umgebung war niemand, der ihr helfen konnte. Sie war alleine.&lt;br /&gt;
„Niemals bist du alleine. Stets wirst du einen Baum, eine Blume oder zumindest einen Grashalm in der Nähe finden. Deine Mutter wird immer da sein und dich beschützen.“&lt;br /&gt;
Und auf einmal blieb [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] stehen. Langsam drehte sie sich zur Seite und legte die Stirn gegen die Rinde eines der riesigen Bäume. Wie hatte sie nur diese sanften Riesen verteufeln können? Wie hatte sie nur diese Umgebung als schrecklich bezeichnen können?&lt;br /&gt;
Sie schloss die Augen und wartete auf die Schritte, die sich sicher bald nähern und ihren Tod bedeuten würden. Aber sie würde nicht mehr rennen. Sie vertraute auf ihre Mutter und legte ihr Leben in deren Arme.&lt;br /&gt;
Und dann hörte sie ein leises Flüstern.&lt;br /&gt;
„Wie sich die Arme an mich lehnt. Oh du Arme, hör auf zu weinen.“&lt;br /&gt;
„Das sind keine Tränen, das ist Blut. Bist du zu hölzern geworden um den Unterschied zu merken?“&lt;br /&gt;
„Sie blutet? Warum denn nur?“&lt;br /&gt;
„Weil selbst kleine Äste die weiche Haut zerschneiden können.“&lt;br /&gt;
„Schau nur wie sie zittert.“&lt;br /&gt;
„Wie gerne würde ich ihr helfen.“&lt;br /&gt;
„Ich auch.“&lt;br /&gt;
„Ich auch.“&lt;br /&gt;
„Aber sie kann uns nicht hören.“&lt;br /&gt;
„Wir können sie nicht trösten.“&lt;br /&gt;
„Wir können sie nicht beschützen.“&lt;br /&gt;
„Würde sie uns nur hören können.“&lt;br /&gt;
„Wieso kann sie uns nicht hören?“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Ich kann euch hören!“ Schrie [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] mit all ihrer Kraft. „Bitte helft mir!“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Sie kann uns hören?“&lt;br /&gt;
„Sie möchte unsere Hilfe?“&lt;br /&gt;
„Wie lange ist es her?“&lt;br /&gt;
„Sollen wir singen?“&lt;br /&gt;
„Ja lasst uns singen!“&lt;br /&gt;
„Ja..Singen!“&lt;br /&gt;
Und plötzlich schwoll das Flüstern, war es zuerst noch leise und kaum zu hören gewesen, immer weiter an, gewann an Stärke und glich schon bald einem Orkan aus unterschiedlichen Stimmen, die durcheinander riefen. Nach und nach hörten die Stimmen auf zu rufen und fingen stattdessen an leise zu summen. Das Summen wurde immer lauter, übertönte schließlich die letzten Stimmen und brachte mit seinen tiefen Tönen [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]]s Innere sanft zum vibrieren.&lt;br /&gt;
Eine tiefe und warme Stimme erschallte, sang von den Strahlen der Sonne und den Tränen des Mondes und plötzlich setzten alle Stimmen in dieses Lied mit ein.&lt;br /&gt;
Es war das Lied der Schöpfung, die Erzählungen des ersten Baumes, der als Knospe miterlebt hatte wie Mond und Sonne von den Göttern auseinander gerissen wurden und fortan nie wieder zusammen sein und zugleich erstrahlen durften. Um wenigstens die Wärme des anderen und dessen Spiegelbild für wenige Momente zu erhaschen, nachdem dieser schwinden musste, erschufen die Zwei die Natur und die Wärme der Sonnenstrahlen sowie die Liebe in den Mondtränen hauchten der kargen Erde Leben ein.&lt;br /&gt;
Der Erste aber, der stark genug gewesen war vor all diesem bereits als Knospe den Boden zu durchbrechen, wuchs und wuchs bis er groß und prächtig war. Er war der Stärkste von allen und schließlich hob ihn der Mond aus der Erde und gab ihm die Fähigkeit zu wandern. So wurde der Erste als Xinglu, der Wanderer, bekannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Sie ist eingeschlafen.“&lt;br /&gt;
„Sie ist sicher.“&lt;br /&gt;
„Der Schatten ist fort.“&lt;br /&gt;
Das Flüstern der Bäume, sehr zaghaft und leise um das Mädchen nicht zu wecken, flog einige Zeit später dem Winde gleich wieder durch die Luft.&lt;br /&gt;
„Sie muss zurück.“&lt;br /&gt;
„Ja das muss sie.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===14. Kapitel===&lt;br /&gt;
„Hört ihr das? Sie singen! Sie singen für das Mädchen, sie singen für [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]]!“ Stellte die große [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Schildkröte]] fassungslos fest, während sie sich im Kreis drehte und dem Lied der Bäume lauschte.&lt;br /&gt;
Das Geräusch des schabenden Panzers zusammen mit den Worten aus tiefer Kehle drangen durch die Schleier des Schlafes und holten [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] aus diesem empor.&lt;br /&gt;
„Sie kommt zu sich. Sie hat überlebt!“ Ertönte die Stimme des [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]]s ganz nah vor [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]]s Gesicht. Und als sie die Augen öffnete, sah sie die Gesichter des [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel - Suzaku|Vogel]]s und des [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]]s dicht über ihrem eigenen schweben und sie mit besorgten Blicken anschauten, bevor sie anfingen breit zu lächeln.&lt;br /&gt;
„Wo bin ich?“ Murmelte sie schlaftrunken, während sie sich den Schlaf aus den Augen rieb.&lt;br /&gt;
„Du bist im Hain des Waldgottes. Du hast geschlafen und wurdest im Traum auf die Probe gestellt.“&lt;br /&gt;
Antwortete [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Bai Hu]], der sich mit einem langgestreckten Seufzer anscheinend nach einer halben Ewigkeit wieder legte und sich wohlig streckte.&lt;br /&gt;
„Habe ich bestanden?“&lt;br /&gt;
[[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Zhu Que]] öffnete den Schnabel, anscheinend um antworten zu wollen, aber die tiefe Stimme Xinglu’s unterbrach ihn.&lt;br /&gt;
„Du hast mehr als das.“ Der riesige Schatten bewegte sich zum ersten Mal, seitdem [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] im Hain war, und schob sich langsam in das fahle Licht des Mondes.&lt;br /&gt;
„Niemals hätte ich erwartet, dass sie für dich singen würden. Niemals hätte ich erwartet, dass sie dieses Lied anstimmen würden.“&lt;br /&gt;
Murmelte das Wesen, dessen Körperbau dem eines Menschen glich, nur glichen Hände und Füße mehr einer Mischung aus Menschenhand und Bärentatze und die Haut schien aus einer rissigen und vor Alter schon schwarz gewordenen Baumrinde zu bestehen. Das Gesicht schließlich war dem eines Hirsches nachempfunden, nur dass sich Flechten aus großen Baumblättern vom Kopf über die Schultern des Wesens ergossen.&lt;br /&gt;
„Sie sangen von dir nicht wahr?“ Fragte [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] das Wesen, dessen große Augen von großer Trauer sprachen.&lt;br /&gt;
„Ja. Ich habe dieses Lied geschrieben und es einem jeden Baum früher vorgesungen, wenn er noch klein und schwach war. Das Lied half ihnen zu wachsen und den Gezeiten zu widerstehen, so dass sie fast so groß wurden wie ich einst. Deswegen nennt man es auch das Baumlied. Früher kannte es ein jeder Baum.“&lt;br /&gt;
„Deswegen sind die Bäume in der Nähe des Haines also so groß und der Winter dem Hain so fern!“&lt;br /&gt;
„Früher waren alle Bäume so groß. Damals wanderte der Wanderer noch jeden Tag über die Erde und sang zu jedem Baum.“ Mischte sich eine raue Stimme plötzlich ein und alle, egal ob Mensch, Tier oder Gott wandten dem Ursprung der Stimme den Kopf zu.&lt;br /&gt;
Ein alter Mann kam mit hinkenden Schritten über die Wiese dem See und der Insel entgegen und winkte dem Mädchen entgegen, das die Augen vor Staunen weit aufgerissen hatte.&lt;br /&gt;
„Du? Was machst du denn hier?“ Rief sie ihm entgegen. Anstatt aber eine Antwort des Mannes zu erhalten, erklang die Stimme des Waldgottes.&lt;br /&gt;
„[[Geschichte von Taki#Der blaue Drache – Seiryu|Quing Long]]. Jetzt wundert mich gar nichts mehr. Hast du [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] beigebracht zu den Bäumen zu sprechen?“&lt;br /&gt;
„Ich habe ihr lediglich von der Natur erzählt Xinglu. Alles Weitere hat sie selber erlernt.“&lt;br /&gt;
„[[Geschichte von Taki#Der blaue Drache – Seiryu|Quing Long]]?“ Verwirrt schaute [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] zwischen dem Alten und Xinglu hin und her.&lt;br /&gt;
Auf dem Gesicht des Alten aber, der am nahen Ufer des Sees angelangt war, bildete sich ein Lächeln und plötzlich erhob sich an derselben Stelle, an der der Alte soeben gestanden hatte, ein großer [[Geschichte von Taki#Der blaue Drache – Seiryu|blauer Drache]] in die Luft, nur um neben Xinglu wieder zu landen.&lt;br /&gt;
„Du hast es schon immer geliebt dich zu verkleiden.“ Murmelte die [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Schildkröte]].&lt;br /&gt;
„Du musst verstehen, dass ich dir nicht die Wahrheit zeigen durfte [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]]. Ich bin der Letzte der Vier und Erster des Kreises. [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Xuan Wu]], [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Zhu Que]], [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Bai Hu]] und ich, [[Geschichte von Taki#Der blaue Drache – Seiryu|Quing Long]] sind die 4 Wächter des Waldgottes und die ersten der Tiere, zu denen er wie zu den Bäumen sang. Ein jeder von uns ist die Inkarnation einer der Jahreszeiten. Ich bin der Frühling, [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Zhu Que]] ist der Sommer, [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Bai Hu]] ist der Herbst und [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Xuan Wu]] ist der Winter. Einst wandelten wir an der Seite Xinglu’s über die Erde. Als er sich aber veränderte, wandten drei von uns ihm den Rücken zu und nur[[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Xuan Wu]] blieb bei ihm.“&lt;br /&gt;
„Aber was habe ich damit zu tun? Ich wollte doch nur Kigiku retten.“&lt;br /&gt;
„Und in diesem einfach Streben hast du es geschafft mich an die Anfänge und das Gute in euch Menschen zu erinnern. Ich war es, der dich im Wald der Träume gejagt hat und hätten dir die Bäume nicht geholfen, so hätte dein Herz schließlich vor Angst aufgehört zu schlagen. Als aber die Bäume anfingen zu singen, da erinnerte ich mich. Sie sangen aber nicht nur von mir, sondern auch von dir. Sie sangen davon wie viel Angst du in der Dunkelheit hast, was für einen Weg du zurücklegen musstest und wie gerne sie dir helfen würden. Und mit jedem Wort verflog mein Hass und ich fing an euch Menschen zu verstehen.“&lt;br /&gt;
„Ich habe gar nicht gehört, dass sie von mir sangen. Hat diese wunderschöne tiefe Stimme etwa auch über mich gesungen?“&lt;br /&gt;
„Wunderschöne tiefe Stimme?“ Schaltete sich [[Geschichte von Taki#Der blaue Drache – Seiryu|Quing Long]] plötzlich ein und wechselte einige Blicke mit den drei anderen, während Xinglu die violetten Augen geschlossen hatte.&lt;br /&gt;
„Sie hat dich singen hören Xinglu? Wie ist das möglich? Du hast schon so lange nicht mehr gesungen.“ Brummte [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Bai Hu]] verdutzt.&lt;br /&gt;
„Sie erinnern sich noch immer daran wie ich zu ihnen sang. Und aus der Erinnerung heraus haben sie meine Stimme scheinbar beschworen. Es ist zu lange her, dass ich zu ihnen gesungen haben, und ich habe kein Recht zu ihnen zu singen bei all dem, was ich getan habe.“&lt;br /&gt;
„Das stimmt nicht! Sie reden stets miteinander und die ältesten von ihnen erzählen den jüngeren von deinem Lied. Sie kennen es alle und werden es nie vergessen.“&lt;br /&gt;
„Mir fehlt aber die Kraft zum Wandern. Hass und Zorn haben meine Beine schwer werden lassen.“&lt;br /&gt;
Er wandte sich von dem weißen [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] ab und dem Mädchen zu.&lt;br /&gt;
„Nein ich hörte keine tiefe Stimme, sondern eine hohe. Ich hörte die Stimme eines jungen [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Drachen]]n, der mich furchtlos anbrüllte. Die Bäume sangen von dem gelben Schuppenkleid des [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Drachen]]n und von der Wärme im Herzen dieses Wesens.&lt;br /&gt;
[[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] sie sangen von dir und es war so viel Wahrheit in ihren Worten, die ich erst jetzt vernehmen konnte.“&lt;br /&gt;
„Warum guckst du so traurig Xinglu? Was hast du vor? Was hat das zu bedeuten?“&lt;br /&gt;
Fragte das Mädchen nun sichtlich besorgt um den Waldgott.&lt;br /&gt;
„Es ist Zeit für mich das Geschenk, das mir der Mond einst gab, zurück zu geben. Ich habe meine Pflicht gegenüber meinen Brüdern und Schwestern vergessen und sie zu lange warten lassen. Ich sehne mich nach Ruhe [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]].“&lt;br /&gt;
Die Züge des Wesens erhellten sich und die Risse in der dunklen Rinde schlossen sich immer mehr.&lt;br /&gt;
„Die Zeit des Wanderers ist vorbei. Zu lange habe ich mich dagegen gewehrt einzusehen, dass die Welt mich nicht mehr braucht. Es ist nun an der Zeit, dass die Jüngeren auf sich aufpassen. Vieles wird sich verändern, aber wenn ich höre wie die Bäume für dich singen, so bin ich mir sicher, dass es nicht nur schlecht sein wird.“&lt;br /&gt;
„Willst du uns wirklich verlassen Xinglu? Was sollen wir ohne dich machen? Was sollen wir alleine machen?“ Rief [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Zhu Que]] mit Trauer in der Stimme.&lt;br /&gt;
„Helft dem gelben [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Drachen]]n bei der Wahrung dessen, was wir einst zusammen auf unseren Reisen verbreiteten. Natürlich nur, wenn du willst [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]].“&lt;br /&gt;
Das Mädchen schaute in die großen violetten Augen und auf die immer heller werdende Rinde, durch die von Minute zu Minute mehr Leben zu pulsieren schien.&lt;br /&gt;
„Was genau meinst du?“&lt;br /&gt;
„Vieles, was einst gut war, ist zerstört. Du hast mir aber gezeigt, dass nicht alles zerstört ist. Ich frage mich, ob sich Sonne und Mond so fühlten, als sie mich erblickten und das Leben erschufen….&lt;br /&gt;
Ich werde das Wandern aufgeben und wieder nur ein Baum sein, ein Baum der mit seinen Brüdern singt. Gerne werde ich von dem kleinen Mädchen singen, das zum [[Geschichte von Taki#Der_Gelbe_Drache|gelben Drachen]] wurde, der den Beginn einer neuen Zeit darstellt.&lt;br /&gt;
Ich würde gerne dabei zusehen, wie ein kleines Mädchen die Wunden, die ein alter Baum geschlagen hat, schließt und dabei hilft, dass wieder mehr Menschen das Lied der Bäume hören.“&lt;br /&gt;
[[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] konnte die Trauer in dem Wesen vor sich so deutlich spüren, dass es ihr die Sprache verschlug. Aber nicht nur Trauer, sondern auch Freude über die Erlösung konnte sie spüren. Es hatte nicht lange gedauert bis ihre Augen sich mit Tränen gefüllt hatten, so dass sie lediglich nicken konnte.&lt;br /&gt;
Der Waldgott lächelte sie voller Wärme an und streckte sich dann zu seiner vollen Größe aus. Ein wohliges Seufzen entfuhr ihm, als die alten Glieder sich zum beinahe letzten Mal bewegten und er sich mit stummen Gesten von seinen vier Freunden verabschiedete, die auf ihre Art viel treuer waren als er es je bis zu diesem Moment vermutet hatte. Dann legte er die letzten Schritte bis zum Mittelpunkt der kleinen Insel zurück, streckte sich erneut und seufzte dabei langgezogen.&lt;br /&gt;
Ein Rascheln und Rauschen war zu hören, als sich riesige Wurzeln in den Boden gruben und gewaltige Äste in die Höhe streckten. So schnell geschah alles, dass nur wenige Momente später sich dort, wo noch eben die Gestalt des Waldgottes gestanden hatte, ein gewaltiger Baum in die Höhe streckte und seine riesigen Äste weit über den See hängen ließ. Das gewaltige Blätterdach des Baumes erstreckte sich über den gesamten Hain und schützte diesen gleich einer Decke.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Epilog===&lt;br /&gt;
So verlor der Waldgott seinen Namen und war wieder nur der Erste. Im selben Moment aber erschallte zum ersten Mal seit langer Zeit die tiefe Stimme des Waldgottes und sang begleitet von vielen seiner Brüder das Lied des gelben [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Drache]]ns, so wie es hier geschrieben steht.&lt;br /&gt;
Lieder aber sind die älteste Form des Übernatürlichen und oft findet man in ihnen bereits einen Teil der Zukunft beschrieben. So erfuhr der kleine Bach, an dem das Lied begann, davon wie [[Geschichte von Taki#Der gelbe Drache|Hiwa]] begleitet von [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Zhu Que]], [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Bai Hu]], [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Xuan Wu]] und [[Geschichte von Taki#Der blaue Drache – Seiryu|Quing Long]] in das Dorf am Rand des großen Waldes kam und sowohl von dem Waldgott als auch von dessen Bedauern erzählten. Die Dorfbewohner hörten gerne den Geschichten dieser ungleichen Gruppe zu, ließen sich von diesen verzaubern und wollten alsbald den riesigen Baum selber sehen. Manche von ihnen blieben dort, andere verließen den Ort wieder, nur um von dessen Pracht zu erzählen.&lt;br /&gt;
So gründete sich schon bald unter dem schützenden Dach des Waldgottes ein kleines Dorf. Die vier Wächter, die es nun als Aufgabe ansahen neben dem Waldgott auch noch das Dorf und [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] zu beschützen, blieben bei den Menschen und halfen dem Mädchen dabei zu beschützen, zu trösten, zu beruhigen, zu lenken und vor allem zu erzählen und zu singen.&lt;br /&gt;
Zwei Jahre später, als die ersten Schneeflocken vom Himmel fielen und die mittlerweile zur jungen Frau herangewachsene [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] an die stürmische Nacht erinnerten, in der sie zum ersten Mal von dieser Welt erfuhr, wenn auch nur reichlich verwirrende Bruchstücke, stapfte eine vermummte Gestalt den schmalen von den Bewohnern angelegten Weg zum Hain empor.&lt;br /&gt;
Eine helle Stimme, ihr merkwürdig bekannt aber doch in den Wirren der Erinnerungen verloren, riss [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] aus den Erinnerungen und ließ sie von ihrem Platz am Rande des Sees aus in die Richtung der Gestalt sehen. Ihre Augen weiteten sich und füllten sich als bald mit Tränen, während ihre Füße über den von feinen Schneeflocken bedeckten Boden regelrecht flogen und sie in die weit geöffneten Arme der ihr entgegenlaufenden Kigiku trugen.&lt;br /&gt;
Der Bach plätscherte fröhlich, als er von der Wiedervereinigung der Schwestern hörte und weigerte sich im kommenden Winter vehement dagegen zu erstarren und einzufrieren, so groß war seine Freude. Erst die tiefe Stimme des Waldgottes aus der Ferne sorgte dafür, dass er sich beruhigte und als der Bach langsam erstarrte und für den Winter einschlief, freute sich der Waldgott über jenes letzte Geschenk, das er den Menschen und besonders seiner [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] geben konnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Wichtige Personen und Wesen aus Legenden und Sagen=&lt;br /&gt;
Hier sind wichtige Personen aus der Geschichte oder Legenden/Sagen von Takigakure aufgelistet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Dorfoberhäupter [[Takigakure]]s===&lt;br /&gt;
Hier sind die wichtigsten, verstorbenen Dorfoberhäupter von Takigakure aufgelistet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Ieyasu Kagetoya====&lt;br /&gt;
Ieyasu Kagetoya das erste große [[Dorfoberhaupt|Oberhaupt des Dorfes]] [[Takigakure]]. Nach dem Fall [[Geschichte_von_Taki#Kakuzu|Kakuzus]] bei dem der gesamte damalige Ältestenrat verstarb, übernahm er nicht nur die Macht im [[Gesellschaft_in_Taki#Kagetoya|Kagetoya]] -Clan sondern auch im Dorf selbst.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Er galt als mächtiger Shinobi und entsprechend dem Ruf der [[Gesellschaft_in_Taki#Kagetoya|Kagetoya]] als großartiger Krieger. &lt;br /&gt;
Durch seine Autorität und auch teilweise durch Furcht vor seiner Rache stellte er einen sehr wackeligen Frieden in [[Takigakure]] her.&lt;br /&gt;
Er führte damals die grundlegende Struktur des heutigen Militärs in [[Takigakure]] ein, auch wenn dieses im Laufe der vielen Dynastien überarbeitet wurde, ist es grundlegend immer noch das System nach dem die [[Gesellschaft_in_Taki#Kagetoya|Kagetoya]] Krieg führen und sich organisieren.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der [[Gesellschaft_in_Taki#Kagetoya|Kagetoya]] galt als streng, aufbrausend und ein wenig tyrannisch, außerdem erzählt man sich, dass er ein begabter, wenn auch gerne riskant agierender, Stratege sei, was letztlich zu seinem Sturz führte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Shingen Shiazu====&lt;br /&gt;
Shingen Shiazu, das zweite große [[Dorfoberhaupt|Oberhaupt des Dorfes]] [[Takigakure]], galt ebenso wie sein Vorgänger [[Geschichte_von_Taki#Ieyasu_Kagetoya|Ieyasu Kagetoya]] als begabter Shinobi und Stratege.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Jedoch hatte er dem Plan des Kagetoyas eine ganze Kompanie zu opfern widersprochen, als diese dann nicht nur überlebte, sondern die Schlacht auch noch gewann schlug er sich auf die Seite der [[Gesellschaft_in_Taki#Fuyou|Fuyou]], deren Oberhaupt das Kommando über die folgende Kompanie hatte, was dazu führte, dass [[Geschichte_von_Taki#Ieyasu_Kagetoya|Ieyasu Kagetoya]] noch auf dem Schlachtfeld zum Selbstmord gezwungen wurde, um seine Ehre wieder reinzuwaschen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Mit der Unterstützung der [[Gesellschaft_in_Taki#Fuyou|Fuyou]] und einiger jüngerer Clans wurde er dann zum zweiten Oberhaupt Takigakures erklärt.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Er erklärte die [[Geschichte_von_Taki#Ieyasu_Kagetoya|Ieyasu Kagetoya]] jedoch nicht zu Verrätern und ließ die Ehre der Familie unangetastet.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Shingen trat erst kurz nach dem Bluterbenkrieg von seinem Amt zurück, da er sich in einer Schlacht schwer verletzt hatte und langsam alt wurde. Er galt in seiner Amtszeit zwar als strenges aber faires Oberhaupt, der stets jeden Vorschlag anhörte, bevor er seine Entscheidung traf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Mifune Ashura====&lt;br /&gt;
Mifune Ashura war das dritte [[Dorfoberhaupt|Oberhaupt]] Takigakures und das erste, das nicht aus einer der [[Gesellschaft_in_Taki#Die_Gr.C3.BCnderclans|Gründerfamilien]] stammte.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Er war ein Veteran des Krieges, der sich in vielen Schlachten als großer Anführer bewährt hatte, vor allem durch die Tatsache, dass seine Truppen stets ihre Position gehalten hatten, sowie geringere Verluste aufwiesen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Jedoch hatte der Krieg ihn zu einem paranoiden Mann gemacht, er verschärfte die Sicherheitskontrollen und die Verteidigungssysteme von [[Takigakure]] erheblich. Auf seinen Wunsch wurde eine Kampagne gestartet, welche die Bevölkerung davon überzeugte, dass man Ausländern nicht trauen könne und das die Abschottung von außen der einzige Schutz vor Eroberung wäre.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Dies hatte auch Erfolg. [[Takigakure]] igelte sich ein und sah alles als Bedrohung an, was zu allgemeiner Aufrüstung im Dorf führte.&lt;br /&gt;
Zudem schwächte er die Macht der [[Gesellschaft_in_Taki#Die_Gr.C3.BCnderclans|Gründerclans]] erheblich, indem er den Ältestenrat neu aufstellte und für niedere Clans zugänglich machte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Kessen Musou====&lt;br /&gt;
Kessen Musou wurde nach dem überraschenden Tod [[Geschichte_von_Taki#Mifune_Ashura|Mifunes]], der scheinbar an einer Krankheit verstarb, ebenso überraschend zum neuen [[Dorfoberhaupt|Oberhaupt]] erklärt. Entgegen der Traditionen des Dorfes die Wege der alten Oberhäupter weiter zugehen brach er damit und zum ersten Mal in der Geschichte öffnete [[Takigakure]] sich wieder nach außen. Ausländer wurden nicht länger verteufelt und argwöhnisch betrachtet, sondern willkommen geheißen und in die Dorfstruktur eingeführt.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Von vielen wurde Kessen Musou als wahrer Held vergöttert, da er eine unglaubliche Phase des Friedens in [[Takigakure]] einläutete, auf die man später immer noch neidisch war und sich zurück wünschte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Historische Personen [[Takigakure]]s===&lt;br /&gt;
Hier sind sonstige, verstorbenen Personen aufgelistet, die es mit ihrem Namen in die Geschichte des Dorfes geschafft haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Kenshin Fuyou====&lt;br /&gt;
Kenshin Fuyou war ein hochdekorierter [[Jounin]] und das Clanoberhaupt der [[Gesellschaft_in_Taki#Fuyou|Fuyou]] während [[Geschichte_von_Taki#Ieyasu_Kagetoya|Ieyasu Kagetoyas]] Herrschaft.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Er war gleichermaßen Shinobi, wie Priester und im Dorf recht hoch angesehen, da die Fuyou sich um die Kranken und Armen des Dorfes kümmerten.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der [[Gesellschaft_in_Taki#Fuyou|Fuyou]] selbst galt als verständnisvoller und fürsorglicher Mann, der sich und seine Zeit gerne für andere aufopferte.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Kenshin und eine ganze Kompanie sollten jedoch in einer entscheidenden Schlacht für das Wohl [[Takigakure]]s geopfert werden, als sie dann jedoch nicht nur nicht starben, sondern jene Schlacht fast im Alleingang gewannen war der Missmut unter den Truppen hoch, was dazu führte, dass gegen [[Geschichte_von_Taki#Ieyasu_Kagetoya|Ieyasu Kagetoya]] geputscht wurde, und so die [[Gesellschaft_in_Taki#Shiazu|Shiazu]] mit der Unterstützung der [[Gesellschaft_in_Taki#Fuyou|Fuyou]] an die Macht kamen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Verräter [[Takigakure]]s===&lt;br /&gt;
Hier sind die größten, verstorbenen Verräter Takigakures aufgelistet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Kakuzu====&lt;br /&gt;
Kakuzu war einst einer der besten Shinobi des Dorfes [[Takigakure]]. So entsandte man ihn auf eine Mission den ersten Hokage [[Geschichte_von_Konoha#vor_dem_BEK|Hashirama Senju]] zu töten. Als diese jedoch scheiterte wurde er bei seiner Rückkehr ins Dorf stigmatisiert und für das Scheitern der [[Mission]] bestraft, obgleich diese sehr gefährlich war.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Darauf entwickelte der einst hochgelobte [[Jounin]] einen Hass auf das Dorf und tötete auf seiner Flucht nicht nur die Ältesten des Dorfes, sondern stahl die wichtigste verbotene [[Jutsu]] des Dorfes, welche seitdem verloren ist.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ab da an führte er ein Leben als Kopfgeldjäger und Söldner.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Nobu Gushiken====&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Adoptivbruder von [[Wichtige_Personen_in_Taki#Muneyaki_Gushiken|Muneyaki Gushiken]]&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nobu Gushiken, adoptierter Bruder des ehemaligen [[Dorfoberhaupt|Dorfoberhauptes]] [[Wichtige Personen in Taki#Wichtige_Personen_in_Taki#Muneyaki_Gushiken|Muneyaki Gushiken]], war ein ausgezeichneter Ninja des Dorfes und ein höchst gefährliches Mitglied der [[Einheiten_Takigakures#Tsuisekisha_.28J.C3.A4ger.29|Tsuisekisha-Einheit]].&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ebenso wie sein älterer Bruder strebte er danach Oberhaupt Takigakures zu werden, jedoch wurde sein Bruder stattdessen ernannt, was den jungen Mann verbittern ließ, worauf sich die Brüder zerstritten und seine Adoption herauskam.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Im Angesicht der steigenden Gefahr der [[Taki_no_Kuni#Jashin_Sekte|Jashin-Sekte]] versuchte er dann einen lange gehegten Plan umzusetzen, nämlich seinen Bruder zu entführen und zu töten, wobei er es so aussehen lassen wollte, als wären die [[Taki_no_Kuni#Jashin_Sekte|Jashin]]-Kultisten es gewesen, woraus er sich ersann zum neuen [[Dorfoberhaupt]] erklärt zu werden. Jedoch scheiterte sein Plan durch die Heldentat [[Wichtige_Personen_in_Taki#Shinishi_Kudo|Shinishi Kudos]], der nicht nur den Verräter beseitigte, sondern auch [[Wichtige Personen in Taki#Wichtige_Personen_in_Taki#Muneyaki_Gushiken|Muneyaki]] rettete.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Wächter [[Takigakure]]s===&lt;br /&gt;
Die Wächter [[Takigakure]]s entspringen aus der Sage &amp;quot;[[#Das Lied des gelben Drachen|Das Lied des gelben Drachen]]&amp;quot;, welche von einem mutigen kleinem Mädchen und der Entstehung [[Takigakure]]s erzählt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Der blaue Drache – Seiryu====&lt;br /&gt;
Quing Long bietet einen durchaus beeindruckenden Anblick, wenn er sich nicht in seiner Menschengestalt fort bewegt. Gerne verbringt er seine Zeit als Eremit getarnt, um dem einen oder anderen Wanderer etwas über die Natur zu erzählen und beizubringen, so wie er es einst bei dem kleinen Mädchen Hiwa getan hatte. Nur sehr selten würde sich Quing Long in seiner wahren Gestalt einem Menschen zeigen. Sein edles und geduldiges Gemüt würden ihn für offene Geister zum höchst angenehmen Gesprächspartner machen. Vorurteilslos betrachtet er jeden Menschen einzeln und nicht die Menschheit als ganzes, bevor er sich seine Meinung zu einem Individuum bildet.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der blaue Drache Quing Long steht für die Jahreszeit Frühling und somit für die Geburt und die frühe Phase jungen Lebens, seien es Pflanzen, Menschen oder Tiere.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Der rote Vogel – Suzaku====&lt;br /&gt;
Zhu Que hat ein durchaus heiteres Wesen. Das Interesse des roten Vogels weckt man durch Gesang und Lieder. Selber trällert er gerne verschiedene Lieder und am meisten gefällt es ihm, wenn sich aus seinem Gesang und dem eines Menschen ein Duett bildet. Er kann die Form eines kleinen roten, als auch großen roten Vogels annehmen. In Anwesenheit oder in der Nähe von Menschen würde er stets als kleiner Vogel auftauchen, um nicht als Wächter erkannt zu werden.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der rote Vogel Zhu Que steht für die Jahreszeit Sommer und damit für den Höhepunkt des Lebens mit all den Pflanzen und Lebewesen, die im Frühling noch klein und zierlich waren. Er steht für die reichen Geschenke, die die Natur im Sommer bringen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Der weiße Tiger – Byakko====&lt;br /&gt;
Bai Hu ist äußerst schlau und gerissen, wie es das Bild einer Raubkatze schon immer präsentiert hat. Der weiße Tiger kann die Form einer kleinen weißen Katze annehmen, um ohne größeres Aufsehen zu erregen unter Menschen zu wandeln oder sich einzelnen Wanderern zu zeigen, ohne direkt erkannt zu werden. Meistens nutzt er diese Form, um die Verhaltensweisen eines Individuums zu beobachten. Reden würde er in seiner Katzenform nie, selbst als Tiger ist es schwer Bai Hu viele Worte zu entlocken. Nie verliert er mehr Worte als unbedingt nötig, man würde immer nur von ihm hören, dass es für alles einen Richtigen Zeitpunkt und Ort gibt, wenn man versuchen würde mehr Worte aus ihm zu locken. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der weiße Tiger Bai Hu steht für die Jahreszeit Herbst und damit als Vorbote für die härteren Monate, die im Winter folgen. Mit ihm verbindet man auch den Aspekt der Jagd, der während der Herbstmonate an Wichtigkeit zunimmt, da Pflanzen und Bäume zur Ruhe kommen und bis zum Frühling keine Früchte austragen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Die schwarze Schildkröte – Genbu====&lt;br /&gt;
Xuan Wu würde auf Menschen einen etwas angst einflößenden Eindruck machen. Es ist schwer zu erahnen, wie es um das derzeitige Gemüt der schwarzen Schildkröte steht. Obwohl Xuan Wu durch das kleine Mädchen Hiwa eines besseren belehrt wurde, was die Menschen in Bezug auf die Natur angeht, so konnte er nie wirklich seinen Argwohn gegenüber die Menschen ablegen. Immernoch sieht er die meisten Menschen als Zerstörer von Natur und Leben. Nur sehr schwer lässt er sich von der Gutherzigkeit und Naturverbundenheit eines Individuums überzeugen. Sollte man dies aber geschafft haben, so genießt man das volle Vertrauen und den Schutz der argwöhnischen Schildkröte. Natürlich stehen die Menschen [[Takigakure]]s automatisch unter seinem Schutz, da er diese als Abkömmlinge der ersten Dorfbewohner ansieht.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die schwarze Schildkröte Xuan Wu steht für die Jahreszeit Winter und damit für die Ruhe selbst, die während eines jeden Winters in die Natur einkehrt. Oftmals wird auch der Tod mit ihm in Verbindung gebracht, denn nicht alle Lebewesen überstehen den kalten Fängen des Winters.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Der gelbe Drache====&lt;br /&gt;
Das Mädchen namens Hiwa ist ein sehr naturverbundener Mensch. Sie weiß jeden Aspekt der Natur zu schätzen, achtet jede noch so kleine Lebensform und würde immer zum Wohle dieser handeln. Ihr eigenes Wohl stellt sie unter das von Anderen, selbst wenn es um das Wohl fremder Menschen geht. Sie ist eine lebensfrohe Person, die sich gerne auch bei anderen Menschen aufhält. Durch ihren langen und außergewöhnlichen Aufenthalt in der Natur, ist diese zu ihrem eigentlich Zuhause geworden, etwas das man ihr auch anmerkt. Sie verbringt mehr Tage in Wäldern, als unter Menschen. Man sagt ihr nach, dass sie mit Bäumen reden kann.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Hiwa gilt heute als tot, wobei man sich dessen nie gewiss war. Man erzählt sich, dass sie eines Tages einfach im Wald verschwunden und nie wieder zurück gekehrt war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Frage-Sektion ==  &lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
== Navigation ==&lt;br /&gt;
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		<author><name>Masao Higurashi</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.narutorpg.de/index.php?title=Geschichte_von_Taki&amp;diff=26372</id>
		<title>Geschichte von Taki</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.narutorpg.de/index.php?title=Geschichte_von_Taki&amp;diff=26372"/>
		<updated>2016-04-03T21:10:36Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Masao Higurashi: /* 9. Kapitel */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Auf dieser Seite findet ihr eine Übersicht über die Geschichte des Dorfes [[Takigakure]].&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
==Seit Entstehung von [[Takigakure]]==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Sengoku Jidai===&lt;br /&gt;
Am Anfang der Geschichtschreiber [[Takigakure]]s steht Sengoku Jidai, die Zeit der streitenden Reiche. Nachdem die Kunst des Ninjutsu zur Blüte seiner Macht aufgestiegen war, durchstriffen zahllose [[Clan]]s die Lande, ein jeder mit seinen eigenen Fähigkeiten und Ansichten über die Welt. Sie waren [[Söldner]], die von den Ländern bezahlt wurden und alle bisher gekannten Waffen und Armeen überflüssig machten. Diese Kraft, die vielen zunächst wie ein Segen erschien, wurde schnell zu einem Fluch, als sich angeblich selbst der Himmel in blutiges Rot, aufgrund der endlosen Schlachten, färbte, die auf der Erde ausgetragen wurden. Als sich die zwei mächtigsten [[Clan]]s im Reich des Feuers zusammenschlossen und [[Konohagakure]] gründeten, geschah ein Umdenken in vielen Ninja[[clan]]s, die diesem Beispiel folgten. Es war deutlich geworden, dass es keinen Sinn mehr ergab nur dem eigenen Clan Treue zu schwören: Um zu bestehen brauchte es Bündnisse mit anderen Gruppierungen. Je stärker die zu schmiedende Allianz, umso mehr Macht für die Beteiligten.&amp;lt;br /&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Gründung des Dorfes - 85 Jahre vor Ende des Bluterbenkrieges===&lt;br /&gt;
In diesen Jahren versammelten sich vier der örtlichen Ninjaclans an dem Baum, den wir heute [[Aufbau_von_Taki#Der_Taki-Baum|Taki-Baum]] nennen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Gesellschaft_in_Taki#Kagetoya|Kagetoya]] (Krieger), die [[Gesellschaft_in_Taki#Shiazu|Shiazu]] (Strategen), die [[Gesellschaft_in_Taki#Fuyou|Fuyou]] (Heilung) und die [[Gesellschaft_in_Taki#Nanaya|Nanaya]] (Tarnung).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie schlossen einen Pakt und schworen untereinander Treue an diesem Baum, der zu dieser Zeit noch ein gewöhnlicher war und erst Jahrzehnte später zu wahrer Berühmtheit gelangen sollte. Entgegen häufiger Annahmen wurde [[Takigakure]] auf Vorschlag der [[Gesellschaft_in_Taki#Fuyou|Fuyou]] und Nanaya hin als Demokratie gegründet, da sich die verfeindeten [[Clan]]s der [[Gesellschaft_in_Taki#Kagetoya|Kagetoya]] und [[Gesellschaft_in_Taki#Shiazu|Shiazu]] auf keinen Anführer einigen konnten. [[Takigakure]] wurde vom Ältestenrat geführt, welcher aus den Anführern der jeweiligen [[Clan]]s bestand und hatte zu Beginn mit vielen Schwierigkeiten zu kämpfen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch die schier endlose Bedrohung und zahlreiche Überfälle entwickelte [[Takigakure]] bereits sehr früh fähige Verteidigungsmechanismen und Finten, mit denen sie selbst übermächtige Feinde erfolgreich abwehren konnten. Niemals gelang es einem Feind Fuß in [[Takigakure]] zu fassen und der Frieden im verborgenen Dorf machte den Rat der Ältesten leichtsinnig und überheblich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Der Fall Kakuzu und Kagetoya-Dynastie - 65 Jahre vor Ende des Bluterbenkrieges===&lt;br /&gt;
Der Fall Kakuzu sorgte für besonderes Aufsehen im Dorf und beeinflusste es bis heute. Nachdem der Jounin [[Geschichte_von_Taki#Kakuzu|Kakuzu]] bei einem Auftrag scheiterte, der die Ermordung des ersten [[Wichtige_Personen_in_Konoha#Hokage|Hokage]]s im Sinn hatte, mit dem [[Takigakure]] im Krieg war, erfuhr er bei seiner Rückkehr eine starke Ignoranz und Ablehnung. Er wurde mit Strafen belegt, denen er sich mit unerwarteter Gewalt erfolgreich widersetzen konnte. Bei seiner Flucht kam der gesamte Ältestenrat ums Leben, was für große Debatten in den Clans sorgte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als [[Geschichte_von_Taki#Ieyasu_Kagetoya|Ieyasu Kagetoya]] sich zum neuen Oberhaupt erklärte, gab es niemanden der ihm zu widersprechen wagte. Mittlerweile hatten sich weitere [[Clan]]s in [[Takigakure]] angesiedelt und viele von ihnen hielten den mächtigen [[Gesellschaft_in_Taki#Kagetoya|Kagetoya]] die Treue, sodass jeder Widerspruch in einem Bürgerkrieg hätte enden können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Der Aufstand und Shiazu-Dynastie - 28 Jahre vor Ende des Bluterbenkrieges===&lt;br /&gt;
Viele Jahrzehnte lang herrschte in [[Takigakure]] eine angespannte Stimmung, doch keine Seite wagte es diesen trügerischen und wackeligen Frieden zu brechen. Das Dorf hatte viele Fortschritte gemacht. Es gelang ihm seine Macht auszubauen und von Taki als offizielles Ninjadorf anerkannt zu werden. Seine Ninja sicherten nun nichtmehr einzig das Dorf, sondern das gesamte Land stand unter dem Schutz und der Verwaltung der Ninja aus [[Takigakure]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dennoch folgte das unvermeidliche erneut aus einer im Leichtsinn geborenen Handlung heraus: Als [[Geschichte_von_Taki#Ieyasu_Kagetoya|Ieyasu Kagetoya]] sich in einer Schlacht dazu entschied eine Kompanie seiner Shinobi für den Sieg zu opfern, musste er die Folgen seiner Handlung am eigenen Leib spüren. Die Kompanie unter Führung von Kenshin [[Gesellschaft_in_Taki#Fuyou|Fuyou]] schaffte es entgegen aller Wahrscheinlichkeiten nicht nur zu überleben, sondern die gesamte Schlacht beinahe im Alleingang zu entscheiden. Als sie anschließend zurückkehrten, wandten sie sich offen gegen die Ninja, welche sie im Stich und zum Sterben zurückgelassen hatten. Die [[Gesellschaft_in_Taki#Shiazu|Shiazu]], welche wohl nur auf eine solche Gelegenheit gewartet hatten, schlossen sich mit den [[Gesellschaft_in_Taki#Fuyou|Fuyou]] zusammen, was letztlich auf den Tod Kagetoyas und dem Ende seiner Dynastie noch auf diesem Schlachtfeld hinauslief.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Daheim in [[Takigakure]] wurde [[Geschichte_von_Taki#Shingen_Shiazu|Shingen Shiazu]] als neues [[Dorfoberhaupt]] etabliert, mit großer Unterstützung der [[Gesellschaft_in_Taki#Fuyou|Fuyou]] und einiger jüngerer [[Clan]]s, welche sich im Laufe der Jahre um die [[Gesellschaft_in_Taki#Shiazu|Shiazu]] und [[Gesellschaft_in_Taki#Fuyou|Fuyou]] geschart hatten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unter den [[Gesellschaft_in_Taki#Shiazu|Shiazu]] änderte sich nach Aussen hin wenig, da sie an den Pfaden der [[Gesellschaft_in_Taki#Kagetoya|Kagetoya]] festhielten und diese trotz des Zwischenfalls nicht als Verräter deklarierten. Dennoch war dies das offizielle Ende des [[Clan]]s, denn während die Kagetoya mehr und mehr Verbündete in [[Takigakure]] verloren schwand auch der [[Clan]], bis sich im folgenden Bluterbenkrieg ihre Spuren komplett verloren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===[[Takigakure]] im Bluterbenkrieg===&lt;br /&gt;
Während des Bluterbenkrieges erlebten viele Einwohner und Ninja eine Schockphase, die selbst nach dem Ende des Krieges noch viele Jahrzehnte lang anhalten sollte. Sie erkannten, dass ihre Sicherheit nicht von selbst gegeben war. Obwohl es den Ninja gelang jeden Eindringling vom Dorf fern zu halten, hatte das Dorf viele Verluste und Tragödien zu beklagen, viele die heimkehrten waren nicht mehr dieselben wie vorher und erzählten erschreckende Geschichten über all die Bluterbler gegen die sie hatten kämpfen müssen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Folgen des Krieges und Ashura-Dynastie - Monate nach Ende des Bluterbenkrieges===&lt;br /&gt;
Wenige Monate nach Ende des Krieges musste auch [[Geschichte_von_Taki#Shingen_Shiazu|Shingen Shiazu]] zurücktreten, der sich in einer der letzten großen Schlachten schwere Verbrennungen zugezogen hatte. Zur Überraschung vieler ernannte er [[Geschichte_von_Taki#Mifune_Ashura|Mifune Ashura]] zu seinem Nachfolger, nachdem dieser sich in zahlreichen Schlachten hervorgetan hatte. Damit war er der erste Anführer [[Takigakure]]s der aus keiner der vier [[Gesellschaft_in_Taki#Die_Gr.C3.BCnderclans|Gründerfamilien]] stammte, deren Population sich im Krieg ohnehin deutlich reduziert hatte. Der Ältestenrat wurde neu geordnet, sodass auch Mitglieder der niederen [[Clan]]s Zugang zu diesem hatten, was die Machtstellung der [[Gesellschaft_in_Taki#Die_Gr.C3.BCnderclans|Gründerfamilien]] endgültig brechen sollte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem sich die Defensive als besonderes Markenzeichen der Shinobi aus [[Takigakure]] etabliert hatte, begann [[Geschichte_von_Taki#Mifune_Ashura|Mifune]] eben dieses noch auszubauen. Die alten Verteidigungsanlagen wurden verstärkt und Sicherheitskontrollen für Aus- und Einwanderer verschärft. Waffen wurden entwickelt und verbessert, während den Einwohnern die Gefahr der Aussenwelt eingeprägt wurde, der die heimische Sicherheit des Dorfes gegenüberstand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Takigakure]] begann sich für einen Krieg zu rüsten, der nicht kommen sollte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Zeit des Friedens und Musou-Dynastie - 42 Jahre nach Ende des Bluterbenkrieges===&lt;br /&gt;
Nach einem friedlichen, wenn auch überraschendem, Tod  [[Geschichte_von_Taki#Mifune_Ashura|Mifunes]], wurde [[Geschichte_von_Taki#Kessen_Musou|Kessen Musou]] vom Ältestenrat zu dessen Nachfolger ernannt. Während [[Takigakure]] sich in der Ashura-Dynastie mehr um die Sicherung seiner Position kümmerte, brach man in der Musou-Dynastie überraschenderweise damit. Potential von Aussen wurden willkommen geheißen und gefördert, während die Ninja-Akademie an gegenwärtige Standards angepasst wurde. In dieser Zeit stießen viele [[Clan]]s und Familien nach [[Takigakure]], die auch für dessen Entwicklung wichtig sind, wie die Familie der [[Wichtige_Personen_in_Taki#Shinishi_Kudo|Kudo]] oder die der [[Gesellschaft_in_Taki#Atsumichi|Atsumichi]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Ära des Friedens hatte [[Takigakure]] erfasst und viele Ninja wuchsen in dem Bewusstsein auf diesen Frieden erhalten zu wollen. Konflikte waren selten und wurden zumeist gerecht gelöst. Von einigen wurde diese Zeit als wahres Paradies empfunden, andere verurteilten den Leichtsinn mit welchem die Ninja hierdurch behaftet wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Militarisierung und Eigen-Dynastie - 80 Jahre nach Ende des Bluterbenkrieges===&lt;br /&gt;
Als die Musou-Dynastie mit dem Tod [[Geschichte_von_Taki#Kessen_Musou|Kessens]] während einer geheimen Mission endete, gab es große Bestürzung im Dorf als der Ältestenrat zur Überraschung vieler eine Frau namens [[Wichtige_Personen_in_Taki#|Jinkou Eigen]] zum neuen Oberhaupt ernannte. Abgesehen davon dass sie eine Frau war, war sie auch eine Ausländerin ohne feste Wurzeln in [[Takigakure]], was bei vielen Misstrauen erregte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Eigen-Dynastie wurde großer Wert auf innere Sicherheit gelegt. Die Schutzmaßnahmen innerhalb und ausserhalb des Dorfes wurden ebenso verstärkt, wie deutlicher spürbar gemacht. Viele Systeme wurden bürokratisiert und auf Effizienz getrimmt, während die &#039;Shineitai&#039;, die mehrere Dutzend starke Leibgarde des Oberhauptes, etabliert wurde. Es gab das erklärte Ziel aus [[Takigakure]] ein Dorf werden zu lassen, welches sich vor den Großreichen nicht weiter würde verbergen müssen. Aussen wurden Bündnisse geschmiedet, Innen wurden Gesetze erlassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu dieser Zeit traten auch die sogenannten &amp;quot;[[Söldner]]&amp;quot; das erste Mal an das Licht der Öffentlichkeit. Menschen ohne Chakra probten mit Schusswaffen den Aufstand gegenüber den mittlerweile etablierten Ninja.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Söldner-Ära===&lt;br /&gt;
Nach den militärisch geprägten Jahren [[Wichtige_Personen_in_Taki#|Jinkous]], hatte die [[Wichtige_Personen_in_Taki#Ehemalige_Dorfoberhäupter|Gushiken]]-Ära das erste Mal seit dem Bluterbenkrieg wieder mit einer größeren Bedrohung zu tun: Den Söldnern.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Doch anders als in anderen Ländern und Dörfer gab es in [[Taki no Kuni]] nur wenig Aktivitäten dieser und die im Vergleich geringe Anzahl der Söldner bereitete den vereinte Kräften der Landesfürsten und des Ninjadorfes kaum Probleme.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Da [[Takigakure]] ohnehin keine Gefahr durch die Söldner für das einzige wirklich versteckte Dorf sah, nahmen sie nur am Rande der Kämpfe teil und zogen nur selten in den Kampf gegen die neue Gefahr. Doch sie beteiligten sich am Krieg an der Seite von [[Iwagakure]] und [[Otogakure]], welche sie bei der Bekämpfung des Söldneranführers [[Fraktion-Hideki|Hideki]] unterstützten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Beginn der Gushiken-Dynastie - 85 Jahre nach Ende des Bluterbenkrieges===&lt;br /&gt;
Die Änderungen während der Eigen-Dynastie sorgten für größeren Widerstand bei den traditionelleren Clans des Dorfes als erwartet, weshalb unter internem Druck der Ältestenrat dazu gezwungen wurde Eigen um den Rücktritt zu bitten. Als [[Wichtige_Personen_in_Taki#Ehemalige_Dorfoberhäupter|Muneyaki Gushiken]] die Führung des Dorfes übernahm, waren viele erleichtert wieder einen &#039;wahren Taki-Ninja&#039; an der Spitze zu sehen.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit [[Wichtige_Personen_in_Taki#Ehemalige_Dorfoberhäupter|Muneyaki Gushiken]] als neuer Führung des Dorfes ging eine Welle der Erleichterung durch die Reihen der Bewohner des Dorfes, ein Anführer geboren in [[Takigakure]] selbst und bereits mit 9 Jahren Absolvent der Akademie. Allerdings blieb ein plötzlicher Umschwung der Politik wieder der Erwartungen aus.&amp;lt;br&amp;gt;[[Wichtige_Personen_in_Taki#Ehemalige_Dorfoberhäupter|Muneyaki]] zeigte sich viel mehr als zurückhaltend und vorsichtiger Ninja. Selbst einige Monate nach seiner Einsetzung herrschte eine Stille im Zusammenhang mit seiner Politik. Als [[Wichtige_Personen_in_Taki#Ehemalige_Dorfoberhäupter|Muneyaki]] dann sogar plötzlich für eine Weile lang verschwand fürchteten sowohl der Ältestenrat, als auch die Bewohner [[Takigakure]]s, dass die Auswahl ein Fehler gewesen war und sie ihren Anführer nie wiedersehen würden. Doch [[Wichtige_Personen_in_Taki#Ehemalige_Dorfoberhäupter|Muneyaki]] erschien wider Erwarten wieder an den Toren [[Takigakure]]s, als wäre nichts gewesen, um sich seinen Aufgaben als [[Dorfoberhaupt]] des Dorfes zu stellen. Erst einige Wochen nach seiner Rückkehr enthüllte [[Wichtige_Personen_in_Taki#Ehemalige_Dorfoberhäupter|Muneyaki]] die Intention hinter seinem Verschwinden.&lt;br /&gt;
Er hat die [[Geschichte_von_Taki#Die_W.C3.A4chter_Takigakure|legendären Wächter]] aus den vergessenen Geschichten Takis erforscht und als Zeichen der Wertschätzung den Titel des Dorfoberhauptes des Dorfes  in den [[Geschichte_von_Taki#Der_gelbe_Drache|gelben Drachen]] ernannt.&lt;br /&gt;
Er änderte außerdem die Tradition, dass der Rat Takigakures von den vier [[Gesellschaft_in_Taki#Die_Gr.C3.BCnderclans|Gründerfamilien]] speziell ausgewählt wurde und legte fest, dass die Ratsmitglieder unabhängig von ihrem Familiennamen ausgewählt wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Post-Söldner-Ära===&lt;br /&gt;
Da die [[Söldner]]-Ära keinen großartigen Einfluss auf [[Takigakure]] hatte, verlief das Leben im Dorf nach dem Sieg über diese nicht anders ab als zuvor.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Es gab, da man sich nicht großartig mit den [[Söldner]]n beschäftigt hatte, anders als in anderen Ländern, keine großen technologischen Fortschritte, noch war man auf diese im recht traditionellen Land erpicht.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Es gab jedoch erste stärkere diplomatische Berührungen mit den Dörfern [[Kirigakure]] und [[Kumogakure]].&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Diese waren auf die diplomatischen Beziehungen des ehemaligen Dorfoberhaupts [[Wichtige_Personen_in_Taki#Dorfoberhaupt|Eigen Jinkou]] zu [[Kirigakure]] zurückzuführen, die ursprünglich aus dem Dorf stammte. Über jene Beziehung kamen sie dann auch in Berührung mit [[Kumogakure]], welche schon immer recht eng mit [[Kirigakure]] verbunden waren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Dreier-Bündnis-Ära===&lt;br /&gt;
Das Dreier-Bündnis [[Kirigakure]]-[[Kumogakure]]-[[Takigakure]] hat seine Wurzeln bis in den Bluterbenkrieg geschlagen. Damals entstand der erste Kontakt aller drei Länder miteinander. Auch wenn dieser Kontakt eher negativer Natur gegenüber [[Takigakure]] war, so festigte es die Bindung der beiden anderen Bündnispartner.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Dieses Verhältnis schob sich jedoch ins positive als [[Wichtige_Personen_in_Taki#Eigen_Jinkou|Eigen Jinkou]] Dorfführer wurde, da Eigens Heimatdorf [[Kirigakure]] gewesen war pflegte sie in dieser neuen Position eine recht umsichtige Politik, welche den Grundstein für das künftige Bündnis legte.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Zur freundschaftlichen Annäherung begrüßte [[Takigakure]] bald eine kleine Delegation [[Kirigakure]]-Ninja im Dorf, deren Besuch überraschend gut ausging.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Anschläge während des [[Chuuninexamen]]s in [[Kumogakure]] festigte ebenfalls diese Beziehung, da [[Takigakure]] ihren neuen Freunden [[Kirigakure]] und somit auch [[Kumogakure]] bei der Beseitigung der Schäden half.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Nach der Eroberung einer [[Söldner]]festung seitens [[Kirigakure]] wurde diese zum gemeinsamen Besitz der drei Dörfer erklärt und die Bündnisfestung erschaffen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die letzte Festigung des Bündnisses wurde durch die Katastrophenhilfe während Unwetters erzielt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Beginn der [[Wichtige_Personen_in_Taki#Shinishi_Kudo|Kudo]]-Dynastie - 89 Jahre nach Ende des Bluterbenkrieges===&lt;br /&gt;
Nachdem, [[Geschichte_von_Taki#Nobu_Gushiken|Nobu Guskihen]], der Bruder [[Wichtige_Personen_in_Taki#Ehemalige_Dorfoberhäupter|Muneyaki Gushikens]], diesen auf dem Weg zu einer wohl wichtigen Besprechung abfangen und entführen konnte, trat die Spezialeinheit Takigakures in Aktion, unter anderem auch [[Wichtige_Personen_in_Taki#Shinishi_Kudo|Shinishi Kudo]].&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Wichtige_Personen_in_Taki#Shinishi_Kudo|Shinishi Kudo]] gelang es als einziger, den [[Wichtige_Personen_in_Taki#Ehemalige_Dorfoberhäupter|gelben Drachen]] und seinen Bruder in einer Höhle zu finden und zu erreichen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Nobu unterlag dem Kudo und wurde von ihm erledigt.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Gerüchten zufolge soll [[Geschichte_von_Taki#Nobu_Gushiken|Nobu]] jedoch Sicherheitsvorkehrungen geplant haben, welche besagte Höhle nach seinem Tod zum Einsturz brachte.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Offiziellen Aussagen zufolge, gelang es Kudo, das [[Dorfoberhaupt]] aus der misslichen Lage der einstürzenden Höhle zu befreien, schaffte es jedoch selbst nicht mehr heraus. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Wichtige_Personen_in_Taki#Shinishi_Kudo|Shinishi Kudo]] galt eine Zeit lang als verstorben, ehe er wohlauf zurückkam und wegen seiner heldenhaften Taten, der Rettung des alten Dorfoberhauptes, sowie dem Ausschalten des Verräters selbst zum [[Dorfoberhaupt]] ernannt wurde, da [[Wichtige_Personen_in_Taki#Ehemalige_Dorfoberhäupter|Muneyaki Gushiken]] von diesem Amt zurücktrat.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der junge [[Gesellschaft_in_Taki#Kudo|Kudo]] brachte gleich frischen Wind in des recht traditionelle Takigakure, durch die Umbenennung des Dorfoberhaupt-Titels vom gelben zum goldenen Drachen, sowie dem Bau eines neuen [[Aufbau_von_Taki#Ninjasitz.2Fgoldene_Drachenstatue|Ninjasitzes]], der eben jenes Wesen repräsentieren sollte.&lt;br /&gt;
Außerdem änderte er den Namen und das Auftreten der gesamten, von [[Wichtige_Personen_in_Taki#|Jinkou Eigen]] eingeführten, Shinetai-Einheit und machte aus ihnen eine auf ihn selbst zugeschnittene Wache, nämlich der [[Einheiten_Takigakures#Roiyarug.C4.81do_.28K.C3.B6nigliche_Wache.29|Roiyarugādo]].&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Jedoch hatte [[Wichtige_Personen_in_Taki#Shinishi_Kudo|Shinishi Kudo]] mit seiner Ernennung zum neuen [[Dorfoberhaupt]] gleichzeitig etwas geerbt, was den jungen Shinobi auf die Probe stellen sollte. Der [[Taki_no_Kuni#Jashin_Sekte|Jashin-Kult]], der zuvor in Takigakure schon Unheil angerichtet hatte war stärker geworden und schaffte es [[Takigakure]] als Dorf einige Seitenhiebe zu verpassen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Bald darauf sollte ein Krieg in [[Taki no Kuni]] ausbrechen, in dem die beiden Seiten ihre Kräfte maßen und [[Wichtige_Personen_in_Taki#Shinishi_Kudo|der goldene Drache]] seine Stärke und Führungsqualitäten beweisen musste.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Das Lied des gelben Drachen=&lt;br /&gt;
Zwischen den Reihen voller Bücher und Schriftrollen in der Bibliothek [[Takigakure]]s, die oft von großen Personen der Vergangenheit, wichtigen Ereignissen oder Techniken sowie Lehre handeln, findet der Suchende bis weilen ein kleineres unscheinbares Buch.&lt;br /&gt;
Nur selten wurde das Buch in den letzten Jahren aus der Umarmung seiner größeren Brüder und Schwestern gerissen, um seinen Inhalt dem Suchenden zu offenbaren. Es war in Vergessenheit geraten und gelegentlich, wenn es aus dem langen Schlaf eines von Staub bedeckten Buches für einen Moment, welcher für ein Buch alles zwischen einer Sekunde und einem Jahrhundert sein kann, aufwachte, erinnerte es sich sehnsüchtig daran wie es gewesen war, als noch kleine Kinderfinger es jeden Tag hervorgeholt und die dazugehörigen hohen Stimmen erfreut und laut aus ihm hervor gelesen hatten.&lt;br /&gt;
Es war abgenutzt ja, aber das stimmte das Buch nicht traurig sondern machte es eher stolz. Die güldene Farbe, mit der sein Schaffer einst den Umschlag beschrieben hatte, hatte ihm eh nie wirklich gefallen und der Zustand sprach in seinen Augen für all die Liebe und Anerkennung, die ihm einst zugekommen war. Und schließlich hatte die Geschichte, mit deren Schutz und Überlieferung es beauftragt worden war, alles Recht auf derartige Zuwendung.&lt;br /&gt;
Ja das Buch war stolz auf sich selber und wusste, dass es nur lange genug warten müsste, bis es aus seinem Schlaf aufgeweckt werden und seine Geschichte erneut offenbaren würde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Irgendwann kam dieser Tag und an diesem Tag fand die Sage des [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|gelben Drachens]] und der Götter wieder Einzug in die Köpfe der Menschen. Wie so oft bei Sagen weiß niemand zu sagen, wie viel wahr und wie viel hinzugedichtet worden war. Aber dies, so wusste das Buch, war nicht die Aufgabe einer Sage.&lt;br /&gt;
Eine Sage muss die Herzen der Menschen erfreuen, sie mit Hoffnung erfüllen und zum Träumen anregen. Eine Sage lässt bisweilen alte Männer genauso wie kleine Kinder mit verträumten Blicken die Welt um sich herum betrachten und sich vorstellen, wie es wohl damals an diesem Ort ausgesehen haben könnte. Eine Sage schließlich steht für eine Lektion und Beispiel, Lehre und Wissen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und so erzählt das Buch die Geschichte:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Prolog===&lt;br /&gt;
Vor langer Zeit, als die Menschheit noch jung war und mit den großen Augen eines kleinen Kindes die Welt um sich herum betrachtete, herrschte die Natur über das Leben eines jeden Lebewesens mit einer Hand, die zugleich sanft wie ein kühler Windstoß im drückenden Sommer als auch hart wie der Kern eines großen Gebirges war.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der Mensch, genauso wie alle anderen Lebewesen ob Tier, Pflanze oder Stein kämpfte jeden Tag um sein Überleben. Aber nicht Angst oder Ohnmacht vor den Strapazen bestimmten sein Leben, sondern Freude und Glück über die einfachsten Dinge. Er war glücklich, wenn er mit vollem Magen einen warmen und sicheren Schlafplatz gefunden hatte.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
So herrschte die Natur und die Tiere, die teilweise älter als die Menschen waren, wuchsen zu prächtigen Gestalten heran. Hört man heute von Erzählungen aus jener Zeit, so wirken die Geschichten von dem riesigen Wald, der den Großteil des Kontinents bedeckte und von ebenso riesigen Tiergottheiten bevölkert war, wie die Märchen eines alten wirren Greises.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Aber der Menschheit Kindeswiege war dies Umfeld beschützt vom großen Schatten des Waldgottes. Irgendwann jedoch fängt jedes Kind an sein Umfeld zu verändern und in einer Zeit, in der sich das Schicksal dieses Gleichgewichtes entscheiden sollte erhob sich der [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|gelbe Drache]] über die Träume von Natur und Mensch hinweg in die Lüfte der Zukunft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===1. Kapitel===&lt;br /&gt;
Langsam und träge floss der kleine Bach an diesem Tag die Hänge des Hügels herab, plätscherte nur missmutig über die großen Steine nahe seiner Quelle, drückte nur halbherzig die Kiesel vor sich her, die sich in seinen Weg stellen wollten, und wollte gar nicht so recht seinen Weg gen Tal beschreiben.&lt;br /&gt;
Hätte man den Bach an einem anderen Tag gesehen und hätte man Aug und Ohr, so wie es die Menschen früher für die Natur gehabt hatten, so hätte die Freude und die Glückseligkeit des Baches einem das Herz erwärmt. Es war kein großer Bach, es war kein Bach, dessen Wasser sich in den Strom eines gewaltigen Flusses oder die Gefilde eines riesigen Sees mischte. Es war ein einfacher Bach, der auf der großen Landkarte nicht einmal seine Existenz belegt finden würde.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Aber für die Menschen des kleinen Dorfes am Fuße des Hügels war er die Quelle ihres Lebens und somit das Wichtigste in der Welt und für ihn waren diese Menschen das Wichtigste in der Welt.&lt;br /&gt;
Wer brauchte schon riesige Mengen Wassers, wenn er sich an dem Lachen der Kinder erfreuen konnte, die in ihm spielten und sein Wasser benutzten, um sich gegenseitig zu bespritzen?&lt;br /&gt;
Ja, es waren vor allem die Kinder, auf die sich der Bach jeden Morgen freute, wenn er sich aus dem moosig-grünen Bett seiner Träume erhob. Er kannte sie alle, er erkannte sie schon am Klang ihres Lachens und hatte einem jeden der Dorfbewohner erfreut beim Wachsen zugesehen.&lt;br /&gt;
Nichts aber stimmte ihn so traurig, wie das bittere Weinen und Schluchzen eines Kindes, das in seinem jungen Leben bereits großes Leid erfahren musste. Und ausgerechnet das herzerweichendste Weinen und die qualvollsten Tränen hatte er am gestrigen Tage wahrnehmen müssen.&lt;br /&gt;
Das Mädchen mit den grellblonden Haaren namens [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] hatte bereits in ihrer frühesten Kindheit beide Eltern verloren und lebte alleine mit ihrer großen Schwester Kigiku in dem kleinen Dorf. Nie hatte der Bach [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] weinen hören ob des Verlustes der Eltern oder der schweren Zeit, die dieser den beiden Mädchen einbrachte. Es war immer glücklich mit seinem Leben gewesen, hatte sich nie beschwert und war der großen Schwester stets zur Hand gegangen. Und ausgerechnet dieses Mädchen, das dem Bach immer ein Quell der Freude gewesen war, weinte nun ob der schweren Krankheit des Einzigem, dem es sich immer sicher gewesen war: Seiner Schwester.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Was konnte der Bach tun? Die Menschen hatten in den Jahrhunderten seit ihrer frühesten Kindheit gelernt in der Natur zu überleben und dabei bereits einiges über die Kunst mit den Geschenken der Natur Krankheit und Wunde zu bekämpfen gelernt. Aber nicht einmal dieses Wissen schien das Leid Kigikus mildern zu können. Trübseelig floss er weiter vor sich hin und grübelte nach, was er tun könnte. Auch dachte er dabei daran, dass die Menschheit längst ihr Kindesbett verlassen und begonnen hatte, die harte Seite der Natur, die ihr Leben bedrohte, zu bekämpfen.&lt;br /&gt;
Früher, er konnte sich fast nicht mehr daran erinnern, hatte sich nur selten die Sonne in seinen Wassern gespiegelt, da der Schatten großer Bäume stets sein Gefilde bedeckte. Irgendwann aber hatten die Menschen damit begonnen die Bäume zu fällen und sich Platz zum Leben, für ihr Vieh und für ihre Felder zu schaffen. Der große Wald war immer weiter geschrumpft und schon lange hörte der Bach die Stimmen der Bäume nur noch aus sehr weiter Entfernung im Säuseln des Windes.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Als er nun so lauschte, um die Stimmen der Bäume zu hören, vernahm er die Stimme eines Menschen. Dieser Mann, denn seine tiefe und rauchige Stimme verriet sein Geschlecht, sang irgendwo in seiner Nähe von etwas, was der Bach völlig vergessen hatte: Von dem Waldgott.&lt;br /&gt;
Die Erinnerungen überschlugen sich und schnell beschloss der Bach aus seiner Trübseligkeit zu erwachen und den Sänger mit dem Plätschern seines Wassers an- und zu dem kleinen Dorf hinzulocken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===2. Kapitel===&lt;br /&gt;
Stark schmerzten die Füße des Greises, dessen Stimme der Bach vernommen hatte, ob seiner langen Wanderung und ein jedes Wort, das er scheinbar vergnügt vor sich her sang, war einzig und allein dazu gedacht, um ihn von den Schmerzen abzulenken.&lt;br /&gt;
Er war weit gereist, hatte viele Flüsse überquert und sich an viele Bäume gelehnt, wenn sein alter Körper ein paar Momente der Ruhe benötigten. Weswegen er reiste, wusste er nicht mehr. Einzig und allein erinnerte er sich noch daran, dass er einst am Rande eines großen Waldes gelebt und von dessen Wildheit und Schönheit verzaubert worden war.&lt;br /&gt;
Angelockt vom Plätschern des Baches, dessen kühles Wasser Linderung für die schmerzenden Füße verhieß, wechselte der Greis die Richtung und traf schon bald auf den kleinen Bach und das in nicht allzu weiter Ferne stehende Dorf. Noch einmal nahm sich der Alte zusammen, trällerte um so lauter, als seine Füße besonders stark schmerzen und ihm anscheinend sagen wollten:“Wieso bleibst du nicht einfach hier sitzen und gönnst uns unsere Ruhe du alter Narr?“&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Aber der „alte Narr“ war dickköpfig geworden und wollte nicht nur seine Füße ausruhen, sondern auch noch mit Menschen reden. Ein Vergnügen, das ihm seit Wochen verwehrt war.&lt;br /&gt;
So laut trällerte er vor sich hin, dass er das Schluchzen des kleinen Mädchens, das am Ufer des kleinen Baches mehr in sich zusammen gekauert war, als dass es saß, nicht mitbekam. Erst, als das Mädchen seine grünen Augen öffnete und auf den alten und komisch aussehenden Mann schaute, während es sich über die tränenverschmierten Wangen wischte, bemerkte dieser, dass er nicht alleine war.&lt;br /&gt;
„Was ist ein Waldgott?“ ertönte die hohe Stimme des Mädchens und der alte Mann blieb verdutzt stehen, um die fragenden großen Augen, die vor Weinen rot geworden waren, zu bewundern. Kurz entschlossen gewährte er seinen fast schon rebellierenden Füßen ihren Wunsch und ließ sich neben dem Mädchen leise seufzend nieder.&lt;br /&gt;
„Die gestaltgewordene Natur. Wille und Kraft dessen, was uns stets umgibt, und genauso wild und sanft wie eben jenes.“ Antwortete er ein wenig kryptischer, als er beabsichtigt hatte, während er die schmerzenden Füße aus den abgelaufenen Sandalen befreite.&lt;br /&gt;
„Und wie sieht er aus?“&lt;br /&gt;
„Er wechselt die Gestalt, so wie es auch die Natur ständig tut.“&lt;br /&gt;
„Ist er lieb?“&lt;br /&gt;
„Ja und nein. Wenn er stürmisch und verheerend ist, wenn er wütend und aufgebracht ist, so vernichtet er alles, was ihm in den Weg kommt. Ist er aber sanft und ruhig, so beschützt, heilt und umsorgt er das, was in seinen Augen, den Augen der Natur, würdig ist.“&lt;br /&gt;
Sofort weiteten sich die Augen des kleinen Mädchens, das das zerschlissene Hemd des Alten mit seinen kleinen Fingern ergriff und ihn voller Hoffnung und zugleich voller Angst vor einer möglichen Enttäuschung anschaute.&lt;br /&gt;
„Er heilt? Kann er alles heilen? Kann er auch eine richtig schlimme Krankheit heilen?“&lt;br /&gt;
Ein wenig verdutzt ob dieser Reaktion antwortete der Alte in dazu passender Stimmlage:&lt;br /&gt;
„Ehm Ja, kann er, aber dazu muss er…“ Doch weiter hörte das Mädchen nicht, es riss nur umso stärker an dem Hemd und schrie förmlich:&lt;br /&gt;
„Wo finde ich ihn? Erzähl mir bitte alles!“&lt;br /&gt;
Und nach einer Reaktion, die sehr derer glich, die er nur wenige Momente zuvor gezeigt hatte, und einem dazu passenden Seufzen, holte der Greis tief Luft und fing an zu erzählen:&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
„Weit weg im Nordosten steht er noch, der große Wald, der einst fast den ganzen Kontinent bedeckte. Im Gegensatz zu den kleinen Wäldern, die du kennst, ist dieser Wald noch erfüllt von dem Willen und der Kraft der Natur. Tief in seinem Inneren lebt der Waldgott in dem wunderbaren Hain, der schon seit Äonen nicht mehr von Menschen betreten worden ist, und umgeben von den Vorfahren der Tiere: riesige und weise Tiergötter.&lt;br /&gt;
Einst, so wurde mir als kleines Kind in meinem Heimatdorf erzählt, dass am Randes des großen Waldes steht, sahen die Tiergötter und der Waldgott mit wohlwollendem Blick auf die Menschen herab, die so schwach und zerbrechlich wirkten. Sie standen uns bei, wenn etwas unsere Existenz bedrohte, und halfen uns gelegentlich mit Rat und Tat in der Natur zu überleben, die sie schon so viel länger bevölkern und so viel besser verstehen als wir.&lt;br /&gt;
Aus dieser Zeit kommen auch die Geschichten der Heilkunst des Waldgottes und der weisen Ratschläge der Tiergötter, die zusammen mit ihren damals noch ähnlich riesigen Brüdern und Schwestern unseren Kontinent bereisten und bevölkerten.&lt;br /&gt;
Aber…“&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Doch weiter kam der Mann nicht, denn das Mädchen war bereits aufgesprungen und rannte fort in Richtung der Häuser. Später erfuhr er, was es mit dem Mädchen auf sich hatte, und schollt sich selber ob dem, was er so unvorsichtig [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] erzählt hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===3. Kapitel===&lt;br /&gt;
Voller Schrecken beobachtete der kleine Bach, was geschah. In seinem Bestreben das kleine Mädchen zu trösten und sich wieder an ihrem Lachen und den strahlenden Augen zu erfreuen, hatte er vergessen, dass Menschen keine Tiere waren. Sie waren es nicht gewohnt auf sich alleine gestellt zu überleben und am aller wenigsten kleine Kinder, von den Gefahren einer solchen Reise und denen des großen Waldes ganz zu schweigen.&lt;br /&gt;
Aber was konnte er tun? Was konnte er tun?...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ohne lange nachzudenken hatte sich [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] ihre festeren Schuhe samt ein paar reisetauglichen Kleidern und Proviant – was sie eben rumliegen sah – geschnappt, hatte ihre Schwester umarmt und war mit den Worten „Der Waldgott wird dich heilen, warte es nur ab!“ aus der kleinen Hütte, die die zwei Mädchen bewohnten, verschwunden.&lt;br /&gt;
Kigiku hatte sichtlich verwirrt drein geschaut, aber hatte ob ihrer Krankheit und der Schwäche, die ihren Körper befallen hatte, nichts tun können, außer der kleinen Schwester flehentlich hinterher zu schauen. So verzweifelt, wie die große Schwester in dieser Stunde war, als[[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] Hals über Kopf das kleine Dorf verließ, so zuversichtlich war die kleine Schwester, die endlich etwas gefunden hatte, was sie tun konnte um Kigiku helfen zu können. Sie dachte gar nicht daran, dass die Reise gefährlich werden könnte, oder dass sie ihr eigenes Leben schonen müsste. Einzig und allein das Leben der Person, die für sie die Welt darstellte, war ihr wichtig und kreiste beständig in ihrer Gedankenwelt umher.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So reiste das kleine Mädchen mit dem blonden Haar und den großen grünen Augen los gen Nordosten. Zum Glück hatte sie gelernt die Himmelsrichtungen zu erkennen und zu finden und verlief sich nie. So selbstsicher ging sie ihre Reise an, dass sie vergnügt summend schon bald das kleine Tal und die Gefilde des kleinen Baches verließ.&lt;br /&gt;
Die ersten Tage ihres kleinen Abenteuers flogen nur so vorüber. Sie hatte genügend Wasser dabei und konnte ihre Proviante mit den Beeren und Früchten, die sie dank des herrschenden Sommers leicht fand, stets wieder auffüllen. Einzig und allein des Nachts, wenn es dunkel und gelegentlich sogar etwas kühler wurde, wurde es ihr etwas bang um das kleine Herz. Aber wie stets summte sie dann eine kleine Melodie vor sich her, mit der sie die große Stille um sich herum vertrieb und sich selber in den Schlaf wiegte.&lt;br /&gt;
Die Weisen sagen, dass ein entschlossenes Herz keine Furcht kenne. Nur ein zauderndes und fragendes Herz öffne Tür und Tor für Zweifel und Furcht. Wenn man diesen Worten Glauben schenken darf, so verwundert es nicht, dass [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] nie daran dachte umzukehren oder auch nur aus Angst oder Furcht eine Träne vergoss. Sie war überzeugt davon das Richtige zu tun und setzte mit derselben Überzeugung Fuß vor Fuß, ging Schritt um Schritt immer weiter gen Nordosten.&lt;br /&gt;
Schon bald wurde die Natur, die wenn auch in schwächerer Art und Weise, auch an diesem Ort zu finden war, auf das summende und singende kleine Mädchen aufmerksam und immer öfter geschah es von nun an, dass ein kleiner Sperling sich zu [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] gesellte, wenn diese tagsüber oder nachts vor sich hin sang, um diese mit seinem hohen Zwitschern zu begleiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Immer, wenn sie den kleinen [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]] sah, der ihr schon bald ein lieber Wegbegleiter wurde, hellte sich die Miene des kleinen Mädchens auf und ihre Schritte wurden bestimmter und stärker. Dem Beispiel des [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]]s folgend, fing sie schon bald an feste Rhythmen in ihren Tagesablauf zu bringen:&lt;br /&gt;
Sie stand mit der Sonne auf, aß etwas, ging dann den Tag über unterbrochen von einer Mittagspause bis sie am Nachmittag begann nach einer Schlafmöglichkeit zu suchen und daraufhin nach etwas Essbarem und Trinkbarem, wenn sie nicht schon genug während des Tages gefunden hatte. Ihrer guten Orientierung wegen verlief sie sich dabei so gut wie nie und wenn, dann brachte sie das Zwitschern des kleinen [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]] schon bald wieder auf den richtigen Weg. Auch brauchte sie nur auf das Verhalten des[[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]]s zu achten, um Wetterumbrüche oder Gefahren vorherzusehen.&lt;br /&gt;
So verging die Zeit und die Natur kehrte immer weiter in das kleine Mädchen ein genauso wie das kleine Mädchen immer weiter in die Natur einkehrte. Und dann kam der Herbst&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===4. Kapitel===&lt;br /&gt;
Als die ersten Blätter an den Bäumen begannen gelb und rot zu werden, wusste [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]], dass der Sommer den Kampf gegen den Winter langsam verlor. Noch kämpfte er wacker und hielt die kalten Winde aus dem Norden samt der dunklen Wolken, die sie mitbrachten, zurück. Aber mit jedem Tag und jeder Nacht kamen sie näher, ohne dass der Sommer etwas dagegen würde tun können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie musste sich beeilen, so viel verstand selbst ein kleines Mädchen, denn in den Stürmen und der Kälte des Winters würde sie nicht überleben können ohne die Hilfe und den Beistand Ihresgleichen.&lt;br /&gt;
Wäre der kleine [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]] nicht gewesen, der sie über immer längere Strecken des Tages begleitete und es sich immer öfter auf ihrer Schulter bequem machte, so hätten vielleicht der Zweifel und die Furcht Einzug in ihrem Herzen gehalten. So aber ertönten die Stimmen der Zwei, wann immer der Winter an ihren Herzen zu nagen begann, und vertrieben diesen.&lt;br /&gt;
Manchmal allerdings kam es auch vor, dass der kleine [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]] schrecklich lange weg blieb und [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] begann sich Sorgen zu machen. Sorgen um den kleinen [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]], um ihre Schwester und um den Wahrheitsgehalt der Geschichte des alten Mannes. Als der kleine [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]] eines Morgens nicht neben ihr zu finden war, erhob sie sich und ging ohne zu zaudern in den kleinen Hain hinein, der sich vor ihr erstreckte. Sie begann das Lied zu singen, das sie seit Beginn ihrer Reise immer sang, und schon bald hörte sie aus einiger Entfernung die Antwort des [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]]s.&lt;br /&gt;
Ihr Herz schlug immer schneller voller Freude und auch voller Angst ob dem, was dem [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]] passiert sein könnte. Sie rannte immer schneller, stets der Stimme des [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]]s folgend und blieb plötzlich stehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine kleine [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] mit ungewöhnlich eisblauen Augen stand am Fuße eines großen Baumes, auf dessen niedrigem Ast [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] sofort ein paar der Federn des kleinen [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]]s sehen konnte. Ihre Augen weiteten sich und füllten sich schon bald mit Tränen, während die Katze sich von dem ersten Schrecken ob der plötzlichen Begegnung erholte und begann um das kleine Mädchen, das mehr und mehr in Tränen ausbrach, zu kreisen.&lt;br /&gt;
[[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] verstand schnell, dass der Sommer ihr bisher nur die schönen Seiten der Natur gezeigt hatte und sie den kleinen [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]] wohl nicht mehr wieder sehen würde. Es war in ihren Augen klar, dass der [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]] den Klauen der [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] erlegen war, da er sonst längst zu ihr zurück geflogen sein würde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Immer stärker wurde der Regen aus Tränen, der sich vom Gesicht des kleinen Mädchens gen Boden bewegte, bis ein empörtes Miauen das Mädchen aus seinen Gedanken rüttelte. Die [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] hatte sich vor [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] hingesetzt und schaute sie aus zugleich neugierigen und vorwurfsvollen Augen an, so dass das Mädchen nicht anders konnte als sich herabzubeugen und vorsichtig das Fell des Tieres zu streicheln.&lt;br /&gt;
Sie machte dem Tier keine Vorwürfe, da es nur um sein eigenes Überleben kämpfte, auch wenn es sie dennoch sehr traurig machte. Anstatt aber vor der Hand des Mädchens zu fliehen, ließ sich die [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] mit einem immer lauter werdenden Schnurren streicheln und verließ auch nicht die Seite des Mädchens, als dieses langsam damit beginnen musste zurück zu ihren wenigen Habseligkeiten zu gehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So nahm schon bald die kleine [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] den Platz des [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]]s ein und begleitete [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] auf ihrer Reise. Und so wie der [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]] mit seinem Verhalten dem Mädchen vieles über das Überleben in der Natur beibrachte, so tat dies auch die [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]]. Allerdings oblag es der [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] genauso wie bei ihrem ersten Treffen dem Mädchen die düstere Seite der Natur zu zeigen.&lt;br /&gt;
Hatten im Sommer noch Früchte und Beeren überall auf ihrem Weg nur darauf gewartet von ihr gepflückt zu werden, so verschwanden diese immer mehr je weiter der Herbst Einzug hielt. Und schon bald musste [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] lernen, dass sie wie die [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] Leben nehmen musste, um selber zu überleben.&lt;br /&gt;
Es dauerte schier eine Ewigkeit, bis es ihr mittels einer Falle zum ersten Mal gelang ein kleines Tier zu fangen, ein Feuer zu machen und es dann übers Herz zu bringen das Tier zu töten und sogar zu verspeisen. Sie weinte bitterlich ob des Lebens, das sie beendet hatte und flehte vielmals um Verzeihung, bevor sie sich traute zu essen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch Wiederholung aber wird jeder zum Meister und schon bald hatte sich das kleine Mädchen an die neuen Vorgänge gewöhnt, auch wenn sie noch immer für das Schicksal der Seele eines jeden Tieres, das sie tötete, zum ihr unbekannten Waldgott betete.&lt;br /&gt;
Schon bald fiel ihr das Fehlen des freudigen Zwitscherns kaum noch auf und die Harte Seite der Natur zog immer mehr in sie ein, auch wenn diese gemischt von warmen Momenten war, wie das abendliche Einschlafen mit der [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] in den Armen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===5. Kapitel===&lt;br /&gt;
Immer schwächer wurde der Sommer und der Herbst, der wie sein Freund Frühling sich oft wie das Seil fühlte, an dem Sommer und Herbst zogen, wurde immer dunkler und kälter. Die Stürme, die die Höhepunkte im Tauziehen zwischen Sommer und Winter für jeden sichtbar und hörbar machten, hatten schon seit einiger Zeit immer weiter an Stärke nachgelassen so wie es auch der Sommer getan hatte.&lt;br /&gt;
Immer weniger Zeit blieb dem kleinen Mädchen, das sich immer öfter morgens von Raureif befreien musste. Gelegentlich fielen früh morgens kleine weiße Flocken vom Himmel herab, setzten sich auf ihr blondes Haar und bildeten einen Schleier aus winzig kleinen Kristallen. Immer öfter froren ihr die Füße oder die Hände, manchmal kroch die Kälte sogar langsam die Beine hoch und hätte sie nicht die [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] gehabt, die sie des nachts wärmte, so wäre sie sicher oft schlotternd vor Kälte erwacht.&lt;br /&gt;
Sie hatte kaum noch Zeit, das wusste sie. Aber unbeirrt setzte sie Tag für Tag einen Fuß vor den anderen. Sie konnte nicht scheitern, sie durfte nicht! Was war schon so ein wenig Schnee im Vergleich zu dem, was ihre Schwester erleiden musste?&lt;br /&gt;
Und dann eines Tages, als die glänzende Himmelsscheibe bereits im Sinken inbegriffen war, sah sie Rauchschwaden hinter einem kleinen Weiler aufsteigen. Sie beschleunigte ihre Schritte und angespornt durch das Wettlaufen, das sich nun ergab, sprintete auch die [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] immer schneller, bis sie das Mädchen überholte und wenig später aus deren Sichtfeld verschwand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie lange sie schon so rannte, wusste [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] nicht. Einzig und allein die stetig abnehmende Entfernung zu den Rauchschwaden und nicht die fast schon untergegangene Sonne war Mittelpunkt aller Gedanken des kleinen Mädchens. Je näher sie aber kam, desto mehr drangen schreckliche Geräusche an ihr Ohr, die sie an die unglaublich lauten Stürme im Herbst erinnerten. Oft hatte sie sich mitten in der Nacht, wenn es besonders stark stürmte, wie ein Kokon in ihre Decke eingerollt und sich vorgestellt, dass außerhalb des schützenden Mantels riesige Tiere, wie die aus der Geschichte des Greises, umher liefen und sich gegenseitig anschrien, was diesen Schrecklichen Krach erzeugte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hätte sie gewusst, was sie erwartete, so hätte sie in jenen Nächten wohl kein einziges Auge zu bekommen. Als sie sich immer weiter ihren Weg zwischen den mit einer hauchdünnen Schicht silbrigen Schnees bedeckten Bäumen des kleinen Weilers bahnte, schälten sich immer mehr die Umrisse kleinerer und größerer Häuser aus dem zwielichtigen Schatten der Bäume. Das Herz des Mädchen schlug ob der Vorfreude vielleicht endlich ihr Ziel erreicht zu haben immer schneller, bis es plötzlich zwei Schläge aussetzte während auch die kleinen Beine sich nicht mehr fortbewegen wollten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein gewaltiges Brüllen, wie es dem stärksten Orkan alle Ehre bereitet hätte, erhob sich, als ein gewaltiger schwarzer Schatten sich auf die Reihe der Häuser zu bewegte. Nicht heimelige Kamine, nicht freundlich strahlende Herdfeuer hatten die Rauchschwaden erzeugt, die [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] angelockt hatten, sondern in Flammen stehende Barrikaden, die die Dorfbewohner scheinbar als Schutz errichtet hatten. Aber selbst diese hatten sie nicht vor dem bewahren können, was auf sie zurollte.&lt;br /&gt;
Verzweifeltes Rufen drang an [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]]s Ohren, als das Brüllen für einen Moment aussetzte. Langsam bewegte sie sich wieder, überzeugte ihre Füße mühsam zu jedem einzelnen Schritt und näherte sich so furchtbar langsam dem Chaos, das immer mehr von sich enthüllte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der gewaltige Schatten war stehen geblieben, bäumte sich in regelmäßigen Abständen auf und brüllte jedes Mal so laut, dass die nahestehenden Bäume wackelten. Vor ihm schälten sich nun auch kleinere Schatten mit langen Stäben aus dem flackernden Zwielicht der Flammen. Je näher das kleine Mädchen kam, desto mehr erkannte sie, dass es sich um Dorfbewohner zu handeln schien, die mit langen Speeren und allerlei zweckentfremdeten Ackergerät den riesigen Schatten, der längst durch die Barrikade gebrochen war, aufzuhalten versuchten.&lt;br /&gt;
Dann hörte sie plötzlich etwas, was nicht so recht in das Chaos passen wollte. Ein hohes Schreien drang an ihre Ohren, das nicht allzu weit entfernt seinen Ursprung haben konnte. In einem solchen Chaos hätte man erwartet, dass es ein furchterfülltes Schreien einer Frau ob der großen Gefahr sein müsste. Aber ein kleines Kind, jünger als die bisher unbemerkte Beobachterin, wankte kaum in der Lage richtig zu laufen mit seinen kurzen Beinen und immer wieder sich an den Häuserwänden abstützend auf den Kampf hinter der durchbrochenen Barrikade zu.&lt;br /&gt;
Doch auch der Schatten hatte das Geräusch bemerkt. [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] blieb abermals für einen Moment vor Schreck das Herz stehen, als sich das riesige Ungetüm dem wankenden Kind zu wandte. Aber diesmal setzten ihre Beine nicht aus, sondern beschleunigten Ihre Schritte. Unweigerlich dachte [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] daran, dass sie nicht schnell genug gewesen war um ihren kleinen [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]] hatte beschützen zu können und weigerte sich so etwas noch einmal zuzulassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ihre Beine flogen förmlich über die leicht angefrorene Erde, näherten sich immer weiter dem Kleinkind und dem riesigen Schatten, der laut brüllend ebenfalls auf dieses aus der entgegen gesetzten Richtung zusteuerte. Ein verzweifelter Ruf aus der Kehle eines Mannes drang an die Ohren des Mädchens, aber kein einziger ihrer Gedanken war dazu in der Lage sich um dieses zu kümmern.&lt;br /&gt;
Mit Müh und Not erreichte sie das wankende Kind, das in dem Moment, in dem [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] hinter ihm zu Halt kam, endgültig der Schwerkraft Rechenschaft leistete und in die Arme des blonden Mädchens fiel. Doch auch der riesige Schatten hatte die Quelle des hohen Geräusches erreicht. Als eine besonders vorwitzige Flamme ihre Stimme erhob und den Schauplatz für einen Moment zur Gänze ausleuchtete, legte [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] unweigerlich die Arme fester um das Kleinkind in ihren Armen. Vor ihr erhob sich der Kopf einer gewaltigen schwarzen [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Schildkröte]], deren Augen zornig und mordlüstern das ungleiche Gespann anfunkelten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Würde sie das Kind loslassen und sich vorsichtig entfernen, während das Ungetüm mit seiner Beute beschäftigt war, so würde sie vielleicht… Doch [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] schüttelte entschlossen das blonde Haupt und drückte das Kind nur stärker an sich. Der Blick ihrer Augen wurde gefährlicher, während sich diese leicht verengten. Sie würde nicht zulassen, dass erneut ein kleines Wesen, das auf ihre Hilfe angewiesen war, starb, weil sie zu zögerlich und zu schwach war. Ähnlich einer Bärenmutter, die ihr Junges vor hoffnungslos überlegenen Jägern nicht im Stich ließ, sondern die Jäger auch noch laut anbrüllte, war der Blick des jungen Mädchens. Das Brüllen aus diesem wurde immer spürbarer, so dass selbst die [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Schildkröte]] für einen Moment inne Hielt. Immer deutlicher wurde es, man war fast der Meinung, dass man es hören … und plötzlich erschallte ein gewaltiger und tiefer Schrei, als sich ein großer Schatten zwischen [[Wichtige_Personen_in_Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] und die [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Schildkröte]] schob.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===6. Kapitel===&lt;br /&gt;
Unweigerlich hatte [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] ihre Augen geschlossen, als der zweite Schatten so nah vor ihr erschienen war, und rechnete jeden Moment damit die Flügelschläge des Todesboten zu hören.&lt;br /&gt;
Aber diese erschallten nicht, stattdessen entwickelte sich ein Sturm aus Schrei und Gebrüll der zwei riesigen Wesen direkt vor ihr. Je mehr sie aber ihre eigene Angst und ihr wild pochendes Herz beruhigte, desto mehr war sie in der Lage die tiefen Stimmen zu vernehmen:&lt;br /&gt;
„Geh mir aus dem Weg [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Bai Hu]]!“ donnerte die etwas entferntere Stimme zornerfüllt.&lt;br /&gt;
„Nein! Diese beschütze ich und du wirst sie nicht bekommen!“ erwiderte die nähere Stimme etwas leiser, aber mit einem gefährlichen Unterton.&lt;br /&gt;
„Die Menschen verdienen den Tod!“&lt;br /&gt;
„Nichts verdient den Tod. Oder hast du Xinglu’s Worte in deinem Zorn vergessen?“&lt;br /&gt;
„Du wagst es seine Worte in den Mund zu nehmen, nachdem ihr ihn verlassen habt?“ brüllte die fernere Stimme plötzlich noch lauter.&lt;br /&gt;
„Wir haben ihn verlassen nicht wegen dem, was er einst sagte, sondern wegen dem, was er nicht mehr sagt! Würde er zu dem zurückfinden, was wir immer verehrt haben, so würden wir sofort zurückkehren.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es wurde still für einen Moment. Fast ohnmächtig vor den riesigen Geschöpfen, deren Nähe sie deutlich spüren konnte, hatte [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] ihre Augen die ganze Zeit über fest zugekniffen und auch das Kleinkind in ihren Armen hatte sich nicht gerührt. Als es nun etwas ruhiger wurde, öffnete [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] vorsichtig ihre Augen und bestaunte das weiße mit schwarzen Streifen getigerte Fell einer riesigen [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]], die sich scheinbar schützend vor sie gestellt hatte. Doch Zeit für Worte blieb ihr nicht, denn schon bald ertönte die Stimme der [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Schildkröte]] erneut, wenn auch nicht mehr ganz so sehr vor Wut bebend.&lt;br /&gt;
„Ich werde mich zurückziehen und bei Xinglu auf dich warten. Wie es stets Tradition war, wirst du ihm das Wesen vorstellen müssen, dass du vor seinem Willen beschützt hast.“&lt;br /&gt;
Ein Rauschen ertönte, während sich die [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Schildkröte]] umdrehte.&lt;br /&gt;
„In einer Woche, zum Vollmond, falls du es nicht vergessen hast.“ Brummte sie.&lt;br /&gt;
„Ich habe es nie vergessen [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Xuan Wu]], nie...“&lt;br /&gt;
Und dann verschwand die gewaltige [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Schildkröte]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erst, als sich der Schatten des Tieres mit dem Schatten des großen Wald, der in einiger Entfernung zum Dorf zu sehen war, vereinigt hatte, ging ein spürbares Aufatmen durch die Dorfbewohner. Sie schienen sich nicht an der Gegenwart des zweiten Tieres zu stören, als sie an diesem vorbei auf [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] zu rannten. Das kleine Kind in ihren Armen begehrte plötzlich auf, als ein großer Mann mit einer eindrucksvollen Narbe über der Wange und schwarzem Haar vor [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] auftauchte und im nächsten Moment hob eben dieser das Kleinkind aus ihren Armen empor und drückte es an sich.&lt;br /&gt;
„Hast du Angst um deinen Papa gehabt?“murmelte der Mann, der voller Freude dem Kind die Nase stupste.&lt;br /&gt;
„[[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]]… wir müssen reden.“ Ertönte die tiefe Stimme nun einfühlsam und beruhigend aber mit einem kleinen Anflug von Sorge und lenkte [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] von dem rührenden Bild vor sich ab. Als sie ihre Augen dem großen Wesen zu wandte und sich die Blicke begegneten, atmete sie erschrocken ein.&lt;br /&gt;
„Bist du… das kleine Kätzchen?“&lt;br /&gt;
Und der Blick der eisblauen Augen des weißen [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]]s sagte mehr als Worte könnten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===7. Kapitel===&lt;br /&gt;
„Was hat das alles zu bedeuten?“ Schrie [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] schon fast dem großen [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] entgegen.&lt;br /&gt;
Die Sonne schickte gerade ihre ersten Strahlen durch die kahlen Äste der Bäume und zeigte dem Mädchen, wie viel Zeit seit dem Verschwinden der [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Schildkröte]] vergangen war.&lt;br /&gt;
Die letzten Stunden hatte sie damit zugebracht sich der Versuche der Dorfbewohner sie wie eine Heldin zu feiern zu erwehren und immer wieder den Armen, die sie umschlingen wollten, zu entfliehen. Als die Menschen endlich eingesehen hatten, dass sie an derlei Feiern nicht interessiert war und ihr die Nähe zu so vielen Lebewesen sogar unangenehm war, hatten sie ihr endlich etwas Platz gelassen, ihr etwas zu essen und einen Platz zum Schlafen gegeben. Während dieser Stunden war [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Bai Hu]], so hatte ihn die [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Schildkröte]] genannt, wie vom Erdboden verschlungen gewesen und erst am nächsten Morgen, als [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] sich aus Gewohnheit bei der ersten Morgenröte aus dem Bett erhob und an die frische Luft ging, saß er plötzlich neben dem Haus und schaute sie lange Zeit stumm aus seinen eisblauen Augen an, bevor er sich erhob und langsam gen Waldgrenze trottete. Schnell war sie ihm gefolgt und rief ihm nun schon zum zweiten Mal dieselbe Frage entgegen:&lt;br /&gt;
„Sag es mir! Was hat das alles zu bedeuten? Antworte endlich!“&lt;br /&gt;
„Zügle dein Temperament. Ich höre dich.“ Antwortete der große [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] mit ruhiger und gedämpfter Stimme.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es dauerte ein paar Momente, bevor [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] sich etwas beruhigt hatte und deutlich leiser entgegnete: „Aber warum antwortest du mir dann nicht?“&lt;br /&gt;
„Alles besitzt einen richtigen Ort und eine richtige Zeit.“&lt;br /&gt;
„Und erst jetzt stimmt beides überein?“&lt;br /&gt;
„Richtig..“ Der [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] hielt in seinem Gang inne und schaute sich in dem winterlichen Wald einige Momente lang um, bevor er fortfuhr.“Und Vieles ist nicht für die Ohren aller bestimmt.“&lt;br /&gt;
„Also sollen die Dorfbewohner davon nichts hören?“&lt;br /&gt;
„Du hörst zu.“ Abermals folgte eine Pause, die der [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] nutzte um wieder eine Pfote vor die andere zu setzen. „Diese Menschen haben den Zorn Xinglu’s auf sich gezogen und [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Xuan Wu]], der einzige von uns der bei ihm geblieben ist, war hier um das Urteil zu vollstrecken.“&lt;br /&gt;
„Xinglu? [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Xuan Wu]]? Ich verstehe nicht… Ich verstehe gar nichts!“ Brummte [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] in sich hinein.&lt;br /&gt;
„Xinglu ist der Waldgott. Der, nach dem du gesucht hast.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Moment der Stille folgte, in dem sich [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]]‘s Augen weiteten und sie tief Luft holte für die folgenden Worte:&lt;br /&gt;
„Aber dann bin ich ja am Ziel Dann wird Kigiku endlich geheilt!“ Sie griff in den Schnee, warf diesen voller Freude empor und drehte sich in dem kleinen Schneegestöber entzückt um sich selber.&lt;br /&gt;
„Ja und nein.“ Erschallte die Stimme des [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]]s. Abrupt blieb [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] stehen und schaute diesen entgeistert an.&lt;br /&gt;
„Er hat die Macht zu heilen, aber ob er das tun wird ist fraglich.“ [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Bai Hu]] atmete tief ein und aus, was dank seiner Größe einen imposanten Luftstrom erzeugte, der [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]]‘s Haar umher wirbelte.&lt;br /&gt;
„Aber darum geht es gerade nicht. Du hast dich dem Willen Xinglu’s entgegen gestellt und seinen Zorn auf dich gezogen.“&lt;br /&gt;
„Aber ich habe doch nur ein kleines Kind beschützt!“ Schrie [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] ihm entgegen.&lt;br /&gt;
„Das weiß ich und das wirst du ihm erklären müssen, wenn du vor ihm stehst.“&lt;br /&gt;
Das Mädchen schluckte geräuschvoll und sah den [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] mit einer Spur Furcht in den Augen an.&lt;br /&gt;
„Und was ist, wenn er mich nicht versteht? Was ist…?“&lt;br /&gt;
„Xinglu hat sich verändert. Wo einst Mitgefühl und Wut sich die Waage hielten, herrscht nun zumeist das Dunkle.“&lt;br /&gt;
„Aber wieso?... Und wieso kennst du ihn so gut? Wieso bist du kein kleines Kätzchen mehr? Wieso hast du mir geholfen? Wieso hast du den kleinen [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]] getötet?“ Platzte es aus [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] hervor.&lt;br /&gt;
„… Zeit und Ort [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]]… Zeit und Ort.“ Und im nächsten Moment war der große weiße [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] mit ein paar gewaltigen Sätzen im Wald verschwunden und [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] drehte sich langsam gen des erwachenden Dorfes.&lt;br /&gt;
„Wenn nicht jetzt, wann dann?“ Murmelte sie und machte sich auf den Weg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===8. Kapitel===&lt;br /&gt;
Als das blonde Mädchen sich langsam durch den winterlichen Wald dem Dorf und dessen wärmeverheißenden Rauchsäulen näherte, schälte sich immer mehr die Silhouette eines Mannes aus dem morgendlichen Zwielicht heraus. Leicht war dieser Schatten mit dem Stein zu verwechseln, auf welchem er sich befand, aber mehr und mehr fiel die Unnatürlichkeit dieses Gebildes [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] ins Auge und so blieb sie nach einigen weiteren Schritten schließlich vor einem alten Mann stehen, der seine geschlossenen Augen dem Himmel entgegen gerichtet hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gerade öffnete sie den Mund, um etwas zu sagen, da hob der Alte die Hand und bedeutete ihr zu schweigen. Erst einige Momente später ertönte die brüchige Stimme und durchbrach die Stille.&lt;br /&gt;
„Ich weiß, dass du hier bist auch ohne deine Worte.... Die Bäume reden seit Wochen ununterbrochen über das Mädchen, das den Waldgott sucht. Und nun stehst du vor mir, blickst mit Augen um dich, die voller Fragen sind.“&lt;br /&gt;
„Die Bäume reden?“ Antwortete [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] verdutzt und verdeutlichte mit ihrer Frage die Worte des Mannes, der anfing zu kichern, nur noch mehr.&lt;br /&gt;
„Da reist sie mehrere Monde lang durch die Natur, lässt diese in sie einkehren aber kehrt selber nicht in sie ein… Natürlich reden sie! Sie reden schon viel länger als die Menschen.“&lt;br /&gt;
„Und ihr versteht sie? Wieso verstehen die Menschen sie nicht? Oder bin das nur ich?“&lt;br /&gt;
„Ja ich verstehe sie, aber ich bin einer der Letzten.“&lt;br /&gt;
„War das mal anders?“&lt;br /&gt;
Abermals kicherte der Alte, rückte auf seinem Stein zur Seite und bedeutete [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] neben ihm Platz zu nehmen. Nur zögerlich kam sie dieser Aufforderung nach und erst, als sie neben ihm saß, erhob der Mann wieder die Stimme.&lt;br /&gt;
„Ja war es. Wir sind, genauso wie alle Tiere, die Kinder der Natur und genauso wie Kind und Mutter sich verstehen, auch ohne sich direkt zu verstehen, so taten es Mensch und Natur. Manche Menschen verstanden sie besser, manche schlechter. Aber ein jeder tat es. Irgendwann aber, wenn das Kind nicht mehr auf die Mutter angewiesen ist, bricht dieses Verständnis.&lt;br /&gt;
Was bleibt dann zurück? Ein Kind, das sich seine eigene Welt mit seinen eigenen Kräften aufbaut, und eine Mutter, die immer noch versucht über ihr Kind zu wachen.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Also… Sind es wir Menschen, die nicht mehr zuhören?“&lt;br /&gt;
Die faltige und wettergegerbte Miene des Alten verzog sich zu einem breiten Lächeln.&lt;br /&gt;
„Richtig. Sie hat nie aufgehört zu sprechen und genau so habe ich von dir gehört.“&lt;br /&gt;
„Aber, wieso verurteilt der Waldgott, der doch die personifizierte Natur ist, die Menschen, wenn eine Mutter doch nie aufhört sich um ihre Kinder zu sorgen?“&lt;br /&gt;
Ein tiefes Seufzen entfuhr dem alten Mann, dessen Lächeln schnell einem traurigen Ausdruck wich.&lt;br /&gt;
„Wo zwei Wesen nicht miteinander sprechen, da können sie nicht mehr auf Sorgen, Ängste und Bedürfnisse eingehen. Die Menschen wollten und wollen sich ihr Leben auf eigenen Beinen aufbauen. Wollen mehr und mehr die Risiken, die die Natur als Mutter vieler Lebewesen für sie bereithält, beseitigen und verändern somit etwas, was bisher kein Wesen tat: die Natur selber.&lt;br /&gt;
Der Wald, in dem wir sitzen, erstreckte sich einst über fast die gesamte bekannte Welt und wo er nicht war, da waren Steppen, Wiesen und Auen. Je mehr der Mensch sich ausbreitete, desto mehr drängte er die anderen Lebewesen und sogar die Natur zurück.&lt;br /&gt;
Letztlich ist nichts gefeit vor der Angst vor Veränderungen und Tod und der Waldgott, der vor allem der Beschützer des Waldes und der Natur ist, ist diesen negativen Gefühlen stärker ausgesetzt, als es die Natur selber ist. Denn noch immer reden die Bäume zu den Menschen und hoffen, dass sie sie verstehen.“&lt;br /&gt;
Lange Zeit schwieg das Mädchen auf diese Worte hin und schaute niedergeschlagen auf den von dünnem Schnee bedeckten Boden.&lt;br /&gt;
„Kann ich lernen sie zu verstehen?“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===9. Kapitel===&lt;br /&gt;
Das Ende der Woche, das ähnlich dem Schwerte Damokles‘ ständig drohend über [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]]s Kopf hing, rauschte wie im Flug heran. Jeder Tag war geprägt von demselben Ablauf, der ihr eine Teilnahme am dörfischen Leben lediglich zu den Abendstunden erlaubte und sie sonst von früh morgens ab in den Armen der Natur und zwischen von Schnee bedeckten Bäumen den Worten des alten Mannes lauschen ließ.&lt;br /&gt;
Am Abend des letzten Tages, den sie zum ersten Mal zur Gänze im Dorf verbringen durfte, erklang ein lautes Rascheln am Rande des Dorfes. Die Dorfbewohner streckten ihre Köpfe voller Furcht vor einem neuen Angriff aus den Fenstern und hier und dort erklangen Stimmen, die von der zu großen Ruhe in den letzten Tagen sprachen, die sie als Anzeichen für den nun kommenden Sturm sahen. Als sich die ersten bereits anschickten um wie vor einer Woche mit Feuer und behelfsmäßigen Waffen ihre Liebsten zu verteidigen, trat [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] aus der Hütte, in der sie hatte nächtigen dürfen.&lt;br /&gt;
Ohne ein Wort ging sie an der kleinen Gruppe Männer vorbei, legte einem nach den anderen beruhigend die Hand auf die Schulter und ging alleine gen Waldgrenze. Einen merkwürdigen Einfluss hatte sie auf die Bewohner, die sich langsam zurückzogen aber erst zur Ruhe kamen, als sie das Mädchen begleitet von einem großen Schatten im Dunkel des Waldes hatten verschwinden sehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]]s Reise führte sie entlang an den ihr bekannten Bäumen und Lichtungen immer tiefer in den riesigen Wald. Stumm folgte sie dem Schatten des großen [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]]s, dessen weißes Fell gelegentlich im Lichte eines vorwitzigen Mondstrahles aufzuglühen schien, aber dann sofort wieder erlosch. Kein Wort verlor das imposante Tier und ließ ihr somit sowohl die nötige Ruhe als auch Zeit um sich auf das Kommende vorzubereiten.&lt;br /&gt;
Viele Stunden lang liefen sie so an riesigen schneebedeckten Bäumen vorbei, deren imposante Statur Geschichten über Zeiten zu erzählen schien, in denen der Waldgott friedlich durch diese vergessenen Haine wandelte und den Bäumen dabei half zu wachsen. Immer weiter ging die Reise durch das Reich des Waldgottes und schließlich kündigte ein gewaltiges Tosen vom nahen Ende des Weges.&lt;br /&gt;
Und als der große [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] zum ersten Mal seit Stunden anhielt, um den Kopf gen der Quelle des Geräusches zu wenden, stockte [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] der Atem. Vor ihnen erstreckte sich ein riesiger Wasserfall, der seine Wassermassen von der Spitze eines hohen Berges hinab zu einem See schickte, der sich zu ihren Füßen erstreckte. Das aufgespritzte Wasser verteilte sich vom Berg herab langsam über die gesamte Lichtung , fing das Mondlicht ein und ließ die Umgebung gleich millionen winziger fallender Sterne in dessen silbrigen Licht erstrahlen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Dort oben ist Xing Lu’s Hain. Es ist lange her, seit ich dort war, und noch länger ist es her, seitdem die Füße eines Menschen diesen Boden berührt haben... Um dort hinauf zu kommen, wirst du auf meinen Rücken steigen und dich gut festhalten müssen.“ Erklang die tiefe Stimme des [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]]s, der sich auf den Boden gelegt hatte und geduldig abwartete, bis [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] auf seinen Rücken gestiegen war. Erst dann erhob er sich wieder und hätten sich ihre Hände nicht in dem weißen Fell verkrallt, so wäre sie bei den folgenden gewaltigen Sprüngen des Tieres, die die Zwei in Windeseile dem Scheitel des Wasserfalls näher brachten, sicherlich in die Tiefe gestürzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So aber erblickte sie bald, nachdem sie sich wieder getraut hatte ihre Augen zu öffnen, einen wunderschönen silbern glänzenden See, dessen Oberfläche so glatt wie ein Spiegel den Sternenhimmel reflektierte und dem Auge vorgaukelte einen zweiten Himmel zu den eigenen Füßen zu sehen, samt einer dunkelgrünen Wiese, die gespickt von allerhand Blumen ohne den Makel einer einzigen Schneeflocke dem Winter trotzte. Sie war im Hain des Waldgottes angekommen und erst, als sie die Augen von dessen Schönheit abwenden konnte, erblickte sie eine dunkle Gestalt, die auf der Insel mitten im See zu warten schien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===10. Kapitel===&lt;br /&gt;
Vollkommen still lief [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Bai Hu]] an der Seite [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]]s über die wunderschöne Wiese dem See, der Insel und der Gestalt auf dieser entgegen. Sogar das große Tier, das in seinem Leben schon so viel erlebt hatte, war ob dem, was kommen würde, angespannt und dabei unbewusst in sein Jagdverhalten zurückgefallen.&lt;br /&gt;
Kein Wort verlor er, kein ungestüm umgeknickter Grashalm oder unvorsichtig berührter Kieselstein sprach vom Gang des Tieres und hätte er nicht gelegentlich tief Luft geholt, um nicht vor Anspannung zu platzen, so hätte [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] ihn wahrscheinlich völlig vergessen.&lt;br /&gt;
Das Mädchen indes lief mit ruhigem und bestimmten Schritten auf den See zu, ließ sich von dem [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] mit einem Sprung über diesen befördern, und glitt ohne aus der Ruhe zu kommen von dessen Rücken direkt auf die kleine vom Schatten einer Wolke verdeckte Insel vor die dunkle Gestalt.&lt;br /&gt;
Der Blick zweier großer violetter Augen legte sich auf sie, als ihre eigenen Augen sich langsam erst dazu überwinden mussten die ungewöhnlichen Pfoten, die einer Mischung aus Menschenfüßen und Bärentatzen zu entsprechen schienen, und dann den im Schatten liegenden Körper hinauf bis zu den Augen des Wesens zu betrachten. Als sich der Blick der zwei Wesen traf, stockte dem Mädchen der Atem und für einen Moment fühlte sie die bodenlose Wut des Schattens vor ihr. Erst nach einigen Momenten fiel ihr auf, dass sich der [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] neben ihr vor dem Wesen verneigte und so tat sie es ihm schnell und etwas überhastet gleich.&lt;br /&gt;
„Es ist lange her [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Bai Hu]].“ Ertönte die Stimme des Wesens schneidend wie der Wind im Herbst sofort, als sich [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] verneigt hatte, als ob das Wesen darauf gewartet hätte.&lt;br /&gt;
„Xinglu.“ Antwortete der [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] schlicht, aber ehrerbietend.&lt;br /&gt;
„Sag mir, warum muss mein Hain die Füße dieser Kreatur ertragen? Warum beschütztest du es vor meinem Urteil?“&lt;br /&gt;
„Weil ich versprach sie zu beschützen und ihr zu helfen, weil sie mit deinem Urteil über die Menschen des Dorfes nichts zu tun hatte und weil die Menschen nicht das sind, was du in ihnen siehst.“&lt;br /&gt;
„Xinglu’s Urteil betrifft alle Menschen!“ Ertönte die wütende tiefe Stimme der riesigen [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Schildkröte]], als sich diese aus dem See erhob und geschwind auf die Insel neben den Schatten schob.&lt;br /&gt;
„Und warum maßt du es dir an ein Urteil über Xinglu’s Urteil zu fällen [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Bai Hu]]?“&lt;br /&gt;
Der [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] atmete tief ein, um zu einer Antwort auf den Angriff [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Xuan Wu]]’s anzusetzen, aber die Stimme des Schattens ließ ihn innehalten.&lt;br /&gt;
„Ich habe [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Bai Hu]]’s Gründe gehört und im Moment soll mir dies reichen.“ Der Blick der violetten Augen richtete sich wieder auf [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]]. „Nun erzähl mir deinen Namen kleine Kreatur und begründe mir, warum du ein Wesen vor meinem Urteil bewahrtest.“&lt;br /&gt;
Aber dem Mädchen stockte der Atem abermals, als es nun die volle Aufmerksamkeit auf sich lasten fühlte. Nervös spielte sie mit ihren Daumen und hatte ihren Blick gen Boden gerichtet, als sie endlich die Kraft fand zu antworten:&lt;br /&gt;
„Mein Name ist [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]]… Und ich wollte einfach nicht zulassen, dass ein kleines hilfloses Wesen vor meinen Augen stirbt, weil ich nicht eingriff… Nicht noch einmal…“ Bilder des roten [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]]s schossen aus ihrem Gedächtnis hervor und trieben ihr Tränen der Trauer in die Augen.&lt;br /&gt;
„Nicht noch einmal?... Ich muss jeden Tag dabei zusehen, wie kleine hilflose Wesen vor meinen Augen sterben, weil andere Wesen maßlos leben wollen… Nicht noch einmal… Ich kann es nicht fassen… Was weißt du kleine Kreatur denn schon von Leben und Tod?“&lt;br /&gt;
Die Stimme des Schattens, war sie zuvor schon schneidend gewesen, hatte sich nun auch noch gleich einem Orkan erhoben und donnerte ehrfurcht erregend über den Hain, so dass ein jeder, der sie vernehmen konnte, den Kopf einzog und still ausharren wollte, bis der Sturm vorbei war.&lt;br /&gt;
„Sie weiß so viel wie man eben in einem Leben in der Natur lernen kann.“ Erschallte auf einmal eine hohe Stimme, die vom Himmel zu kommen schien. „Sie hat die tägliche Furcht und Ungewissheit gespürt, hat die Freuden über die einfachsten Dinge genossen und die Trauer über den Verlust der wertvollsten Dinge erlebt. Maßt du dir nun schon an das Recht auf Trauer und Schmerz gepachtet zu haben Xinglu?“&lt;br /&gt;
Und plötzlich landete direkt hinter [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] ein großer [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]], von dessen Federkleid sich ein paar rote Federn lösten und langsam um das Mädchen herum zu Boden glitten. Beim Anblick dieser Federn schossen dem Mädchen nur noch mehr Tränen in die Augen und sie befürchtete, dass ihr Kopf ihr einen Streich spielen würde, denn diese Federn würde sie überall wiedererkennen.&lt;br /&gt;
„Bist du so verbittert Xinglu, dass du nicht einmal erkennst, dass dieses Mädchen erst einige wenige Sommer alt ist, aber durch das Leben und die Reise in der Natur viel schneller gealtert und gewachsen ist? Erkennst du nicht, was du vor dir siehst?“&lt;br /&gt;
„[[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Zhu Que]]… worauf willst du hinaus? Erklär dich, wenn du dich schon einmal zu uns auf den Boden herablässt!“ Donnerte der Schatten abermals entgegen.&lt;br /&gt;
„Die Natur selber hat [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] auf ihrer Reise geholfen und sie wachsen lassen, um sie auf das kommende vorzubereiten. Willst du als Wächter und Aspekt dich nun gegen den Willen der Natur stellen?“&lt;br /&gt;
Ein tiefes Rauschen war zu hören, als der Schatten sich zu [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] hinab beugte und zielsicher ihrem Gesicht entgegen atmete und sie näher betrachtete. Hätte das Mädchen dies normalerweise als sehr unangenehm empfunden und sich scheu weggedreht, so blieb sie wie angewurzelt stehen und betrachtete sich stattdessen ebenfalls eingehend.&lt;br /&gt;
Sie hatte vor Wochen, vielleicht vor Monaten sogar aufgehört sich selber zu betrachten und so war ihr nie aufgefallen, dass ihr Körper in ihren einstmals kindlichen Augen riesige Züge angenommen hatte. Sie war stark gewachsen, hatte wahrscheinlich Kigiku eingeholt und noch ein wenig weiter gewachsen. Unter ihrer Jacke wölbten sich zwei Hügel nach außen, deren Maße wohl noch wachsen würden, wenn sie sich wieder einigermaßen ernähren würde. Auch ihr Haar war immer länger geworden und glich der goldenen Mähne eines Löwen. War sie vor ihrer Reise noch ein normales 10 Jahre altes Mädchen gewesen, so glich ihre Statur nun mehr der einer 15jährigen.&lt;br /&gt;
Sie kam aus dem Staunen nicht mehr heraus und verlor ob dieser Erkenntnis auch für einen kurzen Moment den Gedankengang, der ihr zuvor die Tränen in die Augen getrieben hatte. Aber dann brachte ihn eine rote Feder, die direkt vor ihren Füßen lag, wieder zurück.&lt;br /&gt;
„Du bist doch der kleine rote [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]] oder? Du lebst?“ Hauchte sie mit nach oben gerichteten Gesicht dem Kopf des gewaltigen [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]]s entgegen, der hinter ihr saß und dessen Oberkörper über ihr aufragte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===11. Kapitel===&lt;br /&gt;
„Ja [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] ich lebe.“ Antwortete der [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]] mit sanfter Stimme, so dass [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] fast der Meinung war ein Lächeln auf dem weit entfernten Gesicht erkennen zu können.&lt;br /&gt;
„Nicht nur ergreifst auch noch du Partei für diese Kreatur, sondern du kennst sie auch noch [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Zhu Que]]? Was geht hier vor?!“ Schaltete sich die schwarze [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Schildkröte]] erneut ein und der große [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]] holte tief Luft, um zu einer Erklärung anzusetzen.&lt;br /&gt;
„Dass ihr es nicht vernommen habt, wundert mich nicht, aber vor fast einem Jahr vernahm ich die Klagen eines kleinen Baches weit im Westen. Als ich mich ihm näherte und ihn fragte, was es mit seinen traurigen Worten auf sich habe, erzählte er mir von seinem Fehler. Er habe, so berichtete er mir, in dem Versuch ein kleines Mädchen mit blondem Haar aufzumuntern einen alten Wanderer zu dieser gelockt, damit dieser sie mit seinen Geschichten aufmuntern könne. Als der Wanderer dem Mädchen von dem Waldgott erzählte, schnappte dieses sich seine Sachen und lief los, um den Waldgott zu finden und um Hilfe zu bitten. Aber wie sollte ein kleines Mädchen alleine überleben?&lt;br /&gt;
Ich beschloss also dem Bach zu helfen und dem Mädchen beizustehen. So begleitete ich [[Wichtige_Personen_in_Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]], das Mädchen aus der Geschichte des Baches, als kleiner [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]] und lehrte sie durch mein Beispiel vom Leben in der Natur.&lt;br /&gt;
Als der Herbst kam und die Zeit meiner Herrschaft sich dem Ende entgegen neigte, traf ich [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Bai Hu]] und bat ihn mir zu helfen. Fortan übernahm er es [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] zu begleiten, nachdem wir es so haben aussehen lassen als ob ich durch die Krallen [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Bai Hu]]’s gestorben wäre.&lt;br /&gt;
Während wir uns aber um [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] kümmerten, bemühte sich die Natur selber ebenfalls um [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]], half ihr beim Wachsen, beim Verstehen und beim Leben. Schon bald hätte sie uns nicht mehr gebraucht, aber wir waren zu neugierig auf das, was kommen könnte.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lange Zeit herrschte Stille, während der Schatten [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] eingehend musterte. Schließlich aber erhob er die Stimme, deren Worte er scheinbar direkt an [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] richtete.&lt;br /&gt;
„Würde ich dich am liebsten auf der Stelle zertreten für den Verstoß gegen mein Urteil, für die Schritte auf dem Boden meines Haines und für die Anmaßung, in der sich jene zwei auf deine Seite stellten und dich beschützten, so kann ich doch das Wirken der Natur an und in dir sehen.&lt;br /&gt;
Nun stelle ich dir also folgende Frage: Würdest du das Dorf, deren Bewohner dir in der letzten Woche Obdach gewährten, verlassen und zulassen, dass ich es mitsamt seiner Bewohner vernichte, wenn ich dafür deine Schwester Kigiku heile?“&lt;br /&gt;
[[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]]s Augen weiteten sich bei diesem Angebot genau so sehr wie sich die Augen des [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]]s und des [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]]s vor Wut verengten. Beide waren außer sich vor Zorn über die Hinterlist der Worte ihres Gottes, aber keiner von beiden hatte das Recht den Mund zu öffnen.&lt;br /&gt;
„Woher weißt du von Kigiku?“ Antwortete [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] stockend, woraufhin der Schatten lediglich tiefkehlig lachte.&lt;br /&gt;
„Ich weiß viele Dinge. Nun aber entscheide dich und lass dich nicht davon einnehmen, dass du deine Schwester nicht mehr lebendig antreffen würdest, wenn du dich jetzt auf den Rückweg begibst.“ Woraufhin der Schatten erneut lachte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===12. Kapitel===&lt;br /&gt;
Immer mehr Tränen schossen [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] in die Augen, ließen diese nach und nach überquellen und liefen dann eine nach der anderen die Wangen des Mädchens hinab, bis sie sich von diesen lösten und gen Boden fielen. Die kommende Entscheidung war die schwerste, die sie jemals hatte treffen müssen und es war der erste Moment, in dem sie ihre Reise in Frage stellte.&lt;br /&gt;
„Ich… Die Menschen sollen leben.“ Brachte sie schluchzend hervor und sah gleichzeitig ihre kranke Schwester vor ihren Augen, deren endgültiges Todesurteil sie nun unterschrieben hatte und die sie wohl nie wieder sehen würde.&lt;br /&gt;
„Was?!? Du maßt es dir an…?!?“ Donnerte die Stimme des Schattens wieder hervor, wurde aber von [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Bai Hu]] abrupt unterbrochen.&lt;br /&gt;
„Sie hat sich entschieden Xinglu. Hör auf mit deinen Spielen und sieh ein, dass du dich geirrt hast.“&lt;br /&gt;
„Gut, ich stehe zu meinem Wort. Aber ich habe nirgends von dem Leben des Mädchens geredet. Sie hat sich meinem Urteil entgegen gestellt und muss nun die Konsequenzen tragen!“&lt;br /&gt;
Schreckhaft atmete [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] ein und schaute mit geweiteten Augen auf den Schatten vor sich.&lt;br /&gt;
„Aber ich darf nicht ohne Weiteres nehmen, was die Natur gewährt hat… Also wirst du dir dein Leben verdienen müssen kleines Mädchen. Schließe die Augen und lass mich sehen, ob der Geist der Natur wirklich in deinen Knochen steckt.“&lt;br /&gt;
Und so sehr [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] auch dagegen ankämpfte, ihre Augenlider schoben sich unweigerlich vor ihre Pupillen und schon bald verschwammen die Bilder vor ihren Augen und die Gedanken in ihrem Kopf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie spürte weiches feuchtes Gras zwischen ihren blanken Zehen und eine Eule schickte ihren Ruf durch die Luft vorbei an ihren Ohren. Als sie die Augen langsam öffnete, sah sie sich inmitten eines großen Waldes stehen, deren Bäume genauso wie der Wald selber kein sichtbares Ende zu haben schienen. Alles an dem Wald wirkte merkwürdig urtümlich und erinnerte sie an die riesigen Bäume, die sie in der Nähe des Wasserfalls und des Haines gesehen hatte.&lt;br /&gt;
Erneut riss sie der Schrei der Eule aus den Gedanken und ließ in diesen Platz genug für die Erkenntnis, dass die Sonne gerade untergegangen war und die Schatten im Wald immer mehr die Oberhand gewannen.&lt;br /&gt;
Und dann spürte sie es, eine Präsenz im Schatten und der Blick unsichtbarer Augen auf ihrem Rücken. Die feinen Härchen auf ihrem Nacken stellten sich auf, sie machte einen zaghaften Schritt nach hinten und drehte sich dann plötzlich herum um loszurennen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===13. Kapitel===&lt;br /&gt;
Der Wind pfiff ihr ins Gesicht, sauste ihr um die Ohren und ließ den Klang seiner Stimme in diesen erklingen. Immer wieder schlugen ihr kleinere Äste, die sie nicht rechtzeitig bemerkt hatte, gegen den Körper und hinterließen an diesem immer mehr kleine Schnitte aus denen schon bald feine Bluttropfen hervorquollen. Schneller und schneller lief [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] durch den dunklen Wald, der sein wunderschönes Kleid abgelegt hatte und ihr nun seine dunkle und gefährliche Seite zeigte.&lt;br /&gt;
Wie konnte dies nur derselbe Wald, derselbe Ort sein, der sie mit den ersten Bildern verzaubert hatte? Fragte sie sich, als sie sich in Sicherheit wähnend an einen Baum lehnte und umschaute. Schon seit einiger Zeit hatte sie die Präsenz in ihrem Rücken nicht mehr gespürt. Sollte sie dieses Etwas wirklich abgehängt haben? Sie schaute sich nervös um, ließ den Blick ihrer Augen durch die Dunkelheit wandern und versuchte ihr pochendes Herz zu beruhigen. Es war schwer in der Dunkelheit überhaupt etwas auszumachen und immer wieder machte ihr Herz einen furchtsamen Sprung, wenn die Schatten der Bäume ihr obskure Wesen, die mit langen feingliedrigen Armen in der Dunkelheit zu tanzen schienen, vorspielten.&lt;br /&gt;
Plötzlich blitzte in der Dunkelheit etwas auf. Noch bevor sich die Härchen auf ihrem Nacken aufstellen konnten, war sie schon wieder los gerannt und hetzte durch den Wald. Das Blut, das sich in der kurzen Zeit der Rast auf ihrer Haut gesammelt hatte, wurde vom Gegenwind weggeweht und hinterließ eine feine rote Spur, der man viel zu leicht folgen konnte.&lt;br /&gt;
Wie sollte sie nur dem Schrecken, der mit Sicherheit den Tod bringen würde, entkommen? Wie sollte sie den Anbruch des Tages und das erste Licht, das die Schatten vertreiben würde, nur wieder erleben? Und wie sollte auch nur ein Mensch in dieser schrecklichen Umgebung überleben können?&lt;br /&gt;
Völlig außer Atem rannte das Mädchen dennoch weiter. Immer, wenn sie die Gefahr gegen einen Baum zu laufen ignorierend einen Blick über die Schulter warf, konnte sie einen formlosen Schatten im Schatten sehen, der der blutigen Spur folgte. Nein sie wunderte sich nicht mehr, dass die Menschen sich vor dieser Umgebung fürchteten und die Natur verändern wollten, um in ihr zu überleben. In dieser schrecklichen Umgebung würden sie nie anders überleben können!&lt;br /&gt;
„Vieles, das auf den ersten Blick schrecklich wirkt, ist nur ungewohnt für die Augen.“&lt;br /&gt;
Ertönte plötzlich die raue Stimme des alten Mannes in ihrem Kopf und sie erinnerte sich an die vielen Stunden, in denen er ihr eigentlich nur von der Natur erzählte.&lt;br /&gt;
„ Ein Wolf tötet nicht, weil er grausam sein möchte. Ein Wolf tötet, weil er überleben will. Der Wille zu Überleben ist das, was uns alle – selbst die Pflanzen – vereint.“&lt;br /&gt;
Aber dieses Ding, was auch immer es ist, ist böse! Das konnte sie deutlich spüren. Sie konnte spüren wie es Millimeter um Millimeter näher kam, sich wieder zurückfallen ließ und dann wieder langsam näher kam. Und das alles nur, um mit ihr zu spielen, um ihr den Schrecken in Mark und Bein zu jagen!&lt;br /&gt;
„Wahre Boshaftigkeit gibt es in der Natur nicht. Sie ist eine Erfindung der Menschen, um die Natur zu verteufeln.“&lt;br /&gt;
Aber sie konnte das Böse in diesem Ding eindeutig spüren. Und inmitten dieser schrecklichen Umgebung war niemand, der ihr helfen konnte. Sie war alleine.&lt;br /&gt;
„Niemals bist du alleine. Stets wirst du einen Baum, eine Blume oder zumindest einen Grashalm in der Nähe finden. Deine Mutter wird immer da sein und dich beschützen.“&lt;br /&gt;
Und auf einmal blieb [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] stehen. Langsam drehte sie sich zur Seite und legte die Stirn gegen die Rinde eines der riesigen Bäume. Wie hatte sie nur diese sanften Riesen verteufeln können? Wie hatte sie nur diese Umgebung als schrecklich bezeichnen können?&lt;br /&gt;
Sie schloss die Augen und wartete auf die Schritte, die sich sicher bald nähern und ihren Tod bedeuten würden. Aber sie würde nicht mehr rennen. Sie vertraute auf ihre Mutter und legte ihr Leben in deren Arme.&lt;br /&gt;
Und dann hörte sie ein leises Flüstern.&lt;br /&gt;
„Wie sich die Arme an mich lehnt. Oh du Arme, hör auf zu weinen.“&lt;br /&gt;
„Das sind keine Tränen, das ist Blut. Bist du zu hölzern geworden um den Unterschied zu merken?“&lt;br /&gt;
„Sie blutet? Warum denn nur?“&lt;br /&gt;
„Weil selbst kleine Äste die weiche Haut zerschneiden können.“&lt;br /&gt;
„Schau nur wie sie zittert.“&lt;br /&gt;
„Wie gerne würde ich ihr helfen.“&lt;br /&gt;
„Ich auch.“&lt;br /&gt;
„Ich auch.“&lt;br /&gt;
„Aber sie kann uns nicht hören.“&lt;br /&gt;
„Wir können sie nicht trösten.“&lt;br /&gt;
„Wir können sie nicht beschützen.“&lt;br /&gt;
„Würde sie uns nur hören können.“&lt;br /&gt;
„Wieso kann sie uns nicht hören?“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Ich kann euch hören!“ Schrie [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] mit all ihrer Kraft. „Bitte helft mir!“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Sie kann uns hören?“&lt;br /&gt;
„Sie möchte unsere Hilfe?“&lt;br /&gt;
„Wie lange ist es her?“&lt;br /&gt;
„Sollen wir singen?“&lt;br /&gt;
„Ja lasst uns singen!“&lt;br /&gt;
„Ja..Singen!“&lt;br /&gt;
Und plötzlich schwoll das Flüstern, war es zuerst noch leise und kaum zu hören gewesen, immer weiter an, gewann an Stärke und glich schon bald einem Orkan aus unterschiedlichen Stimmen, die durcheinander riefen. Nach und nach hörten die Stimmen auf zu rufen und fingen stattdessen an leise zu summen. Das Summen wurde immer lauter, übertönte schließlich die letzten Stimmen und brachte mit seinen tiefen Tönen [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]]s Innere sanft zum vibrieren.&lt;br /&gt;
Eine tiefe und warme Stimme erschallte, sang von den Strahlen der Sonne und den Tränen des Mondes und plötzlich setzten alle Stimmen in dieses Lied mit ein.&lt;br /&gt;
Es war das Lied der Schöpfung, die Erzählungen des ersten Baumes, der als Knospe miterlebt hatte wie Mond und Sonne von den Göttern auseinander gerissen wurden und fortan nie wieder zusammen sein und zugleich erstrahlen durften. Um wenigstens die Wärme des anderen und dessen Spiegelbild für wenige Momente zu erhaschen, nachdem dieser schwinden musste, erschufen die Zwei die Natur und die Wärme der Sonnenstrahlen sowie die Liebe in den Mondtränen hauchten der kargen Erde Leben ein.&lt;br /&gt;
Der Erste aber, der stark genug gewesen war vor all diesem bereits als Knospe den Boden zu durchbrechen, wuchs und wuchs bis er groß und prächtig war. Er war der Stärkste von allen und schließlich hob ihn der Mond aus der Erde und gab ihm die Fähigkeit zu wandern. So wurde der Erste als Xinglu, der Wanderer, bekannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Sie ist eingeschlafen.“&lt;br /&gt;
„Sie ist sicher.“&lt;br /&gt;
„Der Schatten ist fort.“&lt;br /&gt;
Das Flüstern der Bäume, sehr zaghaft und leise um das Mädchen nicht zu wecken, flog einige Zeit später dem Winde gleich wieder durch die Luft.&lt;br /&gt;
„Sie muss zurück.“&lt;br /&gt;
„Ja das muss sie.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===14. Kapitel===&lt;br /&gt;
„Hört ihr das? Sie singen! Sie singen für das Mädchen, sie singen für [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]]!“ Stellte die große [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Schildkröte]] fassungslos fest, während sie sich im Kreis drehte und dem Lied der Bäume lauschte.&lt;br /&gt;
Das Geräusch des schabenden Panzers zusammen mit den Worten aus tiefer Kehle drangen durch die Schleier des Schlafes und holten [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] aus diesem empor.&lt;br /&gt;
„Sie kommt zu sich. Sie hat überlebt!“ Ertönte die Stimme des [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]]s ganz nah vor [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]]s Gesicht. Und als sie die Augen öffnete, sah sie die Gesichter des [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel - Suzaku|Vogel]]s und des [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]]s dicht über ihrem eigenen schweben und sie mit besorgten Blicken anschauten, bevor sie anfingen breit zu lächeln.&lt;br /&gt;
„Wo bin ich?“ Murmelte sie schlaftrunken, während sie sich den Schlaf aus den Augen rieb.&lt;br /&gt;
„Du bist im Hain des Waldgottes. Du hast geschlafen und wurdest im Traum auf die Probe gestellt.“&lt;br /&gt;
Antwortete [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Bai Hu]], der sich mit einem langgestreckten Seufzer anscheinend nach einer halben Ewigkeit wieder legte und sich wohlig streckte.&lt;br /&gt;
„Habe ich bestanden?“&lt;br /&gt;
[[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Zhu Que]] öffnete den Schnabel, anscheinend um antworten zu wollen, aber die tiefe Stimme Xinglu’s unterbrach ihn.&lt;br /&gt;
„Du hast mehr als das.“ Der riesige Schatten bewegte sich zum ersten Mal, seitdem [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] im Hain war, und schob sich langsam in das fahle Licht des Mondes.&lt;br /&gt;
„Niemals hätte ich erwartet, dass sie für dich singen würden. Niemals hätte ich erwartet, dass sie dieses Lied anstimmen würden.“&lt;br /&gt;
Murmelte das Wesen, dessen Körperbau dem eines Menschen glich, nur glichen Hände und Füße mehr einer Mischung aus Menschenhand und Bärentatze und die Haut schien aus einer rissigen und vor Alter schon schwarz gewordenen Baumrinde zu bestehen. Das Gesicht schließlich war dem eines Hirsches nachempfunden, nur dass sich Flechten aus großen Baumblättern vom Kopf über die Schultern des Wesens ergossen.&lt;br /&gt;
„Sie sangen von dir nicht wahr?“ Fragte [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] das Wesen, dessen große Augen von großer Trauer sprachen.&lt;br /&gt;
„Ja. Ich habe dieses Lied geschrieben und es einem jeden Baum früher vorgesungen, wenn er noch klein und schwach war. Das Lied half ihnen zu wachsen und den Gezeiten zu widerstehen, so dass sie fast so groß wurden wie ich einst. Deswegen nennt man es auch das Baumlied. Früher kannte es ein jeder Baum.“&lt;br /&gt;
„Deswegen sind die Bäume in der Nähe des Haines also so groß und der Winter dem Hain so fern!“&lt;br /&gt;
„Früher waren alle Bäume so groß. Damals wanderte der Wanderer noch jeden Tag über die Erde und sang zu jedem Baum.“ Mischte sich eine raue Stimme plötzlich ein und alle, egal ob Mensch, Tier oder Gott wandten dem Ursprung der Stimme den Kopf zu.&lt;br /&gt;
Ein alter Mann kam mit hinkenden Schritten über die Wiese dem See und der Insel entgegen und winkte dem Mädchen entgegen, das die Augen vor Staunen weit aufgerissen hatte.&lt;br /&gt;
„Du? Was machst du denn hier?“ Rief sie ihm entgegen. Anstatt aber eine Antwort des Mannes zu erhalten, erklang die Stimme des Waldgottes.&lt;br /&gt;
„[[Geschichte von Taki#Der blaue Drache – Seiryu|Quing Long]]. Jetzt wundert mich gar nichts mehr. Hast du [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] beigebracht zu den Bäumen zu sprechen?“&lt;br /&gt;
„Ich habe ihr lediglich von der Natur erzählt Xinglu. Alles Weitere hat sie selber erlernt.“&lt;br /&gt;
„[[Geschichte von Taki#Der blaue Drache – Seiryu|Quing Long]]?“ Verwirrt schaute [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] zwischen dem Alten und Xinglu hin und her.&lt;br /&gt;
Auf dem Gesicht des Alten aber, der am nahen Ufer des Sees angelangt war, bildete sich ein Lächeln und plötzlich erhob sich an derselben Stelle, an der der Alte soeben gestanden hatte, ein großer [[Geschichte von Taki#Der blaue Drache – Seiryu|blauer Drache]] in die Luft, nur um neben Xinglu wieder zu landen.&lt;br /&gt;
„Du hast es schon immer geliebt dich zu verkleiden.“ Murmelte die [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Schildkröte]].&lt;br /&gt;
„Du musst verstehen, dass ich dir nicht die Wahrheit zeigen durfte [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]]. Ich bin der Letzte der Vier und Erster des Kreises. [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Xuan Wu]], [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Zhu Que]], [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Bai Hu]] und ich, [[Geschichte von Taki#Der blaue Drache – Seiryu|Quing Long]] sind die 4 Wächter des Waldgottes und die ersten der Tiere, zu denen er wie zu den Bäumen sang. Ein jeder von uns ist die Inkarnation einer der Jahreszeiten. Ich bin der Frühling, [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Zhu Que]] ist der Sommer, [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Bai Hu]] ist der Herbst und [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Xuan Wu]] ist der Winter. Einst wandelten wir an der Seite Xinglu’s über die Erde. Als er sich aber veränderte, wandten drei von uns ihm den Rücken zu und nur[[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Xuan Wu]] blieb bei ihm.“&lt;br /&gt;
„Aber was habe ich damit zu tun? Ich wollte doch nur Kigiku retten.“&lt;br /&gt;
„Und in diesem einfach Streben hast du es geschafft mich an die Anfänge und das Gute in euch Menschen zu erinnern. Ich war es, der dich im Wald der Träume gejagt hat und hätten dir die Bäume nicht geholfen, so hätte dein Herz schließlich vor Angst aufgehört zu schlagen. Als aber die Bäume anfingen zu singen, da erinnerte ich mich. Sie sangen aber nicht nur von mir, sondern auch von dir. Sie sangen davon wie viel Angst du in der Dunkelheit hast, was für einen Weg du zurücklegen musstest und wie gerne sie dir helfen würden. Und mit jedem Wort verflog mein Hass und ich fing an euch Menschen zu verstehen.“&lt;br /&gt;
„Ich habe gar nicht gehört, dass sie von mir sangen. Hat diese wunderschöne tiefe Stimme etwa auch über mich gesungen?“&lt;br /&gt;
„Wunderschöne tiefe Stimme?“ Schaltete sich [[Geschichte von Taki#Der blaue Drache – Seiryu|Quing Long]] plötzlich ein und wechselte einige Blicke mit den drei anderen, während Xinglu die violetten Augen geschlossen hatte.&lt;br /&gt;
„Sie hat dich singen hören Xinglu? Wie ist das möglich? Du hast schon so lange nicht mehr gesungen.“ Brummte [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Bai Hu]] verdutzt.&lt;br /&gt;
„Sie erinnern sich noch immer daran wie ich zu ihnen sang. Und aus der Erinnerung heraus haben sie meine Stimme scheinbar beschworen. Es ist zu lange her, dass ich zu ihnen gesungen haben, und ich habe kein Recht zu ihnen zu singen bei all dem, was ich getan habe.“&lt;br /&gt;
„Das stimmt nicht! Sie reden stets miteinander und die ältesten von ihnen erzählen den jüngeren von deinem Lied. Sie kennen es alle und werden es nie vergessen.“&lt;br /&gt;
„Mir fehlt aber die Kraft zum Wandern. Hass und Zorn haben meine Beine schwer werden lassen.“&lt;br /&gt;
Er wandte sich von dem weißen [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] ab und dem Mädchen zu.&lt;br /&gt;
„Nein ich hörte keine tiefe Stimme, sondern eine hohe. Ich hörte die Stimme eines jungen [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Drachen]]n, der mich furchtlos anbrüllte. Die Bäume sangen von dem gelben Schuppenkleid des [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Drachen]]n und von der Wärme im Herzen dieses Wesens.&lt;br /&gt;
[[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] sie sangen von dir und es war so viel Wahrheit in ihren Worten, die ich erst jetzt vernehmen konnte.“&lt;br /&gt;
„Warum guckst du so traurig Xinglu? Was hast du vor? Was hat das zu bedeuten?“&lt;br /&gt;
Fragte das Mädchen nun sichtlich besorgt um den Waldgott.&lt;br /&gt;
„Es ist Zeit für mich das Geschenk, das mir der Mond einst gab, zurück zu geben. Ich habe meine Pflicht gegenüber meinen Brüdern und Schwestern vergessen und sie zu lange warten lassen. Ich sehne mich nach Ruhe [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]].“&lt;br /&gt;
Die Züge des Wesens erhellten sich und die Risse in der dunklen Rinde schlossen sich immer mehr.&lt;br /&gt;
„Die Zeit des Wanderers ist vorbei. Zu lange habe ich mich dagegen gewehrt einzusehen, dass die Welt mich nicht mehr braucht. Es ist nun an der Zeit, dass die Jüngeren auf sich aufpassen. Vieles wird sich verändern, aber wenn ich höre wie die Bäume für dich singen, so bin ich mir sicher, dass es nicht nur schlecht sein wird.“&lt;br /&gt;
„Willst du uns wirklich verlassen Xinglu? Was sollen wir ohne dich machen? Was sollen wir alleine machen?“ Rief [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Zhu Que]] mit Trauer in der Stimme.&lt;br /&gt;
„Helft dem gelben [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Drachen]]n bei der Wahrung dessen, was wir einst zusammen auf unseren Reisen verbreiteten. Natürlich nur, wenn du willst [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]].“&lt;br /&gt;
Das Mädchen schaute in die großen violetten Augen und auf die immer heller werdende Rinde, durch die von Minute zu Minute mehr Leben zu pulsieren schien.&lt;br /&gt;
„Was genau meinst du?“&lt;br /&gt;
„Vieles, was einst gut war, ist zerstört. Du hast mir aber gezeigt, dass nicht alles zerstört ist. Ich frage mich, ob sich Sonne und Mond so fühlten, als sie mich erblickten und das Leben erschufen….&lt;br /&gt;
Ich werde das Wandern aufgeben und wieder nur ein Baum sein, ein Baum der mit seinen Brüdern singt. Gerne werde ich von dem kleinen Mädchen singen, das zum [[Geschichte von Taki#Der_Gelbe_Drache|gelben Drachen]] wurde, der den Beginn einer neuen Zeit darstellt.&lt;br /&gt;
Ich würde gerne dabei zusehen, wie ein kleines Mädchen die Wunden, die ein alter Baum geschlagen hat, schließt und dabei hilft, dass wieder mehr Menschen das Lied der Bäume hören.“&lt;br /&gt;
[[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] konnte die Trauer in dem Wesen vor sich so deutlich spüren, dass es ihr die Sprache verschlug. Aber nicht nur Trauer, sondern auch Freude über die Erlösung konnte sie spüren. Es hatte nicht lange gedauert bis ihre Augen sich mit Tränen gefüllt hatten, so dass sie lediglich nicken konnte.&lt;br /&gt;
Der Waldgott lächelte sie voller Wärme an und streckte sich dann zu seiner vollen Größe aus. Ein wohliges Seufzen entfuhr ihm, als die alten Glieder sich zum beinahe letzten Mal bewegten und er sich mit stummen Gesten von seinen vier Freunden verabschiedete, die auf ihre Art viel treuer waren als er es je bis zu diesem Moment vermutet hatte. Dann legte er die letzten Schritte bis zum Mittelpunkt der kleinen Insel zurück, streckte sich erneut und seufzte dabei langgezogen.&lt;br /&gt;
Ein Rascheln und Rauschen war zu hören, als sich riesige Wurzeln in den Boden gruben und gewaltige Äste in die Höhe streckten. So schnell geschah alles, dass nur wenige Momente später sich dort, wo noch eben die Gestalt des Waldgottes gestanden hatte, ein gewaltiger Baum in die Höhe streckte und seine riesigen Äste weit über den See hängen ließ. Das gewaltige Blätterdach des Baumes erstreckte sich über den gesamten Hain und schützte diesen gleich einer Decke.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Epilog===&lt;br /&gt;
So verlor der Waldgott seinen Namen und war wieder nur der Erste. Im selben Moment aber erschallte zum ersten Mal seit langer Zeit die tiefe Stimme des Waldgottes und sang begleitet von vielen seiner Brüder das Lied des gelben [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Drache]]ns, so wie es hier geschrieben steht.&lt;br /&gt;
Lieder aber sind die älteste Form des Übernatürlichen und oft findet man in ihnen bereits einen Teil der Zukunft beschrieben. So erfuhr der kleine Bach, an dem das Lied begann, davon wie [[Geschichte von Taki#Der gelbe Drache|Hiwa]] begleitet von [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Zhu Que]], [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Bai Hu]], [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Xuan Wu]] und [[Geschichte von Taki#Der blaue Drache – Seiryu|Quing Long]] in das Dorf am Rand des großen Waldes kam und sowohl von dem Waldgott als auch von dessen Bedauern erzählten. Die Dorfbewohner hörten gerne den Geschichten dieser ungleichen Gruppe zu, ließen sich von diesen verzaubern und wollten alsbald den riesigen Baum selber sehen. Manche von ihnen blieben dort, andere verließen den Ort wieder, nur um von dessen Pracht zu erzählen.&lt;br /&gt;
So gründete sich schon bald unter dem schützenden Dach des Waldgottes ein kleines Dorf. Die vier Wächter, die es nun als Aufgabe ansahen neben dem Waldgott auch noch das Dorf und [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] zu beschützen, blieben bei den Menschen und halfen dem Mädchen dabei zu beschützen, zu trösten, zu beruhigen, zu lenken und vor allem zu erzählen und zu singen.&lt;br /&gt;
Zwei Jahre später, als die ersten Schneeflocken vom Himmel fielen und die mittlerweile zur jungen Frau herangewachsene [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] an die stürmische Nacht erinnerten, in der sie zum ersten Mal von dieser Welt erfuhr, wenn auch nur reichlich verwirrende Bruchstücke, stapfte eine vermummte Gestalt den schmalen von den Bewohnern angelegten Weg zum Hain empor.&lt;br /&gt;
Eine helle Stimme, ihr merkwürdig bekannt aber doch in den Wirren der Erinnerungen verloren, riss [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] aus den Erinnerungen und ließ sie von ihrem Platz am Rande des Sees aus in die Richtung der Gestalt sehen. Ihre Augen weiteten sich und füllten sich als bald mit Tränen, während ihre Füße über den von feinen Schneeflocken bedeckten Boden regelrecht flogen und sie in die weit geöffneten Arme der ihr entgegenlaufenden Kigiku trugen.&lt;br /&gt;
Der Bach plätscherte fröhlich, als er von der Wiedervereinigung der Schwestern hörte und weigerte sich im kommenden Winter vehement dagegen zu erstarren und einzufrieren, so groß war seine Freude. Erst die tiefe Stimme des Waldgottes aus der Ferne sorgte dafür, dass er sich beruhigte und als der Bach langsam erstarrte und für den Winter einschlief, freute sich der Waldgott über jenes letzte Geschenk, das er den Menschen und besonders seiner [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] geben konnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Wichtige Personen und Wesen aus Legenden und Sagen=&lt;br /&gt;
Hier sind wichtige Personen aus der Geschichte oder Legenden/Sagen von Takigakure aufgelistet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Dorfoberhäupter [[Takigakure]]s===&lt;br /&gt;
Hier sind die wichtigsten, verstorbenen Dorfoberhäupter von Takigakure aufgelistet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Ieyasu Kagetoya====&lt;br /&gt;
Ieyasu Kagetoya das erste große [[Dorfoberhaupt|Oberhaupt des Dorfes]] [[Takigakure]]. Nach dem Fall [[Geschichte_von_Taki#Kakuzu|Kakuzus]] bei dem der gesamte damalige Ältestenrat verstarb, übernahm er nicht nur die Macht im [[Gesellschaft_in_Taki#Kagetoya|Kagetoya]] -Clan sondern auch im Dorf selbst.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Er galt als mächtiger Shinobi und entsprechend dem Ruf der [[Gesellschaft_in_Taki#Kagetoya|Kagetoya]] als großartiger Krieger. &lt;br /&gt;
Durch seine Autorität und auch teilweise durch Furcht vor seiner Rache stellte er einen sehr wackeligen Frieden in [[Takigakure]] her.&lt;br /&gt;
Er führte damals die grundlegende Struktur des heutigen Militärs in [[Takigakure]] ein, auch wenn dieses im Laufe der vielen Dynastien überarbeitet wurde, ist es grundlegend immer noch das System nach dem die [[Gesellschaft_in_Taki#Kagetoya|Kagetoya]] Krieg führen und sich organisieren.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der [[Gesellschaft_in_Taki#Kagetoya|Kagetoya]] galt als streng, aufbrausend und ein wenig tyrannisch, außerdem erzählt man sich, dass er ein begabter, wenn auch gerne riskant agierender, Stratege sei, was letztlich zu seinem Sturz führte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Shingen Shiazu====&lt;br /&gt;
Shingen Shiazu, das zweite große [[Dorfoberhaupt|Oberhaupt des Dorfes]] [[Takigakure]], galt ebenso wie sein Vorgänger [[Geschichte_von_Taki#Ieyasu_Kagetoya|Ieyasu Kagetoya]] als begabter Shinobi und Stratege.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Jedoch hatte er dem Plan des Kagetoyas eine ganze Kompanie zu opfern widersprochen, als diese dann nicht nur überlebte, sondern die Schlacht auch noch gewann schlug er sich auf die Seite der [[Gesellschaft_in_Taki#Fuyou|Fuyou]], deren Oberhaupt das Kommando über die folgende Kompanie hatte, was dazu führte, dass [[Geschichte_von_Taki#Ieyasu_Kagetoya|Ieyasu Kagetoya]] noch auf dem Schlachtfeld zum Selbstmord gezwungen wurde, um seine Ehre wieder reinzuwaschen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Mit der Unterstützung der [[Gesellschaft_in_Taki#Fuyou|Fuyou]] und einiger jüngerer Clans wurde er dann zum zweiten Oberhaupt Takigakures erklärt.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Er erklärte die [[Geschichte_von_Taki#Ieyasu_Kagetoya|Ieyasu Kagetoya]] jedoch nicht zu Verrätern und ließ die Ehre der Familie unangetastet.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Shingen trat erst kurz nach dem Bluterbenkrieg von seinem Amt zurück, da er sich in einer Schlacht schwer verletzt hatte und langsam alt wurde. Er galt in seiner Amtszeit zwar als strenges aber faires Oberhaupt, der stets jeden Vorschlag anhörte, bevor er seine Entscheidung traf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Mifune Ashura====&lt;br /&gt;
Mifune Ashura war das dritte [[Dorfoberhaupt|Oberhaupt]] Takigakures und das erste, das nicht aus einer der [[Gesellschaft_in_Taki#Die_Gr.C3.BCnderclans|Gründerfamilien]] stammte.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Er war ein Veteran des Krieges, der sich in vielen Schlachten als großer Anführer bewährt hatte, vor allem durch die Tatsache, dass seine Truppen stets ihre Position gehalten hatten, sowie geringere Verluste aufwiesen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Jedoch hatte der Krieg ihn zu einem paranoiden Mann gemacht, er verschärfte die Sicherheitskontrollen und die Verteidigungssysteme von [[Takigakure]] erheblich. Auf seinen Wunsch wurde eine Kampagne gestartet, welche die Bevölkerung davon überzeugte, dass man Ausländern nicht trauen könne und das die Abschottung von außen der einzige Schutz vor Eroberung wäre.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Dies hatte auch Erfolg. [[Takigakure]] igelte sich ein und sah alles als Bedrohung an, was zu allgemeiner Aufrüstung im Dorf führte.&lt;br /&gt;
Zudem schwächte er die Macht der [[Gesellschaft_in_Taki#Die_Gr.C3.BCnderclans|Gründerclans]] erheblich, indem er den Ältestenrat neu aufstellte und für niedere Clans zugänglich machte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Kessen Musou====&lt;br /&gt;
Kessen Musou wurde nach dem überraschenden Tod [[Geschichte_von_Taki#Mifune_Ashura|Mifunes]], der scheinbar an einer Krankheit verstarb, ebenso überraschend zum neuen [[Dorfoberhaupt|Oberhaupt]] erklärt. Entgegen der Traditionen des Dorfes die Wege der alten Oberhäupter weiter zugehen brach er damit und zum ersten Mal in der Geschichte öffnete [[Takigakure]] sich wieder nach außen. Ausländer wurden nicht länger verteufelt und argwöhnisch betrachtet, sondern willkommen geheißen und in die Dorfstruktur eingeführt.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Von vielen wurde Kessen Musou als wahrer Held vergöttert, da er eine unglaubliche Phase des Friedens in [[Takigakure]] einläutete, auf die man später immer noch neidisch war und sich zurück wünschte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Historische Personen [[Takigakure]]s===&lt;br /&gt;
Hier sind sonstige, verstorbenen Personen aufgelistet, die es mit ihrem Namen in die Geschichte des Dorfes geschafft haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Kenshin Fuyou====&lt;br /&gt;
Kenshin Fuyou war ein hochdekorierter [[Jounin]] und das Clanoberhaupt der [[Gesellschaft_in_Taki#Fuyou|Fuyou]] während [[Geschichte_von_Taki#Ieyasu_Kagetoya|Ieyasu Kagetoyas]] Herrschaft.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Er war gleichermaßen Shinobi, wie Priester und im Dorf recht hoch angesehen, da die Fuyou sich um die Kranken und Armen des Dorfes kümmerten.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der [[Gesellschaft_in_Taki#Fuyou|Fuyou]] selbst galt als verständnisvoller und fürsorglicher Mann, der sich und seine Zeit gerne für andere aufopferte.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Kenshin und eine ganze Kompanie sollten jedoch in einer entscheidenden Schlacht für das Wohl [[Takigakure]]s geopfert werden, als sie dann jedoch nicht nur nicht starben, sondern jene Schlacht fast im Alleingang gewannen war der Missmut unter den Truppen hoch, was dazu führte, dass gegen [[Geschichte_von_Taki#Ieyasu_Kagetoya|Ieyasu Kagetoya]] geputscht wurde, und so die [[Gesellschaft_in_Taki#Shiazu|Shiazu]] mit der Unterstützung der [[Gesellschaft_in_Taki#Fuyou|Fuyou]] an die Macht kamen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Verräter [[Takigakure]]s===&lt;br /&gt;
Hier sind die größten, verstorbenen Verräter Takigakures aufgelistet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Kakuzu====&lt;br /&gt;
Kakuzu war einst einer der besten Shinobi des Dorfes [[Takigakure]]. So entsandte man ihn auf eine Mission den ersten Hokage [[Geschichte_von_Konoha#vor_dem_BEK|Hashirama Senju]] zu töten. Als diese jedoch scheiterte wurde er bei seiner Rückkehr ins Dorf stigmatisiert und für das Scheitern der [[Mission]] bestraft, obgleich diese sehr gefährlich war.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Darauf entwickelte der einst hochgelobte [[Jounin]] einen Hass auf das Dorf und tötete auf seiner Flucht nicht nur die Ältesten des Dorfes, sondern stahl die wichtigste verbotene [[Jutsu]] des Dorfes, welche seitdem verloren ist.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ab da an führte er ein Leben als Kopfgeldjäger und Söldner.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Nobu Gushiken====&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Adoptivbruder von [[Wichtige_Personen_in_Taki#Muneyaki_Gushiken|Muneyaki Gushiken]]&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nobu Gushiken, adoptierter Bruder des ehemaligen [[Dorfoberhaupt|Dorfoberhauptes]] [[Wichtige Personen in Taki#Wichtige_Personen_in_Taki#Muneyaki_Gushiken|Muneyaki Gushiken]], war ein ausgezeichneter Ninja des Dorfes und ein höchst gefährliches Mitglied der [[Einheiten_Takigakures#Tsuisekisha_.28J.C3.A4ger.29|Tsuisekisha-Einheit]].&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ebenso wie sein älterer Bruder strebte er danach Oberhaupt Takigakures zu werden, jedoch wurde sein Bruder stattdessen ernannt, was den jungen Mann verbittern ließ, worauf sich die Brüder zerstritten und seine Adoption herauskam.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Im Angesicht der steigenden Gefahr der [[Taki_no_Kuni#Jashin_Sekte|Jashin-Sekte]] versuchte er dann einen lange gehegten Plan umzusetzen, nämlich seinen Bruder zu entführen und zu töten, wobei er es so aussehen lassen wollte, als wären die [[Taki_no_Kuni#Jashin_Sekte|Jashin]]-Kultisten es gewesen, woraus er sich ersann zum neuen [[Dorfoberhaupt]] erklärt zu werden. Jedoch scheiterte sein Plan durch die Heldentat [[Wichtige_Personen_in_Taki#Shinishi_Kudo|Shinishi Kudos]], der nicht nur den Verräter beseitigte, sondern auch [[Wichtige Personen in Taki#Wichtige_Personen_in_Taki#Muneyaki_Gushiken|Muneyaki]] rettete.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Wächter [[Takigakure]]s===&lt;br /&gt;
Die Wächter [[Takigakure]]s entspringen aus der Sage &amp;quot;[[#Das Lied des gelben Drachen|Das Lied des gelben Drachen]]&amp;quot;, welche von einem mutigen kleinem Mädchen und der Entstehung [[Takigakure]]s erzählt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Der blaue Drache – Seiryu====&lt;br /&gt;
Quing Long bietet einen durchaus beeindruckenden Anblick, wenn er sich nicht in seiner Menschengestalt fort bewegt. Gerne verbringt er seine Zeit als Eremit getarnt, um dem einen oder anderen Wanderer etwas über die Natur zu erzählen und beizubringen, so wie er es einst bei dem kleinen Mädchen Hiwa getan hatte. Nur sehr selten würde sich Quing Long in seiner wahren Gestalt einem Menschen zeigen. Sein edles und geduldiges Gemüt würden ihn für offene Geister zum höchst angenehmen Gesprächspartner machen. Vorurteilslos betrachtet er jeden Menschen einzeln und nicht die Menschheit als ganzes, bevor er sich seine Meinung zu einem Individuum bildet.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der blaue Drache Quing Long steht für die Jahreszeit Frühling und somit für die Geburt und die frühe Phase jungen Lebens, seien es Pflanzen, Menschen oder Tiere.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Der rote Vogel – Suzaku====&lt;br /&gt;
Zhu Que hat ein durchaus heiteres Wesen. Das Interesse des roten Vogels weckt man durch Gesang und Lieder. Selber trällert er gerne verschiedene Lieder und am meisten gefällt es ihm, wenn sich aus seinem Gesang und dem eines Menschen ein Duett bildet. Er kann die Form eines kleinen roten, als auch großen roten Vogels annehmen. In Anwesenheit oder in der Nähe von Menschen würde er stets als kleiner Vogel auftauchen, um nicht als Wächter erkannt zu werden.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der rote Vogel Zhu Que steht für die Jahreszeit Sommer und damit für den Höhepunkt des Lebens mit all den Pflanzen und Lebewesen, die im Frühling noch klein und zierlich waren. Er steht für die reichen Geschenke, die die Natur im Sommer bringen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Der weiße Tiger – Byakko====&lt;br /&gt;
Bai Hu ist äußerst schlau und gerissen, wie es das Bild einer Raubkatze schon immer präsentiert hat. Der weiße Tiger kann die Form einer kleinen weißen Katze annehmen, um ohne größeres Aufsehen zu erregen unter Menschen zu wandeln oder sich einzelnen Wanderern zu zeigen, ohne direkt erkannt zu werden. Meistens nutzt er diese Form, um die Verhaltensweisen eines Individuums zu beobachten. Reden würde er in seiner Katzenform nie, selbst als Tiger ist es schwer Bai Hu viele Worte zu entlocken. Nie verliert er mehr Worte als unbedingt nötig, man würde immer nur von ihm hören, dass es für alles einen Richtigen Zeitpunkt und Ort gibt, wenn man versuchen würde mehr Worte aus ihm zu locken. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der weiße Tiger Bai Hu steht für die Jahreszeit Herbst und damit als Vorbote für die härteren Monate, die im Winter folgen. Mit ihm verbindet man auch den Aspekt der Jagd, der während der Herbstmonate an Wichtigkeit zunimmt, da Pflanzen und Bäume zur Ruhe kommen und bis zum Frühling keine Früchte austragen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Die schwarze Schildkröte – Genbu====&lt;br /&gt;
Xuan Wu würde auf Menschen einen etwas angst einflößenden Eindruck machen. Es ist schwer zu erahnen, wie es um das derzeitige Gemüt der schwarzen Schildkröte steht. Obwohl Xuan Wu durch das kleine Mädchen Hiwa eines besseren belehrt wurde, was die Menschen in Bezug auf die Natur angeht, so konnte er nie wirklich seinen Argwohn gegenüber die Menschen ablegen. Immernoch sieht er die meisten Menschen als Zerstörer von Natur und Leben. Nur sehr schwer lässt er sich von der Gutherzigkeit und Naturverbundenheit eines Individuums überzeugen. Sollte man dies aber geschafft haben, so genießt man das volle Vertrauen und den Schutz der argwöhnischen Schildkröte. Natürlich stehen die Menschen [[Takigakure]]s automatisch unter seinem Schutz, da er diese als Abkömmlinge der ersten Dorfbewohner ansieht.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die schwarze Schildkröte Xuan Wu steht für die Jahreszeit Winter und damit für die Ruhe selbst, die während eines jeden Winters in die Natur einkehrt. Oftmals wird auch der Tod mit ihm in Verbindung gebracht, denn nicht alle Lebewesen überstehen den kalten Fängen des Winters.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Der gelbe Drache====&lt;br /&gt;
Das Mädchen namens Hiwa ist ein sehr naturverbundener Mensch. Sie weiß jeden Aspekt der Natur zu schätzen, achtet jede noch so kleine Lebensform und würde immer zum Wohle dieser handeln. Ihr eigenes Wohl stellt sie unter das von Anderen, selbst wenn es um das Wohl fremder Menschen geht. Sie ist eine lebensfrohe Person, die sich gerne auch bei anderen Menschen aufhält. Durch ihren langen und außergewöhnlichen Aufenthalt in der Natur, ist diese zu ihrem eigentlich Zuhause geworden, etwas das man ihr auch anmerkt. Sie verbringt mehr Tage in Wäldern, als unter Menschen. Man sagt ihr nach, dass sie mit Bäumen reden kann.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Hiwa gilt heute als tot, wobei man sich dessen nie gewiss war. Man erzählt sich, dass sie eines Tages einfach im Wald verschwunden und nie wieder zurück gekehrt war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Frage-Sektion ==  &lt;br /&gt;
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| Frage-Sektion&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
== Navigation ==&lt;br /&gt;
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		<author><name>Masao Higurashi</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.narutorpg.de/index.php?title=Geschichte_von_Taki&amp;diff=26371</id>
		<title>Geschichte von Taki</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.narutorpg.de/index.php?title=Geschichte_von_Taki&amp;diff=26371"/>
		<updated>2016-04-03T21:10:20Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Masao Higurashi: /* 8. Kapitel */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Auf dieser Seite findet ihr eine Übersicht über die Geschichte des Dorfes [[Takigakure]].&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
==Seit Entstehung von [[Takigakure]]==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Sengoku Jidai===&lt;br /&gt;
Am Anfang der Geschichtschreiber [[Takigakure]]s steht Sengoku Jidai, die Zeit der streitenden Reiche. Nachdem die Kunst des Ninjutsu zur Blüte seiner Macht aufgestiegen war, durchstriffen zahllose [[Clan]]s die Lande, ein jeder mit seinen eigenen Fähigkeiten und Ansichten über die Welt. Sie waren [[Söldner]], die von den Ländern bezahlt wurden und alle bisher gekannten Waffen und Armeen überflüssig machten. Diese Kraft, die vielen zunächst wie ein Segen erschien, wurde schnell zu einem Fluch, als sich angeblich selbst der Himmel in blutiges Rot, aufgrund der endlosen Schlachten, färbte, die auf der Erde ausgetragen wurden. Als sich die zwei mächtigsten [[Clan]]s im Reich des Feuers zusammenschlossen und [[Konohagakure]] gründeten, geschah ein Umdenken in vielen Ninja[[clan]]s, die diesem Beispiel folgten. Es war deutlich geworden, dass es keinen Sinn mehr ergab nur dem eigenen Clan Treue zu schwören: Um zu bestehen brauchte es Bündnisse mit anderen Gruppierungen. Je stärker die zu schmiedende Allianz, umso mehr Macht für die Beteiligten.&amp;lt;br /&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Gründung des Dorfes - 85 Jahre vor Ende des Bluterbenkrieges===&lt;br /&gt;
In diesen Jahren versammelten sich vier der örtlichen Ninjaclans an dem Baum, den wir heute [[Aufbau_von_Taki#Der_Taki-Baum|Taki-Baum]] nennen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Gesellschaft_in_Taki#Kagetoya|Kagetoya]] (Krieger), die [[Gesellschaft_in_Taki#Shiazu|Shiazu]] (Strategen), die [[Gesellschaft_in_Taki#Fuyou|Fuyou]] (Heilung) und die [[Gesellschaft_in_Taki#Nanaya|Nanaya]] (Tarnung).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie schlossen einen Pakt und schworen untereinander Treue an diesem Baum, der zu dieser Zeit noch ein gewöhnlicher war und erst Jahrzehnte später zu wahrer Berühmtheit gelangen sollte. Entgegen häufiger Annahmen wurde [[Takigakure]] auf Vorschlag der [[Gesellschaft_in_Taki#Fuyou|Fuyou]] und Nanaya hin als Demokratie gegründet, da sich die verfeindeten [[Clan]]s der [[Gesellschaft_in_Taki#Kagetoya|Kagetoya]] und [[Gesellschaft_in_Taki#Shiazu|Shiazu]] auf keinen Anführer einigen konnten. [[Takigakure]] wurde vom Ältestenrat geführt, welcher aus den Anführern der jeweiligen [[Clan]]s bestand und hatte zu Beginn mit vielen Schwierigkeiten zu kämpfen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch die schier endlose Bedrohung und zahlreiche Überfälle entwickelte [[Takigakure]] bereits sehr früh fähige Verteidigungsmechanismen und Finten, mit denen sie selbst übermächtige Feinde erfolgreich abwehren konnten. Niemals gelang es einem Feind Fuß in [[Takigakure]] zu fassen und der Frieden im verborgenen Dorf machte den Rat der Ältesten leichtsinnig und überheblich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Der Fall Kakuzu und Kagetoya-Dynastie - 65 Jahre vor Ende des Bluterbenkrieges===&lt;br /&gt;
Der Fall Kakuzu sorgte für besonderes Aufsehen im Dorf und beeinflusste es bis heute. Nachdem der Jounin [[Geschichte_von_Taki#Kakuzu|Kakuzu]] bei einem Auftrag scheiterte, der die Ermordung des ersten [[Wichtige_Personen_in_Konoha#Hokage|Hokage]]s im Sinn hatte, mit dem [[Takigakure]] im Krieg war, erfuhr er bei seiner Rückkehr eine starke Ignoranz und Ablehnung. Er wurde mit Strafen belegt, denen er sich mit unerwarteter Gewalt erfolgreich widersetzen konnte. Bei seiner Flucht kam der gesamte Ältestenrat ums Leben, was für große Debatten in den Clans sorgte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als [[Geschichte_von_Taki#Ieyasu_Kagetoya|Ieyasu Kagetoya]] sich zum neuen Oberhaupt erklärte, gab es niemanden der ihm zu widersprechen wagte. Mittlerweile hatten sich weitere [[Clan]]s in [[Takigakure]] angesiedelt und viele von ihnen hielten den mächtigen [[Gesellschaft_in_Taki#Kagetoya|Kagetoya]] die Treue, sodass jeder Widerspruch in einem Bürgerkrieg hätte enden können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Der Aufstand und Shiazu-Dynastie - 28 Jahre vor Ende des Bluterbenkrieges===&lt;br /&gt;
Viele Jahrzehnte lang herrschte in [[Takigakure]] eine angespannte Stimmung, doch keine Seite wagte es diesen trügerischen und wackeligen Frieden zu brechen. Das Dorf hatte viele Fortschritte gemacht. Es gelang ihm seine Macht auszubauen und von Taki als offizielles Ninjadorf anerkannt zu werden. Seine Ninja sicherten nun nichtmehr einzig das Dorf, sondern das gesamte Land stand unter dem Schutz und der Verwaltung der Ninja aus [[Takigakure]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dennoch folgte das unvermeidliche erneut aus einer im Leichtsinn geborenen Handlung heraus: Als [[Geschichte_von_Taki#Ieyasu_Kagetoya|Ieyasu Kagetoya]] sich in einer Schlacht dazu entschied eine Kompanie seiner Shinobi für den Sieg zu opfern, musste er die Folgen seiner Handlung am eigenen Leib spüren. Die Kompanie unter Führung von Kenshin [[Gesellschaft_in_Taki#Fuyou|Fuyou]] schaffte es entgegen aller Wahrscheinlichkeiten nicht nur zu überleben, sondern die gesamte Schlacht beinahe im Alleingang zu entscheiden. Als sie anschließend zurückkehrten, wandten sie sich offen gegen die Ninja, welche sie im Stich und zum Sterben zurückgelassen hatten. Die [[Gesellschaft_in_Taki#Shiazu|Shiazu]], welche wohl nur auf eine solche Gelegenheit gewartet hatten, schlossen sich mit den [[Gesellschaft_in_Taki#Fuyou|Fuyou]] zusammen, was letztlich auf den Tod Kagetoyas und dem Ende seiner Dynastie noch auf diesem Schlachtfeld hinauslief.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Daheim in [[Takigakure]] wurde [[Geschichte_von_Taki#Shingen_Shiazu|Shingen Shiazu]] als neues [[Dorfoberhaupt]] etabliert, mit großer Unterstützung der [[Gesellschaft_in_Taki#Fuyou|Fuyou]] und einiger jüngerer [[Clan]]s, welche sich im Laufe der Jahre um die [[Gesellschaft_in_Taki#Shiazu|Shiazu]] und [[Gesellschaft_in_Taki#Fuyou|Fuyou]] geschart hatten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unter den [[Gesellschaft_in_Taki#Shiazu|Shiazu]] änderte sich nach Aussen hin wenig, da sie an den Pfaden der [[Gesellschaft_in_Taki#Kagetoya|Kagetoya]] festhielten und diese trotz des Zwischenfalls nicht als Verräter deklarierten. Dennoch war dies das offizielle Ende des [[Clan]]s, denn während die Kagetoya mehr und mehr Verbündete in [[Takigakure]] verloren schwand auch der [[Clan]], bis sich im folgenden Bluterbenkrieg ihre Spuren komplett verloren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===[[Takigakure]] im Bluterbenkrieg===&lt;br /&gt;
Während des Bluterbenkrieges erlebten viele Einwohner und Ninja eine Schockphase, die selbst nach dem Ende des Krieges noch viele Jahrzehnte lang anhalten sollte. Sie erkannten, dass ihre Sicherheit nicht von selbst gegeben war. Obwohl es den Ninja gelang jeden Eindringling vom Dorf fern zu halten, hatte das Dorf viele Verluste und Tragödien zu beklagen, viele die heimkehrten waren nicht mehr dieselben wie vorher und erzählten erschreckende Geschichten über all die Bluterbler gegen die sie hatten kämpfen müssen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Folgen des Krieges und Ashura-Dynastie - Monate nach Ende des Bluterbenkrieges===&lt;br /&gt;
Wenige Monate nach Ende des Krieges musste auch [[Geschichte_von_Taki#Shingen_Shiazu|Shingen Shiazu]] zurücktreten, der sich in einer der letzten großen Schlachten schwere Verbrennungen zugezogen hatte. Zur Überraschung vieler ernannte er [[Geschichte_von_Taki#Mifune_Ashura|Mifune Ashura]] zu seinem Nachfolger, nachdem dieser sich in zahlreichen Schlachten hervorgetan hatte. Damit war er der erste Anführer [[Takigakure]]s der aus keiner der vier [[Gesellschaft_in_Taki#Die_Gr.C3.BCnderclans|Gründerfamilien]] stammte, deren Population sich im Krieg ohnehin deutlich reduziert hatte. Der Ältestenrat wurde neu geordnet, sodass auch Mitglieder der niederen [[Clan]]s Zugang zu diesem hatten, was die Machtstellung der [[Gesellschaft_in_Taki#Die_Gr.C3.BCnderclans|Gründerfamilien]] endgültig brechen sollte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem sich die Defensive als besonderes Markenzeichen der Shinobi aus [[Takigakure]] etabliert hatte, begann [[Geschichte_von_Taki#Mifune_Ashura|Mifune]] eben dieses noch auszubauen. Die alten Verteidigungsanlagen wurden verstärkt und Sicherheitskontrollen für Aus- und Einwanderer verschärft. Waffen wurden entwickelt und verbessert, während den Einwohnern die Gefahr der Aussenwelt eingeprägt wurde, der die heimische Sicherheit des Dorfes gegenüberstand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Takigakure]] begann sich für einen Krieg zu rüsten, der nicht kommen sollte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Zeit des Friedens und Musou-Dynastie - 42 Jahre nach Ende des Bluterbenkrieges===&lt;br /&gt;
Nach einem friedlichen, wenn auch überraschendem, Tod  [[Geschichte_von_Taki#Mifune_Ashura|Mifunes]], wurde [[Geschichte_von_Taki#Kessen_Musou|Kessen Musou]] vom Ältestenrat zu dessen Nachfolger ernannt. Während [[Takigakure]] sich in der Ashura-Dynastie mehr um die Sicherung seiner Position kümmerte, brach man in der Musou-Dynastie überraschenderweise damit. Potential von Aussen wurden willkommen geheißen und gefördert, während die Ninja-Akademie an gegenwärtige Standards angepasst wurde. In dieser Zeit stießen viele [[Clan]]s und Familien nach [[Takigakure]], die auch für dessen Entwicklung wichtig sind, wie die Familie der [[Wichtige_Personen_in_Taki#Shinishi_Kudo|Kudo]] oder die der [[Gesellschaft_in_Taki#Atsumichi|Atsumichi]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Ära des Friedens hatte [[Takigakure]] erfasst und viele Ninja wuchsen in dem Bewusstsein auf diesen Frieden erhalten zu wollen. Konflikte waren selten und wurden zumeist gerecht gelöst. Von einigen wurde diese Zeit als wahres Paradies empfunden, andere verurteilten den Leichtsinn mit welchem die Ninja hierdurch behaftet wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Militarisierung und Eigen-Dynastie - 80 Jahre nach Ende des Bluterbenkrieges===&lt;br /&gt;
Als die Musou-Dynastie mit dem Tod [[Geschichte_von_Taki#Kessen_Musou|Kessens]] während einer geheimen Mission endete, gab es große Bestürzung im Dorf als der Ältestenrat zur Überraschung vieler eine Frau namens [[Wichtige_Personen_in_Taki#|Jinkou Eigen]] zum neuen Oberhaupt ernannte. Abgesehen davon dass sie eine Frau war, war sie auch eine Ausländerin ohne feste Wurzeln in [[Takigakure]], was bei vielen Misstrauen erregte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Eigen-Dynastie wurde großer Wert auf innere Sicherheit gelegt. Die Schutzmaßnahmen innerhalb und ausserhalb des Dorfes wurden ebenso verstärkt, wie deutlicher spürbar gemacht. Viele Systeme wurden bürokratisiert und auf Effizienz getrimmt, während die &#039;Shineitai&#039;, die mehrere Dutzend starke Leibgarde des Oberhauptes, etabliert wurde. Es gab das erklärte Ziel aus [[Takigakure]] ein Dorf werden zu lassen, welches sich vor den Großreichen nicht weiter würde verbergen müssen. Aussen wurden Bündnisse geschmiedet, Innen wurden Gesetze erlassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu dieser Zeit traten auch die sogenannten &amp;quot;[[Söldner]]&amp;quot; das erste Mal an das Licht der Öffentlichkeit. Menschen ohne Chakra probten mit Schusswaffen den Aufstand gegenüber den mittlerweile etablierten Ninja.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Söldner-Ära===&lt;br /&gt;
Nach den militärisch geprägten Jahren [[Wichtige_Personen_in_Taki#|Jinkous]], hatte die [[Wichtige_Personen_in_Taki#Ehemalige_Dorfoberhäupter|Gushiken]]-Ära das erste Mal seit dem Bluterbenkrieg wieder mit einer größeren Bedrohung zu tun: Den Söldnern.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Doch anders als in anderen Ländern und Dörfer gab es in [[Taki no Kuni]] nur wenig Aktivitäten dieser und die im Vergleich geringe Anzahl der Söldner bereitete den vereinte Kräften der Landesfürsten und des Ninjadorfes kaum Probleme.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Da [[Takigakure]] ohnehin keine Gefahr durch die Söldner für das einzige wirklich versteckte Dorf sah, nahmen sie nur am Rande der Kämpfe teil und zogen nur selten in den Kampf gegen die neue Gefahr. Doch sie beteiligten sich am Krieg an der Seite von [[Iwagakure]] und [[Otogakure]], welche sie bei der Bekämpfung des Söldneranführers [[Fraktion-Hideki|Hideki]] unterstützten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Beginn der Gushiken-Dynastie - 85 Jahre nach Ende des Bluterbenkrieges===&lt;br /&gt;
Die Änderungen während der Eigen-Dynastie sorgten für größeren Widerstand bei den traditionelleren Clans des Dorfes als erwartet, weshalb unter internem Druck der Ältestenrat dazu gezwungen wurde Eigen um den Rücktritt zu bitten. Als [[Wichtige_Personen_in_Taki#Ehemalige_Dorfoberhäupter|Muneyaki Gushiken]] die Führung des Dorfes übernahm, waren viele erleichtert wieder einen &#039;wahren Taki-Ninja&#039; an der Spitze zu sehen.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit [[Wichtige_Personen_in_Taki#Ehemalige_Dorfoberhäupter|Muneyaki Gushiken]] als neuer Führung des Dorfes ging eine Welle der Erleichterung durch die Reihen der Bewohner des Dorfes, ein Anführer geboren in [[Takigakure]] selbst und bereits mit 9 Jahren Absolvent der Akademie. Allerdings blieb ein plötzlicher Umschwung der Politik wieder der Erwartungen aus.&amp;lt;br&amp;gt;[[Wichtige_Personen_in_Taki#Ehemalige_Dorfoberhäupter|Muneyaki]] zeigte sich viel mehr als zurückhaltend und vorsichtiger Ninja. Selbst einige Monate nach seiner Einsetzung herrschte eine Stille im Zusammenhang mit seiner Politik. Als [[Wichtige_Personen_in_Taki#Ehemalige_Dorfoberhäupter|Muneyaki]] dann sogar plötzlich für eine Weile lang verschwand fürchteten sowohl der Ältestenrat, als auch die Bewohner [[Takigakure]]s, dass die Auswahl ein Fehler gewesen war und sie ihren Anführer nie wiedersehen würden. Doch [[Wichtige_Personen_in_Taki#Ehemalige_Dorfoberhäupter|Muneyaki]] erschien wider Erwarten wieder an den Toren [[Takigakure]]s, als wäre nichts gewesen, um sich seinen Aufgaben als [[Dorfoberhaupt]] des Dorfes zu stellen. Erst einige Wochen nach seiner Rückkehr enthüllte [[Wichtige_Personen_in_Taki#Ehemalige_Dorfoberhäupter|Muneyaki]] die Intention hinter seinem Verschwinden.&lt;br /&gt;
Er hat die [[Geschichte_von_Taki#Die_W.C3.A4chter_Takigakure|legendären Wächter]] aus den vergessenen Geschichten Takis erforscht und als Zeichen der Wertschätzung den Titel des Dorfoberhauptes des Dorfes  in den [[Geschichte_von_Taki#Der_gelbe_Drache|gelben Drachen]] ernannt.&lt;br /&gt;
Er änderte außerdem die Tradition, dass der Rat Takigakures von den vier [[Gesellschaft_in_Taki#Die_Gr.C3.BCnderclans|Gründerfamilien]] speziell ausgewählt wurde und legte fest, dass die Ratsmitglieder unabhängig von ihrem Familiennamen ausgewählt wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Post-Söldner-Ära===&lt;br /&gt;
Da die [[Söldner]]-Ära keinen großartigen Einfluss auf [[Takigakure]] hatte, verlief das Leben im Dorf nach dem Sieg über diese nicht anders ab als zuvor.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Es gab, da man sich nicht großartig mit den [[Söldner]]n beschäftigt hatte, anders als in anderen Ländern, keine großen technologischen Fortschritte, noch war man auf diese im recht traditionellen Land erpicht.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Es gab jedoch erste stärkere diplomatische Berührungen mit den Dörfern [[Kirigakure]] und [[Kumogakure]].&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Diese waren auf die diplomatischen Beziehungen des ehemaligen Dorfoberhaupts [[Wichtige_Personen_in_Taki#Dorfoberhaupt|Eigen Jinkou]] zu [[Kirigakure]] zurückzuführen, die ursprünglich aus dem Dorf stammte. Über jene Beziehung kamen sie dann auch in Berührung mit [[Kumogakure]], welche schon immer recht eng mit [[Kirigakure]] verbunden waren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Dreier-Bündnis-Ära===&lt;br /&gt;
Das Dreier-Bündnis [[Kirigakure]]-[[Kumogakure]]-[[Takigakure]] hat seine Wurzeln bis in den Bluterbenkrieg geschlagen. Damals entstand der erste Kontakt aller drei Länder miteinander. Auch wenn dieser Kontakt eher negativer Natur gegenüber [[Takigakure]] war, so festigte es die Bindung der beiden anderen Bündnispartner.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Dieses Verhältnis schob sich jedoch ins positive als [[Wichtige_Personen_in_Taki#Eigen_Jinkou|Eigen Jinkou]] Dorfführer wurde, da Eigens Heimatdorf [[Kirigakure]] gewesen war pflegte sie in dieser neuen Position eine recht umsichtige Politik, welche den Grundstein für das künftige Bündnis legte.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Zur freundschaftlichen Annäherung begrüßte [[Takigakure]] bald eine kleine Delegation [[Kirigakure]]-Ninja im Dorf, deren Besuch überraschend gut ausging.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Anschläge während des [[Chuuninexamen]]s in [[Kumogakure]] festigte ebenfalls diese Beziehung, da [[Takigakure]] ihren neuen Freunden [[Kirigakure]] und somit auch [[Kumogakure]] bei der Beseitigung der Schäden half.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Nach der Eroberung einer [[Söldner]]festung seitens [[Kirigakure]] wurde diese zum gemeinsamen Besitz der drei Dörfer erklärt und die Bündnisfestung erschaffen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die letzte Festigung des Bündnisses wurde durch die Katastrophenhilfe während Unwetters erzielt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Beginn der [[Wichtige_Personen_in_Taki#Shinishi_Kudo|Kudo]]-Dynastie - 89 Jahre nach Ende des Bluterbenkrieges===&lt;br /&gt;
Nachdem, [[Geschichte_von_Taki#Nobu_Gushiken|Nobu Guskihen]], der Bruder [[Wichtige_Personen_in_Taki#Ehemalige_Dorfoberhäupter|Muneyaki Gushikens]], diesen auf dem Weg zu einer wohl wichtigen Besprechung abfangen und entführen konnte, trat die Spezialeinheit Takigakures in Aktion, unter anderem auch [[Wichtige_Personen_in_Taki#Shinishi_Kudo|Shinishi Kudo]].&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Wichtige_Personen_in_Taki#Shinishi_Kudo|Shinishi Kudo]] gelang es als einziger, den [[Wichtige_Personen_in_Taki#Ehemalige_Dorfoberhäupter|gelben Drachen]] und seinen Bruder in einer Höhle zu finden und zu erreichen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Nobu unterlag dem Kudo und wurde von ihm erledigt.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Gerüchten zufolge soll [[Geschichte_von_Taki#Nobu_Gushiken|Nobu]] jedoch Sicherheitsvorkehrungen geplant haben, welche besagte Höhle nach seinem Tod zum Einsturz brachte.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Offiziellen Aussagen zufolge, gelang es Kudo, das [[Dorfoberhaupt]] aus der misslichen Lage der einstürzenden Höhle zu befreien, schaffte es jedoch selbst nicht mehr heraus. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Wichtige_Personen_in_Taki#Shinishi_Kudo|Shinishi Kudo]] galt eine Zeit lang als verstorben, ehe er wohlauf zurückkam und wegen seiner heldenhaften Taten, der Rettung des alten Dorfoberhauptes, sowie dem Ausschalten des Verräters selbst zum [[Dorfoberhaupt]] ernannt wurde, da [[Wichtige_Personen_in_Taki#Ehemalige_Dorfoberhäupter|Muneyaki Gushiken]] von diesem Amt zurücktrat.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der junge [[Gesellschaft_in_Taki#Kudo|Kudo]] brachte gleich frischen Wind in des recht traditionelle Takigakure, durch die Umbenennung des Dorfoberhaupt-Titels vom gelben zum goldenen Drachen, sowie dem Bau eines neuen [[Aufbau_von_Taki#Ninjasitz.2Fgoldene_Drachenstatue|Ninjasitzes]], der eben jenes Wesen repräsentieren sollte.&lt;br /&gt;
Außerdem änderte er den Namen und das Auftreten der gesamten, von [[Wichtige_Personen_in_Taki#|Jinkou Eigen]] eingeführten, Shinetai-Einheit und machte aus ihnen eine auf ihn selbst zugeschnittene Wache, nämlich der [[Einheiten_Takigakures#Roiyarug.C4.81do_.28K.C3.B6nigliche_Wache.29|Roiyarugādo]].&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Jedoch hatte [[Wichtige_Personen_in_Taki#Shinishi_Kudo|Shinishi Kudo]] mit seiner Ernennung zum neuen [[Dorfoberhaupt]] gleichzeitig etwas geerbt, was den jungen Shinobi auf die Probe stellen sollte. Der [[Taki_no_Kuni#Jashin_Sekte|Jashin-Kult]], der zuvor in Takigakure schon Unheil angerichtet hatte war stärker geworden und schaffte es [[Takigakure]] als Dorf einige Seitenhiebe zu verpassen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Bald darauf sollte ein Krieg in [[Taki no Kuni]] ausbrechen, in dem die beiden Seiten ihre Kräfte maßen und [[Wichtige_Personen_in_Taki#Shinishi_Kudo|der goldene Drache]] seine Stärke und Führungsqualitäten beweisen musste.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Das Lied des gelben Drachen=&lt;br /&gt;
Zwischen den Reihen voller Bücher und Schriftrollen in der Bibliothek [[Takigakure]]s, die oft von großen Personen der Vergangenheit, wichtigen Ereignissen oder Techniken sowie Lehre handeln, findet der Suchende bis weilen ein kleineres unscheinbares Buch.&lt;br /&gt;
Nur selten wurde das Buch in den letzten Jahren aus der Umarmung seiner größeren Brüder und Schwestern gerissen, um seinen Inhalt dem Suchenden zu offenbaren. Es war in Vergessenheit geraten und gelegentlich, wenn es aus dem langen Schlaf eines von Staub bedeckten Buches für einen Moment, welcher für ein Buch alles zwischen einer Sekunde und einem Jahrhundert sein kann, aufwachte, erinnerte es sich sehnsüchtig daran wie es gewesen war, als noch kleine Kinderfinger es jeden Tag hervorgeholt und die dazugehörigen hohen Stimmen erfreut und laut aus ihm hervor gelesen hatten.&lt;br /&gt;
Es war abgenutzt ja, aber das stimmte das Buch nicht traurig sondern machte es eher stolz. Die güldene Farbe, mit der sein Schaffer einst den Umschlag beschrieben hatte, hatte ihm eh nie wirklich gefallen und der Zustand sprach in seinen Augen für all die Liebe und Anerkennung, die ihm einst zugekommen war. Und schließlich hatte die Geschichte, mit deren Schutz und Überlieferung es beauftragt worden war, alles Recht auf derartige Zuwendung.&lt;br /&gt;
Ja das Buch war stolz auf sich selber und wusste, dass es nur lange genug warten müsste, bis es aus seinem Schlaf aufgeweckt werden und seine Geschichte erneut offenbaren würde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Irgendwann kam dieser Tag und an diesem Tag fand die Sage des [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|gelben Drachens]] und der Götter wieder Einzug in die Köpfe der Menschen. Wie so oft bei Sagen weiß niemand zu sagen, wie viel wahr und wie viel hinzugedichtet worden war. Aber dies, so wusste das Buch, war nicht die Aufgabe einer Sage.&lt;br /&gt;
Eine Sage muss die Herzen der Menschen erfreuen, sie mit Hoffnung erfüllen und zum Träumen anregen. Eine Sage lässt bisweilen alte Männer genauso wie kleine Kinder mit verträumten Blicken die Welt um sich herum betrachten und sich vorstellen, wie es wohl damals an diesem Ort ausgesehen haben könnte. Eine Sage schließlich steht für eine Lektion und Beispiel, Lehre und Wissen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und so erzählt das Buch die Geschichte:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Prolog===&lt;br /&gt;
Vor langer Zeit, als die Menschheit noch jung war und mit den großen Augen eines kleinen Kindes die Welt um sich herum betrachtete, herrschte die Natur über das Leben eines jeden Lebewesens mit einer Hand, die zugleich sanft wie ein kühler Windstoß im drückenden Sommer als auch hart wie der Kern eines großen Gebirges war.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der Mensch, genauso wie alle anderen Lebewesen ob Tier, Pflanze oder Stein kämpfte jeden Tag um sein Überleben. Aber nicht Angst oder Ohnmacht vor den Strapazen bestimmten sein Leben, sondern Freude und Glück über die einfachsten Dinge. Er war glücklich, wenn er mit vollem Magen einen warmen und sicheren Schlafplatz gefunden hatte.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
So herrschte die Natur und die Tiere, die teilweise älter als die Menschen waren, wuchsen zu prächtigen Gestalten heran. Hört man heute von Erzählungen aus jener Zeit, so wirken die Geschichten von dem riesigen Wald, der den Großteil des Kontinents bedeckte und von ebenso riesigen Tiergottheiten bevölkert war, wie die Märchen eines alten wirren Greises.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Aber der Menschheit Kindeswiege war dies Umfeld beschützt vom großen Schatten des Waldgottes. Irgendwann jedoch fängt jedes Kind an sein Umfeld zu verändern und in einer Zeit, in der sich das Schicksal dieses Gleichgewichtes entscheiden sollte erhob sich der [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|gelbe Drache]] über die Träume von Natur und Mensch hinweg in die Lüfte der Zukunft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===1. Kapitel===&lt;br /&gt;
Langsam und träge floss der kleine Bach an diesem Tag die Hänge des Hügels herab, plätscherte nur missmutig über die großen Steine nahe seiner Quelle, drückte nur halbherzig die Kiesel vor sich her, die sich in seinen Weg stellen wollten, und wollte gar nicht so recht seinen Weg gen Tal beschreiben.&lt;br /&gt;
Hätte man den Bach an einem anderen Tag gesehen und hätte man Aug und Ohr, so wie es die Menschen früher für die Natur gehabt hatten, so hätte die Freude und die Glückseligkeit des Baches einem das Herz erwärmt. Es war kein großer Bach, es war kein Bach, dessen Wasser sich in den Strom eines gewaltigen Flusses oder die Gefilde eines riesigen Sees mischte. Es war ein einfacher Bach, der auf der großen Landkarte nicht einmal seine Existenz belegt finden würde.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Aber für die Menschen des kleinen Dorfes am Fuße des Hügels war er die Quelle ihres Lebens und somit das Wichtigste in der Welt und für ihn waren diese Menschen das Wichtigste in der Welt.&lt;br /&gt;
Wer brauchte schon riesige Mengen Wassers, wenn er sich an dem Lachen der Kinder erfreuen konnte, die in ihm spielten und sein Wasser benutzten, um sich gegenseitig zu bespritzen?&lt;br /&gt;
Ja, es waren vor allem die Kinder, auf die sich der Bach jeden Morgen freute, wenn er sich aus dem moosig-grünen Bett seiner Träume erhob. Er kannte sie alle, er erkannte sie schon am Klang ihres Lachens und hatte einem jeden der Dorfbewohner erfreut beim Wachsen zugesehen.&lt;br /&gt;
Nichts aber stimmte ihn so traurig, wie das bittere Weinen und Schluchzen eines Kindes, das in seinem jungen Leben bereits großes Leid erfahren musste. Und ausgerechnet das herzerweichendste Weinen und die qualvollsten Tränen hatte er am gestrigen Tage wahrnehmen müssen.&lt;br /&gt;
Das Mädchen mit den grellblonden Haaren namens [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] hatte bereits in ihrer frühesten Kindheit beide Eltern verloren und lebte alleine mit ihrer großen Schwester Kigiku in dem kleinen Dorf. Nie hatte der Bach [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] weinen hören ob des Verlustes der Eltern oder der schweren Zeit, die dieser den beiden Mädchen einbrachte. Es war immer glücklich mit seinem Leben gewesen, hatte sich nie beschwert und war der großen Schwester stets zur Hand gegangen. Und ausgerechnet dieses Mädchen, das dem Bach immer ein Quell der Freude gewesen war, weinte nun ob der schweren Krankheit des Einzigem, dem es sich immer sicher gewesen war: Seiner Schwester.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Was konnte der Bach tun? Die Menschen hatten in den Jahrhunderten seit ihrer frühesten Kindheit gelernt in der Natur zu überleben und dabei bereits einiges über die Kunst mit den Geschenken der Natur Krankheit und Wunde zu bekämpfen gelernt. Aber nicht einmal dieses Wissen schien das Leid Kigikus mildern zu können. Trübseelig floss er weiter vor sich hin und grübelte nach, was er tun könnte. Auch dachte er dabei daran, dass die Menschheit längst ihr Kindesbett verlassen und begonnen hatte, die harte Seite der Natur, die ihr Leben bedrohte, zu bekämpfen.&lt;br /&gt;
Früher, er konnte sich fast nicht mehr daran erinnern, hatte sich nur selten die Sonne in seinen Wassern gespiegelt, da der Schatten großer Bäume stets sein Gefilde bedeckte. Irgendwann aber hatten die Menschen damit begonnen die Bäume zu fällen und sich Platz zum Leben, für ihr Vieh und für ihre Felder zu schaffen. Der große Wald war immer weiter geschrumpft und schon lange hörte der Bach die Stimmen der Bäume nur noch aus sehr weiter Entfernung im Säuseln des Windes.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Als er nun so lauschte, um die Stimmen der Bäume zu hören, vernahm er die Stimme eines Menschen. Dieser Mann, denn seine tiefe und rauchige Stimme verriet sein Geschlecht, sang irgendwo in seiner Nähe von etwas, was der Bach völlig vergessen hatte: Von dem Waldgott.&lt;br /&gt;
Die Erinnerungen überschlugen sich und schnell beschloss der Bach aus seiner Trübseligkeit zu erwachen und den Sänger mit dem Plätschern seines Wassers an- und zu dem kleinen Dorf hinzulocken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===2. Kapitel===&lt;br /&gt;
Stark schmerzten die Füße des Greises, dessen Stimme der Bach vernommen hatte, ob seiner langen Wanderung und ein jedes Wort, das er scheinbar vergnügt vor sich her sang, war einzig und allein dazu gedacht, um ihn von den Schmerzen abzulenken.&lt;br /&gt;
Er war weit gereist, hatte viele Flüsse überquert und sich an viele Bäume gelehnt, wenn sein alter Körper ein paar Momente der Ruhe benötigten. Weswegen er reiste, wusste er nicht mehr. Einzig und allein erinnerte er sich noch daran, dass er einst am Rande eines großen Waldes gelebt und von dessen Wildheit und Schönheit verzaubert worden war.&lt;br /&gt;
Angelockt vom Plätschern des Baches, dessen kühles Wasser Linderung für die schmerzenden Füße verhieß, wechselte der Greis die Richtung und traf schon bald auf den kleinen Bach und das in nicht allzu weiter Ferne stehende Dorf. Noch einmal nahm sich der Alte zusammen, trällerte um so lauter, als seine Füße besonders stark schmerzen und ihm anscheinend sagen wollten:“Wieso bleibst du nicht einfach hier sitzen und gönnst uns unsere Ruhe du alter Narr?“&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Aber der „alte Narr“ war dickköpfig geworden und wollte nicht nur seine Füße ausruhen, sondern auch noch mit Menschen reden. Ein Vergnügen, das ihm seit Wochen verwehrt war.&lt;br /&gt;
So laut trällerte er vor sich hin, dass er das Schluchzen des kleinen Mädchens, das am Ufer des kleinen Baches mehr in sich zusammen gekauert war, als dass es saß, nicht mitbekam. Erst, als das Mädchen seine grünen Augen öffnete und auf den alten und komisch aussehenden Mann schaute, während es sich über die tränenverschmierten Wangen wischte, bemerkte dieser, dass er nicht alleine war.&lt;br /&gt;
„Was ist ein Waldgott?“ ertönte die hohe Stimme des Mädchens und der alte Mann blieb verdutzt stehen, um die fragenden großen Augen, die vor Weinen rot geworden waren, zu bewundern. Kurz entschlossen gewährte er seinen fast schon rebellierenden Füßen ihren Wunsch und ließ sich neben dem Mädchen leise seufzend nieder.&lt;br /&gt;
„Die gestaltgewordene Natur. Wille und Kraft dessen, was uns stets umgibt, und genauso wild und sanft wie eben jenes.“ Antwortete er ein wenig kryptischer, als er beabsichtigt hatte, während er die schmerzenden Füße aus den abgelaufenen Sandalen befreite.&lt;br /&gt;
„Und wie sieht er aus?“&lt;br /&gt;
„Er wechselt die Gestalt, so wie es auch die Natur ständig tut.“&lt;br /&gt;
„Ist er lieb?“&lt;br /&gt;
„Ja und nein. Wenn er stürmisch und verheerend ist, wenn er wütend und aufgebracht ist, so vernichtet er alles, was ihm in den Weg kommt. Ist er aber sanft und ruhig, so beschützt, heilt und umsorgt er das, was in seinen Augen, den Augen der Natur, würdig ist.“&lt;br /&gt;
Sofort weiteten sich die Augen des kleinen Mädchens, das das zerschlissene Hemd des Alten mit seinen kleinen Fingern ergriff und ihn voller Hoffnung und zugleich voller Angst vor einer möglichen Enttäuschung anschaute.&lt;br /&gt;
„Er heilt? Kann er alles heilen? Kann er auch eine richtig schlimme Krankheit heilen?“&lt;br /&gt;
Ein wenig verdutzt ob dieser Reaktion antwortete der Alte in dazu passender Stimmlage:&lt;br /&gt;
„Ehm Ja, kann er, aber dazu muss er…“ Doch weiter hörte das Mädchen nicht, es riss nur umso stärker an dem Hemd und schrie förmlich:&lt;br /&gt;
„Wo finde ich ihn? Erzähl mir bitte alles!“&lt;br /&gt;
Und nach einer Reaktion, die sehr derer glich, die er nur wenige Momente zuvor gezeigt hatte, und einem dazu passenden Seufzen, holte der Greis tief Luft und fing an zu erzählen:&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
„Weit weg im Nordosten steht er noch, der große Wald, der einst fast den ganzen Kontinent bedeckte. Im Gegensatz zu den kleinen Wäldern, die du kennst, ist dieser Wald noch erfüllt von dem Willen und der Kraft der Natur. Tief in seinem Inneren lebt der Waldgott in dem wunderbaren Hain, der schon seit Äonen nicht mehr von Menschen betreten worden ist, und umgeben von den Vorfahren der Tiere: riesige und weise Tiergötter.&lt;br /&gt;
Einst, so wurde mir als kleines Kind in meinem Heimatdorf erzählt, dass am Randes des großen Waldes steht, sahen die Tiergötter und der Waldgott mit wohlwollendem Blick auf die Menschen herab, die so schwach und zerbrechlich wirkten. Sie standen uns bei, wenn etwas unsere Existenz bedrohte, und halfen uns gelegentlich mit Rat und Tat in der Natur zu überleben, die sie schon so viel länger bevölkern und so viel besser verstehen als wir.&lt;br /&gt;
Aus dieser Zeit kommen auch die Geschichten der Heilkunst des Waldgottes und der weisen Ratschläge der Tiergötter, die zusammen mit ihren damals noch ähnlich riesigen Brüdern und Schwestern unseren Kontinent bereisten und bevölkerten.&lt;br /&gt;
Aber…“&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Doch weiter kam der Mann nicht, denn das Mädchen war bereits aufgesprungen und rannte fort in Richtung der Häuser. Später erfuhr er, was es mit dem Mädchen auf sich hatte, und schollt sich selber ob dem, was er so unvorsichtig [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] erzählt hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===3. Kapitel===&lt;br /&gt;
Voller Schrecken beobachtete der kleine Bach, was geschah. In seinem Bestreben das kleine Mädchen zu trösten und sich wieder an ihrem Lachen und den strahlenden Augen zu erfreuen, hatte er vergessen, dass Menschen keine Tiere waren. Sie waren es nicht gewohnt auf sich alleine gestellt zu überleben und am aller wenigsten kleine Kinder, von den Gefahren einer solchen Reise und denen des großen Waldes ganz zu schweigen.&lt;br /&gt;
Aber was konnte er tun? Was konnte er tun?...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ohne lange nachzudenken hatte sich [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] ihre festeren Schuhe samt ein paar reisetauglichen Kleidern und Proviant – was sie eben rumliegen sah – geschnappt, hatte ihre Schwester umarmt und war mit den Worten „Der Waldgott wird dich heilen, warte es nur ab!“ aus der kleinen Hütte, die die zwei Mädchen bewohnten, verschwunden.&lt;br /&gt;
Kigiku hatte sichtlich verwirrt drein geschaut, aber hatte ob ihrer Krankheit und der Schwäche, die ihren Körper befallen hatte, nichts tun können, außer der kleinen Schwester flehentlich hinterher zu schauen. So verzweifelt, wie die große Schwester in dieser Stunde war, als[[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] Hals über Kopf das kleine Dorf verließ, so zuversichtlich war die kleine Schwester, die endlich etwas gefunden hatte, was sie tun konnte um Kigiku helfen zu können. Sie dachte gar nicht daran, dass die Reise gefährlich werden könnte, oder dass sie ihr eigenes Leben schonen müsste. Einzig und allein das Leben der Person, die für sie die Welt darstellte, war ihr wichtig und kreiste beständig in ihrer Gedankenwelt umher.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So reiste das kleine Mädchen mit dem blonden Haar und den großen grünen Augen los gen Nordosten. Zum Glück hatte sie gelernt die Himmelsrichtungen zu erkennen und zu finden und verlief sich nie. So selbstsicher ging sie ihre Reise an, dass sie vergnügt summend schon bald das kleine Tal und die Gefilde des kleinen Baches verließ.&lt;br /&gt;
Die ersten Tage ihres kleinen Abenteuers flogen nur so vorüber. Sie hatte genügend Wasser dabei und konnte ihre Proviante mit den Beeren und Früchten, die sie dank des herrschenden Sommers leicht fand, stets wieder auffüllen. Einzig und allein des Nachts, wenn es dunkel und gelegentlich sogar etwas kühler wurde, wurde es ihr etwas bang um das kleine Herz. Aber wie stets summte sie dann eine kleine Melodie vor sich her, mit der sie die große Stille um sich herum vertrieb und sich selber in den Schlaf wiegte.&lt;br /&gt;
Die Weisen sagen, dass ein entschlossenes Herz keine Furcht kenne. Nur ein zauderndes und fragendes Herz öffne Tür und Tor für Zweifel und Furcht. Wenn man diesen Worten Glauben schenken darf, so verwundert es nicht, dass [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] nie daran dachte umzukehren oder auch nur aus Angst oder Furcht eine Träne vergoss. Sie war überzeugt davon das Richtige zu tun und setzte mit derselben Überzeugung Fuß vor Fuß, ging Schritt um Schritt immer weiter gen Nordosten.&lt;br /&gt;
Schon bald wurde die Natur, die wenn auch in schwächerer Art und Weise, auch an diesem Ort zu finden war, auf das summende und singende kleine Mädchen aufmerksam und immer öfter geschah es von nun an, dass ein kleiner Sperling sich zu [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] gesellte, wenn diese tagsüber oder nachts vor sich hin sang, um diese mit seinem hohen Zwitschern zu begleiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Immer, wenn sie den kleinen [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]] sah, der ihr schon bald ein lieber Wegbegleiter wurde, hellte sich die Miene des kleinen Mädchens auf und ihre Schritte wurden bestimmter und stärker. Dem Beispiel des [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]]s folgend, fing sie schon bald an feste Rhythmen in ihren Tagesablauf zu bringen:&lt;br /&gt;
Sie stand mit der Sonne auf, aß etwas, ging dann den Tag über unterbrochen von einer Mittagspause bis sie am Nachmittag begann nach einer Schlafmöglichkeit zu suchen und daraufhin nach etwas Essbarem und Trinkbarem, wenn sie nicht schon genug während des Tages gefunden hatte. Ihrer guten Orientierung wegen verlief sie sich dabei so gut wie nie und wenn, dann brachte sie das Zwitschern des kleinen [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]] schon bald wieder auf den richtigen Weg. Auch brauchte sie nur auf das Verhalten des[[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]]s zu achten, um Wetterumbrüche oder Gefahren vorherzusehen.&lt;br /&gt;
So verging die Zeit und die Natur kehrte immer weiter in das kleine Mädchen ein genauso wie das kleine Mädchen immer weiter in die Natur einkehrte. Und dann kam der Herbst&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===4. Kapitel===&lt;br /&gt;
Als die ersten Blätter an den Bäumen begannen gelb und rot zu werden, wusste [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]], dass der Sommer den Kampf gegen den Winter langsam verlor. Noch kämpfte er wacker und hielt die kalten Winde aus dem Norden samt der dunklen Wolken, die sie mitbrachten, zurück. Aber mit jedem Tag und jeder Nacht kamen sie näher, ohne dass der Sommer etwas dagegen würde tun können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie musste sich beeilen, so viel verstand selbst ein kleines Mädchen, denn in den Stürmen und der Kälte des Winters würde sie nicht überleben können ohne die Hilfe und den Beistand Ihresgleichen.&lt;br /&gt;
Wäre der kleine [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]] nicht gewesen, der sie über immer längere Strecken des Tages begleitete und es sich immer öfter auf ihrer Schulter bequem machte, so hätten vielleicht der Zweifel und die Furcht Einzug in ihrem Herzen gehalten. So aber ertönten die Stimmen der Zwei, wann immer der Winter an ihren Herzen zu nagen begann, und vertrieben diesen.&lt;br /&gt;
Manchmal allerdings kam es auch vor, dass der kleine [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]] schrecklich lange weg blieb und [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] begann sich Sorgen zu machen. Sorgen um den kleinen [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]], um ihre Schwester und um den Wahrheitsgehalt der Geschichte des alten Mannes. Als der kleine [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]] eines Morgens nicht neben ihr zu finden war, erhob sie sich und ging ohne zu zaudern in den kleinen Hain hinein, der sich vor ihr erstreckte. Sie begann das Lied zu singen, das sie seit Beginn ihrer Reise immer sang, und schon bald hörte sie aus einiger Entfernung die Antwort des [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]]s.&lt;br /&gt;
Ihr Herz schlug immer schneller voller Freude und auch voller Angst ob dem, was dem [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]] passiert sein könnte. Sie rannte immer schneller, stets der Stimme des [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]]s folgend und blieb plötzlich stehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine kleine [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] mit ungewöhnlich eisblauen Augen stand am Fuße eines großen Baumes, auf dessen niedrigem Ast [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] sofort ein paar der Federn des kleinen [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]]s sehen konnte. Ihre Augen weiteten sich und füllten sich schon bald mit Tränen, während die Katze sich von dem ersten Schrecken ob der plötzlichen Begegnung erholte und begann um das kleine Mädchen, das mehr und mehr in Tränen ausbrach, zu kreisen.&lt;br /&gt;
[[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] verstand schnell, dass der Sommer ihr bisher nur die schönen Seiten der Natur gezeigt hatte und sie den kleinen [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]] wohl nicht mehr wieder sehen würde. Es war in ihren Augen klar, dass der [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]] den Klauen der [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] erlegen war, da er sonst längst zu ihr zurück geflogen sein würde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Immer stärker wurde der Regen aus Tränen, der sich vom Gesicht des kleinen Mädchens gen Boden bewegte, bis ein empörtes Miauen das Mädchen aus seinen Gedanken rüttelte. Die [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] hatte sich vor [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] hingesetzt und schaute sie aus zugleich neugierigen und vorwurfsvollen Augen an, so dass das Mädchen nicht anders konnte als sich herabzubeugen und vorsichtig das Fell des Tieres zu streicheln.&lt;br /&gt;
Sie machte dem Tier keine Vorwürfe, da es nur um sein eigenes Überleben kämpfte, auch wenn es sie dennoch sehr traurig machte. Anstatt aber vor der Hand des Mädchens zu fliehen, ließ sich die [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] mit einem immer lauter werdenden Schnurren streicheln und verließ auch nicht die Seite des Mädchens, als dieses langsam damit beginnen musste zurück zu ihren wenigen Habseligkeiten zu gehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So nahm schon bald die kleine [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] den Platz des [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]]s ein und begleitete [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] auf ihrer Reise. Und so wie der [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]] mit seinem Verhalten dem Mädchen vieles über das Überleben in der Natur beibrachte, so tat dies auch die [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]]. Allerdings oblag es der [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] genauso wie bei ihrem ersten Treffen dem Mädchen die düstere Seite der Natur zu zeigen.&lt;br /&gt;
Hatten im Sommer noch Früchte und Beeren überall auf ihrem Weg nur darauf gewartet von ihr gepflückt zu werden, so verschwanden diese immer mehr je weiter der Herbst Einzug hielt. Und schon bald musste [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] lernen, dass sie wie die [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] Leben nehmen musste, um selber zu überleben.&lt;br /&gt;
Es dauerte schier eine Ewigkeit, bis es ihr mittels einer Falle zum ersten Mal gelang ein kleines Tier zu fangen, ein Feuer zu machen und es dann übers Herz zu bringen das Tier zu töten und sogar zu verspeisen. Sie weinte bitterlich ob des Lebens, das sie beendet hatte und flehte vielmals um Verzeihung, bevor sie sich traute zu essen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch Wiederholung aber wird jeder zum Meister und schon bald hatte sich das kleine Mädchen an die neuen Vorgänge gewöhnt, auch wenn sie noch immer für das Schicksal der Seele eines jeden Tieres, das sie tötete, zum ihr unbekannten Waldgott betete.&lt;br /&gt;
Schon bald fiel ihr das Fehlen des freudigen Zwitscherns kaum noch auf und die Harte Seite der Natur zog immer mehr in sie ein, auch wenn diese gemischt von warmen Momenten war, wie das abendliche Einschlafen mit der [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] in den Armen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===5. Kapitel===&lt;br /&gt;
Immer schwächer wurde der Sommer und der Herbst, der wie sein Freund Frühling sich oft wie das Seil fühlte, an dem Sommer und Herbst zogen, wurde immer dunkler und kälter. Die Stürme, die die Höhepunkte im Tauziehen zwischen Sommer und Winter für jeden sichtbar und hörbar machten, hatten schon seit einiger Zeit immer weiter an Stärke nachgelassen so wie es auch der Sommer getan hatte.&lt;br /&gt;
Immer weniger Zeit blieb dem kleinen Mädchen, das sich immer öfter morgens von Raureif befreien musste. Gelegentlich fielen früh morgens kleine weiße Flocken vom Himmel herab, setzten sich auf ihr blondes Haar und bildeten einen Schleier aus winzig kleinen Kristallen. Immer öfter froren ihr die Füße oder die Hände, manchmal kroch die Kälte sogar langsam die Beine hoch und hätte sie nicht die [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] gehabt, die sie des nachts wärmte, so wäre sie sicher oft schlotternd vor Kälte erwacht.&lt;br /&gt;
Sie hatte kaum noch Zeit, das wusste sie. Aber unbeirrt setzte sie Tag für Tag einen Fuß vor den anderen. Sie konnte nicht scheitern, sie durfte nicht! Was war schon so ein wenig Schnee im Vergleich zu dem, was ihre Schwester erleiden musste?&lt;br /&gt;
Und dann eines Tages, als die glänzende Himmelsscheibe bereits im Sinken inbegriffen war, sah sie Rauchschwaden hinter einem kleinen Weiler aufsteigen. Sie beschleunigte ihre Schritte und angespornt durch das Wettlaufen, das sich nun ergab, sprintete auch die [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] immer schneller, bis sie das Mädchen überholte und wenig später aus deren Sichtfeld verschwand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie lange sie schon so rannte, wusste [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] nicht. Einzig und allein die stetig abnehmende Entfernung zu den Rauchschwaden und nicht die fast schon untergegangene Sonne war Mittelpunkt aller Gedanken des kleinen Mädchens. Je näher sie aber kam, desto mehr drangen schreckliche Geräusche an ihr Ohr, die sie an die unglaublich lauten Stürme im Herbst erinnerten. Oft hatte sie sich mitten in der Nacht, wenn es besonders stark stürmte, wie ein Kokon in ihre Decke eingerollt und sich vorgestellt, dass außerhalb des schützenden Mantels riesige Tiere, wie die aus der Geschichte des Greises, umher liefen und sich gegenseitig anschrien, was diesen Schrecklichen Krach erzeugte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hätte sie gewusst, was sie erwartete, so hätte sie in jenen Nächten wohl kein einziges Auge zu bekommen. Als sie sich immer weiter ihren Weg zwischen den mit einer hauchdünnen Schicht silbrigen Schnees bedeckten Bäumen des kleinen Weilers bahnte, schälten sich immer mehr die Umrisse kleinerer und größerer Häuser aus dem zwielichtigen Schatten der Bäume. Das Herz des Mädchen schlug ob der Vorfreude vielleicht endlich ihr Ziel erreicht zu haben immer schneller, bis es plötzlich zwei Schläge aussetzte während auch die kleinen Beine sich nicht mehr fortbewegen wollten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein gewaltiges Brüllen, wie es dem stärksten Orkan alle Ehre bereitet hätte, erhob sich, als ein gewaltiger schwarzer Schatten sich auf die Reihe der Häuser zu bewegte. Nicht heimelige Kamine, nicht freundlich strahlende Herdfeuer hatten die Rauchschwaden erzeugt, die [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] angelockt hatten, sondern in Flammen stehende Barrikaden, die die Dorfbewohner scheinbar als Schutz errichtet hatten. Aber selbst diese hatten sie nicht vor dem bewahren können, was auf sie zurollte.&lt;br /&gt;
Verzweifeltes Rufen drang an [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]]s Ohren, als das Brüllen für einen Moment aussetzte. Langsam bewegte sie sich wieder, überzeugte ihre Füße mühsam zu jedem einzelnen Schritt und näherte sich so furchtbar langsam dem Chaos, das immer mehr von sich enthüllte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der gewaltige Schatten war stehen geblieben, bäumte sich in regelmäßigen Abständen auf und brüllte jedes Mal so laut, dass die nahestehenden Bäume wackelten. Vor ihm schälten sich nun auch kleinere Schatten mit langen Stäben aus dem flackernden Zwielicht der Flammen. Je näher das kleine Mädchen kam, desto mehr erkannte sie, dass es sich um Dorfbewohner zu handeln schien, die mit langen Speeren und allerlei zweckentfremdeten Ackergerät den riesigen Schatten, der längst durch die Barrikade gebrochen war, aufzuhalten versuchten.&lt;br /&gt;
Dann hörte sie plötzlich etwas, was nicht so recht in das Chaos passen wollte. Ein hohes Schreien drang an ihre Ohren, das nicht allzu weit entfernt seinen Ursprung haben konnte. In einem solchen Chaos hätte man erwartet, dass es ein furchterfülltes Schreien einer Frau ob der großen Gefahr sein müsste. Aber ein kleines Kind, jünger als die bisher unbemerkte Beobachterin, wankte kaum in der Lage richtig zu laufen mit seinen kurzen Beinen und immer wieder sich an den Häuserwänden abstützend auf den Kampf hinter der durchbrochenen Barrikade zu.&lt;br /&gt;
Doch auch der Schatten hatte das Geräusch bemerkt. [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] blieb abermals für einen Moment vor Schreck das Herz stehen, als sich das riesige Ungetüm dem wankenden Kind zu wandte. Aber diesmal setzten ihre Beine nicht aus, sondern beschleunigten Ihre Schritte. Unweigerlich dachte [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] daran, dass sie nicht schnell genug gewesen war um ihren kleinen [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]] hatte beschützen zu können und weigerte sich so etwas noch einmal zuzulassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ihre Beine flogen förmlich über die leicht angefrorene Erde, näherten sich immer weiter dem Kleinkind und dem riesigen Schatten, der laut brüllend ebenfalls auf dieses aus der entgegen gesetzten Richtung zusteuerte. Ein verzweifelter Ruf aus der Kehle eines Mannes drang an die Ohren des Mädchens, aber kein einziger ihrer Gedanken war dazu in der Lage sich um dieses zu kümmern.&lt;br /&gt;
Mit Müh und Not erreichte sie das wankende Kind, das in dem Moment, in dem [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] hinter ihm zu Halt kam, endgültig der Schwerkraft Rechenschaft leistete und in die Arme des blonden Mädchens fiel. Doch auch der riesige Schatten hatte die Quelle des hohen Geräusches erreicht. Als eine besonders vorwitzige Flamme ihre Stimme erhob und den Schauplatz für einen Moment zur Gänze ausleuchtete, legte [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] unweigerlich die Arme fester um das Kleinkind in ihren Armen. Vor ihr erhob sich der Kopf einer gewaltigen schwarzen [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Schildkröte]], deren Augen zornig und mordlüstern das ungleiche Gespann anfunkelten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Würde sie das Kind loslassen und sich vorsichtig entfernen, während das Ungetüm mit seiner Beute beschäftigt war, so würde sie vielleicht… Doch [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] schüttelte entschlossen das blonde Haupt und drückte das Kind nur stärker an sich. Der Blick ihrer Augen wurde gefährlicher, während sich diese leicht verengten. Sie würde nicht zulassen, dass erneut ein kleines Wesen, das auf ihre Hilfe angewiesen war, starb, weil sie zu zögerlich und zu schwach war. Ähnlich einer Bärenmutter, die ihr Junges vor hoffnungslos überlegenen Jägern nicht im Stich ließ, sondern die Jäger auch noch laut anbrüllte, war der Blick des jungen Mädchens. Das Brüllen aus diesem wurde immer spürbarer, so dass selbst die [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Schildkröte]] für einen Moment inne Hielt. Immer deutlicher wurde es, man war fast der Meinung, dass man es hören … und plötzlich erschallte ein gewaltiger und tiefer Schrei, als sich ein großer Schatten zwischen [[Wichtige_Personen_in_Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] und die [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Schildkröte]] schob.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===6. Kapitel===&lt;br /&gt;
Unweigerlich hatte [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] ihre Augen geschlossen, als der zweite Schatten so nah vor ihr erschienen war, und rechnete jeden Moment damit die Flügelschläge des Todesboten zu hören.&lt;br /&gt;
Aber diese erschallten nicht, stattdessen entwickelte sich ein Sturm aus Schrei und Gebrüll der zwei riesigen Wesen direkt vor ihr. Je mehr sie aber ihre eigene Angst und ihr wild pochendes Herz beruhigte, desto mehr war sie in der Lage die tiefen Stimmen zu vernehmen:&lt;br /&gt;
„Geh mir aus dem Weg [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Bai Hu]]!“ donnerte die etwas entferntere Stimme zornerfüllt.&lt;br /&gt;
„Nein! Diese beschütze ich und du wirst sie nicht bekommen!“ erwiderte die nähere Stimme etwas leiser, aber mit einem gefährlichen Unterton.&lt;br /&gt;
„Die Menschen verdienen den Tod!“&lt;br /&gt;
„Nichts verdient den Tod. Oder hast du Xinglu’s Worte in deinem Zorn vergessen?“&lt;br /&gt;
„Du wagst es seine Worte in den Mund zu nehmen, nachdem ihr ihn verlassen habt?“ brüllte die fernere Stimme plötzlich noch lauter.&lt;br /&gt;
„Wir haben ihn verlassen nicht wegen dem, was er einst sagte, sondern wegen dem, was er nicht mehr sagt! Würde er zu dem zurückfinden, was wir immer verehrt haben, so würden wir sofort zurückkehren.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es wurde still für einen Moment. Fast ohnmächtig vor den riesigen Geschöpfen, deren Nähe sie deutlich spüren konnte, hatte [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] ihre Augen die ganze Zeit über fest zugekniffen und auch das Kleinkind in ihren Armen hatte sich nicht gerührt. Als es nun etwas ruhiger wurde, öffnete [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] vorsichtig ihre Augen und bestaunte das weiße mit schwarzen Streifen getigerte Fell einer riesigen [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]], die sich scheinbar schützend vor sie gestellt hatte. Doch Zeit für Worte blieb ihr nicht, denn schon bald ertönte die Stimme der [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Schildkröte]] erneut, wenn auch nicht mehr ganz so sehr vor Wut bebend.&lt;br /&gt;
„Ich werde mich zurückziehen und bei Xinglu auf dich warten. Wie es stets Tradition war, wirst du ihm das Wesen vorstellen müssen, dass du vor seinem Willen beschützt hast.“&lt;br /&gt;
Ein Rauschen ertönte, während sich die [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Schildkröte]] umdrehte.&lt;br /&gt;
„In einer Woche, zum Vollmond, falls du es nicht vergessen hast.“ Brummte sie.&lt;br /&gt;
„Ich habe es nie vergessen [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Xuan Wu]], nie...“&lt;br /&gt;
Und dann verschwand die gewaltige [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Schildkröte]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erst, als sich der Schatten des Tieres mit dem Schatten des großen Wald, der in einiger Entfernung zum Dorf zu sehen war, vereinigt hatte, ging ein spürbares Aufatmen durch die Dorfbewohner. Sie schienen sich nicht an der Gegenwart des zweiten Tieres zu stören, als sie an diesem vorbei auf [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] zu rannten. Das kleine Kind in ihren Armen begehrte plötzlich auf, als ein großer Mann mit einer eindrucksvollen Narbe über der Wange und schwarzem Haar vor [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] auftauchte und im nächsten Moment hob eben dieser das Kleinkind aus ihren Armen empor und drückte es an sich.&lt;br /&gt;
„Hast du Angst um deinen Papa gehabt?“murmelte der Mann, der voller Freude dem Kind die Nase stupste.&lt;br /&gt;
„[[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]]… wir müssen reden.“ Ertönte die tiefe Stimme nun einfühlsam und beruhigend aber mit einem kleinen Anflug von Sorge und lenkte [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] von dem rührenden Bild vor sich ab. Als sie ihre Augen dem großen Wesen zu wandte und sich die Blicke begegneten, atmete sie erschrocken ein.&lt;br /&gt;
„Bist du… das kleine Kätzchen?“&lt;br /&gt;
Und der Blick der eisblauen Augen des weißen [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]]s sagte mehr als Worte könnten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===7. Kapitel===&lt;br /&gt;
„Was hat das alles zu bedeuten?“ Schrie [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] schon fast dem großen [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] entgegen.&lt;br /&gt;
Die Sonne schickte gerade ihre ersten Strahlen durch die kahlen Äste der Bäume und zeigte dem Mädchen, wie viel Zeit seit dem Verschwinden der [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Schildkröte]] vergangen war.&lt;br /&gt;
Die letzten Stunden hatte sie damit zugebracht sich der Versuche der Dorfbewohner sie wie eine Heldin zu feiern zu erwehren und immer wieder den Armen, die sie umschlingen wollten, zu entfliehen. Als die Menschen endlich eingesehen hatten, dass sie an derlei Feiern nicht interessiert war und ihr die Nähe zu so vielen Lebewesen sogar unangenehm war, hatten sie ihr endlich etwas Platz gelassen, ihr etwas zu essen und einen Platz zum Schlafen gegeben. Während dieser Stunden war [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Bai Hu]], so hatte ihn die [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Schildkröte]] genannt, wie vom Erdboden verschlungen gewesen und erst am nächsten Morgen, als [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] sich aus Gewohnheit bei der ersten Morgenröte aus dem Bett erhob und an die frische Luft ging, saß er plötzlich neben dem Haus und schaute sie lange Zeit stumm aus seinen eisblauen Augen an, bevor er sich erhob und langsam gen Waldgrenze trottete. Schnell war sie ihm gefolgt und rief ihm nun schon zum zweiten Mal dieselbe Frage entgegen:&lt;br /&gt;
„Sag es mir! Was hat das alles zu bedeuten? Antworte endlich!“&lt;br /&gt;
„Zügle dein Temperament. Ich höre dich.“ Antwortete der große [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] mit ruhiger und gedämpfter Stimme.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es dauerte ein paar Momente, bevor [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] sich etwas beruhigt hatte und deutlich leiser entgegnete: „Aber warum antwortest du mir dann nicht?“&lt;br /&gt;
„Alles besitzt einen richtigen Ort und eine richtige Zeit.“&lt;br /&gt;
„Und erst jetzt stimmt beides überein?“&lt;br /&gt;
„Richtig..“ Der [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] hielt in seinem Gang inne und schaute sich in dem winterlichen Wald einige Momente lang um, bevor er fortfuhr.“Und Vieles ist nicht für die Ohren aller bestimmt.“&lt;br /&gt;
„Also sollen die Dorfbewohner davon nichts hören?“&lt;br /&gt;
„Du hörst zu.“ Abermals folgte eine Pause, die der [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] nutzte um wieder eine Pfote vor die andere zu setzen. „Diese Menschen haben den Zorn Xinglu’s auf sich gezogen und [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Xuan Wu]], der einzige von uns der bei ihm geblieben ist, war hier um das Urteil zu vollstrecken.“&lt;br /&gt;
„Xinglu? [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Xuan Wu]]? Ich verstehe nicht… Ich verstehe gar nichts!“ Brummte [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] in sich hinein.&lt;br /&gt;
„Xinglu ist der Waldgott. Der, nach dem du gesucht hast.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Moment der Stille folgte, in dem sich [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]]‘s Augen weiteten und sie tief Luft holte für die folgenden Worte:&lt;br /&gt;
„Aber dann bin ich ja am Ziel Dann wird Kigiku endlich geheilt!“ Sie griff in den Schnee, warf diesen voller Freude empor und drehte sich in dem kleinen Schneegestöber entzückt um sich selber.&lt;br /&gt;
„Ja und nein.“ Erschallte die Stimme des [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]]s. Abrupt blieb [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] stehen und schaute diesen entgeistert an.&lt;br /&gt;
„Er hat die Macht zu heilen, aber ob er das tun wird ist fraglich.“ [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Bai Hu]] atmete tief ein und aus, was dank seiner Größe einen imposanten Luftstrom erzeugte, der [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]]‘s Haar umher wirbelte.&lt;br /&gt;
„Aber darum geht es gerade nicht. Du hast dich dem Willen Xinglu’s entgegen gestellt und seinen Zorn auf dich gezogen.“&lt;br /&gt;
„Aber ich habe doch nur ein kleines Kind beschützt!“ Schrie [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] ihm entgegen.&lt;br /&gt;
„Das weiß ich und das wirst du ihm erklären müssen, wenn du vor ihm stehst.“&lt;br /&gt;
Das Mädchen schluckte geräuschvoll und sah den [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] mit einer Spur Furcht in den Augen an.&lt;br /&gt;
„Und was ist, wenn er mich nicht versteht? Was ist…?“&lt;br /&gt;
„Xinglu hat sich verändert. Wo einst Mitgefühl und Wut sich die Waage hielten, herrscht nun zumeist das Dunkle.“&lt;br /&gt;
„Aber wieso?... Und wieso kennst du ihn so gut? Wieso bist du kein kleines Kätzchen mehr? Wieso hast du mir geholfen? Wieso hast du den kleinen [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]] getötet?“ Platzte es aus [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] hervor.&lt;br /&gt;
„… Zeit und Ort [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]]… Zeit und Ort.“ Und im nächsten Moment war der große weiße [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] mit ein paar gewaltigen Sätzen im Wald verschwunden und [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] drehte sich langsam gen des erwachenden Dorfes.&lt;br /&gt;
„Wenn nicht jetzt, wann dann?“ Murmelte sie und machte sich auf den Weg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===8. Kapitel===&lt;br /&gt;
Als das blonde Mädchen sich langsam durch den winterlichen Wald dem Dorf und dessen wärmeverheißenden Rauchsäulen näherte, schälte sich immer mehr die Silhouette eines Mannes aus dem morgendlichen Zwielicht heraus. Leicht war dieser Schatten mit dem Stein zu verwechseln, auf welchem er sich befand, aber mehr und mehr fiel die Unnatürlichkeit dieses Gebildes [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] ins Auge und so blieb sie nach einigen weiteren Schritten schließlich vor einem alten Mann stehen, der seine geschlossenen Augen dem Himmel entgegen gerichtet hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gerade öffnete sie den Mund, um etwas zu sagen, da hob der Alte die Hand und bedeutete ihr zu schweigen. Erst einige Momente später ertönte die brüchige Stimme und durchbrach die Stille.&lt;br /&gt;
„Ich weiß, dass du hier bist auch ohne deine Worte.... Die Bäume reden seit Wochen ununterbrochen über das Mädchen, das den Waldgott sucht. Und nun stehst du vor mir, blickst mit Augen um dich, die voller Fragen sind.“&lt;br /&gt;
„Die Bäume reden?“ Antwortete [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] verdutzt und verdeutlichte mit ihrer Frage die Worte des Mannes, der anfing zu kichern, nur noch mehr.&lt;br /&gt;
„Da reist sie mehrere Monde lang durch die Natur, lässt diese in sie einkehren aber kehrt selber nicht in sie ein… Natürlich reden sie! Sie reden schon viel länger als die Menschen.“&lt;br /&gt;
„Und ihr versteht sie? Wieso verstehen die Menschen sie nicht? Oder bin das nur ich?“&lt;br /&gt;
„Ja ich verstehe sie, aber ich bin einer der Letzten.“&lt;br /&gt;
„War das mal anders?“&lt;br /&gt;
Abermals kicherte der Alte, rückte auf seinem Stein zur Seite und bedeutete [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] neben ihm Platz zu nehmen. Nur zögerlich kam sie dieser Aufforderung nach und erst, als sie neben ihm saß, erhob der Mann wieder die Stimme.&lt;br /&gt;
„Ja war es. Wir sind, genauso wie alle Tiere, die Kinder der Natur und genauso wie Kind und Mutter sich verstehen, auch ohne sich direkt zu verstehen, so taten es Mensch und Natur. Manche Menschen verstanden sie besser, manche schlechter. Aber ein jeder tat es. Irgendwann aber, wenn das Kind nicht mehr auf die Mutter angewiesen ist, bricht dieses Verständnis.&lt;br /&gt;
Was bleibt dann zurück? Ein Kind, das sich seine eigene Welt mit seinen eigenen Kräften aufbaut, und eine Mutter, die immer noch versucht über ihr Kind zu wachen.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Also… Sind es wir Menschen, die nicht mehr zuhören?“&lt;br /&gt;
Die faltige und wettergegerbte Miene des Alten verzog sich zu einem breiten Lächeln.&lt;br /&gt;
„Richtig. Sie hat nie aufgehört zu sprechen und genau so habe ich von dir gehört.“&lt;br /&gt;
„Aber, wieso verurteilt der Waldgott, der doch die personifizierte Natur ist, die Menschen, wenn eine Mutter doch nie aufhört sich um ihre Kinder zu sorgen?“&lt;br /&gt;
Ein tiefes Seufzen entfuhr dem alten Mann, dessen Lächeln schnell einem traurigen Ausdruck wich.&lt;br /&gt;
„Wo zwei Wesen nicht miteinander sprechen, da können sie nicht mehr auf Sorgen, Ängste und Bedürfnisse eingehen. Die Menschen wollten und wollen sich ihr Leben auf eigenen Beinen aufbauen. Wollen mehr und mehr die Risiken, die die Natur als Mutter vieler Lebewesen für sie bereithält, beseitigen und verändern somit etwas, was bisher kein Wesen tat: die Natur selber.&lt;br /&gt;
Der Wald, in dem wir sitzen, erstreckte sich einst über fast die gesamte bekannte Welt und wo er nicht war, da waren Steppen, Wiesen und Auen. Je mehr der Mensch sich ausbreitete, desto mehr drängte er die anderen Lebewesen und sogar die Natur zurück.&lt;br /&gt;
Letztlich ist nichts gefeit vor der Angst vor Veränderungen und Tod und der Waldgott, der vor allem der Beschützer des Waldes und der Natur ist, ist diesen negativen Gefühlen stärker ausgesetzt, als es die Natur selber ist. Denn noch immer reden die Bäume zu den Menschen und hoffen, dass sie sie verstehen.“&lt;br /&gt;
Lange Zeit schwieg das Mädchen auf diese Worte hin und schaute niedergeschlagen auf den von dünnem Schnee bedeckten Boden.&lt;br /&gt;
„Kann ich lernen sie zu verstehen?“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===9. Kapitel===&lt;br /&gt;
Das Ende der Woche, das ähnlich dem Schwerte Damokles‘ ständig drohend über [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]]s Kopf hing, rauschte wie im Flug heran. Jeder Tag war geprägt von demselben Ablauf, der ihr eine Teilnahme am dörfischen Leben lediglich zu den Abendstunden erlaubte und sie sonst von früh morgens ab in den Armen der Natur und zwischen von Schnee bedeckten Bäumen den Worten des alten Mannes lauschen ließ.&lt;br /&gt;
Am Abend des letzten Tages, den sie zum ersten Mal zur Gänze im Dorf verbringen durfte, erklang ein lautes Rascheln am Rande des Dorfes. Die Dorfbewohner streckten ihre Köpfe voller Furcht vor einem neuen Angriff aus den Fenstern und hier und dort erklangen Stimmen, die von der zu großen Ruhe in den letzten Tagen sprachen, die sie als Anzeichen für den nun kommenden Sturm sahen. Als sich die ersten bereits anschickten um wie vor einer Woche mit Feuer und behelfsmäßigen Waffen ihre Liebsten zu verteidigen, trat [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] aus der Hütte, in der sie hatte nächtigen dürfen.&lt;br /&gt;
Ohne ein Wort ging sie an der kleinen Gruppe Männer vorbei, legte einem nach den anderen beruhigend die Hand auf die Schulter und ging alleine gen Waldgrenze. Einen merkwürdigen Einfluss hatte sie auf die Bewohner, die sich langsam zurückzogen aber erst zur Ruhe kamen, als sie das Mädchen begleitet von einem großen Schatten im Dunkel des Waldes hatten verschwinden sehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]]s Reise führte sie entlang an den ihr bekannten Bäumen und Lichtungen immer tiefer in den riesigen Wald. Stumm folgte sie dem Schatten des großen [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]]s, dessen weißes Fell gelegentlich im Lichte eines vorwitzigen Mondstrahles aufzuglühen schien, aber dann sofort wieder erlosch. Kein Wort verlor das imposante Tier und ließ ihr somit sowohl die nötige Ruhe als auch Zeit um sich auf das Kommende vorzubereiten.&lt;br /&gt;
Viele Stunden lang liefen sie so an riesigen schneebedeckten Bäumen vorbei, deren imposante Statur Geschichten über Zeiten zu erzählen schien, in denen der Waldgott friedlich durch diese vergessenen Haine wandelte und den Bäumen dabei half zu wachsen. Immer weiter ging die Reise durch das Reich des Waldgottes und schließlich kündigte ein gewaltiges Tosen vom nahen Ende des Weges.&lt;br /&gt;
Und als der große [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] zum ersten Mal seit Stunden anhielt, um den Kopf gen der Quelle des Geräusches zu wenden, stockte [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] der Atem. Vor ihnen erstreckte sich ein riesiger Wasserfall, der seine Wassermassen von der Spitze eines hohen Berges hinab zu einem See schickte, der sich zu ihren Füßen erstreckte. Das aufgespritzte Wasser verteilte sich vom Berg herab langsam über die gesamte Lichtung , fing das Mondlicht ein und ließ die Umgebung gleich millionen winziger fallender Sterne in dessen silbrigen Licht erstrahlen.&lt;br /&gt;
„Dort oben ist Xing Lu’s Hain. Es ist lange her, seit ich dort war, und noch länger ist es her, seitdem die Füße eines Menschen diesen Boden berührt haben... Um dort hinauf zu kommen, wirst du auf meinen Rücken steigen und dich gut festhalten müssen.“ Erklang die tiefe Stimme des [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]]s, der sich auf den Boden gelegt hatte und geduldig abwartete, bis [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] auf seinen Rücken gestiegen war. Erst dann erhob er sich wieder und hätten sich ihre Hände nicht in dem weißen Fell verkrallt, so wäre sie bei den folgenden gewaltigen Sprüngen des Tieres, die die Zwei in Windeseile dem Scheitel des Wasserfalls näher brachten, sicherlich in die Tiefe gestürzt.&lt;br /&gt;
So aber erblickte sie bald, nachdem sie sich wieder getraut hatte ihre Augen zu öffnen, einen wunderschönen silbern glänzenden See, dessen Oberfläche so glatt wie ein Spiegel den Sternenhimmel reflektierte und dem Auge vorgaukelte einen zweiten Himmel zu den eigenen Füßen zu sehen, samt einer dunkelgrünen Wiese, die gespickt von allerhand Blumen ohne den Makel einer einzigen Schneeflocke dem Winter trotzte. Sie war im Hain des Waldgottes angekommen und erst, als sie die Augen von dessen Schönheit abwenden konnte, erblickte sie eine dunkle Gestalt, die auf der Insel mitten im See zu warten schien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===10. Kapitel===&lt;br /&gt;
Vollkommen still lief [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Bai Hu]] an der Seite [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]]s über die wunderschöne Wiese dem See, der Insel und der Gestalt auf dieser entgegen. Sogar das große Tier, das in seinem Leben schon so viel erlebt hatte, war ob dem, was kommen würde, angespannt und dabei unbewusst in sein Jagdverhalten zurückgefallen.&lt;br /&gt;
Kein Wort verlor er, kein ungestüm umgeknickter Grashalm oder unvorsichtig berührter Kieselstein sprach vom Gang des Tieres und hätte er nicht gelegentlich tief Luft geholt, um nicht vor Anspannung zu platzen, so hätte [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] ihn wahrscheinlich völlig vergessen.&lt;br /&gt;
Das Mädchen indes lief mit ruhigem und bestimmten Schritten auf den See zu, ließ sich von dem [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] mit einem Sprung über diesen befördern, und glitt ohne aus der Ruhe zu kommen von dessen Rücken direkt auf die kleine vom Schatten einer Wolke verdeckte Insel vor die dunkle Gestalt.&lt;br /&gt;
Der Blick zweier großer violetter Augen legte sich auf sie, als ihre eigenen Augen sich langsam erst dazu überwinden mussten die ungewöhnlichen Pfoten, die einer Mischung aus Menschenfüßen und Bärentatzen zu entsprechen schienen, und dann den im Schatten liegenden Körper hinauf bis zu den Augen des Wesens zu betrachten. Als sich der Blick der zwei Wesen traf, stockte dem Mädchen der Atem und für einen Moment fühlte sie die bodenlose Wut des Schattens vor ihr. Erst nach einigen Momenten fiel ihr auf, dass sich der [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] neben ihr vor dem Wesen verneigte und so tat sie es ihm schnell und etwas überhastet gleich.&lt;br /&gt;
„Es ist lange her [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Bai Hu]].“ Ertönte die Stimme des Wesens schneidend wie der Wind im Herbst sofort, als sich [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] verneigt hatte, als ob das Wesen darauf gewartet hätte.&lt;br /&gt;
„Xinglu.“ Antwortete der [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] schlicht, aber ehrerbietend.&lt;br /&gt;
„Sag mir, warum muss mein Hain die Füße dieser Kreatur ertragen? Warum beschütztest du es vor meinem Urteil?“&lt;br /&gt;
„Weil ich versprach sie zu beschützen und ihr zu helfen, weil sie mit deinem Urteil über die Menschen des Dorfes nichts zu tun hatte und weil die Menschen nicht das sind, was du in ihnen siehst.“&lt;br /&gt;
„Xinglu’s Urteil betrifft alle Menschen!“ Ertönte die wütende tiefe Stimme der riesigen [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Schildkröte]], als sich diese aus dem See erhob und geschwind auf die Insel neben den Schatten schob.&lt;br /&gt;
„Und warum maßt du es dir an ein Urteil über Xinglu’s Urteil zu fällen [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Bai Hu]]?“&lt;br /&gt;
Der [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] atmete tief ein, um zu einer Antwort auf den Angriff [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Xuan Wu]]’s anzusetzen, aber die Stimme des Schattens ließ ihn innehalten.&lt;br /&gt;
„Ich habe [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Bai Hu]]’s Gründe gehört und im Moment soll mir dies reichen.“ Der Blick der violetten Augen richtete sich wieder auf [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]]. „Nun erzähl mir deinen Namen kleine Kreatur und begründe mir, warum du ein Wesen vor meinem Urteil bewahrtest.“&lt;br /&gt;
Aber dem Mädchen stockte der Atem abermals, als es nun die volle Aufmerksamkeit auf sich lasten fühlte. Nervös spielte sie mit ihren Daumen und hatte ihren Blick gen Boden gerichtet, als sie endlich die Kraft fand zu antworten:&lt;br /&gt;
„Mein Name ist [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]]… Und ich wollte einfach nicht zulassen, dass ein kleines hilfloses Wesen vor meinen Augen stirbt, weil ich nicht eingriff… Nicht noch einmal…“ Bilder des roten [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]]s schossen aus ihrem Gedächtnis hervor und trieben ihr Tränen der Trauer in die Augen.&lt;br /&gt;
„Nicht noch einmal?... Ich muss jeden Tag dabei zusehen, wie kleine hilflose Wesen vor meinen Augen sterben, weil andere Wesen maßlos leben wollen… Nicht noch einmal… Ich kann es nicht fassen… Was weißt du kleine Kreatur denn schon von Leben und Tod?“&lt;br /&gt;
Die Stimme des Schattens, war sie zuvor schon schneidend gewesen, hatte sich nun auch noch gleich einem Orkan erhoben und donnerte ehrfurcht erregend über den Hain, so dass ein jeder, der sie vernehmen konnte, den Kopf einzog und still ausharren wollte, bis der Sturm vorbei war.&lt;br /&gt;
„Sie weiß so viel wie man eben in einem Leben in der Natur lernen kann.“ Erschallte auf einmal eine hohe Stimme, die vom Himmel zu kommen schien. „Sie hat die tägliche Furcht und Ungewissheit gespürt, hat die Freuden über die einfachsten Dinge genossen und die Trauer über den Verlust der wertvollsten Dinge erlebt. Maßt du dir nun schon an das Recht auf Trauer und Schmerz gepachtet zu haben Xinglu?“&lt;br /&gt;
Und plötzlich landete direkt hinter [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] ein großer [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]], von dessen Federkleid sich ein paar rote Federn lösten und langsam um das Mädchen herum zu Boden glitten. Beim Anblick dieser Federn schossen dem Mädchen nur noch mehr Tränen in die Augen und sie befürchtete, dass ihr Kopf ihr einen Streich spielen würde, denn diese Federn würde sie überall wiedererkennen.&lt;br /&gt;
„Bist du so verbittert Xinglu, dass du nicht einmal erkennst, dass dieses Mädchen erst einige wenige Sommer alt ist, aber durch das Leben und die Reise in der Natur viel schneller gealtert und gewachsen ist? Erkennst du nicht, was du vor dir siehst?“&lt;br /&gt;
„[[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Zhu Que]]… worauf willst du hinaus? Erklär dich, wenn du dich schon einmal zu uns auf den Boden herablässt!“ Donnerte der Schatten abermals entgegen.&lt;br /&gt;
„Die Natur selber hat [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] auf ihrer Reise geholfen und sie wachsen lassen, um sie auf das kommende vorzubereiten. Willst du als Wächter und Aspekt dich nun gegen den Willen der Natur stellen?“&lt;br /&gt;
Ein tiefes Rauschen war zu hören, als der Schatten sich zu [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] hinab beugte und zielsicher ihrem Gesicht entgegen atmete und sie näher betrachtete. Hätte das Mädchen dies normalerweise als sehr unangenehm empfunden und sich scheu weggedreht, so blieb sie wie angewurzelt stehen und betrachtete sich stattdessen ebenfalls eingehend.&lt;br /&gt;
Sie hatte vor Wochen, vielleicht vor Monaten sogar aufgehört sich selber zu betrachten und so war ihr nie aufgefallen, dass ihr Körper in ihren einstmals kindlichen Augen riesige Züge angenommen hatte. Sie war stark gewachsen, hatte wahrscheinlich Kigiku eingeholt und noch ein wenig weiter gewachsen. Unter ihrer Jacke wölbten sich zwei Hügel nach außen, deren Maße wohl noch wachsen würden, wenn sie sich wieder einigermaßen ernähren würde. Auch ihr Haar war immer länger geworden und glich der goldenen Mähne eines Löwen. War sie vor ihrer Reise noch ein normales 10 Jahre altes Mädchen gewesen, so glich ihre Statur nun mehr der einer 15jährigen.&lt;br /&gt;
Sie kam aus dem Staunen nicht mehr heraus und verlor ob dieser Erkenntnis auch für einen kurzen Moment den Gedankengang, der ihr zuvor die Tränen in die Augen getrieben hatte. Aber dann brachte ihn eine rote Feder, die direkt vor ihren Füßen lag, wieder zurück.&lt;br /&gt;
„Du bist doch der kleine rote [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]] oder? Du lebst?“ Hauchte sie mit nach oben gerichteten Gesicht dem Kopf des gewaltigen [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]]s entgegen, der hinter ihr saß und dessen Oberkörper über ihr aufragte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===11. Kapitel===&lt;br /&gt;
„Ja [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] ich lebe.“ Antwortete der [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]] mit sanfter Stimme, so dass [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] fast der Meinung war ein Lächeln auf dem weit entfernten Gesicht erkennen zu können.&lt;br /&gt;
„Nicht nur ergreifst auch noch du Partei für diese Kreatur, sondern du kennst sie auch noch [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Zhu Que]]? Was geht hier vor?!“ Schaltete sich die schwarze [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Schildkröte]] erneut ein und der große [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]] holte tief Luft, um zu einer Erklärung anzusetzen.&lt;br /&gt;
„Dass ihr es nicht vernommen habt, wundert mich nicht, aber vor fast einem Jahr vernahm ich die Klagen eines kleinen Baches weit im Westen. Als ich mich ihm näherte und ihn fragte, was es mit seinen traurigen Worten auf sich habe, erzählte er mir von seinem Fehler. Er habe, so berichtete er mir, in dem Versuch ein kleines Mädchen mit blondem Haar aufzumuntern einen alten Wanderer zu dieser gelockt, damit dieser sie mit seinen Geschichten aufmuntern könne. Als der Wanderer dem Mädchen von dem Waldgott erzählte, schnappte dieses sich seine Sachen und lief los, um den Waldgott zu finden und um Hilfe zu bitten. Aber wie sollte ein kleines Mädchen alleine überleben?&lt;br /&gt;
Ich beschloss also dem Bach zu helfen und dem Mädchen beizustehen. So begleitete ich [[Wichtige_Personen_in_Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]], das Mädchen aus der Geschichte des Baches, als kleiner [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]] und lehrte sie durch mein Beispiel vom Leben in der Natur.&lt;br /&gt;
Als der Herbst kam und die Zeit meiner Herrschaft sich dem Ende entgegen neigte, traf ich [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Bai Hu]] und bat ihn mir zu helfen. Fortan übernahm er es [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] zu begleiten, nachdem wir es so haben aussehen lassen als ob ich durch die Krallen [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Bai Hu]]’s gestorben wäre.&lt;br /&gt;
Während wir uns aber um [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] kümmerten, bemühte sich die Natur selber ebenfalls um [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]], half ihr beim Wachsen, beim Verstehen und beim Leben. Schon bald hätte sie uns nicht mehr gebraucht, aber wir waren zu neugierig auf das, was kommen könnte.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lange Zeit herrschte Stille, während der Schatten [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] eingehend musterte. Schließlich aber erhob er die Stimme, deren Worte er scheinbar direkt an [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] richtete.&lt;br /&gt;
„Würde ich dich am liebsten auf der Stelle zertreten für den Verstoß gegen mein Urteil, für die Schritte auf dem Boden meines Haines und für die Anmaßung, in der sich jene zwei auf deine Seite stellten und dich beschützten, so kann ich doch das Wirken der Natur an und in dir sehen.&lt;br /&gt;
Nun stelle ich dir also folgende Frage: Würdest du das Dorf, deren Bewohner dir in der letzten Woche Obdach gewährten, verlassen und zulassen, dass ich es mitsamt seiner Bewohner vernichte, wenn ich dafür deine Schwester Kigiku heile?“&lt;br /&gt;
[[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]]s Augen weiteten sich bei diesem Angebot genau so sehr wie sich die Augen des [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]]s und des [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]]s vor Wut verengten. Beide waren außer sich vor Zorn über die Hinterlist der Worte ihres Gottes, aber keiner von beiden hatte das Recht den Mund zu öffnen.&lt;br /&gt;
„Woher weißt du von Kigiku?“ Antwortete [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] stockend, woraufhin der Schatten lediglich tiefkehlig lachte.&lt;br /&gt;
„Ich weiß viele Dinge. Nun aber entscheide dich und lass dich nicht davon einnehmen, dass du deine Schwester nicht mehr lebendig antreffen würdest, wenn du dich jetzt auf den Rückweg begibst.“ Woraufhin der Schatten erneut lachte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===12. Kapitel===&lt;br /&gt;
Immer mehr Tränen schossen [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] in die Augen, ließen diese nach und nach überquellen und liefen dann eine nach der anderen die Wangen des Mädchens hinab, bis sie sich von diesen lösten und gen Boden fielen. Die kommende Entscheidung war die schwerste, die sie jemals hatte treffen müssen und es war der erste Moment, in dem sie ihre Reise in Frage stellte.&lt;br /&gt;
„Ich… Die Menschen sollen leben.“ Brachte sie schluchzend hervor und sah gleichzeitig ihre kranke Schwester vor ihren Augen, deren endgültiges Todesurteil sie nun unterschrieben hatte und die sie wohl nie wieder sehen würde.&lt;br /&gt;
„Was?!? Du maßt es dir an…?!?“ Donnerte die Stimme des Schattens wieder hervor, wurde aber von [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Bai Hu]] abrupt unterbrochen.&lt;br /&gt;
„Sie hat sich entschieden Xinglu. Hör auf mit deinen Spielen und sieh ein, dass du dich geirrt hast.“&lt;br /&gt;
„Gut, ich stehe zu meinem Wort. Aber ich habe nirgends von dem Leben des Mädchens geredet. Sie hat sich meinem Urteil entgegen gestellt und muss nun die Konsequenzen tragen!“&lt;br /&gt;
Schreckhaft atmete [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] ein und schaute mit geweiteten Augen auf den Schatten vor sich.&lt;br /&gt;
„Aber ich darf nicht ohne Weiteres nehmen, was die Natur gewährt hat… Also wirst du dir dein Leben verdienen müssen kleines Mädchen. Schließe die Augen und lass mich sehen, ob der Geist der Natur wirklich in deinen Knochen steckt.“&lt;br /&gt;
Und so sehr [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] auch dagegen ankämpfte, ihre Augenlider schoben sich unweigerlich vor ihre Pupillen und schon bald verschwammen die Bilder vor ihren Augen und die Gedanken in ihrem Kopf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie spürte weiches feuchtes Gras zwischen ihren blanken Zehen und eine Eule schickte ihren Ruf durch die Luft vorbei an ihren Ohren. Als sie die Augen langsam öffnete, sah sie sich inmitten eines großen Waldes stehen, deren Bäume genauso wie der Wald selber kein sichtbares Ende zu haben schienen. Alles an dem Wald wirkte merkwürdig urtümlich und erinnerte sie an die riesigen Bäume, die sie in der Nähe des Wasserfalls und des Haines gesehen hatte.&lt;br /&gt;
Erneut riss sie der Schrei der Eule aus den Gedanken und ließ in diesen Platz genug für die Erkenntnis, dass die Sonne gerade untergegangen war und die Schatten im Wald immer mehr die Oberhand gewannen.&lt;br /&gt;
Und dann spürte sie es, eine Präsenz im Schatten und der Blick unsichtbarer Augen auf ihrem Rücken. Die feinen Härchen auf ihrem Nacken stellten sich auf, sie machte einen zaghaften Schritt nach hinten und drehte sich dann plötzlich herum um loszurennen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===13. Kapitel===&lt;br /&gt;
Der Wind pfiff ihr ins Gesicht, sauste ihr um die Ohren und ließ den Klang seiner Stimme in diesen erklingen. Immer wieder schlugen ihr kleinere Äste, die sie nicht rechtzeitig bemerkt hatte, gegen den Körper und hinterließen an diesem immer mehr kleine Schnitte aus denen schon bald feine Bluttropfen hervorquollen. Schneller und schneller lief [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] durch den dunklen Wald, der sein wunderschönes Kleid abgelegt hatte und ihr nun seine dunkle und gefährliche Seite zeigte.&lt;br /&gt;
Wie konnte dies nur derselbe Wald, derselbe Ort sein, der sie mit den ersten Bildern verzaubert hatte? Fragte sie sich, als sie sich in Sicherheit wähnend an einen Baum lehnte und umschaute. Schon seit einiger Zeit hatte sie die Präsenz in ihrem Rücken nicht mehr gespürt. Sollte sie dieses Etwas wirklich abgehängt haben? Sie schaute sich nervös um, ließ den Blick ihrer Augen durch die Dunkelheit wandern und versuchte ihr pochendes Herz zu beruhigen. Es war schwer in der Dunkelheit überhaupt etwas auszumachen und immer wieder machte ihr Herz einen furchtsamen Sprung, wenn die Schatten der Bäume ihr obskure Wesen, die mit langen feingliedrigen Armen in der Dunkelheit zu tanzen schienen, vorspielten.&lt;br /&gt;
Plötzlich blitzte in der Dunkelheit etwas auf. Noch bevor sich die Härchen auf ihrem Nacken aufstellen konnten, war sie schon wieder los gerannt und hetzte durch den Wald. Das Blut, das sich in der kurzen Zeit der Rast auf ihrer Haut gesammelt hatte, wurde vom Gegenwind weggeweht und hinterließ eine feine rote Spur, der man viel zu leicht folgen konnte.&lt;br /&gt;
Wie sollte sie nur dem Schrecken, der mit Sicherheit den Tod bringen würde, entkommen? Wie sollte sie den Anbruch des Tages und das erste Licht, das die Schatten vertreiben würde, nur wieder erleben? Und wie sollte auch nur ein Mensch in dieser schrecklichen Umgebung überleben können?&lt;br /&gt;
Völlig außer Atem rannte das Mädchen dennoch weiter. Immer, wenn sie die Gefahr gegen einen Baum zu laufen ignorierend einen Blick über die Schulter warf, konnte sie einen formlosen Schatten im Schatten sehen, der der blutigen Spur folgte. Nein sie wunderte sich nicht mehr, dass die Menschen sich vor dieser Umgebung fürchteten und die Natur verändern wollten, um in ihr zu überleben. In dieser schrecklichen Umgebung würden sie nie anders überleben können!&lt;br /&gt;
„Vieles, das auf den ersten Blick schrecklich wirkt, ist nur ungewohnt für die Augen.“&lt;br /&gt;
Ertönte plötzlich die raue Stimme des alten Mannes in ihrem Kopf und sie erinnerte sich an die vielen Stunden, in denen er ihr eigentlich nur von der Natur erzählte.&lt;br /&gt;
„ Ein Wolf tötet nicht, weil er grausam sein möchte. Ein Wolf tötet, weil er überleben will. Der Wille zu Überleben ist das, was uns alle – selbst die Pflanzen – vereint.“&lt;br /&gt;
Aber dieses Ding, was auch immer es ist, ist böse! Das konnte sie deutlich spüren. Sie konnte spüren wie es Millimeter um Millimeter näher kam, sich wieder zurückfallen ließ und dann wieder langsam näher kam. Und das alles nur, um mit ihr zu spielen, um ihr den Schrecken in Mark und Bein zu jagen!&lt;br /&gt;
„Wahre Boshaftigkeit gibt es in der Natur nicht. Sie ist eine Erfindung der Menschen, um die Natur zu verteufeln.“&lt;br /&gt;
Aber sie konnte das Böse in diesem Ding eindeutig spüren. Und inmitten dieser schrecklichen Umgebung war niemand, der ihr helfen konnte. Sie war alleine.&lt;br /&gt;
„Niemals bist du alleine. Stets wirst du einen Baum, eine Blume oder zumindest einen Grashalm in der Nähe finden. Deine Mutter wird immer da sein und dich beschützen.“&lt;br /&gt;
Und auf einmal blieb [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] stehen. Langsam drehte sie sich zur Seite und legte die Stirn gegen die Rinde eines der riesigen Bäume. Wie hatte sie nur diese sanften Riesen verteufeln können? Wie hatte sie nur diese Umgebung als schrecklich bezeichnen können?&lt;br /&gt;
Sie schloss die Augen und wartete auf die Schritte, die sich sicher bald nähern und ihren Tod bedeuten würden. Aber sie würde nicht mehr rennen. Sie vertraute auf ihre Mutter und legte ihr Leben in deren Arme.&lt;br /&gt;
Und dann hörte sie ein leises Flüstern.&lt;br /&gt;
„Wie sich die Arme an mich lehnt. Oh du Arme, hör auf zu weinen.“&lt;br /&gt;
„Das sind keine Tränen, das ist Blut. Bist du zu hölzern geworden um den Unterschied zu merken?“&lt;br /&gt;
„Sie blutet? Warum denn nur?“&lt;br /&gt;
„Weil selbst kleine Äste die weiche Haut zerschneiden können.“&lt;br /&gt;
„Schau nur wie sie zittert.“&lt;br /&gt;
„Wie gerne würde ich ihr helfen.“&lt;br /&gt;
„Ich auch.“&lt;br /&gt;
„Ich auch.“&lt;br /&gt;
„Aber sie kann uns nicht hören.“&lt;br /&gt;
„Wir können sie nicht trösten.“&lt;br /&gt;
„Wir können sie nicht beschützen.“&lt;br /&gt;
„Würde sie uns nur hören können.“&lt;br /&gt;
„Wieso kann sie uns nicht hören?“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Ich kann euch hören!“ Schrie [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] mit all ihrer Kraft. „Bitte helft mir!“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Sie kann uns hören?“&lt;br /&gt;
„Sie möchte unsere Hilfe?“&lt;br /&gt;
„Wie lange ist es her?“&lt;br /&gt;
„Sollen wir singen?“&lt;br /&gt;
„Ja lasst uns singen!“&lt;br /&gt;
„Ja..Singen!“&lt;br /&gt;
Und plötzlich schwoll das Flüstern, war es zuerst noch leise und kaum zu hören gewesen, immer weiter an, gewann an Stärke und glich schon bald einem Orkan aus unterschiedlichen Stimmen, die durcheinander riefen. Nach und nach hörten die Stimmen auf zu rufen und fingen stattdessen an leise zu summen. Das Summen wurde immer lauter, übertönte schließlich die letzten Stimmen und brachte mit seinen tiefen Tönen [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]]s Innere sanft zum vibrieren.&lt;br /&gt;
Eine tiefe und warme Stimme erschallte, sang von den Strahlen der Sonne und den Tränen des Mondes und plötzlich setzten alle Stimmen in dieses Lied mit ein.&lt;br /&gt;
Es war das Lied der Schöpfung, die Erzählungen des ersten Baumes, der als Knospe miterlebt hatte wie Mond und Sonne von den Göttern auseinander gerissen wurden und fortan nie wieder zusammen sein und zugleich erstrahlen durften. Um wenigstens die Wärme des anderen und dessen Spiegelbild für wenige Momente zu erhaschen, nachdem dieser schwinden musste, erschufen die Zwei die Natur und die Wärme der Sonnenstrahlen sowie die Liebe in den Mondtränen hauchten der kargen Erde Leben ein.&lt;br /&gt;
Der Erste aber, der stark genug gewesen war vor all diesem bereits als Knospe den Boden zu durchbrechen, wuchs und wuchs bis er groß und prächtig war. Er war der Stärkste von allen und schließlich hob ihn der Mond aus der Erde und gab ihm die Fähigkeit zu wandern. So wurde der Erste als Xinglu, der Wanderer, bekannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Sie ist eingeschlafen.“&lt;br /&gt;
„Sie ist sicher.“&lt;br /&gt;
„Der Schatten ist fort.“&lt;br /&gt;
Das Flüstern der Bäume, sehr zaghaft und leise um das Mädchen nicht zu wecken, flog einige Zeit später dem Winde gleich wieder durch die Luft.&lt;br /&gt;
„Sie muss zurück.“&lt;br /&gt;
„Ja das muss sie.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===14. Kapitel===&lt;br /&gt;
„Hört ihr das? Sie singen! Sie singen für das Mädchen, sie singen für [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]]!“ Stellte die große [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Schildkröte]] fassungslos fest, während sie sich im Kreis drehte und dem Lied der Bäume lauschte.&lt;br /&gt;
Das Geräusch des schabenden Panzers zusammen mit den Worten aus tiefer Kehle drangen durch die Schleier des Schlafes und holten [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] aus diesem empor.&lt;br /&gt;
„Sie kommt zu sich. Sie hat überlebt!“ Ertönte die Stimme des [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]]s ganz nah vor [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]]s Gesicht. Und als sie die Augen öffnete, sah sie die Gesichter des [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel - Suzaku|Vogel]]s und des [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]]s dicht über ihrem eigenen schweben und sie mit besorgten Blicken anschauten, bevor sie anfingen breit zu lächeln.&lt;br /&gt;
„Wo bin ich?“ Murmelte sie schlaftrunken, während sie sich den Schlaf aus den Augen rieb.&lt;br /&gt;
„Du bist im Hain des Waldgottes. Du hast geschlafen und wurdest im Traum auf die Probe gestellt.“&lt;br /&gt;
Antwortete [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Bai Hu]], der sich mit einem langgestreckten Seufzer anscheinend nach einer halben Ewigkeit wieder legte und sich wohlig streckte.&lt;br /&gt;
„Habe ich bestanden?“&lt;br /&gt;
[[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Zhu Que]] öffnete den Schnabel, anscheinend um antworten zu wollen, aber die tiefe Stimme Xinglu’s unterbrach ihn.&lt;br /&gt;
„Du hast mehr als das.“ Der riesige Schatten bewegte sich zum ersten Mal, seitdem [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] im Hain war, und schob sich langsam in das fahle Licht des Mondes.&lt;br /&gt;
„Niemals hätte ich erwartet, dass sie für dich singen würden. Niemals hätte ich erwartet, dass sie dieses Lied anstimmen würden.“&lt;br /&gt;
Murmelte das Wesen, dessen Körperbau dem eines Menschen glich, nur glichen Hände und Füße mehr einer Mischung aus Menschenhand und Bärentatze und die Haut schien aus einer rissigen und vor Alter schon schwarz gewordenen Baumrinde zu bestehen. Das Gesicht schließlich war dem eines Hirsches nachempfunden, nur dass sich Flechten aus großen Baumblättern vom Kopf über die Schultern des Wesens ergossen.&lt;br /&gt;
„Sie sangen von dir nicht wahr?“ Fragte [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] das Wesen, dessen große Augen von großer Trauer sprachen.&lt;br /&gt;
„Ja. Ich habe dieses Lied geschrieben und es einem jeden Baum früher vorgesungen, wenn er noch klein und schwach war. Das Lied half ihnen zu wachsen und den Gezeiten zu widerstehen, so dass sie fast so groß wurden wie ich einst. Deswegen nennt man es auch das Baumlied. Früher kannte es ein jeder Baum.“&lt;br /&gt;
„Deswegen sind die Bäume in der Nähe des Haines also so groß und der Winter dem Hain so fern!“&lt;br /&gt;
„Früher waren alle Bäume so groß. Damals wanderte der Wanderer noch jeden Tag über die Erde und sang zu jedem Baum.“ Mischte sich eine raue Stimme plötzlich ein und alle, egal ob Mensch, Tier oder Gott wandten dem Ursprung der Stimme den Kopf zu.&lt;br /&gt;
Ein alter Mann kam mit hinkenden Schritten über die Wiese dem See und der Insel entgegen und winkte dem Mädchen entgegen, das die Augen vor Staunen weit aufgerissen hatte.&lt;br /&gt;
„Du? Was machst du denn hier?“ Rief sie ihm entgegen. Anstatt aber eine Antwort des Mannes zu erhalten, erklang die Stimme des Waldgottes.&lt;br /&gt;
„[[Geschichte von Taki#Der blaue Drache – Seiryu|Quing Long]]. Jetzt wundert mich gar nichts mehr. Hast du [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] beigebracht zu den Bäumen zu sprechen?“&lt;br /&gt;
„Ich habe ihr lediglich von der Natur erzählt Xinglu. Alles Weitere hat sie selber erlernt.“&lt;br /&gt;
„[[Geschichte von Taki#Der blaue Drache – Seiryu|Quing Long]]?“ Verwirrt schaute [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] zwischen dem Alten und Xinglu hin und her.&lt;br /&gt;
Auf dem Gesicht des Alten aber, der am nahen Ufer des Sees angelangt war, bildete sich ein Lächeln und plötzlich erhob sich an derselben Stelle, an der der Alte soeben gestanden hatte, ein großer [[Geschichte von Taki#Der blaue Drache – Seiryu|blauer Drache]] in die Luft, nur um neben Xinglu wieder zu landen.&lt;br /&gt;
„Du hast es schon immer geliebt dich zu verkleiden.“ Murmelte die [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Schildkröte]].&lt;br /&gt;
„Du musst verstehen, dass ich dir nicht die Wahrheit zeigen durfte [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]]. Ich bin der Letzte der Vier und Erster des Kreises. [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Xuan Wu]], [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Zhu Que]], [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Bai Hu]] und ich, [[Geschichte von Taki#Der blaue Drache – Seiryu|Quing Long]] sind die 4 Wächter des Waldgottes und die ersten der Tiere, zu denen er wie zu den Bäumen sang. Ein jeder von uns ist die Inkarnation einer der Jahreszeiten. Ich bin der Frühling, [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Zhu Que]] ist der Sommer, [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Bai Hu]] ist der Herbst und [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Xuan Wu]] ist der Winter. Einst wandelten wir an der Seite Xinglu’s über die Erde. Als er sich aber veränderte, wandten drei von uns ihm den Rücken zu und nur[[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Xuan Wu]] blieb bei ihm.“&lt;br /&gt;
„Aber was habe ich damit zu tun? Ich wollte doch nur Kigiku retten.“&lt;br /&gt;
„Und in diesem einfach Streben hast du es geschafft mich an die Anfänge und das Gute in euch Menschen zu erinnern. Ich war es, der dich im Wald der Träume gejagt hat und hätten dir die Bäume nicht geholfen, so hätte dein Herz schließlich vor Angst aufgehört zu schlagen. Als aber die Bäume anfingen zu singen, da erinnerte ich mich. Sie sangen aber nicht nur von mir, sondern auch von dir. Sie sangen davon wie viel Angst du in der Dunkelheit hast, was für einen Weg du zurücklegen musstest und wie gerne sie dir helfen würden. Und mit jedem Wort verflog mein Hass und ich fing an euch Menschen zu verstehen.“&lt;br /&gt;
„Ich habe gar nicht gehört, dass sie von mir sangen. Hat diese wunderschöne tiefe Stimme etwa auch über mich gesungen?“&lt;br /&gt;
„Wunderschöne tiefe Stimme?“ Schaltete sich [[Geschichte von Taki#Der blaue Drache – Seiryu|Quing Long]] plötzlich ein und wechselte einige Blicke mit den drei anderen, während Xinglu die violetten Augen geschlossen hatte.&lt;br /&gt;
„Sie hat dich singen hören Xinglu? Wie ist das möglich? Du hast schon so lange nicht mehr gesungen.“ Brummte [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Bai Hu]] verdutzt.&lt;br /&gt;
„Sie erinnern sich noch immer daran wie ich zu ihnen sang. Und aus der Erinnerung heraus haben sie meine Stimme scheinbar beschworen. Es ist zu lange her, dass ich zu ihnen gesungen haben, und ich habe kein Recht zu ihnen zu singen bei all dem, was ich getan habe.“&lt;br /&gt;
„Das stimmt nicht! Sie reden stets miteinander und die ältesten von ihnen erzählen den jüngeren von deinem Lied. Sie kennen es alle und werden es nie vergessen.“&lt;br /&gt;
„Mir fehlt aber die Kraft zum Wandern. Hass und Zorn haben meine Beine schwer werden lassen.“&lt;br /&gt;
Er wandte sich von dem weißen [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] ab und dem Mädchen zu.&lt;br /&gt;
„Nein ich hörte keine tiefe Stimme, sondern eine hohe. Ich hörte die Stimme eines jungen [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Drachen]]n, der mich furchtlos anbrüllte. Die Bäume sangen von dem gelben Schuppenkleid des [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Drachen]]n und von der Wärme im Herzen dieses Wesens.&lt;br /&gt;
[[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] sie sangen von dir und es war so viel Wahrheit in ihren Worten, die ich erst jetzt vernehmen konnte.“&lt;br /&gt;
„Warum guckst du so traurig Xinglu? Was hast du vor? Was hat das zu bedeuten?“&lt;br /&gt;
Fragte das Mädchen nun sichtlich besorgt um den Waldgott.&lt;br /&gt;
„Es ist Zeit für mich das Geschenk, das mir der Mond einst gab, zurück zu geben. Ich habe meine Pflicht gegenüber meinen Brüdern und Schwestern vergessen und sie zu lange warten lassen. Ich sehne mich nach Ruhe [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]].“&lt;br /&gt;
Die Züge des Wesens erhellten sich und die Risse in der dunklen Rinde schlossen sich immer mehr.&lt;br /&gt;
„Die Zeit des Wanderers ist vorbei. Zu lange habe ich mich dagegen gewehrt einzusehen, dass die Welt mich nicht mehr braucht. Es ist nun an der Zeit, dass die Jüngeren auf sich aufpassen. Vieles wird sich verändern, aber wenn ich höre wie die Bäume für dich singen, so bin ich mir sicher, dass es nicht nur schlecht sein wird.“&lt;br /&gt;
„Willst du uns wirklich verlassen Xinglu? Was sollen wir ohne dich machen? Was sollen wir alleine machen?“ Rief [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Zhu Que]] mit Trauer in der Stimme.&lt;br /&gt;
„Helft dem gelben [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Drachen]]n bei der Wahrung dessen, was wir einst zusammen auf unseren Reisen verbreiteten. Natürlich nur, wenn du willst [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]].“&lt;br /&gt;
Das Mädchen schaute in die großen violetten Augen und auf die immer heller werdende Rinde, durch die von Minute zu Minute mehr Leben zu pulsieren schien.&lt;br /&gt;
„Was genau meinst du?“&lt;br /&gt;
„Vieles, was einst gut war, ist zerstört. Du hast mir aber gezeigt, dass nicht alles zerstört ist. Ich frage mich, ob sich Sonne und Mond so fühlten, als sie mich erblickten und das Leben erschufen….&lt;br /&gt;
Ich werde das Wandern aufgeben und wieder nur ein Baum sein, ein Baum der mit seinen Brüdern singt. Gerne werde ich von dem kleinen Mädchen singen, das zum [[Geschichte von Taki#Der_Gelbe_Drache|gelben Drachen]] wurde, der den Beginn einer neuen Zeit darstellt.&lt;br /&gt;
Ich würde gerne dabei zusehen, wie ein kleines Mädchen die Wunden, die ein alter Baum geschlagen hat, schließt und dabei hilft, dass wieder mehr Menschen das Lied der Bäume hören.“&lt;br /&gt;
[[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] konnte die Trauer in dem Wesen vor sich so deutlich spüren, dass es ihr die Sprache verschlug. Aber nicht nur Trauer, sondern auch Freude über die Erlösung konnte sie spüren. Es hatte nicht lange gedauert bis ihre Augen sich mit Tränen gefüllt hatten, so dass sie lediglich nicken konnte.&lt;br /&gt;
Der Waldgott lächelte sie voller Wärme an und streckte sich dann zu seiner vollen Größe aus. Ein wohliges Seufzen entfuhr ihm, als die alten Glieder sich zum beinahe letzten Mal bewegten und er sich mit stummen Gesten von seinen vier Freunden verabschiedete, die auf ihre Art viel treuer waren als er es je bis zu diesem Moment vermutet hatte. Dann legte er die letzten Schritte bis zum Mittelpunkt der kleinen Insel zurück, streckte sich erneut und seufzte dabei langgezogen.&lt;br /&gt;
Ein Rascheln und Rauschen war zu hören, als sich riesige Wurzeln in den Boden gruben und gewaltige Äste in die Höhe streckten. So schnell geschah alles, dass nur wenige Momente später sich dort, wo noch eben die Gestalt des Waldgottes gestanden hatte, ein gewaltiger Baum in die Höhe streckte und seine riesigen Äste weit über den See hängen ließ. Das gewaltige Blätterdach des Baumes erstreckte sich über den gesamten Hain und schützte diesen gleich einer Decke.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Epilog===&lt;br /&gt;
So verlor der Waldgott seinen Namen und war wieder nur der Erste. Im selben Moment aber erschallte zum ersten Mal seit langer Zeit die tiefe Stimme des Waldgottes und sang begleitet von vielen seiner Brüder das Lied des gelben [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Drache]]ns, so wie es hier geschrieben steht.&lt;br /&gt;
Lieder aber sind die älteste Form des Übernatürlichen und oft findet man in ihnen bereits einen Teil der Zukunft beschrieben. So erfuhr der kleine Bach, an dem das Lied begann, davon wie [[Geschichte von Taki#Der gelbe Drache|Hiwa]] begleitet von [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Zhu Que]], [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Bai Hu]], [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Xuan Wu]] und [[Geschichte von Taki#Der blaue Drache – Seiryu|Quing Long]] in das Dorf am Rand des großen Waldes kam und sowohl von dem Waldgott als auch von dessen Bedauern erzählten. Die Dorfbewohner hörten gerne den Geschichten dieser ungleichen Gruppe zu, ließen sich von diesen verzaubern und wollten alsbald den riesigen Baum selber sehen. Manche von ihnen blieben dort, andere verließen den Ort wieder, nur um von dessen Pracht zu erzählen.&lt;br /&gt;
So gründete sich schon bald unter dem schützenden Dach des Waldgottes ein kleines Dorf. Die vier Wächter, die es nun als Aufgabe ansahen neben dem Waldgott auch noch das Dorf und [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] zu beschützen, blieben bei den Menschen und halfen dem Mädchen dabei zu beschützen, zu trösten, zu beruhigen, zu lenken und vor allem zu erzählen und zu singen.&lt;br /&gt;
Zwei Jahre später, als die ersten Schneeflocken vom Himmel fielen und die mittlerweile zur jungen Frau herangewachsene [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] an die stürmische Nacht erinnerten, in der sie zum ersten Mal von dieser Welt erfuhr, wenn auch nur reichlich verwirrende Bruchstücke, stapfte eine vermummte Gestalt den schmalen von den Bewohnern angelegten Weg zum Hain empor.&lt;br /&gt;
Eine helle Stimme, ihr merkwürdig bekannt aber doch in den Wirren der Erinnerungen verloren, riss [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] aus den Erinnerungen und ließ sie von ihrem Platz am Rande des Sees aus in die Richtung der Gestalt sehen. Ihre Augen weiteten sich und füllten sich als bald mit Tränen, während ihre Füße über den von feinen Schneeflocken bedeckten Boden regelrecht flogen und sie in die weit geöffneten Arme der ihr entgegenlaufenden Kigiku trugen.&lt;br /&gt;
Der Bach plätscherte fröhlich, als er von der Wiedervereinigung der Schwestern hörte und weigerte sich im kommenden Winter vehement dagegen zu erstarren und einzufrieren, so groß war seine Freude. Erst die tiefe Stimme des Waldgottes aus der Ferne sorgte dafür, dass er sich beruhigte und als der Bach langsam erstarrte und für den Winter einschlief, freute sich der Waldgott über jenes letzte Geschenk, das er den Menschen und besonders seiner [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] geben konnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Wichtige Personen und Wesen aus Legenden und Sagen=&lt;br /&gt;
Hier sind wichtige Personen aus der Geschichte oder Legenden/Sagen von Takigakure aufgelistet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Dorfoberhäupter [[Takigakure]]s===&lt;br /&gt;
Hier sind die wichtigsten, verstorbenen Dorfoberhäupter von Takigakure aufgelistet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Ieyasu Kagetoya====&lt;br /&gt;
Ieyasu Kagetoya das erste große [[Dorfoberhaupt|Oberhaupt des Dorfes]] [[Takigakure]]. Nach dem Fall [[Geschichte_von_Taki#Kakuzu|Kakuzus]] bei dem der gesamte damalige Ältestenrat verstarb, übernahm er nicht nur die Macht im [[Gesellschaft_in_Taki#Kagetoya|Kagetoya]] -Clan sondern auch im Dorf selbst.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Er galt als mächtiger Shinobi und entsprechend dem Ruf der [[Gesellschaft_in_Taki#Kagetoya|Kagetoya]] als großartiger Krieger. &lt;br /&gt;
Durch seine Autorität und auch teilweise durch Furcht vor seiner Rache stellte er einen sehr wackeligen Frieden in [[Takigakure]] her.&lt;br /&gt;
Er führte damals die grundlegende Struktur des heutigen Militärs in [[Takigakure]] ein, auch wenn dieses im Laufe der vielen Dynastien überarbeitet wurde, ist es grundlegend immer noch das System nach dem die [[Gesellschaft_in_Taki#Kagetoya|Kagetoya]] Krieg führen und sich organisieren.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der [[Gesellschaft_in_Taki#Kagetoya|Kagetoya]] galt als streng, aufbrausend und ein wenig tyrannisch, außerdem erzählt man sich, dass er ein begabter, wenn auch gerne riskant agierender, Stratege sei, was letztlich zu seinem Sturz führte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Shingen Shiazu====&lt;br /&gt;
Shingen Shiazu, das zweite große [[Dorfoberhaupt|Oberhaupt des Dorfes]] [[Takigakure]], galt ebenso wie sein Vorgänger [[Geschichte_von_Taki#Ieyasu_Kagetoya|Ieyasu Kagetoya]] als begabter Shinobi und Stratege.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Jedoch hatte er dem Plan des Kagetoyas eine ganze Kompanie zu opfern widersprochen, als diese dann nicht nur überlebte, sondern die Schlacht auch noch gewann schlug er sich auf die Seite der [[Gesellschaft_in_Taki#Fuyou|Fuyou]], deren Oberhaupt das Kommando über die folgende Kompanie hatte, was dazu führte, dass [[Geschichte_von_Taki#Ieyasu_Kagetoya|Ieyasu Kagetoya]] noch auf dem Schlachtfeld zum Selbstmord gezwungen wurde, um seine Ehre wieder reinzuwaschen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Mit der Unterstützung der [[Gesellschaft_in_Taki#Fuyou|Fuyou]] und einiger jüngerer Clans wurde er dann zum zweiten Oberhaupt Takigakures erklärt.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Er erklärte die [[Geschichte_von_Taki#Ieyasu_Kagetoya|Ieyasu Kagetoya]] jedoch nicht zu Verrätern und ließ die Ehre der Familie unangetastet.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Shingen trat erst kurz nach dem Bluterbenkrieg von seinem Amt zurück, da er sich in einer Schlacht schwer verletzt hatte und langsam alt wurde. Er galt in seiner Amtszeit zwar als strenges aber faires Oberhaupt, der stets jeden Vorschlag anhörte, bevor er seine Entscheidung traf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Mifune Ashura====&lt;br /&gt;
Mifune Ashura war das dritte [[Dorfoberhaupt|Oberhaupt]] Takigakures und das erste, das nicht aus einer der [[Gesellschaft_in_Taki#Die_Gr.C3.BCnderclans|Gründerfamilien]] stammte.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Er war ein Veteran des Krieges, der sich in vielen Schlachten als großer Anführer bewährt hatte, vor allem durch die Tatsache, dass seine Truppen stets ihre Position gehalten hatten, sowie geringere Verluste aufwiesen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Jedoch hatte der Krieg ihn zu einem paranoiden Mann gemacht, er verschärfte die Sicherheitskontrollen und die Verteidigungssysteme von [[Takigakure]] erheblich. Auf seinen Wunsch wurde eine Kampagne gestartet, welche die Bevölkerung davon überzeugte, dass man Ausländern nicht trauen könne und das die Abschottung von außen der einzige Schutz vor Eroberung wäre.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Dies hatte auch Erfolg. [[Takigakure]] igelte sich ein und sah alles als Bedrohung an, was zu allgemeiner Aufrüstung im Dorf führte.&lt;br /&gt;
Zudem schwächte er die Macht der [[Gesellschaft_in_Taki#Die_Gr.C3.BCnderclans|Gründerclans]] erheblich, indem er den Ältestenrat neu aufstellte und für niedere Clans zugänglich machte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Kessen Musou====&lt;br /&gt;
Kessen Musou wurde nach dem überraschenden Tod [[Geschichte_von_Taki#Mifune_Ashura|Mifunes]], der scheinbar an einer Krankheit verstarb, ebenso überraschend zum neuen [[Dorfoberhaupt|Oberhaupt]] erklärt. Entgegen der Traditionen des Dorfes die Wege der alten Oberhäupter weiter zugehen brach er damit und zum ersten Mal in der Geschichte öffnete [[Takigakure]] sich wieder nach außen. Ausländer wurden nicht länger verteufelt und argwöhnisch betrachtet, sondern willkommen geheißen und in die Dorfstruktur eingeführt.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Von vielen wurde Kessen Musou als wahrer Held vergöttert, da er eine unglaubliche Phase des Friedens in [[Takigakure]] einläutete, auf die man später immer noch neidisch war und sich zurück wünschte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Historische Personen [[Takigakure]]s===&lt;br /&gt;
Hier sind sonstige, verstorbenen Personen aufgelistet, die es mit ihrem Namen in die Geschichte des Dorfes geschafft haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Kenshin Fuyou====&lt;br /&gt;
Kenshin Fuyou war ein hochdekorierter [[Jounin]] und das Clanoberhaupt der [[Gesellschaft_in_Taki#Fuyou|Fuyou]] während [[Geschichte_von_Taki#Ieyasu_Kagetoya|Ieyasu Kagetoyas]] Herrschaft.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Er war gleichermaßen Shinobi, wie Priester und im Dorf recht hoch angesehen, da die Fuyou sich um die Kranken und Armen des Dorfes kümmerten.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der [[Gesellschaft_in_Taki#Fuyou|Fuyou]] selbst galt als verständnisvoller und fürsorglicher Mann, der sich und seine Zeit gerne für andere aufopferte.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Kenshin und eine ganze Kompanie sollten jedoch in einer entscheidenden Schlacht für das Wohl [[Takigakure]]s geopfert werden, als sie dann jedoch nicht nur nicht starben, sondern jene Schlacht fast im Alleingang gewannen war der Missmut unter den Truppen hoch, was dazu führte, dass gegen [[Geschichte_von_Taki#Ieyasu_Kagetoya|Ieyasu Kagetoya]] geputscht wurde, und so die [[Gesellschaft_in_Taki#Shiazu|Shiazu]] mit der Unterstützung der [[Gesellschaft_in_Taki#Fuyou|Fuyou]] an die Macht kamen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Verräter [[Takigakure]]s===&lt;br /&gt;
Hier sind die größten, verstorbenen Verräter Takigakures aufgelistet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Kakuzu====&lt;br /&gt;
Kakuzu war einst einer der besten Shinobi des Dorfes [[Takigakure]]. So entsandte man ihn auf eine Mission den ersten Hokage [[Geschichte_von_Konoha#vor_dem_BEK|Hashirama Senju]] zu töten. Als diese jedoch scheiterte wurde er bei seiner Rückkehr ins Dorf stigmatisiert und für das Scheitern der [[Mission]] bestraft, obgleich diese sehr gefährlich war.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Darauf entwickelte der einst hochgelobte [[Jounin]] einen Hass auf das Dorf und tötete auf seiner Flucht nicht nur die Ältesten des Dorfes, sondern stahl die wichtigste verbotene [[Jutsu]] des Dorfes, welche seitdem verloren ist.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ab da an führte er ein Leben als Kopfgeldjäger und Söldner.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Nobu Gushiken====&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Adoptivbruder von [[Wichtige_Personen_in_Taki#Muneyaki_Gushiken|Muneyaki Gushiken]]&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nobu Gushiken, adoptierter Bruder des ehemaligen [[Dorfoberhaupt|Dorfoberhauptes]] [[Wichtige Personen in Taki#Wichtige_Personen_in_Taki#Muneyaki_Gushiken|Muneyaki Gushiken]], war ein ausgezeichneter Ninja des Dorfes und ein höchst gefährliches Mitglied der [[Einheiten_Takigakures#Tsuisekisha_.28J.C3.A4ger.29|Tsuisekisha-Einheit]].&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ebenso wie sein älterer Bruder strebte er danach Oberhaupt Takigakures zu werden, jedoch wurde sein Bruder stattdessen ernannt, was den jungen Mann verbittern ließ, worauf sich die Brüder zerstritten und seine Adoption herauskam.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Im Angesicht der steigenden Gefahr der [[Taki_no_Kuni#Jashin_Sekte|Jashin-Sekte]] versuchte er dann einen lange gehegten Plan umzusetzen, nämlich seinen Bruder zu entführen und zu töten, wobei er es so aussehen lassen wollte, als wären die [[Taki_no_Kuni#Jashin_Sekte|Jashin]]-Kultisten es gewesen, woraus er sich ersann zum neuen [[Dorfoberhaupt]] erklärt zu werden. Jedoch scheiterte sein Plan durch die Heldentat [[Wichtige_Personen_in_Taki#Shinishi_Kudo|Shinishi Kudos]], der nicht nur den Verräter beseitigte, sondern auch [[Wichtige Personen in Taki#Wichtige_Personen_in_Taki#Muneyaki_Gushiken|Muneyaki]] rettete.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Wächter [[Takigakure]]s===&lt;br /&gt;
Die Wächter [[Takigakure]]s entspringen aus der Sage &amp;quot;[[#Das Lied des gelben Drachen|Das Lied des gelben Drachen]]&amp;quot;, welche von einem mutigen kleinem Mädchen und der Entstehung [[Takigakure]]s erzählt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Der blaue Drache – Seiryu====&lt;br /&gt;
Quing Long bietet einen durchaus beeindruckenden Anblick, wenn er sich nicht in seiner Menschengestalt fort bewegt. Gerne verbringt er seine Zeit als Eremit getarnt, um dem einen oder anderen Wanderer etwas über die Natur zu erzählen und beizubringen, so wie er es einst bei dem kleinen Mädchen Hiwa getan hatte. Nur sehr selten würde sich Quing Long in seiner wahren Gestalt einem Menschen zeigen. Sein edles und geduldiges Gemüt würden ihn für offene Geister zum höchst angenehmen Gesprächspartner machen. Vorurteilslos betrachtet er jeden Menschen einzeln und nicht die Menschheit als ganzes, bevor er sich seine Meinung zu einem Individuum bildet.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der blaue Drache Quing Long steht für die Jahreszeit Frühling und somit für die Geburt und die frühe Phase jungen Lebens, seien es Pflanzen, Menschen oder Tiere.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Der rote Vogel – Suzaku====&lt;br /&gt;
Zhu Que hat ein durchaus heiteres Wesen. Das Interesse des roten Vogels weckt man durch Gesang und Lieder. Selber trällert er gerne verschiedene Lieder und am meisten gefällt es ihm, wenn sich aus seinem Gesang und dem eines Menschen ein Duett bildet. Er kann die Form eines kleinen roten, als auch großen roten Vogels annehmen. In Anwesenheit oder in der Nähe von Menschen würde er stets als kleiner Vogel auftauchen, um nicht als Wächter erkannt zu werden.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der rote Vogel Zhu Que steht für die Jahreszeit Sommer und damit für den Höhepunkt des Lebens mit all den Pflanzen und Lebewesen, die im Frühling noch klein und zierlich waren. Er steht für die reichen Geschenke, die die Natur im Sommer bringen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Der weiße Tiger – Byakko====&lt;br /&gt;
Bai Hu ist äußerst schlau und gerissen, wie es das Bild einer Raubkatze schon immer präsentiert hat. Der weiße Tiger kann die Form einer kleinen weißen Katze annehmen, um ohne größeres Aufsehen zu erregen unter Menschen zu wandeln oder sich einzelnen Wanderern zu zeigen, ohne direkt erkannt zu werden. Meistens nutzt er diese Form, um die Verhaltensweisen eines Individuums zu beobachten. Reden würde er in seiner Katzenform nie, selbst als Tiger ist es schwer Bai Hu viele Worte zu entlocken. Nie verliert er mehr Worte als unbedingt nötig, man würde immer nur von ihm hören, dass es für alles einen Richtigen Zeitpunkt und Ort gibt, wenn man versuchen würde mehr Worte aus ihm zu locken. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der weiße Tiger Bai Hu steht für die Jahreszeit Herbst und damit als Vorbote für die härteren Monate, die im Winter folgen. Mit ihm verbindet man auch den Aspekt der Jagd, der während der Herbstmonate an Wichtigkeit zunimmt, da Pflanzen und Bäume zur Ruhe kommen und bis zum Frühling keine Früchte austragen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Die schwarze Schildkröte – Genbu====&lt;br /&gt;
Xuan Wu würde auf Menschen einen etwas angst einflößenden Eindruck machen. Es ist schwer zu erahnen, wie es um das derzeitige Gemüt der schwarzen Schildkröte steht. Obwohl Xuan Wu durch das kleine Mädchen Hiwa eines besseren belehrt wurde, was die Menschen in Bezug auf die Natur angeht, so konnte er nie wirklich seinen Argwohn gegenüber die Menschen ablegen. Immernoch sieht er die meisten Menschen als Zerstörer von Natur und Leben. Nur sehr schwer lässt er sich von der Gutherzigkeit und Naturverbundenheit eines Individuums überzeugen. Sollte man dies aber geschafft haben, so genießt man das volle Vertrauen und den Schutz der argwöhnischen Schildkröte. Natürlich stehen die Menschen [[Takigakure]]s automatisch unter seinem Schutz, da er diese als Abkömmlinge der ersten Dorfbewohner ansieht.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die schwarze Schildkröte Xuan Wu steht für die Jahreszeit Winter und damit für die Ruhe selbst, die während eines jeden Winters in die Natur einkehrt. Oftmals wird auch der Tod mit ihm in Verbindung gebracht, denn nicht alle Lebewesen überstehen den kalten Fängen des Winters.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Der gelbe Drache====&lt;br /&gt;
Das Mädchen namens Hiwa ist ein sehr naturverbundener Mensch. Sie weiß jeden Aspekt der Natur zu schätzen, achtet jede noch so kleine Lebensform und würde immer zum Wohle dieser handeln. Ihr eigenes Wohl stellt sie unter das von Anderen, selbst wenn es um das Wohl fremder Menschen geht. Sie ist eine lebensfrohe Person, die sich gerne auch bei anderen Menschen aufhält. Durch ihren langen und außergewöhnlichen Aufenthalt in der Natur, ist diese zu ihrem eigentlich Zuhause geworden, etwas das man ihr auch anmerkt. Sie verbringt mehr Tage in Wäldern, als unter Menschen. Man sagt ihr nach, dass sie mit Bäumen reden kann.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Hiwa gilt heute als tot, wobei man sich dessen nie gewiss war. Man erzählt sich, dass sie eines Tages einfach im Wald verschwunden und nie wieder zurück gekehrt war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Frage-Sektion ==  &lt;br /&gt;
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== Navigation ==&lt;br /&gt;
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		<author><name>Masao Higurashi</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.narutorpg.de/index.php?title=Geschichte_von_Taki&amp;diff=26370</id>
		<title>Geschichte von Taki</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.narutorpg.de/index.php?title=Geschichte_von_Taki&amp;diff=26370"/>
		<updated>2016-04-03T21:09:59Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Masao Higurashi: /* 7. Kapitel */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Auf dieser Seite findet ihr eine Übersicht über die Geschichte des Dorfes [[Takigakure]].&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
==Seit Entstehung von [[Takigakure]]==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Sengoku Jidai===&lt;br /&gt;
Am Anfang der Geschichtschreiber [[Takigakure]]s steht Sengoku Jidai, die Zeit der streitenden Reiche. Nachdem die Kunst des Ninjutsu zur Blüte seiner Macht aufgestiegen war, durchstriffen zahllose [[Clan]]s die Lande, ein jeder mit seinen eigenen Fähigkeiten und Ansichten über die Welt. Sie waren [[Söldner]], die von den Ländern bezahlt wurden und alle bisher gekannten Waffen und Armeen überflüssig machten. Diese Kraft, die vielen zunächst wie ein Segen erschien, wurde schnell zu einem Fluch, als sich angeblich selbst der Himmel in blutiges Rot, aufgrund der endlosen Schlachten, färbte, die auf der Erde ausgetragen wurden. Als sich die zwei mächtigsten [[Clan]]s im Reich des Feuers zusammenschlossen und [[Konohagakure]] gründeten, geschah ein Umdenken in vielen Ninja[[clan]]s, die diesem Beispiel folgten. Es war deutlich geworden, dass es keinen Sinn mehr ergab nur dem eigenen Clan Treue zu schwören: Um zu bestehen brauchte es Bündnisse mit anderen Gruppierungen. Je stärker die zu schmiedende Allianz, umso mehr Macht für die Beteiligten.&amp;lt;br /&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Gründung des Dorfes - 85 Jahre vor Ende des Bluterbenkrieges===&lt;br /&gt;
In diesen Jahren versammelten sich vier der örtlichen Ninjaclans an dem Baum, den wir heute [[Aufbau_von_Taki#Der_Taki-Baum|Taki-Baum]] nennen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Gesellschaft_in_Taki#Kagetoya|Kagetoya]] (Krieger), die [[Gesellschaft_in_Taki#Shiazu|Shiazu]] (Strategen), die [[Gesellschaft_in_Taki#Fuyou|Fuyou]] (Heilung) und die [[Gesellschaft_in_Taki#Nanaya|Nanaya]] (Tarnung).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie schlossen einen Pakt und schworen untereinander Treue an diesem Baum, der zu dieser Zeit noch ein gewöhnlicher war und erst Jahrzehnte später zu wahrer Berühmtheit gelangen sollte. Entgegen häufiger Annahmen wurde [[Takigakure]] auf Vorschlag der [[Gesellschaft_in_Taki#Fuyou|Fuyou]] und Nanaya hin als Demokratie gegründet, da sich die verfeindeten [[Clan]]s der [[Gesellschaft_in_Taki#Kagetoya|Kagetoya]] und [[Gesellschaft_in_Taki#Shiazu|Shiazu]] auf keinen Anführer einigen konnten. [[Takigakure]] wurde vom Ältestenrat geführt, welcher aus den Anführern der jeweiligen [[Clan]]s bestand und hatte zu Beginn mit vielen Schwierigkeiten zu kämpfen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch die schier endlose Bedrohung und zahlreiche Überfälle entwickelte [[Takigakure]] bereits sehr früh fähige Verteidigungsmechanismen und Finten, mit denen sie selbst übermächtige Feinde erfolgreich abwehren konnten. Niemals gelang es einem Feind Fuß in [[Takigakure]] zu fassen und der Frieden im verborgenen Dorf machte den Rat der Ältesten leichtsinnig und überheblich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Der Fall Kakuzu und Kagetoya-Dynastie - 65 Jahre vor Ende des Bluterbenkrieges===&lt;br /&gt;
Der Fall Kakuzu sorgte für besonderes Aufsehen im Dorf und beeinflusste es bis heute. Nachdem der Jounin [[Geschichte_von_Taki#Kakuzu|Kakuzu]] bei einem Auftrag scheiterte, der die Ermordung des ersten [[Wichtige_Personen_in_Konoha#Hokage|Hokage]]s im Sinn hatte, mit dem [[Takigakure]] im Krieg war, erfuhr er bei seiner Rückkehr eine starke Ignoranz und Ablehnung. Er wurde mit Strafen belegt, denen er sich mit unerwarteter Gewalt erfolgreich widersetzen konnte. Bei seiner Flucht kam der gesamte Ältestenrat ums Leben, was für große Debatten in den Clans sorgte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als [[Geschichte_von_Taki#Ieyasu_Kagetoya|Ieyasu Kagetoya]] sich zum neuen Oberhaupt erklärte, gab es niemanden der ihm zu widersprechen wagte. Mittlerweile hatten sich weitere [[Clan]]s in [[Takigakure]] angesiedelt und viele von ihnen hielten den mächtigen [[Gesellschaft_in_Taki#Kagetoya|Kagetoya]] die Treue, sodass jeder Widerspruch in einem Bürgerkrieg hätte enden können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Der Aufstand und Shiazu-Dynastie - 28 Jahre vor Ende des Bluterbenkrieges===&lt;br /&gt;
Viele Jahrzehnte lang herrschte in [[Takigakure]] eine angespannte Stimmung, doch keine Seite wagte es diesen trügerischen und wackeligen Frieden zu brechen. Das Dorf hatte viele Fortschritte gemacht. Es gelang ihm seine Macht auszubauen und von Taki als offizielles Ninjadorf anerkannt zu werden. Seine Ninja sicherten nun nichtmehr einzig das Dorf, sondern das gesamte Land stand unter dem Schutz und der Verwaltung der Ninja aus [[Takigakure]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dennoch folgte das unvermeidliche erneut aus einer im Leichtsinn geborenen Handlung heraus: Als [[Geschichte_von_Taki#Ieyasu_Kagetoya|Ieyasu Kagetoya]] sich in einer Schlacht dazu entschied eine Kompanie seiner Shinobi für den Sieg zu opfern, musste er die Folgen seiner Handlung am eigenen Leib spüren. Die Kompanie unter Führung von Kenshin [[Gesellschaft_in_Taki#Fuyou|Fuyou]] schaffte es entgegen aller Wahrscheinlichkeiten nicht nur zu überleben, sondern die gesamte Schlacht beinahe im Alleingang zu entscheiden. Als sie anschließend zurückkehrten, wandten sie sich offen gegen die Ninja, welche sie im Stich und zum Sterben zurückgelassen hatten. Die [[Gesellschaft_in_Taki#Shiazu|Shiazu]], welche wohl nur auf eine solche Gelegenheit gewartet hatten, schlossen sich mit den [[Gesellschaft_in_Taki#Fuyou|Fuyou]] zusammen, was letztlich auf den Tod Kagetoyas und dem Ende seiner Dynastie noch auf diesem Schlachtfeld hinauslief.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Daheim in [[Takigakure]] wurde [[Geschichte_von_Taki#Shingen_Shiazu|Shingen Shiazu]] als neues [[Dorfoberhaupt]] etabliert, mit großer Unterstützung der [[Gesellschaft_in_Taki#Fuyou|Fuyou]] und einiger jüngerer [[Clan]]s, welche sich im Laufe der Jahre um die [[Gesellschaft_in_Taki#Shiazu|Shiazu]] und [[Gesellschaft_in_Taki#Fuyou|Fuyou]] geschart hatten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unter den [[Gesellschaft_in_Taki#Shiazu|Shiazu]] änderte sich nach Aussen hin wenig, da sie an den Pfaden der [[Gesellschaft_in_Taki#Kagetoya|Kagetoya]] festhielten und diese trotz des Zwischenfalls nicht als Verräter deklarierten. Dennoch war dies das offizielle Ende des [[Clan]]s, denn während die Kagetoya mehr und mehr Verbündete in [[Takigakure]] verloren schwand auch der [[Clan]], bis sich im folgenden Bluterbenkrieg ihre Spuren komplett verloren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===[[Takigakure]] im Bluterbenkrieg===&lt;br /&gt;
Während des Bluterbenkrieges erlebten viele Einwohner und Ninja eine Schockphase, die selbst nach dem Ende des Krieges noch viele Jahrzehnte lang anhalten sollte. Sie erkannten, dass ihre Sicherheit nicht von selbst gegeben war. Obwohl es den Ninja gelang jeden Eindringling vom Dorf fern zu halten, hatte das Dorf viele Verluste und Tragödien zu beklagen, viele die heimkehrten waren nicht mehr dieselben wie vorher und erzählten erschreckende Geschichten über all die Bluterbler gegen die sie hatten kämpfen müssen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Folgen des Krieges und Ashura-Dynastie - Monate nach Ende des Bluterbenkrieges===&lt;br /&gt;
Wenige Monate nach Ende des Krieges musste auch [[Geschichte_von_Taki#Shingen_Shiazu|Shingen Shiazu]] zurücktreten, der sich in einer der letzten großen Schlachten schwere Verbrennungen zugezogen hatte. Zur Überraschung vieler ernannte er [[Geschichte_von_Taki#Mifune_Ashura|Mifune Ashura]] zu seinem Nachfolger, nachdem dieser sich in zahlreichen Schlachten hervorgetan hatte. Damit war er der erste Anführer [[Takigakure]]s der aus keiner der vier [[Gesellschaft_in_Taki#Die_Gr.C3.BCnderclans|Gründerfamilien]] stammte, deren Population sich im Krieg ohnehin deutlich reduziert hatte. Der Ältestenrat wurde neu geordnet, sodass auch Mitglieder der niederen [[Clan]]s Zugang zu diesem hatten, was die Machtstellung der [[Gesellschaft_in_Taki#Die_Gr.C3.BCnderclans|Gründerfamilien]] endgültig brechen sollte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem sich die Defensive als besonderes Markenzeichen der Shinobi aus [[Takigakure]] etabliert hatte, begann [[Geschichte_von_Taki#Mifune_Ashura|Mifune]] eben dieses noch auszubauen. Die alten Verteidigungsanlagen wurden verstärkt und Sicherheitskontrollen für Aus- und Einwanderer verschärft. Waffen wurden entwickelt und verbessert, während den Einwohnern die Gefahr der Aussenwelt eingeprägt wurde, der die heimische Sicherheit des Dorfes gegenüberstand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Takigakure]] begann sich für einen Krieg zu rüsten, der nicht kommen sollte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Zeit des Friedens und Musou-Dynastie - 42 Jahre nach Ende des Bluterbenkrieges===&lt;br /&gt;
Nach einem friedlichen, wenn auch überraschendem, Tod  [[Geschichte_von_Taki#Mifune_Ashura|Mifunes]], wurde [[Geschichte_von_Taki#Kessen_Musou|Kessen Musou]] vom Ältestenrat zu dessen Nachfolger ernannt. Während [[Takigakure]] sich in der Ashura-Dynastie mehr um die Sicherung seiner Position kümmerte, brach man in der Musou-Dynastie überraschenderweise damit. Potential von Aussen wurden willkommen geheißen und gefördert, während die Ninja-Akademie an gegenwärtige Standards angepasst wurde. In dieser Zeit stießen viele [[Clan]]s und Familien nach [[Takigakure]], die auch für dessen Entwicklung wichtig sind, wie die Familie der [[Wichtige_Personen_in_Taki#Shinishi_Kudo|Kudo]] oder die der [[Gesellschaft_in_Taki#Atsumichi|Atsumichi]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Ära des Friedens hatte [[Takigakure]] erfasst und viele Ninja wuchsen in dem Bewusstsein auf diesen Frieden erhalten zu wollen. Konflikte waren selten und wurden zumeist gerecht gelöst. Von einigen wurde diese Zeit als wahres Paradies empfunden, andere verurteilten den Leichtsinn mit welchem die Ninja hierdurch behaftet wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Militarisierung und Eigen-Dynastie - 80 Jahre nach Ende des Bluterbenkrieges===&lt;br /&gt;
Als die Musou-Dynastie mit dem Tod [[Geschichte_von_Taki#Kessen_Musou|Kessens]] während einer geheimen Mission endete, gab es große Bestürzung im Dorf als der Ältestenrat zur Überraschung vieler eine Frau namens [[Wichtige_Personen_in_Taki#|Jinkou Eigen]] zum neuen Oberhaupt ernannte. Abgesehen davon dass sie eine Frau war, war sie auch eine Ausländerin ohne feste Wurzeln in [[Takigakure]], was bei vielen Misstrauen erregte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Eigen-Dynastie wurde großer Wert auf innere Sicherheit gelegt. Die Schutzmaßnahmen innerhalb und ausserhalb des Dorfes wurden ebenso verstärkt, wie deutlicher spürbar gemacht. Viele Systeme wurden bürokratisiert und auf Effizienz getrimmt, während die &#039;Shineitai&#039;, die mehrere Dutzend starke Leibgarde des Oberhauptes, etabliert wurde. Es gab das erklärte Ziel aus [[Takigakure]] ein Dorf werden zu lassen, welches sich vor den Großreichen nicht weiter würde verbergen müssen. Aussen wurden Bündnisse geschmiedet, Innen wurden Gesetze erlassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu dieser Zeit traten auch die sogenannten &amp;quot;[[Söldner]]&amp;quot; das erste Mal an das Licht der Öffentlichkeit. Menschen ohne Chakra probten mit Schusswaffen den Aufstand gegenüber den mittlerweile etablierten Ninja.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Söldner-Ära===&lt;br /&gt;
Nach den militärisch geprägten Jahren [[Wichtige_Personen_in_Taki#|Jinkous]], hatte die [[Wichtige_Personen_in_Taki#Ehemalige_Dorfoberhäupter|Gushiken]]-Ära das erste Mal seit dem Bluterbenkrieg wieder mit einer größeren Bedrohung zu tun: Den Söldnern.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Doch anders als in anderen Ländern und Dörfer gab es in [[Taki no Kuni]] nur wenig Aktivitäten dieser und die im Vergleich geringe Anzahl der Söldner bereitete den vereinte Kräften der Landesfürsten und des Ninjadorfes kaum Probleme.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Da [[Takigakure]] ohnehin keine Gefahr durch die Söldner für das einzige wirklich versteckte Dorf sah, nahmen sie nur am Rande der Kämpfe teil und zogen nur selten in den Kampf gegen die neue Gefahr. Doch sie beteiligten sich am Krieg an der Seite von [[Iwagakure]] und [[Otogakure]], welche sie bei der Bekämpfung des Söldneranführers [[Fraktion-Hideki|Hideki]] unterstützten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Beginn der Gushiken-Dynastie - 85 Jahre nach Ende des Bluterbenkrieges===&lt;br /&gt;
Die Änderungen während der Eigen-Dynastie sorgten für größeren Widerstand bei den traditionelleren Clans des Dorfes als erwartet, weshalb unter internem Druck der Ältestenrat dazu gezwungen wurde Eigen um den Rücktritt zu bitten. Als [[Wichtige_Personen_in_Taki#Ehemalige_Dorfoberhäupter|Muneyaki Gushiken]] die Führung des Dorfes übernahm, waren viele erleichtert wieder einen &#039;wahren Taki-Ninja&#039; an der Spitze zu sehen.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit [[Wichtige_Personen_in_Taki#Ehemalige_Dorfoberhäupter|Muneyaki Gushiken]] als neuer Führung des Dorfes ging eine Welle der Erleichterung durch die Reihen der Bewohner des Dorfes, ein Anführer geboren in [[Takigakure]] selbst und bereits mit 9 Jahren Absolvent der Akademie. Allerdings blieb ein plötzlicher Umschwung der Politik wieder der Erwartungen aus.&amp;lt;br&amp;gt;[[Wichtige_Personen_in_Taki#Ehemalige_Dorfoberhäupter|Muneyaki]] zeigte sich viel mehr als zurückhaltend und vorsichtiger Ninja. Selbst einige Monate nach seiner Einsetzung herrschte eine Stille im Zusammenhang mit seiner Politik. Als [[Wichtige_Personen_in_Taki#Ehemalige_Dorfoberhäupter|Muneyaki]] dann sogar plötzlich für eine Weile lang verschwand fürchteten sowohl der Ältestenrat, als auch die Bewohner [[Takigakure]]s, dass die Auswahl ein Fehler gewesen war und sie ihren Anführer nie wiedersehen würden. Doch [[Wichtige_Personen_in_Taki#Ehemalige_Dorfoberhäupter|Muneyaki]] erschien wider Erwarten wieder an den Toren [[Takigakure]]s, als wäre nichts gewesen, um sich seinen Aufgaben als [[Dorfoberhaupt]] des Dorfes zu stellen. Erst einige Wochen nach seiner Rückkehr enthüllte [[Wichtige_Personen_in_Taki#Ehemalige_Dorfoberhäupter|Muneyaki]] die Intention hinter seinem Verschwinden.&lt;br /&gt;
Er hat die [[Geschichte_von_Taki#Die_W.C3.A4chter_Takigakure|legendären Wächter]] aus den vergessenen Geschichten Takis erforscht und als Zeichen der Wertschätzung den Titel des Dorfoberhauptes des Dorfes  in den [[Geschichte_von_Taki#Der_gelbe_Drache|gelben Drachen]] ernannt.&lt;br /&gt;
Er änderte außerdem die Tradition, dass der Rat Takigakures von den vier [[Gesellschaft_in_Taki#Die_Gr.C3.BCnderclans|Gründerfamilien]] speziell ausgewählt wurde und legte fest, dass die Ratsmitglieder unabhängig von ihrem Familiennamen ausgewählt wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Post-Söldner-Ära===&lt;br /&gt;
Da die [[Söldner]]-Ära keinen großartigen Einfluss auf [[Takigakure]] hatte, verlief das Leben im Dorf nach dem Sieg über diese nicht anders ab als zuvor.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Es gab, da man sich nicht großartig mit den [[Söldner]]n beschäftigt hatte, anders als in anderen Ländern, keine großen technologischen Fortschritte, noch war man auf diese im recht traditionellen Land erpicht.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Es gab jedoch erste stärkere diplomatische Berührungen mit den Dörfern [[Kirigakure]] und [[Kumogakure]].&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Diese waren auf die diplomatischen Beziehungen des ehemaligen Dorfoberhaupts [[Wichtige_Personen_in_Taki#Dorfoberhaupt|Eigen Jinkou]] zu [[Kirigakure]] zurückzuführen, die ursprünglich aus dem Dorf stammte. Über jene Beziehung kamen sie dann auch in Berührung mit [[Kumogakure]], welche schon immer recht eng mit [[Kirigakure]] verbunden waren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Dreier-Bündnis-Ära===&lt;br /&gt;
Das Dreier-Bündnis [[Kirigakure]]-[[Kumogakure]]-[[Takigakure]] hat seine Wurzeln bis in den Bluterbenkrieg geschlagen. Damals entstand der erste Kontakt aller drei Länder miteinander. Auch wenn dieser Kontakt eher negativer Natur gegenüber [[Takigakure]] war, so festigte es die Bindung der beiden anderen Bündnispartner.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Dieses Verhältnis schob sich jedoch ins positive als [[Wichtige_Personen_in_Taki#Eigen_Jinkou|Eigen Jinkou]] Dorfführer wurde, da Eigens Heimatdorf [[Kirigakure]] gewesen war pflegte sie in dieser neuen Position eine recht umsichtige Politik, welche den Grundstein für das künftige Bündnis legte.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Zur freundschaftlichen Annäherung begrüßte [[Takigakure]] bald eine kleine Delegation [[Kirigakure]]-Ninja im Dorf, deren Besuch überraschend gut ausging.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Anschläge während des [[Chuuninexamen]]s in [[Kumogakure]] festigte ebenfalls diese Beziehung, da [[Takigakure]] ihren neuen Freunden [[Kirigakure]] und somit auch [[Kumogakure]] bei der Beseitigung der Schäden half.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Nach der Eroberung einer [[Söldner]]festung seitens [[Kirigakure]] wurde diese zum gemeinsamen Besitz der drei Dörfer erklärt und die Bündnisfestung erschaffen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die letzte Festigung des Bündnisses wurde durch die Katastrophenhilfe während Unwetters erzielt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Beginn der [[Wichtige_Personen_in_Taki#Shinishi_Kudo|Kudo]]-Dynastie - 89 Jahre nach Ende des Bluterbenkrieges===&lt;br /&gt;
Nachdem, [[Geschichte_von_Taki#Nobu_Gushiken|Nobu Guskihen]], der Bruder [[Wichtige_Personen_in_Taki#Ehemalige_Dorfoberhäupter|Muneyaki Gushikens]], diesen auf dem Weg zu einer wohl wichtigen Besprechung abfangen und entführen konnte, trat die Spezialeinheit Takigakures in Aktion, unter anderem auch [[Wichtige_Personen_in_Taki#Shinishi_Kudo|Shinishi Kudo]].&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Wichtige_Personen_in_Taki#Shinishi_Kudo|Shinishi Kudo]] gelang es als einziger, den [[Wichtige_Personen_in_Taki#Ehemalige_Dorfoberhäupter|gelben Drachen]] und seinen Bruder in einer Höhle zu finden und zu erreichen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Nobu unterlag dem Kudo und wurde von ihm erledigt.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Gerüchten zufolge soll [[Geschichte_von_Taki#Nobu_Gushiken|Nobu]] jedoch Sicherheitsvorkehrungen geplant haben, welche besagte Höhle nach seinem Tod zum Einsturz brachte.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Offiziellen Aussagen zufolge, gelang es Kudo, das [[Dorfoberhaupt]] aus der misslichen Lage der einstürzenden Höhle zu befreien, schaffte es jedoch selbst nicht mehr heraus. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Wichtige_Personen_in_Taki#Shinishi_Kudo|Shinishi Kudo]] galt eine Zeit lang als verstorben, ehe er wohlauf zurückkam und wegen seiner heldenhaften Taten, der Rettung des alten Dorfoberhauptes, sowie dem Ausschalten des Verräters selbst zum [[Dorfoberhaupt]] ernannt wurde, da [[Wichtige_Personen_in_Taki#Ehemalige_Dorfoberhäupter|Muneyaki Gushiken]] von diesem Amt zurücktrat.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der junge [[Gesellschaft_in_Taki#Kudo|Kudo]] brachte gleich frischen Wind in des recht traditionelle Takigakure, durch die Umbenennung des Dorfoberhaupt-Titels vom gelben zum goldenen Drachen, sowie dem Bau eines neuen [[Aufbau_von_Taki#Ninjasitz.2Fgoldene_Drachenstatue|Ninjasitzes]], der eben jenes Wesen repräsentieren sollte.&lt;br /&gt;
Außerdem änderte er den Namen und das Auftreten der gesamten, von [[Wichtige_Personen_in_Taki#|Jinkou Eigen]] eingeführten, Shinetai-Einheit und machte aus ihnen eine auf ihn selbst zugeschnittene Wache, nämlich der [[Einheiten_Takigakures#Roiyarug.C4.81do_.28K.C3.B6nigliche_Wache.29|Roiyarugādo]].&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Jedoch hatte [[Wichtige_Personen_in_Taki#Shinishi_Kudo|Shinishi Kudo]] mit seiner Ernennung zum neuen [[Dorfoberhaupt]] gleichzeitig etwas geerbt, was den jungen Shinobi auf die Probe stellen sollte. Der [[Taki_no_Kuni#Jashin_Sekte|Jashin-Kult]], der zuvor in Takigakure schon Unheil angerichtet hatte war stärker geworden und schaffte es [[Takigakure]] als Dorf einige Seitenhiebe zu verpassen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Bald darauf sollte ein Krieg in [[Taki no Kuni]] ausbrechen, in dem die beiden Seiten ihre Kräfte maßen und [[Wichtige_Personen_in_Taki#Shinishi_Kudo|der goldene Drache]] seine Stärke und Führungsqualitäten beweisen musste.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Das Lied des gelben Drachen=&lt;br /&gt;
Zwischen den Reihen voller Bücher und Schriftrollen in der Bibliothek [[Takigakure]]s, die oft von großen Personen der Vergangenheit, wichtigen Ereignissen oder Techniken sowie Lehre handeln, findet der Suchende bis weilen ein kleineres unscheinbares Buch.&lt;br /&gt;
Nur selten wurde das Buch in den letzten Jahren aus der Umarmung seiner größeren Brüder und Schwestern gerissen, um seinen Inhalt dem Suchenden zu offenbaren. Es war in Vergessenheit geraten und gelegentlich, wenn es aus dem langen Schlaf eines von Staub bedeckten Buches für einen Moment, welcher für ein Buch alles zwischen einer Sekunde und einem Jahrhundert sein kann, aufwachte, erinnerte es sich sehnsüchtig daran wie es gewesen war, als noch kleine Kinderfinger es jeden Tag hervorgeholt und die dazugehörigen hohen Stimmen erfreut und laut aus ihm hervor gelesen hatten.&lt;br /&gt;
Es war abgenutzt ja, aber das stimmte das Buch nicht traurig sondern machte es eher stolz. Die güldene Farbe, mit der sein Schaffer einst den Umschlag beschrieben hatte, hatte ihm eh nie wirklich gefallen und der Zustand sprach in seinen Augen für all die Liebe und Anerkennung, die ihm einst zugekommen war. Und schließlich hatte die Geschichte, mit deren Schutz und Überlieferung es beauftragt worden war, alles Recht auf derartige Zuwendung.&lt;br /&gt;
Ja das Buch war stolz auf sich selber und wusste, dass es nur lange genug warten müsste, bis es aus seinem Schlaf aufgeweckt werden und seine Geschichte erneut offenbaren würde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Irgendwann kam dieser Tag und an diesem Tag fand die Sage des [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|gelben Drachens]] und der Götter wieder Einzug in die Köpfe der Menschen. Wie so oft bei Sagen weiß niemand zu sagen, wie viel wahr und wie viel hinzugedichtet worden war. Aber dies, so wusste das Buch, war nicht die Aufgabe einer Sage.&lt;br /&gt;
Eine Sage muss die Herzen der Menschen erfreuen, sie mit Hoffnung erfüllen und zum Träumen anregen. Eine Sage lässt bisweilen alte Männer genauso wie kleine Kinder mit verträumten Blicken die Welt um sich herum betrachten und sich vorstellen, wie es wohl damals an diesem Ort ausgesehen haben könnte. Eine Sage schließlich steht für eine Lektion und Beispiel, Lehre und Wissen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und so erzählt das Buch die Geschichte:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Prolog===&lt;br /&gt;
Vor langer Zeit, als die Menschheit noch jung war und mit den großen Augen eines kleinen Kindes die Welt um sich herum betrachtete, herrschte die Natur über das Leben eines jeden Lebewesens mit einer Hand, die zugleich sanft wie ein kühler Windstoß im drückenden Sommer als auch hart wie der Kern eines großen Gebirges war.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der Mensch, genauso wie alle anderen Lebewesen ob Tier, Pflanze oder Stein kämpfte jeden Tag um sein Überleben. Aber nicht Angst oder Ohnmacht vor den Strapazen bestimmten sein Leben, sondern Freude und Glück über die einfachsten Dinge. Er war glücklich, wenn er mit vollem Magen einen warmen und sicheren Schlafplatz gefunden hatte.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
So herrschte die Natur und die Tiere, die teilweise älter als die Menschen waren, wuchsen zu prächtigen Gestalten heran. Hört man heute von Erzählungen aus jener Zeit, so wirken die Geschichten von dem riesigen Wald, der den Großteil des Kontinents bedeckte und von ebenso riesigen Tiergottheiten bevölkert war, wie die Märchen eines alten wirren Greises.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Aber der Menschheit Kindeswiege war dies Umfeld beschützt vom großen Schatten des Waldgottes. Irgendwann jedoch fängt jedes Kind an sein Umfeld zu verändern und in einer Zeit, in der sich das Schicksal dieses Gleichgewichtes entscheiden sollte erhob sich der [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|gelbe Drache]] über die Träume von Natur und Mensch hinweg in die Lüfte der Zukunft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===1. Kapitel===&lt;br /&gt;
Langsam und träge floss der kleine Bach an diesem Tag die Hänge des Hügels herab, plätscherte nur missmutig über die großen Steine nahe seiner Quelle, drückte nur halbherzig die Kiesel vor sich her, die sich in seinen Weg stellen wollten, und wollte gar nicht so recht seinen Weg gen Tal beschreiben.&lt;br /&gt;
Hätte man den Bach an einem anderen Tag gesehen und hätte man Aug und Ohr, so wie es die Menschen früher für die Natur gehabt hatten, so hätte die Freude und die Glückseligkeit des Baches einem das Herz erwärmt. Es war kein großer Bach, es war kein Bach, dessen Wasser sich in den Strom eines gewaltigen Flusses oder die Gefilde eines riesigen Sees mischte. Es war ein einfacher Bach, der auf der großen Landkarte nicht einmal seine Existenz belegt finden würde.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Aber für die Menschen des kleinen Dorfes am Fuße des Hügels war er die Quelle ihres Lebens und somit das Wichtigste in der Welt und für ihn waren diese Menschen das Wichtigste in der Welt.&lt;br /&gt;
Wer brauchte schon riesige Mengen Wassers, wenn er sich an dem Lachen der Kinder erfreuen konnte, die in ihm spielten und sein Wasser benutzten, um sich gegenseitig zu bespritzen?&lt;br /&gt;
Ja, es waren vor allem die Kinder, auf die sich der Bach jeden Morgen freute, wenn er sich aus dem moosig-grünen Bett seiner Träume erhob. Er kannte sie alle, er erkannte sie schon am Klang ihres Lachens und hatte einem jeden der Dorfbewohner erfreut beim Wachsen zugesehen.&lt;br /&gt;
Nichts aber stimmte ihn so traurig, wie das bittere Weinen und Schluchzen eines Kindes, das in seinem jungen Leben bereits großes Leid erfahren musste. Und ausgerechnet das herzerweichendste Weinen und die qualvollsten Tränen hatte er am gestrigen Tage wahrnehmen müssen.&lt;br /&gt;
Das Mädchen mit den grellblonden Haaren namens [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] hatte bereits in ihrer frühesten Kindheit beide Eltern verloren und lebte alleine mit ihrer großen Schwester Kigiku in dem kleinen Dorf. Nie hatte der Bach [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] weinen hören ob des Verlustes der Eltern oder der schweren Zeit, die dieser den beiden Mädchen einbrachte. Es war immer glücklich mit seinem Leben gewesen, hatte sich nie beschwert und war der großen Schwester stets zur Hand gegangen. Und ausgerechnet dieses Mädchen, das dem Bach immer ein Quell der Freude gewesen war, weinte nun ob der schweren Krankheit des Einzigem, dem es sich immer sicher gewesen war: Seiner Schwester.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Was konnte der Bach tun? Die Menschen hatten in den Jahrhunderten seit ihrer frühesten Kindheit gelernt in der Natur zu überleben und dabei bereits einiges über die Kunst mit den Geschenken der Natur Krankheit und Wunde zu bekämpfen gelernt. Aber nicht einmal dieses Wissen schien das Leid Kigikus mildern zu können. Trübseelig floss er weiter vor sich hin und grübelte nach, was er tun könnte. Auch dachte er dabei daran, dass die Menschheit längst ihr Kindesbett verlassen und begonnen hatte, die harte Seite der Natur, die ihr Leben bedrohte, zu bekämpfen.&lt;br /&gt;
Früher, er konnte sich fast nicht mehr daran erinnern, hatte sich nur selten die Sonne in seinen Wassern gespiegelt, da der Schatten großer Bäume stets sein Gefilde bedeckte. Irgendwann aber hatten die Menschen damit begonnen die Bäume zu fällen und sich Platz zum Leben, für ihr Vieh und für ihre Felder zu schaffen. Der große Wald war immer weiter geschrumpft und schon lange hörte der Bach die Stimmen der Bäume nur noch aus sehr weiter Entfernung im Säuseln des Windes.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Als er nun so lauschte, um die Stimmen der Bäume zu hören, vernahm er die Stimme eines Menschen. Dieser Mann, denn seine tiefe und rauchige Stimme verriet sein Geschlecht, sang irgendwo in seiner Nähe von etwas, was der Bach völlig vergessen hatte: Von dem Waldgott.&lt;br /&gt;
Die Erinnerungen überschlugen sich und schnell beschloss der Bach aus seiner Trübseligkeit zu erwachen und den Sänger mit dem Plätschern seines Wassers an- und zu dem kleinen Dorf hinzulocken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===2. Kapitel===&lt;br /&gt;
Stark schmerzten die Füße des Greises, dessen Stimme der Bach vernommen hatte, ob seiner langen Wanderung und ein jedes Wort, das er scheinbar vergnügt vor sich her sang, war einzig und allein dazu gedacht, um ihn von den Schmerzen abzulenken.&lt;br /&gt;
Er war weit gereist, hatte viele Flüsse überquert und sich an viele Bäume gelehnt, wenn sein alter Körper ein paar Momente der Ruhe benötigten. Weswegen er reiste, wusste er nicht mehr. Einzig und allein erinnerte er sich noch daran, dass er einst am Rande eines großen Waldes gelebt und von dessen Wildheit und Schönheit verzaubert worden war.&lt;br /&gt;
Angelockt vom Plätschern des Baches, dessen kühles Wasser Linderung für die schmerzenden Füße verhieß, wechselte der Greis die Richtung und traf schon bald auf den kleinen Bach und das in nicht allzu weiter Ferne stehende Dorf. Noch einmal nahm sich der Alte zusammen, trällerte um so lauter, als seine Füße besonders stark schmerzen und ihm anscheinend sagen wollten:“Wieso bleibst du nicht einfach hier sitzen und gönnst uns unsere Ruhe du alter Narr?“&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Aber der „alte Narr“ war dickköpfig geworden und wollte nicht nur seine Füße ausruhen, sondern auch noch mit Menschen reden. Ein Vergnügen, das ihm seit Wochen verwehrt war.&lt;br /&gt;
So laut trällerte er vor sich hin, dass er das Schluchzen des kleinen Mädchens, das am Ufer des kleinen Baches mehr in sich zusammen gekauert war, als dass es saß, nicht mitbekam. Erst, als das Mädchen seine grünen Augen öffnete und auf den alten und komisch aussehenden Mann schaute, während es sich über die tränenverschmierten Wangen wischte, bemerkte dieser, dass er nicht alleine war.&lt;br /&gt;
„Was ist ein Waldgott?“ ertönte die hohe Stimme des Mädchens und der alte Mann blieb verdutzt stehen, um die fragenden großen Augen, die vor Weinen rot geworden waren, zu bewundern. Kurz entschlossen gewährte er seinen fast schon rebellierenden Füßen ihren Wunsch und ließ sich neben dem Mädchen leise seufzend nieder.&lt;br /&gt;
„Die gestaltgewordene Natur. Wille und Kraft dessen, was uns stets umgibt, und genauso wild und sanft wie eben jenes.“ Antwortete er ein wenig kryptischer, als er beabsichtigt hatte, während er die schmerzenden Füße aus den abgelaufenen Sandalen befreite.&lt;br /&gt;
„Und wie sieht er aus?“&lt;br /&gt;
„Er wechselt die Gestalt, so wie es auch die Natur ständig tut.“&lt;br /&gt;
„Ist er lieb?“&lt;br /&gt;
„Ja und nein. Wenn er stürmisch und verheerend ist, wenn er wütend und aufgebracht ist, so vernichtet er alles, was ihm in den Weg kommt. Ist er aber sanft und ruhig, so beschützt, heilt und umsorgt er das, was in seinen Augen, den Augen der Natur, würdig ist.“&lt;br /&gt;
Sofort weiteten sich die Augen des kleinen Mädchens, das das zerschlissene Hemd des Alten mit seinen kleinen Fingern ergriff und ihn voller Hoffnung und zugleich voller Angst vor einer möglichen Enttäuschung anschaute.&lt;br /&gt;
„Er heilt? Kann er alles heilen? Kann er auch eine richtig schlimme Krankheit heilen?“&lt;br /&gt;
Ein wenig verdutzt ob dieser Reaktion antwortete der Alte in dazu passender Stimmlage:&lt;br /&gt;
„Ehm Ja, kann er, aber dazu muss er…“ Doch weiter hörte das Mädchen nicht, es riss nur umso stärker an dem Hemd und schrie förmlich:&lt;br /&gt;
„Wo finde ich ihn? Erzähl mir bitte alles!“&lt;br /&gt;
Und nach einer Reaktion, die sehr derer glich, die er nur wenige Momente zuvor gezeigt hatte, und einem dazu passenden Seufzen, holte der Greis tief Luft und fing an zu erzählen:&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
„Weit weg im Nordosten steht er noch, der große Wald, der einst fast den ganzen Kontinent bedeckte. Im Gegensatz zu den kleinen Wäldern, die du kennst, ist dieser Wald noch erfüllt von dem Willen und der Kraft der Natur. Tief in seinem Inneren lebt der Waldgott in dem wunderbaren Hain, der schon seit Äonen nicht mehr von Menschen betreten worden ist, und umgeben von den Vorfahren der Tiere: riesige und weise Tiergötter.&lt;br /&gt;
Einst, so wurde mir als kleines Kind in meinem Heimatdorf erzählt, dass am Randes des großen Waldes steht, sahen die Tiergötter und der Waldgott mit wohlwollendem Blick auf die Menschen herab, die so schwach und zerbrechlich wirkten. Sie standen uns bei, wenn etwas unsere Existenz bedrohte, und halfen uns gelegentlich mit Rat und Tat in der Natur zu überleben, die sie schon so viel länger bevölkern und so viel besser verstehen als wir.&lt;br /&gt;
Aus dieser Zeit kommen auch die Geschichten der Heilkunst des Waldgottes und der weisen Ratschläge der Tiergötter, die zusammen mit ihren damals noch ähnlich riesigen Brüdern und Schwestern unseren Kontinent bereisten und bevölkerten.&lt;br /&gt;
Aber…“&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Doch weiter kam der Mann nicht, denn das Mädchen war bereits aufgesprungen und rannte fort in Richtung der Häuser. Später erfuhr er, was es mit dem Mädchen auf sich hatte, und schollt sich selber ob dem, was er so unvorsichtig [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] erzählt hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===3. Kapitel===&lt;br /&gt;
Voller Schrecken beobachtete der kleine Bach, was geschah. In seinem Bestreben das kleine Mädchen zu trösten und sich wieder an ihrem Lachen und den strahlenden Augen zu erfreuen, hatte er vergessen, dass Menschen keine Tiere waren. Sie waren es nicht gewohnt auf sich alleine gestellt zu überleben und am aller wenigsten kleine Kinder, von den Gefahren einer solchen Reise und denen des großen Waldes ganz zu schweigen.&lt;br /&gt;
Aber was konnte er tun? Was konnte er tun?...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ohne lange nachzudenken hatte sich [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] ihre festeren Schuhe samt ein paar reisetauglichen Kleidern und Proviant – was sie eben rumliegen sah – geschnappt, hatte ihre Schwester umarmt und war mit den Worten „Der Waldgott wird dich heilen, warte es nur ab!“ aus der kleinen Hütte, die die zwei Mädchen bewohnten, verschwunden.&lt;br /&gt;
Kigiku hatte sichtlich verwirrt drein geschaut, aber hatte ob ihrer Krankheit und der Schwäche, die ihren Körper befallen hatte, nichts tun können, außer der kleinen Schwester flehentlich hinterher zu schauen. So verzweifelt, wie die große Schwester in dieser Stunde war, als[[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] Hals über Kopf das kleine Dorf verließ, so zuversichtlich war die kleine Schwester, die endlich etwas gefunden hatte, was sie tun konnte um Kigiku helfen zu können. Sie dachte gar nicht daran, dass die Reise gefährlich werden könnte, oder dass sie ihr eigenes Leben schonen müsste. Einzig und allein das Leben der Person, die für sie die Welt darstellte, war ihr wichtig und kreiste beständig in ihrer Gedankenwelt umher.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So reiste das kleine Mädchen mit dem blonden Haar und den großen grünen Augen los gen Nordosten. Zum Glück hatte sie gelernt die Himmelsrichtungen zu erkennen und zu finden und verlief sich nie. So selbstsicher ging sie ihre Reise an, dass sie vergnügt summend schon bald das kleine Tal und die Gefilde des kleinen Baches verließ.&lt;br /&gt;
Die ersten Tage ihres kleinen Abenteuers flogen nur so vorüber. Sie hatte genügend Wasser dabei und konnte ihre Proviante mit den Beeren und Früchten, die sie dank des herrschenden Sommers leicht fand, stets wieder auffüllen. Einzig und allein des Nachts, wenn es dunkel und gelegentlich sogar etwas kühler wurde, wurde es ihr etwas bang um das kleine Herz. Aber wie stets summte sie dann eine kleine Melodie vor sich her, mit der sie die große Stille um sich herum vertrieb und sich selber in den Schlaf wiegte.&lt;br /&gt;
Die Weisen sagen, dass ein entschlossenes Herz keine Furcht kenne. Nur ein zauderndes und fragendes Herz öffne Tür und Tor für Zweifel und Furcht. Wenn man diesen Worten Glauben schenken darf, so verwundert es nicht, dass [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] nie daran dachte umzukehren oder auch nur aus Angst oder Furcht eine Träne vergoss. Sie war überzeugt davon das Richtige zu tun und setzte mit derselben Überzeugung Fuß vor Fuß, ging Schritt um Schritt immer weiter gen Nordosten.&lt;br /&gt;
Schon bald wurde die Natur, die wenn auch in schwächerer Art und Weise, auch an diesem Ort zu finden war, auf das summende und singende kleine Mädchen aufmerksam und immer öfter geschah es von nun an, dass ein kleiner Sperling sich zu [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] gesellte, wenn diese tagsüber oder nachts vor sich hin sang, um diese mit seinem hohen Zwitschern zu begleiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Immer, wenn sie den kleinen [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]] sah, der ihr schon bald ein lieber Wegbegleiter wurde, hellte sich die Miene des kleinen Mädchens auf und ihre Schritte wurden bestimmter und stärker. Dem Beispiel des [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]]s folgend, fing sie schon bald an feste Rhythmen in ihren Tagesablauf zu bringen:&lt;br /&gt;
Sie stand mit der Sonne auf, aß etwas, ging dann den Tag über unterbrochen von einer Mittagspause bis sie am Nachmittag begann nach einer Schlafmöglichkeit zu suchen und daraufhin nach etwas Essbarem und Trinkbarem, wenn sie nicht schon genug während des Tages gefunden hatte. Ihrer guten Orientierung wegen verlief sie sich dabei so gut wie nie und wenn, dann brachte sie das Zwitschern des kleinen [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]] schon bald wieder auf den richtigen Weg. Auch brauchte sie nur auf das Verhalten des[[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]]s zu achten, um Wetterumbrüche oder Gefahren vorherzusehen.&lt;br /&gt;
So verging die Zeit und die Natur kehrte immer weiter in das kleine Mädchen ein genauso wie das kleine Mädchen immer weiter in die Natur einkehrte. Und dann kam der Herbst&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===4. Kapitel===&lt;br /&gt;
Als die ersten Blätter an den Bäumen begannen gelb und rot zu werden, wusste [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]], dass der Sommer den Kampf gegen den Winter langsam verlor. Noch kämpfte er wacker und hielt die kalten Winde aus dem Norden samt der dunklen Wolken, die sie mitbrachten, zurück. Aber mit jedem Tag und jeder Nacht kamen sie näher, ohne dass der Sommer etwas dagegen würde tun können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie musste sich beeilen, so viel verstand selbst ein kleines Mädchen, denn in den Stürmen und der Kälte des Winters würde sie nicht überleben können ohne die Hilfe und den Beistand Ihresgleichen.&lt;br /&gt;
Wäre der kleine [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]] nicht gewesen, der sie über immer längere Strecken des Tages begleitete und es sich immer öfter auf ihrer Schulter bequem machte, so hätten vielleicht der Zweifel und die Furcht Einzug in ihrem Herzen gehalten. So aber ertönten die Stimmen der Zwei, wann immer der Winter an ihren Herzen zu nagen begann, und vertrieben diesen.&lt;br /&gt;
Manchmal allerdings kam es auch vor, dass der kleine [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]] schrecklich lange weg blieb und [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] begann sich Sorgen zu machen. Sorgen um den kleinen [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]], um ihre Schwester und um den Wahrheitsgehalt der Geschichte des alten Mannes. Als der kleine [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]] eines Morgens nicht neben ihr zu finden war, erhob sie sich und ging ohne zu zaudern in den kleinen Hain hinein, der sich vor ihr erstreckte. Sie begann das Lied zu singen, das sie seit Beginn ihrer Reise immer sang, und schon bald hörte sie aus einiger Entfernung die Antwort des [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]]s.&lt;br /&gt;
Ihr Herz schlug immer schneller voller Freude und auch voller Angst ob dem, was dem [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]] passiert sein könnte. Sie rannte immer schneller, stets der Stimme des [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]]s folgend und blieb plötzlich stehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine kleine [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] mit ungewöhnlich eisblauen Augen stand am Fuße eines großen Baumes, auf dessen niedrigem Ast [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] sofort ein paar der Federn des kleinen [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]]s sehen konnte. Ihre Augen weiteten sich und füllten sich schon bald mit Tränen, während die Katze sich von dem ersten Schrecken ob der plötzlichen Begegnung erholte und begann um das kleine Mädchen, das mehr und mehr in Tränen ausbrach, zu kreisen.&lt;br /&gt;
[[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] verstand schnell, dass der Sommer ihr bisher nur die schönen Seiten der Natur gezeigt hatte und sie den kleinen [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]] wohl nicht mehr wieder sehen würde. Es war in ihren Augen klar, dass der [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]] den Klauen der [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] erlegen war, da er sonst längst zu ihr zurück geflogen sein würde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Immer stärker wurde der Regen aus Tränen, der sich vom Gesicht des kleinen Mädchens gen Boden bewegte, bis ein empörtes Miauen das Mädchen aus seinen Gedanken rüttelte. Die [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] hatte sich vor [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] hingesetzt und schaute sie aus zugleich neugierigen und vorwurfsvollen Augen an, so dass das Mädchen nicht anders konnte als sich herabzubeugen und vorsichtig das Fell des Tieres zu streicheln.&lt;br /&gt;
Sie machte dem Tier keine Vorwürfe, da es nur um sein eigenes Überleben kämpfte, auch wenn es sie dennoch sehr traurig machte. Anstatt aber vor der Hand des Mädchens zu fliehen, ließ sich die [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] mit einem immer lauter werdenden Schnurren streicheln und verließ auch nicht die Seite des Mädchens, als dieses langsam damit beginnen musste zurück zu ihren wenigen Habseligkeiten zu gehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So nahm schon bald die kleine [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] den Platz des [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]]s ein und begleitete [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] auf ihrer Reise. Und so wie der [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]] mit seinem Verhalten dem Mädchen vieles über das Überleben in der Natur beibrachte, so tat dies auch die [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]]. Allerdings oblag es der [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] genauso wie bei ihrem ersten Treffen dem Mädchen die düstere Seite der Natur zu zeigen.&lt;br /&gt;
Hatten im Sommer noch Früchte und Beeren überall auf ihrem Weg nur darauf gewartet von ihr gepflückt zu werden, so verschwanden diese immer mehr je weiter der Herbst Einzug hielt. Und schon bald musste [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] lernen, dass sie wie die [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] Leben nehmen musste, um selber zu überleben.&lt;br /&gt;
Es dauerte schier eine Ewigkeit, bis es ihr mittels einer Falle zum ersten Mal gelang ein kleines Tier zu fangen, ein Feuer zu machen und es dann übers Herz zu bringen das Tier zu töten und sogar zu verspeisen. Sie weinte bitterlich ob des Lebens, das sie beendet hatte und flehte vielmals um Verzeihung, bevor sie sich traute zu essen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch Wiederholung aber wird jeder zum Meister und schon bald hatte sich das kleine Mädchen an die neuen Vorgänge gewöhnt, auch wenn sie noch immer für das Schicksal der Seele eines jeden Tieres, das sie tötete, zum ihr unbekannten Waldgott betete.&lt;br /&gt;
Schon bald fiel ihr das Fehlen des freudigen Zwitscherns kaum noch auf und die Harte Seite der Natur zog immer mehr in sie ein, auch wenn diese gemischt von warmen Momenten war, wie das abendliche Einschlafen mit der [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] in den Armen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===5. Kapitel===&lt;br /&gt;
Immer schwächer wurde der Sommer und der Herbst, der wie sein Freund Frühling sich oft wie das Seil fühlte, an dem Sommer und Herbst zogen, wurde immer dunkler und kälter. Die Stürme, die die Höhepunkte im Tauziehen zwischen Sommer und Winter für jeden sichtbar und hörbar machten, hatten schon seit einiger Zeit immer weiter an Stärke nachgelassen so wie es auch der Sommer getan hatte.&lt;br /&gt;
Immer weniger Zeit blieb dem kleinen Mädchen, das sich immer öfter morgens von Raureif befreien musste. Gelegentlich fielen früh morgens kleine weiße Flocken vom Himmel herab, setzten sich auf ihr blondes Haar und bildeten einen Schleier aus winzig kleinen Kristallen. Immer öfter froren ihr die Füße oder die Hände, manchmal kroch die Kälte sogar langsam die Beine hoch und hätte sie nicht die [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] gehabt, die sie des nachts wärmte, so wäre sie sicher oft schlotternd vor Kälte erwacht.&lt;br /&gt;
Sie hatte kaum noch Zeit, das wusste sie. Aber unbeirrt setzte sie Tag für Tag einen Fuß vor den anderen. Sie konnte nicht scheitern, sie durfte nicht! Was war schon so ein wenig Schnee im Vergleich zu dem, was ihre Schwester erleiden musste?&lt;br /&gt;
Und dann eines Tages, als die glänzende Himmelsscheibe bereits im Sinken inbegriffen war, sah sie Rauchschwaden hinter einem kleinen Weiler aufsteigen. Sie beschleunigte ihre Schritte und angespornt durch das Wettlaufen, das sich nun ergab, sprintete auch die [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] immer schneller, bis sie das Mädchen überholte und wenig später aus deren Sichtfeld verschwand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie lange sie schon so rannte, wusste [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] nicht. Einzig und allein die stetig abnehmende Entfernung zu den Rauchschwaden und nicht die fast schon untergegangene Sonne war Mittelpunkt aller Gedanken des kleinen Mädchens. Je näher sie aber kam, desto mehr drangen schreckliche Geräusche an ihr Ohr, die sie an die unglaublich lauten Stürme im Herbst erinnerten. Oft hatte sie sich mitten in der Nacht, wenn es besonders stark stürmte, wie ein Kokon in ihre Decke eingerollt und sich vorgestellt, dass außerhalb des schützenden Mantels riesige Tiere, wie die aus der Geschichte des Greises, umher liefen und sich gegenseitig anschrien, was diesen Schrecklichen Krach erzeugte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hätte sie gewusst, was sie erwartete, so hätte sie in jenen Nächten wohl kein einziges Auge zu bekommen. Als sie sich immer weiter ihren Weg zwischen den mit einer hauchdünnen Schicht silbrigen Schnees bedeckten Bäumen des kleinen Weilers bahnte, schälten sich immer mehr die Umrisse kleinerer und größerer Häuser aus dem zwielichtigen Schatten der Bäume. Das Herz des Mädchen schlug ob der Vorfreude vielleicht endlich ihr Ziel erreicht zu haben immer schneller, bis es plötzlich zwei Schläge aussetzte während auch die kleinen Beine sich nicht mehr fortbewegen wollten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein gewaltiges Brüllen, wie es dem stärksten Orkan alle Ehre bereitet hätte, erhob sich, als ein gewaltiger schwarzer Schatten sich auf die Reihe der Häuser zu bewegte. Nicht heimelige Kamine, nicht freundlich strahlende Herdfeuer hatten die Rauchschwaden erzeugt, die [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] angelockt hatten, sondern in Flammen stehende Barrikaden, die die Dorfbewohner scheinbar als Schutz errichtet hatten. Aber selbst diese hatten sie nicht vor dem bewahren können, was auf sie zurollte.&lt;br /&gt;
Verzweifeltes Rufen drang an [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]]s Ohren, als das Brüllen für einen Moment aussetzte. Langsam bewegte sie sich wieder, überzeugte ihre Füße mühsam zu jedem einzelnen Schritt und näherte sich so furchtbar langsam dem Chaos, das immer mehr von sich enthüllte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der gewaltige Schatten war stehen geblieben, bäumte sich in regelmäßigen Abständen auf und brüllte jedes Mal so laut, dass die nahestehenden Bäume wackelten. Vor ihm schälten sich nun auch kleinere Schatten mit langen Stäben aus dem flackernden Zwielicht der Flammen. Je näher das kleine Mädchen kam, desto mehr erkannte sie, dass es sich um Dorfbewohner zu handeln schien, die mit langen Speeren und allerlei zweckentfremdeten Ackergerät den riesigen Schatten, der längst durch die Barrikade gebrochen war, aufzuhalten versuchten.&lt;br /&gt;
Dann hörte sie plötzlich etwas, was nicht so recht in das Chaos passen wollte. Ein hohes Schreien drang an ihre Ohren, das nicht allzu weit entfernt seinen Ursprung haben konnte. In einem solchen Chaos hätte man erwartet, dass es ein furchterfülltes Schreien einer Frau ob der großen Gefahr sein müsste. Aber ein kleines Kind, jünger als die bisher unbemerkte Beobachterin, wankte kaum in der Lage richtig zu laufen mit seinen kurzen Beinen und immer wieder sich an den Häuserwänden abstützend auf den Kampf hinter der durchbrochenen Barrikade zu.&lt;br /&gt;
Doch auch der Schatten hatte das Geräusch bemerkt. [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] blieb abermals für einen Moment vor Schreck das Herz stehen, als sich das riesige Ungetüm dem wankenden Kind zu wandte. Aber diesmal setzten ihre Beine nicht aus, sondern beschleunigten Ihre Schritte. Unweigerlich dachte [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] daran, dass sie nicht schnell genug gewesen war um ihren kleinen [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]] hatte beschützen zu können und weigerte sich so etwas noch einmal zuzulassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ihre Beine flogen förmlich über die leicht angefrorene Erde, näherten sich immer weiter dem Kleinkind und dem riesigen Schatten, der laut brüllend ebenfalls auf dieses aus der entgegen gesetzten Richtung zusteuerte. Ein verzweifelter Ruf aus der Kehle eines Mannes drang an die Ohren des Mädchens, aber kein einziger ihrer Gedanken war dazu in der Lage sich um dieses zu kümmern.&lt;br /&gt;
Mit Müh und Not erreichte sie das wankende Kind, das in dem Moment, in dem [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] hinter ihm zu Halt kam, endgültig der Schwerkraft Rechenschaft leistete und in die Arme des blonden Mädchens fiel. Doch auch der riesige Schatten hatte die Quelle des hohen Geräusches erreicht. Als eine besonders vorwitzige Flamme ihre Stimme erhob und den Schauplatz für einen Moment zur Gänze ausleuchtete, legte [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] unweigerlich die Arme fester um das Kleinkind in ihren Armen. Vor ihr erhob sich der Kopf einer gewaltigen schwarzen [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Schildkröte]], deren Augen zornig und mordlüstern das ungleiche Gespann anfunkelten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Würde sie das Kind loslassen und sich vorsichtig entfernen, während das Ungetüm mit seiner Beute beschäftigt war, so würde sie vielleicht… Doch [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] schüttelte entschlossen das blonde Haupt und drückte das Kind nur stärker an sich. Der Blick ihrer Augen wurde gefährlicher, während sich diese leicht verengten. Sie würde nicht zulassen, dass erneut ein kleines Wesen, das auf ihre Hilfe angewiesen war, starb, weil sie zu zögerlich und zu schwach war. Ähnlich einer Bärenmutter, die ihr Junges vor hoffnungslos überlegenen Jägern nicht im Stich ließ, sondern die Jäger auch noch laut anbrüllte, war der Blick des jungen Mädchens. Das Brüllen aus diesem wurde immer spürbarer, so dass selbst die [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Schildkröte]] für einen Moment inne Hielt. Immer deutlicher wurde es, man war fast der Meinung, dass man es hören … und plötzlich erschallte ein gewaltiger und tiefer Schrei, als sich ein großer Schatten zwischen [[Wichtige_Personen_in_Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] und die [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Schildkröte]] schob.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===6. Kapitel===&lt;br /&gt;
Unweigerlich hatte [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] ihre Augen geschlossen, als der zweite Schatten so nah vor ihr erschienen war, und rechnete jeden Moment damit die Flügelschläge des Todesboten zu hören.&lt;br /&gt;
Aber diese erschallten nicht, stattdessen entwickelte sich ein Sturm aus Schrei und Gebrüll der zwei riesigen Wesen direkt vor ihr. Je mehr sie aber ihre eigene Angst und ihr wild pochendes Herz beruhigte, desto mehr war sie in der Lage die tiefen Stimmen zu vernehmen:&lt;br /&gt;
„Geh mir aus dem Weg [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Bai Hu]]!“ donnerte die etwas entferntere Stimme zornerfüllt.&lt;br /&gt;
„Nein! Diese beschütze ich und du wirst sie nicht bekommen!“ erwiderte die nähere Stimme etwas leiser, aber mit einem gefährlichen Unterton.&lt;br /&gt;
„Die Menschen verdienen den Tod!“&lt;br /&gt;
„Nichts verdient den Tod. Oder hast du Xinglu’s Worte in deinem Zorn vergessen?“&lt;br /&gt;
„Du wagst es seine Worte in den Mund zu nehmen, nachdem ihr ihn verlassen habt?“ brüllte die fernere Stimme plötzlich noch lauter.&lt;br /&gt;
„Wir haben ihn verlassen nicht wegen dem, was er einst sagte, sondern wegen dem, was er nicht mehr sagt! Würde er zu dem zurückfinden, was wir immer verehrt haben, so würden wir sofort zurückkehren.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es wurde still für einen Moment. Fast ohnmächtig vor den riesigen Geschöpfen, deren Nähe sie deutlich spüren konnte, hatte [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] ihre Augen die ganze Zeit über fest zugekniffen und auch das Kleinkind in ihren Armen hatte sich nicht gerührt. Als es nun etwas ruhiger wurde, öffnete [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] vorsichtig ihre Augen und bestaunte das weiße mit schwarzen Streifen getigerte Fell einer riesigen [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]], die sich scheinbar schützend vor sie gestellt hatte. Doch Zeit für Worte blieb ihr nicht, denn schon bald ertönte die Stimme der [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Schildkröte]] erneut, wenn auch nicht mehr ganz so sehr vor Wut bebend.&lt;br /&gt;
„Ich werde mich zurückziehen und bei Xinglu auf dich warten. Wie es stets Tradition war, wirst du ihm das Wesen vorstellen müssen, dass du vor seinem Willen beschützt hast.“&lt;br /&gt;
Ein Rauschen ertönte, während sich die [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Schildkröte]] umdrehte.&lt;br /&gt;
„In einer Woche, zum Vollmond, falls du es nicht vergessen hast.“ Brummte sie.&lt;br /&gt;
„Ich habe es nie vergessen [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Xuan Wu]], nie...“&lt;br /&gt;
Und dann verschwand die gewaltige [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Schildkröte]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erst, als sich der Schatten des Tieres mit dem Schatten des großen Wald, der in einiger Entfernung zum Dorf zu sehen war, vereinigt hatte, ging ein spürbares Aufatmen durch die Dorfbewohner. Sie schienen sich nicht an der Gegenwart des zweiten Tieres zu stören, als sie an diesem vorbei auf [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] zu rannten. Das kleine Kind in ihren Armen begehrte plötzlich auf, als ein großer Mann mit einer eindrucksvollen Narbe über der Wange und schwarzem Haar vor [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] auftauchte und im nächsten Moment hob eben dieser das Kleinkind aus ihren Armen empor und drückte es an sich.&lt;br /&gt;
„Hast du Angst um deinen Papa gehabt?“murmelte der Mann, der voller Freude dem Kind die Nase stupste.&lt;br /&gt;
„[[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]]… wir müssen reden.“ Ertönte die tiefe Stimme nun einfühlsam und beruhigend aber mit einem kleinen Anflug von Sorge und lenkte [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] von dem rührenden Bild vor sich ab. Als sie ihre Augen dem großen Wesen zu wandte und sich die Blicke begegneten, atmete sie erschrocken ein.&lt;br /&gt;
„Bist du… das kleine Kätzchen?“&lt;br /&gt;
Und der Blick der eisblauen Augen des weißen [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]]s sagte mehr als Worte könnten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===7. Kapitel===&lt;br /&gt;
„Was hat das alles zu bedeuten?“ Schrie [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] schon fast dem großen [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] entgegen.&lt;br /&gt;
Die Sonne schickte gerade ihre ersten Strahlen durch die kahlen Äste der Bäume und zeigte dem Mädchen, wie viel Zeit seit dem Verschwinden der [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Schildkröte]] vergangen war.&lt;br /&gt;
Die letzten Stunden hatte sie damit zugebracht sich der Versuche der Dorfbewohner sie wie eine Heldin zu feiern zu erwehren und immer wieder den Armen, die sie umschlingen wollten, zu entfliehen. Als die Menschen endlich eingesehen hatten, dass sie an derlei Feiern nicht interessiert war und ihr die Nähe zu so vielen Lebewesen sogar unangenehm war, hatten sie ihr endlich etwas Platz gelassen, ihr etwas zu essen und einen Platz zum Schlafen gegeben. Während dieser Stunden war [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Bai Hu]], so hatte ihn die [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Schildkröte]] genannt, wie vom Erdboden verschlungen gewesen und erst am nächsten Morgen, als [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] sich aus Gewohnheit bei der ersten Morgenröte aus dem Bett erhob und an die frische Luft ging, saß er plötzlich neben dem Haus und schaute sie lange Zeit stumm aus seinen eisblauen Augen an, bevor er sich erhob und langsam gen Waldgrenze trottete. Schnell war sie ihm gefolgt und rief ihm nun schon zum zweiten Mal dieselbe Frage entgegen:&lt;br /&gt;
„Sag es mir! Was hat das alles zu bedeuten? Antworte endlich!“&lt;br /&gt;
„Zügle dein Temperament. Ich höre dich.“ Antwortete der große [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] mit ruhiger und gedämpfter Stimme.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es dauerte ein paar Momente, bevor [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] sich etwas beruhigt hatte und deutlich leiser entgegnete: „Aber warum antwortest du mir dann nicht?“&lt;br /&gt;
„Alles besitzt einen richtigen Ort und eine richtige Zeit.“&lt;br /&gt;
„Und erst jetzt stimmt beides überein?“&lt;br /&gt;
„Richtig..“ Der [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] hielt in seinem Gang inne und schaute sich in dem winterlichen Wald einige Momente lang um, bevor er fortfuhr.“Und Vieles ist nicht für die Ohren aller bestimmt.“&lt;br /&gt;
„Also sollen die Dorfbewohner davon nichts hören?“&lt;br /&gt;
„Du hörst zu.“ Abermals folgte eine Pause, die der [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] nutzte um wieder eine Pfote vor die andere zu setzen. „Diese Menschen haben den Zorn Xinglu’s auf sich gezogen und [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Xuan Wu]], der einzige von uns der bei ihm geblieben ist, war hier um das Urteil zu vollstrecken.“&lt;br /&gt;
„Xinglu? [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Xuan Wu]]? Ich verstehe nicht… Ich verstehe gar nichts!“ Brummte [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] in sich hinein.&lt;br /&gt;
„Xinglu ist der Waldgott. Der, nach dem du gesucht hast.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Moment der Stille folgte, in dem sich [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]]‘s Augen weiteten und sie tief Luft holte für die folgenden Worte:&lt;br /&gt;
„Aber dann bin ich ja am Ziel Dann wird Kigiku endlich geheilt!“ Sie griff in den Schnee, warf diesen voller Freude empor und drehte sich in dem kleinen Schneegestöber entzückt um sich selber.&lt;br /&gt;
„Ja und nein.“ Erschallte die Stimme des [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]]s. Abrupt blieb [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] stehen und schaute diesen entgeistert an.&lt;br /&gt;
„Er hat die Macht zu heilen, aber ob er das tun wird ist fraglich.“ [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Bai Hu]] atmete tief ein und aus, was dank seiner Größe einen imposanten Luftstrom erzeugte, der [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]]‘s Haar umher wirbelte.&lt;br /&gt;
„Aber darum geht es gerade nicht. Du hast dich dem Willen Xinglu’s entgegen gestellt und seinen Zorn auf dich gezogen.“&lt;br /&gt;
„Aber ich habe doch nur ein kleines Kind beschützt!“ Schrie [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] ihm entgegen.&lt;br /&gt;
„Das weiß ich und das wirst du ihm erklären müssen, wenn du vor ihm stehst.“&lt;br /&gt;
Das Mädchen schluckte geräuschvoll und sah den [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] mit einer Spur Furcht in den Augen an.&lt;br /&gt;
„Und was ist, wenn er mich nicht versteht? Was ist…?“&lt;br /&gt;
„Xinglu hat sich verändert. Wo einst Mitgefühl und Wut sich die Waage hielten, herrscht nun zumeist das Dunkle.“&lt;br /&gt;
„Aber wieso?... Und wieso kennst du ihn so gut? Wieso bist du kein kleines Kätzchen mehr? Wieso hast du mir geholfen? Wieso hast du den kleinen [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]] getötet?“ Platzte es aus [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] hervor.&lt;br /&gt;
„… Zeit und Ort [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]]… Zeit und Ort.“ Und im nächsten Moment war der große weiße [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] mit ein paar gewaltigen Sätzen im Wald verschwunden und [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] drehte sich langsam gen des erwachenden Dorfes.&lt;br /&gt;
„Wenn nicht jetzt, wann dann?“ Murmelte sie und machte sich auf den Weg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===8. Kapitel===&lt;br /&gt;
Als das blonde Mädchen sich langsam durch den winterlichen Wald dem Dorf und dessen wärmeverheißenden Rauchsäulen näherte, schälte sich immer mehr die Silhouette eines Mannes aus dem morgendlichen Zwielicht heraus. Leicht war dieser Schatten mit dem Stein zu verwechseln, auf welchem er sich befand, aber mehr und mehr fiel die Unnatürlichkeit dieses Gebildes [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] ins Auge und so blieb sie nach einigen weiteren Schritten schließlich vor einem alten Mann stehen, der seine geschlossenen Augen dem Himmel entgegen gerichtet hatte.&lt;br /&gt;
Gerade öffnete sie den Mund, um etwas zu sagen, da hob der Alte die Hand und bedeutete ihr zu schweigen. Erst einige Momente später ertönte die brüchige Stimme und durchbrach die Stille.&lt;br /&gt;
„Ich weiß, dass du hier bist auch ohne deine Worte.... Die Bäume reden seit Wochen ununterbrochen über das Mädchen, das den Waldgott sucht. Und nun stehst du vor mir, blickst mit Augen um dich, die voller Fragen sind.“&lt;br /&gt;
„Die Bäume reden?“ Antwortete [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] verdutzt und verdeutlichte mit ihrer Frage die Worte des Mannes, der anfing zu kichern, nur noch mehr.&lt;br /&gt;
„Da reist sie mehrere Monde lang durch die Natur, lässt diese in sie einkehren aber kehrt selber nicht in sie ein… Natürlich reden sie! Sie reden schon viel länger als die Menschen.“&lt;br /&gt;
„Und ihr versteht sie? Wieso verstehen die Menschen sie nicht? Oder bin das nur ich?“&lt;br /&gt;
„Ja ich verstehe sie, aber ich bin einer der Letzten.“&lt;br /&gt;
„War das mal anders?“&lt;br /&gt;
Abermals kicherte der Alte, rückte auf seinem Stein zur Seite und bedeutete [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] neben ihm Platz zu nehmen. Nur zögerlich kam sie dieser Aufforderung nach und erst, als sie neben ihm saß, erhob der Mann wieder die Stimme.&lt;br /&gt;
„Ja war es. Wir sind, genauso wie alle Tiere, die Kinder der Natur und genauso wie Kind und Mutter sich verstehen, auch ohne sich direkt zu verstehen, so taten es Mensch und Natur. Manche Menschen verstanden sie besser, manche schlechter. Aber ein jeder tat es. Irgendwann aber, wenn das Kind nicht mehr auf die Mutter angewiesen ist, bricht dieses Verständnis.&lt;br /&gt;
Was bleibt dann zurück? Ein Kind, das sich seine eigene Welt mit seinen eigenen Kräften aufbaut, und eine Mutter, die immer noch versucht über ihr Kind zu wachen.“&lt;br /&gt;
„Also… Sind es wir Menschen, die nicht mehr zuhören?“&lt;br /&gt;
Die faltige und wettergegerbte Miene des Alten verzog sich zu einem breiten Lächeln.&lt;br /&gt;
„Richtig. Sie hat nie aufgehört zu sprechen und genau so habe ich von dir gehört.“&lt;br /&gt;
„Aber, wieso verurteilt der Waldgott, der doch die personifizierte Natur ist, die Menschen, wenn eine Mutter doch nie aufhört sich um ihre Kinder zu sorgen?“&lt;br /&gt;
Ein tiefes Seufzen entfuhr dem alten Mann, dessen Lächeln schnell einem traurigen Ausdruck wich.&lt;br /&gt;
„Wo zwei Wesen nicht miteinander sprechen, da können sie nicht mehr auf Sorgen, Ängste und Bedürfnisse eingehen. Die Menschen wollten und wollen sich ihr Leben auf eigenen Beinen aufbauen. Wollen mehr und mehr die Risiken, die die Natur als Mutter vieler Lebewesen für sie bereithält, beseitigen und verändern somit etwas, was bisher kein Wesen tat: die Natur selber.&lt;br /&gt;
Der Wald, in dem wir sitzen, erstreckte sich einst über fast die gesamte bekannte Welt und wo er nicht war, da waren Steppen, Wiesen und Auen. Je mehr der Mensch sich ausbreitete, desto mehr drängte er die anderen Lebewesen und sogar die Natur zurück.&lt;br /&gt;
Letztlich ist nichts gefeit vor der Angst vor Veränderungen und Tod und der Waldgott, der vor allem der Beschützer des Waldes und der Natur ist, ist diesen negativen Gefühlen stärker ausgesetzt, als es die Natur selber ist. Denn noch immer reden die Bäume zu den Menschen und hoffen, dass sie sie verstehen.“&lt;br /&gt;
Lange Zeit schwieg das Mädchen auf diese Worte hin und schaute niedergeschlagen auf den von dünnem Schnee bedeckten Boden.&lt;br /&gt;
„Kann ich lernen sie zu verstehen?“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===9. Kapitel===&lt;br /&gt;
Das Ende der Woche, das ähnlich dem Schwerte Damokles‘ ständig drohend über [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]]s Kopf hing, rauschte wie im Flug heran. Jeder Tag war geprägt von demselben Ablauf, der ihr eine Teilnahme am dörfischen Leben lediglich zu den Abendstunden erlaubte und sie sonst von früh morgens ab in den Armen der Natur und zwischen von Schnee bedeckten Bäumen den Worten des alten Mannes lauschen ließ.&lt;br /&gt;
Am Abend des letzten Tages, den sie zum ersten Mal zur Gänze im Dorf verbringen durfte, erklang ein lautes Rascheln am Rande des Dorfes. Die Dorfbewohner streckten ihre Köpfe voller Furcht vor einem neuen Angriff aus den Fenstern und hier und dort erklangen Stimmen, die von der zu großen Ruhe in den letzten Tagen sprachen, die sie als Anzeichen für den nun kommenden Sturm sahen. Als sich die ersten bereits anschickten um wie vor einer Woche mit Feuer und behelfsmäßigen Waffen ihre Liebsten zu verteidigen, trat [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] aus der Hütte, in der sie hatte nächtigen dürfen.&lt;br /&gt;
Ohne ein Wort ging sie an der kleinen Gruppe Männer vorbei, legte einem nach den anderen beruhigend die Hand auf die Schulter und ging alleine gen Waldgrenze. Einen merkwürdigen Einfluss hatte sie auf die Bewohner, die sich langsam zurückzogen aber erst zur Ruhe kamen, als sie das Mädchen begleitet von einem großen Schatten im Dunkel des Waldes hatten verschwinden sehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]]s Reise führte sie entlang an den ihr bekannten Bäumen und Lichtungen immer tiefer in den riesigen Wald. Stumm folgte sie dem Schatten des großen [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]]s, dessen weißes Fell gelegentlich im Lichte eines vorwitzigen Mondstrahles aufzuglühen schien, aber dann sofort wieder erlosch. Kein Wort verlor das imposante Tier und ließ ihr somit sowohl die nötige Ruhe als auch Zeit um sich auf das Kommende vorzubereiten.&lt;br /&gt;
Viele Stunden lang liefen sie so an riesigen schneebedeckten Bäumen vorbei, deren imposante Statur Geschichten über Zeiten zu erzählen schien, in denen der Waldgott friedlich durch diese vergessenen Haine wandelte und den Bäumen dabei half zu wachsen. Immer weiter ging die Reise durch das Reich des Waldgottes und schließlich kündigte ein gewaltiges Tosen vom nahen Ende des Weges.&lt;br /&gt;
Und als der große [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] zum ersten Mal seit Stunden anhielt, um den Kopf gen der Quelle des Geräusches zu wenden, stockte [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] der Atem. Vor ihnen erstreckte sich ein riesiger Wasserfall, der seine Wassermassen von der Spitze eines hohen Berges hinab zu einem See schickte, der sich zu ihren Füßen erstreckte. Das aufgespritzte Wasser verteilte sich vom Berg herab langsam über die gesamte Lichtung , fing das Mondlicht ein und ließ die Umgebung gleich millionen winziger fallender Sterne in dessen silbrigen Licht erstrahlen.&lt;br /&gt;
„Dort oben ist Xing Lu’s Hain. Es ist lange her, seit ich dort war, und noch länger ist es her, seitdem die Füße eines Menschen diesen Boden berührt haben... Um dort hinauf zu kommen, wirst du auf meinen Rücken steigen und dich gut festhalten müssen.“ Erklang die tiefe Stimme des [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]]s, der sich auf den Boden gelegt hatte und geduldig abwartete, bis [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] auf seinen Rücken gestiegen war. Erst dann erhob er sich wieder und hätten sich ihre Hände nicht in dem weißen Fell verkrallt, so wäre sie bei den folgenden gewaltigen Sprüngen des Tieres, die die Zwei in Windeseile dem Scheitel des Wasserfalls näher brachten, sicherlich in die Tiefe gestürzt.&lt;br /&gt;
So aber erblickte sie bald, nachdem sie sich wieder getraut hatte ihre Augen zu öffnen, einen wunderschönen silbern glänzenden See, dessen Oberfläche so glatt wie ein Spiegel den Sternenhimmel reflektierte und dem Auge vorgaukelte einen zweiten Himmel zu den eigenen Füßen zu sehen, samt einer dunkelgrünen Wiese, die gespickt von allerhand Blumen ohne den Makel einer einzigen Schneeflocke dem Winter trotzte. Sie war im Hain des Waldgottes angekommen und erst, als sie die Augen von dessen Schönheit abwenden konnte, erblickte sie eine dunkle Gestalt, die auf der Insel mitten im See zu warten schien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===10. Kapitel===&lt;br /&gt;
Vollkommen still lief [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Bai Hu]] an der Seite [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]]s über die wunderschöne Wiese dem See, der Insel und der Gestalt auf dieser entgegen. Sogar das große Tier, das in seinem Leben schon so viel erlebt hatte, war ob dem, was kommen würde, angespannt und dabei unbewusst in sein Jagdverhalten zurückgefallen.&lt;br /&gt;
Kein Wort verlor er, kein ungestüm umgeknickter Grashalm oder unvorsichtig berührter Kieselstein sprach vom Gang des Tieres und hätte er nicht gelegentlich tief Luft geholt, um nicht vor Anspannung zu platzen, so hätte [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] ihn wahrscheinlich völlig vergessen.&lt;br /&gt;
Das Mädchen indes lief mit ruhigem und bestimmten Schritten auf den See zu, ließ sich von dem [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] mit einem Sprung über diesen befördern, und glitt ohne aus der Ruhe zu kommen von dessen Rücken direkt auf die kleine vom Schatten einer Wolke verdeckte Insel vor die dunkle Gestalt.&lt;br /&gt;
Der Blick zweier großer violetter Augen legte sich auf sie, als ihre eigenen Augen sich langsam erst dazu überwinden mussten die ungewöhnlichen Pfoten, die einer Mischung aus Menschenfüßen und Bärentatzen zu entsprechen schienen, und dann den im Schatten liegenden Körper hinauf bis zu den Augen des Wesens zu betrachten. Als sich der Blick der zwei Wesen traf, stockte dem Mädchen der Atem und für einen Moment fühlte sie die bodenlose Wut des Schattens vor ihr. Erst nach einigen Momenten fiel ihr auf, dass sich der [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] neben ihr vor dem Wesen verneigte und so tat sie es ihm schnell und etwas überhastet gleich.&lt;br /&gt;
„Es ist lange her [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Bai Hu]].“ Ertönte die Stimme des Wesens schneidend wie der Wind im Herbst sofort, als sich [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] verneigt hatte, als ob das Wesen darauf gewartet hätte.&lt;br /&gt;
„Xinglu.“ Antwortete der [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] schlicht, aber ehrerbietend.&lt;br /&gt;
„Sag mir, warum muss mein Hain die Füße dieser Kreatur ertragen? Warum beschütztest du es vor meinem Urteil?“&lt;br /&gt;
„Weil ich versprach sie zu beschützen und ihr zu helfen, weil sie mit deinem Urteil über die Menschen des Dorfes nichts zu tun hatte und weil die Menschen nicht das sind, was du in ihnen siehst.“&lt;br /&gt;
„Xinglu’s Urteil betrifft alle Menschen!“ Ertönte die wütende tiefe Stimme der riesigen [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Schildkröte]], als sich diese aus dem See erhob und geschwind auf die Insel neben den Schatten schob.&lt;br /&gt;
„Und warum maßt du es dir an ein Urteil über Xinglu’s Urteil zu fällen [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Bai Hu]]?“&lt;br /&gt;
Der [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] atmete tief ein, um zu einer Antwort auf den Angriff [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Xuan Wu]]’s anzusetzen, aber die Stimme des Schattens ließ ihn innehalten.&lt;br /&gt;
„Ich habe [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Bai Hu]]’s Gründe gehört und im Moment soll mir dies reichen.“ Der Blick der violetten Augen richtete sich wieder auf [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]]. „Nun erzähl mir deinen Namen kleine Kreatur und begründe mir, warum du ein Wesen vor meinem Urteil bewahrtest.“&lt;br /&gt;
Aber dem Mädchen stockte der Atem abermals, als es nun die volle Aufmerksamkeit auf sich lasten fühlte. Nervös spielte sie mit ihren Daumen und hatte ihren Blick gen Boden gerichtet, als sie endlich die Kraft fand zu antworten:&lt;br /&gt;
„Mein Name ist [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]]… Und ich wollte einfach nicht zulassen, dass ein kleines hilfloses Wesen vor meinen Augen stirbt, weil ich nicht eingriff… Nicht noch einmal…“ Bilder des roten [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]]s schossen aus ihrem Gedächtnis hervor und trieben ihr Tränen der Trauer in die Augen.&lt;br /&gt;
„Nicht noch einmal?... Ich muss jeden Tag dabei zusehen, wie kleine hilflose Wesen vor meinen Augen sterben, weil andere Wesen maßlos leben wollen… Nicht noch einmal… Ich kann es nicht fassen… Was weißt du kleine Kreatur denn schon von Leben und Tod?“&lt;br /&gt;
Die Stimme des Schattens, war sie zuvor schon schneidend gewesen, hatte sich nun auch noch gleich einem Orkan erhoben und donnerte ehrfurcht erregend über den Hain, so dass ein jeder, der sie vernehmen konnte, den Kopf einzog und still ausharren wollte, bis der Sturm vorbei war.&lt;br /&gt;
„Sie weiß so viel wie man eben in einem Leben in der Natur lernen kann.“ Erschallte auf einmal eine hohe Stimme, die vom Himmel zu kommen schien. „Sie hat die tägliche Furcht und Ungewissheit gespürt, hat die Freuden über die einfachsten Dinge genossen und die Trauer über den Verlust der wertvollsten Dinge erlebt. Maßt du dir nun schon an das Recht auf Trauer und Schmerz gepachtet zu haben Xinglu?“&lt;br /&gt;
Und plötzlich landete direkt hinter [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] ein großer [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]], von dessen Federkleid sich ein paar rote Federn lösten und langsam um das Mädchen herum zu Boden glitten. Beim Anblick dieser Federn schossen dem Mädchen nur noch mehr Tränen in die Augen und sie befürchtete, dass ihr Kopf ihr einen Streich spielen würde, denn diese Federn würde sie überall wiedererkennen.&lt;br /&gt;
„Bist du so verbittert Xinglu, dass du nicht einmal erkennst, dass dieses Mädchen erst einige wenige Sommer alt ist, aber durch das Leben und die Reise in der Natur viel schneller gealtert und gewachsen ist? Erkennst du nicht, was du vor dir siehst?“&lt;br /&gt;
„[[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Zhu Que]]… worauf willst du hinaus? Erklär dich, wenn du dich schon einmal zu uns auf den Boden herablässt!“ Donnerte der Schatten abermals entgegen.&lt;br /&gt;
„Die Natur selber hat [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] auf ihrer Reise geholfen und sie wachsen lassen, um sie auf das kommende vorzubereiten. Willst du als Wächter und Aspekt dich nun gegen den Willen der Natur stellen?“&lt;br /&gt;
Ein tiefes Rauschen war zu hören, als der Schatten sich zu [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] hinab beugte und zielsicher ihrem Gesicht entgegen atmete und sie näher betrachtete. Hätte das Mädchen dies normalerweise als sehr unangenehm empfunden und sich scheu weggedreht, so blieb sie wie angewurzelt stehen und betrachtete sich stattdessen ebenfalls eingehend.&lt;br /&gt;
Sie hatte vor Wochen, vielleicht vor Monaten sogar aufgehört sich selber zu betrachten und so war ihr nie aufgefallen, dass ihr Körper in ihren einstmals kindlichen Augen riesige Züge angenommen hatte. Sie war stark gewachsen, hatte wahrscheinlich Kigiku eingeholt und noch ein wenig weiter gewachsen. Unter ihrer Jacke wölbten sich zwei Hügel nach außen, deren Maße wohl noch wachsen würden, wenn sie sich wieder einigermaßen ernähren würde. Auch ihr Haar war immer länger geworden und glich der goldenen Mähne eines Löwen. War sie vor ihrer Reise noch ein normales 10 Jahre altes Mädchen gewesen, so glich ihre Statur nun mehr der einer 15jährigen.&lt;br /&gt;
Sie kam aus dem Staunen nicht mehr heraus und verlor ob dieser Erkenntnis auch für einen kurzen Moment den Gedankengang, der ihr zuvor die Tränen in die Augen getrieben hatte. Aber dann brachte ihn eine rote Feder, die direkt vor ihren Füßen lag, wieder zurück.&lt;br /&gt;
„Du bist doch der kleine rote [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]] oder? Du lebst?“ Hauchte sie mit nach oben gerichteten Gesicht dem Kopf des gewaltigen [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]]s entgegen, der hinter ihr saß und dessen Oberkörper über ihr aufragte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===11. Kapitel===&lt;br /&gt;
„Ja [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] ich lebe.“ Antwortete der [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]] mit sanfter Stimme, so dass [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] fast der Meinung war ein Lächeln auf dem weit entfernten Gesicht erkennen zu können.&lt;br /&gt;
„Nicht nur ergreifst auch noch du Partei für diese Kreatur, sondern du kennst sie auch noch [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Zhu Que]]? Was geht hier vor?!“ Schaltete sich die schwarze [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Schildkröte]] erneut ein und der große [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]] holte tief Luft, um zu einer Erklärung anzusetzen.&lt;br /&gt;
„Dass ihr es nicht vernommen habt, wundert mich nicht, aber vor fast einem Jahr vernahm ich die Klagen eines kleinen Baches weit im Westen. Als ich mich ihm näherte und ihn fragte, was es mit seinen traurigen Worten auf sich habe, erzählte er mir von seinem Fehler. Er habe, so berichtete er mir, in dem Versuch ein kleines Mädchen mit blondem Haar aufzumuntern einen alten Wanderer zu dieser gelockt, damit dieser sie mit seinen Geschichten aufmuntern könne. Als der Wanderer dem Mädchen von dem Waldgott erzählte, schnappte dieses sich seine Sachen und lief los, um den Waldgott zu finden und um Hilfe zu bitten. Aber wie sollte ein kleines Mädchen alleine überleben?&lt;br /&gt;
Ich beschloss also dem Bach zu helfen und dem Mädchen beizustehen. So begleitete ich [[Wichtige_Personen_in_Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]], das Mädchen aus der Geschichte des Baches, als kleiner [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]] und lehrte sie durch mein Beispiel vom Leben in der Natur.&lt;br /&gt;
Als der Herbst kam und die Zeit meiner Herrschaft sich dem Ende entgegen neigte, traf ich [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Bai Hu]] und bat ihn mir zu helfen. Fortan übernahm er es [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] zu begleiten, nachdem wir es so haben aussehen lassen als ob ich durch die Krallen [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Bai Hu]]’s gestorben wäre.&lt;br /&gt;
Während wir uns aber um [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] kümmerten, bemühte sich die Natur selber ebenfalls um [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]], half ihr beim Wachsen, beim Verstehen und beim Leben. Schon bald hätte sie uns nicht mehr gebraucht, aber wir waren zu neugierig auf das, was kommen könnte.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lange Zeit herrschte Stille, während der Schatten [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] eingehend musterte. Schließlich aber erhob er die Stimme, deren Worte er scheinbar direkt an [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] richtete.&lt;br /&gt;
„Würde ich dich am liebsten auf der Stelle zertreten für den Verstoß gegen mein Urteil, für die Schritte auf dem Boden meines Haines und für die Anmaßung, in der sich jene zwei auf deine Seite stellten und dich beschützten, so kann ich doch das Wirken der Natur an und in dir sehen.&lt;br /&gt;
Nun stelle ich dir also folgende Frage: Würdest du das Dorf, deren Bewohner dir in der letzten Woche Obdach gewährten, verlassen und zulassen, dass ich es mitsamt seiner Bewohner vernichte, wenn ich dafür deine Schwester Kigiku heile?“&lt;br /&gt;
[[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]]s Augen weiteten sich bei diesem Angebot genau so sehr wie sich die Augen des [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]]s und des [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]]s vor Wut verengten. Beide waren außer sich vor Zorn über die Hinterlist der Worte ihres Gottes, aber keiner von beiden hatte das Recht den Mund zu öffnen.&lt;br /&gt;
„Woher weißt du von Kigiku?“ Antwortete [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] stockend, woraufhin der Schatten lediglich tiefkehlig lachte.&lt;br /&gt;
„Ich weiß viele Dinge. Nun aber entscheide dich und lass dich nicht davon einnehmen, dass du deine Schwester nicht mehr lebendig antreffen würdest, wenn du dich jetzt auf den Rückweg begibst.“ Woraufhin der Schatten erneut lachte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===12. Kapitel===&lt;br /&gt;
Immer mehr Tränen schossen [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] in die Augen, ließen diese nach und nach überquellen und liefen dann eine nach der anderen die Wangen des Mädchens hinab, bis sie sich von diesen lösten und gen Boden fielen. Die kommende Entscheidung war die schwerste, die sie jemals hatte treffen müssen und es war der erste Moment, in dem sie ihre Reise in Frage stellte.&lt;br /&gt;
„Ich… Die Menschen sollen leben.“ Brachte sie schluchzend hervor und sah gleichzeitig ihre kranke Schwester vor ihren Augen, deren endgültiges Todesurteil sie nun unterschrieben hatte und die sie wohl nie wieder sehen würde.&lt;br /&gt;
„Was?!? Du maßt es dir an…?!?“ Donnerte die Stimme des Schattens wieder hervor, wurde aber von [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Bai Hu]] abrupt unterbrochen.&lt;br /&gt;
„Sie hat sich entschieden Xinglu. Hör auf mit deinen Spielen und sieh ein, dass du dich geirrt hast.“&lt;br /&gt;
„Gut, ich stehe zu meinem Wort. Aber ich habe nirgends von dem Leben des Mädchens geredet. Sie hat sich meinem Urteil entgegen gestellt und muss nun die Konsequenzen tragen!“&lt;br /&gt;
Schreckhaft atmete [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] ein und schaute mit geweiteten Augen auf den Schatten vor sich.&lt;br /&gt;
„Aber ich darf nicht ohne Weiteres nehmen, was die Natur gewährt hat… Also wirst du dir dein Leben verdienen müssen kleines Mädchen. Schließe die Augen und lass mich sehen, ob der Geist der Natur wirklich in deinen Knochen steckt.“&lt;br /&gt;
Und so sehr [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] auch dagegen ankämpfte, ihre Augenlider schoben sich unweigerlich vor ihre Pupillen und schon bald verschwammen die Bilder vor ihren Augen und die Gedanken in ihrem Kopf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie spürte weiches feuchtes Gras zwischen ihren blanken Zehen und eine Eule schickte ihren Ruf durch die Luft vorbei an ihren Ohren. Als sie die Augen langsam öffnete, sah sie sich inmitten eines großen Waldes stehen, deren Bäume genauso wie der Wald selber kein sichtbares Ende zu haben schienen. Alles an dem Wald wirkte merkwürdig urtümlich und erinnerte sie an die riesigen Bäume, die sie in der Nähe des Wasserfalls und des Haines gesehen hatte.&lt;br /&gt;
Erneut riss sie der Schrei der Eule aus den Gedanken und ließ in diesen Platz genug für die Erkenntnis, dass die Sonne gerade untergegangen war und die Schatten im Wald immer mehr die Oberhand gewannen.&lt;br /&gt;
Und dann spürte sie es, eine Präsenz im Schatten und der Blick unsichtbarer Augen auf ihrem Rücken. Die feinen Härchen auf ihrem Nacken stellten sich auf, sie machte einen zaghaften Schritt nach hinten und drehte sich dann plötzlich herum um loszurennen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===13. Kapitel===&lt;br /&gt;
Der Wind pfiff ihr ins Gesicht, sauste ihr um die Ohren und ließ den Klang seiner Stimme in diesen erklingen. Immer wieder schlugen ihr kleinere Äste, die sie nicht rechtzeitig bemerkt hatte, gegen den Körper und hinterließen an diesem immer mehr kleine Schnitte aus denen schon bald feine Bluttropfen hervorquollen. Schneller und schneller lief [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] durch den dunklen Wald, der sein wunderschönes Kleid abgelegt hatte und ihr nun seine dunkle und gefährliche Seite zeigte.&lt;br /&gt;
Wie konnte dies nur derselbe Wald, derselbe Ort sein, der sie mit den ersten Bildern verzaubert hatte? Fragte sie sich, als sie sich in Sicherheit wähnend an einen Baum lehnte und umschaute. Schon seit einiger Zeit hatte sie die Präsenz in ihrem Rücken nicht mehr gespürt. Sollte sie dieses Etwas wirklich abgehängt haben? Sie schaute sich nervös um, ließ den Blick ihrer Augen durch die Dunkelheit wandern und versuchte ihr pochendes Herz zu beruhigen. Es war schwer in der Dunkelheit überhaupt etwas auszumachen und immer wieder machte ihr Herz einen furchtsamen Sprung, wenn die Schatten der Bäume ihr obskure Wesen, die mit langen feingliedrigen Armen in der Dunkelheit zu tanzen schienen, vorspielten.&lt;br /&gt;
Plötzlich blitzte in der Dunkelheit etwas auf. Noch bevor sich die Härchen auf ihrem Nacken aufstellen konnten, war sie schon wieder los gerannt und hetzte durch den Wald. Das Blut, das sich in der kurzen Zeit der Rast auf ihrer Haut gesammelt hatte, wurde vom Gegenwind weggeweht und hinterließ eine feine rote Spur, der man viel zu leicht folgen konnte.&lt;br /&gt;
Wie sollte sie nur dem Schrecken, der mit Sicherheit den Tod bringen würde, entkommen? Wie sollte sie den Anbruch des Tages und das erste Licht, das die Schatten vertreiben würde, nur wieder erleben? Und wie sollte auch nur ein Mensch in dieser schrecklichen Umgebung überleben können?&lt;br /&gt;
Völlig außer Atem rannte das Mädchen dennoch weiter. Immer, wenn sie die Gefahr gegen einen Baum zu laufen ignorierend einen Blick über die Schulter warf, konnte sie einen formlosen Schatten im Schatten sehen, der der blutigen Spur folgte. Nein sie wunderte sich nicht mehr, dass die Menschen sich vor dieser Umgebung fürchteten und die Natur verändern wollten, um in ihr zu überleben. In dieser schrecklichen Umgebung würden sie nie anders überleben können!&lt;br /&gt;
„Vieles, das auf den ersten Blick schrecklich wirkt, ist nur ungewohnt für die Augen.“&lt;br /&gt;
Ertönte plötzlich die raue Stimme des alten Mannes in ihrem Kopf und sie erinnerte sich an die vielen Stunden, in denen er ihr eigentlich nur von der Natur erzählte.&lt;br /&gt;
„ Ein Wolf tötet nicht, weil er grausam sein möchte. Ein Wolf tötet, weil er überleben will. Der Wille zu Überleben ist das, was uns alle – selbst die Pflanzen – vereint.“&lt;br /&gt;
Aber dieses Ding, was auch immer es ist, ist böse! Das konnte sie deutlich spüren. Sie konnte spüren wie es Millimeter um Millimeter näher kam, sich wieder zurückfallen ließ und dann wieder langsam näher kam. Und das alles nur, um mit ihr zu spielen, um ihr den Schrecken in Mark und Bein zu jagen!&lt;br /&gt;
„Wahre Boshaftigkeit gibt es in der Natur nicht. Sie ist eine Erfindung der Menschen, um die Natur zu verteufeln.“&lt;br /&gt;
Aber sie konnte das Böse in diesem Ding eindeutig spüren. Und inmitten dieser schrecklichen Umgebung war niemand, der ihr helfen konnte. Sie war alleine.&lt;br /&gt;
„Niemals bist du alleine. Stets wirst du einen Baum, eine Blume oder zumindest einen Grashalm in der Nähe finden. Deine Mutter wird immer da sein und dich beschützen.“&lt;br /&gt;
Und auf einmal blieb [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] stehen. Langsam drehte sie sich zur Seite und legte die Stirn gegen die Rinde eines der riesigen Bäume. Wie hatte sie nur diese sanften Riesen verteufeln können? Wie hatte sie nur diese Umgebung als schrecklich bezeichnen können?&lt;br /&gt;
Sie schloss die Augen und wartete auf die Schritte, die sich sicher bald nähern und ihren Tod bedeuten würden. Aber sie würde nicht mehr rennen. Sie vertraute auf ihre Mutter und legte ihr Leben in deren Arme.&lt;br /&gt;
Und dann hörte sie ein leises Flüstern.&lt;br /&gt;
„Wie sich die Arme an mich lehnt. Oh du Arme, hör auf zu weinen.“&lt;br /&gt;
„Das sind keine Tränen, das ist Blut. Bist du zu hölzern geworden um den Unterschied zu merken?“&lt;br /&gt;
„Sie blutet? Warum denn nur?“&lt;br /&gt;
„Weil selbst kleine Äste die weiche Haut zerschneiden können.“&lt;br /&gt;
„Schau nur wie sie zittert.“&lt;br /&gt;
„Wie gerne würde ich ihr helfen.“&lt;br /&gt;
„Ich auch.“&lt;br /&gt;
„Ich auch.“&lt;br /&gt;
„Aber sie kann uns nicht hören.“&lt;br /&gt;
„Wir können sie nicht trösten.“&lt;br /&gt;
„Wir können sie nicht beschützen.“&lt;br /&gt;
„Würde sie uns nur hören können.“&lt;br /&gt;
„Wieso kann sie uns nicht hören?“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Ich kann euch hören!“ Schrie [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] mit all ihrer Kraft. „Bitte helft mir!“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Sie kann uns hören?“&lt;br /&gt;
„Sie möchte unsere Hilfe?“&lt;br /&gt;
„Wie lange ist es her?“&lt;br /&gt;
„Sollen wir singen?“&lt;br /&gt;
„Ja lasst uns singen!“&lt;br /&gt;
„Ja..Singen!“&lt;br /&gt;
Und plötzlich schwoll das Flüstern, war es zuerst noch leise und kaum zu hören gewesen, immer weiter an, gewann an Stärke und glich schon bald einem Orkan aus unterschiedlichen Stimmen, die durcheinander riefen. Nach und nach hörten die Stimmen auf zu rufen und fingen stattdessen an leise zu summen. Das Summen wurde immer lauter, übertönte schließlich die letzten Stimmen und brachte mit seinen tiefen Tönen [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]]s Innere sanft zum vibrieren.&lt;br /&gt;
Eine tiefe und warme Stimme erschallte, sang von den Strahlen der Sonne und den Tränen des Mondes und plötzlich setzten alle Stimmen in dieses Lied mit ein.&lt;br /&gt;
Es war das Lied der Schöpfung, die Erzählungen des ersten Baumes, der als Knospe miterlebt hatte wie Mond und Sonne von den Göttern auseinander gerissen wurden und fortan nie wieder zusammen sein und zugleich erstrahlen durften. Um wenigstens die Wärme des anderen und dessen Spiegelbild für wenige Momente zu erhaschen, nachdem dieser schwinden musste, erschufen die Zwei die Natur und die Wärme der Sonnenstrahlen sowie die Liebe in den Mondtränen hauchten der kargen Erde Leben ein.&lt;br /&gt;
Der Erste aber, der stark genug gewesen war vor all diesem bereits als Knospe den Boden zu durchbrechen, wuchs und wuchs bis er groß und prächtig war. Er war der Stärkste von allen und schließlich hob ihn der Mond aus der Erde und gab ihm die Fähigkeit zu wandern. So wurde der Erste als Xinglu, der Wanderer, bekannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Sie ist eingeschlafen.“&lt;br /&gt;
„Sie ist sicher.“&lt;br /&gt;
„Der Schatten ist fort.“&lt;br /&gt;
Das Flüstern der Bäume, sehr zaghaft und leise um das Mädchen nicht zu wecken, flog einige Zeit später dem Winde gleich wieder durch die Luft.&lt;br /&gt;
„Sie muss zurück.“&lt;br /&gt;
„Ja das muss sie.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===14. Kapitel===&lt;br /&gt;
„Hört ihr das? Sie singen! Sie singen für das Mädchen, sie singen für [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]]!“ Stellte die große [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Schildkröte]] fassungslos fest, während sie sich im Kreis drehte und dem Lied der Bäume lauschte.&lt;br /&gt;
Das Geräusch des schabenden Panzers zusammen mit den Worten aus tiefer Kehle drangen durch die Schleier des Schlafes und holten [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] aus diesem empor.&lt;br /&gt;
„Sie kommt zu sich. Sie hat überlebt!“ Ertönte die Stimme des [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]]s ganz nah vor [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]]s Gesicht. Und als sie die Augen öffnete, sah sie die Gesichter des [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel - Suzaku|Vogel]]s und des [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]]s dicht über ihrem eigenen schweben und sie mit besorgten Blicken anschauten, bevor sie anfingen breit zu lächeln.&lt;br /&gt;
„Wo bin ich?“ Murmelte sie schlaftrunken, während sie sich den Schlaf aus den Augen rieb.&lt;br /&gt;
„Du bist im Hain des Waldgottes. Du hast geschlafen und wurdest im Traum auf die Probe gestellt.“&lt;br /&gt;
Antwortete [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Bai Hu]], der sich mit einem langgestreckten Seufzer anscheinend nach einer halben Ewigkeit wieder legte und sich wohlig streckte.&lt;br /&gt;
„Habe ich bestanden?“&lt;br /&gt;
[[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Zhu Que]] öffnete den Schnabel, anscheinend um antworten zu wollen, aber die tiefe Stimme Xinglu’s unterbrach ihn.&lt;br /&gt;
„Du hast mehr als das.“ Der riesige Schatten bewegte sich zum ersten Mal, seitdem [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] im Hain war, und schob sich langsam in das fahle Licht des Mondes.&lt;br /&gt;
„Niemals hätte ich erwartet, dass sie für dich singen würden. Niemals hätte ich erwartet, dass sie dieses Lied anstimmen würden.“&lt;br /&gt;
Murmelte das Wesen, dessen Körperbau dem eines Menschen glich, nur glichen Hände und Füße mehr einer Mischung aus Menschenhand und Bärentatze und die Haut schien aus einer rissigen und vor Alter schon schwarz gewordenen Baumrinde zu bestehen. Das Gesicht schließlich war dem eines Hirsches nachempfunden, nur dass sich Flechten aus großen Baumblättern vom Kopf über die Schultern des Wesens ergossen.&lt;br /&gt;
„Sie sangen von dir nicht wahr?“ Fragte [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] das Wesen, dessen große Augen von großer Trauer sprachen.&lt;br /&gt;
„Ja. Ich habe dieses Lied geschrieben und es einem jeden Baum früher vorgesungen, wenn er noch klein und schwach war. Das Lied half ihnen zu wachsen und den Gezeiten zu widerstehen, so dass sie fast so groß wurden wie ich einst. Deswegen nennt man es auch das Baumlied. Früher kannte es ein jeder Baum.“&lt;br /&gt;
„Deswegen sind die Bäume in der Nähe des Haines also so groß und der Winter dem Hain so fern!“&lt;br /&gt;
„Früher waren alle Bäume so groß. Damals wanderte der Wanderer noch jeden Tag über die Erde und sang zu jedem Baum.“ Mischte sich eine raue Stimme plötzlich ein und alle, egal ob Mensch, Tier oder Gott wandten dem Ursprung der Stimme den Kopf zu.&lt;br /&gt;
Ein alter Mann kam mit hinkenden Schritten über die Wiese dem See und der Insel entgegen und winkte dem Mädchen entgegen, das die Augen vor Staunen weit aufgerissen hatte.&lt;br /&gt;
„Du? Was machst du denn hier?“ Rief sie ihm entgegen. Anstatt aber eine Antwort des Mannes zu erhalten, erklang die Stimme des Waldgottes.&lt;br /&gt;
„[[Geschichte von Taki#Der blaue Drache – Seiryu|Quing Long]]. Jetzt wundert mich gar nichts mehr. Hast du [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] beigebracht zu den Bäumen zu sprechen?“&lt;br /&gt;
„Ich habe ihr lediglich von der Natur erzählt Xinglu. Alles Weitere hat sie selber erlernt.“&lt;br /&gt;
„[[Geschichte von Taki#Der blaue Drache – Seiryu|Quing Long]]?“ Verwirrt schaute [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] zwischen dem Alten und Xinglu hin und her.&lt;br /&gt;
Auf dem Gesicht des Alten aber, der am nahen Ufer des Sees angelangt war, bildete sich ein Lächeln und plötzlich erhob sich an derselben Stelle, an der der Alte soeben gestanden hatte, ein großer [[Geschichte von Taki#Der blaue Drache – Seiryu|blauer Drache]] in die Luft, nur um neben Xinglu wieder zu landen.&lt;br /&gt;
„Du hast es schon immer geliebt dich zu verkleiden.“ Murmelte die [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Schildkröte]].&lt;br /&gt;
„Du musst verstehen, dass ich dir nicht die Wahrheit zeigen durfte [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]]. Ich bin der Letzte der Vier und Erster des Kreises. [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Xuan Wu]], [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Zhu Que]], [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Bai Hu]] und ich, [[Geschichte von Taki#Der blaue Drache – Seiryu|Quing Long]] sind die 4 Wächter des Waldgottes und die ersten der Tiere, zu denen er wie zu den Bäumen sang. Ein jeder von uns ist die Inkarnation einer der Jahreszeiten. Ich bin der Frühling, [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Zhu Que]] ist der Sommer, [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Bai Hu]] ist der Herbst und [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Xuan Wu]] ist der Winter. Einst wandelten wir an der Seite Xinglu’s über die Erde. Als er sich aber veränderte, wandten drei von uns ihm den Rücken zu und nur[[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Xuan Wu]] blieb bei ihm.“&lt;br /&gt;
„Aber was habe ich damit zu tun? Ich wollte doch nur Kigiku retten.“&lt;br /&gt;
„Und in diesem einfach Streben hast du es geschafft mich an die Anfänge und das Gute in euch Menschen zu erinnern. Ich war es, der dich im Wald der Träume gejagt hat und hätten dir die Bäume nicht geholfen, so hätte dein Herz schließlich vor Angst aufgehört zu schlagen. Als aber die Bäume anfingen zu singen, da erinnerte ich mich. Sie sangen aber nicht nur von mir, sondern auch von dir. Sie sangen davon wie viel Angst du in der Dunkelheit hast, was für einen Weg du zurücklegen musstest und wie gerne sie dir helfen würden. Und mit jedem Wort verflog mein Hass und ich fing an euch Menschen zu verstehen.“&lt;br /&gt;
„Ich habe gar nicht gehört, dass sie von mir sangen. Hat diese wunderschöne tiefe Stimme etwa auch über mich gesungen?“&lt;br /&gt;
„Wunderschöne tiefe Stimme?“ Schaltete sich [[Geschichte von Taki#Der blaue Drache – Seiryu|Quing Long]] plötzlich ein und wechselte einige Blicke mit den drei anderen, während Xinglu die violetten Augen geschlossen hatte.&lt;br /&gt;
„Sie hat dich singen hören Xinglu? Wie ist das möglich? Du hast schon so lange nicht mehr gesungen.“ Brummte [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Bai Hu]] verdutzt.&lt;br /&gt;
„Sie erinnern sich noch immer daran wie ich zu ihnen sang. Und aus der Erinnerung heraus haben sie meine Stimme scheinbar beschworen. Es ist zu lange her, dass ich zu ihnen gesungen haben, und ich habe kein Recht zu ihnen zu singen bei all dem, was ich getan habe.“&lt;br /&gt;
„Das stimmt nicht! Sie reden stets miteinander und die ältesten von ihnen erzählen den jüngeren von deinem Lied. Sie kennen es alle und werden es nie vergessen.“&lt;br /&gt;
„Mir fehlt aber die Kraft zum Wandern. Hass und Zorn haben meine Beine schwer werden lassen.“&lt;br /&gt;
Er wandte sich von dem weißen [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] ab und dem Mädchen zu.&lt;br /&gt;
„Nein ich hörte keine tiefe Stimme, sondern eine hohe. Ich hörte die Stimme eines jungen [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Drachen]]n, der mich furchtlos anbrüllte. Die Bäume sangen von dem gelben Schuppenkleid des [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Drachen]]n und von der Wärme im Herzen dieses Wesens.&lt;br /&gt;
[[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] sie sangen von dir und es war so viel Wahrheit in ihren Worten, die ich erst jetzt vernehmen konnte.“&lt;br /&gt;
„Warum guckst du so traurig Xinglu? Was hast du vor? Was hat das zu bedeuten?“&lt;br /&gt;
Fragte das Mädchen nun sichtlich besorgt um den Waldgott.&lt;br /&gt;
„Es ist Zeit für mich das Geschenk, das mir der Mond einst gab, zurück zu geben. Ich habe meine Pflicht gegenüber meinen Brüdern und Schwestern vergessen und sie zu lange warten lassen. Ich sehne mich nach Ruhe [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]].“&lt;br /&gt;
Die Züge des Wesens erhellten sich und die Risse in der dunklen Rinde schlossen sich immer mehr.&lt;br /&gt;
„Die Zeit des Wanderers ist vorbei. Zu lange habe ich mich dagegen gewehrt einzusehen, dass die Welt mich nicht mehr braucht. Es ist nun an der Zeit, dass die Jüngeren auf sich aufpassen. Vieles wird sich verändern, aber wenn ich höre wie die Bäume für dich singen, so bin ich mir sicher, dass es nicht nur schlecht sein wird.“&lt;br /&gt;
„Willst du uns wirklich verlassen Xinglu? Was sollen wir ohne dich machen? Was sollen wir alleine machen?“ Rief [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Zhu Que]] mit Trauer in der Stimme.&lt;br /&gt;
„Helft dem gelben [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Drachen]]n bei der Wahrung dessen, was wir einst zusammen auf unseren Reisen verbreiteten. Natürlich nur, wenn du willst [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]].“&lt;br /&gt;
Das Mädchen schaute in die großen violetten Augen und auf die immer heller werdende Rinde, durch die von Minute zu Minute mehr Leben zu pulsieren schien.&lt;br /&gt;
„Was genau meinst du?“&lt;br /&gt;
„Vieles, was einst gut war, ist zerstört. Du hast mir aber gezeigt, dass nicht alles zerstört ist. Ich frage mich, ob sich Sonne und Mond so fühlten, als sie mich erblickten und das Leben erschufen….&lt;br /&gt;
Ich werde das Wandern aufgeben und wieder nur ein Baum sein, ein Baum der mit seinen Brüdern singt. Gerne werde ich von dem kleinen Mädchen singen, das zum [[Geschichte von Taki#Der_Gelbe_Drache|gelben Drachen]] wurde, der den Beginn einer neuen Zeit darstellt.&lt;br /&gt;
Ich würde gerne dabei zusehen, wie ein kleines Mädchen die Wunden, die ein alter Baum geschlagen hat, schließt und dabei hilft, dass wieder mehr Menschen das Lied der Bäume hören.“&lt;br /&gt;
[[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] konnte die Trauer in dem Wesen vor sich so deutlich spüren, dass es ihr die Sprache verschlug. Aber nicht nur Trauer, sondern auch Freude über die Erlösung konnte sie spüren. Es hatte nicht lange gedauert bis ihre Augen sich mit Tränen gefüllt hatten, so dass sie lediglich nicken konnte.&lt;br /&gt;
Der Waldgott lächelte sie voller Wärme an und streckte sich dann zu seiner vollen Größe aus. Ein wohliges Seufzen entfuhr ihm, als die alten Glieder sich zum beinahe letzten Mal bewegten und er sich mit stummen Gesten von seinen vier Freunden verabschiedete, die auf ihre Art viel treuer waren als er es je bis zu diesem Moment vermutet hatte. Dann legte er die letzten Schritte bis zum Mittelpunkt der kleinen Insel zurück, streckte sich erneut und seufzte dabei langgezogen.&lt;br /&gt;
Ein Rascheln und Rauschen war zu hören, als sich riesige Wurzeln in den Boden gruben und gewaltige Äste in die Höhe streckten. So schnell geschah alles, dass nur wenige Momente später sich dort, wo noch eben die Gestalt des Waldgottes gestanden hatte, ein gewaltiger Baum in die Höhe streckte und seine riesigen Äste weit über den See hängen ließ. Das gewaltige Blätterdach des Baumes erstreckte sich über den gesamten Hain und schützte diesen gleich einer Decke.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Epilog===&lt;br /&gt;
So verlor der Waldgott seinen Namen und war wieder nur der Erste. Im selben Moment aber erschallte zum ersten Mal seit langer Zeit die tiefe Stimme des Waldgottes und sang begleitet von vielen seiner Brüder das Lied des gelben [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Drache]]ns, so wie es hier geschrieben steht.&lt;br /&gt;
Lieder aber sind die älteste Form des Übernatürlichen und oft findet man in ihnen bereits einen Teil der Zukunft beschrieben. So erfuhr der kleine Bach, an dem das Lied begann, davon wie [[Geschichte von Taki#Der gelbe Drache|Hiwa]] begleitet von [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Zhu Que]], [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Bai Hu]], [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Xuan Wu]] und [[Geschichte von Taki#Der blaue Drache – Seiryu|Quing Long]] in das Dorf am Rand des großen Waldes kam und sowohl von dem Waldgott als auch von dessen Bedauern erzählten. Die Dorfbewohner hörten gerne den Geschichten dieser ungleichen Gruppe zu, ließen sich von diesen verzaubern und wollten alsbald den riesigen Baum selber sehen. Manche von ihnen blieben dort, andere verließen den Ort wieder, nur um von dessen Pracht zu erzählen.&lt;br /&gt;
So gründete sich schon bald unter dem schützenden Dach des Waldgottes ein kleines Dorf. Die vier Wächter, die es nun als Aufgabe ansahen neben dem Waldgott auch noch das Dorf und [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] zu beschützen, blieben bei den Menschen und halfen dem Mädchen dabei zu beschützen, zu trösten, zu beruhigen, zu lenken und vor allem zu erzählen und zu singen.&lt;br /&gt;
Zwei Jahre später, als die ersten Schneeflocken vom Himmel fielen und die mittlerweile zur jungen Frau herangewachsene [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] an die stürmische Nacht erinnerten, in der sie zum ersten Mal von dieser Welt erfuhr, wenn auch nur reichlich verwirrende Bruchstücke, stapfte eine vermummte Gestalt den schmalen von den Bewohnern angelegten Weg zum Hain empor.&lt;br /&gt;
Eine helle Stimme, ihr merkwürdig bekannt aber doch in den Wirren der Erinnerungen verloren, riss [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] aus den Erinnerungen und ließ sie von ihrem Platz am Rande des Sees aus in die Richtung der Gestalt sehen. Ihre Augen weiteten sich und füllten sich als bald mit Tränen, während ihre Füße über den von feinen Schneeflocken bedeckten Boden regelrecht flogen und sie in die weit geöffneten Arme der ihr entgegenlaufenden Kigiku trugen.&lt;br /&gt;
Der Bach plätscherte fröhlich, als er von der Wiedervereinigung der Schwestern hörte und weigerte sich im kommenden Winter vehement dagegen zu erstarren und einzufrieren, so groß war seine Freude. Erst die tiefe Stimme des Waldgottes aus der Ferne sorgte dafür, dass er sich beruhigte und als der Bach langsam erstarrte und für den Winter einschlief, freute sich der Waldgott über jenes letzte Geschenk, das er den Menschen und besonders seiner [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] geben konnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Wichtige Personen und Wesen aus Legenden und Sagen=&lt;br /&gt;
Hier sind wichtige Personen aus der Geschichte oder Legenden/Sagen von Takigakure aufgelistet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Dorfoberhäupter [[Takigakure]]s===&lt;br /&gt;
Hier sind die wichtigsten, verstorbenen Dorfoberhäupter von Takigakure aufgelistet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Ieyasu Kagetoya====&lt;br /&gt;
Ieyasu Kagetoya das erste große [[Dorfoberhaupt|Oberhaupt des Dorfes]] [[Takigakure]]. Nach dem Fall [[Geschichte_von_Taki#Kakuzu|Kakuzus]] bei dem der gesamte damalige Ältestenrat verstarb, übernahm er nicht nur die Macht im [[Gesellschaft_in_Taki#Kagetoya|Kagetoya]] -Clan sondern auch im Dorf selbst.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Er galt als mächtiger Shinobi und entsprechend dem Ruf der [[Gesellschaft_in_Taki#Kagetoya|Kagetoya]] als großartiger Krieger. &lt;br /&gt;
Durch seine Autorität und auch teilweise durch Furcht vor seiner Rache stellte er einen sehr wackeligen Frieden in [[Takigakure]] her.&lt;br /&gt;
Er führte damals die grundlegende Struktur des heutigen Militärs in [[Takigakure]] ein, auch wenn dieses im Laufe der vielen Dynastien überarbeitet wurde, ist es grundlegend immer noch das System nach dem die [[Gesellschaft_in_Taki#Kagetoya|Kagetoya]] Krieg führen und sich organisieren.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der [[Gesellschaft_in_Taki#Kagetoya|Kagetoya]] galt als streng, aufbrausend und ein wenig tyrannisch, außerdem erzählt man sich, dass er ein begabter, wenn auch gerne riskant agierender, Stratege sei, was letztlich zu seinem Sturz führte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Shingen Shiazu====&lt;br /&gt;
Shingen Shiazu, das zweite große [[Dorfoberhaupt|Oberhaupt des Dorfes]] [[Takigakure]], galt ebenso wie sein Vorgänger [[Geschichte_von_Taki#Ieyasu_Kagetoya|Ieyasu Kagetoya]] als begabter Shinobi und Stratege.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Jedoch hatte er dem Plan des Kagetoyas eine ganze Kompanie zu opfern widersprochen, als diese dann nicht nur überlebte, sondern die Schlacht auch noch gewann schlug er sich auf die Seite der [[Gesellschaft_in_Taki#Fuyou|Fuyou]], deren Oberhaupt das Kommando über die folgende Kompanie hatte, was dazu führte, dass [[Geschichte_von_Taki#Ieyasu_Kagetoya|Ieyasu Kagetoya]] noch auf dem Schlachtfeld zum Selbstmord gezwungen wurde, um seine Ehre wieder reinzuwaschen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Mit der Unterstützung der [[Gesellschaft_in_Taki#Fuyou|Fuyou]] und einiger jüngerer Clans wurde er dann zum zweiten Oberhaupt Takigakures erklärt.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Er erklärte die [[Geschichte_von_Taki#Ieyasu_Kagetoya|Ieyasu Kagetoya]] jedoch nicht zu Verrätern und ließ die Ehre der Familie unangetastet.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Shingen trat erst kurz nach dem Bluterbenkrieg von seinem Amt zurück, da er sich in einer Schlacht schwer verletzt hatte und langsam alt wurde. Er galt in seiner Amtszeit zwar als strenges aber faires Oberhaupt, der stets jeden Vorschlag anhörte, bevor er seine Entscheidung traf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Mifune Ashura====&lt;br /&gt;
Mifune Ashura war das dritte [[Dorfoberhaupt|Oberhaupt]] Takigakures und das erste, das nicht aus einer der [[Gesellschaft_in_Taki#Die_Gr.C3.BCnderclans|Gründerfamilien]] stammte.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Er war ein Veteran des Krieges, der sich in vielen Schlachten als großer Anführer bewährt hatte, vor allem durch die Tatsache, dass seine Truppen stets ihre Position gehalten hatten, sowie geringere Verluste aufwiesen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Jedoch hatte der Krieg ihn zu einem paranoiden Mann gemacht, er verschärfte die Sicherheitskontrollen und die Verteidigungssysteme von [[Takigakure]] erheblich. Auf seinen Wunsch wurde eine Kampagne gestartet, welche die Bevölkerung davon überzeugte, dass man Ausländern nicht trauen könne und das die Abschottung von außen der einzige Schutz vor Eroberung wäre.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Dies hatte auch Erfolg. [[Takigakure]] igelte sich ein und sah alles als Bedrohung an, was zu allgemeiner Aufrüstung im Dorf führte.&lt;br /&gt;
Zudem schwächte er die Macht der [[Gesellschaft_in_Taki#Die_Gr.C3.BCnderclans|Gründerclans]] erheblich, indem er den Ältestenrat neu aufstellte und für niedere Clans zugänglich machte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Kessen Musou====&lt;br /&gt;
Kessen Musou wurde nach dem überraschenden Tod [[Geschichte_von_Taki#Mifune_Ashura|Mifunes]], der scheinbar an einer Krankheit verstarb, ebenso überraschend zum neuen [[Dorfoberhaupt|Oberhaupt]] erklärt. Entgegen der Traditionen des Dorfes die Wege der alten Oberhäupter weiter zugehen brach er damit und zum ersten Mal in der Geschichte öffnete [[Takigakure]] sich wieder nach außen. Ausländer wurden nicht länger verteufelt und argwöhnisch betrachtet, sondern willkommen geheißen und in die Dorfstruktur eingeführt.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Von vielen wurde Kessen Musou als wahrer Held vergöttert, da er eine unglaubliche Phase des Friedens in [[Takigakure]] einläutete, auf die man später immer noch neidisch war und sich zurück wünschte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Historische Personen [[Takigakure]]s===&lt;br /&gt;
Hier sind sonstige, verstorbenen Personen aufgelistet, die es mit ihrem Namen in die Geschichte des Dorfes geschafft haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Kenshin Fuyou====&lt;br /&gt;
Kenshin Fuyou war ein hochdekorierter [[Jounin]] und das Clanoberhaupt der [[Gesellschaft_in_Taki#Fuyou|Fuyou]] während [[Geschichte_von_Taki#Ieyasu_Kagetoya|Ieyasu Kagetoyas]] Herrschaft.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Er war gleichermaßen Shinobi, wie Priester und im Dorf recht hoch angesehen, da die Fuyou sich um die Kranken und Armen des Dorfes kümmerten.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der [[Gesellschaft_in_Taki#Fuyou|Fuyou]] selbst galt als verständnisvoller und fürsorglicher Mann, der sich und seine Zeit gerne für andere aufopferte.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Kenshin und eine ganze Kompanie sollten jedoch in einer entscheidenden Schlacht für das Wohl [[Takigakure]]s geopfert werden, als sie dann jedoch nicht nur nicht starben, sondern jene Schlacht fast im Alleingang gewannen war der Missmut unter den Truppen hoch, was dazu führte, dass gegen [[Geschichte_von_Taki#Ieyasu_Kagetoya|Ieyasu Kagetoya]] geputscht wurde, und so die [[Gesellschaft_in_Taki#Shiazu|Shiazu]] mit der Unterstützung der [[Gesellschaft_in_Taki#Fuyou|Fuyou]] an die Macht kamen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Verräter [[Takigakure]]s===&lt;br /&gt;
Hier sind die größten, verstorbenen Verräter Takigakures aufgelistet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Kakuzu====&lt;br /&gt;
Kakuzu war einst einer der besten Shinobi des Dorfes [[Takigakure]]. So entsandte man ihn auf eine Mission den ersten Hokage [[Geschichte_von_Konoha#vor_dem_BEK|Hashirama Senju]] zu töten. Als diese jedoch scheiterte wurde er bei seiner Rückkehr ins Dorf stigmatisiert und für das Scheitern der [[Mission]] bestraft, obgleich diese sehr gefährlich war.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Darauf entwickelte der einst hochgelobte [[Jounin]] einen Hass auf das Dorf und tötete auf seiner Flucht nicht nur die Ältesten des Dorfes, sondern stahl die wichtigste verbotene [[Jutsu]] des Dorfes, welche seitdem verloren ist.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ab da an führte er ein Leben als Kopfgeldjäger und Söldner.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Nobu Gushiken====&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Adoptivbruder von [[Wichtige_Personen_in_Taki#Muneyaki_Gushiken|Muneyaki Gushiken]]&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nobu Gushiken, adoptierter Bruder des ehemaligen [[Dorfoberhaupt|Dorfoberhauptes]] [[Wichtige Personen in Taki#Wichtige_Personen_in_Taki#Muneyaki_Gushiken|Muneyaki Gushiken]], war ein ausgezeichneter Ninja des Dorfes und ein höchst gefährliches Mitglied der [[Einheiten_Takigakures#Tsuisekisha_.28J.C3.A4ger.29|Tsuisekisha-Einheit]].&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ebenso wie sein älterer Bruder strebte er danach Oberhaupt Takigakures zu werden, jedoch wurde sein Bruder stattdessen ernannt, was den jungen Mann verbittern ließ, worauf sich die Brüder zerstritten und seine Adoption herauskam.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Im Angesicht der steigenden Gefahr der [[Taki_no_Kuni#Jashin_Sekte|Jashin-Sekte]] versuchte er dann einen lange gehegten Plan umzusetzen, nämlich seinen Bruder zu entführen und zu töten, wobei er es so aussehen lassen wollte, als wären die [[Taki_no_Kuni#Jashin_Sekte|Jashin]]-Kultisten es gewesen, woraus er sich ersann zum neuen [[Dorfoberhaupt]] erklärt zu werden. Jedoch scheiterte sein Plan durch die Heldentat [[Wichtige_Personen_in_Taki#Shinishi_Kudo|Shinishi Kudos]], der nicht nur den Verräter beseitigte, sondern auch [[Wichtige Personen in Taki#Wichtige_Personen_in_Taki#Muneyaki_Gushiken|Muneyaki]] rettete.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Wächter [[Takigakure]]s===&lt;br /&gt;
Die Wächter [[Takigakure]]s entspringen aus der Sage &amp;quot;[[#Das Lied des gelben Drachen|Das Lied des gelben Drachen]]&amp;quot;, welche von einem mutigen kleinem Mädchen und der Entstehung [[Takigakure]]s erzählt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Der blaue Drache – Seiryu====&lt;br /&gt;
Quing Long bietet einen durchaus beeindruckenden Anblick, wenn er sich nicht in seiner Menschengestalt fort bewegt. Gerne verbringt er seine Zeit als Eremit getarnt, um dem einen oder anderen Wanderer etwas über die Natur zu erzählen und beizubringen, so wie er es einst bei dem kleinen Mädchen Hiwa getan hatte. Nur sehr selten würde sich Quing Long in seiner wahren Gestalt einem Menschen zeigen. Sein edles und geduldiges Gemüt würden ihn für offene Geister zum höchst angenehmen Gesprächspartner machen. Vorurteilslos betrachtet er jeden Menschen einzeln und nicht die Menschheit als ganzes, bevor er sich seine Meinung zu einem Individuum bildet.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der blaue Drache Quing Long steht für die Jahreszeit Frühling und somit für die Geburt und die frühe Phase jungen Lebens, seien es Pflanzen, Menschen oder Tiere.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Der rote Vogel – Suzaku====&lt;br /&gt;
Zhu Que hat ein durchaus heiteres Wesen. Das Interesse des roten Vogels weckt man durch Gesang und Lieder. Selber trällert er gerne verschiedene Lieder und am meisten gefällt es ihm, wenn sich aus seinem Gesang und dem eines Menschen ein Duett bildet. Er kann die Form eines kleinen roten, als auch großen roten Vogels annehmen. In Anwesenheit oder in der Nähe von Menschen würde er stets als kleiner Vogel auftauchen, um nicht als Wächter erkannt zu werden.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der rote Vogel Zhu Que steht für die Jahreszeit Sommer und damit für den Höhepunkt des Lebens mit all den Pflanzen und Lebewesen, die im Frühling noch klein und zierlich waren. Er steht für die reichen Geschenke, die die Natur im Sommer bringen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Der weiße Tiger – Byakko====&lt;br /&gt;
Bai Hu ist äußerst schlau und gerissen, wie es das Bild einer Raubkatze schon immer präsentiert hat. Der weiße Tiger kann die Form einer kleinen weißen Katze annehmen, um ohne größeres Aufsehen zu erregen unter Menschen zu wandeln oder sich einzelnen Wanderern zu zeigen, ohne direkt erkannt zu werden. Meistens nutzt er diese Form, um die Verhaltensweisen eines Individuums zu beobachten. Reden würde er in seiner Katzenform nie, selbst als Tiger ist es schwer Bai Hu viele Worte zu entlocken. Nie verliert er mehr Worte als unbedingt nötig, man würde immer nur von ihm hören, dass es für alles einen Richtigen Zeitpunkt und Ort gibt, wenn man versuchen würde mehr Worte aus ihm zu locken. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der weiße Tiger Bai Hu steht für die Jahreszeit Herbst und damit als Vorbote für die härteren Monate, die im Winter folgen. Mit ihm verbindet man auch den Aspekt der Jagd, der während der Herbstmonate an Wichtigkeit zunimmt, da Pflanzen und Bäume zur Ruhe kommen und bis zum Frühling keine Früchte austragen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Die schwarze Schildkröte – Genbu====&lt;br /&gt;
Xuan Wu würde auf Menschen einen etwas angst einflößenden Eindruck machen. Es ist schwer zu erahnen, wie es um das derzeitige Gemüt der schwarzen Schildkröte steht. Obwohl Xuan Wu durch das kleine Mädchen Hiwa eines besseren belehrt wurde, was die Menschen in Bezug auf die Natur angeht, so konnte er nie wirklich seinen Argwohn gegenüber die Menschen ablegen. Immernoch sieht er die meisten Menschen als Zerstörer von Natur und Leben. Nur sehr schwer lässt er sich von der Gutherzigkeit und Naturverbundenheit eines Individuums überzeugen. Sollte man dies aber geschafft haben, so genießt man das volle Vertrauen und den Schutz der argwöhnischen Schildkröte. Natürlich stehen die Menschen [[Takigakure]]s automatisch unter seinem Schutz, da er diese als Abkömmlinge der ersten Dorfbewohner ansieht.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die schwarze Schildkröte Xuan Wu steht für die Jahreszeit Winter und damit für die Ruhe selbst, die während eines jeden Winters in die Natur einkehrt. Oftmals wird auch der Tod mit ihm in Verbindung gebracht, denn nicht alle Lebewesen überstehen den kalten Fängen des Winters.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Der gelbe Drache====&lt;br /&gt;
Das Mädchen namens Hiwa ist ein sehr naturverbundener Mensch. Sie weiß jeden Aspekt der Natur zu schätzen, achtet jede noch so kleine Lebensform und würde immer zum Wohle dieser handeln. Ihr eigenes Wohl stellt sie unter das von Anderen, selbst wenn es um das Wohl fremder Menschen geht. Sie ist eine lebensfrohe Person, die sich gerne auch bei anderen Menschen aufhält. Durch ihren langen und außergewöhnlichen Aufenthalt in der Natur, ist diese zu ihrem eigentlich Zuhause geworden, etwas das man ihr auch anmerkt. Sie verbringt mehr Tage in Wäldern, als unter Menschen. Man sagt ihr nach, dass sie mit Bäumen reden kann.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Hiwa gilt heute als tot, wobei man sich dessen nie gewiss war. Man erzählt sich, dass sie eines Tages einfach im Wald verschwunden und nie wieder zurück gekehrt war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Frage-Sektion ==  &lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;mw-collapsible mw-collapsed wikitable&amp;quot; width=&amp;quot;100%&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Frage-Sektion&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
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|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Navigation ==&lt;br /&gt;
{{Vorlage:Linkliste Kategorien}}&lt;br /&gt;
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		<author><name>Masao Higurashi</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.narutorpg.de/index.php?title=Geschichte_von_Taki&amp;diff=26368</id>
		<title>Geschichte von Taki</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.narutorpg.de/index.php?title=Geschichte_von_Taki&amp;diff=26368"/>
		<updated>2016-04-03T21:09:35Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Masao Higurashi: /* 6. Kapitel */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Auf dieser Seite findet ihr eine Übersicht über die Geschichte des Dorfes [[Takigakure]].&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
==Seit Entstehung von [[Takigakure]]==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Sengoku Jidai===&lt;br /&gt;
Am Anfang der Geschichtschreiber [[Takigakure]]s steht Sengoku Jidai, die Zeit der streitenden Reiche. Nachdem die Kunst des Ninjutsu zur Blüte seiner Macht aufgestiegen war, durchstriffen zahllose [[Clan]]s die Lande, ein jeder mit seinen eigenen Fähigkeiten und Ansichten über die Welt. Sie waren [[Söldner]], die von den Ländern bezahlt wurden und alle bisher gekannten Waffen und Armeen überflüssig machten. Diese Kraft, die vielen zunächst wie ein Segen erschien, wurde schnell zu einem Fluch, als sich angeblich selbst der Himmel in blutiges Rot, aufgrund der endlosen Schlachten, färbte, die auf der Erde ausgetragen wurden. Als sich die zwei mächtigsten [[Clan]]s im Reich des Feuers zusammenschlossen und [[Konohagakure]] gründeten, geschah ein Umdenken in vielen Ninja[[clan]]s, die diesem Beispiel folgten. Es war deutlich geworden, dass es keinen Sinn mehr ergab nur dem eigenen Clan Treue zu schwören: Um zu bestehen brauchte es Bündnisse mit anderen Gruppierungen. Je stärker die zu schmiedende Allianz, umso mehr Macht für die Beteiligten.&amp;lt;br /&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Gründung des Dorfes - 85 Jahre vor Ende des Bluterbenkrieges===&lt;br /&gt;
In diesen Jahren versammelten sich vier der örtlichen Ninjaclans an dem Baum, den wir heute [[Aufbau_von_Taki#Der_Taki-Baum|Taki-Baum]] nennen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Gesellschaft_in_Taki#Kagetoya|Kagetoya]] (Krieger), die [[Gesellschaft_in_Taki#Shiazu|Shiazu]] (Strategen), die [[Gesellschaft_in_Taki#Fuyou|Fuyou]] (Heilung) und die [[Gesellschaft_in_Taki#Nanaya|Nanaya]] (Tarnung).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie schlossen einen Pakt und schworen untereinander Treue an diesem Baum, der zu dieser Zeit noch ein gewöhnlicher war und erst Jahrzehnte später zu wahrer Berühmtheit gelangen sollte. Entgegen häufiger Annahmen wurde [[Takigakure]] auf Vorschlag der [[Gesellschaft_in_Taki#Fuyou|Fuyou]] und Nanaya hin als Demokratie gegründet, da sich die verfeindeten [[Clan]]s der [[Gesellschaft_in_Taki#Kagetoya|Kagetoya]] und [[Gesellschaft_in_Taki#Shiazu|Shiazu]] auf keinen Anführer einigen konnten. [[Takigakure]] wurde vom Ältestenrat geführt, welcher aus den Anführern der jeweiligen [[Clan]]s bestand und hatte zu Beginn mit vielen Schwierigkeiten zu kämpfen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch die schier endlose Bedrohung und zahlreiche Überfälle entwickelte [[Takigakure]] bereits sehr früh fähige Verteidigungsmechanismen und Finten, mit denen sie selbst übermächtige Feinde erfolgreich abwehren konnten. Niemals gelang es einem Feind Fuß in [[Takigakure]] zu fassen und der Frieden im verborgenen Dorf machte den Rat der Ältesten leichtsinnig und überheblich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Der Fall Kakuzu und Kagetoya-Dynastie - 65 Jahre vor Ende des Bluterbenkrieges===&lt;br /&gt;
Der Fall Kakuzu sorgte für besonderes Aufsehen im Dorf und beeinflusste es bis heute. Nachdem der Jounin [[Geschichte_von_Taki#Kakuzu|Kakuzu]] bei einem Auftrag scheiterte, der die Ermordung des ersten [[Wichtige_Personen_in_Konoha#Hokage|Hokage]]s im Sinn hatte, mit dem [[Takigakure]] im Krieg war, erfuhr er bei seiner Rückkehr eine starke Ignoranz und Ablehnung. Er wurde mit Strafen belegt, denen er sich mit unerwarteter Gewalt erfolgreich widersetzen konnte. Bei seiner Flucht kam der gesamte Ältestenrat ums Leben, was für große Debatten in den Clans sorgte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als [[Geschichte_von_Taki#Ieyasu_Kagetoya|Ieyasu Kagetoya]] sich zum neuen Oberhaupt erklärte, gab es niemanden der ihm zu widersprechen wagte. Mittlerweile hatten sich weitere [[Clan]]s in [[Takigakure]] angesiedelt und viele von ihnen hielten den mächtigen [[Gesellschaft_in_Taki#Kagetoya|Kagetoya]] die Treue, sodass jeder Widerspruch in einem Bürgerkrieg hätte enden können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Der Aufstand und Shiazu-Dynastie - 28 Jahre vor Ende des Bluterbenkrieges===&lt;br /&gt;
Viele Jahrzehnte lang herrschte in [[Takigakure]] eine angespannte Stimmung, doch keine Seite wagte es diesen trügerischen und wackeligen Frieden zu brechen. Das Dorf hatte viele Fortschritte gemacht. Es gelang ihm seine Macht auszubauen und von Taki als offizielles Ninjadorf anerkannt zu werden. Seine Ninja sicherten nun nichtmehr einzig das Dorf, sondern das gesamte Land stand unter dem Schutz und der Verwaltung der Ninja aus [[Takigakure]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dennoch folgte das unvermeidliche erneut aus einer im Leichtsinn geborenen Handlung heraus: Als [[Geschichte_von_Taki#Ieyasu_Kagetoya|Ieyasu Kagetoya]] sich in einer Schlacht dazu entschied eine Kompanie seiner Shinobi für den Sieg zu opfern, musste er die Folgen seiner Handlung am eigenen Leib spüren. Die Kompanie unter Führung von Kenshin [[Gesellschaft_in_Taki#Fuyou|Fuyou]] schaffte es entgegen aller Wahrscheinlichkeiten nicht nur zu überleben, sondern die gesamte Schlacht beinahe im Alleingang zu entscheiden. Als sie anschließend zurückkehrten, wandten sie sich offen gegen die Ninja, welche sie im Stich und zum Sterben zurückgelassen hatten. Die [[Gesellschaft_in_Taki#Shiazu|Shiazu]], welche wohl nur auf eine solche Gelegenheit gewartet hatten, schlossen sich mit den [[Gesellschaft_in_Taki#Fuyou|Fuyou]] zusammen, was letztlich auf den Tod Kagetoyas und dem Ende seiner Dynastie noch auf diesem Schlachtfeld hinauslief.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Daheim in [[Takigakure]] wurde [[Geschichte_von_Taki#Shingen_Shiazu|Shingen Shiazu]] als neues [[Dorfoberhaupt]] etabliert, mit großer Unterstützung der [[Gesellschaft_in_Taki#Fuyou|Fuyou]] und einiger jüngerer [[Clan]]s, welche sich im Laufe der Jahre um die [[Gesellschaft_in_Taki#Shiazu|Shiazu]] und [[Gesellschaft_in_Taki#Fuyou|Fuyou]] geschart hatten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unter den [[Gesellschaft_in_Taki#Shiazu|Shiazu]] änderte sich nach Aussen hin wenig, da sie an den Pfaden der [[Gesellschaft_in_Taki#Kagetoya|Kagetoya]] festhielten und diese trotz des Zwischenfalls nicht als Verräter deklarierten. Dennoch war dies das offizielle Ende des [[Clan]]s, denn während die Kagetoya mehr und mehr Verbündete in [[Takigakure]] verloren schwand auch der [[Clan]], bis sich im folgenden Bluterbenkrieg ihre Spuren komplett verloren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===[[Takigakure]] im Bluterbenkrieg===&lt;br /&gt;
Während des Bluterbenkrieges erlebten viele Einwohner und Ninja eine Schockphase, die selbst nach dem Ende des Krieges noch viele Jahrzehnte lang anhalten sollte. Sie erkannten, dass ihre Sicherheit nicht von selbst gegeben war. Obwohl es den Ninja gelang jeden Eindringling vom Dorf fern zu halten, hatte das Dorf viele Verluste und Tragödien zu beklagen, viele die heimkehrten waren nicht mehr dieselben wie vorher und erzählten erschreckende Geschichten über all die Bluterbler gegen die sie hatten kämpfen müssen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Folgen des Krieges und Ashura-Dynastie - Monate nach Ende des Bluterbenkrieges===&lt;br /&gt;
Wenige Monate nach Ende des Krieges musste auch [[Geschichte_von_Taki#Shingen_Shiazu|Shingen Shiazu]] zurücktreten, der sich in einer der letzten großen Schlachten schwere Verbrennungen zugezogen hatte. Zur Überraschung vieler ernannte er [[Geschichte_von_Taki#Mifune_Ashura|Mifune Ashura]] zu seinem Nachfolger, nachdem dieser sich in zahlreichen Schlachten hervorgetan hatte. Damit war er der erste Anführer [[Takigakure]]s der aus keiner der vier [[Gesellschaft_in_Taki#Die_Gr.C3.BCnderclans|Gründerfamilien]] stammte, deren Population sich im Krieg ohnehin deutlich reduziert hatte. Der Ältestenrat wurde neu geordnet, sodass auch Mitglieder der niederen [[Clan]]s Zugang zu diesem hatten, was die Machtstellung der [[Gesellschaft_in_Taki#Die_Gr.C3.BCnderclans|Gründerfamilien]] endgültig brechen sollte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem sich die Defensive als besonderes Markenzeichen der Shinobi aus [[Takigakure]] etabliert hatte, begann [[Geschichte_von_Taki#Mifune_Ashura|Mifune]] eben dieses noch auszubauen. Die alten Verteidigungsanlagen wurden verstärkt und Sicherheitskontrollen für Aus- und Einwanderer verschärft. Waffen wurden entwickelt und verbessert, während den Einwohnern die Gefahr der Aussenwelt eingeprägt wurde, der die heimische Sicherheit des Dorfes gegenüberstand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Takigakure]] begann sich für einen Krieg zu rüsten, der nicht kommen sollte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Zeit des Friedens und Musou-Dynastie - 42 Jahre nach Ende des Bluterbenkrieges===&lt;br /&gt;
Nach einem friedlichen, wenn auch überraschendem, Tod  [[Geschichte_von_Taki#Mifune_Ashura|Mifunes]], wurde [[Geschichte_von_Taki#Kessen_Musou|Kessen Musou]] vom Ältestenrat zu dessen Nachfolger ernannt. Während [[Takigakure]] sich in der Ashura-Dynastie mehr um die Sicherung seiner Position kümmerte, brach man in der Musou-Dynastie überraschenderweise damit. Potential von Aussen wurden willkommen geheißen und gefördert, während die Ninja-Akademie an gegenwärtige Standards angepasst wurde. In dieser Zeit stießen viele [[Clan]]s und Familien nach [[Takigakure]], die auch für dessen Entwicklung wichtig sind, wie die Familie der [[Wichtige_Personen_in_Taki#Shinishi_Kudo|Kudo]] oder die der [[Gesellschaft_in_Taki#Atsumichi|Atsumichi]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Ära des Friedens hatte [[Takigakure]] erfasst und viele Ninja wuchsen in dem Bewusstsein auf diesen Frieden erhalten zu wollen. Konflikte waren selten und wurden zumeist gerecht gelöst. Von einigen wurde diese Zeit als wahres Paradies empfunden, andere verurteilten den Leichtsinn mit welchem die Ninja hierdurch behaftet wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Militarisierung und Eigen-Dynastie - 80 Jahre nach Ende des Bluterbenkrieges===&lt;br /&gt;
Als die Musou-Dynastie mit dem Tod [[Geschichte_von_Taki#Kessen_Musou|Kessens]] während einer geheimen Mission endete, gab es große Bestürzung im Dorf als der Ältestenrat zur Überraschung vieler eine Frau namens [[Wichtige_Personen_in_Taki#|Jinkou Eigen]] zum neuen Oberhaupt ernannte. Abgesehen davon dass sie eine Frau war, war sie auch eine Ausländerin ohne feste Wurzeln in [[Takigakure]], was bei vielen Misstrauen erregte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Eigen-Dynastie wurde großer Wert auf innere Sicherheit gelegt. Die Schutzmaßnahmen innerhalb und ausserhalb des Dorfes wurden ebenso verstärkt, wie deutlicher spürbar gemacht. Viele Systeme wurden bürokratisiert und auf Effizienz getrimmt, während die &#039;Shineitai&#039;, die mehrere Dutzend starke Leibgarde des Oberhauptes, etabliert wurde. Es gab das erklärte Ziel aus [[Takigakure]] ein Dorf werden zu lassen, welches sich vor den Großreichen nicht weiter würde verbergen müssen. Aussen wurden Bündnisse geschmiedet, Innen wurden Gesetze erlassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu dieser Zeit traten auch die sogenannten &amp;quot;[[Söldner]]&amp;quot; das erste Mal an das Licht der Öffentlichkeit. Menschen ohne Chakra probten mit Schusswaffen den Aufstand gegenüber den mittlerweile etablierten Ninja.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Söldner-Ära===&lt;br /&gt;
Nach den militärisch geprägten Jahren [[Wichtige_Personen_in_Taki#|Jinkous]], hatte die [[Wichtige_Personen_in_Taki#Ehemalige_Dorfoberhäupter|Gushiken]]-Ära das erste Mal seit dem Bluterbenkrieg wieder mit einer größeren Bedrohung zu tun: Den Söldnern.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Doch anders als in anderen Ländern und Dörfer gab es in [[Taki no Kuni]] nur wenig Aktivitäten dieser und die im Vergleich geringe Anzahl der Söldner bereitete den vereinte Kräften der Landesfürsten und des Ninjadorfes kaum Probleme.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Da [[Takigakure]] ohnehin keine Gefahr durch die Söldner für das einzige wirklich versteckte Dorf sah, nahmen sie nur am Rande der Kämpfe teil und zogen nur selten in den Kampf gegen die neue Gefahr. Doch sie beteiligten sich am Krieg an der Seite von [[Iwagakure]] und [[Otogakure]], welche sie bei der Bekämpfung des Söldneranführers [[Fraktion-Hideki|Hideki]] unterstützten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Beginn der Gushiken-Dynastie - 85 Jahre nach Ende des Bluterbenkrieges===&lt;br /&gt;
Die Änderungen während der Eigen-Dynastie sorgten für größeren Widerstand bei den traditionelleren Clans des Dorfes als erwartet, weshalb unter internem Druck der Ältestenrat dazu gezwungen wurde Eigen um den Rücktritt zu bitten. Als [[Wichtige_Personen_in_Taki#Ehemalige_Dorfoberhäupter|Muneyaki Gushiken]] die Führung des Dorfes übernahm, waren viele erleichtert wieder einen &#039;wahren Taki-Ninja&#039; an der Spitze zu sehen.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit [[Wichtige_Personen_in_Taki#Ehemalige_Dorfoberhäupter|Muneyaki Gushiken]] als neuer Führung des Dorfes ging eine Welle der Erleichterung durch die Reihen der Bewohner des Dorfes, ein Anführer geboren in [[Takigakure]] selbst und bereits mit 9 Jahren Absolvent der Akademie. Allerdings blieb ein plötzlicher Umschwung der Politik wieder der Erwartungen aus.&amp;lt;br&amp;gt;[[Wichtige_Personen_in_Taki#Ehemalige_Dorfoberhäupter|Muneyaki]] zeigte sich viel mehr als zurückhaltend und vorsichtiger Ninja. Selbst einige Monate nach seiner Einsetzung herrschte eine Stille im Zusammenhang mit seiner Politik. Als [[Wichtige_Personen_in_Taki#Ehemalige_Dorfoberhäupter|Muneyaki]] dann sogar plötzlich für eine Weile lang verschwand fürchteten sowohl der Ältestenrat, als auch die Bewohner [[Takigakure]]s, dass die Auswahl ein Fehler gewesen war und sie ihren Anführer nie wiedersehen würden. Doch [[Wichtige_Personen_in_Taki#Ehemalige_Dorfoberhäupter|Muneyaki]] erschien wider Erwarten wieder an den Toren [[Takigakure]]s, als wäre nichts gewesen, um sich seinen Aufgaben als [[Dorfoberhaupt]] des Dorfes zu stellen. Erst einige Wochen nach seiner Rückkehr enthüllte [[Wichtige_Personen_in_Taki#Ehemalige_Dorfoberhäupter|Muneyaki]] die Intention hinter seinem Verschwinden.&lt;br /&gt;
Er hat die [[Geschichte_von_Taki#Die_W.C3.A4chter_Takigakure|legendären Wächter]] aus den vergessenen Geschichten Takis erforscht und als Zeichen der Wertschätzung den Titel des Dorfoberhauptes des Dorfes  in den [[Geschichte_von_Taki#Der_gelbe_Drache|gelben Drachen]] ernannt.&lt;br /&gt;
Er änderte außerdem die Tradition, dass der Rat Takigakures von den vier [[Gesellschaft_in_Taki#Die_Gr.C3.BCnderclans|Gründerfamilien]] speziell ausgewählt wurde und legte fest, dass die Ratsmitglieder unabhängig von ihrem Familiennamen ausgewählt wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Post-Söldner-Ära===&lt;br /&gt;
Da die [[Söldner]]-Ära keinen großartigen Einfluss auf [[Takigakure]] hatte, verlief das Leben im Dorf nach dem Sieg über diese nicht anders ab als zuvor.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Es gab, da man sich nicht großartig mit den [[Söldner]]n beschäftigt hatte, anders als in anderen Ländern, keine großen technologischen Fortschritte, noch war man auf diese im recht traditionellen Land erpicht.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Es gab jedoch erste stärkere diplomatische Berührungen mit den Dörfern [[Kirigakure]] und [[Kumogakure]].&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Diese waren auf die diplomatischen Beziehungen des ehemaligen Dorfoberhaupts [[Wichtige_Personen_in_Taki#Dorfoberhaupt|Eigen Jinkou]] zu [[Kirigakure]] zurückzuführen, die ursprünglich aus dem Dorf stammte. Über jene Beziehung kamen sie dann auch in Berührung mit [[Kumogakure]], welche schon immer recht eng mit [[Kirigakure]] verbunden waren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Dreier-Bündnis-Ära===&lt;br /&gt;
Das Dreier-Bündnis [[Kirigakure]]-[[Kumogakure]]-[[Takigakure]] hat seine Wurzeln bis in den Bluterbenkrieg geschlagen. Damals entstand der erste Kontakt aller drei Länder miteinander. Auch wenn dieser Kontakt eher negativer Natur gegenüber [[Takigakure]] war, so festigte es die Bindung der beiden anderen Bündnispartner.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Dieses Verhältnis schob sich jedoch ins positive als [[Wichtige_Personen_in_Taki#Eigen_Jinkou|Eigen Jinkou]] Dorfführer wurde, da Eigens Heimatdorf [[Kirigakure]] gewesen war pflegte sie in dieser neuen Position eine recht umsichtige Politik, welche den Grundstein für das künftige Bündnis legte.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Zur freundschaftlichen Annäherung begrüßte [[Takigakure]] bald eine kleine Delegation [[Kirigakure]]-Ninja im Dorf, deren Besuch überraschend gut ausging.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Anschläge während des [[Chuuninexamen]]s in [[Kumogakure]] festigte ebenfalls diese Beziehung, da [[Takigakure]] ihren neuen Freunden [[Kirigakure]] und somit auch [[Kumogakure]] bei der Beseitigung der Schäden half.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Nach der Eroberung einer [[Söldner]]festung seitens [[Kirigakure]] wurde diese zum gemeinsamen Besitz der drei Dörfer erklärt und die Bündnisfestung erschaffen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die letzte Festigung des Bündnisses wurde durch die Katastrophenhilfe während Unwetters erzielt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Beginn der [[Wichtige_Personen_in_Taki#Shinishi_Kudo|Kudo]]-Dynastie - 89 Jahre nach Ende des Bluterbenkrieges===&lt;br /&gt;
Nachdem, [[Geschichte_von_Taki#Nobu_Gushiken|Nobu Guskihen]], der Bruder [[Wichtige_Personen_in_Taki#Ehemalige_Dorfoberhäupter|Muneyaki Gushikens]], diesen auf dem Weg zu einer wohl wichtigen Besprechung abfangen und entführen konnte, trat die Spezialeinheit Takigakures in Aktion, unter anderem auch [[Wichtige_Personen_in_Taki#Shinishi_Kudo|Shinishi Kudo]].&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Wichtige_Personen_in_Taki#Shinishi_Kudo|Shinishi Kudo]] gelang es als einziger, den [[Wichtige_Personen_in_Taki#Ehemalige_Dorfoberhäupter|gelben Drachen]] und seinen Bruder in einer Höhle zu finden und zu erreichen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Nobu unterlag dem Kudo und wurde von ihm erledigt.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Gerüchten zufolge soll [[Geschichte_von_Taki#Nobu_Gushiken|Nobu]] jedoch Sicherheitsvorkehrungen geplant haben, welche besagte Höhle nach seinem Tod zum Einsturz brachte.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Offiziellen Aussagen zufolge, gelang es Kudo, das [[Dorfoberhaupt]] aus der misslichen Lage der einstürzenden Höhle zu befreien, schaffte es jedoch selbst nicht mehr heraus. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Wichtige_Personen_in_Taki#Shinishi_Kudo|Shinishi Kudo]] galt eine Zeit lang als verstorben, ehe er wohlauf zurückkam und wegen seiner heldenhaften Taten, der Rettung des alten Dorfoberhauptes, sowie dem Ausschalten des Verräters selbst zum [[Dorfoberhaupt]] ernannt wurde, da [[Wichtige_Personen_in_Taki#Ehemalige_Dorfoberhäupter|Muneyaki Gushiken]] von diesem Amt zurücktrat.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der junge [[Gesellschaft_in_Taki#Kudo|Kudo]] brachte gleich frischen Wind in des recht traditionelle Takigakure, durch die Umbenennung des Dorfoberhaupt-Titels vom gelben zum goldenen Drachen, sowie dem Bau eines neuen [[Aufbau_von_Taki#Ninjasitz.2Fgoldene_Drachenstatue|Ninjasitzes]], der eben jenes Wesen repräsentieren sollte.&lt;br /&gt;
Außerdem änderte er den Namen und das Auftreten der gesamten, von [[Wichtige_Personen_in_Taki#|Jinkou Eigen]] eingeführten, Shinetai-Einheit und machte aus ihnen eine auf ihn selbst zugeschnittene Wache, nämlich der [[Einheiten_Takigakures#Roiyarug.C4.81do_.28K.C3.B6nigliche_Wache.29|Roiyarugādo]].&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Jedoch hatte [[Wichtige_Personen_in_Taki#Shinishi_Kudo|Shinishi Kudo]] mit seiner Ernennung zum neuen [[Dorfoberhaupt]] gleichzeitig etwas geerbt, was den jungen Shinobi auf die Probe stellen sollte. Der [[Taki_no_Kuni#Jashin_Sekte|Jashin-Kult]], der zuvor in Takigakure schon Unheil angerichtet hatte war stärker geworden und schaffte es [[Takigakure]] als Dorf einige Seitenhiebe zu verpassen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Bald darauf sollte ein Krieg in [[Taki no Kuni]] ausbrechen, in dem die beiden Seiten ihre Kräfte maßen und [[Wichtige_Personen_in_Taki#Shinishi_Kudo|der goldene Drache]] seine Stärke und Führungsqualitäten beweisen musste.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Das Lied des gelben Drachen=&lt;br /&gt;
Zwischen den Reihen voller Bücher und Schriftrollen in der Bibliothek [[Takigakure]]s, die oft von großen Personen der Vergangenheit, wichtigen Ereignissen oder Techniken sowie Lehre handeln, findet der Suchende bis weilen ein kleineres unscheinbares Buch.&lt;br /&gt;
Nur selten wurde das Buch in den letzten Jahren aus der Umarmung seiner größeren Brüder und Schwestern gerissen, um seinen Inhalt dem Suchenden zu offenbaren. Es war in Vergessenheit geraten und gelegentlich, wenn es aus dem langen Schlaf eines von Staub bedeckten Buches für einen Moment, welcher für ein Buch alles zwischen einer Sekunde und einem Jahrhundert sein kann, aufwachte, erinnerte es sich sehnsüchtig daran wie es gewesen war, als noch kleine Kinderfinger es jeden Tag hervorgeholt und die dazugehörigen hohen Stimmen erfreut und laut aus ihm hervor gelesen hatten.&lt;br /&gt;
Es war abgenutzt ja, aber das stimmte das Buch nicht traurig sondern machte es eher stolz. Die güldene Farbe, mit der sein Schaffer einst den Umschlag beschrieben hatte, hatte ihm eh nie wirklich gefallen und der Zustand sprach in seinen Augen für all die Liebe und Anerkennung, die ihm einst zugekommen war. Und schließlich hatte die Geschichte, mit deren Schutz und Überlieferung es beauftragt worden war, alles Recht auf derartige Zuwendung.&lt;br /&gt;
Ja das Buch war stolz auf sich selber und wusste, dass es nur lange genug warten müsste, bis es aus seinem Schlaf aufgeweckt werden und seine Geschichte erneut offenbaren würde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Irgendwann kam dieser Tag und an diesem Tag fand die Sage des [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|gelben Drachens]] und der Götter wieder Einzug in die Köpfe der Menschen. Wie so oft bei Sagen weiß niemand zu sagen, wie viel wahr und wie viel hinzugedichtet worden war. Aber dies, so wusste das Buch, war nicht die Aufgabe einer Sage.&lt;br /&gt;
Eine Sage muss die Herzen der Menschen erfreuen, sie mit Hoffnung erfüllen und zum Träumen anregen. Eine Sage lässt bisweilen alte Männer genauso wie kleine Kinder mit verträumten Blicken die Welt um sich herum betrachten und sich vorstellen, wie es wohl damals an diesem Ort ausgesehen haben könnte. Eine Sage schließlich steht für eine Lektion und Beispiel, Lehre und Wissen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und so erzählt das Buch die Geschichte:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Prolog===&lt;br /&gt;
Vor langer Zeit, als die Menschheit noch jung war und mit den großen Augen eines kleinen Kindes die Welt um sich herum betrachtete, herrschte die Natur über das Leben eines jeden Lebewesens mit einer Hand, die zugleich sanft wie ein kühler Windstoß im drückenden Sommer als auch hart wie der Kern eines großen Gebirges war.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der Mensch, genauso wie alle anderen Lebewesen ob Tier, Pflanze oder Stein kämpfte jeden Tag um sein Überleben. Aber nicht Angst oder Ohnmacht vor den Strapazen bestimmten sein Leben, sondern Freude und Glück über die einfachsten Dinge. Er war glücklich, wenn er mit vollem Magen einen warmen und sicheren Schlafplatz gefunden hatte.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
So herrschte die Natur und die Tiere, die teilweise älter als die Menschen waren, wuchsen zu prächtigen Gestalten heran. Hört man heute von Erzählungen aus jener Zeit, so wirken die Geschichten von dem riesigen Wald, der den Großteil des Kontinents bedeckte und von ebenso riesigen Tiergottheiten bevölkert war, wie die Märchen eines alten wirren Greises.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Aber der Menschheit Kindeswiege war dies Umfeld beschützt vom großen Schatten des Waldgottes. Irgendwann jedoch fängt jedes Kind an sein Umfeld zu verändern und in einer Zeit, in der sich das Schicksal dieses Gleichgewichtes entscheiden sollte erhob sich der [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|gelbe Drache]] über die Träume von Natur und Mensch hinweg in die Lüfte der Zukunft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===1. Kapitel===&lt;br /&gt;
Langsam und träge floss der kleine Bach an diesem Tag die Hänge des Hügels herab, plätscherte nur missmutig über die großen Steine nahe seiner Quelle, drückte nur halbherzig die Kiesel vor sich her, die sich in seinen Weg stellen wollten, und wollte gar nicht so recht seinen Weg gen Tal beschreiben.&lt;br /&gt;
Hätte man den Bach an einem anderen Tag gesehen und hätte man Aug und Ohr, so wie es die Menschen früher für die Natur gehabt hatten, so hätte die Freude und die Glückseligkeit des Baches einem das Herz erwärmt. Es war kein großer Bach, es war kein Bach, dessen Wasser sich in den Strom eines gewaltigen Flusses oder die Gefilde eines riesigen Sees mischte. Es war ein einfacher Bach, der auf der großen Landkarte nicht einmal seine Existenz belegt finden würde.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Aber für die Menschen des kleinen Dorfes am Fuße des Hügels war er die Quelle ihres Lebens und somit das Wichtigste in der Welt und für ihn waren diese Menschen das Wichtigste in der Welt.&lt;br /&gt;
Wer brauchte schon riesige Mengen Wassers, wenn er sich an dem Lachen der Kinder erfreuen konnte, die in ihm spielten und sein Wasser benutzten, um sich gegenseitig zu bespritzen?&lt;br /&gt;
Ja, es waren vor allem die Kinder, auf die sich der Bach jeden Morgen freute, wenn er sich aus dem moosig-grünen Bett seiner Träume erhob. Er kannte sie alle, er erkannte sie schon am Klang ihres Lachens und hatte einem jeden der Dorfbewohner erfreut beim Wachsen zugesehen.&lt;br /&gt;
Nichts aber stimmte ihn so traurig, wie das bittere Weinen und Schluchzen eines Kindes, das in seinem jungen Leben bereits großes Leid erfahren musste. Und ausgerechnet das herzerweichendste Weinen und die qualvollsten Tränen hatte er am gestrigen Tage wahrnehmen müssen.&lt;br /&gt;
Das Mädchen mit den grellblonden Haaren namens [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] hatte bereits in ihrer frühesten Kindheit beide Eltern verloren und lebte alleine mit ihrer großen Schwester Kigiku in dem kleinen Dorf. Nie hatte der Bach [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] weinen hören ob des Verlustes der Eltern oder der schweren Zeit, die dieser den beiden Mädchen einbrachte. Es war immer glücklich mit seinem Leben gewesen, hatte sich nie beschwert und war der großen Schwester stets zur Hand gegangen. Und ausgerechnet dieses Mädchen, das dem Bach immer ein Quell der Freude gewesen war, weinte nun ob der schweren Krankheit des Einzigem, dem es sich immer sicher gewesen war: Seiner Schwester.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Was konnte der Bach tun? Die Menschen hatten in den Jahrhunderten seit ihrer frühesten Kindheit gelernt in der Natur zu überleben und dabei bereits einiges über die Kunst mit den Geschenken der Natur Krankheit und Wunde zu bekämpfen gelernt. Aber nicht einmal dieses Wissen schien das Leid Kigikus mildern zu können. Trübseelig floss er weiter vor sich hin und grübelte nach, was er tun könnte. Auch dachte er dabei daran, dass die Menschheit längst ihr Kindesbett verlassen und begonnen hatte, die harte Seite der Natur, die ihr Leben bedrohte, zu bekämpfen.&lt;br /&gt;
Früher, er konnte sich fast nicht mehr daran erinnern, hatte sich nur selten die Sonne in seinen Wassern gespiegelt, da der Schatten großer Bäume stets sein Gefilde bedeckte. Irgendwann aber hatten die Menschen damit begonnen die Bäume zu fällen und sich Platz zum Leben, für ihr Vieh und für ihre Felder zu schaffen. Der große Wald war immer weiter geschrumpft und schon lange hörte der Bach die Stimmen der Bäume nur noch aus sehr weiter Entfernung im Säuseln des Windes.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Als er nun so lauschte, um die Stimmen der Bäume zu hören, vernahm er die Stimme eines Menschen. Dieser Mann, denn seine tiefe und rauchige Stimme verriet sein Geschlecht, sang irgendwo in seiner Nähe von etwas, was der Bach völlig vergessen hatte: Von dem Waldgott.&lt;br /&gt;
Die Erinnerungen überschlugen sich und schnell beschloss der Bach aus seiner Trübseligkeit zu erwachen und den Sänger mit dem Plätschern seines Wassers an- und zu dem kleinen Dorf hinzulocken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===2. Kapitel===&lt;br /&gt;
Stark schmerzten die Füße des Greises, dessen Stimme der Bach vernommen hatte, ob seiner langen Wanderung und ein jedes Wort, das er scheinbar vergnügt vor sich her sang, war einzig und allein dazu gedacht, um ihn von den Schmerzen abzulenken.&lt;br /&gt;
Er war weit gereist, hatte viele Flüsse überquert und sich an viele Bäume gelehnt, wenn sein alter Körper ein paar Momente der Ruhe benötigten. Weswegen er reiste, wusste er nicht mehr. Einzig und allein erinnerte er sich noch daran, dass er einst am Rande eines großen Waldes gelebt und von dessen Wildheit und Schönheit verzaubert worden war.&lt;br /&gt;
Angelockt vom Plätschern des Baches, dessen kühles Wasser Linderung für die schmerzenden Füße verhieß, wechselte der Greis die Richtung und traf schon bald auf den kleinen Bach und das in nicht allzu weiter Ferne stehende Dorf. Noch einmal nahm sich der Alte zusammen, trällerte um so lauter, als seine Füße besonders stark schmerzen und ihm anscheinend sagen wollten:“Wieso bleibst du nicht einfach hier sitzen und gönnst uns unsere Ruhe du alter Narr?“&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Aber der „alte Narr“ war dickköpfig geworden und wollte nicht nur seine Füße ausruhen, sondern auch noch mit Menschen reden. Ein Vergnügen, das ihm seit Wochen verwehrt war.&lt;br /&gt;
So laut trällerte er vor sich hin, dass er das Schluchzen des kleinen Mädchens, das am Ufer des kleinen Baches mehr in sich zusammen gekauert war, als dass es saß, nicht mitbekam. Erst, als das Mädchen seine grünen Augen öffnete und auf den alten und komisch aussehenden Mann schaute, während es sich über die tränenverschmierten Wangen wischte, bemerkte dieser, dass er nicht alleine war.&lt;br /&gt;
„Was ist ein Waldgott?“ ertönte die hohe Stimme des Mädchens und der alte Mann blieb verdutzt stehen, um die fragenden großen Augen, die vor Weinen rot geworden waren, zu bewundern. Kurz entschlossen gewährte er seinen fast schon rebellierenden Füßen ihren Wunsch und ließ sich neben dem Mädchen leise seufzend nieder.&lt;br /&gt;
„Die gestaltgewordene Natur. Wille und Kraft dessen, was uns stets umgibt, und genauso wild und sanft wie eben jenes.“ Antwortete er ein wenig kryptischer, als er beabsichtigt hatte, während er die schmerzenden Füße aus den abgelaufenen Sandalen befreite.&lt;br /&gt;
„Und wie sieht er aus?“&lt;br /&gt;
„Er wechselt die Gestalt, so wie es auch die Natur ständig tut.“&lt;br /&gt;
„Ist er lieb?“&lt;br /&gt;
„Ja und nein. Wenn er stürmisch und verheerend ist, wenn er wütend und aufgebracht ist, so vernichtet er alles, was ihm in den Weg kommt. Ist er aber sanft und ruhig, so beschützt, heilt und umsorgt er das, was in seinen Augen, den Augen der Natur, würdig ist.“&lt;br /&gt;
Sofort weiteten sich die Augen des kleinen Mädchens, das das zerschlissene Hemd des Alten mit seinen kleinen Fingern ergriff und ihn voller Hoffnung und zugleich voller Angst vor einer möglichen Enttäuschung anschaute.&lt;br /&gt;
„Er heilt? Kann er alles heilen? Kann er auch eine richtig schlimme Krankheit heilen?“&lt;br /&gt;
Ein wenig verdutzt ob dieser Reaktion antwortete der Alte in dazu passender Stimmlage:&lt;br /&gt;
„Ehm Ja, kann er, aber dazu muss er…“ Doch weiter hörte das Mädchen nicht, es riss nur umso stärker an dem Hemd und schrie förmlich:&lt;br /&gt;
„Wo finde ich ihn? Erzähl mir bitte alles!“&lt;br /&gt;
Und nach einer Reaktion, die sehr derer glich, die er nur wenige Momente zuvor gezeigt hatte, und einem dazu passenden Seufzen, holte der Greis tief Luft und fing an zu erzählen:&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
„Weit weg im Nordosten steht er noch, der große Wald, der einst fast den ganzen Kontinent bedeckte. Im Gegensatz zu den kleinen Wäldern, die du kennst, ist dieser Wald noch erfüllt von dem Willen und der Kraft der Natur. Tief in seinem Inneren lebt der Waldgott in dem wunderbaren Hain, der schon seit Äonen nicht mehr von Menschen betreten worden ist, und umgeben von den Vorfahren der Tiere: riesige und weise Tiergötter.&lt;br /&gt;
Einst, so wurde mir als kleines Kind in meinem Heimatdorf erzählt, dass am Randes des großen Waldes steht, sahen die Tiergötter und der Waldgott mit wohlwollendem Blick auf die Menschen herab, die so schwach und zerbrechlich wirkten. Sie standen uns bei, wenn etwas unsere Existenz bedrohte, und halfen uns gelegentlich mit Rat und Tat in der Natur zu überleben, die sie schon so viel länger bevölkern und so viel besser verstehen als wir.&lt;br /&gt;
Aus dieser Zeit kommen auch die Geschichten der Heilkunst des Waldgottes und der weisen Ratschläge der Tiergötter, die zusammen mit ihren damals noch ähnlich riesigen Brüdern und Schwestern unseren Kontinent bereisten und bevölkerten.&lt;br /&gt;
Aber…“&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Doch weiter kam der Mann nicht, denn das Mädchen war bereits aufgesprungen und rannte fort in Richtung der Häuser. Später erfuhr er, was es mit dem Mädchen auf sich hatte, und schollt sich selber ob dem, was er so unvorsichtig [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] erzählt hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===3. Kapitel===&lt;br /&gt;
Voller Schrecken beobachtete der kleine Bach, was geschah. In seinem Bestreben das kleine Mädchen zu trösten und sich wieder an ihrem Lachen und den strahlenden Augen zu erfreuen, hatte er vergessen, dass Menschen keine Tiere waren. Sie waren es nicht gewohnt auf sich alleine gestellt zu überleben und am aller wenigsten kleine Kinder, von den Gefahren einer solchen Reise und denen des großen Waldes ganz zu schweigen.&lt;br /&gt;
Aber was konnte er tun? Was konnte er tun?...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ohne lange nachzudenken hatte sich [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] ihre festeren Schuhe samt ein paar reisetauglichen Kleidern und Proviant – was sie eben rumliegen sah – geschnappt, hatte ihre Schwester umarmt und war mit den Worten „Der Waldgott wird dich heilen, warte es nur ab!“ aus der kleinen Hütte, die die zwei Mädchen bewohnten, verschwunden.&lt;br /&gt;
Kigiku hatte sichtlich verwirrt drein geschaut, aber hatte ob ihrer Krankheit und der Schwäche, die ihren Körper befallen hatte, nichts tun können, außer der kleinen Schwester flehentlich hinterher zu schauen. So verzweifelt, wie die große Schwester in dieser Stunde war, als[[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] Hals über Kopf das kleine Dorf verließ, so zuversichtlich war die kleine Schwester, die endlich etwas gefunden hatte, was sie tun konnte um Kigiku helfen zu können. Sie dachte gar nicht daran, dass die Reise gefährlich werden könnte, oder dass sie ihr eigenes Leben schonen müsste. Einzig und allein das Leben der Person, die für sie die Welt darstellte, war ihr wichtig und kreiste beständig in ihrer Gedankenwelt umher.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So reiste das kleine Mädchen mit dem blonden Haar und den großen grünen Augen los gen Nordosten. Zum Glück hatte sie gelernt die Himmelsrichtungen zu erkennen und zu finden und verlief sich nie. So selbstsicher ging sie ihre Reise an, dass sie vergnügt summend schon bald das kleine Tal und die Gefilde des kleinen Baches verließ.&lt;br /&gt;
Die ersten Tage ihres kleinen Abenteuers flogen nur so vorüber. Sie hatte genügend Wasser dabei und konnte ihre Proviante mit den Beeren und Früchten, die sie dank des herrschenden Sommers leicht fand, stets wieder auffüllen. Einzig und allein des Nachts, wenn es dunkel und gelegentlich sogar etwas kühler wurde, wurde es ihr etwas bang um das kleine Herz. Aber wie stets summte sie dann eine kleine Melodie vor sich her, mit der sie die große Stille um sich herum vertrieb und sich selber in den Schlaf wiegte.&lt;br /&gt;
Die Weisen sagen, dass ein entschlossenes Herz keine Furcht kenne. Nur ein zauderndes und fragendes Herz öffne Tür und Tor für Zweifel und Furcht. Wenn man diesen Worten Glauben schenken darf, so verwundert es nicht, dass [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] nie daran dachte umzukehren oder auch nur aus Angst oder Furcht eine Träne vergoss. Sie war überzeugt davon das Richtige zu tun und setzte mit derselben Überzeugung Fuß vor Fuß, ging Schritt um Schritt immer weiter gen Nordosten.&lt;br /&gt;
Schon bald wurde die Natur, die wenn auch in schwächerer Art und Weise, auch an diesem Ort zu finden war, auf das summende und singende kleine Mädchen aufmerksam und immer öfter geschah es von nun an, dass ein kleiner Sperling sich zu [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] gesellte, wenn diese tagsüber oder nachts vor sich hin sang, um diese mit seinem hohen Zwitschern zu begleiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Immer, wenn sie den kleinen [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]] sah, der ihr schon bald ein lieber Wegbegleiter wurde, hellte sich die Miene des kleinen Mädchens auf und ihre Schritte wurden bestimmter und stärker. Dem Beispiel des [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]]s folgend, fing sie schon bald an feste Rhythmen in ihren Tagesablauf zu bringen:&lt;br /&gt;
Sie stand mit der Sonne auf, aß etwas, ging dann den Tag über unterbrochen von einer Mittagspause bis sie am Nachmittag begann nach einer Schlafmöglichkeit zu suchen und daraufhin nach etwas Essbarem und Trinkbarem, wenn sie nicht schon genug während des Tages gefunden hatte. Ihrer guten Orientierung wegen verlief sie sich dabei so gut wie nie und wenn, dann brachte sie das Zwitschern des kleinen [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]] schon bald wieder auf den richtigen Weg. Auch brauchte sie nur auf das Verhalten des[[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]]s zu achten, um Wetterumbrüche oder Gefahren vorherzusehen.&lt;br /&gt;
So verging die Zeit und die Natur kehrte immer weiter in das kleine Mädchen ein genauso wie das kleine Mädchen immer weiter in die Natur einkehrte. Und dann kam der Herbst&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===4. Kapitel===&lt;br /&gt;
Als die ersten Blätter an den Bäumen begannen gelb und rot zu werden, wusste [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]], dass der Sommer den Kampf gegen den Winter langsam verlor. Noch kämpfte er wacker und hielt die kalten Winde aus dem Norden samt der dunklen Wolken, die sie mitbrachten, zurück. Aber mit jedem Tag und jeder Nacht kamen sie näher, ohne dass der Sommer etwas dagegen würde tun können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie musste sich beeilen, so viel verstand selbst ein kleines Mädchen, denn in den Stürmen und der Kälte des Winters würde sie nicht überleben können ohne die Hilfe und den Beistand Ihresgleichen.&lt;br /&gt;
Wäre der kleine [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]] nicht gewesen, der sie über immer längere Strecken des Tages begleitete und es sich immer öfter auf ihrer Schulter bequem machte, so hätten vielleicht der Zweifel und die Furcht Einzug in ihrem Herzen gehalten. So aber ertönten die Stimmen der Zwei, wann immer der Winter an ihren Herzen zu nagen begann, und vertrieben diesen.&lt;br /&gt;
Manchmal allerdings kam es auch vor, dass der kleine [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]] schrecklich lange weg blieb und [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] begann sich Sorgen zu machen. Sorgen um den kleinen [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]], um ihre Schwester und um den Wahrheitsgehalt der Geschichte des alten Mannes. Als der kleine [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]] eines Morgens nicht neben ihr zu finden war, erhob sie sich und ging ohne zu zaudern in den kleinen Hain hinein, der sich vor ihr erstreckte. Sie begann das Lied zu singen, das sie seit Beginn ihrer Reise immer sang, und schon bald hörte sie aus einiger Entfernung die Antwort des [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]]s.&lt;br /&gt;
Ihr Herz schlug immer schneller voller Freude und auch voller Angst ob dem, was dem [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]] passiert sein könnte. Sie rannte immer schneller, stets der Stimme des [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]]s folgend und blieb plötzlich stehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine kleine [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] mit ungewöhnlich eisblauen Augen stand am Fuße eines großen Baumes, auf dessen niedrigem Ast [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] sofort ein paar der Federn des kleinen [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]]s sehen konnte. Ihre Augen weiteten sich und füllten sich schon bald mit Tränen, während die Katze sich von dem ersten Schrecken ob der plötzlichen Begegnung erholte und begann um das kleine Mädchen, das mehr und mehr in Tränen ausbrach, zu kreisen.&lt;br /&gt;
[[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] verstand schnell, dass der Sommer ihr bisher nur die schönen Seiten der Natur gezeigt hatte und sie den kleinen [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]] wohl nicht mehr wieder sehen würde. Es war in ihren Augen klar, dass der [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]] den Klauen der [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] erlegen war, da er sonst längst zu ihr zurück geflogen sein würde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Immer stärker wurde der Regen aus Tränen, der sich vom Gesicht des kleinen Mädchens gen Boden bewegte, bis ein empörtes Miauen das Mädchen aus seinen Gedanken rüttelte. Die [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] hatte sich vor [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] hingesetzt und schaute sie aus zugleich neugierigen und vorwurfsvollen Augen an, so dass das Mädchen nicht anders konnte als sich herabzubeugen und vorsichtig das Fell des Tieres zu streicheln.&lt;br /&gt;
Sie machte dem Tier keine Vorwürfe, da es nur um sein eigenes Überleben kämpfte, auch wenn es sie dennoch sehr traurig machte. Anstatt aber vor der Hand des Mädchens zu fliehen, ließ sich die [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] mit einem immer lauter werdenden Schnurren streicheln und verließ auch nicht die Seite des Mädchens, als dieses langsam damit beginnen musste zurück zu ihren wenigen Habseligkeiten zu gehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So nahm schon bald die kleine [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] den Platz des [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]]s ein und begleitete [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] auf ihrer Reise. Und so wie der [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]] mit seinem Verhalten dem Mädchen vieles über das Überleben in der Natur beibrachte, so tat dies auch die [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]]. Allerdings oblag es der [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] genauso wie bei ihrem ersten Treffen dem Mädchen die düstere Seite der Natur zu zeigen.&lt;br /&gt;
Hatten im Sommer noch Früchte und Beeren überall auf ihrem Weg nur darauf gewartet von ihr gepflückt zu werden, so verschwanden diese immer mehr je weiter der Herbst Einzug hielt. Und schon bald musste [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] lernen, dass sie wie die [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] Leben nehmen musste, um selber zu überleben.&lt;br /&gt;
Es dauerte schier eine Ewigkeit, bis es ihr mittels einer Falle zum ersten Mal gelang ein kleines Tier zu fangen, ein Feuer zu machen und es dann übers Herz zu bringen das Tier zu töten und sogar zu verspeisen. Sie weinte bitterlich ob des Lebens, das sie beendet hatte und flehte vielmals um Verzeihung, bevor sie sich traute zu essen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch Wiederholung aber wird jeder zum Meister und schon bald hatte sich das kleine Mädchen an die neuen Vorgänge gewöhnt, auch wenn sie noch immer für das Schicksal der Seele eines jeden Tieres, das sie tötete, zum ihr unbekannten Waldgott betete.&lt;br /&gt;
Schon bald fiel ihr das Fehlen des freudigen Zwitscherns kaum noch auf und die Harte Seite der Natur zog immer mehr in sie ein, auch wenn diese gemischt von warmen Momenten war, wie das abendliche Einschlafen mit der [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] in den Armen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===5. Kapitel===&lt;br /&gt;
Immer schwächer wurde der Sommer und der Herbst, der wie sein Freund Frühling sich oft wie das Seil fühlte, an dem Sommer und Herbst zogen, wurde immer dunkler und kälter. Die Stürme, die die Höhepunkte im Tauziehen zwischen Sommer und Winter für jeden sichtbar und hörbar machten, hatten schon seit einiger Zeit immer weiter an Stärke nachgelassen so wie es auch der Sommer getan hatte.&lt;br /&gt;
Immer weniger Zeit blieb dem kleinen Mädchen, das sich immer öfter morgens von Raureif befreien musste. Gelegentlich fielen früh morgens kleine weiße Flocken vom Himmel herab, setzten sich auf ihr blondes Haar und bildeten einen Schleier aus winzig kleinen Kristallen. Immer öfter froren ihr die Füße oder die Hände, manchmal kroch die Kälte sogar langsam die Beine hoch und hätte sie nicht die [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] gehabt, die sie des nachts wärmte, so wäre sie sicher oft schlotternd vor Kälte erwacht.&lt;br /&gt;
Sie hatte kaum noch Zeit, das wusste sie. Aber unbeirrt setzte sie Tag für Tag einen Fuß vor den anderen. Sie konnte nicht scheitern, sie durfte nicht! Was war schon so ein wenig Schnee im Vergleich zu dem, was ihre Schwester erleiden musste?&lt;br /&gt;
Und dann eines Tages, als die glänzende Himmelsscheibe bereits im Sinken inbegriffen war, sah sie Rauchschwaden hinter einem kleinen Weiler aufsteigen. Sie beschleunigte ihre Schritte und angespornt durch das Wettlaufen, das sich nun ergab, sprintete auch die [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] immer schneller, bis sie das Mädchen überholte und wenig später aus deren Sichtfeld verschwand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie lange sie schon so rannte, wusste [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] nicht. Einzig und allein die stetig abnehmende Entfernung zu den Rauchschwaden und nicht die fast schon untergegangene Sonne war Mittelpunkt aller Gedanken des kleinen Mädchens. Je näher sie aber kam, desto mehr drangen schreckliche Geräusche an ihr Ohr, die sie an die unglaublich lauten Stürme im Herbst erinnerten. Oft hatte sie sich mitten in der Nacht, wenn es besonders stark stürmte, wie ein Kokon in ihre Decke eingerollt und sich vorgestellt, dass außerhalb des schützenden Mantels riesige Tiere, wie die aus der Geschichte des Greises, umher liefen und sich gegenseitig anschrien, was diesen Schrecklichen Krach erzeugte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hätte sie gewusst, was sie erwartete, so hätte sie in jenen Nächten wohl kein einziges Auge zu bekommen. Als sie sich immer weiter ihren Weg zwischen den mit einer hauchdünnen Schicht silbrigen Schnees bedeckten Bäumen des kleinen Weilers bahnte, schälten sich immer mehr die Umrisse kleinerer und größerer Häuser aus dem zwielichtigen Schatten der Bäume. Das Herz des Mädchen schlug ob der Vorfreude vielleicht endlich ihr Ziel erreicht zu haben immer schneller, bis es plötzlich zwei Schläge aussetzte während auch die kleinen Beine sich nicht mehr fortbewegen wollten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein gewaltiges Brüllen, wie es dem stärksten Orkan alle Ehre bereitet hätte, erhob sich, als ein gewaltiger schwarzer Schatten sich auf die Reihe der Häuser zu bewegte. Nicht heimelige Kamine, nicht freundlich strahlende Herdfeuer hatten die Rauchschwaden erzeugt, die [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] angelockt hatten, sondern in Flammen stehende Barrikaden, die die Dorfbewohner scheinbar als Schutz errichtet hatten. Aber selbst diese hatten sie nicht vor dem bewahren können, was auf sie zurollte.&lt;br /&gt;
Verzweifeltes Rufen drang an [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]]s Ohren, als das Brüllen für einen Moment aussetzte. Langsam bewegte sie sich wieder, überzeugte ihre Füße mühsam zu jedem einzelnen Schritt und näherte sich so furchtbar langsam dem Chaos, das immer mehr von sich enthüllte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der gewaltige Schatten war stehen geblieben, bäumte sich in regelmäßigen Abständen auf und brüllte jedes Mal so laut, dass die nahestehenden Bäume wackelten. Vor ihm schälten sich nun auch kleinere Schatten mit langen Stäben aus dem flackernden Zwielicht der Flammen. Je näher das kleine Mädchen kam, desto mehr erkannte sie, dass es sich um Dorfbewohner zu handeln schien, die mit langen Speeren und allerlei zweckentfremdeten Ackergerät den riesigen Schatten, der längst durch die Barrikade gebrochen war, aufzuhalten versuchten.&lt;br /&gt;
Dann hörte sie plötzlich etwas, was nicht so recht in das Chaos passen wollte. Ein hohes Schreien drang an ihre Ohren, das nicht allzu weit entfernt seinen Ursprung haben konnte. In einem solchen Chaos hätte man erwartet, dass es ein furchterfülltes Schreien einer Frau ob der großen Gefahr sein müsste. Aber ein kleines Kind, jünger als die bisher unbemerkte Beobachterin, wankte kaum in der Lage richtig zu laufen mit seinen kurzen Beinen und immer wieder sich an den Häuserwänden abstützend auf den Kampf hinter der durchbrochenen Barrikade zu.&lt;br /&gt;
Doch auch der Schatten hatte das Geräusch bemerkt. [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] blieb abermals für einen Moment vor Schreck das Herz stehen, als sich das riesige Ungetüm dem wankenden Kind zu wandte. Aber diesmal setzten ihre Beine nicht aus, sondern beschleunigten Ihre Schritte. Unweigerlich dachte [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] daran, dass sie nicht schnell genug gewesen war um ihren kleinen [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]] hatte beschützen zu können und weigerte sich so etwas noch einmal zuzulassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ihre Beine flogen förmlich über die leicht angefrorene Erde, näherten sich immer weiter dem Kleinkind und dem riesigen Schatten, der laut brüllend ebenfalls auf dieses aus der entgegen gesetzten Richtung zusteuerte. Ein verzweifelter Ruf aus der Kehle eines Mannes drang an die Ohren des Mädchens, aber kein einziger ihrer Gedanken war dazu in der Lage sich um dieses zu kümmern.&lt;br /&gt;
Mit Müh und Not erreichte sie das wankende Kind, das in dem Moment, in dem [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] hinter ihm zu Halt kam, endgültig der Schwerkraft Rechenschaft leistete und in die Arme des blonden Mädchens fiel. Doch auch der riesige Schatten hatte die Quelle des hohen Geräusches erreicht. Als eine besonders vorwitzige Flamme ihre Stimme erhob und den Schauplatz für einen Moment zur Gänze ausleuchtete, legte [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] unweigerlich die Arme fester um das Kleinkind in ihren Armen. Vor ihr erhob sich der Kopf einer gewaltigen schwarzen [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Schildkröte]], deren Augen zornig und mordlüstern das ungleiche Gespann anfunkelten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Würde sie das Kind loslassen und sich vorsichtig entfernen, während das Ungetüm mit seiner Beute beschäftigt war, so würde sie vielleicht… Doch [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] schüttelte entschlossen das blonde Haupt und drückte das Kind nur stärker an sich. Der Blick ihrer Augen wurde gefährlicher, während sich diese leicht verengten. Sie würde nicht zulassen, dass erneut ein kleines Wesen, das auf ihre Hilfe angewiesen war, starb, weil sie zu zögerlich und zu schwach war. Ähnlich einer Bärenmutter, die ihr Junges vor hoffnungslos überlegenen Jägern nicht im Stich ließ, sondern die Jäger auch noch laut anbrüllte, war der Blick des jungen Mädchens. Das Brüllen aus diesem wurde immer spürbarer, so dass selbst die [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Schildkröte]] für einen Moment inne Hielt. Immer deutlicher wurde es, man war fast der Meinung, dass man es hören … und plötzlich erschallte ein gewaltiger und tiefer Schrei, als sich ein großer Schatten zwischen [[Wichtige_Personen_in_Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] und die [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Schildkröte]] schob.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===6. Kapitel===&lt;br /&gt;
Unweigerlich hatte [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] ihre Augen geschlossen, als der zweite Schatten so nah vor ihr erschienen war, und rechnete jeden Moment damit die Flügelschläge des Todesboten zu hören.&lt;br /&gt;
Aber diese erschallten nicht, stattdessen entwickelte sich ein Sturm aus Schrei und Gebrüll der zwei riesigen Wesen direkt vor ihr. Je mehr sie aber ihre eigene Angst und ihr wild pochendes Herz beruhigte, desto mehr war sie in der Lage die tiefen Stimmen zu vernehmen:&lt;br /&gt;
„Geh mir aus dem Weg [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Bai Hu]]!“ donnerte die etwas entferntere Stimme zornerfüllt.&lt;br /&gt;
„Nein! Diese beschütze ich und du wirst sie nicht bekommen!“ erwiderte die nähere Stimme etwas leiser, aber mit einem gefährlichen Unterton.&lt;br /&gt;
„Die Menschen verdienen den Tod!“&lt;br /&gt;
„Nichts verdient den Tod. Oder hast du Xinglu’s Worte in deinem Zorn vergessen?“&lt;br /&gt;
„Du wagst es seine Worte in den Mund zu nehmen, nachdem ihr ihn verlassen habt?“ brüllte die fernere Stimme plötzlich noch lauter.&lt;br /&gt;
„Wir haben ihn verlassen nicht wegen dem, was er einst sagte, sondern wegen dem, was er nicht mehr sagt! Würde er zu dem zurückfinden, was wir immer verehrt haben, so würden wir sofort zurückkehren.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es wurde still für einen Moment. Fast ohnmächtig vor den riesigen Geschöpfen, deren Nähe sie deutlich spüren konnte, hatte [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] ihre Augen die ganze Zeit über fest zugekniffen und auch das Kleinkind in ihren Armen hatte sich nicht gerührt. Als es nun etwas ruhiger wurde, öffnete [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] vorsichtig ihre Augen und bestaunte das weiße mit schwarzen Streifen getigerte Fell einer riesigen [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]], die sich scheinbar schützend vor sie gestellt hatte. Doch Zeit für Worte blieb ihr nicht, denn schon bald ertönte die Stimme der [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Schildkröte]] erneut, wenn auch nicht mehr ganz so sehr vor Wut bebend.&lt;br /&gt;
„Ich werde mich zurückziehen und bei Xinglu auf dich warten. Wie es stets Tradition war, wirst du ihm das Wesen vorstellen müssen, dass du vor seinem Willen beschützt hast.“&lt;br /&gt;
Ein Rauschen ertönte, während sich die [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Schildkröte]] umdrehte.&lt;br /&gt;
„In einer Woche, zum Vollmond, falls du es nicht vergessen hast.“ Brummte sie.&lt;br /&gt;
„Ich habe es nie vergessen [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Xuan Wu]], nie...“&lt;br /&gt;
Und dann verschwand die gewaltige [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Schildkröte]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erst, als sich der Schatten des Tieres mit dem Schatten des großen Wald, der in einiger Entfernung zum Dorf zu sehen war, vereinigt hatte, ging ein spürbares Aufatmen durch die Dorfbewohner. Sie schienen sich nicht an der Gegenwart des zweiten Tieres zu stören, als sie an diesem vorbei auf [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] zu rannten. Das kleine Kind in ihren Armen begehrte plötzlich auf, als ein großer Mann mit einer eindrucksvollen Narbe über der Wange und schwarzem Haar vor [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] auftauchte und im nächsten Moment hob eben dieser das Kleinkind aus ihren Armen empor und drückte es an sich.&lt;br /&gt;
„Hast du Angst um deinen Papa gehabt?“murmelte der Mann, der voller Freude dem Kind die Nase stupste.&lt;br /&gt;
„[[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]]… wir müssen reden.“ Ertönte die tiefe Stimme nun einfühlsam und beruhigend aber mit einem kleinen Anflug von Sorge und lenkte [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] von dem rührenden Bild vor sich ab. Als sie ihre Augen dem großen Wesen zu wandte und sich die Blicke begegneten, atmete sie erschrocken ein.&lt;br /&gt;
„Bist du… das kleine Kätzchen?“&lt;br /&gt;
Und der Blick der eisblauen Augen des weißen [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]]s sagte mehr als Worte könnten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===7. Kapitel===&lt;br /&gt;
„Was hat das alles zu bedeuten?“ Schrie [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] schon fast dem großen [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] entgegen.&lt;br /&gt;
Die Sonne schickte gerade ihre ersten Strahlen durch die kahlen Äste der Bäume und zeigte dem Mädchen, wie viel Zeit seit dem Verschwinden der [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Schildkröte]] vergangen war.&lt;br /&gt;
Die letzten Stunden hatte sie damit zugebracht sich der Versuche der Dorfbewohner sie wie eine Heldin zu feiern zu erwehren und immer wieder den Armen, die sie umschlingen wollten, zu entfliehen. Als die Menschen endlich eingesehen hatten, dass sie an derlei Feiern nicht interessiert war und ihr die Nähe zu so vielen Lebewesen sogar unangenehm war, hatten sie ihr endlich etwas Platz gelassen, ihr etwas zu essen und einen Platz zum Schlafen gegeben. Während dieser Stunden war [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Bai Hu]], so hatte ihn die [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Schildkröte]] genannt, wie vom Erdboden verschlungen gewesen und erst am nächsten Morgen, als [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] sich aus Gewohnheit bei der ersten Morgenröte aus dem Bett erhob und an die frische Luft ging, saß er plötzlich neben dem Haus und schaute sie lange Zeit stumm aus seinen eisblauen Augen an, bevor er sich erhob und langsam gen Waldgrenze trottete. Schnell war sie ihm gefolgt und rief ihm nun schon zum zweiten Mal dieselbe Frage entgegen:&lt;br /&gt;
„Sag es mir! Was hat das alles zu bedeuten? Antworte endlich!“&lt;br /&gt;
„Zügle dein Temperament. Ich höre dich.“ Antwortete der große [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] mit ruhiger und gedämpfter Stimme.&lt;br /&gt;
Es dauerte ein paar Momente, bevor [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] sich etwas beruhigt hatte und deutlich leiser entgegnete: „Aber warum antwortest du mir dann nicht?“&lt;br /&gt;
„Alles besitzt einen richtigen Ort und eine richtige Zeit.“&lt;br /&gt;
„Und erst jetzt stimmt beides überein?“&lt;br /&gt;
„Richtig..“ Der [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] hielt in seinem Gang inne und schaute sich in dem winterlichen Wald einige Momente lang um, bevor er fortfuhr.“Und Vieles ist nicht für die Ohren aller bestimmt.“&lt;br /&gt;
„Also sollen die Dorfbewohner davon nichts hören?“&lt;br /&gt;
„Du hörst zu.“ Abermals folgte eine Pause, die der [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] nutzte um wieder eine Pfote vor die andere zu setzen. „Diese Menschen haben den Zorn Xinglu’s auf sich gezogen und [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Xuan Wu]], der einzige von uns der bei ihm geblieben ist, war hier um das Urteil zu vollstrecken.“&lt;br /&gt;
„Xinglu? [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Xuan Wu]]? Ich verstehe nicht… Ich verstehe gar nichts!“ Brummte [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] in sich hinein.&lt;br /&gt;
„Xinglu ist der Waldgott. Der, nach dem du gesucht hast.“&lt;br /&gt;
Ein Moment der Stille folgte, in dem sich [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]]‘s Augen weiteten und sie tief Luft holte für die folgenden Worte:&lt;br /&gt;
„Aber dann bin ich ja am Ziel Dann wird Kigiku endlich geheilt!“ Sie griff in den Schnee, warf diesen voller Freude empor und drehte sich in dem kleinen Schneegestöber entzückt um sich selber.&lt;br /&gt;
„Ja und nein.“ Erschallte die Stimme des [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]]s. Abrupt blieb [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] stehen und schaute diesen entgeistert an.&lt;br /&gt;
„Er hat die Macht zu heilen, aber ob er das tun wird ist fraglich.“ [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Bai Hu]] atmete tief ein und aus, was dank seiner Größe einen imposanten Luftstrom erzeugte, der [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]]‘s Haar umher wirbelte.&lt;br /&gt;
„Aber darum geht es gerade nicht. Du hast dich dem Willen Xinglu’s entgegen gestellt und seinen Zorn auf dich gezogen.“&lt;br /&gt;
„Aber ich habe doch nur ein kleines Kind beschützt!“ Schrie [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] ihm entgegen.&lt;br /&gt;
„Das weiß ich und das wirst du ihm erklären müssen, wenn du vor ihm stehst.“&lt;br /&gt;
Das Mädchen schluckte geräuschvoll und sah den [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] mit einer Spur Furcht in den Augen an.&lt;br /&gt;
„Und was ist, wenn er mich nicht versteht? Was ist…?“&lt;br /&gt;
„Xinglu hat sich verändert. Wo einst Mitgefühl und Wut sich die Waage hielten, herrscht nun zumeist das Dunkle.“&lt;br /&gt;
„Aber wieso?... Und wieso kennst du ihn so gut? Wieso bist du kein kleines Kätzchen mehr? Wieso hast du mir geholfen? Wieso hast du den kleinen [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]] getötet?“ Platzte es aus [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] hervor.&lt;br /&gt;
„… Zeit und Ort [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]]… Zeit und Ort.“ Und im nächsten Moment war der große weiße [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] mit ein paar gewaltigen Sätzen im Wald verschwunden und [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] drehte sich langsam gen des erwachenden Dorfes.&lt;br /&gt;
„Wenn nicht jetzt, wann dann?“ Murmelte sie und machte sich auf den Weg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===8. Kapitel===&lt;br /&gt;
Als das blonde Mädchen sich langsam durch den winterlichen Wald dem Dorf und dessen wärmeverheißenden Rauchsäulen näherte, schälte sich immer mehr die Silhouette eines Mannes aus dem morgendlichen Zwielicht heraus. Leicht war dieser Schatten mit dem Stein zu verwechseln, auf welchem er sich befand, aber mehr und mehr fiel die Unnatürlichkeit dieses Gebildes [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] ins Auge und so blieb sie nach einigen weiteren Schritten schließlich vor einem alten Mann stehen, der seine geschlossenen Augen dem Himmel entgegen gerichtet hatte.&lt;br /&gt;
Gerade öffnete sie den Mund, um etwas zu sagen, da hob der Alte die Hand und bedeutete ihr zu schweigen. Erst einige Momente später ertönte die brüchige Stimme und durchbrach die Stille.&lt;br /&gt;
„Ich weiß, dass du hier bist auch ohne deine Worte.... Die Bäume reden seit Wochen ununterbrochen über das Mädchen, das den Waldgott sucht. Und nun stehst du vor mir, blickst mit Augen um dich, die voller Fragen sind.“&lt;br /&gt;
„Die Bäume reden?“ Antwortete [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] verdutzt und verdeutlichte mit ihrer Frage die Worte des Mannes, der anfing zu kichern, nur noch mehr.&lt;br /&gt;
„Da reist sie mehrere Monde lang durch die Natur, lässt diese in sie einkehren aber kehrt selber nicht in sie ein… Natürlich reden sie! Sie reden schon viel länger als die Menschen.“&lt;br /&gt;
„Und ihr versteht sie? Wieso verstehen die Menschen sie nicht? Oder bin das nur ich?“&lt;br /&gt;
„Ja ich verstehe sie, aber ich bin einer der Letzten.“&lt;br /&gt;
„War das mal anders?“&lt;br /&gt;
Abermals kicherte der Alte, rückte auf seinem Stein zur Seite und bedeutete [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] neben ihm Platz zu nehmen. Nur zögerlich kam sie dieser Aufforderung nach und erst, als sie neben ihm saß, erhob der Mann wieder die Stimme.&lt;br /&gt;
„Ja war es. Wir sind, genauso wie alle Tiere, die Kinder der Natur und genauso wie Kind und Mutter sich verstehen, auch ohne sich direkt zu verstehen, so taten es Mensch und Natur. Manche Menschen verstanden sie besser, manche schlechter. Aber ein jeder tat es. Irgendwann aber, wenn das Kind nicht mehr auf die Mutter angewiesen ist, bricht dieses Verständnis.&lt;br /&gt;
Was bleibt dann zurück? Ein Kind, das sich seine eigene Welt mit seinen eigenen Kräften aufbaut, und eine Mutter, die immer noch versucht über ihr Kind zu wachen.“&lt;br /&gt;
„Also… Sind es wir Menschen, die nicht mehr zuhören?“&lt;br /&gt;
Die faltige und wettergegerbte Miene des Alten verzog sich zu einem breiten Lächeln.&lt;br /&gt;
„Richtig. Sie hat nie aufgehört zu sprechen und genau so habe ich von dir gehört.“&lt;br /&gt;
„Aber, wieso verurteilt der Waldgott, der doch die personifizierte Natur ist, die Menschen, wenn eine Mutter doch nie aufhört sich um ihre Kinder zu sorgen?“&lt;br /&gt;
Ein tiefes Seufzen entfuhr dem alten Mann, dessen Lächeln schnell einem traurigen Ausdruck wich.&lt;br /&gt;
„Wo zwei Wesen nicht miteinander sprechen, da können sie nicht mehr auf Sorgen, Ängste und Bedürfnisse eingehen. Die Menschen wollten und wollen sich ihr Leben auf eigenen Beinen aufbauen. Wollen mehr und mehr die Risiken, die die Natur als Mutter vieler Lebewesen für sie bereithält, beseitigen und verändern somit etwas, was bisher kein Wesen tat: die Natur selber.&lt;br /&gt;
Der Wald, in dem wir sitzen, erstreckte sich einst über fast die gesamte bekannte Welt und wo er nicht war, da waren Steppen, Wiesen und Auen. Je mehr der Mensch sich ausbreitete, desto mehr drängte er die anderen Lebewesen und sogar die Natur zurück.&lt;br /&gt;
Letztlich ist nichts gefeit vor der Angst vor Veränderungen und Tod und der Waldgott, der vor allem der Beschützer des Waldes und der Natur ist, ist diesen negativen Gefühlen stärker ausgesetzt, als es die Natur selber ist. Denn noch immer reden die Bäume zu den Menschen und hoffen, dass sie sie verstehen.“&lt;br /&gt;
Lange Zeit schwieg das Mädchen auf diese Worte hin und schaute niedergeschlagen auf den von dünnem Schnee bedeckten Boden.&lt;br /&gt;
„Kann ich lernen sie zu verstehen?“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===9. Kapitel===&lt;br /&gt;
Das Ende der Woche, das ähnlich dem Schwerte Damokles‘ ständig drohend über [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]]s Kopf hing, rauschte wie im Flug heran. Jeder Tag war geprägt von demselben Ablauf, der ihr eine Teilnahme am dörfischen Leben lediglich zu den Abendstunden erlaubte und sie sonst von früh morgens ab in den Armen der Natur und zwischen von Schnee bedeckten Bäumen den Worten des alten Mannes lauschen ließ.&lt;br /&gt;
Am Abend des letzten Tages, den sie zum ersten Mal zur Gänze im Dorf verbringen durfte, erklang ein lautes Rascheln am Rande des Dorfes. Die Dorfbewohner streckten ihre Köpfe voller Furcht vor einem neuen Angriff aus den Fenstern und hier und dort erklangen Stimmen, die von der zu großen Ruhe in den letzten Tagen sprachen, die sie als Anzeichen für den nun kommenden Sturm sahen. Als sich die ersten bereits anschickten um wie vor einer Woche mit Feuer und behelfsmäßigen Waffen ihre Liebsten zu verteidigen, trat [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] aus der Hütte, in der sie hatte nächtigen dürfen.&lt;br /&gt;
Ohne ein Wort ging sie an der kleinen Gruppe Männer vorbei, legte einem nach den anderen beruhigend die Hand auf die Schulter und ging alleine gen Waldgrenze. Einen merkwürdigen Einfluss hatte sie auf die Bewohner, die sich langsam zurückzogen aber erst zur Ruhe kamen, als sie das Mädchen begleitet von einem großen Schatten im Dunkel des Waldes hatten verschwinden sehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]]s Reise führte sie entlang an den ihr bekannten Bäumen und Lichtungen immer tiefer in den riesigen Wald. Stumm folgte sie dem Schatten des großen [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]]s, dessen weißes Fell gelegentlich im Lichte eines vorwitzigen Mondstrahles aufzuglühen schien, aber dann sofort wieder erlosch. Kein Wort verlor das imposante Tier und ließ ihr somit sowohl die nötige Ruhe als auch Zeit um sich auf das Kommende vorzubereiten.&lt;br /&gt;
Viele Stunden lang liefen sie so an riesigen schneebedeckten Bäumen vorbei, deren imposante Statur Geschichten über Zeiten zu erzählen schien, in denen der Waldgott friedlich durch diese vergessenen Haine wandelte und den Bäumen dabei half zu wachsen. Immer weiter ging die Reise durch das Reich des Waldgottes und schließlich kündigte ein gewaltiges Tosen vom nahen Ende des Weges.&lt;br /&gt;
Und als der große [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] zum ersten Mal seit Stunden anhielt, um den Kopf gen der Quelle des Geräusches zu wenden, stockte [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] der Atem. Vor ihnen erstreckte sich ein riesiger Wasserfall, der seine Wassermassen von der Spitze eines hohen Berges hinab zu einem See schickte, der sich zu ihren Füßen erstreckte. Das aufgespritzte Wasser verteilte sich vom Berg herab langsam über die gesamte Lichtung , fing das Mondlicht ein und ließ die Umgebung gleich millionen winziger fallender Sterne in dessen silbrigen Licht erstrahlen.&lt;br /&gt;
„Dort oben ist Xing Lu’s Hain. Es ist lange her, seit ich dort war, und noch länger ist es her, seitdem die Füße eines Menschen diesen Boden berührt haben... Um dort hinauf zu kommen, wirst du auf meinen Rücken steigen und dich gut festhalten müssen.“ Erklang die tiefe Stimme des [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]]s, der sich auf den Boden gelegt hatte und geduldig abwartete, bis [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] auf seinen Rücken gestiegen war. Erst dann erhob er sich wieder und hätten sich ihre Hände nicht in dem weißen Fell verkrallt, so wäre sie bei den folgenden gewaltigen Sprüngen des Tieres, die die Zwei in Windeseile dem Scheitel des Wasserfalls näher brachten, sicherlich in die Tiefe gestürzt.&lt;br /&gt;
So aber erblickte sie bald, nachdem sie sich wieder getraut hatte ihre Augen zu öffnen, einen wunderschönen silbern glänzenden See, dessen Oberfläche so glatt wie ein Spiegel den Sternenhimmel reflektierte und dem Auge vorgaukelte einen zweiten Himmel zu den eigenen Füßen zu sehen, samt einer dunkelgrünen Wiese, die gespickt von allerhand Blumen ohne den Makel einer einzigen Schneeflocke dem Winter trotzte. Sie war im Hain des Waldgottes angekommen und erst, als sie die Augen von dessen Schönheit abwenden konnte, erblickte sie eine dunkle Gestalt, die auf der Insel mitten im See zu warten schien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===10. Kapitel===&lt;br /&gt;
Vollkommen still lief [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Bai Hu]] an der Seite [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]]s über die wunderschöne Wiese dem See, der Insel und der Gestalt auf dieser entgegen. Sogar das große Tier, das in seinem Leben schon so viel erlebt hatte, war ob dem, was kommen würde, angespannt und dabei unbewusst in sein Jagdverhalten zurückgefallen.&lt;br /&gt;
Kein Wort verlor er, kein ungestüm umgeknickter Grashalm oder unvorsichtig berührter Kieselstein sprach vom Gang des Tieres und hätte er nicht gelegentlich tief Luft geholt, um nicht vor Anspannung zu platzen, so hätte [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] ihn wahrscheinlich völlig vergessen.&lt;br /&gt;
Das Mädchen indes lief mit ruhigem und bestimmten Schritten auf den See zu, ließ sich von dem [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] mit einem Sprung über diesen befördern, und glitt ohne aus der Ruhe zu kommen von dessen Rücken direkt auf die kleine vom Schatten einer Wolke verdeckte Insel vor die dunkle Gestalt.&lt;br /&gt;
Der Blick zweier großer violetter Augen legte sich auf sie, als ihre eigenen Augen sich langsam erst dazu überwinden mussten die ungewöhnlichen Pfoten, die einer Mischung aus Menschenfüßen und Bärentatzen zu entsprechen schienen, und dann den im Schatten liegenden Körper hinauf bis zu den Augen des Wesens zu betrachten. Als sich der Blick der zwei Wesen traf, stockte dem Mädchen der Atem und für einen Moment fühlte sie die bodenlose Wut des Schattens vor ihr. Erst nach einigen Momenten fiel ihr auf, dass sich der [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] neben ihr vor dem Wesen verneigte und so tat sie es ihm schnell und etwas überhastet gleich.&lt;br /&gt;
„Es ist lange her [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Bai Hu]].“ Ertönte die Stimme des Wesens schneidend wie der Wind im Herbst sofort, als sich [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] verneigt hatte, als ob das Wesen darauf gewartet hätte.&lt;br /&gt;
„Xinglu.“ Antwortete der [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] schlicht, aber ehrerbietend.&lt;br /&gt;
„Sag mir, warum muss mein Hain die Füße dieser Kreatur ertragen? Warum beschütztest du es vor meinem Urteil?“&lt;br /&gt;
„Weil ich versprach sie zu beschützen und ihr zu helfen, weil sie mit deinem Urteil über die Menschen des Dorfes nichts zu tun hatte und weil die Menschen nicht das sind, was du in ihnen siehst.“&lt;br /&gt;
„Xinglu’s Urteil betrifft alle Menschen!“ Ertönte die wütende tiefe Stimme der riesigen [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Schildkröte]], als sich diese aus dem See erhob und geschwind auf die Insel neben den Schatten schob.&lt;br /&gt;
„Und warum maßt du es dir an ein Urteil über Xinglu’s Urteil zu fällen [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Bai Hu]]?“&lt;br /&gt;
Der [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] atmete tief ein, um zu einer Antwort auf den Angriff [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Xuan Wu]]’s anzusetzen, aber die Stimme des Schattens ließ ihn innehalten.&lt;br /&gt;
„Ich habe [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Bai Hu]]’s Gründe gehört und im Moment soll mir dies reichen.“ Der Blick der violetten Augen richtete sich wieder auf [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]]. „Nun erzähl mir deinen Namen kleine Kreatur und begründe mir, warum du ein Wesen vor meinem Urteil bewahrtest.“&lt;br /&gt;
Aber dem Mädchen stockte der Atem abermals, als es nun die volle Aufmerksamkeit auf sich lasten fühlte. Nervös spielte sie mit ihren Daumen und hatte ihren Blick gen Boden gerichtet, als sie endlich die Kraft fand zu antworten:&lt;br /&gt;
„Mein Name ist [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]]… Und ich wollte einfach nicht zulassen, dass ein kleines hilfloses Wesen vor meinen Augen stirbt, weil ich nicht eingriff… Nicht noch einmal…“ Bilder des roten [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]]s schossen aus ihrem Gedächtnis hervor und trieben ihr Tränen der Trauer in die Augen.&lt;br /&gt;
„Nicht noch einmal?... Ich muss jeden Tag dabei zusehen, wie kleine hilflose Wesen vor meinen Augen sterben, weil andere Wesen maßlos leben wollen… Nicht noch einmal… Ich kann es nicht fassen… Was weißt du kleine Kreatur denn schon von Leben und Tod?“&lt;br /&gt;
Die Stimme des Schattens, war sie zuvor schon schneidend gewesen, hatte sich nun auch noch gleich einem Orkan erhoben und donnerte ehrfurcht erregend über den Hain, so dass ein jeder, der sie vernehmen konnte, den Kopf einzog und still ausharren wollte, bis der Sturm vorbei war.&lt;br /&gt;
„Sie weiß so viel wie man eben in einem Leben in der Natur lernen kann.“ Erschallte auf einmal eine hohe Stimme, die vom Himmel zu kommen schien. „Sie hat die tägliche Furcht und Ungewissheit gespürt, hat die Freuden über die einfachsten Dinge genossen und die Trauer über den Verlust der wertvollsten Dinge erlebt. Maßt du dir nun schon an das Recht auf Trauer und Schmerz gepachtet zu haben Xinglu?“&lt;br /&gt;
Und plötzlich landete direkt hinter [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] ein großer [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]], von dessen Federkleid sich ein paar rote Federn lösten und langsam um das Mädchen herum zu Boden glitten. Beim Anblick dieser Federn schossen dem Mädchen nur noch mehr Tränen in die Augen und sie befürchtete, dass ihr Kopf ihr einen Streich spielen würde, denn diese Federn würde sie überall wiedererkennen.&lt;br /&gt;
„Bist du so verbittert Xinglu, dass du nicht einmal erkennst, dass dieses Mädchen erst einige wenige Sommer alt ist, aber durch das Leben und die Reise in der Natur viel schneller gealtert und gewachsen ist? Erkennst du nicht, was du vor dir siehst?“&lt;br /&gt;
„[[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Zhu Que]]… worauf willst du hinaus? Erklär dich, wenn du dich schon einmal zu uns auf den Boden herablässt!“ Donnerte der Schatten abermals entgegen.&lt;br /&gt;
„Die Natur selber hat [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] auf ihrer Reise geholfen und sie wachsen lassen, um sie auf das kommende vorzubereiten. Willst du als Wächter und Aspekt dich nun gegen den Willen der Natur stellen?“&lt;br /&gt;
Ein tiefes Rauschen war zu hören, als der Schatten sich zu [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] hinab beugte und zielsicher ihrem Gesicht entgegen atmete und sie näher betrachtete. Hätte das Mädchen dies normalerweise als sehr unangenehm empfunden und sich scheu weggedreht, so blieb sie wie angewurzelt stehen und betrachtete sich stattdessen ebenfalls eingehend.&lt;br /&gt;
Sie hatte vor Wochen, vielleicht vor Monaten sogar aufgehört sich selber zu betrachten und so war ihr nie aufgefallen, dass ihr Körper in ihren einstmals kindlichen Augen riesige Züge angenommen hatte. Sie war stark gewachsen, hatte wahrscheinlich Kigiku eingeholt und noch ein wenig weiter gewachsen. Unter ihrer Jacke wölbten sich zwei Hügel nach außen, deren Maße wohl noch wachsen würden, wenn sie sich wieder einigermaßen ernähren würde. Auch ihr Haar war immer länger geworden und glich der goldenen Mähne eines Löwen. War sie vor ihrer Reise noch ein normales 10 Jahre altes Mädchen gewesen, so glich ihre Statur nun mehr der einer 15jährigen.&lt;br /&gt;
Sie kam aus dem Staunen nicht mehr heraus und verlor ob dieser Erkenntnis auch für einen kurzen Moment den Gedankengang, der ihr zuvor die Tränen in die Augen getrieben hatte. Aber dann brachte ihn eine rote Feder, die direkt vor ihren Füßen lag, wieder zurück.&lt;br /&gt;
„Du bist doch der kleine rote [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]] oder? Du lebst?“ Hauchte sie mit nach oben gerichteten Gesicht dem Kopf des gewaltigen [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]]s entgegen, der hinter ihr saß und dessen Oberkörper über ihr aufragte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===11. Kapitel===&lt;br /&gt;
„Ja [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] ich lebe.“ Antwortete der [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]] mit sanfter Stimme, so dass [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] fast der Meinung war ein Lächeln auf dem weit entfernten Gesicht erkennen zu können.&lt;br /&gt;
„Nicht nur ergreifst auch noch du Partei für diese Kreatur, sondern du kennst sie auch noch [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Zhu Que]]? Was geht hier vor?!“ Schaltete sich die schwarze [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Schildkröte]] erneut ein und der große [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]] holte tief Luft, um zu einer Erklärung anzusetzen.&lt;br /&gt;
„Dass ihr es nicht vernommen habt, wundert mich nicht, aber vor fast einem Jahr vernahm ich die Klagen eines kleinen Baches weit im Westen. Als ich mich ihm näherte und ihn fragte, was es mit seinen traurigen Worten auf sich habe, erzählte er mir von seinem Fehler. Er habe, so berichtete er mir, in dem Versuch ein kleines Mädchen mit blondem Haar aufzumuntern einen alten Wanderer zu dieser gelockt, damit dieser sie mit seinen Geschichten aufmuntern könne. Als der Wanderer dem Mädchen von dem Waldgott erzählte, schnappte dieses sich seine Sachen und lief los, um den Waldgott zu finden und um Hilfe zu bitten. Aber wie sollte ein kleines Mädchen alleine überleben?&lt;br /&gt;
Ich beschloss also dem Bach zu helfen und dem Mädchen beizustehen. So begleitete ich [[Wichtige_Personen_in_Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]], das Mädchen aus der Geschichte des Baches, als kleiner [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]] und lehrte sie durch mein Beispiel vom Leben in der Natur.&lt;br /&gt;
Als der Herbst kam und die Zeit meiner Herrschaft sich dem Ende entgegen neigte, traf ich [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Bai Hu]] und bat ihn mir zu helfen. Fortan übernahm er es [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] zu begleiten, nachdem wir es so haben aussehen lassen als ob ich durch die Krallen [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Bai Hu]]’s gestorben wäre.&lt;br /&gt;
Während wir uns aber um [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] kümmerten, bemühte sich die Natur selber ebenfalls um [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]], half ihr beim Wachsen, beim Verstehen und beim Leben. Schon bald hätte sie uns nicht mehr gebraucht, aber wir waren zu neugierig auf das, was kommen könnte.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lange Zeit herrschte Stille, während der Schatten [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] eingehend musterte. Schließlich aber erhob er die Stimme, deren Worte er scheinbar direkt an [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] richtete.&lt;br /&gt;
„Würde ich dich am liebsten auf der Stelle zertreten für den Verstoß gegen mein Urteil, für die Schritte auf dem Boden meines Haines und für die Anmaßung, in der sich jene zwei auf deine Seite stellten und dich beschützten, so kann ich doch das Wirken der Natur an und in dir sehen.&lt;br /&gt;
Nun stelle ich dir also folgende Frage: Würdest du das Dorf, deren Bewohner dir in der letzten Woche Obdach gewährten, verlassen und zulassen, dass ich es mitsamt seiner Bewohner vernichte, wenn ich dafür deine Schwester Kigiku heile?“&lt;br /&gt;
[[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]]s Augen weiteten sich bei diesem Angebot genau so sehr wie sich die Augen des [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]]s und des [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]]s vor Wut verengten. Beide waren außer sich vor Zorn über die Hinterlist der Worte ihres Gottes, aber keiner von beiden hatte das Recht den Mund zu öffnen.&lt;br /&gt;
„Woher weißt du von Kigiku?“ Antwortete [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] stockend, woraufhin der Schatten lediglich tiefkehlig lachte.&lt;br /&gt;
„Ich weiß viele Dinge. Nun aber entscheide dich und lass dich nicht davon einnehmen, dass du deine Schwester nicht mehr lebendig antreffen würdest, wenn du dich jetzt auf den Rückweg begibst.“ Woraufhin der Schatten erneut lachte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===12. Kapitel===&lt;br /&gt;
Immer mehr Tränen schossen [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] in die Augen, ließen diese nach und nach überquellen und liefen dann eine nach der anderen die Wangen des Mädchens hinab, bis sie sich von diesen lösten und gen Boden fielen. Die kommende Entscheidung war die schwerste, die sie jemals hatte treffen müssen und es war der erste Moment, in dem sie ihre Reise in Frage stellte.&lt;br /&gt;
„Ich… Die Menschen sollen leben.“ Brachte sie schluchzend hervor und sah gleichzeitig ihre kranke Schwester vor ihren Augen, deren endgültiges Todesurteil sie nun unterschrieben hatte und die sie wohl nie wieder sehen würde.&lt;br /&gt;
„Was?!? Du maßt es dir an…?!?“ Donnerte die Stimme des Schattens wieder hervor, wurde aber von [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Bai Hu]] abrupt unterbrochen.&lt;br /&gt;
„Sie hat sich entschieden Xinglu. Hör auf mit deinen Spielen und sieh ein, dass du dich geirrt hast.“&lt;br /&gt;
„Gut, ich stehe zu meinem Wort. Aber ich habe nirgends von dem Leben des Mädchens geredet. Sie hat sich meinem Urteil entgegen gestellt und muss nun die Konsequenzen tragen!“&lt;br /&gt;
Schreckhaft atmete [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] ein und schaute mit geweiteten Augen auf den Schatten vor sich.&lt;br /&gt;
„Aber ich darf nicht ohne Weiteres nehmen, was die Natur gewährt hat… Also wirst du dir dein Leben verdienen müssen kleines Mädchen. Schließe die Augen und lass mich sehen, ob der Geist der Natur wirklich in deinen Knochen steckt.“&lt;br /&gt;
Und so sehr [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] auch dagegen ankämpfte, ihre Augenlider schoben sich unweigerlich vor ihre Pupillen und schon bald verschwammen die Bilder vor ihren Augen und die Gedanken in ihrem Kopf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie spürte weiches feuchtes Gras zwischen ihren blanken Zehen und eine Eule schickte ihren Ruf durch die Luft vorbei an ihren Ohren. Als sie die Augen langsam öffnete, sah sie sich inmitten eines großen Waldes stehen, deren Bäume genauso wie der Wald selber kein sichtbares Ende zu haben schienen. Alles an dem Wald wirkte merkwürdig urtümlich und erinnerte sie an die riesigen Bäume, die sie in der Nähe des Wasserfalls und des Haines gesehen hatte.&lt;br /&gt;
Erneut riss sie der Schrei der Eule aus den Gedanken und ließ in diesen Platz genug für die Erkenntnis, dass die Sonne gerade untergegangen war und die Schatten im Wald immer mehr die Oberhand gewannen.&lt;br /&gt;
Und dann spürte sie es, eine Präsenz im Schatten und der Blick unsichtbarer Augen auf ihrem Rücken. Die feinen Härchen auf ihrem Nacken stellten sich auf, sie machte einen zaghaften Schritt nach hinten und drehte sich dann plötzlich herum um loszurennen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===13. Kapitel===&lt;br /&gt;
Der Wind pfiff ihr ins Gesicht, sauste ihr um die Ohren und ließ den Klang seiner Stimme in diesen erklingen. Immer wieder schlugen ihr kleinere Äste, die sie nicht rechtzeitig bemerkt hatte, gegen den Körper und hinterließen an diesem immer mehr kleine Schnitte aus denen schon bald feine Bluttropfen hervorquollen. Schneller und schneller lief [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] durch den dunklen Wald, der sein wunderschönes Kleid abgelegt hatte und ihr nun seine dunkle und gefährliche Seite zeigte.&lt;br /&gt;
Wie konnte dies nur derselbe Wald, derselbe Ort sein, der sie mit den ersten Bildern verzaubert hatte? Fragte sie sich, als sie sich in Sicherheit wähnend an einen Baum lehnte und umschaute. Schon seit einiger Zeit hatte sie die Präsenz in ihrem Rücken nicht mehr gespürt. Sollte sie dieses Etwas wirklich abgehängt haben? Sie schaute sich nervös um, ließ den Blick ihrer Augen durch die Dunkelheit wandern und versuchte ihr pochendes Herz zu beruhigen. Es war schwer in der Dunkelheit überhaupt etwas auszumachen und immer wieder machte ihr Herz einen furchtsamen Sprung, wenn die Schatten der Bäume ihr obskure Wesen, die mit langen feingliedrigen Armen in der Dunkelheit zu tanzen schienen, vorspielten.&lt;br /&gt;
Plötzlich blitzte in der Dunkelheit etwas auf. Noch bevor sich die Härchen auf ihrem Nacken aufstellen konnten, war sie schon wieder los gerannt und hetzte durch den Wald. Das Blut, das sich in der kurzen Zeit der Rast auf ihrer Haut gesammelt hatte, wurde vom Gegenwind weggeweht und hinterließ eine feine rote Spur, der man viel zu leicht folgen konnte.&lt;br /&gt;
Wie sollte sie nur dem Schrecken, der mit Sicherheit den Tod bringen würde, entkommen? Wie sollte sie den Anbruch des Tages und das erste Licht, das die Schatten vertreiben würde, nur wieder erleben? Und wie sollte auch nur ein Mensch in dieser schrecklichen Umgebung überleben können?&lt;br /&gt;
Völlig außer Atem rannte das Mädchen dennoch weiter. Immer, wenn sie die Gefahr gegen einen Baum zu laufen ignorierend einen Blick über die Schulter warf, konnte sie einen formlosen Schatten im Schatten sehen, der der blutigen Spur folgte. Nein sie wunderte sich nicht mehr, dass die Menschen sich vor dieser Umgebung fürchteten und die Natur verändern wollten, um in ihr zu überleben. In dieser schrecklichen Umgebung würden sie nie anders überleben können!&lt;br /&gt;
„Vieles, das auf den ersten Blick schrecklich wirkt, ist nur ungewohnt für die Augen.“&lt;br /&gt;
Ertönte plötzlich die raue Stimme des alten Mannes in ihrem Kopf und sie erinnerte sich an die vielen Stunden, in denen er ihr eigentlich nur von der Natur erzählte.&lt;br /&gt;
„ Ein Wolf tötet nicht, weil er grausam sein möchte. Ein Wolf tötet, weil er überleben will. Der Wille zu Überleben ist das, was uns alle – selbst die Pflanzen – vereint.“&lt;br /&gt;
Aber dieses Ding, was auch immer es ist, ist böse! Das konnte sie deutlich spüren. Sie konnte spüren wie es Millimeter um Millimeter näher kam, sich wieder zurückfallen ließ und dann wieder langsam näher kam. Und das alles nur, um mit ihr zu spielen, um ihr den Schrecken in Mark und Bein zu jagen!&lt;br /&gt;
„Wahre Boshaftigkeit gibt es in der Natur nicht. Sie ist eine Erfindung der Menschen, um die Natur zu verteufeln.“&lt;br /&gt;
Aber sie konnte das Böse in diesem Ding eindeutig spüren. Und inmitten dieser schrecklichen Umgebung war niemand, der ihr helfen konnte. Sie war alleine.&lt;br /&gt;
„Niemals bist du alleine. Stets wirst du einen Baum, eine Blume oder zumindest einen Grashalm in der Nähe finden. Deine Mutter wird immer da sein und dich beschützen.“&lt;br /&gt;
Und auf einmal blieb [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] stehen. Langsam drehte sie sich zur Seite und legte die Stirn gegen die Rinde eines der riesigen Bäume. Wie hatte sie nur diese sanften Riesen verteufeln können? Wie hatte sie nur diese Umgebung als schrecklich bezeichnen können?&lt;br /&gt;
Sie schloss die Augen und wartete auf die Schritte, die sich sicher bald nähern und ihren Tod bedeuten würden. Aber sie würde nicht mehr rennen. Sie vertraute auf ihre Mutter und legte ihr Leben in deren Arme.&lt;br /&gt;
Und dann hörte sie ein leises Flüstern.&lt;br /&gt;
„Wie sich die Arme an mich lehnt. Oh du Arme, hör auf zu weinen.“&lt;br /&gt;
„Das sind keine Tränen, das ist Blut. Bist du zu hölzern geworden um den Unterschied zu merken?“&lt;br /&gt;
„Sie blutet? Warum denn nur?“&lt;br /&gt;
„Weil selbst kleine Äste die weiche Haut zerschneiden können.“&lt;br /&gt;
„Schau nur wie sie zittert.“&lt;br /&gt;
„Wie gerne würde ich ihr helfen.“&lt;br /&gt;
„Ich auch.“&lt;br /&gt;
„Ich auch.“&lt;br /&gt;
„Aber sie kann uns nicht hören.“&lt;br /&gt;
„Wir können sie nicht trösten.“&lt;br /&gt;
„Wir können sie nicht beschützen.“&lt;br /&gt;
„Würde sie uns nur hören können.“&lt;br /&gt;
„Wieso kann sie uns nicht hören?“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Ich kann euch hören!“ Schrie [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] mit all ihrer Kraft. „Bitte helft mir!“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Sie kann uns hören?“&lt;br /&gt;
„Sie möchte unsere Hilfe?“&lt;br /&gt;
„Wie lange ist es her?“&lt;br /&gt;
„Sollen wir singen?“&lt;br /&gt;
„Ja lasst uns singen!“&lt;br /&gt;
„Ja..Singen!“&lt;br /&gt;
Und plötzlich schwoll das Flüstern, war es zuerst noch leise und kaum zu hören gewesen, immer weiter an, gewann an Stärke und glich schon bald einem Orkan aus unterschiedlichen Stimmen, die durcheinander riefen. Nach und nach hörten die Stimmen auf zu rufen und fingen stattdessen an leise zu summen. Das Summen wurde immer lauter, übertönte schließlich die letzten Stimmen und brachte mit seinen tiefen Tönen [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]]s Innere sanft zum vibrieren.&lt;br /&gt;
Eine tiefe und warme Stimme erschallte, sang von den Strahlen der Sonne und den Tränen des Mondes und plötzlich setzten alle Stimmen in dieses Lied mit ein.&lt;br /&gt;
Es war das Lied der Schöpfung, die Erzählungen des ersten Baumes, der als Knospe miterlebt hatte wie Mond und Sonne von den Göttern auseinander gerissen wurden und fortan nie wieder zusammen sein und zugleich erstrahlen durften. Um wenigstens die Wärme des anderen und dessen Spiegelbild für wenige Momente zu erhaschen, nachdem dieser schwinden musste, erschufen die Zwei die Natur und die Wärme der Sonnenstrahlen sowie die Liebe in den Mondtränen hauchten der kargen Erde Leben ein.&lt;br /&gt;
Der Erste aber, der stark genug gewesen war vor all diesem bereits als Knospe den Boden zu durchbrechen, wuchs und wuchs bis er groß und prächtig war. Er war der Stärkste von allen und schließlich hob ihn der Mond aus der Erde und gab ihm die Fähigkeit zu wandern. So wurde der Erste als Xinglu, der Wanderer, bekannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Sie ist eingeschlafen.“&lt;br /&gt;
„Sie ist sicher.“&lt;br /&gt;
„Der Schatten ist fort.“&lt;br /&gt;
Das Flüstern der Bäume, sehr zaghaft und leise um das Mädchen nicht zu wecken, flog einige Zeit später dem Winde gleich wieder durch die Luft.&lt;br /&gt;
„Sie muss zurück.“&lt;br /&gt;
„Ja das muss sie.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===14. Kapitel===&lt;br /&gt;
„Hört ihr das? Sie singen! Sie singen für das Mädchen, sie singen für [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]]!“ Stellte die große [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Schildkröte]] fassungslos fest, während sie sich im Kreis drehte und dem Lied der Bäume lauschte.&lt;br /&gt;
Das Geräusch des schabenden Panzers zusammen mit den Worten aus tiefer Kehle drangen durch die Schleier des Schlafes und holten [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] aus diesem empor.&lt;br /&gt;
„Sie kommt zu sich. Sie hat überlebt!“ Ertönte die Stimme des [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]]s ganz nah vor [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]]s Gesicht. Und als sie die Augen öffnete, sah sie die Gesichter des [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel - Suzaku|Vogel]]s und des [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]]s dicht über ihrem eigenen schweben und sie mit besorgten Blicken anschauten, bevor sie anfingen breit zu lächeln.&lt;br /&gt;
„Wo bin ich?“ Murmelte sie schlaftrunken, während sie sich den Schlaf aus den Augen rieb.&lt;br /&gt;
„Du bist im Hain des Waldgottes. Du hast geschlafen und wurdest im Traum auf die Probe gestellt.“&lt;br /&gt;
Antwortete [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Bai Hu]], der sich mit einem langgestreckten Seufzer anscheinend nach einer halben Ewigkeit wieder legte und sich wohlig streckte.&lt;br /&gt;
„Habe ich bestanden?“&lt;br /&gt;
[[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Zhu Que]] öffnete den Schnabel, anscheinend um antworten zu wollen, aber die tiefe Stimme Xinglu’s unterbrach ihn.&lt;br /&gt;
„Du hast mehr als das.“ Der riesige Schatten bewegte sich zum ersten Mal, seitdem [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] im Hain war, und schob sich langsam in das fahle Licht des Mondes.&lt;br /&gt;
„Niemals hätte ich erwartet, dass sie für dich singen würden. Niemals hätte ich erwartet, dass sie dieses Lied anstimmen würden.“&lt;br /&gt;
Murmelte das Wesen, dessen Körperbau dem eines Menschen glich, nur glichen Hände und Füße mehr einer Mischung aus Menschenhand und Bärentatze und die Haut schien aus einer rissigen und vor Alter schon schwarz gewordenen Baumrinde zu bestehen. Das Gesicht schließlich war dem eines Hirsches nachempfunden, nur dass sich Flechten aus großen Baumblättern vom Kopf über die Schultern des Wesens ergossen.&lt;br /&gt;
„Sie sangen von dir nicht wahr?“ Fragte [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] das Wesen, dessen große Augen von großer Trauer sprachen.&lt;br /&gt;
„Ja. Ich habe dieses Lied geschrieben und es einem jeden Baum früher vorgesungen, wenn er noch klein und schwach war. Das Lied half ihnen zu wachsen und den Gezeiten zu widerstehen, so dass sie fast so groß wurden wie ich einst. Deswegen nennt man es auch das Baumlied. Früher kannte es ein jeder Baum.“&lt;br /&gt;
„Deswegen sind die Bäume in der Nähe des Haines also so groß und der Winter dem Hain so fern!“&lt;br /&gt;
„Früher waren alle Bäume so groß. Damals wanderte der Wanderer noch jeden Tag über die Erde und sang zu jedem Baum.“ Mischte sich eine raue Stimme plötzlich ein und alle, egal ob Mensch, Tier oder Gott wandten dem Ursprung der Stimme den Kopf zu.&lt;br /&gt;
Ein alter Mann kam mit hinkenden Schritten über die Wiese dem See und der Insel entgegen und winkte dem Mädchen entgegen, das die Augen vor Staunen weit aufgerissen hatte.&lt;br /&gt;
„Du? Was machst du denn hier?“ Rief sie ihm entgegen. Anstatt aber eine Antwort des Mannes zu erhalten, erklang die Stimme des Waldgottes.&lt;br /&gt;
„[[Geschichte von Taki#Der blaue Drache – Seiryu|Quing Long]]. Jetzt wundert mich gar nichts mehr. Hast du [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] beigebracht zu den Bäumen zu sprechen?“&lt;br /&gt;
„Ich habe ihr lediglich von der Natur erzählt Xinglu. Alles Weitere hat sie selber erlernt.“&lt;br /&gt;
„[[Geschichte von Taki#Der blaue Drache – Seiryu|Quing Long]]?“ Verwirrt schaute [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] zwischen dem Alten und Xinglu hin und her.&lt;br /&gt;
Auf dem Gesicht des Alten aber, der am nahen Ufer des Sees angelangt war, bildete sich ein Lächeln und plötzlich erhob sich an derselben Stelle, an der der Alte soeben gestanden hatte, ein großer [[Geschichte von Taki#Der blaue Drache – Seiryu|blauer Drache]] in die Luft, nur um neben Xinglu wieder zu landen.&lt;br /&gt;
„Du hast es schon immer geliebt dich zu verkleiden.“ Murmelte die [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Schildkröte]].&lt;br /&gt;
„Du musst verstehen, dass ich dir nicht die Wahrheit zeigen durfte [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]]. Ich bin der Letzte der Vier und Erster des Kreises. [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Xuan Wu]], [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Zhu Que]], [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Bai Hu]] und ich, [[Geschichte von Taki#Der blaue Drache – Seiryu|Quing Long]] sind die 4 Wächter des Waldgottes und die ersten der Tiere, zu denen er wie zu den Bäumen sang. Ein jeder von uns ist die Inkarnation einer der Jahreszeiten. Ich bin der Frühling, [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Zhu Que]] ist der Sommer, [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Bai Hu]] ist der Herbst und [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Xuan Wu]] ist der Winter. Einst wandelten wir an der Seite Xinglu’s über die Erde. Als er sich aber veränderte, wandten drei von uns ihm den Rücken zu und nur[[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Xuan Wu]] blieb bei ihm.“&lt;br /&gt;
„Aber was habe ich damit zu tun? Ich wollte doch nur Kigiku retten.“&lt;br /&gt;
„Und in diesem einfach Streben hast du es geschafft mich an die Anfänge und das Gute in euch Menschen zu erinnern. Ich war es, der dich im Wald der Träume gejagt hat und hätten dir die Bäume nicht geholfen, so hätte dein Herz schließlich vor Angst aufgehört zu schlagen. Als aber die Bäume anfingen zu singen, da erinnerte ich mich. Sie sangen aber nicht nur von mir, sondern auch von dir. Sie sangen davon wie viel Angst du in der Dunkelheit hast, was für einen Weg du zurücklegen musstest und wie gerne sie dir helfen würden. Und mit jedem Wort verflog mein Hass und ich fing an euch Menschen zu verstehen.“&lt;br /&gt;
„Ich habe gar nicht gehört, dass sie von mir sangen. Hat diese wunderschöne tiefe Stimme etwa auch über mich gesungen?“&lt;br /&gt;
„Wunderschöne tiefe Stimme?“ Schaltete sich [[Geschichte von Taki#Der blaue Drache – Seiryu|Quing Long]] plötzlich ein und wechselte einige Blicke mit den drei anderen, während Xinglu die violetten Augen geschlossen hatte.&lt;br /&gt;
„Sie hat dich singen hören Xinglu? Wie ist das möglich? Du hast schon so lange nicht mehr gesungen.“ Brummte [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Bai Hu]] verdutzt.&lt;br /&gt;
„Sie erinnern sich noch immer daran wie ich zu ihnen sang. Und aus der Erinnerung heraus haben sie meine Stimme scheinbar beschworen. Es ist zu lange her, dass ich zu ihnen gesungen haben, und ich habe kein Recht zu ihnen zu singen bei all dem, was ich getan habe.“&lt;br /&gt;
„Das stimmt nicht! Sie reden stets miteinander und die ältesten von ihnen erzählen den jüngeren von deinem Lied. Sie kennen es alle und werden es nie vergessen.“&lt;br /&gt;
„Mir fehlt aber die Kraft zum Wandern. Hass und Zorn haben meine Beine schwer werden lassen.“&lt;br /&gt;
Er wandte sich von dem weißen [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] ab und dem Mädchen zu.&lt;br /&gt;
„Nein ich hörte keine tiefe Stimme, sondern eine hohe. Ich hörte die Stimme eines jungen [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Drachen]]n, der mich furchtlos anbrüllte. Die Bäume sangen von dem gelben Schuppenkleid des [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Drachen]]n und von der Wärme im Herzen dieses Wesens.&lt;br /&gt;
[[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] sie sangen von dir und es war so viel Wahrheit in ihren Worten, die ich erst jetzt vernehmen konnte.“&lt;br /&gt;
„Warum guckst du so traurig Xinglu? Was hast du vor? Was hat das zu bedeuten?“&lt;br /&gt;
Fragte das Mädchen nun sichtlich besorgt um den Waldgott.&lt;br /&gt;
„Es ist Zeit für mich das Geschenk, das mir der Mond einst gab, zurück zu geben. Ich habe meine Pflicht gegenüber meinen Brüdern und Schwestern vergessen und sie zu lange warten lassen. Ich sehne mich nach Ruhe [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]].“&lt;br /&gt;
Die Züge des Wesens erhellten sich und die Risse in der dunklen Rinde schlossen sich immer mehr.&lt;br /&gt;
„Die Zeit des Wanderers ist vorbei. Zu lange habe ich mich dagegen gewehrt einzusehen, dass die Welt mich nicht mehr braucht. Es ist nun an der Zeit, dass die Jüngeren auf sich aufpassen. Vieles wird sich verändern, aber wenn ich höre wie die Bäume für dich singen, so bin ich mir sicher, dass es nicht nur schlecht sein wird.“&lt;br /&gt;
„Willst du uns wirklich verlassen Xinglu? Was sollen wir ohne dich machen? Was sollen wir alleine machen?“ Rief [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Zhu Que]] mit Trauer in der Stimme.&lt;br /&gt;
„Helft dem gelben [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Drachen]]n bei der Wahrung dessen, was wir einst zusammen auf unseren Reisen verbreiteten. Natürlich nur, wenn du willst [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]].“&lt;br /&gt;
Das Mädchen schaute in die großen violetten Augen und auf die immer heller werdende Rinde, durch die von Minute zu Minute mehr Leben zu pulsieren schien.&lt;br /&gt;
„Was genau meinst du?“&lt;br /&gt;
„Vieles, was einst gut war, ist zerstört. Du hast mir aber gezeigt, dass nicht alles zerstört ist. Ich frage mich, ob sich Sonne und Mond so fühlten, als sie mich erblickten und das Leben erschufen….&lt;br /&gt;
Ich werde das Wandern aufgeben und wieder nur ein Baum sein, ein Baum der mit seinen Brüdern singt. Gerne werde ich von dem kleinen Mädchen singen, das zum [[Geschichte von Taki#Der_Gelbe_Drache|gelben Drachen]] wurde, der den Beginn einer neuen Zeit darstellt.&lt;br /&gt;
Ich würde gerne dabei zusehen, wie ein kleines Mädchen die Wunden, die ein alter Baum geschlagen hat, schließt und dabei hilft, dass wieder mehr Menschen das Lied der Bäume hören.“&lt;br /&gt;
[[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] konnte die Trauer in dem Wesen vor sich so deutlich spüren, dass es ihr die Sprache verschlug. Aber nicht nur Trauer, sondern auch Freude über die Erlösung konnte sie spüren. Es hatte nicht lange gedauert bis ihre Augen sich mit Tränen gefüllt hatten, so dass sie lediglich nicken konnte.&lt;br /&gt;
Der Waldgott lächelte sie voller Wärme an und streckte sich dann zu seiner vollen Größe aus. Ein wohliges Seufzen entfuhr ihm, als die alten Glieder sich zum beinahe letzten Mal bewegten und er sich mit stummen Gesten von seinen vier Freunden verabschiedete, die auf ihre Art viel treuer waren als er es je bis zu diesem Moment vermutet hatte. Dann legte er die letzten Schritte bis zum Mittelpunkt der kleinen Insel zurück, streckte sich erneut und seufzte dabei langgezogen.&lt;br /&gt;
Ein Rascheln und Rauschen war zu hören, als sich riesige Wurzeln in den Boden gruben und gewaltige Äste in die Höhe streckten. So schnell geschah alles, dass nur wenige Momente später sich dort, wo noch eben die Gestalt des Waldgottes gestanden hatte, ein gewaltiger Baum in die Höhe streckte und seine riesigen Äste weit über den See hängen ließ. Das gewaltige Blätterdach des Baumes erstreckte sich über den gesamten Hain und schützte diesen gleich einer Decke.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Epilog===&lt;br /&gt;
So verlor der Waldgott seinen Namen und war wieder nur der Erste. Im selben Moment aber erschallte zum ersten Mal seit langer Zeit die tiefe Stimme des Waldgottes und sang begleitet von vielen seiner Brüder das Lied des gelben [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Drache]]ns, so wie es hier geschrieben steht.&lt;br /&gt;
Lieder aber sind die älteste Form des Übernatürlichen und oft findet man in ihnen bereits einen Teil der Zukunft beschrieben. So erfuhr der kleine Bach, an dem das Lied begann, davon wie [[Geschichte von Taki#Der gelbe Drache|Hiwa]] begleitet von [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Zhu Que]], [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Bai Hu]], [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Xuan Wu]] und [[Geschichte von Taki#Der blaue Drache – Seiryu|Quing Long]] in das Dorf am Rand des großen Waldes kam und sowohl von dem Waldgott als auch von dessen Bedauern erzählten. Die Dorfbewohner hörten gerne den Geschichten dieser ungleichen Gruppe zu, ließen sich von diesen verzaubern und wollten alsbald den riesigen Baum selber sehen. Manche von ihnen blieben dort, andere verließen den Ort wieder, nur um von dessen Pracht zu erzählen.&lt;br /&gt;
So gründete sich schon bald unter dem schützenden Dach des Waldgottes ein kleines Dorf. Die vier Wächter, die es nun als Aufgabe ansahen neben dem Waldgott auch noch das Dorf und [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] zu beschützen, blieben bei den Menschen und halfen dem Mädchen dabei zu beschützen, zu trösten, zu beruhigen, zu lenken und vor allem zu erzählen und zu singen.&lt;br /&gt;
Zwei Jahre später, als die ersten Schneeflocken vom Himmel fielen und die mittlerweile zur jungen Frau herangewachsene [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] an die stürmische Nacht erinnerten, in der sie zum ersten Mal von dieser Welt erfuhr, wenn auch nur reichlich verwirrende Bruchstücke, stapfte eine vermummte Gestalt den schmalen von den Bewohnern angelegten Weg zum Hain empor.&lt;br /&gt;
Eine helle Stimme, ihr merkwürdig bekannt aber doch in den Wirren der Erinnerungen verloren, riss [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] aus den Erinnerungen und ließ sie von ihrem Platz am Rande des Sees aus in die Richtung der Gestalt sehen. Ihre Augen weiteten sich und füllten sich als bald mit Tränen, während ihre Füße über den von feinen Schneeflocken bedeckten Boden regelrecht flogen und sie in die weit geöffneten Arme der ihr entgegenlaufenden Kigiku trugen.&lt;br /&gt;
Der Bach plätscherte fröhlich, als er von der Wiedervereinigung der Schwestern hörte und weigerte sich im kommenden Winter vehement dagegen zu erstarren und einzufrieren, so groß war seine Freude. Erst die tiefe Stimme des Waldgottes aus der Ferne sorgte dafür, dass er sich beruhigte und als der Bach langsam erstarrte und für den Winter einschlief, freute sich der Waldgott über jenes letzte Geschenk, das er den Menschen und besonders seiner [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] geben konnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Wichtige Personen und Wesen aus Legenden und Sagen=&lt;br /&gt;
Hier sind wichtige Personen aus der Geschichte oder Legenden/Sagen von Takigakure aufgelistet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Dorfoberhäupter [[Takigakure]]s===&lt;br /&gt;
Hier sind die wichtigsten, verstorbenen Dorfoberhäupter von Takigakure aufgelistet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Ieyasu Kagetoya====&lt;br /&gt;
Ieyasu Kagetoya das erste große [[Dorfoberhaupt|Oberhaupt des Dorfes]] [[Takigakure]]. Nach dem Fall [[Geschichte_von_Taki#Kakuzu|Kakuzus]] bei dem der gesamte damalige Ältestenrat verstarb, übernahm er nicht nur die Macht im [[Gesellschaft_in_Taki#Kagetoya|Kagetoya]] -Clan sondern auch im Dorf selbst.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Er galt als mächtiger Shinobi und entsprechend dem Ruf der [[Gesellschaft_in_Taki#Kagetoya|Kagetoya]] als großartiger Krieger. &lt;br /&gt;
Durch seine Autorität und auch teilweise durch Furcht vor seiner Rache stellte er einen sehr wackeligen Frieden in [[Takigakure]] her.&lt;br /&gt;
Er führte damals die grundlegende Struktur des heutigen Militärs in [[Takigakure]] ein, auch wenn dieses im Laufe der vielen Dynastien überarbeitet wurde, ist es grundlegend immer noch das System nach dem die [[Gesellschaft_in_Taki#Kagetoya|Kagetoya]] Krieg führen und sich organisieren.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der [[Gesellschaft_in_Taki#Kagetoya|Kagetoya]] galt als streng, aufbrausend und ein wenig tyrannisch, außerdem erzählt man sich, dass er ein begabter, wenn auch gerne riskant agierender, Stratege sei, was letztlich zu seinem Sturz führte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Shingen Shiazu====&lt;br /&gt;
Shingen Shiazu, das zweite große [[Dorfoberhaupt|Oberhaupt des Dorfes]] [[Takigakure]], galt ebenso wie sein Vorgänger [[Geschichte_von_Taki#Ieyasu_Kagetoya|Ieyasu Kagetoya]] als begabter Shinobi und Stratege.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Jedoch hatte er dem Plan des Kagetoyas eine ganze Kompanie zu opfern widersprochen, als diese dann nicht nur überlebte, sondern die Schlacht auch noch gewann schlug er sich auf die Seite der [[Gesellschaft_in_Taki#Fuyou|Fuyou]], deren Oberhaupt das Kommando über die folgende Kompanie hatte, was dazu führte, dass [[Geschichte_von_Taki#Ieyasu_Kagetoya|Ieyasu Kagetoya]] noch auf dem Schlachtfeld zum Selbstmord gezwungen wurde, um seine Ehre wieder reinzuwaschen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Mit der Unterstützung der [[Gesellschaft_in_Taki#Fuyou|Fuyou]] und einiger jüngerer Clans wurde er dann zum zweiten Oberhaupt Takigakures erklärt.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Er erklärte die [[Geschichte_von_Taki#Ieyasu_Kagetoya|Ieyasu Kagetoya]] jedoch nicht zu Verrätern und ließ die Ehre der Familie unangetastet.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Shingen trat erst kurz nach dem Bluterbenkrieg von seinem Amt zurück, da er sich in einer Schlacht schwer verletzt hatte und langsam alt wurde. Er galt in seiner Amtszeit zwar als strenges aber faires Oberhaupt, der stets jeden Vorschlag anhörte, bevor er seine Entscheidung traf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Mifune Ashura====&lt;br /&gt;
Mifune Ashura war das dritte [[Dorfoberhaupt|Oberhaupt]] Takigakures und das erste, das nicht aus einer der [[Gesellschaft_in_Taki#Die_Gr.C3.BCnderclans|Gründerfamilien]] stammte.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Er war ein Veteran des Krieges, der sich in vielen Schlachten als großer Anführer bewährt hatte, vor allem durch die Tatsache, dass seine Truppen stets ihre Position gehalten hatten, sowie geringere Verluste aufwiesen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Jedoch hatte der Krieg ihn zu einem paranoiden Mann gemacht, er verschärfte die Sicherheitskontrollen und die Verteidigungssysteme von [[Takigakure]] erheblich. Auf seinen Wunsch wurde eine Kampagne gestartet, welche die Bevölkerung davon überzeugte, dass man Ausländern nicht trauen könne und das die Abschottung von außen der einzige Schutz vor Eroberung wäre.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Dies hatte auch Erfolg. [[Takigakure]] igelte sich ein und sah alles als Bedrohung an, was zu allgemeiner Aufrüstung im Dorf führte.&lt;br /&gt;
Zudem schwächte er die Macht der [[Gesellschaft_in_Taki#Die_Gr.C3.BCnderclans|Gründerclans]] erheblich, indem er den Ältestenrat neu aufstellte und für niedere Clans zugänglich machte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Kessen Musou====&lt;br /&gt;
Kessen Musou wurde nach dem überraschenden Tod [[Geschichte_von_Taki#Mifune_Ashura|Mifunes]], der scheinbar an einer Krankheit verstarb, ebenso überraschend zum neuen [[Dorfoberhaupt|Oberhaupt]] erklärt. Entgegen der Traditionen des Dorfes die Wege der alten Oberhäupter weiter zugehen brach er damit und zum ersten Mal in der Geschichte öffnete [[Takigakure]] sich wieder nach außen. Ausländer wurden nicht länger verteufelt und argwöhnisch betrachtet, sondern willkommen geheißen und in die Dorfstruktur eingeführt.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Von vielen wurde Kessen Musou als wahrer Held vergöttert, da er eine unglaubliche Phase des Friedens in [[Takigakure]] einläutete, auf die man später immer noch neidisch war und sich zurück wünschte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Historische Personen [[Takigakure]]s===&lt;br /&gt;
Hier sind sonstige, verstorbenen Personen aufgelistet, die es mit ihrem Namen in die Geschichte des Dorfes geschafft haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Kenshin Fuyou====&lt;br /&gt;
Kenshin Fuyou war ein hochdekorierter [[Jounin]] und das Clanoberhaupt der [[Gesellschaft_in_Taki#Fuyou|Fuyou]] während [[Geschichte_von_Taki#Ieyasu_Kagetoya|Ieyasu Kagetoyas]] Herrschaft.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Er war gleichermaßen Shinobi, wie Priester und im Dorf recht hoch angesehen, da die Fuyou sich um die Kranken und Armen des Dorfes kümmerten.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der [[Gesellschaft_in_Taki#Fuyou|Fuyou]] selbst galt als verständnisvoller und fürsorglicher Mann, der sich und seine Zeit gerne für andere aufopferte.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Kenshin und eine ganze Kompanie sollten jedoch in einer entscheidenden Schlacht für das Wohl [[Takigakure]]s geopfert werden, als sie dann jedoch nicht nur nicht starben, sondern jene Schlacht fast im Alleingang gewannen war der Missmut unter den Truppen hoch, was dazu führte, dass gegen [[Geschichte_von_Taki#Ieyasu_Kagetoya|Ieyasu Kagetoya]] geputscht wurde, und so die [[Gesellschaft_in_Taki#Shiazu|Shiazu]] mit der Unterstützung der [[Gesellschaft_in_Taki#Fuyou|Fuyou]] an die Macht kamen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Verräter [[Takigakure]]s===&lt;br /&gt;
Hier sind die größten, verstorbenen Verräter Takigakures aufgelistet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Kakuzu====&lt;br /&gt;
Kakuzu war einst einer der besten Shinobi des Dorfes [[Takigakure]]. So entsandte man ihn auf eine Mission den ersten Hokage [[Geschichte_von_Konoha#vor_dem_BEK|Hashirama Senju]] zu töten. Als diese jedoch scheiterte wurde er bei seiner Rückkehr ins Dorf stigmatisiert und für das Scheitern der [[Mission]] bestraft, obgleich diese sehr gefährlich war.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Darauf entwickelte der einst hochgelobte [[Jounin]] einen Hass auf das Dorf und tötete auf seiner Flucht nicht nur die Ältesten des Dorfes, sondern stahl die wichtigste verbotene [[Jutsu]] des Dorfes, welche seitdem verloren ist.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ab da an führte er ein Leben als Kopfgeldjäger und Söldner.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Nobu Gushiken====&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Adoptivbruder von [[Wichtige_Personen_in_Taki#Muneyaki_Gushiken|Muneyaki Gushiken]]&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nobu Gushiken, adoptierter Bruder des ehemaligen [[Dorfoberhaupt|Dorfoberhauptes]] [[Wichtige Personen in Taki#Wichtige_Personen_in_Taki#Muneyaki_Gushiken|Muneyaki Gushiken]], war ein ausgezeichneter Ninja des Dorfes und ein höchst gefährliches Mitglied der [[Einheiten_Takigakures#Tsuisekisha_.28J.C3.A4ger.29|Tsuisekisha-Einheit]].&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ebenso wie sein älterer Bruder strebte er danach Oberhaupt Takigakures zu werden, jedoch wurde sein Bruder stattdessen ernannt, was den jungen Mann verbittern ließ, worauf sich die Brüder zerstritten und seine Adoption herauskam.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Im Angesicht der steigenden Gefahr der [[Taki_no_Kuni#Jashin_Sekte|Jashin-Sekte]] versuchte er dann einen lange gehegten Plan umzusetzen, nämlich seinen Bruder zu entführen und zu töten, wobei er es so aussehen lassen wollte, als wären die [[Taki_no_Kuni#Jashin_Sekte|Jashin]]-Kultisten es gewesen, woraus er sich ersann zum neuen [[Dorfoberhaupt]] erklärt zu werden. Jedoch scheiterte sein Plan durch die Heldentat [[Wichtige_Personen_in_Taki#Shinishi_Kudo|Shinishi Kudos]], der nicht nur den Verräter beseitigte, sondern auch [[Wichtige Personen in Taki#Wichtige_Personen_in_Taki#Muneyaki_Gushiken|Muneyaki]] rettete.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Wächter [[Takigakure]]s===&lt;br /&gt;
Die Wächter [[Takigakure]]s entspringen aus der Sage &amp;quot;[[#Das Lied des gelben Drachen|Das Lied des gelben Drachen]]&amp;quot;, welche von einem mutigen kleinem Mädchen und der Entstehung [[Takigakure]]s erzählt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Der blaue Drache – Seiryu====&lt;br /&gt;
Quing Long bietet einen durchaus beeindruckenden Anblick, wenn er sich nicht in seiner Menschengestalt fort bewegt. Gerne verbringt er seine Zeit als Eremit getarnt, um dem einen oder anderen Wanderer etwas über die Natur zu erzählen und beizubringen, so wie er es einst bei dem kleinen Mädchen Hiwa getan hatte. Nur sehr selten würde sich Quing Long in seiner wahren Gestalt einem Menschen zeigen. Sein edles und geduldiges Gemüt würden ihn für offene Geister zum höchst angenehmen Gesprächspartner machen. Vorurteilslos betrachtet er jeden Menschen einzeln und nicht die Menschheit als ganzes, bevor er sich seine Meinung zu einem Individuum bildet.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der blaue Drache Quing Long steht für die Jahreszeit Frühling und somit für die Geburt und die frühe Phase jungen Lebens, seien es Pflanzen, Menschen oder Tiere.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Der rote Vogel – Suzaku====&lt;br /&gt;
Zhu Que hat ein durchaus heiteres Wesen. Das Interesse des roten Vogels weckt man durch Gesang und Lieder. Selber trällert er gerne verschiedene Lieder und am meisten gefällt es ihm, wenn sich aus seinem Gesang und dem eines Menschen ein Duett bildet. Er kann die Form eines kleinen roten, als auch großen roten Vogels annehmen. In Anwesenheit oder in der Nähe von Menschen würde er stets als kleiner Vogel auftauchen, um nicht als Wächter erkannt zu werden.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der rote Vogel Zhu Que steht für die Jahreszeit Sommer und damit für den Höhepunkt des Lebens mit all den Pflanzen und Lebewesen, die im Frühling noch klein und zierlich waren. Er steht für die reichen Geschenke, die die Natur im Sommer bringen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Der weiße Tiger – Byakko====&lt;br /&gt;
Bai Hu ist äußerst schlau und gerissen, wie es das Bild einer Raubkatze schon immer präsentiert hat. Der weiße Tiger kann die Form einer kleinen weißen Katze annehmen, um ohne größeres Aufsehen zu erregen unter Menschen zu wandeln oder sich einzelnen Wanderern zu zeigen, ohne direkt erkannt zu werden. Meistens nutzt er diese Form, um die Verhaltensweisen eines Individuums zu beobachten. Reden würde er in seiner Katzenform nie, selbst als Tiger ist es schwer Bai Hu viele Worte zu entlocken. Nie verliert er mehr Worte als unbedingt nötig, man würde immer nur von ihm hören, dass es für alles einen Richtigen Zeitpunkt und Ort gibt, wenn man versuchen würde mehr Worte aus ihm zu locken. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der weiße Tiger Bai Hu steht für die Jahreszeit Herbst und damit als Vorbote für die härteren Monate, die im Winter folgen. Mit ihm verbindet man auch den Aspekt der Jagd, der während der Herbstmonate an Wichtigkeit zunimmt, da Pflanzen und Bäume zur Ruhe kommen und bis zum Frühling keine Früchte austragen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Die schwarze Schildkröte – Genbu====&lt;br /&gt;
Xuan Wu würde auf Menschen einen etwas angst einflößenden Eindruck machen. Es ist schwer zu erahnen, wie es um das derzeitige Gemüt der schwarzen Schildkröte steht. Obwohl Xuan Wu durch das kleine Mädchen Hiwa eines besseren belehrt wurde, was die Menschen in Bezug auf die Natur angeht, so konnte er nie wirklich seinen Argwohn gegenüber die Menschen ablegen. Immernoch sieht er die meisten Menschen als Zerstörer von Natur und Leben. Nur sehr schwer lässt er sich von der Gutherzigkeit und Naturverbundenheit eines Individuums überzeugen. Sollte man dies aber geschafft haben, so genießt man das volle Vertrauen und den Schutz der argwöhnischen Schildkröte. Natürlich stehen die Menschen [[Takigakure]]s automatisch unter seinem Schutz, da er diese als Abkömmlinge der ersten Dorfbewohner ansieht.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die schwarze Schildkröte Xuan Wu steht für die Jahreszeit Winter und damit für die Ruhe selbst, die während eines jeden Winters in die Natur einkehrt. Oftmals wird auch der Tod mit ihm in Verbindung gebracht, denn nicht alle Lebewesen überstehen den kalten Fängen des Winters.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Der gelbe Drache====&lt;br /&gt;
Das Mädchen namens Hiwa ist ein sehr naturverbundener Mensch. Sie weiß jeden Aspekt der Natur zu schätzen, achtet jede noch so kleine Lebensform und würde immer zum Wohle dieser handeln. Ihr eigenes Wohl stellt sie unter das von Anderen, selbst wenn es um das Wohl fremder Menschen geht. Sie ist eine lebensfrohe Person, die sich gerne auch bei anderen Menschen aufhält. Durch ihren langen und außergewöhnlichen Aufenthalt in der Natur, ist diese zu ihrem eigentlich Zuhause geworden, etwas das man ihr auch anmerkt. Sie verbringt mehr Tage in Wäldern, als unter Menschen. Man sagt ihr nach, dass sie mit Bäumen reden kann.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Hiwa gilt heute als tot, wobei man sich dessen nie gewiss war. Man erzählt sich, dass sie eines Tages einfach im Wald verschwunden und nie wieder zurück gekehrt war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Frage-Sektion ==  &lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
== Navigation ==&lt;br /&gt;
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		<author><name>Masao Higurashi</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.narutorpg.de/index.php?title=Geschichte_von_Taki&amp;diff=26366</id>
		<title>Geschichte von Taki</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.narutorpg.de/index.php?title=Geschichte_von_Taki&amp;diff=26366"/>
		<updated>2016-04-03T21:09:04Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Masao Higurashi: /* 5. Kapitel */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Auf dieser Seite findet ihr eine Übersicht über die Geschichte des Dorfes [[Takigakure]].&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
==Seit Entstehung von [[Takigakure]]==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Sengoku Jidai===&lt;br /&gt;
Am Anfang der Geschichtschreiber [[Takigakure]]s steht Sengoku Jidai, die Zeit der streitenden Reiche. Nachdem die Kunst des Ninjutsu zur Blüte seiner Macht aufgestiegen war, durchstriffen zahllose [[Clan]]s die Lande, ein jeder mit seinen eigenen Fähigkeiten und Ansichten über die Welt. Sie waren [[Söldner]], die von den Ländern bezahlt wurden und alle bisher gekannten Waffen und Armeen überflüssig machten. Diese Kraft, die vielen zunächst wie ein Segen erschien, wurde schnell zu einem Fluch, als sich angeblich selbst der Himmel in blutiges Rot, aufgrund der endlosen Schlachten, färbte, die auf der Erde ausgetragen wurden. Als sich die zwei mächtigsten [[Clan]]s im Reich des Feuers zusammenschlossen und [[Konohagakure]] gründeten, geschah ein Umdenken in vielen Ninja[[clan]]s, die diesem Beispiel folgten. Es war deutlich geworden, dass es keinen Sinn mehr ergab nur dem eigenen Clan Treue zu schwören: Um zu bestehen brauchte es Bündnisse mit anderen Gruppierungen. Je stärker die zu schmiedende Allianz, umso mehr Macht für die Beteiligten.&amp;lt;br /&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Gründung des Dorfes - 85 Jahre vor Ende des Bluterbenkrieges===&lt;br /&gt;
In diesen Jahren versammelten sich vier der örtlichen Ninjaclans an dem Baum, den wir heute [[Aufbau_von_Taki#Der_Taki-Baum|Taki-Baum]] nennen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Gesellschaft_in_Taki#Kagetoya|Kagetoya]] (Krieger), die [[Gesellschaft_in_Taki#Shiazu|Shiazu]] (Strategen), die [[Gesellschaft_in_Taki#Fuyou|Fuyou]] (Heilung) und die [[Gesellschaft_in_Taki#Nanaya|Nanaya]] (Tarnung).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie schlossen einen Pakt und schworen untereinander Treue an diesem Baum, der zu dieser Zeit noch ein gewöhnlicher war und erst Jahrzehnte später zu wahrer Berühmtheit gelangen sollte. Entgegen häufiger Annahmen wurde [[Takigakure]] auf Vorschlag der [[Gesellschaft_in_Taki#Fuyou|Fuyou]] und Nanaya hin als Demokratie gegründet, da sich die verfeindeten [[Clan]]s der [[Gesellschaft_in_Taki#Kagetoya|Kagetoya]] und [[Gesellschaft_in_Taki#Shiazu|Shiazu]] auf keinen Anführer einigen konnten. [[Takigakure]] wurde vom Ältestenrat geführt, welcher aus den Anführern der jeweiligen [[Clan]]s bestand und hatte zu Beginn mit vielen Schwierigkeiten zu kämpfen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch die schier endlose Bedrohung und zahlreiche Überfälle entwickelte [[Takigakure]] bereits sehr früh fähige Verteidigungsmechanismen und Finten, mit denen sie selbst übermächtige Feinde erfolgreich abwehren konnten. Niemals gelang es einem Feind Fuß in [[Takigakure]] zu fassen und der Frieden im verborgenen Dorf machte den Rat der Ältesten leichtsinnig und überheblich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Der Fall Kakuzu und Kagetoya-Dynastie - 65 Jahre vor Ende des Bluterbenkrieges===&lt;br /&gt;
Der Fall Kakuzu sorgte für besonderes Aufsehen im Dorf und beeinflusste es bis heute. Nachdem der Jounin [[Geschichte_von_Taki#Kakuzu|Kakuzu]] bei einem Auftrag scheiterte, der die Ermordung des ersten [[Wichtige_Personen_in_Konoha#Hokage|Hokage]]s im Sinn hatte, mit dem [[Takigakure]] im Krieg war, erfuhr er bei seiner Rückkehr eine starke Ignoranz und Ablehnung. Er wurde mit Strafen belegt, denen er sich mit unerwarteter Gewalt erfolgreich widersetzen konnte. Bei seiner Flucht kam der gesamte Ältestenrat ums Leben, was für große Debatten in den Clans sorgte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als [[Geschichte_von_Taki#Ieyasu_Kagetoya|Ieyasu Kagetoya]] sich zum neuen Oberhaupt erklärte, gab es niemanden der ihm zu widersprechen wagte. Mittlerweile hatten sich weitere [[Clan]]s in [[Takigakure]] angesiedelt und viele von ihnen hielten den mächtigen [[Gesellschaft_in_Taki#Kagetoya|Kagetoya]] die Treue, sodass jeder Widerspruch in einem Bürgerkrieg hätte enden können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Der Aufstand und Shiazu-Dynastie - 28 Jahre vor Ende des Bluterbenkrieges===&lt;br /&gt;
Viele Jahrzehnte lang herrschte in [[Takigakure]] eine angespannte Stimmung, doch keine Seite wagte es diesen trügerischen und wackeligen Frieden zu brechen. Das Dorf hatte viele Fortschritte gemacht. Es gelang ihm seine Macht auszubauen und von Taki als offizielles Ninjadorf anerkannt zu werden. Seine Ninja sicherten nun nichtmehr einzig das Dorf, sondern das gesamte Land stand unter dem Schutz und der Verwaltung der Ninja aus [[Takigakure]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dennoch folgte das unvermeidliche erneut aus einer im Leichtsinn geborenen Handlung heraus: Als [[Geschichte_von_Taki#Ieyasu_Kagetoya|Ieyasu Kagetoya]] sich in einer Schlacht dazu entschied eine Kompanie seiner Shinobi für den Sieg zu opfern, musste er die Folgen seiner Handlung am eigenen Leib spüren. Die Kompanie unter Führung von Kenshin [[Gesellschaft_in_Taki#Fuyou|Fuyou]] schaffte es entgegen aller Wahrscheinlichkeiten nicht nur zu überleben, sondern die gesamte Schlacht beinahe im Alleingang zu entscheiden. Als sie anschließend zurückkehrten, wandten sie sich offen gegen die Ninja, welche sie im Stich und zum Sterben zurückgelassen hatten. Die [[Gesellschaft_in_Taki#Shiazu|Shiazu]], welche wohl nur auf eine solche Gelegenheit gewartet hatten, schlossen sich mit den [[Gesellschaft_in_Taki#Fuyou|Fuyou]] zusammen, was letztlich auf den Tod Kagetoyas und dem Ende seiner Dynastie noch auf diesem Schlachtfeld hinauslief.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Daheim in [[Takigakure]] wurde [[Geschichte_von_Taki#Shingen_Shiazu|Shingen Shiazu]] als neues [[Dorfoberhaupt]] etabliert, mit großer Unterstützung der [[Gesellschaft_in_Taki#Fuyou|Fuyou]] und einiger jüngerer [[Clan]]s, welche sich im Laufe der Jahre um die [[Gesellschaft_in_Taki#Shiazu|Shiazu]] und [[Gesellschaft_in_Taki#Fuyou|Fuyou]] geschart hatten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unter den [[Gesellschaft_in_Taki#Shiazu|Shiazu]] änderte sich nach Aussen hin wenig, da sie an den Pfaden der [[Gesellschaft_in_Taki#Kagetoya|Kagetoya]] festhielten und diese trotz des Zwischenfalls nicht als Verräter deklarierten. Dennoch war dies das offizielle Ende des [[Clan]]s, denn während die Kagetoya mehr und mehr Verbündete in [[Takigakure]] verloren schwand auch der [[Clan]], bis sich im folgenden Bluterbenkrieg ihre Spuren komplett verloren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===[[Takigakure]] im Bluterbenkrieg===&lt;br /&gt;
Während des Bluterbenkrieges erlebten viele Einwohner und Ninja eine Schockphase, die selbst nach dem Ende des Krieges noch viele Jahrzehnte lang anhalten sollte. Sie erkannten, dass ihre Sicherheit nicht von selbst gegeben war. Obwohl es den Ninja gelang jeden Eindringling vom Dorf fern zu halten, hatte das Dorf viele Verluste und Tragödien zu beklagen, viele die heimkehrten waren nicht mehr dieselben wie vorher und erzählten erschreckende Geschichten über all die Bluterbler gegen die sie hatten kämpfen müssen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Folgen des Krieges und Ashura-Dynastie - Monate nach Ende des Bluterbenkrieges===&lt;br /&gt;
Wenige Monate nach Ende des Krieges musste auch [[Geschichte_von_Taki#Shingen_Shiazu|Shingen Shiazu]] zurücktreten, der sich in einer der letzten großen Schlachten schwere Verbrennungen zugezogen hatte. Zur Überraschung vieler ernannte er [[Geschichte_von_Taki#Mifune_Ashura|Mifune Ashura]] zu seinem Nachfolger, nachdem dieser sich in zahlreichen Schlachten hervorgetan hatte. Damit war er der erste Anführer [[Takigakure]]s der aus keiner der vier [[Gesellschaft_in_Taki#Die_Gr.C3.BCnderclans|Gründerfamilien]] stammte, deren Population sich im Krieg ohnehin deutlich reduziert hatte. Der Ältestenrat wurde neu geordnet, sodass auch Mitglieder der niederen [[Clan]]s Zugang zu diesem hatten, was die Machtstellung der [[Gesellschaft_in_Taki#Die_Gr.C3.BCnderclans|Gründerfamilien]] endgültig brechen sollte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem sich die Defensive als besonderes Markenzeichen der Shinobi aus [[Takigakure]] etabliert hatte, begann [[Geschichte_von_Taki#Mifune_Ashura|Mifune]] eben dieses noch auszubauen. Die alten Verteidigungsanlagen wurden verstärkt und Sicherheitskontrollen für Aus- und Einwanderer verschärft. Waffen wurden entwickelt und verbessert, während den Einwohnern die Gefahr der Aussenwelt eingeprägt wurde, der die heimische Sicherheit des Dorfes gegenüberstand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Takigakure]] begann sich für einen Krieg zu rüsten, der nicht kommen sollte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Zeit des Friedens und Musou-Dynastie - 42 Jahre nach Ende des Bluterbenkrieges===&lt;br /&gt;
Nach einem friedlichen, wenn auch überraschendem, Tod  [[Geschichte_von_Taki#Mifune_Ashura|Mifunes]], wurde [[Geschichte_von_Taki#Kessen_Musou|Kessen Musou]] vom Ältestenrat zu dessen Nachfolger ernannt. Während [[Takigakure]] sich in der Ashura-Dynastie mehr um die Sicherung seiner Position kümmerte, brach man in der Musou-Dynastie überraschenderweise damit. Potential von Aussen wurden willkommen geheißen und gefördert, während die Ninja-Akademie an gegenwärtige Standards angepasst wurde. In dieser Zeit stießen viele [[Clan]]s und Familien nach [[Takigakure]], die auch für dessen Entwicklung wichtig sind, wie die Familie der [[Wichtige_Personen_in_Taki#Shinishi_Kudo|Kudo]] oder die der [[Gesellschaft_in_Taki#Atsumichi|Atsumichi]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Ära des Friedens hatte [[Takigakure]] erfasst und viele Ninja wuchsen in dem Bewusstsein auf diesen Frieden erhalten zu wollen. Konflikte waren selten und wurden zumeist gerecht gelöst. Von einigen wurde diese Zeit als wahres Paradies empfunden, andere verurteilten den Leichtsinn mit welchem die Ninja hierdurch behaftet wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Militarisierung und Eigen-Dynastie - 80 Jahre nach Ende des Bluterbenkrieges===&lt;br /&gt;
Als die Musou-Dynastie mit dem Tod [[Geschichte_von_Taki#Kessen_Musou|Kessens]] während einer geheimen Mission endete, gab es große Bestürzung im Dorf als der Ältestenrat zur Überraschung vieler eine Frau namens [[Wichtige_Personen_in_Taki#|Jinkou Eigen]] zum neuen Oberhaupt ernannte. Abgesehen davon dass sie eine Frau war, war sie auch eine Ausländerin ohne feste Wurzeln in [[Takigakure]], was bei vielen Misstrauen erregte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Eigen-Dynastie wurde großer Wert auf innere Sicherheit gelegt. Die Schutzmaßnahmen innerhalb und ausserhalb des Dorfes wurden ebenso verstärkt, wie deutlicher spürbar gemacht. Viele Systeme wurden bürokratisiert und auf Effizienz getrimmt, während die &#039;Shineitai&#039;, die mehrere Dutzend starke Leibgarde des Oberhauptes, etabliert wurde. Es gab das erklärte Ziel aus [[Takigakure]] ein Dorf werden zu lassen, welches sich vor den Großreichen nicht weiter würde verbergen müssen. Aussen wurden Bündnisse geschmiedet, Innen wurden Gesetze erlassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu dieser Zeit traten auch die sogenannten &amp;quot;[[Söldner]]&amp;quot; das erste Mal an das Licht der Öffentlichkeit. Menschen ohne Chakra probten mit Schusswaffen den Aufstand gegenüber den mittlerweile etablierten Ninja.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Söldner-Ära===&lt;br /&gt;
Nach den militärisch geprägten Jahren [[Wichtige_Personen_in_Taki#|Jinkous]], hatte die [[Wichtige_Personen_in_Taki#Ehemalige_Dorfoberhäupter|Gushiken]]-Ära das erste Mal seit dem Bluterbenkrieg wieder mit einer größeren Bedrohung zu tun: Den Söldnern.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Doch anders als in anderen Ländern und Dörfer gab es in [[Taki no Kuni]] nur wenig Aktivitäten dieser und die im Vergleich geringe Anzahl der Söldner bereitete den vereinte Kräften der Landesfürsten und des Ninjadorfes kaum Probleme.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Da [[Takigakure]] ohnehin keine Gefahr durch die Söldner für das einzige wirklich versteckte Dorf sah, nahmen sie nur am Rande der Kämpfe teil und zogen nur selten in den Kampf gegen die neue Gefahr. Doch sie beteiligten sich am Krieg an der Seite von [[Iwagakure]] und [[Otogakure]], welche sie bei der Bekämpfung des Söldneranführers [[Fraktion-Hideki|Hideki]] unterstützten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Beginn der Gushiken-Dynastie - 85 Jahre nach Ende des Bluterbenkrieges===&lt;br /&gt;
Die Änderungen während der Eigen-Dynastie sorgten für größeren Widerstand bei den traditionelleren Clans des Dorfes als erwartet, weshalb unter internem Druck der Ältestenrat dazu gezwungen wurde Eigen um den Rücktritt zu bitten. Als [[Wichtige_Personen_in_Taki#Ehemalige_Dorfoberhäupter|Muneyaki Gushiken]] die Führung des Dorfes übernahm, waren viele erleichtert wieder einen &#039;wahren Taki-Ninja&#039; an der Spitze zu sehen.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit [[Wichtige_Personen_in_Taki#Ehemalige_Dorfoberhäupter|Muneyaki Gushiken]] als neuer Führung des Dorfes ging eine Welle der Erleichterung durch die Reihen der Bewohner des Dorfes, ein Anführer geboren in [[Takigakure]] selbst und bereits mit 9 Jahren Absolvent der Akademie. Allerdings blieb ein plötzlicher Umschwung der Politik wieder der Erwartungen aus.&amp;lt;br&amp;gt;[[Wichtige_Personen_in_Taki#Ehemalige_Dorfoberhäupter|Muneyaki]] zeigte sich viel mehr als zurückhaltend und vorsichtiger Ninja. Selbst einige Monate nach seiner Einsetzung herrschte eine Stille im Zusammenhang mit seiner Politik. Als [[Wichtige_Personen_in_Taki#Ehemalige_Dorfoberhäupter|Muneyaki]] dann sogar plötzlich für eine Weile lang verschwand fürchteten sowohl der Ältestenrat, als auch die Bewohner [[Takigakure]]s, dass die Auswahl ein Fehler gewesen war und sie ihren Anführer nie wiedersehen würden. Doch [[Wichtige_Personen_in_Taki#Ehemalige_Dorfoberhäupter|Muneyaki]] erschien wider Erwarten wieder an den Toren [[Takigakure]]s, als wäre nichts gewesen, um sich seinen Aufgaben als [[Dorfoberhaupt]] des Dorfes zu stellen. Erst einige Wochen nach seiner Rückkehr enthüllte [[Wichtige_Personen_in_Taki#Ehemalige_Dorfoberhäupter|Muneyaki]] die Intention hinter seinem Verschwinden.&lt;br /&gt;
Er hat die [[Geschichte_von_Taki#Die_W.C3.A4chter_Takigakure|legendären Wächter]] aus den vergessenen Geschichten Takis erforscht und als Zeichen der Wertschätzung den Titel des Dorfoberhauptes des Dorfes  in den [[Geschichte_von_Taki#Der_gelbe_Drache|gelben Drachen]] ernannt.&lt;br /&gt;
Er änderte außerdem die Tradition, dass der Rat Takigakures von den vier [[Gesellschaft_in_Taki#Die_Gr.C3.BCnderclans|Gründerfamilien]] speziell ausgewählt wurde und legte fest, dass die Ratsmitglieder unabhängig von ihrem Familiennamen ausgewählt wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Post-Söldner-Ära===&lt;br /&gt;
Da die [[Söldner]]-Ära keinen großartigen Einfluss auf [[Takigakure]] hatte, verlief das Leben im Dorf nach dem Sieg über diese nicht anders ab als zuvor.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Es gab, da man sich nicht großartig mit den [[Söldner]]n beschäftigt hatte, anders als in anderen Ländern, keine großen technologischen Fortschritte, noch war man auf diese im recht traditionellen Land erpicht.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Es gab jedoch erste stärkere diplomatische Berührungen mit den Dörfern [[Kirigakure]] und [[Kumogakure]].&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Diese waren auf die diplomatischen Beziehungen des ehemaligen Dorfoberhaupts [[Wichtige_Personen_in_Taki#Dorfoberhaupt|Eigen Jinkou]] zu [[Kirigakure]] zurückzuführen, die ursprünglich aus dem Dorf stammte. Über jene Beziehung kamen sie dann auch in Berührung mit [[Kumogakure]], welche schon immer recht eng mit [[Kirigakure]] verbunden waren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Dreier-Bündnis-Ära===&lt;br /&gt;
Das Dreier-Bündnis [[Kirigakure]]-[[Kumogakure]]-[[Takigakure]] hat seine Wurzeln bis in den Bluterbenkrieg geschlagen. Damals entstand der erste Kontakt aller drei Länder miteinander. Auch wenn dieser Kontakt eher negativer Natur gegenüber [[Takigakure]] war, so festigte es die Bindung der beiden anderen Bündnispartner.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Dieses Verhältnis schob sich jedoch ins positive als [[Wichtige_Personen_in_Taki#Eigen_Jinkou|Eigen Jinkou]] Dorfführer wurde, da Eigens Heimatdorf [[Kirigakure]] gewesen war pflegte sie in dieser neuen Position eine recht umsichtige Politik, welche den Grundstein für das künftige Bündnis legte.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Zur freundschaftlichen Annäherung begrüßte [[Takigakure]] bald eine kleine Delegation [[Kirigakure]]-Ninja im Dorf, deren Besuch überraschend gut ausging.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Anschläge während des [[Chuuninexamen]]s in [[Kumogakure]] festigte ebenfalls diese Beziehung, da [[Takigakure]] ihren neuen Freunden [[Kirigakure]] und somit auch [[Kumogakure]] bei der Beseitigung der Schäden half.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Nach der Eroberung einer [[Söldner]]festung seitens [[Kirigakure]] wurde diese zum gemeinsamen Besitz der drei Dörfer erklärt und die Bündnisfestung erschaffen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die letzte Festigung des Bündnisses wurde durch die Katastrophenhilfe während Unwetters erzielt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Beginn der [[Wichtige_Personen_in_Taki#Shinishi_Kudo|Kudo]]-Dynastie - 89 Jahre nach Ende des Bluterbenkrieges===&lt;br /&gt;
Nachdem, [[Geschichte_von_Taki#Nobu_Gushiken|Nobu Guskihen]], der Bruder [[Wichtige_Personen_in_Taki#Ehemalige_Dorfoberhäupter|Muneyaki Gushikens]], diesen auf dem Weg zu einer wohl wichtigen Besprechung abfangen und entführen konnte, trat die Spezialeinheit Takigakures in Aktion, unter anderem auch [[Wichtige_Personen_in_Taki#Shinishi_Kudo|Shinishi Kudo]].&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Wichtige_Personen_in_Taki#Shinishi_Kudo|Shinishi Kudo]] gelang es als einziger, den [[Wichtige_Personen_in_Taki#Ehemalige_Dorfoberhäupter|gelben Drachen]] und seinen Bruder in einer Höhle zu finden und zu erreichen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Nobu unterlag dem Kudo und wurde von ihm erledigt.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Gerüchten zufolge soll [[Geschichte_von_Taki#Nobu_Gushiken|Nobu]] jedoch Sicherheitsvorkehrungen geplant haben, welche besagte Höhle nach seinem Tod zum Einsturz brachte.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Offiziellen Aussagen zufolge, gelang es Kudo, das [[Dorfoberhaupt]] aus der misslichen Lage der einstürzenden Höhle zu befreien, schaffte es jedoch selbst nicht mehr heraus. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Wichtige_Personen_in_Taki#Shinishi_Kudo|Shinishi Kudo]] galt eine Zeit lang als verstorben, ehe er wohlauf zurückkam und wegen seiner heldenhaften Taten, der Rettung des alten Dorfoberhauptes, sowie dem Ausschalten des Verräters selbst zum [[Dorfoberhaupt]] ernannt wurde, da [[Wichtige_Personen_in_Taki#Ehemalige_Dorfoberhäupter|Muneyaki Gushiken]] von diesem Amt zurücktrat.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der junge [[Gesellschaft_in_Taki#Kudo|Kudo]] brachte gleich frischen Wind in des recht traditionelle Takigakure, durch die Umbenennung des Dorfoberhaupt-Titels vom gelben zum goldenen Drachen, sowie dem Bau eines neuen [[Aufbau_von_Taki#Ninjasitz.2Fgoldene_Drachenstatue|Ninjasitzes]], der eben jenes Wesen repräsentieren sollte.&lt;br /&gt;
Außerdem änderte er den Namen und das Auftreten der gesamten, von [[Wichtige_Personen_in_Taki#|Jinkou Eigen]] eingeführten, Shinetai-Einheit und machte aus ihnen eine auf ihn selbst zugeschnittene Wache, nämlich der [[Einheiten_Takigakures#Roiyarug.C4.81do_.28K.C3.B6nigliche_Wache.29|Roiyarugādo]].&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Jedoch hatte [[Wichtige_Personen_in_Taki#Shinishi_Kudo|Shinishi Kudo]] mit seiner Ernennung zum neuen [[Dorfoberhaupt]] gleichzeitig etwas geerbt, was den jungen Shinobi auf die Probe stellen sollte. Der [[Taki_no_Kuni#Jashin_Sekte|Jashin-Kult]], der zuvor in Takigakure schon Unheil angerichtet hatte war stärker geworden und schaffte es [[Takigakure]] als Dorf einige Seitenhiebe zu verpassen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Bald darauf sollte ein Krieg in [[Taki no Kuni]] ausbrechen, in dem die beiden Seiten ihre Kräfte maßen und [[Wichtige_Personen_in_Taki#Shinishi_Kudo|der goldene Drache]] seine Stärke und Führungsqualitäten beweisen musste.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Das Lied des gelben Drachen=&lt;br /&gt;
Zwischen den Reihen voller Bücher und Schriftrollen in der Bibliothek [[Takigakure]]s, die oft von großen Personen der Vergangenheit, wichtigen Ereignissen oder Techniken sowie Lehre handeln, findet der Suchende bis weilen ein kleineres unscheinbares Buch.&lt;br /&gt;
Nur selten wurde das Buch in den letzten Jahren aus der Umarmung seiner größeren Brüder und Schwestern gerissen, um seinen Inhalt dem Suchenden zu offenbaren. Es war in Vergessenheit geraten und gelegentlich, wenn es aus dem langen Schlaf eines von Staub bedeckten Buches für einen Moment, welcher für ein Buch alles zwischen einer Sekunde und einem Jahrhundert sein kann, aufwachte, erinnerte es sich sehnsüchtig daran wie es gewesen war, als noch kleine Kinderfinger es jeden Tag hervorgeholt und die dazugehörigen hohen Stimmen erfreut und laut aus ihm hervor gelesen hatten.&lt;br /&gt;
Es war abgenutzt ja, aber das stimmte das Buch nicht traurig sondern machte es eher stolz. Die güldene Farbe, mit der sein Schaffer einst den Umschlag beschrieben hatte, hatte ihm eh nie wirklich gefallen und der Zustand sprach in seinen Augen für all die Liebe und Anerkennung, die ihm einst zugekommen war. Und schließlich hatte die Geschichte, mit deren Schutz und Überlieferung es beauftragt worden war, alles Recht auf derartige Zuwendung.&lt;br /&gt;
Ja das Buch war stolz auf sich selber und wusste, dass es nur lange genug warten müsste, bis es aus seinem Schlaf aufgeweckt werden und seine Geschichte erneut offenbaren würde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Irgendwann kam dieser Tag und an diesem Tag fand die Sage des [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|gelben Drachens]] und der Götter wieder Einzug in die Köpfe der Menschen. Wie so oft bei Sagen weiß niemand zu sagen, wie viel wahr und wie viel hinzugedichtet worden war. Aber dies, so wusste das Buch, war nicht die Aufgabe einer Sage.&lt;br /&gt;
Eine Sage muss die Herzen der Menschen erfreuen, sie mit Hoffnung erfüllen und zum Träumen anregen. Eine Sage lässt bisweilen alte Männer genauso wie kleine Kinder mit verträumten Blicken die Welt um sich herum betrachten und sich vorstellen, wie es wohl damals an diesem Ort ausgesehen haben könnte. Eine Sage schließlich steht für eine Lektion und Beispiel, Lehre und Wissen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und so erzählt das Buch die Geschichte:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Prolog===&lt;br /&gt;
Vor langer Zeit, als die Menschheit noch jung war und mit den großen Augen eines kleinen Kindes die Welt um sich herum betrachtete, herrschte die Natur über das Leben eines jeden Lebewesens mit einer Hand, die zugleich sanft wie ein kühler Windstoß im drückenden Sommer als auch hart wie der Kern eines großen Gebirges war.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der Mensch, genauso wie alle anderen Lebewesen ob Tier, Pflanze oder Stein kämpfte jeden Tag um sein Überleben. Aber nicht Angst oder Ohnmacht vor den Strapazen bestimmten sein Leben, sondern Freude und Glück über die einfachsten Dinge. Er war glücklich, wenn er mit vollem Magen einen warmen und sicheren Schlafplatz gefunden hatte.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
So herrschte die Natur und die Tiere, die teilweise älter als die Menschen waren, wuchsen zu prächtigen Gestalten heran. Hört man heute von Erzählungen aus jener Zeit, so wirken die Geschichten von dem riesigen Wald, der den Großteil des Kontinents bedeckte und von ebenso riesigen Tiergottheiten bevölkert war, wie die Märchen eines alten wirren Greises.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Aber der Menschheit Kindeswiege war dies Umfeld beschützt vom großen Schatten des Waldgottes. Irgendwann jedoch fängt jedes Kind an sein Umfeld zu verändern und in einer Zeit, in der sich das Schicksal dieses Gleichgewichtes entscheiden sollte erhob sich der [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|gelbe Drache]] über die Träume von Natur und Mensch hinweg in die Lüfte der Zukunft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===1. Kapitel===&lt;br /&gt;
Langsam und träge floss der kleine Bach an diesem Tag die Hänge des Hügels herab, plätscherte nur missmutig über die großen Steine nahe seiner Quelle, drückte nur halbherzig die Kiesel vor sich her, die sich in seinen Weg stellen wollten, und wollte gar nicht so recht seinen Weg gen Tal beschreiben.&lt;br /&gt;
Hätte man den Bach an einem anderen Tag gesehen und hätte man Aug und Ohr, so wie es die Menschen früher für die Natur gehabt hatten, so hätte die Freude und die Glückseligkeit des Baches einem das Herz erwärmt. Es war kein großer Bach, es war kein Bach, dessen Wasser sich in den Strom eines gewaltigen Flusses oder die Gefilde eines riesigen Sees mischte. Es war ein einfacher Bach, der auf der großen Landkarte nicht einmal seine Existenz belegt finden würde.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Aber für die Menschen des kleinen Dorfes am Fuße des Hügels war er die Quelle ihres Lebens und somit das Wichtigste in der Welt und für ihn waren diese Menschen das Wichtigste in der Welt.&lt;br /&gt;
Wer brauchte schon riesige Mengen Wassers, wenn er sich an dem Lachen der Kinder erfreuen konnte, die in ihm spielten und sein Wasser benutzten, um sich gegenseitig zu bespritzen?&lt;br /&gt;
Ja, es waren vor allem die Kinder, auf die sich der Bach jeden Morgen freute, wenn er sich aus dem moosig-grünen Bett seiner Träume erhob. Er kannte sie alle, er erkannte sie schon am Klang ihres Lachens und hatte einem jeden der Dorfbewohner erfreut beim Wachsen zugesehen.&lt;br /&gt;
Nichts aber stimmte ihn so traurig, wie das bittere Weinen und Schluchzen eines Kindes, das in seinem jungen Leben bereits großes Leid erfahren musste. Und ausgerechnet das herzerweichendste Weinen und die qualvollsten Tränen hatte er am gestrigen Tage wahrnehmen müssen.&lt;br /&gt;
Das Mädchen mit den grellblonden Haaren namens [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] hatte bereits in ihrer frühesten Kindheit beide Eltern verloren und lebte alleine mit ihrer großen Schwester Kigiku in dem kleinen Dorf. Nie hatte der Bach [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] weinen hören ob des Verlustes der Eltern oder der schweren Zeit, die dieser den beiden Mädchen einbrachte. Es war immer glücklich mit seinem Leben gewesen, hatte sich nie beschwert und war der großen Schwester stets zur Hand gegangen. Und ausgerechnet dieses Mädchen, das dem Bach immer ein Quell der Freude gewesen war, weinte nun ob der schweren Krankheit des Einzigem, dem es sich immer sicher gewesen war: Seiner Schwester.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Was konnte der Bach tun? Die Menschen hatten in den Jahrhunderten seit ihrer frühesten Kindheit gelernt in der Natur zu überleben und dabei bereits einiges über die Kunst mit den Geschenken der Natur Krankheit und Wunde zu bekämpfen gelernt. Aber nicht einmal dieses Wissen schien das Leid Kigikus mildern zu können. Trübseelig floss er weiter vor sich hin und grübelte nach, was er tun könnte. Auch dachte er dabei daran, dass die Menschheit längst ihr Kindesbett verlassen und begonnen hatte, die harte Seite der Natur, die ihr Leben bedrohte, zu bekämpfen.&lt;br /&gt;
Früher, er konnte sich fast nicht mehr daran erinnern, hatte sich nur selten die Sonne in seinen Wassern gespiegelt, da der Schatten großer Bäume stets sein Gefilde bedeckte. Irgendwann aber hatten die Menschen damit begonnen die Bäume zu fällen und sich Platz zum Leben, für ihr Vieh und für ihre Felder zu schaffen. Der große Wald war immer weiter geschrumpft und schon lange hörte der Bach die Stimmen der Bäume nur noch aus sehr weiter Entfernung im Säuseln des Windes.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Als er nun so lauschte, um die Stimmen der Bäume zu hören, vernahm er die Stimme eines Menschen. Dieser Mann, denn seine tiefe und rauchige Stimme verriet sein Geschlecht, sang irgendwo in seiner Nähe von etwas, was der Bach völlig vergessen hatte: Von dem Waldgott.&lt;br /&gt;
Die Erinnerungen überschlugen sich und schnell beschloss der Bach aus seiner Trübseligkeit zu erwachen und den Sänger mit dem Plätschern seines Wassers an- und zu dem kleinen Dorf hinzulocken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===2. Kapitel===&lt;br /&gt;
Stark schmerzten die Füße des Greises, dessen Stimme der Bach vernommen hatte, ob seiner langen Wanderung und ein jedes Wort, das er scheinbar vergnügt vor sich her sang, war einzig und allein dazu gedacht, um ihn von den Schmerzen abzulenken.&lt;br /&gt;
Er war weit gereist, hatte viele Flüsse überquert und sich an viele Bäume gelehnt, wenn sein alter Körper ein paar Momente der Ruhe benötigten. Weswegen er reiste, wusste er nicht mehr. Einzig und allein erinnerte er sich noch daran, dass er einst am Rande eines großen Waldes gelebt und von dessen Wildheit und Schönheit verzaubert worden war.&lt;br /&gt;
Angelockt vom Plätschern des Baches, dessen kühles Wasser Linderung für die schmerzenden Füße verhieß, wechselte der Greis die Richtung und traf schon bald auf den kleinen Bach und das in nicht allzu weiter Ferne stehende Dorf. Noch einmal nahm sich der Alte zusammen, trällerte um so lauter, als seine Füße besonders stark schmerzen und ihm anscheinend sagen wollten:“Wieso bleibst du nicht einfach hier sitzen und gönnst uns unsere Ruhe du alter Narr?“&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Aber der „alte Narr“ war dickköpfig geworden und wollte nicht nur seine Füße ausruhen, sondern auch noch mit Menschen reden. Ein Vergnügen, das ihm seit Wochen verwehrt war.&lt;br /&gt;
So laut trällerte er vor sich hin, dass er das Schluchzen des kleinen Mädchens, das am Ufer des kleinen Baches mehr in sich zusammen gekauert war, als dass es saß, nicht mitbekam. Erst, als das Mädchen seine grünen Augen öffnete und auf den alten und komisch aussehenden Mann schaute, während es sich über die tränenverschmierten Wangen wischte, bemerkte dieser, dass er nicht alleine war.&lt;br /&gt;
„Was ist ein Waldgott?“ ertönte die hohe Stimme des Mädchens und der alte Mann blieb verdutzt stehen, um die fragenden großen Augen, die vor Weinen rot geworden waren, zu bewundern. Kurz entschlossen gewährte er seinen fast schon rebellierenden Füßen ihren Wunsch und ließ sich neben dem Mädchen leise seufzend nieder.&lt;br /&gt;
„Die gestaltgewordene Natur. Wille und Kraft dessen, was uns stets umgibt, und genauso wild und sanft wie eben jenes.“ Antwortete er ein wenig kryptischer, als er beabsichtigt hatte, während er die schmerzenden Füße aus den abgelaufenen Sandalen befreite.&lt;br /&gt;
„Und wie sieht er aus?“&lt;br /&gt;
„Er wechselt die Gestalt, so wie es auch die Natur ständig tut.“&lt;br /&gt;
„Ist er lieb?“&lt;br /&gt;
„Ja und nein. Wenn er stürmisch und verheerend ist, wenn er wütend und aufgebracht ist, so vernichtet er alles, was ihm in den Weg kommt. Ist er aber sanft und ruhig, so beschützt, heilt und umsorgt er das, was in seinen Augen, den Augen der Natur, würdig ist.“&lt;br /&gt;
Sofort weiteten sich die Augen des kleinen Mädchens, das das zerschlissene Hemd des Alten mit seinen kleinen Fingern ergriff und ihn voller Hoffnung und zugleich voller Angst vor einer möglichen Enttäuschung anschaute.&lt;br /&gt;
„Er heilt? Kann er alles heilen? Kann er auch eine richtig schlimme Krankheit heilen?“&lt;br /&gt;
Ein wenig verdutzt ob dieser Reaktion antwortete der Alte in dazu passender Stimmlage:&lt;br /&gt;
„Ehm Ja, kann er, aber dazu muss er…“ Doch weiter hörte das Mädchen nicht, es riss nur umso stärker an dem Hemd und schrie förmlich:&lt;br /&gt;
„Wo finde ich ihn? Erzähl mir bitte alles!“&lt;br /&gt;
Und nach einer Reaktion, die sehr derer glich, die er nur wenige Momente zuvor gezeigt hatte, und einem dazu passenden Seufzen, holte der Greis tief Luft und fing an zu erzählen:&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
„Weit weg im Nordosten steht er noch, der große Wald, der einst fast den ganzen Kontinent bedeckte. Im Gegensatz zu den kleinen Wäldern, die du kennst, ist dieser Wald noch erfüllt von dem Willen und der Kraft der Natur. Tief in seinem Inneren lebt der Waldgott in dem wunderbaren Hain, der schon seit Äonen nicht mehr von Menschen betreten worden ist, und umgeben von den Vorfahren der Tiere: riesige und weise Tiergötter.&lt;br /&gt;
Einst, so wurde mir als kleines Kind in meinem Heimatdorf erzählt, dass am Randes des großen Waldes steht, sahen die Tiergötter und der Waldgott mit wohlwollendem Blick auf die Menschen herab, die so schwach und zerbrechlich wirkten. Sie standen uns bei, wenn etwas unsere Existenz bedrohte, und halfen uns gelegentlich mit Rat und Tat in der Natur zu überleben, die sie schon so viel länger bevölkern und so viel besser verstehen als wir.&lt;br /&gt;
Aus dieser Zeit kommen auch die Geschichten der Heilkunst des Waldgottes und der weisen Ratschläge der Tiergötter, die zusammen mit ihren damals noch ähnlich riesigen Brüdern und Schwestern unseren Kontinent bereisten und bevölkerten.&lt;br /&gt;
Aber…“&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Doch weiter kam der Mann nicht, denn das Mädchen war bereits aufgesprungen und rannte fort in Richtung der Häuser. Später erfuhr er, was es mit dem Mädchen auf sich hatte, und schollt sich selber ob dem, was er so unvorsichtig [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] erzählt hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===3. Kapitel===&lt;br /&gt;
Voller Schrecken beobachtete der kleine Bach, was geschah. In seinem Bestreben das kleine Mädchen zu trösten und sich wieder an ihrem Lachen und den strahlenden Augen zu erfreuen, hatte er vergessen, dass Menschen keine Tiere waren. Sie waren es nicht gewohnt auf sich alleine gestellt zu überleben und am aller wenigsten kleine Kinder, von den Gefahren einer solchen Reise und denen des großen Waldes ganz zu schweigen.&lt;br /&gt;
Aber was konnte er tun? Was konnte er tun?...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ohne lange nachzudenken hatte sich [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] ihre festeren Schuhe samt ein paar reisetauglichen Kleidern und Proviant – was sie eben rumliegen sah – geschnappt, hatte ihre Schwester umarmt und war mit den Worten „Der Waldgott wird dich heilen, warte es nur ab!“ aus der kleinen Hütte, die die zwei Mädchen bewohnten, verschwunden.&lt;br /&gt;
Kigiku hatte sichtlich verwirrt drein geschaut, aber hatte ob ihrer Krankheit und der Schwäche, die ihren Körper befallen hatte, nichts tun können, außer der kleinen Schwester flehentlich hinterher zu schauen. So verzweifelt, wie die große Schwester in dieser Stunde war, als[[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] Hals über Kopf das kleine Dorf verließ, so zuversichtlich war die kleine Schwester, die endlich etwas gefunden hatte, was sie tun konnte um Kigiku helfen zu können. Sie dachte gar nicht daran, dass die Reise gefährlich werden könnte, oder dass sie ihr eigenes Leben schonen müsste. Einzig und allein das Leben der Person, die für sie die Welt darstellte, war ihr wichtig und kreiste beständig in ihrer Gedankenwelt umher.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So reiste das kleine Mädchen mit dem blonden Haar und den großen grünen Augen los gen Nordosten. Zum Glück hatte sie gelernt die Himmelsrichtungen zu erkennen und zu finden und verlief sich nie. So selbstsicher ging sie ihre Reise an, dass sie vergnügt summend schon bald das kleine Tal und die Gefilde des kleinen Baches verließ.&lt;br /&gt;
Die ersten Tage ihres kleinen Abenteuers flogen nur so vorüber. Sie hatte genügend Wasser dabei und konnte ihre Proviante mit den Beeren und Früchten, die sie dank des herrschenden Sommers leicht fand, stets wieder auffüllen. Einzig und allein des Nachts, wenn es dunkel und gelegentlich sogar etwas kühler wurde, wurde es ihr etwas bang um das kleine Herz. Aber wie stets summte sie dann eine kleine Melodie vor sich her, mit der sie die große Stille um sich herum vertrieb und sich selber in den Schlaf wiegte.&lt;br /&gt;
Die Weisen sagen, dass ein entschlossenes Herz keine Furcht kenne. Nur ein zauderndes und fragendes Herz öffne Tür und Tor für Zweifel und Furcht. Wenn man diesen Worten Glauben schenken darf, so verwundert es nicht, dass [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] nie daran dachte umzukehren oder auch nur aus Angst oder Furcht eine Träne vergoss. Sie war überzeugt davon das Richtige zu tun und setzte mit derselben Überzeugung Fuß vor Fuß, ging Schritt um Schritt immer weiter gen Nordosten.&lt;br /&gt;
Schon bald wurde die Natur, die wenn auch in schwächerer Art und Weise, auch an diesem Ort zu finden war, auf das summende und singende kleine Mädchen aufmerksam und immer öfter geschah es von nun an, dass ein kleiner Sperling sich zu [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] gesellte, wenn diese tagsüber oder nachts vor sich hin sang, um diese mit seinem hohen Zwitschern zu begleiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Immer, wenn sie den kleinen [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]] sah, der ihr schon bald ein lieber Wegbegleiter wurde, hellte sich die Miene des kleinen Mädchens auf und ihre Schritte wurden bestimmter und stärker. Dem Beispiel des [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]]s folgend, fing sie schon bald an feste Rhythmen in ihren Tagesablauf zu bringen:&lt;br /&gt;
Sie stand mit der Sonne auf, aß etwas, ging dann den Tag über unterbrochen von einer Mittagspause bis sie am Nachmittag begann nach einer Schlafmöglichkeit zu suchen und daraufhin nach etwas Essbarem und Trinkbarem, wenn sie nicht schon genug während des Tages gefunden hatte. Ihrer guten Orientierung wegen verlief sie sich dabei so gut wie nie und wenn, dann brachte sie das Zwitschern des kleinen [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]] schon bald wieder auf den richtigen Weg. Auch brauchte sie nur auf das Verhalten des[[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]]s zu achten, um Wetterumbrüche oder Gefahren vorherzusehen.&lt;br /&gt;
So verging die Zeit und die Natur kehrte immer weiter in das kleine Mädchen ein genauso wie das kleine Mädchen immer weiter in die Natur einkehrte. Und dann kam der Herbst&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===4. Kapitel===&lt;br /&gt;
Als die ersten Blätter an den Bäumen begannen gelb und rot zu werden, wusste [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]], dass der Sommer den Kampf gegen den Winter langsam verlor. Noch kämpfte er wacker und hielt die kalten Winde aus dem Norden samt der dunklen Wolken, die sie mitbrachten, zurück. Aber mit jedem Tag und jeder Nacht kamen sie näher, ohne dass der Sommer etwas dagegen würde tun können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie musste sich beeilen, so viel verstand selbst ein kleines Mädchen, denn in den Stürmen und der Kälte des Winters würde sie nicht überleben können ohne die Hilfe und den Beistand Ihresgleichen.&lt;br /&gt;
Wäre der kleine [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]] nicht gewesen, der sie über immer längere Strecken des Tages begleitete und es sich immer öfter auf ihrer Schulter bequem machte, so hätten vielleicht der Zweifel und die Furcht Einzug in ihrem Herzen gehalten. So aber ertönten die Stimmen der Zwei, wann immer der Winter an ihren Herzen zu nagen begann, und vertrieben diesen.&lt;br /&gt;
Manchmal allerdings kam es auch vor, dass der kleine [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]] schrecklich lange weg blieb und [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] begann sich Sorgen zu machen. Sorgen um den kleinen [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]], um ihre Schwester und um den Wahrheitsgehalt der Geschichte des alten Mannes. Als der kleine [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]] eines Morgens nicht neben ihr zu finden war, erhob sie sich und ging ohne zu zaudern in den kleinen Hain hinein, der sich vor ihr erstreckte. Sie begann das Lied zu singen, das sie seit Beginn ihrer Reise immer sang, und schon bald hörte sie aus einiger Entfernung die Antwort des [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]]s.&lt;br /&gt;
Ihr Herz schlug immer schneller voller Freude und auch voller Angst ob dem, was dem [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]] passiert sein könnte. Sie rannte immer schneller, stets der Stimme des [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]]s folgend und blieb plötzlich stehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine kleine [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] mit ungewöhnlich eisblauen Augen stand am Fuße eines großen Baumes, auf dessen niedrigem Ast [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] sofort ein paar der Federn des kleinen [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]]s sehen konnte. Ihre Augen weiteten sich und füllten sich schon bald mit Tränen, während die Katze sich von dem ersten Schrecken ob der plötzlichen Begegnung erholte und begann um das kleine Mädchen, das mehr und mehr in Tränen ausbrach, zu kreisen.&lt;br /&gt;
[[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] verstand schnell, dass der Sommer ihr bisher nur die schönen Seiten der Natur gezeigt hatte und sie den kleinen [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]] wohl nicht mehr wieder sehen würde. Es war in ihren Augen klar, dass der [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]] den Klauen der [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] erlegen war, da er sonst längst zu ihr zurück geflogen sein würde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Immer stärker wurde der Regen aus Tränen, der sich vom Gesicht des kleinen Mädchens gen Boden bewegte, bis ein empörtes Miauen das Mädchen aus seinen Gedanken rüttelte. Die [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] hatte sich vor [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] hingesetzt und schaute sie aus zugleich neugierigen und vorwurfsvollen Augen an, so dass das Mädchen nicht anders konnte als sich herabzubeugen und vorsichtig das Fell des Tieres zu streicheln.&lt;br /&gt;
Sie machte dem Tier keine Vorwürfe, da es nur um sein eigenes Überleben kämpfte, auch wenn es sie dennoch sehr traurig machte. Anstatt aber vor der Hand des Mädchens zu fliehen, ließ sich die [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] mit einem immer lauter werdenden Schnurren streicheln und verließ auch nicht die Seite des Mädchens, als dieses langsam damit beginnen musste zurück zu ihren wenigen Habseligkeiten zu gehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So nahm schon bald die kleine [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] den Platz des [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]]s ein und begleitete [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] auf ihrer Reise. Und so wie der [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]] mit seinem Verhalten dem Mädchen vieles über das Überleben in der Natur beibrachte, so tat dies auch die [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]]. Allerdings oblag es der [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] genauso wie bei ihrem ersten Treffen dem Mädchen die düstere Seite der Natur zu zeigen.&lt;br /&gt;
Hatten im Sommer noch Früchte und Beeren überall auf ihrem Weg nur darauf gewartet von ihr gepflückt zu werden, so verschwanden diese immer mehr je weiter der Herbst Einzug hielt. Und schon bald musste [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] lernen, dass sie wie die [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] Leben nehmen musste, um selber zu überleben.&lt;br /&gt;
Es dauerte schier eine Ewigkeit, bis es ihr mittels einer Falle zum ersten Mal gelang ein kleines Tier zu fangen, ein Feuer zu machen und es dann übers Herz zu bringen das Tier zu töten und sogar zu verspeisen. Sie weinte bitterlich ob des Lebens, das sie beendet hatte und flehte vielmals um Verzeihung, bevor sie sich traute zu essen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch Wiederholung aber wird jeder zum Meister und schon bald hatte sich das kleine Mädchen an die neuen Vorgänge gewöhnt, auch wenn sie noch immer für das Schicksal der Seele eines jeden Tieres, das sie tötete, zum ihr unbekannten Waldgott betete.&lt;br /&gt;
Schon bald fiel ihr das Fehlen des freudigen Zwitscherns kaum noch auf und die Harte Seite der Natur zog immer mehr in sie ein, auch wenn diese gemischt von warmen Momenten war, wie das abendliche Einschlafen mit der [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] in den Armen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===5. Kapitel===&lt;br /&gt;
Immer schwächer wurde der Sommer und der Herbst, der wie sein Freund Frühling sich oft wie das Seil fühlte, an dem Sommer und Herbst zogen, wurde immer dunkler und kälter. Die Stürme, die die Höhepunkte im Tauziehen zwischen Sommer und Winter für jeden sichtbar und hörbar machten, hatten schon seit einiger Zeit immer weiter an Stärke nachgelassen so wie es auch der Sommer getan hatte.&lt;br /&gt;
Immer weniger Zeit blieb dem kleinen Mädchen, das sich immer öfter morgens von Raureif befreien musste. Gelegentlich fielen früh morgens kleine weiße Flocken vom Himmel herab, setzten sich auf ihr blondes Haar und bildeten einen Schleier aus winzig kleinen Kristallen. Immer öfter froren ihr die Füße oder die Hände, manchmal kroch die Kälte sogar langsam die Beine hoch und hätte sie nicht die [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] gehabt, die sie des nachts wärmte, so wäre sie sicher oft schlotternd vor Kälte erwacht.&lt;br /&gt;
Sie hatte kaum noch Zeit, das wusste sie. Aber unbeirrt setzte sie Tag für Tag einen Fuß vor den anderen. Sie konnte nicht scheitern, sie durfte nicht! Was war schon so ein wenig Schnee im Vergleich zu dem, was ihre Schwester erleiden musste?&lt;br /&gt;
Und dann eines Tages, als die glänzende Himmelsscheibe bereits im Sinken inbegriffen war, sah sie Rauchschwaden hinter einem kleinen Weiler aufsteigen. Sie beschleunigte ihre Schritte und angespornt durch das Wettlaufen, das sich nun ergab, sprintete auch die [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] immer schneller, bis sie das Mädchen überholte und wenig später aus deren Sichtfeld verschwand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie lange sie schon so rannte, wusste [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] nicht. Einzig und allein die stetig abnehmende Entfernung zu den Rauchschwaden und nicht die fast schon untergegangene Sonne war Mittelpunkt aller Gedanken des kleinen Mädchens. Je näher sie aber kam, desto mehr drangen schreckliche Geräusche an ihr Ohr, die sie an die unglaublich lauten Stürme im Herbst erinnerten. Oft hatte sie sich mitten in der Nacht, wenn es besonders stark stürmte, wie ein Kokon in ihre Decke eingerollt und sich vorgestellt, dass außerhalb des schützenden Mantels riesige Tiere, wie die aus der Geschichte des Greises, umher liefen und sich gegenseitig anschrien, was diesen Schrecklichen Krach erzeugte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hätte sie gewusst, was sie erwartete, so hätte sie in jenen Nächten wohl kein einziges Auge zu bekommen. Als sie sich immer weiter ihren Weg zwischen den mit einer hauchdünnen Schicht silbrigen Schnees bedeckten Bäumen des kleinen Weilers bahnte, schälten sich immer mehr die Umrisse kleinerer und größerer Häuser aus dem zwielichtigen Schatten der Bäume. Das Herz des Mädchen schlug ob der Vorfreude vielleicht endlich ihr Ziel erreicht zu haben immer schneller, bis es plötzlich zwei Schläge aussetzte während auch die kleinen Beine sich nicht mehr fortbewegen wollten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein gewaltiges Brüllen, wie es dem stärksten Orkan alle Ehre bereitet hätte, erhob sich, als ein gewaltiger schwarzer Schatten sich auf die Reihe der Häuser zu bewegte. Nicht heimelige Kamine, nicht freundlich strahlende Herdfeuer hatten die Rauchschwaden erzeugt, die [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] angelockt hatten, sondern in Flammen stehende Barrikaden, die die Dorfbewohner scheinbar als Schutz errichtet hatten. Aber selbst diese hatten sie nicht vor dem bewahren können, was auf sie zurollte.&lt;br /&gt;
Verzweifeltes Rufen drang an [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]]s Ohren, als das Brüllen für einen Moment aussetzte. Langsam bewegte sie sich wieder, überzeugte ihre Füße mühsam zu jedem einzelnen Schritt und näherte sich so furchtbar langsam dem Chaos, das immer mehr von sich enthüllte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der gewaltige Schatten war stehen geblieben, bäumte sich in regelmäßigen Abständen auf und brüllte jedes Mal so laut, dass die nahestehenden Bäume wackelten. Vor ihm schälten sich nun auch kleinere Schatten mit langen Stäben aus dem flackernden Zwielicht der Flammen. Je näher das kleine Mädchen kam, desto mehr erkannte sie, dass es sich um Dorfbewohner zu handeln schien, die mit langen Speeren und allerlei zweckentfremdeten Ackergerät den riesigen Schatten, der längst durch die Barrikade gebrochen war, aufzuhalten versuchten.&lt;br /&gt;
Dann hörte sie plötzlich etwas, was nicht so recht in das Chaos passen wollte. Ein hohes Schreien drang an ihre Ohren, das nicht allzu weit entfernt seinen Ursprung haben konnte. In einem solchen Chaos hätte man erwartet, dass es ein furchterfülltes Schreien einer Frau ob der großen Gefahr sein müsste. Aber ein kleines Kind, jünger als die bisher unbemerkte Beobachterin, wankte kaum in der Lage richtig zu laufen mit seinen kurzen Beinen und immer wieder sich an den Häuserwänden abstützend auf den Kampf hinter der durchbrochenen Barrikade zu.&lt;br /&gt;
Doch auch der Schatten hatte das Geräusch bemerkt. [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] blieb abermals für einen Moment vor Schreck das Herz stehen, als sich das riesige Ungetüm dem wankenden Kind zu wandte. Aber diesmal setzten ihre Beine nicht aus, sondern beschleunigten Ihre Schritte. Unweigerlich dachte [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] daran, dass sie nicht schnell genug gewesen war um ihren kleinen [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]] hatte beschützen zu können und weigerte sich so etwas noch einmal zuzulassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ihre Beine flogen förmlich über die leicht angefrorene Erde, näherten sich immer weiter dem Kleinkind und dem riesigen Schatten, der laut brüllend ebenfalls auf dieses aus der entgegen gesetzten Richtung zusteuerte. Ein verzweifelter Ruf aus der Kehle eines Mannes drang an die Ohren des Mädchens, aber kein einziger ihrer Gedanken war dazu in der Lage sich um dieses zu kümmern.&lt;br /&gt;
Mit Müh und Not erreichte sie das wankende Kind, das in dem Moment, in dem [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] hinter ihm zu Halt kam, endgültig der Schwerkraft Rechenschaft leistete und in die Arme des blonden Mädchens fiel. Doch auch der riesige Schatten hatte die Quelle des hohen Geräusches erreicht. Als eine besonders vorwitzige Flamme ihre Stimme erhob und den Schauplatz für einen Moment zur Gänze ausleuchtete, legte [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] unweigerlich die Arme fester um das Kleinkind in ihren Armen. Vor ihr erhob sich der Kopf einer gewaltigen schwarzen [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Schildkröte]], deren Augen zornig und mordlüstern das ungleiche Gespann anfunkelten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Würde sie das Kind loslassen und sich vorsichtig entfernen, während das Ungetüm mit seiner Beute beschäftigt war, so würde sie vielleicht… Doch [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] schüttelte entschlossen das blonde Haupt und drückte das Kind nur stärker an sich. Der Blick ihrer Augen wurde gefährlicher, während sich diese leicht verengten. Sie würde nicht zulassen, dass erneut ein kleines Wesen, das auf ihre Hilfe angewiesen war, starb, weil sie zu zögerlich und zu schwach war. Ähnlich einer Bärenmutter, die ihr Junges vor hoffnungslos überlegenen Jägern nicht im Stich ließ, sondern die Jäger auch noch laut anbrüllte, war der Blick des jungen Mädchens. Das Brüllen aus diesem wurde immer spürbarer, so dass selbst die [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Schildkröte]] für einen Moment inne Hielt. Immer deutlicher wurde es, man war fast der Meinung, dass man es hören … und plötzlich erschallte ein gewaltiger und tiefer Schrei, als sich ein großer Schatten zwischen [[Wichtige_Personen_in_Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] und die [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Schildkröte]] schob.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===6. Kapitel===&lt;br /&gt;
Unweigerlich hatte [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] ihre Augen geschlossen, als der zweite Schatten so nah vor ihr erschienen war, und rechnete jeden Moment damit die Flügelschläge des Todesboten zu hören.&lt;br /&gt;
Aber diese erschallten nicht, stattdessen entwickelte sich ein Sturm aus Schrei und Gebrüll der zwei riesigen Wesen direkt vor ihr. Je mehr sie aber ihre eigene Angst und ihr wild pochendes Herz beruhigte, desto mehr war sie in der Lage die tiefen Stimmen zu vernehmen:&lt;br /&gt;
„Geh mir aus dem Weg [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Bai Hu]]!“ donnerte die etwas entferntere Stimme zornerfüllt.&lt;br /&gt;
„Nein! Diese beschütze ich und du wirst sie nicht bekommen!“ erwiderte die nähere Stimme etwas leiser, aber mit einem gefährlichen Unterton.&lt;br /&gt;
„Die Menschen verdienen den Tod!“&lt;br /&gt;
„Nichts verdient den Tod. Oder hast du Xinglu’s Worte in deinem Zorn vergessen?“&lt;br /&gt;
„Du wagst es seine Worte in den Mund zu nehmen, nachdem ihr ihn verlassen habt?“ brüllte die fernere Stimme plötzlich noch lauter.&lt;br /&gt;
„Wir haben ihn verlassen nicht wegen dem, was er einst sagte, sondern wegen dem, was er nicht mehr sagt! Würde er zu dem zurückfinden, was wir immer verehrt haben, so würden wir sofort zurückkehren.“&lt;br /&gt;
Es wurde still für einen Moment. Fast ohnmächtig vor den riesigen Geschöpfen, deren Nähe sie deutlich spüren konnte, hatte [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] ihre Augen die ganze Zeit über fest zugekniffen und auch das Kleinkind in ihren Armen hatte sich nicht gerührt. Als es nun etwas ruhiger wurde, öffnete [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] vorsichtig ihre Augen und bestaunte das weiße mit schwarzen Streifen getigerte Fell einer riesigen [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]], die sich scheinbar schützend vor sie gestellt hatte. Doch Zeit für Worte blieb ihr nicht, denn schon bald ertönte die Stimme der [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Schildkröte]] erneut, wenn auch nicht mehr ganz so sehr vor Wut bebend.&lt;br /&gt;
„Ich werde mich zurückziehen und bei Xinglu auf dich warten. Wie es stets Tradition war, wirst du ihm das Wesen vorstellen müssen, dass du vor seinem Willen beschützt hast.“&lt;br /&gt;
Ein Rauschen ertönte, während sich die [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Schildkröte]] umdrehte.&lt;br /&gt;
„In einer Woche, zum Vollmond, falls du es nicht vergessen hast.“ Brummte sie.&lt;br /&gt;
„Ich habe es nie vergessen [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Xuan Wu]], nie...“&lt;br /&gt;
Und dann verschwand die gewaltige [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Schildkröte]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erst, als sich der Schatten des Tieres mit dem Schatten des großen Wald, der in einiger Entfernung zum Dorf zu sehen war, vereinigt hatte, ging ein spürbares Aufatmen durch die Dorfbewohner. Sie schienen sich nicht an der Gegenwart des zweiten Tieres zu stören, als sie an diesem vorbei auf [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] zu rannten. Das kleine Kind in ihren Armen begehrte plötzlich auf, als ein großer Mann mit einer eindrucksvollen Narbe über der Wange und schwarzem Haar vor [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] auftauchte und im nächsten Moment hob eben dieser das Kleinkind aus ihren Armen empor und drückte es an sich.&lt;br /&gt;
„Hast du Angst um deinen Papa gehabt?“murmelte der Mann, der voller Freude dem Kind die Nase stupste.&lt;br /&gt;
„[[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]]… wir müssen reden.“ Ertönte die tiefe Stimme nun einfühlsam und beruhigend aber mit einem kleinen Anflug von Sorge und lenkte [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] von dem rührenden Bild vor sich ab. Als sie ihre Augen dem großen Wesen zu wandte und sich die Blicke begegneten, atmete sie erschrocken ein.&lt;br /&gt;
„Bist du… das kleine Kätzchen?“&lt;br /&gt;
Und der Blick der eisblauen Augen des weißen [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]]s sagte mehr als Worte könnten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===7. Kapitel===&lt;br /&gt;
„Was hat das alles zu bedeuten?“ Schrie [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] schon fast dem großen [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] entgegen.&lt;br /&gt;
Die Sonne schickte gerade ihre ersten Strahlen durch die kahlen Äste der Bäume und zeigte dem Mädchen, wie viel Zeit seit dem Verschwinden der [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Schildkröte]] vergangen war.&lt;br /&gt;
Die letzten Stunden hatte sie damit zugebracht sich der Versuche der Dorfbewohner sie wie eine Heldin zu feiern zu erwehren und immer wieder den Armen, die sie umschlingen wollten, zu entfliehen. Als die Menschen endlich eingesehen hatten, dass sie an derlei Feiern nicht interessiert war und ihr die Nähe zu so vielen Lebewesen sogar unangenehm war, hatten sie ihr endlich etwas Platz gelassen, ihr etwas zu essen und einen Platz zum Schlafen gegeben. Während dieser Stunden war [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Bai Hu]], so hatte ihn die [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Schildkröte]] genannt, wie vom Erdboden verschlungen gewesen und erst am nächsten Morgen, als [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] sich aus Gewohnheit bei der ersten Morgenröte aus dem Bett erhob und an die frische Luft ging, saß er plötzlich neben dem Haus und schaute sie lange Zeit stumm aus seinen eisblauen Augen an, bevor er sich erhob und langsam gen Waldgrenze trottete. Schnell war sie ihm gefolgt und rief ihm nun schon zum zweiten Mal dieselbe Frage entgegen:&lt;br /&gt;
„Sag es mir! Was hat das alles zu bedeuten? Antworte endlich!“&lt;br /&gt;
„Zügle dein Temperament. Ich höre dich.“ Antwortete der große [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] mit ruhiger und gedämpfter Stimme.&lt;br /&gt;
Es dauerte ein paar Momente, bevor [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] sich etwas beruhigt hatte und deutlich leiser entgegnete: „Aber warum antwortest du mir dann nicht?“&lt;br /&gt;
„Alles besitzt einen richtigen Ort und eine richtige Zeit.“&lt;br /&gt;
„Und erst jetzt stimmt beides überein?“&lt;br /&gt;
„Richtig..“ Der [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] hielt in seinem Gang inne und schaute sich in dem winterlichen Wald einige Momente lang um, bevor er fortfuhr.“Und Vieles ist nicht für die Ohren aller bestimmt.“&lt;br /&gt;
„Also sollen die Dorfbewohner davon nichts hören?“&lt;br /&gt;
„Du hörst zu.“ Abermals folgte eine Pause, die der [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] nutzte um wieder eine Pfote vor die andere zu setzen. „Diese Menschen haben den Zorn Xinglu’s auf sich gezogen und [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Xuan Wu]], der einzige von uns der bei ihm geblieben ist, war hier um das Urteil zu vollstrecken.“&lt;br /&gt;
„Xinglu? [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Xuan Wu]]? Ich verstehe nicht… Ich verstehe gar nichts!“ Brummte [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] in sich hinein.&lt;br /&gt;
„Xinglu ist der Waldgott. Der, nach dem du gesucht hast.“&lt;br /&gt;
Ein Moment der Stille folgte, in dem sich [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]]‘s Augen weiteten und sie tief Luft holte für die folgenden Worte:&lt;br /&gt;
„Aber dann bin ich ja am Ziel Dann wird Kigiku endlich geheilt!“ Sie griff in den Schnee, warf diesen voller Freude empor und drehte sich in dem kleinen Schneegestöber entzückt um sich selber.&lt;br /&gt;
„Ja und nein.“ Erschallte die Stimme des [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]]s. Abrupt blieb [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] stehen und schaute diesen entgeistert an.&lt;br /&gt;
„Er hat die Macht zu heilen, aber ob er das tun wird ist fraglich.“ [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Bai Hu]] atmete tief ein und aus, was dank seiner Größe einen imposanten Luftstrom erzeugte, der [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]]‘s Haar umher wirbelte.&lt;br /&gt;
„Aber darum geht es gerade nicht. Du hast dich dem Willen Xinglu’s entgegen gestellt und seinen Zorn auf dich gezogen.“&lt;br /&gt;
„Aber ich habe doch nur ein kleines Kind beschützt!“ Schrie [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] ihm entgegen.&lt;br /&gt;
„Das weiß ich und das wirst du ihm erklären müssen, wenn du vor ihm stehst.“&lt;br /&gt;
Das Mädchen schluckte geräuschvoll und sah den [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] mit einer Spur Furcht in den Augen an.&lt;br /&gt;
„Und was ist, wenn er mich nicht versteht? Was ist…?“&lt;br /&gt;
„Xinglu hat sich verändert. Wo einst Mitgefühl und Wut sich die Waage hielten, herrscht nun zumeist das Dunkle.“&lt;br /&gt;
„Aber wieso?... Und wieso kennst du ihn so gut? Wieso bist du kein kleines Kätzchen mehr? Wieso hast du mir geholfen? Wieso hast du den kleinen [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]] getötet?“ Platzte es aus [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] hervor.&lt;br /&gt;
„… Zeit und Ort [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]]… Zeit und Ort.“ Und im nächsten Moment war der große weiße [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] mit ein paar gewaltigen Sätzen im Wald verschwunden und [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] drehte sich langsam gen des erwachenden Dorfes.&lt;br /&gt;
„Wenn nicht jetzt, wann dann?“ Murmelte sie und machte sich auf den Weg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===8. Kapitel===&lt;br /&gt;
Als das blonde Mädchen sich langsam durch den winterlichen Wald dem Dorf und dessen wärmeverheißenden Rauchsäulen näherte, schälte sich immer mehr die Silhouette eines Mannes aus dem morgendlichen Zwielicht heraus. Leicht war dieser Schatten mit dem Stein zu verwechseln, auf welchem er sich befand, aber mehr und mehr fiel die Unnatürlichkeit dieses Gebildes [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] ins Auge und so blieb sie nach einigen weiteren Schritten schließlich vor einem alten Mann stehen, der seine geschlossenen Augen dem Himmel entgegen gerichtet hatte.&lt;br /&gt;
Gerade öffnete sie den Mund, um etwas zu sagen, da hob der Alte die Hand und bedeutete ihr zu schweigen. Erst einige Momente später ertönte die brüchige Stimme und durchbrach die Stille.&lt;br /&gt;
„Ich weiß, dass du hier bist auch ohne deine Worte.... Die Bäume reden seit Wochen ununterbrochen über das Mädchen, das den Waldgott sucht. Und nun stehst du vor mir, blickst mit Augen um dich, die voller Fragen sind.“&lt;br /&gt;
„Die Bäume reden?“ Antwortete [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] verdutzt und verdeutlichte mit ihrer Frage die Worte des Mannes, der anfing zu kichern, nur noch mehr.&lt;br /&gt;
„Da reist sie mehrere Monde lang durch die Natur, lässt diese in sie einkehren aber kehrt selber nicht in sie ein… Natürlich reden sie! Sie reden schon viel länger als die Menschen.“&lt;br /&gt;
„Und ihr versteht sie? Wieso verstehen die Menschen sie nicht? Oder bin das nur ich?“&lt;br /&gt;
„Ja ich verstehe sie, aber ich bin einer der Letzten.“&lt;br /&gt;
„War das mal anders?“&lt;br /&gt;
Abermals kicherte der Alte, rückte auf seinem Stein zur Seite und bedeutete [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] neben ihm Platz zu nehmen. Nur zögerlich kam sie dieser Aufforderung nach und erst, als sie neben ihm saß, erhob der Mann wieder die Stimme.&lt;br /&gt;
„Ja war es. Wir sind, genauso wie alle Tiere, die Kinder der Natur und genauso wie Kind und Mutter sich verstehen, auch ohne sich direkt zu verstehen, so taten es Mensch und Natur. Manche Menschen verstanden sie besser, manche schlechter. Aber ein jeder tat es. Irgendwann aber, wenn das Kind nicht mehr auf die Mutter angewiesen ist, bricht dieses Verständnis.&lt;br /&gt;
Was bleibt dann zurück? Ein Kind, das sich seine eigene Welt mit seinen eigenen Kräften aufbaut, und eine Mutter, die immer noch versucht über ihr Kind zu wachen.“&lt;br /&gt;
„Also… Sind es wir Menschen, die nicht mehr zuhören?“&lt;br /&gt;
Die faltige und wettergegerbte Miene des Alten verzog sich zu einem breiten Lächeln.&lt;br /&gt;
„Richtig. Sie hat nie aufgehört zu sprechen und genau so habe ich von dir gehört.“&lt;br /&gt;
„Aber, wieso verurteilt der Waldgott, der doch die personifizierte Natur ist, die Menschen, wenn eine Mutter doch nie aufhört sich um ihre Kinder zu sorgen?“&lt;br /&gt;
Ein tiefes Seufzen entfuhr dem alten Mann, dessen Lächeln schnell einem traurigen Ausdruck wich.&lt;br /&gt;
„Wo zwei Wesen nicht miteinander sprechen, da können sie nicht mehr auf Sorgen, Ängste und Bedürfnisse eingehen. Die Menschen wollten und wollen sich ihr Leben auf eigenen Beinen aufbauen. Wollen mehr und mehr die Risiken, die die Natur als Mutter vieler Lebewesen für sie bereithält, beseitigen und verändern somit etwas, was bisher kein Wesen tat: die Natur selber.&lt;br /&gt;
Der Wald, in dem wir sitzen, erstreckte sich einst über fast die gesamte bekannte Welt und wo er nicht war, da waren Steppen, Wiesen und Auen. Je mehr der Mensch sich ausbreitete, desto mehr drängte er die anderen Lebewesen und sogar die Natur zurück.&lt;br /&gt;
Letztlich ist nichts gefeit vor der Angst vor Veränderungen und Tod und der Waldgott, der vor allem der Beschützer des Waldes und der Natur ist, ist diesen negativen Gefühlen stärker ausgesetzt, als es die Natur selber ist. Denn noch immer reden die Bäume zu den Menschen und hoffen, dass sie sie verstehen.“&lt;br /&gt;
Lange Zeit schwieg das Mädchen auf diese Worte hin und schaute niedergeschlagen auf den von dünnem Schnee bedeckten Boden.&lt;br /&gt;
„Kann ich lernen sie zu verstehen?“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===9. Kapitel===&lt;br /&gt;
Das Ende der Woche, das ähnlich dem Schwerte Damokles‘ ständig drohend über [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]]s Kopf hing, rauschte wie im Flug heran. Jeder Tag war geprägt von demselben Ablauf, der ihr eine Teilnahme am dörfischen Leben lediglich zu den Abendstunden erlaubte und sie sonst von früh morgens ab in den Armen der Natur und zwischen von Schnee bedeckten Bäumen den Worten des alten Mannes lauschen ließ.&lt;br /&gt;
Am Abend des letzten Tages, den sie zum ersten Mal zur Gänze im Dorf verbringen durfte, erklang ein lautes Rascheln am Rande des Dorfes. Die Dorfbewohner streckten ihre Köpfe voller Furcht vor einem neuen Angriff aus den Fenstern und hier und dort erklangen Stimmen, die von der zu großen Ruhe in den letzten Tagen sprachen, die sie als Anzeichen für den nun kommenden Sturm sahen. Als sich die ersten bereits anschickten um wie vor einer Woche mit Feuer und behelfsmäßigen Waffen ihre Liebsten zu verteidigen, trat [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] aus der Hütte, in der sie hatte nächtigen dürfen.&lt;br /&gt;
Ohne ein Wort ging sie an der kleinen Gruppe Männer vorbei, legte einem nach den anderen beruhigend die Hand auf die Schulter und ging alleine gen Waldgrenze. Einen merkwürdigen Einfluss hatte sie auf die Bewohner, die sich langsam zurückzogen aber erst zur Ruhe kamen, als sie das Mädchen begleitet von einem großen Schatten im Dunkel des Waldes hatten verschwinden sehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]]s Reise führte sie entlang an den ihr bekannten Bäumen und Lichtungen immer tiefer in den riesigen Wald. Stumm folgte sie dem Schatten des großen [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]]s, dessen weißes Fell gelegentlich im Lichte eines vorwitzigen Mondstrahles aufzuglühen schien, aber dann sofort wieder erlosch. Kein Wort verlor das imposante Tier und ließ ihr somit sowohl die nötige Ruhe als auch Zeit um sich auf das Kommende vorzubereiten.&lt;br /&gt;
Viele Stunden lang liefen sie so an riesigen schneebedeckten Bäumen vorbei, deren imposante Statur Geschichten über Zeiten zu erzählen schien, in denen der Waldgott friedlich durch diese vergessenen Haine wandelte und den Bäumen dabei half zu wachsen. Immer weiter ging die Reise durch das Reich des Waldgottes und schließlich kündigte ein gewaltiges Tosen vom nahen Ende des Weges.&lt;br /&gt;
Und als der große [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] zum ersten Mal seit Stunden anhielt, um den Kopf gen der Quelle des Geräusches zu wenden, stockte [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] der Atem. Vor ihnen erstreckte sich ein riesiger Wasserfall, der seine Wassermassen von der Spitze eines hohen Berges hinab zu einem See schickte, der sich zu ihren Füßen erstreckte. Das aufgespritzte Wasser verteilte sich vom Berg herab langsam über die gesamte Lichtung , fing das Mondlicht ein und ließ die Umgebung gleich millionen winziger fallender Sterne in dessen silbrigen Licht erstrahlen.&lt;br /&gt;
„Dort oben ist Xing Lu’s Hain. Es ist lange her, seit ich dort war, und noch länger ist es her, seitdem die Füße eines Menschen diesen Boden berührt haben... Um dort hinauf zu kommen, wirst du auf meinen Rücken steigen und dich gut festhalten müssen.“ Erklang die tiefe Stimme des [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]]s, der sich auf den Boden gelegt hatte und geduldig abwartete, bis [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] auf seinen Rücken gestiegen war. Erst dann erhob er sich wieder und hätten sich ihre Hände nicht in dem weißen Fell verkrallt, so wäre sie bei den folgenden gewaltigen Sprüngen des Tieres, die die Zwei in Windeseile dem Scheitel des Wasserfalls näher brachten, sicherlich in die Tiefe gestürzt.&lt;br /&gt;
So aber erblickte sie bald, nachdem sie sich wieder getraut hatte ihre Augen zu öffnen, einen wunderschönen silbern glänzenden See, dessen Oberfläche so glatt wie ein Spiegel den Sternenhimmel reflektierte und dem Auge vorgaukelte einen zweiten Himmel zu den eigenen Füßen zu sehen, samt einer dunkelgrünen Wiese, die gespickt von allerhand Blumen ohne den Makel einer einzigen Schneeflocke dem Winter trotzte. Sie war im Hain des Waldgottes angekommen und erst, als sie die Augen von dessen Schönheit abwenden konnte, erblickte sie eine dunkle Gestalt, die auf der Insel mitten im See zu warten schien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===10. Kapitel===&lt;br /&gt;
Vollkommen still lief [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Bai Hu]] an der Seite [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]]s über die wunderschöne Wiese dem See, der Insel und der Gestalt auf dieser entgegen. Sogar das große Tier, das in seinem Leben schon so viel erlebt hatte, war ob dem, was kommen würde, angespannt und dabei unbewusst in sein Jagdverhalten zurückgefallen.&lt;br /&gt;
Kein Wort verlor er, kein ungestüm umgeknickter Grashalm oder unvorsichtig berührter Kieselstein sprach vom Gang des Tieres und hätte er nicht gelegentlich tief Luft geholt, um nicht vor Anspannung zu platzen, so hätte [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] ihn wahrscheinlich völlig vergessen.&lt;br /&gt;
Das Mädchen indes lief mit ruhigem und bestimmten Schritten auf den See zu, ließ sich von dem [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] mit einem Sprung über diesen befördern, und glitt ohne aus der Ruhe zu kommen von dessen Rücken direkt auf die kleine vom Schatten einer Wolke verdeckte Insel vor die dunkle Gestalt.&lt;br /&gt;
Der Blick zweier großer violetter Augen legte sich auf sie, als ihre eigenen Augen sich langsam erst dazu überwinden mussten die ungewöhnlichen Pfoten, die einer Mischung aus Menschenfüßen und Bärentatzen zu entsprechen schienen, und dann den im Schatten liegenden Körper hinauf bis zu den Augen des Wesens zu betrachten. Als sich der Blick der zwei Wesen traf, stockte dem Mädchen der Atem und für einen Moment fühlte sie die bodenlose Wut des Schattens vor ihr. Erst nach einigen Momenten fiel ihr auf, dass sich der [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] neben ihr vor dem Wesen verneigte und so tat sie es ihm schnell und etwas überhastet gleich.&lt;br /&gt;
„Es ist lange her [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Bai Hu]].“ Ertönte die Stimme des Wesens schneidend wie der Wind im Herbst sofort, als sich [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] verneigt hatte, als ob das Wesen darauf gewartet hätte.&lt;br /&gt;
„Xinglu.“ Antwortete der [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] schlicht, aber ehrerbietend.&lt;br /&gt;
„Sag mir, warum muss mein Hain die Füße dieser Kreatur ertragen? Warum beschütztest du es vor meinem Urteil?“&lt;br /&gt;
„Weil ich versprach sie zu beschützen und ihr zu helfen, weil sie mit deinem Urteil über die Menschen des Dorfes nichts zu tun hatte und weil die Menschen nicht das sind, was du in ihnen siehst.“&lt;br /&gt;
„Xinglu’s Urteil betrifft alle Menschen!“ Ertönte die wütende tiefe Stimme der riesigen [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Schildkröte]], als sich diese aus dem See erhob und geschwind auf die Insel neben den Schatten schob.&lt;br /&gt;
„Und warum maßt du es dir an ein Urteil über Xinglu’s Urteil zu fällen [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Bai Hu]]?“&lt;br /&gt;
Der [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] atmete tief ein, um zu einer Antwort auf den Angriff [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Xuan Wu]]’s anzusetzen, aber die Stimme des Schattens ließ ihn innehalten.&lt;br /&gt;
„Ich habe [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Bai Hu]]’s Gründe gehört und im Moment soll mir dies reichen.“ Der Blick der violetten Augen richtete sich wieder auf [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]]. „Nun erzähl mir deinen Namen kleine Kreatur und begründe mir, warum du ein Wesen vor meinem Urteil bewahrtest.“&lt;br /&gt;
Aber dem Mädchen stockte der Atem abermals, als es nun die volle Aufmerksamkeit auf sich lasten fühlte. Nervös spielte sie mit ihren Daumen und hatte ihren Blick gen Boden gerichtet, als sie endlich die Kraft fand zu antworten:&lt;br /&gt;
„Mein Name ist [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]]… Und ich wollte einfach nicht zulassen, dass ein kleines hilfloses Wesen vor meinen Augen stirbt, weil ich nicht eingriff… Nicht noch einmal…“ Bilder des roten [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]]s schossen aus ihrem Gedächtnis hervor und trieben ihr Tränen der Trauer in die Augen.&lt;br /&gt;
„Nicht noch einmal?... Ich muss jeden Tag dabei zusehen, wie kleine hilflose Wesen vor meinen Augen sterben, weil andere Wesen maßlos leben wollen… Nicht noch einmal… Ich kann es nicht fassen… Was weißt du kleine Kreatur denn schon von Leben und Tod?“&lt;br /&gt;
Die Stimme des Schattens, war sie zuvor schon schneidend gewesen, hatte sich nun auch noch gleich einem Orkan erhoben und donnerte ehrfurcht erregend über den Hain, so dass ein jeder, der sie vernehmen konnte, den Kopf einzog und still ausharren wollte, bis der Sturm vorbei war.&lt;br /&gt;
„Sie weiß so viel wie man eben in einem Leben in der Natur lernen kann.“ Erschallte auf einmal eine hohe Stimme, die vom Himmel zu kommen schien. „Sie hat die tägliche Furcht und Ungewissheit gespürt, hat die Freuden über die einfachsten Dinge genossen und die Trauer über den Verlust der wertvollsten Dinge erlebt. Maßt du dir nun schon an das Recht auf Trauer und Schmerz gepachtet zu haben Xinglu?“&lt;br /&gt;
Und plötzlich landete direkt hinter [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] ein großer [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]], von dessen Federkleid sich ein paar rote Federn lösten und langsam um das Mädchen herum zu Boden glitten. Beim Anblick dieser Federn schossen dem Mädchen nur noch mehr Tränen in die Augen und sie befürchtete, dass ihr Kopf ihr einen Streich spielen würde, denn diese Federn würde sie überall wiedererkennen.&lt;br /&gt;
„Bist du so verbittert Xinglu, dass du nicht einmal erkennst, dass dieses Mädchen erst einige wenige Sommer alt ist, aber durch das Leben und die Reise in der Natur viel schneller gealtert und gewachsen ist? Erkennst du nicht, was du vor dir siehst?“&lt;br /&gt;
„[[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Zhu Que]]… worauf willst du hinaus? Erklär dich, wenn du dich schon einmal zu uns auf den Boden herablässt!“ Donnerte der Schatten abermals entgegen.&lt;br /&gt;
„Die Natur selber hat [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] auf ihrer Reise geholfen und sie wachsen lassen, um sie auf das kommende vorzubereiten. Willst du als Wächter und Aspekt dich nun gegen den Willen der Natur stellen?“&lt;br /&gt;
Ein tiefes Rauschen war zu hören, als der Schatten sich zu [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] hinab beugte und zielsicher ihrem Gesicht entgegen atmete und sie näher betrachtete. Hätte das Mädchen dies normalerweise als sehr unangenehm empfunden und sich scheu weggedreht, so blieb sie wie angewurzelt stehen und betrachtete sich stattdessen ebenfalls eingehend.&lt;br /&gt;
Sie hatte vor Wochen, vielleicht vor Monaten sogar aufgehört sich selber zu betrachten und so war ihr nie aufgefallen, dass ihr Körper in ihren einstmals kindlichen Augen riesige Züge angenommen hatte. Sie war stark gewachsen, hatte wahrscheinlich Kigiku eingeholt und noch ein wenig weiter gewachsen. Unter ihrer Jacke wölbten sich zwei Hügel nach außen, deren Maße wohl noch wachsen würden, wenn sie sich wieder einigermaßen ernähren würde. Auch ihr Haar war immer länger geworden und glich der goldenen Mähne eines Löwen. War sie vor ihrer Reise noch ein normales 10 Jahre altes Mädchen gewesen, so glich ihre Statur nun mehr der einer 15jährigen.&lt;br /&gt;
Sie kam aus dem Staunen nicht mehr heraus und verlor ob dieser Erkenntnis auch für einen kurzen Moment den Gedankengang, der ihr zuvor die Tränen in die Augen getrieben hatte. Aber dann brachte ihn eine rote Feder, die direkt vor ihren Füßen lag, wieder zurück.&lt;br /&gt;
„Du bist doch der kleine rote [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]] oder? Du lebst?“ Hauchte sie mit nach oben gerichteten Gesicht dem Kopf des gewaltigen [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]]s entgegen, der hinter ihr saß und dessen Oberkörper über ihr aufragte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===11. Kapitel===&lt;br /&gt;
„Ja [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] ich lebe.“ Antwortete der [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]] mit sanfter Stimme, so dass [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] fast der Meinung war ein Lächeln auf dem weit entfernten Gesicht erkennen zu können.&lt;br /&gt;
„Nicht nur ergreifst auch noch du Partei für diese Kreatur, sondern du kennst sie auch noch [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Zhu Que]]? Was geht hier vor?!“ Schaltete sich die schwarze [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Schildkröte]] erneut ein und der große [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]] holte tief Luft, um zu einer Erklärung anzusetzen.&lt;br /&gt;
„Dass ihr es nicht vernommen habt, wundert mich nicht, aber vor fast einem Jahr vernahm ich die Klagen eines kleinen Baches weit im Westen. Als ich mich ihm näherte und ihn fragte, was es mit seinen traurigen Worten auf sich habe, erzählte er mir von seinem Fehler. Er habe, so berichtete er mir, in dem Versuch ein kleines Mädchen mit blondem Haar aufzumuntern einen alten Wanderer zu dieser gelockt, damit dieser sie mit seinen Geschichten aufmuntern könne. Als der Wanderer dem Mädchen von dem Waldgott erzählte, schnappte dieses sich seine Sachen und lief los, um den Waldgott zu finden und um Hilfe zu bitten. Aber wie sollte ein kleines Mädchen alleine überleben?&lt;br /&gt;
Ich beschloss also dem Bach zu helfen und dem Mädchen beizustehen. So begleitete ich [[Wichtige_Personen_in_Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]], das Mädchen aus der Geschichte des Baches, als kleiner [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]] und lehrte sie durch mein Beispiel vom Leben in der Natur.&lt;br /&gt;
Als der Herbst kam und die Zeit meiner Herrschaft sich dem Ende entgegen neigte, traf ich [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Bai Hu]] und bat ihn mir zu helfen. Fortan übernahm er es [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] zu begleiten, nachdem wir es so haben aussehen lassen als ob ich durch die Krallen [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Bai Hu]]’s gestorben wäre.&lt;br /&gt;
Während wir uns aber um [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] kümmerten, bemühte sich die Natur selber ebenfalls um [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]], half ihr beim Wachsen, beim Verstehen und beim Leben. Schon bald hätte sie uns nicht mehr gebraucht, aber wir waren zu neugierig auf das, was kommen könnte.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lange Zeit herrschte Stille, während der Schatten [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] eingehend musterte. Schließlich aber erhob er die Stimme, deren Worte er scheinbar direkt an [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] richtete.&lt;br /&gt;
„Würde ich dich am liebsten auf der Stelle zertreten für den Verstoß gegen mein Urteil, für die Schritte auf dem Boden meines Haines und für die Anmaßung, in der sich jene zwei auf deine Seite stellten und dich beschützten, so kann ich doch das Wirken der Natur an und in dir sehen.&lt;br /&gt;
Nun stelle ich dir also folgende Frage: Würdest du das Dorf, deren Bewohner dir in der letzten Woche Obdach gewährten, verlassen und zulassen, dass ich es mitsamt seiner Bewohner vernichte, wenn ich dafür deine Schwester Kigiku heile?“&lt;br /&gt;
[[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]]s Augen weiteten sich bei diesem Angebot genau so sehr wie sich die Augen des [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]]s und des [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]]s vor Wut verengten. Beide waren außer sich vor Zorn über die Hinterlist der Worte ihres Gottes, aber keiner von beiden hatte das Recht den Mund zu öffnen.&lt;br /&gt;
„Woher weißt du von Kigiku?“ Antwortete [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] stockend, woraufhin der Schatten lediglich tiefkehlig lachte.&lt;br /&gt;
„Ich weiß viele Dinge. Nun aber entscheide dich und lass dich nicht davon einnehmen, dass du deine Schwester nicht mehr lebendig antreffen würdest, wenn du dich jetzt auf den Rückweg begibst.“ Woraufhin der Schatten erneut lachte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===12. Kapitel===&lt;br /&gt;
Immer mehr Tränen schossen [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] in die Augen, ließen diese nach und nach überquellen und liefen dann eine nach der anderen die Wangen des Mädchens hinab, bis sie sich von diesen lösten und gen Boden fielen. Die kommende Entscheidung war die schwerste, die sie jemals hatte treffen müssen und es war der erste Moment, in dem sie ihre Reise in Frage stellte.&lt;br /&gt;
„Ich… Die Menschen sollen leben.“ Brachte sie schluchzend hervor und sah gleichzeitig ihre kranke Schwester vor ihren Augen, deren endgültiges Todesurteil sie nun unterschrieben hatte und die sie wohl nie wieder sehen würde.&lt;br /&gt;
„Was?!? Du maßt es dir an…?!?“ Donnerte die Stimme des Schattens wieder hervor, wurde aber von [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Bai Hu]] abrupt unterbrochen.&lt;br /&gt;
„Sie hat sich entschieden Xinglu. Hör auf mit deinen Spielen und sieh ein, dass du dich geirrt hast.“&lt;br /&gt;
„Gut, ich stehe zu meinem Wort. Aber ich habe nirgends von dem Leben des Mädchens geredet. Sie hat sich meinem Urteil entgegen gestellt und muss nun die Konsequenzen tragen!“&lt;br /&gt;
Schreckhaft atmete [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] ein und schaute mit geweiteten Augen auf den Schatten vor sich.&lt;br /&gt;
„Aber ich darf nicht ohne Weiteres nehmen, was die Natur gewährt hat… Also wirst du dir dein Leben verdienen müssen kleines Mädchen. Schließe die Augen und lass mich sehen, ob der Geist der Natur wirklich in deinen Knochen steckt.“&lt;br /&gt;
Und so sehr [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] auch dagegen ankämpfte, ihre Augenlider schoben sich unweigerlich vor ihre Pupillen und schon bald verschwammen die Bilder vor ihren Augen und die Gedanken in ihrem Kopf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie spürte weiches feuchtes Gras zwischen ihren blanken Zehen und eine Eule schickte ihren Ruf durch die Luft vorbei an ihren Ohren. Als sie die Augen langsam öffnete, sah sie sich inmitten eines großen Waldes stehen, deren Bäume genauso wie der Wald selber kein sichtbares Ende zu haben schienen. Alles an dem Wald wirkte merkwürdig urtümlich und erinnerte sie an die riesigen Bäume, die sie in der Nähe des Wasserfalls und des Haines gesehen hatte.&lt;br /&gt;
Erneut riss sie der Schrei der Eule aus den Gedanken und ließ in diesen Platz genug für die Erkenntnis, dass die Sonne gerade untergegangen war und die Schatten im Wald immer mehr die Oberhand gewannen.&lt;br /&gt;
Und dann spürte sie es, eine Präsenz im Schatten und der Blick unsichtbarer Augen auf ihrem Rücken. Die feinen Härchen auf ihrem Nacken stellten sich auf, sie machte einen zaghaften Schritt nach hinten und drehte sich dann plötzlich herum um loszurennen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===13. Kapitel===&lt;br /&gt;
Der Wind pfiff ihr ins Gesicht, sauste ihr um die Ohren und ließ den Klang seiner Stimme in diesen erklingen. Immer wieder schlugen ihr kleinere Äste, die sie nicht rechtzeitig bemerkt hatte, gegen den Körper und hinterließen an diesem immer mehr kleine Schnitte aus denen schon bald feine Bluttropfen hervorquollen. Schneller und schneller lief [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] durch den dunklen Wald, der sein wunderschönes Kleid abgelegt hatte und ihr nun seine dunkle und gefährliche Seite zeigte.&lt;br /&gt;
Wie konnte dies nur derselbe Wald, derselbe Ort sein, der sie mit den ersten Bildern verzaubert hatte? Fragte sie sich, als sie sich in Sicherheit wähnend an einen Baum lehnte und umschaute. Schon seit einiger Zeit hatte sie die Präsenz in ihrem Rücken nicht mehr gespürt. Sollte sie dieses Etwas wirklich abgehängt haben? Sie schaute sich nervös um, ließ den Blick ihrer Augen durch die Dunkelheit wandern und versuchte ihr pochendes Herz zu beruhigen. Es war schwer in der Dunkelheit überhaupt etwas auszumachen und immer wieder machte ihr Herz einen furchtsamen Sprung, wenn die Schatten der Bäume ihr obskure Wesen, die mit langen feingliedrigen Armen in der Dunkelheit zu tanzen schienen, vorspielten.&lt;br /&gt;
Plötzlich blitzte in der Dunkelheit etwas auf. Noch bevor sich die Härchen auf ihrem Nacken aufstellen konnten, war sie schon wieder los gerannt und hetzte durch den Wald. Das Blut, das sich in der kurzen Zeit der Rast auf ihrer Haut gesammelt hatte, wurde vom Gegenwind weggeweht und hinterließ eine feine rote Spur, der man viel zu leicht folgen konnte.&lt;br /&gt;
Wie sollte sie nur dem Schrecken, der mit Sicherheit den Tod bringen würde, entkommen? Wie sollte sie den Anbruch des Tages und das erste Licht, das die Schatten vertreiben würde, nur wieder erleben? Und wie sollte auch nur ein Mensch in dieser schrecklichen Umgebung überleben können?&lt;br /&gt;
Völlig außer Atem rannte das Mädchen dennoch weiter. Immer, wenn sie die Gefahr gegen einen Baum zu laufen ignorierend einen Blick über die Schulter warf, konnte sie einen formlosen Schatten im Schatten sehen, der der blutigen Spur folgte. Nein sie wunderte sich nicht mehr, dass die Menschen sich vor dieser Umgebung fürchteten und die Natur verändern wollten, um in ihr zu überleben. In dieser schrecklichen Umgebung würden sie nie anders überleben können!&lt;br /&gt;
„Vieles, das auf den ersten Blick schrecklich wirkt, ist nur ungewohnt für die Augen.“&lt;br /&gt;
Ertönte plötzlich die raue Stimme des alten Mannes in ihrem Kopf und sie erinnerte sich an die vielen Stunden, in denen er ihr eigentlich nur von der Natur erzählte.&lt;br /&gt;
„ Ein Wolf tötet nicht, weil er grausam sein möchte. Ein Wolf tötet, weil er überleben will. Der Wille zu Überleben ist das, was uns alle – selbst die Pflanzen – vereint.“&lt;br /&gt;
Aber dieses Ding, was auch immer es ist, ist böse! Das konnte sie deutlich spüren. Sie konnte spüren wie es Millimeter um Millimeter näher kam, sich wieder zurückfallen ließ und dann wieder langsam näher kam. Und das alles nur, um mit ihr zu spielen, um ihr den Schrecken in Mark und Bein zu jagen!&lt;br /&gt;
„Wahre Boshaftigkeit gibt es in der Natur nicht. Sie ist eine Erfindung der Menschen, um die Natur zu verteufeln.“&lt;br /&gt;
Aber sie konnte das Böse in diesem Ding eindeutig spüren. Und inmitten dieser schrecklichen Umgebung war niemand, der ihr helfen konnte. Sie war alleine.&lt;br /&gt;
„Niemals bist du alleine. Stets wirst du einen Baum, eine Blume oder zumindest einen Grashalm in der Nähe finden. Deine Mutter wird immer da sein und dich beschützen.“&lt;br /&gt;
Und auf einmal blieb [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] stehen. Langsam drehte sie sich zur Seite und legte die Stirn gegen die Rinde eines der riesigen Bäume. Wie hatte sie nur diese sanften Riesen verteufeln können? Wie hatte sie nur diese Umgebung als schrecklich bezeichnen können?&lt;br /&gt;
Sie schloss die Augen und wartete auf die Schritte, die sich sicher bald nähern und ihren Tod bedeuten würden. Aber sie würde nicht mehr rennen. Sie vertraute auf ihre Mutter und legte ihr Leben in deren Arme.&lt;br /&gt;
Und dann hörte sie ein leises Flüstern.&lt;br /&gt;
„Wie sich die Arme an mich lehnt. Oh du Arme, hör auf zu weinen.“&lt;br /&gt;
„Das sind keine Tränen, das ist Blut. Bist du zu hölzern geworden um den Unterschied zu merken?“&lt;br /&gt;
„Sie blutet? Warum denn nur?“&lt;br /&gt;
„Weil selbst kleine Äste die weiche Haut zerschneiden können.“&lt;br /&gt;
„Schau nur wie sie zittert.“&lt;br /&gt;
„Wie gerne würde ich ihr helfen.“&lt;br /&gt;
„Ich auch.“&lt;br /&gt;
„Ich auch.“&lt;br /&gt;
„Aber sie kann uns nicht hören.“&lt;br /&gt;
„Wir können sie nicht trösten.“&lt;br /&gt;
„Wir können sie nicht beschützen.“&lt;br /&gt;
„Würde sie uns nur hören können.“&lt;br /&gt;
„Wieso kann sie uns nicht hören?“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Ich kann euch hören!“ Schrie [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] mit all ihrer Kraft. „Bitte helft mir!“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Sie kann uns hören?“&lt;br /&gt;
„Sie möchte unsere Hilfe?“&lt;br /&gt;
„Wie lange ist es her?“&lt;br /&gt;
„Sollen wir singen?“&lt;br /&gt;
„Ja lasst uns singen!“&lt;br /&gt;
„Ja..Singen!“&lt;br /&gt;
Und plötzlich schwoll das Flüstern, war es zuerst noch leise und kaum zu hören gewesen, immer weiter an, gewann an Stärke und glich schon bald einem Orkan aus unterschiedlichen Stimmen, die durcheinander riefen. Nach und nach hörten die Stimmen auf zu rufen und fingen stattdessen an leise zu summen. Das Summen wurde immer lauter, übertönte schließlich die letzten Stimmen und brachte mit seinen tiefen Tönen [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]]s Innere sanft zum vibrieren.&lt;br /&gt;
Eine tiefe und warme Stimme erschallte, sang von den Strahlen der Sonne und den Tränen des Mondes und plötzlich setzten alle Stimmen in dieses Lied mit ein.&lt;br /&gt;
Es war das Lied der Schöpfung, die Erzählungen des ersten Baumes, der als Knospe miterlebt hatte wie Mond und Sonne von den Göttern auseinander gerissen wurden und fortan nie wieder zusammen sein und zugleich erstrahlen durften. Um wenigstens die Wärme des anderen und dessen Spiegelbild für wenige Momente zu erhaschen, nachdem dieser schwinden musste, erschufen die Zwei die Natur und die Wärme der Sonnenstrahlen sowie die Liebe in den Mondtränen hauchten der kargen Erde Leben ein.&lt;br /&gt;
Der Erste aber, der stark genug gewesen war vor all diesem bereits als Knospe den Boden zu durchbrechen, wuchs und wuchs bis er groß und prächtig war. Er war der Stärkste von allen und schließlich hob ihn der Mond aus der Erde und gab ihm die Fähigkeit zu wandern. So wurde der Erste als Xinglu, der Wanderer, bekannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Sie ist eingeschlafen.“&lt;br /&gt;
„Sie ist sicher.“&lt;br /&gt;
„Der Schatten ist fort.“&lt;br /&gt;
Das Flüstern der Bäume, sehr zaghaft und leise um das Mädchen nicht zu wecken, flog einige Zeit später dem Winde gleich wieder durch die Luft.&lt;br /&gt;
„Sie muss zurück.“&lt;br /&gt;
„Ja das muss sie.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===14. Kapitel===&lt;br /&gt;
„Hört ihr das? Sie singen! Sie singen für das Mädchen, sie singen für [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]]!“ Stellte die große [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Schildkröte]] fassungslos fest, während sie sich im Kreis drehte und dem Lied der Bäume lauschte.&lt;br /&gt;
Das Geräusch des schabenden Panzers zusammen mit den Worten aus tiefer Kehle drangen durch die Schleier des Schlafes und holten [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] aus diesem empor.&lt;br /&gt;
„Sie kommt zu sich. Sie hat überlebt!“ Ertönte die Stimme des [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]]s ganz nah vor [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]]s Gesicht. Und als sie die Augen öffnete, sah sie die Gesichter des [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel - Suzaku|Vogel]]s und des [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]]s dicht über ihrem eigenen schweben und sie mit besorgten Blicken anschauten, bevor sie anfingen breit zu lächeln.&lt;br /&gt;
„Wo bin ich?“ Murmelte sie schlaftrunken, während sie sich den Schlaf aus den Augen rieb.&lt;br /&gt;
„Du bist im Hain des Waldgottes. Du hast geschlafen und wurdest im Traum auf die Probe gestellt.“&lt;br /&gt;
Antwortete [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Bai Hu]], der sich mit einem langgestreckten Seufzer anscheinend nach einer halben Ewigkeit wieder legte und sich wohlig streckte.&lt;br /&gt;
„Habe ich bestanden?“&lt;br /&gt;
[[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Zhu Que]] öffnete den Schnabel, anscheinend um antworten zu wollen, aber die tiefe Stimme Xinglu’s unterbrach ihn.&lt;br /&gt;
„Du hast mehr als das.“ Der riesige Schatten bewegte sich zum ersten Mal, seitdem [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] im Hain war, und schob sich langsam in das fahle Licht des Mondes.&lt;br /&gt;
„Niemals hätte ich erwartet, dass sie für dich singen würden. Niemals hätte ich erwartet, dass sie dieses Lied anstimmen würden.“&lt;br /&gt;
Murmelte das Wesen, dessen Körperbau dem eines Menschen glich, nur glichen Hände und Füße mehr einer Mischung aus Menschenhand und Bärentatze und die Haut schien aus einer rissigen und vor Alter schon schwarz gewordenen Baumrinde zu bestehen. Das Gesicht schließlich war dem eines Hirsches nachempfunden, nur dass sich Flechten aus großen Baumblättern vom Kopf über die Schultern des Wesens ergossen.&lt;br /&gt;
„Sie sangen von dir nicht wahr?“ Fragte [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] das Wesen, dessen große Augen von großer Trauer sprachen.&lt;br /&gt;
„Ja. Ich habe dieses Lied geschrieben und es einem jeden Baum früher vorgesungen, wenn er noch klein und schwach war. Das Lied half ihnen zu wachsen und den Gezeiten zu widerstehen, so dass sie fast so groß wurden wie ich einst. Deswegen nennt man es auch das Baumlied. Früher kannte es ein jeder Baum.“&lt;br /&gt;
„Deswegen sind die Bäume in der Nähe des Haines also so groß und der Winter dem Hain so fern!“&lt;br /&gt;
„Früher waren alle Bäume so groß. Damals wanderte der Wanderer noch jeden Tag über die Erde und sang zu jedem Baum.“ Mischte sich eine raue Stimme plötzlich ein und alle, egal ob Mensch, Tier oder Gott wandten dem Ursprung der Stimme den Kopf zu.&lt;br /&gt;
Ein alter Mann kam mit hinkenden Schritten über die Wiese dem See und der Insel entgegen und winkte dem Mädchen entgegen, das die Augen vor Staunen weit aufgerissen hatte.&lt;br /&gt;
„Du? Was machst du denn hier?“ Rief sie ihm entgegen. Anstatt aber eine Antwort des Mannes zu erhalten, erklang die Stimme des Waldgottes.&lt;br /&gt;
„[[Geschichte von Taki#Der blaue Drache – Seiryu|Quing Long]]. Jetzt wundert mich gar nichts mehr. Hast du [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] beigebracht zu den Bäumen zu sprechen?“&lt;br /&gt;
„Ich habe ihr lediglich von der Natur erzählt Xinglu. Alles Weitere hat sie selber erlernt.“&lt;br /&gt;
„[[Geschichte von Taki#Der blaue Drache – Seiryu|Quing Long]]?“ Verwirrt schaute [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] zwischen dem Alten und Xinglu hin und her.&lt;br /&gt;
Auf dem Gesicht des Alten aber, der am nahen Ufer des Sees angelangt war, bildete sich ein Lächeln und plötzlich erhob sich an derselben Stelle, an der der Alte soeben gestanden hatte, ein großer [[Geschichte von Taki#Der blaue Drache – Seiryu|blauer Drache]] in die Luft, nur um neben Xinglu wieder zu landen.&lt;br /&gt;
„Du hast es schon immer geliebt dich zu verkleiden.“ Murmelte die [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Schildkröte]].&lt;br /&gt;
„Du musst verstehen, dass ich dir nicht die Wahrheit zeigen durfte [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]]. Ich bin der Letzte der Vier und Erster des Kreises. [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Xuan Wu]], [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Zhu Que]], [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Bai Hu]] und ich, [[Geschichte von Taki#Der blaue Drache – Seiryu|Quing Long]] sind die 4 Wächter des Waldgottes und die ersten der Tiere, zu denen er wie zu den Bäumen sang. Ein jeder von uns ist die Inkarnation einer der Jahreszeiten. Ich bin der Frühling, [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Zhu Que]] ist der Sommer, [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Bai Hu]] ist der Herbst und [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Xuan Wu]] ist der Winter. Einst wandelten wir an der Seite Xinglu’s über die Erde. Als er sich aber veränderte, wandten drei von uns ihm den Rücken zu und nur[[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Xuan Wu]] blieb bei ihm.“&lt;br /&gt;
„Aber was habe ich damit zu tun? Ich wollte doch nur Kigiku retten.“&lt;br /&gt;
„Und in diesem einfach Streben hast du es geschafft mich an die Anfänge und das Gute in euch Menschen zu erinnern. Ich war es, der dich im Wald der Träume gejagt hat und hätten dir die Bäume nicht geholfen, so hätte dein Herz schließlich vor Angst aufgehört zu schlagen. Als aber die Bäume anfingen zu singen, da erinnerte ich mich. Sie sangen aber nicht nur von mir, sondern auch von dir. Sie sangen davon wie viel Angst du in der Dunkelheit hast, was für einen Weg du zurücklegen musstest und wie gerne sie dir helfen würden. Und mit jedem Wort verflog mein Hass und ich fing an euch Menschen zu verstehen.“&lt;br /&gt;
„Ich habe gar nicht gehört, dass sie von mir sangen. Hat diese wunderschöne tiefe Stimme etwa auch über mich gesungen?“&lt;br /&gt;
„Wunderschöne tiefe Stimme?“ Schaltete sich [[Geschichte von Taki#Der blaue Drache – Seiryu|Quing Long]] plötzlich ein und wechselte einige Blicke mit den drei anderen, während Xinglu die violetten Augen geschlossen hatte.&lt;br /&gt;
„Sie hat dich singen hören Xinglu? Wie ist das möglich? Du hast schon so lange nicht mehr gesungen.“ Brummte [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Bai Hu]] verdutzt.&lt;br /&gt;
„Sie erinnern sich noch immer daran wie ich zu ihnen sang. Und aus der Erinnerung heraus haben sie meine Stimme scheinbar beschworen. Es ist zu lange her, dass ich zu ihnen gesungen haben, und ich habe kein Recht zu ihnen zu singen bei all dem, was ich getan habe.“&lt;br /&gt;
„Das stimmt nicht! Sie reden stets miteinander und die ältesten von ihnen erzählen den jüngeren von deinem Lied. Sie kennen es alle und werden es nie vergessen.“&lt;br /&gt;
„Mir fehlt aber die Kraft zum Wandern. Hass und Zorn haben meine Beine schwer werden lassen.“&lt;br /&gt;
Er wandte sich von dem weißen [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] ab und dem Mädchen zu.&lt;br /&gt;
„Nein ich hörte keine tiefe Stimme, sondern eine hohe. Ich hörte die Stimme eines jungen [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Drachen]]n, der mich furchtlos anbrüllte. Die Bäume sangen von dem gelben Schuppenkleid des [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Drachen]]n und von der Wärme im Herzen dieses Wesens.&lt;br /&gt;
[[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] sie sangen von dir und es war so viel Wahrheit in ihren Worten, die ich erst jetzt vernehmen konnte.“&lt;br /&gt;
„Warum guckst du so traurig Xinglu? Was hast du vor? Was hat das zu bedeuten?“&lt;br /&gt;
Fragte das Mädchen nun sichtlich besorgt um den Waldgott.&lt;br /&gt;
„Es ist Zeit für mich das Geschenk, das mir der Mond einst gab, zurück zu geben. Ich habe meine Pflicht gegenüber meinen Brüdern und Schwestern vergessen und sie zu lange warten lassen. Ich sehne mich nach Ruhe [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]].“&lt;br /&gt;
Die Züge des Wesens erhellten sich und die Risse in der dunklen Rinde schlossen sich immer mehr.&lt;br /&gt;
„Die Zeit des Wanderers ist vorbei. Zu lange habe ich mich dagegen gewehrt einzusehen, dass die Welt mich nicht mehr braucht. Es ist nun an der Zeit, dass die Jüngeren auf sich aufpassen. Vieles wird sich verändern, aber wenn ich höre wie die Bäume für dich singen, so bin ich mir sicher, dass es nicht nur schlecht sein wird.“&lt;br /&gt;
„Willst du uns wirklich verlassen Xinglu? Was sollen wir ohne dich machen? Was sollen wir alleine machen?“ Rief [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Zhu Que]] mit Trauer in der Stimme.&lt;br /&gt;
„Helft dem gelben [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Drachen]]n bei der Wahrung dessen, was wir einst zusammen auf unseren Reisen verbreiteten. Natürlich nur, wenn du willst [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]].“&lt;br /&gt;
Das Mädchen schaute in die großen violetten Augen und auf die immer heller werdende Rinde, durch die von Minute zu Minute mehr Leben zu pulsieren schien.&lt;br /&gt;
„Was genau meinst du?“&lt;br /&gt;
„Vieles, was einst gut war, ist zerstört. Du hast mir aber gezeigt, dass nicht alles zerstört ist. Ich frage mich, ob sich Sonne und Mond so fühlten, als sie mich erblickten und das Leben erschufen….&lt;br /&gt;
Ich werde das Wandern aufgeben und wieder nur ein Baum sein, ein Baum der mit seinen Brüdern singt. Gerne werde ich von dem kleinen Mädchen singen, das zum [[Geschichte von Taki#Der_Gelbe_Drache|gelben Drachen]] wurde, der den Beginn einer neuen Zeit darstellt.&lt;br /&gt;
Ich würde gerne dabei zusehen, wie ein kleines Mädchen die Wunden, die ein alter Baum geschlagen hat, schließt und dabei hilft, dass wieder mehr Menschen das Lied der Bäume hören.“&lt;br /&gt;
[[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] konnte die Trauer in dem Wesen vor sich so deutlich spüren, dass es ihr die Sprache verschlug. Aber nicht nur Trauer, sondern auch Freude über die Erlösung konnte sie spüren. Es hatte nicht lange gedauert bis ihre Augen sich mit Tränen gefüllt hatten, so dass sie lediglich nicken konnte.&lt;br /&gt;
Der Waldgott lächelte sie voller Wärme an und streckte sich dann zu seiner vollen Größe aus. Ein wohliges Seufzen entfuhr ihm, als die alten Glieder sich zum beinahe letzten Mal bewegten und er sich mit stummen Gesten von seinen vier Freunden verabschiedete, die auf ihre Art viel treuer waren als er es je bis zu diesem Moment vermutet hatte. Dann legte er die letzten Schritte bis zum Mittelpunkt der kleinen Insel zurück, streckte sich erneut und seufzte dabei langgezogen.&lt;br /&gt;
Ein Rascheln und Rauschen war zu hören, als sich riesige Wurzeln in den Boden gruben und gewaltige Äste in die Höhe streckten. So schnell geschah alles, dass nur wenige Momente später sich dort, wo noch eben die Gestalt des Waldgottes gestanden hatte, ein gewaltiger Baum in die Höhe streckte und seine riesigen Äste weit über den See hängen ließ. Das gewaltige Blätterdach des Baumes erstreckte sich über den gesamten Hain und schützte diesen gleich einer Decke.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Epilog===&lt;br /&gt;
So verlor der Waldgott seinen Namen und war wieder nur der Erste. Im selben Moment aber erschallte zum ersten Mal seit langer Zeit die tiefe Stimme des Waldgottes und sang begleitet von vielen seiner Brüder das Lied des gelben [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Drache]]ns, so wie es hier geschrieben steht.&lt;br /&gt;
Lieder aber sind die älteste Form des Übernatürlichen und oft findet man in ihnen bereits einen Teil der Zukunft beschrieben. So erfuhr der kleine Bach, an dem das Lied begann, davon wie [[Geschichte von Taki#Der gelbe Drache|Hiwa]] begleitet von [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Zhu Que]], [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Bai Hu]], [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Xuan Wu]] und [[Geschichte von Taki#Der blaue Drache – Seiryu|Quing Long]] in das Dorf am Rand des großen Waldes kam und sowohl von dem Waldgott als auch von dessen Bedauern erzählten. Die Dorfbewohner hörten gerne den Geschichten dieser ungleichen Gruppe zu, ließen sich von diesen verzaubern und wollten alsbald den riesigen Baum selber sehen. Manche von ihnen blieben dort, andere verließen den Ort wieder, nur um von dessen Pracht zu erzählen.&lt;br /&gt;
So gründete sich schon bald unter dem schützenden Dach des Waldgottes ein kleines Dorf. Die vier Wächter, die es nun als Aufgabe ansahen neben dem Waldgott auch noch das Dorf und [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] zu beschützen, blieben bei den Menschen und halfen dem Mädchen dabei zu beschützen, zu trösten, zu beruhigen, zu lenken und vor allem zu erzählen und zu singen.&lt;br /&gt;
Zwei Jahre später, als die ersten Schneeflocken vom Himmel fielen und die mittlerweile zur jungen Frau herangewachsene [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] an die stürmische Nacht erinnerten, in der sie zum ersten Mal von dieser Welt erfuhr, wenn auch nur reichlich verwirrende Bruchstücke, stapfte eine vermummte Gestalt den schmalen von den Bewohnern angelegten Weg zum Hain empor.&lt;br /&gt;
Eine helle Stimme, ihr merkwürdig bekannt aber doch in den Wirren der Erinnerungen verloren, riss [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] aus den Erinnerungen und ließ sie von ihrem Platz am Rande des Sees aus in die Richtung der Gestalt sehen. Ihre Augen weiteten sich und füllten sich als bald mit Tränen, während ihre Füße über den von feinen Schneeflocken bedeckten Boden regelrecht flogen und sie in die weit geöffneten Arme der ihr entgegenlaufenden Kigiku trugen.&lt;br /&gt;
Der Bach plätscherte fröhlich, als er von der Wiedervereinigung der Schwestern hörte und weigerte sich im kommenden Winter vehement dagegen zu erstarren und einzufrieren, so groß war seine Freude. Erst die tiefe Stimme des Waldgottes aus der Ferne sorgte dafür, dass er sich beruhigte und als der Bach langsam erstarrte und für den Winter einschlief, freute sich der Waldgott über jenes letzte Geschenk, das er den Menschen und besonders seiner [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] geben konnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Wichtige Personen und Wesen aus Legenden und Sagen=&lt;br /&gt;
Hier sind wichtige Personen aus der Geschichte oder Legenden/Sagen von Takigakure aufgelistet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Dorfoberhäupter [[Takigakure]]s===&lt;br /&gt;
Hier sind die wichtigsten, verstorbenen Dorfoberhäupter von Takigakure aufgelistet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Ieyasu Kagetoya====&lt;br /&gt;
Ieyasu Kagetoya das erste große [[Dorfoberhaupt|Oberhaupt des Dorfes]] [[Takigakure]]. Nach dem Fall [[Geschichte_von_Taki#Kakuzu|Kakuzus]] bei dem der gesamte damalige Ältestenrat verstarb, übernahm er nicht nur die Macht im [[Gesellschaft_in_Taki#Kagetoya|Kagetoya]] -Clan sondern auch im Dorf selbst.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Er galt als mächtiger Shinobi und entsprechend dem Ruf der [[Gesellschaft_in_Taki#Kagetoya|Kagetoya]] als großartiger Krieger. &lt;br /&gt;
Durch seine Autorität und auch teilweise durch Furcht vor seiner Rache stellte er einen sehr wackeligen Frieden in [[Takigakure]] her.&lt;br /&gt;
Er führte damals die grundlegende Struktur des heutigen Militärs in [[Takigakure]] ein, auch wenn dieses im Laufe der vielen Dynastien überarbeitet wurde, ist es grundlegend immer noch das System nach dem die [[Gesellschaft_in_Taki#Kagetoya|Kagetoya]] Krieg führen und sich organisieren.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der [[Gesellschaft_in_Taki#Kagetoya|Kagetoya]] galt als streng, aufbrausend und ein wenig tyrannisch, außerdem erzählt man sich, dass er ein begabter, wenn auch gerne riskant agierender, Stratege sei, was letztlich zu seinem Sturz führte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Shingen Shiazu====&lt;br /&gt;
Shingen Shiazu, das zweite große [[Dorfoberhaupt|Oberhaupt des Dorfes]] [[Takigakure]], galt ebenso wie sein Vorgänger [[Geschichte_von_Taki#Ieyasu_Kagetoya|Ieyasu Kagetoya]] als begabter Shinobi und Stratege.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Jedoch hatte er dem Plan des Kagetoyas eine ganze Kompanie zu opfern widersprochen, als diese dann nicht nur überlebte, sondern die Schlacht auch noch gewann schlug er sich auf die Seite der [[Gesellschaft_in_Taki#Fuyou|Fuyou]], deren Oberhaupt das Kommando über die folgende Kompanie hatte, was dazu führte, dass [[Geschichte_von_Taki#Ieyasu_Kagetoya|Ieyasu Kagetoya]] noch auf dem Schlachtfeld zum Selbstmord gezwungen wurde, um seine Ehre wieder reinzuwaschen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Mit der Unterstützung der [[Gesellschaft_in_Taki#Fuyou|Fuyou]] und einiger jüngerer Clans wurde er dann zum zweiten Oberhaupt Takigakures erklärt.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Er erklärte die [[Geschichte_von_Taki#Ieyasu_Kagetoya|Ieyasu Kagetoya]] jedoch nicht zu Verrätern und ließ die Ehre der Familie unangetastet.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Shingen trat erst kurz nach dem Bluterbenkrieg von seinem Amt zurück, da er sich in einer Schlacht schwer verletzt hatte und langsam alt wurde. Er galt in seiner Amtszeit zwar als strenges aber faires Oberhaupt, der stets jeden Vorschlag anhörte, bevor er seine Entscheidung traf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Mifune Ashura====&lt;br /&gt;
Mifune Ashura war das dritte [[Dorfoberhaupt|Oberhaupt]] Takigakures und das erste, das nicht aus einer der [[Gesellschaft_in_Taki#Die_Gr.C3.BCnderclans|Gründerfamilien]] stammte.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Er war ein Veteran des Krieges, der sich in vielen Schlachten als großer Anführer bewährt hatte, vor allem durch die Tatsache, dass seine Truppen stets ihre Position gehalten hatten, sowie geringere Verluste aufwiesen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Jedoch hatte der Krieg ihn zu einem paranoiden Mann gemacht, er verschärfte die Sicherheitskontrollen und die Verteidigungssysteme von [[Takigakure]] erheblich. Auf seinen Wunsch wurde eine Kampagne gestartet, welche die Bevölkerung davon überzeugte, dass man Ausländern nicht trauen könne und das die Abschottung von außen der einzige Schutz vor Eroberung wäre.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Dies hatte auch Erfolg. [[Takigakure]] igelte sich ein und sah alles als Bedrohung an, was zu allgemeiner Aufrüstung im Dorf führte.&lt;br /&gt;
Zudem schwächte er die Macht der [[Gesellschaft_in_Taki#Die_Gr.C3.BCnderclans|Gründerclans]] erheblich, indem er den Ältestenrat neu aufstellte und für niedere Clans zugänglich machte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Kessen Musou====&lt;br /&gt;
Kessen Musou wurde nach dem überraschenden Tod [[Geschichte_von_Taki#Mifune_Ashura|Mifunes]], der scheinbar an einer Krankheit verstarb, ebenso überraschend zum neuen [[Dorfoberhaupt|Oberhaupt]] erklärt. Entgegen der Traditionen des Dorfes die Wege der alten Oberhäupter weiter zugehen brach er damit und zum ersten Mal in der Geschichte öffnete [[Takigakure]] sich wieder nach außen. Ausländer wurden nicht länger verteufelt und argwöhnisch betrachtet, sondern willkommen geheißen und in die Dorfstruktur eingeführt.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Von vielen wurde Kessen Musou als wahrer Held vergöttert, da er eine unglaubliche Phase des Friedens in [[Takigakure]] einläutete, auf die man später immer noch neidisch war und sich zurück wünschte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Historische Personen [[Takigakure]]s===&lt;br /&gt;
Hier sind sonstige, verstorbenen Personen aufgelistet, die es mit ihrem Namen in die Geschichte des Dorfes geschafft haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Kenshin Fuyou====&lt;br /&gt;
Kenshin Fuyou war ein hochdekorierter [[Jounin]] und das Clanoberhaupt der [[Gesellschaft_in_Taki#Fuyou|Fuyou]] während [[Geschichte_von_Taki#Ieyasu_Kagetoya|Ieyasu Kagetoyas]] Herrschaft.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Er war gleichermaßen Shinobi, wie Priester und im Dorf recht hoch angesehen, da die Fuyou sich um die Kranken und Armen des Dorfes kümmerten.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der [[Gesellschaft_in_Taki#Fuyou|Fuyou]] selbst galt als verständnisvoller und fürsorglicher Mann, der sich und seine Zeit gerne für andere aufopferte.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Kenshin und eine ganze Kompanie sollten jedoch in einer entscheidenden Schlacht für das Wohl [[Takigakure]]s geopfert werden, als sie dann jedoch nicht nur nicht starben, sondern jene Schlacht fast im Alleingang gewannen war der Missmut unter den Truppen hoch, was dazu führte, dass gegen [[Geschichte_von_Taki#Ieyasu_Kagetoya|Ieyasu Kagetoya]] geputscht wurde, und so die [[Gesellschaft_in_Taki#Shiazu|Shiazu]] mit der Unterstützung der [[Gesellschaft_in_Taki#Fuyou|Fuyou]] an die Macht kamen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Verräter [[Takigakure]]s===&lt;br /&gt;
Hier sind die größten, verstorbenen Verräter Takigakures aufgelistet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Kakuzu====&lt;br /&gt;
Kakuzu war einst einer der besten Shinobi des Dorfes [[Takigakure]]. So entsandte man ihn auf eine Mission den ersten Hokage [[Geschichte_von_Konoha#vor_dem_BEK|Hashirama Senju]] zu töten. Als diese jedoch scheiterte wurde er bei seiner Rückkehr ins Dorf stigmatisiert und für das Scheitern der [[Mission]] bestraft, obgleich diese sehr gefährlich war.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Darauf entwickelte der einst hochgelobte [[Jounin]] einen Hass auf das Dorf und tötete auf seiner Flucht nicht nur die Ältesten des Dorfes, sondern stahl die wichtigste verbotene [[Jutsu]] des Dorfes, welche seitdem verloren ist.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ab da an führte er ein Leben als Kopfgeldjäger und Söldner.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Nobu Gushiken====&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Adoptivbruder von [[Wichtige_Personen_in_Taki#Muneyaki_Gushiken|Muneyaki Gushiken]]&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nobu Gushiken, adoptierter Bruder des ehemaligen [[Dorfoberhaupt|Dorfoberhauptes]] [[Wichtige Personen in Taki#Wichtige_Personen_in_Taki#Muneyaki_Gushiken|Muneyaki Gushiken]], war ein ausgezeichneter Ninja des Dorfes und ein höchst gefährliches Mitglied der [[Einheiten_Takigakures#Tsuisekisha_.28J.C3.A4ger.29|Tsuisekisha-Einheit]].&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ebenso wie sein älterer Bruder strebte er danach Oberhaupt Takigakures zu werden, jedoch wurde sein Bruder stattdessen ernannt, was den jungen Mann verbittern ließ, worauf sich die Brüder zerstritten und seine Adoption herauskam.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Im Angesicht der steigenden Gefahr der [[Taki_no_Kuni#Jashin_Sekte|Jashin-Sekte]] versuchte er dann einen lange gehegten Plan umzusetzen, nämlich seinen Bruder zu entführen und zu töten, wobei er es so aussehen lassen wollte, als wären die [[Taki_no_Kuni#Jashin_Sekte|Jashin]]-Kultisten es gewesen, woraus er sich ersann zum neuen [[Dorfoberhaupt]] erklärt zu werden. Jedoch scheiterte sein Plan durch die Heldentat [[Wichtige_Personen_in_Taki#Shinishi_Kudo|Shinishi Kudos]], der nicht nur den Verräter beseitigte, sondern auch [[Wichtige Personen in Taki#Wichtige_Personen_in_Taki#Muneyaki_Gushiken|Muneyaki]] rettete.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Wächter [[Takigakure]]s===&lt;br /&gt;
Die Wächter [[Takigakure]]s entspringen aus der Sage &amp;quot;[[#Das Lied des gelben Drachen|Das Lied des gelben Drachen]]&amp;quot;, welche von einem mutigen kleinem Mädchen und der Entstehung [[Takigakure]]s erzählt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Der blaue Drache – Seiryu====&lt;br /&gt;
Quing Long bietet einen durchaus beeindruckenden Anblick, wenn er sich nicht in seiner Menschengestalt fort bewegt. Gerne verbringt er seine Zeit als Eremit getarnt, um dem einen oder anderen Wanderer etwas über die Natur zu erzählen und beizubringen, so wie er es einst bei dem kleinen Mädchen Hiwa getan hatte. Nur sehr selten würde sich Quing Long in seiner wahren Gestalt einem Menschen zeigen. Sein edles und geduldiges Gemüt würden ihn für offene Geister zum höchst angenehmen Gesprächspartner machen. Vorurteilslos betrachtet er jeden Menschen einzeln und nicht die Menschheit als ganzes, bevor er sich seine Meinung zu einem Individuum bildet.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der blaue Drache Quing Long steht für die Jahreszeit Frühling und somit für die Geburt und die frühe Phase jungen Lebens, seien es Pflanzen, Menschen oder Tiere.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Der rote Vogel – Suzaku====&lt;br /&gt;
Zhu Que hat ein durchaus heiteres Wesen. Das Interesse des roten Vogels weckt man durch Gesang und Lieder. Selber trällert er gerne verschiedene Lieder und am meisten gefällt es ihm, wenn sich aus seinem Gesang und dem eines Menschen ein Duett bildet. Er kann die Form eines kleinen roten, als auch großen roten Vogels annehmen. In Anwesenheit oder in der Nähe von Menschen würde er stets als kleiner Vogel auftauchen, um nicht als Wächter erkannt zu werden.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der rote Vogel Zhu Que steht für die Jahreszeit Sommer und damit für den Höhepunkt des Lebens mit all den Pflanzen und Lebewesen, die im Frühling noch klein und zierlich waren. Er steht für die reichen Geschenke, die die Natur im Sommer bringen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Der weiße Tiger – Byakko====&lt;br /&gt;
Bai Hu ist äußerst schlau und gerissen, wie es das Bild einer Raubkatze schon immer präsentiert hat. Der weiße Tiger kann die Form einer kleinen weißen Katze annehmen, um ohne größeres Aufsehen zu erregen unter Menschen zu wandeln oder sich einzelnen Wanderern zu zeigen, ohne direkt erkannt zu werden. Meistens nutzt er diese Form, um die Verhaltensweisen eines Individuums zu beobachten. Reden würde er in seiner Katzenform nie, selbst als Tiger ist es schwer Bai Hu viele Worte zu entlocken. Nie verliert er mehr Worte als unbedingt nötig, man würde immer nur von ihm hören, dass es für alles einen Richtigen Zeitpunkt und Ort gibt, wenn man versuchen würde mehr Worte aus ihm zu locken. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der weiße Tiger Bai Hu steht für die Jahreszeit Herbst und damit als Vorbote für die härteren Monate, die im Winter folgen. Mit ihm verbindet man auch den Aspekt der Jagd, der während der Herbstmonate an Wichtigkeit zunimmt, da Pflanzen und Bäume zur Ruhe kommen und bis zum Frühling keine Früchte austragen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Die schwarze Schildkröte – Genbu====&lt;br /&gt;
Xuan Wu würde auf Menschen einen etwas angst einflößenden Eindruck machen. Es ist schwer zu erahnen, wie es um das derzeitige Gemüt der schwarzen Schildkröte steht. Obwohl Xuan Wu durch das kleine Mädchen Hiwa eines besseren belehrt wurde, was die Menschen in Bezug auf die Natur angeht, so konnte er nie wirklich seinen Argwohn gegenüber die Menschen ablegen. Immernoch sieht er die meisten Menschen als Zerstörer von Natur und Leben. Nur sehr schwer lässt er sich von der Gutherzigkeit und Naturverbundenheit eines Individuums überzeugen. Sollte man dies aber geschafft haben, so genießt man das volle Vertrauen und den Schutz der argwöhnischen Schildkröte. Natürlich stehen die Menschen [[Takigakure]]s automatisch unter seinem Schutz, da er diese als Abkömmlinge der ersten Dorfbewohner ansieht.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die schwarze Schildkröte Xuan Wu steht für die Jahreszeit Winter und damit für die Ruhe selbst, die während eines jeden Winters in die Natur einkehrt. Oftmals wird auch der Tod mit ihm in Verbindung gebracht, denn nicht alle Lebewesen überstehen den kalten Fängen des Winters.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Der gelbe Drache====&lt;br /&gt;
Das Mädchen namens Hiwa ist ein sehr naturverbundener Mensch. Sie weiß jeden Aspekt der Natur zu schätzen, achtet jede noch so kleine Lebensform und würde immer zum Wohle dieser handeln. Ihr eigenes Wohl stellt sie unter das von Anderen, selbst wenn es um das Wohl fremder Menschen geht. Sie ist eine lebensfrohe Person, die sich gerne auch bei anderen Menschen aufhält. Durch ihren langen und außergewöhnlichen Aufenthalt in der Natur, ist diese zu ihrem eigentlich Zuhause geworden, etwas das man ihr auch anmerkt. Sie verbringt mehr Tage in Wäldern, als unter Menschen. Man sagt ihr nach, dass sie mit Bäumen reden kann.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Hiwa gilt heute als tot, wobei man sich dessen nie gewiss war. Man erzählt sich, dass sie eines Tages einfach im Wald verschwunden und nie wieder zurück gekehrt war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Frage-Sektion ==  &lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
== Navigation ==&lt;br /&gt;
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		<author><name>Masao Higurashi</name></author>
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		<id>https://wiki.narutorpg.de/index.php?title=Geschichte_von_Taki&amp;diff=26365</id>
		<title>Geschichte von Taki</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.narutorpg.de/index.php?title=Geschichte_von_Taki&amp;diff=26365"/>
		<updated>2016-04-03T21:08:39Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Masao Higurashi: /* 4. Kapitel */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Auf dieser Seite findet ihr eine Übersicht über die Geschichte des Dorfes [[Takigakure]].&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
==Seit Entstehung von [[Takigakure]]==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Sengoku Jidai===&lt;br /&gt;
Am Anfang der Geschichtschreiber [[Takigakure]]s steht Sengoku Jidai, die Zeit der streitenden Reiche. Nachdem die Kunst des Ninjutsu zur Blüte seiner Macht aufgestiegen war, durchstriffen zahllose [[Clan]]s die Lande, ein jeder mit seinen eigenen Fähigkeiten und Ansichten über die Welt. Sie waren [[Söldner]], die von den Ländern bezahlt wurden und alle bisher gekannten Waffen und Armeen überflüssig machten. Diese Kraft, die vielen zunächst wie ein Segen erschien, wurde schnell zu einem Fluch, als sich angeblich selbst der Himmel in blutiges Rot, aufgrund der endlosen Schlachten, färbte, die auf der Erde ausgetragen wurden. Als sich die zwei mächtigsten [[Clan]]s im Reich des Feuers zusammenschlossen und [[Konohagakure]] gründeten, geschah ein Umdenken in vielen Ninja[[clan]]s, die diesem Beispiel folgten. Es war deutlich geworden, dass es keinen Sinn mehr ergab nur dem eigenen Clan Treue zu schwören: Um zu bestehen brauchte es Bündnisse mit anderen Gruppierungen. Je stärker die zu schmiedende Allianz, umso mehr Macht für die Beteiligten.&amp;lt;br /&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Gründung des Dorfes - 85 Jahre vor Ende des Bluterbenkrieges===&lt;br /&gt;
In diesen Jahren versammelten sich vier der örtlichen Ninjaclans an dem Baum, den wir heute [[Aufbau_von_Taki#Der_Taki-Baum|Taki-Baum]] nennen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Gesellschaft_in_Taki#Kagetoya|Kagetoya]] (Krieger), die [[Gesellschaft_in_Taki#Shiazu|Shiazu]] (Strategen), die [[Gesellschaft_in_Taki#Fuyou|Fuyou]] (Heilung) und die [[Gesellschaft_in_Taki#Nanaya|Nanaya]] (Tarnung).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie schlossen einen Pakt und schworen untereinander Treue an diesem Baum, der zu dieser Zeit noch ein gewöhnlicher war und erst Jahrzehnte später zu wahrer Berühmtheit gelangen sollte. Entgegen häufiger Annahmen wurde [[Takigakure]] auf Vorschlag der [[Gesellschaft_in_Taki#Fuyou|Fuyou]] und Nanaya hin als Demokratie gegründet, da sich die verfeindeten [[Clan]]s der [[Gesellschaft_in_Taki#Kagetoya|Kagetoya]] und [[Gesellschaft_in_Taki#Shiazu|Shiazu]] auf keinen Anführer einigen konnten. [[Takigakure]] wurde vom Ältestenrat geführt, welcher aus den Anführern der jeweiligen [[Clan]]s bestand und hatte zu Beginn mit vielen Schwierigkeiten zu kämpfen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch die schier endlose Bedrohung und zahlreiche Überfälle entwickelte [[Takigakure]] bereits sehr früh fähige Verteidigungsmechanismen und Finten, mit denen sie selbst übermächtige Feinde erfolgreich abwehren konnten. Niemals gelang es einem Feind Fuß in [[Takigakure]] zu fassen und der Frieden im verborgenen Dorf machte den Rat der Ältesten leichtsinnig und überheblich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Der Fall Kakuzu und Kagetoya-Dynastie - 65 Jahre vor Ende des Bluterbenkrieges===&lt;br /&gt;
Der Fall Kakuzu sorgte für besonderes Aufsehen im Dorf und beeinflusste es bis heute. Nachdem der Jounin [[Geschichte_von_Taki#Kakuzu|Kakuzu]] bei einem Auftrag scheiterte, der die Ermordung des ersten [[Wichtige_Personen_in_Konoha#Hokage|Hokage]]s im Sinn hatte, mit dem [[Takigakure]] im Krieg war, erfuhr er bei seiner Rückkehr eine starke Ignoranz und Ablehnung. Er wurde mit Strafen belegt, denen er sich mit unerwarteter Gewalt erfolgreich widersetzen konnte. Bei seiner Flucht kam der gesamte Ältestenrat ums Leben, was für große Debatten in den Clans sorgte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als [[Geschichte_von_Taki#Ieyasu_Kagetoya|Ieyasu Kagetoya]] sich zum neuen Oberhaupt erklärte, gab es niemanden der ihm zu widersprechen wagte. Mittlerweile hatten sich weitere [[Clan]]s in [[Takigakure]] angesiedelt und viele von ihnen hielten den mächtigen [[Gesellschaft_in_Taki#Kagetoya|Kagetoya]] die Treue, sodass jeder Widerspruch in einem Bürgerkrieg hätte enden können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Der Aufstand und Shiazu-Dynastie - 28 Jahre vor Ende des Bluterbenkrieges===&lt;br /&gt;
Viele Jahrzehnte lang herrschte in [[Takigakure]] eine angespannte Stimmung, doch keine Seite wagte es diesen trügerischen und wackeligen Frieden zu brechen. Das Dorf hatte viele Fortschritte gemacht. Es gelang ihm seine Macht auszubauen und von Taki als offizielles Ninjadorf anerkannt zu werden. Seine Ninja sicherten nun nichtmehr einzig das Dorf, sondern das gesamte Land stand unter dem Schutz und der Verwaltung der Ninja aus [[Takigakure]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dennoch folgte das unvermeidliche erneut aus einer im Leichtsinn geborenen Handlung heraus: Als [[Geschichte_von_Taki#Ieyasu_Kagetoya|Ieyasu Kagetoya]] sich in einer Schlacht dazu entschied eine Kompanie seiner Shinobi für den Sieg zu opfern, musste er die Folgen seiner Handlung am eigenen Leib spüren. Die Kompanie unter Führung von Kenshin [[Gesellschaft_in_Taki#Fuyou|Fuyou]] schaffte es entgegen aller Wahrscheinlichkeiten nicht nur zu überleben, sondern die gesamte Schlacht beinahe im Alleingang zu entscheiden. Als sie anschließend zurückkehrten, wandten sie sich offen gegen die Ninja, welche sie im Stich und zum Sterben zurückgelassen hatten. Die [[Gesellschaft_in_Taki#Shiazu|Shiazu]], welche wohl nur auf eine solche Gelegenheit gewartet hatten, schlossen sich mit den [[Gesellschaft_in_Taki#Fuyou|Fuyou]] zusammen, was letztlich auf den Tod Kagetoyas und dem Ende seiner Dynastie noch auf diesem Schlachtfeld hinauslief.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Daheim in [[Takigakure]] wurde [[Geschichte_von_Taki#Shingen_Shiazu|Shingen Shiazu]] als neues [[Dorfoberhaupt]] etabliert, mit großer Unterstützung der [[Gesellschaft_in_Taki#Fuyou|Fuyou]] und einiger jüngerer [[Clan]]s, welche sich im Laufe der Jahre um die [[Gesellschaft_in_Taki#Shiazu|Shiazu]] und [[Gesellschaft_in_Taki#Fuyou|Fuyou]] geschart hatten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unter den [[Gesellschaft_in_Taki#Shiazu|Shiazu]] änderte sich nach Aussen hin wenig, da sie an den Pfaden der [[Gesellschaft_in_Taki#Kagetoya|Kagetoya]] festhielten und diese trotz des Zwischenfalls nicht als Verräter deklarierten. Dennoch war dies das offizielle Ende des [[Clan]]s, denn während die Kagetoya mehr und mehr Verbündete in [[Takigakure]] verloren schwand auch der [[Clan]], bis sich im folgenden Bluterbenkrieg ihre Spuren komplett verloren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===[[Takigakure]] im Bluterbenkrieg===&lt;br /&gt;
Während des Bluterbenkrieges erlebten viele Einwohner und Ninja eine Schockphase, die selbst nach dem Ende des Krieges noch viele Jahrzehnte lang anhalten sollte. Sie erkannten, dass ihre Sicherheit nicht von selbst gegeben war. Obwohl es den Ninja gelang jeden Eindringling vom Dorf fern zu halten, hatte das Dorf viele Verluste und Tragödien zu beklagen, viele die heimkehrten waren nicht mehr dieselben wie vorher und erzählten erschreckende Geschichten über all die Bluterbler gegen die sie hatten kämpfen müssen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Folgen des Krieges und Ashura-Dynastie - Monate nach Ende des Bluterbenkrieges===&lt;br /&gt;
Wenige Monate nach Ende des Krieges musste auch [[Geschichte_von_Taki#Shingen_Shiazu|Shingen Shiazu]] zurücktreten, der sich in einer der letzten großen Schlachten schwere Verbrennungen zugezogen hatte. Zur Überraschung vieler ernannte er [[Geschichte_von_Taki#Mifune_Ashura|Mifune Ashura]] zu seinem Nachfolger, nachdem dieser sich in zahlreichen Schlachten hervorgetan hatte. Damit war er der erste Anführer [[Takigakure]]s der aus keiner der vier [[Gesellschaft_in_Taki#Die_Gr.C3.BCnderclans|Gründerfamilien]] stammte, deren Population sich im Krieg ohnehin deutlich reduziert hatte. Der Ältestenrat wurde neu geordnet, sodass auch Mitglieder der niederen [[Clan]]s Zugang zu diesem hatten, was die Machtstellung der [[Gesellschaft_in_Taki#Die_Gr.C3.BCnderclans|Gründerfamilien]] endgültig brechen sollte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem sich die Defensive als besonderes Markenzeichen der Shinobi aus [[Takigakure]] etabliert hatte, begann [[Geschichte_von_Taki#Mifune_Ashura|Mifune]] eben dieses noch auszubauen. Die alten Verteidigungsanlagen wurden verstärkt und Sicherheitskontrollen für Aus- und Einwanderer verschärft. Waffen wurden entwickelt und verbessert, während den Einwohnern die Gefahr der Aussenwelt eingeprägt wurde, der die heimische Sicherheit des Dorfes gegenüberstand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Takigakure]] begann sich für einen Krieg zu rüsten, der nicht kommen sollte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Zeit des Friedens und Musou-Dynastie - 42 Jahre nach Ende des Bluterbenkrieges===&lt;br /&gt;
Nach einem friedlichen, wenn auch überraschendem, Tod  [[Geschichte_von_Taki#Mifune_Ashura|Mifunes]], wurde [[Geschichte_von_Taki#Kessen_Musou|Kessen Musou]] vom Ältestenrat zu dessen Nachfolger ernannt. Während [[Takigakure]] sich in der Ashura-Dynastie mehr um die Sicherung seiner Position kümmerte, brach man in der Musou-Dynastie überraschenderweise damit. Potential von Aussen wurden willkommen geheißen und gefördert, während die Ninja-Akademie an gegenwärtige Standards angepasst wurde. In dieser Zeit stießen viele [[Clan]]s und Familien nach [[Takigakure]], die auch für dessen Entwicklung wichtig sind, wie die Familie der [[Wichtige_Personen_in_Taki#Shinishi_Kudo|Kudo]] oder die der [[Gesellschaft_in_Taki#Atsumichi|Atsumichi]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Ära des Friedens hatte [[Takigakure]] erfasst und viele Ninja wuchsen in dem Bewusstsein auf diesen Frieden erhalten zu wollen. Konflikte waren selten und wurden zumeist gerecht gelöst. Von einigen wurde diese Zeit als wahres Paradies empfunden, andere verurteilten den Leichtsinn mit welchem die Ninja hierdurch behaftet wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Militarisierung und Eigen-Dynastie - 80 Jahre nach Ende des Bluterbenkrieges===&lt;br /&gt;
Als die Musou-Dynastie mit dem Tod [[Geschichte_von_Taki#Kessen_Musou|Kessens]] während einer geheimen Mission endete, gab es große Bestürzung im Dorf als der Ältestenrat zur Überraschung vieler eine Frau namens [[Wichtige_Personen_in_Taki#|Jinkou Eigen]] zum neuen Oberhaupt ernannte. Abgesehen davon dass sie eine Frau war, war sie auch eine Ausländerin ohne feste Wurzeln in [[Takigakure]], was bei vielen Misstrauen erregte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Eigen-Dynastie wurde großer Wert auf innere Sicherheit gelegt. Die Schutzmaßnahmen innerhalb und ausserhalb des Dorfes wurden ebenso verstärkt, wie deutlicher spürbar gemacht. Viele Systeme wurden bürokratisiert und auf Effizienz getrimmt, während die &#039;Shineitai&#039;, die mehrere Dutzend starke Leibgarde des Oberhauptes, etabliert wurde. Es gab das erklärte Ziel aus [[Takigakure]] ein Dorf werden zu lassen, welches sich vor den Großreichen nicht weiter würde verbergen müssen. Aussen wurden Bündnisse geschmiedet, Innen wurden Gesetze erlassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu dieser Zeit traten auch die sogenannten &amp;quot;[[Söldner]]&amp;quot; das erste Mal an das Licht der Öffentlichkeit. Menschen ohne Chakra probten mit Schusswaffen den Aufstand gegenüber den mittlerweile etablierten Ninja.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Söldner-Ära===&lt;br /&gt;
Nach den militärisch geprägten Jahren [[Wichtige_Personen_in_Taki#|Jinkous]], hatte die [[Wichtige_Personen_in_Taki#Ehemalige_Dorfoberhäupter|Gushiken]]-Ära das erste Mal seit dem Bluterbenkrieg wieder mit einer größeren Bedrohung zu tun: Den Söldnern.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Doch anders als in anderen Ländern und Dörfer gab es in [[Taki no Kuni]] nur wenig Aktivitäten dieser und die im Vergleich geringe Anzahl der Söldner bereitete den vereinte Kräften der Landesfürsten und des Ninjadorfes kaum Probleme.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Da [[Takigakure]] ohnehin keine Gefahr durch die Söldner für das einzige wirklich versteckte Dorf sah, nahmen sie nur am Rande der Kämpfe teil und zogen nur selten in den Kampf gegen die neue Gefahr. Doch sie beteiligten sich am Krieg an der Seite von [[Iwagakure]] und [[Otogakure]], welche sie bei der Bekämpfung des Söldneranführers [[Fraktion-Hideki|Hideki]] unterstützten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Beginn der Gushiken-Dynastie - 85 Jahre nach Ende des Bluterbenkrieges===&lt;br /&gt;
Die Änderungen während der Eigen-Dynastie sorgten für größeren Widerstand bei den traditionelleren Clans des Dorfes als erwartet, weshalb unter internem Druck der Ältestenrat dazu gezwungen wurde Eigen um den Rücktritt zu bitten. Als [[Wichtige_Personen_in_Taki#Ehemalige_Dorfoberhäupter|Muneyaki Gushiken]] die Führung des Dorfes übernahm, waren viele erleichtert wieder einen &#039;wahren Taki-Ninja&#039; an der Spitze zu sehen.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit [[Wichtige_Personen_in_Taki#Ehemalige_Dorfoberhäupter|Muneyaki Gushiken]] als neuer Führung des Dorfes ging eine Welle der Erleichterung durch die Reihen der Bewohner des Dorfes, ein Anführer geboren in [[Takigakure]] selbst und bereits mit 9 Jahren Absolvent der Akademie. Allerdings blieb ein plötzlicher Umschwung der Politik wieder der Erwartungen aus.&amp;lt;br&amp;gt;[[Wichtige_Personen_in_Taki#Ehemalige_Dorfoberhäupter|Muneyaki]] zeigte sich viel mehr als zurückhaltend und vorsichtiger Ninja. Selbst einige Monate nach seiner Einsetzung herrschte eine Stille im Zusammenhang mit seiner Politik. Als [[Wichtige_Personen_in_Taki#Ehemalige_Dorfoberhäupter|Muneyaki]] dann sogar plötzlich für eine Weile lang verschwand fürchteten sowohl der Ältestenrat, als auch die Bewohner [[Takigakure]]s, dass die Auswahl ein Fehler gewesen war und sie ihren Anführer nie wiedersehen würden. Doch [[Wichtige_Personen_in_Taki#Ehemalige_Dorfoberhäupter|Muneyaki]] erschien wider Erwarten wieder an den Toren [[Takigakure]]s, als wäre nichts gewesen, um sich seinen Aufgaben als [[Dorfoberhaupt]] des Dorfes zu stellen. Erst einige Wochen nach seiner Rückkehr enthüllte [[Wichtige_Personen_in_Taki#Ehemalige_Dorfoberhäupter|Muneyaki]] die Intention hinter seinem Verschwinden.&lt;br /&gt;
Er hat die [[Geschichte_von_Taki#Die_W.C3.A4chter_Takigakure|legendären Wächter]] aus den vergessenen Geschichten Takis erforscht und als Zeichen der Wertschätzung den Titel des Dorfoberhauptes des Dorfes  in den [[Geschichte_von_Taki#Der_gelbe_Drache|gelben Drachen]] ernannt.&lt;br /&gt;
Er änderte außerdem die Tradition, dass der Rat Takigakures von den vier [[Gesellschaft_in_Taki#Die_Gr.C3.BCnderclans|Gründerfamilien]] speziell ausgewählt wurde und legte fest, dass die Ratsmitglieder unabhängig von ihrem Familiennamen ausgewählt wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Post-Söldner-Ära===&lt;br /&gt;
Da die [[Söldner]]-Ära keinen großartigen Einfluss auf [[Takigakure]] hatte, verlief das Leben im Dorf nach dem Sieg über diese nicht anders ab als zuvor.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Es gab, da man sich nicht großartig mit den [[Söldner]]n beschäftigt hatte, anders als in anderen Ländern, keine großen technologischen Fortschritte, noch war man auf diese im recht traditionellen Land erpicht.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Es gab jedoch erste stärkere diplomatische Berührungen mit den Dörfern [[Kirigakure]] und [[Kumogakure]].&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Diese waren auf die diplomatischen Beziehungen des ehemaligen Dorfoberhaupts [[Wichtige_Personen_in_Taki#Dorfoberhaupt|Eigen Jinkou]] zu [[Kirigakure]] zurückzuführen, die ursprünglich aus dem Dorf stammte. Über jene Beziehung kamen sie dann auch in Berührung mit [[Kumogakure]], welche schon immer recht eng mit [[Kirigakure]] verbunden waren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Dreier-Bündnis-Ära===&lt;br /&gt;
Das Dreier-Bündnis [[Kirigakure]]-[[Kumogakure]]-[[Takigakure]] hat seine Wurzeln bis in den Bluterbenkrieg geschlagen. Damals entstand der erste Kontakt aller drei Länder miteinander. Auch wenn dieser Kontakt eher negativer Natur gegenüber [[Takigakure]] war, so festigte es die Bindung der beiden anderen Bündnispartner.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Dieses Verhältnis schob sich jedoch ins positive als [[Wichtige_Personen_in_Taki#Eigen_Jinkou|Eigen Jinkou]] Dorfführer wurde, da Eigens Heimatdorf [[Kirigakure]] gewesen war pflegte sie in dieser neuen Position eine recht umsichtige Politik, welche den Grundstein für das künftige Bündnis legte.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Zur freundschaftlichen Annäherung begrüßte [[Takigakure]] bald eine kleine Delegation [[Kirigakure]]-Ninja im Dorf, deren Besuch überraschend gut ausging.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Anschläge während des [[Chuuninexamen]]s in [[Kumogakure]] festigte ebenfalls diese Beziehung, da [[Takigakure]] ihren neuen Freunden [[Kirigakure]] und somit auch [[Kumogakure]] bei der Beseitigung der Schäden half.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Nach der Eroberung einer [[Söldner]]festung seitens [[Kirigakure]] wurde diese zum gemeinsamen Besitz der drei Dörfer erklärt und die Bündnisfestung erschaffen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die letzte Festigung des Bündnisses wurde durch die Katastrophenhilfe während Unwetters erzielt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Beginn der [[Wichtige_Personen_in_Taki#Shinishi_Kudo|Kudo]]-Dynastie - 89 Jahre nach Ende des Bluterbenkrieges===&lt;br /&gt;
Nachdem, [[Geschichte_von_Taki#Nobu_Gushiken|Nobu Guskihen]], der Bruder [[Wichtige_Personen_in_Taki#Ehemalige_Dorfoberhäupter|Muneyaki Gushikens]], diesen auf dem Weg zu einer wohl wichtigen Besprechung abfangen und entführen konnte, trat die Spezialeinheit Takigakures in Aktion, unter anderem auch [[Wichtige_Personen_in_Taki#Shinishi_Kudo|Shinishi Kudo]].&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Wichtige_Personen_in_Taki#Shinishi_Kudo|Shinishi Kudo]] gelang es als einziger, den [[Wichtige_Personen_in_Taki#Ehemalige_Dorfoberhäupter|gelben Drachen]] und seinen Bruder in einer Höhle zu finden und zu erreichen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Nobu unterlag dem Kudo und wurde von ihm erledigt.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Gerüchten zufolge soll [[Geschichte_von_Taki#Nobu_Gushiken|Nobu]] jedoch Sicherheitsvorkehrungen geplant haben, welche besagte Höhle nach seinem Tod zum Einsturz brachte.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Offiziellen Aussagen zufolge, gelang es Kudo, das [[Dorfoberhaupt]] aus der misslichen Lage der einstürzenden Höhle zu befreien, schaffte es jedoch selbst nicht mehr heraus. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Wichtige_Personen_in_Taki#Shinishi_Kudo|Shinishi Kudo]] galt eine Zeit lang als verstorben, ehe er wohlauf zurückkam und wegen seiner heldenhaften Taten, der Rettung des alten Dorfoberhauptes, sowie dem Ausschalten des Verräters selbst zum [[Dorfoberhaupt]] ernannt wurde, da [[Wichtige_Personen_in_Taki#Ehemalige_Dorfoberhäupter|Muneyaki Gushiken]] von diesem Amt zurücktrat.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der junge [[Gesellschaft_in_Taki#Kudo|Kudo]] brachte gleich frischen Wind in des recht traditionelle Takigakure, durch die Umbenennung des Dorfoberhaupt-Titels vom gelben zum goldenen Drachen, sowie dem Bau eines neuen [[Aufbau_von_Taki#Ninjasitz.2Fgoldene_Drachenstatue|Ninjasitzes]], der eben jenes Wesen repräsentieren sollte.&lt;br /&gt;
Außerdem änderte er den Namen und das Auftreten der gesamten, von [[Wichtige_Personen_in_Taki#|Jinkou Eigen]] eingeführten, Shinetai-Einheit und machte aus ihnen eine auf ihn selbst zugeschnittene Wache, nämlich der [[Einheiten_Takigakures#Roiyarug.C4.81do_.28K.C3.B6nigliche_Wache.29|Roiyarugādo]].&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Jedoch hatte [[Wichtige_Personen_in_Taki#Shinishi_Kudo|Shinishi Kudo]] mit seiner Ernennung zum neuen [[Dorfoberhaupt]] gleichzeitig etwas geerbt, was den jungen Shinobi auf die Probe stellen sollte. Der [[Taki_no_Kuni#Jashin_Sekte|Jashin-Kult]], der zuvor in Takigakure schon Unheil angerichtet hatte war stärker geworden und schaffte es [[Takigakure]] als Dorf einige Seitenhiebe zu verpassen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Bald darauf sollte ein Krieg in [[Taki no Kuni]] ausbrechen, in dem die beiden Seiten ihre Kräfte maßen und [[Wichtige_Personen_in_Taki#Shinishi_Kudo|der goldene Drache]] seine Stärke und Führungsqualitäten beweisen musste.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Das Lied des gelben Drachen=&lt;br /&gt;
Zwischen den Reihen voller Bücher und Schriftrollen in der Bibliothek [[Takigakure]]s, die oft von großen Personen der Vergangenheit, wichtigen Ereignissen oder Techniken sowie Lehre handeln, findet der Suchende bis weilen ein kleineres unscheinbares Buch.&lt;br /&gt;
Nur selten wurde das Buch in den letzten Jahren aus der Umarmung seiner größeren Brüder und Schwestern gerissen, um seinen Inhalt dem Suchenden zu offenbaren. Es war in Vergessenheit geraten und gelegentlich, wenn es aus dem langen Schlaf eines von Staub bedeckten Buches für einen Moment, welcher für ein Buch alles zwischen einer Sekunde und einem Jahrhundert sein kann, aufwachte, erinnerte es sich sehnsüchtig daran wie es gewesen war, als noch kleine Kinderfinger es jeden Tag hervorgeholt und die dazugehörigen hohen Stimmen erfreut und laut aus ihm hervor gelesen hatten.&lt;br /&gt;
Es war abgenutzt ja, aber das stimmte das Buch nicht traurig sondern machte es eher stolz. Die güldene Farbe, mit der sein Schaffer einst den Umschlag beschrieben hatte, hatte ihm eh nie wirklich gefallen und der Zustand sprach in seinen Augen für all die Liebe und Anerkennung, die ihm einst zugekommen war. Und schließlich hatte die Geschichte, mit deren Schutz und Überlieferung es beauftragt worden war, alles Recht auf derartige Zuwendung.&lt;br /&gt;
Ja das Buch war stolz auf sich selber und wusste, dass es nur lange genug warten müsste, bis es aus seinem Schlaf aufgeweckt werden und seine Geschichte erneut offenbaren würde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Irgendwann kam dieser Tag und an diesem Tag fand die Sage des [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|gelben Drachens]] und der Götter wieder Einzug in die Köpfe der Menschen. Wie so oft bei Sagen weiß niemand zu sagen, wie viel wahr und wie viel hinzugedichtet worden war. Aber dies, so wusste das Buch, war nicht die Aufgabe einer Sage.&lt;br /&gt;
Eine Sage muss die Herzen der Menschen erfreuen, sie mit Hoffnung erfüllen und zum Träumen anregen. Eine Sage lässt bisweilen alte Männer genauso wie kleine Kinder mit verträumten Blicken die Welt um sich herum betrachten und sich vorstellen, wie es wohl damals an diesem Ort ausgesehen haben könnte. Eine Sage schließlich steht für eine Lektion und Beispiel, Lehre und Wissen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und so erzählt das Buch die Geschichte:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Prolog===&lt;br /&gt;
Vor langer Zeit, als die Menschheit noch jung war und mit den großen Augen eines kleinen Kindes die Welt um sich herum betrachtete, herrschte die Natur über das Leben eines jeden Lebewesens mit einer Hand, die zugleich sanft wie ein kühler Windstoß im drückenden Sommer als auch hart wie der Kern eines großen Gebirges war.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der Mensch, genauso wie alle anderen Lebewesen ob Tier, Pflanze oder Stein kämpfte jeden Tag um sein Überleben. Aber nicht Angst oder Ohnmacht vor den Strapazen bestimmten sein Leben, sondern Freude und Glück über die einfachsten Dinge. Er war glücklich, wenn er mit vollem Magen einen warmen und sicheren Schlafplatz gefunden hatte.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
So herrschte die Natur und die Tiere, die teilweise älter als die Menschen waren, wuchsen zu prächtigen Gestalten heran. Hört man heute von Erzählungen aus jener Zeit, so wirken die Geschichten von dem riesigen Wald, der den Großteil des Kontinents bedeckte und von ebenso riesigen Tiergottheiten bevölkert war, wie die Märchen eines alten wirren Greises.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Aber der Menschheit Kindeswiege war dies Umfeld beschützt vom großen Schatten des Waldgottes. Irgendwann jedoch fängt jedes Kind an sein Umfeld zu verändern und in einer Zeit, in der sich das Schicksal dieses Gleichgewichtes entscheiden sollte erhob sich der [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|gelbe Drache]] über die Träume von Natur und Mensch hinweg in die Lüfte der Zukunft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===1. Kapitel===&lt;br /&gt;
Langsam und träge floss der kleine Bach an diesem Tag die Hänge des Hügels herab, plätscherte nur missmutig über die großen Steine nahe seiner Quelle, drückte nur halbherzig die Kiesel vor sich her, die sich in seinen Weg stellen wollten, und wollte gar nicht so recht seinen Weg gen Tal beschreiben.&lt;br /&gt;
Hätte man den Bach an einem anderen Tag gesehen und hätte man Aug und Ohr, so wie es die Menschen früher für die Natur gehabt hatten, so hätte die Freude und die Glückseligkeit des Baches einem das Herz erwärmt. Es war kein großer Bach, es war kein Bach, dessen Wasser sich in den Strom eines gewaltigen Flusses oder die Gefilde eines riesigen Sees mischte. Es war ein einfacher Bach, der auf der großen Landkarte nicht einmal seine Existenz belegt finden würde.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Aber für die Menschen des kleinen Dorfes am Fuße des Hügels war er die Quelle ihres Lebens und somit das Wichtigste in der Welt und für ihn waren diese Menschen das Wichtigste in der Welt.&lt;br /&gt;
Wer brauchte schon riesige Mengen Wassers, wenn er sich an dem Lachen der Kinder erfreuen konnte, die in ihm spielten und sein Wasser benutzten, um sich gegenseitig zu bespritzen?&lt;br /&gt;
Ja, es waren vor allem die Kinder, auf die sich der Bach jeden Morgen freute, wenn er sich aus dem moosig-grünen Bett seiner Träume erhob. Er kannte sie alle, er erkannte sie schon am Klang ihres Lachens und hatte einem jeden der Dorfbewohner erfreut beim Wachsen zugesehen.&lt;br /&gt;
Nichts aber stimmte ihn so traurig, wie das bittere Weinen und Schluchzen eines Kindes, das in seinem jungen Leben bereits großes Leid erfahren musste. Und ausgerechnet das herzerweichendste Weinen und die qualvollsten Tränen hatte er am gestrigen Tage wahrnehmen müssen.&lt;br /&gt;
Das Mädchen mit den grellblonden Haaren namens [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] hatte bereits in ihrer frühesten Kindheit beide Eltern verloren und lebte alleine mit ihrer großen Schwester Kigiku in dem kleinen Dorf. Nie hatte der Bach [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] weinen hören ob des Verlustes der Eltern oder der schweren Zeit, die dieser den beiden Mädchen einbrachte. Es war immer glücklich mit seinem Leben gewesen, hatte sich nie beschwert und war der großen Schwester stets zur Hand gegangen. Und ausgerechnet dieses Mädchen, das dem Bach immer ein Quell der Freude gewesen war, weinte nun ob der schweren Krankheit des Einzigem, dem es sich immer sicher gewesen war: Seiner Schwester.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Was konnte der Bach tun? Die Menschen hatten in den Jahrhunderten seit ihrer frühesten Kindheit gelernt in der Natur zu überleben und dabei bereits einiges über die Kunst mit den Geschenken der Natur Krankheit und Wunde zu bekämpfen gelernt. Aber nicht einmal dieses Wissen schien das Leid Kigikus mildern zu können. Trübseelig floss er weiter vor sich hin und grübelte nach, was er tun könnte. Auch dachte er dabei daran, dass die Menschheit längst ihr Kindesbett verlassen und begonnen hatte, die harte Seite der Natur, die ihr Leben bedrohte, zu bekämpfen.&lt;br /&gt;
Früher, er konnte sich fast nicht mehr daran erinnern, hatte sich nur selten die Sonne in seinen Wassern gespiegelt, da der Schatten großer Bäume stets sein Gefilde bedeckte. Irgendwann aber hatten die Menschen damit begonnen die Bäume zu fällen und sich Platz zum Leben, für ihr Vieh und für ihre Felder zu schaffen. Der große Wald war immer weiter geschrumpft und schon lange hörte der Bach die Stimmen der Bäume nur noch aus sehr weiter Entfernung im Säuseln des Windes.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Als er nun so lauschte, um die Stimmen der Bäume zu hören, vernahm er die Stimme eines Menschen. Dieser Mann, denn seine tiefe und rauchige Stimme verriet sein Geschlecht, sang irgendwo in seiner Nähe von etwas, was der Bach völlig vergessen hatte: Von dem Waldgott.&lt;br /&gt;
Die Erinnerungen überschlugen sich und schnell beschloss der Bach aus seiner Trübseligkeit zu erwachen und den Sänger mit dem Plätschern seines Wassers an- und zu dem kleinen Dorf hinzulocken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===2. Kapitel===&lt;br /&gt;
Stark schmerzten die Füße des Greises, dessen Stimme der Bach vernommen hatte, ob seiner langen Wanderung und ein jedes Wort, das er scheinbar vergnügt vor sich her sang, war einzig und allein dazu gedacht, um ihn von den Schmerzen abzulenken.&lt;br /&gt;
Er war weit gereist, hatte viele Flüsse überquert und sich an viele Bäume gelehnt, wenn sein alter Körper ein paar Momente der Ruhe benötigten. Weswegen er reiste, wusste er nicht mehr. Einzig und allein erinnerte er sich noch daran, dass er einst am Rande eines großen Waldes gelebt und von dessen Wildheit und Schönheit verzaubert worden war.&lt;br /&gt;
Angelockt vom Plätschern des Baches, dessen kühles Wasser Linderung für die schmerzenden Füße verhieß, wechselte der Greis die Richtung und traf schon bald auf den kleinen Bach und das in nicht allzu weiter Ferne stehende Dorf. Noch einmal nahm sich der Alte zusammen, trällerte um so lauter, als seine Füße besonders stark schmerzen und ihm anscheinend sagen wollten:“Wieso bleibst du nicht einfach hier sitzen und gönnst uns unsere Ruhe du alter Narr?“&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Aber der „alte Narr“ war dickköpfig geworden und wollte nicht nur seine Füße ausruhen, sondern auch noch mit Menschen reden. Ein Vergnügen, das ihm seit Wochen verwehrt war.&lt;br /&gt;
So laut trällerte er vor sich hin, dass er das Schluchzen des kleinen Mädchens, das am Ufer des kleinen Baches mehr in sich zusammen gekauert war, als dass es saß, nicht mitbekam. Erst, als das Mädchen seine grünen Augen öffnete und auf den alten und komisch aussehenden Mann schaute, während es sich über die tränenverschmierten Wangen wischte, bemerkte dieser, dass er nicht alleine war.&lt;br /&gt;
„Was ist ein Waldgott?“ ertönte die hohe Stimme des Mädchens und der alte Mann blieb verdutzt stehen, um die fragenden großen Augen, die vor Weinen rot geworden waren, zu bewundern. Kurz entschlossen gewährte er seinen fast schon rebellierenden Füßen ihren Wunsch und ließ sich neben dem Mädchen leise seufzend nieder.&lt;br /&gt;
„Die gestaltgewordene Natur. Wille und Kraft dessen, was uns stets umgibt, und genauso wild und sanft wie eben jenes.“ Antwortete er ein wenig kryptischer, als er beabsichtigt hatte, während er die schmerzenden Füße aus den abgelaufenen Sandalen befreite.&lt;br /&gt;
„Und wie sieht er aus?“&lt;br /&gt;
„Er wechselt die Gestalt, so wie es auch die Natur ständig tut.“&lt;br /&gt;
„Ist er lieb?“&lt;br /&gt;
„Ja und nein. Wenn er stürmisch und verheerend ist, wenn er wütend und aufgebracht ist, so vernichtet er alles, was ihm in den Weg kommt. Ist er aber sanft und ruhig, so beschützt, heilt und umsorgt er das, was in seinen Augen, den Augen der Natur, würdig ist.“&lt;br /&gt;
Sofort weiteten sich die Augen des kleinen Mädchens, das das zerschlissene Hemd des Alten mit seinen kleinen Fingern ergriff und ihn voller Hoffnung und zugleich voller Angst vor einer möglichen Enttäuschung anschaute.&lt;br /&gt;
„Er heilt? Kann er alles heilen? Kann er auch eine richtig schlimme Krankheit heilen?“&lt;br /&gt;
Ein wenig verdutzt ob dieser Reaktion antwortete der Alte in dazu passender Stimmlage:&lt;br /&gt;
„Ehm Ja, kann er, aber dazu muss er…“ Doch weiter hörte das Mädchen nicht, es riss nur umso stärker an dem Hemd und schrie förmlich:&lt;br /&gt;
„Wo finde ich ihn? Erzähl mir bitte alles!“&lt;br /&gt;
Und nach einer Reaktion, die sehr derer glich, die er nur wenige Momente zuvor gezeigt hatte, und einem dazu passenden Seufzen, holte der Greis tief Luft und fing an zu erzählen:&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
„Weit weg im Nordosten steht er noch, der große Wald, der einst fast den ganzen Kontinent bedeckte. Im Gegensatz zu den kleinen Wäldern, die du kennst, ist dieser Wald noch erfüllt von dem Willen und der Kraft der Natur. Tief in seinem Inneren lebt der Waldgott in dem wunderbaren Hain, der schon seit Äonen nicht mehr von Menschen betreten worden ist, und umgeben von den Vorfahren der Tiere: riesige und weise Tiergötter.&lt;br /&gt;
Einst, so wurde mir als kleines Kind in meinem Heimatdorf erzählt, dass am Randes des großen Waldes steht, sahen die Tiergötter und der Waldgott mit wohlwollendem Blick auf die Menschen herab, die so schwach und zerbrechlich wirkten. Sie standen uns bei, wenn etwas unsere Existenz bedrohte, und halfen uns gelegentlich mit Rat und Tat in der Natur zu überleben, die sie schon so viel länger bevölkern und so viel besser verstehen als wir.&lt;br /&gt;
Aus dieser Zeit kommen auch die Geschichten der Heilkunst des Waldgottes und der weisen Ratschläge der Tiergötter, die zusammen mit ihren damals noch ähnlich riesigen Brüdern und Schwestern unseren Kontinent bereisten und bevölkerten.&lt;br /&gt;
Aber…“&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Doch weiter kam der Mann nicht, denn das Mädchen war bereits aufgesprungen und rannte fort in Richtung der Häuser. Später erfuhr er, was es mit dem Mädchen auf sich hatte, und schollt sich selber ob dem, was er so unvorsichtig [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] erzählt hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===3. Kapitel===&lt;br /&gt;
Voller Schrecken beobachtete der kleine Bach, was geschah. In seinem Bestreben das kleine Mädchen zu trösten und sich wieder an ihrem Lachen und den strahlenden Augen zu erfreuen, hatte er vergessen, dass Menschen keine Tiere waren. Sie waren es nicht gewohnt auf sich alleine gestellt zu überleben und am aller wenigsten kleine Kinder, von den Gefahren einer solchen Reise und denen des großen Waldes ganz zu schweigen.&lt;br /&gt;
Aber was konnte er tun? Was konnte er tun?...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ohne lange nachzudenken hatte sich [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] ihre festeren Schuhe samt ein paar reisetauglichen Kleidern und Proviant – was sie eben rumliegen sah – geschnappt, hatte ihre Schwester umarmt und war mit den Worten „Der Waldgott wird dich heilen, warte es nur ab!“ aus der kleinen Hütte, die die zwei Mädchen bewohnten, verschwunden.&lt;br /&gt;
Kigiku hatte sichtlich verwirrt drein geschaut, aber hatte ob ihrer Krankheit und der Schwäche, die ihren Körper befallen hatte, nichts tun können, außer der kleinen Schwester flehentlich hinterher zu schauen. So verzweifelt, wie die große Schwester in dieser Stunde war, als[[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] Hals über Kopf das kleine Dorf verließ, so zuversichtlich war die kleine Schwester, die endlich etwas gefunden hatte, was sie tun konnte um Kigiku helfen zu können. Sie dachte gar nicht daran, dass die Reise gefährlich werden könnte, oder dass sie ihr eigenes Leben schonen müsste. Einzig und allein das Leben der Person, die für sie die Welt darstellte, war ihr wichtig und kreiste beständig in ihrer Gedankenwelt umher.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So reiste das kleine Mädchen mit dem blonden Haar und den großen grünen Augen los gen Nordosten. Zum Glück hatte sie gelernt die Himmelsrichtungen zu erkennen und zu finden und verlief sich nie. So selbstsicher ging sie ihre Reise an, dass sie vergnügt summend schon bald das kleine Tal und die Gefilde des kleinen Baches verließ.&lt;br /&gt;
Die ersten Tage ihres kleinen Abenteuers flogen nur so vorüber. Sie hatte genügend Wasser dabei und konnte ihre Proviante mit den Beeren und Früchten, die sie dank des herrschenden Sommers leicht fand, stets wieder auffüllen. Einzig und allein des Nachts, wenn es dunkel und gelegentlich sogar etwas kühler wurde, wurde es ihr etwas bang um das kleine Herz. Aber wie stets summte sie dann eine kleine Melodie vor sich her, mit der sie die große Stille um sich herum vertrieb und sich selber in den Schlaf wiegte.&lt;br /&gt;
Die Weisen sagen, dass ein entschlossenes Herz keine Furcht kenne. Nur ein zauderndes und fragendes Herz öffne Tür und Tor für Zweifel und Furcht. Wenn man diesen Worten Glauben schenken darf, so verwundert es nicht, dass [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] nie daran dachte umzukehren oder auch nur aus Angst oder Furcht eine Träne vergoss. Sie war überzeugt davon das Richtige zu tun und setzte mit derselben Überzeugung Fuß vor Fuß, ging Schritt um Schritt immer weiter gen Nordosten.&lt;br /&gt;
Schon bald wurde die Natur, die wenn auch in schwächerer Art und Weise, auch an diesem Ort zu finden war, auf das summende und singende kleine Mädchen aufmerksam und immer öfter geschah es von nun an, dass ein kleiner Sperling sich zu [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] gesellte, wenn diese tagsüber oder nachts vor sich hin sang, um diese mit seinem hohen Zwitschern zu begleiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Immer, wenn sie den kleinen [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]] sah, der ihr schon bald ein lieber Wegbegleiter wurde, hellte sich die Miene des kleinen Mädchens auf und ihre Schritte wurden bestimmter und stärker. Dem Beispiel des [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]]s folgend, fing sie schon bald an feste Rhythmen in ihren Tagesablauf zu bringen:&lt;br /&gt;
Sie stand mit der Sonne auf, aß etwas, ging dann den Tag über unterbrochen von einer Mittagspause bis sie am Nachmittag begann nach einer Schlafmöglichkeit zu suchen und daraufhin nach etwas Essbarem und Trinkbarem, wenn sie nicht schon genug während des Tages gefunden hatte. Ihrer guten Orientierung wegen verlief sie sich dabei so gut wie nie und wenn, dann brachte sie das Zwitschern des kleinen [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]] schon bald wieder auf den richtigen Weg. Auch brauchte sie nur auf das Verhalten des[[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]]s zu achten, um Wetterumbrüche oder Gefahren vorherzusehen.&lt;br /&gt;
So verging die Zeit und die Natur kehrte immer weiter in das kleine Mädchen ein genauso wie das kleine Mädchen immer weiter in die Natur einkehrte. Und dann kam der Herbst&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===4. Kapitel===&lt;br /&gt;
Als die ersten Blätter an den Bäumen begannen gelb und rot zu werden, wusste [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]], dass der Sommer den Kampf gegen den Winter langsam verlor. Noch kämpfte er wacker und hielt die kalten Winde aus dem Norden samt der dunklen Wolken, die sie mitbrachten, zurück. Aber mit jedem Tag und jeder Nacht kamen sie näher, ohne dass der Sommer etwas dagegen würde tun können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie musste sich beeilen, so viel verstand selbst ein kleines Mädchen, denn in den Stürmen und der Kälte des Winters würde sie nicht überleben können ohne die Hilfe und den Beistand Ihresgleichen.&lt;br /&gt;
Wäre der kleine [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]] nicht gewesen, der sie über immer längere Strecken des Tages begleitete und es sich immer öfter auf ihrer Schulter bequem machte, so hätten vielleicht der Zweifel und die Furcht Einzug in ihrem Herzen gehalten. So aber ertönten die Stimmen der Zwei, wann immer der Winter an ihren Herzen zu nagen begann, und vertrieben diesen.&lt;br /&gt;
Manchmal allerdings kam es auch vor, dass der kleine [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]] schrecklich lange weg blieb und [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] begann sich Sorgen zu machen. Sorgen um den kleinen [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]], um ihre Schwester und um den Wahrheitsgehalt der Geschichte des alten Mannes. Als der kleine [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]] eines Morgens nicht neben ihr zu finden war, erhob sie sich und ging ohne zu zaudern in den kleinen Hain hinein, der sich vor ihr erstreckte. Sie begann das Lied zu singen, das sie seit Beginn ihrer Reise immer sang, und schon bald hörte sie aus einiger Entfernung die Antwort des [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]]s.&lt;br /&gt;
Ihr Herz schlug immer schneller voller Freude und auch voller Angst ob dem, was dem [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]] passiert sein könnte. Sie rannte immer schneller, stets der Stimme des [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]]s folgend und blieb plötzlich stehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine kleine [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] mit ungewöhnlich eisblauen Augen stand am Fuße eines großen Baumes, auf dessen niedrigem Ast [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] sofort ein paar der Federn des kleinen [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]]s sehen konnte. Ihre Augen weiteten sich und füllten sich schon bald mit Tränen, während die Katze sich von dem ersten Schrecken ob der plötzlichen Begegnung erholte und begann um das kleine Mädchen, das mehr und mehr in Tränen ausbrach, zu kreisen.&lt;br /&gt;
[[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] verstand schnell, dass der Sommer ihr bisher nur die schönen Seiten der Natur gezeigt hatte und sie den kleinen [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]] wohl nicht mehr wieder sehen würde. Es war in ihren Augen klar, dass der [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]] den Klauen der [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] erlegen war, da er sonst längst zu ihr zurück geflogen sein würde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Immer stärker wurde der Regen aus Tränen, der sich vom Gesicht des kleinen Mädchens gen Boden bewegte, bis ein empörtes Miauen das Mädchen aus seinen Gedanken rüttelte. Die [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] hatte sich vor [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] hingesetzt und schaute sie aus zugleich neugierigen und vorwurfsvollen Augen an, so dass das Mädchen nicht anders konnte als sich herabzubeugen und vorsichtig das Fell des Tieres zu streicheln.&lt;br /&gt;
Sie machte dem Tier keine Vorwürfe, da es nur um sein eigenes Überleben kämpfte, auch wenn es sie dennoch sehr traurig machte. Anstatt aber vor der Hand des Mädchens zu fliehen, ließ sich die [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] mit einem immer lauter werdenden Schnurren streicheln und verließ auch nicht die Seite des Mädchens, als dieses langsam damit beginnen musste zurück zu ihren wenigen Habseligkeiten zu gehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So nahm schon bald die kleine [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] den Platz des [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]]s ein und begleitete [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] auf ihrer Reise. Und so wie der [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]] mit seinem Verhalten dem Mädchen vieles über das Überleben in der Natur beibrachte, so tat dies auch die [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]]. Allerdings oblag es der [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] genauso wie bei ihrem ersten Treffen dem Mädchen die düstere Seite der Natur zu zeigen.&lt;br /&gt;
Hatten im Sommer noch Früchte und Beeren überall auf ihrem Weg nur darauf gewartet von ihr gepflückt zu werden, so verschwanden diese immer mehr je weiter der Herbst Einzug hielt. Und schon bald musste [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] lernen, dass sie wie die [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] Leben nehmen musste, um selber zu überleben.&lt;br /&gt;
Es dauerte schier eine Ewigkeit, bis es ihr mittels einer Falle zum ersten Mal gelang ein kleines Tier zu fangen, ein Feuer zu machen und es dann übers Herz zu bringen das Tier zu töten und sogar zu verspeisen. Sie weinte bitterlich ob des Lebens, das sie beendet hatte und flehte vielmals um Verzeihung, bevor sie sich traute zu essen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch Wiederholung aber wird jeder zum Meister und schon bald hatte sich das kleine Mädchen an die neuen Vorgänge gewöhnt, auch wenn sie noch immer für das Schicksal der Seele eines jeden Tieres, das sie tötete, zum ihr unbekannten Waldgott betete.&lt;br /&gt;
Schon bald fiel ihr das Fehlen des freudigen Zwitscherns kaum noch auf und die Harte Seite der Natur zog immer mehr in sie ein, auch wenn diese gemischt von warmen Momenten war, wie das abendliche Einschlafen mit der [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] in den Armen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===5. Kapitel===&lt;br /&gt;
Immer schwächer wurde der Sommer und der Herbst, der wie sein Freund Frühling sich oft wie das Seil fühlte, an dem Sommer und Herbst zogen, wurde immer dunkler und kälter. Die Stürme, die die Höhepunkte im Tauziehen zwischen Sommer und Winter für jeden sichtbar und hörbar machten, hatten schon seit einiger Zeit immer weiter an Stärke nachgelassen so wie es auch der Sommer getan hatte.&lt;br /&gt;
Immer weniger Zeit blieb dem kleinen Mädchen, das sich immer öfter morgens von Raureif befreien musste. Gelegentlich fielen früh morgens kleine weiße Flocken vom Himmel herab, setzten sich auf ihr blondes Haar und bildeten einen Schleier aus winzig kleinen Kristallen. Immer öfter froren ihr die Füße oder die Hände, manchmal kroch die Kälte sogar langsam die Beine hoch und hätte sie nicht die [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] gehabt, die sie des nachts wärmte, so wäre sie sicher oft schlotternd vor Kälte erwacht.&lt;br /&gt;
Sie hatte kaum noch Zeit, das wusste sie. Aber unbeirrt setzte sie Tag für Tag einen Fuß vor den anderen. Sie konnte nicht scheitern, sie durfte nicht! Was war schon so ein wenig Schnee im Vergleich zu dem, was ihre Schwester erleiden musste?&lt;br /&gt;
Und dann eines Tages, als die glänzende Himmelsscheibe bereits im Sinken inbegriffen war, sah sie Rauchschwaden hinter einem kleinen Weiler aufsteigen. Sie beschleunigte ihre Schritte und angespornt durch das Wettlaufen, das sich nun ergab, sprintete auch die [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] immer schneller, bis sie das Mädchen überholte und wenig später aus deren Sichtfeld verschwand.&lt;br /&gt;
Wie lange sie schon so rannte, wusste [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] nicht. Einzig und allein die stetig abnehmende Entfernung zu den Rauchschwaden und nicht die fast schon untergegangene Sonne war Mittelpunkt aller Gedanken des kleinen Mädchens. Je näher sie aber kam, desto mehr drangen schreckliche Geräusche an ihr Ohr, die sie an die unglaublich lauten Stürme im Herbst erinnerten. Oft hatte sie sich mitten in der Nacht, wenn es besonders stark stürmte, wie ein Kokon in ihre Decke eingerollt und sich vorgestellt, dass außerhalb des schützenden Mantels riesige Tiere, wie die aus der Geschichte des Greises, umher liefen und sich gegenseitig anschrien, was diesen Schrecklichen Krach erzeugte.&lt;br /&gt;
Hätte sie gewusst, was sie erwartete, so hätte sie in jenen Nächten wohl kein einziges Auge zu bekommen. Als sie sich immer weiter ihren Weg zwischen den mit einer hauchdünnen Schicht silbrigen Schnees bedeckten Bäumen des kleinen Weilers bahnte, schälten sich immer mehr die Umrisse kleinerer und größerer Häuser aus dem zwielichtigen Schatten der Bäume. Das Herz des Mädchen schlug ob der Vorfreude vielleicht endlich ihr Ziel erreicht zu haben immer schneller, bis es plötzlich zwei Schläge aussetzte während auch die kleinen Beine sich nicht mehr fortbewegen wollten.&lt;br /&gt;
Ein gewaltiges Brüllen, wie es dem stärksten Orkan alle Ehre bereitet hätte, erhob sich, als ein gewaltiger schwarzer Schatten sich auf die Reihe der Häuser zu bewegte. Nicht heimelige Kamine, nicht freundlich strahlende Herdfeuer hatten die Rauchschwaden erzeugt, die [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] angelockt hatten, sondern in Flammen stehende Barrikaden, die die Dorfbewohner scheinbar als Schutz errichtet hatten. Aber selbst diese hatten sie nicht vor dem bewahren können, was auf sie zurollte.&lt;br /&gt;
Verzweifeltes Rufen drang an [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]]s Ohren, als das Brüllen für einen Moment aussetzte. Langsam bewegte sie sich wieder, überzeugte ihre Füße mühsam zu jedem einzelnen Schritt und näherte sich so furchtbar langsam dem Chaos, das immer mehr von sich enthüllte.&lt;br /&gt;
Der gewaltige Schatten war stehen geblieben, bäumte sich in regelmäßigen Abständen auf und brüllte jedes Mal so laut, dass die nahestehenden Bäume wackelten. Vor ihm schälten sich nun auch kleinere Schatten mit langen Stäben aus dem flackernden Zwielicht der Flammen. Je näher das kleine Mädchen kam, desto mehr erkannte sie, dass es sich um Dorfbewohner zu handeln schien, die mit langen Speeren und allerlei zweckentfremdeten Ackergerät den riesigen Schatten, der längst durch die Barrikade gebrochen war, aufzuhalten versuchten.&lt;br /&gt;
Dann hörte sie plötzlich etwas, was nicht so recht in das Chaos passen wollte. Ein hohes Schreien drang an ihre Ohren, das nicht allzu weit entfernt seinen Ursprung haben konnte. In einem solchen Chaos hätte man erwartet, dass es ein furchterfülltes Schreien einer Frau ob der großen Gefahr sein müsste. Aber ein kleines Kind, jünger als die bisher unbemerkte Beobachterin, wankte kaum in der Lage richtig zu laufen mit seinen kurzen Beinen und immer wieder sich an den Häuserwänden abstützend auf den Kampf hinter der durchbrochenen Barrikade zu.&lt;br /&gt;
Doch auch der Schatten hatte das Geräusch bemerkt. [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] blieb abermals für einen Moment vor Schreck das Herz stehen, als sich das riesige Ungetüm dem wankenden Kind zu wandte. Aber diesmal setzten ihre Beine nicht aus, sondern beschleunigten Ihre Schritte. Unweigerlich dachte [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] daran, dass sie nicht schnell genug gewesen war um ihren kleinen [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]] hatte beschützen zu können und weigerte sich so etwas noch einmal zuzulassen.&lt;br /&gt;
Ihre Beine flogen förmlich über die leicht angefrorene Erde, näherten sich immer weiter dem Kleinkind und dem riesigen Schatten, der laut brüllend ebenfalls auf dieses aus der entgegen gesetzten Richtung zusteuerte. Ein verzweifelter Ruf aus der Kehle eines Mannes drang an die Ohren des Mädchens, aber kein einziger ihrer Gedanken war dazu in der Lage sich um dieses zu kümmern.&lt;br /&gt;
Mit Müh und Not erreichte sie das wankende Kind, das in dem Moment, in dem [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] hinter ihm zu Halt kam, endgültig der Schwerkraft Rechenschaft leistete und in die Arme des blonden Mädchens fiel. Doch auch der riesige Schatten hatte die Quelle des hohen Geräusches erreicht. Als eine besonders vorwitzige Flamme ihre Stimme erhob und den Schauplatz für einen Moment zur Gänze ausleuchtete, legte [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] unweigerlich die Arme fester um das Kleinkind in ihren Armen. Vor ihr erhob sich der Kopf einer gewaltigen schwarzen [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Schildkröte]], deren Augen zornig und mordlüstern das ungleiche Gespann anfunkelten.&lt;br /&gt;
Würde sie das Kind loslassen und sich vorsichtig entfernen, während das Ungetüm mit seiner Beute beschäftigt war, so würde sie vielleicht… Doch [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] schüttelte entschlossen das blonde Haupt und drückte das Kind nur stärker an sich. Der Blick ihrer Augen wurde gefährlicher, während sich diese leicht verengten. Sie würde nicht zulassen, dass erneut ein kleines Wesen, das auf ihre Hilfe angewiesen war, starb, weil sie zu zögerlich und zu schwach war. Ähnlich einer Bärenmutter, die ihr Junges vor hoffnungslos überlegenen Jägern nicht im Stich ließ, sondern die Jäger auch noch laut anbrüllte, war der Blick des jungen Mädchens. Das Brüllen aus diesem wurde immer spürbarer, so dass selbst die [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Schildkröte]] für einen Moment inne Hielt. Immer deutlicher wurde es, man war fast der Meinung, dass man es hören … und plötzlich erschallte ein gewaltiger und tiefer Schrei, als sich ein großer Schatten zwischen [[Wichtige_Personen_in_Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] und die [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Schildkröte]] schob.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===6. Kapitel===&lt;br /&gt;
Unweigerlich hatte [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] ihre Augen geschlossen, als der zweite Schatten so nah vor ihr erschienen war, und rechnete jeden Moment damit die Flügelschläge des Todesboten zu hören.&lt;br /&gt;
Aber diese erschallten nicht, stattdessen entwickelte sich ein Sturm aus Schrei und Gebrüll der zwei riesigen Wesen direkt vor ihr. Je mehr sie aber ihre eigene Angst und ihr wild pochendes Herz beruhigte, desto mehr war sie in der Lage die tiefen Stimmen zu vernehmen:&lt;br /&gt;
„Geh mir aus dem Weg [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Bai Hu]]!“ donnerte die etwas entferntere Stimme zornerfüllt.&lt;br /&gt;
„Nein! Diese beschütze ich und du wirst sie nicht bekommen!“ erwiderte die nähere Stimme etwas leiser, aber mit einem gefährlichen Unterton.&lt;br /&gt;
„Die Menschen verdienen den Tod!“&lt;br /&gt;
„Nichts verdient den Tod. Oder hast du Xinglu’s Worte in deinem Zorn vergessen?“&lt;br /&gt;
„Du wagst es seine Worte in den Mund zu nehmen, nachdem ihr ihn verlassen habt?“ brüllte die fernere Stimme plötzlich noch lauter.&lt;br /&gt;
„Wir haben ihn verlassen nicht wegen dem, was er einst sagte, sondern wegen dem, was er nicht mehr sagt! Würde er zu dem zurückfinden, was wir immer verehrt haben, so würden wir sofort zurückkehren.“&lt;br /&gt;
Es wurde still für einen Moment. Fast ohnmächtig vor den riesigen Geschöpfen, deren Nähe sie deutlich spüren konnte, hatte [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] ihre Augen die ganze Zeit über fest zugekniffen und auch das Kleinkind in ihren Armen hatte sich nicht gerührt. Als es nun etwas ruhiger wurde, öffnete [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] vorsichtig ihre Augen und bestaunte das weiße mit schwarzen Streifen getigerte Fell einer riesigen [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]], die sich scheinbar schützend vor sie gestellt hatte. Doch Zeit für Worte blieb ihr nicht, denn schon bald ertönte die Stimme der [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Schildkröte]] erneut, wenn auch nicht mehr ganz so sehr vor Wut bebend.&lt;br /&gt;
„Ich werde mich zurückziehen und bei Xinglu auf dich warten. Wie es stets Tradition war, wirst du ihm das Wesen vorstellen müssen, dass du vor seinem Willen beschützt hast.“&lt;br /&gt;
Ein Rauschen ertönte, während sich die [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Schildkröte]] umdrehte.&lt;br /&gt;
„In einer Woche, zum Vollmond, falls du es nicht vergessen hast.“ Brummte sie.&lt;br /&gt;
„Ich habe es nie vergessen [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Xuan Wu]], nie...“&lt;br /&gt;
Und dann verschwand die gewaltige [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Schildkröte]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erst, als sich der Schatten des Tieres mit dem Schatten des großen Wald, der in einiger Entfernung zum Dorf zu sehen war, vereinigt hatte, ging ein spürbares Aufatmen durch die Dorfbewohner. Sie schienen sich nicht an der Gegenwart des zweiten Tieres zu stören, als sie an diesem vorbei auf [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] zu rannten. Das kleine Kind in ihren Armen begehrte plötzlich auf, als ein großer Mann mit einer eindrucksvollen Narbe über der Wange und schwarzem Haar vor [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] auftauchte und im nächsten Moment hob eben dieser das Kleinkind aus ihren Armen empor und drückte es an sich.&lt;br /&gt;
„Hast du Angst um deinen Papa gehabt?“murmelte der Mann, der voller Freude dem Kind die Nase stupste.&lt;br /&gt;
„[[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]]… wir müssen reden.“ Ertönte die tiefe Stimme nun einfühlsam und beruhigend aber mit einem kleinen Anflug von Sorge und lenkte [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] von dem rührenden Bild vor sich ab. Als sie ihre Augen dem großen Wesen zu wandte und sich die Blicke begegneten, atmete sie erschrocken ein.&lt;br /&gt;
„Bist du… das kleine Kätzchen?“&lt;br /&gt;
Und der Blick der eisblauen Augen des weißen [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]]s sagte mehr als Worte könnten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===7. Kapitel===&lt;br /&gt;
„Was hat das alles zu bedeuten?“ Schrie [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] schon fast dem großen [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] entgegen.&lt;br /&gt;
Die Sonne schickte gerade ihre ersten Strahlen durch die kahlen Äste der Bäume und zeigte dem Mädchen, wie viel Zeit seit dem Verschwinden der [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Schildkröte]] vergangen war.&lt;br /&gt;
Die letzten Stunden hatte sie damit zugebracht sich der Versuche der Dorfbewohner sie wie eine Heldin zu feiern zu erwehren und immer wieder den Armen, die sie umschlingen wollten, zu entfliehen. Als die Menschen endlich eingesehen hatten, dass sie an derlei Feiern nicht interessiert war und ihr die Nähe zu so vielen Lebewesen sogar unangenehm war, hatten sie ihr endlich etwas Platz gelassen, ihr etwas zu essen und einen Platz zum Schlafen gegeben. Während dieser Stunden war [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Bai Hu]], so hatte ihn die [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Schildkröte]] genannt, wie vom Erdboden verschlungen gewesen und erst am nächsten Morgen, als [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] sich aus Gewohnheit bei der ersten Morgenröte aus dem Bett erhob und an die frische Luft ging, saß er plötzlich neben dem Haus und schaute sie lange Zeit stumm aus seinen eisblauen Augen an, bevor er sich erhob und langsam gen Waldgrenze trottete. Schnell war sie ihm gefolgt und rief ihm nun schon zum zweiten Mal dieselbe Frage entgegen:&lt;br /&gt;
„Sag es mir! Was hat das alles zu bedeuten? Antworte endlich!“&lt;br /&gt;
„Zügle dein Temperament. Ich höre dich.“ Antwortete der große [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] mit ruhiger und gedämpfter Stimme.&lt;br /&gt;
Es dauerte ein paar Momente, bevor [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] sich etwas beruhigt hatte und deutlich leiser entgegnete: „Aber warum antwortest du mir dann nicht?“&lt;br /&gt;
„Alles besitzt einen richtigen Ort und eine richtige Zeit.“&lt;br /&gt;
„Und erst jetzt stimmt beides überein?“&lt;br /&gt;
„Richtig..“ Der [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] hielt in seinem Gang inne und schaute sich in dem winterlichen Wald einige Momente lang um, bevor er fortfuhr.“Und Vieles ist nicht für die Ohren aller bestimmt.“&lt;br /&gt;
„Also sollen die Dorfbewohner davon nichts hören?“&lt;br /&gt;
„Du hörst zu.“ Abermals folgte eine Pause, die der [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] nutzte um wieder eine Pfote vor die andere zu setzen. „Diese Menschen haben den Zorn Xinglu’s auf sich gezogen und [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Xuan Wu]], der einzige von uns der bei ihm geblieben ist, war hier um das Urteil zu vollstrecken.“&lt;br /&gt;
„Xinglu? [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Xuan Wu]]? Ich verstehe nicht… Ich verstehe gar nichts!“ Brummte [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] in sich hinein.&lt;br /&gt;
„Xinglu ist der Waldgott. Der, nach dem du gesucht hast.“&lt;br /&gt;
Ein Moment der Stille folgte, in dem sich [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]]‘s Augen weiteten und sie tief Luft holte für die folgenden Worte:&lt;br /&gt;
„Aber dann bin ich ja am Ziel Dann wird Kigiku endlich geheilt!“ Sie griff in den Schnee, warf diesen voller Freude empor und drehte sich in dem kleinen Schneegestöber entzückt um sich selber.&lt;br /&gt;
„Ja und nein.“ Erschallte die Stimme des [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]]s. Abrupt blieb [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] stehen und schaute diesen entgeistert an.&lt;br /&gt;
„Er hat die Macht zu heilen, aber ob er das tun wird ist fraglich.“ [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Bai Hu]] atmete tief ein und aus, was dank seiner Größe einen imposanten Luftstrom erzeugte, der [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]]‘s Haar umher wirbelte.&lt;br /&gt;
„Aber darum geht es gerade nicht. Du hast dich dem Willen Xinglu’s entgegen gestellt und seinen Zorn auf dich gezogen.“&lt;br /&gt;
„Aber ich habe doch nur ein kleines Kind beschützt!“ Schrie [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] ihm entgegen.&lt;br /&gt;
„Das weiß ich und das wirst du ihm erklären müssen, wenn du vor ihm stehst.“&lt;br /&gt;
Das Mädchen schluckte geräuschvoll und sah den [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] mit einer Spur Furcht in den Augen an.&lt;br /&gt;
„Und was ist, wenn er mich nicht versteht? Was ist…?“&lt;br /&gt;
„Xinglu hat sich verändert. Wo einst Mitgefühl und Wut sich die Waage hielten, herrscht nun zumeist das Dunkle.“&lt;br /&gt;
„Aber wieso?... Und wieso kennst du ihn so gut? Wieso bist du kein kleines Kätzchen mehr? Wieso hast du mir geholfen? Wieso hast du den kleinen [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]] getötet?“ Platzte es aus [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] hervor.&lt;br /&gt;
„… Zeit und Ort [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]]… Zeit und Ort.“ Und im nächsten Moment war der große weiße [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] mit ein paar gewaltigen Sätzen im Wald verschwunden und [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] drehte sich langsam gen des erwachenden Dorfes.&lt;br /&gt;
„Wenn nicht jetzt, wann dann?“ Murmelte sie und machte sich auf den Weg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===8. Kapitel===&lt;br /&gt;
Als das blonde Mädchen sich langsam durch den winterlichen Wald dem Dorf und dessen wärmeverheißenden Rauchsäulen näherte, schälte sich immer mehr die Silhouette eines Mannes aus dem morgendlichen Zwielicht heraus. Leicht war dieser Schatten mit dem Stein zu verwechseln, auf welchem er sich befand, aber mehr und mehr fiel die Unnatürlichkeit dieses Gebildes [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] ins Auge und so blieb sie nach einigen weiteren Schritten schließlich vor einem alten Mann stehen, der seine geschlossenen Augen dem Himmel entgegen gerichtet hatte.&lt;br /&gt;
Gerade öffnete sie den Mund, um etwas zu sagen, da hob der Alte die Hand und bedeutete ihr zu schweigen. Erst einige Momente später ertönte die brüchige Stimme und durchbrach die Stille.&lt;br /&gt;
„Ich weiß, dass du hier bist auch ohne deine Worte.... Die Bäume reden seit Wochen ununterbrochen über das Mädchen, das den Waldgott sucht. Und nun stehst du vor mir, blickst mit Augen um dich, die voller Fragen sind.“&lt;br /&gt;
„Die Bäume reden?“ Antwortete [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] verdutzt und verdeutlichte mit ihrer Frage die Worte des Mannes, der anfing zu kichern, nur noch mehr.&lt;br /&gt;
„Da reist sie mehrere Monde lang durch die Natur, lässt diese in sie einkehren aber kehrt selber nicht in sie ein… Natürlich reden sie! Sie reden schon viel länger als die Menschen.“&lt;br /&gt;
„Und ihr versteht sie? Wieso verstehen die Menschen sie nicht? Oder bin das nur ich?“&lt;br /&gt;
„Ja ich verstehe sie, aber ich bin einer der Letzten.“&lt;br /&gt;
„War das mal anders?“&lt;br /&gt;
Abermals kicherte der Alte, rückte auf seinem Stein zur Seite und bedeutete [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] neben ihm Platz zu nehmen. Nur zögerlich kam sie dieser Aufforderung nach und erst, als sie neben ihm saß, erhob der Mann wieder die Stimme.&lt;br /&gt;
„Ja war es. Wir sind, genauso wie alle Tiere, die Kinder der Natur und genauso wie Kind und Mutter sich verstehen, auch ohne sich direkt zu verstehen, so taten es Mensch und Natur. Manche Menschen verstanden sie besser, manche schlechter. Aber ein jeder tat es. Irgendwann aber, wenn das Kind nicht mehr auf die Mutter angewiesen ist, bricht dieses Verständnis.&lt;br /&gt;
Was bleibt dann zurück? Ein Kind, das sich seine eigene Welt mit seinen eigenen Kräften aufbaut, und eine Mutter, die immer noch versucht über ihr Kind zu wachen.“&lt;br /&gt;
„Also… Sind es wir Menschen, die nicht mehr zuhören?“&lt;br /&gt;
Die faltige und wettergegerbte Miene des Alten verzog sich zu einem breiten Lächeln.&lt;br /&gt;
„Richtig. Sie hat nie aufgehört zu sprechen und genau so habe ich von dir gehört.“&lt;br /&gt;
„Aber, wieso verurteilt der Waldgott, der doch die personifizierte Natur ist, die Menschen, wenn eine Mutter doch nie aufhört sich um ihre Kinder zu sorgen?“&lt;br /&gt;
Ein tiefes Seufzen entfuhr dem alten Mann, dessen Lächeln schnell einem traurigen Ausdruck wich.&lt;br /&gt;
„Wo zwei Wesen nicht miteinander sprechen, da können sie nicht mehr auf Sorgen, Ängste und Bedürfnisse eingehen. Die Menschen wollten und wollen sich ihr Leben auf eigenen Beinen aufbauen. Wollen mehr und mehr die Risiken, die die Natur als Mutter vieler Lebewesen für sie bereithält, beseitigen und verändern somit etwas, was bisher kein Wesen tat: die Natur selber.&lt;br /&gt;
Der Wald, in dem wir sitzen, erstreckte sich einst über fast die gesamte bekannte Welt und wo er nicht war, da waren Steppen, Wiesen und Auen. Je mehr der Mensch sich ausbreitete, desto mehr drängte er die anderen Lebewesen und sogar die Natur zurück.&lt;br /&gt;
Letztlich ist nichts gefeit vor der Angst vor Veränderungen und Tod und der Waldgott, der vor allem der Beschützer des Waldes und der Natur ist, ist diesen negativen Gefühlen stärker ausgesetzt, als es die Natur selber ist. Denn noch immer reden die Bäume zu den Menschen und hoffen, dass sie sie verstehen.“&lt;br /&gt;
Lange Zeit schwieg das Mädchen auf diese Worte hin und schaute niedergeschlagen auf den von dünnem Schnee bedeckten Boden.&lt;br /&gt;
„Kann ich lernen sie zu verstehen?“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===9. Kapitel===&lt;br /&gt;
Das Ende der Woche, das ähnlich dem Schwerte Damokles‘ ständig drohend über [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]]s Kopf hing, rauschte wie im Flug heran. Jeder Tag war geprägt von demselben Ablauf, der ihr eine Teilnahme am dörfischen Leben lediglich zu den Abendstunden erlaubte und sie sonst von früh morgens ab in den Armen der Natur und zwischen von Schnee bedeckten Bäumen den Worten des alten Mannes lauschen ließ.&lt;br /&gt;
Am Abend des letzten Tages, den sie zum ersten Mal zur Gänze im Dorf verbringen durfte, erklang ein lautes Rascheln am Rande des Dorfes. Die Dorfbewohner streckten ihre Köpfe voller Furcht vor einem neuen Angriff aus den Fenstern und hier und dort erklangen Stimmen, die von der zu großen Ruhe in den letzten Tagen sprachen, die sie als Anzeichen für den nun kommenden Sturm sahen. Als sich die ersten bereits anschickten um wie vor einer Woche mit Feuer und behelfsmäßigen Waffen ihre Liebsten zu verteidigen, trat [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] aus der Hütte, in der sie hatte nächtigen dürfen.&lt;br /&gt;
Ohne ein Wort ging sie an der kleinen Gruppe Männer vorbei, legte einem nach den anderen beruhigend die Hand auf die Schulter und ging alleine gen Waldgrenze. Einen merkwürdigen Einfluss hatte sie auf die Bewohner, die sich langsam zurückzogen aber erst zur Ruhe kamen, als sie das Mädchen begleitet von einem großen Schatten im Dunkel des Waldes hatten verschwinden sehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]]s Reise führte sie entlang an den ihr bekannten Bäumen und Lichtungen immer tiefer in den riesigen Wald. Stumm folgte sie dem Schatten des großen [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]]s, dessen weißes Fell gelegentlich im Lichte eines vorwitzigen Mondstrahles aufzuglühen schien, aber dann sofort wieder erlosch. Kein Wort verlor das imposante Tier und ließ ihr somit sowohl die nötige Ruhe als auch Zeit um sich auf das Kommende vorzubereiten.&lt;br /&gt;
Viele Stunden lang liefen sie so an riesigen schneebedeckten Bäumen vorbei, deren imposante Statur Geschichten über Zeiten zu erzählen schien, in denen der Waldgott friedlich durch diese vergessenen Haine wandelte und den Bäumen dabei half zu wachsen. Immer weiter ging die Reise durch das Reich des Waldgottes und schließlich kündigte ein gewaltiges Tosen vom nahen Ende des Weges.&lt;br /&gt;
Und als der große [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] zum ersten Mal seit Stunden anhielt, um den Kopf gen der Quelle des Geräusches zu wenden, stockte [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] der Atem. Vor ihnen erstreckte sich ein riesiger Wasserfall, der seine Wassermassen von der Spitze eines hohen Berges hinab zu einem See schickte, der sich zu ihren Füßen erstreckte. Das aufgespritzte Wasser verteilte sich vom Berg herab langsam über die gesamte Lichtung , fing das Mondlicht ein und ließ die Umgebung gleich millionen winziger fallender Sterne in dessen silbrigen Licht erstrahlen.&lt;br /&gt;
„Dort oben ist Xing Lu’s Hain. Es ist lange her, seit ich dort war, und noch länger ist es her, seitdem die Füße eines Menschen diesen Boden berührt haben... Um dort hinauf zu kommen, wirst du auf meinen Rücken steigen und dich gut festhalten müssen.“ Erklang die tiefe Stimme des [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]]s, der sich auf den Boden gelegt hatte und geduldig abwartete, bis [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] auf seinen Rücken gestiegen war. Erst dann erhob er sich wieder und hätten sich ihre Hände nicht in dem weißen Fell verkrallt, so wäre sie bei den folgenden gewaltigen Sprüngen des Tieres, die die Zwei in Windeseile dem Scheitel des Wasserfalls näher brachten, sicherlich in die Tiefe gestürzt.&lt;br /&gt;
So aber erblickte sie bald, nachdem sie sich wieder getraut hatte ihre Augen zu öffnen, einen wunderschönen silbern glänzenden See, dessen Oberfläche so glatt wie ein Spiegel den Sternenhimmel reflektierte und dem Auge vorgaukelte einen zweiten Himmel zu den eigenen Füßen zu sehen, samt einer dunkelgrünen Wiese, die gespickt von allerhand Blumen ohne den Makel einer einzigen Schneeflocke dem Winter trotzte. Sie war im Hain des Waldgottes angekommen und erst, als sie die Augen von dessen Schönheit abwenden konnte, erblickte sie eine dunkle Gestalt, die auf der Insel mitten im See zu warten schien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===10. Kapitel===&lt;br /&gt;
Vollkommen still lief [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Bai Hu]] an der Seite [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]]s über die wunderschöne Wiese dem See, der Insel und der Gestalt auf dieser entgegen. Sogar das große Tier, das in seinem Leben schon so viel erlebt hatte, war ob dem, was kommen würde, angespannt und dabei unbewusst in sein Jagdverhalten zurückgefallen.&lt;br /&gt;
Kein Wort verlor er, kein ungestüm umgeknickter Grashalm oder unvorsichtig berührter Kieselstein sprach vom Gang des Tieres und hätte er nicht gelegentlich tief Luft geholt, um nicht vor Anspannung zu platzen, so hätte [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] ihn wahrscheinlich völlig vergessen.&lt;br /&gt;
Das Mädchen indes lief mit ruhigem und bestimmten Schritten auf den See zu, ließ sich von dem [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] mit einem Sprung über diesen befördern, und glitt ohne aus der Ruhe zu kommen von dessen Rücken direkt auf die kleine vom Schatten einer Wolke verdeckte Insel vor die dunkle Gestalt.&lt;br /&gt;
Der Blick zweier großer violetter Augen legte sich auf sie, als ihre eigenen Augen sich langsam erst dazu überwinden mussten die ungewöhnlichen Pfoten, die einer Mischung aus Menschenfüßen und Bärentatzen zu entsprechen schienen, und dann den im Schatten liegenden Körper hinauf bis zu den Augen des Wesens zu betrachten. Als sich der Blick der zwei Wesen traf, stockte dem Mädchen der Atem und für einen Moment fühlte sie die bodenlose Wut des Schattens vor ihr. Erst nach einigen Momenten fiel ihr auf, dass sich der [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] neben ihr vor dem Wesen verneigte und so tat sie es ihm schnell und etwas überhastet gleich.&lt;br /&gt;
„Es ist lange her [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Bai Hu]].“ Ertönte die Stimme des Wesens schneidend wie der Wind im Herbst sofort, als sich [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] verneigt hatte, als ob das Wesen darauf gewartet hätte.&lt;br /&gt;
„Xinglu.“ Antwortete der [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] schlicht, aber ehrerbietend.&lt;br /&gt;
„Sag mir, warum muss mein Hain die Füße dieser Kreatur ertragen? Warum beschütztest du es vor meinem Urteil?“&lt;br /&gt;
„Weil ich versprach sie zu beschützen und ihr zu helfen, weil sie mit deinem Urteil über die Menschen des Dorfes nichts zu tun hatte und weil die Menschen nicht das sind, was du in ihnen siehst.“&lt;br /&gt;
„Xinglu’s Urteil betrifft alle Menschen!“ Ertönte die wütende tiefe Stimme der riesigen [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Schildkröte]], als sich diese aus dem See erhob und geschwind auf die Insel neben den Schatten schob.&lt;br /&gt;
„Und warum maßt du es dir an ein Urteil über Xinglu’s Urteil zu fällen [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Bai Hu]]?“&lt;br /&gt;
Der [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] atmete tief ein, um zu einer Antwort auf den Angriff [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Xuan Wu]]’s anzusetzen, aber die Stimme des Schattens ließ ihn innehalten.&lt;br /&gt;
„Ich habe [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Bai Hu]]’s Gründe gehört und im Moment soll mir dies reichen.“ Der Blick der violetten Augen richtete sich wieder auf [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]]. „Nun erzähl mir deinen Namen kleine Kreatur und begründe mir, warum du ein Wesen vor meinem Urteil bewahrtest.“&lt;br /&gt;
Aber dem Mädchen stockte der Atem abermals, als es nun die volle Aufmerksamkeit auf sich lasten fühlte. Nervös spielte sie mit ihren Daumen und hatte ihren Blick gen Boden gerichtet, als sie endlich die Kraft fand zu antworten:&lt;br /&gt;
„Mein Name ist [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]]… Und ich wollte einfach nicht zulassen, dass ein kleines hilfloses Wesen vor meinen Augen stirbt, weil ich nicht eingriff… Nicht noch einmal…“ Bilder des roten [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]]s schossen aus ihrem Gedächtnis hervor und trieben ihr Tränen der Trauer in die Augen.&lt;br /&gt;
„Nicht noch einmal?... Ich muss jeden Tag dabei zusehen, wie kleine hilflose Wesen vor meinen Augen sterben, weil andere Wesen maßlos leben wollen… Nicht noch einmal… Ich kann es nicht fassen… Was weißt du kleine Kreatur denn schon von Leben und Tod?“&lt;br /&gt;
Die Stimme des Schattens, war sie zuvor schon schneidend gewesen, hatte sich nun auch noch gleich einem Orkan erhoben und donnerte ehrfurcht erregend über den Hain, so dass ein jeder, der sie vernehmen konnte, den Kopf einzog und still ausharren wollte, bis der Sturm vorbei war.&lt;br /&gt;
„Sie weiß so viel wie man eben in einem Leben in der Natur lernen kann.“ Erschallte auf einmal eine hohe Stimme, die vom Himmel zu kommen schien. „Sie hat die tägliche Furcht und Ungewissheit gespürt, hat die Freuden über die einfachsten Dinge genossen und die Trauer über den Verlust der wertvollsten Dinge erlebt. Maßt du dir nun schon an das Recht auf Trauer und Schmerz gepachtet zu haben Xinglu?“&lt;br /&gt;
Und plötzlich landete direkt hinter [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] ein großer [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]], von dessen Federkleid sich ein paar rote Federn lösten und langsam um das Mädchen herum zu Boden glitten. Beim Anblick dieser Federn schossen dem Mädchen nur noch mehr Tränen in die Augen und sie befürchtete, dass ihr Kopf ihr einen Streich spielen würde, denn diese Federn würde sie überall wiedererkennen.&lt;br /&gt;
„Bist du so verbittert Xinglu, dass du nicht einmal erkennst, dass dieses Mädchen erst einige wenige Sommer alt ist, aber durch das Leben und die Reise in der Natur viel schneller gealtert und gewachsen ist? Erkennst du nicht, was du vor dir siehst?“&lt;br /&gt;
„[[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Zhu Que]]… worauf willst du hinaus? Erklär dich, wenn du dich schon einmal zu uns auf den Boden herablässt!“ Donnerte der Schatten abermals entgegen.&lt;br /&gt;
„Die Natur selber hat [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] auf ihrer Reise geholfen und sie wachsen lassen, um sie auf das kommende vorzubereiten. Willst du als Wächter und Aspekt dich nun gegen den Willen der Natur stellen?“&lt;br /&gt;
Ein tiefes Rauschen war zu hören, als der Schatten sich zu [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] hinab beugte und zielsicher ihrem Gesicht entgegen atmete und sie näher betrachtete. Hätte das Mädchen dies normalerweise als sehr unangenehm empfunden und sich scheu weggedreht, so blieb sie wie angewurzelt stehen und betrachtete sich stattdessen ebenfalls eingehend.&lt;br /&gt;
Sie hatte vor Wochen, vielleicht vor Monaten sogar aufgehört sich selber zu betrachten und so war ihr nie aufgefallen, dass ihr Körper in ihren einstmals kindlichen Augen riesige Züge angenommen hatte. Sie war stark gewachsen, hatte wahrscheinlich Kigiku eingeholt und noch ein wenig weiter gewachsen. Unter ihrer Jacke wölbten sich zwei Hügel nach außen, deren Maße wohl noch wachsen würden, wenn sie sich wieder einigermaßen ernähren würde. Auch ihr Haar war immer länger geworden und glich der goldenen Mähne eines Löwen. War sie vor ihrer Reise noch ein normales 10 Jahre altes Mädchen gewesen, so glich ihre Statur nun mehr der einer 15jährigen.&lt;br /&gt;
Sie kam aus dem Staunen nicht mehr heraus und verlor ob dieser Erkenntnis auch für einen kurzen Moment den Gedankengang, der ihr zuvor die Tränen in die Augen getrieben hatte. Aber dann brachte ihn eine rote Feder, die direkt vor ihren Füßen lag, wieder zurück.&lt;br /&gt;
„Du bist doch der kleine rote [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]] oder? Du lebst?“ Hauchte sie mit nach oben gerichteten Gesicht dem Kopf des gewaltigen [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]]s entgegen, der hinter ihr saß und dessen Oberkörper über ihr aufragte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===11. Kapitel===&lt;br /&gt;
„Ja [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] ich lebe.“ Antwortete der [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]] mit sanfter Stimme, so dass [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] fast der Meinung war ein Lächeln auf dem weit entfernten Gesicht erkennen zu können.&lt;br /&gt;
„Nicht nur ergreifst auch noch du Partei für diese Kreatur, sondern du kennst sie auch noch [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Zhu Que]]? Was geht hier vor?!“ Schaltete sich die schwarze [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Schildkröte]] erneut ein und der große [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]] holte tief Luft, um zu einer Erklärung anzusetzen.&lt;br /&gt;
„Dass ihr es nicht vernommen habt, wundert mich nicht, aber vor fast einem Jahr vernahm ich die Klagen eines kleinen Baches weit im Westen. Als ich mich ihm näherte und ihn fragte, was es mit seinen traurigen Worten auf sich habe, erzählte er mir von seinem Fehler. Er habe, so berichtete er mir, in dem Versuch ein kleines Mädchen mit blondem Haar aufzumuntern einen alten Wanderer zu dieser gelockt, damit dieser sie mit seinen Geschichten aufmuntern könne. Als der Wanderer dem Mädchen von dem Waldgott erzählte, schnappte dieses sich seine Sachen und lief los, um den Waldgott zu finden und um Hilfe zu bitten. Aber wie sollte ein kleines Mädchen alleine überleben?&lt;br /&gt;
Ich beschloss also dem Bach zu helfen und dem Mädchen beizustehen. So begleitete ich [[Wichtige_Personen_in_Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]], das Mädchen aus der Geschichte des Baches, als kleiner [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]] und lehrte sie durch mein Beispiel vom Leben in der Natur.&lt;br /&gt;
Als der Herbst kam und die Zeit meiner Herrschaft sich dem Ende entgegen neigte, traf ich [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Bai Hu]] und bat ihn mir zu helfen. Fortan übernahm er es [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] zu begleiten, nachdem wir es so haben aussehen lassen als ob ich durch die Krallen [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Bai Hu]]’s gestorben wäre.&lt;br /&gt;
Während wir uns aber um [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] kümmerten, bemühte sich die Natur selber ebenfalls um [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]], half ihr beim Wachsen, beim Verstehen und beim Leben. Schon bald hätte sie uns nicht mehr gebraucht, aber wir waren zu neugierig auf das, was kommen könnte.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lange Zeit herrschte Stille, während der Schatten [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] eingehend musterte. Schließlich aber erhob er die Stimme, deren Worte er scheinbar direkt an [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] richtete.&lt;br /&gt;
„Würde ich dich am liebsten auf der Stelle zertreten für den Verstoß gegen mein Urteil, für die Schritte auf dem Boden meines Haines und für die Anmaßung, in der sich jene zwei auf deine Seite stellten und dich beschützten, so kann ich doch das Wirken der Natur an und in dir sehen.&lt;br /&gt;
Nun stelle ich dir also folgende Frage: Würdest du das Dorf, deren Bewohner dir in der letzten Woche Obdach gewährten, verlassen und zulassen, dass ich es mitsamt seiner Bewohner vernichte, wenn ich dafür deine Schwester Kigiku heile?“&lt;br /&gt;
[[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]]s Augen weiteten sich bei diesem Angebot genau so sehr wie sich die Augen des [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]]s und des [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]]s vor Wut verengten. Beide waren außer sich vor Zorn über die Hinterlist der Worte ihres Gottes, aber keiner von beiden hatte das Recht den Mund zu öffnen.&lt;br /&gt;
„Woher weißt du von Kigiku?“ Antwortete [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] stockend, woraufhin der Schatten lediglich tiefkehlig lachte.&lt;br /&gt;
„Ich weiß viele Dinge. Nun aber entscheide dich und lass dich nicht davon einnehmen, dass du deine Schwester nicht mehr lebendig antreffen würdest, wenn du dich jetzt auf den Rückweg begibst.“ Woraufhin der Schatten erneut lachte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===12. Kapitel===&lt;br /&gt;
Immer mehr Tränen schossen [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] in die Augen, ließen diese nach und nach überquellen und liefen dann eine nach der anderen die Wangen des Mädchens hinab, bis sie sich von diesen lösten und gen Boden fielen. Die kommende Entscheidung war die schwerste, die sie jemals hatte treffen müssen und es war der erste Moment, in dem sie ihre Reise in Frage stellte.&lt;br /&gt;
„Ich… Die Menschen sollen leben.“ Brachte sie schluchzend hervor und sah gleichzeitig ihre kranke Schwester vor ihren Augen, deren endgültiges Todesurteil sie nun unterschrieben hatte und die sie wohl nie wieder sehen würde.&lt;br /&gt;
„Was?!? Du maßt es dir an…?!?“ Donnerte die Stimme des Schattens wieder hervor, wurde aber von [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Bai Hu]] abrupt unterbrochen.&lt;br /&gt;
„Sie hat sich entschieden Xinglu. Hör auf mit deinen Spielen und sieh ein, dass du dich geirrt hast.“&lt;br /&gt;
„Gut, ich stehe zu meinem Wort. Aber ich habe nirgends von dem Leben des Mädchens geredet. Sie hat sich meinem Urteil entgegen gestellt und muss nun die Konsequenzen tragen!“&lt;br /&gt;
Schreckhaft atmete [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] ein und schaute mit geweiteten Augen auf den Schatten vor sich.&lt;br /&gt;
„Aber ich darf nicht ohne Weiteres nehmen, was die Natur gewährt hat… Also wirst du dir dein Leben verdienen müssen kleines Mädchen. Schließe die Augen und lass mich sehen, ob der Geist der Natur wirklich in deinen Knochen steckt.“&lt;br /&gt;
Und so sehr [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] auch dagegen ankämpfte, ihre Augenlider schoben sich unweigerlich vor ihre Pupillen und schon bald verschwammen die Bilder vor ihren Augen und die Gedanken in ihrem Kopf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie spürte weiches feuchtes Gras zwischen ihren blanken Zehen und eine Eule schickte ihren Ruf durch die Luft vorbei an ihren Ohren. Als sie die Augen langsam öffnete, sah sie sich inmitten eines großen Waldes stehen, deren Bäume genauso wie der Wald selber kein sichtbares Ende zu haben schienen. Alles an dem Wald wirkte merkwürdig urtümlich und erinnerte sie an die riesigen Bäume, die sie in der Nähe des Wasserfalls und des Haines gesehen hatte.&lt;br /&gt;
Erneut riss sie der Schrei der Eule aus den Gedanken und ließ in diesen Platz genug für die Erkenntnis, dass die Sonne gerade untergegangen war und die Schatten im Wald immer mehr die Oberhand gewannen.&lt;br /&gt;
Und dann spürte sie es, eine Präsenz im Schatten und der Blick unsichtbarer Augen auf ihrem Rücken. Die feinen Härchen auf ihrem Nacken stellten sich auf, sie machte einen zaghaften Schritt nach hinten und drehte sich dann plötzlich herum um loszurennen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===13. Kapitel===&lt;br /&gt;
Der Wind pfiff ihr ins Gesicht, sauste ihr um die Ohren und ließ den Klang seiner Stimme in diesen erklingen. Immer wieder schlugen ihr kleinere Äste, die sie nicht rechtzeitig bemerkt hatte, gegen den Körper und hinterließen an diesem immer mehr kleine Schnitte aus denen schon bald feine Bluttropfen hervorquollen. Schneller und schneller lief [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] durch den dunklen Wald, der sein wunderschönes Kleid abgelegt hatte und ihr nun seine dunkle und gefährliche Seite zeigte.&lt;br /&gt;
Wie konnte dies nur derselbe Wald, derselbe Ort sein, der sie mit den ersten Bildern verzaubert hatte? Fragte sie sich, als sie sich in Sicherheit wähnend an einen Baum lehnte und umschaute. Schon seit einiger Zeit hatte sie die Präsenz in ihrem Rücken nicht mehr gespürt. Sollte sie dieses Etwas wirklich abgehängt haben? Sie schaute sich nervös um, ließ den Blick ihrer Augen durch die Dunkelheit wandern und versuchte ihr pochendes Herz zu beruhigen. Es war schwer in der Dunkelheit überhaupt etwas auszumachen und immer wieder machte ihr Herz einen furchtsamen Sprung, wenn die Schatten der Bäume ihr obskure Wesen, die mit langen feingliedrigen Armen in der Dunkelheit zu tanzen schienen, vorspielten.&lt;br /&gt;
Plötzlich blitzte in der Dunkelheit etwas auf. Noch bevor sich die Härchen auf ihrem Nacken aufstellen konnten, war sie schon wieder los gerannt und hetzte durch den Wald. Das Blut, das sich in der kurzen Zeit der Rast auf ihrer Haut gesammelt hatte, wurde vom Gegenwind weggeweht und hinterließ eine feine rote Spur, der man viel zu leicht folgen konnte.&lt;br /&gt;
Wie sollte sie nur dem Schrecken, der mit Sicherheit den Tod bringen würde, entkommen? Wie sollte sie den Anbruch des Tages und das erste Licht, das die Schatten vertreiben würde, nur wieder erleben? Und wie sollte auch nur ein Mensch in dieser schrecklichen Umgebung überleben können?&lt;br /&gt;
Völlig außer Atem rannte das Mädchen dennoch weiter. Immer, wenn sie die Gefahr gegen einen Baum zu laufen ignorierend einen Blick über die Schulter warf, konnte sie einen formlosen Schatten im Schatten sehen, der der blutigen Spur folgte. Nein sie wunderte sich nicht mehr, dass die Menschen sich vor dieser Umgebung fürchteten und die Natur verändern wollten, um in ihr zu überleben. In dieser schrecklichen Umgebung würden sie nie anders überleben können!&lt;br /&gt;
„Vieles, das auf den ersten Blick schrecklich wirkt, ist nur ungewohnt für die Augen.“&lt;br /&gt;
Ertönte plötzlich die raue Stimme des alten Mannes in ihrem Kopf und sie erinnerte sich an die vielen Stunden, in denen er ihr eigentlich nur von der Natur erzählte.&lt;br /&gt;
„ Ein Wolf tötet nicht, weil er grausam sein möchte. Ein Wolf tötet, weil er überleben will. Der Wille zu Überleben ist das, was uns alle – selbst die Pflanzen – vereint.“&lt;br /&gt;
Aber dieses Ding, was auch immer es ist, ist böse! Das konnte sie deutlich spüren. Sie konnte spüren wie es Millimeter um Millimeter näher kam, sich wieder zurückfallen ließ und dann wieder langsam näher kam. Und das alles nur, um mit ihr zu spielen, um ihr den Schrecken in Mark und Bein zu jagen!&lt;br /&gt;
„Wahre Boshaftigkeit gibt es in der Natur nicht. Sie ist eine Erfindung der Menschen, um die Natur zu verteufeln.“&lt;br /&gt;
Aber sie konnte das Böse in diesem Ding eindeutig spüren. Und inmitten dieser schrecklichen Umgebung war niemand, der ihr helfen konnte. Sie war alleine.&lt;br /&gt;
„Niemals bist du alleine. Stets wirst du einen Baum, eine Blume oder zumindest einen Grashalm in der Nähe finden. Deine Mutter wird immer da sein und dich beschützen.“&lt;br /&gt;
Und auf einmal blieb [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] stehen. Langsam drehte sie sich zur Seite und legte die Stirn gegen die Rinde eines der riesigen Bäume. Wie hatte sie nur diese sanften Riesen verteufeln können? Wie hatte sie nur diese Umgebung als schrecklich bezeichnen können?&lt;br /&gt;
Sie schloss die Augen und wartete auf die Schritte, die sich sicher bald nähern und ihren Tod bedeuten würden. Aber sie würde nicht mehr rennen. Sie vertraute auf ihre Mutter und legte ihr Leben in deren Arme.&lt;br /&gt;
Und dann hörte sie ein leises Flüstern.&lt;br /&gt;
„Wie sich die Arme an mich lehnt. Oh du Arme, hör auf zu weinen.“&lt;br /&gt;
„Das sind keine Tränen, das ist Blut. Bist du zu hölzern geworden um den Unterschied zu merken?“&lt;br /&gt;
„Sie blutet? Warum denn nur?“&lt;br /&gt;
„Weil selbst kleine Äste die weiche Haut zerschneiden können.“&lt;br /&gt;
„Schau nur wie sie zittert.“&lt;br /&gt;
„Wie gerne würde ich ihr helfen.“&lt;br /&gt;
„Ich auch.“&lt;br /&gt;
„Ich auch.“&lt;br /&gt;
„Aber sie kann uns nicht hören.“&lt;br /&gt;
„Wir können sie nicht trösten.“&lt;br /&gt;
„Wir können sie nicht beschützen.“&lt;br /&gt;
„Würde sie uns nur hören können.“&lt;br /&gt;
„Wieso kann sie uns nicht hören?“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Ich kann euch hören!“ Schrie [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] mit all ihrer Kraft. „Bitte helft mir!“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Sie kann uns hören?“&lt;br /&gt;
„Sie möchte unsere Hilfe?“&lt;br /&gt;
„Wie lange ist es her?“&lt;br /&gt;
„Sollen wir singen?“&lt;br /&gt;
„Ja lasst uns singen!“&lt;br /&gt;
„Ja..Singen!“&lt;br /&gt;
Und plötzlich schwoll das Flüstern, war es zuerst noch leise und kaum zu hören gewesen, immer weiter an, gewann an Stärke und glich schon bald einem Orkan aus unterschiedlichen Stimmen, die durcheinander riefen. Nach und nach hörten die Stimmen auf zu rufen und fingen stattdessen an leise zu summen. Das Summen wurde immer lauter, übertönte schließlich die letzten Stimmen und brachte mit seinen tiefen Tönen [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]]s Innere sanft zum vibrieren.&lt;br /&gt;
Eine tiefe und warme Stimme erschallte, sang von den Strahlen der Sonne und den Tränen des Mondes und plötzlich setzten alle Stimmen in dieses Lied mit ein.&lt;br /&gt;
Es war das Lied der Schöpfung, die Erzählungen des ersten Baumes, der als Knospe miterlebt hatte wie Mond und Sonne von den Göttern auseinander gerissen wurden und fortan nie wieder zusammen sein und zugleich erstrahlen durften. Um wenigstens die Wärme des anderen und dessen Spiegelbild für wenige Momente zu erhaschen, nachdem dieser schwinden musste, erschufen die Zwei die Natur und die Wärme der Sonnenstrahlen sowie die Liebe in den Mondtränen hauchten der kargen Erde Leben ein.&lt;br /&gt;
Der Erste aber, der stark genug gewesen war vor all diesem bereits als Knospe den Boden zu durchbrechen, wuchs und wuchs bis er groß und prächtig war. Er war der Stärkste von allen und schließlich hob ihn der Mond aus der Erde und gab ihm die Fähigkeit zu wandern. So wurde der Erste als Xinglu, der Wanderer, bekannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Sie ist eingeschlafen.“&lt;br /&gt;
„Sie ist sicher.“&lt;br /&gt;
„Der Schatten ist fort.“&lt;br /&gt;
Das Flüstern der Bäume, sehr zaghaft und leise um das Mädchen nicht zu wecken, flog einige Zeit später dem Winde gleich wieder durch die Luft.&lt;br /&gt;
„Sie muss zurück.“&lt;br /&gt;
„Ja das muss sie.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===14. Kapitel===&lt;br /&gt;
„Hört ihr das? Sie singen! Sie singen für das Mädchen, sie singen für [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]]!“ Stellte die große [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Schildkröte]] fassungslos fest, während sie sich im Kreis drehte und dem Lied der Bäume lauschte.&lt;br /&gt;
Das Geräusch des schabenden Panzers zusammen mit den Worten aus tiefer Kehle drangen durch die Schleier des Schlafes und holten [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] aus diesem empor.&lt;br /&gt;
„Sie kommt zu sich. Sie hat überlebt!“ Ertönte die Stimme des [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]]s ganz nah vor [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]]s Gesicht. Und als sie die Augen öffnete, sah sie die Gesichter des [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel - Suzaku|Vogel]]s und des [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]]s dicht über ihrem eigenen schweben und sie mit besorgten Blicken anschauten, bevor sie anfingen breit zu lächeln.&lt;br /&gt;
„Wo bin ich?“ Murmelte sie schlaftrunken, während sie sich den Schlaf aus den Augen rieb.&lt;br /&gt;
„Du bist im Hain des Waldgottes. Du hast geschlafen und wurdest im Traum auf die Probe gestellt.“&lt;br /&gt;
Antwortete [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Bai Hu]], der sich mit einem langgestreckten Seufzer anscheinend nach einer halben Ewigkeit wieder legte und sich wohlig streckte.&lt;br /&gt;
„Habe ich bestanden?“&lt;br /&gt;
[[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Zhu Que]] öffnete den Schnabel, anscheinend um antworten zu wollen, aber die tiefe Stimme Xinglu’s unterbrach ihn.&lt;br /&gt;
„Du hast mehr als das.“ Der riesige Schatten bewegte sich zum ersten Mal, seitdem [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] im Hain war, und schob sich langsam in das fahle Licht des Mondes.&lt;br /&gt;
„Niemals hätte ich erwartet, dass sie für dich singen würden. Niemals hätte ich erwartet, dass sie dieses Lied anstimmen würden.“&lt;br /&gt;
Murmelte das Wesen, dessen Körperbau dem eines Menschen glich, nur glichen Hände und Füße mehr einer Mischung aus Menschenhand und Bärentatze und die Haut schien aus einer rissigen und vor Alter schon schwarz gewordenen Baumrinde zu bestehen. Das Gesicht schließlich war dem eines Hirsches nachempfunden, nur dass sich Flechten aus großen Baumblättern vom Kopf über die Schultern des Wesens ergossen.&lt;br /&gt;
„Sie sangen von dir nicht wahr?“ Fragte [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] das Wesen, dessen große Augen von großer Trauer sprachen.&lt;br /&gt;
„Ja. Ich habe dieses Lied geschrieben und es einem jeden Baum früher vorgesungen, wenn er noch klein und schwach war. Das Lied half ihnen zu wachsen und den Gezeiten zu widerstehen, so dass sie fast so groß wurden wie ich einst. Deswegen nennt man es auch das Baumlied. Früher kannte es ein jeder Baum.“&lt;br /&gt;
„Deswegen sind die Bäume in der Nähe des Haines also so groß und der Winter dem Hain so fern!“&lt;br /&gt;
„Früher waren alle Bäume so groß. Damals wanderte der Wanderer noch jeden Tag über die Erde und sang zu jedem Baum.“ Mischte sich eine raue Stimme plötzlich ein und alle, egal ob Mensch, Tier oder Gott wandten dem Ursprung der Stimme den Kopf zu.&lt;br /&gt;
Ein alter Mann kam mit hinkenden Schritten über die Wiese dem See und der Insel entgegen und winkte dem Mädchen entgegen, das die Augen vor Staunen weit aufgerissen hatte.&lt;br /&gt;
„Du? Was machst du denn hier?“ Rief sie ihm entgegen. Anstatt aber eine Antwort des Mannes zu erhalten, erklang die Stimme des Waldgottes.&lt;br /&gt;
„[[Geschichte von Taki#Der blaue Drache – Seiryu|Quing Long]]. Jetzt wundert mich gar nichts mehr. Hast du [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] beigebracht zu den Bäumen zu sprechen?“&lt;br /&gt;
„Ich habe ihr lediglich von der Natur erzählt Xinglu. Alles Weitere hat sie selber erlernt.“&lt;br /&gt;
„[[Geschichte von Taki#Der blaue Drache – Seiryu|Quing Long]]?“ Verwirrt schaute [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] zwischen dem Alten und Xinglu hin und her.&lt;br /&gt;
Auf dem Gesicht des Alten aber, der am nahen Ufer des Sees angelangt war, bildete sich ein Lächeln und plötzlich erhob sich an derselben Stelle, an der der Alte soeben gestanden hatte, ein großer [[Geschichte von Taki#Der blaue Drache – Seiryu|blauer Drache]] in die Luft, nur um neben Xinglu wieder zu landen.&lt;br /&gt;
„Du hast es schon immer geliebt dich zu verkleiden.“ Murmelte die [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Schildkröte]].&lt;br /&gt;
„Du musst verstehen, dass ich dir nicht die Wahrheit zeigen durfte [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]]. Ich bin der Letzte der Vier und Erster des Kreises. [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Xuan Wu]], [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Zhu Que]], [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Bai Hu]] und ich, [[Geschichte von Taki#Der blaue Drache – Seiryu|Quing Long]] sind die 4 Wächter des Waldgottes und die ersten der Tiere, zu denen er wie zu den Bäumen sang. Ein jeder von uns ist die Inkarnation einer der Jahreszeiten. Ich bin der Frühling, [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Zhu Que]] ist der Sommer, [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Bai Hu]] ist der Herbst und [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Xuan Wu]] ist der Winter. Einst wandelten wir an der Seite Xinglu’s über die Erde. Als er sich aber veränderte, wandten drei von uns ihm den Rücken zu und nur[[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Xuan Wu]] blieb bei ihm.“&lt;br /&gt;
„Aber was habe ich damit zu tun? Ich wollte doch nur Kigiku retten.“&lt;br /&gt;
„Und in diesem einfach Streben hast du es geschafft mich an die Anfänge und das Gute in euch Menschen zu erinnern. Ich war es, der dich im Wald der Träume gejagt hat und hätten dir die Bäume nicht geholfen, so hätte dein Herz schließlich vor Angst aufgehört zu schlagen. Als aber die Bäume anfingen zu singen, da erinnerte ich mich. Sie sangen aber nicht nur von mir, sondern auch von dir. Sie sangen davon wie viel Angst du in der Dunkelheit hast, was für einen Weg du zurücklegen musstest und wie gerne sie dir helfen würden. Und mit jedem Wort verflog mein Hass und ich fing an euch Menschen zu verstehen.“&lt;br /&gt;
„Ich habe gar nicht gehört, dass sie von mir sangen. Hat diese wunderschöne tiefe Stimme etwa auch über mich gesungen?“&lt;br /&gt;
„Wunderschöne tiefe Stimme?“ Schaltete sich [[Geschichte von Taki#Der blaue Drache – Seiryu|Quing Long]] plötzlich ein und wechselte einige Blicke mit den drei anderen, während Xinglu die violetten Augen geschlossen hatte.&lt;br /&gt;
„Sie hat dich singen hören Xinglu? Wie ist das möglich? Du hast schon so lange nicht mehr gesungen.“ Brummte [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Bai Hu]] verdutzt.&lt;br /&gt;
„Sie erinnern sich noch immer daran wie ich zu ihnen sang. Und aus der Erinnerung heraus haben sie meine Stimme scheinbar beschworen. Es ist zu lange her, dass ich zu ihnen gesungen haben, und ich habe kein Recht zu ihnen zu singen bei all dem, was ich getan habe.“&lt;br /&gt;
„Das stimmt nicht! Sie reden stets miteinander und die ältesten von ihnen erzählen den jüngeren von deinem Lied. Sie kennen es alle und werden es nie vergessen.“&lt;br /&gt;
„Mir fehlt aber die Kraft zum Wandern. Hass und Zorn haben meine Beine schwer werden lassen.“&lt;br /&gt;
Er wandte sich von dem weißen [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] ab und dem Mädchen zu.&lt;br /&gt;
„Nein ich hörte keine tiefe Stimme, sondern eine hohe. Ich hörte die Stimme eines jungen [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Drachen]]n, der mich furchtlos anbrüllte. Die Bäume sangen von dem gelben Schuppenkleid des [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Drachen]]n und von der Wärme im Herzen dieses Wesens.&lt;br /&gt;
[[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] sie sangen von dir und es war so viel Wahrheit in ihren Worten, die ich erst jetzt vernehmen konnte.“&lt;br /&gt;
„Warum guckst du so traurig Xinglu? Was hast du vor? Was hat das zu bedeuten?“&lt;br /&gt;
Fragte das Mädchen nun sichtlich besorgt um den Waldgott.&lt;br /&gt;
„Es ist Zeit für mich das Geschenk, das mir der Mond einst gab, zurück zu geben. Ich habe meine Pflicht gegenüber meinen Brüdern und Schwestern vergessen und sie zu lange warten lassen. Ich sehne mich nach Ruhe [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]].“&lt;br /&gt;
Die Züge des Wesens erhellten sich und die Risse in der dunklen Rinde schlossen sich immer mehr.&lt;br /&gt;
„Die Zeit des Wanderers ist vorbei. Zu lange habe ich mich dagegen gewehrt einzusehen, dass die Welt mich nicht mehr braucht. Es ist nun an der Zeit, dass die Jüngeren auf sich aufpassen. Vieles wird sich verändern, aber wenn ich höre wie die Bäume für dich singen, so bin ich mir sicher, dass es nicht nur schlecht sein wird.“&lt;br /&gt;
„Willst du uns wirklich verlassen Xinglu? Was sollen wir ohne dich machen? Was sollen wir alleine machen?“ Rief [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Zhu Que]] mit Trauer in der Stimme.&lt;br /&gt;
„Helft dem gelben [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Drachen]]n bei der Wahrung dessen, was wir einst zusammen auf unseren Reisen verbreiteten. Natürlich nur, wenn du willst [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]].“&lt;br /&gt;
Das Mädchen schaute in die großen violetten Augen und auf die immer heller werdende Rinde, durch die von Minute zu Minute mehr Leben zu pulsieren schien.&lt;br /&gt;
„Was genau meinst du?“&lt;br /&gt;
„Vieles, was einst gut war, ist zerstört. Du hast mir aber gezeigt, dass nicht alles zerstört ist. Ich frage mich, ob sich Sonne und Mond so fühlten, als sie mich erblickten und das Leben erschufen….&lt;br /&gt;
Ich werde das Wandern aufgeben und wieder nur ein Baum sein, ein Baum der mit seinen Brüdern singt. Gerne werde ich von dem kleinen Mädchen singen, das zum [[Geschichte von Taki#Der_Gelbe_Drache|gelben Drachen]] wurde, der den Beginn einer neuen Zeit darstellt.&lt;br /&gt;
Ich würde gerne dabei zusehen, wie ein kleines Mädchen die Wunden, die ein alter Baum geschlagen hat, schließt und dabei hilft, dass wieder mehr Menschen das Lied der Bäume hören.“&lt;br /&gt;
[[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] konnte die Trauer in dem Wesen vor sich so deutlich spüren, dass es ihr die Sprache verschlug. Aber nicht nur Trauer, sondern auch Freude über die Erlösung konnte sie spüren. Es hatte nicht lange gedauert bis ihre Augen sich mit Tränen gefüllt hatten, so dass sie lediglich nicken konnte.&lt;br /&gt;
Der Waldgott lächelte sie voller Wärme an und streckte sich dann zu seiner vollen Größe aus. Ein wohliges Seufzen entfuhr ihm, als die alten Glieder sich zum beinahe letzten Mal bewegten und er sich mit stummen Gesten von seinen vier Freunden verabschiedete, die auf ihre Art viel treuer waren als er es je bis zu diesem Moment vermutet hatte. Dann legte er die letzten Schritte bis zum Mittelpunkt der kleinen Insel zurück, streckte sich erneut und seufzte dabei langgezogen.&lt;br /&gt;
Ein Rascheln und Rauschen war zu hören, als sich riesige Wurzeln in den Boden gruben und gewaltige Äste in die Höhe streckten. So schnell geschah alles, dass nur wenige Momente später sich dort, wo noch eben die Gestalt des Waldgottes gestanden hatte, ein gewaltiger Baum in die Höhe streckte und seine riesigen Äste weit über den See hängen ließ. Das gewaltige Blätterdach des Baumes erstreckte sich über den gesamten Hain und schützte diesen gleich einer Decke.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Epilog===&lt;br /&gt;
So verlor der Waldgott seinen Namen und war wieder nur der Erste. Im selben Moment aber erschallte zum ersten Mal seit langer Zeit die tiefe Stimme des Waldgottes und sang begleitet von vielen seiner Brüder das Lied des gelben [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Drache]]ns, so wie es hier geschrieben steht.&lt;br /&gt;
Lieder aber sind die älteste Form des Übernatürlichen und oft findet man in ihnen bereits einen Teil der Zukunft beschrieben. So erfuhr der kleine Bach, an dem das Lied begann, davon wie [[Geschichte von Taki#Der gelbe Drache|Hiwa]] begleitet von [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Zhu Que]], [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Bai Hu]], [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Xuan Wu]] und [[Geschichte von Taki#Der blaue Drache – Seiryu|Quing Long]] in das Dorf am Rand des großen Waldes kam und sowohl von dem Waldgott als auch von dessen Bedauern erzählten. Die Dorfbewohner hörten gerne den Geschichten dieser ungleichen Gruppe zu, ließen sich von diesen verzaubern und wollten alsbald den riesigen Baum selber sehen. Manche von ihnen blieben dort, andere verließen den Ort wieder, nur um von dessen Pracht zu erzählen.&lt;br /&gt;
So gründete sich schon bald unter dem schützenden Dach des Waldgottes ein kleines Dorf. Die vier Wächter, die es nun als Aufgabe ansahen neben dem Waldgott auch noch das Dorf und [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] zu beschützen, blieben bei den Menschen und halfen dem Mädchen dabei zu beschützen, zu trösten, zu beruhigen, zu lenken und vor allem zu erzählen und zu singen.&lt;br /&gt;
Zwei Jahre später, als die ersten Schneeflocken vom Himmel fielen und die mittlerweile zur jungen Frau herangewachsene [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] an die stürmische Nacht erinnerten, in der sie zum ersten Mal von dieser Welt erfuhr, wenn auch nur reichlich verwirrende Bruchstücke, stapfte eine vermummte Gestalt den schmalen von den Bewohnern angelegten Weg zum Hain empor.&lt;br /&gt;
Eine helle Stimme, ihr merkwürdig bekannt aber doch in den Wirren der Erinnerungen verloren, riss [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] aus den Erinnerungen und ließ sie von ihrem Platz am Rande des Sees aus in die Richtung der Gestalt sehen. Ihre Augen weiteten sich und füllten sich als bald mit Tränen, während ihre Füße über den von feinen Schneeflocken bedeckten Boden regelrecht flogen und sie in die weit geöffneten Arme der ihr entgegenlaufenden Kigiku trugen.&lt;br /&gt;
Der Bach plätscherte fröhlich, als er von der Wiedervereinigung der Schwestern hörte und weigerte sich im kommenden Winter vehement dagegen zu erstarren und einzufrieren, so groß war seine Freude. Erst die tiefe Stimme des Waldgottes aus der Ferne sorgte dafür, dass er sich beruhigte und als der Bach langsam erstarrte und für den Winter einschlief, freute sich der Waldgott über jenes letzte Geschenk, das er den Menschen und besonders seiner [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] geben konnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Wichtige Personen und Wesen aus Legenden und Sagen=&lt;br /&gt;
Hier sind wichtige Personen aus der Geschichte oder Legenden/Sagen von Takigakure aufgelistet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Dorfoberhäupter [[Takigakure]]s===&lt;br /&gt;
Hier sind die wichtigsten, verstorbenen Dorfoberhäupter von Takigakure aufgelistet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Ieyasu Kagetoya====&lt;br /&gt;
Ieyasu Kagetoya das erste große [[Dorfoberhaupt|Oberhaupt des Dorfes]] [[Takigakure]]. Nach dem Fall [[Geschichte_von_Taki#Kakuzu|Kakuzus]] bei dem der gesamte damalige Ältestenrat verstarb, übernahm er nicht nur die Macht im [[Gesellschaft_in_Taki#Kagetoya|Kagetoya]] -Clan sondern auch im Dorf selbst.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Er galt als mächtiger Shinobi und entsprechend dem Ruf der [[Gesellschaft_in_Taki#Kagetoya|Kagetoya]] als großartiger Krieger. &lt;br /&gt;
Durch seine Autorität und auch teilweise durch Furcht vor seiner Rache stellte er einen sehr wackeligen Frieden in [[Takigakure]] her.&lt;br /&gt;
Er führte damals die grundlegende Struktur des heutigen Militärs in [[Takigakure]] ein, auch wenn dieses im Laufe der vielen Dynastien überarbeitet wurde, ist es grundlegend immer noch das System nach dem die [[Gesellschaft_in_Taki#Kagetoya|Kagetoya]] Krieg führen und sich organisieren.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der [[Gesellschaft_in_Taki#Kagetoya|Kagetoya]] galt als streng, aufbrausend und ein wenig tyrannisch, außerdem erzählt man sich, dass er ein begabter, wenn auch gerne riskant agierender, Stratege sei, was letztlich zu seinem Sturz führte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Shingen Shiazu====&lt;br /&gt;
Shingen Shiazu, das zweite große [[Dorfoberhaupt|Oberhaupt des Dorfes]] [[Takigakure]], galt ebenso wie sein Vorgänger [[Geschichte_von_Taki#Ieyasu_Kagetoya|Ieyasu Kagetoya]] als begabter Shinobi und Stratege.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Jedoch hatte er dem Plan des Kagetoyas eine ganze Kompanie zu opfern widersprochen, als diese dann nicht nur überlebte, sondern die Schlacht auch noch gewann schlug er sich auf die Seite der [[Gesellschaft_in_Taki#Fuyou|Fuyou]], deren Oberhaupt das Kommando über die folgende Kompanie hatte, was dazu führte, dass [[Geschichte_von_Taki#Ieyasu_Kagetoya|Ieyasu Kagetoya]] noch auf dem Schlachtfeld zum Selbstmord gezwungen wurde, um seine Ehre wieder reinzuwaschen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Mit der Unterstützung der [[Gesellschaft_in_Taki#Fuyou|Fuyou]] und einiger jüngerer Clans wurde er dann zum zweiten Oberhaupt Takigakures erklärt.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Er erklärte die [[Geschichte_von_Taki#Ieyasu_Kagetoya|Ieyasu Kagetoya]] jedoch nicht zu Verrätern und ließ die Ehre der Familie unangetastet.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Shingen trat erst kurz nach dem Bluterbenkrieg von seinem Amt zurück, da er sich in einer Schlacht schwer verletzt hatte und langsam alt wurde. Er galt in seiner Amtszeit zwar als strenges aber faires Oberhaupt, der stets jeden Vorschlag anhörte, bevor er seine Entscheidung traf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Mifune Ashura====&lt;br /&gt;
Mifune Ashura war das dritte [[Dorfoberhaupt|Oberhaupt]] Takigakures und das erste, das nicht aus einer der [[Gesellschaft_in_Taki#Die_Gr.C3.BCnderclans|Gründerfamilien]] stammte.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Er war ein Veteran des Krieges, der sich in vielen Schlachten als großer Anführer bewährt hatte, vor allem durch die Tatsache, dass seine Truppen stets ihre Position gehalten hatten, sowie geringere Verluste aufwiesen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Jedoch hatte der Krieg ihn zu einem paranoiden Mann gemacht, er verschärfte die Sicherheitskontrollen und die Verteidigungssysteme von [[Takigakure]] erheblich. Auf seinen Wunsch wurde eine Kampagne gestartet, welche die Bevölkerung davon überzeugte, dass man Ausländern nicht trauen könne und das die Abschottung von außen der einzige Schutz vor Eroberung wäre.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Dies hatte auch Erfolg. [[Takigakure]] igelte sich ein und sah alles als Bedrohung an, was zu allgemeiner Aufrüstung im Dorf führte.&lt;br /&gt;
Zudem schwächte er die Macht der [[Gesellschaft_in_Taki#Die_Gr.C3.BCnderclans|Gründerclans]] erheblich, indem er den Ältestenrat neu aufstellte und für niedere Clans zugänglich machte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Kessen Musou====&lt;br /&gt;
Kessen Musou wurde nach dem überraschenden Tod [[Geschichte_von_Taki#Mifune_Ashura|Mifunes]], der scheinbar an einer Krankheit verstarb, ebenso überraschend zum neuen [[Dorfoberhaupt|Oberhaupt]] erklärt. Entgegen der Traditionen des Dorfes die Wege der alten Oberhäupter weiter zugehen brach er damit und zum ersten Mal in der Geschichte öffnete [[Takigakure]] sich wieder nach außen. Ausländer wurden nicht länger verteufelt und argwöhnisch betrachtet, sondern willkommen geheißen und in die Dorfstruktur eingeführt.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Von vielen wurde Kessen Musou als wahrer Held vergöttert, da er eine unglaubliche Phase des Friedens in [[Takigakure]] einläutete, auf die man später immer noch neidisch war und sich zurück wünschte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Historische Personen [[Takigakure]]s===&lt;br /&gt;
Hier sind sonstige, verstorbenen Personen aufgelistet, die es mit ihrem Namen in die Geschichte des Dorfes geschafft haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Kenshin Fuyou====&lt;br /&gt;
Kenshin Fuyou war ein hochdekorierter [[Jounin]] und das Clanoberhaupt der [[Gesellschaft_in_Taki#Fuyou|Fuyou]] während [[Geschichte_von_Taki#Ieyasu_Kagetoya|Ieyasu Kagetoyas]] Herrschaft.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Er war gleichermaßen Shinobi, wie Priester und im Dorf recht hoch angesehen, da die Fuyou sich um die Kranken und Armen des Dorfes kümmerten.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der [[Gesellschaft_in_Taki#Fuyou|Fuyou]] selbst galt als verständnisvoller und fürsorglicher Mann, der sich und seine Zeit gerne für andere aufopferte.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Kenshin und eine ganze Kompanie sollten jedoch in einer entscheidenden Schlacht für das Wohl [[Takigakure]]s geopfert werden, als sie dann jedoch nicht nur nicht starben, sondern jene Schlacht fast im Alleingang gewannen war der Missmut unter den Truppen hoch, was dazu führte, dass gegen [[Geschichte_von_Taki#Ieyasu_Kagetoya|Ieyasu Kagetoya]] geputscht wurde, und so die [[Gesellschaft_in_Taki#Shiazu|Shiazu]] mit der Unterstützung der [[Gesellschaft_in_Taki#Fuyou|Fuyou]] an die Macht kamen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Verräter [[Takigakure]]s===&lt;br /&gt;
Hier sind die größten, verstorbenen Verräter Takigakures aufgelistet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Kakuzu====&lt;br /&gt;
Kakuzu war einst einer der besten Shinobi des Dorfes [[Takigakure]]. So entsandte man ihn auf eine Mission den ersten Hokage [[Geschichte_von_Konoha#vor_dem_BEK|Hashirama Senju]] zu töten. Als diese jedoch scheiterte wurde er bei seiner Rückkehr ins Dorf stigmatisiert und für das Scheitern der [[Mission]] bestraft, obgleich diese sehr gefährlich war.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Darauf entwickelte der einst hochgelobte [[Jounin]] einen Hass auf das Dorf und tötete auf seiner Flucht nicht nur die Ältesten des Dorfes, sondern stahl die wichtigste verbotene [[Jutsu]] des Dorfes, welche seitdem verloren ist.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ab da an führte er ein Leben als Kopfgeldjäger und Söldner.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Nobu Gushiken====&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Adoptivbruder von [[Wichtige_Personen_in_Taki#Muneyaki_Gushiken|Muneyaki Gushiken]]&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nobu Gushiken, adoptierter Bruder des ehemaligen [[Dorfoberhaupt|Dorfoberhauptes]] [[Wichtige Personen in Taki#Wichtige_Personen_in_Taki#Muneyaki_Gushiken|Muneyaki Gushiken]], war ein ausgezeichneter Ninja des Dorfes und ein höchst gefährliches Mitglied der [[Einheiten_Takigakures#Tsuisekisha_.28J.C3.A4ger.29|Tsuisekisha-Einheit]].&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ebenso wie sein älterer Bruder strebte er danach Oberhaupt Takigakures zu werden, jedoch wurde sein Bruder stattdessen ernannt, was den jungen Mann verbittern ließ, worauf sich die Brüder zerstritten und seine Adoption herauskam.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Im Angesicht der steigenden Gefahr der [[Taki_no_Kuni#Jashin_Sekte|Jashin-Sekte]] versuchte er dann einen lange gehegten Plan umzusetzen, nämlich seinen Bruder zu entführen und zu töten, wobei er es so aussehen lassen wollte, als wären die [[Taki_no_Kuni#Jashin_Sekte|Jashin]]-Kultisten es gewesen, woraus er sich ersann zum neuen [[Dorfoberhaupt]] erklärt zu werden. Jedoch scheiterte sein Plan durch die Heldentat [[Wichtige_Personen_in_Taki#Shinishi_Kudo|Shinishi Kudos]], der nicht nur den Verräter beseitigte, sondern auch [[Wichtige Personen in Taki#Wichtige_Personen_in_Taki#Muneyaki_Gushiken|Muneyaki]] rettete.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Wächter [[Takigakure]]s===&lt;br /&gt;
Die Wächter [[Takigakure]]s entspringen aus der Sage &amp;quot;[[#Das Lied des gelben Drachen|Das Lied des gelben Drachen]]&amp;quot;, welche von einem mutigen kleinem Mädchen und der Entstehung [[Takigakure]]s erzählt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Der blaue Drache – Seiryu====&lt;br /&gt;
Quing Long bietet einen durchaus beeindruckenden Anblick, wenn er sich nicht in seiner Menschengestalt fort bewegt. Gerne verbringt er seine Zeit als Eremit getarnt, um dem einen oder anderen Wanderer etwas über die Natur zu erzählen und beizubringen, so wie er es einst bei dem kleinen Mädchen Hiwa getan hatte. Nur sehr selten würde sich Quing Long in seiner wahren Gestalt einem Menschen zeigen. Sein edles und geduldiges Gemüt würden ihn für offene Geister zum höchst angenehmen Gesprächspartner machen. Vorurteilslos betrachtet er jeden Menschen einzeln und nicht die Menschheit als ganzes, bevor er sich seine Meinung zu einem Individuum bildet.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der blaue Drache Quing Long steht für die Jahreszeit Frühling und somit für die Geburt und die frühe Phase jungen Lebens, seien es Pflanzen, Menschen oder Tiere.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Der rote Vogel – Suzaku====&lt;br /&gt;
Zhu Que hat ein durchaus heiteres Wesen. Das Interesse des roten Vogels weckt man durch Gesang und Lieder. Selber trällert er gerne verschiedene Lieder und am meisten gefällt es ihm, wenn sich aus seinem Gesang und dem eines Menschen ein Duett bildet. Er kann die Form eines kleinen roten, als auch großen roten Vogels annehmen. In Anwesenheit oder in der Nähe von Menschen würde er stets als kleiner Vogel auftauchen, um nicht als Wächter erkannt zu werden.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der rote Vogel Zhu Que steht für die Jahreszeit Sommer und damit für den Höhepunkt des Lebens mit all den Pflanzen und Lebewesen, die im Frühling noch klein und zierlich waren. Er steht für die reichen Geschenke, die die Natur im Sommer bringen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Der weiße Tiger – Byakko====&lt;br /&gt;
Bai Hu ist äußerst schlau und gerissen, wie es das Bild einer Raubkatze schon immer präsentiert hat. Der weiße Tiger kann die Form einer kleinen weißen Katze annehmen, um ohne größeres Aufsehen zu erregen unter Menschen zu wandeln oder sich einzelnen Wanderern zu zeigen, ohne direkt erkannt zu werden. Meistens nutzt er diese Form, um die Verhaltensweisen eines Individuums zu beobachten. Reden würde er in seiner Katzenform nie, selbst als Tiger ist es schwer Bai Hu viele Worte zu entlocken. Nie verliert er mehr Worte als unbedingt nötig, man würde immer nur von ihm hören, dass es für alles einen Richtigen Zeitpunkt und Ort gibt, wenn man versuchen würde mehr Worte aus ihm zu locken. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der weiße Tiger Bai Hu steht für die Jahreszeit Herbst und damit als Vorbote für die härteren Monate, die im Winter folgen. Mit ihm verbindet man auch den Aspekt der Jagd, der während der Herbstmonate an Wichtigkeit zunimmt, da Pflanzen und Bäume zur Ruhe kommen und bis zum Frühling keine Früchte austragen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Die schwarze Schildkröte – Genbu====&lt;br /&gt;
Xuan Wu würde auf Menschen einen etwas angst einflößenden Eindruck machen. Es ist schwer zu erahnen, wie es um das derzeitige Gemüt der schwarzen Schildkröte steht. Obwohl Xuan Wu durch das kleine Mädchen Hiwa eines besseren belehrt wurde, was die Menschen in Bezug auf die Natur angeht, so konnte er nie wirklich seinen Argwohn gegenüber die Menschen ablegen. Immernoch sieht er die meisten Menschen als Zerstörer von Natur und Leben. Nur sehr schwer lässt er sich von der Gutherzigkeit und Naturverbundenheit eines Individuums überzeugen. Sollte man dies aber geschafft haben, so genießt man das volle Vertrauen und den Schutz der argwöhnischen Schildkröte. Natürlich stehen die Menschen [[Takigakure]]s automatisch unter seinem Schutz, da er diese als Abkömmlinge der ersten Dorfbewohner ansieht.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die schwarze Schildkröte Xuan Wu steht für die Jahreszeit Winter und damit für die Ruhe selbst, die während eines jeden Winters in die Natur einkehrt. Oftmals wird auch der Tod mit ihm in Verbindung gebracht, denn nicht alle Lebewesen überstehen den kalten Fängen des Winters.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Der gelbe Drache====&lt;br /&gt;
Das Mädchen namens Hiwa ist ein sehr naturverbundener Mensch. Sie weiß jeden Aspekt der Natur zu schätzen, achtet jede noch so kleine Lebensform und würde immer zum Wohle dieser handeln. Ihr eigenes Wohl stellt sie unter das von Anderen, selbst wenn es um das Wohl fremder Menschen geht. Sie ist eine lebensfrohe Person, die sich gerne auch bei anderen Menschen aufhält. Durch ihren langen und außergewöhnlichen Aufenthalt in der Natur, ist diese zu ihrem eigentlich Zuhause geworden, etwas das man ihr auch anmerkt. Sie verbringt mehr Tage in Wäldern, als unter Menschen. Man sagt ihr nach, dass sie mit Bäumen reden kann.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Hiwa gilt heute als tot, wobei man sich dessen nie gewiss war. Man erzählt sich, dass sie eines Tages einfach im Wald verschwunden und nie wieder zurück gekehrt war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Frage-Sektion ==  &lt;br /&gt;
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== Navigation ==&lt;br /&gt;
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		<author><name>Masao Higurashi</name></author>
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		<id>https://wiki.narutorpg.de/index.php?title=Geschichte_von_Taki&amp;diff=26364</id>
		<title>Geschichte von Taki</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.narutorpg.de/index.php?title=Geschichte_von_Taki&amp;diff=26364"/>
		<updated>2016-04-03T21:08:07Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Masao Higurashi: /* 3. Kapitel */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Auf dieser Seite findet ihr eine Übersicht über die Geschichte des Dorfes [[Takigakure]].&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
==Seit Entstehung von [[Takigakure]]==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Sengoku Jidai===&lt;br /&gt;
Am Anfang der Geschichtschreiber [[Takigakure]]s steht Sengoku Jidai, die Zeit der streitenden Reiche. Nachdem die Kunst des Ninjutsu zur Blüte seiner Macht aufgestiegen war, durchstriffen zahllose [[Clan]]s die Lande, ein jeder mit seinen eigenen Fähigkeiten und Ansichten über die Welt. Sie waren [[Söldner]], die von den Ländern bezahlt wurden und alle bisher gekannten Waffen und Armeen überflüssig machten. Diese Kraft, die vielen zunächst wie ein Segen erschien, wurde schnell zu einem Fluch, als sich angeblich selbst der Himmel in blutiges Rot, aufgrund der endlosen Schlachten, färbte, die auf der Erde ausgetragen wurden. Als sich die zwei mächtigsten [[Clan]]s im Reich des Feuers zusammenschlossen und [[Konohagakure]] gründeten, geschah ein Umdenken in vielen Ninja[[clan]]s, die diesem Beispiel folgten. Es war deutlich geworden, dass es keinen Sinn mehr ergab nur dem eigenen Clan Treue zu schwören: Um zu bestehen brauchte es Bündnisse mit anderen Gruppierungen. Je stärker die zu schmiedende Allianz, umso mehr Macht für die Beteiligten.&amp;lt;br /&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Gründung des Dorfes - 85 Jahre vor Ende des Bluterbenkrieges===&lt;br /&gt;
In diesen Jahren versammelten sich vier der örtlichen Ninjaclans an dem Baum, den wir heute [[Aufbau_von_Taki#Der_Taki-Baum|Taki-Baum]] nennen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Gesellschaft_in_Taki#Kagetoya|Kagetoya]] (Krieger), die [[Gesellschaft_in_Taki#Shiazu|Shiazu]] (Strategen), die [[Gesellschaft_in_Taki#Fuyou|Fuyou]] (Heilung) und die [[Gesellschaft_in_Taki#Nanaya|Nanaya]] (Tarnung).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie schlossen einen Pakt und schworen untereinander Treue an diesem Baum, der zu dieser Zeit noch ein gewöhnlicher war und erst Jahrzehnte später zu wahrer Berühmtheit gelangen sollte. Entgegen häufiger Annahmen wurde [[Takigakure]] auf Vorschlag der [[Gesellschaft_in_Taki#Fuyou|Fuyou]] und Nanaya hin als Demokratie gegründet, da sich die verfeindeten [[Clan]]s der [[Gesellschaft_in_Taki#Kagetoya|Kagetoya]] und [[Gesellschaft_in_Taki#Shiazu|Shiazu]] auf keinen Anführer einigen konnten. [[Takigakure]] wurde vom Ältestenrat geführt, welcher aus den Anführern der jeweiligen [[Clan]]s bestand und hatte zu Beginn mit vielen Schwierigkeiten zu kämpfen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch die schier endlose Bedrohung und zahlreiche Überfälle entwickelte [[Takigakure]] bereits sehr früh fähige Verteidigungsmechanismen und Finten, mit denen sie selbst übermächtige Feinde erfolgreich abwehren konnten. Niemals gelang es einem Feind Fuß in [[Takigakure]] zu fassen und der Frieden im verborgenen Dorf machte den Rat der Ältesten leichtsinnig und überheblich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Der Fall Kakuzu und Kagetoya-Dynastie - 65 Jahre vor Ende des Bluterbenkrieges===&lt;br /&gt;
Der Fall Kakuzu sorgte für besonderes Aufsehen im Dorf und beeinflusste es bis heute. Nachdem der Jounin [[Geschichte_von_Taki#Kakuzu|Kakuzu]] bei einem Auftrag scheiterte, der die Ermordung des ersten [[Wichtige_Personen_in_Konoha#Hokage|Hokage]]s im Sinn hatte, mit dem [[Takigakure]] im Krieg war, erfuhr er bei seiner Rückkehr eine starke Ignoranz und Ablehnung. Er wurde mit Strafen belegt, denen er sich mit unerwarteter Gewalt erfolgreich widersetzen konnte. Bei seiner Flucht kam der gesamte Ältestenrat ums Leben, was für große Debatten in den Clans sorgte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als [[Geschichte_von_Taki#Ieyasu_Kagetoya|Ieyasu Kagetoya]] sich zum neuen Oberhaupt erklärte, gab es niemanden der ihm zu widersprechen wagte. Mittlerweile hatten sich weitere [[Clan]]s in [[Takigakure]] angesiedelt und viele von ihnen hielten den mächtigen [[Gesellschaft_in_Taki#Kagetoya|Kagetoya]] die Treue, sodass jeder Widerspruch in einem Bürgerkrieg hätte enden können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Der Aufstand und Shiazu-Dynastie - 28 Jahre vor Ende des Bluterbenkrieges===&lt;br /&gt;
Viele Jahrzehnte lang herrschte in [[Takigakure]] eine angespannte Stimmung, doch keine Seite wagte es diesen trügerischen und wackeligen Frieden zu brechen. Das Dorf hatte viele Fortschritte gemacht. Es gelang ihm seine Macht auszubauen und von Taki als offizielles Ninjadorf anerkannt zu werden. Seine Ninja sicherten nun nichtmehr einzig das Dorf, sondern das gesamte Land stand unter dem Schutz und der Verwaltung der Ninja aus [[Takigakure]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dennoch folgte das unvermeidliche erneut aus einer im Leichtsinn geborenen Handlung heraus: Als [[Geschichte_von_Taki#Ieyasu_Kagetoya|Ieyasu Kagetoya]] sich in einer Schlacht dazu entschied eine Kompanie seiner Shinobi für den Sieg zu opfern, musste er die Folgen seiner Handlung am eigenen Leib spüren. Die Kompanie unter Führung von Kenshin [[Gesellschaft_in_Taki#Fuyou|Fuyou]] schaffte es entgegen aller Wahrscheinlichkeiten nicht nur zu überleben, sondern die gesamte Schlacht beinahe im Alleingang zu entscheiden. Als sie anschließend zurückkehrten, wandten sie sich offen gegen die Ninja, welche sie im Stich und zum Sterben zurückgelassen hatten. Die [[Gesellschaft_in_Taki#Shiazu|Shiazu]], welche wohl nur auf eine solche Gelegenheit gewartet hatten, schlossen sich mit den [[Gesellschaft_in_Taki#Fuyou|Fuyou]] zusammen, was letztlich auf den Tod Kagetoyas und dem Ende seiner Dynastie noch auf diesem Schlachtfeld hinauslief.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Daheim in [[Takigakure]] wurde [[Geschichte_von_Taki#Shingen_Shiazu|Shingen Shiazu]] als neues [[Dorfoberhaupt]] etabliert, mit großer Unterstützung der [[Gesellschaft_in_Taki#Fuyou|Fuyou]] und einiger jüngerer [[Clan]]s, welche sich im Laufe der Jahre um die [[Gesellschaft_in_Taki#Shiazu|Shiazu]] und [[Gesellschaft_in_Taki#Fuyou|Fuyou]] geschart hatten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unter den [[Gesellschaft_in_Taki#Shiazu|Shiazu]] änderte sich nach Aussen hin wenig, da sie an den Pfaden der [[Gesellschaft_in_Taki#Kagetoya|Kagetoya]] festhielten und diese trotz des Zwischenfalls nicht als Verräter deklarierten. Dennoch war dies das offizielle Ende des [[Clan]]s, denn während die Kagetoya mehr und mehr Verbündete in [[Takigakure]] verloren schwand auch der [[Clan]], bis sich im folgenden Bluterbenkrieg ihre Spuren komplett verloren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===[[Takigakure]] im Bluterbenkrieg===&lt;br /&gt;
Während des Bluterbenkrieges erlebten viele Einwohner und Ninja eine Schockphase, die selbst nach dem Ende des Krieges noch viele Jahrzehnte lang anhalten sollte. Sie erkannten, dass ihre Sicherheit nicht von selbst gegeben war. Obwohl es den Ninja gelang jeden Eindringling vom Dorf fern zu halten, hatte das Dorf viele Verluste und Tragödien zu beklagen, viele die heimkehrten waren nicht mehr dieselben wie vorher und erzählten erschreckende Geschichten über all die Bluterbler gegen die sie hatten kämpfen müssen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Folgen des Krieges und Ashura-Dynastie - Monate nach Ende des Bluterbenkrieges===&lt;br /&gt;
Wenige Monate nach Ende des Krieges musste auch [[Geschichte_von_Taki#Shingen_Shiazu|Shingen Shiazu]] zurücktreten, der sich in einer der letzten großen Schlachten schwere Verbrennungen zugezogen hatte. Zur Überraschung vieler ernannte er [[Geschichte_von_Taki#Mifune_Ashura|Mifune Ashura]] zu seinem Nachfolger, nachdem dieser sich in zahlreichen Schlachten hervorgetan hatte. Damit war er der erste Anführer [[Takigakure]]s der aus keiner der vier [[Gesellschaft_in_Taki#Die_Gr.C3.BCnderclans|Gründerfamilien]] stammte, deren Population sich im Krieg ohnehin deutlich reduziert hatte. Der Ältestenrat wurde neu geordnet, sodass auch Mitglieder der niederen [[Clan]]s Zugang zu diesem hatten, was die Machtstellung der [[Gesellschaft_in_Taki#Die_Gr.C3.BCnderclans|Gründerfamilien]] endgültig brechen sollte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem sich die Defensive als besonderes Markenzeichen der Shinobi aus [[Takigakure]] etabliert hatte, begann [[Geschichte_von_Taki#Mifune_Ashura|Mifune]] eben dieses noch auszubauen. Die alten Verteidigungsanlagen wurden verstärkt und Sicherheitskontrollen für Aus- und Einwanderer verschärft. Waffen wurden entwickelt und verbessert, während den Einwohnern die Gefahr der Aussenwelt eingeprägt wurde, der die heimische Sicherheit des Dorfes gegenüberstand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Takigakure]] begann sich für einen Krieg zu rüsten, der nicht kommen sollte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Zeit des Friedens und Musou-Dynastie - 42 Jahre nach Ende des Bluterbenkrieges===&lt;br /&gt;
Nach einem friedlichen, wenn auch überraschendem, Tod  [[Geschichte_von_Taki#Mifune_Ashura|Mifunes]], wurde [[Geschichte_von_Taki#Kessen_Musou|Kessen Musou]] vom Ältestenrat zu dessen Nachfolger ernannt. Während [[Takigakure]] sich in der Ashura-Dynastie mehr um die Sicherung seiner Position kümmerte, brach man in der Musou-Dynastie überraschenderweise damit. Potential von Aussen wurden willkommen geheißen und gefördert, während die Ninja-Akademie an gegenwärtige Standards angepasst wurde. In dieser Zeit stießen viele [[Clan]]s und Familien nach [[Takigakure]], die auch für dessen Entwicklung wichtig sind, wie die Familie der [[Wichtige_Personen_in_Taki#Shinishi_Kudo|Kudo]] oder die der [[Gesellschaft_in_Taki#Atsumichi|Atsumichi]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Ära des Friedens hatte [[Takigakure]] erfasst und viele Ninja wuchsen in dem Bewusstsein auf diesen Frieden erhalten zu wollen. Konflikte waren selten und wurden zumeist gerecht gelöst. Von einigen wurde diese Zeit als wahres Paradies empfunden, andere verurteilten den Leichtsinn mit welchem die Ninja hierdurch behaftet wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Militarisierung und Eigen-Dynastie - 80 Jahre nach Ende des Bluterbenkrieges===&lt;br /&gt;
Als die Musou-Dynastie mit dem Tod [[Geschichte_von_Taki#Kessen_Musou|Kessens]] während einer geheimen Mission endete, gab es große Bestürzung im Dorf als der Ältestenrat zur Überraschung vieler eine Frau namens [[Wichtige_Personen_in_Taki#|Jinkou Eigen]] zum neuen Oberhaupt ernannte. Abgesehen davon dass sie eine Frau war, war sie auch eine Ausländerin ohne feste Wurzeln in [[Takigakure]], was bei vielen Misstrauen erregte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Eigen-Dynastie wurde großer Wert auf innere Sicherheit gelegt. Die Schutzmaßnahmen innerhalb und ausserhalb des Dorfes wurden ebenso verstärkt, wie deutlicher spürbar gemacht. Viele Systeme wurden bürokratisiert und auf Effizienz getrimmt, während die &#039;Shineitai&#039;, die mehrere Dutzend starke Leibgarde des Oberhauptes, etabliert wurde. Es gab das erklärte Ziel aus [[Takigakure]] ein Dorf werden zu lassen, welches sich vor den Großreichen nicht weiter würde verbergen müssen. Aussen wurden Bündnisse geschmiedet, Innen wurden Gesetze erlassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu dieser Zeit traten auch die sogenannten &amp;quot;[[Söldner]]&amp;quot; das erste Mal an das Licht der Öffentlichkeit. Menschen ohne Chakra probten mit Schusswaffen den Aufstand gegenüber den mittlerweile etablierten Ninja.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Söldner-Ära===&lt;br /&gt;
Nach den militärisch geprägten Jahren [[Wichtige_Personen_in_Taki#|Jinkous]], hatte die [[Wichtige_Personen_in_Taki#Ehemalige_Dorfoberhäupter|Gushiken]]-Ära das erste Mal seit dem Bluterbenkrieg wieder mit einer größeren Bedrohung zu tun: Den Söldnern.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Doch anders als in anderen Ländern und Dörfer gab es in [[Taki no Kuni]] nur wenig Aktivitäten dieser und die im Vergleich geringe Anzahl der Söldner bereitete den vereinte Kräften der Landesfürsten und des Ninjadorfes kaum Probleme.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Da [[Takigakure]] ohnehin keine Gefahr durch die Söldner für das einzige wirklich versteckte Dorf sah, nahmen sie nur am Rande der Kämpfe teil und zogen nur selten in den Kampf gegen die neue Gefahr. Doch sie beteiligten sich am Krieg an der Seite von [[Iwagakure]] und [[Otogakure]], welche sie bei der Bekämpfung des Söldneranführers [[Fraktion-Hideki|Hideki]] unterstützten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Beginn der Gushiken-Dynastie - 85 Jahre nach Ende des Bluterbenkrieges===&lt;br /&gt;
Die Änderungen während der Eigen-Dynastie sorgten für größeren Widerstand bei den traditionelleren Clans des Dorfes als erwartet, weshalb unter internem Druck der Ältestenrat dazu gezwungen wurde Eigen um den Rücktritt zu bitten. Als [[Wichtige_Personen_in_Taki#Ehemalige_Dorfoberhäupter|Muneyaki Gushiken]] die Führung des Dorfes übernahm, waren viele erleichtert wieder einen &#039;wahren Taki-Ninja&#039; an der Spitze zu sehen.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit [[Wichtige_Personen_in_Taki#Ehemalige_Dorfoberhäupter|Muneyaki Gushiken]] als neuer Führung des Dorfes ging eine Welle der Erleichterung durch die Reihen der Bewohner des Dorfes, ein Anführer geboren in [[Takigakure]] selbst und bereits mit 9 Jahren Absolvent der Akademie. Allerdings blieb ein plötzlicher Umschwung der Politik wieder der Erwartungen aus.&amp;lt;br&amp;gt;[[Wichtige_Personen_in_Taki#Ehemalige_Dorfoberhäupter|Muneyaki]] zeigte sich viel mehr als zurückhaltend und vorsichtiger Ninja. Selbst einige Monate nach seiner Einsetzung herrschte eine Stille im Zusammenhang mit seiner Politik. Als [[Wichtige_Personen_in_Taki#Ehemalige_Dorfoberhäupter|Muneyaki]] dann sogar plötzlich für eine Weile lang verschwand fürchteten sowohl der Ältestenrat, als auch die Bewohner [[Takigakure]]s, dass die Auswahl ein Fehler gewesen war und sie ihren Anführer nie wiedersehen würden. Doch [[Wichtige_Personen_in_Taki#Ehemalige_Dorfoberhäupter|Muneyaki]] erschien wider Erwarten wieder an den Toren [[Takigakure]]s, als wäre nichts gewesen, um sich seinen Aufgaben als [[Dorfoberhaupt]] des Dorfes zu stellen. Erst einige Wochen nach seiner Rückkehr enthüllte [[Wichtige_Personen_in_Taki#Ehemalige_Dorfoberhäupter|Muneyaki]] die Intention hinter seinem Verschwinden.&lt;br /&gt;
Er hat die [[Geschichte_von_Taki#Die_W.C3.A4chter_Takigakure|legendären Wächter]] aus den vergessenen Geschichten Takis erforscht und als Zeichen der Wertschätzung den Titel des Dorfoberhauptes des Dorfes  in den [[Geschichte_von_Taki#Der_gelbe_Drache|gelben Drachen]] ernannt.&lt;br /&gt;
Er änderte außerdem die Tradition, dass der Rat Takigakures von den vier [[Gesellschaft_in_Taki#Die_Gr.C3.BCnderclans|Gründerfamilien]] speziell ausgewählt wurde und legte fest, dass die Ratsmitglieder unabhängig von ihrem Familiennamen ausgewählt wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Post-Söldner-Ära===&lt;br /&gt;
Da die [[Söldner]]-Ära keinen großartigen Einfluss auf [[Takigakure]] hatte, verlief das Leben im Dorf nach dem Sieg über diese nicht anders ab als zuvor.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Es gab, da man sich nicht großartig mit den [[Söldner]]n beschäftigt hatte, anders als in anderen Ländern, keine großen technologischen Fortschritte, noch war man auf diese im recht traditionellen Land erpicht.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Es gab jedoch erste stärkere diplomatische Berührungen mit den Dörfern [[Kirigakure]] und [[Kumogakure]].&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Diese waren auf die diplomatischen Beziehungen des ehemaligen Dorfoberhaupts [[Wichtige_Personen_in_Taki#Dorfoberhaupt|Eigen Jinkou]] zu [[Kirigakure]] zurückzuführen, die ursprünglich aus dem Dorf stammte. Über jene Beziehung kamen sie dann auch in Berührung mit [[Kumogakure]], welche schon immer recht eng mit [[Kirigakure]] verbunden waren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Dreier-Bündnis-Ära===&lt;br /&gt;
Das Dreier-Bündnis [[Kirigakure]]-[[Kumogakure]]-[[Takigakure]] hat seine Wurzeln bis in den Bluterbenkrieg geschlagen. Damals entstand der erste Kontakt aller drei Länder miteinander. Auch wenn dieser Kontakt eher negativer Natur gegenüber [[Takigakure]] war, so festigte es die Bindung der beiden anderen Bündnispartner.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Dieses Verhältnis schob sich jedoch ins positive als [[Wichtige_Personen_in_Taki#Eigen_Jinkou|Eigen Jinkou]] Dorfführer wurde, da Eigens Heimatdorf [[Kirigakure]] gewesen war pflegte sie in dieser neuen Position eine recht umsichtige Politik, welche den Grundstein für das künftige Bündnis legte.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Zur freundschaftlichen Annäherung begrüßte [[Takigakure]] bald eine kleine Delegation [[Kirigakure]]-Ninja im Dorf, deren Besuch überraschend gut ausging.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Anschläge während des [[Chuuninexamen]]s in [[Kumogakure]] festigte ebenfalls diese Beziehung, da [[Takigakure]] ihren neuen Freunden [[Kirigakure]] und somit auch [[Kumogakure]] bei der Beseitigung der Schäden half.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Nach der Eroberung einer [[Söldner]]festung seitens [[Kirigakure]] wurde diese zum gemeinsamen Besitz der drei Dörfer erklärt und die Bündnisfestung erschaffen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die letzte Festigung des Bündnisses wurde durch die Katastrophenhilfe während Unwetters erzielt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Beginn der [[Wichtige_Personen_in_Taki#Shinishi_Kudo|Kudo]]-Dynastie - 89 Jahre nach Ende des Bluterbenkrieges===&lt;br /&gt;
Nachdem, [[Geschichte_von_Taki#Nobu_Gushiken|Nobu Guskihen]], der Bruder [[Wichtige_Personen_in_Taki#Ehemalige_Dorfoberhäupter|Muneyaki Gushikens]], diesen auf dem Weg zu einer wohl wichtigen Besprechung abfangen und entführen konnte, trat die Spezialeinheit Takigakures in Aktion, unter anderem auch [[Wichtige_Personen_in_Taki#Shinishi_Kudo|Shinishi Kudo]].&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Wichtige_Personen_in_Taki#Shinishi_Kudo|Shinishi Kudo]] gelang es als einziger, den [[Wichtige_Personen_in_Taki#Ehemalige_Dorfoberhäupter|gelben Drachen]] und seinen Bruder in einer Höhle zu finden und zu erreichen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Nobu unterlag dem Kudo und wurde von ihm erledigt.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Gerüchten zufolge soll [[Geschichte_von_Taki#Nobu_Gushiken|Nobu]] jedoch Sicherheitsvorkehrungen geplant haben, welche besagte Höhle nach seinem Tod zum Einsturz brachte.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Offiziellen Aussagen zufolge, gelang es Kudo, das [[Dorfoberhaupt]] aus der misslichen Lage der einstürzenden Höhle zu befreien, schaffte es jedoch selbst nicht mehr heraus. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Wichtige_Personen_in_Taki#Shinishi_Kudo|Shinishi Kudo]] galt eine Zeit lang als verstorben, ehe er wohlauf zurückkam und wegen seiner heldenhaften Taten, der Rettung des alten Dorfoberhauptes, sowie dem Ausschalten des Verräters selbst zum [[Dorfoberhaupt]] ernannt wurde, da [[Wichtige_Personen_in_Taki#Ehemalige_Dorfoberhäupter|Muneyaki Gushiken]] von diesem Amt zurücktrat.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der junge [[Gesellschaft_in_Taki#Kudo|Kudo]] brachte gleich frischen Wind in des recht traditionelle Takigakure, durch die Umbenennung des Dorfoberhaupt-Titels vom gelben zum goldenen Drachen, sowie dem Bau eines neuen [[Aufbau_von_Taki#Ninjasitz.2Fgoldene_Drachenstatue|Ninjasitzes]], der eben jenes Wesen repräsentieren sollte.&lt;br /&gt;
Außerdem änderte er den Namen und das Auftreten der gesamten, von [[Wichtige_Personen_in_Taki#|Jinkou Eigen]] eingeführten, Shinetai-Einheit und machte aus ihnen eine auf ihn selbst zugeschnittene Wache, nämlich der [[Einheiten_Takigakures#Roiyarug.C4.81do_.28K.C3.B6nigliche_Wache.29|Roiyarugādo]].&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Jedoch hatte [[Wichtige_Personen_in_Taki#Shinishi_Kudo|Shinishi Kudo]] mit seiner Ernennung zum neuen [[Dorfoberhaupt]] gleichzeitig etwas geerbt, was den jungen Shinobi auf die Probe stellen sollte. Der [[Taki_no_Kuni#Jashin_Sekte|Jashin-Kult]], der zuvor in Takigakure schon Unheil angerichtet hatte war stärker geworden und schaffte es [[Takigakure]] als Dorf einige Seitenhiebe zu verpassen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Bald darauf sollte ein Krieg in [[Taki no Kuni]] ausbrechen, in dem die beiden Seiten ihre Kräfte maßen und [[Wichtige_Personen_in_Taki#Shinishi_Kudo|der goldene Drache]] seine Stärke und Führungsqualitäten beweisen musste.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Das Lied des gelben Drachen=&lt;br /&gt;
Zwischen den Reihen voller Bücher und Schriftrollen in der Bibliothek [[Takigakure]]s, die oft von großen Personen der Vergangenheit, wichtigen Ereignissen oder Techniken sowie Lehre handeln, findet der Suchende bis weilen ein kleineres unscheinbares Buch.&lt;br /&gt;
Nur selten wurde das Buch in den letzten Jahren aus der Umarmung seiner größeren Brüder und Schwestern gerissen, um seinen Inhalt dem Suchenden zu offenbaren. Es war in Vergessenheit geraten und gelegentlich, wenn es aus dem langen Schlaf eines von Staub bedeckten Buches für einen Moment, welcher für ein Buch alles zwischen einer Sekunde und einem Jahrhundert sein kann, aufwachte, erinnerte es sich sehnsüchtig daran wie es gewesen war, als noch kleine Kinderfinger es jeden Tag hervorgeholt und die dazugehörigen hohen Stimmen erfreut und laut aus ihm hervor gelesen hatten.&lt;br /&gt;
Es war abgenutzt ja, aber das stimmte das Buch nicht traurig sondern machte es eher stolz. Die güldene Farbe, mit der sein Schaffer einst den Umschlag beschrieben hatte, hatte ihm eh nie wirklich gefallen und der Zustand sprach in seinen Augen für all die Liebe und Anerkennung, die ihm einst zugekommen war. Und schließlich hatte die Geschichte, mit deren Schutz und Überlieferung es beauftragt worden war, alles Recht auf derartige Zuwendung.&lt;br /&gt;
Ja das Buch war stolz auf sich selber und wusste, dass es nur lange genug warten müsste, bis es aus seinem Schlaf aufgeweckt werden und seine Geschichte erneut offenbaren würde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Irgendwann kam dieser Tag und an diesem Tag fand die Sage des [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|gelben Drachens]] und der Götter wieder Einzug in die Köpfe der Menschen. Wie so oft bei Sagen weiß niemand zu sagen, wie viel wahr und wie viel hinzugedichtet worden war. Aber dies, so wusste das Buch, war nicht die Aufgabe einer Sage.&lt;br /&gt;
Eine Sage muss die Herzen der Menschen erfreuen, sie mit Hoffnung erfüllen und zum Träumen anregen. Eine Sage lässt bisweilen alte Männer genauso wie kleine Kinder mit verträumten Blicken die Welt um sich herum betrachten und sich vorstellen, wie es wohl damals an diesem Ort ausgesehen haben könnte. Eine Sage schließlich steht für eine Lektion und Beispiel, Lehre und Wissen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und so erzählt das Buch die Geschichte:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Prolog===&lt;br /&gt;
Vor langer Zeit, als die Menschheit noch jung war und mit den großen Augen eines kleinen Kindes die Welt um sich herum betrachtete, herrschte die Natur über das Leben eines jeden Lebewesens mit einer Hand, die zugleich sanft wie ein kühler Windstoß im drückenden Sommer als auch hart wie der Kern eines großen Gebirges war.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der Mensch, genauso wie alle anderen Lebewesen ob Tier, Pflanze oder Stein kämpfte jeden Tag um sein Überleben. Aber nicht Angst oder Ohnmacht vor den Strapazen bestimmten sein Leben, sondern Freude und Glück über die einfachsten Dinge. Er war glücklich, wenn er mit vollem Magen einen warmen und sicheren Schlafplatz gefunden hatte.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
So herrschte die Natur und die Tiere, die teilweise älter als die Menschen waren, wuchsen zu prächtigen Gestalten heran. Hört man heute von Erzählungen aus jener Zeit, so wirken die Geschichten von dem riesigen Wald, der den Großteil des Kontinents bedeckte und von ebenso riesigen Tiergottheiten bevölkert war, wie die Märchen eines alten wirren Greises.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Aber der Menschheit Kindeswiege war dies Umfeld beschützt vom großen Schatten des Waldgottes. Irgendwann jedoch fängt jedes Kind an sein Umfeld zu verändern und in einer Zeit, in der sich das Schicksal dieses Gleichgewichtes entscheiden sollte erhob sich der [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|gelbe Drache]] über die Träume von Natur und Mensch hinweg in die Lüfte der Zukunft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===1. Kapitel===&lt;br /&gt;
Langsam und träge floss der kleine Bach an diesem Tag die Hänge des Hügels herab, plätscherte nur missmutig über die großen Steine nahe seiner Quelle, drückte nur halbherzig die Kiesel vor sich her, die sich in seinen Weg stellen wollten, und wollte gar nicht so recht seinen Weg gen Tal beschreiben.&lt;br /&gt;
Hätte man den Bach an einem anderen Tag gesehen und hätte man Aug und Ohr, so wie es die Menschen früher für die Natur gehabt hatten, so hätte die Freude und die Glückseligkeit des Baches einem das Herz erwärmt. Es war kein großer Bach, es war kein Bach, dessen Wasser sich in den Strom eines gewaltigen Flusses oder die Gefilde eines riesigen Sees mischte. Es war ein einfacher Bach, der auf der großen Landkarte nicht einmal seine Existenz belegt finden würde.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Aber für die Menschen des kleinen Dorfes am Fuße des Hügels war er die Quelle ihres Lebens und somit das Wichtigste in der Welt und für ihn waren diese Menschen das Wichtigste in der Welt.&lt;br /&gt;
Wer brauchte schon riesige Mengen Wassers, wenn er sich an dem Lachen der Kinder erfreuen konnte, die in ihm spielten und sein Wasser benutzten, um sich gegenseitig zu bespritzen?&lt;br /&gt;
Ja, es waren vor allem die Kinder, auf die sich der Bach jeden Morgen freute, wenn er sich aus dem moosig-grünen Bett seiner Träume erhob. Er kannte sie alle, er erkannte sie schon am Klang ihres Lachens und hatte einem jeden der Dorfbewohner erfreut beim Wachsen zugesehen.&lt;br /&gt;
Nichts aber stimmte ihn so traurig, wie das bittere Weinen und Schluchzen eines Kindes, das in seinem jungen Leben bereits großes Leid erfahren musste. Und ausgerechnet das herzerweichendste Weinen und die qualvollsten Tränen hatte er am gestrigen Tage wahrnehmen müssen.&lt;br /&gt;
Das Mädchen mit den grellblonden Haaren namens [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] hatte bereits in ihrer frühesten Kindheit beide Eltern verloren und lebte alleine mit ihrer großen Schwester Kigiku in dem kleinen Dorf. Nie hatte der Bach [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] weinen hören ob des Verlustes der Eltern oder der schweren Zeit, die dieser den beiden Mädchen einbrachte. Es war immer glücklich mit seinem Leben gewesen, hatte sich nie beschwert und war der großen Schwester stets zur Hand gegangen. Und ausgerechnet dieses Mädchen, das dem Bach immer ein Quell der Freude gewesen war, weinte nun ob der schweren Krankheit des Einzigem, dem es sich immer sicher gewesen war: Seiner Schwester.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Was konnte der Bach tun? Die Menschen hatten in den Jahrhunderten seit ihrer frühesten Kindheit gelernt in der Natur zu überleben und dabei bereits einiges über die Kunst mit den Geschenken der Natur Krankheit und Wunde zu bekämpfen gelernt. Aber nicht einmal dieses Wissen schien das Leid Kigikus mildern zu können. Trübseelig floss er weiter vor sich hin und grübelte nach, was er tun könnte. Auch dachte er dabei daran, dass die Menschheit längst ihr Kindesbett verlassen und begonnen hatte, die harte Seite der Natur, die ihr Leben bedrohte, zu bekämpfen.&lt;br /&gt;
Früher, er konnte sich fast nicht mehr daran erinnern, hatte sich nur selten die Sonne in seinen Wassern gespiegelt, da der Schatten großer Bäume stets sein Gefilde bedeckte. Irgendwann aber hatten die Menschen damit begonnen die Bäume zu fällen und sich Platz zum Leben, für ihr Vieh und für ihre Felder zu schaffen. Der große Wald war immer weiter geschrumpft und schon lange hörte der Bach die Stimmen der Bäume nur noch aus sehr weiter Entfernung im Säuseln des Windes.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Als er nun so lauschte, um die Stimmen der Bäume zu hören, vernahm er die Stimme eines Menschen. Dieser Mann, denn seine tiefe und rauchige Stimme verriet sein Geschlecht, sang irgendwo in seiner Nähe von etwas, was der Bach völlig vergessen hatte: Von dem Waldgott.&lt;br /&gt;
Die Erinnerungen überschlugen sich und schnell beschloss der Bach aus seiner Trübseligkeit zu erwachen und den Sänger mit dem Plätschern seines Wassers an- und zu dem kleinen Dorf hinzulocken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===2. Kapitel===&lt;br /&gt;
Stark schmerzten die Füße des Greises, dessen Stimme der Bach vernommen hatte, ob seiner langen Wanderung und ein jedes Wort, das er scheinbar vergnügt vor sich her sang, war einzig und allein dazu gedacht, um ihn von den Schmerzen abzulenken.&lt;br /&gt;
Er war weit gereist, hatte viele Flüsse überquert und sich an viele Bäume gelehnt, wenn sein alter Körper ein paar Momente der Ruhe benötigten. Weswegen er reiste, wusste er nicht mehr. Einzig und allein erinnerte er sich noch daran, dass er einst am Rande eines großen Waldes gelebt und von dessen Wildheit und Schönheit verzaubert worden war.&lt;br /&gt;
Angelockt vom Plätschern des Baches, dessen kühles Wasser Linderung für die schmerzenden Füße verhieß, wechselte der Greis die Richtung und traf schon bald auf den kleinen Bach und das in nicht allzu weiter Ferne stehende Dorf. Noch einmal nahm sich der Alte zusammen, trällerte um so lauter, als seine Füße besonders stark schmerzen und ihm anscheinend sagen wollten:“Wieso bleibst du nicht einfach hier sitzen und gönnst uns unsere Ruhe du alter Narr?“&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Aber der „alte Narr“ war dickköpfig geworden und wollte nicht nur seine Füße ausruhen, sondern auch noch mit Menschen reden. Ein Vergnügen, das ihm seit Wochen verwehrt war.&lt;br /&gt;
So laut trällerte er vor sich hin, dass er das Schluchzen des kleinen Mädchens, das am Ufer des kleinen Baches mehr in sich zusammen gekauert war, als dass es saß, nicht mitbekam. Erst, als das Mädchen seine grünen Augen öffnete und auf den alten und komisch aussehenden Mann schaute, während es sich über die tränenverschmierten Wangen wischte, bemerkte dieser, dass er nicht alleine war.&lt;br /&gt;
„Was ist ein Waldgott?“ ertönte die hohe Stimme des Mädchens und der alte Mann blieb verdutzt stehen, um die fragenden großen Augen, die vor Weinen rot geworden waren, zu bewundern. Kurz entschlossen gewährte er seinen fast schon rebellierenden Füßen ihren Wunsch und ließ sich neben dem Mädchen leise seufzend nieder.&lt;br /&gt;
„Die gestaltgewordene Natur. Wille und Kraft dessen, was uns stets umgibt, und genauso wild und sanft wie eben jenes.“ Antwortete er ein wenig kryptischer, als er beabsichtigt hatte, während er die schmerzenden Füße aus den abgelaufenen Sandalen befreite.&lt;br /&gt;
„Und wie sieht er aus?“&lt;br /&gt;
„Er wechselt die Gestalt, so wie es auch die Natur ständig tut.“&lt;br /&gt;
„Ist er lieb?“&lt;br /&gt;
„Ja und nein. Wenn er stürmisch und verheerend ist, wenn er wütend und aufgebracht ist, so vernichtet er alles, was ihm in den Weg kommt. Ist er aber sanft und ruhig, so beschützt, heilt und umsorgt er das, was in seinen Augen, den Augen der Natur, würdig ist.“&lt;br /&gt;
Sofort weiteten sich die Augen des kleinen Mädchens, das das zerschlissene Hemd des Alten mit seinen kleinen Fingern ergriff und ihn voller Hoffnung und zugleich voller Angst vor einer möglichen Enttäuschung anschaute.&lt;br /&gt;
„Er heilt? Kann er alles heilen? Kann er auch eine richtig schlimme Krankheit heilen?“&lt;br /&gt;
Ein wenig verdutzt ob dieser Reaktion antwortete der Alte in dazu passender Stimmlage:&lt;br /&gt;
„Ehm Ja, kann er, aber dazu muss er…“ Doch weiter hörte das Mädchen nicht, es riss nur umso stärker an dem Hemd und schrie förmlich:&lt;br /&gt;
„Wo finde ich ihn? Erzähl mir bitte alles!“&lt;br /&gt;
Und nach einer Reaktion, die sehr derer glich, die er nur wenige Momente zuvor gezeigt hatte, und einem dazu passenden Seufzen, holte der Greis tief Luft und fing an zu erzählen:&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
„Weit weg im Nordosten steht er noch, der große Wald, der einst fast den ganzen Kontinent bedeckte. Im Gegensatz zu den kleinen Wäldern, die du kennst, ist dieser Wald noch erfüllt von dem Willen und der Kraft der Natur. Tief in seinem Inneren lebt der Waldgott in dem wunderbaren Hain, der schon seit Äonen nicht mehr von Menschen betreten worden ist, und umgeben von den Vorfahren der Tiere: riesige und weise Tiergötter.&lt;br /&gt;
Einst, so wurde mir als kleines Kind in meinem Heimatdorf erzählt, dass am Randes des großen Waldes steht, sahen die Tiergötter und der Waldgott mit wohlwollendem Blick auf die Menschen herab, die so schwach und zerbrechlich wirkten. Sie standen uns bei, wenn etwas unsere Existenz bedrohte, und halfen uns gelegentlich mit Rat und Tat in der Natur zu überleben, die sie schon so viel länger bevölkern und so viel besser verstehen als wir.&lt;br /&gt;
Aus dieser Zeit kommen auch die Geschichten der Heilkunst des Waldgottes und der weisen Ratschläge der Tiergötter, die zusammen mit ihren damals noch ähnlich riesigen Brüdern und Schwestern unseren Kontinent bereisten und bevölkerten.&lt;br /&gt;
Aber…“&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Doch weiter kam der Mann nicht, denn das Mädchen war bereits aufgesprungen und rannte fort in Richtung der Häuser. Später erfuhr er, was es mit dem Mädchen auf sich hatte, und schollt sich selber ob dem, was er so unvorsichtig [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] erzählt hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===3. Kapitel===&lt;br /&gt;
Voller Schrecken beobachtete der kleine Bach, was geschah. In seinem Bestreben das kleine Mädchen zu trösten und sich wieder an ihrem Lachen und den strahlenden Augen zu erfreuen, hatte er vergessen, dass Menschen keine Tiere waren. Sie waren es nicht gewohnt auf sich alleine gestellt zu überleben und am aller wenigsten kleine Kinder, von den Gefahren einer solchen Reise und denen des großen Waldes ganz zu schweigen.&lt;br /&gt;
Aber was konnte er tun? Was konnte er tun?...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ohne lange nachzudenken hatte sich [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] ihre festeren Schuhe samt ein paar reisetauglichen Kleidern und Proviant – was sie eben rumliegen sah – geschnappt, hatte ihre Schwester umarmt und war mit den Worten „Der Waldgott wird dich heilen, warte es nur ab!“ aus der kleinen Hütte, die die zwei Mädchen bewohnten, verschwunden.&lt;br /&gt;
Kigiku hatte sichtlich verwirrt drein geschaut, aber hatte ob ihrer Krankheit und der Schwäche, die ihren Körper befallen hatte, nichts tun können, außer der kleinen Schwester flehentlich hinterher zu schauen. So verzweifelt, wie die große Schwester in dieser Stunde war, als[[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] Hals über Kopf das kleine Dorf verließ, so zuversichtlich war die kleine Schwester, die endlich etwas gefunden hatte, was sie tun konnte um Kigiku helfen zu können. Sie dachte gar nicht daran, dass die Reise gefährlich werden könnte, oder dass sie ihr eigenes Leben schonen müsste. Einzig und allein das Leben der Person, die für sie die Welt darstellte, war ihr wichtig und kreiste beständig in ihrer Gedankenwelt umher.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So reiste das kleine Mädchen mit dem blonden Haar und den großen grünen Augen los gen Nordosten. Zum Glück hatte sie gelernt die Himmelsrichtungen zu erkennen und zu finden und verlief sich nie. So selbstsicher ging sie ihre Reise an, dass sie vergnügt summend schon bald das kleine Tal und die Gefilde des kleinen Baches verließ.&lt;br /&gt;
Die ersten Tage ihres kleinen Abenteuers flogen nur so vorüber. Sie hatte genügend Wasser dabei und konnte ihre Proviante mit den Beeren und Früchten, die sie dank des herrschenden Sommers leicht fand, stets wieder auffüllen. Einzig und allein des Nachts, wenn es dunkel und gelegentlich sogar etwas kühler wurde, wurde es ihr etwas bang um das kleine Herz. Aber wie stets summte sie dann eine kleine Melodie vor sich her, mit der sie die große Stille um sich herum vertrieb und sich selber in den Schlaf wiegte.&lt;br /&gt;
Die Weisen sagen, dass ein entschlossenes Herz keine Furcht kenne. Nur ein zauderndes und fragendes Herz öffne Tür und Tor für Zweifel und Furcht. Wenn man diesen Worten Glauben schenken darf, so verwundert es nicht, dass [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] nie daran dachte umzukehren oder auch nur aus Angst oder Furcht eine Träne vergoss. Sie war überzeugt davon das Richtige zu tun und setzte mit derselben Überzeugung Fuß vor Fuß, ging Schritt um Schritt immer weiter gen Nordosten.&lt;br /&gt;
Schon bald wurde die Natur, die wenn auch in schwächerer Art und Weise, auch an diesem Ort zu finden war, auf das summende und singende kleine Mädchen aufmerksam und immer öfter geschah es von nun an, dass ein kleiner Sperling sich zu [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] gesellte, wenn diese tagsüber oder nachts vor sich hin sang, um diese mit seinem hohen Zwitschern zu begleiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Immer, wenn sie den kleinen [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]] sah, der ihr schon bald ein lieber Wegbegleiter wurde, hellte sich die Miene des kleinen Mädchens auf und ihre Schritte wurden bestimmter und stärker. Dem Beispiel des [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]]s folgend, fing sie schon bald an feste Rhythmen in ihren Tagesablauf zu bringen:&lt;br /&gt;
Sie stand mit der Sonne auf, aß etwas, ging dann den Tag über unterbrochen von einer Mittagspause bis sie am Nachmittag begann nach einer Schlafmöglichkeit zu suchen und daraufhin nach etwas Essbarem und Trinkbarem, wenn sie nicht schon genug während des Tages gefunden hatte. Ihrer guten Orientierung wegen verlief sie sich dabei so gut wie nie und wenn, dann brachte sie das Zwitschern des kleinen [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]] schon bald wieder auf den richtigen Weg. Auch brauchte sie nur auf das Verhalten des[[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]]s zu achten, um Wetterumbrüche oder Gefahren vorherzusehen.&lt;br /&gt;
So verging die Zeit und die Natur kehrte immer weiter in das kleine Mädchen ein genauso wie das kleine Mädchen immer weiter in die Natur einkehrte. Und dann kam der Herbst&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===4. Kapitel===&lt;br /&gt;
Als die ersten Blätter an den Bäumen begannen gelb und rot zu werden, wusste [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]], dass der Sommer den Kampf gegen den Winter langsam verlor. Noch kämpfte er wacker und hielt die kalten Winde aus dem Norden samt der dunklen Wolken, die sie mitbrachten, zurück. Aber mit jedem Tag und jeder Nacht kamen sie näher, ohne dass der Sommer etwas dagegen würde tun können.&lt;br /&gt;
Sie musste sich beeilen, so viel verstand selbst ein kleines Mädchen, denn in den Stürmen und der Kälte des Winters würde sie nicht überleben können ohne die Hilfe und den Beistand Ihresgleichen.&lt;br /&gt;
Wäre der kleine [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]] nicht gewesen, der sie über immer längere Strecken des Tages begleitete und es sich immer öfter auf ihrer Schulter bequem machte, so hätten vielleicht der Zweifel und die Furcht Einzug in ihrem Herzen gehalten. So aber ertönten die Stimmen der Zwei, wann immer der Winter an ihren Herzen zu nagen begann, und vertrieben diesen.&lt;br /&gt;
Manchmal allerdings kam es auch vor, dass der kleine [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]] schrecklich lange weg blieb und [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] begann sich Sorgen zu machen. Sorgen um den kleinen [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]], um ihre Schwester und um den Wahrheitsgehalt der Geschichte des alten Mannes. Als der kleine [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]] eines Morgens nicht neben ihr zu finden war, erhob sie sich und ging ohne zu zaudern in den kleinen Hain hinein, der sich vor ihr erstreckte. Sie begann das Lied zu singen, das sie seit Beginn ihrer Reise immer sang, und schon bald hörte sie aus einiger Entfernung die Antwort des [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]]s.&lt;br /&gt;
Ihr Herz schlug immer schneller voller Freude und auch voller Angst ob dem, was dem [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]] passiert sein könnte. Sie rannte immer schneller, stets der Stimme des [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]]s folgend und blieb plötzlich stehen.&lt;br /&gt;
Eine kleine [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] mit ungewöhnlich eisblauen Augen stand am Fuße eines großen Baumes, auf dessen niedrigem Ast [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] sofort ein paar der Federn des kleinen [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]]s sehen konnte. Ihre Augen weiteten sich und füllten sich schon bald mit Tränen, während die Katze sich von dem ersten Schrecken ob der plötzlichen Begegnung erholte und begann um das kleine Mädchen, das mehr und mehr in Tränen ausbrach, zu kreisen.&lt;br /&gt;
[[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] verstand schnell, dass der Sommer ihr bisher nur die schönen Seiten der Natur gezeigt hatte und sie den kleinen [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]] wohl nicht mehr wieder sehen würde. Es war in ihren Augen klar, dass der [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]] den Klauen der [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] erlegen war, da er sonst längst zu ihr zurück geflogen sein würde.&lt;br /&gt;
Immer stärker wurde der Regen aus Tränen, der sich vom Gesicht des kleinen Mädchens gen Boden bewegte, bis ein empörtes Miauen das Mädchen aus seinen Gedanken rüttelte. Die [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] hatte sich vor [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] hingesetzt und schaute sie aus zugleich neugierigen und vorwurfsvollen Augen an, so dass das Mädchen nicht anders konnte als sich herabzubeugen und vorsichtig das Fell des Tieres zu streicheln.&lt;br /&gt;
Sie machte dem Tier keine Vorwürfe, da es nur um sein eigenes Überleben kämpfte, auch wenn es sie dennoch sehr traurig machte. Anstatt aber vor der Hand des Mädchens zu fliehen, ließ sich die [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] mit einem immer lauter werdenden Schnurren streicheln und verließ auch nicht die Seite des Mädchens, als dieses langsam damit beginnen musste zurück zu ihren wenigen Habseligkeiten zu gehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So nahm schon bald die kleine [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] den Platz des [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]]s ein und begleitete [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] auf ihrer Reise. Und so wie der [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]] mit seinem Verhalten dem Mädchen vieles über das Überleben in der Natur beibrachte, so tat dies auch die [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]]. Allerdings oblag es der [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] genauso wie bei ihrem ersten Treffen dem Mädchen die düstere Seite der Natur zu zeigen.&lt;br /&gt;
Hatten im Sommer noch Früchte und Beeren überall auf ihrem Weg nur darauf gewartet von ihr gepflückt zu werden, so verschwanden diese immer mehr je weiter der Herbst Einzug hielt. Und schon bald musste [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] lernen, dass sie wie die [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] Leben nehmen musste, um selber zu überleben.&lt;br /&gt;
Es dauerte schier eine Ewigkeit, bis es ihr mittels einer Falle zum ersten Mal gelang ein kleines Tier zu fangen, ein Feuer zu machen und es dann übers Herz zu bringen das Tier zu töten und sogar zu verspeisen. Sie weinte bitterlich ob des Lebens, das sie beendet hatte und flehte vielmals um Verzeihung, bevor sie sich traute zu essen.&lt;br /&gt;
Durch Wiederholung aber wird jeder zum Meister und schon bald hatte sich das kleine Mädchen an die neuen Vorgänge gewöhnt, auch wenn sie noch immer für das Schicksal der Seele eines jeden Tieres, das sie tötete, zum ihr unbekannten Waldgott betete.&lt;br /&gt;
Schon bald fiel ihr das Fehlen des freudigen Zwitscherns kaum noch auf und die Harte Seite der Natur zog immer mehr in sie ein, auch wenn diese gemischt von warmen Momenten war, wie das abendliche Einschlafen mit der [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] in den Armen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===5. Kapitel===&lt;br /&gt;
Immer schwächer wurde der Sommer und der Herbst, der wie sein Freund Frühling sich oft wie das Seil fühlte, an dem Sommer und Herbst zogen, wurde immer dunkler und kälter. Die Stürme, die die Höhepunkte im Tauziehen zwischen Sommer und Winter für jeden sichtbar und hörbar machten, hatten schon seit einiger Zeit immer weiter an Stärke nachgelassen so wie es auch der Sommer getan hatte.&lt;br /&gt;
Immer weniger Zeit blieb dem kleinen Mädchen, das sich immer öfter morgens von Raureif befreien musste. Gelegentlich fielen früh morgens kleine weiße Flocken vom Himmel herab, setzten sich auf ihr blondes Haar und bildeten einen Schleier aus winzig kleinen Kristallen. Immer öfter froren ihr die Füße oder die Hände, manchmal kroch die Kälte sogar langsam die Beine hoch und hätte sie nicht die [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] gehabt, die sie des nachts wärmte, so wäre sie sicher oft schlotternd vor Kälte erwacht.&lt;br /&gt;
Sie hatte kaum noch Zeit, das wusste sie. Aber unbeirrt setzte sie Tag für Tag einen Fuß vor den anderen. Sie konnte nicht scheitern, sie durfte nicht! Was war schon so ein wenig Schnee im Vergleich zu dem, was ihre Schwester erleiden musste?&lt;br /&gt;
Und dann eines Tages, als die glänzende Himmelsscheibe bereits im Sinken inbegriffen war, sah sie Rauchschwaden hinter einem kleinen Weiler aufsteigen. Sie beschleunigte ihre Schritte und angespornt durch das Wettlaufen, das sich nun ergab, sprintete auch die [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] immer schneller, bis sie das Mädchen überholte und wenig später aus deren Sichtfeld verschwand.&lt;br /&gt;
Wie lange sie schon so rannte, wusste [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] nicht. Einzig und allein die stetig abnehmende Entfernung zu den Rauchschwaden und nicht die fast schon untergegangene Sonne war Mittelpunkt aller Gedanken des kleinen Mädchens. Je näher sie aber kam, desto mehr drangen schreckliche Geräusche an ihr Ohr, die sie an die unglaublich lauten Stürme im Herbst erinnerten. Oft hatte sie sich mitten in der Nacht, wenn es besonders stark stürmte, wie ein Kokon in ihre Decke eingerollt und sich vorgestellt, dass außerhalb des schützenden Mantels riesige Tiere, wie die aus der Geschichte des Greises, umher liefen und sich gegenseitig anschrien, was diesen Schrecklichen Krach erzeugte.&lt;br /&gt;
Hätte sie gewusst, was sie erwartete, so hätte sie in jenen Nächten wohl kein einziges Auge zu bekommen. Als sie sich immer weiter ihren Weg zwischen den mit einer hauchdünnen Schicht silbrigen Schnees bedeckten Bäumen des kleinen Weilers bahnte, schälten sich immer mehr die Umrisse kleinerer und größerer Häuser aus dem zwielichtigen Schatten der Bäume. Das Herz des Mädchen schlug ob der Vorfreude vielleicht endlich ihr Ziel erreicht zu haben immer schneller, bis es plötzlich zwei Schläge aussetzte während auch die kleinen Beine sich nicht mehr fortbewegen wollten.&lt;br /&gt;
Ein gewaltiges Brüllen, wie es dem stärksten Orkan alle Ehre bereitet hätte, erhob sich, als ein gewaltiger schwarzer Schatten sich auf die Reihe der Häuser zu bewegte. Nicht heimelige Kamine, nicht freundlich strahlende Herdfeuer hatten die Rauchschwaden erzeugt, die [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] angelockt hatten, sondern in Flammen stehende Barrikaden, die die Dorfbewohner scheinbar als Schutz errichtet hatten. Aber selbst diese hatten sie nicht vor dem bewahren können, was auf sie zurollte.&lt;br /&gt;
Verzweifeltes Rufen drang an [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]]s Ohren, als das Brüllen für einen Moment aussetzte. Langsam bewegte sie sich wieder, überzeugte ihre Füße mühsam zu jedem einzelnen Schritt und näherte sich so furchtbar langsam dem Chaos, das immer mehr von sich enthüllte.&lt;br /&gt;
Der gewaltige Schatten war stehen geblieben, bäumte sich in regelmäßigen Abständen auf und brüllte jedes Mal so laut, dass die nahestehenden Bäume wackelten. Vor ihm schälten sich nun auch kleinere Schatten mit langen Stäben aus dem flackernden Zwielicht der Flammen. Je näher das kleine Mädchen kam, desto mehr erkannte sie, dass es sich um Dorfbewohner zu handeln schien, die mit langen Speeren und allerlei zweckentfremdeten Ackergerät den riesigen Schatten, der längst durch die Barrikade gebrochen war, aufzuhalten versuchten.&lt;br /&gt;
Dann hörte sie plötzlich etwas, was nicht so recht in das Chaos passen wollte. Ein hohes Schreien drang an ihre Ohren, das nicht allzu weit entfernt seinen Ursprung haben konnte. In einem solchen Chaos hätte man erwartet, dass es ein furchterfülltes Schreien einer Frau ob der großen Gefahr sein müsste. Aber ein kleines Kind, jünger als die bisher unbemerkte Beobachterin, wankte kaum in der Lage richtig zu laufen mit seinen kurzen Beinen und immer wieder sich an den Häuserwänden abstützend auf den Kampf hinter der durchbrochenen Barrikade zu.&lt;br /&gt;
Doch auch der Schatten hatte das Geräusch bemerkt. [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] blieb abermals für einen Moment vor Schreck das Herz stehen, als sich das riesige Ungetüm dem wankenden Kind zu wandte. Aber diesmal setzten ihre Beine nicht aus, sondern beschleunigten Ihre Schritte. Unweigerlich dachte [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] daran, dass sie nicht schnell genug gewesen war um ihren kleinen [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]] hatte beschützen zu können und weigerte sich so etwas noch einmal zuzulassen.&lt;br /&gt;
Ihre Beine flogen förmlich über die leicht angefrorene Erde, näherten sich immer weiter dem Kleinkind und dem riesigen Schatten, der laut brüllend ebenfalls auf dieses aus der entgegen gesetzten Richtung zusteuerte. Ein verzweifelter Ruf aus der Kehle eines Mannes drang an die Ohren des Mädchens, aber kein einziger ihrer Gedanken war dazu in der Lage sich um dieses zu kümmern.&lt;br /&gt;
Mit Müh und Not erreichte sie das wankende Kind, das in dem Moment, in dem [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] hinter ihm zu Halt kam, endgültig der Schwerkraft Rechenschaft leistete und in die Arme des blonden Mädchens fiel. Doch auch der riesige Schatten hatte die Quelle des hohen Geräusches erreicht. Als eine besonders vorwitzige Flamme ihre Stimme erhob und den Schauplatz für einen Moment zur Gänze ausleuchtete, legte [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] unweigerlich die Arme fester um das Kleinkind in ihren Armen. Vor ihr erhob sich der Kopf einer gewaltigen schwarzen [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Schildkröte]], deren Augen zornig und mordlüstern das ungleiche Gespann anfunkelten.&lt;br /&gt;
Würde sie das Kind loslassen und sich vorsichtig entfernen, während das Ungetüm mit seiner Beute beschäftigt war, so würde sie vielleicht… Doch [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] schüttelte entschlossen das blonde Haupt und drückte das Kind nur stärker an sich. Der Blick ihrer Augen wurde gefährlicher, während sich diese leicht verengten. Sie würde nicht zulassen, dass erneut ein kleines Wesen, das auf ihre Hilfe angewiesen war, starb, weil sie zu zögerlich und zu schwach war. Ähnlich einer Bärenmutter, die ihr Junges vor hoffnungslos überlegenen Jägern nicht im Stich ließ, sondern die Jäger auch noch laut anbrüllte, war der Blick des jungen Mädchens. Das Brüllen aus diesem wurde immer spürbarer, so dass selbst die [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Schildkröte]] für einen Moment inne Hielt. Immer deutlicher wurde es, man war fast der Meinung, dass man es hören … und plötzlich erschallte ein gewaltiger und tiefer Schrei, als sich ein großer Schatten zwischen [[Wichtige_Personen_in_Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] und die [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Schildkröte]] schob.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===6. Kapitel===&lt;br /&gt;
Unweigerlich hatte [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] ihre Augen geschlossen, als der zweite Schatten so nah vor ihr erschienen war, und rechnete jeden Moment damit die Flügelschläge des Todesboten zu hören.&lt;br /&gt;
Aber diese erschallten nicht, stattdessen entwickelte sich ein Sturm aus Schrei und Gebrüll der zwei riesigen Wesen direkt vor ihr. Je mehr sie aber ihre eigene Angst und ihr wild pochendes Herz beruhigte, desto mehr war sie in der Lage die tiefen Stimmen zu vernehmen:&lt;br /&gt;
„Geh mir aus dem Weg [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Bai Hu]]!“ donnerte die etwas entferntere Stimme zornerfüllt.&lt;br /&gt;
„Nein! Diese beschütze ich und du wirst sie nicht bekommen!“ erwiderte die nähere Stimme etwas leiser, aber mit einem gefährlichen Unterton.&lt;br /&gt;
„Die Menschen verdienen den Tod!“&lt;br /&gt;
„Nichts verdient den Tod. Oder hast du Xinglu’s Worte in deinem Zorn vergessen?“&lt;br /&gt;
„Du wagst es seine Worte in den Mund zu nehmen, nachdem ihr ihn verlassen habt?“ brüllte die fernere Stimme plötzlich noch lauter.&lt;br /&gt;
„Wir haben ihn verlassen nicht wegen dem, was er einst sagte, sondern wegen dem, was er nicht mehr sagt! Würde er zu dem zurückfinden, was wir immer verehrt haben, so würden wir sofort zurückkehren.“&lt;br /&gt;
Es wurde still für einen Moment. Fast ohnmächtig vor den riesigen Geschöpfen, deren Nähe sie deutlich spüren konnte, hatte [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] ihre Augen die ganze Zeit über fest zugekniffen und auch das Kleinkind in ihren Armen hatte sich nicht gerührt. Als es nun etwas ruhiger wurde, öffnete [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] vorsichtig ihre Augen und bestaunte das weiße mit schwarzen Streifen getigerte Fell einer riesigen [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]], die sich scheinbar schützend vor sie gestellt hatte. Doch Zeit für Worte blieb ihr nicht, denn schon bald ertönte die Stimme der [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Schildkröte]] erneut, wenn auch nicht mehr ganz so sehr vor Wut bebend.&lt;br /&gt;
„Ich werde mich zurückziehen und bei Xinglu auf dich warten. Wie es stets Tradition war, wirst du ihm das Wesen vorstellen müssen, dass du vor seinem Willen beschützt hast.“&lt;br /&gt;
Ein Rauschen ertönte, während sich die [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Schildkröte]] umdrehte.&lt;br /&gt;
„In einer Woche, zum Vollmond, falls du es nicht vergessen hast.“ Brummte sie.&lt;br /&gt;
„Ich habe es nie vergessen [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Xuan Wu]], nie...“&lt;br /&gt;
Und dann verschwand die gewaltige [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Schildkröte]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erst, als sich der Schatten des Tieres mit dem Schatten des großen Wald, der in einiger Entfernung zum Dorf zu sehen war, vereinigt hatte, ging ein spürbares Aufatmen durch die Dorfbewohner. Sie schienen sich nicht an der Gegenwart des zweiten Tieres zu stören, als sie an diesem vorbei auf [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] zu rannten. Das kleine Kind in ihren Armen begehrte plötzlich auf, als ein großer Mann mit einer eindrucksvollen Narbe über der Wange und schwarzem Haar vor [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] auftauchte und im nächsten Moment hob eben dieser das Kleinkind aus ihren Armen empor und drückte es an sich.&lt;br /&gt;
„Hast du Angst um deinen Papa gehabt?“murmelte der Mann, der voller Freude dem Kind die Nase stupste.&lt;br /&gt;
„[[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]]… wir müssen reden.“ Ertönte die tiefe Stimme nun einfühlsam und beruhigend aber mit einem kleinen Anflug von Sorge und lenkte [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] von dem rührenden Bild vor sich ab. Als sie ihre Augen dem großen Wesen zu wandte und sich die Blicke begegneten, atmete sie erschrocken ein.&lt;br /&gt;
„Bist du… das kleine Kätzchen?“&lt;br /&gt;
Und der Blick der eisblauen Augen des weißen [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]]s sagte mehr als Worte könnten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===7. Kapitel===&lt;br /&gt;
„Was hat das alles zu bedeuten?“ Schrie [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] schon fast dem großen [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] entgegen.&lt;br /&gt;
Die Sonne schickte gerade ihre ersten Strahlen durch die kahlen Äste der Bäume und zeigte dem Mädchen, wie viel Zeit seit dem Verschwinden der [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Schildkröte]] vergangen war.&lt;br /&gt;
Die letzten Stunden hatte sie damit zugebracht sich der Versuche der Dorfbewohner sie wie eine Heldin zu feiern zu erwehren und immer wieder den Armen, die sie umschlingen wollten, zu entfliehen. Als die Menschen endlich eingesehen hatten, dass sie an derlei Feiern nicht interessiert war und ihr die Nähe zu so vielen Lebewesen sogar unangenehm war, hatten sie ihr endlich etwas Platz gelassen, ihr etwas zu essen und einen Platz zum Schlafen gegeben. Während dieser Stunden war [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Bai Hu]], so hatte ihn die [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Schildkröte]] genannt, wie vom Erdboden verschlungen gewesen und erst am nächsten Morgen, als [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] sich aus Gewohnheit bei der ersten Morgenröte aus dem Bett erhob und an die frische Luft ging, saß er plötzlich neben dem Haus und schaute sie lange Zeit stumm aus seinen eisblauen Augen an, bevor er sich erhob und langsam gen Waldgrenze trottete. Schnell war sie ihm gefolgt und rief ihm nun schon zum zweiten Mal dieselbe Frage entgegen:&lt;br /&gt;
„Sag es mir! Was hat das alles zu bedeuten? Antworte endlich!“&lt;br /&gt;
„Zügle dein Temperament. Ich höre dich.“ Antwortete der große [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] mit ruhiger und gedämpfter Stimme.&lt;br /&gt;
Es dauerte ein paar Momente, bevor [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] sich etwas beruhigt hatte und deutlich leiser entgegnete: „Aber warum antwortest du mir dann nicht?“&lt;br /&gt;
„Alles besitzt einen richtigen Ort und eine richtige Zeit.“&lt;br /&gt;
„Und erst jetzt stimmt beides überein?“&lt;br /&gt;
„Richtig..“ Der [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] hielt in seinem Gang inne und schaute sich in dem winterlichen Wald einige Momente lang um, bevor er fortfuhr.“Und Vieles ist nicht für die Ohren aller bestimmt.“&lt;br /&gt;
„Also sollen die Dorfbewohner davon nichts hören?“&lt;br /&gt;
„Du hörst zu.“ Abermals folgte eine Pause, die der [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] nutzte um wieder eine Pfote vor die andere zu setzen. „Diese Menschen haben den Zorn Xinglu’s auf sich gezogen und [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Xuan Wu]], der einzige von uns der bei ihm geblieben ist, war hier um das Urteil zu vollstrecken.“&lt;br /&gt;
„Xinglu? [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Xuan Wu]]? Ich verstehe nicht… Ich verstehe gar nichts!“ Brummte [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] in sich hinein.&lt;br /&gt;
„Xinglu ist der Waldgott. Der, nach dem du gesucht hast.“&lt;br /&gt;
Ein Moment der Stille folgte, in dem sich [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]]‘s Augen weiteten und sie tief Luft holte für die folgenden Worte:&lt;br /&gt;
„Aber dann bin ich ja am Ziel Dann wird Kigiku endlich geheilt!“ Sie griff in den Schnee, warf diesen voller Freude empor und drehte sich in dem kleinen Schneegestöber entzückt um sich selber.&lt;br /&gt;
„Ja und nein.“ Erschallte die Stimme des [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]]s. Abrupt blieb [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] stehen und schaute diesen entgeistert an.&lt;br /&gt;
„Er hat die Macht zu heilen, aber ob er das tun wird ist fraglich.“ [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Bai Hu]] atmete tief ein und aus, was dank seiner Größe einen imposanten Luftstrom erzeugte, der [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]]‘s Haar umher wirbelte.&lt;br /&gt;
„Aber darum geht es gerade nicht. Du hast dich dem Willen Xinglu’s entgegen gestellt und seinen Zorn auf dich gezogen.“&lt;br /&gt;
„Aber ich habe doch nur ein kleines Kind beschützt!“ Schrie [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] ihm entgegen.&lt;br /&gt;
„Das weiß ich und das wirst du ihm erklären müssen, wenn du vor ihm stehst.“&lt;br /&gt;
Das Mädchen schluckte geräuschvoll und sah den [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] mit einer Spur Furcht in den Augen an.&lt;br /&gt;
„Und was ist, wenn er mich nicht versteht? Was ist…?“&lt;br /&gt;
„Xinglu hat sich verändert. Wo einst Mitgefühl und Wut sich die Waage hielten, herrscht nun zumeist das Dunkle.“&lt;br /&gt;
„Aber wieso?... Und wieso kennst du ihn so gut? Wieso bist du kein kleines Kätzchen mehr? Wieso hast du mir geholfen? Wieso hast du den kleinen [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]] getötet?“ Platzte es aus [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] hervor.&lt;br /&gt;
„… Zeit und Ort [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]]… Zeit und Ort.“ Und im nächsten Moment war der große weiße [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] mit ein paar gewaltigen Sätzen im Wald verschwunden und [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] drehte sich langsam gen des erwachenden Dorfes.&lt;br /&gt;
„Wenn nicht jetzt, wann dann?“ Murmelte sie und machte sich auf den Weg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===8. Kapitel===&lt;br /&gt;
Als das blonde Mädchen sich langsam durch den winterlichen Wald dem Dorf und dessen wärmeverheißenden Rauchsäulen näherte, schälte sich immer mehr die Silhouette eines Mannes aus dem morgendlichen Zwielicht heraus. Leicht war dieser Schatten mit dem Stein zu verwechseln, auf welchem er sich befand, aber mehr und mehr fiel die Unnatürlichkeit dieses Gebildes [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] ins Auge und so blieb sie nach einigen weiteren Schritten schließlich vor einem alten Mann stehen, der seine geschlossenen Augen dem Himmel entgegen gerichtet hatte.&lt;br /&gt;
Gerade öffnete sie den Mund, um etwas zu sagen, da hob der Alte die Hand und bedeutete ihr zu schweigen. Erst einige Momente später ertönte die brüchige Stimme und durchbrach die Stille.&lt;br /&gt;
„Ich weiß, dass du hier bist auch ohne deine Worte.... Die Bäume reden seit Wochen ununterbrochen über das Mädchen, das den Waldgott sucht. Und nun stehst du vor mir, blickst mit Augen um dich, die voller Fragen sind.“&lt;br /&gt;
„Die Bäume reden?“ Antwortete [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] verdutzt und verdeutlichte mit ihrer Frage die Worte des Mannes, der anfing zu kichern, nur noch mehr.&lt;br /&gt;
„Da reist sie mehrere Monde lang durch die Natur, lässt diese in sie einkehren aber kehrt selber nicht in sie ein… Natürlich reden sie! Sie reden schon viel länger als die Menschen.“&lt;br /&gt;
„Und ihr versteht sie? Wieso verstehen die Menschen sie nicht? Oder bin das nur ich?“&lt;br /&gt;
„Ja ich verstehe sie, aber ich bin einer der Letzten.“&lt;br /&gt;
„War das mal anders?“&lt;br /&gt;
Abermals kicherte der Alte, rückte auf seinem Stein zur Seite und bedeutete [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] neben ihm Platz zu nehmen. Nur zögerlich kam sie dieser Aufforderung nach und erst, als sie neben ihm saß, erhob der Mann wieder die Stimme.&lt;br /&gt;
„Ja war es. Wir sind, genauso wie alle Tiere, die Kinder der Natur und genauso wie Kind und Mutter sich verstehen, auch ohne sich direkt zu verstehen, so taten es Mensch und Natur. Manche Menschen verstanden sie besser, manche schlechter. Aber ein jeder tat es. Irgendwann aber, wenn das Kind nicht mehr auf die Mutter angewiesen ist, bricht dieses Verständnis.&lt;br /&gt;
Was bleibt dann zurück? Ein Kind, das sich seine eigene Welt mit seinen eigenen Kräften aufbaut, und eine Mutter, die immer noch versucht über ihr Kind zu wachen.“&lt;br /&gt;
„Also… Sind es wir Menschen, die nicht mehr zuhören?“&lt;br /&gt;
Die faltige und wettergegerbte Miene des Alten verzog sich zu einem breiten Lächeln.&lt;br /&gt;
„Richtig. Sie hat nie aufgehört zu sprechen und genau so habe ich von dir gehört.“&lt;br /&gt;
„Aber, wieso verurteilt der Waldgott, der doch die personifizierte Natur ist, die Menschen, wenn eine Mutter doch nie aufhört sich um ihre Kinder zu sorgen?“&lt;br /&gt;
Ein tiefes Seufzen entfuhr dem alten Mann, dessen Lächeln schnell einem traurigen Ausdruck wich.&lt;br /&gt;
„Wo zwei Wesen nicht miteinander sprechen, da können sie nicht mehr auf Sorgen, Ängste und Bedürfnisse eingehen. Die Menschen wollten und wollen sich ihr Leben auf eigenen Beinen aufbauen. Wollen mehr und mehr die Risiken, die die Natur als Mutter vieler Lebewesen für sie bereithält, beseitigen und verändern somit etwas, was bisher kein Wesen tat: die Natur selber.&lt;br /&gt;
Der Wald, in dem wir sitzen, erstreckte sich einst über fast die gesamte bekannte Welt und wo er nicht war, da waren Steppen, Wiesen und Auen. Je mehr der Mensch sich ausbreitete, desto mehr drängte er die anderen Lebewesen und sogar die Natur zurück.&lt;br /&gt;
Letztlich ist nichts gefeit vor der Angst vor Veränderungen und Tod und der Waldgott, der vor allem der Beschützer des Waldes und der Natur ist, ist diesen negativen Gefühlen stärker ausgesetzt, als es die Natur selber ist. Denn noch immer reden die Bäume zu den Menschen und hoffen, dass sie sie verstehen.“&lt;br /&gt;
Lange Zeit schwieg das Mädchen auf diese Worte hin und schaute niedergeschlagen auf den von dünnem Schnee bedeckten Boden.&lt;br /&gt;
„Kann ich lernen sie zu verstehen?“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===9. Kapitel===&lt;br /&gt;
Das Ende der Woche, das ähnlich dem Schwerte Damokles‘ ständig drohend über [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]]s Kopf hing, rauschte wie im Flug heran. Jeder Tag war geprägt von demselben Ablauf, der ihr eine Teilnahme am dörfischen Leben lediglich zu den Abendstunden erlaubte und sie sonst von früh morgens ab in den Armen der Natur und zwischen von Schnee bedeckten Bäumen den Worten des alten Mannes lauschen ließ.&lt;br /&gt;
Am Abend des letzten Tages, den sie zum ersten Mal zur Gänze im Dorf verbringen durfte, erklang ein lautes Rascheln am Rande des Dorfes. Die Dorfbewohner streckten ihre Köpfe voller Furcht vor einem neuen Angriff aus den Fenstern und hier und dort erklangen Stimmen, die von der zu großen Ruhe in den letzten Tagen sprachen, die sie als Anzeichen für den nun kommenden Sturm sahen. Als sich die ersten bereits anschickten um wie vor einer Woche mit Feuer und behelfsmäßigen Waffen ihre Liebsten zu verteidigen, trat [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] aus der Hütte, in der sie hatte nächtigen dürfen.&lt;br /&gt;
Ohne ein Wort ging sie an der kleinen Gruppe Männer vorbei, legte einem nach den anderen beruhigend die Hand auf die Schulter und ging alleine gen Waldgrenze. Einen merkwürdigen Einfluss hatte sie auf die Bewohner, die sich langsam zurückzogen aber erst zur Ruhe kamen, als sie das Mädchen begleitet von einem großen Schatten im Dunkel des Waldes hatten verschwinden sehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]]s Reise führte sie entlang an den ihr bekannten Bäumen und Lichtungen immer tiefer in den riesigen Wald. Stumm folgte sie dem Schatten des großen [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]]s, dessen weißes Fell gelegentlich im Lichte eines vorwitzigen Mondstrahles aufzuglühen schien, aber dann sofort wieder erlosch. Kein Wort verlor das imposante Tier und ließ ihr somit sowohl die nötige Ruhe als auch Zeit um sich auf das Kommende vorzubereiten.&lt;br /&gt;
Viele Stunden lang liefen sie so an riesigen schneebedeckten Bäumen vorbei, deren imposante Statur Geschichten über Zeiten zu erzählen schien, in denen der Waldgott friedlich durch diese vergessenen Haine wandelte und den Bäumen dabei half zu wachsen. Immer weiter ging die Reise durch das Reich des Waldgottes und schließlich kündigte ein gewaltiges Tosen vom nahen Ende des Weges.&lt;br /&gt;
Und als der große [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] zum ersten Mal seit Stunden anhielt, um den Kopf gen der Quelle des Geräusches zu wenden, stockte [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] der Atem. Vor ihnen erstreckte sich ein riesiger Wasserfall, der seine Wassermassen von der Spitze eines hohen Berges hinab zu einem See schickte, der sich zu ihren Füßen erstreckte. Das aufgespritzte Wasser verteilte sich vom Berg herab langsam über die gesamte Lichtung , fing das Mondlicht ein und ließ die Umgebung gleich millionen winziger fallender Sterne in dessen silbrigen Licht erstrahlen.&lt;br /&gt;
„Dort oben ist Xing Lu’s Hain. Es ist lange her, seit ich dort war, und noch länger ist es her, seitdem die Füße eines Menschen diesen Boden berührt haben... Um dort hinauf zu kommen, wirst du auf meinen Rücken steigen und dich gut festhalten müssen.“ Erklang die tiefe Stimme des [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]]s, der sich auf den Boden gelegt hatte und geduldig abwartete, bis [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] auf seinen Rücken gestiegen war. Erst dann erhob er sich wieder und hätten sich ihre Hände nicht in dem weißen Fell verkrallt, so wäre sie bei den folgenden gewaltigen Sprüngen des Tieres, die die Zwei in Windeseile dem Scheitel des Wasserfalls näher brachten, sicherlich in die Tiefe gestürzt.&lt;br /&gt;
So aber erblickte sie bald, nachdem sie sich wieder getraut hatte ihre Augen zu öffnen, einen wunderschönen silbern glänzenden See, dessen Oberfläche so glatt wie ein Spiegel den Sternenhimmel reflektierte und dem Auge vorgaukelte einen zweiten Himmel zu den eigenen Füßen zu sehen, samt einer dunkelgrünen Wiese, die gespickt von allerhand Blumen ohne den Makel einer einzigen Schneeflocke dem Winter trotzte. Sie war im Hain des Waldgottes angekommen und erst, als sie die Augen von dessen Schönheit abwenden konnte, erblickte sie eine dunkle Gestalt, die auf der Insel mitten im See zu warten schien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===10. Kapitel===&lt;br /&gt;
Vollkommen still lief [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Bai Hu]] an der Seite [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]]s über die wunderschöne Wiese dem See, der Insel und der Gestalt auf dieser entgegen. Sogar das große Tier, das in seinem Leben schon so viel erlebt hatte, war ob dem, was kommen würde, angespannt und dabei unbewusst in sein Jagdverhalten zurückgefallen.&lt;br /&gt;
Kein Wort verlor er, kein ungestüm umgeknickter Grashalm oder unvorsichtig berührter Kieselstein sprach vom Gang des Tieres und hätte er nicht gelegentlich tief Luft geholt, um nicht vor Anspannung zu platzen, so hätte [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] ihn wahrscheinlich völlig vergessen.&lt;br /&gt;
Das Mädchen indes lief mit ruhigem und bestimmten Schritten auf den See zu, ließ sich von dem [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] mit einem Sprung über diesen befördern, und glitt ohne aus der Ruhe zu kommen von dessen Rücken direkt auf die kleine vom Schatten einer Wolke verdeckte Insel vor die dunkle Gestalt.&lt;br /&gt;
Der Blick zweier großer violetter Augen legte sich auf sie, als ihre eigenen Augen sich langsam erst dazu überwinden mussten die ungewöhnlichen Pfoten, die einer Mischung aus Menschenfüßen und Bärentatzen zu entsprechen schienen, und dann den im Schatten liegenden Körper hinauf bis zu den Augen des Wesens zu betrachten. Als sich der Blick der zwei Wesen traf, stockte dem Mädchen der Atem und für einen Moment fühlte sie die bodenlose Wut des Schattens vor ihr. Erst nach einigen Momenten fiel ihr auf, dass sich der [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] neben ihr vor dem Wesen verneigte und so tat sie es ihm schnell und etwas überhastet gleich.&lt;br /&gt;
„Es ist lange her [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Bai Hu]].“ Ertönte die Stimme des Wesens schneidend wie der Wind im Herbst sofort, als sich [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] verneigt hatte, als ob das Wesen darauf gewartet hätte.&lt;br /&gt;
„Xinglu.“ Antwortete der [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] schlicht, aber ehrerbietend.&lt;br /&gt;
„Sag mir, warum muss mein Hain die Füße dieser Kreatur ertragen? Warum beschütztest du es vor meinem Urteil?“&lt;br /&gt;
„Weil ich versprach sie zu beschützen und ihr zu helfen, weil sie mit deinem Urteil über die Menschen des Dorfes nichts zu tun hatte und weil die Menschen nicht das sind, was du in ihnen siehst.“&lt;br /&gt;
„Xinglu’s Urteil betrifft alle Menschen!“ Ertönte die wütende tiefe Stimme der riesigen [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Schildkröte]], als sich diese aus dem See erhob und geschwind auf die Insel neben den Schatten schob.&lt;br /&gt;
„Und warum maßt du es dir an ein Urteil über Xinglu’s Urteil zu fällen [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Bai Hu]]?“&lt;br /&gt;
Der [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] atmete tief ein, um zu einer Antwort auf den Angriff [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Xuan Wu]]’s anzusetzen, aber die Stimme des Schattens ließ ihn innehalten.&lt;br /&gt;
„Ich habe [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Bai Hu]]’s Gründe gehört und im Moment soll mir dies reichen.“ Der Blick der violetten Augen richtete sich wieder auf [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]]. „Nun erzähl mir deinen Namen kleine Kreatur und begründe mir, warum du ein Wesen vor meinem Urteil bewahrtest.“&lt;br /&gt;
Aber dem Mädchen stockte der Atem abermals, als es nun die volle Aufmerksamkeit auf sich lasten fühlte. Nervös spielte sie mit ihren Daumen und hatte ihren Blick gen Boden gerichtet, als sie endlich die Kraft fand zu antworten:&lt;br /&gt;
„Mein Name ist [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]]… Und ich wollte einfach nicht zulassen, dass ein kleines hilfloses Wesen vor meinen Augen stirbt, weil ich nicht eingriff… Nicht noch einmal…“ Bilder des roten [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]]s schossen aus ihrem Gedächtnis hervor und trieben ihr Tränen der Trauer in die Augen.&lt;br /&gt;
„Nicht noch einmal?... Ich muss jeden Tag dabei zusehen, wie kleine hilflose Wesen vor meinen Augen sterben, weil andere Wesen maßlos leben wollen… Nicht noch einmal… Ich kann es nicht fassen… Was weißt du kleine Kreatur denn schon von Leben und Tod?“&lt;br /&gt;
Die Stimme des Schattens, war sie zuvor schon schneidend gewesen, hatte sich nun auch noch gleich einem Orkan erhoben und donnerte ehrfurcht erregend über den Hain, so dass ein jeder, der sie vernehmen konnte, den Kopf einzog und still ausharren wollte, bis der Sturm vorbei war.&lt;br /&gt;
„Sie weiß so viel wie man eben in einem Leben in der Natur lernen kann.“ Erschallte auf einmal eine hohe Stimme, die vom Himmel zu kommen schien. „Sie hat die tägliche Furcht und Ungewissheit gespürt, hat die Freuden über die einfachsten Dinge genossen und die Trauer über den Verlust der wertvollsten Dinge erlebt. Maßt du dir nun schon an das Recht auf Trauer und Schmerz gepachtet zu haben Xinglu?“&lt;br /&gt;
Und plötzlich landete direkt hinter [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] ein großer [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]], von dessen Federkleid sich ein paar rote Federn lösten und langsam um das Mädchen herum zu Boden glitten. Beim Anblick dieser Federn schossen dem Mädchen nur noch mehr Tränen in die Augen und sie befürchtete, dass ihr Kopf ihr einen Streich spielen würde, denn diese Federn würde sie überall wiedererkennen.&lt;br /&gt;
„Bist du so verbittert Xinglu, dass du nicht einmal erkennst, dass dieses Mädchen erst einige wenige Sommer alt ist, aber durch das Leben und die Reise in der Natur viel schneller gealtert und gewachsen ist? Erkennst du nicht, was du vor dir siehst?“&lt;br /&gt;
„[[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Zhu Que]]… worauf willst du hinaus? Erklär dich, wenn du dich schon einmal zu uns auf den Boden herablässt!“ Donnerte der Schatten abermals entgegen.&lt;br /&gt;
„Die Natur selber hat [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] auf ihrer Reise geholfen und sie wachsen lassen, um sie auf das kommende vorzubereiten. Willst du als Wächter und Aspekt dich nun gegen den Willen der Natur stellen?“&lt;br /&gt;
Ein tiefes Rauschen war zu hören, als der Schatten sich zu [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] hinab beugte und zielsicher ihrem Gesicht entgegen atmete und sie näher betrachtete. Hätte das Mädchen dies normalerweise als sehr unangenehm empfunden und sich scheu weggedreht, so blieb sie wie angewurzelt stehen und betrachtete sich stattdessen ebenfalls eingehend.&lt;br /&gt;
Sie hatte vor Wochen, vielleicht vor Monaten sogar aufgehört sich selber zu betrachten und so war ihr nie aufgefallen, dass ihr Körper in ihren einstmals kindlichen Augen riesige Züge angenommen hatte. Sie war stark gewachsen, hatte wahrscheinlich Kigiku eingeholt und noch ein wenig weiter gewachsen. Unter ihrer Jacke wölbten sich zwei Hügel nach außen, deren Maße wohl noch wachsen würden, wenn sie sich wieder einigermaßen ernähren würde. Auch ihr Haar war immer länger geworden und glich der goldenen Mähne eines Löwen. War sie vor ihrer Reise noch ein normales 10 Jahre altes Mädchen gewesen, so glich ihre Statur nun mehr der einer 15jährigen.&lt;br /&gt;
Sie kam aus dem Staunen nicht mehr heraus und verlor ob dieser Erkenntnis auch für einen kurzen Moment den Gedankengang, der ihr zuvor die Tränen in die Augen getrieben hatte. Aber dann brachte ihn eine rote Feder, die direkt vor ihren Füßen lag, wieder zurück.&lt;br /&gt;
„Du bist doch der kleine rote [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]] oder? Du lebst?“ Hauchte sie mit nach oben gerichteten Gesicht dem Kopf des gewaltigen [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]]s entgegen, der hinter ihr saß und dessen Oberkörper über ihr aufragte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===11. Kapitel===&lt;br /&gt;
„Ja [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] ich lebe.“ Antwortete der [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]] mit sanfter Stimme, so dass [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] fast der Meinung war ein Lächeln auf dem weit entfernten Gesicht erkennen zu können.&lt;br /&gt;
„Nicht nur ergreifst auch noch du Partei für diese Kreatur, sondern du kennst sie auch noch [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Zhu Que]]? Was geht hier vor?!“ Schaltete sich die schwarze [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Schildkröte]] erneut ein und der große [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]] holte tief Luft, um zu einer Erklärung anzusetzen.&lt;br /&gt;
„Dass ihr es nicht vernommen habt, wundert mich nicht, aber vor fast einem Jahr vernahm ich die Klagen eines kleinen Baches weit im Westen. Als ich mich ihm näherte und ihn fragte, was es mit seinen traurigen Worten auf sich habe, erzählte er mir von seinem Fehler. Er habe, so berichtete er mir, in dem Versuch ein kleines Mädchen mit blondem Haar aufzumuntern einen alten Wanderer zu dieser gelockt, damit dieser sie mit seinen Geschichten aufmuntern könne. Als der Wanderer dem Mädchen von dem Waldgott erzählte, schnappte dieses sich seine Sachen und lief los, um den Waldgott zu finden und um Hilfe zu bitten. Aber wie sollte ein kleines Mädchen alleine überleben?&lt;br /&gt;
Ich beschloss also dem Bach zu helfen und dem Mädchen beizustehen. So begleitete ich [[Wichtige_Personen_in_Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]], das Mädchen aus der Geschichte des Baches, als kleiner [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]] und lehrte sie durch mein Beispiel vom Leben in der Natur.&lt;br /&gt;
Als der Herbst kam und die Zeit meiner Herrschaft sich dem Ende entgegen neigte, traf ich [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Bai Hu]] und bat ihn mir zu helfen. Fortan übernahm er es [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] zu begleiten, nachdem wir es so haben aussehen lassen als ob ich durch die Krallen [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Bai Hu]]’s gestorben wäre.&lt;br /&gt;
Während wir uns aber um [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] kümmerten, bemühte sich die Natur selber ebenfalls um [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]], half ihr beim Wachsen, beim Verstehen und beim Leben. Schon bald hätte sie uns nicht mehr gebraucht, aber wir waren zu neugierig auf das, was kommen könnte.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lange Zeit herrschte Stille, während der Schatten [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] eingehend musterte. Schließlich aber erhob er die Stimme, deren Worte er scheinbar direkt an [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] richtete.&lt;br /&gt;
„Würde ich dich am liebsten auf der Stelle zertreten für den Verstoß gegen mein Urteil, für die Schritte auf dem Boden meines Haines und für die Anmaßung, in der sich jene zwei auf deine Seite stellten und dich beschützten, so kann ich doch das Wirken der Natur an und in dir sehen.&lt;br /&gt;
Nun stelle ich dir also folgende Frage: Würdest du das Dorf, deren Bewohner dir in der letzten Woche Obdach gewährten, verlassen und zulassen, dass ich es mitsamt seiner Bewohner vernichte, wenn ich dafür deine Schwester Kigiku heile?“&lt;br /&gt;
[[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]]s Augen weiteten sich bei diesem Angebot genau so sehr wie sich die Augen des [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]]s und des [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]]s vor Wut verengten. Beide waren außer sich vor Zorn über die Hinterlist der Worte ihres Gottes, aber keiner von beiden hatte das Recht den Mund zu öffnen.&lt;br /&gt;
„Woher weißt du von Kigiku?“ Antwortete [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] stockend, woraufhin der Schatten lediglich tiefkehlig lachte.&lt;br /&gt;
„Ich weiß viele Dinge. Nun aber entscheide dich und lass dich nicht davon einnehmen, dass du deine Schwester nicht mehr lebendig antreffen würdest, wenn du dich jetzt auf den Rückweg begibst.“ Woraufhin der Schatten erneut lachte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===12. Kapitel===&lt;br /&gt;
Immer mehr Tränen schossen [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] in die Augen, ließen diese nach und nach überquellen und liefen dann eine nach der anderen die Wangen des Mädchens hinab, bis sie sich von diesen lösten und gen Boden fielen. Die kommende Entscheidung war die schwerste, die sie jemals hatte treffen müssen und es war der erste Moment, in dem sie ihre Reise in Frage stellte.&lt;br /&gt;
„Ich… Die Menschen sollen leben.“ Brachte sie schluchzend hervor und sah gleichzeitig ihre kranke Schwester vor ihren Augen, deren endgültiges Todesurteil sie nun unterschrieben hatte und die sie wohl nie wieder sehen würde.&lt;br /&gt;
„Was?!? Du maßt es dir an…?!?“ Donnerte die Stimme des Schattens wieder hervor, wurde aber von [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Bai Hu]] abrupt unterbrochen.&lt;br /&gt;
„Sie hat sich entschieden Xinglu. Hör auf mit deinen Spielen und sieh ein, dass du dich geirrt hast.“&lt;br /&gt;
„Gut, ich stehe zu meinem Wort. Aber ich habe nirgends von dem Leben des Mädchens geredet. Sie hat sich meinem Urteil entgegen gestellt und muss nun die Konsequenzen tragen!“&lt;br /&gt;
Schreckhaft atmete [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] ein und schaute mit geweiteten Augen auf den Schatten vor sich.&lt;br /&gt;
„Aber ich darf nicht ohne Weiteres nehmen, was die Natur gewährt hat… Also wirst du dir dein Leben verdienen müssen kleines Mädchen. Schließe die Augen und lass mich sehen, ob der Geist der Natur wirklich in deinen Knochen steckt.“&lt;br /&gt;
Und so sehr [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] auch dagegen ankämpfte, ihre Augenlider schoben sich unweigerlich vor ihre Pupillen und schon bald verschwammen die Bilder vor ihren Augen und die Gedanken in ihrem Kopf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie spürte weiches feuchtes Gras zwischen ihren blanken Zehen und eine Eule schickte ihren Ruf durch die Luft vorbei an ihren Ohren. Als sie die Augen langsam öffnete, sah sie sich inmitten eines großen Waldes stehen, deren Bäume genauso wie der Wald selber kein sichtbares Ende zu haben schienen. Alles an dem Wald wirkte merkwürdig urtümlich und erinnerte sie an die riesigen Bäume, die sie in der Nähe des Wasserfalls und des Haines gesehen hatte.&lt;br /&gt;
Erneut riss sie der Schrei der Eule aus den Gedanken und ließ in diesen Platz genug für die Erkenntnis, dass die Sonne gerade untergegangen war und die Schatten im Wald immer mehr die Oberhand gewannen.&lt;br /&gt;
Und dann spürte sie es, eine Präsenz im Schatten und der Blick unsichtbarer Augen auf ihrem Rücken. Die feinen Härchen auf ihrem Nacken stellten sich auf, sie machte einen zaghaften Schritt nach hinten und drehte sich dann plötzlich herum um loszurennen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===13. Kapitel===&lt;br /&gt;
Der Wind pfiff ihr ins Gesicht, sauste ihr um die Ohren und ließ den Klang seiner Stimme in diesen erklingen. Immer wieder schlugen ihr kleinere Äste, die sie nicht rechtzeitig bemerkt hatte, gegen den Körper und hinterließen an diesem immer mehr kleine Schnitte aus denen schon bald feine Bluttropfen hervorquollen. Schneller und schneller lief [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] durch den dunklen Wald, der sein wunderschönes Kleid abgelegt hatte und ihr nun seine dunkle und gefährliche Seite zeigte.&lt;br /&gt;
Wie konnte dies nur derselbe Wald, derselbe Ort sein, der sie mit den ersten Bildern verzaubert hatte? Fragte sie sich, als sie sich in Sicherheit wähnend an einen Baum lehnte und umschaute. Schon seit einiger Zeit hatte sie die Präsenz in ihrem Rücken nicht mehr gespürt. Sollte sie dieses Etwas wirklich abgehängt haben? Sie schaute sich nervös um, ließ den Blick ihrer Augen durch die Dunkelheit wandern und versuchte ihr pochendes Herz zu beruhigen. Es war schwer in der Dunkelheit überhaupt etwas auszumachen und immer wieder machte ihr Herz einen furchtsamen Sprung, wenn die Schatten der Bäume ihr obskure Wesen, die mit langen feingliedrigen Armen in der Dunkelheit zu tanzen schienen, vorspielten.&lt;br /&gt;
Plötzlich blitzte in der Dunkelheit etwas auf. Noch bevor sich die Härchen auf ihrem Nacken aufstellen konnten, war sie schon wieder los gerannt und hetzte durch den Wald. Das Blut, das sich in der kurzen Zeit der Rast auf ihrer Haut gesammelt hatte, wurde vom Gegenwind weggeweht und hinterließ eine feine rote Spur, der man viel zu leicht folgen konnte.&lt;br /&gt;
Wie sollte sie nur dem Schrecken, der mit Sicherheit den Tod bringen würde, entkommen? Wie sollte sie den Anbruch des Tages und das erste Licht, das die Schatten vertreiben würde, nur wieder erleben? Und wie sollte auch nur ein Mensch in dieser schrecklichen Umgebung überleben können?&lt;br /&gt;
Völlig außer Atem rannte das Mädchen dennoch weiter. Immer, wenn sie die Gefahr gegen einen Baum zu laufen ignorierend einen Blick über die Schulter warf, konnte sie einen formlosen Schatten im Schatten sehen, der der blutigen Spur folgte. Nein sie wunderte sich nicht mehr, dass die Menschen sich vor dieser Umgebung fürchteten und die Natur verändern wollten, um in ihr zu überleben. In dieser schrecklichen Umgebung würden sie nie anders überleben können!&lt;br /&gt;
„Vieles, das auf den ersten Blick schrecklich wirkt, ist nur ungewohnt für die Augen.“&lt;br /&gt;
Ertönte plötzlich die raue Stimme des alten Mannes in ihrem Kopf und sie erinnerte sich an die vielen Stunden, in denen er ihr eigentlich nur von der Natur erzählte.&lt;br /&gt;
„ Ein Wolf tötet nicht, weil er grausam sein möchte. Ein Wolf tötet, weil er überleben will. Der Wille zu Überleben ist das, was uns alle – selbst die Pflanzen – vereint.“&lt;br /&gt;
Aber dieses Ding, was auch immer es ist, ist böse! Das konnte sie deutlich spüren. Sie konnte spüren wie es Millimeter um Millimeter näher kam, sich wieder zurückfallen ließ und dann wieder langsam näher kam. Und das alles nur, um mit ihr zu spielen, um ihr den Schrecken in Mark und Bein zu jagen!&lt;br /&gt;
„Wahre Boshaftigkeit gibt es in der Natur nicht. Sie ist eine Erfindung der Menschen, um die Natur zu verteufeln.“&lt;br /&gt;
Aber sie konnte das Böse in diesem Ding eindeutig spüren. Und inmitten dieser schrecklichen Umgebung war niemand, der ihr helfen konnte. Sie war alleine.&lt;br /&gt;
„Niemals bist du alleine. Stets wirst du einen Baum, eine Blume oder zumindest einen Grashalm in der Nähe finden. Deine Mutter wird immer da sein und dich beschützen.“&lt;br /&gt;
Und auf einmal blieb [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] stehen. Langsam drehte sie sich zur Seite und legte die Stirn gegen die Rinde eines der riesigen Bäume. Wie hatte sie nur diese sanften Riesen verteufeln können? Wie hatte sie nur diese Umgebung als schrecklich bezeichnen können?&lt;br /&gt;
Sie schloss die Augen und wartete auf die Schritte, die sich sicher bald nähern und ihren Tod bedeuten würden. Aber sie würde nicht mehr rennen. Sie vertraute auf ihre Mutter und legte ihr Leben in deren Arme.&lt;br /&gt;
Und dann hörte sie ein leises Flüstern.&lt;br /&gt;
„Wie sich die Arme an mich lehnt. Oh du Arme, hör auf zu weinen.“&lt;br /&gt;
„Das sind keine Tränen, das ist Blut. Bist du zu hölzern geworden um den Unterschied zu merken?“&lt;br /&gt;
„Sie blutet? Warum denn nur?“&lt;br /&gt;
„Weil selbst kleine Äste die weiche Haut zerschneiden können.“&lt;br /&gt;
„Schau nur wie sie zittert.“&lt;br /&gt;
„Wie gerne würde ich ihr helfen.“&lt;br /&gt;
„Ich auch.“&lt;br /&gt;
„Ich auch.“&lt;br /&gt;
„Aber sie kann uns nicht hören.“&lt;br /&gt;
„Wir können sie nicht trösten.“&lt;br /&gt;
„Wir können sie nicht beschützen.“&lt;br /&gt;
„Würde sie uns nur hören können.“&lt;br /&gt;
„Wieso kann sie uns nicht hören?“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Ich kann euch hören!“ Schrie [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] mit all ihrer Kraft. „Bitte helft mir!“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Sie kann uns hören?“&lt;br /&gt;
„Sie möchte unsere Hilfe?“&lt;br /&gt;
„Wie lange ist es her?“&lt;br /&gt;
„Sollen wir singen?“&lt;br /&gt;
„Ja lasst uns singen!“&lt;br /&gt;
„Ja..Singen!“&lt;br /&gt;
Und plötzlich schwoll das Flüstern, war es zuerst noch leise und kaum zu hören gewesen, immer weiter an, gewann an Stärke und glich schon bald einem Orkan aus unterschiedlichen Stimmen, die durcheinander riefen. Nach und nach hörten die Stimmen auf zu rufen und fingen stattdessen an leise zu summen. Das Summen wurde immer lauter, übertönte schließlich die letzten Stimmen und brachte mit seinen tiefen Tönen [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]]s Innere sanft zum vibrieren.&lt;br /&gt;
Eine tiefe und warme Stimme erschallte, sang von den Strahlen der Sonne und den Tränen des Mondes und plötzlich setzten alle Stimmen in dieses Lied mit ein.&lt;br /&gt;
Es war das Lied der Schöpfung, die Erzählungen des ersten Baumes, der als Knospe miterlebt hatte wie Mond und Sonne von den Göttern auseinander gerissen wurden und fortan nie wieder zusammen sein und zugleich erstrahlen durften. Um wenigstens die Wärme des anderen und dessen Spiegelbild für wenige Momente zu erhaschen, nachdem dieser schwinden musste, erschufen die Zwei die Natur und die Wärme der Sonnenstrahlen sowie die Liebe in den Mondtränen hauchten der kargen Erde Leben ein.&lt;br /&gt;
Der Erste aber, der stark genug gewesen war vor all diesem bereits als Knospe den Boden zu durchbrechen, wuchs und wuchs bis er groß und prächtig war. Er war der Stärkste von allen und schließlich hob ihn der Mond aus der Erde und gab ihm die Fähigkeit zu wandern. So wurde der Erste als Xinglu, der Wanderer, bekannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Sie ist eingeschlafen.“&lt;br /&gt;
„Sie ist sicher.“&lt;br /&gt;
„Der Schatten ist fort.“&lt;br /&gt;
Das Flüstern der Bäume, sehr zaghaft und leise um das Mädchen nicht zu wecken, flog einige Zeit später dem Winde gleich wieder durch die Luft.&lt;br /&gt;
„Sie muss zurück.“&lt;br /&gt;
„Ja das muss sie.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===14. Kapitel===&lt;br /&gt;
„Hört ihr das? Sie singen! Sie singen für das Mädchen, sie singen für [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]]!“ Stellte die große [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Schildkröte]] fassungslos fest, während sie sich im Kreis drehte und dem Lied der Bäume lauschte.&lt;br /&gt;
Das Geräusch des schabenden Panzers zusammen mit den Worten aus tiefer Kehle drangen durch die Schleier des Schlafes und holten [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] aus diesem empor.&lt;br /&gt;
„Sie kommt zu sich. Sie hat überlebt!“ Ertönte die Stimme des [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]]s ganz nah vor [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]]s Gesicht. Und als sie die Augen öffnete, sah sie die Gesichter des [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel - Suzaku|Vogel]]s und des [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]]s dicht über ihrem eigenen schweben und sie mit besorgten Blicken anschauten, bevor sie anfingen breit zu lächeln.&lt;br /&gt;
„Wo bin ich?“ Murmelte sie schlaftrunken, während sie sich den Schlaf aus den Augen rieb.&lt;br /&gt;
„Du bist im Hain des Waldgottes. Du hast geschlafen und wurdest im Traum auf die Probe gestellt.“&lt;br /&gt;
Antwortete [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Bai Hu]], der sich mit einem langgestreckten Seufzer anscheinend nach einer halben Ewigkeit wieder legte und sich wohlig streckte.&lt;br /&gt;
„Habe ich bestanden?“&lt;br /&gt;
[[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Zhu Que]] öffnete den Schnabel, anscheinend um antworten zu wollen, aber die tiefe Stimme Xinglu’s unterbrach ihn.&lt;br /&gt;
„Du hast mehr als das.“ Der riesige Schatten bewegte sich zum ersten Mal, seitdem [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] im Hain war, und schob sich langsam in das fahle Licht des Mondes.&lt;br /&gt;
„Niemals hätte ich erwartet, dass sie für dich singen würden. Niemals hätte ich erwartet, dass sie dieses Lied anstimmen würden.“&lt;br /&gt;
Murmelte das Wesen, dessen Körperbau dem eines Menschen glich, nur glichen Hände und Füße mehr einer Mischung aus Menschenhand und Bärentatze und die Haut schien aus einer rissigen und vor Alter schon schwarz gewordenen Baumrinde zu bestehen. Das Gesicht schließlich war dem eines Hirsches nachempfunden, nur dass sich Flechten aus großen Baumblättern vom Kopf über die Schultern des Wesens ergossen.&lt;br /&gt;
„Sie sangen von dir nicht wahr?“ Fragte [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] das Wesen, dessen große Augen von großer Trauer sprachen.&lt;br /&gt;
„Ja. Ich habe dieses Lied geschrieben und es einem jeden Baum früher vorgesungen, wenn er noch klein und schwach war. Das Lied half ihnen zu wachsen und den Gezeiten zu widerstehen, so dass sie fast so groß wurden wie ich einst. Deswegen nennt man es auch das Baumlied. Früher kannte es ein jeder Baum.“&lt;br /&gt;
„Deswegen sind die Bäume in der Nähe des Haines also so groß und der Winter dem Hain so fern!“&lt;br /&gt;
„Früher waren alle Bäume so groß. Damals wanderte der Wanderer noch jeden Tag über die Erde und sang zu jedem Baum.“ Mischte sich eine raue Stimme plötzlich ein und alle, egal ob Mensch, Tier oder Gott wandten dem Ursprung der Stimme den Kopf zu.&lt;br /&gt;
Ein alter Mann kam mit hinkenden Schritten über die Wiese dem See und der Insel entgegen und winkte dem Mädchen entgegen, das die Augen vor Staunen weit aufgerissen hatte.&lt;br /&gt;
„Du? Was machst du denn hier?“ Rief sie ihm entgegen. Anstatt aber eine Antwort des Mannes zu erhalten, erklang die Stimme des Waldgottes.&lt;br /&gt;
„[[Geschichte von Taki#Der blaue Drache – Seiryu|Quing Long]]. Jetzt wundert mich gar nichts mehr. Hast du [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] beigebracht zu den Bäumen zu sprechen?“&lt;br /&gt;
„Ich habe ihr lediglich von der Natur erzählt Xinglu. Alles Weitere hat sie selber erlernt.“&lt;br /&gt;
„[[Geschichte von Taki#Der blaue Drache – Seiryu|Quing Long]]?“ Verwirrt schaute [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] zwischen dem Alten und Xinglu hin und her.&lt;br /&gt;
Auf dem Gesicht des Alten aber, der am nahen Ufer des Sees angelangt war, bildete sich ein Lächeln und plötzlich erhob sich an derselben Stelle, an der der Alte soeben gestanden hatte, ein großer [[Geschichte von Taki#Der blaue Drache – Seiryu|blauer Drache]] in die Luft, nur um neben Xinglu wieder zu landen.&lt;br /&gt;
„Du hast es schon immer geliebt dich zu verkleiden.“ Murmelte die [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Schildkröte]].&lt;br /&gt;
„Du musst verstehen, dass ich dir nicht die Wahrheit zeigen durfte [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]]. Ich bin der Letzte der Vier und Erster des Kreises. [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Xuan Wu]], [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Zhu Que]], [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Bai Hu]] und ich, [[Geschichte von Taki#Der blaue Drache – Seiryu|Quing Long]] sind die 4 Wächter des Waldgottes und die ersten der Tiere, zu denen er wie zu den Bäumen sang. Ein jeder von uns ist die Inkarnation einer der Jahreszeiten. Ich bin der Frühling, [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Zhu Que]] ist der Sommer, [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Bai Hu]] ist der Herbst und [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Xuan Wu]] ist der Winter. Einst wandelten wir an der Seite Xinglu’s über die Erde. Als er sich aber veränderte, wandten drei von uns ihm den Rücken zu und nur[[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Xuan Wu]] blieb bei ihm.“&lt;br /&gt;
„Aber was habe ich damit zu tun? Ich wollte doch nur Kigiku retten.“&lt;br /&gt;
„Und in diesem einfach Streben hast du es geschafft mich an die Anfänge und das Gute in euch Menschen zu erinnern. Ich war es, der dich im Wald der Träume gejagt hat und hätten dir die Bäume nicht geholfen, so hätte dein Herz schließlich vor Angst aufgehört zu schlagen. Als aber die Bäume anfingen zu singen, da erinnerte ich mich. Sie sangen aber nicht nur von mir, sondern auch von dir. Sie sangen davon wie viel Angst du in der Dunkelheit hast, was für einen Weg du zurücklegen musstest und wie gerne sie dir helfen würden. Und mit jedem Wort verflog mein Hass und ich fing an euch Menschen zu verstehen.“&lt;br /&gt;
„Ich habe gar nicht gehört, dass sie von mir sangen. Hat diese wunderschöne tiefe Stimme etwa auch über mich gesungen?“&lt;br /&gt;
„Wunderschöne tiefe Stimme?“ Schaltete sich [[Geschichte von Taki#Der blaue Drache – Seiryu|Quing Long]] plötzlich ein und wechselte einige Blicke mit den drei anderen, während Xinglu die violetten Augen geschlossen hatte.&lt;br /&gt;
„Sie hat dich singen hören Xinglu? Wie ist das möglich? Du hast schon so lange nicht mehr gesungen.“ Brummte [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Bai Hu]] verdutzt.&lt;br /&gt;
„Sie erinnern sich noch immer daran wie ich zu ihnen sang. Und aus der Erinnerung heraus haben sie meine Stimme scheinbar beschworen. Es ist zu lange her, dass ich zu ihnen gesungen haben, und ich habe kein Recht zu ihnen zu singen bei all dem, was ich getan habe.“&lt;br /&gt;
„Das stimmt nicht! Sie reden stets miteinander und die ältesten von ihnen erzählen den jüngeren von deinem Lied. Sie kennen es alle und werden es nie vergessen.“&lt;br /&gt;
„Mir fehlt aber die Kraft zum Wandern. Hass und Zorn haben meine Beine schwer werden lassen.“&lt;br /&gt;
Er wandte sich von dem weißen [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] ab und dem Mädchen zu.&lt;br /&gt;
„Nein ich hörte keine tiefe Stimme, sondern eine hohe. Ich hörte die Stimme eines jungen [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Drachen]]n, der mich furchtlos anbrüllte. Die Bäume sangen von dem gelben Schuppenkleid des [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Drachen]]n und von der Wärme im Herzen dieses Wesens.&lt;br /&gt;
[[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] sie sangen von dir und es war so viel Wahrheit in ihren Worten, die ich erst jetzt vernehmen konnte.“&lt;br /&gt;
„Warum guckst du so traurig Xinglu? Was hast du vor? Was hat das zu bedeuten?“&lt;br /&gt;
Fragte das Mädchen nun sichtlich besorgt um den Waldgott.&lt;br /&gt;
„Es ist Zeit für mich das Geschenk, das mir der Mond einst gab, zurück zu geben. Ich habe meine Pflicht gegenüber meinen Brüdern und Schwestern vergessen und sie zu lange warten lassen. Ich sehne mich nach Ruhe [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]].“&lt;br /&gt;
Die Züge des Wesens erhellten sich und die Risse in der dunklen Rinde schlossen sich immer mehr.&lt;br /&gt;
„Die Zeit des Wanderers ist vorbei. Zu lange habe ich mich dagegen gewehrt einzusehen, dass die Welt mich nicht mehr braucht. Es ist nun an der Zeit, dass die Jüngeren auf sich aufpassen. Vieles wird sich verändern, aber wenn ich höre wie die Bäume für dich singen, so bin ich mir sicher, dass es nicht nur schlecht sein wird.“&lt;br /&gt;
„Willst du uns wirklich verlassen Xinglu? Was sollen wir ohne dich machen? Was sollen wir alleine machen?“ Rief [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Zhu Que]] mit Trauer in der Stimme.&lt;br /&gt;
„Helft dem gelben [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Drachen]]n bei der Wahrung dessen, was wir einst zusammen auf unseren Reisen verbreiteten. Natürlich nur, wenn du willst [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]].“&lt;br /&gt;
Das Mädchen schaute in die großen violetten Augen und auf die immer heller werdende Rinde, durch die von Minute zu Minute mehr Leben zu pulsieren schien.&lt;br /&gt;
„Was genau meinst du?“&lt;br /&gt;
„Vieles, was einst gut war, ist zerstört. Du hast mir aber gezeigt, dass nicht alles zerstört ist. Ich frage mich, ob sich Sonne und Mond so fühlten, als sie mich erblickten und das Leben erschufen….&lt;br /&gt;
Ich werde das Wandern aufgeben und wieder nur ein Baum sein, ein Baum der mit seinen Brüdern singt. Gerne werde ich von dem kleinen Mädchen singen, das zum [[Geschichte von Taki#Der_Gelbe_Drache|gelben Drachen]] wurde, der den Beginn einer neuen Zeit darstellt.&lt;br /&gt;
Ich würde gerne dabei zusehen, wie ein kleines Mädchen die Wunden, die ein alter Baum geschlagen hat, schließt und dabei hilft, dass wieder mehr Menschen das Lied der Bäume hören.“&lt;br /&gt;
[[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] konnte die Trauer in dem Wesen vor sich so deutlich spüren, dass es ihr die Sprache verschlug. Aber nicht nur Trauer, sondern auch Freude über die Erlösung konnte sie spüren. Es hatte nicht lange gedauert bis ihre Augen sich mit Tränen gefüllt hatten, so dass sie lediglich nicken konnte.&lt;br /&gt;
Der Waldgott lächelte sie voller Wärme an und streckte sich dann zu seiner vollen Größe aus. Ein wohliges Seufzen entfuhr ihm, als die alten Glieder sich zum beinahe letzten Mal bewegten und er sich mit stummen Gesten von seinen vier Freunden verabschiedete, die auf ihre Art viel treuer waren als er es je bis zu diesem Moment vermutet hatte. Dann legte er die letzten Schritte bis zum Mittelpunkt der kleinen Insel zurück, streckte sich erneut und seufzte dabei langgezogen.&lt;br /&gt;
Ein Rascheln und Rauschen war zu hören, als sich riesige Wurzeln in den Boden gruben und gewaltige Äste in die Höhe streckten. So schnell geschah alles, dass nur wenige Momente später sich dort, wo noch eben die Gestalt des Waldgottes gestanden hatte, ein gewaltiger Baum in die Höhe streckte und seine riesigen Äste weit über den See hängen ließ. Das gewaltige Blätterdach des Baumes erstreckte sich über den gesamten Hain und schützte diesen gleich einer Decke.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Epilog===&lt;br /&gt;
So verlor der Waldgott seinen Namen und war wieder nur der Erste. Im selben Moment aber erschallte zum ersten Mal seit langer Zeit die tiefe Stimme des Waldgottes und sang begleitet von vielen seiner Brüder das Lied des gelben [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Drache]]ns, so wie es hier geschrieben steht.&lt;br /&gt;
Lieder aber sind die älteste Form des Übernatürlichen und oft findet man in ihnen bereits einen Teil der Zukunft beschrieben. So erfuhr der kleine Bach, an dem das Lied begann, davon wie [[Geschichte von Taki#Der gelbe Drache|Hiwa]] begleitet von [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Zhu Que]], [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Bai Hu]], [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Xuan Wu]] und [[Geschichte von Taki#Der blaue Drache – Seiryu|Quing Long]] in das Dorf am Rand des großen Waldes kam und sowohl von dem Waldgott als auch von dessen Bedauern erzählten. Die Dorfbewohner hörten gerne den Geschichten dieser ungleichen Gruppe zu, ließen sich von diesen verzaubern und wollten alsbald den riesigen Baum selber sehen. Manche von ihnen blieben dort, andere verließen den Ort wieder, nur um von dessen Pracht zu erzählen.&lt;br /&gt;
So gründete sich schon bald unter dem schützenden Dach des Waldgottes ein kleines Dorf. Die vier Wächter, die es nun als Aufgabe ansahen neben dem Waldgott auch noch das Dorf und [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] zu beschützen, blieben bei den Menschen und halfen dem Mädchen dabei zu beschützen, zu trösten, zu beruhigen, zu lenken und vor allem zu erzählen und zu singen.&lt;br /&gt;
Zwei Jahre später, als die ersten Schneeflocken vom Himmel fielen und die mittlerweile zur jungen Frau herangewachsene [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] an die stürmische Nacht erinnerten, in der sie zum ersten Mal von dieser Welt erfuhr, wenn auch nur reichlich verwirrende Bruchstücke, stapfte eine vermummte Gestalt den schmalen von den Bewohnern angelegten Weg zum Hain empor.&lt;br /&gt;
Eine helle Stimme, ihr merkwürdig bekannt aber doch in den Wirren der Erinnerungen verloren, riss [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] aus den Erinnerungen und ließ sie von ihrem Platz am Rande des Sees aus in die Richtung der Gestalt sehen. Ihre Augen weiteten sich und füllten sich als bald mit Tränen, während ihre Füße über den von feinen Schneeflocken bedeckten Boden regelrecht flogen und sie in die weit geöffneten Arme der ihr entgegenlaufenden Kigiku trugen.&lt;br /&gt;
Der Bach plätscherte fröhlich, als er von der Wiedervereinigung der Schwestern hörte und weigerte sich im kommenden Winter vehement dagegen zu erstarren und einzufrieren, so groß war seine Freude. Erst die tiefe Stimme des Waldgottes aus der Ferne sorgte dafür, dass er sich beruhigte und als der Bach langsam erstarrte und für den Winter einschlief, freute sich der Waldgott über jenes letzte Geschenk, das er den Menschen und besonders seiner [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] geben konnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Wichtige Personen und Wesen aus Legenden und Sagen=&lt;br /&gt;
Hier sind wichtige Personen aus der Geschichte oder Legenden/Sagen von Takigakure aufgelistet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Dorfoberhäupter [[Takigakure]]s===&lt;br /&gt;
Hier sind die wichtigsten, verstorbenen Dorfoberhäupter von Takigakure aufgelistet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Ieyasu Kagetoya====&lt;br /&gt;
Ieyasu Kagetoya das erste große [[Dorfoberhaupt|Oberhaupt des Dorfes]] [[Takigakure]]. Nach dem Fall [[Geschichte_von_Taki#Kakuzu|Kakuzus]] bei dem der gesamte damalige Ältestenrat verstarb, übernahm er nicht nur die Macht im [[Gesellschaft_in_Taki#Kagetoya|Kagetoya]] -Clan sondern auch im Dorf selbst.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Er galt als mächtiger Shinobi und entsprechend dem Ruf der [[Gesellschaft_in_Taki#Kagetoya|Kagetoya]] als großartiger Krieger. &lt;br /&gt;
Durch seine Autorität und auch teilweise durch Furcht vor seiner Rache stellte er einen sehr wackeligen Frieden in [[Takigakure]] her.&lt;br /&gt;
Er führte damals die grundlegende Struktur des heutigen Militärs in [[Takigakure]] ein, auch wenn dieses im Laufe der vielen Dynastien überarbeitet wurde, ist es grundlegend immer noch das System nach dem die [[Gesellschaft_in_Taki#Kagetoya|Kagetoya]] Krieg führen und sich organisieren.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der [[Gesellschaft_in_Taki#Kagetoya|Kagetoya]] galt als streng, aufbrausend und ein wenig tyrannisch, außerdem erzählt man sich, dass er ein begabter, wenn auch gerne riskant agierender, Stratege sei, was letztlich zu seinem Sturz führte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Shingen Shiazu====&lt;br /&gt;
Shingen Shiazu, das zweite große [[Dorfoberhaupt|Oberhaupt des Dorfes]] [[Takigakure]], galt ebenso wie sein Vorgänger [[Geschichte_von_Taki#Ieyasu_Kagetoya|Ieyasu Kagetoya]] als begabter Shinobi und Stratege.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Jedoch hatte er dem Plan des Kagetoyas eine ganze Kompanie zu opfern widersprochen, als diese dann nicht nur überlebte, sondern die Schlacht auch noch gewann schlug er sich auf die Seite der [[Gesellschaft_in_Taki#Fuyou|Fuyou]], deren Oberhaupt das Kommando über die folgende Kompanie hatte, was dazu führte, dass [[Geschichte_von_Taki#Ieyasu_Kagetoya|Ieyasu Kagetoya]] noch auf dem Schlachtfeld zum Selbstmord gezwungen wurde, um seine Ehre wieder reinzuwaschen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Mit der Unterstützung der [[Gesellschaft_in_Taki#Fuyou|Fuyou]] und einiger jüngerer Clans wurde er dann zum zweiten Oberhaupt Takigakures erklärt.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Er erklärte die [[Geschichte_von_Taki#Ieyasu_Kagetoya|Ieyasu Kagetoya]] jedoch nicht zu Verrätern und ließ die Ehre der Familie unangetastet.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Shingen trat erst kurz nach dem Bluterbenkrieg von seinem Amt zurück, da er sich in einer Schlacht schwer verletzt hatte und langsam alt wurde. Er galt in seiner Amtszeit zwar als strenges aber faires Oberhaupt, der stets jeden Vorschlag anhörte, bevor er seine Entscheidung traf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Mifune Ashura====&lt;br /&gt;
Mifune Ashura war das dritte [[Dorfoberhaupt|Oberhaupt]] Takigakures und das erste, das nicht aus einer der [[Gesellschaft_in_Taki#Die_Gr.C3.BCnderclans|Gründerfamilien]] stammte.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Er war ein Veteran des Krieges, der sich in vielen Schlachten als großer Anführer bewährt hatte, vor allem durch die Tatsache, dass seine Truppen stets ihre Position gehalten hatten, sowie geringere Verluste aufwiesen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Jedoch hatte der Krieg ihn zu einem paranoiden Mann gemacht, er verschärfte die Sicherheitskontrollen und die Verteidigungssysteme von [[Takigakure]] erheblich. Auf seinen Wunsch wurde eine Kampagne gestartet, welche die Bevölkerung davon überzeugte, dass man Ausländern nicht trauen könne und das die Abschottung von außen der einzige Schutz vor Eroberung wäre.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Dies hatte auch Erfolg. [[Takigakure]] igelte sich ein und sah alles als Bedrohung an, was zu allgemeiner Aufrüstung im Dorf führte.&lt;br /&gt;
Zudem schwächte er die Macht der [[Gesellschaft_in_Taki#Die_Gr.C3.BCnderclans|Gründerclans]] erheblich, indem er den Ältestenrat neu aufstellte und für niedere Clans zugänglich machte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Kessen Musou====&lt;br /&gt;
Kessen Musou wurde nach dem überraschenden Tod [[Geschichte_von_Taki#Mifune_Ashura|Mifunes]], der scheinbar an einer Krankheit verstarb, ebenso überraschend zum neuen [[Dorfoberhaupt|Oberhaupt]] erklärt. Entgegen der Traditionen des Dorfes die Wege der alten Oberhäupter weiter zugehen brach er damit und zum ersten Mal in der Geschichte öffnete [[Takigakure]] sich wieder nach außen. Ausländer wurden nicht länger verteufelt und argwöhnisch betrachtet, sondern willkommen geheißen und in die Dorfstruktur eingeführt.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Von vielen wurde Kessen Musou als wahrer Held vergöttert, da er eine unglaubliche Phase des Friedens in [[Takigakure]] einläutete, auf die man später immer noch neidisch war und sich zurück wünschte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Historische Personen [[Takigakure]]s===&lt;br /&gt;
Hier sind sonstige, verstorbenen Personen aufgelistet, die es mit ihrem Namen in die Geschichte des Dorfes geschafft haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Kenshin Fuyou====&lt;br /&gt;
Kenshin Fuyou war ein hochdekorierter [[Jounin]] und das Clanoberhaupt der [[Gesellschaft_in_Taki#Fuyou|Fuyou]] während [[Geschichte_von_Taki#Ieyasu_Kagetoya|Ieyasu Kagetoyas]] Herrschaft.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Er war gleichermaßen Shinobi, wie Priester und im Dorf recht hoch angesehen, da die Fuyou sich um die Kranken und Armen des Dorfes kümmerten.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der [[Gesellschaft_in_Taki#Fuyou|Fuyou]] selbst galt als verständnisvoller und fürsorglicher Mann, der sich und seine Zeit gerne für andere aufopferte.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Kenshin und eine ganze Kompanie sollten jedoch in einer entscheidenden Schlacht für das Wohl [[Takigakure]]s geopfert werden, als sie dann jedoch nicht nur nicht starben, sondern jene Schlacht fast im Alleingang gewannen war der Missmut unter den Truppen hoch, was dazu führte, dass gegen [[Geschichte_von_Taki#Ieyasu_Kagetoya|Ieyasu Kagetoya]] geputscht wurde, und so die [[Gesellschaft_in_Taki#Shiazu|Shiazu]] mit der Unterstützung der [[Gesellschaft_in_Taki#Fuyou|Fuyou]] an die Macht kamen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Verräter [[Takigakure]]s===&lt;br /&gt;
Hier sind die größten, verstorbenen Verräter Takigakures aufgelistet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Kakuzu====&lt;br /&gt;
Kakuzu war einst einer der besten Shinobi des Dorfes [[Takigakure]]. So entsandte man ihn auf eine Mission den ersten Hokage [[Geschichte_von_Konoha#vor_dem_BEK|Hashirama Senju]] zu töten. Als diese jedoch scheiterte wurde er bei seiner Rückkehr ins Dorf stigmatisiert und für das Scheitern der [[Mission]] bestraft, obgleich diese sehr gefährlich war.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Darauf entwickelte der einst hochgelobte [[Jounin]] einen Hass auf das Dorf und tötete auf seiner Flucht nicht nur die Ältesten des Dorfes, sondern stahl die wichtigste verbotene [[Jutsu]] des Dorfes, welche seitdem verloren ist.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ab da an führte er ein Leben als Kopfgeldjäger und Söldner.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Nobu Gushiken====&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Adoptivbruder von [[Wichtige_Personen_in_Taki#Muneyaki_Gushiken|Muneyaki Gushiken]]&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nobu Gushiken, adoptierter Bruder des ehemaligen [[Dorfoberhaupt|Dorfoberhauptes]] [[Wichtige Personen in Taki#Wichtige_Personen_in_Taki#Muneyaki_Gushiken|Muneyaki Gushiken]], war ein ausgezeichneter Ninja des Dorfes und ein höchst gefährliches Mitglied der [[Einheiten_Takigakures#Tsuisekisha_.28J.C3.A4ger.29|Tsuisekisha-Einheit]].&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ebenso wie sein älterer Bruder strebte er danach Oberhaupt Takigakures zu werden, jedoch wurde sein Bruder stattdessen ernannt, was den jungen Mann verbittern ließ, worauf sich die Brüder zerstritten und seine Adoption herauskam.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Im Angesicht der steigenden Gefahr der [[Taki_no_Kuni#Jashin_Sekte|Jashin-Sekte]] versuchte er dann einen lange gehegten Plan umzusetzen, nämlich seinen Bruder zu entführen und zu töten, wobei er es so aussehen lassen wollte, als wären die [[Taki_no_Kuni#Jashin_Sekte|Jashin]]-Kultisten es gewesen, woraus er sich ersann zum neuen [[Dorfoberhaupt]] erklärt zu werden. Jedoch scheiterte sein Plan durch die Heldentat [[Wichtige_Personen_in_Taki#Shinishi_Kudo|Shinishi Kudos]], der nicht nur den Verräter beseitigte, sondern auch [[Wichtige Personen in Taki#Wichtige_Personen_in_Taki#Muneyaki_Gushiken|Muneyaki]] rettete.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Wächter [[Takigakure]]s===&lt;br /&gt;
Die Wächter [[Takigakure]]s entspringen aus der Sage &amp;quot;[[#Das Lied des gelben Drachen|Das Lied des gelben Drachen]]&amp;quot;, welche von einem mutigen kleinem Mädchen und der Entstehung [[Takigakure]]s erzählt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Der blaue Drache – Seiryu====&lt;br /&gt;
Quing Long bietet einen durchaus beeindruckenden Anblick, wenn er sich nicht in seiner Menschengestalt fort bewegt. Gerne verbringt er seine Zeit als Eremit getarnt, um dem einen oder anderen Wanderer etwas über die Natur zu erzählen und beizubringen, so wie er es einst bei dem kleinen Mädchen Hiwa getan hatte. Nur sehr selten würde sich Quing Long in seiner wahren Gestalt einem Menschen zeigen. Sein edles und geduldiges Gemüt würden ihn für offene Geister zum höchst angenehmen Gesprächspartner machen. Vorurteilslos betrachtet er jeden Menschen einzeln und nicht die Menschheit als ganzes, bevor er sich seine Meinung zu einem Individuum bildet.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der blaue Drache Quing Long steht für die Jahreszeit Frühling und somit für die Geburt und die frühe Phase jungen Lebens, seien es Pflanzen, Menschen oder Tiere.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Der rote Vogel – Suzaku====&lt;br /&gt;
Zhu Que hat ein durchaus heiteres Wesen. Das Interesse des roten Vogels weckt man durch Gesang und Lieder. Selber trällert er gerne verschiedene Lieder und am meisten gefällt es ihm, wenn sich aus seinem Gesang und dem eines Menschen ein Duett bildet. Er kann die Form eines kleinen roten, als auch großen roten Vogels annehmen. In Anwesenheit oder in der Nähe von Menschen würde er stets als kleiner Vogel auftauchen, um nicht als Wächter erkannt zu werden.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der rote Vogel Zhu Que steht für die Jahreszeit Sommer und damit für den Höhepunkt des Lebens mit all den Pflanzen und Lebewesen, die im Frühling noch klein und zierlich waren. Er steht für die reichen Geschenke, die die Natur im Sommer bringen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Der weiße Tiger – Byakko====&lt;br /&gt;
Bai Hu ist äußerst schlau und gerissen, wie es das Bild einer Raubkatze schon immer präsentiert hat. Der weiße Tiger kann die Form einer kleinen weißen Katze annehmen, um ohne größeres Aufsehen zu erregen unter Menschen zu wandeln oder sich einzelnen Wanderern zu zeigen, ohne direkt erkannt zu werden. Meistens nutzt er diese Form, um die Verhaltensweisen eines Individuums zu beobachten. Reden würde er in seiner Katzenform nie, selbst als Tiger ist es schwer Bai Hu viele Worte zu entlocken. Nie verliert er mehr Worte als unbedingt nötig, man würde immer nur von ihm hören, dass es für alles einen Richtigen Zeitpunkt und Ort gibt, wenn man versuchen würde mehr Worte aus ihm zu locken. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der weiße Tiger Bai Hu steht für die Jahreszeit Herbst und damit als Vorbote für die härteren Monate, die im Winter folgen. Mit ihm verbindet man auch den Aspekt der Jagd, der während der Herbstmonate an Wichtigkeit zunimmt, da Pflanzen und Bäume zur Ruhe kommen und bis zum Frühling keine Früchte austragen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Die schwarze Schildkröte – Genbu====&lt;br /&gt;
Xuan Wu würde auf Menschen einen etwas angst einflößenden Eindruck machen. Es ist schwer zu erahnen, wie es um das derzeitige Gemüt der schwarzen Schildkröte steht. Obwohl Xuan Wu durch das kleine Mädchen Hiwa eines besseren belehrt wurde, was die Menschen in Bezug auf die Natur angeht, so konnte er nie wirklich seinen Argwohn gegenüber die Menschen ablegen. Immernoch sieht er die meisten Menschen als Zerstörer von Natur und Leben. Nur sehr schwer lässt er sich von der Gutherzigkeit und Naturverbundenheit eines Individuums überzeugen. Sollte man dies aber geschafft haben, so genießt man das volle Vertrauen und den Schutz der argwöhnischen Schildkröte. Natürlich stehen die Menschen [[Takigakure]]s automatisch unter seinem Schutz, da er diese als Abkömmlinge der ersten Dorfbewohner ansieht.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die schwarze Schildkröte Xuan Wu steht für die Jahreszeit Winter und damit für die Ruhe selbst, die während eines jeden Winters in die Natur einkehrt. Oftmals wird auch der Tod mit ihm in Verbindung gebracht, denn nicht alle Lebewesen überstehen den kalten Fängen des Winters.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Der gelbe Drache====&lt;br /&gt;
Das Mädchen namens Hiwa ist ein sehr naturverbundener Mensch. Sie weiß jeden Aspekt der Natur zu schätzen, achtet jede noch so kleine Lebensform und würde immer zum Wohle dieser handeln. Ihr eigenes Wohl stellt sie unter das von Anderen, selbst wenn es um das Wohl fremder Menschen geht. Sie ist eine lebensfrohe Person, die sich gerne auch bei anderen Menschen aufhält. Durch ihren langen und außergewöhnlichen Aufenthalt in der Natur, ist diese zu ihrem eigentlich Zuhause geworden, etwas das man ihr auch anmerkt. Sie verbringt mehr Tage in Wäldern, als unter Menschen. Man sagt ihr nach, dass sie mit Bäumen reden kann.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Hiwa gilt heute als tot, wobei man sich dessen nie gewiss war. Man erzählt sich, dass sie eines Tages einfach im Wald verschwunden und nie wieder zurück gekehrt war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Frage-Sektion ==  &lt;br /&gt;
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== Navigation ==&lt;br /&gt;
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		<author><name>Masao Higurashi</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.narutorpg.de/index.php?title=Geschichte_von_Taki&amp;diff=26340</id>
		<title>Geschichte von Taki</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.narutorpg.de/index.php?title=Geschichte_von_Taki&amp;diff=26340"/>
		<updated>2016-04-03T13:32:00Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Masao Higurashi: /* 2. Kapitel */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Auf dieser Seite findet ihr eine Übersicht über die Geschichte des Dorfes [[Takigakure]].&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
==Seit Entstehung von [[Takigakure]]==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Sengoku Jidai===&lt;br /&gt;
Am Anfang der Geschichtschreiber [[Takigakure]]s steht Sengoku Jidai, die Zeit der streitenden Reiche. Nachdem die Kunst des Ninjutsu zur Blüte seiner Macht aufgestiegen war, durchstriffen zahllose [[Clan]]s die Lande, ein jeder mit seinen eigenen Fähigkeiten und Ansichten über die Welt. Sie waren [[Söldner]], die von den Ländern bezahlt wurden und alle bisher gekannten Waffen und Armeen überflüssig machten. Diese Kraft, die vielen zunächst wie ein Segen erschien, wurde schnell zu einem Fluch, als sich angeblich selbst der Himmel in blutiges Rot, aufgrund der endlosen Schlachten, färbte, die auf der Erde ausgetragen wurden. Als sich die zwei mächtigsten [[Clan]]s im Reich des Feuers zusammenschlossen und [[Konohagakure]] gründeten, geschah ein Umdenken in vielen Ninja[[clan]]s, die diesem Beispiel folgten. Es war deutlich geworden, dass es keinen Sinn mehr ergab nur dem eigenen Clan Treue zu schwören: Um zu bestehen brauchte es Bündnisse mit anderen Gruppierungen. Je stärker die zu schmiedende Allianz, umso mehr Macht für die Beteiligten.&amp;lt;br /&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Gründung des Dorfes - 85 Jahre vor Ende des Bluterbenkrieges===&lt;br /&gt;
In diesen Jahren versammelten sich vier der örtlichen Ninjaclans an dem Baum, den wir heute [[Aufbau_von_Taki#Der_Taki-Baum|Taki-Baum]] nennen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Gesellschaft_in_Taki#Kagetoya|Kagetoya]] (Krieger), die [[Gesellschaft_in_Taki#Shiazu|Shiazu]] (Strategen), die [[Gesellschaft_in_Taki#Fuyou|Fuyou]] (Heilung) und die [[Gesellschaft_in_Taki#Nanaya|Nanaya]] (Tarnung).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie schlossen einen Pakt und schworen untereinander Treue an diesem Baum, der zu dieser Zeit noch ein gewöhnlicher war und erst Jahrzehnte später zu wahrer Berühmtheit gelangen sollte. Entgegen häufiger Annahmen wurde [[Takigakure]] auf Vorschlag der [[Gesellschaft_in_Taki#Fuyou|Fuyou]] und Nanaya hin als Demokratie gegründet, da sich die verfeindeten [[Clan]]s der [[Gesellschaft_in_Taki#Kagetoya|Kagetoya]] und [[Gesellschaft_in_Taki#Shiazu|Shiazu]] auf keinen Anführer einigen konnten. [[Takigakure]] wurde vom Ältestenrat geführt, welcher aus den Anführern der jeweiligen [[Clan]]s bestand und hatte zu Beginn mit vielen Schwierigkeiten zu kämpfen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch die schier endlose Bedrohung und zahlreiche Überfälle entwickelte [[Takigakure]] bereits sehr früh fähige Verteidigungsmechanismen und Finten, mit denen sie selbst übermächtige Feinde erfolgreich abwehren konnten. Niemals gelang es einem Feind Fuß in [[Takigakure]] zu fassen und der Frieden im verborgenen Dorf machte den Rat der Ältesten leichtsinnig und überheblich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Der Fall Kakuzu und Kagetoya-Dynastie - 65 Jahre vor Ende des Bluterbenkrieges===&lt;br /&gt;
Der Fall Kakuzu sorgte für besonderes Aufsehen im Dorf und beeinflusste es bis heute. Nachdem der Jounin [[Geschichte_von_Taki#Kakuzu|Kakuzu]] bei einem Auftrag scheiterte, der die Ermordung des ersten [[Wichtige_Personen_in_Konoha#Hokage|Hokage]]s im Sinn hatte, mit dem [[Takigakure]] im Krieg war, erfuhr er bei seiner Rückkehr eine starke Ignoranz und Ablehnung. Er wurde mit Strafen belegt, denen er sich mit unerwarteter Gewalt erfolgreich widersetzen konnte. Bei seiner Flucht kam der gesamte Ältestenrat ums Leben, was für große Debatten in den Clans sorgte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als [[Geschichte_von_Taki#Ieyasu_Kagetoya|Ieyasu Kagetoya]] sich zum neuen Oberhaupt erklärte, gab es niemanden der ihm zu widersprechen wagte. Mittlerweile hatten sich weitere [[Clan]]s in [[Takigakure]] angesiedelt und viele von ihnen hielten den mächtigen [[Gesellschaft_in_Taki#Kagetoya|Kagetoya]] die Treue, sodass jeder Widerspruch in einem Bürgerkrieg hätte enden können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Der Aufstand und Shiazu-Dynastie - 28 Jahre vor Ende des Bluterbenkrieges===&lt;br /&gt;
Viele Jahrzehnte lang herrschte in [[Takigakure]] eine angespannte Stimmung, doch keine Seite wagte es diesen trügerischen und wackeligen Frieden zu brechen. Das Dorf hatte viele Fortschritte gemacht. Es gelang ihm seine Macht auszubauen und von Taki als offizielles Ninjadorf anerkannt zu werden. Seine Ninja sicherten nun nichtmehr einzig das Dorf, sondern das gesamte Land stand unter dem Schutz und der Verwaltung der Ninja aus [[Takigakure]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dennoch folgte das unvermeidliche erneut aus einer im Leichtsinn geborenen Handlung heraus: Als [[Geschichte_von_Taki#Ieyasu_Kagetoya|Ieyasu Kagetoya]] sich in einer Schlacht dazu entschied eine Kompanie seiner Shinobi für den Sieg zu opfern, musste er die Folgen seiner Handlung am eigenen Leib spüren. Die Kompanie unter Führung von Kenshin [[Gesellschaft_in_Taki#Fuyou|Fuyou]] schaffte es entgegen aller Wahrscheinlichkeiten nicht nur zu überleben, sondern die gesamte Schlacht beinahe im Alleingang zu entscheiden. Als sie anschließend zurückkehrten, wandten sie sich offen gegen die Ninja, welche sie im Stich und zum Sterben zurückgelassen hatten. Die [[Gesellschaft_in_Taki#Shiazu|Shiazu]], welche wohl nur auf eine solche Gelegenheit gewartet hatten, schlossen sich mit den [[Gesellschaft_in_Taki#Fuyou|Fuyou]] zusammen, was letztlich auf den Tod Kagetoyas und dem Ende seiner Dynastie noch auf diesem Schlachtfeld hinauslief.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Daheim in [[Takigakure]] wurde [[Geschichte_von_Taki#Shingen_Shiazu|Shingen Shiazu]] als neues [[Dorfoberhaupt]] etabliert, mit großer Unterstützung der [[Gesellschaft_in_Taki#Fuyou|Fuyou]] und einiger jüngerer [[Clan]]s, welche sich im Laufe der Jahre um die [[Gesellschaft_in_Taki#Shiazu|Shiazu]] und [[Gesellschaft_in_Taki#Fuyou|Fuyou]] geschart hatten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unter den [[Gesellschaft_in_Taki#Shiazu|Shiazu]] änderte sich nach Aussen hin wenig, da sie an den Pfaden der [[Gesellschaft_in_Taki#Kagetoya|Kagetoya]] festhielten und diese trotz des Zwischenfalls nicht als Verräter deklarierten. Dennoch war dies das offizielle Ende des [[Clan]]s, denn während die Kagetoya mehr und mehr Verbündete in [[Takigakure]] verloren schwand auch der [[Clan]], bis sich im folgenden Bluterbenkrieg ihre Spuren komplett verloren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===[[Takigakure]] im Bluterbenkrieg===&lt;br /&gt;
Während des Bluterbenkrieges erlebten viele Einwohner und Ninja eine Schockphase, die selbst nach dem Ende des Krieges noch viele Jahrzehnte lang anhalten sollte. Sie erkannten, dass ihre Sicherheit nicht von selbst gegeben war. Obwohl es den Ninja gelang jeden Eindringling vom Dorf fern zu halten, hatte das Dorf viele Verluste und Tragödien zu beklagen, viele die heimkehrten waren nicht mehr dieselben wie vorher und erzählten erschreckende Geschichten über all die Bluterbler gegen die sie hatten kämpfen müssen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Folgen des Krieges und Ashura-Dynastie - Monate nach Ende des Bluterbenkrieges===&lt;br /&gt;
Wenige Monate nach Ende des Krieges musste auch [[Geschichte_von_Taki#Shingen_Shiazu|Shingen Shiazu]] zurücktreten, der sich in einer der letzten großen Schlachten schwere Verbrennungen zugezogen hatte. Zur Überraschung vieler ernannte er [[Geschichte_von_Taki#Mifune_Ashura|Mifune Ashura]] zu seinem Nachfolger, nachdem dieser sich in zahlreichen Schlachten hervorgetan hatte. Damit war er der erste Anführer [[Takigakure]]s der aus keiner der vier [[Gesellschaft_in_Taki#Die_Gr.C3.BCnderclans|Gründerfamilien]] stammte, deren Population sich im Krieg ohnehin deutlich reduziert hatte. Der Ältestenrat wurde neu geordnet, sodass auch Mitglieder der niederen [[Clan]]s Zugang zu diesem hatten, was die Machtstellung der [[Gesellschaft_in_Taki#Die_Gr.C3.BCnderclans|Gründerfamilien]] endgültig brechen sollte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem sich die Defensive als besonderes Markenzeichen der Shinobi aus [[Takigakure]] etabliert hatte, begann [[Geschichte_von_Taki#Mifune_Ashura|Mifune]] eben dieses noch auszubauen. Die alten Verteidigungsanlagen wurden verstärkt und Sicherheitskontrollen für Aus- und Einwanderer verschärft. Waffen wurden entwickelt und verbessert, während den Einwohnern die Gefahr der Aussenwelt eingeprägt wurde, der die heimische Sicherheit des Dorfes gegenüberstand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Takigakure]] begann sich für einen Krieg zu rüsten, der nicht kommen sollte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Zeit des Friedens und Musou-Dynastie - 42 Jahre nach Ende des Bluterbenkrieges===&lt;br /&gt;
Nach einem friedlichen, wenn auch überraschendem, Tod  [[Geschichte_von_Taki#Mifune_Ashura|Mifunes]], wurde [[Geschichte_von_Taki#Kessen_Musou|Kessen Musou]] vom Ältestenrat zu dessen Nachfolger ernannt. Während [[Takigakure]] sich in der Ashura-Dynastie mehr um die Sicherung seiner Position kümmerte, brach man in der Musou-Dynastie überraschenderweise damit. Potential von Aussen wurden willkommen geheißen und gefördert, während die Ninja-Akademie an gegenwärtige Standards angepasst wurde. In dieser Zeit stießen viele [[Clan]]s und Familien nach [[Takigakure]], die auch für dessen Entwicklung wichtig sind, wie die Familie der [[Wichtige_Personen_in_Taki#Shinishi_Kudo|Kudo]] oder die der [[Gesellschaft_in_Taki#Atsumichi|Atsumichi]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Ära des Friedens hatte [[Takigakure]] erfasst und viele Ninja wuchsen in dem Bewusstsein auf diesen Frieden erhalten zu wollen. Konflikte waren selten und wurden zumeist gerecht gelöst. Von einigen wurde diese Zeit als wahres Paradies empfunden, andere verurteilten den Leichtsinn mit welchem die Ninja hierdurch behaftet wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Militarisierung und Eigen-Dynastie - 80 Jahre nach Ende des Bluterbenkrieges===&lt;br /&gt;
Als die Musou-Dynastie mit dem Tod [[Geschichte_von_Taki#Kessen_Musou|Kessens]] während einer geheimen Mission endete, gab es große Bestürzung im Dorf als der Ältestenrat zur Überraschung vieler eine Frau namens [[Wichtige_Personen_in_Taki#|Jinkou Eigen]] zum neuen Oberhaupt ernannte. Abgesehen davon dass sie eine Frau war, war sie auch eine Ausländerin ohne feste Wurzeln in [[Takigakure]], was bei vielen Misstrauen erregte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Eigen-Dynastie wurde großer Wert auf innere Sicherheit gelegt. Die Schutzmaßnahmen innerhalb und ausserhalb des Dorfes wurden ebenso verstärkt, wie deutlicher spürbar gemacht. Viele Systeme wurden bürokratisiert und auf Effizienz getrimmt, während die &#039;Shineitai&#039;, die mehrere Dutzend starke Leibgarde des Oberhauptes, etabliert wurde. Es gab das erklärte Ziel aus [[Takigakure]] ein Dorf werden zu lassen, welches sich vor den Großreichen nicht weiter würde verbergen müssen. Aussen wurden Bündnisse geschmiedet, Innen wurden Gesetze erlassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu dieser Zeit traten auch die sogenannten &amp;quot;[[Söldner]]&amp;quot; das erste Mal an das Licht der Öffentlichkeit. Menschen ohne Chakra probten mit Schusswaffen den Aufstand gegenüber den mittlerweile etablierten Ninja.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Söldner-Ära===&lt;br /&gt;
Nach den militärisch geprägten Jahren [[Wichtige_Personen_in_Taki#|Jinkous]], hatte die [[Wichtige_Personen_in_Taki#Ehemalige_Dorfoberhäupter|Gushiken]]-Ära das erste Mal seit dem Bluterbenkrieg wieder mit einer größeren Bedrohung zu tun: Den Söldnern.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Doch anders als in anderen Ländern und Dörfer gab es in [[Taki no Kuni]] nur wenig Aktivitäten dieser und die im Vergleich geringe Anzahl der Söldner bereitete den vereinte Kräften der Landesfürsten und des Ninjadorfes kaum Probleme.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Da [[Takigakure]] ohnehin keine Gefahr durch die Söldner für das einzige wirklich versteckte Dorf sah, nahmen sie nur am Rande der Kämpfe teil und zogen nur selten in den Kampf gegen die neue Gefahr. Doch sie beteiligten sich am Krieg an der Seite von [[Iwagakure]] und [[Otogakure]], welche sie bei der Bekämpfung des Söldneranführers [[Fraktion-Hideki|Hideki]] unterstützten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Beginn der Gushiken-Dynastie - 85 Jahre nach Ende des Bluterbenkrieges===&lt;br /&gt;
Die Änderungen während der Eigen-Dynastie sorgten für größeren Widerstand bei den traditionelleren Clans des Dorfes als erwartet, weshalb unter internem Druck der Ältestenrat dazu gezwungen wurde Eigen um den Rücktritt zu bitten. Als [[Wichtige_Personen_in_Taki#Ehemalige_Dorfoberhäupter|Muneyaki Gushiken]] die Führung des Dorfes übernahm, waren viele erleichtert wieder einen &#039;wahren Taki-Ninja&#039; an der Spitze zu sehen.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit [[Wichtige_Personen_in_Taki#Ehemalige_Dorfoberhäupter|Muneyaki Gushiken]] als neuer Führung des Dorfes ging eine Welle der Erleichterung durch die Reihen der Bewohner des Dorfes, ein Anführer geboren in [[Takigakure]] selbst und bereits mit 9 Jahren Absolvent der Akademie. Allerdings blieb ein plötzlicher Umschwung der Politik wieder der Erwartungen aus.&amp;lt;br&amp;gt;[[Wichtige_Personen_in_Taki#Ehemalige_Dorfoberhäupter|Muneyaki]] zeigte sich viel mehr als zurückhaltend und vorsichtiger Ninja. Selbst einige Monate nach seiner Einsetzung herrschte eine Stille im Zusammenhang mit seiner Politik. Als [[Wichtige_Personen_in_Taki#Ehemalige_Dorfoberhäupter|Muneyaki]] dann sogar plötzlich für eine Weile lang verschwand fürchteten sowohl der Ältestenrat, als auch die Bewohner [[Takigakure]]s, dass die Auswahl ein Fehler gewesen war und sie ihren Anführer nie wiedersehen würden. Doch [[Wichtige_Personen_in_Taki#Ehemalige_Dorfoberhäupter|Muneyaki]] erschien wider Erwarten wieder an den Toren [[Takigakure]]s, als wäre nichts gewesen, um sich seinen Aufgaben als [[Dorfoberhaupt]] des Dorfes zu stellen. Erst einige Wochen nach seiner Rückkehr enthüllte [[Wichtige_Personen_in_Taki#Ehemalige_Dorfoberhäupter|Muneyaki]] die Intention hinter seinem Verschwinden.&lt;br /&gt;
Er hat die [[Geschichte_von_Taki#Die_W.C3.A4chter_Takigakure|legendären Wächter]] aus den vergessenen Geschichten Takis erforscht und als Zeichen der Wertschätzung den Titel des Dorfoberhauptes des Dorfes  in den [[Geschichte_von_Taki#Der_gelbe_Drache|gelben Drachen]] ernannt.&lt;br /&gt;
Er änderte außerdem die Tradition, dass der Rat Takigakures von den vier [[Gesellschaft_in_Taki#Die_Gr.C3.BCnderclans|Gründerfamilien]] speziell ausgewählt wurde und legte fest, dass die Ratsmitglieder unabhängig von ihrem Familiennamen ausgewählt wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Post-Söldner-Ära===&lt;br /&gt;
Da die [[Söldner]]-Ära keinen großartigen Einfluss auf [[Takigakure]] hatte, verlief das Leben im Dorf nach dem Sieg über diese nicht anders ab als zuvor.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Es gab, da man sich nicht großartig mit den [[Söldner]]n beschäftigt hatte, anders als in anderen Ländern, keine großen technologischen Fortschritte, noch war man auf diese im recht traditionellen Land erpicht.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Es gab jedoch erste stärkere diplomatische Berührungen mit den Dörfern [[Kirigakure]] und [[Kumogakure]].&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Diese waren auf die diplomatischen Beziehungen des ehemaligen Dorfoberhaupts [[Wichtige_Personen_in_Taki#Dorfoberhaupt|Eigen Jinkou]] zu [[Kirigakure]] zurückzuführen, die ursprünglich aus dem Dorf stammte. Über jene Beziehung kamen sie dann auch in Berührung mit [[Kumogakure]], welche schon immer recht eng mit [[Kirigakure]] verbunden waren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Dreier-Bündnis-Ära===&lt;br /&gt;
Das Dreier-Bündnis [[Kirigakure]]-[[Kumogakure]]-[[Takigakure]] hat seine Wurzeln bis in den Bluterbenkrieg geschlagen. Damals entstand der erste Kontakt aller drei Länder miteinander. Auch wenn dieser Kontakt eher negativer Natur gegenüber [[Takigakure]] war, so festigte es die Bindung der beiden anderen Bündnispartner.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Dieses Verhältnis schob sich jedoch ins positive als [[Wichtige_Personen_in_Taki#Eigen_Jinkou|Eigen Jinkou]] Dorfführer wurde, da Eigens Heimatdorf [[Kirigakure]] gewesen war pflegte sie in dieser neuen Position eine recht umsichtige Politik, welche den Grundstein für das künftige Bündnis legte.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Zur freundschaftlichen Annäherung begrüßte [[Takigakure]] bald eine kleine Delegation [[Kirigakure]]-Ninja im Dorf, deren Besuch überraschend gut ausging.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Anschläge während des [[Chuuninexamen]]s in [[Kumogakure]] festigte ebenfalls diese Beziehung, da [[Takigakure]] ihren neuen Freunden [[Kirigakure]] und somit auch [[Kumogakure]] bei der Beseitigung der Schäden half.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Nach der Eroberung einer [[Söldner]]festung seitens [[Kirigakure]] wurde diese zum gemeinsamen Besitz der drei Dörfer erklärt und die Bündnisfestung erschaffen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die letzte Festigung des Bündnisses wurde durch die Katastrophenhilfe während Unwetters erzielt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Beginn der [[Wichtige_Personen_in_Taki#Shinishi_Kudo|Kudo]]-Dynastie - 89 Jahre nach Ende des Bluterbenkrieges===&lt;br /&gt;
Nachdem, [[Geschichte_von_Taki#Nobu_Gushiken|Nobu Guskihen]], der Bruder [[Wichtige_Personen_in_Taki#Ehemalige_Dorfoberhäupter|Muneyaki Gushikens]], diesen auf dem Weg zu einer wohl wichtigen Besprechung abfangen und entführen konnte, trat die Spezialeinheit Takigakures in Aktion, unter anderem auch [[Wichtige_Personen_in_Taki#Shinishi_Kudo|Shinishi Kudo]].&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Wichtige_Personen_in_Taki#Shinishi_Kudo|Shinishi Kudo]] gelang es als einziger, den [[Wichtige_Personen_in_Taki#Ehemalige_Dorfoberhäupter|gelben Drachen]] und seinen Bruder in einer Höhle zu finden und zu erreichen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Nobu unterlag dem Kudo und wurde von ihm erledigt.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Gerüchten zufolge soll [[Geschichte_von_Taki#Nobu_Gushiken|Nobu]] jedoch Sicherheitsvorkehrungen geplant haben, welche besagte Höhle nach seinem Tod zum Einsturz brachte.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Offiziellen Aussagen zufolge, gelang es Kudo, das [[Dorfoberhaupt]] aus der misslichen Lage der einstürzenden Höhle zu befreien, schaffte es jedoch selbst nicht mehr heraus. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Wichtige_Personen_in_Taki#Shinishi_Kudo|Shinishi Kudo]] galt eine Zeit lang als verstorben, ehe er wohlauf zurückkam und wegen seiner heldenhaften Taten, der Rettung des alten Dorfoberhauptes, sowie dem Ausschalten des Verräters selbst zum [[Dorfoberhaupt]] ernannt wurde, da [[Wichtige_Personen_in_Taki#Ehemalige_Dorfoberhäupter|Muneyaki Gushiken]] von diesem Amt zurücktrat.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der junge [[Gesellschaft_in_Taki#Kudo|Kudo]] brachte gleich frischen Wind in des recht traditionelle Takigakure, durch die Umbenennung des Dorfoberhaupt-Titels vom gelben zum goldenen Drachen, sowie dem Bau eines neuen [[Aufbau_von_Taki#Ninjasitz.2Fgoldene_Drachenstatue|Ninjasitzes]], der eben jenes Wesen repräsentieren sollte.&lt;br /&gt;
Außerdem änderte er den Namen und das Auftreten der gesamten, von [[Wichtige_Personen_in_Taki#|Jinkou Eigen]] eingeführten, Shinetai-Einheit und machte aus ihnen eine auf ihn selbst zugeschnittene Wache, nämlich der [[Einheiten_Takigakures#Roiyarug.C4.81do_.28K.C3.B6nigliche_Wache.29|Roiyarugādo]].&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Jedoch hatte [[Wichtige_Personen_in_Taki#Shinishi_Kudo|Shinishi Kudo]] mit seiner Ernennung zum neuen [[Dorfoberhaupt]] gleichzeitig etwas geerbt, was den jungen Shinobi auf die Probe stellen sollte. Der [[Taki_no_Kuni#Jashin_Sekte|Jashin-Kult]], der zuvor in Takigakure schon Unheil angerichtet hatte war stärker geworden und schaffte es [[Takigakure]] als Dorf einige Seitenhiebe zu verpassen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Bald darauf sollte ein Krieg in [[Taki no Kuni]] ausbrechen, in dem die beiden Seiten ihre Kräfte maßen und [[Wichtige_Personen_in_Taki#Shinishi_Kudo|der goldene Drache]] seine Stärke und Führungsqualitäten beweisen musste.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Das Lied des gelben Drachen=&lt;br /&gt;
Zwischen den Reihen voller Bücher und Schriftrollen in der Bibliothek [[Takigakure]]s, die oft von großen Personen der Vergangenheit, wichtigen Ereignissen oder Techniken sowie Lehre handeln, findet der Suchende bis weilen ein kleineres unscheinbares Buch.&lt;br /&gt;
Nur selten wurde das Buch in den letzten Jahren aus der Umarmung seiner größeren Brüder und Schwestern gerissen, um seinen Inhalt dem Suchenden zu offenbaren. Es war in Vergessenheit geraten und gelegentlich, wenn es aus dem langen Schlaf eines von Staub bedeckten Buches für einen Moment, welcher für ein Buch alles zwischen einer Sekunde und einem Jahrhundert sein kann, aufwachte, erinnerte es sich sehnsüchtig daran wie es gewesen war, als noch kleine Kinderfinger es jeden Tag hervorgeholt und die dazugehörigen hohen Stimmen erfreut und laut aus ihm hervor gelesen hatten.&lt;br /&gt;
Es war abgenutzt ja, aber das stimmte das Buch nicht traurig sondern machte es eher stolz. Die güldene Farbe, mit der sein Schaffer einst den Umschlag beschrieben hatte, hatte ihm eh nie wirklich gefallen und der Zustand sprach in seinen Augen für all die Liebe und Anerkennung, die ihm einst zugekommen war. Und schließlich hatte die Geschichte, mit deren Schutz und Überlieferung es beauftragt worden war, alles Recht auf derartige Zuwendung.&lt;br /&gt;
Ja das Buch war stolz auf sich selber und wusste, dass es nur lange genug warten müsste, bis es aus seinem Schlaf aufgeweckt werden und seine Geschichte erneut offenbaren würde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Irgendwann kam dieser Tag und an diesem Tag fand die Sage des [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|gelben Drachens]] und der Götter wieder Einzug in die Köpfe der Menschen. Wie so oft bei Sagen weiß niemand zu sagen, wie viel wahr und wie viel hinzugedichtet worden war. Aber dies, so wusste das Buch, war nicht die Aufgabe einer Sage.&lt;br /&gt;
Eine Sage muss die Herzen der Menschen erfreuen, sie mit Hoffnung erfüllen und zum Träumen anregen. Eine Sage lässt bisweilen alte Männer genauso wie kleine Kinder mit verträumten Blicken die Welt um sich herum betrachten und sich vorstellen, wie es wohl damals an diesem Ort ausgesehen haben könnte. Eine Sage schließlich steht für eine Lektion und Beispiel, Lehre und Wissen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und so erzählt das Buch die Geschichte:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Prolog===&lt;br /&gt;
Vor langer Zeit, als die Menschheit noch jung war und mit den großen Augen eines kleinen Kindes die Welt um sich herum betrachtete, herrschte die Natur über das Leben eines jeden Lebewesens mit einer Hand, die zugleich sanft wie ein kühler Windstoß im drückenden Sommer als auch hart wie der Kern eines großen Gebirges war.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der Mensch, genauso wie alle anderen Lebewesen ob Tier, Pflanze oder Stein kämpfte jeden Tag um sein Überleben. Aber nicht Angst oder Ohnmacht vor den Strapazen bestimmten sein Leben, sondern Freude und Glück über die einfachsten Dinge. Er war glücklich, wenn er mit vollem Magen einen warmen und sicheren Schlafplatz gefunden hatte.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
So herrschte die Natur und die Tiere, die teilweise älter als die Menschen waren, wuchsen zu prächtigen Gestalten heran. Hört man heute von Erzählungen aus jener Zeit, so wirken die Geschichten von dem riesigen Wald, der den Großteil des Kontinents bedeckte und von ebenso riesigen Tiergottheiten bevölkert war, wie die Märchen eines alten wirren Greises.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Aber der Menschheit Kindeswiege war dies Umfeld beschützt vom großen Schatten des Waldgottes. Irgendwann jedoch fängt jedes Kind an sein Umfeld zu verändern und in einer Zeit, in der sich das Schicksal dieses Gleichgewichtes entscheiden sollte erhob sich der [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|gelbe Drache]] über die Träume von Natur und Mensch hinweg in die Lüfte der Zukunft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===1. Kapitel===&lt;br /&gt;
Langsam und träge floss der kleine Bach an diesem Tag die Hänge des Hügels herab, plätscherte nur missmutig über die großen Steine nahe seiner Quelle, drückte nur halbherzig die Kiesel vor sich her, die sich in seinen Weg stellen wollten, und wollte gar nicht so recht seinen Weg gen Tal beschreiben.&lt;br /&gt;
Hätte man den Bach an einem anderen Tag gesehen und hätte man Aug und Ohr, so wie es die Menschen früher für die Natur gehabt hatten, so hätte die Freude und die Glückseligkeit des Baches einem das Herz erwärmt. Es war kein großer Bach, es war kein Bach, dessen Wasser sich in den Strom eines gewaltigen Flusses oder die Gefilde eines riesigen Sees mischte. Es war ein einfacher Bach, der auf der großen Landkarte nicht einmal seine Existenz belegt finden würde.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Aber für die Menschen des kleinen Dorfes am Fuße des Hügels war er die Quelle ihres Lebens und somit das Wichtigste in der Welt und für ihn waren diese Menschen das Wichtigste in der Welt.&lt;br /&gt;
Wer brauchte schon riesige Mengen Wassers, wenn er sich an dem Lachen der Kinder erfreuen konnte, die in ihm spielten und sein Wasser benutzten, um sich gegenseitig zu bespritzen?&lt;br /&gt;
Ja, es waren vor allem die Kinder, auf die sich der Bach jeden Morgen freute, wenn er sich aus dem moosig-grünen Bett seiner Träume erhob. Er kannte sie alle, er erkannte sie schon am Klang ihres Lachens und hatte einem jeden der Dorfbewohner erfreut beim Wachsen zugesehen.&lt;br /&gt;
Nichts aber stimmte ihn so traurig, wie das bittere Weinen und Schluchzen eines Kindes, das in seinem jungen Leben bereits großes Leid erfahren musste. Und ausgerechnet das herzerweichendste Weinen und die qualvollsten Tränen hatte er am gestrigen Tage wahrnehmen müssen.&lt;br /&gt;
Das Mädchen mit den grellblonden Haaren namens [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] hatte bereits in ihrer frühesten Kindheit beide Eltern verloren und lebte alleine mit ihrer großen Schwester Kigiku in dem kleinen Dorf. Nie hatte der Bach [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] weinen hören ob des Verlustes der Eltern oder der schweren Zeit, die dieser den beiden Mädchen einbrachte. Es war immer glücklich mit seinem Leben gewesen, hatte sich nie beschwert und war der großen Schwester stets zur Hand gegangen. Und ausgerechnet dieses Mädchen, das dem Bach immer ein Quell der Freude gewesen war, weinte nun ob der schweren Krankheit des Einzigem, dem es sich immer sicher gewesen war: Seiner Schwester.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Was konnte der Bach tun? Die Menschen hatten in den Jahrhunderten seit ihrer frühesten Kindheit gelernt in der Natur zu überleben und dabei bereits einiges über die Kunst mit den Geschenken der Natur Krankheit und Wunde zu bekämpfen gelernt. Aber nicht einmal dieses Wissen schien das Leid Kigikus mildern zu können. Trübseelig floss er weiter vor sich hin und grübelte nach, was er tun könnte. Auch dachte er dabei daran, dass die Menschheit längst ihr Kindesbett verlassen und begonnen hatte, die harte Seite der Natur, die ihr Leben bedrohte, zu bekämpfen.&lt;br /&gt;
Früher, er konnte sich fast nicht mehr daran erinnern, hatte sich nur selten die Sonne in seinen Wassern gespiegelt, da der Schatten großer Bäume stets sein Gefilde bedeckte. Irgendwann aber hatten die Menschen damit begonnen die Bäume zu fällen und sich Platz zum Leben, für ihr Vieh und für ihre Felder zu schaffen. Der große Wald war immer weiter geschrumpft und schon lange hörte der Bach die Stimmen der Bäume nur noch aus sehr weiter Entfernung im Säuseln des Windes.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Als er nun so lauschte, um die Stimmen der Bäume zu hören, vernahm er die Stimme eines Menschen. Dieser Mann, denn seine tiefe und rauchige Stimme verriet sein Geschlecht, sang irgendwo in seiner Nähe von etwas, was der Bach völlig vergessen hatte: Von dem Waldgott.&lt;br /&gt;
Die Erinnerungen überschlugen sich und schnell beschloss der Bach aus seiner Trübseligkeit zu erwachen und den Sänger mit dem Plätschern seines Wassers an- und zu dem kleinen Dorf hinzulocken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===2. Kapitel===&lt;br /&gt;
Stark schmerzten die Füße des Greises, dessen Stimme der Bach vernommen hatte, ob seiner langen Wanderung und ein jedes Wort, das er scheinbar vergnügt vor sich her sang, war einzig und allein dazu gedacht, um ihn von den Schmerzen abzulenken.&lt;br /&gt;
Er war weit gereist, hatte viele Flüsse überquert und sich an viele Bäume gelehnt, wenn sein alter Körper ein paar Momente der Ruhe benötigten. Weswegen er reiste, wusste er nicht mehr. Einzig und allein erinnerte er sich noch daran, dass er einst am Rande eines großen Waldes gelebt und von dessen Wildheit und Schönheit verzaubert worden war.&lt;br /&gt;
Angelockt vom Plätschern des Baches, dessen kühles Wasser Linderung für die schmerzenden Füße verhieß, wechselte der Greis die Richtung und traf schon bald auf den kleinen Bach und das in nicht allzu weiter Ferne stehende Dorf. Noch einmal nahm sich der Alte zusammen, trällerte um so lauter, als seine Füße besonders stark schmerzen und ihm anscheinend sagen wollten:“Wieso bleibst du nicht einfach hier sitzen und gönnst uns unsere Ruhe du alter Narr?“&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Aber der „alte Narr“ war dickköpfig geworden und wollte nicht nur seine Füße ausruhen, sondern auch noch mit Menschen reden. Ein Vergnügen, das ihm seit Wochen verwehrt war.&lt;br /&gt;
So laut trällerte er vor sich hin, dass er das Schluchzen des kleinen Mädchens, das am Ufer des kleinen Baches mehr in sich zusammen gekauert war, als dass es saß, nicht mitbekam. Erst, als das Mädchen seine grünen Augen öffnete und auf den alten und komisch aussehenden Mann schaute, während es sich über die tränenverschmierten Wangen wischte, bemerkte dieser, dass er nicht alleine war.&lt;br /&gt;
„Was ist ein Waldgott?“ ertönte die hohe Stimme des Mädchens und der alte Mann blieb verdutzt stehen, um die fragenden großen Augen, die vor Weinen rot geworden waren, zu bewundern. Kurz entschlossen gewährte er seinen fast schon rebellierenden Füßen ihren Wunsch und ließ sich neben dem Mädchen leise seufzend nieder.&lt;br /&gt;
„Die gestaltgewordene Natur. Wille und Kraft dessen, was uns stets umgibt, und genauso wild und sanft wie eben jenes.“ Antwortete er ein wenig kryptischer, als er beabsichtigt hatte, während er die schmerzenden Füße aus den abgelaufenen Sandalen befreite.&lt;br /&gt;
„Und wie sieht er aus?“&lt;br /&gt;
„Er wechselt die Gestalt, so wie es auch die Natur ständig tut.“&lt;br /&gt;
„Ist er lieb?“&lt;br /&gt;
„Ja und nein. Wenn er stürmisch und verheerend ist, wenn er wütend und aufgebracht ist, so vernichtet er alles, was ihm in den Weg kommt. Ist er aber sanft und ruhig, so beschützt, heilt und umsorgt er das, was in seinen Augen, den Augen der Natur, würdig ist.“&lt;br /&gt;
Sofort weiteten sich die Augen des kleinen Mädchens, das das zerschlissene Hemd des Alten mit seinen kleinen Fingern ergriff und ihn voller Hoffnung und zugleich voller Angst vor einer möglichen Enttäuschung anschaute.&lt;br /&gt;
„Er heilt? Kann er alles heilen? Kann er auch eine richtig schlimme Krankheit heilen?“&lt;br /&gt;
Ein wenig verdutzt ob dieser Reaktion antwortete der Alte in dazu passender Stimmlage:&lt;br /&gt;
„Ehm Ja, kann er, aber dazu muss er…“ Doch weiter hörte das Mädchen nicht, es riss nur umso stärker an dem Hemd und schrie förmlich:&lt;br /&gt;
„Wo finde ich ihn? Erzähl mir bitte alles!“&lt;br /&gt;
Und nach einer Reaktion, die sehr derer glich, die er nur wenige Momente zuvor gezeigt hatte, und einem dazu passenden Seufzen, holte der Greis tief Luft und fing an zu erzählen:&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
„Weit weg im Nordosten steht er noch, der große Wald, der einst fast den ganzen Kontinent bedeckte. Im Gegensatz zu den kleinen Wäldern, die du kennst, ist dieser Wald noch erfüllt von dem Willen und der Kraft der Natur. Tief in seinem Inneren lebt der Waldgott in dem wunderbaren Hain, der schon seit Äonen nicht mehr von Menschen betreten worden ist, und umgeben von den Vorfahren der Tiere: riesige und weise Tiergötter.&lt;br /&gt;
Einst, so wurde mir als kleines Kind in meinem Heimatdorf erzählt, dass am Randes des großen Waldes steht, sahen die Tiergötter und der Waldgott mit wohlwollendem Blick auf die Menschen herab, die so schwach und zerbrechlich wirkten. Sie standen uns bei, wenn etwas unsere Existenz bedrohte, und halfen uns gelegentlich mit Rat und Tat in der Natur zu überleben, die sie schon so viel länger bevölkern und so viel besser verstehen als wir.&lt;br /&gt;
Aus dieser Zeit kommen auch die Geschichten der Heilkunst des Waldgottes und der weisen Ratschläge der Tiergötter, die zusammen mit ihren damals noch ähnlich riesigen Brüdern und Schwestern unseren Kontinent bereisten und bevölkerten.&lt;br /&gt;
Aber…“&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Doch weiter kam der Mann nicht, denn das Mädchen war bereits aufgesprungen und rannte fort in Richtung der Häuser. Später erfuhr er, was es mit dem Mädchen auf sich hatte, und schollt sich selber ob dem, was er so unvorsichtig [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] erzählt hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===3. Kapitel===&lt;br /&gt;
Voller Schrecken beobachtete der kleine Bach, was geschah. In seinem Bestreben das kleine Mädchen zu trösten und sich wieder an ihrem Lachen und den strahlenden Augen zu erfreuen, hatte er vergessen, dass Menschen keine Tiere waren. Sie waren es nicht gewohnt auf sich alleine gestellt zu überleben und am aller wenigsten kleine Kinder, von den Gefahren einer solchen Reise und denen des großen Waldes ganz zu schweigen.&lt;br /&gt;
Aber was konnte er tun? Was konnte er tun?...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ohne lange nachzudenken hatte sich [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] ihre festeren Schuhe samt ein paar reisetauglichen Kleidern und Proviant – was sie eben rumliegen sah – geschnappt, hatte ihre Schwester umarmt und war mit den Worten „Der Waldgott wird dich heilen, warte es nur ab!“ aus der kleinen Hütte, die die zwei Mädchen bewohnten, verschwunden.&lt;br /&gt;
Kigiku hatte sichtlich verwirrt drein geschaut, aber hatte ob ihrer Krankheit und der Schwäche, die ihren Körper befallen hatte, nichts tun können, außer der kleinen Schwester flehentlich hinterher zu schauen. So verzweifelt, wie die große Schwester in dieser Stunde war, als[[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] Hals über Kopf das kleine Dorf verließ, so zuversichtlich war die kleine Schwester, die endlich etwas gefunden hatte, was sie tun konnte um Kigiku helfen zu können. Sie dachte gar nicht daran, dass die Reise gefährlich werden könnte, oder dass sie ihr eigenes Leben schonen müsste. Einzig und allein das Leben der Person, die für sie die Welt darstellte, war ihr wichtig und kreiste beständig in ihrer Gedankenwelt umher.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So reiste das kleine Mädchen mit dem blonden Haar und den großen grünen Augen los gen Nordosten. Zum Glück hatte sie gelernt die Himmelsrichtungen zu erkennen und zu finden und verlief sich nie. So selbstsicher ging sie ihre Reise an, dass sie vergnügt summend schon bald das kleine Tal und die Gefilde des kleinen Baches verließ.&lt;br /&gt;
Die ersten Tage ihres kleinen Abenteuers flogen nur so vorüber. Sie hatte genügend Wasser dabei und konnte ihre Proviante mit den Beeren und Früchten, die sie dank des herrschenden Sommers leicht fand, stets wieder auffüllen. Einzig und allein des Nachts, wenn es dunkel und gelegentlich sogar etwas kühler wurde, wurde es ihr etwas bang um das kleine Herz. Aber wie stets summte sie dann eine kleine Melodie vor sich her, mit der sie die große Stille um sich herum vertrieb und sich selber in den Schlaf wiegte.&lt;br /&gt;
Die Weisen sagen, dass ein entschlossenes Herz keine Furcht kenne. Nur ein zauderndes und fragendes Herz öffne Tür und Tor für Zweifel und Furcht. Wenn man diesen Worten Glauben schenken darf, so verwundert es nicht, dass [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] nie daran dachte umzukehren oder auch nur aus Angst oder Furcht eine Träne vergoss. Sie war überzeugt davon das Richtige zu tun und setzte mit derselben Überzeugung Fuß vor Fuß, ging Schritt um Schritt immer weiter gen Nordosten.&lt;br /&gt;
Schon bald wurde die Natur, die wenn auch in schwächerer Art und Weise, auch an diesem Ort zu finden war, auf das summende und singende kleine Mädchen aufmerksam und immer öfter geschah es von nun an, dass ein kleiner Sperling sich zu [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] gesellte, wenn diese tagsüber oder nachts vor sich hin sang, um diese mit seinem hohen Zwitschern zu begleiten.&lt;br /&gt;
Immer, wenn sie den kleinen [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]] sah, der ihr schon bald ein lieber Wegbegleiter wurde, hellte sich die Miene des kleinen Mädchens auf und ihre Schritte wurden bestimmter und stärker. Dem Beispiel des [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]]s folgend, fing sie schon bald an feste Rhythmen in ihren Tagesablauf zu bringen:&lt;br /&gt;
Sie stand mit der Sonne auf, aß etwas, ging dann den Tag über unterbrochen von einer Mittagspause bis sie am Nachmittag begann nach einer Schlafmöglichkeit zu suchen und daraufhin nach etwas Essbarem und Trinkbarem, wenn sie nicht schon genug während des Tages gefunden hatte. Ihrer guten Orientierung wegen verlief sie sich dabei so gut wie nie und wenn, dann brachte sie das Zwitschern des kleinen [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]] schon bald wieder auf den richtigen Weg. Auch brauchte sie nur auf das Verhalten des[[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]]s zu achten, um Wetterumbrüche oder Gefahren vorherzusehen.&lt;br /&gt;
So verging die Zeit und die Natur kehrte immer weiter in das kleine Mädchen ein genauso wie das kleine Mädchen immer weiter in die Natur einkehrte. Und dann kam der Herbst&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===4. Kapitel===&lt;br /&gt;
Als die ersten Blätter an den Bäumen begannen gelb und rot zu werden, wusste [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]], dass der Sommer den Kampf gegen den Winter langsam verlor. Noch kämpfte er wacker und hielt die kalten Winde aus dem Norden samt der dunklen Wolken, die sie mitbrachten, zurück. Aber mit jedem Tag und jeder Nacht kamen sie näher, ohne dass der Sommer etwas dagegen würde tun können.&lt;br /&gt;
Sie musste sich beeilen, so viel verstand selbst ein kleines Mädchen, denn in den Stürmen und der Kälte des Winters würde sie nicht überleben können ohne die Hilfe und den Beistand Ihresgleichen.&lt;br /&gt;
Wäre der kleine [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]] nicht gewesen, der sie über immer längere Strecken des Tages begleitete und es sich immer öfter auf ihrer Schulter bequem machte, so hätten vielleicht der Zweifel und die Furcht Einzug in ihrem Herzen gehalten. So aber ertönten die Stimmen der Zwei, wann immer der Winter an ihren Herzen zu nagen begann, und vertrieben diesen.&lt;br /&gt;
Manchmal allerdings kam es auch vor, dass der kleine [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]] schrecklich lange weg blieb und [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] begann sich Sorgen zu machen. Sorgen um den kleinen [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]], um ihre Schwester und um den Wahrheitsgehalt der Geschichte des alten Mannes. Als der kleine [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]] eines Morgens nicht neben ihr zu finden war, erhob sie sich und ging ohne zu zaudern in den kleinen Hain hinein, der sich vor ihr erstreckte. Sie begann das Lied zu singen, das sie seit Beginn ihrer Reise immer sang, und schon bald hörte sie aus einiger Entfernung die Antwort des [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]]s.&lt;br /&gt;
Ihr Herz schlug immer schneller voller Freude und auch voller Angst ob dem, was dem [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]] passiert sein könnte. Sie rannte immer schneller, stets der Stimme des [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]]s folgend und blieb plötzlich stehen.&lt;br /&gt;
Eine kleine [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] mit ungewöhnlich eisblauen Augen stand am Fuße eines großen Baumes, auf dessen niedrigem Ast [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] sofort ein paar der Federn des kleinen [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]]s sehen konnte. Ihre Augen weiteten sich und füllten sich schon bald mit Tränen, während die Katze sich von dem ersten Schrecken ob der plötzlichen Begegnung erholte und begann um das kleine Mädchen, das mehr und mehr in Tränen ausbrach, zu kreisen.&lt;br /&gt;
[[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] verstand schnell, dass der Sommer ihr bisher nur die schönen Seiten der Natur gezeigt hatte und sie den kleinen [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]] wohl nicht mehr wieder sehen würde. Es war in ihren Augen klar, dass der [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]] den Klauen der [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] erlegen war, da er sonst längst zu ihr zurück geflogen sein würde.&lt;br /&gt;
Immer stärker wurde der Regen aus Tränen, der sich vom Gesicht des kleinen Mädchens gen Boden bewegte, bis ein empörtes Miauen das Mädchen aus seinen Gedanken rüttelte. Die [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] hatte sich vor [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] hingesetzt und schaute sie aus zugleich neugierigen und vorwurfsvollen Augen an, so dass das Mädchen nicht anders konnte als sich herabzubeugen und vorsichtig das Fell des Tieres zu streicheln.&lt;br /&gt;
Sie machte dem Tier keine Vorwürfe, da es nur um sein eigenes Überleben kämpfte, auch wenn es sie dennoch sehr traurig machte. Anstatt aber vor der Hand des Mädchens zu fliehen, ließ sich die [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] mit einem immer lauter werdenden Schnurren streicheln und verließ auch nicht die Seite des Mädchens, als dieses langsam damit beginnen musste zurück zu ihren wenigen Habseligkeiten zu gehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So nahm schon bald die kleine [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] den Platz des [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]]s ein und begleitete [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] auf ihrer Reise. Und so wie der [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]] mit seinem Verhalten dem Mädchen vieles über das Überleben in der Natur beibrachte, so tat dies auch die [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]]. Allerdings oblag es der [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] genauso wie bei ihrem ersten Treffen dem Mädchen die düstere Seite der Natur zu zeigen.&lt;br /&gt;
Hatten im Sommer noch Früchte und Beeren überall auf ihrem Weg nur darauf gewartet von ihr gepflückt zu werden, so verschwanden diese immer mehr je weiter der Herbst Einzug hielt. Und schon bald musste [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] lernen, dass sie wie die [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] Leben nehmen musste, um selber zu überleben.&lt;br /&gt;
Es dauerte schier eine Ewigkeit, bis es ihr mittels einer Falle zum ersten Mal gelang ein kleines Tier zu fangen, ein Feuer zu machen und es dann übers Herz zu bringen das Tier zu töten und sogar zu verspeisen. Sie weinte bitterlich ob des Lebens, das sie beendet hatte und flehte vielmals um Verzeihung, bevor sie sich traute zu essen.&lt;br /&gt;
Durch Wiederholung aber wird jeder zum Meister und schon bald hatte sich das kleine Mädchen an die neuen Vorgänge gewöhnt, auch wenn sie noch immer für das Schicksal der Seele eines jeden Tieres, das sie tötete, zum ihr unbekannten Waldgott betete.&lt;br /&gt;
Schon bald fiel ihr das Fehlen des freudigen Zwitscherns kaum noch auf und die Harte Seite der Natur zog immer mehr in sie ein, auch wenn diese gemischt von warmen Momenten war, wie das abendliche Einschlafen mit der [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] in den Armen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===5. Kapitel===&lt;br /&gt;
Immer schwächer wurde der Sommer und der Herbst, der wie sein Freund Frühling sich oft wie das Seil fühlte, an dem Sommer und Herbst zogen, wurde immer dunkler und kälter. Die Stürme, die die Höhepunkte im Tauziehen zwischen Sommer und Winter für jeden sichtbar und hörbar machten, hatten schon seit einiger Zeit immer weiter an Stärke nachgelassen so wie es auch der Sommer getan hatte.&lt;br /&gt;
Immer weniger Zeit blieb dem kleinen Mädchen, das sich immer öfter morgens von Raureif befreien musste. Gelegentlich fielen früh morgens kleine weiße Flocken vom Himmel herab, setzten sich auf ihr blondes Haar und bildeten einen Schleier aus winzig kleinen Kristallen. Immer öfter froren ihr die Füße oder die Hände, manchmal kroch die Kälte sogar langsam die Beine hoch und hätte sie nicht die [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] gehabt, die sie des nachts wärmte, so wäre sie sicher oft schlotternd vor Kälte erwacht.&lt;br /&gt;
Sie hatte kaum noch Zeit, das wusste sie. Aber unbeirrt setzte sie Tag für Tag einen Fuß vor den anderen. Sie konnte nicht scheitern, sie durfte nicht! Was war schon so ein wenig Schnee im Vergleich zu dem, was ihre Schwester erleiden musste?&lt;br /&gt;
Und dann eines Tages, als die glänzende Himmelsscheibe bereits im Sinken inbegriffen war, sah sie Rauchschwaden hinter einem kleinen Weiler aufsteigen. Sie beschleunigte ihre Schritte und angespornt durch das Wettlaufen, das sich nun ergab, sprintete auch die [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] immer schneller, bis sie das Mädchen überholte und wenig später aus deren Sichtfeld verschwand.&lt;br /&gt;
Wie lange sie schon so rannte, wusste [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] nicht. Einzig und allein die stetig abnehmende Entfernung zu den Rauchschwaden und nicht die fast schon untergegangene Sonne war Mittelpunkt aller Gedanken des kleinen Mädchens. Je näher sie aber kam, desto mehr drangen schreckliche Geräusche an ihr Ohr, die sie an die unglaublich lauten Stürme im Herbst erinnerten. Oft hatte sie sich mitten in der Nacht, wenn es besonders stark stürmte, wie ein Kokon in ihre Decke eingerollt und sich vorgestellt, dass außerhalb des schützenden Mantels riesige Tiere, wie die aus der Geschichte des Greises, umher liefen und sich gegenseitig anschrien, was diesen Schrecklichen Krach erzeugte.&lt;br /&gt;
Hätte sie gewusst, was sie erwartete, so hätte sie in jenen Nächten wohl kein einziges Auge zu bekommen. Als sie sich immer weiter ihren Weg zwischen den mit einer hauchdünnen Schicht silbrigen Schnees bedeckten Bäumen des kleinen Weilers bahnte, schälten sich immer mehr die Umrisse kleinerer und größerer Häuser aus dem zwielichtigen Schatten der Bäume. Das Herz des Mädchen schlug ob der Vorfreude vielleicht endlich ihr Ziel erreicht zu haben immer schneller, bis es plötzlich zwei Schläge aussetzte während auch die kleinen Beine sich nicht mehr fortbewegen wollten.&lt;br /&gt;
Ein gewaltiges Brüllen, wie es dem stärksten Orkan alle Ehre bereitet hätte, erhob sich, als ein gewaltiger schwarzer Schatten sich auf die Reihe der Häuser zu bewegte. Nicht heimelige Kamine, nicht freundlich strahlende Herdfeuer hatten die Rauchschwaden erzeugt, die [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] angelockt hatten, sondern in Flammen stehende Barrikaden, die die Dorfbewohner scheinbar als Schutz errichtet hatten. Aber selbst diese hatten sie nicht vor dem bewahren können, was auf sie zurollte.&lt;br /&gt;
Verzweifeltes Rufen drang an [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]]s Ohren, als das Brüllen für einen Moment aussetzte. Langsam bewegte sie sich wieder, überzeugte ihre Füße mühsam zu jedem einzelnen Schritt und näherte sich so furchtbar langsam dem Chaos, das immer mehr von sich enthüllte.&lt;br /&gt;
Der gewaltige Schatten war stehen geblieben, bäumte sich in regelmäßigen Abständen auf und brüllte jedes Mal so laut, dass die nahestehenden Bäume wackelten. Vor ihm schälten sich nun auch kleinere Schatten mit langen Stäben aus dem flackernden Zwielicht der Flammen. Je näher das kleine Mädchen kam, desto mehr erkannte sie, dass es sich um Dorfbewohner zu handeln schien, die mit langen Speeren und allerlei zweckentfremdeten Ackergerät den riesigen Schatten, der längst durch die Barrikade gebrochen war, aufzuhalten versuchten.&lt;br /&gt;
Dann hörte sie plötzlich etwas, was nicht so recht in das Chaos passen wollte. Ein hohes Schreien drang an ihre Ohren, das nicht allzu weit entfernt seinen Ursprung haben konnte. In einem solchen Chaos hätte man erwartet, dass es ein furchterfülltes Schreien einer Frau ob der großen Gefahr sein müsste. Aber ein kleines Kind, jünger als die bisher unbemerkte Beobachterin, wankte kaum in der Lage richtig zu laufen mit seinen kurzen Beinen und immer wieder sich an den Häuserwänden abstützend auf den Kampf hinter der durchbrochenen Barrikade zu.&lt;br /&gt;
Doch auch der Schatten hatte das Geräusch bemerkt. [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] blieb abermals für einen Moment vor Schreck das Herz stehen, als sich das riesige Ungetüm dem wankenden Kind zu wandte. Aber diesmal setzten ihre Beine nicht aus, sondern beschleunigten Ihre Schritte. Unweigerlich dachte [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] daran, dass sie nicht schnell genug gewesen war um ihren kleinen [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]] hatte beschützen zu können und weigerte sich so etwas noch einmal zuzulassen.&lt;br /&gt;
Ihre Beine flogen förmlich über die leicht angefrorene Erde, näherten sich immer weiter dem Kleinkind und dem riesigen Schatten, der laut brüllend ebenfalls auf dieses aus der entgegen gesetzten Richtung zusteuerte. Ein verzweifelter Ruf aus der Kehle eines Mannes drang an die Ohren des Mädchens, aber kein einziger ihrer Gedanken war dazu in der Lage sich um dieses zu kümmern.&lt;br /&gt;
Mit Müh und Not erreichte sie das wankende Kind, das in dem Moment, in dem [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] hinter ihm zu Halt kam, endgültig der Schwerkraft Rechenschaft leistete und in die Arme des blonden Mädchens fiel. Doch auch der riesige Schatten hatte die Quelle des hohen Geräusches erreicht. Als eine besonders vorwitzige Flamme ihre Stimme erhob und den Schauplatz für einen Moment zur Gänze ausleuchtete, legte [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] unweigerlich die Arme fester um das Kleinkind in ihren Armen. Vor ihr erhob sich der Kopf einer gewaltigen schwarzen [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Schildkröte]], deren Augen zornig und mordlüstern das ungleiche Gespann anfunkelten.&lt;br /&gt;
Würde sie das Kind loslassen und sich vorsichtig entfernen, während das Ungetüm mit seiner Beute beschäftigt war, so würde sie vielleicht… Doch [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] schüttelte entschlossen das blonde Haupt und drückte das Kind nur stärker an sich. Der Blick ihrer Augen wurde gefährlicher, während sich diese leicht verengten. Sie würde nicht zulassen, dass erneut ein kleines Wesen, das auf ihre Hilfe angewiesen war, starb, weil sie zu zögerlich und zu schwach war. Ähnlich einer Bärenmutter, die ihr Junges vor hoffnungslos überlegenen Jägern nicht im Stich ließ, sondern die Jäger auch noch laut anbrüllte, war der Blick des jungen Mädchens. Das Brüllen aus diesem wurde immer spürbarer, so dass selbst die [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Schildkröte]] für einen Moment inne Hielt. Immer deutlicher wurde es, man war fast der Meinung, dass man es hören … und plötzlich erschallte ein gewaltiger und tiefer Schrei, als sich ein großer Schatten zwischen [[Wichtige_Personen_in_Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] und die [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Schildkröte]] schob.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===6. Kapitel===&lt;br /&gt;
Unweigerlich hatte [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] ihre Augen geschlossen, als der zweite Schatten so nah vor ihr erschienen war, und rechnete jeden Moment damit die Flügelschläge des Todesboten zu hören.&lt;br /&gt;
Aber diese erschallten nicht, stattdessen entwickelte sich ein Sturm aus Schrei und Gebrüll der zwei riesigen Wesen direkt vor ihr. Je mehr sie aber ihre eigene Angst und ihr wild pochendes Herz beruhigte, desto mehr war sie in der Lage die tiefen Stimmen zu vernehmen:&lt;br /&gt;
„Geh mir aus dem Weg [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Bai Hu]]!“ donnerte die etwas entferntere Stimme zornerfüllt.&lt;br /&gt;
„Nein! Diese beschütze ich und du wirst sie nicht bekommen!“ erwiderte die nähere Stimme etwas leiser, aber mit einem gefährlichen Unterton.&lt;br /&gt;
„Die Menschen verdienen den Tod!“&lt;br /&gt;
„Nichts verdient den Tod. Oder hast du Xinglu’s Worte in deinem Zorn vergessen?“&lt;br /&gt;
„Du wagst es seine Worte in den Mund zu nehmen, nachdem ihr ihn verlassen habt?“ brüllte die fernere Stimme plötzlich noch lauter.&lt;br /&gt;
„Wir haben ihn verlassen nicht wegen dem, was er einst sagte, sondern wegen dem, was er nicht mehr sagt! Würde er zu dem zurückfinden, was wir immer verehrt haben, so würden wir sofort zurückkehren.“&lt;br /&gt;
Es wurde still für einen Moment. Fast ohnmächtig vor den riesigen Geschöpfen, deren Nähe sie deutlich spüren konnte, hatte [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] ihre Augen die ganze Zeit über fest zugekniffen und auch das Kleinkind in ihren Armen hatte sich nicht gerührt. Als es nun etwas ruhiger wurde, öffnete [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] vorsichtig ihre Augen und bestaunte das weiße mit schwarzen Streifen getigerte Fell einer riesigen [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]], die sich scheinbar schützend vor sie gestellt hatte. Doch Zeit für Worte blieb ihr nicht, denn schon bald ertönte die Stimme der [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Schildkröte]] erneut, wenn auch nicht mehr ganz so sehr vor Wut bebend.&lt;br /&gt;
„Ich werde mich zurückziehen und bei Xinglu auf dich warten. Wie es stets Tradition war, wirst du ihm das Wesen vorstellen müssen, dass du vor seinem Willen beschützt hast.“&lt;br /&gt;
Ein Rauschen ertönte, während sich die [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Schildkröte]] umdrehte.&lt;br /&gt;
„In einer Woche, zum Vollmond, falls du es nicht vergessen hast.“ Brummte sie.&lt;br /&gt;
„Ich habe es nie vergessen [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Xuan Wu]], nie...“&lt;br /&gt;
Und dann verschwand die gewaltige [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Schildkröte]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erst, als sich der Schatten des Tieres mit dem Schatten des großen Wald, der in einiger Entfernung zum Dorf zu sehen war, vereinigt hatte, ging ein spürbares Aufatmen durch die Dorfbewohner. Sie schienen sich nicht an der Gegenwart des zweiten Tieres zu stören, als sie an diesem vorbei auf [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] zu rannten. Das kleine Kind in ihren Armen begehrte plötzlich auf, als ein großer Mann mit einer eindrucksvollen Narbe über der Wange und schwarzem Haar vor [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] auftauchte und im nächsten Moment hob eben dieser das Kleinkind aus ihren Armen empor und drückte es an sich.&lt;br /&gt;
„Hast du Angst um deinen Papa gehabt?“murmelte der Mann, der voller Freude dem Kind die Nase stupste.&lt;br /&gt;
„[[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]]… wir müssen reden.“ Ertönte die tiefe Stimme nun einfühlsam und beruhigend aber mit einem kleinen Anflug von Sorge und lenkte [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] von dem rührenden Bild vor sich ab. Als sie ihre Augen dem großen Wesen zu wandte und sich die Blicke begegneten, atmete sie erschrocken ein.&lt;br /&gt;
„Bist du… das kleine Kätzchen?“&lt;br /&gt;
Und der Blick der eisblauen Augen des weißen [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]]s sagte mehr als Worte könnten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===7. Kapitel===&lt;br /&gt;
„Was hat das alles zu bedeuten?“ Schrie [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] schon fast dem großen [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] entgegen.&lt;br /&gt;
Die Sonne schickte gerade ihre ersten Strahlen durch die kahlen Äste der Bäume und zeigte dem Mädchen, wie viel Zeit seit dem Verschwinden der [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Schildkröte]] vergangen war.&lt;br /&gt;
Die letzten Stunden hatte sie damit zugebracht sich der Versuche der Dorfbewohner sie wie eine Heldin zu feiern zu erwehren und immer wieder den Armen, die sie umschlingen wollten, zu entfliehen. Als die Menschen endlich eingesehen hatten, dass sie an derlei Feiern nicht interessiert war und ihr die Nähe zu so vielen Lebewesen sogar unangenehm war, hatten sie ihr endlich etwas Platz gelassen, ihr etwas zu essen und einen Platz zum Schlafen gegeben. Während dieser Stunden war [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Bai Hu]], so hatte ihn die [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Schildkröte]] genannt, wie vom Erdboden verschlungen gewesen und erst am nächsten Morgen, als [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] sich aus Gewohnheit bei der ersten Morgenröte aus dem Bett erhob und an die frische Luft ging, saß er plötzlich neben dem Haus und schaute sie lange Zeit stumm aus seinen eisblauen Augen an, bevor er sich erhob und langsam gen Waldgrenze trottete. Schnell war sie ihm gefolgt und rief ihm nun schon zum zweiten Mal dieselbe Frage entgegen:&lt;br /&gt;
„Sag es mir! Was hat das alles zu bedeuten? Antworte endlich!“&lt;br /&gt;
„Zügle dein Temperament. Ich höre dich.“ Antwortete der große [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] mit ruhiger und gedämpfter Stimme.&lt;br /&gt;
Es dauerte ein paar Momente, bevor [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] sich etwas beruhigt hatte und deutlich leiser entgegnete: „Aber warum antwortest du mir dann nicht?“&lt;br /&gt;
„Alles besitzt einen richtigen Ort und eine richtige Zeit.“&lt;br /&gt;
„Und erst jetzt stimmt beides überein?“&lt;br /&gt;
„Richtig..“ Der [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] hielt in seinem Gang inne und schaute sich in dem winterlichen Wald einige Momente lang um, bevor er fortfuhr.“Und Vieles ist nicht für die Ohren aller bestimmt.“&lt;br /&gt;
„Also sollen die Dorfbewohner davon nichts hören?“&lt;br /&gt;
„Du hörst zu.“ Abermals folgte eine Pause, die der [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] nutzte um wieder eine Pfote vor die andere zu setzen. „Diese Menschen haben den Zorn Xinglu’s auf sich gezogen und [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Xuan Wu]], der einzige von uns der bei ihm geblieben ist, war hier um das Urteil zu vollstrecken.“&lt;br /&gt;
„Xinglu? [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Xuan Wu]]? Ich verstehe nicht… Ich verstehe gar nichts!“ Brummte [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] in sich hinein.&lt;br /&gt;
„Xinglu ist der Waldgott. Der, nach dem du gesucht hast.“&lt;br /&gt;
Ein Moment der Stille folgte, in dem sich [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]]‘s Augen weiteten und sie tief Luft holte für die folgenden Worte:&lt;br /&gt;
„Aber dann bin ich ja am Ziel Dann wird Kigiku endlich geheilt!“ Sie griff in den Schnee, warf diesen voller Freude empor und drehte sich in dem kleinen Schneegestöber entzückt um sich selber.&lt;br /&gt;
„Ja und nein.“ Erschallte die Stimme des [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]]s. Abrupt blieb [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] stehen und schaute diesen entgeistert an.&lt;br /&gt;
„Er hat die Macht zu heilen, aber ob er das tun wird ist fraglich.“ [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Bai Hu]] atmete tief ein und aus, was dank seiner Größe einen imposanten Luftstrom erzeugte, der [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]]‘s Haar umher wirbelte.&lt;br /&gt;
„Aber darum geht es gerade nicht. Du hast dich dem Willen Xinglu’s entgegen gestellt und seinen Zorn auf dich gezogen.“&lt;br /&gt;
„Aber ich habe doch nur ein kleines Kind beschützt!“ Schrie [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] ihm entgegen.&lt;br /&gt;
„Das weiß ich und das wirst du ihm erklären müssen, wenn du vor ihm stehst.“&lt;br /&gt;
Das Mädchen schluckte geräuschvoll und sah den [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] mit einer Spur Furcht in den Augen an.&lt;br /&gt;
„Und was ist, wenn er mich nicht versteht? Was ist…?“&lt;br /&gt;
„Xinglu hat sich verändert. Wo einst Mitgefühl und Wut sich die Waage hielten, herrscht nun zumeist das Dunkle.“&lt;br /&gt;
„Aber wieso?... Und wieso kennst du ihn so gut? Wieso bist du kein kleines Kätzchen mehr? Wieso hast du mir geholfen? Wieso hast du den kleinen [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]] getötet?“ Platzte es aus [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] hervor.&lt;br /&gt;
„… Zeit und Ort [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]]… Zeit und Ort.“ Und im nächsten Moment war der große weiße [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] mit ein paar gewaltigen Sätzen im Wald verschwunden und [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] drehte sich langsam gen des erwachenden Dorfes.&lt;br /&gt;
„Wenn nicht jetzt, wann dann?“ Murmelte sie und machte sich auf den Weg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===8. Kapitel===&lt;br /&gt;
Als das blonde Mädchen sich langsam durch den winterlichen Wald dem Dorf und dessen wärmeverheißenden Rauchsäulen näherte, schälte sich immer mehr die Silhouette eines Mannes aus dem morgendlichen Zwielicht heraus. Leicht war dieser Schatten mit dem Stein zu verwechseln, auf welchem er sich befand, aber mehr und mehr fiel die Unnatürlichkeit dieses Gebildes [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] ins Auge und so blieb sie nach einigen weiteren Schritten schließlich vor einem alten Mann stehen, der seine geschlossenen Augen dem Himmel entgegen gerichtet hatte.&lt;br /&gt;
Gerade öffnete sie den Mund, um etwas zu sagen, da hob der Alte die Hand und bedeutete ihr zu schweigen. Erst einige Momente später ertönte die brüchige Stimme und durchbrach die Stille.&lt;br /&gt;
„Ich weiß, dass du hier bist auch ohne deine Worte.... Die Bäume reden seit Wochen ununterbrochen über das Mädchen, das den Waldgott sucht. Und nun stehst du vor mir, blickst mit Augen um dich, die voller Fragen sind.“&lt;br /&gt;
„Die Bäume reden?“ Antwortete [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] verdutzt und verdeutlichte mit ihrer Frage die Worte des Mannes, der anfing zu kichern, nur noch mehr.&lt;br /&gt;
„Da reist sie mehrere Monde lang durch die Natur, lässt diese in sie einkehren aber kehrt selber nicht in sie ein… Natürlich reden sie! Sie reden schon viel länger als die Menschen.“&lt;br /&gt;
„Und ihr versteht sie? Wieso verstehen die Menschen sie nicht? Oder bin das nur ich?“&lt;br /&gt;
„Ja ich verstehe sie, aber ich bin einer der Letzten.“&lt;br /&gt;
„War das mal anders?“&lt;br /&gt;
Abermals kicherte der Alte, rückte auf seinem Stein zur Seite und bedeutete [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] neben ihm Platz zu nehmen. Nur zögerlich kam sie dieser Aufforderung nach und erst, als sie neben ihm saß, erhob der Mann wieder die Stimme.&lt;br /&gt;
„Ja war es. Wir sind, genauso wie alle Tiere, die Kinder der Natur und genauso wie Kind und Mutter sich verstehen, auch ohne sich direkt zu verstehen, so taten es Mensch und Natur. Manche Menschen verstanden sie besser, manche schlechter. Aber ein jeder tat es. Irgendwann aber, wenn das Kind nicht mehr auf die Mutter angewiesen ist, bricht dieses Verständnis.&lt;br /&gt;
Was bleibt dann zurück? Ein Kind, das sich seine eigene Welt mit seinen eigenen Kräften aufbaut, und eine Mutter, die immer noch versucht über ihr Kind zu wachen.“&lt;br /&gt;
„Also… Sind es wir Menschen, die nicht mehr zuhören?“&lt;br /&gt;
Die faltige und wettergegerbte Miene des Alten verzog sich zu einem breiten Lächeln.&lt;br /&gt;
„Richtig. Sie hat nie aufgehört zu sprechen und genau so habe ich von dir gehört.“&lt;br /&gt;
„Aber, wieso verurteilt der Waldgott, der doch die personifizierte Natur ist, die Menschen, wenn eine Mutter doch nie aufhört sich um ihre Kinder zu sorgen?“&lt;br /&gt;
Ein tiefes Seufzen entfuhr dem alten Mann, dessen Lächeln schnell einem traurigen Ausdruck wich.&lt;br /&gt;
„Wo zwei Wesen nicht miteinander sprechen, da können sie nicht mehr auf Sorgen, Ängste und Bedürfnisse eingehen. Die Menschen wollten und wollen sich ihr Leben auf eigenen Beinen aufbauen. Wollen mehr und mehr die Risiken, die die Natur als Mutter vieler Lebewesen für sie bereithält, beseitigen und verändern somit etwas, was bisher kein Wesen tat: die Natur selber.&lt;br /&gt;
Der Wald, in dem wir sitzen, erstreckte sich einst über fast die gesamte bekannte Welt und wo er nicht war, da waren Steppen, Wiesen und Auen. Je mehr der Mensch sich ausbreitete, desto mehr drängte er die anderen Lebewesen und sogar die Natur zurück.&lt;br /&gt;
Letztlich ist nichts gefeit vor der Angst vor Veränderungen und Tod und der Waldgott, der vor allem der Beschützer des Waldes und der Natur ist, ist diesen negativen Gefühlen stärker ausgesetzt, als es die Natur selber ist. Denn noch immer reden die Bäume zu den Menschen und hoffen, dass sie sie verstehen.“&lt;br /&gt;
Lange Zeit schwieg das Mädchen auf diese Worte hin und schaute niedergeschlagen auf den von dünnem Schnee bedeckten Boden.&lt;br /&gt;
„Kann ich lernen sie zu verstehen?“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===9. Kapitel===&lt;br /&gt;
Das Ende der Woche, das ähnlich dem Schwerte Damokles‘ ständig drohend über [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]]s Kopf hing, rauschte wie im Flug heran. Jeder Tag war geprägt von demselben Ablauf, der ihr eine Teilnahme am dörfischen Leben lediglich zu den Abendstunden erlaubte und sie sonst von früh morgens ab in den Armen der Natur und zwischen von Schnee bedeckten Bäumen den Worten des alten Mannes lauschen ließ.&lt;br /&gt;
Am Abend des letzten Tages, den sie zum ersten Mal zur Gänze im Dorf verbringen durfte, erklang ein lautes Rascheln am Rande des Dorfes. Die Dorfbewohner streckten ihre Köpfe voller Furcht vor einem neuen Angriff aus den Fenstern und hier und dort erklangen Stimmen, die von der zu großen Ruhe in den letzten Tagen sprachen, die sie als Anzeichen für den nun kommenden Sturm sahen. Als sich die ersten bereits anschickten um wie vor einer Woche mit Feuer und behelfsmäßigen Waffen ihre Liebsten zu verteidigen, trat [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] aus der Hütte, in der sie hatte nächtigen dürfen.&lt;br /&gt;
Ohne ein Wort ging sie an der kleinen Gruppe Männer vorbei, legte einem nach den anderen beruhigend die Hand auf die Schulter und ging alleine gen Waldgrenze. Einen merkwürdigen Einfluss hatte sie auf die Bewohner, die sich langsam zurückzogen aber erst zur Ruhe kamen, als sie das Mädchen begleitet von einem großen Schatten im Dunkel des Waldes hatten verschwinden sehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]]s Reise führte sie entlang an den ihr bekannten Bäumen und Lichtungen immer tiefer in den riesigen Wald. Stumm folgte sie dem Schatten des großen [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]]s, dessen weißes Fell gelegentlich im Lichte eines vorwitzigen Mondstrahles aufzuglühen schien, aber dann sofort wieder erlosch. Kein Wort verlor das imposante Tier und ließ ihr somit sowohl die nötige Ruhe als auch Zeit um sich auf das Kommende vorzubereiten.&lt;br /&gt;
Viele Stunden lang liefen sie so an riesigen schneebedeckten Bäumen vorbei, deren imposante Statur Geschichten über Zeiten zu erzählen schien, in denen der Waldgott friedlich durch diese vergessenen Haine wandelte und den Bäumen dabei half zu wachsen. Immer weiter ging die Reise durch das Reich des Waldgottes und schließlich kündigte ein gewaltiges Tosen vom nahen Ende des Weges.&lt;br /&gt;
Und als der große [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] zum ersten Mal seit Stunden anhielt, um den Kopf gen der Quelle des Geräusches zu wenden, stockte [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] der Atem. Vor ihnen erstreckte sich ein riesiger Wasserfall, der seine Wassermassen von der Spitze eines hohen Berges hinab zu einem See schickte, der sich zu ihren Füßen erstreckte. Das aufgespritzte Wasser verteilte sich vom Berg herab langsam über die gesamte Lichtung , fing das Mondlicht ein und ließ die Umgebung gleich millionen winziger fallender Sterne in dessen silbrigen Licht erstrahlen.&lt;br /&gt;
„Dort oben ist Xing Lu’s Hain. Es ist lange her, seit ich dort war, und noch länger ist es her, seitdem die Füße eines Menschen diesen Boden berührt haben... Um dort hinauf zu kommen, wirst du auf meinen Rücken steigen und dich gut festhalten müssen.“ Erklang die tiefe Stimme des [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]]s, der sich auf den Boden gelegt hatte und geduldig abwartete, bis [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] auf seinen Rücken gestiegen war. Erst dann erhob er sich wieder und hätten sich ihre Hände nicht in dem weißen Fell verkrallt, so wäre sie bei den folgenden gewaltigen Sprüngen des Tieres, die die Zwei in Windeseile dem Scheitel des Wasserfalls näher brachten, sicherlich in die Tiefe gestürzt.&lt;br /&gt;
So aber erblickte sie bald, nachdem sie sich wieder getraut hatte ihre Augen zu öffnen, einen wunderschönen silbern glänzenden See, dessen Oberfläche so glatt wie ein Spiegel den Sternenhimmel reflektierte und dem Auge vorgaukelte einen zweiten Himmel zu den eigenen Füßen zu sehen, samt einer dunkelgrünen Wiese, die gespickt von allerhand Blumen ohne den Makel einer einzigen Schneeflocke dem Winter trotzte. Sie war im Hain des Waldgottes angekommen und erst, als sie die Augen von dessen Schönheit abwenden konnte, erblickte sie eine dunkle Gestalt, die auf der Insel mitten im See zu warten schien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===10. Kapitel===&lt;br /&gt;
Vollkommen still lief [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Bai Hu]] an der Seite [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]]s über die wunderschöne Wiese dem See, der Insel und der Gestalt auf dieser entgegen. Sogar das große Tier, das in seinem Leben schon so viel erlebt hatte, war ob dem, was kommen würde, angespannt und dabei unbewusst in sein Jagdverhalten zurückgefallen.&lt;br /&gt;
Kein Wort verlor er, kein ungestüm umgeknickter Grashalm oder unvorsichtig berührter Kieselstein sprach vom Gang des Tieres und hätte er nicht gelegentlich tief Luft geholt, um nicht vor Anspannung zu platzen, so hätte [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] ihn wahrscheinlich völlig vergessen.&lt;br /&gt;
Das Mädchen indes lief mit ruhigem und bestimmten Schritten auf den See zu, ließ sich von dem [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] mit einem Sprung über diesen befördern, und glitt ohne aus der Ruhe zu kommen von dessen Rücken direkt auf die kleine vom Schatten einer Wolke verdeckte Insel vor die dunkle Gestalt.&lt;br /&gt;
Der Blick zweier großer violetter Augen legte sich auf sie, als ihre eigenen Augen sich langsam erst dazu überwinden mussten die ungewöhnlichen Pfoten, die einer Mischung aus Menschenfüßen und Bärentatzen zu entsprechen schienen, und dann den im Schatten liegenden Körper hinauf bis zu den Augen des Wesens zu betrachten. Als sich der Blick der zwei Wesen traf, stockte dem Mädchen der Atem und für einen Moment fühlte sie die bodenlose Wut des Schattens vor ihr. Erst nach einigen Momenten fiel ihr auf, dass sich der [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] neben ihr vor dem Wesen verneigte und so tat sie es ihm schnell und etwas überhastet gleich.&lt;br /&gt;
„Es ist lange her [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Bai Hu]].“ Ertönte die Stimme des Wesens schneidend wie der Wind im Herbst sofort, als sich [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] verneigt hatte, als ob das Wesen darauf gewartet hätte.&lt;br /&gt;
„Xinglu.“ Antwortete der [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] schlicht, aber ehrerbietend.&lt;br /&gt;
„Sag mir, warum muss mein Hain die Füße dieser Kreatur ertragen? Warum beschütztest du es vor meinem Urteil?“&lt;br /&gt;
„Weil ich versprach sie zu beschützen und ihr zu helfen, weil sie mit deinem Urteil über die Menschen des Dorfes nichts zu tun hatte und weil die Menschen nicht das sind, was du in ihnen siehst.“&lt;br /&gt;
„Xinglu’s Urteil betrifft alle Menschen!“ Ertönte die wütende tiefe Stimme der riesigen [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Schildkröte]], als sich diese aus dem See erhob und geschwind auf die Insel neben den Schatten schob.&lt;br /&gt;
„Und warum maßt du es dir an ein Urteil über Xinglu’s Urteil zu fällen [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Bai Hu]]?“&lt;br /&gt;
Der [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] atmete tief ein, um zu einer Antwort auf den Angriff [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Xuan Wu]]’s anzusetzen, aber die Stimme des Schattens ließ ihn innehalten.&lt;br /&gt;
„Ich habe [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Bai Hu]]’s Gründe gehört und im Moment soll mir dies reichen.“ Der Blick der violetten Augen richtete sich wieder auf [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]]. „Nun erzähl mir deinen Namen kleine Kreatur und begründe mir, warum du ein Wesen vor meinem Urteil bewahrtest.“&lt;br /&gt;
Aber dem Mädchen stockte der Atem abermals, als es nun die volle Aufmerksamkeit auf sich lasten fühlte. Nervös spielte sie mit ihren Daumen und hatte ihren Blick gen Boden gerichtet, als sie endlich die Kraft fand zu antworten:&lt;br /&gt;
„Mein Name ist [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]]… Und ich wollte einfach nicht zulassen, dass ein kleines hilfloses Wesen vor meinen Augen stirbt, weil ich nicht eingriff… Nicht noch einmal…“ Bilder des roten [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]]s schossen aus ihrem Gedächtnis hervor und trieben ihr Tränen der Trauer in die Augen.&lt;br /&gt;
„Nicht noch einmal?... Ich muss jeden Tag dabei zusehen, wie kleine hilflose Wesen vor meinen Augen sterben, weil andere Wesen maßlos leben wollen… Nicht noch einmal… Ich kann es nicht fassen… Was weißt du kleine Kreatur denn schon von Leben und Tod?“&lt;br /&gt;
Die Stimme des Schattens, war sie zuvor schon schneidend gewesen, hatte sich nun auch noch gleich einem Orkan erhoben und donnerte ehrfurcht erregend über den Hain, so dass ein jeder, der sie vernehmen konnte, den Kopf einzog und still ausharren wollte, bis der Sturm vorbei war.&lt;br /&gt;
„Sie weiß so viel wie man eben in einem Leben in der Natur lernen kann.“ Erschallte auf einmal eine hohe Stimme, die vom Himmel zu kommen schien. „Sie hat die tägliche Furcht und Ungewissheit gespürt, hat die Freuden über die einfachsten Dinge genossen und die Trauer über den Verlust der wertvollsten Dinge erlebt. Maßt du dir nun schon an das Recht auf Trauer und Schmerz gepachtet zu haben Xinglu?“&lt;br /&gt;
Und plötzlich landete direkt hinter [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] ein großer [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]], von dessen Federkleid sich ein paar rote Federn lösten und langsam um das Mädchen herum zu Boden glitten. Beim Anblick dieser Federn schossen dem Mädchen nur noch mehr Tränen in die Augen und sie befürchtete, dass ihr Kopf ihr einen Streich spielen würde, denn diese Federn würde sie überall wiedererkennen.&lt;br /&gt;
„Bist du so verbittert Xinglu, dass du nicht einmal erkennst, dass dieses Mädchen erst einige wenige Sommer alt ist, aber durch das Leben und die Reise in der Natur viel schneller gealtert und gewachsen ist? Erkennst du nicht, was du vor dir siehst?“&lt;br /&gt;
„[[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Zhu Que]]… worauf willst du hinaus? Erklär dich, wenn du dich schon einmal zu uns auf den Boden herablässt!“ Donnerte der Schatten abermals entgegen.&lt;br /&gt;
„Die Natur selber hat [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] auf ihrer Reise geholfen und sie wachsen lassen, um sie auf das kommende vorzubereiten. Willst du als Wächter und Aspekt dich nun gegen den Willen der Natur stellen?“&lt;br /&gt;
Ein tiefes Rauschen war zu hören, als der Schatten sich zu [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] hinab beugte und zielsicher ihrem Gesicht entgegen atmete und sie näher betrachtete. Hätte das Mädchen dies normalerweise als sehr unangenehm empfunden und sich scheu weggedreht, so blieb sie wie angewurzelt stehen und betrachtete sich stattdessen ebenfalls eingehend.&lt;br /&gt;
Sie hatte vor Wochen, vielleicht vor Monaten sogar aufgehört sich selber zu betrachten und so war ihr nie aufgefallen, dass ihr Körper in ihren einstmals kindlichen Augen riesige Züge angenommen hatte. Sie war stark gewachsen, hatte wahrscheinlich Kigiku eingeholt und noch ein wenig weiter gewachsen. Unter ihrer Jacke wölbten sich zwei Hügel nach außen, deren Maße wohl noch wachsen würden, wenn sie sich wieder einigermaßen ernähren würde. Auch ihr Haar war immer länger geworden und glich der goldenen Mähne eines Löwen. War sie vor ihrer Reise noch ein normales 10 Jahre altes Mädchen gewesen, so glich ihre Statur nun mehr der einer 15jährigen.&lt;br /&gt;
Sie kam aus dem Staunen nicht mehr heraus und verlor ob dieser Erkenntnis auch für einen kurzen Moment den Gedankengang, der ihr zuvor die Tränen in die Augen getrieben hatte. Aber dann brachte ihn eine rote Feder, die direkt vor ihren Füßen lag, wieder zurück.&lt;br /&gt;
„Du bist doch der kleine rote [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]] oder? Du lebst?“ Hauchte sie mit nach oben gerichteten Gesicht dem Kopf des gewaltigen [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]]s entgegen, der hinter ihr saß und dessen Oberkörper über ihr aufragte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===11. Kapitel===&lt;br /&gt;
„Ja [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] ich lebe.“ Antwortete der [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]] mit sanfter Stimme, so dass [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] fast der Meinung war ein Lächeln auf dem weit entfernten Gesicht erkennen zu können.&lt;br /&gt;
„Nicht nur ergreifst auch noch du Partei für diese Kreatur, sondern du kennst sie auch noch [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Zhu Que]]? Was geht hier vor?!“ Schaltete sich die schwarze [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Schildkröte]] erneut ein und der große [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]] holte tief Luft, um zu einer Erklärung anzusetzen.&lt;br /&gt;
„Dass ihr es nicht vernommen habt, wundert mich nicht, aber vor fast einem Jahr vernahm ich die Klagen eines kleinen Baches weit im Westen. Als ich mich ihm näherte und ihn fragte, was es mit seinen traurigen Worten auf sich habe, erzählte er mir von seinem Fehler. Er habe, so berichtete er mir, in dem Versuch ein kleines Mädchen mit blondem Haar aufzumuntern einen alten Wanderer zu dieser gelockt, damit dieser sie mit seinen Geschichten aufmuntern könne. Als der Wanderer dem Mädchen von dem Waldgott erzählte, schnappte dieses sich seine Sachen und lief los, um den Waldgott zu finden und um Hilfe zu bitten. Aber wie sollte ein kleines Mädchen alleine überleben?&lt;br /&gt;
Ich beschloss also dem Bach zu helfen und dem Mädchen beizustehen. So begleitete ich [[Wichtige_Personen_in_Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]], das Mädchen aus der Geschichte des Baches, als kleiner [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]] und lehrte sie durch mein Beispiel vom Leben in der Natur.&lt;br /&gt;
Als der Herbst kam und die Zeit meiner Herrschaft sich dem Ende entgegen neigte, traf ich [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Bai Hu]] und bat ihn mir zu helfen. Fortan übernahm er es [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] zu begleiten, nachdem wir es so haben aussehen lassen als ob ich durch die Krallen [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Bai Hu]]’s gestorben wäre.&lt;br /&gt;
Während wir uns aber um [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] kümmerten, bemühte sich die Natur selber ebenfalls um [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]], half ihr beim Wachsen, beim Verstehen und beim Leben. Schon bald hätte sie uns nicht mehr gebraucht, aber wir waren zu neugierig auf das, was kommen könnte.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lange Zeit herrschte Stille, während der Schatten [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] eingehend musterte. Schließlich aber erhob er die Stimme, deren Worte er scheinbar direkt an [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] richtete.&lt;br /&gt;
„Würde ich dich am liebsten auf der Stelle zertreten für den Verstoß gegen mein Urteil, für die Schritte auf dem Boden meines Haines und für die Anmaßung, in der sich jene zwei auf deine Seite stellten und dich beschützten, so kann ich doch das Wirken der Natur an und in dir sehen.&lt;br /&gt;
Nun stelle ich dir also folgende Frage: Würdest du das Dorf, deren Bewohner dir in der letzten Woche Obdach gewährten, verlassen und zulassen, dass ich es mitsamt seiner Bewohner vernichte, wenn ich dafür deine Schwester Kigiku heile?“&lt;br /&gt;
[[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]]s Augen weiteten sich bei diesem Angebot genau so sehr wie sich die Augen des [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]]s und des [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]]s vor Wut verengten. Beide waren außer sich vor Zorn über die Hinterlist der Worte ihres Gottes, aber keiner von beiden hatte das Recht den Mund zu öffnen.&lt;br /&gt;
„Woher weißt du von Kigiku?“ Antwortete [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] stockend, woraufhin der Schatten lediglich tiefkehlig lachte.&lt;br /&gt;
„Ich weiß viele Dinge. Nun aber entscheide dich und lass dich nicht davon einnehmen, dass du deine Schwester nicht mehr lebendig antreffen würdest, wenn du dich jetzt auf den Rückweg begibst.“ Woraufhin der Schatten erneut lachte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===12. Kapitel===&lt;br /&gt;
Immer mehr Tränen schossen [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] in die Augen, ließen diese nach und nach überquellen und liefen dann eine nach der anderen die Wangen des Mädchens hinab, bis sie sich von diesen lösten und gen Boden fielen. Die kommende Entscheidung war die schwerste, die sie jemals hatte treffen müssen und es war der erste Moment, in dem sie ihre Reise in Frage stellte.&lt;br /&gt;
„Ich… Die Menschen sollen leben.“ Brachte sie schluchzend hervor und sah gleichzeitig ihre kranke Schwester vor ihren Augen, deren endgültiges Todesurteil sie nun unterschrieben hatte und die sie wohl nie wieder sehen würde.&lt;br /&gt;
„Was?!? Du maßt es dir an…?!?“ Donnerte die Stimme des Schattens wieder hervor, wurde aber von [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Bai Hu]] abrupt unterbrochen.&lt;br /&gt;
„Sie hat sich entschieden Xinglu. Hör auf mit deinen Spielen und sieh ein, dass du dich geirrt hast.“&lt;br /&gt;
„Gut, ich stehe zu meinem Wort. Aber ich habe nirgends von dem Leben des Mädchens geredet. Sie hat sich meinem Urteil entgegen gestellt und muss nun die Konsequenzen tragen!“&lt;br /&gt;
Schreckhaft atmete [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] ein und schaute mit geweiteten Augen auf den Schatten vor sich.&lt;br /&gt;
„Aber ich darf nicht ohne Weiteres nehmen, was die Natur gewährt hat… Also wirst du dir dein Leben verdienen müssen kleines Mädchen. Schließe die Augen und lass mich sehen, ob der Geist der Natur wirklich in deinen Knochen steckt.“&lt;br /&gt;
Und so sehr [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] auch dagegen ankämpfte, ihre Augenlider schoben sich unweigerlich vor ihre Pupillen und schon bald verschwammen die Bilder vor ihren Augen und die Gedanken in ihrem Kopf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie spürte weiches feuchtes Gras zwischen ihren blanken Zehen und eine Eule schickte ihren Ruf durch die Luft vorbei an ihren Ohren. Als sie die Augen langsam öffnete, sah sie sich inmitten eines großen Waldes stehen, deren Bäume genauso wie der Wald selber kein sichtbares Ende zu haben schienen. Alles an dem Wald wirkte merkwürdig urtümlich und erinnerte sie an die riesigen Bäume, die sie in der Nähe des Wasserfalls und des Haines gesehen hatte.&lt;br /&gt;
Erneut riss sie der Schrei der Eule aus den Gedanken und ließ in diesen Platz genug für die Erkenntnis, dass die Sonne gerade untergegangen war und die Schatten im Wald immer mehr die Oberhand gewannen.&lt;br /&gt;
Und dann spürte sie es, eine Präsenz im Schatten und der Blick unsichtbarer Augen auf ihrem Rücken. Die feinen Härchen auf ihrem Nacken stellten sich auf, sie machte einen zaghaften Schritt nach hinten und drehte sich dann plötzlich herum um loszurennen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===13. Kapitel===&lt;br /&gt;
Der Wind pfiff ihr ins Gesicht, sauste ihr um die Ohren und ließ den Klang seiner Stimme in diesen erklingen. Immer wieder schlugen ihr kleinere Äste, die sie nicht rechtzeitig bemerkt hatte, gegen den Körper und hinterließen an diesem immer mehr kleine Schnitte aus denen schon bald feine Bluttropfen hervorquollen. Schneller und schneller lief [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] durch den dunklen Wald, der sein wunderschönes Kleid abgelegt hatte und ihr nun seine dunkle und gefährliche Seite zeigte.&lt;br /&gt;
Wie konnte dies nur derselbe Wald, derselbe Ort sein, der sie mit den ersten Bildern verzaubert hatte? Fragte sie sich, als sie sich in Sicherheit wähnend an einen Baum lehnte und umschaute. Schon seit einiger Zeit hatte sie die Präsenz in ihrem Rücken nicht mehr gespürt. Sollte sie dieses Etwas wirklich abgehängt haben? Sie schaute sich nervös um, ließ den Blick ihrer Augen durch die Dunkelheit wandern und versuchte ihr pochendes Herz zu beruhigen. Es war schwer in der Dunkelheit überhaupt etwas auszumachen und immer wieder machte ihr Herz einen furchtsamen Sprung, wenn die Schatten der Bäume ihr obskure Wesen, die mit langen feingliedrigen Armen in der Dunkelheit zu tanzen schienen, vorspielten.&lt;br /&gt;
Plötzlich blitzte in der Dunkelheit etwas auf. Noch bevor sich die Härchen auf ihrem Nacken aufstellen konnten, war sie schon wieder los gerannt und hetzte durch den Wald. Das Blut, das sich in der kurzen Zeit der Rast auf ihrer Haut gesammelt hatte, wurde vom Gegenwind weggeweht und hinterließ eine feine rote Spur, der man viel zu leicht folgen konnte.&lt;br /&gt;
Wie sollte sie nur dem Schrecken, der mit Sicherheit den Tod bringen würde, entkommen? Wie sollte sie den Anbruch des Tages und das erste Licht, das die Schatten vertreiben würde, nur wieder erleben? Und wie sollte auch nur ein Mensch in dieser schrecklichen Umgebung überleben können?&lt;br /&gt;
Völlig außer Atem rannte das Mädchen dennoch weiter. Immer, wenn sie die Gefahr gegen einen Baum zu laufen ignorierend einen Blick über die Schulter warf, konnte sie einen formlosen Schatten im Schatten sehen, der der blutigen Spur folgte. Nein sie wunderte sich nicht mehr, dass die Menschen sich vor dieser Umgebung fürchteten und die Natur verändern wollten, um in ihr zu überleben. In dieser schrecklichen Umgebung würden sie nie anders überleben können!&lt;br /&gt;
„Vieles, das auf den ersten Blick schrecklich wirkt, ist nur ungewohnt für die Augen.“&lt;br /&gt;
Ertönte plötzlich die raue Stimme des alten Mannes in ihrem Kopf und sie erinnerte sich an die vielen Stunden, in denen er ihr eigentlich nur von der Natur erzählte.&lt;br /&gt;
„ Ein Wolf tötet nicht, weil er grausam sein möchte. Ein Wolf tötet, weil er überleben will. Der Wille zu Überleben ist das, was uns alle – selbst die Pflanzen – vereint.“&lt;br /&gt;
Aber dieses Ding, was auch immer es ist, ist böse! Das konnte sie deutlich spüren. Sie konnte spüren wie es Millimeter um Millimeter näher kam, sich wieder zurückfallen ließ und dann wieder langsam näher kam. Und das alles nur, um mit ihr zu spielen, um ihr den Schrecken in Mark und Bein zu jagen!&lt;br /&gt;
„Wahre Boshaftigkeit gibt es in der Natur nicht. Sie ist eine Erfindung der Menschen, um die Natur zu verteufeln.“&lt;br /&gt;
Aber sie konnte das Böse in diesem Ding eindeutig spüren. Und inmitten dieser schrecklichen Umgebung war niemand, der ihr helfen konnte. Sie war alleine.&lt;br /&gt;
„Niemals bist du alleine. Stets wirst du einen Baum, eine Blume oder zumindest einen Grashalm in der Nähe finden. Deine Mutter wird immer da sein und dich beschützen.“&lt;br /&gt;
Und auf einmal blieb [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] stehen. Langsam drehte sie sich zur Seite und legte die Stirn gegen die Rinde eines der riesigen Bäume. Wie hatte sie nur diese sanften Riesen verteufeln können? Wie hatte sie nur diese Umgebung als schrecklich bezeichnen können?&lt;br /&gt;
Sie schloss die Augen und wartete auf die Schritte, die sich sicher bald nähern und ihren Tod bedeuten würden. Aber sie würde nicht mehr rennen. Sie vertraute auf ihre Mutter und legte ihr Leben in deren Arme.&lt;br /&gt;
Und dann hörte sie ein leises Flüstern.&lt;br /&gt;
„Wie sich die Arme an mich lehnt. Oh du Arme, hör auf zu weinen.“&lt;br /&gt;
„Das sind keine Tränen, das ist Blut. Bist du zu hölzern geworden um den Unterschied zu merken?“&lt;br /&gt;
„Sie blutet? Warum denn nur?“&lt;br /&gt;
„Weil selbst kleine Äste die weiche Haut zerschneiden können.“&lt;br /&gt;
„Schau nur wie sie zittert.“&lt;br /&gt;
„Wie gerne würde ich ihr helfen.“&lt;br /&gt;
„Ich auch.“&lt;br /&gt;
„Ich auch.“&lt;br /&gt;
„Aber sie kann uns nicht hören.“&lt;br /&gt;
„Wir können sie nicht trösten.“&lt;br /&gt;
„Wir können sie nicht beschützen.“&lt;br /&gt;
„Würde sie uns nur hören können.“&lt;br /&gt;
„Wieso kann sie uns nicht hören?“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Ich kann euch hören!“ Schrie [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] mit all ihrer Kraft. „Bitte helft mir!“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Sie kann uns hören?“&lt;br /&gt;
„Sie möchte unsere Hilfe?“&lt;br /&gt;
„Wie lange ist es her?“&lt;br /&gt;
„Sollen wir singen?“&lt;br /&gt;
„Ja lasst uns singen!“&lt;br /&gt;
„Ja..Singen!“&lt;br /&gt;
Und plötzlich schwoll das Flüstern, war es zuerst noch leise und kaum zu hören gewesen, immer weiter an, gewann an Stärke und glich schon bald einem Orkan aus unterschiedlichen Stimmen, die durcheinander riefen. Nach und nach hörten die Stimmen auf zu rufen und fingen stattdessen an leise zu summen. Das Summen wurde immer lauter, übertönte schließlich die letzten Stimmen und brachte mit seinen tiefen Tönen [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]]s Innere sanft zum vibrieren.&lt;br /&gt;
Eine tiefe und warme Stimme erschallte, sang von den Strahlen der Sonne und den Tränen des Mondes und plötzlich setzten alle Stimmen in dieses Lied mit ein.&lt;br /&gt;
Es war das Lied der Schöpfung, die Erzählungen des ersten Baumes, der als Knospe miterlebt hatte wie Mond und Sonne von den Göttern auseinander gerissen wurden und fortan nie wieder zusammen sein und zugleich erstrahlen durften. Um wenigstens die Wärme des anderen und dessen Spiegelbild für wenige Momente zu erhaschen, nachdem dieser schwinden musste, erschufen die Zwei die Natur und die Wärme der Sonnenstrahlen sowie die Liebe in den Mondtränen hauchten der kargen Erde Leben ein.&lt;br /&gt;
Der Erste aber, der stark genug gewesen war vor all diesem bereits als Knospe den Boden zu durchbrechen, wuchs und wuchs bis er groß und prächtig war. Er war der Stärkste von allen und schließlich hob ihn der Mond aus der Erde und gab ihm die Fähigkeit zu wandern. So wurde der Erste als Xinglu, der Wanderer, bekannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Sie ist eingeschlafen.“&lt;br /&gt;
„Sie ist sicher.“&lt;br /&gt;
„Der Schatten ist fort.“&lt;br /&gt;
Das Flüstern der Bäume, sehr zaghaft und leise um das Mädchen nicht zu wecken, flog einige Zeit später dem Winde gleich wieder durch die Luft.&lt;br /&gt;
„Sie muss zurück.“&lt;br /&gt;
„Ja das muss sie.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===14. Kapitel===&lt;br /&gt;
„Hört ihr das? Sie singen! Sie singen für das Mädchen, sie singen für [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]]!“ Stellte die große [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Schildkröte]] fassungslos fest, während sie sich im Kreis drehte und dem Lied der Bäume lauschte.&lt;br /&gt;
Das Geräusch des schabenden Panzers zusammen mit den Worten aus tiefer Kehle drangen durch die Schleier des Schlafes und holten [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] aus diesem empor.&lt;br /&gt;
„Sie kommt zu sich. Sie hat überlebt!“ Ertönte die Stimme des [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]]s ganz nah vor [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]]s Gesicht. Und als sie die Augen öffnete, sah sie die Gesichter des [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel - Suzaku|Vogel]]s und des [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]]s dicht über ihrem eigenen schweben und sie mit besorgten Blicken anschauten, bevor sie anfingen breit zu lächeln.&lt;br /&gt;
„Wo bin ich?“ Murmelte sie schlaftrunken, während sie sich den Schlaf aus den Augen rieb.&lt;br /&gt;
„Du bist im Hain des Waldgottes. Du hast geschlafen und wurdest im Traum auf die Probe gestellt.“&lt;br /&gt;
Antwortete [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Bai Hu]], der sich mit einem langgestreckten Seufzer anscheinend nach einer halben Ewigkeit wieder legte und sich wohlig streckte.&lt;br /&gt;
„Habe ich bestanden?“&lt;br /&gt;
[[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Zhu Que]] öffnete den Schnabel, anscheinend um antworten zu wollen, aber die tiefe Stimme Xinglu’s unterbrach ihn.&lt;br /&gt;
„Du hast mehr als das.“ Der riesige Schatten bewegte sich zum ersten Mal, seitdem [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] im Hain war, und schob sich langsam in das fahle Licht des Mondes.&lt;br /&gt;
„Niemals hätte ich erwartet, dass sie für dich singen würden. Niemals hätte ich erwartet, dass sie dieses Lied anstimmen würden.“&lt;br /&gt;
Murmelte das Wesen, dessen Körperbau dem eines Menschen glich, nur glichen Hände und Füße mehr einer Mischung aus Menschenhand und Bärentatze und die Haut schien aus einer rissigen und vor Alter schon schwarz gewordenen Baumrinde zu bestehen. Das Gesicht schließlich war dem eines Hirsches nachempfunden, nur dass sich Flechten aus großen Baumblättern vom Kopf über die Schultern des Wesens ergossen.&lt;br /&gt;
„Sie sangen von dir nicht wahr?“ Fragte [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] das Wesen, dessen große Augen von großer Trauer sprachen.&lt;br /&gt;
„Ja. Ich habe dieses Lied geschrieben und es einem jeden Baum früher vorgesungen, wenn er noch klein und schwach war. Das Lied half ihnen zu wachsen und den Gezeiten zu widerstehen, so dass sie fast so groß wurden wie ich einst. Deswegen nennt man es auch das Baumlied. Früher kannte es ein jeder Baum.“&lt;br /&gt;
„Deswegen sind die Bäume in der Nähe des Haines also so groß und der Winter dem Hain so fern!“&lt;br /&gt;
„Früher waren alle Bäume so groß. Damals wanderte der Wanderer noch jeden Tag über die Erde und sang zu jedem Baum.“ Mischte sich eine raue Stimme plötzlich ein und alle, egal ob Mensch, Tier oder Gott wandten dem Ursprung der Stimme den Kopf zu.&lt;br /&gt;
Ein alter Mann kam mit hinkenden Schritten über die Wiese dem See und der Insel entgegen und winkte dem Mädchen entgegen, das die Augen vor Staunen weit aufgerissen hatte.&lt;br /&gt;
„Du? Was machst du denn hier?“ Rief sie ihm entgegen. Anstatt aber eine Antwort des Mannes zu erhalten, erklang die Stimme des Waldgottes.&lt;br /&gt;
„[[Geschichte von Taki#Der blaue Drache – Seiryu|Quing Long]]. Jetzt wundert mich gar nichts mehr. Hast du [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] beigebracht zu den Bäumen zu sprechen?“&lt;br /&gt;
„Ich habe ihr lediglich von der Natur erzählt Xinglu. Alles Weitere hat sie selber erlernt.“&lt;br /&gt;
„[[Geschichte von Taki#Der blaue Drache – Seiryu|Quing Long]]?“ Verwirrt schaute [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] zwischen dem Alten und Xinglu hin und her.&lt;br /&gt;
Auf dem Gesicht des Alten aber, der am nahen Ufer des Sees angelangt war, bildete sich ein Lächeln und plötzlich erhob sich an derselben Stelle, an der der Alte soeben gestanden hatte, ein großer [[Geschichte von Taki#Der blaue Drache – Seiryu|blauer Drache]] in die Luft, nur um neben Xinglu wieder zu landen.&lt;br /&gt;
„Du hast es schon immer geliebt dich zu verkleiden.“ Murmelte die [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Schildkröte]].&lt;br /&gt;
„Du musst verstehen, dass ich dir nicht die Wahrheit zeigen durfte [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]]. Ich bin der Letzte der Vier und Erster des Kreises. [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Xuan Wu]], [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Zhu Que]], [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Bai Hu]] und ich, [[Geschichte von Taki#Der blaue Drache – Seiryu|Quing Long]] sind die 4 Wächter des Waldgottes und die ersten der Tiere, zu denen er wie zu den Bäumen sang. Ein jeder von uns ist die Inkarnation einer der Jahreszeiten. Ich bin der Frühling, [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Zhu Que]] ist der Sommer, [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Bai Hu]] ist der Herbst und [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Xuan Wu]] ist der Winter. Einst wandelten wir an der Seite Xinglu’s über die Erde. Als er sich aber veränderte, wandten drei von uns ihm den Rücken zu und nur[[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Xuan Wu]] blieb bei ihm.“&lt;br /&gt;
„Aber was habe ich damit zu tun? Ich wollte doch nur Kigiku retten.“&lt;br /&gt;
„Und in diesem einfach Streben hast du es geschafft mich an die Anfänge und das Gute in euch Menschen zu erinnern. Ich war es, der dich im Wald der Träume gejagt hat und hätten dir die Bäume nicht geholfen, so hätte dein Herz schließlich vor Angst aufgehört zu schlagen. Als aber die Bäume anfingen zu singen, da erinnerte ich mich. Sie sangen aber nicht nur von mir, sondern auch von dir. Sie sangen davon wie viel Angst du in der Dunkelheit hast, was für einen Weg du zurücklegen musstest und wie gerne sie dir helfen würden. Und mit jedem Wort verflog mein Hass und ich fing an euch Menschen zu verstehen.“&lt;br /&gt;
„Ich habe gar nicht gehört, dass sie von mir sangen. Hat diese wunderschöne tiefe Stimme etwa auch über mich gesungen?“&lt;br /&gt;
„Wunderschöne tiefe Stimme?“ Schaltete sich [[Geschichte von Taki#Der blaue Drache – Seiryu|Quing Long]] plötzlich ein und wechselte einige Blicke mit den drei anderen, während Xinglu die violetten Augen geschlossen hatte.&lt;br /&gt;
„Sie hat dich singen hören Xinglu? Wie ist das möglich? Du hast schon so lange nicht mehr gesungen.“ Brummte [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Bai Hu]] verdutzt.&lt;br /&gt;
„Sie erinnern sich noch immer daran wie ich zu ihnen sang. Und aus der Erinnerung heraus haben sie meine Stimme scheinbar beschworen. Es ist zu lange her, dass ich zu ihnen gesungen haben, und ich habe kein Recht zu ihnen zu singen bei all dem, was ich getan habe.“&lt;br /&gt;
„Das stimmt nicht! Sie reden stets miteinander und die ältesten von ihnen erzählen den jüngeren von deinem Lied. Sie kennen es alle und werden es nie vergessen.“&lt;br /&gt;
„Mir fehlt aber die Kraft zum Wandern. Hass und Zorn haben meine Beine schwer werden lassen.“&lt;br /&gt;
Er wandte sich von dem weißen [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] ab und dem Mädchen zu.&lt;br /&gt;
„Nein ich hörte keine tiefe Stimme, sondern eine hohe. Ich hörte die Stimme eines jungen [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Drachen]]n, der mich furchtlos anbrüllte. Die Bäume sangen von dem gelben Schuppenkleid des [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Drachen]]n und von der Wärme im Herzen dieses Wesens.&lt;br /&gt;
[[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] sie sangen von dir und es war so viel Wahrheit in ihren Worten, die ich erst jetzt vernehmen konnte.“&lt;br /&gt;
„Warum guckst du so traurig Xinglu? Was hast du vor? Was hat das zu bedeuten?“&lt;br /&gt;
Fragte das Mädchen nun sichtlich besorgt um den Waldgott.&lt;br /&gt;
„Es ist Zeit für mich das Geschenk, das mir der Mond einst gab, zurück zu geben. Ich habe meine Pflicht gegenüber meinen Brüdern und Schwestern vergessen und sie zu lange warten lassen. Ich sehne mich nach Ruhe [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]].“&lt;br /&gt;
Die Züge des Wesens erhellten sich und die Risse in der dunklen Rinde schlossen sich immer mehr.&lt;br /&gt;
„Die Zeit des Wanderers ist vorbei. Zu lange habe ich mich dagegen gewehrt einzusehen, dass die Welt mich nicht mehr braucht. Es ist nun an der Zeit, dass die Jüngeren auf sich aufpassen. Vieles wird sich verändern, aber wenn ich höre wie die Bäume für dich singen, so bin ich mir sicher, dass es nicht nur schlecht sein wird.“&lt;br /&gt;
„Willst du uns wirklich verlassen Xinglu? Was sollen wir ohne dich machen? Was sollen wir alleine machen?“ Rief [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Zhu Que]] mit Trauer in der Stimme.&lt;br /&gt;
„Helft dem gelben [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Drachen]]n bei der Wahrung dessen, was wir einst zusammen auf unseren Reisen verbreiteten. Natürlich nur, wenn du willst [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]].“&lt;br /&gt;
Das Mädchen schaute in die großen violetten Augen und auf die immer heller werdende Rinde, durch die von Minute zu Minute mehr Leben zu pulsieren schien.&lt;br /&gt;
„Was genau meinst du?“&lt;br /&gt;
„Vieles, was einst gut war, ist zerstört. Du hast mir aber gezeigt, dass nicht alles zerstört ist. Ich frage mich, ob sich Sonne und Mond so fühlten, als sie mich erblickten und das Leben erschufen….&lt;br /&gt;
Ich werde das Wandern aufgeben und wieder nur ein Baum sein, ein Baum der mit seinen Brüdern singt. Gerne werde ich von dem kleinen Mädchen singen, das zum [[Geschichte von Taki#Der_Gelbe_Drache|gelben Drachen]] wurde, der den Beginn einer neuen Zeit darstellt.&lt;br /&gt;
Ich würde gerne dabei zusehen, wie ein kleines Mädchen die Wunden, die ein alter Baum geschlagen hat, schließt und dabei hilft, dass wieder mehr Menschen das Lied der Bäume hören.“&lt;br /&gt;
[[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] konnte die Trauer in dem Wesen vor sich so deutlich spüren, dass es ihr die Sprache verschlug. Aber nicht nur Trauer, sondern auch Freude über die Erlösung konnte sie spüren. Es hatte nicht lange gedauert bis ihre Augen sich mit Tränen gefüllt hatten, so dass sie lediglich nicken konnte.&lt;br /&gt;
Der Waldgott lächelte sie voller Wärme an und streckte sich dann zu seiner vollen Größe aus. Ein wohliges Seufzen entfuhr ihm, als die alten Glieder sich zum beinahe letzten Mal bewegten und er sich mit stummen Gesten von seinen vier Freunden verabschiedete, die auf ihre Art viel treuer waren als er es je bis zu diesem Moment vermutet hatte. Dann legte er die letzten Schritte bis zum Mittelpunkt der kleinen Insel zurück, streckte sich erneut und seufzte dabei langgezogen.&lt;br /&gt;
Ein Rascheln und Rauschen war zu hören, als sich riesige Wurzeln in den Boden gruben und gewaltige Äste in die Höhe streckten. So schnell geschah alles, dass nur wenige Momente später sich dort, wo noch eben die Gestalt des Waldgottes gestanden hatte, ein gewaltiger Baum in die Höhe streckte und seine riesigen Äste weit über den See hängen ließ. Das gewaltige Blätterdach des Baumes erstreckte sich über den gesamten Hain und schützte diesen gleich einer Decke.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Epilog===&lt;br /&gt;
So verlor der Waldgott seinen Namen und war wieder nur der Erste. Im selben Moment aber erschallte zum ersten Mal seit langer Zeit die tiefe Stimme des Waldgottes und sang begleitet von vielen seiner Brüder das Lied des gelben [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Drache]]ns, so wie es hier geschrieben steht.&lt;br /&gt;
Lieder aber sind die älteste Form des Übernatürlichen und oft findet man in ihnen bereits einen Teil der Zukunft beschrieben. So erfuhr der kleine Bach, an dem das Lied begann, davon wie [[Geschichte von Taki#Der gelbe Drache|Hiwa]] begleitet von [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Zhu Que]], [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Bai Hu]], [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Xuan Wu]] und [[Geschichte von Taki#Der blaue Drache – Seiryu|Quing Long]] in das Dorf am Rand des großen Waldes kam und sowohl von dem Waldgott als auch von dessen Bedauern erzählten. Die Dorfbewohner hörten gerne den Geschichten dieser ungleichen Gruppe zu, ließen sich von diesen verzaubern und wollten alsbald den riesigen Baum selber sehen. Manche von ihnen blieben dort, andere verließen den Ort wieder, nur um von dessen Pracht zu erzählen.&lt;br /&gt;
So gründete sich schon bald unter dem schützenden Dach des Waldgottes ein kleines Dorf. Die vier Wächter, die es nun als Aufgabe ansahen neben dem Waldgott auch noch das Dorf und [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] zu beschützen, blieben bei den Menschen und halfen dem Mädchen dabei zu beschützen, zu trösten, zu beruhigen, zu lenken und vor allem zu erzählen und zu singen.&lt;br /&gt;
Zwei Jahre später, als die ersten Schneeflocken vom Himmel fielen und die mittlerweile zur jungen Frau herangewachsene [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] an die stürmische Nacht erinnerten, in der sie zum ersten Mal von dieser Welt erfuhr, wenn auch nur reichlich verwirrende Bruchstücke, stapfte eine vermummte Gestalt den schmalen von den Bewohnern angelegten Weg zum Hain empor.&lt;br /&gt;
Eine helle Stimme, ihr merkwürdig bekannt aber doch in den Wirren der Erinnerungen verloren, riss [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] aus den Erinnerungen und ließ sie von ihrem Platz am Rande des Sees aus in die Richtung der Gestalt sehen. Ihre Augen weiteten sich und füllten sich als bald mit Tränen, während ihre Füße über den von feinen Schneeflocken bedeckten Boden regelrecht flogen und sie in die weit geöffneten Arme der ihr entgegenlaufenden Kigiku trugen.&lt;br /&gt;
Der Bach plätscherte fröhlich, als er von der Wiedervereinigung der Schwestern hörte und weigerte sich im kommenden Winter vehement dagegen zu erstarren und einzufrieren, so groß war seine Freude. Erst die tiefe Stimme des Waldgottes aus der Ferne sorgte dafür, dass er sich beruhigte und als der Bach langsam erstarrte und für den Winter einschlief, freute sich der Waldgott über jenes letzte Geschenk, das er den Menschen und besonders seiner [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] geben konnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Wichtige Personen und Wesen aus Legenden und Sagen=&lt;br /&gt;
Hier sind wichtige Personen aus der Geschichte oder Legenden/Sagen von Takigakure aufgelistet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Dorfoberhäupter [[Takigakure]]s===&lt;br /&gt;
Hier sind die wichtigsten, verstorbenen Dorfoberhäupter von Takigakure aufgelistet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Ieyasu Kagetoya====&lt;br /&gt;
Ieyasu Kagetoya das erste große [[Dorfoberhaupt|Oberhaupt des Dorfes]] [[Takigakure]]. Nach dem Fall [[Geschichte_von_Taki#Kakuzu|Kakuzus]] bei dem der gesamte damalige Ältestenrat verstarb, übernahm er nicht nur die Macht im [[Gesellschaft_in_Taki#Kagetoya|Kagetoya]] -Clan sondern auch im Dorf selbst.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Er galt als mächtiger Shinobi und entsprechend dem Ruf der [[Gesellschaft_in_Taki#Kagetoya|Kagetoya]] als großartiger Krieger. &lt;br /&gt;
Durch seine Autorität und auch teilweise durch Furcht vor seiner Rache stellte er einen sehr wackeligen Frieden in [[Takigakure]] her.&lt;br /&gt;
Er führte damals die grundlegende Struktur des heutigen Militärs in [[Takigakure]] ein, auch wenn dieses im Laufe der vielen Dynastien überarbeitet wurde, ist es grundlegend immer noch das System nach dem die [[Gesellschaft_in_Taki#Kagetoya|Kagetoya]] Krieg führen und sich organisieren.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der [[Gesellschaft_in_Taki#Kagetoya|Kagetoya]] galt als streng, aufbrausend und ein wenig tyrannisch, außerdem erzählt man sich, dass er ein begabter, wenn auch gerne riskant agierender, Stratege sei, was letztlich zu seinem Sturz führte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Shingen Shiazu====&lt;br /&gt;
Shingen Shiazu, das zweite große [[Dorfoberhaupt|Oberhaupt des Dorfes]] [[Takigakure]], galt ebenso wie sein Vorgänger [[Geschichte_von_Taki#Ieyasu_Kagetoya|Ieyasu Kagetoya]] als begabter Shinobi und Stratege.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Jedoch hatte er dem Plan des Kagetoyas eine ganze Kompanie zu opfern widersprochen, als diese dann nicht nur überlebte, sondern die Schlacht auch noch gewann schlug er sich auf die Seite der [[Gesellschaft_in_Taki#Fuyou|Fuyou]], deren Oberhaupt das Kommando über die folgende Kompanie hatte, was dazu führte, dass [[Geschichte_von_Taki#Ieyasu_Kagetoya|Ieyasu Kagetoya]] noch auf dem Schlachtfeld zum Selbstmord gezwungen wurde, um seine Ehre wieder reinzuwaschen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Mit der Unterstützung der [[Gesellschaft_in_Taki#Fuyou|Fuyou]] und einiger jüngerer Clans wurde er dann zum zweiten Oberhaupt Takigakures erklärt.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Er erklärte die [[Geschichte_von_Taki#Ieyasu_Kagetoya|Ieyasu Kagetoya]] jedoch nicht zu Verrätern und ließ die Ehre der Familie unangetastet.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Shingen trat erst kurz nach dem Bluterbenkrieg von seinem Amt zurück, da er sich in einer Schlacht schwer verletzt hatte und langsam alt wurde. Er galt in seiner Amtszeit zwar als strenges aber faires Oberhaupt, der stets jeden Vorschlag anhörte, bevor er seine Entscheidung traf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Mifune Ashura====&lt;br /&gt;
Mifune Ashura war das dritte [[Dorfoberhaupt|Oberhaupt]] Takigakures und das erste, das nicht aus einer der [[Gesellschaft_in_Taki#Die_Gr.C3.BCnderclans|Gründerfamilien]] stammte.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Er war ein Veteran des Krieges, der sich in vielen Schlachten als großer Anführer bewährt hatte, vor allem durch die Tatsache, dass seine Truppen stets ihre Position gehalten hatten, sowie geringere Verluste aufwiesen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Jedoch hatte der Krieg ihn zu einem paranoiden Mann gemacht, er verschärfte die Sicherheitskontrollen und die Verteidigungssysteme von [[Takigakure]] erheblich. Auf seinen Wunsch wurde eine Kampagne gestartet, welche die Bevölkerung davon überzeugte, dass man Ausländern nicht trauen könne und das die Abschottung von außen der einzige Schutz vor Eroberung wäre.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Dies hatte auch Erfolg. [[Takigakure]] igelte sich ein und sah alles als Bedrohung an, was zu allgemeiner Aufrüstung im Dorf führte.&lt;br /&gt;
Zudem schwächte er die Macht der [[Gesellschaft_in_Taki#Die_Gr.C3.BCnderclans|Gründerclans]] erheblich, indem er den Ältestenrat neu aufstellte und für niedere Clans zugänglich machte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Kessen Musou====&lt;br /&gt;
Kessen Musou wurde nach dem überraschenden Tod [[Geschichte_von_Taki#Mifune_Ashura|Mifunes]], der scheinbar an einer Krankheit verstarb, ebenso überraschend zum neuen [[Dorfoberhaupt|Oberhaupt]] erklärt. Entgegen der Traditionen des Dorfes die Wege der alten Oberhäupter weiter zugehen brach er damit und zum ersten Mal in der Geschichte öffnete [[Takigakure]] sich wieder nach außen. Ausländer wurden nicht länger verteufelt und argwöhnisch betrachtet, sondern willkommen geheißen und in die Dorfstruktur eingeführt.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Von vielen wurde Kessen Musou als wahrer Held vergöttert, da er eine unglaubliche Phase des Friedens in [[Takigakure]] einläutete, auf die man später immer noch neidisch war und sich zurück wünschte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Historische Personen [[Takigakure]]s===&lt;br /&gt;
Hier sind sonstige, verstorbenen Personen aufgelistet, die es mit ihrem Namen in die Geschichte des Dorfes geschafft haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Kenshin Fuyou====&lt;br /&gt;
Kenshin Fuyou war ein hochdekorierter [[Jounin]] und das Clanoberhaupt der [[Gesellschaft_in_Taki#Fuyou|Fuyou]] während [[Geschichte_von_Taki#Ieyasu_Kagetoya|Ieyasu Kagetoyas]] Herrschaft.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Er war gleichermaßen Shinobi, wie Priester und im Dorf recht hoch angesehen, da die Fuyou sich um die Kranken und Armen des Dorfes kümmerten.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der [[Gesellschaft_in_Taki#Fuyou|Fuyou]] selbst galt als verständnisvoller und fürsorglicher Mann, der sich und seine Zeit gerne für andere aufopferte.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Kenshin und eine ganze Kompanie sollten jedoch in einer entscheidenden Schlacht für das Wohl [[Takigakure]]s geopfert werden, als sie dann jedoch nicht nur nicht starben, sondern jene Schlacht fast im Alleingang gewannen war der Missmut unter den Truppen hoch, was dazu führte, dass gegen [[Geschichte_von_Taki#Ieyasu_Kagetoya|Ieyasu Kagetoya]] geputscht wurde, und so die [[Gesellschaft_in_Taki#Shiazu|Shiazu]] mit der Unterstützung der [[Gesellschaft_in_Taki#Fuyou|Fuyou]] an die Macht kamen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Verräter [[Takigakure]]s===&lt;br /&gt;
Hier sind die größten, verstorbenen Verräter Takigakures aufgelistet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Kakuzu====&lt;br /&gt;
Kakuzu war einst einer der besten Shinobi des Dorfes [[Takigakure]]. So entsandte man ihn auf eine Mission den ersten Hokage [[Geschichte_von_Konoha#vor_dem_BEK|Hashirama Senju]] zu töten. Als diese jedoch scheiterte wurde er bei seiner Rückkehr ins Dorf stigmatisiert und für das Scheitern der [[Mission]] bestraft, obgleich diese sehr gefährlich war.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Darauf entwickelte der einst hochgelobte [[Jounin]] einen Hass auf das Dorf und tötete auf seiner Flucht nicht nur die Ältesten des Dorfes, sondern stahl die wichtigste verbotene [[Jutsu]] des Dorfes, welche seitdem verloren ist.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ab da an führte er ein Leben als Kopfgeldjäger und Söldner.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Nobu Gushiken====&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Adoptivbruder von [[Wichtige_Personen_in_Taki#Muneyaki_Gushiken|Muneyaki Gushiken]]&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nobu Gushiken, adoptierter Bruder des ehemaligen [[Dorfoberhaupt|Dorfoberhauptes]] [[Wichtige Personen in Taki#Wichtige_Personen_in_Taki#Muneyaki_Gushiken|Muneyaki Gushiken]], war ein ausgezeichneter Ninja des Dorfes und ein höchst gefährliches Mitglied der [[Einheiten_Takigakures#Tsuisekisha_.28J.C3.A4ger.29|Tsuisekisha-Einheit]].&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ebenso wie sein älterer Bruder strebte er danach Oberhaupt Takigakures zu werden, jedoch wurde sein Bruder stattdessen ernannt, was den jungen Mann verbittern ließ, worauf sich die Brüder zerstritten und seine Adoption herauskam.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Im Angesicht der steigenden Gefahr der [[Taki_no_Kuni#Jashin_Sekte|Jashin-Sekte]] versuchte er dann einen lange gehegten Plan umzusetzen, nämlich seinen Bruder zu entführen und zu töten, wobei er es so aussehen lassen wollte, als wären die [[Taki_no_Kuni#Jashin_Sekte|Jashin]]-Kultisten es gewesen, woraus er sich ersann zum neuen [[Dorfoberhaupt]] erklärt zu werden. Jedoch scheiterte sein Plan durch die Heldentat [[Wichtige_Personen_in_Taki#Shinishi_Kudo|Shinishi Kudos]], der nicht nur den Verräter beseitigte, sondern auch [[Wichtige Personen in Taki#Wichtige_Personen_in_Taki#Muneyaki_Gushiken|Muneyaki]] rettete.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Wächter [[Takigakure]]s===&lt;br /&gt;
Die Wächter [[Takigakure]]s entspringen aus der Sage &amp;quot;[[#Das Lied des gelben Drachen|Das Lied des gelben Drachen]]&amp;quot;, welche von einem mutigen kleinem Mädchen und der Entstehung [[Takigakure]]s erzählt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Der blaue Drache – Seiryu====&lt;br /&gt;
Quing Long bietet einen durchaus beeindruckenden Anblick, wenn er sich nicht in seiner Menschengestalt fort bewegt. Gerne verbringt er seine Zeit als Eremit getarnt, um dem einen oder anderen Wanderer etwas über die Natur zu erzählen und beizubringen, so wie er es einst bei dem kleinen Mädchen Hiwa getan hatte. Nur sehr selten würde sich Quing Long in seiner wahren Gestalt einem Menschen zeigen. Sein edles und geduldiges Gemüt würden ihn für offene Geister zum höchst angenehmen Gesprächspartner machen. Vorurteilslos betrachtet er jeden Menschen einzeln und nicht die Menschheit als ganzes, bevor er sich seine Meinung zu einem Individuum bildet.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der blaue Drache Quing Long steht für die Jahreszeit Frühling und somit für die Geburt und die frühe Phase jungen Lebens, seien es Pflanzen, Menschen oder Tiere.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Der rote Vogel – Suzaku====&lt;br /&gt;
Zhu Que hat ein durchaus heiteres Wesen. Das Interesse des roten Vogels weckt man durch Gesang und Lieder. Selber trällert er gerne verschiedene Lieder und am meisten gefällt es ihm, wenn sich aus seinem Gesang und dem eines Menschen ein Duett bildet. Er kann die Form eines kleinen roten, als auch großen roten Vogels annehmen. In Anwesenheit oder in der Nähe von Menschen würde er stets als kleiner Vogel auftauchen, um nicht als Wächter erkannt zu werden.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der rote Vogel Zhu Que steht für die Jahreszeit Sommer und damit für den Höhepunkt des Lebens mit all den Pflanzen und Lebewesen, die im Frühling noch klein und zierlich waren. Er steht für die reichen Geschenke, die die Natur im Sommer bringen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Der weiße Tiger – Byakko====&lt;br /&gt;
Bai Hu ist äußerst schlau und gerissen, wie es das Bild einer Raubkatze schon immer präsentiert hat. Der weiße Tiger kann die Form einer kleinen weißen Katze annehmen, um ohne größeres Aufsehen zu erregen unter Menschen zu wandeln oder sich einzelnen Wanderern zu zeigen, ohne direkt erkannt zu werden. Meistens nutzt er diese Form, um die Verhaltensweisen eines Individuums zu beobachten. Reden würde er in seiner Katzenform nie, selbst als Tiger ist es schwer Bai Hu viele Worte zu entlocken. Nie verliert er mehr Worte als unbedingt nötig, man würde immer nur von ihm hören, dass es für alles einen Richtigen Zeitpunkt und Ort gibt, wenn man versuchen würde mehr Worte aus ihm zu locken. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der weiße Tiger Bai Hu steht für die Jahreszeit Herbst und damit als Vorbote für die härteren Monate, die im Winter folgen. Mit ihm verbindet man auch den Aspekt der Jagd, der während der Herbstmonate an Wichtigkeit zunimmt, da Pflanzen und Bäume zur Ruhe kommen und bis zum Frühling keine Früchte austragen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Die schwarze Schildkröte – Genbu====&lt;br /&gt;
Xuan Wu würde auf Menschen einen etwas angst einflößenden Eindruck machen. Es ist schwer zu erahnen, wie es um das derzeitige Gemüt der schwarzen Schildkröte steht. Obwohl Xuan Wu durch das kleine Mädchen Hiwa eines besseren belehrt wurde, was die Menschen in Bezug auf die Natur angeht, so konnte er nie wirklich seinen Argwohn gegenüber die Menschen ablegen. Immernoch sieht er die meisten Menschen als Zerstörer von Natur und Leben. Nur sehr schwer lässt er sich von der Gutherzigkeit und Naturverbundenheit eines Individuums überzeugen. Sollte man dies aber geschafft haben, so genießt man das volle Vertrauen und den Schutz der argwöhnischen Schildkröte. Natürlich stehen die Menschen [[Takigakure]]s automatisch unter seinem Schutz, da er diese als Abkömmlinge der ersten Dorfbewohner ansieht.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die schwarze Schildkröte Xuan Wu steht für die Jahreszeit Winter und damit für die Ruhe selbst, die während eines jeden Winters in die Natur einkehrt. Oftmals wird auch der Tod mit ihm in Verbindung gebracht, denn nicht alle Lebewesen überstehen den kalten Fängen des Winters.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Der gelbe Drache====&lt;br /&gt;
Das Mädchen namens Hiwa ist ein sehr naturverbundener Mensch. Sie weiß jeden Aspekt der Natur zu schätzen, achtet jede noch so kleine Lebensform und würde immer zum Wohle dieser handeln. Ihr eigenes Wohl stellt sie unter das von Anderen, selbst wenn es um das Wohl fremder Menschen geht. Sie ist eine lebensfrohe Person, die sich gerne auch bei anderen Menschen aufhält. Durch ihren langen und außergewöhnlichen Aufenthalt in der Natur, ist diese zu ihrem eigentlich Zuhause geworden, etwas das man ihr auch anmerkt. Sie verbringt mehr Tage in Wäldern, als unter Menschen. Man sagt ihr nach, dass sie mit Bäumen reden kann.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Hiwa gilt heute als tot, wobei man sich dessen nie gewiss war. Man erzählt sich, dass sie eines Tages einfach im Wald verschwunden und nie wieder zurück gekehrt war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Frage-Sektion ==  &lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;mw-collapsible mw-collapsed wikitable&amp;quot; width=&amp;quot;100%&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Frage-Sektion&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
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|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Navigation ==&lt;br /&gt;
{{Vorlage:Linkliste Kategorien}}&lt;br /&gt;
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		<author><name>Masao Higurashi</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.narutorpg.de/index.php?title=Geschichte_von_Taki&amp;diff=26339</id>
		<title>Geschichte von Taki</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.narutorpg.de/index.php?title=Geschichte_von_Taki&amp;diff=26339"/>
		<updated>2016-04-03T13:31:07Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Masao Higurashi: /* 1. Kapitel */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Auf dieser Seite findet ihr eine Übersicht über die Geschichte des Dorfes [[Takigakure]].&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
==Seit Entstehung von [[Takigakure]]==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Sengoku Jidai===&lt;br /&gt;
Am Anfang der Geschichtschreiber [[Takigakure]]s steht Sengoku Jidai, die Zeit der streitenden Reiche. Nachdem die Kunst des Ninjutsu zur Blüte seiner Macht aufgestiegen war, durchstriffen zahllose [[Clan]]s die Lande, ein jeder mit seinen eigenen Fähigkeiten und Ansichten über die Welt. Sie waren [[Söldner]], die von den Ländern bezahlt wurden und alle bisher gekannten Waffen und Armeen überflüssig machten. Diese Kraft, die vielen zunächst wie ein Segen erschien, wurde schnell zu einem Fluch, als sich angeblich selbst der Himmel in blutiges Rot, aufgrund der endlosen Schlachten, färbte, die auf der Erde ausgetragen wurden. Als sich die zwei mächtigsten [[Clan]]s im Reich des Feuers zusammenschlossen und [[Konohagakure]] gründeten, geschah ein Umdenken in vielen Ninja[[clan]]s, die diesem Beispiel folgten. Es war deutlich geworden, dass es keinen Sinn mehr ergab nur dem eigenen Clan Treue zu schwören: Um zu bestehen brauchte es Bündnisse mit anderen Gruppierungen. Je stärker die zu schmiedende Allianz, umso mehr Macht für die Beteiligten.&amp;lt;br /&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Gründung des Dorfes - 85 Jahre vor Ende des Bluterbenkrieges===&lt;br /&gt;
In diesen Jahren versammelten sich vier der örtlichen Ninjaclans an dem Baum, den wir heute [[Aufbau_von_Taki#Der_Taki-Baum|Taki-Baum]] nennen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Gesellschaft_in_Taki#Kagetoya|Kagetoya]] (Krieger), die [[Gesellschaft_in_Taki#Shiazu|Shiazu]] (Strategen), die [[Gesellschaft_in_Taki#Fuyou|Fuyou]] (Heilung) und die [[Gesellschaft_in_Taki#Nanaya|Nanaya]] (Tarnung).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie schlossen einen Pakt und schworen untereinander Treue an diesem Baum, der zu dieser Zeit noch ein gewöhnlicher war und erst Jahrzehnte später zu wahrer Berühmtheit gelangen sollte. Entgegen häufiger Annahmen wurde [[Takigakure]] auf Vorschlag der [[Gesellschaft_in_Taki#Fuyou|Fuyou]] und Nanaya hin als Demokratie gegründet, da sich die verfeindeten [[Clan]]s der [[Gesellschaft_in_Taki#Kagetoya|Kagetoya]] und [[Gesellschaft_in_Taki#Shiazu|Shiazu]] auf keinen Anführer einigen konnten. [[Takigakure]] wurde vom Ältestenrat geführt, welcher aus den Anführern der jeweiligen [[Clan]]s bestand und hatte zu Beginn mit vielen Schwierigkeiten zu kämpfen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch die schier endlose Bedrohung und zahlreiche Überfälle entwickelte [[Takigakure]] bereits sehr früh fähige Verteidigungsmechanismen und Finten, mit denen sie selbst übermächtige Feinde erfolgreich abwehren konnten. Niemals gelang es einem Feind Fuß in [[Takigakure]] zu fassen und der Frieden im verborgenen Dorf machte den Rat der Ältesten leichtsinnig und überheblich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Der Fall Kakuzu und Kagetoya-Dynastie - 65 Jahre vor Ende des Bluterbenkrieges===&lt;br /&gt;
Der Fall Kakuzu sorgte für besonderes Aufsehen im Dorf und beeinflusste es bis heute. Nachdem der Jounin [[Geschichte_von_Taki#Kakuzu|Kakuzu]] bei einem Auftrag scheiterte, der die Ermordung des ersten [[Wichtige_Personen_in_Konoha#Hokage|Hokage]]s im Sinn hatte, mit dem [[Takigakure]] im Krieg war, erfuhr er bei seiner Rückkehr eine starke Ignoranz und Ablehnung. Er wurde mit Strafen belegt, denen er sich mit unerwarteter Gewalt erfolgreich widersetzen konnte. Bei seiner Flucht kam der gesamte Ältestenrat ums Leben, was für große Debatten in den Clans sorgte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als [[Geschichte_von_Taki#Ieyasu_Kagetoya|Ieyasu Kagetoya]] sich zum neuen Oberhaupt erklärte, gab es niemanden der ihm zu widersprechen wagte. Mittlerweile hatten sich weitere [[Clan]]s in [[Takigakure]] angesiedelt und viele von ihnen hielten den mächtigen [[Gesellschaft_in_Taki#Kagetoya|Kagetoya]] die Treue, sodass jeder Widerspruch in einem Bürgerkrieg hätte enden können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Der Aufstand und Shiazu-Dynastie - 28 Jahre vor Ende des Bluterbenkrieges===&lt;br /&gt;
Viele Jahrzehnte lang herrschte in [[Takigakure]] eine angespannte Stimmung, doch keine Seite wagte es diesen trügerischen und wackeligen Frieden zu brechen. Das Dorf hatte viele Fortschritte gemacht. Es gelang ihm seine Macht auszubauen und von Taki als offizielles Ninjadorf anerkannt zu werden. Seine Ninja sicherten nun nichtmehr einzig das Dorf, sondern das gesamte Land stand unter dem Schutz und der Verwaltung der Ninja aus [[Takigakure]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dennoch folgte das unvermeidliche erneut aus einer im Leichtsinn geborenen Handlung heraus: Als [[Geschichte_von_Taki#Ieyasu_Kagetoya|Ieyasu Kagetoya]] sich in einer Schlacht dazu entschied eine Kompanie seiner Shinobi für den Sieg zu opfern, musste er die Folgen seiner Handlung am eigenen Leib spüren. Die Kompanie unter Führung von Kenshin [[Gesellschaft_in_Taki#Fuyou|Fuyou]] schaffte es entgegen aller Wahrscheinlichkeiten nicht nur zu überleben, sondern die gesamte Schlacht beinahe im Alleingang zu entscheiden. Als sie anschließend zurückkehrten, wandten sie sich offen gegen die Ninja, welche sie im Stich und zum Sterben zurückgelassen hatten. Die [[Gesellschaft_in_Taki#Shiazu|Shiazu]], welche wohl nur auf eine solche Gelegenheit gewartet hatten, schlossen sich mit den [[Gesellschaft_in_Taki#Fuyou|Fuyou]] zusammen, was letztlich auf den Tod Kagetoyas und dem Ende seiner Dynastie noch auf diesem Schlachtfeld hinauslief.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Daheim in [[Takigakure]] wurde [[Geschichte_von_Taki#Shingen_Shiazu|Shingen Shiazu]] als neues [[Dorfoberhaupt]] etabliert, mit großer Unterstützung der [[Gesellschaft_in_Taki#Fuyou|Fuyou]] und einiger jüngerer [[Clan]]s, welche sich im Laufe der Jahre um die [[Gesellschaft_in_Taki#Shiazu|Shiazu]] und [[Gesellschaft_in_Taki#Fuyou|Fuyou]] geschart hatten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unter den [[Gesellschaft_in_Taki#Shiazu|Shiazu]] änderte sich nach Aussen hin wenig, da sie an den Pfaden der [[Gesellschaft_in_Taki#Kagetoya|Kagetoya]] festhielten und diese trotz des Zwischenfalls nicht als Verräter deklarierten. Dennoch war dies das offizielle Ende des [[Clan]]s, denn während die Kagetoya mehr und mehr Verbündete in [[Takigakure]] verloren schwand auch der [[Clan]], bis sich im folgenden Bluterbenkrieg ihre Spuren komplett verloren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===[[Takigakure]] im Bluterbenkrieg===&lt;br /&gt;
Während des Bluterbenkrieges erlebten viele Einwohner und Ninja eine Schockphase, die selbst nach dem Ende des Krieges noch viele Jahrzehnte lang anhalten sollte. Sie erkannten, dass ihre Sicherheit nicht von selbst gegeben war. Obwohl es den Ninja gelang jeden Eindringling vom Dorf fern zu halten, hatte das Dorf viele Verluste und Tragödien zu beklagen, viele die heimkehrten waren nicht mehr dieselben wie vorher und erzählten erschreckende Geschichten über all die Bluterbler gegen die sie hatten kämpfen müssen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Folgen des Krieges und Ashura-Dynastie - Monate nach Ende des Bluterbenkrieges===&lt;br /&gt;
Wenige Monate nach Ende des Krieges musste auch [[Geschichte_von_Taki#Shingen_Shiazu|Shingen Shiazu]] zurücktreten, der sich in einer der letzten großen Schlachten schwere Verbrennungen zugezogen hatte. Zur Überraschung vieler ernannte er [[Geschichte_von_Taki#Mifune_Ashura|Mifune Ashura]] zu seinem Nachfolger, nachdem dieser sich in zahlreichen Schlachten hervorgetan hatte. Damit war er der erste Anführer [[Takigakure]]s der aus keiner der vier [[Gesellschaft_in_Taki#Die_Gr.C3.BCnderclans|Gründerfamilien]] stammte, deren Population sich im Krieg ohnehin deutlich reduziert hatte. Der Ältestenrat wurde neu geordnet, sodass auch Mitglieder der niederen [[Clan]]s Zugang zu diesem hatten, was die Machtstellung der [[Gesellschaft_in_Taki#Die_Gr.C3.BCnderclans|Gründerfamilien]] endgültig brechen sollte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem sich die Defensive als besonderes Markenzeichen der Shinobi aus [[Takigakure]] etabliert hatte, begann [[Geschichte_von_Taki#Mifune_Ashura|Mifune]] eben dieses noch auszubauen. Die alten Verteidigungsanlagen wurden verstärkt und Sicherheitskontrollen für Aus- und Einwanderer verschärft. Waffen wurden entwickelt und verbessert, während den Einwohnern die Gefahr der Aussenwelt eingeprägt wurde, der die heimische Sicherheit des Dorfes gegenüberstand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Takigakure]] begann sich für einen Krieg zu rüsten, der nicht kommen sollte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Zeit des Friedens und Musou-Dynastie - 42 Jahre nach Ende des Bluterbenkrieges===&lt;br /&gt;
Nach einem friedlichen, wenn auch überraschendem, Tod  [[Geschichte_von_Taki#Mifune_Ashura|Mifunes]], wurde [[Geschichte_von_Taki#Kessen_Musou|Kessen Musou]] vom Ältestenrat zu dessen Nachfolger ernannt. Während [[Takigakure]] sich in der Ashura-Dynastie mehr um die Sicherung seiner Position kümmerte, brach man in der Musou-Dynastie überraschenderweise damit. Potential von Aussen wurden willkommen geheißen und gefördert, während die Ninja-Akademie an gegenwärtige Standards angepasst wurde. In dieser Zeit stießen viele [[Clan]]s und Familien nach [[Takigakure]], die auch für dessen Entwicklung wichtig sind, wie die Familie der [[Wichtige_Personen_in_Taki#Shinishi_Kudo|Kudo]] oder die der [[Gesellschaft_in_Taki#Atsumichi|Atsumichi]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Ära des Friedens hatte [[Takigakure]] erfasst und viele Ninja wuchsen in dem Bewusstsein auf diesen Frieden erhalten zu wollen. Konflikte waren selten und wurden zumeist gerecht gelöst. Von einigen wurde diese Zeit als wahres Paradies empfunden, andere verurteilten den Leichtsinn mit welchem die Ninja hierdurch behaftet wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Militarisierung und Eigen-Dynastie - 80 Jahre nach Ende des Bluterbenkrieges===&lt;br /&gt;
Als die Musou-Dynastie mit dem Tod [[Geschichte_von_Taki#Kessen_Musou|Kessens]] während einer geheimen Mission endete, gab es große Bestürzung im Dorf als der Ältestenrat zur Überraschung vieler eine Frau namens [[Wichtige_Personen_in_Taki#|Jinkou Eigen]] zum neuen Oberhaupt ernannte. Abgesehen davon dass sie eine Frau war, war sie auch eine Ausländerin ohne feste Wurzeln in [[Takigakure]], was bei vielen Misstrauen erregte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Eigen-Dynastie wurde großer Wert auf innere Sicherheit gelegt. Die Schutzmaßnahmen innerhalb und ausserhalb des Dorfes wurden ebenso verstärkt, wie deutlicher spürbar gemacht. Viele Systeme wurden bürokratisiert und auf Effizienz getrimmt, während die &#039;Shineitai&#039;, die mehrere Dutzend starke Leibgarde des Oberhauptes, etabliert wurde. Es gab das erklärte Ziel aus [[Takigakure]] ein Dorf werden zu lassen, welches sich vor den Großreichen nicht weiter würde verbergen müssen. Aussen wurden Bündnisse geschmiedet, Innen wurden Gesetze erlassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu dieser Zeit traten auch die sogenannten &amp;quot;[[Söldner]]&amp;quot; das erste Mal an das Licht der Öffentlichkeit. Menschen ohne Chakra probten mit Schusswaffen den Aufstand gegenüber den mittlerweile etablierten Ninja.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Söldner-Ära===&lt;br /&gt;
Nach den militärisch geprägten Jahren [[Wichtige_Personen_in_Taki#|Jinkous]], hatte die [[Wichtige_Personen_in_Taki#Ehemalige_Dorfoberhäupter|Gushiken]]-Ära das erste Mal seit dem Bluterbenkrieg wieder mit einer größeren Bedrohung zu tun: Den Söldnern.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Doch anders als in anderen Ländern und Dörfer gab es in [[Taki no Kuni]] nur wenig Aktivitäten dieser und die im Vergleich geringe Anzahl der Söldner bereitete den vereinte Kräften der Landesfürsten und des Ninjadorfes kaum Probleme.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Da [[Takigakure]] ohnehin keine Gefahr durch die Söldner für das einzige wirklich versteckte Dorf sah, nahmen sie nur am Rande der Kämpfe teil und zogen nur selten in den Kampf gegen die neue Gefahr. Doch sie beteiligten sich am Krieg an der Seite von [[Iwagakure]] und [[Otogakure]], welche sie bei der Bekämpfung des Söldneranführers [[Fraktion-Hideki|Hideki]] unterstützten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Beginn der Gushiken-Dynastie - 85 Jahre nach Ende des Bluterbenkrieges===&lt;br /&gt;
Die Änderungen während der Eigen-Dynastie sorgten für größeren Widerstand bei den traditionelleren Clans des Dorfes als erwartet, weshalb unter internem Druck der Ältestenrat dazu gezwungen wurde Eigen um den Rücktritt zu bitten. Als [[Wichtige_Personen_in_Taki#Ehemalige_Dorfoberhäupter|Muneyaki Gushiken]] die Führung des Dorfes übernahm, waren viele erleichtert wieder einen &#039;wahren Taki-Ninja&#039; an der Spitze zu sehen.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit [[Wichtige_Personen_in_Taki#Ehemalige_Dorfoberhäupter|Muneyaki Gushiken]] als neuer Führung des Dorfes ging eine Welle der Erleichterung durch die Reihen der Bewohner des Dorfes, ein Anführer geboren in [[Takigakure]] selbst und bereits mit 9 Jahren Absolvent der Akademie. Allerdings blieb ein plötzlicher Umschwung der Politik wieder der Erwartungen aus.&amp;lt;br&amp;gt;[[Wichtige_Personen_in_Taki#Ehemalige_Dorfoberhäupter|Muneyaki]] zeigte sich viel mehr als zurückhaltend und vorsichtiger Ninja. Selbst einige Monate nach seiner Einsetzung herrschte eine Stille im Zusammenhang mit seiner Politik. Als [[Wichtige_Personen_in_Taki#Ehemalige_Dorfoberhäupter|Muneyaki]] dann sogar plötzlich für eine Weile lang verschwand fürchteten sowohl der Ältestenrat, als auch die Bewohner [[Takigakure]]s, dass die Auswahl ein Fehler gewesen war und sie ihren Anführer nie wiedersehen würden. Doch [[Wichtige_Personen_in_Taki#Ehemalige_Dorfoberhäupter|Muneyaki]] erschien wider Erwarten wieder an den Toren [[Takigakure]]s, als wäre nichts gewesen, um sich seinen Aufgaben als [[Dorfoberhaupt]] des Dorfes zu stellen. Erst einige Wochen nach seiner Rückkehr enthüllte [[Wichtige_Personen_in_Taki#Ehemalige_Dorfoberhäupter|Muneyaki]] die Intention hinter seinem Verschwinden.&lt;br /&gt;
Er hat die [[Geschichte_von_Taki#Die_W.C3.A4chter_Takigakure|legendären Wächter]] aus den vergessenen Geschichten Takis erforscht und als Zeichen der Wertschätzung den Titel des Dorfoberhauptes des Dorfes  in den [[Geschichte_von_Taki#Der_gelbe_Drache|gelben Drachen]] ernannt.&lt;br /&gt;
Er änderte außerdem die Tradition, dass der Rat Takigakures von den vier [[Gesellschaft_in_Taki#Die_Gr.C3.BCnderclans|Gründerfamilien]] speziell ausgewählt wurde und legte fest, dass die Ratsmitglieder unabhängig von ihrem Familiennamen ausgewählt wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Post-Söldner-Ära===&lt;br /&gt;
Da die [[Söldner]]-Ära keinen großartigen Einfluss auf [[Takigakure]] hatte, verlief das Leben im Dorf nach dem Sieg über diese nicht anders ab als zuvor.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Es gab, da man sich nicht großartig mit den [[Söldner]]n beschäftigt hatte, anders als in anderen Ländern, keine großen technologischen Fortschritte, noch war man auf diese im recht traditionellen Land erpicht.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Es gab jedoch erste stärkere diplomatische Berührungen mit den Dörfern [[Kirigakure]] und [[Kumogakure]].&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Diese waren auf die diplomatischen Beziehungen des ehemaligen Dorfoberhaupts [[Wichtige_Personen_in_Taki#Dorfoberhaupt|Eigen Jinkou]] zu [[Kirigakure]] zurückzuführen, die ursprünglich aus dem Dorf stammte. Über jene Beziehung kamen sie dann auch in Berührung mit [[Kumogakure]], welche schon immer recht eng mit [[Kirigakure]] verbunden waren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Dreier-Bündnis-Ära===&lt;br /&gt;
Das Dreier-Bündnis [[Kirigakure]]-[[Kumogakure]]-[[Takigakure]] hat seine Wurzeln bis in den Bluterbenkrieg geschlagen. Damals entstand der erste Kontakt aller drei Länder miteinander. Auch wenn dieser Kontakt eher negativer Natur gegenüber [[Takigakure]] war, so festigte es die Bindung der beiden anderen Bündnispartner.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Dieses Verhältnis schob sich jedoch ins positive als [[Wichtige_Personen_in_Taki#Eigen_Jinkou|Eigen Jinkou]] Dorfführer wurde, da Eigens Heimatdorf [[Kirigakure]] gewesen war pflegte sie in dieser neuen Position eine recht umsichtige Politik, welche den Grundstein für das künftige Bündnis legte.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Zur freundschaftlichen Annäherung begrüßte [[Takigakure]] bald eine kleine Delegation [[Kirigakure]]-Ninja im Dorf, deren Besuch überraschend gut ausging.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Anschläge während des [[Chuuninexamen]]s in [[Kumogakure]] festigte ebenfalls diese Beziehung, da [[Takigakure]] ihren neuen Freunden [[Kirigakure]] und somit auch [[Kumogakure]] bei der Beseitigung der Schäden half.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Nach der Eroberung einer [[Söldner]]festung seitens [[Kirigakure]] wurde diese zum gemeinsamen Besitz der drei Dörfer erklärt und die Bündnisfestung erschaffen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die letzte Festigung des Bündnisses wurde durch die Katastrophenhilfe während Unwetters erzielt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Beginn der [[Wichtige_Personen_in_Taki#Shinishi_Kudo|Kudo]]-Dynastie - 89 Jahre nach Ende des Bluterbenkrieges===&lt;br /&gt;
Nachdem, [[Geschichte_von_Taki#Nobu_Gushiken|Nobu Guskihen]], der Bruder [[Wichtige_Personen_in_Taki#Ehemalige_Dorfoberhäupter|Muneyaki Gushikens]], diesen auf dem Weg zu einer wohl wichtigen Besprechung abfangen und entführen konnte, trat die Spezialeinheit Takigakures in Aktion, unter anderem auch [[Wichtige_Personen_in_Taki#Shinishi_Kudo|Shinishi Kudo]].&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Wichtige_Personen_in_Taki#Shinishi_Kudo|Shinishi Kudo]] gelang es als einziger, den [[Wichtige_Personen_in_Taki#Ehemalige_Dorfoberhäupter|gelben Drachen]] und seinen Bruder in einer Höhle zu finden und zu erreichen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Nobu unterlag dem Kudo und wurde von ihm erledigt.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Gerüchten zufolge soll [[Geschichte_von_Taki#Nobu_Gushiken|Nobu]] jedoch Sicherheitsvorkehrungen geplant haben, welche besagte Höhle nach seinem Tod zum Einsturz brachte.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Offiziellen Aussagen zufolge, gelang es Kudo, das [[Dorfoberhaupt]] aus der misslichen Lage der einstürzenden Höhle zu befreien, schaffte es jedoch selbst nicht mehr heraus. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Wichtige_Personen_in_Taki#Shinishi_Kudo|Shinishi Kudo]] galt eine Zeit lang als verstorben, ehe er wohlauf zurückkam und wegen seiner heldenhaften Taten, der Rettung des alten Dorfoberhauptes, sowie dem Ausschalten des Verräters selbst zum [[Dorfoberhaupt]] ernannt wurde, da [[Wichtige_Personen_in_Taki#Ehemalige_Dorfoberhäupter|Muneyaki Gushiken]] von diesem Amt zurücktrat.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der junge [[Gesellschaft_in_Taki#Kudo|Kudo]] brachte gleich frischen Wind in des recht traditionelle Takigakure, durch die Umbenennung des Dorfoberhaupt-Titels vom gelben zum goldenen Drachen, sowie dem Bau eines neuen [[Aufbau_von_Taki#Ninjasitz.2Fgoldene_Drachenstatue|Ninjasitzes]], der eben jenes Wesen repräsentieren sollte.&lt;br /&gt;
Außerdem änderte er den Namen und das Auftreten der gesamten, von [[Wichtige_Personen_in_Taki#|Jinkou Eigen]] eingeführten, Shinetai-Einheit und machte aus ihnen eine auf ihn selbst zugeschnittene Wache, nämlich der [[Einheiten_Takigakures#Roiyarug.C4.81do_.28K.C3.B6nigliche_Wache.29|Roiyarugādo]].&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Jedoch hatte [[Wichtige_Personen_in_Taki#Shinishi_Kudo|Shinishi Kudo]] mit seiner Ernennung zum neuen [[Dorfoberhaupt]] gleichzeitig etwas geerbt, was den jungen Shinobi auf die Probe stellen sollte. Der [[Taki_no_Kuni#Jashin_Sekte|Jashin-Kult]], der zuvor in Takigakure schon Unheil angerichtet hatte war stärker geworden und schaffte es [[Takigakure]] als Dorf einige Seitenhiebe zu verpassen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Bald darauf sollte ein Krieg in [[Taki no Kuni]] ausbrechen, in dem die beiden Seiten ihre Kräfte maßen und [[Wichtige_Personen_in_Taki#Shinishi_Kudo|der goldene Drache]] seine Stärke und Führungsqualitäten beweisen musste.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Das Lied des gelben Drachen=&lt;br /&gt;
Zwischen den Reihen voller Bücher und Schriftrollen in der Bibliothek [[Takigakure]]s, die oft von großen Personen der Vergangenheit, wichtigen Ereignissen oder Techniken sowie Lehre handeln, findet der Suchende bis weilen ein kleineres unscheinbares Buch.&lt;br /&gt;
Nur selten wurde das Buch in den letzten Jahren aus der Umarmung seiner größeren Brüder und Schwestern gerissen, um seinen Inhalt dem Suchenden zu offenbaren. Es war in Vergessenheit geraten und gelegentlich, wenn es aus dem langen Schlaf eines von Staub bedeckten Buches für einen Moment, welcher für ein Buch alles zwischen einer Sekunde und einem Jahrhundert sein kann, aufwachte, erinnerte es sich sehnsüchtig daran wie es gewesen war, als noch kleine Kinderfinger es jeden Tag hervorgeholt und die dazugehörigen hohen Stimmen erfreut und laut aus ihm hervor gelesen hatten.&lt;br /&gt;
Es war abgenutzt ja, aber das stimmte das Buch nicht traurig sondern machte es eher stolz. Die güldene Farbe, mit der sein Schaffer einst den Umschlag beschrieben hatte, hatte ihm eh nie wirklich gefallen und der Zustand sprach in seinen Augen für all die Liebe und Anerkennung, die ihm einst zugekommen war. Und schließlich hatte die Geschichte, mit deren Schutz und Überlieferung es beauftragt worden war, alles Recht auf derartige Zuwendung.&lt;br /&gt;
Ja das Buch war stolz auf sich selber und wusste, dass es nur lange genug warten müsste, bis es aus seinem Schlaf aufgeweckt werden und seine Geschichte erneut offenbaren würde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Irgendwann kam dieser Tag und an diesem Tag fand die Sage des [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|gelben Drachens]] und der Götter wieder Einzug in die Köpfe der Menschen. Wie so oft bei Sagen weiß niemand zu sagen, wie viel wahr und wie viel hinzugedichtet worden war. Aber dies, so wusste das Buch, war nicht die Aufgabe einer Sage.&lt;br /&gt;
Eine Sage muss die Herzen der Menschen erfreuen, sie mit Hoffnung erfüllen und zum Träumen anregen. Eine Sage lässt bisweilen alte Männer genauso wie kleine Kinder mit verträumten Blicken die Welt um sich herum betrachten und sich vorstellen, wie es wohl damals an diesem Ort ausgesehen haben könnte. Eine Sage schließlich steht für eine Lektion und Beispiel, Lehre und Wissen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und so erzählt das Buch die Geschichte:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Prolog===&lt;br /&gt;
Vor langer Zeit, als die Menschheit noch jung war und mit den großen Augen eines kleinen Kindes die Welt um sich herum betrachtete, herrschte die Natur über das Leben eines jeden Lebewesens mit einer Hand, die zugleich sanft wie ein kühler Windstoß im drückenden Sommer als auch hart wie der Kern eines großen Gebirges war.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der Mensch, genauso wie alle anderen Lebewesen ob Tier, Pflanze oder Stein kämpfte jeden Tag um sein Überleben. Aber nicht Angst oder Ohnmacht vor den Strapazen bestimmten sein Leben, sondern Freude und Glück über die einfachsten Dinge. Er war glücklich, wenn er mit vollem Magen einen warmen und sicheren Schlafplatz gefunden hatte.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
So herrschte die Natur und die Tiere, die teilweise älter als die Menschen waren, wuchsen zu prächtigen Gestalten heran. Hört man heute von Erzählungen aus jener Zeit, so wirken die Geschichten von dem riesigen Wald, der den Großteil des Kontinents bedeckte und von ebenso riesigen Tiergottheiten bevölkert war, wie die Märchen eines alten wirren Greises.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Aber der Menschheit Kindeswiege war dies Umfeld beschützt vom großen Schatten des Waldgottes. Irgendwann jedoch fängt jedes Kind an sein Umfeld zu verändern und in einer Zeit, in der sich das Schicksal dieses Gleichgewichtes entscheiden sollte erhob sich der [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|gelbe Drache]] über die Träume von Natur und Mensch hinweg in die Lüfte der Zukunft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===1. Kapitel===&lt;br /&gt;
Langsam und träge floss der kleine Bach an diesem Tag die Hänge des Hügels herab, plätscherte nur missmutig über die großen Steine nahe seiner Quelle, drückte nur halbherzig die Kiesel vor sich her, die sich in seinen Weg stellen wollten, und wollte gar nicht so recht seinen Weg gen Tal beschreiben.&lt;br /&gt;
Hätte man den Bach an einem anderen Tag gesehen und hätte man Aug und Ohr, so wie es die Menschen früher für die Natur gehabt hatten, so hätte die Freude und die Glückseligkeit des Baches einem das Herz erwärmt. Es war kein großer Bach, es war kein Bach, dessen Wasser sich in den Strom eines gewaltigen Flusses oder die Gefilde eines riesigen Sees mischte. Es war ein einfacher Bach, der auf der großen Landkarte nicht einmal seine Existenz belegt finden würde.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Aber für die Menschen des kleinen Dorfes am Fuße des Hügels war er die Quelle ihres Lebens und somit das Wichtigste in der Welt und für ihn waren diese Menschen das Wichtigste in der Welt.&lt;br /&gt;
Wer brauchte schon riesige Mengen Wassers, wenn er sich an dem Lachen der Kinder erfreuen konnte, die in ihm spielten und sein Wasser benutzten, um sich gegenseitig zu bespritzen?&lt;br /&gt;
Ja, es waren vor allem die Kinder, auf die sich der Bach jeden Morgen freute, wenn er sich aus dem moosig-grünen Bett seiner Träume erhob. Er kannte sie alle, er erkannte sie schon am Klang ihres Lachens und hatte einem jeden der Dorfbewohner erfreut beim Wachsen zugesehen.&lt;br /&gt;
Nichts aber stimmte ihn so traurig, wie das bittere Weinen und Schluchzen eines Kindes, das in seinem jungen Leben bereits großes Leid erfahren musste. Und ausgerechnet das herzerweichendste Weinen und die qualvollsten Tränen hatte er am gestrigen Tage wahrnehmen müssen.&lt;br /&gt;
Das Mädchen mit den grellblonden Haaren namens [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] hatte bereits in ihrer frühesten Kindheit beide Eltern verloren und lebte alleine mit ihrer großen Schwester Kigiku in dem kleinen Dorf. Nie hatte der Bach [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] weinen hören ob des Verlustes der Eltern oder der schweren Zeit, die dieser den beiden Mädchen einbrachte. Es war immer glücklich mit seinem Leben gewesen, hatte sich nie beschwert und war der großen Schwester stets zur Hand gegangen. Und ausgerechnet dieses Mädchen, das dem Bach immer ein Quell der Freude gewesen war, weinte nun ob der schweren Krankheit des Einzigem, dem es sich immer sicher gewesen war: Seiner Schwester.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Was konnte der Bach tun? Die Menschen hatten in den Jahrhunderten seit ihrer frühesten Kindheit gelernt in der Natur zu überleben und dabei bereits einiges über die Kunst mit den Geschenken der Natur Krankheit und Wunde zu bekämpfen gelernt. Aber nicht einmal dieses Wissen schien das Leid Kigikus mildern zu können. Trübseelig floss er weiter vor sich hin und grübelte nach, was er tun könnte. Auch dachte er dabei daran, dass die Menschheit längst ihr Kindesbett verlassen und begonnen hatte, die harte Seite der Natur, die ihr Leben bedrohte, zu bekämpfen.&lt;br /&gt;
Früher, er konnte sich fast nicht mehr daran erinnern, hatte sich nur selten die Sonne in seinen Wassern gespiegelt, da der Schatten großer Bäume stets sein Gefilde bedeckte. Irgendwann aber hatten die Menschen damit begonnen die Bäume zu fällen und sich Platz zum Leben, für ihr Vieh und für ihre Felder zu schaffen. Der große Wald war immer weiter geschrumpft und schon lange hörte der Bach die Stimmen der Bäume nur noch aus sehr weiter Entfernung im Säuseln des Windes.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Als er nun so lauschte, um die Stimmen der Bäume zu hören, vernahm er die Stimme eines Menschen. Dieser Mann, denn seine tiefe und rauchige Stimme verriet sein Geschlecht, sang irgendwo in seiner Nähe von etwas, was der Bach völlig vergessen hatte: Von dem Waldgott.&lt;br /&gt;
Die Erinnerungen überschlugen sich und schnell beschloss der Bach aus seiner Trübseligkeit zu erwachen und den Sänger mit dem Plätschern seines Wassers an- und zu dem kleinen Dorf hinzulocken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===2. Kapitel===&lt;br /&gt;
Stark schmerzten die Füße des Greises, dessen Stimme der Bach vernommen hatte, ob seiner langen Wanderung und ein jedes Wort, das er scheinbar vergnügt vor sich her sang, war einzig und allein dazu gedacht, um ihn von den Schmerzen abzulenken.&lt;br /&gt;
Er war weit gereist, hatte viele Flüsse überquert und sich an viele Bäume gelehnt, wenn sein alter Körper ein paar Momente der Ruhe benötigten. Weswegen er reiste, wusste er nicht mehr. Einzig und allein erinnerte er sich noch daran, dass er einst am Rande eines großen Waldes gelebt und von dessen Wildheit und Schönheit verzaubert worden war.&lt;br /&gt;
Angelockt vom Plätschern des Baches, dessen kühles Wasser Linderung für die schmerzenden Füße verhieß, wechselte der Greis die Richtung und traf schon bald auf den kleinen Bach und das in nicht allzu weiter Ferne stehende Dorf. Noch einmal nahm sich der Alte zusammen, trällerte um so lauter, als seine Füße besonders stark schmerzen und ihm anscheinend sagen wollten:“Wieso bleibst du nicht einfach hier sitzen und gönnst uns unsere Ruhe du alter Narr?“&lt;br /&gt;
Aber der „alte Narr“ war dickköpfig geworden und wollte nicht nur seine Füße ausruhen, sondern auch noch mit Menschen reden. Ein Vergnügen, das ihm seit Wochen verwehrt war.&lt;br /&gt;
So laut trällerte er vor sich hin, dass er das Schluchzen des kleinen Mädchens, das am Ufer des kleinen Baches mehr in sich zusammen gekauert war, als dass es saß, nicht mitbekam. Erst, als das Mädchen seine grünen Augen öffnete und auf den alten und komisch aussehenden Mann schaute, während es sich über die tränenverschmierten Wangen wischte, bemerkte dieser, dass er nicht alleine war.&lt;br /&gt;
„Was ist ein Waldgott?“ ertönte die hohe Stimme des Mädchens und der alte Mann blieb verdutzt stehen, um die fragenden großen Augen, die vor Weinen rot geworden waren, zu bewundern. Kurz entschlossen gewährte er seinen fast schon rebellierenden Füßen ihren Wunsch und ließ sich neben dem Mädchen leise seufzend nieder.&lt;br /&gt;
„Die gestaltgewordene Natur. Wille und Kraft dessen, was uns stets umgibt, und genauso wild und sanft wie eben jenes.“ Antwortete er ein wenig kryptischer, als er beabsichtigt hatte, während er die schmerzenden Füße aus den abgelaufenen Sandalen befreite.&lt;br /&gt;
„Und wie sieht er aus?“&lt;br /&gt;
„Er wechselt die Gestalt, so wie es auch die Natur ständig tut.“&lt;br /&gt;
„Ist er lieb?“&lt;br /&gt;
„Ja und nein. Wenn er stürmisch und verheerend ist, wenn er wütend und aufgebracht ist, so vernichtet er alles, was ihm in den Weg kommt. Ist er aber sanft und ruhig, so beschützt, heilt und umsorgt er das, was in seinen Augen, den Augen der Natur, würdig ist.“&lt;br /&gt;
Sofort weiteten sich die Augen des kleinen Mädchens, das das zerschlissene Hemd des Alten mit seinen kleinen Fingern ergriff und ihn voller Hoffnung und zugleich voller Angst vor einer möglichen Enttäuschung anschaute.&lt;br /&gt;
„Er heilt? Kann er alles heilen? Kann er auch eine richtig schlimme Krankheit heilen?“&lt;br /&gt;
Ein wenig verdutzt ob dieser Reaktion antwortete der Alte in dazu passender Stimmlage:&lt;br /&gt;
„Ehm Ja, kann er, aber dazu muss er…“ Doch weiter hörte das Mädchen nicht, es riss nur umso stärker an dem Hemd und schrie förmlich:&lt;br /&gt;
„Wo finde ich ihn? Erzähl mir bitte alles!“&lt;br /&gt;
Und nach einer Reaktion, die sehr derer glich, die er nur wenige Momente zuvor gezeigt hatte, und einem dazu passenden Seufzen, holte der Greis tief Luft und fing an zu erzählen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Weit weg im Nordosten steht er noch, der große Wald, der einst fast den ganzen Kontinent bedeckte. Im Gegensatz zu den kleinen Wäldern, die du kennst, ist dieser Wald noch erfüllt von dem Willen und der Kraft der Natur. Tief in seinem Inneren lebt der Waldgott in dem wunderbaren Hain, der schon seit Äonen nicht mehr von Menschen betreten worden ist, und umgeben von den Vorfahren der Tiere: riesige und weise Tiergötter.&lt;br /&gt;
Einst, so wurde mir als kleines Kind in meinem Heimatdorf erzählt, dass am Randes des großen Waldes steht, sahen die Tiergötter und der Waldgott mit wohlwollendem Blick auf die Menschen herab, die so schwach und zerbrechlich wirkten. Sie standen uns bei, wenn etwas unsere Existenz bedrohte, und halfen uns gelegentlich mit Rat und Tat in der Natur zu überleben, die sie schon so viel länger bevölkern und so viel besser verstehen als wir.&lt;br /&gt;
Aus dieser Zeit kommen auch die Geschichten der Heilkunst des Waldgottes und der weisen Ratschläge der Tiergötter, die zusammen mit ihren damals noch ähnlich riesigen Brüdern und Schwestern unseren Kontinent bereisten und bevölkerten.&lt;br /&gt;
Aber…“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch weiter kam der Mann nicht, denn das Mädchen war bereits aufgesprungen und rannte fort in Richtung der Häuser. Später erfuhr er, was es mit dem Mädchen auf sich hatte, und schollt sich selber ob dem, was er so unvorsichtig [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] erzählt hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===3. Kapitel===&lt;br /&gt;
Voller Schrecken beobachtete der kleine Bach, was geschah. In seinem Bestreben das kleine Mädchen zu trösten und sich wieder an ihrem Lachen und den strahlenden Augen zu erfreuen, hatte er vergessen, dass Menschen keine Tiere waren. Sie waren es nicht gewohnt auf sich alleine gestellt zu überleben und am aller wenigsten kleine Kinder, von den Gefahren einer solchen Reise und denen des großen Waldes ganz zu schweigen.&lt;br /&gt;
Aber was konnte er tun? Was konnte er tun?...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ohne lange nachzudenken hatte sich [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] ihre festeren Schuhe samt ein paar reisetauglichen Kleidern und Proviant – was sie eben rumliegen sah – geschnappt, hatte ihre Schwester umarmt und war mit den Worten „Der Waldgott wird dich heilen, warte es nur ab!“ aus der kleinen Hütte, die die zwei Mädchen bewohnten, verschwunden.&lt;br /&gt;
Kigiku hatte sichtlich verwirrt drein geschaut, aber hatte ob ihrer Krankheit und der Schwäche, die ihren Körper befallen hatte, nichts tun können, außer der kleinen Schwester flehentlich hinterher zu schauen. So verzweifelt, wie die große Schwester in dieser Stunde war, als[[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] Hals über Kopf das kleine Dorf verließ, so zuversichtlich war die kleine Schwester, die endlich etwas gefunden hatte, was sie tun konnte um Kigiku helfen zu können. Sie dachte gar nicht daran, dass die Reise gefährlich werden könnte, oder dass sie ihr eigenes Leben schonen müsste. Einzig und allein das Leben der Person, die für sie die Welt darstellte, war ihr wichtig und kreiste beständig in ihrer Gedankenwelt umher.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So reiste das kleine Mädchen mit dem blonden Haar und den großen grünen Augen los gen Nordosten. Zum Glück hatte sie gelernt die Himmelsrichtungen zu erkennen und zu finden und verlief sich nie. So selbstsicher ging sie ihre Reise an, dass sie vergnügt summend schon bald das kleine Tal und die Gefilde des kleinen Baches verließ.&lt;br /&gt;
Die ersten Tage ihres kleinen Abenteuers flogen nur so vorüber. Sie hatte genügend Wasser dabei und konnte ihre Proviante mit den Beeren und Früchten, die sie dank des herrschenden Sommers leicht fand, stets wieder auffüllen. Einzig und allein des Nachts, wenn es dunkel und gelegentlich sogar etwas kühler wurde, wurde es ihr etwas bang um das kleine Herz. Aber wie stets summte sie dann eine kleine Melodie vor sich her, mit der sie die große Stille um sich herum vertrieb und sich selber in den Schlaf wiegte.&lt;br /&gt;
Die Weisen sagen, dass ein entschlossenes Herz keine Furcht kenne. Nur ein zauderndes und fragendes Herz öffne Tür und Tor für Zweifel und Furcht. Wenn man diesen Worten Glauben schenken darf, so verwundert es nicht, dass [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] nie daran dachte umzukehren oder auch nur aus Angst oder Furcht eine Träne vergoss. Sie war überzeugt davon das Richtige zu tun und setzte mit derselben Überzeugung Fuß vor Fuß, ging Schritt um Schritt immer weiter gen Nordosten.&lt;br /&gt;
Schon bald wurde die Natur, die wenn auch in schwächerer Art und Weise, auch an diesem Ort zu finden war, auf das summende und singende kleine Mädchen aufmerksam und immer öfter geschah es von nun an, dass ein kleiner Sperling sich zu [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] gesellte, wenn diese tagsüber oder nachts vor sich hin sang, um diese mit seinem hohen Zwitschern zu begleiten.&lt;br /&gt;
Immer, wenn sie den kleinen [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]] sah, der ihr schon bald ein lieber Wegbegleiter wurde, hellte sich die Miene des kleinen Mädchens auf und ihre Schritte wurden bestimmter und stärker. Dem Beispiel des [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]]s folgend, fing sie schon bald an feste Rhythmen in ihren Tagesablauf zu bringen:&lt;br /&gt;
Sie stand mit der Sonne auf, aß etwas, ging dann den Tag über unterbrochen von einer Mittagspause bis sie am Nachmittag begann nach einer Schlafmöglichkeit zu suchen und daraufhin nach etwas Essbarem und Trinkbarem, wenn sie nicht schon genug während des Tages gefunden hatte. Ihrer guten Orientierung wegen verlief sie sich dabei so gut wie nie und wenn, dann brachte sie das Zwitschern des kleinen [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]] schon bald wieder auf den richtigen Weg. Auch brauchte sie nur auf das Verhalten des[[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]]s zu achten, um Wetterumbrüche oder Gefahren vorherzusehen.&lt;br /&gt;
So verging die Zeit und die Natur kehrte immer weiter in das kleine Mädchen ein genauso wie das kleine Mädchen immer weiter in die Natur einkehrte. Und dann kam der Herbst&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===4. Kapitel===&lt;br /&gt;
Als die ersten Blätter an den Bäumen begannen gelb und rot zu werden, wusste [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]], dass der Sommer den Kampf gegen den Winter langsam verlor. Noch kämpfte er wacker und hielt die kalten Winde aus dem Norden samt der dunklen Wolken, die sie mitbrachten, zurück. Aber mit jedem Tag und jeder Nacht kamen sie näher, ohne dass der Sommer etwas dagegen würde tun können.&lt;br /&gt;
Sie musste sich beeilen, so viel verstand selbst ein kleines Mädchen, denn in den Stürmen und der Kälte des Winters würde sie nicht überleben können ohne die Hilfe und den Beistand Ihresgleichen.&lt;br /&gt;
Wäre der kleine [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]] nicht gewesen, der sie über immer längere Strecken des Tages begleitete und es sich immer öfter auf ihrer Schulter bequem machte, so hätten vielleicht der Zweifel und die Furcht Einzug in ihrem Herzen gehalten. So aber ertönten die Stimmen der Zwei, wann immer der Winter an ihren Herzen zu nagen begann, und vertrieben diesen.&lt;br /&gt;
Manchmal allerdings kam es auch vor, dass der kleine [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]] schrecklich lange weg blieb und [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] begann sich Sorgen zu machen. Sorgen um den kleinen [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]], um ihre Schwester und um den Wahrheitsgehalt der Geschichte des alten Mannes. Als der kleine [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]] eines Morgens nicht neben ihr zu finden war, erhob sie sich und ging ohne zu zaudern in den kleinen Hain hinein, der sich vor ihr erstreckte. Sie begann das Lied zu singen, das sie seit Beginn ihrer Reise immer sang, und schon bald hörte sie aus einiger Entfernung die Antwort des [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]]s.&lt;br /&gt;
Ihr Herz schlug immer schneller voller Freude und auch voller Angst ob dem, was dem [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]] passiert sein könnte. Sie rannte immer schneller, stets der Stimme des [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]]s folgend und blieb plötzlich stehen.&lt;br /&gt;
Eine kleine [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] mit ungewöhnlich eisblauen Augen stand am Fuße eines großen Baumes, auf dessen niedrigem Ast [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] sofort ein paar der Federn des kleinen [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]]s sehen konnte. Ihre Augen weiteten sich und füllten sich schon bald mit Tränen, während die Katze sich von dem ersten Schrecken ob der plötzlichen Begegnung erholte und begann um das kleine Mädchen, das mehr und mehr in Tränen ausbrach, zu kreisen.&lt;br /&gt;
[[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] verstand schnell, dass der Sommer ihr bisher nur die schönen Seiten der Natur gezeigt hatte und sie den kleinen [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]] wohl nicht mehr wieder sehen würde. Es war in ihren Augen klar, dass der [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]] den Klauen der [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] erlegen war, da er sonst längst zu ihr zurück geflogen sein würde.&lt;br /&gt;
Immer stärker wurde der Regen aus Tränen, der sich vom Gesicht des kleinen Mädchens gen Boden bewegte, bis ein empörtes Miauen das Mädchen aus seinen Gedanken rüttelte. Die [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] hatte sich vor [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] hingesetzt und schaute sie aus zugleich neugierigen und vorwurfsvollen Augen an, so dass das Mädchen nicht anders konnte als sich herabzubeugen und vorsichtig das Fell des Tieres zu streicheln.&lt;br /&gt;
Sie machte dem Tier keine Vorwürfe, da es nur um sein eigenes Überleben kämpfte, auch wenn es sie dennoch sehr traurig machte. Anstatt aber vor der Hand des Mädchens zu fliehen, ließ sich die [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] mit einem immer lauter werdenden Schnurren streicheln und verließ auch nicht die Seite des Mädchens, als dieses langsam damit beginnen musste zurück zu ihren wenigen Habseligkeiten zu gehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So nahm schon bald die kleine [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] den Platz des [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]]s ein und begleitete [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] auf ihrer Reise. Und so wie der [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]] mit seinem Verhalten dem Mädchen vieles über das Überleben in der Natur beibrachte, so tat dies auch die [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]]. Allerdings oblag es der [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] genauso wie bei ihrem ersten Treffen dem Mädchen die düstere Seite der Natur zu zeigen.&lt;br /&gt;
Hatten im Sommer noch Früchte und Beeren überall auf ihrem Weg nur darauf gewartet von ihr gepflückt zu werden, so verschwanden diese immer mehr je weiter der Herbst Einzug hielt. Und schon bald musste [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] lernen, dass sie wie die [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] Leben nehmen musste, um selber zu überleben.&lt;br /&gt;
Es dauerte schier eine Ewigkeit, bis es ihr mittels einer Falle zum ersten Mal gelang ein kleines Tier zu fangen, ein Feuer zu machen und es dann übers Herz zu bringen das Tier zu töten und sogar zu verspeisen. Sie weinte bitterlich ob des Lebens, das sie beendet hatte und flehte vielmals um Verzeihung, bevor sie sich traute zu essen.&lt;br /&gt;
Durch Wiederholung aber wird jeder zum Meister und schon bald hatte sich das kleine Mädchen an die neuen Vorgänge gewöhnt, auch wenn sie noch immer für das Schicksal der Seele eines jeden Tieres, das sie tötete, zum ihr unbekannten Waldgott betete.&lt;br /&gt;
Schon bald fiel ihr das Fehlen des freudigen Zwitscherns kaum noch auf und die Harte Seite der Natur zog immer mehr in sie ein, auch wenn diese gemischt von warmen Momenten war, wie das abendliche Einschlafen mit der [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] in den Armen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===5. Kapitel===&lt;br /&gt;
Immer schwächer wurde der Sommer und der Herbst, der wie sein Freund Frühling sich oft wie das Seil fühlte, an dem Sommer und Herbst zogen, wurde immer dunkler und kälter. Die Stürme, die die Höhepunkte im Tauziehen zwischen Sommer und Winter für jeden sichtbar und hörbar machten, hatten schon seit einiger Zeit immer weiter an Stärke nachgelassen so wie es auch der Sommer getan hatte.&lt;br /&gt;
Immer weniger Zeit blieb dem kleinen Mädchen, das sich immer öfter morgens von Raureif befreien musste. Gelegentlich fielen früh morgens kleine weiße Flocken vom Himmel herab, setzten sich auf ihr blondes Haar und bildeten einen Schleier aus winzig kleinen Kristallen. Immer öfter froren ihr die Füße oder die Hände, manchmal kroch die Kälte sogar langsam die Beine hoch und hätte sie nicht die [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] gehabt, die sie des nachts wärmte, so wäre sie sicher oft schlotternd vor Kälte erwacht.&lt;br /&gt;
Sie hatte kaum noch Zeit, das wusste sie. Aber unbeirrt setzte sie Tag für Tag einen Fuß vor den anderen. Sie konnte nicht scheitern, sie durfte nicht! Was war schon so ein wenig Schnee im Vergleich zu dem, was ihre Schwester erleiden musste?&lt;br /&gt;
Und dann eines Tages, als die glänzende Himmelsscheibe bereits im Sinken inbegriffen war, sah sie Rauchschwaden hinter einem kleinen Weiler aufsteigen. Sie beschleunigte ihre Schritte und angespornt durch das Wettlaufen, das sich nun ergab, sprintete auch die [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] immer schneller, bis sie das Mädchen überholte und wenig später aus deren Sichtfeld verschwand.&lt;br /&gt;
Wie lange sie schon so rannte, wusste [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] nicht. Einzig und allein die stetig abnehmende Entfernung zu den Rauchschwaden und nicht die fast schon untergegangene Sonne war Mittelpunkt aller Gedanken des kleinen Mädchens. Je näher sie aber kam, desto mehr drangen schreckliche Geräusche an ihr Ohr, die sie an die unglaublich lauten Stürme im Herbst erinnerten. Oft hatte sie sich mitten in der Nacht, wenn es besonders stark stürmte, wie ein Kokon in ihre Decke eingerollt und sich vorgestellt, dass außerhalb des schützenden Mantels riesige Tiere, wie die aus der Geschichte des Greises, umher liefen und sich gegenseitig anschrien, was diesen Schrecklichen Krach erzeugte.&lt;br /&gt;
Hätte sie gewusst, was sie erwartete, so hätte sie in jenen Nächten wohl kein einziges Auge zu bekommen. Als sie sich immer weiter ihren Weg zwischen den mit einer hauchdünnen Schicht silbrigen Schnees bedeckten Bäumen des kleinen Weilers bahnte, schälten sich immer mehr die Umrisse kleinerer und größerer Häuser aus dem zwielichtigen Schatten der Bäume. Das Herz des Mädchen schlug ob der Vorfreude vielleicht endlich ihr Ziel erreicht zu haben immer schneller, bis es plötzlich zwei Schläge aussetzte während auch die kleinen Beine sich nicht mehr fortbewegen wollten.&lt;br /&gt;
Ein gewaltiges Brüllen, wie es dem stärksten Orkan alle Ehre bereitet hätte, erhob sich, als ein gewaltiger schwarzer Schatten sich auf die Reihe der Häuser zu bewegte. Nicht heimelige Kamine, nicht freundlich strahlende Herdfeuer hatten die Rauchschwaden erzeugt, die [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] angelockt hatten, sondern in Flammen stehende Barrikaden, die die Dorfbewohner scheinbar als Schutz errichtet hatten. Aber selbst diese hatten sie nicht vor dem bewahren können, was auf sie zurollte.&lt;br /&gt;
Verzweifeltes Rufen drang an [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]]s Ohren, als das Brüllen für einen Moment aussetzte. Langsam bewegte sie sich wieder, überzeugte ihre Füße mühsam zu jedem einzelnen Schritt und näherte sich so furchtbar langsam dem Chaos, das immer mehr von sich enthüllte.&lt;br /&gt;
Der gewaltige Schatten war stehen geblieben, bäumte sich in regelmäßigen Abständen auf und brüllte jedes Mal so laut, dass die nahestehenden Bäume wackelten. Vor ihm schälten sich nun auch kleinere Schatten mit langen Stäben aus dem flackernden Zwielicht der Flammen. Je näher das kleine Mädchen kam, desto mehr erkannte sie, dass es sich um Dorfbewohner zu handeln schien, die mit langen Speeren und allerlei zweckentfremdeten Ackergerät den riesigen Schatten, der längst durch die Barrikade gebrochen war, aufzuhalten versuchten.&lt;br /&gt;
Dann hörte sie plötzlich etwas, was nicht so recht in das Chaos passen wollte. Ein hohes Schreien drang an ihre Ohren, das nicht allzu weit entfernt seinen Ursprung haben konnte. In einem solchen Chaos hätte man erwartet, dass es ein furchterfülltes Schreien einer Frau ob der großen Gefahr sein müsste. Aber ein kleines Kind, jünger als die bisher unbemerkte Beobachterin, wankte kaum in der Lage richtig zu laufen mit seinen kurzen Beinen und immer wieder sich an den Häuserwänden abstützend auf den Kampf hinter der durchbrochenen Barrikade zu.&lt;br /&gt;
Doch auch der Schatten hatte das Geräusch bemerkt. [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] blieb abermals für einen Moment vor Schreck das Herz stehen, als sich das riesige Ungetüm dem wankenden Kind zu wandte. Aber diesmal setzten ihre Beine nicht aus, sondern beschleunigten Ihre Schritte. Unweigerlich dachte [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] daran, dass sie nicht schnell genug gewesen war um ihren kleinen [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]] hatte beschützen zu können und weigerte sich so etwas noch einmal zuzulassen.&lt;br /&gt;
Ihre Beine flogen förmlich über die leicht angefrorene Erde, näherten sich immer weiter dem Kleinkind und dem riesigen Schatten, der laut brüllend ebenfalls auf dieses aus der entgegen gesetzten Richtung zusteuerte. Ein verzweifelter Ruf aus der Kehle eines Mannes drang an die Ohren des Mädchens, aber kein einziger ihrer Gedanken war dazu in der Lage sich um dieses zu kümmern.&lt;br /&gt;
Mit Müh und Not erreichte sie das wankende Kind, das in dem Moment, in dem [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] hinter ihm zu Halt kam, endgültig der Schwerkraft Rechenschaft leistete und in die Arme des blonden Mädchens fiel. Doch auch der riesige Schatten hatte die Quelle des hohen Geräusches erreicht. Als eine besonders vorwitzige Flamme ihre Stimme erhob und den Schauplatz für einen Moment zur Gänze ausleuchtete, legte [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] unweigerlich die Arme fester um das Kleinkind in ihren Armen. Vor ihr erhob sich der Kopf einer gewaltigen schwarzen [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Schildkröte]], deren Augen zornig und mordlüstern das ungleiche Gespann anfunkelten.&lt;br /&gt;
Würde sie das Kind loslassen und sich vorsichtig entfernen, während das Ungetüm mit seiner Beute beschäftigt war, so würde sie vielleicht… Doch [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] schüttelte entschlossen das blonde Haupt und drückte das Kind nur stärker an sich. Der Blick ihrer Augen wurde gefährlicher, während sich diese leicht verengten. Sie würde nicht zulassen, dass erneut ein kleines Wesen, das auf ihre Hilfe angewiesen war, starb, weil sie zu zögerlich und zu schwach war. Ähnlich einer Bärenmutter, die ihr Junges vor hoffnungslos überlegenen Jägern nicht im Stich ließ, sondern die Jäger auch noch laut anbrüllte, war der Blick des jungen Mädchens. Das Brüllen aus diesem wurde immer spürbarer, so dass selbst die [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Schildkröte]] für einen Moment inne Hielt. Immer deutlicher wurde es, man war fast der Meinung, dass man es hören … und plötzlich erschallte ein gewaltiger und tiefer Schrei, als sich ein großer Schatten zwischen [[Wichtige_Personen_in_Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] und die [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Schildkröte]] schob.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===6. Kapitel===&lt;br /&gt;
Unweigerlich hatte [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] ihre Augen geschlossen, als der zweite Schatten so nah vor ihr erschienen war, und rechnete jeden Moment damit die Flügelschläge des Todesboten zu hören.&lt;br /&gt;
Aber diese erschallten nicht, stattdessen entwickelte sich ein Sturm aus Schrei und Gebrüll der zwei riesigen Wesen direkt vor ihr. Je mehr sie aber ihre eigene Angst und ihr wild pochendes Herz beruhigte, desto mehr war sie in der Lage die tiefen Stimmen zu vernehmen:&lt;br /&gt;
„Geh mir aus dem Weg [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Bai Hu]]!“ donnerte die etwas entferntere Stimme zornerfüllt.&lt;br /&gt;
„Nein! Diese beschütze ich und du wirst sie nicht bekommen!“ erwiderte die nähere Stimme etwas leiser, aber mit einem gefährlichen Unterton.&lt;br /&gt;
„Die Menschen verdienen den Tod!“&lt;br /&gt;
„Nichts verdient den Tod. Oder hast du Xinglu’s Worte in deinem Zorn vergessen?“&lt;br /&gt;
„Du wagst es seine Worte in den Mund zu nehmen, nachdem ihr ihn verlassen habt?“ brüllte die fernere Stimme plötzlich noch lauter.&lt;br /&gt;
„Wir haben ihn verlassen nicht wegen dem, was er einst sagte, sondern wegen dem, was er nicht mehr sagt! Würde er zu dem zurückfinden, was wir immer verehrt haben, so würden wir sofort zurückkehren.“&lt;br /&gt;
Es wurde still für einen Moment. Fast ohnmächtig vor den riesigen Geschöpfen, deren Nähe sie deutlich spüren konnte, hatte [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] ihre Augen die ganze Zeit über fest zugekniffen und auch das Kleinkind in ihren Armen hatte sich nicht gerührt. Als es nun etwas ruhiger wurde, öffnete [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] vorsichtig ihre Augen und bestaunte das weiße mit schwarzen Streifen getigerte Fell einer riesigen [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]], die sich scheinbar schützend vor sie gestellt hatte. Doch Zeit für Worte blieb ihr nicht, denn schon bald ertönte die Stimme der [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Schildkröte]] erneut, wenn auch nicht mehr ganz so sehr vor Wut bebend.&lt;br /&gt;
„Ich werde mich zurückziehen und bei Xinglu auf dich warten. Wie es stets Tradition war, wirst du ihm das Wesen vorstellen müssen, dass du vor seinem Willen beschützt hast.“&lt;br /&gt;
Ein Rauschen ertönte, während sich die [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Schildkröte]] umdrehte.&lt;br /&gt;
„In einer Woche, zum Vollmond, falls du es nicht vergessen hast.“ Brummte sie.&lt;br /&gt;
„Ich habe es nie vergessen [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Xuan Wu]], nie...“&lt;br /&gt;
Und dann verschwand die gewaltige [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Schildkröte]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erst, als sich der Schatten des Tieres mit dem Schatten des großen Wald, der in einiger Entfernung zum Dorf zu sehen war, vereinigt hatte, ging ein spürbares Aufatmen durch die Dorfbewohner. Sie schienen sich nicht an der Gegenwart des zweiten Tieres zu stören, als sie an diesem vorbei auf [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] zu rannten. Das kleine Kind in ihren Armen begehrte plötzlich auf, als ein großer Mann mit einer eindrucksvollen Narbe über der Wange und schwarzem Haar vor [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] auftauchte und im nächsten Moment hob eben dieser das Kleinkind aus ihren Armen empor und drückte es an sich.&lt;br /&gt;
„Hast du Angst um deinen Papa gehabt?“murmelte der Mann, der voller Freude dem Kind die Nase stupste.&lt;br /&gt;
„[[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]]… wir müssen reden.“ Ertönte die tiefe Stimme nun einfühlsam und beruhigend aber mit einem kleinen Anflug von Sorge und lenkte [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] von dem rührenden Bild vor sich ab. Als sie ihre Augen dem großen Wesen zu wandte und sich die Blicke begegneten, atmete sie erschrocken ein.&lt;br /&gt;
„Bist du… das kleine Kätzchen?“&lt;br /&gt;
Und der Blick der eisblauen Augen des weißen [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]]s sagte mehr als Worte könnten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===7. Kapitel===&lt;br /&gt;
„Was hat das alles zu bedeuten?“ Schrie [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] schon fast dem großen [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] entgegen.&lt;br /&gt;
Die Sonne schickte gerade ihre ersten Strahlen durch die kahlen Äste der Bäume und zeigte dem Mädchen, wie viel Zeit seit dem Verschwinden der [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Schildkröte]] vergangen war.&lt;br /&gt;
Die letzten Stunden hatte sie damit zugebracht sich der Versuche der Dorfbewohner sie wie eine Heldin zu feiern zu erwehren und immer wieder den Armen, die sie umschlingen wollten, zu entfliehen. Als die Menschen endlich eingesehen hatten, dass sie an derlei Feiern nicht interessiert war und ihr die Nähe zu so vielen Lebewesen sogar unangenehm war, hatten sie ihr endlich etwas Platz gelassen, ihr etwas zu essen und einen Platz zum Schlafen gegeben. Während dieser Stunden war [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Bai Hu]], so hatte ihn die [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Schildkröte]] genannt, wie vom Erdboden verschlungen gewesen und erst am nächsten Morgen, als [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] sich aus Gewohnheit bei der ersten Morgenröte aus dem Bett erhob und an die frische Luft ging, saß er plötzlich neben dem Haus und schaute sie lange Zeit stumm aus seinen eisblauen Augen an, bevor er sich erhob und langsam gen Waldgrenze trottete. Schnell war sie ihm gefolgt und rief ihm nun schon zum zweiten Mal dieselbe Frage entgegen:&lt;br /&gt;
„Sag es mir! Was hat das alles zu bedeuten? Antworte endlich!“&lt;br /&gt;
„Zügle dein Temperament. Ich höre dich.“ Antwortete der große [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] mit ruhiger und gedämpfter Stimme.&lt;br /&gt;
Es dauerte ein paar Momente, bevor [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] sich etwas beruhigt hatte und deutlich leiser entgegnete: „Aber warum antwortest du mir dann nicht?“&lt;br /&gt;
„Alles besitzt einen richtigen Ort und eine richtige Zeit.“&lt;br /&gt;
„Und erst jetzt stimmt beides überein?“&lt;br /&gt;
„Richtig..“ Der [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] hielt in seinem Gang inne und schaute sich in dem winterlichen Wald einige Momente lang um, bevor er fortfuhr.“Und Vieles ist nicht für die Ohren aller bestimmt.“&lt;br /&gt;
„Also sollen die Dorfbewohner davon nichts hören?“&lt;br /&gt;
„Du hörst zu.“ Abermals folgte eine Pause, die der [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] nutzte um wieder eine Pfote vor die andere zu setzen. „Diese Menschen haben den Zorn Xinglu’s auf sich gezogen und [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Xuan Wu]], der einzige von uns der bei ihm geblieben ist, war hier um das Urteil zu vollstrecken.“&lt;br /&gt;
„Xinglu? [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Xuan Wu]]? Ich verstehe nicht… Ich verstehe gar nichts!“ Brummte [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] in sich hinein.&lt;br /&gt;
„Xinglu ist der Waldgott. Der, nach dem du gesucht hast.“&lt;br /&gt;
Ein Moment der Stille folgte, in dem sich [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]]‘s Augen weiteten und sie tief Luft holte für die folgenden Worte:&lt;br /&gt;
„Aber dann bin ich ja am Ziel Dann wird Kigiku endlich geheilt!“ Sie griff in den Schnee, warf diesen voller Freude empor und drehte sich in dem kleinen Schneegestöber entzückt um sich selber.&lt;br /&gt;
„Ja und nein.“ Erschallte die Stimme des [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]]s. Abrupt blieb [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] stehen und schaute diesen entgeistert an.&lt;br /&gt;
„Er hat die Macht zu heilen, aber ob er das tun wird ist fraglich.“ [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Bai Hu]] atmete tief ein und aus, was dank seiner Größe einen imposanten Luftstrom erzeugte, der [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]]‘s Haar umher wirbelte.&lt;br /&gt;
„Aber darum geht es gerade nicht. Du hast dich dem Willen Xinglu’s entgegen gestellt und seinen Zorn auf dich gezogen.“&lt;br /&gt;
„Aber ich habe doch nur ein kleines Kind beschützt!“ Schrie [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] ihm entgegen.&lt;br /&gt;
„Das weiß ich und das wirst du ihm erklären müssen, wenn du vor ihm stehst.“&lt;br /&gt;
Das Mädchen schluckte geräuschvoll und sah den [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] mit einer Spur Furcht in den Augen an.&lt;br /&gt;
„Und was ist, wenn er mich nicht versteht? Was ist…?“&lt;br /&gt;
„Xinglu hat sich verändert. Wo einst Mitgefühl und Wut sich die Waage hielten, herrscht nun zumeist das Dunkle.“&lt;br /&gt;
„Aber wieso?... Und wieso kennst du ihn so gut? Wieso bist du kein kleines Kätzchen mehr? Wieso hast du mir geholfen? Wieso hast du den kleinen [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]] getötet?“ Platzte es aus [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] hervor.&lt;br /&gt;
„… Zeit und Ort [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]]… Zeit und Ort.“ Und im nächsten Moment war der große weiße [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] mit ein paar gewaltigen Sätzen im Wald verschwunden und [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] drehte sich langsam gen des erwachenden Dorfes.&lt;br /&gt;
„Wenn nicht jetzt, wann dann?“ Murmelte sie und machte sich auf den Weg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===8. Kapitel===&lt;br /&gt;
Als das blonde Mädchen sich langsam durch den winterlichen Wald dem Dorf und dessen wärmeverheißenden Rauchsäulen näherte, schälte sich immer mehr die Silhouette eines Mannes aus dem morgendlichen Zwielicht heraus. Leicht war dieser Schatten mit dem Stein zu verwechseln, auf welchem er sich befand, aber mehr und mehr fiel die Unnatürlichkeit dieses Gebildes [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] ins Auge und so blieb sie nach einigen weiteren Schritten schließlich vor einem alten Mann stehen, der seine geschlossenen Augen dem Himmel entgegen gerichtet hatte.&lt;br /&gt;
Gerade öffnete sie den Mund, um etwas zu sagen, da hob der Alte die Hand und bedeutete ihr zu schweigen. Erst einige Momente später ertönte die brüchige Stimme und durchbrach die Stille.&lt;br /&gt;
„Ich weiß, dass du hier bist auch ohne deine Worte.... Die Bäume reden seit Wochen ununterbrochen über das Mädchen, das den Waldgott sucht. Und nun stehst du vor mir, blickst mit Augen um dich, die voller Fragen sind.“&lt;br /&gt;
„Die Bäume reden?“ Antwortete [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] verdutzt und verdeutlichte mit ihrer Frage die Worte des Mannes, der anfing zu kichern, nur noch mehr.&lt;br /&gt;
„Da reist sie mehrere Monde lang durch die Natur, lässt diese in sie einkehren aber kehrt selber nicht in sie ein… Natürlich reden sie! Sie reden schon viel länger als die Menschen.“&lt;br /&gt;
„Und ihr versteht sie? Wieso verstehen die Menschen sie nicht? Oder bin das nur ich?“&lt;br /&gt;
„Ja ich verstehe sie, aber ich bin einer der Letzten.“&lt;br /&gt;
„War das mal anders?“&lt;br /&gt;
Abermals kicherte der Alte, rückte auf seinem Stein zur Seite und bedeutete [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] neben ihm Platz zu nehmen. Nur zögerlich kam sie dieser Aufforderung nach und erst, als sie neben ihm saß, erhob der Mann wieder die Stimme.&lt;br /&gt;
„Ja war es. Wir sind, genauso wie alle Tiere, die Kinder der Natur und genauso wie Kind und Mutter sich verstehen, auch ohne sich direkt zu verstehen, so taten es Mensch und Natur. Manche Menschen verstanden sie besser, manche schlechter. Aber ein jeder tat es. Irgendwann aber, wenn das Kind nicht mehr auf die Mutter angewiesen ist, bricht dieses Verständnis.&lt;br /&gt;
Was bleibt dann zurück? Ein Kind, das sich seine eigene Welt mit seinen eigenen Kräften aufbaut, und eine Mutter, die immer noch versucht über ihr Kind zu wachen.“&lt;br /&gt;
„Also… Sind es wir Menschen, die nicht mehr zuhören?“&lt;br /&gt;
Die faltige und wettergegerbte Miene des Alten verzog sich zu einem breiten Lächeln.&lt;br /&gt;
„Richtig. Sie hat nie aufgehört zu sprechen und genau so habe ich von dir gehört.“&lt;br /&gt;
„Aber, wieso verurteilt der Waldgott, der doch die personifizierte Natur ist, die Menschen, wenn eine Mutter doch nie aufhört sich um ihre Kinder zu sorgen?“&lt;br /&gt;
Ein tiefes Seufzen entfuhr dem alten Mann, dessen Lächeln schnell einem traurigen Ausdruck wich.&lt;br /&gt;
„Wo zwei Wesen nicht miteinander sprechen, da können sie nicht mehr auf Sorgen, Ängste und Bedürfnisse eingehen. Die Menschen wollten und wollen sich ihr Leben auf eigenen Beinen aufbauen. Wollen mehr und mehr die Risiken, die die Natur als Mutter vieler Lebewesen für sie bereithält, beseitigen und verändern somit etwas, was bisher kein Wesen tat: die Natur selber.&lt;br /&gt;
Der Wald, in dem wir sitzen, erstreckte sich einst über fast die gesamte bekannte Welt und wo er nicht war, da waren Steppen, Wiesen und Auen. Je mehr der Mensch sich ausbreitete, desto mehr drängte er die anderen Lebewesen und sogar die Natur zurück.&lt;br /&gt;
Letztlich ist nichts gefeit vor der Angst vor Veränderungen und Tod und der Waldgott, der vor allem der Beschützer des Waldes und der Natur ist, ist diesen negativen Gefühlen stärker ausgesetzt, als es die Natur selber ist. Denn noch immer reden die Bäume zu den Menschen und hoffen, dass sie sie verstehen.“&lt;br /&gt;
Lange Zeit schwieg das Mädchen auf diese Worte hin und schaute niedergeschlagen auf den von dünnem Schnee bedeckten Boden.&lt;br /&gt;
„Kann ich lernen sie zu verstehen?“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===9. Kapitel===&lt;br /&gt;
Das Ende der Woche, das ähnlich dem Schwerte Damokles‘ ständig drohend über [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]]s Kopf hing, rauschte wie im Flug heran. Jeder Tag war geprägt von demselben Ablauf, der ihr eine Teilnahme am dörfischen Leben lediglich zu den Abendstunden erlaubte und sie sonst von früh morgens ab in den Armen der Natur und zwischen von Schnee bedeckten Bäumen den Worten des alten Mannes lauschen ließ.&lt;br /&gt;
Am Abend des letzten Tages, den sie zum ersten Mal zur Gänze im Dorf verbringen durfte, erklang ein lautes Rascheln am Rande des Dorfes. Die Dorfbewohner streckten ihre Köpfe voller Furcht vor einem neuen Angriff aus den Fenstern und hier und dort erklangen Stimmen, die von der zu großen Ruhe in den letzten Tagen sprachen, die sie als Anzeichen für den nun kommenden Sturm sahen. Als sich die ersten bereits anschickten um wie vor einer Woche mit Feuer und behelfsmäßigen Waffen ihre Liebsten zu verteidigen, trat [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] aus der Hütte, in der sie hatte nächtigen dürfen.&lt;br /&gt;
Ohne ein Wort ging sie an der kleinen Gruppe Männer vorbei, legte einem nach den anderen beruhigend die Hand auf die Schulter und ging alleine gen Waldgrenze. Einen merkwürdigen Einfluss hatte sie auf die Bewohner, die sich langsam zurückzogen aber erst zur Ruhe kamen, als sie das Mädchen begleitet von einem großen Schatten im Dunkel des Waldes hatten verschwinden sehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]]s Reise führte sie entlang an den ihr bekannten Bäumen und Lichtungen immer tiefer in den riesigen Wald. Stumm folgte sie dem Schatten des großen [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]]s, dessen weißes Fell gelegentlich im Lichte eines vorwitzigen Mondstrahles aufzuglühen schien, aber dann sofort wieder erlosch. Kein Wort verlor das imposante Tier und ließ ihr somit sowohl die nötige Ruhe als auch Zeit um sich auf das Kommende vorzubereiten.&lt;br /&gt;
Viele Stunden lang liefen sie so an riesigen schneebedeckten Bäumen vorbei, deren imposante Statur Geschichten über Zeiten zu erzählen schien, in denen der Waldgott friedlich durch diese vergessenen Haine wandelte und den Bäumen dabei half zu wachsen. Immer weiter ging die Reise durch das Reich des Waldgottes und schließlich kündigte ein gewaltiges Tosen vom nahen Ende des Weges.&lt;br /&gt;
Und als der große [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] zum ersten Mal seit Stunden anhielt, um den Kopf gen der Quelle des Geräusches zu wenden, stockte [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] der Atem. Vor ihnen erstreckte sich ein riesiger Wasserfall, der seine Wassermassen von der Spitze eines hohen Berges hinab zu einem See schickte, der sich zu ihren Füßen erstreckte. Das aufgespritzte Wasser verteilte sich vom Berg herab langsam über die gesamte Lichtung , fing das Mondlicht ein und ließ die Umgebung gleich millionen winziger fallender Sterne in dessen silbrigen Licht erstrahlen.&lt;br /&gt;
„Dort oben ist Xing Lu’s Hain. Es ist lange her, seit ich dort war, und noch länger ist es her, seitdem die Füße eines Menschen diesen Boden berührt haben... Um dort hinauf zu kommen, wirst du auf meinen Rücken steigen und dich gut festhalten müssen.“ Erklang die tiefe Stimme des [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]]s, der sich auf den Boden gelegt hatte und geduldig abwartete, bis [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] auf seinen Rücken gestiegen war. Erst dann erhob er sich wieder und hätten sich ihre Hände nicht in dem weißen Fell verkrallt, so wäre sie bei den folgenden gewaltigen Sprüngen des Tieres, die die Zwei in Windeseile dem Scheitel des Wasserfalls näher brachten, sicherlich in die Tiefe gestürzt.&lt;br /&gt;
So aber erblickte sie bald, nachdem sie sich wieder getraut hatte ihre Augen zu öffnen, einen wunderschönen silbern glänzenden See, dessen Oberfläche so glatt wie ein Spiegel den Sternenhimmel reflektierte und dem Auge vorgaukelte einen zweiten Himmel zu den eigenen Füßen zu sehen, samt einer dunkelgrünen Wiese, die gespickt von allerhand Blumen ohne den Makel einer einzigen Schneeflocke dem Winter trotzte. Sie war im Hain des Waldgottes angekommen und erst, als sie die Augen von dessen Schönheit abwenden konnte, erblickte sie eine dunkle Gestalt, die auf der Insel mitten im See zu warten schien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===10. Kapitel===&lt;br /&gt;
Vollkommen still lief [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Bai Hu]] an der Seite [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]]s über die wunderschöne Wiese dem See, der Insel und der Gestalt auf dieser entgegen. Sogar das große Tier, das in seinem Leben schon so viel erlebt hatte, war ob dem, was kommen würde, angespannt und dabei unbewusst in sein Jagdverhalten zurückgefallen.&lt;br /&gt;
Kein Wort verlor er, kein ungestüm umgeknickter Grashalm oder unvorsichtig berührter Kieselstein sprach vom Gang des Tieres und hätte er nicht gelegentlich tief Luft geholt, um nicht vor Anspannung zu platzen, so hätte [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] ihn wahrscheinlich völlig vergessen.&lt;br /&gt;
Das Mädchen indes lief mit ruhigem und bestimmten Schritten auf den See zu, ließ sich von dem [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] mit einem Sprung über diesen befördern, und glitt ohne aus der Ruhe zu kommen von dessen Rücken direkt auf die kleine vom Schatten einer Wolke verdeckte Insel vor die dunkle Gestalt.&lt;br /&gt;
Der Blick zweier großer violetter Augen legte sich auf sie, als ihre eigenen Augen sich langsam erst dazu überwinden mussten die ungewöhnlichen Pfoten, die einer Mischung aus Menschenfüßen und Bärentatzen zu entsprechen schienen, und dann den im Schatten liegenden Körper hinauf bis zu den Augen des Wesens zu betrachten. Als sich der Blick der zwei Wesen traf, stockte dem Mädchen der Atem und für einen Moment fühlte sie die bodenlose Wut des Schattens vor ihr. Erst nach einigen Momenten fiel ihr auf, dass sich der [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] neben ihr vor dem Wesen verneigte und so tat sie es ihm schnell und etwas überhastet gleich.&lt;br /&gt;
„Es ist lange her [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Bai Hu]].“ Ertönte die Stimme des Wesens schneidend wie der Wind im Herbst sofort, als sich [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] verneigt hatte, als ob das Wesen darauf gewartet hätte.&lt;br /&gt;
„Xinglu.“ Antwortete der [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] schlicht, aber ehrerbietend.&lt;br /&gt;
„Sag mir, warum muss mein Hain die Füße dieser Kreatur ertragen? Warum beschütztest du es vor meinem Urteil?“&lt;br /&gt;
„Weil ich versprach sie zu beschützen und ihr zu helfen, weil sie mit deinem Urteil über die Menschen des Dorfes nichts zu tun hatte und weil die Menschen nicht das sind, was du in ihnen siehst.“&lt;br /&gt;
„Xinglu’s Urteil betrifft alle Menschen!“ Ertönte die wütende tiefe Stimme der riesigen [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Schildkröte]], als sich diese aus dem See erhob und geschwind auf die Insel neben den Schatten schob.&lt;br /&gt;
„Und warum maßt du es dir an ein Urteil über Xinglu’s Urteil zu fällen [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Bai Hu]]?“&lt;br /&gt;
Der [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] atmete tief ein, um zu einer Antwort auf den Angriff [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Xuan Wu]]’s anzusetzen, aber die Stimme des Schattens ließ ihn innehalten.&lt;br /&gt;
„Ich habe [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Bai Hu]]’s Gründe gehört und im Moment soll mir dies reichen.“ Der Blick der violetten Augen richtete sich wieder auf [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]]. „Nun erzähl mir deinen Namen kleine Kreatur und begründe mir, warum du ein Wesen vor meinem Urteil bewahrtest.“&lt;br /&gt;
Aber dem Mädchen stockte der Atem abermals, als es nun die volle Aufmerksamkeit auf sich lasten fühlte. Nervös spielte sie mit ihren Daumen und hatte ihren Blick gen Boden gerichtet, als sie endlich die Kraft fand zu antworten:&lt;br /&gt;
„Mein Name ist [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]]… Und ich wollte einfach nicht zulassen, dass ein kleines hilfloses Wesen vor meinen Augen stirbt, weil ich nicht eingriff… Nicht noch einmal…“ Bilder des roten [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]]s schossen aus ihrem Gedächtnis hervor und trieben ihr Tränen der Trauer in die Augen.&lt;br /&gt;
„Nicht noch einmal?... Ich muss jeden Tag dabei zusehen, wie kleine hilflose Wesen vor meinen Augen sterben, weil andere Wesen maßlos leben wollen… Nicht noch einmal… Ich kann es nicht fassen… Was weißt du kleine Kreatur denn schon von Leben und Tod?“&lt;br /&gt;
Die Stimme des Schattens, war sie zuvor schon schneidend gewesen, hatte sich nun auch noch gleich einem Orkan erhoben und donnerte ehrfurcht erregend über den Hain, so dass ein jeder, der sie vernehmen konnte, den Kopf einzog und still ausharren wollte, bis der Sturm vorbei war.&lt;br /&gt;
„Sie weiß so viel wie man eben in einem Leben in der Natur lernen kann.“ Erschallte auf einmal eine hohe Stimme, die vom Himmel zu kommen schien. „Sie hat die tägliche Furcht und Ungewissheit gespürt, hat die Freuden über die einfachsten Dinge genossen und die Trauer über den Verlust der wertvollsten Dinge erlebt. Maßt du dir nun schon an das Recht auf Trauer und Schmerz gepachtet zu haben Xinglu?“&lt;br /&gt;
Und plötzlich landete direkt hinter [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] ein großer [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]], von dessen Federkleid sich ein paar rote Federn lösten und langsam um das Mädchen herum zu Boden glitten. Beim Anblick dieser Federn schossen dem Mädchen nur noch mehr Tränen in die Augen und sie befürchtete, dass ihr Kopf ihr einen Streich spielen würde, denn diese Federn würde sie überall wiedererkennen.&lt;br /&gt;
„Bist du so verbittert Xinglu, dass du nicht einmal erkennst, dass dieses Mädchen erst einige wenige Sommer alt ist, aber durch das Leben und die Reise in der Natur viel schneller gealtert und gewachsen ist? Erkennst du nicht, was du vor dir siehst?“&lt;br /&gt;
„[[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Zhu Que]]… worauf willst du hinaus? Erklär dich, wenn du dich schon einmal zu uns auf den Boden herablässt!“ Donnerte der Schatten abermals entgegen.&lt;br /&gt;
„Die Natur selber hat [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] auf ihrer Reise geholfen und sie wachsen lassen, um sie auf das kommende vorzubereiten. Willst du als Wächter und Aspekt dich nun gegen den Willen der Natur stellen?“&lt;br /&gt;
Ein tiefes Rauschen war zu hören, als der Schatten sich zu [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] hinab beugte und zielsicher ihrem Gesicht entgegen atmete und sie näher betrachtete. Hätte das Mädchen dies normalerweise als sehr unangenehm empfunden und sich scheu weggedreht, so blieb sie wie angewurzelt stehen und betrachtete sich stattdessen ebenfalls eingehend.&lt;br /&gt;
Sie hatte vor Wochen, vielleicht vor Monaten sogar aufgehört sich selber zu betrachten und so war ihr nie aufgefallen, dass ihr Körper in ihren einstmals kindlichen Augen riesige Züge angenommen hatte. Sie war stark gewachsen, hatte wahrscheinlich Kigiku eingeholt und noch ein wenig weiter gewachsen. Unter ihrer Jacke wölbten sich zwei Hügel nach außen, deren Maße wohl noch wachsen würden, wenn sie sich wieder einigermaßen ernähren würde. Auch ihr Haar war immer länger geworden und glich der goldenen Mähne eines Löwen. War sie vor ihrer Reise noch ein normales 10 Jahre altes Mädchen gewesen, so glich ihre Statur nun mehr der einer 15jährigen.&lt;br /&gt;
Sie kam aus dem Staunen nicht mehr heraus und verlor ob dieser Erkenntnis auch für einen kurzen Moment den Gedankengang, der ihr zuvor die Tränen in die Augen getrieben hatte. Aber dann brachte ihn eine rote Feder, die direkt vor ihren Füßen lag, wieder zurück.&lt;br /&gt;
„Du bist doch der kleine rote [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]] oder? Du lebst?“ Hauchte sie mit nach oben gerichteten Gesicht dem Kopf des gewaltigen [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]]s entgegen, der hinter ihr saß und dessen Oberkörper über ihr aufragte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===11. Kapitel===&lt;br /&gt;
„Ja [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] ich lebe.“ Antwortete der [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]] mit sanfter Stimme, so dass [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] fast der Meinung war ein Lächeln auf dem weit entfernten Gesicht erkennen zu können.&lt;br /&gt;
„Nicht nur ergreifst auch noch du Partei für diese Kreatur, sondern du kennst sie auch noch [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Zhu Que]]? Was geht hier vor?!“ Schaltete sich die schwarze [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Schildkröte]] erneut ein und der große [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]] holte tief Luft, um zu einer Erklärung anzusetzen.&lt;br /&gt;
„Dass ihr es nicht vernommen habt, wundert mich nicht, aber vor fast einem Jahr vernahm ich die Klagen eines kleinen Baches weit im Westen. Als ich mich ihm näherte und ihn fragte, was es mit seinen traurigen Worten auf sich habe, erzählte er mir von seinem Fehler. Er habe, so berichtete er mir, in dem Versuch ein kleines Mädchen mit blondem Haar aufzumuntern einen alten Wanderer zu dieser gelockt, damit dieser sie mit seinen Geschichten aufmuntern könne. Als der Wanderer dem Mädchen von dem Waldgott erzählte, schnappte dieses sich seine Sachen und lief los, um den Waldgott zu finden und um Hilfe zu bitten. Aber wie sollte ein kleines Mädchen alleine überleben?&lt;br /&gt;
Ich beschloss also dem Bach zu helfen und dem Mädchen beizustehen. So begleitete ich [[Wichtige_Personen_in_Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]], das Mädchen aus der Geschichte des Baches, als kleiner [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]] und lehrte sie durch mein Beispiel vom Leben in der Natur.&lt;br /&gt;
Als der Herbst kam und die Zeit meiner Herrschaft sich dem Ende entgegen neigte, traf ich [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Bai Hu]] und bat ihn mir zu helfen. Fortan übernahm er es [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] zu begleiten, nachdem wir es so haben aussehen lassen als ob ich durch die Krallen [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Bai Hu]]’s gestorben wäre.&lt;br /&gt;
Während wir uns aber um [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] kümmerten, bemühte sich die Natur selber ebenfalls um [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]], half ihr beim Wachsen, beim Verstehen und beim Leben. Schon bald hätte sie uns nicht mehr gebraucht, aber wir waren zu neugierig auf das, was kommen könnte.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lange Zeit herrschte Stille, während der Schatten [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] eingehend musterte. Schließlich aber erhob er die Stimme, deren Worte er scheinbar direkt an [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] richtete.&lt;br /&gt;
„Würde ich dich am liebsten auf der Stelle zertreten für den Verstoß gegen mein Urteil, für die Schritte auf dem Boden meines Haines und für die Anmaßung, in der sich jene zwei auf deine Seite stellten und dich beschützten, so kann ich doch das Wirken der Natur an und in dir sehen.&lt;br /&gt;
Nun stelle ich dir also folgende Frage: Würdest du das Dorf, deren Bewohner dir in der letzten Woche Obdach gewährten, verlassen und zulassen, dass ich es mitsamt seiner Bewohner vernichte, wenn ich dafür deine Schwester Kigiku heile?“&lt;br /&gt;
[[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]]s Augen weiteten sich bei diesem Angebot genau so sehr wie sich die Augen des [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]]s und des [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]]s vor Wut verengten. Beide waren außer sich vor Zorn über die Hinterlist der Worte ihres Gottes, aber keiner von beiden hatte das Recht den Mund zu öffnen.&lt;br /&gt;
„Woher weißt du von Kigiku?“ Antwortete [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] stockend, woraufhin der Schatten lediglich tiefkehlig lachte.&lt;br /&gt;
„Ich weiß viele Dinge. Nun aber entscheide dich und lass dich nicht davon einnehmen, dass du deine Schwester nicht mehr lebendig antreffen würdest, wenn du dich jetzt auf den Rückweg begibst.“ Woraufhin der Schatten erneut lachte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===12. Kapitel===&lt;br /&gt;
Immer mehr Tränen schossen [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] in die Augen, ließen diese nach und nach überquellen und liefen dann eine nach der anderen die Wangen des Mädchens hinab, bis sie sich von diesen lösten und gen Boden fielen. Die kommende Entscheidung war die schwerste, die sie jemals hatte treffen müssen und es war der erste Moment, in dem sie ihre Reise in Frage stellte.&lt;br /&gt;
„Ich… Die Menschen sollen leben.“ Brachte sie schluchzend hervor und sah gleichzeitig ihre kranke Schwester vor ihren Augen, deren endgültiges Todesurteil sie nun unterschrieben hatte und die sie wohl nie wieder sehen würde.&lt;br /&gt;
„Was?!? Du maßt es dir an…?!?“ Donnerte die Stimme des Schattens wieder hervor, wurde aber von [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Bai Hu]] abrupt unterbrochen.&lt;br /&gt;
„Sie hat sich entschieden Xinglu. Hör auf mit deinen Spielen und sieh ein, dass du dich geirrt hast.“&lt;br /&gt;
„Gut, ich stehe zu meinem Wort. Aber ich habe nirgends von dem Leben des Mädchens geredet. Sie hat sich meinem Urteil entgegen gestellt und muss nun die Konsequenzen tragen!“&lt;br /&gt;
Schreckhaft atmete [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] ein und schaute mit geweiteten Augen auf den Schatten vor sich.&lt;br /&gt;
„Aber ich darf nicht ohne Weiteres nehmen, was die Natur gewährt hat… Also wirst du dir dein Leben verdienen müssen kleines Mädchen. Schließe die Augen und lass mich sehen, ob der Geist der Natur wirklich in deinen Knochen steckt.“&lt;br /&gt;
Und so sehr [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] auch dagegen ankämpfte, ihre Augenlider schoben sich unweigerlich vor ihre Pupillen und schon bald verschwammen die Bilder vor ihren Augen und die Gedanken in ihrem Kopf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie spürte weiches feuchtes Gras zwischen ihren blanken Zehen und eine Eule schickte ihren Ruf durch die Luft vorbei an ihren Ohren. Als sie die Augen langsam öffnete, sah sie sich inmitten eines großen Waldes stehen, deren Bäume genauso wie der Wald selber kein sichtbares Ende zu haben schienen. Alles an dem Wald wirkte merkwürdig urtümlich und erinnerte sie an die riesigen Bäume, die sie in der Nähe des Wasserfalls und des Haines gesehen hatte.&lt;br /&gt;
Erneut riss sie der Schrei der Eule aus den Gedanken und ließ in diesen Platz genug für die Erkenntnis, dass die Sonne gerade untergegangen war und die Schatten im Wald immer mehr die Oberhand gewannen.&lt;br /&gt;
Und dann spürte sie es, eine Präsenz im Schatten und der Blick unsichtbarer Augen auf ihrem Rücken. Die feinen Härchen auf ihrem Nacken stellten sich auf, sie machte einen zaghaften Schritt nach hinten und drehte sich dann plötzlich herum um loszurennen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===13. Kapitel===&lt;br /&gt;
Der Wind pfiff ihr ins Gesicht, sauste ihr um die Ohren und ließ den Klang seiner Stimme in diesen erklingen. Immer wieder schlugen ihr kleinere Äste, die sie nicht rechtzeitig bemerkt hatte, gegen den Körper und hinterließen an diesem immer mehr kleine Schnitte aus denen schon bald feine Bluttropfen hervorquollen. Schneller und schneller lief [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] durch den dunklen Wald, der sein wunderschönes Kleid abgelegt hatte und ihr nun seine dunkle und gefährliche Seite zeigte.&lt;br /&gt;
Wie konnte dies nur derselbe Wald, derselbe Ort sein, der sie mit den ersten Bildern verzaubert hatte? Fragte sie sich, als sie sich in Sicherheit wähnend an einen Baum lehnte und umschaute. Schon seit einiger Zeit hatte sie die Präsenz in ihrem Rücken nicht mehr gespürt. Sollte sie dieses Etwas wirklich abgehängt haben? Sie schaute sich nervös um, ließ den Blick ihrer Augen durch die Dunkelheit wandern und versuchte ihr pochendes Herz zu beruhigen. Es war schwer in der Dunkelheit überhaupt etwas auszumachen und immer wieder machte ihr Herz einen furchtsamen Sprung, wenn die Schatten der Bäume ihr obskure Wesen, die mit langen feingliedrigen Armen in der Dunkelheit zu tanzen schienen, vorspielten.&lt;br /&gt;
Plötzlich blitzte in der Dunkelheit etwas auf. Noch bevor sich die Härchen auf ihrem Nacken aufstellen konnten, war sie schon wieder los gerannt und hetzte durch den Wald. Das Blut, das sich in der kurzen Zeit der Rast auf ihrer Haut gesammelt hatte, wurde vom Gegenwind weggeweht und hinterließ eine feine rote Spur, der man viel zu leicht folgen konnte.&lt;br /&gt;
Wie sollte sie nur dem Schrecken, der mit Sicherheit den Tod bringen würde, entkommen? Wie sollte sie den Anbruch des Tages und das erste Licht, das die Schatten vertreiben würde, nur wieder erleben? Und wie sollte auch nur ein Mensch in dieser schrecklichen Umgebung überleben können?&lt;br /&gt;
Völlig außer Atem rannte das Mädchen dennoch weiter. Immer, wenn sie die Gefahr gegen einen Baum zu laufen ignorierend einen Blick über die Schulter warf, konnte sie einen formlosen Schatten im Schatten sehen, der der blutigen Spur folgte. Nein sie wunderte sich nicht mehr, dass die Menschen sich vor dieser Umgebung fürchteten und die Natur verändern wollten, um in ihr zu überleben. In dieser schrecklichen Umgebung würden sie nie anders überleben können!&lt;br /&gt;
„Vieles, das auf den ersten Blick schrecklich wirkt, ist nur ungewohnt für die Augen.“&lt;br /&gt;
Ertönte plötzlich die raue Stimme des alten Mannes in ihrem Kopf und sie erinnerte sich an die vielen Stunden, in denen er ihr eigentlich nur von der Natur erzählte.&lt;br /&gt;
„ Ein Wolf tötet nicht, weil er grausam sein möchte. Ein Wolf tötet, weil er überleben will. Der Wille zu Überleben ist das, was uns alle – selbst die Pflanzen – vereint.“&lt;br /&gt;
Aber dieses Ding, was auch immer es ist, ist böse! Das konnte sie deutlich spüren. Sie konnte spüren wie es Millimeter um Millimeter näher kam, sich wieder zurückfallen ließ und dann wieder langsam näher kam. Und das alles nur, um mit ihr zu spielen, um ihr den Schrecken in Mark und Bein zu jagen!&lt;br /&gt;
„Wahre Boshaftigkeit gibt es in der Natur nicht. Sie ist eine Erfindung der Menschen, um die Natur zu verteufeln.“&lt;br /&gt;
Aber sie konnte das Böse in diesem Ding eindeutig spüren. Und inmitten dieser schrecklichen Umgebung war niemand, der ihr helfen konnte. Sie war alleine.&lt;br /&gt;
„Niemals bist du alleine. Stets wirst du einen Baum, eine Blume oder zumindest einen Grashalm in der Nähe finden. Deine Mutter wird immer da sein und dich beschützen.“&lt;br /&gt;
Und auf einmal blieb [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] stehen. Langsam drehte sie sich zur Seite und legte die Stirn gegen die Rinde eines der riesigen Bäume. Wie hatte sie nur diese sanften Riesen verteufeln können? Wie hatte sie nur diese Umgebung als schrecklich bezeichnen können?&lt;br /&gt;
Sie schloss die Augen und wartete auf die Schritte, die sich sicher bald nähern und ihren Tod bedeuten würden. Aber sie würde nicht mehr rennen. Sie vertraute auf ihre Mutter und legte ihr Leben in deren Arme.&lt;br /&gt;
Und dann hörte sie ein leises Flüstern.&lt;br /&gt;
„Wie sich die Arme an mich lehnt. Oh du Arme, hör auf zu weinen.“&lt;br /&gt;
„Das sind keine Tränen, das ist Blut. Bist du zu hölzern geworden um den Unterschied zu merken?“&lt;br /&gt;
„Sie blutet? Warum denn nur?“&lt;br /&gt;
„Weil selbst kleine Äste die weiche Haut zerschneiden können.“&lt;br /&gt;
„Schau nur wie sie zittert.“&lt;br /&gt;
„Wie gerne würde ich ihr helfen.“&lt;br /&gt;
„Ich auch.“&lt;br /&gt;
„Ich auch.“&lt;br /&gt;
„Aber sie kann uns nicht hören.“&lt;br /&gt;
„Wir können sie nicht trösten.“&lt;br /&gt;
„Wir können sie nicht beschützen.“&lt;br /&gt;
„Würde sie uns nur hören können.“&lt;br /&gt;
„Wieso kann sie uns nicht hören?“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Ich kann euch hören!“ Schrie [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] mit all ihrer Kraft. „Bitte helft mir!“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Sie kann uns hören?“&lt;br /&gt;
„Sie möchte unsere Hilfe?“&lt;br /&gt;
„Wie lange ist es her?“&lt;br /&gt;
„Sollen wir singen?“&lt;br /&gt;
„Ja lasst uns singen!“&lt;br /&gt;
„Ja..Singen!“&lt;br /&gt;
Und plötzlich schwoll das Flüstern, war es zuerst noch leise und kaum zu hören gewesen, immer weiter an, gewann an Stärke und glich schon bald einem Orkan aus unterschiedlichen Stimmen, die durcheinander riefen. Nach und nach hörten die Stimmen auf zu rufen und fingen stattdessen an leise zu summen. Das Summen wurde immer lauter, übertönte schließlich die letzten Stimmen und brachte mit seinen tiefen Tönen [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]]s Innere sanft zum vibrieren.&lt;br /&gt;
Eine tiefe und warme Stimme erschallte, sang von den Strahlen der Sonne und den Tränen des Mondes und plötzlich setzten alle Stimmen in dieses Lied mit ein.&lt;br /&gt;
Es war das Lied der Schöpfung, die Erzählungen des ersten Baumes, der als Knospe miterlebt hatte wie Mond und Sonne von den Göttern auseinander gerissen wurden und fortan nie wieder zusammen sein und zugleich erstrahlen durften. Um wenigstens die Wärme des anderen und dessen Spiegelbild für wenige Momente zu erhaschen, nachdem dieser schwinden musste, erschufen die Zwei die Natur und die Wärme der Sonnenstrahlen sowie die Liebe in den Mondtränen hauchten der kargen Erde Leben ein.&lt;br /&gt;
Der Erste aber, der stark genug gewesen war vor all diesem bereits als Knospe den Boden zu durchbrechen, wuchs und wuchs bis er groß und prächtig war. Er war der Stärkste von allen und schließlich hob ihn der Mond aus der Erde und gab ihm die Fähigkeit zu wandern. So wurde der Erste als Xinglu, der Wanderer, bekannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Sie ist eingeschlafen.“&lt;br /&gt;
„Sie ist sicher.“&lt;br /&gt;
„Der Schatten ist fort.“&lt;br /&gt;
Das Flüstern der Bäume, sehr zaghaft und leise um das Mädchen nicht zu wecken, flog einige Zeit später dem Winde gleich wieder durch die Luft.&lt;br /&gt;
„Sie muss zurück.“&lt;br /&gt;
„Ja das muss sie.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===14. Kapitel===&lt;br /&gt;
„Hört ihr das? Sie singen! Sie singen für das Mädchen, sie singen für [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]]!“ Stellte die große [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Schildkröte]] fassungslos fest, während sie sich im Kreis drehte und dem Lied der Bäume lauschte.&lt;br /&gt;
Das Geräusch des schabenden Panzers zusammen mit den Worten aus tiefer Kehle drangen durch die Schleier des Schlafes und holten [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] aus diesem empor.&lt;br /&gt;
„Sie kommt zu sich. Sie hat überlebt!“ Ertönte die Stimme des [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]]s ganz nah vor [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]]s Gesicht. Und als sie die Augen öffnete, sah sie die Gesichter des [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel - Suzaku|Vogel]]s und des [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]]s dicht über ihrem eigenen schweben und sie mit besorgten Blicken anschauten, bevor sie anfingen breit zu lächeln.&lt;br /&gt;
„Wo bin ich?“ Murmelte sie schlaftrunken, während sie sich den Schlaf aus den Augen rieb.&lt;br /&gt;
„Du bist im Hain des Waldgottes. Du hast geschlafen und wurdest im Traum auf die Probe gestellt.“&lt;br /&gt;
Antwortete [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Bai Hu]], der sich mit einem langgestreckten Seufzer anscheinend nach einer halben Ewigkeit wieder legte und sich wohlig streckte.&lt;br /&gt;
„Habe ich bestanden?“&lt;br /&gt;
[[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Zhu Que]] öffnete den Schnabel, anscheinend um antworten zu wollen, aber die tiefe Stimme Xinglu’s unterbrach ihn.&lt;br /&gt;
„Du hast mehr als das.“ Der riesige Schatten bewegte sich zum ersten Mal, seitdem [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] im Hain war, und schob sich langsam in das fahle Licht des Mondes.&lt;br /&gt;
„Niemals hätte ich erwartet, dass sie für dich singen würden. Niemals hätte ich erwartet, dass sie dieses Lied anstimmen würden.“&lt;br /&gt;
Murmelte das Wesen, dessen Körperbau dem eines Menschen glich, nur glichen Hände und Füße mehr einer Mischung aus Menschenhand und Bärentatze und die Haut schien aus einer rissigen und vor Alter schon schwarz gewordenen Baumrinde zu bestehen. Das Gesicht schließlich war dem eines Hirsches nachempfunden, nur dass sich Flechten aus großen Baumblättern vom Kopf über die Schultern des Wesens ergossen.&lt;br /&gt;
„Sie sangen von dir nicht wahr?“ Fragte [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] das Wesen, dessen große Augen von großer Trauer sprachen.&lt;br /&gt;
„Ja. Ich habe dieses Lied geschrieben und es einem jeden Baum früher vorgesungen, wenn er noch klein und schwach war. Das Lied half ihnen zu wachsen und den Gezeiten zu widerstehen, so dass sie fast so groß wurden wie ich einst. Deswegen nennt man es auch das Baumlied. Früher kannte es ein jeder Baum.“&lt;br /&gt;
„Deswegen sind die Bäume in der Nähe des Haines also so groß und der Winter dem Hain so fern!“&lt;br /&gt;
„Früher waren alle Bäume so groß. Damals wanderte der Wanderer noch jeden Tag über die Erde und sang zu jedem Baum.“ Mischte sich eine raue Stimme plötzlich ein und alle, egal ob Mensch, Tier oder Gott wandten dem Ursprung der Stimme den Kopf zu.&lt;br /&gt;
Ein alter Mann kam mit hinkenden Schritten über die Wiese dem See und der Insel entgegen und winkte dem Mädchen entgegen, das die Augen vor Staunen weit aufgerissen hatte.&lt;br /&gt;
„Du? Was machst du denn hier?“ Rief sie ihm entgegen. Anstatt aber eine Antwort des Mannes zu erhalten, erklang die Stimme des Waldgottes.&lt;br /&gt;
„[[Geschichte von Taki#Der blaue Drache – Seiryu|Quing Long]]. Jetzt wundert mich gar nichts mehr. Hast du [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] beigebracht zu den Bäumen zu sprechen?“&lt;br /&gt;
„Ich habe ihr lediglich von der Natur erzählt Xinglu. Alles Weitere hat sie selber erlernt.“&lt;br /&gt;
„[[Geschichte von Taki#Der blaue Drache – Seiryu|Quing Long]]?“ Verwirrt schaute [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] zwischen dem Alten und Xinglu hin und her.&lt;br /&gt;
Auf dem Gesicht des Alten aber, der am nahen Ufer des Sees angelangt war, bildete sich ein Lächeln und plötzlich erhob sich an derselben Stelle, an der der Alte soeben gestanden hatte, ein großer [[Geschichte von Taki#Der blaue Drache – Seiryu|blauer Drache]] in die Luft, nur um neben Xinglu wieder zu landen.&lt;br /&gt;
„Du hast es schon immer geliebt dich zu verkleiden.“ Murmelte die [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Schildkröte]].&lt;br /&gt;
„Du musst verstehen, dass ich dir nicht die Wahrheit zeigen durfte [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]]. Ich bin der Letzte der Vier und Erster des Kreises. [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Xuan Wu]], [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Zhu Que]], [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Bai Hu]] und ich, [[Geschichte von Taki#Der blaue Drache – Seiryu|Quing Long]] sind die 4 Wächter des Waldgottes und die ersten der Tiere, zu denen er wie zu den Bäumen sang. Ein jeder von uns ist die Inkarnation einer der Jahreszeiten. Ich bin der Frühling, [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Zhu Que]] ist der Sommer, [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Bai Hu]] ist der Herbst und [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Xuan Wu]] ist der Winter. Einst wandelten wir an der Seite Xinglu’s über die Erde. Als er sich aber veränderte, wandten drei von uns ihm den Rücken zu und nur[[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Xuan Wu]] blieb bei ihm.“&lt;br /&gt;
„Aber was habe ich damit zu tun? Ich wollte doch nur Kigiku retten.“&lt;br /&gt;
„Und in diesem einfach Streben hast du es geschafft mich an die Anfänge und das Gute in euch Menschen zu erinnern. Ich war es, der dich im Wald der Träume gejagt hat und hätten dir die Bäume nicht geholfen, so hätte dein Herz schließlich vor Angst aufgehört zu schlagen. Als aber die Bäume anfingen zu singen, da erinnerte ich mich. Sie sangen aber nicht nur von mir, sondern auch von dir. Sie sangen davon wie viel Angst du in der Dunkelheit hast, was für einen Weg du zurücklegen musstest und wie gerne sie dir helfen würden. Und mit jedem Wort verflog mein Hass und ich fing an euch Menschen zu verstehen.“&lt;br /&gt;
„Ich habe gar nicht gehört, dass sie von mir sangen. Hat diese wunderschöne tiefe Stimme etwa auch über mich gesungen?“&lt;br /&gt;
„Wunderschöne tiefe Stimme?“ Schaltete sich [[Geschichte von Taki#Der blaue Drache – Seiryu|Quing Long]] plötzlich ein und wechselte einige Blicke mit den drei anderen, während Xinglu die violetten Augen geschlossen hatte.&lt;br /&gt;
„Sie hat dich singen hören Xinglu? Wie ist das möglich? Du hast schon so lange nicht mehr gesungen.“ Brummte [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Bai Hu]] verdutzt.&lt;br /&gt;
„Sie erinnern sich noch immer daran wie ich zu ihnen sang. Und aus der Erinnerung heraus haben sie meine Stimme scheinbar beschworen. Es ist zu lange her, dass ich zu ihnen gesungen haben, und ich habe kein Recht zu ihnen zu singen bei all dem, was ich getan habe.“&lt;br /&gt;
„Das stimmt nicht! Sie reden stets miteinander und die ältesten von ihnen erzählen den jüngeren von deinem Lied. Sie kennen es alle und werden es nie vergessen.“&lt;br /&gt;
„Mir fehlt aber die Kraft zum Wandern. Hass und Zorn haben meine Beine schwer werden lassen.“&lt;br /&gt;
Er wandte sich von dem weißen [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] ab und dem Mädchen zu.&lt;br /&gt;
„Nein ich hörte keine tiefe Stimme, sondern eine hohe. Ich hörte die Stimme eines jungen [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Drachen]]n, der mich furchtlos anbrüllte. Die Bäume sangen von dem gelben Schuppenkleid des [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Drachen]]n und von der Wärme im Herzen dieses Wesens.&lt;br /&gt;
[[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] sie sangen von dir und es war so viel Wahrheit in ihren Worten, die ich erst jetzt vernehmen konnte.“&lt;br /&gt;
„Warum guckst du so traurig Xinglu? Was hast du vor? Was hat das zu bedeuten?“&lt;br /&gt;
Fragte das Mädchen nun sichtlich besorgt um den Waldgott.&lt;br /&gt;
„Es ist Zeit für mich das Geschenk, das mir der Mond einst gab, zurück zu geben. Ich habe meine Pflicht gegenüber meinen Brüdern und Schwestern vergessen und sie zu lange warten lassen. Ich sehne mich nach Ruhe [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]].“&lt;br /&gt;
Die Züge des Wesens erhellten sich und die Risse in der dunklen Rinde schlossen sich immer mehr.&lt;br /&gt;
„Die Zeit des Wanderers ist vorbei. Zu lange habe ich mich dagegen gewehrt einzusehen, dass die Welt mich nicht mehr braucht. Es ist nun an der Zeit, dass die Jüngeren auf sich aufpassen. Vieles wird sich verändern, aber wenn ich höre wie die Bäume für dich singen, so bin ich mir sicher, dass es nicht nur schlecht sein wird.“&lt;br /&gt;
„Willst du uns wirklich verlassen Xinglu? Was sollen wir ohne dich machen? Was sollen wir alleine machen?“ Rief [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Zhu Que]] mit Trauer in der Stimme.&lt;br /&gt;
„Helft dem gelben [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Drachen]]n bei der Wahrung dessen, was wir einst zusammen auf unseren Reisen verbreiteten. Natürlich nur, wenn du willst [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]].“&lt;br /&gt;
Das Mädchen schaute in die großen violetten Augen und auf die immer heller werdende Rinde, durch die von Minute zu Minute mehr Leben zu pulsieren schien.&lt;br /&gt;
„Was genau meinst du?“&lt;br /&gt;
„Vieles, was einst gut war, ist zerstört. Du hast mir aber gezeigt, dass nicht alles zerstört ist. Ich frage mich, ob sich Sonne und Mond so fühlten, als sie mich erblickten und das Leben erschufen….&lt;br /&gt;
Ich werde das Wandern aufgeben und wieder nur ein Baum sein, ein Baum der mit seinen Brüdern singt. Gerne werde ich von dem kleinen Mädchen singen, das zum [[Geschichte von Taki#Der_Gelbe_Drache|gelben Drachen]] wurde, der den Beginn einer neuen Zeit darstellt.&lt;br /&gt;
Ich würde gerne dabei zusehen, wie ein kleines Mädchen die Wunden, die ein alter Baum geschlagen hat, schließt und dabei hilft, dass wieder mehr Menschen das Lied der Bäume hören.“&lt;br /&gt;
[[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] konnte die Trauer in dem Wesen vor sich so deutlich spüren, dass es ihr die Sprache verschlug. Aber nicht nur Trauer, sondern auch Freude über die Erlösung konnte sie spüren. Es hatte nicht lange gedauert bis ihre Augen sich mit Tränen gefüllt hatten, so dass sie lediglich nicken konnte.&lt;br /&gt;
Der Waldgott lächelte sie voller Wärme an und streckte sich dann zu seiner vollen Größe aus. Ein wohliges Seufzen entfuhr ihm, als die alten Glieder sich zum beinahe letzten Mal bewegten und er sich mit stummen Gesten von seinen vier Freunden verabschiedete, die auf ihre Art viel treuer waren als er es je bis zu diesem Moment vermutet hatte. Dann legte er die letzten Schritte bis zum Mittelpunkt der kleinen Insel zurück, streckte sich erneut und seufzte dabei langgezogen.&lt;br /&gt;
Ein Rascheln und Rauschen war zu hören, als sich riesige Wurzeln in den Boden gruben und gewaltige Äste in die Höhe streckten. So schnell geschah alles, dass nur wenige Momente später sich dort, wo noch eben die Gestalt des Waldgottes gestanden hatte, ein gewaltiger Baum in die Höhe streckte und seine riesigen Äste weit über den See hängen ließ. Das gewaltige Blätterdach des Baumes erstreckte sich über den gesamten Hain und schützte diesen gleich einer Decke.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Epilog===&lt;br /&gt;
So verlor der Waldgott seinen Namen und war wieder nur der Erste. Im selben Moment aber erschallte zum ersten Mal seit langer Zeit die tiefe Stimme des Waldgottes und sang begleitet von vielen seiner Brüder das Lied des gelben [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Drache]]ns, so wie es hier geschrieben steht.&lt;br /&gt;
Lieder aber sind die älteste Form des Übernatürlichen und oft findet man in ihnen bereits einen Teil der Zukunft beschrieben. So erfuhr der kleine Bach, an dem das Lied begann, davon wie [[Geschichte von Taki#Der gelbe Drache|Hiwa]] begleitet von [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Zhu Que]], [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Bai Hu]], [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Xuan Wu]] und [[Geschichte von Taki#Der blaue Drache – Seiryu|Quing Long]] in das Dorf am Rand des großen Waldes kam und sowohl von dem Waldgott als auch von dessen Bedauern erzählten. Die Dorfbewohner hörten gerne den Geschichten dieser ungleichen Gruppe zu, ließen sich von diesen verzaubern und wollten alsbald den riesigen Baum selber sehen. Manche von ihnen blieben dort, andere verließen den Ort wieder, nur um von dessen Pracht zu erzählen.&lt;br /&gt;
So gründete sich schon bald unter dem schützenden Dach des Waldgottes ein kleines Dorf. Die vier Wächter, die es nun als Aufgabe ansahen neben dem Waldgott auch noch das Dorf und [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] zu beschützen, blieben bei den Menschen und halfen dem Mädchen dabei zu beschützen, zu trösten, zu beruhigen, zu lenken und vor allem zu erzählen und zu singen.&lt;br /&gt;
Zwei Jahre später, als die ersten Schneeflocken vom Himmel fielen und die mittlerweile zur jungen Frau herangewachsene [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] an die stürmische Nacht erinnerten, in der sie zum ersten Mal von dieser Welt erfuhr, wenn auch nur reichlich verwirrende Bruchstücke, stapfte eine vermummte Gestalt den schmalen von den Bewohnern angelegten Weg zum Hain empor.&lt;br /&gt;
Eine helle Stimme, ihr merkwürdig bekannt aber doch in den Wirren der Erinnerungen verloren, riss [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] aus den Erinnerungen und ließ sie von ihrem Platz am Rande des Sees aus in die Richtung der Gestalt sehen. Ihre Augen weiteten sich und füllten sich als bald mit Tränen, während ihre Füße über den von feinen Schneeflocken bedeckten Boden regelrecht flogen und sie in die weit geöffneten Arme der ihr entgegenlaufenden Kigiku trugen.&lt;br /&gt;
Der Bach plätscherte fröhlich, als er von der Wiedervereinigung der Schwestern hörte und weigerte sich im kommenden Winter vehement dagegen zu erstarren und einzufrieren, so groß war seine Freude. Erst die tiefe Stimme des Waldgottes aus der Ferne sorgte dafür, dass er sich beruhigte und als der Bach langsam erstarrte und für den Winter einschlief, freute sich der Waldgott über jenes letzte Geschenk, das er den Menschen und besonders seiner [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] geben konnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Wichtige Personen und Wesen aus Legenden und Sagen=&lt;br /&gt;
Hier sind wichtige Personen aus der Geschichte oder Legenden/Sagen von Takigakure aufgelistet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Dorfoberhäupter [[Takigakure]]s===&lt;br /&gt;
Hier sind die wichtigsten, verstorbenen Dorfoberhäupter von Takigakure aufgelistet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Ieyasu Kagetoya====&lt;br /&gt;
Ieyasu Kagetoya das erste große [[Dorfoberhaupt|Oberhaupt des Dorfes]] [[Takigakure]]. Nach dem Fall [[Geschichte_von_Taki#Kakuzu|Kakuzus]] bei dem der gesamte damalige Ältestenrat verstarb, übernahm er nicht nur die Macht im [[Gesellschaft_in_Taki#Kagetoya|Kagetoya]] -Clan sondern auch im Dorf selbst.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Er galt als mächtiger Shinobi und entsprechend dem Ruf der [[Gesellschaft_in_Taki#Kagetoya|Kagetoya]] als großartiger Krieger. &lt;br /&gt;
Durch seine Autorität und auch teilweise durch Furcht vor seiner Rache stellte er einen sehr wackeligen Frieden in [[Takigakure]] her.&lt;br /&gt;
Er führte damals die grundlegende Struktur des heutigen Militärs in [[Takigakure]] ein, auch wenn dieses im Laufe der vielen Dynastien überarbeitet wurde, ist es grundlegend immer noch das System nach dem die [[Gesellschaft_in_Taki#Kagetoya|Kagetoya]] Krieg führen und sich organisieren.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der [[Gesellschaft_in_Taki#Kagetoya|Kagetoya]] galt als streng, aufbrausend und ein wenig tyrannisch, außerdem erzählt man sich, dass er ein begabter, wenn auch gerne riskant agierender, Stratege sei, was letztlich zu seinem Sturz führte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Shingen Shiazu====&lt;br /&gt;
Shingen Shiazu, das zweite große [[Dorfoberhaupt|Oberhaupt des Dorfes]] [[Takigakure]], galt ebenso wie sein Vorgänger [[Geschichte_von_Taki#Ieyasu_Kagetoya|Ieyasu Kagetoya]] als begabter Shinobi und Stratege.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Jedoch hatte er dem Plan des Kagetoyas eine ganze Kompanie zu opfern widersprochen, als diese dann nicht nur überlebte, sondern die Schlacht auch noch gewann schlug er sich auf die Seite der [[Gesellschaft_in_Taki#Fuyou|Fuyou]], deren Oberhaupt das Kommando über die folgende Kompanie hatte, was dazu führte, dass [[Geschichte_von_Taki#Ieyasu_Kagetoya|Ieyasu Kagetoya]] noch auf dem Schlachtfeld zum Selbstmord gezwungen wurde, um seine Ehre wieder reinzuwaschen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Mit der Unterstützung der [[Gesellschaft_in_Taki#Fuyou|Fuyou]] und einiger jüngerer Clans wurde er dann zum zweiten Oberhaupt Takigakures erklärt.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Er erklärte die [[Geschichte_von_Taki#Ieyasu_Kagetoya|Ieyasu Kagetoya]] jedoch nicht zu Verrätern und ließ die Ehre der Familie unangetastet.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Shingen trat erst kurz nach dem Bluterbenkrieg von seinem Amt zurück, da er sich in einer Schlacht schwer verletzt hatte und langsam alt wurde. Er galt in seiner Amtszeit zwar als strenges aber faires Oberhaupt, der stets jeden Vorschlag anhörte, bevor er seine Entscheidung traf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Mifune Ashura====&lt;br /&gt;
Mifune Ashura war das dritte [[Dorfoberhaupt|Oberhaupt]] Takigakures und das erste, das nicht aus einer der [[Gesellschaft_in_Taki#Die_Gr.C3.BCnderclans|Gründerfamilien]] stammte.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Er war ein Veteran des Krieges, der sich in vielen Schlachten als großer Anführer bewährt hatte, vor allem durch die Tatsache, dass seine Truppen stets ihre Position gehalten hatten, sowie geringere Verluste aufwiesen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Jedoch hatte der Krieg ihn zu einem paranoiden Mann gemacht, er verschärfte die Sicherheitskontrollen und die Verteidigungssysteme von [[Takigakure]] erheblich. Auf seinen Wunsch wurde eine Kampagne gestartet, welche die Bevölkerung davon überzeugte, dass man Ausländern nicht trauen könne und das die Abschottung von außen der einzige Schutz vor Eroberung wäre.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Dies hatte auch Erfolg. [[Takigakure]] igelte sich ein und sah alles als Bedrohung an, was zu allgemeiner Aufrüstung im Dorf führte.&lt;br /&gt;
Zudem schwächte er die Macht der [[Gesellschaft_in_Taki#Die_Gr.C3.BCnderclans|Gründerclans]] erheblich, indem er den Ältestenrat neu aufstellte und für niedere Clans zugänglich machte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Kessen Musou====&lt;br /&gt;
Kessen Musou wurde nach dem überraschenden Tod [[Geschichte_von_Taki#Mifune_Ashura|Mifunes]], der scheinbar an einer Krankheit verstarb, ebenso überraschend zum neuen [[Dorfoberhaupt|Oberhaupt]] erklärt. Entgegen der Traditionen des Dorfes die Wege der alten Oberhäupter weiter zugehen brach er damit und zum ersten Mal in der Geschichte öffnete [[Takigakure]] sich wieder nach außen. Ausländer wurden nicht länger verteufelt und argwöhnisch betrachtet, sondern willkommen geheißen und in die Dorfstruktur eingeführt.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Von vielen wurde Kessen Musou als wahrer Held vergöttert, da er eine unglaubliche Phase des Friedens in [[Takigakure]] einläutete, auf die man später immer noch neidisch war und sich zurück wünschte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Historische Personen [[Takigakure]]s===&lt;br /&gt;
Hier sind sonstige, verstorbenen Personen aufgelistet, die es mit ihrem Namen in die Geschichte des Dorfes geschafft haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Kenshin Fuyou====&lt;br /&gt;
Kenshin Fuyou war ein hochdekorierter [[Jounin]] und das Clanoberhaupt der [[Gesellschaft_in_Taki#Fuyou|Fuyou]] während [[Geschichte_von_Taki#Ieyasu_Kagetoya|Ieyasu Kagetoyas]] Herrschaft.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Er war gleichermaßen Shinobi, wie Priester und im Dorf recht hoch angesehen, da die Fuyou sich um die Kranken und Armen des Dorfes kümmerten.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der [[Gesellschaft_in_Taki#Fuyou|Fuyou]] selbst galt als verständnisvoller und fürsorglicher Mann, der sich und seine Zeit gerne für andere aufopferte.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Kenshin und eine ganze Kompanie sollten jedoch in einer entscheidenden Schlacht für das Wohl [[Takigakure]]s geopfert werden, als sie dann jedoch nicht nur nicht starben, sondern jene Schlacht fast im Alleingang gewannen war der Missmut unter den Truppen hoch, was dazu führte, dass gegen [[Geschichte_von_Taki#Ieyasu_Kagetoya|Ieyasu Kagetoya]] geputscht wurde, und so die [[Gesellschaft_in_Taki#Shiazu|Shiazu]] mit der Unterstützung der [[Gesellschaft_in_Taki#Fuyou|Fuyou]] an die Macht kamen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Verräter [[Takigakure]]s===&lt;br /&gt;
Hier sind die größten, verstorbenen Verräter Takigakures aufgelistet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Kakuzu====&lt;br /&gt;
Kakuzu war einst einer der besten Shinobi des Dorfes [[Takigakure]]. So entsandte man ihn auf eine Mission den ersten Hokage [[Geschichte_von_Konoha#vor_dem_BEK|Hashirama Senju]] zu töten. Als diese jedoch scheiterte wurde er bei seiner Rückkehr ins Dorf stigmatisiert und für das Scheitern der [[Mission]] bestraft, obgleich diese sehr gefährlich war.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Darauf entwickelte der einst hochgelobte [[Jounin]] einen Hass auf das Dorf und tötete auf seiner Flucht nicht nur die Ältesten des Dorfes, sondern stahl die wichtigste verbotene [[Jutsu]] des Dorfes, welche seitdem verloren ist.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ab da an führte er ein Leben als Kopfgeldjäger und Söldner.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Nobu Gushiken====&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Adoptivbruder von [[Wichtige_Personen_in_Taki#Muneyaki_Gushiken|Muneyaki Gushiken]]&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nobu Gushiken, adoptierter Bruder des ehemaligen [[Dorfoberhaupt|Dorfoberhauptes]] [[Wichtige Personen in Taki#Wichtige_Personen_in_Taki#Muneyaki_Gushiken|Muneyaki Gushiken]], war ein ausgezeichneter Ninja des Dorfes und ein höchst gefährliches Mitglied der [[Einheiten_Takigakures#Tsuisekisha_.28J.C3.A4ger.29|Tsuisekisha-Einheit]].&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ebenso wie sein älterer Bruder strebte er danach Oberhaupt Takigakures zu werden, jedoch wurde sein Bruder stattdessen ernannt, was den jungen Mann verbittern ließ, worauf sich die Brüder zerstritten und seine Adoption herauskam.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Im Angesicht der steigenden Gefahr der [[Taki_no_Kuni#Jashin_Sekte|Jashin-Sekte]] versuchte er dann einen lange gehegten Plan umzusetzen, nämlich seinen Bruder zu entführen und zu töten, wobei er es so aussehen lassen wollte, als wären die [[Taki_no_Kuni#Jashin_Sekte|Jashin]]-Kultisten es gewesen, woraus er sich ersann zum neuen [[Dorfoberhaupt]] erklärt zu werden. Jedoch scheiterte sein Plan durch die Heldentat [[Wichtige_Personen_in_Taki#Shinishi_Kudo|Shinishi Kudos]], der nicht nur den Verräter beseitigte, sondern auch [[Wichtige Personen in Taki#Wichtige_Personen_in_Taki#Muneyaki_Gushiken|Muneyaki]] rettete.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Wächter [[Takigakure]]s===&lt;br /&gt;
Die Wächter [[Takigakure]]s entspringen aus der Sage &amp;quot;[[#Das Lied des gelben Drachen|Das Lied des gelben Drachen]]&amp;quot;, welche von einem mutigen kleinem Mädchen und der Entstehung [[Takigakure]]s erzählt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Der blaue Drache – Seiryu====&lt;br /&gt;
Quing Long bietet einen durchaus beeindruckenden Anblick, wenn er sich nicht in seiner Menschengestalt fort bewegt. Gerne verbringt er seine Zeit als Eremit getarnt, um dem einen oder anderen Wanderer etwas über die Natur zu erzählen und beizubringen, so wie er es einst bei dem kleinen Mädchen Hiwa getan hatte. Nur sehr selten würde sich Quing Long in seiner wahren Gestalt einem Menschen zeigen. Sein edles und geduldiges Gemüt würden ihn für offene Geister zum höchst angenehmen Gesprächspartner machen. Vorurteilslos betrachtet er jeden Menschen einzeln und nicht die Menschheit als ganzes, bevor er sich seine Meinung zu einem Individuum bildet.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der blaue Drache Quing Long steht für die Jahreszeit Frühling und somit für die Geburt und die frühe Phase jungen Lebens, seien es Pflanzen, Menschen oder Tiere.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Der rote Vogel – Suzaku====&lt;br /&gt;
Zhu Que hat ein durchaus heiteres Wesen. Das Interesse des roten Vogels weckt man durch Gesang und Lieder. Selber trällert er gerne verschiedene Lieder und am meisten gefällt es ihm, wenn sich aus seinem Gesang und dem eines Menschen ein Duett bildet. Er kann die Form eines kleinen roten, als auch großen roten Vogels annehmen. In Anwesenheit oder in der Nähe von Menschen würde er stets als kleiner Vogel auftauchen, um nicht als Wächter erkannt zu werden.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der rote Vogel Zhu Que steht für die Jahreszeit Sommer und damit für den Höhepunkt des Lebens mit all den Pflanzen und Lebewesen, die im Frühling noch klein und zierlich waren. Er steht für die reichen Geschenke, die die Natur im Sommer bringen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Der weiße Tiger – Byakko====&lt;br /&gt;
Bai Hu ist äußerst schlau und gerissen, wie es das Bild einer Raubkatze schon immer präsentiert hat. Der weiße Tiger kann die Form einer kleinen weißen Katze annehmen, um ohne größeres Aufsehen zu erregen unter Menschen zu wandeln oder sich einzelnen Wanderern zu zeigen, ohne direkt erkannt zu werden. Meistens nutzt er diese Form, um die Verhaltensweisen eines Individuums zu beobachten. Reden würde er in seiner Katzenform nie, selbst als Tiger ist es schwer Bai Hu viele Worte zu entlocken. Nie verliert er mehr Worte als unbedingt nötig, man würde immer nur von ihm hören, dass es für alles einen Richtigen Zeitpunkt und Ort gibt, wenn man versuchen würde mehr Worte aus ihm zu locken. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der weiße Tiger Bai Hu steht für die Jahreszeit Herbst und damit als Vorbote für die härteren Monate, die im Winter folgen. Mit ihm verbindet man auch den Aspekt der Jagd, der während der Herbstmonate an Wichtigkeit zunimmt, da Pflanzen und Bäume zur Ruhe kommen und bis zum Frühling keine Früchte austragen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Die schwarze Schildkröte – Genbu====&lt;br /&gt;
Xuan Wu würde auf Menschen einen etwas angst einflößenden Eindruck machen. Es ist schwer zu erahnen, wie es um das derzeitige Gemüt der schwarzen Schildkröte steht. Obwohl Xuan Wu durch das kleine Mädchen Hiwa eines besseren belehrt wurde, was die Menschen in Bezug auf die Natur angeht, so konnte er nie wirklich seinen Argwohn gegenüber die Menschen ablegen. Immernoch sieht er die meisten Menschen als Zerstörer von Natur und Leben. Nur sehr schwer lässt er sich von der Gutherzigkeit und Naturverbundenheit eines Individuums überzeugen. Sollte man dies aber geschafft haben, so genießt man das volle Vertrauen und den Schutz der argwöhnischen Schildkröte. Natürlich stehen die Menschen [[Takigakure]]s automatisch unter seinem Schutz, da er diese als Abkömmlinge der ersten Dorfbewohner ansieht.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die schwarze Schildkröte Xuan Wu steht für die Jahreszeit Winter und damit für die Ruhe selbst, die während eines jeden Winters in die Natur einkehrt. Oftmals wird auch der Tod mit ihm in Verbindung gebracht, denn nicht alle Lebewesen überstehen den kalten Fängen des Winters.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Der gelbe Drache====&lt;br /&gt;
Das Mädchen namens Hiwa ist ein sehr naturverbundener Mensch. Sie weiß jeden Aspekt der Natur zu schätzen, achtet jede noch so kleine Lebensform und würde immer zum Wohle dieser handeln. Ihr eigenes Wohl stellt sie unter das von Anderen, selbst wenn es um das Wohl fremder Menschen geht. Sie ist eine lebensfrohe Person, die sich gerne auch bei anderen Menschen aufhält. Durch ihren langen und außergewöhnlichen Aufenthalt in der Natur, ist diese zu ihrem eigentlich Zuhause geworden, etwas das man ihr auch anmerkt. Sie verbringt mehr Tage in Wäldern, als unter Menschen. Man sagt ihr nach, dass sie mit Bäumen reden kann.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Hiwa gilt heute als tot, wobei man sich dessen nie gewiss war. Man erzählt sich, dass sie eines Tages einfach im Wald verschwunden und nie wieder zurück gekehrt war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Frage-Sektion ==  &lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;mw-collapsible mw-collapsed wikitable&amp;quot; width=&amp;quot;100%&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Frage-Sektion&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
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|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Navigation ==&lt;br /&gt;
{{Vorlage:Linkliste Kategorien}}&lt;br /&gt;
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		<author><name>Masao Higurashi</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.narutorpg.de/index.php?title=Geschichte_von_Taki&amp;diff=26338</id>
		<title>Geschichte von Taki</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.narutorpg.de/index.php?title=Geschichte_von_Taki&amp;diff=26338"/>
		<updated>2016-04-03T13:29:43Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Masao Higurashi: /* 1. Kapitel */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Auf dieser Seite findet ihr eine Übersicht über die Geschichte des Dorfes [[Takigakure]].&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
==Seit Entstehung von [[Takigakure]]==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Sengoku Jidai===&lt;br /&gt;
Am Anfang der Geschichtschreiber [[Takigakure]]s steht Sengoku Jidai, die Zeit der streitenden Reiche. Nachdem die Kunst des Ninjutsu zur Blüte seiner Macht aufgestiegen war, durchstriffen zahllose [[Clan]]s die Lande, ein jeder mit seinen eigenen Fähigkeiten und Ansichten über die Welt. Sie waren [[Söldner]], die von den Ländern bezahlt wurden und alle bisher gekannten Waffen und Armeen überflüssig machten. Diese Kraft, die vielen zunächst wie ein Segen erschien, wurde schnell zu einem Fluch, als sich angeblich selbst der Himmel in blutiges Rot, aufgrund der endlosen Schlachten, färbte, die auf der Erde ausgetragen wurden. Als sich die zwei mächtigsten [[Clan]]s im Reich des Feuers zusammenschlossen und [[Konohagakure]] gründeten, geschah ein Umdenken in vielen Ninja[[clan]]s, die diesem Beispiel folgten. Es war deutlich geworden, dass es keinen Sinn mehr ergab nur dem eigenen Clan Treue zu schwören: Um zu bestehen brauchte es Bündnisse mit anderen Gruppierungen. Je stärker die zu schmiedende Allianz, umso mehr Macht für die Beteiligten.&amp;lt;br /&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Gründung des Dorfes - 85 Jahre vor Ende des Bluterbenkrieges===&lt;br /&gt;
In diesen Jahren versammelten sich vier der örtlichen Ninjaclans an dem Baum, den wir heute [[Aufbau_von_Taki#Der_Taki-Baum|Taki-Baum]] nennen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Gesellschaft_in_Taki#Kagetoya|Kagetoya]] (Krieger), die [[Gesellschaft_in_Taki#Shiazu|Shiazu]] (Strategen), die [[Gesellschaft_in_Taki#Fuyou|Fuyou]] (Heilung) und die [[Gesellschaft_in_Taki#Nanaya|Nanaya]] (Tarnung).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie schlossen einen Pakt und schworen untereinander Treue an diesem Baum, der zu dieser Zeit noch ein gewöhnlicher war und erst Jahrzehnte später zu wahrer Berühmtheit gelangen sollte. Entgegen häufiger Annahmen wurde [[Takigakure]] auf Vorschlag der [[Gesellschaft_in_Taki#Fuyou|Fuyou]] und Nanaya hin als Demokratie gegründet, da sich die verfeindeten [[Clan]]s der [[Gesellschaft_in_Taki#Kagetoya|Kagetoya]] und [[Gesellschaft_in_Taki#Shiazu|Shiazu]] auf keinen Anführer einigen konnten. [[Takigakure]] wurde vom Ältestenrat geführt, welcher aus den Anführern der jeweiligen [[Clan]]s bestand und hatte zu Beginn mit vielen Schwierigkeiten zu kämpfen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch die schier endlose Bedrohung und zahlreiche Überfälle entwickelte [[Takigakure]] bereits sehr früh fähige Verteidigungsmechanismen und Finten, mit denen sie selbst übermächtige Feinde erfolgreich abwehren konnten. Niemals gelang es einem Feind Fuß in [[Takigakure]] zu fassen und der Frieden im verborgenen Dorf machte den Rat der Ältesten leichtsinnig und überheblich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Der Fall Kakuzu und Kagetoya-Dynastie - 65 Jahre vor Ende des Bluterbenkrieges===&lt;br /&gt;
Der Fall Kakuzu sorgte für besonderes Aufsehen im Dorf und beeinflusste es bis heute. Nachdem der Jounin [[Geschichte_von_Taki#Kakuzu|Kakuzu]] bei einem Auftrag scheiterte, der die Ermordung des ersten [[Wichtige_Personen_in_Konoha#Hokage|Hokage]]s im Sinn hatte, mit dem [[Takigakure]] im Krieg war, erfuhr er bei seiner Rückkehr eine starke Ignoranz und Ablehnung. Er wurde mit Strafen belegt, denen er sich mit unerwarteter Gewalt erfolgreich widersetzen konnte. Bei seiner Flucht kam der gesamte Ältestenrat ums Leben, was für große Debatten in den Clans sorgte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als [[Geschichte_von_Taki#Ieyasu_Kagetoya|Ieyasu Kagetoya]] sich zum neuen Oberhaupt erklärte, gab es niemanden der ihm zu widersprechen wagte. Mittlerweile hatten sich weitere [[Clan]]s in [[Takigakure]] angesiedelt und viele von ihnen hielten den mächtigen [[Gesellschaft_in_Taki#Kagetoya|Kagetoya]] die Treue, sodass jeder Widerspruch in einem Bürgerkrieg hätte enden können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Der Aufstand und Shiazu-Dynastie - 28 Jahre vor Ende des Bluterbenkrieges===&lt;br /&gt;
Viele Jahrzehnte lang herrschte in [[Takigakure]] eine angespannte Stimmung, doch keine Seite wagte es diesen trügerischen und wackeligen Frieden zu brechen. Das Dorf hatte viele Fortschritte gemacht. Es gelang ihm seine Macht auszubauen und von Taki als offizielles Ninjadorf anerkannt zu werden. Seine Ninja sicherten nun nichtmehr einzig das Dorf, sondern das gesamte Land stand unter dem Schutz und der Verwaltung der Ninja aus [[Takigakure]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dennoch folgte das unvermeidliche erneut aus einer im Leichtsinn geborenen Handlung heraus: Als [[Geschichte_von_Taki#Ieyasu_Kagetoya|Ieyasu Kagetoya]] sich in einer Schlacht dazu entschied eine Kompanie seiner Shinobi für den Sieg zu opfern, musste er die Folgen seiner Handlung am eigenen Leib spüren. Die Kompanie unter Führung von Kenshin [[Gesellschaft_in_Taki#Fuyou|Fuyou]] schaffte es entgegen aller Wahrscheinlichkeiten nicht nur zu überleben, sondern die gesamte Schlacht beinahe im Alleingang zu entscheiden. Als sie anschließend zurückkehrten, wandten sie sich offen gegen die Ninja, welche sie im Stich und zum Sterben zurückgelassen hatten. Die [[Gesellschaft_in_Taki#Shiazu|Shiazu]], welche wohl nur auf eine solche Gelegenheit gewartet hatten, schlossen sich mit den [[Gesellschaft_in_Taki#Fuyou|Fuyou]] zusammen, was letztlich auf den Tod Kagetoyas und dem Ende seiner Dynastie noch auf diesem Schlachtfeld hinauslief.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Daheim in [[Takigakure]] wurde [[Geschichte_von_Taki#Shingen_Shiazu|Shingen Shiazu]] als neues [[Dorfoberhaupt]] etabliert, mit großer Unterstützung der [[Gesellschaft_in_Taki#Fuyou|Fuyou]] und einiger jüngerer [[Clan]]s, welche sich im Laufe der Jahre um die [[Gesellschaft_in_Taki#Shiazu|Shiazu]] und [[Gesellschaft_in_Taki#Fuyou|Fuyou]] geschart hatten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unter den [[Gesellschaft_in_Taki#Shiazu|Shiazu]] änderte sich nach Aussen hin wenig, da sie an den Pfaden der [[Gesellschaft_in_Taki#Kagetoya|Kagetoya]] festhielten und diese trotz des Zwischenfalls nicht als Verräter deklarierten. Dennoch war dies das offizielle Ende des [[Clan]]s, denn während die Kagetoya mehr und mehr Verbündete in [[Takigakure]] verloren schwand auch der [[Clan]], bis sich im folgenden Bluterbenkrieg ihre Spuren komplett verloren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===[[Takigakure]] im Bluterbenkrieg===&lt;br /&gt;
Während des Bluterbenkrieges erlebten viele Einwohner und Ninja eine Schockphase, die selbst nach dem Ende des Krieges noch viele Jahrzehnte lang anhalten sollte. Sie erkannten, dass ihre Sicherheit nicht von selbst gegeben war. Obwohl es den Ninja gelang jeden Eindringling vom Dorf fern zu halten, hatte das Dorf viele Verluste und Tragödien zu beklagen, viele die heimkehrten waren nicht mehr dieselben wie vorher und erzählten erschreckende Geschichten über all die Bluterbler gegen die sie hatten kämpfen müssen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Folgen des Krieges und Ashura-Dynastie - Monate nach Ende des Bluterbenkrieges===&lt;br /&gt;
Wenige Monate nach Ende des Krieges musste auch [[Geschichte_von_Taki#Shingen_Shiazu|Shingen Shiazu]] zurücktreten, der sich in einer der letzten großen Schlachten schwere Verbrennungen zugezogen hatte. Zur Überraschung vieler ernannte er [[Geschichte_von_Taki#Mifune_Ashura|Mifune Ashura]] zu seinem Nachfolger, nachdem dieser sich in zahlreichen Schlachten hervorgetan hatte. Damit war er der erste Anführer [[Takigakure]]s der aus keiner der vier [[Gesellschaft_in_Taki#Die_Gr.C3.BCnderclans|Gründerfamilien]] stammte, deren Population sich im Krieg ohnehin deutlich reduziert hatte. Der Ältestenrat wurde neu geordnet, sodass auch Mitglieder der niederen [[Clan]]s Zugang zu diesem hatten, was die Machtstellung der [[Gesellschaft_in_Taki#Die_Gr.C3.BCnderclans|Gründerfamilien]] endgültig brechen sollte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem sich die Defensive als besonderes Markenzeichen der Shinobi aus [[Takigakure]] etabliert hatte, begann [[Geschichte_von_Taki#Mifune_Ashura|Mifune]] eben dieses noch auszubauen. Die alten Verteidigungsanlagen wurden verstärkt und Sicherheitskontrollen für Aus- und Einwanderer verschärft. Waffen wurden entwickelt und verbessert, während den Einwohnern die Gefahr der Aussenwelt eingeprägt wurde, der die heimische Sicherheit des Dorfes gegenüberstand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Takigakure]] begann sich für einen Krieg zu rüsten, der nicht kommen sollte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Zeit des Friedens und Musou-Dynastie - 42 Jahre nach Ende des Bluterbenkrieges===&lt;br /&gt;
Nach einem friedlichen, wenn auch überraschendem, Tod  [[Geschichte_von_Taki#Mifune_Ashura|Mifunes]], wurde [[Geschichte_von_Taki#Kessen_Musou|Kessen Musou]] vom Ältestenrat zu dessen Nachfolger ernannt. Während [[Takigakure]] sich in der Ashura-Dynastie mehr um die Sicherung seiner Position kümmerte, brach man in der Musou-Dynastie überraschenderweise damit. Potential von Aussen wurden willkommen geheißen und gefördert, während die Ninja-Akademie an gegenwärtige Standards angepasst wurde. In dieser Zeit stießen viele [[Clan]]s und Familien nach [[Takigakure]], die auch für dessen Entwicklung wichtig sind, wie die Familie der [[Wichtige_Personen_in_Taki#Shinishi_Kudo|Kudo]] oder die der [[Gesellschaft_in_Taki#Atsumichi|Atsumichi]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Ära des Friedens hatte [[Takigakure]] erfasst und viele Ninja wuchsen in dem Bewusstsein auf diesen Frieden erhalten zu wollen. Konflikte waren selten und wurden zumeist gerecht gelöst. Von einigen wurde diese Zeit als wahres Paradies empfunden, andere verurteilten den Leichtsinn mit welchem die Ninja hierdurch behaftet wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Militarisierung und Eigen-Dynastie - 80 Jahre nach Ende des Bluterbenkrieges===&lt;br /&gt;
Als die Musou-Dynastie mit dem Tod [[Geschichte_von_Taki#Kessen_Musou|Kessens]] während einer geheimen Mission endete, gab es große Bestürzung im Dorf als der Ältestenrat zur Überraschung vieler eine Frau namens [[Wichtige_Personen_in_Taki#|Jinkou Eigen]] zum neuen Oberhaupt ernannte. Abgesehen davon dass sie eine Frau war, war sie auch eine Ausländerin ohne feste Wurzeln in [[Takigakure]], was bei vielen Misstrauen erregte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Eigen-Dynastie wurde großer Wert auf innere Sicherheit gelegt. Die Schutzmaßnahmen innerhalb und ausserhalb des Dorfes wurden ebenso verstärkt, wie deutlicher spürbar gemacht. Viele Systeme wurden bürokratisiert und auf Effizienz getrimmt, während die &#039;Shineitai&#039;, die mehrere Dutzend starke Leibgarde des Oberhauptes, etabliert wurde. Es gab das erklärte Ziel aus [[Takigakure]] ein Dorf werden zu lassen, welches sich vor den Großreichen nicht weiter würde verbergen müssen. Aussen wurden Bündnisse geschmiedet, Innen wurden Gesetze erlassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu dieser Zeit traten auch die sogenannten &amp;quot;[[Söldner]]&amp;quot; das erste Mal an das Licht der Öffentlichkeit. Menschen ohne Chakra probten mit Schusswaffen den Aufstand gegenüber den mittlerweile etablierten Ninja.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Söldner-Ära===&lt;br /&gt;
Nach den militärisch geprägten Jahren [[Wichtige_Personen_in_Taki#|Jinkous]], hatte die [[Wichtige_Personen_in_Taki#Ehemalige_Dorfoberhäupter|Gushiken]]-Ära das erste Mal seit dem Bluterbenkrieg wieder mit einer größeren Bedrohung zu tun: Den Söldnern.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Doch anders als in anderen Ländern und Dörfer gab es in [[Taki no Kuni]] nur wenig Aktivitäten dieser und die im Vergleich geringe Anzahl der Söldner bereitete den vereinte Kräften der Landesfürsten und des Ninjadorfes kaum Probleme.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Da [[Takigakure]] ohnehin keine Gefahr durch die Söldner für das einzige wirklich versteckte Dorf sah, nahmen sie nur am Rande der Kämpfe teil und zogen nur selten in den Kampf gegen die neue Gefahr. Doch sie beteiligten sich am Krieg an der Seite von [[Iwagakure]] und [[Otogakure]], welche sie bei der Bekämpfung des Söldneranführers [[Fraktion-Hideki|Hideki]] unterstützten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Beginn der Gushiken-Dynastie - 85 Jahre nach Ende des Bluterbenkrieges===&lt;br /&gt;
Die Änderungen während der Eigen-Dynastie sorgten für größeren Widerstand bei den traditionelleren Clans des Dorfes als erwartet, weshalb unter internem Druck der Ältestenrat dazu gezwungen wurde Eigen um den Rücktritt zu bitten. Als [[Wichtige_Personen_in_Taki#Ehemalige_Dorfoberhäupter|Muneyaki Gushiken]] die Führung des Dorfes übernahm, waren viele erleichtert wieder einen &#039;wahren Taki-Ninja&#039; an der Spitze zu sehen.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit [[Wichtige_Personen_in_Taki#Ehemalige_Dorfoberhäupter|Muneyaki Gushiken]] als neuer Führung des Dorfes ging eine Welle der Erleichterung durch die Reihen der Bewohner des Dorfes, ein Anführer geboren in [[Takigakure]] selbst und bereits mit 9 Jahren Absolvent der Akademie. Allerdings blieb ein plötzlicher Umschwung der Politik wieder der Erwartungen aus.&amp;lt;br&amp;gt;[[Wichtige_Personen_in_Taki#Ehemalige_Dorfoberhäupter|Muneyaki]] zeigte sich viel mehr als zurückhaltend und vorsichtiger Ninja. Selbst einige Monate nach seiner Einsetzung herrschte eine Stille im Zusammenhang mit seiner Politik. Als [[Wichtige_Personen_in_Taki#Ehemalige_Dorfoberhäupter|Muneyaki]] dann sogar plötzlich für eine Weile lang verschwand fürchteten sowohl der Ältestenrat, als auch die Bewohner [[Takigakure]]s, dass die Auswahl ein Fehler gewesen war und sie ihren Anführer nie wiedersehen würden. Doch [[Wichtige_Personen_in_Taki#Ehemalige_Dorfoberhäupter|Muneyaki]] erschien wider Erwarten wieder an den Toren [[Takigakure]]s, als wäre nichts gewesen, um sich seinen Aufgaben als [[Dorfoberhaupt]] des Dorfes zu stellen. Erst einige Wochen nach seiner Rückkehr enthüllte [[Wichtige_Personen_in_Taki#Ehemalige_Dorfoberhäupter|Muneyaki]] die Intention hinter seinem Verschwinden.&lt;br /&gt;
Er hat die [[Geschichte_von_Taki#Die_W.C3.A4chter_Takigakure|legendären Wächter]] aus den vergessenen Geschichten Takis erforscht und als Zeichen der Wertschätzung den Titel des Dorfoberhauptes des Dorfes  in den [[Geschichte_von_Taki#Der_gelbe_Drache|gelben Drachen]] ernannt.&lt;br /&gt;
Er änderte außerdem die Tradition, dass der Rat Takigakures von den vier [[Gesellschaft_in_Taki#Die_Gr.C3.BCnderclans|Gründerfamilien]] speziell ausgewählt wurde und legte fest, dass die Ratsmitglieder unabhängig von ihrem Familiennamen ausgewählt wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Post-Söldner-Ära===&lt;br /&gt;
Da die [[Söldner]]-Ära keinen großartigen Einfluss auf [[Takigakure]] hatte, verlief das Leben im Dorf nach dem Sieg über diese nicht anders ab als zuvor.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Es gab, da man sich nicht großartig mit den [[Söldner]]n beschäftigt hatte, anders als in anderen Ländern, keine großen technologischen Fortschritte, noch war man auf diese im recht traditionellen Land erpicht.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Es gab jedoch erste stärkere diplomatische Berührungen mit den Dörfern [[Kirigakure]] und [[Kumogakure]].&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Diese waren auf die diplomatischen Beziehungen des ehemaligen Dorfoberhaupts [[Wichtige_Personen_in_Taki#Dorfoberhaupt|Eigen Jinkou]] zu [[Kirigakure]] zurückzuführen, die ursprünglich aus dem Dorf stammte. Über jene Beziehung kamen sie dann auch in Berührung mit [[Kumogakure]], welche schon immer recht eng mit [[Kirigakure]] verbunden waren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Dreier-Bündnis-Ära===&lt;br /&gt;
Das Dreier-Bündnis [[Kirigakure]]-[[Kumogakure]]-[[Takigakure]] hat seine Wurzeln bis in den Bluterbenkrieg geschlagen. Damals entstand der erste Kontakt aller drei Länder miteinander. Auch wenn dieser Kontakt eher negativer Natur gegenüber [[Takigakure]] war, so festigte es die Bindung der beiden anderen Bündnispartner.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Dieses Verhältnis schob sich jedoch ins positive als [[Wichtige_Personen_in_Taki#Eigen_Jinkou|Eigen Jinkou]] Dorfführer wurde, da Eigens Heimatdorf [[Kirigakure]] gewesen war pflegte sie in dieser neuen Position eine recht umsichtige Politik, welche den Grundstein für das künftige Bündnis legte.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Zur freundschaftlichen Annäherung begrüßte [[Takigakure]] bald eine kleine Delegation [[Kirigakure]]-Ninja im Dorf, deren Besuch überraschend gut ausging.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Anschläge während des [[Chuuninexamen]]s in [[Kumogakure]] festigte ebenfalls diese Beziehung, da [[Takigakure]] ihren neuen Freunden [[Kirigakure]] und somit auch [[Kumogakure]] bei der Beseitigung der Schäden half.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Nach der Eroberung einer [[Söldner]]festung seitens [[Kirigakure]] wurde diese zum gemeinsamen Besitz der drei Dörfer erklärt und die Bündnisfestung erschaffen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die letzte Festigung des Bündnisses wurde durch die Katastrophenhilfe während Unwetters erzielt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Beginn der [[Wichtige_Personen_in_Taki#Shinishi_Kudo|Kudo]]-Dynastie - 89 Jahre nach Ende des Bluterbenkrieges===&lt;br /&gt;
Nachdem, [[Geschichte_von_Taki#Nobu_Gushiken|Nobu Guskihen]], der Bruder [[Wichtige_Personen_in_Taki#Ehemalige_Dorfoberhäupter|Muneyaki Gushikens]], diesen auf dem Weg zu einer wohl wichtigen Besprechung abfangen und entführen konnte, trat die Spezialeinheit Takigakures in Aktion, unter anderem auch [[Wichtige_Personen_in_Taki#Shinishi_Kudo|Shinishi Kudo]].&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Wichtige_Personen_in_Taki#Shinishi_Kudo|Shinishi Kudo]] gelang es als einziger, den [[Wichtige_Personen_in_Taki#Ehemalige_Dorfoberhäupter|gelben Drachen]] und seinen Bruder in einer Höhle zu finden und zu erreichen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Nobu unterlag dem Kudo und wurde von ihm erledigt.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Gerüchten zufolge soll [[Geschichte_von_Taki#Nobu_Gushiken|Nobu]] jedoch Sicherheitsvorkehrungen geplant haben, welche besagte Höhle nach seinem Tod zum Einsturz brachte.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Offiziellen Aussagen zufolge, gelang es Kudo, das [[Dorfoberhaupt]] aus der misslichen Lage der einstürzenden Höhle zu befreien, schaffte es jedoch selbst nicht mehr heraus. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Wichtige_Personen_in_Taki#Shinishi_Kudo|Shinishi Kudo]] galt eine Zeit lang als verstorben, ehe er wohlauf zurückkam und wegen seiner heldenhaften Taten, der Rettung des alten Dorfoberhauptes, sowie dem Ausschalten des Verräters selbst zum [[Dorfoberhaupt]] ernannt wurde, da [[Wichtige_Personen_in_Taki#Ehemalige_Dorfoberhäupter|Muneyaki Gushiken]] von diesem Amt zurücktrat.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der junge [[Gesellschaft_in_Taki#Kudo|Kudo]] brachte gleich frischen Wind in des recht traditionelle Takigakure, durch die Umbenennung des Dorfoberhaupt-Titels vom gelben zum goldenen Drachen, sowie dem Bau eines neuen [[Aufbau_von_Taki#Ninjasitz.2Fgoldene_Drachenstatue|Ninjasitzes]], der eben jenes Wesen repräsentieren sollte.&lt;br /&gt;
Außerdem änderte er den Namen und das Auftreten der gesamten, von [[Wichtige_Personen_in_Taki#|Jinkou Eigen]] eingeführten, Shinetai-Einheit und machte aus ihnen eine auf ihn selbst zugeschnittene Wache, nämlich der [[Einheiten_Takigakures#Roiyarug.C4.81do_.28K.C3.B6nigliche_Wache.29|Roiyarugādo]].&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Jedoch hatte [[Wichtige_Personen_in_Taki#Shinishi_Kudo|Shinishi Kudo]] mit seiner Ernennung zum neuen [[Dorfoberhaupt]] gleichzeitig etwas geerbt, was den jungen Shinobi auf die Probe stellen sollte. Der [[Taki_no_Kuni#Jashin_Sekte|Jashin-Kult]], der zuvor in Takigakure schon Unheil angerichtet hatte war stärker geworden und schaffte es [[Takigakure]] als Dorf einige Seitenhiebe zu verpassen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Bald darauf sollte ein Krieg in [[Taki no Kuni]] ausbrechen, in dem die beiden Seiten ihre Kräfte maßen und [[Wichtige_Personen_in_Taki#Shinishi_Kudo|der goldene Drache]] seine Stärke und Führungsqualitäten beweisen musste.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Das Lied des gelben Drachen=&lt;br /&gt;
Zwischen den Reihen voller Bücher und Schriftrollen in der Bibliothek [[Takigakure]]s, die oft von großen Personen der Vergangenheit, wichtigen Ereignissen oder Techniken sowie Lehre handeln, findet der Suchende bis weilen ein kleineres unscheinbares Buch.&lt;br /&gt;
Nur selten wurde das Buch in den letzten Jahren aus der Umarmung seiner größeren Brüder und Schwestern gerissen, um seinen Inhalt dem Suchenden zu offenbaren. Es war in Vergessenheit geraten und gelegentlich, wenn es aus dem langen Schlaf eines von Staub bedeckten Buches für einen Moment, welcher für ein Buch alles zwischen einer Sekunde und einem Jahrhundert sein kann, aufwachte, erinnerte es sich sehnsüchtig daran wie es gewesen war, als noch kleine Kinderfinger es jeden Tag hervorgeholt und die dazugehörigen hohen Stimmen erfreut und laut aus ihm hervor gelesen hatten.&lt;br /&gt;
Es war abgenutzt ja, aber das stimmte das Buch nicht traurig sondern machte es eher stolz. Die güldene Farbe, mit der sein Schaffer einst den Umschlag beschrieben hatte, hatte ihm eh nie wirklich gefallen und der Zustand sprach in seinen Augen für all die Liebe und Anerkennung, die ihm einst zugekommen war. Und schließlich hatte die Geschichte, mit deren Schutz und Überlieferung es beauftragt worden war, alles Recht auf derartige Zuwendung.&lt;br /&gt;
Ja das Buch war stolz auf sich selber und wusste, dass es nur lange genug warten müsste, bis es aus seinem Schlaf aufgeweckt werden und seine Geschichte erneut offenbaren würde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Irgendwann kam dieser Tag und an diesem Tag fand die Sage des [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|gelben Drachens]] und der Götter wieder Einzug in die Köpfe der Menschen. Wie so oft bei Sagen weiß niemand zu sagen, wie viel wahr und wie viel hinzugedichtet worden war. Aber dies, so wusste das Buch, war nicht die Aufgabe einer Sage.&lt;br /&gt;
Eine Sage muss die Herzen der Menschen erfreuen, sie mit Hoffnung erfüllen und zum Träumen anregen. Eine Sage lässt bisweilen alte Männer genauso wie kleine Kinder mit verträumten Blicken die Welt um sich herum betrachten und sich vorstellen, wie es wohl damals an diesem Ort ausgesehen haben könnte. Eine Sage schließlich steht für eine Lektion und Beispiel, Lehre und Wissen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und so erzählt das Buch die Geschichte:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Prolog===&lt;br /&gt;
Vor langer Zeit, als die Menschheit noch jung war und mit den großen Augen eines kleinen Kindes die Welt um sich herum betrachtete, herrschte die Natur über das Leben eines jeden Lebewesens mit einer Hand, die zugleich sanft wie ein kühler Windstoß im drückenden Sommer als auch hart wie der Kern eines großen Gebirges war.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der Mensch, genauso wie alle anderen Lebewesen ob Tier, Pflanze oder Stein kämpfte jeden Tag um sein Überleben. Aber nicht Angst oder Ohnmacht vor den Strapazen bestimmten sein Leben, sondern Freude und Glück über die einfachsten Dinge. Er war glücklich, wenn er mit vollem Magen einen warmen und sicheren Schlafplatz gefunden hatte.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
So herrschte die Natur und die Tiere, die teilweise älter als die Menschen waren, wuchsen zu prächtigen Gestalten heran. Hört man heute von Erzählungen aus jener Zeit, so wirken die Geschichten von dem riesigen Wald, der den Großteil des Kontinents bedeckte und von ebenso riesigen Tiergottheiten bevölkert war, wie die Märchen eines alten wirren Greises.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Aber der Menschheit Kindeswiege war dies Umfeld beschützt vom großen Schatten des Waldgottes. Irgendwann jedoch fängt jedes Kind an sein Umfeld zu verändern und in einer Zeit, in der sich das Schicksal dieses Gleichgewichtes entscheiden sollte erhob sich der [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|gelbe Drache]] über die Träume von Natur und Mensch hinweg in die Lüfte der Zukunft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===1. Kapitel===&lt;br /&gt;
Langsam und träge floss der kleine Bach an diesem Tag die Hänge des Hügels herab, plätscherte nur missmutig über die großen Steine nahe seiner Quelle, drückte nur halbherzig die Kiesel vor sich her, die sich in seinen Weg stellen wollten, und wollte gar nicht so recht seinen Weg gen Tal beschreiben.&lt;br /&gt;
Hätte man den Bach an einem anderen Tag gesehen und hätte man Aug und Ohr, so wie es die Menschen früher für die Natur gehabt hatten, so hätte die Freude und die Glückseligkeit des Baches einem das Herz erwärmt. Es war kein großer Bach, es war kein Bach, dessen Wasser sich in den Strom eines gewaltigen Flusses oder die Gefilde eines riesigen Sees mischte. Es war ein einfacher Bach, der auf der großen Landkarte nicht einmal seine Existenz belegt finden würde.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Aber für die Menschen des kleinen Dorfes am Fuße des Hügels war er die Quelle ihres Lebens und somit das Wichtigste in der Welt und für ihn waren diese Menschen das Wichtigste in der Welt.&lt;br /&gt;
Wer brauchte schon riesige Mengen Wassers, wenn er sich an dem Lachen der Kinder erfreuen konnte, die in ihm spielten und sein Wasser benutzten, um sich gegenseitig zu bespritzen?&lt;br /&gt;
Ja, es waren vor allem die Kinder, auf die sich der Bach jeden Morgen freute, wenn er sich aus dem moosig-grünen Bett seiner Träume erhob. Er kannte sie alle, er erkannte sie schon am Klang ihres Lachens und hatte einem jeden der Dorfbewohner erfreut beim Wachsen zugesehen.&lt;br /&gt;
Nichts aber stimmte ihn so traurig, wie das bittere Weinen und Schluchzen eines Kindes, das in seinem jungen Leben bereits großes Leid erfahren musste. Und ausgerechnet das herzerweichendste Weinen und die qualvollsten Tränen hatte er am gestrigen Tage wahrnehmen müssen.&lt;br /&gt;
Das Mädchen mit den grellblonden Haaren namens [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] hatte bereits in ihrer frühesten Kindheit beide Eltern verloren und lebte alleine mit ihrer großen Schwester Kigiku in dem kleinen Dorf. Nie hatte der Bach [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] weinen hören ob des Verlustes der Eltern oder der schweren Zeit, die dieser den beiden Mädchen einbrachte. Es war immer glücklich mit seinem Leben gewesen, hatte sich nie beschwert und war der großen Schwester stets zur Hand gegangen. Und ausgerechnet dieses Mädchen, das dem Bach immer ein Quell der Freude gewesen war, weinte nun ob der schweren Krankheit des Einzigem, dem es sich immer sicher gewesen war: Seiner Schwester.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Was konnte der Bach tun? Die Menschen hatten in den Jahrhunderten seit ihrer frühesten Kindheit gelernt in der Natur zu überleben und dabei bereits einiges über die Kunst mit den Geschenken der Natur Krankheit und Wunde zu bekämpfen gelernt. Aber nicht einmal dieses Wissen schien das Leid Kigikus mildern zu können. Trübseelig floss er weiter vor sich hin und grübelte nach, was er tun könnte. Auch dachte er dabei daran, dass die Menschheit längst ihr Kindesbett verlassen und begonnen hatte, die harte Seite der Natur, die ihr Leben bedrohte, zu bekämpfen.&lt;br /&gt;
Früher, er konnte sich fast nicht mehr daran erinnern, hatte sich nur selten die Sonne in seinen Wassern gespiegelt, da der Schatten großer Bäume stets sein Gefilde bedeckte. Irgendwann aber hatten die Menschen damit begonnen die Bäume zu fällen und sich Platz zum Leben, für ihr Vieh und für ihre Felder zu schaffen. Der große Wald war immer weiter geschrumpft und schon lange hörte der Bach die Stimmen der Bäume nur noch aus sehr weiter Entfernung im Säuseln des Windes.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Als er nun so lauschte, um die Stimmen der Bäume zu hören, vernahm er die Stimme eines Menschen. Dieser Mann, denn seine tiefe und rauchige Stimme verriet sein Geschlecht, sang irgendwo in seiner Nähe von etwas, was der Bach völlig vergessen hatte: Von dem Waldgott.&lt;br /&gt;
Die Erinnerungen überschlugen sich und schnell beschloss der Bach aus seiner Trübseligkeit zu erwachen und den Sänger mit dem Plätschern seines Wassers an- und zu dem kleinen Dorf hinzulocken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===2. Kapitel===&lt;br /&gt;
Stark schmerzten die Füße des Greises, dessen Stimme der Bach vernommen hatte, ob seiner langen Wanderung und ein jedes Wort, das er scheinbar vergnügt vor sich her sang, war einzig und allein dazu gedacht, um ihn von den Schmerzen abzulenken.&lt;br /&gt;
Er war weit gereist, hatte viele Flüsse überquert und sich an viele Bäume gelehnt, wenn sein alter Körper ein paar Momente der Ruhe benötigten. Weswegen er reiste, wusste er nicht mehr. Einzig und allein erinnerte er sich noch daran, dass er einst am Rande eines großen Waldes gelebt und von dessen Wildheit und Schönheit verzaubert worden war.&lt;br /&gt;
Angelockt vom Plätschern des Baches, dessen kühles Wasser Linderung für die schmerzenden Füße verhieß, wechselte der Greis die Richtung und traf schon bald auf den kleinen Bach und das in nicht allzu weiter Ferne stehende Dorf. Noch einmal nahm sich der Alte zusammen, trällerte um so lauter, als seine Füße besonders stark schmerzen und ihm anscheinend sagen wollten:“Wieso bleibst du nicht einfach hier sitzen und gönnst uns unsere Ruhe du alter Narr?“&lt;br /&gt;
Aber der „alte Narr“ war dickköpfig geworden und wollte nicht nur seine Füße ausruhen, sondern auch noch mit Menschen reden. Ein Vergnügen, das ihm seit Wochen verwehrt war.&lt;br /&gt;
So laut trällerte er vor sich hin, dass er das Schluchzen des kleinen Mädchens, das am Ufer des kleinen Baches mehr in sich zusammen gekauert war, als dass es saß, nicht mitbekam. Erst, als das Mädchen seine grünen Augen öffnete und auf den alten und komisch aussehenden Mann schaute, während es sich über die tränenverschmierten Wangen wischte, bemerkte dieser, dass er nicht alleine war.&lt;br /&gt;
„Was ist ein Waldgott?“ ertönte die hohe Stimme des Mädchens und der alte Mann blieb verdutzt stehen, um die fragenden großen Augen, die vor Weinen rot geworden waren, zu bewundern. Kurz entschlossen gewährte er seinen fast schon rebellierenden Füßen ihren Wunsch und ließ sich neben dem Mädchen leise seufzend nieder.&lt;br /&gt;
„Die gestaltgewordene Natur. Wille und Kraft dessen, was uns stets umgibt, und genauso wild und sanft wie eben jenes.“ Antwortete er ein wenig kryptischer, als er beabsichtigt hatte, während er die schmerzenden Füße aus den abgelaufenen Sandalen befreite.&lt;br /&gt;
„Und wie sieht er aus?“&lt;br /&gt;
„Er wechselt die Gestalt, so wie es auch die Natur ständig tut.“&lt;br /&gt;
„Ist er lieb?“&lt;br /&gt;
„Ja und nein. Wenn er stürmisch und verheerend ist, wenn er wütend und aufgebracht ist, so vernichtet er alles, was ihm in den Weg kommt. Ist er aber sanft und ruhig, so beschützt, heilt und umsorgt er das, was in seinen Augen, den Augen der Natur, würdig ist.“&lt;br /&gt;
Sofort weiteten sich die Augen des kleinen Mädchens, das das zerschlissene Hemd des Alten mit seinen kleinen Fingern ergriff und ihn voller Hoffnung und zugleich voller Angst vor einer möglichen Enttäuschung anschaute.&lt;br /&gt;
„Er heilt? Kann er alles heilen? Kann er auch eine richtig schlimme Krankheit heilen?“&lt;br /&gt;
Ein wenig verdutzt ob dieser Reaktion antwortete der Alte in dazu passender Stimmlage:&lt;br /&gt;
„Ehm Ja, kann er, aber dazu muss er…“ Doch weiter hörte das Mädchen nicht, es riss nur umso stärker an dem Hemd und schrie förmlich:&lt;br /&gt;
„Wo finde ich ihn? Erzähl mir bitte alles!“&lt;br /&gt;
Und nach einer Reaktion, die sehr derer glich, die er nur wenige Momente zuvor gezeigt hatte, und einem dazu passenden Seufzen, holte der Greis tief Luft und fing an zu erzählen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Weit weg im Nordosten steht er noch, der große Wald, der einst fast den ganzen Kontinent bedeckte. Im Gegensatz zu den kleinen Wäldern, die du kennst, ist dieser Wald noch erfüllt von dem Willen und der Kraft der Natur. Tief in seinem Inneren lebt der Waldgott in dem wunderbaren Hain, der schon seit Äonen nicht mehr von Menschen betreten worden ist, und umgeben von den Vorfahren der Tiere: riesige und weise Tiergötter.&lt;br /&gt;
Einst, so wurde mir als kleines Kind in meinem Heimatdorf erzählt, dass am Randes des großen Waldes steht, sahen die Tiergötter und der Waldgott mit wohlwollendem Blick auf die Menschen herab, die so schwach und zerbrechlich wirkten. Sie standen uns bei, wenn etwas unsere Existenz bedrohte, und halfen uns gelegentlich mit Rat und Tat in der Natur zu überleben, die sie schon so viel länger bevölkern und so viel besser verstehen als wir.&lt;br /&gt;
Aus dieser Zeit kommen auch die Geschichten der Heilkunst des Waldgottes und der weisen Ratschläge der Tiergötter, die zusammen mit ihren damals noch ähnlich riesigen Brüdern und Schwestern unseren Kontinent bereisten und bevölkerten.&lt;br /&gt;
Aber…“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch weiter kam der Mann nicht, denn das Mädchen war bereits aufgesprungen und rannte fort in Richtung der Häuser. Später erfuhr er, was es mit dem Mädchen auf sich hatte, und schollt sich selber ob dem, was er so unvorsichtig [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] erzählt hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===3. Kapitel===&lt;br /&gt;
Voller Schrecken beobachtete der kleine Bach, was geschah. In seinem Bestreben das kleine Mädchen zu trösten und sich wieder an ihrem Lachen und den strahlenden Augen zu erfreuen, hatte er vergessen, dass Menschen keine Tiere waren. Sie waren es nicht gewohnt auf sich alleine gestellt zu überleben und am aller wenigsten kleine Kinder, von den Gefahren einer solchen Reise und denen des großen Waldes ganz zu schweigen.&lt;br /&gt;
Aber was konnte er tun? Was konnte er tun?...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ohne lange nachzudenken hatte sich [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] ihre festeren Schuhe samt ein paar reisetauglichen Kleidern und Proviant – was sie eben rumliegen sah – geschnappt, hatte ihre Schwester umarmt und war mit den Worten „Der Waldgott wird dich heilen, warte es nur ab!“ aus der kleinen Hütte, die die zwei Mädchen bewohnten, verschwunden.&lt;br /&gt;
Kigiku hatte sichtlich verwirrt drein geschaut, aber hatte ob ihrer Krankheit und der Schwäche, die ihren Körper befallen hatte, nichts tun können, außer der kleinen Schwester flehentlich hinterher zu schauen. So verzweifelt, wie die große Schwester in dieser Stunde war, als[[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] Hals über Kopf das kleine Dorf verließ, so zuversichtlich war die kleine Schwester, die endlich etwas gefunden hatte, was sie tun konnte um Kigiku helfen zu können. Sie dachte gar nicht daran, dass die Reise gefährlich werden könnte, oder dass sie ihr eigenes Leben schonen müsste. Einzig und allein das Leben der Person, die für sie die Welt darstellte, war ihr wichtig und kreiste beständig in ihrer Gedankenwelt umher.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So reiste das kleine Mädchen mit dem blonden Haar und den großen grünen Augen los gen Nordosten. Zum Glück hatte sie gelernt die Himmelsrichtungen zu erkennen und zu finden und verlief sich nie. So selbstsicher ging sie ihre Reise an, dass sie vergnügt summend schon bald das kleine Tal und die Gefilde des kleinen Baches verließ.&lt;br /&gt;
Die ersten Tage ihres kleinen Abenteuers flogen nur so vorüber. Sie hatte genügend Wasser dabei und konnte ihre Proviante mit den Beeren und Früchten, die sie dank des herrschenden Sommers leicht fand, stets wieder auffüllen. Einzig und allein des Nachts, wenn es dunkel und gelegentlich sogar etwas kühler wurde, wurde es ihr etwas bang um das kleine Herz. Aber wie stets summte sie dann eine kleine Melodie vor sich her, mit der sie die große Stille um sich herum vertrieb und sich selber in den Schlaf wiegte.&lt;br /&gt;
Die Weisen sagen, dass ein entschlossenes Herz keine Furcht kenne. Nur ein zauderndes und fragendes Herz öffne Tür und Tor für Zweifel und Furcht. Wenn man diesen Worten Glauben schenken darf, so verwundert es nicht, dass [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] nie daran dachte umzukehren oder auch nur aus Angst oder Furcht eine Träne vergoss. Sie war überzeugt davon das Richtige zu tun und setzte mit derselben Überzeugung Fuß vor Fuß, ging Schritt um Schritt immer weiter gen Nordosten.&lt;br /&gt;
Schon bald wurde die Natur, die wenn auch in schwächerer Art und Weise, auch an diesem Ort zu finden war, auf das summende und singende kleine Mädchen aufmerksam und immer öfter geschah es von nun an, dass ein kleiner Sperling sich zu [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] gesellte, wenn diese tagsüber oder nachts vor sich hin sang, um diese mit seinem hohen Zwitschern zu begleiten.&lt;br /&gt;
Immer, wenn sie den kleinen [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]] sah, der ihr schon bald ein lieber Wegbegleiter wurde, hellte sich die Miene des kleinen Mädchens auf und ihre Schritte wurden bestimmter und stärker. Dem Beispiel des [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]]s folgend, fing sie schon bald an feste Rhythmen in ihren Tagesablauf zu bringen:&lt;br /&gt;
Sie stand mit der Sonne auf, aß etwas, ging dann den Tag über unterbrochen von einer Mittagspause bis sie am Nachmittag begann nach einer Schlafmöglichkeit zu suchen und daraufhin nach etwas Essbarem und Trinkbarem, wenn sie nicht schon genug während des Tages gefunden hatte. Ihrer guten Orientierung wegen verlief sie sich dabei so gut wie nie und wenn, dann brachte sie das Zwitschern des kleinen [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]] schon bald wieder auf den richtigen Weg. Auch brauchte sie nur auf das Verhalten des[[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]]s zu achten, um Wetterumbrüche oder Gefahren vorherzusehen.&lt;br /&gt;
So verging die Zeit und die Natur kehrte immer weiter in das kleine Mädchen ein genauso wie das kleine Mädchen immer weiter in die Natur einkehrte. Und dann kam der Herbst&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===4. Kapitel===&lt;br /&gt;
Als die ersten Blätter an den Bäumen begannen gelb und rot zu werden, wusste [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]], dass der Sommer den Kampf gegen den Winter langsam verlor. Noch kämpfte er wacker und hielt die kalten Winde aus dem Norden samt der dunklen Wolken, die sie mitbrachten, zurück. Aber mit jedem Tag und jeder Nacht kamen sie näher, ohne dass der Sommer etwas dagegen würde tun können.&lt;br /&gt;
Sie musste sich beeilen, so viel verstand selbst ein kleines Mädchen, denn in den Stürmen und der Kälte des Winters würde sie nicht überleben können ohne die Hilfe und den Beistand Ihresgleichen.&lt;br /&gt;
Wäre der kleine [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]] nicht gewesen, der sie über immer längere Strecken des Tages begleitete und es sich immer öfter auf ihrer Schulter bequem machte, so hätten vielleicht der Zweifel und die Furcht Einzug in ihrem Herzen gehalten. So aber ertönten die Stimmen der Zwei, wann immer der Winter an ihren Herzen zu nagen begann, und vertrieben diesen.&lt;br /&gt;
Manchmal allerdings kam es auch vor, dass der kleine [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]] schrecklich lange weg blieb und [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] begann sich Sorgen zu machen. Sorgen um den kleinen [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]], um ihre Schwester und um den Wahrheitsgehalt der Geschichte des alten Mannes. Als der kleine [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]] eines Morgens nicht neben ihr zu finden war, erhob sie sich und ging ohne zu zaudern in den kleinen Hain hinein, der sich vor ihr erstreckte. Sie begann das Lied zu singen, das sie seit Beginn ihrer Reise immer sang, und schon bald hörte sie aus einiger Entfernung die Antwort des [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]]s.&lt;br /&gt;
Ihr Herz schlug immer schneller voller Freude und auch voller Angst ob dem, was dem [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]] passiert sein könnte. Sie rannte immer schneller, stets der Stimme des [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]]s folgend und blieb plötzlich stehen.&lt;br /&gt;
Eine kleine [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] mit ungewöhnlich eisblauen Augen stand am Fuße eines großen Baumes, auf dessen niedrigem Ast [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] sofort ein paar der Federn des kleinen [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]]s sehen konnte. Ihre Augen weiteten sich und füllten sich schon bald mit Tränen, während die Katze sich von dem ersten Schrecken ob der plötzlichen Begegnung erholte und begann um das kleine Mädchen, das mehr und mehr in Tränen ausbrach, zu kreisen.&lt;br /&gt;
[[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] verstand schnell, dass der Sommer ihr bisher nur die schönen Seiten der Natur gezeigt hatte und sie den kleinen [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]] wohl nicht mehr wieder sehen würde. Es war in ihren Augen klar, dass der [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]] den Klauen der [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] erlegen war, da er sonst längst zu ihr zurück geflogen sein würde.&lt;br /&gt;
Immer stärker wurde der Regen aus Tränen, der sich vom Gesicht des kleinen Mädchens gen Boden bewegte, bis ein empörtes Miauen das Mädchen aus seinen Gedanken rüttelte. Die [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] hatte sich vor [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] hingesetzt und schaute sie aus zugleich neugierigen und vorwurfsvollen Augen an, so dass das Mädchen nicht anders konnte als sich herabzubeugen und vorsichtig das Fell des Tieres zu streicheln.&lt;br /&gt;
Sie machte dem Tier keine Vorwürfe, da es nur um sein eigenes Überleben kämpfte, auch wenn es sie dennoch sehr traurig machte. Anstatt aber vor der Hand des Mädchens zu fliehen, ließ sich die [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] mit einem immer lauter werdenden Schnurren streicheln und verließ auch nicht die Seite des Mädchens, als dieses langsam damit beginnen musste zurück zu ihren wenigen Habseligkeiten zu gehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So nahm schon bald die kleine [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] den Platz des [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]]s ein und begleitete [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] auf ihrer Reise. Und so wie der [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]] mit seinem Verhalten dem Mädchen vieles über das Überleben in der Natur beibrachte, so tat dies auch die [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]]. Allerdings oblag es der [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] genauso wie bei ihrem ersten Treffen dem Mädchen die düstere Seite der Natur zu zeigen.&lt;br /&gt;
Hatten im Sommer noch Früchte und Beeren überall auf ihrem Weg nur darauf gewartet von ihr gepflückt zu werden, so verschwanden diese immer mehr je weiter der Herbst Einzug hielt. Und schon bald musste [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] lernen, dass sie wie die [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] Leben nehmen musste, um selber zu überleben.&lt;br /&gt;
Es dauerte schier eine Ewigkeit, bis es ihr mittels einer Falle zum ersten Mal gelang ein kleines Tier zu fangen, ein Feuer zu machen und es dann übers Herz zu bringen das Tier zu töten und sogar zu verspeisen. Sie weinte bitterlich ob des Lebens, das sie beendet hatte und flehte vielmals um Verzeihung, bevor sie sich traute zu essen.&lt;br /&gt;
Durch Wiederholung aber wird jeder zum Meister und schon bald hatte sich das kleine Mädchen an die neuen Vorgänge gewöhnt, auch wenn sie noch immer für das Schicksal der Seele eines jeden Tieres, das sie tötete, zum ihr unbekannten Waldgott betete.&lt;br /&gt;
Schon bald fiel ihr das Fehlen des freudigen Zwitscherns kaum noch auf und die Harte Seite der Natur zog immer mehr in sie ein, auch wenn diese gemischt von warmen Momenten war, wie das abendliche Einschlafen mit der [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] in den Armen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===5. Kapitel===&lt;br /&gt;
Immer schwächer wurde der Sommer und der Herbst, der wie sein Freund Frühling sich oft wie das Seil fühlte, an dem Sommer und Herbst zogen, wurde immer dunkler und kälter. Die Stürme, die die Höhepunkte im Tauziehen zwischen Sommer und Winter für jeden sichtbar und hörbar machten, hatten schon seit einiger Zeit immer weiter an Stärke nachgelassen so wie es auch der Sommer getan hatte.&lt;br /&gt;
Immer weniger Zeit blieb dem kleinen Mädchen, das sich immer öfter morgens von Raureif befreien musste. Gelegentlich fielen früh morgens kleine weiße Flocken vom Himmel herab, setzten sich auf ihr blondes Haar und bildeten einen Schleier aus winzig kleinen Kristallen. Immer öfter froren ihr die Füße oder die Hände, manchmal kroch die Kälte sogar langsam die Beine hoch und hätte sie nicht die [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] gehabt, die sie des nachts wärmte, so wäre sie sicher oft schlotternd vor Kälte erwacht.&lt;br /&gt;
Sie hatte kaum noch Zeit, das wusste sie. Aber unbeirrt setzte sie Tag für Tag einen Fuß vor den anderen. Sie konnte nicht scheitern, sie durfte nicht! Was war schon so ein wenig Schnee im Vergleich zu dem, was ihre Schwester erleiden musste?&lt;br /&gt;
Und dann eines Tages, als die glänzende Himmelsscheibe bereits im Sinken inbegriffen war, sah sie Rauchschwaden hinter einem kleinen Weiler aufsteigen. Sie beschleunigte ihre Schritte und angespornt durch das Wettlaufen, das sich nun ergab, sprintete auch die [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] immer schneller, bis sie das Mädchen überholte und wenig später aus deren Sichtfeld verschwand.&lt;br /&gt;
Wie lange sie schon so rannte, wusste [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] nicht. Einzig und allein die stetig abnehmende Entfernung zu den Rauchschwaden und nicht die fast schon untergegangene Sonne war Mittelpunkt aller Gedanken des kleinen Mädchens. Je näher sie aber kam, desto mehr drangen schreckliche Geräusche an ihr Ohr, die sie an die unglaublich lauten Stürme im Herbst erinnerten. Oft hatte sie sich mitten in der Nacht, wenn es besonders stark stürmte, wie ein Kokon in ihre Decke eingerollt und sich vorgestellt, dass außerhalb des schützenden Mantels riesige Tiere, wie die aus der Geschichte des Greises, umher liefen und sich gegenseitig anschrien, was diesen Schrecklichen Krach erzeugte.&lt;br /&gt;
Hätte sie gewusst, was sie erwartete, so hätte sie in jenen Nächten wohl kein einziges Auge zu bekommen. Als sie sich immer weiter ihren Weg zwischen den mit einer hauchdünnen Schicht silbrigen Schnees bedeckten Bäumen des kleinen Weilers bahnte, schälten sich immer mehr die Umrisse kleinerer und größerer Häuser aus dem zwielichtigen Schatten der Bäume. Das Herz des Mädchen schlug ob der Vorfreude vielleicht endlich ihr Ziel erreicht zu haben immer schneller, bis es plötzlich zwei Schläge aussetzte während auch die kleinen Beine sich nicht mehr fortbewegen wollten.&lt;br /&gt;
Ein gewaltiges Brüllen, wie es dem stärksten Orkan alle Ehre bereitet hätte, erhob sich, als ein gewaltiger schwarzer Schatten sich auf die Reihe der Häuser zu bewegte. Nicht heimelige Kamine, nicht freundlich strahlende Herdfeuer hatten die Rauchschwaden erzeugt, die [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] angelockt hatten, sondern in Flammen stehende Barrikaden, die die Dorfbewohner scheinbar als Schutz errichtet hatten. Aber selbst diese hatten sie nicht vor dem bewahren können, was auf sie zurollte.&lt;br /&gt;
Verzweifeltes Rufen drang an [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]]s Ohren, als das Brüllen für einen Moment aussetzte. Langsam bewegte sie sich wieder, überzeugte ihre Füße mühsam zu jedem einzelnen Schritt und näherte sich so furchtbar langsam dem Chaos, das immer mehr von sich enthüllte.&lt;br /&gt;
Der gewaltige Schatten war stehen geblieben, bäumte sich in regelmäßigen Abständen auf und brüllte jedes Mal so laut, dass die nahestehenden Bäume wackelten. Vor ihm schälten sich nun auch kleinere Schatten mit langen Stäben aus dem flackernden Zwielicht der Flammen. Je näher das kleine Mädchen kam, desto mehr erkannte sie, dass es sich um Dorfbewohner zu handeln schien, die mit langen Speeren und allerlei zweckentfremdeten Ackergerät den riesigen Schatten, der längst durch die Barrikade gebrochen war, aufzuhalten versuchten.&lt;br /&gt;
Dann hörte sie plötzlich etwas, was nicht so recht in das Chaos passen wollte. Ein hohes Schreien drang an ihre Ohren, das nicht allzu weit entfernt seinen Ursprung haben konnte. In einem solchen Chaos hätte man erwartet, dass es ein furchterfülltes Schreien einer Frau ob der großen Gefahr sein müsste. Aber ein kleines Kind, jünger als die bisher unbemerkte Beobachterin, wankte kaum in der Lage richtig zu laufen mit seinen kurzen Beinen und immer wieder sich an den Häuserwänden abstützend auf den Kampf hinter der durchbrochenen Barrikade zu.&lt;br /&gt;
Doch auch der Schatten hatte das Geräusch bemerkt. [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] blieb abermals für einen Moment vor Schreck das Herz stehen, als sich das riesige Ungetüm dem wankenden Kind zu wandte. Aber diesmal setzten ihre Beine nicht aus, sondern beschleunigten Ihre Schritte. Unweigerlich dachte [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] daran, dass sie nicht schnell genug gewesen war um ihren kleinen [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]] hatte beschützen zu können und weigerte sich so etwas noch einmal zuzulassen.&lt;br /&gt;
Ihre Beine flogen förmlich über die leicht angefrorene Erde, näherten sich immer weiter dem Kleinkind und dem riesigen Schatten, der laut brüllend ebenfalls auf dieses aus der entgegen gesetzten Richtung zusteuerte. Ein verzweifelter Ruf aus der Kehle eines Mannes drang an die Ohren des Mädchens, aber kein einziger ihrer Gedanken war dazu in der Lage sich um dieses zu kümmern.&lt;br /&gt;
Mit Müh und Not erreichte sie das wankende Kind, das in dem Moment, in dem [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] hinter ihm zu Halt kam, endgültig der Schwerkraft Rechenschaft leistete und in die Arme des blonden Mädchens fiel. Doch auch der riesige Schatten hatte die Quelle des hohen Geräusches erreicht. Als eine besonders vorwitzige Flamme ihre Stimme erhob und den Schauplatz für einen Moment zur Gänze ausleuchtete, legte [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] unweigerlich die Arme fester um das Kleinkind in ihren Armen. Vor ihr erhob sich der Kopf einer gewaltigen schwarzen [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Schildkröte]], deren Augen zornig und mordlüstern das ungleiche Gespann anfunkelten.&lt;br /&gt;
Würde sie das Kind loslassen und sich vorsichtig entfernen, während das Ungetüm mit seiner Beute beschäftigt war, so würde sie vielleicht… Doch [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] schüttelte entschlossen das blonde Haupt und drückte das Kind nur stärker an sich. Der Blick ihrer Augen wurde gefährlicher, während sich diese leicht verengten. Sie würde nicht zulassen, dass erneut ein kleines Wesen, das auf ihre Hilfe angewiesen war, starb, weil sie zu zögerlich und zu schwach war. Ähnlich einer Bärenmutter, die ihr Junges vor hoffnungslos überlegenen Jägern nicht im Stich ließ, sondern die Jäger auch noch laut anbrüllte, war der Blick des jungen Mädchens. Das Brüllen aus diesem wurde immer spürbarer, so dass selbst die [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Schildkröte]] für einen Moment inne Hielt. Immer deutlicher wurde es, man war fast der Meinung, dass man es hören … und plötzlich erschallte ein gewaltiger und tiefer Schrei, als sich ein großer Schatten zwischen [[Wichtige_Personen_in_Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] und die [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Schildkröte]] schob.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===6. Kapitel===&lt;br /&gt;
Unweigerlich hatte [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] ihre Augen geschlossen, als der zweite Schatten so nah vor ihr erschienen war, und rechnete jeden Moment damit die Flügelschläge des Todesboten zu hören.&lt;br /&gt;
Aber diese erschallten nicht, stattdessen entwickelte sich ein Sturm aus Schrei und Gebrüll der zwei riesigen Wesen direkt vor ihr. Je mehr sie aber ihre eigene Angst und ihr wild pochendes Herz beruhigte, desto mehr war sie in der Lage die tiefen Stimmen zu vernehmen:&lt;br /&gt;
„Geh mir aus dem Weg [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Bai Hu]]!“ donnerte die etwas entferntere Stimme zornerfüllt.&lt;br /&gt;
„Nein! Diese beschütze ich und du wirst sie nicht bekommen!“ erwiderte die nähere Stimme etwas leiser, aber mit einem gefährlichen Unterton.&lt;br /&gt;
„Die Menschen verdienen den Tod!“&lt;br /&gt;
„Nichts verdient den Tod. Oder hast du Xinglu’s Worte in deinem Zorn vergessen?“&lt;br /&gt;
„Du wagst es seine Worte in den Mund zu nehmen, nachdem ihr ihn verlassen habt?“ brüllte die fernere Stimme plötzlich noch lauter.&lt;br /&gt;
„Wir haben ihn verlassen nicht wegen dem, was er einst sagte, sondern wegen dem, was er nicht mehr sagt! Würde er zu dem zurückfinden, was wir immer verehrt haben, so würden wir sofort zurückkehren.“&lt;br /&gt;
Es wurde still für einen Moment. Fast ohnmächtig vor den riesigen Geschöpfen, deren Nähe sie deutlich spüren konnte, hatte [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] ihre Augen die ganze Zeit über fest zugekniffen und auch das Kleinkind in ihren Armen hatte sich nicht gerührt. Als es nun etwas ruhiger wurde, öffnete [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] vorsichtig ihre Augen und bestaunte das weiße mit schwarzen Streifen getigerte Fell einer riesigen [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]], die sich scheinbar schützend vor sie gestellt hatte. Doch Zeit für Worte blieb ihr nicht, denn schon bald ertönte die Stimme der [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Schildkröte]] erneut, wenn auch nicht mehr ganz so sehr vor Wut bebend.&lt;br /&gt;
„Ich werde mich zurückziehen und bei Xinglu auf dich warten. Wie es stets Tradition war, wirst du ihm das Wesen vorstellen müssen, dass du vor seinem Willen beschützt hast.“&lt;br /&gt;
Ein Rauschen ertönte, während sich die [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Schildkröte]] umdrehte.&lt;br /&gt;
„In einer Woche, zum Vollmond, falls du es nicht vergessen hast.“ Brummte sie.&lt;br /&gt;
„Ich habe es nie vergessen [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Xuan Wu]], nie...“&lt;br /&gt;
Und dann verschwand die gewaltige [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Schildkröte]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erst, als sich der Schatten des Tieres mit dem Schatten des großen Wald, der in einiger Entfernung zum Dorf zu sehen war, vereinigt hatte, ging ein spürbares Aufatmen durch die Dorfbewohner. Sie schienen sich nicht an der Gegenwart des zweiten Tieres zu stören, als sie an diesem vorbei auf [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] zu rannten. Das kleine Kind in ihren Armen begehrte plötzlich auf, als ein großer Mann mit einer eindrucksvollen Narbe über der Wange und schwarzem Haar vor [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] auftauchte und im nächsten Moment hob eben dieser das Kleinkind aus ihren Armen empor und drückte es an sich.&lt;br /&gt;
„Hast du Angst um deinen Papa gehabt?“murmelte der Mann, der voller Freude dem Kind die Nase stupste.&lt;br /&gt;
„[[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]]… wir müssen reden.“ Ertönte die tiefe Stimme nun einfühlsam und beruhigend aber mit einem kleinen Anflug von Sorge und lenkte [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] von dem rührenden Bild vor sich ab. Als sie ihre Augen dem großen Wesen zu wandte und sich die Blicke begegneten, atmete sie erschrocken ein.&lt;br /&gt;
„Bist du… das kleine Kätzchen?“&lt;br /&gt;
Und der Blick der eisblauen Augen des weißen [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]]s sagte mehr als Worte könnten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===7. Kapitel===&lt;br /&gt;
„Was hat das alles zu bedeuten?“ Schrie [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] schon fast dem großen [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] entgegen.&lt;br /&gt;
Die Sonne schickte gerade ihre ersten Strahlen durch die kahlen Äste der Bäume und zeigte dem Mädchen, wie viel Zeit seit dem Verschwinden der [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Schildkröte]] vergangen war.&lt;br /&gt;
Die letzten Stunden hatte sie damit zugebracht sich der Versuche der Dorfbewohner sie wie eine Heldin zu feiern zu erwehren und immer wieder den Armen, die sie umschlingen wollten, zu entfliehen. Als die Menschen endlich eingesehen hatten, dass sie an derlei Feiern nicht interessiert war und ihr die Nähe zu so vielen Lebewesen sogar unangenehm war, hatten sie ihr endlich etwas Platz gelassen, ihr etwas zu essen und einen Platz zum Schlafen gegeben. Während dieser Stunden war [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Bai Hu]], so hatte ihn die [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Schildkröte]] genannt, wie vom Erdboden verschlungen gewesen und erst am nächsten Morgen, als [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] sich aus Gewohnheit bei der ersten Morgenröte aus dem Bett erhob und an die frische Luft ging, saß er plötzlich neben dem Haus und schaute sie lange Zeit stumm aus seinen eisblauen Augen an, bevor er sich erhob und langsam gen Waldgrenze trottete. Schnell war sie ihm gefolgt und rief ihm nun schon zum zweiten Mal dieselbe Frage entgegen:&lt;br /&gt;
„Sag es mir! Was hat das alles zu bedeuten? Antworte endlich!“&lt;br /&gt;
„Zügle dein Temperament. Ich höre dich.“ Antwortete der große [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] mit ruhiger und gedämpfter Stimme.&lt;br /&gt;
Es dauerte ein paar Momente, bevor [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] sich etwas beruhigt hatte und deutlich leiser entgegnete: „Aber warum antwortest du mir dann nicht?“&lt;br /&gt;
„Alles besitzt einen richtigen Ort und eine richtige Zeit.“&lt;br /&gt;
„Und erst jetzt stimmt beides überein?“&lt;br /&gt;
„Richtig..“ Der [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] hielt in seinem Gang inne und schaute sich in dem winterlichen Wald einige Momente lang um, bevor er fortfuhr.“Und Vieles ist nicht für die Ohren aller bestimmt.“&lt;br /&gt;
„Also sollen die Dorfbewohner davon nichts hören?“&lt;br /&gt;
„Du hörst zu.“ Abermals folgte eine Pause, die der [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] nutzte um wieder eine Pfote vor die andere zu setzen. „Diese Menschen haben den Zorn Xinglu’s auf sich gezogen und [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Xuan Wu]], der einzige von uns der bei ihm geblieben ist, war hier um das Urteil zu vollstrecken.“&lt;br /&gt;
„Xinglu? [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Xuan Wu]]? Ich verstehe nicht… Ich verstehe gar nichts!“ Brummte [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] in sich hinein.&lt;br /&gt;
„Xinglu ist der Waldgott. Der, nach dem du gesucht hast.“&lt;br /&gt;
Ein Moment der Stille folgte, in dem sich [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]]‘s Augen weiteten und sie tief Luft holte für die folgenden Worte:&lt;br /&gt;
„Aber dann bin ich ja am Ziel Dann wird Kigiku endlich geheilt!“ Sie griff in den Schnee, warf diesen voller Freude empor und drehte sich in dem kleinen Schneegestöber entzückt um sich selber.&lt;br /&gt;
„Ja und nein.“ Erschallte die Stimme des [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]]s. Abrupt blieb [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] stehen und schaute diesen entgeistert an.&lt;br /&gt;
„Er hat die Macht zu heilen, aber ob er das tun wird ist fraglich.“ [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Bai Hu]] atmete tief ein und aus, was dank seiner Größe einen imposanten Luftstrom erzeugte, der [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]]‘s Haar umher wirbelte.&lt;br /&gt;
„Aber darum geht es gerade nicht. Du hast dich dem Willen Xinglu’s entgegen gestellt und seinen Zorn auf dich gezogen.“&lt;br /&gt;
„Aber ich habe doch nur ein kleines Kind beschützt!“ Schrie [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] ihm entgegen.&lt;br /&gt;
„Das weiß ich und das wirst du ihm erklären müssen, wenn du vor ihm stehst.“&lt;br /&gt;
Das Mädchen schluckte geräuschvoll und sah den [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] mit einer Spur Furcht in den Augen an.&lt;br /&gt;
„Und was ist, wenn er mich nicht versteht? Was ist…?“&lt;br /&gt;
„Xinglu hat sich verändert. Wo einst Mitgefühl und Wut sich die Waage hielten, herrscht nun zumeist das Dunkle.“&lt;br /&gt;
„Aber wieso?... Und wieso kennst du ihn so gut? Wieso bist du kein kleines Kätzchen mehr? Wieso hast du mir geholfen? Wieso hast du den kleinen [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]] getötet?“ Platzte es aus [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] hervor.&lt;br /&gt;
„… Zeit und Ort [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]]… Zeit und Ort.“ Und im nächsten Moment war der große weiße [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] mit ein paar gewaltigen Sätzen im Wald verschwunden und [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] drehte sich langsam gen des erwachenden Dorfes.&lt;br /&gt;
„Wenn nicht jetzt, wann dann?“ Murmelte sie und machte sich auf den Weg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===8. Kapitel===&lt;br /&gt;
Als das blonde Mädchen sich langsam durch den winterlichen Wald dem Dorf und dessen wärmeverheißenden Rauchsäulen näherte, schälte sich immer mehr die Silhouette eines Mannes aus dem morgendlichen Zwielicht heraus. Leicht war dieser Schatten mit dem Stein zu verwechseln, auf welchem er sich befand, aber mehr und mehr fiel die Unnatürlichkeit dieses Gebildes [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] ins Auge und so blieb sie nach einigen weiteren Schritten schließlich vor einem alten Mann stehen, der seine geschlossenen Augen dem Himmel entgegen gerichtet hatte.&lt;br /&gt;
Gerade öffnete sie den Mund, um etwas zu sagen, da hob der Alte die Hand und bedeutete ihr zu schweigen. Erst einige Momente später ertönte die brüchige Stimme und durchbrach die Stille.&lt;br /&gt;
„Ich weiß, dass du hier bist auch ohne deine Worte.... Die Bäume reden seit Wochen ununterbrochen über das Mädchen, das den Waldgott sucht. Und nun stehst du vor mir, blickst mit Augen um dich, die voller Fragen sind.“&lt;br /&gt;
„Die Bäume reden?“ Antwortete [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] verdutzt und verdeutlichte mit ihrer Frage die Worte des Mannes, der anfing zu kichern, nur noch mehr.&lt;br /&gt;
„Da reist sie mehrere Monde lang durch die Natur, lässt diese in sie einkehren aber kehrt selber nicht in sie ein… Natürlich reden sie! Sie reden schon viel länger als die Menschen.“&lt;br /&gt;
„Und ihr versteht sie? Wieso verstehen die Menschen sie nicht? Oder bin das nur ich?“&lt;br /&gt;
„Ja ich verstehe sie, aber ich bin einer der Letzten.“&lt;br /&gt;
„War das mal anders?“&lt;br /&gt;
Abermals kicherte der Alte, rückte auf seinem Stein zur Seite und bedeutete [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] neben ihm Platz zu nehmen. Nur zögerlich kam sie dieser Aufforderung nach und erst, als sie neben ihm saß, erhob der Mann wieder die Stimme.&lt;br /&gt;
„Ja war es. Wir sind, genauso wie alle Tiere, die Kinder der Natur und genauso wie Kind und Mutter sich verstehen, auch ohne sich direkt zu verstehen, so taten es Mensch und Natur. Manche Menschen verstanden sie besser, manche schlechter. Aber ein jeder tat es. Irgendwann aber, wenn das Kind nicht mehr auf die Mutter angewiesen ist, bricht dieses Verständnis.&lt;br /&gt;
Was bleibt dann zurück? Ein Kind, das sich seine eigene Welt mit seinen eigenen Kräften aufbaut, und eine Mutter, die immer noch versucht über ihr Kind zu wachen.“&lt;br /&gt;
„Also… Sind es wir Menschen, die nicht mehr zuhören?“&lt;br /&gt;
Die faltige und wettergegerbte Miene des Alten verzog sich zu einem breiten Lächeln.&lt;br /&gt;
„Richtig. Sie hat nie aufgehört zu sprechen und genau so habe ich von dir gehört.“&lt;br /&gt;
„Aber, wieso verurteilt der Waldgott, der doch die personifizierte Natur ist, die Menschen, wenn eine Mutter doch nie aufhört sich um ihre Kinder zu sorgen?“&lt;br /&gt;
Ein tiefes Seufzen entfuhr dem alten Mann, dessen Lächeln schnell einem traurigen Ausdruck wich.&lt;br /&gt;
„Wo zwei Wesen nicht miteinander sprechen, da können sie nicht mehr auf Sorgen, Ängste und Bedürfnisse eingehen. Die Menschen wollten und wollen sich ihr Leben auf eigenen Beinen aufbauen. Wollen mehr und mehr die Risiken, die die Natur als Mutter vieler Lebewesen für sie bereithält, beseitigen und verändern somit etwas, was bisher kein Wesen tat: die Natur selber.&lt;br /&gt;
Der Wald, in dem wir sitzen, erstreckte sich einst über fast die gesamte bekannte Welt und wo er nicht war, da waren Steppen, Wiesen und Auen. Je mehr der Mensch sich ausbreitete, desto mehr drängte er die anderen Lebewesen und sogar die Natur zurück.&lt;br /&gt;
Letztlich ist nichts gefeit vor der Angst vor Veränderungen und Tod und der Waldgott, der vor allem der Beschützer des Waldes und der Natur ist, ist diesen negativen Gefühlen stärker ausgesetzt, als es die Natur selber ist. Denn noch immer reden die Bäume zu den Menschen und hoffen, dass sie sie verstehen.“&lt;br /&gt;
Lange Zeit schwieg das Mädchen auf diese Worte hin und schaute niedergeschlagen auf den von dünnem Schnee bedeckten Boden.&lt;br /&gt;
„Kann ich lernen sie zu verstehen?“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===9. Kapitel===&lt;br /&gt;
Das Ende der Woche, das ähnlich dem Schwerte Damokles‘ ständig drohend über [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]]s Kopf hing, rauschte wie im Flug heran. Jeder Tag war geprägt von demselben Ablauf, der ihr eine Teilnahme am dörfischen Leben lediglich zu den Abendstunden erlaubte und sie sonst von früh morgens ab in den Armen der Natur und zwischen von Schnee bedeckten Bäumen den Worten des alten Mannes lauschen ließ.&lt;br /&gt;
Am Abend des letzten Tages, den sie zum ersten Mal zur Gänze im Dorf verbringen durfte, erklang ein lautes Rascheln am Rande des Dorfes. Die Dorfbewohner streckten ihre Köpfe voller Furcht vor einem neuen Angriff aus den Fenstern und hier und dort erklangen Stimmen, die von der zu großen Ruhe in den letzten Tagen sprachen, die sie als Anzeichen für den nun kommenden Sturm sahen. Als sich die ersten bereits anschickten um wie vor einer Woche mit Feuer und behelfsmäßigen Waffen ihre Liebsten zu verteidigen, trat [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] aus der Hütte, in der sie hatte nächtigen dürfen.&lt;br /&gt;
Ohne ein Wort ging sie an der kleinen Gruppe Männer vorbei, legte einem nach den anderen beruhigend die Hand auf die Schulter und ging alleine gen Waldgrenze. Einen merkwürdigen Einfluss hatte sie auf die Bewohner, die sich langsam zurückzogen aber erst zur Ruhe kamen, als sie das Mädchen begleitet von einem großen Schatten im Dunkel des Waldes hatten verschwinden sehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]]s Reise führte sie entlang an den ihr bekannten Bäumen und Lichtungen immer tiefer in den riesigen Wald. Stumm folgte sie dem Schatten des großen [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]]s, dessen weißes Fell gelegentlich im Lichte eines vorwitzigen Mondstrahles aufzuglühen schien, aber dann sofort wieder erlosch. Kein Wort verlor das imposante Tier und ließ ihr somit sowohl die nötige Ruhe als auch Zeit um sich auf das Kommende vorzubereiten.&lt;br /&gt;
Viele Stunden lang liefen sie so an riesigen schneebedeckten Bäumen vorbei, deren imposante Statur Geschichten über Zeiten zu erzählen schien, in denen der Waldgott friedlich durch diese vergessenen Haine wandelte und den Bäumen dabei half zu wachsen. Immer weiter ging die Reise durch das Reich des Waldgottes und schließlich kündigte ein gewaltiges Tosen vom nahen Ende des Weges.&lt;br /&gt;
Und als der große [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] zum ersten Mal seit Stunden anhielt, um den Kopf gen der Quelle des Geräusches zu wenden, stockte [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] der Atem. Vor ihnen erstreckte sich ein riesiger Wasserfall, der seine Wassermassen von der Spitze eines hohen Berges hinab zu einem See schickte, der sich zu ihren Füßen erstreckte. Das aufgespritzte Wasser verteilte sich vom Berg herab langsam über die gesamte Lichtung , fing das Mondlicht ein und ließ die Umgebung gleich millionen winziger fallender Sterne in dessen silbrigen Licht erstrahlen.&lt;br /&gt;
„Dort oben ist Xing Lu’s Hain. Es ist lange her, seit ich dort war, und noch länger ist es her, seitdem die Füße eines Menschen diesen Boden berührt haben... Um dort hinauf zu kommen, wirst du auf meinen Rücken steigen und dich gut festhalten müssen.“ Erklang die tiefe Stimme des [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]]s, der sich auf den Boden gelegt hatte und geduldig abwartete, bis [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] auf seinen Rücken gestiegen war. Erst dann erhob er sich wieder und hätten sich ihre Hände nicht in dem weißen Fell verkrallt, so wäre sie bei den folgenden gewaltigen Sprüngen des Tieres, die die Zwei in Windeseile dem Scheitel des Wasserfalls näher brachten, sicherlich in die Tiefe gestürzt.&lt;br /&gt;
So aber erblickte sie bald, nachdem sie sich wieder getraut hatte ihre Augen zu öffnen, einen wunderschönen silbern glänzenden See, dessen Oberfläche so glatt wie ein Spiegel den Sternenhimmel reflektierte und dem Auge vorgaukelte einen zweiten Himmel zu den eigenen Füßen zu sehen, samt einer dunkelgrünen Wiese, die gespickt von allerhand Blumen ohne den Makel einer einzigen Schneeflocke dem Winter trotzte. Sie war im Hain des Waldgottes angekommen und erst, als sie die Augen von dessen Schönheit abwenden konnte, erblickte sie eine dunkle Gestalt, die auf der Insel mitten im See zu warten schien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===10. Kapitel===&lt;br /&gt;
Vollkommen still lief [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Bai Hu]] an der Seite [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]]s über die wunderschöne Wiese dem See, der Insel und der Gestalt auf dieser entgegen. Sogar das große Tier, das in seinem Leben schon so viel erlebt hatte, war ob dem, was kommen würde, angespannt und dabei unbewusst in sein Jagdverhalten zurückgefallen.&lt;br /&gt;
Kein Wort verlor er, kein ungestüm umgeknickter Grashalm oder unvorsichtig berührter Kieselstein sprach vom Gang des Tieres und hätte er nicht gelegentlich tief Luft geholt, um nicht vor Anspannung zu platzen, so hätte [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] ihn wahrscheinlich völlig vergessen.&lt;br /&gt;
Das Mädchen indes lief mit ruhigem und bestimmten Schritten auf den See zu, ließ sich von dem [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] mit einem Sprung über diesen befördern, und glitt ohne aus der Ruhe zu kommen von dessen Rücken direkt auf die kleine vom Schatten einer Wolke verdeckte Insel vor die dunkle Gestalt.&lt;br /&gt;
Der Blick zweier großer violetter Augen legte sich auf sie, als ihre eigenen Augen sich langsam erst dazu überwinden mussten die ungewöhnlichen Pfoten, die einer Mischung aus Menschenfüßen und Bärentatzen zu entsprechen schienen, und dann den im Schatten liegenden Körper hinauf bis zu den Augen des Wesens zu betrachten. Als sich der Blick der zwei Wesen traf, stockte dem Mädchen der Atem und für einen Moment fühlte sie die bodenlose Wut des Schattens vor ihr. Erst nach einigen Momenten fiel ihr auf, dass sich der [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] neben ihr vor dem Wesen verneigte und so tat sie es ihm schnell und etwas überhastet gleich.&lt;br /&gt;
„Es ist lange her [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Bai Hu]].“ Ertönte die Stimme des Wesens schneidend wie der Wind im Herbst sofort, als sich [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] verneigt hatte, als ob das Wesen darauf gewartet hätte.&lt;br /&gt;
„Xinglu.“ Antwortete der [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] schlicht, aber ehrerbietend.&lt;br /&gt;
„Sag mir, warum muss mein Hain die Füße dieser Kreatur ertragen? Warum beschütztest du es vor meinem Urteil?“&lt;br /&gt;
„Weil ich versprach sie zu beschützen und ihr zu helfen, weil sie mit deinem Urteil über die Menschen des Dorfes nichts zu tun hatte und weil die Menschen nicht das sind, was du in ihnen siehst.“&lt;br /&gt;
„Xinglu’s Urteil betrifft alle Menschen!“ Ertönte die wütende tiefe Stimme der riesigen [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Schildkröte]], als sich diese aus dem See erhob und geschwind auf die Insel neben den Schatten schob.&lt;br /&gt;
„Und warum maßt du es dir an ein Urteil über Xinglu’s Urteil zu fällen [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Bai Hu]]?“&lt;br /&gt;
Der [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] atmete tief ein, um zu einer Antwort auf den Angriff [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Xuan Wu]]’s anzusetzen, aber die Stimme des Schattens ließ ihn innehalten.&lt;br /&gt;
„Ich habe [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Bai Hu]]’s Gründe gehört und im Moment soll mir dies reichen.“ Der Blick der violetten Augen richtete sich wieder auf [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]]. „Nun erzähl mir deinen Namen kleine Kreatur und begründe mir, warum du ein Wesen vor meinem Urteil bewahrtest.“&lt;br /&gt;
Aber dem Mädchen stockte der Atem abermals, als es nun die volle Aufmerksamkeit auf sich lasten fühlte. Nervös spielte sie mit ihren Daumen und hatte ihren Blick gen Boden gerichtet, als sie endlich die Kraft fand zu antworten:&lt;br /&gt;
„Mein Name ist [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]]… Und ich wollte einfach nicht zulassen, dass ein kleines hilfloses Wesen vor meinen Augen stirbt, weil ich nicht eingriff… Nicht noch einmal…“ Bilder des roten [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]]s schossen aus ihrem Gedächtnis hervor und trieben ihr Tränen der Trauer in die Augen.&lt;br /&gt;
„Nicht noch einmal?... Ich muss jeden Tag dabei zusehen, wie kleine hilflose Wesen vor meinen Augen sterben, weil andere Wesen maßlos leben wollen… Nicht noch einmal… Ich kann es nicht fassen… Was weißt du kleine Kreatur denn schon von Leben und Tod?“&lt;br /&gt;
Die Stimme des Schattens, war sie zuvor schon schneidend gewesen, hatte sich nun auch noch gleich einem Orkan erhoben und donnerte ehrfurcht erregend über den Hain, so dass ein jeder, der sie vernehmen konnte, den Kopf einzog und still ausharren wollte, bis der Sturm vorbei war.&lt;br /&gt;
„Sie weiß so viel wie man eben in einem Leben in der Natur lernen kann.“ Erschallte auf einmal eine hohe Stimme, die vom Himmel zu kommen schien. „Sie hat die tägliche Furcht und Ungewissheit gespürt, hat die Freuden über die einfachsten Dinge genossen und die Trauer über den Verlust der wertvollsten Dinge erlebt. Maßt du dir nun schon an das Recht auf Trauer und Schmerz gepachtet zu haben Xinglu?“&lt;br /&gt;
Und plötzlich landete direkt hinter [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] ein großer [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]], von dessen Federkleid sich ein paar rote Federn lösten und langsam um das Mädchen herum zu Boden glitten. Beim Anblick dieser Federn schossen dem Mädchen nur noch mehr Tränen in die Augen und sie befürchtete, dass ihr Kopf ihr einen Streich spielen würde, denn diese Federn würde sie überall wiedererkennen.&lt;br /&gt;
„Bist du so verbittert Xinglu, dass du nicht einmal erkennst, dass dieses Mädchen erst einige wenige Sommer alt ist, aber durch das Leben und die Reise in der Natur viel schneller gealtert und gewachsen ist? Erkennst du nicht, was du vor dir siehst?“&lt;br /&gt;
„[[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Zhu Que]]… worauf willst du hinaus? Erklär dich, wenn du dich schon einmal zu uns auf den Boden herablässt!“ Donnerte der Schatten abermals entgegen.&lt;br /&gt;
„Die Natur selber hat [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] auf ihrer Reise geholfen und sie wachsen lassen, um sie auf das kommende vorzubereiten. Willst du als Wächter und Aspekt dich nun gegen den Willen der Natur stellen?“&lt;br /&gt;
Ein tiefes Rauschen war zu hören, als der Schatten sich zu [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] hinab beugte und zielsicher ihrem Gesicht entgegen atmete und sie näher betrachtete. Hätte das Mädchen dies normalerweise als sehr unangenehm empfunden und sich scheu weggedreht, so blieb sie wie angewurzelt stehen und betrachtete sich stattdessen ebenfalls eingehend.&lt;br /&gt;
Sie hatte vor Wochen, vielleicht vor Monaten sogar aufgehört sich selber zu betrachten und so war ihr nie aufgefallen, dass ihr Körper in ihren einstmals kindlichen Augen riesige Züge angenommen hatte. Sie war stark gewachsen, hatte wahrscheinlich Kigiku eingeholt und noch ein wenig weiter gewachsen. Unter ihrer Jacke wölbten sich zwei Hügel nach außen, deren Maße wohl noch wachsen würden, wenn sie sich wieder einigermaßen ernähren würde. Auch ihr Haar war immer länger geworden und glich der goldenen Mähne eines Löwen. War sie vor ihrer Reise noch ein normales 10 Jahre altes Mädchen gewesen, so glich ihre Statur nun mehr der einer 15jährigen.&lt;br /&gt;
Sie kam aus dem Staunen nicht mehr heraus und verlor ob dieser Erkenntnis auch für einen kurzen Moment den Gedankengang, der ihr zuvor die Tränen in die Augen getrieben hatte. Aber dann brachte ihn eine rote Feder, die direkt vor ihren Füßen lag, wieder zurück.&lt;br /&gt;
„Du bist doch der kleine rote [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]] oder? Du lebst?“ Hauchte sie mit nach oben gerichteten Gesicht dem Kopf des gewaltigen [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]]s entgegen, der hinter ihr saß und dessen Oberkörper über ihr aufragte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===11. Kapitel===&lt;br /&gt;
„Ja [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] ich lebe.“ Antwortete der [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]] mit sanfter Stimme, so dass [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] fast der Meinung war ein Lächeln auf dem weit entfernten Gesicht erkennen zu können.&lt;br /&gt;
„Nicht nur ergreifst auch noch du Partei für diese Kreatur, sondern du kennst sie auch noch [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Zhu Que]]? Was geht hier vor?!“ Schaltete sich die schwarze [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Schildkröte]] erneut ein und der große [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]] holte tief Luft, um zu einer Erklärung anzusetzen.&lt;br /&gt;
„Dass ihr es nicht vernommen habt, wundert mich nicht, aber vor fast einem Jahr vernahm ich die Klagen eines kleinen Baches weit im Westen. Als ich mich ihm näherte und ihn fragte, was es mit seinen traurigen Worten auf sich habe, erzählte er mir von seinem Fehler. Er habe, so berichtete er mir, in dem Versuch ein kleines Mädchen mit blondem Haar aufzumuntern einen alten Wanderer zu dieser gelockt, damit dieser sie mit seinen Geschichten aufmuntern könne. Als der Wanderer dem Mädchen von dem Waldgott erzählte, schnappte dieses sich seine Sachen und lief los, um den Waldgott zu finden und um Hilfe zu bitten. Aber wie sollte ein kleines Mädchen alleine überleben?&lt;br /&gt;
Ich beschloss also dem Bach zu helfen und dem Mädchen beizustehen. So begleitete ich [[Wichtige_Personen_in_Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]], das Mädchen aus der Geschichte des Baches, als kleiner [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]] und lehrte sie durch mein Beispiel vom Leben in der Natur.&lt;br /&gt;
Als der Herbst kam und die Zeit meiner Herrschaft sich dem Ende entgegen neigte, traf ich [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Bai Hu]] und bat ihn mir zu helfen. Fortan übernahm er es [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] zu begleiten, nachdem wir es so haben aussehen lassen als ob ich durch die Krallen [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Bai Hu]]’s gestorben wäre.&lt;br /&gt;
Während wir uns aber um [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] kümmerten, bemühte sich die Natur selber ebenfalls um [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]], half ihr beim Wachsen, beim Verstehen und beim Leben. Schon bald hätte sie uns nicht mehr gebraucht, aber wir waren zu neugierig auf das, was kommen könnte.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lange Zeit herrschte Stille, während der Schatten [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] eingehend musterte. Schließlich aber erhob er die Stimme, deren Worte er scheinbar direkt an [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] richtete.&lt;br /&gt;
„Würde ich dich am liebsten auf der Stelle zertreten für den Verstoß gegen mein Urteil, für die Schritte auf dem Boden meines Haines und für die Anmaßung, in der sich jene zwei auf deine Seite stellten und dich beschützten, so kann ich doch das Wirken der Natur an und in dir sehen.&lt;br /&gt;
Nun stelle ich dir also folgende Frage: Würdest du das Dorf, deren Bewohner dir in der letzten Woche Obdach gewährten, verlassen und zulassen, dass ich es mitsamt seiner Bewohner vernichte, wenn ich dafür deine Schwester Kigiku heile?“&lt;br /&gt;
[[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]]s Augen weiteten sich bei diesem Angebot genau so sehr wie sich die Augen des [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]]s und des [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]]s vor Wut verengten. Beide waren außer sich vor Zorn über die Hinterlist der Worte ihres Gottes, aber keiner von beiden hatte das Recht den Mund zu öffnen.&lt;br /&gt;
„Woher weißt du von Kigiku?“ Antwortete [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] stockend, woraufhin der Schatten lediglich tiefkehlig lachte.&lt;br /&gt;
„Ich weiß viele Dinge. Nun aber entscheide dich und lass dich nicht davon einnehmen, dass du deine Schwester nicht mehr lebendig antreffen würdest, wenn du dich jetzt auf den Rückweg begibst.“ Woraufhin der Schatten erneut lachte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===12. Kapitel===&lt;br /&gt;
Immer mehr Tränen schossen [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] in die Augen, ließen diese nach und nach überquellen und liefen dann eine nach der anderen die Wangen des Mädchens hinab, bis sie sich von diesen lösten und gen Boden fielen. Die kommende Entscheidung war die schwerste, die sie jemals hatte treffen müssen und es war der erste Moment, in dem sie ihre Reise in Frage stellte.&lt;br /&gt;
„Ich… Die Menschen sollen leben.“ Brachte sie schluchzend hervor und sah gleichzeitig ihre kranke Schwester vor ihren Augen, deren endgültiges Todesurteil sie nun unterschrieben hatte und die sie wohl nie wieder sehen würde.&lt;br /&gt;
„Was?!? Du maßt es dir an…?!?“ Donnerte die Stimme des Schattens wieder hervor, wurde aber von [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Bai Hu]] abrupt unterbrochen.&lt;br /&gt;
„Sie hat sich entschieden Xinglu. Hör auf mit deinen Spielen und sieh ein, dass du dich geirrt hast.“&lt;br /&gt;
„Gut, ich stehe zu meinem Wort. Aber ich habe nirgends von dem Leben des Mädchens geredet. Sie hat sich meinem Urteil entgegen gestellt und muss nun die Konsequenzen tragen!“&lt;br /&gt;
Schreckhaft atmete [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] ein und schaute mit geweiteten Augen auf den Schatten vor sich.&lt;br /&gt;
„Aber ich darf nicht ohne Weiteres nehmen, was die Natur gewährt hat… Also wirst du dir dein Leben verdienen müssen kleines Mädchen. Schließe die Augen und lass mich sehen, ob der Geist der Natur wirklich in deinen Knochen steckt.“&lt;br /&gt;
Und so sehr [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] auch dagegen ankämpfte, ihre Augenlider schoben sich unweigerlich vor ihre Pupillen und schon bald verschwammen die Bilder vor ihren Augen und die Gedanken in ihrem Kopf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie spürte weiches feuchtes Gras zwischen ihren blanken Zehen und eine Eule schickte ihren Ruf durch die Luft vorbei an ihren Ohren. Als sie die Augen langsam öffnete, sah sie sich inmitten eines großen Waldes stehen, deren Bäume genauso wie der Wald selber kein sichtbares Ende zu haben schienen. Alles an dem Wald wirkte merkwürdig urtümlich und erinnerte sie an die riesigen Bäume, die sie in der Nähe des Wasserfalls und des Haines gesehen hatte.&lt;br /&gt;
Erneut riss sie der Schrei der Eule aus den Gedanken und ließ in diesen Platz genug für die Erkenntnis, dass die Sonne gerade untergegangen war und die Schatten im Wald immer mehr die Oberhand gewannen.&lt;br /&gt;
Und dann spürte sie es, eine Präsenz im Schatten und der Blick unsichtbarer Augen auf ihrem Rücken. Die feinen Härchen auf ihrem Nacken stellten sich auf, sie machte einen zaghaften Schritt nach hinten und drehte sich dann plötzlich herum um loszurennen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===13. Kapitel===&lt;br /&gt;
Der Wind pfiff ihr ins Gesicht, sauste ihr um die Ohren und ließ den Klang seiner Stimme in diesen erklingen. Immer wieder schlugen ihr kleinere Äste, die sie nicht rechtzeitig bemerkt hatte, gegen den Körper und hinterließen an diesem immer mehr kleine Schnitte aus denen schon bald feine Bluttropfen hervorquollen. Schneller und schneller lief [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] durch den dunklen Wald, der sein wunderschönes Kleid abgelegt hatte und ihr nun seine dunkle und gefährliche Seite zeigte.&lt;br /&gt;
Wie konnte dies nur derselbe Wald, derselbe Ort sein, der sie mit den ersten Bildern verzaubert hatte? Fragte sie sich, als sie sich in Sicherheit wähnend an einen Baum lehnte und umschaute. Schon seit einiger Zeit hatte sie die Präsenz in ihrem Rücken nicht mehr gespürt. Sollte sie dieses Etwas wirklich abgehängt haben? Sie schaute sich nervös um, ließ den Blick ihrer Augen durch die Dunkelheit wandern und versuchte ihr pochendes Herz zu beruhigen. Es war schwer in der Dunkelheit überhaupt etwas auszumachen und immer wieder machte ihr Herz einen furchtsamen Sprung, wenn die Schatten der Bäume ihr obskure Wesen, die mit langen feingliedrigen Armen in der Dunkelheit zu tanzen schienen, vorspielten.&lt;br /&gt;
Plötzlich blitzte in der Dunkelheit etwas auf. Noch bevor sich die Härchen auf ihrem Nacken aufstellen konnten, war sie schon wieder los gerannt und hetzte durch den Wald. Das Blut, das sich in der kurzen Zeit der Rast auf ihrer Haut gesammelt hatte, wurde vom Gegenwind weggeweht und hinterließ eine feine rote Spur, der man viel zu leicht folgen konnte.&lt;br /&gt;
Wie sollte sie nur dem Schrecken, der mit Sicherheit den Tod bringen würde, entkommen? Wie sollte sie den Anbruch des Tages und das erste Licht, das die Schatten vertreiben würde, nur wieder erleben? Und wie sollte auch nur ein Mensch in dieser schrecklichen Umgebung überleben können?&lt;br /&gt;
Völlig außer Atem rannte das Mädchen dennoch weiter. Immer, wenn sie die Gefahr gegen einen Baum zu laufen ignorierend einen Blick über die Schulter warf, konnte sie einen formlosen Schatten im Schatten sehen, der der blutigen Spur folgte. Nein sie wunderte sich nicht mehr, dass die Menschen sich vor dieser Umgebung fürchteten und die Natur verändern wollten, um in ihr zu überleben. In dieser schrecklichen Umgebung würden sie nie anders überleben können!&lt;br /&gt;
„Vieles, das auf den ersten Blick schrecklich wirkt, ist nur ungewohnt für die Augen.“&lt;br /&gt;
Ertönte plötzlich die raue Stimme des alten Mannes in ihrem Kopf und sie erinnerte sich an die vielen Stunden, in denen er ihr eigentlich nur von der Natur erzählte.&lt;br /&gt;
„ Ein Wolf tötet nicht, weil er grausam sein möchte. Ein Wolf tötet, weil er überleben will. Der Wille zu Überleben ist das, was uns alle – selbst die Pflanzen – vereint.“&lt;br /&gt;
Aber dieses Ding, was auch immer es ist, ist böse! Das konnte sie deutlich spüren. Sie konnte spüren wie es Millimeter um Millimeter näher kam, sich wieder zurückfallen ließ und dann wieder langsam näher kam. Und das alles nur, um mit ihr zu spielen, um ihr den Schrecken in Mark und Bein zu jagen!&lt;br /&gt;
„Wahre Boshaftigkeit gibt es in der Natur nicht. Sie ist eine Erfindung der Menschen, um die Natur zu verteufeln.“&lt;br /&gt;
Aber sie konnte das Böse in diesem Ding eindeutig spüren. Und inmitten dieser schrecklichen Umgebung war niemand, der ihr helfen konnte. Sie war alleine.&lt;br /&gt;
„Niemals bist du alleine. Stets wirst du einen Baum, eine Blume oder zumindest einen Grashalm in der Nähe finden. Deine Mutter wird immer da sein und dich beschützen.“&lt;br /&gt;
Und auf einmal blieb [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] stehen. Langsam drehte sie sich zur Seite und legte die Stirn gegen die Rinde eines der riesigen Bäume. Wie hatte sie nur diese sanften Riesen verteufeln können? Wie hatte sie nur diese Umgebung als schrecklich bezeichnen können?&lt;br /&gt;
Sie schloss die Augen und wartete auf die Schritte, die sich sicher bald nähern und ihren Tod bedeuten würden. Aber sie würde nicht mehr rennen. Sie vertraute auf ihre Mutter und legte ihr Leben in deren Arme.&lt;br /&gt;
Und dann hörte sie ein leises Flüstern.&lt;br /&gt;
„Wie sich die Arme an mich lehnt. Oh du Arme, hör auf zu weinen.“&lt;br /&gt;
„Das sind keine Tränen, das ist Blut. Bist du zu hölzern geworden um den Unterschied zu merken?“&lt;br /&gt;
„Sie blutet? Warum denn nur?“&lt;br /&gt;
„Weil selbst kleine Äste die weiche Haut zerschneiden können.“&lt;br /&gt;
„Schau nur wie sie zittert.“&lt;br /&gt;
„Wie gerne würde ich ihr helfen.“&lt;br /&gt;
„Ich auch.“&lt;br /&gt;
„Ich auch.“&lt;br /&gt;
„Aber sie kann uns nicht hören.“&lt;br /&gt;
„Wir können sie nicht trösten.“&lt;br /&gt;
„Wir können sie nicht beschützen.“&lt;br /&gt;
„Würde sie uns nur hören können.“&lt;br /&gt;
„Wieso kann sie uns nicht hören?“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Ich kann euch hören!“ Schrie [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] mit all ihrer Kraft. „Bitte helft mir!“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Sie kann uns hören?“&lt;br /&gt;
„Sie möchte unsere Hilfe?“&lt;br /&gt;
„Wie lange ist es her?“&lt;br /&gt;
„Sollen wir singen?“&lt;br /&gt;
„Ja lasst uns singen!“&lt;br /&gt;
„Ja..Singen!“&lt;br /&gt;
Und plötzlich schwoll das Flüstern, war es zuerst noch leise und kaum zu hören gewesen, immer weiter an, gewann an Stärke und glich schon bald einem Orkan aus unterschiedlichen Stimmen, die durcheinander riefen. Nach und nach hörten die Stimmen auf zu rufen und fingen stattdessen an leise zu summen. Das Summen wurde immer lauter, übertönte schließlich die letzten Stimmen und brachte mit seinen tiefen Tönen [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]]s Innere sanft zum vibrieren.&lt;br /&gt;
Eine tiefe und warme Stimme erschallte, sang von den Strahlen der Sonne und den Tränen des Mondes und plötzlich setzten alle Stimmen in dieses Lied mit ein.&lt;br /&gt;
Es war das Lied der Schöpfung, die Erzählungen des ersten Baumes, der als Knospe miterlebt hatte wie Mond und Sonne von den Göttern auseinander gerissen wurden und fortan nie wieder zusammen sein und zugleich erstrahlen durften. Um wenigstens die Wärme des anderen und dessen Spiegelbild für wenige Momente zu erhaschen, nachdem dieser schwinden musste, erschufen die Zwei die Natur und die Wärme der Sonnenstrahlen sowie die Liebe in den Mondtränen hauchten der kargen Erde Leben ein.&lt;br /&gt;
Der Erste aber, der stark genug gewesen war vor all diesem bereits als Knospe den Boden zu durchbrechen, wuchs und wuchs bis er groß und prächtig war. Er war der Stärkste von allen und schließlich hob ihn der Mond aus der Erde und gab ihm die Fähigkeit zu wandern. So wurde der Erste als Xinglu, der Wanderer, bekannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Sie ist eingeschlafen.“&lt;br /&gt;
„Sie ist sicher.“&lt;br /&gt;
„Der Schatten ist fort.“&lt;br /&gt;
Das Flüstern der Bäume, sehr zaghaft und leise um das Mädchen nicht zu wecken, flog einige Zeit später dem Winde gleich wieder durch die Luft.&lt;br /&gt;
„Sie muss zurück.“&lt;br /&gt;
„Ja das muss sie.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===14. Kapitel===&lt;br /&gt;
„Hört ihr das? Sie singen! Sie singen für das Mädchen, sie singen für [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]]!“ Stellte die große [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Schildkröte]] fassungslos fest, während sie sich im Kreis drehte und dem Lied der Bäume lauschte.&lt;br /&gt;
Das Geräusch des schabenden Panzers zusammen mit den Worten aus tiefer Kehle drangen durch die Schleier des Schlafes und holten [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] aus diesem empor.&lt;br /&gt;
„Sie kommt zu sich. Sie hat überlebt!“ Ertönte die Stimme des [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]]s ganz nah vor [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]]s Gesicht. Und als sie die Augen öffnete, sah sie die Gesichter des [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel - Suzaku|Vogel]]s und des [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]]s dicht über ihrem eigenen schweben und sie mit besorgten Blicken anschauten, bevor sie anfingen breit zu lächeln.&lt;br /&gt;
„Wo bin ich?“ Murmelte sie schlaftrunken, während sie sich den Schlaf aus den Augen rieb.&lt;br /&gt;
„Du bist im Hain des Waldgottes. Du hast geschlafen und wurdest im Traum auf die Probe gestellt.“&lt;br /&gt;
Antwortete [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Bai Hu]], der sich mit einem langgestreckten Seufzer anscheinend nach einer halben Ewigkeit wieder legte und sich wohlig streckte.&lt;br /&gt;
„Habe ich bestanden?“&lt;br /&gt;
[[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Zhu Que]] öffnete den Schnabel, anscheinend um antworten zu wollen, aber die tiefe Stimme Xinglu’s unterbrach ihn.&lt;br /&gt;
„Du hast mehr als das.“ Der riesige Schatten bewegte sich zum ersten Mal, seitdem [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] im Hain war, und schob sich langsam in das fahle Licht des Mondes.&lt;br /&gt;
„Niemals hätte ich erwartet, dass sie für dich singen würden. Niemals hätte ich erwartet, dass sie dieses Lied anstimmen würden.“&lt;br /&gt;
Murmelte das Wesen, dessen Körperbau dem eines Menschen glich, nur glichen Hände und Füße mehr einer Mischung aus Menschenhand und Bärentatze und die Haut schien aus einer rissigen und vor Alter schon schwarz gewordenen Baumrinde zu bestehen. Das Gesicht schließlich war dem eines Hirsches nachempfunden, nur dass sich Flechten aus großen Baumblättern vom Kopf über die Schultern des Wesens ergossen.&lt;br /&gt;
„Sie sangen von dir nicht wahr?“ Fragte [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] das Wesen, dessen große Augen von großer Trauer sprachen.&lt;br /&gt;
„Ja. Ich habe dieses Lied geschrieben und es einem jeden Baum früher vorgesungen, wenn er noch klein und schwach war. Das Lied half ihnen zu wachsen und den Gezeiten zu widerstehen, so dass sie fast so groß wurden wie ich einst. Deswegen nennt man es auch das Baumlied. Früher kannte es ein jeder Baum.“&lt;br /&gt;
„Deswegen sind die Bäume in der Nähe des Haines also so groß und der Winter dem Hain so fern!“&lt;br /&gt;
„Früher waren alle Bäume so groß. Damals wanderte der Wanderer noch jeden Tag über die Erde und sang zu jedem Baum.“ Mischte sich eine raue Stimme plötzlich ein und alle, egal ob Mensch, Tier oder Gott wandten dem Ursprung der Stimme den Kopf zu.&lt;br /&gt;
Ein alter Mann kam mit hinkenden Schritten über die Wiese dem See und der Insel entgegen und winkte dem Mädchen entgegen, das die Augen vor Staunen weit aufgerissen hatte.&lt;br /&gt;
„Du? Was machst du denn hier?“ Rief sie ihm entgegen. Anstatt aber eine Antwort des Mannes zu erhalten, erklang die Stimme des Waldgottes.&lt;br /&gt;
„[[Geschichte von Taki#Der blaue Drache – Seiryu|Quing Long]]. Jetzt wundert mich gar nichts mehr. Hast du [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] beigebracht zu den Bäumen zu sprechen?“&lt;br /&gt;
„Ich habe ihr lediglich von der Natur erzählt Xinglu. Alles Weitere hat sie selber erlernt.“&lt;br /&gt;
„[[Geschichte von Taki#Der blaue Drache – Seiryu|Quing Long]]?“ Verwirrt schaute [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] zwischen dem Alten und Xinglu hin und her.&lt;br /&gt;
Auf dem Gesicht des Alten aber, der am nahen Ufer des Sees angelangt war, bildete sich ein Lächeln und plötzlich erhob sich an derselben Stelle, an der der Alte soeben gestanden hatte, ein großer [[Geschichte von Taki#Der blaue Drache – Seiryu|blauer Drache]] in die Luft, nur um neben Xinglu wieder zu landen.&lt;br /&gt;
„Du hast es schon immer geliebt dich zu verkleiden.“ Murmelte die [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Schildkröte]].&lt;br /&gt;
„Du musst verstehen, dass ich dir nicht die Wahrheit zeigen durfte [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]]. Ich bin der Letzte der Vier und Erster des Kreises. [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Xuan Wu]], [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Zhu Que]], [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Bai Hu]] und ich, [[Geschichte von Taki#Der blaue Drache – Seiryu|Quing Long]] sind die 4 Wächter des Waldgottes und die ersten der Tiere, zu denen er wie zu den Bäumen sang. Ein jeder von uns ist die Inkarnation einer der Jahreszeiten. Ich bin der Frühling, [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Zhu Que]] ist der Sommer, [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Bai Hu]] ist der Herbst und [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Xuan Wu]] ist der Winter. Einst wandelten wir an der Seite Xinglu’s über die Erde. Als er sich aber veränderte, wandten drei von uns ihm den Rücken zu und nur[[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Xuan Wu]] blieb bei ihm.“&lt;br /&gt;
„Aber was habe ich damit zu tun? Ich wollte doch nur Kigiku retten.“&lt;br /&gt;
„Und in diesem einfach Streben hast du es geschafft mich an die Anfänge und das Gute in euch Menschen zu erinnern. Ich war es, der dich im Wald der Träume gejagt hat und hätten dir die Bäume nicht geholfen, so hätte dein Herz schließlich vor Angst aufgehört zu schlagen. Als aber die Bäume anfingen zu singen, da erinnerte ich mich. Sie sangen aber nicht nur von mir, sondern auch von dir. Sie sangen davon wie viel Angst du in der Dunkelheit hast, was für einen Weg du zurücklegen musstest und wie gerne sie dir helfen würden. Und mit jedem Wort verflog mein Hass und ich fing an euch Menschen zu verstehen.“&lt;br /&gt;
„Ich habe gar nicht gehört, dass sie von mir sangen. Hat diese wunderschöne tiefe Stimme etwa auch über mich gesungen?“&lt;br /&gt;
„Wunderschöne tiefe Stimme?“ Schaltete sich [[Geschichte von Taki#Der blaue Drache – Seiryu|Quing Long]] plötzlich ein und wechselte einige Blicke mit den drei anderen, während Xinglu die violetten Augen geschlossen hatte.&lt;br /&gt;
„Sie hat dich singen hören Xinglu? Wie ist das möglich? Du hast schon so lange nicht mehr gesungen.“ Brummte [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Bai Hu]] verdutzt.&lt;br /&gt;
„Sie erinnern sich noch immer daran wie ich zu ihnen sang. Und aus der Erinnerung heraus haben sie meine Stimme scheinbar beschworen. Es ist zu lange her, dass ich zu ihnen gesungen haben, und ich habe kein Recht zu ihnen zu singen bei all dem, was ich getan habe.“&lt;br /&gt;
„Das stimmt nicht! Sie reden stets miteinander und die ältesten von ihnen erzählen den jüngeren von deinem Lied. Sie kennen es alle und werden es nie vergessen.“&lt;br /&gt;
„Mir fehlt aber die Kraft zum Wandern. Hass und Zorn haben meine Beine schwer werden lassen.“&lt;br /&gt;
Er wandte sich von dem weißen [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] ab und dem Mädchen zu.&lt;br /&gt;
„Nein ich hörte keine tiefe Stimme, sondern eine hohe. Ich hörte die Stimme eines jungen [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Drachen]]n, der mich furchtlos anbrüllte. Die Bäume sangen von dem gelben Schuppenkleid des [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Drachen]]n und von der Wärme im Herzen dieses Wesens.&lt;br /&gt;
[[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] sie sangen von dir und es war so viel Wahrheit in ihren Worten, die ich erst jetzt vernehmen konnte.“&lt;br /&gt;
„Warum guckst du so traurig Xinglu? Was hast du vor? Was hat das zu bedeuten?“&lt;br /&gt;
Fragte das Mädchen nun sichtlich besorgt um den Waldgott.&lt;br /&gt;
„Es ist Zeit für mich das Geschenk, das mir der Mond einst gab, zurück zu geben. Ich habe meine Pflicht gegenüber meinen Brüdern und Schwestern vergessen und sie zu lange warten lassen. Ich sehne mich nach Ruhe [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]].“&lt;br /&gt;
Die Züge des Wesens erhellten sich und die Risse in der dunklen Rinde schlossen sich immer mehr.&lt;br /&gt;
„Die Zeit des Wanderers ist vorbei. Zu lange habe ich mich dagegen gewehrt einzusehen, dass die Welt mich nicht mehr braucht. Es ist nun an der Zeit, dass die Jüngeren auf sich aufpassen. Vieles wird sich verändern, aber wenn ich höre wie die Bäume für dich singen, so bin ich mir sicher, dass es nicht nur schlecht sein wird.“&lt;br /&gt;
„Willst du uns wirklich verlassen Xinglu? Was sollen wir ohne dich machen? Was sollen wir alleine machen?“ Rief [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Zhu Que]] mit Trauer in der Stimme.&lt;br /&gt;
„Helft dem gelben [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Drachen]]n bei der Wahrung dessen, was wir einst zusammen auf unseren Reisen verbreiteten. Natürlich nur, wenn du willst [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]].“&lt;br /&gt;
Das Mädchen schaute in die großen violetten Augen und auf die immer heller werdende Rinde, durch die von Minute zu Minute mehr Leben zu pulsieren schien.&lt;br /&gt;
„Was genau meinst du?“&lt;br /&gt;
„Vieles, was einst gut war, ist zerstört. Du hast mir aber gezeigt, dass nicht alles zerstört ist. Ich frage mich, ob sich Sonne und Mond so fühlten, als sie mich erblickten und das Leben erschufen….&lt;br /&gt;
Ich werde das Wandern aufgeben und wieder nur ein Baum sein, ein Baum der mit seinen Brüdern singt. Gerne werde ich von dem kleinen Mädchen singen, das zum [[Geschichte von Taki#Der_Gelbe_Drache|gelben Drachen]] wurde, der den Beginn einer neuen Zeit darstellt.&lt;br /&gt;
Ich würde gerne dabei zusehen, wie ein kleines Mädchen die Wunden, die ein alter Baum geschlagen hat, schließt und dabei hilft, dass wieder mehr Menschen das Lied der Bäume hören.“&lt;br /&gt;
[[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] konnte die Trauer in dem Wesen vor sich so deutlich spüren, dass es ihr die Sprache verschlug. Aber nicht nur Trauer, sondern auch Freude über die Erlösung konnte sie spüren. Es hatte nicht lange gedauert bis ihre Augen sich mit Tränen gefüllt hatten, so dass sie lediglich nicken konnte.&lt;br /&gt;
Der Waldgott lächelte sie voller Wärme an und streckte sich dann zu seiner vollen Größe aus. Ein wohliges Seufzen entfuhr ihm, als die alten Glieder sich zum beinahe letzten Mal bewegten und er sich mit stummen Gesten von seinen vier Freunden verabschiedete, die auf ihre Art viel treuer waren als er es je bis zu diesem Moment vermutet hatte. Dann legte er die letzten Schritte bis zum Mittelpunkt der kleinen Insel zurück, streckte sich erneut und seufzte dabei langgezogen.&lt;br /&gt;
Ein Rascheln und Rauschen war zu hören, als sich riesige Wurzeln in den Boden gruben und gewaltige Äste in die Höhe streckten. So schnell geschah alles, dass nur wenige Momente später sich dort, wo noch eben die Gestalt des Waldgottes gestanden hatte, ein gewaltiger Baum in die Höhe streckte und seine riesigen Äste weit über den See hängen ließ. Das gewaltige Blätterdach des Baumes erstreckte sich über den gesamten Hain und schützte diesen gleich einer Decke.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Epilog===&lt;br /&gt;
So verlor der Waldgott seinen Namen und war wieder nur der Erste. Im selben Moment aber erschallte zum ersten Mal seit langer Zeit die tiefe Stimme des Waldgottes und sang begleitet von vielen seiner Brüder das Lied des gelben [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Drache]]ns, so wie es hier geschrieben steht.&lt;br /&gt;
Lieder aber sind die älteste Form des Übernatürlichen und oft findet man in ihnen bereits einen Teil der Zukunft beschrieben. So erfuhr der kleine Bach, an dem das Lied begann, davon wie [[Geschichte von Taki#Der gelbe Drache|Hiwa]] begleitet von [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Zhu Que]], [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Bai Hu]], [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Xuan Wu]] und [[Geschichte von Taki#Der blaue Drache – Seiryu|Quing Long]] in das Dorf am Rand des großen Waldes kam und sowohl von dem Waldgott als auch von dessen Bedauern erzählten. Die Dorfbewohner hörten gerne den Geschichten dieser ungleichen Gruppe zu, ließen sich von diesen verzaubern und wollten alsbald den riesigen Baum selber sehen. Manche von ihnen blieben dort, andere verließen den Ort wieder, nur um von dessen Pracht zu erzählen.&lt;br /&gt;
So gründete sich schon bald unter dem schützenden Dach des Waldgottes ein kleines Dorf. Die vier Wächter, die es nun als Aufgabe ansahen neben dem Waldgott auch noch das Dorf und [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] zu beschützen, blieben bei den Menschen und halfen dem Mädchen dabei zu beschützen, zu trösten, zu beruhigen, zu lenken und vor allem zu erzählen und zu singen.&lt;br /&gt;
Zwei Jahre später, als die ersten Schneeflocken vom Himmel fielen und die mittlerweile zur jungen Frau herangewachsene [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] an die stürmische Nacht erinnerten, in der sie zum ersten Mal von dieser Welt erfuhr, wenn auch nur reichlich verwirrende Bruchstücke, stapfte eine vermummte Gestalt den schmalen von den Bewohnern angelegten Weg zum Hain empor.&lt;br /&gt;
Eine helle Stimme, ihr merkwürdig bekannt aber doch in den Wirren der Erinnerungen verloren, riss [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] aus den Erinnerungen und ließ sie von ihrem Platz am Rande des Sees aus in die Richtung der Gestalt sehen. Ihre Augen weiteten sich und füllten sich als bald mit Tränen, während ihre Füße über den von feinen Schneeflocken bedeckten Boden regelrecht flogen und sie in die weit geöffneten Arme der ihr entgegenlaufenden Kigiku trugen.&lt;br /&gt;
Der Bach plätscherte fröhlich, als er von der Wiedervereinigung der Schwestern hörte und weigerte sich im kommenden Winter vehement dagegen zu erstarren und einzufrieren, so groß war seine Freude. Erst die tiefe Stimme des Waldgottes aus der Ferne sorgte dafür, dass er sich beruhigte und als der Bach langsam erstarrte und für den Winter einschlief, freute sich der Waldgott über jenes letzte Geschenk, das er den Menschen und besonders seiner [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] geben konnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Wichtige Personen und Wesen aus Legenden und Sagen=&lt;br /&gt;
Hier sind wichtige Personen aus der Geschichte oder Legenden/Sagen von Takigakure aufgelistet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Dorfoberhäupter [[Takigakure]]s===&lt;br /&gt;
Hier sind die wichtigsten, verstorbenen Dorfoberhäupter von Takigakure aufgelistet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Ieyasu Kagetoya====&lt;br /&gt;
Ieyasu Kagetoya das erste große [[Dorfoberhaupt|Oberhaupt des Dorfes]] [[Takigakure]]. Nach dem Fall [[Geschichte_von_Taki#Kakuzu|Kakuzus]] bei dem der gesamte damalige Ältestenrat verstarb, übernahm er nicht nur die Macht im [[Gesellschaft_in_Taki#Kagetoya|Kagetoya]] -Clan sondern auch im Dorf selbst.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Er galt als mächtiger Shinobi und entsprechend dem Ruf der [[Gesellschaft_in_Taki#Kagetoya|Kagetoya]] als großartiger Krieger. &lt;br /&gt;
Durch seine Autorität und auch teilweise durch Furcht vor seiner Rache stellte er einen sehr wackeligen Frieden in [[Takigakure]] her.&lt;br /&gt;
Er führte damals die grundlegende Struktur des heutigen Militärs in [[Takigakure]] ein, auch wenn dieses im Laufe der vielen Dynastien überarbeitet wurde, ist es grundlegend immer noch das System nach dem die [[Gesellschaft_in_Taki#Kagetoya|Kagetoya]] Krieg führen und sich organisieren.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der [[Gesellschaft_in_Taki#Kagetoya|Kagetoya]] galt als streng, aufbrausend und ein wenig tyrannisch, außerdem erzählt man sich, dass er ein begabter, wenn auch gerne riskant agierender, Stratege sei, was letztlich zu seinem Sturz führte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Shingen Shiazu====&lt;br /&gt;
Shingen Shiazu, das zweite große [[Dorfoberhaupt|Oberhaupt des Dorfes]] [[Takigakure]], galt ebenso wie sein Vorgänger [[Geschichte_von_Taki#Ieyasu_Kagetoya|Ieyasu Kagetoya]] als begabter Shinobi und Stratege.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Jedoch hatte er dem Plan des Kagetoyas eine ganze Kompanie zu opfern widersprochen, als diese dann nicht nur überlebte, sondern die Schlacht auch noch gewann schlug er sich auf die Seite der [[Gesellschaft_in_Taki#Fuyou|Fuyou]], deren Oberhaupt das Kommando über die folgende Kompanie hatte, was dazu führte, dass [[Geschichte_von_Taki#Ieyasu_Kagetoya|Ieyasu Kagetoya]] noch auf dem Schlachtfeld zum Selbstmord gezwungen wurde, um seine Ehre wieder reinzuwaschen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Mit der Unterstützung der [[Gesellschaft_in_Taki#Fuyou|Fuyou]] und einiger jüngerer Clans wurde er dann zum zweiten Oberhaupt Takigakures erklärt.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Er erklärte die [[Geschichte_von_Taki#Ieyasu_Kagetoya|Ieyasu Kagetoya]] jedoch nicht zu Verrätern und ließ die Ehre der Familie unangetastet.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Shingen trat erst kurz nach dem Bluterbenkrieg von seinem Amt zurück, da er sich in einer Schlacht schwer verletzt hatte und langsam alt wurde. Er galt in seiner Amtszeit zwar als strenges aber faires Oberhaupt, der stets jeden Vorschlag anhörte, bevor er seine Entscheidung traf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Mifune Ashura====&lt;br /&gt;
Mifune Ashura war das dritte [[Dorfoberhaupt|Oberhaupt]] Takigakures und das erste, das nicht aus einer der [[Gesellschaft_in_Taki#Die_Gr.C3.BCnderclans|Gründerfamilien]] stammte.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Er war ein Veteran des Krieges, der sich in vielen Schlachten als großer Anführer bewährt hatte, vor allem durch die Tatsache, dass seine Truppen stets ihre Position gehalten hatten, sowie geringere Verluste aufwiesen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Jedoch hatte der Krieg ihn zu einem paranoiden Mann gemacht, er verschärfte die Sicherheitskontrollen und die Verteidigungssysteme von [[Takigakure]] erheblich. Auf seinen Wunsch wurde eine Kampagne gestartet, welche die Bevölkerung davon überzeugte, dass man Ausländern nicht trauen könne und das die Abschottung von außen der einzige Schutz vor Eroberung wäre.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Dies hatte auch Erfolg. [[Takigakure]] igelte sich ein und sah alles als Bedrohung an, was zu allgemeiner Aufrüstung im Dorf führte.&lt;br /&gt;
Zudem schwächte er die Macht der [[Gesellschaft_in_Taki#Die_Gr.C3.BCnderclans|Gründerclans]] erheblich, indem er den Ältestenrat neu aufstellte und für niedere Clans zugänglich machte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Kessen Musou====&lt;br /&gt;
Kessen Musou wurde nach dem überraschenden Tod [[Geschichte_von_Taki#Mifune_Ashura|Mifunes]], der scheinbar an einer Krankheit verstarb, ebenso überraschend zum neuen [[Dorfoberhaupt|Oberhaupt]] erklärt. Entgegen der Traditionen des Dorfes die Wege der alten Oberhäupter weiter zugehen brach er damit und zum ersten Mal in der Geschichte öffnete [[Takigakure]] sich wieder nach außen. Ausländer wurden nicht länger verteufelt und argwöhnisch betrachtet, sondern willkommen geheißen und in die Dorfstruktur eingeführt.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Von vielen wurde Kessen Musou als wahrer Held vergöttert, da er eine unglaubliche Phase des Friedens in [[Takigakure]] einläutete, auf die man später immer noch neidisch war und sich zurück wünschte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Historische Personen [[Takigakure]]s===&lt;br /&gt;
Hier sind sonstige, verstorbenen Personen aufgelistet, die es mit ihrem Namen in die Geschichte des Dorfes geschafft haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Kenshin Fuyou====&lt;br /&gt;
Kenshin Fuyou war ein hochdekorierter [[Jounin]] und das Clanoberhaupt der [[Gesellschaft_in_Taki#Fuyou|Fuyou]] während [[Geschichte_von_Taki#Ieyasu_Kagetoya|Ieyasu Kagetoyas]] Herrschaft.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Er war gleichermaßen Shinobi, wie Priester und im Dorf recht hoch angesehen, da die Fuyou sich um die Kranken und Armen des Dorfes kümmerten.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der [[Gesellschaft_in_Taki#Fuyou|Fuyou]] selbst galt als verständnisvoller und fürsorglicher Mann, der sich und seine Zeit gerne für andere aufopferte.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Kenshin und eine ganze Kompanie sollten jedoch in einer entscheidenden Schlacht für das Wohl [[Takigakure]]s geopfert werden, als sie dann jedoch nicht nur nicht starben, sondern jene Schlacht fast im Alleingang gewannen war der Missmut unter den Truppen hoch, was dazu führte, dass gegen [[Geschichte_von_Taki#Ieyasu_Kagetoya|Ieyasu Kagetoya]] geputscht wurde, und so die [[Gesellschaft_in_Taki#Shiazu|Shiazu]] mit der Unterstützung der [[Gesellschaft_in_Taki#Fuyou|Fuyou]] an die Macht kamen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Verräter [[Takigakure]]s===&lt;br /&gt;
Hier sind die größten, verstorbenen Verräter Takigakures aufgelistet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Kakuzu====&lt;br /&gt;
Kakuzu war einst einer der besten Shinobi des Dorfes [[Takigakure]]. So entsandte man ihn auf eine Mission den ersten Hokage [[Geschichte_von_Konoha#vor_dem_BEK|Hashirama Senju]] zu töten. Als diese jedoch scheiterte wurde er bei seiner Rückkehr ins Dorf stigmatisiert und für das Scheitern der [[Mission]] bestraft, obgleich diese sehr gefährlich war.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Darauf entwickelte der einst hochgelobte [[Jounin]] einen Hass auf das Dorf und tötete auf seiner Flucht nicht nur die Ältesten des Dorfes, sondern stahl die wichtigste verbotene [[Jutsu]] des Dorfes, welche seitdem verloren ist.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ab da an führte er ein Leben als Kopfgeldjäger und Söldner.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Nobu Gushiken====&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Adoptivbruder von [[Wichtige_Personen_in_Taki#Muneyaki_Gushiken|Muneyaki Gushiken]]&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nobu Gushiken, adoptierter Bruder des ehemaligen [[Dorfoberhaupt|Dorfoberhauptes]] [[Wichtige Personen in Taki#Wichtige_Personen_in_Taki#Muneyaki_Gushiken|Muneyaki Gushiken]], war ein ausgezeichneter Ninja des Dorfes und ein höchst gefährliches Mitglied der [[Einheiten_Takigakures#Tsuisekisha_.28J.C3.A4ger.29|Tsuisekisha-Einheit]].&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ebenso wie sein älterer Bruder strebte er danach Oberhaupt Takigakures zu werden, jedoch wurde sein Bruder stattdessen ernannt, was den jungen Mann verbittern ließ, worauf sich die Brüder zerstritten und seine Adoption herauskam.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Im Angesicht der steigenden Gefahr der [[Taki_no_Kuni#Jashin_Sekte|Jashin-Sekte]] versuchte er dann einen lange gehegten Plan umzusetzen, nämlich seinen Bruder zu entführen und zu töten, wobei er es so aussehen lassen wollte, als wären die [[Taki_no_Kuni#Jashin_Sekte|Jashin]]-Kultisten es gewesen, woraus er sich ersann zum neuen [[Dorfoberhaupt]] erklärt zu werden. Jedoch scheiterte sein Plan durch die Heldentat [[Wichtige_Personen_in_Taki#Shinishi_Kudo|Shinishi Kudos]], der nicht nur den Verräter beseitigte, sondern auch [[Wichtige Personen in Taki#Wichtige_Personen_in_Taki#Muneyaki_Gushiken|Muneyaki]] rettete.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Wächter [[Takigakure]]s===&lt;br /&gt;
Die Wächter [[Takigakure]]s entspringen aus der Sage &amp;quot;[[#Das Lied des gelben Drachen|Das Lied des gelben Drachen]]&amp;quot;, welche von einem mutigen kleinem Mädchen und der Entstehung [[Takigakure]]s erzählt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Der blaue Drache – Seiryu====&lt;br /&gt;
Quing Long bietet einen durchaus beeindruckenden Anblick, wenn er sich nicht in seiner Menschengestalt fort bewegt. Gerne verbringt er seine Zeit als Eremit getarnt, um dem einen oder anderen Wanderer etwas über die Natur zu erzählen und beizubringen, so wie er es einst bei dem kleinen Mädchen Hiwa getan hatte. Nur sehr selten würde sich Quing Long in seiner wahren Gestalt einem Menschen zeigen. Sein edles und geduldiges Gemüt würden ihn für offene Geister zum höchst angenehmen Gesprächspartner machen. Vorurteilslos betrachtet er jeden Menschen einzeln und nicht die Menschheit als ganzes, bevor er sich seine Meinung zu einem Individuum bildet.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der blaue Drache Quing Long steht für die Jahreszeit Frühling und somit für die Geburt und die frühe Phase jungen Lebens, seien es Pflanzen, Menschen oder Tiere.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Der rote Vogel – Suzaku====&lt;br /&gt;
Zhu Que hat ein durchaus heiteres Wesen. Das Interesse des roten Vogels weckt man durch Gesang und Lieder. Selber trällert er gerne verschiedene Lieder und am meisten gefällt es ihm, wenn sich aus seinem Gesang und dem eines Menschen ein Duett bildet. Er kann die Form eines kleinen roten, als auch großen roten Vogels annehmen. In Anwesenheit oder in der Nähe von Menschen würde er stets als kleiner Vogel auftauchen, um nicht als Wächter erkannt zu werden.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der rote Vogel Zhu Que steht für die Jahreszeit Sommer und damit für den Höhepunkt des Lebens mit all den Pflanzen und Lebewesen, die im Frühling noch klein und zierlich waren. Er steht für die reichen Geschenke, die die Natur im Sommer bringen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Der weiße Tiger – Byakko====&lt;br /&gt;
Bai Hu ist äußerst schlau und gerissen, wie es das Bild einer Raubkatze schon immer präsentiert hat. Der weiße Tiger kann die Form einer kleinen weißen Katze annehmen, um ohne größeres Aufsehen zu erregen unter Menschen zu wandeln oder sich einzelnen Wanderern zu zeigen, ohne direkt erkannt zu werden. Meistens nutzt er diese Form, um die Verhaltensweisen eines Individuums zu beobachten. Reden würde er in seiner Katzenform nie, selbst als Tiger ist es schwer Bai Hu viele Worte zu entlocken. Nie verliert er mehr Worte als unbedingt nötig, man würde immer nur von ihm hören, dass es für alles einen Richtigen Zeitpunkt und Ort gibt, wenn man versuchen würde mehr Worte aus ihm zu locken. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der weiße Tiger Bai Hu steht für die Jahreszeit Herbst und damit als Vorbote für die härteren Monate, die im Winter folgen. Mit ihm verbindet man auch den Aspekt der Jagd, der während der Herbstmonate an Wichtigkeit zunimmt, da Pflanzen und Bäume zur Ruhe kommen und bis zum Frühling keine Früchte austragen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Die schwarze Schildkröte – Genbu====&lt;br /&gt;
Xuan Wu würde auf Menschen einen etwas angst einflößenden Eindruck machen. Es ist schwer zu erahnen, wie es um das derzeitige Gemüt der schwarzen Schildkröte steht. Obwohl Xuan Wu durch das kleine Mädchen Hiwa eines besseren belehrt wurde, was die Menschen in Bezug auf die Natur angeht, so konnte er nie wirklich seinen Argwohn gegenüber die Menschen ablegen. Immernoch sieht er die meisten Menschen als Zerstörer von Natur und Leben. Nur sehr schwer lässt er sich von der Gutherzigkeit und Naturverbundenheit eines Individuums überzeugen. Sollte man dies aber geschafft haben, so genießt man das volle Vertrauen und den Schutz der argwöhnischen Schildkröte. Natürlich stehen die Menschen [[Takigakure]]s automatisch unter seinem Schutz, da er diese als Abkömmlinge der ersten Dorfbewohner ansieht.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die schwarze Schildkröte Xuan Wu steht für die Jahreszeit Winter und damit für die Ruhe selbst, die während eines jeden Winters in die Natur einkehrt. Oftmals wird auch der Tod mit ihm in Verbindung gebracht, denn nicht alle Lebewesen überstehen den kalten Fängen des Winters.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Der gelbe Drache====&lt;br /&gt;
Das Mädchen namens Hiwa ist ein sehr naturverbundener Mensch. Sie weiß jeden Aspekt der Natur zu schätzen, achtet jede noch so kleine Lebensform und würde immer zum Wohle dieser handeln. Ihr eigenes Wohl stellt sie unter das von Anderen, selbst wenn es um das Wohl fremder Menschen geht. Sie ist eine lebensfrohe Person, die sich gerne auch bei anderen Menschen aufhält. Durch ihren langen und außergewöhnlichen Aufenthalt in der Natur, ist diese zu ihrem eigentlich Zuhause geworden, etwas das man ihr auch anmerkt. Sie verbringt mehr Tage in Wäldern, als unter Menschen. Man sagt ihr nach, dass sie mit Bäumen reden kann.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Hiwa gilt heute als tot, wobei man sich dessen nie gewiss war. Man erzählt sich, dass sie eines Tages einfach im Wald verschwunden und nie wieder zurück gekehrt war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Frage-Sektion ==  &lt;br /&gt;
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== Navigation ==&lt;br /&gt;
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		<author><name>Masao Higurashi</name></author>
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		<title>Geschichte von Taki</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.narutorpg.de/index.php?title=Geschichte_von_Taki&amp;diff=26337"/>
		<updated>2016-04-03T13:28:57Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Masao Higurashi: /* Prolog */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Auf dieser Seite findet ihr eine Übersicht über die Geschichte des Dorfes [[Takigakure]].&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
==Seit Entstehung von [[Takigakure]]==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Sengoku Jidai===&lt;br /&gt;
Am Anfang der Geschichtschreiber [[Takigakure]]s steht Sengoku Jidai, die Zeit der streitenden Reiche. Nachdem die Kunst des Ninjutsu zur Blüte seiner Macht aufgestiegen war, durchstriffen zahllose [[Clan]]s die Lande, ein jeder mit seinen eigenen Fähigkeiten und Ansichten über die Welt. Sie waren [[Söldner]], die von den Ländern bezahlt wurden und alle bisher gekannten Waffen und Armeen überflüssig machten. Diese Kraft, die vielen zunächst wie ein Segen erschien, wurde schnell zu einem Fluch, als sich angeblich selbst der Himmel in blutiges Rot, aufgrund der endlosen Schlachten, färbte, die auf der Erde ausgetragen wurden. Als sich die zwei mächtigsten [[Clan]]s im Reich des Feuers zusammenschlossen und [[Konohagakure]] gründeten, geschah ein Umdenken in vielen Ninja[[clan]]s, die diesem Beispiel folgten. Es war deutlich geworden, dass es keinen Sinn mehr ergab nur dem eigenen Clan Treue zu schwören: Um zu bestehen brauchte es Bündnisse mit anderen Gruppierungen. Je stärker die zu schmiedende Allianz, umso mehr Macht für die Beteiligten.&amp;lt;br /&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Gründung des Dorfes - 85 Jahre vor Ende des Bluterbenkrieges===&lt;br /&gt;
In diesen Jahren versammelten sich vier der örtlichen Ninjaclans an dem Baum, den wir heute [[Aufbau_von_Taki#Der_Taki-Baum|Taki-Baum]] nennen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Gesellschaft_in_Taki#Kagetoya|Kagetoya]] (Krieger), die [[Gesellschaft_in_Taki#Shiazu|Shiazu]] (Strategen), die [[Gesellschaft_in_Taki#Fuyou|Fuyou]] (Heilung) und die [[Gesellschaft_in_Taki#Nanaya|Nanaya]] (Tarnung).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie schlossen einen Pakt und schworen untereinander Treue an diesem Baum, der zu dieser Zeit noch ein gewöhnlicher war und erst Jahrzehnte später zu wahrer Berühmtheit gelangen sollte. Entgegen häufiger Annahmen wurde [[Takigakure]] auf Vorschlag der [[Gesellschaft_in_Taki#Fuyou|Fuyou]] und Nanaya hin als Demokratie gegründet, da sich die verfeindeten [[Clan]]s der [[Gesellschaft_in_Taki#Kagetoya|Kagetoya]] und [[Gesellschaft_in_Taki#Shiazu|Shiazu]] auf keinen Anführer einigen konnten. [[Takigakure]] wurde vom Ältestenrat geführt, welcher aus den Anführern der jeweiligen [[Clan]]s bestand und hatte zu Beginn mit vielen Schwierigkeiten zu kämpfen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch die schier endlose Bedrohung und zahlreiche Überfälle entwickelte [[Takigakure]] bereits sehr früh fähige Verteidigungsmechanismen und Finten, mit denen sie selbst übermächtige Feinde erfolgreich abwehren konnten. Niemals gelang es einem Feind Fuß in [[Takigakure]] zu fassen und der Frieden im verborgenen Dorf machte den Rat der Ältesten leichtsinnig und überheblich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Der Fall Kakuzu und Kagetoya-Dynastie - 65 Jahre vor Ende des Bluterbenkrieges===&lt;br /&gt;
Der Fall Kakuzu sorgte für besonderes Aufsehen im Dorf und beeinflusste es bis heute. Nachdem der Jounin [[Geschichte_von_Taki#Kakuzu|Kakuzu]] bei einem Auftrag scheiterte, der die Ermordung des ersten [[Wichtige_Personen_in_Konoha#Hokage|Hokage]]s im Sinn hatte, mit dem [[Takigakure]] im Krieg war, erfuhr er bei seiner Rückkehr eine starke Ignoranz und Ablehnung. Er wurde mit Strafen belegt, denen er sich mit unerwarteter Gewalt erfolgreich widersetzen konnte. Bei seiner Flucht kam der gesamte Ältestenrat ums Leben, was für große Debatten in den Clans sorgte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als [[Geschichte_von_Taki#Ieyasu_Kagetoya|Ieyasu Kagetoya]] sich zum neuen Oberhaupt erklärte, gab es niemanden der ihm zu widersprechen wagte. Mittlerweile hatten sich weitere [[Clan]]s in [[Takigakure]] angesiedelt und viele von ihnen hielten den mächtigen [[Gesellschaft_in_Taki#Kagetoya|Kagetoya]] die Treue, sodass jeder Widerspruch in einem Bürgerkrieg hätte enden können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Der Aufstand und Shiazu-Dynastie - 28 Jahre vor Ende des Bluterbenkrieges===&lt;br /&gt;
Viele Jahrzehnte lang herrschte in [[Takigakure]] eine angespannte Stimmung, doch keine Seite wagte es diesen trügerischen und wackeligen Frieden zu brechen. Das Dorf hatte viele Fortschritte gemacht. Es gelang ihm seine Macht auszubauen und von Taki als offizielles Ninjadorf anerkannt zu werden. Seine Ninja sicherten nun nichtmehr einzig das Dorf, sondern das gesamte Land stand unter dem Schutz und der Verwaltung der Ninja aus [[Takigakure]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dennoch folgte das unvermeidliche erneut aus einer im Leichtsinn geborenen Handlung heraus: Als [[Geschichte_von_Taki#Ieyasu_Kagetoya|Ieyasu Kagetoya]] sich in einer Schlacht dazu entschied eine Kompanie seiner Shinobi für den Sieg zu opfern, musste er die Folgen seiner Handlung am eigenen Leib spüren. Die Kompanie unter Führung von Kenshin [[Gesellschaft_in_Taki#Fuyou|Fuyou]] schaffte es entgegen aller Wahrscheinlichkeiten nicht nur zu überleben, sondern die gesamte Schlacht beinahe im Alleingang zu entscheiden. Als sie anschließend zurückkehrten, wandten sie sich offen gegen die Ninja, welche sie im Stich und zum Sterben zurückgelassen hatten. Die [[Gesellschaft_in_Taki#Shiazu|Shiazu]], welche wohl nur auf eine solche Gelegenheit gewartet hatten, schlossen sich mit den [[Gesellschaft_in_Taki#Fuyou|Fuyou]] zusammen, was letztlich auf den Tod Kagetoyas und dem Ende seiner Dynastie noch auf diesem Schlachtfeld hinauslief.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Daheim in [[Takigakure]] wurde [[Geschichte_von_Taki#Shingen_Shiazu|Shingen Shiazu]] als neues [[Dorfoberhaupt]] etabliert, mit großer Unterstützung der [[Gesellschaft_in_Taki#Fuyou|Fuyou]] und einiger jüngerer [[Clan]]s, welche sich im Laufe der Jahre um die [[Gesellschaft_in_Taki#Shiazu|Shiazu]] und [[Gesellschaft_in_Taki#Fuyou|Fuyou]] geschart hatten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unter den [[Gesellschaft_in_Taki#Shiazu|Shiazu]] änderte sich nach Aussen hin wenig, da sie an den Pfaden der [[Gesellschaft_in_Taki#Kagetoya|Kagetoya]] festhielten und diese trotz des Zwischenfalls nicht als Verräter deklarierten. Dennoch war dies das offizielle Ende des [[Clan]]s, denn während die Kagetoya mehr und mehr Verbündete in [[Takigakure]] verloren schwand auch der [[Clan]], bis sich im folgenden Bluterbenkrieg ihre Spuren komplett verloren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===[[Takigakure]] im Bluterbenkrieg===&lt;br /&gt;
Während des Bluterbenkrieges erlebten viele Einwohner und Ninja eine Schockphase, die selbst nach dem Ende des Krieges noch viele Jahrzehnte lang anhalten sollte. Sie erkannten, dass ihre Sicherheit nicht von selbst gegeben war. Obwohl es den Ninja gelang jeden Eindringling vom Dorf fern zu halten, hatte das Dorf viele Verluste und Tragödien zu beklagen, viele die heimkehrten waren nicht mehr dieselben wie vorher und erzählten erschreckende Geschichten über all die Bluterbler gegen die sie hatten kämpfen müssen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Folgen des Krieges und Ashura-Dynastie - Monate nach Ende des Bluterbenkrieges===&lt;br /&gt;
Wenige Monate nach Ende des Krieges musste auch [[Geschichte_von_Taki#Shingen_Shiazu|Shingen Shiazu]] zurücktreten, der sich in einer der letzten großen Schlachten schwere Verbrennungen zugezogen hatte. Zur Überraschung vieler ernannte er [[Geschichte_von_Taki#Mifune_Ashura|Mifune Ashura]] zu seinem Nachfolger, nachdem dieser sich in zahlreichen Schlachten hervorgetan hatte. Damit war er der erste Anführer [[Takigakure]]s der aus keiner der vier [[Gesellschaft_in_Taki#Die_Gr.C3.BCnderclans|Gründerfamilien]] stammte, deren Population sich im Krieg ohnehin deutlich reduziert hatte. Der Ältestenrat wurde neu geordnet, sodass auch Mitglieder der niederen [[Clan]]s Zugang zu diesem hatten, was die Machtstellung der [[Gesellschaft_in_Taki#Die_Gr.C3.BCnderclans|Gründerfamilien]] endgültig brechen sollte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem sich die Defensive als besonderes Markenzeichen der Shinobi aus [[Takigakure]] etabliert hatte, begann [[Geschichte_von_Taki#Mifune_Ashura|Mifune]] eben dieses noch auszubauen. Die alten Verteidigungsanlagen wurden verstärkt und Sicherheitskontrollen für Aus- und Einwanderer verschärft. Waffen wurden entwickelt und verbessert, während den Einwohnern die Gefahr der Aussenwelt eingeprägt wurde, der die heimische Sicherheit des Dorfes gegenüberstand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Takigakure]] begann sich für einen Krieg zu rüsten, der nicht kommen sollte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Zeit des Friedens und Musou-Dynastie - 42 Jahre nach Ende des Bluterbenkrieges===&lt;br /&gt;
Nach einem friedlichen, wenn auch überraschendem, Tod  [[Geschichte_von_Taki#Mifune_Ashura|Mifunes]], wurde [[Geschichte_von_Taki#Kessen_Musou|Kessen Musou]] vom Ältestenrat zu dessen Nachfolger ernannt. Während [[Takigakure]] sich in der Ashura-Dynastie mehr um die Sicherung seiner Position kümmerte, brach man in der Musou-Dynastie überraschenderweise damit. Potential von Aussen wurden willkommen geheißen und gefördert, während die Ninja-Akademie an gegenwärtige Standards angepasst wurde. In dieser Zeit stießen viele [[Clan]]s und Familien nach [[Takigakure]], die auch für dessen Entwicklung wichtig sind, wie die Familie der [[Wichtige_Personen_in_Taki#Shinishi_Kudo|Kudo]] oder die der [[Gesellschaft_in_Taki#Atsumichi|Atsumichi]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Ära des Friedens hatte [[Takigakure]] erfasst und viele Ninja wuchsen in dem Bewusstsein auf diesen Frieden erhalten zu wollen. Konflikte waren selten und wurden zumeist gerecht gelöst. Von einigen wurde diese Zeit als wahres Paradies empfunden, andere verurteilten den Leichtsinn mit welchem die Ninja hierdurch behaftet wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Militarisierung und Eigen-Dynastie - 80 Jahre nach Ende des Bluterbenkrieges===&lt;br /&gt;
Als die Musou-Dynastie mit dem Tod [[Geschichte_von_Taki#Kessen_Musou|Kessens]] während einer geheimen Mission endete, gab es große Bestürzung im Dorf als der Ältestenrat zur Überraschung vieler eine Frau namens [[Wichtige_Personen_in_Taki#|Jinkou Eigen]] zum neuen Oberhaupt ernannte. Abgesehen davon dass sie eine Frau war, war sie auch eine Ausländerin ohne feste Wurzeln in [[Takigakure]], was bei vielen Misstrauen erregte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Eigen-Dynastie wurde großer Wert auf innere Sicherheit gelegt. Die Schutzmaßnahmen innerhalb und ausserhalb des Dorfes wurden ebenso verstärkt, wie deutlicher spürbar gemacht. Viele Systeme wurden bürokratisiert und auf Effizienz getrimmt, während die &#039;Shineitai&#039;, die mehrere Dutzend starke Leibgarde des Oberhauptes, etabliert wurde. Es gab das erklärte Ziel aus [[Takigakure]] ein Dorf werden zu lassen, welches sich vor den Großreichen nicht weiter würde verbergen müssen. Aussen wurden Bündnisse geschmiedet, Innen wurden Gesetze erlassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu dieser Zeit traten auch die sogenannten &amp;quot;[[Söldner]]&amp;quot; das erste Mal an das Licht der Öffentlichkeit. Menschen ohne Chakra probten mit Schusswaffen den Aufstand gegenüber den mittlerweile etablierten Ninja.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Söldner-Ära===&lt;br /&gt;
Nach den militärisch geprägten Jahren [[Wichtige_Personen_in_Taki#|Jinkous]], hatte die [[Wichtige_Personen_in_Taki#Ehemalige_Dorfoberhäupter|Gushiken]]-Ära das erste Mal seit dem Bluterbenkrieg wieder mit einer größeren Bedrohung zu tun: Den Söldnern.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Doch anders als in anderen Ländern und Dörfer gab es in [[Taki no Kuni]] nur wenig Aktivitäten dieser und die im Vergleich geringe Anzahl der Söldner bereitete den vereinte Kräften der Landesfürsten und des Ninjadorfes kaum Probleme.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Da [[Takigakure]] ohnehin keine Gefahr durch die Söldner für das einzige wirklich versteckte Dorf sah, nahmen sie nur am Rande der Kämpfe teil und zogen nur selten in den Kampf gegen die neue Gefahr. Doch sie beteiligten sich am Krieg an der Seite von [[Iwagakure]] und [[Otogakure]], welche sie bei der Bekämpfung des Söldneranführers [[Fraktion-Hideki|Hideki]] unterstützten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Beginn der Gushiken-Dynastie - 85 Jahre nach Ende des Bluterbenkrieges===&lt;br /&gt;
Die Änderungen während der Eigen-Dynastie sorgten für größeren Widerstand bei den traditionelleren Clans des Dorfes als erwartet, weshalb unter internem Druck der Ältestenrat dazu gezwungen wurde Eigen um den Rücktritt zu bitten. Als [[Wichtige_Personen_in_Taki#Ehemalige_Dorfoberhäupter|Muneyaki Gushiken]] die Führung des Dorfes übernahm, waren viele erleichtert wieder einen &#039;wahren Taki-Ninja&#039; an der Spitze zu sehen.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit [[Wichtige_Personen_in_Taki#Ehemalige_Dorfoberhäupter|Muneyaki Gushiken]] als neuer Führung des Dorfes ging eine Welle der Erleichterung durch die Reihen der Bewohner des Dorfes, ein Anführer geboren in [[Takigakure]] selbst und bereits mit 9 Jahren Absolvent der Akademie. Allerdings blieb ein plötzlicher Umschwung der Politik wieder der Erwartungen aus.&amp;lt;br&amp;gt;[[Wichtige_Personen_in_Taki#Ehemalige_Dorfoberhäupter|Muneyaki]] zeigte sich viel mehr als zurückhaltend und vorsichtiger Ninja. Selbst einige Monate nach seiner Einsetzung herrschte eine Stille im Zusammenhang mit seiner Politik. Als [[Wichtige_Personen_in_Taki#Ehemalige_Dorfoberhäupter|Muneyaki]] dann sogar plötzlich für eine Weile lang verschwand fürchteten sowohl der Ältestenrat, als auch die Bewohner [[Takigakure]]s, dass die Auswahl ein Fehler gewesen war und sie ihren Anführer nie wiedersehen würden. Doch [[Wichtige_Personen_in_Taki#Ehemalige_Dorfoberhäupter|Muneyaki]] erschien wider Erwarten wieder an den Toren [[Takigakure]]s, als wäre nichts gewesen, um sich seinen Aufgaben als [[Dorfoberhaupt]] des Dorfes zu stellen. Erst einige Wochen nach seiner Rückkehr enthüllte [[Wichtige_Personen_in_Taki#Ehemalige_Dorfoberhäupter|Muneyaki]] die Intention hinter seinem Verschwinden.&lt;br /&gt;
Er hat die [[Geschichte_von_Taki#Die_W.C3.A4chter_Takigakure|legendären Wächter]] aus den vergessenen Geschichten Takis erforscht und als Zeichen der Wertschätzung den Titel des Dorfoberhauptes des Dorfes  in den [[Geschichte_von_Taki#Der_gelbe_Drache|gelben Drachen]] ernannt.&lt;br /&gt;
Er änderte außerdem die Tradition, dass der Rat Takigakures von den vier [[Gesellschaft_in_Taki#Die_Gr.C3.BCnderclans|Gründerfamilien]] speziell ausgewählt wurde und legte fest, dass die Ratsmitglieder unabhängig von ihrem Familiennamen ausgewählt wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Post-Söldner-Ära===&lt;br /&gt;
Da die [[Söldner]]-Ära keinen großartigen Einfluss auf [[Takigakure]] hatte, verlief das Leben im Dorf nach dem Sieg über diese nicht anders ab als zuvor.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Es gab, da man sich nicht großartig mit den [[Söldner]]n beschäftigt hatte, anders als in anderen Ländern, keine großen technologischen Fortschritte, noch war man auf diese im recht traditionellen Land erpicht.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Es gab jedoch erste stärkere diplomatische Berührungen mit den Dörfern [[Kirigakure]] und [[Kumogakure]].&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Diese waren auf die diplomatischen Beziehungen des ehemaligen Dorfoberhaupts [[Wichtige_Personen_in_Taki#Dorfoberhaupt|Eigen Jinkou]] zu [[Kirigakure]] zurückzuführen, die ursprünglich aus dem Dorf stammte. Über jene Beziehung kamen sie dann auch in Berührung mit [[Kumogakure]], welche schon immer recht eng mit [[Kirigakure]] verbunden waren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Dreier-Bündnis-Ära===&lt;br /&gt;
Das Dreier-Bündnis [[Kirigakure]]-[[Kumogakure]]-[[Takigakure]] hat seine Wurzeln bis in den Bluterbenkrieg geschlagen. Damals entstand der erste Kontakt aller drei Länder miteinander. Auch wenn dieser Kontakt eher negativer Natur gegenüber [[Takigakure]] war, so festigte es die Bindung der beiden anderen Bündnispartner.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Dieses Verhältnis schob sich jedoch ins positive als [[Wichtige_Personen_in_Taki#Eigen_Jinkou|Eigen Jinkou]] Dorfführer wurde, da Eigens Heimatdorf [[Kirigakure]] gewesen war pflegte sie in dieser neuen Position eine recht umsichtige Politik, welche den Grundstein für das künftige Bündnis legte.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Zur freundschaftlichen Annäherung begrüßte [[Takigakure]] bald eine kleine Delegation [[Kirigakure]]-Ninja im Dorf, deren Besuch überraschend gut ausging.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Anschläge während des [[Chuuninexamen]]s in [[Kumogakure]] festigte ebenfalls diese Beziehung, da [[Takigakure]] ihren neuen Freunden [[Kirigakure]] und somit auch [[Kumogakure]] bei der Beseitigung der Schäden half.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Nach der Eroberung einer [[Söldner]]festung seitens [[Kirigakure]] wurde diese zum gemeinsamen Besitz der drei Dörfer erklärt und die Bündnisfestung erschaffen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die letzte Festigung des Bündnisses wurde durch die Katastrophenhilfe während Unwetters erzielt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Beginn der [[Wichtige_Personen_in_Taki#Shinishi_Kudo|Kudo]]-Dynastie - 89 Jahre nach Ende des Bluterbenkrieges===&lt;br /&gt;
Nachdem, [[Geschichte_von_Taki#Nobu_Gushiken|Nobu Guskihen]], der Bruder [[Wichtige_Personen_in_Taki#Ehemalige_Dorfoberhäupter|Muneyaki Gushikens]], diesen auf dem Weg zu einer wohl wichtigen Besprechung abfangen und entführen konnte, trat die Spezialeinheit Takigakures in Aktion, unter anderem auch [[Wichtige_Personen_in_Taki#Shinishi_Kudo|Shinishi Kudo]].&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Wichtige_Personen_in_Taki#Shinishi_Kudo|Shinishi Kudo]] gelang es als einziger, den [[Wichtige_Personen_in_Taki#Ehemalige_Dorfoberhäupter|gelben Drachen]] und seinen Bruder in einer Höhle zu finden und zu erreichen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Nobu unterlag dem Kudo und wurde von ihm erledigt.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Gerüchten zufolge soll [[Geschichte_von_Taki#Nobu_Gushiken|Nobu]] jedoch Sicherheitsvorkehrungen geplant haben, welche besagte Höhle nach seinem Tod zum Einsturz brachte.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Offiziellen Aussagen zufolge, gelang es Kudo, das [[Dorfoberhaupt]] aus der misslichen Lage der einstürzenden Höhle zu befreien, schaffte es jedoch selbst nicht mehr heraus. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Wichtige_Personen_in_Taki#Shinishi_Kudo|Shinishi Kudo]] galt eine Zeit lang als verstorben, ehe er wohlauf zurückkam und wegen seiner heldenhaften Taten, der Rettung des alten Dorfoberhauptes, sowie dem Ausschalten des Verräters selbst zum [[Dorfoberhaupt]] ernannt wurde, da [[Wichtige_Personen_in_Taki#Ehemalige_Dorfoberhäupter|Muneyaki Gushiken]] von diesem Amt zurücktrat.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der junge [[Gesellschaft_in_Taki#Kudo|Kudo]] brachte gleich frischen Wind in des recht traditionelle Takigakure, durch die Umbenennung des Dorfoberhaupt-Titels vom gelben zum goldenen Drachen, sowie dem Bau eines neuen [[Aufbau_von_Taki#Ninjasitz.2Fgoldene_Drachenstatue|Ninjasitzes]], der eben jenes Wesen repräsentieren sollte.&lt;br /&gt;
Außerdem änderte er den Namen und das Auftreten der gesamten, von [[Wichtige_Personen_in_Taki#|Jinkou Eigen]] eingeführten, Shinetai-Einheit und machte aus ihnen eine auf ihn selbst zugeschnittene Wache, nämlich der [[Einheiten_Takigakures#Roiyarug.C4.81do_.28K.C3.B6nigliche_Wache.29|Roiyarugādo]].&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Jedoch hatte [[Wichtige_Personen_in_Taki#Shinishi_Kudo|Shinishi Kudo]] mit seiner Ernennung zum neuen [[Dorfoberhaupt]] gleichzeitig etwas geerbt, was den jungen Shinobi auf die Probe stellen sollte. Der [[Taki_no_Kuni#Jashin_Sekte|Jashin-Kult]], der zuvor in Takigakure schon Unheil angerichtet hatte war stärker geworden und schaffte es [[Takigakure]] als Dorf einige Seitenhiebe zu verpassen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Bald darauf sollte ein Krieg in [[Taki no Kuni]] ausbrechen, in dem die beiden Seiten ihre Kräfte maßen und [[Wichtige_Personen_in_Taki#Shinishi_Kudo|der goldene Drache]] seine Stärke und Führungsqualitäten beweisen musste.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Das Lied des gelben Drachen=&lt;br /&gt;
Zwischen den Reihen voller Bücher und Schriftrollen in der Bibliothek [[Takigakure]]s, die oft von großen Personen der Vergangenheit, wichtigen Ereignissen oder Techniken sowie Lehre handeln, findet der Suchende bis weilen ein kleineres unscheinbares Buch.&lt;br /&gt;
Nur selten wurde das Buch in den letzten Jahren aus der Umarmung seiner größeren Brüder und Schwestern gerissen, um seinen Inhalt dem Suchenden zu offenbaren. Es war in Vergessenheit geraten und gelegentlich, wenn es aus dem langen Schlaf eines von Staub bedeckten Buches für einen Moment, welcher für ein Buch alles zwischen einer Sekunde und einem Jahrhundert sein kann, aufwachte, erinnerte es sich sehnsüchtig daran wie es gewesen war, als noch kleine Kinderfinger es jeden Tag hervorgeholt und die dazugehörigen hohen Stimmen erfreut und laut aus ihm hervor gelesen hatten.&lt;br /&gt;
Es war abgenutzt ja, aber das stimmte das Buch nicht traurig sondern machte es eher stolz. Die güldene Farbe, mit der sein Schaffer einst den Umschlag beschrieben hatte, hatte ihm eh nie wirklich gefallen und der Zustand sprach in seinen Augen für all die Liebe und Anerkennung, die ihm einst zugekommen war. Und schließlich hatte die Geschichte, mit deren Schutz und Überlieferung es beauftragt worden war, alles Recht auf derartige Zuwendung.&lt;br /&gt;
Ja das Buch war stolz auf sich selber und wusste, dass es nur lange genug warten müsste, bis es aus seinem Schlaf aufgeweckt werden und seine Geschichte erneut offenbaren würde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Irgendwann kam dieser Tag und an diesem Tag fand die Sage des [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|gelben Drachens]] und der Götter wieder Einzug in die Köpfe der Menschen. Wie so oft bei Sagen weiß niemand zu sagen, wie viel wahr und wie viel hinzugedichtet worden war. Aber dies, so wusste das Buch, war nicht die Aufgabe einer Sage.&lt;br /&gt;
Eine Sage muss die Herzen der Menschen erfreuen, sie mit Hoffnung erfüllen und zum Träumen anregen. Eine Sage lässt bisweilen alte Männer genauso wie kleine Kinder mit verträumten Blicken die Welt um sich herum betrachten und sich vorstellen, wie es wohl damals an diesem Ort ausgesehen haben könnte. Eine Sage schließlich steht für eine Lektion und Beispiel, Lehre und Wissen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und so erzählt das Buch die Geschichte:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Prolog===&lt;br /&gt;
Vor langer Zeit, als die Menschheit noch jung war und mit den großen Augen eines kleinen Kindes die Welt um sich herum betrachtete, herrschte die Natur über das Leben eines jeden Lebewesens mit einer Hand, die zugleich sanft wie ein kühler Windstoß im drückenden Sommer als auch hart wie der Kern eines großen Gebirges war.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der Mensch, genauso wie alle anderen Lebewesen ob Tier, Pflanze oder Stein kämpfte jeden Tag um sein Überleben. Aber nicht Angst oder Ohnmacht vor den Strapazen bestimmten sein Leben, sondern Freude und Glück über die einfachsten Dinge. Er war glücklich, wenn er mit vollem Magen einen warmen und sicheren Schlafplatz gefunden hatte.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
So herrschte die Natur und die Tiere, die teilweise älter als die Menschen waren, wuchsen zu prächtigen Gestalten heran. Hört man heute von Erzählungen aus jener Zeit, so wirken die Geschichten von dem riesigen Wald, der den Großteil des Kontinents bedeckte und von ebenso riesigen Tiergottheiten bevölkert war, wie die Märchen eines alten wirren Greises.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Aber der Menschheit Kindeswiege war dies Umfeld beschützt vom großen Schatten des Waldgottes. Irgendwann jedoch fängt jedes Kind an sein Umfeld zu verändern und in einer Zeit, in der sich das Schicksal dieses Gleichgewichtes entscheiden sollte erhob sich der [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|gelbe Drache]] über die Träume von Natur und Mensch hinweg in die Lüfte der Zukunft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===1. Kapitel===&lt;br /&gt;
Langsam und träge floss der kleine Bach an diesem Tag die Hänge des Hügels herab, plätscherte nur missmutig über die großen Steine nahe seiner Quelle, drückte nur halbherzig die Kiesel vor sich her, die sich in seinen Weg stellen wollten, und wollte gar nicht so recht seinen Weg gen Tal beschreiben.&lt;br /&gt;
Hätte man den Bach an einem anderen Tag gesehen und hätte man Aug und Ohr, so wie es die Menschen früher für die Natur gehabt hatten, so hätte die Freude und die Glückseligkeit des Baches einem das Herz erwärmt. Es war kein großer Bach, es war kein Bach, dessen Wasser sich in den Strom eines gewaltigen Flusses oder die Gefilde eines riesigen Sees mischte. Es war ein einfacher Bach, der auf der großen Landkarte nicht einmal seine Existenz belegt finden würde.&lt;br /&gt;
Aber für die Menschen des kleinen Dorfes am Fuße des Hügels war er die Quelle ihres Lebens und somit das Wichtigste in der Welt und für ihn waren diese Menschen das Wichtigste in der Welt.&lt;br /&gt;
Wer brauchte schon riesige Mengen Wassers, wenn er sich an dem Lachen der Kinder erfreuen konnte, die in ihm spielten und sein Wasser benutzten, um sich gegenseitig zu bespritzen?&lt;br /&gt;
Ja es waren vor allem die Kinder, auf die sich der Bach jeden Morgen freute, wenn er sich aus dem moosig-grünen Bett seiner Träume erhob. Er kannte sie alle, er erkannte sie schon am Klang ihres Lachens und hatte einem jeden der Dorfbewohner erfreut beim Wachsen zugesehen.&lt;br /&gt;
Nichts aber stimmte ihn so traurig, wie das bittere Weinen und Schluchzen eines Kindes, das in seinem jungen Leben bereits großes Leid erfahren musste. Und ausgerechnet das herzerweichendste Weinen und die qualvollsten Tränen hatte er am gestrigen Tage wahrnehmen müssen.&lt;br /&gt;
Das Mädchen mit den grellblonden Haaren namens [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] hatte bereits in ihrer frühesten Kindheit beide Eltern verloren und lebte alleine mit ihrer großen Schwester Kigiku in dem kleinen Dorf. Nie hatte der Bach [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] weinen hören ob des Verlustes der Eltern oder der schweren Zeit, die dieser den beiden Mädchen einbrachte. Es war immer glücklich mit seinem Leben gewesen, hatte sich nie beschwert und war der großen Schwester stets zur Hand gegangen. Und ausgerechnet dieses Mädchen, das dem Bach immer ein Quell der Freude gewesen war, weinte nun ob der schweren Krankheit des Einzigem, dem es sich immer sicher gewesen war: Seiner Schwester.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was konnte der Bach tun? Die Menschen hatten in den Jahrhunderten seit ihrer frühesten Kindheit gelernt in der Natur zu überleben und dabei bereits einiges über die Kunst mit den Geschenken der Natur Krankheit und Wunde zu bekämpfen gelernt. Aber nicht einmal dieses Wissen schien das Leid Kigikus mildern zu können. Trübseelig floss er weiter vor sich hin und grübelte nach, was er tun könnte. Auch dachte er dabei daran, dass die Menschheit längst ihr Kindesbett verlassen und begonnen hatte, die harte Seite der Natur, die ihr Leben bedrohte, zu bekämpfen.&lt;br /&gt;
Früher, er konnte sich fast nicht mehr daran erinnern, hatte sich nur selten die Sonne in seinen Wassern gespiegelt, da der Schatten großer Bäume stets sein Gefilde bedeckte. Irgendwann aber hatten die Menschen damit begonnen die Bäume zu fällen und sich Platz zum Leben, für ihr Vieh und für ihre Felder zu schaffen. Der große Wald war immer weiter geschrumpft und schon lange hörte der Bach die Stimmen der Bäume nur noch aus sehr weiter Entfernung im Säuseln des Windes.&lt;br /&gt;
Als er nun so lauschte, um die Stimmen der Bäume zu hören, vernahm er die Stimme eines Menschen. Dieser Mann, denn seine tiefe und rauchige Stimme verriet sein Geschlecht, sang irgendwo in seiner Nähe von etwas, was der Bach völlig vergessen hatte: Von dem Waldgott.&lt;br /&gt;
Die Erinnerungen überschlugen sich und schnell beschloss der Bach aus seiner Trübseligkeit zu erwachen und den Sänger mit dem Plätschern seines Wassers an- und zu dem kleinen Dorf hinzulocken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===2. Kapitel===&lt;br /&gt;
Stark schmerzten die Füße des Greises, dessen Stimme der Bach vernommen hatte, ob seiner langen Wanderung und ein jedes Wort, das er scheinbar vergnügt vor sich her sang, war einzig und allein dazu gedacht, um ihn von den Schmerzen abzulenken.&lt;br /&gt;
Er war weit gereist, hatte viele Flüsse überquert und sich an viele Bäume gelehnt, wenn sein alter Körper ein paar Momente der Ruhe benötigten. Weswegen er reiste, wusste er nicht mehr. Einzig und allein erinnerte er sich noch daran, dass er einst am Rande eines großen Waldes gelebt und von dessen Wildheit und Schönheit verzaubert worden war.&lt;br /&gt;
Angelockt vom Plätschern des Baches, dessen kühles Wasser Linderung für die schmerzenden Füße verhieß, wechselte der Greis die Richtung und traf schon bald auf den kleinen Bach und das in nicht allzu weiter Ferne stehende Dorf. Noch einmal nahm sich der Alte zusammen, trällerte um so lauter, als seine Füße besonders stark schmerzen und ihm anscheinend sagen wollten:“Wieso bleibst du nicht einfach hier sitzen und gönnst uns unsere Ruhe du alter Narr?“&lt;br /&gt;
Aber der „alte Narr“ war dickköpfig geworden und wollte nicht nur seine Füße ausruhen, sondern auch noch mit Menschen reden. Ein Vergnügen, das ihm seit Wochen verwehrt war.&lt;br /&gt;
So laut trällerte er vor sich hin, dass er das Schluchzen des kleinen Mädchens, das am Ufer des kleinen Baches mehr in sich zusammen gekauert war, als dass es saß, nicht mitbekam. Erst, als das Mädchen seine grünen Augen öffnete und auf den alten und komisch aussehenden Mann schaute, während es sich über die tränenverschmierten Wangen wischte, bemerkte dieser, dass er nicht alleine war.&lt;br /&gt;
„Was ist ein Waldgott?“ ertönte die hohe Stimme des Mädchens und der alte Mann blieb verdutzt stehen, um die fragenden großen Augen, die vor Weinen rot geworden waren, zu bewundern. Kurz entschlossen gewährte er seinen fast schon rebellierenden Füßen ihren Wunsch und ließ sich neben dem Mädchen leise seufzend nieder.&lt;br /&gt;
„Die gestaltgewordene Natur. Wille und Kraft dessen, was uns stets umgibt, und genauso wild und sanft wie eben jenes.“ Antwortete er ein wenig kryptischer, als er beabsichtigt hatte, während er die schmerzenden Füße aus den abgelaufenen Sandalen befreite.&lt;br /&gt;
„Und wie sieht er aus?“&lt;br /&gt;
„Er wechselt die Gestalt, so wie es auch die Natur ständig tut.“&lt;br /&gt;
„Ist er lieb?“&lt;br /&gt;
„Ja und nein. Wenn er stürmisch und verheerend ist, wenn er wütend und aufgebracht ist, so vernichtet er alles, was ihm in den Weg kommt. Ist er aber sanft und ruhig, so beschützt, heilt und umsorgt er das, was in seinen Augen, den Augen der Natur, würdig ist.“&lt;br /&gt;
Sofort weiteten sich die Augen des kleinen Mädchens, das das zerschlissene Hemd des Alten mit seinen kleinen Fingern ergriff und ihn voller Hoffnung und zugleich voller Angst vor einer möglichen Enttäuschung anschaute.&lt;br /&gt;
„Er heilt? Kann er alles heilen? Kann er auch eine richtig schlimme Krankheit heilen?“&lt;br /&gt;
Ein wenig verdutzt ob dieser Reaktion antwortete der Alte in dazu passender Stimmlage:&lt;br /&gt;
„Ehm Ja, kann er, aber dazu muss er…“ Doch weiter hörte das Mädchen nicht, es riss nur umso stärker an dem Hemd und schrie förmlich:&lt;br /&gt;
„Wo finde ich ihn? Erzähl mir bitte alles!“&lt;br /&gt;
Und nach einer Reaktion, die sehr derer glich, die er nur wenige Momente zuvor gezeigt hatte, und einem dazu passenden Seufzen, holte der Greis tief Luft und fing an zu erzählen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Weit weg im Nordosten steht er noch, der große Wald, der einst fast den ganzen Kontinent bedeckte. Im Gegensatz zu den kleinen Wäldern, die du kennst, ist dieser Wald noch erfüllt von dem Willen und der Kraft der Natur. Tief in seinem Inneren lebt der Waldgott in dem wunderbaren Hain, der schon seit Äonen nicht mehr von Menschen betreten worden ist, und umgeben von den Vorfahren der Tiere: riesige und weise Tiergötter.&lt;br /&gt;
Einst, so wurde mir als kleines Kind in meinem Heimatdorf erzählt, dass am Randes des großen Waldes steht, sahen die Tiergötter und der Waldgott mit wohlwollendem Blick auf die Menschen herab, die so schwach und zerbrechlich wirkten. Sie standen uns bei, wenn etwas unsere Existenz bedrohte, und halfen uns gelegentlich mit Rat und Tat in der Natur zu überleben, die sie schon so viel länger bevölkern und so viel besser verstehen als wir.&lt;br /&gt;
Aus dieser Zeit kommen auch die Geschichten der Heilkunst des Waldgottes und der weisen Ratschläge der Tiergötter, die zusammen mit ihren damals noch ähnlich riesigen Brüdern und Schwestern unseren Kontinent bereisten und bevölkerten.&lt;br /&gt;
Aber…“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch weiter kam der Mann nicht, denn das Mädchen war bereits aufgesprungen und rannte fort in Richtung der Häuser. Später erfuhr er, was es mit dem Mädchen auf sich hatte, und schollt sich selber ob dem, was er so unvorsichtig [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] erzählt hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===3. Kapitel===&lt;br /&gt;
Voller Schrecken beobachtete der kleine Bach, was geschah. In seinem Bestreben das kleine Mädchen zu trösten und sich wieder an ihrem Lachen und den strahlenden Augen zu erfreuen, hatte er vergessen, dass Menschen keine Tiere waren. Sie waren es nicht gewohnt auf sich alleine gestellt zu überleben und am aller wenigsten kleine Kinder, von den Gefahren einer solchen Reise und denen des großen Waldes ganz zu schweigen.&lt;br /&gt;
Aber was konnte er tun? Was konnte er tun?...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ohne lange nachzudenken hatte sich [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] ihre festeren Schuhe samt ein paar reisetauglichen Kleidern und Proviant – was sie eben rumliegen sah – geschnappt, hatte ihre Schwester umarmt und war mit den Worten „Der Waldgott wird dich heilen, warte es nur ab!“ aus der kleinen Hütte, die die zwei Mädchen bewohnten, verschwunden.&lt;br /&gt;
Kigiku hatte sichtlich verwirrt drein geschaut, aber hatte ob ihrer Krankheit und der Schwäche, die ihren Körper befallen hatte, nichts tun können, außer der kleinen Schwester flehentlich hinterher zu schauen. So verzweifelt, wie die große Schwester in dieser Stunde war, als[[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] Hals über Kopf das kleine Dorf verließ, so zuversichtlich war die kleine Schwester, die endlich etwas gefunden hatte, was sie tun konnte um Kigiku helfen zu können. Sie dachte gar nicht daran, dass die Reise gefährlich werden könnte, oder dass sie ihr eigenes Leben schonen müsste. Einzig und allein das Leben der Person, die für sie die Welt darstellte, war ihr wichtig und kreiste beständig in ihrer Gedankenwelt umher.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So reiste das kleine Mädchen mit dem blonden Haar und den großen grünen Augen los gen Nordosten. Zum Glück hatte sie gelernt die Himmelsrichtungen zu erkennen und zu finden und verlief sich nie. So selbstsicher ging sie ihre Reise an, dass sie vergnügt summend schon bald das kleine Tal und die Gefilde des kleinen Baches verließ.&lt;br /&gt;
Die ersten Tage ihres kleinen Abenteuers flogen nur so vorüber. Sie hatte genügend Wasser dabei und konnte ihre Proviante mit den Beeren und Früchten, die sie dank des herrschenden Sommers leicht fand, stets wieder auffüllen. Einzig und allein des Nachts, wenn es dunkel und gelegentlich sogar etwas kühler wurde, wurde es ihr etwas bang um das kleine Herz. Aber wie stets summte sie dann eine kleine Melodie vor sich her, mit der sie die große Stille um sich herum vertrieb und sich selber in den Schlaf wiegte.&lt;br /&gt;
Die Weisen sagen, dass ein entschlossenes Herz keine Furcht kenne. Nur ein zauderndes und fragendes Herz öffne Tür und Tor für Zweifel und Furcht. Wenn man diesen Worten Glauben schenken darf, so verwundert es nicht, dass [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] nie daran dachte umzukehren oder auch nur aus Angst oder Furcht eine Träne vergoss. Sie war überzeugt davon das Richtige zu tun und setzte mit derselben Überzeugung Fuß vor Fuß, ging Schritt um Schritt immer weiter gen Nordosten.&lt;br /&gt;
Schon bald wurde die Natur, die wenn auch in schwächerer Art und Weise, auch an diesem Ort zu finden war, auf das summende und singende kleine Mädchen aufmerksam und immer öfter geschah es von nun an, dass ein kleiner Sperling sich zu [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] gesellte, wenn diese tagsüber oder nachts vor sich hin sang, um diese mit seinem hohen Zwitschern zu begleiten.&lt;br /&gt;
Immer, wenn sie den kleinen [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]] sah, der ihr schon bald ein lieber Wegbegleiter wurde, hellte sich die Miene des kleinen Mädchens auf und ihre Schritte wurden bestimmter und stärker. Dem Beispiel des [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]]s folgend, fing sie schon bald an feste Rhythmen in ihren Tagesablauf zu bringen:&lt;br /&gt;
Sie stand mit der Sonne auf, aß etwas, ging dann den Tag über unterbrochen von einer Mittagspause bis sie am Nachmittag begann nach einer Schlafmöglichkeit zu suchen und daraufhin nach etwas Essbarem und Trinkbarem, wenn sie nicht schon genug während des Tages gefunden hatte. Ihrer guten Orientierung wegen verlief sie sich dabei so gut wie nie und wenn, dann brachte sie das Zwitschern des kleinen [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]] schon bald wieder auf den richtigen Weg. Auch brauchte sie nur auf das Verhalten des[[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]]s zu achten, um Wetterumbrüche oder Gefahren vorherzusehen.&lt;br /&gt;
So verging die Zeit und die Natur kehrte immer weiter in das kleine Mädchen ein genauso wie das kleine Mädchen immer weiter in die Natur einkehrte. Und dann kam der Herbst&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===4. Kapitel===&lt;br /&gt;
Als die ersten Blätter an den Bäumen begannen gelb und rot zu werden, wusste [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]], dass der Sommer den Kampf gegen den Winter langsam verlor. Noch kämpfte er wacker und hielt die kalten Winde aus dem Norden samt der dunklen Wolken, die sie mitbrachten, zurück. Aber mit jedem Tag und jeder Nacht kamen sie näher, ohne dass der Sommer etwas dagegen würde tun können.&lt;br /&gt;
Sie musste sich beeilen, so viel verstand selbst ein kleines Mädchen, denn in den Stürmen und der Kälte des Winters würde sie nicht überleben können ohne die Hilfe und den Beistand Ihresgleichen.&lt;br /&gt;
Wäre der kleine [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]] nicht gewesen, der sie über immer längere Strecken des Tages begleitete und es sich immer öfter auf ihrer Schulter bequem machte, so hätten vielleicht der Zweifel und die Furcht Einzug in ihrem Herzen gehalten. So aber ertönten die Stimmen der Zwei, wann immer der Winter an ihren Herzen zu nagen begann, und vertrieben diesen.&lt;br /&gt;
Manchmal allerdings kam es auch vor, dass der kleine [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]] schrecklich lange weg blieb und [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] begann sich Sorgen zu machen. Sorgen um den kleinen [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]], um ihre Schwester und um den Wahrheitsgehalt der Geschichte des alten Mannes. Als der kleine [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]] eines Morgens nicht neben ihr zu finden war, erhob sie sich und ging ohne zu zaudern in den kleinen Hain hinein, der sich vor ihr erstreckte. Sie begann das Lied zu singen, das sie seit Beginn ihrer Reise immer sang, und schon bald hörte sie aus einiger Entfernung die Antwort des [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]]s.&lt;br /&gt;
Ihr Herz schlug immer schneller voller Freude und auch voller Angst ob dem, was dem [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]] passiert sein könnte. Sie rannte immer schneller, stets der Stimme des [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]]s folgend und blieb plötzlich stehen.&lt;br /&gt;
Eine kleine [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] mit ungewöhnlich eisblauen Augen stand am Fuße eines großen Baumes, auf dessen niedrigem Ast [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] sofort ein paar der Federn des kleinen [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]]s sehen konnte. Ihre Augen weiteten sich und füllten sich schon bald mit Tränen, während die Katze sich von dem ersten Schrecken ob der plötzlichen Begegnung erholte und begann um das kleine Mädchen, das mehr und mehr in Tränen ausbrach, zu kreisen.&lt;br /&gt;
[[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] verstand schnell, dass der Sommer ihr bisher nur die schönen Seiten der Natur gezeigt hatte und sie den kleinen [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]] wohl nicht mehr wieder sehen würde. Es war in ihren Augen klar, dass der [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]] den Klauen der [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] erlegen war, da er sonst längst zu ihr zurück geflogen sein würde.&lt;br /&gt;
Immer stärker wurde der Regen aus Tränen, der sich vom Gesicht des kleinen Mädchens gen Boden bewegte, bis ein empörtes Miauen das Mädchen aus seinen Gedanken rüttelte. Die [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] hatte sich vor [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] hingesetzt und schaute sie aus zugleich neugierigen und vorwurfsvollen Augen an, so dass das Mädchen nicht anders konnte als sich herabzubeugen und vorsichtig das Fell des Tieres zu streicheln.&lt;br /&gt;
Sie machte dem Tier keine Vorwürfe, da es nur um sein eigenes Überleben kämpfte, auch wenn es sie dennoch sehr traurig machte. Anstatt aber vor der Hand des Mädchens zu fliehen, ließ sich die [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] mit einem immer lauter werdenden Schnurren streicheln und verließ auch nicht die Seite des Mädchens, als dieses langsam damit beginnen musste zurück zu ihren wenigen Habseligkeiten zu gehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So nahm schon bald die kleine [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] den Platz des [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]]s ein und begleitete [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] auf ihrer Reise. Und so wie der [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]] mit seinem Verhalten dem Mädchen vieles über das Überleben in der Natur beibrachte, so tat dies auch die [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]]. Allerdings oblag es der [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] genauso wie bei ihrem ersten Treffen dem Mädchen die düstere Seite der Natur zu zeigen.&lt;br /&gt;
Hatten im Sommer noch Früchte und Beeren überall auf ihrem Weg nur darauf gewartet von ihr gepflückt zu werden, so verschwanden diese immer mehr je weiter der Herbst Einzug hielt. Und schon bald musste [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] lernen, dass sie wie die [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] Leben nehmen musste, um selber zu überleben.&lt;br /&gt;
Es dauerte schier eine Ewigkeit, bis es ihr mittels einer Falle zum ersten Mal gelang ein kleines Tier zu fangen, ein Feuer zu machen und es dann übers Herz zu bringen das Tier zu töten und sogar zu verspeisen. Sie weinte bitterlich ob des Lebens, das sie beendet hatte und flehte vielmals um Verzeihung, bevor sie sich traute zu essen.&lt;br /&gt;
Durch Wiederholung aber wird jeder zum Meister und schon bald hatte sich das kleine Mädchen an die neuen Vorgänge gewöhnt, auch wenn sie noch immer für das Schicksal der Seele eines jeden Tieres, das sie tötete, zum ihr unbekannten Waldgott betete.&lt;br /&gt;
Schon bald fiel ihr das Fehlen des freudigen Zwitscherns kaum noch auf und die Harte Seite der Natur zog immer mehr in sie ein, auch wenn diese gemischt von warmen Momenten war, wie das abendliche Einschlafen mit der [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] in den Armen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===5. Kapitel===&lt;br /&gt;
Immer schwächer wurde der Sommer und der Herbst, der wie sein Freund Frühling sich oft wie das Seil fühlte, an dem Sommer und Herbst zogen, wurde immer dunkler und kälter. Die Stürme, die die Höhepunkte im Tauziehen zwischen Sommer und Winter für jeden sichtbar und hörbar machten, hatten schon seit einiger Zeit immer weiter an Stärke nachgelassen so wie es auch der Sommer getan hatte.&lt;br /&gt;
Immer weniger Zeit blieb dem kleinen Mädchen, das sich immer öfter morgens von Raureif befreien musste. Gelegentlich fielen früh morgens kleine weiße Flocken vom Himmel herab, setzten sich auf ihr blondes Haar und bildeten einen Schleier aus winzig kleinen Kristallen. Immer öfter froren ihr die Füße oder die Hände, manchmal kroch die Kälte sogar langsam die Beine hoch und hätte sie nicht die [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] gehabt, die sie des nachts wärmte, so wäre sie sicher oft schlotternd vor Kälte erwacht.&lt;br /&gt;
Sie hatte kaum noch Zeit, das wusste sie. Aber unbeirrt setzte sie Tag für Tag einen Fuß vor den anderen. Sie konnte nicht scheitern, sie durfte nicht! Was war schon so ein wenig Schnee im Vergleich zu dem, was ihre Schwester erleiden musste?&lt;br /&gt;
Und dann eines Tages, als die glänzende Himmelsscheibe bereits im Sinken inbegriffen war, sah sie Rauchschwaden hinter einem kleinen Weiler aufsteigen. Sie beschleunigte ihre Schritte und angespornt durch das Wettlaufen, das sich nun ergab, sprintete auch die [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] immer schneller, bis sie das Mädchen überholte und wenig später aus deren Sichtfeld verschwand.&lt;br /&gt;
Wie lange sie schon so rannte, wusste [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] nicht. Einzig und allein die stetig abnehmende Entfernung zu den Rauchschwaden und nicht die fast schon untergegangene Sonne war Mittelpunkt aller Gedanken des kleinen Mädchens. Je näher sie aber kam, desto mehr drangen schreckliche Geräusche an ihr Ohr, die sie an die unglaublich lauten Stürme im Herbst erinnerten. Oft hatte sie sich mitten in der Nacht, wenn es besonders stark stürmte, wie ein Kokon in ihre Decke eingerollt und sich vorgestellt, dass außerhalb des schützenden Mantels riesige Tiere, wie die aus der Geschichte des Greises, umher liefen und sich gegenseitig anschrien, was diesen Schrecklichen Krach erzeugte.&lt;br /&gt;
Hätte sie gewusst, was sie erwartete, so hätte sie in jenen Nächten wohl kein einziges Auge zu bekommen. Als sie sich immer weiter ihren Weg zwischen den mit einer hauchdünnen Schicht silbrigen Schnees bedeckten Bäumen des kleinen Weilers bahnte, schälten sich immer mehr die Umrisse kleinerer und größerer Häuser aus dem zwielichtigen Schatten der Bäume. Das Herz des Mädchen schlug ob der Vorfreude vielleicht endlich ihr Ziel erreicht zu haben immer schneller, bis es plötzlich zwei Schläge aussetzte während auch die kleinen Beine sich nicht mehr fortbewegen wollten.&lt;br /&gt;
Ein gewaltiges Brüllen, wie es dem stärksten Orkan alle Ehre bereitet hätte, erhob sich, als ein gewaltiger schwarzer Schatten sich auf die Reihe der Häuser zu bewegte. Nicht heimelige Kamine, nicht freundlich strahlende Herdfeuer hatten die Rauchschwaden erzeugt, die [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] angelockt hatten, sondern in Flammen stehende Barrikaden, die die Dorfbewohner scheinbar als Schutz errichtet hatten. Aber selbst diese hatten sie nicht vor dem bewahren können, was auf sie zurollte.&lt;br /&gt;
Verzweifeltes Rufen drang an [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]]s Ohren, als das Brüllen für einen Moment aussetzte. Langsam bewegte sie sich wieder, überzeugte ihre Füße mühsam zu jedem einzelnen Schritt und näherte sich so furchtbar langsam dem Chaos, das immer mehr von sich enthüllte.&lt;br /&gt;
Der gewaltige Schatten war stehen geblieben, bäumte sich in regelmäßigen Abständen auf und brüllte jedes Mal so laut, dass die nahestehenden Bäume wackelten. Vor ihm schälten sich nun auch kleinere Schatten mit langen Stäben aus dem flackernden Zwielicht der Flammen. Je näher das kleine Mädchen kam, desto mehr erkannte sie, dass es sich um Dorfbewohner zu handeln schien, die mit langen Speeren und allerlei zweckentfremdeten Ackergerät den riesigen Schatten, der längst durch die Barrikade gebrochen war, aufzuhalten versuchten.&lt;br /&gt;
Dann hörte sie plötzlich etwas, was nicht so recht in das Chaos passen wollte. Ein hohes Schreien drang an ihre Ohren, das nicht allzu weit entfernt seinen Ursprung haben konnte. In einem solchen Chaos hätte man erwartet, dass es ein furchterfülltes Schreien einer Frau ob der großen Gefahr sein müsste. Aber ein kleines Kind, jünger als die bisher unbemerkte Beobachterin, wankte kaum in der Lage richtig zu laufen mit seinen kurzen Beinen und immer wieder sich an den Häuserwänden abstützend auf den Kampf hinter der durchbrochenen Barrikade zu.&lt;br /&gt;
Doch auch der Schatten hatte das Geräusch bemerkt. [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] blieb abermals für einen Moment vor Schreck das Herz stehen, als sich das riesige Ungetüm dem wankenden Kind zu wandte. Aber diesmal setzten ihre Beine nicht aus, sondern beschleunigten Ihre Schritte. Unweigerlich dachte [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] daran, dass sie nicht schnell genug gewesen war um ihren kleinen [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]] hatte beschützen zu können und weigerte sich so etwas noch einmal zuzulassen.&lt;br /&gt;
Ihre Beine flogen förmlich über die leicht angefrorene Erde, näherten sich immer weiter dem Kleinkind und dem riesigen Schatten, der laut brüllend ebenfalls auf dieses aus der entgegen gesetzten Richtung zusteuerte. Ein verzweifelter Ruf aus der Kehle eines Mannes drang an die Ohren des Mädchens, aber kein einziger ihrer Gedanken war dazu in der Lage sich um dieses zu kümmern.&lt;br /&gt;
Mit Müh und Not erreichte sie das wankende Kind, das in dem Moment, in dem [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] hinter ihm zu Halt kam, endgültig der Schwerkraft Rechenschaft leistete und in die Arme des blonden Mädchens fiel. Doch auch der riesige Schatten hatte die Quelle des hohen Geräusches erreicht. Als eine besonders vorwitzige Flamme ihre Stimme erhob und den Schauplatz für einen Moment zur Gänze ausleuchtete, legte [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] unweigerlich die Arme fester um das Kleinkind in ihren Armen. Vor ihr erhob sich der Kopf einer gewaltigen schwarzen [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Schildkröte]], deren Augen zornig und mordlüstern das ungleiche Gespann anfunkelten.&lt;br /&gt;
Würde sie das Kind loslassen und sich vorsichtig entfernen, während das Ungetüm mit seiner Beute beschäftigt war, so würde sie vielleicht… Doch [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] schüttelte entschlossen das blonde Haupt und drückte das Kind nur stärker an sich. Der Blick ihrer Augen wurde gefährlicher, während sich diese leicht verengten. Sie würde nicht zulassen, dass erneut ein kleines Wesen, das auf ihre Hilfe angewiesen war, starb, weil sie zu zögerlich und zu schwach war. Ähnlich einer Bärenmutter, die ihr Junges vor hoffnungslos überlegenen Jägern nicht im Stich ließ, sondern die Jäger auch noch laut anbrüllte, war der Blick des jungen Mädchens. Das Brüllen aus diesem wurde immer spürbarer, so dass selbst die [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Schildkröte]] für einen Moment inne Hielt. Immer deutlicher wurde es, man war fast der Meinung, dass man es hören … und plötzlich erschallte ein gewaltiger und tiefer Schrei, als sich ein großer Schatten zwischen [[Wichtige_Personen_in_Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] und die [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Schildkröte]] schob.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===6. Kapitel===&lt;br /&gt;
Unweigerlich hatte [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] ihre Augen geschlossen, als der zweite Schatten so nah vor ihr erschienen war, und rechnete jeden Moment damit die Flügelschläge des Todesboten zu hören.&lt;br /&gt;
Aber diese erschallten nicht, stattdessen entwickelte sich ein Sturm aus Schrei und Gebrüll der zwei riesigen Wesen direkt vor ihr. Je mehr sie aber ihre eigene Angst und ihr wild pochendes Herz beruhigte, desto mehr war sie in der Lage die tiefen Stimmen zu vernehmen:&lt;br /&gt;
„Geh mir aus dem Weg [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Bai Hu]]!“ donnerte die etwas entferntere Stimme zornerfüllt.&lt;br /&gt;
„Nein! Diese beschütze ich und du wirst sie nicht bekommen!“ erwiderte die nähere Stimme etwas leiser, aber mit einem gefährlichen Unterton.&lt;br /&gt;
„Die Menschen verdienen den Tod!“&lt;br /&gt;
„Nichts verdient den Tod. Oder hast du Xinglu’s Worte in deinem Zorn vergessen?“&lt;br /&gt;
„Du wagst es seine Worte in den Mund zu nehmen, nachdem ihr ihn verlassen habt?“ brüllte die fernere Stimme plötzlich noch lauter.&lt;br /&gt;
„Wir haben ihn verlassen nicht wegen dem, was er einst sagte, sondern wegen dem, was er nicht mehr sagt! Würde er zu dem zurückfinden, was wir immer verehrt haben, so würden wir sofort zurückkehren.“&lt;br /&gt;
Es wurde still für einen Moment. Fast ohnmächtig vor den riesigen Geschöpfen, deren Nähe sie deutlich spüren konnte, hatte [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] ihre Augen die ganze Zeit über fest zugekniffen und auch das Kleinkind in ihren Armen hatte sich nicht gerührt. Als es nun etwas ruhiger wurde, öffnete [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] vorsichtig ihre Augen und bestaunte das weiße mit schwarzen Streifen getigerte Fell einer riesigen [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]], die sich scheinbar schützend vor sie gestellt hatte. Doch Zeit für Worte blieb ihr nicht, denn schon bald ertönte die Stimme der [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Schildkröte]] erneut, wenn auch nicht mehr ganz so sehr vor Wut bebend.&lt;br /&gt;
„Ich werde mich zurückziehen und bei Xinglu auf dich warten. Wie es stets Tradition war, wirst du ihm das Wesen vorstellen müssen, dass du vor seinem Willen beschützt hast.“&lt;br /&gt;
Ein Rauschen ertönte, während sich die [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Schildkröte]] umdrehte.&lt;br /&gt;
„In einer Woche, zum Vollmond, falls du es nicht vergessen hast.“ Brummte sie.&lt;br /&gt;
„Ich habe es nie vergessen [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Xuan Wu]], nie...“&lt;br /&gt;
Und dann verschwand die gewaltige [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Schildkröte]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erst, als sich der Schatten des Tieres mit dem Schatten des großen Wald, der in einiger Entfernung zum Dorf zu sehen war, vereinigt hatte, ging ein spürbares Aufatmen durch die Dorfbewohner. Sie schienen sich nicht an der Gegenwart des zweiten Tieres zu stören, als sie an diesem vorbei auf [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] zu rannten. Das kleine Kind in ihren Armen begehrte plötzlich auf, als ein großer Mann mit einer eindrucksvollen Narbe über der Wange und schwarzem Haar vor [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] auftauchte und im nächsten Moment hob eben dieser das Kleinkind aus ihren Armen empor und drückte es an sich.&lt;br /&gt;
„Hast du Angst um deinen Papa gehabt?“murmelte der Mann, der voller Freude dem Kind die Nase stupste.&lt;br /&gt;
„[[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]]… wir müssen reden.“ Ertönte die tiefe Stimme nun einfühlsam und beruhigend aber mit einem kleinen Anflug von Sorge und lenkte [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] von dem rührenden Bild vor sich ab. Als sie ihre Augen dem großen Wesen zu wandte und sich die Blicke begegneten, atmete sie erschrocken ein.&lt;br /&gt;
„Bist du… das kleine Kätzchen?“&lt;br /&gt;
Und der Blick der eisblauen Augen des weißen [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]]s sagte mehr als Worte könnten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===7. Kapitel===&lt;br /&gt;
„Was hat das alles zu bedeuten?“ Schrie [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] schon fast dem großen [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] entgegen.&lt;br /&gt;
Die Sonne schickte gerade ihre ersten Strahlen durch die kahlen Äste der Bäume und zeigte dem Mädchen, wie viel Zeit seit dem Verschwinden der [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Schildkröte]] vergangen war.&lt;br /&gt;
Die letzten Stunden hatte sie damit zugebracht sich der Versuche der Dorfbewohner sie wie eine Heldin zu feiern zu erwehren und immer wieder den Armen, die sie umschlingen wollten, zu entfliehen. Als die Menschen endlich eingesehen hatten, dass sie an derlei Feiern nicht interessiert war und ihr die Nähe zu so vielen Lebewesen sogar unangenehm war, hatten sie ihr endlich etwas Platz gelassen, ihr etwas zu essen und einen Platz zum Schlafen gegeben. Während dieser Stunden war [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Bai Hu]], so hatte ihn die [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Schildkröte]] genannt, wie vom Erdboden verschlungen gewesen und erst am nächsten Morgen, als [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] sich aus Gewohnheit bei der ersten Morgenröte aus dem Bett erhob und an die frische Luft ging, saß er plötzlich neben dem Haus und schaute sie lange Zeit stumm aus seinen eisblauen Augen an, bevor er sich erhob und langsam gen Waldgrenze trottete. Schnell war sie ihm gefolgt und rief ihm nun schon zum zweiten Mal dieselbe Frage entgegen:&lt;br /&gt;
„Sag es mir! Was hat das alles zu bedeuten? Antworte endlich!“&lt;br /&gt;
„Zügle dein Temperament. Ich höre dich.“ Antwortete der große [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] mit ruhiger und gedämpfter Stimme.&lt;br /&gt;
Es dauerte ein paar Momente, bevor [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] sich etwas beruhigt hatte und deutlich leiser entgegnete: „Aber warum antwortest du mir dann nicht?“&lt;br /&gt;
„Alles besitzt einen richtigen Ort und eine richtige Zeit.“&lt;br /&gt;
„Und erst jetzt stimmt beides überein?“&lt;br /&gt;
„Richtig..“ Der [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] hielt in seinem Gang inne und schaute sich in dem winterlichen Wald einige Momente lang um, bevor er fortfuhr.“Und Vieles ist nicht für die Ohren aller bestimmt.“&lt;br /&gt;
„Also sollen die Dorfbewohner davon nichts hören?“&lt;br /&gt;
„Du hörst zu.“ Abermals folgte eine Pause, die der [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] nutzte um wieder eine Pfote vor die andere zu setzen. „Diese Menschen haben den Zorn Xinglu’s auf sich gezogen und [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Xuan Wu]], der einzige von uns der bei ihm geblieben ist, war hier um das Urteil zu vollstrecken.“&lt;br /&gt;
„Xinglu? [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Xuan Wu]]? Ich verstehe nicht… Ich verstehe gar nichts!“ Brummte [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] in sich hinein.&lt;br /&gt;
„Xinglu ist der Waldgott. Der, nach dem du gesucht hast.“&lt;br /&gt;
Ein Moment der Stille folgte, in dem sich [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]]‘s Augen weiteten und sie tief Luft holte für die folgenden Worte:&lt;br /&gt;
„Aber dann bin ich ja am Ziel Dann wird Kigiku endlich geheilt!“ Sie griff in den Schnee, warf diesen voller Freude empor und drehte sich in dem kleinen Schneegestöber entzückt um sich selber.&lt;br /&gt;
„Ja und nein.“ Erschallte die Stimme des [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]]s. Abrupt blieb [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] stehen und schaute diesen entgeistert an.&lt;br /&gt;
„Er hat die Macht zu heilen, aber ob er das tun wird ist fraglich.“ [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Bai Hu]] atmete tief ein und aus, was dank seiner Größe einen imposanten Luftstrom erzeugte, der [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]]‘s Haar umher wirbelte.&lt;br /&gt;
„Aber darum geht es gerade nicht. Du hast dich dem Willen Xinglu’s entgegen gestellt und seinen Zorn auf dich gezogen.“&lt;br /&gt;
„Aber ich habe doch nur ein kleines Kind beschützt!“ Schrie [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] ihm entgegen.&lt;br /&gt;
„Das weiß ich und das wirst du ihm erklären müssen, wenn du vor ihm stehst.“&lt;br /&gt;
Das Mädchen schluckte geräuschvoll und sah den [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] mit einer Spur Furcht in den Augen an.&lt;br /&gt;
„Und was ist, wenn er mich nicht versteht? Was ist…?“&lt;br /&gt;
„Xinglu hat sich verändert. Wo einst Mitgefühl und Wut sich die Waage hielten, herrscht nun zumeist das Dunkle.“&lt;br /&gt;
„Aber wieso?... Und wieso kennst du ihn so gut? Wieso bist du kein kleines Kätzchen mehr? Wieso hast du mir geholfen? Wieso hast du den kleinen [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]] getötet?“ Platzte es aus [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] hervor.&lt;br /&gt;
„… Zeit und Ort [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]]… Zeit und Ort.“ Und im nächsten Moment war der große weiße [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] mit ein paar gewaltigen Sätzen im Wald verschwunden und [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] drehte sich langsam gen des erwachenden Dorfes.&lt;br /&gt;
„Wenn nicht jetzt, wann dann?“ Murmelte sie und machte sich auf den Weg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===8. Kapitel===&lt;br /&gt;
Als das blonde Mädchen sich langsam durch den winterlichen Wald dem Dorf und dessen wärmeverheißenden Rauchsäulen näherte, schälte sich immer mehr die Silhouette eines Mannes aus dem morgendlichen Zwielicht heraus. Leicht war dieser Schatten mit dem Stein zu verwechseln, auf welchem er sich befand, aber mehr und mehr fiel die Unnatürlichkeit dieses Gebildes [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] ins Auge und so blieb sie nach einigen weiteren Schritten schließlich vor einem alten Mann stehen, der seine geschlossenen Augen dem Himmel entgegen gerichtet hatte.&lt;br /&gt;
Gerade öffnete sie den Mund, um etwas zu sagen, da hob der Alte die Hand und bedeutete ihr zu schweigen. Erst einige Momente später ertönte die brüchige Stimme und durchbrach die Stille.&lt;br /&gt;
„Ich weiß, dass du hier bist auch ohne deine Worte.... Die Bäume reden seit Wochen ununterbrochen über das Mädchen, das den Waldgott sucht. Und nun stehst du vor mir, blickst mit Augen um dich, die voller Fragen sind.“&lt;br /&gt;
„Die Bäume reden?“ Antwortete [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] verdutzt und verdeutlichte mit ihrer Frage die Worte des Mannes, der anfing zu kichern, nur noch mehr.&lt;br /&gt;
„Da reist sie mehrere Monde lang durch die Natur, lässt diese in sie einkehren aber kehrt selber nicht in sie ein… Natürlich reden sie! Sie reden schon viel länger als die Menschen.“&lt;br /&gt;
„Und ihr versteht sie? Wieso verstehen die Menschen sie nicht? Oder bin das nur ich?“&lt;br /&gt;
„Ja ich verstehe sie, aber ich bin einer der Letzten.“&lt;br /&gt;
„War das mal anders?“&lt;br /&gt;
Abermals kicherte der Alte, rückte auf seinem Stein zur Seite und bedeutete [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] neben ihm Platz zu nehmen. Nur zögerlich kam sie dieser Aufforderung nach und erst, als sie neben ihm saß, erhob der Mann wieder die Stimme.&lt;br /&gt;
„Ja war es. Wir sind, genauso wie alle Tiere, die Kinder der Natur und genauso wie Kind und Mutter sich verstehen, auch ohne sich direkt zu verstehen, so taten es Mensch und Natur. Manche Menschen verstanden sie besser, manche schlechter. Aber ein jeder tat es. Irgendwann aber, wenn das Kind nicht mehr auf die Mutter angewiesen ist, bricht dieses Verständnis.&lt;br /&gt;
Was bleibt dann zurück? Ein Kind, das sich seine eigene Welt mit seinen eigenen Kräften aufbaut, und eine Mutter, die immer noch versucht über ihr Kind zu wachen.“&lt;br /&gt;
„Also… Sind es wir Menschen, die nicht mehr zuhören?“&lt;br /&gt;
Die faltige und wettergegerbte Miene des Alten verzog sich zu einem breiten Lächeln.&lt;br /&gt;
„Richtig. Sie hat nie aufgehört zu sprechen und genau so habe ich von dir gehört.“&lt;br /&gt;
„Aber, wieso verurteilt der Waldgott, der doch die personifizierte Natur ist, die Menschen, wenn eine Mutter doch nie aufhört sich um ihre Kinder zu sorgen?“&lt;br /&gt;
Ein tiefes Seufzen entfuhr dem alten Mann, dessen Lächeln schnell einem traurigen Ausdruck wich.&lt;br /&gt;
„Wo zwei Wesen nicht miteinander sprechen, da können sie nicht mehr auf Sorgen, Ängste und Bedürfnisse eingehen. Die Menschen wollten und wollen sich ihr Leben auf eigenen Beinen aufbauen. Wollen mehr und mehr die Risiken, die die Natur als Mutter vieler Lebewesen für sie bereithält, beseitigen und verändern somit etwas, was bisher kein Wesen tat: die Natur selber.&lt;br /&gt;
Der Wald, in dem wir sitzen, erstreckte sich einst über fast die gesamte bekannte Welt und wo er nicht war, da waren Steppen, Wiesen und Auen. Je mehr der Mensch sich ausbreitete, desto mehr drängte er die anderen Lebewesen und sogar die Natur zurück.&lt;br /&gt;
Letztlich ist nichts gefeit vor der Angst vor Veränderungen und Tod und der Waldgott, der vor allem der Beschützer des Waldes und der Natur ist, ist diesen negativen Gefühlen stärker ausgesetzt, als es die Natur selber ist. Denn noch immer reden die Bäume zu den Menschen und hoffen, dass sie sie verstehen.“&lt;br /&gt;
Lange Zeit schwieg das Mädchen auf diese Worte hin und schaute niedergeschlagen auf den von dünnem Schnee bedeckten Boden.&lt;br /&gt;
„Kann ich lernen sie zu verstehen?“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===9. Kapitel===&lt;br /&gt;
Das Ende der Woche, das ähnlich dem Schwerte Damokles‘ ständig drohend über [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]]s Kopf hing, rauschte wie im Flug heran. Jeder Tag war geprägt von demselben Ablauf, der ihr eine Teilnahme am dörfischen Leben lediglich zu den Abendstunden erlaubte und sie sonst von früh morgens ab in den Armen der Natur und zwischen von Schnee bedeckten Bäumen den Worten des alten Mannes lauschen ließ.&lt;br /&gt;
Am Abend des letzten Tages, den sie zum ersten Mal zur Gänze im Dorf verbringen durfte, erklang ein lautes Rascheln am Rande des Dorfes. Die Dorfbewohner streckten ihre Köpfe voller Furcht vor einem neuen Angriff aus den Fenstern und hier und dort erklangen Stimmen, die von der zu großen Ruhe in den letzten Tagen sprachen, die sie als Anzeichen für den nun kommenden Sturm sahen. Als sich die ersten bereits anschickten um wie vor einer Woche mit Feuer und behelfsmäßigen Waffen ihre Liebsten zu verteidigen, trat [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] aus der Hütte, in der sie hatte nächtigen dürfen.&lt;br /&gt;
Ohne ein Wort ging sie an der kleinen Gruppe Männer vorbei, legte einem nach den anderen beruhigend die Hand auf die Schulter und ging alleine gen Waldgrenze. Einen merkwürdigen Einfluss hatte sie auf die Bewohner, die sich langsam zurückzogen aber erst zur Ruhe kamen, als sie das Mädchen begleitet von einem großen Schatten im Dunkel des Waldes hatten verschwinden sehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]]s Reise führte sie entlang an den ihr bekannten Bäumen und Lichtungen immer tiefer in den riesigen Wald. Stumm folgte sie dem Schatten des großen [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]]s, dessen weißes Fell gelegentlich im Lichte eines vorwitzigen Mondstrahles aufzuglühen schien, aber dann sofort wieder erlosch. Kein Wort verlor das imposante Tier und ließ ihr somit sowohl die nötige Ruhe als auch Zeit um sich auf das Kommende vorzubereiten.&lt;br /&gt;
Viele Stunden lang liefen sie so an riesigen schneebedeckten Bäumen vorbei, deren imposante Statur Geschichten über Zeiten zu erzählen schien, in denen der Waldgott friedlich durch diese vergessenen Haine wandelte und den Bäumen dabei half zu wachsen. Immer weiter ging die Reise durch das Reich des Waldgottes und schließlich kündigte ein gewaltiges Tosen vom nahen Ende des Weges.&lt;br /&gt;
Und als der große [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] zum ersten Mal seit Stunden anhielt, um den Kopf gen der Quelle des Geräusches zu wenden, stockte [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] der Atem. Vor ihnen erstreckte sich ein riesiger Wasserfall, der seine Wassermassen von der Spitze eines hohen Berges hinab zu einem See schickte, der sich zu ihren Füßen erstreckte. Das aufgespritzte Wasser verteilte sich vom Berg herab langsam über die gesamte Lichtung , fing das Mondlicht ein und ließ die Umgebung gleich millionen winziger fallender Sterne in dessen silbrigen Licht erstrahlen.&lt;br /&gt;
„Dort oben ist Xing Lu’s Hain. Es ist lange her, seit ich dort war, und noch länger ist es her, seitdem die Füße eines Menschen diesen Boden berührt haben... Um dort hinauf zu kommen, wirst du auf meinen Rücken steigen und dich gut festhalten müssen.“ Erklang die tiefe Stimme des [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]]s, der sich auf den Boden gelegt hatte und geduldig abwartete, bis [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] auf seinen Rücken gestiegen war. Erst dann erhob er sich wieder und hätten sich ihre Hände nicht in dem weißen Fell verkrallt, so wäre sie bei den folgenden gewaltigen Sprüngen des Tieres, die die Zwei in Windeseile dem Scheitel des Wasserfalls näher brachten, sicherlich in die Tiefe gestürzt.&lt;br /&gt;
So aber erblickte sie bald, nachdem sie sich wieder getraut hatte ihre Augen zu öffnen, einen wunderschönen silbern glänzenden See, dessen Oberfläche so glatt wie ein Spiegel den Sternenhimmel reflektierte und dem Auge vorgaukelte einen zweiten Himmel zu den eigenen Füßen zu sehen, samt einer dunkelgrünen Wiese, die gespickt von allerhand Blumen ohne den Makel einer einzigen Schneeflocke dem Winter trotzte. Sie war im Hain des Waldgottes angekommen und erst, als sie die Augen von dessen Schönheit abwenden konnte, erblickte sie eine dunkle Gestalt, die auf der Insel mitten im See zu warten schien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===10. Kapitel===&lt;br /&gt;
Vollkommen still lief [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Bai Hu]] an der Seite [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]]s über die wunderschöne Wiese dem See, der Insel und der Gestalt auf dieser entgegen. Sogar das große Tier, das in seinem Leben schon so viel erlebt hatte, war ob dem, was kommen würde, angespannt und dabei unbewusst in sein Jagdverhalten zurückgefallen.&lt;br /&gt;
Kein Wort verlor er, kein ungestüm umgeknickter Grashalm oder unvorsichtig berührter Kieselstein sprach vom Gang des Tieres und hätte er nicht gelegentlich tief Luft geholt, um nicht vor Anspannung zu platzen, so hätte [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] ihn wahrscheinlich völlig vergessen.&lt;br /&gt;
Das Mädchen indes lief mit ruhigem und bestimmten Schritten auf den See zu, ließ sich von dem [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] mit einem Sprung über diesen befördern, und glitt ohne aus der Ruhe zu kommen von dessen Rücken direkt auf die kleine vom Schatten einer Wolke verdeckte Insel vor die dunkle Gestalt.&lt;br /&gt;
Der Blick zweier großer violetter Augen legte sich auf sie, als ihre eigenen Augen sich langsam erst dazu überwinden mussten die ungewöhnlichen Pfoten, die einer Mischung aus Menschenfüßen und Bärentatzen zu entsprechen schienen, und dann den im Schatten liegenden Körper hinauf bis zu den Augen des Wesens zu betrachten. Als sich der Blick der zwei Wesen traf, stockte dem Mädchen der Atem und für einen Moment fühlte sie die bodenlose Wut des Schattens vor ihr. Erst nach einigen Momenten fiel ihr auf, dass sich der [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] neben ihr vor dem Wesen verneigte und so tat sie es ihm schnell und etwas überhastet gleich.&lt;br /&gt;
„Es ist lange her [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Bai Hu]].“ Ertönte die Stimme des Wesens schneidend wie der Wind im Herbst sofort, als sich [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] verneigt hatte, als ob das Wesen darauf gewartet hätte.&lt;br /&gt;
„Xinglu.“ Antwortete der [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] schlicht, aber ehrerbietend.&lt;br /&gt;
„Sag mir, warum muss mein Hain die Füße dieser Kreatur ertragen? Warum beschütztest du es vor meinem Urteil?“&lt;br /&gt;
„Weil ich versprach sie zu beschützen und ihr zu helfen, weil sie mit deinem Urteil über die Menschen des Dorfes nichts zu tun hatte und weil die Menschen nicht das sind, was du in ihnen siehst.“&lt;br /&gt;
„Xinglu’s Urteil betrifft alle Menschen!“ Ertönte die wütende tiefe Stimme der riesigen [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Schildkröte]], als sich diese aus dem See erhob und geschwind auf die Insel neben den Schatten schob.&lt;br /&gt;
„Und warum maßt du es dir an ein Urteil über Xinglu’s Urteil zu fällen [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Bai Hu]]?“&lt;br /&gt;
Der [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] atmete tief ein, um zu einer Antwort auf den Angriff [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Xuan Wu]]’s anzusetzen, aber die Stimme des Schattens ließ ihn innehalten.&lt;br /&gt;
„Ich habe [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Bai Hu]]’s Gründe gehört und im Moment soll mir dies reichen.“ Der Blick der violetten Augen richtete sich wieder auf [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]]. „Nun erzähl mir deinen Namen kleine Kreatur und begründe mir, warum du ein Wesen vor meinem Urteil bewahrtest.“&lt;br /&gt;
Aber dem Mädchen stockte der Atem abermals, als es nun die volle Aufmerksamkeit auf sich lasten fühlte. Nervös spielte sie mit ihren Daumen und hatte ihren Blick gen Boden gerichtet, als sie endlich die Kraft fand zu antworten:&lt;br /&gt;
„Mein Name ist [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]]… Und ich wollte einfach nicht zulassen, dass ein kleines hilfloses Wesen vor meinen Augen stirbt, weil ich nicht eingriff… Nicht noch einmal…“ Bilder des roten [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]]s schossen aus ihrem Gedächtnis hervor und trieben ihr Tränen der Trauer in die Augen.&lt;br /&gt;
„Nicht noch einmal?... Ich muss jeden Tag dabei zusehen, wie kleine hilflose Wesen vor meinen Augen sterben, weil andere Wesen maßlos leben wollen… Nicht noch einmal… Ich kann es nicht fassen… Was weißt du kleine Kreatur denn schon von Leben und Tod?“&lt;br /&gt;
Die Stimme des Schattens, war sie zuvor schon schneidend gewesen, hatte sich nun auch noch gleich einem Orkan erhoben und donnerte ehrfurcht erregend über den Hain, so dass ein jeder, der sie vernehmen konnte, den Kopf einzog und still ausharren wollte, bis der Sturm vorbei war.&lt;br /&gt;
„Sie weiß so viel wie man eben in einem Leben in der Natur lernen kann.“ Erschallte auf einmal eine hohe Stimme, die vom Himmel zu kommen schien. „Sie hat die tägliche Furcht und Ungewissheit gespürt, hat die Freuden über die einfachsten Dinge genossen und die Trauer über den Verlust der wertvollsten Dinge erlebt. Maßt du dir nun schon an das Recht auf Trauer und Schmerz gepachtet zu haben Xinglu?“&lt;br /&gt;
Und plötzlich landete direkt hinter [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] ein großer [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]], von dessen Federkleid sich ein paar rote Federn lösten und langsam um das Mädchen herum zu Boden glitten. Beim Anblick dieser Federn schossen dem Mädchen nur noch mehr Tränen in die Augen und sie befürchtete, dass ihr Kopf ihr einen Streich spielen würde, denn diese Federn würde sie überall wiedererkennen.&lt;br /&gt;
„Bist du so verbittert Xinglu, dass du nicht einmal erkennst, dass dieses Mädchen erst einige wenige Sommer alt ist, aber durch das Leben und die Reise in der Natur viel schneller gealtert und gewachsen ist? Erkennst du nicht, was du vor dir siehst?“&lt;br /&gt;
„[[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Zhu Que]]… worauf willst du hinaus? Erklär dich, wenn du dich schon einmal zu uns auf den Boden herablässt!“ Donnerte der Schatten abermals entgegen.&lt;br /&gt;
„Die Natur selber hat [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] auf ihrer Reise geholfen und sie wachsen lassen, um sie auf das kommende vorzubereiten. Willst du als Wächter und Aspekt dich nun gegen den Willen der Natur stellen?“&lt;br /&gt;
Ein tiefes Rauschen war zu hören, als der Schatten sich zu [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] hinab beugte und zielsicher ihrem Gesicht entgegen atmete und sie näher betrachtete. Hätte das Mädchen dies normalerweise als sehr unangenehm empfunden und sich scheu weggedreht, so blieb sie wie angewurzelt stehen und betrachtete sich stattdessen ebenfalls eingehend.&lt;br /&gt;
Sie hatte vor Wochen, vielleicht vor Monaten sogar aufgehört sich selber zu betrachten und so war ihr nie aufgefallen, dass ihr Körper in ihren einstmals kindlichen Augen riesige Züge angenommen hatte. Sie war stark gewachsen, hatte wahrscheinlich Kigiku eingeholt und noch ein wenig weiter gewachsen. Unter ihrer Jacke wölbten sich zwei Hügel nach außen, deren Maße wohl noch wachsen würden, wenn sie sich wieder einigermaßen ernähren würde. Auch ihr Haar war immer länger geworden und glich der goldenen Mähne eines Löwen. War sie vor ihrer Reise noch ein normales 10 Jahre altes Mädchen gewesen, so glich ihre Statur nun mehr der einer 15jährigen.&lt;br /&gt;
Sie kam aus dem Staunen nicht mehr heraus und verlor ob dieser Erkenntnis auch für einen kurzen Moment den Gedankengang, der ihr zuvor die Tränen in die Augen getrieben hatte. Aber dann brachte ihn eine rote Feder, die direkt vor ihren Füßen lag, wieder zurück.&lt;br /&gt;
„Du bist doch der kleine rote [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]] oder? Du lebst?“ Hauchte sie mit nach oben gerichteten Gesicht dem Kopf des gewaltigen [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]]s entgegen, der hinter ihr saß und dessen Oberkörper über ihr aufragte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===11. Kapitel===&lt;br /&gt;
„Ja [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] ich lebe.“ Antwortete der [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]] mit sanfter Stimme, so dass [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] fast der Meinung war ein Lächeln auf dem weit entfernten Gesicht erkennen zu können.&lt;br /&gt;
„Nicht nur ergreifst auch noch du Partei für diese Kreatur, sondern du kennst sie auch noch [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Zhu Que]]? Was geht hier vor?!“ Schaltete sich die schwarze [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Schildkröte]] erneut ein und der große [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]] holte tief Luft, um zu einer Erklärung anzusetzen.&lt;br /&gt;
„Dass ihr es nicht vernommen habt, wundert mich nicht, aber vor fast einem Jahr vernahm ich die Klagen eines kleinen Baches weit im Westen. Als ich mich ihm näherte und ihn fragte, was es mit seinen traurigen Worten auf sich habe, erzählte er mir von seinem Fehler. Er habe, so berichtete er mir, in dem Versuch ein kleines Mädchen mit blondem Haar aufzumuntern einen alten Wanderer zu dieser gelockt, damit dieser sie mit seinen Geschichten aufmuntern könne. Als der Wanderer dem Mädchen von dem Waldgott erzählte, schnappte dieses sich seine Sachen und lief los, um den Waldgott zu finden und um Hilfe zu bitten. Aber wie sollte ein kleines Mädchen alleine überleben?&lt;br /&gt;
Ich beschloss also dem Bach zu helfen und dem Mädchen beizustehen. So begleitete ich [[Wichtige_Personen_in_Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]], das Mädchen aus der Geschichte des Baches, als kleiner [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]] und lehrte sie durch mein Beispiel vom Leben in der Natur.&lt;br /&gt;
Als der Herbst kam und die Zeit meiner Herrschaft sich dem Ende entgegen neigte, traf ich [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Bai Hu]] und bat ihn mir zu helfen. Fortan übernahm er es [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] zu begleiten, nachdem wir es so haben aussehen lassen als ob ich durch die Krallen [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Bai Hu]]’s gestorben wäre.&lt;br /&gt;
Während wir uns aber um [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] kümmerten, bemühte sich die Natur selber ebenfalls um [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]], half ihr beim Wachsen, beim Verstehen und beim Leben. Schon bald hätte sie uns nicht mehr gebraucht, aber wir waren zu neugierig auf das, was kommen könnte.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lange Zeit herrschte Stille, während der Schatten [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] eingehend musterte. Schließlich aber erhob er die Stimme, deren Worte er scheinbar direkt an [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] richtete.&lt;br /&gt;
„Würde ich dich am liebsten auf der Stelle zertreten für den Verstoß gegen mein Urteil, für die Schritte auf dem Boden meines Haines und für die Anmaßung, in der sich jene zwei auf deine Seite stellten und dich beschützten, so kann ich doch das Wirken der Natur an und in dir sehen.&lt;br /&gt;
Nun stelle ich dir also folgende Frage: Würdest du das Dorf, deren Bewohner dir in der letzten Woche Obdach gewährten, verlassen und zulassen, dass ich es mitsamt seiner Bewohner vernichte, wenn ich dafür deine Schwester Kigiku heile?“&lt;br /&gt;
[[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]]s Augen weiteten sich bei diesem Angebot genau so sehr wie sich die Augen des [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]]s und des [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]]s vor Wut verengten. Beide waren außer sich vor Zorn über die Hinterlist der Worte ihres Gottes, aber keiner von beiden hatte das Recht den Mund zu öffnen.&lt;br /&gt;
„Woher weißt du von Kigiku?“ Antwortete [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] stockend, woraufhin der Schatten lediglich tiefkehlig lachte.&lt;br /&gt;
„Ich weiß viele Dinge. Nun aber entscheide dich und lass dich nicht davon einnehmen, dass du deine Schwester nicht mehr lebendig antreffen würdest, wenn du dich jetzt auf den Rückweg begibst.“ Woraufhin der Schatten erneut lachte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===12. Kapitel===&lt;br /&gt;
Immer mehr Tränen schossen [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] in die Augen, ließen diese nach und nach überquellen und liefen dann eine nach der anderen die Wangen des Mädchens hinab, bis sie sich von diesen lösten und gen Boden fielen. Die kommende Entscheidung war die schwerste, die sie jemals hatte treffen müssen und es war der erste Moment, in dem sie ihre Reise in Frage stellte.&lt;br /&gt;
„Ich… Die Menschen sollen leben.“ Brachte sie schluchzend hervor und sah gleichzeitig ihre kranke Schwester vor ihren Augen, deren endgültiges Todesurteil sie nun unterschrieben hatte und die sie wohl nie wieder sehen würde.&lt;br /&gt;
„Was?!? Du maßt es dir an…?!?“ Donnerte die Stimme des Schattens wieder hervor, wurde aber von [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Bai Hu]] abrupt unterbrochen.&lt;br /&gt;
„Sie hat sich entschieden Xinglu. Hör auf mit deinen Spielen und sieh ein, dass du dich geirrt hast.“&lt;br /&gt;
„Gut, ich stehe zu meinem Wort. Aber ich habe nirgends von dem Leben des Mädchens geredet. Sie hat sich meinem Urteil entgegen gestellt und muss nun die Konsequenzen tragen!“&lt;br /&gt;
Schreckhaft atmete [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] ein und schaute mit geweiteten Augen auf den Schatten vor sich.&lt;br /&gt;
„Aber ich darf nicht ohne Weiteres nehmen, was die Natur gewährt hat… Also wirst du dir dein Leben verdienen müssen kleines Mädchen. Schließe die Augen und lass mich sehen, ob der Geist der Natur wirklich in deinen Knochen steckt.“&lt;br /&gt;
Und so sehr [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] auch dagegen ankämpfte, ihre Augenlider schoben sich unweigerlich vor ihre Pupillen und schon bald verschwammen die Bilder vor ihren Augen und die Gedanken in ihrem Kopf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie spürte weiches feuchtes Gras zwischen ihren blanken Zehen und eine Eule schickte ihren Ruf durch die Luft vorbei an ihren Ohren. Als sie die Augen langsam öffnete, sah sie sich inmitten eines großen Waldes stehen, deren Bäume genauso wie der Wald selber kein sichtbares Ende zu haben schienen. Alles an dem Wald wirkte merkwürdig urtümlich und erinnerte sie an die riesigen Bäume, die sie in der Nähe des Wasserfalls und des Haines gesehen hatte.&lt;br /&gt;
Erneut riss sie der Schrei der Eule aus den Gedanken und ließ in diesen Platz genug für die Erkenntnis, dass die Sonne gerade untergegangen war und die Schatten im Wald immer mehr die Oberhand gewannen.&lt;br /&gt;
Und dann spürte sie es, eine Präsenz im Schatten und der Blick unsichtbarer Augen auf ihrem Rücken. Die feinen Härchen auf ihrem Nacken stellten sich auf, sie machte einen zaghaften Schritt nach hinten und drehte sich dann plötzlich herum um loszurennen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===13. Kapitel===&lt;br /&gt;
Der Wind pfiff ihr ins Gesicht, sauste ihr um die Ohren und ließ den Klang seiner Stimme in diesen erklingen. Immer wieder schlugen ihr kleinere Äste, die sie nicht rechtzeitig bemerkt hatte, gegen den Körper und hinterließen an diesem immer mehr kleine Schnitte aus denen schon bald feine Bluttropfen hervorquollen. Schneller und schneller lief [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] durch den dunklen Wald, der sein wunderschönes Kleid abgelegt hatte und ihr nun seine dunkle und gefährliche Seite zeigte.&lt;br /&gt;
Wie konnte dies nur derselbe Wald, derselbe Ort sein, der sie mit den ersten Bildern verzaubert hatte? Fragte sie sich, als sie sich in Sicherheit wähnend an einen Baum lehnte und umschaute. Schon seit einiger Zeit hatte sie die Präsenz in ihrem Rücken nicht mehr gespürt. Sollte sie dieses Etwas wirklich abgehängt haben? Sie schaute sich nervös um, ließ den Blick ihrer Augen durch die Dunkelheit wandern und versuchte ihr pochendes Herz zu beruhigen. Es war schwer in der Dunkelheit überhaupt etwas auszumachen und immer wieder machte ihr Herz einen furchtsamen Sprung, wenn die Schatten der Bäume ihr obskure Wesen, die mit langen feingliedrigen Armen in der Dunkelheit zu tanzen schienen, vorspielten.&lt;br /&gt;
Plötzlich blitzte in der Dunkelheit etwas auf. Noch bevor sich die Härchen auf ihrem Nacken aufstellen konnten, war sie schon wieder los gerannt und hetzte durch den Wald. Das Blut, das sich in der kurzen Zeit der Rast auf ihrer Haut gesammelt hatte, wurde vom Gegenwind weggeweht und hinterließ eine feine rote Spur, der man viel zu leicht folgen konnte.&lt;br /&gt;
Wie sollte sie nur dem Schrecken, der mit Sicherheit den Tod bringen würde, entkommen? Wie sollte sie den Anbruch des Tages und das erste Licht, das die Schatten vertreiben würde, nur wieder erleben? Und wie sollte auch nur ein Mensch in dieser schrecklichen Umgebung überleben können?&lt;br /&gt;
Völlig außer Atem rannte das Mädchen dennoch weiter. Immer, wenn sie die Gefahr gegen einen Baum zu laufen ignorierend einen Blick über die Schulter warf, konnte sie einen formlosen Schatten im Schatten sehen, der der blutigen Spur folgte. Nein sie wunderte sich nicht mehr, dass die Menschen sich vor dieser Umgebung fürchteten und die Natur verändern wollten, um in ihr zu überleben. In dieser schrecklichen Umgebung würden sie nie anders überleben können!&lt;br /&gt;
„Vieles, das auf den ersten Blick schrecklich wirkt, ist nur ungewohnt für die Augen.“&lt;br /&gt;
Ertönte plötzlich die raue Stimme des alten Mannes in ihrem Kopf und sie erinnerte sich an die vielen Stunden, in denen er ihr eigentlich nur von der Natur erzählte.&lt;br /&gt;
„ Ein Wolf tötet nicht, weil er grausam sein möchte. Ein Wolf tötet, weil er überleben will. Der Wille zu Überleben ist das, was uns alle – selbst die Pflanzen – vereint.“&lt;br /&gt;
Aber dieses Ding, was auch immer es ist, ist böse! Das konnte sie deutlich spüren. Sie konnte spüren wie es Millimeter um Millimeter näher kam, sich wieder zurückfallen ließ und dann wieder langsam näher kam. Und das alles nur, um mit ihr zu spielen, um ihr den Schrecken in Mark und Bein zu jagen!&lt;br /&gt;
„Wahre Boshaftigkeit gibt es in der Natur nicht. Sie ist eine Erfindung der Menschen, um die Natur zu verteufeln.“&lt;br /&gt;
Aber sie konnte das Böse in diesem Ding eindeutig spüren. Und inmitten dieser schrecklichen Umgebung war niemand, der ihr helfen konnte. Sie war alleine.&lt;br /&gt;
„Niemals bist du alleine. Stets wirst du einen Baum, eine Blume oder zumindest einen Grashalm in der Nähe finden. Deine Mutter wird immer da sein und dich beschützen.“&lt;br /&gt;
Und auf einmal blieb [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] stehen. Langsam drehte sie sich zur Seite und legte die Stirn gegen die Rinde eines der riesigen Bäume. Wie hatte sie nur diese sanften Riesen verteufeln können? Wie hatte sie nur diese Umgebung als schrecklich bezeichnen können?&lt;br /&gt;
Sie schloss die Augen und wartete auf die Schritte, die sich sicher bald nähern und ihren Tod bedeuten würden. Aber sie würde nicht mehr rennen. Sie vertraute auf ihre Mutter und legte ihr Leben in deren Arme.&lt;br /&gt;
Und dann hörte sie ein leises Flüstern.&lt;br /&gt;
„Wie sich die Arme an mich lehnt. Oh du Arme, hör auf zu weinen.“&lt;br /&gt;
„Das sind keine Tränen, das ist Blut. Bist du zu hölzern geworden um den Unterschied zu merken?“&lt;br /&gt;
„Sie blutet? Warum denn nur?“&lt;br /&gt;
„Weil selbst kleine Äste die weiche Haut zerschneiden können.“&lt;br /&gt;
„Schau nur wie sie zittert.“&lt;br /&gt;
„Wie gerne würde ich ihr helfen.“&lt;br /&gt;
„Ich auch.“&lt;br /&gt;
„Ich auch.“&lt;br /&gt;
„Aber sie kann uns nicht hören.“&lt;br /&gt;
„Wir können sie nicht trösten.“&lt;br /&gt;
„Wir können sie nicht beschützen.“&lt;br /&gt;
„Würde sie uns nur hören können.“&lt;br /&gt;
„Wieso kann sie uns nicht hören?“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Ich kann euch hören!“ Schrie [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] mit all ihrer Kraft. „Bitte helft mir!“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Sie kann uns hören?“&lt;br /&gt;
„Sie möchte unsere Hilfe?“&lt;br /&gt;
„Wie lange ist es her?“&lt;br /&gt;
„Sollen wir singen?“&lt;br /&gt;
„Ja lasst uns singen!“&lt;br /&gt;
„Ja..Singen!“&lt;br /&gt;
Und plötzlich schwoll das Flüstern, war es zuerst noch leise und kaum zu hören gewesen, immer weiter an, gewann an Stärke und glich schon bald einem Orkan aus unterschiedlichen Stimmen, die durcheinander riefen. Nach und nach hörten die Stimmen auf zu rufen und fingen stattdessen an leise zu summen. Das Summen wurde immer lauter, übertönte schließlich die letzten Stimmen und brachte mit seinen tiefen Tönen [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]]s Innere sanft zum vibrieren.&lt;br /&gt;
Eine tiefe und warme Stimme erschallte, sang von den Strahlen der Sonne und den Tränen des Mondes und plötzlich setzten alle Stimmen in dieses Lied mit ein.&lt;br /&gt;
Es war das Lied der Schöpfung, die Erzählungen des ersten Baumes, der als Knospe miterlebt hatte wie Mond und Sonne von den Göttern auseinander gerissen wurden und fortan nie wieder zusammen sein und zugleich erstrahlen durften. Um wenigstens die Wärme des anderen und dessen Spiegelbild für wenige Momente zu erhaschen, nachdem dieser schwinden musste, erschufen die Zwei die Natur und die Wärme der Sonnenstrahlen sowie die Liebe in den Mondtränen hauchten der kargen Erde Leben ein.&lt;br /&gt;
Der Erste aber, der stark genug gewesen war vor all diesem bereits als Knospe den Boden zu durchbrechen, wuchs und wuchs bis er groß und prächtig war. Er war der Stärkste von allen und schließlich hob ihn der Mond aus der Erde und gab ihm die Fähigkeit zu wandern. So wurde der Erste als Xinglu, der Wanderer, bekannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Sie ist eingeschlafen.“&lt;br /&gt;
„Sie ist sicher.“&lt;br /&gt;
„Der Schatten ist fort.“&lt;br /&gt;
Das Flüstern der Bäume, sehr zaghaft und leise um das Mädchen nicht zu wecken, flog einige Zeit später dem Winde gleich wieder durch die Luft.&lt;br /&gt;
„Sie muss zurück.“&lt;br /&gt;
„Ja das muss sie.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===14. Kapitel===&lt;br /&gt;
„Hört ihr das? Sie singen! Sie singen für das Mädchen, sie singen für [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]]!“ Stellte die große [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Schildkröte]] fassungslos fest, während sie sich im Kreis drehte und dem Lied der Bäume lauschte.&lt;br /&gt;
Das Geräusch des schabenden Panzers zusammen mit den Worten aus tiefer Kehle drangen durch die Schleier des Schlafes und holten [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] aus diesem empor.&lt;br /&gt;
„Sie kommt zu sich. Sie hat überlebt!“ Ertönte die Stimme des [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]]s ganz nah vor [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]]s Gesicht. Und als sie die Augen öffnete, sah sie die Gesichter des [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel - Suzaku|Vogel]]s und des [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]]s dicht über ihrem eigenen schweben und sie mit besorgten Blicken anschauten, bevor sie anfingen breit zu lächeln.&lt;br /&gt;
„Wo bin ich?“ Murmelte sie schlaftrunken, während sie sich den Schlaf aus den Augen rieb.&lt;br /&gt;
„Du bist im Hain des Waldgottes. Du hast geschlafen und wurdest im Traum auf die Probe gestellt.“&lt;br /&gt;
Antwortete [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Bai Hu]], der sich mit einem langgestreckten Seufzer anscheinend nach einer halben Ewigkeit wieder legte und sich wohlig streckte.&lt;br /&gt;
„Habe ich bestanden?“&lt;br /&gt;
[[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Zhu Que]] öffnete den Schnabel, anscheinend um antworten zu wollen, aber die tiefe Stimme Xinglu’s unterbrach ihn.&lt;br /&gt;
„Du hast mehr als das.“ Der riesige Schatten bewegte sich zum ersten Mal, seitdem [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] im Hain war, und schob sich langsam in das fahle Licht des Mondes.&lt;br /&gt;
„Niemals hätte ich erwartet, dass sie für dich singen würden. Niemals hätte ich erwartet, dass sie dieses Lied anstimmen würden.“&lt;br /&gt;
Murmelte das Wesen, dessen Körperbau dem eines Menschen glich, nur glichen Hände und Füße mehr einer Mischung aus Menschenhand und Bärentatze und die Haut schien aus einer rissigen und vor Alter schon schwarz gewordenen Baumrinde zu bestehen. Das Gesicht schließlich war dem eines Hirsches nachempfunden, nur dass sich Flechten aus großen Baumblättern vom Kopf über die Schultern des Wesens ergossen.&lt;br /&gt;
„Sie sangen von dir nicht wahr?“ Fragte [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] das Wesen, dessen große Augen von großer Trauer sprachen.&lt;br /&gt;
„Ja. Ich habe dieses Lied geschrieben und es einem jeden Baum früher vorgesungen, wenn er noch klein und schwach war. Das Lied half ihnen zu wachsen und den Gezeiten zu widerstehen, so dass sie fast so groß wurden wie ich einst. Deswegen nennt man es auch das Baumlied. Früher kannte es ein jeder Baum.“&lt;br /&gt;
„Deswegen sind die Bäume in der Nähe des Haines also so groß und der Winter dem Hain so fern!“&lt;br /&gt;
„Früher waren alle Bäume so groß. Damals wanderte der Wanderer noch jeden Tag über die Erde und sang zu jedem Baum.“ Mischte sich eine raue Stimme plötzlich ein und alle, egal ob Mensch, Tier oder Gott wandten dem Ursprung der Stimme den Kopf zu.&lt;br /&gt;
Ein alter Mann kam mit hinkenden Schritten über die Wiese dem See und der Insel entgegen und winkte dem Mädchen entgegen, das die Augen vor Staunen weit aufgerissen hatte.&lt;br /&gt;
„Du? Was machst du denn hier?“ Rief sie ihm entgegen. Anstatt aber eine Antwort des Mannes zu erhalten, erklang die Stimme des Waldgottes.&lt;br /&gt;
„[[Geschichte von Taki#Der blaue Drache – Seiryu|Quing Long]]. Jetzt wundert mich gar nichts mehr. Hast du [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] beigebracht zu den Bäumen zu sprechen?“&lt;br /&gt;
„Ich habe ihr lediglich von der Natur erzählt Xinglu. Alles Weitere hat sie selber erlernt.“&lt;br /&gt;
„[[Geschichte von Taki#Der blaue Drache – Seiryu|Quing Long]]?“ Verwirrt schaute [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] zwischen dem Alten und Xinglu hin und her.&lt;br /&gt;
Auf dem Gesicht des Alten aber, der am nahen Ufer des Sees angelangt war, bildete sich ein Lächeln und plötzlich erhob sich an derselben Stelle, an der der Alte soeben gestanden hatte, ein großer [[Geschichte von Taki#Der blaue Drache – Seiryu|blauer Drache]] in die Luft, nur um neben Xinglu wieder zu landen.&lt;br /&gt;
„Du hast es schon immer geliebt dich zu verkleiden.“ Murmelte die [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Schildkröte]].&lt;br /&gt;
„Du musst verstehen, dass ich dir nicht die Wahrheit zeigen durfte [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]]. Ich bin der Letzte der Vier und Erster des Kreises. [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Xuan Wu]], [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Zhu Que]], [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Bai Hu]] und ich, [[Geschichte von Taki#Der blaue Drache – Seiryu|Quing Long]] sind die 4 Wächter des Waldgottes und die ersten der Tiere, zu denen er wie zu den Bäumen sang. Ein jeder von uns ist die Inkarnation einer der Jahreszeiten. Ich bin der Frühling, [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Zhu Que]] ist der Sommer, [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Bai Hu]] ist der Herbst und [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Xuan Wu]] ist der Winter. Einst wandelten wir an der Seite Xinglu’s über die Erde. Als er sich aber veränderte, wandten drei von uns ihm den Rücken zu und nur[[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Xuan Wu]] blieb bei ihm.“&lt;br /&gt;
„Aber was habe ich damit zu tun? Ich wollte doch nur Kigiku retten.“&lt;br /&gt;
„Und in diesem einfach Streben hast du es geschafft mich an die Anfänge und das Gute in euch Menschen zu erinnern. Ich war es, der dich im Wald der Träume gejagt hat und hätten dir die Bäume nicht geholfen, so hätte dein Herz schließlich vor Angst aufgehört zu schlagen. Als aber die Bäume anfingen zu singen, da erinnerte ich mich. Sie sangen aber nicht nur von mir, sondern auch von dir. Sie sangen davon wie viel Angst du in der Dunkelheit hast, was für einen Weg du zurücklegen musstest und wie gerne sie dir helfen würden. Und mit jedem Wort verflog mein Hass und ich fing an euch Menschen zu verstehen.“&lt;br /&gt;
„Ich habe gar nicht gehört, dass sie von mir sangen. Hat diese wunderschöne tiefe Stimme etwa auch über mich gesungen?“&lt;br /&gt;
„Wunderschöne tiefe Stimme?“ Schaltete sich [[Geschichte von Taki#Der blaue Drache – Seiryu|Quing Long]] plötzlich ein und wechselte einige Blicke mit den drei anderen, während Xinglu die violetten Augen geschlossen hatte.&lt;br /&gt;
„Sie hat dich singen hören Xinglu? Wie ist das möglich? Du hast schon so lange nicht mehr gesungen.“ Brummte [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Bai Hu]] verdutzt.&lt;br /&gt;
„Sie erinnern sich noch immer daran wie ich zu ihnen sang. Und aus der Erinnerung heraus haben sie meine Stimme scheinbar beschworen. Es ist zu lange her, dass ich zu ihnen gesungen haben, und ich habe kein Recht zu ihnen zu singen bei all dem, was ich getan habe.“&lt;br /&gt;
„Das stimmt nicht! Sie reden stets miteinander und die ältesten von ihnen erzählen den jüngeren von deinem Lied. Sie kennen es alle und werden es nie vergessen.“&lt;br /&gt;
„Mir fehlt aber die Kraft zum Wandern. Hass und Zorn haben meine Beine schwer werden lassen.“&lt;br /&gt;
Er wandte sich von dem weißen [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] ab und dem Mädchen zu.&lt;br /&gt;
„Nein ich hörte keine tiefe Stimme, sondern eine hohe. Ich hörte die Stimme eines jungen [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Drachen]]n, der mich furchtlos anbrüllte. Die Bäume sangen von dem gelben Schuppenkleid des [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Drachen]]n und von der Wärme im Herzen dieses Wesens.&lt;br /&gt;
[[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] sie sangen von dir und es war so viel Wahrheit in ihren Worten, die ich erst jetzt vernehmen konnte.“&lt;br /&gt;
„Warum guckst du so traurig Xinglu? Was hast du vor? Was hat das zu bedeuten?“&lt;br /&gt;
Fragte das Mädchen nun sichtlich besorgt um den Waldgott.&lt;br /&gt;
„Es ist Zeit für mich das Geschenk, das mir der Mond einst gab, zurück zu geben. Ich habe meine Pflicht gegenüber meinen Brüdern und Schwestern vergessen und sie zu lange warten lassen. Ich sehne mich nach Ruhe [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]].“&lt;br /&gt;
Die Züge des Wesens erhellten sich und die Risse in der dunklen Rinde schlossen sich immer mehr.&lt;br /&gt;
„Die Zeit des Wanderers ist vorbei. Zu lange habe ich mich dagegen gewehrt einzusehen, dass die Welt mich nicht mehr braucht. Es ist nun an der Zeit, dass die Jüngeren auf sich aufpassen. Vieles wird sich verändern, aber wenn ich höre wie die Bäume für dich singen, so bin ich mir sicher, dass es nicht nur schlecht sein wird.“&lt;br /&gt;
„Willst du uns wirklich verlassen Xinglu? Was sollen wir ohne dich machen? Was sollen wir alleine machen?“ Rief [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Zhu Que]] mit Trauer in der Stimme.&lt;br /&gt;
„Helft dem gelben [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Drachen]]n bei der Wahrung dessen, was wir einst zusammen auf unseren Reisen verbreiteten. Natürlich nur, wenn du willst [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]].“&lt;br /&gt;
Das Mädchen schaute in die großen violetten Augen und auf die immer heller werdende Rinde, durch die von Minute zu Minute mehr Leben zu pulsieren schien.&lt;br /&gt;
„Was genau meinst du?“&lt;br /&gt;
„Vieles, was einst gut war, ist zerstört. Du hast mir aber gezeigt, dass nicht alles zerstört ist. Ich frage mich, ob sich Sonne und Mond so fühlten, als sie mich erblickten und das Leben erschufen….&lt;br /&gt;
Ich werde das Wandern aufgeben und wieder nur ein Baum sein, ein Baum der mit seinen Brüdern singt. Gerne werde ich von dem kleinen Mädchen singen, das zum [[Geschichte von Taki#Der_Gelbe_Drache|gelben Drachen]] wurde, der den Beginn einer neuen Zeit darstellt.&lt;br /&gt;
Ich würde gerne dabei zusehen, wie ein kleines Mädchen die Wunden, die ein alter Baum geschlagen hat, schließt und dabei hilft, dass wieder mehr Menschen das Lied der Bäume hören.“&lt;br /&gt;
[[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] konnte die Trauer in dem Wesen vor sich so deutlich spüren, dass es ihr die Sprache verschlug. Aber nicht nur Trauer, sondern auch Freude über die Erlösung konnte sie spüren. Es hatte nicht lange gedauert bis ihre Augen sich mit Tränen gefüllt hatten, so dass sie lediglich nicken konnte.&lt;br /&gt;
Der Waldgott lächelte sie voller Wärme an und streckte sich dann zu seiner vollen Größe aus. Ein wohliges Seufzen entfuhr ihm, als die alten Glieder sich zum beinahe letzten Mal bewegten und er sich mit stummen Gesten von seinen vier Freunden verabschiedete, die auf ihre Art viel treuer waren als er es je bis zu diesem Moment vermutet hatte. Dann legte er die letzten Schritte bis zum Mittelpunkt der kleinen Insel zurück, streckte sich erneut und seufzte dabei langgezogen.&lt;br /&gt;
Ein Rascheln und Rauschen war zu hören, als sich riesige Wurzeln in den Boden gruben und gewaltige Äste in die Höhe streckten. So schnell geschah alles, dass nur wenige Momente später sich dort, wo noch eben die Gestalt des Waldgottes gestanden hatte, ein gewaltiger Baum in die Höhe streckte und seine riesigen Äste weit über den See hängen ließ. Das gewaltige Blätterdach des Baumes erstreckte sich über den gesamten Hain und schützte diesen gleich einer Decke.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Epilog===&lt;br /&gt;
So verlor der Waldgott seinen Namen und war wieder nur der Erste. Im selben Moment aber erschallte zum ersten Mal seit langer Zeit die tiefe Stimme des Waldgottes und sang begleitet von vielen seiner Brüder das Lied des gelben [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Drache]]ns, so wie es hier geschrieben steht.&lt;br /&gt;
Lieder aber sind die älteste Form des Übernatürlichen und oft findet man in ihnen bereits einen Teil der Zukunft beschrieben. So erfuhr der kleine Bach, an dem das Lied begann, davon wie [[Geschichte von Taki#Der gelbe Drache|Hiwa]] begleitet von [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Zhu Que]], [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Bai Hu]], [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Xuan Wu]] und [[Geschichte von Taki#Der blaue Drache – Seiryu|Quing Long]] in das Dorf am Rand des großen Waldes kam und sowohl von dem Waldgott als auch von dessen Bedauern erzählten. Die Dorfbewohner hörten gerne den Geschichten dieser ungleichen Gruppe zu, ließen sich von diesen verzaubern und wollten alsbald den riesigen Baum selber sehen. Manche von ihnen blieben dort, andere verließen den Ort wieder, nur um von dessen Pracht zu erzählen.&lt;br /&gt;
So gründete sich schon bald unter dem schützenden Dach des Waldgottes ein kleines Dorf. Die vier Wächter, die es nun als Aufgabe ansahen neben dem Waldgott auch noch das Dorf und [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] zu beschützen, blieben bei den Menschen und halfen dem Mädchen dabei zu beschützen, zu trösten, zu beruhigen, zu lenken und vor allem zu erzählen und zu singen.&lt;br /&gt;
Zwei Jahre später, als die ersten Schneeflocken vom Himmel fielen und die mittlerweile zur jungen Frau herangewachsene [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] an die stürmische Nacht erinnerten, in der sie zum ersten Mal von dieser Welt erfuhr, wenn auch nur reichlich verwirrende Bruchstücke, stapfte eine vermummte Gestalt den schmalen von den Bewohnern angelegten Weg zum Hain empor.&lt;br /&gt;
Eine helle Stimme, ihr merkwürdig bekannt aber doch in den Wirren der Erinnerungen verloren, riss [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] aus den Erinnerungen und ließ sie von ihrem Platz am Rande des Sees aus in die Richtung der Gestalt sehen. Ihre Augen weiteten sich und füllten sich als bald mit Tränen, während ihre Füße über den von feinen Schneeflocken bedeckten Boden regelrecht flogen und sie in die weit geöffneten Arme der ihr entgegenlaufenden Kigiku trugen.&lt;br /&gt;
Der Bach plätscherte fröhlich, als er von der Wiedervereinigung der Schwestern hörte und weigerte sich im kommenden Winter vehement dagegen zu erstarren und einzufrieren, so groß war seine Freude. Erst die tiefe Stimme des Waldgottes aus der Ferne sorgte dafür, dass er sich beruhigte und als der Bach langsam erstarrte und für den Winter einschlief, freute sich der Waldgott über jenes letzte Geschenk, das er den Menschen und besonders seiner [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] geben konnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Wichtige Personen und Wesen aus Legenden und Sagen=&lt;br /&gt;
Hier sind wichtige Personen aus der Geschichte oder Legenden/Sagen von Takigakure aufgelistet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Dorfoberhäupter [[Takigakure]]s===&lt;br /&gt;
Hier sind die wichtigsten, verstorbenen Dorfoberhäupter von Takigakure aufgelistet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Ieyasu Kagetoya====&lt;br /&gt;
Ieyasu Kagetoya das erste große [[Dorfoberhaupt|Oberhaupt des Dorfes]] [[Takigakure]]. Nach dem Fall [[Geschichte_von_Taki#Kakuzu|Kakuzus]] bei dem der gesamte damalige Ältestenrat verstarb, übernahm er nicht nur die Macht im [[Gesellschaft_in_Taki#Kagetoya|Kagetoya]] -Clan sondern auch im Dorf selbst.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Er galt als mächtiger Shinobi und entsprechend dem Ruf der [[Gesellschaft_in_Taki#Kagetoya|Kagetoya]] als großartiger Krieger. &lt;br /&gt;
Durch seine Autorität und auch teilweise durch Furcht vor seiner Rache stellte er einen sehr wackeligen Frieden in [[Takigakure]] her.&lt;br /&gt;
Er führte damals die grundlegende Struktur des heutigen Militärs in [[Takigakure]] ein, auch wenn dieses im Laufe der vielen Dynastien überarbeitet wurde, ist es grundlegend immer noch das System nach dem die [[Gesellschaft_in_Taki#Kagetoya|Kagetoya]] Krieg führen und sich organisieren.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der [[Gesellschaft_in_Taki#Kagetoya|Kagetoya]] galt als streng, aufbrausend und ein wenig tyrannisch, außerdem erzählt man sich, dass er ein begabter, wenn auch gerne riskant agierender, Stratege sei, was letztlich zu seinem Sturz führte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Shingen Shiazu====&lt;br /&gt;
Shingen Shiazu, das zweite große [[Dorfoberhaupt|Oberhaupt des Dorfes]] [[Takigakure]], galt ebenso wie sein Vorgänger [[Geschichte_von_Taki#Ieyasu_Kagetoya|Ieyasu Kagetoya]] als begabter Shinobi und Stratege.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Jedoch hatte er dem Plan des Kagetoyas eine ganze Kompanie zu opfern widersprochen, als diese dann nicht nur überlebte, sondern die Schlacht auch noch gewann schlug er sich auf die Seite der [[Gesellschaft_in_Taki#Fuyou|Fuyou]], deren Oberhaupt das Kommando über die folgende Kompanie hatte, was dazu führte, dass [[Geschichte_von_Taki#Ieyasu_Kagetoya|Ieyasu Kagetoya]] noch auf dem Schlachtfeld zum Selbstmord gezwungen wurde, um seine Ehre wieder reinzuwaschen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Mit der Unterstützung der [[Gesellschaft_in_Taki#Fuyou|Fuyou]] und einiger jüngerer Clans wurde er dann zum zweiten Oberhaupt Takigakures erklärt.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Er erklärte die [[Geschichte_von_Taki#Ieyasu_Kagetoya|Ieyasu Kagetoya]] jedoch nicht zu Verrätern und ließ die Ehre der Familie unangetastet.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Shingen trat erst kurz nach dem Bluterbenkrieg von seinem Amt zurück, da er sich in einer Schlacht schwer verletzt hatte und langsam alt wurde. Er galt in seiner Amtszeit zwar als strenges aber faires Oberhaupt, der stets jeden Vorschlag anhörte, bevor er seine Entscheidung traf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Mifune Ashura====&lt;br /&gt;
Mifune Ashura war das dritte [[Dorfoberhaupt|Oberhaupt]] Takigakures und das erste, das nicht aus einer der [[Gesellschaft_in_Taki#Die_Gr.C3.BCnderclans|Gründerfamilien]] stammte.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Er war ein Veteran des Krieges, der sich in vielen Schlachten als großer Anführer bewährt hatte, vor allem durch die Tatsache, dass seine Truppen stets ihre Position gehalten hatten, sowie geringere Verluste aufwiesen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Jedoch hatte der Krieg ihn zu einem paranoiden Mann gemacht, er verschärfte die Sicherheitskontrollen und die Verteidigungssysteme von [[Takigakure]] erheblich. Auf seinen Wunsch wurde eine Kampagne gestartet, welche die Bevölkerung davon überzeugte, dass man Ausländern nicht trauen könne und das die Abschottung von außen der einzige Schutz vor Eroberung wäre.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Dies hatte auch Erfolg. [[Takigakure]] igelte sich ein und sah alles als Bedrohung an, was zu allgemeiner Aufrüstung im Dorf führte.&lt;br /&gt;
Zudem schwächte er die Macht der [[Gesellschaft_in_Taki#Die_Gr.C3.BCnderclans|Gründerclans]] erheblich, indem er den Ältestenrat neu aufstellte und für niedere Clans zugänglich machte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Kessen Musou====&lt;br /&gt;
Kessen Musou wurde nach dem überraschenden Tod [[Geschichte_von_Taki#Mifune_Ashura|Mifunes]], der scheinbar an einer Krankheit verstarb, ebenso überraschend zum neuen [[Dorfoberhaupt|Oberhaupt]] erklärt. Entgegen der Traditionen des Dorfes die Wege der alten Oberhäupter weiter zugehen brach er damit und zum ersten Mal in der Geschichte öffnete [[Takigakure]] sich wieder nach außen. Ausländer wurden nicht länger verteufelt und argwöhnisch betrachtet, sondern willkommen geheißen und in die Dorfstruktur eingeführt.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Von vielen wurde Kessen Musou als wahrer Held vergöttert, da er eine unglaubliche Phase des Friedens in [[Takigakure]] einläutete, auf die man später immer noch neidisch war und sich zurück wünschte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Historische Personen [[Takigakure]]s===&lt;br /&gt;
Hier sind sonstige, verstorbenen Personen aufgelistet, die es mit ihrem Namen in die Geschichte des Dorfes geschafft haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Kenshin Fuyou====&lt;br /&gt;
Kenshin Fuyou war ein hochdekorierter [[Jounin]] und das Clanoberhaupt der [[Gesellschaft_in_Taki#Fuyou|Fuyou]] während [[Geschichte_von_Taki#Ieyasu_Kagetoya|Ieyasu Kagetoyas]] Herrschaft.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Er war gleichermaßen Shinobi, wie Priester und im Dorf recht hoch angesehen, da die Fuyou sich um die Kranken und Armen des Dorfes kümmerten.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der [[Gesellschaft_in_Taki#Fuyou|Fuyou]] selbst galt als verständnisvoller und fürsorglicher Mann, der sich und seine Zeit gerne für andere aufopferte.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Kenshin und eine ganze Kompanie sollten jedoch in einer entscheidenden Schlacht für das Wohl [[Takigakure]]s geopfert werden, als sie dann jedoch nicht nur nicht starben, sondern jene Schlacht fast im Alleingang gewannen war der Missmut unter den Truppen hoch, was dazu führte, dass gegen [[Geschichte_von_Taki#Ieyasu_Kagetoya|Ieyasu Kagetoya]] geputscht wurde, und so die [[Gesellschaft_in_Taki#Shiazu|Shiazu]] mit der Unterstützung der [[Gesellschaft_in_Taki#Fuyou|Fuyou]] an die Macht kamen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Verräter [[Takigakure]]s===&lt;br /&gt;
Hier sind die größten, verstorbenen Verräter Takigakures aufgelistet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Kakuzu====&lt;br /&gt;
Kakuzu war einst einer der besten Shinobi des Dorfes [[Takigakure]]. So entsandte man ihn auf eine Mission den ersten Hokage [[Geschichte_von_Konoha#vor_dem_BEK|Hashirama Senju]] zu töten. Als diese jedoch scheiterte wurde er bei seiner Rückkehr ins Dorf stigmatisiert und für das Scheitern der [[Mission]] bestraft, obgleich diese sehr gefährlich war.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Darauf entwickelte der einst hochgelobte [[Jounin]] einen Hass auf das Dorf und tötete auf seiner Flucht nicht nur die Ältesten des Dorfes, sondern stahl die wichtigste verbotene [[Jutsu]] des Dorfes, welche seitdem verloren ist.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ab da an führte er ein Leben als Kopfgeldjäger und Söldner.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Nobu Gushiken====&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Adoptivbruder von [[Wichtige_Personen_in_Taki#Muneyaki_Gushiken|Muneyaki Gushiken]]&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nobu Gushiken, adoptierter Bruder des ehemaligen [[Dorfoberhaupt|Dorfoberhauptes]] [[Wichtige Personen in Taki#Wichtige_Personen_in_Taki#Muneyaki_Gushiken|Muneyaki Gushiken]], war ein ausgezeichneter Ninja des Dorfes und ein höchst gefährliches Mitglied der [[Einheiten_Takigakures#Tsuisekisha_.28J.C3.A4ger.29|Tsuisekisha-Einheit]].&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ebenso wie sein älterer Bruder strebte er danach Oberhaupt Takigakures zu werden, jedoch wurde sein Bruder stattdessen ernannt, was den jungen Mann verbittern ließ, worauf sich die Brüder zerstritten und seine Adoption herauskam.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Im Angesicht der steigenden Gefahr der [[Taki_no_Kuni#Jashin_Sekte|Jashin-Sekte]] versuchte er dann einen lange gehegten Plan umzusetzen, nämlich seinen Bruder zu entführen und zu töten, wobei er es so aussehen lassen wollte, als wären die [[Taki_no_Kuni#Jashin_Sekte|Jashin]]-Kultisten es gewesen, woraus er sich ersann zum neuen [[Dorfoberhaupt]] erklärt zu werden. Jedoch scheiterte sein Plan durch die Heldentat [[Wichtige_Personen_in_Taki#Shinishi_Kudo|Shinishi Kudos]], der nicht nur den Verräter beseitigte, sondern auch [[Wichtige Personen in Taki#Wichtige_Personen_in_Taki#Muneyaki_Gushiken|Muneyaki]] rettete.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Wächter [[Takigakure]]s===&lt;br /&gt;
Die Wächter [[Takigakure]]s entspringen aus der Sage &amp;quot;[[#Das Lied des gelben Drachen|Das Lied des gelben Drachen]]&amp;quot;, welche von einem mutigen kleinem Mädchen und der Entstehung [[Takigakure]]s erzählt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Der blaue Drache – Seiryu====&lt;br /&gt;
Quing Long bietet einen durchaus beeindruckenden Anblick, wenn er sich nicht in seiner Menschengestalt fort bewegt. Gerne verbringt er seine Zeit als Eremit getarnt, um dem einen oder anderen Wanderer etwas über die Natur zu erzählen und beizubringen, so wie er es einst bei dem kleinen Mädchen Hiwa getan hatte. Nur sehr selten würde sich Quing Long in seiner wahren Gestalt einem Menschen zeigen. Sein edles und geduldiges Gemüt würden ihn für offene Geister zum höchst angenehmen Gesprächspartner machen. Vorurteilslos betrachtet er jeden Menschen einzeln und nicht die Menschheit als ganzes, bevor er sich seine Meinung zu einem Individuum bildet.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der blaue Drache Quing Long steht für die Jahreszeit Frühling und somit für die Geburt und die frühe Phase jungen Lebens, seien es Pflanzen, Menschen oder Tiere.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Der rote Vogel – Suzaku====&lt;br /&gt;
Zhu Que hat ein durchaus heiteres Wesen. Das Interesse des roten Vogels weckt man durch Gesang und Lieder. Selber trällert er gerne verschiedene Lieder und am meisten gefällt es ihm, wenn sich aus seinem Gesang und dem eines Menschen ein Duett bildet. Er kann die Form eines kleinen roten, als auch großen roten Vogels annehmen. In Anwesenheit oder in der Nähe von Menschen würde er stets als kleiner Vogel auftauchen, um nicht als Wächter erkannt zu werden.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der rote Vogel Zhu Que steht für die Jahreszeit Sommer und damit für den Höhepunkt des Lebens mit all den Pflanzen und Lebewesen, die im Frühling noch klein und zierlich waren. Er steht für die reichen Geschenke, die die Natur im Sommer bringen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Der weiße Tiger – Byakko====&lt;br /&gt;
Bai Hu ist äußerst schlau und gerissen, wie es das Bild einer Raubkatze schon immer präsentiert hat. Der weiße Tiger kann die Form einer kleinen weißen Katze annehmen, um ohne größeres Aufsehen zu erregen unter Menschen zu wandeln oder sich einzelnen Wanderern zu zeigen, ohne direkt erkannt zu werden. Meistens nutzt er diese Form, um die Verhaltensweisen eines Individuums zu beobachten. Reden würde er in seiner Katzenform nie, selbst als Tiger ist es schwer Bai Hu viele Worte zu entlocken. Nie verliert er mehr Worte als unbedingt nötig, man würde immer nur von ihm hören, dass es für alles einen Richtigen Zeitpunkt und Ort gibt, wenn man versuchen würde mehr Worte aus ihm zu locken. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der weiße Tiger Bai Hu steht für die Jahreszeit Herbst und damit als Vorbote für die härteren Monate, die im Winter folgen. Mit ihm verbindet man auch den Aspekt der Jagd, der während der Herbstmonate an Wichtigkeit zunimmt, da Pflanzen und Bäume zur Ruhe kommen und bis zum Frühling keine Früchte austragen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Die schwarze Schildkröte – Genbu====&lt;br /&gt;
Xuan Wu würde auf Menschen einen etwas angst einflößenden Eindruck machen. Es ist schwer zu erahnen, wie es um das derzeitige Gemüt der schwarzen Schildkröte steht. Obwohl Xuan Wu durch das kleine Mädchen Hiwa eines besseren belehrt wurde, was die Menschen in Bezug auf die Natur angeht, so konnte er nie wirklich seinen Argwohn gegenüber die Menschen ablegen. Immernoch sieht er die meisten Menschen als Zerstörer von Natur und Leben. Nur sehr schwer lässt er sich von der Gutherzigkeit und Naturverbundenheit eines Individuums überzeugen. Sollte man dies aber geschafft haben, so genießt man das volle Vertrauen und den Schutz der argwöhnischen Schildkröte. Natürlich stehen die Menschen [[Takigakure]]s automatisch unter seinem Schutz, da er diese als Abkömmlinge der ersten Dorfbewohner ansieht.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die schwarze Schildkröte Xuan Wu steht für die Jahreszeit Winter und damit für die Ruhe selbst, die während eines jeden Winters in die Natur einkehrt. Oftmals wird auch der Tod mit ihm in Verbindung gebracht, denn nicht alle Lebewesen überstehen den kalten Fängen des Winters.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Der gelbe Drache====&lt;br /&gt;
Das Mädchen namens Hiwa ist ein sehr naturverbundener Mensch. Sie weiß jeden Aspekt der Natur zu schätzen, achtet jede noch so kleine Lebensform und würde immer zum Wohle dieser handeln. Ihr eigenes Wohl stellt sie unter das von Anderen, selbst wenn es um das Wohl fremder Menschen geht. Sie ist eine lebensfrohe Person, die sich gerne auch bei anderen Menschen aufhält. Durch ihren langen und außergewöhnlichen Aufenthalt in der Natur, ist diese zu ihrem eigentlich Zuhause geworden, etwas das man ihr auch anmerkt. Sie verbringt mehr Tage in Wäldern, als unter Menschen. Man sagt ihr nach, dass sie mit Bäumen reden kann.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Hiwa gilt heute als tot, wobei man sich dessen nie gewiss war. Man erzählt sich, dass sie eines Tages einfach im Wald verschwunden und nie wieder zurück gekehrt war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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== Navigation ==&lt;br /&gt;
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		<author><name>Masao Higurashi</name></author>
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		<id>https://wiki.narutorpg.de/index.php?title=Geschichte_von_Taki&amp;diff=26336</id>
		<title>Geschichte von Taki</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.narutorpg.de/index.php?title=Geschichte_von_Taki&amp;diff=26336"/>
		<updated>2016-04-03T13:28:09Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Masao Higurashi: /* Die Söldner-Ära */ Anfügung der Unterstützung von Iwa und Oto im Kampf gegen Hideki&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Auf dieser Seite findet ihr eine Übersicht über die Geschichte des Dorfes [[Takigakure]].&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
==Seit Entstehung von [[Takigakure]]==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Sengoku Jidai===&lt;br /&gt;
Am Anfang der Geschichtschreiber [[Takigakure]]s steht Sengoku Jidai, die Zeit der streitenden Reiche. Nachdem die Kunst des Ninjutsu zur Blüte seiner Macht aufgestiegen war, durchstriffen zahllose [[Clan]]s die Lande, ein jeder mit seinen eigenen Fähigkeiten und Ansichten über die Welt. Sie waren [[Söldner]], die von den Ländern bezahlt wurden und alle bisher gekannten Waffen und Armeen überflüssig machten. Diese Kraft, die vielen zunächst wie ein Segen erschien, wurde schnell zu einem Fluch, als sich angeblich selbst der Himmel in blutiges Rot, aufgrund der endlosen Schlachten, färbte, die auf der Erde ausgetragen wurden. Als sich die zwei mächtigsten [[Clan]]s im Reich des Feuers zusammenschlossen und [[Konohagakure]] gründeten, geschah ein Umdenken in vielen Ninja[[clan]]s, die diesem Beispiel folgten. Es war deutlich geworden, dass es keinen Sinn mehr ergab nur dem eigenen Clan Treue zu schwören: Um zu bestehen brauchte es Bündnisse mit anderen Gruppierungen. Je stärker die zu schmiedende Allianz, umso mehr Macht für die Beteiligten.&amp;lt;br /&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Gründung des Dorfes - 85 Jahre vor Ende des Bluterbenkrieges===&lt;br /&gt;
In diesen Jahren versammelten sich vier der örtlichen Ninjaclans an dem Baum, den wir heute [[Aufbau_von_Taki#Der_Taki-Baum|Taki-Baum]] nennen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Gesellschaft_in_Taki#Kagetoya|Kagetoya]] (Krieger), die [[Gesellschaft_in_Taki#Shiazu|Shiazu]] (Strategen), die [[Gesellschaft_in_Taki#Fuyou|Fuyou]] (Heilung) und die [[Gesellschaft_in_Taki#Nanaya|Nanaya]] (Tarnung).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie schlossen einen Pakt und schworen untereinander Treue an diesem Baum, der zu dieser Zeit noch ein gewöhnlicher war und erst Jahrzehnte später zu wahrer Berühmtheit gelangen sollte. Entgegen häufiger Annahmen wurde [[Takigakure]] auf Vorschlag der [[Gesellschaft_in_Taki#Fuyou|Fuyou]] und Nanaya hin als Demokratie gegründet, da sich die verfeindeten [[Clan]]s der [[Gesellschaft_in_Taki#Kagetoya|Kagetoya]] und [[Gesellschaft_in_Taki#Shiazu|Shiazu]] auf keinen Anführer einigen konnten. [[Takigakure]] wurde vom Ältestenrat geführt, welcher aus den Anführern der jeweiligen [[Clan]]s bestand und hatte zu Beginn mit vielen Schwierigkeiten zu kämpfen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch die schier endlose Bedrohung und zahlreiche Überfälle entwickelte [[Takigakure]] bereits sehr früh fähige Verteidigungsmechanismen und Finten, mit denen sie selbst übermächtige Feinde erfolgreich abwehren konnten. Niemals gelang es einem Feind Fuß in [[Takigakure]] zu fassen und der Frieden im verborgenen Dorf machte den Rat der Ältesten leichtsinnig und überheblich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Der Fall Kakuzu und Kagetoya-Dynastie - 65 Jahre vor Ende des Bluterbenkrieges===&lt;br /&gt;
Der Fall Kakuzu sorgte für besonderes Aufsehen im Dorf und beeinflusste es bis heute. Nachdem der Jounin [[Geschichte_von_Taki#Kakuzu|Kakuzu]] bei einem Auftrag scheiterte, der die Ermordung des ersten [[Wichtige_Personen_in_Konoha#Hokage|Hokage]]s im Sinn hatte, mit dem [[Takigakure]] im Krieg war, erfuhr er bei seiner Rückkehr eine starke Ignoranz und Ablehnung. Er wurde mit Strafen belegt, denen er sich mit unerwarteter Gewalt erfolgreich widersetzen konnte. Bei seiner Flucht kam der gesamte Ältestenrat ums Leben, was für große Debatten in den Clans sorgte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als [[Geschichte_von_Taki#Ieyasu_Kagetoya|Ieyasu Kagetoya]] sich zum neuen Oberhaupt erklärte, gab es niemanden der ihm zu widersprechen wagte. Mittlerweile hatten sich weitere [[Clan]]s in [[Takigakure]] angesiedelt und viele von ihnen hielten den mächtigen [[Gesellschaft_in_Taki#Kagetoya|Kagetoya]] die Treue, sodass jeder Widerspruch in einem Bürgerkrieg hätte enden können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Der Aufstand und Shiazu-Dynastie - 28 Jahre vor Ende des Bluterbenkrieges===&lt;br /&gt;
Viele Jahrzehnte lang herrschte in [[Takigakure]] eine angespannte Stimmung, doch keine Seite wagte es diesen trügerischen und wackeligen Frieden zu brechen. Das Dorf hatte viele Fortschritte gemacht. Es gelang ihm seine Macht auszubauen und von Taki als offizielles Ninjadorf anerkannt zu werden. Seine Ninja sicherten nun nichtmehr einzig das Dorf, sondern das gesamte Land stand unter dem Schutz und der Verwaltung der Ninja aus [[Takigakure]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dennoch folgte das unvermeidliche erneut aus einer im Leichtsinn geborenen Handlung heraus: Als [[Geschichte_von_Taki#Ieyasu_Kagetoya|Ieyasu Kagetoya]] sich in einer Schlacht dazu entschied eine Kompanie seiner Shinobi für den Sieg zu opfern, musste er die Folgen seiner Handlung am eigenen Leib spüren. Die Kompanie unter Führung von Kenshin [[Gesellschaft_in_Taki#Fuyou|Fuyou]] schaffte es entgegen aller Wahrscheinlichkeiten nicht nur zu überleben, sondern die gesamte Schlacht beinahe im Alleingang zu entscheiden. Als sie anschließend zurückkehrten, wandten sie sich offen gegen die Ninja, welche sie im Stich und zum Sterben zurückgelassen hatten. Die [[Gesellschaft_in_Taki#Shiazu|Shiazu]], welche wohl nur auf eine solche Gelegenheit gewartet hatten, schlossen sich mit den [[Gesellschaft_in_Taki#Fuyou|Fuyou]] zusammen, was letztlich auf den Tod Kagetoyas und dem Ende seiner Dynastie noch auf diesem Schlachtfeld hinauslief.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Daheim in [[Takigakure]] wurde [[Geschichte_von_Taki#Shingen_Shiazu|Shingen Shiazu]] als neues [[Dorfoberhaupt]] etabliert, mit großer Unterstützung der [[Gesellschaft_in_Taki#Fuyou|Fuyou]] und einiger jüngerer [[Clan]]s, welche sich im Laufe der Jahre um die [[Gesellschaft_in_Taki#Shiazu|Shiazu]] und [[Gesellschaft_in_Taki#Fuyou|Fuyou]] geschart hatten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unter den [[Gesellschaft_in_Taki#Shiazu|Shiazu]] änderte sich nach Aussen hin wenig, da sie an den Pfaden der [[Gesellschaft_in_Taki#Kagetoya|Kagetoya]] festhielten und diese trotz des Zwischenfalls nicht als Verräter deklarierten. Dennoch war dies das offizielle Ende des [[Clan]]s, denn während die Kagetoya mehr und mehr Verbündete in [[Takigakure]] verloren schwand auch der [[Clan]], bis sich im folgenden Bluterbenkrieg ihre Spuren komplett verloren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===[[Takigakure]] im Bluterbenkrieg===&lt;br /&gt;
Während des Bluterbenkrieges erlebten viele Einwohner und Ninja eine Schockphase, die selbst nach dem Ende des Krieges noch viele Jahrzehnte lang anhalten sollte. Sie erkannten, dass ihre Sicherheit nicht von selbst gegeben war. Obwohl es den Ninja gelang jeden Eindringling vom Dorf fern zu halten, hatte das Dorf viele Verluste und Tragödien zu beklagen, viele die heimkehrten waren nicht mehr dieselben wie vorher und erzählten erschreckende Geschichten über all die Bluterbler gegen die sie hatten kämpfen müssen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Folgen des Krieges und Ashura-Dynastie - Monate nach Ende des Bluterbenkrieges===&lt;br /&gt;
Wenige Monate nach Ende des Krieges musste auch [[Geschichte_von_Taki#Shingen_Shiazu|Shingen Shiazu]] zurücktreten, der sich in einer der letzten großen Schlachten schwere Verbrennungen zugezogen hatte. Zur Überraschung vieler ernannte er [[Geschichte_von_Taki#Mifune_Ashura|Mifune Ashura]] zu seinem Nachfolger, nachdem dieser sich in zahlreichen Schlachten hervorgetan hatte. Damit war er der erste Anführer [[Takigakure]]s der aus keiner der vier [[Gesellschaft_in_Taki#Die_Gr.C3.BCnderclans|Gründerfamilien]] stammte, deren Population sich im Krieg ohnehin deutlich reduziert hatte. Der Ältestenrat wurde neu geordnet, sodass auch Mitglieder der niederen [[Clan]]s Zugang zu diesem hatten, was die Machtstellung der [[Gesellschaft_in_Taki#Die_Gr.C3.BCnderclans|Gründerfamilien]] endgültig brechen sollte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem sich die Defensive als besonderes Markenzeichen der Shinobi aus [[Takigakure]] etabliert hatte, begann [[Geschichte_von_Taki#Mifune_Ashura|Mifune]] eben dieses noch auszubauen. Die alten Verteidigungsanlagen wurden verstärkt und Sicherheitskontrollen für Aus- und Einwanderer verschärft. Waffen wurden entwickelt und verbessert, während den Einwohnern die Gefahr der Aussenwelt eingeprägt wurde, der die heimische Sicherheit des Dorfes gegenüberstand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Takigakure]] begann sich für einen Krieg zu rüsten, der nicht kommen sollte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Zeit des Friedens und Musou-Dynastie - 42 Jahre nach Ende des Bluterbenkrieges===&lt;br /&gt;
Nach einem friedlichen, wenn auch überraschendem, Tod  [[Geschichte_von_Taki#Mifune_Ashura|Mifunes]], wurde [[Geschichte_von_Taki#Kessen_Musou|Kessen Musou]] vom Ältestenrat zu dessen Nachfolger ernannt. Während [[Takigakure]] sich in der Ashura-Dynastie mehr um die Sicherung seiner Position kümmerte, brach man in der Musou-Dynastie überraschenderweise damit. Potential von Aussen wurden willkommen geheißen und gefördert, während die Ninja-Akademie an gegenwärtige Standards angepasst wurde. In dieser Zeit stießen viele [[Clan]]s und Familien nach [[Takigakure]], die auch für dessen Entwicklung wichtig sind, wie die Familie der [[Wichtige_Personen_in_Taki#Shinishi_Kudo|Kudo]] oder die der [[Gesellschaft_in_Taki#Atsumichi|Atsumichi]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Ära des Friedens hatte [[Takigakure]] erfasst und viele Ninja wuchsen in dem Bewusstsein auf diesen Frieden erhalten zu wollen. Konflikte waren selten und wurden zumeist gerecht gelöst. Von einigen wurde diese Zeit als wahres Paradies empfunden, andere verurteilten den Leichtsinn mit welchem die Ninja hierdurch behaftet wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Militarisierung und Eigen-Dynastie - 80 Jahre nach Ende des Bluterbenkrieges===&lt;br /&gt;
Als die Musou-Dynastie mit dem Tod [[Geschichte_von_Taki#Kessen_Musou|Kessens]] während einer geheimen Mission endete, gab es große Bestürzung im Dorf als der Ältestenrat zur Überraschung vieler eine Frau namens [[Wichtige_Personen_in_Taki#|Jinkou Eigen]] zum neuen Oberhaupt ernannte. Abgesehen davon dass sie eine Frau war, war sie auch eine Ausländerin ohne feste Wurzeln in [[Takigakure]], was bei vielen Misstrauen erregte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Eigen-Dynastie wurde großer Wert auf innere Sicherheit gelegt. Die Schutzmaßnahmen innerhalb und ausserhalb des Dorfes wurden ebenso verstärkt, wie deutlicher spürbar gemacht. Viele Systeme wurden bürokratisiert und auf Effizienz getrimmt, während die &#039;Shineitai&#039;, die mehrere Dutzend starke Leibgarde des Oberhauptes, etabliert wurde. Es gab das erklärte Ziel aus [[Takigakure]] ein Dorf werden zu lassen, welches sich vor den Großreichen nicht weiter würde verbergen müssen. Aussen wurden Bündnisse geschmiedet, Innen wurden Gesetze erlassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu dieser Zeit traten auch die sogenannten &amp;quot;[[Söldner]]&amp;quot; das erste Mal an das Licht der Öffentlichkeit. Menschen ohne Chakra probten mit Schusswaffen den Aufstand gegenüber den mittlerweile etablierten Ninja.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Söldner-Ära===&lt;br /&gt;
Nach den militärisch geprägten Jahren [[Wichtige_Personen_in_Taki#|Jinkous]], hatte die [[Wichtige_Personen_in_Taki#Ehemalige_Dorfoberhäupter|Gushiken]]-Ära das erste Mal seit dem Bluterbenkrieg wieder mit einer größeren Bedrohung zu tun: Den Söldnern.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Doch anders als in anderen Ländern und Dörfer gab es in [[Taki no Kuni]] nur wenig Aktivitäten dieser und die im Vergleich geringe Anzahl der Söldner bereitete den vereinte Kräften der Landesfürsten und des Ninjadorfes kaum Probleme.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Da [[Takigakure]] ohnehin keine Gefahr durch die Söldner für das einzige wirklich versteckte Dorf sah, nahmen sie nur am Rande der Kämpfe teil und zogen nur selten in den Kampf gegen die neue Gefahr. Doch sie beteiligten sich am Krieg an der Seite von [[Iwagakure]] und [[Otogakure]], welche sie bei der Bekämpfung des Söldneranführers [[Fraktion-Hideki|Hideki]] unterstützten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Beginn der Gushiken-Dynastie - 85 Jahre nach Ende des Bluterbenkrieges===&lt;br /&gt;
Die Änderungen während der Eigen-Dynastie sorgten für größeren Widerstand bei den traditionelleren Clans des Dorfes als erwartet, weshalb unter internem Druck der Ältestenrat dazu gezwungen wurde Eigen um den Rücktritt zu bitten. Als [[Wichtige_Personen_in_Taki#Ehemalige_Dorfoberhäupter|Muneyaki Gushiken]] die Führung des Dorfes übernahm, waren viele erleichtert wieder einen &#039;wahren Taki-Ninja&#039; an der Spitze zu sehen.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit [[Wichtige_Personen_in_Taki#Ehemalige_Dorfoberhäupter|Muneyaki Gushiken]] als neuer Führung des Dorfes ging eine Welle der Erleichterung durch die Reihen der Bewohner des Dorfes, ein Anführer geboren in [[Takigakure]] selbst und bereits mit 9 Jahren Absolvent der Akademie. Allerdings blieb ein plötzlicher Umschwung der Politik wieder der Erwartungen aus.&amp;lt;br&amp;gt;[[Wichtige_Personen_in_Taki#Ehemalige_Dorfoberhäupter|Muneyaki]] zeigte sich viel mehr als zurückhaltend und vorsichtiger Ninja. Selbst einige Monate nach seiner Einsetzung herrschte eine Stille im Zusammenhang mit seiner Politik. Als [[Wichtige_Personen_in_Taki#Ehemalige_Dorfoberhäupter|Muneyaki]] dann sogar plötzlich für eine Weile lang verschwand fürchteten sowohl der Ältestenrat, als auch die Bewohner [[Takigakure]]s, dass die Auswahl ein Fehler gewesen war und sie ihren Anführer nie wiedersehen würden. Doch [[Wichtige_Personen_in_Taki#Ehemalige_Dorfoberhäupter|Muneyaki]] erschien wider Erwarten wieder an den Toren [[Takigakure]]s, als wäre nichts gewesen, um sich seinen Aufgaben als [[Dorfoberhaupt]] des Dorfes zu stellen. Erst einige Wochen nach seiner Rückkehr enthüllte [[Wichtige_Personen_in_Taki#Ehemalige_Dorfoberhäupter|Muneyaki]] die Intention hinter seinem Verschwinden.&lt;br /&gt;
Er hat die [[Geschichte_von_Taki#Die_W.C3.A4chter_Takigakure|legendären Wächter]] aus den vergessenen Geschichten Takis erforscht und als Zeichen der Wertschätzung den Titel des Dorfoberhauptes des Dorfes  in den [[Geschichte_von_Taki#Der_gelbe_Drache|gelben Drachen]] ernannt.&lt;br /&gt;
Er änderte außerdem die Tradition, dass der Rat Takigakures von den vier [[Gesellschaft_in_Taki#Die_Gr.C3.BCnderclans|Gründerfamilien]] speziell ausgewählt wurde und legte fest, dass die Ratsmitglieder unabhängig von ihrem Familiennamen ausgewählt wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Post-Söldner-Ära===&lt;br /&gt;
Da die [[Söldner]]-Ära keinen großartigen Einfluss auf [[Takigakure]] hatte, verlief das Leben im Dorf nach dem Sieg über diese nicht anders ab als zuvor.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Es gab, da man sich nicht großartig mit den [[Söldner]]n beschäftigt hatte, anders als in anderen Ländern, keine großen technologischen Fortschritte, noch war man auf diese im recht traditionellen Land erpicht.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Es gab jedoch erste stärkere diplomatische Berührungen mit den Dörfern [[Kirigakure]] und [[Kumogakure]].&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Diese waren auf die diplomatischen Beziehungen des ehemaligen Dorfoberhaupts [[Wichtige_Personen_in_Taki#Dorfoberhaupt|Eigen Jinkou]] zu [[Kirigakure]] zurückzuführen, die ursprünglich aus dem Dorf stammte. Über jene Beziehung kamen sie dann auch in Berührung mit [[Kumogakure]], welche schon immer recht eng mit [[Kirigakure]] verbunden waren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Dreier-Bündnis-Ära===&lt;br /&gt;
Das Dreier-Bündnis [[Kirigakure]]-[[Kumogakure]]-[[Takigakure]] hat seine Wurzeln bis in den Bluterbenkrieg geschlagen. Damals entstand der erste Kontakt aller drei Länder miteinander. Auch wenn dieser Kontakt eher negativer Natur gegenüber [[Takigakure]] war, so festigte es die Bindung der beiden anderen Bündnispartner.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Dieses Verhältnis schob sich jedoch ins positive als [[Wichtige_Personen_in_Taki#Eigen_Jinkou|Eigen Jinkou]] Dorfführer wurde, da Eigens Heimatdorf [[Kirigakure]] gewesen war pflegte sie in dieser neuen Position eine recht umsichtige Politik, welche den Grundstein für das künftige Bündnis legte.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Zur freundschaftlichen Annäherung begrüßte [[Takigakure]] bald eine kleine Delegation [[Kirigakure]]-Ninja im Dorf, deren Besuch überraschend gut ausging.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Anschläge während des [[Chuuninexamen]]s in [[Kumogakure]] festigte ebenfalls diese Beziehung, da [[Takigakure]] ihren neuen Freunden [[Kirigakure]] und somit auch [[Kumogakure]] bei der Beseitigung der Schäden half.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Nach der Eroberung einer [[Söldner]]festung seitens [[Kirigakure]] wurde diese zum gemeinsamen Besitz der drei Dörfer erklärt und die Bündnisfestung erschaffen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die letzte Festigung des Bündnisses wurde durch die Katastrophenhilfe während Unwetters erzielt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Beginn der [[Wichtige_Personen_in_Taki#Shinishi_Kudo|Kudo]]-Dynastie - 89 Jahre nach Ende des Bluterbenkrieges===&lt;br /&gt;
Nachdem, [[Geschichte_von_Taki#Nobu_Gushiken|Nobu Guskihen]], der Bruder [[Wichtige_Personen_in_Taki#Ehemalige_Dorfoberhäupter|Muneyaki Gushikens]], diesen auf dem Weg zu einer wohl wichtigen Besprechung abfangen und entführen konnte, trat die Spezialeinheit Takigakures in Aktion, unter anderem auch [[Wichtige_Personen_in_Taki#Shinishi_Kudo|Shinishi Kudo]].&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Wichtige_Personen_in_Taki#Shinishi_Kudo|Shinishi Kudo]] gelang es als einziger, den [[Wichtige_Personen_in_Taki#Ehemalige_Dorfoberhäupter|gelben Drachen]] und seinen Bruder in einer Höhle zu finden und zu erreichen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Nobu unterlag dem Kudo und wurde von ihm erledigt.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Gerüchten zufolge soll [[Geschichte_von_Taki#Nobu_Gushiken|Nobu]] jedoch Sicherheitsvorkehrungen geplant haben, welche besagte Höhle nach seinem Tod zum Einsturz brachte.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Offiziellen Aussagen zufolge, gelang es Kudo, das [[Dorfoberhaupt]] aus der misslichen Lage der einstürzenden Höhle zu befreien, schaffte es jedoch selbst nicht mehr heraus. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Wichtige_Personen_in_Taki#Shinishi_Kudo|Shinishi Kudo]] galt eine Zeit lang als verstorben, ehe er wohlauf zurückkam und wegen seiner heldenhaften Taten, der Rettung des alten Dorfoberhauptes, sowie dem Ausschalten des Verräters selbst zum [[Dorfoberhaupt]] ernannt wurde, da [[Wichtige_Personen_in_Taki#Ehemalige_Dorfoberhäupter|Muneyaki Gushiken]] von diesem Amt zurücktrat.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der junge [[Gesellschaft_in_Taki#Kudo|Kudo]] brachte gleich frischen Wind in des recht traditionelle Takigakure, durch die Umbenennung des Dorfoberhaupt-Titels vom gelben zum goldenen Drachen, sowie dem Bau eines neuen [[Aufbau_von_Taki#Ninjasitz.2Fgoldene_Drachenstatue|Ninjasitzes]], der eben jenes Wesen repräsentieren sollte.&lt;br /&gt;
Außerdem änderte er den Namen und das Auftreten der gesamten, von [[Wichtige_Personen_in_Taki#|Jinkou Eigen]] eingeführten, Shinetai-Einheit und machte aus ihnen eine auf ihn selbst zugeschnittene Wache, nämlich der [[Einheiten_Takigakures#Roiyarug.C4.81do_.28K.C3.B6nigliche_Wache.29|Roiyarugādo]].&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Jedoch hatte [[Wichtige_Personen_in_Taki#Shinishi_Kudo|Shinishi Kudo]] mit seiner Ernennung zum neuen [[Dorfoberhaupt]] gleichzeitig etwas geerbt, was den jungen Shinobi auf die Probe stellen sollte. Der [[Taki_no_Kuni#Jashin_Sekte|Jashin-Kult]], der zuvor in Takigakure schon Unheil angerichtet hatte war stärker geworden und schaffte es [[Takigakure]] als Dorf einige Seitenhiebe zu verpassen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Bald darauf sollte ein Krieg in [[Taki no Kuni]] ausbrechen, in dem die beiden Seiten ihre Kräfte maßen und [[Wichtige_Personen_in_Taki#Shinishi_Kudo|der goldene Drache]] seine Stärke und Führungsqualitäten beweisen musste.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Das Lied des gelben Drachen=&lt;br /&gt;
Zwischen den Reihen voller Bücher und Schriftrollen in der Bibliothek [[Takigakure]]s, die oft von großen Personen der Vergangenheit, wichtigen Ereignissen oder Techniken sowie Lehre handeln, findet der Suchende bis weilen ein kleineres unscheinbares Buch.&lt;br /&gt;
Nur selten wurde das Buch in den letzten Jahren aus der Umarmung seiner größeren Brüder und Schwestern gerissen, um seinen Inhalt dem Suchenden zu offenbaren. Es war in Vergessenheit geraten und gelegentlich, wenn es aus dem langen Schlaf eines von Staub bedeckten Buches für einen Moment, welcher für ein Buch alles zwischen einer Sekunde und einem Jahrhundert sein kann, aufwachte, erinnerte es sich sehnsüchtig daran wie es gewesen war, als noch kleine Kinderfinger es jeden Tag hervorgeholt und die dazugehörigen hohen Stimmen erfreut und laut aus ihm hervor gelesen hatten.&lt;br /&gt;
Es war abgenutzt ja, aber das stimmte das Buch nicht traurig sondern machte es eher stolz. Die güldene Farbe, mit der sein Schaffer einst den Umschlag beschrieben hatte, hatte ihm eh nie wirklich gefallen und der Zustand sprach in seinen Augen für all die Liebe und Anerkennung, die ihm einst zugekommen war. Und schließlich hatte die Geschichte, mit deren Schutz und Überlieferung es beauftragt worden war, alles Recht auf derartige Zuwendung.&lt;br /&gt;
Ja das Buch war stolz auf sich selber und wusste, dass es nur lange genug warten müsste, bis es aus seinem Schlaf aufgeweckt werden und seine Geschichte erneut offenbaren würde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Irgendwann kam dieser Tag und an diesem Tag fand die Sage des [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|gelben Drachens]] und der Götter wieder Einzug in die Köpfe der Menschen. Wie so oft bei Sagen weiß niemand zu sagen, wie viel wahr und wie viel hinzugedichtet worden war. Aber dies, so wusste das Buch, war nicht die Aufgabe einer Sage.&lt;br /&gt;
Eine Sage muss die Herzen der Menschen erfreuen, sie mit Hoffnung erfüllen und zum Träumen anregen. Eine Sage lässt bisweilen alte Männer genauso wie kleine Kinder mit verträumten Blicken die Welt um sich herum betrachten und sich vorstellen, wie es wohl damals an diesem Ort ausgesehen haben könnte. Eine Sage schließlich steht für eine Lektion und Beispiel, Lehre und Wissen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und so erzählt das Buch die Geschichte:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Prolog===&lt;br /&gt;
Vor langer Zeit, als die Menschheit noch jung war und mit den großen Augen eines kleinen Kindes die Welt um sich herum betrachtete, herrschte die Natur über das Leben eines jeden Lebewesens mit einer Hand, die zugleich sanft wie ein kühler Windstoß im drückenden Sommer als auch hart wie der Kern eines großen Gebirges war.&lt;br /&gt;
Der Mensch, genauso wie alle anderen Lebewesen ob Tier, Pflanze oder Stein kämpfte jeden Tag um sein Überleben. Aber nicht Angst oder Ohnmacht vor den Strapazen bestimmten sein Leben, sondern Freude und Glück über die einfachsten Dinge. Er war glücklich, wenn er mit vollem Magen einen warmen und sicheren Schlafplatz gefunden hatte.&lt;br /&gt;
So herrschte die Natur und die Tiere, die teilweise älter als die Menschen waren, wuchsen zu prächtigen Gestalten heran. Hört man heute von Erzählungen aus jener Zeit, so wirken die Geschichten von dem riesigen Wald, der den Großteil des Kontinents bedeckte und von ebenso riesigen Tiergottheiten bevölkert war, wie die Märchen eines alten wirren Greises.&lt;br /&gt;
Aber der Menschheit Kindeswiege war dies Umfeld beschützt vom großen Schatten des Waldgottes. Irgendwann jedoch fängt jedes Kind an sein Umfeld zu verändern und in einer Zeit, in der sich das Schicksal dieses Gleichgewichtes entscheiden sollte erhob sich der [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|gelbe Drache]] über die Träume von Natur und Mensch hinweg in die Lüfte der Zukunft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===1. Kapitel===&lt;br /&gt;
Langsam und träge floss der kleine Bach an diesem Tag die Hänge des Hügels herab, plätscherte nur missmutig über die großen Steine nahe seiner Quelle, drückte nur halbherzig die Kiesel vor sich her, die sich in seinen Weg stellen wollten, und wollte gar nicht so recht seinen Weg gen Tal beschreiben.&lt;br /&gt;
Hätte man den Bach an einem anderen Tag gesehen und hätte man Aug und Ohr, so wie es die Menschen früher für die Natur gehabt hatten, so hätte die Freude und die Glückseligkeit des Baches einem das Herz erwärmt. Es war kein großer Bach, es war kein Bach, dessen Wasser sich in den Strom eines gewaltigen Flusses oder die Gefilde eines riesigen Sees mischte. Es war ein einfacher Bach, der auf der großen Landkarte nicht einmal seine Existenz belegt finden würde.&lt;br /&gt;
Aber für die Menschen des kleinen Dorfes am Fuße des Hügels war er die Quelle ihres Lebens und somit das Wichtigste in der Welt und für ihn waren diese Menschen das Wichtigste in der Welt.&lt;br /&gt;
Wer brauchte schon riesige Mengen Wassers, wenn er sich an dem Lachen der Kinder erfreuen konnte, die in ihm spielten und sein Wasser benutzten, um sich gegenseitig zu bespritzen?&lt;br /&gt;
Ja es waren vor allem die Kinder, auf die sich der Bach jeden Morgen freute, wenn er sich aus dem moosig-grünen Bett seiner Träume erhob. Er kannte sie alle, er erkannte sie schon am Klang ihres Lachens und hatte einem jeden der Dorfbewohner erfreut beim Wachsen zugesehen.&lt;br /&gt;
Nichts aber stimmte ihn so traurig, wie das bittere Weinen und Schluchzen eines Kindes, das in seinem jungen Leben bereits großes Leid erfahren musste. Und ausgerechnet das herzerweichendste Weinen und die qualvollsten Tränen hatte er am gestrigen Tage wahrnehmen müssen.&lt;br /&gt;
Das Mädchen mit den grellblonden Haaren namens [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] hatte bereits in ihrer frühesten Kindheit beide Eltern verloren und lebte alleine mit ihrer großen Schwester Kigiku in dem kleinen Dorf. Nie hatte der Bach [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] weinen hören ob des Verlustes der Eltern oder der schweren Zeit, die dieser den beiden Mädchen einbrachte. Es war immer glücklich mit seinem Leben gewesen, hatte sich nie beschwert und war der großen Schwester stets zur Hand gegangen. Und ausgerechnet dieses Mädchen, das dem Bach immer ein Quell der Freude gewesen war, weinte nun ob der schweren Krankheit des Einzigem, dem es sich immer sicher gewesen war: Seiner Schwester.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was konnte der Bach tun? Die Menschen hatten in den Jahrhunderten seit ihrer frühesten Kindheit gelernt in der Natur zu überleben und dabei bereits einiges über die Kunst mit den Geschenken der Natur Krankheit und Wunde zu bekämpfen gelernt. Aber nicht einmal dieses Wissen schien das Leid Kigikus mildern zu können. Trübseelig floss er weiter vor sich hin und grübelte nach, was er tun könnte. Auch dachte er dabei daran, dass die Menschheit längst ihr Kindesbett verlassen und begonnen hatte, die harte Seite der Natur, die ihr Leben bedrohte, zu bekämpfen.&lt;br /&gt;
Früher, er konnte sich fast nicht mehr daran erinnern, hatte sich nur selten die Sonne in seinen Wassern gespiegelt, da der Schatten großer Bäume stets sein Gefilde bedeckte. Irgendwann aber hatten die Menschen damit begonnen die Bäume zu fällen und sich Platz zum Leben, für ihr Vieh und für ihre Felder zu schaffen. Der große Wald war immer weiter geschrumpft und schon lange hörte der Bach die Stimmen der Bäume nur noch aus sehr weiter Entfernung im Säuseln des Windes.&lt;br /&gt;
Als er nun so lauschte, um die Stimmen der Bäume zu hören, vernahm er die Stimme eines Menschen. Dieser Mann, denn seine tiefe und rauchige Stimme verriet sein Geschlecht, sang irgendwo in seiner Nähe von etwas, was der Bach völlig vergessen hatte: Von dem Waldgott.&lt;br /&gt;
Die Erinnerungen überschlugen sich und schnell beschloss der Bach aus seiner Trübseligkeit zu erwachen und den Sänger mit dem Plätschern seines Wassers an- und zu dem kleinen Dorf hinzulocken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===2. Kapitel===&lt;br /&gt;
Stark schmerzten die Füße des Greises, dessen Stimme der Bach vernommen hatte, ob seiner langen Wanderung und ein jedes Wort, das er scheinbar vergnügt vor sich her sang, war einzig und allein dazu gedacht, um ihn von den Schmerzen abzulenken.&lt;br /&gt;
Er war weit gereist, hatte viele Flüsse überquert und sich an viele Bäume gelehnt, wenn sein alter Körper ein paar Momente der Ruhe benötigten. Weswegen er reiste, wusste er nicht mehr. Einzig und allein erinnerte er sich noch daran, dass er einst am Rande eines großen Waldes gelebt und von dessen Wildheit und Schönheit verzaubert worden war.&lt;br /&gt;
Angelockt vom Plätschern des Baches, dessen kühles Wasser Linderung für die schmerzenden Füße verhieß, wechselte der Greis die Richtung und traf schon bald auf den kleinen Bach und das in nicht allzu weiter Ferne stehende Dorf. Noch einmal nahm sich der Alte zusammen, trällerte um so lauter, als seine Füße besonders stark schmerzen und ihm anscheinend sagen wollten:“Wieso bleibst du nicht einfach hier sitzen und gönnst uns unsere Ruhe du alter Narr?“&lt;br /&gt;
Aber der „alte Narr“ war dickköpfig geworden und wollte nicht nur seine Füße ausruhen, sondern auch noch mit Menschen reden. Ein Vergnügen, das ihm seit Wochen verwehrt war.&lt;br /&gt;
So laut trällerte er vor sich hin, dass er das Schluchzen des kleinen Mädchens, das am Ufer des kleinen Baches mehr in sich zusammen gekauert war, als dass es saß, nicht mitbekam. Erst, als das Mädchen seine grünen Augen öffnete und auf den alten und komisch aussehenden Mann schaute, während es sich über die tränenverschmierten Wangen wischte, bemerkte dieser, dass er nicht alleine war.&lt;br /&gt;
„Was ist ein Waldgott?“ ertönte die hohe Stimme des Mädchens und der alte Mann blieb verdutzt stehen, um die fragenden großen Augen, die vor Weinen rot geworden waren, zu bewundern. Kurz entschlossen gewährte er seinen fast schon rebellierenden Füßen ihren Wunsch und ließ sich neben dem Mädchen leise seufzend nieder.&lt;br /&gt;
„Die gestaltgewordene Natur. Wille und Kraft dessen, was uns stets umgibt, und genauso wild und sanft wie eben jenes.“ Antwortete er ein wenig kryptischer, als er beabsichtigt hatte, während er die schmerzenden Füße aus den abgelaufenen Sandalen befreite.&lt;br /&gt;
„Und wie sieht er aus?“&lt;br /&gt;
„Er wechselt die Gestalt, so wie es auch die Natur ständig tut.“&lt;br /&gt;
„Ist er lieb?“&lt;br /&gt;
„Ja und nein. Wenn er stürmisch und verheerend ist, wenn er wütend und aufgebracht ist, so vernichtet er alles, was ihm in den Weg kommt. Ist er aber sanft und ruhig, so beschützt, heilt und umsorgt er das, was in seinen Augen, den Augen der Natur, würdig ist.“&lt;br /&gt;
Sofort weiteten sich die Augen des kleinen Mädchens, das das zerschlissene Hemd des Alten mit seinen kleinen Fingern ergriff und ihn voller Hoffnung und zugleich voller Angst vor einer möglichen Enttäuschung anschaute.&lt;br /&gt;
„Er heilt? Kann er alles heilen? Kann er auch eine richtig schlimme Krankheit heilen?“&lt;br /&gt;
Ein wenig verdutzt ob dieser Reaktion antwortete der Alte in dazu passender Stimmlage:&lt;br /&gt;
„Ehm Ja, kann er, aber dazu muss er…“ Doch weiter hörte das Mädchen nicht, es riss nur umso stärker an dem Hemd und schrie förmlich:&lt;br /&gt;
„Wo finde ich ihn? Erzähl mir bitte alles!“&lt;br /&gt;
Und nach einer Reaktion, die sehr derer glich, die er nur wenige Momente zuvor gezeigt hatte, und einem dazu passenden Seufzen, holte der Greis tief Luft und fing an zu erzählen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Weit weg im Nordosten steht er noch, der große Wald, der einst fast den ganzen Kontinent bedeckte. Im Gegensatz zu den kleinen Wäldern, die du kennst, ist dieser Wald noch erfüllt von dem Willen und der Kraft der Natur. Tief in seinem Inneren lebt der Waldgott in dem wunderbaren Hain, der schon seit Äonen nicht mehr von Menschen betreten worden ist, und umgeben von den Vorfahren der Tiere: riesige und weise Tiergötter.&lt;br /&gt;
Einst, so wurde mir als kleines Kind in meinem Heimatdorf erzählt, dass am Randes des großen Waldes steht, sahen die Tiergötter und der Waldgott mit wohlwollendem Blick auf die Menschen herab, die so schwach und zerbrechlich wirkten. Sie standen uns bei, wenn etwas unsere Existenz bedrohte, und halfen uns gelegentlich mit Rat und Tat in der Natur zu überleben, die sie schon so viel länger bevölkern und so viel besser verstehen als wir.&lt;br /&gt;
Aus dieser Zeit kommen auch die Geschichten der Heilkunst des Waldgottes und der weisen Ratschläge der Tiergötter, die zusammen mit ihren damals noch ähnlich riesigen Brüdern und Schwestern unseren Kontinent bereisten und bevölkerten.&lt;br /&gt;
Aber…“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch weiter kam der Mann nicht, denn das Mädchen war bereits aufgesprungen und rannte fort in Richtung der Häuser. Später erfuhr er, was es mit dem Mädchen auf sich hatte, und schollt sich selber ob dem, was er so unvorsichtig [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] erzählt hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===3. Kapitel===&lt;br /&gt;
Voller Schrecken beobachtete der kleine Bach, was geschah. In seinem Bestreben das kleine Mädchen zu trösten und sich wieder an ihrem Lachen und den strahlenden Augen zu erfreuen, hatte er vergessen, dass Menschen keine Tiere waren. Sie waren es nicht gewohnt auf sich alleine gestellt zu überleben und am aller wenigsten kleine Kinder, von den Gefahren einer solchen Reise und denen des großen Waldes ganz zu schweigen.&lt;br /&gt;
Aber was konnte er tun? Was konnte er tun?...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ohne lange nachzudenken hatte sich [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] ihre festeren Schuhe samt ein paar reisetauglichen Kleidern und Proviant – was sie eben rumliegen sah – geschnappt, hatte ihre Schwester umarmt und war mit den Worten „Der Waldgott wird dich heilen, warte es nur ab!“ aus der kleinen Hütte, die die zwei Mädchen bewohnten, verschwunden.&lt;br /&gt;
Kigiku hatte sichtlich verwirrt drein geschaut, aber hatte ob ihrer Krankheit und der Schwäche, die ihren Körper befallen hatte, nichts tun können, außer der kleinen Schwester flehentlich hinterher zu schauen. So verzweifelt, wie die große Schwester in dieser Stunde war, als[[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] Hals über Kopf das kleine Dorf verließ, so zuversichtlich war die kleine Schwester, die endlich etwas gefunden hatte, was sie tun konnte um Kigiku helfen zu können. Sie dachte gar nicht daran, dass die Reise gefährlich werden könnte, oder dass sie ihr eigenes Leben schonen müsste. Einzig und allein das Leben der Person, die für sie die Welt darstellte, war ihr wichtig und kreiste beständig in ihrer Gedankenwelt umher.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So reiste das kleine Mädchen mit dem blonden Haar und den großen grünen Augen los gen Nordosten. Zum Glück hatte sie gelernt die Himmelsrichtungen zu erkennen und zu finden und verlief sich nie. So selbstsicher ging sie ihre Reise an, dass sie vergnügt summend schon bald das kleine Tal und die Gefilde des kleinen Baches verließ.&lt;br /&gt;
Die ersten Tage ihres kleinen Abenteuers flogen nur so vorüber. Sie hatte genügend Wasser dabei und konnte ihre Proviante mit den Beeren und Früchten, die sie dank des herrschenden Sommers leicht fand, stets wieder auffüllen. Einzig und allein des Nachts, wenn es dunkel und gelegentlich sogar etwas kühler wurde, wurde es ihr etwas bang um das kleine Herz. Aber wie stets summte sie dann eine kleine Melodie vor sich her, mit der sie die große Stille um sich herum vertrieb und sich selber in den Schlaf wiegte.&lt;br /&gt;
Die Weisen sagen, dass ein entschlossenes Herz keine Furcht kenne. Nur ein zauderndes und fragendes Herz öffne Tür und Tor für Zweifel und Furcht. Wenn man diesen Worten Glauben schenken darf, so verwundert es nicht, dass [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] nie daran dachte umzukehren oder auch nur aus Angst oder Furcht eine Träne vergoss. Sie war überzeugt davon das Richtige zu tun und setzte mit derselben Überzeugung Fuß vor Fuß, ging Schritt um Schritt immer weiter gen Nordosten.&lt;br /&gt;
Schon bald wurde die Natur, die wenn auch in schwächerer Art und Weise, auch an diesem Ort zu finden war, auf das summende und singende kleine Mädchen aufmerksam und immer öfter geschah es von nun an, dass ein kleiner Sperling sich zu [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] gesellte, wenn diese tagsüber oder nachts vor sich hin sang, um diese mit seinem hohen Zwitschern zu begleiten.&lt;br /&gt;
Immer, wenn sie den kleinen [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]] sah, der ihr schon bald ein lieber Wegbegleiter wurde, hellte sich die Miene des kleinen Mädchens auf und ihre Schritte wurden bestimmter und stärker. Dem Beispiel des [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]]s folgend, fing sie schon bald an feste Rhythmen in ihren Tagesablauf zu bringen:&lt;br /&gt;
Sie stand mit der Sonne auf, aß etwas, ging dann den Tag über unterbrochen von einer Mittagspause bis sie am Nachmittag begann nach einer Schlafmöglichkeit zu suchen und daraufhin nach etwas Essbarem und Trinkbarem, wenn sie nicht schon genug während des Tages gefunden hatte. Ihrer guten Orientierung wegen verlief sie sich dabei so gut wie nie und wenn, dann brachte sie das Zwitschern des kleinen [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]] schon bald wieder auf den richtigen Weg. Auch brauchte sie nur auf das Verhalten des[[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]]s zu achten, um Wetterumbrüche oder Gefahren vorherzusehen.&lt;br /&gt;
So verging die Zeit und die Natur kehrte immer weiter in das kleine Mädchen ein genauso wie das kleine Mädchen immer weiter in die Natur einkehrte. Und dann kam der Herbst&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===4. Kapitel===&lt;br /&gt;
Als die ersten Blätter an den Bäumen begannen gelb und rot zu werden, wusste [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]], dass der Sommer den Kampf gegen den Winter langsam verlor. Noch kämpfte er wacker und hielt die kalten Winde aus dem Norden samt der dunklen Wolken, die sie mitbrachten, zurück. Aber mit jedem Tag und jeder Nacht kamen sie näher, ohne dass der Sommer etwas dagegen würde tun können.&lt;br /&gt;
Sie musste sich beeilen, so viel verstand selbst ein kleines Mädchen, denn in den Stürmen und der Kälte des Winters würde sie nicht überleben können ohne die Hilfe und den Beistand Ihresgleichen.&lt;br /&gt;
Wäre der kleine [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]] nicht gewesen, der sie über immer längere Strecken des Tages begleitete und es sich immer öfter auf ihrer Schulter bequem machte, so hätten vielleicht der Zweifel und die Furcht Einzug in ihrem Herzen gehalten. So aber ertönten die Stimmen der Zwei, wann immer der Winter an ihren Herzen zu nagen begann, und vertrieben diesen.&lt;br /&gt;
Manchmal allerdings kam es auch vor, dass der kleine [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]] schrecklich lange weg blieb und [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] begann sich Sorgen zu machen. Sorgen um den kleinen [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]], um ihre Schwester und um den Wahrheitsgehalt der Geschichte des alten Mannes. Als der kleine [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]] eines Morgens nicht neben ihr zu finden war, erhob sie sich und ging ohne zu zaudern in den kleinen Hain hinein, der sich vor ihr erstreckte. Sie begann das Lied zu singen, das sie seit Beginn ihrer Reise immer sang, und schon bald hörte sie aus einiger Entfernung die Antwort des [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]]s.&lt;br /&gt;
Ihr Herz schlug immer schneller voller Freude und auch voller Angst ob dem, was dem [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]] passiert sein könnte. Sie rannte immer schneller, stets der Stimme des [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]]s folgend und blieb plötzlich stehen.&lt;br /&gt;
Eine kleine [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] mit ungewöhnlich eisblauen Augen stand am Fuße eines großen Baumes, auf dessen niedrigem Ast [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] sofort ein paar der Federn des kleinen [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]]s sehen konnte. Ihre Augen weiteten sich und füllten sich schon bald mit Tränen, während die Katze sich von dem ersten Schrecken ob der plötzlichen Begegnung erholte und begann um das kleine Mädchen, das mehr und mehr in Tränen ausbrach, zu kreisen.&lt;br /&gt;
[[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] verstand schnell, dass der Sommer ihr bisher nur die schönen Seiten der Natur gezeigt hatte und sie den kleinen [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]] wohl nicht mehr wieder sehen würde. Es war in ihren Augen klar, dass der [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]] den Klauen der [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] erlegen war, da er sonst längst zu ihr zurück geflogen sein würde.&lt;br /&gt;
Immer stärker wurde der Regen aus Tränen, der sich vom Gesicht des kleinen Mädchens gen Boden bewegte, bis ein empörtes Miauen das Mädchen aus seinen Gedanken rüttelte. Die [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] hatte sich vor [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] hingesetzt und schaute sie aus zugleich neugierigen und vorwurfsvollen Augen an, so dass das Mädchen nicht anders konnte als sich herabzubeugen und vorsichtig das Fell des Tieres zu streicheln.&lt;br /&gt;
Sie machte dem Tier keine Vorwürfe, da es nur um sein eigenes Überleben kämpfte, auch wenn es sie dennoch sehr traurig machte. Anstatt aber vor der Hand des Mädchens zu fliehen, ließ sich die [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] mit einem immer lauter werdenden Schnurren streicheln und verließ auch nicht die Seite des Mädchens, als dieses langsam damit beginnen musste zurück zu ihren wenigen Habseligkeiten zu gehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So nahm schon bald die kleine [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] den Platz des [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]]s ein und begleitete [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] auf ihrer Reise. Und so wie der [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]] mit seinem Verhalten dem Mädchen vieles über das Überleben in der Natur beibrachte, so tat dies auch die [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]]. Allerdings oblag es der [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] genauso wie bei ihrem ersten Treffen dem Mädchen die düstere Seite der Natur zu zeigen.&lt;br /&gt;
Hatten im Sommer noch Früchte und Beeren überall auf ihrem Weg nur darauf gewartet von ihr gepflückt zu werden, so verschwanden diese immer mehr je weiter der Herbst Einzug hielt. Und schon bald musste [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] lernen, dass sie wie die [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] Leben nehmen musste, um selber zu überleben.&lt;br /&gt;
Es dauerte schier eine Ewigkeit, bis es ihr mittels einer Falle zum ersten Mal gelang ein kleines Tier zu fangen, ein Feuer zu machen und es dann übers Herz zu bringen das Tier zu töten und sogar zu verspeisen. Sie weinte bitterlich ob des Lebens, das sie beendet hatte und flehte vielmals um Verzeihung, bevor sie sich traute zu essen.&lt;br /&gt;
Durch Wiederholung aber wird jeder zum Meister und schon bald hatte sich das kleine Mädchen an die neuen Vorgänge gewöhnt, auch wenn sie noch immer für das Schicksal der Seele eines jeden Tieres, das sie tötete, zum ihr unbekannten Waldgott betete.&lt;br /&gt;
Schon bald fiel ihr das Fehlen des freudigen Zwitscherns kaum noch auf und die Harte Seite der Natur zog immer mehr in sie ein, auch wenn diese gemischt von warmen Momenten war, wie das abendliche Einschlafen mit der [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] in den Armen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===5. Kapitel===&lt;br /&gt;
Immer schwächer wurde der Sommer und der Herbst, der wie sein Freund Frühling sich oft wie das Seil fühlte, an dem Sommer und Herbst zogen, wurde immer dunkler und kälter. Die Stürme, die die Höhepunkte im Tauziehen zwischen Sommer und Winter für jeden sichtbar und hörbar machten, hatten schon seit einiger Zeit immer weiter an Stärke nachgelassen so wie es auch der Sommer getan hatte.&lt;br /&gt;
Immer weniger Zeit blieb dem kleinen Mädchen, das sich immer öfter morgens von Raureif befreien musste. Gelegentlich fielen früh morgens kleine weiße Flocken vom Himmel herab, setzten sich auf ihr blondes Haar und bildeten einen Schleier aus winzig kleinen Kristallen. Immer öfter froren ihr die Füße oder die Hände, manchmal kroch die Kälte sogar langsam die Beine hoch und hätte sie nicht die [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] gehabt, die sie des nachts wärmte, so wäre sie sicher oft schlotternd vor Kälte erwacht.&lt;br /&gt;
Sie hatte kaum noch Zeit, das wusste sie. Aber unbeirrt setzte sie Tag für Tag einen Fuß vor den anderen. Sie konnte nicht scheitern, sie durfte nicht! Was war schon so ein wenig Schnee im Vergleich zu dem, was ihre Schwester erleiden musste?&lt;br /&gt;
Und dann eines Tages, als die glänzende Himmelsscheibe bereits im Sinken inbegriffen war, sah sie Rauchschwaden hinter einem kleinen Weiler aufsteigen. Sie beschleunigte ihre Schritte und angespornt durch das Wettlaufen, das sich nun ergab, sprintete auch die [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] immer schneller, bis sie das Mädchen überholte und wenig später aus deren Sichtfeld verschwand.&lt;br /&gt;
Wie lange sie schon so rannte, wusste [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] nicht. Einzig und allein die stetig abnehmende Entfernung zu den Rauchschwaden und nicht die fast schon untergegangene Sonne war Mittelpunkt aller Gedanken des kleinen Mädchens. Je näher sie aber kam, desto mehr drangen schreckliche Geräusche an ihr Ohr, die sie an die unglaublich lauten Stürme im Herbst erinnerten. Oft hatte sie sich mitten in der Nacht, wenn es besonders stark stürmte, wie ein Kokon in ihre Decke eingerollt und sich vorgestellt, dass außerhalb des schützenden Mantels riesige Tiere, wie die aus der Geschichte des Greises, umher liefen und sich gegenseitig anschrien, was diesen Schrecklichen Krach erzeugte.&lt;br /&gt;
Hätte sie gewusst, was sie erwartete, so hätte sie in jenen Nächten wohl kein einziges Auge zu bekommen. Als sie sich immer weiter ihren Weg zwischen den mit einer hauchdünnen Schicht silbrigen Schnees bedeckten Bäumen des kleinen Weilers bahnte, schälten sich immer mehr die Umrisse kleinerer und größerer Häuser aus dem zwielichtigen Schatten der Bäume. Das Herz des Mädchen schlug ob der Vorfreude vielleicht endlich ihr Ziel erreicht zu haben immer schneller, bis es plötzlich zwei Schläge aussetzte während auch die kleinen Beine sich nicht mehr fortbewegen wollten.&lt;br /&gt;
Ein gewaltiges Brüllen, wie es dem stärksten Orkan alle Ehre bereitet hätte, erhob sich, als ein gewaltiger schwarzer Schatten sich auf die Reihe der Häuser zu bewegte. Nicht heimelige Kamine, nicht freundlich strahlende Herdfeuer hatten die Rauchschwaden erzeugt, die [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] angelockt hatten, sondern in Flammen stehende Barrikaden, die die Dorfbewohner scheinbar als Schutz errichtet hatten. Aber selbst diese hatten sie nicht vor dem bewahren können, was auf sie zurollte.&lt;br /&gt;
Verzweifeltes Rufen drang an [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]]s Ohren, als das Brüllen für einen Moment aussetzte. Langsam bewegte sie sich wieder, überzeugte ihre Füße mühsam zu jedem einzelnen Schritt und näherte sich so furchtbar langsam dem Chaos, das immer mehr von sich enthüllte.&lt;br /&gt;
Der gewaltige Schatten war stehen geblieben, bäumte sich in regelmäßigen Abständen auf und brüllte jedes Mal so laut, dass die nahestehenden Bäume wackelten. Vor ihm schälten sich nun auch kleinere Schatten mit langen Stäben aus dem flackernden Zwielicht der Flammen. Je näher das kleine Mädchen kam, desto mehr erkannte sie, dass es sich um Dorfbewohner zu handeln schien, die mit langen Speeren und allerlei zweckentfremdeten Ackergerät den riesigen Schatten, der längst durch die Barrikade gebrochen war, aufzuhalten versuchten.&lt;br /&gt;
Dann hörte sie plötzlich etwas, was nicht so recht in das Chaos passen wollte. Ein hohes Schreien drang an ihre Ohren, das nicht allzu weit entfernt seinen Ursprung haben konnte. In einem solchen Chaos hätte man erwartet, dass es ein furchterfülltes Schreien einer Frau ob der großen Gefahr sein müsste. Aber ein kleines Kind, jünger als die bisher unbemerkte Beobachterin, wankte kaum in der Lage richtig zu laufen mit seinen kurzen Beinen und immer wieder sich an den Häuserwänden abstützend auf den Kampf hinter der durchbrochenen Barrikade zu.&lt;br /&gt;
Doch auch der Schatten hatte das Geräusch bemerkt. [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] blieb abermals für einen Moment vor Schreck das Herz stehen, als sich das riesige Ungetüm dem wankenden Kind zu wandte. Aber diesmal setzten ihre Beine nicht aus, sondern beschleunigten Ihre Schritte. Unweigerlich dachte [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] daran, dass sie nicht schnell genug gewesen war um ihren kleinen [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]] hatte beschützen zu können und weigerte sich so etwas noch einmal zuzulassen.&lt;br /&gt;
Ihre Beine flogen förmlich über die leicht angefrorene Erde, näherten sich immer weiter dem Kleinkind und dem riesigen Schatten, der laut brüllend ebenfalls auf dieses aus der entgegen gesetzten Richtung zusteuerte. Ein verzweifelter Ruf aus der Kehle eines Mannes drang an die Ohren des Mädchens, aber kein einziger ihrer Gedanken war dazu in der Lage sich um dieses zu kümmern.&lt;br /&gt;
Mit Müh und Not erreichte sie das wankende Kind, das in dem Moment, in dem [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] hinter ihm zu Halt kam, endgültig der Schwerkraft Rechenschaft leistete und in die Arme des blonden Mädchens fiel. Doch auch der riesige Schatten hatte die Quelle des hohen Geräusches erreicht. Als eine besonders vorwitzige Flamme ihre Stimme erhob und den Schauplatz für einen Moment zur Gänze ausleuchtete, legte [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] unweigerlich die Arme fester um das Kleinkind in ihren Armen. Vor ihr erhob sich der Kopf einer gewaltigen schwarzen [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Schildkröte]], deren Augen zornig und mordlüstern das ungleiche Gespann anfunkelten.&lt;br /&gt;
Würde sie das Kind loslassen und sich vorsichtig entfernen, während das Ungetüm mit seiner Beute beschäftigt war, so würde sie vielleicht… Doch [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] schüttelte entschlossen das blonde Haupt und drückte das Kind nur stärker an sich. Der Blick ihrer Augen wurde gefährlicher, während sich diese leicht verengten. Sie würde nicht zulassen, dass erneut ein kleines Wesen, das auf ihre Hilfe angewiesen war, starb, weil sie zu zögerlich und zu schwach war. Ähnlich einer Bärenmutter, die ihr Junges vor hoffnungslos überlegenen Jägern nicht im Stich ließ, sondern die Jäger auch noch laut anbrüllte, war der Blick des jungen Mädchens. Das Brüllen aus diesem wurde immer spürbarer, so dass selbst die [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Schildkröte]] für einen Moment inne Hielt. Immer deutlicher wurde es, man war fast der Meinung, dass man es hören … und plötzlich erschallte ein gewaltiger und tiefer Schrei, als sich ein großer Schatten zwischen [[Wichtige_Personen_in_Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] und die [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Schildkröte]] schob.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===6. Kapitel===&lt;br /&gt;
Unweigerlich hatte [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] ihre Augen geschlossen, als der zweite Schatten so nah vor ihr erschienen war, und rechnete jeden Moment damit die Flügelschläge des Todesboten zu hören.&lt;br /&gt;
Aber diese erschallten nicht, stattdessen entwickelte sich ein Sturm aus Schrei und Gebrüll der zwei riesigen Wesen direkt vor ihr. Je mehr sie aber ihre eigene Angst und ihr wild pochendes Herz beruhigte, desto mehr war sie in der Lage die tiefen Stimmen zu vernehmen:&lt;br /&gt;
„Geh mir aus dem Weg [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Bai Hu]]!“ donnerte die etwas entferntere Stimme zornerfüllt.&lt;br /&gt;
„Nein! Diese beschütze ich und du wirst sie nicht bekommen!“ erwiderte die nähere Stimme etwas leiser, aber mit einem gefährlichen Unterton.&lt;br /&gt;
„Die Menschen verdienen den Tod!“&lt;br /&gt;
„Nichts verdient den Tod. Oder hast du Xinglu’s Worte in deinem Zorn vergessen?“&lt;br /&gt;
„Du wagst es seine Worte in den Mund zu nehmen, nachdem ihr ihn verlassen habt?“ brüllte die fernere Stimme plötzlich noch lauter.&lt;br /&gt;
„Wir haben ihn verlassen nicht wegen dem, was er einst sagte, sondern wegen dem, was er nicht mehr sagt! Würde er zu dem zurückfinden, was wir immer verehrt haben, so würden wir sofort zurückkehren.“&lt;br /&gt;
Es wurde still für einen Moment. Fast ohnmächtig vor den riesigen Geschöpfen, deren Nähe sie deutlich spüren konnte, hatte [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] ihre Augen die ganze Zeit über fest zugekniffen und auch das Kleinkind in ihren Armen hatte sich nicht gerührt. Als es nun etwas ruhiger wurde, öffnete [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] vorsichtig ihre Augen und bestaunte das weiße mit schwarzen Streifen getigerte Fell einer riesigen [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]], die sich scheinbar schützend vor sie gestellt hatte. Doch Zeit für Worte blieb ihr nicht, denn schon bald ertönte die Stimme der [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Schildkröte]] erneut, wenn auch nicht mehr ganz so sehr vor Wut bebend.&lt;br /&gt;
„Ich werde mich zurückziehen und bei Xinglu auf dich warten. Wie es stets Tradition war, wirst du ihm das Wesen vorstellen müssen, dass du vor seinem Willen beschützt hast.“&lt;br /&gt;
Ein Rauschen ertönte, während sich die [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Schildkröte]] umdrehte.&lt;br /&gt;
„In einer Woche, zum Vollmond, falls du es nicht vergessen hast.“ Brummte sie.&lt;br /&gt;
„Ich habe es nie vergessen [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Xuan Wu]], nie...“&lt;br /&gt;
Und dann verschwand die gewaltige [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Schildkröte]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erst, als sich der Schatten des Tieres mit dem Schatten des großen Wald, der in einiger Entfernung zum Dorf zu sehen war, vereinigt hatte, ging ein spürbares Aufatmen durch die Dorfbewohner. Sie schienen sich nicht an der Gegenwart des zweiten Tieres zu stören, als sie an diesem vorbei auf [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] zu rannten. Das kleine Kind in ihren Armen begehrte plötzlich auf, als ein großer Mann mit einer eindrucksvollen Narbe über der Wange und schwarzem Haar vor [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] auftauchte und im nächsten Moment hob eben dieser das Kleinkind aus ihren Armen empor und drückte es an sich.&lt;br /&gt;
„Hast du Angst um deinen Papa gehabt?“murmelte der Mann, der voller Freude dem Kind die Nase stupste.&lt;br /&gt;
„[[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]]… wir müssen reden.“ Ertönte die tiefe Stimme nun einfühlsam und beruhigend aber mit einem kleinen Anflug von Sorge und lenkte [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] von dem rührenden Bild vor sich ab. Als sie ihre Augen dem großen Wesen zu wandte und sich die Blicke begegneten, atmete sie erschrocken ein.&lt;br /&gt;
„Bist du… das kleine Kätzchen?“&lt;br /&gt;
Und der Blick der eisblauen Augen des weißen [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]]s sagte mehr als Worte könnten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===7. Kapitel===&lt;br /&gt;
„Was hat das alles zu bedeuten?“ Schrie [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] schon fast dem großen [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] entgegen.&lt;br /&gt;
Die Sonne schickte gerade ihre ersten Strahlen durch die kahlen Äste der Bäume und zeigte dem Mädchen, wie viel Zeit seit dem Verschwinden der [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Schildkröte]] vergangen war.&lt;br /&gt;
Die letzten Stunden hatte sie damit zugebracht sich der Versuche der Dorfbewohner sie wie eine Heldin zu feiern zu erwehren und immer wieder den Armen, die sie umschlingen wollten, zu entfliehen. Als die Menschen endlich eingesehen hatten, dass sie an derlei Feiern nicht interessiert war und ihr die Nähe zu so vielen Lebewesen sogar unangenehm war, hatten sie ihr endlich etwas Platz gelassen, ihr etwas zu essen und einen Platz zum Schlafen gegeben. Während dieser Stunden war [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Bai Hu]], so hatte ihn die [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Schildkröte]] genannt, wie vom Erdboden verschlungen gewesen und erst am nächsten Morgen, als [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] sich aus Gewohnheit bei der ersten Morgenröte aus dem Bett erhob und an die frische Luft ging, saß er plötzlich neben dem Haus und schaute sie lange Zeit stumm aus seinen eisblauen Augen an, bevor er sich erhob und langsam gen Waldgrenze trottete. Schnell war sie ihm gefolgt und rief ihm nun schon zum zweiten Mal dieselbe Frage entgegen:&lt;br /&gt;
„Sag es mir! Was hat das alles zu bedeuten? Antworte endlich!“&lt;br /&gt;
„Zügle dein Temperament. Ich höre dich.“ Antwortete der große [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] mit ruhiger und gedämpfter Stimme.&lt;br /&gt;
Es dauerte ein paar Momente, bevor [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] sich etwas beruhigt hatte und deutlich leiser entgegnete: „Aber warum antwortest du mir dann nicht?“&lt;br /&gt;
„Alles besitzt einen richtigen Ort und eine richtige Zeit.“&lt;br /&gt;
„Und erst jetzt stimmt beides überein?“&lt;br /&gt;
„Richtig..“ Der [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] hielt in seinem Gang inne und schaute sich in dem winterlichen Wald einige Momente lang um, bevor er fortfuhr.“Und Vieles ist nicht für die Ohren aller bestimmt.“&lt;br /&gt;
„Also sollen die Dorfbewohner davon nichts hören?“&lt;br /&gt;
„Du hörst zu.“ Abermals folgte eine Pause, die der [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] nutzte um wieder eine Pfote vor die andere zu setzen. „Diese Menschen haben den Zorn Xinglu’s auf sich gezogen und [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Xuan Wu]], der einzige von uns der bei ihm geblieben ist, war hier um das Urteil zu vollstrecken.“&lt;br /&gt;
„Xinglu? [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Xuan Wu]]? Ich verstehe nicht… Ich verstehe gar nichts!“ Brummte [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] in sich hinein.&lt;br /&gt;
„Xinglu ist der Waldgott. Der, nach dem du gesucht hast.“&lt;br /&gt;
Ein Moment der Stille folgte, in dem sich [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]]‘s Augen weiteten und sie tief Luft holte für die folgenden Worte:&lt;br /&gt;
„Aber dann bin ich ja am Ziel Dann wird Kigiku endlich geheilt!“ Sie griff in den Schnee, warf diesen voller Freude empor und drehte sich in dem kleinen Schneegestöber entzückt um sich selber.&lt;br /&gt;
„Ja und nein.“ Erschallte die Stimme des [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]]s. Abrupt blieb [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] stehen und schaute diesen entgeistert an.&lt;br /&gt;
„Er hat die Macht zu heilen, aber ob er das tun wird ist fraglich.“ [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Bai Hu]] atmete tief ein und aus, was dank seiner Größe einen imposanten Luftstrom erzeugte, der [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]]‘s Haar umher wirbelte.&lt;br /&gt;
„Aber darum geht es gerade nicht. Du hast dich dem Willen Xinglu’s entgegen gestellt und seinen Zorn auf dich gezogen.“&lt;br /&gt;
„Aber ich habe doch nur ein kleines Kind beschützt!“ Schrie [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] ihm entgegen.&lt;br /&gt;
„Das weiß ich und das wirst du ihm erklären müssen, wenn du vor ihm stehst.“&lt;br /&gt;
Das Mädchen schluckte geräuschvoll und sah den [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] mit einer Spur Furcht in den Augen an.&lt;br /&gt;
„Und was ist, wenn er mich nicht versteht? Was ist…?“&lt;br /&gt;
„Xinglu hat sich verändert. Wo einst Mitgefühl und Wut sich die Waage hielten, herrscht nun zumeist das Dunkle.“&lt;br /&gt;
„Aber wieso?... Und wieso kennst du ihn so gut? Wieso bist du kein kleines Kätzchen mehr? Wieso hast du mir geholfen? Wieso hast du den kleinen [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]] getötet?“ Platzte es aus [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] hervor.&lt;br /&gt;
„… Zeit und Ort [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]]… Zeit und Ort.“ Und im nächsten Moment war der große weiße [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] mit ein paar gewaltigen Sätzen im Wald verschwunden und [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] drehte sich langsam gen des erwachenden Dorfes.&lt;br /&gt;
„Wenn nicht jetzt, wann dann?“ Murmelte sie und machte sich auf den Weg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===8. Kapitel===&lt;br /&gt;
Als das blonde Mädchen sich langsam durch den winterlichen Wald dem Dorf und dessen wärmeverheißenden Rauchsäulen näherte, schälte sich immer mehr die Silhouette eines Mannes aus dem morgendlichen Zwielicht heraus. Leicht war dieser Schatten mit dem Stein zu verwechseln, auf welchem er sich befand, aber mehr und mehr fiel die Unnatürlichkeit dieses Gebildes [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] ins Auge und so blieb sie nach einigen weiteren Schritten schließlich vor einem alten Mann stehen, der seine geschlossenen Augen dem Himmel entgegen gerichtet hatte.&lt;br /&gt;
Gerade öffnete sie den Mund, um etwas zu sagen, da hob der Alte die Hand und bedeutete ihr zu schweigen. Erst einige Momente später ertönte die brüchige Stimme und durchbrach die Stille.&lt;br /&gt;
„Ich weiß, dass du hier bist auch ohne deine Worte.... Die Bäume reden seit Wochen ununterbrochen über das Mädchen, das den Waldgott sucht. Und nun stehst du vor mir, blickst mit Augen um dich, die voller Fragen sind.“&lt;br /&gt;
„Die Bäume reden?“ Antwortete [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] verdutzt und verdeutlichte mit ihrer Frage die Worte des Mannes, der anfing zu kichern, nur noch mehr.&lt;br /&gt;
„Da reist sie mehrere Monde lang durch die Natur, lässt diese in sie einkehren aber kehrt selber nicht in sie ein… Natürlich reden sie! Sie reden schon viel länger als die Menschen.“&lt;br /&gt;
„Und ihr versteht sie? Wieso verstehen die Menschen sie nicht? Oder bin das nur ich?“&lt;br /&gt;
„Ja ich verstehe sie, aber ich bin einer der Letzten.“&lt;br /&gt;
„War das mal anders?“&lt;br /&gt;
Abermals kicherte der Alte, rückte auf seinem Stein zur Seite und bedeutete [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] neben ihm Platz zu nehmen. Nur zögerlich kam sie dieser Aufforderung nach und erst, als sie neben ihm saß, erhob der Mann wieder die Stimme.&lt;br /&gt;
„Ja war es. Wir sind, genauso wie alle Tiere, die Kinder der Natur und genauso wie Kind und Mutter sich verstehen, auch ohne sich direkt zu verstehen, so taten es Mensch und Natur. Manche Menschen verstanden sie besser, manche schlechter. Aber ein jeder tat es. Irgendwann aber, wenn das Kind nicht mehr auf die Mutter angewiesen ist, bricht dieses Verständnis.&lt;br /&gt;
Was bleibt dann zurück? Ein Kind, das sich seine eigene Welt mit seinen eigenen Kräften aufbaut, und eine Mutter, die immer noch versucht über ihr Kind zu wachen.“&lt;br /&gt;
„Also… Sind es wir Menschen, die nicht mehr zuhören?“&lt;br /&gt;
Die faltige und wettergegerbte Miene des Alten verzog sich zu einem breiten Lächeln.&lt;br /&gt;
„Richtig. Sie hat nie aufgehört zu sprechen und genau so habe ich von dir gehört.“&lt;br /&gt;
„Aber, wieso verurteilt der Waldgott, der doch die personifizierte Natur ist, die Menschen, wenn eine Mutter doch nie aufhört sich um ihre Kinder zu sorgen?“&lt;br /&gt;
Ein tiefes Seufzen entfuhr dem alten Mann, dessen Lächeln schnell einem traurigen Ausdruck wich.&lt;br /&gt;
„Wo zwei Wesen nicht miteinander sprechen, da können sie nicht mehr auf Sorgen, Ängste und Bedürfnisse eingehen. Die Menschen wollten und wollen sich ihr Leben auf eigenen Beinen aufbauen. Wollen mehr und mehr die Risiken, die die Natur als Mutter vieler Lebewesen für sie bereithält, beseitigen und verändern somit etwas, was bisher kein Wesen tat: die Natur selber.&lt;br /&gt;
Der Wald, in dem wir sitzen, erstreckte sich einst über fast die gesamte bekannte Welt und wo er nicht war, da waren Steppen, Wiesen und Auen. Je mehr der Mensch sich ausbreitete, desto mehr drängte er die anderen Lebewesen und sogar die Natur zurück.&lt;br /&gt;
Letztlich ist nichts gefeit vor der Angst vor Veränderungen und Tod und der Waldgott, der vor allem der Beschützer des Waldes und der Natur ist, ist diesen negativen Gefühlen stärker ausgesetzt, als es die Natur selber ist. Denn noch immer reden die Bäume zu den Menschen und hoffen, dass sie sie verstehen.“&lt;br /&gt;
Lange Zeit schwieg das Mädchen auf diese Worte hin und schaute niedergeschlagen auf den von dünnem Schnee bedeckten Boden.&lt;br /&gt;
„Kann ich lernen sie zu verstehen?“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===9. Kapitel===&lt;br /&gt;
Das Ende der Woche, das ähnlich dem Schwerte Damokles‘ ständig drohend über [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]]s Kopf hing, rauschte wie im Flug heran. Jeder Tag war geprägt von demselben Ablauf, der ihr eine Teilnahme am dörfischen Leben lediglich zu den Abendstunden erlaubte und sie sonst von früh morgens ab in den Armen der Natur und zwischen von Schnee bedeckten Bäumen den Worten des alten Mannes lauschen ließ.&lt;br /&gt;
Am Abend des letzten Tages, den sie zum ersten Mal zur Gänze im Dorf verbringen durfte, erklang ein lautes Rascheln am Rande des Dorfes. Die Dorfbewohner streckten ihre Köpfe voller Furcht vor einem neuen Angriff aus den Fenstern und hier und dort erklangen Stimmen, die von der zu großen Ruhe in den letzten Tagen sprachen, die sie als Anzeichen für den nun kommenden Sturm sahen. Als sich die ersten bereits anschickten um wie vor einer Woche mit Feuer und behelfsmäßigen Waffen ihre Liebsten zu verteidigen, trat [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] aus der Hütte, in der sie hatte nächtigen dürfen.&lt;br /&gt;
Ohne ein Wort ging sie an der kleinen Gruppe Männer vorbei, legte einem nach den anderen beruhigend die Hand auf die Schulter und ging alleine gen Waldgrenze. Einen merkwürdigen Einfluss hatte sie auf die Bewohner, die sich langsam zurückzogen aber erst zur Ruhe kamen, als sie das Mädchen begleitet von einem großen Schatten im Dunkel des Waldes hatten verschwinden sehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]]s Reise führte sie entlang an den ihr bekannten Bäumen und Lichtungen immer tiefer in den riesigen Wald. Stumm folgte sie dem Schatten des großen [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]]s, dessen weißes Fell gelegentlich im Lichte eines vorwitzigen Mondstrahles aufzuglühen schien, aber dann sofort wieder erlosch. Kein Wort verlor das imposante Tier und ließ ihr somit sowohl die nötige Ruhe als auch Zeit um sich auf das Kommende vorzubereiten.&lt;br /&gt;
Viele Stunden lang liefen sie so an riesigen schneebedeckten Bäumen vorbei, deren imposante Statur Geschichten über Zeiten zu erzählen schien, in denen der Waldgott friedlich durch diese vergessenen Haine wandelte und den Bäumen dabei half zu wachsen. Immer weiter ging die Reise durch das Reich des Waldgottes und schließlich kündigte ein gewaltiges Tosen vom nahen Ende des Weges.&lt;br /&gt;
Und als der große [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] zum ersten Mal seit Stunden anhielt, um den Kopf gen der Quelle des Geräusches zu wenden, stockte [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] der Atem. Vor ihnen erstreckte sich ein riesiger Wasserfall, der seine Wassermassen von der Spitze eines hohen Berges hinab zu einem See schickte, der sich zu ihren Füßen erstreckte. Das aufgespritzte Wasser verteilte sich vom Berg herab langsam über die gesamte Lichtung , fing das Mondlicht ein und ließ die Umgebung gleich millionen winziger fallender Sterne in dessen silbrigen Licht erstrahlen.&lt;br /&gt;
„Dort oben ist Xing Lu’s Hain. Es ist lange her, seit ich dort war, und noch länger ist es her, seitdem die Füße eines Menschen diesen Boden berührt haben... Um dort hinauf zu kommen, wirst du auf meinen Rücken steigen und dich gut festhalten müssen.“ Erklang die tiefe Stimme des [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]]s, der sich auf den Boden gelegt hatte und geduldig abwartete, bis [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] auf seinen Rücken gestiegen war. Erst dann erhob er sich wieder und hätten sich ihre Hände nicht in dem weißen Fell verkrallt, so wäre sie bei den folgenden gewaltigen Sprüngen des Tieres, die die Zwei in Windeseile dem Scheitel des Wasserfalls näher brachten, sicherlich in die Tiefe gestürzt.&lt;br /&gt;
So aber erblickte sie bald, nachdem sie sich wieder getraut hatte ihre Augen zu öffnen, einen wunderschönen silbern glänzenden See, dessen Oberfläche so glatt wie ein Spiegel den Sternenhimmel reflektierte und dem Auge vorgaukelte einen zweiten Himmel zu den eigenen Füßen zu sehen, samt einer dunkelgrünen Wiese, die gespickt von allerhand Blumen ohne den Makel einer einzigen Schneeflocke dem Winter trotzte. Sie war im Hain des Waldgottes angekommen und erst, als sie die Augen von dessen Schönheit abwenden konnte, erblickte sie eine dunkle Gestalt, die auf der Insel mitten im See zu warten schien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===10. Kapitel===&lt;br /&gt;
Vollkommen still lief [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Bai Hu]] an der Seite [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]]s über die wunderschöne Wiese dem See, der Insel und der Gestalt auf dieser entgegen. Sogar das große Tier, das in seinem Leben schon so viel erlebt hatte, war ob dem, was kommen würde, angespannt und dabei unbewusst in sein Jagdverhalten zurückgefallen.&lt;br /&gt;
Kein Wort verlor er, kein ungestüm umgeknickter Grashalm oder unvorsichtig berührter Kieselstein sprach vom Gang des Tieres und hätte er nicht gelegentlich tief Luft geholt, um nicht vor Anspannung zu platzen, so hätte [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] ihn wahrscheinlich völlig vergessen.&lt;br /&gt;
Das Mädchen indes lief mit ruhigem und bestimmten Schritten auf den See zu, ließ sich von dem [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] mit einem Sprung über diesen befördern, und glitt ohne aus der Ruhe zu kommen von dessen Rücken direkt auf die kleine vom Schatten einer Wolke verdeckte Insel vor die dunkle Gestalt.&lt;br /&gt;
Der Blick zweier großer violetter Augen legte sich auf sie, als ihre eigenen Augen sich langsam erst dazu überwinden mussten die ungewöhnlichen Pfoten, die einer Mischung aus Menschenfüßen und Bärentatzen zu entsprechen schienen, und dann den im Schatten liegenden Körper hinauf bis zu den Augen des Wesens zu betrachten. Als sich der Blick der zwei Wesen traf, stockte dem Mädchen der Atem und für einen Moment fühlte sie die bodenlose Wut des Schattens vor ihr. Erst nach einigen Momenten fiel ihr auf, dass sich der [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] neben ihr vor dem Wesen verneigte und so tat sie es ihm schnell und etwas überhastet gleich.&lt;br /&gt;
„Es ist lange her [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Bai Hu]].“ Ertönte die Stimme des Wesens schneidend wie der Wind im Herbst sofort, als sich [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] verneigt hatte, als ob das Wesen darauf gewartet hätte.&lt;br /&gt;
„Xinglu.“ Antwortete der [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] schlicht, aber ehrerbietend.&lt;br /&gt;
„Sag mir, warum muss mein Hain die Füße dieser Kreatur ertragen? Warum beschütztest du es vor meinem Urteil?“&lt;br /&gt;
„Weil ich versprach sie zu beschützen und ihr zu helfen, weil sie mit deinem Urteil über die Menschen des Dorfes nichts zu tun hatte und weil die Menschen nicht das sind, was du in ihnen siehst.“&lt;br /&gt;
„Xinglu’s Urteil betrifft alle Menschen!“ Ertönte die wütende tiefe Stimme der riesigen [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Schildkröte]], als sich diese aus dem See erhob und geschwind auf die Insel neben den Schatten schob.&lt;br /&gt;
„Und warum maßt du es dir an ein Urteil über Xinglu’s Urteil zu fällen [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Bai Hu]]?“&lt;br /&gt;
Der [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] atmete tief ein, um zu einer Antwort auf den Angriff [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Xuan Wu]]’s anzusetzen, aber die Stimme des Schattens ließ ihn innehalten.&lt;br /&gt;
„Ich habe [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Bai Hu]]’s Gründe gehört und im Moment soll mir dies reichen.“ Der Blick der violetten Augen richtete sich wieder auf [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]]. „Nun erzähl mir deinen Namen kleine Kreatur und begründe mir, warum du ein Wesen vor meinem Urteil bewahrtest.“&lt;br /&gt;
Aber dem Mädchen stockte der Atem abermals, als es nun die volle Aufmerksamkeit auf sich lasten fühlte. Nervös spielte sie mit ihren Daumen und hatte ihren Blick gen Boden gerichtet, als sie endlich die Kraft fand zu antworten:&lt;br /&gt;
„Mein Name ist [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]]… Und ich wollte einfach nicht zulassen, dass ein kleines hilfloses Wesen vor meinen Augen stirbt, weil ich nicht eingriff… Nicht noch einmal…“ Bilder des roten [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]]s schossen aus ihrem Gedächtnis hervor und trieben ihr Tränen der Trauer in die Augen.&lt;br /&gt;
„Nicht noch einmal?... Ich muss jeden Tag dabei zusehen, wie kleine hilflose Wesen vor meinen Augen sterben, weil andere Wesen maßlos leben wollen… Nicht noch einmal… Ich kann es nicht fassen… Was weißt du kleine Kreatur denn schon von Leben und Tod?“&lt;br /&gt;
Die Stimme des Schattens, war sie zuvor schon schneidend gewesen, hatte sich nun auch noch gleich einem Orkan erhoben und donnerte ehrfurcht erregend über den Hain, so dass ein jeder, der sie vernehmen konnte, den Kopf einzog und still ausharren wollte, bis der Sturm vorbei war.&lt;br /&gt;
„Sie weiß so viel wie man eben in einem Leben in der Natur lernen kann.“ Erschallte auf einmal eine hohe Stimme, die vom Himmel zu kommen schien. „Sie hat die tägliche Furcht und Ungewissheit gespürt, hat die Freuden über die einfachsten Dinge genossen und die Trauer über den Verlust der wertvollsten Dinge erlebt. Maßt du dir nun schon an das Recht auf Trauer und Schmerz gepachtet zu haben Xinglu?“&lt;br /&gt;
Und plötzlich landete direkt hinter [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] ein großer [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]], von dessen Federkleid sich ein paar rote Federn lösten und langsam um das Mädchen herum zu Boden glitten. Beim Anblick dieser Federn schossen dem Mädchen nur noch mehr Tränen in die Augen und sie befürchtete, dass ihr Kopf ihr einen Streich spielen würde, denn diese Federn würde sie überall wiedererkennen.&lt;br /&gt;
„Bist du so verbittert Xinglu, dass du nicht einmal erkennst, dass dieses Mädchen erst einige wenige Sommer alt ist, aber durch das Leben und die Reise in der Natur viel schneller gealtert und gewachsen ist? Erkennst du nicht, was du vor dir siehst?“&lt;br /&gt;
„[[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Zhu Que]]… worauf willst du hinaus? Erklär dich, wenn du dich schon einmal zu uns auf den Boden herablässt!“ Donnerte der Schatten abermals entgegen.&lt;br /&gt;
„Die Natur selber hat [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] auf ihrer Reise geholfen und sie wachsen lassen, um sie auf das kommende vorzubereiten. Willst du als Wächter und Aspekt dich nun gegen den Willen der Natur stellen?“&lt;br /&gt;
Ein tiefes Rauschen war zu hören, als der Schatten sich zu [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] hinab beugte und zielsicher ihrem Gesicht entgegen atmete und sie näher betrachtete. Hätte das Mädchen dies normalerweise als sehr unangenehm empfunden und sich scheu weggedreht, so blieb sie wie angewurzelt stehen und betrachtete sich stattdessen ebenfalls eingehend.&lt;br /&gt;
Sie hatte vor Wochen, vielleicht vor Monaten sogar aufgehört sich selber zu betrachten und so war ihr nie aufgefallen, dass ihr Körper in ihren einstmals kindlichen Augen riesige Züge angenommen hatte. Sie war stark gewachsen, hatte wahrscheinlich Kigiku eingeholt und noch ein wenig weiter gewachsen. Unter ihrer Jacke wölbten sich zwei Hügel nach außen, deren Maße wohl noch wachsen würden, wenn sie sich wieder einigermaßen ernähren würde. Auch ihr Haar war immer länger geworden und glich der goldenen Mähne eines Löwen. War sie vor ihrer Reise noch ein normales 10 Jahre altes Mädchen gewesen, so glich ihre Statur nun mehr der einer 15jährigen.&lt;br /&gt;
Sie kam aus dem Staunen nicht mehr heraus und verlor ob dieser Erkenntnis auch für einen kurzen Moment den Gedankengang, der ihr zuvor die Tränen in die Augen getrieben hatte. Aber dann brachte ihn eine rote Feder, die direkt vor ihren Füßen lag, wieder zurück.&lt;br /&gt;
„Du bist doch der kleine rote [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]] oder? Du lebst?“ Hauchte sie mit nach oben gerichteten Gesicht dem Kopf des gewaltigen [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]]s entgegen, der hinter ihr saß und dessen Oberkörper über ihr aufragte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===11. Kapitel===&lt;br /&gt;
„Ja [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] ich lebe.“ Antwortete der [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]] mit sanfter Stimme, so dass [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] fast der Meinung war ein Lächeln auf dem weit entfernten Gesicht erkennen zu können.&lt;br /&gt;
„Nicht nur ergreifst auch noch du Partei für diese Kreatur, sondern du kennst sie auch noch [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Zhu Que]]? Was geht hier vor?!“ Schaltete sich die schwarze [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Schildkröte]] erneut ein und der große [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]] holte tief Luft, um zu einer Erklärung anzusetzen.&lt;br /&gt;
„Dass ihr es nicht vernommen habt, wundert mich nicht, aber vor fast einem Jahr vernahm ich die Klagen eines kleinen Baches weit im Westen. Als ich mich ihm näherte und ihn fragte, was es mit seinen traurigen Worten auf sich habe, erzählte er mir von seinem Fehler. Er habe, so berichtete er mir, in dem Versuch ein kleines Mädchen mit blondem Haar aufzumuntern einen alten Wanderer zu dieser gelockt, damit dieser sie mit seinen Geschichten aufmuntern könne. Als der Wanderer dem Mädchen von dem Waldgott erzählte, schnappte dieses sich seine Sachen und lief los, um den Waldgott zu finden und um Hilfe zu bitten. Aber wie sollte ein kleines Mädchen alleine überleben?&lt;br /&gt;
Ich beschloss also dem Bach zu helfen und dem Mädchen beizustehen. So begleitete ich [[Wichtige_Personen_in_Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]], das Mädchen aus der Geschichte des Baches, als kleiner [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]] und lehrte sie durch mein Beispiel vom Leben in der Natur.&lt;br /&gt;
Als der Herbst kam und die Zeit meiner Herrschaft sich dem Ende entgegen neigte, traf ich [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Bai Hu]] und bat ihn mir zu helfen. Fortan übernahm er es [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] zu begleiten, nachdem wir es so haben aussehen lassen als ob ich durch die Krallen [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Bai Hu]]’s gestorben wäre.&lt;br /&gt;
Während wir uns aber um [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] kümmerten, bemühte sich die Natur selber ebenfalls um [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]], half ihr beim Wachsen, beim Verstehen und beim Leben. Schon bald hätte sie uns nicht mehr gebraucht, aber wir waren zu neugierig auf das, was kommen könnte.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lange Zeit herrschte Stille, während der Schatten [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] eingehend musterte. Schließlich aber erhob er die Stimme, deren Worte er scheinbar direkt an [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] richtete.&lt;br /&gt;
„Würde ich dich am liebsten auf der Stelle zertreten für den Verstoß gegen mein Urteil, für die Schritte auf dem Boden meines Haines und für die Anmaßung, in der sich jene zwei auf deine Seite stellten und dich beschützten, so kann ich doch das Wirken der Natur an und in dir sehen.&lt;br /&gt;
Nun stelle ich dir also folgende Frage: Würdest du das Dorf, deren Bewohner dir in der letzten Woche Obdach gewährten, verlassen und zulassen, dass ich es mitsamt seiner Bewohner vernichte, wenn ich dafür deine Schwester Kigiku heile?“&lt;br /&gt;
[[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]]s Augen weiteten sich bei diesem Angebot genau so sehr wie sich die Augen des [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]]s und des [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]]s vor Wut verengten. Beide waren außer sich vor Zorn über die Hinterlist der Worte ihres Gottes, aber keiner von beiden hatte das Recht den Mund zu öffnen.&lt;br /&gt;
„Woher weißt du von Kigiku?“ Antwortete [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] stockend, woraufhin der Schatten lediglich tiefkehlig lachte.&lt;br /&gt;
„Ich weiß viele Dinge. Nun aber entscheide dich und lass dich nicht davon einnehmen, dass du deine Schwester nicht mehr lebendig antreffen würdest, wenn du dich jetzt auf den Rückweg begibst.“ Woraufhin der Schatten erneut lachte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===12. Kapitel===&lt;br /&gt;
Immer mehr Tränen schossen [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] in die Augen, ließen diese nach und nach überquellen und liefen dann eine nach der anderen die Wangen des Mädchens hinab, bis sie sich von diesen lösten und gen Boden fielen. Die kommende Entscheidung war die schwerste, die sie jemals hatte treffen müssen und es war der erste Moment, in dem sie ihre Reise in Frage stellte.&lt;br /&gt;
„Ich… Die Menschen sollen leben.“ Brachte sie schluchzend hervor und sah gleichzeitig ihre kranke Schwester vor ihren Augen, deren endgültiges Todesurteil sie nun unterschrieben hatte und die sie wohl nie wieder sehen würde.&lt;br /&gt;
„Was?!? Du maßt es dir an…?!?“ Donnerte die Stimme des Schattens wieder hervor, wurde aber von [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Bai Hu]] abrupt unterbrochen.&lt;br /&gt;
„Sie hat sich entschieden Xinglu. Hör auf mit deinen Spielen und sieh ein, dass du dich geirrt hast.“&lt;br /&gt;
„Gut, ich stehe zu meinem Wort. Aber ich habe nirgends von dem Leben des Mädchens geredet. Sie hat sich meinem Urteil entgegen gestellt und muss nun die Konsequenzen tragen!“&lt;br /&gt;
Schreckhaft atmete [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] ein und schaute mit geweiteten Augen auf den Schatten vor sich.&lt;br /&gt;
„Aber ich darf nicht ohne Weiteres nehmen, was die Natur gewährt hat… Also wirst du dir dein Leben verdienen müssen kleines Mädchen. Schließe die Augen und lass mich sehen, ob der Geist der Natur wirklich in deinen Knochen steckt.“&lt;br /&gt;
Und so sehr [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] auch dagegen ankämpfte, ihre Augenlider schoben sich unweigerlich vor ihre Pupillen und schon bald verschwammen die Bilder vor ihren Augen und die Gedanken in ihrem Kopf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie spürte weiches feuchtes Gras zwischen ihren blanken Zehen und eine Eule schickte ihren Ruf durch die Luft vorbei an ihren Ohren. Als sie die Augen langsam öffnete, sah sie sich inmitten eines großen Waldes stehen, deren Bäume genauso wie der Wald selber kein sichtbares Ende zu haben schienen. Alles an dem Wald wirkte merkwürdig urtümlich und erinnerte sie an die riesigen Bäume, die sie in der Nähe des Wasserfalls und des Haines gesehen hatte.&lt;br /&gt;
Erneut riss sie der Schrei der Eule aus den Gedanken und ließ in diesen Platz genug für die Erkenntnis, dass die Sonne gerade untergegangen war und die Schatten im Wald immer mehr die Oberhand gewannen.&lt;br /&gt;
Und dann spürte sie es, eine Präsenz im Schatten und der Blick unsichtbarer Augen auf ihrem Rücken. Die feinen Härchen auf ihrem Nacken stellten sich auf, sie machte einen zaghaften Schritt nach hinten und drehte sich dann plötzlich herum um loszurennen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===13. Kapitel===&lt;br /&gt;
Der Wind pfiff ihr ins Gesicht, sauste ihr um die Ohren und ließ den Klang seiner Stimme in diesen erklingen. Immer wieder schlugen ihr kleinere Äste, die sie nicht rechtzeitig bemerkt hatte, gegen den Körper und hinterließen an diesem immer mehr kleine Schnitte aus denen schon bald feine Bluttropfen hervorquollen. Schneller und schneller lief [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] durch den dunklen Wald, der sein wunderschönes Kleid abgelegt hatte und ihr nun seine dunkle und gefährliche Seite zeigte.&lt;br /&gt;
Wie konnte dies nur derselbe Wald, derselbe Ort sein, der sie mit den ersten Bildern verzaubert hatte? Fragte sie sich, als sie sich in Sicherheit wähnend an einen Baum lehnte und umschaute. Schon seit einiger Zeit hatte sie die Präsenz in ihrem Rücken nicht mehr gespürt. Sollte sie dieses Etwas wirklich abgehängt haben? Sie schaute sich nervös um, ließ den Blick ihrer Augen durch die Dunkelheit wandern und versuchte ihr pochendes Herz zu beruhigen. Es war schwer in der Dunkelheit überhaupt etwas auszumachen und immer wieder machte ihr Herz einen furchtsamen Sprung, wenn die Schatten der Bäume ihr obskure Wesen, die mit langen feingliedrigen Armen in der Dunkelheit zu tanzen schienen, vorspielten.&lt;br /&gt;
Plötzlich blitzte in der Dunkelheit etwas auf. Noch bevor sich die Härchen auf ihrem Nacken aufstellen konnten, war sie schon wieder los gerannt und hetzte durch den Wald. Das Blut, das sich in der kurzen Zeit der Rast auf ihrer Haut gesammelt hatte, wurde vom Gegenwind weggeweht und hinterließ eine feine rote Spur, der man viel zu leicht folgen konnte.&lt;br /&gt;
Wie sollte sie nur dem Schrecken, der mit Sicherheit den Tod bringen würde, entkommen? Wie sollte sie den Anbruch des Tages und das erste Licht, das die Schatten vertreiben würde, nur wieder erleben? Und wie sollte auch nur ein Mensch in dieser schrecklichen Umgebung überleben können?&lt;br /&gt;
Völlig außer Atem rannte das Mädchen dennoch weiter. Immer, wenn sie die Gefahr gegen einen Baum zu laufen ignorierend einen Blick über die Schulter warf, konnte sie einen formlosen Schatten im Schatten sehen, der der blutigen Spur folgte. Nein sie wunderte sich nicht mehr, dass die Menschen sich vor dieser Umgebung fürchteten und die Natur verändern wollten, um in ihr zu überleben. In dieser schrecklichen Umgebung würden sie nie anders überleben können!&lt;br /&gt;
„Vieles, das auf den ersten Blick schrecklich wirkt, ist nur ungewohnt für die Augen.“&lt;br /&gt;
Ertönte plötzlich die raue Stimme des alten Mannes in ihrem Kopf und sie erinnerte sich an die vielen Stunden, in denen er ihr eigentlich nur von der Natur erzählte.&lt;br /&gt;
„ Ein Wolf tötet nicht, weil er grausam sein möchte. Ein Wolf tötet, weil er überleben will. Der Wille zu Überleben ist das, was uns alle – selbst die Pflanzen – vereint.“&lt;br /&gt;
Aber dieses Ding, was auch immer es ist, ist böse! Das konnte sie deutlich spüren. Sie konnte spüren wie es Millimeter um Millimeter näher kam, sich wieder zurückfallen ließ und dann wieder langsam näher kam. Und das alles nur, um mit ihr zu spielen, um ihr den Schrecken in Mark und Bein zu jagen!&lt;br /&gt;
„Wahre Boshaftigkeit gibt es in der Natur nicht. Sie ist eine Erfindung der Menschen, um die Natur zu verteufeln.“&lt;br /&gt;
Aber sie konnte das Böse in diesem Ding eindeutig spüren. Und inmitten dieser schrecklichen Umgebung war niemand, der ihr helfen konnte. Sie war alleine.&lt;br /&gt;
„Niemals bist du alleine. Stets wirst du einen Baum, eine Blume oder zumindest einen Grashalm in der Nähe finden. Deine Mutter wird immer da sein und dich beschützen.“&lt;br /&gt;
Und auf einmal blieb [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] stehen. Langsam drehte sie sich zur Seite und legte die Stirn gegen die Rinde eines der riesigen Bäume. Wie hatte sie nur diese sanften Riesen verteufeln können? Wie hatte sie nur diese Umgebung als schrecklich bezeichnen können?&lt;br /&gt;
Sie schloss die Augen und wartete auf die Schritte, die sich sicher bald nähern und ihren Tod bedeuten würden. Aber sie würde nicht mehr rennen. Sie vertraute auf ihre Mutter und legte ihr Leben in deren Arme.&lt;br /&gt;
Und dann hörte sie ein leises Flüstern.&lt;br /&gt;
„Wie sich die Arme an mich lehnt. Oh du Arme, hör auf zu weinen.“&lt;br /&gt;
„Das sind keine Tränen, das ist Blut. Bist du zu hölzern geworden um den Unterschied zu merken?“&lt;br /&gt;
„Sie blutet? Warum denn nur?“&lt;br /&gt;
„Weil selbst kleine Äste die weiche Haut zerschneiden können.“&lt;br /&gt;
„Schau nur wie sie zittert.“&lt;br /&gt;
„Wie gerne würde ich ihr helfen.“&lt;br /&gt;
„Ich auch.“&lt;br /&gt;
„Ich auch.“&lt;br /&gt;
„Aber sie kann uns nicht hören.“&lt;br /&gt;
„Wir können sie nicht trösten.“&lt;br /&gt;
„Wir können sie nicht beschützen.“&lt;br /&gt;
„Würde sie uns nur hören können.“&lt;br /&gt;
„Wieso kann sie uns nicht hören?“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Ich kann euch hören!“ Schrie [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] mit all ihrer Kraft. „Bitte helft mir!“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Sie kann uns hören?“&lt;br /&gt;
„Sie möchte unsere Hilfe?“&lt;br /&gt;
„Wie lange ist es her?“&lt;br /&gt;
„Sollen wir singen?“&lt;br /&gt;
„Ja lasst uns singen!“&lt;br /&gt;
„Ja..Singen!“&lt;br /&gt;
Und plötzlich schwoll das Flüstern, war es zuerst noch leise und kaum zu hören gewesen, immer weiter an, gewann an Stärke und glich schon bald einem Orkan aus unterschiedlichen Stimmen, die durcheinander riefen. Nach und nach hörten die Stimmen auf zu rufen und fingen stattdessen an leise zu summen. Das Summen wurde immer lauter, übertönte schließlich die letzten Stimmen und brachte mit seinen tiefen Tönen [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]]s Innere sanft zum vibrieren.&lt;br /&gt;
Eine tiefe und warme Stimme erschallte, sang von den Strahlen der Sonne und den Tränen des Mondes und plötzlich setzten alle Stimmen in dieses Lied mit ein.&lt;br /&gt;
Es war das Lied der Schöpfung, die Erzählungen des ersten Baumes, der als Knospe miterlebt hatte wie Mond und Sonne von den Göttern auseinander gerissen wurden und fortan nie wieder zusammen sein und zugleich erstrahlen durften. Um wenigstens die Wärme des anderen und dessen Spiegelbild für wenige Momente zu erhaschen, nachdem dieser schwinden musste, erschufen die Zwei die Natur und die Wärme der Sonnenstrahlen sowie die Liebe in den Mondtränen hauchten der kargen Erde Leben ein.&lt;br /&gt;
Der Erste aber, der stark genug gewesen war vor all diesem bereits als Knospe den Boden zu durchbrechen, wuchs und wuchs bis er groß und prächtig war. Er war der Stärkste von allen und schließlich hob ihn der Mond aus der Erde und gab ihm die Fähigkeit zu wandern. So wurde der Erste als Xinglu, der Wanderer, bekannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Sie ist eingeschlafen.“&lt;br /&gt;
„Sie ist sicher.“&lt;br /&gt;
„Der Schatten ist fort.“&lt;br /&gt;
Das Flüstern der Bäume, sehr zaghaft und leise um das Mädchen nicht zu wecken, flog einige Zeit später dem Winde gleich wieder durch die Luft.&lt;br /&gt;
„Sie muss zurück.“&lt;br /&gt;
„Ja das muss sie.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===14. Kapitel===&lt;br /&gt;
„Hört ihr das? Sie singen! Sie singen für das Mädchen, sie singen für [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]]!“ Stellte die große [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Schildkröte]] fassungslos fest, während sie sich im Kreis drehte und dem Lied der Bäume lauschte.&lt;br /&gt;
Das Geräusch des schabenden Panzers zusammen mit den Worten aus tiefer Kehle drangen durch die Schleier des Schlafes und holten [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] aus diesem empor.&lt;br /&gt;
„Sie kommt zu sich. Sie hat überlebt!“ Ertönte die Stimme des [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]]s ganz nah vor [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]]s Gesicht. Und als sie die Augen öffnete, sah sie die Gesichter des [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel - Suzaku|Vogel]]s und des [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]]s dicht über ihrem eigenen schweben und sie mit besorgten Blicken anschauten, bevor sie anfingen breit zu lächeln.&lt;br /&gt;
„Wo bin ich?“ Murmelte sie schlaftrunken, während sie sich den Schlaf aus den Augen rieb.&lt;br /&gt;
„Du bist im Hain des Waldgottes. Du hast geschlafen und wurdest im Traum auf die Probe gestellt.“&lt;br /&gt;
Antwortete [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Bai Hu]], der sich mit einem langgestreckten Seufzer anscheinend nach einer halben Ewigkeit wieder legte und sich wohlig streckte.&lt;br /&gt;
„Habe ich bestanden?“&lt;br /&gt;
[[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Zhu Que]] öffnete den Schnabel, anscheinend um antworten zu wollen, aber die tiefe Stimme Xinglu’s unterbrach ihn.&lt;br /&gt;
„Du hast mehr als das.“ Der riesige Schatten bewegte sich zum ersten Mal, seitdem [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] im Hain war, und schob sich langsam in das fahle Licht des Mondes.&lt;br /&gt;
„Niemals hätte ich erwartet, dass sie für dich singen würden. Niemals hätte ich erwartet, dass sie dieses Lied anstimmen würden.“&lt;br /&gt;
Murmelte das Wesen, dessen Körperbau dem eines Menschen glich, nur glichen Hände und Füße mehr einer Mischung aus Menschenhand und Bärentatze und die Haut schien aus einer rissigen und vor Alter schon schwarz gewordenen Baumrinde zu bestehen. Das Gesicht schließlich war dem eines Hirsches nachempfunden, nur dass sich Flechten aus großen Baumblättern vom Kopf über die Schultern des Wesens ergossen.&lt;br /&gt;
„Sie sangen von dir nicht wahr?“ Fragte [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] das Wesen, dessen große Augen von großer Trauer sprachen.&lt;br /&gt;
„Ja. Ich habe dieses Lied geschrieben und es einem jeden Baum früher vorgesungen, wenn er noch klein und schwach war. Das Lied half ihnen zu wachsen und den Gezeiten zu widerstehen, so dass sie fast so groß wurden wie ich einst. Deswegen nennt man es auch das Baumlied. Früher kannte es ein jeder Baum.“&lt;br /&gt;
„Deswegen sind die Bäume in der Nähe des Haines also so groß und der Winter dem Hain so fern!“&lt;br /&gt;
„Früher waren alle Bäume so groß. Damals wanderte der Wanderer noch jeden Tag über die Erde und sang zu jedem Baum.“ Mischte sich eine raue Stimme plötzlich ein und alle, egal ob Mensch, Tier oder Gott wandten dem Ursprung der Stimme den Kopf zu.&lt;br /&gt;
Ein alter Mann kam mit hinkenden Schritten über die Wiese dem See und der Insel entgegen und winkte dem Mädchen entgegen, das die Augen vor Staunen weit aufgerissen hatte.&lt;br /&gt;
„Du? Was machst du denn hier?“ Rief sie ihm entgegen. Anstatt aber eine Antwort des Mannes zu erhalten, erklang die Stimme des Waldgottes.&lt;br /&gt;
„[[Geschichte von Taki#Der blaue Drache – Seiryu|Quing Long]]. Jetzt wundert mich gar nichts mehr. Hast du [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] beigebracht zu den Bäumen zu sprechen?“&lt;br /&gt;
„Ich habe ihr lediglich von der Natur erzählt Xinglu. Alles Weitere hat sie selber erlernt.“&lt;br /&gt;
„[[Geschichte von Taki#Der blaue Drache – Seiryu|Quing Long]]?“ Verwirrt schaute [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] zwischen dem Alten und Xinglu hin und her.&lt;br /&gt;
Auf dem Gesicht des Alten aber, der am nahen Ufer des Sees angelangt war, bildete sich ein Lächeln und plötzlich erhob sich an derselben Stelle, an der der Alte soeben gestanden hatte, ein großer [[Geschichte von Taki#Der blaue Drache – Seiryu|blauer Drache]] in die Luft, nur um neben Xinglu wieder zu landen.&lt;br /&gt;
„Du hast es schon immer geliebt dich zu verkleiden.“ Murmelte die [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Schildkröte]].&lt;br /&gt;
„Du musst verstehen, dass ich dir nicht die Wahrheit zeigen durfte [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]]. Ich bin der Letzte der Vier und Erster des Kreises. [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Xuan Wu]], [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Zhu Que]], [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Bai Hu]] und ich, [[Geschichte von Taki#Der blaue Drache – Seiryu|Quing Long]] sind die 4 Wächter des Waldgottes und die ersten der Tiere, zu denen er wie zu den Bäumen sang. Ein jeder von uns ist die Inkarnation einer der Jahreszeiten. Ich bin der Frühling, [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Zhu Que]] ist der Sommer, [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Bai Hu]] ist der Herbst und [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Xuan Wu]] ist der Winter. Einst wandelten wir an der Seite Xinglu’s über die Erde. Als er sich aber veränderte, wandten drei von uns ihm den Rücken zu und nur[[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Xuan Wu]] blieb bei ihm.“&lt;br /&gt;
„Aber was habe ich damit zu tun? Ich wollte doch nur Kigiku retten.“&lt;br /&gt;
„Und in diesem einfach Streben hast du es geschafft mich an die Anfänge und das Gute in euch Menschen zu erinnern. Ich war es, der dich im Wald der Träume gejagt hat und hätten dir die Bäume nicht geholfen, so hätte dein Herz schließlich vor Angst aufgehört zu schlagen. Als aber die Bäume anfingen zu singen, da erinnerte ich mich. Sie sangen aber nicht nur von mir, sondern auch von dir. Sie sangen davon wie viel Angst du in der Dunkelheit hast, was für einen Weg du zurücklegen musstest und wie gerne sie dir helfen würden. Und mit jedem Wort verflog mein Hass und ich fing an euch Menschen zu verstehen.“&lt;br /&gt;
„Ich habe gar nicht gehört, dass sie von mir sangen. Hat diese wunderschöne tiefe Stimme etwa auch über mich gesungen?“&lt;br /&gt;
„Wunderschöne tiefe Stimme?“ Schaltete sich [[Geschichte von Taki#Der blaue Drache – Seiryu|Quing Long]] plötzlich ein und wechselte einige Blicke mit den drei anderen, während Xinglu die violetten Augen geschlossen hatte.&lt;br /&gt;
„Sie hat dich singen hören Xinglu? Wie ist das möglich? Du hast schon so lange nicht mehr gesungen.“ Brummte [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Bai Hu]] verdutzt.&lt;br /&gt;
„Sie erinnern sich noch immer daran wie ich zu ihnen sang. Und aus der Erinnerung heraus haben sie meine Stimme scheinbar beschworen. Es ist zu lange her, dass ich zu ihnen gesungen haben, und ich habe kein Recht zu ihnen zu singen bei all dem, was ich getan habe.“&lt;br /&gt;
„Das stimmt nicht! Sie reden stets miteinander und die ältesten von ihnen erzählen den jüngeren von deinem Lied. Sie kennen es alle und werden es nie vergessen.“&lt;br /&gt;
„Mir fehlt aber die Kraft zum Wandern. Hass und Zorn haben meine Beine schwer werden lassen.“&lt;br /&gt;
Er wandte sich von dem weißen [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] ab und dem Mädchen zu.&lt;br /&gt;
„Nein ich hörte keine tiefe Stimme, sondern eine hohe. Ich hörte die Stimme eines jungen [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Drachen]]n, der mich furchtlos anbrüllte. Die Bäume sangen von dem gelben Schuppenkleid des [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Drachen]]n und von der Wärme im Herzen dieses Wesens.&lt;br /&gt;
[[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] sie sangen von dir und es war so viel Wahrheit in ihren Worten, die ich erst jetzt vernehmen konnte.“&lt;br /&gt;
„Warum guckst du so traurig Xinglu? Was hast du vor? Was hat das zu bedeuten?“&lt;br /&gt;
Fragte das Mädchen nun sichtlich besorgt um den Waldgott.&lt;br /&gt;
„Es ist Zeit für mich das Geschenk, das mir der Mond einst gab, zurück zu geben. Ich habe meine Pflicht gegenüber meinen Brüdern und Schwestern vergessen und sie zu lange warten lassen. Ich sehne mich nach Ruhe [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]].“&lt;br /&gt;
Die Züge des Wesens erhellten sich und die Risse in der dunklen Rinde schlossen sich immer mehr.&lt;br /&gt;
„Die Zeit des Wanderers ist vorbei. Zu lange habe ich mich dagegen gewehrt einzusehen, dass die Welt mich nicht mehr braucht. Es ist nun an der Zeit, dass die Jüngeren auf sich aufpassen. Vieles wird sich verändern, aber wenn ich höre wie die Bäume für dich singen, so bin ich mir sicher, dass es nicht nur schlecht sein wird.“&lt;br /&gt;
„Willst du uns wirklich verlassen Xinglu? Was sollen wir ohne dich machen? Was sollen wir alleine machen?“ Rief [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Zhu Que]] mit Trauer in der Stimme.&lt;br /&gt;
„Helft dem gelben [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Drachen]]n bei der Wahrung dessen, was wir einst zusammen auf unseren Reisen verbreiteten. Natürlich nur, wenn du willst [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]].“&lt;br /&gt;
Das Mädchen schaute in die großen violetten Augen und auf die immer heller werdende Rinde, durch die von Minute zu Minute mehr Leben zu pulsieren schien.&lt;br /&gt;
„Was genau meinst du?“&lt;br /&gt;
„Vieles, was einst gut war, ist zerstört. Du hast mir aber gezeigt, dass nicht alles zerstört ist. Ich frage mich, ob sich Sonne und Mond so fühlten, als sie mich erblickten und das Leben erschufen….&lt;br /&gt;
Ich werde das Wandern aufgeben und wieder nur ein Baum sein, ein Baum der mit seinen Brüdern singt. Gerne werde ich von dem kleinen Mädchen singen, das zum [[Geschichte von Taki#Der_Gelbe_Drache|gelben Drachen]] wurde, der den Beginn einer neuen Zeit darstellt.&lt;br /&gt;
Ich würde gerne dabei zusehen, wie ein kleines Mädchen die Wunden, die ein alter Baum geschlagen hat, schließt und dabei hilft, dass wieder mehr Menschen das Lied der Bäume hören.“&lt;br /&gt;
[[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] konnte die Trauer in dem Wesen vor sich so deutlich spüren, dass es ihr die Sprache verschlug. Aber nicht nur Trauer, sondern auch Freude über die Erlösung konnte sie spüren. Es hatte nicht lange gedauert bis ihre Augen sich mit Tränen gefüllt hatten, so dass sie lediglich nicken konnte.&lt;br /&gt;
Der Waldgott lächelte sie voller Wärme an und streckte sich dann zu seiner vollen Größe aus. Ein wohliges Seufzen entfuhr ihm, als die alten Glieder sich zum beinahe letzten Mal bewegten und er sich mit stummen Gesten von seinen vier Freunden verabschiedete, die auf ihre Art viel treuer waren als er es je bis zu diesem Moment vermutet hatte. Dann legte er die letzten Schritte bis zum Mittelpunkt der kleinen Insel zurück, streckte sich erneut und seufzte dabei langgezogen.&lt;br /&gt;
Ein Rascheln und Rauschen war zu hören, als sich riesige Wurzeln in den Boden gruben und gewaltige Äste in die Höhe streckten. So schnell geschah alles, dass nur wenige Momente später sich dort, wo noch eben die Gestalt des Waldgottes gestanden hatte, ein gewaltiger Baum in die Höhe streckte und seine riesigen Äste weit über den See hängen ließ. Das gewaltige Blätterdach des Baumes erstreckte sich über den gesamten Hain und schützte diesen gleich einer Decke.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Epilog===&lt;br /&gt;
So verlor der Waldgott seinen Namen und war wieder nur der Erste. Im selben Moment aber erschallte zum ersten Mal seit langer Zeit die tiefe Stimme des Waldgottes und sang begleitet von vielen seiner Brüder das Lied des gelben [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Drache]]ns, so wie es hier geschrieben steht.&lt;br /&gt;
Lieder aber sind die älteste Form des Übernatürlichen und oft findet man in ihnen bereits einen Teil der Zukunft beschrieben. So erfuhr der kleine Bach, an dem das Lied begann, davon wie [[Geschichte von Taki#Der gelbe Drache|Hiwa]] begleitet von [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Zhu Que]], [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Bai Hu]], [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Xuan Wu]] und [[Geschichte von Taki#Der blaue Drache – Seiryu|Quing Long]] in das Dorf am Rand des großen Waldes kam und sowohl von dem Waldgott als auch von dessen Bedauern erzählten. Die Dorfbewohner hörten gerne den Geschichten dieser ungleichen Gruppe zu, ließen sich von diesen verzaubern und wollten alsbald den riesigen Baum selber sehen. Manche von ihnen blieben dort, andere verließen den Ort wieder, nur um von dessen Pracht zu erzählen.&lt;br /&gt;
So gründete sich schon bald unter dem schützenden Dach des Waldgottes ein kleines Dorf. Die vier Wächter, die es nun als Aufgabe ansahen neben dem Waldgott auch noch das Dorf und [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] zu beschützen, blieben bei den Menschen und halfen dem Mädchen dabei zu beschützen, zu trösten, zu beruhigen, zu lenken und vor allem zu erzählen und zu singen.&lt;br /&gt;
Zwei Jahre später, als die ersten Schneeflocken vom Himmel fielen und die mittlerweile zur jungen Frau herangewachsene [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] an die stürmische Nacht erinnerten, in der sie zum ersten Mal von dieser Welt erfuhr, wenn auch nur reichlich verwirrende Bruchstücke, stapfte eine vermummte Gestalt den schmalen von den Bewohnern angelegten Weg zum Hain empor.&lt;br /&gt;
Eine helle Stimme, ihr merkwürdig bekannt aber doch in den Wirren der Erinnerungen verloren, riss [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] aus den Erinnerungen und ließ sie von ihrem Platz am Rande des Sees aus in die Richtung der Gestalt sehen. Ihre Augen weiteten sich und füllten sich als bald mit Tränen, während ihre Füße über den von feinen Schneeflocken bedeckten Boden regelrecht flogen und sie in die weit geöffneten Arme der ihr entgegenlaufenden Kigiku trugen.&lt;br /&gt;
Der Bach plätscherte fröhlich, als er von der Wiedervereinigung der Schwestern hörte und weigerte sich im kommenden Winter vehement dagegen zu erstarren und einzufrieren, so groß war seine Freude. Erst die tiefe Stimme des Waldgottes aus der Ferne sorgte dafür, dass er sich beruhigte und als der Bach langsam erstarrte und für den Winter einschlief, freute sich der Waldgott über jenes letzte Geschenk, das er den Menschen und besonders seiner [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] geben konnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Wichtige Personen und Wesen aus Legenden und Sagen=&lt;br /&gt;
Hier sind wichtige Personen aus der Geschichte oder Legenden/Sagen von Takigakure aufgelistet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Dorfoberhäupter [[Takigakure]]s===&lt;br /&gt;
Hier sind die wichtigsten, verstorbenen Dorfoberhäupter von Takigakure aufgelistet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Ieyasu Kagetoya====&lt;br /&gt;
Ieyasu Kagetoya das erste große [[Dorfoberhaupt|Oberhaupt des Dorfes]] [[Takigakure]]. Nach dem Fall [[Geschichte_von_Taki#Kakuzu|Kakuzus]] bei dem der gesamte damalige Ältestenrat verstarb, übernahm er nicht nur die Macht im [[Gesellschaft_in_Taki#Kagetoya|Kagetoya]] -Clan sondern auch im Dorf selbst.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Er galt als mächtiger Shinobi und entsprechend dem Ruf der [[Gesellschaft_in_Taki#Kagetoya|Kagetoya]] als großartiger Krieger. &lt;br /&gt;
Durch seine Autorität und auch teilweise durch Furcht vor seiner Rache stellte er einen sehr wackeligen Frieden in [[Takigakure]] her.&lt;br /&gt;
Er führte damals die grundlegende Struktur des heutigen Militärs in [[Takigakure]] ein, auch wenn dieses im Laufe der vielen Dynastien überarbeitet wurde, ist es grundlegend immer noch das System nach dem die [[Gesellschaft_in_Taki#Kagetoya|Kagetoya]] Krieg führen und sich organisieren.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der [[Gesellschaft_in_Taki#Kagetoya|Kagetoya]] galt als streng, aufbrausend und ein wenig tyrannisch, außerdem erzählt man sich, dass er ein begabter, wenn auch gerne riskant agierender, Stratege sei, was letztlich zu seinem Sturz führte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Shingen Shiazu====&lt;br /&gt;
Shingen Shiazu, das zweite große [[Dorfoberhaupt|Oberhaupt des Dorfes]] [[Takigakure]], galt ebenso wie sein Vorgänger [[Geschichte_von_Taki#Ieyasu_Kagetoya|Ieyasu Kagetoya]] als begabter Shinobi und Stratege.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Jedoch hatte er dem Plan des Kagetoyas eine ganze Kompanie zu opfern widersprochen, als diese dann nicht nur überlebte, sondern die Schlacht auch noch gewann schlug er sich auf die Seite der [[Gesellschaft_in_Taki#Fuyou|Fuyou]], deren Oberhaupt das Kommando über die folgende Kompanie hatte, was dazu führte, dass [[Geschichte_von_Taki#Ieyasu_Kagetoya|Ieyasu Kagetoya]] noch auf dem Schlachtfeld zum Selbstmord gezwungen wurde, um seine Ehre wieder reinzuwaschen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Mit der Unterstützung der [[Gesellschaft_in_Taki#Fuyou|Fuyou]] und einiger jüngerer Clans wurde er dann zum zweiten Oberhaupt Takigakures erklärt.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Er erklärte die [[Geschichte_von_Taki#Ieyasu_Kagetoya|Ieyasu Kagetoya]] jedoch nicht zu Verrätern und ließ die Ehre der Familie unangetastet.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Shingen trat erst kurz nach dem Bluterbenkrieg von seinem Amt zurück, da er sich in einer Schlacht schwer verletzt hatte und langsam alt wurde. Er galt in seiner Amtszeit zwar als strenges aber faires Oberhaupt, der stets jeden Vorschlag anhörte, bevor er seine Entscheidung traf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Mifune Ashura====&lt;br /&gt;
Mifune Ashura war das dritte [[Dorfoberhaupt|Oberhaupt]] Takigakures und das erste, das nicht aus einer der [[Gesellschaft_in_Taki#Die_Gr.C3.BCnderclans|Gründerfamilien]] stammte.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Er war ein Veteran des Krieges, der sich in vielen Schlachten als großer Anführer bewährt hatte, vor allem durch die Tatsache, dass seine Truppen stets ihre Position gehalten hatten, sowie geringere Verluste aufwiesen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Jedoch hatte der Krieg ihn zu einem paranoiden Mann gemacht, er verschärfte die Sicherheitskontrollen und die Verteidigungssysteme von [[Takigakure]] erheblich. Auf seinen Wunsch wurde eine Kampagne gestartet, welche die Bevölkerung davon überzeugte, dass man Ausländern nicht trauen könne und das die Abschottung von außen der einzige Schutz vor Eroberung wäre.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Dies hatte auch Erfolg. [[Takigakure]] igelte sich ein und sah alles als Bedrohung an, was zu allgemeiner Aufrüstung im Dorf führte.&lt;br /&gt;
Zudem schwächte er die Macht der [[Gesellschaft_in_Taki#Die_Gr.C3.BCnderclans|Gründerclans]] erheblich, indem er den Ältestenrat neu aufstellte und für niedere Clans zugänglich machte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Kessen Musou====&lt;br /&gt;
Kessen Musou wurde nach dem überraschenden Tod [[Geschichte_von_Taki#Mifune_Ashura|Mifunes]], der scheinbar an einer Krankheit verstarb, ebenso überraschend zum neuen [[Dorfoberhaupt|Oberhaupt]] erklärt. Entgegen der Traditionen des Dorfes die Wege der alten Oberhäupter weiter zugehen brach er damit und zum ersten Mal in der Geschichte öffnete [[Takigakure]] sich wieder nach außen. Ausländer wurden nicht länger verteufelt und argwöhnisch betrachtet, sondern willkommen geheißen und in die Dorfstruktur eingeführt.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Von vielen wurde Kessen Musou als wahrer Held vergöttert, da er eine unglaubliche Phase des Friedens in [[Takigakure]] einläutete, auf die man später immer noch neidisch war und sich zurück wünschte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Historische Personen [[Takigakure]]s===&lt;br /&gt;
Hier sind sonstige, verstorbenen Personen aufgelistet, die es mit ihrem Namen in die Geschichte des Dorfes geschafft haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Kenshin Fuyou====&lt;br /&gt;
Kenshin Fuyou war ein hochdekorierter [[Jounin]] und das Clanoberhaupt der [[Gesellschaft_in_Taki#Fuyou|Fuyou]] während [[Geschichte_von_Taki#Ieyasu_Kagetoya|Ieyasu Kagetoyas]] Herrschaft.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Er war gleichermaßen Shinobi, wie Priester und im Dorf recht hoch angesehen, da die Fuyou sich um die Kranken und Armen des Dorfes kümmerten.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der [[Gesellschaft_in_Taki#Fuyou|Fuyou]] selbst galt als verständnisvoller und fürsorglicher Mann, der sich und seine Zeit gerne für andere aufopferte.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Kenshin und eine ganze Kompanie sollten jedoch in einer entscheidenden Schlacht für das Wohl [[Takigakure]]s geopfert werden, als sie dann jedoch nicht nur nicht starben, sondern jene Schlacht fast im Alleingang gewannen war der Missmut unter den Truppen hoch, was dazu führte, dass gegen [[Geschichte_von_Taki#Ieyasu_Kagetoya|Ieyasu Kagetoya]] geputscht wurde, und so die [[Gesellschaft_in_Taki#Shiazu|Shiazu]] mit der Unterstützung der [[Gesellschaft_in_Taki#Fuyou|Fuyou]] an die Macht kamen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Verräter [[Takigakure]]s===&lt;br /&gt;
Hier sind die größten, verstorbenen Verräter Takigakures aufgelistet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Kakuzu====&lt;br /&gt;
Kakuzu war einst einer der besten Shinobi des Dorfes [[Takigakure]]. So entsandte man ihn auf eine Mission den ersten Hokage [[Geschichte_von_Konoha#vor_dem_BEK|Hashirama Senju]] zu töten. Als diese jedoch scheiterte wurde er bei seiner Rückkehr ins Dorf stigmatisiert und für das Scheitern der [[Mission]] bestraft, obgleich diese sehr gefährlich war.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Darauf entwickelte der einst hochgelobte [[Jounin]] einen Hass auf das Dorf und tötete auf seiner Flucht nicht nur die Ältesten des Dorfes, sondern stahl die wichtigste verbotene [[Jutsu]] des Dorfes, welche seitdem verloren ist.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ab da an führte er ein Leben als Kopfgeldjäger und Söldner.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Nobu Gushiken====&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Adoptivbruder von [[Wichtige_Personen_in_Taki#Muneyaki_Gushiken|Muneyaki Gushiken]]&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nobu Gushiken, adoptierter Bruder des ehemaligen [[Dorfoberhaupt|Dorfoberhauptes]] [[Wichtige Personen in Taki#Wichtige_Personen_in_Taki#Muneyaki_Gushiken|Muneyaki Gushiken]], war ein ausgezeichneter Ninja des Dorfes und ein höchst gefährliches Mitglied der [[Einheiten_Takigakures#Tsuisekisha_.28J.C3.A4ger.29|Tsuisekisha-Einheit]].&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ebenso wie sein älterer Bruder strebte er danach Oberhaupt Takigakures zu werden, jedoch wurde sein Bruder stattdessen ernannt, was den jungen Mann verbittern ließ, worauf sich die Brüder zerstritten und seine Adoption herauskam.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Im Angesicht der steigenden Gefahr der [[Taki_no_Kuni#Jashin_Sekte|Jashin-Sekte]] versuchte er dann einen lange gehegten Plan umzusetzen, nämlich seinen Bruder zu entführen und zu töten, wobei er es so aussehen lassen wollte, als wären die [[Taki_no_Kuni#Jashin_Sekte|Jashin]]-Kultisten es gewesen, woraus er sich ersann zum neuen [[Dorfoberhaupt]] erklärt zu werden. Jedoch scheiterte sein Plan durch die Heldentat [[Wichtige_Personen_in_Taki#Shinishi_Kudo|Shinishi Kudos]], der nicht nur den Verräter beseitigte, sondern auch [[Wichtige Personen in Taki#Wichtige_Personen_in_Taki#Muneyaki_Gushiken|Muneyaki]] rettete.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Wächter [[Takigakure]]s===&lt;br /&gt;
Die Wächter [[Takigakure]]s entspringen aus der Sage &amp;quot;[[#Das Lied des gelben Drachen|Das Lied des gelben Drachen]]&amp;quot;, welche von einem mutigen kleinem Mädchen und der Entstehung [[Takigakure]]s erzählt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Der blaue Drache – Seiryu====&lt;br /&gt;
Quing Long bietet einen durchaus beeindruckenden Anblick, wenn er sich nicht in seiner Menschengestalt fort bewegt. Gerne verbringt er seine Zeit als Eremit getarnt, um dem einen oder anderen Wanderer etwas über die Natur zu erzählen und beizubringen, so wie er es einst bei dem kleinen Mädchen Hiwa getan hatte. Nur sehr selten würde sich Quing Long in seiner wahren Gestalt einem Menschen zeigen. Sein edles und geduldiges Gemüt würden ihn für offene Geister zum höchst angenehmen Gesprächspartner machen. Vorurteilslos betrachtet er jeden Menschen einzeln und nicht die Menschheit als ganzes, bevor er sich seine Meinung zu einem Individuum bildet.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der blaue Drache Quing Long steht für die Jahreszeit Frühling und somit für die Geburt und die frühe Phase jungen Lebens, seien es Pflanzen, Menschen oder Tiere.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Der rote Vogel – Suzaku====&lt;br /&gt;
Zhu Que hat ein durchaus heiteres Wesen. Das Interesse des roten Vogels weckt man durch Gesang und Lieder. Selber trällert er gerne verschiedene Lieder und am meisten gefällt es ihm, wenn sich aus seinem Gesang und dem eines Menschen ein Duett bildet. Er kann die Form eines kleinen roten, als auch großen roten Vogels annehmen. In Anwesenheit oder in der Nähe von Menschen würde er stets als kleiner Vogel auftauchen, um nicht als Wächter erkannt zu werden.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der rote Vogel Zhu Que steht für die Jahreszeit Sommer und damit für den Höhepunkt des Lebens mit all den Pflanzen und Lebewesen, die im Frühling noch klein und zierlich waren. Er steht für die reichen Geschenke, die die Natur im Sommer bringen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Der weiße Tiger – Byakko====&lt;br /&gt;
Bai Hu ist äußerst schlau und gerissen, wie es das Bild einer Raubkatze schon immer präsentiert hat. Der weiße Tiger kann die Form einer kleinen weißen Katze annehmen, um ohne größeres Aufsehen zu erregen unter Menschen zu wandeln oder sich einzelnen Wanderern zu zeigen, ohne direkt erkannt zu werden. Meistens nutzt er diese Form, um die Verhaltensweisen eines Individuums zu beobachten. Reden würde er in seiner Katzenform nie, selbst als Tiger ist es schwer Bai Hu viele Worte zu entlocken. Nie verliert er mehr Worte als unbedingt nötig, man würde immer nur von ihm hören, dass es für alles einen Richtigen Zeitpunkt und Ort gibt, wenn man versuchen würde mehr Worte aus ihm zu locken. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der weiße Tiger Bai Hu steht für die Jahreszeit Herbst und damit als Vorbote für die härteren Monate, die im Winter folgen. Mit ihm verbindet man auch den Aspekt der Jagd, der während der Herbstmonate an Wichtigkeit zunimmt, da Pflanzen und Bäume zur Ruhe kommen und bis zum Frühling keine Früchte austragen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Die schwarze Schildkröte – Genbu====&lt;br /&gt;
Xuan Wu würde auf Menschen einen etwas angst einflößenden Eindruck machen. Es ist schwer zu erahnen, wie es um das derzeitige Gemüt der schwarzen Schildkröte steht. Obwohl Xuan Wu durch das kleine Mädchen Hiwa eines besseren belehrt wurde, was die Menschen in Bezug auf die Natur angeht, so konnte er nie wirklich seinen Argwohn gegenüber die Menschen ablegen. Immernoch sieht er die meisten Menschen als Zerstörer von Natur und Leben. Nur sehr schwer lässt er sich von der Gutherzigkeit und Naturverbundenheit eines Individuums überzeugen. Sollte man dies aber geschafft haben, so genießt man das volle Vertrauen und den Schutz der argwöhnischen Schildkröte. Natürlich stehen die Menschen [[Takigakure]]s automatisch unter seinem Schutz, da er diese als Abkömmlinge der ersten Dorfbewohner ansieht.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die schwarze Schildkröte Xuan Wu steht für die Jahreszeit Winter und damit für die Ruhe selbst, die während eines jeden Winters in die Natur einkehrt. Oftmals wird auch der Tod mit ihm in Verbindung gebracht, denn nicht alle Lebewesen überstehen den kalten Fängen des Winters.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Der gelbe Drache====&lt;br /&gt;
Das Mädchen namens Hiwa ist ein sehr naturverbundener Mensch. Sie weiß jeden Aspekt der Natur zu schätzen, achtet jede noch so kleine Lebensform und würde immer zum Wohle dieser handeln. Ihr eigenes Wohl stellt sie unter das von Anderen, selbst wenn es um das Wohl fremder Menschen geht. Sie ist eine lebensfrohe Person, die sich gerne auch bei anderen Menschen aufhält. Durch ihren langen und außergewöhnlichen Aufenthalt in der Natur, ist diese zu ihrem eigentlich Zuhause geworden, etwas das man ihr auch anmerkt. Sie verbringt mehr Tage in Wäldern, als unter Menschen. Man sagt ihr nach, dass sie mit Bäumen reden kann.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Hiwa gilt heute als tot, wobei man sich dessen nie gewiss war. Man erzählt sich, dass sie eines Tages einfach im Wald verschwunden und nie wieder zurück gekehrt war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Frage-Sektion ==  &lt;br /&gt;
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== Navigation ==&lt;br /&gt;
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		<author><name>Masao Higurashi</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.narutorpg.de/index.php?title=Politik_Takis&amp;diff=25664</id>
		<title>Politik Takis</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.narutorpg.de/index.php?title=Politik_Takis&amp;diff=25664"/>
		<updated>2016-03-17T14:24:01Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Masao Higurashi: /* Gesetze */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Auf dieser Seite findet ihr die Übersicht der gültigen Gesetze in Takigakure, sowie die politischen Beziehungen zu den anderen Ninjadörfern und das bestehende Bündnis. Eine Liste der verbotenen Jutsu findet ihr außerdem [http://www.narutorpg.de/Regierung.php?Einanderesland=Taki hier].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Politik Takigakures ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;i&amp;gt;Hier findet ihr Informationen über die Politik Takigakures, was Angaben zur Kriminalität, die Machtstruktur, Handel mit anderen Ländern und grundlegende Gesetze beinhaltet. Auch ist eine Liste der verbotenen Jutsu zu finden, als Zusatz zu dem Verbotsgesetz.&amp;lt;/i&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Das Machtsystem und seine Organe===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;i&amp;gt;Hier sind die Angaben zu der politischen Führung und deren Aufbau zu finden. Auch Angaben zu dem allgemeinen Handel, Militär und Kriminalität. Zum Handel mit anderen Ninjadörfern siehe bitte weiter unten in der Rubrik [http://www.narutorpg.de/Sonstiges/Wiki/index.php/Politik_Takis#Diplomatie Diplomatie].&amp;lt;/i&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Regierung&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine einzige Person lenkt scheinbar seit jeher die Geschicke des Dorfes und ist für dessen Schutz verantwortlich. Dabei wurde die Position des [[Dorfoberhaupt]]es genau so oft unterschiedlich ausgelegt, wie es unterschiedliche [[Dorfoberhaupt|Dorfoberhäupter]] gegeben hatte. Manche waren besonders streng und effizient, andere waren scheinbar freundlich aber hinter den Kulissen aufs Ergebnisorientiert, wieder andere waren sowohl öffentlich als auch im kleineren Kreisen besonders wohlwollend und freundlich. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Doch jeder dieses [[Dorfoberhaupt]] hatte zumindest eines gemeinsam: Er oder Sie war vom Rat Takigakures ernannt worden und musste zusammen mit diesem und nicht gegen diesen regieren. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der Rat selber setzte sich lange Zeit fest aus Mitglieder der vier Grüderclane und ein paar wenigen speziell erwählten Personen zusammen. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Dies wurde vor wenigen Jahren von [[Wichtige_Personen_in_Taki#Muneyaki_Gushiken|Muneyaki Gushiken]] geändert und somit muss jedes Rats Mitglied unabhängig von dessen familiärem Hintergrund ein besonderes Gewicht im dörfischen Leben und für die Bewohner [[Takigakure|Takigakure no Satos]] besitzen. Seitdem besteht der Rat aktuell nur noch aus 3 Personen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Militär&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Militär [[Takigakure|Takigakure no Satos]] besteht ausschließlich aus den Shinobi und Kunoichi des Dorfes vom Rang Genin bis Jounin. Diese haben den Ruf eher milder und freundlicher als z.B. der Bündnispartner zu sein. Dennoch sind sie straff durch organisiert und unterstehen strengen Regeln und Gesetzen. Die ungefähre Anzahl dieser Streitmacht ist schwer zu ermitteln und die Dorfführer wären dumm Zahlen zu nennen. Allerdings kann man sie zwischen 10.000 und 14.000 Shinobi eingrenzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Handel&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für ein Dorf, welches sein Überleben auch seiner Abgeschiedenheit und versteckten Lage verdankte, stellt sich Handel als besonders schwierig dar. So sieht man fast nie Händler von außerhalb im Dorf und wenn, so sind es bekannte Gesichter die das besondere Vertrauen der Dorfführung besitzen. Meistens aber liefern Händler von außerhalb ihre Waren an gesonderte Stellen um das Dorf herum, wo diese dann von in den geheimen Zugängen eingeweihten Personen - meist Shinobi - entgegen genommen und in das Dorf transportiert wird. Hier übernimmt die Dorfbevölkerung den weiteren Verkauf. Dass dies für etwas höhere Preise und eingeschränkte Warenvielfalt sorgt, ist schnell offensichtlich. Damit es der Bevölkerung nicht an dem Nötigsten fehlt wird allerdings im und um das Dorf herum indem sicheren Gebiet von der Bevölkerung vieles selber hergestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Kriminalität&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die abgeschiedene Lage und die kleine Zahl der Dorfbewohner zusammen mit der Abwesenheit Dorf fremder Personen sind einer der gründe für eine besonders geringe Kriminalität. Wenn ein jeder jeden kennt und das schon meist seit dem Kindesalter, so sind Diebstahl und dergleichen eher selten. Umso gravierender sind dafür aber die paar Straftaten, sie dennoch auftreten und fast immer sehr tiefe und persönliche Gründe haben, wenn man mal von kleinen Streichen der Dorf Jugend absieht. Diese Taten werden trotz aller Friedliebigkeit des Dorfes streng und auch hart bestraft, auch wenn Hinrichtungen sehr selten sind und nie öffentlich vollzogen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Allgemeines&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Ursprünge [[Takigakure|Takigakure no Satos]] gehen in eine Zeit zurück, die von Mythen und Sagen umwoben ist. Immer wieder tauchen vier Tier Gottheiten - ein blauer Drache, ein weißer Tiger, ein roter Vogel und eine schwarze Schildkröte - in den Geschichten in und um das Dorf herum auf. Das Dorf selber liegt auf einem hohen Bergplateu am Scheitel eines riesigen Wasserfalls und ist nur über geheime Wege zu betreten. Die abgeschiedene Lage hat für einen besonderen Hang zu Traditionen gesorgt, bietet aber auch Schutz vor Gefahren und neugierigen Augen. Wohl nur wenig andere Orte auf der Welt sind so abgeschieden wie dieses Dorf und manch einer mag sein ganzes Leben im Dorf verbringen ohne jemals etwas anderes von der Welt gesehen zu haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Takigakure und seine Bewohner&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf den ersten Blick bietet Takigakure bereits ein idyllisches Bild, welches noch durch die Art seiner Bewohner verfestigt wird. In Takigakure selbst vergisst man fast augenblicklich den Gedanken daran, dass man sich in einem Dorf einer Militärnation befindet, so friedlich und idyllisch wirkt die Umgebung und seine Bewohner. Viele Ninja in Takigakure tragen während des normalen Alltags nur Teile ihrer Ninjaausrüstung und lassen sperrige Waffen daheim, um keine angespannte Atmosphäre zu verbreiten. Stattdessen tragen sie meist nur ihr Stirnband und, wenn ihr Rang es zulässt, die Ninjaweste Takigakures. Ab und an weisen auch noch Waffen- und Shurikentaschen der Ninja auf ihre Natur hin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Viele Ninja gehen neben ihrem Ninja-Dasein außerdem noch normalen Tätigkeiten nach, sodass eine Vielzahl eigene kleine Dienstleistungen, wie Restaurants, anbieten oder diese Geschäfte zumindest offiziell führen. Dadurch entsteht zwischen den Ninja und den normalen Bewohnern Takigakures meist eine noch engere Bindung, denn so wirken die Ninja für die normale Bevölkerung nicht so weit entfernt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ansonsten gibt es in Takigakure natürlich auch eine Vielzahl normaler Menschen, die keine Ninjaausbildung genossen haben, wenngleich die Zahl kleiner ist als die Zahl an Ninja und Ninja-Anwärtern im Dorf. Diese normalen Menschen werden in Takigakure jedoch als der wichtige Teil des Dorfes respektiert, den sie auch tatsächlich darstellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Takigakure - Hinter der Fassade?====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der idyllische erste Eindruck Takigakures überdeckt jedoch einige im Hintergrund ablaufende Entwicklungen der letzten Zeiten. Denn spätestens seit dem Bluterbenkrieg hatte Takigakure einsehen müssen, dass ihr Dorf nicht unangreifbar ist. Die Entwicklung verlief erst langsam und schleichend und erst in den letzten Jahren wurden sie auch für das ungeschulte Auge leichter sichtbar:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Sicherheitsvorkehrungen wurden verschärft und die Führung Takigakures schien ihren eigenen Untergebenen nicht mehr vollständig zu trauen. Die Einheiten im Bereich Spionage und Verhör wurden deutlich gefördert und des Nachts erhascht man regelmäßig einmal einen Blick auf eine der nun zahlenmäßigen Patrouillen im Dorf. Die Reaktion der Bewohner des Dorfes auf diese Entwicklungen war zweigeteilt: Einige Bewohner verstanden die Notwendigkeit höherer Sicherheitsstandards, hatten sie doch selbst erfahren, dass Takigakure ansonsten einer Gefahr von innen und außen gegenüberstehen könnte, andererseits wünschen sich viele der Bewohner die vollständige Idylle ihres Dorfes zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Strafgesetz===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;§1 Körperverletzung&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wird einem anderen vorsätzlich körperlicher oder geistiger Schaden zugefügt, so ist mit einer Strafe zu rechnen. Das Strafmaß beläuft sich folgender Maßen:&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;mw-collapsible mw-collapsed&amp;quot; &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; colspan=&amp;quot;4&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;&#039;Körperverletzung&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;&#039;Schwere&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot;| &#039;&#039;&#039;Leicht&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot;| &#039;&#039;&#039;Mittel&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot;| &#039;&#039;&#039;Schwer&#039;&#039;&#039;  &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot; | Beschreibung&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | Zu erwartender Schaden unterhalb der ersten [[EP]]-Grenze/weniger als 5% [[BP |Blutverlust]] pro Runde/Schwacher [[psychischer Schaden]]&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | Zu erwartender Schaden unterhalb der zweiten [[EP]]-Grenze/ab 5% [[BP|Blutverlust]] pro Runde/Mittlerer [[psychischer Schaden]]&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | Zu erwartender Schaden oberhalb der zweiten [[EP]]-Grenze/ab 10% [[BP|Blutverlust]] pro Runde/Starker [[psychischer Schaden]] oder höher&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; sytle=&amp;quot;width:10;&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot; | Strafe&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | 5.000 Ryô und 1 D-Rang Strafmission&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | 10.000 Ryô, 15 Tage Gefängnis und 1 C-Rang Strafmission&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | 50.000 Ryô, 30 Tage Gefängnis und 1 B-Rang Strafmission&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Trainingskämpfe unter Aufsicht sind von der Regel ausgeschlossen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;§2 Mord/Tötung/Totschlag&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wer einen anderen vorsätzlich Tötet ohne die Einwilligung des Rates oder Vorgesetzten, muss mit einer Anklage rechnen und wird ebenfalls zum Tode verurteilt.&lt;br /&gt;
In Fällen von ausdrücklicher Notwehr wird Straffreiheit oder Strafminderung empfohlen.&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;mw-collapsible mw-collapsed&amp;quot; &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; colspan=&amp;quot;4&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;&#039;Mord&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;&#039;Schwere&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot;| &#039;&#039;&#039;Leicht&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot;| &#039;&#039;&#039;Mittel&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot;| &#039;&#039;&#039;Schwer&#039;&#039;&#039;  &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot; | Beschreibung&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | -&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | Tötung einer Person aus Fahrlässigkeit.&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | Absicht der Tötung einer Person. &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; sytle=&amp;quot;width:10;&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot; | Strafe&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | -&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | Suspendierung für 21 Tage, 2 C-Rang Strafmission nach der Suspendierung und 6 Monate Überwachung.&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | Todesstrafe oder Siegel Takigakures &amp;lt;ref name=&amp;quot;[1]&amp;quot;&amp;gt;Das Siegel wird derzeitig nicht auferlegt. Eine spätere EE wird dies wieder ermöglichen.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;§3 Hochverrat/Verrat&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wer eine Tat begeht oder plant, die gegen das Interesse des Oberhauptes, des Rates oder Takigakure no Satos steht, wie z.B. Informationen aus Takigakure no Satos ohne Erlaubnis weiter gibt oder Widerstand gegen den hohen Rat leistet, macht sich des Verrates schuldig. Über das Strafmaß entscheidet der hohe Rat von Taki.&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;mw-collapsible mw-collapsed&amp;quot; &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; colspan=&amp;quot;4&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;&#039;Landesverrat&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;&#039;Schwere&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot;| &#039;&#039;&#039;Leicht&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot;| &#039;&#039;&#039;Mittel&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot;| &#039;&#039;&#039;Schwer&#039;&#039;&#039;  &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot; | Beschreibung&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | -&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | Weitergabe von Dorfgeheimnissen in persönlichem Rahmen: z.B. Weitergabe von dorfinternen Jutsu oder Gegenständen.&lt;br /&gt;
Flucht aus dem Dorf, ohne die Absicht diesem Schaden zu wollen.&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | Flucht aus dem Dorf, Mord an einem Ratsmitglied etc.&lt;br /&gt;
Weitergabe von Dorfgeheimnissen in dorfweitem Rahmen: z.B. Weitergabe von Informationen über geheime Missionen, Tätigkeiten oder Persönlichkeiten.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; sytle=&amp;quot;width:10;&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot; | Strafe&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | -&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | 30 Tage Suspendierung, Überwachung für 6 Monate, Einschränkungen beim Erlernen von Jutsu/Fähigkeiten/Sonstiges auf A-Rang/Stufe 3 Niveau für 3 C-Rang Missionen.&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | Todesstrafe oder Siegel Takigakures &amp;lt;ref name=&amp;quot;[1]&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Versuch wird genauso wie die Tat bestraft&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;§4 Brandstiftung&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wer Gebäude, Bäume oder sonstiges Eigentum in Taki vorsätzlich in Brand steckt wird dafür zur Rechenschaft gezogen. Das Strafmaß beläuft sich folgender Maßen:&lt;br /&gt;
Außerdem muss der entstandene Sachschaden ersetzt werden.&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;mw-collapsible mw-collapsed&amp;quot; &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; colspan=&amp;quot;4&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;&#039;Brandstiftung&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;&#039;Schwere&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot;| &#039;&#039;&#039;Leicht&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot;| &#039;&#039;&#039;Mittel&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot;| &#039;&#039;&#039;Schwer&#039;&#039;&#039;  &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot; | Beschreibung&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | Schäden im Wert bis 5.000 Ryô.&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | Schäden in einem Wert ab 5.001 Ryô; In Brand setzen von dorfsymbolträchtige Insignien/Gegenstände.&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | Brandstiftung von Einrichtungen Takigakures oder im Nahen Umfeld (Entfernung &amp;lt;20m).&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; sytle=&amp;quot;width:10;&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot; | Strafe&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | Erstattung des Warenwertes/des Gegenstandes, 5.000 Ryô Strafe und 1 D-Rang Strafmission.&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | Erstattung des Warenwertes/des Gegenstandes, 25.000 Ryô Strafe, 1 C-Rang Strafmission und Überwachung bis zur Ableitung der Mission (mindestens 15 Tage) und 15 Tage Haftstrafe&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | 20 Tage Haftstrafe, 1 B-Rang Strafmission und Überwachung für den Zeitraum bis zur Absolvierung der Mission (mindestens 21 Tage).&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;§5 Sachbeschädigung&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wer mutwillig oder aus Fahrlässigkeit das Eigentum eines anderen Bürgers beschädigt oder zerstört macht sich der der Sachbeschädigung strafbar.&lt;br /&gt;
Eine Anklage wegen Sachbeschädigung kann nur vom Geschädigten selbst vorgebracht werden.&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;mw-collapsible mw-collapsed&amp;quot; &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; colspan=&amp;quot;4&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;&#039;Brandstiftung&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;&#039;Schwere&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot;| &#039;&#039;&#039;Leicht&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot;| &#039;&#039;&#039;Mittel&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot;| &#039;&#039;&#039;Schwer&#039;&#039;&#039;  &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot; | Beschreibung&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | Schäden im Wert bis 5.000 Ryô.&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | Schäden in einem Wert ab 5.001 Ryô; Zerstören/Beschädigen von dorfsymbolträchtige Insignien/Gegenstände.&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | Beschädigung von Einrichtungen Takigakures.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; sytle=&amp;quot;width:10;&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot; | Strafe&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | Erstattung des Warenwertes/des Gegenstandes, 5.000 Ryô Strafe und 1 D-Rang Strafmission.&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | Erstattung des Warenwertes/des Gegenstandes, 25.000 Ryô Strafe, 1 C-Rang Strafmission und Überwachung bis zur Ableitung der Mission (mindestens 15 Tage) und 15 Tage Haftstrafe&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | Erstattung des Warenwertes/des Gegenstandes, 30.000 Ryô Strafe, 20 Tage Haftstrafe, 1 B-Rang Strafmission und Überwachung für den Zeitraum bis zur Absolvierung der Mission (mindestens 21 Tage).&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;§6 Siegelbruch&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wer ein Siegel, welches zum Schutz, zur Geheimhaltung oder zur Aufbewahrung bricht ohne Befugnisse, macht sich des Siegelbruches schuldig.&lt;br /&gt;
Je nach Sachlage wird der Tatbestand des Verrates oder Hochverrates geprüft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;§7 Belästigung&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wer eine andere Person mittels aufdringlichen, unsittlichen oder respektlosen Verhalten massiv belästigt, kann wegen Belästigung zu einer Strafmission* sowie einer Geldbuße von 3000 Ryô verurteilt werden.&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;mw-collapsible mw-collapsed&amp;quot; &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; colspan=&amp;quot;4&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;&#039;Respektlosigkeit&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;&#039;Schwere&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot;| &#039;&#039;&#039;Leicht&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot;| &#039;&#039;&#039;Mittel&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot;| &#039;&#039;&#039;Schwer&#039;&#039;&#039;  &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot; | Beschreibung&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | Eine leichte Beleidigung/abfälliger kurzer Kommentar gegenüber der Autorität Takigakures, welche nicht verteidigt wurde.&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | Eine mittlere Beleidigung (kurze Ansprache/Hasstirade) gegenüber der Autorität Takigakures, welche nicht verteidigt wurde.&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | -&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; sytle=&amp;quot;width:10;&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot; | Strafe&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | 3 Tage Gefängnis&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | 5 Tage Gefängnis und 5.000 Ryô&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | -&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;§8 Diebstahl/Raub&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wer einen Gegenstand, der einem anderen gehört, wegnimmt, versteckt oder behält macht sich des Diebstahls schuldig.&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;mw-collapsible mw-collapsed&amp;quot; &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; colspan=&amp;quot;4&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;&#039;Diebstahl / Vandalismus&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;&#039;Schwere&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot;| &#039;&#039;&#039;Leicht&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot;| &#039;&#039;&#039;Mittel&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot;| &#039;&#039;&#039;Schwer&#039;&#039;&#039;  &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot; | Beschreibung&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | Schäden im Wert bis 5.000 Ryô.&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | Schäden in einem Wert ab 5.001 Ryô.&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | Vandalismus von Einrichtungen Takigakures.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; sytle=&amp;quot;width:10;&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot; | Strafe&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | Erstattung des Warenwertes/des Gegenstandes und 5.000 Ryô Strafe&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | Erstattung des Warenwertes/des Gegenstandes, 25.000 Ryô Strafe und 10 Tage Haftstrafe.&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | 15 Tage Haftstrafe, 1 B-Rang Strafmission, Überwachung für den Zeitraum bis zur Absolvierung der Mission (mindestens 15 Tage) und 15 Tage Haftstrafe.&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;§9 Einnahme und Weitergabe von Drogen&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wer eine für ihn verbotene Substanz einnimmt oder diese an einen Unberechtigten weitergibt, macht sich strafbar und muss eine Geldbuße von 20000 Ryô zahlen.&lt;br /&gt;
Alkohol und Tabakwaren dürfen ab dem 18. Lebensjahr konsumiert werden.&lt;br /&gt;
Missbraucht man Drogen, so gilt dies ebenfalls als Gesetzesverstoß und ist zu ahnden:&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;mw-collapsible mw-collapsed&amp;quot; &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; colspan=&amp;quot;4&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;&#039;Drogenkonsum&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;&#039;Schwere&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot;| &#039;&#039;&#039;Leicht&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot;| &#039;&#039;&#039;Mittel&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot;| &#039;&#039;&#039;Schwer&#039;&#039;&#039;  &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot; | Beschreibung&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | Eigenkonsum einer leichtberauschende verboten Droge.&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | Eigenkonsum einer mittelberauschende verboten Droge, oder die Weitergabe einer leichtberauschende verbotenen Droge.&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | Eigenkonsum/Handel mit einer schwerberauschende verbotene Droge oder Handel mit einer mittelberauschende verbotene Droge.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; sytle=&amp;quot;width:10;&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot; | Strafe&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | 10.000 Ryô&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | 15 Tage Gefängnis&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | 21 Tage Gefängnis&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;§10 Anwärterstatus&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wer sich einmal als Anwärter gemeldet hat, kann diesen Status nur durch Verrat oder Straftat verlieren, ferner ist diese Person verpflichtet wie jeder Ninja auch das Dorf nicht ohne Grund (wie etwa Mission, Diplomatiereise etc.) zu verlassen, zu Widerhandlung wird wie Verrat oder Hochverrat behandelt.&lt;br /&gt;
Sondergenehmigung durch Oberhaupt oder Rat heben dieses Gesetz auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;§11 Meldung einer Straftat&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wer eine Straftat meldet die tatsächlich begangen wurde oder geplant wird, wird mit einer Belohnung von 25% der Geldstrafe belohnt, sollte keine Geldstrafe auf der Verfehlung liegen so wird eine Prämie ab 5000 Ryô bezahlt bei schweren Delikten wie Hochverrat oder Mord 50000 Ryô.&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;mw-collapsible mw-collapsed&amp;quot; &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; colspan=&amp;quot;4&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;&#039;Falschaussage/Verschleierung einer Straftat&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;&#039;Schwere&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot;| &#039;&#039;&#039;Leicht&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot;| &#039;&#039;&#039;Mittel&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot;| &#039;&#039;&#039;Schwer&#039;&#039;&#039;  &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot; | Beschreibung&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | Falschaussage/Verschleierung einer leichten Straftat.&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | Falschaussage/Verschleierung einer mittleren Straftat.&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | Falschaussage/Verschleierung einer schweren Straftat. &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; sytle=&amp;quot;width:10;&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot; | Strafe&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | Strafe wie für die Verschleierte Straftat. Strafen addieren sich hierbei!&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | Strafe wie für die Verschleierte Straftat. Strafen addieren sich hierbei!&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | Strafe wie für die Verschleierte Straftat. Strafen addieren sich hierbei! &lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
In schweren Fällen kann auch von Verrat ausgegangen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;§12 Jutsu- &amp;amp; Waffeneinsatz&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Einsatz von Jutsus/Waffen geschieht unter der Verantwortung des Einsetzenden und ist erlaubt, solange keine Person sich davon belästigt, geschädigt oder gefährdet fühlt. Die Voraussetzung einer Beschwerde für eine Belästigung oder Gefährdung ist, dass die beschwerende Person den Einsatz der Jutsu oder Waffe selbst wahrgenommen hat. Wird die Anzeige wegen Belästigung angenommen, gilt folgende Verbestrafmaßung:&lt;br /&gt;
Jutsu oder Waffeneinsatz auf dem Übungsgelände sind von dieser Regel ausgenommen. Bei schwereren Verletzung oder Beschädigung (außer an Übungsgeärten/Übungspuppen) treten aber dennoch die entsprechenden Gesetze in Kraft.&amp;quot;&lt;br /&gt;
Eine Beschwerde über eine Verletzung kann nur von der verletzten Person selbst abgegeben werden.&lt;br /&gt;
Ist die verletzte Person in einem Zustand, in der für längere Zeit, keine Beschwerdeabgabe mehr zumutbar ist, so tritt § 1 in Kraft.&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;mw-collapsible mw-collapsed&amp;quot; &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; colspan=&amp;quot;4&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;&#039;Waffenhandel und Nutzung&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;&#039;Schwere&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot;| &#039;&#039;&#039;Leicht&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot;| &#039;&#039;&#039;Mittel&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot;| &#039;&#039;&#039;Schwer&#039;&#039;&#039;  &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot; | Beschreibung&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | Ein Akademist oder Zivilist trägt eine Waffe offen. &lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | Benutzung von Waffen ohne Präparierung jener Waffen zur Schadensminimierung. Ninja nutzt eine Waffe außerhalb der ausgewiesenen Übungsgebiete. Verkauf von Waffen an Personen, welche für den Besitz nicht befugt sind (einem Akademisten eine Waffe ab Genin verkaufen). &lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | Nutzung von Sprengstoffe oder Gifte.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; sytle=&amp;quot;width:10;&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot; | Strafe&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | 5.000 Ryô und 1 D-Rang Strafmission.&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | 10.000 Ryô, 5 Tage Gefängnis und 1 D-Rang Strafmission&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | 25.000 Ryô, 30 Tage Gefängnis, 2 C-Rang Strafmission und Suspendierung für 30 Tage oder die Dauer der 2 C-Rang Missionen.&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;mw-collapsible mw-collapsed&amp;quot; &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; colspan=&amp;quot;4&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;&#039;Jutsuanwendung&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;&#039;Schwere&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot;| &#039;&#039;&#039;Leicht&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot;| &#039;&#039;&#039;Mittel&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot;| &#039;&#039;&#039;Schwer&#039;&#039;&#039;  &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot; | Beschreibung&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | -&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | Wirken von Jutsu außerhalb der Trainingsgelände ohne Gefahr abwehrenden Grund.&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | Wirken von Jutsu außerhalb der Trainingsgelände ohne Gefahr abwehrenden Grund und mutwilliger Verletzung einer Person/Beschädigung von Sachen. Jutsu angewandt/entwickelt/erlernt die als verbotene Jutsu gilt, ohne Erlaubnis der Dorfleitung.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; sytle=&amp;quot;width:10;&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot; | Strafe&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | 5.000 Ryô und 1 D-Rang Strafmission.&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | 15 Tage Gefängnis, 3 C-Rang Strafmission und eine Suspendierung für die Dauer der Strafmission oder 21 Tage.&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | 30 Tage Gefängnis, 25.000 Ryô und Verhandlung über folgende Straftatbestände: Körperverletzung, Landesverrat und Vandalismus. Mögliche Degradierung des Straftäters. Suspendierung für 30 Tage bzw. 3 D-Rang Mission (innerhalb Takigakures abzuleisten, wegen möglicher Fluchtgefahr bei dem Tatverdacht).&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;§ 13 Repräsentation des Dorfes&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Dorf ist zu jeder Zeit angemessen zu repräsentieren und nach außen hin zu vertreten. Sollte man sich in einer dem Ruf des Dorfes abträglichen Art und Weise verhalten..&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;§ 14 Befehlsverweigerung&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Verweigerung eines Befehls gegenüber einer Höherrangigen bzw. grundsätzlich befehlsautorisierten Person wird folgendermaßen bestraft:&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;mw-collapsible mw-collapsed&amp;quot; &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; colspan=&amp;quot;4&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;&#039;Dem Rang unangemessenes Verhalten&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;&#039;Schwere&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot;| &#039;&#039;&#039;Leicht&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot;| &#039;&#039;&#039;Mittel&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot;| &#039;&#039;&#039;Schwer&#039;&#039;&#039;  &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot; | Beschreibung&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | Verhalten, welches die Eignung in Frage stellt, jedoch nur leichte Auswirkungen hat.&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | Verhalten, welches die Eignung in Frage stellt und mittlere Auswirkungen hat (Mission wiederholt nicht erfolgreich abgeschlossen, obwohl der Missionsrang dem des Ninja entspricht).&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | Verhalten, welches die nicht Eignung deutlich zeigt (Als Teamleiter öfters keine Führungskompetenzen aufgewiesen).&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; sytle=&amp;quot;width:10;&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot; | Strafe&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | 2 D-Rang Strafmission und eine Suspendierung für die Dauer der Missionen bzw. 10 Tage. &lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | 1 C-Rang Strafmission und eine Suspendierung für die Dauer der Missionen bzw. 21 Tage.&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | Degradierung (für Akademisten: Rauswurf aus der Akademie).&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;mw-collapsible mw-collapsed&amp;quot; &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; colspan=&amp;quot;4&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;&#039;Ungehorsam&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;&#039;Schwere&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot;| &#039;&#039;&#039;Leicht&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot;| &#039;&#039;&#039;Mittel&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot;| &#039;&#039;&#039;Schwer&#039;&#039;&#039;  &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot; | Beschreibung&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | Nicht Befolgen eines Befehls ohne Auswirkungen auf einer Mission.&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | Nicht Befolgen eines Befehls mit leichten Auswirkungen auf einer Mission, beziehungsweise es zu mittleren Personen-/Sachschäden gekommen ist.&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | Nicht Befolgen eines Befehls wodurch die Mission gescheitert ist, beziehungsweise es zu schweren Personen-/Sachschäden gekommen ist.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; sytle=&amp;quot;width:10;&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot; | Strafe&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | Reisesperre und Missionsperre ab A-Rang Missionen für fine Dauer von 3 niederrangige Missionen.&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | Reisesperre und Missionsperre ab B-Rang Missionen für fine Dauer von 3 niederrangige Missionen, sowie 15 Tage Suspendierung.&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | 30 Tage Suspendierung, Degradierung.&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;§ 15 Freiheitsberaubung/Hausfriedensbruch&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wer andere ihrer Freiheit beraubt ist mit der entsprechenden Dauer ihrer Freiheitsberaubung selbst als Gefängnisaufenthalt zu bestrafen, des Weiteren folgen die Zusatzstrafen:&lt;br /&gt;
Ein unerlaubtes Betreten eines Privatgeländes wird wie folgt bestraft:&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;mw-collapsible mw-collapsed&amp;quot; &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; colspan=&amp;quot;4&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;&#039;Hausfriedensbruch/Freiheitsberaubung&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;&#039;Schwere&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot;| &#039;&#039;&#039;Leicht&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot;| &#039;&#039;&#039;Mittel&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot;| &#039;&#039;&#039;Schwer&#039;&#039;&#039;  &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot; | Beschreibung&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | Unerlaubtes Betreten. Festsetzen einer Person ohne Grund für einen Zeitraum &amp;lt;1 Tag.&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | Unerlaubtes, gewaltsames Betreten. Festsetzen einer Person ohne Grund für einen Zeitraum &amp;lt;3 Tag.&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | Unerlaubtes Betreten von Einrichtungen des Dorfes. Festsetzen einer Person ohne Grund für einen Zeitraum &amp;lt;7 Tag.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; sytle=&amp;quot;width:10;&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot; | Strafe&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | 1 D-Rang Strafmission oder den Sold dieser entrichten.&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | 5 Tage Gefängnis, 1 C-Rang Strafmission und 10.000 Ryô.&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | 20 Tage Gefängnis, 1 C-Rang Strafmission, 20.000 Ryô und eine Untersuchung des Tatbestandes &amp;quot;Landesverrat&amp;quot;.&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;§ 16 Bedrohung&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei Bedrohungen sowohl von Zivilisten als auch Shinobi ist der Bedrohende folgendermaßen zu bestrafen:&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;mw-collapsible mw-collapsed&amp;quot; &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; colspan=&amp;quot;4&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;&#039;Zwang/Erpressung&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;&#039;Schwere&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot;| &#039;&#039;&#039;Leicht&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot;| &#039;&#039;&#039;Mittel&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot;| &#039;&#039;&#039;Schwer&#039;&#039;&#039;  &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot; | Beschreibung&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | Wird je nach dem was erzwungen wird gehandhabt. Wird eine Straftat erzwungen, so wird grundsätzlich nach Schwere der Straftat gehandelt. Grundsätzlich kommt zudem Körperverletzung hinzu.&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | Freiheitsberaubung&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | - &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; sytle=&amp;quot;width:10;&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot; | Strafe&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | Je nach Aktion, die erpresst/erzwungen wurde. Körperverletzungsdelikt wird zusätzlich auf das verhandelte Strafmaß addiert (die Härte der Körperverletzung wird ebenfalls verhandelt).&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | Je nach Aktion, die erpresst/erzwungen wurde. Körperverletzungsdelikt wird zusätzlich auf das verhandelte Strafmaß addiert (die Härte der Körperverletzung wird ebenfalls verhandelt). Mindestens 15 Tage Gefängnis.&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | - &lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;§17 Strafmündigkeit&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jeder Bürger ab 18 Jahren ist voll strafmündig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ebenso tritt volle Strafmündigkeit ein sollte der Shinobi mindestens den Rang eines Genins innehaben.&lt;br /&gt;
Akademisten unterhalb des 18. Lebensjahres werden in der Regel mit milderen Stafen rechnen können, jedoch kann bei schweren Vergehen ein Ausschluss aus der Akademie erfolgen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;§ 18 Wiederholungstaten/Mehrfachige Begehung einer Straftat&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Falle mehrfacher Straftaten wird sich das Strafmaß aus jeder zusammen addieren. Bei Begehung von Wiederholungstaten innerhalb eines Jahres, wird das Strafmaß um eine Stufe erhöht (Leichte Körperverletzung wird zu einer mittleren Körperverletzung).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;§ 19 Straffreiheit / Milderung&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
Begeht eine Person eine Straffreiheit um die Begehung einer anderen Straftat einer zweiten Person zu vereiteln, wird, sofern das Mittel verhältnismäßig war, eine Straffreiheit empfohlen. Ansonsten hat sich die Person entsprechend dem Straftatbestand zu behaupten, allerdings kann eine Milderung der Strafe zugesprochen werden. Hierbei wird die Strafe um eine Stufe gesenkt, außer es ist bereits eine leichte Strafe vorgesehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;§ 20 Duellierrecht&#039;&#039;&#039; (In Kooperation mit dem Bündnis entstanden)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Begeht eine Person eine Straftat gegen eine weitere Person und das Dorf hat keinen eigenes, oder nur geringes, Interesse an dem Straftatbestand, so kann die geschädigte Person den Täter zu einem öffentlichen Duell in der Arena auffordern, anstatt eine direkte Entschädigung zu erhalten. Der Täter übernimmt bei dem Kampf mögliche Behandlungskosten.&lt;br /&gt;
Bei einem solchen Kampf ist das Dorf in Kenntnis zusetzen, ansonsten macht man sich strafbar (Meldepflicht). Außerdem darf keine starke Gefährdung für die zwei Personen entstehen, ansonsten kann der Straftatbestand der Körperverletzung oder Mord/Tötung bestehen. Eine leichte bis mittlere Körperverletzung gilt bei einem solchen Kampf jedoch als straffrei.&lt;br /&gt;
Wenn das Dorf ein geringes Interesse besitzt, so greift das Gesetz der Begehung mehrerer Straftaten und beide Strafen werden durchgeführt (Duell und die des Dorfes).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Solche Tatbestände mit dem Recht auf ein Duell sind hier gelistet:&lt;br /&gt;
* jegliche Respektlosigkeit&lt;br /&gt;
* leichter Ungehorsam&lt;br /&gt;
* leichte bis mittlere Körperverletzung&lt;br /&gt;
* jeglicher Diebstahl/Raub&lt;br /&gt;
* jeglicher Hausfriedensbruch&lt;br /&gt;
* leichter Betrug&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===[[Diplomatie]]===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;i&amp;gt;Hier ist eine tabellarische Übersicht über die politischen Beziehungen zu den anderen Ninjadörfern. Für weitere Informationen zu der Art der Beziehung siehe den Begriff &amp;quot;[[Diplomatie]]&amp;quot; und deren Erklärungen, hier im Wiki.&amp;lt;/i&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Land                                          !! Verhältnis                                          !! Handelsbeziehung !!Militärische Beziehung !!Forschungsbeziehung !!Waffenstillstand                   &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Konohagakure]]                    &lt;br /&gt;
|| Frieden                    &lt;br /&gt;
|| - &lt;br /&gt;
|| - &lt;br /&gt;
|| - &lt;br /&gt;
|| x&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Sunagakure]]                                          &lt;br /&gt;
|| Frieden                                          &lt;br /&gt;
|| - &lt;br /&gt;
|| -&lt;br /&gt;
|| -&lt;br /&gt;
|| x &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Kumogakure]]                                         &lt;br /&gt;
|| Verbündet                                         &lt;br /&gt;
|| Handel von Dorf-Eigenentwicklungen&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Handel von Rohstoffen&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Handel von sonstiger Ware  &lt;br /&gt;
|| Stellen von Militär&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Gemeinsame Missionen&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ausbildung von Militär&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Stationierung von Militär im jeweils anderen Dorf&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
gemeinsame Ergründung/Erbauung neuer Stützpunkte&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Freie Ein-/Ausreise(Außer Akademisten)&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Auslieferungsabkommen  &lt;br /&gt;
|| Gemeinsame Itemforschung&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Gemeinsame Erforschung sonstiger Dinge &lt;br /&gt;
|| x &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Kiri]]                                          &lt;br /&gt;
|| Verbündet                                        &lt;br /&gt;
|| Handel von Dorf-Eigenentwicklungen&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Handel von Rohstoffen&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Handel von sonstiger Ware  &lt;br /&gt;
|| Stellen von Militär&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Gemeinsame Missionen&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ausbildung von Militär&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Stationierung von Militär im jeweils anderen Dorf&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
gemeinsame Ergründung/Erbauung neuer Stützpunkte&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Freie Ein-/Ausreise(Außer Akademisten)&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Auslieferungsabkommen  &lt;br /&gt;
|| Gemeinsame Itemforschung&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Gemeinsame Erforschung sonstiger Dinge&lt;br /&gt;
|| x&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Iwa]]                                           &lt;br /&gt;
|| Neutral                                           &lt;br /&gt;
|| - || - || - || x&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Amegakure]]                     &lt;br /&gt;
|| Neutral                     &lt;br /&gt;
|| - || - || - || x&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Otogakure]]                   &lt;br /&gt;
|| Neutral                   &lt;br /&gt;
|| - || - || - || x&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Kusagakure]]                     &lt;br /&gt;
|| Frieden                     &lt;br /&gt;
|| - || - || - || x&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Takigakure führt seit geraumer Zeit ein festes Bündnis mit den zwei Großreichen [[Kirigakure]] und [[Kumogakure]]. Sie unterhalten gemeinsam eine [http://www.narutorpg.de/Sonstiges/Wiki/index.php/Bündnisfestung_Kirigakure/Kumogakure/Takigakure Bündnisfestung], die sich im Land [[Yu no Kuni]] befindet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Frage-Sektion ==&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;mw-collapsible mw-collapsed wikitable&amp;quot; width=&amp;quot;100%&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Frage-Sektion&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
{{#widget:Iframe&lt;br /&gt;
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}}&lt;br /&gt;
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== Navigation ==&lt;br /&gt;
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		<author><name>Masao Higurashi</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.narutorpg.de/index.php?title=Politik_Takis&amp;diff=25663</id>
		<title>Politik Takis</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.narutorpg.de/index.php?title=Politik_Takis&amp;diff=25663"/>
		<updated>2016-03-17T14:09:01Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Masao Higurashi: /* Gesetze */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Auf dieser Seite findet ihr die Übersicht der gültigen Gesetze in Takigakure, sowie die politischen Beziehungen zu den anderen Ninjadörfern und das bestehende Bündnis. Eine Liste der verbotenen Jutsu findet ihr außerdem [http://www.narutorpg.de/Regierung.php?Einanderesland=Taki hier].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Politik Takigakures ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;i&amp;gt;Hier findet ihr Informationen über die Politik Takigakures, was Angaben zur Kriminalität, die Machtstruktur, Handel mit anderen Ländern und grundlegende Gesetze beinhaltet. Auch ist eine Liste der verbotenen Jutsu zu finden, als Zusatz zu dem Verbotsgesetz.&amp;lt;/i&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Das Machtsystem und seine Organe===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;i&amp;gt;Hier sind die Angaben zu der politischen Führung und deren Aufbau zu finden. Auch Angaben zu dem allgemeinen Handel, Militär und Kriminalität. Zum Handel mit anderen Ninjadörfern siehe bitte weiter unten in der Rubrik [http://www.narutorpg.de/Sonstiges/Wiki/index.php/Politik_Takis#Diplomatie Diplomatie].&amp;lt;/i&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Regierung&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine einzige Person lenkt scheinbar seit jeher die Geschicke des Dorfes und ist für dessen Schutz verantwortlich. Dabei wurde die Position des [[Dorfoberhaupt]]es genau so oft unterschiedlich ausgelegt, wie es unterschiedliche [[Dorfoberhaupt|Dorfoberhäupter]] gegeben hatte. Manche waren besonders streng und effizient, andere waren scheinbar freundlich aber hinter den Kulissen aufs Ergebnisorientiert, wieder andere waren sowohl öffentlich als auch im kleineren Kreisen besonders wohlwollend und freundlich. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Doch jeder dieses [[Dorfoberhaupt]] hatte zumindest eines gemeinsam: Er oder Sie war vom Rat Takigakures ernannt worden und musste zusammen mit diesem und nicht gegen diesen regieren. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der Rat selber setzte sich lange Zeit fest aus Mitglieder der vier Grüderclane und ein paar wenigen speziell erwählten Personen zusammen. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Dies wurde vor wenigen Jahren von [[Wichtige_Personen_in_Taki#Muneyaki_Gushiken|Muneyaki Gushiken]] geändert und somit muss jedes Rats Mitglied unabhängig von dessen familiärem Hintergrund ein besonderes Gewicht im dörfischen Leben und für die Bewohner [[Takigakure|Takigakure no Satos]] besitzen. Seitdem besteht der Rat aktuell nur noch aus 3 Personen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Militär&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Militär [[Takigakure|Takigakure no Satos]] besteht ausschließlich aus den Shinobi und Kunoichi des Dorfes vom Rang Genin bis Jounin. Diese haben den Ruf eher milder und freundlicher als z.B. der Bündnispartner zu sein. Dennoch sind sie straff durch organisiert und unterstehen strengen Regeln und Gesetzen. Die ungefähre Anzahl dieser Streitmacht ist schwer zu ermitteln und die Dorfführer wären dumm Zahlen zu nennen. Allerdings kann man sie zwischen 10.000 und 14.000 Shinobi eingrenzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Handel&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für ein Dorf, welches sein Überleben auch seiner Abgeschiedenheit und versteckten Lage verdankte, stellt sich Handel als besonders schwierig dar. So sieht man fast nie Händler von außerhalb im Dorf und wenn, so sind es bekannte Gesichter die das besondere Vertrauen der Dorfführung besitzen. Meistens aber liefern Händler von außerhalb ihre Waren an gesonderte Stellen um das Dorf herum, wo diese dann von in den geheimen Zugängen eingeweihten Personen - meist Shinobi - entgegen genommen und in das Dorf transportiert wird. Hier übernimmt die Dorfbevölkerung den weiteren Verkauf. Dass dies für etwas höhere Preise und eingeschränkte Warenvielfalt sorgt, ist schnell offensichtlich. Damit es der Bevölkerung nicht an dem Nötigsten fehlt wird allerdings im und um das Dorf herum indem sicheren Gebiet von der Bevölkerung vieles selber hergestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Kriminalität&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die abgeschiedene Lage und die kleine Zahl der Dorfbewohner zusammen mit der Abwesenheit Dorf fremder Personen sind einer der gründe für eine besonders geringe Kriminalität. Wenn ein jeder jeden kennt und das schon meist seit dem Kindesalter, so sind Diebstahl und dergleichen eher selten. Umso gravierender sind dafür aber die paar Straftaten, sie dennoch auftreten und fast immer sehr tiefe und persönliche Gründe haben, wenn man mal von kleinen Streichen der Dorf Jugend absieht. Diese Taten werden trotz aller Friedliebigkeit des Dorfes streng und auch hart bestraft, auch wenn Hinrichtungen sehr selten sind und nie öffentlich vollzogen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Allgemeines&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Ursprünge [[Takigakure|Takigakure no Satos]] gehen in eine Zeit zurück, die von Mythen und Sagen umwoben ist. Immer wieder tauchen vier Tier Gottheiten - ein blauer Drache, ein weißer Tiger, ein roter Vogel und eine schwarze Schildkröte - in den Geschichten in und um das Dorf herum auf. Das Dorf selber liegt auf einem hohen Bergplateu am Scheitel eines riesigen Wasserfalls und ist nur über geheime Wege zu betreten. Die abgeschiedene Lage hat für einen besonderen Hang zu Traditionen gesorgt, bietet aber auch Schutz vor Gefahren und neugierigen Augen. Wohl nur wenig andere Orte auf der Welt sind so abgeschieden wie dieses Dorf und manch einer mag sein ganzes Leben im Dorf verbringen ohne jemals etwas anderes von der Welt gesehen zu haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Takigakure und seine Bewohner&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf den ersten Blick bietet Takigakure bereits ein idyllisches Bild, welches noch durch die Art seiner Bewohner verfestigt wird. In Takigakure selbst vergisst man fast augenblicklich den Gedanken daran, dass man sich in einem Dorf einer Militärnation befindet, so friedlich und idyllisch wirkt die Umgebung und seine Bewohner. Viele Ninja in Takigakure tragen während des normalen Alltags nur Teile ihrer Ninjaausrüstung und lassen sperrige Waffen daheim, um keine angespannte Atmosphäre zu verbreiten. Stattdessen tragen sie meist nur ihr Stirnband und, wenn ihr Rang es zulässt, die Ninjaweste Takigakures. Ab und an weisen auch noch Waffen- und Shurikentaschen der Ninja auf ihre Natur hin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Viele Ninja gehen neben ihrem Ninja-Dasein außerdem noch normalen Tätigkeiten nach, sodass eine Vielzahl eigene kleine Dienstleistungen, wie Restaurants, anbieten oder diese Geschäfte zumindest offiziell führen. Dadurch entsteht zwischen den Ninja und den normalen Bewohnern Takigakures meist eine noch engere Bindung, denn so wirken die Ninja für die normale Bevölkerung nicht so weit entfernt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ansonsten gibt es in Takigakure natürlich auch eine Vielzahl normaler Menschen, die keine Ninjaausbildung genossen haben, wenngleich die Zahl kleiner ist als die Zahl an Ninja und Ninja-Anwärtern im Dorf. Diese normalen Menschen werden in Takigakure jedoch als der wichtige Teil des Dorfes respektiert, den sie auch tatsächlich darstellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Takigakure - Hinter der Fassade?====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der idyllische erste Eindruck Takigakures überdeckt jedoch einige im Hintergrund ablaufende Entwicklungen der letzten Zeiten. Denn spätestens seit dem Bluterbenkrieg hatte Takigakure einsehen müssen, dass ihr Dorf nicht unangreifbar ist. Die Entwicklung verlief erst langsam und schleichend und erst in den letzten Jahren wurden sie auch für das ungeschulte Auge leichter sichtbar:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Sicherheitsvorkehrungen wurden verschärft und die Führung Takigakures schien ihren eigenen Untergebenen nicht mehr vollständig zu trauen. Die Einheiten im Bereich Spionage und Verhör wurden deutlich gefördert und des Nachts erhascht man regelmäßig einmal einen Blick auf eine der nun zahlenmäßigen Patrouillen im Dorf. Die Reaktion der Bewohner des Dorfes auf diese Entwicklungen war zweigeteilt: Einige Bewohner verstanden die Notwendigkeit höherer Sicherheitsstandards, hatten sie doch selbst erfahren, dass Takigakure ansonsten einer Gefahr von innen und außen gegenüberstehen könnte, andererseits wünschen sich viele der Bewohner die vollständige Idylle ihres Dorfes zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Gesetze===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;§1 Körperverletzung&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wird einem anderen vorsätzlich körperlicher oder geistiger Schaden zugefügt, so ist mit einer Strafe zu rechnen. Das Strafmaß beläuft sich folgender Maßen:&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;mw-collapsible mw-collapsed&amp;quot; &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; colspan=&amp;quot;4&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;&#039;Körperverletzung&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;&#039;Schwere&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot;| &#039;&#039;&#039;Leicht&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot;| &#039;&#039;&#039;Mittel&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot;| &#039;&#039;&#039;Schwer&#039;&#039;&#039;  &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot; | Beschreibung&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | Zu erwartender Schaden unterhalb der ersten [[EP]]-Grenze/weniger als 5% [[BP |Blutverlust]] pro Runde/Schwacher [[psychischer Schaden]]&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | Zu erwartender Schaden unterhalb der zweiten [[EP]]-Grenze/ab 5% [[BP|Blutverlust]] pro Runde/Mittlerer [[psychischer Schaden]]&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | Zu erwartender Schaden oberhalb der zweiten [[EP]]-Grenze/ab 10% [[BP|Blutverlust]] pro Runde/Starker [[psychischer Schaden]] oder höher&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; sytle=&amp;quot;width:10;&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot; | Strafe&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | 5.000 Ryô und 1 D-Rang Strafmission&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | 10.000 Ryô, 15 Tage Gefängnis und 1 C-Rang Strafmission&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | 50.000 Ryô, 30 Tage Gefängnis und 1 B-Rang Strafmission&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Trainingskämpfe unter Aufsicht sind von der Regel ausgeschlossen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;§2 Mord/Tötung/Totschlag&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wer einen anderen vorsätzlich Tötet ohne die Einwilligung des Rates oder Vorgesetzten, muss mit einer Anklage rechnen und wird ebenfalls zum Tode verurteilt.&lt;br /&gt;
In Fällen von ausdrücklicher Notwehr wird Straffreiheit oder Strafminderung empfohlen.&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;mw-collapsible mw-collapsed&amp;quot; &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; colspan=&amp;quot;4&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;&#039;Mord&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;&#039;Schwere&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot;| &#039;&#039;&#039;Leicht&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot;| &#039;&#039;&#039;Mittel&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot;| &#039;&#039;&#039;Schwer&#039;&#039;&#039;  &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot; | Beschreibung&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | -&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | Tötung einer Person aus Fahrlässigkeit.&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | Absicht der Tötung einer Person. &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; sytle=&amp;quot;width:10;&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot; | Strafe&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | -&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | Suspendierung für 21 Tage, 2 C-Rang Strafmission nach der Suspendierung und 6 Monate Überwachung.&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | Todesstrafe oder Siegel Takigakures &amp;lt;ref name=&amp;quot;[1]&amp;quot;&amp;gt;Das Siegel wird derzeitig nicht auferlegt. Eine spätere EE wird dies wieder ermöglichen.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;§3 Hochverrat/Verrat&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wer eine Tat begeht oder plant, die gegen das Interesse des Oberhauptes, des Rates oder Takigakure no Satos steht, wie z.B. Informationen aus Takigakure no Satos ohne Erlaubnis weiter gibt oder Widerstand gegen den hohen Rat leistet, macht sich des Verrates schuldig. Über das Strafmaß entscheidet der hohe Rat von Taki.&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;mw-collapsible mw-collapsed&amp;quot; &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; colspan=&amp;quot;4&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;&#039;Landesverrat&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;&#039;Schwere&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot;| &#039;&#039;&#039;Leicht&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot;| &#039;&#039;&#039;Mittel&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot;| &#039;&#039;&#039;Schwer&#039;&#039;&#039;  &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot; | Beschreibung&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | -&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | Weitergabe von Dorfgeheimnissen in persönlichem Rahmen: z.B. Weitergabe von dorfinternen Jutsu oder Gegenständen.&lt;br /&gt;
Flucht aus dem Dorf, ohne die Absicht diesem Schaden zu wollen.&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | Flucht aus dem Dorf, Mord an einem Ratsmitglied etc.&lt;br /&gt;
Weitergabe von Dorfgeheimnissen in dorfweitem Rahmen: z.B. Weitergabe von Informationen über geheime Missionen, Tätigkeiten oder Persönlichkeiten.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; sytle=&amp;quot;width:10;&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot; | Strafe&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | -&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | 30 Tage Suspendierung, Überwachung für 6 Monate, Einschränkungen beim Erlernen von Jutsu/Fähigkeiten/Sonstiges auf A-Rang/Stufe 3 Niveau für 3 C-Rang Missionen.&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | Todesstrafe oder Siegel Takigakures &amp;lt;ref name=&amp;quot;[1]&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Versuch wird genauso wie die Tat bestraft&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;§4 Brandstiftung&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wer Gebäude, Bäume oder sonstiges Eigentum in Taki vorsätzlich in Brand steckt wird dafür zur Rechenschaft gezogen. Das Strafmaß beläuft sich folgender Maßen:&lt;br /&gt;
Außerdem muss der entstandene Sachschaden ersetzt werden.&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;mw-collapsible mw-collapsed&amp;quot; &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; colspan=&amp;quot;4&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;&#039;Brandstiftung&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;&#039;Schwere&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot;| &#039;&#039;&#039;Leicht&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot;| &#039;&#039;&#039;Mittel&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot;| &#039;&#039;&#039;Schwer&#039;&#039;&#039;  &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot; | Beschreibung&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | Schäden im Wert bis 5.000 Ryô.&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | Schäden in einem Wert ab 5.001 Ryô; In Brand setzen von dorfsymbolträchtige Insignien/Gegenstände.&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | Brandstiftung von Einrichtungen Takigakures oder im Nahen Umfeld (Entfernung &amp;lt;20m).&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; sytle=&amp;quot;width:10;&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot; | Strafe&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | Erstattung des Warenwertes/des Gegenstandes, 5.000 Ryô Strafe und 1 D-Rang Strafmission.&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | Erstattung des Warenwertes/des Gegenstandes, 25.000 Ryô Strafe, 1 C-Rang Strafmission und Überwachung bis zur Ableitung der Mission (mindestens 15 Tage) und 15 Tage Haftstrafe&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | 20 Tage Haftstrafe, 1 B-Rang Strafmission und Überwachung für den Zeitraum bis zur Absolvierung der Mission (mindestens 21 Tage).&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;§5 Sachbeschädigung&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wer mutwillig oder aus Fahrlässigkeit das Eigentum eines anderen Bürgers beschädigt oder zerstört macht sich der der Sachbeschädigung strafbar.&lt;br /&gt;
Eine Anklage wegen Sachbeschädigung kann nur vom Geschädigten selbst vorgebracht werden.&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;mw-collapsible mw-collapsed&amp;quot; &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; colspan=&amp;quot;4&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;&#039;Brandstiftung&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;&#039;Schwere&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot;| &#039;&#039;&#039;Leicht&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot;| &#039;&#039;&#039;Mittel&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot;| &#039;&#039;&#039;Schwer&#039;&#039;&#039;  &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot; | Beschreibung&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | Schäden im Wert bis 5.000 Ryô.&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | Schäden in einem Wert ab 5.001 Ryô; Zerstören/Beschädigen von dorfsymbolträchtige Insignien/Gegenstände.&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | Beschädigung von Einrichtungen Takigakures.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; sytle=&amp;quot;width:10;&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot; | Strafe&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | Erstattung des Warenwertes/des Gegenstandes, 5.000 Ryô Strafe und 1 D-Rang Strafmission.&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | Erstattung des Warenwertes/des Gegenstandes, 25.000 Ryô Strafe, 1 C-Rang Strafmission und Überwachung bis zur Ableitung der Mission (mindestens 15 Tage) und 15 Tage Haftstrafe&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | Erstattung des Warenwertes/des Gegenstandes, 30.000 Ryô Strafe, 20 Tage Haftstrafe, 1 B-Rang Strafmission und Überwachung für den Zeitraum bis zur Absolvierung der Mission (mindestens 21 Tage).&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;§6 Siegelbruch&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wer ein Siegel, welches zum Schutz, zur Geheimhaltung oder zur Aufbewahrung bricht ohne Befugnisse, macht sich des Siegelbruches schuldig.&lt;br /&gt;
Je nach Sachlage wird der Tatbestand des Verrates oder Hochverrates geprüft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;§7 Belästigung&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wer eine andere Person mittels aufdringlichen, unsittlichen oder respektlosen Verhalten massiv belästigt, kann wegen Belästigung zu einer Strafmission* sowie einer Geldbuße von 3000 Ryô verurteilt werden.&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;mw-collapsible mw-collapsed&amp;quot; &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; colspan=&amp;quot;4&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;&#039;Respektlosigkeit&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;&#039;Schwere&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot;| &#039;&#039;&#039;Leicht&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot;| &#039;&#039;&#039;Mittel&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot;| &#039;&#039;&#039;Schwer&#039;&#039;&#039;  &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot; | Beschreibung&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | Eine leichte Beleidigung/abfälliger kurzer Kommentar gegenüber der Autorität Takigakures, welche nicht verteidigt wurde.&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | Eine mittlere Beleidigung (kurze Ansprache/Hasstirade) gegenüber der Autorität Takigakures, welche nicht verteidigt wurde.&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | -&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; sytle=&amp;quot;width:10;&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot; | Strafe&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | 3 Tage Gefängnis&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | 5 Tage Gefängnis und 5.000 Ryô&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | -&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;§8 Diebstahl/Raub&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wer einen Gegenstand, der einem anderen gehört, wegnimmt, versteckt oder behält macht sich des Diebstahls schuldig.&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;mw-collapsible mw-collapsed&amp;quot; &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; colspan=&amp;quot;4&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;&#039;Diebstahl / Vandalismus&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;&#039;Schwere&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot;| &#039;&#039;&#039;Leicht&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot;| &#039;&#039;&#039;Mittel&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot;| &#039;&#039;&#039;Schwer&#039;&#039;&#039;  &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot; | Beschreibung&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | Schäden im Wert bis 5.000 Ryô.&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | Schäden in einem Wert ab 5.001 Ryô.&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | Vandalismus von Einrichtungen Takigakures.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; sytle=&amp;quot;width:10;&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot; | Strafe&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | Erstattung des Warenwertes/des Gegenstandes und 5.000 Ryô Strafe&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | Erstattung des Warenwertes/des Gegenstandes, 25.000 Ryô Strafe und 10 Tage Haftstrafe.&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | 15 Tage Haftstrafe, 1 B-Rang Strafmission, Überwachung für den Zeitraum bis zur Absolvierung der Mission (mindestens 15 Tage) und 15 Tage Haftstrafe.&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;§9 Einnahme und Weitergabe von Drogen&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wer eine für ihn verbotene Substanz einnimmt oder diese an einen Unberechtigten weitergibt, macht sich strafbar und muss eine Geldbuße von 20000 Ryô zahlen.&lt;br /&gt;
Alkohol und Tabakwaren dürfen ab dem 18. Lebensjahr konsumiert werden.&lt;br /&gt;
Missbraucht man Drogen, so gilt dies ebenfalls als Gesetzesverstoß und ist zu ahnden:&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;mw-collapsible mw-collapsed&amp;quot; &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; colspan=&amp;quot;4&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;&#039;Drogenkonsum&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;&#039;Schwere&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot;| &#039;&#039;&#039;Leicht&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot;| &#039;&#039;&#039;Mittel&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot;| &#039;&#039;&#039;Schwer&#039;&#039;&#039;  &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot; | Beschreibung&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | Eigenkonsum einer leichtberauschende verboten Droge.&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | Eigenkonsum einer mittelberauschende verboten Droge, oder die Weitergabe einer leichtberauschende verbotenen Droge.&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | Eigenkonsum/Handel mit einer schwerberauschende verbotene Droge oder Handel mit einer mittelberauschende verbotene Droge.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; sytle=&amp;quot;width:10;&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot; | Strafe&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | 10.000 Ryô&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | 15 Tage Gefängnis&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | 21 Tage Gefängnis&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;§10 Anwärterstatus&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wer sich einmal als Anwärter gemeldet hat, kann diesen Status nur durch Verrat oder Straftat verlieren, ferner ist diese Person verpflichtet wie jeder Ninja auch das Dorf nicht ohne Grund (wie etwa Mission, Diplomatiereise etc.) zu verlassen, zu Widerhandlung wird wie Verrat oder Hochverrat behandelt.&lt;br /&gt;
Sondergenehmigung durch Oberhaupt oder Rat heben dieses Gesetz auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;§11 Meldung einer Straftat&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wer eine Straftat meldet die tatsächlich begangen wurde oder geplant wird, wird mit einer Belohnung von 25% der Geldstrafe belohnt, sollte keine Geldstrafe auf der Verfehlung liegen so wird eine Prämie ab 5000 Ryô bezahlt bei schweren Delikten wie Hochverrat oder Mord 50000 Ryô.&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;mw-collapsible mw-collapsed&amp;quot; &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; colspan=&amp;quot;4&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;&#039;Falschaussage/Verschleierung einer Straftat&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;&#039;Schwere&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot;| &#039;&#039;&#039;Leicht&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot;| &#039;&#039;&#039;Mittel&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot;| &#039;&#039;&#039;Schwer&#039;&#039;&#039;  &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot; | Beschreibung&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | Falschaussage/Verschleierung einer leichten Straftat.&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | Falschaussage/Verschleierung einer mittleren Straftat.&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | Falschaussage/Verschleierung einer schweren Straftat. &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; sytle=&amp;quot;width:10;&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot; | Strafe&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | Strafe wie für die Verschleierte Straftat. Strafen addieren sich hierbei!&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | Strafe wie für die Verschleierte Straftat. Strafen addieren sich hierbei!&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | Strafe wie für die Verschleierte Straftat. Strafen addieren sich hierbei! &lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
In schweren Fällen kann auch von Verrat ausgegangen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;§12 Jutsu- &amp;amp; Waffeneinsatz&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Einsatz von Jutsus/Waffen geschieht unter der Verantwortung des Einsetzenden und ist erlaubt, solange keine Person sich davon belästigt, geschädigt oder gefährdet fühlt. Die Voraussetzung einer Beschwerde für eine Belästigung oder Gefährdung ist, dass die beschwerende Person den Einsatz der Jutsu oder Waffe selbst wahrgenommen hat. Wird die Anzeige wegen Belästigung angenommen, gilt folgende Verbestrafmaßung:&lt;br /&gt;
Jutsu oder Waffeneinsatz auf dem Übungsgelände sind von dieser Regel ausgenommen. Bei schwereren Verletzung oder Beschädigung (außer an Übungsgeärten/Übungspuppen) treten aber dennoch die entsprechenden Gesetze in Kraft.&amp;quot;&lt;br /&gt;
Eine Beschwerde über eine Verletzung kann nur von der verletzten Person selbst abgegeben werden.&lt;br /&gt;
Ist die verletzte Person in einem Zustand, in der für längere Zeit, keine Beschwerdeabgabe mehr zumutbar ist, so tritt § 1 in Kraft.&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;mw-collapsible mw-collapsed&amp;quot; &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; colspan=&amp;quot;4&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;&#039;Waffenhandel und Nutzung&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;&#039;Schwere&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot;| &#039;&#039;&#039;Leicht&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot;| &#039;&#039;&#039;Mittel&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot;| &#039;&#039;&#039;Schwer&#039;&#039;&#039;  &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot; | Beschreibung&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | Ein Akademist oder Zivilist trägt eine Waffe offen. &lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | Benutzung von Waffen ohne Präparierung jener Waffen zur Schadensminimierung. Ninja nutzt eine Waffe außerhalb der ausgewiesenen Übungsgebiete. Verkauf von Waffen an Personen, welche für den Besitz nicht befugt sind (einem Akademisten eine Waffe ab Genin verkaufen). &lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | Nutzung von Sprengstoffe oder Gifte.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; sytle=&amp;quot;width:10;&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot; | Strafe&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | 5.000 Ryô und 1 D-Rang Strafmission.&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | 10.000 Ryô, 5 Tage Gefängnis und 1 D-Rang Strafmission&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | 25.000 Ryô, 30 Tage Gefängnis, 2 C-Rang Strafmission und Suspendierung für 30 Tage oder die Dauer der 2 C-Rang Missionen.&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;mw-collapsible mw-collapsed&amp;quot; &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; colspan=&amp;quot;4&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;&#039;Jutsuanwendung&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;&#039;Schwere&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot;| &#039;&#039;&#039;Leicht&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot;| &#039;&#039;&#039;Mittel&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot;| &#039;&#039;&#039;Schwer&#039;&#039;&#039;  &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot; | Beschreibung&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | -&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | Wirken von Jutsu außerhalb der Trainingsgelände ohne Gefahr abwehrenden Grund.&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | Wirken von Jutsu außerhalb der Trainingsgelände ohne Gefahr abwehrenden Grund und mutwilliger Verletzung einer Person/Beschädigung von Sachen. Jutsu angewandt/entwickelt/erlernt die als verbotene Jutsu gilt, ohne Erlaubnis der Dorfleitung.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; sytle=&amp;quot;width:10;&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot; | Strafe&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | 5.000 Ryô und 1 D-Rang Strafmission.&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | 15 Tage Gefängnis, 3 C-Rang Strafmission und eine Suspendierung für die Dauer der Strafmission oder 21 Tage.&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | 30 Tage Gefängnis, 25.000 Ryô und Verhandlung über folgende Straftatbestände: Körperverletzung, Landesverrat und Vandalismus. Mögliche Degradierung des Straftäters. Suspendierung für 30 Tage bzw. 3 D-Rang Mission (innerhalb Takigakures abzuleisten, wegen möglicher Fluchtgefahr bei dem Tatverdacht).&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;§ 13 Repräsentation des Dorfes&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Dorf ist zu jeder Zeit angemessen zu repräsentieren und nach außen hin zu vertreten. Sollte man sich in einer dem Ruf des Dorfes abträglichen Art und Weise verhalten..&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;§ 14 Befehlsverweigerung&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Verweigerung eines Befehls gegenüber einer Höherrangigen bzw. grundsätzlich befehlsautorisierten Person wird folgendermaßen bestraft:&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;mw-collapsible mw-collapsed&amp;quot; &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; colspan=&amp;quot;4&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;&#039;Dem Rang unangemessenes Verhalten&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;&#039;Schwere&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot;| &#039;&#039;&#039;Leicht&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot;| &#039;&#039;&#039;Mittel&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot;| &#039;&#039;&#039;Schwer&#039;&#039;&#039;  &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot; | Beschreibung&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | Verhalten, welches die Eignung in Frage stellt, jedoch nur leichte Auswirkungen hat.&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | Verhalten, welches die Eignung in Frage stellt und mittlere Auswirkungen hat (Mission wiederholt nicht erfolgreich abgeschlossen, obwohl der Missionsrang dem des Ninja entspricht).&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | Verhalten, welches die nicht Eignung deutlich zeigt (Als Teamleiter öfters keine Führungskompetenzen aufgewiesen).&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; sytle=&amp;quot;width:10;&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot; | Strafe&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | 2 D-Rang Strafmission und eine Suspendierung für die Dauer der Missionen bzw. 10 Tage. &lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | 1 C-Rang Strafmission und eine Suspendierung für die Dauer der Missionen bzw. 21 Tage.&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | Degradierung (für Akademisten: Rauswurf aus der Akademie).&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;mw-collapsible mw-collapsed&amp;quot; &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; colspan=&amp;quot;4&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;&#039;Ungehorsam&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;&#039;Schwere&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot;| &#039;&#039;&#039;Leicht&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot;| &#039;&#039;&#039;Mittel&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot;| &#039;&#039;&#039;Schwer&#039;&#039;&#039;  &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot; | Beschreibung&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | Nicht Befolgen eines Befehls ohne Auswirkungen auf einer Mission.&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | Nicht Befolgen eines Befehls mit leichten Auswirkungen auf einer Mission, beziehungsweise es zu mittleren Personen-/Sachschäden gekommen ist.&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | Nicht Befolgen eines Befehls wodurch die Mission gescheitert ist, beziehungsweise es zu schweren Personen-/Sachschäden gekommen ist.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; sytle=&amp;quot;width:10;&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot; | Strafe&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | Reisesperre und Missionsperre ab A-Rang Missionen für fine Dauer von 3 niederrangige Missionen.&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | Reisesperre und Missionsperre ab B-Rang Missionen für fine Dauer von 3 niederrangige Missionen, sowie 15 Tage Suspendierung.&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | 30 Tage Suspendierung, Degradierung.&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;§ 15 Freiheitsberaubung/Hausfriedensbruch&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wer andere ihrer Freiheit beraubt ist mit der entsprechenden Dauer ihrer Freiheitsberaubung selbst als Gefängnisaufenthalt zu bestrafen, des Weiteren folgen die Zusatzstrafen:&lt;br /&gt;
Ein unerlaubtes Betreten eines Privatgeländes wird wie folgt bestraft:&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;mw-collapsible mw-collapsed&amp;quot; &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; colspan=&amp;quot;4&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;&#039;Hausfriedensbruch/Freiheitsberaubung&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;&#039;Schwere&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot;| &#039;&#039;&#039;Leicht&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot;| &#039;&#039;&#039;Mittel&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot;| &#039;&#039;&#039;Schwer&#039;&#039;&#039;  &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot; | Beschreibung&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | Unerlaubtes Betreten. Festsetzen einer Person ohne Grund für einen Zeitraum &amp;lt;1 Tag.&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | Unerlaubtes, gewaltsames Betreten. Festsetzen einer Person ohne Grund für einen Zeitraum &amp;lt;3 Tag.&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | Unerlaubtes Betreten von Einrichtungen des Dorfes. Festsetzen einer Person ohne Grund für einen Zeitraum &amp;lt;7 Tag.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; sytle=&amp;quot;width:10;&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot; | Strafe&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | 1 D-Rang Strafmission oder den Sold dieser entrichten.&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | 5 Tage Gefängnis, 1 C-Rang Strafmission und 10.000 Ryô.&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | 20 Tage Gefängnis, 1 C-Rang Strafmission, 20.000 Ryô und eine Untersuchung des Tatbestandes &amp;quot;Landesverrat&amp;quot;.&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;§ 16 Bedrohung&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei Bedrohungen sowohl von Zivilisten als auch Shinobi ist der Bedrohende folgendermaßen zu bestrafen:&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;mw-collapsible mw-collapsed&amp;quot; &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; colspan=&amp;quot;4&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;&#039;Zwang/Erpressung&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;&#039;Schwere&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot;| &#039;&#039;&#039;Leicht&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot;| &#039;&#039;&#039;Mittel&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot;| &#039;&#039;&#039;Schwer&#039;&#039;&#039;  &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot; | Beschreibung&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | Wird je nach dem was erzwungen wird gehandhabt. Wird eine Straftat erzwungen, so wird grundsätzlich nach Schwere der Straftat gehandelt. Grundsätzlich kommt zudem Körperverletzung hinzu.&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | Freiheitsberaubung&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | - &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; sytle=&amp;quot;width:10;&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot; | Strafe&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | Je nach Aktion, die erpresst/erzwungen wurde. Körperverletzungsdelikt wird zusätzlich auf das verhandelte Strafmaß addiert (die Härte der Körperverletzung wird ebenfalls verhandelt).&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | Je nach Aktion, die erpresst/erzwungen wurde. Körperverletzungsdelikt wird zusätzlich auf das verhandelte Strafmaß addiert (die Härte der Körperverletzung wird ebenfalls verhandelt). Mindestens 15 Tage Gefängnis.&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | - &lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;§17 Strafmündigkeit&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jeder Bürger ab 18 Jahren ist voll strafmündig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ebenso tritt volle Strafmündigkeit ein sollte der Shinobi mindestens den Rang eines Genins innehaben.&lt;br /&gt;
Akademisten unterhalb des 18. Lebensjahres werden in der Regel mit milderen Stafen rechnen können, jedoch kann bei schweren Vergehen ein Ausschluss aus der Akademie erfolgen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;§ 18 Wiederholungstaten/Mehrfachige Begehung einer Straftat&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Falle mehrfacher Straftaten wird sich das Strafmaß aus jeder zusammen addieren. Bei Begehung von Wiederholungstaten innerhalb eines Jahres, wird das Strafmaß um eine Stufe erhöht (Leichte Körperverletzung wird zu einer mittleren Körperverletzung).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;§ 19 Straffreiheit / Milderung&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Begeht eine Person eine Straffreiheit um die Begehung einer anderen Straftat einer zweiten Person zu vereiteln, wird, sofern das Mittel verhältnismäßig war, eine Straffreiheit empfohlen. Ansonsten hat sich die Person entsprechend dem Straftatbestand zu behaupten, allerdings kann eine Milderung der Strafe zugesprochen werden. Hierbei wird die Strafe um eine Stufe gesenkt, außer es ist bereits eine leichte Strafe vorgesehen.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;§ 20 Duellierrecht&#039;&#039;&#039; (In Kooperation mit dem Bündnis entstanden)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Begeht eine Person eine Straftat gegen eine weitere Person und das Dorf hat keinen eigenes, oder nur geringes, Interesse an dem Straftatbestand, so kann die geschädigte Person den Täter zu einem öffentlichen Duell in der Arena auffordern, anstatt eine direkte Entschädigung zu erhalten. Der Täter übernimmt bei dem Kampf mögliche Behandlungskosten.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Bei einem solchen Kampf ist das Dorf in Kenntnis zusetzen, ansonsten macht man sich strafbar (Meldepflicht). Außerdem darf keine starke Gefährdung für die zwei Personen entstehen, ansonsten kann der Straftatbestand der Körperverletzung oder Mord/Tötung bestehen. Eine leichte bis mittlere Körperverletzung gilt bei einem solchen Kampf jedoch als straffrei.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Wenn das Dorf ein geringes Interesse besitzt, so greift das Gesetz der Begehung mehrerer Straftaten und beide Strafen werden durchgeführt (Duell und die des Dorfes).&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Solche Tatbestände mit dem Recht auf ein Duell sind hier gelistet:&lt;br /&gt;
* jegliche Respektlosigkeit&lt;br /&gt;
* leichter Ungehorsam&lt;br /&gt;
* leichte bis mittlere Körperverletzung&lt;br /&gt;
* jeglicher Diebstahl/Raub&lt;br /&gt;
* jeglicher Hausfriedensbruch&lt;br /&gt;
* leichter Betrug&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===[[Diplomatie]]===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;i&amp;gt;Hier ist eine tabellarische Übersicht über die politischen Beziehungen zu den anderen Ninjadörfern. Für weitere Informationen zu der Art der Beziehung siehe den Begriff &amp;quot;[[Diplomatie]]&amp;quot; und deren Erklärungen, hier im Wiki.&amp;lt;/i&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Land                                          !! Verhältnis                                          !! Handelsbeziehung !!Militärische Beziehung !!Forschungsbeziehung !!Waffenstillstand                   &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Konohagakure]]                    &lt;br /&gt;
|| Frieden                    &lt;br /&gt;
|| - &lt;br /&gt;
|| - &lt;br /&gt;
|| - &lt;br /&gt;
|| x&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Sunagakure]]                                          &lt;br /&gt;
|| Frieden                                          &lt;br /&gt;
|| - &lt;br /&gt;
|| -&lt;br /&gt;
|| -&lt;br /&gt;
|| x &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Kumogakure]]                                         &lt;br /&gt;
|| Verbündet                                         &lt;br /&gt;
|| Handel von Dorf-Eigenentwicklungen&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Handel von Rohstoffen&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Handel von sonstiger Ware  &lt;br /&gt;
|| Stellen von Militär&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Gemeinsame Missionen&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ausbildung von Militär&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Stationierung von Militär im jeweils anderen Dorf&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
gemeinsame Ergründung/Erbauung neuer Stützpunkte&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Freie Ein-/Ausreise(Außer Akademisten)&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Auslieferungsabkommen  &lt;br /&gt;
|| Gemeinsame Itemforschung&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Gemeinsame Erforschung sonstiger Dinge &lt;br /&gt;
|| x &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Kiri]]                                          &lt;br /&gt;
|| Verbündet                                        &lt;br /&gt;
|| Handel von Dorf-Eigenentwicklungen&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Handel von Rohstoffen&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Handel von sonstiger Ware  &lt;br /&gt;
|| Stellen von Militär&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Gemeinsame Missionen&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ausbildung von Militär&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Stationierung von Militär im jeweils anderen Dorf&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
gemeinsame Ergründung/Erbauung neuer Stützpunkte&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Freie Ein-/Ausreise(Außer Akademisten)&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Auslieferungsabkommen  &lt;br /&gt;
|| Gemeinsame Itemforschung&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Gemeinsame Erforschung sonstiger Dinge&lt;br /&gt;
|| x&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Iwa]]                                           &lt;br /&gt;
|| Neutral                                           &lt;br /&gt;
|| - || - || - || x&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Amegakure]]                     &lt;br /&gt;
|| Neutral                     &lt;br /&gt;
|| - || - || - || x&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Otogakure]]                   &lt;br /&gt;
|| Neutral                   &lt;br /&gt;
|| - || - || - || x&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Kusagakure]]                     &lt;br /&gt;
|| Frieden                     &lt;br /&gt;
|| - || - || - || x&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Takigakure führt seit geraumer Zeit ein festes Bündnis mit den zwei Großreichen [[Kirigakure]] und [[Kumogakure]]. Sie unterhalten gemeinsam eine [http://www.narutorpg.de/Sonstiges/Wiki/index.php/Bündnisfestung_Kirigakure/Kumogakure/Takigakure Bündnisfestung], die sich im Land [[Yu no Kuni]] befindet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Frage-Sektion ==&lt;br /&gt;
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|-&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
== Navigation ==&lt;br /&gt;
{{Vorlage:Linkliste Kategorien}}&lt;br /&gt;
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		<author><name>Masao Higurashi</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.narutorpg.de/index.php?title=Geschichte_von_Taki&amp;diff=25662</id>
		<title>Geschichte von Taki</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.narutorpg.de/index.php?title=Geschichte_von_Taki&amp;diff=25662"/>
		<updated>2016-03-17T14:05:14Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Masao Higurashi: /* Kenshin Fuyou */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Auf dieser Seite findet ihr eine Übersicht über die Geschichte des Dorfes [[Takigakure]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Seit Entstehung von [[Takigakure]]==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Sengoku Jidai===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Anfang der Geschichtschreiber [[Takigakure]]s steht Sengoku Jidai, die Zeit der streitenden Reiche. Nachdem die Kunst des Ninjutsu zur Blüte seiner Macht aufgestiegen war, durchstriffen zahllose [[Clan]]s die Lande, ein jeder mit seinen eigenen Fähigkeiten und Ansichten über die Welt. Sie waren [[Söldner]], die von den Ländern bezahlt wurden und alle bisher gekannten Waffen und Armeen überflüssig machten. Diese Kraft, die vielen zunächst wie ein Segen erschien, wurde schnell zu einem Fluch als sich angeblich selbst der Himmel in blutiges Rot aufgrund der endlosen Schlachten färbte, die auf der Erde ausgetragen wurden. Als sich die zwei mächtigsten [[Clan]]s im Reich des Feuers zusammenschlossen und [[Konohagakure]] gründeten, geschah ein Umdenken in vielen Ninja[[clan]]s die diesem Beispiel folgten. Es war deutlich geworden das es keinen Sinn mehr hatte nur dem eigenen Clan Treue zu schwören: Um zu bestehen brauchte es Bündnisse mit anderen Gruppierungen. Je stärker die zu schmiedende Allianz umso mehr Macht für die Beteiligten.&amp;lt;br /&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Gründung des Dorfes - 85 Jahre vor Ende des Bluterbenkrieges===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In diesen Jahren versammelten sich vier der örtlichen Ninjaclans an dem Baum, den wir heute [[Aufbau_von_Taki#Der_Taki-Baum|Taki-Baum]] nennen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Gesellschaft_in_Taki#Kagetoya|Kagetoya]] (Krieger), die [[Gesellschaft_in_Taki#Shiazu|Shiazu]] (Strategen), die [[Gesellschaft_in_Taki#Fuyou|Fuyou]] (Heilung) und die [[Gesellschaft_in_Taki#Nanaya|Nanaya]] (Tarnung).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie schlossen einen Pakt und schworen untereinander Treue an diesem Baum, der zu dieser Zeit noch ein gewöhnlicher war und erst Jahrzehnte später zu wahrer Berühmtheit gelangen sollte. Entgegen häufiger Annahme wurde [[Takigakure]] auf Vorschlag der [[Gesellschaft_in_Taki#Fuyou|Fuyou]] und Nanaya hin als Demokratie gegründet, da sich die verfeindeten [[Clan]]s der [[Gesellschaft_in_Taki#Kagetoya|Kagetoya]] und [[Gesellschaft_in_Taki#Shiazu|Shiazu]] auf keinen Anführer einigen konnten. [[Takigakure]] wurde vom Ältestenrat geführt, welcher aus den Anführern der jeweiligen [[Clan]]s bestand und hatte zu Beginn mit vielen Schwierigkeiten zu kämpfen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch die schier endlose Bedrohung und zahlreiche Überfälle entwickelte [[Takigakure]] bereits sehr früh fähige Verteidigungsmechanismen und Finten, mit denen sie selbst übermächtige Feinde erfolgreich abwehren konnten. Niemals gelang es einem Feind Fuß in [[Takigakure]] zu fassen und der Frieden im verborgenen Dorf machte den Rat der Ältesten leichtsinnig und überheblich.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Der Fall Kakuzu und Kagetoya-Dynastie - 65 Jahre vor Ende des Bluterbenkrieges===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Fall Kakuzu sorgte für besonderes Aufsehen im Dorf und beeinflusste es bis heute. Nachdem der Jounin [[Geschichte_von_Taki#Kakuzu|Kakuzu]] bei einem Auftrag scheiterte der die Ermordung des ersten [[Wichtige_Personen_in_Konoha#Hokage|Hokage]]s im Sinn hatte, mit dem [[Takigakure]] im Krieg war, erfuhr er bei seiner Rückkehr eine starke Ignoranz und Ablehnung. Er wurde mit Strafen belegt, denen er sich mit unerwarteter Gewalt erfolgreich widersetzen konnte. Bei seiner Flucht kam der gesamte Ältestenrat ums Leben, was für große Debatten in den Clans sorgte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als [[Geschichte_von_Taki#Ieyasu_Kagetoya|Ieyasu Kagetoya]] sich zum neuen Oberhaupt erklärte, gab es niemanden der ihm zu widersprechen wagte. Mittlerweile hatten sich weitere [[Clan]]s in [[Takigakure]] angesiedelt und viele von ihnen hielten den mächtigen [[Gesellschaft_in_Taki#Kagetoya|Kagetoya]] die Treue, sodass jeder Widerspruch in einem Bürgerkrieg hätte enden können.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Der Aufstand und Shiazu-Dynastie - 28 Jahre vor Ende des Bluterbenkrieges===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Viele Jahrzehnte lang herrschte in [[Takigakure]] eine angespannte Stimmung, doch keine Seite wagte es diesen trügerischen und wackeligen Frieden zu brechen. Das Dorf hatte viele Fortschritte gemacht. Es gelang ihm seine Macht auszubauen und von Taki als offizielles Ninjadorf anerkannt zu werden. Seine Ninja sicherten nun nichtmehr einzig das Dorf, sondern das gesamte Land stand unter dem Schutz und der Verwaltung der Ninja aus [[Takigakure]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dennoch folgte das unvermeidliche erneut aus einer im Leichtsinn geborenen Handlung heraus: Als [[Geschichte_von_Taki#Ieyasu_Kagetoya|Ieyasu Kagetoya]] sich in einer Schlacht dazu entschied eine Kompanie seiner Shinobi für den Sieg zu opfern, musste er die Folgen seiner Handlung am eigenen Leib spüren. Die Kompanie unter Führung von Kenshin [[Gesellschaft_in_Taki#Fuyou|Fuyou]] schaffte es entgegen aller Wahrscheinlichkeiten nicht nur zu überleben, sondern die gesamte Schlacht beinahe im Alleingang zu entscheiden. Als sie anschließend zurückkehrten, wandten sie sich offen gegen die Ninja welche sie im Stich und zum Sterben zurückgelassen hatten. Die [[Gesellschaft_in_Taki#Shiazu|Shiazu]], welche wohl nur auf eine solche Gelegenheit gewartet hatten, schlossen sich mit den [[Gesellschaft_in_Taki#Fuyou|Fuyou]] zusammen was letztlich auf den Tod Kagetoyas und dem Ende seiner Dynastie noch auf diesem Schlachtfeld hinauslief.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Daheim in [[Takigakure]] wurde [[Geschichte_von_Taki#Shingen_Shiazu|Shingen Shiazu]] als neues [[Dorfoberhaupt]] etabliert, mit großer Unterstützung der [[Gesellschaft_in_Taki#Fuyou|Fuyou]] und einiger jüngerer [[Clan]]s, welche sich im Laufe der Jahre um die [[Gesellschaft_in_Taki#Shiazu|Shiazu]] und [[Gesellschaft_in_Taki#Fuyou|Fuyou]] geschart hatten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unter den [[Gesellschaft_in_Taki#Shiazu|Shiazu]] änderte sich nach Aussen hin wenig, da sie an den Pfaden der [[Gesellschaft_in_Taki#Kagetoya|Kagetoya]] festhielten und diese trotz des Zwischenfalls nicht als Verräter deklarierten. Dennoch war dies das offizielle Ende des [[Clan]]s, denn während die Kagetoya mehr und mehr Verbündete in [[Takigakure]] verloren, schwand auch der [[Clan]] bis sich im folgenden Bluterbenkrieg ihre Spuren komplett verloren.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===[[Takigakure]] im Bluterbenkrieg===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während des Bürgerkrieges erlebten viele Einwohner und Ninja eine Schockphase die selbst nach dem Ende des Krieges noch viele Jahrzehnte lang anhalten sollte. Sie erkannten, das ihre Sicherheit nicht von selbst gegeben war. Obwohl es den Ninja gelang jeden Eindringling vom Dorf fern zu halten, hatte das Dorf viele Verluste und Tragödien zu beklagen, viele die heimkehrten waren nicht mehr dieselben wie vorher und erzählten erschreckende Geschichten über all die Bluterbler gegen die sie hatten kämpfen müssen.&amp;lt;br /&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Folgen des Krieges und Ashura-Dynastie - Monate nach Ende des Bluterbenkrieges===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenige Monate nach Ende des Krieges musste auch [[Geschichte_von_Taki#Shingen_Shiazu|Shingen Shiazu]] zurücktreten, der sich in einer der letzten großen Schlachten schwere Verbrennungen zugezogen hatte. Zur Überraschung vieler ernannte er [[Geschichte_von_Taki#Mifune_Ashura|Mifune Ashura]] zu seinem Nachfolger, nachdem dieser sich in zahlreichen Schlachten hervorgetan hatte. Damit war er der erste Anführer [[Takigakure]]s der aus keiner der vier [[Gesellschaft_in_Taki#Die_Gr.C3.BCnderclans|Gründerfamilien]] stammte, deren Population sich im Krieg ohnehin deutlich reduziert hatte. Der Ältestenrat wurde neu geordnet, sodass auch Mitglieder der niederen [[Clan]]s Zugang zu diesem hatten, was die Machtstellung der [[Gesellschaft_in_Taki#Die_Gr.C3.BCnderclans|Gründerfamilien]] endgültig brechen sollte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem sich die Defensive als besonderes Markenzeichen der Shinobi aus [[Takigakure]] etabliert hatte, begann [[Geschichte_von_Taki#Mifune_Ashura|Mifune]] eben dieses noch auszubauen. Die alten Verteidigungsanlagen wurden verstärkt und Sicherheitskontrollen für Aus- und Einwanderer verschärft. Waffen wurden entwickelt und verbessert, während den Einwohnern die Gefahr der Aussenwelt eingeprägt wurde, der die heimische Sicherheit des Dorfes gegenüberstand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Takigakure]] begann sich für einen Krieg zu rüsten, der nicht kommen sollte.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Zeit des Friedens und Musou-Dynastie - 42 Jahre nach Ende des Bluterbenkrieges===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach einem friedlichen, wenn auch überraschendem, Tod  [[Geschichte_von_Taki#Mifune_Ashura|Mifunes]], wurde [[Geschichte_von_Taki#Kessen_Musou|Kessen Musou]] vom Ältestenrat zu dessem Nachfolger ernannt. Während [[Takigakure]] sich in der Ashura-Dynastie mehr um die Sicherung seiner Position kümmerte, brach man in der Musou-Dynastie überraschenderweise damit. Potential von Aussen wurden willkommen geheißen und gefördert, während die Ninja-Akademie an gegenwärtige Standards angepasst wurde. In dieser Zeit stießen viele [[Clan]]s und Familien nach [[Takigakure]], die auch für dessen Entwicklung wichtig sind, wie die Familie der [[Wichtige_Personen_in_Taki#Shinishi_Kudo|Kudo]] oder die der [[Gesellschaft_in_Taki#Atsumichi|Atsumichi]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Ära des Friedens hatte [[Takigakure]] erfasst und viele Ninja wuchsen in dem Bewusstsein auf diesen Frieden erhalten zu wollen. Konflikte waren selten und wurden zumeist gerecht gelöst. Von einigen wurde diese Zeit als wahres Paradies empfunden, andere verurteilten den Leichtsinn mit welchem die Ninja hierdurch behaftet wurden.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Militarisierung und Eigen-Dynastie - 80 Jahre nach Ende des Bluterbenkrieges===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als die Musou-Dynastie mit dem Tod [[Geschichte_von_Taki#Kessen_Musou|Kessens]] während einer geheimen Mission endete, gab es große Bestürzung im Dorf als der Ältestenrat zur Überraschung vieler eine Frau namens [[Wichtige_Personen_in_Taki#|Jinkou Eigen]] zum neuen Oberhaupt ernannte. Abgesehen davon dass sie eine Frau war, war sie auch eine Ausländerin ohne feste Wurzeln in [[Takigakure]], was bei vielen Misstrauen erregte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Eigen-Dynastie wurde großer Wert auf innere Sicherheit gelegt. Die Schutzmaßnahmen innerhalb und ausserhalb des Dorfes wurden ebenso verstärkt wie deutlicher spürbar gemacht. Viele Systeme wurden bürokratisiert und auf Effizienz getrimmt, während die &#039;Shineitai&#039;, die mehrere Dutzend starke Leibgarde des Oberhauptes, etabliert wurde. Es gab das erklärte Ziel aus [[Takigakure]] ein Dorf werden zu lassen, welches sich vor den Großreichen nicht weiter würde verbergen müssen. Aussen wurden Bündnisse geschmiedet, Innen wurden Gesetze erlassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu dieser Zeit traten auch die sogenannten &amp;quot;[[Söldner]]&amp;quot; das erste Mal an das Licht der Öffentlichkeit. Menschen ohne Chakra probten mit Schusswaffen den Aufstand gegenüber den mittlerweile etablierten Ninja.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Söldner-Ära===&lt;br /&gt;
Nach den militärisch geprägten Jahren [[Wichtige_Personen_in_Taki#|Jinkous]], hatte die [[Wichtige_Personen_in_Taki#Ehemalige_Dorfoberhäupter|Gushiken]]-Ära das erste Mal seit dem Bluterbenkrieg wieder mit einer größeren Bedrohung zu tun: Den Söldnern.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Doch anders als in anderen Ländern und Dörfer gab es in [[Taki no Kuni]] nur wenig Aktivitäten dieser und die im Vergleich geringe Anzahl der Söldner bereitete den vereinte Kräften der Landesfürsten und des Ninjadorfes kaum Probleme.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Da [[Takigakure]] ohnehin keine Gefahr durch die Söldner für das einzige wirklich versteckte Dorf sah, zogen sie daher nicht aktiv in den Kampf gegen diese, sondern verteidigten lediglich das Land gegen die wenigen einfallenden Truppen, welche die Städte bedrohten.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Beginn der Gushiken-Dynastie - 85 Jahre nach Ende des Bluterbenkrieges===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Änderungen während der Eigen-Dynastie sorgten für größeren Widerstand bei den traditionelleren Clans des Dorfes als erwartet, weshalb unter internem Druck der Ältestenrat dazu gezwungen wurde Eigen um den Rücktritt zu bitten. Als [[Wichtige_Personen_in_Taki#Ehemalige_Dorfoberhäupter|Muneyaki Gushiken]] die Führung des Dorfes übernahm, waren viele erleichtert wieder einen &#039;wahren Taki-Ninja&#039; an der Spitze zu sehen.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit [[Wichtige_Personen_in_Taki#Ehemalige_Dorfoberhäupter|Muneyaki Gushiken]] als neuer Führung des Dorfes ging eine Welle der Erleichterung durch die Reihen der Bewohner des Dorfes, ein Anführer geboren in [[Takigakure]] selbst und bereits mit 9 Jahren Absolvent der Akademie. Allerdings blieb ein plötzlicher Umschwung der Politik wieder der Erwartungen aus. [[Wichtige_Personen_in_Taki#Ehemalige_Dorfoberhäupter|Muneyaki]] zeigte sich viel mehr als zurückhaltend und vorsichtiger Ninja. Selbst einige Monate nach seiner Einsetzung herrschte eine Stille im Zusammenhang mit seiner Politik. Als [[Wichtige_Personen_in_Taki#Ehemalige_Dorfoberhäupter|Muneyaki]] dann sogar plötzlich für eine Weile lang verschwand fürchteten sowohl der Ältestenrat als auch die Bewohner [[Takigakure]]s dass die Auswahl ein Fehler gewesen war und sie ihren Anführer nie wiedersehen würden. Doch [[Wichtige_Personen_in_Taki#Ehemalige_Dorfoberhäupter|Muneyaki]] erschien wider Erwarten wieder an den Toren [[Takigakure]]s als wäre nichts gewesen, um sich seinen Aufgaben als [[Dorfoberhaupt]] des Dorfes zu stellen. Erst einige Wochen nach seiner Rückkehr enthüllte [[Wichtige_Personen_in_Taki#Ehemalige_Dorfoberhäupter|Muneyaki]] die Intention hinter seinem Verschwinden.&lt;br /&gt;
Er hat die [[Geschichte_von_Taki#Die_W.C3.A4chter_Takigakure|legendären Wächter]] aus den vergessenen Geschichten Takis erforscht und als Zeichen der Wertschätzung den Titel des Dorfoberhauptes des Dorfes  in den [[Geschichte_von_Taki#Der_gelbe_Drache|gelben Drachen]] ernannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Post-Söldner-Ära===&lt;br /&gt;
Da die [[Söldner]]-Ära keinen großartigen Einfluss auf [[Takigakure]] hatte, verlief das Leben im Dorf nach dem Sieg über diese nicht anders ab als zuvor.&lt;br /&gt;
Es gab, da man sich nicht großartig mit den [[Söldner]]n beschäftigt hatte, anders als in anderen Ländern, keine großen technologischen Fortschritte, noch war man auf diese im recht traditionellen Land erpicht.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Es gab jedoch erste stärkere diplomatische Berührungen mit den Dörfern [[Kirigakure]] und [[Kumogakure]].&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Diese waren auf die diplomatischen Beziehungen des ehemaligen Dorfoberhaupts [[Wichtige_Personen_in_Taki#Dorfoberhaupt|Eigen Jinkou]] zu [[Kirigakure]] zurückzuführen, die ursprünglich aus dem Dorf stammte. Über jene Beziehung kamen sie dann auch in Berührung mit [[Kumogakure]], welche schon immer recht eng mit [[Kirigakure]] verbunden waren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Dreier-Bündnis-Ära===&lt;br /&gt;
Das Dreier-Bündnis [[Kirigakure]]-[[Kumogakure]]-[[Takigakure]] hat seine Wurzeln bis in den Bluterbenkrieg geschlagen. Damals entstand der erste Kontakt aller drei Länder miteinander. Auch wenn dieser Kontakt eher negativer Natur gegenüber [[Takigakure]] war, so festigte es die Bindung der beiden anderen Bündnispartner.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Dieses Verhältnis schob sich jedoch ins positive als [[Wichtige_Personen_in_Taki#Eigen_Jinkou|Eigen Jinkou]] Dorfführer wurde, da Eigens Heimatdorf [[Kirigakure]] gewesen war, pflegte sie in dieser neuen Position eine recht umsichtige Politik, welche den Grundstein für das künftige Bündnis legte.&lt;br /&gt;
Zur freundschaftlichen Annäherung begrüßte [[Takigakure]] bald eine kleine Delegation [[Kirigakure]]-Ninja im Dorf, deren Besuch überraschend gut ausging.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Anschläge während des [[Chuuninexamen]]s in [[Kumogakure]] festigte ebenfalls diese Beziehung, da [[Takigakure]] ihrem neuen Freunden [[Kirigakure]] und somit auch [[Kumogakure]] bei der Beseitigung der Schäden half.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Nach der Eroberung einer [[Söldner]]festung seitens [[Kirigakure]], wurde diese zum gemeinsamen Besitz der drei Dörfer erklärt und die Bündnisfestung erschaffen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die letzte Festigung des Bündnisses wurde durch die Katastrophenhilfe während Unwetters erzielt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Beginn der [[Wichtige_Personen_in_Taki#Shinishi_Kudo|Kudo]]-Dynastie - 89 Jahre nach Ende des Bluterbenkrieges===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem, [[Geschichte_von_Taki#Nobu_Gushiken|Nobu Guskihen]], der Bruder [[Wichtige_Personen_in_Taki#Ehemalige_Dorfoberhäupter|Muneyaki Gushikens]], diesen auf dem Weg zu einer wohl wichtigen Besprechung abfangen und entführen konnte, trat die Spezialeinheit Takigakures in Aktion, unter anderem auch [[Wichtige_Personen_in_Taki#Shinishi_Kudo|Shinishi Kudo]].&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Wichtige_Personen_in_Taki#Shinishi_Kudo|Shinishi Kudo]] gelang es als einziger, den [[Wichtige_Personen_in_Taki#Ehemalige_Dorfoberhäupter|gelben Drachen]] und seinen Bruder in einer Höhle zu finden und zu erreichen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Nobu unterlag dem Kudo und wurde von ihm erledigt.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Gerüchten zufolge soll [[Geschichte_von_Taki#Nobu_Gushiken|Nobu]] jedoch Sicherheitsvorkehrungen geplant haben, welche besagte Höhle nach seinem Tod zum Einsturz brachte.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Offiziellen Aussagen zufolge, gelang es Kudo, das [[Dorfoberhaupt]] aus der misslichen Lage der einstürzenden Höhle zu befreien, schaffte es jedoch selbst nicht mehr heraus. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Wichtige_Personen_in_Taki#Shinishi_Kudo|Shinishi Kudo]] galt eine Zeit lang als verstorben, ehe er wohlauf zurückkam und wenig wegen seiner heldenhaften Taten, der Rettung des alten Dorfoberhauptes sowie dem Ausschalten des Verräters selbst zum [[Dorfoberhaupt]] ernannt wurde, da [[Wichtige_Personen_in_Taki#Ehemalige_Dorfoberhäupter|Muneyaki Gushiken]] von diesem Amt zurücktrat.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der junge [[Gesellschaft_in_Taki#Kudo|Kudo]] brachte gleich frischen Wind in des recht traditionelle Takigakure, durch die Umbenennung des Dorfoberhaupt-Titels vom gelben zum goldenen Drachen, sowie dem Bau eines neuen [[Aufbau_von_Taki#Ninjasitz.2Fgoldene_Drachenstatue|Ninjasitzes]], der eben jenes Wesen repräsentieren sollte.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Jedoch hatte [[Wichtige_Personen_in_Taki#Shinishi_Kudo|Shinishi Kudo]] mit seiner Ernennung gleichzeitig etwas geerbt was den jungen Shinobi auf die Probe stellen sollte, der [[Taki_no_Kuni#Jashin_Sekte|Jashin-Kult]] der zuvor in Takigakure schon Unheil angerichtet hatte war stärker geworden und schaffte es [[Takigakure]] als Dorf einige Seitenhiebe zu verpassen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Bald darauf sollte ein Krieg in [[Taki no Kuni]] ausbrechen in dem die beiden Seiten ihre Kräfte maßen und [[Wichtige_Personen_in_Taki#Shinishi_Kudo|der goldene Drache]] seine Stärke und Führungsqualitäten beweisen musste.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Das Lied des gelben Drachen=&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwischen den Reihen voller Bücher und Schriftrollen in der Bibliothek [[Takigakure]]s, die oft von großen Personen der Vergangenheit, wichtigen Ereignissen oder Techniken sowie Lehre handeln, findet der Suchende bis weilen ein kleineres unscheinbares Buch.&lt;br /&gt;
Nur selten wurde das Buch in den letzten Jahren aus der Umarmung seiner größeren Brüder und Schwestern gerissen, um seinen Inhalt dem Suchenden zu offenbaren. Es war in Vergessenheit geraten und gelegentlich, wenn es aus dem langen Schlaf eines von Staub bedeckten Buches für einen Moment, welcher für ein Buch alles zwischen einer Sekunde und einem Jahrhundert sein kann, aufwachte, erinnerte es sich sehnsüchtig daran wie es gewesen war, als noch kleine Kinderfinger es jeden Tag hervorgeholt und die dazugehörigen hohen Stimmen erfreut und laut aus ihm hervor gelesen hatten.&lt;br /&gt;
Es war abgenutzt ja, aber das stimmte das Buch nicht traurig sondern machte es eher stolz. Die güldene Farbe, mit der sein Schaffer einst den Umschlag beschrieben hatte, hatte ihm eh nie wirklich gefallen und der Zustand sprach in seinen Augen für all die Liebe und Anerkennung, die ihm einst zugekommen war. Und schließlich hatte die Geschichte, mit deren Schutz und Überlieferung es beauftragt worden war, alles Recht auf derartige Zuwendung.&lt;br /&gt;
Ja das Buch war stolz auf sich selber und wusste, dass es nur lange genug warten müsste, bis es aus seinem Schlaf aufgeweckt werden und seine Geschichte erneut offenbaren würde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Irgendwann kam dieser Tag und an diesem Tag fand die Sage des [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|gelben Drachens]] und der Götter wieder Einzug in die Köpfe der Menschen. Wie so oft bei Sagen weiß niemand zu sagen, wie viel wahr und wie viel hinzugedichtet worden war. Aber dies, so wusste das Buch, war nicht die Aufgabe einer Sage.&lt;br /&gt;
Eine Sage muss die Herzen der Menschen erfreuen, sie mit Hoffnung erfüllen und zum Träumen anregen. Eine Sage lässt bisweilen alte Männer genauso wie kleine Kinder mit verträumten Blicken die Welt um sich herum betrachten und sich vorstellen, wie es wohl damals an diesem Ort ausgesehen haben könnte. Eine Sage schließlich steht für eine Lektion und Beispiel, Lehre und Wissen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und so erzählt das Buch die Geschichte:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Prolog===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vor langer Zeit, als die Menschheit noch jung war und mit den großen Augen eines kleinen Kindes die Welt um sich herum betrachtete, herrschte die Natur über das Leben eines jeden Lebewesens mit einer Hand, die zugleich sanft wie ein kühler Windstoß im drückenden Sommer als auch hart wie der Kern eines großen Gebirges war.&lt;br /&gt;
Der Mensch, genauso wie alle anderen Lebewesen ob Tier, Pflanze oder Stein kämpfte jeden Tag um sein Überleben. Aber nicht Angst oder Ohnmacht vor den Strapazen bestimmten sein Leben, sondern Freude und Glück über die einfachsten Dinge. Er war glücklich, wenn er mit vollem Magen einen warmen und sicheren Schlafplatz gefunden hatte.&lt;br /&gt;
So herrschte die Natur und die Tiere, die teilweise älter als die Menschen waren, wuchsen zu prächtigen Gestalten heran. Hört man heute von Erzählungen aus jener Zeit, so wirken die Geschichten von dem riesigen Wald, der den Großteil des Kontinents bedeckte und von ebenso riesigen Tiergottheiten bevölkert war, wie die Märchen eines alten wirren Greises.&lt;br /&gt;
Aber der Menschheit Kindeswiege war dies Umfeld beschützt vom großen Schatten des Waldgottes. Irgendwann jedoch fängt jedes Kind an sein Umfeld zu verändern und in einer Zeit, in der sich das Schicksal dieses Gleichgewichtes entscheiden sollte erhob sich der [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|gelbe Drache]] über die Träume von Natur und Mensch hinweg in die Lüfte der Zukunft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===1. Kapitel===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Langsam und träge floss der kleine Bach an diesem Tag die Hänge des Hügels herab, plätscherte nur missmutig über die großen Steine nahe seiner Quelle, drückte nur halbherzig die Kiesel vor sich her, die sich in seinen Weg stellen wollten, und wollte gar nicht so recht seinen Weg gen Tal beschreiben.&lt;br /&gt;
Hätte man den Bach an einem anderen Tag gesehen und hätte man Aug und Ohr, so wie es die Menschen früher für die Natur gehabt hatten, so hätte die Freude und die Glückseligkeit des Baches einem das Herz erwärmt. Es war kein großer Bach, es war kein Bach, dessen Wasser sich in den Strom eines gewaltigen Flusses oder die Gefilde eines riesigen Sees mischte. Es war ein einfacher Bach, der auf der großen Landkarte nicht einmal seine Existenz belegt finden würde.&lt;br /&gt;
Aber für die Menschen des kleinen Dorfes am Fuße des Hügels war er die Quelle ihres Lebens und somit das Wichtigste in der Welt und für ihn waren diese Menschen das Wichtigste in der Welt.&lt;br /&gt;
Wer brauchte schon riesige Mengen Wassers, wenn er sich an dem Lachen der Kinder erfreuen konnte, die in ihm spielten und sein Wasser benutzten, um sich gegenseitig zu bespritzen?&lt;br /&gt;
Ja es waren vor allem die Kinder, auf die sich der Bach jeden Morgen freute, wenn er sich aus dem moosig-grünen Bett seiner Träume erhob. Er kannte sie alle, er erkannte sie schon am Klang ihres Lachens und hatte einem jeden der Dorfbewohner erfreut beim Wachsen zugesehen.&lt;br /&gt;
Nichts aber stimmte ihn so traurig, wie das bittere Weinen und Schluchzen eines Kindes, das in seinem jungen Leben bereits großes Leid erfahren musste. Und ausgerechnet das herzerweichendste Weinen und die qualvollsten Tränen hatte er am gestrigen Tage wahrnehmen müssen.&lt;br /&gt;
Das Mädchen mit den grellblonden Haaren namens [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] hatte bereits in ihrer frühesten Kindheit beide Eltern verloren und lebte alleine mit ihrer großen Schwester Kigiku in dem kleinen Dorf. Nie hatte der Bach [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] weinen hören ob des Verlustes der Eltern oder der schweren Zeit, die dieser den beiden Mädchen einbrachte. Es war immer glücklich mit seinem Leben gewesen, hatte sich nie beschwert und war der großen Schwester stets zur Hand gegangen. Und ausgerechnet dieses Mädchen, das dem Bach immer ein Quell der Freude gewesen war, weinte nun ob der schweren Krankheit des Einzigem, dem es sich immer sicher gewesen war: Seiner Schwester.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was konnte der Bach tun? Die Menschen hatten in den Jahrhunderten seit ihrer frühesten Kindheit gelernt in der Natur zu überleben und dabei bereits einiges über die Kunst mit den Geschenken der Natur Krankheit und Wunde zu bekämpfen gelernt. Aber nicht einmal dieses Wissen schien das Leid Kigikus mildern zu können. Trübseelig floss er weiter vor sich hin und grübelte nach, was er tun könnte. Auch dachte er dabei daran, dass die Menschheit längst ihr Kindesbett verlassen und begonnen hatte, die harte Seite der Natur, die ihr Leben bedrohte, zu bekämpfen.&lt;br /&gt;
Früher, er konnte sich fast nicht mehr daran erinnern, hatte sich nur selten die Sonne in seinen Wassern gespiegelt, da der Schatten großer Bäume stets sein Gefilde bedeckte. Irgendwann aber hatten die Menschen damit begonnen die Bäume zu fällen und sich Platz zum Leben, für ihr Vieh und für ihre Felder zu schaffen. Der große Wald war immer weiter geschrumpft und schon lange hörte der Bach die Stimmen der Bäume nur noch aus sehr weiter Entfernung im Säuseln des Windes.&lt;br /&gt;
Als er nun so lauschte, um die Stimmen der Bäume zu hören, vernahm er die Stimme eines Menschen. Dieser Mann, denn seine tiefe und rauchige Stimme verriet sein Geschlecht, sang irgendwo in seiner Nähe von etwas, was der Bach völlig vergessen hatte: Von dem Waldgott.&lt;br /&gt;
Die Erinnerungen überschlugen sich und schnell beschloss der Bach aus seiner Trübseligkeit zu erwachen und den Sänger mit dem Plätschern seines Wassers an- und zu dem kleinen Dorf hinzulocken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===2. Kapitel===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stark schmerzten die Füße des Greises, dessen Stimme der Bach vernommen hatte, ob seiner langen Wanderung und ein jedes Wort, das er scheinbar vergnügt vor sich her sang, war einzig und allein dazu gedacht, um ihn von den Schmerzen abzulenken.&lt;br /&gt;
Er war weit gereist, hatte viele Flüsse überquert und sich an viele Bäume gelehnt, wenn sein alter Körper ein paar Momente der Ruhe benötigten. Weswegen er reiste, wusste er nicht mehr. Einzig und allein erinnerte er sich noch daran, dass er einst am Rande eines großen Waldes gelebt und von dessen Wildheit und Schönheit verzaubert worden war.&lt;br /&gt;
Angelockt vom Plätschern des Baches, dessen kühles Wasser Linderung für die schmerzenden Füße verhieß, wechselte der Greis die Richtung und traf schon bald auf den kleinen Bach und das in nicht allzu weiter Ferne stehende Dorf. Noch einmal nahm sich der Alte zusammen, trällerte um so lauter, als seine Füße besonders stark schmerzen und ihm anscheinend sagen wollten:“Wieso bleibst du nicht einfach hier sitzen und gönnst uns unsere Ruhe du alter Narr?“&lt;br /&gt;
Aber der „alte Narr“ war dickköpfig geworden und wollte nicht nur seine Füße ausruhen, sondern auch noch mit Menschen reden. Ein Vergnügen, das ihm seit Wochen verwehrt war.&lt;br /&gt;
So laut trällerte er vor sich hin, dass er das Schluchzen des kleinen Mädchens, das am Ufer des kleinen Baches mehr in sich zusammen gekauert war, als dass es saß, nicht mitbekam. Erst, als das Mädchen seine grünen Augen öffnete und auf den alten und komisch aussehenden Mann schaute, während es sich über die tränenverschmierten Wangen wischte, bemerkte dieser, dass er nicht alleine war.&lt;br /&gt;
„Was ist ein Waldgott?“ ertönte die hohe Stimme des Mädchens und der alte Mann blieb verdutzt stehen, um die fragenden großen Augen, die vor Weinen rot geworden waren, zu bewundern. Kurz entschlossen gewährte er seinen fast schon rebellierenden Füßen ihren Wunsch und ließ sich neben dem Mädchen leise seufzend nieder.&lt;br /&gt;
„Die gestaltgewordene Natur. Wille und Kraft dessen, was uns stets umgibt, und genauso wild und sanft wie eben jenes.“ Antwortete er ein wenig kryptischer, als er beabsichtigt hatte, während er die schmerzenden Füße aus den abgelaufenen Sandalen befreite.&lt;br /&gt;
„Und wie sieht er aus?“&lt;br /&gt;
„Er wechselt die Gestalt, so wie es auch die Natur ständig tut.“&lt;br /&gt;
„Ist er lieb?“&lt;br /&gt;
„Ja und nein. Wenn er stürmisch und verheerend ist, wenn er wütend und aufgebracht ist, so vernichtet er alles, was ihm in den Weg kommt. Ist er aber sanft und ruhig, so beschützt, heilt und umsorgt er das, was in seinen Augen, den Augen der Natur, würdig ist.“&lt;br /&gt;
Sofort weiteten sich die Augen des kleinen Mädchens, das das zerschlissene Hemd des Alten mit seinen kleinen Fingern ergriff und ihn voller Hoffnung und zugleich voller Angst vor einer möglichen Enttäuschung anschaute.&lt;br /&gt;
„Er heilt? Kann er alles heilen? Kann er auch eine richtig schlimme Krankheit heilen?“&lt;br /&gt;
Ein wenig verdutzt ob dieser Reaktion antwortete der Alte in dazu passender Stimmlage:&lt;br /&gt;
„Ehm Ja, kann er, aber dazu muss er…“ Doch weiter hörte das Mädchen nicht, es riss nur umso stärker an dem Hemd und schrie förmlich:&lt;br /&gt;
„Wo finde ich ihn? Erzähl mir bitte alles!“&lt;br /&gt;
Und nach einer Reaktion, die sehr derer glich, die er nur wenige Momente zuvor gezeigt hatte, und einem dazu passenden Seufzen, holte der Greis tief Luft und fing an zu erzählen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Weit weg im Nordosten steht er noch, der große Wald, der einst fast den ganzen Kontinent bedeckte. Im Gegensatz zu den kleinen Wäldern, die du kennst, ist dieser Wald noch erfüllt von dem Willen und der Kraft der Natur. Tief in seinem Inneren lebt der Waldgott in dem wunderbaren Hain, der schon seit Äonen nicht mehr von Menschen betreten worden ist, und umgeben von den Vorfahren der Tiere: riesige und weise Tiergötter.&lt;br /&gt;
Einst, so wurde mir als kleines Kind in meinem Heimatdorf erzählt, dass am Randes des großen Waldes steht, sahen die Tiergötter und der Waldgott mit wohlwollendem Blick auf die Menschen herab, die so schwach und zerbrechlich wirkten. Sie standen uns bei, wenn etwas unsere Existenz bedrohte, und halfen uns gelegentlich mit Rat und Tat in der Natur zu überleben, die sie schon so viel länger bevölkern und so viel besser verstehen als wir.&lt;br /&gt;
Aus dieser Zeit kommen auch die Geschichten der Heilkunst des Waldgottes und der weisen Ratschläge der Tiergötter, die zusammen mit ihren damals noch ähnlich riesigen Brüdern und Schwestern unseren Kontinent bereisten und bevölkerten.&lt;br /&gt;
Aber…“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch weiter kam der Mann nicht, denn das Mädchen war bereits aufgesprungen und rannte fort in Richtung der Häuser. Später erfuhr er, was es mit dem Mädchen auf sich hatte, und schollt sich selber ob dem, was er so unvorsichtig [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] erzählt hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===3. Kapitel===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Voller Schrecken beobachtete der kleine Bach, was geschah. In seinem Bestreben das kleine Mädchen zu trösten und sich wieder an ihrem Lachen und den strahlenden Augen zu erfreuen, hatte er vergessen, dass Menschen keine Tiere waren. Sie waren es nicht gewohnt auf sich alleine gestellt zu überleben und am aller wenigsten kleine Kinder, von den Gefahren einer solchen Reise und denen des großen Waldes ganz zu schweigen.&lt;br /&gt;
Aber was konnte er tun? Was konnte er tun?...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ohne lange nachzudenken hatte sich [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] ihre festeren Schuhe samt ein paar reisetauglichen Kleidern und Proviant – was sie eben rumliegen sah – geschnappt, hatte ihre Schwester umarmt und war mit den Worten „Der Waldgott wird dich heilen, warte es nur ab!“ aus der kleinen Hütte, die die zwei Mädchen bewohnten, verschwunden.&lt;br /&gt;
Kigiku hatte sichtlich verwirrt drein geschaut, aber hatte ob ihrer Krankheit und der Schwäche, die ihren Körper befallen hatte, nichts tun können, außer der kleinen Schwester flehentlich hinterher zu schauen. So verzweifelt, wie die große Schwester in dieser Stunde war, als[[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] Hals über Kopf das kleine Dorf verließ, so zuversichtlich war die kleine Schwester, die endlich etwas gefunden hatte, was sie tun konnte um Kigiku helfen zu können. Sie dachte gar nicht daran, dass die Reise gefährlich werden könnte, oder dass sie ihr eigenes Leben schonen müsste. Einzig und allein das Leben der Person, die für sie die Welt darstellte, war ihr wichtig und kreiste beständig in ihrer Gedankenwelt umher.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So reiste das kleine Mädchen mit dem blonden Haar und den großen grünen Augen los gen Nordosten. Zum Glück hatte sie gelernt die Himmelsrichtungen zu erkennen und zu finden und verlief sich nie. So selbstsicher ging sie ihre Reise an, dass sie vergnügt summend schon bald das kleine Tal und die Gefilde des kleinen Baches verließ.&lt;br /&gt;
Die ersten Tage ihres kleinen Abenteuers flogen nur so vorüber. Sie hatte genügend Wasser dabei und konnte ihre Proviante mit den Beeren und Früchten, die sie dank des herrschenden Sommers leicht fand, stets wieder auffüllen. Einzig und allein des Nachts, wenn es dunkel und gelegentlich sogar etwas kühler wurde, wurde es ihr etwas bang um das kleine Herz. Aber wie stets summte sie dann eine kleine Melodie vor sich her, mit der sie die große Stille um sich herum vertrieb und sich selber in den Schlaf wiegte.&lt;br /&gt;
Die Weisen sagen, dass ein entschlossenes Herz keine Furcht kenne. Nur ein zauderndes und fragendes Herz öffne Tür und Tor für Zweifel und Furcht. Wenn man diesen Worten Glauben schenken darf, so verwundert es nicht, dass [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] nie daran dachte umzukehren oder auch nur aus Angst oder Furcht eine Träne vergoss. Sie war überzeugt davon das Richtige zu tun und setzte mit derselben Überzeugung Fuß vor Fuß, ging Schritt um Schritt immer weiter gen Nordosten.&lt;br /&gt;
Schon bald wurde die Natur, die wenn auch in schwächerer Art und Weise, auch an diesem Ort zu finden war, auf das summende und singende kleine Mädchen aufmerksam und immer öfter geschah es von nun an, dass ein kleiner Sperling sich zu [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] gesellte, wenn diese tagsüber oder nachts vor sich hin sang, um diese mit seinem hohen Zwitschern zu begleiten.&lt;br /&gt;
Immer, wenn sie den kleinen [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]] sah, der ihr schon bald ein lieber Wegbegleiter wurde, hellte sich die Miene des kleinen Mädchens auf und ihre Schritte wurden bestimmter und stärker. Dem Beispiel des [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]]s folgend, fing sie schon bald an feste Rhythmen in ihren Tagesablauf zu bringen:&lt;br /&gt;
Sie stand mit der Sonne auf, aß etwas, ging dann den Tag über unterbrochen von einer Mittagspause bis sie am Nachmittag begann nach einer Schlafmöglichkeit zu suchen und daraufhin nach etwas Essbarem und Trinkbarem, wenn sie nicht schon genug während des Tages gefunden hatte. Ihrer guten Orientierung wegen verlief sie sich dabei so gut wie nie und wenn, dann brachte sie das Zwitschern des kleinen [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]] schon bald wieder auf den richtigen Weg. Auch brauchte sie nur auf das Verhalten des[[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]]s zu achten, um Wetterumbrüche oder Gefahren vorherzusehen.&lt;br /&gt;
So verging die Zeit und die Natur kehrte immer weiter in das kleine Mädchen ein genauso wie das kleine Mädchen immer weiter in die Natur einkehrte. Und dann kam der Herbst&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===4. Kapitel===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als die ersten Blätter an den Bäumen begannen gelb und rot zu werden, wusste [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]], dass der Sommer den Kampf gegen den Winter langsam verlor. Noch kämpfte er wacker und hielt die kalten Winde aus dem Norden samt der dunklen Wolken, die sie mitbrachten, zurück. Aber mit jedem Tag und jeder Nacht kamen sie näher, ohne dass der Sommer etwas dagegen würde tun können.&lt;br /&gt;
Sie musste sich beeilen, so viel verstand selbst ein kleines Mädchen, denn in den Stürmen und der Kälte des Winters würde sie nicht überleben können ohne die Hilfe und den Beistand Ihresgleichen.&lt;br /&gt;
Wäre der kleine [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]] nicht gewesen, der sie über immer längere Strecken des Tages begleitete und es sich immer öfter auf ihrer Schulter bequem machte, so hätten vielleicht der Zweifel und die Furcht Einzug in ihrem Herzen gehalten. So aber ertönten die Stimmen der Zwei, wann immer der Winter an ihren Herzen zu nagen begann, und vertrieben diesen.&lt;br /&gt;
Manchmal allerdings kam es auch vor, dass der kleine [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]] schrecklich lange weg blieb und [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] begann sich Sorgen zu machen. Sorgen um den kleinen [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]], um ihre Schwester und um den Wahrheitsgehalt der Geschichte des alten Mannes. Als der kleine [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]] eines Morgens nicht neben ihr zu finden war, erhob sie sich und ging ohne zu zaudern in den kleinen Hain hinein, der sich vor ihr erstreckte. Sie begann das Lied zu singen, das sie seit Beginn ihrer Reise immer sang, und schon bald hörte sie aus einiger Entfernung die Antwort des [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]]s.&lt;br /&gt;
Ihr Herz schlug immer schneller voller Freude und auch voller Angst ob dem, was dem [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]] passiert sein könnte. Sie rannte immer schneller, stets der Stimme des [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]]s folgend und blieb plötzlich stehen.&lt;br /&gt;
Eine kleine [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] mit ungewöhnlich eisblauen Augen stand am Fuße eines großen Baumes, auf dessen niedrigem Ast [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] sofort ein paar der Federn des kleinen [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]]s sehen konnte. Ihre Augen weiteten sich und füllten sich schon bald mit Tränen, während die Katze sich von dem ersten Schrecken ob der plötzlichen Begegnung erholte und begann um das kleine Mädchen, das mehr und mehr in Tränen ausbrach, zu kreisen.&lt;br /&gt;
[[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] verstand schnell, dass der Sommer ihr bisher nur die schönen Seiten der Natur gezeigt hatte und sie den kleinen [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]] wohl nicht mehr wieder sehen würde. Es war in ihren Augen klar, dass der [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]] den Klauen der [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] erlegen war, da er sonst längst zu ihr zurück geflogen sein würde.&lt;br /&gt;
Immer stärker wurde der Regen aus Tränen, der sich vom Gesicht des kleinen Mädchens gen Boden bewegte, bis ein empörtes Miauen das Mädchen aus seinen Gedanken rüttelte. Die [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] hatte sich vor [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] hingesetzt und schaute sie aus zugleich neugierigen und vorwurfsvollen Augen an, so dass das Mädchen nicht anders konnte als sich herabzubeugen und vorsichtig das Fell des Tieres zu streicheln.&lt;br /&gt;
Sie machte dem Tier keine Vorwürfe, da es nur um sein eigenes Überleben kämpfte, auch wenn es sie dennoch sehr traurig machte. Anstatt aber vor der Hand des Mädchens zu fliehen, ließ sich die [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] mit einem immer lauter werdenden Schnurren streicheln und verließ auch nicht die Seite des Mädchens, als dieses langsam damit beginnen musste zurück zu ihren wenigen Habseligkeiten zu gehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So nahm schon bald die kleine [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] den Platz des [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]]s ein und begleitete [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] auf ihrer Reise. Und so wie der [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]] mit seinem Verhalten dem Mädchen vieles über das Überleben in der Natur beibrachte, so tat dies auch die [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]]. Allerdings oblag es der [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] genauso wie bei ihrem ersten Treffen dem Mädchen die düstere Seite der Natur zu zeigen.&lt;br /&gt;
Hatten im Sommer noch Früchte und Beeren überall auf ihrem Weg nur darauf gewartet von ihr gepflückt zu werden, so verschwanden diese immer mehr je weiter der Herbst Einzug hielt. Und schon bald musste [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] lernen, dass sie wie die [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] Leben nehmen musste, um selber zu überleben.&lt;br /&gt;
Es dauerte schier eine Ewigkeit, bis es ihr mittels einer Falle zum ersten Mal gelang ein kleines Tier zu fangen, ein Feuer zu machen und es dann übers Herz zu bringen das Tier zu töten und sogar zu verspeisen. Sie weinte bitterlich ob des Lebens, das sie beendet hatte und flehte vielmals um Verzeihung, bevor sie sich traute zu essen.&lt;br /&gt;
Durch Wiederholung aber wird jeder zum Meister und schon bald hatte sich das kleine Mädchen an die neuen Vorgänge gewöhnt, auch wenn sie noch immer für das Schicksal der Seele eines jeden Tieres, das sie tötete, zum ihr unbekannten Waldgott betete.&lt;br /&gt;
Schon bald fiel ihr das Fehlen des freudigen Zwitscherns kaum noch auf und die Harte Seite der Natur zog immer mehr in sie ein, auch wenn diese gemischt von warmen Momenten war, wie das abendliche Einschlafen mit der [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] in den Armen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===5. Kapitel===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Immer schwächer wurde der Sommer und der Herbst, der wie sein Freund Frühling sich oft wie das Seil fühlte, an dem Sommer und Herbst zogen, wurde immer dunkler und kälter. Die Stürme, die die Höhepunkte im Tauziehen zwischen Sommer und Winter für jeden sichtbar und hörbar machten, hatten schon seit einiger Zeit immer weiter an Stärke nachgelassen so wie es auch der Sommer getan hatte.&lt;br /&gt;
Immer weniger Zeit blieb dem kleinen Mädchen, das sich immer öfter morgens von Raureif befreien musste. Gelegentlich fielen früh morgens kleine weiße Flocken vom Himmel herab, setzten sich auf ihr blondes Haar und bildeten einen Schleier aus winzig kleinen Kristallen. Immer öfter froren ihr die Füße oder die Hände, manchmal kroch die Kälte sogar langsam die Beine hoch und hätte sie nicht die [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] gehabt, die sie des nachts wärmte, so wäre sie sicher oft schlotternd vor Kälte erwacht.&lt;br /&gt;
Sie hatte kaum noch Zeit, das wusste sie. Aber unbeirrt setzte sie Tag für Tag einen Fuß vor den anderen. Sie konnte nicht scheitern, sie durfte nicht! Was war schon so ein wenig Schnee im Vergleich zu dem, was ihre Schwester erleiden musste?&lt;br /&gt;
Und dann eines Tages, als die glänzende Himmelsscheibe bereits im Sinken inbegriffen war, sah sie Rauchschwaden hinter einem kleinen Weiler aufsteigen. Sie beschleunigte ihre Schritte und angespornt durch das Wettlaufen, das sich nun ergab, sprintete auch die [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] immer schneller, bis sie das Mädchen überholte und wenig später aus deren Sichtfeld verschwand.&lt;br /&gt;
Wie lange sie schon so rannte, wusste [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] nicht. Einzig und allein die stetig abnehmende Entfernung zu den Rauchschwaden und nicht die fast schon untergegangene Sonne war Mittelpunkt aller Gedanken des kleinen Mädchens. Je näher sie aber kam, desto mehr drangen schreckliche Geräusche an ihr Ohr, die sie an die unglaublich lauten Stürme im Herbst erinnerten. Oft hatte sie sich mitten in der Nacht, wenn es besonders stark stürmte, wie ein Kokon in ihre Decke eingerollt und sich vorgestellt, dass außerhalb des schützenden Mantels riesige Tiere, wie die aus der Geschichte des Greises, umher liefen und sich gegenseitig anschrien, was diesen Schrecklichen Krach erzeugte.&lt;br /&gt;
Hätte sie gewusst, was sie erwartete, so hätte sie in jenen Nächten wohl kein einziges Auge zu bekommen. Als sie sich immer weiter ihren Weg zwischen den mit einer hauchdünnen Schicht silbrigen Schnees bedeckten Bäumen des kleinen Weilers bahnte, schälten sich immer mehr die Umrisse kleinerer und größerer Häuser aus dem zwielichtigen Schatten der Bäume. Das Herz des Mädchen schlug ob der Vorfreude vielleicht endlich ihr Ziel erreicht zu haben immer schneller, bis es plötzlich zwei Schläge aussetzte während auch die kleinen Beine sich nicht mehr fortbewegen wollten.&lt;br /&gt;
Ein gewaltiges Brüllen, wie es dem stärksten Orkan alle Ehre bereitet hätte, erhob sich, als ein gewaltiger schwarzer Schatten sich auf die Reihe der Häuser zu bewegte. Nicht heimelige Kamine, nicht freundlich strahlende Herdfeuer hatten die Rauchschwaden erzeugt, die [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] angelockt hatten, sondern in Flammen stehende Barrikaden, die die Dorfbewohner scheinbar als Schutz errichtet hatten. Aber selbst diese hatten sie nicht vor dem bewahren können, was auf sie zurollte.&lt;br /&gt;
Verzweifeltes Rufen drang an [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]]s Ohren, als das Brüllen für einen Moment aussetzte. Langsam bewegte sie sich wieder, überzeugte ihre Füße mühsam zu jedem einzelnen Schritt und näherte sich so furchtbar langsam dem Chaos, das immer mehr von sich enthüllte.&lt;br /&gt;
Der gewaltige Schatten war stehen geblieben, bäumte sich in regelmäßigen Abständen auf und brüllte jedes Mal so laut, dass die nahestehenden Bäume wackelten. Vor ihm schälten sich nun auch kleinere Schatten mit langen Stäben aus dem flackernden Zwielicht der Flammen. Je näher das kleine Mädchen kam, desto mehr erkannte sie, dass es sich um Dorfbewohner zu handeln schien, die mit langen Speeren und allerlei zweckentfremdeten Ackergerät den riesigen Schatten, der längst durch die Barrikade gebrochen war, aufzuhalten versuchten.&lt;br /&gt;
Dann hörte sie plötzlich etwas, was nicht so recht in das Chaos passen wollte. Ein hohes Schreien drang an ihre Ohren, das nicht allzu weit entfernt seinen Ursprung haben konnte. In einem solchen Chaos hätte man erwartet, dass es ein furchterfülltes Schreien einer Frau ob der großen Gefahr sein müsste. Aber ein kleines Kind, jünger als die bisher unbemerkte Beobachterin, wankte kaum in der Lage richtig zu laufen mit seinen kurzen Beinen und immer wieder sich an den Häuserwänden abstützend auf den Kampf hinter der durchbrochenen Barrikade zu.&lt;br /&gt;
Doch auch der Schatten hatte das Geräusch bemerkt. [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] blieb abermals für einen Moment vor Schreck das Herz stehen, als sich das riesige Ungetüm dem wankenden Kind zu wandte. Aber diesmal setzten ihre Beine nicht aus, sondern beschleunigten Ihre Schritte. Unweigerlich dachte [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] daran, dass sie nicht schnell genug gewesen war um ihren kleinen [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]] hatte beschützen zu können und weigerte sich so etwas noch einmal zuzulassen.&lt;br /&gt;
Ihre Beine flogen förmlich über die leicht angefrorene Erde, näherten sich immer weiter dem Kleinkind und dem riesigen Schatten, der laut brüllend ebenfalls auf dieses aus der entgegen gesetzten Richtung zusteuerte. Ein verzweifelter Ruf aus der Kehle eines Mannes drang an die Ohren des Mädchens, aber kein einziger ihrer Gedanken war dazu in der Lage sich um dieses zu kümmern.&lt;br /&gt;
Mit Müh und Not erreichte sie das wankende Kind, das in dem Moment, in dem [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] hinter ihm zu Halt kam, endgültig der Schwerkraft Rechenschaft leistete und in die Arme des blonden Mädchens fiel. Doch auch der riesige Schatten hatte die Quelle des hohen Geräusches erreicht. Als eine besonders vorwitzige Flamme ihre Stimme erhob und den Schauplatz für einen Moment zur Gänze ausleuchtete, legte [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] unweigerlich die Arme fester um das Kleinkind in ihren Armen. Vor ihr erhob sich der Kopf einer gewaltigen schwarzen [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Schildkröte]], deren Augen zornig und mordlüstern das ungleiche Gespann anfunkelten.&lt;br /&gt;
Würde sie das Kind loslassen und sich vorsichtig entfernen, während das Ungetüm mit seiner Beute beschäftigt war, so würde sie vielleicht… Doch [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] schüttelte entschlossen das blonde Haupt und drückte das Kind nur stärker an sich. Der Blick ihrer Augen wurde gefährlicher, während sich diese leicht verengten. Sie würde nicht zulassen, dass erneut ein kleines Wesen, das auf ihre Hilfe angewiesen war, starb, weil sie zu zögerlich und zu schwach war. Ähnlich einer Bärenmutter, die ihr Junges vor hoffnungslos überlegenen Jägern nicht im Stich ließ, sondern die Jäger auch noch laut anbrüllte, war der Blick des jungen Mädchens. Das Brüllen aus diesem wurde immer spürbarer, so dass selbst die [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Schildkröte]] für einen Moment inne Hielt. Immer deutlicher wurde es, man war fast der Meinung, dass man es hören … und plötzlich erschallte ein gewaltiger und tiefer Schrei, als sich ein großer Schatten zwischen [[Wichtige_Personen_in_Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] und die [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Schildkröte]] schob.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===6. Kapitel===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unweigerlich hatte [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] ihre Augen geschlossen, als der zweite Schatten so nah vor ihr erschienen war, und rechnete jeden Moment damit die Flügelschläge des Todesboten zu hören.&lt;br /&gt;
Aber diese erschallten nicht, stattdessen entwickelte sich ein Sturm aus Schrei und Gebrüll der zwei riesigen Wesen direkt vor ihr. Je mehr sie aber ihre eigene Angst und ihr wild pochendes Herz beruhigte, desto mehr war sie in der Lage die tiefen Stimmen zu vernehmen:&lt;br /&gt;
„Geh mir aus dem Weg [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Bai Hu]]!“ donnerte die etwas entferntere Stimme zornerfüllt.&lt;br /&gt;
„Nein! Diese beschütze ich und du wirst sie nicht bekommen!“ erwiderte die nähere Stimme etwas leiser, aber mit einem gefährlichen Unterton.&lt;br /&gt;
„Die Menschen verdienen den Tod!“&lt;br /&gt;
„Nichts verdient den Tod. Oder hast du Xinglu’s Worte in deinem Zorn vergessen?“&lt;br /&gt;
„Du wagst es seine Worte in den Mund zu nehmen, nachdem ihr ihn verlassen habt?“ brüllte die fernere Stimme plötzlich noch lauter.&lt;br /&gt;
„Wir haben ihn verlassen nicht wegen dem, was er einst sagte, sondern wegen dem, was er nicht mehr sagt! Würde er zu dem zurückfinden, was wir immer verehrt haben, so würden wir sofort zurückkehren.“&lt;br /&gt;
Es wurde still für einen Moment. Fast ohnmächtig vor den riesigen Geschöpfen, deren Nähe sie deutlich spüren konnte, hatte [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] ihre Augen die ganze Zeit über fest zugekniffen und auch das Kleinkind in ihren Armen hatte sich nicht gerührt. Als es nun etwas ruhiger wurde, öffnete [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] vorsichtig ihre Augen und bestaunte das weiße mit schwarzen Streifen getigerte Fell einer riesigen [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]], die sich scheinbar schützend vor sie gestellt hatte. Doch Zeit für Worte blieb ihr nicht, denn schon bald ertönte die Stimme der [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Schildkröte]] erneut, wenn auch nicht mehr ganz so sehr vor Wut bebend.&lt;br /&gt;
„Ich werde mich zurückziehen und bei Xinglu auf dich warten. Wie es stets Tradition war, wirst du ihm das Wesen vorstellen müssen, dass du vor seinem Willen beschützt hast.“&lt;br /&gt;
Ein Rauschen ertönte, während sich die [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Schildkröte]] umdrehte.&lt;br /&gt;
„In einer Woche, zum Vollmond, falls du es nicht vergessen hast.“ Brummte sie.&lt;br /&gt;
„Ich habe es nie vergessen [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Xuan Wu]], nie...“&lt;br /&gt;
Und dann verschwand die gewaltige [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Schildkröte]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erst, als sich der Schatten des Tieres mit dem Schatten des großen Wald, der in einiger Entfernung zum Dorf zu sehen war, vereinigt hatte, ging ein spürbares Aufatmen durch die Dorfbewohner. Sie schienen sich nicht an der Gegenwart des zweiten Tieres zu stören, als sie an diesem vorbei auf [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] zu rannten. Das kleine Kind in ihren Armen begehrte plötzlich auf, als ein großer Mann mit einer eindrucksvollen Narbe über der Wange und schwarzem Haar vor [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] auftauchte und im nächsten Moment hob eben dieser das Kleinkind aus ihren Armen empor und drückte es an sich.&lt;br /&gt;
„Hast du Angst um deinen Papa gehabt?“murmelte der Mann, der voller Freude dem Kind die Nase stupste.&lt;br /&gt;
„[[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]]… wir müssen reden.“ Ertönte die tiefe Stimme nun einfühlsam und beruhigend aber mit einem kleinen Anflug von Sorge und lenkte [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] von dem rührenden Bild vor sich ab. Als sie ihre Augen dem großen Wesen zu wandte und sich die Blicke begegneten, atmete sie erschrocken ein.&lt;br /&gt;
„Bist du… das kleine Kätzchen?“&lt;br /&gt;
Und der Blick der eisblauen Augen des weißen [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]]s sagte mehr als Worte könnten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===7. Kapitel===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Was hat das alles zu bedeuten?“ Schrie [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] schon fast dem großen [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] entgegen.&lt;br /&gt;
Die Sonne schickte gerade ihre ersten Strahlen durch die kahlen Äste der Bäume und zeigte dem Mädchen, wie viel Zeit seit dem Verschwinden der [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Schildkröte]] vergangen war.&lt;br /&gt;
Die letzten Stunden hatte sie damit zugebracht sich der Versuche der Dorfbewohner sie wie eine Heldin zu feiern zu erwehren und immer wieder den Armen, die sie umschlingen wollten, zu entfliehen. Als die Menschen endlich eingesehen hatten, dass sie an derlei Feiern nicht interessiert war und ihr die Nähe zu so vielen Lebewesen sogar unangenehm war, hatten sie ihr endlich etwas Platz gelassen, ihr etwas zu essen und einen Platz zum Schlafen gegeben. Während dieser Stunden war [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Bai Hu]], so hatte ihn die [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Schildkröte]] genannt, wie vom Erdboden verschlungen gewesen und erst am nächsten Morgen, als [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] sich aus Gewohnheit bei der ersten Morgenröte aus dem Bett erhob und an die frische Luft ging, saß er plötzlich neben dem Haus und schaute sie lange Zeit stumm aus seinen eisblauen Augen an, bevor er sich erhob und langsam gen Waldgrenze trottete. Schnell war sie ihm gefolgt und rief ihm nun schon zum zweiten Mal dieselbe Frage entgegen:&lt;br /&gt;
„Sag es mir! Was hat das alles zu bedeuten? Antworte endlich!“&lt;br /&gt;
„Zügle dein Temperament. Ich höre dich.“ Antwortete der große [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] mit ruhiger und gedämpfter Stimme.&lt;br /&gt;
Es dauerte ein paar Momente, bevor [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] sich etwas beruhigt hatte und deutlich leiser entgegnete: „Aber warum antwortest du mir dann nicht?“&lt;br /&gt;
„Alles besitzt einen richtigen Ort und eine richtige Zeit.“&lt;br /&gt;
„Und erst jetzt stimmt beides überein?“&lt;br /&gt;
„Richtig..“ Der [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] hielt in seinem Gang inne und schaute sich in dem winterlichen Wald einige Momente lang um, bevor er fortfuhr.“Und Vieles ist nicht für die Ohren aller bestimmt.“&lt;br /&gt;
„Also sollen die Dorfbewohner davon nichts hören?“&lt;br /&gt;
„Du hörst zu.“ Abermals folgte eine Pause, die der [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] nutzte um wieder eine Pfote vor die andere zu setzen. „Diese Menschen haben den Zorn Xinglu’s auf sich gezogen und [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Xuan Wu]], der einzige von uns der bei ihm geblieben ist, war hier um das Urteil zu vollstrecken.“&lt;br /&gt;
„Xinglu? [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Xuan Wu]]? Ich verstehe nicht… Ich verstehe gar nichts!“ Brummte [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] in sich hinein.&lt;br /&gt;
„Xinglu ist der Waldgott. Der, nach dem du gesucht hast.“&lt;br /&gt;
Ein Moment der Stille folgte, in dem sich [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]]‘s Augen weiteten und sie tief Luft holte für die folgenden Worte:&lt;br /&gt;
„Aber dann bin ich ja am Ziel Dann wird Kigiku endlich geheilt!“ Sie griff in den Schnee, warf diesen voller Freude empor und drehte sich in dem kleinen Schneegestöber entzückt um sich selber.&lt;br /&gt;
„Ja und nein.“ Erschallte die Stimme des [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]]s. Abrupt blieb [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] stehen und schaute diesen entgeistert an.&lt;br /&gt;
„Er hat die Macht zu heilen, aber ob er das tun wird ist fraglich.“ [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Bai Hu]] atmete tief ein und aus, was dank seiner Größe einen imposanten Luftstrom erzeugte, der [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]]‘s Haar umher wirbelte.&lt;br /&gt;
„Aber darum geht es gerade nicht. Du hast dich dem Willen Xinglu’s entgegen gestellt und seinen Zorn auf dich gezogen.“&lt;br /&gt;
„Aber ich habe doch nur ein kleines Kind beschützt!“ Schrie [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] ihm entgegen.&lt;br /&gt;
„Das weiß ich und das wirst du ihm erklären müssen, wenn du vor ihm stehst.“&lt;br /&gt;
Das Mädchen schluckte geräuschvoll und sah den [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] mit einer Spur Furcht in den Augen an.&lt;br /&gt;
„Und was ist, wenn er mich nicht versteht? Was ist…?“&lt;br /&gt;
„Xinglu hat sich verändert. Wo einst Mitgefühl und Wut sich die Waage hielten, herrscht nun zumeist das Dunkle.“&lt;br /&gt;
„Aber wieso?... Und wieso kennst du ihn so gut? Wieso bist du kein kleines Kätzchen mehr? Wieso hast du mir geholfen? Wieso hast du den kleinen [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]] getötet?“ Platzte es aus [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] hervor.&lt;br /&gt;
„… Zeit und Ort [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]]… Zeit und Ort.“ Und im nächsten Moment war der große weiße [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] mit ein paar gewaltigen Sätzen im Wald verschwunden und [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] drehte sich langsam gen des erwachenden Dorfes.&lt;br /&gt;
„Wenn nicht jetzt, wann dann?“ Murmelte sie und machte sich auf den Weg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===8. Kapitel===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als das blonde Mädchen sich langsam durch den winterlichen Wald dem Dorf und dessen wärmeverheißenden Rauchsäulen näherte, schälte sich immer mehr die Silhouette eines Mannes aus dem morgendlichen Zwielicht heraus. Leicht war dieser Schatten mit dem Stein zu verwechseln, auf welchem er sich befand, aber mehr und mehr fiel die Unnatürlichkeit dieses Gebildes [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] ins Auge und so blieb sie nach einigen weiteren Schritten schließlich vor einem alten Mann stehen, der seine geschlossenen Augen dem Himmel entgegen gerichtet hatte.&lt;br /&gt;
Gerade öffnete sie den Mund, um etwas zu sagen, da hob der Alte die Hand und bedeutete ihr zu schweigen. Erst einige Momente später ertönte die brüchige Stimme und durchbrach die Stille.&lt;br /&gt;
„Ich weiß, dass du hier bist auch ohne deine Worte.... Die Bäume reden seit Wochen ununterbrochen über das Mädchen, das den Waldgott sucht. Und nun stehst du vor mir, blickst mit Augen um dich, die voller Fragen sind.“&lt;br /&gt;
„Die Bäume reden?“ Antwortete [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] verdutzt und verdeutlichte mit ihrer Frage die Worte des Mannes, der anfing zu kichern, nur noch mehr.&lt;br /&gt;
„Da reist sie mehrere Monde lang durch die Natur, lässt diese in sie einkehren aber kehrt selber nicht in sie ein… Natürlich reden sie! Sie reden schon viel länger als die Menschen.“&lt;br /&gt;
„Und ihr versteht sie? Wieso verstehen die Menschen sie nicht? Oder bin das nur ich?“&lt;br /&gt;
„Ja ich verstehe sie, aber ich bin einer der Letzten.“&lt;br /&gt;
„War das mal anders?“&lt;br /&gt;
Abermals kicherte der Alte, rückte auf seinem Stein zur Seite und bedeutete [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] neben ihm Platz zu nehmen. Nur zögerlich kam sie dieser Aufforderung nach und erst, als sie neben ihm saß, erhob der Mann wieder die Stimme.&lt;br /&gt;
„Ja war es. Wir sind, genauso wie alle Tiere, die Kinder der Natur und genauso wie Kind und Mutter sich verstehen, auch ohne sich direkt zu verstehen, so taten es Mensch und Natur. Manche Menschen verstanden sie besser, manche schlechter. Aber ein jeder tat es. Irgendwann aber, wenn das Kind nicht mehr auf die Mutter angewiesen ist, bricht dieses Verständnis.&lt;br /&gt;
Was bleibt dann zurück? Ein Kind, das sich seine eigene Welt mit seinen eigenen Kräften aufbaut, und eine Mutter, die immer noch versucht über ihr Kind zu wachen.“&lt;br /&gt;
„Also… Sind es wir Menschen, die nicht mehr zuhören?“&lt;br /&gt;
Die faltige und wettergegerbte Miene des Alten verzog sich zu einem breiten Lächeln.&lt;br /&gt;
„Richtig. Sie hat nie aufgehört zu sprechen und genau so habe ich von dir gehört.“&lt;br /&gt;
„Aber, wieso verurteilt der Waldgott, der doch die personifizierte Natur ist, die Menschen, wenn eine Mutter doch nie aufhört sich um ihre Kinder zu sorgen?“&lt;br /&gt;
Ein tiefes Seufzen entfuhr dem alten Mann, dessen Lächeln schnell einem traurigen Ausdruck wich.&lt;br /&gt;
„Wo zwei Wesen nicht miteinander sprechen, da können sie nicht mehr auf Sorgen, Ängste und Bedürfnisse eingehen. Die Menschen wollten und wollen sich ihr Leben auf eigenen Beinen aufbauen. Wollen mehr und mehr die Risiken, die die Natur als Mutter vieler Lebewesen für sie bereithält, beseitigen und verändern somit etwas, was bisher kein Wesen tat: die Natur selber.&lt;br /&gt;
Der Wald, in dem wir sitzen, erstreckte sich einst über fast die gesamte bekannte Welt und wo er nicht war, da waren Steppen, Wiesen und Auen. Je mehr der Mensch sich ausbreitete, desto mehr drängte er die anderen Lebewesen und sogar die Natur zurück.&lt;br /&gt;
Letztlich ist nichts gefeit vor der Angst vor Veränderungen und Tod und der Waldgott, der vor allem der Beschützer des Waldes und der Natur ist, ist diesen negativen Gefühlen stärker ausgesetzt, als es die Natur selber ist. Denn noch immer reden die Bäume zu den Menschen und hoffen, dass sie sie verstehen.“&lt;br /&gt;
Lange Zeit schwieg das Mädchen auf diese Worte hin und schaute niedergeschlagen auf den von dünnem Schnee bedeckten Boden.&lt;br /&gt;
„Kann ich lernen sie zu verstehen?“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===9. Kapitel===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Ende der Woche, das ähnlich dem Schwerte Damokles‘ ständig drohend über [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]]s Kopf hing, rauschte wie im Flug heran. Jeder Tag war geprägt von demselben Ablauf, der ihr eine Teilnahme am dörfischen Leben lediglich zu den Abendstunden erlaubte und sie sonst von früh morgens ab in den Armen der Natur und zwischen von Schnee bedeckten Bäumen den Worten des alten Mannes lauschen ließ.&lt;br /&gt;
Am Abend des letzten Tages, den sie zum ersten Mal zur Gänze im Dorf verbringen durfte, erklang ein lautes Rascheln am Rande des Dorfes. Die Dorfbewohner streckten ihre Köpfe voller Furcht vor einem neuen Angriff aus den Fenstern und hier und dort erklangen Stimmen, die von der zu großen Ruhe in den letzten Tagen sprachen, die sie als Anzeichen für den nun kommenden Sturm sahen. Als sich die ersten bereits anschickten um wie vor einer Woche mit Feuer und behelfsmäßigen Waffen ihre Liebsten zu verteidigen, trat [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] aus der Hütte, in der sie hatte nächtigen dürfen.&lt;br /&gt;
Ohne ein Wort ging sie an der kleinen Gruppe Männer vorbei, legte einem nach den anderen beruhigend die Hand auf die Schulter und ging alleine gen Waldgrenze. Einen merkwürdigen Einfluss hatte sie auf die Bewohner, die sich langsam zurückzogen aber erst zur Ruhe kamen, als sie das Mädchen begleitet von einem großen Schatten im Dunkel des Waldes hatten verschwinden sehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]]s Reise führte sie entlang an den ihr bekannten Bäumen und Lichtungen immer tiefer in den riesigen Wald. Stumm folgte sie dem Schatten des großen [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]]s, dessen weißes Fell gelegentlich im Lichte eines vorwitzigen Mondstrahles aufzuglühen schien, aber dann sofort wieder erlosch. Kein Wort verlor das imposante Tier und ließ ihr somit sowohl die nötige Ruhe als auch Zeit um sich auf das Kommende vorzubereiten.&lt;br /&gt;
Viele Stunden lang liefen sie so an riesigen schneebedeckten Bäumen vorbei, deren imposante Statur Geschichten über Zeiten zu erzählen schien, in denen der Waldgott friedlich durch diese vergessenen Haine wandelte und den Bäumen dabei half zu wachsen. Immer weiter ging die Reise durch das Reich des Waldgottes und schließlich kündigte ein gewaltiges Tosen vom nahen Ende des Weges.&lt;br /&gt;
Und als der große [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] zum ersten Mal seit Stunden anhielt, um den Kopf gen der Quelle des Geräusches zu wenden, stockte [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] der Atem. Vor ihnen erstreckte sich ein riesiger Wasserfall, der seine Wassermassen von der Spitze eines hohen Berges hinab zu einem See schickte, der sich zu ihren Füßen erstreckte. Das aufgespritzte Wasser verteilte sich vom Berg herab langsam über die gesamte Lichtung , fing das Mondlicht ein und ließ die Umgebung gleich millionen winziger fallender Sterne in dessen silbrigen Licht erstrahlen.&lt;br /&gt;
„Dort oben ist Xing Lu’s Hain. Es ist lange her, seit ich dort war, und noch länger ist es her, seitdem die Füße eines Menschen diesen Boden berührt haben... Um dort hinauf zu kommen, wirst du auf meinen Rücken steigen und dich gut festhalten müssen.“ Erklang die tiefe Stimme des [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]]s, der sich auf den Boden gelegt hatte und geduldig abwartete, bis [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] auf seinen Rücken gestiegen war. Erst dann erhob er sich wieder und hätten sich ihre Hände nicht in dem weißen Fell verkrallt, so wäre sie bei den folgenden gewaltigen Sprüngen des Tieres, die die Zwei in Windeseile dem Scheitel des Wasserfalls näher brachten, sicherlich in die Tiefe gestürzt.&lt;br /&gt;
So aber erblickte sie bald, nachdem sie sich wieder getraut hatte ihre Augen zu öffnen, einen wunderschönen silbern glänzenden See, dessen Oberfläche so glatt wie ein Spiegel den Sternenhimmel reflektierte und dem Auge vorgaukelte einen zweiten Himmel zu den eigenen Füßen zu sehen, samt einer dunkelgrünen Wiese, die gespickt von allerhand Blumen ohne den Makel einer einzigen Schneeflocke dem Winter trotzte. Sie war im Hain des Waldgottes angekommen und erst, als sie die Augen von dessen Schönheit abwenden konnte, erblickte sie eine dunkle Gestalt, die auf der Insel mitten im See zu warten schien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===10. Kapitel===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vollkommen still lief [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Bai Hu]] an der Seite [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]]s über die wunderschöne Wiese dem See, der Insel und der Gestalt auf dieser entgegen. Sogar das große Tier, das in seinem Leben schon so viel erlebt hatte, war ob dem, was kommen würde, angespannt und dabei unbewusst in sein Jagdverhalten zurückgefallen.&lt;br /&gt;
Kein Wort verlor er, kein ungestüm umgeknickter Grashalm oder unvorsichtig berührter Kieselstein sprach vom Gang des Tieres und hätte er nicht gelegentlich tief Luft geholt, um nicht vor Anspannung zu platzen, so hätte [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] ihn wahrscheinlich völlig vergessen.&lt;br /&gt;
Das Mädchen indes lief mit ruhigem und bestimmten Schritten auf den See zu, ließ sich von dem [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] mit einem Sprung über diesen befördern, und glitt ohne aus der Ruhe zu kommen von dessen Rücken direkt auf die kleine vom Schatten einer Wolke verdeckte Insel vor die dunkle Gestalt.&lt;br /&gt;
Der Blick zweier großer violetter Augen legte sich auf sie, als ihre eigenen Augen sich langsam erst dazu überwinden mussten die ungewöhnlichen Pfoten, die einer Mischung aus Menschenfüßen und Bärentatzen zu entsprechen schienen, und dann den im Schatten liegenden Körper hinauf bis zu den Augen des Wesens zu betrachten. Als sich der Blick der zwei Wesen traf, stockte dem Mädchen der Atem und für einen Moment fühlte sie die bodenlose Wut des Schattens vor ihr. Erst nach einigen Momenten fiel ihr auf, dass sich der [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] neben ihr vor dem Wesen verneigte und so tat sie es ihm schnell und etwas überhastet gleich.&lt;br /&gt;
„Es ist lange her [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Bai Hu]].“ Ertönte die Stimme des Wesens schneidend wie der Wind im Herbst sofort, als sich [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] verneigt hatte, als ob das Wesen darauf gewartet hätte.&lt;br /&gt;
„Xinglu.“ Antwortete der [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] schlicht, aber ehrerbietend.&lt;br /&gt;
„Sag mir, warum muss mein Hain die Füße dieser Kreatur ertragen? Warum beschütztest du es vor meinem Urteil?“&lt;br /&gt;
„Weil ich versprach sie zu beschützen und ihr zu helfen, weil sie mit deinem Urteil über die Menschen des Dorfes nichts zu tun hatte und weil die Menschen nicht das sind, was du in ihnen siehst.“&lt;br /&gt;
„Xinglu’s Urteil betrifft alle Menschen!“ Ertönte die wütende tiefe Stimme der riesigen [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Schildkröte]], als sich diese aus dem See erhob und geschwind auf die Insel neben den Schatten schob.&lt;br /&gt;
„Und warum maßt du es dir an ein Urteil über Xinglu’s Urteil zu fällen [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Bai Hu]]?“&lt;br /&gt;
Der [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] atmete tief ein, um zu einer Antwort auf den Angriff [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Xuan Wu]]’s anzusetzen, aber die Stimme des Schattens ließ ihn innehalten.&lt;br /&gt;
„Ich habe [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Bai Hu]]’s Gründe gehört und im Moment soll mir dies reichen.“ Der Blick der violetten Augen richtete sich wieder auf [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]]. „Nun erzähl mir deinen Namen kleine Kreatur und begründe mir, warum du ein Wesen vor meinem Urteil bewahrtest.“&lt;br /&gt;
Aber dem Mädchen stockte der Atem abermals, als es nun die volle Aufmerksamkeit auf sich lasten fühlte. Nervös spielte sie mit ihren Daumen und hatte ihren Blick gen Boden gerichtet, als sie endlich die Kraft fand zu antworten:&lt;br /&gt;
„Mein Name ist [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]]… Und ich wollte einfach nicht zulassen, dass ein kleines hilfloses Wesen vor meinen Augen stirbt, weil ich nicht eingriff… Nicht noch einmal…“ Bilder des roten [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]]s schossen aus ihrem Gedächtnis hervor und trieben ihr Tränen der Trauer in die Augen.&lt;br /&gt;
„Nicht noch einmal?... Ich muss jeden Tag dabei zusehen, wie kleine hilflose Wesen vor meinen Augen sterben, weil andere Wesen maßlos leben wollen… Nicht noch einmal… Ich kann es nicht fassen… Was weißt du kleine Kreatur denn schon von Leben und Tod?“&lt;br /&gt;
Die Stimme des Schattens, war sie zuvor schon schneidend gewesen, hatte sich nun auch noch gleich einem Orkan erhoben und donnerte ehrfurcht erregend über den Hain, so dass ein jeder, der sie vernehmen konnte, den Kopf einzog und still ausharren wollte, bis der Sturm vorbei war.&lt;br /&gt;
„Sie weiß so viel wie man eben in einem Leben in der Natur lernen kann.“ Erschallte auf einmal eine hohe Stimme, die vom Himmel zu kommen schien. „Sie hat die tägliche Furcht und Ungewissheit gespürt, hat die Freuden über die einfachsten Dinge genossen und die Trauer über den Verlust der wertvollsten Dinge erlebt. Maßt du dir nun schon an das Recht auf Trauer und Schmerz gepachtet zu haben Xinglu?“&lt;br /&gt;
Und plötzlich landete direkt hinter [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] ein großer [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]], von dessen Federkleid sich ein paar rote Federn lösten und langsam um das Mädchen herum zu Boden glitten. Beim Anblick dieser Federn schossen dem Mädchen nur noch mehr Tränen in die Augen und sie befürchtete, dass ihr Kopf ihr einen Streich spielen würde, denn diese Federn würde sie überall wiedererkennen.&lt;br /&gt;
„Bist du so verbittert Xinglu, dass du nicht einmal erkennst, dass dieses Mädchen erst einige wenige Sommer alt ist, aber durch das Leben und die Reise in der Natur viel schneller gealtert und gewachsen ist? Erkennst du nicht, was du vor dir siehst?“&lt;br /&gt;
„[[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Zhu Que]]… worauf willst du hinaus? Erklär dich, wenn du dich schon einmal zu uns auf den Boden herablässt!“ Donnerte der Schatten abermals entgegen.&lt;br /&gt;
„Die Natur selber hat [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] auf ihrer Reise geholfen und sie wachsen lassen, um sie auf das kommende vorzubereiten. Willst du als Wächter und Aspekt dich nun gegen den Willen der Natur stellen?“&lt;br /&gt;
Ein tiefes Rauschen war zu hören, als der Schatten sich zu [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] hinab beugte und zielsicher ihrem Gesicht entgegen atmete und sie näher betrachtete. Hätte das Mädchen dies normalerweise als sehr unangenehm empfunden und sich scheu weggedreht, so blieb sie wie angewurzelt stehen und betrachtete sich stattdessen ebenfalls eingehend.&lt;br /&gt;
Sie hatte vor Wochen, vielleicht vor Monaten sogar aufgehört sich selber zu betrachten und so war ihr nie aufgefallen, dass ihr Körper in ihren einstmals kindlichen Augen riesige Züge angenommen hatte. Sie war stark gewachsen, hatte wahrscheinlich Kigiku eingeholt und noch ein wenig weiter gewachsen. Unter ihrer Jacke wölbten sich zwei Hügel nach außen, deren Maße wohl noch wachsen würden, wenn sie sich wieder einigermaßen ernähren würde. Auch ihr Haar war immer länger geworden und glich der goldenen Mähne eines Löwen. War sie vor ihrer Reise noch ein normales 10 Jahre altes Mädchen gewesen, so glich ihre Statur nun mehr der einer 15jährigen.&lt;br /&gt;
Sie kam aus dem Staunen nicht mehr heraus und verlor ob dieser Erkenntnis auch für einen kurzen Moment den Gedankengang, der ihr zuvor die Tränen in die Augen getrieben hatte. Aber dann brachte ihn eine rote Feder, die direkt vor ihren Füßen lag, wieder zurück.&lt;br /&gt;
„Du bist doch der kleine rote [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]] oder? Du lebst?“ Hauchte sie mit nach oben gerichteten Gesicht dem Kopf des gewaltigen [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]]s entgegen, der hinter ihr saß und dessen Oberkörper über ihr aufragte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===11. Kapitel===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Ja [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] ich lebe.“ Antwortete der [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]] mit sanfter Stimme, so dass [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] fast der Meinung war ein Lächeln auf dem weit entfernten Gesicht erkennen zu können.&lt;br /&gt;
„Nicht nur ergreifst auch noch du Partei für diese Kreatur, sondern du kennst sie auch noch [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Zhu Que]]? Was geht hier vor?!“ Schaltete sich die schwarze [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Schildkröte]] erneut ein und der große [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]] holte tief Luft, um zu einer Erklärung anzusetzen.&lt;br /&gt;
„Dass ihr es nicht vernommen habt, wundert mich nicht, aber vor fast einem Jahr vernahm ich die Klagen eines kleinen Baches weit im Westen. Als ich mich ihm näherte und ihn fragte, was es mit seinen traurigen Worten auf sich habe, erzählte er mir von seinem Fehler. Er habe, so berichtete er mir, in dem Versuch ein kleines Mädchen mit blondem Haar aufzumuntern einen alten Wanderer zu dieser gelockt, damit dieser sie mit seinen Geschichten aufmuntern könne. Als der Wanderer dem Mädchen von dem Waldgott erzählte, schnappte dieses sich seine Sachen und lief los, um den Waldgott zu finden und um Hilfe zu bitten. Aber wie sollte ein kleines Mädchen alleine überleben?&lt;br /&gt;
Ich beschloss also dem Bach zu helfen und dem Mädchen beizustehen. So begleitete ich [[Wichtige_Personen_in_Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]], das Mädchen aus der Geschichte des Baches, als kleiner [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]] und lehrte sie durch mein Beispiel vom Leben in der Natur.&lt;br /&gt;
Als der Herbst kam und die Zeit meiner Herrschaft sich dem Ende entgegen neigte, traf ich [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Bai Hu]] und bat ihn mir zu helfen. Fortan übernahm er es [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] zu begleiten, nachdem wir es so haben aussehen lassen als ob ich durch die Krallen [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Bai Hu]]’s gestorben wäre.&lt;br /&gt;
Während wir uns aber um [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] kümmerten, bemühte sich die Natur selber ebenfalls um [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]], half ihr beim Wachsen, beim Verstehen und beim Leben. Schon bald hätte sie uns nicht mehr gebraucht, aber wir waren zu neugierig auf das, was kommen könnte.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lange Zeit herrschte Stille, während der Schatten [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] eingehend musterte. Schließlich aber erhob er die Stimme, deren Worte er scheinbar direkt an [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] richtete.&lt;br /&gt;
„Würde ich dich am liebsten auf der Stelle zertreten für den Verstoß gegen mein Urteil, für die Schritte auf dem Boden meines Haines und für die Anmaßung, in der sich jene zwei auf deine Seite stellten und dich beschützten, so kann ich doch das Wirken der Natur an und in dir sehen.&lt;br /&gt;
Nun stelle ich dir also folgende Frage: Würdest du das Dorf, deren Bewohner dir in der letzten Woche Obdach gewährten, verlassen und zulassen, dass ich es mitsamt seiner Bewohner vernichte, wenn ich dafür deine Schwester Kigiku heile?“&lt;br /&gt;
[[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]]s Augen weiteten sich bei diesem Angebot genau so sehr wie sich die Augen des [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]]s und des [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]]s vor Wut verengten. Beide waren außer sich vor Zorn über die Hinterlist der Worte ihres Gottes, aber keiner von beiden hatte das Recht den Mund zu öffnen.&lt;br /&gt;
„Woher weißt du von Kigiku?“ Antwortete [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] stockend, woraufhin der Schatten lediglich tiefkehlig lachte.&lt;br /&gt;
„Ich weiß viele Dinge. Nun aber entscheide dich und lass dich nicht davon einnehmen, dass du deine Schwester nicht mehr lebendig antreffen würdest, wenn du dich jetzt auf den Rückweg begibst.“ Woraufhin der Schatten erneut lachte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===12. Kapitel===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Immer mehr Tränen schossen [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] in die Augen, ließen diese nach und nach überquellen und liefen dann eine nach der anderen die Wangen des Mädchens hinab, bis sie sich von diesen lösten und gen Boden fielen. Die kommende Entscheidung war die schwerste, die sie jemals hatte treffen müssen und es war der erste Moment, in dem sie ihre Reise in Frage stellte.&lt;br /&gt;
„Ich… Die Menschen sollen leben.“ Brachte sie schluchzend hervor und sah gleichzeitig ihre kranke Schwester vor ihren Augen, deren endgültiges Todesurteil sie nun unterschrieben hatte und die sie wohl nie wieder sehen würde.&lt;br /&gt;
„Was?!? Du maßt es dir an…?!?“ Donnerte die Stimme des Schattens wieder hervor, wurde aber von [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Bai Hu]] abrupt unterbrochen.&lt;br /&gt;
„Sie hat sich entschieden Xinglu. Hör auf mit deinen Spielen und sieh ein, dass du dich geirrt hast.“&lt;br /&gt;
„Gut, ich stehe zu meinem Wort. Aber ich habe nirgends von dem Leben des Mädchens geredet. Sie hat sich meinem Urteil entgegen gestellt und muss nun die Konsequenzen tragen!“&lt;br /&gt;
Schreckhaft atmete [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] ein und schaute mit geweiteten Augen auf den Schatten vor sich.&lt;br /&gt;
„Aber ich darf nicht ohne Weiteres nehmen, was die Natur gewährt hat… Also wirst du dir dein Leben verdienen müssen kleines Mädchen. Schließe die Augen und lass mich sehen, ob der Geist der Natur wirklich in deinen Knochen steckt.“&lt;br /&gt;
Und so sehr [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] auch dagegen ankämpfte, ihre Augenlider schoben sich unweigerlich vor ihre Pupillen und schon bald verschwammen die Bilder vor ihren Augen und die Gedanken in ihrem Kopf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie spürte weiches feuchtes Gras zwischen ihren blanken Zehen und eine Eule schickte ihren Ruf durch die Luft vorbei an ihren Ohren. Als sie die Augen langsam öffnete, sah sie sich inmitten eines großen Waldes stehen, deren Bäume genauso wie der Wald selber kein sichtbares Ende zu haben schienen. Alles an dem Wald wirkte merkwürdig urtümlich und erinnerte sie an die riesigen Bäume, die sie in der Nähe des Wasserfalls und des Haines gesehen hatte.&lt;br /&gt;
Erneut riss sie der Schrei der Eule aus den Gedanken und ließ in diesen Platz genug für die Erkenntnis, dass die Sonne gerade untergegangen war und die Schatten im Wald immer mehr die Oberhand gewannen.&lt;br /&gt;
Und dann spürte sie es, eine Präsenz im Schatten und der Blick unsichtbarer Augen auf ihrem Rücken. Die feinen Härchen auf ihrem Nacken stellten sich auf, sie machte einen zaghaften Schritt nach hinten und drehte sich dann plötzlich herum um loszurennen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===13. Kapitel===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Wind pfiff ihr ins Gesicht, sauste ihr um die Ohren und ließ den Klang seiner Stimme in diesen erklingen. Immer wieder schlugen ihr kleinere Äste, die sie nicht rechtzeitig bemerkt hatte, gegen den Körper und hinterließen an diesem immer mehr kleine Schnitte aus denen schon bald feine Bluttropfen hervorquollen. Schneller und schneller lief [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] durch den dunklen Wald, der sein wunderschönes Kleid abgelegt hatte und ihr nun seine dunkle und gefährliche Seite zeigte.&lt;br /&gt;
Wie konnte dies nur derselbe Wald, derselbe Ort sein, der sie mit den ersten Bildern verzaubert hatte? Fragte sie sich, als sie sich in Sicherheit wähnend an einen Baum lehnte und umschaute. Schon seit einiger Zeit hatte sie die Präsenz in ihrem Rücken nicht mehr gespürt. Sollte sie dieses Etwas wirklich abgehängt haben? Sie schaute sich nervös um, ließ den Blick ihrer Augen durch die Dunkelheit wandern und versuchte ihr pochendes Herz zu beruhigen. Es war schwer in der Dunkelheit überhaupt etwas auszumachen und immer wieder machte ihr Herz einen furchtsamen Sprung, wenn die Schatten der Bäume ihr obskure Wesen, die mit langen feingliedrigen Armen in der Dunkelheit zu tanzen schienen, vorspielten.&lt;br /&gt;
Plötzlich blitzte in der Dunkelheit etwas auf. Noch bevor sich die Härchen auf ihrem Nacken aufstellen konnten, war sie schon wieder los gerannt und hetzte durch den Wald. Das Blut, das sich in der kurzen Zeit der Rast auf ihrer Haut gesammelt hatte, wurde vom Gegenwind weggeweht und hinterließ eine feine rote Spur, der man viel zu leicht folgen konnte.&lt;br /&gt;
Wie sollte sie nur dem Schrecken, der mit Sicherheit den Tod bringen würde, entkommen? Wie sollte sie den Anbruch des Tages und das erste Licht, das die Schatten vertreiben würde, nur wieder erleben? Und wie sollte auch nur ein Mensch in dieser schrecklichen Umgebung überleben können?&lt;br /&gt;
Völlig außer Atem rannte das Mädchen dennoch weiter. Immer, wenn sie die Gefahr gegen einen Baum zu laufen ignorierend einen Blick über die Schulter warf, konnte sie einen formlosen Schatten im Schatten sehen, der der blutigen Spur folgte. Nein sie wunderte sich nicht mehr, dass die Menschen sich vor dieser Umgebung fürchteten und die Natur verändern wollten, um in ihr zu überleben. In dieser schrecklichen Umgebung würden sie nie anders überleben können!&lt;br /&gt;
„Vieles, das auf den ersten Blick schrecklich wirkt, ist nur ungewohnt für die Augen.“&lt;br /&gt;
Ertönte plötzlich die raue Stimme des alten Mannes in ihrem Kopf und sie erinnerte sich an die vielen Stunden, in denen er ihr eigentlich nur von der Natur erzählte.&lt;br /&gt;
„ Ein Wolf tötet nicht, weil er grausam sein möchte. Ein Wolf tötet, weil er überleben will. Der Wille zu Überleben ist das, was uns alle – selbst die Pflanzen – vereint.“&lt;br /&gt;
Aber dieses Ding, was auch immer es ist, ist böse! Das konnte sie deutlich spüren. Sie konnte spüren wie es Millimeter um Millimeter näher kam, sich wieder zurückfallen ließ und dann wieder langsam näher kam. Und das alles nur, um mit ihr zu spielen, um ihr den Schrecken in Mark und Bein zu jagen!&lt;br /&gt;
„Wahre Boshaftigkeit gibt es in der Natur nicht. Sie ist eine Erfindung der Menschen, um die Natur zu verteufeln.“&lt;br /&gt;
Aber sie konnte das Böse in diesem Ding eindeutig spüren. Und inmitten dieser schrecklichen Umgebung war niemand, der ihr helfen konnte. Sie war alleine.&lt;br /&gt;
„Niemals bist du alleine. Stets wirst du einen Baum, eine Blume oder zumindest einen Grashalm in der Nähe finden. Deine Mutter wird immer da sein und dich beschützen.“&lt;br /&gt;
Und auf einmal blieb [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] stehen. Langsam drehte sie sich zur Seite und legte die Stirn gegen die Rinde eines der riesigen Bäume. Wie hatte sie nur diese sanften Riesen verteufeln können? Wie hatte sie nur diese Umgebung als schrecklich bezeichnen können?&lt;br /&gt;
Sie schloss die Augen und wartete auf die Schritte, die sich sicher bald nähern und ihren Tod bedeuten würden. Aber sie würde nicht mehr rennen. Sie vertraute auf ihre Mutter und legte ihr Leben in deren Arme.&lt;br /&gt;
Und dann hörte sie ein leises Flüstern.&lt;br /&gt;
„Wie sich die Arme an mich lehnt. Oh du Arme, hör auf zu weinen.“&lt;br /&gt;
„Das sind keine Tränen, das ist Blut. Bist du zu hölzern geworden um den Unterschied zu merken?“&lt;br /&gt;
„Sie blutet? Warum denn nur?“&lt;br /&gt;
„Weil selbst kleine Äste die weiche Haut zerschneiden können.“&lt;br /&gt;
„Schau nur wie sie zittert.“&lt;br /&gt;
„Wie gerne würde ich ihr helfen.“&lt;br /&gt;
„Ich auch.“&lt;br /&gt;
„Ich auch.“&lt;br /&gt;
„Aber sie kann uns nicht hören.“&lt;br /&gt;
„Wir können sie nicht trösten.“&lt;br /&gt;
„Wir können sie nicht beschützen.“&lt;br /&gt;
„Würde sie uns nur hören können.“&lt;br /&gt;
„Wieso kann sie uns nicht hören?“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Ich kann euch hören!“ Schrie [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] mit all ihrer Kraft. „Bitte helft mir!“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Sie kann uns hören?“&lt;br /&gt;
„Sie möchte unsere Hilfe?“&lt;br /&gt;
„Wie lange ist es her?“&lt;br /&gt;
„Sollen wir singen?“&lt;br /&gt;
„Ja lasst uns singen!“&lt;br /&gt;
„Ja..Singen!“&lt;br /&gt;
Und plötzlich schwoll das Flüstern, war es zuerst noch leise und kaum zu hören gewesen, immer weiter an, gewann an Stärke und glich schon bald einem Orkan aus unterschiedlichen Stimmen, die durcheinander riefen. Nach und nach hörten die Stimmen auf zu rufen und fingen stattdessen an leise zu summen. Das Summen wurde immer lauter, übertönte schließlich die letzten Stimmen und brachte mit seinen tiefen Tönen [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]]s Innere sanft zum vibrieren.&lt;br /&gt;
Eine tiefe und warme Stimme erschallte, sang von den Strahlen der Sonne und den Tränen des Mondes und plötzlich setzten alle Stimmen in dieses Lied mit ein.&lt;br /&gt;
Es war das Lied der Schöpfung, die Erzählungen des ersten Baumes, der als Knospe miterlebt hatte wie Mond und Sonne von den Göttern auseinander gerissen wurden und fortan nie wieder zusammen sein und zugleich erstrahlen durften. Um wenigstens die Wärme des anderen und dessen Spiegelbild für wenige Momente zu erhaschen, nachdem dieser schwinden musste, erschufen die Zwei die Natur und die Wärme der Sonnenstrahlen sowie die Liebe in den Mondtränen hauchten der kargen Erde Leben ein.&lt;br /&gt;
Der Erste aber, der stark genug gewesen war vor all diesem bereits als Knospe den Boden zu durchbrechen, wuchs und wuchs bis er groß und prächtig war. Er war der Stärkste von allen und schließlich hob ihn der Mond aus der Erde und gab ihm die Fähigkeit zu wandern. So wurde der Erste als Xinglu, der Wanderer, bekannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Sie ist eingeschlafen.“&lt;br /&gt;
„Sie ist sicher.“&lt;br /&gt;
„Der Schatten ist fort.“&lt;br /&gt;
Das Flüstern der Bäume, sehr zaghaft und leise um das Mädchen nicht zu wecken, flog einige Zeit später dem Winde gleich wieder durch die Luft.&lt;br /&gt;
„Sie muss zurück.“&lt;br /&gt;
„Ja das muss sie.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===14. Kapitel===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Hört ihr das? Sie singen! Sie singen für das Mädchen, sie singen für [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]]!“ Stellte die große [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Schildkröte]] fassungslos fest, während sie sich im Kreis drehte und dem Lied der Bäume lauschte.&lt;br /&gt;
Das Geräusch des schabenden Panzers zusammen mit den Worten aus tiefer Kehle drangen durch die Schleier des Schlafes und holten [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] aus diesem empor.&lt;br /&gt;
„Sie kommt zu sich. Sie hat überlebt!“ Ertönte die Stimme des [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]]s ganz nah vor [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]]s Gesicht. Und als sie die Augen öffnete, sah sie die Gesichter des [Geschichte von Taki#Der rote Vogel - Suzaku|Vogel]]s und des [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]]s dicht über ihrem eigenen schweben und sie mit besorgten Blicken anschauten, bevor sie anfingen breit zu lächeln.&lt;br /&gt;
„Wo bin ich?“ Murmelte sie schlaftrunken, während sie sich den Schlaf aus den Augen rieb.&lt;br /&gt;
„Du bist im Hain des Waldgottes. Du hast geschlafen und wurdest im Traum auf die Probe gestellt.“&lt;br /&gt;
Antwortete [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Bai Hu]], der sich mit einem langgestreckten Seufzer anscheinend nach einer halben Ewigkeit wieder legte und sich wohlig streckte.&lt;br /&gt;
„Habe ich bestanden?“&lt;br /&gt;
[[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Zhu Que]] öffnete den Schnabel, anscheinend um antworten zu wollen, aber die tiefe Stimme Xinglu’s unterbrach ihn.&lt;br /&gt;
„Du hast mehr als das.“ Der riesige Schatten bewegte sich zum ersten Mal, seitdem [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] im Hain war, und schob sich langsam in das fahle Licht des Mondes.&lt;br /&gt;
„Niemals hätte ich erwartet, dass sie für dich singen würden. Niemals hätte ich erwartet, dass sie dieses Lied anstimmen würden.“&lt;br /&gt;
Murmelte das Wesen, dessen Körperbau dem eines Menschen glich, nur glichen Hände und Füße mehr einer Mischung aus Menschenhand und Bärentatze und die Haut schien aus einer rissigen und vor Alter schon schwarz gewordenen Baumrinde zu bestehen. Das Gesicht schließlich war dem eines Hirsches nachempfunden, nur dass sich Flechten aus großen Baumblättern vom Kopf über die Schultern des Wesens ergossen.&lt;br /&gt;
„Sie sangen von dir nicht wahr?“ Fragte [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] das Wesen, dessen große Augen von großer Trauer sprachen.&lt;br /&gt;
„Ja. Ich habe dieses Lied geschrieben und es einem jeden Baum früher vorgesungen, wenn er noch klein und schwach war. Das Lied half ihnen zu wachsen und den Gezeiten zu widerstehen, so dass sie fast so groß wurden wie ich einst. Deswegen nennt man es auch das Baumlied. Früher kannte es ein jeder Baum.“&lt;br /&gt;
„Deswegen sind die Bäume in der Nähe des Haines also so groß und der Winter dem Hain so fern!“&lt;br /&gt;
„Früher waren alle Bäume so groß. Damals wanderte der Wanderer noch jeden Tag über die Erde und sang zu jedem Baum.“ Mischte sich eine raue Stimme plötzlich ein und alle, egal ob Mensch, Tier oder Gott wandten dem Ursprung der Stimme den Kopf zu.&lt;br /&gt;
Ein alter Mann kam mit hinkenden Schritten über die Wiese dem See und der Insel entgegen und winkte dem Mädchen entgegen, das die Augen vor Staunen weit aufgerissen hatte.&lt;br /&gt;
„Du? Was machst du denn hier?“ Rief sie ihm entgegen. Anstatt aber eine Antwort des Mannes zu erhalten, erklang die Stimme des Waldgottes.&lt;br /&gt;
„[[Geschichte von Taki#Der blaue Drache – Seiryu|Quing Long]]. Jetzt wundert mich gar nichts mehr. Hast du [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] beigebracht zu den Bäumen zu sprechen?“&lt;br /&gt;
„Ich habe ihr lediglich von der Natur erzählt Xinglu. Alles Weitere hat sie selber erlernt.“&lt;br /&gt;
„[[Geschichte von Taki#Der blaue Drache – Seiryu|Quing Long]]?“ Verwirrt schaute [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] zwischen dem Alten und Xinglu hin und her.&lt;br /&gt;
Auf dem Gesicht des Alten aber, der am nahen Ufer des Sees angelangt war, bildete sich ein Lächeln und plötzlich erhob sich an derselben Stelle, an der der Alte soeben gestanden hatte, ein großer [[Geschichte von Taki#Der blaue Drache – Seiryu|blauer Drache]] in die Luft, nur um neben Xinglu wieder zu landen.&lt;br /&gt;
„Du hast es schon immer geliebt dich zu verkleiden.“ Murmelte die [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Schildkröte]].&lt;br /&gt;
„Du musst verstehen, dass ich dir nicht die Wahrheit zeigen durfte [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]]. Ich bin der Letzte der Vier und Erster des Kreises. [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Xuan Wu]], [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Zhu Que]], [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Bai Hu]] und ich, [[Geschichte von Taki#Der blaue Drache – Seiryu|Quing Long]] sind die 4 Wächter des Waldgottes und die ersten der Tiere, zu denen er wie zu den Bäumen sang. Ein jeder von uns ist die Inkarnation einer der Jahreszeiten. Ich bin der Frühling, [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Zhu Que]] ist der Sommer, [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Bai Hu]] ist der Herbst und [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Xuan Wu]] ist der Winter. Einst wandelten wir an der Seite Xinglu’s über die Erde. Als er sich aber veränderte, wandten drei von uns ihm den Rücken zu und nur[[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Xuan Wu]] blieb bei ihm.“&lt;br /&gt;
„Aber was habe ich damit zu tun? Ich wollte doch nur Kigiku retten.“&lt;br /&gt;
„Und in diesem einfach Streben hast du es geschafft mich an die Anfänge und das Gute in euch Menschen zu erinnern. Ich war es, der dich im Wald der Träume gejagt hat und hätten dir die Bäume nicht geholfen, so hätte dein Herz schließlich vor Angst aufgehört zu schlagen. Als aber die Bäume anfingen zu singen, da erinnerte ich mich. Sie sangen aber nicht nur von mir, sondern auch von dir. Sie sangen davon wie viel Angst du in der Dunkelheit hast, was für einen Weg du zurücklegen musstest und wie gerne sie dir helfen würden. Und mit jedem Wort verflog mein Hass und ich fing an euch Menschen zu verstehen.“&lt;br /&gt;
„Ich habe gar nicht gehört, dass sie von mir sangen. Hat diese wunderschöne tiefe Stimme etwa auch über mich gesungen?“&lt;br /&gt;
„Wunderschöne tiefe Stimme?“ Schaltete sich [[Geschichte von Taki#Der blaue Drache – Seiryu|Quing Long]] plötzlich ein und wechselte einige Blicke mit den drei anderen, während Xinglu die violetten Augen geschlossen hatte.&lt;br /&gt;
„Sie hat dich singen hören Xinglu? Wie ist das möglich? Du hast schon so lange nicht mehr gesungen.“ Brummte [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Bai Hu]] verdutzt.&lt;br /&gt;
„Sie erinnern sich noch immer daran wie ich zu ihnen sang. Und aus der Erinnerung heraus haben sie meine Stimme scheinbar beschworen. Es ist zu lange her, dass ich zu ihnen gesungen haben, und ich habe kein Recht zu ihnen zu singen bei all dem, was ich getan habe.“&lt;br /&gt;
„Das stimmt nicht! Sie reden stets miteinander und die ältesten von ihnen erzählen den jüngeren von deinem Lied. Sie kennen es alle und werden es nie vergessen.“&lt;br /&gt;
„Mir fehlt aber die Kraft zum Wandern. Hass und Zorn haben meine Beine schwer werden lassen.“&lt;br /&gt;
Er wandte sich von dem weißen [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] ab und dem Mädchen zu.&lt;br /&gt;
„Nein ich hörte keine tiefe Stimme, sondern eine hohe. Ich hörte die Stimme eines jungen [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Drachen]]n, der mich furchtlos anbrüllte. Die Bäume sangen von dem gelben Schuppenkleid des [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Drachen]]n und von der Wärme im Herzen dieses Wesens.&lt;br /&gt;
[[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] sie sangen von dir und es war so viel Wahrheit in ihren Worten, die ich erst jetzt vernehmen konnte.“&lt;br /&gt;
„Warum guckst du so traurig Xinglu? Was hast du vor? Was hat das zu bedeuten?“&lt;br /&gt;
Fragte das Mädchen nun sichtlich besorgt um den Waldgott.&lt;br /&gt;
„Es ist Zeit für mich das Geschenk, das mir der Mond einst gab, zurück zu geben. Ich habe meine Pflicht gegenüber meinen Brüdern und Schwestern vergessen und sie zu lange warten lassen. Ich sehne mich nach Ruhe [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]].“&lt;br /&gt;
Die Züge des Wesens erhellten sich und die Risse in der dunklen Rinde schlossen sich immer mehr.&lt;br /&gt;
„Die Zeit des Wanderers ist vorbei. Zu lange habe ich mich dagegen gewehrt einzusehen, dass die Welt mich nicht mehr braucht. Es ist nun an der Zeit, dass die Jüngeren auf sich aufpassen. Vieles wird sich verändern, aber wenn ich höre wie die Bäume für dich singen, so bin ich mir sicher, dass es nicht nur schlecht sein wird.“&lt;br /&gt;
„Willst du uns wirklich verlassen Xinglu? Was sollen wir ohne dich machen? Was sollen wir alleine machen?“ Rief [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Zhu Que]] mit Trauer in der Stimme.&lt;br /&gt;
„Helft dem gelben [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Drachen]]n bei der Wahrung dessen, was wir einst zusammen auf unseren Reisen verbreiteten. Natürlich nur, wenn du willst [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]].“&lt;br /&gt;
Das Mädchen schaute in die großen violetten Augen und auf die immer heller werdende Rinde, durch die von Minute zu Minute mehr Leben zu pulsieren schien.&lt;br /&gt;
„Was genau meinst du?“&lt;br /&gt;
„Vieles, was einst gut war, ist zerstört. Du hast mir aber gezeigt, dass nicht alles zerstört ist. Ich frage mich, ob sich Sonne und Mond so fühlten, als sie mich erblickten und das Leben erschufen….&lt;br /&gt;
Ich werde das Wandern aufgeben und wieder nur ein Baum sein, ein Baum der mit seinen Brüdern singt. Gerne werde ich von dem kleinen Mädchen singen, das zum [[Geschichte von Taki#Der_Gelbe_Drache|gelben Drachen]] wurde, der den Beginn einer neuen Zeit darstellt.&lt;br /&gt;
Ich würde gerne dabei zusehen, wie ein kleines Mädchen die Wunden, die ein alter Baum geschlagen hat, schließt und dabei hilft, dass wieder mehr Menschen das Lied der Bäume hören.“&lt;br /&gt;
[[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] konnte die Trauer in dem Wesen vor sich so deutlich spüren, dass es ihr die Sprache verschlug. Aber nicht nur Trauer, sondern auch Freude über die Erlösung konnte sie spüren. Es hatte nicht lange gedauert bis ihre Augen sich mit Tränen gefüllt hatten, so dass sie lediglich nicken konnte.&lt;br /&gt;
Der Waldgott lächelte sie voller Wärme an und streckte sich dann zu seiner vollen Größe aus. Ein wohliges Seufzen entfuhr ihm, als die alten Glieder sich zum beinahe letzten Mal bewegten und er sich mit stummen Gesten von seinen vier Freunden verabschiedete, die auf ihre Art viel treuer waren als er es je bis zu diesem Moment vermutet hatte. Dann legte er die letzten Schritte bis zum Mittelpunkt der kleinen Insel zurück, streckte sich erneut und seufzte dabei langgezogen.&lt;br /&gt;
Ein Rascheln und Rauschen war zu hören, als sich riesige Wurzeln in den Boden gruben und gewaltige Äste in die Höhe streckten. So schnell geschah alles, dass nur wenige Momente später sich dort, wo noch eben die Gestalt des Waldgottes gestanden hatte, ein gewaltiger Baum in die Höhe streckte und seine riesigen Äste weit über den See hängen ließ. Das gewaltige Blätterdach des Baumes erstreckte sich über den gesamten Hain und schützte diesen gleich einer Decke.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Epilog===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So verlor der Waldgott seinen Namen und war wieder nur der Erste. Im selben Moment aber erschallte zum ersten Mal seit langer Zeit die tiefe Stimme des Waldgottes und sang begleitet von vielen seiner Brüder das Lied des gelben [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Drache]]ns, so wie es hier geschrieben steht.&lt;br /&gt;
Lieder aber sind die älteste Form des Übernatürlichen und oft findet man in ihnen bereits einen Teil der Zukunft beschrieben. So erfuhr der kleine Bach, an dem das Lied begann, davon wie [[Geschichte von Taki#Der gelbe Drache|Hiwa]] begleitet von [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Zhu Que]], [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Bai Hu]], [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Xuan Wu]] und [[Geschichte von Taki#Der blaue Drache – Seiryu|Quing Long]] in das Dorf am Rand des großen Waldes kam und sowohl von dem Waldgott als auch von dessen Bedauern erzählten. Die Dorfbewohner hörten gerne den Geschichten dieser ungleichen Gruppe zu, ließen sich von diesen verzaubern und wollten alsbald den riesigen Baum selber sehen. Manche von ihnen blieben dort, andere verließen den Ort wieder, nur um von dessen Pracht zu erzählen.&lt;br /&gt;
So gründete sich schon bald unter dem schützenden Dach des Waldgottes ein kleines Dorf. Die vier Wächter, die es nun als Aufgabe ansahen neben dem Waldgott auch noch das Dorf und [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] zu beschützen, blieben bei den Menschen und halfen dem Mädchen dabei zu beschützen, zu trösten, zu beruhigen, zu lenken und vor allem zu erzählen und zu singen.&lt;br /&gt;
Zwei Jahre später, als die ersten Schneeflocken vom Himmel fielen und die mittlerweile zur jungen Frau herangewachsene [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] an die stürmische Nacht erinnerten, in der sie zum ersten Mal von dieser Welt erfuhr, wenn auch nur reichlich verwirrende Bruchstücke, stapfte eine vermummte Gestalt den schmalen von den Bewohnern angelegten Weg zum Hain empor.&lt;br /&gt;
Eine helle Stimme, ihr merkwürdig bekannt aber doch in den Wirren der Erinnerungen verloren, riss [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] aus den Erinnerungen und ließ sie von ihrem Platz am Rande des Sees aus in die Richtung der Gestalt sehen. Ihre Augen weiteten sich und füllten sich als bald mit Tränen, während ihre Füße über den von feinen Schneeflocken bedeckten Boden regelrecht flogen und sie in die weit geöffneten Arme der ihr entgegenlaufenden Kigiku trugen.&lt;br /&gt;
Der Bach plätscherte fröhlich, als er von der Wiedervereinigung der Schwestern hörte und weigerte sich im kommenden Winter vehement dagegen zu erstarren und einzufrieren, so groß war seine Freude. Erst die tiefe Stimme des Waldgottes aus der Ferne sorgte dafür, dass er sich beruhigte und als der Bach langsam erstarrte und für den Winter einschlief, freute sich der Waldgott über jenes letzte Geschenk, das er den Menschen und besonders seiner [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] geben konnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Wichtige Personen und Wesen aus Legenden und Sagen=&lt;br /&gt;
Hier sind wichtige Personen aus der Geschichte oder Legenden/Sagen von Takigakure aufgelistet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Dorfoberhäupter [[Takigakure]]s===&lt;br /&gt;
Hier sind die wichtigsten, verstorbenen Dorfoberhäupter von Takigakure aufgelistet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Ieyasu Kagetoya====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ieyasu Kagetoya das erste große [[Dorfoberhaupt|Oberhaupt des Dorfes]] [[Takigakure]]. Nach dem Fall [[Geschichte_von_Taki#Kakuzu|Kakuzus]] bei dem der gesamte damalige Ältestenrat verstarb, übernahm er nicht nur die Macht im [[Gesellschaft_in_Taki#Kagetoya|Kagetoya]] -Clan sondern auch im Dorf selbst.&lt;br /&gt;
Er galt als mächtiger Shinobi und entsprechend dem Ruf der [[Gesellschaft_in_Taki#Kagetoya|Kagetoya]] als großartiger Krieger. &lt;br /&gt;
Durch seine Autorität und auch teilweise durch Furcht vor seiner Rache stellte er einen sehr wackeligen Frieden in [[Takigakure]] her.&lt;br /&gt;
Er führte damals die grundlegende Struktur des heutigen Militärs in [[Takigakure]] ein, auch wenn dieses im Laufe der vielen Dynastien überarbeitet wurde, ist es grundlegend immer noch das System nach dem die [[Gesellschaft_in_Taki#Kagetoya|Kagetoya]] Krieg führen und sich organisieren.&lt;br /&gt;
Der [[Gesellschaft_in_Taki#Kagetoya|Kagetoya]] galt als streng, aufbrausend und ein wenig tyrannisch außerdem erzählt man sich das er ein begabter, wenn auch gerne riskant agierender, Stratege sei was letztlich zu seinem Sturz führte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Shingen Shiazu====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Shingen Shiazu, das zweite große [[Dorfoberhaupt|Oberhaupt des Dorfes]] [[Takigakure]], galt ebenso wie sein Vorgänger [[Geschichte_von_Taki#Ieyasu_Kagetoya|Ieyasu Kagetoya]] als begabter Shinobi und Stratege.&lt;br /&gt;
Jedoch hatte er dem Plan des Kagetoyas eine ganze Kompanie zu opfern widersprochen, als diese dann nicht nur überlebte sondern die Schlacht auch noch gewann schlug er sich auf die Seite der [[Gesellschaft_in_Taki#Fuyou|Fuyou]], deren Oberhaupt das Kommando über die folgende Kompanie hatte, was dazu führte das [[Geschichte_von_Taki#Ieyasu_Kagetoya|Ieyasu Kagetoya]] noch auf dem Schlachtfeld zum Selbstmord gezwungen wurde, um seine Ehre wieder reinzuwaschen.&lt;br /&gt;
Mit der Unterstützung der [[Gesellschaft_in_Taki#Fuyou|Fuyou]] und einiger jüngerer Clans wurde er dann zum zweiten Oberhaupt Takigakures erklärt. &lt;br /&gt;
Er erklärte die [[Geschichte_von_Taki#Ieyasu_Kagetoya|Ieyasu Kagetoya]] jedoch nicht zu Verrätern und ließ die Ehre der Familie unangetastet.&lt;br /&gt;
Shingen trat er kurz nach dem Bluterbenkrieg von seinem Amt zurück, da er sich in einer Schlacht schwer verletzt hatte und langsam alt wurde. Er galt in seiner Amtszeit zwar als strenges aber faires Oberhaupt, der stets jeden Vorschlag anhörte, bevor er seine Entscheidung traf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Mifune Ashura====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mifune Ashura war das dritte [[Dorfoberhaupt|Oberhaupt]] Takigakures und das erste das nicht aus einer der [[Gesellschaft_in_Taki#Die_Gr.C3.BCnderclans|Gründerfamilien]] stammte.&lt;br /&gt;
Er war ein Veteran des Krieges, der sich in vielen Schlachten als großer Anführer bewährt hatte, vor allem durch die Tatsache das seine Truppen stets ihre Position gehalten hatten sowie geringere Verluste aufwiesen.&lt;br /&gt;
Jedoch hatte der Krieg ihn zu einem paranoiden Mann gemacht, er verschärfte die Sicherheitskontrollen und die Verteidigungssysteme von [[Takigakure]] erheblich. Auf seinen Wunsch wurde eine Kampagne gestartet, die die Bevölkerung davon überzeugte das man Ausländern nicht trauen könne und das die Abschottung von außen der einzige Schutz vor Eroberung wurde.&lt;br /&gt;
Dies hatte auch Erfolg, [[Takigakure]] igelte sich ein und sah alles als Bedrohung an, was zu allgemeiner Aufrüstung im Dorf führte.&lt;br /&gt;
Zudem schwächte er die Macht der [[Gesellschaft_in_Taki#Die_Gr.C3.BCnderclans|Gründerclans]] erheblich in dem er den Ältestenrat neu aufstellte und für niedere Clans zugänglich machte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Kessen Musou====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kessen Musou wurde nach dem überraschenden Tod [[Geschichte_von_Taki#Mifune_Ashura|Mifunes]], der scheinbar an einer Krankheit verstarb, ebenso überraschend zum neuen [[Dorfoberhaupt|Oberhaupt]] erklärt. Entgegen der Traditionen des Dorfes die Wege der alten Oberhäupter weiter zugehen, brach er damit und zum ersten Mal in der Geschichte öffnete [[Takigakure]] sich wieder nach außen. Ausländer wurden nicht länger verteufelt und argwöhnisch betrachtet, sondern willkommen geheißen und in die Dorfstruktur eingeführt.&lt;br /&gt;
Von vielen wurde Kessen Musou als wahrer Held vergöttert, da er eine unglaubliche Phase des Friedens in [[Takigakure]] einläutete, auf die man später immer noch neidisch war und sich zurück wünschte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Historische Personen [[Takigakure]]s===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier sind sonstige, verstorbenen Personen aufgelistet, die es mit ihrem Namen in die Geschichte des Dorfes geschafft haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Kenshin Fuyou====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kenshin Fuyou war ein hochdekorierter [[Jounin]] und das Clanoberhaupt der [[Gesellschaft_in_Taki#Fuyou|Fuyou]] während [[Geschichte_von_Taki#Ieyasu_Kagetoya|Ieyasu Kagetoyas]] Herrschaft. &lt;br /&gt;
Er war gleichermaßen Shinobi wie Priester und im Dorf recht hochangesehen, da die Fuyou sich um die Kranken und Armen des Dorfes kümmerten.&lt;br /&gt;
Der [[Gesellschaft_in_Taki#Fuyou|Fuyou]] selbst galt als verständnisvoller und fürsorglicher Mann, der sich und seine Zeit gerne für andere aufopferte.&lt;br /&gt;
Kenshin und eine ganze Kompanie sollten jedoch in einer entscheidenden Schlacht für das Wohl [[Takigakure]]s geopfert werden, als sie dann jedoch nicht nur nicht starben, sondern jene Schlacht fast im Alleingang gewannen, war der Missmut unter den Truppen hoch.&lt;br /&gt;
Was dazuführte das gegen [[Geschichte_von_Taki#Ieyasu_Kagetoya|Ieyasu Kagetoya]] geputscht wurde, und so die [[Gesellschaft_in_Taki#Shiazu|Shiazu]] mit der Unterstützung der [[Gesellschaft_in_Taki#Fuyou|Fuyou]] an die Macht kamen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Verräter [[Takigakure]]s===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier sind die größten, verstorbenen Verräter von Takigakure aufgelistet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Kakuzu====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kakuzu war einst einer der besten Shinobi des Dorfes [[Takigakure]]. So entsandte man ihn auf eine Mission den ersten Hokage, [[Geschichte_von_Konoha#vor_dem_BEK|Hashirama Senju]], zu töten, als diese jedoch scheiterte wurde er bei seiner Rückkehr ins Dorf stigmatisiert und für das Scheitern der [[Mission]] bestraft, obgleich diese sehr gefährlich war.&lt;br /&gt;
Darauf entwickelte der einst hochgelobte [[Jounin]] einen Hass auf das Dorf und tötete auf seiner Flucht nicht nur die Ältesten des Dorfes, sondern stahl das wichtigste verbotene [[Jutsu]] des Dorfes, das seit dem verloren ist. &lt;br /&gt;
Ab da an führte er ein Leben als Kopfgeldjäger und Söldner.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Nobu Gushiken====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Adoptivbruder von [[Wichtige_Personen_in_Taki#Muneyaki_Gushiken|Muneyaki Gushiken]]&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nobu Gushiken, adoptierte Bruder des ehemaligen [[Dorfoberhaupt|Dorfoberhauptes]] [[Wichtige Personen in Taki#Wichtige_Personen_in_Taki#Muneyaki_Gushiken|Muneyaki Gushiken]], war ein ausgezeichneter Ninja des Dorfes und ein höchst gefährlicher Mitglied der [[Einheiten_Takigakures#Tsuisekisha_.28J.C3.A4ger.29|Tsuisekisha-Einheit]].&lt;br /&gt;
Ebenso wie sein älterer Bruder strebte er danach Oberhaupt Takigakures wurde, jedoch wurde sein Bruder stattdessen ernannt, was den jungen Mann verbittern ließ, worauf sich die Brüder zerstritten und seine Adoption herauskam.&lt;br /&gt;
Im Angesicht der steigenden Gefahr der [[Taki_no_Kuni#Jashin_Sekte|Jashin-Sekte]] versuchte er dann einen lange gehegten Plan umzusetzen, nämlich seinen Bruder zu entführen und zu töten, wobei er es so aussehen lassen wollte als wären die [[Taki_no_Kuni#Jashin_Sekte|Jashin]]-Kultisten es gewesen.&lt;br /&gt;
Wodurch er sich ersann zum neuen [[Dorfoberhaupt]] erklärt zu werden, jedoch scheiterte sein Plan durch die Heldentat [[Wichtige_Personen_in_Taki#Shinishi_Kudo|Shinishi Kudos]] der nicht nur den Verräter beseitigte sondern auch [[Wichtige Personen in Taki#Wichtige_Personen_in_Taki#Muneyaki_Gushiken|Muneyaki]] rettete.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Wächter [[Takigakure]]s===&lt;br /&gt;
Die Wächter [[Takigakure]]s entspringen aus der Sage &amp;quot;[[Geschichte von Taki#Das Lied des gelben Drachen|Das Lied des gelben Drachen]]&amp;quot;, welche von einem mutigen kleinem Mädchen und der Entstehung von [[Takigakure]] erzählt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Der blaue Drache – Seiryu====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quing Long bietet einen durchaus beeindruckenden Anblick, wenn er sich nicht in seiner Menschengestalt fort bewegt. Gerne verbringt er seine Zeit als Eremit getarnt, um den einen oder anderen Wanderer etwas über die Natur zu erzählen und beizubringen, so wie er es einst bei dem kleinen Mädchen Hiwa getan hatte. Nur sehr selten würde sich Quing Long in seiner wahren Gestalt einem Menschen zeigen. Sein edles und geduldiges Gemüt würden ihn für offene Geister zum höchst angenehmen Gesprächspartner machen. Vorurteilslos betrachtet er jeden Menschen einzeln und nicht die Menschheit als ganzes, bevor er sich seine Meinung zu einem Individuum bildet.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der blaue Drache Quing Long steht für die Jahreszeit Frühling und somit für die Geburt und die frühe Phase jungen Lebens, seien es Pflanzen, Menschen oder Tiere.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Der rote Vogel – Suzaku====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zhu Que hat ein durchaus heiteres Wesen. Das Interesse des roten Vogels weckt man durch Gesang und Lieder. Selber trällert er gerne verschiedene Lieder und am meisten gefällt es ihm, wenn sich aus seinem Gesang und das eines Menschen ein Duett bildet. Er kann die Form eines kleinen roten als auch großen roten Vogels annehmen. In Anwesenheit oder in der Nähe von Menschen würde er stets als kleiner Vogel auftauchen, um nicht als Wächter erkannt zu werden.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der rote Vogel Zhu Que steht für die Jahreszeit Sommer und damit für den Höhepunkt des Lebens mit all den Pflanzen und Lebewesen, die im Frühling noch klein und zierlich waren. Er steht für die Reichen Geschenke, die die Natur im Sommer bringen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Der weiße Tiger – Byakko====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bai Hu ist äußerst schlau und gerissen, wie es das Bild einer Raubkatze schon immer präsentiert hat. Der weiße Tiger kann die form einer kleinen weißen Katze annehmen, um ohne größeres Aufsehen zu erregen unter Menschen zu wandeln oder sich einzelnen Wanderern zu zeigen ohne direkt erkannt werden zu wollen. Meistens nutzt er diese Form, um die Verhaltensweisen eines Individuums zu beobachten. Reden würde er in seiner Katzenform nie, selbst als Tiger ist es schwer Bai Hu viele Worte zu entlocken. Nie verliert er mehr Worte als unbedingt nötig, man würde immer nur von ihm hören, dass für alles einen Richtigen Zeitpunkt und Ort gibt, wenn man versuchen würde mehr Worte aus ihm zu locken. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der weiße Tiger Bai Hu steht für die Jahreszeit Herbst und damit als Vorbote für die härteren Monate, die im Winter folgen. Mit ihm verbindet man auch den Aspekt der Jagd, der während der Herbstmonate an Wichtigkeit zunimmt, da Pflanzen und Bäume zur Ruhe kommen und bis zum Frühling keine Früchte austragen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Die schwarze Schildkröte – Genbu====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Xuan Wu würde auf Menschen einen etwas angst einflößenden Eindruck machen. Es ist schwer zu erahnen, wie es um das derzeitige Gemüt der schwarzen Schildkröte aussieht. Obwohl Xuan Wu durch das kleine Mädchen Hiwa eines besseren belehrt wurde, was die Menschen in Bezug auf die Natur angeht, so konnte er nie wirklich seinen Argwohn gegenüber die Menschen ablegen. Immer noch sieht er die meisten Menschen als Zerstörer von Natur und Leben. Nur sehr schwer lässt er sich von der Gutherzigkeit und Naturverbundenheit eines Individuums überzeugen. Sollte man dies aber geschafft haben, so genießt man das voller Vertrauen und den Schutz der argwöhnischen Schildkröte. Natürlich stehen die Menschen [[Takigakure]]s automatisch unter seinem Schutz, da er diese als Abkömmlinge der ersten Dorfbewohner ansieht.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die schwarze Schildkröte Xuan Wu steht für die Jahreszeit Winter und damit für die Ruhe selbst, die während eines jeden Winters in der Natur einkehrt. Oftmals wird auch der Tod mit ihm in Verbindung gebracht, denn nicht alle Lebewesen überstehen den kalten Fängen des Winters.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Der gelbe Drache====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Mädchen namens Hiwa ist ein sehr naturverbundener Mensch. Sie weiß jeden Aspekt der Natur zu schätzen, achtet jede noch so kleine Lebensform und würde immer zum Wohle dieser handeln. Ihr eigenes Wohl stellt sie unter das von anderen, selbst wenn es um das Wohl fremder Menschen geht. Sie ist eine lebensfrohe Person, die sich gerne auch bei anderen Menschen aufhält. Durch ihren langen und außergewöhnlichen Aufenthalt in der Natur, ist diese zu ihrem eigentlich Zuhause geworden, etwas das man ihr auch anmerkt. Sie verbringt mehr Tage in Wäldern als unter Menschen. Man sagt ihr nach, dass sie mit Bäumen reden kann.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Hiwa gilt heute als Tod, wobei man sich dessen nie gewiss war. Man erzählt sich, dass sie eines Tages einfach im Wald verschwunden und nie wieder zurück gekehrt war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Frage-Sektion ==  &lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;mw-collapsible mw-collapsed wikitable&amp;quot; width=&amp;quot;100%&amp;quot;&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
== Navigation ==&lt;br /&gt;
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		<author><name>Masao Higurashi</name></author>
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	<entry>
		<id>https://wiki.narutorpg.de/index.php?title=Geschichte_von_Taki&amp;diff=25661</id>
		<title>Geschichte von Taki</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.narutorpg.de/index.php?title=Geschichte_von_Taki&amp;diff=25661"/>
		<updated>2016-03-17T14:00:12Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Masao Higurashi: /* Kenshin Fuyou */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Auf dieser Seite findet ihr eine Übersicht über die Geschichte des Dorfes [[Takigakure]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Seit Entstehung von [[Takigakure]]==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Sengoku Jidai===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Anfang der Geschichtschreiber [[Takigakure]]s steht Sengoku Jidai, die Zeit der streitenden Reiche. Nachdem die Kunst des Ninjutsu zur Blüte seiner Macht aufgestiegen war, durchstriffen zahllose [[Clan]]s die Lande, ein jeder mit seinen eigenen Fähigkeiten und Ansichten über die Welt. Sie waren [[Söldner]], die von den Ländern bezahlt wurden und alle bisher gekannten Waffen und Armeen überflüssig machten. Diese Kraft, die vielen zunächst wie ein Segen erschien, wurde schnell zu einem Fluch als sich angeblich selbst der Himmel in blutiges Rot aufgrund der endlosen Schlachten färbte, die auf der Erde ausgetragen wurden. Als sich die zwei mächtigsten [[Clan]]s im Reich des Feuers zusammenschlossen und [[Konohagakure]] gründeten, geschah ein Umdenken in vielen Ninja[[clan]]s die diesem Beispiel folgten. Es war deutlich geworden das es keinen Sinn mehr hatte nur dem eigenen Clan Treue zu schwören: Um zu bestehen brauchte es Bündnisse mit anderen Gruppierungen. Je stärker die zu schmiedende Allianz umso mehr Macht für die Beteiligten.&amp;lt;br /&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Gründung des Dorfes - 85 Jahre vor Ende des Bluterbenkrieges===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In diesen Jahren versammelten sich vier der örtlichen Ninjaclans an dem Baum, den wir heute [[Aufbau_von_Taki#Der_Taki-Baum|Taki-Baum]] nennen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Gesellschaft_in_Taki#Kagetoya|Kagetoya]] (Krieger), die [[Gesellschaft_in_Taki#Shiazu|Shiazu]] (Strategen), die [[Gesellschaft_in_Taki#Fuyou|Fuyou]] (Heilung) und die [[Gesellschaft_in_Taki#Nanaya|Nanaya]] (Tarnung).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie schlossen einen Pakt und schworen untereinander Treue an diesem Baum, der zu dieser Zeit noch ein gewöhnlicher war und erst Jahrzehnte später zu wahrer Berühmtheit gelangen sollte. Entgegen häufiger Annahme wurde [[Takigakure]] auf Vorschlag der [[Gesellschaft_in_Taki#Fuyou|Fuyou]] und Nanaya hin als Demokratie gegründet, da sich die verfeindeten [[Clan]]s der [[Gesellschaft_in_Taki#Kagetoya|Kagetoya]] und [[Gesellschaft_in_Taki#Shiazu|Shiazu]] auf keinen Anführer einigen konnten. [[Takigakure]] wurde vom Ältestenrat geführt, welcher aus den Anführern der jeweiligen [[Clan]]s bestand und hatte zu Beginn mit vielen Schwierigkeiten zu kämpfen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch die schier endlose Bedrohung und zahlreiche Überfälle entwickelte [[Takigakure]] bereits sehr früh fähige Verteidigungsmechanismen und Finten, mit denen sie selbst übermächtige Feinde erfolgreich abwehren konnten. Niemals gelang es einem Feind Fuß in [[Takigakure]] zu fassen und der Frieden im verborgenen Dorf machte den Rat der Ältesten leichtsinnig und überheblich.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Der Fall Kakuzu und Kagetoya-Dynastie - 65 Jahre vor Ende des Bluterbenkrieges===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Fall Kakuzu sorgte für besonderes Aufsehen im Dorf und beeinflusste es bis heute. Nachdem der Jounin [[Geschichte_von_Taki#Kakuzu|Kakuzu]] bei einem Auftrag scheiterte der die Ermordung des ersten [[Wichtige_Personen_in_Konoha#Hokage|Hokage]]s im Sinn hatte, mit dem [[Takigakure]] im Krieg war, erfuhr er bei seiner Rückkehr eine starke Ignoranz und Ablehnung. Er wurde mit Strafen belegt, denen er sich mit unerwarteter Gewalt erfolgreich widersetzen konnte. Bei seiner Flucht kam der gesamte Ältestenrat ums Leben, was für große Debatten in den Clans sorgte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als [[Geschichte_von_Taki#Ieyasu_Kagetoya|Ieyasu Kagetoya]] sich zum neuen Oberhaupt erklärte, gab es niemanden der ihm zu widersprechen wagte. Mittlerweile hatten sich weitere [[Clan]]s in [[Takigakure]] angesiedelt und viele von ihnen hielten den mächtigen [[Gesellschaft_in_Taki#Kagetoya|Kagetoya]] die Treue, sodass jeder Widerspruch in einem Bürgerkrieg hätte enden können.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Der Aufstand und Shiazu-Dynastie - 28 Jahre vor Ende des Bluterbenkrieges===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Viele Jahrzehnte lang herrschte in [[Takigakure]] eine angespannte Stimmung, doch keine Seite wagte es diesen trügerischen und wackeligen Frieden zu brechen. Das Dorf hatte viele Fortschritte gemacht. Es gelang ihm seine Macht auszubauen und von Taki als offizielles Ninjadorf anerkannt zu werden. Seine Ninja sicherten nun nichtmehr einzig das Dorf, sondern das gesamte Land stand unter dem Schutz und der Verwaltung der Ninja aus [[Takigakure]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dennoch folgte das unvermeidliche erneut aus einer im Leichtsinn geborenen Handlung heraus: Als [[Geschichte_von_Taki#Ieyasu_Kagetoya|Ieyasu Kagetoya]] sich in einer Schlacht dazu entschied eine Kompanie seiner Shinobi für den Sieg zu opfern, musste er die Folgen seiner Handlung am eigenen Leib spüren. Die Kompanie unter Führung von Kenshin [[Gesellschaft_in_Taki#Fuyou|Fuyou]] schaffte es entgegen aller Wahrscheinlichkeiten nicht nur zu überleben, sondern die gesamte Schlacht beinahe im Alleingang zu entscheiden. Als sie anschließend zurückkehrten, wandten sie sich offen gegen die Ninja welche sie im Stich und zum Sterben zurückgelassen hatten. Die [[Gesellschaft_in_Taki#Shiazu|Shiazu]], welche wohl nur auf eine solche Gelegenheit gewartet hatten, schlossen sich mit den [[Gesellschaft_in_Taki#Fuyou|Fuyou]] zusammen was letztlich auf den Tod Kagetoyas und dem Ende seiner Dynastie noch auf diesem Schlachtfeld hinauslief.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Daheim in [[Takigakure]] wurde [[Geschichte_von_Taki#Shingen_Shiazu|Shingen Shiazu]] als neues [[Dorfoberhaupt]] etabliert, mit großer Unterstützung der [[Gesellschaft_in_Taki#Fuyou|Fuyou]] und einiger jüngerer [[Clan]]s, welche sich im Laufe der Jahre um die [[Gesellschaft_in_Taki#Shiazu|Shiazu]] und [[Gesellschaft_in_Taki#Fuyou|Fuyou]] geschart hatten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unter den [[Gesellschaft_in_Taki#Shiazu|Shiazu]] änderte sich nach Aussen hin wenig, da sie an den Pfaden der [[Gesellschaft_in_Taki#Kagetoya|Kagetoya]] festhielten und diese trotz des Zwischenfalls nicht als Verräter deklarierten. Dennoch war dies das offizielle Ende des [[Clan]]s, denn während die Kagetoya mehr und mehr Verbündete in [[Takigakure]] verloren, schwand auch der [[Clan]] bis sich im folgenden Bluterbenkrieg ihre Spuren komplett verloren.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===[[Takigakure]] im Bluterbenkrieg===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während des Bürgerkrieges erlebten viele Einwohner und Ninja eine Schockphase die selbst nach dem Ende des Krieges noch viele Jahrzehnte lang anhalten sollte. Sie erkannten, das ihre Sicherheit nicht von selbst gegeben war. Obwohl es den Ninja gelang jeden Eindringling vom Dorf fern zu halten, hatte das Dorf viele Verluste und Tragödien zu beklagen, viele die heimkehrten waren nicht mehr dieselben wie vorher und erzählten erschreckende Geschichten über all die Bluterbler gegen die sie hatten kämpfen müssen.&amp;lt;br /&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Folgen des Krieges und Ashura-Dynastie - Monate nach Ende des Bluterbenkrieges===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenige Monate nach Ende des Krieges musste auch [[Geschichte_von_Taki#Shingen_Shiazu|Shingen Shiazu]] zurücktreten, der sich in einer der letzten großen Schlachten schwere Verbrennungen zugezogen hatte. Zur Überraschung vieler ernannte er [[Geschichte_von_Taki#Mifune_Ashura|Mifune Ashura]] zu seinem Nachfolger, nachdem dieser sich in zahlreichen Schlachten hervorgetan hatte. Damit war er der erste Anführer [[Takigakure]]s der aus keiner der vier [[Gesellschaft_in_Taki#Die_Gr.C3.BCnderclans|Gründerfamilien]] stammte, deren Population sich im Krieg ohnehin deutlich reduziert hatte. Der Ältestenrat wurde neu geordnet, sodass auch Mitglieder der niederen [[Clan]]s Zugang zu diesem hatten, was die Machtstellung der [[Gesellschaft_in_Taki#Die_Gr.C3.BCnderclans|Gründerfamilien]] endgültig brechen sollte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem sich die Defensive als besonderes Markenzeichen der Shinobi aus [[Takigakure]] etabliert hatte, begann [[Geschichte_von_Taki#Mifune_Ashura|Mifune]] eben dieses noch auszubauen. Die alten Verteidigungsanlagen wurden verstärkt und Sicherheitskontrollen für Aus- und Einwanderer verschärft. Waffen wurden entwickelt und verbessert, während den Einwohnern die Gefahr der Aussenwelt eingeprägt wurde, der die heimische Sicherheit des Dorfes gegenüberstand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Takigakure]] begann sich für einen Krieg zu rüsten, der nicht kommen sollte.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Zeit des Friedens und Musou-Dynastie - 42 Jahre nach Ende des Bluterbenkrieges===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach einem friedlichen, wenn auch überraschendem, Tod  [[Geschichte_von_Taki#Mifune_Ashura|Mifunes]], wurde [[Geschichte_von_Taki#Kessen_Musou|Kessen Musou]] vom Ältestenrat zu dessem Nachfolger ernannt. Während [[Takigakure]] sich in der Ashura-Dynastie mehr um die Sicherung seiner Position kümmerte, brach man in der Musou-Dynastie überraschenderweise damit. Potential von Aussen wurden willkommen geheißen und gefördert, während die Ninja-Akademie an gegenwärtige Standards angepasst wurde. In dieser Zeit stießen viele [[Clan]]s und Familien nach [[Takigakure]], die auch für dessen Entwicklung wichtig sind, wie die Familie der [[Wichtige_Personen_in_Taki#Shinishi_Kudo|Kudo]] oder die der [[Gesellschaft_in_Taki#Atsumichi|Atsumichi]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Ära des Friedens hatte [[Takigakure]] erfasst und viele Ninja wuchsen in dem Bewusstsein auf diesen Frieden erhalten zu wollen. Konflikte waren selten und wurden zumeist gerecht gelöst. Von einigen wurde diese Zeit als wahres Paradies empfunden, andere verurteilten den Leichtsinn mit welchem die Ninja hierdurch behaftet wurden.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Militarisierung und Eigen-Dynastie - 80 Jahre nach Ende des Bluterbenkrieges===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als die Musou-Dynastie mit dem Tod [[Geschichte_von_Taki#Kessen_Musou|Kessens]] während einer geheimen Mission endete, gab es große Bestürzung im Dorf als der Ältestenrat zur Überraschung vieler eine Frau namens [[Wichtige_Personen_in_Taki#|Jinkou Eigen]] zum neuen Oberhaupt ernannte. Abgesehen davon dass sie eine Frau war, war sie auch eine Ausländerin ohne feste Wurzeln in [[Takigakure]], was bei vielen Misstrauen erregte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Eigen-Dynastie wurde großer Wert auf innere Sicherheit gelegt. Die Schutzmaßnahmen innerhalb und ausserhalb des Dorfes wurden ebenso verstärkt wie deutlicher spürbar gemacht. Viele Systeme wurden bürokratisiert und auf Effizienz getrimmt, während die &#039;Shineitai&#039;, die mehrere Dutzend starke Leibgarde des Oberhauptes, etabliert wurde. Es gab das erklärte Ziel aus [[Takigakure]] ein Dorf werden zu lassen, welches sich vor den Großreichen nicht weiter würde verbergen müssen. Aussen wurden Bündnisse geschmiedet, Innen wurden Gesetze erlassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu dieser Zeit traten auch die sogenannten &amp;quot;[[Söldner]]&amp;quot; das erste Mal an das Licht der Öffentlichkeit. Menschen ohne Chakra probten mit Schusswaffen den Aufstand gegenüber den mittlerweile etablierten Ninja.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Söldner-Ära===&lt;br /&gt;
Nach den militärisch geprägten Jahren [[Wichtige_Personen_in_Taki#|Jinkous]], hatte die [[Wichtige_Personen_in_Taki#Ehemalige_Dorfoberhäupter|Gushiken]]-Ära das erste Mal seit dem Bluterbenkrieg wieder mit einer größeren Bedrohung zu tun: Den Söldnern.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Doch anders als in anderen Ländern und Dörfer gab es in [[Taki no Kuni]] nur wenig Aktivitäten dieser und die im Vergleich geringe Anzahl der Söldner bereitete den vereinte Kräften der Landesfürsten und des Ninjadorfes kaum Probleme.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Da [[Takigakure]] ohnehin keine Gefahr durch die Söldner für das einzige wirklich versteckte Dorf sah, zogen sie daher nicht aktiv in den Kampf gegen diese, sondern verteidigten lediglich das Land gegen die wenigen einfallenden Truppen, welche die Städte bedrohten.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Beginn der Gushiken-Dynastie - 85 Jahre nach Ende des Bluterbenkrieges===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Änderungen während der Eigen-Dynastie sorgten für größeren Widerstand bei den traditionelleren Clans des Dorfes als erwartet, weshalb unter internem Druck der Ältestenrat dazu gezwungen wurde Eigen um den Rücktritt zu bitten. Als [[Wichtige_Personen_in_Taki#Ehemalige_Dorfoberhäupter|Muneyaki Gushiken]] die Führung des Dorfes übernahm, waren viele erleichtert wieder einen &#039;wahren Taki-Ninja&#039; an der Spitze zu sehen.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit [[Wichtige_Personen_in_Taki#Ehemalige_Dorfoberhäupter|Muneyaki Gushiken]] als neuer Führung des Dorfes ging eine Welle der Erleichterung durch die Reihen der Bewohner des Dorfes, ein Anführer geboren in [[Takigakure]] selbst und bereits mit 9 Jahren Absolvent der Akademie. Allerdings blieb ein plötzlicher Umschwung der Politik wieder der Erwartungen aus. [[Wichtige_Personen_in_Taki#Ehemalige_Dorfoberhäupter|Muneyaki]] zeigte sich viel mehr als zurückhaltend und vorsichtiger Ninja. Selbst einige Monate nach seiner Einsetzung herrschte eine Stille im Zusammenhang mit seiner Politik. Als [[Wichtige_Personen_in_Taki#Ehemalige_Dorfoberhäupter|Muneyaki]] dann sogar plötzlich für eine Weile lang verschwand fürchteten sowohl der Ältestenrat als auch die Bewohner [[Takigakure]]s dass die Auswahl ein Fehler gewesen war und sie ihren Anführer nie wiedersehen würden. Doch [[Wichtige_Personen_in_Taki#Ehemalige_Dorfoberhäupter|Muneyaki]] erschien wider Erwarten wieder an den Toren [[Takigakure]]s als wäre nichts gewesen, um sich seinen Aufgaben als [[Dorfoberhaupt]] des Dorfes zu stellen. Erst einige Wochen nach seiner Rückkehr enthüllte [[Wichtige_Personen_in_Taki#Ehemalige_Dorfoberhäupter|Muneyaki]] die Intention hinter seinem Verschwinden.&lt;br /&gt;
Er hat die [[Geschichte_von_Taki#Die_W.C3.A4chter_Takigakure|legendären Wächter]] aus den vergessenen Geschichten Takis erforscht und als Zeichen der Wertschätzung den Titel des Dorfoberhauptes des Dorfes  in den [[Geschichte_von_Taki#Der_gelbe_Drache|gelben Drachen]] ernannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Post-Söldner-Ära===&lt;br /&gt;
Da die [[Söldner]]-Ära keinen großartigen Einfluss auf [[Takigakure]] hatte, verlief das Leben im Dorf nach dem Sieg über diese nicht anders ab als zuvor.&lt;br /&gt;
Es gab, da man sich nicht großartig mit den [[Söldner]]n beschäftigt hatte, anders als in anderen Ländern, keine großen technologischen Fortschritte, noch war man auf diese im recht traditionellen Land erpicht.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Es gab jedoch erste stärkere diplomatische Berührungen mit den Dörfern [[Kirigakure]] und [[Kumogakure]].&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Diese waren auf die diplomatischen Beziehungen des ehemaligen Dorfoberhaupts [[Wichtige_Personen_in_Taki#Dorfoberhaupt|Eigen Jinkou]] zu [[Kirigakure]] zurückzuführen, die ursprünglich aus dem Dorf stammte. Über jene Beziehung kamen sie dann auch in Berührung mit [[Kumogakure]], welche schon immer recht eng mit [[Kirigakure]] verbunden waren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Dreier-Bündnis-Ära===&lt;br /&gt;
Das Dreier-Bündnis [[Kirigakure]]-[[Kumogakure]]-[[Takigakure]] hat seine Wurzeln bis in den Bluterbenkrieg geschlagen. Damals entstand der erste Kontakt aller drei Länder miteinander. Auch wenn dieser Kontakt eher negativer Natur gegenüber [[Takigakure]] war, so festigte es die Bindung der beiden anderen Bündnispartner.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Dieses Verhältnis schob sich jedoch ins positive als [[Wichtige_Personen_in_Taki#Eigen_Jinkou|Eigen Jinkou]] Dorfführer wurde, da Eigens Heimatdorf [[Kirigakure]] gewesen war, pflegte sie in dieser neuen Position eine recht umsichtige Politik, welche den Grundstein für das künftige Bündnis legte.&lt;br /&gt;
Zur freundschaftlichen Annäherung begrüßte [[Takigakure]] bald eine kleine Delegation [[Kirigakure]]-Ninja im Dorf, deren Besuch überraschend gut ausging.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Anschläge während des [[Chuuninexamen]]s in [[Kumogakure]] festigte ebenfalls diese Beziehung, da [[Takigakure]] ihrem neuen Freunden [[Kirigakure]] und somit auch [[Kumogakure]] bei der Beseitigung der Schäden half.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Nach der Eroberung einer [[Söldner]]festung seitens [[Kirigakure]], wurde diese zum gemeinsamen Besitz der drei Dörfer erklärt und die Bündnisfestung erschaffen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die letzte Festigung des Bündnisses wurde durch die Katastrophenhilfe während Unwetters erzielt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Beginn der [[Wichtige_Personen_in_Taki#Shinishi_Kudo|Kudo]]-Dynastie - 89 Jahre nach Ende des Bluterbenkrieges===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem, [[Geschichte_von_Taki#Nobu_Gushiken|Nobu Guskihen]], der Bruder [[Wichtige_Personen_in_Taki#Ehemalige_Dorfoberhäupter|Muneyaki Gushikens]], diesen auf dem Weg zu einer wohl wichtigen Besprechung abfangen und entführen konnte, trat die Spezialeinheit Takigakures in Aktion, unter anderem auch [[Wichtige_Personen_in_Taki#Shinishi_Kudo|Shinishi Kudo]].&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Wichtige_Personen_in_Taki#Shinishi_Kudo|Shinishi Kudo]] gelang es als einziger, den [[Wichtige_Personen_in_Taki#Ehemalige_Dorfoberhäupter|gelben Drachen]] und seinen Bruder in einer Höhle zu finden und zu erreichen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Nobu unterlag dem Kudo und wurde von ihm erledigt.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Gerüchten zufolge soll [[Geschichte_von_Taki#Nobu_Gushiken|Nobu]] jedoch Sicherheitsvorkehrungen geplant haben, welche besagte Höhle nach seinem Tod zum Einsturz brachte.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Offiziellen Aussagen zufolge, gelang es Kudo, das [[Dorfoberhaupt]] aus der misslichen Lage der einstürzenden Höhle zu befreien, schaffte es jedoch selbst nicht mehr heraus. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Wichtige_Personen_in_Taki#Shinishi_Kudo|Shinishi Kudo]] galt eine Zeit lang als verstorben, ehe er wohlauf zurückkam und wenig wegen seiner heldenhaften Taten, der Rettung des alten Dorfoberhauptes sowie dem Ausschalten des Verräters selbst zum [[Dorfoberhaupt]] ernannt wurde, da [[Wichtige_Personen_in_Taki#Ehemalige_Dorfoberhäupter|Muneyaki Gushiken]] von diesem Amt zurücktrat.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der junge [[Gesellschaft_in_Taki#Kudo|Kudo]] brachte gleich frischen Wind in des recht traditionelle Takigakure, durch die Umbenennung des Dorfoberhaupt-Titels vom gelben zum goldenen Drachen, sowie dem Bau eines neuen [[Aufbau_von_Taki#Ninjasitz.2Fgoldene_Drachenstatue|Ninjasitzes]], der eben jenes Wesen repräsentieren sollte.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Jedoch hatte [[Wichtige_Personen_in_Taki#Shinishi_Kudo|Shinishi Kudo]] mit seiner Ernennung gleichzeitig etwas geerbt was den jungen Shinobi auf die Probe stellen sollte, der [[Taki_no_Kuni#Jashin_Sekte|Jashin-Kult]] der zuvor in Takigakure schon Unheil angerichtet hatte war stärker geworden und schaffte es [[Takigakure]] als Dorf einige Seitenhiebe zu verpassen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Bald darauf sollte ein Krieg in [[Taki no Kuni]] ausbrechen in dem die beiden Seiten ihre Kräfte maßen und [[Wichtige_Personen_in_Taki#Shinishi_Kudo|der goldene Drache]] seine Stärke und Führungsqualitäten beweisen musste.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Das Lied des gelben Drachen=&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwischen den Reihen voller Bücher und Schriftrollen in der Bibliothek [[Takigakure]]s, die oft von großen Personen der Vergangenheit, wichtigen Ereignissen oder Techniken sowie Lehre handeln, findet der Suchende bis weilen ein kleineres unscheinbares Buch.&lt;br /&gt;
Nur selten wurde das Buch in den letzten Jahren aus der Umarmung seiner größeren Brüder und Schwestern gerissen, um seinen Inhalt dem Suchenden zu offenbaren. Es war in Vergessenheit geraten und gelegentlich, wenn es aus dem langen Schlaf eines von Staub bedeckten Buches für einen Moment, welcher für ein Buch alles zwischen einer Sekunde und einem Jahrhundert sein kann, aufwachte, erinnerte es sich sehnsüchtig daran wie es gewesen war, als noch kleine Kinderfinger es jeden Tag hervorgeholt und die dazugehörigen hohen Stimmen erfreut und laut aus ihm hervor gelesen hatten.&lt;br /&gt;
Es war abgenutzt ja, aber das stimmte das Buch nicht traurig sondern machte es eher stolz. Die güldene Farbe, mit der sein Schaffer einst den Umschlag beschrieben hatte, hatte ihm eh nie wirklich gefallen und der Zustand sprach in seinen Augen für all die Liebe und Anerkennung, die ihm einst zugekommen war. Und schließlich hatte die Geschichte, mit deren Schutz und Überlieferung es beauftragt worden war, alles Recht auf derartige Zuwendung.&lt;br /&gt;
Ja das Buch war stolz auf sich selber und wusste, dass es nur lange genug warten müsste, bis es aus seinem Schlaf aufgeweckt werden und seine Geschichte erneut offenbaren würde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Irgendwann kam dieser Tag und an diesem Tag fand die Sage des [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|gelben Drachens]] und der Götter wieder Einzug in die Köpfe der Menschen. Wie so oft bei Sagen weiß niemand zu sagen, wie viel wahr und wie viel hinzugedichtet worden war. Aber dies, so wusste das Buch, war nicht die Aufgabe einer Sage.&lt;br /&gt;
Eine Sage muss die Herzen der Menschen erfreuen, sie mit Hoffnung erfüllen und zum Träumen anregen. Eine Sage lässt bisweilen alte Männer genauso wie kleine Kinder mit verträumten Blicken die Welt um sich herum betrachten und sich vorstellen, wie es wohl damals an diesem Ort ausgesehen haben könnte. Eine Sage schließlich steht für eine Lektion und Beispiel, Lehre und Wissen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und so erzählt das Buch die Geschichte:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Prolog===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vor langer Zeit, als die Menschheit noch jung war und mit den großen Augen eines kleinen Kindes die Welt um sich herum betrachtete, herrschte die Natur über das Leben eines jeden Lebewesens mit einer Hand, die zugleich sanft wie ein kühler Windstoß im drückenden Sommer als auch hart wie der Kern eines großen Gebirges war.&lt;br /&gt;
Der Mensch, genauso wie alle anderen Lebewesen ob Tier, Pflanze oder Stein kämpfte jeden Tag um sein Überleben. Aber nicht Angst oder Ohnmacht vor den Strapazen bestimmten sein Leben, sondern Freude und Glück über die einfachsten Dinge. Er war glücklich, wenn er mit vollem Magen einen warmen und sicheren Schlafplatz gefunden hatte.&lt;br /&gt;
So herrschte die Natur und die Tiere, die teilweise älter als die Menschen waren, wuchsen zu prächtigen Gestalten heran. Hört man heute von Erzählungen aus jener Zeit, so wirken die Geschichten von dem riesigen Wald, der den Großteil des Kontinents bedeckte und von ebenso riesigen Tiergottheiten bevölkert war, wie die Märchen eines alten wirren Greises.&lt;br /&gt;
Aber der Menschheit Kindeswiege war dies Umfeld beschützt vom großen Schatten des Waldgottes. Irgendwann jedoch fängt jedes Kind an sein Umfeld zu verändern und in einer Zeit, in der sich das Schicksal dieses Gleichgewichtes entscheiden sollte erhob sich der [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|gelbe Drache]] über die Träume von Natur und Mensch hinweg in die Lüfte der Zukunft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===1. Kapitel===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Langsam und träge floss der kleine Bach an diesem Tag die Hänge des Hügels herab, plätscherte nur missmutig über die großen Steine nahe seiner Quelle, drückte nur halbherzig die Kiesel vor sich her, die sich in seinen Weg stellen wollten, und wollte gar nicht so recht seinen Weg gen Tal beschreiben.&lt;br /&gt;
Hätte man den Bach an einem anderen Tag gesehen und hätte man Aug und Ohr, so wie es die Menschen früher für die Natur gehabt hatten, so hätte die Freude und die Glückseligkeit des Baches einem das Herz erwärmt. Es war kein großer Bach, es war kein Bach, dessen Wasser sich in den Strom eines gewaltigen Flusses oder die Gefilde eines riesigen Sees mischte. Es war ein einfacher Bach, der auf der großen Landkarte nicht einmal seine Existenz belegt finden würde.&lt;br /&gt;
Aber für die Menschen des kleinen Dorfes am Fuße des Hügels war er die Quelle ihres Lebens und somit das Wichtigste in der Welt und für ihn waren diese Menschen das Wichtigste in der Welt.&lt;br /&gt;
Wer brauchte schon riesige Mengen Wassers, wenn er sich an dem Lachen der Kinder erfreuen konnte, die in ihm spielten und sein Wasser benutzten, um sich gegenseitig zu bespritzen?&lt;br /&gt;
Ja es waren vor allem die Kinder, auf die sich der Bach jeden Morgen freute, wenn er sich aus dem moosig-grünen Bett seiner Träume erhob. Er kannte sie alle, er erkannte sie schon am Klang ihres Lachens und hatte einem jeden der Dorfbewohner erfreut beim Wachsen zugesehen.&lt;br /&gt;
Nichts aber stimmte ihn so traurig, wie das bittere Weinen und Schluchzen eines Kindes, das in seinem jungen Leben bereits großes Leid erfahren musste. Und ausgerechnet das herzerweichendste Weinen und die qualvollsten Tränen hatte er am gestrigen Tage wahrnehmen müssen.&lt;br /&gt;
Das Mädchen mit den grellblonden Haaren namens [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] hatte bereits in ihrer frühesten Kindheit beide Eltern verloren und lebte alleine mit ihrer großen Schwester Kigiku in dem kleinen Dorf. Nie hatte der Bach [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] weinen hören ob des Verlustes der Eltern oder der schweren Zeit, die dieser den beiden Mädchen einbrachte. Es war immer glücklich mit seinem Leben gewesen, hatte sich nie beschwert und war der großen Schwester stets zur Hand gegangen. Und ausgerechnet dieses Mädchen, das dem Bach immer ein Quell der Freude gewesen war, weinte nun ob der schweren Krankheit des Einzigem, dem es sich immer sicher gewesen war: Seiner Schwester.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was konnte der Bach tun? Die Menschen hatten in den Jahrhunderten seit ihrer frühesten Kindheit gelernt in der Natur zu überleben und dabei bereits einiges über die Kunst mit den Geschenken der Natur Krankheit und Wunde zu bekämpfen gelernt. Aber nicht einmal dieses Wissen schien das Leid Kigikus mildern zu können. Trübseelig floss er weiter vor sich hin und grübelte nach, was er tun könnte. Auch dachte er dabei daran, dass die Menschheit längst ihr Kindesbett verlassen und begonnen hatte, die harte Seite der Natur, die ihr Leben bedrohte, zu bekämpfen.&lt;br /&gt;
Früher, er konnte sich fast nicht mehr daran erinnern, hatte sich nur selten die Sonne in seinen Wassern gespiegelt, da der Schatten großer Bäume stets sein Gefilde bedeckte. Irgendwann aber hatten die Menschen damit begonnen die Bäume zu fällen und sich Platz zum Leben, für ihr Vieh und für ihre Felder zu schaffen. Der große Wald war immer weiter geschrumpft und schon lange hörte der Bach die Stimmen der Bäume nur noch aus sehr weiter Entfernung im Säuseln des Windes.&lt;br /&gt;
Als er nun so lauschte, um die Stimmen der Bäume zu hören, vernahm er die Stimme eines Menschen. Dieser Mann, denn seine tiefe und rauchige Stimme verriet sein Geschlecht, sang irgendwo in seiner Nähe von etwas, was der Bach völlig vergessen hatte: Von dem Waldgott.&lt;br /&gt;
Die Erinnerungen überschlugen sich und schnell beschloss der Bach aus seiner Trübseligkeit zu erwachen und den Sänger mit dem Plätschern seines Wassers an- und zu dem kleinen Dorf hinzulocken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===2. Kapitel===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stark schmerzten die Füße des Greises, dessen Stimme der Bach vernommen hatte, ob seiner langen Wanderung und ein jedes Wort, das er scheinbar vergnügt vor sich her sang, war einzig und allein dazu gedacht, um ihn von den Schmerzen abzulenken.&lt;br /&gt;
Er war weit gereist, hatte viele Flüsse überquert und sich an viele Bäume gelehnt, wenn sein alter Körper ein paar Momente der Ruhe benötigten. Weswegen er reiste, wusste er nicht mehr. Einzig und allein erinnerte er sich noch daran, dass er einst am Rande eines großen Waldes gelebt und von dessen Wildheit und Schönheit verzaubert worden war.&lt;br /&gt;
Angelockt vom Plätschern des Baches, dessen kühles Wasser Linderung für die schmerzenden Füße verhieß, wechselte der Greis die Richtung und traf schon bald auf den kleinen Bach und das in nicht allzu weiter Ferne stehende Dorf. Noch einmal nahm sich der Alte zusammen, trällerte um so lauter, als seine Füße besonders stark schmerzen und ihm anscheinend sagen wollten:“Wieso bleibst du nicht einfach hier sitzen und gönnst uns unsere Ruhe du alter Narr?“&lt;br /&gt;
Aber der „alte Narr“ war dickköpfig geworden und wollte nicht nur seine Füße ausruhen, sondern auch noch mit Menschen reden. Ein Vergnügen, das ihm seit Wochen verwehrt war.&lt;br /&gt;
So laut trällerte er vor sich hin, dass er das Schluchzen des kleinen Mädchens, das am Ufer des kleinen Baches mehr in sich zusammen gekauert war, als dass es saß, nicht mitbekam. Erst, als das Mädchen seine grünen Augen öffnete und auf den alten und komisch aussehenden Mann schaute, während es sich über die tränenverschmierten Wangen wischte, bemerkte dieser, dass er nicht alleine war.&lt;br /&gt;
„Was ist ein Waldgott?“ ertönte die hohe Stimme des Mädchens und der alte Mann blieb verdutzt stehen, um die fragenden großen Augen, die vor Weinen rot geworden waren, zu bewundern. Kurz entschlossen gewährte er seinen fast schon rebellierenden Füßen ihren Wunsch und ließ sich neben dem Mädchen leise seufzend nieder.&lt;br /&gt;
„Die gestaltgewordene Natur. Wille und Kraft dessen, was uns stets umgibt, und genauso wild und sanft wie eben jenes.“ Antwortete er ein wenig kryptischer, als er beabsichtigt hatte, während er die schmerzenden Füße aus den abgelaufenen Sandalen befreite.&lt;br /&gt;
„Und wie sieht er aus?“&lt;br /&gt;
„Er wechselt die Gestalt, so wie es auch die Natur ständig tut.“&lt;br /&gt;
„Ist er lieb?“&lt;br /&gt;
„Ja und nein. Wenn er stürmisch und verheerend ist, wenn er wütend und aufgebracht ist, so vernichtet er alles, was ihm in den Weg kommt. Ist er aber sanft und ruhig, so beschützt, heilt und umsorgt er das, was in seinen Augen, den Augen der Natur, würdig ist.“&lt;br /&gt;
Sofort weiteten sich die Augen des kleinen Mädchens, das das zerschlissene Hemd des Alten mit seinen kleinen Fingern ergriff und ihn voller Hoffnung und zugleich voller Angst vor einer möglichen Enttäuschung anschaute.&lt;br /&gt;
„Er heilt? Kann er alles heilen? Kann er auch eine richtig schlimme Krankheit heilen?“&lt;br /&gt;
Ein wenig verdutzt ob dieser Reaktion antwortete der Alte in dazu passender Stimmlage:&lt;br /&gt;
„Ehm Ja, kann er, aber dazu muss er…“ Doch weiter hörte das Mädchen nicht, es riss nur umso stärker an dem Hemd und schrie förmlich:&lt;br /&gt;
„Wo finde ich ihn? Erzähl mir bitte alles!“&lt;br /&gt;
Und nach einer Reaktion, die sehr derer glich, die er nur wenige Momente zuvor gezeigt hatte, und einem dazu passenden Seufzen, holte der Greis tief Luft und fing an zu erzählen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Weit weg im Nordosten steht er noch, der große Wald, der einst fast den ganzen Kontinent bedeckte. Im Gegensatz zu den kleinen Wäldern, die du kennst, ist dieser Wald noch erfüllt von dem Willen und der Kraft der Natur. Tief in seinem Inneren lebt der Waldgott in dem wunderbaren Hain, der schon seit Äonen nicht mehr von Menschen betreten worden ist, und umgeben von den Vorfahren der Tiere: riesige und weise Tiergötter.&lt;br /&gt;
Einst, so wurde mir als kleines Kind in meinem Heimatdorf erzählt, dass am Randes des großen Waldes steht, sahen die Tiergötter und der Waldgott mit wohlwollendem Blick auf die Menschen herab, die so schwach und zerbrechlich wirkten. Sie standen uns bei, wenn etwas unsere Existenz bedrohte, und halfen uns gelegentlich mit Rat und Tat in der Natur zu überleben, die sie schon so viel länger bevölkern und so viel besser verstehen als wir.&lt;br /&gt;
Aus dieser Zeit kommen auch die Geschichten der Heilkunst des Waldgottes und der weisen Ratschläge der Tiergötter, die zusammen mit ihren damals noch ähnlich riesigen Brüdern und Schwestern unseren Kontinent bereisten und bevölkerten.&lt;br /&gt;
Aber…“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch weiter kam der Mann nicht, denn das Mädchen war bereits aufgesprungen und rannte fort in Richtung der Häuser. Später erfuhr er, was es mit dem Mädchen auf sich hatte, und schollt sich selber ob dem, was er so unvorsichtig [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] erzählt hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===3. Kapitel===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Voller Schrecken beobachtete der kleine Bach, was geschah. In seinem Bestreben das kleine Mädchen zu trösten und sich wieder an ihrem Lachen und den strahlenden Augen zu erfreuen, hatte er vergessen, dass Menschen keine Tiere waren. Sie waren es nicht gewohnt auf sich alleine gestellt zu überleben und am aller wenigsten kleine Kinder, von den Gefahren einer solchen Reise und denen des großen Waldes ganz zu schweigen.&lt;br /&gt;
Aber was konnte er tun? Was konnte er tun?...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ohne lange nachzudenken hatte sich [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] ihre festeren Schuhe samt ein paar reisetauglichen Kleidern und Proviant – was sie eben rumliegen sah – geschnappt, hatte ihre Schwester umarmt und war mit den Worten „Der Waldgott wird dich heilen, warte es nur ab!“ aus der kleinen Hütte, die die zwei Mädchen bewohnten, verschwunden.&lt;br /&gt;
Kigiku hatte sichtlich verwirrt drein geschaut, aber hatte ob ihrer Krankheit und der Schwäche, die ihren Körper befallen hatte, nichts tun können, außer der kleinen Schwester flehentlich hinterher zu schauen. So verzweifelt, wie die große Schwester in dieser Stunde war, als[[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] Hals über Kopf das kleine Dorf verließ, so zuversichtlich war die kleine Schwester, die endlich etwas gefunden hatte, was sie tun konnte um Kigiku helfen zu können. Sie dachte gar nicht daran, dass die Reise gefährlich werden könnte, oder dass sie ihr eigenes Leben schonen müsste. Einzig und allein das Leben der Person, die für sie die Welt darstellte, war ihr wichtig und kreiste beständig in ihrer Gedankenwelt umher.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So reiste das kleine Mädchen mit dem blonden Haar und den großen grünen Augen los gen Nordosten. Zum Glück hatte sie gelernt die Himmelsrichtungen zu erkennen und zu finden und verlief sich nie. So selbstsicher ging sie ihre Reise an, dass sie vergnügt summend schon bald das kleine Tal und die Gefilde des kleinen Baches verließ.&lt;br /&gt;
Die ersten Tage ihres kleinen Abenteuers flogen nur so vorüber. Sie hatte genügend Wasser dabei und konnte ihre Proviante mit den Beeren und Früchten, die sie dank des herrschenden Sommers leicht fand, stets wieder auffüllen. Einzig und allein des Nachts, wenn es dunkel und gelegentlich sogar etwas kühler wurde, wurde es ihr etwas bang um das kleine Herz. Aber wie stets summte sie dann eine kleine Melodie vor sich her, mit der sie die große Stille um sich herum vertrieb und sich selber in den Schlaf wiegte.&lt;br /&gt;
Die Weisen sagen, dass ein entschlossenes Herz keine Furcht kenne. Nur ein zauderndes und fragendes Herz öffne Tür und Tor für Zweifel und Furcht. Wenn man diesen Worten Glauben schenken darf, so verwundert es nicht, dass [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] nie daran dachte umzukehren oder auch nur aus Angst oder Furcht eine Träne vergoss. Sie war überzeugt davon das Richtige zu tun und setzte mit derselben Überzeugung Fuß vor Fuß, ging Schritt um Schritt immer weiter gen Nordosten.&lt;br /&gt;
Schon bald wurde die Natur, die wenn auch in schwächerer Art und Weise, auch an diesem Ort zu finden war, auf das summende und singende kleine Mädchen aufmerksam und immer öfter geschah es von nun an, dass ein kleiner Sperling sich zu [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] gesellte, wenn diese tagsüber oder nachts vor sich hin sang, um diese mit seinem hohen Zwitschern zu begleiten.&lt;br /&gt;
Immer, wenn sie den kleinen [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]] sah, der ihr schon bald ein lieber Wegbegleiter wurde, hellte sich die Miene des kleinen Mädchens auf und ihre Schritte wurden bestimmter und stärker. Dem Beispiel des [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]]s folgend, fing sie schon bald an feste Rhythmen in ihren Tagesablauf zu bringen:&lt;br /&gt;
Sie stand mit der Sonne auf, aß etwas, ging dann den Tag über unterbrochen von einer Mittagspause bis sie am Nachmittag begann nach einer Schlafmöglichkeit zu suchen und daraufhin nach etwas Essbarem und Trinkbarem, wenn sie nicht schon genug während des Tages gefunden hatte. Ihrer guten Orientierung wegen verlief sie sich dabei so gut wie nie und wenn, dann brachte sie das Zwitschern des kleinen [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]] schon bald wieder auf den richtigen Weg. Auch brauchte sie nur auf das Verhalten des[[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]]s zu achten, um Wetterumbrüche oder Gefahren vorherzusehen.&lt;br /&gt;
So verging die Zeit und die Natur kehrte immer weiter in das kleine Mädchen ein genauso wie das kleine Mädchen immer weiter in die Natur einkehrte. Und dann kam der Herbst&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===4. Kapitel===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als die ersten Blätter an den Bäumen begannen gelb und rot zu werden, wusste [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]], dass der Sommer den Kampf gegen den Winter langsam verlor. Noch kämpfte er wacker und hielt die kalten Winde aus dem Norden samt der dunklen Wolken, die sie mitbrachten, zurück. Aber mit jedem Tag und jeder Nacht kamen sie näher, ohne dass der Sommer etwas dagegen würde tun können.&lt;br /&gt;
Sie musste sich beeilen, so viel verstand selbst ein kleines Mädchen, denn in den Stürmen und der Kälte des Winters würde sie nicht überleben können ohne die Hilfe und den Beistand Ihresgleichen.&lt;br /&gt;
Wäre der kleine [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]] nicht gewesen, der sie über immer längere Strecken des Tages begleitete und es sich immer öfter auf ihrer Schulter bequem machte, so hätten vielleicht der Zweifel und die Furcht Einzug in ihrem Herzen gehalten. So aber ertönten die Stimmen der Zwei, wann immer der Winter an ihren Herzen zu nagen begann, und vertrieben diesen.&lt;br /&gt;
Manchmal allerdings kam es auch vor, dass der kleine [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]] schrecklich lange weg blieb und [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] begann sich Sorgen zu machen. Sorgen um den kleinen [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]], um ihre Schwester und um den Wahrheitsgehalt der Geschichte des alten Mannes. Als der kleine [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]] eines Morgens nicht neben ihr zu finden war, erhob sie sich und ging ohne zu zaudern in den kleinen Hain hinein, der sich vor ihr erstreckte. Sie begann das Lied zu singen, das sie seit Beginn ihrer Reise immer sang, und schon bald hörte sie aus einiger Entfernung die Antwort des [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]]s.&lt;br /&gt;
Ihr Herz schlug immer schneller voller Freude und auch voller Angst ob dem, was dem [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]] passiert sein könnte. Sie rannte immer schneller, stets der Stimme des [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]]s folgend und blieb plötzlich stehen.&lt;br /&gt;
Eine kleine [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] mit ungewöhnlich eisblauen Augen stand am Fuße eines großen Baumes, auf dessen niedrigem Ast [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] sofort ein paar der Federn des kleinen [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]]s sehen konnte. Ihre Augen weiteten sich und füllten sich schon bald mit Tränen, während die Katze sich von dem ersten Schrecken ob der plötzlichen Begegnung erholte und begann um das kleine Mädchen, das mehr und mehr in Tränen ausbrach, zu kreisen.&lt;br /&gt;
[[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] verstand schnell, dass der Sommer ihr bisher nur die schönen Seiten der Natur gezeigt hatte und sie den kleinen [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]] wohl nicht mehr wieder sehen würde. Es war in ihren Augen klar, dass der [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]] den Klauen der [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] erlegen war, da er sonst längst zu ihr zurück geflogen sein würde.&lt;br /&gt;
Immer stärker wurde der Regen aus Tränen, der sich vom Gesicht des kleinen Mädchens gen Boden bewegte, bis ein empörtes Miauen das Mädchen aus seinen Gedanken rüttelte. Die [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] hatte sich vor [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] hingesetzt und schaute sie aus zugleich neugierigen und vorwurfsvollen Augen an, so dass das Mädchen nicht anders konnte als sich herabzubeugen und vorsichtig das Fell des Tieres zu streicheln.&lt;br /&gt;
Sie machte dem Tier keine Vorwürfe, da es nur um sein eigenes Überleben kämpfte, auch wenn es sie dennoch sehr traurig machte. Anstatt aber vor der Hand des Mädchens zu fliehen, ließ sich die [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] mit einem immer lauter werdenden Schnurren streicheln und verließ auch nicht die Seite des Mädchens, als dieses langsam damit beginnen musste zurück zu ihren wenigen Habseligkeiten zu gehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So nahm schon bald die kleine [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] den Platz des [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]]s ein und begleitete [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] auf ihrer Reise. Und so wie der [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]] mit seinem Verhalten dem Mädchen vieles über das Überleben in der Natur beibrachte, so tat dies auch die [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]]. Allerdings oblag es der [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] genauso wie bei ihrem ersten Treffen dem Mädchen die düstere Seite der Natur zu zeigen.&lt;br /&gt;
Hatten im Sommer noch Früchte und Beeren überall auf ihrem Weg nur darauf gewartet von ihr gepflückt zu werden, so verschwanden diese immer mehr je weiter der Herbst Einzug hielt. Und schon bald musste [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] lernen, dass sie wie die [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] Leben nehmen musste, um selber zu überleben.&lt;br /&gt;
Es dauerte schier eine Ewigkeit, bis es ihr mittels einer Falle zum ersten Mal gelang ein kleines Tier zu fangen, ein Feuer zu machen und es dann übers Herz zu bringen das Tier zu töten und sogar zu verspeisen. Sie weinte bitterlich ob des Lebens, das sie beendet hatte und flehte vielmals um Verzeihung, bevor sie sich traute zu essen.&lt;br /&gt;
Durch Wiederholung aber wird jeder zum Meister und schon bald hatte sich das kleine Mädchen an die neuen Vorgänge gewöhnt, auch wenn sie noch immer für das Schicksal der Seele eines jeden Tieres, das sie tötete, zum ihr unbekannten Waldgott betete.&lt;br /&gt;
Schon bald fiel ihr das Fehlen des freudigen Zwitscherns kaum noch auf und die Harte Seite der Natur zog immer mehr in sie ein, auch wenn diese gemischt von warmen Momenten war, wie das abendliche Einschlafen mit der [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] in den Armen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===5. Kapitel===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Immer schwächer wurde der Sommer und der Herbst, der wie sein Freund Frühling sich oft wie das Seil fühlte, an dem Sommer und Herbst zogen, wurde immer dunkler und kälter. Die Stürme, die die Höhepunkte im Tauziehen zwischen Sommer und Winter für jeden sichtbar und hörbar machten, hatten schon seit einiger Zeit immer weiter an Stärke nachgelassen so wie es auch der Sommer getan hatte.&lt;br /&gt;
Immer weniger Zeit blieb dem kleinen Mädchen, das sich immer öfter morgens von Raureif befreien musste. Gelegentlich fielen früh morgens kleine weiße Flocken vom Himmel herab, setzten sich auf ihr blondes Haar und bildeten einen Schleier aus winzig kleinen Kristallen. Immer öfter froren ihr die Füße oder die Hände, manchmal kroch die Kälte sogar langsam die Beine hoch und hätte sie nicht die [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] gehabt, die sie des nachts wärmte, so wäre sie sicher oft schlotternd vor Kälte erwacht.&lt;br /&gt;
Sie hatte kaum noch Zeit, das wusste sie. Aber unbeirrt setzte sie Tag für Tag einen Fuß vor den anderen. Sie konnte nicht scheitern, sie durfte nicht! Was war schon so ein wenig Schnee im Vergleich zu dem, was ihre Schwester erleiden musste?&lt;br /&gt;
Und dann eines Tages, als die glänzende Himmelsscheibe bereits im Sinken inbegriffen war, sah sie Rauchschwaden hinter einem kleinen Weiler aufsteigen. Sie beschleunigte ihre Schritte und angespornt durch das Wettlaufen, das sich nun ergab, sprintete auch die [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] immer schneller, bis sie das Mädchen überholte und wenig später aus deren Sichtfeld verschwand.&lt;br /&gt;
Wie lange sie schon so rannte, wusste [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] nicht. Einzig und allein die stetig abnehmende Entfernung zu den Rauchschwaden und nicht die fast schon untergegangene Sonne war Mittelpunkt aller Gedanken des kleinen Mädchens. Je näher sie aber kam, desto mehr drangen schreckliche Geräusche an ihr Ohr, die sie an die unglaublich lauten Stürme im Herbst erinnerten. Oft hatte sie sich mitten in der Nacht, wenn es besonders stark stürmte, wie ein Kokon in ihre Decke eingerollt und sich vorgestellt, dass außerhalb des schützenden Mantels riesige Tiere, wie die aus der Geschichte des Greises, umher liefen und sich gegenseitig anschrien, was diesen Schrecklichen Krach erzeugte.&lt;br /&gt;
Hätte sie gewusst, was sie erwartete, so hätte sie in jenen Nächten wohl kein einziges Auge zu bekommen. Als sie sich immer weiter ihren Weg zwischen den mit einer hauchdünnen Schicht silbrigen Schnees bedeckten Bäumen des kleinen Weilers bahnte, schälten sich immer mehr die Umrisse kleinerer und größerer Häuser aus dem zwielichtigen Schatten der Bäume. Das Herz des Mädchen schlug ob der Vorfreude vielleicht endlich ihr Ziel erreicht zu haben immer schneller, bis es plötzlich zwei Schläge aussetzte während auch die kleinen Beine sich nicht mehr fortbewegen wollten.&lt;br /&gt;
Ein gewaltiges Brüllen, wie es dem stärksten Orkan alle Ehre bereitet hätte, erhob sich, als ein gewaltiger schwarzer Schatten sich auf die Reihe der Häuser zu bewegte. Nicht heimelige Kamine, nicht freundlich strahlende Herdfeuer hatten die Rauchschwaden erzeugt, die [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] angelockt hatten, sondern in Flammen stehende Barrikaden, die die Dorfbewohner scheinbar als Schutz errichtet hatten. Aber selbst diese hatten sie nicht vor dem bewahren können, was auf sie zurollte.&lt;br /&gt;
Verzweifeltes Rufen drang an [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]]s Ohren, als das Brüllen für einen Moment aussetzte. Langsam bewegte sie sich wieder, überzeugte ihre Füße mühsam zu jedem einzelnen Schritt und näherte sich so furchtbar langsam dem Chaos, das immer mehr von sich enthüllte.&lt;br /&gt;
Der gewaltige Schatten war stehen geblieben, bäumte sich in regelmäßigen Abständen auf und brüllte jedes Mal so laut, dass die nahestehenden Bäume wackelten. Vor ihm schälten sich nun auch kleinere Schatten mit langen Stäben aus dem flackernden Zwielicht der Flammen. Je näher das kleine Mädchen kam, desto mehr erkannte sie, dass es sich um Dorfbewohner zu handeln schien, die mit langen Speeren und allerlei zweckentfremdeten Ackergerät den riesigen Schatten, der längst durch die Barrikade gebrochen war, aufzuhalten versuchten.&lt;br /&gt;
Dann hörte sie plötzlich etwas, was nicht so recht in das Chaos passen wollte. Ein hohes Schreien drang an ihre Ohren, das nicht allzu weit entfernt seinen Ursprung haben konnte. In einem solchen Chaos hätte man erwartet, dass es ein furchterfülltes Schreien einer Frau ob der großen Gefahr sein müsste. Aber ein kleines Kind, jünger als die bisher unbemerkte Beobachterin, wankte kaum in der Lage richtig zu laufen mit seinen kurzen Beinen und immer wieder sich an den Häuserwänden abstützend auf den Kampf hinter der durchbrochenen Barrikade zu.&lt;br /&gt;
Doch auch der Schatten hatte das Geräusch bemerkt. [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] blieb abermals für einen Moment vor Schreck das Herz stehen, als sich das riesige Ungetüm dem wankenden Kind zu wandte. Aber diesmal setzten ihre Beine nicht aus, sondern beschleunigten Ihre Schritte. Unweigerlich dachte [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] daran, dass sie nicht schnell genug gewesen war um ihren kleinen [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]] hatte beschützen zu können und weigerte sich so etwas noch einmal zuzulassen.&lt;br /&gt;
Ihre Beine flogen förmlich über die leicht angefrorene Erde, näherten sich immer weiter dem Kleinkind und dem riesigen Schatten, der laut brüllend ebenfalls auf dieses aus der entgegen gesetzten Richtung zusteuerte. Ein verzweifelter Ruf aus der Kehle eines Mannes drang an die Ohren des Mädchens, aber kein einziger ihrer Gedanken war dazu in der Lage sich um dieses zu kümmern.&lt;br /&gt;
Mit Müh und Not erreichte sie das wankende Kind, das in dem Moment, in dem [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] hinter ihm zu Halt kam, endgültig der Schwerkraft Rechenschaft leistete und in die Arme des blonden Mädchens fiel. Doch auch der riesige Schatten hatte die Quelle des hohen Geräusches erreicht. Als eine besonders vorwitzige Flamme ihre Stimme erhob und den Schauplatz für einen Moment zur Gänze ausleuchtete, legte [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] unweigerlich die Arme fester um das Kleinkind in ihren Armen. Vor ihr erhob sich der Kopf einer gewaltigen schwarzen [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Schildkröte]], deren Augen zornig und mordlüstern das ungleiche Gespann anfunkelten.&lt;br /&gt;
Würde sie das Kind loslassen und sich vorsichtig entfernen, während das Ungetüm mit seiner Beute beschäftigt war, so würde sie vielleicht… Doch [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] schüttelte entschlossen das blonde Haupt und drückte das Kind nur stärker an sich. Der Blick ihrer Augen wurde gefährlicher, während sich diese leicht verengten. Sie würde nicht zulassen, dass erneut ein kleines Wesen, das auf ihre Hilfe angewiesen war, starb, weil sie zu zögerlich und zu schwach war. Ähnlich einer Bärenmutter, die ihr Junges vor hoffnungslos überlegenen Jägern nicht im Stich ließ, sondern die Jäger auch noch laut anbrüllte, war der Blick des jungen Mädchens. Das Brüllen aus diesem wurde immer spürbarer, so dass selbst die [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Schildkröte]] für einen Moment inne Hielt. Immer deutlicher wurde es, man war fast der Meinung, dass man es hören … und plötzlich erschallte ein gewaltiger und tiefer Schrei, als sich ein großer Schatten zwischen [[Wichtige_Personen_in_Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] und die [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Schildkröte]] schob.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===6. Kapitel===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unweigerlich hatte [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] ihre Augen geschlossen, als der zweite Schatten so nah vor ihr erschienen war, und rechnete jeden Moment damit die Flügelschläge des Todesboten zu hören.&lt;br /&gt;
Aber diese erschallten nicht, stattdessen entwickelte sich ein Sturm aus Schrei und Gebrüll der zwei riesigen Wesen direkt vor ihr. Je mehr sie aber ihre eigene Angst und ihr wild pochendes Herz beruhigte, desto mehr war sie in der Lage die tiefen Stimmen zu vernehmen:&lt;br /&gt;
„Geh mir aus dem Weg [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Bai Hu]]!“ donnerte die etwas entferntere Stimme zornerfüllt.&lt;br /&gt;
„Nein! Diese beschütze ich und du wirst sie nicht bekommen!“ erwiderte die nähere Stimme etwas leiser, aber mit einem gefährlichen Unterton.&lt;br /&gt;
„Die Menschen verdienen den Tod!“&lt;br /&gt;
„Nichts verdient den Tod. Oder hast du Xinglu’s Worte in deinem Zorn vergessen?“&lt;br /&gt;
„Du wagst es seine Worte in den Mund zu nehmen, nachdem ihr ihn verlassen habt?“ brüllte die fernere Stimme plötzlich noch lauter.&lt;br /&gt;
„Wir haben ihn verlassen nicht wegen dem, was er einst sagte, sondern wegen dem, was er nicht mehr sagt! Würde er zu dem zurückfinden, was wir immer verehrt haben, so würden wir sofort zurückkehren.“&lt;br /&gt;
Es wurde still für einen Moment. Fast ohnmächtig vor den riesigen Geschöpfen, deren Nähe sie deutlich spüren konnte, hatte [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] ihre Augen die ganze Zeit über fest zugekniffen und auch das Kleinkind in ihren Armen hatte sich nicht gerührt. Als es nun etwas ruhiger wurde, öffnete [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] vorsichtig ihre Augen und bestaunte das weiße mit schwarzen Streifen getigerte Fell einer riesigen [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]], die sich scheinbar schützend vor sie gestellt hatte. Doch Zeit für Worte blieb ihr nicht, denn schon bald ertönte die Stimme der [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Schildkröte]] erneut, wenn auch nicht mehr ganz so sehr vor Wut bebend.&lt;br /&gt;
„Ich werde mich zurückziehen und bei Xinglu auf dich warten. Wie es stets Tradition war, wirst du ihm das Wesen vorstellen müssen, dass du vor seinem Willen beschützt hast.“&lt;br /&gt;
Ein Rauschen ertönte, während sich die [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Schildkröte]] umdrehte.&lt;br /&gt;
„In einer Woche, zum Vollmond, falls du es nicht vergessen hast.“ Brummte sie.&lt;br /&gt;
„Ich habe es nie vergessen [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Xuan Wu]], nie...“&lt;br /&gt;
Und dann verschwand die gewaltige [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Schildkröte]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erst, als sich der Schatten des Tieres mit dem Schatten des großen Wald, der in einiger Entfernung zum Dorf zu sehen war, vereinigt hatte, ging ein spürbares Aufatmen durch die Dorfbewohner. Sie schienen sich nicht an der Gegenwart des zweiten Tieres zu stören, als sie an diesem vorbei auf [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] zu rannten. Das kleine Kind in ihren Armen begehrte plötzlich auf, als ein großer Mann mit einer eindrucksvollen Narbe über der Wange und schwarzem Haar vor [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] auftauchte und im nächsten Moment hob eben dieser das Kleinkind aus ihren Armen empor und drückte es an sich.&lt;br /&gt;
„Hast du Angst um deinen Papa gehabt?“murmelte der Mann, der voller Freude dem Kind die Nase stupste.&lt;br /&gt;
„[[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]]… wir müssen reden.“ Ertönte die tiefe Stimme nun einfühlsam und beruhigend aber mit einem kleinen Anflug von Sorge und lenkte [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] von dem rührenden Bild vor sich ab. Als sie ihre Augen dem großen Wesen zu wandte und sich die Blicke begegneten, atmete sie erschrocken ein.&lt;br /&gt;
„Bist du… das kleine Kätzchen?“&lt;br /&gt;
Und der Blick der eisblauen Augen des weißen [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]]s sagte mehr als Worte könnten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===7. Kapitel===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Was hat das alles zu bedeuten?“ Schrie [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] schon fast dem großen [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] entgegen.&lt;br /&gt;
Die Sonne schickte gerade ihre ersten Strahlen durch die kahlen Äste der Bäume und zeigte dem Mädchen, wie viel Zeit seit dem Verschwinden der [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Schildkröte]] vergangen war.&lt;br /&gt;
Die letzten Stunden hatte sie damit zugebracht sich der Versuche der Dorfbewohner sie wie eine Heldin zu feiern zu erwehren und immer wieder den Armen, die sie umschlingen wollten, zu entfliehen. Als die Menschen endlich eingesehen hatten, dass sie an derlei Feiern nicht interessiert war und ihr die Nähe zu so vielen Lebewesen sogar unangenehm war, hatten sie ihr endlich etwas Platz gelassen, ihr etwas zu essen und einen Platz zum Schlafen gegeben. Während dieser Stunden war [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Bai Hu]], so hatte ihn die [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Schildkröte]] genannt, wie vom Erdboden verschlungen gewesen und erst am nächsten Morgen, als [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] sich aus Gewohnheit bei der ersten Morgenröte aus dem Bett erhob und an die frische Luft ging, saß er plötzlich neben dem Haus und schaute sie lange Zeit stumm aus seinen eisblauen Augen an, bevor er sich erhob und langsam gen Waldgrenze trottete. Schnell war sie ihm gefolgt und rief ihm nun schon zum zweiten Mal dieselbe Frage entgegen:&lt;br /&gt;
„Sag es mir! Was hat das alles zu bedeuten? Antworte endlich!“&lt;br /&gt;
„Zügle dein Temperament. Ich höre dich.“ Antwortete der große [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] mit ruhiger und gedämpfter Stimme.&lt;br /&gt;
Es dauerte ein paar Momente, bevor [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] sich etwas beruhigt hatte und deutlich leiser entgegnete: „Aber warum antwortest du mir dann nicht?“&lt;br /&gt;
„Alles besitzt einen richtigen Ort und eine richtige Zeit.“&lt;br /&gt;
„Und erst jetzt stimmt beides überein?“&lt;br /&gt;
„Richtig..“ Der [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] hielt in seinem Gang inne und schaute sich in dem winterlichen Wald einige Momente lang um, bevor er fortfuhr.“Und Vieles ist nicht für die Ohren aller bestimmt.“&lt;br /&gt;
„Also sollen die Dorfbewohner davon nichts hören?“&lt;br /&gt;
„Du hörst zu.“ Abermals folgte eine Pause, die der [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] nutzte um wieder eine Pfote vor die andere zu setzen. „Diese Menschen haben den Zorn Xinglu’s auf sich gezogen und [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Xuan Wu]], der einzige von uns der bei ihm geblieben ist, war hier um das Urteil zu vollstrecken.“&lt;br /&gt;
„Xinglu? [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Xuan Wu]]? Ich verstehe nicht… Ich verstehe gar nichts!“ Brummte [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] in sich hinein.&lt;br /&gt;
„Xinglu ist der Waldgott. Der, nach dem du gesucht hast.“&lt;br /&gt;
Ein Moment der Stille folgte, in dem sich [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]]‘s Augen weiteten und sie tief Luft holte für die folgenden Worte:&lt;br /&gt;
„Aber dann bin ich ja am Ziel Dann wird Kigiku endlich geheilt!“ Sie griff in den Schnee, warf diesen voller Freude empor und drehte sich in dem kleinen Schneegestöber entzückt um sich selber.&lt;br /&gt;
„Ja und nein.“ Erschallte die Stimme des [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]]s. Abrupt blieb [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] stehen und schaute diesen entgeistert an.&lt;br /&gt;
„Er hat die Macht zu heilen, aber ob er das tun wird ist fraglich.“ [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Bai Hu]] atmete tief ein und aus, was dank seiner Größe einen imposanten Luftstrom erzeugte, der [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]]‘s Haar umher wirbelte.&lt;br /&gt;
„Aber darum geht es gerade nicht. Du hast dich dem Willen Xinglu’s entgegen gestellt und seinen Zorn auf dich gezogen.“&lt;br /&gt;
„Aber ich habe doch nur ein kleines Kind beschützt!“ Schrie [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] ihm entgegen.&lt;br /&gt;
„Das weiß ich und das wirst du ihm erklären müssen, wenn du vor ihm stehst.“&lt;br /&gt;
Das Mädchen schluckte geräuschvoll und sah den [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] mit einer Spur Furcht in den Augen an.&lt;br /&gt;
„Und was ist, wenn er mich nicht versteht? Was ist…?“&lt;br /&gt;
„Xinglu hat sich verändert. Wo einst Mitgefühl und Wut sich die Waage hielten, herrscht nun zumeist das Dunkle.“&lt;br /&gt;
„Aber wieso?... Und wieso kennst du ihn so gut? Wieso bist du kein kleines Kätzchen mehr? Wieso hast du mir geholfen? Wieso hast du den kleinen [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]] getötet?“ Platzte es aus [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] hervor.&lt;br /&gt;
„… Zeit und Ort [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]]… Zeit und Ort.“ Und im nächsten Moment war der große weiße [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] mit ein paar gewaltigen Sätzen im Wald verschwunden und [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] drehte sich langsam gen des erwachenden Dorfes.&lt;br /&gt;
„Wenn nicht jetzt, wann dann?“ Murmelte sie und machte sich auf den Weg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===8. Kapitel===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als das blonde Mädchen sich langsam durch den winterlichen Wald dem Dorf und dessen wärmeverheißenden Rauchsäulen näherte, schälte sich immer mehr die Silhouette eines Mannes aus dem morgendlichen Zwielicht heraus. Leicht war dieser Schatten mit dem Stein zu verwechseln, auf welchem er sich befand, aber mehr und mehr fiel die Unnatürlichkeit dieses Gebildes [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] ins Auge und so blieb sie nach einigen weiteren Schritten schließlich vor einem alten Mann stehen, der seine geschlossenen Augen dem Himmel entgegen gerichtet hatte.&lt;br /&gt;
Gerade öffnete sie den Mund, um etwas zu sagen, da hob der Alte die Hand und bedeutete ihr zu schweigen. Erst einige Momente später ertönte die brüchige Stimme und durchbrach die Stille.&lt;br /&gt;
„Ich weiß, dass du hier bist auch ohne deine Worte.... Die Bäume reden seit Wochen ununterbrochen über das Mädchen, das den Waldgott sucht. Und nun stehst du vor mir, blickst mit Augen um dich, die voller Fragen sind.“&lt;br /&gt;
„Die Bäume reden?“ Antwortete [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] verdutzt und verdeutlichte mit ihrer Frage die Worte des Mannes, der anfing zu kichern, nur noch mehr.&lt;br /&gt;
„Da reist sie mehrere Monde lang durch die Natur, lässt diese in sie einkehren aber kehrt selber nicht in sie ein… Natürlich reden sie! Sie reden schon viel länger als die Menschen.“&lt;br /&gt;
„Und ihr versteht sie? Wieso verstehen die Menschen sie nicht? Oder bin das nur ich?“&lt;br /&gt;
„Ja ich verstehe sie, aber ich bin einer der Letzten.“&lt;br /&gt;
„War das mal anders?“&lt;br /&gt;
Abermals kicherte der Alte, rückte auf seinem Stein zur Seite und bedeutete [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] neben ihm Platz zu nehmen. Nur zögerlich kam sie dieser Aufforderung nach und erst, als sie neben ihm saß, erhob der Mann wieder die Stimme.&lt;br /&gt;
„Ja war es. Wir sind, genauso wie alle Tiere, die Kinder der Natur und genauso wie Kind und Mutter sich verstehen, auch ohne sich direkt zu verstehen, so taten es Mensch und Natur. Manche Menschen verstanden sie besser, manche schlechter. Aber ein jeder tat es. Irgendwann aber, wenn das Kind nicht mehr auf die Mutter angewiesen ist, bricht dieses Verständnis.&lt;br /&gt;
Was bleibt dann zurück? Ein Kind, das sich seine eigene Welt mit seinen eigenen Kräften aufbaut, und eine Mutter, die immer noch versucht über ihr Kind zu wachen.“&lt;br /&gt;
„Also… Sind es wir Menschen, die nicht mehr zuhören?“&lt;br /&gt;
Die faltige und wettergegerbte Miene des Alten verzog sich zu einem breiten Lächeln.&lt;br /&gt;
„Richtig. Sie hat nie aufgehört zu sprechen und genau so habe ich von dir gehört.“&lt;br /&gt;
„Aber, wieso verurteilt der Waldgott, der doch die personifizierte Natur ist, die Menschen, wenn eine Mutter doch nie aufhört sich um ihre Kinder zu sorgen?“&lt;br /&gt;
Ein tiefes Seufzen entfuhr dem alten Mann, dessen Lächeln schnell einem traurigen Ausdruck wich.&lt;br /&gt;
„Wo zwei Wesen nicht miteinander sprechen, da können sie nicht mehr auf Sorgen, Ängste und Bedürfnisse eingehen. Die Menschen wollten und wollen sich ihr Leben auf eigenen Beinen aufbauen. Wollen mehr und mehr die Risiken, die die Natur als Mutter vieler Lebewesen für sie bereithält, beseitigen und verändern somit etwas, was bisher kein Wesen tat: die Natur selber.&lt;br /&gt;
Der Wald, in dem wir sitzen, erstreckte sich einst über fast die gesamte bekannte Welt und wo er nicht war, da waren Steppen, Wiesen und Auen. Je mehr der Mensch sich ausbreitete, desto mehr drängte er die anderen Lebewesen und sogar die Natur zurück.&lt;br /&gt;
Letztlich ist nichts gefeit vor der Angst vor Veränderungen und Tod und der Waldgott, der vor allem der Beschützer des Waldes und der Natur ist, ist diesen negativen Gefühlen stärker ausgesetzt, als es die Natur selber ist. Denn noch immer reden die Bäume zu den Menschen und hoffen, dass sie sie verstehen.“&lt;br /&gt;
Lange Zeit schwieg das Mädchen auf diese Worte hin und schaute niedergeschlagen auf den von dünnem Schnee bedeckten Boden.&lt;br /&gt;
„Kann ich lernen sie zu verstehen?“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===9. Kapitel===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Ende der Woche, das ähnlich dem Schwerte Damokles‘ ständig drohend über [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]]s Kopf hing, rauschte wie im Flug heran. Jeder Tag war geprägt von demselben Ablauf, der ihr eine Teilnahme am dörfischen Leben lediglich zu den Abendstunden erlaubte und sie sonst von früh morgens ab in den Armen der Natur und zwischen von Schnee bedeckten Bäumen den Worten des alten Mannes lauschen ließ.&lt;br /&gt;
Am Abend des letzten Tages, den sie zum ersten Mal zur Gänze im Dorf verbringen durfte, erklang ein lautes Rascheln am Rande des Dorfes. Die Dorfbewohner streckten ihre Köpfe voller Furcht vor einem neuen Angriff aus den Fenstern und hier und dort erklangen Stimmen, die von der zu großen Ruhe in den letzten Tagen sprachen, die sie als Anzeichen für den nun kommenden Sturm sahen. Als sich die ersten bereits anschickten um wie vor einer Woche mit Feuer und behelfsmäßigen Waffen ihre Liebsten zu verteidigen, trat [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] aus der Hütte, in der sie hatte nächtigen dürfen.&lt;br /&gt;
Ohne ein Wort ging sie an der kleinen Gruppe Männer vorbei, legte einem nach den anderen beruhigend die Hand auf die Schulter und ging alleine gen Waldgrenze. Einen merkwürdigen Einfluss hatte sie auf die Bewohner, die sich langsam zurückzogen aber erst zur Ruhe kamen, als sie das Mädchen begleitet von einem großen Schatten im Dunkel des Waldes hatten verschwinden sehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]]s Reise führte sie entlang an den ihr bekannten Bäumen und Lichtungen immer tiefer in den riesigen Wald. Stumm folgte sie dem Schatten des großen [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]]s, dessen weißes Fell gelegentlich im Lichte eines vorwitzigen Mondstrahles aufzuglühen schien, aber dann sofort wieder erlosch. Kein Wort verlor das imposante Tier und ließ ihr somit sowohl die nötige Ruhe als auch Zeit um sich auf das Kommende vorzubereiten.&lt;br /&gt;
Viele Stunden lang liefen sie so an riesigen schneebedeckten Bäumen vorbei, deren imposante Statur Geschichten über Zeiten zu erzählen schien, in denen der Waldgott friedlich durch diese vergessenen Haine wandelte und den Bäumen dabei half zu wachsen. Immer weiter ging die Reise durch das Reich des Waldgottes und schließlich kündigte ein gewaltiges Tosen vom nahen Ende des Weges.&lt;br /&gt;
Und als der große [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] zum ersten Mal seit Stunden anhielt, um den Kopf gen der Quelle des Geräusches zu wenden, stockte [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] der Atem. Vor ihnen erstreckte sich ein riesiger Wasserfall, der seine Wassermassen von der Spitze eines hohen Berges hinab zu einem See schickte, der sich zu ihren Füßen erstreckte. Das aufgespritzte Wasser verteilte sich vom Berg herab langsam über die gesamte Lichtung , fing das Mondlicht ein und ließ die Umgebung gleich millionen winziger fallender Sterne in dessen silbrigen Licht erstrahlen.&lt;br /&gt;
„Dort oben ist Xing Lu’s Hain. Es ist lange her, seit ich dort war, und noch länger ist es her, seitdem die Füße eines Menschen diesen Boden berührt haben... Um dort hinauf zu kommen, wirst du auf meinen Rücken steigen und dich gut festhalten müssen.“ Erklang die tiefe Stimme des [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]]s, der sich auf den Boden gelegt hatte und geduldig abwartete, bis [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] auf seinen Rücken gestiegen war. Erst dann erhob er sich wieder und hätten sich ihre Hände nicht in dem weißen Fell verkrallt, so wäre sie bei den folgenden gewaltigen Sprüngen des Tieres, die die Zwei in Windeseile dem Scheitel des Wasserfalls näher brachten, sicherlich in die Tiefe gestürzt.&lt;br /&gt;
So aber erblickte sie bald, nachdem sie sich wieder getraut hatte ihre Augen zu öffnen, einen wunderschönen silbern glänzenden See, dessen Oberfläche so glatt wie ein Spiegel den Sternenhimmel reflektierte und dem Auge vorgaukelte einen zweiten Himmel zu den eigenen Füßen zu sehen, samt einer dunkelgrünen Wiese, die gespickt von allerhand Blumen ohne den Makel einer einzigen Schneeflocke dem Winter trotzte. Sie war im Hain des Waldgottes angekommen und erst, als sie die Augen von dessen Schönheit abwenden konnte, erblickte sie eine dunkle Gestalt, die auf der Insel mitten im See zu warten schien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===10. Kapitel===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vollkommen still lief [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Bai Hu]] an der Seite [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]]s über die wunderschöne Wiese dem See, der Insel und der Gestalt auf dieser entgegen. Sogar das große Tier, das in seinem Leben schon so viel erlebt hatte, war ob dem, was kommen würde, angespannt und dabei unbewusst in sein Jagdverhalten zurückgefallen.&lt;br /&gt;
Kein Wort verlor er, kein ungestüm umgeknickter Grashalm oder unvorsichtig berührter Kieselstein sprach vom Gang des Tieres und hätte er nicht gelegentlich tief Luft geholt, um nicht vor Anspannung zu platzen, so hätte [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] ihn wahrscheinlich völlig vergessen.&lt;br /&gt;
Das Mädchen indes lief mit ruhigem und bestimmten Schritten auf den See zu, ließ sich von dem [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] mit einem Sprung über diesen befördern, und glitt ohne aus der Ruhe zu kommen von dessen Rücken direkt auf die kleine vom Schatten einer Wolke verdeckte Insel vor die dunkle Gestalt.&lt;br /&gt;
Der Blick zweier großer violetter Augen legte sich auf sie, als ihre eigenen Augen sich langsam erst dazu überwinden mussten die ungewöhnlichen Pfoten, die einer Mischung aus Menschenfüßen und Bärentatzen zu entsprechen schienen, und dann den im Schatten liegenden Körper hinauf bis zu den Augen des Wesens zu betrachten. Als sich der Blick der zwei Wesen traf, stockte dem Mädchen der Atem und für einen Moment fühlte sie die bodenlose Wut des Schattens vor ihr. Erst nach einigen Momenten fiel ihr auf, dass sich der [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] neben ihr vor dem Wesen verneigte und so tat sie es ihm schnell und etwas überhastet gleich.&lt;br /&gt;
„Es ist lange her [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Bai Hu]].“ Ertönte die Stimme des Wesens schneidend wie der Wind im Herbst sofort, als sich [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] verneigt hatte, als ob das Wesen darauf gewartet hätte.&lt;br /&gt;
„Xinglu.“ Antwortete der [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] schlicht, aber ehrerbietend.&lt;br /&gt;
„Sag mir, warum muss mein Hain die Füße dieser Kreatur ertragen? Warum beschütztest du es vor meinem Urteil?“&lt;br /&gt;
„Weil ich versprach sie zu beschützen und ihr zu helfen, weil sie mit deinem Urteil über die Menschen des Dorfes nichts zu tun hatte und weil die Menschen nicht das sind, was du in ihnen siehst.“&lt;br /&gt;
„Xinglu’s Urteil betrifft alle Menschen!“ Ertönte die wütende tiefe Stimme der riesigen [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Schildkröte]], als sich diese aus dem See erhob und geschwind auf die Insel neben den Schatten schob.&lt;br /&gt;
„Und warum maßt du es dir an ein Urteil über Xinglu’s Urteil zu fällen [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Bai Hu]]?“&lt;br /&gt;
Der [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] atmete tief ein, um zu einer Antwort auf den Angriff [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Xuan Wu]]’s anzusetzen, aber die Stimme des Schattens ließ ihn innehalten.&lt;br /&gt;
„Ich habe [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Bai Hu]]’s Gründe gehört und im Moment soll mir dies reichen.“ Der Blick der violetten Augen richtete sich wieder auf [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]]. „Nun erzähl mir deinen Namen kleine Kreatur und begründe mir, warum du ein Wesen vor meinem Urteil bewahrtest.“&lt;br /&gt;
Aber dem Mädchen stockte der Atem abermals, als es nun die volle Aufmerksamkeit auf sich lasten fühlte. Nervös spielte sie mit ihren Daumen und hatte ihren Blick gen Boden gerichtet, als sie endlich die Kraft fand zu antworten:&lt;br /&gt;
„Mein Name ist [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]]… Und ich wollte einfach nicht zulassen, dass ein kleines hilfloses Wesen vor meinen Augen stirbt, weil ich nicht eingriff… Nicht noch einmal…“ Bilder des roten [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]]s schossen aus ihrem Gedächtnis hervor und trieben ihr Tränen der Trauer in die Augen.&lt;br /&gt;
„Nicht noch einmal?... Ich muss jeden Tag dabei zusehen, wie kleine hilflose Wesen vor meinen Augen sterben, weil andere Wesen maßlos leben wollen… Nicht noch einmal… Ich kann es nicht fassen… Was weißt du kleine Kreatur denn schon von Leben und Tod?“&lt;br /&gt;
Die Stimme des Schattens, war sie zuvor schon schneidend gewesen, hatte sich nun auch noch gleich einem Orkan erhoben und donnerte ehrfurcht erregend über den Hain, so dass ein jeder, der sie vernehmen konnte, den Kopf einzog und still ausharren wollte, bis der Sturm vorbei war.&lt;br /&gt;
„Sie weiß so viel wie man eben in einem Leben in der Natur lernen kann.“ Erschallte auf einmal eine hohe Stimme, die vom Himmel zu kommen schien. „Sie hat die tägliche Furcht und Ungewissheit gespürt, hat die Freuden über die einfachsten Dinge genossen und die Trauer über den Verlust der wertvollsten Dinge erlebt. Maßt du dir nun schon an das Recht auf Trauer und Schmerz gepachtet zu haben Xinglu?“&lt;br /&gt;
Und plötzlich landete direkt hinter [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] ein großer [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]], von dessen Federkleid sich ein paar rote Federn lösten und langsam um das Mädchen herum zu Boden glitten. Beim Anblick dieser Federn schossen dem Mädchen nur noch mehr Tränen in die Augen und sie befürchtete, dass ihr Kopf ihr einen Streich spielen würde, denn diese Federn würde sie überall wiedererkennen.&lt;br /&gt;
„Bist du so verbittert Xinglu, dass du nicht einmal erkennst, dass dieses Mädchen erst einige wenige Sommer alt ist, aber durch das Leben und die Reise in der Natur viel schneller gealtert und gewachsen ist? Erkennst du nicht, was du vor dir siehst?“&lt;br /&gt;
„[[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Zhu Que]]… worauf willst du hinaus? Erklär dich, wenn du dich schon einmal zu uns auf den Boden herablässt!“ Donnerte der Schatten abermals entgegen.&lt;br /&gt;
„Die Natur selber hat [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] auf ihrer Reise geholfen und sie wachsen lassen, um sie auf das kommende vorzubereiten. Willst du als Wächter und Aspekt dich nun gegen den Willen der Natur stellen?“&lt;br /&gt;
Ein tiefes Rauschen war zu hören, als der Schatten sich zu [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] hinab beugte und zielsicher ihrem Gesicht entgegen atmete und sie näher betrachtete. Hätte das Mädchen dies normalerweise als sehr unangenehm empfunden und sich scheu weggedreht, so blieb sie wie angewurzelt stehen und betrachtete sich stattdessen ebenfalls eingehend.&lt;br /&gt;
Sie hatte vor Wochen, vielleicht vor Monaten sogar aufgehört sich selber zu betrachten und so war ihr nie aufgefallen, dass ihr Körper in ihren einstmals kindlichen Augen riesige Züge angenommen hatte. Sie war stark gewachsen, hatte wahrscheinlich Kigiku eingeholt und noch ein wenig weiter gewachsen. Unter ihrer Jacke wölbten sich zwei Hügel nach außen, deren Maße wohl noch wachsen würden, wenn sie sich wieder einigermaßen ernähren würde. Auch ihr Haar war immer länger geworden und glich der goldenen Mähne eines Löwen. War sie vor ihrer Reise noch ein normales 10 Jahre altes Mädchen gewesen, so glich ihre Statur nun mehr der einer 15jährigen.&lt;br /&gt;
Sie kam aus dem Staunen nicht mehr heraus und verlor ob dieser Erkenntnis auch für einen kurzen Moment den Gedankengang, der ihr zuvor die Tränen in die Augen getrieben hatte. Aber dann brachte ihn eine rote Feder, die direkt vor ihren Füßen lag, wieder zurück.&lt;br /&gt;
„Du bist doch der kleine rote [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]] oder? Du lebst?“ Hauchte sie mit nach oben gerichteten Gesicht dem Kopf des gewaltigen [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]]s entgegen, der hinter ihr saß und dessen Oberkörper über ihr aufragte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===11. Kapitel===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Ja [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] ich lebe.“ Antwortete der [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]] mit sanfter Stimme, so dass [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] fast der Meinung war ein Lächeln auf dem weit entfernten Gesicht erkennen zu können.&lt;br /&gt;
„Nicht nur ergreifst auch noch du Partei für diese Kreatur, sondern du kennst sie auch noch [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Zhu Que]]? Was geht hier vor?!“ Schaltete sich die schwarze [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Schildkröte]] erneut ein und der große [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]] holte tief Luft, um zu einer Erklärung anzusetzen.&lt;br /&gt;
„Dass ihr es nicht vernommen habt, wundert mich nicht, aber vor fast einem Jahr vernahm ich die Klagen eines kleinen Baches weit im Westen. Als ich mich ihm näherte und ihn fragte, was es mit seinen traurigen Worten auf sich habe, erzählte er mir von seinem Fehler. Er habe, so berichtete er mir, in dem Versuch ein kleines Mädchen mit blondem Haar aufzumuntern einen alten Wanderer zu dieser gelockt, damit dieser sie mit seinen Geschichten aufmuntern könne. Als der Wanderer dem Mädchen von dem Waldgott erzählte, schnappte dieses sich seine Sachen und lief los, um den Waldgott zu finden und um Hilfe zu bitten. Aber wie sollte ein kleines Mädchen alleine überleben?&lt;br /&gt;
Ich beschloss also dem Bach zu helfen und dem Mädchen beizustehen. So begleitete ich [[Wichtige_Personen_in_Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]], das Mädchen aus der Geschichte des Baches, als kleiner [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]] und lehrte sie durch mein Beispiel vom Leben in der Natur.&lt;br /&gt;
Als der Herbst kam und die Zeit meiner Herrschaft sich dem Ende entgegen neigte, traf ich [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Bai Hu]] und bat ihn mir zu helfen. Fortan übernahm er es [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] zu begleiten, nachdem wir es so haben aussehen lassen als ob ich durch die Krallen [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Bai Hu]]’s gestorben wäre.&lt;br /&gt;
Während wir uns aber um [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] kümmerten, bemühte sich die Natur selber ebenfalls um [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]], half ihr beim Wachsen, beim Verstehen und beim Leben. Schon bald hätte sie uns nicht mehr gebraucht, aber wir waren zu neugierig auf das, was kommen könnte.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lange Zeit herrschte Stille, während der Schatten [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] eingehend musterte. Schließlich aber erhob er die Stimme, deren Worte er scheinbar direkt an [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] richtete.&lt;br /&gt;
„Würde ich dich am liebsten auf der Stelle zertreten für den Verstoß gegen mein Urteil, für die Schritte auf dem Boden meines Haines und für die Anmaßung, in der sich jene zwei auf deine Seite stellten und dich beschützten, so kann ich doch das Wirken der Natur an und in dir sehen.&lt;br /&gt;
Nun stelle ich dir also folgende Frage: Würdest du das Dorf, deren Bewohner dir in der letzten Woche Obdach gewährten, verlassen und zulassen, dass ich es mitsamt seiner Bewohner vernichte, wenn ich dafür deine Schwester Kigiku heile?“&lt;br /&gt;
[[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]]s Augen weiteten sich bei diesem Angebot genau so sehr wie sich die Augen des [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]]s und des [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]]s vor Wut verengten. Beide waren außer sich vor Zorn über die Hinterlist der Worte ihres Gottes, aber keiner von beiden hatte das Recht den Mund zu öffnen.&lt;br /&gt;
„Woher weißt du von Kigiku?“ Antwortete [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] stockend, woraufhin der Schatten lediglich tiefkehlig lachte.&lt;br /&gt;
„Ich weiß viele Dinge. Nun aber entscheide dich und lass dich nicht davon einnehmen, dass du deine Schwester nicht mehr lebendig antreffen würdest, wenn du dich jetzt auf den Rückweg begibst.“ Woraufhin der Schatten erneut lachte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===12. Kapitel===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Immer mehr Tränen schossen [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] in die Augen, ließen diese nach und nach überquellen und liefen dann eine nach der anderen die Wangen des Mädchens hinab, bis sie sich von diesen lösten und gen Boden fielen. Die kommende Entscheidung war die schwerste, die sie jemals hatte treffen müssen und es war der erste Moment, in dem sie ihre Reise in Frage stellte.&lt;br /&gt;
„Ich… Die Menschen sollen leben.“ Brachte sie schluchzend hervor und sah gleichzeitig ihre kranke Schwester vor ihren Augen, deren endgültiges Todesurteil sie nun unterschrieben hatte und die sie wohl nie wieder sehen würde.&lt;br /&gt;
„Was?!? Du maßt es dir an…?!?“ Donnerte die Stimme des Schattens wieder hervor, wurde aber von [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Bai Hu]] abrupt unterbrochen.&lt;br /&gt;
„Sie hat sich entschieden Xinglu. Hör auf mit deinen Spielen und sieh ein, dass du dich geirrt hast.“&lt;br /&gt;
„Gut, ich stehe zu meinem Wort. Aber ich habe nirgends von dem Leben des Mädchens geredet. Sie hat sich meinem Urteil entgegen gestellt und muss nun die Konsequenzen tragen!“&lt;br /&gt;
Schreckhaft atmete [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] ein und schaute mit geweiteten Augen auf den Schatten vor sich.&lt;br /&gt;
„Aber ich darf nicht ohne Weiteres nehmen, was die Natur gewährt hat… Also wirst du dir dein Leben verdienen müssen kleines Mädchen. Schließe die Augen und lass mich sehen, ob der Geist der Natur wirklich in deinen Knochen steckt.“&lt;br /&gt;
Und so sehr [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] auch dagegen ankämpfte, ihre Augenlider schoben sich unweigerlich vor ihre Pupillen und schon bald verschwammen die Bilder vor ihren Augen und die Gedanken in ihrem Kopf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie spürte weiches feuchtes Gras zwischen ihren blanken Zehen und eine Eule schickte ihren Ruf durch die Luft vorbei an ihren Ohren. Als sie die Augen langsam öffnete, sah sie sich inmitten eines großen Waldes stehen, deren Bäume genauso wie der Wald selber kein sichtbares Ende zu haben schienen. Alles an dem Wald wirkte merkwürdig urtümlich und erinnerte sie an die riesigen Bäume, die sie in der Nähe des Wasserfalls und des Haines gesehen hatte.&lt;br /&gt;
Erneut riss sie der Schrei der Eule aus den Gedanken und ließ in diesen Platz genug für die Erkenntnis, dass die Sonne gerade untergegangen war und die Schatten im Wald immer mehr die Oberhand gewannen.&lt;br /&gt;
Und dann spürte sie es, eine Präsenz im Schatten und der Blick unsichtbarer Augen auf ihrem Rücken. Die feinen Härchen auf ihrem Nacken stellten sich auf, sie machte einen zaghaften Schritt nach hinten und drehte sich dann plötzlich herum um loszurennen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===13. Kapitel===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Wind pfiff ihr ins Gesicht, sauste ihr um die Ohren und ließ den Klang seiner Stimme in diesen erklingen. Immer wieder schlugen ihr kleinere Äste, die sie nicht rechtzeitig bemerkt hatte, gegen den Körper und hinterließen an diesem immer mehr kleine Schnitte aus denen schon bald feine Bluttropfen hervorquollen. Schneller und schneller lief [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] durch den dunklen Wald, der sein wunderschönes Kleid abgelegt hatte und ihr nun seine dunkle und gefährliche Seite zeigte.&lt;br /&gt;
Wie konnte dies nur derselbe Wald, derselbe Ort sein, der sie mit den ersten Bildern verzaubert hatte? Fragte sie sich, als sie sich in Sicherheit wähnend an einen Baum lehnte und umschaute. Schon seit einiger Zeit hatte sie die Präsenz in ihrem Rücken nicht mehr gespürt. Sollte sie dieses Etwas wirklich abgehängt haben? Sie schaute sich nervös um, ließ den Blick ihrer Augen durch die Dunkelheit wandern und versuchte ihr pochendes Herz zu beruhigen. Es war schwer in der Dunkelheit überhaupt etwas auszumachen und immer wieder machte ihr Herz einen furchtsamen Sprung, wenn die Schatten der Bäume ihr obskure Wesen, die mit langen feingliedrigen Armen in der Dunkelheit zu tanzen schienen, vorspielten.&lt;br /&gt;
Plötzlich blitzte in der Dunkelheit etwas auf. Noch bevor sich die Härchen auf ihrem Nacken aufstellen konnten, war sie schon wieder los gerannt und hetzte durch den Wald. Das Blut, das sich in der kurzen Zeit der Rast auf ihrer Haut gesammelt hatte, wurde vom Gegenwind weggeweht und hinterließ eine feine rote Spur, der man viel zu leicht folgen konnte.&lt;br /&gt;
Wie sollte sie nur dem Schrecken, der mit Sicherheit den Tod bringen würde, entkommen? Wie sollte sie den Anbruch des Tages und das erste Licht, das die Schatten vertreiben würde, nur wieder erleben? Und wie sollte auch nur ein Mensch in dieser schrecklichen Umgebung überleben können?&lt;br /&gt;
Völlig außer Atem rannte das Mädchen dennoch weiter. Immer, wenn sie die Gefahr gegen einen Baum zu laufen ignorierend einen Blick über die Schulter warf, konnte sie einen formlosen Schatten im Schatten sehen, der der blutigen Spur folgte. Nein sie wunderte sich nicht mehr, dass die Menschen sich vor dieser Umgebung fürchteten und die Natur verändern wollten, um in ihr zu überleben. In dieser schrecklichen Umgebung würden sie nie anders überleben können!&lt;br /&gt;
„Vieles, das auf den ersten Blick schrecklich wirkt, ist nur ungewohnt für die Augen.“&lt;br /&gt;
Ertönte plötzlich die raue Stimme des alten Mannes in ihrem Kopf und sie erinnerte sich an die vielen Stunden, in denen er ihr eigentlich nur von der Natur erzählte.&lt;br /&gt;
„ Ein Wolf tötet nicht, weil er grausam sein möchte. Ein Wolf tötet, weil er überleben will. Der Wille zu Überleben ist das, was uns alle – selbst die Pflanzen – vereint.“&lt;br /&gt;
Aber dieses Ding, was auch immer es ist, ist böse! Das konnte sie deutlich spüren. Sie konnte spüren wie es Millimeter um Millimeter näher kam, sich wieder zurückfallen ließ und dann wieder langsam näher kam. Und das alles nur, um mit ihr zu spielen, um ihr den Schrecken in Mark und Bein zu jagen!&lt;br /&gt;
„Wahre Boshaftigkeit gibt es in der Natur nicht. Sie ist eine Erfindung der Menschen, um die Natur zu verteufeln.“&lt;br /&gt;
Aber sie konnte das Böse in diesem Ding eindeutig spüren. Und inmitten dieser schrecklichen Umgebung war niemand, der ihr helfen konnte. Sie war alleine.&lt;br /&gt;
„Niemals bist du alleine. Stets wirst du einen Baum, eine Blume oder zumindest einen Grashalm in der Nähe finden. Deine Mutter wird immer da sein und dich beschützen.“&lt;br /&gt;
Und auf einmal blieb [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] stehen. Langsam drehte sie sich zur Seite und legte die Stirn gegen die Rinde eines der riesigen Bäume. Wie hatte sie nur diese sanften Riesen verteufeln können? Wie hatte sie nur diese Umgebung als schrecklich bezeichnen können?&lt;br /&gt;
Sie schloss die Augen und wartete auf die Schritte, die sich sicher bald nähern und ihren Tod bedeuten würden. Aber sie würde nicht mehr rennen. Sie vertraute auf ihre Mutter und legte ihr Leben in deren Arme.&lt;br /&gt;
Und dann hörte sie ein leises Flüstern.&lt;br /&gt;
„Wie sich die Arme an mich lehnt. Oh du Arme, hör auf zu weinen.“&lt;br /&gt;
„Das sind keine Tränen, das ist Blut. Bist du zu hölzern geworden um den Unterschied zu merken?“&lt;br /&gt;
„Sie blutet? Warum denn nur?“&lt;br /&gt;
„Weil selbst kleine Äste die weiche Haut zerschneiden können.“&lt;br /&gt;
„Schau nur wie sie zittert.“&lt;br /&gt;
„Wie gerne würde ich ihr helfen.“&lt;br /&gt;
„Ich auch.“&lt;br /&gt;
„Ich auch.“&lt;br /&gt;
„Aber sie kann uns nicht hören.“&lt;br /&gt;
„Wir können sie nicht trösten.“&lt;br /&gt;
„Wir können sie nicht beschützen.“&lt;br /&gt;
„Würde sie uns nur hören können.“&lt;br /&gt;
„Wieso kann sie uns nicht hören?“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Ich kann euch hören!“ Schrie [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] mit all ihrer Kraft. „Bitte helft mir!“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Sie kann uns hören?“&lt;br /&gt;
„Sie möchte unsere Hilfe?“&lt;br /&gt;
„Wie lange ist es her?“&lt;br /&gt;
„Sollen wir singen?“&lt;br /&gt;
„Ja lasst uns singen!“&lt;br /&gt;
„Ja..Singen!“&lt;br /&gt;
Und plötzlich schwoll das Flüstern, war es zuerst noch leise und kaum zu hören gewesen, immer weiter an, gewann an Stärke und glich schon bald einem Orkan aus unterschiedlichen Stimmen, die durcheinander riefen. Nach und nach hörten die Stimmen auf zu rufen und fingen stattdessen an leise zu summen. Das Summen wurde immer lauter, übertönte schließlich die letzten Stimmen und brachte mit seinen tiefen Tönen [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]]s Innere sanft zum vibrieren.&lt;br /&gt;
Eine tiefe und warme Stimme erschallte, sang von den Strahlen der Sonne und den Tränen des Mondes und plötzlich setzten alle Stimmen in dieses Lied mit ein.&lt;br /&gt;
Es war das Lied der Schöpfung, die Erzählungen des ersten Baumes, der als Knospe miterlebt hatte wie Mond und Sonne von den Göttern auseinander gerissen wurden und fortan nie wieder zusammen sein und zugleich erstrahlen durften. Um wenigstens die Wärme des anderen und dessen Spiegelbild für wenige Momente zu erhaschen, nachdem dieser schwinden musste, erschufen die Zwei die Natur und die Wärme der Sonnenstrahlen sowie die Liebe in den Mondtränen hauchten der kargen Erde Leben ein.&lt;br /&gt;
Der Erste aber, der stark genug gewesen war vor all diesem bereits als Knospe den Boden zu durchbrechen, wuchs und wuchs bis er groß und prächtig war. Er war der Stärkste von allen und schließlich hob ihn der Mond aus der Erde und gab ihm die Fähigkeit zu wandern. So wurde der Erste als Xinglu, der Wanderer, bekannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Sie ist eingeschlafen.“&lt;br /&gt;
„Sie ist sicher.“&lt;br /&gt;
„Der Schatten ist fort.“&lt;br /&gt;
Das Flüstern der Bäume, sehr zaghaft und leise um das Mädchen nicht zu wecken, flog einige Zeit später dem Winde gleich wieder durch die Luft.&lt;br /&gt;
„Sie muss zurück.“&lt;br /&gt;
„Ja das muss sie.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===14. Kapitel===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Hört ihr das? Sie singen! Sie singen für das Mädchen, sie singen für [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]]!“ Stellte die große [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Schildkröte]] fassungslos fest, während sie sich im Kreis drehte und dem Lied der Bäume lauschte.&lt;br /&gt;
Das Geräusch des schabenden Panzers zusammen mit den Worten aus tiefer Kehle drangen durch die Schleier des Schlafes und holten [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] aus diesem empor.&lt;br /&gt;
„Sie kommt zu sich. Sie hat überlebt!“ Ertönte die Stimme des [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]]s ganz nah vor [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]]s Gesicht. Und als sie die Augen öffnete, sah sie die Gesichter des [Geschichte von Taki#Der rote Vogel - Suzaku|Vogel]]s und des [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]]s dicht über ihrem eigenen schweben und sie mit besorgten Blicken anschauten, bevor sie anfingen breit zu lächeln.&lt;br /&gt;
„Wo bin ich?“ Murmelte sie schlaftrunken, während sie sich den Schlaf aus den Augen rieb.&lt;br /&gt;
„Du bist im Hain des Waldgottes. Du hast geschlafen und wurdest im Traum auf die Probe gestellt.“&lt;br /&gt;
Antwortete [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Bai Hu]], der sich mit einem langgestreckten Seufzer anscheinend nach einer halben Ewigkeit wieder legte und sich wohlig streckte.&lt;br /&gt;
„Habe ich bestanden?“&lt;br /&gt;
[[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Zhu Que]] öffnete den Schnabel, anscheinend um antworten zu wollen, aber die tiefe Stimme Xinglu’s unterbrach ihn.&lt;br /&gt;
„Du hast mehr als das.“ Der riesige Schatten bewegte sich zum ersten Mal, seitdem [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] im Hain war, und schob sich langsam in das fahle Licht des Mondes.&lt;br /&gt;
„Niemals hätte ich erwartet, dass sie für dich singen würden. Niemals hätte ich erwartet, dass sie dieses Lied anstimmen würden.“&lt;br /&gt;
Murmelte das Wesen, dessen Körperbau dem eines Menschen glich, nur glichen Hände und Füße mehr einer Mischung aus Menschenhand und Bärentatze und die Haut schien aus einer rissigen und vor Alter schon schwarz gewordenen Baumrinde zu bestehen. Das Gesicht schließlich war dem eines Hirsches nachempfunden, nur dass sich Flechten aus großen Baumblättern vom Kopf über die Schultern des Wesens ergossen.&lt;br /&gt;
„Sie sangen von dir nicht wahr?“ Fragte [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] das Wesen, dessen große Augen von großer Trauer sprachen.&lt;br /&gt;
„Ja. Ich habe dieses Lied geschrieben und es einem jeden Baum früher vorgesungen, wenn er noch klein und schwach war. Das Lied half ihnen zu wachsen und den Gezeiten zu widerstehen, so dass sie fast so groß wurden wie ich einst. Deswegen nennt man es auch das Baumlied. Früher kannte es ein jeder Baum.“&lt;br /&gt;
„Deswegen sind die Bäume in der Nähe des Haines also so groß und der Winter dem Hain so fern!“&lt;br /&gt;
„Früher waren alle Bäume so groß. Damals wanderte der Wanderer noch jeden Tag über die Erde und sang zu jedem Baum.“ Mischte sich eine raue Stimme plötzlich ein und alle, egal ob Mensch, Tier oder Gott wandten dem Ursprung der Stimme den Kopf zu.&lt;br /&gt;
Ein alter Mann kam mit hinkenden Schritten über die Wiese dem See und der Insel entgegen und winkte dem Mädchen entgegen, das die Augen vor Staunen weit aufgerissen hatte.&lt;br /&gt;
„Du? Was machst du denn hier?“ Rief sie ihm entgegen. Anstatt aber eine Antwort des Mannes zu erhalten, erklang die Stimme des Waldgottes.&lt;br /&gt;
„[[Geschichte von Taki#Der blaue Drache – Seiryu|Quing Long]]. Jetzt wundert mich gar nichts mehr. Hast du [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] beigebracht zu den Bäumen zu sprechen?“&lt;br /&gt;
„Ich habe ihr lediglich von der Natur erzählt Xinglu. Alles Weitere hat sie selber erlernt.“&lt;br /&gt;
„[[Geschichte von Taki#Der blaue Drache – Seiryu|Quing Long]]?“ Verwirrt schaute [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] zwischen dem Alten und Xinglu hin und her.&lt;br /&gt;
Auf dem Gesicht des Alten aber, der am nahen Ufer des Sees angelangt war, bildete sich ein Lächeln und plötzlich erhob sich an derselben Stelle, an der der Alte soeben gestanden hatte, ein großer [[Geschichte von Taki#Der blaue Drache – Seiryu|blauer Drache]] in die Luft, nur um neben Xinglu wieder zu landen.&lt;br /&gt;
„Du hast es schon immer geliebt dich zu verkleiden.“ Murmelte die [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Schildkröte]].&lt;br /&gt;
„Du musst verstehen, dass ich dir nicht die Wahrheit zeigen durfte [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]]. Ich bin der Letzte der Vier und Erster des Kreises. [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Xuan Wu]], [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Zhu Que]], [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Bai Hu]] und ich, [[Geschichte von Taki#Der blaue Drache – Seiryu|Quing Long]] sind die 4 Wächter des Waldgottes und die ersten der Tiere, zu denen er wie zu den Bäumen sang. Ein jeder von uns ist die Inkarnation einer der Jahreszeiten. Ich bin der Frühling, [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Zhu Que]] ist der Sommer, [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Bai Hu]] ist der Herbst und [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Xuan Wu]] ist der Winter. Einst wandelten wir an der Seite Xinglu’s über die Erde. Als er sich aber veränderte, wandten drei von uns ihm den Rücken zu und nur[[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Xuan Wu]] blieb bei ihm.“&lt;br /&gt;
„Aber was habe ich damit zu tun? Ich wollte doch nur Kigiku retten.“&lt;br /&gt;
„Und in diesem einfach Streben hast du es geschafft mich an die Anfänge und das Gute in euch Menschen zu erinnern. Ich war es, der dich im Wald der Träume gejagt hat und hätten dir die Bäume nicht geholfen, so hätte dein Herz schließlich vor Angst aufgehört zu schlagen. Als aber die Bäume anfingen zu singen, da erinnerte ich mich. Sie sangen aber nicht nur von mir, sondern auch von dir. Sie sangen davon wie viel Angst du in der Dunkelheit hast, was für einen Weg du zurücklegen musstest und wie gerne sie dir helfen würden. Und mit jedem Wort verflog mein Hass und ich fing an euch Menschen zu verstehen.“&lt;br /&gt;
„Ich habe gar nicht gehört, dass sie von mir sangen. Hat diese wunderschöne tiefe Stimme etwa auch über mich gesungen?“&lt;br /&gt;
„Wunderschöne tiefe Stimme?“ Schaltete sich [[Geschichte von Taki#Der blaue Drache – Seiryu|Quing Long]] plötzlich ein und wechselte einige Blicke mit den drei anderen, während Xinglu die violetten Augen geschlossen hatte.&lt;br /&gt;
„Sie hat dich singen hören Xinglu? Wie ist das möglich? Du hast schon so lange nicht mehr gesungen.“ Brummte [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Bai Hu]] verdutzt.&lt;br /&gt;
„Sie erinnern sich noch immer daran wie ich zu ihnen sang. Und aus der Erinnerung heraus haben sie meine Stimme scheinbar beschworen. Es ist zu lange her, dass ich zu ihnen gesungen haben, und ich habe kein Recht zu ihnen zu singen bei all dem, was ich getan habe.“&lt;br /&gt;
„Das stimmt nicht! Sie reden stets miteinander und die ältesten von ihnen erzählen den jüngeren von deinem Lied. Sie kennen es alle und werden es nie vergessen.“&lt;br /&gt;
„Mir fehlt aber die Kraft zum Wandern. Hass und Zorn haben meine Beine schwer werden lassen.“&lt;br /&gt;
Er wandte sich von dem weißen [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] ab und dem Mädchen zu.&lt;br /&gt;
„Nein ich hörte keine tiefe Stimme, sondern eine hohe. Ich hörte die Stimme eines jungen [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Drachen]]n, der mich furchtlos anbrüllte. Die Bäume sangen von dem gelben Schuppenkleid des [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Drachen]]n und von der Wärme im Herzen dieses Wesens.&lt;br /&gt;
[[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] sie sangen von dir und es war so viel Wahrheit in ihren Worten, die ich erst jetzt vernehmen konnte.“&lt;br /&gt;
„Warum guckst du so traurig Xinglu? Was hast du vor? Was hat das zu bedeuten?“&lt;br /&gt;
Fragte das Mädchen nun sichtlich besorgt um den Waldgott.&lt;br /&gt;
„Es ist Zeit für mich das Geschenk, das mir der Mond einst gab, zurück zu geben. Ich habe meine Pflicht gegenüber meinen Brüdern und Schwestern vergessen und sie zu lange warten lassen. Ich sehne mich nach Ruhe [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]].“&lt;br /&gt;
Die Züge des Wesens erhellten sich und die Risse in der dunklen Rinde schlossen sich immer mehr.&lt;br /&gt;
„Die Zeit des Wanderers ist vorbei. Zu lange habe ich mich dagegen gewehrt einzusehen, dass die Welt mich nicht mehr braucht. Es ist nun an der Zeit, dass die Jüngeren auf sich aufpassen. Vieles wird sich verändern, aber wenn ich höre wie die Bäume für dich singen, so bin ich mir sicher, dass es nicht nur schlecht sein wird.“&lt;br /&gt;
„Willst du uns wirklich verlassen Xinglu? Was sollen wir ohne dich machen? Was sollen wir alleine machen?“ Rief [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Zhu Que]] mit Trauer in der Stimme.&lt;br /&gt;
„Helft dem gelben [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Drachen]]n bei der Wahrung dessen, was wir einst zusammen auf unseren Reisen verbreiteten. Natürlich nur, wenn du willst [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]].“&lt;br /&gt;
Das Mädchen schaute in die großen violetten Augen und auf die immer heller werdende Rinde, durch die von Minute zu Minute mehr Leben zu pulsieren schien.&lt;br /&gt;
„Was genau meinst du?“&lt;br /&gt;
„Vieles, was einst gut war, ist zerstört. Du hast mir aber gezeigt, dass nicht alles zerstört ist. Ich frage mich, ob sich Sonne und Mond so fühlten, als sie mich erblickten und das Leben erschufen….&lt;br /&gt;
Ich werde das Wandern aufgeben und wieder nur ein Baum sein, ein Baum der mit seinen Brüdern singt. Gerne werde ich von dem kleinen Mädchen singen, das zum [[Geschichte von Taki#Der_Gelbe_Drache|gelben Drachen]] wurde, der den Beginn einer neuen Zeit darstellt.&lt;br /&gt;
Ich würde gerne dabei zusehen, wie ein kleines Mädchen die Wunden, die ein alter Baum geschlagen hat, schließt und dabei hilft, dass wieder mehr Menschen das Lied der Bäume hören.“&lt;br /&gt;
[[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] konnte die Trauer in dem Wesen vor sich so deutlich spüren, dass es ihr die Sprache verschlug. Aber nicht nur Trauer, sondern auch Freude über die Erlösung konnte sie spüren. Es hatte nicht lange gedauert bis ihre Augen sich mit Tränen gefüllt hatten, so dass sie lediglich nicken konnte.&lt;br /&gt;
Der Waldgott lächelte sie voller Wärme an und streckte sich dann zu seiner vollen Größe aus. Ein wohliges Seufzen entfuhr ihm, als die alten Glieder sich zum beinahe letzten Mal bewegten und er sich mit stummen Gesten von seinen vier Freunden verabschiedete, die auf ihre Art viel treuer waren als er es je bis zu diesem Moment vermutet hatte. Dann legte er die letzten Schritte bis zum Mittelpunkt der kleinen Insel zurück, streckte sich erneut und seufzte dabei langgezogen.&lt;br /&gt;
Ein Rascheln und Rauschen war zu hören, als sich riesige Wurzeln in den Boden gruben und gewaltige Äste in die Höhe streckten. So schnell geschah alles, dass nur wenige Momente später sich dort, wo noch eben die Gestalt des Waldgottes gestanden hatte, ein gewaltiger Baum in die Höhe streckte und seine riesigen Äste weit über den See hängen ließ. Das gewaltige Blätterdach des Baumes erstreckte sich über den gesamten Hain und schützte diesen gleich einer Decke.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Epilog===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So verlor der Waldgott seinen Namen und war wieder nur der Erste. Im selben Moment aber erschallte zum ersten Mal seit langer Zeit die tiefe Stimme des Waldgottes und sang begleitet von vielen seiner Brüder das Lied des gelben [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Drache]]ns, so wie es hier geschrieben steht.&lt;br /&gt;
Lieder aber sind die älteste Form des Übernatürlichen und oft findet man in ihnen bereits einen Teil der Zukunft beschrieben. So erfuhr der kleine Bach, an dem das Lied begann, davon wie [[Geschichte von Taki#Der gelbe Drache|Hiwa]] begleitet von [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Zhu Que]], [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Bai Hu]], [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Xuan Wu]] und [[Geschichte von Taki#Der blaue Drache – Seiryu|Quing Long]] in das Dorf am Rand des großen Waldes kam und sowohl von dem Waldgott als auch von dessen Bedauern erzählten. Die Dorfbewohner hörten gerne den Geschichten dieser ungleichen Gruppe zu, ließen sich von diesen verzaubern und wollten alsbald den riesigen Baum selber sehen. Manche von ihnen blieben dort, andere verließen den Ort wieder, nur um von dessen Pracht zu erzählen.&lt;br /&gt;
So gründete sich schon bald unter dem schützenden Dach des Waldgottes ein kleines Dorf. Die vier Wächter, die es nun als Aufgabe ansahen neben dem Waldgott auch noch das Dorf und [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] zu beschützen, blieben bei den Menschen und halfen dem Mädchen dabei zu beschützen, zu trösten, zu beruhigen, zu lenken und vor allem zu erzählen und zu singen.&lt;br /&gt;
Zwei Jahre später, als die ersten Schneeflocken vom Himmel fielen und die mittlerweile zur jungen Frau herangewachsene [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] an die stürmische Nacht erinnerten, in der sie zum ersten Mal von dieser Welt erfuhr, wenn auch nur reichlich verwirrende Bruchstücke, stapfte eine vermummte Gestalt den schmalen von den Bewohnern angelegten Weg zum Hain empor.&lt;br /&gt;
Eine helle Stimme, ihr merkwürdig bekannt aber doch in den Wirren der Erinnerungen verloren, riss [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] aus den Erinnerungen und ließ sie von ihrem Platz am Rande des Sees aus in die Richtung der Gestalt sehen. Ihre Augen weiteten sich und füllten sich als bald mit Tränen, während ihre Füße über den von feinen Schneeflocken bedeckten Boden regelrecht flogen und sie in die weit geöffneten Arme der ihr entgegenlaufenden Kigiku trugen.&lt;br /&gt;
Der Bach plätscherte fröhlich, als er von der Wiedervereinigung der Schwestern hörte und weigerte sich im kommenden Winter vehement dagegen zu erstarren und einzufrieren, so groß war seine Freude. Erst die tiefe Stimme des Waldgottes aus der Ferne sorgte dafür, dass er sich beruhigte und als der Bach langsam erstarrte und für den Winter einschlief, freute sich der Waldgott über jenes letzte Geschenk, das er den Menschen und besonders seiner [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] geben konnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Wichtige Personen und Wesen aus Legenden und Sagen=&lt;br /&gt;
Hier sind wichtige Personen aus der Geschichte oder Legenden/Sagen von Takigakure aufgelistet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Dorfoberhäupter [[Takigakure]]s===&lt;br /&gt;
Hier sind die wichtigsten, verstorbenen Dorfoberhäupter von Takigakure aufgelistet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Ieyasu Kagetoya====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ieyasu Kagetoya das erste große [[Dorfoberhaupt|Oberhaupt des Dorfes]] [[Takigakure]]. Nach dem Fall [[Geschichte_von_Taki#Kakuzu|Kakuzus]] bei dem der gesamte damalige Ältestenrat verstarb, übernahm er nicht nur die Macht im [[Gesellschaft_in_Taki#Kagetoya|Kagetoya]] -Clan sondern auch im Dorf selbst.&lt;br /&gt;
Er galt als mächtiger Shinobi und entsprechend dem Ruf der [[Gesellschaft_in_Taki#Kagetoya|Kagetoya]] als großartiger Krieger. &lt;br /&gt;
Durch seine Autorität und auch teilweise durch Furcht vor seiner Rache stellte er einen sehr wackeligen Frieden in [[Takigakure]] her.&lt;br /&gt;
Er führte damals die grundlegende Struktur des heutigen Militärs in [[Takigakure]] ein, auch wenn dieses im Laufe der vielen Dynastien überarbeitet wurde, ist es grundlegend immer noch das System nach dem die [[Gesellschaft_in_Taki#Kagetoya|Kagetoya]] Krieg führen und sich organisieren.&lt;br /&gt;
Der [[Gesellschaft_in_Taki#Kagetoya|Kagetoya]] galt als streng, aufbrausend und ein wenig tyrannisch außerdem erzählt man sich das er ein begabter, wenn auch gerne riskant agierender, Stratege sei was letztlich zu seinem Sturz führte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Shingen Shiazu====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Shingen Shiazu, das zweite große [[Dorfoberhaupt|Oberhaupt des Dorfes]] [[Takigakure]], galt ebenso wie sein Vorgänger [[Geschichte_von_Taki#Ieyasu_Kagetoya|Ieyasu Kagetoya]] als begabter Shinobi und Stratege.&lt;br /&gt;
Jedoch hatte er dem Plan des Kagetoyas eine ganze Kompanie zu opfern widersprochen, als diese dann nicht nur überlebte sondern die Schlacht auch noch gewann schlug er sich auf die Seite der [[Gesellschaft_in_Taki#Fuyou|Fuyou]], deren Oberhaupt das Kommando über die folgende Kompanie hatte, was dazu führte das [[Geschichte_von_Taki#Ieyasu_Kagetoya|Ieyasu Kagetoya]] noch auf dem Schlachtfeld zum Selbstmord gezwungen wurde, um seine Ehre wieder reinzuwaschen.&lt;br /&gt;
Mit der Unterstützung der [[Gesellschaft_in_Taki#Fuyou|Fuyou]] und einiger jüngerer Clans wurde er dann zum zweiten Oberhaupt Takigakures erklärt. &lt;br /&gt;
Er erklärte die [[Geschichte_von_Taki#Ieyasu_Kagetoya|Ieyasu Kagetoya]] jedoch nicht zu Verrätern und ließ die Ehre der Familie unangetastet.&lt;br /&gt;
Shingen trat er kurz nach dem Bluterbenkrieg von seinem Amt zurück, da er sich in einer Schlacht schwer verletzt hatte und langsam alt wurde. Er galt in seiner Amtszeit zwar als strenges aber faires Oberhaupt, der stets jeden Vorschlag anhörte, bevor er seine Entscheidung traf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Mifune Ashura====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mifune Ashura war das dritte [[Dorfoberhaupt|Oberhaupt]] Takigakures und das erste das nicht aus einer der [[Gesellschaft_in_Taki#Die_Gr.C3.BCnderclans|Gründerfamilien]] stammte.&lt;br /&gt;
Er war ein Veteran des Krieges, der sich in vielen Schlachten als großer Anführer bewährt hatte, vor allem durch die Tatsache das seine Truppen stets ihre Position gehalten hatten sowie geringere Verluste aufwiesen.&lt;br /&gt;
Jedoch hatte der Krieg ihn zu einem paranoiden Mann gemacht, er verschärfte die Sicherheitskontrollen und die Verteidigungssysteme von [[Takigakure]] erheblich. Auf seinen Wunsch wurde eine Kampagne gestartet, die die Bevölkerung davon überzeugte das man Ausländern nicht trauen könne und das die Abschottung von außen der einzige Schutz vor Eroberung wurde.&lt;br /&gt;
Dies hatte auch Erfolg, [[Takigakure]] igelte sich ein und sah alles als Bedrohung an, was zu allgemeiner Aufrüstung im Dorf führte.&lt;br /&gt;
Zudem schwächte er die Macht der [[Gesellschaft_in_Taki#Die_Gr.C3.BCnderclans|Gründerclans]] erheblich in dem er den Ältestenrat neu aufstellte und für niedere Clans zugänglich machte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Kessen Musou====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kessen Musou wurde nach dem überraschenden Tod [[Geschichte_von_Taki#Mifune_Ashura|Mifunes]], der scheinbar an einer Krankheit verstarb, ebenso überraschend zum neuen [[Dorfoberhaupt|Oberhaupt]] erklärt. Entgegen der Traditionen des Dorfes die Wege der alten Oberhäupter weiter zugehen, brach er damit und zum ersten Mal in der Geschichte öffnete [[Takigakure]] sich wieder nach außen. Ausländer wurden nicht länger verteufelt und argwöhnisch betrachtet, sondern willkommen geheißen und in die Dorfstruktur eingeführt.&lt;br /&gt;
Von vielen wurde Kessen Musou als wahrer Held vergöttert, da er eine unglaubliche Phase des Friedens in [[Takigakure]] einläutete, auf die man später immer noch neidisch war und sich zurück wünschte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Historische Personen [[Takigakure]]s===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier sind sonstige, verstorbenen Personen aufgelistet, die es mit ihrem Namen in die Geschichte des Dorfes geschafft haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Kenshin Fuyou====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kenshin Fuyou war ein hochdekorierter Jounin und das Clanoberhaupt der Fuyou während Ieyasu Kagetoyas Herrschaft. &lt;br /&gt;
Er war gleichermaßen Shinobi wie Priester und im Dorf recht hochangesehen, da die Fuyou sich um die Kranken und Armen des Dorfes kümmerten.&lt;br /&gt;
Der Fuyou selbst galt als verständnisvoller und fürsorglicher Mann, der sich und seine Zeit gerne für andere aufopferte.&lt;br /&gt;
Kenshin und eine ganze Kompanie sollten jedoch in einer entscheidenden Schlacht für das Wohl Takigakures geopfert werden, als sie dann jedoch nicht nur nicht starben, sondern jene Schlacht fast im Alleingang gewannen, war der Missmut unter den Truppen hoch.&lt;br /&gt;
Was dazuführte das gegen Ieyasu Kagetoya geputscht wurde, und so die Shiazu mit der Unterstützung der Fuyou an die Macht kamen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Verräter [[Takigakure]]s===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier sind die größten, verstorbenen Verräter von Takigakure aufgelistet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Kakuzu====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kakuzu war einst einer der besten Shinobi des Dorfes [[Takigakure]]. So entsandte man ihn auf eine Mission den ersten Hokage, [[Geschichte_von_Konoha#vor_dem_BEK|Hashirama Senju]], zu töten, als diese jedoch scheiterte wurde er bei seiner Rückkehr ins Dorf stigmatisiert und für das Scheitern der [[Mission]] bestraft, obgleich diese sehr gefährlich war.&lt;br /&gt;
Darauf entwickelte der einst hochgelobte [[Jounin]] einen Hass auf das Dorf und tötete auf seiner Flucht nicht nur die Ältesten des Dorfes, sondern stahl das wichtigste verbotene [[Jutsu]] des Dorfes, das seit dem verloren ist. &lt;br /&gt;
Ab da an führte er ein Leben als Kopfgeldjäger und Söldner.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Nobu Gushiken====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Adoptivbruder von [[Wichtige_Personen_in_Taki#Muneyaki_Gushiken|Muneyaki Gushiken]]&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nobu Gushiken, adoptierte Bruder des ehemaligen [[Dorfoberhaupt|Dorfoberhauptes]] [[Wichtige Personen in Taki#Wichtige_Personen_in_Taki#Muneyaki_Gushiken|Muneyaki Gushiken]], war ein ausgezeichneter Ninja des Dorfes und ein höchst gefährlicher Mitglied der [[Einheiten_Takigakures#Tsuisekisha_.28J.C3.A4ger.29|Tsuisekisha-Einheit]].&lt;br /&gt;
Ebenso wie sein älterer Bruder strebte er danach Oberhaupt Takigakures wurde, jedoch wurde sein Bruder stattdessen ernannt, was den jungen Mann verbittern ließ, worauf sich die Brüder zerstritten und seine Adoption herauskam.&lt;br /&gt;
Im Angesicht der steigenden Gefahr der [[Taki_no_Kuni#Jashin_Sekte|Jashin-Sekte]] versuchte er dann einen lange gehegten Plan umzusetzen, nämlich seinen Bruder zu entführen und zu töten, wobei er es so aussehen lassen wollte als wären die [[Taki_no_Kuni#Jashin_Sekte|Jashin]]-Kultisten es gewesen.&lt;br /&gt;
Wodurch er sich ersann zum neuen [[Dorfoberhaupt]] erklärt zu werden, jedoch scheiterte sein Plan durch die Heldentat [[Wichtige_Personen_in_Taki#Shinishi_Kudo|Shinishi Kudos]] der nicht nur den Verräter beseitigte sondern auch [[Wichtige Personen in Taki#Wichtige_Personen_in_Taki#Muneyaki_Gushiken|Muneyaki]] rettete.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Wächter [[Takigakure]]s===&lt;br /&gt;
Die Wächter [[Takigakure]]s entspringen aus der Sage &amp;quot;[[Geschichte von Taki#Das Lied des gelben Drachen|Das Lied des gelben Drachen]]&amp;quot;, welche von einem mutigen kleinem Mädchen und der Entstehung von [[Takigakure]] erzählt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Der blaue Drache – Seiryu====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quing Long bietet einen durchaus beeindruckenden Anblick, wenn er sich nicht in seiner Menschengestalt fort bewegt. Gerne verbringt er seine Zeit als Eremit getarnt, um den einen oder anderen Wanderer etwas über die Natur zu erzählen und beizubringen, so wie er es einst bei dem kleinen Mädchen Hiwa getan hatte. Nur sehr selten würde sich Quing Long in seiner wahren Gestalt einem Menschen zeigen. Sein edles und geduldiges Gemüt würden ihn für offene Geister zum höchst angenehmen Gesprächspartner machen. Vorurteilslos betrachtet er jeden Menschen einzeln und nicht die Menschheit als ganzes, bevor er sich seine Meinung zu einem Individuum bildet.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der blaue Drache Quing Long steht für die Jahreszeit Frühling und somit für die Geburt und die frühe Phase jungen Lebens, seien es Pflanzen, Menschen oder Tiere.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Der rote Vogel – Suzaku====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zhu Que hat ein durchaus heiteres Wesen. Das Interesse des roten Vogels weckt man durch Gesang und Lieder. Selber trällert er gerne verschiedene Lieder und am meisten gefällt es ihm, wenn sich aus seinem Gesang und das eines Menschen ein Duett bildet. Er kann die Form eines kleinen roten als auch großen roten Vogels annehmen. In Anwesenheit oder in der Nähe von Menschen würde er stets als kleiner Vogel auftauchen, um nicht als Wächter erkannt zu werden.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der rote Vogel Zhu Que steht für die Jahreszeit Sommer und damit für den Höhepunkt des Lebens mit all den Pflanzen und Lebewesen, die im Frühling noch klein und zierlich waren. Er steht für die Reichen Geschenke, die die Natur im Sommer bringen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Der weiße Tiger – Byakko====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bai Hu ist äußerst schlau und gerissen, wie es das Bild einer Raubkatze schon immer präsentiert hat. Der weiße Tiger kann die form einer kleinen weißen Katze annehmen, um ohne größeres Aufsehen zu erregen unter Menschen zu wandeln oder sich einzelnen Wanderern zu zeigen ohne direkt erkannt werden zu wollen. Meistens nutzt er diese Form, um die Verhaltensweisen eines Individuums zu beobachten. Reden würde er in seiner Katzenform nie, selbst als Tiger ist es schwer Bai Hu viele Worte zu entlocken. Nie verliert er mehr Worte als unbedingt nötig, man würde immer nur von ihm hören, dass für alles einen Richtigen Zeitpunkt und Ort gibt, wenn man versuchen würde mehr Worte aus ihm zu locken. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der weiße Tiger Bai Hu steht für die Jahreszeit Herbst und damit als Vorbote für die härteren Monate, die im Winter folgen. Mit ihm verbindet man auch den Aspekt der Jagd, der während der Herbstmonate an Wichtigkeit zunimmt, da Pflanzen und Bäume zur Ruhe kommen und bis zum Frühling keine Früchte austragen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Die schwarze Schildkröte – Genbu====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Xuan Wu würde auf Menschen einen etwas angst einflößenden Eindruck machen. Es ist schwer zu erahnen, wie es um das derzeitige Gemüt der schwarzen Schildkröte aussieht. Obwohl Xuan Wu durch das kleine Mädchen Hiwa eines besseren belehrt wurde, was die Menschen in Bezug auf die Natur angeht, so konnte er nie wirklich seinen Argwohn gegenüber die Menschen ablegen. Immer noch sieht er die meisten Menschen als Zerstörer von Natur und Leben. Nur sehr schwer lässt er sich von der Gutherzigkeit und Naturverbundenheit eines Individuums überzeugen. Sollte man dies aber geschafft haben, so genießt man das voller Vertrauen und den Schutz der argwöhnischen Schildkröte. Natürlich stehen die Menschen [[Takigakure]]s automatisch unter seinem Schutz, da er diese als Abkömmlinge der ersten Dorfbewohner ansieht.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die schwarze Schildkröte Xuan Wu steht für die Jahreszeit Winter und damit für die Ruhe selbst, die während eines jeden Winters in der Natur einkehrt. Oftmals wird auch der Tod mit ihm in Verbindung gebracht, denn nicht alle Lebewesen überstehen den kalten Fängen des Winters.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Der gelbe Drache====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Mädchen namens Hiwa ist ein sehr naturverbundener Mensch. Sie weiß jeden Aspekt der Natur zu schätzen, achtet jede noch so kleine Lebensform und würde immer zum Wohle dieser handeln. Ihr eigenes Wohl stellt sie unter das von anderen, selbst wenn es um das Wohl fremder Menschen geht. Sie ist eine lebensfrohe Person, die sich gerne auch bei anderen Menschen aufhält. Durch ihren langen und außergewöhnlichen Aufenthalt in der Natur, ist diese zu ihrem eigentlich Zuhause geworden, etwas das man ihr auch anmerkt. Sie verbringt mehr Tage in Wäldern als unter Menschen. Man sagt ihr nach, dass sie mit Bäumen reden kann.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Hiwa gilt heute als Tod, wobei man sich dessen nie gewiss war. Man erzählt sich, dass sie eines Tages einfach im Wald verschwunden und nie wieder zurück gekehrt war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Frage-Sektion ==  &lt;br /&gt;
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== Navigation ==&lt;br /&gt;
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		<author><name>Masao Higurashi</name></author>
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		<id>https://wiki.narutorpg.de/index.php?title=Geschichte_von_Taki&amp;diff=25660</id>
		<title>Geschichte von Taki</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.narutorpg.de/index.php?title=Geschichte_von_Taki&amp;diff=25660"/>
		<updated>2016-03-17T13:54:12Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Masao Higurashi: /* Brauchen nen Titel dafür Takigakures */ Umbennung&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Auf dieser Seite findet ihr eine Übersicht über die Geschichte des Dorfes [[Takigakure]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Seit Entstehung von [[Takigakure]]==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Sengoku Jidai===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Anfang der Geschichtschreiber [[Takigakure]]s steht Sengoku Jidai, die Zeit der streitenden Reiche. Nachdem die Kunst des Ninjutsu zur Blüte seiner Macht aufgestiegen war, durchstriffen zahllose [[Clan]]s die Lande, ein jeder mit seinen eigenen Fähigkeiten und Ansichten über die Welt. Sie waren [[Söldner]], die von den Ländern bezahlt wurden und alle bisher gekannten Waffen und Armeen überflüssig machten. Diese Kraft, die vielen zunächst wie ein Segen erschien, wurde schnell zu einem Fluch als sich angeblich selbst der Himmel in blutiges Rot aufgrund der endlosen Schlachten färbte, die auf der Erde ausgetragen wurden. Als sich die zwei mächtigsten [[Clan]]s im Reich des Feuers zusammenschlossen und [[Konohagakure]] gründeten, geschah ein Umdenken in vielen Ninja[[clan]]s die diesem Beispiel folgten. Es war deutlich geworden das es keinen Sinn mehr hatte nur dem eigenen Clan Treue zu schwören: Um zu bestehen brauchte es Bündnisse mit anderen Gruppierungen. Je stärker die zu schmiedende Allianz umso mehr Macht für die Beteiligten.&amp;lt;br /&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Gründung des Dorfes - 85 Jahre vor Ende des Bluterbenkrieges===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In diesen Jahren versammelten sich vier der örtlichen Ninjaclans an dem Baum, den wir heute [[Aufbau_von_Taki#Der_Taki-Baum|Taki-Baum]] nennen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Gesellschaft_in_Taki#Kagetoya|Kagetoya]] (Krieger), die [[Gesellschaft_in_Taki#Shiazu|Shiazu]] (Strategen), die [[Gesellschaft_in_Taki#Fuyou|Fuyou]] (Heilung) und die [[Gesellschaft_in_Taki#Nanaya|Nanaya]] (Tarnung).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie schlossen einen Pakt und schworen untereinander Treue an diesem Baum, der zu dieser Zeit noch ein gewöhnlicher war und erst Jahrzehnte später zu wahrer Berühmtheit gelangen sollte. Entgegen häufiger Annahme wurde [[Takigakure]] auf Vorschlag der [[Gesellschaft_in_Taki#Fuyou|Fuyou]] und Nanaya hin als Demokratie gegründet, da sich die verfeindeten [[Clan]]s der [[Gesellschaft_in_Taki#Kagetoya|Kagetoya]] und [[Gesellschaft_in_Taki#Shiazu|Shiazu]] auf keinen Anführer einigen konnten. [[Takigakure]] wurde vom Ältestenrat geführt, welcher aus den Anführern der jeweiligen [[Clan]]s bestand und hatte zu Beginn mit vielen Schwierigkeiten zu kämpfen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch die schier endlose Bedrohung und zahlreiche Überfälle entwickelte [[Takigakure]] bereits sehr früh fähige Verteidigungsmechanismen und Finten, mit denen sie selbst übermächtige Feinde erfolgreich abwehren konnten. Niemals gelang es einem Feind Fuß in [[Takigakure]] zu fassen und der Frieden im verborgenen Dorf machte den Rat der Ältesten leichtsinnig und überheblich.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Der Fall Kakuzu und Kagetoya-Dynastie - 65 Jahre vor Ende des Bluterbenkrieges===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Fall Kakuzu sorgte für besonderes Aufsehen im Dorf und beeinflusste es bis heute. Nachdem der Jounin [[Geschichte_von_Taki#Kakuzu|Kakuzu]] bei einem Auftrag scheiterte der die Ermordung des ersten [[Wichtige_Personen_in_Konoha#Hokage|Hokage]]s im Sinn hatte, mit dem [[Takigakure]] im Krieg war, erfuhr er bei seiner Rückkehr eine starke Ignoranz und Ablehnung. Er wurde mit Strafen belegt, denen er sich mit unerwarteter Gewalt erfolgreich widersetzen konnte. Bei seiner Flucht kam der gesamte Ältestenrat ums Leben, was für große Debatten in den Clans sorgte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als [[Geschichte_von_Taki#Ieyasu_Kagetoya|Ieyasu Kagetoya]] sich zum neuen Oberhaupt erklärte, gab es niemanden der ihm zu widersprechen wagte. Mittlerweile hatten sich weitere [[Clan]]s in [[Takigakure]] angesiedelt und viele von ihnen hielten den mächtigen [[Gesellschaft_in_Taki#Kagetoya|Kagetoya]] die Treue, sodass jeder Widerspruch in einem Bürgerkrieg hätte enden können.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Der Aufstand und Shiazu-Dynastie - 28 Jahre vor Ende des Bluterbenkrieges===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Viele Jahrzehnte lang herrschte in [[Takigakure]] eine angespannte Stimmung, doch keine Seite wagte es diesen trügerischen und wackeligen Frieden zu brechen. Das Dorf hatte viele Fortschritte gemacht. Es gelang ihm seine Macht auszubauen und von Taki als offizielles Ninjadorf anerkannt zu werden. Seine Ninja sicherten nun nichtmehr einzig das Dorf, sondern das gesamte Land stand unter dem Schutz und der Verwaltung der Ninja aus [[Takigakure]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dennoch folgte das unvermeidliche erneut aus einer im Leichtsinn geborenen Handlung heraus: Als [[Geschichte_von_Taki#Ieyasu_Kagetoya|Ieyasu Kagetoya]] sich in einer Schlacht dazu entschied eine Kompanie seiner Shinobi für den Sieg zu opfern, musste er die Folgen seiner Handlung am eigenen Leib spüren. Die Kompanie unter Führung von Kenshin [[Gesellschaft_in_Taki#Fuyou|Fuyou]] schaffte es entgegen aller Wahrscheinlichkeiten nicht nur zu überleben, sondern die gesamte Schlacht beinahe im Alleingang zu entscheiden. Als sie anschließend zurückkehrten, wandten sie sich offen gegen die Ninja welche sie im Stich und zum Sterben zurückgelassen hatten. Die [[Gesellschaft_in_Taki#Shiazu|Shiazu]], welche wohl nur auf eine solche Gelegenheit gewartet hatten, schlossen sich mit den [[Gesellschaft_in_Taki#Fuyou|Fuyou]] zusammen was letztlich auf den Tod Kagetoyas und dem Ende seiner Dynastie noch auf diesem Schlachtfeld hinauslief.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Daheim in [[Takigakure]] wurde [[Geschichte_von_Taki#Shingen_Shiazu|Shingen Shiazu]] als neues [[Dorfoberhaupt]] etabliert, mit großer Unterstützung der [[Gesellschaft_in_Taki#Fuyou|Fuyou]] und einiger jüngerer [[Clan]]s, welche sich im Laufe der Jahre um die [[Gesellschaft_in_Taki#Shiazu|Shiazu]] und [[Gesellschaft_in_Taki#Fuyou|Fuyou]] geschart hatten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unter den [[Gesellschaft_in_Taki#Shiazu|Shiazu]] änderte sich nach Aussen hin wenig, da sie an den Pfaden der [[Gesellschaft_in_Taki#Kagetoya|Kagetoya]] festhielten und diese trotz des Zwischenfalls nicht als Verräter deklarierten. Dennoch war dies das offizielle Ende des [[Clan]]s, denn während die Kagetoya mehr und mehr Verbündete in [[Takigakure]] verloren, schwand auch der [[Clan]] bis sich im folgenden Bluterbenkrieg ihre Spuren komplett verloren.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===[[Takigakure]] im Bluterbenkrieg===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während des Bürgerkrieges erlebten viele Einwohner und Ninja eine Schockphase die selbst nach dem Ende des Krieges noch viele Jahrzehnte lang anhalten sollte. Sie erkannten, das ihre Sicherheit nicht von selbst gegeben war. Obwohl es den Ninja gelang jeden Eindringling vom Dorf fern zu halten, hatte das Dorf viele Verluste und Tragödien zu beklagen, viele die heimkehrten waren nicht mehr dieselben wie vorher und erzählten erschreckende Geschichten über all die Bluterbler gegen die sie hatten kämpfen müssen.&amp;lt;br /&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Folgen des Krieges und Ashura-Dynastie - Monate nach Ende des Bluterbenkrieges===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenige Monate nach Ende des Krieges musste auch [[Geschichte_von_Taki#Shingen_Shiazu|Shingen Shiazu]] zurücktreten, der sich in einer der letzten großen Schlachten schwere Verbrennungen zugezogen hatte. Zur Überraschung vieler ernannte er [[Geschichte_von_Taki#Mifune_Ashura|Mifune Ashura]] zu seinem Nachfolger, nachdem dieser sich in zahlreichen Schlachten hervorgetan hatte. Damit war er der erste Anführer [[Takigakure]]s der aus keiner der vier [[Gesellschaft_in_Taki#Die_Gr.C3.BCnderclans|Gründerfamilien]] stammte, deren Population sich im Krieg ohnehin deutlich reduziert hatte. Der Ältestenrat wurde neu geordnet, sodass auch Mitglieder der niederen [[Clan]]s Zugang zu diesem hatten, was die Machtstellung der [[Gesellschaft_in_Taki#Die_Gr.C3.BCnderclans|Gründerfamilien]] endgültig brechen sollte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem sich die Defensive als besonderes Markenzeichen der Shinobi aus [[Takigakure]] etabliert hatte, begann [[Geschichte_von_Taki#Mifune_Ashura|Mifune]] eben dieses noch auszubauen. Die alten Verteidigungsanlagen wurden verstärkt und Sicherheitskontrollen für Aus- und Einwanderer verschärft. Waffen wurden entwickelt und verbessert, während den Einwohnern die Gefahr der Aussenwelt eingeprägt wurde, der die heimische Sicherheit des Dorfes gegenüberstand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Takigakure]] begann sich für einen Krieg zu rüsten, der nicht kommen sollte.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Zeit des Friedens und Musou-Dynastie - 42 Jahre nach Ende des Bluterbenkrieges===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach einem friedlichen, wenn auch überraschendem, Tod  [[Geschichte_von_Taki#Mifune_Ashura|Mifunes]], wurde [[Geschichte_von_Taki#Kessen_Musou|Kessen Musou]] vom Ältestenrat zu dessem Nachfolger ernannt. Während [[Takigakure]] sich in der Ashura-Dynastie mehr um die Sicherung seiner Position kümmerte, brach man in der Musou-Dynastie überraschenderweise damit. Potential von Aussen wurden willkommen geheißen und gefördert, während die Ninja-Akademie an gegenwärtige Standards angepasst wurde. In dieser Zeit stießen viele [[Clan]]s und Familien nach [[Takigakure]], die auch für dessen Entwicklung wichtig sind, wie die Familie der [[Wichtige_Personen_in_Taki#Shinishi_Kudo|Kudo]] oder die der [[Gesellschaft_in_Taki#Atsumichi|Atsumichi]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Ära des Friedens hatte [[Takigakure]] erfasst und viele Ninja wuchsen in dem Bewusstsein auf diesen Frieden erhalten zu wollen. Konflikte waren selten und wurden zumeist gerecht gelöst. Von einigen wurde diese Zeit als wahres Paradies empfunden, andere verurteilten den Leichtsinn mit welchem die Ninja hierdurch behaftet wurden.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Militarisierung und Eigen-Dynastie - 80 Jahre nach Ende des Bluterbenkrieges===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als die Musou-Dynastie mit dem Tod [[Geschichte_von_Taki#Kessen_Musou|Kessens]] während einer geheimen Mission endete, gab es große Bestürzung im Dorf als der Ältestenrat zur Überraschung vieler eine Frau namens [[Wichtige_Personen_in_Taki#|Jinkou Eigen]] zum neuen Oberhaupt ernannte. Abgesehen davon dass sie eine Frau war, war sie auch eine Ausländerin ohne feste Wurzeln in [[Takigakure]], was bei vielen Misstrauen erregte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Eigen-Dynastie wurde großer Wert auf innere Sicherheit gelegt. Die Schutzmaßnahmen innerhalb und ausserhalb des Dorfes wurden ebenso verstärkt wie deutlicher spürbar gemacht. Viele Systeme wurden bürokratisiert und auf Effizienz getrimmt, während die &#039;Shineitai&#039;, die mehrere Dutzend starke Leibgarde des Oberhauptes, etabliert wurde. Es gab das erklärte Ziel aus [[Takigakure]] ein Dorf werden zu lassen, welches sich vor den Großreichen nicht weiter würde verbergen müssen. Aussen wurden Bündnisse geschmiedet, Innen wurden Gesetze erlassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu dieser Zeit traten auch die sogenannten &amp;quot;[[Söldner]]&amp;quot; das erste Mal an das Licht der Öffentlichkeit. Menschen ohne Chakra probten mit Schusswaffen den Aufstand gegenüber den mittlerweile etablierten Ninja.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Söldner-Ära===&lt;br /&gt;
Nach den militärisch geprägten Jahren [[Wichtige_Personen_in_Taki#|Jinkous]], hatte die [[Wichtige_Personen_in_Taki#Ehemalige_Dorfoberhäupter|Gushiken]]-Ära das erste Mal seit dem Bluterbenkrieg wieder mit einer größeren Bedrohung zu tun: Den Söldnern.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Doch anders als in anderen Ländern und Dörfer gab es in [[Taki no Kuni]] nur wenig Aktivitäten dieser und die im Vergleich geringe Anzahl der Söldner bereitete den vereinte Kräften der Landesfürsten und des Ninjadorfes kaum Probleme.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Da [[Takigakure]] ohnehin keine Gefahr durch die Söldner für das einzige wirklich versteckte Dorf sah, zogen sie daher nicht aktiv in den Kampf gegen diese, sondern verteidigten lediglich das Land gegen die wenigen einfallenden Truppen, welche die Städte bedrohten.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Beginn der Gushiken-Dynastie - 85 Jahre nach Ende des Bluterbenkrieges===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Änderungen während der Eigen-Dynastie sorgten für größeren Widerstand bei den traditionelleren Clans des Dorfes als erwartet, weshalb unter internem Druck der Ältestenrat dazu gezwungen wurde Eigen um den Rücktritt zu bitten. Als [[Wichtige_Personen_in_Taki#Ehemalige_Dorfoberhäupter|Muneyaki Gushiken]] die Führung des Dorfes übernahm, waren viele erleichtert wieder einen &#039;wahren Taki-Ninja&#039; an der Spitze zu sehen.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit [[Wichtige_Personen_in_Taki#Ehemalige_Dorfoberhäupter|Muneyaki Gushiken]] als neuer Führung des Dorfes ging eine Welle der Erleichterung durch die Reihen der Bewohner des Dorfes, ein Anführer geboren in [[Takigakure]] selbst und bereits mit 9 Jahren Absolvent der Akademie. Allerdings blieb ein plötzlicher Umschwung der Politik wieder der Erwartungen aus. [[Wichtige_Personen_in_Taki#Ehemalige_Dorfoberhäupter|Muneyaki]] zeigte sich viel mehr als zurückhaltend und vorsichtiger Ninja. Selbst einige Monate nach seiner Einsetzung herrschte eine Stille im Zusammenhang mit seiner Politik. Als [[Wichtige_Personen_in_Taki#Ehemalige_Dorfoberhäupter|Muneyaki]] dann sogar plötzlich für eine Weile lang verschwand fürchteten sowohl der Ältestenrat als auch die Bewohner [[Takigakure]]s dass die Auswahl ein Fehler gewesen war und sie ihren Anführer nie wiedersehen würden. Doch [[Wichtige_Personen_in_Taki#Ehemalige_Dorfoberhäupter|Muneyaki]] erschien wider Erwarten wieder an den Toren [[Takigakure]]s als wäre nichts gewesen, um sich seinen Aufgaben als [[Dorfoberhaupt]] des Dorfes zu stellen. Erst einige Wochen nach seiner Rückkehr enthüllte [[Wichtige_Personen_in_Taki#Ehemalige_Dorfoberhäupter|Muneyaki]] die Intention hinter seinem Verschwinden.&lt;br /&gt;
Er hat die [[Geschichte_von_Taki#Die_W.C3.A4chter_Takigakure|legendären Wächter]] aus den vergessenen Geschichten Takis erforscht und als Zeichen der Wertschätzung den Titel des Dorfoberhauptes des Dorfes  in den [[Geschichte_von_Taki#Der_gelbe_Drache|gelben Drachen]] ernannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Post-Söldner-Ära===&lt;br /&gt;
Da die [[Söldner]]-Ära keinen großartigen Einfluss auf [[Takigakure]] hatte, verlief das Leben im Dorf nach dem Sieg über diese nicht anders ab als zuvor.&lt;br /&gt;
Es gab, da man sich nicht großartig mit den [[Söldner]]n beschäftigt hatte, anders als in anderen Ländern, keine großen technologischen Fortschritte, noch war man auf diese im recht traditionellen Land erpicht.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Es gab jedoch erste stärkere diplomatische Berührungen mit den Dörfern [[Kirigakure]] und [[Kumogakure]].&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Diese waren auf die diplomatischen Beziehungen des ehemaligen Dorfoberhaupts [[Wichtige_Personen_in_Taki#Dorfoberhaupt|Eigen Jinkou]] zu [[Kirigakure]] zurückzuführen, die ursprünglich aus dem Dorf stammte. Über jene Beziehung kamen sie dann auch in Berührung mit [[Kumogakure]], welche schon immer recht eng mit [[Kirigakure]] verbunden waren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Dreier-Bündnis-Ära===&lt;br /&gt;
Das Dreier-Bündnis [[Kirigakure]]-[[Kumogakure]]-[[Takigakure]] hat seine Wurzeln bis in den Bluterbenkrieg geschlagen. Damals entstand der erste Kontakt aller drei Länder miteinander. Auch wenn dieser Kontakt eher negativer Natur gegenüber [[Takigakure]] war, so festigte es die Bindung der beiden anderen Bündnispartner.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Dieses Verhältnis schob sich jedoch ins positive als [[Wichtige_Personen_in_Taki#Eigen_Jinkou|Eigen Jinkou]] Dorfführer wurde, da Eigens Heimatdorf [[Kirigakure]] gewesen war, pflegte sie in dieser neuen Position eine recht umsichtige Politik, welche den Grundstein für das künftige Bündnis legte.&lt;br /&gt;
Zur freundschaftlichen Annäherung begrüßte [[Takigakure]] bald eine kleine Delegation [[Kirigakure]]-Ninja im Dorf, deren Besuch überraschend gut ausging.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Anschläge während des [[Chuuninexamen]]s in [[Kumogakure]] festigte ebenfalls diese Beziehung, da [[Takigakure]] ihrem neuen Freunden [[Kirigakure]] und somit auch [[Kumogakure]] bei der Beseitigung der Schäden half.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Nach der Eroberung einer [[Söldner]]festung seitens [[Kirigakure]], wurde diese zum gemeinsamen Besitz der drei Dörfer erklärt und die Bündnisfestung erschaffen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die letzte Festigung des Bündnisses wurde durch die Katastrophenhilfe während Unwetters erzielt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Beginn der [[Wichtige_Personen_in_Taki#Shinishi_Kudo|Kudo]]-Dynastie - 89 Jahre nach Ende des Bluterbenkrieges===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem, [[Geschichte_von_Taki#Nobu_Gushiken|Nobu Guskihen]], der Bruder [[Wichtige_Personen_in_Taki#Ehemalige_Dorfoberhäupter|Muneyaki Gushikens]], diesen auf dem Weg zu einer wohl wichtigen Besprechung abfangen und entführen konnte, trat die Spezialeinheit Takigakures in Aktion, unter anderem auch [[Wichtige_Personen_in_Taki#Shinishi_Kudo|Shinishi Kudo]].&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Wichtige_Personen_in_Taki#Shinishi_Kudo|Shinishi Kudo]] gelang es als einziger, den [[Wichtige_Personen_in_Taki#Ehemalige_Dorfoberhäupter|gelben Drachen]] und seinen Bruder in einer Höhle zu finden und zu erreichen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Nobu unterlag dem Kudo und wurde von ihm erledigt.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Gerüchten zufolge soll [[Geschichte_von_Taki#Nobu_Gushiken|Nobu]] jedoch Sicherheitsvorkehrungen geplant haben, welche besagte Höhle nach seinem Tod zum Einsturz brachte.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Offiziellen Aussagen zufolge, gelang es Kudo, das [[Dorfoberhaupt]] aus der misslichen Lage der einstürzenden Höhle zu befreien, schaffte es jedoch selbst nicht mehr heraus. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Wichtige_Personen_in_Taki#Shinishi_Kudo|Shinishi Kudo]] galt eine Zeit lang als verstorben, ehe er wohlauf zurückkam und wenig wegen seiner heldenhaften Taten, der Rettung des alten Dorfoberhauptes sowie dem Ausschalten des Verräters selbst zum [[Dorfoberhaupt]] ernannt wurde, da [[Wichtige_Personen_in_Taki#Ehemalige_Dorfoberhäupter|Muneyaki Gushiken]] von diesem Amt zurücktrat.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der junge [[Gesellschaft_in_Taki#Kudo|Kudo]] brachte gleich frischen Wind in des recht traditionelle Takigakure, durch die Umbenennung des Dorfoberhaupt-Titels vom gelben zum goldenen Drachen, sowie dem Bau eines neuen [[Aufbau_von_Taki#Ninjasitz.2Fgoldene_Drachenstatue|Ninjasitzes]], der eben jenes Wesen repräsentieren sollte.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Jedoch hatte [[Wichtige_Personen_in_Taki#Shinishi_Kudo|Shinishi Kudo]] mit seiner Ernennung gleichzeitig etwas geerbt was den jungen Shinobi auf die Probe stellen sollte, der [[Taki_no_Kuni#Jashin_Sekte|Jashin-Kult]] der zuvor in Takigakure schon Unheil angerichtet hatte war stärker geworden und schaffte es [[Takigakure]] als Dorf einige Seitenhiebe zu verpassen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Bald darauf sollte ein Krieg in [[Taki no Kuni]] ausbrechen in dem die beiden Seiten ihre Kräfte maßen und [[Wichtige_Personen_in_Taki#Shinishi_Kudo|der goldene Drache]] seine Stärke und Führungsqualitäten beweisen musste.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Das Lied des gelben Drachen=&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwischen den Reihen voller Bücher und Schriftrollen in der Bibliothek [[Takigakure]]s, die oft von großen Personen der Vergangenheit, wichtigen Ereignissen oder Techniken sowie Lehre handeln, findet der Suchende bis weilen ein kleineres unscheinbares Buch.&lt;br /&gt;
Nur selten wurde das Buch in den letzten Jahren aus der Umarmung seiner größeren Brüder und Schwestern gerissen, um seinen Inhalt dem Suchenden zu offenbaren. Es war in Vergessenheit geraten und gelegentlich, wenn es aus dem langen Schlaf eines von Staub bedeckten Buches für einen Moment, welcher für ein Buch alles zwischen einer Sekunde und einem Jahrhundert sein kann, aufwachte, erinnerte es sich sehnsüchtig daran wie es gewesen war, als noch kleine Kinderfinger es jeden Tag hervorgeholt und die dazugehörigen hohen Stimmen erfreut und laut aus ihm hervor gelesen hatten.&lt;br /&gt;
Es war abgenutzt ja, aber das stimmte das Buch nicht traurig sondern machte es eher stolz. Die güldene Farbe, mit der sein Schaffer einst den Umschlag beschrieben hatte, hatte ihm eh nie wirklich gefallen und der Zustand sprach in seinen Augen für all die Liebe und Anerkennung, die ihm einst zugekommen war. Und schließlich hatte die Geschichte, mit deren Schutz und Überlieferung es beauftragt worden war, alles Recht auf derartige Zuwendung.&lt;br /&gt;
Ja das Buch war stolz auf sich selber und wusste, dass es nur lange genug warten müsste, bis es aus seinem Schlaf aufgeweckt werden und seine Geschichte erneut offenbaren würde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Irgendwann kam dieser Tag und an diesem Tag fand die Sage des [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|gelben Drachens]] und der Götter wieder Einzug in die Köpfe der Menschen. Wie so oft bei Sagen weiß niemand zu sagen, wie viel wahr und wie viel hinzugedichtet worden war. Aber dies, so wusste das Buch, war nicht die Aufgabe einer Sage.&lt;br /&gt;
Eine Sage muss die Herzen der Menschen erfreuen, sie mit Hoffnung erfüllen und zum Träumen anregen. Eine Sage lässt bisweilen alte Männer genauso wie kleine Kinder mit verträumten Blicken die Welt um sich herum betrachten und sich vorstellen, wie es wohl damals an diesem Ort ausgesehen haben könnte. Eine Sage schließlich steht für eine Lektion und Beispiel, Lehre und Wissen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und so erzählt das Buch die Geschichte:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Prolog===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vor langer Zeit, als die Menschheit noch jung war und mit den großen Augen eines kleinen Kindes die Welt um sich herum betrachtete, herrschte die Natur über das Leben eines jeden Lebewesens mit einer Hand, die zugleich sanft wie ein kühler Windstoß im drückenden Sommer als auch hart wie der Kern eines großen Gebirges war.&lt;br /&gt;
Der Mensch, genauso wie alle anderen Lebewesen ob Tier, Pflanze oder Stein kämpfte jeden Tag um sein Überleben. Aber nicht Angst oder Ohnmacht vor den Strapazen bestimmten sein Leben, sondern Freude und Glück über die einfachsten Dinge. Er war glücklich, wenn er mit vollem Magen einen warmen und sicheren Schlafplatz gefunden hatte.&lt;br /&gt;
So herrschte die Natur und die Tiere, die teilweise älter als die Menschen waren, wuchsen zu prächtigen Gestalten heran. Hört man heute von Erzählungen aus jener Zeit, so wirken die Geschichten von dem riesigen Wald, der den Großteil des Kontinents bedeckte und von ebenso riesigen Tiergottheiten bevölkert war, wie die Märchen eines alten wirren Greises.&lt;br /&gt;
Aber der Menschheit Kindeswiege war dies Umfeld beschützt vom großen Schatten des Waldgottes. Irgendwann jedoch fängt jedes Kind an sein Umfeld zu verändern und in einer Zeit, in der sich das Schicksal dieses Gleichgewichtes entscheiden sollte erhob sich der [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|gelbe Drache]] über die Träume von Natur und Mensch hinweg in die Lüfte der Zukunft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===1. Kapitel===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Langsam und träge floss der kleine Bach an diesem Tag die Hänge des Hügels herab, plätscherte nur missmutig über die großen Steine nahe seiner Quelle, drückte nur halbherzig die Kiesel vor sich her, die sich in seinen Weg stellen wollten, und wollte gar nicht so recht seinen Weg gen Tal beschreiben.&lt;br /&gt;
Hätte man den Bach an einem anderen Tag gesehen und hätte man Aug und Ohr, so wie es die Menschen früher für die Natur gehabt hatten, so hätte die Freude und die Glückseligkeit des Baches einem das Herz erwärmt. Es war kein großer Bach, es war kein Bach, dessen Wasser sich in den Strom eines gewaltigen Flusses oder die Gefilde eines riesigen Sees mischte. Es war ein einfacher Bach, der auf der großen Landkarte nicht einmal seine Existenz belegt finden würde.&lt;br /&gt;
Aber für die Menschen des kleinen Dorfes am Fuße des Hügels war er die Quelle ihres Lebens und somit das Wichtigste in der Welt und für ihn waren diese Menschen das Wichtigste in der Welt.&lt;br /&gt;
Wer brauchte schon riesige Mengen Wassers, wenn er sich an dem Lachen der Kinder erfreuen konnte, die in ihm spielten und sein Wasser benutzten, um sich gegenseitig zu bespritzen?&lt;br /&gt;
Ja es waren vor allem die Kinder, auf die sich der Bach jeden Morgen freute, wenn er sich aus dem moosig-grünen Bett seiner Träume erhob. Er kannte sie alle, er erkannte sie schon am Klang ihres Lachens und hatte einem jeden der Dorfbewohner erfreut beim Wachsen zugesehen.&lt;br /&gt;
Nichts aber stimmte ihn so traurig, wie das bittere Weinen und Schluchzen eines Kindes, das in seinem jungen Leben bereits großes Leid erfahren musste. Und ausgerechnet das herzerweichendste Weinen und die qualvollsten Tränen hatte er am gestrigen Tage wahrnehmen müssen.&lt;br /&gt;
Das Mädchen mit den grellblonden Haaren namens [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] hatte bereits in ihrer frühesten Kindheit beide Eltern verloren und lebte alleine mit ihrer großen Schwester Kigiku in dem kleinen Dorf. Nie hatte der Bach [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] weinen hören ob des Verlustes der Eltern oder der schweren Zeit, die dieser den beiden Mädchen einbrachte. Es war immer glücklich mit seinem Leben gewesen, hatte sich nie beschwert und war der großen Schwester stets zur Hand gegangen. Und ausgerechnet dieses Mädchen, das dem Bach immer ein Quell der Freude gewesen war, weinte nun ob der schweren Krankheit des Einzigem, dem es sich immer sicher gewesen war: Seiner Schwester.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was konnte der Bach tun? Die Menschen hatten in den Jahrhunderten seit ihrer frühesten Kindheit gelernt in der Natur zu überleben und dabei bereits einiges über die Kunst mit den Geschenken der Natur Krankheit und Wunde zu bekämpfen gelernt. Aber nicht einmal dieses Wissen schien das Leid Kigikus mildern zu können. Trübseelig floss er weiter vor sich hin und grübelte nach, was er tun könnte. Auch dachte er dabei daran, dass die Menschheit längst ihr Kindesbett verlassen und begonnen hatte, die harte Seite der Natur, die ihr Leben bedrohte, zu bekämpfen.&lt;br /&gt;
Früher, er konnte sich fast nicht mehr daran erinnern, hatte sich nur selten die Sonne in seinen Wassern gespiegelt, da der Schatten großer Bäume stets sein Gefilde bedeckte. Irgendwann aber hatten die Menschen damit begonnen die Bäume zu fällen und sich Platz zum Leben, für ihr Vieh und für ihre Felder zu schaffen. Der große Wald war immer weiter geschrumpft und schon lange hörte der Bach die Stimmen der Bäume nur noch aus sehr weiter Entfernung im Säuseln des Windes.&lt;br /&gt;
Als er nun so lauschte, um die Stimmen der Bäume zu hören, vernahm er die Stimme eines Menschen. Dieser Mann, denn seine tiefe und rauchige Stimme verriet sein Geschlecht, sang irgendwo in seiner Nähe von etwas, was der Bach völlig vergessen hatte: Von dem Waldgott.&lt;br /&gt;
Die Erinnerungen überschlugen sich und schnell beschloss der Bach aus seiner Trübseligkeit zu erwachen und den Sänger mit dem Plätschern seines Wassers an- und zu dem kleinen Dorf hinzulocken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===2. Kapitel===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stark schmerzten die Füße des Greises, dessen Stimme der Bach vernommen hatte, ob seiner langen Wanderung und ein jedes Wort, das er scheinbar vergnügt vor sich her sang, war einzig und allein dazu gedacht, um ihn von den Schmerzen abzulenken.&lt;br /&gt;
Er war weit gereist, hatte viele Flüsse überquert und sich an viele Bäume gelehnt, wenn sein alter Körper ein paar Momente der Ruhe benötigten. Weswegen er reiste, wusste er nicht mehr. Einzig und allein erinnerte er sich noch daran, dass er einst am Rande eines großen Waldes gelebt und von dessen Wildheit und Schönheit verzaubert worden war.&lt;br /&gt;
Angelockt vom Plätschern des Baches, dessen kühles Wasser Linderung für die schmerzenden Füße verhieß, wechselte der Greis die Richtung und traf schon bald auf den kleinen Bach und das in nicht allzu weiter Ferne stehende Dorf. Noch einmal nahm sich der Alte zusammen, trällerte um so lauter, als seine Füße besonders stark schmerzen und ihm anscheinend sagen wollten:“Wieso bleibst du nicht einfach hier sitzen und gönnst uns unsere Ruhe du alter Narr?“&lt;br /&gt;
Aber der „alte Narr“ war dickköpfig geworden und wollte nicht nur seine Füße ausruhen, sondern auch noch mit Menschen reden. Ein Vergnügen, das ihm seit Wochen verwehrt war.&lt;br /&gt;
So laut trällerte er vor sich hin, dass er das Schluchzen des kleinen Mädchens, das am Ufer des kleinen Baches mehr in sich zusammen gekauert war, als dass es saß, nicht mitbekam. Erst, als das Mädchen seine grünen Augen öffnete und auf den alten und komisch aussehenden Mann schaute, während es sich über die tränenverschmierten Wangen wischte, bemerkte dieser, dass er nicht alleine war.&lt;br /&gt;
„Was ist ein Waldgott?“ ertönte die hohe Stimme des Mädchens und der alte Mann blieb verdutzt stehen, um die fragenden großen Augen, die vor Weinen rot geworden waren, zu bewundern. Kurz entschlossen gewährte er seinen fast schon rebellierenden Füßen ihren Wunsch und ließ sich neben dem Mädchen leise seufzend nieder.&lt;br /&gt;
„Die gestaltgewordene Natur. Wille und Kraft dessen, was uns stets umgibt, und genauso wild und sanft wie eben jenes.“ Antwortete er ein wenig kryptischer, als er beabsichtigt hatte, während er die schmerzenden Füße aus den abgelaufenen Sandalen befreite.&lt;br /&gt;
„Und wie sieht er aus?“&lt;br /&gt;
„Er wechselt die Gestalt, so wie es auch die Natur ständig tut.“&lt;br /&gt;
„Ist er lieb?“&lt;br /&gt;
„Ja und nein. Wenn er stürmisch und verheerend ist, wenn er wütend und aufgebracht ist, so vernichtet er alles, was ihm in den Weg kommt. Ist er aber sanft und ruhig, so beschützt, heilt und umsorgt er das, was in seinen Augen, den Augen der Natur, würdig ist.“&lt;br /&gt;
Sofort weiteten sich die Augen des kleinen Mädchens, das das zerschlissene Hemd des Alten mit seinen kleinen Fingern ergriff und ihn voller Hoffnung und zugleich voller Angst vor einer möglichen Enttäuschung anschaute.&lt;br /&gt;
„Er heilt? Kann er alles heilen? Kann er auch eine richtig schlimme Krankheit heilen?“&lt;br /&gt;
Ein wenig verdutzt ob dieser Reaktion antwortete der Alte in dazu passender Stimmlage:&lt;br /&gt;
„Ehm Ja, kann er, aber dazu muss er…“ Doch weiter hörte das Mädchen nicht, es riss nur umso stärker an dem Hemd und schrie förmlich:&lt;br /&gt;
„Wo finde ich ihn? Erzähl mir bitte alles!“&lt;br /&gt;
Und nach einer Reaktion, die sehr derer glich, die er nur wenige Momente zuvor gezeigt hatte, und einem dazu passenden Seufzen, holte der Greis tief Luft und fing an zu erzählen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Weit weg im Nordosten steht er noch, der große Wald, der einst fast den ganzen Kontinent bedeckte. Im Gegensatz zu den kleinen Wäldern, die du kennst, ist dieser Wald noch erfüllt von dem Willen und der Kraft der Natur. Tief in seinem Inneren lebt der Waldgott in dem wunderbaren Hain, der schon seit Äonen nicht mehr von Menschen betreten worden ist, und umgeben von den Vorfahren der Tiere: riesige und weise Tiergötter.&lt;br /&gt;
Einst, so wurde mir als kleines Kind in meinem Heimatdorf erzählt, dass am Randes des großen Waldes steht, sahen die Tiergötter und der Waldgott mit wohlwollendem Blick auf die Menschen herab, die so schwach und zerbrechlich wirkten. Sie standen uns bei, wenn etwas unsere Existenz bedrohte, und halfen uns gelegentlich mit Rat und Tat in der Natur zu überleben, die sie schon so viel länger bevölkern und so viel besser verstehen als wir.&lt;br /&gt;
Aus dieser Zeit kommen auch die Geschichten der Heilkunst des Waldgottes und der weisen Ratschläge der Tiergötter, die zusammen mit ihren damals noch ähnlich riesigen Brüdern und Schwestern unseren Kontinent bereisten und bevölkerten.&lt;br /&gt;
Aber…“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch weiter kam der Mann nicht, denn das Mädchen war bereits aufgesprungen und rannte fort in Richtung der Häuser. Später erfuhr er, was es mit dem Mädchen auf sich hatte, und schollt sich selber ob dem, was er so unvorsichtig [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] erzählt hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===3. Kapitel===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Voller Schrecken beobachtete der kleine Bach, was geschah. In seinem Bestreben das kleine Mädchen zu trösten und sich wieder an ihrem Lachen und den strahlenden Augen zu erfreuen, hatte er vergessen, dass Menschen keine Tiere waren. Sie waren es nicht gewohnt auf sich alleine gestellt zu überleben und am aller wenigsten kleine Kinder, von den Gefahren einer solchen Reise und denen des großen Waldes ganz zu schweigen.&lt;br /&gt;
Aber was konnte er tun? Was konnte er tun?...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ohne lange nachzudenken hatte sich [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] ihre festeren Schuhe samt ein paar reisetauglichen Kleidern und Proviant – was sie eben rumliegen sah – geschnappt, hatte ihre Schwester umarmt und war mit den Worten „Der Waldgott wird dich heilen, warte es nur ab!“ aus der kleinen Hütte, die die zwei Mädchen bewohnten, verschwunden.&lt;br /&gt;
Kigiku hatte sichtlich verwirrt drein geschaut, aber hatte ob ihrer Krankheit und der Schwäche, die ihren Körper befallen hatte, nichts tun können, außer der kleinen Schwester flehentlich hinterher zu schauen. So verzweifelt, wie die große Schwester in dieser Stunde war, als[[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] Hals über Kopf das kleine Dorf verließ, so zuversichtlich war die kleine Schwester, die endlich etwas gefunden hatte, was sie tun konnte um Kigiku helfen zu können. Sie dachte gar nicht daran, dass die Reise gefährlich werden könnte, oder dass sie ihr eigenes Leben schonen müsste. Einzig und allein das Leben der Person, die für sie die Welt darstellte, war ihr wichtig und kreiste beständig in ihrer Gedankenwelt umher.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So reiste das kleine Mädchen mit dem blonden Haar und den großen grünen Augen los gen Nordosten. Zum Glück hatte sie gelernt die Himmelsrichtungen zu erkennen und zu finden und verlief sich nie. So selbstsicher ging sie ihre Reise an, dass sie vergnügt summend schon bald das kleine Tal und die Gefilde des kleinen Baches verließ.&lt;br /&gt;
Die ersten Tage ihres kleinen Abenteuers flogen nur so vorüber. Sie hatte genügend Wasser dabei und konnte ihre Proviante mit den Beeren und Früchten, die sie dank des herrschenden Sommers leicht fand, stets wieder auffüllen. Einzig und allein des Nachts, wenn es dunkel und gelegentlich sogar etwas kühler wurde, wurde es ihr etwas bang um das kleine Herz. Aber wie stets summte sie dann eine kleine Melodie vor sich her, mit der sie die große Stille um sich herum vertrieb und sich selber in den Schlaf wiegte.&lt;br /&gt;
Die Weisen sagen, dass ein entschlossenes Herz keine Furcht kenne. Nur ein zauderndes und fragendes Herz öffne Tür und Tor für Zweifel und Furcht. Wenn man diesen Worten Glauben schenken darf, so verwundert es nicht, dass [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] nie daran dachte umzukehren oder auch nur aus Angst oder Furcht eine Träne vergoss. Sie war überzeugt davon das Richtige zu tun und setzte mit derselben Überzeugung Fuß vor Fuß, ging Schritt um Schritt immer weiter gen Nordosten.&lt;br /&gt;
Schon bald wurde die Natur, die wenn auch in schwächerer Art und Weise, auch an diesem Ort zu finden war, auf das summende und singende kleine Mädchen aufmerksam und immer öfter geschah es von nun an, dass ein kleiner Sperling sich zu [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] gesellte, wenn diese tagsüber oder nachts vor sich hin sang, um diese mit seinem hohen Zwitschern zu begleiten.&lt;br /&gt;
Immer, wenn sie den kleinen [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]] sah, der ihr schon bald ein lieber Wegbegleiter wurde, hellte sich die Miene des kleinen Mädchens auf und ihre Schritte wurden bestimmter und stärker. Dem Beispiel des [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]]s folgend, fing sie schon bald an feste Rhythmen in ihren Tagesablauf zu bringen:&lt;br /&gt;
Sie stand mit der Sonne auf, aß etwas, ging dann den Tag über unterbrochen von einer Mittagspause bis sie am Nachmittag begann nach einer Schlafmöglichkeit zu suchen und daraufhin nach etwas Essbarem und Trinkbarem, wenn sie nicht schon genug während des Tages gefunden hatte. Ihrer guten Orientierung wegen verlief sie sich dabei so gut wie nie und wenn, dann brachte sie das Zwitschern des kleinen [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]] schon bald wieder auf den richtigen Weg. Auch brauchte sie nur auf das Verhalten des[[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]]s zu achten, um Wetterumbrüche oder Gefahren vorherzusehen.&lt;br /&gt;
So verging die Zeit und die Natur kehrte immer weiter in das kleine Mädchen ein genauso wie das kleine Mädchen immer weiter in die Natur einkehrte. Und dann kam der Herbst&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===4. Kapitel===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als die ersten Blätter an den Bäumen begannen gelb und rot zu werden, wusste [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]], dass der Sommer den Kampf gegen den Winter langsam verlor. Noch kämpfte er wacker und hielt die kalten Winde aus dem Norden samt der dunklen Wolken, die sie mitbrachten, zurück. Aber mit jedem Tag und jeder Nacht kamen sie näher, ohne dass der Sommer etwas dagegen würde tun können.&lt;br /&gt;
Sie musste sich beeilen, so viel verstand selbst ein kleines Mädchen, denn in den Stürmen und der Kälte des Winters würde sie nicht überleben können ohne die Hilfe und den Beistand Ihresgleichen.&lt;br /&gt;
Wäre der kleine [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]] nicht gewesen, der sie über immer längere Strecken des Tages begleitete und es sich immer öfter auf ihrer Schulter bequem machte, so hätten vielleicht der Zweifel und die Furcht Einzug in ihrem Herzen gehalten. So aber ertönten die Stimmen der Zwei, wann immer der Winter an ihren Herzen zu nagen begann, und vertrieben diesen.&lt;br /&gt;
Manchmal allerdings kam es auch vor, dass der kleine [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]] schrecklich lange weg blieb und [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] begann sich Sorgen zu machen. Sorgen um den kleinen [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]], um ihre Schwester und um den Wahrheitsgehalt der Geschichte des alten Mannes. Als der kleine [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]] eines Morgens nicht neben ihr zu finden war, erhob sie sich und ging ohne zu zaudern in den kleinen Hain hinein, der sich vor ihr erstreckte. Sie begann das Lied zu singen, das sie seit Beginn ihrer Reise immer sang, und schon bald hörte sie aus einiger Entfernung die Antwort des [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]]s.&lt;br /&gt;
Ihr Herz schlug immer schneller voller Freude und auch voller Angst ob dem, was dem [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]] passiert sein könnte. Sie rannte immer schneller, stets der Stimme des [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]]s folgend und blieb plötzlich stehen.&lt;br /&gt;
Eine kleine [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] mit ungewöhnlich eisblauen Augen stand am Fuße eines großen Baumes, auf dessen niedrigem Ast [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] sofort ein paar der Federn des kleinen [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]]s sehen konnte. Ihre Augen weiteten sich und füllten sich schon bald mit Tränen, während die Katze sich von dem ersten Schrecken ob der plötzlichen Begegnung erholte und begann um das kleine Mädchen, das mehr und mehr in Tränen ausbrach, zu kreisen.&lt;br /&gt;
[[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] verstand schnell, dass der Sommer ihr bisher nur die schönen Seiten der Natur gezeigt hatte und sie den kleinen [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]] wohl nicht mehr wieder sehen würde. Es war in ihren Augen klar, dass der [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]] den Klauen der [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] erlegen war, da er sonst längst zu ihr zurück geflogen sein würde.&lt;br /&gt;
Immer stärker wurde der Regen aus Tränen, der sich vom Gesicht des kleinen Mädchens gen Boden bewegte, bis ein empörtes Miauen das Mädchen aus seinen Gedanken rüttelte. Die [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] hatte sich vor [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] hingesetzt und schaute sie aus zugleich neugierigen und vorwurfsvollen Augen an, so dass das Mädchen nicht anders konnte als sich herabzubeugen und vorsichtig das Fell des Tieres zu streicheln.&lt;br /&gt;
Sie machte dem Tier keine Vorwürfe, da es nur um sein eigenes Überleben kämpfte, auch wenn es sie dennoch sehr traurig machte. Anstatt aber vor der Hand des Mädchens zu fliehen, ließ sich die [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] mit einem immer lauter werdenden Schnurren streicheln und verließ auch nicht die Seite des Mädchens, als dieses langsam damit beginnen musste zurück zu ihren wenigen Habseligkeiten zu gehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So nahm schon bald die kleine [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] den Platz des [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]]s ein und begleitete [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] auf ihrer Reise. Und so wie der [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]] mit seinem Verhalten dem Mädchen vieles über das Überleben in der Natur beibrachte, so tat dies auch die [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]]. Allerdings oblag es der [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] genauso wie bei ihrem ersten Treffen dem Mädchen die düstere Seite der Natur zu zeigen.&lt;br /&gt;
Hatten im Sommer noch Früchte und Beeren überall auf ihrem Weg nur darauf gewartet von ihr gepflückt zu werden, so verschwanden diese immer mehr je weiter der Herbst Einzug hielt. Und schon bald musste [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] lernen, dass sie wie die [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] Leben nehmen musste, um selber zu überleben.&lt;br /&gt;
Es dauerte schier eine Ewigkeit, bis es ihr mittels einer Falle zum ersten Mal gelang ein kleines Tier zu fangen, ein Feuer zu machen und es dann übers Herz zu bringen das Tier zu töten und sogar zu verspeisen. Sie weinte bitterlich ob des Lebens, das sie beendet hatte und flehte vielmals um Verzeihung, bevor sie sich traute zu essen.&lt;br /&gt;
Durch Wiederholung aber wird jeder zum Meister und schon bald hatte sich das kleine Mädchen an die neuen Vorgänge gewöhnt, auch wenn sie noch immer für das Schicksal der Seele eines jeden Tieres, das sie tötete, zum ihr unbekannten Waldgott betete.&lt;br /&gt;
Schon bald fiel ihr das Fehlen des freudigen Zwitscherns kaum noch auf und die Harte Seite der Natur zog immer mehr in sie ein, auch wenn diese gemischt von warmen Momenten war, wie das abendliche Einschlafen mit der [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] in den Armen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===5. Kapitel===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Immer schwächer wurde der Sommer und der Herbst, der wie sein Freund Frühling sich oft wie das Seil fühlte, an dem Sommer und Herbst zogen, wurde immer dunkler und kälter. Die Stürme, die die Höhepunkte im Tauziehen zwischen Sommer und Winter für jeden sichtbar und hörbar machten, hatten schon seit einiger Zeit immer weiter an Stärke nachgelassen so wie es auch der Sommer getan hatte.&lt;br /&gt;
Immer weniger Zeit blieb dem kleinen Mädchen, das sich immer öfter morgens von Raureif befreien musste. Gelegentlich fielen früh morgens kleine weiße Flocken vom Himmel herab, setzten sich auf ihr blondes Haar und bildeten einen Schleier aus winzig kleinen Kristallen. Immer öfter froren ihr die Füße oder die Hände, manchmal kroch die Kälte sogar langsam die Beine hoch und hätte sie nicht die [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] gehabt, die sie des nachts wärmte, so wäre sie sicher oft schlotternd vor Kälte erwacht.&lt;br /&gt;
Sie hatte kaum noch Zeit, das wusste sie. Aber unbeirrt setzte sie Tag für Tag einen Fuß vor den anderen. Sie konnte nicht scheitern, sie durfte nicht! Was war schon so ein wenig Schnee im Vergleich zu dem, was ihre Schwester erleiden musste?&lt;br /&gt;
Und dann eines Tages, als die glänzende Himmelsscheibe bereits im Sinken inbegriffen war, sah sie Rauchschwaden hinter einem kleinen Weiler aufsteigen. Sie beschleunigte ihre Schritte und angespornt durch das Wettlaufen, das sich nun ergab, sprintete auch die [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] immer schneller, bis sie das Mädchen überholte und wenig später aus deren Sichtfeld verschwand.&lt;br /&gt;
Wie lange sie schon so rannte, wusste [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] nicht. Einzig und allein die stetig abnehmende Entfernung zu den Rauchschwaden und nicht die fast schon untergegangene Sonne war Mittelpunkt aller Gedanken des kleinen Mädchens. Je näher sie aber kam, desto mehr drangen schreckliche Geräusche an ihr Ohr, die sie an die unglaublich lauten Stürme im Herbst erinnerten. Oft hatte sie sich mitten in der Nacht, wenn es besonders stark stürmte, wie ein Kokon in ihre Decke eingerollt und sich vorgestellt, dass außerhalb des schützenden Mantels riesige Tiere, wie die aus der Geschichte des Greises, umher liefen und sich gegenseitig anschrien, was diesen Schrecklichen Krach erzeugte.&lt;br /&gt;
Hätte sie gewusst, was sie erwartete, so hätte sie in jenen Nächten wohl kein einziges Auge zu bekommen. Als sie sich immer weiter ihren Weg zwischen den mit einer hauchdünnen Schicht silbrigen Schnees bedeckten Bäumen des kleinen Weilers bahnte, schälten sich immer mehr die Umrisse kleinerer und größerer Häuser aus dem zwielichtigen Schatten der Bäume. Das Herz des Mädchen schlug ob der Vorfreude vielleicht endlich ihr Ziel erreicht zu haben immer schneller, bis es plötzlich zwei Schläge aussetzte während auch die kleinen Beine sich nicht mehr fortbewegen wollten.&lt;br /&gt;
Ein gewaltiges Brüllen, wie es dem stärksten Orkan alle Ehre bereitet hätte, erhob sich, als ein gewaltiger schwarzer Schatten sich auf die Reihe der Häuser zu bewegte. Nicht heimelige Kamine, nicht freundlich strahlende Herdfeuer hatten die Rauchschwaden erzeugt, die [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] angelockt hatten, sondern in Flammen stehende Barrikaden, die die Dorfbewohner scheinbar als Schutz errichtet hatten. Aber selbst diese hatten sie nicht vor dem bewahren können, was auf sie zurollte.&lt;br /&gt;
Verzweifeltes Rufen drang an [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]]s Ohren, als das Brüllen für einen Moment aussetzte. Langsam bewegte sie sich wieder, überzeugte ihre Füße mühsam zu jedem einzelnen Schritt und näherte sich so furchtbar langsam dem Chaos, das immer mehr von sich enthüllte.&lt;br /&gt;
Der gewaltige Schatten war stehen geblieben, bäumte sich in regelmäßigen Abständen auf und brüllte jedes Mal so laut, dass die nahestehenden Bäume wackelten. Vor ihm schälten sich nun auch kleinere Schatten mit langen Stäben aus dem flackernden Zwielicht der Flammen. Je näher das kleine Mädchen kam, desto mehr erkannte sie, dass es sich um Dorfbewohner zu handeln schien, die mit langen Speeren und allerlei zweckentfremdeten Ackergerät den riesigen Schatten, der längst durch die Barrikade gebrochen war, aufzuhalten versuchten.&lt;br /&gt;
Dann hörte sie plötzlich etwas, was nicht so recht in das Chaos passen wollte. Ein hohes Schreien drang an ihre Ohren, das nicht allzu weit entfernt seinen Ursprung haben konnte. In einem solchen Chaos hätte man erwartet, dass es ein furchterfülltes Schreien einer Frau ob der großen Gefahr sein müsste. Aber ein kleines Kind, jünger als die bisher unbemerkte Beobachterin, wankte kaum in der Lage richtig zu laufen mit seinen kurzen Beinen und immer wieder sich an den Häuserwänden abstützend auf den Kampf hinter der durchbrochenen Barrikade zu.&lt;br /&gt;
Doch auch der Schatten hatte das Geräusch bemerkt. [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] blieb abermals für einen Moment vor Schreck das Herz stehen, als sich das riesige Ungetüm dem wankenden Kind zu wandte. Aber diesmal setzten ihre Beine nicht aus, sondern beschleunigten Ihre Schritte. Unweigerlich dachte [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] daran, dass sie nicht schnell genug gewesen war um ihren kleinen [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]] hatte beschützen zu können und weigerte sich so etwas noch einmal zuzulassen.&lt;br /&gt;
Ihre Beine flogen förmlich über die leicht angefrorene Erde, näherten sich immer weiter dem Kleinkind und dem riesigen Schatten, der laut brüllend ebenfalls auf dieses aus der entgegen gesetzten Richtung zusteuerte. Ein verzweifelter Ruf aus der Kehle eines Mannes drang an die Ohren des Mädchens, aber kein einziger ihrer Gedanken war dazu in der Lage sich um dieses zu kümmern.&lt;br /&gt;
Mit Müh und Not erreichte sie das wankende Kind, das in dem Moment, in dem [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] hinter ihm zu Halt kam, endgültig der Schwerkraft Rechenschaft leistete und in die Arme des blonden Mädchens fiel. Doch auch der riesige Schatten hatte die Quelle des hohen Geräusches erreicht. Als eine besonders vorwitzige Flamme ihre Stimme erhob und den Schauplatz für einen Moment zur Gänze ausleuchtete, legte [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] unweigerlich die Arme fester um das Kleinkind in ihren Armen. Vor ihr erhob sich der Kopf einer gewaltigen schwarzen [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Schildkröte]], deren Augen zornig und mordlüstern das ungleiche Gespann anfunkelten.&lt;br /&gt;
Würde sie das Kind loslassen und sich vorsichtig entfernen, während das Ungetüm mit seiner Beute beschäftigt war, so würde sie vielleicht… Doch [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] schüttelte entschlossen das blonde Haupt und drückte das Kind nur stärker an sich. Der Blick ihrer Augen wurde gefährlicher, während sich diese leicht verengten. Sie würde nicht zulassen, dass erneut ein kleines Wesen, das auf ihre Hilfe angewiesen war, starb, weil sie zu zögerlich und zu schwach war. Ähnlich einer Bärenmutter, die ihr Junges vor hoffnungslos überlegenen Jägern nicht im Stich ließ, sondern die Jäger auch noch laut anbrüllte, war der Blick des jungen Mädchens. Das Brüllen aus diesem wurde immer spürbarer, so dass selbst die [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Schildkröte]] für einen Moment inne Hielt. Immer deutlicher wurde es, man war fast der Meinung, dass man es hören … und plötzlich erschallte ein gewaltiger und tiefer Schrei, als sich ein großer Schatten zwischen [[Wichtige_Personen_in_Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] und die [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Schildkröte]] schob.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===6. Kapitel===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unweigerlich hatte [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] ihre Augen geschlossen, als der zweite Schatten so nah vor ihr erschienen war, und rechnete jeden Moment damit die Flügelschläge des Todesboten zu hören.&lt;br /&gt;
Aber diese erschallten nicht, stattdessen entwickelte sich ein Sturm aus Schrei und Gebrüll der zwei riesigen Wesen direkt vor ihr. Je mehr sie aber ihre eigene Angst und ihr wild pochendes Herz beruhigte, desto mehr war sie in der Lage die tiefen Stimmen zu vernehmen:&lt;br /&gt;
„Geh mir aus dem Weg [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Bai Hu]]!“ donnerte die etwas entferntere Stimme zornerfüllt.&lt;br /&gt;
„Nein! Diese beschütze ich und du wirst sie nicht bekommen!“ erwiderte die nähere Stimme etwas leiser, aber mit einem gefährlichen Unterton.&lt;br /&gt;
„Die Menschen verdienen den Tod!“&lt;br /&gt;
„Nichts verdient den Tod. Oder hast du Xinglu’s Worte in deinem Zorn vergessen?“&lt;br /&gt;
„Du wagst es seine Worte in den Mund zu nehmen, nachdem ihr ihn verlassen habt?“ brüllte die fernere Stimme plötzlich noch lauter.&lt;br /&gt;
„Wir haben ihn verlassen nicht wegen dem, was er einst sagte, sondern wegen dem, was er nicht mehr sagt! Würde er zu dem zurückfinden, was wir immer verehrt haben, so würden wir sofort zurückkehren.“&lt;br /&gt;
Es wurde still für einen Moment. Fast ohnmächtig vor den riesigen Geschöpfen, deren Nähe sie deutlich spüren konnte, hatte [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] ihre Augen die ganze Zeit über fest zugekniffen und auch das Kleinkind in ihren Armen hatte sich nicht gerührt. Als es nun etwas ruhiger wurde, öffnete [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] vorsichtig ihre Augen und bestaunte das weiße mit schwarzen Streifen getigerte Fell einer riesigen [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]], die sich scheinbar schützend vor sie gestellt hatte. Doch Zeit für Worte blieb ihr nicht, denn schon bald ertönte die Stimme der [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Schildkröte]] erneut, wenn auch nicht mehr ganz so sehr vor Wut bebend.&lt;br /&gt;
„Ich werde mich zurückziehen und bei Xinglu auf dich warten. Wie es stets Tradition war, wirst du ihm das Wesen vorstellen müssen, dass du vor seinem Willen beschützt hast.“&lt;br /&gt;
Ein Rauschen ertönte, während sich die [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Schildkröte]] umdrehte.&lt;br /&gt;
„In einer Woche, zum Vollmond, falls du es nicht vergessen hast.“ Brummte sie.&lt;br /&gt;
„Ich habe es nie vergessen [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Xuan Wu]], nie...“&lt;br /&gt;
Und dann verschwand die gewaltige [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Schildkröte]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erst, als sich der Schatten des Tieres mit dem Schatten des großen Wald, der in einiger Entfernung zum Dorf zu sehen war, vereinigt hatte, ging ein spürbares Aufatmen durch die Dorfbewohner. Sie schienen sich nicht an der Gegenwart des zweiten Tieres zu stören, als sie an diesem vorbei auf [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] zu rannten. Das kleine Kind in ihren Armen begehrte plötzlich auf, als ein großer Mann mit einer eindrucksvollen Narbe über der Wange und schwarzem Haar vor [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] auftauchte und im nächsten Moment hob eben dieser das Kleinkind aus ihren Armen empor und drückte es an sich.&lt;br /&gt;
„Hast du Angst um deinen Papa gehabt?“murmelte der Mann, der voller Freude dem Kind die Nase stupste.&lt;br /&gt;
„[[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]]… wir müssen reden.“ Ertönte die tiefe Stimme nun einfühlsam und beruhigend aber mit einem kleinen Anflug von Sorge und lenkte [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] von dem rührenden Bild vor sich ab. Als sie ihre Augen dem großen Wesen zu wandte und sich die Blicke begegneten, atmete sie erschrocken ein.&lt;br /&gt;
„Bist du… das kleine Kätzchen?“&lt;br /&gt;
Und der Blick der eisblauen Augen des weißen [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]]s sagte mehr als Worte könnten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===7. Kapitel===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Was hat das alles zu bedeuten?“ Schrie [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] schon fast dem großen [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] entgegen.&lt;br /&gt;
Die Sonne schickte gerade ihre ersten Strahlen durch die kahlen Äste der Bäume und zeigte dem Mädchen, wie viel Zeit seit dem Verschwinden der [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Schildkröte]] vergangen war.&lt;br /&gt;
Die letzten Stunden hatte sie damit zugebracht sich der Versuche der Dorfbewohner sie wie eine Heldin zu feiern zu erwehren und immer wieder den Armen, die sie umschlingen wollten, zu entfliehen. Als die Menschen endlich eingesehen hatten, dass sie an derlei Feiern nicht interessiert war und ihr die Nähe zu so vielen Lebewesen sogar unangenehm war, hatten sie ihr endlich etwas Platz gelassen, ihr etwas zu essen und einen Platz zum Schlafen gegeben. Während dieser Stunden war [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Bai Hu]], so hatte ihn die [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Schildkröte]] genannt, wie vom Erdboden verschlungen gewesen und erst am nächsten Morgen, als [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] sich aus Gewohnheit bei der ersten Morgenröte aus dem Bett erhob und an die frische Luft ging, saß er plötzlich neben dem Haus und schaute sie lange Zeit stumm aus seinen eisblauen Augen an, bevor er sich erhob und langsam gen Waldgrenze trottete. Schnell war sie ihm gefolgt und rief ihm nun schon zum zweiten Mal dieselbe Frage entgegen:&lt;br /&gt;
„Sag es mir! Was hat das alles zu bedeuten? Antworte endlich!“&lt;br /&gt;
„Zügle dein Temperament. Ich höre dich.“ Antwortete der große [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] mit ruhiger und gedämpfter Stimme.&lt;br /&gt;
Es dauerte ein paar Momente, bevor [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] sich etwas beruhigt hatte und deutlich leiser entgegnete: „Aber warum antwortest du mir dann nicht?“&lt;br /&gt;
„Alles besitzt einen richtigen Ort und eine richtige Zeit.“&lt;br /&gt;
„Und erst jetzt stimmt beides überein?“&lt;br /&gt;
„Richtig..“ Der [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] hielt in seinem Gang inne und schaute sich in dem winterlichen Wald einige Momente lang um, bevor er fortfuhr.“Und Vieles ist nicht für die Ohren aller bestimmt.“&lt;br /&gt;
„Also sollen die Dorfbewohner davon nichts hören?“&lt;br /&gt;
„Du hörst zu.“ Abermals folgte eine Pause, die der [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] nutzte um wieder eine Pfote vor die andere zu setzen. „Diese Menschen haben den Zorn Xinglu’s auf sich gezogen und [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Xuan Wu]], der einzige von uns der bei ihm geblieben ist, war hier um das Urteil zu vollstrecken.“&lt;br /&gt;
„Xinglu? [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Xuan Wu]]? Ich verstehe nicht… Ich verstehe gar nichts!“ Brummte [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] in sich hinein.&lt;br /&gt;
„Xinglu ist der Waldgott. Der, nach dem du gesucht hast.“&lt;br /&gt;
Ein Moment der Stille folgte, in dem sich [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]]‘s Augen weiteten und sie tief Luft holte für die folgenden Worte:&lt;br /&gt;
„Aber dann bin ich ja am Ziel Dann wird Kigiku endlich geheilt!“ Sie griff in den Schnee, warf diesen voller Freude empor und drehte sich in dem kleinen Schneegestöber entzückt um sich selber.&lt;br /&gt;
„Ja und nein.“ Erschallte die Stimme des [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]]s. Abrupt blieb [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] stehen und schaute diesen entgeistert an.&lt;br /&gt;
„Er hat die Macht zu heilen, aber ob er das tun wird ist fraglich.“ [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Bai Hu]] atmete tief ein und aus, was dank seiner Größe einen imposanten Luftstrom erzeugte, der [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]]‘s Haar umher wirbelte.&lt;br /&gt;
„Aber darum geht es gerade nicht. Du hast dich dem Willen Xinglu’s entgegen gestellt und seinen Zorn auf dich gezogen.“&lt;br /&gt;
„Aber ich habe doch nur ein kleines Kind beschützt!“ Schrie [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] ihm entgegen.&lt;br /&gt;
„Das weiß ich und das wirst du ihm erklären müssen, wenn du vor ihm stehst.“&lt;br /&gt;
Das Mädchen schluckte geräuschvoll und sah den [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] mit einer Spur Furcht in den Augen an.&lt;br /&gt;
„Und was ist, wenn er mich nicht versteht? Was ist…?“&lt;br /&gt;
„Xinglu hat sich verändert. Wo einst Mitgefühl und Wut sich die Waage hielten, herrscht nun zumeist das Dunkle.“&lt;br /&gt;
„Aber wieso?... Und wieso kennst du ihn so gut? Wieso bist du kein kleines Kätzchen mehr? Wieso hast du mir geholfen? Wieso hast du den kleinen [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]] getötet?“ Platzte es aus [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] hervor.&lt;br /&gt;
„… Zeit und Ort [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]]… Zeit und Ort.“ Und im nächsten Moment war der große weiße [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] mit ein paar gewaltigen Sätzen im Wald verschwunden und [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] drehte sich langsam gen des erwachenden Dorfes.&lt;br /&gt;
„Wenn nicht jetzt, wann dann?“ Murmelte sie und machte sich auf den Weg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===8. Kapitel===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als das blonde Mädchen sich langsam durch den winterlichen Wald dem Dorf und dessen wärmeverheißenden Rauchsäulen näherte, schälte sich immer mehr die Silhouette eines Mannes aus dem morgendlichen Zwielicht heraus. Leicht war dieser Schatten mit dem Stein zu verwechseln, auf welchem er sich befand, aber mehr und mehr fiel die Unnatürlichkeit dieses Gebildes [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] ins Auge und so blieb sie nach einigen weiteren Schritten schließlich vor einem alten Mann stehen, der seine geschlossenen Augen dem Himmel entgegen gerichtet hatte.&lt;br /&gt;
Gerade öffnete sie den Mund, um etwas zu sagen, da hob der Alte die Hand und bedeutete ihr zu schweigen. Erst einige Momente später ertönte die brüchige Stimme und durchbrach die Stille.&lt;br /&gt;
„Ich weiß, dass du hier bist auch ohne deine Worte.... Die Bäume reden seit Wochen ununterbrochen über das Mädchen, das den Waldgott sucht. Und nun stehst du vor mir, blickst mit Augen um dich, die voller Fragen sind.“&lt;br /&gt;
„Die Bäume reden?“ Antwortete [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] verdutzt und verdeutlichte mit ihrer Frage die Worte des Mannes, der anfing zu kichern, nur noch mehr.&lt;br /&gt;
„Da reist sie mehrere Monde lang durch die Natur, lässt diese in sie einkehren aber kehrt selber nicht in sie ein… Natürlich reden sie! Sie reden schon viel länger als die Menschen.“&lt;br /&gt;
„Und ihr versteht sie? Wieso verstehen die Menschen sie nicht? Oder bin das nur ich?“&lt;br /&gt;
„Ja ich verstehe sie, aber ich bin einer der Letzten.“&lt;br /&gt;
„War das mal anders?“&lt;br /&gt;
Abermals kicherte der Alte, rückte auf seinem Stein zur Seite und bedeutete [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] neben ihm Platz zu nehmen. Nur zögerlich kam sie dieser Aufforderung nach und erst, als sie neben ihm saß, erhob der Mann wieder die Stimme.&lt;br /&gt;
„Ja war es. Wir sind, genauso wie alle Tiere, die Kinder der Natur und genauso wie Kind und Mutter sich verstehen, auch ohne sich direkt zu verstehen, so taten es Mensch und Natur. Manche Menschen verstanden sie besser, manche schlechter. Aber ein jeder tat es. Irgendwann aber, wenn das Kind nicht mehr auf die Mutter angewiesen ist, bricht dieses Verständnis.&lt;br /&gt;
Was bleibt dann zurück? Ein Kind, das sich seine eigene Welt mit seinen eigenen Kräften aufbaut, und eine Mutter, die immer noch versucht über ihr Kind zu wachen.“&lt;br /&gt;
„Also… Sind es wir Menschen, die nicht mehr zuhören?“&lt;br /&gt;
Die faltige und wettergegerbte Miene des Alten verzog sich zu einem breiten Lächeln.&lt;br /&gt;
„Richtig. Sie hat nie aufgehört zu sprechen und genau so habe ich von dir gehört.“&lt;br /&gt;
„Aber, wieso verurteilt der Waldgott, der doch die personifizierte Natur ist, die Menschen, wenn eine Mutter doch nie aufhört sich um ihre Kinder zu sorgen?“&lt;br /&gt;
Ein tiefes Seufzen entfuhr dem alten Mann, dessen Lächeln schnell einem traurigen Ausdruck wich.&lt;br /&gt;
„Wo zwei Wesen nicht miteinander sprechen, da können sie nicht mehr auf Sorgen, Ängste und Bedürfnisse eingehen. Die Menschen wollten und wollen sich ihr Leben auf eigenen Beinen aufbauen. Wollen mehr und mehr die Risiken, die die Natur als Mutter vieler Lebewesen für sie bereithält, beseitigen und verändern somit etwas, was bisher kein Wesen tat: die Natur selber.&lt;br /&gt;
Der Wald, in dem wir sitzen, erstreckte sich einst über fast die gesamte bekannte Welt und wo er nicht war, da waren Steppen, Wiesen und Auen. Je mehr der Mensch sich ausbreitete, desto mehr drängte er die anderen Lebewesen und sogar die Natur zurück.&lt;br /&gt;
Letztlich ist nichts gefeit vor der Angst vor Veränderungen und Tod und der Waldgott, der vor allem der Beschützer des Waldes und der Natur ist, ist diesen negativen Gefühlen stärker ausgesetzt, als es die Natur selber ist. Denn noch immer reden die Bäume zu den Menschen und hoffen, dass sie sie verstehen.“&lt;br /&gt;
Lange Zeit schwieg das Mädchen auf diese Worte hin und schaute niedergeschlagen auf den von dünnem Schnee bedeckten Boden.&lt;br /&gt;
„Kann ich lernen sie zu verstehen?“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===9. Kapitel===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Ende der Woche, das ähnlich dem Schwerte Damokles‘ ständig drohend über [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]]s Kopf hing, rauschte wie im Flug heran. Jeder Tag war geprägt von demselben Ablauf, der ihr eine Teilnahme am dörfischen Leben lediglich zu den Abendstunden erlaubte und sie sonst von früh morgens ab in den Armen der Natur und zwischen von Schnee bedeckten Bäumen den Worten des alten Mannes lauschen ließ.&lt;br /&gt;
Am Abend des letzten Tages, den sie zum ersten Mal zur Gänze im Dorf verbringen durfte, erklang ein lautes Rascheln am Rande des Dorfes. Die Dorfbewohner streckten ihre Köpfe voller Furcht vor einem neuen Angriff aus den Fenstern und hier und dort erklangen Stimmen, die von der zu großen Ruhe in den letzten Tagen sprachen, die sie als Anzeichen für den nun kommenden Sturm sahen. Als sich die ersten bereits anschickten um wie vor einer Woche mit Feuer und behelfsmäßigen Waffen ihre Liebsten zu verteidigen, trat [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] aus der Hütte, in der sie hatte nächtigen dürfen.&lt;br /&gt;
Ohne ein Wort ging sie an der kleinen Gruppe Männer vorbei, legte einem nach den anderen beruhigend die Hand auf die Schulter und ging alleine gen Waldgrenze. Einen merkwürdigen Einfluss hatte sie auf die Bewohner, die sich langsam zurückzogen aber erst zur Ruhe kamen, als sie das Mädchen begleitet von einem großen Schatten im Dunkel des Waldes hatten verschwinden sehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]]s Reise führte sie entlang an den ihr bekannten Bäumen und Lichtungen immer tiefer in den riesigen Wald. Stumm folgte sie dem Schatten des großen [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]]s, dessen weißes Fell gelegentlich im Lichte eines vorwitzigen Mondstrahles aufzuglühen schien, aber dann sofort wieder erlosch. Kein Wort verlor das imposante Tier und ließ ihr somit sowohl die nötige Ruhe als auch Zeit um sich auf das Kommende vorzubereiten.&lt;br /&gt;
Viele Stunden lang liefen sie so an riesigen schneebedeckten Bäumen vorbei, deren imposante Statur Geschichten über Zeiten zu erzählen schien, in denen der Waldgott friedlich durch diese vergessenen Haine wandelte und den Bäumen dabei half zu wachsen. Immer weiter ging die Reise durch das Reich des Waldgottes und schließlich kündigte ein gewaltiges Tosen vom nahen Ende des Weges.&lt;br /&gt;
Und als der große [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] zum ersten Mal seit Stunden anhielt, um den Kopf gen der Quelle des Geräusches zu wenden, stockte [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] der Atem. Vor ihnen erstreckte sich ein riesiger Wasserfall, der seine Wassermassen von der Spitze eines hohen Berges hinab zu einem See schickte, der sich zu ihren Füßen erstreckte. Das aufgespritzte Wasser verteilte sich vom Berg herab langsam über die gesamte Lichtung , fing das Mondlicht ein und ließ die Umgebung gleich millionen winziger fallender Sterne in dessen silbrigen Licht erstrahlen.&lt;br /&gt;
„Dort oben ist Xing Lu’s Hain. Es ist lange her, seit ich dort war, und noch länger ist es her, seitdem die Füße eines Menschen diesen Boden berührt haben... Um dort hinauf zu kommen, wirst du auf meinen Rücken steigen und dich gut festhalten müssen.“ Erklang die tiefe Stimme des [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]]s, der sich auf den Boden gelegt hatte und geduldig abwartete, bis [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] auf seinen Rücken gestiegen war. Erst dann erhob er sich wieder und hätten sich ihre Hände nicht in dem weißen Fell verkrallt, so wäre sie bei den folgenden gewaltigen Sprüngen des Tieres, die die Zwei in Windeseile dem Scheitel des Wasserfalls näher brachten, sicherlich in die Tiefe gestürzt.&lt;br /&gt;
So aber erblickte sie bald, nachdem sie sich wieder getraut hatte ihre Augen zu öffnen, einen wunderschönen silbern glänzenden See, dessen Oberfläche so glatt wie ein Spiegel den Sternenhimmel reflektierte und dem Auge vorgaukelte einen zweiten Himmel zu den eigenen Füßen zu sehen, samt einer dunkelgrünen Wiese, die gespickt von allerhand Blumen ohne den Makel einer einzigen Schneeflocke dem Winter trotzte. Sie war im Hain des Waldgottes angekommen und erst, als sie die Augen von dessen Schönheit abwenden konnte, erblickte sie eine dunkle Gestalt, die auf der Insel mitten im See zu warten schien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===10. Kapitel===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vollkommen still lief [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Bai Hu]] an der Seite [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]]s über die wunderschöne Wiese dem See, der Insel und der Gestalt auf dieser entgegen. Sogar das große Tier, das in seinem Leben schon so viel erlebt hatte, war ob dem, was kommen würde, angespannt und dabei unbewusst in sein Jagdverhalten zurückgefallen.&lt;br /&gt;
Kein Wort verlor er, kein ungestüm umgeknickter Grashalm oder unvorsichtig berührter Kieselstein sprach vom Gang des Tieres und hätte er nicht gelegentlich tief Luft geholt, um nicht vor Anspannung zu platzen, so hätte [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] ihn wahrscheinlich völlig vergessen.&lt;br /&gt;
Das Mädchen indes lief mit ruhigem und bestimmten Schritten auf den See zu, ließ sich von dem [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] mit einem Sprung über diesen befördern, und glitt ohne aus der Ruhe zu kommen von dessen Rücken direkt auf die kleine vom Schatten einer Wolke verdeckte Insel vor die dunkle Gestalt.&lt;br /&gt;
Der Blick zweier großer violetter Augen legte sich auf sie, als ihre eigenen Augen sich langsam erst dazu überwinden mussten die ungewöhnlichen Pfoten, die einer Mischung aus Menschenfüßen und Bärentatzen zu entsprechen schienen, und dann den im Schatten liegenden Körper hinauf bis zu den Augen des Wesens zu betrachten. Als sich der Blick der zwei Wesen traf, stockte dem Mädchen der Atem und für einen Moment fühlte sie die bodenlose Wut des Schattens vor ihr. Erst nach einigen Momenten fiel ihr auf, dass sich der [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] neben ihr vor dem Wesen verneigte und so tat sie es ihm schnell und etwas überhastet gleich.&lt;br /&gt;
„Es ist lange her [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Bai Hu]].“ Ertönte die Stimme des Wesens schneidend wie der Wind im Herbst sofort, als sich [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] verneigt hatte, als ob das Wesen darauf gewartet hätte.&lt;br /&gt;
„Xinglu.“ Antwortete der [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] schlicht, aber ehrerbietend.&lt;br /&gt;
„Sag mir, warum muss mein Hain die Füße dieser Kreatur ertragen? Warum beschütztest du es vor meinem Urteil?“&lt;br /&gt;
„Weil ich versprach sie zu beschützen und ihr zu helfen, weil sie mit deinem Urteil über die Menschen des Dorfes nichts zu tun hatte und weil die Menschen nicht das sind, was du in ihnen siehst.“&lt;br /&gt;
„Xinglu’s Urteil betrifft alle Menschen!“ Ertönte die wütende tiefe Stimme der riesigen [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Schildkröte]], als sich diese aus dem See erhob und geschwind auf die Insel neben den Schatten schob.&lt;br /&gt;
„Und warum maßt du es dir an ein Urteil über Xinglu’s Urteil zu fällen [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Bai Hu]]?“&lt;br /&gt;
Der [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] atmete tief ein, um zu einer Antwort auf den Angriff [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Xuan Wu]]’s anzusetzen, aber die Stimme des Schattens ließ ihn innehalten.&lt;br /&gt;
„Ich habe [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Bai Hu]]’s Gründe gehört und im Moment soll mir dies reichen.“ Der Blick der violetten Augen richtete sich wieder auf [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]]. „Nun erzähl mir deinen Namen kleine Kreatur und begründe mir, warum du ein Wesen vor meinem Urteil bewahrtest.“&lt;br /&gt;
Aber dem Mädchen stockte der Atem abermals, als es nun die volle Aufmerksamkeit auf sich lasten fühlte. Nervös spielte sie mit ihren Daumen und hatte ihren Blick gen Boden gerichtet, als sie endlich die Kraft fand zu antworten:&lt;br /&gt;
„Mein Name ist [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]]… Und ich wollte einfach nicht zulassen, dass ein kleines hilfloses Wesen vor meinen Augen stirbt, weil ich nicht eingriff… Nicht noch einmal…“ Bilder des roten [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]]s schossen aus ihrem Gedächtnis hervor und trieben ihr Tränen der Trauer in die Augen.&lt;br /&gt;
„Nicht noch einmal?... Ich muss jeden Tag dabei zusehen, wie kleine hilflose Wesen vor meinen Augen sterben, weil andere Wesen maßlos leben wollen… Nicht noch einmal… Ich kann es nicht fassen… Was weißt du kleine Kreatur denn schon von Leben und Tod?“&lt;br /&gt;
Die Stimme des Schattens, war sie zuvor schon schneidend gewesen, hatte sich nun auch noch gleich einem Orkan erhoben und donnerte ehrfurcht erregend über den Hain, so dass ein jeder, der sie vernehmen konnte, den Kopf einzog und still ausharren wollte, bis der Sturm vorbei war.&lt;br /&gt;
„Sie weiß so viel wie man eben in einem Leben in der Natur lernen kann.“ Erschallte auf einmal eine hohe Stimme, die vom Himmel zu kommen schien. „Sie hat die tägliche Furcht und Ungewissheit gespürt, hat die Freuden über die einfachsten Dinge genossen und die Trauer über den Verlust der wertvollsten Dinge erlebt. Maßt du dir nun schon an das Recht auf Trauer und Schmerz gepachtet zu haben Xinglu?“&lt;br /&gt;
Und plötzlich landete direkt hinter [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] ein großer [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]], von dessen Federkleid sich ein paar rote Federn lösten und langsam um das Mädchen herum zu Boden glitten. Beim Anblick dieser Federn schossen dem Mädchen nur noch mehr Tränen in die Augen und sie befürchtete, dass ihr Kopf ihr einen Streich spielen würde, denn diese Federn würde sie überall wiedererkennen.&lt;br /&gt;
„Bist du so verbittert Xinglu, dass du nicht einmal erkennst, dass dieses Mädchen erst einige wenige Sommer alt ist, aber durch das Leben und die Reise in der Natur viel schneller gealtert und gewachsen ist? Erkennst du nicht, was du vor dir siehst?“&lt;br /&gt;
„[[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Zhu Que]]… worauf willst du hinaus? Erklär dich, wenn du dich schon einmal zu uns auf den Boden herablässt!“ Donnerte der Schatten abermals entgegen.&lt;br /&gt;
„Die Natur selber hat [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] auf ihrer Reise geholfen und sie wachsen lassen, um sie auf das kommende vorzubereiten. Willst du als Wächter und Aspekt dich nun gegen den Willen der Natur stellen?“&lt;br /&gt;
Ein tiefes Rauschen war zu hören, als der Schatten sich zu [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] hinab beugte und zielsicher ihrem Gesicht entgegen atmete und sie näher betrachtete. Hätte das Mädchen dies normalerweise als sehr unangenehm empfunden und sich scheu weggedreht, so blieb sie wie angewurzelt stehen und betrachtete sich stattdessen ebenfalls eingehend.&lt;br /&gt;
Sie hatte vor Wochen, vielleicht vor Monaten sogar aufgehört sich selber zu betrachten und so war ihr nie aufgefallen, dass ihr Körper in ihren einstmals kindlichen Augen riesige Züge angenommen hatte. Sie war stark gewachsen, hatte wahrscheinlich Kigiku eingeholt und noch ein wenig weiter gewachsen. Unter ihrer Jacke wölbten sich zwei Hügel nach außen, deren Maße wohl noch wachsen würden, wenn sie sich wieder einigermaßen ernähren würde. Auch ihr Haar war immer länger geworden und glich der goldenen Mähne eines Löwen. War sie vor ihrer Reise noch ein normales 10 Jahre altes Mädchen gewesen, so glich ihre Statur nun mehr der einer 15jährigen.&lt;br /&gt;
Sie kam aus dem Staunen nicht mehr heraus und verlor ob dieser Erkenntnis auch für einen kurzen Moment den Gedankengang, der ihr zuvor die Tränen in die Augen getrieben hatte. Aber dann brachte ihn eine rote Feder, die direkt vor ihren Füßen lag, wieder zurück.&lt;br /&gt;
„Du bist doch der kleine rote [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]] oder? Du lebst?“ Hauchte sie mit nach oben gerichteten Gesicht dem Kopf des gewaltigen [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]]s entgegen, der hinter ihr saß und dessen Oberkörper über ihr aufragte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===11. Kapitel===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Ja [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] ich lebe.“ Antwortete der [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]] mit sanfter Stimme, so dass [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] fast der Meinung war ein Lächeln auf dem weit entfernten Gesicht erkennen zu können.&lt;br /&gt;
„Nicht nur ergreifst auch noch du Partei für diese Kreatur, sondern du kennst sie auch noch [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Zhu Que]]? Was geht hier vor?!“ Schaltete sich die schwarze [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Schildkröte]] erneut ein und der große [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]] holte tief Luft, um zu einer Erklärung anzusetzen.&lt;br /&gt;
„Dass ihr es nicht vernommen habt, wundert mich nicht, aber vor fast einem Jahr vernahm ich die Klagen eines kleinen Baches weit im Westen. Als ich mich ihm näherte und ihn fragte, was es mit seinen traurigen Worten auf sich habe, erzählte er mir von seinem Fehler. Er habe, so berichtete er mir, in dem Versuch ein kleines Mädchen mit blondem Haar aufzumuntern einen alten Wanderer zu dieser gelockt, damit dieser sie mit seinen Geschichten aufmuntern könne. Als der Wanderer dem Mädchen von dem Waldgott erzählte, schnappte dieses sich seine Sachen und lief los, um den Waldgott zu finden und um Hilfe zu bitten. Aber wie sollte ein kleines Mädchen alleine überleben?&lt;br /&gt;
Ich beschloss also dem Bach zu helfen und dem Mädchen beizustehen. So begleitete ich [[Wichtige_Personen_in_Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]], das Mädchen aus der Geschichte des Baches, als kleiner [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]] und lehrte sie durch mein Beispiel vom Leben in der Natur.&lt;br /&gt;
Als der Herbst kam und die Zeit meiner Herrschaft sich dem Ende entgegen neigte, traf ich [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Bai Hu]] und bat ihn mir zu helfen. Fortan übernahm er es [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] zu begleiten, nachdem wir es so haben aussehen lassen als ob ich durch die Krallen [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Bai Hu]]’s gestorben wäre.&lt;br /&gt;
Während wir uns aber um [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] kümmerten, bemühte sich die Natur selber ebenfalls um [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]], half ihr beim Wachsen, beim Verstehen und beim Leben. Schon bald hätte sie uns nicht mehr gebraucht, aber wir waren zu neugierig auf das, was kommen könnte.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lange Zeit herrschte Stille, während der Schatten [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] eingehend musterte. Schließlich aber erhob er die Stimme, deren Worte er scheinbar direkt an [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] richtete.&lt;br /&gt;
„Würde ich dich am liebsten auf der Stelle zertreten für den Verstoß gegen mein Urteil, für die Schritte auf dem Boden meines Haines und für die Anmaßung, in der sich jene zwei auf deine Seite stellten und dich beschützten, so kann ich doch das Wirken der Natur an und in dir sehen.&lt;br /&gt;
Nun stelle ich dir also folgende Frage: Würdest du das Dorf, deren Bewohner dir in der letzten Woche Obdach gewährten, verlassen und zulassen, dass ich es mitsamt seiner Bewohner vernichte, wenn ich dafür deine Schwester Kigiku heile?“&lt;br /&gt;
[[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]]s Augen weiteten sich bei diesem Angebot genau so sehr wie sich die Augen des [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]]s und des [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]]s vor Wut verengten. Beide waren außer sich vor Zorn über die Hinterlist der Worte ihres Gottes, aber keiner von beiden hatte das Recht den Mund zu öffnen.&lt;br /&gt;
„Woher weißt du von Kigiku?“ Antwortete [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] stockend, woraufhin der Schatten lediglich tiefkehlig lachte.&lt;br /&gt;
„Ich weiß viele Dinge. Nun aber entscheide dich und lass dich nicht davon einnehmen, dass du deine Schwester nicht mehr lebendig antreffen würdest, wenn du dich jetzt auf den Rückweg begibst.“ Woraufhin der Schatten erneut lachte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===12. Kapitel===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Immer mehr Tränen schossen [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] in die Augen, ließen diese nach und nach überquellen und liefen dann eine nach der anderen die Wangen des Mädchens hinab, bis sie sich von diesen lösten und gen Boden fielen. Die kommende Entscheidung war die schwerste, die sie jemals hatte treffen müssen und es war der erste Moment, in dem sie ihre Reise in Frage stellte.&lt;br /&gt;
„Ich… Die Menschen sollen leben.“ Brachte sie schluchzend hervor und sah gleichzeitig ihre kranke Schwester vor ihren Augen, deren endgültiges Todesurteil sie nun unterschrieben hatte und die sie wohl nie wieder sehen würde.&lt;br /&gt;
„Was?!? Du maßt es dir an…?!?“ Donnerte die Stimme des Schattens wieder hervor, wurde aber von [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Bai Hu]] abrupt unterbrochen.&lt;br /&gt;
„Sie hat sich entschieden Xinglu. Hör auf mit deinen Spielen und sieh ein, dass du dich geirrt hast.“&lt;br /&gt;
„Gut, ich stehe zu meinem Wort. Aber ich habe nirgends von dem Leben des Mädchens geredet. Sie hat sich meinem Urteil entgegen gestellt und muss nun die Konsequenzen tragen!“&lt;br /&gt;
Schreckhaft atmete [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] ein und schaute mit geweiteten Augen auf den Schatten vor sich.&lt;br /&gt;
„Aber ich darf nicht ohne Weiteres nehmen, was die Natur gewährt hat… Also wirst du dir dein Leben verdienen müssen kleines Mädchen. Schließe die Augen und lass mich sehen, ob der Geist der Natur wirklich in deinen Knochen steckt.“&lt;br /&gt;
Und so sehr [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] auch dagegen ankämpfte, ihre Augenlider schoben sich unweigerlich vor ihre Pupillen und schon bald verschwammen die Bilder vor ihren Augen und die Gedanken in ihrem Kopf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie spürte weiches feuchtes Gras zwischen ihren blanken Zehen und eine Eule schickte ihren Ruf durch die Luft vorbei an ihren Ohren. Als sie die Augen langsam öffnete, sah sie sich inmitten eines großen Waldes stehen, deren Bäume genauso wie der Wald selber kein sichtbares Ende zu haben schienen. Alles an dem Wald wirkte merkwürdig urtümlich und erinnerte sie an die riesigen Bäume, die sie in der Nähe des Wasserfalls und des Haines gesehen hatte.&lt;br /&gt;
Erneut riss sie der Schrei der Eule aus den Gedanken und ließ in diesen Platz genug für die Erkenntnis, dass die Sonne gerade untergegangen war und die Schatten im Wald immer mehr die Oberhand gewannen.&lt;br /&gt;
Und dann spürte sie es, eine Präsenz im Schatten und der Blick unsichtbarer Augen auf ihrem Rücken. Die feinen Härchen auf ihrem Nacken stellten sich auf, sie machte einen zaghaften Schritt nach hinten und drehte sich dann plötzlich herum um loszurennen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===13. Kapitel===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Wind pfiff ihr ins Gesicht, sauste ihr um die Ohren und ließ den Klang seiner Stimme in diesen erklingen. Immer wieder schlugen ihr kleinere Äste, die sie nicht rechtzeitig bemerkt hatte, gegen den Körper und hinterließen an diesem immer mehr kleine Schnitte aus denen schon bald feine Bluttropfen hervorquollen. Schneller und schneller lief [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] durch den dunklen Wald, der sein wunderschönes Kleid abgelegt hatte und ihr nun seine dunkle und gefährliche Seite zeigte.&lt;br /&gt;
Wie konnte dies nur derselbe Wald, derselbe Ort sein, der sie mit den ersten Bildern verzaubert hatte? Fragte sie sich, als sie sich in Sicherheit wähnend an einen Baum lehnte und umschaute. Schon seit einiger Zeit hatte sie die Präsenz in ihrem Rücken nicht mehr gespürt. Sollte sie dieses Etwas wirklich abgehängt haben? Sie schaute sich nervös um, ließ den Blick ihrer Augen durch die Dunkelheit wandern und versuchte ihr pochendes Herz zu beruhigen. Es war schwer in der Dunkelheit überhaupt etwas auszumachen und immer wieder machte ihr Herz einen furchtsamen Sprung, wenn die Schatten der Bäume ihr obskure Wesen, die mit langen feingliedrigen Armen in der Dunkelheit zu tanzen schienen, vorspielten.&lt;br /&gt;
Plötzlich blitzte in der Dunkelheit etwas auf. Noch bevor sich die Härchen auf ihrem Nacken aufstellen konnten, war sie schon wieder los gerannt und hetzte durch den Wald. Das Blut, das sich in der kurzen Zeit der Rast auf ihrer Haut gesammelt hatte, wurde vom Gegenwind weggeweht und hinterließ eine feine rote Spur, der man viel zu leicht folgen konnte.&lt;br /&gt;
Wie sollte sie nur dem Schrecken, der mit Sicherheit den Tod bringen würde, entkommen? Wie sollte sie den Anbruch des Tages und das erste Licht, das die Schatten vertreiben würde, nur wieder erleben? Und wie sollte auch nur ein Mensch in dieser schrecklichen Umgebung überleben können?&lt;br /&gt;
Völlig außer Atem rannte das Mädchen dennoch weiter. Immer, wenn sie die Gefahr gegen einen Baum zu laufen ignorierend einen Blick über die Schulter warf, konnte sie einen formlosen Schatten im Schatten sehen, der der blutigen Spur folgte. Nein sie wunderte sich nicht mehr, dass die Menschen sich vor dieser Umgebung fürchteten und die Natur verändern wollten, um in ihr zu überleben. In dieser schrecklichen Umgebung würden sie nie anders überleben können!&lt;br /&gt;
„Vieles, das auf den ersten Blick schrecklich wirkt, ist nur ungewohnt für die Augen.“&lt;br /&gt;
Ertönte plötzlich die raue Stimme des alten Mannes in ihrem Kopf und sie erinnerte sich an die vielen Stunden, in denen er ihr eigentlich nur von der Natur erzählte.&lt;br /&gt;
„ Ein Wolf tötet nicht, weil er grausam sein möchte. Ein Wolf tötet, weil er überleben will. Der Wille zu Überleben ist das, was uns alle – selbst die Pflanzen – vereint.“&lt;br /&gt;
Aber dieses Ding, was auch immer es ist, ist böse! Das konnte sie deutlich spüren. Sie konnte spüren wie es Millimeter um Millimeter näher kam, sich wieder zurückfallen ließ und dann wieder langsam näher kam. Und das alles nur, um mit ihr zu spielen, um ihr den Schrecken in Mark und Bein zu jagen!&lt;br /&gt;
„Wahre Boshaftigkeit gibt es in der Natur nicht. Sie ist eine Erfindung der Menschen, um die Natur zu verteufeln.“&lt;br /&gt;
Aber sie konnte das Böse in diesem Ding eindeutig spüren. Und inmitten dieser schrecklichen Umgebung war niemand, der ihr helfen konnte. Sie war alleine.&lt;br /&gt;
„Niemals bist du alleine. Stets wirst du einen Baum, eine Blume oder zumindest einen Grashalm in der Nähe finden. Deine Mutter wird immer da sein und dich beschützen.“&lt;br /&gt;
Und auf einmal blieb [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] stehen. Langsam drehte sie sich zur Seite und legte die Stirn gegen die Rinde eines der riesigen Bäume. Wie hatte sie nur diese sanften Riesen verteufeln können? Wie hatte sie nur diese Umgebung als schrecklich bezeichnen können?&lt;br /&gt;
Sie schloss die Augen und wartete auf die Schritte, die sich sicher bald nähern und ihren Tod bedeuten würden. Aber sie würde nicht mehr rennen. Sie vertraute auf ihre Mutter und legte ihr Leben in deren Arme.&lt;br /&gt;
Und dann hörte sie ein leises Flüstern.&lt;br /&gt;
„Wie sich die Arme an mich lehnt. Oh du Arme, hör auf zu weinen.“&lt;br /&gt;
„Das sind keine Tränen, das ist Blut. Bist du zu hölzern geworden um den Unterschied zu merken?“&lt;br /&gt;
„Sie blutet? Warum denn nur?“&lt;br /&gt;
„Weil selbst kleine Äste die weiche Haut zerschneiden können.“&lt;br /&gt;
„Schau nur wie sie zittert.“&lt;br /&gt;
„Wie gerne würde ich ihr helfen.“&lt;br /&gt;
„Ich auch.“&lt;br /&gt;
„Ich auch.“&lt;br /&gt;
„Aber sie kann uns nicht hören.“&lt;br /&gt;
„Wir können sie nicht trösten.“&lt;br /&gt;
„Wir können sie nicht beschützen.“&lt;br /&gt;
„Würde sie uns nur hören können.“&lt;br /&gt;
„Wieso kann sie uns nicht hören?“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Ich kann euch hören!“ Schrie [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] mit all ihrer Kraft. „Bitte helft mir!“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Sie kann uns hören?“&lt;br /&gt;
„Sie möchte unsere Hilfe?“&lt;br /&gt;
„Wie lange ist es her?“&lt;br /&gt;
„Sollen wir singen?“&lt;br /&gt;
„Ja lasst uns singen!“&lt;br /&gt;
„Ja..Singen!“&lt;br /&gt;
Und plötzlich schwoll das Flüstern, war es zuerst noch leise und kaum zu hören gewesen, immer weiter an, gewann an Stärke und glich schon bald einem Orkan aus unterschiedlichen Stimmen, die durcheinander riefen. Nach und nach hörten die Stimmen auf zu rufen und fingen stattdessen an leise zu summen. Das Summen wurde immer lauter, übertönte schließlich die letzten Stimmen und brachte mit seinen tiefen Tönen [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]]s Innere sanft zum vibrieren.&lt;br /&gt;
Eine tiefe und warme Stimme erschallte, sang von den Strahlen der Sonne und den Tränen des Mondes und plötzlich setzten alle Stimmen in dieses Lied mit ein.&lt;br /&gt;
Es war das Lied der Schöpfung, die Erzählungen des ersten Baumes, der als Knospe miterlebt hatte wie Mond und Sonne von den Göttern auseinander gerissen wurden und fortan nie wieder zusammen sein und zugleich erstrahlen durften. Um wenigstens die Wärme des anderen und dessen Spiegelbild für wenige Momente zu erhaschen, nachdem dieser schwinden musste, erschufen die Zwei die Natur und die Wärme der Sonnenstrahlen sowie die Liebe in den Mondtränen hauchten der kargen Erde Leben ein.&lt;br /&gt;
Der Erste aber, der stark genug gewesen war vor all diesem bereits als Knospe den Boden zu durchbrechen, wuchs und wuchs bis er groß und prächtig war. Er war der Stärkste von allen und schließlich hob ihn der Mond aus der Erde und gab ihm die Fähigkeit zu wandern. So wurde der Erste als Xinglu, der Wanderer, bekannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Sie ist eingeschlafen.“&lt;br /&gt;
„Sie ist sicher.“&lt;br /&gt;
„Der Schatten ist fort.“&lt;br /&gt;
Das Flüstern der Bäume, sehr zaghaft und leise um das Mädchen nicht zu wecken, flog einige Zeit später dem Winde gleich wieder durch die Luft.&lt;br /&gt;
„Sie muss zurück.“&lt;br /&gt;
„Ja das muss sie.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===14. Kapitel===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Hört ihr das? Sie singen! Sie singen für das Mädchen, sie singen für [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]]!“ Stellte die große [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Schildkröte]] fassungslos fest, während sie sich im Kreis drehte und dem Lied der Bäume lauschte.&lt;br /&gt;
Das Geräusch des schabenden Panzers zusammen mit den Worten aus tiefer Kehle drangen durch die Schleier des Schlafes und holten [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] aus diesem empor.&lt;br /&gt;
„Sie kommt zu sich. Sie hat überlebt!“ Ertönte die Stimme des [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]]s ganz nah vor [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]]s Gesicht. Und als sie die Augen öffnete, sah sie die Gesichter des [Geschichte von Taki#Der rote Vogel - Suzaku|Vogel]]s und des [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]]s dicht über ihrem eigenen schweben und sie mit besorgten Blicken anschauten, bevor sie anfingen breit zu lächeln.&lt;br /&gt;
„Wo bin ich?“ Murmelte sie schlaftrunken, während sie sich den Schlaf aus den Augen rieb.&lt;br /&gt;
„Du bist im Hain des Waldgottes. Du hast geschlafen und wurdest im Traum auf die Probe gestellt.“&lt;br /&gt;
Antwortete [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Bai Hu]], der sich mit einem langgestreckten Seufzer anscheinend nach einer halben Ewigkeit wieder legte und sich wohlig streckte.&lt;br /&gt;
„Habe ich bestanden?“&lt;br /&gt;
[[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Zhu Que]] öffnete den Schnabel, anscheinend um antworten zu wollen, aber die tiefe Stimme Xinglu’s unterbrach ihn.&lt;br /&gt;
„Du hast mehr als das.“ Der riesige Schatten bewegte sich zum ersten Mal, seitdem [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] im Hain war, und schob sich langsam in das fahle Licht des Mondes.&lt;br /&gt;
„Niemals hätte ich erwartet, dass sie für dich singen würden. Niemals hätte ich erwartet, dass sie dieses Lied anstimmen würden.“&lt;br /&gt;
Murmelte das Wesen, dessen Körperbau dem eines Menschen glich, nur glichen Hände und Füße mehr einer Mischung aus Menschenhand und Bärentatze und die Haut schien aus einer rissigen und vor Alter schon schwarz gewordenen Baumrinde zu bestehen. Das Gesicht schließlich war dem eines Hirsches nachempfunden, nur dass sich Flechten aus großen Baumblättern vom Kopf über die Schultern des Wesens ergossen.&lt;br /&gt;
„Sie sangen von dir nicht wahr?“ Fragte [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] das Wesen, dessen große Augen von großer Trauer sprachen.&lt;br /&gt;
„Ja. Ich habe dieses Lied geschrieben und es einem jeden Baum früher vorgesungen, wenn er noch klein und schwach war. Das Lied half ihnen zu wachsen und den Gezeiten zu widerstehen, so dass sie fast so groß wurden wie ich einst. Deswegen nennt man es auch das Baumlied. Früher kannte es ein jeder Baum.“&lt;br /&gt;
„Deswegen sind die Bäume in der Nähe des Haines also so groß und der Winter dem Hain so fern!“&lt;br /&gt;
„Früher waren alle Bäume so groß. Damals wanderte der Wanderer noch jeden Tag über die Erde und sang zu jedem Baum.“ Mischte sich eine raue Stimme plötzlich ein und alle, egal ob Mensch, Tier oder Gott wandten dem Ursprung der Stimme den Kopf zu.&lt;br /&gt;
Ein alter Mann kam mit hinkenden Schritten über die Wiese dem See und der Insel entgegen und winkte dem Mädchen entgegen, das die Augen vor Staunen weit aufgerissen hatte.&lt;br /&gt;
„Du? Was machst du denn hier?“ Rief sie ihm entgegen. Anstatt aber eine Antwort des Mannes zu erhalten, erklang die Stimme des Waldgottes.&lt;br /&gt;
„[[Geschichte von Taki#Der blaue Drache – Seiryu|Quing Long]]. Jetzt wundert mich gar nichts mehr. Hast du [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] beigebracht zu den Bäumen zu sprechen?“&lt;br /&gt;
„Ich habe ihr lediglich von der Natur erzählt Xinglu. Alles Weitere hat sie selber erlernt.“&lt;br /&gt;
„[[Geschichte von Taki#Der blaue Drache – Seiryu|Quing Long]]?“ Verwirrt schaute [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] zwischen dem Alten und Xinglu hin und her.&lt;br /&gt;
Auf dem Gesicht des Alten aber, der am nahen Ufer des Sees angelangt war, bildete sich ein Lächeln und plötzlich erhob sich an derselben Stelle, an der der Alte soeben gestanden hatte, ein großer [[Geschichte von Taki#Der blaue Drache – Seiryu|blauer Drache]] in die Luft, nur um neben Xinglu wieder zu landen.&lt;br /&gt;
„Du hast es schon immer geliebt dich zu verkleiden.“ Murmelte die [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Schildkröte]].&lt;br /&gt;
„Du musst verstehen, dass ich dir nicht die Wahrheit zeigen durfte [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]]. Ich bin der Letzte der Vier und Erster des Kreises. [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Xuan Wu]], [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Zhu Que]], [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Bai Hu]] und ich, [[Geschichte von Taki#Der blaue Drache – Seiryu|Quing Long]] sind die 4 Wächter des Waldgottes und die ersten der Tiere, zu denen er wie zu den Bäumen sang. Ein jeder von uns ist die Inkarnation einer der Jahreszeiten. Ich bin der Frühling, [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Zhu Que]] ist der Sommer, [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Bai Hu]] ist der Herbst und [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Xuan Wu]] ist der Winter. Einst wandelten wir an der Seite Xinglu’s über die Erde. Als er sich aber veränderte, wandten drei von uns ihm den Rücken zu und nur[[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Xuan Wu]] blieb bei ihm.“&lt;br /&gt;
„Aber was habe ich damit zu tun? Ich wollte doch nur Kigiku retten.“&lt;br /&gt;
„Und in diesem einfach Streben hast du es geschafft mich an die Anfänge und das Gute in euch Menschen zu erinnern. Ich war es, der dich im Wald der Träume gejagt hat und hätten dir die Bäume nicht geholfen, so hätte dein Herz schließlich vor Angst aufgehört zu schlagen. Als aber die Bäume anfingen zu singen, da erinnerte ich mich. Sie sangen aber nicht nur von mir, sondern auch von dir. Sie sangen davon wie viel Angst du in der Dunkelheit hast, was für einen Weg du zurücklegen musstest und wie gerne sie dir helfen würden. Und mit jedem Wort verflog mein Hass und ich fing an euch Menschen zu verstehen.“&lt;br /&gt;
„Ich habe gar nicht gehört, dass sie von mir sangen. Hat diese wunderschöne tiefe Stimme etwa auch über mich gesungen?“&lt;br /&gt;
„Wunderschöne tiefe Stimme?“ Schaltete sich [[Geschichte von Taki#Der blaue Drache – Seiryu|Quing Long]] plötzlich ein und wechselte einige Blicke mit den drei anderen, während Xinglu die violetten Augen geschlossen hatte.&lt;br /&gt;
„Sie hat dich singen hören Xinglu? Wie ist das möglich? Du hast schon so lange nicht mehr gesungen.“ Brummte [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Bai Hu]] verdutzt.&lt;br /&gt;
„Sie erinnern sich noch immer daran wie ich zu ihnen sang. Und aus der Erinnerung heraus haben sie meine Stimme scheinbar beschworen. Es ist zu lange her, dass ich zu ihnen gesungen haben, und ich habe kein Recht zu ihnen zu singen bei all dem, was ich getan habe.“&lt;br /&gt;
„Das stimmt nicht! Sie reden stets miteinander und die ältesten von ihnen erzählen den jüngeren von deinem Lied. Sie kennen es alle und werden es nie vergessen.“&lt;br /&gt;
„Mir fehlt aber die Kraft zum Wandern. Hass und Zorn haben meine Beine schwer werden lassen.“&lt;br /&gt;
Er wandte sich von dem weißen [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] ab und dem Mädchen zu.&lt;br /&gt;
„Nein ich hörte keine tiefe Stimme, sondern eine hohe. Ich hörte die Stimme eines jungen [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Drachen]]n, der mich furchtlos anbrüllte. Die Bäume sangen von dem gelben Schuppenkleid des [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Drachen]]n und von der Wärme im Herzen dieses Wesens.&lt;br /&gt;
[[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] sie sangen von dir und es war so viel Wahrheit in ihren Worten, die ich erst jetzt vernehmen konnte.“&lt;br /&gt;
„Warum guckst du so traurig Xinglu? Was hast du vor? Was hat das zu bedeuten?“&lt;br /&gt;
Fragte das Mädchen nun sichtlich besorgt um den Waldgott.&lt;br /&gt;
„Es ist Zeit für mich das Geschenk, das mir der Mond einst gab, zurück zu geben. Ich habe meine Pflicht gegenüber meinen Brüdern und Schwestern vergessen und sie zu lange warten lassen. Ich sehne mich nach Ruhe [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]].“&lt;br /&gt;
Die Züge des Wesens erhellten sich und die Risse in der dunklen Rinde schlossen sich immer mehr.&lt;br /&gt;
„Die Zeit des Wanderers ist vorbei. Zu lange habe ich mich dagegen gewehrt einzusehen, dass die Welt mich nicht mehr braucht. Es ist nun an der Zeit, dass die Jüngeren auf sich aufpassen. Vieles wird sich verändern, aber wenn ich höre wie die Bäume für dich singen, so bin ich mir sicher, dass es nicht nur schlecht sein wird.“&lt;br /&gt;
„Willst du uns wirklich verlassen Xinglu? Was sollen wir ohne dich machen? Was sollen wir alleine machen?“ Rief [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Zhu Que]] mit Trauer in der Stimme.&lt;br /&gt;
„Helft dem gelben [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Drachen]]n bei der Wahrung dessen, was wir einst zusammen auf unseren Reisen verbreiteten. Natürlich nur, wenn du willst [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]].“&lt;br /&gt;
Das Mädchen schaute in die großen violetten Augen und auf die immer heller werdende Rinde, durch die von Minute zu Minute mehr Leben zu pulsieren schien.&lt;br /&gt;
„Was genau meinst du?“&lt;br /&gt;
„Vieles, was einst gut war, ist zerstört. Du hast mir aber gezeigt, dass nicht alles zerstört ist. Ich frage mich, ob sich Sonne und Mond so fühlten, als sie mich erblickten und das Leben erschufen….&lt;br /&gt;
Ich werde das Wandern aufgeben und wieder nur ein Baum sein, ein Baum der mit seinen Brüdern singt. Gerne werde ich von dem kleinen Mädchen singen, das zum [[Geschichte von Taki#Der_Gelbe_Drache|gelben Drachen]] wurde, der den Beginn einer neuen Zeit darstellt.&lt;br /&gt;
Ich würde gerne dabei zusehen, wie ein kleines Mädchen die Wunden, die ein alter Baum geschlagen hat, schließt und dabei hilft, dass wieder mehr Menschen das Lied der Bäume hören.“&lt;br /&gt;
[[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] konnte die Trauer in dem Wesen vor sich so deutlich spüren, dass es ihr die Sprache verschlug. Aber nicht nur Trauer, sondern auch Freude über die Erlösung konnte sie spüren. Es hatte nicht lange gedauert bis ihre Augen sich mit Tränen gefüllt hatten, so dass sie lediglich nicken konnte.&lt;br /&gt;
Der Waldgott lächelte sie voller Wärme an und streckte sich dann zu seiner vollen Größe aus. Ein wohliges Seufzen entfuhr ihm, als die alten Glieder sich zum beinahe letzten Mal bewegten und er sich mit stummen Gesten von seinen vier Freunden verabschiedete, die auf ihre Art viel treuer waren als er es je bis zu diesem Moment vermutet hatte. Dann legte er die letzten Schritte bis zum Mittelpunkt der kleinen Insel zurück, streckte sich erneut und seufzte dabei langgezogen.&lt;br /&gt;
Ein Rascheln und Rauschen war zu hören, als sich riesige Wurzeln in den Boden gruben und gewaltige Äste in die Höhe streckten. So schnell geschah alles, dass nur wenige Momente später sich dort, wo noch eben die Gestalt des Waldgottes gestanden hatte, ein gewaltiger Baum in die Höhe streckte und seine riesigen Äste weit über den See hängen ließ. Das gewaltige Blätterdach des Baumes erstreckte sich über den gesamten Hain und schützte diesen gleich einer Decke.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Epilog===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So verlor der Waldgott seinen Namen und war wieder nur der Erste. Im selben Moment aber erschallte zum ersten Mal seit langer Zeit die tiefe Stimme des Waldgottes und sang begleitet von vielen seiner Brüder das Lied des gelben [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Drache]]ns, so wie es hier geschrieben steht.&lt;br /&gt;
Lieder aber sind die älteste Form des Übernatürlichen und oft findet man in ihnen bereits einen Teil der Zukunft beschrieben. So erfuhr der kleine Bach, an dem das Lied begann, davon wie [[Geschichte von Taki#Der gelbe Drache|Hiwa]] begleitet von [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Zhu Que]], [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Bai Hu]], [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Xuan Wu]] und [[Geschichte von Taki#Der blaue Drache – Seiryu|Quing Long]] in das Dorf am Rand des großen Waldes kam und sowohl von dem Waldgott als auch von dessen Bedauern erzählten. Die Dorfbewohner hörten gerne den Geschichten dieser ungleichen Gruppe zu, ließen sich von diesen verzaubern und wollten alsbald den riesigen Baum selber sehen. Manche von ihnen blieben dort, andere verließen den Ort wieder, nur um von dessen Pracht zu erzählen.&lt;br /&gt;
So gründete sich schon bald unter dem schützenden Dach des Waldgottes ein kleines Dorf. Die vier Wächter, die es nun als Aufgabe ansahen neben dem Waldgott auch noch das Dorf und [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] zu beschützen, blieben bei den Menschen und halfen dem Mädchen dabei zu beschützen, zu trösten, zu beruhigen, zu lenken und vor allem zu erzählen und zu singen.&lt;br /&gt;
Zwei Jahre später, als die ersten Schneeflocken vom Himmel fielen und die mittlerweile zur jungen Frau herangewachsene [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] an die stürmische Nacht erinnerten, in der sie zum ersten Mal von dieser Welt erfuhr, wenn auch nur reichlich verwirrende Bruchstücke, stapfte eine vermummte Gestalt den schmalen von den Bewohnern angelegten Weg zum Hain empor.&lt;br /&gt;
Eine helle Stimme, ihr merkwürdig bekannt aber doch in den Wirren der Erinnerungen verloren, riss [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] aus den Erinnerungen und ließ sie von ihrem Platz am Rande des Sees aus in die Richtung der Gestalt sehen. Ihre Augen weiteten sich und füllten sich als bald mit Tränen, während ihre Füße über den von feinen Schneeflocken bedeckten Boden regelrecht flogen und sie in die weit geöffneten Arme der ihr entgegenlaufenden Kigiku trugen.&lt;br /&gt;
Der Bach plätscherte fröhlich, als er von der Wiedervereinigung der Schwestern hörte und weigerte sich im kommenden Winter vehement dagegen zu erstarren und einzufrieren, so groß war seine Freude. Erst die tiefe Stimme des Waldgottes aus der Ferne sorgte dafür, dass er sich beruhigte und als der Bach langsam erstarrte und für den Winter einschlief, freute sich der Waldgott über jenes letzte Geschenk, das er den Menschen und besonders seiner [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] geben konnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Wichtige Personen und Wesen aus Legenden und Sagen=&lt;br /&gt;
Hier sind wichtige Personen aus der Geschichte oder Legenden/Sagen von Takigakure aufgelistet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Dorfoberhäupter [[Takigakure]]s===&lt;br /&gt;
Hier sind die wichtigsten, verstorbenen Dorfoberhäupter von Takigakure aufgelistet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Ieyasu Kagetoya====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ieyasu Kagetoya das erste große [[Dorfoberhaupt|Oberhaupt des Dorfes]] [[Takigakure]]. Nach dem Fall [[Geschichte_von_Taki#Kakuzu|Kakuzus]] bei dem der gesamte damalige Ältestenrat verstarb, übernahm er nicht nur die Macht im [[Gesellschaft_in_Taki#Kagetoya|Kagetoya]] -Clan sondern auch im Dorf selbst.&lt;br /&gt;
Er galt als mächtiger Shinobi und entsprechend dem Ruf der [[Gesellschaft_in_Taki#Kagetoya|Kagetoya]] als großartiger Krieger. &lt;br /&gt;
Durch seine Autorität und auch teilweise durch Furcht vor seiner Rache stellte er einen sehr wackeligen Frieden in [[Takigakure]] her.&lt;br /&gt;
Er führte damals die grundlegende Struktur des heutigen Militärs in [[Takigakure]] ein, auch wenn dieses im Laufe der vielen Dynastien überarbeitet wurde, ist es grundlegend immer noch das System nach dem die [[Gesellschaft_in_Taki#Kagetoya|Kagetoya]] Krieg führen und sich organisieren.&lt;br /&gt;
Der [[Gesellschaft_in_Taki#Kagetoya|Kagetoya]] galt als streng, aufbrausend und ein wenig tyrannisch außerdem erzählt man sich das er ein begabter, wenn auch gerne riskant agierender, Stratege sei was letztlich zu seinem Sturz führte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Shingen Shiazu====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Shingen Shiazu, das zweite große [[Dorfoberhaupt|Oberhaupt des Dorfes]] [[Takigakure]], galt ebenso wie sein Vorgänger [[Geschichte_von_Taki#Ieyasu_Kagetoya|Ieyasu Kagetoya]] als begabter Shinobi und Stratege.&lt;br /&gt;
Jedoch hatte er dem Plan des Kagetoyas eine ganze Kompanie zu opfern widersprochen, als diese dann nicht nur überlebte sondern die Schlacht auch noch gewann schlug er sich auf die Seite der [[Gesellschaft_in_Taki#Fuyou|Fuyou]], deren Oberhaupt das Kommando über die folgende Kompanie hatte, was dazu führte das [[Geschichte_von_Taki#Ieyasu_Kagetoya|Ieyasu Kagetoya]] noch auf dem Schlachtfeld zum Selbstmord gezwungen wurde, um seine Ehre wieder reinzuwaschen.&lt;br /&gt;
Mit der Unterstützung der [[Gesellschaft_in_Taki#Fuyou|Fuyou]] und einiger jüngerer Clans wurde er dann zum zweiten Oberhaupt Takigakures erklärt. &lt;br /&gt;
Er erklärte die [[Geschichte_von_Taki#Ieyasu_Kagetoya|Ieyasu Kagetoya]] jedoch nicht zu Verrätern und ließ die Ehre der Familie unangetastet.&lt;br /&gt;
Shingen trat er kurz nach dem Bluterbenkrieg von seinem Amt zurück, da er sich in einer Schlacht schwer verletzt hatte und langsam alt wurde. Er galt in seiner Amtszeit zwar als strenges aber faires Oberhaupt, der stets jeden Vorschlag anhörte, bevor er seine Entscheidung traf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Mifune Ashura====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mifune Ashura war das dritte [[Dorfoberhaupt|Oberhaupt]] Takigakures und das erste das nicht aus einer der [[Gesellschaft_in_Taki#Die_Gr.C3.BCnderclans|Gründerfamilien]] stammte.&lt;br /&gt;
Er war ein Veteran des Krieges, der sich in vielen Schlachten als großer Anführer bewährt hatte, vor allem durch die Tatsache das seine Truppen stets ihre Position gehalten hatten sowie geringere Verluste aufwiesen.&lt;br /&gt;
Jedoch hatte der Krieg ihn zu einem paranoiden Mann gemacht, er verschärfte die Sicherheitskontrollen und die Verteidigungssysteme von [[Takigakure]] erheblich. Auf seinen Wunsch wurde eine Kampagne gestartet, die die Bevölkerung davon überzeugte das man Ausländern nicht trauen könne und das die Abschottung von außen der einzige Schutz vor Eroberung wurde.&lt;br /&gt;
Dies hatte auch Erfolg, [[Takigakure]] igelte sich ein und sah alles als Bedrohung an, was zu allgemeiner Aufrüstung im Dorf führte.&lt;br /&gt;
Zudem schwächte er die Macht der [[Gesellschaft_in_Taki#Die_Gr.C3.BCnderclans|Gründerclans]] erheblich in dem er den Ältestenrat neu aufstellte und für niedere Clans zugänglich machte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Kessen Musou====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kessen Musou wurde nach dem überraschenden Tod [[Geschichte_von_Taki#Mifune_Ashura|Mifunes]], der scheinbar an einer Krankheit verstarb, ebenso überraschend zum neuen [[Dorfoberhaupt|Oberhaupt]] erklärt. Entgegen der Traditionen des Dorfes die Wege der alten Oberhäupter weiter zugehen, brach er damit und zum ersten Mal in der Geschichte öffnete [[Takigakure]] sich wieder nach außen. Ausländer wurden nicht länger verteufelt und argwöhnisch betrachtet, sondern willkommen geheißen und in die Dorfstruktur eingeführt.&lt;br /&gt;
Von vielen wurde Kessen Musou als wahrer Held vergöttert, da er eine unglaubliche Phase des Friedens in [[Takigakure]] einläutete, auf die man später immer noch neidisch war und sich zurück wünschte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Historische Personen [[Takigakure]]s===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier sind sonstige, verstorbenen Personen aufgelistet, die es mit ihrem Namen in die Geschichte des Dorfes geschafft haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Kenshin Fuyou====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Verräter [[Takigakure]]s===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier sind die größten, verstorbenen Verräter von Takigakure aufgelistet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Kakuzu====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kakuzu war einst einer der besten Shinobi des Dorfes [[Takigakure]]. So entsandte man ihn auf eine Mission den ersten Hokage, [[Geschichte_von_Konoha#vor_dem_BEK|Hashirama Senju]], zu töten, als diese jedoch scheiterte wurde er bei seiner Rückkehr ins Dorf stigmatisiert und für das Scheitern der [[Mission]] bestraft, obgleich diese sehr gefährlich war.&lt;br /&gt;
Darauf entwickelte der einst hochgelobte [[Jounin]] einen Hass auf das Dorf und tötete auf seiner Flucht nicht nur die Ältesten des Dorfes, sondern stahl das wichtigste verbotene [[Jutsu]] des Dorfes, das seit dem verloren ist. &lt;br /&gt;
Ab da an führte er ein Leben als Kopfgeldjäger und Söldner.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Nobu Gushiken====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Adoptivbruder von [[Wichtige_Personen_in_Taki#Muneyaki_Gushiken|Muneyaki Gushiken]]&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nobu Gushiken, adoptierte Bruder des ehemaligen [[Dorfoberhaupt|Dorfoberhauptes]] [[Wichtige Personen in Taki#Wichtige_Personen_in_Taki#Muneyaki_Gushiken|Muneyaki Gushiken]], war ein ausgezeichneter Ninja des Dorfes und ein höchst gefährlicher Mitglied der [[Einheiten_Takigakures#Tsuisekisha_.28J.C3.A4ger.29|Tsuisekisha-Einheit]].&lt;br /&gt;
Ebenso wie sein älterer Bruder strebte er danach Oberhaupt Takigakures wurde, jedoch wurde sein Bruder stattdessen ernannt, was den jungen Mann verbittern ließ, worauf sich die Brüder zerstritten und seine Adoption herauskam.&lt;br /&gt;
Im Angesicht der steigenden Gefahr der [[Taki_no_Kuni#Jashin_Sekte|Jashin-Sekte]] versuchte er dann einen lange gehegten Plan umzusetzen, nämlich seinen Bruder zu entführen und zu töten, wobei er es so aussehen lassen wollte als wären die [[Taki_no_Kuni#Jashin_Sekte|Jashin]]-Kultisten es gewesen.&lt;br /&gt;
Wodurch er sich ersann zum neuen [[Dorfoberhaupt]] erklärt zu werden, jedoch scheiterte sein Plan durch die Heldentat [[Wichtige_Personen_in_Taki#Shinishi_Kudo|Shinishi Kudos]] der nicht nur den Verräter beseitigte sondern auch [[Wichtige Personen in Taki#Wichtige_Personen_in_Taki#Muneyaki_Gushiken|Muneyaki]] rettete.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Wächter [[Takigakure]]s===&lt;br /&gt;
Die Wächter [[Takigakure]]s entspringen aus der Sage &amp;quot;[[Geschichte von Taki#Das Lied des gelben Drachen|Das Lied des gelben Drachen]]&amp;quot;, welche von einem mutigen kleinem Mädchen und der Entstehung von [[Takigakure]] erzählt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Der blaue Drache – Seiryu====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quing Long bietet einen durchaus beeindruckenden Anblick, wenn er sich nicht in seiner Menschengestalt fort bewegt. Gerne verbringt er seine Zeit als Eremit getarnt, um den einen oder anderen Wanderer etwas über die Natur zu erzählen und beizubringen, so wie er es einst bei dem kleinen Mädchen Hiwa getan hatte. Nur sehr selten würde sich Quing Long in seiner wahren Gestalt einem Menschen zeigen. Sein edles und geduldiges Gemüt würden ihn für offene Geister zum höchst angenehmen Gesprächspartner machen. Vorurteilslos betrachtet er jeden Menschen einzeln und nicht die Menschheit als ganzes, bevor er sich seine Meinung zu einem Individuum bildet.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der blaue Drache Quing Long steht für die Jahreszeit Frühling und somit für die Geburt und die frühe Phase jungen Lebens, seien es Pflanzen, Menschen oder Tiere.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Der rote Vogel – Suzaku====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zhu Que hat ein durchaus heiteres Wesen. Das Interesse des roten Vogels weckt man durch Gesang und Lieder. Selber trällert er gerne verschiedene Lieder und am meisten gefällt es ihm, wenn sich aus seinem Gesang und das eines Menschen ein Duett bildet. Er kann die Form eines kleinen roten als auch großen roten Vogels annehmen. In Anwesenheit oder in der Nähe von Menschen würde er stets als kleiner Vogel auftauchen, um nicht als Wächter erkannt zu werden.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der rote Vogel Zhu Que steht für die Jahreszeit Sommer und damit für den Höhepunkt des Lebens mit all den Pflanzen und Lebewesen, die im Frühling noch klein und zierlich waren. Er steht für die Reichen Geschenke, die die Natur im Sommer bringen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Der weiße Tiger – Byakko====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bai Hu ist äußerst schlau und gerissen, wie es das Bild einer Raubkatze schon immer präsentiert hat. Der weiße Tiger kann die form einer kleinen weißen Katze annehmen, um ohne größeres Aufsehen zu erregen unter Menschen zu wandeln oder sich einzelnen Wanderern zu zeigen ohne direkt erkannt werden zu wollen. Meistens nutzt er diese Form, um die Verhaltensweisen eines Individuums zu beobachten. Reden würde er in seiner Katzenform nie, selbst als Tiger ist es schwer Bai Hu viele Worte zu entlocken. Nie verliert er mehr Worte als unbedingt nötig, man würde immer nur von ihm hören, dass für alles einen Richtigen Zeitpunkt und Ort gibt, wenn man versuchen würde mehr Worte aus ihm zu locken. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der weiße Tiger Bai Hu steht für die Jahreszeit Herbst und damit als Vorbote für die härteren Monate, die im Winter folgen. Mit ihm verbindet man auch den Aspekt der Jagd, der während der Herbstmonate an Wichtigkeit zunimmt, da Pflanzen und Bäume zur Ruhe kommen und bis zum Frühling keine Früchte austragen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Die schwarze Schildkröte – Genbu====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Xuan Wu würde auf Menschen einen etwas angst einflößenden Eindruck machen. Es ist schwer zu erahnen, wie es um das derzeitige Gemüt der schwarzen Schildkröte aussieht. Obwohl Xuan Wu durch das kleine Mädchen Hiwa eines besseren belehrt wurde, was die Menschen in Bezug auf die Natur angeht, so konnte er nie wirklich seinen Argwohn gegenüber die Menschen ablegen. Immer noch sieht er die meisten Menschen als Zerstörer von Natur und Leben. Nur sehr schwer lässt er sich von der Gutherzigkeit und Naturverbundenheit eines Individuums überzeugen. Sollte man dies aber geschafft haben, so genießt man das voller Vertrauen und den Schutz der argwöhnischen Schildkröte. Natürlich stehen die Menschen [[Takigakure]]s automatisch unter seinem Schutz, da er diese als Abkömmlinge der ersten Dorfbewohner ansieht.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die schwarze Schildkröte Xuan Wu steht für die Jahreszeit Winter und damit für die Ruhe selbst, die während eines jeden Winters in der Natur einkehrt. Oftmals wird auch der Tod mit ihm in Verbindung gebracht, denn nicht alle Lebewesen überstehen den kalten Fängen des Winters.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Der gelbe Drache====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Mädchen namens Hiwa ist ein sehr naturverbundener Mensch. Sie weiß jeden Aspekt der Natur zu schätzen, achtet jede noch so kleine Lebensform und würde immer zum Wohle dieser handeln. Ihr eigenes Wohl stellt sie unter das von anderen, selbst wenn es um das Wohl fremder Menschen geht. Sie ist eine lebensfrohe Person, die sich gerne auch bei anderen Menschen aufhält. Durch ihren langen und außergewöhnlichen Aufenthalt in der Natur, ist diese zu ihrem eigentlich Zuhause geworden, etwas das man ihr auch anmerkt. Sie verbringt mehr Tage in Wäldern als unter Menschen. Man sagt ihr nach, dass sie mit Bäumen reden kann.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Hiwa gilt heute als Tod, wobei man sich dessen nie gewiss war. Man erzählt sich, dass sie eines Tages einfach im Wald verschwunden und nie wieder zurück gekehrt war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Frage-Sektion ==  &lt;br /&gt;
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| Frage-Sektion&lt;br /&gt;
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== Navigation ==&lt;br /&gt;
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		<author><name>Masao Higurashi</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.narutorpg.de/index.php?title=Geschichte_von_Taki&amp;diff=25573</id>
		<title>Geschichte von Taki</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.narutorpg.de/index.php?title=Geschichte_von_Taki&amp;diff=25573"/>
		<updated>2016-03-14T18:01:23Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Masao Higurashi: /* Nobu Gushiken */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Auf dieser Seite findet ihr eine Übersicht über die Geschichte des Dorfes [[Takigakure]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Seit Entstehung von [[Takigakure]]==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Sengoku Jidai===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Anfang der Geschichtschreiber [[Takigakure]]s steht Sengoku Jidai, die Zeit der streitenden Reiche. Nachdem die Kunst des Ninjutsu zur Blüte seiner Macht aufgestiegen war, durchstriffen zahllose [[Clan]]s die Lande, ein jeder mit seinen eigenen Fähigkeiten und Ansichten über die Welt. Sie waren [[Söldner]], die von den Ländern bezahlt wurden und alle bisher gekannten Waffen und Armeen überflüssig machten. Diese Kraft, die vielen zunächst wie ein Segen erschien, wurde schnell zu einem Fluch als sich angeblich selbst der Himmel in blutiges Rot aufgrund der endlosen Schlachten färbte, die auf der Erde ausgetragen wurden. Als sich die zwei mächtigsten [[Clan]]s im Reich des Feuers zusammenschlossen und [[Konohagakure]] gründeten, geschah ein Umdenken in vielen Ninja[[clan]]s die diesem Beispiel folgten. Es war deutlich geworden das es keinen Sinn mehr hatte nur dem eigenen Clan Treue zu schwören: Um zu bestehen brauchte es Bündnisse mit anderen Gruppierungen. Je stärker die zu schmiedende Allianz umso mehr Macht für die Beteiligten.&amp;lt;br /&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Gründung des Dorfes - 85 Jahre vor Ende des Bluterbenkrieges===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In diesen Jahren versammelten sich vier der örtlichen Ninjaclans an dem Baum, den wir heute Taki-Baum nennen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Gesellschaft_in_Taki#Kagetoya|Kagetoya]] (Krieger), die [[Gesellschaft_in_Taki#Shiazu|Shiazu]] (Strategen), die [[Gesellschaft_in_Taki#Fuyou|Fuyou]] (Heilung) und die [[Gesellschaft_in_Taki#Nanaya|Nanaya]] (Tarnung).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie schlossen einen Pakt und schworen untereinander Treue an diesem Baum, der zu dieser Zeit noch ein gewöhnlicher war und erst Jahrzehnte später zu wahrer Berühmtheit gelangen sollte. Entgegen häufiger Annahme wurde [[Takigakure]] auf Vorschlag der [[Gesellschaft_in_Taki#Fuyou|Fuyou]] und Nanaya hin als Demokratie gegründet, da sich die verfeindeten [[Clan]]s der [[Gesellschaft_in_Taki#Kagetoya|Kagetoya]] und [[Gesellschaft_in_Taki#Shiazu|Shiazu]] auf keinen Anführer einigen konnten. [[Takigakure]] wurde vom Ältestenrat geführt, welcher aus den Anführern der jeweiligen [[Clan]]s bestand und hatte zu Beginn mit vielen Schwierigkeiten zu kämpfen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch die schier endlose Bedrohung und zahlreiche Überfälle entwickelte [[Takigakure]] bereits sehr früh fähige Verteidigungsmechanismen und Finten, mit denen sie selbst übermächtige Feinde erfolgreich abwehren konnten. Niemals gelang es einem Feind Fuß in [[Takigakure]] zu fassen und der Frieden im verborgenen Dorf machte den Rat der Ältesten leichtsinnig und überheblich.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Der Fall Kakuzu und Kagetoya-Dynastie - 65 Jahre vor Ende des Bluterbenkrieges===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Fall Kakuzu sorgte für besonderes Aufsehen im Dorf und beeinflusste es bis heute. Nachdem der Jounin Kakuzu bei einem Auftrag scheiterte der die Ermordung des ersten [[Wichtige_Personen_in_Konoha#Hokage|Hokage]]s im Sinn hatte, mit dem [[Takigakure]] im Krieg war, erfuhr er bei seiner Rückkehr eine starke Ignoranz und Ablehnung. Er wurde mit Strafen belegt, denen er sich mit unerwarteter Gewalt erfolgreich widersetzen konnte. Bei seiner Flucht kam der gesamte Ältestenrat ums Leben, was für große Debatten in den Clans sorgte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Ieyasu [[Gesellschaft_in_Taki#Kagetoya|Kagetoya]] sich zum neuen Oberhaupt erklärte, gab es niemanden der ihm zu widersprechen wagte. Mittlerweile hatten sich weitere [[Clan]]s in [[Takigakure]] angesiedelt und viele von ihnen hielten den mächtigen [[Gesellschaft_in_Taki#Kagetoya|Kagetoya]] die Treue, sodass jeder Widerspruch in einem Bürgerkrieg hätte enden können.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Der Aufstand und Shiazu-Dynastie - 28 Jahre vor Ende des Bluterbenkrieges===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Viele Jahrzehnte lang herrschte in [[Takigakure]] eine angespannte Stimmung, doch keine Seite wagte es diesen trügerischen und wackeligen Frieden zu brechen. Das Dorf hatte viele Fortschritte gemacht. Es gelang ihm seine Macht auszubauen und von Taki als offizielles Ninjadorf anerkannt zu werden. Seine Ninja sicherten nun nichtmehr einzig das Dorf, sondern das gesamte Land stand unter dem Schutz und der Verwaltung der Ninja aus [[Takigakure]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dennoch folgte das unvermeidliche erneut aus einer im Leichtsinn geborenen Handlung heraus: Als Ieyasu [[Gesellschaft_in_Taki#Kagetoya|Kagetoya]] sich in einer Schlacht dazu entschied eine Kompanie seiner Shinobi für den Sieg zu opfern, musste er die Folgen seiner Handlung am eigenen Leib spüren. Die Kompanie unter Führung von Kenshin [[Gesellschaft_in_Taki#Fuyou|Fuyou]] schaffte es entgegen aller Wahrscheinlichkeiten nicht nur zu überleben, sondern die gesamte Schlacht beinahe im Alleingang zu entscheiden. Als sie anschließend zurückkehrten, wandten sie sich offen gegen die Ninja welche sie im Stich und zum Sterben zurückgelassen hatten. Die [[Gesellschaft_in_Taki#Shiazu|Shiazu]], welche wohl nur auf eine solche Gelegenheit gewartet hatten, schlossen sich mit den [[Gesellschaft_in_Taki#Fuyou|Fuyou]] zusammen was letztlich auf den Tod [[Gesellschaft_in_Taki#Kagetoya|Kagetoya]]s und dem Ende seiner Dynastie noch auf diesem Schlachtfeld hinauslief.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Daheim in [[Takigakure]] wurde Shingen Shiazu als neues [[Dorfoberhaupt]] etabliert, mit großer Unterstützung der [[Gesellschaft_in_Taki#Fuyou|Fuyou]] und einiger jüngerer [[Clan]]s, welche sich im Laufe der Jahre um die Shiazu und [[Gesellschaft_in_Taki#Fuyou|Fuyou]] geschart hatten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unter den Shiazu änderte sich nach Aussen hin wenig, da sie an den Pfaden der [[Gesellschaft_in_Taki#Kagetoya|Kagetoya]] festhielten und diese trotz des Zwischenfalls nicht als Verräter deklarierten. Dennoch war dies das offizielle Ende des [[Clan]]s, denn während die Kagetoya mehr und mehr Verbündete in [[Takigakure]] verloren, schwand auch der [[Clan]] bis sich im folgenden Bluterbenkrieg ihre Spuren komplett verloren.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===[[Takigakure]] im Bluterbenkrieg===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während des Bürgerkrieges erlebten viele Einwohner und Ninja eine Schockphase die selbst nach dem Ende des Krieges noch viele Jahrzehnte lang anhalten sollte. Sie erkannten, das ihre Sicherheit nicht von selbst gegeben war. Obwohl es den Ninja gelang jeden Eindringling vom Dorf fern zu halten, hatte das Dorf viele Verluste und Tragödien zu beklagen, viele die heimkehrten waren nicht mehr dieselben wie vorher und erzählten erschreckende Geschichten über all die Bluterbler gegen die sie hatten kämpfen müssen.&amp;lt;br /&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Folgen des Krieges und Ashura-Dynastie - Monate nach Ende des Bluterbenkrieges===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenige Monate nach Ende des Krieges musste auch Shingen Shiazu zurücktreten, der sich in einer der letzten großen Schlachten schwere Verbrennungen zugezogen hatte. Zur Überraschung vieler ernannte er Mifune Ashura zu seinem Nachfolger, nachdem dieser sich in zahlreichen Schlachten hervorgetan hatte. Damit war er der erste Anführer [[Takigakure]]s der aus keiner der vier Gründerfamilien stammte, deren Population sich im Krieg ohnehin deutlich reduziert hatte. Der Ältestenrat wurde neu geordnet, sodass auch Mitglieder der niederen [[Clan]]s Zugang zu diesem hatten, was die Machtstellung der Gründerfamilien endgültig brechen sollte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem sich die Defensive als besonderes Markenzeichen der Shinobi aus [[Takigakure]] etabliert hatte, begann Mifune eben dieses noch auszubauen. Die alten Verteidigungsanlagen wurden verstärkt und Sicherheitskontrollen für Aus- und Einwanderer verschärft. Waffen wurden entwickelt und verbessert, während den Einwohnern die Gefahr der Aussenwelt eingeprägt wurde, der die heimische Sicherheit des Dorfes gegenüberstand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Takigakure]] begann sich für einen Krieg zu rüsten, der nicht kommen sollte.&amp;lt;br /&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Zeit des Friedens und Musou-Dynastie - 42 Jahre nach Ende des Bluterbenkrieges===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach einem friedlichen, wenn auch überraschendem, Tod Mifunes, wurde Kessen Musou vom Ältestenrat zu dessem Nachfolger ernannt. Während [[Takigakure]] sich in der Ashura-Dynastie mehr um die Sicherung seiner Position kümmerte, brach man in der Musou-Dynastie überraschenderweise damit. Potential von Aussen wurden willkommen geheißen und gefördert, während die Ninja-Akademie an gegenwärtige Standards angepasst wurde. In dieser Zeit stießen viele [[Clan]]s und Familien nach [[Takigakure]], die auch für dessen Entwicklung wichtig sind, wie [[Wichtige_Personen_in_Taki#Jinkou_Eigen|Jinkou Eigen]] oder die Familie der [[Wichtige_Personen_in_Taki#Shinishi_Kudo|Kudo]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Ära des Friedens hatte [[Takigakure]] erfasst und viele Ninja wuchsen in dem Bewusstsein auf diesen Frieden erhalten zu wollen. Konflikte waren selten und wurden zumeist gerecht gelöst. Von einigen wurde diese Zeit als wahres Paradies empfunden, andere verurteilten den Leichtsinn mit welchem die Ninja hierdurch behaftet wurden.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Militarisierung und Eigen-Dynastie - 80 Jahre nach Ende des Bluterbenkrieges===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als die Musou-Dynastie mit dem Tod Kessens während einer geheimen Mission endete, gab es große Bestürzung im Dorf als der Ältestenrat zur Überraschung vieler eine Frau namens [[Wichtige_Personen_in_Taki#|Jinkou Eigen]] zum neuen Oberhaupt ernannte. Abgesehen davon dass sie eine Frau war, war sie auch eine Ausländerin ohne feste Wurzeln in [[Takigakure]], was bei vielen Misstrauen erregte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Eigen-Dynastie wurde großer Wert auf innere Sicherheit gelegt. Die Schutzmaßnahmen innerhalb und ausserhalb des Dorfes wurden ebenso verstärkt wie deutlicher spürbar gemacht. Viele Systeme wurden bürokratisiert und auf Effizienz getrimmt, während die ·Shineitai·, die mehrere Dutzend starke Leibgarde des Oberhauptes, etabliert wurde. Es gab das erklärte Ziel aus [[Takigakure]] ein Dorf werden zu lassen, welches sich vor den Großreichen nicht weiter würde verbergen müssen. Aussen wurden Bündnisse geschmiedet, Innen wurden Gesetze erlassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu dieser Zeit traten auch die sogenannten &amp;quot;[[Söldner]]&amp;quot; das erste Mal an das Licht der Öffentlichkeit. Menschen ohne Chakra probten mit Schusswaffen den Aufstand gegenüber den mittlerweile etablierten Ninja.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Söldner-Ära===&lt;br /&gt;
Nach den militärisch geprägten Jahren Jinkous, hatte die [[Wichtige_Personen_in_Taki#Ehemalige_Dorfoberhäupter|Gushiken]]-Ära das erste Mal seit dem Bluterbenkrieg wieder mit einer größeren Bedrohung zu tun: Den Söldnern.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Doch anders als in anderen Ländern und Dörfer gab es in [[Taki no Kuni]] nur wenig Aktivitäten dieser und die im Vergleich geringe Anzahl der Söldner bereitete den vereinte Kräften der Landesfürsten und des Ninjadorfes kaum Probleme.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Da [[Takigakure]] ohnehin keine Gefahr durch die Söldner für das einzige wirklich versteckte Dorf sah, zogen sie daher nicht aktiv in den Kampf gegen diese, sondern verteidigten lediglich das Land gegen die wenigen einfallenden Truppen, welche die Städte bedrohten.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Eingriff des Ältestenrates und [[Wichtige_Personen_in_Taki#Ehemalige_Dorfoberhäupter|Gushiken]]-Dynastie - 85 Jahre nach Ende des Bluterbenkrieges===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Änderungen während der Eigen-Dynastie sorgten für größeren Widerstand bei den traditionelleren Clans des Dorfes als erwartet, weshalb unter internem Druck der Ältestenrat dazu gezwungen wurde Eigen um den Rücktritt zu bitten. Als [[Wichtige_Personen_in_Taki#Ehemalige_Dorfoberhäupter|Muneyaki Gushiken]] die Führung des Dorfes übernahm, waren viele erleichtert wieder einen ·wahren Taki-Ninja· an der Spitze zu sehen.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Beginn der [[Wichtige_Personen_in_Taki#Ehemalige_Dorfoberhäupter|Gushiken]]-Dynastie - 85 Jahre nach Ende des Bluterbenkrieges===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit [[Wichtige_Personen_in_Taki#Ehemalige_Dorfoberhäupter|Muneyaki Gushiken]] als neuer Führung des Dorfes ging eine Welle der Erleichterung durch die Reihen der Bewohner des Dorfes, ein Anführer geboren in [[Takigakure]] selbst und bereits mit 9 Jahren Absolvent der Akademie. Allerdings blieb ein plötzlicher Umschwung der Politik wieder der Erwartungen aus. [[Wichtige_Personen_in_Taki#Ehemalige_Dorfoberhäupter|Muneyaki]] zeigte sich viel mehr als zurückhaltend und vorsichtiger Ninja. Selbst einige Monate nach seiner Einsetzung herrschte eine Stille im Zusammenhang mit seiner Politik. Als [[Wichtige_Personen_in_Taki#Ehemalige_Dorfoberhäupter|Muneyaki]] dann sogar plötzlich für eine Weile lang verschwand fürchteten sowohl der Ältestenrat als auch die Bewohner [[Takigakure]]s dass die Auswahl ein Fehler gewesen war und sie ihren Anführer nie wiedersehen würden. Doch [[Wichtige_Personen_in_Taki#Ehemalige_Dorfoberhäupter|Muneyaki]] erschien wider Erwarten wieder an den Toren [[Takigakure]]s als wäre nichts gewesen, um sich seinen Aufgaben als [[Dorfoberhaupt]] des Dorfes zu stellen. Erst einige Wochen nach seiner Rückkehr enthüllte [[Wichtige_Personen_in_Taki#Ehemalige_Dorfoberhäupter|Muneyaki]] die Intention hinter seinem Verschwinden.&lt;br /&gt;
Er hat die legendären Wächter aus den vergessenen Geschichten Takis erforscht und als Zeichen der Wertschätzung den Titel des Dorfoberhauptes des Dorfes  in den gelben Drachen ernannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Post-Söldner-Ära===&lt;br /&gt;
Da die [[Söldner]]-Ära keinen großartigen Einfluss auf [[Takigakure]] hatte, verlief das Leben im Dorf nach dem Sieg über diese nicht anders ab als zuvor.&lt;br /&gt;
Es gab, da man sich nicht großartig mit den [[Söldner]]n beschäftigt hatte, anders als in anderen Ländern, keine großen technologischen Fortschritte, noch war man auf diese im recht traditionellen Land erpicht.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Es gab jedoch erste stärkere diplomatische Berührungen mit den Dörfern [[Kirigakure]] und [[Kumogakure]].&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Diese waren auf die diplomatischen Beziehungen des ehemaligen Dorfoberhaupts [[Wichtige_Personen_in_Taki#Dorfoberhaupt|Eigen Jinkou]] zu [[Kirigakure]] zurückzuführen, die ursprünglich aus dem Dorf stammte. Über jene Beziehung kamen sie dann auch in Berührung mit [[Kumogakure]], welche schon immer recht eng mit [[Kirigakure]] verbunden waren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Dreier-Bündnis-Ära===&lt;br /&gt;
Das Dreier-Bündnis [[Kirigakure]]-[[Kumogakure]]-[[Takigakure]] hat seine Wurzeln bis in den Bluterbenkrieg geschlagen. Damals entstand der erste Kontakt aller drei Länder miteinander. Auch wenn dieser Kontakt eher negativer Natur gegenüber [[Takigakure]] war, so festigte es die Bindung der beiden anderen Bündnispartner.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Dieses Verhältnis schob sich jedoch ins positive als [[Wichtige_Personen_in_Taki#Eigen_Jinkou|Eigen Jinkou]] Dorfführer wurde, da Eigens Heimatdorf [[Kirigakure]] gewesen war, pflegte sie in dieser neuen Position eine recht umsichtige Politik, welche den Grundstein für das künftige Bündnis legte.&lt;br /&gt;
Zur freundschaftlichen Annäherung begrüßte [[Takigakure]] bald eine kleine Delegation [[Kirigakure]]-Ninja im Dorf, deren Besuch überraschend gut ausging.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Anschläge während des [[Chuuninexamen]]s in [[Kumogakure]] festigte ebenfalls diese Beziehung, da [[Takigakure]] ihrem neuen Freunden [[Kirigakure]] und somit auch [[Kumogakure]] bei der Beseitigung der Schäden half.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Nach der Eroberung einer [[Söldner]]festung seitens [[Kirigakure]], wurde diese zum gemeinsamen Besitz der drei Dörfer erklärt und die Bündnisfestung erschaffen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die letzte Festigung des Bündnisses wurde durch die Katastrophenhilfe während Unwetters erzielt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Beginn der [[Wichtige_Personen_in_Taki#Shinishi_Kudo|Kudo]]-Dynastie - 89 Jahre nach Ende des Bluterbenkrieges===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem, Nobu Guskihen, der Bruder [[Wichtige_Personen_in_Taki#Ehemalige_Dorfoberhäupter|Muneyaki Gushikens]], diesen auf dem Weg zu einer wohl wichtigen Besprechung abfangen und entführen konnte, trat die Spezialeinheit Takigakures in Aktion, unter anderem auch [[Wichtige_Personen_in_Taki#Shinishi_Kudo|Shinishi Kudo]].&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Wichtige_Personen_in_Taki#Shinishi_Kudo|Shinishi Kudo]] gelang es als einziger, den [[Wichtige_Personen_in_Taki#Ehemalige_Dorfoberhäupter|gelben Drachen]] und seinen Bruder in einer Höhle zu finden und zu erreichen. Ihm gelang es Nobu Gushiken, das höchst gefährliche, ehemalige Mitglied der [[Einheiten_Takigakures#Tsuisekisha_.28J.C3.A4ger.29|Tsuisekisha-Einheit]], den Bruder von Gushiken, zu erledigen. &lt;br /&gt;
Gerüchten zufolge soll Nobu jedoch Sicherheitsvorkehrungen geplant haben, welche besagte Höhle nach seinem Tod zum Einsturz brachte.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Offiziellen Aussagen zufolge, gelang es Kudo, das [[Dorfoberhaupt]] aus der misslichen Lage der einstürzenden Höhle zu befreien, schaffte es jedoch selbst nicht mehr heraus. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Wichtige_Personen_in_Taki#Shinishi_Kudo|Shinishi Kudo]] galt eine Zeit lang als verstorben, ehe er wohlauf zurückkam und wenig wegen seiner heldenhaften Taten, der Rettung des alten Dorfoberhauptes sowie dem Ausschalten des Verräters selbst zum [[Dorfoberhaupt]] ernannt wurde, da [[Wichtige_Personen_in_Taki#Ehemalige_Dorfoberhäupter|Muneyaki Gushiken]] von diesem Amt zurücktrat.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der junge [[Gesellschaft_in_Taki#Kudo|Kudo]] brachte gleich frischen Wind in des recht traditionelle Takigakure, durch die Umbenennung des Dorfoberhaupt-Titels vom gelben zum goldenen Drachen, sowie dem Bau eines neuen [[Aufbau_von_Taki#Ninjasitz.2Fgoldene_Drachenstatue|Ninjasitzes]], der eben jenes Wesen repräsentieren sollte.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Jedoch hatte [[Wichtige_Personen_in_Taki#Shinishi_Kudo|Shinishi Kudo]] mit seiner Ernennung gleichzeitig etwas geerbt was den jungen Shinobi auf die Probe stellen sollte, der [[Taki_no_Kuni#Jashin_Sekte|Jashin-Kult]] der zuvor in Takigakure schon Unheil angerichtet hatte war stärker geworden und schaffte es [[Takigakure]] als Dorf einige Seitenhiebe zu verpassen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Bald darauf sollte ein Krieg in [[Taki no Kuni]] ausbrechen in dem die beiden Seiten ihre Kräfte maßen und [[Wichtige_Personen_in_Taki#Shinishi_Kudo|der goldene Drache]] seine Stärke und Führungsqualitäten beweisen musste.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Das Lied des gelben Drachen=&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwischen den Reihen voller Bücher und Schriftrollen in der Bibliothek [[Takigakure]]s, die oft von großen Personen der Vergangenheit, wichtigen Ereignissen oder Techniken sowie Lehre handeln, findet der Suchende bis weilen ein kleineres unscheinbares Buch.&lt;br /&gt;
Nur selten wurde das Buch in den letzten Jahren aus der Umarmung seiner größeren Brüder und Schwestern gerissen, um seinen Inhalt dem Suchenden zu offenbaren. Es war in Vergessenheit geraten und gelegentlich, wenn es aus dem langen Schlaf eines von Staub bedeckten Buches für einen Moment, welcher für ein Buch alles zwischen einer Sekunde und einem Jahrhundert sein kann, aufwachte, erinnerte es sich sehnsüchtig daran wie es gewesen war, als noch kleine Kinderfinger es jeden Tag hervorgeholt und die dazugehörigen hohen Stimmen erfreut und laut aus ihm hervor gelesen hatten.&lt;br /&gt;
Es war abgenutzt ja, aber das stimmte das Buch nicht traurig sondern machte es eher stolz. Die güldene Farbe, mit der sein Schaffer einst den Umschlag beschrieben hatte, hatte ihm eh nie wirklich gefallen und der Zustand sprach in seinen Augen für all die Liebe und Anerkennung, die ihm einst zugekommen war. Und schließlich hatte die Geschichte, mit deren Schutz und Überlieferung es beauftragt worden war, alles Recht auf derartige Zuwendung.&lt;br /&gt;
Ja das Buch war stolz auf sich selber und wusste, dass es nur lange genug warten müsste, bis es aus seinem Schlaf aufgeweckt werden und seine Geschichte erneut offenbaren würde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Irgendwann kam dieser Tag und an diesem Tag fand die Sage des [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|gelben Drachens]] und der Götter wieder Einzug in die Köpfe der Menschen. Wie so oft bei Sagen weiß niemand zu sagen, wie viel wahr und wie viel hinzugedichtet worden war. Aber dies, so wusste das Buch, war nicht die Aufgabe einer Sage.&lt;br /&gt;
Eine Sage muss die Herzen der Menschen erfreuen, sie mit Hoffnung erfüllen und zum Träumen anregen. Eine Sage lässt bisweilen alte Männer genauso wie kleine Kinder mit verträumten Blicken die Welt um sich herum betrachten und sich vorstellen, wie es wohl damals an diesem Ort ausgesehen haben könnte. Eine Sage schließlich steht für eine Lektion und Beispiel, Lehre und Wissen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und so erzählt das Buch die Geschichte:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Prolog===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vor langer Zeit, als die Menschheit noch jung war und mit den großen Augen eines kleinen Kindes die Welt um sich herum betrachtete, herrschte die Natur über das Leben eines jeden Lebewesens mit einer Hand, die zugleich sanft wie ein kühler Windstoß im drückenden Sommer als auch hart wie der Kern eines großen Gebirges war.&lt;br /&gt;
Der Mensch, genauso wie alle anderen Lebewesen ob Tier, Pflanze oder Stein kämpfte jeden Tag um sein Überleben. Aber nicht Angst oder Ohnmacht vor den Strapazen bestimmten sein Leben, sondern Freude und Glück über die einfachsten Dinge. Er war glücklich, wenn er mit vollem Magen einen warmen und sicheren Schlafplatz gefunden hatte.&lt;br /&gt;
So herrschte die Natur und die Tiere, die teilweise älter als die Menschen waren, wuchsen zu prächtigen Gestalten heran. Hört man heute von Erzählungen aus jener Zeit, so wirken die Geschichten von dem riesigen Wald, der den Großteil des Kontinents bedeckte und von ebenso riesigen Tiergottheiten bevölkert war, wie die Märchen eines alten wirren Greises.&lt;br /&gt;
Aber der Menschheit Kindeswiege war dies Umfeld beschützt vom großen Schatten des Waldgottes. Irgendwann jedoch fängt jedes Kind an sein Umfeld zu verändern und in einer Zeit, in der sich das Schicksal dieses Gleichgewichtes entscheiden sollte erhob sich der [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|gelbe Drache]] über die Träume von Natur und Mensch hinweg in die Lüfte der Zukunft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===1. Kapitel===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Langsam und träge floss der kleine Bach an diesem Tag die Hänge des Hügels herab, plätscherte nur missmutig über die großen Steine nahe seiner Quelle, drückte nur halbherzig die Kiesel vor sich her, die sich in seinen Weg stellen wollten, und wollte gar nicht so recht seinen Weg gen Tal beschreiben.&lt;br /&gt;
Hätte man den Bach an einem anderen Tag gesehen und hätte man Aug und Ohr, so wie es die Menschen früher für die Natur gehabt hatten, so hätte die Freude und die Glückseligkeit des Baches einem das Herz erwärmt. Es war kein großer Bach, es war kein Bach, dessen Wasser sich in den Strom eines gewaltigen Flusses oder die Gefilde eines riesigen Sees mischte. Es war ein einfacher Bach, der auf der großen Landkarte nicht einmal seine Existenz belegt finden würde.&lt;br /&gt;
Aber für die Menschen des kleinen Dorfes am Fuße des Hügels war er die Quelle ihres Lebens und somit das Wichtigste in der Welt und für ihn waren diese Menschen das Wichtigste in der Welt.&lt;br /&gt;
Wer brauchte schon riesige Mengen Wassers, wenn er sich an dem Lachen der Kinder erfreuen konnte, die in ihm spielten und sein Wasser benutzten, um sich gegenseitig zu bespritzen?&lt;br /&gt;
Ja es waren vor allem die Kinder, auf die sich der Bach jeden Morgen freute, wenn er sich aus dem moosig-grünen Bett seiner Träume erhob. Er kannte sie alle, er erkannte sie schon am Klang ihres Lachens und hatte einem jeden der Dorfbewohner erfreut beim Wachsen zugesehen.&lt;br /&gt;
Nichts aber stimmte ihn so traurig, wie das bittere Weinen und Schluchzen eines Kindes, das in seinem jungen Leben bereits großes Leid erfahren musste. Und ausgerechnet das herzerweichendste Weinen und die qualvollsten Tränen hatte er am gestrigen Tage wahrnehmen müssen.&lt;br /&gt;
Das Mädchen mit den grellblonden Haaren namens [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] hatte bereits in ihrer frühesten Kindheit beide Eltern verloren und lebte alleine mit ihrer großen Schwester Kigiku in dem kleinen Dorf. Nie hatte der Bach [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] weinen hören ob des Verlustes der Eltern oder der schweren Zeit, die dieser den beiden Mädchen einbrachte. Es war immer glücklich mit seinem Leben gewesen, hatte sich nie beschwert und war der großen Schwester stets zur Hand gegangen. Und ausgerechnet dieses Mädchen, das dem Bach immer ein Quell der Freude gewesen war, weinte nun ob der schweren Krankheit des Einzigem, dem es sich immer sicher gewesen war: Seiner Schwester.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was konnte der Bach tun? Die Menschen hatten in den Jahrhunderten seit ihrer frühesten Kindheit gelernt in der Natur zu überleben und dabei bereits einiges über die Kunst mit den Geschenken der Natur Krankheit und Wunde zu bekämpfen gelernt. Aber nicht einmal dieses Wissen schien das Leid Kigikus mildern zu können. Trübseelig floss er weiter vor sich hin und grübelte nach, was er tun könnte. Auch dachte er dabei daran, dass die Menschheit längst ihr Kindesbett verlassen und begonnen hatte, die harte Seite der Natur, die ihr Leben bedrohte, zu bekämpfen.&lt;br /&gt;
Früher, er konnte sich fast nicht mehr daran erinnern, hatte sich nur selten die Sonne in seinen Wassern gespiegelt, da der Schatten großer Bäume stets sein Gefilde bedeckte. Irgendwann aber hatten die Menschen damit begonnen die Bäume zu fällen und sich Platz zum Leben, für ihr Vieh und für ihre Felder zu schaffen. Der große Wald war immer weiter geschrumpft und schon lange hörte der Bach die Stimmen der Bäume nur noch aus sehr weiter Entfernung im Säuseln des Windes.&lt;br /&gt;
Als er nun so lauschte, um die Stimmen der Bäume zu hören, vernahm er die Stimme eines Menschen. Dieser Mann, denn seine tiefe und rauchige Stimme verriet sein Geschlecht, sang irgendwo in seiner Nähe von etwas, was der Bach völlig vergessen hatte: Von dem Waldgott.&lt;br /&gt;
Die Erinnerungen überschlugen sich und schnell beschloss der Bach aus seiner Trübseligkeit zu erwachen und den Sänger mit dem Plätschern seines Wassers an- und zu dem kleinen Dorf hinzulocken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===2. Kapitel===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stark schmerzten die Füße des Greises, dessen Stimme der Bach vernommen hatte, ob seiner langen Wanderung und ein jedes Wort, das er scheinbar vergnügt vor sich her sang, war einzig und allein dazu gedacht, um ihn von den Schmerzen abzulenken.&lt;br /&gt;
Er war weit gereist, hatte viele Flüsse überquert und sich an viele Bäume gelehnt, wenn sein alter Körper ein paar Momente der Ruhe benötigten. Weswegen er reiste, wusste er nicht mehr. Einzig und allein erinnerte er sich noch daran, dass er einst am Rande eines großen Waldes gelebt und von dessen Wildheit und Schönheit verzaubert worden war.&lt;br /&gt;
Angelockt vom Plätschern des Baches, dessen kühles Wasser Linderung für die schmerzenden Füße verhieß, wechselte der Greis die Richtung und traf schon bald auf den kleinen Bach und das in nicht allzu weiter Ferne stehende Dorf. Noch einmal nahm sich der Alte zusammen, trällerte um so lauter, als seine Füße besonders stark schmerzen und ihm anscheinend sagen wollten:“Wieso bleibst du nicht einfach hier sitzen und gönnst uns unsere Ruhe du alter Narr?“&lt;br /&gt;
Aber der „alte Narr“ war dickköpfig geworden und wollte nicht nur seine Füße ausruhen, sondern auch noch mit Menschen reden. Ein Vergnügen, das ihm seit Wochen verwehrt war.&lt;br /&gt;
So laut trällerte er vor sich hin, dass er das Schluchzen des kleinen Mädchens, das am Ufer des kleinen Baches mehr in sich zusammen gekauert war, als dass es saß, nicht mitbekam. Erst, als das Mädchen seine grünen Augen öffnete und auf den alten und komisch aussehenden Mann schaute, während es sich über die tränenverschmierten Wangen wischte, bemerkte dieser, dass er nicht alleine war.&lt;br /&gt;
„Was ist ein Waldgott?“ ertönte die hohe Stimme des Mädchens und der alte Mann blieb verdutzt stehen, um die fragenden großen Augen, die vor Weinen rot geworden waren, zu bewundern. Kurz entschlossen gewährte er seinen fast schon rebellierenden Füßen ihren Wunsch und ließ sich neben dem Mädchen leise seufzend nieder.&lt;br /&gt;
„Die gestaltgewordene Natur. Wille und Kraft dessen, was uns stets umgibt, und genauso wild und sanft wie eben jenes.“ Antwortete er ein wenig kryptischer, als er beabsichtigt hatte, während er die schmerzenden Füße aus den abgelaufenen Sandalen befreite.&lt;br /&gt;
„Und wie sieht er aus?“&lt;br /&gt;
„Er wechselt die Gestalt, so wie es auch die Natur ständig tut.“&lt;br /&gt;
„Ist er lieb?“&lt;br /&gt;
„Ja und nein. Wenn er stürmisch und verheerend ist, wenn er wütend und aufgebracht ist, so vernichtet er alles, was ihm in den Weg kommt. Ist er aber sanft und ruhig, so beschützt, heilt und umsorgt er das, was in seinen Augen, den Augen der Natur, würdig ist.“&lt;br /&gt;
Sofort weiteten sich die Augen des kleinen Mädchens, das das zerschlissene Hemd des Alten mit seinen kleinen Fingern ergriff und ihn voller Hoffnung und zugleich voller Angst vor einer möglichen Enttäuschung anschaute.&lt;br /&gt;
„Er heilt? Kann er alles heilen? Kann er auch eine richtig schlimme Krankheit heilen?“&lt;br /&gt;
Ein wenig verdutzt ob dieser Reaktion antwortete der Alte in dazu passender Stimmlage:&lt;br /&gt;
„Ehm Ja, kann er, aber dazu muss er…“ Doch weiter hörte das Mädchen nicht, es riss nur umso stärker an dem Hemd und schrie förmlich:&lt;br /&gt;
„Wo finde ich ihn? Erzähl mir bitte alles!“&lt;br /&gt;
Und nach einer Reaktion, die sehr derer glich, die er nur wenige Momente zuvor gezeigt hatte, und einem dazu passenden Seufzen, holte der Greis tief Luft und fing an zu erzählen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Weit weg im Nordosten steht er noch, der große Wald, der einst fast den ganzen Kontinent bedeckte. Im Gegensatz zu den kleinen Wäldern, die du kennst, ist dieser Wald noch erfüllt von dem Willen und der Kraft der Natur. Tief in seinem Inneren lebt der Waldgott in dem wunderbaren Hain, der schon seit Äonen nicht mehr von Menschen betreten worden ist, und umgeben von den Vorfahren der Tiere: riesige und weise Tiergötter.&lt;br /&gt;
Einst, so wurde mir als kleines Kind in meinem Heimatdorf erzählt, dass am Randes des großen Waldes steht, sahen die Tiergötter und der Waldgott mit wohlwollendem Blick auf die Menschen herab, die so schwach und zerbrechlich wirkten. Sie standen uns bei, wenn etwas unsere Existenz bedrohte, und halfen uns gelegentlich mit Rat und Tat in der Natur zu überleben, die sie schon so viel länger bevölkern und so viel besser verstehen als wir.&lt;br /&gt;
Aus dieser Zeit kommen auch die Geschichten der Heilkunst des Waldgottes und der weisen Ratschläge der Tiergötter, die zusammen mit ihren damals noch ähnlich riesigen Brüdern und Schwestern unseren Kontinent bereisten und bevölkerten.&lt;br /&gt;
Aber…“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch weiter kam der Mann nicht, denn das Mädchen war bereits aufgesprungen und rannte fort in Richtung der Häuser. Später erfuhr er, was es mit dem Mädchen auf sich hatte, und schollt sich selber ob dem, was er so unvorsichtig [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] erzählt hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===3. Kapitel===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Voller Schrecken beobachtete der kleine Bach, was geschah. In seinem Bestreben das kleine Mädchen zu trösten und sich wieder an ihrem Lachen und den strahlenden Augen zu erfreuen, hatte er vergessen, dass Menschen keine Tiere waren. Sie waren es nicht gewohnt auf sich alleine gestellt zu überleben und am aller wenigsten kleine Kinder, von den Gefahren einer solchen Reise und denen des großen Waldes ganz zu schweigen.&lt;br /&gt;
Aber was konnte er tun? Was konnte er tun?...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ohne lange nachzudenken hatte sich [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] ihre festeren Schuhe samt ein paar reisetauglichen Kleidern und Proviant – was sie eben rumliegen sah – geschnappt, hatte ihre Schwester umarmt und war mit den Worten „Der Waldgott wird dich heilen, warte es nur ab!“ aus der kleinen Hütte, die die zwei Mädchen bewohnten, verschwunden.&lt;br /&gt;
Kigiku hatte sichtlich verwirrt drein geschaut, aber hatte ob ihrer Krankheit und der Schwäche, die ihren Körper befallen hatte, nichts tun können, außer der kleinen Schwester flehentlich hinterher zu schauen. So verzweifelt, wie die große Schwester in dieser Stunde war, als[[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] Hals über Kopf das kleine Dorf verließ, so zuversichtlich war die kleine Schwester, die endlich etwas gefunden hatte, was sie tun konnte um Kigiku helfen zu können. Sie dachte gar nicht daran, dass die Reise gefährlich werden könnte, oder dass sie ihr eigenes Leben schonen müsste. Einzig und allein das Leben der Person, die für sie die Welt darstellte, war ihr wichtig und kreiste beständig in ihrer Gedankenwelt umher.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So reiste das kleine Mädchen mit dem blonden Haar und den großen grünen Augen los gen Nordosten. Zum Glück hatte sie gelernt die Himmelsrichtungen zu erkennen und zu finden und verlief sich nie. So selbstsicher ging sie ihre Reise an, dass sie vergnügt summend schon bald das kleine Tal und die Gefilde des kleinen Baches verließ.&lt;br /&gt;
Die ersten Tage ihres kleinen Abenteuers flogen nur so vorüber. Sie hatte genügend Wasser dabei und konnte ihre Proviante mit den Beeren und Früchten, die sie dank des herrschenden Sommers leicht fand, stets wieder auffüllen. Einzig und allein des Nachts, wenn es dunkel und gelegentlich sogar etwas kühler wurde, wurde es ihr etwas bang um das kleine Herz. Aber wie stets summte sie dann eine kleine Melodie vor sich her, mit der sie die große Stille um sich herum vertrieb und sich selber in den Schlaf wiegte.&lt;br /&gt;
Die Weisen sagen, dass ein entschlossenes Herz keine Furcht kenne. Nur ein zauderndes und fragendes Herz öffne Tür und Tor für Zweifel und Furcht. Wenn man diesen Worten Glauben schenken darf, so verwundert es nicht, dass [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] nie daran dachte umzukehren oder auch nur aus Angst oder Furcht eine Träne vergoss. Sie war überzeugt davon das Richtige zu tun und setzte mit derselben Überzeugung Fuß vor Fuß, ging Schritt um Schritt immer weiter gen Nordosten.&lt;br /&gt;
Schon bald wurde die Natur, die wenn auch in schwächerer Art und Weise, auch an diesem Ort zu finden war, auf das summende und singende kleine Mädchen aufmerksam und immer öfter geschah es von nun an, dass ein kleiner Sperling sich zu [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] gesellte, wenn diese tagsüber oder nachts vor sich hin sang, um diese mit seinem hohen Zwitschern zu begleiten.&lt;br /&gt;
Immer, wenn sie den kleinen [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]] sah, der ihr schon bald ein lieber Wegbegleiter wurde, hellte sich die Miene des kleinen Mädchens auf und ihre Schritte wurden bestimmter und stärker. Dem Beispiel des [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]]s folgend, fing sie schon bald an feste Rhythmen in ihren Tagesablauf zu bringen:&lt;br /&gt;
Sie stand mit der Sonne auf, aß etwas, ging dann den Tag über unterbrochen von einer Mittagspause bis sie am Nachmittag begann nach einer Schlafmöglichkeit zu suchen und daraufhin nach etwas Essbarem und Trinkbarem, wenn sie nicht schon genug während des Tages gefunden hatte. Ihrer guten Orientierung wegen verlief sie sich dabei so gut wie nie und wenn, dann brachte sie das Zwitschern des kleinen [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]] schon bald wieder auf den richtigen Weg. Auch brauchte sie nur auf das Verhalten des[[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]]s zu achten, um Wetterumbrüche oder Gefahren vorherzusehen.&lt;br /&gt;
So verging die Zeit und die Natur kehrte immer weiter in das kleine Mädchen ein genauso wie das kleine Mädchen immer weiter in die Natur einkehrte. Und dann kam der Herbst&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===4. Kapitel===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als die ersten Blätter an den Bäumen begannen gelb und rot zu werden, wusste [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]], dass der Sommer den Kampf gegen den Winter langsam verlor. Noch kämpfte er wacker und hielt die kalten Winde aus dem Norden samt der dunklen Wolken, die sie mitbrachten, zurück. Aber mit jedem Tag und jeder Nacht kamen sie näher, ohne dass der Sommer etwas dagegen würde tun können.&lt;br /&gt;
Sie musste sich beeilen, so viel verstand selbst ein kleines Mädchen, denn in den Stürmen und der Kälte des Winters würde sie nicht überleben können ohne die Hilfe und den Beistand Ihresgleichen.&lt;br /&gt;
Wäre der kleine [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]] nicht gewesen, der sie über immer längere Strecken des Tages begleitete und es sich immer öfter auf ihrer Schulter bequem machte, so hätten vielleicht der Zweifel und die Furcht Einzug in ihrem Herzen gehalten. So aber ertönten die Stimmen der Zwei, wann immer der Winter an ihren Herzen zu nagen begann, und vertrieben diesen.&lt;br /&gt;
Manchmal allerdings kam es auch vor, dass der kleine [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]] schrecklich lange weg blieb und [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] begann sich Sorgen zu machen. Sorgen um den kleinen [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]], um ihre Schwester und um den Wahrheitsgehalt der Geschichte des alten Mannes. Als der kleine [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]] eines Morgens nicht neben ihr zu finden war, erhob sie sich und ging ohne zu zaudern in den kleinen Hain hinein, der sich vor ihr erstreckte. Sie begann das Lied zu singen, das sie seit Beginn ihrer Reise immer sang, und schon bald hörte sie aus einiger Entfernung die Antwort des [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]]s.&lt;br /&gt;
Ihr Herz schlug immer schneller voller Freude und auch voller Angst ob dem, was dem [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]] passiert sein könnte. Sie rannte immer schneller, stets der Stimme des [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]]s folgend und blieb plötzlich stehen.&lt;br /&gt;
Eine kleine [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] mit ungewöhnlich eisblauen Augen stand am Fuße eines großen Baumes, auf dessen niedrigem Ast [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] sofort ein paar der Federn des kleinen [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]]s sehen konnte. Ihre Augen weiteten sich und füllten sich schon bald mit Tränen, während die Katze sich von dem ersten Schrecken ob der plötzlichen Begegnung erholte und begann um das kleine Mädchen, das mehr und mehr in Tränen ausbrach, zu kreisen.&lt;br /&gt;
[[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] verstand schnell, dass der Sommer ihr bisher nur die schönen Seiten der Natur gezeigt hatte und sie den kleinen [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]] wohl nicht mehr wieder sehen würde. Es war in ihren Augen klar, dass der [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]] den Klauen der [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] erlegen war, da er sonst längst zu ihr zurück geflogen sein würde.&lt;br /&gt;
Immer stärker wurde der Regen aus Tränen, der sich vom Gesicht des kleinen Mädchens gen Boden bewegte, bis ein empörtes Miauen das Mädchen aus seinen Gedanken rüttelte. Die [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] hatte sich vor [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] hingesetzt und schaute sie aus zugleich neugierigen und vorwurfsvollen Augen an, so dass das Mädchen nicht anders konnte als sich herabzubeugen und vorsichtig das Fell des Tieres zu streicheln.&lt;br /&gt;
Sie machte dem Tier keine Vorwürfe, da es nur um sein eigenes Überleben kämpfte, auch wenn es sie dennoch sehr traurig machte. Anstatt aber vor der Hand des Mädchens zu fliehen, ließ sich die [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] mit einem immer lauter werdenden Schnurren streicheln und verließ auch nicht die Seite des Mädchens, als dieses langsam damit beginnen musste zurück zu ihren wenigen Habseligkeiten zu gehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So nahm schon bald die kleine [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] den Platz des [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]]s ein und begleitete [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] auf ihrer Reise. Und so wie der [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]] mit seinem Verhalten dem Mädchen vieles über das Überleben in der Natur beibrachte, so tat dies auch die [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]]. Allerdings oblag es der [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] genauso wie bei ihrem ersten Treffen dem Mädchen die düstere Seite der Natur zu zeigen.&lt;br /&gt;
Hatten im Sommer noch Früchte und Beeren überall auf ihrem Weg nur darauf gewartet von ihr gepflückt zu werden, so verschwanden diese immer mehr je weiter der Herbst Einzug hielt. Und schon bald musste [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] lernen, dass sie wie die [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] Leben nehmen musste, um selber zu überleben.&lt;br /&gt;
Es dauerte schier eine Ewigkeit, bis es ihr mittels einer Falle zum ersten Mal gelang ein kleines Tier zu fangen, ein Feuer zu machen und es dann übers Herz zu bringen das Tier zu töten und sogar zu verspeisen. Sie weinte bitterlich ob des Lebens, das sie beendet hatte und flehte vielmals um Verzeihung, bevor sie sich traute zu essen.&lt;br /&gt;
Durch Wiederholung aber wird jeder zum Meister und schon bald hatte sich das kleine Mädchen an die neuen Vorgänge gewöhnt, auch wenn sie noch immer für das Schicksal der Seele eines jeden Tieres, das sie tötete, zum ihr unbekannten Waldgott betete.&lt;br /&gt;
Schon bald fiel ihr das Fehlen des freudigen Zwitscherns kaum noch auf und die Harte Seite der Natur zog immer mehr in sie ein, auch wenn diese gemischt von warmen Momenten war, wie das abendliche Einschlafen mit der [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] in den Armen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===5. Kapitel===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Immer schwächer wurde der Sommer und der Herbst, der wie sein Freund Frühling sich oft wie das Seil fühlte, an dem Sommer und Herbst zogen, wurde immer dunkler und kälter. Die Stürme, die die Höhepunkte im Tauziehen zwischen Sommer und Winter für jeden sichtbar und hörbar machten, hatten schon seit einiger Zeit immer weiter an Stärke nachgelassen so wie es auch der Sommer getan hatte.&lt;br /&gt;
Immer weniger Zeit blieb dem kleinen Mädchen, das sich immer öfter morgens von Raureif befreien musste. Gelegentlich fielen früh morgens kleine weiße Flocken vom Himmel herab, setzten sich auf ihr blondes Haar und bildeten einen Schleier aus winzig kleinen Kristallen. Immer öfter froren ihr die Füße oder die Hände, manchmal kroch die Kälte sogar langsam die Beine hoch und hätte sie nicht die [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] gehabt, die sie des nachts wärmte, so wäre sie sicher oft schlotternd vor Kälte erwacht.&lt;br /&gt;
Sie hatte kaum noch Zeit, das wusste sie. Aber unbeirrt setzte sie Tag für Tag einen Fuß vor den anderen. Sie konnte nicht scheitern, sie durfte nicht! Was war schon so ein wenig Schnee im Vergleich zu dem, was ihre Schwester erleiden musste?&lt;br /&gt;
Und dann eines Tages, als die glänzende Himmelsscheibe bereits im Sinken inbegriffen war, sah sie Rauchschwaden hinter einem kleinen Weiler aufsteigen. Sie beschleunigte ihre Schritte und angespornt durch das Wettlaufen, das sich nun ergab, sprintete auch die [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] immer schneller, bis sie das Mädchen überholte und wenig später aus deren Sichtfeld verschwand.&lt;br /&gt;
Wie lange sie schon so rannte, wusste [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] nicht. Einzig und allein die stetig abnehmende Entfernung zu den Rauchschwaden und nicht die fast schon untergegangene Sonne war Mittelpunkt aller Gedanken des kleinen Mädchens. Je näher sie aber kam, desto mehr drangen schreckliche Geräusche an ihr Ohr, die sie an die unglaublich lauten Stürme im Herbst erinnerten. Oft hatte sie sich mitten in der Nacht, wenn es besonders stark stürmte, wie ein Kokon in ihre Decke eingerollt und sich vorgestellt, dass außerhalb des schützenden Mantels riesige Tiere, wie die aus der Geschichte des Greises, umher liefen und sich gegenseitig anschrien, was diesen Schrecklichen Krach erzeugte.&lt;br /&gt;
Hätte sie gewusst, was sie erwartete, so hätte sie in jenen Nächten wohl kein einziges Auge zu bekommen. Als sie sich immer weiter ihren Weg zwischen den mit einer hauchdünnen Schicht silbrigen Schnees bedeckten Bäumen des kleinen Weilers bahnte, schälten sich immer mehr die Umrisse kleinerer und größerer Häuser aus dem zwielichtigen Schatten der Bäume. Das Herz des Mädchen schlug ob der Vorfreude vielleicht endlich ihr Ziel erreicht zu haben immer schneller, bis es plötzlich zwei Schläge aussetzte während auch die kleinen Beine sich nicht mehr fortbewegen wollten.&lt;br /&gt;
Ein gewaltiges Brüllen, wie es dem stärksten Orkan alle Ehre bereitet hätte, erhob sich, als ein gewaltiger schwarzer Schatten sich auf die Reihe der Häuser zu bewegte. Nicht heimelige Kamine, nicht freundlich strahlende Herdfeuer hatten die Rauchschwaden erzeugt, die [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] angelockt hatten, sondern in Flammen stehende Barrikaden, die die Dorfbewohner scheinbar als Schutz errichtet hatten. Aber selbst diese hatten sie nicht vor dem bewahren können, was auf sie zurollte.&lt;br /&gt;
Verzweifeltes Rufen drang an [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]]s Ohren, als das Brüllen für einen Moment aussetzte. Langsam bewegte sie sich wieder, überzeugte ihre Füße mühsam zu jedem einzelnen Schritt und näherte sich so furchtbar langsam dem Chaos, das immer mehr von sich enthüllte.&lt;br /&gt;
Der gewaltige Schatten war stehen geblieben, bäumte sich in regelmäßigen Abständen auf und brüllte jedes Mal so laut, dass die nahestehenden Bäume wackelten. Vor ihm schälten sich nun auch kleinere Schatten mit langen Stäben aus dem flackernden Zwielicht der Flammen. Je näher das kleine Mädchen kam, desto mehr erkannte sie, dass es sich um Dorfbewohner zu handeln schien, die mit langen Speeren und allerlei zweckentfremdeten Ackergerät den riesigen Schatten, der längst durch die Barrikade gebrochen war, aufzuhalten versuchten.&lt;br /&gt;
Dann hörte sie plötzlich etwas, was nicht so recht in das Chaos passen wollte. Ein hohes Schreien drang an ihre Ohren, das nicht allzu weit entfernt seinen Ursprung haben konnte. In einem solchen Chaos hätte man erwartet, dass es ein furchterfülltes Schreien einer Frau ob der großen Gefahr sein müsste. Aber ein kleines Kind, jünger als die bisher unbemerkte Beobachterin, wankte kaum in der Lage richtig zu laufen mit seinen kurzen Beinen und immer wieder sich an den Häuserwänden abstützend auf den Kampf hinter der durchbrochenen Barrikade zu.&lt;br /&gt;
Doch auch der Schatten hatte das Geräusch bemerkt. [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] blieb abermals für einen Moment vor Schreck das Herz stehen, als sich das riesige Ungetüm dem wankenden Kind zu wandte. Aber diesmal setzten ihre Beine nicht aus, sondern beschleunigten Ihre Schritte. Unweigerlich dachte [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] daran, dass sie nicht schnell genug gewesen war um ihren kleinen [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]] hatte beschützen zu können und weigerte sich so etwas noch einmal zuzulassen.&lt;br /&gt;
Ihre Beine flogen förmlich über die leicht angefrorene Erde, näherten sich immer weiter dem Kleinkind und dem riesigen Schatten, der laut brüllend ebenfalls auf dieses aus der entgegen gesetzten Richtung zusteuerte. Ein verzweifelter Ruf aus der Kehle eines Mannes drang an die Ohren des Mädchens, aber kein einziger ihrer Gedanken war dazu in der Lage sich um dieses zu kümmern.&lt;br /&gt;
Mit Müh und Not erreichte sie das wankende Kind, das in dem Moment, in dem [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] hinter ihm zu Halt kam, endgültig der Schwerkraft Rechenschaft leistete und in die Arme des blonden Mädchens fiel. Doch auch der riesige Schatten hatte die Quelle des hohen Geräusches erreicht. Als eine besonders vorwitzige Flamme ihre Stimme erhob und den Schauplatz für einen Moment zur Gänze ausleuchtete, legte [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] unweigerlich die Arme fester um das Kleinkind in ihren Armen. Vor ihr erhob sich der Kopf einer gewaltigen schwarzen [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Schildkröte]], deren Augen zornig und mordlüstern das ungleiche Gespann anfunkelten.&lt;br /&gt;
Würde sie das Kind loslassen und sich vorsichtig entfernen, während das Ungetüm mit seiner Beute beschäftigt war, so würde sie vielleicht… Doch [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] schüttelte entschlossen das blonde Haupt und drückte das Kind nur stärker an sich. Der Blick ihrer Augen wurde gefährlicher, während sich diese leicht verengten. Sie würde nicht zulassen, dass erneut ein kleines Wesen, das auf ihre Hilfe angewiesen war, starb, weil sie zu zögerlich und zu schwach war. Ähnlich einer Bärenmutter, die ihr Junges vor hoffnungslos überlegenen Jägern nicht im Stich ließ, sondern die Jäger auch noch laut anbrüllte, war der Blick des jungen Mädchens. Das Brüllen aus diesem wurde immer spürbarer, so dass selbst die [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Schildkröte]] für einen Moment inne Hielt. Immer deutlicher wurde es, man war fast der Meinung, dass man es hören … und plötzlich erschallte ein gewaltiger und tiefer Schrei, als sich ein großer Schatten zwischen [[Wichtige_Personen_in_Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] und die [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Schildkröte]] schob.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===6. Kapitel===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unweigerlich hatte [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] ihre Augen geschlossen, als der zweite Schatten so nah vor ihr erschienen war, und rechnete jeden Moment damit die Flügelschläge des Todesboten zu hören.&lt;br /&gt;
Aber diese erschallten nicht, stattdessen entwickelte sich ein Sturm aus Schrei und Gebrüll der zwei riesigen Wesen direkt vor ihr. Je mehr sie aber ihre eigene Angst und ihr wild pochendes Herz beruhigte, desto mehr war sie in der Lage die tiefen Stimmen zu vernehmen:&lt;br /&gt;
„Geh mir aus dem Weg [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Bai Hu]]!“ donnerte die etwas entferntere Stimme zornerfüllt.&lt;br /&gt;
„Nein! Diese beschütze ich und du wirst sie nicht bekommen!“ erwiderte die nähere Stimme etwas leiser, aber mit einem gefährlichen Unterton.&lt;br /&gt;
„Die Menschen verdienen den Tod!“&lt;br /&gt;
„Nichts verdient den Tod. Oder hast du Xinglu’s Worte in deinem Zorn vergessen?“&lt;br /&gt;
„Du wagst es seine Worte in den Mund zu nehmen, nachdem ihr ihn verlassen habt?“ brüllte die fernere Stimme plötzlich noch lauter.&lt;br /&gt;
„Wir haben ihn verlassen nicht wegen dem, was er einst sagte, sondern wegen dem, was er nicht mehr sagt! Würde er zu dem zurückfinden, was wir immer verehrt haben, so würden wir sofort zurückkehren.“&lt;br /&gt;
Es wurde still für einen Moment. Fast ohnmächtig vor den riesigen Geschöpfen, deren Nähe sie deutlich spüren konnte, hatte [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] ihre Augen die ganze Zeit über fest zugekniffen und auch das Kleinkind in ihren Armen hatte sich nicht gerührt. Als es nun etwas ruhiger wurde, öffnete [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] vorsichtig ihre Augen und bestaunte das weiße mit schwarzen Streifen getigerte Fell einer riesigen [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]], die sich scheinbar schützend vor sie gestellt hatte. Doch Zeit für Worte blieb ihr nicht, denn schon bald ertönte die Stimme der [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Schildkröte]] erneut, wenn auch nicht mehr ganz so sehr vor Wut bebend.&lt;br /&gt;
„Ich werde mich zurückziehen und bei Xinglu auf dich warten. Wie es stets Tradition war, wirst du ihm das Wesen vorstellen müssen, dass du vor seinem Willen beschützt hast.“&lt;br /&gt;
Ein Rauschen ertönte, während sich die [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Schildkröte]] umdrehte.&lt;br /&gt;
„In einer Woche, zum Vollmond, falls du es nicht vergessen hast.“ Brummte sie.&lt;br /&gt;
„Ich habe es nie vergessen [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Xuan Wu]], nie...“&lt;br /&gt;
Und dann verschwand die gewaltige [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Schildkröte]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erst, als sich der Schatten des Tieres mit dem Schatten des großen Wald, der in einiger Entfernung zum Dorf zu sehen war, vereinigt hatte, ging ein spürbares Aufatmen durch die Dorfbewohner. Sie schienen sich nicht an der Gegenwart des zweiten Tieres zu stören, als sie an diesem vorbei auf [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] zu rannten. Das kleine Kind in ihren Armen begehrte plötzlich auf, als ein großer Mann mit einer eindrucksvollen Narbe über der Wange und schwarzem Haar vor [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] auftauchte und im nächsten Moment hob eben dieser das Kleinkind aus ihren Armen empor und drückte es an sich.&lt;br /&gt;
„Hast du Angst um deinen Papa gehabt?“murmelte der Mann, der voller Freude dem Kind die Nase stupste.&lt;br /&gt;
„[[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]]… wir müssen reden.“ Ertönte die tiefe Stimme nun einfühlsam und beruhigend aber mit einem kleinen Anflug von Sorge und lenkte [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] von dem rührenden Bild vor sich ab. Als sie ihre Augen dem großen Wesen zu wandte und sich die Blicke begegneten, atmete sie erschrocken ein.&lt;br /&gt;
„Bist du… das kleine Kätzchen?“&lt;br /&gt;
Und der Blick der eisblauen Augen des weißen [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]]s sagte mehr als Worte könnten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===7. Kapitel===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Was hat das alles zu bedeuten?“ Schrie [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] schon fast dem großen [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] entgegen.&lt;br /&gt;
Die Sonne schickte gerade ihre ersten Strahlen durch die kahlen Äste der Bäume und zeigte dem Mädchen, wie viel Zeit seit dem Verschwinden der [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Schildkröte]] vergangen war.&lt;br /&gt;
Die letzten Stunden hatte sie damit zugebracht sich der Versuche der Dorfbewohner sie wie eine Heldin zu feiern zu erwehren und immer wieder den Armen, die sie umschlingen wollten, zu entfliehen. Als die Menschen endlich eingesehen hatten, dass sie an derlei Feiern nicht interessiert war und ihr die Nähe zu so vielen Lebewesen sogar unangenehm war, hatten sie ihr endlich etwas Platz gelassen, ihr etwas zu essen und einen Platz zum Schlafen gegeben. Während dieser Stunden war [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Bai Hu]], so hatte ihn die [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Schildkröte]] genannt, wie vom Erdboden verschlungen gewesen und erst am nächsten Morgen, als [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] sich aus Gewohnheit bei der ersten Morgenröte aus dem Bett erhob und an die frische Luft ging, saß er plötzlich neben dem Haus und schaute sie lange Zeit stumm aus seinen eisblauen Augen an, bevor er sich erhob und langsam gen Waldgrenze trottete. Schnell war sie ihm gefolgt und rief ihm nun schon zum zweiten Mal dieselbe Frage entgegen:&lt;br /&gt;
„Sag es mir! Was hat das alles zu bedeuten? Antworte endlich!“&lt;br /&gt;
„Zügle dein Temperament. Ich höre dich.“ Antwortete der große [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] mit ruhiger und gedämpfter Stimme.&lt;br /&gt;
Es dauerte ein paar Momente, bevor [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] sich etwas beruhigt hatte und deutlich leiser entgegnete: „Aber warum antwortest du mir dann nicht?“&lt;br /&gt;
„Alles besitzt einen richtigen Ort und eine richtige Zeit.“&lt;br /&gt;
„Und erst jetzt stimmt beides überein?“&lt;br /&gt;
„Richtig..“ Der [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] hielt in seinem Gang inne und schaute sich in dem winterlichen Wald einige Momente lang um, bevor er fortfuhr.“Und Vieles ist nicht für die Ohren aller bestimmt.“&lt;br /&gt;
„Also sollen die Dorfbewohner davon nichts hören?“&lt;br /&gt;
„Du hörst zu.“ Abermals folgte eine Pause, die der [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] nutzte um wieder eine Pfote vor die andere zu setzen. „Diese Menschen haben den Zorn Xinglu’s auf sich gezogen und [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Xuan Wu]], der einzige von uns der bei ihm geblieben ist, war hier um das Urteil zu vollstrecken.“&lt;br /&gt;
„Xinglu? [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Xuan Wu]]? Ich verstehe nicht… Ich verstehe gar nichts!“ Brummte [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] in sich hinein.&lt;br /&gt;
„Xinglu ist der Waldgott. Der, nach dem du gesucht hast.“&lt;br /&gt;
Ein Moment der Stille folgte, in dem sich [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]]‘s Augen weiteten und sie tief Luft holte für die folgenden Worte:&lt;br /&gt;
„Aber dann bin ich ja am Ziel Dann wird Kigiku endlich geheilt!“ Sie griff in den Schnee, warf diesen voller Freude empor und drehte sich in dem kleinen Schneegestöber entzückt um sich selber.&lt;br /&gt;
„Ja und nein.“ Erschallte die Stimme des [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]]s. Abrupt blieb [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] stehen und schaute diesen entgeistert an.&lt;br /&gt;
„Er hat die Macht zu heilen, aber ob er das tun wird ist fraglich.“ [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Bai Hu]] atmete tief ein und aus, was dank seiner Größe einen imposanten Luftstrom erzeugte, der [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]]‘s Haar umher wirbelte.&lt;br /&gt;
„Aber darum geht es gerade nicht. Du hast dich dem Willen Xinglu’s entgegen gestellt und seinen Zorn auf dich gezogen.“&lt;br /&gt;
„Aber ich habe doch nur ein kleines Kind beschützt!“ Schrie [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] ihm entgegen.&lt;br /&gt;
„Das weiß ich und das wirst du ihm erklären müssen, wenn du vor ihm stehst.“&lt;br /&gt;
Das Mädchen schluckte geräuschvoll und sah den [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] mit einer Spur Furcht in den Augen an.&lt;br /&gt;
„Und was ist, wenn er mich nicht versteht? Was ist…?“&lt;br /&gt;
„Xinglu hat sich verändert. Wo einst Mitgefühl und Wut sich die Waage hielten, herrscht nun zumeist das Dunkle.“&lt;br /&gt;
„Aber wieso?... Und wieso kennst du ihn so gut? Wieso bist du kein kleines Kätzchen mehr? Wieso hast du mir geholfen? Wieso hast du den kleinen [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]] getötet?“ Platzte es aus [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] hervor.&lt;br /&gt;
„… Zeit und Ort [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]]… Zeit und Ort.“ Und im nächsten Moment war der große weiße [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] mit ein paar gewaltigen Sätzen im Wald verschwunden und [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] drehte sich langsam gen des erwachenden Dorfes.&lt;br /&gt;
„Wenn nicht jetzt, wann dann?“ Murmelte sie und machte sich auf den Weg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===8. Kapitel===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als das blonde Mädchen sich langsam durch den winterlichen Wald dem Dorf und dessen wärmeverheißenden Rauchsäulen näherte, schälte sich immer mehr die Silhouette eines Mannes aus dem morgendlichen Zwielicht heraus. Leicht war dieser Schatten mit dem Stein zu verwechseln, auf welchem er sich befand, aber mehr und mehr fiel die Unnatürlichkeit dieses Gebildes [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] ins Auge und so blieb sie nach einigen weiteren Schritten schließlich vor einem alten Mann stehen, der seine geschlossenen Augen dem Himmel entgegen gerichtet hatte.&lt;br /&gt;
Gerade öffnete sie den Mund, um etwas zu sagen, da hob der Alte die Hand und bedeutete ihr zu schweigen. Erst einige Momente später ertönte die brüchige Stimme und durchbrach die Stille.&lt;br /&gt;
„Ich weiß, dass du hier bist auch ohne deine Worte.... Die Bäume reden seit Wochen ununterbrochen über das Mädchen, das den Waldgott sucht. Und nun stehst du vor mir, blickst mit Augen um dich, die voller Fragen sind.“&lt;br /&gt;
„Die Bäume reden?“ Antwortete [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] verdutzt und verdeutlichte mit ihrer Frage die Worte des Mannes, der anfing zu kichern, nur noch mehr.&lt;br /&gt;
„Da reist sie mehrere Monde lang durch die Natur, lässt diese in sie einkehren aber kehrt selber nicht in sie ein… Natürlich reden sie! Sie reden schon viel länger als die Menschen.“&lt;br /&gt;
„Und ihr versteht sie? Wieso verstehen die Menschen sie nicht? Oder bin das nur ich?“&lt;br /&gt;
„Ja ich verstehe sie, aber ich bin einer der Letzten.“&lt;br /&gt;
„War das mal anders?“&lt;br /&gt;
Abermals kicherte der Alte, rückte auf seinem Stein zur Seite und bedeutete [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] neben ihm Platz zu nehmen. Nur zögerlich kam sie dieser Aufforderung nach und erst, als sie neben ihm saß, erhob der Mann wieder die Stimme.&lt;br /&gt;
„Ja war es. Wir sind, genauso wie alle Tiere, die Kinder der Natur und genauso wie Kind und Mutter sich verstehen, auch ohne sich direkt zu verstehen, so taten es Mensch und Natur. Manche Menschen verstanden sie besser, manche schlechter. Aber ein jeder tat es. Irgendwann aber, wenn das Kind nicht mehr auf die Mutter angewiesen ist, bricht dieses Verständnis.&lt;br /&gt;
Was bleibt dann zurück? Ein Kind, das sich seine eigene Welt mit seinen eigenen Kräften aufbaut, und eine Mutter, die immer noch versucht über ihr Kind zu wachen.“&lt;br /&gt;
„Also… Sind es wir Menschen, die nicht mehr zuhören?“&lt;br /&gt;
Die faltige und wettergegerbte Miene des Alten verzog sich zu einem breiten Lächeln.&lt;br /&gt;
„Richtig. Sie hat nie aufgehört zu sprechen und genau so habe ich von dir gehört.“&lt;br /&gt;
„Aber, wieso verurteilt der Waldgott, der doch die personifizierte Natur ist, die Menschen, wenn eine Mutter doch nie aufhört sich um ihre Kinder zu sorgen?“&lt;br /&gt;
Ein tiefes Seufzen entfuhr dem alten Mann, dessen Lächeln schnell einem traurigen Ausdruck wich.&lt;br /&gt;
„Wo zwei Wesen nicht miteinander sprechen, da können sie nicht mehr auf Sorgen, Ängste und Bedürfnisse eingehen. Die Menschen wollten und wollen sich ihr Leben auf eigenen Beinen aufbauen. Wollen mehr und mehr die Risiken, die die Natur als Mutter vieler Lebewesen für sie bereithält, beseitigen und verändern somit etwas, was bisher kein Wesen tat: die Natur selber.&lt;br /&gt;
Der Wald, in dem wir sitzen, erstreckte sich einst über fast die gesamte bekannte Welt und wo er nicht war, da waren Steppen, Wiesen und Auen. Je mehr der Mensch sich ausbreitete, desto mehr drängte er die anderen Lebewesen und sogar die Natur zurück.&lt;br /&gt;
Letztlich ist nichts gefeit vor der Angst vor Veränderungen und Tod und der Waldgott, der vor allem der Beschützer des Waldes und der Natur ist, ist diesen negativen Gefühlen stärker ausgesetzt, als es die Natur selber ist. Denn noch immer reden die Bäume zu den Menschen und hoffen, dass sie sie verstehen.“&lt;br /&gt;
Lange Zeit schwieg das Mädchen auf diese Worte hin und schaute niedergeschlagen auf den von dünnem Schnee bedeckten Boden.&lt;br /&gt;
„Kann ich lernen sie zu verstehen?“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===9. Kapitel===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Ende der Woche, das ähnlich dem Schwerte Damokles‘ ständig drohend über [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]]s Kopf hing, rauschte wie im Flug heran. Jeder Tag war geprägt von demselben Ablauf, der ihr eine Teilnahme am dörfischen Leben lediglich zu den Abendstunden erlaubte und sie sonst von früh morgens ab in den Armen der Natur und zwischen von Schnee bedeckten Bäumen den Worten des alten Mannes lauschen ließ.&lt;br /&gt;
Am Abend des letzten Tages, den sie zum ersten Mal zur Gänze im Dorf verbringen durfte, erklang ein lautes Rascheln am Rande des Dorfes. Die Dorfbewohner streckten ihre Köpfe voller Furcht vor einem neuen Angriff aus den Fenstern und hier und dort erklangen Stimmen, die von der zu großen Ruhe in den letzten Tagen sprachen, die sie als Anzeichen für den nun kommenden Sturm sahen. Als sich die ersten bereits anschickten um wie vor einer Woche mit Feuer und behelfsmäßigen Waffen ihre Liebsten zu verteidigen, trat [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] aus der Hütte, in der sie hatte nächtigen dürfen.&lt;br /&gt;
Ohne ein Wort ging sie an der kleinen Gruppe Männer vorbei, legte einem nach den anderen beruhigend die Hand auf die Schulter und ging alleine gen Waldgrenze. Einen merkwürdigen Einfluss hatte sie auf die Bewohner, die sich langsam zurückzogen aber erst zur Ruhe kamen, als sie das Mädchen begleitet von einem großen Schatten im Dunkel des Waldes hatten verschwinden sehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]]s Reise führte sie entlang an den ihr bekannten Bäumen und Lichtungen immer tiefer in den riesigen Wald. Stumm folgte sie dem Schatten des großen [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]]s, dessen weißes Fell gelegentlich im Lichte eines vorwitzigen Mondstrahles aufzuglühen schien, aber dann sofort wieder erlosch. Kein Wort verlor das imposante Tier und ließ ihr somit sowohl die nötige Ruhe als auch Zeit um sich auf das Kommende vorzubereiten.&lt;br /&gt;
Viele Stunden lang liefen sie so an riesigen schneebedeckten Bäumen vorbei, deren imposante Statur Geschichten über Zeiten zu erzählen schien, in denen der Waldgott friedlich durch diese vergessenen Haine wandelte und den Bäumen dabei half zu wachsen. Immer weiter ging die Reise durch das Reich des Waldgottes und schließlich kündigte ein gewaltiges Tosen vom nahen Ende des Weges.&lt;br /&gt;
Und als der große [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] zum ersten Mal seit Stunden anhielt, um den Kopf gen der Quelle des Geräusches zu wenden, stockte [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] der Atem. Vor ihnen erstreckte sich ein riesiger Wasserfall, der seine Wassermassen von der Spitze eines hohen Berges hinab zu einem See schickte, der sich zu ihren Füßen erstreckte. Das aufgespritzte Wasser verteilte sich vom Berg herab langsam über die gesamte Lichtung , fing das Mondlicht ein und ließ die Umgebung gleich millionen winziger fallender Sterne in dessen silbrigen Licht erstrahlen.&lt;br /&gt;
„Dort oben ist Xing Lu’s Hain. Es ist lange her, seit ich dort war, und noch länger ist es her, seitdem die Füße eines Menschen diesen Boden berührt haben... Um dort hinauf zu kommen, wirst du auf meinen Rücken steigen und dich gut festhalten müssen.“ Erklang die tiefe Stimme des [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]]s, der sich auf den Boden gelegt hatte und geduldig abwartete, bis [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] auf seinen Rücken gestiegen war. Erst dann erhob er sich wieder und hätten sich ihre Hände nicht in dem weißen Fell verkrallt, so wäre sie bei den folgenden gewaltigen Sprüngen des Tieres, die die Zwei in Windeseile dem Scheitel des Wasserfalls näher brachten, sicherlich in die Tiefe gestürzt.&lt;br /&gt;
So aber erblickte sie bald, nachdem sie sich wieder getraut hatte ihre Augen zu öffnen, einen wunderschönen silbern glänzenden See, dessen Oberfläche so glatt wie ein Spiegel den Sternenhimmel reflektierte und dem Auge vorgaukelte einen zweiten Himmel zu den eigenen Füßen zu sehen, samt einer dunkelgrünen Wiese, die gespickt von allerhand Blumen ohne den Makel einer einzigen Schneeflocke dem Winter trotzte. Sie war im Hain des Waldgottes angekommen und erst, als sie die Augen von dessen Schönheit abwenden konnte, erblickte sie eine dunkle Gestalt, die auf der Insel mitten im See zu warten schien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===10. Kapitel===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vollkommen still lief [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Bai Hu]] an der Seite [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]]s über die wunderschöne Wiese dem See, der Insel und der Gestalt auf dieser entgegen. Sogar das große Tier, das in seinem Leben schon so viel erlebt hatte, war ob dem, was kommen würde, angespannt und dabei unbewusst in sein Jagdverhalten zurückgefallen.&lt;br /&gt;
Kein Wort verlor er, kein ungestüm umgeknickter Grashalm oder unvorsichtig berührter Kieselstein sprach vom Gang des Tieres und hätte er nicht gelegentlich tief Luft geholt, um nicht vor Anspannung zu platzen, so hätte [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] ihn wahrscheinlich völlig vergessen.&lt;br /&gt;
Das Mädchen indes lief mit ruhigem und bestimmten Schritten auf den See zu, ließ sich von dem [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] mit einem Sprung über diesen befördern, und glitt ohne aus der Ruhe zu kommen von dessen Rücken direkt auf die kleine vom Schatten einer Wolke verdeckte Insel vor die dunkle Gestalt.&lt;br /&gt;
Der Blick zweier großer violetter Augen legte sich auf sie, als ihre eigenen Augen sich langsam erst dazu überwinden mussten die ungewöhnlichen Pfoten, die einer Mischung aus Menschenfüßen und Bärentatzen zu entsprechen schienen, und dann den im Schatten liegenden Körper hinauf bis zu den Augen des Wesens zu betrachten. Als sich der Blick der zwei Wesen traf, stockte dem Mädchen der Atem und für einen Moment fühlte sie die bodenlose Wut des Schattens vor ihr. Erst nach einigen Momenten fiel ihr auf, dass sich der [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] neben ihr vor dem Wesen verneigte und so tat sie es ihm schnell und etwas überhastet gleich.&lt;br /&gt;
„Es ist lange her [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Bai Hu]].“ Ertönte die Stimme des Wesens schneidend wie der Wind im Herbst sofort, als sich [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] verneigt hatte, als ob das Wesen darauf gewartet hätte.&lt;br /&gt;
„Xinglu.“ Antwortete der [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] schlicht, aber ehrerbietend.&lt;br /&gt;
„Sag mir, warum muss mein Hain die Füße dieser Kreatur ertragen? Warum beschütztest du es vor meinem Urteil?“&lt;br /&gt;
„Weil ich versprach sie zu beschützen und ihr zu helfen, weil sie mit deinem Urteil über die Menschen des Dorfes nichts zu tun hatte und weil die Menschen nicht das sind, was du in ihnen siehst.“&lt;br /&gt;
„Xinglu’s Urteil betrifft alle Menschen!“ Ertönte die wütende tiefe Stimme der riesigen [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Schildkröte]], als sich diese aus dem See erhob und geschwind auf die Insel neben den Schatten schob.&lt;br /&gt;
„Und warum maßt du es dir an ein Urteil über Xinglu’s Urteil zu fällen [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Bai Hu]]?“&lt;br /&gt;
Der [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] atmete tief ein, um zu einer Antwort auf den Angriff [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Xuan Wu]]’s anzusetzen, aber die Stimme des Schattens ließ ihn innehalten.&lt;br /&gt;
„Ich habe [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Bai Hu]]’s Gründe gehört und im Moment soll mir dies reichen.“ Der Blick der violetten Augen richtete sich wieder auf [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]]. „Nun erzähl mir deinen Namen kleine Kreatur und begründe mir, warum du ein Wesen vor meinem Urteil bewahrtest.“&lt;br /&gt;
Aber dem Mädchen stockte der Atem abermals, als es nun die volle Aufmerksamkeit auf sich lasten fühlte. Nervös spielte sie mit ihren Daumen und hatte ihren Blick gen Boden gerichtet, als sie endlich die Kraft fand zu antworten:&lt;br /&gt;
„Mein Name ist [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]]… Und ich wollte einfach nicht zulassen, dass ein kleines hilfloses Wesen vor meinen Augen stirbt, weil ich nicht eingriff… Nicht noch einmal…“ Bilder des roten [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]]s schossen aus ihrem Gedächtnis hervor und trieben ihr Tränen der Trauer in die Augen.&lt;br /&gt;
„Nicht noch einmal?... Ich muss jeden Tag dabei zusehen, wie kleine hilflose Wesen vor meinen Augen sterben, weil andere Wesen maßlos leben wollen… Nicht noch einmal… Ich kann es nicht fassen… Was weißt du kleine Kreatur denn schon von Leben und Tod?“&lt;br /&gt;
Die Stimme des Schattens, war sie zuvor schon schneidend gewesen, hatte sich nun auch noch gleich einem Orkan erhoben und donnerte ehrfurcht erregend über den Hain, so dass ein jeder, der sie vernehmen konnte, den Kopf einzog und still ausharren wollte, bis der Sturm vorbei war.&lt;br /&gt;
„Sie weiß so viel wie man eben in einem Leben in der Natur lernen kann.“ Erschallte auf einmal eine hohe Stimme, die vom Himmel zu kommen schien. „Sie hat die tägliche Furcht und Ungewissheit gespürt, hat die Freuden über die einfachsten Dinge genossen und die Trauer über den Verlust der wertvollsten Dinge erlebt. Maßt du dir nun schon an das Recht auf Trauer und Schmerz gepachtet zu haben Xinglu?“&lt;br /&gt;
Und plötzlich landete direkt hinter [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] ein großer [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]], von dessen Federkleid sich ein paar rote Federn lösten und langsam um das Mädchen herum zu Boden glitten. Beim Anblick dieser Federn schossen dem Mädchen nur noch mehr Tränen in die Augen und sie befürchtete, dass ihr Kopf ihr einen Streich spielen würde, denn diese Federn würde sie überall wiedererkennen.&lt;br /&gt;
„Bist du so verbittert Xinglu, dass du nicht einmal erkennst, dass dieses Mädchen erst einige wenige Sommer alt ist, aber durch das Leben und die Reise in der Natur viel schneller gealtert und gewachsen ist? Erkennst du nicht, was du vor dir siehst?“&lt;br /&gt;
„[[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Zhu Que]]… worauf willst du hinaus? Erklär dich, wenn du dich schon einmal zu uns auf den Boden herablässt!“ Donnerte der Schatten abermals entgegen.&lt;br /&gt;
„Die Natur selber hat [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] auf ihrer Reise geholfen und sie wachsen lassen, um sie auf das kommende vorzubereiten. Willst du als Wächter und Aspekt dich nun gegen den Willen der Natur stellen?“&lt;br /&gt;
Ein tiefes Rauschen war zu hören, als der Schatten sich zu [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] hinab beugte und zielsicher ihrem Gesicht entgegen atmete und sie näher betrachtete. Hätte das Mädchen dies normalerweise als sehr unangenehm empfunden und sich scheu weggedreht, so blieb sie wie angewurzelt stehen und betrachtete sich stattdessen ebenfalls eingehend.&lt;br /&gt;
Sie hatte vor Wochen, vielleicht vor Monaten sogar aufgehört sich selber zu betrachten und so war ihr nie aufgefallen, dass ihr Körper in ihren einstmals kindlichen Augen riesige Züge angenommen hatte. Sie war stark gewachsen, hatte wahrscheinlich Kigiku eingeholt und noch ein wenig weiter gewachsen. Unter ihrer Jacke wölbten sich zwei Hügel nach außen, deren Maße wohl noch wachsen würden, wenn sie sich wieder einigermaßen ernähren würde. Auch ihr Haar war immer länger geworden und glich der goldenen Mähne eines Löwen. War sie vor ihrer Reise noch ein normales 10 Jahre altes Mädchen gewesen, so glich ihre Statur nun mehr der einer 15jährigen.&lt;br /&gt;
Sie kam aus dem Staunen nicht mehr heraus und verlor ob dieser Erkenntnis auch für einen kurzen Moment den Gedankengang, der ihr zuvor die Tränen in die Augen getrieben hatte. Aber dann brachte ihn eine rote Feder, die direkt vor ihren Füßen lag, wieder zurück.&lt;br /&gt;
„Du bist doch der kleine rote [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]] oder? Du lebst?“ Hauchte sie mit nach oben gerichteten Gesicht dem Kopf des gewaltigen [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]]s entgegen, der hinter ihr saß und dessen Oberkörper über ihr aufragte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===11. Kapitel===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Ja [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] ich lebe.“ Antwortete der [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]] mit sanfter Stimme, so dass [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] fast der Meinung war ein Lächeln auf dem weit entfernten Gesicht erkennen zu können.&lt;br /&gt;
„Nicht nur ergreifst auch noch du Partei für diese Kreatur, sondern du kennst sie auch noch [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Zhu Que]]? Was geht hier vor?!“ Schaltete sich die schwarze [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Schildkröte]] erneut ein und der große [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]] holte tief Luft, um zu einer Erklärung anzusetzen.&lt;br /&gt;
„Dass ihr es nicht vernommen habt, wundert mich nicht, aber vor fast einem Jahr vernahm ich die Klagen eines kleinen Baches weit im Westen. Als ich mich ihm näherte und ihn fragte, was es mit seinen traurigen Worten auf sich habe, erzählte er mir von seinem Fehler. Er habe, so berichtete er mir, in dem Versuch ein kleines Mädchen mit blondem Haar aufzumuntern einen alten Wanderer zu dieser gelockt, damit dieser sie mit seinen Geschichten aufmuntern könne. Als der Wanderer dem Mädchen von dem Waldgott erzählte, schnappte dieses sich seine Sachen und lief los, um den Waldgott zu finden und um Hilfe zu bitten. Aber wie sollte ein kleines Mädchen alleine überleben?&lt;br /&gt;
Ich beschloss also dem Bach zu helfen und dem Mädchen beizustehen. So begleitete ich [[Wichtige_Personen_in_Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]], das Mädchen aus der Geschichte des Baches, als kleiner [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]] und lehrte sie durch mein Beispiel vom Leben in der Natur.&lt;br /&gt;
Als der Herbst kam und die Zeit meiner Herrschaft sich dem Ende entgegen neigte, traf ich [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Bai Hu]] und bat ihn mir zu helfen. Fortan übernahm er es [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] zu begleiten, nachdem wir es so haben aussehen lassen als ob ich durch die Krallen [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Bai Hu]]’s gestorben wäre.&lt;br /&gt;
Während wir uns aber um [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] kümmerten, bemühte sich die Natur selber ebenfalls um [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]], half ihr beim Wachsen, beim Verstehen und beim Leben. Schon bald hätte sie uns nicht mehr gebraucht, aber wir waren zu neugierig auf das, was kommen könnte.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lange Zeit herrschte Stille, während der Schatten [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] eingehend musterte. Schließlich aber erhob er die Stimme, deren Worte er scheinbar direkt an [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] richtete.&lt;br /&gt;
„Würde ich dich am liebsten auf der Stelle zertreten für den Verstoß gegen mein Urteil, für die Schritte auf dem Boden meines Haines und für die Anmaßung, in der sich jene zwei auf deine Seite stellten und dich beschützten, so kann ich doch das Wirken der Natur an und in dir sehen.&lt;br /&gt;
Nun stelle ich dir also folgende Frage: Würdest du das Dorf, deren Bewohner dir in der letzten Woche Obdach gewährten, verlassen und zulassen, dass ich es mitsamt seiner Bewohner vernichte, wenn ich dafür deine Schwester Kigiku heile?“&lt;br /&gt;
[[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]]s Augen weiteten sich bei diesem Angebot genau so sehr wie sich die Augen des [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]]s und des [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]]s vor Wut verengten. Beide waren außer sich vor Zorn über die Hinterlist der Worte ihres Gottes, aber keiner von beiden hatte das Recht den Mund zu öffnen.&lt;br /&gt;
„Woher weißt du von Kigiku?“ Antwortete [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] stockend, woraufhin der Schatten lediglich tiefkehlig lachte.&lt;br /&gt;
„Ich weiß viele Dinge. Nun aber entscheide dich und lass dich nicht davon einnehmen, dass du deine Schwester nicht mehr lebendig antreffen würdest, wenn du dich jetzt auf den Rückweg begibst.“ Woraufhin der Schatten erneut lachte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===12. Kapitel===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Immer mehr Tränen schossen [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] in die Augen, ließen diese nach und nach überquellen und liefen dann eine nach der anderen die Wangen des Mädchens hinab, bis sie sich von diesen lösten und gen Boden fielen. Die kommende Entscheidung war die schwerste, die sie jemals hatte treffen müssen und es war der erste Moment, in dem sie ihre Reise in Frage stellte.&lt;br /&gt;
„Ich… Die Menschen sollen leben.“ Brachte sie schluchzend hervor und sah gleichzeitig ihre kranke Schwester vor ihren Augen, deren endgültiges Todesurteil sie nun unterschrieben hatte und die sie wohl nie wieder sehen würde.&lt;br /&gt;
„Was?!? Du maßt es dir an…?!?“ Donnerte die Stimme des Schattens wieder hervor, wurde aber von [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Bai Hu]] abrupt unterbrochen.&lt;br /&gt;
„Sie hat sich entschieden Xinglu. Hör auf mit deinen Spielen und sieh ein, dass du dich geirrt hast.“&lt;br /&gt;
„Gut, ich stehe zu meinem Wort. Aber ich habe nirgends von dem Leben des Mädchens geredet. Sie hat sich meinem Urteil entgegen gestellt und muss nun die Konsequenzen tragen!“&lt;br /&gt;
Schreckhaft atmete [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] ein und schaute mit geweiteten Augen auf den Schatten vor sich.&lt;br /&gt;
„Aber ich darf nicht ohne Weiteres nehmen, was die Natur gewährt hat… Also wirst du dir dein Leben verdienen müssen kleines Mädchen. Schließe die Augen und lass mich sehen, ob der Geist der Natur wirklich in deinen Knochen steckt.“&lt;br /&gt;
Und so sehr [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] auch dagegen ankämpfte, ihre Augenlider schoben sich unweigerlich vor ihre Pupillen und schon bald verschwammen die Bilder vor ihren Augen und die Gedanken in ihrem Kopf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie spürte weiches feuchtes Gras zwischen ihren blanken Zehen und eine Eule schickte ihren Ruf durch die Luft vorbei an ihren Ohren. Als sie die Augen langsam öffnete, sah sie sich inmitten eines großen Waldes stehen, deren Bäume genauso wie der Wald selber kein sichtbares Ende zu haben schienen. Alles an dem Wald wirkte merkwürdig urtümlich und erinnerte sie an die riesigen Bäume, die sie in der Nähe des Wasserfalls und des Haines gesehen hatte.&lt;br /&gt;
Erneut riss sie der Schrei der Eule aus den Gedanken und ließ in diesen Platz genug für die Erkenntnis, dass die Sonne gerade untergegangen war und die Schatten im Wald immer mehr die Oberhand gewannen.&lt;br /&gt;
Und dann spürte sie es, eine Präsenz im Schatten und der Blick unsichtbarer Augen auf ihrem Rücken. Die feinen Härchen auf ihrem Nacken stellten sich auf, sie machte einen zaghaften Schritt nach hinten und drehte sich dann plötzlich herum um loszurennen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===13. Kapitel===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Wind pfiff ihr ins Gesicht, sauste ihr um die Ohren und ließ den Klang seiner Stimme in diesen erklingen. Immer wieder schlugen ihr kleinere Äste, die sie nicht rechtzeitig bemerkt hatte, gegen den Körper und hinterließen an diesem immer mehr kleine Schnitte aus denen schon bald feine Bluttropfen hervorquollen. Schneller und schneller lief [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] durch den dunklen Wald, der sein wunderschönes Kleid abgelegt hatte und ihr nun seine dunkle und gefährliche Seite zeigte.&lt;br /&gt;
Wie konnte dies nur derselbe Wald, derselbe Ort sein, der sie mit den ersten Bildern verzaubert hatte? Fragte sie sich, als sie sich in Sicherheit wähnend an einen Baum lehnte und umschaute. Schon seit einiger Zeit hatte sie die Präsenz in ihrem Rücken nicht mehr gespürt. Sollte sie dieses Etwas wirklich abgehängt haben? Sie schaute sich nervös um, ließ den Blick ihrer Augen durch die Dunkelheit wandern und versuchte ihr pochendes Herz zu beruhigen. Es war schwer in der Dunkelheit überhaupt etwas auszumachen und immer wieder machte ihr Herz einen furchtsamen Sprung, wenn die Schatten der Bäume ihr obskure Wesen, die mit langen feingliedrigen Armen in der Dunkelheit zu tanzen schienen, vorspielten.&lt;br /&gt;
Plötzlich blitzte in der Dunkelheit etwas auf. Noch bevor sich die Härchen auf ihrem Nacken aufstellen konnten, war sie schon wieder los gerannt und hetzte durch den Wald. Das Blut, das sich in der kurzen Zeit der Rast auf ihrer Haut gesammelt hatte, wurde vom Gegenwind weggeweht und hinterließ eine feine rote Spur, der man viel zu leicht folgen konnte.&lt;br /&gt;
Wie sollte sie nur dem Schrecken, der mit Sicherheit den Tod bringen würde, entkommen? Wie sollte sie den Anbruch des Tages und das erste Licht, das die Schatten vertreiben würde, nur wieder erleben? Und wie sollte auch nur ein Mensch in dieser schrecklichen Umgebung überleben können?&lt;br /&gt;
Völlig außer Atem rannte das Mädchen dennoch weiter. Immer, wenn sie die Gefahr gegen einen Baum zu laufen ignorierend einen Blick über die Schulter warf, konnte sie einen formlosen Schatten im Schatten sehen, der der blutigen Spur folgte. Nein sie wunderte sich nicht mehr, dass die Menschen sich vor dieser Umgebung fürchteten und die Natur verändern wollten, um in ihr zu überleben. In dieser schrecklichen Umgebung würden sie nie anders überleben können!&lt;br /&gt;
„Vieles, das auf den ersten Blick schrecklich wirkt, ist nur ungewohnt für die Augen.“&lt;br /&gt;
Ertönte plötzlich die raue Stimme des alten Mannes in ihrem Kopf und sie erinnerte sich an die vielen Stunden, in denen er ihr eigentlich nur von der Natur erzählte.&lt;br /&gt;
„ Ein Wolf tötet nicht, weil er grausam sein möchte. Ein Wolf tötet, weil er überleben will. Der Wille zu Überleben ist das, was uns alle – selbst die Pflanzen – vereint.“&lt;br /&gt;
Aber dieses Ding, was auch immer es ist, ist böse! Das konnte sie deutlich spüren. Sie konnte spüren wie es Millimeter um Millimeter näher kam, sich wieder zurückfallen ließ und dann wieder langsam näher kam. Und das alles nur, um mit ihr zu spielen, um ihr den Schrecken in Mark und Bein zu jagen!&lt;br /&gt;
„Wahre Boshaftigkeit gibt es in der Natur nicht. Sie ist eine Erfindung der Menschen, um die Natur zu verteufeln.“&lt;br /&gt;
Aber sie konnte das Böse in diesem Ding eindeutig spüren. Und inmitten dieser schrecklichen Umgebung war niemand, der ihr helfen konnte. Sie war alleine.&lt;br /&gt;
„Niemals bist du alleine. Stets wirst du einen Baum, eine Blume oder zumindest einen Grashalm in der Nähe finden. Deine Mutter wird immer da sein und dich beschützen.“&lt;br /&gt;
Und auf einmal blieb [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] stehen. Langsam drehte sie sich zur Seite und legte die Stirn gegen die Rinde eines der riesigen Bäume. Wie hatte sie nur diese sanften Riesen verteufeln können? Wie hatte sie nur diese Umgebung als schrecklich bezeichnen können?&lt;br /&gt;
Sie schloss die Augen und wartete auf die Schritte, die sich sicher bald nähern und ihren Tod bedeuten würden. Aber sie würde nicht mehr rennen. Sie vertraute auf ihre Mutter und legte ihr Leben in deren Arme.&lt;br /&gt;
Und dann hörte sie ein leises Flüstern.&lt;br /&gt;
„Wie sich die Arme an mich lehnt. Oh du Arme, hör auf zu weinen.“&lt;br /&gt;
„Das sind keine Tränen, das ist Blut. Bist du zu hölzern geworden um den Unterschied zu merken?“&lt;br /&gt;
„Sie blutet? Warum denn nur?“&lt;br /&gt;
„Weil selbst kleine Äste die weiche Haut zerschneiden können.“&lt;br /&gt;
„Schau nur wie sie zittert.“&lt;br /&gt;
„Wie gerne würde ich ihr helfen.“&lt;br /&gt;
„Ich auch.“&lt;br /&gt;
„Ich auch.“&lt;br /&gt;
„Aber sie kann uns nicht hören.“&lt;br /&gt;
„Wir können sie nicht trösten.“&lt;br /&gt;
„Wir können sie nicht beschützen.“&lt;br /&gt;
„Würde sie uns nur hören können.“&lt;br /&gt;
„Wieso kann sie uns nicht hören?“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Ich kann euch hören!“ Schrie [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] mit all ihrer Kraft. „Bitte helft mir!“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Sie kann uns hören?“&lt;br /&gt;
„Sie möchte unsere Hilfe?“&lt;br /&gt;
„Wie lange ist es her?“&lt;br /&gt;
„Sollen wir singen?“&lt;br /&gt;
„Ja lasst uns singen!“&lt;br /&gt;
„Ja..Singen!“&lt;br /&gt;
Und plötzlich schwoll das Flüstern, war es zuerst noch leise und kaum zu hören gewesen, immer weiter an, gewann an Stärke und glich schon bald einem Orkan aus unterschiedlichen Stimmen, die durcheinander riefen. Nach und nach hörten die Stimmen auf zu rufen und fingen stattdessen an leise zu summen. Das Summen wurde immer lauter, übertönte schließlich die letzten Stimmen und brachte mit seinen tiefen Tönen [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]]s Innere sanft zum vibrieren.&lt;br /&gt;
Eine tiefe und warme Stimme erschallte, sang von den Strahlen der Sonne und den Tränen des Mondes und plötzlich setzten alle Stimmen in dieses Lied mit ein.&lt;br /&gt;
Es war das Lied der Schöpfung, die Erzählungen des ersten Baumes, der als Knospe miterlebt hatte wie Mond und Sonne von den Göttern auseinander gerissen wurden und fortan nie wieder zusammen sein und zugleich erstrahlen durften. Um wenigstens die Wärme des anderen und dessen Spiegelbild für wenige Momente zu erhaschen, nachdem dieser schwinden musste, erschufen die Zwei die Natur und die Wärme der Sonnenstrahlen sowie die Liebe in den Mondtränen hauchten der kargen Erde Leben ein.&lt;br /&gt;
Der Erste aber, der stark genug gewesen war vor all diesem bereits als Knospe den Boden zu durchbrechen, wuchs und wuchs bis er groß und prächtig war. Er war der Stärkste von allen und schließlich hob ihn der Mond aus der Erde und gab ihm die Fähigkeit zu wandern. So wurde der Erste als Xinglu, der Wanderer, bekannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Sie ist eingeschlafen.“&lt;br /&gt;
„Sie ist sicher.“&lt;br /&gt;
„Der Schatten ist fort.“&lt;br /&gt;
Das Flüstern der Bäume, sehr zaghaft und leise um das Mädchen nicht zu wecken, flog einige Zeit später dem Winde gleich wieder durch die Luft.&lt;br /&gt;
„Sie muss zurück.“&lt;br /&gt;
„Ja das muss sie.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===14. Kapitel===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Hört ihr das? Sie singen! Sie singen für das Mädchen, sie singen für [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]]!“ Stellte die große [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Schildkröte]] fassungslos fest, während sie sich im Kreis drehte und dem Lied der Bäume lauschte.&lt;br /&gt;
Das Geräusch des schabenden Panzers zusammen mit den Worten aus tiefer Kehle drangen durch die Schleier des Schlafes und holten [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] aus diesem empor.&lt;br /&gt;
„Sie kommt zu sich. Sie hat überlebt!“ Ertönte die Stimme des [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]]s ganz nah vor [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]]s Gesicht. Und als sie die Augen öffnete, sah sie die Gesichter des [Geschichte von Taki#Der rote Vogel - Suzaku|Vogel]]s und des [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]]s dicht über ihrem eigenen schweben und sie mit besorgten Blicken anschauten, bevor sie anfingen breit zu lächeln.&lt;br /&gt;
„Wo bin ich?“ Murmelte sie schlaftrunken, während sie sich den Schlaf aus den Augen rieb.&lt;br /&gt;
„Du bist im Hain des Waldgottes. Du hast geschlafen und wurdest im Traum auf die Probe gestellt.“&lt;br /&gt;
Antwortete [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Bai Hu]], der sich mit einem langgestreckten Seufzer anscheinend nach einer halben Ewigkeit wieder legte und sich wohlig streckte.&lt;br /&gt;
„Habe ich bestanden?“&lt;br /&gt;
[[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Zhu Que]] öffnete den Schnabel, anscheinend um antworten zu wollen, aber die tiefe Stimme Xinglu’s unterbrach ihn.&lt;br /&gt;
„Du hast mehr als das.“ Der riesige Schatten bewegte sich zum ersten Mal, seitdem [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] im Hain war, und schob sich langsam in das fahle Licht des Mondes.&lt;br /&gt;
„Niemals hätte ich erwartet, dass sie für dich singen würden. Niemals hätte ich erwartet, dass sie dieses Lied anstimmen würden.“&lt;br /&gt;
Murmelte das Wesen, dessen Körperbau dem eines Menschen glich, nur glichen Hände und Füße mehr einer Mischung aus Menschenhand und Bärentatze und die Haut schien aus einer rissigen und vor Alter schon schwarz gewordenen Baumrinde zu bestehen. Das Gesicht schließlich war dem eines Hirsches nachempfunden, nur dass sich Flechten aus großen Baumblättern vom Kopf über die Schultern des Wesens ergossen.&lt;br /&gt;
„Sie sangen von dir nicht wahr?“ Fragte [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] das Wesen, dessen große Augen von großer Trauer sprachen.&lt;br /&gt;
„Ja. Ich habe dieses Lied geschrieben und es einem jeden Baum früher vorgesungen, wenn er noch klein und schwach war. Das Lied half ihnen zu wachsen und den Gezeiten zu widerstehen, so dass sie fast so groß wurden wie ich einst. Deswegen nennt man es auch das Baumlied. Früher kannte es ein jeder Baum.“&lt;br /&gt;
„Deswegen sind die Bäume in der Nähe des Haines also so groß und der Winter dem Hain so fern!“&lt;br /&gt;
„Früher waren alle Bäume so groß. Damals wanderte der Wanderer noch jeden Tag über die Erde und sang zu jedem Baum.“ Mischte sich eine raue Stimme plötzlich ein und alle, egal ob Mensch, Tier oder Gott wandten dem Ursprung der Stimme den Kopf zu.&lt;br /&gt;
Ein alter Mann kam mit hinkenden Schritten über die Wiese dem See und der Insel entgegen und winkte dem Mädchen entgegen, das die Augen vor Staunen weit aufgerissen hatte.&lt;br /&gt;
„Du? Was machst du denn hier?“ Rief sie ihm entgegen. Anstatt aber eine Antwort des Mannes zu erhalten, erklang die Stimme des Waldgottes.&lt;br /&gt;
„[[Geschichte von Taki#Der blaue Drache – Seiryu|Quing Long]]. Jetzt wundert mich gar nichts mehr. Hast du [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] beigebracht zu den Bäumen zu sprechen?“&lt;br /&gt;
„Ich habe ihr lediglich von der Natur erzählt Xinglu. Alles Weitere hat sie selber erlernt.“&lt;br /&gt;
„[[Geschichte von Taki#Der blaue Drache – Seiryu|Quing Long]]?“ Verwirrt schaute [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] zwischen dem Alten und Xinglu hin und her.&lt;br /&gt;
Auf dem Gesicht des Alten aber, der am nahen Ufer des Sees angelangt war, bildete sich ein Lächeln und plötzlich erhob sich an derselben Stelle, an der der Alte soeben gestanden hatte, ein großer [[Geschichte von Taki#Der blaue Drache – Seiryu|blauer Drache]] in die Luft, nur um neben Xinglu wieder zu landen.&lt;br /&gt;
„Du hast es schon immer geliebt dich zu verkleiden.“ Murmelte die [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Schildkröte]].&lt;br /&gt;
„Du musst verstehen, dass ich dir nicht die Wahrheit zeigen durfte [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]]. Ich bin der Letzte der Vier und Erster des Kreises. [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Xuan Wu]], [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Zhu Que]], [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Bai Hu]] und ich, [[Geschichte von Taki#Der blaue Drache – Seiryu|Quing Long]] sind die 4 Wächter des Waldgottes und die ersten der Tiere, zu denen er wie zu den Bäumen sang. Ein jeder von uns ist die Inkarnation einer der Jahreszeiten. Ich bin der Frühling, [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Zhu Que]] ist der Sommer, [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Bai Hu]] ist der Herbst und [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Xuan Wu]] ist der Winter. Einst wandelten wir an der Seite Xinglu’s über die Erde. Als er sich aber veränderte, wandten drei von uns ihm den Rücken zu und nur[[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Xuan Wu]] blieb bei ihm.“&lt;br /&gt;
„Aber was habe ich damit zu tun? Ich wollte doch nur Kigiku retten.“&lt;br /&gt;
„Und in diesem einfach Streben hast du es geschafft mich an die Anfänge und das Gute in euch Menschen zu erinnern. Ich war es, der dich im Wald der Träume gejagt hat und hätten dir die Bäume nicht geholfen, so hätte dein Herz schließlich vor Angst aufgehört zu schlagen. Als aber die Bäume anfingen zu singen, da erinnerte ich mich. Sie sangen aber nicht nur von mir, sondern auch von dir. Sie sangen davon wie viel Angst du in der Dunkelheit hast, was für einen Weg du zurücklegen musstest und wie gerne sie dir helfen würden. Und mit jedem Wort verflog mein Hass und ich fing an euch Menschen zu verstehen.“&lt;br /&gt;
„Ich habe gar nicht gehört, dass sie von mir sangen. Hat diese wunderschöne tiefe Stimme etwa auch über mich gesungen?“&lt;br /&gt;
„Wunderschöne tiefe Stimme?“ Schaltete sich [[Geschichte von Taki#Der blaue Drache – Seiryu|Quing Long]] plötzlich ein und wechselte einige Blicke mit den drei anderen, während Xinglu die violetten Augen geschlossen hatte.&lt;br /&gt;
„Sie hat dich singen hören Xinglu? Wie ist das möglich? Du hast schon so lange nicht mehr gesungen.“ Brummte [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Bai Hu]] verdutzt.&lt;br /&gt;
„Sie erinnern sich noch immer daran wie ich zu ihnen sang. Und aus der Erinnerung heraus haben sie meine Stimme scheinbar beschworen. Es ist zu lange her, dass ich zu ihnen gesungen haben, und ich habe kein Recht zu ihnen zu singen bei all dem, was ich getan habe.“&lt;br /&gt;
„Das stimmt nicht! Sie reden stets miteinander und die ältesten von ihnen erzählen den jüngeren von deinem Lied. Sie kennen es alle und werden es nie vergessen.“&lt;br /&gt;
„Mir fehlt aber die Kraft zum Wandern. Hass und Zorn haben meine Beine schwer werden lassen.“&lt;br /&gt;
Er wandte sich von dem weißen [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] ab und dem Mädchen zu.&lt;br /&gt;
„Nein ich hörte keine tiefe Stimme, sondern eine hohe. Ich hörte die Stimme eines jungen [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Drachen]]n, der mich furchtlos anbrüllte. Die Bäume sangen von dem gelben Schuppenkleid des [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Drachen]]n und von der Wärme im Herzen dieses Wesens.&lt;br /&gt;
[[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] sie sangen von dir und es war so viel Wahrheit in ihren Worten, die ich erst jetzt vernehmen konnte.“&lt;br /&gt;
„Warum guckst du so traurig Xinglu? Was hast du vor? Was hat das zu bedeuten?“&lt;br /&gt;
Fragte das Mädchen nun sichtlich besorgt um den Waldgott.&lt;br /&gt;
„Es ist Zeit für mich das Geschenk, das mir der Mond einst gab, zurück zu geben. Ich habe meine Pflicht gegenüber meinen Brüdern und Schwestern vergessen und sie zu lange warten lassen. Ich sehne mich nach Ruhe [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]].“&lt;br /&gt;
Die Züge des Wesens erhellten sich und die Risse in der dunklen Rinde schlossen sich immer mehr.&lt;br /&gt;
„Die Zeit des Wanderers ist vorbei. Zu lange habe ich mich dagegen gewehrt einzusehen, dass die Welt mich nicht mehr braucht. Es ist nun an der Zeit, dass die Jüngeren auf sich aufpassen. Vieles wird sich verändern, aber wenn ich höre wie die Bäume für dich singen, so bin ich mir sicher, dass es nicht nur schlecht sein wird.“&lt;br /&gt;
„Willst du uns wirklich verlassen Xinglu? Was sollen wir ohne dich machen? Was sollen wir alleine machen?“ Rief [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Zhu Que]] mit Trauer in der Stimme.&lt;br /&gt;
„Helft dem gelben [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Drachen]]n bei der Wahrung dessen, was wir einst zusammen auf unseren Reisen verbreiteten. Natürlich nur, wenn du willst [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]].“&lt;br /&gt;
Das Mädchen schaute in die großen violetten Augen und auf die immer heller werdende Rinde, durch die von Minute zu Minute mehr Leben zu pulsieren schien.&lt;br /&gt;
„Was genau meinst du?“&lt;br /&gt;
„Vieles, was einst gut war, ist zerstört. Du hast mir aber gezeigt, dass nicht alles zerstört ist. Ich frage mich, ob sich Sonne und Mond so fühlten, als sie mich erblickten und das Leben erschufen….&lt;br /&gt;
Ich werde das Wandern aufgeben und wieder nur ein Baum sein, ein Baum der mit seinen Brüdern singt. Gerne werde ich von dem kleinen Mädchen singen, das zum [[Geschichte von Taki#Der_Gelbe_Drache|gelben Drachen]] wurde, der den Beginn einer neuen Zeit darstellt.&lt;br /&gt;
Ich würde gerne dabei zusehen, wie ein kleines Mädchen die Wunden, die ein alter Baum geschlagen hat, schließt und dabei hilft, dass wieder mehr Menschen das Lied der Bäume hören.“&lt;br /&gt;
[[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] konnte die Trauer in dem Wesen vor sich so deutlich spüren, dass es ihr die Sprache verschlug. Aber nicht nur Trauer, sondern auch Freude über die Erlösung konnte sie spüren. Es hatte nicht lange gedauert bis ihre Augen sich mit Tränen gefüllt hatten, so dass sie lediglich nicken konnte.&lt;br /&gt;
Der Waldgott lächelte sie voller Wärme an und streckte sich dann zu seiner vollen Größe aus. Ein wohliges Seufzen entfuhr ihm, als die alten Glieder sich zum beinahe letzten Mal bewegten und er sich mit stummen Gesten von seinen vier Freunden verabschiedete, die auf ihre Art viel treuer waren als er es je bis zu diesem Moment vermutet hatte. Dann legte er die letzten Schritte bis zum Mittelpunkt der kleinen Insel zurück, streckte sich erneut und seufzte dabei langgezogen.&lt;br /&gt;
Ein Rascheln und Rauschen war zu hören, als sich riesige Wurzeln in den Boden gruben und gewaltige Äste in die Höhe streckten. So schnell geschah alles, dass nur wenige Momente später sich dort, wo noch eben die Gestalt des Waldgottes gestanden hatte, ein gewaltiger Baum in die Höhe streckte und seine riesigen Äste weit über den See hängen ließ. Das gewaltige Blätterdach des Baumes erstreckte sich über den gesamten Hain und schützte diesen gleich einer Decke.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Epilog===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So verlor der Waldgott seinen Namen und war wieder nur der Erste. Im selben Moment aber erschallte zum ersten Mal seit langer Zeit die tiefe Stimme des Waldgottes und sang begleitet von vielen seiner Brüder das Lied des gelben [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Drache]]ns, so wie es hier geschrieben steht.&lt;br /&gt;
Lieder aber sind die älteste Form des Übernatürlichen und oft findet man in ihnen bereits einen Teil der Zukunft beschrieben. So erfuhr der kleine Bach, an dem das Lied begann, davon wie [[Geschichte von Taki#Der gelbe Drache|Hiwa]] begleitet von [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Zhu Que]], [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Bai Hu]], [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Xuan Wu]] und [[Geschichte von Taki#Der blaue Drache – Seiryu|Quing Long]] in das Dorf am Rand des großen Waldes kam und sowohl von dem Waldgott als auch von dessen Bedauern erzählten. Die Dorfbewohner hörten gerne den Geschichten dieser ungleichen Gruppe zu, ließen sich von diesen verzaubern und wollten alsbald den riesigen Baum selber sehen. Manche von ihnen blieben dort, andere verließen den Ort wieder, nur um von dessen Pracht zu erzählen.&lt;br /&gt;
So gründete sich schon bald unter dem schützenden Dach des Waldgottes ein kleines Dorf. Die vier Wächter, die es nun als Aufgabe ansahen neben dem Waldgott auch noch das Dorf und [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] zu beschützen, blieben bei den Menschen und halfen dem Mädchen dabei zu beschützen, zu trösten, zu beruhigen, zu lenken und vor allem zu erzählen und zu singen.&lt;br /&gt;
Zwei Jahre später, als die ersten Schneeflocken vom Himmel fielen und die mittlerweile zur jungen Frau herangewachsene [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] an die stürmische Nacht erinnerten, in der sie zum ersten Mal von dieser Welt erfuhr, wenn auch nur reichlich verwirrende Bruchstücke, stapfte eine vermummte Gestalt den schmalen von den Bewohnern angelegten Weg zum Hain empor.&lt;br /&gt;
Eine helle Stimme, ihr merkwürdig bekannt aber doch in den Wirren der Erinnerungen verloren, riss [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] aus den Erinnerungen und ließ sie von ihrem Platz am Rande des Sees aus in die Richtung der Gestalt sehen. Ihre Augen weiteten sich und füllten sich als bald mit Tränen, während ihre Füße über den von feinen Schneeflocken bedeckten Boden regelrecht flogen und sie in die weit geöffneten Arme der ihr entgegenlaufenden Kigiku trugen.&lt;br /&gt;
Der Bach plätscherte fröhlich, als er von der Wiedervereinigung der Schwestern hörte und weigerte sich im kommenden Winter vehement dagegen zu erstarren und einzufrieren, so groß war seine Freude. Erst die tiefe Stimme des Waldgottes aus der Ferne sorgte dafür, dass er sich beruhigte und als der Bach langsam erstarrte und für den Winter einschlief, freute sich der Waldgott über jenes letzte Geschenk, das er den Menschen und besonders seiner [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] geben konnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Wichtige Personen und Wesen aus Legenden und Sagen=&lt;br /&gt;
Hier sind wichtige Personen aus der Geschichte oder Legenden/Sagen von Takigakure aufgelistet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Dorfoberhäupter [[Takigakure]]s===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Ieyasu Kagetoya====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ieyasu Kagetoya das erste große Oberhaupt des Dorfes Takigakure. Nach dem Fall Kakuzus bei dem der gesamte damalige Ältestenrat verstarb, übernahm er nicht nur die Macht im Kagetoya-Clan sondern auch im Dorf selbst.&lt;br /&gt;
Er galt als mächtiger Shinobi und entsprechend dem Ruf der Kagetoya als großartiger Krieger. &lt;br /&gt;
Durch seine Autorität und auch teilweise durch Furcht vor seiner Rache stellte er einen sehr wackeligen Frieden in Takigakure her.&lt;br /&gt;
Er führte damals die grundlegende Struktur des heutigen Militärs in Takigakure ein, auch wenn dieses im Laufe der vielen Dynastien überarbeitet wurde, ist es grundlegend immer noch das System nach dem die Kagetoya Krieg führen und sich organisieren.&lt;br /&gt;
Der Kagetoya galt als streng, aufbrausend und ein wenig tyrannisch außerdem erzählt man sich das er ein begabter, wenn auch gerne riskant agierender, Stratege sei was letztlich zu seinem Sturz führte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Shingen Shiazu====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Shingen Shiazu, das zweite große Oberhaupt Takigakures, galt ebenso wie sein Vorgänger Ieyasu Kagetoya als begabter Shinobi und Stratege.&lt;br /&gt;
Jedoch hatte er dem Plan des Kagetoyas eine ganze Kompanie zu opfern widersprochen, als diese dann nicht nur überlebte sondern die Schlacht auch noch gewann schlug er sich auf die Seite der Fuyou, deren Oberhaupt das Kommando über die folgende Kompanie hatte, was dazu führte das Ieyasu Kagetoya noch auf dem Schlachtfeld zum Selbstmord gezwungen wurde, um seine Ehre wieder reinzuwaschen.&lt;br /&gt;
Mit der Unterstützung der Fuyou und einiger jüngerer Clans wurde er dann zum zweiten Oberhaupt Takigakures erklärt. &lt;br /&gt;
Er erklärte die Kagetoya jedoch nicht zu Verrätern und ließ die Ehre der Familie unangetastet.&lt;br /&gt;
Shingen trat er kurz nach dem Bluterbenkrieg von seinem Amt zurück, da er sich in einer Schlacht schwer verletzt hatte und langsam alt wurde. Er galt in seiner Amtszeit zwar als strenges aber faires Oberhaupt, der stets jeden Vorschlag anhörte, bevor er seine Entscheidung traf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Mifune Ashura====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mifune Ashura war das dritte Oberhaupt Takigakures und das erste das nicht aus einer der Gründerfamilien stammte.&lt;br /&gt;
Er war ein Veteran des Krieges, der sich in vielen Schlachten als großer Anführer bewährt hatte, vor allem durch die Tatsache das seine Truppen stets ihre Position gehalten hatten sowie geringere Verluste aufwiesen.&lt;br /&gt;
Jedoch hatte der Krieg ihn zu einem paranoiden Mann gemacht, er verschärfte die Sicherheitskontrollen und die Verteidigungssysteme von Takigakure erheblich. Auf seinen Wunsch wurde eine Kampagne gestartet, die die Bevölkerung davon überzeugte das man Ausländern nicht trauen könne und das die Abschottung von außen der einzige Schutz vor Eroberung wurde.&lt;br /&gt;
Dies hatte auch Erfolg, Takigakure igelte sich ein und sah alles als Bedrohung an, was zu allgemeiner Aufrüstung im Dorf führte.&lt;br /&gt;
Zudem schwächte er die Macht der Gründerclans erheblich in dem er den Ältestenrat neu aufstellte und für niedere Clans zugänglich machte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Kessen Musou====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kessen Musou wurde nach dem überraschenden Tod Mifunes, der scheinbar an einer Krankheit verstarb, ebenso überraschend zum neuen Oberhaupt erklärt. Entgegen der Traditionen des Dorfes die Wege der alten Oberhäupter weiter zugehen, brach er damit und zum ersten Mal in der Geschichte öffnete Takigakure sich wieder nach außen. Ausländer wurden nicht länger verteufelt und argwöhnisch betrachtet, sondern willkommen geheißen und in die Dorfstruktur eingeführt.&lt;br /&gt;
Von vielen wurde Kessen Musou als wahrer Held vergöttert, da er eine unglaubliche Phase des Friedens in Takigakure einläutete, auf die man später immer noch neidisch war und sich zurück wünschte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Verräter [[Takigakure]]s===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Kakuzu====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kakuzu war einst einer der besten Shinobi des Dorfes Takigakure. So entsandte man ihn auf eine Mission den ersten Hokage, Hashirama Senju, zu töten, als diese jedoch scheiterte wurde er bei seiner Rückkehr ins Dorf stigmatisiert und für das Scheitern der Mission bestraft, obgleich diese sehr gefährlich war.&lt;br /&gt;
Darauf entwickelte der einst hochgelobte Jounin einen Hass auf das Dorf und tötete auf seiner Flucht nicht nur die Ältesten des Dorfes, sondern stahl das wichtigste verbotene Jutsu des Dorfes, das seit dem verloren ist. &lt;br /&gt;
Ab da an führte er ein Leben als Kopfgeldjäger und Söldner.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Nobu Gushiken====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nobu Gushiken, adoptierte Bruder des ehemaligen Dorfoberhauptes Muneyaki Gushiken, war ein ausgezeichneter Ninja des Dorfes und Mitglied der Tsuisekisha.&lt;br /&gt;
Ebenso wie sein älterer Bruder strebte er danach Oberhaupt Takigakures wurde, jedoch wurde sein Bruder stattdessen ernannt, was den jungen Mann verbittern ließ, worauf sich die Brüder zerstritten und seine Adoption herauskam.&lt;br /&gt;
Im Angesicht der steigenden Gefahr der Jashin-Sekte versuchte er dann einen lange gehegten Plan umzusetzen, nämlich seinen Bruder zu entführen und zu töten, wobei er es so aussehen lassen wollte als wären die Jashin-Kultisten es gewesen.&lt;br /&gt;
Wodurch er sich ersann zum neuen Dorfoberhaupt erklärt zu werden, jedoch scheiterte sein Plan durch die Heldentat Shinishi Kudos der nicht nur den Verräter beseitigte sondern auch Muneyaki rettete.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Wächter [[Takigakure]]s===&lt;br /&gt;
Die Wächter [[Takigakure]]s entspringen aus der Sage &amp;quot;[[Geschichte von Taki#Das Lied des gelben Drachen|Das Lied des gelben Drachen]]&amp;quot;, welche von einem mutigen kleinem Mädchen und der Entstehung von [[Takigakure]] erzählt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Der blaue Drache – Seiryu====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quing Long bietet einen durchaus beeindruckenden Anblick, wenn er sich nicht in seiner Menschengestalt fort bewegt. Gerne verbringt er seine Zeit als Eremit getarnt, um den einen oder anderen Wanderer etwas über die Natur zu erzählen und beizubringen, so wie er es einst bei dem kleinen Mädchen Hiwa getan hatte. Nur sehr selten würde sich Quing Long in seiner wahren Gestalt einem Menschen zeigen. Sein edles und geduldiges Gemüt würden ihn für offene Geister zum höchst angenehmen Gesprächspartner machen. Vorurteilslos betrachtet er jeden Menschen einzeln und nicht die Menschheit als ganzes, bevor er sich seine Meinung zu einem Individuum bildet.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der blaue Drache Quing Long steht für die Jahreszeit Frühling und somit für die Geburt und die frühe Phase jungen Lebens, seien es Pflanzen, Menschen oder Tiere.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Der rote Vogel – Suzaku====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zhu Que hat ein durchaus heiteres Wesen. Das Interesse des roten Vogels weckt man durch Gesang und Lieder. Selber trällert er gerne verschiedene Lieder und am meisten gefällt es ihm, wenn sich aus seinem Gesang und das eines Menschen ein Duett bildet. Er kann die Form eines kleinen roten als auch großen roten Vogels annehmen. In Anwesenheit oder in der Nähe von Menschen würde er stets als kleiner Vogel auftauchen, um nicht als Wächter erkannt zu werden.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der rote Vogel Zhu Que steht für die Jahreszeit Sommer und damit für den Höhepunkt des Lebens mit all den Pflanzen und Lebewesen, die im Frühling noch klein und zierlich waren. Er steht für die Reichen Geschenke, die die Natur im Sommer bringen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Der weiße Tiger – Byakko====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bai Hu ist äußerst schlau und gerissen, wie es das Bild einer Raubkatze schon immer präsentiert hat. Der weiße Tiger kann die form einer kleinen weißen Katze annehmen, um ohne größeres Aufsehen zu erregen unter Menschen zu wandeln oder sich einzelnen Wanderern zu zeigen ohne direkt erkannt werden zu wollen. Meistens nutzt er diese Form, um die Verhaltensweisen eines Individuums zu beobachten. Reden würde er in seiner Katzenform nie, selbst als Tiger ist es schwer Bai Hu viele Worte zu entlocken. Nie verliert er mehr Worte als unbedingt nötig, man würde immer nur von ihm hören, dass für alles einen Richtigen Zeitpunkt und Ort gibt, wenn man versuchen würde mehr Worte aus ihm zu locken. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der weiße Tiger Bai Hu steht für die Jahreszeit Herbst und damit als Vorbote für die härteren Monate, die im Winter folgen. Mit ihm verbindet man auch den Aspekt der Jagd, der während der Herbstmonate an Wichtigkeit zunimmt, da Pflanzen und Bäume zur Ruhe kommen und bis zum Frühling keine Früchte austragen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Die schwarze Schildkröte – Genbu====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Xuan Wu würde auf Menschen einen etwas angst einflößenden Eindruck machen. Es ist schwer zu erahnen, wie es um das derzeitige Gemüt der schwarzen Schildkröte aussieht. Obwohl Xuan Wu durch das kleine Mädchen Hiwa eines besseren belehrt wurde, was die Menschen in Bezug auf die Natur angeht, so konnte er nie wirklich seinen Argwohn gegenüber die Menschen ablegen. Immer noch sieht er die meisten Menschen als Zerstörer von Natur und Leben. Nur sehr schwer lässt er sich von der Gutherzigkeit und Naturverbundenheit eines Individuums überzeugen. Sollte man dies aber geschafft haben, so genießt man das voller Vertrauen und den Schutz der argwöhnischen Schildkröte. Natürlich stehen die Menschen [[Takigakure]]s automatisch unter seinem Schutz, da er diese als Abkömmlinge der ersten Dorfbewohner ansieht.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die schwarze Schildkröte Xuan Wu steht für die Jahreszeit Winter und damit für die Ruhe selbst, die während eines jeden Winters in der Natur einkehrt. Oftmals wird auch der Tod mit ihm in Verbindung gebracht, denn nicht alle Lebewesen überstehen den kalten Fängen des Winters.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Der gelbe Drache====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Mädchen namens Hiwa ist ein sehr naturverbundener Mensch. Sie weiß jeden Aspekt der Natur zu schätzen, achtet jede noch so kleine Lebensform und würde immer zum Wohle dieser handeln. Ihr eigenes Wohl stellt sie unter das von anderen, selbst wenn es um das Wohl fremder Menschen geht. Sie ist eine lebensfrohe Person, die sich gerne auch bei anderen Menschen aufhält. Durch ihren langen und außergewöhnlichen Aufenthalt in der Natur, ist diese zu ihrem eigentlich Zuhause geworden, etwas das man ihr auch anmerkt. Sie verbringt mehr Tage in Wäldern als unter Menschen. Man sagt ihr nach, dass sie mit Bäumen reden kann.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Hiwa gilt heute als Tod, wobei man sich dessen nie gewiss war. Man erzählt sich, dass sie eines Tages einfach im Wald verschwunden und nie wieder zurück gekehrt war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Frage-Sektion ==  &lt;br /&gt;
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|-&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
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== Navigation ==&lt;br /&gt;
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		<author><name>Masao Higurashi</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.narutorpg.de/index.php?title=Geschichte_von_Taki&amp;diff=25572</id>
		<title>Geschichte von Taki</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.narutorpg.de/index.php?title=Geschichte_von_Taki&amp;diff=25572"/>
		<updated>2016-03-14T16:24:59Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Masao Higurashi: /* Nobu Gushiken */ WIP: Beschreibungen wichtiger Gesichtlicher Personen.&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Auf dieser Seite findet ihr eine Übersicht über die Geschichte des Dorfes [[Takigakure]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Seit Entstehung von [[Takigakure]]==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Sengoku Jidai===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Anfang der Geschichtschreiber [[Takigakure]]s steht Sengoku Jidai, die Zeit der streitenden Reiche. Nachdem die Kunst des Ninjutsu zur Blüte seiner Macht aufgestiegen war, durchstriffen zahllose [[Clan]]s die Lande, ein jeder mit seinen eigenen Fähigkeiten und Ansichten über die Welt. Sie waren [[Söldner]], die von den Ländern bezahlt wurden und alle bisher gekannten Waffen und Armeen überflüssig machten. Diese Kraft, die vielen zunächst wie ein Segen erschien, wurde schnell zu einem Fluch als sich angeblich selbst der Himmel in blutiges Rot aufgrund der endlosen Schlachten färbte, die auf der Erde ausgetragen wurden. Als sich die zwei mächtigsten [[Clan]]s im Reich des Feuers zusammenschlossen und [[Konohagakure]] gründeten, geschah ein Umdenken in vielen Ninja[[clan]]s die diesem Beispiel folgten. Es war deutlich geworden das es keinen Sinn mehr hatte nur dem eigenen Clan Treue zu schwören: Um zu bestehen brauchte es Bündnisse mit anderen Gruppierungen. Je stärker die zu schmiedende Allianz umso mehr Macht für die Beteiligten.&amp;lt;br /&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Gründung des Dorfes - 85 Jahre vor Ende des Bluterbenkrieges===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In diesen Jahren versammelten sich vier der örtlichen Ninjaclans an dem Baum, den wir heute Taki-Baum nennen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Gesellschaft_in_Taki#Kagetoya|Kagetoya]] (Krieger), die [[Gesellschaft_in_Taki#Shiazu|Shiazu]] (Strategen), die [[Gesellschaft_in_Taki#Fuyou|Fuyou]] (Heilung) und die [[Gesellschaft_in_Taki#Nanaya|Nanaya]] (Tarnung).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie schlossen einen Pakt und schworen untereinander Treue an diesem Baum, der zu dieser Zeit noch ein gewöhnlicher war und erst Jahrzehnte später zu wahrer Berühmtheit gelangen sollte. Entgegen häufiger Annahme wurde [[Takigakure]] auf Vorschlag der [[Gesellschaft_in_Taki#Fuyou|Fuyou]] und Nanaya hin als Demokratie gegründet, da sich die verfeindeten [[Clan]]s der [[Gesellschaft_in_Taki#Kagetoya|Kagetoya]] und [[Gesellschaft_in_Taki#Shiazu|Shiazu]] auf keinen Anführer einigen konnten. [[Takigakure]] wurde vom Ältestenrat geführt, welcher aus den Anführern der jeweiligen [[Clan]]s bestand und hatte zu Beginn mit vielen Schwierigkeiten zu kämpfen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch die schier endlose Bedrohung und zahlreiche Überfälle entwickelte [[Takigakure]] bereits sehr früh fähige Verteidigungsmechanismen und Finten, mit denen sie selbst übermächtige Feinde erfolgreich abwehren konnten. Niemals gelang es einem Feind Fuß in [[Takigakure]] zu fassen und der Frieden im verborgenen Dorf machte den Rat der Ältesten leichtsinnig und überheblich.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Der Fall Kakuzu und Kagetoya-Dynastie - 65 Jahre vor Ende des Bluterbenkrieges===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Fall Kakuzu sorgte für besonderes Aufsehen im Dorf und beeinflusste es bis heute. Nachdem der Jounin Kakuzu bei einem Auftrag scheiterte der die Ermordung des ersten [[Wichtige_Personen_in_Konoha#Hokage|Hokage]]s im Sinn hatte, mit dem [[Takigakure]] im Krieg war, erfuhr er bei seiner Rückkehr eine starke Ignoranz und Ablehnung. Er wurde mit Strafen belegt, denen er sich mit unerwarteter Gewalt erfolgreich widersetzen konnte. Bei seiner Flucht kam der gesamte Ältestenrat ums Leben, was für große Debatten in den Clans sorgte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Ieyasu [[Gesellschaft_in_Taki#Kagetoya|Kagetoya]] sich zum neuen Oberhaupt erklärte, gab es niemanden der ihm zu widersprechen wagte. Mittlerweile hatten sich weitere [[Clan]]s in [[Takigakure]] angesiedelt und viele von ihnen hielten den mächtigen [[Gesellschaft_in_Taki#Kagetoya|Kagetoya]] die Treue, sodass jeder Widerspruch in einem Bürgerkrieg hätte enden können.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Der Aufstand und Shiazu-Dynastie - 28 Jahre vor Ende des Bluterbenkrieges===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Viele Jahrzehnte lang herrschte in [[Takigakure]] eine angespannte Stimmung, doch keine Seite wagte es diesen trügerischen und wackeligen Frieden zu brechen. Das Dorf hatte viele Fortschritte gemacht. Es gelang ihm seine Macht auszubauen und von Taki als offizielles Ninjadorf anerkannt zu werden. Seine Ninja sicherten nun nichtmehr einzig das Dorf, sondern das gesamte Land stand unter dem Schutz und der Verwaltung der Ninja aus [[Takigakure]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dennoch folgte das unvermeidliche erneut aus einer im Leichtsinn geborenen Handlung heraus: Als Ieyasu [[Gesellschaft_in_Taki#Kagetoya|Kagetoya]] sich in einer Schlacht dazu entschied eine Kompanie seiner Shinobi für den Sieg zu opfern, musste er die Folgen seiner Handlung am eigenen Leib spüren. Die Kompanie unter Führung von Kenshin [[Gesellschaft_in_Taki#Fuyou|Fuyou]] schaffte es entgegen aller Wahrscheinlichkeiten nicht nur zu überleben, sondern die gesamte Schlacht beinahe im Alleingang zu entscheiden. Als sie anschließend zurückkehrten, wandten sie sich offen gegen die Ninja welche sie im Stich und zum Sterben zurückgelassen hatten. Die [[Gesellschaft_in_Taki#Shiazu|Shiazu]], welche wohl nur auf eine solche Gelegenheit gewartet hatten, schlossen sich mit den [[Gesellschaft_in_Taki#Fuyou|Fuyou]] zusammen was letztlich auf den Tod [[Gesellschaft_in_Taki#Kagetoya|Kagetoya]]s und dem Ende seiner Dynastie noch auf diesem Schlachtfeld hinauslief.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Daheim in [[Takigakure]] wurde Shingen Shiazu als neues [[Dorfoberhaupt]] etabliert, mit großer Unterstützung der [[Gesellschaft_in_Taki#Fuyou|Fuyou]] und einiger jüngerer [[Clan]]s, welche sich im Laufe der Jahre um die Shiazu und [[Gesellschaft_in_Taki#Fuyou|Fuyou]] geschart hatten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unter den Shiazu änderte sich nach Aussen hin wenig, da sie an den Pfaden der [[Gesellschaft_in_Taki#Kagetoya|Kagetoya]] festhielten und diese trotz des Zwischenfalls nicht als Verräter deklarierten. Dennoch war dies das offizielle Ende des [[Clan]]s, denn während die Kagetoya mehr und mehr Verbündete in [[Takigakure]] verloren, schwand auch der [[Clan]] bis sich im folgenden Bluterbenkrieg ihre Spuren komplett verloren.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===[[Takigakure]] im Bluterbenkrieg===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während des Bürgerkrieges erlebten viele Einwohner und Ninja eine Schockphase die selbst nach dem Ende des Krieges noch viele Jahrzehnte lang anhalten sollte. Sie erkannten, das ihre Sicherheit nicht von selbst gegeben war. Obwohl es den Ninja gelang jeden Eindringling vom Dorf fern zu halten, hatte das Dorf viele Verluste und Tragödien zu beklagen, viele die heimkehrten waren nicht mehr dieselben wie vorher und erzählten erschreckende Geschichten über all die Bluterbler gegen die sie hatten kämpfen müssen.&amp;lt;br /&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Folgen des Krieges und Ashura-Dynastie - Monate nach Ende des Bluterbenkrieges===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenige Monate nach Ende des Krieges musste auch Shingen Shiazu zurücktreten, der sich in einer der letzten großen Schlachten schwere Verbrennungen zugezogen hatte. Zur Überraschung vieler ernannte er Mifune Ashura zu seinem Nachfolger, nachdem dieser sich in zahlreichen Schlachten hervorgetan hatte. Damit war er der erste Anführer [[Takigakure]]s der aus keiner der vier Gründerfamilien stammte, deren Population sich im Krieg ohnehin deutlich reduziert hatte. Der Ältestenrat wurde neu geordnet, sodass auch Mitglieder der niederen [[Clan]]s Zugang zu diesem hatten, was die Machtstellung der Gründerfamilien endgültig brechen sollte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem sich die Defensive als besonderes Markenzeichen der Shinobi aus [[Takigakure]] etabliert hatte, begann Mifune eben dieses noch auszubauen. Die alten Verteidigungsanlagen wurden verstärkt und Sicherheitskontrollen für Aus- und Einwanderer verschärft. Waffen wurden entwickelt und verbessert, während den Einwohnern die Gefahr der Aussenwelt eingeprägt wurde, der die heimische Sicherheit des Dorfes gegenüberstand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Takigakure]] begann sich für einen Krieg zu rüsten, der nicht kommen sollte.&amp;lt;br /&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Zeit des Friedens und Musou-Dynastie - 42 Jahre nach Ende des Bluterbenkrieges===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach einem friedlichen, wenn auch überraschendem, Tod Mifunes, wurde Kessen Musou vom Ältestenrat zu dessem Nachfolger ernannt. Während [[Takigakure]] sich in der Ashura-Dynastie mehr um die Sicherung seiner Position kümmerte, brach man in der Musou-Dynastie überraschenderweise damit. Potential von Aussen wurden willkommen geheißen und gefördert, während die Ninja-Akademie an gegenwärtige Standards angepasst wurde. In dieser Zeit stießen viele [[Clan]]s und Familien nach [[Takigakure]], die auch für dessen Entwicklung wichtig sind, wie [[Wichtige_Personen_in_Taki#Jinkou_Eigen|Jinkou Eigen]] oder die Familie der [[Wichtige_Personen_in_Taki#Shinishi_Kudo|Kudo]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Ära des Friedens hatte [[Takigakure]] erfasst und viele Ninja wuchsen in dem Bewusstsein auf diesen Frieden erhalten zu wollen. Konflikte waren selten und wurden zumeist gerecht gelöst. Von einigen wurde diese Zeit als wahres Paradies empfunden, andere verurteilten den Leichtsinn mit welchem die Ninja hierdurch behaftet wurden.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Militarisierung und Eigen-Dynastie - 80 Jahre nach Ende des Bluterbenkrieges===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als die Musou-Dynastie mit dem Tod Kessens während einer geheimen Mission endete, gab es große Bestürzung im Dorf als der Ältestenrat zur Überraschung vieler eine Frau namens [[Wichtige_Personen_in_Taki#|Jinkou Eigen]] zum neuen Oberhaupt ernannte. Abgesehen davon dass sie eine Frau war, war sie auch eine Ausländerin ohne feste Wurzeln in [[Takigakure]], was bei vielen Misstrauen erregte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Eigen-Dynastie wurde großer Wert auf innere Sicherheit gelegt. Die Schutzmaßnahmen innerhalb und ausserhalb des Dorfes wurden ebenso verstärkt wie deutlicher spürbar gemacht. Viele Systeme wurden bürokratisiert und auf Effizienz getrimmt, während die ·Shineitai·, die mehrere Dutzend starke Leibgarde des Oberhauptes, etabliert wurde. Es gab das erklärte Ziel aus [[Takigakure]] ein Dorf werden zu lassen, welches sich vor den Großreichen nicht weiter würde verbergen müssen. Aussen wurden Bündnisse geschmiedet, Innen wurden Gesetze erlassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu dieser Zeit traten auch die sogenannten &amp;quot;[[Söldner]]&amp;quot; das erste Mal an das Licht der Öffentlichkeit. Menschen ohne Chakra probten mit Schusswaffen den Aufstand gegenüber den mittlerweile etablierten Ninja.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Söldner-Ära===&lt;br /&gt;
Nach den militärisch geprägten Jahren Jinkous, hatte die [[Wichtige_Personen_in_Taki#Ehemalige_Dorfoberhäupter|Gushiken]]-Ära das erste Mal seit dem Bluterbenkrieg wieder mit einer größeren Bedrohung zu tun: Den Söldnern.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Doch anders als in anderen Ländern und Dörfer gab es in [[Taki no Kuni]] nur wenig Aktivitäten dieser und die im Vergleich geringe Anzahl der Söldner bereitete den vereinte Kräften der Landesfürsten und des Ninjadorfes kaum Probleme.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Da [[Takigakure]] ohnehin keine Gefahr durch die Söldner für das einzige wirklich versteckte Dorf sah, zogen sie daher nicht aktiv in den Kampf gegen diese, sondern verteidigten lediglich das Land gegen die wenigen einfallenden Truppen, welche die Städte bedrohten.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Eingriff des Ältestenrates und [[Wichtige_Personen_in_Taki#Ehemalige_Dorfoberhäupter|Gushiken]]-Dynastie - 85 Jahre nach Ende des Bluterbenkrieges===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Änderungen während der Eigen-Dynastie sorgten für größeren Widerstand bei den traditionelleren Clans des Dorfes als erwartet, weshalb unter internem Druck der Ältestenrat dazu gezwungen wurde Eigen um den Rücktritt zu bitten. Als [[Wichtige_Personen_in_Taki#Ehemalige_Dorfoberhäupter|Muneyaki Gushiken]] die Führung des Dorfes übernahm, waren viele erleichtert wieder einen ·wahren Taki-Ninja· an der Spitze zu sehen.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Beginn der [[Wichtige_Personen_in_Taki#Ehemalige_Dorfoberhäupter|Gushiken]]-Dynastie - 85 Jahre nach Ende des Bluterbenkrieges===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit [[Wichtige_Personen_in_Taki#Ehemalige_Dorfoberhäupter|Muneyaki Gushiken]] als neuer Führung des Dorfes ging eine Welle der Erleichterung durch die Reihen der Bewohner des Dorfes, ein Anführer geboren in [[Takigakure]] selbst und bereits mit 9 Jahren Absolvent der Akademie. Allerdings blieb ein plötzlicher Umschwung der Politik wieder der Erwartungen aus. [[Wichtige_Personen_in_Taki#Ehemalige_Dorfoberhäupter|Muneyaki]] zeigte sich viel mehr als zurückhaltend und vorsichtiger Ninja. Selbst einige Monate nach seiner Einsetzung herrschte eine Stille im Zusammenhang mit seiner Politik. Als [[Wichtige_Personen_in_Taki#Ehemalige_Dorfoberhäupter|Muneyaki]] dann sogar plötzlich für eine Weile lang verschwand fürchteten sowohl der Ältestenrat als auch die Bewohner [[Takigakure]]s dass die Auswahl ein Fehler gewesen war und sie ihren Anführer nie wiedersehen würden. Doch [[Wichtige_Personen_in_Taki#Ehemalige_Dorfoberhäupter|Muneyaki]] erschien wider Erwarten wieder an den Toren [[Takigakure]]s als wäre nichts gewesen, um sich seinen Aufgaben als [[Dorfoberhaupt]] des Dorfes zu stellen. Erst einige Wochen nach seiner Rückkehr enthüllte [[Wichtige_Personen_in_Taki#Ehemalige_Dorfoberhäupter|Muneyaki]] die Intention hinter seinem Verschwinden.&lt;br /&gt;
Er hat die legendären Wächter aus den vergessenen Geschichten Takis erforscht und als Zeichen der Wertschätzung den Titel des Dorfoberhauptes des Dorfes  in den gelben Drachen ernannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Post-Söldner-Ära===&lt;br /&gt;
Da die [[Söldner]]-Ära keinen großartigen Einfluss auf [[Takigakure]] hatte, verlief das Leben im Dorf nach dem Sieg über diese nicht anders ab als zuvor.&lt;br /&gt;
Es gab, da man sich nicht großartig mit den [[Söldner]]n beschäftigt hatte, anders als in anderen Ländern, keine großen technologischen Fortschritte, noch war man auf diese im recht traditionellen Land erpicht.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Es gab jedoch erste stärkere diplomatische Berührungen mit den Dörfern [[Kirigakure]] und [[Kumogakure]].&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Diese waren auf die diplomatischen Beziehungen des ehemaligen Dorfoberhaupts [[Wichtige_Personen_in_Taki#Dorfoberhaupt|Eigen Jinkou]] zu [[Kirigakure]] zurückzuführen, die ursprünglich aus dem Dorf stammte. Über jene Beziehung kamen sie dann auch in Berührung mit [[Kumogakure]], welche schon immer recht eng mit [[Kirigakure]] verbunden waren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Dreier-Bündnis-Ära===&lt;br /&gt;
Das Dreier-Bündnis [[Kirigakure]]-[[Kumogakure]]-[[Takigakure]] hat seine Wurzeln bis in den Bluterbenkrieg geschlagen. Damals entstand der erste Kontakt aller drei Länder miteinander. Auch wenn dieser Kontakt eher negativer Natur gegenüber [[Takigakure]] war, so festigte es die Bindung der beiden anderen Bündnispartner.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Dieses Verhältnis schob sich jedoch ins positive als [[Wichtige_Personen_in_Taki#Eigen_Jinkou|Eigen Jinkou]] Dorfführer wurde, da Eigens Heimatdorf [[Kirigakure]] gewesen war, pflegte sie in dieser neuen Position eine recht umsichtige Politik, welche den Grundstein für das künftige Bündnis legte.&lt;br /&gt;
Zur freundschaftlichen Annäherung begrüßte [[Takigakure]] bald eine kleine Delegation [[Kirigakure]]-Ninja im Dorf, deren Besuch überraschend gut ausging.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Anschläge während des [[Chuuninexamen]]s in [[Kumogakure]] festigte ebenfalls diese Beziehung, da [[Takigakure]] ihrem neuen Freunden [[Kirigakure]] und somit auch [[Kumogakure]] bei der Beseitigung der Schäden half.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Nach der Eroberung einer [[Söldner]]festung seitens [[Kirigakure]], wurde diese zum gemeinsamen Besitz der drei Dörfer erklärt und die Bündnisfestung erschaffen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die letzte Festigung des Bündnisses wurde durch die Katastrophenhilfe während Unwetters erzielt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Beginn der [[Wichtige_Personen_in_Taki#Shinishi_Kudo|Kudo]]-Dynastie - 89 Jahre nach Ende des Bluterbenkrieges===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem, Nobu Guskihen, der Bruder [[Wichtige_Personen_in_Taki#Ehemalige_Dorfoberhäupter|Muneyaki Gushikens]], diesen auf dem Weg zu einer wohl wichtigen Besprechung abfangen und entführen konnte, trat die Spezialeinheit Takigakures in Aktion, unter anderem auch [[Wichtige_Personen_in_Taki#Shinishi_Kudo|Shinishi Kudo]].&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Wichtige_Personen_in_Taki#Shinishi_Kudo|Shinishi Kudo]] gelang es als einziger, den [[Wichtige_Personen_in_Taki#Ehemalige_Dorfoberhäupter|gelben Drachen]] und seinen Bruder in einer Höhle zu finden und zu erreichen. Ihm gelang es Nobu Gushiken, das höchst gefährliche, ehemalige Mitglied der [[Einheiten_Takigakures#Tsuisekisha_.28J.C3.A4ger.29|Tsuisekisha-Einheit]], den Bruder von Gushiken, zu erledigen. &lt;br /&gt;
Gerüchten zufolge soll Nobu jedoch Sicherheitsvorkehrungen geplant haben, welche besagte Höhle nach seinem Tod zum Einsturz brachte.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Offiziellen Aussagen zufolge, gelang es Kudo, das [[Dorfoberhaupt]] aus der misslichen Lage der einstürzenden Höhle zu befreien, schaffte es jedoch selbst nicht mehr heraus. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Wichtige_Personen_in_Taki#Shinishi_Kudo|Shinishi Kudo]] galt eine Zeit lang als verstorben, ehe er wohlauf zurückkam und wenig wegen seiner heldenhaften Taten, der Rettung des alten Dorfoberhauptes sowie dem Ausschalten des Verräters selbst zum [[Dorfoberhaupt]] ernannt wurde, da [[Wichtige_Personen_in_Taki#Ehemalige_Dorfoberhäupter|Muneyaki Gushiken]] von diesem Amt zurücktrat.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der junge [[Gesellschaft_in_Taki#Kudo|Kudo]] brachte gleich frischen Wind in des recht traditionelle Takigakure, durch die Umbenennung des Dorfoberhaupt-Titels vom gelben zum goldenen Drachen, sowie dem Bau eines neuen [[Aufbau_von_Taki#Ninjasitz.2Fgoldene_Drachenstatue|Ninjasitzes]], der eben jenes Wesen repräsentieren sollte.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Jedoch hatte [[Wichtige_Personen_in_Taki#Shinishi_Kudo|Shinishi Kudo]] mit seiner Ernennung gleichzeitig etwas geerbt was den jungen Shinobi auf die Probe stellen sollte, der [[Taki_no_Kuni#Jashin_Sekte|Jashin-Kult]] der zuvor in Takigakure schon Unheil angerichtet hatte war stärker geworden und schaffte es [[Takigakure]] als Dorf einige Seitenhiebe zu verpassen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Bald darauf sollte ein Krieg in [[Taki no Kuni]] ausbrechen in dem die beiden Seiten ihre Kräfte maßen und [[Wichtige_Personen_in_Taki#Shinishi_Kudo|der goldene Drache]] seine Stärke und Führungsqualitäten beweisen musste.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Das Lied des gelben Drachen=&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwischen den Reihen voller Bücher und Schriftrollen in der Bibliothek [[Takigakure]]s, die oft von großen Personen der Vergangenheit, wichtigen Ereignissen oder Techniken sowie Lehre handeln, findet der Suchende bis weilen ein kleineres unscheinbares Buch.&lt;br /&gt;
Nur selten wurde das Buch in den letzten Jahren aus der Umarmung seiner größeren Brüder und Schwestern gerissen, um seinen Inhalt dem Suchenden zu offenbaren. Es war in Vergessenheit geraten und gelegentlich, wenn es aus dem langen Schlaf eines von Staub bedeckten Buches für einen Moment, welcher für ein Buch alles zwischen einer Sekunde und einem Jahrhundert sein kann, aufwachte, erinnerte es sich sehnsüchtig daran wie es gewesen war, als noch kleine Kinderfinger es jeden Tag hervorgeholt und die dazugehörigen hohen Stimmen erfreut und laut aus ihm hervor gelesen hatten.&lt;br /&gt;
Es war abgenutzt ja, aber das stimmte das Buch nicht traurig sondern machte es eher stolz. Die güldene Farbe, mit der sein Schaffer einst den Umschlag beschrieben hatte, hatte ihm eh nie wirklich gefallen und der Zustand sprach in seinen Augen für all die Liebe und Anerkennung, die ihm einst zugekommen war. Und schließlich hatte die Geschichte, mit deren Schutz und Überlieferung es beauftragt worden war, alles Recht auf derartige Zuwendung.&lt;br /&gt;
Ja das Buch war stolz auf sich selber und wusste, dass es nur lange genug warten müsste, bis es aus seinem Schlaf aufgeweckt werden und seine Geschichte erneut offenbaren würde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Irgendwann kam dieser Tag und an diesem Tag fand die Sage des [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|gelben Drachens]] und der Götter wieder Einzug in die Köpfe der Menschen. Wie so oft bei Sagen weiß niemand zu sagen, wie viel wahr und wie viel hinzugedichtet worden war. Aber dies, so wusste das Buch, war nicht die Aufgabe einer Sage.&lt;br /&gt;
Eine Sage muss die Herzen der Menschen erfreuen, sie mit Hoffnung erfüllen und zum Träumen anregen. Eine Sage lässt bisweilen alte Männer genauso wie kleine Kinder mit verträumten Blicken die Welt um sich herum betrachten und sich vorstellen, wie es wohl damals an diesem Ort ausgesehen haben könnte. Eine Sage schließlich steht für eine Lektion und Beispiel, Lehre und Wissen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und so erzählt das Buch die Geschichte:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Prolog===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vor langer Zeit, als die Menschheit noch jung war und mit den großen Augen eines kleinen Kindes die Welt um sich herum betrachtete, herrschte die Natur über das Leben eines jeden Lebewesens mit einer Hand, die zugleich sanft wie ein kühler Windstoß im drückenden Sommer als auch hart wie der Kern eines großen Gebirges war.&lt;br /&gt;
Der Mensch, genauso wie alle anderen Lebewesen ob Tier, Pflanze oder Stein kämpfte jeden Tag um sein Überleben. Aber nicht Angst oder Ohnmacht vor den Strapazen bestimmten sein Leben, sondern Freude und Glück über die einfachsten Dinge. Er war glücklich, wenn er mit vollem Magen einen warmen und sicheren Schlafplatz gefunden hatte.&lt;br /&gt;
So herrschte die Natur und die Tiere, die teilweise älter als die Menschen waren, wuchsen zu prächtigen Gestalten heran. Hört man heute von Erzählungen aus jener Zeit, so wirken die Geschichten von dem riesigen Wald, der den Großteil des Kontinents bedeckte und von ebenso riesigen Tiergottheiten bevölkert war, wie die Märchen eines alten wirren Greises.&lt;br /&gt;
Aber der Menschheit Kindeswiege war dies Umfeld beschützt vom großen Schatten des Waldgottes. Irgendwann jedoch fängt jedes Kind an sein Umfeld zu verändern und in einer Zeit, in der sich das Schicksal dieses Gleichgewichtes entscheiden sollte erhob sich der [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|gelbe Drache]] über die Träume von Natur und Mensch hinweg in die Lüfte der Zukunft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===1. Kapitel===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Langsam und träge floss der kleine Bach an diesem Tag die Hänge des Hügels herab, plätscherte nur missmutig über die großen Steine nahe seiner Quelle, drückte nur halbherzig die Kiesel vor sich her, die sich in seinen Weg stellen wollten, und wollte gar nicht so recht seinen Weg gen Tal beschreiben.&lt;br /&gt;
Hätte man den Bach an einem anderen Tag gesehen und hätte man Aug und Ohr, so wie es die Menschen früher für die Natur gehabt hatten, so hätte die Freude und die Glückseligkeit des Baches einem das Herz erwärmt. Es war kein großer Bach, es war kein Bach, dessen Wasser sich in den Strom eines gewaltigen Flusses oder die Gefilde eines riesigen Sees mischte. Es war ein einfacher Bach, der auf der großen Landkarte nicht einmal seine Existenz belegt finden würde.&lt;br /&gt;
Aber für die Menschen des kleinen Dorfes am Fuße des Hügels war er die Quelle ihres Lebens und somit das Wichtigste in der Welt und für ihn waren diese Menschen das Wichtigste in der Welt.&lt;br /&gt;
Wer brauchte schon riesige Mengen Wassers, wenn er sich an dem Lachen der Kinder erfreuen konnte, die in ihm spielten und sein Wasser benutzten, um sich gegenseitig zu bespritzen?&lt;br /&gt;
Ja es waren vor allem die Kinder, auf die sich der Bach jeden Morgen freute, wenn er sich aus dem moosig-grünen Bett seiner Träume erhob. Er kannte sie alle, er erkannte sie schon am Klang ihres Lachens und hatte einem jeden der Dorfbewohner erfreut beim Wachsen zugesehen.&lt;br /&gt;
Nichts aber stimmte ihn so traurig, wie das bittere Weinen und Schluchzen eines Kindes, das in seinem jungen Leben bereits großes Leid erfahren musste. Und ausgerechnet das herzerweichendste Weinen und die qualvollsten Tränen hatte er am gestrigen Tage wahrnehmen müssen.&lt;br /&gt;
Das Mädchen mit den grellblonden Haaren namens [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] hatte bereits in ihrer frühesten Kindheit beide Eltern verloren und lebte alleine mit ihrer großen Schwester Kigiku in dem kleinen Dorf. Nie hatte der Bach [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] weinen hören ob des Verlustes der Eltern oder der schweren Zeit, die dieser den beiden Mädchen einbrachte. Es war immer glücklich mit seinem Leben gewesen, hatte sich nie beschwert und war der großen Schwester stets zur Hand gegangen. Und ausgerechnet dieses Mädchen, das dem Bach immer ein Quell der Freude gewesen war, weinte nun ob der schweren Krankheit des Einzigem, dem es sich immer sicher gewesen war: Seiner Schwester.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was konnte der Bach tun? Die Menschen hatten in den Jahrhunderten seit ihrer frühesten Kindheit gelernt in der Natur zu überleben und dabei bereits einiges über die Kunst mit den Geschenken der Natur Krankheit und Wunde zu bekämpfen gelernt. Aber nicht einmal dieses Wissen schien das Leid Kigikus mildern zu können. Trübseelig floss er weiter vor sich hin und grübelte nach, was er tun könnte. Auch dachte er dabei daran, dass die Menschheit längst ihr Kindesbett verlassen und begonnen hatte, die harte Seite der Natur, die ihr Leben bedrohte, zu bekämpfen.&lt;br /&gt;
Früher, er konnte sich fast nicht mehr daran erinnern, hatte sich nur selten die Sonne in seinen Wassern gespiegelt, da der Schatten großer Bäume stets sein Gefilde bedeckte. Irgendwann aber hatten die Menschen damit begonnen die Bäume zu fällen und sich Platz zum Leben, für ihr Vieh und für ihre Felder zu schaffen. Der große Wald war immer weiter geschrumpft und schon lange hörte der Bach die Stimmen der Bäume nur noch aus sehr weiter Entfernung im Säuseln des Windes.&lt;br /&gt;
Als er nun so lauschte, um die Stimmen der Bäume zu hören, vernahm er die Stimme eines Menschen. Dieser Mann, denn seine tiefe und rauchige Stimme verriet sein Geschlecht, sang irgendwo in seiner Nähe von etwas, was der Bach völlig vergessen hatte: Von dem Waldgott.&lt;br /&gt;
Die Erinnerungen überschlugen sich und schnell beschloss der Bach aus seiner Trübseligkeit zu erwachen und den Sänger mit dem Plätschern seines Wassers an- und zu dem kleinen Dorf hinzulocken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===2. Kapitel===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stark schmerzten die Füße des Greises, dessen Stimme der Bach vernommen hatte, ob seiner langen Wanderung und ein jedes Wort, das er scheinbar vergnügt vor sich her sang, war einzig und allein dazu gedacht, um ihn von den Schmerzen abzulenken.&lt;br /&gt;
Er war weit gereist, hatte viele Flüsse überquert und sich an viele Bäume gelehnt, wenn sein alter Körper ein paar Momente der Ruhe benötigten. Weswegen er reiste, wusste er nicht mehr. Einzig und allein erinnerte er sich noch daran, dass er einst am Rande eines großen Waldes gelebt und von dessen Wildheit und Schönheit verzaubert worden war.&lt;br /&gt;
Angelockt vom Plätschern des Baches, dessen kühles Wasser Linderung für die schmerzenden Füße verhieß, wechselte der Greis die Richtung und traf schon bald auf den kleinen Bach und das in nicht allzu weiter Ferne stehende Dorf. Noch einmal nahm sich der Alte zusammen, trällerte um so lauter, als seine Füße besonders stark schmerzen und ihm anscheinend sagen wollten:“Wieso bleibst du nicht einfach hier sitzen und gönnst uns unsere Ruhe du alter Narr?“&lt;br /&gt;
Aber der „alte Narr“ war dickköpfig geworden und wollte nicht nur seine Füße ausruhen, sondern auch noch mit Menschen reden. Ein Vergnügen, das ihm seit Wochen verwehrt war.&lt;br /&gt;
So laut trällerte er vor sich hin, dass er das Schluchzen des kleinen Mädchens, das am Ufer des kleinen Baches mehr in sich zusammen gekauert war, als dass es saß, nicht mitbekam. Erst, als das Mädchen seine grünen Augen öffnete und auf den alten und komisch aussehenden Mann schaute, während es sich über die tränenverschmierten Wangen wischte, bemerkte dieser, dass er nicht alleine war.&lt;br /&gt;
„Was ist ein Waldgott?“ ertönte die hohe Stimme des Mädchens und der alte Mann blieb verdutzt stehen, um die fragenden großen Augen, die vor Weinen rot geworden waren, zu bewundern. Kurz entschlossen gewährte er seinen fast schon rebellierenden Füßen ihren Wunsch und ließ sich neben dem Mädchen leise seufzend nieder.&lt;br /&gt;
„Die gestaltgewordene Natur. Wille und Kraft dessen, was uns stets umgibt, und genauso wild und sanft wie eben jenes.“ Antwortete er ein wenig kryptischer, als er beabsichtigt hatte, während er die schmerzenden Füße aus den abgelaufenen Sandalen befreite.&lt;br /&gt;
„Und wie sieht er aus?“&lt;br /&gt;
„Er wechselt die Gestalt, so wie es auch die Natur ständig tut.“&lt;br /&gt;
„Ist er lieb?“&lt;br /&gt;
„Ja und nein. Wenn er stürmisch und verheerend ist, wenn er wütend und aufgebracht ist, so vernichtet er alles, was ihm in den Weg kommt. Ist er aber sanft und ruhig, so beschützt, heilt und umsorgt er das, was in seinen Augen, den Augen der Natur, würdig ist.“&lt;br /&gt;
Sofort weiteten sich die Augen des kleinen Mädchens, das das zerschlissene Hemd des Alten mit seinen kleinen Fingern ergriff und ihn voller Hoffnung und zugleich voller Angst vor einer möglichen Enttäuschung anschaute.&lt;br /&gt;
„Er heilt? Kann er alles heilen? Kann er auch eine richtig schlimme Krankheit heilen?“&lt;br /&gt;
Ein wenig verdutzt ob dieser Reaktion antwortete der Alte in dazu passender Stimmlage:&lt;br /&gt;
„Ehm Ja, kann er, aber dazu muss er…“ Doch weiter hörte das Mädchen nicht, es riss nur umso stärker an dem Hemd und schrie förmlich:&lt;br /&gt;
„Wo finde ich ihn? Erzähl mir bitte alles!“&lt;br /&gt;
Und nach einer Reaktion, die sehr derer glich, die er nur wenige Momente zuvor gezeigt hatte, und einem dazu passenden Seufzen, holte der Greis tief Luft und fing an zu erzählen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Weit weg im Nordosten steht er noch, der große Wald, der einst fast den ganzen Kontinent bedeckte. Im Gegensatz zu den kleinen Wäldern, die du kennst, ist dieser Wald noch erfüllt von dem Willen und der Kraft der Natur. Tief in seinem Inneren lebt der Waldgott in dem wunderbaren Hain, der schon seit Äonen nicht mehr von Menschen betreten worden ist, und umgeben von den Vorfahren der Tiere: riesige und weise Tiergötter.&lt;br /&gt;
Einst, so wurde mir als kleines Kind in meinem Heimatdorf erzählt, dass am Randes des großen Waldes steht, sahen die Tiergötter und der Waldgott mit wohlwollendem Blick auf die Menschen herab, die so schwach und zerbrechlich wirkten. Sie standen uns bei, wenn etwas unsere Existenz bedrohte, und halfen uns gelegentlich mit Rat und Tat in der Natur zu überleben, die sie schon so viel länger bevölkern und so viel besser verstehen als wir.&lt;br /&gt;
Aus dieser Zeit kommen auch die Geschichten der Heilkunst des Waldgottes und der weisen Ratschläge der Tiergötter, die zusammen mit ihren damals noch ähnlich riesigen Brüdern und Schwestern unseren Kontinent bereisten und bevölkerten.&lt;br /&gt;
Aber…“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch weiter kam der Mann nicht, denn das Mädchen war bereits aufgesprungen und rannte fort in Richtung der Häuser. Später erfuhr er, was es mit dem Mädchen auf sich hatte, und schollt sich selber ob dem, was er so unvorsichtig [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] erzählt hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===3. Kapitel===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Voller Schrecken beobachtete der kleine Bach, was geschah. In seinem Bestreben das kleine Mädchen zu trösten und sich wieder an ihrem Lachen und den strahlenden Augen zu erfreuen, hatte er vergessen, dass Menschen keine Tiere waren. Sie waren es nicht gewohnt auf sich alleine gestellt zu überleben und am aller wenigsten kleine Kinder, von den Gefahren einer solchen Reise und denen des großen Waldes ganz zu schweigen.&lt;br /&gt;
Aber was konnte er tun? Was konnte er tun?...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ohne lange nachzudenken hatte sich [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] ihre festeren Schuhe samt ein paar reisetauglichen Kleidern und Proviant – was sie eben rumliegen sah – geschnappt, hatte ihre Schwester umarmt und war mit den Worten „Der Waldgott wird dich heilen, warte es nur ab!“ aus der kleinen Hütte, die die zwei Mädchen bewohnten, verschwunden.&lt;br /&gt;
Kigiku hatte sichtlich verwirrt drein geschaut, aber hatte ob ihrer Krankheit und der Schwäche, die ihren Körper befallen hatte, nichts tun können, außer der kleinen Schwester flehentlich hinterher zu schauen. So verzweifelt, wie die große Schwester in dieser Stunde war, als[[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] Hals über Kopf das kleine Dorf verließ, so zuversichtlich war die kleine Schwester, die endlich etwas gefunden hatte, was sie tun konnte um Kigiku helfen zu können. Sie dachte gar nicht daran, dass die Reise gefährlich werden könnte, oder dass sie ihr eigenes Leben schonen müsste. Einzig und allein das Leben der Person, die für sie die Welt darstellte, war ihr wichtig und kreiste beständig in ihrer Gedankenwelt umher.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So reiste das kleine Mädchen mit dem blonden Haar und den großen grünen Augen los gen Nordosten. Zum Glück hatte sie gelernt die Himmelsrichtungen zu erkennen und zu finden und verlief sich nie. So selbstsicher ging sie ihre Reise an, dass sie vergnügt summend schon bald das kleine Tal und die Gefilde des kleinen Baches verließ.&lt;br /&gt;
Die ersten Tage ihres kleinen Abenteuers flogen nur so vorüber. Sie hatte genügend Wasser dabei und konnte ihre Proviante mit den Beeren und Früchten, die sie dank des herrschenden Sommers leicht fand, stets wieder auffüllen. Einzig und allein des Nachts, wenn es dunkel und gelegentlich sogar etwas kühler wurde, wurde es ihr etwas bang um das kleine Herz. Aber wie stets summte sie dann eine kleine Melodie vor sich her, mit der sie die große Stille um sich herum vertrieb und sich selber in den Schlaf wiegte.&lt;br /&gt;
Die Weisen sagen, dass ein entschlossenes Herz keine Furcht kenne. Nur ein zauderndes und fragendes Herz öffne Tür und Tor für Zweifel und Furcht. Wenn man diesen Worten Glauben schenken darf, so verwundert es nicht, dass [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] nie daran dachte umzukehren oder auch nur aus Angst oder Furcht eine Träne vergoss. Sie war überzeugt davon das Richtige zu tun und setzte mit derselben Überzeugung Fuß vor Fuß, ging Schritt um Schritt immer weiter gen Nordosten.&lt;br /&gt;
Schon bald wurde die Natur, die wenn auch in schwächerer Art und Weise, auch an diesem Ort zu finden war, auf das summende und singende kleine Mädchen aufmerksam und immer öfter geschah es von nun an, dass ein kleiner Sperling sich zu [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] gesellte, wenn diese tagsüber oder nachts vor sich hin sang, um diese mit seinem hohen Zwitschern zu begleiten.&lt;br /&gt;
Immer, wenn sie den kleinen [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]] sah, der ihr schon bald ein lieber Wegbegleiter wurde, hellte sich die Miene des kleinen Mädchens auf und ihre Schritte wurden bestimmter und stärker. Dem Beispiel des [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]]s folgend, fing sie schon bald an feste Rhythmen in ihren Tagesablauf zu bringen:&lt;br /&gt;
Sie stand mit der Sonne auf, aß etwas, ging dann den Tag über unterbrochen von einer Mittagspause bis sie am Nachmittag begann nach einer Schlafmöglichkeit zu suchen und daraufhin nach etwas Essbarem und Trinkbarem, wenn sie nicht schon genug während des Tages gefunden hatte. Ihrer guten Orientierung wegen verlief sie sich dabei so gut wie nie und wenn, dann brachte sie das Zwitschern des kleinen [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]] schon bald wieder auf den richtigen Weg. Auch brauchte sie nur auf das Verhalten des[[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]]s zu achten, um Wetterumbrüche oder Gefahren vorherzusehen.&lt;br /&gt;
So verging die Zeit und die Natur kehrte immer weiter in das kleine Mädchen ein genauso wie das kleine Mädchen immer weiter in die Natur einkehrte. Und dann kam der Herbst&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===4. Kapitel===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als die ersten Blätter an den Bäumen begannen gelb und rot zu werden, wusste [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]], dass der Sommer den Kampf gegen den Winter langsam verlor. Noch kämpfte er wacker und hielt die kalten Winde aus dem Norden samt der dunklen Wolken, die sie mitbrachten, zurück. Aber mit jedem Tag und jeder Nacht kamen sie näher, ohne dass der Sommer etwas dagegen würde tun können.&lt;br /&gt;
Sie musste sich beeilen, so viel verstand selbst ein kleines Mädchen, denn in den Stürmen und der Kälte des Winters würde sie nicht überleben können ohne die Hilfe und den Beistand Ihresgleichen.&lt;br /&gt;
Wäre der kleine [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]] nicht gewesen, der sie über immer längere Strecken des Tages begleitete und es sich immer öfter auf ihrer Schulter bequem machte, so hätten vielleicht der Zweifel und die Furcht Einzug in ihrem Herzen gehalten. So aber ertönten die Stimmen der Zwei, wann immer der Winter an ihren Herzen zu nagen begann, und vertrieben diesen.&lt;br /&gt;
Manchmal allerdings kam es auch vor, dass der kleine [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]] schrecklich lange weg blieb und [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] begann sich Sorgen zu machen. Sorgen um den kleinen [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]], um ihre Schwester und um den Wahrheitsgehalt der Geschichte des alten Mannes. Als der kleine [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]] eines Morgens nicht neben ihr zu finden war, erhob sie sich und ging ohne zu zaudern in den kleinen Hain hinein, der sich vor ihr erstreckte. Sie begann das Lied zu singen, das sie seit Beginn ihrer Reise immer sang, und schon bald hörte sie aus einiger Entfernung die Antwort des [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]]s.&lt;br /&gt;
Ihr Herz schlug immer schneller voller Freude und auch voller Angst ob dem, was dem [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]] passiert sein könnte. Sie rannte immer schneller, stets der Stimme des [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]]s folgend und blieb plötzlich stehen.&lt;br /&gt;
Eine kleine [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] mit ungewöhnlich eisblauen Augen stand am Fuße eines großen Baumes, auf dessen niedrigem Ast [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] sofort ein paar der Federn des kleinen [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]]s sehen konnte. Ihre Augen weiteten sich und füllten sich schon bald mit Tränen, während die Katze sich von dem ersten Schrecken ob der plötzlichen Begegnung erholte und begann um das kleine Mädchen, das mehr und mehr in Tränen ausbrach, zu kreisen.&lt;br /&gt;
[[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] verstand schnell, dass der Sommer ihr bisher nur die schönen Seiten der Natur gezeigt hatte und sie den kleinen [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]] wohl nicht mehr wieder sehen würde. Es war in ihren Augen klar, dass der [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]] den Klauen der [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] erlegen war, da er sonst längst zu ihr zurück geflogen sein würde.&lt;br /&gt;
Immer stärker wurde der Regen aus Tränen, der sich vom Gesicht des kleinen Mädchens gen Boden bewegte, bis ein empörtes Miauen das Mädchen aus seinen Gedanken rüttelte. Die [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] hatte sich vor [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] hingesetzt und schaute sie aus zugleich neugierigen und vorwurfsvollen Augen an, so dass das Mädchen nicht anders konnte als sich herabzubeugen und vorsichtig das Fell des Tieres zu streicheln.&lt;br /&gt;
Sie machte dem Tier keine Vorwürfe, da es nur um sein eigenes Überleben kämpfte, auch wenn es sie dennoch sehr traurig machte. Anstatt aber vor der Hand des Mädchens zu fliehen, ließ sich die [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] mit einem immer lauter werdenden Schnurren streicheln und verließ auch nicht die Seite des Mädchens, als dieses langsam damit beginnen musste zurück zu ihren wenigen Habseligkeiten zu gehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So nahm schon bald die kleine [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] den Platz des [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]]s ein und begleitete [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] auf ihrer Reise. Und so wie der [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]] mit seinem Verhalten dem Mädchen vieles über das Überleben in der Natur beibrachte, so tat dies auch die [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]]. Allerdings oblag es der [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] genauso wie bei ihrem ersten Treffen dem Mädchen die düstere Seite der Natur zu zeigen.&lt;br /&gt;
Hatten im Sommer noch Früchte und Beeren überall auf ihrem Weg nur darauf gewartet von ihr gepflückt zu werden, so verschwanden diese immer mehr je weiter der Herbst Einzug hielt. Und schon bald musste [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] lernen, dass sie wie die [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] Leben nehmen musste, um selber zu überleben.&lt;br /&gt;
Es dauerte schier eine Ewigkeit, bis es ihr mittels einer Falle zum ersten Mal gelang ein kleines Tier zu fangen, ein Feuer zu machen und es dann übers Herz zu bringen das Tier zu töten und sogar zu verspeisen. Sie weinte bitterlich ob des Lebens, das sie beendet hatte und flehte vielmals um Verzeihung, bevor sie sich traute zu essen.&lt;br /&gt;
Durch Wiederholung aber wird jeder zum Meister und schon bald hatte sich das kleine Mädchen an die neuen Vorgänge gewöhnt, auch wenn sie noch immer für das Schicksal der Seele eines jeden Tieres, das sie tötete, zum ihr unbekannten Waldgott betete.&lt;br /&gt;
Schon bald fiel ihr das Fehlen des freudigen Zwitscherns kaum noch auf und die Harte Seite der Natur zog immer mehr in sie ein, auch wenn diese gemischt von warmen Momenten war, wie das abendliche Einschlafen mit der [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] in den Armen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===5. Kapitel===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Immer schwächer wurde der Sommer und der Herbst, der wie sein Freund Frühling sich oft wie das Seil fühlte, an dem Sommer und Herbst zogen, wurde immer dunkler und kälter. Die Stürme, die die Höhepunkte im Tauziehen zwischen Sommer und Winter für jeden sichtbar und hörbar machten, hatten schon seit einiger Zeit immer weiter an Stärke nachgelassen so wie es auch der Sommer getan hatte.&lt;br /&gt;
Immer weniger Zeit blieb dem kleinen Mädchen, das sich immer öfter morgens von Raureif befreien musste. Gelegentlich fielen früh morgens kleine weiße Flocken vom Himmel herab, setzten sich auf ihr blondes Haar und bildeten einen Schleier aus winzig kleinen Kristallen. Immer öfter froren ihr die Füße oder die Hände, manchmal kroch die Kälte sogar langsam die Beine hoch und hätte sie nicht die [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] gehabt, die sie des nachts wärmte, so wäre sie sicher oft schlotternd vor Kälte erwacht.&lt;br /&gt;
Sie hatte kaum noch Zeit, das wusste sie. Aber unbeirrt setzte sie Tag für Tag einen Fuß vor den anderen. Sie konnte nicht scheitern, sie durfte nicht! Was war schon so ein wenig Schnee im Vergleich zu dem, was ihre Schwester erleiden musste?&lt;br /&gt;
Und dann eines Tages, als die glänzende Himmelsscheibe bereits im Sinken inbegriffen war, sah sie Rauchschwaden hinter einem kleinen Weiler aufsteigen. Sie beschleunigte ihre Schritte und angespornt durch das Wettlaufen, das sich nun ergab, sprintete auch die [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] immer schneller, bis sie das Mädchen überholte und wenig später aus deren Sichtfeld verschwand.&lt;br /&gt;
Wie lange sie schon so rannte, wusste [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] nicht. Einzig und allein die stetig abnehmende Entfernung zu den Rauchschwaden und nicht die fast schon untergegangene Sonne war Mittelpunkt aller Gedanken des kleinen Mädchens. Je näher sie aber kam, desto mehr drangen schreckliche Geräusche an ihr Ohr, die sie an die unglaublich lauten Stürme im Herbst erinnerten. Oft hatte sie sich mitten in der Nacht, wenn es besonders stark stürmte, wie ein Kokon in ihre Decke eingerollt und sich vorgestellt, dass außerhalb des schützenden Mantels riesige Tiere, wie die aus der Geschichte des Greises, umher liefen und sich gegenseitig anschrien, was diesen Schrecklichen Krach erzeugte.&lt;br /&gt;
Hätte sie gewusst, was sie erwartete, so hätte sie in jenen Nächten wohl kein einziges Auge zu bekommen. Als sie sich immer weiter ihren Weg zwischen den mit einer hauchdünnen Schicht silbrigen Schnees bedeckten Bäumen des kleinen Weilers bahnte, schälten sich immer mehr die Umrisse kleinerer und größerer Häuser aus dem zwielichtigen Schatten der Bäume. Das Herz des Mädchen schlug ob der Vorfreude vielleicht endlich ihr Ziel erreicht zu haben immer schneller, bis es plötzlich zwei Schläge aussetzte während auch die kleinen Beine sich nicht mehr fortbewegen wollten.&lt;br /&gt;
Ein gewaltiges Brüllen, wie es dem stärksten Orkan alle Ehre bereitet hätte, erhob sich, als ein gewaltiger schwarzer Schatten sich auf die Reihe der Häuser zu bewegte. Nicht heimelige Kamine, nicht freundlich strahlende Herdfeuer hatten die Rauchschwaden erzeugt, die [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] angelockt hatten, sondern in Flammen stehende Barrikaden, die die Dorfbewohner scheinbar als Schutz errichtet hatten. Aber selbst diese hatten sie nicht vor dem bewahren können, was auf sie zurollte.&lt;br /&gt;
Verzweifeltes Rufen drang an [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]]s Ohren, als das Brüllen für einen Moment aussetzte. Langsam bewegte sie sich wieder, überzeugte ihre Füße mühsam zu jedem einzelnen Schritt und näherte sich so furchtbar langsam dem Chaos, das immer mehr von sich enthüllte.&lt;br /&gt;
Der gewaltige Schatten war stehen geblieben, bäumte sich in regelmäßigen Abständen auf und brüllte jedes Mal so laut, dass die nahestehenden Bäume wackelten. Vor ihm schälten sich nun auch kleinere Schatten mit langen Stäben aus dem flackernden Zwielicht der Flammen. Je näher das kleine Mädchen kam, desto mehr erkannte sie, dass es sich um Dorfbewohner zu handeln schien, die mit langen Speeren und allerlei zweckentfremdeten Ackergerät den riesigen Schatten, der längst durch die Barrikade gebrochen war, aufzuhalten versuchten.&lt;br /&gt;
Dann hörte sie plötzlich etwas, was nicht so recht in das Chaos passen wollte. Ein hohes Schreien drang an ihre Ohren, das nicht allzu weit entfernt seinen Ursprung haben konnte. In einem solchen Chaos hätte man erwartet, dass es ein furchterfülltes Schreien einer Frau ob der großen Gefahr sein müsste. Aber ein kleines Kind, jünger als die bisher unbemerkte Beobachterin, wankte kaum in der Lage richtig zu laufen mit seinen kurzen Beinen und immer wieder sich an den Häuserwänden abstützend auf den Kampf hinter der durchbrochenen Barrikade zu.&lt;br /&gt;
Doch auch der Schatten hatte das Geräusch bemerkt. [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] blieb abermals für einen Moment vor Schreck das Herz stehen, als sich das riesige Ungetüm dem wankenden Kind zu wandte. Aber diesmal setzten ihre Beine nicht aus, sondern beschleunigten Ihre Schritte. Unweigerlich dachte [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] daran, dass sie nicht schnell genug gewesen war um ihren kleinen [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]] hatte beschützen zu können und weigerte sich so etwas noch einmal zuzulassen.&lt;br /&gt;
Ihre Beine flogen förmlich über die leicht angefrorene Erde, näherten sich immer weiter dem Kleinkind und dem riesigen Schatten, der laut brüllend ebenfalls auf dieses aus der entgegen gesetzten Richtung zusteuerte. Ein verzweifelter Ruf aus der Kehle eines Mannes drang an die Ohren des Mädchens, aber kein einziger ihrer Gedanken war dazu in der Lage sich um dieses zu kümmern.&lt;br /&gt;
Mit Müh und Not erreichte sie das wankende Kind, das in dem Moment, in dem [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] hinter ihm zu Halt kam, endgültig der Schwerkraft Rechenschaft leistete und in die Arme des blonden Mädchens fiel. Doch auch der riesige Schatten hatte die Quelle des hohen Geräusches erreicht. Als eine besonders vorwitzige Flamme ihre Stimme erhob und den Schauplatz für einen Moment zur Gänze ausleuchtete, legte [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] unweigerlich die Arme fester um das Kleinkind in ihren Armen. Vor ihr erhob sich der Kopf einer gewaltigen schwarzen [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Schildkröte]], deren Augen zornig und mordlüstern das ungleiche Gespann anfunkelten.&lt;br /&gt;
Würde sie das Kind loslassen und sich vorsichtig entfernen, während das Ungetüm mit seiner Beute beschäftigt war, so würde sie vielleicht… Doch [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] schüttelte entschlossen das blonde Haupt und drückte das Kind nur stärker an sich. Der Blick ihrer Augen wurde gefährlicher, während sich diese leicht verengten. Sie würde nicht zulassen, dass erneut ein kleines Wesen, das auf ihre Hilfe angewiesen war, starb, weil sie zu zögerlich und zu schwach war. Ähnlich einer Bärenmutter, die ihr Junges vor hoffnungslos überlegenen Jägern nicht im Stich ließ, sondern die Jäger auch noch laut anbrüllte, war der Blick des jungen Mädchens. Das Brüllen aus diesem wurde immer spürbarer, so dass selbst die [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Schildkröte]] für einen Moment inne Hielt. Immer deutlicher wurde es, man war fast der Meinung, dass man es hören … und plötzlich erschallte ein gewaltiger und tiefer Schrei, als sich ein großer Schatten zwischen [[Wichtige_Personen_in_Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] und die [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Schildkröte]] schob.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===6. Kapitel===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unweigerlich hatte [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] ihre Augen geschlossen, als der zweite Schatten so nah vor ihr erschienen war, und rechnete jeden Moment damit die Flügelschläge des Todesboten zu hören.&lt;br /&gt;
Aber diese erschallten nicht, stattdessen entwickelte sich ein Sturm aus Schrei und Gebrüll der zwei riesigen Wesen direkt vor ihr. Je mehr sie aber ihre eigene Angst und ihr wild pochendes Herz beruhigte, desto mehr war sie in der Lage die tiefen Stimmen zu vernehmen:&lt;br /&gt;
„Geh mir aus dem Weg [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Bai Hu]]!“ donnerte die etwas entferntere Stimme zornerfüllt.&lt;br /&gt;
„Nein! Diese beschütze ich und du wirst sie nicht bekommen!“ erwiderte die nähere Stimme etwas leiser, aber mit einem gefährlichen Unterton.&lt;br /&gt;
„Die Menschen verdienen den Tod!“&lt;br /&gt;
„Nichts verdient den Tod. Oder hast du Xinglu’s Worte in deinem Zorn vergessen?“&lt;br /&gt;
„Du wagst es seine Worte in den Mund zu nehmen, nachdem ihr ihn verlassen habt?“ brüllte die fernere Stimme plötzlich noch lauter.&lt;br /&gt;
„Wir haben ihn verlassen nicht wegen dem, was er einst sagte, sondern wegen dem, was er nicht mehr sagt! Würde er zu dem zurückfinden, was wir immer verehrt haben, so würden wir sofort zurückkehren.“&lt;br /&gt;
Es wurde still für einen Moment. Fast ohnmächtig vor den riesigen Geschöpfen, deren Nähe sie deutlich spüren konnte, hatte [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] ihre Augen die ganze Zeit über fest zugekniffen und auch das Kleinkind in ihren Armen hatte sich nicht gerührt. Als es nun etwas ruhiger wurde, öffnete [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] vorsichtig ihre Augen und bestaunte das weiße mit schwarzen Streifen getigerte Fell einer riesigen [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]], die sich scheinbar schützend vor sie gestellt hatte. Doch Zeit für Worte blieb ihr nicht, denn schon bald ertönte die Stimme der [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Schildkröte]] erneut, wenn auch nicht mehr ganz so sehr vor Wut bebend.&lt;br /&gt;
„Ich werde mich zurückziehen und bei Xinglu auf dich warten. Wie es stets Tradition war, wirst du ihm das Wesen vorstellen müssen, dass du vor seinem Willen beschützt hast.“&lt;br /&gt;
Ein Rauschen ertönte, während sich die [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Schildkröte]] umdrehte.&lt;br /&gt;
„In einer Woche, zum Vollmond, falls du es nicht vergessen hast.“ Brummte sie.&lt;br /&gt;
„Ich habe es nie vergessen [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Xuan Wu]], nie...“&lt;br /&gt;
Und dann verschwand die gewaltige [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Schildkröte]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erst, als sich der Schatten des Tieres mit dem Schatten des großen Wald, der in einiger Entfernung zum Dorf zu sehen war, vereinigt hatte, ging ein spürbares Aufatmen durch die Dorfbewohner. Sie schienen sich nicht an der Gegenwart des zweiten Tieres zu stören, als sie an diesem vorbei auf [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] zu rannten. Das kleine Kind in ihren Armen begehrte plötzlich auf, als ein großer Mann mit einer eindrucksvollen Narbe über der Wange und schwarzem Haar vor [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] auftauchte und im nächsten Moment hob eben dieser das Kleinkind aus ihren Armen empor und drückte es an sich.&lt;br /&gt;
„Hast du Angst um deinen Papa gehabt?“murmelte der Mann, der voller Freude dem Kind die Nase stupste.&lt;br /&gt;
„[[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]]… wir müssen reden.“ Ertönte die tiefe Stimme nun einfühlsam und beruhigend aber mit einem kleinen Anflug von Sorge und lenkte [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] von dem rührenden Bild vor sich ab. Als sie ihre Augen dem großen Wesen zu wandte und sich die Blicke begegneten, atmete sie erschrocken ein.&lt;br /&gt;
„Bist du… das kleine Kätzchen?“&lt;br /&gt;
Und der Blick der eisblauen Augen des weißen [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]]s sagte mehr als Worte könnten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===7. Kapitel===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Was hat das alles zu bedeuten?“ Schrie [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] schon fast dem großen [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] entgegen.&lt;br /&gt;
Die Sonne schickte gerade ihre ersten Strahlen durch die kahlen Äste der Bäume und zeigte dem Mädchen, wie viel Zeit seit dem Verschwinden der [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Schildkröte]] vergangen war.&lt;br /&gt;
Die letzten Stunden hatte sie damit zugebracht sich der Versuche der Dorfbewohner sie wie eine Heldin zu feiern zu erwehren und immer wieder den Armen, die sie umschlingen wollten, zu entfliehen. Als die Menschen endlich eingesehen hatten, dass sie an derlei Feiern nicht interessiert war und ihr die Nähe zu so vielen Lebewesen sogar unangenehm war, hatten sie ihr endlich etwas Platz gelassen, ihr etwas zu essen und einen Platz zum Schlafen gegeben. Während dieser Stunden war [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Bai Hu]], so hatte ihn die [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Schildkröte]] genannt, wie vom Erdboden verschlungen gewesen und erst am nächsten Morgen, als [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] sich aus Gewohnheit bei der ersten Morgenröte aus dem Bett erhob und an die frische Luft ging, saß er plötzlich neben dem Haus und schaute sie lange Zeit stumm aus seinen eisblauen Augen an, bevor er sich erhob und langsam gen Waldgrenze trottete. Schnell war sie ihm gefolgt und rief ihm nun schon zum zweiten Mal dieselbe Frage entgegen:&lt;br /&gt;
„Sag es mir! Was hat das alles zu bedeuten? Antworte endlich!“&lt;br /&gt;
„Zügle dein Temperament. Ich höre dich.“ Antwortete der große [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] mit ruhiger und gedämpfter Stimme.&lt;br /&gt;
Es dauerte ein paar Momente, bevor [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] sich etwas beruhigt hatte und deutlich leiser entgegnete: „Aber warum antwortest du mir dann nicht?“&lt;br /&gt;
„Alles besitzt einen richtigen Ort und eine richtige Zeit.“&lt;br /&gt;
„Und erst jetzt stimmt beides überein?“&lt;br /&gt;
„Richtig..“ Der [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] hielt in seinem Gang inne und schaute sich in dem winterlichen Wald einige Momente lang um, bevor er fortfuhr.“Und Vieles ist nicht für die Ohren aller bestimmt.“&lt;br /&gt;
„Also sollen die Dorfbewohner davon nichts hören?“&lt;br /&gt;
„Du hörst zu.“ Abermals folgte eine Pause, die der [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] nutzte um wieder eine Pfote vor die andere zu setzen. „Diese Menschen haben den Zorn Xinglu’s auf sich gezogen und [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Xuan Wu]], der einzige von uns der bei ihm geblieben ist, war hier um das Urteil zu vollstrecken.“&lt;br /&gt;
„Xinglu? [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Xuan Wu]]? Ich verstehe nicht… Ich verstehe gar nichts!“ Brummte [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] in sich hinein.&lt;br /&gt;
„Xinglu ist der Waldgott. Der, nach dem du gesucht hast.“&lt;br /&gt;
Ein Moment der Stille folgte, in dem sich [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]]‘s Augen weiteten und sie tief Luft holte für die folgenden Worte:&lt;br /&gt;
„Aber dann bin ich ja am Ziel Dann wird Kigiku endlich geheilt!“ Sie griff in den Schnee, warf diesen voller Freude empor und drehte sich in dem kleinen Schneegestöber entzückt um sich selber.&lt;br /&gt;
„Ja und nein.“ Erschallte die Stimme des [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]]s. Abrupt blieb [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] stehen und schaute diesen entgeistert an.&lt;br /&gt;
„Er hat die Macht zu heilen, aber ob er das tun wird ist fraglich.“ [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Bai Hu]] atmete tief ein und aus, was dank seiner Größe einen imposanten Luftstrom erzeugte, der [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]]‘s Haar umher wirbelte.&lt;br /&gt;
„Aber darum geht es gerade nicht. Du hast dich dem Willen Xinglu’s entgegen gestellt und seinen Zorn auf dich gezogen.“&lt;br /&gt;
„Aber ich habe doch nur ein kleines Kind beschützt!“ Schrie [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] ihm entgegen.&lt;br /&gt;
„Das weiß ich und das wirst du ihm erklären müssen, wenn du vor ihm stehst.“&lt;br /&gt;
Das Mädchen schluckte geräuschvoll und sah den [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] mit einer Spur Furcht in den Augen an.&lt;br /&gt;
„Und was ist, wenn er mich nicht versteht? Was ist…?“&lt;br /&gt;
„Xinglu hat sich verändert. Wo einst Mitgefühl und Wut sich die Waage hielten, herrscht nun zumeist das Dunkle.“&lt;br /&gt;
„Aber wieso?... Und wieso kennst du ihn so gut? Wieso bist du kein kleines Kätzchen mehr? Wieso hast du mir geholfen? Wieso hast du den kleinen [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]] getötet?“ Platzte es aus [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] hervor.&lt;br /&gt;
„… Zeit und Ort [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]]… Zeit und Ort.“ Und im nächsten Moment war der große weiße [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] mit ein paar gewaltigen Sätzen im Wald verschwunden und [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] drehte sich langsam gen des erwachenden Dorfes.&lt;br /&gt;
„Wenn nicht jetzt, wann dann?“ Murmelte sie und machte sich auf den Weg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===8. Kapitel===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als das blonde Mädchen sich langsam durch den winterlichen Wald dem Dorf und dessen wärmeverheißenden Rauchsäulen näherte, schälte sich immer mehr die Silhouette eines Mannes aus dem morgendlichen Zwielicht heraus. Leicht war dieser Schatten mit dem Stein zu verwechseln, auf welchem er sich befand, aber mehr und mehr fiel die Unnatürlichkeit dieses Gebildes [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] ins Auge und so blieb sie nach einigen weiteren Schritten schließlich vor einem alten Mann stehen, der seine geschlossenen Augen dem Himmel entgegen gerichtet hatte.&lt;br /&gt;
Gerade öffnete sie den Mund, um etwas zu sagen, da hob der Alte die Hand und bedeutete ihr zu schweigen. Erst einige Momente später ertönte die brüchige Stimme und durchbrach die Stille.&lt;br /&gt;
„Ich weiß, dass du hier bist auch ohne deine Worte.... Die Bäume reden seit Wochen ununterbrochen über das Mädchen, das den Waldgott sucht. Und nun stehst du vor mir, blickst mit Augen um dich, die voller Fragen sind.“&lt;br /&gt;
„Die Bäume reden?“ Antwortete [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] verdutzt und verdeutlichte mit ihrer Frage die Worte des Mannes, der anfing zu kichern, nur noch mehr.&lt;br /&gt;
„Da reist sie mehrere Monde lang durch die Natur, lässt diese in sie einkehren aber kehrt selber nicht in sie ein… Natürlich reden sie! Sie reden schon viel länger als die Menschen.“&lt;br /&gt;
„Und ihr versteht sie? Wieso verstehen die Menschen sie nicht? Oder bin das nur ich?“&lt;br /&gt;
„Ja ich verstehe sie, aber ich bin einer der Letzten.“&lt;br /&gt;
„War das mal anders?“&lt;br /&gt;
Abermals kicherte der Alte, rückte auf seinem Stein zur Seite und bedeutete [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] neben ihm Platz zu nehmen. Nur zögerlich kam sie dieser Aufforderung nach und erst, als sie neben ihm saß, erhob der Mann wieder die Stimme.&lt;br /&gt;
„Ja war es. Wir sind, genauso wie alle Tiere, die Kinder der Natur und genauso wie Kind und Mutter sich verstehen, auch ohne sich direkt zu verstehen, so taten es Mensch und Natur. Manche Menschen verstanden sie besser, manche schlechter. Aber ein jeder tat es. Irgendwann aber, wenn das Kind nicht mehr auf die Mutter angewiesen ist, bricht dieses Verständnis.&lt;br /&gt;
Was bleibt dann zurück? Ein Kind, das sich seine eigene Welt mit seinen eigenen Kräften aufbaut, und eine Mutter, die immer noch versucht über ihr Kind zu wachen.“&lt;br /&gt;
„Also… Sind es wir Menschen, die nicht mehr zuhören?“&lt;br /&gt;
Die faltige und wettergegerbte Miene des Alten verzog sich zu einem breiten Lächeln.&lt;br /&gt;
„Richtig. Sie hat nie aufgehört zu sprechen und genau so habe ich von dir gehört.“&lt;br /&gt;
„Aber, wieso verurteilt der Waldgott, der doch die personifizierte Natur ist, die Menschen, wenn eine Mutter doch nie aufhört sich um ihre Kinder zu sorgen?“&lt;br /&gt;
Ein tiefes Seufzen entfuhr dem alten Mann, dessen Lächeln schnell einem traurigen Ausdruck wich.&lt;br /&gt;
„Wo zwei Wesen nicht miteinander sprechen, da können sie nicht mehr auf Sorgen, Ängste und Bedürfnisse eingehen. Die Menschen wollten und wollen sich ihr Leben auf eigenen Beinen aufbauen. Wollen mehr und mehr die Risiken, die die Natur als Mutter vieler Lebewesen für sie bereithält, beseitigen und verändern somit etwas, was bisher kein Wesen tat: die Natur selber.&lt;br /&gt;
Der Wald, in dem wir sitzen, erstreckte sich einst über fast die gesamte bekannte Welt und wo er nicht war, da waren Steppen, Wiesen und Auen. Je mehr der Mensch sich ausbreitete, desto mehr drängte er die anderen Lebewesen und sogar die Natur zurück.&lt;br /&gt;
Letztlich ist nichts gefeit vor der Angst vor Veränderungen und Tod und der Waldgott, der vor allem der Beschützer des Waldes und der Natur ist, ist diesen negativen Gefühlen stärker ausgesetzt, als es die Natur selber ist. Denn noch immer reden die Bäume zu den Menschen und hoffen, dass sie sie verstehen.“&lt;br /&gt;
Lange Zeit schwieg das Mädchen auf diese Worte hin und schaute niedergeschlagen auf den von dünnem Schnee bedeckten Boden.&lt;br /&gt;
„Kann ich lernen sie zu verstehen?“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===9. Kapitel===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Ende der Woche, das ähnlich dem Schwerte Damokles‘ ständig drohend über [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]]s Kopf hing, rauschte wie im Flug heran. Jeder Tag war geprägt von demselben Ablauf, der ihr eine Teilnahme am dörfischen Leben lediglich zu den Abendstunden erlaubte und sie sonst von früh morgens ab in den Armen der Natur und zwischen von Schnee bedeckten Bäumen den Worten des alten Mannes lauschen ließ.&lt;br /&gt;
Am Abend des letzten Tages, den sie zum ersten Mal zur Gänze im Dorf verbringen durfte, erklang ein lautes Rascheln am Rande des Dorfes. Die Dorfbewohner streckten ihre Köpfe voller Furcht vor einem neuen Angriff aus den Fenstern und hier und dort erklangen Stimmen, die von der zu großen Ruhe in den letzten Tagen sprachen, die sie als Anzeichen für den nun kommenden Sturm sahen. Als sich die ersten bereits anschickten um wie vor einer Woche mit Feuer und behelfsmäßigen Waffen ihre Liebsten zu verteidigen, trat [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] aus der Hütte, in der sie hatte nächtigen dürfen.&lt;br /&gt;
Ohne ein Wort ging sie an der kleinen Gruppe Männer vorbei, legte einem nach den anderen beruhigend die Hand auf die Schulter und ging alleine gen Waldgrenze. Einen merkwürdigen Einfluss hatte sie auf die Bewohner, die sich langsam zurückzogen aber erst zur Ruhe kamen, als sie das Mädchen begleitet von einem großen Schatten im Dunkel des Waldes hatten verschwinden sehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]]s Reise führte sie entlang an den ihr bekannten Bäumen und Lichtungen immer tiefer in den riesigen Wald. Stumm folgte sie dem Schatten des großen [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]]s, dessen weißes Fell gelegentlich im Lichte eines vorwitzigen Mondstrahles aufzuglühen schien, aber dann sofort wieder erlosch. Kein Wort verlor das imposante Tier und ließ ihr somit sowohl die nötige Ruhe als auch Zeit um sich auf das Kommende vorzubereiten.&lt;br /&gt;
Viele Stunden lang liefen sie so an riesigen schneebedeckten Bäumen vorbei, deren imposante Statur Geschichten über Zeiten zu erzählen schien, in denen der Waldgott friedlich durch diese vergessenen Haine wandelte und den Bäumen dabei half zu wachsen. Immer weiter ging die Reise durch das Reich des Waldgottes und schließlich kündigte ein gewaltiges Tosen vom nahen Ende des Weges.&lt;br /&gt;
Und als der große [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] zum ersten Mal seit Stunden anhielt, um den Kopf gen der Quelle des Geräusches zu wenden, stockte [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] der Atem. Vor ihnen erstreckte sich ein riesiger Wasserfall, der seine Wassermassen von der Spitze eines hohen Berges hinab zu einem See schickte, der sich zu ihren Füßen erstreckte. Das aufgespritzte Wasser verteilte sich vom Berg herab langsam über die gesamte Lichtung , fing das Mondlicht ein und ließ die Umgebung gleich millionen winziger fallender Sterne in dessen silbrigen Licht erstrahlen.&lt;br /&gt;
„Dort oben ist Xing Lu’s Hain. Es ist lange her, seit ich dort war, und noch länger ist es her, seitdem die Füße eines Menschen diesen Boden berührt haben... Um dort hinauf zu kommen, wirst du auf meinen Rücken steigen und dich gut festhalten müssen.“ Erklang die tiefe Stimme des [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]]s, der sich auf den Boden gelegt hatte und geduldig abwartete, bis [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] auf seinen Rücken gestiegen war. Erst dann erhob er sich wieder und hätten sich ihre Hände nicht in dem weißen Fell verkrallt, so wäre sie bei den folgenden gewaltigen Sprüngen des Tieres, die die Zwei in Windeseile dem Scheitel des Wasserfalls näher brachten, sicherlich in die Tiefe gestürzt.&lt;br /&gt;
So aber erblickte sie bald, nachdem sie sich wieder getraut hatte ihre Augen zu öffnen, einen wunderschönen silbern glänzenden See, dessen Oberfläche so glatt wie ein Spiegel den Sternenhimmel reflektierte und dem Auge vorgaukelte einen zweiten Himmel zu den eigenen Füßen zu sehen, samt einer dunkelgrünen Wiese, die gespickt von allerhand Blumen ohne den Makel einer einzigen Schneeflocke dem Winter trotzte. Sie war im Hain des Waldgottes angekommen und erst, als sie die Augen von dessen Schönheit abwenden konnte, erblickte sie eine dunkle Gestalt, die auf der Insel mitten im See zu warten schien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===10. Kapitel===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vollkommen still lief [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Bai Hu]] an der Seite [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]]s über die wunderschöne Wiese dem See, der Insel und der Gestalt auf dieser entgegen. Sogar das große Tier, das in seinem Leben schon so viel erlebt hatte, war ob dem, was kommen würde, angespannt und dabei unbewusst in sein Jagdverhalten zurückgefallen.&lt;br /&gt;
Kein Wort verlor er, kein ungestüm umgeknickter Grashalm oder unvorsichtig berührter Kieselstein sprach vom Gang des Tieres und hätte er nicht gelegentlich tief Luft geholt, um nicht vor Anspannung zu platzen, so hätte [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] ihn wahrscheinlich völlig vergessen.&lt;br /&gt;
Das Mädchen indes lief mit ruhigem und bestimmten Schritten auf den See zu, ließ sich von dem [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] mit einem Sprung über diesen befördern, und glitt ohne aus der Ruhe zu kommen von dessen Rücken direkt auf die kleine vom Schatten einer Wolke verdeckte Insel vor die dunkle Gestalt.&lt;br /&gt;
Der Blick zweier großer violetter Augen legte sich auf sie, als ihre eigenen Augen sich langsam erst dazu überwinden mussten die ungewöhnlichen Pfoten, die einer Mischung aus Menschenfüßen und Bärentatzen zu entsprechen schienen, und dann den im Schatten liegenden Körper hinauf bis zu den Augen des Wesens zu betrachten. Als sich der Blick der zwei Wesen traf, stockte dem Mädchen der Atem und für einen Moment fühlte sie die bodenlose Wut des Schattens vor ihr. Erst nach einigen Momenten fiel ihr auf, dass sich der [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] neben ihr vor dem Wesen verneigte und so tat sie es ihm schnell und etwas überhastet gleich.&lt;br /&gt;
„Es ist lange her [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Bai Hu]].“ Ertönte die Stimme des Wesens schneidend wie der Wind im Herbst sofort, als sich [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] verneigt hatte, als ob das Wesen darauf gewartet hätte.&lt;br /&gt;
„Xinglu.“ Antwortete der [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] schlicht, aber ehrerbietend.&lt;br /&gt;
„Sag mir, warum muss mein Hain die Füße dieser Kreatur ertragen? Warum beschütztest du es vor meinem Urteil?“&lt;br /&gt;
„Weil ich versprach sie zu beschützen und ihr zu helfen, weil sie mit deinem Urteil über die Menschen des Dorfes nichts zu tun hatte und weil die Menschen nicht das sind, was du in ihnen siehst.“&lt;br /&gt;
„Xinglu’s Urteil betrifft alle Menschen!“ Ertönte die wütende tiefe Stimme der riesigen [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Schildkröte]], als sich diese aus dem See erhob und geschwind auf die Insel neben den Schatten schob.&lt;br /&gt;
„Und warum maßt du es dir an ein Urteil über Xinglu’s Urteil zu fällen [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Bai Hu]]?“&lt;br /&gt;
Der [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] atmete tief ein, um zu einer Antwort auf den Angriff [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Xuan Wu]]’s anzusetzen, aber die Stimme des Schattens ließ ihn innehalten.&lt;br /&gt;
„Ich habe [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Bai Hu]]’s Gründe gehört und im Moment soll mir dies reichen.“ Der Blick der violetten Augen richtete sich wieder auf [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]]. „Nun erzähl mir deinen Namen kleine Kreatur und begründe mir, warum du ein Wesen vor meinem Urteil bewahrtest.“&lt;br /&gt;
Aber dem Mädchen stockte der Atem abermals, als es nun die volle Aufmerksamkeit auf sich lasten fühlte. Nervös spielte sie mit ihren Daumen und hatte ihren Blick gen Boden gerichtet, als sie endlich die Kraft fand zu antworten:&lt;br /&gt;
„Mein Name ist [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]]… Und ich wollte einfach nicht zulassen, dass ein kleines hilfloses Wesen vor meinen Augen stirbt, weil ich nicht eingriff… Nicht noch einmal…“ Bilder des roten [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]]s schossen aus ihrem Gedächtnis hervor und trieben ihr Tränen der Trauer in die Augen.&lt;br /&gt;
„Nicht noch einmal?... Ich muss jeden Tag dabei zusehen, wie kleine hilflose Wesen vor meinen Augen sterben, weil andere Wesen maßlos leben wollen… Nicht noch einmal… Ich kann es nicht fassen… Was weißt du kleine Kreatur denn schon von Leben und Tod?“&lt;br /&gt;
Die Stimme des Schattens, war sie zuvor schon schneidend gewesen, hatte sich nun auch noch gleich einem Orkan erhoben und donnerte ehrfurcht erregend über den Hain, so dass ein jeder, der sie vernehmen konnte, den Kopf einzog und still ausharren wollte, bis der Sturm vorbei war.&lt;br /&gt;
„Sie weiß so viel wie man eben in einem Leben in der Natur lernen kann.“ Erschallte auf einmal eine hohe Stimme, die vom Himmel zu kommen schien. „Sie hat die tägliche Furcht und Ungewissheit gespürt, hat die Freuden über die einfachsten Dinge genossen und die Trauer über den Verlust der wertvollsten Dinge erlebt. Maßt du dir nun schon an das Recht auf Trauer und Schmerz gepachtet zu haben Xinglu?“&lt;br /&gt;
Und plötzlich landete direkt hinter [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] ein großer [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]], von dessen Federkleid sich ein paar rote Federn lösten und langsam um das Mädchen herum zu Boden glitten. Beim Anblick dieser Federn schossen dem Mädchen nur noch mehr Tränen in die Augen und sie befürchtete, dass ihr Kopf ihr einen Streich spielen würde, denn diese Federn würde sie überall wiedererkennen.&lt;br /&gt;
„Bist du so verbittert Xinglu, dass du nicht einmal erkennst, dass dieses Mädchen erst einige wenige Sommer alt ist, aber durch das Leben und die Reise in der Natur viel schneller gealtert und gewachsen ist? Erkennst du nicht, was du vor dir siehst?“&lt;br /&gt;
„[[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Zhu Que]]… worauf willst du hinaus? Erklär dich, wenn du dich schon einmal zu uns auf den Boden herablässt!“ Donnerte der Schatten abermals entgegen.&lt;br /&gt;
„Die Natur selber hat [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] auf ihrer Reise geholfen und sie wachsen lassen, um sie auf das kommende vorzubereiten. Willst du als Wächter und Aspekt dich nun gegen den Willen der Natur stellen?“&lt;br /&gt;
Ein tiefes Rauschen war zu hören, als der Schatten sich zu [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] hinab beugte und zielsicher ihrem Gesicht entgegen atmete und sie näher betrachtete. Hätte das Mädchen dies normalerweise als sehr unangenehm empfunden und sich scheu weggedreht, so blieb sie wie angewurzelt stehen und betrachtete sich stattdessen ebenfalls eingehend.&lt;br /&gt;
Sie hatte vor Wochen, vielleicht vor Monaten sogar aufgehört sich selber zu betrachten und so war ihr nie aufgefallen, dass ihr Körper in ihren einstmals kindlichen Augen riesige Züge angenommen hatte. Sie war stark gewachsen, hatte wahrscheinlich Kigiku eingeholt und noch ein wenig weiter gewachsen. Unter ihrer Jacke wölbten sich zwei Hügel nach außen, deren Maße wohl noch wachsen würden, wenn sie sich wieder einigermaßen ernähren würde. Auch ihr Haar war immer länger geworden und glich der goldenen Mähne eines Löwen. War sie vor ihrer Reise noch ein normales 10 Jahre altes Mädchen gewesen, so glich ihre Statur nun mehr der einer 15jährigen.&lt;br /&gt;
Sie kam aus dem Staunen nicht mehr heraus und verlor ob dieser Erkenntnis auch für einen kurzen Moment den Gedankengang, der ihr zuvor die Tränen in die Augen getrieben hatte. Aber dann brachte ihn eine rote Feder, die direkt vor ihren Füßen lag, wieder zurück.&lt;br /&gt;
„Du bist doch der kleine rote [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]] oder? Du lebst?“ Hauchte sie mit nach oben gerichteten Gesicht dem Kopf des gewaltigen [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]]s entgegen, der hinter ihr saß und dessen Oberkörper über ihr aufragte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===11. Kapitel===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Ja [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] ich lebe.“ Antwortete der [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]] mit sanfter Stimme, so dass [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] fast der Meinung war ein Lächeln auf dem weit entfernten Gesicht erkennen zu können.&lt;br /&gt;
„Nicht nur ergreifst auch noch du Partei für diese Kreatur, sondern du kennst sie auch noch [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Zhu Que]]? Was geht hier vor?!“ Schaltete sich die schwarze [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Schildkröte]] erneut ein und der große [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]] holte tief Luft, um zu einer Erklärung anzusetzen.&lt;br /&gt;
„Dass ihr es nicht vernommen habt, wundert mich nicht, aber vor fast einem Jahr vernahm ich die Klagen eines kleinen Baches weit im Westen. Als ich mich ihm näherte und ihn fragte, was es mit seinen traurigen Worten auf sich habe, erzählte er mir von seinem Fehler. Er habe, so berichtete er mir, in dem Versuch ein kleines Mädchen mit blondem Haar aufzumuntern einen alten Wanderer zu dieser gelockt, damit dieser sie mit seinen Geschichten aufmuntern könne. Als der Wanderer dem Mädchen von dem Waldgott erzählte, schnappte dieses sich seine Sachen und lief los, um den Waldgott zu finden und um Hilfe zu bitten. Aber wie sollte ein kleines Mädchen alleine überleben?&lt;br /&gt;
Ich beschloss also dem Bach zu helfen und dem Mädchen beizustehen. So begleitete ich [[Wichtige_Personen_in_Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]], das Mädchen aus der Geschichte des Baches, als kleiner [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]] und lehrte sie durch mein Beispiel vom Leben in der Natur.&lt;br /&gt;
Als der Herbst kam und die Zeit meiner Herrschaft sich dem Ende entgegen neigte, traf ich [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Bai Hu]] und bat ihn mir zu helfen. Fortan übernahm er es [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] zu begleiten, nachdem wir es so haben aussehen lassen als ob ich durch die Krallen [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Bai Hu]]’s gestorben wäre.&lt;br /&gt;
Während wir uns aber um [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] kümmerten, bemühte sich die Natur selber ebenfalls um [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]], half ihr beim Wachsen, beim Verstehen und beim Leben. Schon bald hätte sie uns nicht mehr gebraucht, aber wir waren zu neugierig auf das, was kommen könnte.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lange Zeit herrschte Stille, während der Schatten [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] eingehend musterte. Schließlich aber erhob er die Stimme, deren Worte er scheinbar direkt an [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] richtete.&lt;br /&gt;
„Würde ich dich am liebsten auf der Stelle zertreten für den Verstoß gegen mein Urteil, für die Schritte auf dem Boden meines Haines und für die Anmaßung, in der sich jene zwei auf deine Seite stellten und dich beschützten, so kann ich doch das Wirken der Natur an und in dir sehen.&lt;br /&gt;
Nun stelle ich dir also folgende Frage: Würdest du das Dorf, deren Bewohner dir in der letzten Woche Obdach gewährten, verlassen und zulassen, dass ich es mitsamt seiner Bewohner vernichte, wenn ich dafür deine Schwester Kigiku heile?“&lt;br /&gt;
[[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]]s Augen weiteten sich bei diesem Angebot genau so sehr wie sich die Augen des [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]]s und des [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]]s vor Wut verengten. Beide waren außer sich vor Zorn über die Hinterlist der Worte ihres Gottes, aber keiner von beiden hatte das Recht den Mund zu öffnen.&lt;br /&gt;
„Woher weißt du von Kigiku?“ Antwortete [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] stockend, woraufhin der Schatten lediglich tiefkehlig lachte.&lt;br /&gt;
„Ich weiß viele Dinge. Nun aber entscheide dich und lass dich nicht davon einnehmen, dass du deine Schwester nicht mehr lebendig antreffen würdest, wenn du dich jetzt auf den Rückweg begibst.“ Woraufhin der Schatten erneut lachte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===12. Kapitel===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Immer mehr Tränen schossen [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] in die Augen, ließen diese nach und nach überquellen und liefen dann eine nach der anderen die Wangen des Mädchens hinab, bis sie sich von diesen lösten und gen Boden fielen. Die kommende Entscheidung war die schwerste, die sie jemals hatte treffen müssen und es war der erste Moment, in dem sie ihre Reise in Frage stellte.&lt;br /&gt;
„Ich… Die Menschen sollen leben.“ Brachte sie schluchzend hervor und sah gleichzeitig ihre kranke Schwester vor ihren Augen, deren endgültiges Todesurteil sie nun unterschrieben hatte und die sie wohl nie wieder sehen würde.&lt;br /&gt;
„Was?!? Du maßt es dir an…?!?“ Donnerte die Stimme des Schattens wieder hervor, wurde aber von [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Bai Hu]] abrupt unterbrochen.&lt;br /&gt;
„Sie hat sich entschieden Xinglu. Hör auf mit deinen Spielen und sieh ein, dass du dich geirrt hast.“&lt;br /&gt;
„Gut, ich stehe zu meinem Wort. Aber ich habe nirgends von dem Leben des Mädchens geredet. Sie hat sich meinem Urteil entgegen gestellt und muss nun die Konsequenzen tragen!“&lt;br /&gt;
Schreckhaft atmete [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] ein und schaute mit geweiteten Augen auf den Schatten vor sich.&lt;br /&gt;
„Aber ich darf nicht ohne Weiteres nehmen, was die Natur gewährt hat… Also wirst du dir dein Leben verdienen müssen kleines Mädchen. Schließe die Augen und lass mich sehen, ob der Geist der Natur wirklich in deinen Knochen steckt.“&lt;br /&gt;
Und so sehr [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] auch dagegen ankämpfte, ihre Augenlider schoben sich unweigerlich vor ihre Pupillen und schon bald verschwammen die Bilder vor ihren Augen und die Gedanken in ihrem Kopf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie spürte weiches feuchtes Gras zwischen ihren blanken Zehen und eine Eule schickte ihren Ruf durch die Luft vorbei an ihren Ohren. Als sie die Augen langsam öffnete, sah sie sich inmitten eines großen Waldes stehen, deren Bäume genauso wie der Wald selber kein sichtbares Ende zu haben schienen. Alles an dem Wald wirkte merkwürdig urtümlich und erinnerte sie an die riesigen Bäume, die sie in der Nähe des Wasserfalls und des Haines gesehen hatte.&lt;br /&gt;
Erneut riss sie der Schrei der Eule aus den Gedanken und ließ in diesen Platz genug für die Erkenntnis, dass die Sonne gerade untergegangen war und die Schatten im Wald immer mehr die Oberhand gewannen.&lt;br /&gt;
Und dann spürte sie es, eine Präsenz im Schatten und der Blick unsichtbarer Augen auf ihrem Rücken. Die feinen Härchen auf ihrem Nacken stellten sich auf, sie machte einen zaghaften Schritt nach hinten und drehte sich dann plötzlich herum um loszurennen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===13. Kapitel===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Wind pfiff ihr ins Gesicht, sauste ihr um die Ohren und ließ den Klang seiner Stimme in diesen erklingen. Immer wieder schlugen ihr kleinere Äste, die sie nicht rechtzeitig bemerkt hatte, gegen den Körper und hinterließen an diesem immer mehr kleine Schnitte aus denen schon bald feine Bluttropfen hervorquollen. Schneller und schneller lief [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] durch den dunklen Wald, der sein wunderschönes Kleid abgelegt hatte und ihr nun seine dunkle und gefährliche Seite zeigte.&lt;br /&gt;
Wie konnte dies nur derselbe Wald, derselbe Ort sein, der sie mit den ersten Bildern verzaubert hatte? Fragte sie sich, als sie sich in Sicherheit wähnend an einen Baum lehnte und umschaute. Schon seit einiger Zeit hatte sie die Präsenz in ihrem Rücken nicht mehr gespürt. Sollte sie dieses Etwas wirklich abgehängt haben? Sie schaute sich nervös um, ließ den Blick ihrer Augen durch die Dunkelheit wandern und versuchte ihr pochendes Herz zu beruhigen. Es war schwer in der Dunkelheit überhaupt etwas auszumachen und immer wieder machte ihr Herz einen furchtsamen Sprung, wenn die Schatten der Bäume ihr obskure Wesen, die mit langen feingliedrigen Armen in der Dunkelheit zu tanzen schienen, vorspielten.&lt;br /&gt;
Plötzlich blitzte in der Dunkelheit etwas auf. Noch bevor sich die Härchen auf ihrem Nacken aufstellen konnten, war sie schon wieder los gerannt und hetzte durch den Wald. Das Blut, das sich in der kurzen Zeit der Rast auf ihrer Haut gesammelt hatte, wurde vom Gegenwind weggeweht und hinterließ eine feine rote Spur, der man viel zu leicht folgen konnte.&lt;br /&gt;
Wie sollte sie nur dem Schrecken, der mit Sicherheit den Tod bringen würde, entkommen? Wie sollte sie den Anbruch des Tages und das erste Licht, das die Schatten vertreiben würde, nur wieder erleben? Und wie sollte auch nur ein Mensch in dieser schrecklichen Umgebung überleben können?&lt;br /&gt;
Völlig außer Atem rannte das Mädchen dennoch weiter. Immer, wenn sie die Gefahr gegen einen Baum zu laufen ignorierend einen Blick über die Schulter warf, konnte sie einen formlosen Schatten im Schatten sehen, der der blutigen Spur folgte. Nein sie wunderte sich nicht mehr, dass die Menschen sich vor dieser Umgebung fürchteten und die Natur verändern wollten, um in ihr zu überleben. In dieser schrecklichen Umgebung würden sie nie anders überleben können!&lt;br /&gt;
„Vieles, das auf den ersten Blick schrecklich wirkt, ist nur ungewohnt für die Augen.“&lt;br /&gt;
Ertönte plötzlich die raue Stimme des alten Mannes in ihrem Kopf und sie erinnerte sich an die vielen Stunden, in denen er ihr eigentlich nur von der Natur erzählte.&lt;br /&gt;
„ Ein Wolf tötet nicht, weil er grausam sein möchte. Ein Wolf tötet, weil er überleben will. Der Wille zu Überleben ist das, was uns alle – selbst die Pflanzen – vereint.“&lt;br /&gt;
Aber dieses Ding, was auch immer es ist, ist böse! Das konnte sie deutlich spüren. Sie konnte spüren wie es Millimeter um Millimeter näher kam, sich wieder zurückfallen ließ und dann wieder langsam näher kam. Und das alles nur, um mit ihr zu spielen, um ihr den Schrecken in Mark und Bein zu jagen!&lt;br /&gt;
„Wahre Boshaftigkeit gibt es in der Natur nicht. Sie ist eine Erfindung der Menschen, um die Natur zu verteufeln.“&lt;br /&gt;
Aber sie konnte das Böse in diesem Ding eindeutig spüren. Und inmitten dieser schrecklichen Umgebung war niemand, der ihr helfen konnte. Sie war alleine.&lt;br /&gt;
„Niemals bist du alleine. Stets wirst du einen Baum, eine Blume oder zumindest einen Grashalm in der Nähe finden. Deine Mutter wird immer da sein und dich beschützen.“&lt;br /&gt;
Und auf einmal blieb [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] stehen. Langsam drehte sie sich zur Seite und legte die Stirn gegen die Rinde eines der riesigen Bäume. Wie hatte sie nur diese sanften Riesen verteufeln können? Wie hatte sie nur diese Umgebung als schrecklich bezeichnen können?&lt;br /&gt;
Sie schloss die Augen und wartete auf die Schritte, die sich sicher bald nähern und ihren Tod bedeuten würden. Aber sie würde nicht mehr rennen. Sie vertraute auf ihre Mutter und legte ihr Leben in deren Arme.&lt;br /&gt;
Und dann hörte sie ein leises Flüstern.&lt;br /&gt;
„Wie sich die Arme an mich lehnt. Oh du Arme, hör auf zu weinen.“&lt;br /&gt;
„Das sind keine Tränen, das ist Blut. Bist du zu hölzern geworden um den Unterschied zu merken?“&lt;br /&gt;
„Sie blutet? Warum denn nur?“&lt;br /&gt;
„Weil selbst kleine Äste die weiche Haut zerschneiden können.“&lt;br /&gt;
„Schau nur wie sie zittert.“&lt;br /&gt;
„Wie gerne würde ich ihr helfen.“&lt;br /&gt;
„Ich auch.“&lt;br /&gt;
„Ich auch.“&lt;br /&gt;
„Aber sie kann uns nicht hören.“&lt;br /&gt;
„Wir können sie nicht trösten.“&lt;br /&gt;
„Wir können sie nicht beschützen.“&lt;br /&gt;
„Würde sie uns nur hören können.“&lt;br /&gt;
„Wieso kann sie uns nicht hören?“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Ich kann euch hören!“ Schrie [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] mit all ihrer Kraft. „Bitte helft mir!“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Sie kann uns hören?“&lt;br /&gt;
„Sie möchte unsere Hilfe?“&lt;br /&gt;
„Wie lange ist es her?“&lt;br /&gt;
„Sollen wir singen?“&lt;br /&gt;
„Ja lasst uns singen!“&lt;br /&gt;
„Ja..Singen!“&lt;br /&gt;
Und plötzlich schwoll das Flüstern, war es zuerst noch leise und kaum zu hören gewesen, immer weiter an, gewann an Stärke und glich schon bald einem Orkan aus unterschiedlichen Stimmen, die durcheinander riefen. Nach und nach hörten die Stimmen auf zu rufen und fingen stattdessen an leise zu summen. Das Summen wurde immer lauter, übertönte schließlich die letzten Stimmen und brachte mit seinen tiefen Tönen [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]]s Innere sanft zum vibrieren.&lt;br /&gt;
Eine tiefe und warme Stimme erschallte, sang von den Strahlen der Sonne und den Tränen des Mondes und plötzlich setzten alle Stimmen in dieses Lied mit ein.&lt;br /&gt;
Es war das Lied der Schöpfung, die Erzählungen des ersten Baumes, der als Knospe miterlebt hatte wie Mond und Sonne von den Göttern auseinander gerissen wurden und fortan nie wieder zusammen sein und zugleich erstrahlen durften. Um wenigstens die Wärme des anderen und dessen Spiegelbild für wenige Momente zu erhaschen, nachdem dieser schwinden musste, erschufen die Zwei die Natur und die Wärme der Sonnenstrahlen sowie die Liebe in den Mondtränen hauchten der kargen Erde Leben ein.&lt;br /&gt;
Der Erste aber, der stark genug gewesen war vor all diesem bereits als Knospe den Boden zu durchbrechen, wuchs und wuchs bis er groß und prächtig war. Er war der Stärkste von allen und schließlich hob ihn der Mond aus der Erde und gab ihm die Fähigkeit zu wandern. So wurde der Erste als Xinglu, der Wanderer, bekannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Sie ist eingeschlafen.“&lt;br /&gt;
„Sie ist sicher.“&lt;br /&gt;
„Der Schatten ist fort.“&lt;br /&gt;
Das Flüstern der Bäume, sehr zaghaft und leise um das Mädchen nicht zu wecken, flog einige Zeit später dem Winde gleich wieder durch die Luft.&lt;br /&gt;
„Sie muss zurück.“&lt;br /&gt;
„Ja das muss sie.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===14. Kapitel===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Hört ihr das? Sie singen! Sie singen für das Mädchen, sie singen für [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]]!“ Stellte die große [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Schildkröte]] fassungslos fest, während sie sich im Kreis drehte und dem Lied der Bäume lauschte.&lt;br /&gt;
Das Geräusch des schabenden Panzers zusammen mit den Worten aus tiefer Kehle drangen durch die Schleier des Schlafes und holten [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] aus diesem empor.&lt;br /&gt;
„Sie kommt zu sich. Sie hat überlebt!“ Ertönte die Stimme des [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]]s ganz nah vor [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]]s Gesicht. Und als sie die Augen öffnete, sah sie die Gesichter des [Geschichte von Taki#Der rote Vogel - Suzaku|Vogel]]s und des [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]]s dicht über ihrem eigenen schweben und sie mit besorgten Blicken anschauten, bevor sie anfingen breit zu lächeln.&lt;br /&gt;
„Wo bin ich?“ Murmelte sie schlaftrunken, während sie sich den Schlaf aus den Augen rieb.&lt;br /&gt;
„Du bist im Hain des Waldgottes. Du hast geschlafen und wurdest im Traum auf die Probe gestellt.“&lt;br /&gt;
Antwortete [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Bai Hu]], der sich mit einem langgestreckten Seufzer anscheinend nach einer halben Ewigkeit wieder legte und sich wohlig streckte.&lt;br /&gt;
„Habe ich bestanden?“&lt;br /&gt;
[[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Zhu Que]] öffnete den Schnabel, anscheinend um antworten zu wollen, aber die tiefe Stimme Xinglu’s unterbrach ihn.&lt;br /&gt;
„Du hast mehr als das.“ Der riesige Schatten bewegte sich zum ersten Mal, seitdem [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] im Hain war, und schob sich langsam in das fahle Licht des Mondes.&lt;br /&gt;
„Niemals hätte ich erwartet, dass sie für dich singen würden. Niemals hätte ich erwartet, dass sie dieses Lied anstimmen würden.“&lt;br /&gt;
Murmelte das Wesen, dessen Körperbau dem eines Menschen glich, nur glichen Hände und Füße mehr einer Mischung aus Menschenhand und Bärentatze und die Haut schien aus einer rissigen und vor Alter schon schwarz gewordenen Baumrinde zu bestehen. Das Gesicht schließlich war dem eines Hirsches nachempfunden, nur dass sich Flechten aus großen Baumblättern vom Kopf über die Schultern des Wesens ergossen.&lt;br /&gt;
„Sie sangen von dir nicht wahr?“ Fragte [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] das Wesen, dessen große Augen von großer Trauer sprachen.&lt;br /&gt;
„Ja. Ich habe dieses Lied geschrieben und es einem jeden Baum früher vorgesungen, wenn er noch klein und schwach war. Das Lied half ihnen zu wachsen und den Gezeiten zu widerstehen, so dass sie fast so groß wurden wie ich einst. Deswegen nennt man es auch das Baumlied. Früher kannte es ein jeder Baum.“&lt;br /&gt;
„Deswegen sind die Bäume in der Nähe des Haines also so groß und der Winter dem Hain so fern!“&lt;br /&gt;
„Früher waren alle Bäume so groß. Damals wanderte der Wanderer noch jeden Tag über die Erde und sang zu jedem Baum.“ Mischte sich eine raue Stimme plötzlich ein und alle, egal ob Mensch, Tier oder Gott wandten dem Ursprung der Stimme den Kopf zu.&lt;br /&gt;
Ein alter Mann kam mit hinkenden Schritten über die Wiese dem See und der Insel entgegen und winkte dem Mädchen entgegen, das die Augen vor Staunen weit aufgerissen hatte.&lt;br /&gt;
„Du? Was machst du denn hier?“ Rief sie ihm entgegen. Anstatt aber eine Antwort des Mannes zu erhalten, erklang die Stimme des Waldgottes.&lt;br /&gt;
„[[Geschichte von Taki#Der blaue Drache – Seiryu|Quing Long]]. Jetzt wundert mich gar nichts mehr. Hast du [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] beigebracht zu den Bäumen zu sprechen?“&lt;br /&gt;
„Ich habe ihr lediglich von der Natur erzählt Xinglu. Alles Weitere hat sie selber erlernt.“&lt;br /&gt;
„[[Geschichte von Taki#Der blaue Drache – Seiryu|Quing Long]]?“ Verwirrt schaute [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] zwischen dem Alten und Xinglu hin und her.&lt;br /&gt;
Auf dem Gesicht des Alten aber, der am nahen Ufer des Sees angelangt war, bildete sich ein Lächeln und plötzlich erhob sich an derselben Stelle, an der der Alte soeben gestanden hatte, ein großer [[Geschichte von Taki#Der blaue Drache – Seiryu|blauer Drache]] in die Luft, nur um neben Xinglu wieder zu landen.&lt;br /&gt;
„Du hast es schon immer geliebt dich zu verkleiden.“ Murmelte die [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Schildkröte]].&lt;br /&gt;
„Du musst verstehen, dass ich dir nicht die Wahrheit zeigen durfte [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]]. Ich bin der Letzte der Vier und Erster des Kreises. [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Xuan Wu]], [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Zhu Que]], [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Bai Hu]] und ich, [[Geschichte von Taki#Der blaue Drache – Seiryu|Quing Long]] sind die 4 Wächter des Waldgottes und die ersten der Tiere, zu denen er wie zu den Bäumen sang. Ein jeder von uns ist die Inkarnation einer der Jahreszeiten. Ich bin der Frühling, [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Zhu Que]] ist der Sommer, [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Bai Hu]] ist der Herbst und [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Xuan Wu]] ist der Winter. Einst wandelten wir an der Seite Xinglu’s über die Erde. Als er sich aber veränderte, wandten drei von uns ihm den Rücken zu und nur[[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Xuan Wu]] blieb bei ihm.“&lt;br /&gt;
„Aber was habe ich damit zu tun? Ich wollte doch nur Kigiku retten.“&lt;br /&gt;
„Und in diesem einfach Streben hast du es geschafft mich an die Anfänge und das Gute in euch Menschen zu erinnern. Ich war es, der dich im Wald der Träume gejagt hat und hätten dir die Bäume nicht geholfen, so hätte dein Herz schließlich vor Angst aufgehört zu schlagen. Als aber die Bäume anfingen zu singen, da erinnerte ich mich. Sie sangen aber nicht nur von mir, sondern auch von dir. Sie sangen davon wie viel Angst du in der Dunkelheit hast, was für einen Weg du zurücklegen musstest und wie gerne sie dir helfen würden. Und mit jedem Wort verflog mein Hass und ich fing an euch Menschen zu verstehen.“&lt;br /&gt;
„Ich habe gar nicht gehört, dass sie von mir sangen. Hat diese wunderschöne tiefe Stimme etwa auch über mich gesungen?“&lt;br /&gt;
„Wunderschöne tiefe Stimme?“ Schaltete sich [[Geschichte von Taki#Der blaue Drache – Seiryu|Quing Long]] plötzlich ein und wechselte einige Blicke mit den drei anderen, während Xinglu die violetten Augen geschlossen hatte.&lt;br /&gt;
„Sie hat dich singen hören Xinglu? Wie ist das möglich? Du hast schon so lange nicht mehr gesungen.“ Brummte [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Bai Hu]] verdutzt.&lt;br /&gt;
„Sie erinnern sich noch immer daran wie ich zu ihnen sang. Und aus der Erinnerung heraus haben sie meine Stimme scheinbar beschworen. Es ist zu lange her, dass ich zu ihnen gesungen haben, und ich habe kein Recht zu ihnen zu singen bei all dem, was ich getan habe.“&lt;br /&gt;
„Das stimmt nicht! Sie reden stets miteinander und die ältesten von ihnen erzählen den jüngeren von deinem Lied. Sie kennen es alle und werden es nie vergessen.“&lt;br /&gt;
„Mir fehlt aber die Kraft zum Wandern. Hass und Zorn haben meine Beine schwer werden lassen.“&lt;br /&gt;
Er wandte sich von dem weißen [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] ab und dem Mädchen zu.&lt;br /&gt;
„Nein ich hörte keine tiefe Stimme, sondern eine hohe. Ich hörte die Stimme eines jungen [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Drachen]]n, der mich furchtlos anbrüllte. Die Bäume sangen von dem gelben Schuppenkleid des [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Drachen]]n und von der Wärme im Herzen dieses Wesens.&lt;br /&gt;
[[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] sie sangen von dir und es war so viel Wahrheit in ihren Worten, die ich erst jetzt vernehmen konnte.“&lt;br /&gt;
„Warum guckst du so traurig Xinglu? Was hast du vor? Was hat das zu bedeuten?“&lt;br /&gt;
Fragte das Mädchen nun sichtlich besorgt um den Waldgott.&lt;br /&gt;
„Es ist Zeit für mich das Geschenk, das mir der Mond einst gab, zurück zu geben. Ich habe meine Pflicht gegenüber meinen Brüdern und Schwestern vergessen und sie zu lange warten lassen. Ich sehne mich nach Ruhe [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]].“&lt;br /&gt;
Die Züge des Wesens erhellten sich und die Risse in der dunklen Rinde schlossen sich immer mehr.&lt;br /&gt;
„Die Zeit des Wanderers ist vorbei. Zu lange habe ich mich dagegen gewehrt einzusehen, dass die Welt mich nicht mehr braucht. Es ist nun an der Zeit, dass die Jüngeren auf sich aufpassen. Vieles wird sich verändern, aber wenn ich höre wie die Bäume für dich singen, so bin ich mir sicher, dass es nicht nur schlecht sein wird.“&lt;br /&gt;
„Willst du uns wirklich verlassen Xinglu? Was sollen wir ohne dich machen? Was sollen wir alleine machen?“ Rief [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Zhu Que]] mit Trauer in der Stimme.&lt;br /&gt;
„Helft dem gelben [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Drachen]]n bei der Wahrung dessen, was wir einst zusammen auf unseren Reisen verbreiteten. Natürlich nur, wenn du willst [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]].“&lt;br /&gt;
Das Mädchen schaute in die großen violetten Augen und auf die immer heller werdende Rinde, durch die von Minute zu Minute mehr Leben zu pulsieren schien.&lt;br /&gt;
„Was genau meinst du?“&lt;br /&gt;
„Vieles, was einst gut war, ist zerstört. Du hast mir aber gezeigt, dass nicht alles zerstört ist. Ich frage mich, ob sich Sonne und Mond so fühlten, als sie mich erblickten und das Leben erschufen….&lt;br /&gt;
Ich werde das Wandern aufgeben und wieder nur ein Baum sein, ein Baum der mit seinen Brüdern singt. Gerne werde ich von dem kleinen Mädchen singen, das zum [[Geschichte von Taki#Der_Gelbe_Drache|gelben Drachen]] wurde, der den Beginn einer neuen Zeit darstellt.&lt;br /&gt;
Ich würde gerne dabei zusehen, wie ein kleines Mädchen die Wunden, die ein alter Baum geschlagen hat, schließt und dabei hilft, dass wieder mehr Menschen das Lied der Bäume hören.“&lt;br /&gt;
[[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] konnte die Trauer in dem Wesen vor sich so deutlich spüren, dass es ihr die Sprache verschlug. Aber nicht nur Trauer, sondern auch Freude über die Erlösung konnte sie spüren. Es hatte nicht lange gedauert bis ihre Augen sich mit Tränen gefüllt hatten, so dass sie lediglich nicken konnte.&lt;br /&gt;
Der Waldgott lächelte sie voller Wärme an und streckte sich dann zu seiner vollen Größe aus. Ein wohliges Seufzen entfuhr ihm, als die alten Glieder sich zum beinahe letzten Mal bewegten und er sich mit stummen Gesten von seinen vier Freunden verabschiedete, die auf ihre Art viel treuer waren als er es je bis zu diesem Moment vermutet hatte. Dann legte er die letzten Schritte bis zum Mittelpunkt der kleinen Insel zurück, streckte sich erneut und seufzte dabei langgezogen.&lt;br /&gt;
Ein Rascheln und Rauschen war zu hören, als sich riesige Wurzeln in den Boden gruben und gewaltige Äste in die Höhe streckten. So schnell geschah alles, dass nur wenige Momente später sich dort, wo noch eben die Gestalt des Waldgottes gestanden hatte, ein gewaltiger Baum in die Höhe streckte und seine riesigen Äste weit über den See hängen ließ. Das gewaltige Blätterdach des Baumes erstreckte sich über den gesamten Hain und schützte diesen gleich einer Decke.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Epilog===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So verlor der Waldgott seinen Namen und war wieder nur der Erste. Im selben Moment aber erschallte zum ersten Mal seit langer Zeit die tiefe Stimme des Waldgottes und sang begleitet von vielen seiner Brüder das Lied des gelben [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Drache]]ns, so wie es hier geschrieben steht.&lt;br /&gt;
Lieder aber sind die älteste Form des Übernatürlichen und oft findet man in ihnen bereits einen Teil der Zukunft beschrieben. So erfuhr der kleine Bach, an dem das Lied begann, davon wie [[Geschichte von Taki#Der gelbe Drache|Hiwa]] begleitet von [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Zhu Que]], [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Bai Hu]], [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Xuan Wu]] und [[Geschichte von Taki#Der blaue Drache – Seiryu|Quing Long]] in das Dorf am Rand des großen Waldes kam und sowohl von dem Waldgott als auch von dessen Bedauern erzählten. Die Dorfbewohner hörten gerne den Geschichten dieser ungleichen Gruppe zu, ließen sich von diesen verzaubern und wollten alsbald den riesigen Baum selber sehen. Manche von ihnen blieben dort, andere verließen den Ort wieder, nur um von dessen Pracht zu erzählen.&lt;br /&gt;
So gründete sich schon bald unter dem schützenden Dach des Waldgottes ein kleines Dorf. Die vier Wächter, die es nun als Aufgabe ansahen neben dem Waldgott auch noch das Dorf und [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] zu beschützen, blieben bei den Menschen und halfen dem Mädchen dabei zu beschützen, zu trösten, zu beruhigen, zu lenken und vor allem zu erzählen und zu singen.&lt;br /&gt;
Zwei Jahre später, als die ersten Schneeflocken vom Himmel fielen und die mittlerweile zur jungen Frau herangewachsene [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] an die stürmische Nacht erinnerten, in der sie zum ersten Mal von dieser Welt erfuhr, wenn auch nur reichlich verwirrende Bruchstücke, stapfte eine vermummte Gestalt den schmalen von den Bewohnern angelegten Weg zum Hain empor.&lt;br /&gt;
Eine helle Stimme, ihr merkwürdig bekannt aber doch in den Wirren der Erinnerungen verloren, riss [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] aus den Erinnerungen und ließ sie von ihrem Platz am Rande des Sees aus in die Richtung der Gestalt sehen. Ihre Augen weiteten sich und füllten sich als bald mit Tränen, während ihre Füße über den von feinen Schneeflocken bedeckten Boden regelrecht flogen und sie in die weit geöffneten Arme der ihr entgegenlaufenden Kigiku trugen.&lt;br /&gt;
Der Bach plätscherte fröhlich, als er von der Wiedervereinigung der Schwestern hörte und weigerte sich im kommenden Winter vehement dagegen zu erstarren und einzufrieren, so groß war seine Freude. Erst die tiefe Stimme des Waldgottes aus der Ferne sorgte dafür, dass er sich beruhigte und als der Bach langsam erstarrte und für den Winter einschlief, freute sich der Waldgott über jenes letzte Geschenk, das er den Menschen und besonders seiner [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] geben konnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Wichtige Personen und Wesen aus Legenden und Sagen=&lt;br /&gt;
Hier sind wichtige Personen aus der Geschichte oder Legenden/Sagen von Takigakure aufgelistet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Dorfoberhäupter [[Takigakure]]s===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Ieyasu Kagetoya====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ieyasu Kagetoya das erste große Oberhaupt des Dorfes Takigakure. Nach dem Fall Kakuzus bei dem der gesamte damalige Ältestenrat verstarb, übernahm er nicht nur die Macht im Kagetoya-Clan sondern auch im Dorf selbst.&lt;br /&gt;
Er galt als mächtiger Shinobi und entsprechend dem Ruf der Kagetoya als großartiger Krieger. &lt;br /&gt;
Durch seine Autorität und auch teilweise durch Furcht vor seiner Rache stellte er einen sehr wackeligen Frieden in Takigakure her.&lt;br /&gt;
Er führte damals die grundlegende Struktur des heutigen Militärs in Takigakure ein, auch wenn dieses im Laufe der vielen Dynastien überarbeitet wurde, ist es grundlegend immer noch das System nach dem die Kagetoya Krieg führen und sich organisieren.&lt;br /&gt;
Der Kagetoya galt als streng, aufbrausend und ein wenig tyrannisch außerdem erzählt man sich das er ein begabter, wenn auch gerne riskant agierender, Stratege sei was letztlich zu seinem Sturz führte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Shingen Shiazu====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Shingen Shiazu, das zweite große Oberhaupt Takigakures, galt ebenso wie sein Vorgänger Ieyasu Kagetoya als begabter Shinobi und Stratege.&lt;br /&gt;
Jedoch hatte er dem Plan des Kagetoyas eine ganze Kompanie zu opfern widersprochen, als diese dann nicht nur überlebte sondern die Schlacht auch noch gewann schlug er sich auf die Seite der Fuyou, deren Oberhaupt das Kommando über die folgende Kompanie hatte, was dazu führte das Ieyasu Kagetoya noch auf dem Schlachtfeld zum Selbstmord gezwungen wurde, um seine Ehre wieder reinzuwaschen.&lt;br /&gt;
Mit der Unterstützung der Fuyou und einiger jüngerer Clans wurde er dann zum zweiten Oberhaupt Takigakures erklärt. &lt;br /&gt;
Er erklärte die Kagetoya jedoch nicht zu Verrätern und ließ die Ehre der Familie unangetastet.&lt;br /&gt;
Shingen trat er kurz nach dem Bluterbenkrieg von seinem Amt zurück, da er sich in einer Schlacht schwer verletzt hatte und langsam alt wurde. Er galt in seiner Amtszeit zwar als strenges aber faires Oberhaupt, der stets jeden Vorschlag anhörte, bevor er seine Entscheidung traf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Mifune Ashura====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mifune Ashura war das dritte Oberhaupt Takigakures und das erste das nicht aus einer der Gründerfamilien stammte.&lt;br /&gt;
Er war ein Veteran des Krieges, der sich in vielen Schlachten als großer Anführer bewährt hatte, vor allem durch die Tatsache das seine Truppen stets ihre Position gehalten hatten sowie geringere Verluste aufwiesen.&lt;br /&gt;
Jedoch hatte der Krieg ihn zu einem paranoiden Mann gemacht, er verschärfte die Sicherheitskontrollen und die Verteidigungssysteme von Takigakure erheblich. Auf seinen Wunsch wurde eine Kampagne gestartet, die die Bevölkerung davon überzeugte das man Ausländern nicht trauen könne und das die Abschottung von außen der einzige Schutz vor Eroberung wurde.&lt;br /&gt;
Dies hatte auch Erfolg, Takigakure igelte sich ein und sah alles als Bedrohung an, was zu allgemeiner Aufrüstung im Dorf führte.&lt;br /&gt;
Zudem schwächte er die Macht der Gründerclans erheblich in dem er den Ältestenrat neu aufstellte und für niedere Clans zugänglich machte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Kessen Musou====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kessen Musou wurde nach dem überraschenden Tod Mifunes, der scheinbar an einer Krankheit verstarb, ebenso überraschend zum neuen Oberhaupt erklärt. Entgegen der Traditionen des Dorfes die Wege der alten Oberhäupter weiter zugehen, brach er damit und zum ersten Mal in der Geschichte öffnete Takigakure sich wieder nach außen. Ausländer wurden nicht länger verteufelt und argwöhnisch betrachtet, sondern willkommen geheißen und in die Dorfstruktur eingeführt.&lt;br /&gt;
Von vielen wurde Kessen Musou als wahrer Held vergöttert, da er eine unglaubliche Phase des Friedens in Takigakure einläutete, auf die man später immer noch neidisch war und sich zurück wünschte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Verräter [[Takigakure]]s===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Kakuzu====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kakuzu war einst einer der besten Shinobi des Dorfes Takigakure. So entsandte man ihn auf eine Mission den ersten Hokage, Hashirama Senju, zu töten, als diese jedoch scheiterte wurde er bei seiner Rückkehr ins Dorf stigmatisiert und für das Scheitern der Mission bestraft, obgleich diese sehr gefährlich war.&lt;br /&gt;
Darauf entwickelte der einst hochgelobte Jounin einen Hass auf das Dorf und tötete auf seiner Flucht nicht nur die Ältesten des Dorfes, sondern stahl das wichtigste verbotene Jutsu des Dorfes, das seit dem verloren ist. &lt;br /&gt;
Ab da an führte er ein Leben als Kopfgeldjäger und Söldner.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Nobu Gushiken====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nobu Gushiken, Bruder des ehemaligen Dorfoberhauptes Muneyaki Gushiken, war ein ausgezeichneter Ninja des Dorfes und Mitglied der Tsuisekisha.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Wächter [[Takigakure]]s===&lt;br /&gt;
Die Wächter [[Takigakure]]s entspringen aus der Sage &amp;quot;[[Geschichte von Taki#Das Lied des gelben Drachen|Das Lied des gelben Drachen]]&amp;quot;, welche von einem mutigen kleinem Mädchen und der Entstehung von [[Takigakure]] erzählt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Der blaue Drache – Seiryu====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quing Long bietet einen durchaus beeindruckenden Anblick, wenn er sich nicht in seiner Menschengestalt fort bewegt. Gerne verbringt er seine Zeit als Eremit getarnt, um den einen oder anderen Wanderer etwas über die Natur zu erzählen und beizubringen, so wie er es einst bei dem kleinen Mädchen Hiwa getan hatte. Nur sehr selten würde sich Quing Long in seiner wahren Gestalt einem Menschen zeigen. Sein edles und geduldiges Gemüt würden ihn für offene Geister zum höchst angenehmen Gesprächspartner machen. Vorurteilslos betrachtet er jeden Menschen einzeln und nicht die Menschheit als ganzes, bevor er sich seine Meinung zu einem Individuum bildet.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der blaue Drache Quing Long steht für die Jahreszeit Frühling und somit für die Geburt und die frühe Phase jungen Lebens, seien es Pflanzen, Menschen oder Tiere.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Der rote Vogel – Suzaku====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zhu Que hat ein durchaus heiteres Wesen. Das Interesse des roten Vogels weckt man durch Gesang und Lieder. Selber trällert er gerne verschiedene Lieder und am meisten gefällt es ihm, wenn sich aus seinem Gesang und das eines Menschen ein Duett bildet. Er kann die Form eines kleinen roten als auch großen roten Vogels annehmen. In Anwesenheit oder in der Nähe von Menschen würde er stets als kleiner Vogel auftauchen, um nicht als Wächter erkannt zu werden.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der rote Vogel Zhu Que steht für die Jahreszeit Sommer und damit für den Höhepunkt des Lebens mit all den Pflanzen und Lebewesen, die im Frühling noch klein und zierlich waren. Er steht für die Reichen Geschenke, die die Natur im Sommer bringen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Der weiße Tiger – Byakko====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bai Hu ist äußerst schlau und gerissen, wie es das Bild einer Raubkatze schon immer präsentiert hat. Der weiße Tiger kann die form einer kleinen weißen Katze annehmen, um ohne größeres Aufsehen zu erregen unter Menschen zu wandeln oder sich einzelnen Wanderern zu zeigen ohne direkt erkannt werden zu wollen. Meistens nutzt er diese Form, um die Verhaltensweisen eines Individuums zu beobachten. Reden würde er in seiner Katzenform nie, selbst als Tiger ist es schwer Bai Hu viele Worte zu entlocken. Nie verliert er mehr Worte als unbedingt nötig, man würde immer nur von ihm hören, dass für alles einen Richtigen Zeitpunkt und Ort gibt, wenn man versuchen würde mehr Worte aus ihm zu locken. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der weiße Tiger Bai Hu steht für die Jahreszeit Herbst und damit als Vorbote für die härteren Monate, die im Winter folgen. Mit ihm verbindet man auch den Aspekt der Jagd, der während der Herbstmonate an Wichtigkeit zunimmt, da Pflanzen und Bäume zur Ruhe kommen und bis zum Frühling keine Früchte austragen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Die schwarze Schildkröte – Genbu====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Xuan Wu würde auf Menschen einen etwas angst einflößenden Eindruck machen. Es ist schwer zu erahnen, wie es um das derzeitige Gemüt der schwarzen Schildkröte aussieht. Obwohl Xuan Wu durch das kleine Mädchen Hiwa eines besseren belehrt wurde, was die Menschen in Bezug auf die Natur angeht, so konnte er nie wirklich seinen Argwohn gegenüber die Menschen ablegen. Immer noch sieht er die meisten Menschen als Zerstörer von Natur und Leben. Nur sehr schwer lässt er sich von der Gutherzigkeit und Naturverbundenheit eines Individuums überzeugen. Sollte man dies aber geschafft haben, so genießt man das voller Vertrauen und den Schutz der argwöhnischen Schildkröte. Natürlich stehen die Menschen [[Takigakure]]s automatisch unter seinem Schutz, da er diese als Abkömmlinge der ersten Dorfbewohner ansieht.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die schwarze Schildkröte Xuan Wu steht für die Jahreszeit Winter und damit für die Ruhe selbst, die während eines jeden Winters in der Natur einkehrt. Oftmals wird auch der Tod mit ihm in Verbindung gebracht, denn nicht alle Lebewesen überstehen den kalten Fängen des Winters.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Der gelbe Drache====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Mädchen namens Hiwa ist ein sehr naturverbundener Mensch. Sie weiß jeden Aspekt der Natur zu schätzen, achtet jede noch so kleine Lebensform und würde immer zum Wohle dieser handeln. Ihr eigenes Wohl stellt sie unter das von anderen, selbst wenn es um das Wohl fremder Menschen geht. Sie ist eine lebensfrohe Person, die sich gerne auch bei anderen Menschen aufhält. Durch ihren langen und außergewöhnlichen Aufenthalt in der Natur, ist diese zu ihrem eigentlich Zuhause geworden, etwas das man ihr auch anmerkt. Sie verbringt mehr Tage in Wäldern als unter Menschen. Man sagt ihr nach, dass sie mit Bäumen reden kann.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Hiwa gilt heute als Tod, wobei man sich dessen nie gewiss war. Man erzählt sich, dass sie eines Tages einfach im Wald verschwunden und nie wieder zurück gekehrt war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Frage-Sektion ==  &lt;br /&gt;
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== Navigation ==&lt;br /&gt;
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		<author><name>Masao Higurashi</name></author>
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	<entry>
		<id>https://wiki.narutorpg.de/index.php?title=Geschichte_von_Taki&amp;diff=25571</id>
		<title>Geschichte von Taki</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.narutorpg.de/index.php?title=Geschichte_von_Taki&amp;diff=25571"/>
		<updated>2016-03-14T16:19:17Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Masao Higurashi: /* Kakuzu */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Auf dieser Seite findet ihr eine Übersicht über die Geschichte des Dorfes [[Takigakure]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Seit Entstehung von [[Takigakure]]==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Sengoku Jidai===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Anfang der Geschichtschreiber [[Takigakure]]s steht Sengoku Jidai, die Zeit der streitenden Reiche. Nachdem die Kunst des Ninjutsu zur Blüte seiner Macht aufgestiegen war, durchstriffen zahllose [[Clan]]s die Lande, ein jeder mit seinen eigenen Fähigkeiten und Ansichten über die Welt. Sie waren [[Söldner]], die von den Ländern bezahlt wurden und alle bisher gekannten Waffen und Armeen überflüssig machten. Diese Kraft, die vielen zunächst wie ein Segen erschien, wurde schnell zu einem Fluch als sich angeblich selbst der Himmel in blutiges Rot aufgrund der endlosen Schlachten färbte, die auf der Erde ausgetragen wurden. Als sich die zwei mächtigsten [[Clan]]s im Reich des Feuers zusammenschlossen und [[Konohagakure]] gründeten, geschah ein Umdenken in vielen Ninja[[clan]]s die diesem Beispiel folgten. Es war deutlich geworden das es keinen Sinn mehr hatte nur dem eigenen Clan Treue zu schwören: Um zu bestehen brauchte es Bündnisse mit anderen Gruppierungen. Je stärker die zu schmiedende Allianz umso mehr Macht für die Beteiligten.&amp;lt;br /&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Gründung des Dorfes - 85 Jahre vor Ende des Bluterbenkrieges===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In diesen Jahren versammelten sich vier der örtlichen Ninjaclans an dem Baum, den wir heute Taki-Baum nennen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Gesellschaft_in_Taki#Kagetoya|Kagetoya]] (Krieger), die [[Gesellschaft_in_Taki#Shiazu|Shiazu]] (Strategen), die [[Gesellschaft_in_Taki#Fuyou|Fuyou]] (Heilung) und die [[Gesellschaft_in_Taki#Nanaya|Nanaya]] (Tarnung).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie schlossen einen Pakt und schworen untereinander Treue an diesem Baum, der zu dieser Zeit noch ein gewöhnlicher war und erst Jahrzehnte später zu wahrer Berühmtheit gelangen sollte. Entgegen häufiger Annahme wurde [[Takigakure]] auf Vorschlag der [[Gesellschaft_in_Taki#Fuyou|Fuyou]] und Nanaya hin als Demokratie gegründet, da sich die verfeindeten [[Clan]]s der [[Gesellschaft_in_Taki#Kagetoya|Kagetoya]] und [[Gesellschaft_in_Taki#Shiazu|Shiazu]] auf keinen Anführer einigen konnten. [[Takigakure]] wurde vom Ältestenrat geführt, welcher aus den Anführern der jeweiligen [[Clan]]s bestand und hatte zu Beginn mit vielen Schwierigkeiten zu kämpfen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch die schier endlose Bedrohung und zahlreiche Überfälle entwickelte [[Takigakure]] bereits sehr früh fähige Verteidigungsmechanismen und Finten, mit denen sie selbst übermächtige Feinde erfolgreich abwehren konnten. Niemals gelang es einem Feind Fuß in [[Takigakure]] zu fassen und der Frieden im verborgenen Dorf machte den Rat der Ältesten leichtsinnig und überheblich.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Der Fall Kakuzu und Kagetoya-Dynastie - 65 Jahre vor Ende des Bluterbenkrieges===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Fall Kakuzu sorgte für besonderes Aufsehen im Dorf und beeinflusste es bis heute. Nachdem der Jounin Kakuzu bei einem Auftrag scheiterte der die Ermordung des ersten [[Wichtige_Personen_in_Konoha#Hokage|Hokage]]s im Sinn hatte, mit dem [[Takigakure]] im Krieg war, erfuhr er bei seiner Rückkehr eine starke Ignoranz und Ablehnung. Er wurde mit Strafen belegt, denen er sich mit unerwarteter Gewalt erfolgreich widersetzen konnte. Bei seiner Flucht kam der gesamte Ältestenrat ums Leben, was für große Debatten in den Clans sorgte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Ieyasu [[Gesellschaft_in_Taki#Kagetoya|Kagetoya]] sich zum neuen Oberhaupt erklärte, gab es niemanden der ihm zu widersprechen wagte. Mittlerweile hatten sich weitere [[Clan]]s in [[Takigakure]] angesiedelt und viele von ihnen hielten den mächtigen [[Gesellschaft_in_Taki#Kagetoya|Kagetoya]] die Treue, sodass jeder Widerspruch in einem Bürgerkrieg hätte enden können.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Der Aufstand und Shiazu-Dynastie - 28 Jahre vor Ende des Bluterbenkrieges===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Viele Jahrzehnte lang herrschte in [[Takigakure]] eine angespannte Stimmung, doch keine Seite wagte es diesen trügerischen und wackeligen Frieden zu brechen. Das Dorf hatte viele Fortschritte gemacht. Es gelang ihm seine Macht auszubauen und von Taki als offizielles Ninjadorf anerkannt zu werden. Seine Ninja sicherten nun nichtmehr einzig das Dorf, sondern das gesamte Land stand unter dem Schutz und der Verwaltung der Ninja aus [[Takigakure]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dennoch folgte das unvermeidliche erneut aus einer im Leichtsinn geborenen Handlung heraus: Als Ieyasu [[Gesellschaft_in_Taki#Kagetoya|Kagetoya]] sich in einer Schlacht dazu entschied eine Kompanie seiner Shinobi für den Sieg zu opfern, musste er die Folgen seiner Handlung am eigenen Leib spüren. Die Kompanie unter Führung von Kenshin [[Gesellschaft_in_Taki#Fuyou|Fuyou]] schaffte es entgegen aller Wahrscheinlichkeiten nicht nur zu überleben, sondern die gesamte Schlacht beinahe im Alleingang zu entscheiden. Als sie anschließend zurückkehrten, wandten sie sich offen gegen die Ninja welche sie im Stich und zum Sterben zurückgelassen hatten. Die [[Gesellschaft_in_Taki#Shiazu|Shiazu]], welche wohl nur auf eine solche Gelegenheit gewartet hatten, schlossen sich mit den [[Gesellschaft_in_Taki#Fuyou|Fuyou]] zusammen was letztlich auf den Tod [[Gesellschaft_in_Taki#Kagetoya|Kagetoya]]s und dem Ende seiner Dynastie noch auf diesem Schlachtfeld hinauslief.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Daheim in [[Takigakure]] wurde Shingen Shiazu als neues [[Dorfoberhaupt]] etabliert, mit großer Unterstützung der [[Gesellschaft_in_Taki#Fuyou|Fuyou]] und einiger jüngerer [[Clan]]s, welche sich im Laufe der Jahre um die Shiazu und [[Gesellschaft_in_Taki#Fuyou|Fuyou]] geschart hatten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unter den Shiazu änderte sich nach Aussen hin wenig, da sie an den Pfaden der [[Gesellschaft_in_Taki#Kagetoya|Kagetoya]] festhielten und diese trotz des Zwischenfalls nicht als Verräter deklarierten. Dennoch war dies das offizielle Ende des [[Clan]]s, denn während die Kagetoya mehr und mehr Verbündete in [[Takigakure]] verloren, schwand auch der [[Clan]] bis sich im folgenden Bluterbenkrieg ihre Spuren komplett verloren.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===[[Takigakure]] im Bluterbenkrieg===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während des Bürgerkrieges erlebten viele Einwohner und Ninja eine Schockphase die selbst nach dem Ende des Krieges noch viele Jahrzehnte lang anhalten sollte. Sie erkannten, das ihre Sicherheit nicht von selbst gegeben war. Obwohl es den Ninja gelang jeden Eindringling vom Dorf fern zu halten, hatte das Dorf viele Verluste und Tragödien zu beklagen, viele die heimkehrten waren nicht mehr dieselben wie vorher und erzählten erschreckende Geschichten über all die Bluterbler gegen die sie hatten kämpfen müssen.&amp;lt;br /&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Folgen des Krieges und Ashura-Dynastie - Monate nach Ende des Bluterbenkrieges===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenige Monate nach Ende des Krieges musste auch Shingen Shiazu zurücktreten, der sich in einer der letzten großen Schlachten schwere Verbrennungen zugezogen hatte. Zur Überraschung vieler ernannte er Mifune Ashura zu seinem Nachfolger, nachdem dieser sich in zahlreichen Schlachten hervorgetan hatte. Damit war er der erste Anführer [[Takigakure]]s der aus keiner der vier Gründerfamilien stammte, deren Population sich im Krieg ohnehin deutlich reduziert hatte. Der Ältestenrat wurde neu geordnet, sodass auch Mitglieder der niederen [[Clan]]s Zugang zu diesem hatten, was die Machtstellung der Gründerfamilien endgültig brechen sollte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem sich die Defensive als besonderes Markenzeichen der Shinobi aus [[Takigakure]] etabliert hatte, begann Mifune eben dieses noch auszubauen. Die alten Verteidigungsanlagen wurden verstärkt und Sicherheitskontrollen für Aus- und Einwanderer verschärft. Waffen wurden entwickelt und verbessert, während den Einwohnern die Gefahr der Aussenwelt eingeprägt wurde, der die heimische Sicherheit des Dorfes gegenüberstand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Takigakure]] begann sich für einen Krieg zu rüsten, der nicht kommen sollte.&amp;lt;br /&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Zeit des Friedens und Musou-Dynastie - 42 Jahre nach Ende des Bluterbenkrieges===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach einem friedlichen, wenn auch überraschendem, Tod Mifunes, wurde Kessen Musou vom Ältestenrat zu dessem Nachfolger ernannt. Während [[Takigakure]] sich in der Ashura-Dynastie mehr um die Sicherung seiner Position kümmerte, brach man in der Musou-Dynastie überraschenderweise damit. Potential von Aussen wurden willkommen geheißen und gefördert, während die Ninja-Akademie an gegenwärtige Standards angepasst wurde. In dieser Zeit stießen viele [[Clan]]s und Familien nach [[Takigakure]], die auch für dessen Entwicklung wichtig sind, wie [[Wichtige_Personen_in_Taki#Jinkou_Eigen|Jinkou Eigen]] oder die Familie der [[Wichtige_Personen_in_Taki#Shinishi_Kudo|Kudo]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Ära des Friedens hatte [[Takigakure]] erfasst und viele Ninja wuchsen in dem Bewusstsein auf diesen Frieden erhalten zu wollen. Konflikte waren selten und wurden zumeist gerecht gelöst. Von einigen wurde diese Zeit als wahres Paradies empfunden, andere verurteilten den Leichtsinn mit welchem die Ninja hierdurch behaftet wurden.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Militarisierung und Eigen-Dynastie - 80 Jahre nach Ende des Bluterbenkrieges===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als die Musou-Dynastie mit dem Tod Kessens während einer geheimen Mission endete, gab es große Bestürzung im Dorf als der Ältestenrat zur Überraschung vieler eine Frau namens [[Wichtige_Personen_in_Taki#|Jinkou Eigen]] zum neuen Oberhaupt ernannte. Abgesehen davon dass sie eine Frau war, war sie auch eine Ausländerin ohne feste Wurzeln in [[Takigakure]], was bei vielen Misstrauen erregte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Eigen-Dynastie wurde großer Wert auf innere Sicherheit gelegt. Die Schutzmaßnahmen innerhalb und ausserhalb des Dorfes wurden ebenso verstärkt wie deutlicher spürbar gemacht. Viele Systeme wurden bürokratisiert und auf Effizienz getrimmt, während die ·Shineitai·, die mehrere Dutzend starke Leibgarde des Oberhauptes, etabliert wurde. Es gab das erklärte Ziel aus [[Takigakure]] ein Dorf werden zu lassen, welches sich vor den Großreichen nicht weiter würde verbergen müssen. Aussen wurden Bündnisse geschmiedet, Innen wurden Gesetze erlassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu dieser Zeit traten auch die sogenannten &amp;quot;[[Söldner]]&amp;quot; das erste Mal an das Licht der Öffentlichkeit. Menschen ohne Chakra probten mit Schusswaffen den Aufstand gegenüber den mittlerweile etablierten Ninja.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Söldner-Ära===&lt;br /&gt;
Nach den militärisch geprägten Jahren Jinkous, hatte die [[Wichtige_Personen_in_Taki#Ehemalige_Dorfoberhäupter|Gushiken]]-Ära das erste Mal seit dem Bluterbenkrieg wieder mit einer größeren Bedrohung zu tun: Den Söldnern.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Doch anders als in anderen Ländern und Dörfer gab es in [[Taki no Kuni]] nur wenig Aktivitäten dieser und die im Vergleich geringe Anzahl der Söldner bereitete den vereinte Kräften der Landesfürsten und des Ninjadorfes kaum Probleme.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Da [[Takigakure]] ohnehin keine Gefahr durch die Söldner für das einzige wirklich versteckte Dorf sah, zogen sie daher nicht aktiv in den Kampf gegen diese, sondern verteidigten lediglich das Land gegen die wenigen einfallenden Truppen, welche die Städte bedrohten.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Eingriff des Ältestenrates und [[Wichtige_Personen_in_Taki#Ehemalige_Dorfoberhäupter|Gushiken]]-Dynastie - 85 Jahre nach Ende des Bluterbenkrieges===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Änderungen während der Eigen-Dynastie sorgten für größeren Widerstand bei den traditionelleren Clans des Dorfes als erwartet, weshalb unter internem Druck der Ältestenrat dazu gezwungen wurde Eigen um den Rücktritt zu bitten. Als [[Wichtige_Personen_in_Taki#Ehemalige_Dorfoberhäupter|Muneyaki Gushiken]] die Führung des Dorfes übernahm, waren viele erleichtert wieder einen ·wahren Taki-Ninja· an der Spitze zu sehen.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Beginn der [[Wichtige_Personen_in_Taki#Ehemalige_Dorfoberhäupter|Gushiken]]-Dynastie - 85 Jahre nach Ende des Bluterbenkrieges===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit [[Wichtige_Personen_in_Taki#Ehemalige_Dorfoberhäupter|Muneyaki Gushiken]] als neuer Führung des Dorfes ging eine Welle der Erleichterung durch die Reihen der Bewohner des Dorfes, ein Anführer geboren in [[Takigakure]] selbst und bereits mit 9 Jahren Absolvent der Akademie. Allerdings blieb ein plötzlicher Umschwung der Politik wieder der Erwartungen aus. [[Wichtige_Personen_in_Taki#Ehemalige_Dorfoberhäupter|Muneyaki]] zeigte sich viel mehr als zurückhaltend und vorsichtiger Ninja. Selbst einige Monate nach seiner Einsetzung herrschte eine Stille im Zusammenhang mit seiner Politik. Als [[Wichtige_Personen_in_Taki#Ehemalige_Dorfoberhäupter|Muneyaki]] dann sogar plötzlich für eine Weile lang verschwand fürchteten sowohl der Ältestenrat als auch die Bewohner [[Takigakure]]s dass die Auswahl ein Fehler gewesen war und sie ihren Anführer nie wiedersehen würden. Doch [[Wichtige_Personen_in_Taki#Ehemalige_Dorfoberhäupter|Muneyaki]] erschien wider Erwarten wieder an den Toren [[Takigakure]]s als wäre nichts gewesen, um sich seinen Aufgaben als [[Dorfoberhaupt]] des Dorfes zu stellen. Erst einige Wochen nach seiner Rückkehr enthüllte [[Wichtige_Personen_in_Taki#Ehemalige_Dorfoberhäupter|Muneyaki]] die Intention hinter seinem Verschwinden.&lt;br /&gt;
Er hat die legendären Wächter aus den vergessenen Geschichten Takis erforscht und als Zeichen der Wertschätzung den Titel des Dorfoberhauptes des Dorfes  in den gelben Drachen ernannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Post-Söldner-Ära===&lt;br /&gt;
Da die [[Söldner]]-Ära keinen großartigen Einfluss auf [[Takigakure]] hatte, verlief das Leben im Dorf nach dem Sieg über diese nicht anders ab als zuvor.&lt;br /&gt;
Es gab, da man sich nicht großartig mit den [[Söldner]]n beschäftigt hatte, anders als in anderen Ländern, keine großen technologischen Fortschritte, noch war man auf diese im recht traditionellen Land erpicht.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Es gab jedoch erste stärkere diplomatische Berührungen mit den Dörfern [[Kirigakure]] und [[Kumogakure]].&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Diese waren auf die diplomatischen Beziehungen des ehemaligen Dorfoberhaupts [[Wichtige_Personen_in_Taki#Dorfoberhaupt|Eigen Jinkou]] zu [[Kirigakure]] zurückzuführen, die ursprünglich aus dem Dorf stammte. Über jene Beziehung kamen sie dann auch in Berührung mit [[Kumogakure]], welche schon immer recht eng mit [[Kirigakure]] verbunden waren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Dreier-Bündnis-Ära===&lt;br /&gt;
Das Dreier-Bündnis [[Kirigakure]]-[[Kumogakure]]-[[Takigakure]] hat seine Wurzeln bis in den Bluterbenkrieg geschlagen. Damals entstand der erste Kontakt aller drei Länder miteinander. Auch wenn dieser Kontakt eher negativer Natur gegenüber [[Takigakure]] war, so festigte es die Bindung der beiden anderen Bündnispartner.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Dieses Verhältnis schob sich jedoch ins positive als [[Wichtige_Personen_in_Taki#Eigen_Jinkou|Eigen Jinkou]] Dorfführer wurde, da Eigens Heimatdorf [[Kirigakure]] gewesen war, pflegte sie in dieser neuen Position eine recht umsichtige Politik, welche den Grundstein für das künftige Bündnis legte.&lt;br /&gt;
Zur freundschaftlichen Annäherung begrüßte [[Takigakure]] bald eine kleine Delegation [[Kirigakure]]-Ninja im Dorf, deren Besuch überraschend gut ausging.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Anschläge während des [[Chuuninexamen]]s in [[Kumogakure]] festigte ebenfalls diese Beziehung, da [[Takigakure]] ihrem neuen Freunden [[Kirigakure]] und somit auch [[Kumogakure]] bei der Beseitigung der Schäden half.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Nach der Eroberung einer [[Söldner]]festung seitens [[Kirigakure]], wurde diese zum gemeinsamen Besitz der drei Dörfer erklärt und die Bündnisfestung erschaffen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die letzte Festigung des Bündnisses wurde durch die Katastrophenhilfe während Unwetters erzielt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Beginn der [[Wichtige_Personen_in_Taki#Shinishi_Kudo|Kudo]]-Dynastie - 89 Jahre nach Ende des Bluterbenkrieges===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem, Nobu Guskihen, der Bruder [[Wichtige_Personen_in_Taki#Ehemalige_Dorfoberhäupter|Muneyaki Gushikens]], diesen auf dem Weg zu einer wohl wichtigen Besprechung abfangen und entführen konnte, trat die Spezialeinheit Takigakures in Aktion, unter anderem auch [[Wichtige_Personen_in_Taki#Shinishi_Kudo|Shinishi Kudo]].&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Wichtige_Personen_in_Taki#Shinishi_Kudo|Shinishi Kudo]] gelang es als einziger, den [[Wichtige_Personen_in_Taki#Ehemalige_Dorfoberhäupter|gelben Drachen]] und seinen Bruder in einer Höhle zu finden und zu erreichen. Ihm gelang es Nobu Gushiken, das höchst gefährliche, ehemalige Mitglied der [[Einheiten_Takigakures#Tsuisekisha_.28J.C3.A4ger.29|Tsuisekisha-Einheit]], den Bruder von Gushiken, zu erledigen. &lt;br /&gt;
Gerüchten zufolge soll Nobu jedoch Sicherheitsvorkehrungen geplant haben, welche besagte Höhle nach seinem Tod zum Einsturz brachte.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Offiziellen Aussagen zufolge, gelang es Kudo, das [[Dorfoberhaupt]] aus der misslichen Lage der einstürzenden Höhle zu befreien, schaffte es jedoch selbst nicht mehr heraus. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Wichtige_Personen_in_Taki#Shinishi_Kudo|Shinishi Kudo]] galt eine Zeit lang als verstorben, ehe er wohlauf zurückkam und wenig wegen seiner heldenhaften Taten, der Rettung des alten Dorfoberhauptes sowie dem Ausschalten des Verräters selbst zum [[Dorfoberhaupt]] ernannt wurde, da [[Wichtige_Personen_in_Taki#Ehemalige_Dorfoberhäupter|Muneyaki Gushiken]] von diesem Amt zurücktrat.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der junge [[Gesellschaft_in_Taki#Kudo|Kudo]] brachte gleich frischen Wind in des recht traditionelle Takigakure, durch die Umbenennung des Dorfoberhaupt-Titels vom gelben zum goldenen Drachen, sowie dem Bau eines neuen [[Aufbau_von_Taki#Ninjasitz.2Fgoldene_Drachenstatue|Ninjasitzes]], der eben jenes Wesen repräsentieren sollte.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Jedoch hatte [[Wichtige_Personen_in_Taki#Shinishi_Kudo|Shinishi Kudo]] mit seiner Ernennung gleichzeitig etwas geerbt was den jungen Shinobi auf die Probe stellen sollte, der [[Taki_no_Kuni#Jashin_Sekte|Jashin-Kult]] der zuvor in Takigakure schon Unheil angerichtet hatte war stärker geworden und schaffte es [[Takigakure]] als Dorf einige Seitenhiebe zu verpassen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Bald darauf sollte ein Krieg in [[Taki no Kuni]] ausbrechen in dem die beiden Seiten ihre Kräfte maßen und [[Wichtige_Personen_in_Taki#Shinishi_Kudo|der goldene Drache]] seine Stärke und Führungsqualitäten beweisen musste.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Das Lied des gelben Drachen=&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwischen den Reihen voller Bücher und Schriftrollen in der Bibliothek [[Takigakure]]s, die oft von großen Personen der Vergangenheit, wichtigen Ereignissen oder Techniken sowie Lehre handeln, findet der Suchende bis weilen ein kleineres unscheinbares Buch.&lt;br /&gt;
Nur selten wurde das Buch in den letzten Jahren aus der Umarmung seiner größeren Brüder und Schwestern gerissen, um seinen Inhalt dem Suchenden zu offenbaren. Es war in Vergessenheit geraten und gelegentlich, wenn es aus dem langen Schlaf eines von Staub bedeckten Buches für einen Moment, welcher für ein Buch alles zwischen einer Sekunde und einem Jahrhundert sein kann, aufwachte, erinnerte es sich sehnsüchtig daran wie es gewesen war, als noch kleine Kinderfinger es jeden Tag hervorgeholt und die dazugehörigen hohen Stimmen erfreut und laut aus ihm hervor gelesen hatten.&lt;br /&gt;
Es war abgenutzt ja, aber das stimmte das Buch nicht traurig sondern machte es eher stolz. Die güldene Farbe, mit der sein Schaffer einst den Umschlag beschrieben hatte, hatte ihm eh nie wirklich gefallen und der Zustand sprach in seinen Augen für all die Liebe und Anerkennung, die ihm einst zugekommen war. Und schließlich hatte die Geschichte, mit deren Schutz und Überlieferung es beauftragt worden war, alles Recht auf derartige Zuwendung.&lt;br /&gt;
Ja das Buch war stolz auf sich selber und wusste, dass es nur lange genug warten müsste, bis es aus seinem Schlaf aufgeweckt werden und seine Geschichte erneut offenbaren würde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Irgendwann kam dieser Tag und an diesem Tag fand die Sage des [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|gelben Drachens]] und der Götter wieder Einzug in die Köpfe der Menschen. Wie so oft bei Sagen weiß niemand zu sagen, wie viel wahr und wie viel hinzugedichtet worden war. Aber dies, so wusste das Buch, war nicht die Aufgabe einer Sage.&lt;br /&gt;
Eine Sage muss die Herzen der Menschen erfreuen, sie mit Hoffnung erfüllen und zum Träumen anregen. Eine Sage lässt bisweilen alte Männer genauso wie kleine Kinder mit verträumten Blicken die Welt um sich herum betrachten und sich vorstellen, wie es wohl damals an diesem Ort ausgesehen haben könnte. Eine Sage schließlich steht für eine Lektion und Beispiel, Lehre und Wissen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und so erzählt das Buch die Geschichte:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Prolog===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vor langer Zeit, als die Menschheit noch jung war und mit den großen Augen eines kleinen Kindes die Welt um sich herum betrachtete, herrschte die Natur über das Leben eines jeden Lebewesens mit einer Hand, die zugleich sanft wie ein kühler Windstoß im drückenden Sommer als auch hart wie der Kern eines großen Gebirges war.&lt;br /&gt;
Der Mensch, genauso wie alle anderen Lebewesen ob Tier, Pflanze oder Stein kämpfte jeden Tag um sein Überleben. Aber nicht Angst oder Ohnmacht vor den Strapazen bestimmten sein Leben, sondern Freude und Glück über die einfachsten Dinge. Er war glücklich, wenn er mit vollem Magen einen warmen und sicheren Schlafplatz gefunden hatte.&lt;br /&gt;
So herrschte die Natur und die Tiere, die teilweise älter als die Menschen waren, wuchsen zu prächtigen Gestalten heran. Hört man heute von Erzählungen aus jener Zeit, so wirken die Geschichten von dem riesigen Wald, der den Großteil des Kontinents bedeckte und von ebenso riesigen Tiergottheiten bevölkert war, wie die Märchen eines alten wirren Greises.&lt;br /&gt;
Aber der Menschheit Kindeswiege war dies Umfeld beschützt vom großen Schatten des Waldgottes. Irgendwann jedoch fängt jedes Kind an sein Umfeld zu verändern und in einer Zeit, in der sich das Schicksal dieses Gleichgewichtes entscheiden sollte erhob sich der [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|gelbe Drache]] über die Träume von Natur und Mensch hinweg in die Lüfte der Zukunft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===1. Kapitel===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Langsam und träge floss der kleine Bach an diesem Tag die Hänge des Hügels herab, plätscherte nur missmutig über die großen Steine nahe seiner Quelle, drückte nur halbherzig die Kiesel vor sich her, die sich in seinen Weg stellen wollten, und wollte gar nicht so recht seinen Weg gen Tal beschreiben.&lt;br /&gt;
Hätte man den Bach an einem anderen Tag gesehen und hätte man Aug und Ohr, so wie es die Menschen früher für die Natur gehabt hatten, so hätte die Freude und die Glückseligkeit des Baches einem das Herz erwärmt. Es war kein großer Bach, es war kein Bach, dessen Wasser sich in den Strom eines gewaltigen Flusses oder die Gefilde eines riesigen Sees mischte. Es war ein einfacher Bach, der auf der großen Landkarte nicht einmal seine Existenz belegt finden würde.&lt;br /&gt;
Aber für die Menschen des kleinen Dorfes am Fuße des Hügels war er die Quelle ihres Lebens und somit das Wichtigste in der Welt und für ihn waren diese Menschen das Wichtigste in der Welt.&lt;br /&gt;
Wer brauchte schon riesige Mengen Wassers, wenn er sich an dem Lachen der Kinder erfreuen konnte, die in ihm spielten und sein Wasser benutzten, um sich gegenseitig zu bespritzen?&lt;br /&gt;
Ja es waren vor allem die Kinder, auf die sich der Bach jeden Morgen freute, wenn er sich aus dem moosig-grünen Bett seiner Träume erhob. Er kannte sie alle, er erkannte sie schon am Klang ihres Lachens und hatte einem jeden der Dorfbewohner erfreut beim Wachsen zugesehen.&lt;br /&gt;
Nichts aber stimmte ihn so traurig, wie das bittere Weinen und Schluchzen eines Kindes, das in seinem jungen Leben bereits großes Leid erfahren musste. Und ausgerechnet das herzerweichendste Weinen und die qualvollsten Tränen hatte er am gestrigen Tage wahrnehmen müssen.&lt;br /&gt;
Das Mädchen mit den grellblonden Haaren namens [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] hatte bereits in ihrer frühesten Kindheit beide Eltern verloren und lebte alleine mit ihrer großen Schwester Kigiku in dem kleinen Dorf. Nie hatte der Bach [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] weinen hören ob des Verlustes der Eltern oder der schweren Zeit, die dieser den beiden Mädchen einbrachte. Es war immer glücklich mit seinem Leben gewesen, hatte sich nie beschwert und war der großen Schwester stets zur Hand gegangen. Und ausgerechnet dieses Mädchen, das dem Bach immer ein Quell der Freude gewesen war, weinte nun ob der schweren Krankheit des Einzigem, dem es sich immer sicher gewesen war: Seiner Schwester.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was konnte der Bach tun? Die Menschen hatten in den Jahrhunderten seit ihrer frühesten Kindheit gelernt in der Natur zu überleben und dabei bereits einiges über die Kunst mit den Geschenken der Natur Krankheit und Wunde zu bekämpfen gelernt. Aber nicht einmal dieses Wissen schien das Leid Kigikus mildern zu können. Trübseelig floss er weiter vor sich hin und grübelte nach, was er tun könnte. Auch dachte er dabei daran, dass die Menschheit längst ihr Kindesbett verlassen und begonnen hatte, die harte Seite der Natur, die ihr Leben bedrohte, zu bekämpfen.&lt;br /&gt;
Früher, er konnte sich fast nicht mehr daran erinnern, hatte sich nur selten die Sonne in seinen Wassern gespiegelt, da der Schatten großer Bäume stets sein Gefilde bedeckte. Irgendwann aber hatten die Menschen damit begonnen die Bäume zu fällen und sich Platz zum Leben, für ihr Vieh und für ihre Felder zu schaffen. Der große Wald war immer weiter geschrumpft und schon lange hörte der Bach die Stimmen der Bäume nur noch aus sehr weiter Entfernung im Säuseln des Windes.&lt;br /&gt;
Als er nun so lauschte, um die Stimmen der Bäume zu hören, vernahm er die Stimme eines Menschen. Dieser Mann, denn seine tiefe und rauchige Stimme verriet sein Geschlecht, sang irgendwo in seiner Nähe von etwas, was der Bach völlig vergessen hatte: Von dem Waldgott.&lt;br /&gt;
Die Erinnerungen überschlugen sich und schnell beschloss der Bach aus seiner Trübseligkeit zu erwachen und den Sänger mit dem Plätschern seines Wassers an- und zu dem kleinen Dorf hinzulocken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===2. Kapitel===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stark schmerzten die Füße des Greises, dessen Stimme der Bach vernommen hatte, ob seiner langen Wanderung und ein jedes Wort, das er scheinbar vergnügt vor sich her sang, war einzig und allein dazu gedacht, um ihn von den Schmerzen abzulenken.&lt;br /&gt;
Er war weit gereist, hatte viele Flüsse überquert und sich an viele Bäume gelehnt, wenn sein alter Körper ein paar Momente der Ruhe benötigten. Weswegen er reiste, wusste er nicht mehr. Einzig und allein erinnerte er sich noch daran, dass er einst am Rande eines großen Waldes gelebt und von dessen Wildheit und Schönheit verzaubert worden war.&lt;br /&gt;
Angelockt vom Plätschern des Baches, dessen kühles Wasser Linderung für die schmerzenden Füße verhieß, wechselte der Greis die Richtung und traf schon bald auf den kleinen Bach und das in nicht allzu weiter Ferne stehende Dorf. Noch einmal nahm sich der Alte zusammen, trällerte um so lauter, als seine Füße besonders stark schmerzen und ihm anscheinend sagen wollten:“Wieso bleibst du nicht einfach hier sitzen und gönnst uns unsere Ruhe du alter Narr?“&lt;br /&gt;
Aber der „alte Narr“ war dickköpfig geworden und wollte nicht nur seine Füße ausruhen, sondern auch noch mit Menschen reden. Ein Vergnügen, das ihm seit Wochen verwehrt war.&lt;br /&gt;
So laut trällerte er vor sich hin, dass er das Schluchzen des kleinen Mädchens, das am Ufer des kleinen Baches mehr in sich zusammen gekauert war, als dass es saß, nicht mitbekam. Erst, als das Mädchen seine grünen Augen öffnete und auf den alten und komisch aussehenden Mann schaute, während es sich über die tränenverschmierten Wangen wischte, bemerkte dieser, dass er nicht alleine war.&lt;br /&gt;
„Was ist ein Waldgott?“ ertönte die hohe Stimme des Mädchens und der alte Mann blieb verdutzt stehen, um die fragenden großen Augen, die vor Weinen rot geworden waren, zu bewundern. Kurz entschlossen gewährte er seinen fast schon rebellierenden Füßen ihren Wunsch und ließ sich neben dem Mädchen leise seufzend nieder.&lt;br /&gt;
„Die gestaltgewordene Natur. Wille und Kraft dessen, was uns stets umgibt, und genauso wild und sanft wie eben jenes.“ Antwortete er ein wenig kryptischer, als er beabsichtigt hatte, während er die schmerzenden Füße aus den abgelaufenen Sandalen befreite.&lt;br /&gt;
„Und wie sieht er aus?“&lt;br /&gt;
„Er wechselt die Gestalt, so wie es auch die Natur ständig tut.“&lt;br /&gt;
„Ist er lieb?“&lt;br /&gt;
„Ja und nein. Wenn er stürmisch und verheerend ist, wenn er wütend und aufgebracht ist, so vernichtet er alles, was ihm in den Weg kommt. Ist er aber sanft und ruhig, so beschützt, heilt und umsorgt er das, was in seinen Augen, den Augen der Natur, würdig ist.“&lt;br /&gt;
Sofort weiteten sich die Augen des kleinen Mädchens, das das zerschlissene Hemd des Alten mit seinen kleinen Fingern ergriff und ihn voller Hoffnung und zugleich voller Angst vor einer möglichen Enttäuschung anschaute.&lt;br /&gt;
„Er heilt? Kann er alles heilen? Kann er auch eine richtig schlimme Krankheit heilen?“&lt;br /&gt;
Ein wenig verdutzt ob dieser Reaktion antwortete der Alte in dazu passender Stimmlage:&lt;br /&gt;
„Ehm Ja, kann er, aber dazu muss er…“ Doch weiter hörte das Mädchen nicht, es riss nur umso stärker an dem Hemd und schrie förmlich:&lt;br /&gt;
„Wo finde ich ihn? Erzähl mir bitte alles!“&lt;br /&gt;
Und nach einer Reaktion, die sehr derer glich, die er nur wenige Momente zuvor gezeigt hatte, und einem dazu passenden Seufzen, holte der Greis tief Luft und fing an zu erzählen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Weit weg im Nordosten steht er noch, der große Wald, der einst fast den ganzen Kontinent bedeckte. Im Gegensatz zu den kleinen Wäldern, die du kennst, ist dieser Wald noch erfüllt von dem Willen und der Kraft der Natur. Tief in seinem Inneren lebt der Waldgott in dem wunderbaren Hain, der schon seit Äonen nicht mehr von Menschen betreten worden ist, und umgeben von den Vorfahren der Tiere: riesige und weise Tiergötter.&lt;br /&gt;
Einst, so wurde mir als kleines Kind in meinem Heimatdorf erzählt, dass am Randes des großen Waldes steht, sahen die Tiergötter und der Waldgott mit wohlwollendem Blick auf die Menschen herab, die so schwach und zerbrechlich wirkten. Sie standen uns bei, wenn etwas unsere Existenz bedrohte, und halfen uns gelegentlich mit Rat und Tat in der Natur zu überleben, die sie schon so viel länger bevölkern und so viel besser verstehen als wir.&lt;br /&gt;
Aus dieser Zeit kommen auch die Geschichten der Heilkunst des Waldgottes und der weisen Ratschläge der Tiergötter, die zusammen mit ihren damals noch ähnlich riesigen Brüdern und Schwestern unseren Kontinent bereisten und bevölkerten.&lt;br /&gt;
Aber…“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch weiter kam der Mann nicht, denn das Mädchen war bereits aufgesprungen und rannte fort in Richtung der Häuser. Später erfuhr er, was es mit dem Mädchen auf sich hatte, und schollt sich selber ob dem, was er so unvorsichtig [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] erzählt hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===3. Kapitel===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Voller Schrecken beobachtete der kleine Bach, was geschah. In seinem Bestreben das kleine Mädchen zu trösten und sich wieder an ihrem Lachen und den strahlenden Augen zu erfreuen, hatte er vergessen, dass Menschen keine Tiere waren. Sie waren es nicht gewohnt auf sich alleine gestellt zu überleben und am aller wenigsten kleine Kinder, von den Gefahren einer solchen Reise und denen des großen Waldes ganz zu schweigen.&lt;br /&gt;
Aber was konnte er tun? Was konnte er tun?...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ohne lange nachzudenken hatte sich [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] ihre festeren Schuhe samt ein paar reisetauglichen Kleidern und Proviant – was sie eben rumliegen sah – geschnappt, hatte ihre Schwester umarmt und war mit den Worten „Der Waldgott wird dich heilen, warte es nur ab!“ aus der kleinen Hütte, die die zwei Mädchen bewohnten, verschwunden.&lt;br /&gt;
Kigiku hatte sichtlich verwirrt drein geschaut, aber hatte ob ihrer Krankheit und der Schwäche, die ihren Körper befallen hatte, nichts tun können, außer der kleinen Schwester flehentlich hinterher zu schauen. So verzweifelt, wie die große Schwester in dieser Stunde war, als[[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] Hals über Kopf das kleine Dorf verließ, so zuversichtlich war die kleine Schwester, die endlich etwas gefunden hatte, was sie tun konnte um Kigiku helfen zu können. Sie dachte gar nicht daran, dass die Reise gefährlich werden könnte, oder dass sie ihr eigenes Leben schonen müsste. Einzig und allein das Leben der Person, die für sie die Welt darstellte, war ihr wichtig und kreiste beständig in ihrer Gedankenwelt umher.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So reiste das kleine Mädchen mit dem blonden Haar und den großen grünen Augen los gen Nordosten. Zum Glück hatte sie gelernt die Himmelsrichtungen zu erkennen und zu finden und verlief sich nie. So selbstsicher ging sie ihre Reise an, dass sie vergnügt summend schon bald das kleine Tal und die Gefilde des kleinen Baches verließ.&lt;br /&gt;
Die ersten Tage ihres kleinen Abenteuers flogen nur so vorüber. Sie hatte genügend Wasser dabei und konnte ihre Proviante mit den Beeren und Früchten, die sie dank des herrschenden Sommers leicht fand, stets wieder auffüllen. Einzig und allein des Nachts, wenn es dunkel und gelegentlich sogar etwas kühler wurde, wurde es ihr etwas bang um das kleine Herz. Aber wie stets summte sie dann eine kleine Melodie vor sich her, mit der sie die große Stille um sich herum vertrieb und sich selber in den Schlaf wiegte.&lt;br /&gt;
Die Weisen sagen, dass ein entschlossenes Herz keine Furcht kenne. Nur ein zauderndes und fragendes Herz öffne Tür und Tor für Zweifel und Furcht. Wenn man diesen Worten Glauben schenken darf, so verwundert es nicht, dass [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] nie daran dachte umzukehren oder auch nur aus Angst oder Furcht eine Träne vergoss. Sie war überzeugt davon das Richtige zu tun und setzte mit derselben Überzeugung Fuß vor Fuß, ging Schritt um Schritt immer weiter gen Nordosten.&lt;br /&gt;
Schon bald wurde die Natur, die wenn auch in schwächerer Art und Weise, auch an diesem Ort zu finden war, auf das summende und singende kleine Mädchen aufmerksam und immer öfter geschah es von nun an, dass ein kleiner Sperling sich zu [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] gesellte, wenn diese tagsüber oder nachts vor sich hin sang, um diese mit seinem hohen Zwitschern zu begleiten.&lt;br /&gt;
Immer, wenn sie den kleinen [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]] sah, der ihr schon bald ein lieber Wegbegleiter wurde, hellte sich die Miene des kleinen Mädchens auf und ihre Schritte wurden bestimmter und stärker. Dem Beispiel des [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]]s folgend, fing sie schon bald an feste Rhythmen in ihren Tagesablauf zu bringen:&lt;br /&gt;
Sie stand mit der Sonne auf, aß etwas, ging dann den Tag über unterbrochen von einer Mittagspause bis sie am Nachmittag begann nach einer Schlafmöglichkeit zu suchen und daraufhin nach etwas Essbarem und Trinkbarem, wenn sie nicht schon genug während des Tages gefunden hatte. Ihrer guten Orientierung wegen verlief sie sich dabei so gut wie nie und wenn, dann brachte sie das Zwitschern des kleinen [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]] schon bald wieder auf den richtigen Weg. Auch brauchte sie nur auf das Verhalten des[[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]]s zu achten, um Wetterumbrüche oder Gefahren vorherzusehen.&lt;br /&gt;
So verging die Zeit und die Natur kehrte immer weiter in das kleine Mädchen ein genauso wie das kleine Mädchen immer weiter in die Natur einkehrte. Und dann kam der Herbst&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===4. Kapitel===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als die ersten Blätter an den Bäumen begannen gelb und rot zu werden, wusste [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]], dass der Sommer den Kampf gegen den Winter langsam verlor. Noch kämpfte er wacker und hielt die kalten Winde aus dem Norden samt der dunklen Wolken, die sie mitbrachten, zurück. Aber mit jedem Tag und jeder Nacht kamen sie näher, ohne dass der Sommer etwas dagegen würde tun können.&lt;br /&gt;
Sie musste sich beeilen, so viel verstand selbst ein kleines Mädchen, denn in den Stürmen und der Kälte des Winters würde sie nicht überleben können ohne die Hilfe und den Beistand Ihresgleichen.&lt;br /&gt;
Wäre der kleine [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]] nicht gewesen, der sie über immer längere Strecken des Tages begleitete und es sich immer öfter auf ihrer Schulter bequem machte, so hätten vielleicht der Zweifel und die Furcht Einzug in ihrem Herzen gehalten. So aber ertönten die Stimmen der Zwei, wann immer der Winter an ihren Herzen zu nagen begann, und vertrieben diesen.&lt;br /&gt;
Manchmal allerdings kam es auch vor, dass der kleine [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]] schrecklich lange weg blieb und [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] begann sich Sorgen zu machen. Sorgen um den kleinen [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]], um ihre Schwester und um den Wahrheitsgehalt der Geschichte des alten Mannes. Als der kleine [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]] eines Morgens nicht neben ihr zu finden war, erhob sie sich und ging ohne zu zaudern in den kleinen Hain hinein, der sich vor ihr erstreckte. Sie begann das Lied zu singen, das sie seit Beginn ihrer Reise immer sang, und schon bald hörte sie aus einiger Entfernung die Antwort des [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]]s.&lt;br /&gt;
Ihr Herz schlug immer schneller voller Freude und auch voller Angst ob dem, was dem [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]] passiert sein könnte. Sie rannte immer schneller, stets der Stimme des [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]]s folgend und blieb plötzlich stehen.&lt;br /&gt;
Eine kleine [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] mit ungewöhnlich eisblauen Augen stand am Fuße eines großen Baumes, auf dessen niedrigem Ast [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] sofort ein paar der Federn des kleinen [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]]s sehen konnte. Ihre Augen weiteten sich und füllten sich schon bald mit Tränen, während die Katze sich von dem ersten Schrecken ob der plötzlichen Begegnung erholte und begann um das kleine Mädchen, das mehr und mehr in Tränen ausbrach, zu kreisen.&lt;br /&gt;
[[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] verstand schnell, dass der Sommer ihr bisher nur die schönen Seiten der Natur gezeigt hatte und sie den kleinen [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]] wohl nicht mehr wieder sehen würde. Es war in ihren Augen klar, dass der [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]] den Klauen der [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] erlegen war, da er sonst längst zu ihr zurück geflogen sein würde.&lt;br /&gt;
Immer stärker wurde der Regen aus Tränen, der sich vom Gesicht des kleinen Mädchens gen Boden bewegte, bis ein empörtes Miauen das Mädchen aus seinen Gedanken rüttelte. Die [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] hatte sich vor [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] hingesetzt und schaute sie aus zugleich neugierigen und vorwurfsvollen Augen an, so dass das Mädchen nicht anders konnte als sich herabzubeugen und vorsichtig das Fell des Tieres zu streicheln.&lt;br /&gt;
Sie machte dem Tier keine Vorwürfe, da es nur um sein eigenes Überleben kämpfte, auch wenn es sie dennoch sehr traurig machte. Anstatt aber vor der Hand des Mädchens zu fliehen, ließ sich die [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] mit einem immer lauter werdenden Schnurren streicheln und verließ auch nicht die Seite des Mädchens, als dieses langsam damit beginnen musste zurück zu ihren wenigen Habseligkeiten zu gehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So nahm schon bald die kleine [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] den Platz des [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]]s ein und begleitete [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] auf ihrer Reise. Und so wie der [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]] mit seinem Verhalten dem Mädchen vieles über das Überleben in der Natur beibrachte, so tat dies auch die [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]]. Allerdings oblag es der [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] genauso wie bei ihrem ersten Treffen dem Mädchen die düstere Seite der Natur zu zeigen.&lt;br /&gt;
Hatten im Sommer noch Früchte und Beeren überall auf ihrem Weg nur darauf gewartet von ihr gepflückt zu werden, so verschwanden diese immer mehr je weiter der Herbst Einzug hielt. Und schon bald musste [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] lernen, dass sie wie die [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] Leben nehmen musste, um selber zu überleben.&lt;br /&gt;
Es dauerte schier eine Ewigkeit, bis es ihr mittels einer Falle zum ersten Mal gelang ein kleines Tier zu fangen, ein Feuer zu machen und es dann übers Herz zu bringen das Tier zu töten und sogar zu verspeisen. Sie weinte bitterlich ob des Lebens, das sie beendet hatte und flehte vielmals um Verzeihung, bevor sie sich traute zu essen.&lt;br /&gt;
Durch Wiederholung aber wird jeder zum Meister und schon bald hatte sich das kleine Mädchen an die neuen Vorgänge gewöhnt, auch wenn sie noch immer für das Schicksal der Seele eines jeden Tieres, das sie tötete, zum ihr unbekannten Waldgott betete.&lt;br /&gt;
Schon bald fiel ihr das Fehlen des freudigen Zwitscherns kaum noch auf und die Harte Seite der Natur zog immer mehr in sie ein, auch wenn diese gemischt von warmen Momenten war, wie das abendliche Einschlafen mit der [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] in den Armen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===5. Kapitel===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Immer schwächer wurde der Sommer und der Herbst, der wie sein Freund Frühling sich oft wie das Seil fühlte, an dem Sommer und Herbst zogen, wurde immer dunkler und kälter. Die Stürme, die die Höhepunkte im Tauziehen zwischen Sommer und Winter für jeden sichtbar und hörbar machten, hatten schon seit einiger Zeit immer weiter an Stärke nachgelassen so wie es auch der Sommer getan hatte.&lt;br /&gt;
Immer weniger Zeit blieb dem kleinen Mädchen, das sich immer öfter morgens von Raureif befreien musste. Gelegentlich fielen früh morgens kleine weiße Flocken vom Himmel herab, setzten sich auf ihr blondes Haar und bildeten einen Schleier aus winzig kleinen Kristallen. Immer öfter froren ihr die Füße oder die Hände, manchmal kroch die Kälte sogar langsam die Beine hoch und hätte sie nicht die [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] gehabt, die sie des nachts wärmte, so wäre sie sicher oft schlotternd vor Kälte erwacht.&lt;br /&gt;
Sie hatte kaum noch Zeit, das wusste sie. Aber unbeirrt setzte sie Tag für Tag einen Fuß vor den anderen. Sie konnte nicht scheitern, sie durfte nicht! Was war schon so ein wenig Schnee im Vergleich zu dem, was ihre Schwester erleiden musste?&lt;br /&gt;
Und dann eines Tages, als die glänzende Himmelsscheibe bereits im Sinken inbegriffen war, sah sie Rauchschwaden hinter einem kleinen Weiler aufsteigen. Sie beschleunigte ihre Schritte und angespornt durch das Wettlaufen, das sich nun ergab, sprintete auch die [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] immer schneller, bis sie das Mädchen überholte und wenig später aus deren Sichtfeld verschwand.&lt;br /&gt;
Wie lange sie schon so rannte, wusste [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] nicht. Einzig und allein die stetig abnehmende Entfernung zu den Rauchschwaden und nicht die fast schon untergegangene Sonne war Mittelpunkt aller Gedanken des kleinen Mädchens. Je näher sie aber kam, desto mehr drangen schreckliche Geräusche an ihr Ohr, die sie an die unglaublich lauten Stürme im Herbst erinnerten. Oft hatte sie sich mitten in der Nacht, wenn es besonders stark stürmte, wie ein Kokon in ihre Decke eingerollt und sich vorgestellt, dass außerhalb des schützenden Mantels riesige Tiere, wie die aus der Geschichte des Greises, umher liefen und sich gegenseitig anschrien, was diesen Schrecklichen Krach erzeugte.&lt;br /&gt;
Hätte sie gewusst, was sie erwartete, so hätte sie in jenen Nächten wohl kein einziges Auge zu bekommen. Als sie sich immer weiter ihren Weg zwischen den mit einer hauchdünnen Schicht silbrigen Schnees bedeckten Bäumen des kleinen Weilers bahnte, schälten sich immer mehr die Umrisse kleinerer und größerer Häuser aus dem zwielichtigen Schatten der Bäume. Das Herz des Mädchen schlug ob der Vorfreude vielleicht endlich ihr Ziel erreicht zu haben immer schneller, bis es plötzlich zwei Schläge aussetzte während auch die kleinen Beine sich nicht mehr fortbewegen wollten.&lt;br /&gt;
Ein gewaltiges Brüllen, wie es dem stärksten Orkan alle Ehre bereitet hätte, erhob sich, als ein gewaltiger schwarzer Schatten sich auf die Reihe der Häuser zu bewegte. Nicht heimelige Kamine, nicht freundlich strahlende Herdfeuer hatten die Rauchschwaden erzeugt, die [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] angelockt hatten, sondern in Flammen stehende Barrikaden, die die Dorfbewohner scheinbar als Schutz errichtet hatten. Aber selbst diese hatten sie nicht vor dem bewahren können, was auf sie zurollte.&lt;br /&gt;
Verzweifeltes Rufen drang an [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]]s Ohren, als das Brüllen für einen Moment aussetzte. Langsam bewegte sie sich wieder, überzeugte ihre Füße mühsam zu jedem einzelnen Schritt und näherte sich so furchtbar langsam dem Chaos, das immer mehr von sich enthüllte.&lt;br /&gt;
Der gewaltige Schatten war stehen geblieben, bäumte sich in regelmäßigen Abständen auf und brüllte jedes Mal so laut, dass die nahestehenden Bäume wackelten. Vor ihm schälten sich nun auch kleinere Schatten mit langen Stäben aus dem flackernden Zwielicht der Flammen. Je näher das kleine Mädchen kam, desto mehr erkannte sie, dass es sich um Dorfbewohner zu handeln schien, die mit langen Speeren und allerlei zweckentfremdeten Ackergerät den riesigen Schatten, der längst durch die Barrikade gebrochen war, aufzuhalten versuchten.&lt;br /&gt;
Dann hörte sie plötzlich etwas, was nicht so recht in das Chaos passen wollte. Ein hohes Schreien drang an ihre Ohren, das nicht allzu weit entfernt seinen Ursprung haben konnte. In einem solchen Chaos hätte man erwartet, dass es ein furchterfülltes Schreien einer Frau ob der großen Gefahr sein müsste. Aber ein kleines Kind, jünger als die bisher unbemerkte Beobachterin, wankte kaum in der Lage richtig zu laufen mit seinen kurzen Beinen und immer wieder sich an den Häuserwänden abstützend auf den Kampf hinter der durchbrochenen Barrikade zu.&lt;br /&gt;
Doch auch der Schatten hatte das Geräusch bemerkt. [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] blieb abermals für einen Moment vor Schreck das Herz stehen, als sich das riesige Ungetüm dem wankenden Kind zu wandte. Aber diesmal setzten ihre Beine nicht aus, sondern beschleunigten Ihre Schritte. Unweigerlich dachte [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] daran, dass sie nicht schnell genug gewesen war um ihren kleinen [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]] hatte beschützen zu können und weigerte sich so etwas noch einmal zuzulassen.&lt;br /&gt;
Ihre Beine flogen förmlich über die leicht angefrorene Erde, näherten sich immer weiter dem Kleinkind und dem riesigen Schatten, der laut brüllend ebenfalls auf dieses aus der entgegen gesetzten Richtung zusteuerte. Ein verzweifelter Ruf aus der Kehle eines Mannes drang an die Ohren des Mädchens, aber kein einziger ihrer Gedanken war dazu in der Lage sich um dieses zu kümmern.&lt;br /&gt;
Mit Müh und Not erreichte sie das wankende Kind, das in dem Moment, in dem [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] hinter ihm zu Halt kam, endgültig der Schwerkraft Rechenschaft leistete und in die Arme des blonden Mädchens fiel. Doch auch der riesige Schatten hatte die Quelle des hohen Geräusches erreicht. Als eine besonders vorwitzige Flamme ihre Stimme erhob und den Schauplatz für einen Moment zur Gänze ausleuchtete, legte [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] unweigerlich die Arme fester um das Kleinkind in ihren Armen. Vor ihr erhob sich der Kopf einer gewaltigen schwarzen [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Schildkröte]], deren Augen zornig und mordlüstern das ungleiche Gespann anfunkelten.&lt;br /&gt;
Würde sie das Kind loslassen und sich vorsichtig entfernen, während das Ungetüm mit seiner Beute beschäftigt war, so würde sie vielleicht… Doch [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] schüttelte entschlossen das blonde Haupt und drückte das Kind nur stärker an sich. Der Blick ihrer Augen wurde gefährlicher, während sich diese leicht verengten. Sie würde nicht zulassen, dass erneut ein kleines Wesen, das auf ihre Hilfe angewiesen war, starb, weil sie zu zögerlich und zu schwach war. Ähnlich einer Bärenmutter, die ihr Junges vor hoffnungslos überlegenen Jägern nicht im Stich ließ, sondern die Jäger auch noch laut anbrüllte, war der Blick des jungen Mädchens. Das Brüllen aus diesem wurde immer spürbarer, so dass selbst die [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Schildkröte]] für einen Moment inne Hielt. Immer deutlicher wurde es, man war fast der Meinung, dass man es hören … und plötzlich erschallte ein gewaltiger und tiefer Schrei, als sich ein großer Schatten zwischen [[Wichtige_Personen_in_Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] und die [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Schildkröte]] schob.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===6. Kapitel===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unweigerlich hatte [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] ihre Augen geschlossen, als der zweite Schatten so nah vor ihr erschienen war, und rechnete jeden Moment damit die Flügelschläge des Todesboten zu hören.&lt;br /&gt;
Aber diese erschallten nicht, stattdessen entwickelte sich ein Sturm aus Schrei und Gebrüll der zwei riesigen Wesen direkt vor ihr. Je mehr sie aber ihre eigene Angst und ihr wild pochendes Herz beruhigte, desto mehr war sie in der Lage die tiefen Stimmen zu vernehmen:&lt;br /&gt;
„Geh mir aus dem Weg [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Bai Hu]]!“ donnerte die etwas entferntere Stimme zornerfüllt.&lt;br /&gt;
„Nein! Diese beschütze ich und du wirst sie nicht bekommen!“ erwiderte die nähere Stimme etwas leiser, aber mit einem gefährlichen Unterton.&lt;br /&gt;
„Die Menschen verdienen den Tod!“&lt;br /&gt;
„Nichts verdient den Tod. Oder hast du Xinglu’s Worte in deinem Zorn vergessen?“&lt;br /&gt;
„Du wagst es seine Worte in den Mund zu nehmen, nachdem ihr ihn verlassen habt?“ brüllte die fernere Stimme plötzlich noch lauter.&lt;br /&gt;
„Wir haben ihn verlassen nicht wegen dem, was er einst sagte, sondern wegen dem, was er nicht mehr sagt! Würde er zu dem zurückfinden, was wir immer verehrt haben, so würden wir sofort zurückkehren.“&lt;br /&gt;
Es wurde still für einen Moment. Fast ohnmächtig vor den riesigen Geschöpfen, deren Nähe sie deutlich spüren konnte, hatte [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] ihre Augen die ganze Zeit über fest zugekniffen und auch das Kleinkind in ihren Armen hatte sich nicht gerührt. Als es nun etwas ruhiger wurde, öffnete [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] vorsichtig ihre Augen und bestaunte das weiße mit schwarzen Streifen getigerte Fell einer riesigen [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]], die sich scheinbar schützend vor sie gestellt hatte. Doch Zeit für Worte blieb ihr nicht, denn schon bald ertönte die Stimme der [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Schildkröte]] erneut, wenn auch nicht mehr ganz so sehr vor Wut bebend.&lt;br /&gt;
„Ich werde mich zurückziehen und bei Xinglu auf dich warten. Wie es stets Tradition war, wirst du ihm das Wesen vorstellen müssen, dass du vor seinem Willen beschützt hast.“&lt;br /&gt;
Ein Rauschen ertönte, während sich die [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Schildkröte]] umdrehte.&lt;br /&gt;
„In einer Woche, zum Vollmond, falls du es nicht vergessen hast.“ Brummte sie.&lt;br /&gt;
„Ich habe es nie vergessen [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Xuan Wu]], nie...“&lt;br /&gt;
Und dann verschwand die gewaltige [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Schildkröte]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erst, als sich der Schatten des Tieres mit dem Schatten des großen Wald, der in einiger Entfernung zum Dorf zu sehen war, vereinigt hatte, ging ein spürbares Aufatmen durch die Dorfbewohner. Sie schienen sich nicht an der Gegenwart des zweiten Tieres zu stören, als sie an diesem vorbei auf [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] zu rannten. Das kleine Kind in ihren Armen begehrte plötzlich auf, als ein großer Mann mit einer eindrucksvollen Narbe über der Wange und schwarzem Haar vor [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] auftauchte und im nächsten Moment hob eben dieser das Kleinkind aus ihren Armen empor und drückte es an sich.&lt;br /&gt;
„Hast du Angst um deinen Papa gehabt?“murmelte der Mann, der voller Freude dem Kind die Nase stupste.&lt;br /&gt;
„[[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]]… wir müssen reden.“ Ertönte die tiefe Stimme nun einfühlsam und beruhigend aber mit einem kleinen Anflug von Sorge und lenkte [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] von dem rührenden Bild vor sich ab. Als sie ihre Augen dem großen Wesen zu wandte und sich die Blicke begegneten, atmete sie erschrocken ein.&lt;br /&gt;
„Bist du… das kleine Kätzchen?“&lt;br /&gt;
Und der Blick der eisblauen Augen des weißen [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]]s sagte mehr als Worte könnten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===7. Kapitel===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Was hat das alles zu bedeuten?“ Schrie [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] schon fast dem großen [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] entgegen.&lt;br /&gt;
Die Sonne schickte gerade ihre ersten Strahlen durch die kahlen Äste der Bäume und zeigte dem Mädchen, wie viel Zeit seit dem Verschwinden der [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Schildkröte]] vergangen war.&lt;br /&gt;
Die letzten Stunden hatte sie damit zugebracht sich der Versuche der Dorfbewohner sie wie eine Heldin zu feiern zu erwehren und immer wieder den Armen, die sie umschlingen wollten, zu entfliehen. Als die Menschen endlich eingesehen hatten, dass sie an derlei Feiern nicht interessiert war und ihr die Nähe zu so vielen Lebewesen sogar unangenehm war, hatten sie ihr endlich etwas Platz gelassen, ihr etwas zu essen und einen Platz zum Schlafen gegeben. Während dieser Stunden war [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Bai Hu]], so hatte ihn die [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Schildkröte]] genannt, wie vom Erdboden verschlungen gewesen und erst am nächsten Morgen, als [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] sich aus Gewohnheit bei der ersten Morgenröte aus dem Bett erhob und an die frische Luft ging, saß er plötzlich neben dem Haus und schaute sie lange Zeit stumm aus seinen eisblauen Augen an, bevor er sich erhob und langsam gen Waldgrenze trottete. Schnell war sie ihm gefolgt und rief ihm nun schon zum zweiten Mal dieselbe Frage entgegen:&lt;br /&gt;
„Sag es mir! Was hat das alles zu bedeuten? Antworte endlich!“&lt;br /&gt;
„Zügle dein Temperament. Ich höre dich.“ Antwortete der große [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] mit ruhiger und gedämpfter Stimme.&lt;br /&gt;
Es dauerte ein paar Momente, bevor [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] sich etwas beruhigt hatte und deutlich leiser entgegnete: „Aber warum antwortest du mir dann nicht?“&lt;br /&gt;
„Alles besitzt einen richtigen Ort und eine richtige Zeit.“&lt;br /&gt;
„Und erst jetzt stimmt beides überein?“&lt;br /&gt;
„Richtig..“ Der [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] hielt in seinem Gang inne und schaute sich in dem winterlichen Wald einige Momente lang um, bevor er fortfuhr.“Und Vieles ist nicht für die Ohren aller bestimmt.“&lt;br /&gt;
„Also sollen die Dorfbewohner davon nichts hören?“&lt;br /&gt;
„Du hörst zu.“ Abermals folgte eine Pause, die der [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] nutzte um wieder eine Pfote vor die andere zu setzen. „Diese Menschen haben den Zorn Xinglu’s auf sich gezogen und [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Xuan Wu]], der einzige von uns der bei ihm geblieben ist, war hier um das Urteil zu vollstrecken.“&lt;br /&gt;
„Xinglu? [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Xuan Wu]]? Ich verstehe nicht… Ich verstehe gar nichts!“ Brummte [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] in sich hinein.&lt;br /&gt;
„Xinglu ist der Waldgott. Der, nach dem du gesucht hast.“&lt;br /&gt;
Ein Moment der Stille folgte, in dem sich [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]]‘s Augen weiteten und sie tief Luft holte für die folgenden Worte:&lt;br /&gt;
„Aber dann bin ich ja am Ziel Dann wird Kigiku endlich geheilt!“ Sie griff in den Schnee, warf diesen voller Freude empor und drehte sich in dem kleinen Schneegestöber entzückt um sich selber.&lt;br /&gt;
„Ja und nein.“ Erschallte die Stimme des [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]]s. Abrupt blieb [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] stehen und schaute diesen entgeistert an.&lt;br /&gt;
„Er hat die Macht zu heilen, aber ob er das tun wird ist fraglich.“ [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Bai Hu]] atmete tief ein und aus, was dank seiner Größe einen imposanten Luftstrom erzeugte, der [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]]‘s Haar umher wirbelte.&lt;br /&gt;
„Aber darum geht es gerade nicht. Du hast dich dem Willen Xinglu’s entgegen gestellt und seinen Zorn auf dich gezogen.“&lt;br /&gt;
„Aber ich habe doch nur ein kleines Kind beschützt!“ Schrie [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] ihm entgegen.&lt;br /&gt;
„Das weiß ich und das wirst du ihm erklären müssen, wenn du vor ihm stehst.“&lt;br /&gt;
Das Mädchen schluckte geräuschvoll und sah den [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] mit einer Spur Furcht in den Augen an.&lt;br /&gt;
„Und was ist, wenn er mich nicht versteht? Was ist…?“&lt;br /&gt;
„Xinglu hat sich verändert. Wo einst Mitgefühl und Wut sich die Waage hielten, herrscht nun zumeist das Dunkle.“&lt;br /&gt;
„Aber wieso?... Und wieso kennst du ihn so gut? Wieso bist du kein kleines Kätzchen mehr? Wieso hast du mir geholfen? Wieso hast du den kleinen [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]] getötet?“ Platzte es aus [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] hervor.&lt;br /&gt;
„… Zeit und Ort [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]]… Zeit und Ort.“ Und im nächsten Moment war der große weiße [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] mit ein paar gewaltigen Sätzen im Wald verschwunden und [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] drehte sich langsam gen des erwachenden Dorfes.&lt;br /&gt;
„Wenn nicht jetzt, wann dann?“ Murmelte sie und machte sich auf den Weg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===8. Kapitel===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als das blonde Mädchen sich langsam durch den winterlichen Wald dem Dorf und dessen wärmeverheißenden Rauchsäulen näherte, schälte sich immer mehr die Silhouette eines Mannes aus dem morgendlichen Zwielicht heraus. Leicht war dieser Schatten mit dem Stein zu verwechseln, auf welchem er sich befand, aber mehr und mehr fiel die Unnatürlichkeit dieses Gebildes [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] ins Auge und so blieb sie nach einigen weiteren Schritten schließlich vor einem alten Mann stehen, der seine geschlossenen Augen dem Himmel entgegen gerichtet hatte.&lt;br /&gt;
Gerade öffnete sie den Mund, um etwas zu sagen, da hob der Alte die Hand und bedeutete ihr zu schweigen. Erst einige Momente später ertönte die brüchige Stimme und durchbrach die Stille.&lt;br /&gt;
„Ich weiß, dass du hier bist auch ohne deine Worte.... Die Bäume reden seit Wochen ununterbrochen über das Mädchen, das den Waldgott sucht. Und nun stehst du vor mir, blickst mit Augen um dich, die voller Fragen sind.“&lt;br /&gt;
„Die Bäume reden?“ Antwortete [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] verdutzt und verdeutlichte mit ihrer Frage die Worte des Mannes, der anfing zu kichern, nur noch mehr.&lt;br /&gt;
„Da reist sie mehrere Monde lang durch die Natur, lässt diese in sie einkehren aber kehrt selber nicht in sie ein… Natürlich reden sie! Sie reden schon viel länger als die Menschen.“&lt;br /&gt;
„Und ihr versteht sie? Wieso verstehen die Menschen sie nicht? Oder bin das nur ich?“&lt;br /&gt;
„Ja ich verstehe sie, aber ich bin einer der Letzten.“&lt;br /&gt;
„War das mal anders?“&lt;br /&gt;
Abermals kicherte der Alte, rückte auf seinem Stein zur Seite und bedeutete [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] neben ihm Platz zu nehmen. Nur zögerlich kam sie dieser Aufforderung nach und erst, als sie neben ihm saß, erhob der Mann wieder die Stimme.&lt;br /&gt;
„Ja war es. Wir sind, genauso wie alle Tiere, die Kinder der Natur und genauso wie Kind und Mutter sich verstehen, auch ohne sich direkt zu verstehen, so taten es Mensch und Natur. Manche Menschen verstanden sie besser, manche schlechter. Aber ein jeder tat es. Irgendwann aber, wenn das Kind nicht mehr auf die Mutter angewiesen ist, bricht dieses Verständnis.&lt;br /&gt;
Was bleibt dann zurück? Ein Kind, das sich seine eigene Welt mit seinen eigenen Kräften aufbaut, und eine Mutter, die immer noch versucht über ihr Kind zu wachen.“&lt;br /&gt;
„Also… Sind es wir Menschen, die nicht mehr zuhören?“&lt;br /&gt;
Die faltige und wettergegerbte Miene des Alten verzog sich zu einem breiten Lächeln.&lt;br /&gt;
„Richtig. Sie hat nie aufgehört zu sprechen und genau so habe ich von dir gehört.“&lt;br /&gt;
„Aber, wieso verurteilt der Waldgott, der doch die personifizierte Natur ist, die Menschen, wenn eine Mutter doch nie aufhört sich um ihre Kinder zu sorgen?“&lt;br /&gt;
Ein tiefes Seufzen entfuhr dem alten Mann, dessen Lächeln schnell einem traurigen Ausdruck wich.&lt;br /&gt;
„Wo zwei Wesen nicht miteinander sprechen, da können sie nicht mehr auf Sorgen, Ängste und Bedürfnisse eingehen. Die Menschen wollten und wollen sich ihr Leben auf eigenen Beinen aufbauen. Wollen mehr und mehr die Risiken, die die Natur als Mutter vieler Lebewesen für sie bereithält, beseitigen und verändern somit etwas, was bisher kein Wesen tat: die Natur selber.&lt;br /&gt;
Der Wald, in dem wir sitzen, erstreckte sich einst über fast die gesamte bekannte Welt und wo er nicht war, da waren Steppen, Wiesen und Auen. Je mehr der Mensch sich ausbreitete, desto mehr drängte er die anderen Lebewesen und sogar die Natur zurück.&lt;br /&gt;
Letztlich ist nichts gefeit vor der Angst vor Veränderungen und Tod und der Waldgott, der vor allem der Beschützer des Waldes und der Natur ist, ist diesen negativen Gefühlen stärker ausgesetzt, als es die Natur selber ist. Denn noch immer reden die Bäume zu den Menschen und hoffen, dass sie sie verstehen.“&lt;br /&gt;
Lange Zeit schwieg das Mädchen auf diese Worte hin und schaute niedergeschlagen auf den von dünnem Schnee bedeckten Boden.&lt;br /&gt;
„Kann ich lernen sie zu verstehen?“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===9. Kapitel===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Ende der Woche, das ähnlich dem Schwerte Damokles‘ ständig drohend über [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]]s Kopf hing, rauschte wie im Flug heran. Jeder Tag war geprägt von demselben Ablauf, der ihr eine Teilnahme am dörfischen Leben lediglich zu den Abendstunden erlaubte und sie sonst von früh morgens ab in den Armen der Natur und zwischen von Schnee bedeckten Bäumen den Worten des alten Mannes lauschen ließ.&lt;br /&gt;
Am Abend des letzten Tages, den sie zum ersten Mal zur Gänze im Dorf verbringen durfte, erklang ein lautes Rascheln am Rande des Dorfes. Die Dorfbewohner streckten ihre Köpfe voller Furcht vor einem neuen Angriff aus den Fenstern und hier und dort erklangen Stimmen, die von der zu großen Ruhe in den letzten Tagen sprachen, die sie als Anzeichen für den nun kommenden Sturm sahen. Als sich die ersten bereits anschickten um wie vor einer Woche mit Feuer und behelfsmäßigen Waffen ihre Liebsten zu verteidigen, trat [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] aus der Hütte, in der sie hatte nächtigen dürfen.&lt;br /&gt;
Ohne ein Wort ging sie an der kleinen Gruppe Männer vorbei, legte einem nach den anderen beruhigend die Hand auf die Schulter und ging alleine gen Waldgrenze. Einen merkwürdigen Einfluss hatte sie auf die Bewohner, die sich langsam zurückzogen aber erst zur Ruhe kamen, als sie das Mädchen begleitet von einem großen Schatten im Dunkel des Waldes hatten verschwinden sehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]]s Reise führte sie entlang an den ihr bekannten Bäumen und Lichtungen immer tiefer in den riesigen Wald. Stumm folgte sie dem Schatten des großen [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]]s, dessen weißes Fell gelegentlich im Lichte eines vorwitzigen Mondstrahles aufzuglühen schien, aber dann sofort wieder erlosch. Kein Wort verlor das imposante Tier und ließ ihr somit sowohl die nötige Ruhe als auch Zeit um sich auf das Kommende vorzubereiten.&lt;br /&gt;
Viele Stunden lang liefen sie so an riesigen schneebedeckten Bäumen vorbei, deren imposante Statur Geschichten über Zeiten zu erzählen schien, in denen der Waldgott friedlich durch diese vergessenen Haine wandelte und den Bäumen dabei half zu wachsen. Immer weiter ging die Reise durch das Reich des Waldgottes und schließlich kündigte ein gewaltiges Tosen vom nahen Ende des Weges.&lt;br /&gt;
Und als der große [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] zum ersten Mal seit Stunden anhielt, um den Kopf gen der Quelle des Geräusches zu wenden, stockte [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] der Atem. Vor ihnen erstreckte sich ein riesiger Wasserfall, der seine Wassermassen von der Spitze eines hohen Berges hinab zu einem See schickte, der sich zu ihren Füßen erstreckte. Das aufgespritzte Wasser verteilte sich vom Berg herab langsam über die gesamte Lichtung , fing das Mondlicht ein und ließ die Umgebung gleich millionen winziger fallender Sterne in dessen silbrigen Licht erstrahlen.&lt;br /&gt;
„Dort oben ist Xing Lu’s Hain. Es ist lange her, seit ich dort war, und noch länger ist es her, seitdem die Füße eines Menschen diesen Boden berührt haben... Um dort hinauf zu kommen, wirst du auf meinen Rücken steigen und dich gut festhalten müssen.“ Erklang die tiefe Stimme des [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]]s, der sich auf den Boden gelegt hatte und geduldig abwartete, bis [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] auf seinen Rücken gestiegen war. Erst dann erhob er sich wieder und hätten sich ihre Hände nicht in dem weißen Fell verkrallt, so wäre sie bei den folgenden gewaltigen Sprüngen des Tieres, die die Zwei in Windeseile dem Scheitel des Wasserfalls näher brachten, sicherlich in die Tiefe gestürzt.&lt;br /&gt;
So aber erblickte sie bald, nachdem sie sich wieder getraut hatte ihre Augen zu öffnen, einen wunderschönen silbern glänzenden See, dessen Oberfläche so glatt wie ein Spiegel den Sternenhimmel reflektierte und dem Auge vorgaukelte einen zweiten Himmel zu den eigenen Füßen zu sehen, samt einer dunkelgrünen Wiese, die gespickt von allerhand Blumen ohne den Makel einer einzigen Schneeflocke dem Winter trotzte. Sie war im Hain des Waldgottes angekommen und erst, als sie die Augen von dessen Schönheit abwenden konnte, erblickte sie eine dunkle Gestalt, die auf der Insel mitten im See zu warten schien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===10. Kapitel===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vollkommen still lief [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Bai Hu]] an der Seite [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]]s über die wunderschöne Wiese dem See, der Insel und der Gestalt auf dieser entgegen. Sogar das große Tier, das in seinem Leben schon so viel erlebt hatte, war ob dem, was kommen würde, angespannt und dabei unbewusst in sein Jagdverhalten zurückgefallen.&lt;br /&gt;
Kein Wort verlor er, kein ungestüm umgeknickter Grashalm oder unvorsichtig berührter Kieselstein sprach vom Gang des Tieres und hätte er nicht gelegentlich tief Luft geholt, um nicht vor Anspannung zu platzen, so hätte [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] ihn wahrscheinlich völlig vergessen.&lt;br /&gt;
Das Mädchen indes lief mit ruhigem und bestimmten Schritten auf den See zu, ließ sich von dem [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] mit einem Sprung über diesen befördern, und glitt ohne aus der Ruhe zu kommen von dessen Rücken direkt auf die kleine vom Schatten einer Wolke verdeckte Insel vor die dunkle Gestalt.&lt;br /&gt;
Der Blick zweier großer violetter Augen legte sich auf sie, als ihre eigenen Augen sich langsam erst dazu überwinden mussten die ungewöhnlichen Pfoten, die einer Mischung aus Menschenfüßen und Bärentatzen zu entsprechen schienen, und dann den im Schatten liegenden Körper hinauf bis zu den Augen des Wesens zu betrachten. Als sich der Blick der zwei Wesen traf, stockte dem Mädchen der Atem und für einen Moment fühlte sie die bodenlose Wut des Schattens vor ihr. Erst nach einigen Momenten fiel ihr auf, dass sich der [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] neben ihr vor dem Wesen verneigte und so tat sie es ihm schnell und etwas überhastet gleich.&lt;br /&gt;
„Es ist lange her [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Bai Hu]].“ Ertönte die Stimme des Wesens schneidend wie der Wind im Herbst sofort, als sich [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] verneigt hatte, als ob das Wesen darauf gewartet hätte.&lt;br /&gt;
„Xinglu.“ Antwortete der [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] schlicht, aber ehrerbietend.&lt;br /&gt;
„Sag mir, warum muss mein Hain die Füße dieser Kreatur ertragen? Warum beschütztest du es vor meinem Urteil?“&lt;br /&gt;
„Weil ich versprach sie zu beschützen und ihr zu helfen, weil sie mit deinem Urteil über die Menschen des Dorfes nichts zu tun hatte und weil die Menschen nicht das sind, was du in ihnen siehst.“&lt;br /&gt;
„Xinglu’s Urteil betrifft alle Menschen!“ Ertönte die wütende tiefe Stimme der riesigen [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Schildkröte]], als sich diese aus dem See erhob und geschwind auf die Insel neben den Schatten schob.&lt;br /&gt;
„Und warum maßt du es dir an ein Urteil über Xinglu’s Urteil zu fällen [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Bai Hu]]?“&lt;br /&gt;
Der [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] atmete tief ein, um zu einer Antwort auf den Angriff [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Xuan Wu]]’s anzusetzen, aber die Stimme des Schattens ließ ihn innehalten.&lt;br /&gt;
„Ich habe [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Bai Hu]]’s Gründe gehört und im Moment soll mir dies reichen.“ Der Blick der violetten Augen richtete sich wieder auf [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]]. „Nun erzähl mir deinen Namen kleine Kreatur und begründe mir, warum du ein Wesen vor meinem Urteil bewahrtest.“&lt;br /&gt;
Aber dem Mädchen stockte der Atem abermals, als es nun die volle Aufmerksamkeit auf sich lasten fühlte. Nervös spielte sie mit ihren Daumen und hatte ihren Blick gen Boden gerichtet, als sie endlich die Kraft fand zu antworten:&lt;br /&gt;
„Mein Name ist [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]]… Und ich wollte einfach nicht zulassen, dass ein kleines hilfloses Wesen vor meinen Augen stirbt, weil ich nicht eingriff… Nicht noch einmal…“ Bilder des roten [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]]s schossen aus ihrem Gedächtnis hervor und trieben ihr Tränen der Trauer in die Augen.&lt;br /&gt;
„Nicht noch einmal?... Ich muss jeden Tag dabei zusehen, wie kleine hilflose Wesen vor meinen Augen sterben, weil andere Wesen maßlos leben wollen… Nicht noch einmal… Ich kann es nicht fassen… Was weißt du kleine Kreatur denn schon von Leben und Tod?“&lt;br /&gt;
Die Stimme des Schattens, war sie zuvor schon schneidend gewesen, hatte sich nun auch noch gleich einem Orkan erhoben und donnerte ehrfurcht erregend über den Hain, so dass ein jeder, der sie vernehmen konnte, den Kopf einzog und still ausharren wollte, bis der Sturm vorbei war.&lt;br /&gt;
„Sie weiß so viel wie man eben in einem Leben in der Natur lernen kann.“ Erschallte auf einmal eine hohe Stimme, die vom Himmel zu kommen schien. „Sie hat die tägliche Furcht und Ungewissheit gespürt, hat die Freuden über die einfachsten Dinge genossen und die Trauer über den Verlust der wertvollsten Dinge erlebt. Maßt du dir nun schon an das Recht auf Trauer und Schmerz gepachtet zu haben Xinglu?“&lt;br /&gt;
Und plötzlich landete direkt hinter [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] ein großer [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]], von dessen Federkleid sich ein paar rote Federn lösten und langsam um das Mädchen herum zu Boden glitten. Beim Anblick dieser Federn schossen dem Mädchen nur noch mehr Tränen in die Augen und sie befürchtete, dass ihr Kopf ihr einen Streich spielen würde, denn diese Federn würde sie überall wiedererkennen.&lt;br /&gt;
„Bist du so verbittert Xinglu, dass du nicht einmal erkennst, dass dieses Mädchen erst einige wenige Sommer alt ist, aber durch das Leben und die Reise in der Natur viel schneller gealtert und gewachsen ist? Erkennst du nicht, was du vor dir siehst?“&lt;br /&gt;
„[[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Zhu Que]]… worauf willst du hinaus? Erklär dich, wenn du dich schon einmal zu uns auf den Boden herablässt!“ Donnerte der Schatten abermals entgegen.&lt;br /&gt;
„Die Natur selber hat [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] auf ihrer Reise geholfen und sie wachsen lassen, um sie auf das kommende vorzubereiten. Willst du als Wächter und Aspekt dich nun gegen den Willen der Natur stellen?“&lt;br /&gt;
Ein tiefes Rauschen war zu hören, als der Schatten sich zu [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] hinab beugte und zielsicher ihrem Gesicht entgegen atmete und sie näher betrachtete. Hätte das Mädchen dies normalerweise als sehr unangenehm empfunden und sich scheu weggedreht, so blieb sie wie angewurzelt stehen und betrachtete sich stattdessen ebenfalls eingehend.&lt;br /&gt;
Sie hatte vor Wochen, vielleicht vor Monaten sogar aufgehört sich selber zu betrachten und so war ihr nie aufgefallen, dass ihr Körper in ihren einstmals kindlichen Augen riesige Züge angenommen hatte. Sie war stark gewachsen, hatte wahrscheinlich Kigiku eingeholt und noch ein wenig weiter gewachsen. Unter ihrer Jacke wölbten sich zwei Hügel nach außen, deren Maße wohl noch wachsen würden, wenn sie sich wieder einigermaßen ernähren würde. Auch ihr Haar war immer länger geworden und glich der goldenen Mähne eines Löwen. War sie vor ihrer Reise noch ein normales 10 Jahre altes Mädchen gewesen, so glich ihre Statur nun mehr der einer 15jährigen.&lt;br /&gt;
Sie kam aus dem Staunen nicht mehr heraus und verlor ob dieser Erkenntnis auch für einen kurzen Moment den Gedankengang, der ihr zuvor die Tränen in die Augen getrieben hatte. Aber dann brachte ihn eine rote Feder, die direkt vor ihren Füßen lag, wieder zurück.&lt;br /&gt;
„Du bist doch der kleine rote [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]] oder? Du lebst?“ Hauchte sie mit nach oben gerichteten Gesicht dem Kopf des gewaltigen [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]]s entgegen, der hinter ihr saß und dessen Oberkörper über ihr aufragte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===11. Kapitel===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Ja [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] ich lebe.“ Antwortete der [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]] mit sanfter Stimme, so dass [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] fast der Meinung war ein Lächeln auf dem weit entfernten Gesicht erkennen zu können.&lt;br /&gt;
„Nicht nur ergreifst auch noch du Partei für diese Kreatur, sondern du kennst sie auch noch [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Zhu Que]]? Was geht hier vor?!“ Schaltete sich die schwarze [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Schildkröte]] erneut ein und der große [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]] holte tief Luft, um zu einer Erklärung anzusetzen.&lt;br /&gt;
„Dass ihr es nicht vernommen habt, wundert mich nicht, aber vor fast einem Jahr vernahm ich die Klagen eines kleinen Baches weit im Westen. Als ich mich ihm näherte und ihn fragte, was es mit seinen traurigen Worten auf sich habe, erzählte er mir von seinem Fehler. Er habe, so berichtete er mir, in dem Versuch ein kleines Mädchen mit blondem Haar aufzumuntern einen alten Wanderer zu dieser gelockt, damit dieser sie mit seinen Geschichten aufmuntern könne. Als der Wanderer dem Mädchen von dem Waldgott erzählte, schnappte dieses sich seine Sachen und lief los, um den Waldgott zu finden und um Hilfe zu bitten. Aber wie sollte ein kleines Mädchen alleine überleben?&lt;br /&gt;
Ich beschloss also dem Bach zu helfen und dem Mädchen beizustehen. So begleitete ich [[Wichtige_Personen_in_Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]], das Mädchen aus der Geschichte des Baches, als kleiner [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]] und lehrte sie durch mein Beispiel vom Leben in der Natur.&lt;br /&gt;
Als der Herbst kam und die Zeit meiner Herrschaft sich dem Ende entgegen neigte, traf ich [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Bai Hu]] und bat ihn mir zu helfen. Fortan übernahm er es [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] zu begleiten, nachdem wir es so haben aussehen lassen als ob ich durch die Krallen [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Bai Hu]]’s gestorben wäre.&lt;br /&gt;
Während wir uns aber um [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] kümmerten, bemühte sich die Natur selber ebenfalls um [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]], half ihr beim Wachsen, beim Verstehen und beim Leben. Schon bald hätte sie uns nicht mehr gebraucht, aber wir waren zu neugierig auf das, was kommen könnte.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lange Zeit herrschte Stille, während der Schatten [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] eingehend musterte. Schließlich aber erhob er die Stimme, deren Worte er scheinbar direkt an [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] richtete.&lt;br /&gt;
„Würde ich dich am liebsten auf der Stelle zertreten für den Verstoß gegen mein Urteil, für die Schritte auf dem Boden meines Haines und für die Anmaßung, in der sich jene zwei auf deine Seite stellten und dich beschützten, so kann ich doch das Wirken der Natur an und in dir sehen.&lt;br /&gt;
Nun stelle ich dir also folgende Frage: Würdest du das Dorf, deren Bewohner dir in der letzten Woche Obdach gewährten, verlassen und zulassen, dass ich es mitsamt seiner Bewohner vernichte, wenn ich dafür deine Schwester Kigiku heile?“&lt;br /&gt;
[[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]]s Augen weiteten sich bei diesem Angebot genau so sehr wie sich die Augen des [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]]s und des [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]]s vor Wut verengten. Beide waren außer sich vor Zorn über die Hinterlist der Worte ihres Gottes, aber keiner von beiden hatte das Recht den Mund zu öffnen.&lt;br /&gt;
„Woher weißt du von Kigiku?“ Antwortete [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] stockend, woraufhin der Schatten lediglich tiefkehlig lachte.&lt;br /&gt;
„Ich weiß viele Dinge. Nun aber entscheide dich und lass dich nicht davon einnehmen, dass du deine Schwester nicht mehr lebendig antreffen würdest, wenn du dich jetzt auf den Rückweg begibst.“ Woraufhin der Schatten erneut lachte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===12. Kapitel===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Immer mehr Tränen schossen [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] in die Augen, ließen diese nach und nach überquellen und liefen dann eine nach der anderen die Wangen des Mädchens hinab, bis sie sich von diesen lösten und gen Boden fielen. Die kommende Entscheidung war die schwerste, die sie jemals hatte treffen müssen und es war der erste Moment, in dem sie ihre Reise in Frage stellte.&lt;br /&gt;
„Ich… Die Menschen sollen leben.“ Brachte sie schluchzend hervor und sah gleichzeitig ihre kranke Schwester vor ihren Augen, deren endgültiges Todesurteil sie nun unterschrieben hatte und die sie wohl nie wieder sehen würde.&lt;br /&gt;
„Was?!? Du maßt es dir an…?!?“ Donnerte die Stimme des Schattens wieder hervor, wurde aber von [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Bai Hu]] abrupt unterbrochen.&lt;br /&gt;
„Sie hat sich entschieden Xinglu. Hör auf mit deinen Spielen und sieh ein, dass du dich geirrt hast.“&lt;br /&gt;
„Gut, ich stehe zu meinem Wort. Aber ich habe nirgends von dem Leben des Mädchens geredet. Sie hat sich meinem Urteil entgegen gestellt und muss nun die Konsequenzen tragen!“&lt;br /&gt;
Schreckhaft atmete [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] ein und schaute mit geweiteten Augen auf den Schatten vor sich.&lt;br /&gt;
„Aber ich darf nicht ohne Weiteres nehmen, was die Natur gewährt hat… Also wirst du dir dein Leben verdienen müssen kleines Mädchen. Schließe die Augen und lass mich sehen, ob der Geist der Natur wirklich in deinen Knochen steckt.“&lt;br /&gt;
Und so sehr [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] auch dagegen ankämpfte, ihre Augenlider schoben sich unweigerlich vor ihre Pupillen und schon bald verschwammen die Bilder vor ihren Augen und die Gedanken in ihrem Kopf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie spürte weiches feuchtes Gras zwischen ihren blanken Zehen und eine Eule schickte ihren Ruf durch die Luft vorbei an ihren Ohren. Als sie die Augen langsam öffnete, sah sie sich inmitten eines großen Waldes stehen, deren Bäume genauso wie der Wald selber kein sichtbares Ende zu haben schienen. Alles an dem Wald wirkte merkwürdig urtümlich und erinnerte sie an die riesigen Bäume, die sie in der Nähe des Wasserfalls und des Haines gesehen hatte.&lt;br /&gt;
Erneut riss sie der Schrei der Eule aus den Gedanken und ließ in diesen Platz genug für die Erkenntnis, dass die Sonne gerade untergegangen war und die Schatten im Wald immer mehr die Oberhand gewannen.&lt;br /&gt;
Und dann spürte sie es, eine Präsenz im Schatten und der Blick unsichtbarer Augen auf ihrem Rücken. Die feinen Härchen auf ihrem Nacken stellten sich auf, sie machte einen zaghaften Schritt nach hinten und drehte sich dann plötzlich herum um loszurennen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===13. Kapitel===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Wind pfiff ihr ins Gesicht, sauste ihr um die Ohren und ließ den Klang seiner Stimme in diesen erklingen. Immer wieder schlugen ihr kleinere Äste, die sie nicht rechtzeitig bemerkt hatte, gegen den Körper und hinterließen an diesem immer mehr kleine Schnitte aus denen schon bald feine Bluttropfen hervorquollen. Schneller und schneller lief [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] durch den dunklen Wald, der sein wunderschönes Kleid abgelegt hatte und ihr nun seine dunkle und gefährliche Seite zeigte.&lt;br /&gt;
Wie konnte dies nur derselbe Wald, derselbe Ort sein, der sie mit den ersten Bildern verzaubert hatte? Fragte sie sich, als sie sich in Sicherheit wähnend an einen Baum lehnte und umschaute. Schon seit einiger Zeit hatte sie die Präsenz in ihrem Rücken nicht mehr gespürt. Sollte sie dieses Etwas wirklich abgehängt haben? Sie schaute sich nervös um, ließ den Blick ihrer Augen durch die Dunkelheit wandern und versuchte ihr pochendes Herz zu beruhigen. Es war schwer in der Dunkelheit überhaupt etwas auszumachen und immer wieder machte ihr Herz einen furchtsamen Sprung, wenn die Schatten der Bäume ihr obskure Wesen, die mit langen feingliedrigen Armen in der Dunkelheit zu tanzen schienen, vorspielten.&lt;br /&gt;
Plötzlich blitzte in der Dunkelheit etwas auf. Noch bevor sich die Härchen auf ihrem Nacken aufstellen konnten, war sie schon wieder los gerannt und hetzte durch den Wald. Das Blut, das sich in der kurzen Zeit der Rast auf ihrer Haut gesammelt hatte, wurde vom Gegenwind weggeweht und hinterließ eine feine rote Spur, der man viel zu leicht folgen konnte.&lt;br /&gt;
Wie sollte sie nur dem Schrecken, der mit Sicherheit den Tod bringen würde, entkommen? Wie sollte sie den Anbruch des Tages und das erste Licht, das die Schatten vertreiben würde, nur wieder erleben? Und wie sollte auch nur ein Mensch in dieser schrecklichen Umgebung überleben können?&lt;br /&gt;
Völlig außer Atem rannte das Mädchen dennoch weiter. Immer, wenn sie die Gefahr gegen einen Baum zu laufen ignorierend einen Blick über die Schulter warf, konnte sie einen formlosen Schatten im Schatten sehen, der der blutigen Spur folgte. Nein sie wunderte sich nicht mehr, dass die Menschen sich vor dieser Umgebung fürchteten und die Natur verändern wollten, um in ihr zu überleben. In dieser schrecklichen Umgebung würden sie nie anders überleben können!&lt;br /&gt;
„Vieles, das auf den ersten Blick schrecklich wirkt, ist nur ungewohnt für die Augen.“&lt;br /&gt;
Ertönte plötzlich die raue Stimme des alten Mannes in ihrem Kopf und sie erinnerte sich an die vielen Stunden, in denen er ihr eigentlich nur von der Natur erzählte.&lt;br /&gt;
„ Ein Wolf tötet nicht, weil er grausam sein möchte. Ein Wolf tötet, weil er überleben will. Der Wille zu Überleben ist das, was uns alle – selbst die Pflanzen – vereint.“&lt;br /&gt;
Aber dieses Ding, was auch immer es ist, ist böse! Das konnte sie deutlich spüren. Sie konnte spüren wie es Millimeter um Millimeter näher kam, sich wieder zurückfallen ließ und dann wieder langsam näher kam. Und das alles nur, um mit ihr zu spielen, um ihr den Schrecken in Mark und Bein zu jagen!&lt;br /&gt;
„Wahre Boshaftigkeit gibt es in der Natur nicht. Sie ist eine Erfindung der Menschen, um die Natur zu verteufeln.“&lt;br /&gt;
Aber sie konnte das Böse in diesem Ding eindeutig spüren. Und inmitten dieser schrecklichen Umgebung war niemand, der ihr helfen konnte. Sie war alleine.&lt;br /&gt;
„Niemals bist du alleine. Stets wirst du einen Baum, eine Blume oder zumindest einen Grashalm in der Nähe finden. Deine Mutter wird immer da sein und dich beschützen.“&lt;br /&gt;
Und auf einmal blieb [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] stehen. Langsam drehte sie sich zur Seite und legte die Stirn gegen die Rinde eines der riesigen Bäume. Wie hatte sie nur diese sanften Riesen verteufeln können? Wie hatte sie nur diese Umgebung als schrecklich bezeichnen können?&lt;br /&gt;
Sie schloss die Augen und wartete auf die Schritte, die sich sicher bald nähern und ihren Tod bedeuten würden. Aber sie würde nicht mehr rennen. Sie vertraute auf ihre Mutter und legte ihr Leben in deren Arme.&lt;br /&gt;
Und dann hörte sie ein leises Flüstern.&lt;br /&gt;
„Wie sich die Arme an mich lehnt. Oh du Arme, hör auf zu weinen.“&lt;br /&gt;
„Das sind keine Tränen, das ist Blut. Bist du zu hölzern geworden um den Unterschied zu merken?“&lt;br /&gt;
„Sie blutet? Warum denn nur?“&lt;br /&gt;
„Weil selbst kleine Äste die weiche Haut zerschneiden können.“&lt;br /&gt;
„Schau nur wie sie zittert.“&lt;br /&gt;
„Wie gerne würde ich ihr helfen.“&lt;br /&gt;
„Ich auch.“&lt;br /&gt;
„Ich auch.“&lt;br /&gt;
„Aber sie kann uns nicht hören.“&lt;br /&gt;
„Wir können sie nicht trösten.“&lt;br /&gt;
„Wir können sie nicht beschützen.“&lt;br /&gt;
„Würde sie uns nur hören können.“&lt;br /&gt;
„Wieso kann sie uns nicht hören?“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Ich kann euch hören!“ Schrie [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] mit all ihrer Kraft. „Bitte helft mir!“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Sie kann uns hören?“&lt;br /&gt;
„Sie möchte unsere Hilfe?“&lt;br /&gt;
„Wie lange ist es her?“&lt;br /&gt;
„Sollen wir singen?“&lt;br /&gt;
„Ja lasst uns singen!“&lt;br /&gt;
„Ja..Singen!“&lt;br /&gt;
Und plötzlich schwoll das Flüstern, war es zuerst noch leise und kaum zu hören gewesen, immer weiter an, gewann an Stärke und glich schon bald einem Orkan aus unterschiedlichen Stimmen, die durcheinander riefen. Nach und nach hörten die Stimmen auf zu rufen und fingen stattdessen an leise zu summen. Das Summen wurde immer lauter, übertönte schließlich die letzten Stimmen und brachte mit seinen tiefen Tönen [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]]s Innere sanft zum vibrieren.&lt;br /&gt;
Eine tiefe und warme Stimme erschallte, sang von den Strahlen der Sonne und den Tränen des Mondes und plötzlich setzten alle Stimmen in dieses Lied mit ein.&lt;br /&gt;
Es war das Lied der Schöpfung, die Erzählungen des ersten Baumes, der als Knospe miterlebt hatte wie Mond und Sonne von den Göttern auseinander gerissen wurden und fortan nie wieder zusammen sein und zugleich erstrahlen durften. Um wenigstens die Wärme des anderen und dessen Spiegelbild für wenige Momente zu erhaschen, nachdem dieser schwinden musste, erschufen die Zwei die Natur und die Wärme der Sonnenstrahlen sowie die Liebe in den Mondtränen hauchten der kargen Erde Leben ein.&lt;br /&gt;
Der Erste aber, der stark genug gewesen war vor all diesem bereits als Knospe den Boden zu durchbrechen, wuchs und wuchs bis er groß und prächtig war. Er war der Stärkste von allen und schließlich hob ihn der Mond aus der Erde und gab ihm die Fähigkeit zu wandern. So wurde der Erste als Xinglu, der Wanderer, bekannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Sie ist eingeschlafen.“&lt;br /&gt;
„Sie ist sicher.“&lt;br /&gt;
„Der Schatten ist fort.“&lt;br /&gt;
Das Flüstern der Bäume, sehr zaghaft und leise um das Mädchen nicht zu wecken, flog einige Zeit später dem Winde gleich wieder durch die Luft.&lt;br /&gt;
„Sie muss zurück.“&lt;br /&gt;
„Ja das muss sie.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===14. Kapitel===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Hört ihr das? Sie singen! Sie singen für das Mädchen, sie singen für [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]]!“ Stellte die große [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Schildkröte]] fassungslos fest, während sie sich im Kreis drehte und dem Lied der Bäume lauschte.&lt;br /&gt;
Das Geräusch des schabenden Panzers zusammen mit den Worten aus tiefer Kehle drangen durch die Schleier des Schlafes und holten [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] aus diesem empor.&lt;br /&gt;
„Sie kommt zu sich. Sie hat überlebt!“ Ertönte die Stimme des [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]]s ganz nah vor [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]]s Gesicht. Und als sie die Augen öffnete, sah sie die Gesichter des [Geschichte von Taki#Der rote Vogel - Suzaku|Vogel]]s und des [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]]s dicht über ihrem eigenen schweben und sie mit besorgten Blicken anschauten, bevor sie anfingen breit zu lächeln.&lt;br /&gt;
„Wo bin ich?“ Murmelte sie schlaftrunken, während sie sich den Schlaf aus den Augen rieb.&lt;br /&gt;
„Du bist im Hain des Waldgottes. Du hast geschlafen und wurdest im Traum auf die Probe gestellt.“&lt;br /&gt;
Antwortete [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Bai Hu]], der sich mit einem langgestreckten Seufzer anscheinend nach einer halben Ewigkeit wieder legte und sich wohlig streckte.&lt;br /&gt;
„Habe ich bestanden?“&lt;br /&gt;
[[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Zhu Que]] öffnete den Schnabel, anscheinend um antworten zu wollen, aber die tiefe Stimme Xinglu’s unterbrach ihn.&lt;br /&gt;
„Du hast mehr als das.“ Der riesige Schatten bewegte sich zum ersten Mal, seitdem [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] im Hain war, und schob sich langsam in das fahle Licht des Mondes.&lt;br /&gt;
„Niemals hätte ich erwartet, dass sie für dich singen würden. Niemals hätte ich erwartet, dass sie dieses Lied anstimmen würden.“&lt;br /&gt;
Murmelte das Wesen, dessen Körperbau dem eines Menschen glich, nur glichen Hände und Füße mehr einer Mischung aus Menschenhand und Bärentatze und die Haut schien aus einer rissigen und vor Alter schon schwarz gewordenen Baumrinde zu bestehen. Das Gesicht schließlich war dem eines Hirsches nachempfunden, nur dass sich Flechten aus großen Baumblättern vom Kopf über die Schultern des Wesens ergossen.&lt;br /&gt;
„Sie sangen von dir nicht wahr?“ Fragte [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] das Wesen, dessen große Augen von großer Trauer sprachen.&lt;br /&gt;
„Ja. Ich habe dieses Lied geschrieben und es einem jeden Baum früher vorgesungen, wenn er noch klein und schwach war. Das Lied half ihnen zu wachsen und den Gezeiten zu widerstehen, so dass sie fast so groß wurden wie ich einst. Deswegen nennt man es auch das Baumlied. Früher kannte es ein jeder Baum.“&lt;br /&gt;
„Deswegen sind die Bäume in der Nähe des Haines also so groß und der Winter dem Hain so fern!“&lt;br /&gt;
„Früher waren alle Bäume so groß. Damals wanderte der Wanderer noch jeden Tag über die Erde und sang zu jedem Baum.“ Mischte sich eine raue Stimme plötzlich ein und alle, egal ob Mensch, Tier oder Gott wandten dem Ursprung der Stimme den Kopf zu.&lt;br /&gt;
Ein alter Mann kam mit hinkenden Schritten über die Wiese dem See und der Insel entgegen und winkte dem Mädchen entgegen, das die Augen vor Staunen weit aufgerissen hatte.&lt;br /&gt;
„Du? Was machst du denn hier?“ Rief sie ihm entgegen. Anstatt aber eine Antwort des Mannes zu erhalten, erklang die Stimme des Waldgottes.&lt;br /&gt;
„[[Geschichte von Taki#Der blaue Drache – Seiryu|Quing Long]]. Jetzt wundert mich gar nichts mehr. Hast du [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] beigebracht zu den Bäumen zu sprechen?“&lt;br /&gt;
„Ich habe ihr lediglich von der Natur erzählt Xinglu. Alles Weitere hat sie selber erlernt.“&lt;br /&gt;
„[[Geschichte von Taki#Der blaue Drache – Seiryu|Quing Long]]?“ Verwirrt schaute [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] zwischen dem Alten und Xinglu hin und her.&lt;br /&gt;
Auf dem Gesicht des Alten aber, der am nahen Ufer des Sees angelangt war, bildete sich ein Lächeln und plötzlich erhob sich an derselben Stelle, an der der Alte soeben gestanden hatte, ein großer [[Geschichte von Taki#Der blaue Drache – Seiryu|blauer Drache]] in die Luft, nur um neben Xinglu wieder zu landen.&lt;br /&gt;
„Du hast es schon immer geliebt dich zu verkleiden.“ Murmelte die [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Schildkröte]].&lt;br /&gt;
„Du musst verstehen, dass ich dir nicht die Wahrheit zeigen durfte [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]]. Ich bin der Letzte der Vier und Erster des Kreises. [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Xuan Wu]], [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Zhu Que]], [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Bai Hu]] und ich, [[Geschichte von Taki#Der blaue Drache – Seiryu|Quing Long]] sind die 4 Wächter des Waldgottes und die ersten der Tiere, zu denen er wie zu den Bäumen sang. Ein jeder von uns ist die Inkarnation einer der Jahreszeiten. Ich bin der Frühling, [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Zhu Que]] ist der Sommer, [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Bai Hu]] ist der Herbst und [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Xuan Wu]] ist der Winter. Einst wandelten wir an der Seite Xinglu’s über die Erde. Als er sich aber veränderte, wandten drei von uns ihm den Rücken zu und nur[[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Xuan Wu]] blieb bei ihm.“&lt;br /&gt;
„Aber was habe ich damit zu tun? Ich wollte doch nur Kigiku retten.“&lt;br /&gt;
„Und in diesem einfach Streben hast du es geschafft mich an die Anfänge und das Gute in euch Menschen zu erinnern. Ich war es, der dich im Wald der Träume gejagt hat und hätten dir die Bäume nicht geholfen, so hätte dein Herz schließlich vor Angst aufgehört zu schlagen. Als aber die Bäume anfingen zu singen, da erinnerte ich mich. Sie sangen aber nicht nur von mir, sondern auch von dir. Sie sangen davon wie viel Angst du in der Dunkelheit hast, was für einen Weg du zurücklegen musstest und wie gerne sie dir helfen würden. Und mit jedem Wort verflog mein Hass und ich fing an euch Menschen zu verstehen.“&lt;br /&gt;
„Ich habe gar nicht gehört, dass sie von mir sangen. Hat diese wunderschöne tiefe Stimme etwa auch über mich gesungen?“&lt;br /&gt;
„Wunderschöne tiefe Stimme?“ Schaltete sich [[Geschichte von Taki#Der blaue Drache – Seiryu|Quing Long]] plötzlich ein und wechselte einige Blicke mit den drei anderen, während Xinglu die violetten Augen geschlossen hatte.&lt;br /&gt;
„Sie hat dich singen hören Xinglu? Wie ist das möglich? Du hast schon so lange nicht mehr gesungen.“ Brummte [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Bai Hu]] verdutzt.&lt;br /&gt;
„Sie erinnern sich noch immer daran wie ich zu ihnen sang. Und aus der Erinnerung heraus haben sie meine Stimme scheinbar beschworen. Es ist zu lange her, dass ich zu ihnen gesungen haben, und ich habe kein Recht zu ihnen zu singen bei all dem, was ich getan habe.“&lt;br /&gt;
„Das stimmt nicht! Sie reden stets miteinander und die ältesten von ihnen erzählen den jüngeren von deinem Lied. Sie kennen es alle und werden es nie vergessen.“&lt;br /&gt;
„Mir fehlt aber die Kraft zum Wandern. Hass und Zorn haben meine Beine schwer werden lassen.“&lt;br /&gt;
Er wandte sich von dem weißen [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] ab und dem Mädchen zu.&lt;br /&gt;
„Nein ich hörte keine tiefe Stimme, sondern eine hohe. Ich hörte die Stimme eines jungen [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Drachen]]n, der mich furchtlos anbrüllte. Die Bäume sangen von dem gelben Schuppenkleid des [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Drachen]]n und von der Wärme im Herzen dieses Wesens.&lt;br /&gt;
[[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] sie sangen von dir und es war so viel Wahrheit in ihren Worten, die ich erst jetzt vernehmen konnte.“&lt;br /&gt;
„Warum guckst du so traurig Xinglu? Was hast du vor? Was hat das zu bedeuten?“&lt;br /&gt;
Fragte das Mädchen nun sichtlich besorgt um den Waldgott.&lt;br /&gt;
„Es ist Zeit für mich das Geschenk, das mir der Mond einst gab, zurück zu geben. Ich habe meine Pflicht gegenüber meinen Brüdern und Schwestern vergessen und sie zu lange warten lassen. Ich sehne mich nach Ruhe [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]].“&lt;br /&gt;
Die Züge des Wesens erhellten sich und die Risse in der dunklen Rinde schlossen sich immer mehr.&lt;br /&gt;
„Die Zeit des Wanderers ist vorbei. Zu lange habe ich mich dagegen gewehrt einzusehen, dass die Welt mich nicht mehr braucht. Es ist nun an der Zeit, dass die Jüngeren auf sich aufpassen. Vieles wird sich verändern, aber wenn ich höre wie die Bäume für dich singen, so bin ich mir sicher, dass es nicht nur schlecht sein wird.“&lt;br /&gt;
„Willst du uns wirklich verlassen Xinglu? Was sollen wir ohne dich machen? Was sollen wir alleine machen?“ Rief [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Zhu Que]] mit Trauer in der Stimme.&lt;br /&gt;
„Helft dem gelben [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Drachen]]n bei der Wahrung dessen, was wir einst zusammen auf unseren Reisen verbreiteten. Natürlich nur, wenn du willst [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]].“&lt;br /&gt;
Das Mädchen schaute in die großen violetten Augen und auf die immer heller werdende Rinde, durch die von Minute zu Minute mehr Leben zu pulsieren schien.&lt;br /&gt;
„Was genau meinst du?“&lt;br /&gt;
„Vieles, was einst gut war, ist zerstört. Du hast mir aber gezeigt, dass nicht alles zerstört ist. Ich frage mich, ob sich Sonne und Mond so fühlten, als sie mich erblickten und das Leben erschufen….&lt;br /&gt;
Ich werde das Wandern aufgeben und wieder nur ein Baum sein, ein Baum der mit seinen Brüdern singt. Gerne werde ich von dem kleinen Mädchen singen, das zum [[Geschichte von Taki#Der_Gelbe_Drache|gelben Drachen]] wurde, der den Beginn einer neuen Zeit darstellt.&lt;br /&gt;
Ich würde gerne dabei zusehen, wie ein kleines Mädchen die Wunden, die ein alter Baum geschlagen hat, schließt und dabei hilft, dass wieder mehr Menschen das Lied der Bäume hören.“&lt;br /&gt;
[[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] konnte die Trauer in dem Wesen vor sich so deutlich spüren, dass es ihr die Sprache verschlug. Aber nicht nur Trauer, sondern auch Freude über die Erlösung konnte sie spüren. Es hatte nicht lange gedauert bis ihre Augen sich mit Tränen gefüllt hatten, so dass sie lediglich nicken konnte.&lt;br /&gt;
Der Waldgott lächelte sie voller Wärme an und streckte sich dann zu seiner vollen Größe aus. Ein wohliges Seufzen entfuhr ihm, als die alten Glieder sich zum beinahe letzten Mal bewegten und er sich mit stummen Gesten von seinen vier Freunden verabschiedete, die auf ihre Art viel treuer waren als er es je bis zu diesem Moment vermutet hatte. Dann legte er die letzten Schritte bis zum Mittelpunkt der kleinen Insel zurück, streckte sich erneut und seufzte dabei langgezogen.&lt;br /&gt;
Ein Rascheln und Rauschen war zu hören, als sich riesige Wurzeln in den Boden gruben und gewaltige Äste in die Höhe streckten. So schnell geschah alles, dass nur wenige Momente später sich dort, wo noch eben die Gestalt des Waldgottes gestanden hatte, ein gewaltiger Baum in die Höhe streckte und seine riesigen Äste weit über den See hängen ließ. Das gewaltige Blätterdach des Baumes erstreckte sich über den gesamten Hain und schützte diesen gleich einer Decke.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Epilog===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So verlor der Waldgott seinen Namen und war wieder nur der Erste. Im selben Moment aber erschallte zum ersten Mal seit langer Zeit die tiefe Stimme des Waldgottes und sang begleitet von vielen seiner Brüder das Lied des gelben [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Drache]]ns, so wie es hier geschrieben steht.&lt;br /&gt;
Lieder aber sind die älteste Form des Übernatürlichen und oft findet man in ihnen bereits einen Teil der Zukunft beschrieben. So erfuhr der kleine Bach, an dem das Lied begann, davon wie [[Geschichte von Taki#Der gelbe Drache|Hiwa]] begleitet von [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Zhu Que]], [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Bai Hu]], [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Xuan Wu]] und [[Geschichte von Taki#Der blaue Drache – Seiryu|Quing Long]] in das Dorf am Rand des großen Waldes kam und sowohl von dem Waldgott als auch von dessen Bedauern erzählten. Die Dorfbewohner hörten gerne den Geschichten dieser ungleichen Gruppe zu, ließen sich von diesen verzaubern und wollten alsbald den riesigen Baum selber sehen. Manche von ihnen blieben dort, andere verließen den Ort wieder, nur um von dessen Pracht zu erzählen.&lt;br /&gt;
So gründete sich schon bald unter dem schützenden Dach des Waldgottes ein kleines Dorf. Die vier Wächter, die es nun als Aufgabe ansahen neben dem Waldgott auch noch das Dorf und [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] zu beschützen, blieben bei den Menschen und halfen dem Mädchen dabei zu beschützen, zu trösten, zu beruhigen, zu lenken und vor allem zu erzählen und zu singen.&lt;br /&gt;
Zwei Jahre später, als die ersten Schneeflocken vom Himmel fielen und die mittlerweile zur jungen Frau herangewachsene [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] an die stürmische Nacht erinnerten, in der sie zum ersten Mal von dieser Welt erfuhr, wenn auch nur reichlich verwirrende Bruchstücke, stapfte eine vermummte Gestalt den schmalen von den Bewohnern angelegten Weg zum Hain empor.&lt;br /&gt;
Eine helle Stimme, ihr merkwürdig bekannt aber doch in den Wirren der Erinnerungen verloren, riss [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] aus den Erinnerungen und ließ sie von ihrem Platz am Rande des Sees aus in die Richtung der Gestalt sehen. Ihre Augen weiteten sich und füllten sich als bald mit Tränen, während ihre Füße über den von feinen Schneeflocken bedeckten Boden regelrecht flogen und sie in die weit geöffneten Arme der ihr entgegenlaufenden Kigiku trugen.&lt;br /&gt;
Der Bach plätscherte fröhlich, als er von der Wiedervereinigung der Schwestern hörte und weigerte sich im kommenden Winter vehement dagegen zu erstarren und einzufrieren, so groß war seine Freude. Erst die tiefe Stimme des Waldgottes aus der Ferne sorgte dafür, dass er sich beruhigte und als der Bach langsam erstarrte und für den Winter einschlief, freute sich der Waldgott über jenes letzte Geschenk, das er den Menschen und besonders seiner [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] geben konnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Wichtige Personen und Wesen aus Legenden und Sagen=&lt;br /&gt;
Hier sind wichtige Personen aus der Geschichte oder Legenden/Sagen von Takigakure aufgelistet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Dorfoberhäupter [[Takigakure]]s===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Ieyasu Kagetoya====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ieyasu Kagetoya das erste große Oberhaupt des Dorfes Takigakure. Nach dem Fall Kakuzus bei dem der gesamte damalige Ältestenrat verstarb, übernahm er nicht nur die Macht im Kagetoya-Clan sondern auch im Dorf selbst.&lt;br /&gt;
Er galt als mächtiger Shinobi und entsprechend dem Ruf der Kagetoya als großartiger Krieger. &lt;br /&gt;
Durch seine Autorität und auch teilweise durch Furcht vor seiner Rache stellte er einen sehr wackeligen Frieden in Takigakure her.&lt;br /&gt;
Er führte damals die grundlegende Struktur des heutigen Militärs in Takigakure ein, auch wenn dieses im Laufe der vielen Dynastien überarbeitet wurde, ist es grundlegend immer noch das System nach dem die Kagetoya Krieg führen und sich organisieren.&lt;br /&gt;
Der Kagetoya galt als streng, aufbrausend und ein wenig tyrannisch außerdem erzählt man sich das er ein begabter, wenn auch gerne riskant agierender, Stratege sei was letztlich zu seinem Sturz führte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Shingen Shiazu====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Shingen Shiazu, das zweite große Oberhaupt Takigakures, galt ebenso wie sein Vorgänger Ieyasu Kagetoya als begabter Shinobi und Stratege.&lt;br /&gt;
Jedoch hatte er dem Plan des Kagetoyas eine ganze Kompanie zu opfern widersprochen, als diese dann nicht nur überlebte sondern die Schlacht auch noch gewann schlug er sich auf die Seite der Fuyou, deren Oberhaupt das Kommando über die folgende Kompanie hatte, was dazu führte das Ieyasu Kagetoya noch auf dem Schlachtfeld zum Selbstmord gezwungen wurde, um seine Ehre wieder reinzuwaschen.&lt;br /&gt;
Mit der Unterstützung der Fuyou und einiger jüngerer Clans wurde er dann zum zweiten Oberhaupt Takigakures erklärt. &lt;br /&gt;
Er erklärte die Kagetoya jedoch nicht zu Verrätern und ließ die Ehre der Familie unangetastet.&lt;br /&gt;
Shingen trat er kurz nach dem Bluterbenkrieg von seinem Amt zurück, da er sich in einer Schlacht schwer verletzt hatte und langsam alt wurde. Er galt in seiner Amtszeit zwar als strenges aber faires Oberhaupt, der stets jeden Vorschlag anhörte, bevor er seine Entscheidung traf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Mifune Ashura====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mifune Ashura war das dritte Oberhaupt Takigakures und das erste das nicht aus einer der Gründerfamilien stammte.&lt;br /&gt;
Er war ein Veteran des Krieges, der sich in vielen Schlachten als großer Anführer bewährt hatte, vor allem durch die Tatsache das seine Truppen stets ihre Position gehalten hatten sowie geringere Verluste aufwiesen.&lt;br /&gt;
Jedoch hatte der Krieg ihn zu einem paranoiden Mann gemacht, er verschärfte die Sicherheitskontrollen und die Verteidigungssysteme von Takigakure erheblich. Auf seinen Wunsch wurde eine Kampagne gestartet, die die Bevölkerung davon überzeugte das man Ausländern nicht trauen könne und das die Abschottung von außen der einzige Schutz vor Eroberung wurde.&lt;br /&gt;
Dies hatte auch Erfolg, Takigakure igelte sich ein und sah alles als Bedrohung an, was zu allgemeiner Aufrüstung im Dorf führte.&lt;br /&gt;
Zudem schwächte er die Macht der Gründerclans erheblich in dem er den Ältestenrat neu aufstellte und für niedere Clans zugänglich machte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Kessen Musou====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kessen Musou wurde nach dem überraschenden Tod Mifunes, der scheinbar an einer Krankheit verstarb, ebenso überraschend zum neuen Oberhaupt erklärt. Entgegen der Traditionen des Dorfes die Wege der alten Oberhäupter weiter zugehen, brach er damit und zum ersten Mal in der Geschichte öffnete Takigakure sich wieder nach außen. Ausländer wurden nicht länger verteufelt und argwöhnisch betrachtet, sondern willkommen geheißen und in die Dorfstruktur eingeführt.&lt;br /&gt;
Von vielen wurde Kessen Musou als wahrer Held vergöttert, da er eine unglaubliche Phase des Friedens in Takigakure einläutete, auf die man später immer noch neidisch war und sich zurück wünschte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Verräter [[Takigakure]]s===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Kakuzu====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kakuzu war einst einer der besten Shinobi des Dorfes Takigakure. So entsandte man ihn auf eine Mission den ersten Hokage, Hashirama Senju, zu töten, als diese jedoch scheiterte wurde er bei seiner Rückkehr ins Dorf stigmatisiert und für das Scheitern der Mission bestraft, obgleich diese sehr gefährlich war.&lt;br /&gt;
Darauf entwickelte der einst hochgelobte Jounin einen Hass auf das Dorf und tötete auf seiner Flucht nicht nur die Ältesten des Dorfes, sondern stahl das wichtigste verbotene Jutsu des Dorfes, das seit dem verloren ist. &lt;br /&gt;
Ab da an führte er ein Leben als Kopfgeldjäger und Söldner.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Nobu Gushiken====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Wächter [[Takigakure]]s===&lt;br /&gt;
Die Wächter [[Takigakure]]s entspringen aus der Sage &amp;quot;[[Geschichte von Taki#Das Lied des gelben Drachen|Das Lied des gelben Drachen]]&amp;quot;, welche von einem mutigen kleinem Mädchen und der Entstehung von [[Takigakure]] erzählt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Der blaue Drache – Seiryu====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quing Long bietet einen durchaus beeindruckenden Anblick, wenn er sich nicht in seiner Menschengestalt fort bewegt. Gerne verbringt er seine Zeit als Eremit getarnt, um den einen oder anderen Wanderer etwas über die Natur zu erzählen und beizubringen, so wie er es einst bei dem kleinen Mädchen Hiwa getan hatte. Nur sehr selten würde sich Quing Long in seiner wahren Gestalt einem Menschen zeigen. Sein edles und geduldiges Gemüt würden ihn für offene Geister zum höchst angenehmen Gesprächspartner machen. Vorurteilslos betrachtet er jeden Menschen einzeln und nicht die Menschheit als ganzes, bevor er sich seine Meinung zu einem Individuum bildet.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der blaue Drache Quing Long steht für die Jahreszeit Frühling und somit für die Geburt und die frühe Phase jungen Lebens, seien es Pflanzen, Menschen oder Tiere.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Der rote Vogel – Suzaku====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zhu Que hat ein durchaus heiteres Wesen. Das Interesse des roten Vogels weckt man durch Gesang und Lieder. Selber trällert er gerne verschiedene Lieder und am meisten gefällt es ihm, wenn sich aus seinem Gesang und das eines Menschen ein Duett bildet. Er kann die Form eines kleinen roten als auch großen roten Vogels annehmen. In Anwesenheit oder in der Nähe von Menschen würde er stets als kleiner Vogel auftauchen, um nicht als Wächter erkannt zu werden.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der rote Vogel Zhu Que steht für die Jahreszeit Sommer und damit für den Höhepunkt des Lebens mit all den Pflanzen und Lebewesen, die im Frühling noch klein und zierlich waren. Er steht für die Reichen Geschenke, die die Natur im Sommer bringen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Der weiße Tiger – Byakko====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bai Hu ist äußerst schlau und gerissen, wie es das Bild einer Raubkatze schon immer präsentiert hat. Der weiße Tiger kann die form einer kleinen weißen Katze annehmen, um ohne größeres Aufsehen zu erregen unter Menschen zu wandeln oder sich einzelnen Wanderern zu zeigen ohne direkt erkannt werden zu wollen. Meistens nutzt er diese Form, um die Verhaltensweisen eines Individuums zu beobachten. Reden würde er in seiner Katzenform nie, selbst als Tiger ist es schwer Bai Hu viele Worte zu entlocken. Nie verliert er mehr Worte als unbedingt nötig, man würde immer nur von ihm hören, dass für alles einen Richtigen Zeitpunkt und Ort gibt, wenn man versuchen würde mehr Worte aus ihm zu locken. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der weiße Tiger Bai Hu steht für die Jahreszeit Herbst und damit als Vorbote für die härteren Monate, die im Winter folgen. Mit ihm verbindet man auch den Aspekt der Jagd, der während der Herbstmonate an Wichtigkeit zunimmt, da Pflanzen und Bäume zur Ruhe kommen und bis zum Frühling keine Früchte austragen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Die schwarze Schildkröte – Genbu====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Xuan Wu würde auf Menschen einen etwas angst einflößenden Eindruck machen. Es ist schwer zu erahnen, wie es um das derzeitige Gemüt der schwarzen Schildkröte aussieht. Obwohl Xuan Wu durch das kleine Mädchen Hiwa eines besseren belehrt wurde, was die Menschen in Bezug auf die Natur angeht, so konnte er nie wirklich seinen Argwohn gegenüber die Menschen ablegen. Immer noch sieht er die meisten Menschen als Zerstörer von Natur und Leben. Nur sehr schwer lässt er sich von der Gutherzigkeit und Naturverbundenheit eines Individuums überzeugen. Sollte man dies aber geschafft haben, so genießt man das voller Vertrauen und den Schutz der argwöhnischen Schildkröte. Natürlich stehen die Menschen [[Takigakure]]s automatisch unter seinem Schutz, da er diese als Abkömmlinge der ersten Dorfbewohner ansieht.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die schwarze Schildkröte Xuan Wu steht für die Jahreszeit Winter und damit für die Ruhe selbst, die während eines jeden Winters in der Natur einkehrt. Oftmals wird auch der Tod mit ihm in Verbindung gebracht, denn nicht alle Lebewesen überstehen den kalten Fängen des Winters.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Der gelbe Drache====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Mädchen namens Hiwa ist ein sehr naturverbundener Mensch. Sie weiß jeden Aspekt der Natur zu schätzen, achtet jede noch so kleine Lebensform und würde immer zum Wohle dieser handeln. Ihr eigenes Wohl stellt sie unter das von anderen, selbst wenn es um das Wohl fremder Menschen geht. Sie ist eine lebensfrohe Person, die sich gerne auch bei anderen Menschen aufhält. Durch ihren langen und außergewöhnlichen Aufenthalt in der Natur, ist diese zu ihrem eigentlich Zuhause geworden, etwas das man ihr auch anmerkt. Sie verbringt mehr Tage in Wäldern als unter Menschen. Man sagt ihr nach, dass sie mit Bäumen reden kann.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Hiwa gilt heute als Tod, wobei man sich dessen nie gewiss war. Man erzählt sich, dass sie eines Tages einfach im Wald verschwunden und nie wieder zurück gekehrt war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Frage-Sektion ==  &lt;br /&gt;
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== Navigation ==&lt;br /&gt;
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		<author><name>Masao Higurashi</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.narutorpg.de/index.php?title=Geschichte_von_Taki&amp;diff=25570</id>
		<title>Geschichte von Taki</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.narutorpg.de/index.php?title=Geschichte_von_Taki&amp;diff=25570"/>
		<updated>2016-03-14T16:19:04Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Masao Higurashi: /* Kakuzu */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Auf dieser Seite findet ihr eine Übersicht über die Geschichte des Dorfes [[Takigakure]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Seit Entstehung von [[Takigakure]]==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Sengoku Jidai===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Anfang der Geschichtschreiber [[Takigakure]]s steht Sengoku Jidai, die Zeit der streitenden Reiche. Nachdem die Kunst des Ninjutsu zur Blüte seiner Macht aufgestiegen war, durchstriffen zahllose [[Clan]]s die Lande, ein jeder mit seinen eigenen Fähigkeiten und Ansichten über die Welt. Sie waren [[Söldner]], die von den Ländern bezahlt wurden und alle bisher gekannten Waffen und Armeen überflüssig machten. Diese Kraft, die vielen zunächst wie ein Segen erschien, wurde schnell zu einem Fluch als sich angeblich selbst der Himmel in blutiges Rot aufgrund der endlosen Schlachten färbte, die auf der Erde ausgetragen wurden. Als sich die zwei mächtigsten [[Clan]]s im Reich des Feuers zusammenschlossen und [[Konohagakure]] gründeten, geschah ein Umdenken in vielen Ninja[[clan]]s die diesem Beispiel folgten. Es war deutlich geworden das es keinen Sinn mehr hatte nur dem eigenen Clan Treue zu schwören: Um zu bestehen brauchte es Bündnisse mit anderen Gruppierungen. Je stärker die zu schmiedende Allianz umso mehr Macht für die Beteiligten.&amp;lt;br /&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Gründung des Dorfes - 85 Jahre vor Ende des Bluterbenkrieges===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In diesen Jahren versammelten sich vier der örtlichen Ninjaclans an dem Baum, den wir heute Taki-Baum nennen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Gesellschaft_in_Taki#Kagetoya|Kagetoya]] (Krieger), die [[Gesellschaft_in_Taki#Shiazu|Shiazu]] (Strategen), die [[Gesellschaft_in_Taki#Fuyou|Fuyou]] (Heilung) und die [[Gesellschaft_in_Taki#Nanaya|Nanaya]] (Tarnung).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie schlossen einen Pakt und schworen untereinander Treue an diesem Baum, der zu dieser Zeit noch ein gewöhnlicher war und erst Jahrzehnte später zu wahrer Berühmtheit gelangen sollte. Entgegen häufiger Annahme wurde [[Takigakure]] auf Vorschlag der [[Gesellschaft_in_Taki#Fuyou|Fuyou]] und Nanaya hin als Demokratie gegründet, da sich die verfeindeten [[Clan]]s der [[Gesellschaft_in_Taki#Kagetoya|Kagetoya]] und [[Gesellschaft_in_Taki#Shiazu|Shiazu]] auf keinen Anführer einigen konnten. [[Takigakure]] wurde vom Ältestenrat geführt, welcher aus den Anführern der jeweiligen [[Clan]]s bestand und hatte zu Beginn mit vielen Schwierigkeiten zu kämpfen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch die schier endlose Bedrohung und zahlreiche Überfälle entwickelte [[Takigakure]] bereits sehr früh fähige Verteidigungsmechanismen und Finten, mit denen sie selbst übermächtige Feinde erfolgreich abwehren konnten. Niemals gelang es einem Feind Fuß in [[Takigakure]] zu fassen und der Frieden im verborgenen Dorf machte den Rat der Ältesten leichtsinnig und überheblich.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Der Fall Kakuzu und Kagetoya-Dynastie - 65 Jahre vor Ende des Bluterbenkrieges===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Fall Kakuzu sorgte für besonderes Aufsehen im Dorf und beeinflusste es bis heute. Nachdem der Jounin Kakuzu bei einem Auftrag scheiterte der die Ermordung des ersten [[Wichtige_Personen_in_Konoha#Hokage|Hokage]]s im Sinn hatte, mit dem [[Takigakure]] im Krieg war, erfuhr er bei seiner Rückkehr eine starke Ignoranz und Ablehnung. Er wurde mit Strafen belegt, denen er sich mit unerwarteter Gewalt erfolgreich widersetzen konnte. Bei seiner Flucht kam der gesamte Ältestenrat ums Leben, was für große Debatten in den Clans sorgte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Ieyasu [[Gesellschaft_in_Taki#Kagetoya|Kagetoya]] sich zum neuen Oberhaupt erklärte, gab es niemanden der ihm zu widersprechen wagte. Mittlerweile hatten sich weitere [[Clan]]s in [[Takigakure]] angesiedelt und viele von ihnen hielten den mächtigen [[Gesellschaft_in_Taki#Kagetoya|Kagetoya]] die Treue, sodass jeder Widerspruch in einem Bürgerkrieg hätte enden können.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Der Aufstand und Shiazu-Dynastie - 28 Jahre vor Ende des Bluterbenkrieges===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Viele Jahrzehnte lang herrschte in [[Takigakure]] eine angespannte Stimmung, doch keine Seite wagte es diesen trügerischen und wackeligen Frieden zu brechen. Das Dorf hatte viele Fortschritte gemacht. Es gelang ihm seine Macht auszubauen und von Taki als offizielles Ninjadorf anerkannt zu werden. Seine Ninja sicherten nun nichtmehr einzig das Dorf, sondern das gesamte Land stand unter dem Schutz und der Verwaltung der Ninja aus [[Takigakure]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dennoch folgte das unvermeidliche erneut aus einer im Leichtsinn geborenen Handlung heraus: Als Ieyasu [[Gesellschaft_in_Taki#Kagetoya|Kagetoya]] sich in einer Schlacht dazu entschied eine Kompanie seiner Shinobi für den Sieg zu opfern, musste er die Folgen seiner Handlung am eigenen Leib spüren. Die Kompanie unter Führung von Kenshin [[Gesellschaft_in_Taki#Fuyou|Fuyou]] schaffte es entgegen aller Wahrscheinlichkeiten nicht nur zu überleben, sondern die gesamte Schlacht beinahe im Alleingang zu entscheiden. Als sie anschließend zurückkehrten, wandten sie sich offen gegen die Ninja welche sie im Stich und zum Sterben zurückgelassen hatten. Die [[Gesellschaft_in_Taki#Shiazu|Shiazu]], welche wohl nur auf eine solche Gelegenheit gewartet hatten, schlossen sich mit den [[Gesellschaft_in_Taki#Fuyou|Fuyou]] zusammen was letztlich auf den Tod [[Gesellschaft_in_Taki#Kagetoya|Kagetoya]]s und dem Ende seiner Dynastie noch auf diesem Schlachtfeld hinauslief.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Daheim in [[Takigakure]] wurde Shingen Shiazu als neues [[Dorfoberhaupt]] etabliert, mit großer Unterstützung der [[Gesellschaft_in_Taki#Fuyou|Fuyou]] und einiger jüngerer [[Clan]]s, welche sich im Laufe der Jahre um die Shiazu und [[Gesellschaft_in_Taki#Fuyou|Fuyou]] geschart hatten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unter den Shiazu änderte sich nach Aussen hin wenig, da sie an den Pfaden der [[Gesellschaft_in_Taki#Kagetoya|Kagetoya]] festhielten und diese trotz des Zwischenfalls nicht als Verräter deklarierten. Dennoch war dies das offizielle Ende des [[Clan]]s, denn während die Kagetoya mehr und mehr Verbündete in [[Takigakure]] verloren, schwand auch der [[Clan]] bis sich im folgenden Bluterbenkrieg ihre Spuren komplett verloren.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===[[Takigakure]] im Bluterbenkrieg===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während des Bürgerkrieges erlebten viele Einwohner und Ninja eine Schockphase die selbst nach dem Ende des Krieges noch viele Jahrzehnte lang anhalten sollte. Sie erkannten, das ihre Sicherheit nicht von selbst gegeben war. Obwohl es den Ninja gelang jeden Eindringling vom Dorf fern zu halten, hatte das Dorf viele Verluste und Tragödien zu beklagen, viele die heimkehrten waren nicht mehr dieselben wie vorher und erzählten erschreckende Geschichten über all die Bluterbler gegen die sie hatten kämpfen müssen.&amp;lt;br /&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Folgen des Krieges und Ashura-Dynastie - Monate nach Ende des Bluterbenkrieges===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenige Monate nach Ende des Krieges musste auch Shingen Shiazu zurücktreten, der sich in einer der letzten großen Schlachten schwere Verbrennungen zugezogen hatte. Zur Überraschung vieler ernannte er Mifune Ashura zu seinem Nachfolger, nachdem dieser sich in zahlreichen Schlachten hervorgetan hatte. Damit war er der erste Anführer [[Takigakure]]s der aus keiner der vier Gründerfamilien stammte, deren Population sich im Krieg ohnehin deutlich reduziert hatte. Der Ältestenrat wurde neu geordnet, sodass auch Mitglieder der niederen [[Clan]]s Zugang zu diesem hatten, was die Machtstellung der Gründerfamilien endgültig brechen sollte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem sich die Defensive als besonderes Markenzeichen der Shinobi aus [[Takigakure]] etabliert hatte, begann Mifune eben dieses noch auszubauen. Die alten Verteidigungsanlagen wurden verstärkt und Sicherheitskontrollen für Aus- und Einwanderer verschärft. Waffen wurden entwickelt und verbessert, während den Einwohnern die Gefahr der Aussenwelt eingeprägt wurde, der die heimische Sicherheit des Dorfes gegenüberstand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Takigakure]] begann sich für einen Krieg zu rüsten, der nicht kommen sollte.&amp;lt;br /&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Zeit des Friedens und Musou-Dynastie - 42 Jahre nach Ende des Bluterbenkrieges===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach einem friedlichen, wenn auch überraschendem, Tod Mifunes, wurde Kessen Musou vom Ältestenrat zu dessem Nachfolger ernannt. Während [[Takigakure]] sich in der Ashura-Dynastie mehr um die Sicherung seiner Position kümmerte, brach man in der Musou-Dynastie überraschenderweise damit. Potential von Aussen wurden willkommen geheißen und gefördert, während die Ninja-Akademie an gegenwärtige Standards angepasst wurde. In dieser Zeit stießen viele [[Clan]]s und Familien nach [[Takigakure]], die auch für dessen Entwicklung wichtig sind, wie [[Wichtige_Personen_in_Taki#Jinkou_Eigen|Jinkou Eigen]] oder die Familie der [[Wichtige_Personen_in_Taki#Shinishi_Kudo|Kudo]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Ära des Friedens hatte [[Takigakure]] erfasst und viele Ninja wuchsen in dem Bewusstsein auf diesen Frieden erhalten zu wollen. Konflikte waren selten und wurden zumeist gerecht gelöst. Von einigen wurde diese Zeit als wahres Paradies empfunden, andere verurteilten den Leichtsinn mit welchem die Ninja hierdurch behaftet wurden.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Militarisierung und Eigen-Dynastie - 80 Jahre nach Ende des Bluterbenkrieges===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als die Musou-Dynastie mit dem Tod Kessens während einer geheimen Mission endete, gab es große Bestürzung im Dorf als der Ältestenrat zur Überraschung vieler eine Frau namens [[Wichtige_Personen_in_Taki#|Jinkou Eigen]] zum neuen Oberhaupt ernannte. Abgesehen davon dass sie eine Frau war, war sie auch eine Ausländerin ohne feste Wurzeln in [[Takigakure]], was bei vielen Misstrauen erregte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Eigen-Dynastie wurde großer Wert auf innere Sicherheit gelegt. Die Schutzmaßnahmen innerhalb und ausserhalb des Dorfes wurden ebenso verstärkt wie deutlicher spürbar gemacht. Viele Systeme wurden bürokratisiert und auf Effizienz getrimmt, während die ·Shineitai·, die mehrere Dutzend starke Leibgarde des Oberhauptes, etabliert wurde. Es gab das erklärte Ziel aus [[Takigakure]] ein Dorf werden zu lassen, welches sich vor den Großreichen nicht weiter würde verbergen müssen. Aussen wurden Bündnisse geschmiedet, Innen wurden Gesetze erlassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu dieser Zeit traten auch die sogenannten &amp;quot;[[Söldner]]&amp;quot; das erste Mal an das Licht der Öffentlichkeit. Menschen ohne Chakra probten mit Schusswaffen den Aufstand gegenüber den mittlerweile etablierten Ninja.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Söldner-Ära===&lt;br /&gt;
Nach den militärisch geprägten Jahren Jinkous, hatte die [[Wichtige_Personen_in_Taki#Ehemalige_Dorfoberhäupter|Gushiken]]-Ära das erste Mal seit dem Bluterbenkrieg wieder mit einer größeren Bedrohung zu tun: Den Söldnern.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Doch anders als in anderen Ländern und Dörfer gab es in [[Taki no Kuni]] nur wenig Aktivitäten dieser und die im Vergleich geringe Anzahl der Söldner bereitete den vereinte Kräften der Landesfürsten und des Ninjadorfes kaum Probleme.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Da [[Takigakure]] ohnehin keine Gefahr durch die Söldner für das einzige wirklich versteckte Dorf sah, zogen sie daher nicht aktiv in den Kampf gegen diese, sondern verteidigten lediglich das Land gegen die wenigen einfallenden Truppen, welche die Städte bedrohten.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Eingriff des Ältestenrates und [[Wichtige_Personen_in_Taki#Ehemalige_Dorfoberhäupter|Gushiken]]-Dynastie - 85 Jahre nach Ende des Bluterbenkrieges===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Änderungen während der Eigen-Dynastie sorgten für größeren Widerstand bei den traditionelleren Clans des Dorfes als erwartet, weshalb unter internem Druck der Ältestenrat dazu gezwungen wurde Eigen um den Rücktritt zu bitten. Als [[Wichtige_Personen_in_Taki#Ehemalige_Dorfoberhäupter|Muneyaki Gushiken]] die Führung des Dorfes übernahm, waren viele erleichtert wieder einen ·wahren Taki-Ninja· an der Spitze zu sehen.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Beginn der [[Wichtige_Personen_in_Taki#Ehemalige_Dorfoberhäupter|Gushiken]]-Dynastie - 85 Jahre nach Ende des Bluterbenkrieges===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit [[Wichtige_Personen_in_Taki#Ehemalige_Dorfoberhäupter|Muneyaki Gushiken]] als neuer Führung des Dorfes ging eine Welle der Erleichterung durch die Reihen der Bewohner des Dorfes, ein Anführer geboren in [[Takigakure]] selbst und bereits mit 9 Jahren Absolvent der Akademie. Allerdings blieb ein plötzlicher Umschwung der Politik wieder der Erwartungen aus. [[Wichtige_Personen_in_Taki#Ehemalige_Dorfoberhäupter|Muneyaki]] zeigte sich viel mehr als zurückhaltend und vorsichtiger Ninja. Selbst einige Monate nach seiner Einsetzung herrschte eine Stille im Zusammenhang mit seiner Politik. Als [[Wichtige_Personen_in_Taki#Ehemalige_Dorfoberhäupter|Muneyaki]] dann sogar plötzlich für eine Weile lang verschwand fürchteten sowohl der Ältestenrat als auch die Bewohner [[Takigakure]]s dass die Auswahl ein Fehler gewesen war und sie ihren Anführer nie wiedersehen würden. Doch [[Wichtige_Personen_in_Taki#Ehemalige_Dorfoberhäupter|Muneyaki]] erschien wider Erwarten wieder an den Toren [[Takigakure]]s als wäre nichts gewesen, um sich seinen Aufgaben als [[Dorfoberhaupt]] des Dorfes zu stellen. Erst einige Wochen nach seiner Rückkehr enthüllte [[Wichtige_Personen_in_Taki#Ehemalige_Dorfoberhäupter|Muneyaki]] die Intention hinter seinem Verschwinden.&lt;br /&gt;
Er hat die legendären Wächter aus den vergessenen Geschichten Takis erforscht und als Zeichen der Wertschätzung den Titel des Dorfoberhauptes des Dorfes  in den gelben Drachen ernannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Post-Söldner-Ära===&lt;br /&gt;
Da die [[Söldner]]-Ära keinen großartigen Einfluss auf [[Takigakure]] hatte, verlief das Leben im Dorf nach dem Sieg über diese nicht anders ab als zuvor.&lt;br /&gt;
Es gab, da man sich nicht großartig mit den [[Söldner]]n beschäftigt hatte, anders als in anderen Ländern, keine großen technologischen Fortschritte, noch war man auf diese im recht traditionellen Land erpicht.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Es gab jedoch erste stärkere diplomatische Berührungen mit den Dörfern [[Kirigakure]] und [[Kumogakure]].&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Diese waren auf die diplomatischen Beziehungen des ehemaligen Dorfoberhaupts [[Wichtige_Personen_in_Taki#Dorfoberhaupt|Eigen Jinkou]] zu [[Kirigakure]] zurückzuführen, die ursprünglich aus dem Dorf stammte. Über jene Beziehung kamen sie dann auch in Berührung mit [[Kumogakure]], welche schon immer recht eng mit [[Kirigakure]] verbunden waren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Dreier-Bündnis-Ära===&lt;br /&gt;
Das Dreier-Bündnis [[Kirigakure]]-[[Kumogakure]]-[[Takigakure]] hat seine Wurzeln bis in den Bluterbenkrieg geschlagen. Damals entstand der erste Kontakt aller drei Länder miteinander. Auch wenn dieser Kontakt eher negativer Natur gegenüber [[Takigakure]] war, so festigte es die Bindung der beiden anderen Bündnispartner.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Dieses Verhältnis schob sich jedoch ins positive als [[Wichtige_Personen_in_Taki#Eigen_Jinkou|Eigen Jinkou]] Dorfführer wurde, da Eigens Heimatdorf [[Kirigakure]] gewesen war, pflegte sie in dieser neuen Position eine recht umsichtige Politik, welche den Grundstein für das künftige Bündnis legte.&lt;br /&gt;
Zur freundschaftlichen Annäherung begrüßte [[Takigakure]] bald eine kleine Delegation [[Kirigakure]]-Ninja im Dorf, deren Besuch überraschend gut ausging.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Anschläge während des [[Chuuninexamen]]s in [[Kumogakure]] festigte ebenfalls diese Beziehung, da [[Takigakure]] ihrem neuen Freunden [[Kirigakure]] und somit auch [[Kumogakure]] bei der Beseitigung der Schäden half.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Nach der Eroberung einer [[Söldner]]festung seitens [[Kirigakure]], wurde diese zum gemeinsamen Besitz der drei Dörfer erklärt und die Bündnisfestung erschaffen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die letzte Festigung des Bündnisses wurde durch die Katastrophenhilfe während Unwetters erzielt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Beginn der [[Wichtige_Personen_in_Taki#Shinishi_Kudo|Kudo]]-Dynastie - 89 Jahre nach Ende des Bluterbenkrieges===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem, Nobu Guskihen, der Bruder [[Wichtige_Personen_in_Taki#Ehemalige_Dorfoberhäupter|Muneyaki Gushikens]], diesen auf dem Weg zu einer wohl wichtigen Besprechung abfangen und entführen konnte, trat die Spezialeinheit Takigakures in Aktion, unter anderem auch [[Wichtige_Personen_in_Taki#Shinishi_Kudo|Shinishi Kudo]].&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Wichtige_Personen_in_Taki#Shinishi_Kudo|Shinishi Kudo]] gelang es als einziger, den [[Wichtige_Personen_in_Taki#Ehemalige_Dorfoberhäupter|gelben Drachen]] und seinen Bruder in einer Höhle zu finden und zu erreichen. Ihm gelang es Nobu Gushiken, das höchst gefährliche, ehemalige Mitglied der [[Einheiten_Takigakures#Tsuisekisha_.28J.C3.A4ger.29|Tsuisekisha-Einheit]], den Bruder von Gushiken, zu erledigen. &lt;br /&gt;
Gerüchten zufolge soll Nobu jedoch Sicherheitsvorkehrungen geplant haben, welche besagte Höhle nach seinem Tod zum Einsturz brachte.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Offiziellen Aussagen zufolge, gelang es Kudo, das [[Dorfoberhaupt]] aus der misslichen Lage der einstürzenden Höhle zu befreien, schaffte es jedoch selbst nicht mehr heraus. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Wichtige_Personen_in_Taki#Shinishi_Kudo|Shinishi Kudo]] galt eine Zeit lang als verstorben, ehe er wohlauf zurückkam und wenig wegen seiner heldenhaften Taten, der Rettung des alten Dorfoberhauptes sowie dem Ausschalten des Verräters selbst zum [[Dorfoberhaupt]] ernannt wurde, da [[Wichtige_Personen_in_Taki#Ehemalige_Dorfoberhäupter|Muneyaki Gushiken]] von diesem Amt zurücktrat.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der junge [[Gesellschaft_in_Taki#Kudo|Kudo]] brachte gleich frischen Wind in des recht traditionelle Takigakure, durch die Umbenennung des Dorfoberhaupt-Titels vom gelben zum goldenen Drachen, sowie dem Bau eines neuen [[Aufbau_von_Taki#Ninjasitz.2Fgoldene_Drachenstatue|Ninjasitzes]], der eben jenes Wesen repräsentieren sollte.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Jedoch hatte [[Wichtige_Personen_in_Taki#Shinishi_Kudo|Shinishi Kudo]] mit seiner Ernennung gleichzeitig etwas geerbt was den jungen Shinobi auf die Probe stellen sollte, der [[Taki_no_Kuni#Jashin_Sekte|Jashin-Kult]] der zuvor in Takigakure schon Unheil angerichtet hatte war stärker geworden und schaffte es [[Takigakure]] als Dorf einige Seitenhiebe zu verpassen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Bald darauf sollte ein Krieg in [[Taki no Kuni]] ausbrechen in dem die beiden Seiten ihre Kräfte maßen und [[Wichtige_Personen_in_Taki#Shinishi_Kudo|der goldene Drache]] seine Stärke und Führungsqualitäten beweisen musste.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Das Lied des gelben Drachen=&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwischen den Reihen voller Bücher und Schriftrollen in der Bibliothek [[Takigakure]]s, die oft von großen Personen der Vergangenheit, wichtigen Ereignissen oder Techniken sowie Lehre handeln, findet der Suchende bis weilen ein kleineres unscheinbares Buch.&lt;br /&gt;
Nur selten wurde das Buch in den letzten Jahren aus der Umarmung seiner größeren Brüder und Schwestern gerissen, um seinen Inhalt dem Suchenden zu offenbaren. Es war in Vergessenheit geraten und gelegentlich, wenn es aus dem langen Schlaf eines von Staub bedeckten Buches für einen Moment, welcher für ein Buch alles zwischen einer Sekunde und einem Jahrhundert sein kann, aufwachte, erinnerte es sich sehnsüchtig daran wie es gewesen war, als noch kleine Kinderfinger es jeden Tag hervorgeholt und die dazugehörigen hohen Stimmen erfreut und laut aus ihm hervor gelesen hatten.&lt;br /&gt;
Es war abgenutzt ja, aber das stimmte das Buch nicht traurig sondern machte es eher stolz. Die güldene Farbe, mit der sein Schaffer einst den Umschlag beschrieben hatte, hatte ihm eh nie wirklich gefallen und der Zustand sprach in seinen Augen für all die Liebe und Anerkennung, die ihm einst zugekommen war. Und schließlich hatte die Geschichte, mit deren Schutz und Überlieferung es beauftragt worden war, alles Recht auf derartige Zuwendung.&lt;br /&gt;
Ja das Buch war stolz auf sich selber und wusste, dass es nur lange genug warten müsste, bis es aus seinem Schlaf aufgeweckt werden und seine Geschichte erneut offenbaren würde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Irgendwann kam dieser Tag und an diesem Tag fand die Sage des [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|gelben Drachens]] und der Götter wieder Einzug in die Köpfe der Menschen. Wie so oft bei Sagen weiß niemand zu sagen, wie viel wahr und wie viel hinzugedichtet worden war. Aber dies, so wusste das Buch, war nicht die Aufgabe einer Sage.&lt;br /&gt;
Eine Sage muss die Herzen der Menschen erfreuen, sie mit Hoffnung erfüllen und zum Träumen anregen. Eine Sage lässt bisweilen alte Männer genauso wie kleine Kinder mit verträumten Blicken die Welt um sich herum betrachten und sich vorstellen, wie es wohl damals an diesem Ort ausgesehen haben könnte. Eine Sage schließlich steht für eine Lektion und Beispiel, Lehre und Wissen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und so erzählt das Buch die Geschichte:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Prolog===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vor langer Zeit, als die Menschheit noch jung war und mit den großen Augen eines kleinen Kindes die Welt um sich herum betrachtete, herrschte die Natur über das Leben eines jeden Lebewesens mit einer Hand, die zugleich sanft wie ein kühler Windstoß im drückenden Sommer als auch hart wie der Kern eines großen Gebirges war.&lt;br /&gt;
Der Mensch, genauso wie alle anderen Lebewesen ob Tier, Pflanze oder Stein kämpfte jeden Tag um sein Überleben. Aber nicht Angst oder Ohnmacht vor den Strapazen bestimmten sein Leben, sondern Freude und Glück über die einfachsten Dinge. Er war glücklich, wenn er mit vollem Magen einen warmen und sicheren Schlafplatz gefunden hatte.&lt;br /&gt;
So herrschte die Natur und die Tiere, die teilweise älter als die Menschen waren, wuchsen zu prächtigen Gestalten heran. Hört man heute von Erzählungen aus jener Zeit, so wirken die Geschichten von dem riesigen Wald, der den Großteil des Kontinents bedeckte und von ebenso riesigen Tiergottheiten bevölkert war, wie die Märchen eines alten wirren Greises.&lt;br /&gt;
Aber der Menschheit Kindeswiege war dies Umfeld beschützt vom großen Schatten des Waldgottes. Irgendwann jedoch fängt jedes Kind an sein Umfeld zu verändern und in einer Zeit, in der sich das Schicksal dieses Gleichgewichtes entscheiden sollte erhob sich der [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|gelbe Drache]] über die Träume von Natur und Mensch hinweg in die Lüfte der Zukunft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===1. Kapitel===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Langsam und träge floss der kleine Bach an diesem Tag die Hänge des Hügels herab, plätscherte nur missmutig über die großen Steine nahe seiner Quelle, drückte nur halbherzig die Kiesel vor sich her, die sich in seinen Weg stellen wollten, und wollte gar nicht so recht seinen Weg gen Tal beschreiben.&lt;br /&gt;
Hätte man den Bach an einem anderen Tag gesehen und hätte man Aug und Ohr, so wie es die Menschen früher für die Natur gehabt hatten, so hätte die Freude und die Glückseligkeit des Baches einem das Herz erwärmt. Es war kein großer Bach, es war kein Bach, dessen Wasser sich in den Strom eines gewaltigen Flusses oder die Gefilde eines riesigen Sees mischte. Es war ein einfacher Bach, der auf der großen Landkarte nicht einmal seine Existenz belegt finden würde.&lt;br /&gt;
Aber für die Menschen des kleinen Dorfes am Fuße des Hügels war er die Quelle ihres Lebens und somit das Wichtigste in der Welt und für ihn waren diese Menschen das Wichtigste in der Welt.&lt;br /&gt;
Wer brauchte schon riesige Mengen Wassers, wenn er sich an dem Lachen der Kinder erfreuen konnte, die in ihm spielten und sein Wasser benutzten, um sich gegenseitig zu bespritzen?&lt;br /&gt;
Ja es waren vor allem die Kinder, auf die sich der Bach jeden Morgen freute, wenn er sich aus dem moosig-grünen Bett seiner Träume erhob. Er kannte sie alle, er erkannte sie schon am Klang ihres Lachens und hatte einem jeden der Dorfbewohner erfreut beim Wachsen zugesehen.&lt;br /&gt;
Nichts aber stimmte ihn so traurig, wie das bittere Weinen und Schluchzen eines Kindes, das in seinem jungen Leben bereits großes Leid erfahren musste. Und ausgerechnet das herzerweichendste Weinen und die qualvollsten Tränen hatte er am gestrigen Tage wahrnehmen müssen.&lt;br /&gt;
Das Mädchen mit den grellblonden Haaren namens [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] hatte bereits in ihrer frühesten Kindheit beide Eltern verloren und lebte alleine mit ihrer großen Schwester Kigiku in dem kleinen Dorf. Nie hatte der Bach [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] weinen hören ob des Verlustes der Eltern oder der schweren Zeit, die dieser den beiden Mädchen einbrachte. Es war immer glücklich mit seinem Leben gewesen, hatte sich nie beschwert und war der großen Schwester stets zur Hand gegangen. Und ausgerechnet dieses Mädchen, das dem Bach immer ein Quell der Freude gewesen war, weinte nun ob der schweren Krankheit des Einzigem, dem es sich immer sicher gewesen war: Seiner Schwester.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was konnte der Bach tun? Die Menschen hatten in den Jahrhunderten seit ihrer frühesten Kindheit gelernt in der Natur zu überleben und dabei bereits einiges über die Kunst mit den Geschenken der Natur Krankheit und Wunde zu bekämpfen gelernt. Aber nicht einmal dieses Wissen schien das Leid Kigikus mildern zu können. Trübseelig floss er weiter vor sich hin und grübelte nach, was er tun könnte. Auch dachte er dabei daran, dass die Menschheit längst ihr Kindesbett verlassen und begonnen hatte, die harte Seite der Natur, die ihr Leben bedrohte, zu bekämpfen.&lt;br /&gt;
Früher, er konnte sich fast nicht mehr daran erinnern, hatte sich nur selten die Sonne in seinen Wassern gespiegelt, da der Schatten großer Bäume stets sein Gefilde bedeckte. Irgendwann aber hatten die Menschen damit begonnen die Bäume zu fällen und sich Platz zum Leben, für ihr Vieh und für ihre Felder zu schaffen. Der große Wald war immer weiter geschrumpft und schon lange hörte der Bach die Stimmen der Bäume nur noch aus sehr weiter Entfernung im Säuseln des Windes.&lt;br /&gt;
Als er nun so lauschte, um die Stimmen der Bäume zu hören, vernahm er die Stimme eines Menschen. Dieser Mann, denn seine tiefe und rauchige Stimme verriet sein Geschlecht, sang irgendwo in seiner Nähe von etwas, was der Bach völlig vergessen hatte: Von dem Waldgott.&lt;br /&gt;
Die Erinnerungen überschlugen sich und schnell beschloss der Bach aus seiner Trübseligkeit zu erwachen und den Sänger mit dem Plätschern seines Wassers an- und zu dem kleinen Dorf hinzulocken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===2. Kapitel===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stark schmerzten die Füße des Greises, dessen Stimme der Bach vernommen hatte, ob seiner langen Wanderung und ein jedes Wort, das er scheinbar vergnügt vor sich her sang, war einzig und allein dazu gedacht, um ihn von den Schmerzen abzulenken.&lt;br /&gt;
Er war weit gereist, hatte viele Flüsse überquert und sich an viele Bäume gelehnt, wenn sein alter Körper ein paar Momente der Ruhe benötigten. Weswegen er reiste, wusste er nicht mehr. Einzig und allein erinnerte er sich noch daran, dass er einst am Rande eines großen Waldes gelebt und von dessen Wildheit und Schönheit verzaubert worden war.&lt;br /&gt;
Angelockt vom Plätschern des Baches, dessen kühles Wasser Linderung für die schmerzenden Füße verhieß, wechselte der Greis die Richtung und traf schon bald auf den kleinen Bach und das in nicht allzu weiter Ferne stehende Dorf. Noch einmal nahm sich der Alte zusammen, trällerte um so lauter, als seine Füße besonders stark schmerzen und ihm anscheinend sagen wollten:“Wieso bleibst du nicht einfach hier sitzen und gönnst uns unsere Ruhe du alter Narr?“&lt;br /&gt;
Aber der „alte Narr“ war dickköpfig geworden und wollte nicht nur seine Füße ausruhen, sondern auch noch mit Menschen reden. Ein Vergnügen, das ihm seit Wochen verwehrt war.&lt;br /&gt;
So laut trällerte er vor sich hin, dass er das Schluchzen des kleinen Mädchens, das am Ufer des kleinen Baches mehr in sich zusammen gekauert war, als dass es saß, nicht mitbekam. Erst, als das Mädchen seine grünen Augen öffnete und auf den alten und komisch aussehenden Mann schaute, während es sich über die tränenverschmierten Wangen wischte, bemerkte dieser, dass er nicht alleine war.&lt;br /&gt;
„Was ist ein Waldgott?“ ertönte die hohe Stimme des Mädchens und der alte Mann blieb verdutzt stehen, um die fragenden großen Augen, die vor Weinen rot geworden waren, zu bewundern. Kurz entschlossen gewährte er seinen fast schon rebellierenden Füßen ihren Wunsch und ließ sich neben dem Mädchen leise seufzend nieder.&lt;br /&gt;
„Die gestaltgewordene Natur. Wille und Kraft dessen, was uns stets umgibt, und genauso wild und sanft wie eben jenes.“ Antwortete er ein wenig kryptischer, als er beabsichtigt hatte, während er die schmerzenden Füße aus den abgelaufenen Sandalen befreite.&lt;br /&gt;
„Und wie sieht er aus?“&lt;br /&gt;
„Er wechselt die Gestalt, so wie es auch die Natur ständig tut.“&lt;br /&gt;
„Ist er lieb?“&lt;br /&gt;
„Ja und nein. Wenn er stürmisch und verheerend ist, wenn er wütend und aufgebracht ist, so vernichtet er alles, was ihm in den Weg kommt. Ist er aber sanft und ruhig, so beschützt, heilt und umsorgt er das, was in seinen Augen, den Augen der Natur, würdig ist.“&lt;br /&gt;
Sofort weiteten sich die Augen des kleinen Mädchens, das das zerschlissene Hemd des Alten mit seinen kleinen Fingern ergriff und ihn voller Hoffnung und zugleich voller Angst vor einer möglichen Enttäuschung anschaute.&lt;br /&gt;
„Er heilt? Kann er alles heilen? Kann er auch eine richtig schlimme Krankheit heilen?“&lt;br /&gt;
Ein wenig verdutzt ob dieser Reaktion antwortete der Alte in dazu passender Stimmlage:&lt;br /&gt;
„Ehm Ja, kann er, aber dazu muss er…“ Doch weiter hörte das Mädchen nicht, es riss nur umso stärker an dem Hemd und schrie förmlich:&lt;br /&gt;
„Wo finde ich ihn? Erzähl mir bitte alles!“&lt;br /&gt;
Und nach einer Reaktion, die sehr derer glich, die er nur wenige Momente zuvor gezeigt hatte, und einem dazu passenden Seufzen, holte der Greis tief Luft und fing an zu erzählen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Weit weg im Nordosten steht er noch, der große Wald, der einst fast den ganzen Kontinent bedeckte. Im Gegensatz zu den kleinen Wäldern, die du kennst, ist dieser Wald noch erfüllt von dem Willen und der Kraft der Natur. Tief in seinem Inneren lebt der Waldgott in dem wunderbaren Hain, der schon seit Äonen nicht mehr von Menschen betreten worden ist, und umgeben von den Vorfahren der Tiere: riesige und weise Tiergötter.&lt;br /&gt;
Einst, so wurde mir als kleines Kind in meinem Heimatdorf erzählt, dass am Randes des großen Waldes steht, sahen die Tiergötter und der Waldgott mit wohlwollendem Blick auf die Menschen herab, die so schwach und zerbrechlich wirkten. Sie standen uns bei, wenn etwas unsere Existenz bedrohte, und halfen uns gelegentlich mit Rat und Tat in der Natur zu überleben, die sie schon so viel länger bevölkern und so viel besser verstehen als wir.&lt;br /&gt;
Aus dieser Zeit kommen auch die Geschichten der Heilkunst des Waldgottes und der weisen Ratschläge der Tiergötter, die zusammen mit ihren damals noch ähnlich riesigen Brüdern und Schwestern unseren Kontinent bereisten und bevölkerten.&lt;br /&gt;
Aber…“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch weiter kam der Mann nicht, denn das Mädchen war bereits aufgesprungen und rannte fort in Richtung der Häuser. Später erfuhr er, was es mit dem Mädchen auf sich hatte, und schollt sich selber ob dem, was er so unvorsichtig [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] erzählt hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===3. Kapitel===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Voller Schrecken beobachtete der kleine Bach, was geschah. In seinem Bestreben das kleine Mädchen zu trösten und sich wieder an ihrem Lachen und den strahlenden Augen zu erfreuen, hatte er vergessen, dass Menschen keine Tiere waren. Sie waren es nicht gewohnt auf sich alleine gestellt zu überleben und am aller wenigsten kleine Kinder, von den Gefahren einer solchen Reise und denen des großen Waldes ganz zu schweigen.&lt;br /&gt;
Aber was konnte er tun? Was konnte er tun?...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ohne lange nachzudenken hatte sich [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] ihre festeren Schuhe samt ein paar reisetauglichen Kleidern und Proviant – was sie eben rumliegen sah – geschnappt, hatte ihre Schwester umarmt und war mit den Worten „Der Waldgott wird dich heilen, warte es nur ab!“ aus der kleinen Hütte, die die zwei Mädchen bewohnten, verschwunden.&lt;br /&gt;
Kigiku hatte sichtlich verwirrt drein geschaut, aber hatte ob ihrer Krankheit und der Schwäche, die ihren Körper befallen hatte, nichts tun können, außer der kleinen Schwester flehentlich hinterher zu schauen. So verzweifelt, wie die große Schwester in dieser Stunde war, als[[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] Hals über Kopf das kleine Dorf verließ, so zuversichtlich war die kleine Schwester, die endlich etwas gefunden hatte, was sie tun konnte um Kigiku helfen zu können. Sie dachte gar nicht daran, dass die Reise gefährlich werden könnte, oder dass sie ihr eigenes Leben schonen müsste. Einzig und allein das Leben der Person, die für sie die Welt darstellte, war ihr wichtig und kreiste beständig in ihrer Gedankenwelt umher.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So reiste das kleine Mädchen mit dem blonden Haar und den großen grünen Augen los gen Nordosten. Zum Glück hatte sie gelernt die Himmelsrichtungen zu erkennen und zu finden und verlief sich nie. So selbstsicher ging sie ihre Reise an, dass sie vergnügt summend schon bald das kleine Tal und die Gefilde des kleinen Baches verließ.&lt;br /&gt;
Die ersten Tage ihres kleinen Abenteuers flogen nur so vorüber. Sie hatte genügend Wasser dabei und konnte ihre Proviante mit den Beeren und Früchten, die sie dank des herrschenden Sommers leicht fand, stets wieder auffüllen. Einzig und allein des Nachts, wenn es dunkel und gelegentlich sogar etwas kühler wurde, wurde es ihr etwas bang um das kleine Herz. Aber wie stets summte sie dann eine kleine Melodie vor sich her, mit der sie die große Stille um sich herum vertrieb und sich selber in den Schlaf wiegte.&lt;br /&gt;
Die Weisen sagen, dass ein entschlossenes Herz keine Furcht kenne. Nur ein zauderndes und fragendes Herz öffne Tür und Tor für Zweifel und Furcht. Wenn man diesen Worten Glauben schenken darf, so verwundert es nicht, dass [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] nie daran dachte umzukehren oder auch nur aus Angst oder Furcht eine Träne vergoss. Sie war überzeugt davon das Richtige zu tun und setzte mit derselben Überzeugung Fuß vor Fuß, ging Schritt um Schritt immer weiter gen Nordosten.&lt;br /&gt;
Schon bald wurde die Natur, die wenn auch in schwächerer Art und Weise, auch an diesem Ort zu finden war, auf das summende und singende kleine Mädchen aufmerksam und immer öfter geschah es von nun an, dass ein kleiner Sperling sich zu [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] gesellte, wenn diese tagsüber oder nachts vor sich hin sang, um diese mit seinem hohen Zwitschern zu begleiten.&lt;br /&gt;
Immer, wenn sie den kleinen [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]] sah, der ihr schon bald ein lieber Wegbegleiter wurde, hellte sich die Miene des kleinen Mädchens auf und ihre Schritte wurden bestimmter und stärker. Dem Beispiel des [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]]s folgend, fing sie schon bald an feste Rhythmen in ihren Tagesablauf zu bringen:&lt;br /&gt;
Sie stand mit der Sonne auf, aß etwas, ging dann den Tag über unterbrochen von einer Mittagspause bis sie am Nachmittag begann nach einer Schlafmöglichkeit zu suchen und daraufhin nach etwas Essbarem und Trinkbarem, wenn sie nicht schon genug während des Tages gefunden hatte. Ihrer guten Orientierung wegen verlief sie sich dabei so gut wie nie und wenn, dann brachte sie das Zwitschern des kleinen [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]] schon bald wieder auf den richtigen Weg. Auch brauchte sie nur auf das Verhalten des[[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]]s zu achten, um Wetterumbrüche oder Gefahren vorherzusehen.&lt;br /&gt;
So verging die Zeit und die Natur kehrte immer weiter in das kleine Mädchen ein genauso wie das kleine Mädchen immer weiter in die Natur einkehrte. Und dann kam der Herbst&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===4. Kapitel===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als die ersten Blätter an den Bäumen begannen gelb und rot zu werden, wusste [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]], dass der Sommer den Kampf gegen den Winter langsam verlor. Noch kämpfte er wacker und hielt die kalten Winde aus dem Norden samt der dunklen Wolken, die sie mitbrachten, zurück. Aber mit jedem Tag und jeder Nacht kamen sie näher, ohne dass der Sommer etwas dagegen würde tun können.&lt;br /&gt;
Sie musste sich beeilen, so viel verstand selbst ein kleines Mädchen, denn in den Stürmen und der Kälte des Winters würde sie nicht überleben können ohne die Hilfe und den Beistand Ihresgleichen.&lt;br /&gt;
Wäre der kleine [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]] nicht gewesen, der sie über immer längere Strecken des Tages begleitete und es sich immer öfter auf ihrer Schulter bequem machte, so hätten vielleicht der Zweifel und die Furcht Einzug in ihrem Herzen gehalten. So aber ertönten die Stimmen der Zwei, wann immer der Winter an ihren Herzen zu nagen begann, und vertrieben diesen.&lt;br /&gt;
Manchmal allerdings kam es auch vor, dass der kleine [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]] schrecklich lange weg blieb und [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] begann sich Sorgen zu machen. Sorgen um den kleinen [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]], um ihre Schwester und um den Wahrheitsgehalt der Geschichte des alten Mannes. Als der kleine [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]] eines Morgens nicht neben ihr zu finden war, erhob sie sich und ging ohne zu zaudern in den kleinen Hain hinein, der sich vor ihr erstreckte. Sie begann das Lied zu singen, das sie seit Beginn ihrer Reise immer sang, und schon bald hörte sie aus einiger Entfernung die Antwort des [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]]s.&lt;br /&gt;
Ihr Herz schlug immer schneller voller Freude und auch voller Angst ob dem, was dem [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]] passiert sein könnte. Sie rannte immer schneller, stets der Stimme des [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]]s folgend und blieb plötzlich stehen.&lt;br /&gt;
Eine kleine [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] mit ungewöhnlich eisblauen Augen stand am Fuße eines großen Baumes, auf dessen niedrigem Ast [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] sofort ein paar der Federn des kleinen [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]]s sehen konnte. Ihre Augen weiteten sich und füllten sich schon bald mit Tränen, während die Katze sich von dem ersten Schrecken ob der plötzlichen Begegnung erholte und begann um das kleine Mädchen, das mehr und mehr in Tränen ausbrach, zu kreisen.&lt;br /&gt;
[[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] verstand schnell, dass der Sommer ihr bisher nur die schönen Seiten der Natur gezeigt hatte und sie den kleinen [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]] wohl nicht mehr wieder sehen würde. Es war in ihren Augen klar, dass der [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]] den Klauen der [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] erlegen war, da er sonst längst zu ihr zurück geflogen sein würde.&lt;br /&gt;
Immer stärker wurde der Regen aus Tränen, der sich vom Gesicht des kleinen Mädchens gen Boden bewegte, bis ein empörtes Miauen das Mädchen aus seinen Gedanken rüttelte. Die [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] hatte sich vor [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] hingesetzt und schaute sie aus zugleich neugierigen und vorwurfsvollen Augen an, so dass das Mädchen nicht anders konnte als sich herabzubeugen und vorsichtig das Fell des Tieres zu streicheln.&lt;br /&gt;
Sie machte dem Tier keine Vorwürfe, da es nur um sein eigenes Überleben kämpfte, auch wenn es sie dennoch sehr traurig machte. Anstatt aber vor der Hand des Mädchens zu fliehen, ließ sich die [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] mit einem immer lauter werdenden Schnurren streicheln und verließ auch nicht die Seite des Mädchens, als dieses langsam damit beginnen musste zurück zu ihren wenigen Habseligkeiten zu gehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So nahm schon bald die kleine [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] den Platz des [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]]s ein und begleitete [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] auf ihrer Reise. Und so wie der [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]] mit seinem Verhalten dem Mädchen vieles über das Überleben in der Natur beibrachte, so tat dies auch die [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]]. Allerdings oblag es der [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] genauso wie bei ihrem ersten Treffen dem Mädchen die düstere Seite der Natur zu zeigen.&lt;br /&gt;
Hatten im Sommer noch Früchte und Beeren überall auf ihrem Weg nur darauf gewartet von ihr gepflückt zu werden, so verschwanden diese immer mehr je weiter der Herbst Einzug hielt. Und schon bald musste [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] lernen, dass sie wie die [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] Leben nehmen musste, um selber zu überleben.&lt;br /&gt;
Es dauerte schier eine Ewigkeit, bis es ihr mittels einer Falle zum ersten Mal gelang ein kleines Tier zu fangen, ein Feuer zu machen und es dann übers Herz zu bringen das Tier zu töten und sogar zu verspeisen. Sie weinte bitterlich ob des Lebens, das sie beendet hatte und flehte vielmals um Verzeihung, bevor sie sich traute zu essen.&lt;br /&gt;
Durch Wiederholung aber wird jeder zum Meister und schon bald hatte sich das kleine Mädchen an die neuen Vorgänge gewöhnt, auch wenn sie noch immer für das Schicksal der Seele eines jeden Tieres, das sie tötete, zum ihr unbekannten Waldgott betete.&lt;br /&gt;
Schon bald fiel ihr das Fehlen des freudigen Zwitscherns kaum noch auf und die Harte Seite der Natur zog immer mehr in sie ein, auch wenn diese gemischt von warmen Momenten war, wie das abendliche Einschlafen mit der [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] in den Armen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===5. Kapitel===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Immer schwächer wurde der Sommer und der Herbst, der wie sein Freund Frühling sich oft wie das Seil fühlte, an dem Sommer und Herbst zogen, wurde immer dunkler und kälter. Die Stürme, die die Höhepunkte im Tauziehen zwischen Sommer und Winter für jeden sichtbar und hörbar machten, hatten schon seit einiger Zeit immer weiter an Stärke nachgelassen so wie es auch der Sommer getan hatte.&lt;br /&gt;
Immer weniger Zeit blieb dem kleinen Mädchen, das sich immer öfter morgens von Raureif befreien musste. Gelegentlich fielen früh morgens kleine weiße Flocken vom Himmel herab, setzten sich auf ihr blondes Haar und bildeten einen Schleier aus winzig kleinen Kristallen. Immer öfter froren ihr die Füße oder die Hände, manchmal kroch die Kälte sogar langsam die Beine hoch und hätte sie nicht die [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] gehabt, die sie des nachts wärmte, so wäre sie sicher oft schlotternd vor Kälte erwacht.&lt;br /&gt;
Sie hatte kaum noch Zeit, das wusste sie. Aber unbeirrt setzte sie Tag für Tag einen Fuß vor den anderen. Sie konnte nicht scheitern, sie durfte nicht! Was war schon so ein wenig Schnee im Vergleich zu dem, was ihre Schwester erleiden musste?&lt;br /&gt;
Und dann eines Tages, als die glänzende Himmelsscheibe bereits im Sinken inbegriffen war, sah sie Rauchschwaden hinter einem kleinen Weiler aufsteigen. Sie beschleunigte ihre Schritte und angespornt durch das Wettlaufen, das sich nun ergab, sprintete auch die [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] immer schneller, bis sie das Mädchen überholte und wenig später aus deren Sichtfeld verschwand.&lt;br /&gt;
Wie lange sie schon so rannte, wusste [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] nicht. Einzig und allein die stetig abnehmende Entfernung zu den Rauchschwaden und nicht die fast schon untergegangene Sonne war Mittelpunkt aller Gedanken des kleinen Mädchens. Je näher sie aber kam, desto mehr drangen schreckliche Geräusche an ihr Ohr, die sie an die unglaublich lauten Stürme im Herbst erinnerten. Oft hatte sie sich mitten in der Nacht, wenn es besonders stark stürmte, wie ein Kokon in ihre Decke eingerollt und sich vorgestellt, dass außerhalb des schützenden Mantels riesige Tiere, wie die aus der Geschichte des Greises, umher liefen und sich gegenseitig anschrien, was diesen Schrecklichen Krach erzeugte.&lt;br /&gt;
Hätte sie gewusst, was sie erwartete, so hätte sie in jenen Nächten wohl kein einziges Auge zu bekommen. Als sie sich immer weiter ihren Weg zwischen den mit einer hauchdünnen Schicht silbrigen Schnees bedeckten Bäumen des kleinen Weilers bahnte, schälten sich immer mehr die Umrisse kleinerer und größerer Häuser aus dem zwielichtigen Schatten der Bäume. Das Herz des Mädchen schlug ob der Vorfreude vielleicht endlich ihr Ziel erreicht zu haben immer schneller, bis es plötzlich zwei Schläge aussetzte während auch die kleinen Beine sich nicht mehr fortbewegen wollten.&lt;br /&gt;
Ein gewaltiges Brüllen, wie es dem stärksten Orkan alle Ehre bereitet hätte, erhob sich, als ein gewaltiger schwarzer Schatten sich auf die Reihe der Häuser zu bewegte. Nicht heimelige Kamine, nicht freundlich strahlende Herdfeuer hatten die Rauchschwaden erzeugt, die [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] angelockt hatten, sondern in Flammen stehende Barrikaden, die die Dorfbewohner scheinbar als Schutz errichtet hatten. Aber selbst diese hatten sie nicht vor dem bewahren können, was auf sie zurollte.&lt;br /&gt;
Verzweifeltes Rufen drang an [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]]s Ohren, als das Brüllen für einen Moment aussetzte. Langsam bewegte sie sich wieder, überzeugte ihre Füße mühsam zu jedem einzelnen Schritt und näherte sich so furchtbar langsam dem Chaos, das immer mehr von sich enthüllte.&lt;br /&gt;
Der gewaltige Schatten war stehen geblieben, bäumte sich in regelmäßigen Abständen auf und brüllte jedes Mal so laut, dass die nahestehenden Bäume wackelten. Vor ihm schälten sich nun auch kleinere Schatten mit langen Stäben aus dem flackernden Zwielicht der Flammen. Je näher das kleine Mädchen kam, desto mehr erkannte sie, dass es sich um Dorfbewohner zu handeln schien, die mit langen Speeren und allerlei zweckentfremdeten Ackergerät den riesigen Schatten, der längst durch die Barrikade gebrochen war, aufzuhalten versuchten.&lt;br /&gt;
Dann hörte sie plötzlich etwas, was nicht so recht in das Chaos passen wollte. Ein hohes Schreien drang an ihre Ohren, das nicht allzu weit entfernt seinen Ursprung haben konnte. In einem solchen Chaos hätte man erwartet, dass es ein furchterfülltes Schreien einer Frau ob der großen Gefahr sein müsste. Aber ein kleines Kind, jünger als die bisher unbemerkte Beobachterin, wankte kaum in der Lage richtig zu laufen mit seinen kurzen Beinen und immer wieder sich an den Häuserwänden abstützend auf den Kampf hinter der durchbrochenen Barrikade zu.&lt;br /&gt;
Doch auch der Schatten hatte das Geräusch bemerkt. [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] blieb abermals für einen Moment vor Schreck das Herz stehen, als sich das riesige Ungetüm dem wankenden Kind zu wandte. Aber diesmal setzten ihre Beine nicht aus, sondern beschleunigten Ihre Schritte. Unweigerlich dachte [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] daran, dass sie nicht schnell genug gewesen war um ihren kleinen [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]] hatte beschützen zu können und weigerte sich so etwas noch einmal zuzulassen.&lt;br /&gt;
Ihre Beine flogen förmlich über die leicht angefrorene Erde, näherten sich immer weiter dem Kleinkind und dem riesigen Schatten, der laut brüllend ebenfalls auf dieses aus der entgegen gesetzten Richtung zusteuerte. Ein verzweifelter Ruf aus der Kehle eines Mannes drang an die Ohren des Mädchens, aber kein einziger ihrer Gedanken war dazu in der Lage sich um dieses zu kümmern.&lt;br /&gt;
Mit Müh und Not erreichte sie das wankende Kind, das in dem Moment, in dem [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] hinter ihm zu Halt kam, endgültig der Schwerkraft Rechenschaft leistete und in die Arme des blonden Mädchens fiel. Doch auch der riesige Schatten hatte die Quelle des hohen Geräusches erreicht. Als eine besonders vorwitzige Flamme ihre Stimme erhob und den Schauplatz für einen Moment zur Gänze ausleuchtete, legte [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] unweigerlich die Arme fester um das Kleinkind in ihren Armen. Vor ihr erhob sich der Kopf einer gewaltigen schwarzen [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Schildkröte]], deren Augen zornig und mordlüstern das ungleiche Gespann anfunkelten.&lt;br /&gt;
Würde sie das Kind loslassen und sich vorsichtig entfernen, während das Ungetüm mit seiner Beute beschäftigt war, so würde sie vielleicht… Doch [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] schüttelte entschlossen das blonde Haupt und drückte das Kind nur stärker an sich. Der Blick ihrer Augen wurde gefährlicher, während sich diese leicht verengten. Sie würde nicht zulassen, dass erneut ein kleines Wesen, das auf ihre Hilfe angewiesen war, starb, weil sie zu zögerlich und zu schwach war. Ähnlich einer Bärenmutter, die ihr Junges vor hoffnungslos überlegenen Jägern nicht im Stich ließ, sondern die Jäger auch noch laut anbrüllte, war der Blick des jungen Mädchens. Das Brüllen aus diesem wurde immer spürbarer, so dass selbst die [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Schildkröte]] für einen Moment inne Hielt. Immer deutlicher wurde es, man war fast der Meinung, dass man es hören … und plötzlich erschallte ein gewaltiger und tiefer Schrei, als sich ein großer Schatten zwischen [[Wichtige_Personen_in_Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] und die [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Schildkröte]] schob.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===6. Kapitel===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unweigerlich hatte [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] ihre Augen geschlossen, als der zweite Schatten so nah vor ihr erschienen war, und rechnete jeden Moment damit die Flügelschläge des Todesboten zu hören.&lt;br /&gt;
Aber diese erschallten nicht, stattdessen entwickelte sich ein Sturm aus Schrei und Gebrüll der zwei riesigen Wesen direkt vor ihr. Je mehr sie aber ihre eigene Angst und ihr wild pochendes Herz beruhigte, desto mehr war sie in der Lage die tiefen Stimmen zu vernehmen:&lt;br /&gt;
„Geh mir aus dem Weg [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Bai Hu]]!“ donnerte die etwas entferntere Stimme zornerfüllt.&lt;br /&gt;
„Nein! Diese beschütze ich und du wirst sie nicht bekommen!“ erwiderte die nähere Stimme etwas leiser, aber mit einem gefährlichen Unterton.&lt;br /&gt;
„Die Menschen verdienen den Tod!“&lt;br /&gt;
„Nichts verdient den Tod. Oder hast du Xinglu’s Worte in deinem Zorn vergessen?“&lt;br /&gt;
„Du wagst es seine Worte in den Mund zu nehmen, nachdem ihr ihn verlassen habt?“ brüllte die fernere Stimme plötzlich noch lauter.&lt;br /&gt;
„Wir haben ihn verlassen nicht wegen dem, was er einst sagte, sondern wegen dem, was er nicht mehr sagt! Würde er zu dem zurückfinden, was wir immer verehrt haben, so würden wir sofort zurückkehren.“&lt;br /&gt;
Es wurde still für einen Moment. Fast ohnmächtig vor den riesigen Geschöpfen, deren Nähe sie deutlich spüren konnte, hatte [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] ihre Augen die ganze Zeit über fest zugekniffen und auch das Kleinkind in ihren Armen hatte sich nicht gerührt. Als es nun etwas ruhiger wurde, öffnete [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] vorsichtig ihre Augen und bestaunte das weiße mit schwarzen Streifen getigerte Fell einer riesigen [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]], die sich scheinbar schützend vor sie gestellt hatte. Doch Zeit für Worte blieb ihr nicht, denn schon bald ertönte die Stimme der [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Schildkröte]] erneut, wenn auch nicht mehr ganz so sehr vor Wut bebend.&lt;br /&gt;
„Ich werde mich zurückziehen und bei Xinglu auf dich warten. Wie es stets Tradition war, wirst du ihm das Wesen vorstellen müssen, dass du vor seinem Willen beschützt hast.“&lt;br /&gt;
Ein Rauschen ertönte, während sich die [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Schildkröte]] umdrehte.&lt;br /&gt;
„In einer Woche, zum Vollmond, falls du es nicht vergessen hast.“ Brummte sie.&lt;br /&gt;
„Ich habe es nie vergessen [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Xuan Wu]], nie...“&lt;br /&gt;
Und dann verschwand die gewaltige [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Schildkröte]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erst, als sich der Schatten des Tieres mit dem Schatten des großen Wald, der in einiger Entfernung zum Dorf zu sehen war, vereinigt hatte, ging ein spürbares Aufatmen durch die Dorfbewohner. Sie schienen sich nicht an der Gegenwart des zweiten Tieres zu stören, als sie an diesem vorbei auf [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] zu rannten. Das kleine Kind in ihren Armen begehrte plötzlich auf, als ein großer Mann mit einer eindrucksvollen Narbe über der Wange und schwarzem Haar vor [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] auftauchte und im nächsten Moment hob eben dieser das Kleinkind aus ihren Armen empor und drückte es an sich.&lt;br /&gt;
„Hast du Angst um deinen Papa gehabt?“murmelte der Mann, der voller Freude dem Kind die Nase stupste.&lt;br /&gt;
„[[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]]… wir müssen reden.“ Ertönte die tiefe Stimme nun einfühlsam und beruhigend aber mit einem kleinen Anflug von Sorge und lenkte [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] von dem rührenden Bild vor sich ab. Als sie ihre Augen dem großen Wesen zu wandte und sich die Blicke begegneten, atmete sie erschrocken ein.&lt;br /&gt;
„Bist du… das kleine Kätzchen?“&lt;br /&gt;
Und der Blick der eisblauen Augen des weißen [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]]s sagte mehr als Worte könnten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===7. Kapitel===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Was hat das alles zu bedeuten?“ Schrie [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] schon fast dem großen [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] entgegen.&lt;br /&gt;
Die Sonne schickte gerade ihre ersten Strahlen durch die kahlen Äste der Bäume und zeigte dem Mädchen, wie viel Zeit seit dem Verschwinden der [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Schildkröte]] vergangen war.&lt;br /&gt;
Die letzten Stunden hatte sie damit zugebracht sich der Versuche der Dorfbewohner sie wie eine Heldin zu feiern zu erwehren und immer wieder den Armen, die sie umschlingen wollten, zu entfliehen. Als die Menschen endlich eingesehen hatten, dass sie an derlei Feiern nicht interessiert war und ihr die Nähe zu so vielen Lebewesen sogar unangenehm war, hatten sie ihr endlich etwas Platz gelassen, ihr etwas zu essen und einen Platz zum Schlafen gegeben. Während dieser Stunden war [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Bai Hu]], so hatte ihn die [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Schildkröte]] genannt, wie vom Erdboden verschlungen gewesen und erst am nächsten Morgen, als [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] sich aus Gewohnheit bei der ersten Morgenröte aus dem Bett erhob und an die frische Luft ging, saß er plötzlich neben dem Haus und schaute sie lange Zeit stumm aus seinen eisblauen Augen an, bevor er sich erhob und langsam gen Waldgrenze trottete. Schnell war sie ihm gefolgt und rief ihm nun schon zum zweiten Mal dieselbe Frage entgegen:&lt;br /&gt;
„Sag es mir! Was hat das alles zu bedeuten? Antworte endlich!“&lt;br /&gt;
„Zügle dein Temperament. Ich höre dich.“ Antwortete der große [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] mit ruhiger und gedämpfter Stimme.&lt;br /&gt;
Es dauerte ein paar Momente, bevor [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] sich etwas beruhigt hatte und deutlich leiser entgegnete: „Aber warum antwortest du mir dann nicht?“&lt;br /&gt;
„Alles besitzt einen richtigen Ort und eine richtige Zeit.“&lt;br /&gt;
„Und erst jetzt stimmt beides überein?“&lt;br /&gt;
„Richtig..“ Der [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] hielt in seinem Gang inne und schaute sich in dem winterlichen Wald einige Momente lang um, bevor er fortfuhr.“Und Vieles ist nicht für die Ohren aller bestimmt.“&lt;br /&gt;
„Also sollen die Dorfbewohner davon nichts hören?“&lt;br /&gt;
„Du hörst zu.“ Abermals folgte eine Pause, die der [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] nutzte um wieder eine Pfote vor die andere zu setzen. „Diese Menschen haben den Zorn Xinglu’s auf sich gezogen und [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Xuan Wu]], der einzige von uns der bei ihm geblieben ist, war hier um das Urteil zu vollstrecken.“&lt;br /&gt;
„Xinglu? [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Xuan Wu]]? Ich verstehe nicht… Ich verstehe gar nichts!“ Brummte [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] in sich hinein.&lt;br /&gt;
„Xinglu ist der Waldgott. Der, nach dem du gesucht hast.“&lt;br /&gt;
Ein Moment der Stille folgte, in dem sich [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]]‘s Augen weiteten und sie tief Luft holte für die folgenden Worte:&lt;br /&gt;
„Aber dann bin ich ja am Ziel Dann wird Kigiku endlich geheilt!“ Sie griff in den Schnee, warf diesen voller Freude empor und drehte sich in dem kleinen Schneegestöber entzückt um sich selber.&lt;br /&gt;
„Ja und nein.“ Erschallte die Stimme des [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]]s. Abrupt blieb [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] stehen und schaute diesen entgeistert an.&lt;br /&gt;
„Er hat die Macht zu heilen, aber ob er das tun wird ist fraglich.“ [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Bai Hu]] atmete tief ein und aus, was dank seiner Größe einen imposanten Luftstrom erzeugte, der [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]]‘s Haar umher wirbelte.&lt;br /&gt;
„Aber darum geht es gerade nicht. Du hast dich dem Willen Xinglu’s entgegen gestellt und seinen Zorn auf dich gezogen.“&lt;br /&gt;
„Aber ich habe doch nur ein kleines Kind beschützt!“ Schrie [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] ihm entgegen.&lt;br /&gt;
„Das weiß ich und das wirst du ihm erklären müssen, wenn du vor ihm stehst.“&lt;br /&gt;
Das Mädchen schluckte geräuschvoll und sah den [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] mit einer Spur Furcht in den Augen an.&lt;br /&gt;
„Und was ist, wenn er mich nicht versteht? Was ist…?“&lt;br /&gt;
„Xinglu hat sich verändert. Wo einst Mitgefühl und Wut sich die Waage hielten, herrscht nun zumeist das Dunkle.“&lt;br /&gt;
„Aber wieso?... Und wieso kennst du ihn so gut? Wieso bist du kein kleines Kätzchen mehr? Wieso hast du mir geholfen? Wieso hast du den kleinen [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]] getötet?“ Platzte es aus [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] hervor.&lt;br /&gt;
„… Zeit und Ort [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]]… Zeit und Ort.“ Und im nächsten Moment war der große weiße [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] mit ein paar gewaltigen Sätzen im Wald verschwunden und [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] drehte sich langsam gen des erwachenden Dorfes.&lt;br /&gt;
„Wenn nicht jetzt, wann dann?“ Murmelte sie und machte sich auf den Weg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===8. Kapitel===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als das blonde Mädchen sich langsam durch den winterlichen Wald dem Dorf und dessen wärmeverheißenden Rauchsäulen näherte, schälte sich immer mehr die Silhouette eines Mannes aus dem morgendlichen Zwielicht heraus. Leicht war dieser Schatten mit dem Stein zu verwechseln, auf welchem er sich befand, aber mehr und mehr fiel die Unnatürlichkeit dieses Gebildes [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] ins Auge und so blieb sie nach einigen weiteren Schritten schließlich vor einem alten Mann stehen, der seine geschlossenen Augen dem Himmel entgegen gerichtet hatte.&lt;br /&gt;
Gerade öffnete sie den Mund, um etwas zu sagen, da hob der Alte die Hand und bedeutete ihr zu schweigen. Erst einige Momente später ertönte die brüchige Stimme und durchbrach die Stille.&lt;br /&gt;
„Ich weiß, dass du hier bist auch ohne deine Worte.... Die Bäume reden seit Wochen ununterbrochen über das Mädchen, das den Waldgott sucht. Und nun stehst du vor mir, blickst mit Augen um dich, die voller Fragen sind.“&lt;br /&gt;
„Die Bäume reden?“ Antwortete [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] verdutzt und verdeutlichte mit ihrer Frage die Worte des Mannes, der anfing zu kichern, nur noch mehr.&lt;br /&gt;
„Da reist sie mehrere Monde lang durch die Natur, lässt diese in sie einkehren aber kehrt selber nicht in sie ein… Natürlich reden sie! Sie reden schon viel länger als die Menschen.“&lt;br /&gt;
„Und ihr versteht sie? Wieso verstehen die Menschen sie nicht? Oder bin das nur ich?“&lt;br /&gt;
„Ja ich verstehe sie, aber ich bin einer der Letzten.“&lt;br /&gt;
„War das mal anders?“&lt;br /&gt;
Abermals kicherte der Alte, rückte auf seinem Stein zur Seite und bedeutete [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] neben ihm Platz zu nehmen. Nur zögerlich kam sie dieser Aufforderung nach und erst, als sie neben ihm saß, erhob der Mann wieder die Stimme.&lt;br /&gt;
„Ja war es. Wir sind, genauso wie alle Tiere, die Kinder der Natur und genauso wie Kind und Mutter sich verstehen, auch ohne sich direkt zu verstehen, so taten es Mensch und Natur. Manche Menschen verstanden sie besser, manche schlechter. Aber ein jeder tat es. Irgendwann aber, wenn das Kind nicht mehr auf die Mutter angewiesen ist, bricht dieses Verständnis.&lt;br /&gt;
Was bleibt dann zurück? Ein Kind, das sich seine eigene Welt mit seinen eigenen Kräften aufbaut, und eine Mutter, die immer noch versucht über ihr Kind zu wachen.“&lt;br /&gt;
„Also… Sind es wir Menschen, die nicht mehr zuhören?“&lt;br /&gt;
Die faltige und wettergegerbte Miene des Alten verzog sich zu einem breiten Lächeln.&lt;br /&gt;
„Richtig. Sie hat nie aufgehört zu sprechen und genau so habe ich von dir gehört.“&lt;br /&gt;
„Aber, wieso verurteilt der Waldgott, der doch die personifizierte Natur ist, die Menschen, wenn eine Mutter doch nie aufhört sich um ihre Kinder zu sorgen?“&lt;br /&gt;
Ein tiefes Seufzen entfuhr dem alten Mann, dessen Lächeln schnell einem traurigen Ausdruck wich.&lt;br /&gt;
„Wo zwei Wesen nicht miteinander sprechen, da können sie nicht mehr auf Sorgen, Ängste und Bedürfnisse eingehen. Die Menschen wollten und wollen sich ihr Leben auf eigenen Beinen aufbauen. Wollen mehr und mehr die Risiken, die die Natur als Mutter vieler Lebewesen für sie bereithält, beseitigen und verändern somit etwas, was bisher kein Wesen tat: die Natur selber.&lt;br /&gt;
Der Wald, in dem wir sitzen, erstreckte sich einst über fast die gesamte bekannte Welt und wo er nicht war, da waren Steppen, Wiesen und Auen. Je mehr der Mensch sich ausbreitete, desto mehr drängte er die anderen Lebewesen und sogar die Natur zurück.&lt;br /&gt;
Letztlich ist nichts gefeit vor der Angst vor Veränderungen und Tod und der Waldgott, der vor allem der Beschützer des Waldes und der Natur ist, ist diesen negativen Gefühlen stärker ausgesetzt, als es die Natur selber ist. Denn noch immer reden die Bäume zu den Menschen und hoffen, dass sie sie verstehen.“&lt;br /&gt;
Lange Zeit schwieg das Mädchen auf diese Worte hin und schaute niedergeschlagen auf den von dünnem Schnee bedeckten Boden.&lt;br /&gt;
„Kann ich lernen sie zu verstehen?“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===9. Kapitel===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Ende der Woche, das ähnlich dem Schwerte Damokles‘ ständig drohend über [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]]s Kopf hing, rauschte wie im Flug heran. Jeder Tag war geprägt von demselben Ablauf, der ihr eine Teilnahme am dörfischen Leben lediglich zu den Abendstunden erlaubte und sie sonst von früh morgens ab in den Armen der Natur und zwischen von Schnee bedeckten Bäumen den Worten des alten Mannes lauschen ließ.&lt;br /&gt;
Am Abend des letzten Tages, den sie zum ersten Mal zur Gänze im Dorf verbringen durfte, erklang ein lautes Rascheln am Rande des Dorfes. Die Dorfbewohner streckten ihre Köpfe voller Furcht vor einem neuen Angriff aus den Fenstern und hier und dort erklangen Stimmen, die von der zu großen Ruhe in den letzten Tagen sprachen, die sie als Anzeichen für den nun kommenden Sturm sahen. Als sich die ersten bereits anschickten um wie vor einer Woche mit Feuer und behelfsmäßigen Waffen ihre Liebsten zu verteidigen, trat [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] aus der Hütte, in der sie hatte nächtigen dürfen.&lt;br /&gt;
Ohne ein Wort ging sie an der kleinen Gruppe Männer vorbei, legte einem nach den anderen beruhigend die Hand auf die Schulter und ging alleine gen Waldgrenze. Einen merkwürdigen Einfluss hatte sie auf die Bewohner, die sich langsam zurückzogen aber erst zur Ruhe kamen, als sie das Mädchen begleitet von einem großen Schatten im Dunkel des Waldes hatten verschwinden sehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]]s Reise führte sie entlang an den ihr bekannten Bäumen und Lichtungen immer tiefer in den riesigen Wald. Stumm folgte sie dem Schatten des großen [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]]s, dessen weißes Fell gelegentlich im Lichte eines vorwitzigen Mondstrahles aufzuglühen schien, aber dann sofort wieder erlosch. Kein Wort verlor das imposante Tier und ließ ihr somit sowohl die nötige Ruhe als auch Zeit um sich auf das Kommende vorzubereiten.&lt;br /&gt;
Viele Stunden lang liefen sie so an riesigen schneebedeckten Bäumen vorbei, deren imposante Statur Geschichten über Zeiten zu erzählen schien, in denen der Waldgott friedlich durch diese vergessenen Haine wandelte und den Bäumen dabei half zu wachsen. Immer weiter ging die Reise durch das Reich des Waldgottes und schließlich kündigte ein gewaltiges Tosen vom nahen Ende des Weges.&lt;br /&gt;
Und als der große [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] zum ersten Mal seit Stunden anhielt, um den Kopf gen der Quelle des Geräusches zu wenden, stockte [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] der Atem. Vor ihnen erstreckte sich ein riesiger Wasserfall, der seine Wassermassen von der Spitze eines hohen Berges hinab zu einem See schickte, der sich zu ihren Füßen erstreckte. Das aufgespritzte Wasser verteilte sich vom Berg herab langsam über die gesamte Lichtung , fing das Mondlicht ein und ließ die Umgebung gleich millionen winziger fallender Sterne in dessen silbrigen Licht erstrahlen.&lt;br /&gt;
„Dort oben ist Xing Lu’s Hain. Es ist lange her, seit ich dort war, und noch länger ist es her, seitdem die Füße eines Menschen diesen Boden berührt haben... Um dort hinauf zu kommen, wirst du auf meinen Rücken steigen und dich gut festhalten müssen.“ Erklang die tiefe Stimme des [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]]s, der sich auf den Boden gelegt hatte und geduldig abwartete, bis [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] auf seinen Rücken gestiegen war. Erst dann erhob er sich wieder und hätten sich ihre Hände nicht in dem weißen Fell verkrallt, so wäre sie bei den folgenden gewaltigen Sprüngen des Tieres, die die Zwei in Windeseile dem Scheitel des Wasserfalls näher brachten, sicherlich in die Tiefe gestürzt.&lt;br /&gt;
So aber erblickte sie bald, nachdem sie sich wieder getraut hatte ihre Augen zu öffnen, einen wunderschönen silbern glänzenden See, dessen Oberfläche so glatt wie ein Spiegel den Sternenhimmel reflektierte und dem Auge vorgaukelte einen zweiten Himmel zu den eigenen Füßen zu sehen, samt einer dunkelgrünen Wiese, die gespickt von allerhand Blumen ohne den Makel einer einzigen Schneeflocke dem Winter trotzte. Sie war im Hain des Waldgottes angekommen und erst, als sie die Augen von dessen Schönheit abwenden konnte, erblickte sie eine dunkle Gestalt, die auf der Insel mitten im See zu warten schien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===10. Kapitel===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vollkommen still lief [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Bai Hu]] an der Seite [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]]s über die wunderschöne Wiese dem See, der Insel und der Gestalt auf dieser entgegen. Sogar das große Tier, das in seinem Leben schon so viel erlebt hatte, war ob dem, was kommen würde, angespannt und dabei unbewusst in sein Jagdverhalten zurückgefallen.&lt;br /&gt;
Kein Wort verlor er, kein ungestüm umgeknickter Grashalm oder unvorsichtig berührter Kieselstein sprach vom Gang des Tieres und hätte er nicht gelegentlich tief Luft geholt, um nicht vor Anspannung zu platzen, so hätte [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] ihn wahrscheinlich völlig vergessen.&lt;br /&gt;
Das Mädchen indes lief mit ruhigem und bestimmten Schritten auf den See zu, ließ sich von dem [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] mit einem Sprung über diesen befördern, und glitt ohne aus der Ruhe zu kommen von dessen Rücken direkt auf die kleine vom Schatten einer Wolke verdeckte Insel vor die dunkle Gestalt.&lt;br /&gt;
Der Blick zweier großer violetter Augen legte sich auf sie, als ihre eigenen Augen sich langsam erst dazu überwinden mussten die ungewöhnlichen Pfoten, die einer Mischung aus Menschenfüßen und Bärentatzen zu entsprechen schienen, und dann den im Schatten liegenden Körper hinauf bis zu den Augen des Wesens zu betrachten. Als sich der Blick der zwei Wesen traf, stockte dem Mädchen der Atem und für einen Moment fühlte sie die bodenlose Wut des Schattens vor ihr. Erst nach einigen Momenten fiel ihr auf, dass sich der [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] neben ihr vor dem Wesen verneigte und so tat sie es ihm schnell und etwas überhastet gleich.&lt;br /&gt;
„Es ist lange her [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Bai Hu]].“ Ertönte die Stimme des Wesens schneidend wie der Wind im Herbst sofort, als sich [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] verneigt hatte, als ob das Wesen darauf gewartet hätte.&lt;br /&gt;
„Xinglu.“ Antwortete der [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] schlicht, aber ehrerbietend.&lt;br /&gt;
„Sag mir, warum muss mein Hain die Füße dieser Kreatur ertragen? Warum beschütztest du es vor meinem Urteil?“&lt;br /&gt;
„Weil ich versprach sie zu beschützen und ihr zu helfen, weil sie mit deinem Urteil über die Menschen des Dorfes nichts zu tun hatte und weil die Menschen nicht das sind, was du in ihnen siehst.“&lt;br /&gt;
„Xinglu’s Urteil betrifft alle Menschen!“ Ertönte die wütende tiefe Stimme der riesigen [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Schildkröte]], als sich diese aus dem See erhob und geschwind auf die Insel neben den Schatten schob.&lt;br /&gt;
„Und warum maßt du es dir an ein Urteil über Xinglu’s Urteil zu fällen [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Bai Hu]]?“&lt;br /&gt;
Der [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] atmete tief ein, um zu einer Antwort auf den Angriff [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Xuan Wu]]’s anzusetzen, aber die Stimme des Schattens ließ ihn innehalten.&lt;br /&gt;
„Ich habe [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Bai Hu]]’s Gründe gehört und im Moment soll mir dies reichen.“ Der Blick der violetten Augen richtete sich wieder auf [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]]. „Nun erzähl mir deinen Namen kleine Kreatur und begründe mir, warum du ein Wesen vor meinem Urteil bewahrtest.“&lt;br /&gt;
Aber dem Mädchen stockte der Atem abermals, als es nun die volle Aufmerksamkeit auf sich lasten fühlte. Nervös spielte sie mit ihren Daumen und hatte ihren Blick gen Boden gerichtet, als sie endlich die Kraft fand zu antworten:&lt;br /&gt;
„Mein Name ist [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]]… Und ich wollte einfach nicht zulassen, dass ein kleines hilfloses Wesen vor meinen Augen stirbt, weil ich nicht eingriff… Nicht noch einmal…“ Bilder des roten [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]]s schossen aus ihrem Gedächtnis hervor und trieben ihr Tränen der Trauer in die Augen.&lt;br /&gt;
„Nicht noch einmal?... Ich muss jeden Tag dabei zusehen, wie kleine hilflose Wesen vor meinen Augen sterben, weil andere Wesen maßlos leben wollen… Nicht noch einmal… Ich kann es nicht fassen… Was weißt du kleine Kreatur denn schon von Leben und Tod?“&lt;br /&gt;
Die Stimme des Schattens, war sie zuvor schon schneidend gewesen, hatte sich nun auch noch gleich einem Orkan erhoben und donnerte ehrfurcht erregend über den Hain, so dass ein jeder, der sie vernehmen konnte, den Kopf einzog und still ausharren wollte, bis der Sturm vorbei war.&lt;br /&gt;
„Sie weiß so viel wie man eben in einem Leben in der Natur lernen kann.“ Erschallte auf einmal eine hohe Stimme, die vom Himmel zu kommen schien. „Sie hat die tägliche Furcht und Ungewissheit gespürt, hat die Freuden über die einfachsten Dinge genossen und die Trauer über den Verlust der wertvollsten Dinge erlebt. Maßt du dir nun schon an das Recht auf Trauer und Schmerz gepachtet zu haben Xinglu?“&lt;br /&gt;
Und plötzlich landete direkt hinter [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] ein großer [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]], von dessen Federkleid sich ein paar rote Federn lösten und langsam um das Mädchen herum zu Boden glitten. Beim Anblick dieser Federn schossen dem Mädchen nur noch mehr Tränen in die Augen und sie befürchtete, dass ihr Kopf ihr einen Streich spielen würde, denn diese Federn würde sie überall wiedererkennen.&lt;br /&gt;
„Bist du so verbittert Xinglu, dass du nicht einmal erkennst, dass dieses Mädchen erst einige wenige Sommer alt ist, aber durch das Leben und die Reise in der Natur viel schneller gealtert und gewachsen ist? Erkennst du nicht, was du vor dir siehst?“&lt;br /&gt;
„[[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Zhu Que]]… worauf willst du hinaus? Erklär dich, wenn du dich schon einmal zu uns auf den Boden herablässt!“ Donnerte der Schatten abermals entgegen.&lt;br /&gt;
„Die Natur selber hat [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] auf ihrer Reise geholfen und sie wachsen lassen, um sie auf das kommende vorzubereiten. Willst du als Wächter und Aspekt dich nun gegen den Willen der Natur stellen?“&lt;br /&gt;
Ein tiefes Rauschen war zu hören, als der Schatten sich zu [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] hinab beugte und zielsicher ihrem Gesicht entgegen atmete und sie näher betrachtete. Hätte das Mädchen dies normalerweise als sehr unangenehm empfunden und sich scheu weggedreht, so blieb sie wie angewurzelt stehen und betrachtete sich stattdessen ebenfalls eingehend.&lt;br /&gt;
Sie hatte vor Wochen, vielleicht vor Monaten sogar aufgehört sich selber zu betrachten und so war ihr nie aufgefallen, dass ihr Körper in ihren einstmals kindlichen Augen riesige Züge angenommen hatte. Sie war stark gewachsen, hatte wahrscheinlich Kigiku eingeholt und noch ein wenig weiter gewachsen. Unter ihrer Jacke wölbten sich zwei Hügel nach außen, deren Maße wohl noch wachsen würden, wenn sie sich wieder einigermaßen ernähren würde. Auch ihr Haar war immer länger geworden und glich der goldenen Mähne eines Löwen. War sie vor ihrer Reise noch ein normales 10 Jahre altes Mädchen gewesen, so glich ihre Statur nun mehr der einer 15jährigen.&lt;br /&gt;
Sie kam aus dem Staunen nicht mehr heraus und verlor ob dieser Erkenntnis auch für einen kurzen Moment den Gedankengang, der ihr zuvor die Tränen in die Augen getrieben hatte. Aber dann brachte ihn eine rote Feder, die direkt vor ihren Füßen lag, wieder zurück.&lt;br /&gt;
„Du bist doch der kleine rote [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]] oder? Du lebst?“ Hauchte sie mit nach oben gerichteten Gesicht dem Kopf des gewaltigen [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]]s entgegen, der hinter ihr saß und dessen Oberkörper über ihr aufragte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===11. Kapitel===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Ja [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] ich lebe.“ Antwortete der [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]] mit sanfter Stimme, so dass [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] fast der Meinung war ein Lächeln auf dem weit entfernten Gesicht erkennen zu können.&lt;br /&gt;
„Nicht nur ergreifst auch noch du Partei für diese Kreatur, sondern du kennst sie auch noch [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Zhu Que]]? Was geht hier vor?!“ Schaltete sich die schwarze [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Schildkröte]] erneut ein und der große [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]] holte tief Luft, um zu einer Erklärung anzusetzen.&lt;br /&gt;
„Dass ihr es nicht vernommen habt, wundert mich nicht, aber vor fast einem Jahr vernahm ich die Klagen eines kleinen Baches weit im Westen. Als ich mich ihm näherte und ihn fragte, was es mit seinen traurigen Worten auf sich habe, erzählte er mir von seinem Fehler. Er habe, so berichtete er mir, in dem Versuch ein kleines Mädchen mit blondem Haar aufzumuntern einen alten Wanderer zu dieser gelockt, damit dieser sie mit seinen Geschichten aufmuntern könne. Als der Wanderer dem Mädchen von dem Waldgott erzählte, schnappte dieses sich seine Sachen und lief los, um den Waldgott zu finden und um Hilfe zu bitten. Aber wie sollte ein kleines Mädchen alleine überleben?&lt;br /&gt;
Ich beschloss also dem Bach zu helfen und dem Mädchen beizustehen. So begleitete ich [[Wichtige_Personen_in_Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]], das Mädchen aus der Geschichte des Baches, als kleiner [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]] und lehrte sie durch mein Beispiel vom Leben in der Natur.&lt;br /&gt;
Als der Herbst kam und die Zeit meiner Herrschaft sich dem Ende entgegen neigte, traf ich [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Bai Hu]] und bat ihn mir zu helfen. Fortan übernahm er es [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] zu begleiten, nachdem wir es so haben aussehen lassen als ob ich durch die Krallen [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Bai Hu]]’s gestorben wäre.&lt;br /&gt;
Während wir uns aber um [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] kümmerten, bemühte sich die Natur selber ebenfalls um [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]], half ihr beim Wachsen, beim Verstehen und beim Leben. Schon bald hätte sie uns nicht mehr gebraucht, aber wir waren zu neugierig auf das, was kommen könnte.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lange Zeit herrschte Stille, während der Schatten [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] eingehend musterte. Schließlich aber erhob er die Stimme, deren Worte er scheinbar direkt an [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] richtete.&lt;br /&gt;
„Würde ich dich am liebsten auf der Stelle zertreten für den Verstoß gegen mein Urteil, für die Schritte auf dem Boden meines Haines und für die Anmaßung, in der sich jene zwei auf deine Seite stellten und dich beschützten, so kann ich doch das Wirken der Natur an und in dir sehen.&lt;br /&gt;
Nun stelle ich dir also folgende Frage: Würdest du das Dorf, deren Bewohner dir in der letzten Woche Obdach gewährten, verlassen und zulassen, dass ich es mitsamt seiner Bewohner vernichte, wenn ich dafür deine Schwester Kigiku heile?“&lt;br /&gt;
[[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]]s Augen weiteten sich bei diesem Angebot genau so sehr wie sich die Augen des [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]]s und des [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]]s vor Wut verengten. Beide waren außer sich vor Zorn über die Hinterlist der Worte ihres Gottes, aber keiner von beiden hatte das Recht den Mund zu öffnen.&lt;br /&gt;
„Woher weißt du von Kigiku?“ Antwortete [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] stockend, woraufhin der Schatten lediglich tiefkehlig lachte.&lt;br /&gt;
„Ich weiß viele Dinge. Nun aber entscheide dich und lass dich nicht davon einnehmen, dass du deine Schwester nicht mehr lebendig antreffen würdest, wenn du dich jetzt auf den Rückweg begibst.“ Woraufhin der Schatten erneut lachte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===12. Kapitel===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Immer mehr Tränen schossen [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] in die Augen, ließen diese nach und nach überquellen und liefen dann eine nach der anderen die Wangen des Mädchens hinab, bis sie sich von diesen lösten und gen Boden fielen. Die kommende Entscheidung war die schwerste, die sie jemals hatte treffen müssen und es war der erste Moment, in dem sie ihre Reise in Frage stellte.&lt;br /&gt;
„Ich… Die Menschen sollen leben.“ Brachte sie schluchzend hervor und sah gleichzeitig ihre kranke Schwester vor ihren Augen, deren endgültiges Todesurteil sie nun unterschrieben hatte und die sie wohl nie wieder sehen würde.&lt;br /&gt;
„Was?!? Du maßt es dir an…?!?“ Donnerte die Stimme des Schattens wieder hervor, wurde aber von [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Bai Hu]] abrupt unterbrochen.&lt;br /&gt;
„Sie hat sich entschieden Xinglu. Hör auf mit deinen Spielen und sieh ein, dass du dich geirrt hast.“&lt;br /&gt;
„Gut, ich stehe zu meinem Wort. Aber ich habe nirgends von dem Leben des Mädchens geredet. Sie hat sich meinem Urteil entgegen gestellt und muss nun die Konsequenzen tragen!“&lt;br /&gt;
Schreckhaft atmete [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] ein und schaute mit geweiteten Augen auf den Schatten vor sich.&lt;br /&gt;
„Aber ich darf nicht ohne Weiteres nehmen, was die Natur gewährt hat… Also wirst du dir dein Leben verdienen müssen kleines Mädchen. Schließe die Augen und lass mich sehen, ob der Geist der Natur wirklich in deinen Knochen steckt.“&lt;br /&gt;
Und so sehr [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] auch dagegen ankämpfte, ihre Augenlider schoben sich unweigerlich vor ihre Pupillen und schon bald verschwammen die Bilder vor ihren Augen und die Gedanken in ihrem Kopf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie spürte weiches feuchtes Gras zwischen ihren blanken Zehen und eine Eule schickte ihren Ruf durch die Luft vorbei an ihren Ohren. Als sie die Augen langsam öffnete, sah sie sich inmitten eines großen Waldes stehen, deren Bäume genauso wie der Wald selber kein sichtbares Ende zu haben schienen. Alles an dem Wald wirkte merkwürdig urtümlich und erinnerte sie an die riesigen Bäume, die sie in der Nähe des Wasserfalls und des Haines gesehen hatte.&lt;br /&gt;
Erneut riss sie der Schrei der Eule aus den Gedanken und ließ in diesen Platz genug für die Erkenntnis, dass die Sonne gerade untergegangen war und die Schatten im Wald immer mehr die Oberhand gewannen.&lt;br /&gt;
Und dann spürte sie es, eine Präsenz im Schatten und der Blick unsichtbarer Augen auf ihrem Rücken. Die feinen Härchen auf ihrem Nacken stellten sich auf, sie machte einen zaghaften Schritt nach hinten und drehte sich dann plötzlich herum um loszurennen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===13. Kapitel===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Wind pfiff ihr ins Gesicht, sauste ihr um die Ohren und ließ den Klang seiner Stimme in diesen erklingen. Immer wieder schlugen ihr kleinere Äste, die sie nicht rechtzeitig bemerkt hatte, gegen den Körper und hinterließen an diesem immer mehr kleine Schnitte aus denen schon bald feine Bluttropfen hervorquollen. Schneller und schneller lief [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] durch den dunklen Wald, der sein wunderschönes Kleid abgelegt hatte und ihr nun seine dunkle und gefährliche Seite zeigte.&lt;br /&gt;
Wie konnte dies nur derselbe Wald, derselbe Ort sein, der sie mit den ersten Bildern verzaubert hatte? Fragte sie sich, als sie sich in Sicherheit wähnend an einen Baum lehnte und umschaute. Schon seit einiger Zeit hatte sie die Präsenz in ihrem Rücken nicht mehr gespürt. Sollte sie dieses Etwas wirklich abgehängt haben? Sie schaute sich nervös um, ließ den Blick ihrer Augen durch die Dunkelheit wandern und versuchte ihr pochendes Herz zu beruhigen. Es war schwer in der Dunkelheit überhaupt etwas auszumachen und immer wieder machte ihr Herz einen furchtsamen Sprung, wenn die Schatten der Bäume ihr obskure Wesen, die mit langen feingliedrigen Armen in der Dunkelheit zu tanzen schienen, vorspielten.&lt;br /&gt;
Plötzlich blitzte in der Dunkelheit etwas auf. Noch bevor sich die Härchen auf ihrem Nacken aufstellen konnten, war sie schon wieder los gerannt und hetzte durch den Wald. Das Blut, das sich in der kurzen Zeit der Rast auf ihrer Haut gesammelt hatte, wurde vom Gegenwind weggeweht und hinterließ eine feine rote Spur, der man viel zu leicht folgen konnte.&lt;br /&gt;
Wie sollte sie nur dem Schrecken, der mit Sicherheit den Tod bringen würde, entkommen? Wie sollte sie den Anbruch des Tages und das erste Licht, das die Schatten vertreiben würde, nur wieder erleben? Und wie sollte auch nur ein Mensch in dieser schrecklichen Umgebung überleben können?&lt;br /&gt;
Völlig außer Atem rannte das Mädchen dennoch weiter. Immer, wenn sie die Gefahr gegen einen Baum zu laufen ignorierend einen Blick über die Schulter warf, konnte sie einen formlosen Schatten im Schatten sehen, der der blutigen Spur folgte. Nein sie wunderte sich nicht mehr, dass die Menschen sich vor dieser Umgebung fürchteten und die Natur verändern wollten, um in ihr zu überleben. In dieser schrecklichen Umgebung würden sie nie anders überleben können!&lt;br /&gt;
„Vieles, das auf den ersten Blick schrecklich wirkt, ist nur ungewohnt für die Augen.“&lt;br /&gt;
Ertönte plötzlich die raue Stimme des alten Mannes in ihrem Kopf und sie erinnerte sich an die vielen Stunden, in denen er ihr eigentlich nur von der Natur erzählte.&lt;br /&gt;
„ Ein Wolf tötet nicht, weil er grausam sein möchte. Ein Wolf tötet, weil er überleben will. Der Wille zu Überleben ist das, was uns alle – selbst die Pflanzen – vereint.“&lt;br /&gt;
Aber dieses Ding, was auch immer es ist, ist böse! Das konnte sie deutlich spüren. Sie konnte spüren wie es Millimeter um Millimeter näher kam, sich wieder zurückfallen ließ und dann wieder langsam näher kam. Und das alles nur, um mit ihr zu spielen, um ihr den Schrecken in Mark und Bein zu jagen!&lt;br /&gt;
„Wahre Boshaftigkeit gibt es in der Natur nicht. Sie ist eine Erfindung der Menschen, um die Natur zu verteufeln.“&lt;br /&gt;
Aber sie konnte das Böse in diesem Ding eindeutig spüren. Und inmitten dieser schrecklichen Umgebung war niemand, der ihr helfen konnte. Sie war alleine.&lt;br /&gt;
„Niemals bist du alleine. Stets wirst du einen Baum, eine Blume oder zumindest einen Grashalm in der Nähe finden. Deine Mutter wird immer da sein und dich beschützen.“&lt;br /&gt;
Und auf einmal blieb [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] stehen. Langsam drehte sie sich zur Seite und legte die Stirn gegen die Rinde eines der riesigen Bäume. Wie hatte sie nur diese sanften Riesen verteufeln können? Wie hatte sie nur diese Umgebung als schrecklich bezeichnen können?&lt;br /&gt;
Sie schloss die Augen und wartete auf die Schritte, die sich sicher bald nähern und ihren Tod bedeuten würden. Aber sie würde nicht mehr rennen. Sie vertraute auf ihre Mutter und legte ihr Leben in deren Arme.&lt;br /&gt;
Und dann hörte sie ein leises Flüstern.&lt;br /&gt;
„Wie sich die Arme an mich lehnt. Oh du Arme, hör auf zu weinen.“&lt;br /&gt;
„Das sind keine Tränen, das ist Blut. Bist du zu hölzern geworden um den Unterschied zu merken?“&lt;br /&gt;
„Sie blutet? Warum denn nur?“&lt;br /&gt;
„Weil selbst kleine Äste die weiche Haut zerschneiden können.“&lt;br /&gt;
„Schau nur wie sie zittert.“&lt;br /&gt;
„Wie gerne würde ich ihr helfen.“&lt;br /&gt;
„Ich auch.“&lt;br /&gt;
„Ich auch.“&lt;br /&gt;
„Aber sie kann uns nicht hören.“&lt;br /&gt;
„Wir können sie nicht trösten.“&lt;br /&gt;
„Wir können sie nicht beschützen.“&lt;br /&gt;
„Würde sie uns nur hören können.“&lt;br /&gt;
„Wieso kann sie uns nicht hören?“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Ich kann euch hören!“ Schrie [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] mit all ihrer Kraft. „Bitte helft mir!“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Sie kann uns hören?“&lt;br /&gt;
„Sie möchte unsere Hilfe?“&lt;br /&gt;
„Wie lange ist es her?“&lt;br /&gt;
„Sollen wir singen?“&lt;br /&gt;
„Ja lasst uns singen!“&lt;br /&gt;
„Ja..Singen!“&lt;br /&gt;
Und plötzlich schwoll das Flüstern, war es zuerst noch leise und kaum zu hören gewesen, immer weiter an, gewann an Stärke und glich schon bald einem Orkan aus unterschiedlichen Stimmen, die durcheinander riefen. Nach und nach hörten die Stimmen auf zu rufen und fingen stattdessen an leise zu summen. Das Summen wurde immer lauter, übertönte schließlich die letzten Stimmen und brachte mit seinen tiefen Tönen [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]]s Innere sanft zum vibrieren.&lt;br /&gt;
Eine tiefe und warme Stimme erschallte, sang von den Strahlen der Sonne und den Tränen des Mondes und plötzlich setzten alle Stimmen in dieses Lied mit ein.&lt;br /&gt;
Es war das Lied der Schöpfung, die Erzählungen des ersten Baumes, der als Knospe miterlebt hatte wie Mond und Sonne von den Göttern auseinander gerissen wurden und fortan nie wieder zusammen sein und zugleich erstrahlen durften. Um wenigstens die Wärme des anderen und dessen Spiegelbild für wenige Momente zu erhaschen, nachdem dieser schwinden musste, erschufen die Zwei die Natur und die Wärme der Sonnenstrahlen sowie die Liebe in den Mondtränen hauchten der kargen Erde Leben ein.&lt;br /&gt;
Der Erste aber, der stark genug gewesen war vor all diesem bereits als Knospe den Boden zu durchbrechen, wuchs und wuchs bis er groß und prächtig war. Er war der Stärkste von allen und schließlich hob ihn der Mond aus der Erde und gab ihm die Fähigkeit zu wandern. So wurde der Erste als Xinglu, der Wanderer, bekannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Sie ist eingeschlafen.“&lt;br /&gt;
„Sie ist sicher.“&lt;br /&gt;
„Der Schatten ist fort.“&lt;br /&gt;
Das Flüstern der Bäume, sehr zaghaft und leise um das Mädchen nicht zu wecken, flog einige Zeit später dem Winde gleich wieder durch die Luft.&lt;br /&gt;
„Sie muss zurück.“&lt;br /&gt;
„Ja das muss sie.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===14. Kapitel===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Hört ihr das? Sie singen! Sie singen für das Mädchen, sie singen für [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]]!“ Stellte die große [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Schildkröte]] fassungslos fest, während sie sich im Kreis drehte und dem Lied der Bäume lauschte.&lt;br /&gt;
Das Geräusch des schabenden Panzers zusammen mit den Worten aus tiefer Kehle drangen durch die Schleier des Schlafes und holten [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] aus diesem empor.&lt;br /&gt;
„Sie kommt zu sich. Sie hat überlebt!“ Ertönte die Stimme des [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]]s ganz nah vor [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]]s Gesicht. Und als sie die Augen öffnete, sah sie die Gesichter des [Geschichte von Taki#Der rote Vogel - Suzaku|Vogel]]s und des [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]]s dicht über ihrem eigenen schweben und sie mit besorgten Blicken anschauten, bevor sie anfingen breit zu lächeln.&lt;br /&gt;
„Wo bin ich?“ Murmelte sie schlaftrunken, während sie sich den Schlaf aus den Augen rieb.&lt;br /&gt;
„Du bist im Hain des Waldgottes. Du hast geschlafen und wurdest im Traum auf die Probe gestellt.“&lt;br /&gt;
Antwortete [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Bai Hu]], der sich mit einem langgestreckten Seufzer anscheinend nach einer halben Ewigkeit wieder legte und sich wohlig streckte.&lt;br /&gt;
„Habe ich bestanden?“&lt;br /&gt;
[[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Zhu Que]] öffnete den Schnabel, anscheinend um antworten zu wollen, aber die tiefe Stimme Xinglu’s unterbrach ihn.&lt;br /&gt;
„Du hast mehr als das.“ Der riesige Schatten bewegte sich zum ersten Mal, seitdem [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] im Hain war, und schob sich langsam in das fahle Licht des Mondes.&lt;br /&gt;
„Niemals hätte ich erwartet, dass sie für dich singen würden. Niemals hätte ich erwartet, dass sie dieses Lied anstimmen würden.“&lt;br /&gt;
Murmelte das Wesen, dessen Körperbau dem eines Menschen glich, nur glichen Hände und Füße mehr einer Mischung aus Menschenhand und Bärentatze und die Haut schien aus einer rissigen und vor Alter schon schwarz gewordenen Baumrinde zu bestehen. Das Gesicht schließlich war dem eines Hirsches nachempfunden, nur dass sich Flechten aus großen Baumblättern vom Kopf über die Schultern des Wesens ergossen.&lt;br /&gt;
„Sie sangen von dir nicht wahr?“ Fragte [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] das Wesen, dessen große Augen von großer Trauer sprachen.&lt;br /&gt;
„Ja. Ich habe dieses Lied geschrieben und es einem jeden Baum früher vorgesungen, wenn er noch klein und schwach war. Das Lied half ihnen zu wachsen und den Gezeiten zu widerstehen, so dass sie fast so groß wurden wie ich einst. Deswegen nennt man es auch das Baumlied. Früher kannte es ein jeder Baum.“&lt;br /&gt;
„Deswegen sind die Bäume in der Nähe des Haines also so groß und der Winter dem Hain so fern!“&lt;br /&gt;
„Früher waren alle Bäume so groß. Damals wanderte der Wanderer noch jeden Tag über die Erde und sang zu jedem Baum.“ Mischte sich eine raue Stimme plötzlich ein und alle, egal ob Mensch, Tier oder Gott wandten dem Ursprung der Stimme den Kopf zu.&lt;br /&gt;
Ein alter Mann kam mit hinkenden Schritten über die Wiese dem See und der Insel entgegen und winkte dem Mädchen entgegen, das die Augen vor Staunen weit aufgerissen hatte.&lt;br /&gt;
„Du? Was machst du denn hier?“ Rief sie ihm entgegen. Anstatt aber eine Antwort des Mannes zu erhalten, erklang die Stimme des Waldgottes.&lt;br /&gt;
„[[Geschichte von Taki#Der blaue Drache – Seiryu|Quing Long]]. Jetzt wundert mich gar nichts mehr. Hast du [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] beigebracht zu den Bäumen zu sprechen?“&lt;br /&gt;
„Ich habe ihr lediglich von der Natur erzählt Xinglu. Alles Weitere hat sie selber erlernt.“&lt;br /&gt;
„[[Geschichte von Taki#Der blaue Drache – Seiryu|Quing Long]]?“ Verwirrt schaute [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] zwischen dem Alten und Xinglu hin und her.&lt;br /&gt;
Auf dem Gesicht des Alten aber, der am nahen Ufer des Sees angelangt war, bildete sich ein Lächeln und plötzlich erhob sich an derselben Stelle, an der der Alte soeben gestanden hatte, ein großer [[Geschichte von Taki#Der blaue Drache – Seiryu|blauer Drache]] in die Luft, nur um neben Xinglu wieder zu landen.&lt;br /&gt;
„Du hast es schon immer geliebt dich zu verkleiden.“ Murmelte die [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Schildkröte]].&lt;br /&gt;
„Du musst verstehen, dass ich dir nicht die Wahrheit zeigen durfte [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]]. Ich bin der Letzte der Vier und Erster des Kreises. [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Xuan Wu]], [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Zhu Que]], [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Bai Hu]] und ich, [[Geschichte von Taki#Der blaue Drache – Seiryu|Quing Long]] sind die 4 Wächter des Waldgottes und die ersten der Tiere, zu denen er wie zu den Bäumen sang. Ein jeder von uns ist die Inkarnation einer der Jahreszeiten. Ich bin der Frühling, [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Zhu Que]] ist der Sommer, [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Bai Hu]] ist der Herbst und [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Xuan Wu]] ist der Winter. Einst wandelten wir an der Seite Xinglu’s über die Erde. Als er sich aber veränderte, wandten drei von uns ihm den Rücken zu und nur[[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Xuan Wu]] blieb bei ihm.“&lt;br /&gt;
„Aber was habe ich damit zu tun? Ich wollte doch nur Kigiku retten.“&lt;br /&gt;
„Und in diesem einfach Streben hast du es geschafft mich an die Anfänge und das Gute in euch Menschen zu erinnern. Ich war es, der dich im Wald der Träume gejagt hat und hätten dir die Bäume nicht geholfen, so hätte dein Herz schließlich vor Angst aufgehört zu schlagen. Als aber die Bäume anfingen zu singen, da erinnerte ich mich. Sie sangen aber nicht nur von mir, sondern auch von dir. Sie sangen davon wie viel Angst du in der Dunkelheit hast, was für einen Weg du zurücklegen musstest und wie gerne sie dir helfen würden. Und mit jedem Wort verflog mein Hass und ich fing an euch Menschen zu verstehen.“&lt;br /&gt;
„Ich habe gar nicht gehört, dass sie von mir sangen. Hat diese wunderschöne tiefe Stimme etwa auch über mich gesungen?“&lt;br /&gt;
„Wunderschöne tiefe Stimme?“ Schaltete sich [[Geschichte von Taki#Der blaue Drache – Seiryu|Quing Long]] plötzlich ein und wechselte einige Blicke mit den drei anderen, während Xinglu die violetten Augen geschlossen hatte.&lt;br /&gt;
„Sie hat dich singen hören Xinglu? Wie ist das möglich? Du hast schon so lange nicht mehr gesungen.“ Brummte [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Bai Hu]] verdutzt.&lt;br /&gt;
„Sie erinnern sich noch immer daran wie ich zu ihnen sang. Und aus der Erinnerung heraus haben sie meine Stimme scheinbar beschworen. Es ist zu lange her, dass ich zu ihnen gesungen haben, und ich habe kein Recht zu ihnen zu singen bei all dem, was ich getan habe.“&lt;br /&gt;
„Das stimmt nicht! Sie reden stets miteinander und die ältesten von ihnen erzählen den jüngeren von deinem Lied. Sie kennen es alle und werden es nie vergessen.“&lt;br /&gt;
„Mir fehlt aber die Kraft zum Wandern. Hass und Zorn haben meine Beine schwer werden lassen.“&lt;br /&gt;
Er wandte sich von dem weißen [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] ab und dem Mädchen zu.&lt;br /&gt;
„Nein ich hörte keine tiefe Stimme, sondern eine hohe. Ich hörte die Stimme eines jungen [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Drachen]]n, der mich furchtlos anbrüllte. Die Bäume sangen von dem gelben Schuppenkleid des [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Drachen]]n und von der Wärme im Herzen dieses Wesens.&lt;br /&gt;
[[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] sie sangen von dir und es war so viel Wahrheit in ihren Worten, die ich erst jetzt vernehmen konnte.“&lt;br /&gt;
„Warum guckst du so traurig Xinglu? Was hast du vor? Was hat das zu bedeuten?“&lt;br /&gt;
Fragte das Mädchen nun sichtlich besorgt um den Waldgott.&lt;br /&gt;
„Es ist Zeit für mich das Geschenk, das mir der Mond einst gab, zurück zu geben. Ich habe meine Pflicht gegenüber meinen Brüdern und Schwestern vergessen und sie zu lange warten lassen. Ich sehne mich nach Ruhe [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]].“&lt;br /&gt;
Die Züge des Wesens erhellten sich und die Risse in der dunklen Rinde schlossen sich immer mehr.&lt;br /&gt;
„Die Zeit des Wanderers ist vorbei. Zu lange habe ich mich dagegen gewehrt einzusehen, dass die Welt mich nicht mehr braucht. Es ist nun an der Zeit, dass die Jüngeren auf sich aufpassen. Vieles wird sich verändern, aber wenn ich höre wie die Bäume für dich singen, so bin ich mir sicher, dass es nicht nur schlecht sein wird.“&lt;br /&gt;
„Willst du uns wirklich verlassen Xinglu? Was sollen wir ohne dich machen? Was sollen wir alleine machen?“ Rief [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Zhu Que]] mit Trauer in der Stimme.&lt;br /&gt;
„Helft dem gelben [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Drachen]]n bei der Wahrung dessen, was wir einst zusammen auf unseren Reisen verbreiteten. Natürlich nur, wenn du willst [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]].“&lt;br /&gt;
Das Mädchen schaute in die großen violetten Augen und auf die immer heller werdende Rinde, durch die von Minute zu Minute mehr Leben zu pulsieren schien.&lt;br /&gt;
„Was genau meinst du?“&lt;br /&gt;
„Vieles, was einst gut war, ist zerstört. Du hast mir aber gezeigt, dass nicht alles zerstört ist. Ich frage mich, ob sich Sonne und Mond so fühlten, als sie mich erblickten und das Leben erschufen….&lt;br /&gt;
Ich werde das Wandern aufgeben und wieder nur ein Baum sein, ein Baum der mit seinen Brüdern singt. Gerne werde ich von dem kleinen Mädchen singen, das zum [[Geschichte von Taki#Der_Gelbe_Drache|gelben Drachen]] wurde, der den Beginn einer neuen Zeit darstellt.&lt;br /&gt;
Ich würde gerne dabei zusehen, wie ein kleines Mädchen die Wunden, die ein alter Baum geschlagen hat, schließt und dabei hilft, dass wieder mehr Menschen das Lied der Bäume hören.“&lt;br /&gt;
[[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] konnte die Trauer in dem Wesen vor sich so deutlich spüren, dass es ihr die Sprache verschlug. Aber nicht nur Trauer, sondern auch Freude über die Erlösung konnte sie spüren. Es hatte nicht lange gedauert bis ihre Augen sich mit Tränen gefüllt hatten, so dass sie lediglich nicken konnte.&lt;br /&gt;
Der Waldgott lächelte sie voller Wärme an und streckte sich dann zu seiner vollen Größe aus. Ein wohliges Seufzen entfuhr ihm, als die alten Glieder sich zum beinahe letzten Mal bewegten und er sich mit stummen Gesten von seinen vier Freunden verabschiedete, die auf ihre Art viel treuer waren als er es je bis zu diesem Moment vermutet hatte. Dann legte er die letzten Schritte bis zum Mittelpunkt der kleinen Insel zurück, streckte sich erneut und seufzte dabei langgezogen.&lt;br /&gt;
Ein Rascheln und Rauschen war zu hören, als sich riesige Wurzeln in den Boden gruben und gewaltige Äste in die Höhe streckten. So schnell geschah alles, dass nur wenige Momente später sich dort, wo noch eben die Gestalt des Waldgottes gestanden hatte, ein gewaltiger Baum in die Höhe streckte und seine riesigen Äste weit über den See hängen ließ. Das gewaltige Blätterdach des Baumes erstreckte sich über den gesamten Hain und schützte diesen gleich einer Decke.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Epilog===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So verlor der Waldgott seinen Namen und war wieder nur der Erste. Im selben Moment aber erschallte zum ersten Mal seit langer Zeit die tiefe Stimme des Waldgottes und sang begleitet von vielen seiner Brüder das Lied des gelben [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Drache]]ns, so wie es hier geschrieben steht.&lt;br /&gt;
Lieder aber sind die älteste Form des Übernatürlichen und oft findet man in ihnen bereits einen Teil der Zukunft beschrieben. So erfuhr der kleine Bach, an dem das Lied begann, davon wie [[Geschichte von Taki#Der gelbe Drache|Hiwa]] begleitet von [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Zhu Que]], [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Bai Hu]], [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Xuan Wu]] und [[Geschichte von Taki#Der blaue Drache – Seiryu|Quing Long]] in das Dorf am Rand des großen Waldes kam und sowohl von dem Waldgott als auch von dessen Bedauern erzählten. Die Dorfbewohner hörten gerne den Geschichten dieser ungleichen Gruppe zu, ließen sich von diesen verzaubern und wollten alsbald den riesigen Baum selber sehen. Manche von ihnen blieben dort, andere verließen den Ort wieder, nur um von dessen Pracht zu erzählen.&lt;br /&gt;
So gründete sich schon bald unter dem schützenden Dach des Waldgottes ein kleines Dorf. Die vier Wächter, die es nun als Aufgabe ansahen neben dem Waldgott auch noch das Dorf und [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] zu beschützen, blieben bei den Menschen und halfen dem Mädchen dabei zu beschützen, zu trösten, zu beruhigen, zu lenken und vor allem zu erzählen und zu singen.&lt;br /&gt;
Zwei Jahre später, als die ersten Schneeflocken vom Himmel fielen und die mittlerweile zur jungen Frau herangewachsene [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] an die stürmische Nacht erinnerten, in der sie zum ersten Mal von dieser Welt erfuhr, wenn auch nur reichlich verwirrende Bruchstücke, stapfte eine vermummte Gestalt den schmalen von den Bewohnern angelegten Weg zum Hain empor.&lt;br /&gt;
Eine helle Stimme, ihr merkwürdig bekannt aber doch in den Wirren der Erinnerungen verloren, riss [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] aus den Erinnerungen und ließ sie von ihrem Platz am Rande des Sees aus in die Richtung der Gestalt sehen. Ihre Augen weiteten sich und füllten sich als bald mit Tränen, während ihre Füße über den von feinen Schneeflocken bedeckten Boden regelrecht flogen und sie in die weit geöffneten Arme der ihr entgegenlaufenden Kigiku trugen.&lt;br /&gt;
Der Bach plätscherte fröhlich, als er von der Wiedervereinigung der Schwestern hörte und weigerte sich im kommenden Winter vehement dagegen zu erstarren und einzufrieren, so groß war seine Freude. Erst die tiefe Stimme des Waldgottes aus der Ferne sorgte dafür, dass er sich beruhigte und als der Bach langsam erstarrte und für den Winter einschlief, freute sich der Waldgott über jenes letzte Geschenk, das er den Menschen und besonders seiner [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] geben konnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Wichtige Personen und Wesen aus Legenden und Sagen=&lt;br /&gt;
Hier sind wichtige Personen aus der Geschichte oder Legenden/Sagen von Takigakure aufgelistet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Dorfoberhäupter [[Takigakure]]s===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Ieyasu Kagetoya====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ieyasu Kagetoya das erste große Oberhaupt des Dorfes Takigakure. Nach dem Fall Kakuzus bei dem der gesamte damalige Ältestenrat verstarb, übernahm er nicht nur die Macht im Kagetoya-Clan sondern auch im Dorf selbst.&lt;br /&gt;
Er galt als mächtiger Shinobi und entsprechend dem Ruf der Kagetoya als großartiger Krieger. &lt;br /&gt;
Durch seine Autorität und auch teilweise durch Furcht vor seiner Rache stellte er einen sehr wackeligen Frieden in Takigakure her.&lt;br /&gt;
Er führte damals die grundlegende Struktur des heutigen Militärs in Takigakure ein, auch wenn dieses im Laufe der vielen Dynastien überarbeitet wurde, ist es grundlegend immer noch das System nach dem die Kagetoya Krieg führen und sich organisieren.&lt;br /&gt;
Der Kagetoya galt als streng, aufbrausend und ein wenig tyrannisch außerdem erzählt man sich das er ein begabter, wenn auch gerne riskant agierender, Stratege sei was letztlich zu seinem Sturz führte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Shingen Shiazu====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Shingen Shiazu, das zweite große Oberhaupt Takigakures, galt ebenso wie sein Vorgänger Ieyasu Kagetoya als begabter Shinobi und Stratege.&lt;br /&gt;
Jedoch hatte er dem Plan des Kagetoyas eine ganze Kompanie zu opfern widersprochen, als diese dann nicht nur überlebte sondern die Schlacht auch noch gewann schlug er sich auf die Seite der Fuyou, deren Oberhaupt das Kommando über die folgende Kompanie hatte, was dazu führte das Ieyasu Kagetoya noch auf dem Schlachtfeld zum Selbstmord gezwungen wurde, um seine Ehre wieder reinzuwaschen.&lt;br /&gt;
Mit der Unterstützung der Fuyou und einiger jüngerer Clans wurde er dann zum zweiten Oberhaupt Takigakures erklärt. &lt;br /&gt;
Er erklärte die Kagetoya jedoch nicht zu Verrätern und ließ die Ehre der Familie unangetastet.&lt;br /&gt;
Shingen trat er kurz nach dem Bluterbenkrieg von seinem Amt zurück, da er sich in einer Schlacht schwer verletzt hatte und langsam alt wurde. Er galt in seiner Amtszeit zwar als strenges aber faires Oberhaupt, der stets jeden Vorschlag anhörte, bevor er seine Entscheidung traf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Mifune Ashura====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mifune Ashura war das dritte Oberhaupt Takigakures und das erste das nicht aus einer der Gründerfamilien stammte.&lt;br /&gt;
Er war ein Veteran des Krieges, der sich in vielen Schlachten als großer Anführer bewährt hatte, vor allem durch die Tatsache das seine Truppen stets ihre Position gehalten hatten sowie geringere Verluste aufwiesen.&lt;br /&gt;
Jedoch hatte der Krieg ihn zu einem paranoiden Mann gemacht, er verschärfte die Sicherheitskontrollen und die Verteidigungssysteme von Takigakure erheblich. Auf seinen Wunsch wurde eine Kampagne gestartet, die die Bevölkerung davon überzeugte das man Ausländern nicht trauen könne und das die Abschottung von außen der einzige Schutz vor Eroberung wurde.&lt;br /&gt;
Dies hatte auch Erfolg, Takigakure igelte sich ein und sah alles als Bedrohung an, was zu allgemeiner Aufrüstung im Dorf führte.&lt;br /&gt;
Zudem schwächte er die Macht der Gründerclans erheblich in dem er den Ältestenrat neu aufstellte und für niedere Clans zugänglich machte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Kessen Musou====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kessen Musou wurde nach dem überraschenden Tod Mifunes, der scheinbar an einer Krankheit verstarb, ebenso überraschend zum neuen Oberhaupt erklärt. Entgegen der Traditionen des Dorfes die Wege der alten Oberhäupter weiter zugehen, brach er damit und zum ersten Mal in der Geschichte öffnete Takigakure sich wieder nach außen. Ausländer wurden nicht länger verteufelt und argwöhnisch betrachtet, sondern willkommen geheißen und in die Dorfstruktur eingeführt.&lt;br /&gt;
Von vielen wurde Kessen Musou als wahrer Held vergöttert, da er eine unglaubliche Phase des Friedens in Takigakure einläutete, auf die man später immer noch neidisch war und sich zurück wünschte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Verräter [[Takigakure]]s===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Kakuzu====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kakuzu war einst einer der besten Shinobi des Dorfes Takigakure. So entsandte man ihn auf eine Mission den ersten Hokage, Hashirama Senju, zu töten, als diese jedoch scheiterte wurde er bei seiner Rückkehr ins Dorf stigmatisiert und für das Scheitern der Mission bestraft, obgleich diese sehr gefährlich war.&lt;br /&gt;
Darauf entwickelte der einst hochgelobte Jounin einen Hass auf das Dorf und tötete auf seiner Flucht nicht nur die Ältesten des Dorfes, sondern stahl das wichtigste verbotene Jutsu des Dorfes, das seit dem verloren ist. &lt;br /&gt;
Ab da an führte er ein Leben als Kopfgeldjäger und Söldnern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Nobu Gushiken====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Wächter [[Takigakure]]s===&lt;br /&gt;
Die Wächter [[Takigakure]]s entspringen aus der Sage &amp;quot;[[Geschichte von Taki#Das Lied des gelben Drachen|Das Lied des gelben Drachen]]&amp;quot;, welche von einem mutigen kleinem Mädchen und der Entstehung von [[Takigakure]] erzählt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Der blaue Drache – Seiryu====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quing Long bietet einen durchaus beeindruckenden Anblick, wenn er sich nicht in seiner Menschengestalt fort bewegt. Gerne verbringt er seine Zeit als Eremit getarnt, um den einen oder anderen Wanderer etwas über die Natur zu erzählen und beizubringen, so wie er es einst bei dem kleinen Mädchen Hiwa getan hatte. Nur sehr selten würde sich Quing Long in seiner wahren Gestalt einem Menschen zeigen. Sein edles und geduldiges Gemüt würden ihn für offene Geister zum höchst angenehmen Gesprächspartner machen. Vorurteilslos betrachtet er jeden Menschen einzeln und nicht die Menschheit als ganzes, bevor er sich seine Meinung zu einem Individuum bildet.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der blaue Drache Quing Long steht für die Jahreszeit Frühling und somit für die Geburt und die frühe Phase jungen Lebens, seien es Pflanzen, Menschen oder Tiere.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Der rote Vogel – Suzaku====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zhu Que hat ein durchaus heiteres Wesen. Das Interesse des roten Vogels weckt man durch Gesang und Lieder. Selber trällert er gerne verschiedene Lieder und am meisten gefällt es ihm, wenn sich aus seinem Gesang und das eines Menschen ein Duett bildet. Er kann die Form eines kleinen roten als auch großen roten Vogels annehmen. In Anwesenheit oder in der Nähe von Menschen würde er stets als kleiner Vogel auftauchen, um nicht als Wächter erkannt zu werden.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der rote Vogel Zhu Que steht für die Jahreszeit Sommer und damit für den Höhepunkt des Lebens mit all den Pflanzen und Lebewesen, die im Frühling noch klein und zierlich waren. Er steht für die Reichen Geschenke, die die Natur im Sommer bringen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Der weiße Tiger – Byakko====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bai Hu ist äußerst schlau und gerissen, wie es das Bild einer Raubkatze schon immer präsentiert hat. Der weiße Tiger kann die form einer kleinen weißen Katze annehmen, um ohne größeres Aufsehen zu erregen unter Menschen zu wandeln oder sich einzelnen Wanderern zu zeigen ohne direkt erkannt werden zu wollen. Meistens nutzt er diese Form, um die Verhaltensweisen eines Individuums zu beobachten. Reden würde er in seiner Katzenform nie, selbst als Tiger ist es schwer Bai Hu viele Worte zu entlocken. Nie verliert er mehr Worte als unbedingt nötig, man würde immer nur von ihm hören, dass für alles einen Richtigen Zeitpunkt und Ort gibt, wenn man versuchen würde mehr Worte aus ihm zu locken. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der weiße Tiger Bai Hu steht für die Jahreszeit Herbst und damit als Vorbote für die härteren Monate, die im Winter folgen. Mit ihm verbindet man auch den Aspekt der Jagd, der während der Herbstmonate an Wichtigkeit zunimmt, da Pflanzen und Bäume zur Ruhe kommen und bis zum Frühling keine Früchte austragen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Die schwarze Schildkröte – Genbu====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Xuan Wu würde auf Menschen einen etwas angst einflößenden Eindruck machen. Es ist schwer zu erahnen, wie es um das derzeitige Gemüt der schwarzen Schildkröte aussieht. Obwohl Xuan Wu durch das kleine Mädchen Hiwa eines besseren belehrt wurde, was die Menschen in Bezug auf die Natur angeht, so konnte er nie wirklich seinen Argwohn gegenüber die Menschen ablegen. Immer noch sieht er die meisten Menschen als Zerstörer von Natur und Leben. Nur sehr schwer lässt er sich von der Gutherzigkeit und Naturverbundenheit eines Individuums überzeugen. Sollte man dies aber geschafft haben, so genießt man das voller Vertrauen und den Schutz der argwöhnischen Schildkröte. Natürlich stehen die Menschen [[Takigakure]]s automatisch unter seinem Schutz, da er diese als Abkömmlinge der ersten Dorfbewohner ansieht.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die schwarze Schildkröte Xuan Wu steht für die Jahreszeit Winter und damit für die Ruhe selbst, die während eines jeden Winters in der Natur einkehrt. Oftmals wird auch der Tod mit ihm in Verbindung gebracht, denn nicht alle Lebewesen überstehen den kalten Fängen des Winters.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Der gelbe Drache====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Mädchen namens Hiwa ist ein sehr naturverbundener Mensch. Sie weiß jeden Aspekt der Natur zu schätzen, achtet jede noch so kleine Lebensform und würde immer zum Wohle dieser handeln. Ihr eigenes Wohl stellt sie unter das von anderen, selbst wenn es um das Wohl fremder Menschen geht. Sie ist eine lebensfrohe Person, die sich gerne auch bei anderen Menschen aufhält. Durch ihren langen und außergewöhnlichen Aufenthalt in der Natur, ist diese zu ihrem eigentlich Zuhause geworden, etwas das man ihr auch anmerkt. Sie verbringt mehr Tage in Wäldern als unter Menschen. Man sagt ihr nach, dass sie mit Bäumen reden kann.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Hiwa gilt heute als Tod, wobei man sich dessen nie gewiss war. Man erzählt sich, dass sie eines Tages einfach im Wald verschwunden und nie wieder zurück gekehrt war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Frage-Sektion ==  &lt;br /&gt;
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== Navigation ==&lt;br /&gt;
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		<author><name>Masao Higurashi</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.narutorpg.de/index.php?title=Geschichte_von_Taki&amp;diff=25569</id>
		<title>Geschichte von Taki</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.narutorpg.de/index.php?title=Geschichte_von_Taki&amp;diff=25569"/>
		<updated>2016-03-14T16:12:23Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Masao Higurashi: /* Kessen Musou */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Auf dieser Seite findet ihr eine Übersicht über die Geschichte des Dorfes [[Takigakure]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Seit Entstehung von [[Takigakure]]==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Sengoku Jidai===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Anfang der Geschichtschreiber [[Takigakure]]s steht Sengoku Jidai, die Zeit der streitenden Reiche. Nachdem die Kunst des Ninjutsu zur Blüte seiner Macht aufgestiegen war, durchstriffen zahllose [[Clan]]s die Lande, ein jeder mit seinen eigenen Fähigkeiten und Ansichten über die Welt. Sie waren [[Söldner]], die von den Ländern bezahlt wurden und alle bisher gekannten Waffen und Armeen überflüssig machten. Diese Kraft, die vielen zunächst wie ein Segen erschien, wurde schnell zu einem Fluch als sich angeblich selbst der Himmel in blutiges Rot aufgrund der endlosen Schlachten färbte, die auf der Erde ausgetragen wurden. Als sich die zwei mächtigsten [[Clan]]s im Reich des Feuers zusammenschlossen und [[Konohagakure]] gründeten, geschah ein Umdenken in vielen Ninja[[clan]]s die diesem Beispiel folgten. Es war deutlich geworden das es keinen Sinn mehr hatte nur dem eigenen Clan Treue zu schwören: Um zu bestehen brauchte es Bündnisse mit anderen Gruppierungen. Je stärker die zu schmiedende Allianz umso mehr Macht für die Beteiligten.&amp;lt;br /&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Gründung des Dorfes - 85 Jahre vor Ende des Bluterbenkrieges===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In diesen Jahren versammelten sich vier der örtlichen Ninjaclans an dem Baum, den wir heute Taki-Baum nennen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Gesellschaft_in_Taki#Kagetoya|Kagetoya]] (Krieger), die [[Gesellschaft_in_Taki#Shiazu|Shiazu]] (Strategen), die [[Gesellschaft_in_Taki#Fuyou|Fuyou]] (Heilung) und die [[Gesellschaft_in_Taki#Nanaya|Nanaya]] (Tarnung).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie schlossen einen Pakt und schworen untereinander Treue an diesem Baum, der zu dieser Zeit noch ein gewöhnlicher war und erst Jahrzehnte später zu wahrer Berühmtheit gelangen sollte. Entgegen häufiger Annahme wurde [[Takigakure]] auf Vorschlag der [[Gesellschaft_in_Taki#Fuyou|Fuyou]] und Nanaya hin als Demokratie gegründet, da sich die verfeindeten [[Clan]]s der [[Gesellschaft_in_Taki#Kagetoya|Kagetoya]] und [[Gesellschaft_in_Taki#Shiazu|Shiazu]] auf keinen Anführer einigen konnten. [[Takigakure]] wurde vom Ältestenrat geführt, welcher aus den Anführern der jeweiligen [[Clan]]s bestand und hatte zu Beginn mit vielen Schwierigkeiten zu kämpfen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch die schier endlose Bedrohung und zahlreiche Überfälle entwickelte [[Takigakure]] bereits sehr früh fähige Verteidigungsmechanismen und Finten, mit denen sie selbst übermächtige Feinde erfolgreich abwehren konnten. Niemals gelang es einem Feind Fuß in [[Takigakure]] zu fassen und der Frieden im verborgenen Dorf machte den Rat der Ältesten leichtsinnig und überheblich.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Der Fall Kakuzu und Kagetoya-Dynastie - 65 Jahre vor Ende des Bluterbenkrieges===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Fall Kakuzu sorgte für besonderes Aufsehen im Dorf und beeinflusste es bis heute. Nachdem der Jounin Kakuzu bei einem Auftrag scheiterte der die Ermordung des ersten [[Wichtige_Personen_in_Konoha#Hokage|Hokage]]s im Sinn hatte, mit dem [[Takigakure]] im Krieg war, erfuhr er bei seiner Rückkehr eine starke Ignoranz und Ablehnung. Er wurde mit Strafen belegt, denen er sich mit unerwarteter Gewalt erfolgreich widersetzen konnte. Bei seiner Flucht kam der gesamte Ältestenrat ums Leben, was für große Debatten in den Clans sorgte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Ieyasu [[Gesellschaft_in_Taki#Kagetoya|Kagetoya]] sich zum neuen Oberhaupt erklärte, gab es niemanden der ihm zu widersprechen wagte. Mittlerweile hatten sich weitere [[Clan]]s in [[Takigakure]] angesiedelt und viele von ihnen hielten den mächtigen [[Gesellschaft_in_Taki#Kagetoya|Kagetoya]] die Treue, sodass jeder Widerspruch in einem Bürgerkrieg hätte enden können.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Der Aufstand und Shiazu-Dynastie - 28 Jahre vor Ende des Bluterbenkrieges===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Viele Jahrzehnte lang herrschte in [[Takigakure]] eine angespannte Stimmung, doch keine Seite wagte es diesen trügerischen und wackeligen Frieden zu brechen. Das Dorf hatte viele Fortschritte gemacht. Es gelang ihm seine Macht auszubauen und von Taki als offizielles Ninjadorf anerkannt zu werden. Seine Ninja sicherten nun nichtmehr einzig das Dorf, sondern das gesamte Land stand unter dem Schutz und der Verwaltung der Ninja aus [[Takigakure]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dennoch folgte das unvermeidliche erneut aus einer im Leichtsinn geborenen Handlung heraus: Als Ieyasu [[Gesellschaft_in_Taki#Kagetoya|Kagetoya]] sich in einer Schlacht dazu entschied eine Kompanie seiner Shinobi für den Sieg zu opfern, musste er die Folgen seiner Handlung am eigenen Leib spüren. Die Kompanie unter Führung von Kenshin [[Gesellschaft_in_Taki#Fuyou|Fuyou]] schaffte es entgegen aller Wahrscheinlichkeiten nicht nur zu überleben, sondern die gesamte Schlacht beinahe im Alleingang zu entscheiden. Als sie anschließend zurückkehrten, wandten sie sich offen gegen die Ninja welche sie im Stich und zum Sterben zurückgelassen hatten. Die [[Gesellschaft_in_Taki#Shiazu|Shiazu]], welche wohl nur auf eine solche Gelegenheit gewartet hatten, schlossen sich mit den [[Gesellschaft_in_Taki#Fuyou|Fuyou]] zusammen was letztlich auf den Tod [[Gesellschaft_in_Taki#Kagetoya|Kagetoya]]s und dem Ende seiner Dynastie noch auf diesem Schlachtfeld hinauslief.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Daheim in [[Takigakure]] wurde Shingen Shiazu als neues [[Dorfoberhaupt]] etabliert, mit großer Unterstützung der [[Gesellschaft_in_Taki#Fuyou|Fuyou]] und einiger jüngerer [[Clan]]s, welche sich im Laufe der Jahre um die Shiazu und [[Gesellschaft_in_Taki#Fuyou|Fuyou]] geschart hatten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unter den Shiazu änderte sich nach Aussen hin wenig, da sie an den Pfaden der [[Gesellschaft_in_Taki#Kagetoya|Kagetoya]] festhielten und diese trotz des Zwischenfalls nicht als Verräter deklarierten. Dennoch war dies das offizielle Ende des [[Clan]]s, denn während die Kagetoya mehr und mehr Verbündete in [[Takigakure]] verloren, schwand auch der [[Clan]] bis sich im folgenden Bluterbenkrieg ihre Spuren komplett verloren.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===[[Takigakure]] im Bluterbenkrieg===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während des Bürgerkrieges erlebten viele Einwohner und Ninja eine Schockphase die selbst nach dem Ende des Krieges noch viele Jahrzehnte lang anhalten sollte. Sie erkannten, das ihre Sicherheit nicht von selbst gegeben war. Obwohl es den Ninja gelang jeden Eindringling vom Dorf fern zu halten, hatte das Dorf viele Verluste und Tragödien zu beklagen, viele die heimkehrten waren nicht mehr dieselben wie vorher und erzählten erschreckende Geschichten über all die Bluterbler gegen die sie hatten kämpfen müssen.&amp;lt;br /&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Folgen des Krieges und Ashura-Dynastie - Monate nach Ende des Bluterbenkrieges===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenige Monate nach Ende des Krieges musste auch Shingen Shiazu zurücktreten, der sich in einer der letzten großen Schlachten schwere Verbrennungen zugezogen hatte. Zur Überraschung vieler ernannte er Mifune Ashura zu seinem Nachfolger, nachdem dieser sich in zahlreichen Schlachten hervorgetan hatte. Damit war er der erste Anführer [[Takigakure]]s der aus keiner der vier Gründerfamilien stammte, deren Population sich im Krieg ohnehin deutlich reduziert hatte. Der Ältestenrat wurde neu geordnet, sodass auch Mitglieder der niederen [[Clan]]s Zugang zu diesem hatten, was die Machtstellung der Gründerfamilien endgültig brechen sollte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem sich die Defensive als besonderes Markenzeichen der Shinobi aus [[Takigakure]] etabliert hatte, begann Mifune eben dieses noch auszubauen. Die alten Verteidigungsanlagen wurden verstärkt und Sicherheitskontrollen für Aus- und Einwanderer verschärft. Waffen wurden entwickelt und verbessert, während den Einwohnern die Gefahr der Aussenwelt eingeprägt wurde, der die heimische Sicherheit des Dorfes gegenüberstand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Takigakure]] begann sich für einen Krieg zu rüsten, der nicht kommen sollte.&amp;lt;br /&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Zeit des Friedens und Musou-Dynastie - 42 Jahre nach Ende des Bluterbenkrieges===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach einem friedlichen, wenn auch überraschendem, Tod Mifunes, wurde Kessen Musou vom Ältestenrat zu dessem Nachfolger ernannt. Während [[Takigakure]] sich in der Ashura-Dynastie mehr um die Sicherung seiner Position kümmerte, brach man in der Musou-Dynastie überraschenderweise damit. Potential von Aussen wurden willkommen geheißen und gefördert, während die Ninja-Akademie an gegenwärtige Standards angepasst wurde. In dieser Zeit stießen viele [[Clan]]s und Familien nach [[Takigakure]], die auch für dessen Entwicklung wichtig sind, wie [[Wichtige_Personen_in_Taki#Jinkou_Eigen|Jinkou Eigen]] oder die Familie der [[Wichtige_Personen_in_Taki#Shinishi_Kudo|Kudo]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Ära des Friedens hatte [[Takigakure]] erfasst und viele Ninja wuchsen in dem Bewusstsein auf diesen Frieden erhalten zu wollen. Konflikte waren selten und wurden zumeist gerecht gelöst. Von einigen wurde diese Zeit als wahres Paradies empfunden, andere verurteilten den Leichtsinn mit welchem die Ninja hierdurch behaftet wurden.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Militarisierung und Eigen-Dynastie - 80 Jahre nach Ende des Bluterbenkrieges===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als die Musou-Dynastie mit dem Tod Kessens während einer geheimen Mission endete, gab es große Bestürzung im Dorf als der Ältestenrat zur Überraschung vieler eine Frau namens [[Wichtige_Personen_in_Taki#|Jinkou Eigen]] zum neuen Oberhaupt ernannte. Abgesehen davon dass sie eine Frau war, war sie auch eine Ausländerin ohne feste Wurzeln in [[Takigakure]], was bei vielen Misstrauen erregte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Eigen-Dynastie wurde großer Wert auf innere Sicherheit gelegt. Die Schutzmaßnahmen innerhalb und ausserhalb des Dorfes wurden ebenso verstärkt wie deutlicher spürbar gemacht. Viele Systeme wurden bürokratisiert und auf Effizienz getrimmt, während die ·Shineitai·, die mehrere Dutzend starke Leibgarde des Oberhauptes, etabliert wurde. Es gab das erklärte Ziel aus [[Takigakure]] ein Dorf werden zu lassen, welches sich vor den Großreichen nicht weiter würde verbergen müssen. Aussen wurden Bündnisse geschmiedet, Innen wurden Gesetze erlassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu dieser Zeit traten auch die sogenannten &amp;quot;[[Söldner]]&amp;quot; das erste Mal an das Licht der Öffentlichkeit. Menschen ohne Chakra probten mit Schusswaffen den Aufstand gegenüber den mittlerweile etablierten Ninja.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Söldner-Ära===&lt;br /&gt;
Nach den militärisch geprägten Jahren Jinkous, hatte die [[Wichtige_Personen_in_Taki#Ehemalige_Dorfoberhäupter|Gushiken]]-Ära das erste Mal seit dem Bluterbenkrieg wieder mit einer größeren Bedrohung zu tun: Den Söldnern.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Doch anders als in anderen Ländern und Dörfer gab es in [[Taki no Kuni]] nur wenig Aktivitäten dieser und die im Vergleich geringe Anzahl der Söldner bereitete den vereinte Kräften der Landesfürsten und des Ninjadorfes kaum Probleme.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Da [[Takigakure]] ohnehin keine Gefahr durch die Söldner für das einzige wirklich versteckte Dorf sah, zogen sie daher nicht aktiv in den Kampf gegen diese, sondern verteidigten lediglich das Land gegen die wenigen einfallenden Truppen, welche die Städte bedrohten.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Eingriff des Ältestenrates und [[Wichtige_Personen_in_Taki#Ehemalige_Dorfoberhäupter|Gushiken]]-Dynastie - 85 Jahre nach Ende des Bluterbenkrieges===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Änderungen während der Eigen-Dynastie sorgten für größeren Widerstand bei den traditionelleren Clans des Dorfes als erwartet, weshalb unter internem Druck der Ältestenrat dazu gezwungen wurde Eigen um den Rücktritt zu bitten. Als [[Wichtige_Personen_in_Taki#Ehemalige_Dorfoberhäupter|Muneyaki Gushiken]] die Führung des Dorfes übernahm, waren viele erleichtert wieder einen ·wahren Taki-Ninja· an der Spitze zu sehen.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Beginn der [[Wichtige_Personen_in_Taki#Ehemalige_Dorfoberhäupter|Gushiken]]-Dynastie - 85 Jahre nach Ende des Bluterbenkrieges===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit [[Wichtige_Personen_in_Taki#Ehemalige_Dorfoberhäupter|Muneyaki Gushiken]] als neuer Führung des Dorfes ging eine Welle der Erleichterung durch die Reihen der Bewohner des Dorfes, ein Anführer geboren in [[Takigakure]] selbst und bereits mit 9 Jahren Absolvent der Akademie. Allerdings blieb ein plötzlicher Umschwung der Politik wieder der Erwartungen aus. [[Wichtige_Personen_in_Taki#Ehemalige_Dorfoberhäupter|Muneyaki]] zeigte sich viel mehr als zurückhaltend und vorsichtiger Ninja. Selbst einige Monate nach seiner Einsetzung herrschte eine Stille im Zusammenhang mit seiner Politik. Als [[Wichtige_Personen_in_Taki#Ehemalige_Dorfoberhäupter|Muneyaki]] dann sogar plötzlich für eine Weile lang verschwand fürchteten sowohl der Ältestenrat als auch die Bewohner [[Takigakure]]s dass die Auswahl ein Fehler gewesen war und sie ihren Anführer nie wiedersehen würden. Doch [[Wichtige_Personen_in_Taki#Ehemalige_Dorfoberhäupter|Muneyaki]] erschien wider Erwarten wieder an den Toren [[Takigakure]]s als wäre nichts gewesen, um sich seinen Aufgaben als [[Dorfoberhaupt]] des Dorfes zu stellen. Erst einige Wochen nach seiner Rückkehr enthüllte [[Wichtige_Personen_in_Taki#Ehemalige_Dorfoberhäupter|Muneyaki]] die Intention hinter seinem Verschwinden.&lt;br /&gt;
Er hat die legendären Wächter aus den vergessenen Geschichten Takis erforscht und als Zeichen der Wertschätzung den Titel des Dorfoberhauptes des Dorfes  in den gelben Drachen ernannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Post-Söldner-Ära===&lt;br /&gt;
Da die [[Söldner]]-Ära keinen großartigen Einfluss auf [[Takigakure]] hatte, verlief das Leben im Dorf nach dem Sieg über diese nicht anders ab als zuvor.&lt;br /&gt;
Es gab, da man sich nicht großartig mit den [[Söldner]]n beschäftigt hatte, anders als in anderen Ländern, keine großen technologischen Fortschritte, noch war man auf diese im recht traditionellen Land erpicht.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Es gab jedoch erste stärkere diplomatische Berührungen mit den Dörfern [[Kirigakure]] und [[Kumogakure]].&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Diese waren auf die diplomatischen Beziehungen des ehemaligen Dorfoberhaupts [[Wichtige_Personen_in_Taki#Dorfoberhaupt|Eigen Jinkou]] zu [[Kirigakure]] zurückzuführen, die ursprünglich aus dem Dorf stammte. Über jene Beziehung kamen sie dann auch in Berührung mit [[Kumogakure]], welche schon immer recht eng mit [[Kirigakure]] verbunden waren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Dreier-Bündnis-Ära===&lt;br /&gt;
Das Dreier-Bündnis [[Kirigakure]]-[[Kumogakure]]-[[Takigakure]] hat seine Wurzeln bis in den Bluterbenkrieg geschlagen. Damals entstand der erste Kontakt aller drei Länder miteinander. Auch wenn dieser Kontakt eher negativer Natur gegenüber [[Takigakure]] war, so festigte es die Bindung der beiden anderen Bündnispartner.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Dieses Verhältnis schob sich jedoch ins positive als [[Wichtige_Personen_in_Taki#Eigen_Jinkou|Eigen Jinkou]] Dorfführer wurde, da Eigens Heimatdorf [[Kirigakure]] gewesen war, pflegte sie in dieser neuen Position eine recht umsichtige Politik, welche den Grundstein für das künftige Bündnis legte.&lt;br /&gt;
Zur freundschaftlichen Annäherung begrüßte [[Takigakure]] bald eine kleine Delegation [[Kirigakure]]-Ninja im Dorf, deren Besuch überraschend gut ausging.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Anschläge während des [[Chuuninexamen]]s in [[Kumogakure]] festigte ebenfalls diese Beziehung, da [[Takigakure]] ihrem neuen Freunden [[Kirigakure]] und somit auch [[Kumogakure]] bei der Beseitigung der Schäden half.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Nach der Eroberung einer [[Söldner]]festung seitens [[Kirigakure]], wurde diese zum gemeinsamen Besitz der drei Dörfer erklärt und die Bündnisfestung erschaffen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die letzte Festigung des Bündnisses wurde durch die Katastrophenhilfe während Unwetters erzielt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Beginn der [[Wichtige_Personen_in_Taki#Shinishi_Kudo|Kudo]]-Dynastie - 89 Jahre nach Ende des Bluterbenkrieges===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem, Nobu Guskihen, der Bruder [[Wichtige_Personen_in_Taki#Ehemalige_Dorfoberhäupter|Muneyaki Gushikens]], diesen auf dem Weg zu einer wohl wichtigen Besprechung abfangen und entführen konnte, trat die Spezialeinheit Takigakures in Aktion, unter anderem auch [[Wichtige_Personen_in_Taki#Shinishi_Kudo|Shinishi Kudo]].&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Wichtige_Personen_in_Taki#Shinishi_Kudo|Shinishi Kudo]] gelang es als einziger, den [[Wichtige_Personen_in_Taki#Ehemalige_Dorfoberhäupter|gelben Drachen]] und seinen Bruder in einer Höhle zu finden und zu erreichen. Ihm gelang es Nobu Gushiken, das höchst gefährliche, ehemalige Mitglied der [[Einheiten_Takigakures#Tsuisekisha_.28J.C3.A4ger.29|Tsuisekisha-Einheit]], den Bruder von Gushiken, zu erledigen. &lt;br /&gt;
Gerüchten zufolge soll Nobu jedoch Sicherheitsvorkehrungen geplant haben, welche besagte Höhle nach seinem Tod zum Einsturz brachte.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Offiziellen Aussagen zufolge, gelang es Kudo, das [[Dorfoberhaupt]] aus der misslichen Lage der einstürzenden Höhle zu befreien, schaffte es jedoch selbst nicht mehr heraus. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Wichtige_Personen_in_Taki#Shinishi_Kudo|Shinishi Kudo]] galt eine Zeit lang als verstorben, ehe er wohlauf zurückkam und wenig wegen seiner heldenhaften Taten, der Rettung des alten Dorfoberhauptes sowie dem Ausschalten des Verräters selbst zum [[Dorfoberhaupt]] ernannt wurde, da [[Wichtige_Personen_in_Taki#Ehemalige_Dorfoberhäupter|Muneyaki Gushiken]] von diesem Amt zurücktrat.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der junge [[Gesellschaft_in_Taki#Kudo|Kudo]] brachte gleich frischen Wind in des recht traditionelle Takigakure, durch die Umbenennung des Dorfoberhaupt-Titels vom gelben zum goldenen Drachen, sowie dem Bau eines neuen [[Aufbau_von_Taki#Ninjasitz.2Fgoldene_Drachenstatue|Ninjasitzes]], der eben jenes Wesen repräsentieren sollte.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Jedoch hatte [[Wichtige_Personen_in_Taki#Shinishi_Kudo|Shinishi Kudo]] mit seiner Ernennung gleichzeitig etwas geerbt was den jungen Shinobi auf die Probe stellen sollte, der [[Taki_no_Kuni#Jashin_Sekte|Jashin-Kult]] der zuvor in Takigakure schon Unheil angerichtet hatte war stärker geworden und schaffte es [[Takigakure]] als Dorf einige Seitenhiebe zu verpassen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Bald darauf sollte ein Krieg in [[Taki no Kuni]] ausbrechen in dem die beiden Seiten ihre Kräfte maßen und [[Wichtige_Personen_in_Taki#Shinishi_Kudo|der goldene Drache]] seine Stärke und Führungsqualitäten beweisen musste.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Das Lied des gelben Drachen=&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwischen den Reihen voller Bücher und Schriftrollen in der Bibliothek [[Takigakure]]s, die oft von großen Personen der Vergangenheit, wichtigen Ereignissen oder Techniken sowie Lehre handeln, findet der Suchende bis weilen ein kleineres unscheinbares Buch.&lt;br /&gt;
Nur selten wurde das Buch in den letzten Jahren aus der Umarmung seiner größeren Brüder und Schwestern gerissen, um seinen Inhalt dem Suchenden zu offenbaren. Es war in Vergessenheit geraten und gelegentlich, wenn es aus dem langen Schlaf eines von Staub bedeckten Buches für einen Moment, welcher für ein Buch alles zwischen einer Sekunde und einem Jahrhundert sein kann, aufwachte, erinnerte es sich sehnsüchtig daran wie es gewesen war, als noch kleine Kinderfinger es jeden Tag hervorgeholt und die dazugehörigen hohen Stimmen erfreut und laut aus ihm hervor gelesen hatten.&lt;br /&gt;
Es war abgenutzt ja, aber das stimmte das Buch nicht traurig sondern machte es eher stolz. Die güldene Farbe, mit der sein Schaffer einst den Umschlag beschrieben hatte, hatte ihm eh nie wirklich gefallen und der Zustand sprach in seinen Augen für all die Liebe und Anerkennung, die ihm einst zugekommen war. Und schließlich hatte die Geschichte, mit deren Schutz und Überlieferung es beauftragt worden war, alles Recht auf derartige Zuwendung.&lt;br /&gt;
Ja das Buch war stolz auf sich selber und wusste, dass es nur lange genug warten müsste, bis es aus seinem Schlaf aufgeweckt werden und seine Geschichte erneut offenbaren würde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Irgendwann kam dieser Tag und an diesem Tag fand die Sage des [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|gelben Drachens]] und der Götter wieder Einzug in die Köpfe der Menschen. Wie so oft bei Sagen weiß niemand zu sagen, wie viel wahr und wie viel hinzugedichtet worden war. Aber dies, so wusste das Buch, war nicht die Aufgabe einer Sage.&lt;br /&gt;
Eine Sage muss die Herzen der Menschen erfreuen, sie mit Hoffnung erfüllen und zum Träumen anregen. Eine Sage lässt bisweilen alte Männer genauso wie kleine Kinder mit verträumten Blicken die Welt um sich herum betrachten und sich vorstellen, wie es wohl damals an diesem Ort ausgesehen haben könnte. Eine Sage schließlich steht für eine Lektion und Beispiel, Lehre und Wissen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und so erzählt das Buch die Geschichte:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Prolog===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vor langer Zeit, als die Menschheit noch jung war und mit den großen Augen eines kleinen Kindes die Welt um sich herum betrachtete, herrschte die Natur über das Leben eines jeden Lebewesens mit einer Hand, die zugleich sanft wie ein kühler Windstoß im drückenden Sommer als auch hart wie der Kern eines großen Gebirges war.&lt;br /&gt;
Der Mensch, genauso wie alle anderen Lebewesen ob Tier, Pflanze oder Stein kämpfte jeden Tag um sein Überleben. Aber nicht Angst oder Ohnmacht vor den Strapazen bestimmten sein Leben, sondern Freude und Glück über die einfachsten Dinge. Er war glücklich, wenn er mit vollem Magen einen warmen und sicheren Schlafplatz gefunden hatte.&lt;br /&gt;
So herrschte die Natur und die Tiere, die teilweise älter als die Menschen waren, wuchsen zu prächtigen Gestalten heran. Hört man heute von Erzählungen aus jener Zeit, so wirken die Geschichten von dem riesigen Wald, der den Großteil des Kontinents bedeckte und von ebenso riesigen Tiergottheiten bevölkert war, wie die Märchen eines alten wirren Greises.&lt;br /&gt;
Aber der Menschheit Kindeswiege war dies Umfeld beschützt vom großen Schatten des Waldgottes. Irgendwann jedoch fängt jedes Kind an sein Umfeld zu verändern und in einer Zeit, in der sich das Schicksal dieses Gleichgewichtes entscheiden sollte erhob sich der [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|gelbe Drache]] über die Träume von Natur und Mensch hinweg in die Lüfte der Zukunft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===1. Kapitel===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Langsam und träge floss der kleine Bach an diesem Tag die Hänge des Hügels herab, plätscherte nur missmutig über die großen Steine nahe seiner Quelle, drückte nur halbherzig die Kiesel vor sich her, die sich in seinen Weg stellen wollten, und wollte gar nicht so recht seinen Weg gen Tal beschreiben.&lt;br /&gt;
Hätte man den Bach an einem anderen Tag gesehen und hätte man Aug und Ohr, so wie es die Menschen früher für die Natur gehabt hatten, so hätte die Freude und die Glückseligkeit des Baches einem das Herz erwärmt. Es war kein großer Bach, es war kein Bach, dessen Wasser sich in den Strom eines gewaltigen Flusses oder die Gefilde eines riesigen Sees mischte. Es war ein einfacher Bach, der auf der großen Landkarte nicht einmal seine Existenz belegt finden würde.&lt;br /&gt;
Aber für die Menschen des kleinen Dorfes am Fuße des Hügels war er die Quelle ihres Lebens und somit das Wichtigste in der Welt und für ihn waren diese Menschen das Wichtigste in der Welt.&lt;br /&gt;
Wer brauchte schon riesige Mengen Wassers, wenn er sich an dem Lachen der Kinder erfreuen konnte, die in ihm spielten und sein Wasser benutzten, um sich gegenseitig zu bespritzen?&lt;br /&gt;
Ja es waren vor allem die Kinder, auf die sich der Bach jeden Morgen freute, wenn er sich aus dem moosig-grünen Bett seiner Träume erhob. Er kannte sie alle, er erkannte sie schon am Klang ihres Lachens und hatte einem jeden der Dorfbewohner erfreut beim Wachsen zugesehen.&lt;br /&gt;
Nichts aber stimmte ihn so traurig, wie das bittere Weinen und Schluchzen eines Kindes, das in seinem jungen Leben bereits großes Leid erfahren musste. Und ausgerechnet das herzerweichendste Weinen und die qualvollsten Tränen hatte er am gestrigen Tage wahrnehmen müssen.&lt;br /&gt;
Das Mädchen mit den grellblonden Haaren namens [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] hatte bereits in ihrer frühesten Kindheit beide Eltern verloren und lebte alleine mit ihrer großen Schwester Kigiku in dem kleinen Dorf. Nie hatte der Bach [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] weinen hören ob des Verlustes der Eltern oder der schweren Zeit, die dieser den beiden Mädchen einbrachte. Es war immer glücklich mit seinem Leben gewesen, hatte sich nie beschwert und war der großen Schwester stets zur Hand gegangen. Und ausgerechnet dieses Mädchen, das dem Bach immer ein Quell der Freude gewesen war, weinte nun ob der schweren Krankheit des Einzigem, dem es sich immer sicher gewesen war: Seiner Schwester.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was konnte der Bach tun? Die Menschen hatten in den Jahrhunderten seit ihrer frühesten Kindheit gelernt in der Natur zu überleben und dabei bereits einiges über die Kunst mit den Geschenken der Natur Krankheit und Wunde zu bekämpfen gelernt. Aber nicht einmal dieses Wissen schien das Leid Kigikus mildern zu können. Trübseelig floss er weiter vor sich hin und grübelte nach, was er tun könnte. Auch dachte er dabei daran, dass die Menschheit längst ihr Kindesbett verlassen und begonnen hatte, die harte Seite der Natur, die ihr Leben bedrohte, zu bekämpfen.&lt;br /&gt;
Früher, er konnte sich fast nicht mehr daran erinnern, hatte sich nur selten die Sonne in seinen Wassern gespiegelt, da der Schatten großer Bäume stets sein Gefilde bedeckte. Irgendwann aber hatten die Menschen damit begonnen die Bäume zu fällen und sich Platz zum Leben, für ihr Vieh und für ihre Felder zu schaffen. Der große Wald war immer weiter geschrumpft und schon lange hörte der Bach die Stimmen der Bäume nur noch aus sehr weiter Entfernung im Säuseln des Windes.&lt;br /&gt;
Als er nun so lauschte, um die Stimmen der Bäume zu hören, vernahm er die Stimme eines Menschen. Dieser Mann, denn seine tiefe und rauchige Stimme verriet sein Geschlecht, sang irgendwo in seiner Nähe von etwas, was der Bach völlig vergessen hatte: Von dem Waldgott.&lt;br /&gt;
Die Erinnerungen überschlugen sich und schnell beschloss der Bach aus seiner Trübseligkeit zu erwachen und den Sänger mit dem Plätschern seines Wassers an- und zu dem kleinen Dorf hinzulocken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===2. Kapitel===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stark schmerzten die Füße des Greises, dessen Stimme der Bach vernommen hatte, ob seiner langen Wanderung und ein jedes Wort, das er scheinbar vergnügt vor sich her sang, war einzig und allein dazu gedacht, um ihn von den Schmerzen abzulenken.&lt;br /&gt;
Er war weit gereist, hatte viele Flüsse überquert und sich an viele Bäume gelehnt, wenn sein alter Körper ein paar Momente der Ruhe benötigten. Weswegen er reiste, wusste er nicht mehr. Einzig und allein erinnerte er sich noch daran, dass er einst am Rande eines großen Waldes gelebt und von dessen Wildheit und Schönheit verzaubert worden war.&lt;br /&gt;
Angelockt vom Plätschern des Baches, dessen kühles Wasser Linderung für die schmerzenden Füße verhieß, wechselte der Greis die Richtung und traf schon bald auf den kleinen Bach und das in nicht allzu weiter Ferne stehende Dorf. Noch einmal nahm sich der Alte zusammen, trällerte um so lauter, als seine Füße besonders stark schmerzen und ihm anscheinend sagen wollten:“Wieso bleibst du nicht einfach hier sitzen und gönnst uns unsere Ruhe du alter Narr?“&lt;br /&gt;
Aber der „alte Narr“ war dickköpfig geworden und wollte nicht nur seine Füße ausruhen, sondern auch noch mit Menschen reden. Ein Vergnügen, das ihm seit Wochen verwehrt war.&lt;br /&gt;
So laut trällerte er vor sich hin, dass er das Schluchzen des kleinen Mädchens, das am Ufer des kleinen Baches mehr in sich zusammen gekauert war, als dass es saß, nicht mitbekam. Erst, als das Mädchen seine grünen Augen öffnete und auf den alten und komisch aussehenden Mann schaute, während es sich über die tränenverschmierten Wangen wischte, bemerkte dieser, dass er nicht alleine war.&lt;br /&gt;
„Was ist ein Waldgott?“ ertönte die hohe Stimme des Mädchens und der alte Mann blieb verdutzt stehen, um die fragenden großen Augen, die vor Weinen rot geworden waren, zu bewundern. Kurz entschlossen gewährte er seinen fast schon rebellierenden Füßen ihren Wunsch und ließ sich neben dem Mädchen leise seufzend nieder.&lt;br /&gt;
„Die gestaltgewordene Natur. Wille und Kraft dessen, was uns stets umgibt, und genauso wild und sanft wie eben jenes.“ Antwortete er ein wenig kryptischer, als er beabsichtigt hatte, während er die schmerzenden Füße aus den abgelaufenen Sandalen befreite.&lt;br /&gt;
„Und wie sieht er aus?“&lt;br /&gt;
„Er wechselt die Gestalt, so wie es auch die Natur ständig tut.“&lt;br /&gt;
„Ist er lieb?“&lt;br /&gt;
„Ja und nein. Wenn er stürmisch und verheerend ist, wenn er wütend und aufgebracht ist, so vernichtet er alles, was ihm in den Weg kommt. Ist er aber sanft und ruhig, so beschützt, heilt und umsorgt er das, was in seinen Augen, den Augen der Natur, würdig ist.“&lt;br /&gt;
Sofort weiteten sich die Augen des kleinen Mädchens, das das zerschlissene Hemd des Alten mit seinen kleinen Fingern ergriff und ihn voller Hoffnung und zugleich voller Angst vor einer möglichen Enttäuschung anschaute.&lt;br /&gt;
„Er heilt? Kann er alles heilen? Kann er auch eine richtig schlimme Krankheit heilen?“&lt;br /&gt;
Ein wenig verdutzt ob dieser Reaktion antwortete der Alte in dazu passender Stimmlage:&lt;br /&gt;
„Ehm Ja, kann er, aber dazu muss er…“ Doch weiter hörte das Mädchen nicht, es riss nur umso stärker an dem Hemd und schrie förmlich:&lt;br /&gt;
„Wo finde ich ihn? Erzähl mir bitte alles!“&lt;br /&gt;
Und nach einer Reaktion, die sehr derer glich, die er nur wenige Momente zuvor gezeigt hatte, und einem dazu passenden Seufzen, holte der Greis tief Luft und fing an zu erzählen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Weit weg im Nordosten steht er noch, der große Wald, der einst fast den ganzen Kontinent bedeckte. Im Gegensatz zu den kleinen Wäldern, die du kennst, ist dieser Wald noch erfüllt von dem Willen und der Kraft der Natur. Tief in seinem Inneren lebt der Waldgott in dem wunderbaren Hain, der schon seit Äonen nicht mehr von Menschen betreten worden ist, und umgeben von den Vorfahren der Tiere: riesige und weise Tiergötter.&lt;br /&gt;
Einst, so wurde mir als kleines Kind in meinem Heimatdorf erzählt, dass am Randes des großen Waldes steht, sahen die Tiergötter und der Waldgott mit wohlwollendem Blick auf die Menschen herab, die so schwach und zerbrechlich wirkten. Sie standen uns bei, wenn etwas unsere Existenz bedrohte, und halfen uns gelegentlich mit Rat und Tat in der Natur zu überleben, die sie schon so viel länger bevölkern und so viel besser verstehen als wir.&lt;br /&gt;
Aus dieser Zeit kommen auch die Geschichten der Heilkunst des Waldgottes und der weisen Ratschläge der Tiergötter, die zusammen mit ihren damals noch ähnlich riesigen Brüdern und Schwestern unseren Kontinent bereisten und bevölkerten.&lt;br /&gt;
Aber…“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch weiter kam der Mann nicht, denn das Mädchen war bereits aufgesprungen und rannte fort in Richtung der Häuser. Später erfuhr er, was es mit dem Mädchen auf sich hatte, und schollt sich selber ob dem, was er so unvorsichtig [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] erzählt hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===3. Kapitel===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Voller Schrecken beobachtete der kleine Bach, was geschah. In seinem Bestreben das kleine Mädchen zu trösten und sich wieder an ihrem Lachen und den strahlenden Augen zu erfreuen, hatte er vergessen, dass Menschen keine Tiere waren. Sie waren es nicht gewohnt auf sich alleine gestellt zu überleben und am aller wenigsten kleine Kinder, von den Gefahren einer solchen Reise und denen des großen Waldes ganz zu schweigen.&lt;br /&gt;
Aber was konnte er tun? Was konnte er tun?...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ohne lange nachzudenken hatte sich [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] ihre festeren Schuhe samt ein paar reisetauglichen Kleidern und Proviant – was sie eben rumliegen sah – geschnappt, hatte ihre Schwester umarmt und war mit den Worten „Der Waldgott wird dich heilen, warte es nur ab!“ aus der kleinen Hütte, die die zwei Mädchen bewohnten, verschwunden.&lt;br /&gt;
Kigiku hatte sichtlich verwirrt drein geschaut, aber hatte ob ihrer Krankheit und der Schwäche, die ihren Körper befallen hatte, nichts tun können, außer der kleinen Schwester flehentlich hinterher zu schauen. So verzweifelt, wie die große Schwester in dieser Stunde war, als[[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] Hals über Kopf das kleine Dorf verließ, so zuversichtlich war die kleine Schwester, die endlich etwas gefunden hatte, was sie tun konnte um Kigiku helfen zu können. Sie dachte gar nicht daran, dass die Reise gefährlich werden könnte, oder dass sie ihr eigenes Leben schonen müsste. Einzig und allein das Leben der Person, die für sie die Welt darstellte, war ihr wichtig und kreiste beständig in ihrer Gedankenwelt umher.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So reiste das kleine Mädchen mit dem blonden Haar und den großen grünen Augen los gen Nordosten. Zum Glück hatte sie gelernt die Himmelsrichtungen zu erkennen und zu finden und verlief sich nie. So selbstsicher ging sie ihre Reise an, dass sie vergnügt summend schon bald das kleine Tal und die Gefilde des kleinen Baches verließ.&lt;br /&gt;
Die ersten Tage ihres kleinen Abenteuers flogen nur so vorüber. Sie hatte genügend Wasser dabei und konnte ihre Proviante mit den Beeren und Früchten, die sie dank des herrschenden Sommers leicht fand, stets wieder auffüllen. Einzig und allein des Nachts, wenn es dunkel und gelegentlich sogar etwas kühler wurde, wurde es ihr etwas bang um das kleine Herz. Aber wie stets summte sie dann eine kleine Melodie vor sich her, mit der sie die große Stille um sich herum vertrieb und sich selber in den Schlaf wiegte.&lt;br /&gt;
Die Weisen sagen, dass ein entschlossenes Herz keine Furcht kenne. Nur ein zauderndes und fragendes Herz öffne Tür und Tor für Zweifel und Furcht. Wenn man diesen Worten Glauben schenken darf, so verwundert es nicht, dass [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] nie daran dachte umzukehren oder auch nur aus Angst oder Furcht eine Träne vergoss. Sie war überzeugt davon das Richtige zu tun und setzte mit derselben Überzeugung Fuß vor Fuß, ging Schritt um Schritt immer weiter gen Nordosten.&lt;br /&gt;
Schon bald wurde die Natur, die wenn auch in schwächerer Art und Weise, auch an diesem Ort zu finden war, auf das summende und singende kleine Mädchen aufmerksam und immer öfter geschah es von nun an, dass ein kleiner Sperling sich zu [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] gesellte, wenn diese tagsüber oder nachts vor sich hin sang, um diese mit seinem hohen Zwitschern zu begleiten.&lt;br /&gt;
Immer, wenn sie den kleinen [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]] sah, der ihr schon bald ein lieber Wegbegleiter wurde, hellte sich die Miene des kleinen Mädchens auf und ihre Schritte wurden bestimmter und stärker. Dem Beispiel des [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]]s folgend, fing sie schon bald an feste Rhythmen in ihren Tagesablauf zu bringen:&lt;br /&gt;
Sie stand mit der Sonne auf, aß etwas, ging dann den Tag über unterbrochen von einer Mittagspause bis sie am Nachmittag begann nach einer Schlafmöglichkeit zu suchen und daraufhin nach etwas Essbarem und Trinkbarem, wenn sie nicht schon genug während des Tages gefunden hatte. Ihrer guten Orientierung wegen verlief sie sich dabei so gut wie nie und wenn, dann brachte sie das Zwitschern des kleinen [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]] schon bald wieder auf den richtigen Weg. Auch brauchte sie nur auf das Verhalten des[[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]]s zu achten, um Wetterumbrüche oder Gefahren vorherzusehen.&lt;br /&gt;
So verging die Zeit und die Natur kehrte immer weiter in das kleine Mädchen ein genauso wie das kleine Mädchen immer weiter in die Natur einkehrte. Und dann kam der Herbst&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===4. Kapitel===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als die ersten Blätter an den Bäumen begannen gelb und rot zu werden, wusste [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]], dass der Sommer den Kampf gegen den Winter langsam verlor. Noch kämpfte er wacker und hielt die kalten Winde aus dem Norden samt der dunklen Wolken, die sie mitbrachten, zurück. Aber mit jedem Tag und jeder Nacht kamen sie näher, ohne dass der Sommer etwas dagegen würde tun können.&lt;br /&gt;
Sie musste sich beeilen, so viel verstand selbst ein kleines Mädchen, denn in den Stürmen und der Kälte des Winters würde sie nicht überleben können ohne die Hilfe und den Beistand Ihresgleichen.&lt;br /&gt;
Wäre der kleine [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]] nicht gewesen, der sie über immer längere Strecken des Tages begleitete und es sich immer öfter auf ihrer Schulter bequem machte, so hätten vielleicht der Zweifel und die Furcht Einzug in ihrem Herzen gehalten. So aber ertönten die Stimmen der Zwei, wann immer der Winter an ihren Herzen zu nagen begann, und vertrieben diesen.&lt;br /&gt;
Manchmal allerdings kam es auch vor, dass der kleine [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]] schrecklich lange weg blieb und [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] begann sich Sorgen zu machen. Sorgen um den kleinen [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]], um ihre Schwester und um den Wahrheitsgehalt der Geschichte des alten Mannes. Als der kleine [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]] eines Morgens nicht neben ihr zu finden war, erhob sie sich und ging ohne zu zaudern in den kleinen Hain hinein, der sich vor ihr erstreckte. Sie begann das Lied zu singen, das sie seit Beginn ihrer Reise immer sang, und schon bald hörte sie aus einiger Entfernung die Antwort des [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]]s.&lt;br /&gt;
Ihr Herz schlug immer schneller voller Freude und auch voller Angst ob dem, was dem [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]] passiert sein könnte. Sie rannte immer schneller, stets der Stimme des [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]]s folgend und blieb plötzlich stehen.&lt;br /&gt;
Eine kleine [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] mit ungewöhnlich eisblauen Augen stand am Fuße eines großen Baumes, auf dessen niedrigem Ast [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] sofort ein paar der Federn des kleinen [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]]s sehen konnte. Ihre Augen weiteten sich und füllten sich schon bald mit Tränen, während die Katze sich von dem ersten Schrecken ob der plötzlichen Begegnung erholte und begann um das kleine Mädchen, das mehr und mehr in Tränen ausbrach, zu kreisen.&lt;br /&gt;
[[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] verstand schnell, dass der Sommer ihr bisher nur die schönen Seiten der Natur gezeigt hatte und sie den kleinen [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]] wohl nicht mehr wieder sehen würde. Es war in ihren Augen klar, dass der [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]] den Klauen der [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] erlegen war, da er sonst längst zu ihr zurück geflogen sein würde.&lt;br /&gt;
Immer stärker wurde der Regen aus Tränen, der sich vom Gesicht des kleinen Mädchens gen Boden bewegte, bis ein empörtes Miauen das Mädchen aus seinen Gedanken rüttelte. Die [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] hatte sich vor [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] hingesetzt und schaute sie aus zugleich neugierigen und vorwurfsvollen Augen an, so dass das Mädchen nicht anders konnte als sich herabzubeugen und vorsichtig das Fell des Tieres zu streicheln.&lt;br /&gt;
Sie machte dem Tier keine Vorwürfe, da es nur um sein eigenes Überleben kämpfte, auch wenn es sie dennoch sehr traurig machte. Anstatt aber vor der Hand des Mädchens zu fliehen, ließ sich die [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] mit einem immer lauter werdenden Schnurren streicheln und verließ auch nicht die Seite des Mädchens, als dieses langsam damit beginnen musste zurück zu ihren wenigen Habseligkeiten zu gehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So nahm schon bald die kleine [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] den Platz des [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]]s ein und begleitete [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] auf ihrer Reise. Und so wie der [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]] mit seinem Verhalten dem Mädchen vieles über das Überleben in der Natur beibrachte, so tat dies auch die [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]]. Allerdings oblag es der [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] genauso wie bei ihrem ersten Treffen dem Mädchen die düstere Seite der Natur zu zeigen.&lt;br /&gt;
Hatten im Sommer noch Früchte und Beeren überall auf ihrem Weg nur darauf gewartet von ihr gepflückt zu werden, so verschwanden diese immer mehr je weiter der Herbst Einzug hielt. Und schon bald musste [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] lernen, dass sie wie die [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] Leben nehmen musste, um selber zu überleben.&lt;br /&gt;
Es dauerte schier eine Ewigkeit, bis es ihr mittels einer Falle zum ersten Mal gelang ein kleines Tier zu fangen, ein Feuer zu machen und es dann übers Herz zu bringen das Tier zu töten und sogar zu verspeisen. Sie weinte bitterlich ob des Lebens, das sie beendet hatte und flehte vielmals um Verzeihung, bevor sie sich traute zu essen.&lt;br /&gt;
Durch Wiederholung aber wird jeder zum Meister und schon bald hatte sich das kleine Mädchen an die neuen Vorgänge gewöhnt, auch wenn sie noch immer für das Schicksal der Seele eines jeden Tieres, das sie tötete, zum ihr unbekannten Waldgott betete.&lt;br /&gt;
Schon bald fiel ihr das Fehlen des freudigen Zwitscherns kaum noch auf und die Harte Seite der Natur zog immer mehr in sie ein, auch wenn diese gemischt von warmen Momenten war, wie das abendliche Einschlafen mit der [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] in den Armen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===5. Kapitel===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Immer schwächer wurde der Sommer und der Herbst, der wie sein Freund Frühling sich oft wie das Seil fühlte, an dem Sommer und Herbst zogen, wurde immer dunkler und kälter. Die Stürme, die die Höhepunkte im Tauziehen zwischen Sommer und Winter für jeden sichtbar und hörbar machten, hatten schon seit einiger Zeit immer weiter an Stärke nachgelassen so wie es auch der Sommer getan hatte.&lt;br /&gt;
Immer weniger Zeit blieb dem kleinen Mädchen, das sich immer öfter morgens von Raureif befreien musste. Gelegentlich fielen früh morgens kleine weiße Flocken vom Himmel herab, setzten sich auf ihr blondes Haar und bildeten einen Schleier aus winzig kleinen Kristallen. Immer öfter froren ihr die Füße oder die Hände, manchmal kroch die Kälte sogar langsam die Beine hoch und hätte sie nicht die [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] gehabt, die sie des nachts wärmte, so wäre sie sicher oft schlotternd vor Kälte erwacht.&lt;br /&gt;
Sie hatte kaum noch Zeit, das wusste sie. Aber unbeirrt setzte sie Tag für Tag einen Fuß vor den anderen. Sie konnte nicht scheitern, sie durfte nicht! Was war schon so ein wenig Schnee im Vergleich zu dem, was ihre Schwester erleiden musste?&lt;br /&gt;
Und dann eines Tages, als die glänzende Himmelsscheibe bereits im Sinken inbegriffen war, sah sie Rauchschwaden hinter einem kleinen Weiler aufsteigen. Sie beschleunigte ihre Schritte und angespornt durch das Wettlaufen, das sich nun ergab, sprintete auch die [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] immer schneller, bis sie das Mädchen überholte und wenig später aus deren Sichtfeld verschwand.&lt;br /&gt;
Wie lange sie schon so rannte, wusste [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] nicht. Einzig und allein die stetig abnehmende Entfernung zu den Rauchschwaden und nicht die fast schon untergegangene Sonne war Mittelpunkt aller Gedanken des kleinen Mädchens. Je näher sie aber kam, desto mehr drangen schreckliche Geräusche an ihr Ohr, die sie an die unglaublich lauten Stürme im Herbst erinnerten. Oft hatte sie sich mitten in der Nacht, wenn es besonders stark stürmte, wie ein Kokon in ihre Decke eingerollt und sich vorgestellt, dass außerhalb des schützenden Mantels riesige Tiere, wie die aus der Geschichte des Greises, umher liefen und sich gegenseitig anschrien, was diesen Schrecklichen Krach erzeugte.&lt;br /&gt;
Hätte sie gewusst, was sie erwartete, so hätte sie in jenen Nächten wohl kein einziges Auge zu bekommen. Als sie sich immer weiter ihren Weg zwischen den mit einer hauchdünnen Schicht silbrigen Schnees bedeckten Bäumen des kleinen Weilers bahnte, schälten sich immer mehr die Umrisse kleinerer und größerer Häuser aus dem zwielichtigen Schatten der Bäume. Das Herz des Mädchen schlug ob der Vorfreude vielleicht endlich ihr Ziel erreicht zu haben immer schneller, bis es plötzlich zwei Schläge aussetzte während auch die kleinen Beine sich nicht mehr fortbewegen wollten.&lt;br /&gt;
Ein gewaltiges Brüllen, wie es dem stärksten Orkan alle Ehre bereitet hätte, erhob sich, als ein gewaltiger schwarzer Schatten sich auf die Reihe der Häuser zu bewegte. Nicht heimelige Kamine, nicht freundlich strahlende Herdfeuer hatten die Rauchschwaden erzeugt, die [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] angelockt hatten, sondern in Flammen stehende Barrikaden, die die Dorfbewohner scheinbar als Schutz errichtet hatten. Aber selbst diese hatten sie nicht vor dem bewahren können, was auf sie zurollte.&lt;br /&gt;
Verzweifeltes Rufen drang an [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]]s Ohren, als das Brüllen für einen Moment aussetzte. Langsam bewegte sie sich wieder, überzeugte ihre Füße mühsam zu jedem einzelnen Schritt und näherte sich so furchtbar langsam dem Chaos, das immer mehr von sich enthüllte.&lt;br /&gt;
Der gewaltige Schatten war stehen geblieben, bäumte sich in regelmäßigen Abständen auf und brüllte jedes Mal so laut, dass die nahestehenden Bäume wackelten. Vor ihm schälten sich nun auch kleinere Schatten mit langen Stäben aus dem flackernden Zwielicht der Flammen. Je näher das kleine Mädchen kam, desto mehr erkannte sie, dass es sich um Dorfbewohner zu handeln schien, die mit langen Speeren und allerlei zweckentfremdeten Ackergerät den riesigen Schatten, der längst durch die Barrikade gebrochen war, aufzuhalten versuchten.&lt;br /&gt;
Dann hörte sie plötzlich etwas, was nicht so recht in das Chaos passen wollte. Ein hohes Schreien drang an ihre Ohren, das nicht allzu weit entfernt seinen Ursprung haben konnte. In einem solchen Chaos hätte man erwartet, dass es ein furchterfülltes Schreien einer Frau ob der großen Gefahr sein müsste. Aber ein kleines Kind, jünger als die bisher unbemerkte Beobachterin, wankte kaum in der Lage richtig zu laufen mit seinen kurzen Beinen und immer wieder sich an den Häuserwänden abstützend auf den Kampf hinter der durchbrochenen Barrikade zu.&lt;br /&gt;
Doch auch der Schatten hatte das Geräusch bemerkt. [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] blieb abermals für einen Moment vor Schreck das Herz stehen, als sich das riesige Ungetüm dem wankenden Kind zu wandte. Aber diesmal setzten ihre Beine nicht aus, sondern beschleunigten Ihre Schritte. Unweigerlich dachte [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] daran, dass sie nicht schnell genug gewesen war um ihren kleinen [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]] hatte beschützen zu können und weigerte sich so etwas noch einmal zuzulassen.&lt;br /&gt;
Ihre Beine flogen förmlich über die leicht angefrorene Erde, näherten sich immer weiter dem Kleinkind und dem riesigen Schatten, der laut brüllend ebenfalls auf dieses aus der entgegen gesetzten Richtung zusteuerte. Ein verzweifelter Ruf aus der Kehle eines Mannes drang an die Ohren des Mädchens, aber kein einziger ihrer Gedanken war dazu in der Lage sich um dieses zu kümmern.&lt;br /&gt;
Mit Müh und Not erreichte sie das wankende Kind, das in dem Moment, in dem [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] hinter ihm zu Halt kam, endgültig der Schwerkraft Rechenschaft leistete und in die Arme des blonden Mädchens fiel. Doch auch der riesige Schatten hatte die Quelle des hohen Geräusches erreicht. Als eine besonders vorwitzige Flamme ihre Stimme erhob und den Schauplatz für einen Moment zur Gänze ausleuchtete, legte [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] unweigerlich die Arme fester um das Kleinkind in ihren Armen. Vor ihr erhob sich der Kopf einer gewaltigen schwarzen [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Schildkröte]], deren Augen zornig und mordlüstern das ungleiche Gespann anfunkelten.&lt;br /&gt;
Würde sie das Kind loslassen und sich vorsichtig entfernen, während das Ungetüm mit seiner Beute beschäftigt war, so würde sie vielleicht… Doch [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] schüttelte entschlossen das blonde Haupt und drückte das Kind nur stärker an sich. Der Blick ihrer Augen wurde gefährlicher, während sich diese leicht verengten. Sie würde nicht zulassen, dass erneut ein kleines Wesen, das auf ihre Hilfe angewiesen war, starb, weil sie zu zögerlich und zu schwach war. Ähnlich einer Bärenmutter, die ihr Junges vor hoffnungslos überlegenen Jägern nicht im Stich ließ, sondern die Jäger auch noch laut anbrüllte, war der Blick des jungen Mädchens. Das Brüllen aus diesem wurde immer spürbarer, so dass selbst die [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Schildkröte]] für einen Moment inne Hielt. Immer deutlicher wurde es, man war fast der Meinung, dass man es hören … und plötzlich erschallte ein gewaltiger und tiefer Schrei, als sich ein großer Schatten zwischen [[Wichtige_Personen_in_Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] und die [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Schildkröte]] schob.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===6. Kapitel===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unweigerlich hatte [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] ihre Augen geschlossen, als der zweite Schatten so nah vor ihr erschienen war, und rechnete jeden Moment damit die Flügelschläge des Todesboten zu hören.&lt;br /&gt;
Aber diese erschallten nicht, stattdessen entwickelte sich ein Sturm aus Schrei und Gebrüll der zwei riesigen Wesen direkt vor ihr. Je mehr sie aber ihre eigene Angst und ihr wild pochendes Herz beruhigte, desto mehr war sie in der Lage die tiefen Stimmen zu vernehmen:&lt;br /&gt;
„Geh mir aus dem Weg [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Bai Hu]]!“ donnerte die etwas entferntere Stimme zornerfüllt.&lt;br /&gt;
„Nein! Diese beschütze ich und du wirst sie nicht bekommen!“ erwiderte die nähere Stimme etwas leiser, aber mit einem gefährlichen Unterton.&lt;br /&gt;
„Die Menschen verdienen den Tod!“&lt;br /&gt;
„Nichts verdient den Tod. Oder hast du Xinglu’s Worte in deinem Zorn vergessen?“&lt;br /&gt;
„Du wagst es seine Worte in den Mund zu nehmen, nachdem ihr ihn verlassen habt?“ brüllte die fernere Stimme plötzlich noch lauter.&lt;br /&gt;
„Wir haben ihn verlassen nicht wegen dem, was er einst sagte, sondern wegen dem, was er nicht mehr sagt! Würde er zu dem zurückfinden, was wir immer verehrt haben, so würden wir sofort zurückkehren.“&lt;br /&gt;
Es wurde still für einen Moment. Fast ohnmächtig vor den riesigen Geschöpfen, deren Nähe sie deutlich spüren konnte, hatte [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] ihre Augen die ganze Zeit über fest zugekniffen und auch das Kleinkind in ihren Armen hatte sich nicht gerührt. Als es nun etwas ruhiger wurde, öffnete [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] vorsichtig ihre Augen und bestaunte das weiße mit schwarzen Streifen getigerte Fell einer riesigen [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]], die sich scheinbar schützend vor sie gestellt hatte. Doch Zeit für Worte blieb ihr nicht, denn schon bald ertönte die Stimme der [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Schildkröte]] erneut, wenn auch nicht mehr ganz so sehr vor Wut bebend.&lt;br /&gt;
„Ich werde mich zurückziehen und bei Xinglu auf dich warten. Wie es stets Tradition war, wirst du ihm das Wesen vorstellen müssen, dass du vor seinem Willen beschützt hast.“&lt;br /&gt;
Ein Rauschen ertönte, während sich die [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Schildkröte]] umdrehte.&lt;br /&gt;
„In einer Woche, zum Vollmond, falls du es nicht vergessen hast.“ Brummte sie.&lt;br /&gt;
„Ich habe es nie vergessen [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Xuan Wu]], nie...“&lt;br /&gt;
Und dann verschwand die gewaltige [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Schildkröte]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erst, als sich der Schatten des Tieres mit dem Schatten des großen Wald, der in einiger Entfernung zum Dorf zu sehen war, vereinigt hatte, ging ein spürbares Aufatmen durch die Dorfbewohner. Sie schienen sich nicht an der Gegenwart des zweiten Tieres zu stören, als sie an diesem vorbei auf [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] zu rannten. Das kleine Kind in ihren Armen begehrte plötzlich auf, als ein großer Mann mit einer eindrucksvollen Narbe über der Wange und schwarzem Haar vor [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] auftauchte und im nächsten Moment hob eben dieser das Kleinkind aus ihren Armen empor und drückte es an sich.&lt;br /&gt;
„Hast du Angst um deinen Papa gehabt?“murmelte der Mann, der voller Freude dem Kind die Nase stupste.&lt;br /&gt;
„[[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]]… wir müssen reden.“ Ertönte die tiefe Stimme nun einfühlsam und beruhigend aber mit einem kleinen Anflug von Sorge und lenkte [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] von dem rührenden Bild vor sich ab. Als sie ihre Augen dem großen Wesen zu wandte und sich die Blicke begegneten, atmete sie erschrocken ein.&lt;br /&gt;
„Bist du… das kleine Kätzchen?“&lt;br /&gt;
Und der Blick der eisblauen Augen des weißen [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]]s sagte mehr als Worte könnten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===7. Kapitel===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Was hat das alles zu bedeuten?“ Schrie [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] schon fast dem großen [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] entgegen.&lt;br /&gt;
Die Sonne schickte gerade ihre ersten Strahlen durch die kahlen Äste der Bäume und zeigte dem Mädchen, wie viel Zeit seit dem Verschwinden der [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Schildkröte]] vergangen war.&lt;br /&gt;
Die letzten Stunden hatte sie damit zugebracht sich der Versuche der Dorfbewohner sie wie eine Heldin zu feiern zu erwehren und immer wieder den Armen, die sie umschlingen wollten, zu entfliehen. Als die Menschen endlich eingesehen hatten, dass sie an derlei Feiern nicht interessiert war und ihr die Nähe zu so vielen Lebewesen sogar unangenehm war, hatten sie ihr endlich etwas Platz gelassen, ihr etwas zu essen und einen Platz zum Schlafen gegeben. Während dieser Stunden war [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Bai Hu]], so hatte ihn die [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Schildkröte]] genannt, wie vom Erdboden verschlungen gewesen und erst am nächsten Morgen, als [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] sich aus Gewohnheit bei der ersten Morgenröte aus dem Bett erhob und an die frische Luft ging, saß er plötzlich neben dem Haus und schaute sie lange Zeit stumm aus seinen eisblauen Augen an, bevor er sich erhob und langsam gen Waldgrenze trottete. Schnell war sie ihm gefolgt und rief ihm nun schon zum zweiten Mal dieselbe Frage entgegen:&lt;br /&gt;
„Sag es mir! Was hat das alles zu bedeuten? Antworte endlich!“&lt;br /&gt;
„Zügle dein Temperament. Ich höre dich.“ Antwortete der große [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] mit ruhiger und gedämpfter Stimme.&lt;br /&gt;
Es dauerte ein paar Momente, bevor [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] sich etwas beruhigt hatte und deutlich leiser entgegnete: „Aber warum antwortest du mir dann nicht?“&lt;br /&gt;
„Alles besitzt einen richtigen Ort und eine richtige Zeit.“&lt;br /&gt;
„Und erst jetzt stimmt beides überein?“&lt;br /&gt;
„Richtig..“ Der [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] hielt in seinem Gang inne und schaute sich in dem winterlichen Wald einige Momente lang um, bevor er fortfuhr.“Und Vieles ist nicht für die Ohren aller bestimmt.“&lt;br /&gt;
„Also sollen die Dorfbewohner davon nichts hören?“&lt;br /&gt;
„Du hörst zu.“ Abermals folgte eine Pause, die der [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] nutzte um wieder eine Pfote vor die andere zu setzen. „Diese Menschen haben den Zorn Xinglu’s auf sich gezogen und [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Xuan Wu]], der einzige von uns der bei ihm geblieben ist, war hier um das Urteil zu vollstrecken.“&lt;br /&gt;
„Xinglu? [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Xuan Wu]]? Ich verstehe nicht… Ich verstehe gar nichts!“ Brummte [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] in sich hinein.&lt;br /&gt;
„Xinglu ist der Waldgott. Der, nach dem du gesucht hast.“&lt;br /&gt;
Ein Moment der Stille folgte, in dem sich [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]]‘s Augen weiteten und sie tief Luft holte für die folgenden Worte:&lt;br /&gt;
„Aber dann bin ich ja am Ziel Dann wird Kigiku endlich geheilt!“ Sie griff in den Schnee, warf diesen voller Freude empor und drehte sich in dem kleinen Schneegestöber entzückt um sich selber.&lt;br /&gt;
„Ja und nein.“ Erschallte die Stimme des [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]]s. Abrupt blieb [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] stehen und schaute diesen entgeistert an.&lt;br /&gt;
„Er hat die Macht zu heilen, aber ob er das tun wird ist fraglich.“ [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Bai Hu]] atmete tief ein und aus, was dank seiner Größe einen imposanten Luftstrom erzeugte, der [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]]‘s Haar umher wirbelte.&lt;br /&gt;
„Aber darum geht es gerade nicht. Du hast dich dem Willen Xinglu’s entgegen gestellt und seinen Zorn auf dich gezogen.“&lt;br /&gt;
„Aber ich habe doch nur ein kleines Kind beschützt!“ Schrie [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] ihm entgegen.&lt;br /&gt;
„Das weiß ich und das wirst du ihm erklären müssen, wenn du vor ihm stehst.“&lt;br /&gt;
Das Mädchen schluckte geräuschvoll und sah den [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] mit einer Spur Furcht in den Augen an.&lt;br /&gt;
„Und was ist, wenn er mich nicht versteht? Was ist…?“&lt;br /&gt;
„Xinglu hat sich verändert. Wo einst Mitgefühl und Wut sich die Waage hielten, herrscht nun zumeist das Dunkle.“&lt;br /&gt;
„Aber wieso?... Und wieso kennst du ihn so gut? Wieso bist du kein kleines Kätzchen mehr? Wieso hast du mir geholfen? Wieso hast du den kleinen [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]] getötet?“ Platzte es aus [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] hervor.&lt;br /&gt;
„… Zeit und Ort [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]]… Zeit und Ort.“ Und im nächsten Moment war der große weiße [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] mit ein paar gewaltigen Sätzen im Wald verschwunden und [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] drehte sich langsam gen des erwachenden Dorfes.&lt;br /&gt;
„Wenn nicht jetzt, wann dann?“ Murmelte sie und machte sich auf den Weg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===8. Kapitel===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als das blonde Mädchen sich langsam durch den winterlichen Wald dem Dorf und dessen wärmeverheißenden Rauchsäulen näherte, schälte sich immer mehr die Silhouette eines Mannes aus dem morgendlichen Zwielicht heraus. Leicht war dieser Schatten mit dem Stein zu verwechseln, auf welchem er sich befand, aber mehr und mehr fiel die Unnatürlichkeit dieses Gebildes [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] ins Auge und so blieb sie nach einigen weiteren Schritten schließlich vor einem alten Mann stehen, der seine geschlossenen Augen dem Himmel entgegen gerichtet hatte.&lt;br /&gt;
Gerade öffnete sie den Mund, um etwas zu sagen, da hob der Alte die Hand und bedeutete ihr zu schweigen. Erst einige Momente später ertönte die brüchige Stimme und durchbrach die Stille.&lt;br /&gt;
„Ich weiß, dass du hier bist auch ohne deine Worte.... Die Bäume reden seit Wochen ununterbrochen über das Mädchen, das den Waldgott sucht. Und nun stehst du vor mir, blickst mit Augen um dich, die voller Fragen sind.“&lt;br /&gt;
„Die Bäume reden?“ Antwortete [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] verdutzt und verdeutlichte mit ihrer Frage die Worte des Mannes, der anfing zu kichern, nur noch mehr.&lt;br /&gt;
„Da reist sie mehrere Monde lang durch die Natur, lässt diese in sie einkehren aber kehrt selber nicht in sie ein… Natürlich reden sie! Sie reden schon viel länger als die Menschen.“&lt;br /&gt;
„Und ihr versteht sie? Wieso verstehen die Menschen sie nicht? Oder bin das nur ich?“&lt;br /&gt;
„Ja ich verstehe sie, aber ich bin einer der Letzten.“&lt;br /&gt;
„War das mal anders?“&lt;br /&gt;
Abermals kicherte der Alte, rückte auf seinem Stein zur Seite und bedeutete [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] neben ihm Platz zu nehmen. Nur zögerlich kam sie dieser Aufforderung nach und erst, als sie neben ihm saß, erhob der Mann wieder die Stimme.&lt;br /&gt;
„Ja war es. Wir sind, genauso wie alle Tiere, die Kinder der Natur und genauso wie Kind und Mutter sich verstehen, auch ohne sich direkt zu verstehen, so taten es Mensch und Natur. Manche Menschen verstanden sie besser, manche schlechter. Aber ein jeder tat es. Irgendwann aber, wenn das Kind nicht mehr auf die Mutter angewiesen ist, bricht dieses Verständnis.&lt;br /&gt;
Was bleibt dann zurück? Ein Kind, das sich seine eigene Welt mit seinen eigenen Kräften aufbaut, und eine Mutter, die immer noch versucht über ihr Kind zu wachen.“&lt;br /&gt;
„Also… Sind es wir Menschen, die nicht mehr zuhören?“&lt;br /&gt;
Die faltige und wettergegerbte Miene des Alten verzog sich zu einem breiten Lächeln.&lt;br /&gt;
„Richtig. Sie hat nie aufgehört zu sprechen und genau so habe ich von dir gehört.“&lt;br /&gt;
„Aber, wieso verurteilt der Waldgott, der doch die personifizierte Natur ist, die Menschen, wenn eine Mutter doch nie aufhört sich um ihre Kinder zu sorgen?“&lt;br /&gt;
Ein tiefes Seufzen entfuhr dem alten Mann, dessen Lächeln schnell einem traurigen Ausdruck wich.&lt;br /&gt;
„Wo zwei Wesen nicht miteinander sprechen, da können sie nicht mehr auf Sorgen, Ängste und Bedürfnisse eingehen. Die Menschen wollten und wollen sich ihr Leben auf eigenen Beinen aufbauen. Wollen mehr und mehr die Risiken, die die Natur als Mutter vieler Lebewesen für sie bereithält, beseitigen und verändern somit etwas, was bisher kein Wesen tat: die Natur selber.&lt;br /&gt;
Der Wald, in dem wir sitzen, erstreckte sich einst über fast die gesamte bekannte Welt und wo er nicht war, da waren Steppen, Wiesen und Auen. Je mehr der Mensch sich ausbreitete, desto mehr drängte er die anderen Lebewesen und sogar die Natur zurück.&lt;br /&gt;
Letztlich ist nichts gefeit vor der Angst vor Veränderungen und Tod und der Waldgott, der vor allem der Beschützer des Waldes und der Natur ist, ist diesen negativen Gefühlen stärker ausgesetzt, als es die Natur selber ist. Denn noch immer reden die Bäume zu den Menschen und hoffen, dass sie sie verstehen.“&lt;br /&gt;
Lange Zeit schwieg das Mädchen auf diese Worte hin und schaute niedergeschlagen auf den von dünnem Schnee bedeckten Boden.&lt;br /&gt;
„Kann ich lernen sie zu verstehen?“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===9. Kapitel===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Ende der Woche, das ähnlich dem Schwerte Damokles‘ ständig drohend über [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]]s Kopf hing, rauschte wie im Flug heran. Jeder Tag war geprägt von demselben Ablauf, der ihr eine Teilnahme am dörfischen Leben lediglich zu den Abendstunden erlaubte und sie sonst von früh morgens ab in den Armen der Natur und zwischen von Schnee bedeckten Bäumen den Worten des alten Mannes lauschen ließ.&lt;br /&gt;
Am Abend des letzten Tages, den sie zum ersten Mal zur Gänze im Dorf verbringen durfte, erklang ein lautes Rascheln am Rande des Dorfes. Die Dorfbewohner streckten ihre Köpfe voller Furcht vor einem neuen Angriff aus den Fenstern und hier und dort erklangen Stimmen, die von der zu großen Ruhe in den letzten Tagen sprachen, die sie als Anzeichen für den nun kommenden Sturm sahen. Als sich die ersten bereits anschickten um wie vor einer Woche mit Feuer und behelfsmäßigen Waffen ihre Liebsten zu verteidigen, trat [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] aus der Hütte, in der sie hatte nächtigen dürfen.&lt;br /&gt;
Ohne ein Wort ging sie an der kleinen Gruppe Männer vorbei, legte einem nach den anderen beruhigend die Hand auf die Schulter und ging alleine gen Waldgrenze. Einen merkwürdigen Einfluss hatte sie auf die Bewohner, die sich langsam zurückzogen aber erst zur Ruhe kamen, als sie das Mädchen begleitet von einem großen Schatten im Dunkel des Waldes hatten verschwinden sehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]]s Reise führte sie entlang an den ihr bekannten Bäumen und Lichtungen immer tiefer in den riesigen Wald. Stumm folgte sie dem Schatten des großen [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]]s, dessen weißes Fell gelegentlich im Lichte eines vorwitzigen Mondstrahles aufzuglühen schien, aber dann sofort wieder erlosch. Kein Wort verlor das imposante Tier und ließ ihr somit sowohl die nötige Ruhe als auch Zeit um sich auf das Kommende vorzubereiten.&lt;br /&gt;
Viele Stunden lang liefen sie so an riesigen schneebedeckten Bäumen vorbei, deren imposante Statur Geschichten über Zeiten zu erzählen schien, in denen der Waldgott friedlich durch diese vergessenen Haine wandelte und den Bäumen dabei half zu wachsen. Immer weiter ging die Reise durch das Reich des Waldgottes und schließlich kündigte ein gewaltiges Tosen vom nahen Ende des Weges.&lt;br /&gt;
Und als der große [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] zum ersten Mal seit Stunden anhielt, um den Kopf gen der Quelle des Geräusches zu wenden, stockte [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] der Atem. Vor ihnen erstreckte sich ein riesiger Wasserfall, der seine Wassermassen von der Spitze eines hohen Berges hinab zu einem See schickte, der sich zu ihren Füßen erstreckte. Das aufgespritzte Wasser verteilte sich vom Berg herab langsam über die gesamte Lichtung , fing das Mondlicht ein und ließ die Umgebung gleich millionen winziger fallender Sterne in dessen silbrigen Licht erstrahlen.&lt;br /&gt;
„Dort oben ist Xing Lu’s Hain. Es ist lange her, seit ich dort war, und noch länger ist es her, seitdem die Füße eines Menschen diesen Boden berührt haben... Um dort hinauf zu kommen, wirst du auf meinen Rücken steigen und dich gut festhalten müssen.“ Erklang die tiefe Stimme des [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]]s, der sich auf den Boden gelegt hatte und geduldig abwartete, bis [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] auf seinen Rücken gestiegen war. Erst dann erhob er sich wieder und hätten sich ihre Hände nicht in dem weißen Fell verkrallt, so wäre sie bei den folgenden gewaltigen Sprüngen des Tieres, die die Zwei in Windeseile dem Scheitel des Wasserfalls näher brachten, sicherlich in die Tiefe gestürzt.&lt;br /&gt;
So aber erblickte sie bald, nachdem sie sich wieder getraut hatte ihre Augen zu öffnen, einen wunderschönen silbern glänzenden See, dessen Oberfläche so glatt wie ein Spiegel den Sternenhimmel reflektierte und dem Auge vorgaukelte einen zweiten Himmel zu den eigenen Füßen zu sehen, samt einer dunkelgrünen Wiese, die gespickt von allerhand Blumen ohne den Makel einer einzigen Schneeflocke dem Winter trotzte. Sie war im Hain des Waldgottes angekommen und erst, als sie die Augen von dessen Schönheit abwenden konnte, erblickte sie eine dunkle Gestalt, die auf der Insel mitten im See zu warten schien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===10. Kapitel===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vollkommen still lief [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Bai Hu]] an der Seite [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]]s über die wunderschöne Wiese dem See, der Insel und der Gestalt auf dieser entgegen. Sogar das große Tier, das in seinem Leben schon so viel erlebt hatte, war ob dem, was kommen würde, angespannt und dabei unbewusst in sein Jagdverhalten zurückgefallen.&lt;br /&gt;
Kein Wort verlor er, kein ungestüm umgeknickter Grashalm oder unvorsichtig berührter Kieselstein sprach vom Gang des Tieres und hätte er nicht gelegentlich tief Luft geholt, um nicht vor Anspannung zu platzen, so hätte [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] ihn wahrscheinlich völlig vergessen.&lt;br /&gt;
Das Mädchen indes lief mit ruhigem und bestimmten Schritten auf den See zu, ließ sich von dem [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] mit einem Sprung über diesen befördern, und glitt ohne aus der Ruhe zu kommen von dessen Rücken direkt auf die kleine vom Schatten einer Wolke verdeckte Insel vor die dunkle Gestalt.&lt;br /&gt;
Der Blick zweier großer violetter Augen legte sich auf sie, als ihre eigenen Augen sich langsam erst dazu überwinden mussten die ungewöhnlichen Pfoten, die einer Mischung aus Menschenfüßen und Bärentatzen zu entsprechen schienen, und dann den im Schatten liegenden Körper hinauf bis zu den Augen des Wesens zu betrachten. Als sich der Blick der zwei Wesen traf, stockte dem Mädchen der Atem und für einen Moment fühlte sie die bodenlose Wut des Schattens vor ihr. Erst nach einigen Momenten fiel ihr auf, dass sich der [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] neben ihr vor dem Wesen verneigte und so tat sie es ihm schnell und etwas überhastet gleich.&lt;br /&gt;
„Es ist lange her [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Bai Hu]].“ Ertönte die Stimme des Wesens schneidend wie der Wind im Herbst sofort, als sich [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] verneigt hatte, als ob das Wesen darauf gewartet hätte.&lt;br /&gt;
„Xinglu.“ Antwortete der [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] schlicht, aber ehrerbietend.&lt;br /&gt;
„Sag mir, warum muss mein Hain die Füße dieser Kreatur ertragen? Warum beschütztest du es vor meinem Urteil?“&lt;br /&gt;
„Weil ich versprach sie zu beschützen und ihr zu helfen, weil sie mit deinem Urteil über die Menschen des Dorfes nichts zu tun hatte und weil die Menschen nicht das sind, was du in ihnen siehst.“&lt;br /&gt;
„Xinglu’s Urteil betrifft alle Menschen!“ Ertönte die wütende tiefe Stimme der riesigen [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Schildkröte]], als sich diese aus dem See erhob und geschwind auf die Insel neben den Schatten schob.&lt;br /&gt;
„Und warum maßt du es dir an ein Urteil über Xinglu’s Urteil zu fällen [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Bai Hu]]?“&lt;br /&gt;
Der [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] atmete tief ein, um zu einer Antwort auf den Angriff [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Xuan Wu]]’s anzusetzen, aber die Stimme des Schattens ließ ihn innehalten.&lt;br /&gt;
„Ich habe [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Bai Hu]]’s Gründe gehört und im Moment soll mir dies reichen.“ Der Blick der violetten Augen richtete sich wieder auf [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]]. „Nun erzähl mir deinen Namen kleine Kreatur und begründe mir, warum du ein Wesen vor meinem Urteil bewahrtest.“&lt;br /&gt;
Aber dem Mädchen stockte der Atem abermals, als es nun die volle Aufmerksamkeit auf sich lasten fühlte. Nervös spielte sie mit ihren Daumen und hatte ihren Blick gen Boden gerichtet, als sie endlich die Kraft fand zu antworten:&lt;br /&gt;
„Mein Name ist [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]]… Und ich wollte einfach nicht zulassen, dass ein kleines hilfloses Wesen vor meinen Augen stirbt, weil ich nicht eingriff… Nicht noch einmal…“ Bilder des roten [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]]s schossen aus ihrem Gedächtnis hervor und trieben ihr Tränen der Trauer in die Augen.&lt;br /&gt;
„Nicht noch einmal?... Ich muss jeden Tag dabei zusehen, wie kleine hilflose Wesen vor meinen Augen sterben, weil andere Wesen maßlos leben wollen… Nicht noch einmal… Ich kann es nicht fassen… Was weißt du kleine Kreatur denn schon von Leben und Tod?“&lt;br /&gt;
Die Stimme des Schattens, war sie zuvor schon schneidend gewesen, hatte sich nun auch noch gleich einem Orkan erhoben und donnerte ehrfurcht erregend über den Hain, so dass ein jeder, der sie vernehmen konnte, den Kopf einzog und still ausharren wollte, bis der Sturm vorbei war.&lt;br /&gt;
„Sie weiß so viel wie man eben in einem Leben in der Natur lernen kann.“ Erschallte auf einmal eine hohe Stimme, die vom Himmel zu kommen schien. „Sie hat die tägliche Furcht und Ungewissheit gespürt, hat die Freuden über die einfachsten Dinge genossen und die Trauer über den Verlust der wertvollsten Dinge erlebt. Maßt du dir nun schon an das Recht auf Trauer und Schmerz gepachtet zu haben Xinglu?“&lt;br /&gt;
Und plötzlich landete direkt hinter [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] ein großer [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]], von dessen Federkleid sich ein paar rote Federn lösten und langsam um das Mädchen herum zu Boden glitten. Beim Anblick dieser Federn schossen dem Mädchen nur noch mehr Tränen in die Augen und sie befürchtete, dass ihr Kopf ihr einen Streich spielen würde, denn diese Federn würde sie überall wiedererkennen.&lt;br /&gt;
„Bist du so verbittert Xinglu, dass du nicht einmal erkennst, dass dieses Mädchen erst einige wenige Sommer alt ist, aber durch das Leben und die Reise in der Natur viel schneller gealtert und gewachsen ist? Erkennst du nicht, was du vor dir siehst?“&lt;br /&gt;
„[[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Zhu Que]]… worauf willst du hinaus? Erklär dich, wenn du dich schon einmal zu uns auf den Boden herablässt!“ Donnerte der Schatten abermals entgegen.&lt;br /&gt;
„Die Natur selber hat [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] auf ihrer Reise geholfen und sie wachsen lassen, um sie auf das kommende vorzubereiten. Willst du als Wächter und Aspekt dich nun gegen den Willen der Natur stellen?“&lt;br /&gt;
Ein tiefes Rauschen war zu hören, als der Schatten sich zu [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] hinab beugte und zielsicher ihrem Gesicht entgegen atmete und sie näher betrachtete. Hätte das Mädchen dies normalerweise als sehr unangenehm empfunden und sich scheu weggedreht, so blieb sie wie angewurzelt stehen und betrachtete sich stattdessen ebenfalls eingehend.&lt;br /&gt;
Sie hatte vor Wochen, vielleicht vor Monaten sogar aufgehört sich selber zu betrachten und so war ihr nie aufgefallen, dass ihr Körper in ihren einstmals kindlichen Augen riesige Züge angenommen hatte. Sie war stark gewachsen, hatte wahrscheinlich Kigiku eingeholt und noch ein wenig weiter gewachsen. Unter ihrer Jacke wölbten sich zwei Hügel nach außen, deren Maße wohl noch wachsen würden, wenn sie sich wieder einigermaßen ernähren würde. Auch ihr Haar war immer länger geworden und glich der goldenen Mähne eines Löwen. War sie vor ihrer Reise noch ein normales 10 Jahre altes Mädchen gewesen, so glich ihre Statur nun mehr der einer 15jährigen.&lt;br /&gt;
Sie kam aus dem Staunen nicht mehr heraus und verlor ob dieser Erkenntnis auch für einen kurzen Moment den Gedankengang, der ihr zuvor die Tränen in die Augen getrieben hatte. Aber dann brachte ihn eine rote Feder, die direkt vor ihren Füßen lag, wieder zurück.&lt;br /&gt;
„Du bist doch der kleine rote [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]] oder? Du lebst?“ Hauchte sie mit nach oben gerichteten Gesicht dem Kopf des gewaltigen [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]]s entgegen, der hinter ihr saß und dessen Oberkörper über ihr aufragte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===11. Kapitel===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Ja [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] ich lebe.“ Antwortete der [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]] mit sanfter Stimme, so dass [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] fast der Meinung war ein Lächeln auf dem weit entfernten Gesicht erkennen zu können.&lt;br /&gt;
„Nicht nur ergreifst auch noch du Partei für diese Kreatur, sondern du kennst sie auch noch [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Zhu Que]]? Was geht hier vor?!“ Schaltete sich die schwarze [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Schildkröte]] erneut ein und der große [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]] holte tief Luft, um zu einer Erklärung anzusetzen.&lt;br /&gt;
„Dass ihr es nicht vernommen habt, wundert mich nicht, aber vor fast einem Jahr vernahm ich die Klagen eines kleinen Baches weit im Westen. Als ich mich ihm näherte und ihn fragte, was es mit seinen traurigen Worten auf sich habe, erzählte er mir von seinem Fehler. Er habe, so berichtete er mir, in dem Versuch ein kleines Mädchen mit blondem Haar aufzumuntern einen alten Wanderer zu dieser gelockt, damit dieser sie mit seinen Geschichten aufmuntern könne. Als der Wanderer dem Mädchen von dem Waldgott erzählte, schnappte dieses sich seine Sachen und lief los, um den Waldgott zu finden und um Hilfe zu bitten. Aber wie sollte ein kleines Mädchen alleine überleben?&lt;br /&gt;
Ich beschloss also dem Bach zu helfen und dem Mädchen beizustehen. So begleitete ich [[Wichtige_Personen_in_Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]], das Mädchen aus der Geschichte des Baches, als kleiner [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]] und lehrte sie durch mein Beispiel vom Leben in der Natur.&lt;br /&gt;
Als der Herbst kam und die Zeit meiner Herrschaft sich dem Ende entgegen neigte, traf ich [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Bai Hu]] und bat ihn mir zu helfen. Fortan übernahm er es [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] zu begleiten, nachdem wir es so haben aussehen lassen als ob ich durch die Krallen [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Bai Hu]]’s gestorben wäre.&lt;br /&gt;
Während wir uns aber um [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] kümmerten, bemühte sich die Natur selber ebenfalls um [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]], half ihr beim Wachsen, beim Verstehen und beim Leben. Schon bald hätte sie uns nicht mehr gebraucht, aber wir waren zu neugierig auf das, was kommen könnte.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lange Zeit herrschte Stille, während der Schatten [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] eingehend musterte. Schließlich aber erhob er die Stimme, deren Worte er scheinbar direkt an [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] richtete.&lt;br /&gt;
„Würde ich dich am liebsten auf der Stelle zertreten für den Verstoß gegen mein Urteil, für die Schritte auf dem Boden meines Haines und für die Anmaßung, in der sich jene zwei auf deine Seite stellten und dich beschützten, so kann ich doch das Wirken der Natur an und in dir sehen.&lt;br /&gt;
Nun stelle ich dir also folgende Frage: Würdest du das Dorf, deren Bewohner dir in der letzten Woche Obdach gewährten, verlassen und zulassen, dass ich es mitsamt seiner Bewohner vernichte, wenn ich dafür deine Schwester Kigiku heile?“&lt;br /&gt;
[[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]]s Augen weiteten sich bei diesem Angebot genau so sehr wie sich die Augen des [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]]s und des [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]]s vor Wut verengten. Beide waren außer sich vor Zorn über die Hinterlist der Worte ihres Gottes, aber keiner von beiden hatte das Recht den Mund zu öffnen.&lt;br /&gt;
„Woher weißt du von Kigiku?“ Antwortete [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] stockend, woraufhin der Schatten lediglich tiefkehlig lachte.&lt;br /&gt;
„Ich weiß viele Dinge. Nun aber entscheide dich und lass dich nicht davon einnehmen, dass du deine Schwester nicht mehr lebendig antreffen würdest, wenn du dich jetzt auf den Rückweg begibst.“ Woraufhin der Schatten erneut lachte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===12. Kapitel===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Immer mehr Tränen schossen [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] in die Augen, ließen diese nach und nach überquellen und liefen dann eine nach der anderen die Wangen des Mädchens hinab, bis sie sich von diesen lösten und gen Boden fielen. Die kommende Entscheidung war die schwerste, die sie jemals hatte treffen müssen und es war der erste Moment, in dem sie ihre Reise in Frage stellte.&lt;br /&gt;
„Ich… Die Menschen sollen leben.“ Brachte sie schluchzend hervor und sah gleichzeitig ihre kranke Schwester vor ihren Augen, deren endgültiges Todesurteil sie nun unterschrieben hatte und die sie wohl nie wieder sehen würde.&lt;br /&gt;
„Was?!? Du maßt es dir an…?!?“ Donnerte die Stimme des Schattens wieder hervor, wurde aber von [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Bai Hu]] abrupt unterbrochen.&lt;br /&gt;
„Sie hat sich entschieden Xinglu. Hör auf mit deinen Spielen und sieh ein, dass du dich geirrt hast.“&lt;br /&gt;
„Gut, ich stehe zu meinem Wort. Aber ich habe nirgends von dem Leben des Mädchens geredet. Sie hat sich meinem Urteil entgegen gestellt und muss nun die Konsequenzen tragen!“&lt;br /&gt;
Schreckhaft atmete [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] ein und schaute mit geweiteten Augen auf den Schatten vor sich.&lt;br /&gt;
„Aber ich darf nicht ohne Weiteres nehmen, was die Natur gewährt hat… Also wirst du dir dein Leben verdienen müssen kleines Mädchen. Schließe die Augen und lass mich sehen, ob der Geist der Natur wirklich in deinen Knochen steckt.“&lt;br /&gt;
Und so sehr [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] auch dagegen ankämpfte, ihre Augenlider schoben sich unweigerlich vor ihre Pupillen und schon bald verschwammen die Bilder vor ihren Augen und die Gedanken in ihrem Kopf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie spürte weiches feuchtes Gras zwischen ihren blanken Zehen und eine Eule schickte ihren Ruf durch die Luft vorbei an ihren Ohren. Als sie die Augen langsam öffnete, sah sie sich inmitten eines großen Waldes stehen, deren Bäume genauso wie der Wald selber kein sichtbares Ende zu haben schienen. Alles an dem Wald wirkte merkwürdig urtümlich und erinnerte sie an die riesigen Bäume, die sie in der Nähe des Wasserfalls und des Haines gesehen hatte.&lt;br /&gt;
Erneut riss sie der Schrei der Eule aus den Gedanken und ließ in diesen Platz genug für die Erkenntnis, dass die Sonne gerade untergegangen war und die Schatten im Wald immer mehr die Oberhand gewannen.&lt;br /&gt;
Und dann spürte sie es, eine Präsenz im Schatten und der Blick unsichtbarer Augen auf ihrem Rücken. Die feinen Härchen auf ihrem Nacken stellten sich auf, sie machte einen zaghaften Schritt nach hinten und drehte sich dann plötzlich herum um loszurennen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===13. Kapitel===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Wind pfiff ihr ins Gesicht, sauste ihr um die Ohren und ließ den Klang seiner Stimme in diesen erklingen. Immer wieder schlugen ihr kleinere Äste, die sie nicht rechtzeitig bemerkt hatte, gegen den Körper und hinterließen an diesem immer mehr kleine Schnitte aus denen schon bald feine Bluttropfen hervorquollen. Schneller und schneller lief [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] durch den dunklen Wald, der sein wunderschönes Kleid abgelegt hatte und ihr nun seine dunkle und gefährliche Seite zeigte.&lt;br /&gt;
Wie konnte dies nur derselbe Wald, derselbe Ort sein, der sie mit den ersten Bildern verzaubert hatte? Fragte sie sich, als sie sich in Sicherheit wähnend an einen Baum lehnte und umschaute. Schon seit einiger Zeit hatte sie die Präsenz in ihrem Rücken nicht mehr gespürt. Sollte sie dieses Etwas wirklich abgehängt haben? Sie schaute sich nervös um, ließ den Blick ihrer Augen durch die Dunkelheit wandern und versuchte ihr pochendes Herz zu beruhigen. Es war schwer in der Dunkelheit überhaupt etwas auszumachen und immer wieder machte ihr Herz einen furchtsamen Sprung, wenn die Schatten der Bäume ihr obskure Wesen, die mit langen feingliedrigen Armen in der Dunkelheit zu tanzen schienen, vorspielten.&lt;br /&gt;
Plötzlich blitzte in der Dunkelheit etwas auf. Noch bevor sich die Härchen auf ihrem Nacken aufstellen konnten, war sie schon wieder los gerannt und hetzte durch den Wald. Das Blut, das sich in der kurzen Zeit der Rast auf ihrer Haut gesammelt hatte, wurde vom Gegenwind weggeweht und hinterließ eine feine rote Spur, der man viel zu leicht folgen konnte.&lt;br /&gt;
Wie sollte sie nur dem Schrecken, der mit Sicherheit den Tod bringen würde, entkommen? Wie sollte sie den Anbruch des Tages und das erste Licht, das die Schatten vertreiben würde, nur wieder erleben? Und wie sollte auch nur ein Mensch in dieser schrecklichen Umgebung überleben können?&lt;br /&gt;
Völlig außer Atem rannte das Mädchen dennoch weiter. Immer, wenn sie die Gefahr gegen einen Baum zu laufen ignorierend einen Blick über die Schulter warf, konnte sie einen formlosen Schatten im Schatten sehen, der der blutigen Spur folgte. Nein sie wunderte sich nicht mehr, dass die Menschen sich vor dieser Umgebung fürchteten und die Natur verändern wollten, um in ihr zu überleben. In dieser schrecklichen Umgebung würden sie nie anders überleben können!&lt;br /&gt;
„Vieles, das auf den ersten Blick schrecklich wirkt, ist nur ungewohnt für die Augen.“&lt;br /&gt;
Ertönte plötzlich die raue Stimme des alten Mannes in ihrem Kopf und sie erinnerte sich an die vielen Stunden, in denen er ihr eigentlich nur von der Natur erzählte.&lt;br /&gt;
„ Ein Wolf tötet nicht, weil er grausam sein möchte. Ein Wolf tötet, weil er überleben will. Der Wille zu Überleben ist das, was uns alle – selbst die Pflanzen – vereint.“&lt;br /&gt;
Aber dieses Ding, was auch immer es ist, ist böse! Das konnte sie deutlich spüren. Sie konnte spüren wie es Millimeter um Millimeter näher kam, sich wieder zurückfallen ließ und dann wieder langsam näher kam. Und das alles nur, um mit ihr zu spielen, um ihr den Schrecken in Mark und Bein zu jagen!&lt;br /&gt;
„Wahre Boshaftigkeit gibt es in der Natur nicht. Sie ist eine Erfindung der Menschen, um die Natur zu verteufeln.“&lt;br /&gt;
Aber sie konnte das Böse in diesem Ding eindeutig spüren. Und inmitten dieser schrecklichen Umgebung war niemand, der ihr helfen konnte. Sie war alleine.&lt;br /&gt;
„Niemals bist du alleine. Stets wirst du einen Baum, eine Blume oder zumindest einen Grashalm in der Nähe finden. Deine Mutter wird immer da sein und dich beschützen.“&lt;br /&gt;
Und auf einmal blieb [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] stehen. Langsam drehte sie sich zur Seite und legte die Stirn gegen die Rinde eines der riesigen Bäume. Wie hatte sie nur diese sanften Riesen verteufeln können? Wie hatte sie nur diese Umgebung als schrecklich bezeichnen können?&lt;br /&gt;
Sie schloss die Augen und wartete auf die Schritte, die sich sicher bald nähern und ihren Tod bedeuten würden. Aber sie würde nicht mehr rennen. Sie vertraute auf ihre Mutter und legte ihr Leben in deren Arme.&lt;br /&gt;
Und dann hörte sie ein leises Flüstern.&lt;br /&gt;
„Wie sich die Arme an mich lehnt. Oh du Arme, hör auf zu weinen.“&lt;br /&gt;
„Das sind keine Tränen, das ist Blut. Bist du zu hölzern geworden um den Unterschied zu merken?“&lt;br /&gt;
„Sie blutet? Warum denn nur?“&lt;br /&gt;
„Weil selbst kleine Äste die weiche Haut zerschneiden können.“&lt;br /&gt;
„Schau nur wie sie zittert.“&lt;br /&gt;
„Wie gerne würde ich ihr helfen.“&lt;br /&gt;
„Ich auch.“&lt;br /&gt;
„Ich auch.“&lt;br /&gt;
„Aber sie kann uns nicht hören.“&lt;br /&gt;
„Wir können sie nicht trösten.“&lt;br /&gt;
„Wir können sie nicht beschützen.“&lt;br /&gt;
„Würde sie uns nur hören können.“&lt;br /&gt;
„Wieso kann sie uns nicht hören?“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Ich kann euch hören!“ Schrie [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] mit all ihrer Kraft. „Bitte helft mir!“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Sie kann uns hören?“&lt;br /&gt;
„Sie möchte unsere Hilfe?“&lt;br /&gt;
„Wie lange ist es her?“&lt;br /&gt;
„Sollen wir singen?“&lt;br /&gt;
„Ja lasst uns singen!“&lt;br /&gt;
„Ja..Singen!“&lt;br /&gt;
Und plötzlich schwoll das Flüstern, war es zuerst noch leise und kaum zu hören gewesen, immer weiter an, gewann an Stärke und glich schon bald einem Orkan aus unterschiedlichen Stimmen, die durcheinander riefen. Nach und nach hörten die Stimmen auf zu rufen und fingen stattdessen an leise zu summen. Das Summen wurde immer lauter, übertönte schließlich die letzten Stimmen und brachte mit seinen tiefen Tönen [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]]s Innere sanft zum vibrieren.&lt;br /&gt;
Eine tiefe und warme Stimme erschallte, sang von den Strahlen der Sonne und den Tränen des Mondes und plötzlich setzten alle Stimmen in dieses Lied mit ein.&lt;br /&gt;
Es war das Lied der Schöpfung, die Erzählungen des ersten Baumes, der als Knospe miterlebt hatte wie Mond und Sonne von den Göttern auseinander gerissen wurden und fortan nie wieder zusammen sein und zugleich erstrahlen durften. Um wenigstens die Wärme des anderen und dessen Spiegelbild für wenige Momente zu erhaschen, nachdem dieser schwinden musste, erschufen die Zwei die Natur und die Wärme der Sonnenstrahlen sowie die Liebe in den Mondtränen hauchten der kargen Erde Leben ein.&lt;br /&gt;
Der Erste aber, der stark genug gewesen war vor all diesem bereits als Knospe den Boden zu durchbrechen, wuchs und wuchs bis er groß und prächtig war. Er war der Stärkste von allen und schließlich hob ihn der Mond aus der Erde und gab ihm die Fähigkeit zu wandern. So wurde der Erste als Xinglu, der Wanderer, bekannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Sie ist eingeschlafen.“&lt;br /&gt;
„Sie ist sicher.“&lt;br /&gt;
„Der Schatten ist fort.“&lt;br /&gt;
Das Flüstern der Bäume, sehr zaghaft und leise um das Mädchen nicht zu wecken, flog einige Zeit später dem Winde gleich wieder durch die Luft.&lt;br /&gt;
„Sie muss zurück.“&lt;br /&gt;
„Ja das muss sie.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===14. Kapitel===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Hört ihr das? Sie singen! Sie singen für das Mädchen, sie singen für [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]]!“ Stellte die große [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Schildkröte]] fassungslos fest, während sie sich im Kreis drehte und dem Lied der Bäume lauschte.&lt;br /&gt;
Das Geräusch des schabenden Panzers zusammen mit den Worten aus tiefer Kehle drangen durch die Schleier des Schlafes und holten [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] aus diesem empor.&lt;br /&gt;
„Sie kommt zu sich. Sie hat überlebt!“ Ertönte die Stimme des [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]]s ganz nah vor [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]]s Gesicht. Und als sie die Augen öffnete, sah sie die Gesichter des [Geschichte von Taki#Der rote Vogel - Suzaku|Vogel]]s und des [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]]s dicht über ihrem eigenen schweben und sie mit besorgten Blicken anschauten, bevor sie anfingen breit zu lächeln.&lt;br /&gt;
„Wo bin ich?“ Murmelte sie schlaftrunken, während sie sich den Schlaf aus den Augen rieb.&lt;br /&gt;
„Du bist im Hain des Waldgottes. Du hast geschlafen und wurdest im Traum auf die Probe gestellt.“&lt;br /&gt;
Antwortete [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Bai Hu]], der sich mit einem langgestreckten Seufzer anscheinend nach einer halben Ewigkeit wieder legte und sich wohlig streckte.&lt;br /&gt;
„Habe ich bestanden?“&lt;br /&gt;
[[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Zhu Que]] öffnete den Schnabel, anscheinend um antworten zu wollen, aber die tiefe Stimme Xinglu’s unterbrach ihn.&lt;br /&gt;
„Du hast mehr als das.“ Der riesige Schatten bewegte sich zum ersten Mal, seitdem [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] im Hain war, und schob sich langsam in das fahle Licht des Mondes.&lt;br /&gt;
„Niemals hätte ich erwartet, dass sie für dich singen würden. Niemals hätte ich erwartet, dass sie dieses Lied anstimmen würden.“&lt;br /&gt;
Murmelte das Wesen, dessen Körperbau dem eines Menschen glich, nur glichen Hände und Füße mehr einer Mischung aus Menschenhand und Bärentatze und die Haut schien aus einer rissigen und vor Alter schon schwarz gewordenen Baumrinde zu bestehen. Das Gesicht schließlich war dem eines Hirsches nachempfunden, nur dass sich Flechten aus großen Baumblättern vom Kopf über die Schultern des Wesens ergossen.&lt;br /&gt;
„Sie sangen von dir nicht wahr?“ Fragte [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] das Wesen, dessen große Augen von großer Trauer sprachen.&lt;br /&gt;
„Ja. Ich habe dieses Lied geschrieben und es einem jeden Baum früher vorgesungen, wenn er noch klein und schwach war. Das Lied half ihnen zu wachsen und den Gezeiten zu widerstehen, so dass sie fast so groß wurden wie ich einst. Deswegen nennt man es auch das Baumlied. Früher kannte es ein jeder Baum.“&lt;br /&gt;
„Deswegen sind die Bäume in der Nähe des Haines also so groß und der Winter dem Hain so fern!“&lt;br /&gt;
„Früher waren alle Bäume so groß. Damals wanderte der Wanderer noch jeden Tag über die Erde und sang zu jedem Baum.“ Mischte sich eine raue Stimme plötzlich ein und alle, egal ob Mensch, Tier oder Gott wandten dem Ursprung der Stimme den Kopf zu.&lt;br /&gt;
Ein alter Mann kam mit hinkenden Schritten über die Wiese dem See und der Insel entgegen und winkte dem Mädchen entgegen, das die Augen vor Staunen weit aufgerissen hatte.&lt;br /&gt;
„Du? Was machst du denn hier?“ Rief sie ihm entgegen. Anstatt aber eine Antwort des Mannes zu erhalten, erklang die Stimme des Waldgottes.&lt;br /&gt;
„[[Geschichte von Taki#Der blaue Drache – Seiryu|Quing Long]]. Jetzt wundert mich gar nichts mehr. Hast du [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] beigebracht zu den Bäumen zu sprechen?“&lt;br /&gt;
„Ich habe ihr lediglich von der Natur erzählt Xinglu. Alles Weitere hat sie selber erlernt.“&lt;br /&gt;
„[[Geschichte von Taki#Der blaue Drache – Seiryu|Quing Long]]?“ Verwirrt schaute [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] zwischen dem Alten und Xinglu hin und her.&lt;br /&gt;
Auf dem Gesicht des Alten aber, der am nahen Ufer des Sees angelangt war, bildete sich ein Lächeln und plötzlich erhob sich an derselben Stelle, an der der Alte soeben gestanden hatte, ein großer [[Geschichte von Taki#Der blaue Drache – Seiryu|blauer Drache]] in die Luft, nur um neben Xinglu wieder zu landen.&lt;br /&gt;
„Du hast es schon immer geliebt dich zu verkleiden.“ Murmelte die [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Schildkröte]].&lt;br /&gt;
„Du musst verstehen, dass ich dir nicht die Wahrheit zeigen durfte [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]]. Ich bin der Letzte der Vier und Erster des Kreises. [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Xuan Wu]], [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Zhu Que]], [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Bai Hu]] und ich, [[Geschichte von Taki#Der blaue Drache – Seiryu|Quing Long]] sind die 4 Wächter des Waldgottes und die ersten der Tiere, zu denen er wie zu den Bäumen sang. Ein jeder von uns ist die Inkarnation einer der Jahreszeiten. Ich bin der Frühling, [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Zhu Que]] ist der Sommer, [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Bai Hu]] ist der Herbst und [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Xuan Wu]] ist der Winter. Einst wandelten wir an der Seite Xinglu’s über die Erde. Als er sich aber veränderte, wandten drei von uns ihm den Rücken zu und nur[[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Xuan Wu]] blieb bei ihm.“&lt;br /&gt;
„Aber was habe ich damit zu tun? Ich wollte doch nur Kigiku retten.“&lt;br /&gt;
„Und in diesem einfach Streben hast du es geschafft mich an die Anfänge und das Gute in euch Menschen zu erinnern. Ich war es, der dich im Wald der Träume gejagt hat und hätten dir die Bäume nicht geholfen, so hätte dein Herz schließlich vor Angst aufgehört zu schlagen. Als aber die Bäume anfingen zu singen, da erinnerte ich mich. Sie sangen aber nicht nur von mir, sondern auch von dir. Sie sangen davon wie viel Angst du in der Dunkelheit hast, was für einen Weg du zurücklegen musstest und wie gerne sie dir helfen würden. Und mit jedem Wort verflog mein Hass und ich fing an euch Menschen zu verstehen.“&lt;br /&gt;
„Ich habe gar nicht gehört, dass sie von mir sangen. Hat diese wunderschöne tiefe Stimme etwa auch über mich gesungen?“&lt;br /&gt;
„Wunderschöne tiefe Stimme?“ Schaltete sich [[Geschichte von Taki#Der blaue Drache – Seiryu|Quing Long]] plötzlich ein und wechselte einige Blicke mit den drei anderen, während Xinglu die violetten Augen geschlossen hatte.&lt;br /&gt;
„Sie hat dich singen hören Xinglu? Wie ist das möglich? Du hast schon so lange nicht mehr gesungen.“ Brummte [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Bai Hu]] verdutzt.&lt;br /&gt;
„Sie erinnern sich noch immer daran wie ich zu ihnen sang. Und aus der Erinnerung heraus haben sie meine Stimme scheinbar beschworen. Es ist zu lange her, dass ich zu ihnen gesungen haben, und ich habe kein Recht zu ihnen zu singen bei all dem, was ich getan habe.“&lt;br /&gt;
„Das stimmt nicht! Sie reden stets miteinander und die ältesten von ihnen erzählen den jüngeren von deinem Lied. Sie kennen es alle und werden es nie vergessen.“&lt;br /&gt;
„Mir fehlt aber die Kraft zum Wandern. Hass und Zorn haben meine Beine schwer werden lassen.“&lt;br /&gt;
Er wandte sich von dem weißen [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] ab und dem Mädchen zu.&lt;br /&gt;
„Nein ich hörte keine tiefe Stimme, sondern eine hohe. Ich hörte die Stimme eines jungen [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Drachen]]n, der mich furchtlos anbrüllte. Die Bäume sangen von dem gelben Schuppenkleid des [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Drachen]]n und von der Wärme im Herzen dieses Wesens.&lt;br /&gt;
[[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] sie sangen von dir und es war so viel Wahrheit in ihren Worten, die ich erst jetzt vernehmen konnte.“&lt;br /&gt;
„Warum guckst du so traurig Xinglu? Was hast du vor? Was hat das zu bedeuten?“&lt;br /&gt;
Fragte das Mädchen nun sichtlich besorgt um den Waldgott.&lt;br /&gt;
„Es ist Zeit für mich das Geschenk, das mir der Mond einst gab, zurück zu geben. Ich habe meine Pflicht gegenüber meinen Brüdern und Schwestern vergessen und sie zu lange warten lassen. Ich sehne mich nach Ruhe [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]].“&lt;br /&gt;
Die Züge des Wesens erhellten sich und die Risse in der dunklen Rinde schlossen sich immer mehr.&lt;br /&gt;
„Die Zeit des Wanderers ist vorbei. Zu lange habe ich mich dagegen gewehrt einzusehen, dass die Welt mich nicht mehr braucht. Es ist nun an der Zeit, dass die Jüngeren auf sich aufpassen. Vieles wird sich verändern, aber wenn ich höre wie die Bäume für dich singen, so bin ich mir sicher, dass es nicht nur schlecht sein wird.“&lt;br /&gt;
„Willst du uns wirklich verlassen Xinglu? Was sollen wir ohne dich machen? Was sollen wir alleine machen?“ Rief [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Zhu Que]] mit Trauer in der Stimme.&lt;br /&gt;
„Helft dem gelben [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Drachen]]n bei der Wahrung dessen, was wir einst zusammen auf unseren Reisen verbreiteten. Natürlich nur, wenn du willst [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]].“&lt;br /&gt;
Das Mädchen schaute in die großen violetten Augen und auf die immer heller werdende Rinde, durch die von Minute zu Minute mehr Leben zu pulsieren schien.&lt;br /&gt;
„Was genau meinst du?“&lt;br /&gt;
„Vieles, was einst gut war, ist zerstört. Du hast mir aber gezeigt, dass nicht alles zerstört ist. Ich frage mich, ob sich Sonne und Mond so fühlten, als sie mich erblickten und das Leben erschufen….&lt;br /&gt;
Ich werde das Wandern aufgeben und wieder nur ein Baum sein, ein Baum der mit seinen Brüdern singt. Gerne werde ich von dem kleinen Mädchen singen, das zum [[Geschichte von Taki#Der_Gelbe_Drache|gelben Drachen]] wurde, der den Beginn einer neuen Zeit darstellt.&lt;br /&gt;
Ich würde gerne dabei zusehen, wie ein kleines Mädchen die Wunden, die ein alter Baum geschlagen hat, schließt und dabei hilft, dass wieder mehr Menschen das Lied der Bäume hören.“&lt;br /&gt;
[[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] konnte die Trauer in dem Wesen vor sich so deutlich spüren, dass es ihr die Sprache verschlug. Aber nicht nur Trauer, sondern auch Freude über die Erlösung konnte sie spüren. Es hatte nicht lange gedauert bis ihre Augen sich mit Tränen gefüllt hatten, so dass sie lediglich nicken konnte.&lt;br /&gt;
Der Waldgott lächelte sie voller Wärme an und streckte sich dann zu seiner vollen Größe aus. Ein wohliges Seufzen entfuhr ihm, als die alten Glieder sich zum beinahe letzten Mal bewegten und er sich mit stummen Gesten von seinen vier Freunden verabschiedete, die auf ihre Art viel treuer waren als er es je bis zu diesem Moment vermutet hatte. Dann legte er die letzten Schritte bis zum Mittelpunkt der kleinen Insel zurück, streckte sich erneut und seufzte dabei langgezogen.&lt;br /&gt;
Ein Rascheln und Rauschen war zu hören, als sich riesige Wurzeln in den Boden gruben und gewaltige Äste in die Höhe streckten. So schnell geschah alles, dass nur wenige Momente später sich dort, wo noch eben die Gestalt des Waldgottes gestanden hatte, ein gewaltiger Baum in die Höhe streckte und seine riesigen Äste weit über den See hängen ließ. Das gewaltige Blätterdach des Baumes erstreckte sich über den gesamten Hain und schützte diesen gleich einer Decke.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Epilog===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So verlor der Waldgott seinen Namen und war wieder nur der Erste. Im selben Moment aber erschallte zum ersten Mal seit langer Zeit die tiefe Stimme des Waldgottes und sang begleitet von vielen seiner Brüder das Lied des gelben [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Drache]]ns, so wie es hier geschrieben steht.&lt;br /&gt;
Lieder aber sind die älteste Form des Übernatürlichen und oft findet man in ihnen bereits einen Teil der Zukunft beschrieben. So erfuhr der kleine Bach, an dem das Lied begann, davon wie [[Geschichte von Taki#Der gelbe Drache|Hiwa]] begleitet von [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Zhu Que]], [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Bai Hu]], [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Xuan Wu]] und [[Geschichte von Taki#Der blaue Drache – Seiryu|Quing Long]] in das Dorf am Rand des großen Waldes kam und sowohl von dem Waldgott als auch von dessen Bedauern erzählten. Die Dorfbewohner hörten gerne den Geschichten dieser ungleichen Gruppe zu, ließen sich von diesen verzaubern und wollten alsbald den riesigen Baum selber sehen. Manche von ihnen blieben dort, andere verließen den Ort wieder, nur um von dessen Pracht zu erzählen.&lt;br /&gt;
So gründete sich schon bald unter dem schützenden Dach des Waldgottes ein kleines Dorf. Die vier Wächter, die es nun als Aufgabe ansahen neben dem Waldgott auch noch das Dorf und [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] zu beschützen, blieben bei den Menschen und halfen dem Mädchen dabei zu beschützen, zu trösten, zu beruhigen, zu lenken und vor allem zu erzählen und zu singen.&lt;br /&gt;
Zwei Jahre später, als die ersten Schneeflocken vom Himmel fielen und die mittlerweile zur jungen Frau herangewachsene [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] an die stürmische Nacht erinnerten, in der sie zum ersten Mal von dieser Welt erfuhr, wenn auch nur reichlich verwirrende Bruchstücke, stapfte eine vermummte Gestalt den schmalen von den Bewohnern angelegten Weg zum Hain empor.&lt;br /&gt;
Eine helle Stimme, ihr merkwürdig bekannt aber doch in den Wirren der Erinnerungen verloren, riss [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] aus den Erinnerungen und ließ sie von ihrem Platz am Rande des Sees aus in die Richtung der Gestalt sehen. Ihre Augen weiteten sich und füllten sich als bald mit Tränen, während ihre Füße über den von feinen Schneeflocken bedeckten Boden regelrecht flogen und sie in die weit geöffneten Arme der ihr entgegenlaufenden Kigiku trugen.&lt;br /&gt;
Der Bach plätscherte fröhlich, als er von der Wiedervereinigung der Schwestern hörte und weigerte sich im kommenden Winter vehement dagegen zu erstarren und einzufrieren, so groß war seine Freude. Erst die tiefe Stimme des Waldgottes aus der Ferne sorgte dafür, dass er sich beruhigte und als der Bach langsam erstarrte und für den Winter einschlief, freute sich der Waldgott über jenes letzte Geschenk, das er den Menschen und besonders seiner [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] geben konnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Wichtige Personen und Wesen aus Legenden und Sagen=&lt;br /&gt;
Hier sind wichtige Personen aus der Geschichte oder Legenden/Sagen von Takigakure aufgelistet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Dorfoberhäupter [[Takigakure]]s===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Ieyasu Kagetoya====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ieyasu Kagetoya das erste große Oberhaupt des Dorfes Takigakure. Nach dem Fall Kakuzus bei dem der gesamte damalige Ältestenrat verstarb, übernahm er nicht nur die Macht im Kagetoya-Clan sondern auch im Dorf selbst.&lt;br /&gt;
Er galt als mächtiger Shinobi und entsprechend dem Ruf der Kagetoya als großartiger Krieger. &lt;br /&gt;
Durch seine Autorität und auch teilweise durch Furcht vor seiner Rache stellte er einen sehr wackeligen Frieden in Takigakure her.&lt;br /&gt;
Er führte damals die grundlegende Struktur des heutigen Militärs in Takigakure ein, auch wenn dieses im Laufe der vielen Dynastien überarbeitet wurde, ist es grundlegend immer noch das System nach dem die Kagetoya Krieg führen und sich organisieren.&lt;br /&gt;
Der Kagetoya galt als streng, aufbrausend und ein wenig tyrannisch außerdem erzählt man sich das er ein begabter, wenn auch gerne riskant agierender, Stratege sei was letztlich zu seinem Sturz führte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Shingen Shiazu====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Shingen Shiazu, das zweite große Oberhaupt Takigakures, galt ebenso wie sein Vorgänger Ieyasu Kagetoya als begabter Shinobi und Stratege.&lt;br /&gt;
Jedoch hatte er dem Plan des Kagetoyas eine ganze Kompanie zu opfern widersprochen, als diese dann nicht nur überlebte sondern die Schlacht auch noch gewann schlug er sich auf die Seite der Fuyou, deren Oberhaupt das Kommando über die folgende Kompanie hatte, was dazu führte das Ieyasu Kagetoya noch auf dem Schlachtfeld zum Selbstmord gezwungen wurde, um seine Ehre wieder reinzuwaschen.&lt;br /&gt;
Mit der Unterstützung der Fuyou und einiger jüngerer Clans wurde er dann zum zweiten Oberhaupt Takigakures erklärt. &lt;br /&gt;
Er erklärte die Kagetoya jedoch nicht zu Verrätern und ließ die Ehre der Familie unangetastet.&lt;br /&gt;
Shingen trat er kurz nach dem Bluterbenkrieg von seinem Amt zurück, da er sich in einer Schlacht schwer verletzt hatte und langsam alt wurde. Er galt in seiner Amtszeit zwar als strenges aber faires Oberhaupt, der stets jeden Vorschlag anhörte, bevor er seine Entscheidung traf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Mifune Ashura====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mifune Ashura war das dritte Oberhaupt Takigakures und das erste das nicht aus einer der Gründerfamilien stammte.&lt;br /&gt;
Er war ein Veteran des Krieges, der sich in vielen Schlachten als großer Anführer bewährt hatte, vor allem durch die Tatsache das seine Truppen stets ihre Position gehalten hatten sowie geringere Verluste aufwiesen.&lt;br /&gt;
Jedoch hatte der Krieg ihn zu einem paranoiden Mann gemacht, er verschärfte die Sicherheitskontrollen und die Verteidigungssysteme von Takigakure erheblich. Auf seinen Wunsch wurde eine Kampagne gestartet, die die Bevölkerung davon überzeugte das man Ausländern nicht trauen könne und das die Abschottung von außen der einzige Schutz vor Eroberung wurde.&lt;br /&gt;
Dies hatte auch Erfolg, Takigakure igelte sich ein und sah alles als Bedrohung an, was zu allgemeiner Aufrüstung im Dorf führte.&lt;br /&gt;
Zudem schwächte er die Macht der Gründerclans erheblich in dem er den Ältestenrat neu aufstellte und für niedere Clans zugänglich machte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Kessen Musou====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kessen Musou wurde nach dem überraschenden Tod Mifunes, der scheinbar an einer Krankheit verstarb, ebenso überraschend zum neuen Oberhaupt erklärt. Entgegen der Traditionen des Dorfes die Wege der alten Oberhäupter weiter zugehen, brach er damit und zum ersten Mal in der Geschichte öffnete Takigakure sich wieder nach außen. Ausländer wurden nicht länger verteufelt und argwöhnisch betrachtet, sondern willkommen geheißen und in die Dorfstruktur eingeführt.&lt;br /&gt;
Von vielen wurde Kessen Musou als wahrer Held vergöttert, da er eine unglaubliche Phase des Friedens in Takigakure einläutete, auf die man später immer noch neidisch war und sich zurück wünschte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Verräter [[Takigakure]]s===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Kakuzu====&lt;br /&gt;
====Nobu Gushiken====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Wächter [[Takigakure]]s===&lt;br /&gt;
Die Wächter [[Takigakure]]s entspringen aus der Sage &amp;quot;[[Geschichte von Taki#Das Lied des gelben Drachen|Das Lied des gelben Drachen]]&amp;quot;, welche von einem mutigen kleinem Mädchen und der Entstehung von [[Takigakure]] erzählt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Der blaue Drache – Seiryu====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quing Long bietet einen durchaus beeindruckenden Anblick, wenn er sich nicht in seiner Menschengestalt fort bewegt. Gerne verbringt er seine Zeit als Eremit getarnt, um den einen oder anderen Wanderer etwas über die Natur zu erzählen und beizubringen, so wie er es einst bei dem kleinen Mädchen Hiwa getan hatte. Nur sehr selten würde sich Quing Long in seiner wahren Gestalt einem Menschen zeigen. Sein edles und geduldiges Gemüt würden ihn für offene Geister zum höchst angenehmen Gesprächspartner machen. Vorurteilslos betrachtet er jeden Menschen einzeln und nicht die Menschheit als ganzes, bevor er sich seine Meinung zu einem Individuum bildet.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der blaue Drache Quing Long steht für die Jahreszeit Frühling und somit für die Geburt und die frühe Phase jungen Lebens, seien es Pflanzen, Menschen oder Tiere.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Der rote Vogel – Suzaku====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zhu Que hat ein durchaus heiteres Wesen. Das Interesse des roten Vogels weckt man durch Gesang und Lieder. Selber trällert er gerne verschiedene Lieder und am meisten gefällt es ihm, wenn sich aus seinem Gesang und das eines Menschen ein Duett bildet. Er kann die Form eines kleinen roten als auch großen roten Vogels annehmen. In Anwesenheit oder in der Nähe von Menschen würde er stets als kleiner Vogel auftauchen, um nicht als Wächter erkannt zu werden.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der rote Vogel Zhu Que steht für die Jahreszeit Sommer und damit für den Höhepunkt des Lebens mit all den Pflanzen und Lebewesen, die im Frühling noch klein und zierlich waren. Er steht für die Reichen Geschenke, die die Natur im Sommer bringen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Der weiße Tiger – Byakko====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bai Hu ist äußerst schlau und gerissen, wie es das Bild einer Raubkatze schon immer präsentiert hat. Der weiße Tiger kann die form einer kleinen weißen Katze annehmen, um ohne größeres Aufsehen zu erregen unter Menschen zu wandeln oder sich einzelnen Wanderern zu zeigen ohne direkt erkannt werden zu wollen. Meistens nutzt er diese Form, um die Verhaltensweisen eines Individuums zu beobachten. Reden würde er in seiner Katzenform nie, selbst als Tiger ist es schwer Bai Hu viele Worte zu entlocken. Nie verliert er mehr Worte als unbedingt nötig, man würde immer nur von ihm hören, dass für alles einen Richtigen Zeitpunkt und Ort gibt, wenn man versuchen würde mehr Worte aus ihm zu locken. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der weiße Tiger Bai Hu steht für die Jahreszeit Herbst und damit als Vorbote für die härteren Monate, die im Winter folgen. Mit ihm verbindet man auch den Aspekt der Jagd, der während der Herbstmonate an Wichtigkeit zunimmt, da Pflanzen und Bäume zur Ruhe kommen und bis zum Frühling keine Früchte austragen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Die schwarze Schildkröte – Genbu====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Xuan Wu würde auf Menschen einen etwas angst einflößenden Eindruck machen. Es ist schwer zu erahnen, wie es um das derzeitige Gemüt der schwarzen Schildkröte aussieht. Obwohl Xuan Wu durch das kleine Mädchen Hiwa eines besseren belehrt wurde, was die Menschen in Bezug auf die Natur angeht, so konnte er nie wirklich seinen Argwohn gegenüber die Menschen ablegen. Immer noch sieht er die meisten Menschen als Zerstörer von Natur und Leben. Nur sehr schwer lässt er sich von der Gutherzigkeit und Naturverbundenheit eines Individuums überzeugen. Sollte man dies aber geschafft haben, so genießt man das voller Vertrauen und den Schutz der argwöhnischen Schildkröte. Natürlich stehen die Menschen [[Takigakure]]s automatisch unter seinem Schutz, da er diese als Abkömmlinge der ersten Dorfbewohner ansieht.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die schwarze Schildkröte Xuan Wu steht für die Jahreszeit Winter und damit für die Ruhe selbst, die während eines jeden Winters in der Natur einkehrt. Oftmals wird auch der Tod mit ihm in Verbindung gebracht, denn nicht alle Lebewesen überstehen den kalten Fängen des Winters.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Der gelbe Drache====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Mädchen namens Hiwa ist ein sehr naturverbundener Mensch. Sie weiß jeden Aspekt der Natur zu schätzen, achtet jede noch so kleine Lebensform und würde immer zum Wohle dieser handeln. Ihr eigenes Wohl stellt sie unter das von anderen, selbst wenn es um das Wohl fremder Menschen geht. Sie ist eine lebensfrohe Person, die sich gerne auch bei anderen Menschen aufhält. Durch ihren langen und außergewöhnlichen Aufenthalt in der Natur, ist diese zu ihrem eigentlich Zuhause geworden, etwas das man ihr auch anmerkt. Sie verbringt mehr Tage in Wäldern als unter Menschen. Man sagt ihr nach, dass sie mit Bäumen reden kann.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Hiwa gilt heute als Tod, wobei man sich dessen nie gewiss war. Man erzählt sich, dass sie eines Tages einfach im Wald verschwunden und nie wieder zurück gekehrt war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Frage-Sektion ==  &lt;br /&gt;
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== Navigation ==&lt;br /&gt;
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		<author><name>Masao Higurashi</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.narutorpg.de/index.php?title=Geschichte_von_Taki&amp;diff=25568</id>
		<title>Geschichte von Taki</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.narutorpg.de/index.php?title=Geschichte_von_Taki&amp;diff=25568"/>
		<updated>2016-03-14T16:08:19Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Masao Higurashi: /* Mifune Ashura */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Auf dieser Seite findet ihr eine Übersicht über die Geschichte des Dorfes [[Takigakure]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Seit Entstehung von [[Takigakure]]==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Sengoku Jidai===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Anfang der Geschichtschreiber [[Takigakure]]s steht Sengoku Jidai, die Zeit der streitenden Reiche. Nachdem die Kunst des Ninjutsu zur Blüte seiner Macht aufgestiegen war, durchstriffen zahllose [[Clan]]s die Lande, ein jeder mit seinen eigenen Fähigkeiten und Ansichten über die Welt. Sie waren [[Söldner]], die von den Ländern bezahlt wurden und alle bisher gekannten Waffen und Armeen überflüssig machten. Diese Kraft, die vielen zunächst wie ein Segen erschien, wurde schnell zu einem Fluch als sich angeblich selbst der Himmel in blutiges Rot aufgrund der endlosen Schlachten färbte, die auf der Erde ausgetragen wurden. Als sich die zwei mächtigsten [[Clan]]s im Reich des Feuers zusammenschlossen und [[Konohagakure]] gründeten, geschah ein Umdenken in vielen Ninja[[clan]]s die diesem Beispiel folgten. Es war deutlich geworden das es keinen Sinn mehr hatte nur dem eigenen Clan Treue zu schwören: Um zu bestehen brauchte es Bündnisse mit anderen Gruppierungen. Je stärker die zu schmiedende Allianz umso mehr Macht für die Beteiligten.&amp;lt;br /&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Gründung des Dorfes - 85 Jahre vor Ende des Bluterbenkrieges===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In diesen Jahren versammelten sich vier der örtlichen Ninjaclans an dem Baum, den wir heute Taki-Baum nennen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Gesellschaft_in_Taki#Kagetoya|Kagetoya]] (Krieger), die [[Gesellschaft_in_Taki#Shiazu|Shiazu]] (Strategen), die [[Gesellschaft_in_Taki#Fuyou|Fuyou]] (Heilung) und die [[Gesellschaft_in_Taki#Nanaya|Nanaya]] (Tarnung).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie schlossen einen Pakt und schworen untereinander Treue an diesem Baum, der zu dieser Zeit noch ein gewöhnlicher war und erst Jahrzehnte später zu wahrer Berühmtheit gelangen sollte. Entgegen häufiger Annahme wurde [[Takigakure]] auf Vorschlag der [[Gesellschaft_in_Taki#Fuyou|Fuyou]] und Nanaya hin als Demokratie gegründet, da sich die verfeindeten [[Clan]]s der [[Gesellschaft_in_Taki#Kagetoya|Kagetoya]] und [[Gesellschaft_in_Taki#Shiazu|Shiazu]] auf keinen Anführer einigen konnten. [[Takigakure]] wurde vom Ältestenrat geführt, welcher aus den Anführern der jeweiligen [[Clan]]s bestand und hatte zu Beginn mit vielen Schwierigkeiten zu kämpfen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch die schier endlose Bedrohung und zahlreiche Überfälle entwickelte [[Takigakure]] bereits sehr früh fähige Verteidigungsmechanismen und Finten, mit denen sie selbst übermächtige Feinde erfolgreich abwehren konnten. Niemals gelang es einem Feind Fuß in [[Takigakure]] zu fassen und der Frieden im verborgenen Dorf machte den Rat der Ältesten leichtsinnig und überheblich.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Der Fall Kakuzu und Kagetoya-Dynastie - 65 Jahre vor Ende des Bluterbenkrieges===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Fall Kakuzu sorgte für besonderes Aufsehen im Dorf und beeinflusste es bis heute. Nachdem der Jounin Kakuzu bei einem Auftrag scheiterte der die Ermordung des ersten [[Wichtige_Personen_in_Konoha#Hokage|Hokage]]s im Sinn hatte, mit dem [[Takigakure]] im Krieg war, erfuhr er bei seiner Rückkehr eine starke Ignoranz und Ablehnung. Er wurde mit Strafen belegt, denen er sich mit unerwarteter Gewalt erfolgreich widersetzen konnte. Bei seiner Flucht kam der gesamte Ältestenrat ums Leben, was für große Debatten in den Clans sorgte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Ieyasu [[Gesellschaft_in_Taki#Kagetoya|Kagetoya]] sich zum neuen Oberhaupt erklärte, gab es niemanden der ihm zu widersprechen wagte. Mittlerweile hatten sich weitere [[Clan]]s in [[Takigakure]] angesiedelt und viele von ihnen hielten den mächtigen [[Gesellschaft_in_Taki#Kagetoya|Kagetoya]] die Treue, sodass jeder Widerspruch in einem Bürgerkrieg hätte enden können.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Der Aufstand und Shiazu-Dynastie - 28 Jahre vor Ende des Bluterbenkrieges===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Viele Jahrzehnte lang herrschte in [[Takigakure]] eine angespannte Stimmung, doch keine Seite wagte es diesen trügerischen und wackeligen Frieden zu brechen. Das Dorf hatte viele Fortschritte gemacht. Es gelang ihm seine Macht auszubauen und von Taki als offizielles Ninjadorf anerkannt zu werden. Seine Ninja sicherten nun nichtmehr einzig das Dorf, sondern das gesamte Land stand unter dem Schutz und der Verwaltung der Ninja aus [[Takigakure]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dennoch folgte das unvermeidliche erneut aus einer im Leichtsinn geborenen Handlung heraus: Als Ieyasu [[Gesellschaft_in_Taki#Kagetoya|Kagetoya]] sich in einer Schlacht dazu entschied eine Kompanie seiner Shinobi für den Sieg zu opfern, musste er die Folgen seiner Handlung am eigenen Leib spüren. Die Kompanie unter Führung von Kenshin [[Gesellschaft_in_Taki#Fuyou|Fuyou]] schaffte es entgegen aller Wahrscheinlichkeiten nicht nur zu überleben, sondern die gesamte Schlacht beinahe im Alleingang zu entscheiden. Als sie anschließend zurückkehrten, wandten sie sich offen gegen die Ninja welche sie im Stich und zum Sterben zurückgelassen hatten. Die [[Gesellschaft_in_Taki#Shiazu|Shiazu]], welche wohl nur auf eine solche Gelegenheit gewartet hatten, schlossen sich mit den [[Gesellschaft_in_Taki#Fuyou|Fuyou]] zusammen was letztlich auf den Tod [[Gesellschaft_in_Taki#Kagetoya|Kagetoya]]s und dem Ende seiner Dynastie noch auf diesem Schlachtfeld hinauslief.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Daheim in [[Takigakure]] wurde Shingen Shiazu als neues [[Dorfoberhaupt]] etabliert, mit großer Unterstützung der [[Gesellschaft_in_Taki#Fuyou|Fuyou]] und einiger jüngerer [[Clan]]s, welche sich im Laufe der Jahre um die Shiazu und [[Gesellschaft_in_Taki#Fuyou|Fuyou]] geschart hatten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unter den Shiazu änderte sich nach Aussen hin wenig, da sie an den Pfaden der [[Gesellschaft_in_Taki#Kagetoya|Kagetoya]] festhielten und diese trotz des Zwischenfalls nicht als Verräter deklarierten. Dennoch war dies das offizielle Ende des [[Clan]]s, denn während die Kagetoya mehr und mehr Verbündete in [[Takigakure]] verloren, schwand auch der [[Clan]] bis sich im folgenden Bluterbenkrieg ihre Spuren komplett verloren.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===[[Takigakure]] im Bluterbenkrieg===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während des Bürgerkrieges erlebten viele Einwohner und Ninja eine Schockphase die selbst nach dem Ende des Krieges noch viele Jahrzehnte lang anhalten sollte. Sie erkannten, das ihre Sicherheit nicht von selbst gegeben war. Obwohl es den Ninja gelang jeden Eindringling vom Dorf fern zu halten, hatte das Dorf viele Verluste und Tragödien zu beklagen, viele die heimkehrten waren nicht mehr dieselben wie vorher und erzählten erschreckende Geschichten über all die Bluterbler gegen die sie hatten kämpfen müssen.&amp;lt;br /&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Folgen des Krieges und Ashura-Dynastie - Monate nach Ende des Bluterbenkrieges===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenige Monate nach Ende des Krieges musste auch Shingen Shiazu zurücktreten, der sich in einer der letzten großen Schlachten schwere Verbrennungen zugezogen hatte. Zur Überraschung vieler ernannte er Mifune Ashura zu seinem Nachfolger, nachdem dieser sich in zahlreichen Schlachten hervorgetan hatte. Damit war er der erste Anführer [[Takigakure]]s der aus keiner der vier Gründerfamilien stammte, deren Population sich im Krieg ohnehin deutlich reduziert hatte. Der Ältestenrat wurde neu geordnet, sodass auch Mitglieder der niederen [[Clan]]s Zugang zu diesem hatten, was die Machtstellung der Gründerfamilien endgültig brechen sollte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem sich die Defensive als besonderes Markenzeichen der Shinobi aus [[Takigakure]] etabliert hatte, begann Mifune eben dieses noch auszubauen. Die alten Verteidigungsanlagen wurden verstärkt und Sicherheitskontrollen für Aus- und Einwanderer verschärft. Waffen wurden entwickelt und verbessert, während den Einwohnern die Gefahr der Aussenwelt eingeprägt wurde, der die heimische Sicherheit des Dorfes gegenüberstand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Takigakure]] begann sich für einen Krieg zu rüsten, der nicht kommen sollte.&amp;lt;br /&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Zeit des Friedens und Musou-Dynastie - 42 Jahre nach Ende des Bluterbenkrieges===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach einem friedlichen, wenn auch überraschendem, Tod Mifunes, wurde Kessen Musou vom Ältestenrat zu dessem Nachfolger ernannt. Während [[Takigakure]] sich in der Ashura-Dynastie mehr um die Sicherung seiner Position kümmerte, brach man in der Musou-Dynastie überraschenderweise damit. Potential von Aussen wurden willkommen geheißen und gefördert, während die Ninja-Akademie an gegenwärtige Standards angepasst wurde. In dieser Zeit stießen viele [[Clan]]s und Familien nach [[Takigakure]], die auch für dessen Entwicklung wichtig sind, wie [[Wichtige_Personen_in_Taki#Jinkou_Eigen|Jinkou Eigen]] oder die Familie der [[Wichtige_Personen_in_Taki#Shinishi_Kudo|Kudo]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Ära des Friedens hatte [[Takigakure]] erfasst und viele Ninja wuchsen in dem Bewusstsein auf diesen Frieden erhalten zu wollen. Konflikte waren selten und wurden zumeist gerecht gelöst. Von einigen wurde diese Zeit als wahres Paradies empfunden, andere verurteilten den Leichtsinn mit welchem die Ninja hierdurch behaftet wurden.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Militarisierung und Eigen-Dynastie - 80 Jahre nach Ende des Bluterbenkrieges===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als die Musou-Dynastie mit dem Tod Kessens während einer geheimen Mission endete, gab es große Bestürzung im Dorf als der Ältestenrat zur Überraschung vieler eine Frau namens [[Wichtige_Personen_in_Taki#|Jinkou Eigen]] zum neuen Oberhaupt ernannte. Abgesehen davon dass sie eine Frau war, war sie auch eine Ausländerin ohne feste Wurzeln in [[Takigakure]], was bei vielen Misstrauen erregte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Eigen-Dynastie wurde großer Wert auf innere Sicherheit gelegt. Die Schutzmaßnahmen innerhalb und ausserhalb des Dorfes wurden ebenso verstärkt wie deutlicher spürbar gemacht. Viele Systeme wurden bürokratisiert und auf Effizienz getrimmt, während die ·Shineitai·, die mehrere Dutzend starke Leibgarde des Oberhauptes, etabliert wurde. Es gab das erklärte Ziel aus [[Takigakure]] ein Dorf werden zu lassen, welches sich vor den Großreichen nicht weiter würde verbergen müssen. Aussen wurden Bündnisse geschmiedet, Innen wurden Gesetze erlassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu dieser Zeit traten auch die sogenannten &amp;quot;[[Söldner]]&amp;quot; das erste Mal an das Licht der Öffentlichkeit. Menschen ohne Chakra probten mit Schusswaffen den Aufstand gegenüber den mittlerweile etablierten Ninja.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Söldner-Ära===&lt;br /&gt;
Nach den militärisch geprägten Jahren Jinkous, hatte die [[Wichtige_Personen_in_Taki#Ehemalige_Dorfoberhäupter|Gushiken]]-Ära das erste Mal seit dem Bluterbenkrieg wieder mit einer größeren Bedrohung zu tun: Den Söldnern.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Doch anders als in anderen Ländern und Dörfer gab es in [[Taki no Kuni]] nur wenig Aktivitäten dieser und die im Vergleich geringe Anzahl der Söldner bereitete den vereinte Kräften der Landesfürsten und des Ninjadorfes kaum Probleme.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Da [[Takigakure]] ohnehin keine Gefahr durch die Söldner für das einzige wirklich versteckte Dorf sah, zogen sie daher nicht aktiv in den Kampf gegen diese, sondern verteidigten lediglich das Land gegen die wenigen einfallenden Truppen, welche die Städte bedrohten.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Eingriff des Ältestenrates und [[Wichtige_Personen_in_Taki#Ehemalige_Dorfoberhäupter|Gushiken]]-Dynastie - 85 Jahre nach Ende des Bluterbenkrieges===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Änderungen während der Eigen-Dynastie sorgten für größeren Widerstand bei den traditionelleren Clans des Dorfes als erwartet, weshalb unter internem Druck der Ältestenrat dazu gezwungen wurde Eigen um den Rücktritt zu bitten. Als [[Wichtige_Personen_in_Taki#Ehemalige_Dorfoberhäupter|Muneyaki Gushiken]] die Führung des Dorfes übernahm, waren viele erleichtert wieder einen ·wahren Taki-Ninja· an der Spitze zu sehen.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Beginn der [[Wichtige_Personen_in_Taki#Ehemalige_Dorfoberhäupter|Gushiken]]-Dynastie - 85 Jahre nach Ende des Bluterbenkrieges===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit [[Wichtige_Personen_in_Taki#Ehemalige_Dorfoberhäupter|Muneyaki Gushiken]] als neuer Führung des Dorfes ging eine Welle der Erleichterung durch die Reihen der Bewohner des Dorfes, ein Anführer geboren in [[Takigakure]] selbst und bereits mit 9 Jahren Absolvent der Akademie. Allerdings blieb ein plötzlicher Umschwung der Politik wieder der Erwartungen aus. [[Wichtige_Personen_in_Taki#Ehemalige_Dorfoberhäupter|Muneyaki]] zeigte sich viel mehr als zurückhaltend und vorsichtiger Ninja. Selbst einige Monate nach seiner Einsetzung herrschte eine Stille im Zusammenhang mit seiner Politik. Als [[Wichtige_Personen_in_Taki#Ehemalige_Dorfoberhäupter|Muneyaki]] dann sogar plötzlich für eine Weile lang verschwand fürchteten sowohl der Ältestenrat als auch die Bewohner [[Takigakure]]s dass die Auswahl ein Fehler gewesen war und sie ihren Anführer nie wiedersehen würden. Doch [[Wichtige_Personen_in_Taki#Ehemalige_Dorfoberhäupter|Muneyaki]] erschien wider Erwarten wieder an den Toren [[Takigakure]]s als wäre nichts gewesen, um sich seinen Aufgaben als [[Dorfoberhaupt]] des Dorfes zu stellen. Erst einige Wochen nach seiner Rückkehr enthüllte [[Wichtige_Personen_in_Taki#Ehemalige_Dorfoberhäupter|Muneyaki]] die Intention hinter seinem Verschwinden.&lt;br /&gt;
Er hat die legendären Wächter aus den vergessenen Geschichten Takis erforscht und als Zeichen der Wertschätzung den Titel des Dorfoberhauptes des Dorfes  in den gelben Drachen ernannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Post-Söldner-Ära===&lt;br /&gt;
Da die [[Söldner]]-Ära keinen großartigen Einfluss auf [[Takigakure]] hatte, verlief das Leben im Dorf nach dem Sieg über diese nicht anders ab als zuvor.&lt;br /&gt;
Es gab, da man sich nicht großartig mit den [[Söldner]]n beschäftigt hatte, anders als in anderen Ländern, keine großen technologischen Fortschritte, noch war man auf diese im recht traditionellen Land erpicht.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Es gab jedoch erste stärkere diplomatische Berührungen mit den Dörfern [[Kirigakure]] und [[Kumogakure]].&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Diese waren auf die diplomatischen Beziehungen des ehemaligen Dorfoberhaupts [[Wichtige_Personen_in_Taki#Dorfoberhaupt|Eigen Jinkou]] zu [[Kirigakure]] zurückzuführen, die ursprünglich aus dem Dorf stammte. Über jene Beziehung kamen sie dann auch in Berührung mit [[Kumogakure]], welche schon immer recht eng mit [[Kirigakure]] verbunden waren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Dreier-Bündnis-Ära===&lt;br /&gt;
Das Dreier-Bündnis [[Kirigakure]]-[[Kumogakure]]-[[Takigakure]] hat seine Wurzeln bis in den Bluterbenkrieg geschlagen. Damals entstand der erste Kontakt aller drei Länder miteinander. Auch wenn dieser Kontakt eher negativer Natur gegenüber [[Takigakure]] war, so festigte es die Bindung der beiden anderen Bündnispartner.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Dieses Verhältnis schob sich jedoch ins positive als [[Wichtige_Personen_in_Taki#Eigen_Jinkou|Eigen Jinkou]] Dorfführer wurde, da Eigens Heimatdorf [[Kirigakure]] gewesen war, pflegte sie in dieser neuen Position eine recht umsichtige Politik, welche den Grundstein für das künftige Bündnis legte.&lt;br /&gt;
Zur freundschaftlichen Annäherung begrüßte [[Takigakure]] bald eine kleine Delegation [[Kirigakure]]-Ninja im Dorf, deren Besuch überraschend gut ausging.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Anschläge während des [[Chuuninexamen]]s in [[Kumogakure]] festigte ebenfalls diese Beziehung, da [[Takigakure]] ihrem neuen Freunden [[Kirigakure]] und somit auch [[Kumogakure]] bei der Beseitigung der Schäden half.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Nach der Eroberung einer [[Söldner]]festung seitens [[Kirigakure]], wurde diese zum gemeinsamen Besitz der drei Dörfer erklärt und die Bündnisfestung erschaffen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die letzte Festigung des Bündnisses wurde durch die Katastrophenhilfe während Unwetters erzielt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Beginn der [[Wichtige_Personen_in_Taki#Shinishi_Kudo|Kudo]]-Dynastie - 89 Jahre nach Ende des Bluterbenkrieges===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem, Nobu Guskihen, der Bruder [[Wichtige_Personen_in_Taki#Ehemalige_Dorfoberhäupter|Muneyaki Gushikens]], diesen auf dem Weg zu einer wohl wichtigen Besprechung abfangen und entführen konnte, trat die Spezialeinheit Takigakures in Aktion, unter anderem auch [[Wichtige_Personen_in_Taki#Shinishi_Kudo|Shinishi Kudo]].&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Wichtige_Personen_in_Taki#Shinishi_Kudo|Shinishi Kudo]] gelang es als einziger, den [[Wichtige_Personen_in_Taki#Ehemalige_Dorfoberhäupter|gelben Drachen]] und seinen Bruder in einer Höhle zu finden und zu erreichen. Ihm gelang es Nobu Gushiken, das höchst gefährliche, ehemalige Mitglied der [[Einheiten_Takigakures#Tsuisekisha_.28J.C3.A4ger.29|Tsuisekisha-Einheit]], den Bruder von Gushiken, zu erledigen. &lt;br /&gt;
Gerüchten zufolge soll Nobu jedoch Sicherheitsvorkehrungen geplant haben, welche besagte Höhle nach seinem Tod zum Einsturz brachte.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Offiziellen Aussagen zufolge, gelang es Kudo, das [[Dorfoberhaupt]] aus der misslichen Lage der einstürzenden Höhle zu befreien, schaffte es jedoch selbst nicht mehr heraus. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Wichtige_Personen_in_Taki#Shinishi_Kudo|Shinishi Kudo]] galt eine Zeit lang als verstorben, ehe er wohlauf zurückkam und wenig wegen seiner heldenhaften Taten, der Rettung des alten Dorfoberhauptes sowie dem Ausschalten des Verräters selbst zum [[Dorfoberhaupt]] ernannt wurde, da [[Wichtige_Personen_in_Taki#Ehemalige_Dorfoberhäupter|Muneyaki Gushiken]] von diesem Amt zurücktrat.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der junge [[Gesellschaft_in_Taki#Kudo|Kudo]] brachte gleich frischen Wind in des recht traditionelle Takigakure, durch die Umbenennung des Dorfoberhaupt-Titels vom gelben zum goldenen Drachen, sowie dem Bau eines neuen [[Aufbau_von_Taki#Ninjasitz.2Fgoldene_Drachenstatue|Ninjasitzes]], der eben jenes Wesen repräsentieren sollte.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Jedoch hatte [[Wichtige_Personen_in_Taki#Shinishi_Kudo|Shinishi Kudo]] mit seiner Ernennung gleichzeitig etwas geerbt was den jungen Shinobi auf die Probe stellen sollte, der [[Taki_no_Kuni#Jashin_Sekte|Jashin-Kult]] der zuvor in Takigakure schon Unheil angerichtet hatte war stärker geworden und schaffte es [[Takigakure]] als Dorf einige Seitenhiebe zu verpassen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Bald darauf sollte ein Krieg in [[Taki no Kuni]] ausbrechen in dem die beiden Seiten ihre Kräfte maßen und [[Wichtige_Personen_in_Taki#Shinishi_Kudo|der goldene Drache]] seine Stärke und Führungsqualitäten beweisen musste.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Das Lied des gelben Drachen=&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwischen den Reihen voller Bücher und Schriftrollen in der Bibliothek [[Takigakure]]s, die oft von großen Personen der Vergangenheit, wichtigen Ereignissen oder Techniken sowie Lehre handeln, findet der Suchende bis weilen ein kleineres unscheinbares Buch.&lt;br /&gt;
Nur selten wurde das Buch in den letzten Jahren aus der Umarmung seiner größeren Brüder und Schwestern gerissen, um seinen Inhalt dem Suchenden zu offenbaren. Es war in Vergessenheit geraten und gelegentlich, wenn es aus dem langen Schlaf eines von Staub bedeckten Buches für einen Moment, welcher für ein Buch alles zwischen einer Sekunde und einem Jahrhundert sein kann, aufwachte, erinnerte es sich sehnsüchtig daran wie es gewesen war, als noch kleine Kinderfinger es jeden Tag hervorgeholt und die dazugehörigen hohen Stimmen erfreut und laut aus ihm hervor gelesen hatten.&lt;br /&gt;
Es war abgenutzt ja, aber das stimmte das Buch nicht traurig sondern machte es eher stolz. Die güldene Farbe, mit der sein Schaffer einst den Umschlag beschrieben hatte, hatte ihm eh nie wirklich gefallen und der Zustand sprach in seinen Augen für all die Liebe und Anerkennung, die ihm einst zugekommen war. Und schließlich hatte die Geschichte, mit deren Schutz und Überlieferung es beauftragt worden war, alles Recht auf derartige Zuwendung.&lt;br /&gt;
Ja das Buch war stolz auf sich selber und wusste, dass es nur lange genug warten müsste, bis es aus seinem Schlaf aufgeweckt werden und seine Geschichte erneut offenbaren würde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Irgendwann kam dieser Tag und an diesem Tag fand die Sage des [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|gelben Drachens]] und der Götter wieder Einzug in die Köpfe der Menschen. Wie so oft bei Sagen weiß niemand zu sagen, wie viel wahr und wie viel hinzugedichtet worden war. Aber dies, so wusste das Buch, war nicht die Aufgabe einer Sage.&lt;br /&gt;
Eine Sage muss die Herzen der Menschen erfreuen, sie mit Hoffnung erfüllen und zum Träumen anregen. Eine Sage lässt bisweilen alte Männer genauso wie kleine Kinder mit verträumten Blicken die Welt um sich herum betrachten und sich vorstellen, wie es wohl damals an diesem Ort ausgesehen haben könnte. Eine Sage schließlich steht für eine Lektion und Beispiel, Lehre und Wissen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und so erzählt das Buch die Geschichte:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Prolog===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vor langer Zeit, als die Menschheit noch jung war und mit den großen Augen eines kleinen Kindes die Welt um sich herum betrachtete, herrschte die Natur über das Leben eines jeden Lebewesens mit einer Hand, die zugleich sanft wie ein kühler Windstoß im drückenden Sommer als auch hart wie der Kern eines großen Gebirges war.&lt;br /&gt;
Der Mensch, genauso wie alle anderen Lebewesen ob Tier, Pflanze oder Stein kämpfte jeden Tag um sein Überleben. Aber nicht Angst oder Ohnmacht vor den Strapazen bestimmten sein Leben, sondern Freude und Glück über die einfachsten Dinge. Er war glücklich, wenn er mit vollem Magen einen warmen und sicheren Schlafplatz gefunden hatte.&lt;br /&gt;
So herrschte die Natur und die Tiere, die teilweise älter als die Menschen waren, wuchsen zu prächtigen Gestalten heran. Hört man heute von Erzählungen aus jener Zeit, so wirken die Geschichten von dem riesigen Wald, der den Großteil des Kontinents bedeckte und von ebenso riesigen Tiergottheiten bevölkert war, wie die Märchen eines alten wirren Greises.&lt;br /&gt;
Aber der Menschheit Kindeswiege war dies Umfeld beschützt vom großen Schatten des Waldgottes. Irgendwann jedoch fängt jedes Kind an sein Umfeld zu verändern und in einer Zeit, in der sich das Schicksal dieses Gleichgewichtes entscheiden sollte erhob sich der [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|gelbe Drache]] über die Träume von Natur und Mensch hinweg in die Lüfte der Zukunft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===1. Kapitel===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Langsam und träge floss der kleine Bach an diesem Tag die Hänge des Hügels herab, plätscherte nur missmutig über die großen Steine nahe seiner Quelle, drückte nur halbherzig die Kiesel vor sich her, die sich in seinen Weg stellen wollten, und wollte gar nicht so recht seinen Weg gen Tal beschreiben.&lt;br /&gt;
Hätte man den Bach an einem anderen Tag gesehen und hätte man Aug und Ohr, so wie es die Menschen früher für die Natur gehabt hatten, so hätte die Freude und die Glückseligkeit des Baches einem das Herz erwärmt. Es war kein großer Bach, es war kein Bach, dessen Wasser sich in den Strom eines gewaltigen Flusses oder die Gefilde eines riesigen Sees mischte. Es war ein einfacher Bach, der auf der großen Landkarte nicht einmal seine Existenz belegt finden würde.&lt;br /&gt;
Aber für die Menschen des kleinen Dorfes am Fuße des Hügels war er die Quelle ihres Lebens und somit das Wichtigste in der Welt und für ihn waren diese Menschen das Wichtigste in der Welt.&lt;br /&gt;
Wer brauchte schon riesige Mengen Wassers, wenn er sich an dem Lachen der Kinder erfreuen konnte, die in ihm spielten und sein Wasser benutzten, um sich gegenseitig zu bespritzen?&lt;br /&gt;
Ja es waren vor allem die Kinder, auf die sich der Bach jeden Morgen freute, wenn er sich aus dem moosig-grünen Bett seiner Träume erhob. Er kannte sie alle, er erkannte sie schon am Klang ihres Lachens und hatte einem jeden der Dorfbewohner erfreut beim Wachsen zugesehen.&lt;br /&gt;
Nichts aber stimmte ihn so traurig, wie das bittere Weinen und Schluchzen eines Kindes, das in seinem jungen Leben bereits großes Leid erfahren musste. Und ausgerechnet das herzerweichendste Weinen und die qualvollsten Tränen hatte er am gestrigen Tage wahrnehmen müssen.&lt;br /&gt;
Das Mädchen mit den grellblonden Haaren namens [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] hatte bereits in ihrer frühesten Kindheit beide Eltern verloren und lebte alleine mit ihrer großen Schwester Kigiku in dem kleinen Dorf. Nie hatte der Bach [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] weinen hören ob des Verlustes der Eltern oder der schweren Zeit, die dieser den beiden Mädchen einbrachte. Es war immer glücklich mit seinem Leben gewesen, hatte sich nie beschwert und war der großen Schwester stets zur Hand gegangen. Und ausgerechnet dieses Mädchen, das dem Bach immer ein Quell der Freude gewesen war, weinte nun ob der schweren Krankheit des Einzigem, dem es sich immer sicher gewesen war: Seiner Schwester.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was konnte der Bach tun? Die Menschen hatten in den Jahrhunderten seit ihrer frühesten Kindheit gelernt in der Natur zu überleben und dabei bereits einiges über die Kunst mit den Geschenken der Natur Krankheit und Wunde zu bekämpfen gelernt. Aber nicht einmal dieses Wissen schien das Leid Kigikus mildern zu können. Trübseelig floss er weiter vor sich hin und grübelte nach, was er tun könnte. Auch dachte er dabei daran, dass die Menschheit längst ihr Kindesbett verlassen und begonnen hatte, die harte Seite der Natur, die ihr Leben bedrohte, zu bekämpfen.&lt;br /&gt;
Früher, er konnte sich fast nicht mehr daran erinnern, hatte sich nur selten die Sonne in seinen Wassern gespiegelt, da der Schatten großer Bäume stets sein Gefilde bedeckte. Irgendwann aber hatten die Menschen damit begonnen die Bäume zu fällen und sich Platz zum Leben, für ihr Vieh und für ihre Felder zu schaffen. Der große Wald war immer weiter geschrumpft und schon lange hörte der Bach die Stimmen der Bäume nur noch aus sehr weiter Entfernung im Säuseln des Windes.&lt;br /&gt;
Als er nun so lauschte, um die Stimmen der Bäume zu hören, vernahm er die Stimme eines Menschen. Dieser Mann, denn seine tiefe und rauchige Stimme verriet sein Geschlecht, sang irgendwo in seiner Nähe von etwas, was der Bach völlig vergessen hatte: Von dem Waldgott.&lt;br /&gt;
Die Erinnerungen überschlugen sich und schnell beschloss der Bach aus seiner Trübseligkeit zu erwachen und den Sänger mit dem Plätschern seines Wassers an- und zu dem kleinen Dorf hinzulocken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===2. Kapitel===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stark schmerzten die Füße des Greises, dessen Stimme der Bach vernommen hatte, ob seiner langen Wanderung und ein jedes Wort, das er scheinbar vergnügt vor sich her sang, war einzig und allein dazu gedacht, um ihn von den Schmerzen abzulenken.&lt;br /&gt;
Er war weit gereist, hatte viele Flüsse überquert und sich an viele Bäume gelehnt, wenn sein alter Körper ein paar Momente der Ruhe benötigten. Weswegen er reiste, wusste er nicht mehr. Einzig und allein erinnerte er sich noch daran, dass er einst am Rande eines großen Waldes gelebt und von dessen Wildheit und Schönheit verzaubert worden war.&lt;br /&gt;
Angelockt vom Plätschern des Baches, dessen kühles Wasser Linderung für die schmerzenden Füße verhieß, wechselte der Greis die Richtung und traf schon bald auf den kleinen Bach und das in nicht allzu weiter Ferne stehende Dorf. Noch einmal nahm sich der Alte zusammen, trällerte um so lauter, als seine Füße besonders stark schmerzen und ihm anscheinend sagen wollten:“Wieso bleibst du nicht einfach hier sitzen und gönnst uns unsere Ruhe du alter Narr?“&lt;br /&gt;
Aber der „alte Narr“ war dickköpfig geworden und wollte nicht nur seine Füße ausruhen, sondern auch noch mit Menschen reden. Ein Vergnügen, das ihm seit Wochen verwehrt war.&lt;br /&gt;
So laut trällerte er vor sich hin, dass er das Schluchzen des kleinen Mädchens, das am Ufer des kleinen Baches mehr in sich zusammen gekauert war, als dass es saß, nicht mitbekam. Erst, als das Mädchen seine grünen Augen öffnete und auf den alten und komisch aussehenden Mann schaute, während es sich über die tränenverschmierten Wangen wischte, bemerkte dieser, dass er nicht alleine war.&lt;br /&gt;
„Was ist ein Waldgott?“ ertönte die hohe Stimme des Mädchens und der alte Mann blieb verdutzt stehen, um die fragenden großen Augen, die vor Weinen rot geworden waren, zu bewundern. Kurz entschlossen gewährte er seinen fast schon rebellierenden Füßen ihren Wunsch und ließ sich neben dem Mädchen leise seufzend nieder.&lt;br /&gt;
„Die gestaltgewordene Natur. Wille und Kraft dessen, was uns stets umgibt, und genauso wild und sanft wie eben jenes.“ Antwortete er ein wenig kryptischer, als er beabsichtigt hatte, während er die schmerzenden Füße aus den abgelaufenen Sandalen befreite.&lt;br /&gt;
„Und wie sieht er aus?“&lt;br /&gt;
„Er wechselt die Gestalt, so wie es auch die Natur ständig tut.“&lt;br /&gt;
„Ist er lieb?“&lt;br /&gt;
„Ja und nein. Wenn er stürmisch und verheerend ist, wenn er wütend und aufgebracht ist, so vernichtet er alles, was ihm in den Weg kommt. Ist er aber sanft und ruhig, so beschützt, heilt und umsorgt er das, was in seinen Augen, den Augen der Natur, würdig ist.“&lt;br /&gt;
Sofort weiteten sich die Augen des kleinen Mädchens, das das zerschlissene Hemd des Alten mit seinen kleinen Fingern ergriff und ihn voller Hoffnung und zugleich voller Angst vor einer möglichen Enttäuschung anschaute.&lt;br /&gt;
„Er heilt? Kann er alles heilen? Kann er auch eine richtig schlimme Krankheit heilen?“&lt;br /&gt;
Ein wenig verdutzt ob dieser Reaktion antwortete der Alte in dazu passender Stimmlage:&lt;br /&gt;
„Ehm Ja, kann er, aber dazu muss er…“ Doch weiter hörte das Mädchen nicht, es riss nur umso stärker an dem Hemd und schrie förmlich:&lt;br /&gt;
„Wo finde ich ihn? Erzähl mir bitte alles!“&lt;br /&gt;
Und nach einer Reaktion, die sehr derer glich, die er nur wenige Momente zuvor gezeigt hatte, und einem dazu passenden Seufzen, holte der Greis tief Luft und fing an zu erzählen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Weit weg im Nordosten steht er noch, der große Wald, der einst fast den ganzen Kontinent bedeckte. Im Gegensatz zu den kleinen Wäldern, die du kennst, ist dieser Wald noch erfüllt von dem Willen und der Kraft der Natur. Tief in seinem Inneren lebt der Waldgott in dem wunderbaren Hain, der schon seit Äonen nicht mehr von Menschen betreten worden ist, und umgeben von den Vorfahren der Tiere: riesige und weise Tiergötter.&lt;br /&gt;
Einst, so wurde mir als kleines Kind in meinem Heimatdorf erzählt, dass am Randes des großen Waldes steht, sahen die Tiergötter und der Waldgott mit wohlwollendem Blick auf die Menschen herab, die so schwach und zerbrechlich wirkten. Sie standen uns bei, wenn etwas unsere Existenz bedrohte, und halfen uns gelegentlich mit Rat und Tat in der Natur zu überleben, die sie schon so viel länger bevölkern und so viel besser verstehen als wir.&lt;br /&gt;
Aus dieser Zeit kommen auch die Geschichten der Heilkunst des Waldgottes und der weisen Ratschläge der Tiergötter, die zusammen mit ihren damals noch ähnlich riesigen Brüdern und Schwestern unseren Kontinent bereisten und bevölkerten.&lt;br /&gt;
Aber…“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch weiter kam der Mann nicht, denn das Mädchen war bereits aufgesprungen und rannte fort in Richtung der Häuser. Später erfuhr er, was es mit dem Mädchen auf sich hatte, und schollt sich selber ob dem, was er so unvorsichtig [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] erzählt hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===3. Kapitel===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Voller Schrecken beobachtete der kleine Bach, was geschah. In seinem Bestreben das kleine Mädchen zu trösten und sich wieder an ihrem Lachen und den strahlenden Augen zu erfreuen, hatte er vergessen, dass Menschen keine Tiere waren. Sie waren es nicht gewohnt auf sich alleine gestellt zu überleben und am aller wenigsten kleine Kinder, von den Gefahren einer solchen Reise und denen des großen Waldes ganz zu schweigen.&lt;br /&gt;
Aber was konnte er tun? Was konnte er tun?...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ohne lange nachzudenken hatte sich [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] ihre festeren Schuhe samt ein paar reisetauglichen Kleidern und Proviant – was sie eben rumliegen sah – geschnappt, hatte ihre Schwester umarmt und war mit den Worten „Der Waldgott wird dich heilen, warte es nur ab!“ aus der kleinen Hütte, die die zwei Mädchen bewohnten, verschwunden.&lt;br /&gt;
Kigiku hatte sichtlich verwirrt drein geschaut, aber hatte ob ihrer Krankheit und der Schwäche, die ihren Körper befallen hatte, nichts tun können, außer der kleinen Schwester flehentlich hinterher zu schauen. So verzweifelt, wie die große Schwester in dieser Stunde war, als[[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] Hals über Kopf das kleine Dorf verließ, so zuversichtlich war die kleine Schwester, die endlich etwas gefunden hatte, was sie tun konnte um Kigiku helfen zu können. Sie dachte gar nicht daran, dass die Reise gefährlich werden könnte, oder dass sie ihr eigenes Leben schonen müsste. Einzig und allein das Leben der Person, die für sie die Welt darstellte, war ihr wichtig und kreiste beständig in ihrer Gedankenwelt umher.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So reiste das kleine Mädchen mit dem blonden Haar und den großen grünen Augen los gen Nordosten. Zum Glück hatte sie gelernt die Himmelsrichtungen zu erkennen und zu finden und verlief sich nie. So selbstsicher ging sie ihre Reise an, dass sie vergnügt summend schon bald das kleine Tal und die Gefilde des kleinen Baches verließ.&lt;br /&gt;
Die ersten Tage ihres kleinen Abenteuers flogen nur so vorüber. Sie hatte genügend Wasser dabei und konnte ihre Proviante mit den Beeren und Früchten, die sie dank des herrschenden Sommers leicht fand, stets wieder auffüllen. Einzig und allein des Nachts, wenn es dunkel und gelegentlich sogar etwas kühler wurde, wurde es ihr etwas bang um das kleine Herz. Aber wie stets summte sie dann eine kleine Melodie vor sich her, mit der sie die große Stille um sich herum vertrieb und sich selber in den Schlaf wiegte.&lt;br /&gt;
Die Weisen sagen, dass ein entschlossenes Herz keine Furcht kenne. Nur ein zauderndes und fragendes Herz öffne Tür und Tor für Zweifel und Furcht. Wenn man diesen Worten Glauben schenken darf, so verwundert es nicht, dass [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] nie daran dachte umzukehren oder auch nur aus Angst oder Furcht eine Träne vergoss. Sie war überzeugt davon das Richtige zu tun und setzte mit derselben Überzeugung Fuß vor Fuß, ging Schritt um Schritt immer weiter gen Nordosten.&lt;br /&gt;
Schon bald wurde die Natur, die wenn auch in schwächerer Art und Weise, auch an diesem Ort zu finden war, auf das summende und singende kleine Mädchen aufmerksam und immer öfter geschah es von nun an, dass ein kleiner Sperling sich zu [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] gesellte, wenn diese tagsüber oder nachts vor sich hin sang, um diese mit seinem hohen Zwitschern zu begleiten.&lt;br /&gt;
Immer, wenn sie den kleinen [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]] sah, der ihr schon bald ein lieber Wegbegleiter wurde, hellte sich die Miene des kleinen Mädchens auf und ihre Schritte wurden bestimmter und stärker. Dem Beispiel des [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]]s folgend, fing sie schon bald an feste Rhythmen in ihren Tagesablauf zu bringen:&lt;br /&gt;
Sie stand mit der Sonne auf, aß etwas, ging dann den Tag über unterbrochen von einer Mittagspause bis sie am Nachmittag begann nach einer Schlafmöglichkeit zu suchen und daraufhin nach etwas Essbarem und Trinkbarem, wenn sie nicht schon genug während des Tages gefunden hatte. Ihrer guten Orientierung wegen verlief sie sich dabei so gut wie nie und wenn, dann brachte sie das Zwitschern des kleinen [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]] schon bald wieder auf den richtigen Weg. Auch brauchte sie nur auf das Verhalten des[[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]]s zu achten, um Wetterumbrüche oder Gefahren vorherzusehen.&lt;br /&gt;
So verging die Zeit und die Natur kehrte immer weiter in das kleine Mädchen ein genauso wie das kleine Mädchen immer weiter in die Natur einkehrte. Und dann kam der Herbst&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===4. Kapitel===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als die ersten Blätter an den Bäumen begannen gelb und rot zu werden, wusste [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]], dass der Sommer den Kampf gegen den Winter langsam verlor. Noch kämpfte er wacker und hielt die kalten Winde aus dem Norden samt der dunklen Wolken, die sie mitbrachten, zurück. Aber mit jedem Tag und jeder Nacht kamen sie näher, ohne dass der Sommer etwas dagegen würde tun können.&lt;br /&gt;
Sie musste sich beeilen, so viel verstand selbst ein kleines Mädchen, denn in den Stürmen und der Kälte des Winters würde sie nicht überleben können ohne die Hilfe und den Beistand Ihresgleichen.&lt;br /&gt;
Wäre der kleine [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]] nicht gewesen, der sie über immer längere Strecken des Tages begleitete und es sich immer öfter auf ihrer Schulter bequem machte, so hätten vielleicht der Zweifel und die Furcht Einzug in ihrem Herzen gehalten. So aber ertönten die Stimmen der Zwei, wann immer der Winter an ihren Herzen zu nagen begann, und vertrieben diesen.&lt;br /&gt;
Manchmal allerdings kam es auch vor, dass der kleine [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]] schrecklich lange weg blieb und [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] begann sich Sorgen zu machen. Sorgen um den kleinen [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]], um ihre Schwester und um den Wahrheitsgehalt der Geschichte des alten Mannes. Als der kleine [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]] eines Morgens nicht neben ihr zu finden war, erhob sie sich und ging ohne zu zaudern in den kleinen Hain hinein, der sich vor ihr erstreckte. Sie begann das Lied zu singen, das sie seit Beginn ihrer Reise immer sang, und schon bald hörte sie aus einiger Entfernung die Antwort des [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]]s.&lt;br /&gt;
Ihr Herz schlug immer schneller voller Freude und auch voller Angst ob dem, was dem [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]] passiert sein könnte. Sie rannte immer schneller, stets der Stimme des [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]]s folgend und blieb plötzlich stehen.&lt;br /&gt;
Eine kleine [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] mit ungewöhnlich eisblauen Augen stand am Fuße eines großen Baumes, auf dessen niedrigem Ast [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] sofort ein paar der Federn des kleinen [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]]s sehen konnte. Ihre Augen weiteten sich und füllten sich schon bald mit Tränen, während die Katze sich von dem ersten Schrecken ob der plötzlichen Begegnung erholte und begann um das kleine Mädchen, das mehr und mehr in Tränen ausbrach, zu kreisen.&lt;br /&gt;
[[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] verstand schnell, dass der Sommer ihr bisher nur die schönen Seiten der Natur gezeigt hatte und sie den kleinen [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]] wohl nicht mehr wieder sehen würde. Es war in ihren Augen klar, dass der [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]] den Klauen der [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] erlegen war, da er sonst längst zu ihr zurück geflogen sein würde.&lt;br /&gt;
Immer stärker wurde der Regen aus Tränen, der sich vom Gesicht des kleinen Mädchens gen Boden bewegte, bis ein empörtes Miauen das Mädchen aus seinen Gedanken rüttelte. Die [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] hatte sich vor [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] hingesetzt und schaute sie aus zugleich neugierigen und vorwurfsvollen Augen an, so dass das Mädchen nicht anders konnte als sich herabzubeugen und vorsichtig das Fell des Tieres zu streicheln.&lt;br /&gt;
Sie machte dem Tier keine Vorwürfe, da es nur um sein eigenes Überleben kämpfte, auch wenn es sie dennoch sehr traurig machte. Anstatt aber vor der Hand des Mädchens zu fliehen, ließ sich die [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] mit einem immer lauter werdenden Schnurren streicheln und verließ auch nicht die Seite des Mädchens, als dieses langsam damit beginnen musste zurück zu ihren wenigen Habseligkeiten zu gehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So nahm schon bald die kleine [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] den Platz des [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]]s ein und begleitete [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] auf ihrer Reise. Und so wie der [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]] mit seinem Verhalten dem Mädchen vieles über das Überleben in der Natur beibrachte, so tat dies auch die [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]]. Allerdings oblag es der [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] genauso wie bei ihrem ersten Treffen dem Mädchen die düstere Seite der Natur zu zeigen.&lt;br /&gt;
Hatten im Sommer noch Früchte und Beeren überall auf ihrem Weg nur darauf gewartet von ihr gepflückt zu werden, so verschwanden diese immer mehr je weiter der Herbst Einzug hielt. Und schon bald musste [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] lernen, dass sie wie die [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] Leben nehmen musste, um selber zu überleben.&lt;br /&gt;
Es dauerte schier eine Ewigkeit, bis es ihr mittels einer Falle zum ersten Mal gelang ein kleines Tier zu fangen, ein Feuer zu machen und es dann übers Herz zu bringen das Tier zu töten und sogar zu verspeisen. Sie weinte bitterlich ob des Lebens, das sie beendet hatte und flehte vielmals um Verzeihung, bevor sie sich traute zu essen.&lt;br /&gt;
Durch Wiederholung aber wird jeder zum Meister und schon bald hatte sich das kleine Mädchen an die neuen Vorgänge gewöhnt, auch wenn sie noch immer für das Schicksal der Seele eines jeden Tieres, das sie tötete, zum ihr unbekannten Waldgott betete.&lt;br /&gt;
Schon bald fiel ihr das Fehlen des freudigen Zwitscherns kaum noch auf und die Harte Seite der Natur zog immer mehr in sie ein, auch wenn diese gemischt von warmen Momenten war, wie das abendliche Einschlafen mit der [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] in den Armen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===5. Kapitel===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Immer schwächer wurde der Sommer und der Herbst, der wie sein Freund Frühling sich oft wie das Seil fühlte, an dem Sommer und Herbst zogen, wurde immer dunkler und kälter. Die Stürme, die die Höhepunkte im Tauziehen zwischen Sommer und Winter für jeden sichtbar und hörbar machten, hatten schon seit einiger Zeit immer weiter an Stärke nachgelassen so wie es auch der Sommer getan hatte.&lt;br /&gt;
Immer weniger Zeit blieb dem kleinen Mädchen, das sich immer öfter morgens von Raureif befreien musste. Gelegentlich fielen früh morgens kleine weiße Flocken vom Himmel herab, setzten sich auf ihr blondes Haar und bildeten einen Schleier aus winzig kleinen Kristallen. Immer öfter froren ihr die Füße oder die Hände, manchmal kroch die Kälte sogar langsam die Beine hoch und hätte sie nicht die [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] gehabt, die sie des nachts wärmte, so wäre sie sicher oft schlotternd vor Kälte erwacht.&lt;br /&gt;
Sie hatte kaum noch Zeit, das wusste sie. Aber unbeirrt setzte sie Tag für Tag einen Fuß vor den anderen. Sie konnte nicht scheitern, sie durfte nicht! Was war schon so ein wenig Schnee im Vergleich zu dem, was ihre Schwester erleiden musste?&lt;br /&gt;
Und dann eines Tages, als die glänzende Himmelsscheibe bereits im Sinken inbegriffen war, sah sie Rauchschwaden hinter einem kleinen Weiler aufsteigen. Sie beschleunigte ihre Schritte und angespornt durch das Wettlaufen, das sich nun ergab, sprintete auch die [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] immer schneller, bis sie das Mädchen überholte und wenig später aus deren Sichtfeld verschwand.&lt;br /&gt;
Wie lange sie schon so rannte, wusste [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] nicht. Einzig und allein die stetig abnehmende Entfernung zu den Rauchschwaden und nicht die fast schon untergegangene Sonne war Mittelpunkt aller Gedanken des kleinen Mädchens. Je näher sie aber kam, desto mehr drangen schreckliche Geräusche an ihr Ohr, die sie an die unglaublich lauten Stürme im Herbst erinnerten. Oft hatte sie sich mitten in der Nacht, wenn es besonders stark stürmte, wie ein Kokon in ihre Decke eingerollt und sich vorgestellt, dass außerhalb des schützenden Mantels riesige Tiere, wie die aus der Geschichte des Greises, umher liefen und sich gegenseitig anschrien, was diesen Schrecklichen Krach erzeugte.&lt;br /&gt;
Hätte sie gewusst, was sie erwartete, so hätte sie in jenen Nächten wohl kein einziges Auge zu bekommen. Als sie sich immer weiter ihren Weg zwischen den mit einer hauchdünnen Schicht silbrigen Schnees bedeckten Bäumen des kleinen Weilers bahnte, schälten sich immer mehr die Umrisse kleinerer und größerer Häuser aus dem zwielichtigen Schatten der Bäume. Das Herz des Mädchen schlug ob der Vorfreude vielleicht endlich ihr Ziel erreicht zu haben immer schneller, bis es plötzlich zwei Schläge aussetzte während auch die kleinen Beine sich nicht mehr fortbewegen wollten.&lt;br /&gt;
Ein gewaltiges Brüllen, wie es dem stärksten Orkan alle Ehre bereitet hätte, erhob sich, als ein gewaltiger schwarzer Schatten sich auf die Reihe der Häuser zu bewegte. Nicht heimelige Kamine, nicht freundlich strahlende Herdfeuer hatten die Rauchschwaden erzeugt, die [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] angelockt hatten, sondern in Flammen stehende Barrikaden, die die Dorfbewohner scheinbar als Schutz errichtet hatten. Aber selbst diese hatten sie nicht vor dem bewahren können, was auf sie zurollte.&lt;br /&gt;
Verzweifeltes Rufen drang an [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]]s Ohren, als das Brüllen für einen Moment aussetzte. Langsam bewegte sie sich wieder, überzeugte ihre Füße mühsam zu jedem einzelnen Schritt und näherte sich so furchtbar langsam dem Chaos, das immer mehr von sich enthüllte.&lt;br /&gt;
Der gewaltige Schatten war stehen geblieben, bäumte sich in regelmäßigen Abständen auf und brüllte jedes Mal so laut, dass die nahestehenden Bäume wackelten. Vor ihm schälten sich nun auch kleinere Schatten mit langen Stäben aus dem flackernden Zwielicht der Flammen. Je näher das kleine Mädchen kam, desto mehr erkannte sie, dass es sich um Dorfbewohner zu handeln schien, die mit langen Speeren und allerlei zweckentfremdeten Ackergerät den riesigen Schatten, der längst durch die Barrikade gebrochen war, aufzuhalten versuchten.&lt;br /&gt;
Dann hörte sie plötzlich etwas, was nicht so recht in das Chaos passen wollte. Ein hohes Schreien drang an ihre Ohren, das nicht allzu weit entfernt seinen Ursprung haben konnte. In einem solchen Chaos hätte man erwartet, dass es ein furchterfülltes Schreien einer Frau ob der großen Gefahr sein müsste. Aber ein kleines Kind, jünger als die bisher unbemerkte Beobachterin, wankte kaum in der Lage richtig zu laufen mit seinen kurzen Beinen und immer wieder sich an den Häuserwänden abstützend auf den Kampf hinter der durchbrochenen Barrikade zu.&lt;br /&gt;
Doch auch der Schatten hatte das Geräusch bemerkt. [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] blieb abermals für einen Moment vor Schreck das Herz stehen, als sich das riesige Ungetüm dem wankenden Kind zu wandte. Aber diesmal setzten ihre Beine nicht aus, sondern beschleunigten Ihre Schritte. Unweigerlich dachte [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] daran, dass sie nicht schnell genug gewesen war um ihren kleinen [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]] hatte beschützen zu können und weigerte sich so etwas noch einmal zuzulassen.&lt;br /&gt;
Ihre Beine flogen förmlich über die leicht angefrorene Erde, näherten sich immer weiter dem Kleinkind und dem riesigen Schatten, der laut brüllend ebenfalls auf dieses aus der entgegen gesetzten Richtung zusteuerte. Ein verzweifelter Ruf aus der Kehle eines Mannes drang an die Ohren des Mädchens, aber kein einziger ihrer Gedanken war dazu in der Lage sich um dieses zu kümmern.&lt;br /&gt;
Mit Müh und Not erreichte sie das wankende Kind, das in dem Moment, in dem [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] hinter ihm zu Halt kam, endgültig der Schwerkraft Rechenschaft leistete und in die Arme des blonden Mädchens fiel. Doch auch der riesige Schatten hatte die Quelle des hohen Geräusches erreicht. Als eine besonders vorwitzige Flamme ihre Stimme erhob und den Schauplatz für einen Moment zur Gänze ausleuchtete, legte [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] unweigerlich die Arme fester um das Kleinkind in ihren Armen. Vor ihr erhob sich der Kopf einer gewaltigen schwarzen [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Schildkröte]], deren Augen zornig und mordlüstern das ungleiche Gespann anfunkelten.&lt;br /&gt;
Würde sie das Kind loslassen und sich vorsichtig entfernen, während das Ungetüm mit seiner Beute beschäftigt war, so würde sie vielleicht… Doch [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] schüttelte entschlossen das blonde Haupt und drückte das Kind nur stärker an sich. Der Blick ihrer Augen wurde gefährlicher, während sich diese leicht verengten. Sie würde nicht zulassen, dass erneut ein kleines Wesen, das auf ihre Hilfe angewiesen war, starb, weil sie zu zögerlich und zu schwach war. Ähnlich einer Bärenmutter, die ihr Junges vor hoffnungslos überlegenen Jägern nicht im Stich ließ, sondern die Jäger auch noch laut anbrüllte, war der Blick des jungen Mädchens. Das Brüllen aus diesem wurde immer spürbarer, so dass selbst die [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Schildkröte]] für einen Moment inne Hielt. Immer deutlicher wurde es, man war fast der Meinung, dass man es hören … und plötzlich erschallte ein gewaltiger und tiefer Schrei, als sich ein großer Schatten zwischen [[Wichtige_Personen_in_Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] und die [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Schildkröte]] schob.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===6. Kapitel===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unweigerlich hatte [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] ihre Augen geschlossen, als der zweite Schatten so nah vor ihr erschienen war, und rechnete jeden Moment damit die Flügelschläge des Todesboten zu hören.&lt;br /&gt;
Aber diese erschallten nicht, stattdessen entwickelte sich ein Sturm aus Schrei und Gebrüll der zwei riesigen Wesen direkt vor ihr. Je mehr sie aber ihre eigene Angst und ihr wild pochendes Herz beruhigte, desto mehr war sie in der Lage die tiefen Stimmen zu vernehmen:&lt;br /&gt;
„Geh mir aus dem Weg [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Bai Hu]]!“ donnerte die etwas entferntere Stimme zornerfüllt.&lt;br /&gt;
„Nein! Diese beschütze ich und du wirst sie nicht bekommen!“ erwiderte die nähere Stimme etwas leiser, aber mit einem gefährlichen Unterton.&lt;br /&gt;
„Die Menschen verdienen den Tod!“&lt;br /&gt;
„Nichts verdient den Tod. Oder hast du Xinglu’s Worte in deinem Zorn vergessen?“&lt;br /&gt;
„Du wagst es seine Worte in den Mund zu nehmen, nachdem ihr ihn verlassen habt?“ brüllte die fernere Stimme plötzlich noch lauter.&lt;br /&gt;
„Wir haben ihn verlassen nicht wegen dem, was er einst sagte, sondern wegen dem, was er nicht mehr sagt! Würde er zu dem zurückfinden, was wir immer verehrt haben, so würden wir sofort zurückkehren.“&lt;br /&gt;
Es wurde still für einen Moment. Fast ohnmächtig vor den riesigen Geschöpfen, deren Nähe sie deutlich spüren konnte, hatte [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] ihre Augen die ganze Zeit über fest zugekniffen und auch das Kleinkind in ihren Armen hatte sich nicht gerührt. Als es nun etwas ruhiger wurde, öffnete [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] vorsichtig ihre Augen und bestaunte das weiße mit schwarzen Streifen getigerte Fell einer riesigen [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]], die sich scheinbar schützend vor sie gestellt hatte. Doch Zeit für Worte blieb ihr nicht, denn schon bald ertönte die Stimme der [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Schildkröte]] erneut, wenn auch nicht mehr ganz so sehr vor Wut bebend.&lt;br /&gt;
„Ich werde mich zurückziehen und bei Xinglu auf dich warten. Wie es stets Tradition war, wirst du ihm das Wesen vorstellen müssen, dass du vor seinem Willen beschützt hast.“&lt;br /&gt;
Ein Rauschen ertönte, während sich die [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Schildkröte]] umdrehte.&lt;br /&gt;
„In einer Woche, zum Vollmond, falls du es nicht vergessen hast.“ Brummte sie.&lt;br /&gt;
„Ich habe es nie vergessen [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Xuan Wu]], nie...“&lt;br /&gt;
Und dann verschwand die gewaltige [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Schildkröte]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erst, als sich der Schatten des Tieres mit dem Schatten des großen Wald, der in einiger Entfernung zum Dorf zu sehen war, vereinigt hatte, ging ein spürbares Aufatmen durch die Dorfbewohner. Sie schienen sich nicht an der Gegenwart des zweiten Tieres zu stören, als sie an diesem vorbei auf [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] zu rannten. Das kleine Kind in ihren Armen begehrte plötzlich auf, als ein großer Mann mit einer eindrucksvollen Narbe über der Wange und schwarzem Haar vor [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] auftauchte und im nächsten Moment hob eben dieser das Kleinkind aus ihren Armen empor und drückte es an sich.&lt;br /&gt;
„Hast du Angst um deinen Papa gehabt?“murmelte der Mann, der voller Freude dem Kind die Nase stupste.&lt;br /&gt;
„[[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]]… wir müssen reden.“ Ertönte die tiefe Stimme nun einfühlsam und beruhigend aber mit einem kleinen Anflug von Sorge und lenkte [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] von dem rührenden Bild vor sich ab. Als sie ihre Augen dem großen Wesen zu wandte und sich die Blicke begegneten, atmete sie erschrocken ein.&lt;br /&gt;
„Bist du… das kleine Kätzchen?“&lt;br /&gt;
Und der Blick der eisblauen Augen des weißen [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]]s sagte mehr als Worte könnten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===7. Kapitel===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Was hat das alles zu bedeuten?“ Schrie [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] schon fast dem großen [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] entgegen.&lt;br /&gt;
Die Sonne schickte gerade ihre ersten Strahlen durch die kahlen Äste der Bäume und zeigte dem Mädchen, wie viel Zeit seit dem Verschwinden der [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Schildkröte]] vergangen war.&lt;br /&gt;
Die letzten Stunden hatte sie damit zugebracht sich der Versuche der Dorfbewohner sie wie eine Heldin zu feiern zu erwehren und immer wieder den Armen, die sie umschlingen wollten, zu entfliehen. Als die Menschen endlich eingesehen hatten, dass sie an derlei Feiern nicht interessiert war und ihr die Nähe zu so vielen Lebewesen sogar unangenehm war, hatten sie ihr endlich etwas Platz gelassen, ihr etwas zu essen und einen Platz zum Schlafen gegeben. Während dieser Stunden war [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Bai Hu]], so hatte ihn die [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Schildkröte]] genannt, wie vom Erdboden verschlungen gewesen und erst am nächsten Morgen, als [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] sich aus Gewohnheit bei der ersten Morgenröte aus dem Bett erhob und an die frische Luft ging, saß er plötzlich neben dem Haus und schaute sie lange Zeit stumm aus seinen eisblauen Augen an, bevor er sich erhob und langsam gen Waldgrenze trottete. Schnell war sie ihm gefolgt und rief ihm nun schon zum zweiten Mal dieselbe Frage entgegen:&lt;br /&gt;
„Sag es mir! Was hat das alles zu bedeuten? Antworte endlich!“&lt;br /&gt;
„Zügle dein Temperament. Ich höre dich.“ Antwortete der große [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] mit ruhiger und gedämpfter Stimme.&lt;br /&gt;
Es dauerte ein paar Momente, bevor [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] sich etwas beruhigt hatte und deutlich leiser entgegnete: „Aber warum antwortest du mir dann nicht?“&lt;br /&gt;
„Alles besitzt einen richtigen Ort und eine richtige Zeit.“&lt;br /&gt;
„Und erst jetzt stimmt beides überein?“&lt;br /&gt;
„Richtig..“ Der [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] hielt in seinem Gang inne und schaute sich in dem winterlichen Wald einige Momente lang um, bevor er fortfuhr.“Und Vieles ist nicht für die Ohren aller bestimmt.“&lt;br /&gt;
„Also sollen die Dorfbewohner davon nichts hören?“&lt;br /&gt;
„Du hörst zu.“ Abermals folgte eine Pause, die der [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] nutzte um wieder eine Pfote vor die andere zu setzen. „Diese Menschen haben den Zorn Xinglu’s auf sich gezogen und [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Xuan Wu]], der einzige von uns der bei ihm geblieben ist, war hier um das Urteil zu vollstrecken.“&lt;br /&gt;
„Xinglu? [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Xuan Wu]]? Ich verstehe nicht… Ich verstehe gar nichts!“ Brummte [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] in sich hinein.&lt;br /&gt;
„Xinglu ist der Waldgott. Der, nach dem du gesucht hast.“&lt;br /&gt;
Ein Moment der Stille folgte, in dem sich [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]]‘s Augen weiteten und sie tief Luft holte für die folgenden Worte:&lt;br /&gt;
„Aber dann bin ich ja am Ziel Dann wird Kigiku endlich geheilt!“ Sie griff in den Schnee, warf diesen voller Freude empor und drehte sich in dem kleinen Schneegestöber entzückt um sich selber.&lt;br /&gt;
„Ja und nein.“ Erschallte die Stimme des [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]]s. Abrupt blieb [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] stehen und schaute diesen entgeistert an.&lt;br /&gt;
„Er hat die Macht zu heilen, aber ob er das tun wird ist fraglich.“ [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Bai Hu]] atmete tief ein und aus, was dank seiner Größe einen imposanten Luftstrom erzeugte, der [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]]‘s Haar umher wirbelte.&lt;br /&gt;
„Aber darum geht es gerade nicht. Du hast dich dem Willen Xinglu’s entgegen gestellt und seinen Zorn auf dich gezogen.“&lt;br /&gt;
„Aber ich habe doch nur ein kleines Kind beschützt!“ Schrie [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] ihm entgegen.&lt;br /&gt;
„Das weiß ich und das wirst du ihm erklären müssen, wenn du vor ihm stehst.“&lt;br /&gt;
Das Mädchen schluckte geräuschvoll und sah den [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] mit einer Spur Furcht in den Augen an.&lt;br /&gt;
„Und was ist, wenn er mich nicht versteht? Was ist…?“&lt;br /&gt;
„Xinglu hat sich verändert. Wo einst Mitgefühl und Wut sich die Waage hielten, herrscht nun zumeist das Dunkle.“&lt;br /&gt;
„Aber wieso?... Und wieso kennst du ihn so gut? Wieso bist du kein kleines Kätzchen mehr? Wieso hast du mir geholfen? Wieso hast du den kleinen [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]] getötet?“ Platzte es aus [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] hervor.&lt;br /&gt;
„… Zeit und Ort [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]]… Zeit und Ort.“ Und im nächsten Moment war der große weiße [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] mit ein paar gewaltigen Sätzen im Wald verschwunden und [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] drehte sich langsam gen des erwachenden Dorfes.&lt;br /&gt;
„Wenn nicht jetzt, wann dann?“ Murmelte sie und machte sich auf den Weg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===8. Kapitel===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als das blonde Mädchen sich langsam durch den winterlichen Wald dem Dorf und dessen wärmeverheißenden Rauchsäulen näherte, schälte sich immer mehr die Silhouette eines Mannes aus dem morgendlichen Zwielicht heraus. Leicht war dieser Schatten mit dem Stein zu verwechseln, auf welchem er sich befand, aber mehr und mehr fiel die Unnatürlichkeit dieses Gebildes [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] ins Auge und so blieb sie nach einigen weiteren Schritten schließlich vor einem alten Mann stehen, der seine geschlossenen Augen dem Himmel entgegen gerichtet hatte.&lt;br /&gt;
Gerade öffnete sie den Mund, um etwas zu sagen, da hob der Alte die Hand und bedeutete ihr zu schweigen. Erst einige Momente später ertönte die brüchige Stimme und durchbrach die Stille.&lt;br /&gt;
„Ich weiß, dass du hier bist auch ohne deine Worte.... Die Bäume reden seit Wochen ununterbrochen über das Mädchen, das den Waldgott sucht. Und nun stehst du vor mir, blickst mit Augen um dich, die voller Fragen sind.“&lt;br /&gt;
„Die Bäume reden?“ Antwortete [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] verdutzt und verdeutlichte mit ihrer Frage die Worte des Mannes, der anfing zu kichern, nur noch mehr.&lt;br /&gt;
„Da reist sie mehrere Monde lang durch die Natur, lässt diese in sie einkehren aber kehrt selber nicht in sie ein… Natürlich reden sie! Sie reden schon viel länger als die Menschen.“&lt;br /&gt;
„Und ihr versteht sie? Wieso verstehen die Menschen sie nicht? Oder bin das nur ich?“&lt;br /&gt;
„Ja ich verstehe sie, aber ich bin einer der Letzten.“&lt;br /&gt;
„War das mal anders?“&lt;br /&gt;
Abermals kicherte der Alte, rückte auf seinem Stein zur Seite und bedeutete [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] neben ihm Platz zu nehmen. Nur zögerlich kam sie dieser Aufforderung nach und erst, als sie neben ihm saß, erhob der Mann wieder die Stimme.&lt;br /&gt;
„Ja war es. Wir sind, genauso wie alle Tiere, die Kinder der Natur und genauso wie Kind und Mutter sich verstehen, auch ohne sich direkt zu verstehen, so taten es Mensch und Natur. Manche Menschen verstanden sie besser, manche schlechter. Aber ein jeder tat es. Irgendwann aber, wenn das Kind nicht mehr auf die Mutter angewiesen ist, bricht dieses Verständnis.&lt;br /&gt;
Was bleibt dann zurück? Ein Kind, das sich seine eigene Welt mit seinen eigenen Kräften aufbaut, und eine Mutter, die immer noch versucht über ihr Kind zu wachen.“&lt;br /&gt;
„Also… Sind es wir Menschen, die nicht mehr zuhören?“&lt;br /&gt;
Die faltige und wettergegerbte Miene des Alten verzog sich zu einem breiten Lächeln.&lt;br /&gt;
„Richtig. Sie hat nie aufgehört zu sprechen und genau so habe ich von dir gehört.“&lt;br /&gt;
„Aber, wieso verurteilt der Waldgott, der doch die personifizierte Natur ist, die Menschen, wenn eine Mutter doch nie aufhört sich um ihre Kinder zu sorgen?“&lt;br /&gt;
Ein tiefes Seufzen entfuhr dem alten Mann, dessen Lächeln schnell einem traurigen Ausdruck wich.&lt;br /&gt;
„Wo zwei Wesen nicht miteinander sprechen, da können sie nicht mehr auf Sorgen, Ängste und Bedürfnisse eingehen. Die Menschen wollten und wollen sich ihr Leben auf eigenen Beinen aufbauen. Wollen mehr und mehr die Risiken, die die Natur als Mutter vieler Lebewesen für sie bereithält, beseitigen und verändern somit etwas, was bisher kein Wesen tat: die Natur selber.&lt;br /&gt;
Der Wald, in dem wir sitzen, erstreckte sich einst über fast die gesamte bekannte Welt und wo er nicht war, da waren Steppen, Wiesen und Auen. Je mehr der Mensch sich ausbreitete, desto mehr drängte er die anderen Lebewesen und sogar die Natur zurück.&lt;br /&gt;
Letztlich ist nichts gefeit vor der Angst vor Veränderungen und Tod und der Waldgott, der vor allem der Beschützer des Waldes und der Natur ist, ist diesen negativen Gefühlen stärker ausgesetzt, als es die Natur selber ist. Denn noch immer reden die Bäume zu den Menschen und hoffen, dass sie sie verstehen.“&lt;br /&gt;
Lange Zeit schwieg das Mädchen auf diese Worte hin und schaute niedergeschlagen auf den von dünnem Schnee bedeckten Boden.&lt;br /&gt;
„Kann ich lernen sie zu verstehen?“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===9. Kapitel===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Ende der Woche, das ähnlich dem Schwerte Damokles‘ ständig drohend über [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]]s Kopf hing, rauschte wie im Flug heran. Jeder Tag war geprägt von demselben Ablauf, der ihr eine Teilnahme am dörfischen Leben lediglich zu den Abendstunden erlaubte und sie sonst von früh morgens ab in den Armen der Natur und zwischen von Schnee bedeckten Bäumen den Worten des alten Mannes lauschen ließ.&lt;br /&gt;
Am Abend des letzten Tages, den sie zum ersten Mal zur Gänze im Dorf verbringen durfte, erklang ein lautes Rascheln am Rande des Dorfes. Die Dorfbewohner streckten ihre Köpfe voller Furcht vor einem neuen Angriff aus den Fenstern und hier und dort erklangen Stimmen, die von der zu großen Ruhe in den letzten Tagen sprachen, die sie als Anzeichen für den nun kommenden Sturm sahen. Als sich die ersten bereits anschickten um wie vor einer Woche mit Feuer und behelfsmäßigen Waffen ihre Liebsten zu verteidigen, trat [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] aus der Hütte, in der sie hatte nächtigen dürfen.&lt;br /&gt;
Ohne ein Wort ging sie an der kleinen Gruppe Männer vorbei, legte einem nach den anderen beruhigend die Hand auf die Schulter und ging alleine gen Waldgrenze. Einen merkwürdigen Einfluss hatte sie auf die Bewohner, die sich langsam zurückzogen aber erst zur Ruhe kamen, als sie das Mädchen begleitet von einem großen Schatten im Dunkel des Waldes hatten verschwinden sehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]]s Reise führte sie entlang an den ihr bekannten Bäumen und Lichtungen immer tiefer in den riesigen Wald. Stumm folgte sie dem Schatten des großen [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]]s, dessen weißes Fell gelegentlich im Lichte eines vorwitzigen Mondstrahles aufzuglühen schien, aber dann sofort wieder erlosch. Kein Wort verlor das imposante Tier und ließ ihr somit sowohl die nötige Ruhe als auch Zeit um sich auf das Kommende vorzubereiten.&lt;br /&gt;
Viele Stunden lang liefen sie so an riesigen schneebedeckten Bäumen vorbei, deren imposante Statur Geschichten über Zeiten zu erzählen schien, in denen der Waldgott friedlich durch diese vergessenen Haine wandelte und den Bäumen dabei half zu wachsen. Immer weiter ging die Reise durch das Reich des Waldgottes und schließlich kündigte ein gewaltiges Tosen vom nahen Ende des Weges.&lt;br /&gt;
Und als der große [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] zum ersten Mal seit Stunden anhielt, um den Kopf gen der Quelle des Geräusches zu wenden, stockte [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] der Atem. Vor ihnen erstreckte sich ein riesiger Wasserfall, der seine Wassermassen von der Spitze eines hohen Berges hinab zu einem See schickte, der sich zu ihren Füßen erstreckte. Das aufgespritzte Wasser verteilte sich vom Berg herab langsam über die gesamte Lichtung , fing das Mondlicht ein und ließ die Umgebung gleich millionen winziger fallender Sterne in dessen silbrigen Licht erstrahlen.&lt;br /&gt;
„Dort oben ist Xing Lu’s Hain. Es ist lange her, seit ich dort war, und noch länger ist es her, seitdem die Füße eines Menschen diesen Boden berührt haben... Um dort hinauf zu kommen, wirst du auf meinen Rücken steigen und dich gut festhalten müssen.“ Erklang die tiefe Stimme des [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]]s, der sich auf den Boden gelegt hatte und geduldig abwartete, bis [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] auf seinen Rücken gestiegen war. Erst dann erhob er sich wieder und hätten sich ihre Hände nicht in dem weißen Fell verkrallt, so wäre sie bei den folgenden gewaltigen Sprüngen des Tieres, die die Zwei in Windeseile dem Scheitel des Wasserfalls näher brachten, sicherlich in die Tiefe gestürzt.&lt;br /&gt;
So aber erblickte sie bald, nachdem sie sich wieder getraut hatte ihre Augen zu öffnen, einen wunderschönen silbern glänzenden See, dessen Oberfläche so glatt wie ein Spiegel den Sternenhimmel reflektierte und dem Auge vorgaukelte einen zweiten Himmel zu den eigenen Füßen zu sehen, samt einer dunkelgrünen Wiese, die gespickt von allerhand Blumen ohne den Makel einer einzigen Schneeflocke dem Winter trotzte. Sie war im Hain des Waldgottes angekommen und erst, als sie die Augen von dessen Schönheit abwenden konnte, erblickte sie eine dunkle Gestalt, die auf der Insel mitten im See zu warten schien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===10. Kapitel===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vollkommen still lief [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Bai Hu]] an der Seite [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]]s über die wunderschöne Wiese dem See, der Insel und der Gestalt auf dieser entgegen. Sogar das große Tier, das in seinem Leben schon so viel erlebt hatte, war ob dem, was kommen würde, angespannt und dabei unbewusst in sein Jagdverhalten zurückgefallen.&lt;br /&gt;
Kein Wort verlor er, kein ungestüm umgeknickter Grashalm oder unvorsichtig berührter Kieselstein sprach vom Gang des Tieres und hätte er nicht gelegentlich tief Luft geholt, um nicht vor Anspannung zu platzen, so hätte [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] ihn wahrscheinlich völlig vergessen.&lt;br /&gt;
Das Mädchen indes lief mit ruhigem und bestimmten Schritten auf den See zu, ließ sich von dem [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] mit einem Sprung über diesen befördern, und glitt ohne aus der Ruhe zu kommen von dessen Rücken direkt auf die kleine vom Schatten einer Wolke verdeckte Insel vor die dunkle Gestalt.&lt;br /&gt;
Der Blick zweier großer violetter Augen legte sich auf sie, als ihre eigenen Augen sich langsam erst dazu überwinden mussten die ungewöhnlichen Pfoten, die einer Mischung aus Menschenfüßen und Bärentatzen zu entsprechen schienen, und dann den im Schatten liegenden Körper hinauf bis zu den Augen des Wesens zu betrachten. Als sich der Blick der zwei Wesen traf, stockte dem Mädchen der Atem und für einen Moment fühlte sie die bodenlose Wut des Schattens vor ihr. Erst nach einigen Momenten fiel ihr auf, dass sich der [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] neben ihr vor dem Wesen verneigte und so tat sie es ihm schnell und etwas überhastet gleich.&lt;br /&gt;
„Es ist lange her [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Bai Hu]].“ Ertönte die Stimme des Wesens schneidend wie der Wind im Herbst sofort, als sich [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] verneigt hatte, als ob das Wesen darauf gewartet hätte.&lt;br /&gt;
„Xinglu.“ Antwortete der [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] schlicht, aber ehrerbietend.&lt;br /&gt;
„Sag mir, warum muss mein Hain die Füße dieser Kreatur ertragen? Warum beschütztest du es vor meinem Urteil?“&lt;br /&gt;
„Weil ich versprach sie zu beschützen und ihr zu helfen, weil sie mit deinem Urteil über die Menschen des Dorfes nichts zu tun hatte und weil die Menschen nicht das sind, was du in ihnen siehst.“&lt;br /&gt;
„Xinglu’s Urteil betrifft alle Menschen!“ Ertönte die wütende tiefe Stimme der riesigen [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Schildkröte]], als sich diese aus dem See erhob und geschwind auf die Insel neben den Schatten schob.&lt;br /&gt;
„Und warum maßt du es dir an ein Urteil über Xinglu’s Urteil zu fällen [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Bai Hu]]?“&lt;br /&gt;
Der [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] atmete tief ein, um zu einer Antwort auf den Angriff [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Xuan Wu]]’s anzusetzen, aber die Stimme des Schattens ließ ihn innehalten.&lt;br /&gt;
„Ich habe [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Bai Hu]]’s Gründe gehört und im Moment soll mir dies reichen.“ Der Blick der violetten Augen richtete sich wieder auf [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]]. „Nun erzähl mir deinen Namen kleine Kreatur und begründe mir, warum du ein Wesen vor meinem Urteil bewahrtest.“&lt;br /&gt;
Aber dem Mädchen stockte der Atem abermals, als es nun die volle Aufmerksamkeit auf sich lasten fühlte. Nervös spielte sie mit ihren Daumen und hatte ihren Blick gen Boden gerichtet, als sie endlich die Kraft fand zu antworten:&lt;br /&gt;
„Mein Name ist [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]]… Und ich wollte einfach nicht zulassen, dass ein kleines hilfloses Wesen vor meinen Augen stirbt, weil ich nicht eingriff… Nicht noch einmal…“ Bilder des roten [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]]s schossen aus ihrem Gedächtnis hervor und trieben ihr Tränen der Trauer in die Augen.&lt;br /&gt;
„Nicht noch einmal?... Ich muss jeden Tag dabei zusehen, wie kleine hilflose Wesen vor meinen Augen sterben, weil andere Wesen maßlos leben wollen… Nicht noch einmal… Ich kann es nicht fassen… Was weißt du kleine Kreatur denn schon von Leben und Tod?“&lt;br /&gt;
Die Stimme des Schattens, war sie zuvor schon schneidend gewesen, hatte sich nun auch noch gleich einem Orkan erhoben und donnerte ehrfurcht erregend über den Hain, so dass ein jeder, der sie vernehmen konnte, den Kopf einzog und still ausharren wollte, bis der Sturm vorbei war.&lt;br /&gt;
„Sie weiß so viel wie man eben in einem Leben in der Natur lernen kann.“ Erschallte auf einmal eine hohe Stimme, die vom Himmel zu kommen schien. „Sie hat die tägliche Furcht und Ungewissheit gespürt, hat die Freuden über die einfachsten Dinge genossen und die Trauer über den Verlust der wertvollsten Dinge erlebt. Maßt du dir nun schon an das Recht auf Trauer und Schmerz gepachtet zu haben Xinglu?“&lt;br /&gt;
Und plötzlich landete direkt hinter [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] ein großer [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]], von dessen Federkleid sich ein paar rote Federn lösten und langsam um das Mädchen herum zu Boden glitten. Beim Anblick dieser Federn schossen dem Mädchen nur noch mehr Tränen in die Augen und sie befürchtete, dass ihr Kopf ihr einen Streich spielen würde, denn diese Federn würde sie überall wiedererkennen.&lt;br /&gt;
„Bist du so verbittert Xinglu, dass du nicht einmal erkennst, dass dieses Mädchen erst einige wenige Sommer alt ist, aber durch das Leben und die Reise in der Natur viel schneller gealtert und gewachsen ist? Erkennst du nicht, was du vor dir siehst?“&lt;br /&gt;
„[[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Zhu Que]]… worauf willst du hinaus? Erklär dich, wenn du dich schon einmal zu uns auf den Boden herablässt!“ Donnerte der Schatten abermals entgegen.&lt;br /&gt;
„Die Natur selber hat [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] auf ihrer Reise geholfen und sie wachsen lassen, um sie auf das kommende vorzubereiten. Willst du als Wächter und Aspekt dich nun gegen den Willen der Natur stellen?“&lt;br /&gt;
Ein tiefes Rauschen war zu hören, als der Schatten sich zu [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] hinab beugte und zielsicher ihrem Gesicht entgegen atmete und sie näher betrachtete. Hätte das Mädchen dies normalerweise als sehr unangenehm empfunden und sich scheu weggedreht, so blieb sie wie angewurzelt stehen und betrachtete sich stattdessen ebenfalls eingehend.&lt;br /&gt;
Sie hatte vor Wochen, vielleicht vor Monaten sogar aufgehört sich selber zu betrachten und so war ihr nie aufgefallen, dass ihr Körper in ihren einstmals kindlichen Augen riesige Züge angenommen hatte. Sie war stark gewachsen, hatte wahrscheinlich Kigiku eingeholt und noch ein wenig weiter gewachsen. Unter ihrer Jacke wölbten sich zwei Hügel nach außen, deren Maße wohl noch wachsen würden, wenn sie sich wieder einigermaßen ernähren würde. Auch ihr Haar war immer länger geworden und glich der goldenen Mähne eines Löwen. War sie vor ihrer Reise noch ein normales 10 Jahre altes Mädchen gewesen, so glich ihre Statur nun mehr der einer 15jährigen.&lt;br /&gt;
Sie kam aus dem Staunen nicht mehr heraus und verlor ob dieser Erkenntnis auch für einen kurzen Moment den Gedankengang, der ihr zuvor die Tränen in die Augen getrieben hatte. Aber dann brachte ihn eine rote Feder, die direkt vor ihren Füßen lag, wieder zurück.&lt;br /&gt;
„Du bist doch der kleine rote [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]] oder? Du lebst?“ Hauchte sie mit nach oben gerichteten Gesicht dem Kopf des gewaltigen [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]]s entgegen, der hinter ihr saß und dessen Oberkörper über ihr aufragte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===11. Kapitel===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Ja [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] ich lebe.“ Antwortete der [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]] mit sanfter Stimme, so dass [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] fast der Meinung war ein Lächeln auf dem weit entfernten Gesicht erkennen zu können.&lt;br /&gt;
„Nicht nur ergreifst auch noch du Partei für diese Kreatur, sondern du kennst sie auch noch [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Zhu Que]]? Was geht hier vor?!“ Schaltete sich die schwarze [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Schildkröte]] erneut ein und der große [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]] holte tief Luft, um zu einer Erklärung anzusetzen.&lt;br /&gt;
„Dass ihr es nicht vernommen habt, wundert mich nicht, aber vor fast einem Jahr vernahm ich die Klagen eines kleinen Baches weit im Westen. Als ich mich ihm näherte und ihn fragte, was es mit seinen traurigen Worten auf sich habe, erzählte er mir von seinem Fehler. Er habe, so berichtete er mir, in dem Versuch ein kleines Mädchen mit blondem Haar aufzumuntern einen alten Wanderer zu dieser gelockt, damit dieser sie mit seinen Geschichten aufmuntern könne. Als der Wanderer dem Mädchen von dem Waldgott erzählte, schnappte dieses sich seine Sachen und lief los, um den Waldgott zu finden und um Hilfe zu bitten. Aber wie sollte ein kleines Mädchen alleine überleben?&lt;br /&gt;
Ich beschloss also dem Bach zu helfen und dem Mädchen beizustehen. So begleitete ich [[Wichtige_Personen_in_Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]], das Mädchen aus der Geschichte des Baches, als kleiner [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]] und lehrte sie durch mein Beispiel vom Leben in der Natur.&lt;br /&gt;
Als der Herbst kam und die Zeit meiner Herrschaft sich dem Ende entgegen neigte, traf ich [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Bai Hu]] und bat ihn mir zu helfen. Fortan übernahm er es [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] zu begleiten, nachdem wir es so haben aussehen lassen als ob ich durch die Krallen [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Bai Hu]]’s gestorben wäre.&lt;br /&gt;
Während wir uns aber um [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] kümmerten, bemühte sich die Natur selber ebenfalls um [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]], half ihr beim Wachsen, beim Verstehen und beim Leben. Schon bald hätte sie uns nicht mehr gebraucht, aber wir waren zu neugierig auf das, was kommen könnte.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lange Zeit herrschte Stille, während der Schatten [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] eingehend musterte. Schließlich aber erhob er die Stimme, deren Worte er scheinbar direkt an [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] richtete.&lt;br /&gt;
„Würde ich dich am liebsten auf der Stelle zertreten für den Verstoß gegen mein Urteil, für die Schritte auf dem Boden meines Haines und für die Anmaßung, in der sich jene zwei auf deine Seite stellten und dich beschützten, so kann ich doch das Wirken der Natur an und in dir sehen.&lt;br /&gt;
Nun stelle ich dir also folgende Frage: Würdest du das Dorf, deren Bewohner dir in der letzten Woche Obdach gewährten, verlassen und zulassen, dass ich es mitsamt seiner Bewohner vernichte, wenn ich dafür deine Schwester Kigiku heile?“&lt;br /&gt;
[[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]]s Augen weiteten sich bei diesem Angebot genau so sehr wie sich die Augen des [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]]s und des [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]]s vor Wut verengten. Beide waren außer sich vor Zorn über die Hinterlist der Worte ihres Gottes, aber keiner von beiden hatte das Recht den Mund zu öffnen.&lt;br /&gt;
„Woher weißt du von Kigiku?“ Antwortete [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] stockend, woraufhin der Schatten lediglich tiefkehlig lachte.&lt;br /&gt;
„Ich weiß viele Dinge. Nun aber entscheide dich und lass dich nicht davon einnehmen, dass du deine Schwester nicht mehr lebendig antreffen würdest, wenn du dich jetzt auf den Rückweg begibst.“ Woraufhin der Schatten erneut lachte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===12. Kapitel===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Immer mehr Tränen schossen [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] in die Augen, ließen diese nach und nach überquellen und liefen dann eine nach der anderen die Wangen des Mädchens hinab, bis sie sich von diesen lösten und gen Boden fielen. Die kommende Entscheidung war die schwerste, die sie jemals hatte treffen müssen und es war der erste Moment, in dem sie ihre Reise in Frage stellte.&lt;br /&gt;
„Ich… Die Menschen sollen leben.“ Brachte sie schluchzend hervor und sah gleichzeitig ihre kranke Schwester vor ihren Augen, deren endgültiges Todesurteil sie nun unterschrieben hatte und die sie wohl nie wieder sehen würde.&lt;br /&gt;
„Was?!? Du maßt es dir an…?!?“ Donnerte die Stimme des Schattens wieder hervor, wurde aber von [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Bai Hu]] abrupt unterbrochen.&lt;br /&gt;
„Sie hat sich entschieden Xinglu. Hör auf mit deinen Spielen und sieh ein, dass du dich geirrt hast.“&lt;br /&gt;
„Gut, ich stehe zu meinem Wort. Aber ich habe nirgends von dem Leben des Mädchens geredet. Sie hat sich meinem Urteil entgegen gestellt und muss nun die Konsequenzen tragen!“&lt;br /&gt;
Schreckhaft atmete [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] ein und schaute mit geweiteten Augen auf den Schatten vor sich.&lt;br /&gt;
„Aber ich darf nicht ohne Weiteres nehmen, was die Natur gewährt hat… Also wirst du dir dein Leben verdienen müssen kleines Mädchen. Schließe die Augen und lass mich sehen, ob der Geist der Natur wirklich in deinen Knochen steckt.“&lt;br /&gt;
Und so sehr [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] auch dagegen ankämpfte, ihre Augenlider schoben sich unweigerlich vor ihre Pupillen und schon bald verschwammen die Bilder vor ihren Augen und die Gedanken in ihrem Kopf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie spürte weiches feuchtes Gras zwischen ihren blanken Zehen und eine Eule schickte ihren Ruf durch die Luft vorbei an ihren Ohren. Als sie die Augen langsam öffnete, sah sie sich inmitten eines großen Waldes stehen, deren Bäume genauso wie der Wald selber kein sichtbares Ende zu haben schienen. Alles an dem Wald wirkte merkwürdig urtümlich und erinnerte sie an die riesigen Bäume, die sie in der Nähe des Wasserfalls und des Haines gesehen hatte.&lt;br /&gt;
Erneut riss sie der Schrei der Eule aus den Gedanken und ließ in diesen Platz genug für die Erkenntnis, dass die Sonne gerade untergegangen war und die Schatten im Wald immer mehr die Oberhand gewannen.&lt;br /&gt;
Und dann spürte sie es, eine Präsenz im Schatten und der Blick unsichtbarer Augen auf ihrem Rücken. Die feinen Härchen auf ihrem Nacken stellten sich auf, sie machte einen zaghaften Schritt nach hinten und drehte sich dann plötzlich herum um loszurennen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===13. Kapitel===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Wind pfiff ihr ins Gesicht, sauste ihr um die Ohren und ließ den Klang seiner Stimme in diesen erklingen. Immer wieder schlugen ihr kleinere Äste, die sie nicht rechtzeitig bemerkt hatte, gegen den Körper und hinterließen an diesem immer mehr kleine Schnitte aus denen schon bald feine Bluttropfen hervorquollen. Schneller und schneller lief [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] durch den dunklen Wald, der sein wunderschönes Kleid abgelegt hatte und ihr nun seine dunkle und gefährliche Seite zeigte.&lt;br /&gt;
Wie konnte dies nur derselbe Wald, derselbe Ort sein, der sie mit den ersten Bildern verzaubert hatte? Fragte sie sich, als sie sich in Sicherheit wähnend an einen Baum lehnte und umschaute. Schon seit einiger Zeit hatte sie die Präsenz in ihrem Rücken nicht mehr gespürt. Sollte sie dieses Etwas wirklich abgehängt haben? Sie schaute sich nervös um, ließ den Blick ihrer Augen durch die Dunkelheit wandern und versuchte ihr pochendes Herz zu beruhigen. Es war schwer in der Dunkelheit überhaupt etwas auszumachen und immer wieder machte ihr Herz einen furchtsamen Sprung, wenn die Schatten der Bäume ihr obskure Wesen, die mit langen feingliedrigen Armen in der Dunkelheit zu tanzen schienen, vorspielten.&lt;br /&gt;
Plötzlich blitzte in der Dunkelheit etwas auf. Noch bevor sich die Härchen auf ihrem Nacken aufstellen konnten, war sie schon wieder los gerannt und hetzte durch den Wald. Das Blut, das sich in der kurzen Zeit der Rast auf ihrer Haut gesammelt hatte, wurde vom Gegenwind weggeweht und hinterließ eine feine rote Spur, der man viel zu leicht folgen konnte.&lt;br /&gt;
Wie sollte sie nur dem Schrecken, der mit Sicherheit den Tod bringen würde, entkommen? Wie sollte sie den Anbruch des Tages und das erste Licht, das die Schatten vertreiben würde, nur wieder erleben? Und wie sollte auch nur ein Mensch in dieser schrecklichen Umgebung überleben können?&lt;br /&gt;
Völlig außer Atem rannte das Mädchen dennoch weiter. Immer, wenn sie die Gefahr gegen einen Baum zu laufen ignorierend einen Blick über die Schulter warf, konnte sie einen formlosen Schatten im Schatten sehen, der der blutigen Spur folgte. Nein sie wunderte sich nicht mehr, dass die Menschen sich vor dieser Umgebung fürchteten und die Natur verändern wollten, um in ihr zu überleben. In dieser schrecklichen Umgebung würden sie nie anders überleben können!&lt;br /&gt;
„Vieles, das auf den ersten Blick schrecklich wirkt, ist nur ungewohnt für die Augen.“&lt;br /&gt;
Ertönte plötzlich die raue Stimme des alten Mannes in ihrem Kopf und sie erinnerte sich an die vielen Stunden, in denen er ihr eigentlich nur von der Natur erzählte.&lt;br /&gt;
„ Ein Wolf tötet nicht, weil er grausam sein möchte. Ein Wolf tötet, weil er überleben will. Der Wille zu Überleben ist das, was uns alle – selbst die Pflanzen – vereint.“&lt;br /&gt;
Aber dieses Ding, was auch immer es ist, ist böse! Das konnte sie deutlich spüren. Sie konnte spüren wie es Millimeter um Millimeter näher kam, sich wieder zurückfallen ließ und dann wieder langsam näher kam. Und das alles nur, um mit ihr zu spielen, um ihr den Schrecken in Mark und Bein zu jagen!&lt;br /&gt;
„Wahre Boshaftigkeit gibt es in der Natur nicht. Sie ist eine Erfindung der Menschen, um die Natur zu verteufeln.“&lt;br /&gt;
Aber sie konnte das Böse in diesem Ding eindeutig spüren. Und inmitten dieser schrecklichen Umgebung war niemand, der ihr helfen konnte. Sie war alleine.&lt;br /&gt;
„Niemals bist du alleine. Stets wirst du einen Baum, eine Blume oder zumindest einen Grashalm in der Nähe finden. Deine Mutter wird immer da sein und dich beschützen.“&lt;br /&gt;
Und auf einmal blieb [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] stehen. Langsam drehte sie sich zur Seite und legte die Stirn gegen die Rinde eines der riesigen Bäume. Wie hatte sie nur diese sanften Riesen verteufeln können? Wie hatte sie nur diese Umgebung als schrecklich bezeichnen können?&lt;br /&gt;
Sie schloss die Augen und wartete auf die Schritte, die sich sicher bald nähern und ihren Tod bedeuten würden. Aber sie würde nicht mehr rennen. Sie vertraute auf ihre Mutter und legte ihr Leben in deren Arme.&lt;br /&gt;
Und dann hörte sie ein leises Flüstern.&lt;br /&gt;
„Wie sich die Arme an mich lehnt. Oh du Arme, hör auf zu weinen.“&lt;br /&gt;
„Das sind keine Tränen, das ist Blut. Bist du zu hölzern geworden um den Unterschied zu merken?“&lt;br /&gt;
„Sie blutet? Warum denn nur?“&lt;br /&gt;
„Weil selbst kleine Äste die weiche Haut zerschneiden können.“&lt;br /&gt;
„Schau nur wie sie zittert.“&lt;br /&gt;
„Wie gerne würde ich ihr helfen.“&lt;br /&gt;
„Ich auch.“&lt;br /&gt;
„Ich auch.“&lt;br /&gt;
„Aber sie kann uns nicht hören.“&lt;br /&gt;
„Wir können sie nicht trösten.“&lt;br /&gt;
„Wir können sie nicht beschützen.“&lt;br /&gt;
„Würde sie uns nur hören können.“&lt;br /&gt;
„Wieso kann sie uns nicht hören?“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Ich kann euch hören!“ Schrie [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] mit all ihrer Kraft. „Bitte helft mir!“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Sie kann uns hören?“&lt;br /&gt;
„Sie möchte unsere Hilfe?“&lt;br /&gt;
„Wie lange ist es her?“&lt;br /&gt;
„Sollen wir singen?“&lt;br /&gt;
„Ja lasst uns singen!“&lt;br /&gt;
„Ja..Singen!“&lt;br /&gt;
Und plötzlich schwoll das Flüstern, war es zuerst noch leise und kaum zu hören gewesen, immer weiter an, gewann an Stärke und glich schon bald einem Orkan aus unterschiedlichen Stimmen, die durcheinander riefen. Nach und nach hörten die Stimmen auf zu rufen und fingen stattdessen an leise zu summen. Das Summen wurde immer lauter, übertönte schließlich die letzten Stimmen und brachte mit seinen tiefen Tönen [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]]s Innere sanft zum vibrieren.&lt;br /&gt;
Eine tiefe und warme Stimme erschallte, sang von den Strahlen der Sonne und den Tränen des Mondes und plötzlich setzten alle Stimmen in dieses Lied mit ein.&lt;br /&gt;
Es war das Lied der Schöpfung, die Erzählungen des ersten Baumes, der als Knospe miterlebt hatte wie Mond und Sonne von den Göttern auseinander gerissen wurden und fortan nie wieder zusammen sein und zugleich erstrahlen durften. Um wenigstens die Wärme des anderen und dessen Spiegelbild für wenige Momente zu erhaschen, nachdem dieser schwinden musste, erschufen die Zwei die Natur und die Wärme der Sonnenstrahlen sowie die Liebe in den Mondtränen hauchten der kargen Erde Leben ein.&lt;br /&gt;
Der Erste aber, der stark genug gewesen war vor all diesem bereits als Knospe den Boden zu durchbrechen, wuchs und wuchs bis er groß und prächtig war. Er war der Stärkste von allen und schließlich hob ihn der Mond aus der Erde und gab ihm die Fähigkeit zu wandern. So wurde der Erste als Xinglu, der Wanderer, bekannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Sie ist eingeschlafen.“&lt;br /&gt;
„Sie ist sicher.“&lt;br /&gt;
„Der Schatten ist fort.“&lt;br /&gt;
Das Flüstern der Bäume, sehr zaghaft und leise um das Mädchen nicht zu wecken, flog einige Zeit später dem Winde gleich wieder durch die Luft.&lt;br /&gt;
„Sie muss zurück.“&lt;br /&gt;
„Ja das muss sie.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===14. Kapitel===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Hört ihr das? Sie singen! Sie singen für das Mädchen, sie singen für [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]]!“ Stellte die große [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Schildkröte]] fassungslos fest, während sie sich im Kreis drehte und dem Lied der Bäume lauschte.&lt;br /&gt;
Das Geräusch des schabenden Panzers zusammen mit den Worten aus tiefer Kehle drangen durch die Schleier des Schlafes und holten [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] aus diesem empor.&lt;br /&gt;
„Sie kommt zu sich. Sie hat überlebt!“ Ertönte die Stimme des [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]]s ganz nah vor [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]]s Gesicht. Und als sie die Augen öffnete, sah sie die Gesichter des [Geschichte von Taki#Der rote Vogel - Suzaku|Vogel]]s und des [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]]s dicht über ihrem eigenen schweben und sie mit besorgten Blicken anschauten, bevor sie anfingen breit zu lächeln.&lt;br /&gt;
„Wo bin ich?“ Murmelte sie schlaftrunken, während sie sich den Schlaf aus den Augen rieb.&lt;br /&gt;
„Du bist im Hain des Waldgottes. Du hast geschlafen und wurdest im Traum auf die Probe gestellt.“&lt;br /&gt;
Antwortete [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Bai Hu]], der sich mit einem langgestreckten Seufzer anscheinend nach einer halben Ewigkeit wieder legte und sich wohlig streckte.&lt;br /&gt;
„Habe ich bestanden?“&lt;br /&gt;
[[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Zhu Que]] öffnete den Schnabel, anscheinend um antworten zu wollen, aber die tiefe Stimme Xinglu’s unterbrach ihn.&lt;br /&gt;
„Du hast mehr als das.“ Der riesige Schatten bewegte sich zum ersten Mal, seitdem [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] im Hain war, und schob sich langsam in das fahle Licht des Mondes.&lt;br /&gt;
„Niemals hätte ich erwartet, dass sie für dich singen würden. Niemals hätte ich erwartet, dass sie dieses Lied anstimmen würden.“&lt;br /&gt;
Murmelte das Wesen, dessen Körperbau dem eines Menschen glich, nur glichen Hände und Füße mehr einer Mischung aus Menschenhand und Bärentatze und die Haut schien aus einer rissigen und vor Alter schon schwarz gewordenen Baumrinde zu bestehen. Das Gesicht schließlich war dem eines Hirsches nachempfunden, nur dass sich Flechten aus großen Baumblättern vom Kopf über die Schultern des Wesens ergossen.&lt;br /&gt;
„Sie sangen von dir nicht wahr?“ Fragte [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] das Wesen, dessen große Augen von großer Trauer sprachen.&lt;br /&gt;
„Ja. Ich habe dieses Lied geschrieben und es einem jeden Baum früher vorgesungen, wenn er noch klein und schwach war. Das Lied half ihnen zu wachsen und den Gezeiten zu widerstehen, so dass sie fast so groß wurden wie ich einst. Deswegen nennt man es auch das Baumlied. Früher kannte es ein jeder Baum.“&lt;br /&gt;
„Deswegen sind die Bäume in der Nähe des Haines also so groß und der Winter dem Hain so fern!“&lt;br /&gt;
„Früher waren alle Bäume so groß. Damals wanderte der Wanderer noch jeden Tag über die Erde und sang zu jedem Baum.“ Mischte sich eine raue Stimme plötzlich ein und alle, egal ob Mensch, Tier oder Gott wandten dem Ursprung der Stimme den Kopf zu.&lt;br /&gt;
Ein alter Mann kam mit hinkenden Schritten über die Wiese dem See und der Insel entgegen und winkte dem Mädchen entgegen, das die Augen vor Staunen weit aufgerissen hatte.&lt;br /&gt;
„Du? Was machst du denn hier?“ Rief sie ihm entgegen. Anstatt aber eine Antwort des Mannes zu erhalten, erklang die Stimme des Waldgottes.&lt;br /&gt;
„[[Geschichte von Taki#Der blaue Drache – Seiryu|Quing Long]]. Jetzt wundert mich gar nichts mehr. Hast du [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] beigebracht zu den Bäumen zu sprechen?“&lt;br /&gt;
„Ich habe ihr lediglich von der Natur erzählt Xinglu. Alles Weitere hat sie selber erlernt.“&lt;br /&gt;
„[[Geschichte von Taki#Der blaue Drache – Seiryu|Quing Long]]?“ Verwirrt schaute [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] zwischen dem Alten und Xinglu hin und her.&lt;br /&gt;
Auf dem Gesicht des Alten aber, der am nahen Ufer des Sees angelangt war, bildete sich ein Lächeln und plötzlich erhob sich an derselben Stelle, an der der Alte soeben gestanden hatte, ein großer [[Geschichte von Taki#Der blaue Drache – Seiryu|blauer Drache]] in die Luft, nur um neben Xinglu wieder zu landen.&lt;br /&gt;
„Du hast es schon immer geliebt dich zu verkleiden.“ Murmelte die [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Schildkröte]].&lt;br /&gt;
„Du musst verstehen, dass ich dir nicht die Wahrheit zeigen durfte [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]]. Ich bin der Letzte der Vier und Erster des Kreises. [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Xuan Wu]], [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Zhu Que]], [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Bai Hu]] und ich, [[Geschichte von Taki#Der blaue Drache – Seiryu|Quing Long]] sind die 4 Wächter des Waldgottes und die ersten der Tiere, zu denen er wie zu den Bäumen sang. Ein jeder von uns ist die Inkarnation einer der Jahreszeiten. Ich bin der Frühling, [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Zhu Que]] ist der Sommer, [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Bai Hu]] ist der Herbst und [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Xuan Wu]] ist der Winter. Einst wandelten wir an der Seite Xinglu’s über die Erde. Als er sich aber veränderte, wandten drei von uns ihm den Rücken zu und nur[[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Xuan Wu]] blieb bei ihm.“&lt;br /&gt;
„Aber was habe ich damit zu tun? Ich wollte doch nur Kigiku retten.“&lt;br /&gt;
„Und in diesem einfach Streben hast du es geschafft mich an die Anfänge und das Gute in euch Menschen zu erinnern. Ich war es, der dich im Wald der Träume gejagt hat und hätten dir die Bäume nicht geholfen, so hätte dein Herz schließlich vor Angst aufgehört zu schlagen. Als aber die Bäume anfingen zu singen, da erinnerte ich mich. Sie sangen aber nicht nur von mir, sondern auch von dir. Sie sangen davon wie viel Angst du in der Dunkelheit hast, was für einen Weg du zurücklegen musstest und wie gerne sie dir helfen würden. Und mit jedem Wort verflog mein Hass und ich fing an euch Menschen zu verstehen.“&lt;br /&gt;
„Ich habe gar nicht gehört, dass sie von mir sangen. Hat diese wunderschöne tiefe Stimme etwa auch über mich gesungen?“&lt;br /&gt;
„Wunderschöne tiefe Stimme?“ Schaltete sich [[Geschichte von Taki#Der blaue Drache – Seiryu|Quing Long]] plötzlich ein und wechselte einige Blicke mit den drei anderen, während Xinglu die violetten Augen geschlossen hatte.&lt;br /&gt;
„Sie hat dich singen hören Xinglu? Wie ist das möglich? Du hast schon so lange nicht mehr gesungen.“ Brummte [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Bai Hu]] verdutzt.&lt;br /&gt;
„Sie erinnern sich noch immer daran wie ich zu ihnen sang. Und aus der Erinnerung heraus haben sie meine Stimme scheinbar beschworen. Es ist zu lange her, dass ich zu ihnen gesungen haben, und ich habe kein Recht zu ihnen zu singen bei all dem, was ich getan habe.“&lt;br /&gt;
„Das stimmt nicht! Sie reden stets miteinander und die ältesten von ihnen erzählen den jüngeren von deinem Lied. Sie kennen es alle und werden es nie vergessen.“&lt;br /&gt;
„Mir fehlt aber die Kraft zum Wandern. Hass und Zorn haben meine Beine schwer werden lassen.“&lt;br /&gt;
Er wandte sich von dem weißen [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] ab und dem Mädchen zu.&lt;br /&gt;
„Nein ich hörte keine tiefe Stimme, sondern eine hohe. Ich hörte die Stimme eines jungen [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Drachen]]n, der mich furchtlos anbrüllte. Die Bäume sangen von dem gelben Schuppenkleid des [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Drachen]]n und von der Wärme im Herzen dieses Wesens.&lt;br /&gt;
[[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] sie sangen von dir und es war so viel Wahrheit in ihren Worten, die ich erst jetzt vernehmen konnte.“&lt;br /&gt;
„Warum guckst du so traurig Xinglu? Was hast du vor? Was hat das zu bedeuten?“&lt;br /&gt;
Fragte das Mädchen nun sichtlich besorgt um den Waldgott.&lt;br /&gt;
„Es ist Zeit für mich das Geschenk, das mir der Mond einst gab, zurück zu geben. Ich habe meine Pflicht gegenüber meinen Brüdern und Schwestern vergessen und sie zu lange warten lassen. Ich sehne mich nach Ruhe [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]].“&lt;br /&gt;
Die Züge des Wesens erhellten sich und die Risse in der dunklen Rinde schlossen sich immer mehr.&lt;br /&gt;
„Die Zeit des Wanderers ist vorbei. Zu lange habe ich mich dagegen gewehrt einzusehen, dass die Welt mich nicht mehr braucht. Es ist nun an der Zeit, dass die Jüngeren auf sich aufpassen. Vieles wird sich verändern, aber wenn ich höre wie die Bäume für dich singen, so bin ich mir sicher, dass es nicht nur schlecht sein wird.“&lt;br /&gt;
„Willst du uns wirklich verlassen Xinglu? Was sollen wir ohne dich machen? Was sollen wir alleine machen?“ Rief [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Zhu Que]] mit Trauer in der Stimme.&lt;br /&gt;
„Helft dem gelben [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Drachen]]n bei der Wahrung dessen, was wir einst zusammen auf unseren Reisen verbreiteten. Natürlich nur, wenn du willst [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]].“&lt;br /&gt;
Das Mädchen schaute in die großen violetten Augen und auf die immer heller werdende Rinde, durch die von Minute zu Minute mehr Leben zu pulsieren schien.&lt;br /&gt;
„Was genau meinst du?“&lt;br /&gt;
„Vieles, was einst gut war, ist zerstört. Du hast mir aber gezeigt, dass nicht alles zerstört ist. Ich frage mich, ob sich Sonne und Mond so fühlten, als sie mich erblickten und das Leben erschufen….&lt;br /&gt;
Ich werde das Wandern aufgeben und wieder nur ein Baum sein, ein Baum der mit seinen Brüdern singt. Gerne werde ich von dem kleinen Mädchen singen, das zum [[Geschichte von Taki#Der_Gelbe_Drache|gelben Drachen]] wurde, der den Beginn einer neuen Zeit darstellt.&lt;br /&gt;
Ich würde gerne dabei zusehen, wie ein kleines Mädchen die Wunden, die ein alter Baum geschlagen hat, schließt und dabei hilft, dass wieder mehr Menschen das Lied der Bäume hören.“&lt;br /&gt;
[[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] konnte die Trauer in dem Wesen vor sich so deutlich spüren, dass es ihr die Sprache verschlug. Aber nicht nur Trauer, sondern auch Freude über die Erlösung konnte sie spüren. Es hatte nicht lange gedauert bis ihre Augen sich mit Tränen gefüllt hatten, so dass sie lediglich nicken konnte.&lt;br /&gt;
Der Waldgott lächelte sie voller Wärme an und streckte sich dann zu seiner vollen Größe aus. Ein wohliges Seufzen entfuhr ihm, als die alten Glieder sich zum beinahe letzten Mal bewegten und er sich mit stummen Gesten von seinen vier Freunden verabschiedete, die auf ihre Art viel treuer waren als er es je bis zu diesem Moment vermutet hatte. Dann legte er die letzten Schritte bis zum Mittelpunkt der kleinen Insel zurück, streckte sich erneut und seufzte dabei langgezogen.&lt;br /&gt;
Ein Rascheln und Rauschen war zu hören, als sich riesige Wurzeln in den Boden gruben und gewaltige Äste in die Höhe streckten. So schnell geschah alles, dass nur wenige Momente später sich dort, wo noch eben die Gestalt des Waldgottes gestanden hatte, ein gewaltiger Baum in die Höhe streckte und seine riesigen Äste weit über den See hängen ließ. Das gewaltige Blätterdach des Baumes erstreckte sich über den gesamten Hain und schützte diesen gleich einer Decke.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Epilog===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So verlor der Waldgott seinen Namen und war wieder nur der Erste. Im selben Moment aber erschallte zum ersten Mal seit langer Zeit die tiefe Stimme des Waldgottes und sang begleitet von vielen seiner Brüder das Lied des gelben [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Drache]]ns, so wie es hier geschrieben steht.&lt;br /&gt;
Lieder aber sind die älteste Form des Übernatürlichen und oft findet man in ihnen bereits einen Teil der Zukunft beschrieben. So erfuhr der kleine Bach, an dem das Lied begann, davon wie [[Geschichte von Taki#Der gelbe Drache|Hiwa]] begleitet von [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Zhu Que]], [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Bai Hu]], [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Xuan Wu]] und [[Geschichte von Taki#Der blaue Drache – Seiryu|Quing Long]] in das Dorf am Rand des großen Waldes kam und sowohl von dem Waldgott als auch von dessen Bedauern erzählten. Die Dorfbewohner hörten gerne den Geschichten dieser ungleichen Gruppe zu, ließen sich von diesen verzaubern und wollten alsbald den riesigen Baum selber sehen. Manche von ihnen blieben dort, andere verließen den Ort wieder, nur um von dessen Pracht zu erzählen.&lt;br /&gt;
So gründete sich schon bald unter dem schützenden Dach des Waldgottes ein kleines Dorf. Die vier Wächter, die es nun als Aufgabe ansahen neben dem Waldgott auch noch das Dorf und [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] zu beschützen, blieben bei den Menschen und halfen dem Mädchen dabei zu beschützen, zu trösten, zu beruhigen, zu lenken und vor allem zu erzählen und zu singen.&lt;br /&gt;
Zwei Jahre später, als die ersten Schneeflocken vom Himmel fielen und die mittlerweile zur jungen Frau herangewachsene [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] an die stürmische Nacht erinnerten, in der sie zum ersten Mal von dieser Welt erfuhr, wenn auch nur reichlich verwirrende Bruchstücke, stapfte eine vermummte Gestalt den schmalen von den Bewohnern angelegten Weg zum Hain empor.&lt;br /&gt;
Eine helle Stimme, ihr merkwürdig bekannt aber doch in den Wirren der Erinnerungen verloren, riss [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] aus den Erinnerungen und ließ sie von ihrem Platz am Rande des Sees aus in die Richtung der Gestalt sehen. Ihre Augen weiteten sich und füllten sich als bald mit Tränen, während ihre Füße über den von feinen Schneeflocken bedeckten Boden regelrecht flogen und sie in die weit geöffneten Arme der ihr entgegenlaufenden Kigiku trugen.&lt;br /&gt;
Der Bach plätscherte fröhlich, als er von der Wiedervereinigung der Schwestern hörte und weigerte sich im kommenden Winter vehement dagegen zu erstarren und einzufrieren, so groß war seine Freude. Erst die tiefe Stimme des Waldgottes aus der Ferne sorgte dafür, dass er sich beruhigte und als der Bach langsam erstarrte und für den Winter einschlief, freute sich der Waldgott über jenes letzte Geschenk, das er den Menschen und besonders seiner [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] geben konnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Wichtige Personen und Wesen aus Legenden und Sagen=&lt;br /&gt;
Hier sind wichtige Personen aus der Geschichte oder Legenden/Sagen von Takigakure aufgelistet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Dorfoberhäupter [[Takigakure]]s===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Ieyasu Kagetoya====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ieyasu Kagetoya das erste große Oberhaupt des Dorfes Takigakure. Nach dem Fall Kakuzus bei dem der gesamte damalige Ältestenrat verstarb, übernahm er nicht nur die Macht im Kagetoya-Clan sondern auch im Dorf selbst.&lt;br /&gt;
Er galt als mächtiger Shinobi und entsprechend dem Ruf der Kagetoya als großartiger Krieger. &lt;br /&gt;
Durch seine Autorität und auch teilweise durch Furcht vor seiner Rache stellte er einen sehr wackeligen Frieden in Takigakure her.&lt;br /&gt;
Er führte damals die grundlegende Struktur des heutigen Militärs in Takigakure ein, auch wenn dieses im Laufe der vielen Dynastien überarbeitet wurde, ist es grundlegend immer noch das System nach dem die Kagetoya Krieg führen und sich organisieren.&lt;br /&gt;
Der Kagetoya galt als streng, aufbrausend und ein wenig tyrannisch außerdem erzählt man sich das er ein begabter, wenn auch gerne riskant agierender, Stratege sei was letztlich zu seinem Sturz führte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Shingen Shiazu====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Shingen Shiazu, das zweite große Oberhaupt Takigakures, galt ebenso wie sein Vorgänger Ieyasu Kagetoya als begabter Shinobi und Stratege.&lt;br /&gt;
Jedoch hatte er dem Plan des Kagetoyas eine ganze Kompanie zu opfern widersprochen, als diese dann nicht nur überlebte sondern die Schlacht auch noch gewann schlug er sich auf die Seite der Fuyou, deren Oberhaupt das Kommando über die folgende Kompanie hatte, was dazu führte das Ieyasu Kagetoya noch auf dem Schlachtfeld zum Selbstmord gezwungen wurde, um seine Ehre wieder reinzuwaschen.&lt;br /&gt;
Mit der Unterstützung der Fuyou und einiger jüngerer Clans wurde er dann zum zweiten Oberhaupt Takigakures erklärt. &lt;br /&gt;
Er erklärte die Kagetoya jedoch nicht zu Verrätern und ließ die Ehre der Familie unangetastet.&lt;br /&gt;
Shingen trat er kurz nach dem Bluterbenkrieg von seinem Amt zurück, da er sich in einer Schlacht schwer verletzt hatte und langsam alt wurde. Er galt in seiner Amtszeit zwar als strenges aber faires Oberhaupt, der stets jeden Vorschlag anhörte, bevor er seine Entscheidung traf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Mifune Ashura====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mifune Ashura war das dritte Oberhaupt Takigakures und das erste das nicht aus einer der Gründerfamilien stammte.&lt;br /&gt;
Er war ein Veteran des Krieges, der sich in vielen Schlachten als großer Anführer bewährt hatte, vor allem durch die Tatsache das seine Truppen stets ihre Position gehalten hatten sowie geringere Verluste aufwiesen.&lt;br /&gt;
Jedoch hatte der Krieg ihn zu einem paranoiden Mann gemacht, er verschärfte die Sicherheitskontrollen und die Verteidigungssysteme von Takigakure erheblich. Auf seinen Wunsch wurde eine Kampagne gestartet, die die Bevölkerung davon überzeugte das man Ausländern nicht trauen könne und das die Abschottung von außen der einzige Schutz vor Eroberung wurde.&lt;br /&gt;
Dies hatte auch Erfolg, Takigakure igelte sich ein und sah alles als Bedrohung an, was zu allgemeiner Aufrüstung im Dorf führte.&lt;br /&gt;
Zudem schwächte er die Macht der Gründerclans erheblich in dem er den Ältestenrat neu aufstellte und für niedere Clans zugänglich machte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Kessen Musou====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Verräter [[Takigakure]]s===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Kakuzu====&lt;br /&gt;
====Nobu Gushiken====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Wächter [[Takigakure]]s===&lt;br /&gt;
Die Wächter [[Takigakure]]s entspringen aus der Sage &amp;quot;[[Geschichte von Taki#Das Lied des gelben Drachen|Das Lied des gelben Drachen]]&amp;quot;, welche von einem mutigen kleinem Mädchen und der Entstehung von [[Takigakure]] erzählt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Der blaue Drache – Seiryu====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quing Long bietet einen durchaus beeindruckenden Anblick, wenn er sich nicht in seiner Menschengestalt fort bewegt. Gerne verbringt er seine Zeit als Eremit getarnt, um den einen oder anderen Wanderer etwas über die Natur zu erzählen und beizubringen, so wie er es einst bei dem kleinen Mädchen Hiwa getan hatte. Nur sehr selten würde sich Quing Long in seiner wahren Gestalt einem Menschen zeigen. Sein edles und geduldiges Gemüt würden ihn für offene Geister zum höchst angenehmen Gesprächspartner machen. Vorurteilslos betrachtet er jeden Menschen einzeln und nicht die Menschheit als ganzes, bevor er sich seine Meinung zu einem Individuum bildet.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der blaue Drache Quing Long steht für die Jahreszeit Frühling und somit für die Geburt und die frühe Phase jungen Lebens, seien es Pflanzen, Menschen oder Tiere.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Der rote Vogel – Suzaku====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zhu Que hat ein durchaus heiteres Wesen. Das Interesse des roten Vogels weckt man durch Gesang und Lieder. Selber trällert er gerne verschiedene Lieder und am meisten gefällt es ihm, wenn sich aus seinem Gesang und das eines Menschen ein Duett bildet. Er kann die Form eines kleinen roten als auch großen roten Vogels annehmen. In Anwesenheit oder in der Nähe von Menschen würde er stets als kleiner Vogel auftauchen, um nicht als Wächter erkannt zu werden.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der rote Vogel Zhu Que steht für die Jahreszeit Sommer und damit für den Höhepunkt des Lebens mit all den Pflanzen und Lebewesen, die im Frühling noch klein und zierlich waren. Er steht für die Reichen Geschenke, die die Natur im Sommer bringen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Der weiße Tiger – Byakko====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bai Hu ist äußerst schlau und gerissen, wie es das Bild einer Raubkatze schon immer präsentiert hat. Der weiße Tiger kann die form einer kleinen weißen Katze annehmen, um ohne größeres Aufsehen zu erregen unter Menschen zu wandeln oder sich einzelnen Wanderern zu zeigen ohne direkt erkannt werden zu wollen. Meistens nutzt er diese Form, um die Verhaltensweisen eines Individuums zu beobachten. Reden würde er in seiner Katzenform nie, selbst als Tiger ist es schwer Bai Hu viele Worte zu entlocken. Nie verliert er mehr Worte als unbedingt nötig, man würde immer nur von ihm hören, dass für alles einen Richtigen Zeitpunkt und Ort gibt, wenn man versuchen würde mehr Worte aus ihm zu locken. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der weiße Tiger Bai Hu steht für die Jahreszeit Herbst und damit als Vorbote für die härteren Monate, die im Winter folgen. Mit ihm verbindet man auch den Aspekt der Jagd, der während der Herbstmonate an Wichtigkeit zunimmt, da Pflanzen und Bäume zur Ruhe kommen und bis zum Frühling keine Früchte austragen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Die schwarze Schildkröte – Genbu====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Xuan Wu würde auf Menschen einen etwas angst einflößenden Eindruck machen. Es ist schwer zu erahnen, wie es um das derzeitige Gemüt der schwarzen Schildkröte aussieht. Obwohl Xuan Wu durch das kleine Mädchen Hiwa eines besseren belehrt wurde, was die Menschen in Bezug auf die Natur angeht, so konnte er nie wirklich seinen Argwohn gegenüber die Menschen ablegen. Immer noch sieht er die meisten Menschen als Zerstörer von Natur und Leben. Nur sehr schwer lässt er sich von der Gutherzigkeit und Naturverbundenheit eines Individuums überzeugen. Sollte man dies aber geschafft haben, so genießt man das voller Vertrauen und den Schutz der argwöhnischen Schildkröte. Natürlich stehen die Menschen [[Takigakure]]s automatisch unter seinem Schutz, da er diese als Abkömmlinge der ersten Dorfbewohner ansieht.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die schwarze Schildkröte Xuan Wu steht für die Jahreszeit Winter und damit für die Ruhe selbst, die während eines jeden Winters in der Natur einkehrt. Oftmals wird auch der Tod mit ihm in Verbindung gebracht, denn nicht alle Lebewesen überstehen den kalten Fängen des Winters.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Der gelbe Drache====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Mädchen namens Hiwa ist ein sehr naturverbundener Mensch. Sie weiß jeden Aspekt der Natur zu schätzen, achtet jede noch so kleine Lebensform und würde immer zum Wohle dieser handeln. Ihr eigenes Wohl stellt sie unter das von anderen, selbst wenn es um das Wohl fremder Menschen geht. Sie ist eine lebensfrohe Person, die sich gerne auch bei anderen Menschen aufhält. Durch ihren langen und außergewöhnlichen Aufenthalt in der Natur, ist diese zu ihrem eigentlich Zuhause geworden, etwas das man ihr auch anmerkt. Sie verbringt mehr Tage in Wäldern als unter Menschen. Man sagt ihr nach, dass sie mit Bäumen reden kann.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Hiwa gilt heute als Tod, wobei man sich dessen nie gewiss war. Man erzählt sich, dass sie eines Tages einfach im Wald verschwunden und nie wieder zurück gekehrt war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Frage-Sektion ==  &lt;br /&gt;
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|-&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
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== Navigation ==&lt;br /&gt;
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		<author><name>Masao Higurashi</name></author>
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		<title>Geschichte von Taki</title>
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		<updated>2016-03-14T16:02:05Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Masao Higurashi: /* Shingen Shiazu */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Auf dieser Seite findet ihr eine Übersicht über die Geschichte des Dorfes [[Takigakure]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Seit Entstehung von [[Takigakure]]==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Sengoku Jidai===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Anfang der Geschichtschreiber [[Takigakure]]s steht Sengoku Jidai, die Zeit der streitenden Reiche. Nachdem die Kunst des Ninjutsu zur Blüte seiner Macht aufgestiegen war, durchstriffen zahllose [[Clan]]s die Lande, ein jeder mit seinen eigenen Fähigkeiten und Ansichten über die Welt. Sie waren [[Söldner]], die von den Ländern bezahlt wurden und alle bisher gekannten Waffen und Armeen überflüssig machten. Diese Kraft, die vielen zunächst wie ein Segen erschien, wurde schnell zu einem Fluch als sich angeblich selbst der Himmel in blutiges Rot aufgrund der endlosen Schlachten färbte, die auf der Erde ausgetragen wurden. Als sich die zwei mächtigsten [[Clan]]s im Reich des Feuers zusammenschlossen und [[Konohagakure]] gründeten, geschah ein Umdenken in vielen Ninja[[clan]]s die diesem Beispiel folgten. Es war deutlich geworden das es keinen Sinn mehr hatte nur dem eigenen Clan Treue zu schwören: Um zu bestehen brauchte es Bündnisse mit anderen Gruppierungen. Je stärker die zu schmiedende Allianz umso mehr Macht für die Beteiligten.&amp;lt;br /&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Gründung des Dorfes - 85 Jahre vor Ende des Bluterbenkrieges===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In diesen Jahren versammelten sich vier der örtlichen Ninjaclans an dem Baum, den wir heute Taki-Baum nennen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Gesellschaft_in_Taki#Kagetoya|Kagetoya]] (Krieger), die [[Gesellschaft_in_Taki#Shiazu|Shiazu]] (Strategen), die [[Gesellschaft_in_Taki#Fuyou|Fuyou]] (Heilung) und die [[Gesellschaft_in_Taki#Nanaya|Nanaya]] (Tarnung).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie schlossen einen Pakt und schworen untereinander Treue an diesem Baum, der zu dieser Zeit noch ein gewöhnlicher war und erst Jahrzehnte später zu wahrer Berühmtheit gelangen sollte. Entgegen häufiger Annahme wurde [[Takigakure]] auf Vorschlag der [[Gesellschaft_in_Taki#Fuyou|Fuyou]] und Nanaya hin als Demokratie gegründet, da sich die verfeindeten [[Clan]]s der [[Gesellschaft_in_Taki#Kagetoya|Kagetoya]] und [[Gesellschaft_in_Taki#Shiazu|Shiazu]] auf keinen Anführer einigen konnten. [[Takigakure]] wurde vom Ältestenrat geführt, welcher aus den Anführern der jeweiligen [[Clan]]s bestand und hatte zu Beginn mit vielen Schwierigkeiten zu kämpfen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch die schier endlose Bedrohung und zahlreiche Überfälle entwickelte [[Takigakure]] bereits sehr früh fähige Verteidigungsmechanismen und Finten, mit denen sie selbst übermächtige Feinde erfolgreich abwehren konnten. Niemals gelang es einem Feind Fuß in [[Takigakure]] zu fassen und der Frieden im verborgenen Dorf machte den Rat der Ältesten leichtsinnig und überheblich.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Der Fall Kakuzu und Kagetoya-Dynastie - 65 Jahre vor Ende des Bluterbenkrieges===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Fall Kakuzu sorgte für besonderes Aufsehen im Dorf und beeinflusste es bis heute. Nachdem der Jounin Kakuzu bei einem Auftrag scheiterte der die Ermordung des ersten [[Wichtige_Personen_in_Konoha#Hokage|Hokage]]s im Sinn hatte, mit dem [[Takigakure]] im Krieg war, erfuhr er bei seiner Rückkehr eine starke Ignoranz und Ablehnung. Er wurde mit Strafen belegt, denen er sich mit unerwarteter Gewalt erfolgreich widersetzen konnte. Bei seiner Flucht kam der gesamte Ältestenrat ums Leben, was für große Debatten in den Clans sorgte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Ieyasu [[Gesellschaft_in_Taki#Kagetoya|Kagetoya]] sich zum neuen Oberhaupt erklärte, gab es niemanden der ihm zu widersprechen wagte. Mittlerweile hatten sich weitere [[Clan]]s in [[Takigakure]] angesiedelt und viele von ihnen hielten den mächtigen [[Gesellschaft_in_Taki#Kagetoya|Kagetoya]] die Treue, sodass jeder Widerspruch in einem Bürgerkrieg hätte enden können.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Der Aufstand und Shiazu-Dynastie - 28 Jahre vor Ende des Bluterbenkrieges===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Viele Jahrzehnte lang herrschte in [[Takigakure]] eine angespannte Stimmung, doch keine Seite wagte es diesen trügerischen und wackeligen Frieden zu brechen. Das Dorf hatte viele Fortschritte gemacht. Es gelang ihm seine Macht auszubauen und von Taki als offizielles Ninjadorf anerkannt zu werden. Seine Ninja sicherten nun nichtmehr einzig das Dorf, sondern das gesamte Land stand unter dem Schutz und der Verwaltung der Ninja aus [[Takigakure]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dennoch folgte das unvermeidliche erneut aus einer im Leichtsinn geborenen Handlung heraus: Als Ieyasu [[Gesellschaft_in_Taki#Kagetoya|Kagetoya]] sich in einer Schlacht dazu entschied eine Kompanie seiner Shinobi für den Sieg zu opfern, musste er die Folgen seiner Handlung am eigenen Leib spüren. Die Kompanie unter Führung von Kenshin [[Gesellschaft_in_Taki#Fuyou|Fuyou]] schaffte es entgegen aller Wahrscheinlichkeiten nicht nur zu überleben, sondern die gesamte Schlacht beinahe im Alleingang zu entscheiden. Als sie anschließend zurückkehrten, wandten sie sich offen gegen die Ninja welche sie im Stich und zum Sterben zurückgelassen hatten. Die [[Gesellschaft_in_Taki#Shiazu|Shiazu]], welche wohl nur auf eine solche Gelegenheit gewartet hatten, schlossen sich mit den [[Gesellschaft_in_Taki#Fuyou|Fuyou]] zusammen was letztlich auf den Tod [[Gesellschaft_in_Taki#Kagetoya|Kagetoya]]s und dem Ende seiner Dynastie noch auf diesem Schlachtfeld hinauslief.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Daheim in [[Takigakure]] wurde Shingen Shiazu als neues [[Dorfoberhaupt]] etabliert, mit großer Unterstützung der [[Gesellschaft_in_Taki#Fuyou|Fuyou]] und einiger jüngerer [[Clan]]s, welche sich im Laufe der Jahre um die Shiazu und [[Gesellschaft_in_Taki#Fuyou|Fuyou]] geschart hatten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unter den Shiazu änderte sich nach Aussen hin wenig, da sie an den Pfaden der [[Gesellschaft_in_Taki#Kagetoya|Kagetoya]] festhielten und diese trotz des Zwischenfalls nicht als Verräter deklarierten. Dennoch war dies das offizielle Ende des [[Clan]]s, denn während die Kagetoya mehr und mehr Verbündete in [[Takigakure]] verloren, schwand auch der [[Clan]] bis sich im folgenden Bluterbenkrieg ihre Spuren komplett verloren.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===[[Takigakure]] im Bluterbenkrieg===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während des Bürgerkrieges erlebten viele Einwohner und Ninja eine Schockphase die selbst nach dem Ende des Krieges noch viele Jahrzehnte lang anhalten sollte. Sie erkannten, das ihre Sicherheit nicht von selbst gegeben war. Obwohl es den Ninja gelang jeden Eindringling vom Dorf fern zu halten, hatte das Dorf viele Verluste und Tragödien zu beklagen, viele die heimkehrten waren nicht mehr dieselben wie vorher und erzählten erschreckende Geschichten über all die Bluterbler gegen die sie hatten kämpfen müssen.&amp;lt;br /&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Folgen des Krieges und Ashura-Dynastie - Monate nach Ende des Bluterbenkrieges===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenige Monate nach Ende des Krieges musste auch Shingen Shiazu zurücktreten, der sich in einer der letzten großen Schlachten schwere Verbrennungen zugezogen hatte. Zur Überraschung vieler ernannte er Mifune Ashura zu seinem Nachfolger, nachdem dieser sich in zahlreichen Schlachten hervorgetan hatte. Damit war er der erste Anführer [[Takigakure]]s der aus keiner der vier Gründerfamilien stammte, deren Population sich im Krieg ohnehin deutlich reduziert hatte. Der Ältestenrat wurde neu geordnet, sodass auch Mitglieder der niederen [[Clan]]s Zugang zu diesem hatten, was die Machtstellung der Gründerfamilien endgültig brechen sollte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem sich die Defensive als besonderes Markenzeichen der Shinobi aus [[Takigakure]] etabliert hatte, begann Mifune eben dieses noch auszubauen. Die alten Verteidigungsanlagen wurden verstärkt und Sicherheitskontrollen für Aus- und Einwanderer verschärft. Waffen wurden entwickelt und verbessert, während den Einwohnern die Gefahr der Aussenwelt eingeprägt wurde, der die heimische Sicherheit des Dorfes gegenüberstand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Takigakure]] begann sich für einen Krieg zu rüsten, der nicht kommen sollte.&amp;lt;br /&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Zeit des Friedens und Musou-Dynastie - 42 Jahre nach Ende des Bluterbenkrieges===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach einem friedlichen, wenn auch überraschendem, Tod Mifunes, wurde Kessen Musou vom Ältestenrat zu dessem Nachfolger ernannt. Während [[Takigakure]] sich in der Ashura-Dynastie mehr um die Sicherung seiner Position kümmerte, brach man in der Musou-Dynastie überraschenderweise damit. Potential von Aussen wurden willkommen geheißen und gefördert, während die Ninja-Akademie an gegenwärtige Standards angepasst wurde. In dieser Zeit stießen viele [[Clan]]s und Familien nach [[Takigakure]], die auch für dessen Entwicklung wichtig sind, wie [[Wichtige_Personen_in_Taki#Jinkou_Eigen|Jinkou Eigen]] oder die Familie der [[Wichtige_Personen_in_Taki#Shinishi_Kudo|Kudo]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Ära des Friedens hatte [[Takigakure]] erfasst und viele Ninja wuchsen in dem Bewusstsein auf diesen Frieden erhalten zu wollen. Konflikte waren selten und wurden zumeist gerecht gelöst. Von einigen wurde diese Zeit als wahres Paradies empfunden, andere verurteilten den Leichtsinn mit welchem die Ninja hierdurch behaftet wurden.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Militarisierung und Eigen-Dynastie - 80 Jahre nach Ende des Bluterbenkrieges===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als die Musou-Dynastie mit dem Tod Kessens während einer geheimen Mission endete, gab es große Bestürzung im Dorf als der Ältestenrat zur Überraschung vieler eine Frau namens [[Wichtige_Personen_in_Taki#|Jinkou Eigen]] zum neuen Oberhaupt ernannte. Abgesehen davon dass sie eine Frau war, war sie auch eine Ausländerin ohne feste Wurzeln in [[Takigakure]], was bei vielen Misstrauen erregte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Eigen-Dynastie wurde großer Wert auf innere Sicherheit gelegt. Die Schutzmaßnahmen innerhalb und ausserhalb des Dorfes wurden ebenso verstärkt wie deutlicher spürbar gemacht. Viele Systeme wurden bürokratisiert und auf Effizienz getrimmt, während die ·Shineitai·, die mehrere Dutzend starke Leibgarde des Oberhauptes, etabliert wurde. Es gab das erklärte Ziel aus [[Takigakure]] ein Dorf werden zu lassen, welches sich vor den Großreichen nicht weiter würde verbergen müssen. Aussen wurden Bündnisse geschmiedet, Innen wurden Gesetze erlassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu dieser Zeit traten auch die sogenannten &amp;quot;[[Söldner]]&amp;quot; das erste Mal an das Licht der Öffentlichkeit. Menschen ohne Chakra probten mit Schusswaffen den Aufstand gegenüber den mittlerweile etablierten Ninja.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Söldner-Ära===&lt;br /&gt;
Nach den militärisch geprägten Jahren Jinkous, hatte die [[Wichtige_Personen_in_Taki#Ehemalige_Dorfoberhäupter|Gushiken]]-Ära das erste Mal seit dem Bluterbenkrieg wieder mit einer größeren Bedrohung zu tun: Den Söldnern.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Doch anders als in anderen Ländern und Dörfer gab es in [[Taki no Kuni]] nur wenig Aktivitäten dieser und die im Vergleich geringe Anzahl der Söldner bereitete den vereinte Kräften der Landesfürsten und des Ninjadorfes kaum Probleme.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Da [[Takigakure]] ohnehin keine Gefahr durch die Söldner für das einzige wirklich versteckte Dorf sah, zogen sie daher nicht aktiv in den Kampf gegen diese, sondern verteidigten lediglich das Land gegen die wenigen einfallenden Truppen, welche die Städte bedrohten.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Eingriff des Ältestenrates und [[Wichtige_Personen_in_Taki#Ehemalige_Dorfoberhäupter|Gushiken]]-Dynastie - 85 Jahre nach Ende des Bluterbenkrieges===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Änderungen während der Eigen-Dynastie sorgten für größeren Widerstand bei den traditionelleren Clans des Dorfes als erwartet, weshalb unter internem Druck der Ältestenrat dazu gezwungen wurde Eigen um den Rücktritt zu bitten. Als [[Wichtige_Personen_in_Taki#Ehemalige_Dorfoberhäupter|Muneyaki Gushiken]] die Führung des Dorfes übernahm, waren viele erleichtert wieder einen ·wahren Taki-Ninja· an der Spitze zu sehen.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Beginn der [[Wichtige_Personen_in_Taki#Ehemalige_Dorfoberhäupter|Gushiken]]-Dynastie - 85 Jahre nach Ende des Bluterbenkrieges===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit [[Wichtige_Personen_in_Taki#Ehemalige_Dorfoberhäupter|Muneyaki Gushiken]] als neuer Führung des Dorfes ging eine Welle der Erleichterung durch die Reihen der Bewohner des Dorfes, ein Anführer geboren in [[Takigakure]] selbst und bereits mit 9 Jahren Absolvent der Akademie. Allerdings blieb ein plötzlicher Umschwung der Politik wieder der Erwartungen aus. [[Wichtige_Personen_in_Taki#Ehemalige_Dorfoberhäupter|Muneyaki]] zeigte sich viel mehr als zurückhaltend und vorsichtiger Ninja. Selbst einige Monate nach seiner Einsetzung herrschte eine Stille im Zusammenhang mit seiner Politik. Als [[Wichtige_Personen_in_Taki#Ehemalige_Dorfoberhäupter|Muneyaki]] dann sogar plötzlich für eine Weile lang verschwand fürchteten sowohl der Ältestenrat als auch die Bewohner [[Takigakure]]s dass die Auswahl ein Fehler gewesen war und sie ihren Anführer nie wiedersehen würden. Doch [[Wichtige_Personen_in_Taki#Ehemalige_Dorfoberhäupter|Muneyaki]] erschien wider Erwarten wieder an den Toren [[Takigakure]]s als wäre nichts gewesen, um sich seinen Aufgaben als [[Dorfoberhaupt]] des Dorfes zu stellen. Erst einige Wochen nach seiner Rückkehr enthüllte [[Wichtige_Personen_in_Taki#Ehemalige_Dorfoberhäupter|Muneyaki]] die Intention hinter seinem Verschwinden.&lt;br /&gt;
Er hat die legendären Wächter aus den vergessenen Geschichten Takis erforscht und als Zeichen der Wertschätzung den Titel des Dorfoberhauptes des Dorfes  in den gelben Drachen ernannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Post-Söldner-Ära===&lt;br /&gt;
Da die [[Söldner]]-Ära keinen großartigen Einfluss auf [[Takigakure]] hatte, verlief das Leben im Dorf nach dem Sieg über diese nicht anders ab als zuvor.&lt;br /&gt;
Es gab, da man sich nicht großartig mit den [[Söldner]]n beschäftigt hatte, anders als in anderen Ländern, keine großen technologischen Fortschritte, noch war man auf diese im recht traditionellen Land erpicht.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Es gab jedoch erste stärkere diplomatische Berührungen mit den Dörfern [[Kirigakure]] und [[Kumogakure]].&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Diese waren auf die diplomatischen Beziehungen des ehemaligen Dorfoberhaupts [[Wichtige_Personen_in_Taki#Dorfoberhaupt|Eigen Jinkou]] zu [[Kirigakure]] zurückzuführen, die ursprünglich aus dem Dorf stammte. Über jene Beziehung kamen sie dann auch in Berührung mit [[Kumogakure]], welche schon immer recht eng mit [[Kirigakure]] verbunden waren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Dreier-Bündnis-Ära===&lt;br /&gt;
Das Dreier-Bündnis [[Kirigakure]]-[[Kumogakure]]-[[Takigakure]] hat seine Wurzeln bis in den Bluterbenkrieg geschlagen. Damals entstand der erste Kontakt aller drei Länder miteinander. Auch wenn dieser Kontakt eher negativer Natur gegenüber [[Takigakure]] war, so festigte es die Bindung der beiden anderen Bündnispartner.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Dieses Verhältnis schob sich jedoch ins positive als [[Wichtige_Personen_in_Taki#Eigen_Jinkou|Eigen Jinkou]] Dorfführer wurde, da Eigens Heimatdorf [[Kirigakure]] gewesen war, pflegte sie in dieser neuen Position eine recht umsichtige Politik, welche den Grundstein für das künftige Bündnis legte.&lt;br /&gt;
Zur freundschaftlichen Annäherung begrüßte [[Takigakure]] bald eine kleine Delegation [[Kirigakure]]-Ninja im Dorf, deren Besuch überraschend gut ausging.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Anschläge während des [[Chuuninexamen]]s in [[Kumogakure]] festigte ebenfalls diese Beziehung, da [[Takigakure]] ihrem neuen Freunden [[Kirigakure]] und somit auch [[Kumogakure]] bei der Beseitigung der Schäden half.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Nach der Eroberung einer [[Söldner]]festung seitens [[Kirigakure]], wurde diese zum gemeinsamen Besitz der drei Dörfer erklärt und die Bündnisfestung erschaffen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die letzte Festigung des Bündnisses wurde durch die Katastrophenhilfe während Unwetters erzielt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Beginn der [[Wichtige_Personen_in_Taki#Shinishi_Kudo|Kudo]]-Dynastie - 89 Jahre nach Ende des Bluterbenkrieges===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem, Nobu Guskihen, der Bruder [[Wichtige_Personen_in_Taki#Ehemalige_Dorfoberhäupter|Muneyaki Gushikens]], diesen auf dem Weg zu einer wohl wichtigen Besprechung abfangen und entführen konnte, trat die Spezialeinheit Takigakures in Aktion, unter anderem auch [[Wichtige_Personen_in_Taki#Shinishi_Kudo|Shinishi Kudo]].&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Wichtige_Personen_in_Taki#Shinishi_Kudo|Shinishi Kudo]] gelang es als einziger, den [[Wichtige_Personen_in_Taki#Ehemalige_Dorfoberhäupter|gelben Drachen]] und seinen Bruder in einer Höhle zu finden und zu erreichen. Ihm gelang es Nobu Gushiken, das höchst gefährliche, ehemalige Mitglied der [[Einheiten_Takigakures#Tsuisekisha_.28J.C3.A4ger.29|Tsuisekisha-Einheit]], den Bruder von Gushiken, zu erledigen. &lt;br /&gt;
Gerüchten zufolge soll Nobu jedoch Sicherheitsvorkehrungen geplant haben, welche besagte Höhle nach seinem Tod zum Einsturz brachte.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Offiziellen Aussagen zufolge, gelang es Kudo, das [[Dorfoberhaupt]] aus der misslichen Lage der einstürzenden Höhle zu befreien, schaffte es jedoch selbst nicht mehr heraus. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Wichtige_Personen_in_Taki#Shinishi_Kudo|Shinishi Kudo]] galt eine Zeit lang als verstorben, ehe er wohlauf zurückkam und wenig wegen seiner heldenhaften Taten, der Rettung des alten Dorfoberhauptes sowie dem Ausschalten des Verräters selbst zum [[Dorfoberhaupt]] ernannt wurde, da [[Wichtige_Personen_in_Taki#Ehemalige_Dorfoberhäupter|Muneyaki Gushiken]] von diesem Amt zurücktrat.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der junge [[Gesellschaft_in_Taki#Kudo|Kudo]] brachte gleich frischen Wind in des recht traditionelle Takigakure, durch die Umbenennung des Dorfoberhaupt-Titels vom gelben zum goldenen Drachen, sowie dem Bau eines neuen [[Aufbau_von_Taki#Ninjasitz.2Fgoldene_Drachenstatue|Ninjasitzes]], der eben jenes Wesen repräsentieren sollte.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Jedoch hatte [[Wichtige_Personen_in_Taki#Shinishi_Kudo|Shinishi Kudo]] mit seiner Ernennung gleichzeitig etwas geerbt was den jungen Shinobi auf die Probe stellen sollte, der [[Taki_no_Kuni#Jashin_Sekte|Jashin-Kult]] der zuvor in Takigakure schon Unheil angerichtet hatte war stärker geworden und schaffte es [[Takigakure]] als Dorf einige Seitenhiebe zu verpassen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Bald darauf sollte ein Krieg in [[Taki no Kuni]] ausbrechen in dem die beiden Seiten ihre Kräfte maßen und [[Wichtige_Personen_in_Taki#Shinishi_Kudo|der goldene Drache]] seine Stärke und Führungsqualitäten beweisen musste.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Das Lied des gelben Drachen=&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwischen den Reihen voller Bücher und Schriftrollen in der Bibliothek [[Takigakure]]s, die oft von großen Personen der Vergangenheit, wichtigen Ereignissen oder Techniken sowie Lehre handeln, findet der Suchende bis weilen ein kleineres unscheinbares Buch.&lt;br /&gt;
Nur selten wurde das Buch in den letzten Jahren aus der Umarmung seiner größeren Brüder und Schwestern gerissen, um seinen Inhalt dem Suchenden zu offenbaren. Es war in Vergessenheit geraten und gelegentlich, wenn es aus dem langen Schlaf eines von Staub bedeckten Buches für einen Moment, welcher für ein Buch alles zwischen einer Sekunde und einem Jahrhundert sein kann, aufwachte, erinnerte es sich sehnsüchtig daran wie es gewesen war, als noch kleine Kinderfinger es jeden Tag hervorgeholt und die dazugehörigen hohen Stimmen erfreut und laut aus ihm hervor gelesen hatten.&lt;br /&gt;
Es war abgenutzt ja, aber das stimmte das Buch nicht traurig sondern machte es eher stolz. Die güldene Farbe, mit der sein Schaffer einst den Umschlag beschrieben hatte, hatte ihm eh nie wirklich gefallen und der Zustand sprach in seinen Augen für all die Liebe und Anerkennung, die ihm einst zugekommen war. Und schließlich hatte die Geschichte, mit deren Schutz und Überlieferung es beauftragt worden war, alles Recht auf derartige Zuwendung.&lt;br /&gt;
Ja das Buch war stolz auf sich selber und wusste, dass es nur lange genug warten müsste, bis es aus seinem Schlaf aufgeweckt werden und seine Geschichte erneut offenbaren würde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Irgendwann kam dieser Tag und an diesem Tag fand die Sage des [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|gelben Drachens]] und der Götter wieder Einzug in die Köpfe der Menschen. Wie so oft bei Sagen weiß niemand zu sagen, wie viel wahr und wie viel hinzugedichtet worden war. Aber dies, so wusste das Buch, war nicht die Aufgabe einer Sage.&lt;br /&gt;
Eine Sage muss die Herzen der Menschen erfreuen, sie mit Hoffnung erfüllen und zum Träumen anregen. Eine Sage lässt bisweilen alte Männer genauso wie kleine Kinder mit verträumten Blicken die Welt um sich herum betrachten und sich vorstellen, wie es wohl damals an diesem Ort ausgesehen haben könnte. Eine Sage schließlich steht für eine Lektion und Beispiel, Lehre und Wissen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und so erzählt das Buch die Geschichte:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Prolog===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vor langer Zeit, als die Menschheit noch jung war und mit den großen Augen eines kleinen Kindes die Welt um sich herum betrachtete, herrschte die Natur über das Leben eines jeden Lebewesens mit einer Hand, die zugleich sanft wie ein kühler Windstoß im drückenden Sommer als auch hart wie der Kern eines großen Gebirges war.&lt;br /&gt;
Der Mensch, genauso wie alle anderen Lebewesen ob Tier, Pflanze oder Stein kämpfte jeden Tag um sein Überleben. Aber nicht Angst oder Ohnmacht vor den Strapazen bestimmten sein Leben, sondern Freude und Glück über die einfachsten Dinge. Er war glücklich, wenn er mit vollem Magen einen warmen und sicheren Schlafplatz gefunden hatte.&lt;br /&gt;
So herrschte die Natur und die Tiere, die teilweise älter als die Menschen waren, wuchsen zu prächtigen Gestalten heran. Hört man heute von Erzählungen aus jener Zeit, so wirken die Geschichten von dem riesigen Wald, der den Großteil des Kontinents bedeckte und von ebenso riesigen Tiergottheiten bevölkert war, wie die Märchen eines alten wirren Greises.&lt;br /&gt;
Aber der Menschheit Kindeswiege war dies Umfeld beschützt vom großen Schatten des Waldgottes. Irgendwann jedoch fängt jedes Kind an sein Umfeld zu verändern und in einer Zeit, in der sich das Schicksal dieses Gleichgewichtes entscheiden sollte erhob sich der [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|gelbe Drache]] über die Träume von Natur und Mensch hinweg in die Lüfte der Zukunft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===1. Kapitel===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Langsam und träge floss der kleine Bach an diesem Tag die Hänge des Hügels herab, plätscherte nur missmutig über die großen Steine nahe seiner Quelle, drückte nur halbherzig die Kiesel vor sich her, die sich in seinen Weg stellen wollten, und wollte gar nicht so recht seinen Weg gen Tal beschreiben.&lt;br /&gt;
Hätte man den Bach an einem anderen Tag gesehen und hätte man Aug und Ohr, so wie es die Menschen früher für die Natur gehabt hatten, so hätte die Freude und die Glückseligkeit des Baches einem das Herz erwärmt. Es war kein großer Bach, es war kein Bach, dessen Wasser sich in den Strom eines gewaltigen Flusses oder die Gefilde eines riesigen Sees mischte. Es war ein einfacher Bach, der auf der großen Landkarte nicht einmal seine Existenz belegt finden würde.&lt;br /&gt;
Aber für die Menschen des kleinen Dorfes am Fuße des Hügels war er die Quelle ihres Lebens und somit das Wichtigste in der Welt und für ihn waren diese Menschen das Wichtigste in der Welt.&lt;br /&gt;
Wer brauchte schon riesige Mengen Wassers, wenn er sich an dem Lachen der Kinder erfreuen konnte, die in ihm spielten und sein Wasser benutzten, um sich gegenseitig zu bespritzen?&lt;br /&gt;
Ja es waren vor allem die Kinder, auf die sich der Bach jeden Morgen freute, wenn er sich aus dem moosig-grünen Bett seiner Träume erhob. Er kannte sie alle, er erkannte sie schon am Klang ihres Lachens und hatte einem jeden der Dorfbewohner erfreut beim Wachsen zugesehen.&lt;br /&gt;
Nichts aber stimmte ihn so traurig, wie das bittere Weinen und Schluchzen eines Kindes, das in seinem jungen Leben bereits großes Leid erfahren musste. Und ausgerechnet das herzerweichendste Weinen und die qualvollsten Tränen hatte er am gestrigen Tage wahrnehmen müssen.&lt;br /&gt;
Das Mädchen mit den grellblonden Haaren namens [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] hatte bereits in ihrer frühesten Kindheit beide Eltern verloren und lebte alleine mit ihrer großen Schwester Kigiku in dem kleinen Dorf. Nie hatte der Bach [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] weinen hören ob des Verlustes der Eltern oder der schweren Zeit, die dieser den beiden Mädchen einbrachte. Es war immer glücklich mit seinem Leben gewesen, hatte sich nie beschwert und war der großen Schwester stets zur Hand gegangen. Und ausgerechnet dieses Mädchen, das dem Bach immer ein Quell der Freude gewesen war, weinte nun ob der schweren Krankheit des Einzigem, dem es sich immer sicher gewesen war: Seiner Schwester.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was konnte der Bach tun? Die Menschen hatten in den Jahrhunderten seit ihrer frühesten Kindheit gelernt in der Natur zu überleben und dabei bereits einiges über die Kunst mit den Geschenken der Natur Krankheit und Wunde zu bekämpfen gelernt. Aber nicht einmal dieses Wissen schien das Leid Kigikus mildern zu können. Trübseelig floss er weiter vor sich hin und grübelte nach, was er tun könnte. Auch dachte er dabei daran, dass die Menschheit längst ihr Kindesbett verlassen und begonnen hatte, die harte Seite der Natur, die ihr Leben bedrohte, zu bekämpfen.&lt;br /&gt;
Früher, er konnte sich fast nicht mehr daran erinnern, hatte sich nur selten die Sonne in seinen Wassern gespiegelt, da der Schatten großer Bäume stets sein Gefilde bedeckte. Irgendwann aber hatten die Menschen damit begonnen die Bäume zu fällen und sich Platz zum Leben, für ihr Vieh und für ihre Felder zu schaffen. Der große Wald war immer weiter geschrumpft und schon lange hörte der Bach die Stimmen der Bäume nur noch aus sehr weiter Entfernung im Säuseln des Windes.&lt;br /&gt;
Als er nun so lauschte, um die Stimmen der Bäume zu hören, vernahm er die Stimme eines Menschen. Dieser Mann, denn seine tiefe und rauchige Stimme verriet sein Geschlecht, sang irgendwo in seiner Nähe von etwas, was der Bach völlig vergessen hatte: Von dem Waldgott.&lt;br /&gt;
Die Erinnerungen überschlugen sich und schnell beschloss der Bach aus seiner Trübseligkeit zu erwachen und den Sänger mit dem Plätschern seines Wassers an- und zu dem kleinen Dorf hinzulocken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===2. Kapitel===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stark schmerzten die Füße des Greises, dessen Stimme der Bach vernommen hatte, ob seiner langen Wanderung und ein jedes Wort, das er scheinbar vergnügt vor sich her sang, war einzig und allein dazu gedacht, um ihn von den Schmerzen abzulenken.&lt;br /&gt;
Er war weit gereist, hatte viele Flüsse überquert und sich an viele Bäume gelehnt, wenn sein alter Körper ein paar Momente der Ruhe benötigten. Weswegen er reiste, wusste er nicht mehr. Einzig und allein erinnerte er sich noch daran, dass er einst am Rande eines großen Waldes gelebt und von dessen Wildheit und Schönheit verzaubert worden war.&lt;br /&gt;
Angelockt vom Plätschern des Baches, dessen kühles Wasser Linderung für die schmerzenden Füße verhieß, wechselte der Greis die Richtung und traf schon bald auf den kleinen Bach und das in nicht allzu weiter Ferne stehende Dorf. Noch einmal nahm sich der Alte zusammen, trällerte um so lauter, als seine Füße besonders stark schmerzen und ihm anscheinend sagen wollten:“Wieso bleibst du nicht einfach hier sitzen und gönnst uns unsere Ruhe du alter Narr?“&lt;br /&gt;
Aber der „alte Narr“ war dickköpfig geworden und wollte nicht nur seine Füße ausruhen, sondern auch noch mit Menschen reden. Ein Vergnügen, das ihm seit Wochen verwehrt war.&lt;br /&gt;
So laut trällerte er vor sich hin, dass er das Schluchzen des kleinen Mädchens, das am Ufer des kleinen Baches mehr in sich zusammen gekauert war, als dass es saß, nicht mitbekam. Erst, als das Mädchen seine grünen Augen öffnete und auf den alten und komisch aussehenden Mann schaute, während es sich über die tränenverschmierten Wangen wischte, bemerkte dieser, dass er nicht alleine war.&lt;br /&gt;
„Was ist ein Waldgott?“ ertönte die hohe Stimme des Mädchens und der alte Mann blieb verdutzt stehen, um die fragenden großen Augen, die vor Weinen rot geworden waren, zu bewundern. Kurz entschlossen gewährte er seinen fast schon rebellierenden Füßen ihren Wunsch und ließ sich neben dem Mädchen leise seufzend nieder.&lt;br /&gt;
„Die gestaltgewordene Natur. Wille und Kraft dessen, was uns stets umgibt, und genauso wild und sanft wie eben jenes.“ Antwortete er ein wenig kryptischer, als er beabsichtigt hatte, während er die schmerzenden Füße aus den abgelaufenen Sandalen befreite.&lt;br /&gt;
„Und wie sieht er aus?“&lt;br /&gt;
„Er wechselt die Gestalt, so wie es auch die Natur ständig tut.“&lt;br /&gt;
„Ist er lieb?“&lt;br /&gt;
„Ja und nein. Wenn er stürmisch und verheerend ist, wenn er wütend und aufgebracht ist, so vernichtet er alles, was ihm in den Weg kommt. Ist er aber sanft und ruhig, so beschützt, heilt und umsorgt er das, was in seinen Augen, den Augen der Natur, würdig ist.“&lt;br /&gt;
Sofort weiteten sich die Augen des kleinen Mädchens, das das zerschlissene Hemd des Alten mit seinen kleinen Fingern ergriff und ihn voller Hoffnung und zugleich voller Angst vor einer möglichen Enttäuschung anschaute.&lt;br /&gt;
„Er heilt? Kann er alles heilen? Kann er auch eine richtig schlimme Krankheit heilen?“&lt;br /&gt;
Ein wenig verdutzt ob dieser Reaktion antwortete der Alte in dazu passender Stimmlage:&lt;br /&gt;
„Ehm Ja, kann er, aber dazu muss er…“ Doch weiter hörte das Mädchen nicht, es riss nur umso stärker an dem Hemd und schrie förmlich:&lt;br /&gt;
„Wo finde ich ihn? Erzähl mir bitte alles!“&lt;br /&gt;
Und nach einer Reaktion, die sehr derer glich, die er nur wenige Momente zuvor gezeigt hatte, und einem dazu passenden Seufzen, holte der Greis tief Luft und fing an zu erzählen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Weit weg im Nordosten steht er noch, der große Wald, der einst fast den ganzen Kontinent bedeckte. Im Gegensatz zu den kleinen Wäldern, die du kennst, ist dieser Wald noch erfüllt von dem Willen und der Kraft der Natur. Tief in seinem Inneren lebt der Waldgott in dem wunderbaren Hain, der schon seit Äonen nicht mehr von Menschen betreten worden ist, und umgeben von den Vorfahren der Tiere: riesige und weise Tiergötter.&lt;br /&gt;
Einst, so wurde mir als kleines Kind in meinem Heimatdorf erzählt, dass am Randes des großen Waldes steht, sahen die Tiergötter und der Waldgott mit wohlwollendem Blick auf die Menschen herab, die so schwach und zerbrechlich wirkten. Sie standen uns bei, wenn etwas unsere Existenz bedrohte, und halfen uns gelegentlich mit Rat und Tat in der Natur zu überleben, die sie schon so viel länger bevölkern und so viel besser verstehen als wir.&lt;br /&gt;
Aus dieser Zeit kommen auch die Geschichten der Heilkunst des Waldgottes und der weisen Ratschläge der Tiergötter, die zusammen mit ihren damals noch ähnlich riesigen Brüdern und Schwestern unseren Kontinent bereisten und bevölkerten.&lt;br /&gt;
Aber…“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch weiter kam der Mann nicht, denn das Mädchen war bereits aufgesprungen und rannte fort in Richtung der Häuser. Später erfuhr er, was es mit dem Mädchen auf sich hatte, und schollt sich selber ob dem, was er so unvorsichtig [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] erzählt hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===3. Kapitel===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Voller Schrecken beobachtete der kleine Bach, was geschah. In seinem Bestreben das kleine Mädchen zu trösten und sich wieder an ihrem Lachen und den strahlenden Augen zu erfreuen, hatte er vergessen, dass Menschen keine Tiere waren. Sie waren es nicht gewohnt auf sich alleine gestellt zu überleben und am aller wenigsten kleine Kinder, von den Gefahren einer solchen Reise und denen des großen Waldes ganz zu schweigen.&lt;br /&gt;
Aber was konnte er tun? Was konnte er tun?...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ohne lange nachzudenken hatte sich [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] ihre festeren Schuhe samt ein paar reisetauglichen Kleidern und Proviant – was sie eben rumliegen sah – geschnappt, hatte ihre Schwester umarmt und war mit den Worten „Der Waldgott wird dich heilen, warte es nur ab!“ aus der kleinen Hütte, die die zwei Mädchen bewohnten, verschwunden.&lt;br /&gt;
Kigiku hatte sichtlich verwirrt drein geschaut, aber hatte ob ihrer Krankheit und der Schwäche, die ihren Körper befallen hatte, nichts tun können, außer der kleinen Schwester flehentlich hinterher zu schauen. So verzweifelt, wie die große Schwester in dieser Stunde war, als[[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] Hals über Kopf das kleine Dorf verließ, so zuversichtlich war die kleine Schwester, die endlich etwas gefunden hatte, was sie tun konnte um Kigiku helfen zu können. Sie dachte gar nicht daran, dass die Reise gefährlich werden könnte, oder dass sie ihr eigenes Leben schonen müsste. Einzig und allein das Leben der Person, die für sie die Welt darstellte, war ihr wichtig und kreiste beständig in ihrer Gedankenwelt umher.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So reiste das kleine Mädchen mit dem blonden Haar und den großen grünen Augen los gen Nordosten. Zum Glück hatte sie gelernt die Himmelsrichtungen zu erkennen und zu finden und verlief sich nie. So selbstsicher ging sie ihre Reise an, dass sie vergnügt summend schon bald das kleine Tal und die Gefilde des kleinen Baches verließ.&lt;br /&gt;
Die ersten Tage ihres kleinen Abenteuers flogen nur so vorüber. Sie hatte genügend Wasser dabei und konnte ihre Proviante mit den Beeren und Früchten, die sie dank des herrschenden Sommers leicht fand, stets wieder auffüllen. Einzig und allein des Nachts, wenn es dunkel und gelegentlich sogar etwas kühler wurde, wurde es ihr etwas bang um das kleine Herz. Aber wie stets summte sie dann eine kleine Melodie vor sich her, mit der sie die große Stille um sich herum vertrieb und sich selber in den Schlaf wiegte.&lt;br /&gt;
Die Weisen sagen, dass ein entschlossenes Herz keine Furcht kenne. Nur ein zauderndes und fragendes Herz öffne Tür und Tor für Zweifel und Furcht. Wenn man diesen Worten Glauben schenken darf, so verwundert es nicht, dass [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] nie daran dachte umzukehren oder auch nur aus Angst oder Furcht eine Träne vergoss. Sie war überzeugt davon das Richtige zu tun und setzte mit derselben Überzeugung Fuß vor Fuß, ging Schritt um Schritt immer weiter gen Nordosten.&lt;br /&gt;
Schon bald wurde die Natur, die wenn auch in schwächerer Art und Weise, auch an diesem Ort zu finden war, auf das summende und singende kleine Mädchen aufmerksam und immer öfter geschah es von nun an, dass ein kleiner Sperling sich zu [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] gesellte, wenn diese tagsüber oder nachts vor sich hin sang, um diese mit seinem hohen Zwitschern zu begleiten.&lt;br /&gt;
Immer, wenn sie den kleinen [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]] sah, der ihr schon bald ein lieber Wegbegleiter wurde, hellte sich die Miene des kleinen Mädchens auf und ihre Schritte wurden bestimmter und stärker. Dem Beispiel des [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]]s folgend, fing sie schon bald an feste Rhythmen in ihren Tagesablauf zu bringen:&lt;br /&gt;
Sie stand mit der Sonne auf, aß etwas, ging dann den Tag über unterbrochen von einer Mittagspause bis sie am Nachmittag begann nach einer Schlafmöglichkeit zu suchen und daraufhin nach etwas Essbarem und Trinkbarem, wenn sie nicht schon genug während des Tages gefunden hatte. Ihrer guten Orientierung wegen verlief sie sich dabei so gut wie nie und wenn, dann brachte sie das Zwitschern des kleinen [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]] schon bald wieder auf den richtigen Weg. Auch brauchte sie nur auf das Verhalten des[[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]]s zu achten, um Wetterumbrüche oder Gefahren vorherzusehen.&lt;br /&gt;
So verging die Zeit und die Natur kehrte immer weiter in das kleine Mädchen ein genauso wie das kleine Mädchen immer weiter in die Natur einkehrte. Und dann kam der Herbst&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===4. Kapitel===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als die ersten Blätter an den Bäumen begannen gelb und rot zu werden, wusste [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]], dass der Sommer den Kampf gegen den Winter langsam verlor. Noch kämpfte er wacker und hielt die kalten Winde aus dem Norden samt der dunklen Wolken, die sie mitbrachten, zurück. Aber mit jedem Tag und jeder Nacht kamen sie näher, ohne dass der Sommer etwas dagegen würde tun können.&lt;br /&gt;
Sie musste sich beeilen, so viel verstand selbst ein kleines Mädchen, denn in den Stürmen und der Kälte des Winters würde sie nicht überleben können ohne die Hilfe und den Beistand Ihresgleichen.&lt;br /&gt;
Wäre der kleine [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]] nicht gewesen, der sie über immer längere Strecken des Tages begleitete und es sich immer öfter auf ihrer Schulter bequem machte, so hätten vielleicht der Zweifel und die Furcht Einzug in ihrem Herzen gehalten. So aber ertönten die Stimmen der Zwei, wann immer der Winter an ihren Herzen zu nagen begann, und vertrieben diesen.&lt;br /&gt;
Manchmal allerdings kam es auch vor, dass der kleine [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]] schrecklich lange weg blieb und [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] begann sich Sorgen zu machen. Sorgen um den kleinen [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]], um ihre Schwester und um den Wahrheitsgehalt der Geschichte des alten Mannes. Als der kleine [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]] eines Morgens nicht neben ihr zu finden war, erhob sie sich und ging ohne zu zaudern in den kleinen Hain hinein, der sich vor ihr erstreckte. Sie begann das Lied zu singen, das sie seit Beginn ihrer Reise immer sang, und schon bald hörte sie aus einiger Entfernung die Antwort des [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]]s.&lt;br /&gt;
Ihr Herz schlug immer schneller voller Freude und auch voller Angst ob dem, was dem [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]] passiert sein könnte. Sie rannte immer schneller, stets der Stimme des [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]]s folgend und blieb plötzlich stehen.&lt;br /&gt;
Eine kleine [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] mit ungewöhnlich eisblauen Augen stand am Fuße eines großen Baumes, auf dessen niedrigem Ast [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] sofort ein paar der Federn des kleinen [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]]s sehen konnte. Ihre Augen weiteten sich und füllten sich schon bald mit Tränen, während die Katze sich von dem ersten Schrecken ob der plötzlichen Begegnung erholte und begann um das kleine Mädchen, das mehr und mehr in Tränen ausbrach, zu kreisen.&lt;br /&gt;
[[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] verstand schnell, dass der Sommer ihr bisher nur die schönen Seiten der Natur gezeigt hatte und sie den kleinen [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]] wohl nicht mehr wieder sehen würde. Es war in ihren Augen klar, dass der [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]] den Klauen der [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] erlegen war, da er sonst längst zu ihr zurück geflogen sein würde.&lt;br /&gt;
Immer stärker wurde der Regen aus Tränen, der sich vom Gesicht des kleinen Mädchens gen Boden bewegte, bis ein empörtes Miauen das Mädchen aus seinen Gedanken rüttelte. Die [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] hatte sich vor [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] hingesetzt und schaute sie aus zugleich neugierigen und vorwurfsvollen Augen an, so dass das Mädchen nicht anders konnte als sich herabzubeugen und vorsichtig das Fell des Tieres zu streicheln.&lt;br /&gt;
Sie machte dem Tier keine Vorwürfe, da es nur um sein eigenes Überleben kämpfte, auch wenn es sie dennoch sehr traurig machte. Anstatt aber vor der Hand des Mädchens zu fliehen, ließ sich die [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] mit einem immer lauter werdenden Schnurren streicheln und verließ auch nicht die Seite des Mädchens, als dieses langsam damit beginnen musste zurück zu ihren wenigen Habseligkeiten zu gehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So nahm schon bald die kleine [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] den Platz des [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]]s ein und begleitete [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] auf ihrer Reise. Und so wie der [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]] mit seinem Verhalten dem Mädchen vieles über das Überleben in der Natur beibrachte, so tat dies auch die [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]]. Allerdings oblag es der [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] genauso wie bei ihrem ersten Treffen dem Mädchen die düstere Seite der Natur zu zeigen.&lt;br /&gt;
Hatten im Sommer noch Früchte und Beeren überall auf ihrem Weg nur darauf gewartet von ihr gepflückt zu werden, so verschwanden diese immer mehr je weiter der Herbst Einzug hielt. Und schon bald musste [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] lernen, dass sie wie die [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] Leben nehmen musste, um selber zu überleben.&lt;br /&gt;
Es dauerte schier eine Ewigkeit, bis es ihr mittels einer Falle zum ersten Mal gelang ein kleines Tier zu fangen, ein Feuer zu machen und es dann übers Herz zu bringen das Tier zu töten und sogar zu verspeisen. Sie weinte bitterlich ob des Lebens, das sie beendet hatte und flehte vielmals um Verzeihung, bevor sie sich traute zu essen.&lt;br /&gt;
Durch Wiederholung aber wird jeder zum Meister und schon bald hatte sich das kleine Mädchen an die neuen Vorgänge gewöhnt, auch wenn sie noch immer für das Schicksal der Seele eines jeden Tieres, das sie tötete, zum ihr unbekannten Waldgott betete.&lt;br /&gt;
Schon bald fiel ihr das Fehlen des freudigen Zwitscherns kaum noch auf und die Harte Seite der Natur zog immer mehr in sie ein, auch wenn diese gemischt von warmen Momenten war, wie das abendliche Einschlafen mit der [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] in den Armen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===5. Kapitel===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Immer schwächer wurde der Sommer und der Herbst, der wie sein Freund Frühling sich oft wie das Seil fühlte, an dem Sommer und Herbst zogen, wurde immer dunkler und kälter. Die Stürme, die die Höhepunkte im Tauziehen zwischen Sommer und Winter für jeden sichtbar und hörbar machten, hatten schon seit einiger Zeit immer weiter an Stärke nachgelassen so wie es auch der Sommer getan hatte.&lt;br /&gt;
Immer weniger Zeit blieb dem kleinen Mädchen, das sich immer öfter morgens von Raureif befreien musste. Gelegentlich fielen früh morgens kleine weiße Flocken vom Himmel herab, setzten sich auf ihr blondes Haar und bildeten einen Schleier aus winzig kleinen Kristallen. Immer öfter froren ihr die Füße oder die Hände, manchmal kroch die Kälte sogar langsam die Beine hoch und hätte sie nicht die [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] gehabt, die sie des nachts wärmte, so wäre sie sicher oft schlotternd vor Kälte erwacht.&lt;br /&gt;
Sie hatte kaum noch Zeit, das wusste sie. Aber unbeirrt setzte sie Tag für Tag einen Fuß vor den anderen. Sie konnte nicht scheitern, sie durfte nicht! Was war schon so ein wenig Schnee im Vergleich zu dem, was ihre Schwester erleiden musste?&lt;br /&gt;
Und dann eines Tages, als die glänzende Himmelsscheibe bereits im Sinken inbegriffen war, sah sie Rauchschwaden hinter einem kleinen Weiler aufsteigen. Sie beschleunigte ihre Schritte und angespornt durch das Wettlaufen, das sich nun ergab, sprintete auch die [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] immer schneller, bis sie das Mädchen überholte und wenig später aus deren Sichtfeld verschwand.&lt;br /&gt;
Wie lange sie schon so rannte, wusste [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] nicht. Einzig und allein die stetig abnehmende Entfernung zu den Rauchschwaden und nicht die fast schon untergegangene Sonne war Mittelpunkt aller Gedanken des kleinen Mädchens. Je näher sie aber kam, desto mehr drangen schreckliche Geräusche an ihr Ohr, die sie an die unglaublich lauten Stürme im Herbst erinnerten. Oft hatte sie sich mitten in der Nacht, wenn es besonders stark stürmte, wie ein Kokon in ihre Decke eingerollt und sich vorgestellt, dass außerhalb des schützenden Mantels riesige Tiere, wie die aus der Geschichte des Greises, umher liefen und sich gegenseitig anschrien, was diesen Schrecklichen Krach erzeugte.&lt;br /&gt;
Hätte sie gewusst, was sie erwartete, so hätte sie in jenen Nächten wohl kein einziges Auge zu bekommen. Als sie sich immer weiter ihren Weg zwischen den mit einer hauchdünnen Schicht silbrigen Schnees bedeckten Bäumen des kleinen Weilers bahnte, schälten sich immer mehr die Umrisse kleinerer und größerer Häuser aus dem zwielichtigen Schatten der Bäume. Das Herz des Mädchen schlug ob der Vorfreude vielleicht endlich ihr Ziel erreicht zu haben immer schneller, bis es plötzlich zwei Schläge aussetzte während auch die kleinen Beine sich nicht mehr fortbewegen wollten.&lt;br /&gt;
Ein gewaltiges Brüllen, wie es dem stärksten Orkan alle Ehre bereitet hätte, erhob sich, als ein gewaltiger schwarzer Schatten sich auf die Reihe der Häuser zu bewegte. Nicht heimelige Kamine, nicht freundlich strahlende Herdfeuer hatten die Rauchschwaden erzeugt, die [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] angelockt hatten, sondern in Flammen stehende Barrikaden, die die Dorfbewohner scheinbar als Schutz errichtet hatten. Aber selbst diese hatten sie nicht vor dem bewahren können, was auf sie zurollte.&lt;br /&gt;
Verzweifeltes Rufen drang an [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]]s Ohren, als das Brüllen für einen Moment aussetzte. Langsam bewegte sie sich wieder, überzeugte ihre Füße mühsam zu jedem einzelnen Schritt und näherte sich so furchtbar langsam dem Chaos, das immer mehr von sich enthüllte.&lt;br /&gt;
Der gewaltige Schatten war stehen geblieben, bäumte sich in regelmäßigen Abständen auf und brüllte jedes Mal so laut, dass die nahestehenden Bäume wackelten. Vor ihm schälten sich nun auch kleinere Schatten mit langen Stäben aus dem flackernden Zwielicht der Flammen. Je näher das kleine Mädchen kam, desto mehr erkannte sie, dass es sich um Dorfbewohner zu handeln schien, die mit langen Speeren und allerlei zweckentfremdeten Ackergerät den riesigen Schatten, der längst durch die Barrikade gebrochen war, aufzuhalten versuchten.&lt;br /&gt;
Dann hörte sie plötzlich etwas, was nicht so recht in das Chaos passen wollte. Ein hohes Schreien drang an ihre Ohren, das nicht allzu weit entfernt seinen Ursprung haben konnte. In einem solchen Chaos hätte man erwartet, dass es ein furchterfülltes Schreien einer Frau ob der großen Gefahr sein müsste. Aber ein kleines Kind, jünger als die bisher unbemerkte Beobachterin, wankte kaum in der Lage richtig zu laufen mit seinen kurzen Beinen und immer wieder sich an den Häuserwänden abstützend auf den Kampf hinter der durchbrochenen Barrikade zu.&lt;br /&gt;
Doch auch der Schatten hatte das Geräusch bemerkt. [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] blieb abermals für einen Moment vor Schreck das Herz stehen, als sich das riesige Ungetüm dem wankenden Kind zu wandte. Aber diesmal setzten ihre Beine nicht aus, sondern beschleunigten Ihre Schritte. Unweigerlich dachte [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] daran, dass sie nicht schnell genug gewesen war um ihren kleinen [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]] hatte beschützen zu können und weigerte sich so etwas noch einmal zuzulassen.&lt;br /&gt;
Ihre Beine flogen förmlich über die leicht angefrorene Erde, näherten sich immer weiter dem Kleinkind und dem riesigen Schatten, der laut brüllend ebenfalls auf dieses aus der entgegen gesetzten Richtung zusteuerte. Ein verzweifelter Ruf aus der Kehle eines Mannes drang an die Ohren des Mädchens, aber kein einziger ihrer Gedanken war dazu in der Lage sich um dieses zu kümmern.&lt;br /&gt;
Mit Müh und Not erreichte sie das wankende Kind, das in dem Moment, in dem [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] hinter ihm zu Halt kam, endgültig der Schwerkraft Rechenschaft leistete und in die Arme des blonden Mädchens fiel. Doch auch der riesige Schatten hatte die Quelle des hohen Geräusches erreicht. Als eine besonders vorwitzige Flamme ihre Stimme erhob und den Schauplatz für einen Moment zur Gänze ausleuchtete, legte [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] unweigerlich die Arme fester um das Kleinkind in ihren Armen. Vor ihr erhob sich der Kopf einer gewaltigen schwarzen [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Schildkröte]], deren Augen zornig und mordlüstern das ungleiche Gespann anfunkelten.&lt;br /&gt;
Würde sie das Kind loslassen und sich vorsichtig entfernen, während das Ungetüm mit seiner Beute beschäftigt war, so würde sie vielleicht… Doch [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] schüttelte entschlossen das blonde Haupt und drückte das Kind nur stärker an sich. Der Blick ihrer Augen wurde gefährlicher, während sich diese leicht verengten. Sie würde nicht zulassen, dass erneut ein kleines Wesen, das auf ihre Hilfe angewiesen war, starb, weil sie zu zögerlich und zu schwach war. Ähnlich einer Bärenmutter, die ihr Junges vor hoffnungslos überlegenen Jägern nicht im Stich ließ, sondern die Jäger auch noch laut anbrüllte, war der Blick des jungen Mädchens. Das Brüllen aus diesem wurde immer spürbarer, so dass selbst die [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Schildkröte]] für einen Moment inne Hielt. Immer deutlicher wurde es, man war fast der Meinung, dass man es hören … und plötzlich erschallte ein gewaltiger und tiefer Schrei, als sich ein großer Schatten zwischen [[Wichtige_Personen_in_Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] und die [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Schildkröte]] schob.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===6. Kapitel===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unweigerlich hatte [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] ihre Augen geschlossen, als der zweite Schatten so nah vor ihr erschienen war, und rechnete jeden Moment damit die Flügelschläge des Todesboten zu hören.&lt;br /&gt;
Aber diese erschallten nicht, stattdessen entwickelte sich ein Sturm aus Schrei und Gebrüll der zwei riesigen Wesen direkt vor ihr. Je mehr sie aber ihre eigene Angst und ihr wild pochendes Herz beruhigte, desto mehr war sie in der Lage die tiefen Stimmen zu vernehmen:&lt;br /&gt;
„Geh mir aus dem Weg [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Bai Hu]]!“ donnerte die etwas entferntere Stimme zornerfüllt.&lt;br /&gt;
„Nein! Diese beschütze ich und du wirst sie nicht bekommen!“ erwiderte die nähere Stimme etwas leiser, aber mit einem gefährlichen Unterton.&lt;br /&gt;
„Die Menschen verdienen den Tod!“&lt;br /&gt;
„Nichts verdient den Tod. Oder hast du Xinglu’s Worte in deinem Zorn vergessen?“&lt;br /&gt;
„Du wagst es seine Worte in den Mund zu nehmen, nachdem ihr ihn verlassen habt?“ brüllte die fernere Stimme plötzlich noch lauter.&lt;br /&gt;
„Wir haben ihn verlassen nicht wegen dem, was er einst sagte, sondern wegen dem, was er nicht mehr sagt! Würde er zu dem zurückfinden, was wir immer verehrt haben, so würden wir sofort zurückkehren.“&lt;br /&gt;
Es wurde still für einen Moment. Fast ohnmächtig vor den riesigen Geschöpfen, deren Nähe sie deutlich spüren konnte, hatte [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] ihre Augen die ganze Zeit über fest zugekniffen und auch das Kleinkind in ihren Armen hatte sich nicht gerührt. Als es nun etwas ruhiger wurde, öffnete [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] vorsichtig ihre Augen und bestaunte das weiße mit schwarzen Streifen getigerte Fell einer riesigen [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]], die sich scheinbar schützend vor sie gestellt hatte. Doch Zeit für Worte blieb ihr nicht, denn schon bald ertönte die Stimme der [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Schildkröte]] erneut, wenn auch nicht mehr ganz so sehr vor Wut bebend.&lt;br /&gt;
„Ich werde mich zurückziehen und bei Xinglu auf dich warten. Wie es stets Tradition war, wirst du ihm das Wesen vorstellen müssen, dass du vor seinem Willen beschützt hast.“&lt;br /&gt;
Ein Rauschen ertönte, während sich die [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Schildkröte]] umdrehte.&lt;br /&gt;
„In einer Woche, zum Vollmond, falls du es nicht vergessen hast.“ Brummte sie.&lt;br /&gt;
„Ich habe es nie vergessen [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Xuan Wu]], nie...“&lt;br /&gt;
Und dann verschwand die gewaltige [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Schildkröte]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erst, als sich der Schatten des Tieres mit dem Schatten des großen Wald, der in einiger Entfernung zum Dorf zu sehen war, vereinigt hatte, ging ein spürbares Aufatmen durch die Dorfbewohner. Sie schienen sich nicht an der Gegenwart des zweiten Tieres zu stören, als sie an diesem vorbei auf [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] zu rannten. Das kleine Kind in ihren Armen begehrte plötzlich auf, als ein großer Mann mit einer eindrucksvollen Narbe über der Wange und schwarzem Haar vor [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] auftauchte und im nächsten Moment hob eben dieser das Kleinkind aus ihren Armen empor und drückte es an sich.&lt;br /&gt;
„Hast du Angst um deinen Papa gehabt?“murmelte der Mann, der voller Freude dem Kind die Nase stupste.&lt;br /&gt;
„[[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]]… wir müssen reden.“ Ertönte die tiefe Stimme nun einfühlsam und beruhigend aber mit einem kleinen Anflug von Sorge und lenkte [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] von dem rührenden Bild vor sich ab. Als sie ihre Augen dem großen Wesen zu wandte und sich die Blicke begegneten, atmete sie erschrocken ein.&lt;br /&gt;
„Bist du… das kleine Kätzchen?“&lt;br /&gt;
Und der Blick der eisblauen Augen des weißen [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]]s sagte mehr als Worte könnten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===7. Kapitel===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Was hat das alles zu bedeuten?“ Schrie [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] schon fast dem großen [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] entgegen.&lt;br /&gt;
Die Sonne schickte gerade ihre ersten Strahlen durch die kahlen Äste der Bäume und zeigte dem Mädchen, wie viel Zeit seit dem Verschwinden der [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Schildkröte]] vergangen war.&lt;br /&gt;
Die letzten Stunden hatte sie damit zugebracht sich der Versuche der Dorfbewohner sie wie eine Heldin zu feiern zu erwehren und immer wieder den Armen, die sie umschlingen wollten, zu entfliehen. Als die Menschen endlich eingesehen hatten, dass sie an derlei Feiern nicht interessiert war und ihr die Nähe zu so vielen Lebewesen sogar unangenehm war, hatten sie ihr endlich etwas Platz gelassen, ihr etwas zu essen und einen Platz zum Schlafen gegeben. Während dieser Stunden war [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Bai Hu]], so hatte ihn die [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Schildkröte]] genannt, wie vom Erdboden verschlungen gewesen und erst am nächsten Morgen, als [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] sich aus Gewohnheit bei der ersten Morgenröte aus dem Bett erhob und an die frische Luft ging, saß er plötzlich neben dem Haus und schaute sie lange Zeit stumm aus seinen eisblauen Augen an, bevor er sich erhob und langsam gen Waldgrenze trottete. Schnell war sie ihm gefolgt und rief ihm nun schon zum zweiten Mal dieselbe Frage entgegen:&lt;br /&gt;
„Sag es mir! Was hat das alles zu bedeuten? Antworte endlich!“&lt;br /&gt;
„Zügle dein Temperament. Ich höre dich.“ Antwortete der große [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] mit ruhiger und gedämpfter Stimme.&lt;br /&gt;
Es dauerte ein paar Momente, bevor [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] sich etwas beruhigt hatte und deutlich leiser entgegnete: „Aber warum antwortest du mir dann nicht?“&lt;br /&gt;
„Alles besitzt einen richtigen Ort und eine richtige Zeit.“&lt;br /&gt;
„Und erst jetzt stimmt beides überein?“&lt;br /&gt;
„Richtig..“ Der [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] hielt in seinem Gang inne und schaute sich in dem winterlichen Wald einige Momente lang um, bevor er fortfuhr.“Und Vieles ist nicht für die Ohren aller bestimmt.“&lt;br /&gt;
„Also sollen die Dorfbewohner davon nichts hören?“&lt;br /&gt;
„Du hörst zu.“ Abermals folgte eine Pause, die der [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] nutzte um wieder eine Pfote vor die andere zu setzen. „Diese Menschen haben den Zorn Xinglu’s auf sich gezogen und [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Xuan Wu]], der einzige von uns der bei ihm geblieben ist, war hier um das Urteil zu vollstrecken.“&lt;br /&gt;
„Xinglu? [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Xuan Wu]]? Ich verstehe nicht… Ich verstehe gar nichts!“ Brummte [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] in sich hinein.&lt;br /&gt;
„Xinglu ist der Waldgott. Der, nach dem du gesucht hast.“&lt;br /&gt;
Ein Moment der Stille folgte, in dem sich [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]]‘s Augen weiteten und sie tief Luft holte für die folgenden Worte:&lt;br /&gt;
„Aber dann bin ich ja am Ziel Dann wird Kigiku endlich geheilt!“ Sie griff in den Schnee, warf diesen voller Freude empor und drehte sich in dem kleinen Schneegestöber entzückt um sich selber.&lt;br /&gt;
„Ja und nein.“ Erschallte die Stimme des [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]]s. Abrupt blieb [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] stehen und schaute diesen entgeistert an.&lt;br /&gt;
„Er hat die Macht zu heilen, aber ob er das tun wird ist fraglich.“ [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Bai Hu]] atmete tief ein und aus, was dank seiner Größe einen imposanten Luftstrom erzeugte, der [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]]‘s Haar umher wirbelte.&lt;br /&gt;
„Aber darum geht es gerade nicht. Du hast dich dem Willen Xinglu’s entgegen gestellt und seinen Zorn auf dich gezogen.“&lt;br /&gt;
„Aber ich habe doch nur ein kleines Kind beschützt!“ Schrie [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] ihm entgegen.&lt;br /&gt;
„Das weiß ich und das wirst du ihm erklären müssen, wenn du vor ihm stehst.“&lt;br /&gt;
Das Mädchen schluckte geräuschvoll und sah den [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] mit einer Spur Furcht in den Augen an.&lt;br /&gt;
„Und was ist, wenn er mich nicht versteht? Was ist…?“&lt;br /&gt;
„Xinglu hat sich verändert. Wo einst Mitgefühl und Wut sich die Waage hielten, herrscht nun zumeist das Dunkle.“&lt;br /&gt;
„Aber wieso?... Und wieso kennst du ihn so gut? Wieso bist du kein kleines Kätzchen mehr? Wieso hast du mir geholfen? Wieso hast du den kleinen [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]] getötet?“ Platzte es aus [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] hervor.&lt;br /&gt;
„… Zeit und Ort [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]]… Zeit und Ort.“ Und im nächsten Moment war der große weiße [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] mit ein paar gewaltigen Sätzen im Wald verschwunden und [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] drehte sich langsam gen des erwachenden Dorfes.&lt;br /&gt;
„Wenn nicht jetzt, wann dann?“ Murmelte sie und machte sich auf den Weg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===8. Kapitel===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als das blonde Mädchen sich langsam durch den winterlichen Wald dem Dorf und dessen wärmeverheißenden Rauchsäulen näherte, schälte sich immer mehr die Silhouette eines Mannes aus dem morgendlichen Zwielicht heraus. Leicht war dieser Schatten mit dem Stein zu verwechseln, auf welchem er sich befand, aber mehr und mehr fiel die Unnatürlichkeit dieses Gebildes [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] ins Auge und so blieb sie nach einigen weiteren Schritten schließlich vor einem alten Mann stehen, der seine geschlossenen Augen dem Himmel entgegen gerichtet hatte.&lt;br /&gt;
Gerade öffnete sie den Mund, um etwas zu sagen, da hob der Alte die Hand und bedeutete ihr zu schweigen. Erst einige Momente später ertönte die brüchige Stimme und durchbrach die Stille.&lt;br /&gt;
„Ich weiß, dass du hier bist auch ohne deine Worte.... Die Bäume reden seit Wochen ununterbrochen über das Mädchen, das den Waldgott sucht. Und nun stehst du vor mir, blickst mit Augen um dich, die voller Fragen sind.“&lt;br /&gt;
„Die Bäume reden?“ Antwortete [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] verdutzt und verdeutlichte mit ihrer Frage die Worte des Mannes, der anfing zu kichern, nur noch mehr.&lt;br /&gt;
„Da reist sie mehrere Monde lang durch die Natur, lässt diese in sie einkehren aber kehrt selber nicht in sie ein… Natürlich reden sie! Sie reden schon viel länger als die Menschen.“&lt;br /&gt;
„Und ihr versteht sie? Wieso verstehen die Menschen sie nicht? Oder bin das nur ich?“&lt;br /&gt;
„Ja ich verstehe sie, aber ich bin einer der Letzten.“&lt;br /&gt;
„War das mal anders?“&lt;br /&gt;
Abermals kicherte der Alte, rückte auf seinem Stein zur Seite und bedeutete [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] neben ihm Platz zu nehmen. Nur zögerlich kam sie dieser Aufforderung nach und erst, als sie neben ihm saß, erhob der Mann wieder die Stimme.&lt;br /&gt;
„Ja war es. Wir sind, genauso wie alle Tiere, die Kinder der Natur und genauso wie Kind und Mutter sich verstehen, auch ohne sich direkt zu verstehen, so taten es Mensch und Natur. Manche Menschen verstanden sie besser, manche schlechter. Aber ein jeder tat es. Irgendwann aber, wenn das Kind nicht mehr auf die Mutter angewiesen ist, bricht dieses Verständnis.&lt;br /&gt;
Was bleibt dann zurück? Ein Kind, das sich seine eigene Welt mit seinen eigenen Kräften aufbaut, und eine Mutter, die immer noch versucht über ihr Kind zu wachen.“&lt;br /&gt;
„Also… Sind es wir Menschen, die nicht mehr zuhören?“&lt;br /&gt;
Die faltige und wettergegerbte Miene des Alten verzog sich zu einem breiten Lächeln.&lt;br /&gt;
„Richtig. Sie hat nie aufgehört zu sprechen und genau so habe ich von dir gehört.“&lt;br /&gt;
„Aber, wieso verurteilt der Waldgott, der doch die personifizierte Natur ist, die Menschen, wenn eine Mutter doch nie aufhört sich um ihre Kinder zu sorgen?“&lt;br /&gt;
Ein tiefes Seufzen entfuhr dem alten Mann, dessen Lächeln schnell einem traurigen Ausdruck wich.&lt;br /&gt;
„Wo zwei Wesen nicht miteinander sprechen, da können sie nicht mehr auf Sorgen, Ängste und Bedürfnisse eingehen. Die Menschen wollten und wollen sich ihr Leben auf eigenen Beinen aufbauen. Wollen mehr und mehr die Risiken, die die Natur als Mutter vieler Lebewesen für sie bereithält, beseitigen und verändern somit etwas, was bisher kein Wesen tat: die Natur selber.&lt;br /&gt;
Der Wald, in dem wir sitzen, erstreckte sich einst über fast die gesamte bekannte Welt und wo er nicht war, da waren Steppen, Wiesen und Auen. Je mehr der Mensch sich ausbreitete, desto mehr drängte er die anderen Lebewesen und sogar die Natur zurück.&lt;br /&gt;
Letztlich ist nichts gefeit vor der Angst vor Veränderungen und Tod und der Waldgott, der vor allem der Beschützer des Waldes und der Natur ist, ist diesen negativen Gefühlen stärker ausgesetzt, als es die Natur selber ist. Denn noch immer reden die Bäume zu den Menschen und hoffen, dass sie sie verstehen.“&lt;br /&gt;
Lange Zeit schwieg das Mädchen auf diese Worte hin und schaute niedergeschlagen auf den von dünnem Schnee bedeckten Boden.&lt;br /&gt;
„Kann ich lernen sie zu verstehen?“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===9. Kapitel===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Ende der Woche, das ähnlich dem Schwerte Damokles‘ ständig drohend über [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]]s Kopf hing, rauschte wie im Flug heran. Jeder Tag war geprägt von demselben Ablauf, der ihr eine Teilnahme am dörfischen Leben lediglich zu den Abendstunden erlaubte und sie sonst von früh morgens ab in den Armen der Natur und zwischen von Schnee bedeckten Bäumen den Worten des alten Mannes lauschen ließ.&lt;br /&gt;
Am Abend des letzten Tages, den sie zum ersten Mal zur Gänze im Dorf verbringen durfte, erklang ein lautes Rascheln am Rande des Dorfes. Die Dorfbewohner streckten ihre Köpfe voller Furcht vor einem neuen Angriff aus den Fenstern und hier und dort erklangen Stimmen, die von der zu großen Ruhe in den letzten Tagen sprachen, die sie als Anzeichen für den nun kommenden Sturm sahen. Als sich die ersten bereits anschickten um wie vor einer Woche mit Feuer und behelfsmäßigen Waffen ihre Liebsten zu verteidigen, trat [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] aus der Hütte, in der sie hatte nächtigen dürfen.&lt;br /&gt;
Ohne ein Wort ging sie an der kleinen Gruppe Männer vorbei, legte einem nach den anderen beruhigend die Hand auf die Schulter und ging alleine gen Waldgrenze. Einen merkwürdigen Einfluss hatte sie auf die Bewohner, die sich langsam zurückzogen aber erst zur Ruhe kamen, als sie das Mädchen begleitet von einem großen Schatten im Dunkel des Waldes hatten verschwinden sehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]]s Reise führte sie entlang an den ihr bekannten Bäumen und Lichtungen immer tiefer in den riesigen Wald. Stumm folgte sie dem Schatten des großen [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]]s, dessen weißes Fell gelegentlich im Lichte eines vorwitzigen Mondstrahles aufzuglühen schien, aber dann sofort wieder erlosch. Kein Wort verlor das imposante Tier und ließ ihr somit sowohl die nötige Ruhe als auch Zeit um sich auf das Kommende vorzubereiten.&lt;br /&gt;
Viele Stunden lang liefen sie so an riesigen schneebedeckten Bäumen vorbei, deren imposante Statur Geschichten über Zeiten zu erzählen schien, in denen der Waldgott friedlich durch diese vergessenen Haine wandelte und den Bäumen dabei half zu wachsen. Immer weiter ging die Reise durch das Reich des Waldgottes und schließlich kündigte ein gewaltiges Tosen vom nahen Ende des Weges.&lt;br /&gt;
Und als der große [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] zum ersten Mal seit Stunden anhielt, um den Kopf gen der Quelle des Geräusches zu wenden, stockte [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] der Atem. Vor ihnen erstreckte sich ein riesiger Wasserfall, der seine Wassermassen von der Spitze eines hohen Berges hinab zu einem See schickte, der sich zu ihren Füßen erstreckte. Das aufgespritzte Wasser verteilte sich vom Berg herab langsam über die gesamte Lichtung , fing das Mondlicht ein und ließ die Umgebung gleich millionen winziger fallender Sterne in dessen silbrigen Licht erstrahlen.&lt;br /&gt;
„Dort oben ist Xing Lu’s Hain. Es ist lange her, seit ich dort war, und noch länger ist es her, seitdem die Füße eines Menschen diesen Boden berührt haben... Um dort hinauf zu kommen, wirst du auf meinen Rücken steigen und dich gut festhalten müssen.“ Erklang die tiefe Stimme des [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]]s, der sich auf den Boden gelegt hatte und geduldig abwartete, bis [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] auf seinen Rücken gestiegen war. Erst dann erhob er sich wieder und hätten sich ihre Hände nicht in dem weißen Fell verkrallt, so wäre sie bei den folgenden gewaltigen Sprüngen des Tieres, die die Zwei in Windeseile dem Scheitel des Wasserfalls näher brachten, sicherlich in die Tiefe gestürzt.&lt;br /&gt;
So aber erblickte sie bald, nachdem sie sich wieder getraut hatte ihre Augen zu öffnen, einen wunderschönen silbern glänzenden See, dessen Oberfläche so glatt wie ein Spiegel den Sternenhimmel reflektierte und dem Auge vorgaukelte einen zweiten Himmel zu den eigenen Füßen zu sehen, samt einer dunkelgrünen Wiese, die gespickt von allerhand Blumen ohne den Makel einer einzigen Schneeflocke dem Winter trotzte. Sie war im Hain des Waldgottes angekommen und erst, als sie die Augen von dessen Schönheit abwenden konnte, erblickte sie eine dunkle Gestalt, die auf der Insel mitten im See zu warten schien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===10. Kapitel===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vollkommen still lief [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Bai Hu]] an der Seite [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]]s über die wunderschöne Wiese dem See, der Insel und der Gestalt auf dieser entgegen. Sogar das große Tier, das in seinem Leben schon so viel erlebt hatte, war ob dem, was kommen würde, angespannt und dabei unbewusst in sein Jagdverhalten zurückgefallen.&lt;br /&gt;
Kein Wort verlor er, kein ungestüm umgeknickter Grashalm oder unvorsichtig berührter Kieselstein sprach vom Gang des Tieres und hätte er nicht gelegentlich tief Luft geholt, um nicht vor Anspannung zu platzen, so hätte [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] ihn wahrscheinlich völlig vergessen.&lt;br /&gt;
Das Mädchen indes lief mit ruhigem und bestimmten Schritten auf den See zu, ließ sich von dem [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] mit einem Sprung über diesen befördern, und glitt ohne aus der Ruhe zu kommen von dessen Rücken direkt auf die kleine vom Schatten einer Wolke verdeckte Insel vor die dunkle Gestalt.&lt;br /&gt;
Der Blick zweier großer violetter Augen legte sich auf sie, als ihre eigenen Augen sich langsam erst dazu überwinden mussten die ungewöhnlichen Pfoten, die einer Mischung aus Menschenfüßen und Bärentatzen zu entsprechen schienen, und dann den im Schatten liegenden Körper hinauf bis zu den Augen des Wesens zu betrachten. Als sich der Blick der zwei Wesen traf, stockte dem Mädchen der Atem und für einen Moment fühlte sie die bodenlose Wut des Schattens vor ihr. Erst nach einigen Momenten fiel ihr auf, dass sich der [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] neben ihr vor dem Wesen verneigte und so tat sie es ihm schnell und etwas überhastet gleich.&lt;br /&gt;
„Es ist lange her [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Bai Hu]].“ Ertönte die Stimme des Wesens schneidend wie der Wind im Herbst sofort, als sich [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] verneigt hatte, als ob das Wesen darauf gewartet hätte.&lt;br /&gt;
„Xinglu.“ Antwortete der [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] schlicht, aber ehrerbietend.&lt;br /&gt;
„Sag mir, warum muss mein Hain die Füße dieser Kreatur ertragen? Warum beschütztest du es vor meinem Urteil?“&lt;br /&gt;
„Weil ich versprach sie zu beschützen und ihr zu helfen, weil sie mit deinem Urteil über die Menschen des Dorfes nichts zu tun hatte und weil die Menschen nicht das sind, was du in ihnen siehst.“&lt;br /&gt;
„Xinglu’s Urteil betrifft alle Menschen!“ Ertönte die wütende tiefe Stimme der riesigen [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Schildkröte]], als sich diese aus dem See erhob und geschwind auf die Insel neben den Schatten schob.&lt;br /&gt;
„Und warum maßt du es dir an ein Urteil über Xinglu’s Urteil zu fällen [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Bai Hu]]?“&lt;br /&gt;
Der [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] atmete tief ein, um zu einer Antwort auf den Angriff [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Xuan Wu]]’s anzusetzen, aber die Stimme des Schattens ließ ihn innehalten.&lt;br /&gt;
„Ich habe [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Bai Hu]]’s Gründe gehört und im Moment soll mir dies reichen.“ Der Blick der violetten Augen richtete sich wieder auf [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]]. „Nun erzähl mir deinen Namen kleine Kreatur und begründe mir, warum du ein Wesen vor meinem Urteil bewahrtest.“&lt;br /&gt;
Aber dem Mädchen stockte der Atem abermals, als es nun die volle Aufmerksamkeit auf sich lasten fühlte. Nervös spielte sie mit ihren Daumen und hatte ihren Blick gen Boden gerichtet, als sie endlich die Kraft fand zu antworten:&lt;br /&gt;
„Mein Name ist [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]]… Und ich wollte einfach nicht zulassen, dass ein kleines hilfloses Wesen vor meinen Augen stirbt, weil ich nicht eingriff… Nicht noch einmal…“ Bilder des roten [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]]s schossen aus ihrem Gedächtnis hervor und trieben ihr Tränen der Trauer in die Augen.&lt;br /&gt;
„Nicht noch einmal?... Ich muss jeden Tag dabei zusehen, wie kleine hilflose Wesen vor meinen Augen sterben, weil andere Wesen maßlos leben wollen… Nicht noch einmal… Ich kann es nicht fassen… Was weißt du kleine Kreatur denn schon von Leben und Tod?“&lt;br /&gt;
Die Stimme des Schattens, war sie zuvor schon schneidend gewesen, hatte sich nun auch noch gleich einem Orkan erhoben und donnerte ehrfurcht erregend über den Hain, so dass ein jeder, der sie vernehmen konnte, den Kopf einzog und still ausharren wollte, bis der Sturm vorbei war.&lt;br /&gt;
„Sie weiß so viel wie man eben in einem Leben in der Natur lernen kann.“ Erschallte auf einmal eine hohe Stimme, die vom Himmel zu kommen schien. „Sie hat die tägliche Furcht und Ungewissheit gespürt, hat die Freuden über die einfachsten Dinge genossen und die Trauer über den Verlust der wertvollsten Dinge erlebt. Maßt du dir nun schon an das Recht auf Trauer und Schmerz gepachtet zu haben Xinglu?“&lt;br /&gt;
Und plötzlich landete direkt hinter [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] ein großer [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]], von dessen Federkleid sich ein paar rote Federn lösten und langsam um das Mädchen herum zu Boden glitten. Beim Anblick dieser Federn schossen dem Mädchen nur noch mehr Tränen in die Augen und sie befürchtete, dass ihr Kopf ihr einen Streich spielen würde, denn diese Federn würde sie überall wiedererkennen.&lt;br /&gt;
„Bist du so verbittert Xinglu, dass du nicht einmal erkennst, dass dieses Mädchen erst einige wenige Sommer alt ist, aber durch das Leben und die Reise in der Natur viel schneller gealtert und gewachsen ist? Erkennst du nicht, was du vor dir siehst?“&lt;br /&gt;
„[[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Zhu Que]]… worauf willst du hinaus? Erklär dich, wenn du dich schon einmal zu uns auf den Boden herablässt!“ Donnerte der Schatten abermals entgegen.&lt;br /&gt;
„Die Natur selber hat [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] auf ihrer Reise geholfen und sie wachsen lassen, um sie auf das kommende vorzubereiten. Willst du als Wächter und Aspekt dich nun gegen den Willen der Natur stellen?“&lt;br /&gt;
Ein tiefes Rauschen war zu hören, als der Schatten sich zu [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] hinab beugte und zielsicher ihrem Gesicht entgegen atmete und sie näher betrachtete. Hätte das Mädchen dies normalerweise als sehr unangenehm empfunden und sich scheu weggedreht, so blieb sie wie angewurzelt stehen und betrachtete sich stattdessen ebenfalls eingehend.&lt;br /&gt;
Sie hatte vor Wochen, vielleicht vor Monaten sogar aufgehört sich selber zu betrachten und so war ihr nie aufgefallen, dass ihr Körper in ihren einstmals kindlichen Augen riesige Züge angenommen hatte. Sie war stark gewachsen, hatte wahrscheinlich Kigiku eingeholt und noch ein wenig weiter gewachsen. Unter ihrer Jacke wölbten sich zwei Hügel nach außen, deren Maße wohl noch wachsen würden, wenn sie sich wieder einigermaßen ernähren würde. Auch ihr Haar war immer länger geworden und glich der goldenen Mähne eines Löwen. War sie vor ihrer Reise noch ein normales 10 Jahre altes Mädchen gewesen, so glich ihre Statur nun mehr der einer 15jährigen.&lt;br /&gt;
Sie kam aus dem Staunen nicht mehr heraus und verlor ob dieser Erkenntnis auch für einen kurzen Moment den Gedankengang, der ihr zuvor die Tränen in die Augen getrieben hatte. Aber dann brachte ihn eine rote Feder, die direkt vor ihren Füßen lag, wieder zurück.&lt;br /&gt;
„Du bist doch der kleine rote [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]] oder? Du lebst?“ Hauchte sie mit nach oben gerichteten Gesicht dem Kopf des gewaltigen [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]]s entgegen, der hinter ihr saß und dessen Oberkörper über ihr aufragte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===11. Kapitel===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Ja [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] ich lebe.“ Antwortete der [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]] mit sanfter Stimme, so dass [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] fast der Meinung war ein Lächeln auf dem weit entfernten Gesicht erkennen zu können.&lt;br /&gt;
„Nicht nur ergreifst auch noch du Partei für diese Kreatur, sondern du kennst sie auch noch [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Zhu Que]]? Was geht hier vor?!“ Schaltete sich die schwarze [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Schildkröte]] erneut ein und der große [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]] holte tief Luft, um zu einer Erklärung anzusetzen.&lt;br /&gt;
„Dass ihr es nicht vernommen habt, wundert mich nicht, aber vor fast einem Jahr vernahm ich die Klagen eines kleinen Baches weit im Westen. Als ich mich ihm näherte und ihn fragte, was es mit seinen traurigen Worten auf sich habe, erzählte er mir von seinem Fehler. Er habe, so berichtete er mir, in dem Versuch ein kleines Mädchen mit blondem Haar aufzumuntern einen alten Wanderer zu dieser gelockt, damit dieser sie mit seinen Geschichten aufmuntern könne. Als der Wanderer dem Mädchen von dem Waldgott erzählte, schnappte dieses sich seine Sachen und lief los, um den Waldgott zu finden und um Hilfe zu bitten. Aber wie sollte ein kleines Mädchen alleine überleben?&lt;br /&gt;
Ich beschloss also dem Bach zu helfen und dem Mädchen beizustehen. So begleitete ich [[Wichtige_Personen_in_Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]], das Mädchen aus der Geschichte des Baches, als kleiner [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]] und lehrte sie durch mein Beispiel vom Leben in der Natur.&lt;br /&gt;
Als der Herbst kam und die Zeit meiner Herrschaft sich dem Ende entgegen neigte, traf ich [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Bai Hu]] und bat ihn mir zu helfen. Fortan übernahm er es [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] zu begleiten, nachdem wir es so haben aussehen lassen als ob ich durch die Krallen [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Bai Hu]]’s gestorben wäre.&lt;br /&gt;
Während wir uns aber um [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] kümmerten, bemühte sich die Natur selber ebenfalls um [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]], half ihr beim Wachsen, beim Verstehen und beim Leben. Schon bald hätte sie uns nicht mehr gebraucht, aber wir waren zu neugierig auf das, was kommen könnte.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lange Zeit herrschte Stille, während der Schatten [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] eingehend musterte. Schließlich aber erhob er die Stimme, deren Worte er scheinbar direkt an [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] richtete.&lt;br /&gt;
„Würde ich dich am liebsten auf der Stelle zertreten für den Verstoß gegen mein Urteil, für die Schritte auf dem Boden meines Haines und für die Anmaßung, in der sich jene zwei auf deine Seite stellten und dich beschützten, so kann ich doch das Wirken der Natur an und in dir sehen.&lt;br /&gt;
Nun stelle ich dir also folgende Frage: Würdest du das Dorf, deren Bewohner dir in der letzten Woche Obdach gewährten, verlassen und zulassen, dass ich es mitsamt seiner Bewohner vernichte, wenn ich dafür deine Schwester Kigiku heile?“&lt;br /&gt;
[[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]]s Augen weiteten sich bei diesem Angebot genau so sehr wie sich die Augen des [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]]s und des [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]]s vor Wut verengten. Beide waren außer sich vor Zorn über die Hinterlist der Worte ihres Gottes, aber keiner von beiden hatte das Recht den Mund zu öffnen.&lt;br /&gt;
„Woher weißt du von Kigiku?“ Antwortete [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] stockend, woraufhin der Schatten lediglich tiefkehlig lachte.&lt;br /&gt;
„Ich weiß viele Dinge. Nun aber entscheide dich und lass dich nicht davon einnehmen, dass du deine Schwester nicht mehr lebendig antreffen würdest, wenn du dich jetzt auf den Rückweg begibst.“ Woraufhin der Schatten erneut lachte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===12. Kapitel===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Immer mehr Tränen schossen [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] in die Augen, ließen diese nach und nach überquellen und liefen dann eine nach der anderen die Wangen des Mädchens hinab, bis sie sich von diesen lösten und gen Boden fielen. Die kommende Entscheidung war die schwerste, die sie jemals hatte treffen müssen und es war der erste Moment, in dem sie ihre Reise in Frage stellte.&lt;br /&gt;
„Ich… Die Menschen sollen leben.“ Brachte sie schluchzend hervor und sah gleichzeitig ihre kranke Schwester vor ihren Augen, deren endgültiges Todesurteil sie nun unterschrieben hatte und die sie wohl nie wieder sehen würde.&lt;br /&gt;
„Was?!? Du maßt es dir an…?!?“ Donnerte die Stimme des Schattens wieder hervor, wurde aber von [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Bai Hu]] abrupt unterbrochen.&lt;br /&gt;
„Sie hat sich entschieden Xinglu. Hör auf mit deinen Spielen und sieh ein, dass du dich geirrt hast.“&lt;br /&gt;
„Gut, ich stehe zu meinem Wort. Aber ich habe nirgends von dem Leben des Mädchens geredet. Sie hat sich meinem Urteil entgegen gestellt und muss nun die Konsequenzen tragen!“&lt;br /&gt;
Schreckhaft atmete [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] ein und schaute mit geweiteten Augen auf den Schatten vor sich.&lt;br /&gt;
„Aber ich darf nicht ohne Weiteres nehmen, was die Natur gewährt hat… Also wirst du dir dein Leben verdienen müssen kleines Mädchen. Schließe die Augen und lass mich sehen, ob der Geist der Natur wirklich in deinen Knochen steckt.“&lt;br /&gt;
Und so sehr [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] auch dagegen ankämpfte, ihre Augenlider schoben sich unweigerlich vor ihre Pupillen und schon bald verschwammen die Bilder vor ihren Augen und die Gedanken in ihrem Kopf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie spürte weiches feuchtes Gras zwischen ihren blanken Zehen und eine Eule schickte ihren Ruf durch die Luft vorbei an ihren Ohren. Als sie die Augen langsam öffnete, sah sie sich inmitten eines großen Waldes stehen, deren Bäume genauso wie der Wald selber kein sichtbares Ende zu haben schienen. Alles an dem Wald wirkte merkwürdig urtümlich und erinnerte sie an die riesigen Bäume, die sie in der Nähe des Wasserfalls und des Haines gesehen hatte.&lt;br /&gt;
Erneut riss sie der Schrei der Eule aus den Gedanken und ließ in diesen Platz genug für die Erkenntnis, dass die Sonne gerade untergegangen war und die Schatten im Wald immer mehr die Oberhand gewannen.&lt;br /&gt;
Und dann spürte sie es, eine Präsenz im Schatten und der Blick unsichtbarer Augen auf ihrem Rücken. Die feinen Härchen auf ihrem Nacken stellten sich auf, sie machte einen zaghaften Schritt nach hinten und drehte sich dann plötzlich herum um loszurennen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===13. Kapitel===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Wind pfiff ihr ins Gesicht, sauste ihr um die Ohren und ließ den Klang seiner Stimme in diesen erklingen. Immer wieder schlugen ihr kleinere Äste, die sie nicht rechtzeitig bemerkt hatte, gegen den Körper und hinterließen an diesem immer mehr kleine Schnitte aus denen schon bald feine Bluttropfen hervorquollen. Schneller und schneller lief [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] durch den dunklen Wald, der sein wunderschönes Kleid abgelegt hatte und ihr nun seine dunkle und gefährliche Seite zeigte.&lt;br /&gt;
Wie konnte dies nur derselbe Wald, derselbe Ort sein, der sie mit den ersten Bildern verzaubert hatte? Fragte sie sich, als sie sich in Sicherheit wähnend an einen Baum lehnte und umschaute. Schon seit einiger Zeit hatte sie die Präsenz in ihrem Rücken nicht mehr gespürt. Sollte sie dieses Etwas wirklich abgehängt haben? Sie schaute sich nervös um, ließ den Blick ihrer Augen durch die Dunkelheit wandern und versuchte ihr pochendes Herz zu beruhigen. Es war schwer in der Dunkelheit überhaupt etwas auszumachen und immer wieder machte ihr Herz einen furchtsamen Sprung, wenn die Schatten der Bäume ihr obskure Wesen, die mit langen feingliedrigen Armen in der Dunkelheit zu tanzen schienen, vorspielten.&lt;br /&gt;
Plötzlich blitzte in der Dunkelheit etwas auf. Noch bevor sich die Härchen auf ihrem Nacken aufstellen konnten, war sie schon wieder los gerannt und hetzte durch den Wald. Das Blut, das sich in der kurzen Zeit der Rast auf ihrer Haut gesammelt hatte, wurde vom Gegenwind weggeweht und hinterließ eine feine rote Spur, der man viel zu leicht folgen konnte.&lt;br /&gt;
Wie sollte sie nur dem Schrecken, der mit Sicherheit den Tod bringen würde, entkommen? Wie sollte sie den Anbruch des Tages und das erste Licht, das die Schatten vertreiben würde, nur wieder erleben? Und wie sollte auch nur ein Mensch in dieser schrecklichen Umgebung überleben können?&lt;br /&gt;
Völlig außer Atem rannte das Mädchen dennoch weiter. Immer, wenn sie die Gefahr gegen einen Baum zu laufen ignorierend einen Blick über die Schulter warf, konnte sie einen formlosen Schatten im Schatten sehen, der der blutigen Spur folgte. Nein sie wunderte sich nicht mehr, dass die Menschen sich vor dieser Umgebung fürchteten und die Natur verändern wollten, um in ihr zu überleben. In dieser schrecklichen Umgebung würden sie nie anders überleben können!&lt;br /&gt;
„Vieles, das auf den ersten Blick schrecklich wirkt, ist nur ungewohnt für die Augen.“&lt;br /&gt;
Ertönte plötzlich die raue Stimme des alten Mannes in ihrem Kopf und sie erinnerte sich an die vielen Stunden, in denen er ihr eigentlich nur von der Natur erzählte.&lt;br /&gt;
„ Ein Wolf tötet nicht, weil er grausam sein möchte. Ein Wolf tötet, weil er überleben will. Der Wille zu Überleben ist das, was uns alle – selbst die Pflanzen – vereint.“&lt;br /&gt;
Aber dieses Ding, was auch immer es ist, ist böse! Das konnte sie deutlich spüren. Sie konnte spüren wie es Millimeter um Millimeter näher kam, sich wieder zurückfallen ließ und dann wieder langsam näher kam. Und das alles nur, um mit ihr zu spielen, um ihr den Schrecken in Mark und Bein zu jagen!&lt;br /&gt;
„Wahre Boshaftigkeit gibt es in der Natur nicht. Sie ist eine Erfindung der Menschen, um die Natur zu verteufeln.“&lt;br /&gt;
Aber sie konnte das Böse in diesem Ding eindeutig spüren. Und inmitten dieser schrecklichen Umgebung war niemand, der ihr helfen konnte. Sie war alleine.&lt;br /&gt;
„Niemals bist du alleine. Stets wirst du einen Baum, eine Blume oder zumindest einen Grashalm in der Nähe finden. Deine Mutter wird immer da sein und dich beschützen.“&lt;br /&gt;
Und auf einmal blieb [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] stehen. Langsam drehte sie sich zur Seite und legte die Stirn gegen die Rinde eines der riesigen Bäume. Wie hatte sie nur diese sanften Riesen verteufeln können? Wie hatte sie nur diese Umgebung als schrecklich bezeichnen können?&lt;br /&gt;
Sie schloss die Augen und wartete auf die Schritte, die sich sicher bald nähern und ihren Tod bedeuten würden. Aber sie würde nicht mehr rennen. Sie vertraute auf ihre Mutter und legte ihr Leben in deren Arme.&lt;br /&gt;
Und dann hörte sie ein leises Flüstern.&lt;br /&gt;
„Wie sich die Arme an mich lehnt. Oh du Arme, hör auf zu weinen.“&lt;br /&gt;
„Das sind keine Tränen, das ist Blut. Bist du zu hölzern geworden um den Unterschied zu merken?“&lt;br /&gt;
„Sie blutet? Warum denn nur?“&lt;br /&gt;
„Weil selbst kleine Äste die weiche Haut zerschneiden können.“&lt;br /&gt;
„Schau nur wie sie zittert.“&lt;br /&gt;
„Wie gerne würde ich ihr helfen.“&lt;br /&gt;
„Ich auch.“&lt;br /&gt;
„Ich auch.“&lt;br /&gt;
„Aber sie kann uns nicht hören.“&lt;br /&gt;
„Wir können sie nicht trösten.“&lt;br /&gt;
„Wir können sie nicht beschützen.“&lt;br /&gt;
„Würde sie uns nur hören können.“&lt;br /&gt;
„Wieso kann sie uns nicht hören?“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Ich kann euch hören!“ Schrie [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] mit all ihrer Kraft. „Bitte helft mir!“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Sie kann uns hören?“&lt;br /&gt;
„Sie möchte unsere Hilfe?“&lt;br /&gt;
„Wie lange ist es her?“&lt;br /&gt;
„Sollen wir singen?“&lt;br /&gt;
„Ja lasst uns singen!“&lt;br /&gt;
„Ja..Singen!“&lt;br /&gt;
Und plötzlich schwoll das Flüstern, war es zuerst noch leise und kaum zu hören gewesen, immer weiter an, gewann an Stärke und glich schon bald einem Orkan aus unterschiedlichen Stimmen, die durcheinander riefen. Nach und nach hörten die Stimmen auf zu rufen und fingen stattdessen an leise zu summen. Das Summen wurde immer lauter, übertönte schließlich die letzten Stimmen und brachte mit seinen tiefen Tönen [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]]s Innere sanft zum vibrieren.&lt;br /&gt;
Eine tiefe und warme Stimme erschallte, sang von den Strahlen der Sonne und den Tränen des Mondes und plötzlich setzten alle Stimmen in dieses Lied mit ein.&lt;br /&gt;
Es war das Lied der Schöpfung, die Erzählungen des ersten Baumes, der als Knospe miterlebt hatte wie Mond und Sonne von den Göttern auseinander gerissen wurden und fortan nie wieder zusammen sein und zugleich erstrahlen durften. Um wenigstens die Wärme des anderen und dessen Spiegelbild für wenige Momente zu erhaschen, nachdem dieser schwinden musste, erschufen die Zwei die Natur und die Wärme der Sonnenstrahlen sowie die Liebe in den Mondtränen hauchten der kargen Erde Leben ein.&lt;br /&gt;
Der Erste aber, der stark genug gewesen war vor all diesem bereits als Knospe den Boden zu durchbrechen, wuchs und wuchs bis er groß und prächtig war. Er war der Stärkste von allen und schließlich hob ihn der Mond aus der Erde und gab ihm die Fähigkeit zu wandern. So wurde der Erste als Xinglu, der Wanderer, bekannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Sie ist eingeschlafen.“&lt;br /&gt;
„Sie ist sicher.“&lt;br /&gt;
„Der Schatten ist fort.“&lt;br /&gt;
Das Flüstern der Bäume, sehr zaghaft und leise um das Mädchen nicht zu wecken, flog einige Zeit später dem Winde gleich wieder durch die Luft.&lt;br /&gt;
„Sie muss zurück.“&lt;br /&gt;
„Ja das muss sie.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===14. Kapitel===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Hört ihr das? Sie singen! Sie singen für das Mädchen, sie singen für [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]]!“ Stellte die große [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Schildkröte]] fassungslos fest, während sie sich im Kreis drehte und dem Lied der Bäume lauschte.&lt;br /&gt;
Das Geräusch des schabenden Panzers zusammen mit den Worten aus tiefer Kehle drangen durch die Schleier des Schlafes und holten [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] aus diesem empor.&lt;br /&gt;
„Sie kommt zu sich. Sie hat überlebt!“ Ertönte die Stimme des [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]]s ganz nah vor [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]]s Gesicht. Und als sie die Augen öffnete, sah sie die Gesichter des [Geschichte von Taki#Der rote Vogel - Suzaku|Vogel]]s und des [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]]s dicht über ihrem eigenen schweben und sie mit besorgten Blicken anschauten, bevor sie anfingen breit zu lächeln.&lt;br /&gt;
„Wo bin ich?“ Murmelte sie schlaftrunken, während sie sich den Schlaf aus den Augen rieb.&lt;br /&gt;
„Du bist im Hain des Waldgottes. Du hast geschlafen und wurdest im Traum auf die Probe gestellt.“&lt;br /&gt;
Antwortete [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Bai Hu]], der sich mit einem langgestreckten Seufzer anscheinend nach einer halben Ewigkeit wieder legte und sich wohlig streckte.&lt;br /&gt;
„Habe ich bestanden?“&lt;br /&gt;
[[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Zhu Que]] öffnete den Schnabel, anscheinend um antworten zu wollen, aber die tiefe Stimme Xinglu’s unterbrach ihn.&lt;br /&gt;
„Du hast mehr als das.“ Der riesige Schatten bewegte sich zum ersten Mal, seitdem [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] im Hain war, und schob sich langsam in das fahle Licht des Mondes.&lt;br /&gt;
„Niemals hätte ich erwartet, dass sie für dich singen würden. Niemals hätte ich erwartet, dass sie dieses Lied anstimmen würden.“&lt;br /&gt;
Murmelte das Wesen, dessen Körperbau dem eines Menschen glich, nur glichen Hände und Füße mehr einer Mischung aus Menschenhand und Bärentatze und die Haut schien aus einer rissigen und vor Alter schon schwarz gewordenen Baumrinde zu bestehen. Das Gesicht schließlich war dem eines Hirsches nachempfunden, nur dass sich Flechten aus großen Baumblättern vom Kopf über die Schultern des Wesens ergossen.&lt;br /&gt;
„Sie sangen von dir nicht wahr?“ Fragte [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] das Wesen, dessen große Augen von großer Trauer sprachen.&lt;br /&gt;
„Ja. Ich habe dieses Lied geschrieben und es einem jeden Baum früher vorgesungen, wenn er noch klein und schwach war. Das Lied half ihnen zu wachsen und den Gezeiten zu widerstehen, so dass sie fast so groß wurden wie ich einst. Deswegen nennt man es auch das Baumlied. Früher kannte es ein jeder Baum.“&lt;br /&gt;
„Deswegen sind die Bäume in der Nähe des Haines also so groß und der Winter dem Hain so fern!“&lt;br /&gt;
„Früher waren alle Bäume so groß. Damals wanderte der Wanderer noch jeden Tag über die Erde und sang zu jedem Baum.“ Mischte sich eine raue Stimme plötzlich ein und alle, egal ob Mensch, Tier oder Gott wandten dem Ursprung der Stimme den Kopf zu.&lt;br /&gt;
Ein alter Mann kam mit hinkenden Schritten über die Wiese dem See und der Insel entgegen und winkte dem Mädchen entgegen, das die Augen vor Staunen weit aufgerissen hatte.&lt;br /&gt;
„Du? Was machst du denn hier?“ Rief sie ihm entgegen. Anstatt aber eine Antwort des Mannes zu erhalten, erklang die Stimme des Waldgottes.&lt;br /&gt;
„[[Geschichte von Taki#Der blaue Drache – Seiryu|Quing Long]]. Jetzt wundert mich gar nichts mehr. Hast du [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] beigebracht zu den Bäumen zu sprechen?“&lt;br /&gt;
„Ich habe ihr lediglich von der Natur erzählt Xinglu. Alles Weitere hat sie selber erlernt.“&lt;br /&gt;
„[[Geschichte von Taki#Der blaue Drache – Seiryu|Quing Long]]?“ Verwirrt schaute [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] zwischen dem Alten und Xinglu hin und her.&lt;br /&gt;
Auf dem Gesicht des Alten aber, der am nahen Ufer des Sees angelangt war, bildete sich ein Lächeln und plötzlich erhob sich an derselben Stelle, an der der Alte soeben gestanden hatte, ein großer [[Geschichte von Taki#Der blaue Drache – Seiryu|blauer Drache]] in die Luft, nur um neben Xinglu wieder zu landen.&lt;br /&gt;
„Du hast es schon immer geliebt dich zu verkleiden.“ Murmelte die [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Schildkröte]].&lt;br /&gt;
„Du musst verstehen, dass ich dir nicht die Wahrheit zeigen durfte [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]]. Ich bin der Letzte der Vier und Erster des Kreises. [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Xuan Wu]], [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Zhu Que]], [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Bai Hu]] und ich, [[Geschichte von Taki#Der blaue Drache – Seiryu|Quing Long]] sind die 4 Wächter des Waldgottes und die ersten der Tiere, zu denen er wie zu den Bäumen sang. Ein jeder von uns ist die Inkarnation einer der Jahreszeiten. Ich bin der Frühling, [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Zhu Que]] ist der Sommer, [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Bai Hu]] ist der Herbst und [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Xuan Wu]] ist der Winter. Einst wandelten wir an der Seite Xinglu’s über die Erde. Als er sich aber veränderte, wandten drei von uns ihm den Rücken zu und nur[[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Xuan Wu]] blieb bei ihm.“&lt;br /&gt;
„Aber was habe ich damit zu tun? Ich wollte doch nur Kigiku retten.“&lt;br /&gt;
„Und in diesem einfach Streben hast du es geschafft mich an die Anfänge und das Gute in euch Menschen zu erinnern. Ich war es, der dich im Wald der Träume gejagt hat und hätten dir die Bäume nicht geholfen, so hätte dein Herz schließlich vor Angst aufgehört zu schlagen. Als aber die Bäume anfingen zu singen, da erinnerte ich mich. Sie sangen aber nicht nur von mir, sondern auch von dir. Sie sangen davon wie viel Angst du in der Dunkelheit hast, was für einen Weg du zurücklegen musstest und wie gerne sie dir helfen würden. Und mit jedem Wort verflog mein Hass und ich fing an euch Menschen zu verstehen.“&lt;br /&gt;
„Ich habe gar nicht gehört, dass sie von mir sangen. Hat diese wunderschöne tiefe Stimme etwa auch über mich gesungen?“&lt;br /&gt;
„Wunderschöne tiefe Stimme?“ Schaltete sich [[Geschichte von Taki#Der blaue Drache – Seiryu|Quing Long]] plötzlich ein und wechselte einige Blicke mit den drei anderen, während Xinglu die violetten Augen geschlossen hatte.&lt;br /&gt;
„Sie hat dich singen hören Xinglu? Wie ist das möglich? Du hast schon so lange nicht mehr gesungen.“ Brummte [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Bai Hu]] verdutzt.&lt;br /&gt;
„Sie erinnern sich noch immer daran wie ich zu ihnen sang. Und aus der Erinnerung heraus haben sie meine Stimme scheinbar beschworen. Es ist zu lange her, dass ich zu ihnen gesungen haben, und ich habe kein Recht zu ihnen zu singen bei all dem, was ich getan habe.“&lt;br /&gt;
„Das stimmt nicht! Sie reden stets miteinander und die ältesten von ihnen erzählen den jüngeren von deinem Lied. Sie kennen es alle und werden es nie vergessen.“&lt;br /&gt;
„Mir fehlt aber die Kraft zum Wandern. Hass und Zorn haben meine Beine schwer werden lassen.“&lt;br /&gt;
Er wandte sich von dem weißen [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] ab und dem Mädchen zu.&lt;br /&gt;
„Nein ich hörte keine tiefe Stimme, sondern eine hohe. Ich hörte die Stimme eines jungen [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Drachen]]n, der mich furchtlos anbrüllte. Die Bäume sangen von dem gelben Schuppenkleid des [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Drachen]]n und von der Wärme im Herzen dieses Wesens.&lt;br /&gt;
[[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] sie sangen von dir und es war so viel Wahrheit in ihren Worten, die ich erst jetzt vernehmen konnte.“&lt;br /&gt;
„Warum guckst du so traurig Xinglu? Was hast du vor? Was hat das zu bedeuten?“&lt;br /&gt;
Fragte das Mädchen nun sichtlich besorgt um den Waldgott.&lt;br /&gt;
„Es ist Zeit für mich das Geschenk, das mir der Mond einst gab, zurück zu geben. Ich habe meine Pflicht gegenüber meinen Brüdern und Schwestern vergessen und sie zu lange warten lassen. Ich sehne mich nach Ruhe [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]].“&lt;br /&gt;
Die Züge des Wesens erhellten sich und die Risse in der dunklen Rinde schlossen sich immer mehr.&lt;br /&gt;
„Die Zeit des Wanderers ist vorbei. Zu lange habe ich mich dagegen gewehrt einzusehen, dass die Welt mich nicht mehr braucht. Es ist nun an der Zeit, dass die Jüngeren auf sich aufpassen. Vieles wird sich verändern, aber wenn ich höre wie die Bäume für dich singen, so bin ich mir sicher, dass es nicht nur schlecht sein wird.“&lt;br /&gt;
„Willst du uns wirklich verlassen Xinglu? Was sollen wir ohne dich machen? Was sollen wir alleine machen?“ Rief [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Zhu Que]] mit Trauer in der Stimme.&lt;br /&gt;
„Helft dem gelben [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Drachen]]n bei der Wahrung dessen, was wir einst zusammen auf unseren Reisen verbreiteten. Natürlich nur, wenn du willst [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]].“&lt;br /&gt;
Das Mädchen schaute in die großen violetten Augen und auf die immer heller werdende Rinde, durch die von Minute zu Minute mehr Leben zu pulsieren schien.&lt;br /&gt;
„Was genau meinst du?“&lt;br /&gt;
„Vieles, was einst gut war, ist zerstört. Du hast mir aber gezeigt, dass nicht alles zerstört ist. Ich frage mich, ob sich Sonne und Mond so fühlten, als sie mich erblickten und das Leben erschufen….&lt;br /&gt;
Ich werde das Wandern aufgeben und wieder nur ein Baum sein, ein Baum der mit seinen Brüdern singt. Gerne werde ich von dem kleinen Mädchen singen, das zum [[Geschichte von Taki#Der_Gelbe_Drache|gelben Drachen]] wurde, der den Beginn einer neuen Zeit darstellt.&lt;br /&gt;
Ich würde gerne dabei zusehen, wie ein kleines Mädchen die Wunden, die ein alter Baum geschlagen hat, schließt und dabei hilft, dass wieder mehr Menschen das Lied der Bäume hören.“&lt;br /&gt;
[[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] konnte die Trauer in dem Wesen vor sich so deutlich spüren, dass es ihr die Sprache verschlug. Aber nicht nur Trauer, sondern auch Freude über die Erlösung konnte sie spüren. Es hatte nicht lange gedauert bis ihre Augen sich mit Tränen gefüllt hatten, so dass sie lediglich nicken konnte.&lt;br /&gt;
Der Waldgott lächelte sie voller Wärme an und streckte sich dann zu seiner vollen Größe aus. Ein wohliges Seufzen entfuhr ihm, als die alten Glieder sich zum beinahe letzten Mal bewegten und er sich mit stummen Gesten von seinen vier Freunden verabschiedete, die auf ihre Art viel treuer waren als er es je bis zu diesem Moment vermutet hatte. Dann legte er die letzten Schritte bis zum Mittelpunkt der kleinen Insel zurück, streckte sich erneut und seufzte dabei langgezogen.&lt;br /&gt;
Ein Rascheln und Rauschen war zu hören, als sich riesige Wurzeln in den Boden gruben und gewaltige Äste in die Höhe streckten. So schnell geschah alles, dass nur wenige Momente später sich dort, wo noch eben die Gestalt des Waldgottes gestanden hatte, ein gewaltiger Baum in die Höhe streckte und seine riesigen Äste weit über den See hängen ließ. Das gewaltige Blätterdach des Baumes erstreckte sich über den gesamten Hain und schützte diesen gleich einer Decke.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Epilog===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So verlor der Waldgott seinen Namen und war wieder nur der Erste. Im selben Moment aber erschallte zum ersten Mal seit langer Zeit die tiefe Stimme des Waldgottes und sang begleitet von vielen seiner Brüder das Lied des gelben [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Drache]]ns, so wie es hier geschrieben steht.&lt;br /&gt;
Lieder aber sind die älteste Form des Übernatürlichen und oft findet man in ihnen bereits einen Teil der Zukunft beschrieben. So erfuhr der kleine Bach, an dem das Lied begann, davon wie [[Geschichte von Taki#Der gelbe Drache|Hiwa]] begleitet von [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Zhu Que]], [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Bai Hu]], [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Xuan Wu]] und [[Geschichte von Taki#Der blaue Drache – Seiryu|Quing Long]] in das Dorf am Rand des großen Waldes kam und sowohl von dem Waldgott als auch von dessen Bedauern erzählten. Die Dorfbewohner hörten gerne den Geschichten dieser ungleichen Gruppe zu, ließen sich von diesen verzaubern und wollten alsbald den riesigen Baum selber sehen. Manche von ihnen blieben dort, andere verließen den Ort wieder, nur um von dessen Pracht zu erzählen.&lt;br /&gt;
So gründete sich schon bald unter dem schützenden Dach des Waldgottes ein kleines Dorf. Die vier Wächter, die es nun als Aufgabe ansahen neben dem Waldgott auch noch das Dorf und [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] zu beschützen, blieben bei den Menschen und halfen dem Mädchen dabei zu beschützen, zu trösten, zu beruhigen, zu lenken und vor allem zu erzählen und zu singen.&lt;br /&gt;
Zwei Jahre später, als die ersten Schneeflocken vom Himmel fielen und die mittlerweile zur jungen Frau herangewachsene [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] an die stürmische Nacht erinnerten, in der sie zum ersten Mal von dieser Welt erfuhr, wenn auch nur reichlich verwirrende Bruchstücke, stapfte eine vermummte Gestalt den schmalen von den Bewohnern angelegten Weg zum Hain empor.&lt;br /&gt;
Eine helle Stimme, ihr merkwürdig bekannt aber doch in den Wirren der Erinnerungen verloren, riss [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] aus den Erinnerungen und ließ sie von ihrem Platz am Rande des Sees aus in die Richtung der Gestalt sehen. Ihre Augen weiteten sich und füllten sich als bald mit Tränen, während ihre Füße über den von feinen Schneeflocken bedeckten Boden regelrecht flogen und sie in die weit geöffneten Arme der ihr entgegenlaufenden Kigiku trugen.&lt;br /&gt;
Der Bach plätscherte fröhlich, als er von der Wiedervereinigung der Schwestern hörte und weigerte sich im kommenden Winter vehement dagegen zu erstarren und einzufrieren, so groß war seine Freude. Erst die tiefe Stimme des Waldgottes aus der Ferne sorgte dafür, dass er sich beruhigte und als der Bach langsam erstarrte und für den Winter einschlief, freute sich der Waldgott über jenes letzte Geschenk, das er den Menschen und besonders seiner [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] geben konnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Wichtige Personen und Wesen aus Legenden und Sagen=&lt;br /&gt;
Hier sind wichtige Personen aus der Geschichte oder Legenden/Sagen von Takigakure aufgelistet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Dorfoberhäupter [[Takigakure]]s===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Ieyasu Kagetoya====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ieyasu Kagetoya das erste große Oberhaupt des Dorfes Takigakure. Nach dem Fall Kakuzus bei dem der gesamte damalige Ältestenrat verstarb, übernahm er nicht nur die Macht im Kagetoya-Clan sondern auch im Dorf selbst.&lt;br /&gt;
Er galt als mächtiger Shinobi und entsprechend dem Ruf der Kagetoya als großartiger Krieger. &lt;br /&gt;
Durch seine Autorität und auch teilweise durch Furcht vor seiner Rache stellte er einen sehr wackeligen Frieden in Takigakure her.&lt;br /&gt;
Er führte damals die grundlegende Struktur des heutigen Militärs in Takigakure ein, auch wenn dieses im Laufe der vielen Dynastien überarbeitet wurde, ist es grundlegend immer noch das System nach dem die Kagetoya Krieg führen und sich organisieren.&lt;br /&gt;
Der Kagetoya galt als streng, aufbrausend und ein wenig tyrannisch außerdem erzählt man sich das er ein begabter, wenn auch gerne riskant agierender, Stratege sei was letztlich zu seinem Sturz führte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Shingen Shiazu====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Shingen Shiazu, das zweite große Oberhaupt Takigakures, galt ebenso wie sein Vorgänger Ieyasu Kagetoya als begabter Shinobi und Stratege.&lt;br /&gt;
Jedoch hatte er dem Plan des Kagetoyas eine ganze Kompanie zu opfern widersprochen, als diese dann nicht nur überlebte sondern die Schlacht auch noch gewann schlug er sich auf die Seite der Fuyou, deren Oberhaupt das Kommando über die folgende Kompanie hatte, was dazu führte das Ieyasu Kagetoya noch auf dem Schlachtfeld zum Selbstmord gezwungen wurde, um seine Ehre wieder reinzuwaschen.&lt;br /&gt;
Mit der Unterstützung der Fuyou und einiger jüngerer Clans wurde er dann zum zweiten Oberhaupt Takigakures erklärt. &lt;br /&gt;
Er erklärte die Kagetoya jedoch nicht zu Verrätern und ließ die Ehre der Familie unangetastet.&lt;br /&gt;
Shingen trat er kurz nach dem Bluterbenkrieg von seinem Amt zurück, da er sich in einer Schlacht schwer verletzt hatte und langsam alt wurde. Er galt in seiner Amtszeit zwar als strenges aber faires Oberhaupt, der stets jeden Vorschlag anhörte, bevor er seine Entscheidung traf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Mifune Ashura====&lt;br /&gt;
====Kessen Musou====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Verräter [[Takigakure]]s===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Kakuzu====&lt;br /&gt;
====Nobu Gushiken====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Wächter [[Takigakure]]s===&lt;br /&gt;
Die Wächter [[Takigakure]]s entspringen aus der Sage &amp;quot;[[Geschichte von Taki#Das Lied des gelben Drachen|Das Lied des gelben Drachen]]&amp;quot;, welche von einem mutigen kleinem Mädchen und der Entstehung von [[Takigakure]] erzählt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Der blaue Drache – Seiryu====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quing Long bietet einen durchaus beeindruckenden Anblick, wenn er sich nicht in seiner Menschengestalt fort bewegt. Gerne verbringt er seine Zeit als Eremit getarnt, um den einen oder anderen Wanderer etwas über die Natur zu erzählen und beizubringen, so wie er es einst bei dem kleinen Mädchen Hiwa getan hatte. Nur sehr selten würde sich Quing Long in seiner wahren Gestalt einem Menschen zeigen. Sein edles und geduldiges Gemüt würden ihn für offene Geister zum höchst angenehmen Gesprächspartner machen. Vorurteilslos betrachtet er jeden Menschen einzeln und nicht die Menschheit als ganzes, bevor er sich seine Meinung zu einem Individuum bildet.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der blaue Drache Quing Long steht für die Jahreszeit Frühling und somit für die Geburt und die frühe Phase jungen Lebens, seien es Pflanzen, Menschen oder Tiere.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Der rote Vogel – Suzaku====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zhu Que hat ein durchaus heiteres Wesen. Das Interesse des roten Vogels weckt man durch Gesang und Lieder. Selber trällert er gerne verschiedene Lieder und am meisten gefällt es ihm, wenn sich aus seinem Gesang und das eines Menschen ein Duett bildet. Er kann die Form eines kleinen roten als auch großen roten Vogels annehmen. In Anwesenheit oder in der Nähe von Menschen würde er stets als kleiner Vogel auftauchen, um nicht als Wächter erkannt zu werden.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der rote Vogel Zhu Que steht für die Jahreszeit Sommer und damit für den Höhepunkt des Lebens mit all den Pflanzen und Lebewesen, die im Frühling noch klein und zierlich waren. Er steht für die Reichen Geschenke, die die Natur im Sommer bringen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Der weiße Tiger – Byakko====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bai Hu ist äußerst schlau und gerissen, wie es das Bild einer Raubkatze schon immer präsentiert hat. Der weiße Tiger kann die form einer kleinen weißen Katze annehmen, um ohne größeres Aufsehen zu erregen unter Menschen zu wandeln oder sich einzelnen Wanderern zu zeigen ohne direkt erkannt werden zu wollen. Meistens nutzt er diese Form, um die Verhaltensweisen eines Individuums zu beobachten. Reden würde er in seiner Katzenform nie, selbst als Tiger ist es schwer Bai Hu viele Worte zu entlocken. Nie verliert er mehr Worte als unbedingt nötig, man würde immer nur von ihm hören, dass für alles einen Richtigen Zeitpunkt und Ort gibt, wenn man versuchen würde mehr Worte aus ihm zu locken. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der weiße Tiger Bai Hu steht für die Jahreszeit Herbst und damit als Vorbote für die härteren Monate, die im Winter folgen. Mit ihm verbindet man auch den Aspekt der Jagd, der während der Herbstmonate an Wichtigkeit zunimmt, da Pflanzen und Bäume zur Ruhe kommen und bis zum Frühling keine Früchte austragen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Die schwarze Schildkröte – Genbu====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Xuan Wu würde auf Menschen einen etwas angst einflößenden Eindruck machen. Es ist schwer zu erahnen, wie es um das derzeitige Gemüt der schwarzen Schildkröte aussieht. Obwohl Xuan Wu durch das kleine Mädchen Hiwa eines besseren belehrt wurde, was die Menschen in Bezug auf die Natur angeht, so konnte er nie wirklich seinen Argwohn gegenüber die Menschen ablegen. Immer noch sieht er die meisten Menschen als Zerstörer von Natur und Leben. Nur sehr schwer lässt er sich von der Gutherzigkeit und Naturverbundenheit eines Individuums überzeugen. Sollte man dies aber geschafft haben, so genießt man das voller Vertrauen und den Schutz der argwöhnischen Schildkröte. Natürlich stehen die Menschen [[Takigakure]]s automatisch unter seinem Schutz, da er diese als Abkömmlinge der ersten Dorfbewohner ansieht.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die schwarze Schildkröte Xuan Wu steht für die Jahreszeit Winter und damit für die Ruhe selbst, die während eines jeden Winters in der Natur einkehrt. Oftmals wird auch der Tod mit ihm in Verbindung gebracht, denn nicht alle Lebewesen überstehen den kalten Fängen des Winters.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Der gelbe Drache====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Mädchen namens Hiwa ist ein sehr naturverbundener Mensch. Sie weiß jeden Aspekt der Natur zu schätzen, achtet jede noch so kleine Lebensform und würde immer zum Wohle dieser handeln. Ihr eigenes Wohl stellt sie unter das von anderen, selbst wenn es um das Wohl fremder Menschen geht. Sie ist eine lebensfrohe Person, die sich gerne auch bei anderen Menschen aufhält. Durch ihren langen und außergewöhnlichen Aufenthalt in der Natur, ist diese zu ihrem eigentlich Zuhause geworden, etwas das man ihr auch anmerkt. Sie verbringt mehr Tage in Wäldern als unter Menschen. Man sagt ihr nach, dass sie mit Bäumen reden kann.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Hiwa gilt heute als Tod, wobei man sich dessen nie gewiss war. Man erzählt sich, dass sie eines Tages einfach im Wald verschwunden und nie wieder zurück gekehrt war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Frage-Sektion ==  &lt;br /&gt;
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== Navigation ==&lt;br /&gt;
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		<author><name>Masao Higurashi</name></author>
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		<title>Geschichte von Taki</title>
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		<updated>2016-03-14T15:52:42Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Masao Higurashi: /* Ieyasu Kagetoya */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Auf dieser Seite findet ihr eine Übersicht über die Geschichte des Dorfes [[Takigakure]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Seit Entstehung von [[Takigakure]]==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Sengoku Jidai===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Anfang der Geschichtschreiber [[Takigakure]]s steht Sengoku Jidai, die Zeit der streitenden Reiche. Nachdem die Kunst des Ninjutsu zur Blüte seiner Macht aufgestiegen war, durchstriffen zahllose [[Clan]]s die Lande, ein jeder mit seinen eigenen Fähigkeiten und Ansichten über die Welt. Sie waren [[Söldner]], die von den Ländern bezahlt wurden und alle bisher gekannten Waffen und Armeen überflüssig machten. Diese Kraft, die vielen zunächst wie ein Segen erschien, wurde schnell zu einem Fluch als sich angeblich selbst der Himmel in blutiges Rot aufgrund der endlosen Schlachten färbte, die auf der Erde ausgetragen wurden. Als sich die zwei mächtigsten [[Clan]]s im Reich des Feuers zusammenschlossen und [[Konohagakure]] gründeten, geschah ein Umdenken in vielen Ninja[[clan]]s die diesem Beispiel folgten. Es war deutlich geworden das es keinen Sinn mehr hatte nur dem eigenen Clan Treue zu schwören: Um zu bestehen brauchte es Bündnisse mit anderen Gruppierungen. Je stärker die zu schmiedende Allianz umso mehr Macht für die Beteiligten.&amp;lt;br /&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Gründung des Dorfes - 85 Jahre vor Ende des Bluterbenkrieges===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In diesen Jahren versammelten sich vier der örtlichen Ninjaclans an dem Baum, den wir heute Taki-Baum nennen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Gesellschaft_in_Taki#Kagetoya|Kagetoya]] (Krieger), die [[Gesellschaft_in_Taki#Shiazu|Shiazu]] (Strategen), die [[Gesellschaft_in_Taki#Fuyou|Fuyou]] (Heilung) und die [[Gesellschaft_in_Taki#Nanaya|Nanaya]] (Tarnung).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie schlossen einen Pakt und schworen untereinander Treue an diesem Baum, der zu dieser Zeit noch ein gewöhnlicher war und erst Jahrzehnte später zu wahrer Berühmtheit gelangen sollte. Entgegen häufiger Annahme wurde [[Takigakure]] auf Vorschlag der [[Gesellschaft_in_Taki#Fuyou|Fuyou]] und Nanaya hin als Demokratie gegründet, da sich die verfeindeten [[Clan]]s der [[Gesellschaft_in_Taki#Kagetoya|Kagetoya]] und [[Gesellschaft_in_Taki#Shiazu|Shiazu]] auf keinen Anführer einigen konnten. [[Takigakure]] wurde vom Ältestenrat geführt, welcher aus den Anführern der jeweiligen [[Clan]]s bestand und hatte zu Beginn mit vielen Schwierigkeiten zu kämpfen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch die schier endlose Bedrohung und zahlreiche Überfälle entwickelte [[Takigakure]] bereits sehr früh fähige Verteidigungsmechanismen und Finten, mit denen sie selbst übermächtige Feinde erfolgreich abwehren konnten. Niemals gelang es einem Feind Fuß in [[Takigakure]] zu fassen und der Frieden im verborgenen Dorf machte den Rat der Ältesten leichtsinnig und überheblich.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Der Fall Kakuzu und Kagetoya-Dynastie - 65 Jahre vor Ende des Bluterbenkrieges===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Fall Kakuzu sorgte für besonderes Aufsehen im Dorf und beeinflusste es bis heute. Nachdem der Jounin Kakuzu bei einem Auftrag scheiterte der die Ermordung des ersten [[Wichtige_Personen_in_Konoha#Hokage|Hokage]]s im Sinn hatte, mit dem [[Takigakure]] im Krieg war, erfuhr er bei seiner Rückkehr eine starke Ignoranz und Ablehnung. Er wurde mit Strafen belegt, denen er sich mit unerwarteter Gewalt erfolgreich widersetzen konnte. Bei seiner Flucht kam der gesamte Ältestenrat ums Leben, was für große Debatten in den Clans sorgte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Ieyasu [[Gesellschaft_in_Taki#Kagetoya|Kagetoya]] sich zum neuen Oberhaupt erklärte, gab es niemanden der ihm zu widersprechen wagte. Mittlerweile hatten sich weitere [[Clan]]s in [[Takigakure]] angesiedelt und viele von ihnen hielten den mächtigen [[Gesellschaft_in_Taki#Kagetoya|Kagetoya]] die Treue, sodass jeder Widerspruch in einem Bürgerkrieg hätte enden können.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Der Aufstand und Shiazu-Dynastie - 28 Jahre vor Ende des Bluterbenkrieges===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Viele Jahrzehnte lang herrschte in [[Takigakure]] eine angespannte Stimmung, doch keine Seite wagte es diesen trügerischen und wackeligen Frieden zu brechen. Das Dorf hatte viele Fortschritte gemacht. Es gelang ihm seine Macht auszubauen und von Taki als offizielles Ninjadorf anerkannt zu werden. Seine Ninja sicherten nun nichtmehr einzig das Dorf, sondern das gesamte Land stand unter dem Schutz und der Verwaltung der Ninja aus [[Takigakure]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dennoch folgte das unvermeidliche erneut aus einer im Leichtsinn geborenen Handlung heraus: Als Ieyasu [[Gesellschaft_in_Taki#Kagetoya|Kagetoya]] sich in einer Schlacht dazu entschied eine Kompanie seiner Shinobi für den Sieg zu opfern, musste er die Folgen seiner Handlung am eigenen Leib spüren. Die Kompanie unter Führung von Kenshin [[Gesellschaft_in_Taki#Fuyou|Fuyou]] schaffte es entgegen aller Wahrscheinlichkeiten nicht nur zu überleben, sondern die gesamte Schlacht beinahe im Alleingang zu entscheiden. Als sie anschließend zurückkehrten, wandten sie sich offen gegen die Ninja welche sie im Stich und zum Sterben zurückgelassen hatten. Die [[Gesellschaft_in_Taki#Shiazu|Shiazu]], welche wohl nur auf eine solche Gelegenheit gewartet hatten, schlossen sich mit den [[Gesellschaft_in_Taki#Fuyou|Fuyou]] zusammen was letztlich auf den Tod [[Gesellschaft_in_Taki#Kagetoya|Kagetoya]]s und dem Ende seiner Dynastie noch auf diesem Schlachtfeld hinauslief.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Daheim in [[Takigakure]] wurde Shingen Shiazu als neues [[Dorfoberhaupt]] etabliert, mit großer Unterstützung der [[Gesellschaft_in_Taki#Fuyou|Fuyou]] und einiger jüngerer [[Clan]]s, welche sich im Laufe der Jahre um die Shiazu und [[Gesellschaft_in_Taki#Fuyou|Fuyou]] geschart hatten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unter den Shiazu änderte sich nach Aussen hin wenig, da sie an den Pfaden der [[Gesellschaft_in_Taki#Kagetoya|Kagetoya]] festhielten und diese trotz des Zwischenfalls nicht als Verräter deklarierten. Dennoch war dies das offizielle Ende des [[Clan]]s, denn während die Kagetoya mehr und mehr Verbündete in [[Takigakure]] verloren, schwand auch der [[Clan]] bis sich im folgenden Bluterbenkrieg ihre Spuren komplett verloren.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===[[Takigakure]] im Bluterbenkrieg===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während des Bürgerkrieges erlebten viele Einwohner und Ninja eine Schockphase die selbst nach dem Ende des Krieges noch viele Jahrzehnte lang anhalten sollte. Sie erkannten, das ihre Sicherheit nicht von selbst gegeben war. Obwohl es den Ninja gelang jeden Eindringling vom Dorf fern zu halten, hatte das Dorf viele Verluste und Tragödien zu beklagen, viele die heimkehrten waren nicht mehr dieselben wie vorher und erzählten erschreckende Geschichten über all die Bluterbler gegen die sie hatten kämpfen müssen.&amp;lt;br /&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Folgen des Krieges und Ashura-Dynastie - Monate nach Ende des Bluterbenkrieges===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenige Monate nach Ende des Krieges musste auch Shingen Shiazu zurücktreten, der sich in einer der letzten großen Schlachten schwere Verbrennungen zugezogen hatte. Zur Überraschung vieler ernannte er Mifune Ashura zu seinem Nachfolger, nachdem dieser sich in zahlreichen Schlachten hervorgetan hatte. Damit war er der erste Anführer [[Takigakure]]s der aus keiner der vier Gründerfamilien stammte, deren Population sich im Krieg ohnehin deutlich reduziert hatte. Der Ältestenrat wurde neu geordnet, sodass auch Mitglieder der niederen [[Clan]]s Zugang zu diesem hatten, was die Machtstellung der Gründerfamilien endgültig brechen sollte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem sich die Defensive als besonderes Markenzeichen der Shinobi aus [[Takigakure]] etabliert hatte, begann Mifune eben dieses noch auszubauen. Die alten Verteidigungsanlagen wurden verstärkt und Sicherheitskontrollen für Aus- und Einwanderer verschärft. Waffen wurden entwickelt und verbessert, während den Einwohnern die Gefahr der Aussenwelt eingeprägt wurde, der die heimische Sicherheit des Dorfes gegenüberstand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Takigakure]] begann sich für einen Krieg zu rüsten, der nicht kommen sollte.&amp;lt;br /&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Zeit des Friedens und Musou-Dynastie - 42 Jahre nach Ende des Bluterbenkrieges===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach einem friedlichen, wenn auch überraschendem, Tod Mifunes, wurde Kessen Musou vom Ältestenrat zu dessem Nachfolger ernannt. Während [[Takigakure]] sich in der Ashura-Dynastie mehr um die Sicherung seiner Position kümmerte, brach man in der Musou-Dynastie überraschenderweise damit. Potential von Aussen wurden willkommen geheißen und gefördert, während die Ninja-Akademie an gegenwärtige Standards angepasst wurde. In dieser Zeit stießen viele [[Clan]]s und Familien nach [[Takigakure]], die auch für dessen Entwicklung wichtig sind, wie [[Wichtige_Personen_in_Taki#Jinkou_Eigen|Jinkou Eigen]] oder die Familie der [[Wichtige_Personen_in_Taki#Shinishi_Kudo|Kudo]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Ära des Friedens hatte [[Takigakure]] erfasst und viele Ninja wuchsen in dem Bewusstsein auf diesen Frieden erhalten zu wollen. Konflikte waren selten und wurden zumeist gerecht gelöst. Von einigen wurde diese Zeit als wahres Paradies empfunden, andere verurteilten den Leichtsinn mit welchem die Ninja hierdurch behaftet wurden.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Militarisierung und Eigen-Dynastie - 80 Jahre nach Ende des Bluterbenkrieges===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als die Musou-Dynastie mit dem Tod Kessens während einer geheimen Mission endete, gab es große Bestürzung im Dorf als der Ältestenrat zur Überraschung vieler eine Frau namens [[Wichtige_Personen_in_Taki#|Jinkou Eigen]] zum neuen Oberhaupt ernannte. Abgesehen davon dass sie eine Frau war, war sie auch eine Ausländerin ohne feste Wurzeln in [[Takigakure]], was bei vielen Misstrauen erregte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Eigen-Dynastie wurde großer Wert auf innere Sicherheit gelegt. Die Schutzmaßnahmen innerhalb und ausserhalb des Dorfes wurden ebenso verstärkt wie deutlicher spürbar gemacht. Viele Systeme wurden bürokratisiert und auf Effizienz getrimmt, während die ·Shineitai·, die mehrere Dutzend starke Leibgarde des Oberhauptes, etabliert wurde. Es gab das erklärte Ziel aus [[Takigakure]] ein Dorf werden zu lassen, welches sich vor den Großreichen nicht weiter würde verbergen müssen. Aussen wurden Bündnisse geschmiedet, Innen wurden Gesetze erlassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu dieser Zeit traten auch die sogenannten &amp;quot;[[Söldner]]&amp;quot; das erste Mal an das Licht der Öffentlichkeit. Menschen ohne Chakra probten mit Schusswaffen den Aufstand gegenüber den mittlerweile etablierten Ninja.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Söldner-Ära===&lt;br /&gt;
Nach den militärisch geprägten Jahren Jinkous, hatte die [[Wichtige_Personen_in_Taki#Ehemalige_Dorfoberhäupter|Gushiken]]-Ära das erste Mal seit dem Bluterbenkrieg wieder mit einer größeren Bedrohung zu tun: Den Söldnern.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Doch anders als in anderen Ländern und Dörfer gab es in [[Taki no Kuni]] nur wenig Aktivitäten dieser und die im Vergleich geringe Anzahl der Söldner bereitete den vereinte Kräften der Landesfürsten und des Ninjadorfes kaum Probleme.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Da [[Takigakure]] ohnehin keine Gefahr durch die Söldner für das einzige wirklich versteckte Dorf sah, zogen sie daher nicht aktiv in den Kampf gegen diese, sondern verteidigten lediglich das Land gegen die wenigen einfallenden Truppen, welche die Städte bedrohten.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Eingriff des Ältestenrates und [[Wichtige_Personen_in_Taki#Ehemalige_Dorfoberhäupter|Gushiken]]-Dynastie - 85 Jahre nach Ende des Bluterbenkrieges===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Änderungen während der Eigen-Dynastie sorgten für größeren Widerstand bei den traditionelleren Clans des Dorfes als erwartet, weshalb unter internem Druck der Ältestenrat dazu gezwungen wurde Eigen um den Rücktritt zu bitten. Als [[Wichtige_Personen_in_Taki#Ehemalige_Dorfoberhäupter|Muneyaki Gushiken]] die Führung des Dorfes übernahm, waren viele erleichtert wieder einen ·wahren Taki-Ninja· an der Spitze zu sehen.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Beginn der [[Wichtige_Personen_in_Taki#Ehemalige_Dorfoberhäupter|Gushiken]]-Dynastie - 85 Jahre nach Ende des Bluterbenkrieges===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit [[Wichtige_Personen_in_Taki#Ehemalige_Dorfoberhäupter|Muneyaki Gushiken]] als neuer Führung des Dorfes ging eine Welle der Erleichterung durch die Reihen der Bewohner des Dorfes, ein Anführer geboren in [[Takigakure]] selbst und bereits mit 9 Jahren Absolvent der Akademie. Allerdings blieb ein plötzlicher Umschwung der Politik wieder der Erwartungen aus. [[Wichtige_Personen_in_Taki#Ehemalige_Dorfoberhäupter|Muneyaki]] zeigte sich viel mehr als zurückhaltend und vorsichtiger Ninja. Selbst einige Monate nach seiner Einsetzung herrschte eine Stille im Zusammenhang mit seiner Politik. Als [[Wichtige_Personen_in_Taki#Ehemalige_Dorfoberhäupter|Muneyaki]] dann sogar plötzlich für eine Weile lang verschwand fürchteten sowohl der Ältestenrat als auch die Bewohner [[Takigakure]]s dass die Auswahl ein Fehler gewesen war und sie ihren Anführer nie wiedersehen würden. Doch [[Wichtige_Personen_in_Taki#Ehemalige_Dorfoberhäupter|Muneyaki]] erschien wider Erwarten wieder an den Toren [[Takigakure]]s als wäre nichts gewesen, um sich seinen Aufgaben als [[Dorfoberhaupt]] des Dorfes zu stellen. Erst einige Wochen nach seiner Rückkehr enthüllte [[Wichtige_Personen_in_Taki#Ehemalige_Dorfoberhäupter|Muneyaki]] die Intention hinter seinem Verschwinden.&lt;br /&gt;
Er hat die legendären Wächter aus den vergessenen Geschichten Takis erforscht und als Zeichen der Wertschätzung den Titel des Dorfoberhauptes des Dorfes  in den gelben Drachen ernannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Post-Söldner-Ära===&lt;br /&gt;
Da die [[Söldner]]-Ära keinen großartigen Einfluss auf [[Takigakure]] hatte, verlief das Leben im Dorf nach dem Sieg über diese nicht anders ab als zuvor.&lt;br /&gt;
Es gab, da man sich nicht großartig mit den [[Söldner]]n beschäftigt hatte, anders als in anderen Ländern, keine großen technologischen Fortschritte, noch war man auf diese im recht traditionellen Land erpicht.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Es gab jedoch erste stärkere diplomatische Berührungen mit den Dörfern [[Kirigakure]] und [[Kumogakure]].&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Diese waren auf die diplomatischen Beziehungen des ehemaligen Dorfoberhaupts [[Wichtige_Personen_in_Taki#Dorfoberhaupt|Eigen Jinkou]] zu [[Kirigakure]] zurückzuführen, die ursprünglich aus dem Dorf stammte. Über jene Beziehung kamen sie dann auch in Berührung mit [[Kumogakure]], welche schon immer recht eng mit [[Kirigakure]] verbunden waren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Dreier-Bündnis-Ära===&lt;br /&gt;
Das Dreier-Bündnis [[Kirigakure]]-[[Kumogakure]]-[[Takigakure]] hat seine Wurzeln bis in den Bluterbenkrieg geschlagen. Damals entstand der erste Kontakt aller drei Länder miteinander. Auch wenn dieser Kontakt eher negativer Natur gegenüber [[Takigakure]] war, so festigte es die Bindung der beiden anderen Bündnispartner.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Dieses Verhältnis schob sich jedoch ins positive als [[Wichtige_Personen_in_Taki#Eigen_Jinkou|Eigen Jinkou]] Dorfführer wurde, da Eigens Heimatdorf [[Kirigakure]] gewesen war, pflegte sie in dieser neuen Position eine recht umsichtige Politik, welche den Grundstein für das künftige Bündnis legte.&lt;br /&gt;
Zur freundschaftlichen Annäherung begrüßte [[Takigakure]] bald eine kleine Delegation [[Kirigakure]]-Ninja im Dorf, deren Besuch überraschend gut ausging.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Anschläge während des [[Chuuninexamen]]s in [[Kumogakure]] festigte ebenfalls diese Beziehung, da [[Takigakure]] ihrem neuen Freunden [[Kirigakure]] und somit auch [[Kumogakure]] bei der Beseitigung der Schäden half.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Nach der Eroberung einer [[Söldner]]festung seitens [[Kirigakure]], wurde diese zum gemeinsamen Besitz der drei Dörfer erklärt und die Bündnisfestung erschaffen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die letzte Festigung des Bündnisses wurde durch die Katastrophenhilfe während Unwetters erzielt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Beginn der [[Wichtige_Personen_in_Taki#Shinishi_Kudo|Kudo]]-Dynastie - 89 Jahre nach Ende des Bluterbenkrieges===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem, Nobu Guskihen, der Bruder [[Wichtige_Personen_in_Taki#Ehemalige_Dorfoberhäupter|Muneyaki Gushikens]], diesen auf dem Weg zu einer wohl wichtigen Besprechung abfangen und entführen konnte, trat die Spezialeinheit Takigakures in Aktion, unter anderem auch [[Wichtige_Personen_in_Taki#Shinishi_Kudo|Shinishi Kudo]].&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Wichtige_Personen_in_Taki#Shinishi_Kudo|Shinishi Kudo]] gelang es als einziger, den [[Wichtige_Personen_in_Taki#Ehemalige_Dorfoberhäupter|gelben Drachen]] und seinen Bruder in einer Höhle zu finden und zu erreichen. Ihm gelang es Nobu Gushiken, das höchst gefährliche, ehemalige Mitglied der [[Einheiten_Takigakures#Tsuisekisha_.28J.C3.A4ger.29|Tsuisekisha-Einheit]], den Bruder von Gushiken, zu erledigen. &lt;br /&gt;
Gerüchten zufolge soll Nobu jedoch Sicherheitsvorkehrungen geplant haben, welche besagte Höhle nach seinem Tod zum Einsturz brachte.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Offiziellen Aussagen zufolge, gelang es Kudo, das [[Dorfoberhaupt]] aus der misslichen Lage der einstürzenden Höhle zu befreien, schaffte es jedoch selbst nicht mehr heraus. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Wichtige_Personen_in_Taki#Shinishi_Kudo|Shinishi Kudo]] galt eine Zeit lang als verstorben, ehe er wohlauf zurückkam und wenig wegen seiner heldenhaften Taten, der Rettung des alten Dorfoberhauptes sowie dem Ausschalten des Verräters selbst zum [[Dorfoberhaupt]] ernannt wurde, da [[Wichtige_Personen_in_Taki#Ehemalige_Dorfoberhäupter|Muneyaki Gushiken]] von diesem Amt zurücktrat.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der junge [[Gesellschaft_in_Taki#Kudo|Kudo]] brachte gleich frischen Wind in des recht traditionelle Takigakure, durch die Umbenennung des Dorfoberhaupt-Titels vom gelben zum goldenen Drachen, sowie dem Bau eines neuen [[Aufbau_von_Taki#Ninjasitz.2Fgoldene_Drachenstatue|Ninjasitzes]], der eben jenes Wesen repräsentieren sollte.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Jedoch hatte [[Wichtige_Personen_in_Taki#Shinishi_Kudo|Shinishi Kudo]] mit seiner Ernennung gleichzeitig etwas geerbt was den jungen Shinobi auf die Probe stellen sollte, der [[Taki_no_Kuni#Jashin_Sekte|Jashin-Kult]] der zuvor in Takigakure schon Unheil angerichtet hatte war stärker geworden und schaffte es [[Takigakure]] als Dorf einige Seitenhiebe zu verpassen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Bald darauf sollte ein Krieg in [[Taki no Kuni]] ausbrechen in dem die beiden Seiten ihre Kräfte maßen und [[Wichtige_Personen_in_Taki#Shinishi_Kudo|der goldene Drache]] seine Stärke und Führungsqualitäten beweisen musste.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Das Lied des gelben Drachen=&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwischen den Reihen voller Bücher und Schriftrollen in der Bibliothek [[Takigakure]]s, die oft von großen Personen der Vergangenheit, wichtigen Ereignissen oder Techniken sowie Lehre handeln, findet der Suchende bis weilen ein kleineres unscheinbares Buch.&lt;br /&gt;
Nur selten wurde das Buch in den letzten Jahren aus der Umarmung seiner größeren Brüder und Schwestern gerissen, um seinen Inhalt dem Suchenden zu offenbaren. Es war in Vergessenheit geraten und gelegentlich, wenn es aus dem langen Schlaf eines von Staub bedeckten Buches für einen Moment, welcher für ein Buch alles zwischen einer Sekunde und einem Jahrhundert sein kann, aufwachte, erinnerte es sich sehnsüchtig daran wie es gewesen war, als noch kleine Kinderfinger es jeden Tag hervorgeholt und die dazugehörigen hohen Stimmen erfreut und laut aus ihm hervor gelesen hatten.&lt;br /&gt;
Es war abgenutzt ja, aber das stimmte das Buch nicht traurig sondern machte es eher stolz. Die güldene Farbe, mit der sein Schaffer einst den Umschlag beschrieben hatte, hatte ihm eh nie wirklich gefallen und der Zustand sprach in seinen Augen für all die Liebe und Anerkennung, die ihm einst zugekommen war. Und schließlich hatte die Geschichte, mit deren Schutz und Überlieferung es beauftragt worden war, alles Recht auf derartige Zuwendung.&lt;br /&gt;
Ja das Buch war stolz auf sich selber und wusste, dass es nur lange genug warten müsste, bis es aus seinem Schlaf aufgeweckt werden und seine Geschichte erneut offenbaren würde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Irgendwann kam dieser Tag und an diesem Tag fand die Sage des [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|gelben Drachens]] und der Götter wieder Einzug in die Köpfe der Menschen. Wie so oft bei Sagen weiß niemand zu sagen, wie viel wahr und wie viel hinzugedichtet worden war. Aber dies, so wusste das Buch, war nicht die Aufgabe einer Sage.&lt;br /&gt;
Eine Sage muss die Herzen der Menschen erfreuen, sie mit Hoffnung erfüllen und zum Träumen anregen. Eine Sage lässt bisweilen alte Männer genauso wie kleine Kinder mit verträumten Blicken die Welt um sich herum betrachten und sich vorstellen, wie es wohl damals an diesem Ort ausgesehen haben könnte. Eine Sage schließlich steht für eine Lektion und Beispiel, Lehre und Wissen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und so erzählt das Buch die Geschichte:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Prolog===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vor langer Zeit, als die Menschheit noch jung war und mit den großen Augen eines kleinen Kindes die Welt um sich herum betrachtete, herrschte die Natur über das Leben eines jeden Lebewesens mit einer Hand, die zugleich sanft wie ein kühler Windstoß im drückenden Sommer als auch hart wie der Kern eines großen Gebirges war.&lt;br /&gt;
Der Mensch, genauso wie alle anderen Lebewesen ob Tier, Pflanze oder Stein kämpfte jeden Tag um sein Überleben. Aber nicht Angst oder Ohnmacht vor den Strapazen bestimmten sein Leben, sondern Freude und Glück über die einfachsten Dinge. Er war glücklich, wenn er mit vollem Magen einen warmen und sicheren Schlafplatz gefunden hatte.&lt;br /&gt;
So herrschte die Natur und die Tiere, die teilweise älter als die Menschen waren, wuchsen zu prächtigen Gestalten heran. Hört man heute von Erzählungen aus jener Zeit, so wirken die Geschichten von dem riesigen Wald, der den Großteil des Kontinents bedeckte und von ebenso riesigen Tiergottheiten bevölkert war, wie die Märchen eines alten wirren Greises.&lt;br /&gt;
Aber der Menschheit Kindeswiege war dies Umfeld beschützt vom großen Schatten des Waldgottes. Irgendwann jedoch fängt jedes Kind an sein Umfeld zu verändern und in einer Zeit, in der sich das Schicksal dieses Gleichgewichtes entscheiden sollte erhob sich der [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|gelbe Drache]] über die Träume von Natur und Mensch hinweg in die Lüfte der Zukunft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===1. Kapitel===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Langsam und träge floss der kleine Bach an diesem Tag die Hänge des Hügels herab, plätscherte nur missmutig über die großen Steine nahe seiner Quelle, drückte nur halbherzig die Kiesel vor sich her, die sich in seinen Weg stellen wollten, und wollte gar nicht so recht seinen Weg gen Tal beschreiben.&lt;br /&gt;
Hätte man den Bach an einem anderen Tag gesehen und hätte man Aug und Ohr, so wie es die Menschen früher für die Natur gehabt hatten, so hätte die Freude und die Glückseligkeit des Baches einem das Herz erwärmt. Es war kein großer Bach, es war kein Bach, dessen Wasser sich in den Strom eines gewaltigen Flusses oder die Gefilde eines riesigen Sees mischte. Es war ein einfacher Bach, der auf der großen Landkarte nicht einmal seine Existenz belegt finden würde.&lt;br /&gt;
Aber für die Menschen des kleinen Dorfes am Fuße des Hügels war er die Quelle ihres Lebens und somit das Wichtigste in der Welt und für ihn waren diese Menschen das Wichtigste in der Welt.&lt;br /&gt;
Wer brauchte schon riesige Mengen Wassers, wenn er sich an dem Lachen der Kinder erfreuen konnte, die in ihm spielten und sein Wasser benutzten, um sich gegenseitig zu bespritzen?&lt;br /&gt;
Ja es waren vor allem die Kinder, auf die sich der Bach jeden Morgen freute, wenn er sich aus dem moosig-grünen Bett seiner Träume erhob. Er kannte sie alle, er erkannte sie schon am Klang ihres Lachens und hatte einem jeden der Dorfbewohner erfreut beim Wachsen zugesehen.&lt;br /&gt;
Nichts aber stimmte ihn so traurig, wie das bittere Weinen und Schluchzen eines Kindes, das in seinem jungen Leben bereits großes Leid erfahren musste. Und ausgerechnet das herzerweichendste Weinen und die qualvollsten Tränen hatte er am gestrigen Tage wahrnehmen müssen.&lt;br /&gt;
Das Mädchen mit den grellblonden Haaren namens [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] hatte bereits in ihrer frühesten Kindheit beide Eltern verloren und lebte alleine mit ihrer großen Schwester Kigiku in dem kleinen Dorf. Nie hatte der Bach [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] weinen hören ob des Verlustes der Eltern oder der schweren Zeit, die dieser den beiden Mädchen einbrachte. Es war immer glücklich mit seinem Leben gewesen, hatte sich nie beschwert und war der großen Schwester stets zur Hand gegangen. Und ausgerechnet dieses Mädchen, das dem Bach immer ein Quell der Freude gewesen war, weinte nun ob der schweren Krankheit des Einzigem, dem es sich immer sicher gewesen war: Seiner Schwester.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was konnte der Bach tun? Die Menschen hatten in den Jahrhunderten seit ihrer frühesten Kindheit gelernt in der Natur zu überleben und dabei bereits einiges über die Kunst mit den Geschenken der Natur Krankheit und Wunde zu bekämpfen gelernt. Aber nicht einmal dieses Wissen schien das Leid Kigikus mildern zu können. Trübseelig floss er weiter vor sich hin und grübelte nach, was er tun könnte. Auch dachte er dabei daran, dass die Menschheit längst ihr Kindesbett verlassen und begonnen hatte, die harte Seite der Natur, die ihr Leben bedrohte, zu bekämpfen.&lt;br /&gt;
Früher, er konnte sich fast nicht mehr daran erinnern, hatte sich nur selten die Sonne in seinen Wassern gespiegelt, da der Schatten großer Bäume stets sein Gefilde bedeckte. Irgendwann aber hatten die Menschen damit begonnen die Bäume zu fällen und sich Platz zum Leben, für ihr Vieh und für ihre Felder zu schaffen. Der große Wald war immer weiter geschrumpft und schon lange hörte der Bach die Stimmen der Bäume nur noch aus sehr weiter Entfernung im Säuseln des Windes.&lt;br /&gt;
Als er nun so lauschte, um die Stimmen der Bäume zu hören, vernahm er die Stimme eines Menschen. Dieser Mann, denn seine tiefe und rauchige Stimme verriet sein Geschlecht, sang irgendwo in seiner Nähe von etwas, was der Bach völlig vergessen hatte: Von dem Waldgott.&lt;br /&gt;
Die Erinnerungen überschlugen sich und schnell beschloss der Bach aus seiner Trübseligkeit zu erwachen und den Sänger mit dem Plätschern seines Wassers an- und zu dem kleinen Dorf hinzulocken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===2. Kapitel===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stark schmerzten die Füße des Greises, dessen Stimme der Bach vernommen hatte, ob seiner langen Wanderung und ein jedes Wort, das er scheinbar vergnügt vor sich her sang, war einzig und allein dazu gedacht, um ihn von den Schmerzen abzulenken.&lt;br /&gt;
Er war weit gereist, hatte viele Flüsse überquert und sich an viele Bäume gelehnt, wenn sein alter Körper ein paar Momente der Ruhe benötigten. Weswegen er reiste, wusste er nicht mehr. Einzig und allein erinnerte er sich noch daran, dass er einst am Rande eines großen Waldes gelebt und von dessen Wildheit und Schönheit verzaubert worden war.&lt;br /&gt;
Angelockt vom Plätschern des Baches, dessen kühles Wasser Linderung für die schmerzenden Füße verhieß, wechselte der Greis die Richtung und traf schon bald auf den kleinen Bach und das in nicht allzu weiter Ferne stehende Dorf. Noch einmal nahm sich der Alte zusammen, trällerte um so lauter, als seine Füße besonders stark schmerzen und ihm anscheinend sagen wollten:“Wieso bleibst du nicht einfach hier sitzen und gönnst uns unsere Ruhe du alter Narr?“&lt;br /&gt;
Aber der „alte Narr“ war dickköpfig geworden und wollte nicht nur seine Füße ausruhen, sondern auch noch mit Menschen reden. Ein Vergnügen, das ihm seit Wochen verwehrt war.&lt;br /&gt;
So laut trällerte er vor sich hin, dass er das Schluchzen des kleinen Mädchens, das am Ufer des kleinen Baches mehr in sich zusammen gekauert war, als dass es saß, nicht mitbekam. Erst, als das Mädchen seine grünen Augen öffnete und auf den alten und komisch aussehenden Mann schaute, während es sich über die tränenverschmierten Wangen wischte, bemerkte dieser, dass er nicht alleine war.&lt;br /&gt;
„Was ist ein Waldgott?“ ertönte die hohe Stimme des Mädchens und der alte Mann blieb verdutzt stehen, um die fragenden großen Augen, die vor Weinen rot geworden waren, zu bewundern. Kurz entschlossen gewährte er seinen fast schon rebellierenden Füßen ihren Wunsch und ließ sich neben dem Mädchen leise seufzend nieder.&lt;br /&gt;
„Die gestaltgewordene Natur. Wille und Kraft dessen, was uns stets umgibt, und genauso wild und sanft wie eben jenes.“ Antwortete er ein wenig kryptischer, als er beabsichtigt hatte, während er die schmerzenden Füße aus den abgelaufenen Sandalen befreite.&lt;br /&gt;
„Und wie sieht er aus?“&lt;br /&gt;
„Er wechselt die Gestalt, so wie es auch die Natur ständig tut.“&lt;br /&gt;
„Ist er lieb?“&lt;br /&gt;
„Ja und nein. Wenn er stürmisch und verheerend ist, wenn er wütend und aufgebracht ist, so vernichtet er alles, was ihm in den Weg kommt. Ist er aber sanft und ruhig, so beschützt, heilt und umsorgt er das, was in seinen Augen, den Augen der Natur, würdig ist.“&lt;br /&gt;
Sofort weiteten sich die Augen des kleinen Mädchens, das das zerschlissene Hemd des Alten mit seinen kleinen Fingern ergriff und ihn voller Hoffnung und zugleich voller Angst vor einer möglichen Enttäuschung anschaute.&lt;br /&gt;
„Er heilt? Kann er alles heilen? Kann er auch eine richtig schlimme Krankheit heilen?“&lt;br /&gt;
Ein wenig verdutzt ob dieser Reaktion antwortete der Alte in dazu passender Stimmlage:&lt;br /&gt;
„Ehm Ja, kann er, aber dazu muss er…“ Doch weiter hörte das Mädchen nicht, es riss nur umso stärker an dem Hemd und schrie förmlich:&lt;br /&gt;
„Wo finde ich ihn? Erzähl mir bitte alles!“&lt;br /&gt;
Und nach einer Reaktion, die sehr derer glich, die er nur wenige Momente zuvor gezeigt hatte, und einem dazu passenden Seufzen, holte der Greis tief Luft und fing an zu erzählen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Weit weg im Nordosten steht er noch, der große Wald, der einst fast den ganzen Kontinent bedeckte. Im Gegensatz zu den kleinen Wäldern, die du kennst, ist dieser Wald noch erfüllt von dem Willen und der Kraft der Natur. Tief in seinem Inneren lebt der Waldgott in dem wunderbaren Hain, der schon seit Äonen nicht mehr von Menschen betreten worden ist, und umgeben von den Vorfahren der Tiere: riesige und weise Tiergötter.&lt;br /&gt;
Einst, so wurde mir als kleines Kind in meinem Heimatdorf erzählt, dass am Randes des großen Waldes steht, sahen die Tiergötter und der Waldgott mit wohlwollendem Blick auf die Menschen herab, die so schwach und zerbrechlich wirkten. Sie standen uns bei, wenn etwas unsere Existenz bedrohte, und halfen uns gelegentlich mit Rat und Tat in der Natur zu überleben, die sie schon so viel länger bevölkern und so viel besser verstehen als wir.&lt;br /&gt;
Aus dieser Zeit kommen auch die Geschichten der Heilkunst des Waldgottes und der weisen Ratschläge der Tiergötter, die zusammen mit ihren damals noch ähnlich riesigen Brüdern und Schwestern unseren Kontinent bereisten und bevölkerten.&lt;br /&gt;
Aber…“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch weiter kam der Mann nicht, denn das Mädchen war bereits aufgesprungen und rannte fort in Richtung der Häuser. Später erfuhr er, was es mit dem Mädchen auf sich hatte, und schollt sich selber ob dem, was er so unvorsichtig [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] erzählt hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===3. Kapitel===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Voller Schrecken beobachtete der kleine Bach, was geschah. In seinem Bestreben das kleine Mädchen zu trösten und sich wieder an ihrem Lachen und den strahlenden Augen zu erfreuen, hatte er vergessen, dass Menschen keine Tiere waren. Sie waren es nicht gewohnt auf sich alleine gestellt zu überleben und am aller wenigsten kleine Kinder, von den Gefahren einer solchen Reise und denen des großen Waldes ganz zu schweigen.&lt;br /&gt;
Aber was konnte er tun? Was konnte er tun?...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ohne lange nachzudenken hatte sich [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] ihre festeren Schuhe samt ein paar reisetauglichen Kleidern und Proviant – was sie eben rumliegen sah – geschnappt, hatte ihre Schwester umarmt und war mit den Worten „Der Waldgott wird dich heilen, warte es nur ab!“ aus der kleinen Hütte, die die zwei Mädchen bewohnten, verschwunden.&lt;br /&gt;
Kigiku hatte sichtlich verwirrt drein geschaut, aber hatte ob ihrer Krankheit und der Schwäche, die ihren Körper befallen hatte, nichts tun können, außer der kleinen Schwester flehentlich hinterher zu schauen. So verzweifelt, wie die große Schwester in dieser Stunde war, als[[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] Hals über Kopf das kleine Dorf verließ, so zuversichtlich war die kleine Schwester, die endlich etwas gefunden hatte, was sie tun konnte um Kigiku helfen zu können. Sie dachte gar nicht daran, dass die Reise gefährlich werden könnte, oder dass sie ihr eigenes Leben schonen müsste. Einzig und allein das Leben der Person, die für sie die Welt darstellte, war ihr wichtig und kreiste beständig in ihrer Gedankenwelt umher.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So reiste das kleine Mädchen mit dem blonden Haar und den großen grünen Augen los gen Nordosten. Zum Glück hatte sie gelernt die Himmelsrichtungen zu erkennen und zu finden und verlief sich nie. So selbstsicher ging sie ihre Reise an, dass sie vergnügt summend schon bald das kleine Tal und die Gefilde des kleinen Baches verließ.&lt;br /&gt;
Die ersten Tage ihres kleinen Abenteuers flogen nur so vorüber. Sie hatte genügend Wasser dabei und konnte ihre Proviante mit den Beeren und Früchten, die sie dank des herrschenden Sommers leicht fand, stets wieder auffüllen. Einzig und allein des Nachts, wenn es dunkel und gelegentlich sogar etwas kühler wurde, wurde es ihr etwas bang um das kleine Herz. Aber wie stets summte sie dann eine kleine Melodie vor sich her, mit der sie die große Stille um sich herum vertrieb und sich selber in den Schlaf wiegte.&lt;br /&gt;
Die Weisen sagen, dass ein entschlossenes Herz keine Furcht kenne. Nur ein zauderndes und fragendes Herz öffne Tür und Tor für Zweifel und Furcht. Wenn man diesen Worten Glauben schenken darf, so verwundert es nicht, dass [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] nie daran dachte umzukehren oder auch nur aus Angst oder Furcht eine Träne vergoss. Sie war überzeugt davon das Richtige zu tun und setzte mit derselben Überzeugung Fuß vor Fuß, ging Schritt um Schritt immer weiter gen Nordosten.&lt;br /&gt;
Schon bald wurde die Natur, die wenn auch in schwächerer Art und Weise, auch an diesem Ort zu finden war, auf das summende und singende kleine Mädchen aufmerksam und immer öfter geschah es von nun an, dass ein kleiner Sperling sich zu [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] gesellte, wenn diese tagsüber oder nachts vor sich hin sang, um diese mit seinem hohen Zwitschern zu begleiten.&lt;br /&gt;
Immer, wenn sie den kleinen [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]] sah, der ihr schon bald ein lieber Wegbegleiter wurde, hellte sich die Miene des kleinen Mädchens auf und ihre Schritte wurden bestimmter und stärker. Dem Beispiel des [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]]s folgend, fing sie schon bald an feste Rhythmen in ihren Tagesablauf zu bringen:&lt;br /&gt;
Sie stand mit der Sonne auf, aß etwas, ging dann den Tag über unterbrochen von einer Mittagspause bis sie am Nachmittag begann nach einer Schlafmöglichkeit zu suchen und daraufhin nach etwas Essbarem und Trinkbarem, wenn sie nicht schon genug während des Tages gefunden hatte. Ihrer guten Orientierung wegen verlief sie sich dabei so gut wie nie und wenn, dann brachte sie das Zwitschern des kleinen [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]] schon bald wieder auf den richtigen Weg. Auch brauchte sie nur auf das Verhalten des[[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]]s zu achten, um Wetterumbrüche oder Gefahren vorherzusehen.&lt;br /&gt;
So verging die Zeit und die Natur kehrte immer weiter in das kleine Mädchen ein genauso wie das kleine Mädchen immer weiter in die Natur einkehrte. Und dann kam der Herbst&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===4. Kapitel===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als die ersten Blätter an den Bäumen begannen gelb und rot zu werden, wusste [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]], dass der Sommer den Kampf gegen den Winter langsam verlor. Noch kämpfte er wacker und hielt die kalten Winde aus dem Norden samt der dunklen Wolken, die sie mitbrachten, zurück. Aber mit jedem Tag und jeder Nacht kamen sie näher, ohne dass der Sommer etwas dagegen würde tun können.&lt;br /&gt;
Sie musste sich beeilen, so viel verstand selbst ein kleines Mädchen, denn in den Stürmen und der Kälte des Winters würde sie nicht überleben können ohne die Hilfe und den Beistand Ihresgleichen.&lt;br /&gt;
Wäre der kleine [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]] nicht gewesen, der sie über immer längere Strecken des Tages begleitete und es sich immer öfter auf ihrer Schulter bequem machte, so hätten vielleicht der Zweifel und die Furcht Einzug in ihrem Herzen gehalten. So aber ertönten die Stimmen der Zwei, wann immer der Winter an ihren Herzen zu nagen begann, und vertrieben diesen.&lt;br /&gt;
Manchmal allerdings kam es auch vor, dass der kleine [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]] schrecklich lange weg blieb und [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] begann sich Sorgen zu machen. Sorgen um den kleinen [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]], um ihre Schwester und um den Wahrheitsgehalt der Geschichte des alten Mannes. Als der kleine [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]] eines Morgens nicht neben ihr zu finden war, erhob sie sich und ging ohne zu zaudern in den kleinen Hain hinein, der sich vor ihr erstreckte. Sie begann das Lied zu singen, das sie seit Beginn ihrer Reise immer sang, und schon bald hörte sie aus einiger Entfernung die Antwort des [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]]s.&lt;br /&gt;
Ihr Herz schlug immer schneller voller Freude und auch voller Angst ob dem, was dem [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]] passiert sein könnte. Sie rannte immer schneller, stets der Stimme des [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]]s folgend und blieb plötzlich stehen.&lt;br /&gt;
Eine kleine [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] mit ungewöhnlich eisblauen Augen stand am Fuße eines großen Baumes, auf dessen niedrigem Ast [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] sofort ein paar der Federn des kleinen [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]]s sehen konnte. Ihre Augen weiteten sich und füllten sich schon bald mit Tränen, während die Katze sich von dem ersten Schrecken ob der plötzlichen Begegnung erholte und begann um das kleine Mädchen, das mehr und mehr in Tränen ausbrach, zu kreisen.&lt;br /&gt;
[[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] verstand schnell, dass der Sommer ihr bisher nur die schönen Seiten der Natur gezeigt hatte und sie den kleinen [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]] wohl nicht mehr wieder sehen würde. Es war in ihren Augen klar, dass der [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]] den Klauen der [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] erlegen war, da er sonst längst zu ihr zurück geflogen sein würde.&lt;br /&gt;
Immer stärker wurde der Regen aus Tränen, der sich vom Gesicht des kleinen Mädchens gen Boden bewegte, bis ein empörtes Miauen das Mädchen aus seinen Gedanken rüttelte. Die [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] hatte sich vor [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] hingesetzt und schaute sie aus zugleich neugierigen und vorwurfsvollen Augen an, so dass das Mädchen nicht anders konnte als sich herabzubeugen und vorsichtig das Fell des Tieres zu streicheln.&lt;br /&gt;
Sie machte dem Tier keine Vorwürfe, da es nur um sein eigenes Überleben kämpfte, auch wenn es sie dennoch sehr traurig machte. Anstatt aber vor der Hand des Mädchens zu fliehen, ließ sich die [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] mit einem immer lauter werdenden Schnurren streicheln und verließ auch nicht die Seite des Mädchens, als dieses langsam damit beginnen musste zurück zu ihren wenigen Habseligkeiten zu gehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So nahm schon bald die kleine [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] den Platz des [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]]s ein und begleitete [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] auf ihrer Reise. Und so wie der [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]] mit seinem Verhalten dem Mädchen vieles über das Überleben in der Natur beibrachte, so tat dies auch die [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]]. Allerdings oblag es der [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] genauso wie bei ihrem ersten Treffen dem Mädchen die düstere Seite der Natur zu zeigen.&lt;br /&gt;
Hatten im Sommer noch Früchte und Beeren überall auf ihrem Weg nur darauf gewartet von ihr gepflückt zu werden, so verschwanden diese immer mehr je weiter der Herbst Einzug hielt. Und schon bald musste [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] lernen, dass sie wie die [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] Leben nehmen musste, um selber zu überleben.&lt;br /&gt;
Es dauerte schier eine Ewigkeit, bis es ihr mittels einer Falle zum ersten Mal gelang ein kleines Tier zu fangen, ein Feuer zu machen und es dann übers Herz zu bringen das Tier zu töten und sogar zu verspeisen. Sie weinte bitterlich ob des Lebens, das sie beendet hatte und flehte vielmals um Verzeihung, bevor sie sich traute zu essen.&lt;br /&gt;
Durch Wiederholung aber wird jeder zum Meister und schon bald hatte sich das kleine Mädchen an die neuen Vorgänge gewöhnt, auch wenn sie noch immer für das Schicksal der Seele eines jeden Tieres, das sie tötete, zum ihr unbekannten Waldgott betete.&lt;br /&gt;
Schon bald fiel ihr das Fehlen des freudigen Zwitscherns kaum noch auf und die Harte Seite der Natur zog immer mehr in sie ein, auch wenn diese gemischt von warmen Momenten war, wie das abendliche Einschlafen mit der [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] in den Armen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===5. Kapitel===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Immer schwächer wurde der Sommer und der Herbst, der wie sein Freund Frühling sich oft wie das Seil fühlte, an dem Sommer und Herbst zogen, wurde immer dunkler und kälter. Die Stürme, die die Höhepunkte im Tauziehen zwischen Sommer und Winter für jeden sichtbar und hörbar machten, hatten schon seit einiger Zeit immer weiter an Stärke nachgelassen so wie es auch der Sommer getan hatte.&lt;br /&gt;
Immer weniger Zeit blieb dem kleinen Mädchen, das sich immer öfter morgens von Raureif befreien musste. Gelegentlich fielen früh morgens kleine weiße Flocken vom Himmel herab, setzten sich auf ihr blondes Haar und bildeten einen Schleier aus winzig kleinen Kristallen. Immer öfter froren ihr die Füße oder die Hände, manchmal kroch die Kälte sogar langsam die Beine hoch und hätte sie nicht die [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] gehabt, die sie des nachts wärmte, so wäre sie sicher oft schlotternd vor Kälte erwacht.&lt;br /&gt;
Sie hatte kaum noch Zeit, das wusste sie. Aber unbeirrt setzte sie Tag für Tag einen Fuß vor den anderen. Sie konnte nicht scheitern, sie durfte nicht! Was war schon so ein wenig Schnee im Vergleich zu dem, was ihre Schwester erleiden musste?&lt;br /&gt;
Und dann eines Tages, als die glänzende Himmelsscheibe bereits im Sinken inbegriffen war, sah sie Rauchschwaden hinter einem kleinen Weiler aufsteigen. Sie beschleunigte ihre Schritte und angespornt durch das Wettlaufen, das sich nun ergab, sprintete auch die [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] immer schneller, bis sie das Mädchen überholte und wenig später aus deren Sichtfeld verschwand.&lt;br /&gt;
Wie lange sie schon so rannte, wusste [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] nicht. Einzig und allein die stetig abnehmende Entfernung zu den Rauchschwaden und nicht die fast schon untergegangene Sonne war Mittelpunkt aller Gedanken des kleinen Mädchens. Je näher sie aber kam, desto mehr drangen schreckliche Geräusche an ihr Ohr, die sie an die unglaublich lauten Stürme im Herbst erinnerten. Oft hatte sie sich mitten in der Nacht, wenn es besonders stark stürmte, wie ein Kokon in ihre Decke eingerollt und sich vorgestellt, dass außerhalb des schützenden Mantels riesige Tiere, wie die aus der Geschichte des Greises, umher liefen und sich gegenseitig anschrien, was diesen Schrecklichen Krach erzeugte.&lt;br /&gt;
Hätte sie gewusst, was sie erwartete, so hätte sie in jenen Nächten wohl kein einziges Auge zu bekommen. Als sie sich immer weiter ihren Weg zwischen den mit einer hauchdünnen Schicht silbrigen Schnees bedeckten Bäumen des kleinen Weilers bahnte, schälten sich immer mehr die Umrisse kleinerer und größerer Häuser aus dem zwielichtigen Schatten der Bäume. Das Herz des Mädchen schlug ob der Vorfreude vielleicht endlich ihr Ziel erreicht zu haben immer schneller, bis es plötzlich zwei Schläge aussetzte während auch die kleinen Beine sich nicht mehr fortbewegen wollten.&lt;br /&gt;
Ein gewaltiges Brüllen, wie es dem stärksten Orkan alle Ehre bereitet hätte, erhob sich, als ein gewaltiger schwarzer Schatten sich auf die Reihe der Häuser zu bewegte. Nicht heimelige Kamine, nicht freundlich strahlende Herdfeuer hatten die Rauchschwaden erzeugt, die [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] angelockt hatten, sondern in Flammen stehende Barrikaden, die die Dorfbewohner scheinbar als Schutz errichtet hatten. Aber selbst diese hatten sie nicht vor dem bewahren können, was auf sie zurollte.&lt;br /&gt;
Verzweifeltes Rufen drang an [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]]s Ohren, als das Brüllen für einen Moment aussetzte. Langsam bewegte sie sich wieder, überzeugte ihre Füße mühsam zu jedem einzelnen Schritt und näherte sich so furchtbar langsam dem Chaos, das immer mehr von sich enthüllte.&lt;br /&gt;
Der gewaltige Schatten war stehen geblieben, bäumte sich in regelmäßigen Abständen auf und brüllte jedes Mal so laut, dass die nahestehenden Bäume wackelten. Vor ihm schälten sich nun auch kleinere Schatten mit langen Stäben aus dem flackernden Zwielicht der Flammen. Je näher das kleine Mädchen kam, desto mehr erkannte sie, dass es sich um Dorfbewohner zu handeln schien, die mit langen Speeren und allerlei zweckentfremdeten Ackergerät den riesigen Schatten, der längst durch die Barrikade gebrochen war, aufzuhalten versuchten.&lt;br /&gt;
Dann hörte sie plötzlich etwas, was nicht so recht in das Chaos passen wollte. Ein hohes Schreien drang an ihre Ohren, das nicht allzu weit entfernt seinen Ursprung haben konnte. In einem solchen Chaos hätte man erwartet, dass es ein furchterfülltes Schreien einer Frau ob der großen Gefahr sein müsste. Aber ein kleines Kind, jünger als die bisher unbemerkte Beobachterin, wankte kaum in der Lage richtig zu laufen mit seinen kurzen Beinen und immer wieder sich an den Häuserwänden abstützend auf den Kampf hinter der durchbrochenen Barrikade zu.&lt;br /&gt;
Doch auch der Schatten hatte das Geräusch bemerkt. [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] blieb abermals für einen Moment vor Schreck das Herz stehen, als sich das riesige Ungetüm dem wankenden Kind zu wandte. Aber diesmal setzten ihre Beine nicht aus, sondern beschleunigten Ihre Schritte. Unweigerlich dachte [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] daran, dass sie nicht schnell genug gewesen war um ihren kleinen [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]] hatte beschützen zu können und weigerte sich so etwas noch einmal zuzulassen.&lt;br /&gt;
Ihre Beine flogen förmlich über die leicht angefrorene Erde, näherten sich immer weiter dem Kleinkind und dem riesigen Schatten, der laut brüllend ebenfalls auf dieses aus der entgegen gesetzten Richtung zusteuerte. Ein verzweifelter Ruf aus der Kehle eines Mannes drang an die Ohren des Mädchens, aber kein einziger ihrer Gedanken war dazu in der Lage sich um dieses zu kümmern.&lt;br /&gt;
Mit Müh und Not erreichte sie das wankende Kind, das in dem Moment, in dem [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] hinter ihm zu Halt kam, endgültig der Schwerkraft Rechenschaft leistete und in die Arme des blonden Mädchens fiel. Doch auch der riesige Schatten hatte die Quelle des hohen Geräusches erreicht. Als eine besonders vorwitzige Flamme ihre Stimme erhob und den Schauplatz für einen Moment zur Gänze ausleuchtete, legte [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] unweigerlich die Arme fester um das Kleinkind in ihren Armen. Vor ihr erhob sich der Kopf einer gewaltigen schwarzen [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Schildkröte]], deren Augen zornig und mordlüstern das ungleiche Gespann anfunkelten.&lt;br /&gt;
Würde sie das Kind loslassen und sich vorsichtig entfernen, während das Ungetüm mit seiner Beute beschäftigt war, so würde sie vielleicht… Doch [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] schüttelte entschlossen das blonde Haupt und drückte das Kind nur stärker an sich. Der Blick ihrer Augen wurde gefährlicher, während sich diese leicht verengten. Sie würde nicht zulassen, dass erneut ein kleines Wesen, das auf ihre Hilfe angewiesen war, starb, weil sie zu zögerlich und zu schwach war. Ähnlich einer Bärenmutter, die ihr Junges vor hoffnungslos überlegenen Jägern nicht im Stich ließ, sondern die Jäger auch noch laut anbrüllte, war der Blick des jungen Mädchens. Das Brüllen aus diesem wurde immer spürbarer, so dass selbst die [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Schildkröte]] für einen Moment inne Hielt. Immer deutlicher wurde es, man war fast der Meinung, dass man es hören … und plötzlich erschallte ein gewaltiger und tiefer Schrei, als sich ein großer Schatten zwischen [[Wichtige_Personen_in_Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] und die [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Schildkröte]] schob.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===6. Kapitel===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unweigerlich hatte [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] ihre Augen geschlossen, als der zweite Schatten so nah vor ihr erschienen war, und rechnete jeden Moment damit die Flügelschläge des Todesboten zu hören.&lt;br /&gt;
Aber diese erschallten nicht, stattdessen entwickelte sich ein Sturm aus Schrei und Gebrüll der zwei riesigen Wesen direkt vor ihr. Je mehr sie aber ihre eigene Angst und ihr wild pochendes Herz beruhigte, desto mehr war sie in der Lage die tiefen Stimmen zu vernehmen:&lt;br /&gt;
„Geh mir aus dem Weg [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Bai Hu]]!“ donnerte die etwas entferntere Stimme zornerfüllt.&lt;br /&gt;
„Nein! Diese beschütze ich und du wirst sie nicht bekommen!“ erwiderte die nähere Stimme etwas leiser, aber mit einem gefährlichen Unterton.&lt;br /&gt;
„Die Menschen verdienen den Tod!“&lt;br /&gt;
„Nichts verdient den Tod. Oder hast du Xinglu’s Worte in deinem Zorn vergessen?“&lt;br /&gt;
„Du wagst es seine Worte in den Mund zu nehmen, nachdem ihr ihn verlassen habt?“ brüllte die fernere Stimme plötzlich noch lauter.&lt;br /&gt;
„Wir haben ihn verlassen nicht wegen dem, was er einst sagte, sondern wegen dem, was er nicht mehr sagt! Würde er zu dem zurückfinden, was wir immer verehrt haben, so würden wir sofort zurückkehren.“&lt;br /&gt;
Es wurde still für einen Moment. Fast ohnmächtig vor den riesigen Geschöpfen, deren Nähe sie deutlich spüren konnte, hatte [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] ihre Augen die ganze Zeit über fest zugekniffen und auch das Kleinkind in ihren Armen hatte sich nicht gerührt. Als es nun etwas ruhiger wurde, öffnete [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] vorsichtig ihre Augen und bestaunte das weiße mit schwarzen Streifen getigerte Fell einer riesigen [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]], die sich scheinbar schützend vor sie gestellt hatte. Doch Zeit für Worte blieb ihr nicht, denn schon bald ertönte die Stimme der [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Schildkröte]] erneut, wenn auch nicht mehr ganz so sehr vor Wut bebend.&lt;br /&gt;
„Ich werde mich zurückziehen und bei Xinglu auf dich warten. Wie es stets Tradition war, wirst du ihm das Wesen vorstellen müssen, dass du vor seinem Willen beschützt hast.“&lt;br /&gt;
Ein Rauschen ertönte, während sich die [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Schildkröte]] umdrehte.&lt;br /&gt;
„In einer Woche, zum Vollmond, falls du es nicht vergessen hast.“ Brummte sie.&lt;br /&gt;
„Ich habe es nie vergessen [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Xuan Wu]], nie...“&lt;br /&gt;
Und dann verschwand die gewaltige [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Schildkröte]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erst, als sich der Schatten des Tieres mit dem Schatten des großen Wald, der in einiger Entfernung zum Dorf zu sehen war, vereinigt hatte, ging ein spürbares Aufatmen durch die Dorfbewohner. Sie schienen sich nicht an der Gegenwart des zweiten Tieres zu stören, als sie an diesem vorbei auf [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] zu rannten. Das kleine Kind in ihren Armen begehrte plötzlich auf, als ein großer Mann mit einer eindrucksvollen Narbe über der Wange und schwarzem Haar vor [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] auftauchte und im nächsten Moment hob eben dieser das Kleinkind aus ihren Armen empor und drückte es an sich.&lt;br /&gt;
„Hast du Angst um deinen Papa gehabt?“murmelte der Mann, der voller Freude dem Kind die Nase stupste.&lt;br /&gt;
„[[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]]… wir müssen reden.“ Ertönte die tiefe Stimme nun einfühlsam und beruhigend aber mit einem kleinen Anflug von Sorge und lenkte [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] von dem rührenden Bild vor sich ab. Als sie ihre Augen dem großen Wesen zu wandte und sich die Blicke begegneten, atmete sie erschrocken ein.&lt;br /&gt;
„Bist du… das kleine Kätzchen?“&lt;br /&gt;
Und der Blick der eisblauen Augen des weißen [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]]s sagte mehr als Worte könnten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===7. Kapitel===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Was hat das alles zu bedeuten?“ Schrie [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] schon fast dem großen [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] entgegen.&lt;br /&gt;
Die Sonne schickte gerade ihre ersten Strahlen durch die kahlen Äste der Bäume und zeigte dem Mädchen, wie viel Zeit seit dem Verschwinden der [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Schildkröte]] vergangen war.&lt;br /&gt;
Die letzten Stunden hatte sie damit zugebracht sich der Versuche der Dorfbewohner sie wie eine Heldin zu feiern zu erwehren und immer wieder den Armen, die sie umschlingen wollten, zu entfliehen. Als die Menschen endlich eingesehen hatten, dass sie an derlei Feiern nicht interessiert war und ihr die Nähe zu so vielen Lebewesen sogar unangenehm war, hatten sie ihr endlich etwas Platz gelassen, ihr etwas zu essen und einen Platz zum Schlafen gegeben. Während dieser Stunden war [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Bai Hu]], so hatte ihn die [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Schildkröte]] genannt, wie vom Erdboden verschlungen gewesen und erst am nächsten Morgen, als [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] sich aus Gewohnheit bei der ersten Morgenröte aus dem Bett erhob und an die frische Luft ging, saß er plötzlich neben dem Haus und schaute sie lange Zeit stumm aus seinen eisblauen Augen an, bevor er sich erhob und langsam gen Waldgrenze trottete. Schnell war sie ihm gefolgt und rief ihm nun schon zum zweiten Mal dieselbe Frage entgegen:&lt;br /&gt;
„Sag es mir! Was hat das alles zu bedeuten? Antworte endlich!“&lt;br /&gt;
„Zügle dein Temperament. Ich höre dich.“ Antwortete der große [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] mit ruhiger und gedämpfter Stimme.&lt;br /&gt;
Es dauerte ein paar Momente, bevor [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] sich etwas beruhigt hatte und deutlich leiser entgegnete: „Aber warum antwortest du mir dann nicht?“&lt;br /&gt;
„Alles besitzt einen richtigen Ort und eine richtige Zeit.“&lt;br /&gt;
„Und erst jetzt stimmt beides überein?“&lt;br /&gt;
„Richtig..“ Der [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] hielt in seinem Gang inne und schaute sich in dem winterlichen Wald einige Momente lang um, bevor er fortfuhr.“Und Vieles ist nicht für die Ohren aller bestimmt.“&lt;br /&gt;
„Also sollen die Dorfbewohner davon nichts hören?“&lt;br /&gt;
„Du hörst zu.“ Abermals folgte eine Pause, die der [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] nutzte um wieder eine Pfote vor die andere zu setzen. „Diese Menschen haben den Zorn Xinglu’s auf sich gezogen und [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Xuan Wu]], der einzige von uns der bei ihm geblieben ist, war hier um das Urteil zu vollstrecken.“&lt;br /&gt;
„Xinglu? [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Xuan Wu]]? Ich verstehe nicht… Ich verstehe gar nichts!“ Brummte [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] in sich hinein.&lt;br /&gt;
„Xinglu ist der Waldgott. Der, nach dem du gesucht hast.“&lt;br /&gt;
Ein Moment der Stille folgte, in dem sich [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]]‘s Augen weiteten und sie tief Luft holte für die folgenden Worte:&lt;br /&gt;
„Aber dann bin ich ja am Ziel Dann wird Kigiku endlich geheilt!“ Sie griff in den Schnee, warf diesen voller Freude empor und drehte sich in dem kleinen Schneegestöber entzückt um sich selber.&lt;br /&gt;
„Ja und nein.“ Erschallte die Stimme des [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]]s. Abrupt blieb [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] stehen und schaute diesen entgeistert an.&lt;br /&gt;
„Er hat die Macht zu heilen, aber ob er das tun wird ist fraglich.“ [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Bai Hu]] atmete tief ein und aus, was dank seiner Größe einen imposanten Luftstrom erzeugte, der [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]]‘s Haar umher wirbelte.&lt;br /&gt;
„Aber darum geht es gerade nicht. Du hast dich dem Willen Xinglu’s entgegen gestellt und seinen Zorn auf dich gezogen.“&lt;br /&gt;
„Aber ich habe doch nur ein kleines Kind beschützt!“ Schrie [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] ihm entgegen.&lt;br /&gt;
„Das weiß ich und das wirst du ihm erklären müssen, wenn du vor ihm stehst.“&lt;br /&gt;
Das Mädchen schluckte geräuschvoll und sah den [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] mit einer Spur Furcht in den Augen an.&lt;br /&gt;
„Und was ist, wenn er mich nicht versteht? Was ist…?“&lt;br /&gt;
„Xinglu hat sich verändert. Wo einst Mitgefühl und Wut sich die Waage hielten, herrscht nun zumeist das Dunkle.“&lt;br /&gt;
„Aber wieso?... Und wieso kennst du ihn so gut? Wieso bist du kein kleines Kätzchen mehr? Wieso hast du mir geholfen? Wieso hast du den kleinen [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]] getötet?“ Platzte es aus [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] hervor.&lt;br /&gt;
„… Zeit und Ort [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]]… Zeit und Ort.“ Und im nächsten Moment war der große weiße [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] mit ein paar gewaltigen Sätzen im Wald verschwunden und [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] drehte sich langsam gen des erwachenden Dorfes.&lt;br /&gt;
„Wenn nicht jetzt, wann dann?“ Murmelte sie und machte sich auf den Weg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===8. Kapitel===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als das blonde Mädchen sich langsam durch den winterlichen Wald dem Dorf und dessen wärmeverheißenden Rauchsäulen näherte, schälte sich immer mehr die Silhouette eines Mannes aus dem morgendlichen Zwielicht heraus. Leicht war dieser Schatten mit dem Stein zu verwechseln, auf welchem er sich befand, aber mehr und mehr fiel die Unnatürlichkeit dieses Gebildes [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] ins Auge und so blieb sie nach einigen weiteren Schritten schließlich vor einem alten Mann stehen, der seine geschlossenen Augen dem Himmel entgegen gerichtet hatte.&lt;br /&gt;
Gerade öffnete sie den Mund, um etwas zu sagen, da hob der Alte die Hand und bedeutete ihr zu schweigen. Erst einige Momente später ertönte die brüchige Stimme und durchbrach die Stille.&lt;br /&gt;
„Ich weiß, dass du hier bist auch ohne deine Worte.... Die Bäume reden seit Wochen ununterbrochen über das Mädchen, das den Waldgott sucht. Und nun stehst du vor mir, blickst mit Augen um dich, die voller Fragen sind.“&lt;br /&gt;
„Die Bäume reden?“ Antwortete [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] verdutzt und verdeutlichte mit ihrer Frage die Worte des Mannes, der anfing zu kichern, nur noch mehr.&lt;br /&gt;
„Da reist sie mehrere Monde lang durch die Natur, lässt diese in sie einkehren aber kehrt selber nicht in sie ein… Natürlich reden sie! Sie reden schon viel länger als die Menschen.“&lt;br /&gt;
„Und ihr versteht sie? Wieso verstehen die Menschen sie nicht? Oder bin das nur ich?“&lt;br /&gt;
„Ja ich verstehe sie, aber ich bin einer der Letzten.“&lt;br /&gt;
„War das mal anders?“&lt;br /&gt;
Abermals kicherte der Alte, rückte auf seinem Stein zur Seite und bedeutete [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] neben ihm Platz zu nehmen. Nur zögerlich kam sie dieser Aufforderung nach und erst, als sie neben ihm saß, erhob der Mann wieder die Stimme.&lt;br /&gt;
„Ja war es. Wir sind, genauso wie alle Tiere, die Kinder der Natur und genauso wie Kind und Mutter sich verstehen, auch ohne sich direkt zu verstehen, so taten es Mensch und Natur. Manche Menschen verstanden sie besser, manche schlechter. Aber ein jeder tat es. Irgendwann aber, wenn das Kind nicht mehr auf die Mutter angewiesen ist, bricht dieses Verständnis.&lt;br /&gt;
Was bleibt dann zurück? Ein Kind, das sich seine eigene Welt mit seinen eigenen Kräften aufbaut, und eine Mutter, die immer noch versucht über ihr Kind zu wachen.“&lt;br /&gt;
„Also… Sind es wir Menschen, die nicht mehr zuhören?“&lt;br /&gt;
Die faltige und wettergegerbte Miene des Alten verzog sich zu einem breiten Lächeln.&lt;br /&gt;
„Richtig. Sie hat nie aufgehört zu sprechen und genau so habe ich von dir gehört.“&lt;br /&gt;
„Aber, wieso verurteilt der Waldgott, der doch die personifizierte Natur ist, die Menschen, wenn eine Mutter doch nie aufhört sich um ihre Kinder zu sorgen?“&lt;br /&gt;
Ein tiefes Seufzen entfuhr dem alten Mann, dessen Lächeln schnell einem traurigen Ausdruck wich.&lt;br /&gt;
„Wo zwei Wesen nicht miteinander sprechen, da können sie nicht mehr auf Sorgen, Ängste und Bedürfnisse eingehen. Die Menschen wollten und wollen sich ihr Leben auf eigenen Beinen aufbauen. Wollen mehr und mehr die Risiken, die die Natur als Mutter vieler Lebewesen für sie bereithält, beseitigen und verändern somit etwas, was bisher kein Wesen tat: die Natur selber.&lt;br /&gt;
Der Wald, in dem wir sitzen, erstreckte sich einst über fast die gesamte bekannte Welt und wo er nicht war, da waren Steppen, Wiesen und Auen. Je mehr der Mensch sich ausbreitete, desto mehr drängte er die anderen Lebewesen und sogar die Natur zurück.&lt;br /&gt;
Letztlich ist nichts gefeit vor der Angst vor Veränderungen und Tod und der Waldgott, der vor allem der Beschützer des Waldes und der Natur ist, ist diesen negativen Gefühlen stärker ausgesetzt, als es die Natur selber ist. Denn noch immer reden die Bäume zu den Menschen und hoffen, dass sie sie verstehen.“&lt;br /&gt;
Lange Zeit schwieg das Mädchen auf diese Worte hin und schaute niedergeschlagen auf den von dünnem Schnee bedeckten Boden.&lt;br /&gt;
„Kann ich lernen sie zu verstehen?“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===9. Kapitel===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Ende der Woche, das ähnlich dem Schwerte Damokles‘ ständig drohend über [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]]s Kopf hing, rauschte wie im Flug heran. Jeder Tag war geprägt von demselben Ablauf, der ihr eine Teilnahme am dörfischen Leben lediglich zu den Abendstunden erlaubte und sie sonst von früh morgens ab in den Armen der Natur und zwischen von Schnee bedeckten Bäumen den Worten des alten Mannes lauschen ließ.&lt;br /&gt;
Am Abend des letzten Tages, den sie zum ersten Mal zur Gänze im Dorf verbringen durfte, erklang ein lautes Rascheln am Rande des Dorfes. Die Dorfbewohner streckten ihre Köpfe voller Furcht vor einem neuen Angriff aus den Fenstern und hier und dort erklangen Stimmen, die von der zu großen Ruhe in den letzten Tagen sprachen, die sie als Anzeichen für den nun kommenden Sturm sahen. Als sich die ersten bereits anschickten um wie vor einer Woche mit Feuer und behelfsmäßigen Waffen ihre Liebsten zu verteidigen, trat [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] aus der Hütte, in der sie hatte nächtigen dürfen.&lt;br /&gt;
Ohne ein Wort ging sie an der kleinen Gruppe Männer vorbei, legte einem nach den anderen beruhigend die Hand auf die Schulter und ging alleine gen Waldgrenze. Einen merkwürdigen Einfluss hatte sie auf die Bewohner, die sich langsam zurückzogen aber erst zur Ruhe kamen, als sie das Mädchen begleitet von einem großen Schatten im Dunkel des Waldes hatten verschwinden sehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]]s Reise führte sie entlang an den ihr bekannten Bäumen und Lichtungen immer tiefer in den riesigen Wald. Stumm folgte sie dem Schatten des großen [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]]s, dessen weißes Fell gelegentlich im Lichte eines vorwitzigen Mondstrahles aufzuglühen schien, aber dann sofort wieder erlosch. Kein Wort verlor das imposante Tier und ließ ihr somit sowohl die nötige Ruhe als auch Zeit um sich auf das Kommende vorzubereiten.&lt;br /&gt;
Viele Stunden lang liefen sie so an riesigen schneebedeckten Bäumen vorbei, deren imposante Statur Geschichten über Zeiten zu erzählen schien, in denen der Waldgott friedlich durch diese vergessenen Haine wandelte und den Bäumen dabei half zu wachsen. Immer weiter ging die Reise durch das Reich des Waldgottes und schließlich kündigte ein gewaltiges Tosen vom nahen Ende des Weges.&lt;br /&gt;
Und als der große [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] zum ersten Mal seit Stunden anhielt, um den Kopf gen der Quelle des Geräusches zu wenden, stockte [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] der Atem. Vor ihnen erstreckte sich ein riesiger Wasserfall, der seine Wassermassen von der Spitze eines hohen Berges hinab zu einem See schickte, der sich zu ihren Füßen erstreckte. Das aufgespritzte Wasser verteilte sich vom Berg herab langsam über die gesamte Lichtung , fing das Mondlicht ein und ließ die Umgebung gleich millionen winziger fallender Sterne in dessen silbrigen Licht erstrahlen.&lt;br /&gt;
„Dort oben ist Xing Lu’s Hain. Es ist lange her, seit ich dort war, und noch länger ist es her, seitdem die Füße eines Menschen diesen Boden berührt haben... Um dort hinauf zu kommen, wirst du auf meinen Rücken steigen und dich gut festhalten müssen.“ Erklang die tiefe Stimme des [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]]s, der sich auf den Boden gelegt hatte und geduldig abwartete, bis [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] auf seinen Rücken gestiegen war. Erst dann erhob er sich wieder und hätten sich ihre Hände nicht in dem weißen Fell verkrallt, so wäre sie bei den folgenden gewaltigen Sprüngen des Tieres, die die Zwei in Windeseile dem Scheitel des Wasserfalls näher brachten, sicherlich in die Tiefe gestürzt.&lt;br /&gt;
So aber erblickte sie bald, nachdem sie sich wieder getraut hatte ihre Augen zu öffnen, einen wunderschönen silbern glänzenden See, dessen Oberfläche so glatt wie ein Spiegel den Sternenhimmel reflektierte und dem Auge vorgaukelte einen zweiten Himmel zu den eigenen Füßen zu sehen, samt einer dunkelgrünen Wiese, die gespickt von allerhand Blumen ohne den Makel einer einzigen Schneeflocke dem Winter trotzte. Sie war im Hain des Waldgottes angekommen und erst, als sie die Augen von dessen Schönheit abwenden konnte, erblickte sie eine dunkle Gestalt, die auf der Insel mitten im See zu warten schien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===10. Kapitel===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vollkommen still lief [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Bai Hu]] an der Seite [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]]s über die wunderschöne Wiese dem See, der Insel und der Gestalt auf dieser entgegen. Sogar das große Tier, das in seinem Leben schon so viel erlebt hatte, war ob dem, was kommen würde, angespannt und dabei unbewusst in sein Jagdverhalten zurückgefallen.&lt;br /&gt;
Kein Wort verlor er, kein ungestüm umgeknickter Grashalm oder unvorsichtig berührter Kieselstein sprach vom Gang des Tieres und hätte er nicht gelegentlich tief Luft geholt, um nicht vor Anspannung zu platzen, so hätte [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] ihn wahrscheinlich völlig vergessen.&lt;br /&gt;
Das Mädchen indes lief mit ruhigem und bestimmten Schritten auf den See zu, ließ sich von dem [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] mit einem Sprung über diesen befördern, und glitt ohne aus der Ruhe zu kommen von dessen Rücken direkt auf die kleine vom Schatten einer Wolke verdeckte Insel vor die dunkle Gestalt.&lt;br /&gt;
Der Blick zweier großer violetter Augen legte sich auf sie, als ihre eigenen Augen sich langsam erst dazu überwinden mussten die ungewöhnlichen Pfoten, die einer Mischung aus Menschenfüßen und Bärentatzen zu entsprechen schienen, und dann den im Schatten liegenden Körper hinauf bis zu den Augen des Wesens zu betrachten. Als sich der Blick der zwei Wesen traf, stockte dem Mädchen der Atem und für einen Moment fühlte sie die bodenlose Wut des Schattens vor ihr. Erst nach einigen Momenten fiel ihr auf, dass sich der [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] neben ihr vor dem Wesen verneigte und so tat sie es ihm schnell und etwas überhastet gleich.&lt;br /&gt;
„Es ist lange her [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Bai Hu]].“ Ertönte die Stimme des Wesens schneidend wie der Wind im Herbst sofort, als sich [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] verneigt hatte, als ob das Wesen darauf gewartet hätte.&lt;br /&gt;
„Xinglu.“ Antwortete der [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] schlicht, aber ehrerbietend.&lt;br /&gt;
„Sag mir, warum muss mein Hain die Füße dieser Kreatur ertragen? Warum beschütztest du es vor meinem Urteil?“&lt;br /&gt;
„Weil ich versprach sie zu beschützen und ihr zu helfen, weil sie mit deinem Urteil über die Menschen des Dorfes nichts zu tun hatte und weil die Menschen nicht das sind, was du in ihnen siehst.“&lt;br /&gt;
„Xinglu’s Urteil betrifft alle Menschen!“ Ertönte die wütende tiefe Stimme der riesigen [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Schildkröte]], als sich diese aus dem See erhob und geschwind auf die Insel neben den Schatten schob.&lt;br /&gt;
„Und warum maßt du es dir an ein Urteil über Xinglu’s Urteil zu fällen [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Bai Hu]]?“&lt;br /&gt;
Der [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] atmete tief ein, um zu einer Antwort auf den Angriff [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Xuan Wu]]’s anzusetzen, aber die Stimme des Schattens ließ ihn innehalten.&lt;br /&gt;
„Ich habe [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Bai Hu]]’s Gründe gehört und im Moment soll mir dies reichen.“ Der Blick der violetten Augen richtete sich wieder auf [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]]. „Nun erzähl mir deinen Namen kleine Kreatur und begründe mir, warum du ein Wesen vor meinem Urteil bewahrtest.“&lt;br /&gt;
Aber dem Mädchen stockte der Atem abermals, als es nun die volle Aufmerksamkeit auf sich lasten fühlte. Nervös spielte sie mit ihren Daumen und hatte ihren Blick gen Boden gerichtet, als sie endlich die Kraft fand zu antworten:&lt;br /&gt;
„Mein Name ist [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]]… Und ich wollte einfach nicht zulassen, dass ein kleines hilfloses Wesen vor meinen Augen stirbt, weil ich nicht eingriff… Nicht noch einmal…“ Bilder des roten [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]]s schossen aus ihrem Gedächtnis hervor und trieben ihr Tränen der Trauer in die Augen.&lt;br /&gt;
„Nicht noch einmal?... Ich muss jeden Tag dabei zusehen, wie kleine hilflose Wesen vor meinen Augen sterben, weil andere Wesen maßlos leben wollen… Nicht noch einmal… Ich kann es nicht fassen… Was weißt du kleine Kreatur denn schon von Leben und Tod?“&lt;br /&gt;
Die Stimme des Schattens, war sie zuvor schon schneidend gewesen, hatte sich nun auch noch gleich einem Orkan erhoben und donnerte ehrfurcht erregend über den Hain, so dass ein jeder, der sie vernehmen konnte, den Kopf einzog und still ausharren wollte, bis der Sturm vorbei war.&lt;br /&gt;
„Sie weiß so viel wie man eben in einem Leben in der Natur lernen kann.“ Erschallte auf einmal eine hohe Stimme, die vom Himmel zu kommen schien. „Sie hat die tägliche Furcht und Ungewissheit gespürt, hat die Freuden über die einfachsten Dinge genossen und die Trauer über den Verlust der wertvollsten Dinge erlebt. Maßt du dir nun schon an das Recht auf Trauer und Schmerz gepachtet zu haben Xinglu?“&lt;br /&gt;
Und plötzlich landete direkt hinter [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] ein großer [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]], von dessen Federkleid sich ein paar rote Federn lösten und langsam um das Mädchen herum zu Boden glitten. Beim Anblick dieser Federn schossen dem Mädchen nur noch mehr Tränen in die Augen und sie befürchtete, dass ihr Kopf ihr einen Streich spielen würde, denn diese Federn würde sie überall wiedererkennen.&lt;br /&gt;
„Bist du so verbittert Xinglu, dass du nicht einmal erkennst, dass dieses Mädchen erst einige wenige Sommer alt ist, aber durch das Leben und die Reise in der Natur viel schneller gealtert und gewachsen ist? Erkennst du nicht, was du vor dir siehst?“&lt;br /&gt;
„[[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Zhu Que]]… worauf willst du hinaus? Erklär dich, wenn du dich schon einmal zu uns auf den Boden herablässt!“ Donnerte der Schatten abermals entgegen.&lt;br /&gt;
„Die Natur selber hat [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] auf ihrer Reise geholfen und sie wachsen lassen, um sie auf das kommende vorzubereiten. Willst du als Wächter und Aspekt dich nun gegen den Willen der Natur stellen?“&lt;br /&gt;
Ein tiefes Rauschen war zu hören, als der Schatten sich zu [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] hinab beugte und zielsicher ihrem Gesicht entgegen atmete und sie näher betrachtete. Hätte das Mädchen dies normalerweise als sehr unangenehm empfunden und sich scheu weggedreht, so blieb sie wie angewurzelt stehen und betrachtete sich stattdessen ebenfalls eingehend.&lt;br /&gt;
Sie hatte vor Wochen, vielleicht vor Monaten sogar aufgehört sich selber zu betrachten und so war ihr nie aufgefallen, dass ihr Körper in ihren einstmals kindlichen Augen riesige Züge angenommen hatte. Sie war stark gewachsen, hatte wahrscheinlich Kigiku eingeholt und noch ein wenig weiter gewachsen. Unter ihrer Jacke wölbten sich zwei Hügel nach außen, deren Maße wohl noch wachsen würden, wenn sie sich wieder einigermaßen ernähren würde. Auch ihr Haar war immer länger geworden und glich der goldenen Mähne eines Löwen. War sie vor ihrer Reise noch ein normales 10 Jahre altes Mädchen gewesen, so glich ihre Statur nun mehr der einer 15jährigen.&lt;br /&gt;
Sie kam aus dem Staunen nicht mehr heraus und verlor ob dieser Erkenntnis auch für einen kurzen Moment den Gedankengang, der ihr zuvor die Tränen in die Augen getrieben hatte. Aber dann brachte ihn eine rote Feder, die direkt vor ihren Füßen lag, wieder zurück.&lt;br /&gt;
„Du bist doch der kleine rote [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]] oder? Du lebst?“ Hauchte sie mit nach oben gerichteten Gesicht dem Kopf des gewaltigen [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]]s entgegen, der hinter ihr saß und dessen Oberkörper über ihr aufragte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===11. Kapitel===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Ja [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] ich lebe.“ Antwortete der [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]] mit sanfter Stimme, so dass [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] fast der Meinung war ein Lächeln auf dem weit entfernten Gesicht erkennen zu können.&lt;br /&gt;
„Nicht nur ergreifst auch noch du Partei für diese Kreatur, sondern du kennst sie auch noch [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Zhu Que]]? Was geht hier vor?!“ Schaltete sich die schwarze [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Schildkröte]] erneut ein und der große [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]] holte tief Luft, um zu einer Erklärung anzusetzen.&lt;br /&gt;
„Dass ihr es nicht vernommen habt, wundert mich nicht, aber vor fast einem Jahr vernahm ich die Klagen eines kleinen Baches weit im Westen. Als ich mich ihm näherte und ihn fragte, was es mit seinen traurigen Worten auf sich habe, erzählte er mir von seinem Fehler. Er habe, so berichtete er mir, in dem Versuch ein kleines Mädchen mit blondem Haar aufzumuntern einen alten Wanderer zu dieser gelockt, damit dieser sie mit seinen Geschichten aufmuntern könne. Als der Wanderer dem Mädchen von dem Waldgott erzählte, schnappte dieses sich seine Sachen und lief los, um den Waldgott zu finden und um Hilfe zu bitten. Aber wie sollte ein kleines Mädchen alleine überleben?&lt;br /&gt;
Ich beschloss also dem Bach zu helfen und dem Mädchen beizustehen. So begleitete ich [[Wichtige_Personen_in_Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]], das Mädchen aus der Geschichte des Baches, als kleiner [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]] und lehrte sie durch mein Beispiel vom Leben in der Natur.&lt;br /&gt;
Als der Herbst kam und die Zeit meiner Herrschaft sich dem Ende entgegen neigte, traf ich [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Bai Hu]] und bat ihn mir zu helfen. Fortan übernahm er es [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] zu begleiten, nachdem wir es so haben aussehen lassen als ob ich durch die Krallen [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Bai Hu]]’s gestorben wäre.&lt;br /&gt;
Während wir uns aber um [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] kümmerten, bemühte sich die Natur selber ebenfalls um [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]], half ihr beim Wachsen, beim Verstehen und beim Leben. Schon bald hätte sie uns nicht mehr gebraucht, aber wir waren zu neugierig auf das, was kommen könnte.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lange Zeit herrschte Stille, während der Schatten [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] eingehend musterte. Schließlich aber erhob er die Stimme, deren Worte er scheinbar direkt an [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] richtete.&lt;br /&gt;
„Würde ich dich am liebsten auf der Stelle zertreten für den Verstoß gegen mein Urteil, für die Schritte auf dem Boden meines Haines und für die Anmaßung, in der sich jene zwei auf deine Seite stellten und dich beschützten, so kann ich doch das Wirken der Natur an und in dir sehen.&lt;br /&gt;
Nun stelle ich dir also folgende Frage: Würdest du das Dorf, deren Bewohner dir in der letzten Woche Obdach gewährten, verlassen und zulassen, dass ich es mitsamt seiner Bewohner vernichte, wenn ich dafür deine Schwester Kigiku heile?“&lt;br /&gt;
[[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]]s Augen weiteten sich bei diesem Angebot genau so sehr wie sich die Augen des [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]]s und des [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]]s vor Wut verengten. Beide waren außer sich vor Zorn über die Hinterlist der Worte ihres Gottes, aber keiner von beiden hatte das Recht den Mund zu öffnen.&lt;br /&gt;
„Woher weißt du von Kigiku?“ Antwortete [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] stockend, woraufhin der Schatten lediglich tiefkehlig lachte.&lt;br /&gt;
„Ich weiß viele Dinge. Nun aber entscheide dich und lass dich nicht davon einnehmen, dass du deine Schwester nicht mehr lebendig antreffen würdest, wenn du dich jetzt auf den Rückweg begibst.“ Woraufhin der Schatten erneut lachte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===12. Kapitel===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Immer mehr Tränen schossen [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] in die Augen, ließen diese nach und nach überquellen und liefen dann eine nach der anderen die Wangen des Mädchens hinab, bis sie sich von diesen lösten und gen Boden fielen. Die kommende Entscheidung war die schwerste, die sie jemals hatte treffen müssen und es war der erste Moment, in dem sie ihre Reise in Frage stellte.&lt;br /&gt;
„Ich… Die Menschen sollen leben.“ Brachte sie schluchzend hervor und sah gleichzeitig ihre kranke Schwester vor ihren Augen, deren endgültiges Todesurteil sie nun unterschrieben hatte und die sie wohl nie wieder sehen würde.&lt;br /&gt;
„Was?!? Du maßt es dir an…?!?“ Donnerte die Stimme des Schattens wieder hervor, wurde aber von [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Bai Hu]] abrupt unterbrochen.&lt;br /&gt;
„Sie hat sich entschieden Xinglu. Hör auf mit deinen Spielen und sieh ein, dass du dich geirrt hast.“&lt;br /&gt;
„Gut, ich stehe zu meinem Wort. Aber ich habe nirgends von dem Leben des Mädchens geredet. Sie hat sich meinem Urteil entgegen gestellt und muss nun die Konsequenzen tragen!“&lt;br /&gt;
Schreckhaft atmete [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] ein und schaute mit geweiteten Augen auf den Schatten vor sich.&lt;br /&gt;
„Aber ich darf nicht ohne Weiteres nehmen, was die Natur gewährt hat… Also wirst du dir dein Leben verdienen müssen kleines Mädchen. Schließe die Augen und lass mich sehen, ob der Geist der Natur wirklich in deinen Knochen steckt.“&lt;br /&gt;
Und so sehr [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] auch dagegen ankämpfte, ihre Augenlider schoben sich unweigerlich vor ihre Pupillen und schon bald verschwammen die Bilder vor ihren Augen und die Gedanken in ihrem Kopf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie spürte weiches feuchtes Gras zwischen ihren blanken Zehen und eine Eule schickte ihren Ruf durch die Luft vorbei an ihren Ohren. Als sie die Augen langsam öffnete, sah sie sich inmitten eines großen Waldes stehen, deren Bäume genauso wie der Wald selber kein sichtbares Ende zu haben schienen. Alles an dem Wald wirkte merkwürdig urtümlich und erinnerte sie an die riesigen Bäume, die sie in der Nähe des Wasserfalls und des Haines gesehen hatte.&lt;br /&gt;
Erneut riss sie der Schrei der Eule aus den Gedanken und ließ in diesen Platz genug für die Erkenntnis, dass die Sonne gerade untergegangen war und die Schatten im Wald immer mehr die Oberhand gewannen.&lt;br /&gt;
Und dann spürte sie es, eine Präsenz im Schatten und der Blick unsichtbarer Augen auf ihrem Rücken. Die feinen Härchen auf ihrem Nacken stellten sich auf, sie machte einen zaghaften Schritt nach hinten und drehte sich dann plötzlich herum um loszurennen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===13. Kapitel===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Wind pfiff ihr ins Gesicht, sauste ihr um die Ohren und ließ den Klang seiner Stimme in diesen erklingen. Immer wieder schlugen ihr kleinere Äste, die sie nicht rechtzeitig bemerkt hatte, gegen den Körper und hinterließen an diesem immer mehr kleine Schnitte aus denen schon bald feine Bluttropfen hervorquollen. Schneller und schneller lief [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] durch den dunklen Wald, der sein wunderschönes Kleid abgelegt hatte und ihr nun seine dunkle und gefährliche Seite zeigte.&lt;br /&gt;
Wie konnte dies nur derselbe Wald, derselbe Ort sein, der sie mit den ersten Bildern verzaubert hatte? Fragte sie sich, als sie sich in Sicherheit wähnend an einen Baum lehnte und umschaute. Schon seit einiger Zeit hatte sie die Präsenz in ihrem Rücken nicht mehr gespürt. Sollte sie dieses Etwas wirklich abgehängt haben? Sie schaute sich nervös um, ließ den Blick ihrer Augen durch die Dunkelheit wandern und versuchte ihr pochendes Herz zu beruhigen. Es war schwer in der Dunkelheit überhaupt etwas auszumachen und immer wieder machte ihr Herz einen furchtsamen Sprung, wenn die Schatten der Bäume ihr obskure Wesen, die mit langen feingliedrigen Armen in der Dunkelheit zu tanzen schienen, vorspielten.&lt;br /&gt;
Plötzlich blitzte in der Dunkelheit etwas auf. Noch bevor sich die Härchen auf ihrem Nacken aufstellen konnten, war sie schon wieder los gerannt und hetzte durch den Wald. Das Blut, das sich in der kurzen Zeit der Rast auf ihrer Haut gesammelt hatte, wurde vom Gegenwind weggeweht und hinterließ eine feine rote Spur, der man viel zu leicht folgen konnte.&lt;br /&gt;
Wie sollte sie nur dem Schrecken, der mit Sicherheit den Tod bringen würde, entkommen? Wie sollte sie den Anbruch des Tages und das erste Licht, das die Schatten vertreiben würde, nur wieder erleben? Und wie sollte auch nur ein Mensch in dieser schrecklichen Umgebung überleben können?&lt;br /&gt;
Völlig außer Atem rannte das Mädchen dennoch weiter. Immer, wenn sie die Gefahr gegen einen Baum zu laufen ignorierend einen Blick über die Schulter warf, konnte sie einen formlosen Schatten im Schatten sehen, der der blutigen Spur folgte. Nein sie wunderte sich nicht mehr, dass die Menschen sich vor dieser Umgebung fürchteten und die Natur verändern wollten, um in ihr zu überleben. In dieser schrecklichen Umgebung würden sie nie anders überleben können!&lt;br /&gt;
„Vieles, das auf den ersten Blick schrecklich wirkt, ist nur ungewohnt für die Augen.“&lt;br /&gt;
Ertönte plötzlich die raue Stimme des alten Mannes in ihrem Kopf und sie erinnerte sich an die vielen Stunden, in denen er ihr eigentlich nur von der Natur erzählte.&lt;br /&gt;
„ Ein Wolf tötet nicht, weil er grausam sein möchte. Ein Wolf tötet, weil er überleben will. Der Wille zu Überleben ist das, was uns alle – selbst die Pflanzen – vereint.“&lt;br /&gt;
Aber dieses Ding, was auch immer es ist, ist böse! Das konnte sie deutlich spüren. Sie konnte spüren wie es Millimeter um Millimeter näher kam, sich wieder zurückfallen ließ und dann wieder langsam näher kam. Und das alles nur, um mit ihr zu spielen, um ihr den Schrecken in Mark und Bein zu jagen!&lt;br /&gt;
„Wahre Boshaftigkeit gibt es in der Natur nicht. Sie ist eine Erfindung der Menschen, um die Natur zu verteufeln.“&lt;br /&gt;
Aber sie konnte das Böse in diesem Ding eindeutig spüren. Und inmitten dieser schrecklichen Umgebung war niemand, der ihr helfen konnte. Sie war alleine.&lt;br /&gt;
„Niemals bist du alleine. Stets wirst du einen Baum, eine Blume oder zumindest einen Grashalm in der Nähe finden. Deine Mutter wird immer da sein und dich beschützen.“&lt;br /&gt;
Und auf einmal blieb [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] stehen. Langsam drehte sie sich zur Seite und legte die Stirn gegen die Rinde eines der riesigen Bäume. Wie hatte sie nur diese sanften Riesen verteufeln können? Wie hatte sie nur diese Umgebung als schrecklich bezeichnen können?&lt;br /&gt;
Sie schloss die Augen und wartete auf die Schritte, die sich sicher bald nähern und ihren Tod bedeuten würden. Aber sie würde nicht mehr rennen. Sie vertraute auf ihre Mutter und legte ihr Leben in deren Arme.&lt;br /&gt;
Und dann hörte sie ein leises Flüstern.&lt;br /&gt;
„Wie sich die Arme an mich lehnt. Oh du Arme, hör auf zu weinen.“&lt;br /&gt;
„Das sind keine Tränen, das ist Blut. Bist du zu hölzern geworden um den Unterschied zu merken?“&lt;br /&gt;
„Sie blutet? Warum denn nur?“&lt;br /&gt;
„Weil selbst kleine Äste die weiche Haut zerschneiden können.“&lt;br /&gt;
„Schau nur wie sie zittert.“&lt;br /&gt;
„Wie gerne würde ich ihr helfen.“&lt;br /&gt;
„Ich auch.“&lt;br /&gt;
„Ich auch.“&lt;br /&gt;
„Aber sie kann uns nicht hören.“&lt;br /&gt;
„Wir können sie nicht trösten.“&lt;br /&gt;
„Wir können sie nicht beschützen.“&lt;br /&gt;
„Würde sie uns nur hören können.“&lt;br /&gt;
„Wieso kann sie uns nicht hören?“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Ich kann euch hören!“ Schrie [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] mit all ihrer Kraft. „Bitte helft mir!“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Sie kann uns hören?“&lt;br /&gt;
„Sie möchte unsere Hilfe?“&lt;br /&gt;
„Wie lange ist es her?“&lt;br /&gt;
„Sollen wir singen?“&lt;br /&gt;
„Ja lasst uns singen!“&lt;br /&gt;
„Ja..Singen!“&lt;br /&gt;
Und plötzlich schwoll das Flüstern, war es zuerst noch leise und kaum zu hören gewesen, immer weiter an, gewann an Stärke und glich schon bald einem Orkan aus unterschiedlichen Stimmen, die durcheinander riefen. Nach und nach hörten die Stimmen auf zu rufen und fingen stattdessen an leise zu summen. Das Summen wurde immer lauter, übertönte schließlich die letzten Stimmen und brachte mit seinen tiefen Tönen [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]]s Innere sanft zum vibrieren.&lt;br /&gt;
Eine tiefe und warme Stimme erschallte, sang von den Strahlen der Sonne und den Tränen des Mondes und plötzlich setzten alle Stimmen in dieses Lied mit ein.&lt;br /&gt;
Es war das Lied der Schöpfung, die Erzählungen des ersten Baumes, der als Knospe miterlebt hatte wie Mond und Sonne von den Göttern auseinander gerissen wurden und fortan nie wieder zusammen sein und zugleich erstrahlen durften. Um wenigstens die Wärme des anderen und dessen Spiegelbild für wenige Momente zu erhaschen, nachdem dieser schwinden musste, erschufen die Zwei die Natur und die Wärme der Sonnenstrahlen sowie die Liebe in den Mondtränen hauchten der kargen Erde Leben ein.&lt;br /&gt;
Der Erste aber, der stark genug gewesen war vor all diesem bereits als Knospe den Boden zu durchbrechen, wuchs und wuchs bis er groß und prächtig war. Er war der Stärkste von allen und schließlich hob ihn der Mond aus der Erde und gab ihm die Fähigkeit zu wandern. So wurde der Erste als Xinglu, der Wanderer, bekannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Sie ist eingeschlafen.“&lt;br /&gt;
„Sie ist sicher.“&lt;br /&gt;
„Der Schatten ist fort.“&lt;br /&gt;
Das Flüstern der Bäume, sehr zaghaft und leise um das Mädchen nicht zu wecken, flog einige Zeit später dem Winde gleich wieder durch die Luft.&lt;br /&gt;
„Sie muss zurück.“&lt;br /&gt;
„Ja das muss sie.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===14. Kapitel===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Hört ihr das? Sie singen! Sie singen für das Mädchen, sie singen für [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]]!“ Stellte die große [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Schildkröte]] fassungslos fest, während sie sich im Kreis drehte und dem Lied der Bäume lauschte.&lt;br /&gt;
Das Geräusch des schabenden Panzers zusammen mit den Worten aus tiefer Kehle drangen durch die Schleier des Schlafes und holten [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] aus diesem empor.&lt;br /&gt;
„Sie kommt zu sich. Sie hat überlebt!“ Ertönte die Stimme des [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]]s ganz nah vor [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]]s Gesicht. Und als sie die Augen öffnete, sah sie die Gesichter des [Geschichte von Taki#Der rote Vogel - Suzaku|Vogel]]s und des [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]]s dicht über ihrem eigenen schweben und sie mit besorgten Blicken anschauten, bevor sie anfingen breit zu lächeln.&lt;br /&gt;
„Wo bin ich?“ Murmelte sie schlaftrunken, während sie sich den Schlaf aus den Augen rieb.&lt;br /&gt;
„Du bist im Hain des Waldgottes. Du hast geschlafen und wurdest im Traum auf die Probe gestellt.“&lt;br /&gt;
Antwortete [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Bai Hu]], der sich mit einem langgestreckten Seufzer anscheinend nach einer halben Ewigkeit wieder legte und sich wohlig streckte.&lt;br /&gt;
„Habe ich bestanden?“&lt;br /&gt;
[[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Zhu Que]] öffnete den Schnabel, anscheinend um antworten zu wollen, aber die tiefe Stimme Xinglu’s unterbrach ihn.&lt;br /&gt;
„Du hast mehr als das.“ Der riesige Schatten bewegte sich zum ersten Mal, seitdem [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] im Hain war, und schob sich langsam in das fahle Licht des Mondes.&lt;br /&gt;
„Niemals hätte ich erwartet, dass sie für dich singen würden. Niemals hätte ich erwartet, dass sie dieses Lied anstimmen würden.“&lt;br /&gt;
Murmelte das Wesen, dessen Körperbau dem eines Menschen glich, nur glichen Hände und Füße mehr einer Mischung aus Menschenhand und Bärentatze und die Haut schien aus einer rissigen und vor Alter schon schwarz gewordenen Baumrinde zu bestehen. Das Gesicht schließlich war dem eines Hirsches nachempfunden, nur dass sich Flechten aus großen Baumblättern vom Kopf über die Schultern des Wesens ergossen.&lt;br /&gt;
„Sie sangen von dir nicht wahr?“ Fragte [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] das Wesen, dessen große Augen von großer Trauer sprachen.&lt;br /&gt;
„Ja. Ich habe dieses Lied geschrieben und es einem jeden Baum früher vorgesungen, wenn er noch klein und schwach war. Das Lied half ihnen zu wachsen und den Gezeiten zu widerstehen, so dass sie fast so groß wurden wie ich einst. Deswegen nennt man es auch das Baumlied. Früher kannte es ein jeder Baum.“&lt;br /&gt;
„Deswegen sind die Bäume in der Nähe des Haines also so groß und der Winter dem Hain so fern!“&lt;br /&gt;
„Früher waren alle Bäume so groß. Damals wanderte der Wanderer noch jeden Tag über die Erde und sang zu jedem Baum.“ Mischte sich eine raue Stimme plötzlich ein und alle, egal ob Mensch, Tier oder Gott wandten dem Ursprung der Stimme den Kopf zu.&lt;br /&gt;
Ein alter Mann kam mit hinkenden Schritten über die Wiese dem See und der Insel entgegen und winkte dem Mädchen entgegen, das die Augen vor Staunen weit aufgerissen hatte.&lt;br /&gt;
„Du? Was machst du denn hier?“ Rief sie ihm entgegen. Anstatt aber eine Antwort des Mannes zu erhalten, erklang die Stimme des Waldgottes.&lt;br /&gt;
„[[Geschichte von Taki#Der blaue Drache – Seiryu|Quing Long]]. Jetzt wundert mich gar nichts mehr. Hast du [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] beigebracht zu den Bäumen zu sprechen?“&lt;br /&gt;
„Ich habe ihr lediglich von der Natur erzählt Xinglu. Alles Weitere hat sie selber erlernt.“&lt;br /&gt;
„[[Geschichte von Taki#Der blaue Drache – Seiryu|Quing Long]]?“ Verwirrt schaute [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] zwischen dem Alten und Xinglu hin und her.&lt;br /&gt;
Auf dem Gesicht des Alten aber, der am nahen Ufer des Sees angelangt war, bildete sich ein Lächeln und plötzlich erhob sich an derselben Stelle, an der der Alte soeben gestanden hatte, ein großer [[Geschichte von Taki#Der blaue Drache – Seiryu|blauer Drache]] in die Luft, nur um neben Xinglu wieder zu landen.&lt;br /&gt;
„Du hast es schon immer geliebt dich zu verkleiden.“ Murmelte die [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Schildkröte]].&lt;br /&gt;
„Du musst verstehen, dass ich dir nicht die Wahrheit zeigen durfte [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]]. Ich bin der Letzte der Vier und Erster des Kreises. [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Xuan Wu]], [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Zhu Que]], [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Bai Hu]] und ich, [[Geschichte von Taki#Der blaue Drache – Seiryu|Quing Long]] sind die 4 Wächter des Waldgottes und die ersten der Tiere, zu denen er wie zu den Bäumen sang. Ein jeder von uns ist die Inkarnation einer der Jahreszeiten. Ich bin der Frühling, [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Zhu Que]] ist der Sommer, [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Bai Hu]] ist der Herbst und [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Xuan Wu]] ist der Winter. Einst wandelten wir an der Seite Xinglu’s über die Erde. Als er sich aber veränderte, wandten drei von uns ihm den Rücken zu und nur[[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Xuan Wu]] blieb bei ihm.“&lt;br /&gt;
„Aber was habe ich damit zu tun? Ich wollte doch nur Kigiku retten.“&lt;br /&gt;
„Und in diesem einfach Streben hast du es geschafft mich an die Anfänge und das Gute in euch Menschen zu erinnern. Ich war es, der dich im Wald der Träume gejagt hat und hätten dir die Bäume nicht geholfen, so hätte dein Herz schließlich vor Angst aufgehört zu schlagen. Als aber die Bäume anfingen zu singen, da erinnerte ich mich. Sie sangen aber nicht nur von mir, sondern auch von dir. Sie sangen davon wie viel Angst du in der Dunkelheit hast, was für einen Weg du zurücklegen musstest und wie gerne sie dir helfen würden. Und mit jedem Wort verflog mein Hass und ich fing an euch Menschen zu verstehen.“&lt;br /&gt;
„Ich habe gar nicht gehört, dass sie von mir sangen. Hat diese wunderschöne tiefe Stimme etwa auch über mich gesungen?“&lt;br /&gt;
„Wunderschöne tiefe Stimme?“ Schaltete sich [[Geschichte von Taki#Der blaue Drache – Seiryu|Quing Long]] plötzlich ein und wechselte einige Blicke mit den drei anderen, während Xinglu die violetten Augen geschlossen hatte.&lt;br /&gt;
„Sie hat dich singen hören Xinglu? Wie ist das möglich? Du hast schon so lange nicht mehr gesungen.“ Brummte [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Bai Hu]] verdutzt.&lt;br /&gt;
„Sie erinnern sich noch immer daran wie ich zu ihnen sang. Und aus der Erinnerung heraus haben sie meine Stimme scheinbar beschworen. Es ist zu lange her, dass ich zu ihnen gesungen haben, und ich habe kein Recht zu ihnen zu singen bei all dem, was ich getan habe.“&lt;br /&gt;
„Das stimmt nicht! Sie reden stets miteinander und die ältesten von ihnen erzählen den jüngeren von deinem Lied. Sie kennen es alle und werden es nie vergessen.“&lt;br /&gt;
„Mir fehlt aber die Kraft zum Wandern. Hass und Zorn haben meine Beine schwer werden lassen.“&lt;br /&gt;
Er wandte sich von dem weißen [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] ab und dem Mädchen zu.&lt;br /&gt;
„Nein ich hörte keine tiefe Stimme, sondern eine hohe. Ich hörte die Stimme eines jungen [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Drachen]]n, der mich furchtlos anbrüllte. Die Bäume sangen von dem gelben Schuppenkleid des [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Drachen]]n und von der Wärme im Herzen dieses Wesens.&lt;br /&gt;
[[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] sie sangen von dir und es war so viel Wahrheit in ihren Worten, die ich erst jetzt vernehmen konnte.“&lt;br /&gt;
„Warum guckst du so traurig Xinglu? Was hast du vor? Was hat das zu bedeuten?“&lt;br /&gt;
Fragte das Mädchen nun sichtlich besorgt um den Waldgott.&lt;br /&gt;
„Es ist Zeit für mich das Geschenk, das mir der Mond einst gab, zurück zu geben. Ich habe meine Pflicht gegenüber meinen Brüdern und Schwestern vergessen und sie zu lange warten lassen. Ich sehne mich nach Ruhe [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]].“&lt;br /&gt;
Die Züge des Wesens erhellten sich und die Risse in der dunklen Rinde schlossen sich immer mehr.&lt;br /&gt;
„Die Zeit des Wanderers ist vorbei. Zu lange habe ich mich dagegen gewehrt einzusehen, dass die Welt mich nicht mehr braucht. Es ist nun an der Zeit, dass die Jüngeren auf sich aufpassen. Vieles wird sich verändern, aber wenn ich höre wie die Bäume für dich singen, so bin ich mir sicher, dass es nicht nur schlecht sein wird.“&lt;br /&gt;
„Willst du uns wirklich verlassen Xinglu? Was sollen wir ohne dich machen? Was sollen wir alleine machen?“ Rief [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Zhu Que]] mit Trauer in der Stimme.&lt;br /&gt;
„Helft dem gelben [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Drachen]]n bei der Wahrung dessen, was wir einst zusammen auf unseren Reisen verbreiteten. Natürlich nur, wenn du willst [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]].“&lt;br /&gt;
Das Mädchen schaute in die großen violetten Augen und auf die immer heller werdende Rinde, durch die von Minute zu Minute mehr Leben zu pulsieren schien.&lt;br /&gt;
„Was genau meinst du?“&lt;br /&gt;
„Vieles, was einst gut war, ist zerstört. Du hast mir aber gezeigt, dass nicht alles zerstört ist. Ich frage mich, ob sich Sonne und Mond so fühlten, als sie mich erblickten und das Leben erschufen….&lt;br /&gt;
Ich werde das Wandern aufgeben und wieder nur ein Baum sein, ein Baum der mit seinen Brüdern singt. Gerne werde ich von dem kleinen Mädchen singen, das zum [[Geschichte von Taki#Der_Gelbe_Drache|gelben Drachen]] wurde, der den Beginn einer neuen Zeit darstellt.&lt;br /&gt;
Ich würde gerne dabei zusehen, wie ein kleines Mädchen die Wunden, die ein alter Baum geschlagen hat, schließt und dabei hilft, dass wieder mehr Menschen das Lied der Bäume hören.“&lt;br /&gt;
[[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] konnte die Trauer in dem Wesen vor sich so deutlich spüren, dass es ihr die Sprache verschlug. Aber nicht nur Trauer, sondern auch Freude über die Erlösung konnte sie spüren. Es hatte nicht lange gedauert bis ihre Augen sich mit Tränen gefüllt hatten, so dass sie lediglich nicken konnte.&lt;br /&gt;
Der Waldgott lächelte sie voller Wärme an und streckte sich dann zu seiner vollen Größe aus. Ein wohliges Seufzen entfuhr ihm, als die alten Glieder sich zum beinahe letzten Mal bewegten und er sich mit stummen Gesten von seinen vier Freunden verabschiedete, die auf ihre Art viel treuer waren als er es je bis zu diesem Moment vermutet hatte. Dann legte er die letzten Schritte bis zum Mittelpunkt der kleinen Insel zurück, streckte sich erneut und seufzte dabei langgezogen.&lt;br /&gt;
Ein Rascheln und Rauschen war zu hören, als sich riesige Wurzeln in den Boden gruben und gewaltige Äste in die Höhe streckten. So schnell geschah alles, dass nur wenige Momente später sich dort, wo noch eben die Gestalt des Waldgottes gestanden hatte, ein gewaltiger Baum in die Höhe streckte und seine riesigen Äste weit über den See hängen ließ. Das gewaltige Blätterdach des Baumes erstreckte sich über den gesamten Hain und schützte diesen gleich einer Decke.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Epilog===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So verlor der Waldgott seinen Namen und war wieder nur der Erste. Im selben Moment aber erschallte zum ersten Mal seit langer Zeit die tiefe Stimme des Waldgottes und sang begleitet von vielen seiner Brüder das Lied des gelben [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Drache]]ns, so wie es hier geschrieben steht.&lt;br /&gt;
Lieder aber sind die älteste Form des Übernatürlichen und oft findet man in ihnen bereits einen Teil der Zukunft beschrieben. So erfuhr der kleine Bach, an dem das Lied begann, davon wie [[Geschichte von Taki#Der gelbe Drache|Hiwa]] begleitet von [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Zhu Que]], [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Bai Hu]], [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Xuan Wu]] und [[Geschichte von Taki#Der blaue Drache – Seiryu|Quing Long]] in das Dorf am Rand des großen Waldes kam und sowohl von dem Waldgott als auch von dessen Bedauern erzählten. Die Dorfbewohner hörten gerne den Geschichten dieser ungleichen Gruppe zu, ließen sich von diesen verzaubern und wollten alsbald den riesigen Baum selber sehen. Manche von ihnen blieben dort, andere verließen den Ort wieder, nur um von dessen Pracht zu erzählen.&lt;br /&gt;
So gründete sich schon bald unter dem schützenden Dach des Waldgottes ein kleines Dorf. Die vier Wächter, die es nun als Aufgabe ansahen neben dem Waldgott auch noch das Dorf und [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] zu beschützen, blieben bei den Menschen und halfen dem Mädchen dabei zu beschützen, zu trösten, zu beruhigen, zu lenken und vor allem zu erzählen und zu singen.&lt;br /&gt;
Zwei Jahre später, als die ersten Schneeflocken vom Himmel fielen und die mittlerweile zur jungen Frau herangewachsene [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] an die stürmische Nacht erinnerten, in der sie zum ersten Mal von dieser Welt erfuhr, wenn auch nur reichlich verwirrende Bruchstücke, stapfte eine vermummte Gestalt den schmalen von den Bewohnern angelegten Weg zum Hain empor.&lt;br /&gt;
Eine helle Stimme, ihr merkwürdig bekannt aber doch in den Wirren der Erinnerungen verloren, riss [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] aus den Erinnerungen und ließ sie von ihrem Platz am Rande des Sees aus in die Richtung der Gestalt sehen. Ihre Augen weiteten sich und füllten sich als bald mit Tränen, während ihre Füße über den von feinen Schneeflocken bedeckten Boden regelrecht flogen und sie in die weit geöffneten Arme der ihr entgegenlaufenden Kigiku trugen.&lt;br /&gt;
Der Bach plätscherte fröhlich, als er von der Wiedervereinigung der Schwestern hörte und weigerte sich im kommenden Winter vehement dagegen zu erstarren und einzufrieren, so groß war seine Freude. Erst die tiefe Stimme des Waldgottes aus der Ferne sorgte dafür, dass er sich beruhigte und als der Bach langsam erstarrte und für den Winter einschlief, freute sich der Waldgott über jenes letzte Geschenk, das er den Menschen und besonders seiner [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] geben konnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Wichtige Personen und Wesen aus Legenden und Sagen=&lt;br /&gt;
Hier sind wichtige Personen aus der Geschichte oder Legenden/Sagen von Takigakure aufgelistet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Dorfoberhäupter [[Takigakure]]s===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Ieyasu Kagetoya====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ieyasu Kagetoya das erste große Oberhaupt des Dorfes Takigakure. Nach dem Fall Kakuzus bei dem der gesamte damalige Ältestenrat verstarb, übernahm er nicht nur die Macht im Kagetoya-Clan sondern auch im Dorf selbst.&lt;br /&gt;
Er galt als mächtiger Shinobi und entsprechend dem Ruf der Kagetoya als großartiger Krieger. &lt;br /&gt;
Durch seine Autorität und auch teilweise durch Furcht vor seiner Rache stellte er einen sehr wackeligen Frieden in Takigakure her.&lt;br /&gt;
Er führte damals die grundlegende Struktur des heutigen Militärs in Takigakure ein, auch wenn dieses im Laufe der vielen Dynastien überarbeitet wurde, ist es grundlegend immer noch das System nach dem die Kagetoya Krieg führen und sich organisieren.&lt;br /&gt;
Der Kagetoya galt als streng, aufbrausend und ein wenig tyrannisch außerdem erzählt man sich das er ein begabter, wenn auch gerne riskant agierender, Stratege sei was letztlich zu seinem Sturz führte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Shingen Shiazu====&lt;br /&gt;
====Mifune Ashura====&lt;br /&gt;
====Kessen Musou====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Verräter [[Takigakure]]s===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Kakuzu====&lt;br /&gt;
====Nobu Gushiken====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Wächter [[Takigakure]]s===&lt;br /&gt;
Die Wächter [[Takigakure]]s entspringen aus der Sage &amp;quot;[[Geschichte von Taki#Das Lied des gelben Drachen|Das Lied des gelben Drachen]]&amp;quot;, welche von einem mutigen kleinem Mädchen und der Entstehung von [[Takigakure]] erzählt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Der blaue Drache – Seiryu====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quing Long bietet einen durchaus beeindruckenden Anblick, wenn er sich nicht in seiner Menschengestalt fort bewegt. Gerne verbringt er seine Zeit als Eremit getarnt, um den einen oder anderen Wanderer etwas über die Natur zu erzählen und beizubringen, so wie er es einst bei dem kleinen Mädchen Hiwa getan hatte. Nur sehr selten würde sich Quing Long in seiner wahren Gestalt einem Menschen zeigen. Sein edles und geduldiges Gemüt würden ihn für offene Geister zum höchst angenehmen Gesprächspartner machen. Vorurteilslos betrachtet er jeden Menschen einzeln und nicht die Menschheit als ganzes, bevor er sich seine Meinung zu einem Individuum bildet.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der blaue Drache Quing Long steht für die Jahreszeit Frühling und somit für die Geburt und die frühe Phase jungen Lebens, seien es Pflanzen, Menschen oder Tiere.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Der rote Vogel – Suzaku====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zhu Que hat ein durchaus heiteres Wesen. Das Interesse des roten Vogels weckt man durch Gesang und Lieder. Selber trällert er gerne verschiedene Lieder und am meisten gefällt es ihm, wenn sich aus seinem Gesang und das eines Menschen ein Duett bildet. Er kann die Form eines kleinen roten als auch großen roten Vogels annehmen. In Anwesenheit oder in der Nähe von Menschen würde er stets als kleiner Vogel auftauchen, um nicht als Wächter erkannt zu werden.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der rote Vogel Zhu Que steht für die Jahreszeit Sommer und damit für den Höhepunkt des Lebens mit all den Pflanzen und Lebewesen, die im Frühling noch klein und zierlich waren. Er steht für die Reichen Geschenke, die die Natur im Sommer bringen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Der weiße Tiger – Byakko====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bai Hu ist äußerst schlau und gerissen, wie es das Bild einer Raubkatze schon immer präsentiert hat. Der weiße Tiger kann die form einer kleinen weißen Katze annehmen, um ohne größeres Aufsehen zu erregen unter Menschen zu wandeln oder sich einzelnen Wanderern zu zeigen ohne direkt erkannt werden zu wollen. Meistens nutzt er diese Form, um die Verhaltensweisen eines Individuums zu beobachten. Reden würde er in seiner Katzenform nie, selbst als Tiger ist es schwer Bai Hu viele Worte zu entlocken. Nie verliert er mehr Worte als unbedingt nötig, man würde immer nur von ihm hören, dass für alles einen Richtigen Zeitpunkt und Ort gibt, wenn man versuchen würde mehr Worte aus ihm zu locken. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der weiße Tiger Bai Hu steht für die Jahreszeit Herbst und damit als Vorbote für die härteren Monate, die im Winter folgen. Mit ihm verbindet man auch den Aspekt der Jagd, der während der Herbstmonate an Wichtigkeit zunimmt, da Pflanzen und Bäume zur Ruhe kommen und bis zum Frühling keine Früchte austragen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Die schwarze Schildkröte – Genbu====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Xuan Wu würde auf Menschen einen etwas angst einflößenden Eindruck machen. Es ist schwer zu erahnen, wie es um das derzeitige Gemüt der schwarzen Schildkröte aussieht. Obwohl Xuan Wu durch das kleine Mädchen Hiwa eines besseren belehrt wurde, was die Menschen in Bezug auf die Natur angeht, so konnte er nie wirklich seinen Argwohn gegenüber die Menschen ablegen. Immer noch sieht er die meisten Menschen als Zerstörer von Natur und Leben. Nur sehr schwer lässt er sich von der Gutherzigkeit und Naturverbundenheit eines Individuums überzeugen. Sollte man dies aber geschafft haben, so genießt man das voller Vertrauen und den Schutz der argwöhnischen Schildkröte. Natürlich stehen die Menschen [[Takigakure]]s automatisch unter seinem Schutz, da er diese als Abkömmlinge der ersten Dorfbewohner ansieht.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die schwarze Schildkröte Xuan Wu steht für die Jahreszeit Winter und damit für die Ruhe selbst, die während eines jeden Winters in der Natur einkehrt. Oftmals wird auch der Tod mit ihm in Verbindung gebracht, denn nicht alle Lebewesen überstehen den kalten Fängen des Winters.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Der gelbe Drache====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Mädchen namens Hiwa ist ein sehr naturverbundener Mensch. Sie weiß jeden Aspekt der Natur zu schätzen, achtet jede noch so kleine Lebensform und würde immer zum Wohle dieser handeln. Ihr eigenes Wohl stellt sie unter das von anderen, selbst wenn es um das Wohl fremder Menschen geht. Sie ist eine lebensfrohe Person, die sich gerne auch bei anderen Menschen aufhält. Durch ihren langen und außergewöhnlichen Aufenthalt in der Natur, ist diese zu ihrem eigentlich Zuhause geworden, etwas das man ihr auch anmerkt. Sie verbringt mehr Tage in Wäldern als unter Menschen. Man sagt ihr nach, dass sie mit Bäumen reden kann.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Hiwa gilt heute als Tod, wobei man sich dessen nie gewiss war. Man erzählt sich, dass sie eines Tages einfach im Wald verschwunden und nie wieder zurück gekehrt war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Frage-Sektion ==  &lt;br /&gt;
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== Navigation ==&lt;br /&gt;
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		<author><name>Masao Higurashi</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.narutorpg.de/index.php?title=Geschichte_von_Taki&amp;diff=25565</id>
		<title>Geschichte von Taki</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.narutorpg.de/index.php?title=Geschichte_von_Taki&amp;diff=25565"/>
		<updated>2016-03-14T15:49:40Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Masao Higurashi: /* Ieyasu Kagetoya */ Beschreibung des ehemaligen Dorfoberhauptes eingeführt.&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Auf dieser Seite findet ihr eine Übersicht über die Geschichte des Dorfes [[Takigakure]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Seit Entstehung von [[Takigakure]]==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Sengoku Jidai===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Anfang der Geschichtschreiber [[Takigakure]]s steht Sengoku Jidai, die Zeit der streitenden Reiche. Nachdem die Kunst des Ninjutsu zur Blüte seiner Macht aufgestiegen war, durchstriffen zahllose [[Clan]]s die Lande, ein jeder mit seinen eigenen Fähigkeiten und Ansichten über die Welt. Sie waren [[Söldner]], die von den Ländern bezahlt wurden und alle bisher gekannten Waffen und Armeen überflüssig machten. Diese Kraft, die vielen zunächst wie ein Segen erschien, wurde schnell zu einem Fluch als sich angeblich selbst der Himmel in blutiges Rot aufgrund der endlosen Schlachten färbte, die auf der Erde ausgetragen wurden. Als sich die zwei mächtigsten [[Clan]]s im Reich des Feuers zusammenschlossen und [[Konohagakure]] gründeten, geschah ein Umdenken in vielen Ninja[[clan]]s die diesem Beispiel folgten. Es war deutlich geworden das es keinen Sinn mehr hatte nur dem eigenen Clan Treue zu schwören: Um zu bestehen brauchte es Bündnisse mit anderen Gruppierungen. Je stärker die zu schmiedende Allianz umso mehr Macht für die Beteiligten.&amp;lt;br /&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Gründung des Dorfes - 85 Jahre vor Ende des Bluterbenkrieges===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In diesen Jahren versammelten sich vier der örtlichen Ninjaclans an dem Baum, den wir heute Taki-Baum nennen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Gesellschaft_in_Taki#Kagetoya|Kagetoya]] (Krieger), die [[Gesellschaft_in_Taki#Shiazu|Shiazu]] (Strategen), die [[Gesellschaft_in_Taki#Fuyou|Fuyou]] (Heilung) und die [[Gesellschaft_in_Taki#Nanaya|Nanaya]] (Tarnung).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie schlossen einen Pakt und schworen untereinander Treue an diesem Baum, der zu dieser Zeit noch ein gewöhnlicher war und erst Jahrzehnte später zu wahrer Berühmtheit gelangen sollte. Entgegen häufiger Annahme wurde [[Takigakure]] auf Vorschlag der [[Gesellschaft_in_Taki#Fuyou|Fuyou]] und Nanaya hin als Demokratie gegründet, da sich die verfeindeten [[Clan]]s der [[Gesellschaft_in_Taki#Kagetoya|Kagetoya]] und [[Gesellschaft_in_Taki#Shiazu|Shiazu]] auf keinen Anführer einigen konnten. [[Takigakure]] wurde vom Ältestenrat geführt, welcher aus den Anführern der jeweiligen [[Clan]]s bestand und hatte zu Beginn mit vielen Schwierigkeiten zu kämpfen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch die schier endlose Bedrohung und zahlreiche Überfälle entwickelte [[Takigakure]] bereits sehr früh fähige Verteidigungsmechanismen und Finten, mit denen sie selbst übermächtige Feinde erfolgreich abwehren konnten. Niemals gelang es einem Feind Fuß in [[Takigakure]] zu fassen und der Frieden im verborgenen Dorf machte den Rat der Ältesten leichtsinnig und überheblich.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Der Fall Kakuzu und Kagetoya-Dynastie - 65 Jahre vor Ende des Bluterbenkrieges===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Fall Kakuzu sorgte für besonderes Aufsehen im Dorf und beeinflusste es bis heute. Nachdem der Jounin Kakuzu bei einem Auftrag scheiterte der die Ermordung des ersten [[Wichtige_Personen_in_Konoha#Hokage|Hokage]]s im Sinn hatte, mit dem [[Takigakure]] im Krieg war, erfuhr er bei seiner Rückkehr eine starke Ignoranz und Ablehnung. Er wurde mit Strafen belegt, denen er sich mit unerwarteter Gewalt erfolgreich widersetzen konnte. Bei seiner Flucht kam der gesamte Ältestenrat ums Leben, was für große Debatten in den Clans sorgte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Ieyasu [[Gesellschaft_in_Taki#Kagetoya|Kagetoya]] sich zum neuen Oberhaupt erklärte, gab es niemanden der ihm zu widersprechen wagte. Mittlerweile hatten sich weitere [[Clan]]s in [[Takigakure]] angesiedelt und viele von ihnen hielten den mächtigen [[Gesellschaft_in_Taki#Kagetoya|Kagetoya]] die Treue, sodass jeder Widerspruch in einem Bürgerkrieg hätte enden können.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Der Aufstand und Shiazu-Dynastie - 28 Jahre vor Ende des Bluterbenkrieges===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Viele Jahrzehnte lang herrschte in [[Takigakure]] eine angespannte Stimmung, doch keine Seite wagte es diesen trügerischen und wackeligen Frieden zu brechen. Das Dorf hatte viele Fortschritte gemacht. Es gelang ihm seine Macht auszubauen und von Taki als offizielles Ninjadorf anerkannt zu werden. Seine Ninja sicherten nun nichtmehr einzig das Dorf, sondern das gesamte Land stand unter dem Schutz und der Verwaltung der Ninja aus [[Takigakure]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dennoch folgte das unvermeidliche erneut aus einer im Leichtsinn geborenen Handlung heraus: Als Ieyasu [[Gesellschaft_in_Taki#Kagetoya|Kagetoya]] sich in einer Schlacht dazu entschied eine Kompanie seiner Shinobi für den Sieg zu opfern, musste er die Folgen seiner Handlung am eigenen Leib spüren. Die Kompanie unter Führung von Kenshin [[Gesellschaft_in_Taki#Fuyou|Fuyou]] schaffte es entgegen aller Wahrscheinlichkeiten nicht nur zu überleben, sondern die gesamte Schlacht beinahe im Alleingang zu entscheiden. Als sie anschließend zurückkehrten, wandten sie sich offen gegen die Ninja welche sie im Stich und zum Sterben zurückgelassen hatten. Die [[Gesellschaft_in_Taki#Shiazu|Shiazu]], welche wohl nur auf eine solche Gelegenheit gewartet hatten, schlossen sich mit den [[Gesellschaft_in_Taki#Fuyou|Fuyou]] zusammen was letztlich auf den Tod [[Gesellschaft_in_Taki#Kagetoya|Kagetoya]]s und dem Ende seiner Dynastie noch auf diesem Schlachtfeld hinauslief.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Daheim in [[Takigakure]] wurde Shingen Shiazu als neues [[Dorfoberhaupt]] etabliert, mit großer Unterstützung der [[Gesellschaft_in_Taki#Fuyou|Fuyou]] und einiger jüngerer [[Clan]]s, welche sich im Laufe der Jahre um die Shiazu und [[Gesellschaft_in_Taki#Fuyou|Fuyou]] geschart hatten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unter den Shiazu änderte sich nach Aussen hin wenig, da sie an den Pfaden der [[Gesellschaft_in_Taki#Kagetoya|Kagetoya]] festhielten und diese trotz des Zwischenfalls nicht als Verräter deklarierten. Dennoch war dies das offizielle Ende des [[Clan]]s, denn während die Kagetoya mehr und mehr Verbündete in [[Takigakure]] verloren, schwand auch der [[Clan]] bis sich im folgenden Bluterbenkrieg ihre Spuren komplett verloren.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===[[Takigakure]] im Bluterbenkrieg===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während des Bürgerkrieges erlebten viele Einwohner und Ninja eine Schockphase die selbst nach dem Ende des Krieges noch viele Jahrzehnte lang anhalten sollte. Sie erkannten, das ihre Sicherheit nicht von selbst gegeben war. Obwohl es den Ninja gelang jeden Eindringling vom Dorf fern zu halten, hatte das Dorf viele Verluste und Tragödien zu beklagen, viele die heimkehrten waren nicht mehr dieselben wie vorher und erzählten erschreckende Geschichten über all die Bluterbler gegen die sie hatten kämpfen müssen.&amp;lt;br /&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Folgen des Krieges und Ashura-Dynastie - Monate nach Ende des Bluterbenkrieges===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenige Monate nach Ende des Krieges musste auch Shingen Shiazu zurücktreten, der sich in einer der letzten großen Schlachten schwere Verbrennungen zugezogen hatte. Zur Überraschung vieler ernannte er Mifune Ashura zu seinem Nachfolger, nachdem dieser sich in zahlreichen Schlachten hervorgetan hatte. Damit war er der erste Anführer [[Takigakure]]s der aus keiner der vier Gründerfamilien stammte, deren Population sich im Krieg ohnehin deutlich reduziert hatte. Der Ältestenrat wurde neu geordnet, sodass auch Mitglieder der niederen [[Clan]]s Zugang zu diesem hatten, was die Machtstellung der Gründerfamilien endgültig brechen sollte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem sich die Defensive als besonderes Markenzeichen der Shinobi aus [[Takigakure]] etabliert hatte, begann Mifune eben dieses noch auszubauen. Die alten Verteidigungsanlagen wurden verstärkt und Sicherheitskontrollen für Aus- und Einwanderer verschärft. Waffen wurden entwickelt und verbessert, während den Einwohnern die Gefahr der Aussenwelt eingeprägt wurde, der die heimische Sicherheit des Dorfes gegenüberstand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Takigakure]] begann sich für einen Krieg zu rüsten, der nicht kommen sollte.&amp;lt;br /&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Zeit des Friedens und Musou-Dynastie - 42 Jahre nach Ende des Bluterbenkrieges===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach einem friedlichen, wenn auch überraschendem, Tod Mifunes, wurde Kessen Musou vom Ältestenrat zu dessem Nachfolger ernannt. Während [[Takigakure]] sich in der Ashura-Dynastie mehr um die Sicherung seiner Position kümmerte, brach man in der Musou-Dynastie überraschenderweise damit. Potential von Aussen wurden willkommen geheißen und gefördert, während die Ninja-Akademie an gegenwärtige Standards angepasst wurde. In dieser Zeit stießen viele [[Clan]]s und Familien nach [[Takigakure]], die auch für dessen Entwicklung wichtig sind, wie [[Wichtige_Personen_in_Taki#Jinkou_Eigen|Jinkou Eigen]] oder die Familie der [[Wichtige_Personen_in_Taki#Shinishi_Kudo|Kudo]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Ära des Friedens hatte [[Takigakure]] erfasst und viele Ninja wuchsen in dem Bewusstsein auf diesen Frieden erhalten zu wollen. Konflikte waren selten und wurden zumeist gerecht gelöst. Von einigen wurde diese Zeit als wahres Paradies empfunden, andere verurteilten den Leichtsinn mit welchem die Ninja hierdurch behaftet wurden.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Militarisierung und Eigen-Dynastie - 80 Jahre nach Ende des Bluterbenkrieges===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als die Musou-Dynastie mit dem Tod Kessens während einer geheimen Mission endete, gab es große Bestürzung im Dorf als der Ältestenrat zur Überraschung vieler eine Frau namens [[Wichtige_Personen_in_Taki#|Jinkou Eigen]] zum neuen Oberhaupt ernannte. Abgesehen davon dass sie eine Frau war, war sie auch eine Ausländerin ohne feste Wurzeln in [[Takigakure]], was bei vielen Misstrauen erregte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Eigen-Dynastie wurde großer Wert auf innere Sicherheit gelegt. Die Schutzmaßnahmen innerhalb und ausserhalb des Dorfes wurden ebenso verstärkt wie deutlicher spürbar gemacht. Viele Systeme wurden bürokratisiert und auf Effizienz getrimmt, während die ·Shineitai·, die mehrere Dutzend starke Leibgarde des Oberhauptes, etabliert wurde. Es gab das erklärte Ziel aus [[Takigakure]] ein Dorf werden zu lassen, welches sich vor den Großreichen nicht weiter würde verbergen müssen. Aussen wurden Bündnisse geschmiedet, Innen wurden Gesetze erlassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu dieser Zeit traten auch die sogenannten &amp;quot;[[Söldner]]&amp;quot; das erste Mal an das Licht der Öffentlichkeit. Menschen ohne Chakra probten mit Schusswaffen den Aufstand gegenüber den mittlerweile etablierten Ninja.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Söldner-Ära===&lt;br /&gt;
Nach den militärisch geprägten Jahren Jinkous, hatte die [[Wichtige_Personen_in_Taki#Ehemalige_Dorfoberhäupter|Gushiken]]-Ära das erste Mal seit dem Bluterbenkrieg wieder mit einer größeren Bedrohung zu tun: Den Söldnern.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Doch anders als in anderen Ländern und Dörfer gab es in [[Taki no Kuni]] nur wenig Aktivitäten dieser und die im Vergleich geringe Anzahl der Söldner bereitete den vereinte Kräften der Landesfürsten und des Ninjadorfes kaum Probleme.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Da [[Takigakure]] ohnehin keine Gefahr durch die Söldner für das einzige wirklich versteckte Dorf sah, zogen sie daher nicht aktiv in den Kampf gegen diese, sondern verteidigten lediglich das Land gegen die wenigen einfallenden Truppen, welche die Städte bedrohten.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Eingriff des Ältestenrates und [[Wichtige_Personen_in_Taki#Ehemalige_Dorfoberhäupter|Gushiken]]-Dynastie - 85 Jahre nach Ende des Bluterbenkrieges===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Änderungen während der Eigen-Dynastie sorgten für größeren Widerstand bei den traditionelleren Clans des Dorfes als erwartet, weshalb unter internem Druck der Ältestenrat dazu gezwungen wurde Eigen um den Rücktritt zu bitten. Als [[Wichtige_Personen_in_Taki#Ehemalige_Dorfoberhäupter|Muneyaki Gushiken]] die Führung des Dorfes übernahm, waren viele erleichtert wieder einen ·wahren Taki-Ninja· an der Spitze zu sehen.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Beginn der [[Wichtige_Personen_in_Taki#Ehemalige_Dorfoberhäupter|Gushiken]]-Dynastie - 85 Jahre nach Ende des Bluterbenkrieges===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit [[Wichtige_Personen_in_Taki#Ehemalige_Dorfoberhäupter|Muneyaki Gushiken]] als neuer Führung des Dorfes ging eine Welle der Erleichterung durch die Reihen der Bewohner des Dorfes, ein Anführer geboren in [[Takigakure]] selbst und bereits mit 9 Jahren Absolvent der Akademie. Allerdings blieb ein plötzlicher Umschwung der Politik wieder der Erwartungen aus. [[Wichtige_Personen_in_Taki#Ehemalige_Dorfoberhäupter|Muneyaki]] zeigte sich viel mehr als zurückhaltend und vorsichtiger Ninja. Selbst einige Monate nach seiner Einsetzung herrschte eine Stille im Zusammenhang mit seiner Politik. Als [[Wichtige_Personen_in_Taki#Ehemalige_Dorfoberhäupter|Muneyaki]] dann sogar plötzlich für eine Weile lang verschwand fürchteten sowohl der Ältestenrat als auch die Bewohner [[Takigakure]]s dass die Auswahl ein Fehler gewesen war und sie ihren Anführer nie wiedersehen würden. Doch [[Wichtige_Personen_in_Taki#Ehemalige_Dorfoberhäupter|Muneyaki]] erschien wider Erwarten wieder an den Toren [[Takigakure]]s als wäre nichts gewesen, um sich seinen Aufgaben als [[Dorfoberhaupt]] des Dorfes zu stellen. Erst einige Wochen nach seiner Rückkehr enthüllte [[Wichtige_Personen_in_Taki#Ehemalige_Dorfoberhäupter|Muneyaki]] die Intention hinter seinem Verschwinden.&lt;br /&gt;
Er hat die legendären Wächter aus den vergessenen Geschichten Takis erforscht und als Zeichen der Wertschätzung den Titel des Dorfoberhauptes des Dorfes  in den gelben Drachen ernannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Post-Söldner-Ära===&lt;br /&gt;
Da die [[Söldner]]-Ära keinen großartigen Einfluss auf [[Takigakure]] hatte, verlief das Leben im Dorf nach dem Sieg über diese nicht anders ab als zuvor.&lt;br /&gt;
Es gab, da man sich nicht großartig mit den [[Söldner]]n beschäftigt hatte, anders als in anderen Ländern, keine großen technologischen Fortschritte, noch war man auf diese im recht traditionellen Land erpicht.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Es gab jedoch erste stärkere diplomatische Berührungen mit den Dörfern [[Kirigakure]] und [[Kumogakure]].&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Diese waren auf die diplomatischen Beziehungen des ehemaligen Dorfoberhaupts [[Wichtige_Personen_in_Taki#Dorfoberhaupt|Eigen Jinkou]] zu [[Kirigakure]] zurückzuführen, die ursprünglich aus dem Dorf stammte. Über jene Beziehung kamen sie dann auch in Berührung mit [[Kumogakure]], welche schon immer recht eng mit [[Kirigakure]] verbunden waren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Dreier-Bündnis-Ära===&lt;br /&gt;
Das Dreier-Bündnis [[Kirigakure]]-[[Kumogakure]]-[[Takigakure]] hat seine Wurzeln bis in den Bluterbenkrieg geschlagen. Damals entstand der erste Kontakt aller drei Länder miteinander. Auch wenn dieser Kontakt eher negativer Natur gegenüber [[Takigakure]] war, so festigte es die Bindung der beiden anderen Bündnispartner.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Dieses Verhältnis schob sich jedoch ins positive als [[Wichtige_Personen_in_Taki#Eigen_Jinkou|Eigen Jinkou]] Dorfführer wurde, da Eigens Heimatdorf [[Kirigakure]] gewesen war, pflegte sie in dieser neuen Position eine recht umsichtige Politik, welche den Grundstein für das künftige Bündnis legte.&lt;br /&gt;
Zur freundschaftlichen Annäherung begrüßte [[Takigakure]] bald eine kleine Delegation [[Kirigakure]]-Ninja im Dorf, deren Besuch überraschend gut ausging.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Anschläge während des [[Chuuninexamen]]s in [[Kumogakure]] festigte ebenfalls diese Beziehung, da [[Takigakure]] ihrem neuen Freunden [[Kirigakure]] und somit auch [[Kumogakure]] bei der Beseitigung der Schäden half.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Nach der Eroberung einer [[Söldner]]festung seitens [[Kirigakure]], wurde diese zum gemeinsamen Besitz der drei Dörfer erklärt und die Bündnisfestung erschaffen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die letzte Festigung des Bündnisses wurde durch die Katastrophenhilfe während Unwetters erzielt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Beginn der [[Wichtige_Personen_in_Taki#Shinishi_Kudo|Kudo]]-Dynastie - 89 Jahre nach Ende des Bluterbenkrieges===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem, Nobu Guskihen, der Bruder [[Wichtige_Personen_in_Taki#Ehemalige_Dorfoberhäupter|Muneyaki Gushikens]], diesen auf dem Weg zu einer wohl wichtigen Besprechung abfangen und entführen konnte, trat die Spezialeinheit Takigakures in Aktion, unter anderem auch [[Wichtige_Personen_in_Taki#Shinishi_Kudo|Shinishi Kudo]].&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Wichtige_Personen_in_Taki#Shinishi_Kudo|Shinishi Kudo]] gelang es als einziger, den [[Wichtige_Personen_in_Taki#Ehemalige_Dorfoberhäupter|gelben Drachen]] und seinen Bruder in einer Höhle zu finden und zu erreichen. Ihm gelang es Nobu Gushiken, das höchst gefährliche, ehemalige Mitglied der [[Einheiten_Takigakures#Tsuisekisha_.28J.C3.A4ger.29|Tsuisekisha-Einheit]], den Bruder von Gushiken, zu erledigen. &lt;br /&gt;
Gerüchten zufolge soll Nobu jedoch Sicherheitsvorkehrungen geplant haben, welche besagte Höhle nach seinem Tod zum Einsturz brachte.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Offiziellen Aussagen zufolge, gelang es Kudo, das [[Dorfoberhaupt]] aus der misslichen Lage der einstürzenden Höhle zu befreien, schaffte es jedoch selbst nicht mehr heraus. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Wichtige_Personen_in_Taki#Shinishi_Kudo|Shinishi Kudo]] galt eine Zeit lang als verstorben, ehe er wohlauf zurückkam und wenig wegen seiner heldenhaften Taten, der Rettung des alten Dorfoberhauptes sowie dem Ausschalten des Verräters selbst zum [[Dorfoberhaupt]] ernannt wurde, da [[Wichtige_Personen_in_Taki#Ehemalige_Dorfoberhäupter|Muneyaki Gushiken]] von diesem Amt zurücktrat.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der junge [[Gesellschaft_in_Taki#Kudo|Kudo]] brachte gleich frischen Wind in des recht traditionelle Takigakure, durch die Umbenennung des Dorfoberhaupt-Titels vom gelben zum goldenen Drachen, sowie dem Bau eines neuen [[Aufbau_von_Taki#Ninjasitz.2Fgoldene_Drachenstatue|Ninjasitzes]], der eben jenes Wesen repräsentieren sollte.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Jedoch hatte [[Wichtige_Personen_in_Taki#Shinishi_Kudo|Shinishi Kudo]] mit seiner Ernennung gleichzeitig etwas geerbt was den jungen Shinobi auf die Probe stellen sollte, der [[Taki_no_Kuni#Jashin_Sekte|Jashin-Kult]] der zuvor in Takigakure schon Unheil angerichtet hatte war stärker geworden und schaffte es [[Takigakure]] als Dorf einige Seitenhiebe zu verpassen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Bald darauf sollte ein Krieg in [[Taki no Kuni]] ausbrechen in dem die beiden Seiten ihre Kräfte maßen und [[Wichtige_Personen_in_Taki#Shinishi_Kudo|der goldene Drache]] seine Stärke und Führungsqualitäten beweisen musste.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Das Lied des gelben Drachen=&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwischen den Reihen voller Bücher und Schriftrollen in der Bibliothek [[Takigakure]]s, die oft von großen Personen der Vergangenheit, wichtigen Ereignissen oder Techniken sowie Lehre handeln, findet der Suchende bis weilen ein kleineres unscheinbares Buch.&lt;br /&gt;
Nur selten wurde das Buch in den letzten Jahren aus der Umarmung seiner größeren Brüder und Schwestern gerissen, um seinen Inhalt dem Suchenden zu offenbaren. Es war in Vergessenheit geraten und gelegentlich, wenn es aus dem langen Schlaf eines von Staub bedeckten Buches für einen Moment, welcher für ein Buch alles zwischen einer Sekunde und einem Jahrhundert sein kann, aufwachte, erinnerte es sich sehnsüchtig daran wie es gewesen war, als noch kleine Kinderfinger es jeden Tag hervorgeholt und die dazugehörigen hohen Stimmen erfreut und laut aus ihm hervor gelesen hatten.&lt;br /&gt;
Es war abgenutzt ja, aber das stimmte das Buch nicht traurig sondern machte es eher stolz. Die güldene Farbe, mit der sein Schaffer einst den Umschlag beschrieben hatte, hatte ihm eh nie wirklich gefallen und der Zustand sprach in seinen Augen für all die Liebe und Anerkennung, die ihm einst zugekommen war. Und schließlich hatte die Geschichte, mit deren Schutz und Überlieferung es beauftragt worden war, alles Recht auf derartige Zuwendung.&lt;br /&gt;
Ja das Buch war stolz auf sich selber und wusste, dass es nur lange genug warten müsste, bis es aus seinem Schlaf aufgeweckt werden und seine Geschichte erneut offenbaren würde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Irgendwann kam dieser Tag und an diesem Tag fand die Sage des [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|gelben Drachens]] und der Götter wieder Einzug in die Köpfe der Menschen. Wie so oft bei Sagen weiß niemand zu sagen, wie viel wahr und wie viel hinzugedichtet worden war. Aber dies, so wusste das Buch, war nicht die Aufgabe einer Sage.&lt;br /&gt;
Eine Sage muss die Herzen der Menschen erfreuen, sie mit Hoffnung erfüllen und zum Träumen anregen. Eine Sage lässt bisweilen alte Männer genauso wie kleine Kinder mit verträumten Blicken die Welt um sich herum betrachten und sich vorstellen, wie es wohl damals an diesem Ort ausgesehen haben könnte. Eine Sage schließlich steht für eine Lektion und Beispiel, Lehre und Wissen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und so erzählt das Buch die Geschichte:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Prolog===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vor langer Zeit, als die Menschheit noch jung war und mit den großen Augen eines kleinen Kindes die Welt um sich herum betrachtete, herrschte die Natur über das Leben eines jeden Lebewesens mit einer Hand, die zugleich sanft wie ein kühler Windstoß im drückenden Sommer als auch hart wie der Kern eines großen Gebirges war.&lt;br /&gt;
Der Mensch, genauso wie alle anderen Lebewesen ob Tier, Pflanze oder Stein kämpfte jeden Tag um sein Überleben. Aber nicht Angst oder Ohnmacht vor den Strapazen bestimmten sein Leben, sondern Freude und Glück über die einfachsten Dinge. Er war glücklich, wenn er mit vollem Magen einen warmen und sicheren Schlafplatz gefunden hatte.&lt;br /&gt;
So herrschte die Natur und die Tiere, die teilweise älter als die Menschen waren, wuchsen zu prächtigen Gestalten heran. Hört man heute von Erzählungen aus jener Zeit, so wirken die Geschichten von dem riesigen Wald, der den Großteil des Kontinents bedeckte und von ebenso riesigen Tiergottheiten bevölkert war, wie die Märchen eines alten wirren Greises.&lt;br /&gt;
Aber der Menschheit Kindeswiege war dies Umfeld beschützt vom großen Schatten des Waldgottes. Irgendwann jedoch fängt jedes Kind an sein Umfeld zu verändern und in einer Zeit, in der sich das Schicksal dieses Gleichgewichtes entscheiden sollte erhob sich der [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|gelbe Drache]] über die Träume von Natur und Mensch hinweg in die Lüfte der Zukunft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===1. Kapitel===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Langsam und träge floss der kleine Bach an diesem Tag die Hänge des Hügels herab, plätscherte nur missmutig über die großen Steine nahe seiner Quelle, drückte nur halbherzig die Kiesel vor sich her, die sich in seinen Weg stellen wollten, und wollte gar nicht so recht seinen Weg gen Tal beschreiben.&lt;br /&gt;
Hätte man den Bach an einem anderen Tag gesehen und hätte man Aug und Ohr, so wie es die Menschen früher für die Natur gehabt hatten, so hätte die Freude und die Glückseligkeit des Baches einem das Herz erwärmt. Es war kein großer Bach, es war kein Bach, dessen Wasser sich in den Strom eines gewaltigen Flusses oder die Gefilde eines riesigen Sees mischte. Es war ein einfacher Bach, der auf der großen Landkarte nicht einmal seine Existenz belegt finden würde.&lt;br /&gt;
Aber für die Menschen des kleinen Dorfes am Fuße des Hügels war er die Quelle ihres Lebens und somit das Wichtigste in der Welt und für ihn waren diese Menschen das Wichtigste in der Welt.&lt;br /&gt;
Wer brauchte schon riesige Mengen Wassers, wenn er sich an dem Lachen der Kinder erfreuen konnte, die in ihm spielten und sein Wasser benutzten, um sich gegenseitig zu bespritzen?&lt;br /&gt;
Ja es waren vor allem die Kinder, auf die sich der Bach jeden Morgen freute, wenn er sich aus dem moosig-grünen Bett seiner Träume erhob. Er kannte sie alle, er erkannte sie schon am Klang ihres Lachens und hatte einem jeden der Dorfbewohner erfreut beim Wachsen zugesehen.&lt;br /&gt;
Nichts aber stimmte ihn so traurig, wie das bittere Weinen und Schluchzen eines Kindes, das in seinem jungen Leben bereits großes Leid erfahren musste. Und ausgerechnet das herzerweichendste Weinen und die qualvollsten Tränen hatte er am gestrigen Tage wahrnehmen müssen.&lt;br /&gt;
Das Mädchen mit den grellblonden Haaren namens [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] hatte bereits in ihrer frühesten Kindheit beide Eltern verloren und lebte alleine mit ihrer großen Schwester Kigiku in dem kleinen Dorf. Nie hatte der Bach [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] weinen hören ob des Verlustes der Eltern oder der schweren Zeit, die dieser den beiden Mädchen einbrachte. Es war immer glücklich mit seinem Leben gewesen, hatte sich nie beschwert und war der großen Schwester stets zur Hand gegangen. Und ausgerechnet dieses Mädchen, das dem Bach immer ein Quell der Freude gewesen war, weinte nun ob der schweren Krankheit des Einzigem, dem es sich immer sicher gewesen war: Seiner Schwester.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was konnte der Bach tun? Die Menschen hatten in den Jahrhunderten seit ihrer frühesten Kindheit gelernt in der Natur zu überleben und dabei bereits einiges über die Kunst mit den Geschenken der Natur Krankheit und Wunde zu bekämpfen gelernt. Aber nicht einmal dieses Wissen schien das Leid Kigikus mildern zu können. Trübseelig floss er weiter vor sich hin und grübelte nach, was er tun könnte. Auch dachte er dabei daran, dass die Menschheit längst ihr Kindesbett verlassen und begonnen hatte, die harte Seite der Natur, die ihr Leben bedrohte, zu bekämpfen.&lt;br /&gt;
Früher, er konnte sich fast nicht mehr daran erinnern, hatte sich nur selten die Sonne in seinen Wassern gespiegelt, da der Schatten großer Bäume stets sein Gefilde bedeckte. Irgendwann aber hatten die Menschen damit begonnen die Bäume zu fällen und sich Platz zum Leben, für ihr Vieh und für ihre Felder zu schaffen. Der große Wald war immer weiter geschrumpft und schon lange hörte der Bach die Stimmen der Bäume nur noch aus sehr weiter Entfernung im Säuseln des Windes.&lt;br /&gt;
Als er nun so lauschte, um die Stimmen der Bäume zu hören, vernahm er die Stimme eines Menschen. Dieser Mann, denn seine tiefe und rauchige Stimme verriet sein Geschlecht, sang irgendwo in seiner Nähe von etwas, was der Bach völlig vergessen hatte: Von dem Waldgott.&lt;br /&gt;
Die Erinnerungen überschlugen sich und schnell beschloss der Bach aus seiner Trübseligkeit zu erwachen und den Sänger mit dem Plätschern seines Wassers an- und zu dem kleinen Dorf hinzulocken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===2. Kapitel===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stark schmerzten die Füße des Greises, dessen Stimme der Bach vernommen hatte, ob seiner langen Wanderung und ein jedes Wort, das er scheinbar vergnügt vor sich her sang, war einzig und allein dazu gedacht, um ihn von den Schmerzen abzulenken.&lt;br /&gt;
Er war weit gereist, hatte viele Flüsse überquert und sich an viele Bäume gelehnt, wenn sein alter Körper ein paar Momente der Ruhe benötigten. Weswegen er reiste, wusste er nicht mehr. Einzig und allein erinnerte er sich noch daran, dass er einst am Rande eines großen Waldes gelebt und von dessen Wildheit und Schönheit verzaubert worden war.&lt;br /&gt;
Angelockt vom Plätschern des Baches, dessen kühles Wasser Linderung für die schmerzenden Füße verhieß, wechselte der Greis die Richtung und traf schon bald auf den kleinen Bach und das in nicht allzu weiter Ferne stehende Dorf. Noch einmal nahm sich der Alte zusammen, trällerte um so lauter, als seine Füße besonders stark schmerzen und ihm anscheinend sagen wollten:“Wieso bleibst du nicht einfach hier sitzen und gönnst uns unsere Ruhe du alter Narr?“&lt;br /&gt;
Aber der „alte Narr“ war dickköpfig geworden und wollte nicht nur seine Füße ausruhen, sondern auch noch mit Menschen reden. Ein Vergnügen, das ihm seit Wochen verwehrt war.&lt;br /&gt;
So laut trällerte er vor sich hin, dass er das Schluchzen des kleinen Mädchens, das am Ufer des kleinen Baches mehr in sich zusammen gekauert war, als dass es saß, nicht mitbekam. Erst, als das Mädchen seine grünen Augen öffnete und auf den alten und komisch aussehenden Mann schaute, während es sich über die tränenverschmierten Wangen wischte, bemerkte dieser, dass er nicht alleine war.&lt;br /&gt;
„Was ist ein Waldgott?“ ertönte die hohe Stimme des Mädchens und der alte Mann blieb verdutzt stehen, um die fragenden großen Augen, die vor Weinen rot geworden waren, zu bewundern. Kurz entschlossen gewährte er seinen fast schon rebellierenden Füßen ihren Wunsch und ließ sich neben dem Mädchen leise seufzend nieder.&lt;br /&gt;
„Die gestaltgewordene Natur. Wille und Kraft dessen, was uns stets umgibt, und genauso wild und sanft wie eben jenes.“ Antwortete er ein wenig kryptischer, als er beabsichtigt hatte, während er die schmerzenden Füße aus den abgelaufenen Sandalen befreite.&lt;br /&gt;
„Und wie sieht er aus?“&lt;br /&gt;
„Er wechselt die Gestalt, so wie es auch die Natur ständig tut.“&lt;br /&gt;
„Ist er lieb?“&lt;br /&gt;
„Ja und nein. Wenn er stürmisch und verheerend ist, wenn er wütend und aufgebracht ist, so vernichtet er alles, was ihm in den Weg kommt. Ist er aber sanft und ruhig, so beschützt, heilt und umsorgt er das, was in seinen Augen, den Augen der Natur, würdig ist.“&lt;br /&gt;
Sofort weiteten sich die Augen des kleinen Mädchens, das das zerschlissene Hemd des Alten mit seinen kleinen Fingern ergriff und ihn voller Hoffnung und zugleich voller Angst vor einer möglichen Enttäuschung anschaute.&lt;br /&gt;
„Er heilt? Kann er alles heilen? Kann er auch eine richtig schlimme Krankheit heilen?“&lt;br /&gt;
Ein wenig verdutzt ob dieser Reaktion antwortete der Alte in dazu passender Stimmlage:&lt;br /&gt;
„Ehm Ja, kann er, aber dazu muss er…“ Doch weiter hörte das Mädchen nicht, es riss nur umso stärker an dem Hemd und schrie förmlich:&lt;br /&gt;
„Wo finde ich ihn? Erzähl mir bitte alles!“&lt;br /&gt;
Und nach einer Reaktion, die sehr derer glich, die er nur wenige Momente zuvor gezeigt hatte, und einem dazu passenden Seufzen, holte der Greis tief Luft und fing an zu erzählen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Weit weg im Nordosten steht er noch, der große Wald, der einst fast den ganzen Kontinent bedeckte. Im Gegensatz zu den kleinen Wäldern, die du kennst, ist dieser Wald noch erfüllt von dem Willen und der Kraft der Natur. Tief in seinem Inneren lebt der Waldgott in dem wunderbaren Hain, der schon seit Äonen nicht mehr von Menschen betreten worden ist, und umgeben von den Vorfahren der Tiere: riesige und weise Tiergötter.&lt;br /&gt;
Einst, so wurde mir als kleines Kind in meinem Heimatdorf erzählt, dass am Randes des großen Waldes steht, sahen die Tiergötter und der Waldgott mit wohlwollendem Blick auf die Menschen herab, die so schwach und zerbrechlich wirkten. Sie standen uns bei, wenn etwas unsere Existenz bedrohte, und halfen uns gelegentlich mit Rat und Tat in der Natur zu überleben, die sie schon so viel länger bevölkern und so viel besser verstehen als wir.&lt;br /&gt;
Aus dieser Zeit kommen auch die Geschichten der Heilkunst des Waldgottes und der weisen Ratschläge der Tiergötter, die zusammen mit ihren damals noch ähnlich riesigen Brüdern und Schwestern unseren Kontinent bereisten und bevölkerten.&lt;br /&gt;
Aber…“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch weiter kam der Mann nicht, denn das Mädchen war bereits aufgesprungen und rannte fort in Richtung der Häuser. Später erfuhr er, was es mit dem Mädchen auf sich hatte, und schollt sich selber ob dem, was er so unvorsichtig [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] erzählt hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===3. Kapitel===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Voller Schrecken beobachtete der kleine Bach, was geschah. In seinem Bestreben das kleine Mädchen zu trösten und sich wieder an ihrem Lachen und den strahlenden Augen zu erfreuen, hatte er vergessen, dass Menschen keine Tiere waren. Sie waren es nicht gewohnt auf sich alleine gestellt zu überleben und am aller wenigsten kleine Kinder, von den Gefahren einer solchen Reise und denen des großen Waldes ganz zu schweigen.&lt;br /&gt;
Aber was konnte er tun? Was konnte er tun?...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ohne lange nachzudenken hatte sich [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] ihre festeren Schuhe samt ein paar reisetauglichen Kleidern und Proviant – was sie eben rumliegen sah – geschnappt, hatte ihre Schwester umarmt und war mit den Worten „Der Waldgott wird dich heilen, warte es nur ab!“ aus der kleinen Hütte, die die zwei Mädchen bewohnten, verschwunden.&lt;br /&gt;
Kigiku hatte sichtlich verwirrt drein geschaut, aber hatte ob ihrer Krankheit und der Schwäche, die ihren Körper befallen hatte, nichts tun können, außer der kleinen Schwester flehentlich hinterher zu schauen. So verzweifelt, wie die große Schwester in dieser Stunde war, als[[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] Hals über Kopf das kleine Dorf verließ, so zuversichtlich war die kleine Schwester, die endlich etwas gefunden hatte, was sie tun konnte um Kigiku helfen zu können. Sie dachte gar nicht daran, dass die Reise gefährlich werden könnte, oder dass sie ihr eigenes Leben schonen müsste. Einzig und allein das Leben der Person, die für sie die Welt darstellte, war ihr wichtig und kreiste beständig in ihrer Gedankenwelt umher.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So reiste das kleine Mädchen mit dem blonden Haar und den großen grünen Augen los gen Nordosten. Zum Glück hatte sie gelernt die Himmelsrichtungen zu erkennen und zu finden und verlief sich nie. So selbstsicher ging sie ihre Reise an, dass sie vergnügt summend schon bald das kleine Tal und die Gefilde des kleinen Baches verließ.&lt;br /&gt;
Die ersten Tage ihres kleinen Abenteuers flogen nur so vorüber. Sie hatte genügend Wasser dabei und konnte ihre Proviante mit den Beeren und Früchten, die sie dank des herrschenden Sommers leicht fand, stets wieder auffüllen. Einzig und allein des Nachts, wenn es dunkel und gelegentlich sogar etwas kühler wurde, wurde es ihr etwas bang um das kleine Herz. Aber wie stets summte sie dann eine kleine Melodie vor sich her, mit der sie die große Stille um sich herum vertrieb und sich selber in den Schlaf wiegte.&lt;br /&gt;
Die Weisen sagen, dass ein entschlossenes Herz keine Furcht kenne. Nur ein zauderndes und fragendes Herz öffne Tür und Tor für Zweifel und Furcht. Wenn man diesen Worten Glauben schenken darf, so verwundert es nicht, dass [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] nie daran dachte umzukehren oder auch nur aus Angst oder Furcht eine Träne vergoss. Sie war überzeugt davon das Richtige zu tun und setzte mit derselben Überzeugung Fuß vor Fuß, ging Schritt um Schritt immer weiter gen Nordosten.&lt;br /&gt;
Schon bald wurde die Natur, die wenn auch in schwächerer Art und Weise, auch an diesem Ort zu finden war, auf das summende und singende kleine Mädchen aufmerksam und immer öfter geschah es von nun an, dass ein kleiner Sperling sich zu [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] gesellte, wenn diese tagsüber oder nachts vor sich hin sang, um diese mit seinem hohen Zwitschern zu begleiten.&lt;br /&gt;
Immer, wenn sie den kleinen [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]] sah, der ihr schon bald ein lieber Wegbegleiter wurde, hellte sich die Miene des kleinen Mädchens auf und ihre Schritte wurden bestimmter und stärker. Dem Beispiel des [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]]s folgend, fing sie schon bald an feste Rhythmen in ihren Tagesablauf zu bringen:&lt;br /&gt;
Sie stand mit der Sonne auf, aß etwas, ging dann den Tag über unterbrochen von einer Mittagspause bis sie am Nachmittag begann nach einer Schlafmöglichkeit zu suchen und daraufhin nach etwas Essbarem und Trinkbarem, wenn sie nicht schon genug während des Tages gefunden hatte. Ihrer guten Orientierung wegen verlief sie sich dabei so gut wie nie und wenn, dann brachte sie das Zwitschern des kleinen [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]] schon bald wieder auf den richtigen Weg. Auch brauchte sie nur auf das Verhalten des[[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]]s zu achten, um Wetterumbrüche oder Gefahren vorherzusehen.&lt;br /&gt;
So verging die Zeit und die Natur kehrte immer weiter in das kleine Mädchen ein genauso wie das kleine Mädchen immer weiter in die Natur einkehrte. Und dann kam der Herbst&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===4. Kapitel===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als die ersten Blätter an den Bäumen begannen gelb und rot zu werden, wusste [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]], dass der Sommer den Kampf gegen den Winter langsam verlor. Noch kämpfte er wacker und hielt die kalten Winde aus dem Norden samt der dunklen Wolken, die sie mitbrachten, zurück. Aber mit jedem Tag und jeder Nacht kamen sie näher, ohne dass der Sommer etwas dagegen würde tun können.&lt;br /&gt;
Sie musste sich beeilen, so viel verstand selbst ein kleines Mädchen, denn in den Stürmen und der Kälte des Winters würde sie nicht überleben können ohne die Hilfe und den Beistand Ihresgleichen.&lt;br /&gt;
Wäre der kleine [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]] nicht gewesen, der sie über immer längere Strecken des Tages begleitete und es sich immer öfter auf ihrer Schulter bequem machte, so hätten vielleicht der Zweifel und die Furcht Einzug in ihrem Herzen gehalten. So aber ertönten die Stimmen der Zwei, wann immer der Winter an ihren Herzen zu nagen begann, und vertrieben diesen.&lt;br /&gt;
Manchmal allerdings kam es auch vor, dass der kleine [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]] schrecklich lange weg blieb und [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] begann sich Sorgen zu machen. Sorgen um den kleinen [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]], um ihre Schwester und um den Wahrheitsgehalt der Geschichte des alten Mannes. Als der kleine [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]] eines Morgens nicht neben ihr zu finden war, erhob sie sich und ging ohne zu zaudern in den kleinen Hain hinein, der sich vor ihr erstreckte. Sie begann das Lied zu singen, das sie seit Beginn ihrer Reise immer sang, und schon bald hörte sie aus einiger Entfernung die Antwort des [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]]s.&lt;br /&gt;
Ihr Herz schlug immer schneller voller Freude und auch voller Angst ob dem, was dem [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]] passiert sein könnte. Sie rannte immer schneller, stets der Stimme des [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]]s folgend und blieb plötzlich stehen.&lt;br /&gt;
Eine kleine [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] mit ungewöhnlich eisblauen Augen stand am Fuße eines großen Baumes, auf dessen niedrigem Ast [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] sofort ein paar der Federn des kleinen [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]]s sehen konnte. Ihre Augen weiteten sich und füllten sich schon bald mit Tränen, während die Katze sich von dem ersten Schrecken ob der plötzlichen Begegnung erholte und begann um das kleine Mädchen, das mehr und mehr in Tränen ausbrach, zu kreisen.&lt;br /&gt;
[[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] verstand schnell, dass der Sommer ihr bisher nur die schönen Seiten der Natur gezeigt hatte und sie den kleinen [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]] wohl nicht mehr wieder sehen würde. Es war in ihren Augen klar, dass der [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]] den Klauen der [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] erlegen war, da er sonst längst zu ihr zurück geflogen sein würde.&lt;br /&gt;
Immer stärker wurde der Regen aus Tränen, der sich vom Gesicht des kleinen Mädchens gen Boden bewegte, bis ein empörtes Miauen das Mädchen aus seinen Gedanken rüttelte. Die [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] hatte sich vor [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] hingesetzt und schaute sie aus zugleich neugierigen und vorwurfsvollen Augen an, so dass das Mädchen nicht anders konnte als sich herabzubeugen und vorsichtig das Fell des Tieres zu streicheln.&lt;br /&gt;
Sie machte dem Tier keine Vorwürfe, da es nur um sein eigenes Überleben kämpfte, auch wenn es sie dennoch sehr traurig machte. Anstatt aber vor der Hand des Mädchens zu fliehen, ließ sich die [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] mit einem immer lauter werdenden Schnurren streicheln und verließ auch nicht die Seite des Mädchens, als dieses langsam damit beginnen musste zurück zu ihren wenigen Habseligkeiten zu gehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So nahm schon bald die kleine [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] den Platz des [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]]s ein und begleitete [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] auf ihrer Reise. Und so wie der [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]] mit seinem Verhalten dem Mädchen vieles über das Überleben in der Natur beibrachte, so tat dies auch die [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]]. Allerdings oblag es der [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] genauso wie bei ihrem ersten Treffen dem Mädchen die düstere Seite der Natur zu zeigen.&lt;br /&gt;
Hatten im Sommer noch Früchte und Beeren überall auf ihrem Weg nur darauf gewartet von ihr gepflückt zu werden, so verschwanden diese immer mehr je weiter der Herbst Einzug hielt. Und schon bald musste [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] lernen, dass sie wie die [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] Leben nehmen musste, um selber zu überleben.&lt;br /&gt;
Es dauerte schier eine Ewigkeit, bis es ihr mittels einer Falle zum ersten Mal gelang ein kleines Tier zu fangen, ein Feuer zu machen und es dann übers Herz zu bringen das Tier zu töten und sogar zu verspeisen. Sie weinte bitterlich ob des Lebens, das sie beendet hatte und flehte vielmals um Verzeihung, bevor sie sich traute zu essen.&lt;br /&gt;
Durch Wiederholung aber wird jeder zum Meister und schon bald hatte sich das kleine Mädchen an die neuen Vorgänge gewöhnt, auch wenn sie noch immer für das Schicksal der Seele eines jeden Tieres, das sie tötete, zum ihr unbekannten Waldgott betete.&lt;br /&gt;
Schon bald fiel ihr das Fehlen des freudigen Zwitscherns kaum noch auf und die Harte Seite der Natur zog immer mehr in sie ein, auch wenn diese gemischt von warmen Momenten war, wie das abendliche Einschlafen mit der [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] in den Armen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===5. Kapitel===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Immer schwächer wurde der Sommer und der Herbst, der wie sein Freund Frühling sich oft wie das Seil fühlte, an dem Sommer und Herbst zogen, wurde immer dunkler und kälter. Die Stürme, die die Höhepunkte im Tauziehen zwischen Sommer und Winter für jeden sichtbar und hörbar machten, hatten schon seit einiger Zeit immer weiter an Stärke nachgelassen so wie es auch der Sommer getan hatte.&lt;br /&gt;
Immer weniger Zeit blieb dem kleinen Mädchen, das sich immer öfter morgens von Raureif befreien musste. Gelegentlich fielen früh morgens kleine weiße Flocken vom Himmel herab, setzten sich auf ihr blondes Haar und bildeten einen Schleier aus winzig kleinen Kristallen. Immer öfter froren ihr die Füße oder die Hände, manchmal kroch die Kälte sogar langsam die Beine hoch und hätte sie nicht die [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] gehabt, die sie des nachts wärmte, so wäre sie sicher oft schlotternd vor Kälte erwacht.&lt;br /&gt;
Sie hatte kaum noch Zeit, das wusste sie. Aber unbeirrt setzte sie Tag für Tag einen Fuß vor den anderen. Sie konnte nicht scheitern, sie durfte nicht! Was war schon so ein wenig Schnee im Vergleich zu dem, was ihre Schwester erleiden musste?&lt;br /&gt;
Und dann eines Tages, als die glänzende Himmelsscheibe bereits im Sinken inbegriffen war, sah sie Rauchschwaden hinter einem kleinen Weiler aufsteigen. Sie beschleunigte ihre Schritte und angespornt durch das Wettlaufen, das sich nun ergab, sprintete auch die [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] immer schneller, bis sie das Mädchen überholte und wenig später aus deren Sichtfeld verschwand.&lt;br /&gt;
Wie lange sie schon so rannte, wusste [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] nicht. Einzig und allein die stetig abnehmende Entfernung zu den Rauchschwaden und nicht die fast schon untergegangene Sonne war Mittelpunkt aller Gedanken des kleinen Mädchens. Je näher sie aber kam, desto mehr drangen schreckliche Geräusche an ihr Ohr, die sie an die unglaublich lauten Stürme im Herbst erinnerten. Oft hatte sie sich mitten in der Nacht, wenn es besonders stark stürmte, wie ein Kokon in ihre Decke eingerollt und sich vorgestellt, dass außerhalb des schützenden Mantels riesige Tiere, wie die aus der Geschichte des Greises, umher liefen und sich gegenseitig anschrien, was diesen Schrecklichen Krach erzeugte.&lt;br /&gt;
Hätte sie gewusst, was sie erwartete, so hätte sie in jenen Nächten wohl kein einziges Auge zu bekommen. Als sie sich immer weiter ihren Weg zwischen den mit einer hauchdünnen Schicht silbrigen Schnees bedeckten Bäumen des kleinen Weilers bahnte, schälten sich immer mehr die Umrisse kleinerer und größerer Häuser aus dem zwielichtigen Schatten der Bäume. Das Herz des Mädchen schlug ob der Vorfreude vielleicht endlich ihr Ziel erreicht zu haben immer schneller, bis es plötzlich zwei Schläge aussetzte während auch die kleinen Beine sich nicht mehr fortbewegen wollten.&lt;br /&gt;
Ein gewaltiges Brüllen, wie es dem stärksten Orkan alle Ehre bereitet hätte, erhob sich, als ein gewaltiger schwarzer Schatten sich auf die Reihe der Häuser zu bewegte. Nicht heimelige Kamine, nicht freundlich strahlende Herdfeuer hatten die Rauchschwaden erzeugt, die [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] angelockt hatten, sondern in Flammen stehende Barrikaden, die die Dorfbewohner scheinbar als Schutz errichtet hatten. Aber selbst diese hatten sie nicht vor dem bewahren können, was auf sie zurollte.&lt;br /&gt;
Verzweifeltes Rufen drang an [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]]s Ohren, als das Brüllen für einen Moment aussetzte. Langsam bewegte sie sich wieder, überzeugte ihre Füße mühsam zu jedem einzelnen Schritt und näherte sich so furchtbar langsam dem Chaos, das immer mehr von sich enthüllte.&lt;br /&gt;
Der gewaltige Schatten war stehen geblieben, bäumte sich in regelmäßigen Abständen auf und brüllte jedes Mal so laut, dass die nahestehenden Bäume wackelten. Vor ihm schälten sich nun auch kleinere Schatten mit langen Stäben aus dem flackernden Zwielicht der Flammen. Je näher das kleine Mädchen kam, desto mehr erkannte sie, dass es sich um Dorfbewohner zu handeln schien, die mit langen Speeren und allerlei zweckentfremdeten Ackergerät den riesigen Schatten, der längst durch die Barrikade gebrochen war, aufzuhalten versuchten.&lt;br /&gt;
Dann hörte sie plötzlich etwas, was nicht so recht in das Chaos passen wollte. Ein hohes Schreien drang an ihre Ohren, das nicht allzu weit entfernt seinen Ursprung haben konnte. In einem solchen Chaos hätte man erwartet, dass es ein furchterfülltes Schreien einer Frau ob der großen Gefahr sein müsste. Aber ein kleines Kind, jünger als die bisher unbemerkte Beobachterin, wankte kaum in der Lage richtig zu laufen mit seinen kurzen Beinen und immer wieder sich an den Häuserwänden abstützend auf den Kampf hinter der durchbrochenen Barrikade zu.&lt;br /&gt;
Doch auch der Schatten hatte das Geräusch bemerkt. [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] blieb abermals für einen Moment vor Schreck das Herz stehen, als sich das riesige Ungetüm dem wankenden Kind zu wandte. Aber diesmal setzten ihre Beine nicht aus, sondern beschleunigten Ihre Schritte. Unweigerlich dachte [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] daran, dass sie nicht schnell genug gewesen war um ihren kleinen [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]] hatte beschützen zu können und weigerte sich so etwas noch einmal zuzulassen.&lt;br /&gt;
Ihre Beine flogen förmlich über die leicht angefrorene Erde, näherten sich immer weiter dem Kleinkind und dem riesigen Schatten, der laut brüllend ebenfalls auf dieses aus der entgegen gesetzten Richtung zusteuerte. Ein verzweifelter Ruf aus der Kehle eines Mannes drang an die Ohren des Mädchens, aber kein einziger ihrer Gedanken war dazu in der Lage sich um dieses zu kümmern.&lt;br /&gt;
Mit Müh und Not erreichte sie das wankende Kind, das in dem Moment, in dem [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] hinter ihm zu Halt kam, endgültig der Schwerkraft Rechenschaft leistete und in die Arme des blonden Mädchens fiel. Doch auch der riesige Schatten hatte die Quelle des hohen Geräusches erreicht. Als eine besonders vorwitzige Flamme ihre Stimme erhob und den Schauplatz für einen Moment zur Gänze ausleuchtete, legte [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] unweigerlich die Arme fester um das Kleinkind in ihren Armen. Vor ihr erhob sich der Kopf einer gewaltigen schwarzen [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Schildkröte]], deren Augen zornig und mordlüstern das ungleiche Gespann anfunkelten.&lt;br /&gt;
Würde sie das Kind loslassen und sich vorsichtig entfernen, während das Ungetüm mit seiner Beute beschäftigt war, so würde sie vielleicht… Doch [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] schüttelte entschlossen das blonde Haupt und drückte das Kind nur stärker an sich. Der Blick ihrer Augen wurde gefährlicher, während sich diese leicht verengten. Sie würde nicht zulassen, dass erneut ein kleines Wesen, das auf ihre Hilfe angewiesen war, starb, weil sie zu zögerlich und zu schwach war. Ähnlich einer Bärenmutter, die ihr Junges vor hoffnungslos überlegenen Jägern nicht im Stich ließ, sondern die Jäger auch noch laut anbrüllte, war der Blick des jungen Mädchens. Das Brüllen aus diesem wurde immer spürbarer, so dass selbst die [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Schildkröte]] für einen Moment inne Hielt. Immer deutlicher wurde es, man war fast der Meinung, dass man es hören … und plötzlich erschallte ein gewaltiger und tiefer Schrei, als sich ein großer Schatten zwischen [[Wichtige_Personen_in_Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] und die [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Schildkröte]] schob.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===6. Kapitel===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unweigerlich hatte [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] ihre Augen geschlossen, als der zweite Schatten so nah vor ihr erschienen war, und rechnete jeden Moment damit die Flügelschläge des Todesboten zu hören.&lt;br /&gt;
Aber diese erschallten nicht, stattdessen entwickelte sich ein Sturm aus Schrei und Gebrüll der zwei riesigen Wesen direkt vor ihr. Je mehr sie aber ihre eigene Angst und ihr wild pochendes Herz beruhigte, desto mehr war sie in der Lage die tiefen Stimmen zu vernehmen:&lt;br /&gt;
„Geh mir aus dem Weg [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Bai Hu]]!“ donnerte die etwas entferntere Stimme zornerfüllt.&lt;br /&gt;
„Nein! Diese beschütze ich und du wirst sie nicht bekommen!“ erwiderte die nähere Stimme etwas leiser, aber mit einem gefährlichen Unterton.&lt;br /&gt;
„Die Menschen verdienen den Tod!“&lt;br /&gt;
„Nichts verdient den Tod. Oder hast du Xinglu’s Worte in deinem Zorn vergessen?“&lt;br /&gt;
„Du wagst es seine Worte in den Mund zu nehmen, nachdem ihr ihn verlassen habt?“ brüllte die fernere Stimme plötzlich noch lauter.&lt;br /&gt;
„Wir haben ihn verlassen nicht wegen dem, was er einst sagte, sondern wegen dem, was er nicht mehr sagt! Würde er zu dem zurückfinden, was wir immer verehrt haben, so würden wir sofort zurückkehren.“&lt;br /&gt;
Es wurde still für einen Moment. Fast ohnmächtig vor den riesigen Geschöpfen, deren Nähe sie deutlich spüren konnte, hatte [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] ihre Augen die ganze Zeit über fest zugekniffen und auch das Kleinkind in ihren Armen hatte sich nicht gerührt. Als es nun etwas ruhiger wurde, öffnete [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] vorsichtig ihre Augen und bestaunte das weiße mit schwarzen Streifen getigerte Fell einer riesigen [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]], die sich scheinbar schützend vor sie gestellt hatte. Doch Zeit für Worte blieb ihr nicht, denn schon bald ertönte die Stimme der [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Schildkröte]] erneut, wenn auch nicht mehr ganz so sehr vor Wut bebend.&lt;br /&gt;
„Ich werde mich zurückziehen und bei Xinglu auf dich warten. Wie es stets Tradition war, wirst du ihm das Wesen vorstellen müssen, dass du vor seinem Willen beschützt hast.“&lt;br /&gt;
Ein Rauschen ertönte, während sich die [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Schildkröte]] umdrehte.&lt;br /&gt;
„In einer Woche, zum Vollmond, falls du es nicht vergessen hast.“ Brummte sie.&lt;br /&gt;
„Ich habe es nie vergessen [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Xuan Wu]], nie...“&lt;br /&gt;
Und dann verschwand die gewaltige [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Schildkröte]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erst, als sich der Schatten des Tieres mit dem Schatten des großen Wald, der in einiger Entfernung zum Dorf zu sehen war, vereinigt hatte, ging ein spürbares Aufatmen durch die Dorfbewohner. Sie schienen sich nicht an der Gegenwart des zweiten Tieres zu stören, als sie an diesem vorbei auf [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] zu rannten. Das kleine Kind in ihren Armen begehrte plötzlich auf, als ein großer Mann mit einer eindrucksvollen Narbe über der Wange und schwarzem Haar vor [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] auftauchte und im nächsten Moment hob eben dieser das Kleinkind aus ihren Armen empor und drückte es an sich.&lt;br /&gt;
„Hast du Angst um deinen Papa gehabt?“murmelte der Mann, der voller Freude dem Kind die Nase stupste.&lt;br /&gt;
„[[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]]… wir müssen reden.“ Ertönte die tiefe Stimme nun einfühlsam und beruhigend aber mit einem kleinen Anflug von Sorge und lenkte [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] von dem rührenden Bild vor sich ab. Als sie ihre Augen dem großen Wesen zu wandte und sich die Blicke begegneten, atmete sie erschrocken ein.&lt;br /&gt;
„Bist du… das kleine Kätzchen?“&lt;br /&gt;
Und der Blick der eisblauen Augen des weißen [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]]s sagte mehr als Worte könnten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===7. Kapitel===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Was hat das alles zu bedeuten?“ Schrie [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] schon fast dem großen [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] entgegen.&lt;br /&gt;
Die Sonne schickte gerade ihre ersten Strahlen durch die kahlen Äste der Bäume und zeigte dem Mädchen, wie viel Zeit seit dem Verschwinden der [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Schildkröte]] vergangen war.&lt;br /&gt;
Die letzten Stunden hatte sie damit zugebracht sich der Versuche der Dorfbewohner sie wie eine Heldin zu feiern zu erwehren und immer wieder den Armen, die sie umschlingen wollten, zu entfliehen. Als die Menschen endlich eingesehen hatten, dass sie an derlei Feiern nicht interessiert war und ihr die Nähe zu so vielen Lebewesen sogar unangenehm war, hatten sie ihr endlich etwas Platz gelassen, ihr etwas zu essen und einen Platz zum Schlafen gegeben. Während dieser Stunden war [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Bai Hu]], so hatte ihn die [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Schildkröte]] genannt, wie vom Erdboden verschlungen gewesen und erst am nächsten Morgen, als [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] sich aus Gewohnheit bei der ersten Morgenröte aus dem Bett erhob und an die frische Luft ging, saß er plötzlich neben dem Haus und schaute sie lange Zeit stumm aus seinen eisblauen Augen an, bevor er sich erhob und langsam gen Waldgrenze trottete. Schnell war sie ihm gefolgt und rief ihm nun schon zum zweiten Mal dieselbe Frage entgegen:&lt;br /&gt;
„Sag es mir! Was hat das alles zu bedeuten? Antworte endlich!“&lt;br /&gt;
„Zügle dein Temperament. Ich höre dich.“ Antwortete der große [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] mit ruhiger und gedämpfter Stimme.&lt;br /&gt;
Es dauerte ein paar Momente, bevor [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] sich etwas beruhigt hatte und deutlich leiser entgegnete: „Aber warum antwortest du mir dann nicht?“&lt;br /&gt;
„Alles besitzt einen richtigen Ort und eine richtige Zeit.“&lt;br /&gt;
„Und erst jetzt stimmt beides überein?“&lt;br /&gt;
„Richtig..“ Der [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] hielt in seinem Gang inne und schaute sich in dem winterlichen Wald einige Momente lang um, bevor er fortfuhr.“Und Vieles ist nicht für die Ohren aller bestimmt.“&lt;br /&gt;
„Also sollen die Dorfbewohner davon nichts hören?“&lt;br /&gt;
„Du hörst zu.“ Abermals folgte eine Pause, die der [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] nutzte um wieder eine Pfote vor die andere zu setzen. „Diese Menschen haben den Zorn Xinglu’s auf sich gezogen und [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Xuan Wu]], der einzige von uns der bei ihm geblieben ist, war hier um das Urteil zu vollstrecken.“&lt;br /&gt;
„Xinglu? [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Xuan Wu]]? Ich verstehe nicht… Ich verstehe gar nichts!“ Brummte [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] in sich hinein.&lt;br /&gt;
„Xinglu ist der Waldgott. Der, nach dem du gesucht hast.“&lt;br /&gt;
Ein Moment der Stille folgte, in dem sich [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]]‘s Augen weiteten und sie tief Luft holte für die folgenden Worte:&lt;br /&gt;
„Aber dann bin ich ja am Ziel Dann wird Kigiku endlich geheilt!“ Sie griff in den Schnee, warf diesen voller Freude empor und drehte sich in dem kleinen Schneegestöber entzückt um sich selber.&lt;br /&gt;
„Ja und nein.“ Erschallte die Stimme des [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]]s. Abrupt blieb [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] stehen und schaute diesen entgeistert an.&lt;br /&gt;
„Er hat die Macht zu heilen, aber ob er das tun wird ist fraglich.“ [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Bai Hu]] atmete tief ein und aus, was dank seiner Größe einen imposanten Luftstrom erzeugte, der [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]]‘s Haar umher wirbelte.&lt;br /&gt;
„Aber darum geht es gerade nicht. Du hast dich dem Willen Xinglu’s entgegen gestellt und seinen Zorn auf dich gezogen.“&lt;br /&gt;
„Aber ich habe doch nur ein kleines Kind beschützt!“ Schrie [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] ihm entgegen.&lt;br /&gt;
„Das weiß ich und das wirst du ihm erklären müssen, wenn du vor ihm stehst.“&lt;br /&gt;
Das Mädchen schluckte geräuschvoll und sah den [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] mit einer Spur Furcht in den Augen an.&lt;br /&gt;
„Und was ist, wenn er mich nicht versteht? Was ist…?“&lt;br /&gt;
„Xinglu hat sich verändert. Wo einst Mitgefühl und Wut sich die Waage hielten, herrscht nun zumeist das Dunkle.“&lt;br /&gt;
„Aber wieso?... Und wieso kennst du ihn so gut? Wieso bist du kein kleines Kätzchen mehr? Wieso hast du mir geholfen? Wieso hast du den kleinen [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]] getötet?“ Platzte es aus [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] hervor.&lt;br /&gt;
„… Zeit und Ort [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]]… Zeit und Ort.“ Und im nächsten Moment war der große weiße [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] mit ein paar gewaltigen Sätzen im Wald verschwunden und [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] drehte sich langsam gen des erwachenden Dorfes.&lt;br /&gt;
„Wenn nicht jetzt, wann dann?“ Murmelte sie und machte sich auf den Weg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===8. Kapitel===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als das blonde Mädchen sich langsam durch den winterlichen Wald dem Dorf und dessen wärmeverheißenden Rauchsäulen näherte, schälte sich immer mehr die Silhouette eines Mannes aus dem morgendlichen Zwielicht heraus. Leicht war dieser Schatten mit dem Stein zu verwechseln, auf welchem er sich befand, aber mehr und mehr fiel die Unnatürlichkeit dieses Gebildes [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] ins Auge und so blieb sie nach einigen weiteren Schritten schließlich vor einem alten Mann stehen, der seine geschlossenen Augen dem Himmel entgegen gerichtet hatte.&lt;br /&gt;
Gerade öffnete sie den Mund, um etwas zu sagen, da hob der Alte die Hand und bedeutete ihr zu schweigen. Erst einige Momente später ertönte die brüchige Stimme und durchbrach die Stille.&lt;br /&gt;
„Ich weiß, dass du hier bist auch ohne deine Worte.... Die Bäume reden seit Wochen ununterbrochen über das Mädchen, das den Waldgott sucht. Und nun stehst du vor mir, blickst mit Augen um dich, die voller Fragen sind.“&lt;br /&gt;
„Die Bäume reden?“ Antwortete [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] verdutzt und verdeutlichte mit ihrer Frage die Worte des Mannes, der anfing zu kichern, nur noch mehr.&lt;br /&gt;
„Da reist sie mehrere Monde lang durch die Natur, lässt diese in sie einkehren aber kehrt selber nicht in sie ein… Natürlich reden sie! Sie reden schon viel länger als die Menschen.“&lt;br /&gt;
„Und ihr versteht sie? Wieso verstehen die Menschen sie nicht? Oder bin das nur ich?“&lt;br /&gt;
„Ja ich verstehe sie, aber ich bin einer der Letzten.“&lt;br /&gt;
„War das mal anders?“&lt;br /&gt;
Abermals kicherte der Alte, rückte auf seinem Stein zur Seite und bedeutete [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] neben ihm Platz zu nehmen. Nur zögerlich kam sie dieser Aufforderung nach und erst, als sie neben ihm saß, erhob der Mann wieder die Stimme.&lt;br /&gt;
„Ja war es. Wir sind, genauso wie alle Tiere, die Kinder der Natur und genauso wie Kind und Mutter sich verstehen, auch ohne sich direkt zu verstehen, so taten es Mensch und Natur. Manche Menschen verstanden sie besser, manche schlechter. Aber ein jeder tat es. Irgendwann aber, wenn das Kind nicht mehr auf die Mutter angewiesen ist, bricht dieses Verständnis.&lt;br /&gt;
Was bleibt dann zurück? Ein Kind, das sich seine eigene Welt mit seinen eigenen Kräften aufbaut, und eine Mutter, die immer noch versucht über ihr Kind zu wachen.“&lt;br /&gt;
„Also… Sind es wir Menschen, die nicht mehr zuhören?“&lt;br /&gt;
Die faltige und wettergegerbte Miene des Alten verzog sich zu einem breiten Lächeln.&lt;br /&gt;
„Richtig. Sie hat nie aufgehört zu sprechen und genau so habe ich von dir gehört.“&lt;br /&gt;
„Aber, wieso verurteilt der Waldgott, der doch die personifizierte Natur ist, die Menschen, wenn eine Mutter doch nie aufhört sich um ihre Kinder zu sorgen?“&lt;br /&gt;
Ein tiefes Seufzen entfuhr dem alten Mann, dessen Lächeln schnell einem traurigen Ausdruck wich.&lt;br /&gt;
„Wo zwei Wesen nicht miteinander sprechen, da können sie nicht mehr auf Sorgen, Ängste und Bedürfnisse eingehen. Die Menschen wollten und wollen sich ihr Leben auf eigenen Beinen aufbauen. Wollen mehr und mehr die Risiken, die die Natur als Mutter vieler Lebewesen für sie bereithält, beseitigen und verändern somit etwas, was bisher kein Wesen tat: die Natur selber.&lt;br /&gt;
Der Wald, in dem wir sitzen, erstreckte sich einst über fast die gesamte bekannte Welt und wo er nicht war, da waren Steppen, Wiesen und Auen. Je mehr der Mensch sich ausbreitete, desto mehr drängte er die anderen Lebewesen und sogar die Natur zurück.&lt;br /&gt;
Letztlich ist nichts gefeit vor der Angst vor Veränderungen und Tod und der Waldgott, der vor allem der Beschützer des Waldes und der Natur ist, ist diesen negativen Gefühlen stärker ausgesetzt, als es die Natur selber ist. Denn noch immer reden die Bäume zu den Menschen und hoffen, dass sie sie verstehen.“&lt;br /&gt;
Lange Zeit schwieg das Mädchen auf diese Worte hin und schaute niedergeschlagen auf den von dünnem Schnee bedeckten Boden.&lt;br /&gt;
„Kann ich lernen sie zu verstehen?“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===9. Kapitel===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Ende der Woche, das ähnlich dem Schwerte Damokles‘ ständig drohend über [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]]s Kopf hing, rauschte wie im Flug heran. Jeder Tag war geprägt von demselben Ablauf, der ihr eine Teilnahme am dörfischen Leben lediglich zu den Abendstunden erlaubte und sie sonst von früh morgens ab in den Armen der Natur und zwischen von Schnee bedeckten Bäumen den Worten des alten Mannes lauschen ließ.&lt;br /&gt;
Am Abend des letzten Tages, den sie zum ersten Mal zur Gänze im Dorf verbringen durfte, erklang ein lautes Rascheln am Rande des Dorfes. Die Dorfbewohner streckten ihre Köpfe voller Furcht vor einem neuen Angriff aus den Fenstern und hier und dort erklangen Stimmen, die von der zu großen Ruhe in den letzten Tagen sprachen, die sie als Anzeichen für den nun kommenden Sturm sahen. Als sich die ersten bereits anschickten um wie vor einer Woche mit Feuer und behelfsmäßigen Waffen ihre Liebsten zu verteidigen, trat [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] aus der Hütte, in der sie hatte nächtigen dürfen.&lt;br /&gt;
Ohne ein Wort ging sie an der kleinen Gruppe Männer vorbei, legte einem nach den anderen beruhigend die Hand auf die Schulter und ging alleine gen Waldgrenze. Einen merkwürdigen Einfluss hatte sie auf die Bewohner, die sich langsam zurückzogen aber erst zur Ruhe kamen, als sie das Mädchen begleitet von einem großen Schatten im Dunkel des Waldes hatten verschwinden sehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]]s Reise führte sie entlang an den ihr bekannten Bäumen und Lichtungen immer tiefer in den riesigen Wald. Stumm folgte sie dem Schatten des großen [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]]s, dessen weißes Fell gelegentlich im Lichte eines vorwitzigen Mondstrahles aufzuglühen schien, aber dann sofort wieder erlosch. Kein Wort verlor das imposante Tier und ließ ihr somit sowohl die nötige Ruhe als auch Zeit um sich auf das Kommende vorzubereiten.&lt;br /&gt;
Viele Stunden lang liefen sie so an riesigen schneebedeckten Bäumen vorbei, deren imposante Statur Geschichten über Zeiten zu erzählen schien, in denen der Waldgott friedlich durch diese vergessenen Haine wandelte und den Bäumen dabei half zu wachsen. Immer weiter ging die Reise durch das Reich des Waldgottes und schließlich kündigte ein gewaltiges Tosen vom nahen Ende des Weges.&lt;br /&gt;
Und als der große [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] zum ersten Mal seit Stunden anhielt, um den Kopf gen der Quelle des Geräusches zu wenden, stockte [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] der Atem. Vor ihnen erstreckte sich ein riesiger Wasserfall, der seine Wassermassen von der Spitze eines hohen Berges hinab zu einem See schickte, der sich zu ihren Füßen erstreckte. Das aufgespritzte Wasser verteilte sich vom Berg herab langsam über die gesamte Lichtung , fing das Mondlicht ein und ließ die Umgebung gleich millionen winziger fallender Sterne in dessen silbrigen Licht erstrahlen.&lt;br /&gt;
„Dort oben ist Xing Lu’s Hain. Es ist lange her, seit ich dort war, und noch länger ist es her, seitdem die Füße eines Menschen diesen Boden berührt haben... Um dort hinauf zu kommen, wirst du auf meinen Rücken steigen und dich gut festhalten müssen.“ Erklang die tiefe Stimme des [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]]s, der sich auf den Boden gelegt hatte und geduldig abwartete, bis [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] auf seinen Rücken gestiegen war. Erst dann erhob er sich wieder und hätten sich ihre Hände nicht in dem weißen Fell verkrallt, so wäre sie bei den folgenden gewaltigen Sprüngen des Tieres, die die Zwei in Windeseile dem Scheitel des Wasserfalls näher brachten, sicherlich in die Tiefe gestürzt.&lt;br /&gt;
So aber erblickte sie bald, nachdem sie sich wieder getraut hatte ihre Augen zu öffnen, einen wunderschönen silbern glänzenden See, dessen Oberfläche so glatt wie ein Spiegel den Sternenhimmel reflektierte und dem Auge vorgaukelte einen zweiten Himmel zu den eigenen Füßen zu sehen, samt einer dunkelgrünen Wiese, die gespickt von allerhand Blumen ohne den Makel einer einzigen Schneeflocke dem Winter trotzte. Sie war im Hain des Waldgottes angekommen und erst, als sie die Augen von dessen Schönheit abwenden konnte, erblickte sie eine dunkle Gestalt, die auf der Insel mitten im See zu warten schien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===10. Kapitel===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vollkommen still lief [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Bai Hu]] an der Seite [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]]s über die wunderschöne Wiese dem See, der Insel und der Gestalt auf dieser entgegen. Sogar das große Tier, das in seinem Leben schon so viel erlebt hatte, war ob dem, was kommen würde, angespannt und dabei unbewusst in sein Jagdverhalten zurückgefallen.&lt;br /&gt;
Kein Wort verlor er, kein ungestüm umgeknickter Grashalm oder unvorsichtig berührter Kieselstein sprach vom Gang des Tieres und hätte er nicht gelegentlich tief Luft geholt, um nicht vor Anspannung zu platzen, so hätte [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] ihn wahrscheinlich völlig vergessen.&lt;br /&gt;
Das Mädchen indes lief mit ruhigem und bestimmten Schritten auf den See zu, ließ sich von dem [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] mit einem Sprung über diesen befördern, und glitt ohne aus der Ruhe zu kommen von dessen Rücken direkt auf die kleine vom Schatten einer Wolke verdeckte Insel vor die dunkle Gestalt.&lt;br /&gt;
Der Blick zweier großer violetter Augen legte sich auf sie, als ihre eigenen Augen sich langsam erst dazu überwinden mussten die ungewöhnlichen Pfoten, die einer Mischung aus Menschenfüßen und Bärentatzen zu entsprechen schienen, und dann den im Schatten liegenden Körper hinauf bis zu den Augen des Wesens zu betrachten. Als sich der Blick der zwei Wesen traf, stockte dem Mädchen der Atem und für einen Moment fühlte sie die bodenlose Wut des Schattens vor ihr. Erst nach einigen Momenten fiel ihr auf, dass sich der [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] neben ihr vor dem Wesen verneigte und so tat sie es ihm schnell und etwas überhastet gleich.&lt;br /&gt;
„Es ist lange her [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Bai Hu]].“ Ertönte die Stimme des Wesens schneidend wie der Wind im Herbst sofort, als sich [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] verneigt hatte, als ob das Wesen darauf gewartet hätte.&lt;br /&gt;
„Xinglu.“ Antwortete der [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] schlicht, aber ehrerbietend.&lt;br /&gt;
„Sag mir, warum muss mein Hain die Füße dieser Kreatur ertragen? Warum beschütztest du es vor meinem Urteil?“&lt;br /&gt;
„Weil ich versprach sie zu beschützen und ihr zu helfen, weil sie mit deinem Urteil über die Menschen des Dorfes nichts zu tun hatte und weil die Menschen nicht das sind, was du in ihnen siehst.“&lt;br /&gt;
„Xinglu’s Urteil betrifft alle Menschen!“ Ertönte die wütende tiefe Stimme der riesigen [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Schildkröte]], als sich diese aus dem See erhob und geschwind auf die Insel neben den Schatten schob.&lt;br /&gt;
„Und warum maßt du es dir an ein Urteil über Xinglu’s Urteil zu fällen [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Bai Hu]]?“&lt;br /&gt;
Der [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] atmete tief ein, um zu einer Antwort auf den Angriff [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Xuan Wu]]’s anzusetzen, aber die Stimme des Schattens ließ ihn innehalten.&lt;br /&gt;
„Ich habe [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Bai Hu]]’s Gründe gehört und im Moment soll mir dies reichen.“ Der Blick der violetten Augen richtete sich wieder auf [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]]. „Nun erzähl mir deinen Namen kleine Kreatur und begründe mir, warum du ein Wesen vor meinem Urteil bewahrtest.“&lt;br /&gt;
Aber dem Mädchen stockte der Atem abermals, als es nun die volle Aufmerksamkeit auf sich lasten fühlte. Nervös spielte sie mit ihren Daumen und hatte ihren Blick gen Boden gerichtet, als sie endlich die Kraft fand zu antworten:&lt;br /&gt;
„Mein Name ist [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]]… Und ich wollte einfach nicht zulassen, dass ein kleines hilfloses Wesen vor meinen Augen stirbt, weil ich nicht eingriff… Nicht noch einmal…“ Bilder des roten [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]]s schossen aus ihrem Gedächtnis hervor und trieben ihr Tränen der Trauer in die Augen.&lt;br /&gt;
„Nicht noch einmal?... Ich muss jeden Tag dabei zusehen, wie kleine hilflose Wesen vor meinen Augen sterben, weil andere Wesen maßlos leben wollen… Nicht noch einmal… Ich kann es nicht fassen… Was weißt du kleine Kreatur denn schon von Leben und Tod?“&lt;br /&gt;
Die Stimme des Schattens, war sie zuvor schon schneidend gewesen, hatte sich nun auch noch gleich einem Orkan erhoben und donnerte ehrfurcht erregend über den Hain, so dass ein jeder, der sie vernehmen konnte, den Kopf einzog und still ausharren wollte, bis der Sturm vorbei war.&lt;br /&gt;
„Sie weiß so viel wie man eben in einem Leben in der Natur lernen kann.“ Erschallte auf einmal eine hohe Stimme, die vom Himmel zu kommen schien. „Sie hat die tägliche Furcht und Ungewissheit gespürt, hat die Freuden über die einfachsten Dinge genossen und die Trauer über den Verlust der wertvollsten Dinge erlebt. Maßt du dir nun schon an das Recht auf Trauer und Schmerz gepachtet zu haben Xinglu?“&lt;br /&gt;
Und plötzlich landete direkt hinter [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] ein großer [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]], von dessen Federkleid sich ein paar rote Federn lösten und langsam um das Mädchen herum zu Boden glitten. Beim Anblick dieser Federn schossen dem Mädchen nur noch mehr Tränen in die Augen und sie befürchtete, dass ihr Kopf ihr einen Streich spielen würde, denn diese Federn würde sie überall wiedererkennen.&lt;br /&gt;
„Bist du so verbittert Xinglu, dass du nicht einmal erkennst, dass dieses Mädchen erst einige wenige Sommer alt ist, aber durch das Leben und die Reise in der Natur viel schneller gealtert und gewachsen ist? Erkennst du nicht, was du vor dir siehst?“&lt;br /&gt;
„[[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Zhu Que]]… worauf willst du hinaus? Erklär dich, wenn du dich schon einmal zu uns auf den Boden herablässt!“ Donnerte der Schatten abermals entgegen.&lt;br /&gt;
„Die Natur selber hat [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] auf ihrer Reise geholfen und sie wachsen lassen, um sie auf das kommende vorzubereiten. Willst du als Wächter und Aspekt dich nun gegen den Willen der Natur stellen?“&lt;br /&gt;
Ein tiefes Rauschen war zu hören, als der Schatten sich zu [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] hinab beugte und zielsicher ihrem Gesicht entgegen atmete und sie näher betrachtete. Hätte das Mädchen dies normalerweise als sehr unangenehm empfunden und sich scheu weggedreht, so blieb sie wie angewurzelt stehen und betrachtete sich stattdessen ebenfalls eingehend.&lt;br /&gt;
Sie hatte vor Wochen, vielleicht vor Monaten sogar aufgehört sich selber zu betrachten und so war ihr nie aufgefallen, dass ihr Körper in ihren einstmals kindlichen Augen riesige Züge angenommen hatte. Sie war stark gewachsen, hatte wahrscheinlich Kigiku eingeholt und noch ein wenig weiter gewachsen. Unter ihrer Jacke wölbten sich zwei Hügel nach außen, deren Maße wohl noch wachsen würden, wenn sie sich wieder einigermaßen ernähren würde. Auch ihr Haar war immer länger geworden und glich der goldenen Mähne eines Löwen. War sie vor ihrer Reise noch ein normales 10 Jahre altes Mädchen gewesen, so glich ihre Statur nun mehr der einer 15jährigen.&lt;br /&gt;
Sie kam aus dem Staunen nicht mehr heraus und verlor ob dieser Erkenntnis auch für einen kurzen Moment den Gedankengang, der ihr zuvor die Tränen in die Augen getrieben hatte. Aber dann brachte ihn eine rote Feder, die direkt vor ihren Füßen lag, wieder zurück.&lt;br /&gt;
„Du bist doch der kleine rote [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]] oder? Du lebst?“ Hauchte sie mit nach oben gerichteten Gesicht dem Kopf des gewaltigen [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]]s entgegen, der hinter ihr saß und dessen Oberkörper über ihr aufragte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===11. Kapitel===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Ja [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] ich lebe.“ Antwortete der [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]] mit sanfter Stimme, so dass [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] fast der Meinung war ein Lächeln auf dem weit entfernten Gesicht erkennen zu können.&lt;br /&gt;
„Nicht nur ergreifst auch noch du Partei für diese Kreatur, sondern du kennst sie auch noch [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Zhu Que]]? Was geht hier vor?!“ Schaltete sich die schwarze [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Schildkröte]] erneut ein und der große [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]] holte tief Luft, um zu einer Erklärung anzusetzen.&lt;br /&gt;
„Dass ihr es nicht vernommen habt, wundert mich nicht, aber vor fast einem Jahr vernahm ich die Klagen eines kleinen Baches weit im Westen. Als ich mich ihm näherte und ihn fragte, was es mit seinen traurigen Worten auf sich habe, erzählte er mir von seinem Fehler. Er habe, so berichtete er mir, in dem Versuch ein kleines Mädchen mit blondem Haar aufzumuntern einen alten Wanderer zu dieser gelockt, damit dieser sie mit seinen Geschichten aufmuntern könne. Als der Wanderer dem Mädchen von dem Waldgott erzählte, schnappte dieses sich seine Sachen und lief los, um den Waldgott zu finden und um Hilfe zu bitten. Aber wie sollte ein kleines Mädchen alleine überleben?&lt;br /&gt;
Ich beschloss also dem Bach zu helfen und dem Mädchen beizustehen. So begleitete ich [[Wichtige_Personen_in_Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]], das Mädchen aus der Geschichte des Baches, als kleiner [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]] und lehrte sie durch mein Beispiel vom Leben in der Natur.&lt;br /&gt;
Als der Herbst kam und die Zeit meiner Herrschaft sich dem Ende entgegen neigte, traf ich [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Bai Hu]] und bat ihn mir zu helfen. Fortan übernahm er es [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] zu begleiten, nachdem wir es so haben aussehen lassen als ob ich durch die Krallen [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Bai Hu]]’s gestorben wäre.&lt;br /&gt;
Während wir uns aber um [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] kümmerten, bemühte sich die Natur selber ebenfalls um [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]], half ihr beim Wachsen, beim Verstehen und beim Leben. Schon bald hätte sie uns nicht mehr gebraucht, aber wir waren zu neugierig auf das, was kommen könnte.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lange Zeit herrschte Stille, während der Schatten [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] eingehend musterte. Schließlich aber erhob er die Stimme, deren Worte er scheinbar direkt an [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] richtete.&lt;br /&gt;
„Würde ich dich am liebsten auf der Stelle zertreten für den Verstoß gegen mein Urteil, für die Schritte auf dem Boden meines Haines und für die Anmaßung, in der sich jene zwei auf deine Seite stellten und dich beschützten, so kann ich doch das Wirken der Natur an und in dir sehen.&lt;br /&gt;
Nun stelle ich dir also folgende Frage: Würdest du das Dorf, deren Bewohner dir in der letzten Woche Obdach gewährten, verlassen und zulassen, dass ich es mitsamt seiner Bewohner vernichte, wenn ich dafür deine Schwester Kigiku heile?“&lt;br /&gt;
[[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]]s Augen weiteten sich bei diesem Angebot genau so sehr wie sich die Augen des [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]]s und des [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]]s vor Wut verengten. Beide waren außer sich vor Zorn über die Hinterlist der Worte ihres Gottes, aber keiner von beiden hatte das Recht den Mund zu öffnen.&lt;br /&gt;
„Woher weißt du von Kigiku?“ Antwortete [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] stockend, woraufhin der Schatten lediglich tiefkehlig lachte.&lt;br /&gt;
„Ich weiß viele Dinge. Nun aber entscheide dich und lass dich nicht davon einnehmen, dass du deine Schwester nicht mehr lebendig antreffen würdest, wenn du dich jetzt auf den Rückweg begibst.“ Woraufhin der Schatten erneut lachte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===12. Kapitel===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Immer mehr Tränen schossen [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] in die Augen, ließen diese nach und nach überquellen und liefen dann eine nach der anderen die Wangen des Mädchens hinab, bis sie sich von diesen lösten und gen Boden fielen. Die kommende Entscheidung war die schwerste, die sie jemals hatte treffen müssen und es war der erste Moment, in dem sie ihre Reise in Frage stellte.&lt;br /&gt;
„Ich… Die Menschen sollen leben.“ Brachte sie schluchzend hervor und sah gleichzeitig ihre kranke Schwester vor ihren Augen, deren endgültiges Todesurteil sie nun unterschrieben hatte und die sie wohl nie wieder sehen würde.&lt;br /&gt;
„Was?!? Du maßt es dir an…?!?“ Donnerte die Stimme des Schattens wieder hervor, wurde aber von [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Bai Hu]] abrupt unterbrochen.&lt;br /&gt;
„Sie hat sich entschieden Xinglu. Hör auf mit deinen Spielen und sieh ein, dass du dich geirrt hast.“&lt;br /&gt;
„Gut, ich stehe zu meinem Wort. Aber ich habe nirgends von dem Leben des Mädchens geredet. Sie hat sich meinem Urteil entgegen gestellt und muss nun die Konsequenzen tragen!“&lt;br /&gt;
Schreckhaft atmete [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] ein und schaute mit geweiteten Augen auf den Schatten vor sich.&lt;br /&gt;
„Aber ich darf nicht ohne Weiteres nehmen, was die Natur gewährt hat… Also wirst du dir dein Leben verdienen müssen kleines Mädchen. Schließe die Augen und lass mich sehen, ob der Geist der Natur wirklich in deinen Knochen steckt.“&lt;br /&gt;
Und so sehr [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] auch dagegen ankämpfte, ihre Augenlider schoben sich unweigerlich vor ihre Pupillen und schon bald verschwammen die Bilder vor ihren Augen und die Gedanken in ihrem Kopf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie spürte weiches feuchtes Gras zwischen ihren blanken Zehen und eine Eule schickte ihren Ruf durch die Luft vorbei an ihren Ohren. Als sie die Augen langsam öffnete, sah sie sich inmitten eines großen Waldes stehen, deren Bäume genauso wie der Wald selber kein sichtbares Ende zu haben schienen. Alles an dem Wald wirkte merkwürdig urtümlich und erinnerte sie an die riesigen Bäume, die sie in der Nähe des Wasserfalls und des Haines gesehen hatte.&lt;br /&gt;
Erneut riss sie der Schrei der Eule aus den Gedanken und ließ in diesen Platz genug für die Erkenntnis, dass die Sonne gerade untergegangen war und die Schatten im Wald immer mehr die Oberhand gewannen.&lt;br /&gt;
Und dann spürte sie es, eine Präsenz im Schatten und der Blick unsichtbarer Augen auf ihrem Rücken. Die feinen Härchen auf ihrem Nacken stellten sich auf, sie machte einen zaghaften Schritt nach hinten und drehte sich dann plötzlich herum um loszurennen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===13. Kapitel===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Wind pfiff ihr ins Gesicht, sauste ihr um die Ohren und ließ den Klang seiner Stimme in diesen erklingen. Immer wieder schlugen ihr kleinere Äste, die sie nicht rechtzeitig bemerkt hatte, gegen den Körper und hinterließen an diesem immer mehr kleine Schnitte aus denen schon bald feine Bluttropfen hervorquollen. Schneller und schneller lief [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] durch den dunklen Wald, der sein wunderschönes Kleid abgelegt hatte und ihr nun seine dunkle und gefährliche Seite zeigte.&lt;br /&gt;
Wie konnte dies nur derselbe Wald, derselbe Ort sein, der sie mit den ersten Bildern verzaubert hatte? Fragte sie sich, als sie sich in Sicherheit wähnend an einen Baum lehnte und umschaute. Schon seit einiger Zeit hatte sie die Präsenz in ihrem Rücken nicht mehr gespürt. Sollte sie dieses Etwas wirklich abgehängt haben? Sie schaute sich nervös um, ließ den Blick ihrer Augen durch die Dunkelheit wandern und versuchte ihr pochendes Herz zu beruhigen. Es war schwer in der Dunkelheit überhaupt etwas auszumachen und immer wieder machte ihr Herz einen furchtsamen Sprung, wenn die Schatten der Bäume ihr obskure Wesen, die mit langen feingliedrigen Armen in der Dunkelheit zu tanzen schienen, vorspielten.&lt;br /&gt;
Plötzlich blitzte in der Dunkelheit etwas auf. Noch bevor sich die Härchen auf ihrem Nacken aufstellen konnten, war sie schon wieder los gerannt und hetzte durch den Wald. Das Blut, das sich in der kurzen Zeit der Rast auf ihrer Haut gesammelt hatte, wurde vom Gegenwind weggeweht und hinterließ eine feine rote Spur, der man viel zu leicht folgen konnte.&lt;br /&gt;
Wie sollte sie nur dem Schrecken, der mit Sicherheit den Tod bringen würde, entkommen? Wie sollte sie den Anbruch des Tages und das erste Licht, das die Schatten vertreiben würde, nur wieder erleben? Und wie sollte auch nur ein Mensch in dieser schrecklichen Umgebung überleben können?&lt;br /&gt;
Völlig außer Atem rannte das Mädchen dennoch weiter. Immer, wenn sie die Gefahr gegen einen Baum zu laufen ignorierend einen Blick über die Schulter warf, konnte sie einen formlosen Schatten im Schatten sehen, der der blutigen Spur folgte. Nein sie wunderte sich nicht mehr, dass die Menschen sich vor dieser Umgebung fürchteten und die Natur verändern wollten, um in ihr zu überleben. In dieser schrecklichen Umgebung würden sie nie anders überleben können!&lt;br /&gt;
„Vieles, das auf den ersten Blick schrecklich wirkt, ist nur ungewohnt für die Augen.“&lt;br /&gt;
Ertönte plötzlich die raue Stimme des alten Mannes in ihrem Kopf und sie erinnerte sich an die vielen Stunden, in denen er ihr eigentlich nur von der Natur erzählte.&lt;br /&gt;
„ Ein Wolf tötet nicht, weil er grausam sein möchte. Ein Wolf tötet, weil er überleben will. Der Wille zu Überleben ist das, was uns alle – selbst die Pflanzen – vereint.“&lt;br /&gt;
Aber dieses Ding, was auch immer es ist, ist böse! Das konnte sie deutlich spüren. Sie konnte spüren wie es Millimeter um Millimeter näher kam, sich wieder zurückfallen ließ und dann wieder langsam näher kam. Und das alles nur, um mit ihr zu spielen, um ihr den Schrecken in Mark und Bein zu jagen!&lt;br /&gt;
„Wahre Boshaftigkeit gibt es in der Natur nicht. Sie ist eine Erfindung der Menschen, um die Natur zu verteufeln.“&lt;br /&gt;
Aber sie konnte das Böse in diesem Ding eindeutig spüren. Und inmitten dieser schrecklichen Umgebung war niemand, der ihr helfen konnte. Sie war alleine.&lt;br /&gt;
„Niemals bist du alleine. Stets wirst du einen Baum, eine Blume oder zumindest einen Grashalm in der Nähe finden. Deine Mutter wird immer da sein und dich beschützen.“&lt;br /&gt;
Und auf einmal blieb [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] stehen. Langsam drehte sie sich zur Seite und legte die Stirn gegen die Rinde eines der riesigen Bäume. Wie hatte sie nur diese sanften Riesen verteufeln können? Wie hatte sie nur diese Umgebung als schrecklich bezeichnen können?&lt;br /&gt;
Sie schloss die Augen und wartete auf die Schritte, die sich sicher bald nähern und ihren Tod bedeuten würden. Aber sie würde nicht mehr rennen. Sie vertraute auf ihre Mutter und legte ihr Leben in deren Arme.&lt;br /&gt;
Und dann hörte sie ein leises Flüstern.&lt;br /&gt;
„Wie sich die Arme an mich lehnt. Oh du Arme, hör auf zu weinen.“&lt;br /&gt;
„Das sind keine Tränen, das ist Blut. Bist du zu hölzern geworden um den Unterschied zu merken?“&lt;br /&gt;
„Sie blutet? Warum denn nur?“&lt;br /&gt;
„Weil selbst kleine Äste die weiche Haut zerschneiden können.“&lt;br /&gt;
„Schau nur wie sie zittert.“&lt;br /&gt;
„Wie gerne würde ich ihr helfen.“&lt;br /&gt;
„Ich auch.“&lt;br /&gt;
„Ich auch.“&lt;br /&gt;
„Aber sie kann uns nicht hören.“&lt;br /&gt;
„Wir können sie nicht trösten.“&lt;br /&gt;
„Wir können sie nicht beschützen.“&lt;br /&gt;
„Würde sie uns nur hören können.“&lt;br /&gt;
„Wieso kann sie uns nicht hören?“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Ich kann euch hören!“ Schrie [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] mit all ihrer Kraft. „Bitte helft mir!“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Sie kann uns hören?“&lt;br /&gt;
„Sie möchte unsere Hilfe?“&lt;br /&gt;
„Wie lange ist es her?“&lt;br /&gt;
„Sollen wir singen?“&lt;br /&gt;
„Ja lasst uns singen!“&lt;br /&gt;
„Ja..Singen!“&lt;br /&gt;
Und plötzlich schwoll das Flüstern, war es zuerst noch leise und kaum zu hören gewesen, immer weiter an, gewann an Stärke und glich schon bald einem Orkan aus unterschiedlichen Stimmen, die durcheinander riefen. Nach und nach hörten die Stimmen auf zu rufen und fingen stattdessen an leise zu summen. Das Summen wurde immer lauter, übertönte schließlich die letzten Stimmen und brachte mit seinen tiefen Tönen [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]]s Innere sanft zum vibrieren.&lt;br /&gt;
Eine tiefe und warme Stimme erschallte, sang von den Strahlen der Sonne und den Tränen des Mondes und plötzlich setzten alle Stimmen in dieses Lied mit ein.&lt;br /&gt;
Es war das Lied der Schöpfung, die Erzählungen des ersten Baumes, der als Knospe miterlebt hatte wie Mond und Sonne von den Göttern auseinander gerissen wurden und fortan nie wieder zusammen sein und zugleich erstrahlen durften. Um wenigstens die Wärme des anderen und dessen Spiegelbild für wenige Momente zu erhaschen, nachdem dieser schwinden musste, erschufen die Zwei die Natur und die Wärme der Sonnenstrahlen sowie die Liebe in den Mondtränen hauchten der kargen Erde Leben ein.&lt;br /&gt;
Der Erste aber, der stark genug gewesen war vor all diesem bereits als Knospe den Boden zu durchbrechen, wuchs und wuchs bis er groß und prächtig war. Er war der Stärkste von allen und schließlich hob ihn der Mond aus der Erde und gab ihm die Fähigkeit zu wandern. So wurde der Erste als Xinglu, der Wanderer, bekannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Sie ist eingeschlafen.“&lt;br /&gt;
„Sie ist sicher.“&lt;br /&gt;
„Der Schatten ist fort.“&lt;br /&gt;
Das Flüstern der Bäume, sehr zaghaft und leise um das Mädchen nicht zu wecken, flog einige Zeit später dem Winde gleich wieder durch die Luft.&lt;br /&gt;
„Sie muss zurück.“&lt;br /&gt;
„Ja das muss sie.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===14. Kapitel===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Hört ihr das? Sie singen! Sie singen für das Mädchen, sie singen für [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]]!“ Stellte die große [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Schildkröte]] fassungslos fest, während sie sich im Kreis drehte und dem Lied der Bäume lauschte.&lt;br /&gt;
Das Geräusch des schabenden Panzers zusammen mit den Worten aus tiefer Kehle drangen durch die Schleier des Schlafes und holten [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] aus diesem empor.&lt;br /&gt;
„Sie kommt zu sich. Sie hat überlebt!“ Ertönte die Stimme des [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]]s ganz nah vor [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]]s Gesicht. Und als sie die Augen öffnete, sah sie die Gesichter des [Geschichte von Taki#Der rote Vogel - Suzaku|Vogel]]s und des [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]]s dicht über ihrem eigenen schweben und sie mit besorgten Blicken anschauten, bevor sie anfingen breit zu lächeln.&lt;br /&gt;
„Wo bin ich?“ Murmelte sie schlaftrunken, während sie sich den Schlaf aus den Augen rieb.&lt;br /&gt;
„Du bist im Hain des Waldgottes. Du hast geschlafen und wurdest im Traum auf die Probe gestellt.“&lt;br /&gt;
Antwortete [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Bai Hu]], der sich mit einem langgestreckten Seufzer anscheinend nach einer halben Ewigkeit wieder legte und sich wohlig streckte.&lt;br /&gt;
„Habe ich bestanden?“&lt;br /&gt;
[[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Zhu Que]] öffnete den Schnabel, anscheinend um antworten zu wollen, aber die tiefe Stimme Xinglu’s unterbrach ihn.&lt;br /&gt;
„Du hast mehr als das.“ Der riesige Schatten bewegte sich zum ersten Mal, seitdem [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] im Hain war, und schob sich langsam in das fahle Licht des Mondes.&lt;br /&gt;
„Niemals hätte ich erwartet, dass sie für dich singen würden. Niemals hätte ich erwartet, dass sie dieses Lied anstimmen würden.“&lt;br /&gt;
Murmelte das Wesen, dessen Körperbau dem eines Menschen glich, nur glichen Hände und Füße mehr einer Mischung aus Menschenhand und Bärentatze und die Haut schien aus einer rissigen und vor Alter schon schwarz gewordenen Baumrinde zu bestehen. Das Gesicht schließlich war dem eines Hirsches nachempfunden, nur dass sich Flechten aus großen Baumblättern vom Kopf über die Schultern des Wesens ergossen.&lt;br /&gt;
„Sie sangen von dir nicht wahr?“ Fragte [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] das Wesen, dessen große Augen von großer Trauer sprachen.&lt;br /&gt;
„Ja. Ich habe dieses Lied geschrieben und es einem jeden Baum früher vorgesungen, wenn er noch klein und schwach war. Das Lied half ihnen zu wachsen und den Gezeiten zu widerstehen, so dass sie fast so groß wurden wie ich einst. Deswegen nennt man es auch das Baumlied. Früher kannte es ein jeder Baum.“&lt;br /&gt;
„Deswegen sind die Bäume in der Nähe des Haines also so groß und der Winter dem Hain so fern!“&lt;br /&gt;
„Früher waren alle Bäume so groß. Damals wanderte der Wanderer noch jeden Tag über die Erde und sang zu jedem Baum.“ Mischte sich eine raue Stimme plötzlich ein und alle, egal ob Mensch, Tier oder Gott wandten dem Ursprung der Stimme den Kopf zu.&lt;br /&gt;
Ein alter Mann kam mit hinkenden Schritten über die Wiese dem See und der Insel entgegen und winkte dem Mädchen entgegen, das die Augen vor Staunen weit aufgerissen hatte.&lt;br /&gt;
„Du? Was machst du denn hier?“ Rief sie ihm entgegen. Anstatt aber eine Antwort des Mannes zu erhalten, erklang die Stimme des Waldgottes.&lt;br /&gt;
„[[Geschichte von Taki#Der blaue Drache – Seiryu|Quing Long]]. Jetzt wundert mich gar nichts mehr. Hast du [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] beigebracht zu den Bäumen zu sprechen?“&lt;br /&gt;
„Ich habe ihr lediglich von der Natur erzählt Xinglu. Alles Weitere hat sie selber erlernt.“&lt;br /&gt;
„[[Geschichte von Taki#Der blaue Drache – Seiryu|Quing Long]]?“ Verwirrt schaute [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] zwischen dem Alten und Xinglu hin und her.&lt;br /&gt;
Auf dem Gesicht des Alten aber, der am nahen Ufer des Sees angelangt war, bildete sich ein Lächeln und plötzlich erhob sich an derselben Stelle, an der der Alte soeben gestanden hatte, ein großer [[Geschichte von Taki#Der blaue Drache – Seiryu|blauer Drache]] in die Luft, nur um neben Xinglu wieder zu landen.&lt;br /&gt;
„Du hast es schon immer geliebt dich zu verkleiden.“ Murmelte die [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Schildkröte]].&lt;br /&gt;
„Du musst verstehen, dass ich dir nicht die Wahrheit zeigen durfte [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]]. Ich bin der Letzte der Vier und Erster des Kreises. [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Xuan Wu]], [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Zhu Que]], [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Bai Hu]] und ich, [[Geschichte von Taki#Der blaue Drache – Seiryu|Quing Long]] sind die 4 Wächter des Waldgottes und die ersten der Tiere, zu denen er wie zu den Bäumen sang. Ein jeder von uns ist die Inkarnation einer der Jahreszeiten. Ich bin der Frühling, [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Zhu Que]] ist der Sommer, [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Bai Hu]] ist der Herbst und [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Xuan Wu]] ist der Winter. Einst wandelten wir an der Seite Xinglu’s über die Erde. Als er sich aber veränderte, wandten drei von uns ihm den Rücken zu und nur[[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Xuan Wu]] blieb bei ihm.“&lt;br /&gt;
„Aber was habe ich damit zu tun? Ich wollte doch nur Kigiku retten.“&lt;br /&gt;
„Und in diesem einfach Streben hast du es geschafft mich an die Anfänge und das Gute in euch Menschen zu erinnern. Ich war es, der dich im Wald der Träume gejagt hat und hätten dir die Bäume nicht geholfen, so hätte dein Herz schließlich vor Angst aufgehört zu schlagen. Als aber die Bäume anfingen zu singen, da erinnerte ich mich. Sie sangen aber nicht nur von mir, sondern auch von dir. Sie sangen davon wie viel Angst du in der Dunkelheit hast, was für einen Weg du zurücklegen musstest und wie gerne sie dir helfen würden. Und mit jedem Wort verflog mein Hass und ich fing an euch Menschen zu verstehen.“&lt;br /&gt;
„Ich habe gar nicht gehört, dass sie von mir sangen. Hat diese wunderschöne tiefe Stimme etwa auch über mich gesungen?“&lt;br /&gt;
„Wunderschöne tiefe Stimme?“ Schaltete sich [[Geschichte von Taki#Der blaue Drache – Seiryu|Quing Long]] plötzlich ein und wechselte einige Blicke mit den drei anderen, während Xinglu die violetten Augen geschlossen hatte.&lt;br /&gt;
„Sie hat dich singen hören Xinglu? Wie ist das möglich? Du hast schon so lange nicht mehr gesungen.“ Brummte [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Bai Hu]] verdutzt.&lt;br /&gt;
„Sie erinnern sich noch immer daran wie ich zu ihnen sang. Und aus der Erinnerung heraus haben sie meine Stimme scheinbar beschworen. Es ist zu lange her, dass ich zu ihnen gesungen haben, und ich habe kein Recht zu ihnen zu singen bei all dem, was ich getan habe.“&lt;br /&gt;
„Das stimmt nicht! Sie reden stets miteinander und die ältesten von ihnen erzählen den jüngeren von deinem Lied. Sie kennen es alle und werden es nie vergessen.“&lt;br /&gt;
„Mir fehlt aber die Kraft zum Wandern. Hass und Zorn haben meine Beine schwer werden lassen.“&lt;br /&gt;
Er wandte sich von dem weißen [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] ab und dem Mädchen zu.&lt;br /&gt;
„Nein ich hörte keine tiefe Stimme, sondern eine hohe. Ich hörte die Stimme eines jungen [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Drachen]]n, der mich furchtlos anbrüllte. Die Bäume sangen von dem gelben Schuppenkleid des [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Drachen]]n und von der Wärme im Herzen dieses Wesens.&lt;br /&gt;
[[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] sie sangen von dir und es war so viel Wahrheit in ihren Worten, die ich erst jetzt vernehmen konnte.“&lt;br /&gt;
„Warum guckst du so traurig Xinglu? Was hast du vor? Was hat das zu bedeuten?“&lt;br /&gt;
Fragte das Mädchen nun sichtlich besorgt um den Waldgott.&lt;br /&gt;
„Es ist Zeit für mich das Geschenk, das mir der Mond einst gab, zurück zu geben. Ich habe meine Pflicht gegenüber meinen Brüdern und Schwestern vergessen und sie zu lange warten lassen. Ich sehne mich nach Ruhe [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]].“&lt;br /&gt;
Die Züge des Wesens erhellten sich und die Risse in der dunklen Rinde schlossen sich immer mehr.&lt;br /&gt;
„Die Zeit des Wanderers ist vorbei. Zu lange habe ich mich dagegen gewehrt einzusehen, dass die Welt mich nicht mehr braucht. Es ist nun an der Zeit, dass die Jüngeren auf sich aufpassen. Vieles wird sich verändern, aber wenn ich höre wie die Bäume für dich singen, so bin ich mir sicher, dass es nicht nur schlecht sein wird.“&lt;br /&gt;
„Willst du uns wirklich verlassen Xinglu? Was sollen wir ohne dich machen? Was sollen wir alleine machen?“ Rief [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Zhu Que]] mit Trauer in der Stimme.&lt;br /&gt;
„Helft dem gelben [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Drachen]]n bei der Wahrung dessen, was wir einst zusammen auf unseren Reisen verbreiteten. Natürlich nur, wenn du willst [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]].“&lt;br /&gt;
Das Mädchen schaute in die großen violetten Augen und auf die immer heller werdende Rinde, durch die von Minute zu Minute mehr Leben zu pulsieren schien.&lt;br /&gt;
„Was genau meinst du?“&lt;br /&gt;
„Vieles, was einst gut war, ist zerstört. Du hast mir aber gezeigt, dass nicht alles zerstört ist. Ich frage mich, ob sich Sonne und Mond so fühlten, als sie mich erblickten und das Leben erschufen….&lt;br /&gt;
Ich werde das Wandern aufgeben und wieder nur ein Baum sein, ein Baum der mit seinen Brüdern singt. Gerne werde ich von dem kleinen Mädchen singen, das zum [[Geschichte von Taki#Der_Gelbe_Drache|gelben Drachen]] wurde, der den Beginn einer neuen Zeit darstellt.&lt;br /&gt;
Ich würde gerne dabei zusehen, wie ein kleines Mädchen die Wunden, die ein alter Baum geschlagen hat, schließt und dabei hilft, dass wieder mehr Menschen das Lied der Bäume hören.“&lt;br /&gt;
[[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] konnte die Trauer in dem Wesen vor sich so deutlich spüren, dass es ihr die Sprache verschlug. Aber nicht nur Trauer, sondern auch Freude über die Erlösung konnte sie spüren. Es hatte nicht lange gedauert bis ihre Augen sich mit Tränen gefüllt hatten, so dass sie lediglich nicken konnte.&lt;br /&gt;
Der Waldgott lächelte sie voller Wärme an und streckte sich dann zu seiner vollen Größe aus. Ein wohliges Seufzen entfuhr ihm, als die alten Glieder sich zum beinahe letzten Mal bewegten und er sich mit stummen Gesten von seinen vier Freunden verabschiedete, die auf ihre Art viel treuer waren als er es je bis zu diesem Moment vermutet hatte. Dann legte er die letzten Schritte bis zum Mittelpunkt der kleinen Insel zurück, streckte sich erneut und seufzte dabei langgezogen.&lt;br /&gt;
Ein Rascheln und Rauschen war zu hören, als sich riesige Wurzeln in den Boden gruben und gewaltige Äste in die Höhe streckten. So schnell geschah alles, dass nur wenige Momente später sich dort, wo noch eben die Gestalt des Waldgottes gestanden hatte, ein gewaltiger Baum in die Höhe streckte und seine riesigen Äste weit über den See hängen ließ. Das gewaltige Blätterdach des Baumes erstreckte sich über den gesamten Hain und schützte diesen gleich einer Decke.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Epilog===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So verlor der Waldgott seinen Namen und war wieder nur der Erste. Im selben Moment aber erschallte zum ersten Mal seit langer Zeit die tiefe Stimme des Waldgottes und sang begleitet von vielen seiner Brüder das Lied des gelben [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Drache]]ns, so wie es hier geschrieben steht.&lt;br /&gt;
Lieder aber sind die älteste Form des Übernatürlichen und oft findet man in ihnen bereits einen Teil der Zukunft beschrieben. So erfuhr der kleine Bach, an dem das Lied begann, davon wie [[Geschichte von Taki#Der gelbe Drache|Hiwa]] begleitet von [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Zhu Que]], [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Bai Hu]], [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Xuan Wu]] und [[Geschichte von Taki#Der blaue Drache – Seiryu|Quing Long]] in das Dorf am Rand des großen Waldes kam und sowohl von dem Waldgott als auch von dessen Bedauern erzählten. Die Dorfbewohner hörten gerne den Geschichten dieser ungleichen Gruppe zu, ließen sich von diesen verzaubern und wollten alsbald den riesigen Baum selber sehen. Manche von ihnen blieben dort, andere verließen den Ort wieder, nur um von dessen Pracht zu erzählen.&lt;br /&gt;
So gründete sich schon bald unter dem schützenden Dach des Waldgottes ein kleines Dorf. Die vier Wächter, die es nun als Aufgabe ansahen neben dem Waldgott auch noch das Dorf und [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] zu beschützen, blieben bei den Menschen und halfen dem Mädchen dabei zu beschützen, zu trösten, zu beruhigen, zu lenken und vor allem zu erzählen und zu singen.&lt;br /&gt;
Zwei Jahre später, als die ersten Schneeflocken vom Himmel fielen und die mittlerweile zur jungen Frau herangewachsene [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] an die stürmische Nacht erinnerten, in der sie zum ersten Mal von dieser Welt erfuhr, wenn auch nur reichlich verwirrende Bruchstücke, stapfte eine vermummte Gestalt den schmalen von den Bewohnern angelegten Weg zum Hain empor.&lt;br /&gt;
Eine helle Stimme, ihr merkwürdig bekannt aber doch in den Wirren der Erinnerungen verloren, riss [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] aus den Erinnerungen und ließ sie von ihrem Platz am Rande des Sees aus in die Richtung der Gestalt sehen. Ihre Augen weiteten sich und füllten sich als bald mit Tränen, während ihre Füße über den von feinen Schneeflocken bedeckten Boden regelrecht flogen und sie in die weit geöffneten Arme der ihr entgegenlaufenden Kigiku trugen.&lt;br /&gt;
Der Bach plätscherte fröhlich, als er von der Wiedervereinigung der Schwestern hörte und weigerte sich im kommenden Winter vehement dagegen zu erstarren und einzufrieren, so groß war seine Freude. Erst die tiefe Stimme des Waldgottes aus der Ferne sorgte dafür, dass er sich beruhigte und als der Bach langsam erstarrte und für den Winter einschlief, freute sich der Waldgott über jenes letzte Geschenk, das er den Menschen und besonders seiner [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] geben konnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Wichtige Personen und Wesen aus Legenden und Sagen=&lt;br /&gt;
Hier sind wichtige Personen aus der Geschichte oder Legenden/Sagen von Takigakure aufgelistet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Dorfoberhäupter [[Takigakure]]s===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Ieyasu Kagetoya====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ieyasu Kagetoya das erste große Oberhaupt des Dorfes Takigakure. Nach dem Fall Kakuzus bei dem der gesamte damalige Ältestenrat verstarb, übernahm er nicht nur die Macht im Kagetoya-Clan sondern auch im Dorf selbst.&lt;br /&gt;
Er galt als mächtiger Shinobi und entsprechend dem Ruf der Kagetoya als großartiger Krieger. &lt;br /&gt;
Durch seine Autorität und auch teilweise durch Furcht vor seiner Rache stellte er einen sehr wackeligen Frieden in Takigakure her.&lt;br /&gt;
Er führte damals die grundlegende Struktur des heutigen Militärs in Takigakure ein, auch wenn dieses im Laufe der vielen Dynastien überarbeitet wurde, ist es grundlegend immer noch das System nach dem die Kagetoya Krieg führen und sich organisieren.&lt;br /&gt;
Der Kagetoya galt als streng, aufbrausend und ein wenig tyrannisch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Shingen Shiazu====&lt;br /&gt;
====Mifune Ashura====&lt;br /&gt;
====Kessen Musou====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Verräter [[Takigakure]]s===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Kakuzu====&lt;br /&gt;
====Nobu Gushiken====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Wächter [[Takigakure]]s===&lt;br /&gt;
Die Wächter [[Takigakure]]s entspringen aus der Sage &amp;quot;[[Geschichte von Taki#Das Lied des gelben Drachen|Das Lied des gelben Drachen]]&amp;quot;, welche von einem mutigen kleinem Mädchen und der Entstehung von [[Takigakure]] erzählt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Der blaue Drache – Seiryu====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quing Long bietet einen durchaus beeindruckenden Anblick, wenn er sich nicht in seiner Menschengestalt fort bewegt. Gerne verbringt er seine Zeit als Eremit getarnt, um den einen oder anderen Wanderer etwas über die Natur zu erzählen und beizubringen, so wie er es einst bei dem kleinen Mädchen Hiwa getan hatte. Nur sehr selten würde sich Quing Long in seiner wahren Gestalt einem Menschen zeigen. Sein edles und geduldiges Gemüt würden ihn für offene Geister zum höchst angenehmen Gesprächspartner machen. Vorurteilslos betrachtet er jeden Menschen einzeln und nicht die Menschheit als ganzes, bevor er sich seine Meinung zu einem Individuum bildet.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der blaue Drache Quing Long steht für die Jahreszeit Frühling und somit für die Geburt und die frühe Phase jungen Lebens, seien es Pflanzen, Menschen oder Tiere.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Der rote Vogel – Suzaku====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zhu Que hat ein durchaus heiteres Wesen. Das Interesse des roten Vogels weckt man durch Gesang und Lieder. Selber trällert er gerne verschiedene Lieder und am meisten gefällt es ihm, wenn sich aus seinem Gesang und das eines Menschen ein Duett bildet. Er kann die Form eines kleinen roten als auch großen roten Vogels annehmen. In Anwesenheit oder in der Nähe von Menschen würde er stets als kleiner Vogel auftauchen, um nicht als Wächter erkannt zu werden.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der rote Vogel Zhu Que steht für die Jahreszeit Sommer und damit für den Höhepunkt des Lebens mit all den Pflanzen und Lebewesen, die im Frühling noch klein und zierlich waren. Er steht für die Reichen Geschenke, die die Natur im Sommer bringen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Der weiße Tiger – Byakko====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bai Hu ist äußerst schlau und gerissen, wie es das Bild einer Raubkatze schon immer präsentiert hat. Der weiße Tiger kann die form einer kleinen weißen Katze annehmen, um ohne größeres Aufsehen zu erregen unter Menschen zu wandeln oder sich einzelnen Wanderern zu zeigen ohne direkt erkannt werden zu wollen. Meistens nutzt er diese Form, um die Verhaltensweisen eines Individuums zu beobachten. Reden würde er in seiner Katzenform nie, selbst als Tiger ist es schwer Bai Hu viele Worte zu entlocken. Nie verliert er mehr Worte als unbedingt nötig, man würde immer nur von ihm hören, dass für alles einen Richtigen Zeitpunkt und Ort gibt, wenn man versuchen würde mehr Worte aus ihm zu locken. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der weiße Tiger Bai Hu steht für die Jahreszeit Herbst und damit als Vorbote für die härteren Monate, die im Winter folgen. Mit ihm verbindet man auch den Aspekt der Jagd, der während der Herbstmonate an Wichtigkeit zunimmt, da Pflanzen und Bäume zur Ruhe kommen und bis zum Frühling keine Früchte austragen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Die schwarze Schildkröte – Genbu====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Xuan Wu würde auf Menschen einen etwas angst einflößenden Eindruck machen. Es ist schwer zu erahnen, wie es um das derzeitige Gemüt der schwarzen Schildkröte aussieht. Obwohl Xuan Wu durch das kleine Mädchen Hiwa eines besseren belehrt wurde, was die Menschen in Bezug auf die Natur angeht, so konnte er nie wirklich seinen Argwohn gegenüber die Menschen ablegen. Immer noch sieht er die meisten Menschen als Zerstörer von Natur und Leben. Nur sehr schwer lässt er sich von der Gutherzigkeit und Naturverbundenheit eines Individuums überzeugen. Sollte man dies aber geschafft haben, so genießt man das voller Vertrauen und den Schutz der argwöhnischen Schildkröte. Natürlich stehen die Menschen [[Takigakure]]s automatisch unter seinem Schutz, da er diese als Abkömmlinge der ersten Dorfbewohner ansieht.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die schwarze Schildkröte Xuan Wu steht für die Jahreszeit Winter und damit für die Ruhe selbst, die während eines jeden Winters in der Natur einkehrt. Oftmals wird auch der Tod mit ihm in Verbindung gebracht, denn nicht alle Lebewesen überstehen den kalten Fängen des Winters.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Der gelbe Drache====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Mädchen namens Hiwa ist ein sehr naturverbundener Mensch. Sie weiß jeden Aspekt der Natur zu schätzen, achtet jede noch so kleine Lebensform und würde immer zum Wohle dieser handeln. Ihr eigenes Wohl stellt sie unter das von anderen, selbst wenn es um das Wohl fremder Menschen geht. Sie ist eine lebensfrohe Person, die sich gerne auch bei anderen Menschen aufhält. Durch ihren langen und außergewöhnlichen Aufenthalt in der Natur, ist diese zu ihrem eigentlich Zuhause geworden, etwas das man ihr auch anmerkt. Sie verbringt mehr Tage in Wäldern als unter Menschen. Man sagt ihr nach, dass sie mit Bäumen reden kann.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Hiwa gilt heute als Tod, wobei man sich dessen nie gewiss war. Man erzählt sich, dass sie eines Tages einfach im Wald verschwunden und nie wieder zurück gekehrt war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Frage-Sektion ==  &lt;br /&gt;
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== Navigation ==&lt;br /&gt;
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		<author><name>Masao Higurashi</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.narutorpg.de/index.php?title=Einheiten_Takigakures&amp;diff=25555</id>
		<title>Einheiten Takigakures</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.narutorpg.de/index.php?title=Einheiten_Takigakures&amp;diff=25555"/>
		<updated>2016-03-11T14:30:59Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Masao Higurashi: /* Anforderungen und Aufstieg */ Typos&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Jeder Shinobi aus [[Takigakure]] kann bis zu zwei der verschiedenen Einheiten des Dorfes beitreten, die im folgenden mit ihrer Funktion, ihren Rängen und Anforderungen erläutert sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Einheiten=&lt;br /&gt;
Das Dorf Takigakure unterhält mehrere Einheiten, die in bestimmten Verhältnissen zueinander stehen. Die folgende Graphik erläutert diese Verhältnisse:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:einheitentaki.png|mini|links|Einheitenstruktur [[Takigakure|Takigakures]]]]&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==[http://www.narutorpg.de/Einheiten.php?Einheitid=120 Shuryo (äußere Angelegenheiten)]==&lt;br /&gt;
Die Shuryo werden meist dazu eingesetzt, um Einzelpersonen oder Gruppen gezielt auszuschalten. Die Einheit übernimmt daher bevorzugt Jagd und Attentats-Missionen oder wird vom Dorf selbst auf besonders gefährliche Ziele angesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Erscheinungsbild===&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Masken:&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Maske ist in der Einheit eine Pflicht. Jedes vollwertige Mitglied der Einheit erhält eine individuell an seine Gesichtsform angepasste Maske. Diese ist auf Missionen zu tragen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Mantel:&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der ehemalige weiße Mantel der Einheit &amp;quot;Shikkouken&amp;quot; wurde auch in diese Einheit etabliert und symbolisiert die Verbundenheit der Einheit mit deren ehemaligen Führung Eigen Jinkou, aber auch mit dem Dorf, durch das Zeichen Takigakures auf dem Rücken. Aus der Pflicht der Shinobi heraus, das Dorf gut zu präsentieren, tragen die Mitglieder diesen Mantel mit Stolz. Es wird von Alteingesessenen als eine Art Tradition und Ehrerbietung betrachtet.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Auf Missionen mit hoher Geheimhaltung sind die Mäntel jedoch nicht zu tragen, auf Grund des deutlich erkennbaren Bezugsort Takigakures über das Symbol. Sollte dagegen verstoßen werden, wird das Vergehen stark geahndet.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Mäntel sind lang und besitzen eine Kapuze um die Verhüllung zusammen mit der Maske zu vervollständigen. Der Mantel ist immer weiß und besitzt lange Ärmel, welche die Hände bei herunter hängenden Armen komplett verdecken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Identitäten:&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Identitäten der Mitglieder sind innerhalb der Einheit bekannt und daraus wird kein großes Geheimnis gemacht.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Jedoch wird aus den Decknamen und dem dazugehörigen Shinobi/ der Kunoichi ein starkes Geheimnis gemacht.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Dies wird gemacht damit Lehrlinge sowie Neulinge durch Förderung der älteren Mitglieder schnell gefördert werden können und ihre Erfahrungen in dem Aufgabenbereich der Shuryo schnell erhalten. Die Decknamen auf manchen Missionen sind aber von Nöten, damit manche Missionen einfach von einem Pseudonym geführt wurden und niemand Konsequenzen ziehen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Drill:&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der Drill ist eine Pflicht für jedes Shuryo-Mitglied. Vorzugsweise wird der Drill gleich am Anfang der Karriere zu einem Tsuisekisha / Ansatsusha / Hakaisha durchgeführt. Die Ansatsusha werden besonders gedrillt, denn diese müssen im Falle eines Fehlschlags Verschwiegen bleiben!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Untereinheiten===&lt;br /&gt;
Die Mitglieder der Shuryo sind in folgende Untereinheiten organisiert:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Ansatsusha (Attentäter)====&lt;br /&gt;
Die Ansatsusha sind die Attentäter [[Takigakure|Takigakures]]. Sie sind speziell dafür ausgebildet Einzelpersonen unbemerkt auszuschalten und ebenso unbemerkt wieder zu verschwinden. Die Ansatsusha sind außerdem dafür ausgebildet [[Willenskraft|Verhören lange zu widerstehen]] und Informationen über ihr Land und den Auftraggeber möglichst mit ins Grab zu nehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Tsuisekisha (Jäger)====&lt;br /&gt;
Die Tsuisekisha sind auf die Jagd von abtrünnigen Ninja oder speziellen Zielpersonen ausgebildet. Im Gegensatz zu den Ansatsusha besitzen die Tsuisekisha eine ausgiebige Ausbildung im Verfolgen und Aufspüren von Zielpersonen, da der Aufenthaltsort der Ziele oft nicht bekannt ist. Gleichzeitig müssen sich die Tsuisekisha im Normalfall nicht damit befassen ihr Land oder den Auftraggeber zu verheimlichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Hakaisha (Zerstörer)====&lt;br /&gt;
Die Hakaisha sind die Shinobi, welche sich darauf spezialisiert haben ganze Dörfer von der Karte zu radieren. Ob Landstriche ummodelliert oder Menschenmengen vertilgt werden müssen, ein Hakaisha ist dafür geeignet. Ihre Taten werden deswegen oft nur als Gerücht laut und dann ist es meist das grausame Treiben eines Dämons.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Ränge===&lt;br /&gt;
Innerhalb der Einheit gibt es folgende Rangunterteilung:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Kenshusei (Lehrling)====&lt;br /&gt;
Die Kenshusei erhalten eine allgemeine Ausbildung im Kampf, präzisen Attacken und Hinterhalten. Sie entscheiden sich nach einer grundlegenden Ausbildung dafür, ob sie den Weg des Ansatsusha oder den des Tsuisekisha einschlagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Nitohei (Soldat)====&lt;br /&gt;
Ein einfaches Einheitsmitglied, welches unter einem Taicho auf Missionen mitgenommen wird. Jeder Nitohei ist gleichgestellt und vollwertig ausgebildet. Sie haben alle Rechte und Pflichten ihrer Einheit und erhalten bei der Beförderung den Mantel der Einheit sowie ihre Maske.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Taicho (Hauptmann)====&lt;br /&gt;
Die Taichos sind die Hauptmänner ihrer Einheit, sie leiten zumeist die Missionen, da sie mindestens den Rang eines Chuunin innehaben. Sie sind hochspezialisierte Ninja in ihren Bereich die über herausragende Fähigkeiten in ihrem Gebiet verfügen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Shogun(Leiter der Shuryo)====&lt;br /&gt;
Der Shogun ist der Leiter der Shuryo und wird vom [[Wichtige Personen in Taki#Dorfoberhaupt|Dorfoberhaupt]] und dem Ältestenrat ernannt. Dieser Ninja, der mindestens den Rang eines Jounin innehat, ist eine Koryphäe auf seinem Gebiet, er hat schwerste Missionen in seinem Fachgebiet abgeschlossen und sich als äußert loyal zum Dorf gezeigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Anforderungen und Aufstieg===&lt;br /&gt;
Der Beitritt kann erfolgen, sobald der Ninja Grundkenntnisse vorweisen kann die zu mindestens eine der zwei Spezialisierungen passen. Der Einstieg erfolgt immer auf dem Rang eines Kenshusei. Die Zeit als Kenshusei wird einerseits durch die Fähigkeiten des Ninja, andererseits durch die Ergebnisse, die er auf Missionen des gewünschten Gebietes zeigt, bestimmt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;mw-collapsible mw-collapsed&amp;quot; width=&amp;quot;800px&amp;quot;&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;background-color: #BDBDBD;&amp;quot; colspan=&amp;quot;4&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot;|&#039;&#039;&#039;Anforderungen Shuryo&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; width=&amp;quot;10%&amp;quot; style=&amp;quot;background-color: #BDBDBD;&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; |&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot; style=&amp;quot;background-color: #D8D8D8;&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; |[[Ränge und Niveau|Rangvoraussetzungen]]&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot; style=&amp;quot;background-color: #D8D8D8;&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; |[[Fähigkeiten]] und [[Jutsu]]&amp;lt;ref name=ref1&amp;gt;Mindestens eine der gelistet Fahigkeiten und eine Jutsu.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot; style=&amp;quot;background-color: #D8D8D8;&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; |[[Missionen]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; width=&amp;quot;15%&amp;quot; style=&amp;quot;background-color: #BDBDBD;&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; |&#039;&#039;&#039;Kenshusei(Lehrling)&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot; style=&amp;quot;background-color: #D8D8D8;&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; | [[Genin]]&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot; style=&amp;quot;background-color: #D8D8D8;&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; |mind. 10 [[TP]] im Bereich eingesetzt&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot; style=&amp;quot;background-color: #D8D8D8;&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; |-&lt;br /&gt;
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*Direkte [[Fähigkeiten]] Ansatsusha: [[Verstecken]], [[Chakra unterdrücken]], [[Willenskraft]], [[Einbrechen]], [[Imitation]] &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
*Direkte [[Fähigkeiten]] Tsuisekisha: [[Chakra spüren]], [[Sinnesschärfe]], [[Spuren lesen]], [[Orientierung]], [[Menschenkenntnis]] &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
*Direkte [[Fähigkeiten]] Hakaisha: [[Mehrfachschlag]], [[Wurfwaffen-Spezialist]], [[Gezielter Angriff]], [[Einschüchtern]], [[Fingerzeichengeschwindigkeit]] &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
*Indirekte [[Fähigkeiten]] Ansatsusha: [[Nerventreffer]], [[Gezielter Angriff]], [[Langzeitgifte]], [[Kampfgifte]]&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
*Indirekte [[Fähigkeiten]] Tsuisekisha: [[Nerventreffer]], [[Überleben in der Natur]], [[Gezielter Angriff]], [[Festnageln]], [[Fesseln/Festhalten]]&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
*Indirekte [[Fähigkeiten]] Hakaisha: [[Kampfgifte]], [[Chakra spüren]], [[Schusswaffen-Spezialist]], [[Orientierung]], [[Nachladeschütze]], [[Überspannen]] &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
*Gültige [[Jutsu]]: Infiltration, Jagd oder Zerstörung sinnvoll einsetzbare Jutsu&amp;lt;ref&amp;gt;Beispielsweise  [[Ninjutsu]], wie Katon Endan, Baku Suishouha, Ukojizai, Meisaigakure, oder [[Taijutsu]] .&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==[http://www.narutorpg.de/Einheiten.php?Einheitid=119 Tate (innere Angelegenheiten)]==&lt;br /&gt;
Die Mitglieder der Einheit Tate sorgen für die innere Sicherheit und den Schutz [[Takigakure|Takigakures]] und stellen einen Teil der Exekutivkräfte dar. Die Jounaiseiri und Kiroku arbeiten größtenteils im eigenen Dorf oder Land, während die Supai sowohl im In- und Ausland eingesetzt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Untereinheiten===&lt;br /&gt;
Die Mitglieder der Tate sind in folgende Untereinheiten organisiert: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Supai (Spion)====&lt;br /&gt;
Die Supai stellen den Teil der Tate dar, der für die Spionage und Infiltration zuständig ist. Diese Spezialisten sind besonders auf Infiltration und Informationsbeschaffung spezialisiert. Gleichzeitig bauen viele Supai im Lauf ihrer Karriere ein Spionagenetz auf, über das sie mit genügend Zeit und ein wenig Geldeinsatz an vielerlei Informationen gelangen können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Jounaiseiri (Ordnungsspezialist)====&lt;br /&gt;
Die Jounaiseiri stellen Mitglieder der Dorfpolizei dar. Sie sorgen für Sicherheit auf den Straßen und vermitteln, wenn ein Streit unter den Dorfbewohnern ausgebrochen ist. Zusätzlich sind sie für die Spionageabwehr ausgebildet. Die Jounaiseiri sind außerdem auch gleichzeitig die Ersten, die im Fall eines Angriffs gegen den Feind mobilisiert werden und besitzen ein unvergleichliches Wissen, wie [[Takigakure]] zu verteidigen ist. Sie besitzen zudem leicht abweichende Rangbezeichnungen um darzustellen, das sie keine Soldaten sondern Polizisten sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Kiroku (Informationsbeschaffung)====&lt;br /&gt;
Der Name der Kiroku mag einen im ersten Augenblick in die Irre führen, denn bei den Kiroku handelt es sich um Spezialisten für Verhör. Sie sorgen dafür alle Informationen aus einem Gefangenen zu erhalten, auf die eine oder andere Weise.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Ränge===&lt;br /&gt;
Innerhalb der Einheit gibt es folgende Rangunterteilung:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Kenshusei (Lehrling)====&lt;br /&gt;
Die Kenshusei der Tate erlernen die Grundlagen in Spionage, Sicherheit oder Informationsbeschaffung. Weiß der Lehrling bereits in welchen Teil der Tate er später eintreten will, so erfolgt eine gezielte Ausbildung in den betreffenden Bereichen. Ansonsten erfolgt eine grundlegende Ausbildung in allen drei Bereichen. Zeigt der Lehrling eine Begabung für einen der Bereiche wird er gezielter ausgebildet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Nitohei (Soldat) / Doshin (Polizist)====&lt;br /&gt;
Ein einfaches Einheitsmitglied, welches unter einem Taicho auf Missionen mitgenommen wird. Jeder Nitohei ist gleichgestellt und vollwertig ausgebildet. Sie haben alle Rechte und Pflichten ihrer Einheit und erhalten bei der Beförderung den Mantel der Einheit sowie ihre Maske.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Taicho (Hauptmann) / Yoriki (Polizeihauptmann)====&lt;br /&gt;
Die Taichos sind die Hauptmänner ihrer Einheit, sie leiten zumeist die Missionen, da sie mindestens den Rang eines Chuunin innehaben. Sie sind hochspezialisierte Ninja in ihren Bereich die über herausragende Fähigkeiten in ihrem Gebiet verfügen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Shoheki(Leiter der Tate)====&lt;br /&gt;
Der Shoheki ist der Leiter der Tate und wird vom [[Wichtige Personen in Taki#Dorfoberhaupt|Dorfoberhaupt]] und dem Ältestenrat ernannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Anforderungen und Aufstieg===&lt;br /&gt;
Der Beitritt kann erfolgen, sobald der Ninja Grundkenntnisse vorweisen kann, die zu mindestens einer der drei Spezialisierungen passen. Der Einstieg erfolgt immer auf dem Rang eines Kenshusei. Die Zeit als Kenshusei wird einerseits durch die Fähigkeiten des Ninja, andererseits durch die Ergebnisse, die er auf Missionen des gewünschten Gebietes zeigt, bestimmt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot; style=&amp;quot;background-color: #D8D8D8;&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; |[[Fähigkeiten]] und [[Jutsu]]&amp;lt;ref name=ref1&amp;gt;Mindestens eine der gelistet Fahigkeiten und eine Jutsu.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot; style=&amp;quot;background-color: #D8D8D8;&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; |[[Missionen]]&lt;br /&gt;
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|-&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot; |&lt;br /&gt;
*Direkte [[Fähigkeiten]] Jounaiseiri: [[Sinnesschärfe]], [[Menschenkenntnis]], [[Einschüchtern]], [[Spuren lesen]], [[Gebäude sichern]] &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
*Direkte [[Fähigkeiten]] Kiroku: [[Redekunst]], [[Einschüchtern]], [[Menschenkenntnis]] &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
*Direkte [[Fähigkeiten]] Supai: [[Chakra unterdrücken]], [[Imitation]], [[Redekunst]], [[Einschüchtern]], [[Menschenkenntnis]], [[Einbrechen]] &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
*Indirekte [[Fähigkeiten]] Jounaiseiri: [[Nerventreffer]], [[Gezielter Angriff]], [[Festnageln]], [[Fesseln/Festhalten]], [[Siegelkunst]]&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
*Indirekte [[Fähigkeiten]] Kiroku: [[Langzeitgifte]], [[Heilkunde]]&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
*Indirekte [[Fähigkeiten]] Supai: [[Langzeitgifte]], [[Willenskraft]], [[Einschüchtern]] &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
*Gültige [[Jutsu]]: Zur Festnahme, Verhör und Infiltration sinnvoll einsetzbare Jutsu&amp;lt;ref&amp;gt;Beispielsweise  [[Ninjutsu]], wie Meiseigakure, Denkiunagi oder Tantei .&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
*Mitglieder der Jounaiseiri haben im Dienst die Uniform, eine rote Haori mit Einheitssymbol, zu tragen.&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==[http://www.narutorpg.de/Einheiten.php?Einheitid=166  Kangohei (Medizin)]==&lt;br /&gt;
Die Kangohei sind die medizinische Einheit [[Takigakure|Takigakures]]. In ihr Gebiet fallen die medizinische Versorgung der Bewohner und der Shinobi im Krankenhaus und im Feld sowie die Herstellung und Entwicklung von Medikamenten und Giften.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Ränge===&lt;br /&gt;
Die Mitglieder der Kangohei sind in folgende Ränge unterteilt:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Kenshusei (Lehrling)====&lt;br /&gt;
Die Lehrlinge sind gerade erst der Einheit beigetreten und haben noch nicht wirklich viel Erfahrung im Medic-Bereich. Sie werden jedoch ausgebildet und ihr Potential wird gefördert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Kangoshi (Assistent)====&lt;br /&gt;
Diese Ninja sind schon etwas erfahrener und besitzen zumindest schon eine Grundausbildung in der Medizin. Sie unterstützen die vollausgebildeten Einheitenmitglieder bei der Versorgung und Bergung von Verletzten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Isha (Ärzte)====&lt;br /&gt;
Bei den Isha handelt es sich um die Ärzte [[Takigakure|Takigakures]]. Diese sind speziell ausgebildet um Operationen durchzuführen mit denen sie täglich Leben retten. Darüber hinaus sorgen sie für die Nachsorge bei schweren Verletzungen und der Betreuung im Krankenhaus.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Kaiyu====&lt;br /&gt;
Der Kaiyu ist der Leiter der Medic in [[Takigakure]]und wird vom [[Wichtige Personen in Taki#Dorfoberhaupt|Dorfoberhaupt]] und dem Ältestenrat ernannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Anforderungen und Aufstieg===&lt;br /&gt;
Im Folgenden sind die Anforderungen für Ein- und Aufstieg in die Kangohei erläutert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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|-&lt;br /&gt;
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| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot; style=&amp;quot;background-color: #D8D8D8;&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; |[[Missionen]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
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|-&lt;br /&gt;
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| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot; style=&amp;quot;background-color: #D8D8D8;&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; |&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot; style=&amp;quot;background-color: #D8D8D8;&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; |mind. 100 [[TP]] im Bereich eingesetzt&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot; style=&amp;quot;background-color: #D8D8D8;&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; |mind. 1 A-Rang im entsprechendem Bereich absolviert (Bewertung: Erwartungen erfüllt)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; width=&amp;quot;15%&amp;quot; style=&amp;quot;background-color: #BDBDBD;&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; |&#039;&#039;&#039;Kaiyu (Leiter der Kangoshi)&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot; style=&amp;quot;background-color: #D8D8D8;&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; |&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot; style=&amp;quot;background-color: #D8D8D8;&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; |mind. 180 [[TP]] im Bereich eingesetzt&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot; style=&amp;quot;background-color: #D8D8D8;&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; |mind. 1 S-Rang im entsprechendem Bereich absolviert (Bewertung: Erwartungen erfüllt) / Ernennung durch das Dorfoberhaupt und Ältestenrat&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; style=&amp;quot;width:800px;&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
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|-&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot; |&lt;br /&gt;
*Direkte [[Fähigkeiten]]: [[Heilkunde]], [[OP-Fähigkeit]]  &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
*Indirekte [[Fähigkeiten]]: [[Langzeitgifte]], [[Kampfgifte]], [[Überleben in der Natur]], [[Gegner fernhalten]]&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
*Gültige [[Jutsu]]: Zur Heilung sinnvoll einsetzbare Jutsu&amp;lt;ref&amp;gt;Beispielsweise  [[Ninjutsu]], wie Shodoku, Shousen oder Dokumeki.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==[http://www.narutorpg.de/Einheiten.php?Einheitid=124 Kokushi (Botschafter)]==&lt;br /&gt;
Die Kokushi sind die Botschafter des Dorfes und darauf spezialisiert Konflikte ohne Anwendung von Gewalt zu lösen oder Forderungen an andere Dörfer zu überbringen. Die Kokushi werden sowohl innerhalb, als auch außerhalb des Dorfes eingesetzt. Im Dorf empfangen sie andere Diplomaten oder Würdenträger. Die Kokushi müssen daher ein besonders höfliches Verhalten an den Tag legen und sich gewählt ausdrücken können. Sie benötigen neben guter sozialer Kompetenzen auch ein ausgiebiges Geschichtswissen und Wissen über die Hintergründe der Person mit der sie sich bald befassen sollen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Ränge===&lt;br /&gt;
Die Mitglieder der Kokushi werden in folgende Ränge unterteilt:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Kenshusei (Lehrling)====&lt;br /&gt;
Die Kenshusei der Kokushi befinden sich in der Ausbildung zum Botschafter. Sie lernen die grundlegenden Verhaltensweisen und bekommen das nötige Grundwissen vermittelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Enboi (Gesandte)====&lt;br /&gt;
Die Enboi sind jene Mitglieder der Kokushi, die bewiesen haben das sie kleinere Verhandlungen mit Erfolg führen können, und das sie die grundlegenden Fähigkeiten besitzen um zwischen zwei Parteien zu vermitteln. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Kokushi (Botschafter)====&lt;br /&gt;
Die Kokushi sind die ausgebildeten Botschafter des Dorfes. Ihre Fähigkeiten im Bereich der Diplomatie und der Vermittlung zwischen zwei Parteien ist überragend. Sie sind sehr respektiert und loyal zu ihrem Dorf, weswegen einigen sogar gestattet wird über längere Zeit im Ausland zu bleiben um dort Einfluss zu gewinnen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Taishi====&lt;br /&gt;
Der Taishi ist der Leiter der Kokushi in [[Takigakure]] und wird vom [[Wichtige Personen in Taki#Dorfoberhaupt|Dorfoberhaupt]] und dem Ältestenrat ernannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Anforderungen und Aufstieg===&lt;br /&gt;
Der Beitritt kann erfolgen, sobald der Ninja Grundkenntnisse in Diplomatie und Geschichte vorweisen kann, die zu mindestens einer der zwei Spezialisierungen passen. Der Einstieg erfolgt immer auf dem Rang eines Kenshusei. Die Zeit als Kenshusei wird einerseits durch die Fähigkeiten des Ninja, andererseits durch die Ergebnisse, die er auf Missionen des gewünschten Gebietes zeigt, bestimmt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;mw-collapsible mw-collapsed&amp;quot; width=&amp;quot;800px&amp;quot;&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;background-color: #BDBDBD;&amp;quot; colspan=&amp;quot;4&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot;|&#039;&#039;&#039;Anforderungen Kokushi&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; width=&amp;quot;10%&amp;quot; style=&amp;quot;background-color: #BDBDBD;&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; |&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot; style=&amp;quot;background-color: #D8D8D8;&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; |[[Ränge und Niveau|Rangvoraussetzungen]]&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot; style=&amp;quot;background-color: #D8D8D8;&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; |[[Fähigkeiten]] und [[Jutsu]]&amp;lt;ref name=ref1&amp;gt;Mindestens eine der gelistet Fahigkeiten und eine Jutsu.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot; style=&amp;quot;background-color: #D8D8D8;&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; |[[Missionen]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; width=&amp;quot;15%&amp;quot; style=&amp;quot;background-color: #BDBDBD;&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; |&#039;&#039;&#039;Kenshusei(Lehrling)&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot; style=&amp;quot;background-color: #D8D8D8;&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; |[[Genin]]&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot; style=&amp;quot;background-color: #D8D8D8;&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; |mind. 10 [[TP]] im Bereich eingesetzt&lt;br /&gt;
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| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot; style=&amp;quot;background-color: #D8D8D8;&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; |&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot; style=&amp;quot;background-color: #D8D8D8;&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; |mind. 40 [[TP]] im Bereich eingesetzt&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot; style=&amp;quot;background-color: #D8D8D8;&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; |mind. 1 C-Rang  im entsprechendem Bereich absolviert (Bewertung: Erwartungen erfüllt)&lt;br /&gt;
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| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot; style=&amp;quot;background-color: #D8D8D8;&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; |&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot; style=&amp;quot;background-color: #D8D8D8;&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; |mind. 60 [[TP]] im Bereich eingesetzt&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot; style=&amp;quot;background-color: #D8D8D8;&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; |mind. 1 B-Rang im entsprechendem Bereich absolviert (Bewertung: Erwartungen erfüllt)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; width=&amp;quot;15%&amp;quot; style=&amp;quot;background-color: #BDBDBD;&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; |&#039;&#039;&#039;Taisha (Leiter der Kangohei)&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
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| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot; style=&amp;quot;background-color: #D8D8D8;&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; |mind. 100 [[TP]] im Bereich eingesetzt&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot; style=&amp;quot;background-color: #D8D8D8;&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; |mind. 1 A-Rang im entsprechendem Bereich absolviert (Bewertung: Erwartungen erfüllt) / Ernennung durch das Dorfoberhaupt und Ältestenrat&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; style=&amp;quot;width:800px;&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; | &#039;&#039;&#039;Informationen zu den Anforderungen&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot; |&lt;br /&gt;
*Direkte [[Fähigkeiten]]: [[Redekunst]], [[Menschenkenntnis]]  &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
*Indirekte [[Fähigkeiten]]: [[Willenskraft]], [[Einschüchtern]]&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==[http://www.narutorpg.de/Einheiten.php?Einheitid=118 Kunren (Lehrkräfte)]==&lt;br /&gt;
Die Einheit Kunren umfasst die Lehrkräfte [[Takigakure|Takigakures]], die sich besonders um die Ausbildung heranwachsender [[Akademist|Ninja-Anwärter]] kümmern soll. Sie organisieren den Unterricht an der Akademie und [[Geninprüfung|Prüfungen]] zum [[Genin]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Ränge===&lt;br /&gt;
Die Mitglieder der Kunren sind in folgende Ränge unterteilt:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Kenshusei (Lehrling)====&lt;br /&gt;
Die Kenshusei erhalten die grundlegende Ausbildung im Bereich der Lehre.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Jokyou (Unterlehrer)====&lt;br /&gt;
Jokyou sind angehende Lehrkräfte. Sie besitzen bereits die Grundkenntnisse in der Lehre und ein gewisses Basiswissen. Sie müssen ein gewisses Lehrpensum erreichen um zu vollständigen Lehrkräften aufzusteigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Kyoukan (Lehrkraft)====&lt;br /&gt;
Die Kyoukan stellen die Lehrkräfte und damit den größten Teil der Einheit dar. Sie übernehmen die Lehre an der Akademie und sehr oft auch Fortbildungen für ausgebildete Ninja.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Gekushu (Bildungsrat)====&lt;br /&gt;
Die Gekushu werden vom normalen Lehrpersonal gewählt und organisieren die Lehre [[Takigakure|Takigakures]]. Außerdem entscheidet der Bildungsrat über den Lehrplan an der Akademie und die Geninprüfung. Der Bildungsrat berät zusätzlich über Ausgaben von Lehrgehältern, Lehrmitteln und Einrichtung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Kancho (Direktor)====&lt;br /&gt;
Der Kancho überwacht die Arbeiten des Bildungsrates und besitzt den Vorsitz über diesen. Er organisiert die Akademie und ist für die Verbindung zwischen [[Dorfoberhaupt]] und Lehre zuständig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Anforderungen und Aufstieg===&lt;br /&gt;
Zum Beitritt ist mindestens eine Lehrfähigkeit nötig. Der Einstieg erfolgt, abhängig von den Fähigkeiten des Ninja, auf dem Rang des Kenshusei oder auf dem Rang des Jokyou. Die Aufnahmeprüfung besteht im Normalfall aus einem Vortrag über ein bestimmtes Thema oder aus der Leitung einer einzelnen Unterrichtsstunde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; width=&amp;quot;100%&amp;quot;&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot; style=&amp;quot;background-color: #D8D8D8;&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; |[[Ränge und Niveau|Rangvoraussetzungen]]&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
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| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot; style=&amp;quot;background-color: #D8D8D8;&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; | 5 Trainings absolviert&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot; style=&amp;quot;background-color: #D8D8D8;&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; | Die Gekushu werden von den Kyoukan gewählt&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot; style=&amp;quot;background-color: #D8D8D8;&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; | Der Kancho wird vom [[Wichtige Personen in Taki#Dorfoberhaupt|Dorfoberhaupt]] und dem Ältestenrat ernannt.&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==[http://www.narutorpg.de/Einheiten.php?Einheitid=121 Kenkyuu (Forschung)]==&lt;br /&gt;
Die Kenkyuu bildet die Forschungsabteilung [[Takigakure|Takigakures]]. Sie sorgt für die Entwicklung im Bereich der Technik, [[Jutsu]] und Genforschung und bietet daher Spezialisten der verschiedensten Bereiche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Ränge===&lt;br /&gt;
Die Mitglieder der Kenkyuu sind in folgende Ränge unterteilt:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Kenshusei (Lehrling)====&lt;br /&gt;
Die Kenshusei lernen die Grundlagen der Forschung an Gegenständen und Jutsu. Sie spezialisieren sich möglichst früh, um daraufhin in die Forschung ihres gewünschten Spezialgebiets einzutreten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Gijutsusha (Techniker/Ingenieur)====&lt;br /&gt;
Die Gijutsusha arbeiten daran besondere Gerätschaften und Gegenstände herzustellen und mit Chakra zu verbessern. Sie schlagen eine Brücke zwischen moderner Technik und der Anwendung von Chakra. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Jutsu no Kenkyuu (Jutsuforscher)====&lt;br /&gt;
Die Jutsu no Kenkyuu haben sich auf die Forschung im Bereich der Chakranutzung spezialisiert. Sie entwickeln neue [[Jutsu]], [[Siegelkunst|Siegel]] oder Chakra bezogene [[Fähigkeiten]]. Gleichzeitig sind sie für die Archivierung aller [[Jutsu]], [[Siegelkunst|Siegel]] und [[Fähigkeiten]] zuständig. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Seigakusha (Genforscher)====&lt;br /&gt;
Die Existenz der Seigakusha ist in [[Takigakure]] streng geheim. Es handelt sich bei ihnen um Ninja, die sich um die Genforschung kümmern und somit Bluterben verbessern oder sogar neue Bluterben entwickeln. Mitglieder dieser Abteilung unterstehen ständiger Bewachung und haben einen Geheimhaltungseid zu leisten. Mitglieder der Seigakusha werden direkt aus den Reihen der besten [[Einheiten Takigakures#Guni|Guni]] und [[Einheiten Takigakures#Isha|Isha]] rekrutiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Shisho====&lt;br /&gt;
Der Shisho ist der Leiter der Forschungsabteilung in [[Takigakure]] und wird vom [[Wichtige Personen in Taki#Dorfoberhaupt|Dorfoberhaupt]] und dem Ältestenrat ernannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Anforderungen und Aufstieg===&lt;br /&gt;
Der Beitritt kann erfolgen, sobald der Ninja Grundkenntnisse vorweisen kann, die zu mindestens einer der zwei Spezialisierungen passen. Der Einstieg erfolgt immer auf dem Rang eines Kenshusei. Die Zeit als Kenshusei wird einerseits durch die Fähigkeiten des Ninja, andererseits durch die Ergebnisse, die er auf Missionen des gewünschten Gebietes zeigt, bestimmt.&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; width=&amp;quot;100%&amp;quot;&lt;br /&gt;
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| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot; style=&amp;quot;background-color: #D8D8D8;&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; | 1 [[Eigenentwicklung]] (Bereich egal)&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot; style=&amp;quot;background-color: #D8D8D8;&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; | 3 Item-[[Eigenentwicklung|Eigenentwicklungen]] dem Dorf zur Verfügung gestellt&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot; style=&amp;quot;background-color: #D8D8D8;&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; | 3 Jutsu-[[Eigenentwicklung|Eigenentwicklungen]] dem Dorf zur Verfügung gestellt (mind. 1 B-Rang)&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot; style=&amp;quot;background-color: #D8D8D8;&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; | Die Mitglieder der Seigakusha werden direkt aus den Reihen der besten [[Einheiten Takigakures#Guni|Guni]] und [[Einheiten Takigakures#Isha|Isha]] rekrutiert.&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot; style=&amp;quot;background-color: #D8D8D8;&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; | Der Shisho wird vom [[Wichtige Personen in Taki#Dorfoberhaupt|Dorfoberhaupt]] und dem Ältestenrat ernannt.&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==[http://www.narutorpg.de/Einheiten.php?Einheitid=125 Roiyarugādo (Königliche Wache)]==&lt;br /&gt;
Die Roiyarugādo sind die Spezialeinheit [[Takigakure|Takigakures]] und werden offiziell als Leibwache des [[Wichtige Personen in Taki#Dorfoberhaupt|Dorfoberhaupts]] betitelt. In ihr werden die besten Ninja [[Takigakure|Takigakures]] versammelt. Die Mitglieder der Roiyarugādo werden von ihrem Anführer persönlich ausgewählt. Es gibt keine Möglichkeit sich für diese Einheit zu bewerben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Ränge===&lt;br /&gt;
Die Mitglieder der Roiyarugādo werden in folgende Ränge unterteilt:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Shinobi no Ou (König der Shinobi)====&lt;br /&gt;
Der Titel des [[Wichtige Personen in Taki#Dorfoberhaupt|Dorfoberhaupts]]. Er ist der Anführer und Leiter der Roiyarugādo.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Ou no Koe (Stimme des Königs)====&lt;br /&gt;
Die Ou no Koe vertreten die Interessen des [[Wichtige Personen in Taki#Dorfoberhaupt|Dorfoberhauptes]] und sind als seine Stimme bekannt. Sie werden gewöhnlich aus den Reihen der [[Einheiten Takigakures#Kokushi|Kokushi]] rekrutiert und oft bei den Verhandlungen mit besonders wichtigen Personen eingesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Ou no Ken (Klinge des Königs)====&lt;br /&gt;
Unter den Ou no Ken werden die besten Kämpfer [[Takigakure|Takigakures]] versammelt. Die Ou no Ken rekrutieren Ninja aus allen Einheiten, so lange diese sich durch ihre Kampfkraft hervorgetan haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Ou no Tate (Schild des Königs)====&lt;br /&gt;
Die Ou no Tate sind Spezialisten im Bereich des Personenschutzes und werden bevorzugt aus den Einheiten [[Einheiten Takigakures#Tate|Tate]] und [[Einheiten Takigakures#Shuryo|Shuryo]] rekrutiert. Bei ihnen handelt es sich um Ninja die besondere Fähigkeiten in der Nutzung von defensiven Jutsu besitzen. Daher werden sie besonders oft zum Schutz von bedeutenden Persönlichkeiten eingesetzt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Ou no Kenko (Gesundheit des Königs)====&lt;br /&gt;
Die Ou no Kenko werden aus den Reihen der [[Einheiten Takigakures#Isha|Isha]], [[Einheiten Takigakures#Guni|Guni]] und [[Einheiten Takigakures#Yakuzaishi|Yakuzaishi]] rekrutiert. Bei ihnen handelt es sich um die besten Ärzte [[Takigakure|Takigakures]] die das Land als Leibärzte für das [[Wichtige Personen in Taki#Dorfoberhaupt|Dorfoberhaupt]] oder besonders wichtige Personen einsetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Ou no Shinka (Evolution des Königs)====&lt;br /&gt;
Ou no Shinka sind oftmals ehemalige Mitglieder der [[Einheiten Takigakures#Kenkyuu|Kenkyuu]], die mit ihren Ergebnissen besonders gut aufgefallen sind. Sie sind die besten Forscher des Landes. Sie forschen und entwickeln direkt für das [[Wichtige Personen in Taki#Dorfoberhaupt|Dorfoberhaupt]] selbst oder werden für die Erfüllung der Aufträge von besonderen Persönlichkeiten eingesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Ou no Chikaku (Wahrnehmung des Königs)====&lt;br /&gt;
Die Ou no Chikaku sind die persönlichen Informanten des [[Wichtige Personen in Taki#Dorfoberhaupt|Dorfoberhauptes]] und rekrutieren sich fast ausschließlich aus den [[Einheiten Takigakures#Supai|Supai]]. Die Ou no Chikaku haben die Aufgabe ihre Augen und Ohren überall zu haben, um somit Gefahren für das [[Wichtige Personen in Taki#Dorfoberhaupt|Dorfoberhaupt]] so früh wie möglich zu erkennen. Auf Grund ihrer außergewöhnlichen Fähigkeiten werden sie oft auch zum Bespitzeln besonders wichtiger Persönlichkeiten eingesetzt oder aber um Informationen darüber einzuholen, ob bestimmte Persönlichkeiten in Gefahr schweben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Ou no Kage (Schatten des Königs)====&lt;br /&gt;
Sie sind der Schatten des [[Wichtige Personen in Taki#Dorfoberhaupt|Dorfoberhaupt]]s deren Gesichter, Namen, Erfolge und Misserfolge niemals an die Öffentlichkeit gelangen werden. Sie werden zum Großteil aus den [[Einheiten Takigakures#Shuryo|Shuryo]] rekrutiert. Die Ou no Kage führen oft für die Gesellschaft als unmoralisch erachtete und besonders geheim eingestufte Missionen durch.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Mitglieder sind an eine strenge Schweigepflicht gebunden und darauf trainiert mit allen ihnen zur Verfügung stehenden Mitteln die Weitergabe von Informationen an den Feind zu verhindern, selbst dann wenn die Situation dem Ende setzen des eigenen Lebens erfordert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Anforderungen===&lt;br /&gt;
Der Beitritt erfolgt ausschließlich über eine direkte Anwerbung und individuelle Prüfung durch das [[Wichtige Personen in Taki#Dorfoberhaupt|Dorfoberhaupt]].&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die unten angegebenen [[Fähigkeiten]] sind Mindestvoraussetzungen. Diese sind jedoch nur Richtlinien. &lt;br /&gt;
Es kommt auf das Gesamtprodukt eines Ninjas an.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Es ist möglich die aufgeführten [[Fähigkeiten]] mit anderen Fähigkeiten/Jutsu/Items zu kompensieren.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
In diesem Fall muss eine [[Dorfoberhaupt-Anfrage]] gestellt werden, in welcher überprüft wird, ob der Ninja trotz nicht Erfüllung aller Anforderungen geeignet ist.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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|-&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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[[Redekunst]] 3&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Menschenkenntnis]] 3&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Willenskraft]] 3&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Einschüchtern]] 3&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Imitation]] 3&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot; style=&amp;quot;background-color: #D8D8D8;&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; | &lt;br /&gt;
[[Spuren lesen]] 3&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
90 TP in Kampffähigkeiten&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
150 TP in [[Jutsu]]/Nahkampf [[Fähigkeiten]]&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
weitere hohe [[Jutsu]]/[[Fähigkeiten]] in dem Bereich&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot; style=&amp;quot;background-color: #D8D8D8;&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; |&lt;br /&gt;
[[Aktionen durchschauen]] 3&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Fingerzeichengeschwindigkeit]] 3&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Sinnesschärfe]] 4&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Überleben in der Natur]] 3&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Gebäude sichern]] 3&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Chakra spüren]] 3&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot; style=&amp;quot;background-color: #D8D8D8;&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; |&lt;br /&gt;
[[Heilkunde]] 3&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[OP-Fähigkeit]] 3&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Hohe [[Jutsu]] für Behandlungen von [[Vergiftungen]],[[Verletzungen und Einschränkungen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot; style=&amp;quot;background-color: #D8D8D8;&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; |[[Missionen]]&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot; style=&amp;quot;background-color: #D8D8D8;&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; | 3 A-Rang [[Missionen|Mission]] oder &amp;lt;br&amp;gt;1 S Rang in dem Bereich &lt;br /&gt;
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|-&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot; |&lt;br /&gt;
Ein Hyuuga wird geprüft, ob er für die Ou no Tate geeignet ist. Er hat jedoch kein [[Chakra spüren]] und seine [[Sinnesschärfe]] ist nur auf Stufe 2.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Da er jedoch über das Byakugan verfügt, womit er Chakra sehen sehen und versteckte Personen auffinden kann, ist er in der Lage dieses Defizit zu kompensieren.  &lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; width=&amp;quot;100%&amp;quot;&lt;br /&gt;
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|-&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot; style=&amp;quot;background-color: #D8D8D8;&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; |&lt;br /&gt;
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[[Fähigkeitsforschung]] 3&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
oder [[Jutsuforschung]] 3&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
oder [[Itemforschung]] 3&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot; style=&amp;quot;background-color: #D8D8D8;&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; | &lt;br /&gt;
[[Verstecken]] 3&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Chakra unterdrücken]] 3&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Aktionen durchschauen]] 3&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Menschenkenntnis]] 3&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Redekunst]] 3&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Willenskraft]] 3&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Menschenkenntnis]] 3&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Imitation]] 3&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Überleben in der Natur]] 3&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
weitere hohe [[Jutsu]]/[[Fähigkeiten]] in dem Bereich&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot; style=&amp;quot;background-color: #D8D8D8;&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; |&lt;br /&gt;
[[Verstecken]] 4&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Chakra unterdrücken]] 3&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Willenskraft]] 3&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Menschenkenntnis]] 3&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Einschüchtern]] 3&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Überleben in der Natur]] 4&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
weitere hohe [[Jutsu]]/[[Fähigkeiten]] in dem Bereich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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|-&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==[http://www.narutorpg.de/Einheiten.php?Einheitid=127 Youkai]==&lt;br /&gt;
Die Youkai sind kurz nach dem Ende der Söldnerbedrohung aus den Lehren dieser entstanden. [[Takigakure]] musste sich eingestehen, dass seine Augen und Ohren zu schlecht und seine Arme nicht lang genug gewesen waren, um diese Bedrohung frühzeitig zu erkennen und auszumerzen, solange sie noch schwach war. Hierfür wurden die Youkai erschaffen. Eine verhältnismäßig kleine Einheit, deren Mitglieder darin spezialisiert sind weit vom Dorf entfernt auf sich alleine gestellt zu agieren. Sie arbeiten meist alleine oder zu zweit und holen Informationen über mögliche Bedrohungen ein, um diese dann selbstständig zu vernichten. Entsprechend sind die Mitglieder dieser Einheit auf unterschiedliche Arten der Informationsbeschaffung, verschiedene Arten des Kampfes und vor allem auf das Agieren weit von [[Takigakure]] entfernt und auf sich alleine gestellt spezialisiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Ränge===&lt;br /&gt;
Die Mitglieder der Youkai sind in folgende Ränge unterteilt:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Baí Zé====&lt;br /&gt;
In den Legenden zeigte sich Baí Zé einst den Menschen und warnte vor den Youkai, die entflohen waren und physische Form angenommen hatten. Detailliert berichtete er von den Formen und den Eigenschaften der Youkai und die Menschen sahen ihn als ihren Freund und Helfer gegen diese Bedrohung an. Später aber schlich sich immer mehr die Befürchtung ein, dass es dies Geschichten und Erzählungen waren, die die Menschen an die Youkai glauben ließen und eben diesen durch die geschürte Angst Macht verliehen. Baí Zé ist der Schatten hinter den Youkai, die Stimme die ihnen Macht verlieh und wird als ihr Anführer betrachtet.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Mononoke (Strange Thing)====&lt;br /&gt;
Ein übellauniger Youkai unbekannter Herkunft, der auf normale Art und Weise nicht klassifiziert werden kann und die bekannten Register aufgrund seiner reinen Andersartigkeit sprengt. Ihr Lebensinhalt und Ziel ist es, nachdem sie bisher von keinem Menschen erfahren hätte der erfolgreich zu einem Dämon geworden ist, die erste von ihnen, also ein Mononoke zu werden. Nachdem sie sich durch dieses Ziel, ebenso wie durch ihre Unfähigkeit [[Ninjutsu|Nin-]] oder [[Genjutsu]] auszuüben, immer schon von den übrigen Ninja unterschied, hält sie den Titel Mononoke auch unter den Youkai für angebracht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Kirin====&lt;br /&gt;
Kirin ist das mythologische Wesen das bei der Geburt und Ankunft von großen Königen und Herrschern erscheint. Es hat den Kopf eines Drachen und den in goldenen Flammen eingehüllten Körper eines Pferdes. Es ist den Menschen und Lebewesen gegenüber wohl gesonnen. Dem Träger des Namen verspricht sich eine große Zukunft und sieht Kirin nicht als Rang, sondern vielmehr als einen Begleiter der ihm in Laufe der Zeit seine Bestimmung erfüllen wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Besonderes===&lt;br /&gt;
Besondere Gegenstände oder Ausrüstungen der Youkai.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Kagegaito====&lt;br /&gt;
Ein dunkler Kapuzenumhang aus einem Material, das das Licht zu verschlucken scheint und mehr als lichtlos denn als schwarz zu bezeichnen ist. Er umhüllt das Gesicht einer Person und ist ein Pflicht für jeden Mitglied der Youkai.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Anforderungen===&lt;br /&gt;
Mindestrang: [[Chuunin]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Beitritt erfolgt ausschließlich über eine direkte Anwerbung durch den Einheitenleiter, den Rat oder das [[Dorfoberhaupt]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Frage-Sektion = &lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;mw-collapsible mw-collapsed wikitable&amp;quot; width=&amp;quot;100%&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Frage-Sektion&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
{{#widget:Iframe&lt;br /&gt;
|url=http://www.narutorpg.de/Includes/FAQSektion/FAQ.php?FAQ_Frage=Einheiten_Takigakures&lt;br /&gt;
|width=100%&lt;br /&gt;
|height=500&lt;br /&gt;
|border=0&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Navigation =&lt;br /&gt;
{{Vorlage:Linkliste Kategorien}}&lt;br /&gt;
{{Vorlage:Linkliste Rollenspiel}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Masao Higurashi</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.narutorpg.de/index.php?title=Einheiten_Takigakures&amp;diff=25547</id>
		<title>Einheiten Takigakures</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.narutorpg.de/index.php?title=Einheiten_Takigakures&amp;diff=25547"/>
		<updated>2016-03-10T15:32:28Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Masao Higurashi: /* Ränge */ Typos ausgebessert&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Jeder Shinobi aus [[Takigakure]] kann bis zu zwei der verschiedenen Einheiten des Dorfes beitreten, die im folgenden mit ihrer Funktion, ihren Rängen und Anforderungen erläutert sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Einheiten=&lt;br /&gt;
Das Dorf Takigakure unterhält mehrere Einheiten, die in bestimmten Verhältnissen zueinander stehen. Die folgende Graphik erläutert diese Verhältnisse:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:einheitentaki.png|mini|links|Einheitenstruktur [[Takigakure|Takigakures]]]]&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==[http://www.narutorpg.de/Einheiten.php?Einheitid=120 Shuryo (äußere Angelegenheiten)]==&lt;br /&gt;
Die Shuryo werden meist dazu eingesetzt, um Einzelpersonen oder Gruppen gezielt auszuschalten. Die Einheit übernimmt daher bevorzugt Jagd und Attentats-Missionen oder wird vom Dorf selbst auf besonders gefährliche Ziele angesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Erscheinungsbild===&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Masken:&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Maske ist in der Einheit eine Pflicht. Jedes vollwertige Mitglied der Einheit erhält eine individuell an seine Gesichtsform angepasste Maske. Diese ist auf Missionen zu tragen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Mantel:&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der ehemalige weiße Mantel der Einheit &amp;quot;Shikkouken&amp;quot; wurde auch in diese Einheit etabliert und symbolisiert die Verbundenheit der Einheit mit deren ehemaligen Führung Eigen Jinkou, aber auch mit dem Dorf, durch das Zeichen Takigakures auf dem Rücken. Aus der Pflicht der Shinobi heraus, das Dorf gut zu präsentieren, tragen die Mitglieder diesen Mantel mit Stolz. Es wird von Alteingesessenen als eine Art Tradition und Ehrerbietung betrachtet.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Auf Missionen mit hoher Geheimhaltung sind die Mäntel jedoch nicht zu tragen, auf Grund des deutlich erkennbaren Bezugsort Takigakures über das Symbol. Sollte dagegen verstoßen werden, wird das Vergehen stark geahndet.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Mäntel sind lang und besitzen eine Kapuze um die Verhüllung zusammen mit der Maske zu vervollständigen. Der Mantel ist immer weiß und besitzt lange Ärmel, welche die Hände bei herunter hängenden Armen komplett verdecken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Identitäten:&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Identitäten der Mitglieder sind innerhalb der Einheit bekannt und daraus wird kein großes Geheimnis gemacht.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Jedoch wird aus den Decknamen und dem dazugehörigen Shinobi/ der Kunoichi ein starkes Geheimnis gemacht.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Dies wird gemacht damit Lehrlinge sowie Neulinge durch Förderung der älteren Mitglieder schnell gefördert werden können und ihre Erfahrungen in dem Aufgabenbereich der Shuryo schnell erhalten. Die Decknamen auf manchen Missionen sind aber von Nöten, damit manche Missionen einfach von einem Pseudonym geführt wurden und niemand Konsequenzen ziehen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Drill:&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der Drill ist eine Pflicht für jedes Shuryo-Mitglied. Vorzugsweise wird der Drill gleich am Anfang der Karriere zu einem Tsuisekisha / Ansatsusha / Hakaisha durchgeführt. Die Ansatsusha werden besonders gedrillt, denn diese müssen im Falle eines Fehlschlags Verschwiegen bleiben!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Untereinheiten===&lt;br /&gt;
Die Mitglieder der Shuryo sind in folgende Untereinheiten organisiert:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Ansatsusha (Attentäter)====&lt;br /&gt;
Die Ansatsusha sind die Attentäter [[Takigakure|Takigakures]]. Sie sind speziell dafür ausgebildet Einzelpersonen unbemerkt auszuschalten und ebenso unbemerkt wieder zu verschwinden. Die Ansatsusha sind außerdem dafür ausgebildet [[Willenskraft|Verhören lange zu widerstehen]] und Informationen über ihr Land und den Auftraggeber möglichst mit ins Grab zu nehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Tsuisekisha (Jäger)====&lt;br /&gt;
Die Tsuisekisha sind auf die Jagd von abtrünnigen Ninja oder speziellen Zielpersonen ausgebildet. Im Gegensatz zu den Ansatsusha besitzen die Tsuisekisha eine ausgiebige Ausbildung im Verfolgen und Aufspüren von Zielpersonen, da der Aufenthaltsort der Ziele oft nicht bekannt ist. Gleichzeitig müssen sich die Tsuisekisha im Normalfall nicht damit befassen ihr Land oder den Auftraggeber zu verheimlichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Hakaisha (Zerstörer)====&lt;br /&gt;
Die Hakaisha sind die Shinobi, welche sich darauf spezialisiert haben ganze Dörfer von der Karte zu radieren. Ob Landstriche ummodelliert oder Menschenmengen vertilgt werden müssen, ein Hakaisha ist dafür geeignet. Ihre Taten werden deswegen oft nur als Gerücht laut und dann ist es meist das grausame Treiben eines Dämons.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Ränge===&lt;br /&gt;
Innerhalb der Einheit gibt es folgende Rangunterteilung:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Kenshusei (Lehrling)====&lt;br /&gt;
Die Kenshusei erhalten eine allgemeine Ausbildung im Kampf, präzisen Attacken und Hinterhalten. Sie entscheiden sich nach einer grundlegenden Ausbildung dafür, ob sie den Weg des Ansatsusha oder den des Tsuisekisha einschlagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Nitohei (Soldat)====&lt;br /&gt;
Ein einfaches Einheitsmitglied, welches unter einem Taicho auf Missionen mitgenommen wird. Jeder Nitohei ist gleichgestellt und vollwertig ausgebildet. Sie haben alle Rechte und Pflichten ihrer Einheit und erhalten bei der Beförderung den Mantel der Einheit sowie ihre Maske.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Taicho (Hauptmann)====&lt;br /&gt;
Die Taichos sind die Hauptmänner ihrer Einheit, sie leiten zumeist die Missionen, da sie mindestens den Rang eines Chuunin innehaben. Sie sind hochspezialisierte Ninja in ihren Bereich die über herausragende Fähigkeiten in ihrem Gebiet verfügen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Shogun(Leiter der Shuryo)====&lt;br /&gt;
Der Shogun ist der Leiter der Shuryo und wird vom [[Wichtige Personen in Taki#Dorfoberhaupt|Dorfoberhaupt]] und dem Ältestenrat ernannt. Dieser Ninja, der mindestens den Rang eines Jounin innehat, ist eine Koryphäe auf seinem Gebiet, er hat schwerste Missionen in seinem Fachgebiet abgeschlossen und sich als äußert loyal zum Dorf gezeigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Anforderungen und Aufstieg===&lt;br /&gt;
Der Beitritt kann erfolgen, sobald der Ninja Grundkenntnisse vorweisen kann die zu mindestens eine der zwei Spezialisierungen passen. Der Einstieg erfolgt immer auf dem Rang eines Kenshusei. Die Zeit als Kenshusei wird einerseits durch die Fähigkeiten des Ninja, andererseits durch die Ergebnisse, die er auf Missionen des gewünschten Gebietes zeigt, bestimmt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;mw-collapsible mw-collapsed&amp;quot; width=&amp;quot;800px&amp;quot;&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;background-color: #BDBDBD;&amp;quot; colspan=&amp;quot;4&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot;|&#039;&#039;&#039;Anforderungen Shuryo&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; width=&amp;quot;10%&amp;quot; style=&amp;quot;background-color: #BDBDBD;&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; |&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot; style=&amp;quot;background-color: #D8D8D8;&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; |[[Ränge und Niveau|Rangvoraussetzungen]]&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot; style=&amp;quot;background-color: #D8D8D8;&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; |[[Fähigkeiten]] und [[Jutsu]]&amp;lt;ref name=ref1&amp;gt;Mindestens eine der gelistet Fahigkeiten und eine Jutsu.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot; style=&amp;quot;background-color: #D8D8D8;&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; |[[Missionen]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; width=&amp;quot;15%&amp;quot; style=&amp;quot;background-color: #BDBDBD;&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; |&#039;&#039;&#039;Kenshusei(Lehrling)&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot; style=&amp;quot;background-color: #D8D8D8;&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; | [[Genin]]&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot; style=&amp;quot;background-color: #D8D8D8;&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; |mind. 10 [[TP]] im Bereich eingesetzt&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot; style=&amp;quot;background-color: #D8D8D8;&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; |-&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
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| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot; style=&amp;quot;background-color: #D8D8D8;&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; |mind. 50 [[TP]] im Bereich eingesetzt&lt;br /&gt;
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|-&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; width=&amp;quot;15%&amp;quot; style=&amp;quot;background-color: #BDBDBD;&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; |&#039;&#039;&#039;Shoheki (Leiter der Tate)&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
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| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot; style=&amp;quot;background-color: #D8D8D8;&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; |mind. S A-Rang im entsprechendem Bereich absolviert (Bewertung: Erwartungen erfüllt) / Ernennung durch das Dorfoberhaupt und Ältestenrat&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; style=&amp;quot;width:800px;&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; | &#039;&#039;&#039;Informationen zu den Anforderungen&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot; |&lt;br /&gt;
*Direkte [[Fähigkeiten]] Ansatsusha: [[Verstecken]], [[Chakra unterdrücken]], [[Willenskraft]], [[Einbrechen]], [[Imitation]] &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
*Direkte [[Fähigkeiten]] Tsuisekisha: [[Chakra spüren]], [[Sinnesschärfe]], [[Spuren lesen]], [[Orientierung]], [[Menschenkenntnis]] &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
*Direkte [[Fähigkeiten]] Hakaisha: [[Mehrfachschlag]], [[Wurfwaffen-Spezialist]], [[Gezielter Angriff]], [[Einschüchtern]], [[Fingerzeichengeschwindigkeit]] &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
*Indirekte [[Fähigkeiten]] Ansatsusha: [[Nerventreffer]], [[Gezielter Angriff]], [[Langzeitgifte]], [[Kampfgifte]]&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
*Indirekte [[Fähigkeiten]] Tsuisekisha: [[Nerventreffer]], [[Überleben in der Natur]], [[Gezielter Angriff]], [[Festnageln]], [[Fesseln/Festhalten]]&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
*Indirekte [[Fähigkeiten]] Hakaisha: [[Kampfgifte]], [[Chakra spüren]], [[Schusswaffen-Spezialist]], [[Orientierung]], [[Nachladeschütze]], [[Überspannen]] &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
*Gültige [[Jutsu]]: Infiltration, Jagd oder Zerstörung sinnvoll einsetzbare Jutsu&amp;lt;ref&amp;gt;Beispielsweise  [[Ninjutsu]], wie Katon Endan, Baku Suishouha, Ukojizai, Meisaigakure, oder [[Taijutsu]] .&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==[http://www.narutorpg.de/Einheiten.php?Einheitid=119 Tate (innere Angelegenheiten)]==&lt;br /&gt;
Die Mitglieder der Einheit Tate sorgen für die innere Sicherheit und den Schutz [[Takigakure|Takigakures]] und stellen einen Teil der Exekutivkräfte dar. Die Jounaiseiri und Kiroku arbeiten größtenteils im eigenen Dorf oder Land, während die Supai sowohl im In- und Ausland eingesetzt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Untereinheiten===&lt;br /&gt;
Die Mitglieder der Tate sind in folgende Untereinheiten organisiert: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Supai (Spion)====&lt;br /&gt;
Die Supai stellen den Teil der Tate dar, der für die Spionage und Infiltration zuständig ist. Diese Spezialisten sind besonders auf Infiltration und Informationsbeschaffung spezialisiert. Gleichzeitig bauen viele Supai im Lauf ihrer Karriere ein Spionagenetz auf, über das sie mit genügend Zeit und ein wenig Geldeinsatz an vielerlei Informationen gelangen können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Jounaiseiri (Ordnungsspezialist)====&lt;br /&gt;
Die Jounaiseiri stellen Mitglieder der Dorfpolizei dar. Sie sorgen für Sicherheit auf den Straßen und vermitteln, wenn ein Streit unter den Dorfbewohnern ausgebrochen ist. Zusätzlich sind sie für die Spionageabwehr ausgebildet. Die Jounaiseiri sind außerdem auch gleichzeitig die Ersten, die im Fall eines Angriffs gegen den Feind mobilisiert werden und besitzen ein unvergleichliches Wissen, wie [[Takigakure]] zu verteidigen ist. Sie besitzen zudem leicht abweichende Rangbezeichnungen um darzustellen, das sie keine Soldaten sondern Polizisten sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Kiroku (Informationsbeschaffung)====&lt;br /&gt;
Der Name der Kiroku mag einen im ersten Augenblick in die Irre führen, denn bei den Kiroku handelt es sich um Spezialisten für Verhör. Sie sorgen dafür alle Informationen aus einem Gefangenen zu erhalten, auf die eine oder andere Weise.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Ränge===&lt;br /&gt;
Innerhalb der Einheit gibt es folgende Rangunterteilung:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Kenshusei (Lehrling)====&lt;br /&gt;
Die Kenshusei der Tate erlernen die Grundlagen in Spionage, Sicherheit oder Informationsbeschaffung. Weiß der Lehrling bereits in welchen Teil der Tate er später eintreten will, so erfolgt eine gezielte Ausbildung in den betreffenden Bereichen. Ansonsten erfolgt eine grundlegende Ausbildung in allen drei Bereichen. Zeigt der Lehrling eine Begabung für einen der Bereiche wird er gezielter ausgebildet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Nitohei (Soldat) / Doshin (Polizist)====&lt;br /&gt;
Ein einfaches Einheitsmitglied, welches unter einem Taicho auf Missionen mitgenommen wird. Jeder Nitohei ist gleichgestellt und vollwertig ausgebildet. Sie haben alle Rechte und Pflichten ihrer Einheit und erhalten bei der Beförderung den Mantel der Einheit sowie ihre Maske.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Taicho (Hauptmann) / Yoriki (Polizeihauptmann)====&lt;br /&gt;
Die Taichos sind die Hauptmänner ihrer Einheit, sie leiten zumeist die Missionen, da sie mindestens den Rang eines Chuunin innehaben. Sie sind hochspezialisierte Ninja in ihren Bereich die über herausragende Fähigkeiten in ihrem Gebiet verfügen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Shoheki(Leiter der Tate)====&lt;br /&gt;
Der Shoheki ist der Leiter der Tate und wird vom [[Wichtige Personen in Taki#Dorfoberhaupt|Dorfoberhaupt]] und dem Ältestenrat ernannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Anforderungen und Aufstieg===&lt;br /&gt;
Der Beitritt kann erfolgen, sobald der Ninja Grundkenntnisse vorweisen kann, die zu mindestens einer der drei Spezialisierungen passen. Der Einstieg erfolgt immer auf dem Rang eines Kenshusei. Die Zeit als Kenshusei wird einerseits durch die Fähigkeiten des Ninja, andererseits durch die Ergebnisse, die er auf Missionen des gewünschten Gebietes zeigt, bestimmt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;mw-collapsible mw-collapsed&amp;quot; width=&amp;quot;800px&amp;quot;&lt;br /&gt;
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|-&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot; |&lt;br /&gt;
*Direkte [[Fähigkeiten]] Jounaiseiri: [[Sinnesschärfe]], [[Menschenkenntnis]], [[Einschüchtern]], [[Spuren lesen]], [[Gebäude sichern]] &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
*Direkte [[Fähigkeiten]] Kiroku: [[Redekunst]], [[Einschüchtern]], [[Menschenkenntnis]] &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
*Direkte [[Fähigkeiten]] Supai: [[Chakra unterdrücken]], [[Imitation]], [[Redekunst]], [[Einschüchtern]], [[Menschenkenntnis]], [[Einbrechen]] &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
*Indirekte [[Fähigkeiten]] Jounaiseiri: [[Nerventreffer]], [[Gezielter Angriff]], [[Festnageln]], [[Fesseln/Festhalten]], [[Siegelkunst]]&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
*Indirekte [[Fähigkeiten]] Kiroku: [[Langzeitgifte]], [[Heilkunde]]&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
*Indirekte [[Fähigkeiten]] Supai: [[Langzeitgifte]], [[Willenskraft]], [[Einschüchtern]] &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
*Gültige [[Jutsu]]: Zur Festnahme, Verhör und Infiltration sinnvoll einsetzbare Jutsu&amp;lt;ref&amp;gt;Beispielsweise  [[Ninjutsu]], wie Meiseigakure, Denkiunagi oder Tantei .&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
*Mitglieder der Jounaiseiri haben im Dienst die Uniform, eine rote Haori mit Einheitssymbol, zu tragen.&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==[http://www.narutorpg.de/Einheiten.php?Einheitid=166  Kangohei (Medizin)]==&lt;br /&gt;
Die Kangohei sind die medizinische Einheit [[Takigakure|Takigakures]]. In ihr Gebiet fallen die medizinische Versorgung der Bewohner und der Shinobi im Krankenhaus und im Feld sowie die Herstellung und Entwicklung von Medikamenten und Giften.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Ränge===&lt;br /&gt;
Die Mitglieder der Kangohei sind in folgende Ränge unterteilt:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Kenshusei (Lehrling)====&lt;br /&gt;
Die Lehrlinge sind gerade erst der Einheit beigetreten und haben noch nicht wirklich viel Erfahrung im Medic-Bereich. Sie werden jedoch ausgebildet und ihr Potential wird gefördert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Kangoshi (Assistent)====&lt;br /&gt;
Diese Ninja sind schon etwas erfahrener und besitzen zumindest schon eine Grundausbildung in der Medizin. Sie unterstützen die vollausgebildeten Einheitenmitglieder bei der Versorgung und Bergung von Verletzten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Isha (Ärzte)====&lt;br /&gt;
Bei den Isha handelt es sich um die Ärzte [[Takigakure|Takigakures]]. Diese sind speziell ausgebildet um Operationen durchzuführen mit denen sie täglich Leben retten. Darüber hinaus sorgen sie für die Nachsorge bei schweren Verletzungen und der Betreuung im Krankenhaus.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Kaiyu====&lt;br /&gt;
Der Kaiyu ist der Leiter der Medic in [[Takigakure]]und wird vom [[Wichtige Personen in Taki#Dorfoberhaupt|Dorfoberhaupt]] und dem Ältestenrat ernannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Anforderungen und Aufstieg===&lt;br /&gt;
Im Folgenden sind die Anforderungen für Ein- und Aufstieg in die Kangohei erläutert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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| style=&amp;quot;background-color: #BDBDBD;&amp;quot; colspan=&amp;quot;4&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot;|&#039;&#039;&#039;Anforderungen Kangohei&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
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| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot; style=&amp;quot;background-color: #D8D8D8;&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; |[[Ränge und Niveau|Rangvoraussetzungen]]&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot; style=&amp;quot;background-color: #D8D8D8;&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; |[[Fähigkeiten]] und [[Jutsu]]&amp;lt;ref name=ref1&amp;gt;Mindestens eine der gelistet Fahigkeiten und eine Jutsu.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot; style=&amp;quot;background-color: #D8D8D8;&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; |[[Missionen]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
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| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot; style=&amp;quot;background-color: #D8D8D8;&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; |[[Genin]]&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot; style=&amp;quot;background-color: #D8D8D8;&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; |mind. 10 [[TP]] im Bereich eingesetzt&lt;br /&gt;
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| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot; style=&amp;quot;background-color: #D8D8D8;&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; |&lt;br /&gt;
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| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot; style=&amp;quot;background-color: #D8D8D8;&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; |mind. 1 A-Rang im entsprechendem Bereich absolviert (Bewertung: Erwartungen erfüllt)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; width=&amp;quot;15%&amp;quot; style=&amp;quot;background-color: #BDBDBD;&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; |&#039;&#039;&#039;Kaiyu (Leiter der Kangoshi)&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot; style=&amp;quot;background-color: #D8D8D8;&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; |&lt;br /&gt;
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| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot; style=&amp;quot;background-color: #D8D8D8;&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; |mind. 1 S-Rang im entsprechendem Bereich absolviert (Bewertung: Erwartungen erfüllt) / Ernennung durch das Dorfoberhaupt und Ältestenrat&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
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|-&lt;br /&gt;
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|-&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot; |&lt;br /&gt;
*Direkte [[Fähigkeiten]]: [[Heilkunde]], [[OP-Fähigkeit]]  &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
*Indirekte [[Fähigkeiten]]: [[Langzeitgifte]], [[Kampfgifte]], [[Überleben in der Natur]], [[Gegner fernhalten]]&amp;lt;/br&amp;gt;&lt;br /&gt;
*Gültige [[Jutsu]]: Zur Heilung sinnvoll einsetzbare Jutsu&amp;lt;ref&amp;gt;Beispielsweise  [[Ninjutsu]], wie Shodoku, Shousen oder Dokumeki.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==[http://www.narutorpg.de/Einheiten.php?Einheitid=124 Kokushi (Botschafter)]==&lt;br /&gt;
Die Kokushi sind die Botschafter des Dorfes und darauf spezialisiert Konflikte ohne Anwendung von Gewalt zu lösen oder Forderungen an andere Dörfer zu überbringen. Die Kokushi werden sowohl innerhalb, als auch außerhalb des Dorfes eingesetzt. Im Dorf empfangen sie andere Diplomaten oder Würdenträger. Die Kokushi müssen daher ein besonders höfliches Verhalten an den Tag legen und sich gewählt ausdrücken können. Sie benötigen neben guter sozialer Kompetenzen auch ein ausgiebiges Geschichtswissen und Wissen über die Hintergründe der Person mit der sie sich bald befassen sollen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Ränge===&lt;br /&gt;
Die Mitglieder der Kokushi werden in folgende Ränge unterteilt:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Kenshusei (Lehrling)====&lt;br /&gt;
Die Kenshusei der Kokushi befinden sich in der Ausbildung zum Botschafter. Sie lernen die grundlegenden Verhaltensweisen und bekommen das nötige Grundwissen vermittelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Enboi (Gesandte)====&lt;br /&gt;
Die Enboi sind jene Mitglieder der Kokushi, die bewiesen haben das sie kleinere Verhandlungen mit Erfolg führen können, und das sie die grundlegenden Fähigkeiten besitzen um zwischen zwei Parteien zu vermitteln. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Kokushi (Botschafter)====&lt;br /&gt;
Die Kokushi sind die ausgebildeten Botschafter des Dorfes. Ihre Fähigkeiten im Bereich der Diplomatie und der Vermittlung zwischen zwei Parteien ist überragend. Sie sind sehr respektiert und loyal zu ihrem Dorf, weswegen einigen sogar gestattet wird über längere Zeit im Ausland zu bleiben um dort Einfluss zu gewinnen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Taishi====&lt;br /&gt;
Der Taishi ist der Leiter der Kokushi in [[Takigakure]] und wird vom [[Wichtige Personen in Taki#Dorfoberhaupt|Dorfoberhaupt]] und dem Ältestenrat ernannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Anforderungen und Aufstieg===&lt;br /&gt;
Der Beitritt kann erfolgen, sobald der Ninja Grundkenntnisse in Diplomatie und Geschichte vorweisen kann, die zu mindestens einer der zwei Spezialisierungen passen. Der Einstieg erfolgt immer auf dem Rang eines Kenshusei. Die Zeit als Kenshusei wird einerseits durch die Fähigkeiten des Ninja, andererseits durch die Ergebnisse, die er auf Missionen des gewünschten Gebietes zeigt, bestimmt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;mw-collapsible mw-collapsed&amp;quot; width=&amp;quot;800px&amp;quot;&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;background-color: #BDBDBD;&amp;quot; colspan=&amp;quot;4&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot;|&#039;&#039;&#039;Anforderungen Kokushi&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
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| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot; style=&amp;quot;background-color: #D8D8D8;&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; |[[Ränge und Niveau|Rangvoraussetzungen]]&lt;br /&gt;
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| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot; style=&amp;quot;background-color: #D8D8D8;&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; |[[Missionen]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
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| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot; style=&amp;quot;background-color: #D8D8D8;&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; |[[Genin]]&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot; style=&amp;quot;background-color: #D8D8D8;&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; |mind. 10 [[TP]] im Bereich eingesetzt&lt;br /&gt;
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| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot; style=&amp;quot;background-color: #D8D8D8;&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; |mind. 40 [[TP]] im Bereich eingesetzt&lt;br /&gt;
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|-&lt;br /&gt;
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| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot; style=&amp;quot;background-color: #D8D8D8;&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; |&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot; style=&amp;quot;background-color: #D8D8D8;&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; |mind. 60 [[TP]] im Bereich eingesetzt&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot; style=&amp;quot;background-color: #D8D8D8;&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; |mind. 1 B-Rang im entsprechendem Bereich absolviert (Bewertung: Erwartungen erfüllt)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
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|-&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
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|-&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot; |&lt;br /&gt;
*Direkte [[Fähigkeiten]]: [[Redekunst]], [[Menschenkenntnis]]  &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
*Indirekte [[Fähigkeiten]]: [[Willenskraft]], [[Einschüchtern]]&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==[http://www.narutorpg.de/Einheiten.php?Einheitid=118 Kunren (Lehrkräfte)]==&lt;br /&gt;
Die Einheit Kunren umfasst die Lehrkräfte [[Takigakure|Takigakures]], die sich besonders um die Ausbildung heranwachsender [[Akademist|Ninja-Anwärter]] kümmern soll. Sie organisieren den Unterricht an der Akademie und [[Geninprüfung|Prüfungen]] zum [[Genin]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Ränge===&lt;br /&gt;
Die Mitglieder der Kunren sind in folgende Ränge unterteilt:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Kenshusei (Lehrling)====&lt;br /&gt;
Die Kenshusei erhalten die grundlegende Ausbildung im Bereich der Lehre.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Jokyou (Unterlehrer)====&lt;br /&gt;
Jokyou sind angehende Lehrkräfte. Sie besitzen bereits die Grundkenntnisse in der Lehre und ein gewisses Basiswissen. Sie müssen ein gewisses Lehrpensum erreichen um zu vollständigen Lehrkräften aufzusteigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Kyoukan (Lehrkraft)====&lt;br /&gt;
Die Kyoukan stellen die Lehrkräfte und damit den größten Teil der Einheit dar. Sie übernehmen die Lehre an der Akademie und sehr oft auch Fortbildungen für ausgebildete Ninja.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Gekushu (Bildungsrat)====&lt;br /&gt;
Die Gekushu werden vom normalen Lehrpersonal gewählt und organisieren die Lehre [[Takigakure|Takigakures]]. Außerdem entscheidet der Bildungsrat über den Lehrplan an der Akademie und die Geninprüfung. Der Bildungsrat berät zusätzlich über Ausgaben von Lehrgehältern, Lehrmitteln und Einrichtung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Kancho (Direktor)====&lt;br /&gt;
Der Kancho überwacht die Arbeiten des Bildungsrates und besitzt den Vorsitz über diesen. Er organisiert die Akademie und ist für die Verbindung zwischen [[Dorfoberhaupt]] und Lehre zuständig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Anforderungen und Aufstieg===&lt;br /&gt;
Zum Beitritt ist mindestens eine Lehrfähigkeit nötig. Der Einstieg erfolgt, abhängig von den Fähigkeiten des Ninja, auf dem Rang des Kenshusei oder auf dem Rang des Jokyou. Die Aufnahmeprüfung besteht im Normalfall aus einem Vortrag über ein bestimmtes Thema oder aus der Leitung einer einzelnen Unterrichtsstunde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; width=&amp;quot;100%&amp;quot;&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
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{| class=&amp;quot;mw-collapsible mw-collapsed wikitable&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; width=&amp;quot;100%&amp;quot;&lt;br /&gt;
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|-&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot; style=&amp;quot;background-color: #D8D8D8;&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; |[[Ränge und Niveau|Rangvoraussetzungen]]&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot; style=&amp;quot;background-color: #D8D8D8;&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; |mind. [[Genin#Geniniveau|Genin-Niveau]]&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot; style=&amp;quot;background-color: #D8D8D8;&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; |&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot; style=&amp;quot;background-color: #D8D8D8;&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; |&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot; style=&amp;quot;background-color: #D8D8D8;&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; |&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot; style=&amp;quot;background-color: #D8D8D8;&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; |&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot; style=&amp;quot;background-color: #D8D8D8;&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; |Sonstiges&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot; style=&amp;quot;background-color: #D8D8D8;&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; |&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot; style=&amp;quot;background-color: #D8D8D8;&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; | 3 Trainings absolviert&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot; style=&amp;quot;background-color: #D8D8D8;&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; | 5 Trainings absolviert&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot; style=&amp;quot;background-color: #D8D8D8;&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; | Die Gekushu werden von den Kyoukan gewählt&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot; style=&amp;quot;background-color: #D8D8D8;&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; | Der Kancho wird vom [[Wichtige Personen in Taki#Dorfoberhaupt|Dorfoberhaupt]] und dem Ältestenrat ernannt.&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==[http://www.narutorpg.de/Einheiten.php?Einheitid=121 Kenkyuu (Forschung)]==&lt;br /&gt;
Die Kenkyuu bildet die Forschungsabteilung [[Takigakure|Takigakures]]. Sie sorgt für die Entwicklung im Bereich der Technik, [[Jutsu]] und Genforschung und bietet daher Spezialisten der verschiedensten Bereiche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Ränge===&lt;br /&gt;
Die Mitglieder der Kenkyuu sind in folgende Ränge unterteilt:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Kenshusei (Lehrling)====&lt;br /&gt;
Die Kenshusei lernen die Grundlagen der Forschung an Gegenständen und Jutsu. Sie spezialisieren sich möglichst früh, um daraufhin in die Forschung ihres gewünschten Spezialgebiets einzutreten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Gijutsusha (Techniker/Ingenieur)====&lt;br /&gt;
Die Gijutsusha arbeiten daran besondere Gerätschaften und Gegenstände herzustellen und mit Chakra zu verbessern. Sie schlagen eine Brücke zwischen moderner Technik und der Anwendung von Chakra. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Jutsu no Kenkyuu (Jutsuforscher)====&lt;br /&gt;
Die Jutsu no Kenkyuu haben sich auf die Forschung im Bereich der Chakranutzung spezialisiert. Sie entwickeln neue [[Jutsu]], [[Siegelkunst|Siegel]] oder Chakra bezogene [[Fähigkeiten]]. Gleichzeitig sind sie für die Archivierung aller [[Jutsu]], [[Siegelkunst|Siegel]] und [[Fähigkeiten]] zuständig. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Seigakusha (Genforscher)====&lt;br /&gt;
Die Existenz der Seigakusha ist in [[Takigakure]] streng geheim. Es handelt sich bei ihnen um Ninja, die sich um die Genforschung kümmern und somit Bluterben verbessern oder sogar neue Bluterben entwickeln. Mitglieder dieser Abteilung unterstehen ständiger Bewachung und haben einen Geheimhaltungseid zu leisten. Mitglieder der Seigakusha werden direkt aus den Reihen der besten [[Einheiten Takigakures#Guni|Guni]] und [[Einheiten Takigakures#Isha|Isha]] rekrutiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Shisho====&lt;br /&gt;
Der Shisho ist der Leiter der Forschungsabteilung in [[Takigakure]] und wird vom [[Wichtige Personen in Taki#Dorfoberhaupt|Dorfoberhaupt]] und dem Ältestenrat ernannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Anforderungen und Aufstieg===&lt;br /&gt;
Der Beitritt kann erfolgen, sobald der Ninja Grundkenntnisse vorweisen kann, die zu mindestens einer der zwei Spezialisierungen passen. Der Einstieg erfolgt immer auf dem Rang eines Kenshusei. Die Zeit als Kenshusei wird einerseits durch die Fähigkeiten des Ninja, andererseits durch die Ergebnisse, die er auf Missionen des gewünschten Gebietes zeigt, bestimmt.&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; width=&amp;quot;100%&amp;quot;&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;background-color: #BDBDBD;&amp;quot; colspan=&amp;quot;4&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot;|&#039;&#039;&#039;Anforderungen&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot; style=&amp;quot;background-color: #D8D8D8;&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; |&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;mw-collapsible mw-collapsed wikitable&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; width=&amp;quot;100%&amp;quot;&lt;br /&gt;
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| class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; width=&amp;quot;17%&amp;quot; style=&amp;quot;background-color: #BDBDBD;&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; |&#039;&#039;&#039;Gijutsusha&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; width=&amp;quot;17%&amp;quot; style=&amp;quot;background-color: #BDBDBD;&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; |&#039;&#039;&#039;Jutsu no Kenkyuu&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; width=&amp;quot;17%&amp;quot; style=&amp;quot;background-color: #BDBDBD;&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; |&#039;&#039;&#039;Seigakusha&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; width=&amp;quot;17%&amp;quot; style=&amp;quot;background-color: #BDBDBD;&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; |&#039;&#039;&#039;Shisho&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot; style=&amp;quot;background-color: #D8D8D8;&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; |[[Ränge und Niveau|Rangvoraussetzungen]]&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot; style=&amp;quot;background-color: #D8D8D8;&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; | [[Genin]]&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot; style=&amp;quot;background-color: #D8D8D8;&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; | &lt;br /&gt;
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|-&lt;br /&gt;
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| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot; style=&amp;quot;background-color: #D8D8D8;&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; |Sonstiges&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot; style=&amp;quot;background-color: #D8D8D8;&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; | 1 [[Eigenentwicklung]] (Bereich egal)&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot; style=&amp;quot;background-color: #D8D8D8;&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; | 3 Item-[[Eigenentwicklung|Eigenentwicklungen]] dem Dorf zur Verfügung gestellt&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot; style=&amp;quot;background-color: #D8D8D8;&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; | 3 Jutsu-[[Eigenentwicklung|Eigenentwicklungen]] dem Dorf zur Verfügung gestellt (mind. 1 B-Rang)&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot; style=&amp;quot;background-color: #D8D8D8;&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; | Die Mitglieder der Seigakusha werden direkt aus den Reihen der besten [[Einheiten Takigakures#Guni|Guni]] und [[Einheiten Takigakures#Isha|Isha]] rekrutiert.&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot; style=&amp;quot;background-color: #D8D8D8;&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; | Der Shisho wird vom [[Wichtige Personen in Taki#Dorfoberhaupt|Dorfoberhaupt]] und dem Ältestenrat ernannt.&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==[http://www.narutorpg.de/Einheiten.php?Einheitid=125 Roiyarugādo (Königliche Wache)]==&lt;br /&gt;
Die Roiyarugādo sind die Spezialeinheit [[Takigakure|Takigakures]] und werden offiziell als Leibwache des [[Wichtige Personen in Taki#Dorfoberhaupt|Dorfoberhaupts]] betitelt. In ihr werden die besten Ninja [[Takigakure|Takigakures]] versammelt. Die Mitglieder der Roiyarugādo werden von ihrem Anführer persönlich ausgewählt. Es gibt keine Möglichkeit sich für diese Einheit zu bewerben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Ränge===&lt;br /&gt;
Die Mitglieder der Roiyarugādo werden in folgende Ränge unterteilt:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Shinobi no Ou (König der Shinobi)====&lt;br /&gt;
Der Titel des [[Wichtige Personen in Taki#Dorfoberhaupt|Dorfoberhaupts]]. Er ist der Anführer und Leiter der Roiyarugādo.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Ou no Koe (Stimme des Königs)====&lt;br /&gt;
Die Ou no Koe vertreten die Interessen des [[Wichtige Personen in Taki#Dorfoberhaupt|Dorfoberhauptes]] und sind als seine Stimme bekannt. Sie werden gewöhnlich aus den Reihen der [[Einheiten Takigakures#Kokushi|Kokushi]] rekrutiert und oft bei den Verhandlungen mit besonders wichtigen Personen eingesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Ou no Ken (Klinge des Königs)====&lt;br /&gt;
Unter den Ou no Ken werden die besten Kämpfer [[Takigakure|Takigakures]] versammelt. Die Ou no Ken rekrutieren Ninja aus allen Einheiten, so lange diese sich durch ihre Kampfkraft hervorgetan haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Ou no Tate (Schild des Königs)====&lt;br /&gt;
Die Ou no Tate sind Spezialisten im Bereich des Personenschutzes und werden bevorzugt aus den Einheiten [[Einheiten Takigakures#Tate|Tate]] und [[Einheiten Takigakures#Shuryo|Shuryo]] rekrutiert. Bei ihnen handelt es sich um Ninja die besondere Fähigkeiten in der Nutzung von defensiven Jutsu besitzen. Daher werden sie besonders oft zum Schutz von bedeutenden Persönlichkeiten eingesetzt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Ou no Kenko (Gesundheit des Königs)====&lt;br /&gt;
Die Ou no Kenko werden aus den Reihen der [[Einheiten Takigakures#Isha|Isha]], [[Einheiten Takigakures#Guni|Guni]] und [[Einheiten Takigakures#Yakuzaishi|Yakuzaishi]] rekrutiert. Bei ihnen handelt es sich um die besten Ärzte [[Takigakure|Takigakures]] die das Land als Leibärzte für das [[Wichtige Personen in Taki#Dorfoberhaupt|Dorfoberhaupt]] oder besonders wichtige Personen einsetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Ou no Shinka (Evolution des Königs)====&lt;br /&gt;
Ou no Shinka sind oftmals ehemalige Mitglieder der [[Einheiten Takigakures#Kenkyuu|Kenkyuu]], die mit ihren Ergebnissen besonders gut aufgefallen sind. Sie sind die besten Forscher des Landes. Sie forschen und entwickeln direkt für das [[Wichtige Personen in Taki#Dorfoberhaupt|Dorfoberhaupt]] selbst oder werden für die Erfüllung der Aufträge von besonderen Persönlichkeiten eingesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Ou no Chikaku (Wahrnehmung des Königs)====&lt;br /&gt;
Die Ou no Chikaku sind die persönlichen Informanten des [[Wichtige Personen in Taki#Dorfoberhaupt|Dorfoberhauptes]] und rekrutieren sich fast ausschließlich aus den [[Einheiten Takigakures#Supai|Supai]]. Die Ou no Chikaku haben die Aufgabe ihre Augen und Ohren überall zu haben, um somit Gefahren für das [[Wichtige Personen in Taki#Dorfoberhaupt|Dorfoberhaupt]] so früh wie möglich zu erkennen. Auf Grund ihrer außergewöhnlichen Fähigkeiten werden sie oft auch zum Bespitzeln besonders wichtiger Persönlichkeiten eingesetzt oder aber um Informationen darüber einzuholen, ob bestimmte Persönlichkeiten in Gefahr schweben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Ou no Kage (Schatten des Königs)====&lt;br /&gt;
Sie sind der Schatten des [[Wichtige Personen in Taki#Dorfoberhaupt|Dorfoberhaupt]]s deren Gesichter, Namen, Erfolge und Misserfolge niemals an die Öffentlichkeit gelangen werden. Sie werden zum Großteil aus den [[Einheiten Takigakures#Shuryo|Shuryo]] rekrutiert. Die Ou no Kage führen oft für die Gesellschaft als unmoralisch erachtete und besonders geheim eingestufte Missionen durch.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Mitglieder sind an eine strenge Schweigepflicht gebunden und darauf trainiert mit allen ihnen zur Verfügung stehenden Mitteln die Weitergabe von Informationen an den Feind zu verhindern, selbst dann wenn die Situation dem Ende setzen des eigenen Lebens erfordert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Anforderungen===&lt;br /&gt;
Der Beitritt erfolgt ausschließlich über eine direkte Anwerbung und individuelle Prüfung durch das [[Wichtige Personen in Taki#Dorfoberhaupt|Dorfoberhaupt]].&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die unten angegebenen [[Fähigkeiten]] sind Mindestvoraussetzungen. Diese sind jedoch nur Richtlinien. &lt;br /&gt;
Es kommt auf das Gesamtprodukt eines Ninjas an.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Es ist möglich die aufgeführten [[Fähigkeiten]] mit anderen Fähigkeiten/Jutsu/Items zu kompensieren.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
In diesem Fall muss eine [[Dorfoberhaupt-Anfrage]] gestellt werden, in welcher überprüft wird, ob der Ninja trotz nicht Erfüllung aller Anforderungen geeignet ist.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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|-&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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[[Redekunst]] 3&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Menschenkenntnis]] 3&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Willenskraft]] 3&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Einschüchtern]] 3&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Imitation]] 3&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot; style=&amp;quot;background-color: #D8D8D8;&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; | &lt;br /&gt;
[[Spuren lesen]] 3&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
90 TP in Kampffähigkeiten&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
150 TP in [[Jutsu]]/Nahkampf [[Fähigkeiten]]&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
weitere hohe [[Jutsu]]/[[Fähigkeiten]] in dem Bereich&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot; style=&amp;quot;background-color: #D8D8D8;&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; |&lt;br /&gt;
[[Aktionen durchschauen]] 3&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Fingerzeichengeschwindigkeit]] 3&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Sinnesschärfe]] 4&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Überleben in der Natur]] 3&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Gebäude sichern]] 3&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Chakra spüren]] 3&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot; style=&amp;quot;background-color: #D8D8D8;&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; |&lt;br /&gt;
[[Heilkunde]] 3&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[OP-Fähigkeit]] 3&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Hohe [[Jutsu]] für Behandlungen von [[Vergiftungen]],[[Verletzungen und Einschränkungen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot; style=&amp;quot;background-color: #D8D8D8;&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; |[[Missionen]]&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot; style=&amp;quot;background-color: #D8D8D8;&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; | 3 A-Rang [[Missionen|Mission]] oder &amp;lt;br&amp;gt;1 S Rang in dem Bereich &lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot; style=&amp;quot;background-color: #D8D8D8;&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; | 3 A-Rang [[Missionen|Mission]] oder &amp;lt;br&amp;gt;1 S Rang in dem Bereich &lt;br /&gt;
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|-&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot; |&lt;br /&gt;
Ein Hyuuga wird geprüft, ob er für die Ou no Tate geeignet ist. Er hat jedoch kein [[Chakra spüren]] und seine [[Sinnesschärfe]] ist nur auf Stufe 2.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Da er jedoch über das Byakugan verfügt, womit er Chakra sehen sehen und versteckte Personen auffinden kann, ist er in der Lage dieses Defizit zu kompensieren.  &lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; width=&amp;quot;100%&amp;quot;&lt;br /&gt;
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|-&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot; style=&amp;quot;background-color: #D8D8D8;&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; |&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;mw-collapsible mw-collapsed wikitable&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; width=&amp;quot;100%&amp;quot;&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; width=&amp;quot;15%&amp;quot; style=&amp;quot;background-color: #BDBDBD;&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; |&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
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| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot; style=&amp;quot;background-color: #D8D8D8;&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; | &lt;br /&gt;
[[Fähigkeitsforschung]] 3&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
oder [[Jutsuforschung]] 3&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
oder [[Itemforschung]] 3&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot; style=&amp;quot;background-color: #D8D8D8;&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; | &lt;br /&gt;
[[Verstecken]] 3&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Chakra unterdrücken]] 3&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Aktionen durchschauen]] 3&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Menschenkenntnis]] 3&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Redekunst]] 3&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Willenskraft]] 3&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Menschenkenntnis]] 3&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Imitation]] 3&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Überleben in der Natur]] 3&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
weitere hohe [[Jutsu]]/[[Fähigkeiten]] in dem Bereich&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot; style=&amp;quot;background-color: #D8D8D8;&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; |&lt;br /&gt;
[[Verstecken]] 4&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Chakra unterdrücken]] 3&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Willenskraft]] 3&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Menschenkenntnis]] 3&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Einschüchtern]] 3&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Überleben in der Natur]] 4&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
weitere hohe [[Jutsu]]/[[Fähigkeiten]] in dem Bereich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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|-&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==[http://www.narutorpg.de/Einheiten.php?Einheitid=127 Youkai]==&lt;br /&gt;
Die Youkai sind kurz nach dem Ende der Söldnerbedrohung aus den Lehren dieser entstanden. [[Takigakure]] musste sich eingestehen, dass seine Augen und Ohren zu schlecht und seine Arme nicht lang genug gewesen waren, um diese Bedrohung frühzeitig zu erkennen und auszumerzen, solange sie noch schwach war. Hierfür wurden die Youkai erschaffen. Eine verhältnismäßig kleine Einheit, deren Mitglieder darin spezialisiert sind weit vom Dorf entfernt auf sich alleine gestellt zu agieren. Sie arbeiten meist alleine oder zu zweit und holen Informationen über mögliche Bedrohungen ein, um diese dann selbstständig zu vernichten. Entsprechend sind die Mitglieder dieser Einheit auf unterschiedliche Arten der Informationsbeschaffung, verschiedene Arten des Kampfes und vor allem auf das Agieren weit von [[Takigakure]] entfernt und auf sich alleine gestellt spezialisiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Ränge===&lt;br /&gt;
Die Mitglieder der Youkai sind in folgende Ränge unterteilt:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Baí Zé====&lt;br /&gt;
In den Legenden zeigte sich Baí Zé einst den Menschen und warnte vor den Youkai, die entflohen waren und physische Form angenommen hatten. Detailliert berichtete er von den Formen und den Eigenschaften der Youkai und die Menschen sahen ihn als ihren Freund und Helfer gegen diese Bedrohung an. Später aber schlich sich immer mehr die Befürchtung ein, dass es dies Geschichten und Erzählungen waren, die die Menschen an die Youkai glauben ließen und eben diesen durch die geschürte Angst Macht verliehen. Baí Zé ist der Schatten hinter den Youkai, die Stimme die ihnen Macht verlieh und wird als ihr Anführer betrachtet.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Mononoke (Strange Thing)====&lt;br /&gt;
Ein übellauniger Youkai unbekannter Herkunft, der auf normale Art und Weise nicht klassifiziert werden kann und die bekannten Register aufgrund seiner reinen Andersartigkeit sprengt. Ihr Lebensinhalt und Ziel ist es, nachdem sie bisher von keinem Menschen erfahren hätte der erfolgreich zu einem Dämon geworden ist, die erste von ihnen, also ein Mononoke zu werden. Nachdem sie sich durch dieses Ziel, ebenso wie durch ihre Unfähigkeit [[Ninjutsu|Nin-]] oder [[Genjutsu]] auszuüben, immer schon von den übrigen Ninja unterschied, hält sie den Titel Mononoke auch unter den Youkai für angebracht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Kirin====&lt;br /&gt;
Kirin ist das mythologische Wesen das bei der Geburt und Ankunft von großen Königen und Herrschern erscheint. Es hat den Kopf eines Drachen und den in goldenen Flammen eingehüllten Körper eines Pferdes. Es ist den Menschen und Lebewesen gegenüber wohl gesonnen. Dem Träger des Namen verspricht sich eine große Zukunft und sieht Kirin nicht als Rang, sondern vielmehr als einen Begleiter der ihm in Laufe der Zeit seine Bestimmung erfüllen wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Besonderes===&lt;br /&gt;
Besondere Gegenstände oder Ausrüstungen der Youkai.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Kagegaito====&lt;br /&gt;
Ein dunkler Kapuzenumhang aus einem Material, das das Licht zu verschlucken scheint und mehr als lichtlos denn als schwarz zu bezeichnen ist. Er umhüllt das Gesicht einer Person und ist ein Pflicht für jeden Mitglied der Youkai.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Anforderungen===&lt;br /&gt;
Mindestrang: [[Chuunin]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Beitritt erfolgt ausschließlich über eine direkte Anwerbung durch den Einheitenleiter, den Rat oder das [[Dorfoberhaupt]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Frage-Sektion = &lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;mw-collapsible mw-collapsed wikitable&amp;quot; width=&amp;quot;100%&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Frage-Sektion&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
{{#widget:Iframe&lt;br /&gt;
|url=http://www.narutorpg.de/Includes/FAQSektion/FAQ.php?FAQ_Frage=Einheiten_Takigakures&lt;br /&gt;
|width=100%&lt;br /&gt;
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}}&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Navigation =&lt;br /&gt;
{{Vorlage:Linkliste Kategorien}}&lt;br /&gt;
{{Vorlage:Linkliste Rollenspiel}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Masao Higurashi</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.narutorpg.de/index.php?title=Geschichte_von_Taki&amp;diff=25459</id>
		<title>Geschichte von Taki</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.narutorpg.de/index.php?title=Geschichte_von_Taki&amp;diff=25459"/>
		<updated>2016-03-01T15:12:51Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Masao Higurashi: /* Beginn der Kudo-Dynastie - 89 Jahre nach Ende des Bluterbenkrieges */ Erweiterung Jashin-Plot&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Auf dieser Seite findet ihr eine Übersicht über die Geschichte des Dorfes [[Takigakure]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Seit Entstehung von [[Takigakure]]==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Sengoku Jidai===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Anfang der Geschichtschreiber [[Takigakure]]s steht Sengoku Jidai, die Zeit der streitenden Reiche. Nachdem die Kunst des Ninjutsu zur Blüte seiner Macht aufgestiegen war, durchstriffen zahllose [[Clan]]s die Lande, ein jeder mit seinen eigenen Fähigkeiten und Ansichten über die Welt. Sie waren [[Söldner]], die von den Ländern bezahlt wurden und alle bisher gekannten Waffen und Armeen überflüssig machten. Diese Kraft, die vielen zunächst wie ein Segen erschien, wurde schnell zu einem Fluch als sich angeblich selbst der Himmel in blutiges Rot aufgrund der endlosen Schlachten färbte, die auf der Erde ausgetragen wurden. Als sich die zwei mächtigsten [[Clan]]s im Reich des Feuers zusammenschlossen und [[Konohagakure]] gründeten, geschah ein Umdenken in vielen Ninja[[clan]]s die diesem Beispiel folgten. Es war deutlich geworden das es keinen Sinn mehr hatte nur dem eigenen Clan Treue zu schwören: Um zu bestehen brauchte es Bündnisse mit anderen Gruppierungen. Je stärker die zu schmiedende Allianz umso mehr Macht für die Beteiligten.&amp;lt;br /&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Gründung des Dorfes - 85 Jahre vor Ende des Bluterbenkrieges===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In diesen Jahren versammelten sich vier der örtlichen Ninjaclans an dem Baum, den wir heute Taki-Baum nennen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Gesellschaft_in_Taki#Kagetoya|Kagetoya]] (Krieger), die [[Gesellschaft_in_Taki#Shiazu|Shiazu]] (Strategen), die [[Gesellschaft_in_Taki#Fuyou|Fuyou]] (Heilung) und die [[Gesellschaft_in_Taki#Nanaya|Nanaya]] (Tarnung).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie schlossen einen Pakt und schworen untereinander Treue an diesem Baum, der zu dieser Zeit noch ein gewöhnlicher war und erst Jahrzehnte später zu wahrer Berühmtheit gelangen sollte. Entgegen häufiger Annahme wurde [[Takigakure]] auf Vorschlag der [[Gesellschaft_in_Taki#Fuyou|Fuyou]] und Nanaya hin als Demokratie gegründet, da sich die verfeindeten [[Clan]]s der [[Gesellschaft_in_Taki#Kagetoya|Kagetoya]] und [[Gesellschaft_in_Taki#Shiazu|Shiazu]] auf keinen Anführer einigen konnten. [[Takigakure]] wurde vom Ältestenrat geführt, welcher aus den Anführern der jeweiligen [[Clan]]s bestand und hatte zu Beginn mit vielen Schwierigkeiten zu kämpfen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch die schier endlose Bedrohung und zahlreiche Überfälle entwickelte [[Takigakure]] bereits sehr früh fähige Verteidigungsmechanismen und Finten, mit denen sie selbst übermächtige Feinde erfolgreich abwehren konnten. Niemals gelang es einem Feind Fuß in [[Takigakure]] zu fassen und der Frieden im verborgenen Dorf machte den Rat der Ältesten leichtsinnig und überheblich.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Der Fall Kakuzu und Kagetoya-Dynastie - 65 Jahre vor Ende des Bluterbenkrieges===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Fall Kakuzu sorgte für besonderes Aufsehen im Dorf und beeinflusste es bis heute. Nachdem der Jounin Kakuzu bei einem Auftrag scheiterte der die Ermordung des [[Wichtige_Personen_in_Konoha#Hokage|Hokage]]s im Sinn hatte, mit dem [[Takigakure]] im Krieg war, erfuhr er bei seiner Rückkehr eine starke Ignoranz und Ablehnung. Er wurde mit Strafen belegt, denen er sich mit unerwarteter Gewalt erfolgreich widersetzen konnte. Bei seiner Flucht kam der gesamte Ältestenrat ums Leben, was für große Debatten in den Clans sorgte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Ieyasu [[Gesellschaft_in_Taki#Kagetoya|Kagetoya]] sich zum neuen Oberhaupt erklärte, gab es niemanden der ihm zu widersprechen wagte. Mittlerweile hatten sich weitere [[Clan]]s in [[Takigakure]] angesiedelt und viele von ihnen hielten den mächtigen [[Gesellschaft_in_Taki#Kagetoya|Kagetoya]] die Treue, sodass jeder Widerspruch in einem Bürgerkrieg hätte enden können.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Der Aufstand und Shiazu-Dynastie - 28 Jahre vor Ende des Bluterbenkrieges===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Viele Jahrzehnte lang herrschte in [[Takigakure]] eine angespannte Stimmung, doch keine Seite wagte es diesen trügerischen und wackeligen Frieden zu brechen. Das Dorf hatte viele Fortschritte gemacht. Es gelang ihm seine Macht auszubauen und von Taki als offizielles Ninjadorf anerkannt zu werden. Seine Ninja sicherten nun nichtmehr einzig das Dorf, sondern das gesamte Land stand unter dem Schutz und der Verwaltung der Ninja aus [[Takigakure]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dennoch folgte das unvermeidliche erneut aus einer im Leichtsinn geborenen Handlung heraus: Als Ieyasu [[Gesellschaft_in_Taki#Kagetoya|Kagetoya]] sich in einer Schlacht dazu entschied eine Kompanie seiner Shinobi für den Sieg zu opfern, musste er die Folgen seiner Handlung am eigenen Leib spüren. Die Kompanie unter Führung von Kenshin [[Gesellschaft_in_Taki#Fuyou|Fuyou]] schaffte es entgegen aller Wahrscheinlichkeiten nicht nur zu überleben, sondern die gesamte Schlacht beinahe im Alleingang zu entscheiden. Als sie anschließend zurückkehrten, wandten sie sich offen gegen die Ninja welche sie im Stich und zum Sterben zurückgelassen hatten. Die [[Gesellschaft_in_Taki#Shiazu|Shiazu]], welche wohl nur auf eine solche Gelegenheit gewartet hatten, schlossen sich mit den [[Gesellschaft_in_Taki#Fuyou|Fuyou]] zusammen was letztlich auf den Tod [[Gesellschaft_in_Taki#Kagetoya|Kagetoya]]s und dem Ende seiner Dynastie noch auf diesem Schlachtfeld hinauslief.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Daheim in [[Takigakure]] wurde Shingen Shiazu als neues [[Dorfoberhaupt]] etabliert, mit großer Unterstützung der [[Gesellschaft_in_Taki#Fuyou|Fuyou]] und einiger jüngerer [[Clan]]s, welche sich im Laufe der Jahre um die Shiazu und [[Gesellschaft_in_Taki#Fuyou|Fuyou]] geschart hatten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unter den Shiazu änderte sich nach Aussen hin wenig, da sie an den Pfaden der [[Gesellschaft_in_Taki#Kagetoya|Kagetoya]] festhielten und diese trotz des Zwischenfalls nicht als Verräter deklarierten. Dennoch war dies das offizielle Ende des [[Clan]]s, denn während die Kagetoya mehr und mehr Verbündete in [[Takigakure]] verloren, schwand auch der [[Clan]] bis sich im folgenden Bluterbenkrieg ihre Spuren komplett verloren.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===[[Takigakure]] im Bluterbenkrieg===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während des Bürgerkrieges erlebten viele Einwohner und Ninja eine Schockphase die selbst nach dem Ende des Krieges noch viele Jahrzehnte lang anhalten sollte. Sie erkannten, das ihre Sicherheit nicht von selbst gegeben war. Obwohl es den Ninja gelang jeden Eindringling vom Dorf fern zu halten, hatte das Dorf viele Verluste und Tragödien zu beklagen, viele die heimkehrten waren nicht mehr dieselben wie vorher und erzählten erschreckende Geschichten über all die Bluterbler gegen die sie hatten kämpfen müssen.&amp;lt;br /&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Folgen des Krieges und Ashura-Dynastie - Monate nach Ende des Bluterbenkrieges===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenige Monate nach Ende des Krieges musste auch Shingen Shiazu zurücktreten, der sich in einer der letzten großen Schlachten schwere Verbrennungen zugezogen hatte. Zur Überraschung vieler ernannte er Mifune Ashura zu seinem Nachfolger, nachdem dieser sich in zahlreichen Schlachten hervorgetan hatte. Damit war er der erste Anführer [[Takigakure]]s der aus keiner der vier Gründerfamilien stammte, deren Population sich im Krieg ohnehin deutlich reduziert hatte. Der Ältestenrat wurde neu geordnet, sodass auch Mitglieder der niederen [[Clan]]s Zugang zu diesem hatten, was die Machtstellung der Gründerfamilien endgültig brechen sollte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem sich die Defensive als besonderes Markenzeichen der Shinobi aus [[Takigakure]] etabliert hatte, begann Mifune eben dieses noch auszubauen. Die alten Verteidigungsanlagen wurden verstärkt und Sicherheitskontrollen für Aus- und Einwanderer verschärft. Waffen wurden entwickelt und verbessert, während den Einwohnern die Gefahr der Aussenwelt eingeprägt wurde, der die heimische Sicherheit des Dorfes gegenüberstand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Takigakure]] begann sich für einen Krieg zu rüsten, der nicht kommen sollte.&amp;lt;br /&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Zeit des Friedens und Musou-Dynastie - 42 Jahre nach Ende des Bluterbenkrieges===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach einem friedlichen, wenn auch überraschendem, Tod Mifunes, wurde Kessen Musou vom Ältestenrat zu dessem Nachfolger ernannt. Während [[Takigakure]] sich in der Ashura-Dynastie mehr um die Sicherung seiner Position kümmerte, brach man in der Musou-Dynastie überraschenderweise damit. Potential von Aussen wurden willkommen geheißen und gefördert, während die Ninja-Akademie an gegenwärtige Standards angepasst wurde. In dieser Zeit stießen viele [[Clan]]s und Familien nach [[Takigakure]], die auch für dessen Entwicklung wichtig sind, wie [[Wichtige_Personen_in_Taki#Jinkou_Eigen|Jinkou Eigen]] oder die Familie der [[Wichtige_Personen_in_Taki#Shinishi_Kudo|Kudo]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Ära des Friedens hatte [[Takigakure]] erfasst und viele Ninja wuchsen in dem Bewusstsein auf diesen Frieden erhalten zu wollen. Konflikte waren selten und wurden zumeist gerecht gelöst. Von einigen wurde diese Zeit als wahres Paradies empfunden, andere verurteilten den Leichtsinn mit welchem die Ninja hierdurch behaftet wurden.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Militarisierung und Eigen-Dynastie - 80 Jahre nach Ende des Bluterbenkrieges===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als die Musou-Dynastie mit dem Tod Kessens während einer geheimen Mission endete, gab es große Bestürzung im Dorf als der Ältestenrat zur Überraschung vieler eine Frau namens [[Wichtige_Personen_in_Taki#|Jinkou Eigen]] zum neuen Oberhaupt ernannte. Abgesehen davon dass sie eine Frau war, war sie auch eine Ausländerin ohne feste Wurzeln in [[Takigakure]], was bei vielen Misstrauen erregte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Eigen-Dynastie wurde großer Wert auf innere Sicherheit gelegt. Die Schutzmaßnahmen innerhalb und ausserhalb des Dorfes wurden ebenso verstärkt wie deutlicher spürbar gemacht. Viele Systeme wurden bürokratisiert und auf Effizienz getrimmt, während die ·Shineitai·, die mehrere Dutzend starke Leibgarde des Oberhauptes, etabliert wurde. Es gab das erklärte Ziel aus [[Takigakure]] ein Dorf werden zu lassen, welches sich vor den Großreichen nicht weiter würde verbergen müssen. Aussen wurden Bündnisse geschmiedet, Innen wurden Gesetze erlassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu dieser Zeit traten auch die sogenannten &amp;quot;[[Söldner]]&amp;quot; das erste Mal an das Licht der Öffentlichkeit. Menschen ohne Chakra probten mit Schusswaffen den Aufstand gegenüber den mittlerweile etablierten Ninja.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Söldner-Ära===&lt;br /&gt;
Nach den militärisch geprägten Jahren Jinkous, hatte die [[Wichtige_Personen_in_Taki#Ehemalige_Dorfoberhäupter|Gushiken]]-Ära das erste Mal seit dem Bluterbenkrieg wieder mit einer größeren Bedrohung zu tun: Den Söldnern.&lt;br /&gt;
Doch anders als in anderen Ländern und Dörfer gab es in [[Taki no Kuni]] nur wenig Aktivitäten dieser und die im Vergleich geringe Anzahl der Söldner bereitete den vereinte Kräften der Landesfürsten und des Ninjadorfes kaum Probleme.&lt;br /&gt;
Da [[Takigakure]] ohnehin keine Gefahr durch die Söldner für das einzige wirklich versteckte Dorf sah, zogen sie daher nicht aktiv in den Kampf gegen diese, sondern verteidigten lediglich das Land gegen die wenigen einfallenden Truppen, welche die Städte bedrohten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Eingriff des Ältestenrates und [[Wichtige_Personen_in_Taki#Ehemalige_Dorfoberhäupter|Gushiken]]-Dynastie - 85 Jahre nach Ende des Bluterbenkrieges===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Änderungen während der Eigen-Dynastie sorgten für größeren Widerstand bei den traditionelleren Clans des Dorfes als erwartet, weshalb unter internem Druck der Ältestenrat dazu gezwungen wurde Eigen um den Rücktritt zu bitten. Als [[Wichtige_Personen_in_Taki#Ehemalige_Dorfoberhäupter|Muneyaki Gushiken]] die Führung des Dorfes übernahm, waren viele erleichtert wieder einen ·wahren Taki-Ninja· an der Spitze zu sehen.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Beginn der [[Wichtige_Personen_in_Taki#Ehemalige_Dorfoberhäupter|Gushiken]]-Dynastie - 85 Jahre nach Ende des Bluterbenkrieges===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit [[Wichtige_Personen_in_Taki#Ehemalige_Dorfoberhäupter|Muneyaki Gushiken]] als neuer Führung des Dorfes ging eine Welle der Erleichterung durch die Reihen der Bewohner des Dorfes, ein Anführer geboren in [[Takigakure]] selbst und bereits mit 9 Jahren Absolvent der Akademie. Allerdings blieb ein plötzlicher Umschwung der Politik wieder der Erwartungen aus. [[Wichtige_Personen_in_Taki#Ehemalige_Dorfoberhäupter|Muneyaki]] zeigte sich viel mehr als zurückhaltend und vorsichtiger Ninja. Selbst einige Monate nach seiner Einsetzung herrschte eine Stille im Zusammenhang mit seiner Politik. Als [[Wichtige_Personen_in_Taki#Ehemalige_Dorfoberhäupter|Muneyaki]] dann sogar plötzlich für eine Weile lang verschwand fürchteten sowohl der Ältestenrat als auch die Bewohner [[Takigakure]]s dass die Auswahl ein Fehler gewesen war und sie ihren Anführer nie wiedersehen würden. Doch [[Wichtige_Personen_in_Taki#Ehemalige_Dorfoberhäupter|Muneyaki]] erschien wider Erwarten wieder an den Toren [[Takigakure]]s als wäre nichts gewesen, um sich seinen Aufgaben als [[Dorfoberhaupt]] des Dorfes zu stellen. Erst einige Wochen nach seiner Rückkehr enthüllte [[Wichtige_Personen_in_Taki#Ehemalige_Dorfoberhäupter|Muneyaki]] die Intention hinter seinem Verschwinden.&lt;br /&gt;
Er hat die legendären Wächter aus den vergessenen Geschichten Takis erforscht und als Zeichen der Wertschätzung den Titel des Dorfoberhauptes des Dorfes  in den gelben Drachen ernannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Post-Söldner-Ära===&lt;br /&gt;
Da die [[Söldner]]-Ära keinen großartigen Einfluss auf [[Takigakure]] hatte, verlief das Leben im Dorf nach dem Sieg über diese nicht anders ab als zuvor.&lt;br /&gt;
Es gab, da man sich nicht großartig mit den [[Söldner]]n beschäftigt hatte, anders als in anderen Ländern, keine großen technologischen Fortschritte, noch war man auf diese im recht traditionellen Land erpicht.&lt;br /&gt;
Es gab jedoch erste stärkere diplomatische Berührungen mit den Dörfern [[Kirigakure]] und [[Kumogakure]].&lt;br /&gt;
Diese waren auf die diplomatischen Beziehungen des ehemaligen Dorfoberhaupts [[Wichtige_Personen_in_Taki#Dorfoberhaupt|Eigen Jinkou]] zu [[Kirigakure]] zurückzuführen, die ursprünglich aus dem Dorf stammte. Über jene Beziehung kamen sie dann auch in Berührung mit [[Kumogakure]], welche schon immer recht eng mit [[Kirigakure]] verbunden waren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Dreier-Bündnis-Ära===&lt;br /&gt;
Das Dreier-Bündnis [[Kirigakure]]-[[Kumogakure]]-[[Takigakure]] hat seine Wurzeln bis in den Bluterbenkrieg geschlagen. Damals entstand der erste Kontakt aller drei Länder miteinander. Auch wenn dieser Kontakt eher negativer Natur gegenüber [[Takigakure]] war, so festigte es die Bindung der beiden anderen Bündnispartner.&lt;br /&gt;
Dieses Verhältnis schob sich jedoch ins positive als [[Wichtige_Personen_in_Taki#Eigen_Jinkou|Eigen Jinkou]] Dorfführer wurde, da Eigens Heimatdorf [[Kirigakure]] gewesen war, pflegte sie in dieser neuen Position eine recht umsichtige Politik, welche den Grundstein für das künftige Bündnis legte.&lt;br /&gt;
Zur freundschaftlichen Annäherung begrüßte [[Takigakure]] bald eine kleine Delegation [[Kirigakure]]-Ninja im Dorf, deren Besuch überraschend gut ausging.&lt;br /&gt;
Die Anschläge während des [[Chuuninexamen]]s in [[Kumogakure]] festigte ebenfalls diese Beziehung, da [[Takigakure]] ihrem neuen Freunden [[Kirigakure]] und somit auch [[Kumogakure]] bei der Beseitigung der Schäden half.&lt;br /&gt;
Nach der Eroberung einer [[Söldner]]festung seitens [[Kirigakure]], wurde diese zum gemeinsamen Besitz der drei Dörfer erklärt und die Bündnisfestung erschaffen.&lt;br /&gt;
Die letzte Festigung des Bündnisses wurde durch die Katastrophenhilfe während Unwetters erzielt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Beginn der [[Wichtige_Personen_in_Taki#Shinishi_Kudo|Kudo]]-Dynastie - 89 Jahre nach Ende des Bluterbenkrieges===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem Nobu Gushiken, der Bruder Muneyaki Gushikens, diesen auf dem Weg zu einer wohl wichtigen Besprechung abfangen und entführen konnte, trat die Spezialeinheit Takigakures in Aktion, unter anderem auch Shinishi Kudo.&lt;br /&gt;
Shinishi Kudo gelang es als einziger, den gelben Drachen und seinen Bruder in einer Höhle zu finden und zu erreichen. Ihm gelang es, das höchst gefährliche, ehemalige Mitglied der Tsuisekisha-Einheit, Nobu Gushiken, zu erledigen. Gerüchten zufolge soll der verstorbene Nobu jedoch Sicherheitsvorkehrungen geplant haben, welche besagte Höhle nach seinem Tod zum Einsturz brachte.&lt;br /&gt;
Offiziellen Aussagen zufolge, gelang es Kudo, den Landesführer aus der misslichen Lage der einstürzenden Höhle zu befreien, schaffte es jedoch selbst nicht mehr heraus. &lt;br /&gt;
Shinishi Kudo galt eine Zeit lang als verstorben, ehe er wohlauf zurückkam und wenig wegen seiner heldenhaften Taten, der Rettung des alten Dorfoberhauptes sowie dem Ausschalten des Verräters Nobu Gushiken selbst zum Dorfoberhaupt ernannt wurde, da Muneyaki Gushiken von diesem Amt zurücktrat.&lt;br /&gt;
Der junge Kudo brachte gleich frischen Wind in des recht traditionelle Takigakure, durch die Umbenennung des Dorfoberhaupt-Titels vom gelben zum goldenen Drachen, sowie dem Bau eines neuen Ninjasitzes, der eben jenes Tier repräsentieren sollte.&lt;br /&gt;
Jedoch hatte Shinishi Kudo mit seiner Ernennung gleichzeitig etwas geerbt was den jungen Shinobi auf die Probe stellen sollte, der Jashin-Kult der zuvor in Takigakure schon Unheil angerichtet hatte war stärker geworden und schaffte es Takigakure als Dorf einige Seitenhiebe zu verpassen.&lt;br /&gt;
Bald darauf sollte ein Krieg in Taki no Kuni ausbrechen in dem die beiden Seiten ihre Kräfte maßen und Shinishi Kudo seine Stärke und Führungsqualitäten beweisen musste.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Das Lied des gelben Drachen=&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwischen den Reihen voller Bücher und Schriftrollen in der Bibliothek [[Takigakure]]s, die oft von großen Personen der Vergangenheit, wichtigen Ereignissen oder Techniken sowie Lehre handeln, findet der Suchende bis weilen ein kleineres unscheinbares Buch.&lt;br /&gt;
Nur selten wurde das Buch in den letzten Jahren aus der Umarmung seiner größeren Brüder und Schwestern gerissen, um seinen Inhalt dem Suchenden zu offenbaren. Es war in Vergessenheit geraten und gelegentlich, wenn es aus dem langen Schlaf eines von Staub bedeckten Buches für einen Moment, welcher für ein Buch alles zwischen einer Sekunde und einem Jahrhundert sein kann, aufwachte, erinnerte es sich sehnsüchtig daran wie es gewesen war, als noch kleine Kinderfinger es jeden Tag hervorgeholt und die dazugehörigen hohen Stimmen erfreut und laut aus ihm hervor gelesen hatten.&lt;br /&gt;
Es war abgenutzt ja, aber das stimmte das Buch nicht traurig sondern machte es eher stolz. Die güldene Farbe, mit der sein Schaffer einst den Umschlag beschrieben hatte, hatte ihm eh nie wirklich gefallen und der Zustand sprach in seinen Augen für all die Liebe und Anerkennung, die ihm einst zugekommen war. Und schließlich hatte die Geschichte, mit deren Schutz und Überlieferung es beauftragt worden war, alles Recht auf derartige Zuwendung.&lt;br /&gt;
Ja das Buch war stolz auf sich selber und wusste, dass es nur lange genug warten müsste, bis es aus seinem Schlaf aufgeweckt werden und seine Geschichte erneut offenbaren würde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Irgendwann kam dieser Tag und an diesem Tag fand die Sage des [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|gelben Drachens]] und der Götter wieder Einzug in die Köpfe der Menschen. Wie so oft bei Sagen weiß niemand zu sagen, wie viel wahr und wie viel hinzugedichtet worden war. Aber dies, so wusste das Buch, war nicht die Aufgabe einer Sage.&lt;br /&gt;
Eine Sage muss die Herzen der Menschen erfreuen, sie mit Hoffnung erfüllen und zum Träumen anregen. Eine Sage lässt bisweilen alte Männer genauso wie kleine Kinder mit verträumten Blicken die Welt um sich herum betrachten und sich vorstellen, wie es wohl damals an diesem Ort ausgesehen haben könnte. Eine Sage schließlich steht für eine Lektion und Beispiel, Lehre und Wissen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und so erzählt das Buch die Geschichte:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Prolog===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vor langer Zeit, als die Menschheit noch jung war und mit den großen Augen eines kleinen Kindes die Welt um sich herum betrachtete, herrschte die Natur über das Leben eines jeden Lebewesens mit einer Hand, die zugleich sanft wie ein kühler Windstoß im drückenden Sommer als auch hart wie der Kern eines großen Gebirges war.&lt;br /&gt;
Der Mensch, genauso wie alle anderen Lebewesen ob Tier, Pflanze oder Stein kämpfte jeden Tag um sein Überleben. Aber nicht Angst oder Ohnmacht vor den Strapazen bestimmten sein Leben, sondern Freude und Glück über die einfachsten Dinge. Er war glücklich, wenn er mit vollem Magen einen warmen und sicheren Schlafplatz gefunden hatte.&lt;br /&gt;
So herrschte die Natur und die Tiere, die teilweise älter als die Menschen waren, wuchsen zu prächtigen Gestalten heran. Hört man heute von Erzählungen aus jener Zeit, so wirken die Geschichten von dem riesigen Wald, der den Großteil des Kontinents bedeckte und von ebenso riesigen Tiergottheiten bevölkert war, wie die Märchen eines alten wirren Greises.&lt;br /&gt;
Aber der Menschheit Kindeswiege war dies Umfeld beschützt vom großen Schatten des Waldgottes. Irgendwann jedoch fängt jedes Kind an sein Umfeld zu verändern und in einer Zeit, in der sich das Schicksal dieses Gleichgewichtes entscheiden sollte erhob sich der [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|gelbe Drache]] über die Träume von Natur und Mensch hinweg in die Lüfte der Zukunft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===1. Kapitel===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Langsam und träge floss der kleine Bach an diesem Tag die Hänge des Hügels herab, plätscherte nur missmutig über die großen Steine nahe seiner Quelle, drückte nur halbherzig die Kiesel vor sich her, die sich in seinen Weg stellen wollten, und wollte gar nicht so recht seinen Weg gen Tal beschreiben.&lt;br /&gt;
Hätte man den Bach an einem anderen Tag gesehen und hätte man Aug und Ohr, so wie es die Menschen früher für die Natur gehabt hatten, so hätte die Freude und die Glückseligkeit des Baches einem das Herz erwärmt. Es war kein großer Bach, es war kein Bach, dessen Wasser sich in den Strom eines gewaltigen Flusses oder die Gefilde eines riesigen Sees mischte. Es war ein einfacher Bach, der auf der großen Landkarte nicht einmal seine Existenz belegt finden würde.&lt;br /&gt;
Aber für die Menschen des kleinen Dorfes am Fuße des Hügels war er die Quelle ihres Lebens und somit das Wichtigste in der Welt und für ihn waren diese Menschen das Wichtigste in der Welt.&lt;br /&gt;
Wer brauchte schon riesige Mengen Wassers, wenn er sich an dem Lachen der Kinder erfreuen konnte, die in ihm spielten und sein Wasser benutzten, um sich gegenseitig zu bespritzen?&lt;br /&gt;
Ja es waren vor allem die Kinder, auf die sich der Bach jeden Morgen freute, wenn er sich aus dem moosig-grünen Bett seiner Träume erhob. Er kannte sie alle, er erkannte sie schon am Klang ihres Lachens und hatte einem jeden der Dorfbewohner erfreut beim Wachsen zugesehen.&lt;br /&gt;
Nichts aber stimmte ihn so traurig, wie das bittere Weinen und Schluchzen eines Kindes, das in seinem jungen Leben bereits großes Leid erfahren musste. Und ausgerechnet das herzerweichendste Weinen und die qualvollsten Tränen hatte er am gestrigen Tage wahrnehmen müssen.&lt;br /&gt;
Das Mädchen mit den grellblonden Haaren namens [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] hatte bereits in ihrer frühesten Kindheit beide Eltern verloren und lebte alleine mit ihrer großen Schwester Kigiku in dem kleinen Dorf. Nie hatte der Bach [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] weinen hören ob des Verlustes der Eltern oder der schweren Zeit, die dieser den beiden Mädchen einbrachte. Es war immer glücklich mit seinem Leben gewesen, hatte sich nie beschwert und war der großen Schwester stets zur Hand gegangen. Und ausgerechnet dieses Mädchen, das dem Bach immer ein Quell der Freude gewesen war, weinte nun ob der schweren Krankheit des Einzigem, dem es sich immer sicher gewesen war: Seiner Schwester.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was konnte der Bach tun? Die Menschen hatten in den Jahrhunderten seit ihrer frühesten Kindheit gelernt in der Natur zu überleben und dabei bereits einiges über die Kunst mit den Geschenken der Natur Krankheit und Wunde zu bekämpfen gelernt. Aber nicht einmal dieses Wissen schien das Leid Kigikus mildern zu können. Trübseelig floss er weiter vor sich hin und grübelte nach, was er tun könnte. Auch dachte er dabei daran, dass die Menschheit längst ihr Kindesbett verlassen und begonnen hatte, die harte Seite der Natur, die ihr Leben bedrohte, zu bekämpfen.&lt;br /&gt;
Früher, er konnte sich fast nicht mehr daran erinnern, hatte sich nur selten die Sonne in seinen Wassern gespiegelt, da der Schatten großer Bäume stets sein Gefilde bedeckte. Irgendwann aber hatten die Menschen damit begonnen die Bäume zu fällen und sich Platz zum Leben, für ihr Vieh und für ihre Felder zu schaffen. Der große Wald war immer weiter geschrumpft und schon lange hörte der Bach die Stimmen der Bäume nur noch aus sehr weiter Entfernung im Säuseln des Windes.&lt;br /&gt;
Als er nun so lauschte, um die Stimmen der Bäume zu hören, vernahm er die Stimme eines Menschen. Dieser Mann, denn seine tiefe und rauchige Stimme verriet sein Geschlecht, sang irgendwo in seiner Nähe von etwas, was der Bach völlig vergessen hatte: Von dem Waldgott.&lt;br /&gt;
Die Erinnerungen überschlugen sich und schnell beschloss der Bach aus seiner Trübseligkeit zu erwachen und den Sänger mit dem Plätschern seines Wassers an- und zu dem kleinen Dorf hinzulocken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===2. Kapitel===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stark schmerzten die Füße des Greises, dessen Stimme der Bach vernommen hatte, ob seiner langen Wanderung und ein jedes Wort, das er scheinbar vergnügt vor sich her sang, war einzig und allein dazu gedacht, um ihn von den Schmerzen abzulenken.&lt;br /&gt;
Er war weit gereist, hatte viele Flüsse überquert und sich an viele Bäume gelehnt, wenn sein alter Körper ein paar Momente der Ruhe benötigten. Weswegen er reiste, wusste er nicht mehr. Einzig und allein erinnerte er sich noch daran, dass er einst am Rande eines großen Waldes gelebt und von dessen Wildheit und Schönheit verzaubert worden war.&lt;br /&gt;
Angelockt vom Plätschern des Baches, dessen kühles Wasser Linderung für die schmerzenden Füße verhieß, wechselte der Greis die Richtung und traf schon bald auf den kleinen Bach und das in nicht allzu weiter Ferne stehende Dorf. Noch einmal nahm sich der Alte zusammen, trällerte um so lauter, als seine Füße besonders stark schmerzen und ihm anscheinend sagen wollten:“Wieso bleibst du nicht einfach hier sitzen und gönnst uns unsere Ruhe du alter Narr?“&lt;br /&gt;
Aber der „alte Narr“ war dickköpfig geworden und wollte nicht nur seine Füße ausruhen, sondern auch noch mit Menschen reden. Ein Vergnügen, das ihm seit Wochen verwehrt war.&lt;br /&gt;
So laut trällerte er vor sich hin, dass er das Schluchzen des kleinen Mädchens, das am Ufer des kleinen Baches mehr in sich zusammen gekauert war, als dass es saß, nicht mitbekam. Erst, als das Mädchen seine grünen Augen öffnete und auf den alten und komisch aussehenden Mann schaute, während es sich über die tränenverschmierten Wangen wischte, bemerkte dieser, dass er nicht alleine war.&lt;br /&gt;
„Was ist ein Waldgott?“ ertönte die hohe Stimme des Mädchens und der alte Mann blieb verdutzt stehen, um die fragenden großen Augen, die vor Weinen rot geworden waren, zu bewundern. Kurz entschlossen gewährte er seinen fast schon rebellierenden Füßen ihren Wunsch und ließ sich neben dem Mädchen leise seufzend nieder.&lt;br /&gt;
„Die gestaltgewordene Natur. Wille und Kraft dessen, was uns stets umgibt, und genauso wild und sanft wie eben jenes.“ Antwortete er ein wenig kryptischer, als er beabsichtigt hatte, während er die schmerzenden Füße aus den abgelaufenen Sandalen befreite.&lt;br /&gt;
„Und wie sieht er aus?“&lt;br /&gt;
„Er wechselt die Gestalt, so wie es auch die Natur ständig tut.“&lt;br /&gt;
„Ist er lieb?“&lt;br /&gt;
„Ja und nein. Wenn er stürmisch und verheerend ist, wenn er wütend und aufgebracht ist, so vernichtet er alles, was ihm in den Weg kommt. Ist er aber sanft und ruhig, so beschützt, heilt und umsorgt er das, was in seinen Augen, den Augen der Natur, würdig ist.“&lt;br /&gt;
Sofort weiteten sich die Augen des kleinen Mädchens, das das zerschlissene Hemd des Alten mit seinen kleinen Fingern ergriff und ihn voller Hoffnung und zugleich voller Angst vor einer möglichen Enttäuschung anschaute.&lt;br /&gt;
„Er heilt? Kann er alles heilen? Kann er auch eine richtig schlimme Krankheit heilen?“&lt;br /&gt;
Ein wenig verdutzt ob dieser Reaktion antwortete der Alte in dazu passender Stimmlage:&lt;br /&gt;
„Ehm Ja, kann er, aber dazu muss er…“ Doch weiter hörte das Mädchen nicht, es riss nur umso stärker an dem Hemd und schrie förmlich:&lt;br /&gt;
„Wo finde ich ihn? Erzähl mir bitte alles!“&lt;br /&gt;
Und nach einer Reaktion, die sehr derer glich, die er nur wenige Momente zuvor gezeigt hatte, und einem dazu passenden Seufzen, holte der Greis tief Luft und fing an zu erzählen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Weit weg im Nordosten steht er noch, der große Wald, der einst fast den ganzen Kontinent bedeckte. Im Gegensatz zu den kleinen Wäldern, die du kennst, ist dieser Wald noch erfüllt von dem Willen und der Kraft der Natur. Tief in seinem Inneren lebt der Waldgott in dem wunderbaren Hain, der schon seit Äonen nicht mehr von Menschen betreten worden ist, und umgeben von den Vorfahren der Tiere: riesige und weise Tiergötter.&lt;br /&gt;
Einst, so wurde mir als kleines Kind in meinem Heimatdorf erzählt, dass am Randes des großen Waldes steht, sahen die Tiergötter und der Waldgott mit wohlwollendem Blick auf die Menschen herab, die so schwach und zerbrechlich wirkten. Sie standen uns bei, wenn etwas unsere Existenz bedrohte, und halfen uns gelegentlich mit Rat und Tat in der Natur zu überleben, die sie schon so viel länger bevölkern und so viel besser verstehen als wir.&lt;br /&gt;
Aus dieser Zeit kommen auch die Geschichten der Heilkunst des Waldgottes und der weisen Ratschläge der Tiergötter, die zusammen mit ihren damals noch ähnlich riesigen Brüdern und Schwestern unseren Kontinent bereisten und bevölkerten.&lt;br /&gt;
Aber…“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch weiter kam der Mann nicht, denn das Mädchen war bereits aufgesprungen und rannte fort in Richtung der Häuser. Später erfuhr er, was es mit dem Mädchen auf sich hatte, und schollt sich selber ob dem, was er so unvorsichtig [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] erzählt hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===3. Kapitel===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Voller Schrecken beobachtete der kleine Bach, was geschah. In seinem Bestreben das kleine Mädchen zu trösten und sich wieder an ihrem Lachen und den strahlenden Augen zu erfreuen, hatte er vergessen, dass Menschen keine Tiere waren. Sie waren es nicht gewohnt auf sich alleine gestellt zu überleben und am aller wenigsten kleine Kinder, von den Gefahren einer solchen Reise und denen des großen Waldes ganz zu schweigen.&lt;br /&gt;
Aber was konnte er tun? Was konnte er tun?...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ohne lange nachzudenken hatte sich [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] ihre festeren Schuhe samt ein paar reisetauglichen Kleidern und Proviant – was sie eben rumliegen sah – geschnappt, hatte ihre Schwester umarmt und war mit den Worten „Der Waldgott wird dich heilen, warte es nur ab!“ aus der kleinen Hütte, die die zwei Mädchen bewohnten, verschwunden.&lt;br /&gt;
Kigiku hatte sichtlich verwirrt drein geschaut, aber hatte ob ihrer Krankheit und der Schwäche, die ihren Körper befallen hatte, nichts tun können, außer der kleinen Schwester flehentlich hinterher zu schauen. So verzweifelt, wie die große Schwester in dieser Stunde war, als[[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] Hals über Kopf das kleine Dorf verließ, so zuversichtlich war die kleine Schwester, die endlich etwas gefunden hatte, was sie tun konnte um Kigiku helfen zu können. Sie dachte gar nicht daran, dass die Reise gefährlich werden könnte, oder dass sie ihr eigenes Leben schonen müsste. Einzig und allein das Leben der Person, die für sie die Welt darstellte, war ihr wichtig und kreiste beständig in ihrer Gedankenwelt umher.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So reiste das kleine Mädchen mit dem blonden Haar und den großen grünen Augen los gen Nordosten. Zum Glück hatte sie gelernt die Himmelsrichtungen zu erkennen und zu finden und verlief sich nie. So selbstsicher ging sie ihre Reise an, dass sie vergnügt summend schon bald das kleine Tal und die Gefilde des kleinen Baches verließ.&lt;br /&gt;
Die ersten Tage ihres kleinen Abenteuers flogen nur so vorüber. Sie hatte genügend Wasser dabei und konnte ihre Proviante mit den Beeren und Früchten, die sie dank des herrschenden Sommers leicht fand, stets wieder auffüllen. Einzig und allein des Nachts, wenn es dunkel und gelegentlich sogar etwas kühler wurde, wurde es ihr etwas bang um das kleine Herz. Aber wie stets summte sie dann eine kleine Melodie vor sich her, mit der sie die große Stille um sich herum vertrieb und sich selber in den Schlaf wiegte.&lt;br /&gt;
Die Weisen sagen, dass ein entschlossenes Herz keine Furcht kenne. Nur ein zauderndes und fragendes Herz öffne Tür und Tor für Zweifel und Furcht. Wenn man diesen Worten Glauben schenken darf, so verwundert es nicht, dass [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] nie daran dachte umzukehren oder auch nur aus Angst oder Furcht eine Träne vergoss. Sie war überzeugt davon das Richtige zu tun und setzte mit derselben Überzeugung Fuß vor Fuß, ging Schritt um Schritt immer weiter gen Nordosten.&lt;br /&gt;
Schon bald wurde die Natur, die wenn auch in schwächerer Art und Weise, auch an diesem Ort zu finden war, auf das summende und singende kleine Mädchen aufmerksam und immer öfter geschah es von nun an, dass ein kleiner Sperling sich zu [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] gesellte, wenn diese tagsüber oder nachts vor sich hin sang, um diese mit seinem hohen Zwitschern zu begleiten.&lt;br /&gt;
Immer, wenn sie den kleinen [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]] sah, der ihr schon bald ein lieber Wegbegleiter wurde, hellte sich die Miene des kleinen Mädchens auf und ihre Schritte wurden bestimmter und stärker. Dem Beispiel des [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]]s folgend, fing sie schon bald an feste Rhythmen in ihren Tagesablauf zu bringen:&lt;br /&gt;
Sie stand mit der Sonne auf, aß etwas, ging dann den Tag über unterbrochen von einer Mittagspause bis sie am Nachmittag begann nach einer Schlafmöglichkeit zu suchen und daraufhin nach etwas Essbarem und Trinkbarem, wenn sie nicht schon genug während des Tages gefunden hatte. Ihrer guten Orientierung wegen verlief sie sich dabei so gut wie nie und wenn, dann brachte sie das Zwitschern des kleinen [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]] schon bald wieder auf den richtigen Weg. Auch brauchte sie nur auf das Verhalten des[[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]]s zu achten, um Wetterumbrüche oder Gefahren vorherzusehen.&lt;br /&gt;
So verging die Zeit und die Natur kehrte immer weiter in das kleine Mädchen ein genauso wie das kleine Mädchen immer weiter in die Natur einkehrte. Und dann kam der Herbst&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===4. Kapitel===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als die ersten Blätter an den Bäumen begannen gelb und rot zu werden, wusste [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]], dass der Sommer den Kampf gegen den Winter langsam verlor. Noch kämpfte er wacker und hielt die kalten Winde aus dem Norden samt der dunklen Wolken, die sie mitbrachten, zurück. Aber mit jedem Tag und jeder Nacht kamen sie näher, ohne dass der Sommer etwas dagegen würde tun können.&lt;br /&gt;
Sie musste sich beeilen, so viel verstand selbst ein kleines Mädchen, denn in den Stürmen und der Kälte des Winters würde sie nicht überleben können ohne die Hilfe und den Beistand Ihresgleichen.&lt;br /&gt;
Wäre der kleine [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]] nicht gewesen, der sie über immer längere Strecken des Tages begleitete und es sich immer öfter auf ihrer Schulter bequem machte, so hätten vielleicht der Zweifel und die Furcht Einzug in ihrem Herzen gehalten. So aber ertönten die Stimmen der Zwei, wann immer der Winter an ihren Herzen zu nagen begann, und vertrieben diesen.&lt;br /&gt;
Manchmal allerdings kam es auch vor, dass der kleine [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]] schrecklich lange weg blieb und [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] begann sich Sorgen zu machen. Sorgen um den kleinen [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]], um ihre Schwester und um den Wahrheitsgehalt der Geschichte des alten Mannes. Als der kleine [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]] eines Morgens nicht neben ihr zu finden war, erhob sie sich und ging ohne zu zaudern in den kleinen Hain hinein, der sich vor ihr erstreckte. Sie begann das Lied zu singen, das sie seit Beginn ihrer Reise immer sang, und schon bald hörte sie aus einiger Entfernung die Antwort des [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]]s.&lt;br /&gt;
Ihr Herz schlug immer schneller voller Freude und auch voller Angst ob dem, was dem [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]] passiert sein könnte. Sie rannte immer schneller, stets der Stimme des [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]]s folgend und blieb plötzlich stehen.&lt;br /&gt;
Eine kleine [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] mit ungewöhnlich eisblauen Augen stand am Fuße eines großen Baumes, auf dessen niedrigem Ast [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] sofort ein paar der Federn des kleinen [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]]s sehen konnte. Ihre Augen weiteten sich und füllten sich schon bald mit Tränen, während die Katze sich von dem ersten Schrecken ob der plötzlichen Begegnung erholte und begann um das kleine Mädchen, das mehr und mehr in Tränen ausbrach, zu kreisen.&lt;br /&gt;
[[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] verstand schnell, dass der Sommer ihr bisher nur die schönen Seiten der Natur gezeigt hatte und sie den kleinen [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]] wohl nicht mehr wieder sehen würde. Es war in ihren Augen klar, dass der [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]] den Klauen der [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] erlegen war, da er sonst längst zu ihr zurück geflogen sein würde.&lt;br /&gt;
Immer stärker wurde der Regen aus Tränen, der sich vom Gesicht des kleinen Mädchens gen Boden bewegte, bis ein empörtes Miauen das Mädchen aus seinen Gedanken rüttelte. Die [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] hatte sich vor [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] hingesetzt und schaute sie aus zugleich neugierigen und vorwurfsvollen Augen an, so dass das Mädchen nicht anders konnte als sich herabzubeugen und vorsichtig das Fell des Tieres zu streicheln.&lt;br /&gt;
Sie machte dem Tier keine Vorwürfe, da es nur um sein eigenes Überleben kämpfte, auch wenn es sie dennoch sehr traurig machte. Anstatt aber vor der Hand des Mädchens zu fliehen, ließ sich die [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] mit einem immer lauter werdenden Schnurren streicheln und verließ auch nicht die Seite des Mädchens, als dieses langsam damit beginnen musste zurück zu ihren wenigen Habseligkeiten zu gehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So nahm schon bald die kleine [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] den Platz des [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]]s ein und begleitete [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] auf ihrer Reise. Und so wie der [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]] mit seinem Verhalten dem Mädchen vieles über das Überleben in der Natur beibrachte, so tat dies auch die [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]]. Allerdings oblag es der [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] genauso wie bei ihrem ersten Treffen dem Mädchen die düstere Seite der Natur zu zeigen.&lt;br /&gt;
Hatten im Sommer noch Früchte und Beeren überall auf ihrem Weg nur darauf gewartet von ihr gepflückt zu werden, so verschwanden diese immer mehr je weiter der Herbst Einzug hielt. Und schon bald musste [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] lernen, dass sie wie die [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] Leben nehmen musste, um selber zu überleben.&lt;br /&gt;
Es dauerte schier eine Ewigkeit, bis es ihr mittels einer Falle zum ersten Mal gelang ein kleines Tier zu fangen, ein Feuer zu machen und es dann übers Herz zu bringen das Tier zu töten und sogar zu verspeisen. Sie weinte bitterlich ob des Lebens, das sie beendet hatte und flehte vielmals um Verzeihung, bevor sie sich traute zu essen.&lt;br /&gt;
Durch Wiederholung aber wird jeder zum Meister und schon bald hatte sich das kleine Mädchen an die neuen Vorgänge gewöhnt, auch wenn sie noch immer für das Schicksal der Seele eines jeden Tieres, das sie tötete, zum ihr unbekannten Waldgott betete.&lt;br /&gt;
Schon bald fiel ihr das Fehlen des freudigen Zwitscherns kaum noch auf und die Harte Seite der Natur zog immer mehr in sie ein, auch wenn diese gemischt von warmen Momenten war, wie das abendliche Einschlafen mit der [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] in den Armen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===5. Kapitel===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Immer schwächer wurde der Sommer und der Herbst, der wie sein Freund Frühling sich oft wie das Seil fühlte, an dem Sommer und Herbst zogen, wurde immer dunkler und kälter. Die Stürme, die die Höhepunkte im Tauziehen zwischen Sommer und Winter für jeden sichtbar und hörbar machten, hatten schon seit einiger Zeit immer weiter an Stärke nachgelassen so wie es auch der Sommer getan hatte.&lt;br /&gt;
Immer weniger Zeit blieb dem kleinen Mädchen, das sich immer öfter morgens von Raureif befreien musste. Gelegentlich fielen früh morgens kleine weiße Flocken vom Himmel herab, setzten sich auf ihr blondes Haar und bildeten einen Schleier aus winzig kleinen Kristallen. Immer öfter froren ihr die Füße oder die Hände, manchmal kroch die Kälte sogar langsam die Beine hoch und hätte sie nicht die [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] gehabt, die sie des nachts wärmte, so wäre sie sicher oft schlotternd vor Kälte erwacht.&lt;br /&gt;
Sie hatte kaum noch Zeit, das wusste sie. Aber unbeirrt setzte sie Tag für Tag einen Fuß vor den anderen. Sie konnte nicht scheitern, sie durfte nicht! Was war schon so ein wenig Schnee im Vergleich zu dem, was ihre Schwester erleiden musste?&lt;br /&gt;
Und dann eines Tages, als die glänzende Himmelsscheibe bereits im Sinken inbegriffen war, sah sie Rauchschwaden hinter einem kleinen Weiler aufsteigen. Sie beschleunigte ihre Schritte und angespornt durch das Wettlaufen, das sich nun ergab, sprintete auch die [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] immer schneller, bis sie das Mädchen überholte und wenig später aus deren Sichtfeld verschwand.&lt;br /&gt;
Wie lange sie schon so rannte, wusste [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] nicht. Einzig und allein die stetig abnehmende Entfernung zu den Rauchschwaden und nicht die fast schon untergegangene Sonne war Mittelpunkt aller Gedanken des kleinen Mädchens. Je näher sie aber kam, desto mehr drangen schreckliche Geräusche an ihr Ohr, die sie an die unglaublich lauten Stürme im Herbst erinnerten. Oft hatte sie sich mitten in der Nacht, wenn es besonders stark stürmte, wie ein Kokon in ihre Decke eingerollt und sich vorgestellt, dass außerhalb des schützenden Mantels riesige Tiere, wie die aus der Geschichte des Greises, umher liefen und sich gegenseitig anschrien, was diesen Schrecklichen Krach erzeugte.&lt;br /&gt;
Hätte sie gewusst, was sie erwartete, so hätte sie in jenen Nächten wohl kein einziges Auge zu bekommen. Als sie sich immer weiter ihren Weg zwischen den mit einer hauchdünnen Schicht silbrigen Schnees bedeckten Bäumen des kleinen Weilers bahnte, schälten sich immer mehr die Umrisse kleinerer und größerer Häuser aus dem zwielichtigen Schatten der Bäume. Das Herz des Mädchen schlug ob der Vorfreude vielleicht endlich ihr Ziel erreicht zu haben immer schneller, bis es plötzlich zwei Schläge aussetzte während auch die kleinen Beine sich nicht mehr fortbewegen wollten.&lt;br /&gt;
Ein gewaltiges Brüllen, wie es dem stärksten Orkan alle Ehre bereitet hätte, erhob sich, als ein gewaltiger schwarzer Schatten sich auf die Reihe der Häuser zu bewegte. Nicht heimelige Kamine, nicht freundlich strahlende Herdfeuer hatten die Rauchschwaden erzeugt, die [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] angelockt hatten, sondern in Flammen stehende Barrikaden, die die Dorfbewohner scheinbar als Schutz errichtet hatten. Aber selbst diese hatten sie nicht vor dem bewahren können, was auf sie zurollte.&lt;br /&gt;
Verzweifeltes Rufen drang an [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]]s Ohren, als das Brüllen für einen Moment aussetzte. Langsam bewegte sie sich wieder, überzeugte ihre Füße mühsam zu jedem einzelnen Schritt und näherte sich so furchtbar langsam dem Chaos, das immer mehr von sich enthüllte.&lt;br /&gt;
Der gewaltige Schatten war stehen geblieben, bäumte sich in regelmäßigen Abständen auf und brüllte jedes Mal so laut, dass die nahestehenden Bäume wackelten. Vor ihm schälten sich nun auch kleinere Schatten mit langen Stäben aus dem flackernden Zwielicht der Flammen. Je näher das kleine Mädchen kam, desto mehr erkannte sie, dass es sich um Dorfbewohner zu handeln schien, die mit langen Speeren und allerlei zweckentfremdeten Ackergerät den riesigen Schatten, der längst durch die Barrikade gebrochen war, aufzuhalten versuchten.&lt;br /&gt;
Dann hörte sie plötzlich etwas, was nicht so recht in das Chaos passen wollte. Ein hohes Schreien drang an ihre Ohren, das nicht allzu weit entfernt seinen Ursprung haben konnte. In einem solchen Chaos hätte man erwartet, dass es ein furchterfülltes Schreien einer Frau ob der großen Gefahr sein müsste. Aber ein kleines Kind, jünger als die bisher unbemerkte Beobachterin, wankte kaum in der Lage richtig zu laufen mit seinen kurzen Beinen und immer wieder sich an den Häuserwänden abstützend auf den Kampf hinter der durchbrochenen Barrikade zu.&lt;br /&gt;
Doch auch der Schatten hatte das Geräusch bemerkt. [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] blieb abermals für einen Moment vor Schreck das Herz stehen, als sich das riesige Ungetüm dem wankenden Kind zu wandte. Aber diesmal setzten ihre Beine nicht aus, sondern beschleunigten Ihre Schritte. Unweigerlich dachte [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] daran, dass sie nicht schnell genug gewesen war um ihren kleinen [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]] hatte beschützen zu können und weigerte sich so etwas noch einmal zuzulassen.&lt;br /&gt;
Ihre Beine flogen förmlich über die leicht angefrorene Erde, näherten sich immer weiter dem Kleinkind und dem riesigen Schatten, der laut brüllend ebenfalls auf dieses aus der entgegen gesetzten Richtung zusteuerte. Ein verzweifelter Ruf aus der Kehle eines Mannes drang an die Ohren des Mädchens, aber kein einziger ihrer Gedanken war dazu in der Lage sich um dieses zu kümmern.&lt;br /&gt;
Mit Müh und Not erreichte sie das wankende Kind, das in dem Moment, in dem [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] hinter ihm zu Halt kam, endgültig der Schwerkraft Rechenschaft leistete und in die Arme des blonden Mädchens fiel. Doch auch der riesige Schatten hatte die Quelle des hohen Geräusches erreicht. Als eine besonders vorwitzige Flamme ihre Stimme erhob und den Schauplatz für einen Moment zur Gänze ausleuchtete, legte [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] unweigerlich die Arme fester um das Kleinkind in ihren Armen. Vor ihr erhob sich der Kopf einer gewaltigen schwarzen [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Schildkröte]], deren Augen zornig und mordlüstern das ungleiche Gespann anfunkelten.&lt;br /&gt;
Würde sie das Kind loslassen und sich vorsichtig entfernen, während das Ungetüm mit seiner Beute beschäftigt war, so würde sie vielleicht… Doch [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] schüttelte entschlossen das blonde Haupt und drückte das Kind nur stärker an sich. Der Blick ihrer Augen wurde gefährlicher, während sich diese leicht verengten. Sie würde nicht zulassen, dass erneut ein kleines Wesen, das auf ihre Hilfe angewiesen war, starb, weil sie zu zögerlich und zu schwach war. Ähnlich einer Bärenmutter, die ihr Junges vor hoffnungslos überlegenen Jägern nicht im Stich ließ, sondern die Jäger auch noch laut anbrüllte, war der Blick des jungen Mädchens. Das Brüllen aus diesem wurde immer spürbarer, so dass selbst die [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Schildkröte]] für einen Moment inne Hielt. Immer deutlicher wurde es, man war fast der Meinung, dass man es hören … und plötzlich erschallte ein gewaltiger und tiefer Schrei, als sich ein großer Schatten zwischen [[Wichtige_Personen_in_Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] und die [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Schildkröte]] schob.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===6. Kapitel===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unweigerlich hatte [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] ihre Augen geschlossen, als der zweite Schatten so nah vor ihr erschienen war, und rechnete jeden Moment damit die Flügelschläge des Todesboten zu hören.&lt;br /&gt;
Aber diese erschallten nicht, stattdessen entwickelte sich ein Sturm aus Schrei und Gebrüll der zwei riesigen Wesen direkt vor ihr. Je mehr sie aber ihre eigene Angst und ihr wild pochendes Herz beruhigte, desto mehr war sie in der Lage die tiefen Stimmen zu vernehmen:&lt;br /&gt;
„Geh mir aus dem Weg [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Bai Hu]]!“ donnerte die etwas entferntere Stimme zornerfüllt.&lt;br /&gt;
„Nein! Diese beschütze ich und du wirst sie nicht bekommen!“ erwiderte die nähere Stimme etwas leiser, aber mit einem gefährlichen Unterton.&lt;br /&gt;
„Die Menschen verdienen den Tod!“&lt;br /&gt;
„Nichts verdient den Tod. Oder hast du Xinglu’s Worte in deinem Zorn vergessen?“&lt;br /&gt;
„Du wagst es seine Worte in den Mund zu nehmen, nachdem ihr ihn verlassen habt?“ brüllte die fernere Stimme plötzlich noch lauter.&lt;br /&gt;
„Wir haben ihn verlassen nicht wegen dem, was er einst sagte, sondern wegen dem, was er nicht mehr sagt! Würde er zu dem zurückfinden, was wir immer verehrt haben, so würden wir sofort zurückkehren.“&lt;br /&gt;
Es wurde still für einen Moment. Fast ohnmächtig vor den riesigen Geschöpfen, deren Nähe sie deutlich spüren konnte, hatte [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] ihre Augen die ganze Zeit über fest zugekniffen und auch das Kleinkind in ihren Armen hatte sich nicht gerührt. Als es nun etwas ruhiger wurde, öffnete [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] vorsichtig ihre Augen und bestaunte das weiße mit schwarzen Streifen getigerte Fell einer riesigen [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]], die sich scheinbar schützend vor sie gestellt hatte. Doch Zeit für Worte blieb ihr nicht, denn schon bald ertönte die Stimme der [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Schildkröte]] erneut, wenn auch nicht mehr ganz so sehr vor Wut bebend.&lt;br /&gt;
„Ich werde mich zurückziehen und bei Xinglu auf dich warten. Wie es stets Tradition war, wirst du ihm das Wesen vorstellen müssen, dass du vor seinem Willen beschützt hast.“&lt;br /&gt;
Ein Rauschen ertönte, während sich die [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Schildkröte]] umdrehte.&lt;br /&gt;
„In einer Woche, zum Vollmond, falls du es nicht vergessen hast.“ Brummte sie.&lt;br /&gt;
„Ich habe es nie vergessen [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Xuan Wu]], nie...“&lt;br /&gt;
Und dann verschwand die gewaltige [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Schildkröte]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erst, als sich der Schatten des Tieres mit dem Schatten des großen Wald, der in einiger Entfernung zum Dorf zu sehen war, vereinigt hatte, ging ein spürbares Aufatmen durch die Dorfbewohner. Sie schienen sich nicht an der Gegenwart des zweiten Tieres zu stören, als sie an diesem vorbei auf [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] zu rannten. Das kleine Kind in ihren Armen begehrte plötzlich auf, als ein großer Mann mit einer eindrucksvollen Narbe über der Wange und schwarzem Haar vor [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] auftauchte und im nächsten Moment hob eben dieser das Kleinkind aus ihren Armen empor und drückte es an sich.&lt;br /&gt;
„Hast du Angst um deinen Papa gehabt?“murmelte der Mann, der voller Freude dem Kind die Nase stupste.&lt;br /&gt;
„[[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]]… wir müssen reden.“ Ertönte die tiefe Stimme nun einfühlsam und beruhigend aber mit einem kleinen Anflug von Sorge und lenkte [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] von dem rührenden Bild vor sich ab. Als sie ihre Augen dem großen Wesen zu wandte und sich die Blicke begegneten, atmete sie erschrocken ein.&lt;br /&gt;
„Bist du… das kleine Kätzchen?“&lt;br /&gt;
Und der Blick der eisblauen Augen des weißen [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]]s sagte mehr als Worte könnten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===7. Kapitel===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Was hat das alles zu bedeuten?“ Schrie [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] schon fast dem großen [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] entgegen.&lt;br /&gt;
Die Sonne schickte gerade ihre ersten Strahlen durch die kahlen Äste der Bäume und zeigte dem Mädchen, wie viel Zeit seit dem Verschwinden der [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Schildkröte]] vergangen war.&lt;br /&gt;
Die letzten Stunden hatte sie damit zugebracht sich der Versuche der Dorfbewohner sie wie eine Heldin zu feiern zu erwehren und immer wieder den Armen, die sie umschlingen wollten, zu entfliehen. Als die Menschen endlich eingesehen hatten, dass sie an derlei Feiern nicht interessiert war und ihr die Nähe zu so vielen Lebewesen sogar unangenehm war, hatten sie ihr endlich etwas Platz gelassen, ihr etwas zu essen und einen Platz zum Schlafen gegeben. Während dieser Stunden war [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Bai Hu]], so hatte ihn die [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Schildkröte]] genannt, wie vom Erdboden verschlungen gewesen und erst am nächsten Morgen, als [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] sich aus Gewohnheit bei der ersten Morgenröte aus dem Bett erhob und an die frische Luft ging, saß er plötzlich neben dem Haus und schaute sie lange Zeit stumm aus seinen eisblauen Augen an, bevor er sich erhob und langsam gen Waldgrenze trottete. Schnell war sie ihm gefolgt und rief ihm nun schon zum zweiten Mal dieselbe Frage entgegen:&lt;br /&gt;
„Sag es mir! Was hat das alles zu bedeuten? Antworte endlich!“&lt;br /&gt;
„Zügle dein Temperament. Ich höre dich.“ Antwortete der große [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] mit ruhiger und gedämpfter Stimme.&lt;br /&gt;
Es dauerte ein paar Momente, bevor [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] sich etwas beruhigt hatte und deutlich leiser entgegnete: „Aber warum antwortest du mir dann nicht?“&lt;br /&gt;
„Alles besitzt einen richtigen Ort und eine richtige Zeit.“&lt;br /&gt;
„Und erst jetzt stimmt beides überein?“&lt;br /&gt;
„Richtig..“ Der [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] hielt in seinem Gang inne und schaute sich in dem winterlichen Wald einige Momente lang um, bevor er fortfuhr.“Und Vieles ist nicht für die Ohren aller bestimmt.“&lt;br /&gt;
„Also sollen die Dorfbewohner davon nichts hören?“&lt;br /&gt;
„Du hörst zu.“ Abermals folgte eine Pause, die der [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] nutzte um wieder eine Pfote vor die andere zu setzen. „Diese Menschen haben den Zorn Xinglu’s auf sich gezogen und [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Xuan Wu]], der einzige von uns der bei ihm geblieben ist, war hier um das Urteil zu vollstrecken.“&lt;br /&gt;
„Xinglu? [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Xuan Wu]]? Ich verstehe nicht… Ich verstehe gar nichts!“ Brummte [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] in sich hinein.&lt;br /&gt;
„Xinglu ist der Waldgott. Der, nach dem du gesucht hast.“&lt;br /&gt;
Ein Moment der Stille folgte, in dem sich [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]]‘s Augen weiteten und sie tief Luft holte für die folgenden Worte:&lt;br /&gt;
„Aber dann bin ich ja am Ziel Dann wird Kigiku endlich geheilt!“ Sie griff in den Schnee, warf diesen voller Freude empor und drehte sich in dem kleinen Schneegestöber entzückt um sich selber.&lt;br /&gt;
„Ja und nein.“ Erschallte die Stimme des [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]]s. Abrupt blieb [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] stehen und schaute diesen entgeistert an.&lt;br /&gt;
„Er hat die Macht zu heilen, aber ob er das tun wird ist fraglich.“ [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Bai Hu]] atmete tief ein und aus, was dank seiner Größe einen imposanten Luftstrom erzeugte, der [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]]‘s Haar umher wirbelte.&lt;br /&gt;
„Aber darum geht es gerade nicht. Du hast dich dem Willen Xinglu’s entgegen gestellt und seinen Zorn auf dich gezogen.“&lt;br /&gt;
„Aber ich habe doch nur ein kleines Kind beschützt!“ Schrie [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] ihm entgegen.&lt;br /&gt;
„Das weiß ich und das wirst du ihm erklären müssen, wenn du vor ihm stehst.“&lt;br /&gt;
Das Mädchen schluckte geräuschvoll und sah den [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] mit einer Spur Furcht in den Augen an.&lt;br /&gt;
„Und was ist, wenn er mich nicht versteht? Was ist…?“&lt;br /&gt;
„Xinglu hat sich verändert. Wo einst Mitgefühl und Wut sich die Waage hielten, herrscht nun zumeist das Dunkle.“&lt;br /&gt;
„Aber wieso?... Und wieso kennst du ihn so gut? Wieso bist du kein kleines Kätzchen mehr? Wieso hast du mir geholfen? Wieso hast du den kleinen [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]] getötet?“ Platzte es aus [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] hervor.&lt;br /&gt;
„… Zeit und Ort [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]]… Zeit und Ort.“ Und im nächsten Moment war der große weiße [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] mit ein paar gewaltigen Sätzen im Wald verschwunden und [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] drehte sich langsam gen des erwachenden Dorfes.&lt;br /&gt;
„Wenn nicht jetzt, wann dann?“ Murmelte sie und machte sich auf den Weg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===8. Kapitel===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als das blonde Mädchen sich langsam durch den winterlichen Wald dem Dorf und dessen wärmeverheißenden Rauchsäulen näherte, schälte sich immer mehr die Silhouette eines Mannes aus dem morgendlichen Zwielicht heraus. Leicht war dieser Schatten mit dem Stein zu verwechseln, auf welchem er sich befand, aber mehr und mehr fiel die Unnatürlichkeit dieses Gebildes [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] ins Auge und so blieb sie nach einigen weiteren Schritten schließlich vor einem alten Mann stehen, der seine geschlossenen Augen dem Himmel entgegen gerichtet hatte.&lt;br /&gt;
Gerade öffnete sie den Mund, um etwas zu sagen, da hob der Alte die Hand und bedeutete ihr zu schweigen. Erst einige Momente später ertönte die brüchige Stimme und durchbrach die Stille.&lt;br /&gt;
„Ich weiß, dass du hier bist auch ohne deine Worte.... Die Bäume reden seit Wochen ununterbrochen über das Mädchen, das den Waldgott sucht. Und nun stehst du vor mir, blickst mit Augen um dich, die voller Fragen sind.“&lt;br /&gt;
„Die Bäume reden?“ Antwortete [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] verdutzt und verdeutlichte mit ihrer Frage die Worte des Mannes, der anfing zu kichern, nur noch mehr.&lt;br /&gt;
„Da reist sie mehrere Monde lang durch die Natur, lässt diese in sie einkehren aber kehrt selber nicht in sie ein… Natürlich reden sie! Sie reden schon viel länger als die Menschen.“&lt;br /&gt;
„Und ihr versteht sie? Wieso verstehen die Menschen sie nicht? Oder bin das nur ich?“&lt;br /&gt;
„Ja ich verstehe sie, aber ich bin einer der Letzten.“&lt;br /&gt;
„War das mal anders?“&lt;br /&gt;
Abermals kicherte der Alte, rückte auf seinem Stein zur Seite und bedeutete [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] neben ihm Platz zu nehmen. Nur zögerlich kam sie dieser Aufforderung nach und erst, als sie neben ihm saß, erhob der Mann wieder die Stimme.&lt;br /&gt;
„Ja war es. Wir sind, genauso wie alle Tiere, die Kinder der Natur und genauso wie Kind und Mutter sich verstehen, auch ohne sich direkt zu verstehen, so taten es Mensch und Natur. Manche Menschen verstanden sie besser, manche schlechter. Aber ein jeder tat es. Irgendwann aber, wenn das Kind nicht mehr auf die Mutter angewiesen ist, bricht dieses Verständnis.&lt;br /&gt;
Was bleibt dann zurück? Ein Kind, das sich seine eigene Welt mit seinen eigenen Kräften aufbaut, und eine Mutter, die immer noch versucht über ihr Kind zu wachen.“&lt;br /&gt;
„Also… Sind es wir Menschen, die nicht mehr zuhören?“&lt;br /&gt;
Die faltige und wettergegerbte Miene des Alten verzog sich zu einem breiten Lächeln.&lt;br /&gt;
„Richtig. Sie hat nie aufgehört zu sprechen und genau so habe ich von dir gehört.“&lt;br /&gt;
„Aber, wieso verurteilt der Waldgott, der doch die personifizierte Natur ist, die Menschen, wenn eine Mutter doch nie aufhört sich um ihre Kinder zu sorgen?“&lt;br /&gt;
Ein tiefes Seufzen entfuhr dem alten Mann, dessen Lächeln schnell einem traurigen Ausdruck wich.&lt;br /&gt;
„Wo zwei Wesen nicht miteinander sprechen, da können sie nicht mehr auf Sorgen, Ängste und Bedürfnisse eingehen. Die Menschen wollten und wollen sich ihr Leben auf eigenen Beinen aufbauen. Wollen mehr und mehr die Risiken, die die Natur als Mutter vieler Lebewesen für sie bereithält, beseitigen und verändern somit etwas, was bisher kein Wesen tat: die Natur selber.&lt;br /&gt;
Der Wald, in dem wir sitzen, erstreckte sich einst über fast die gesamte bekannte Welt und wo er nicht war, da waren Steppen, Wiesen und Auen. Je mehr der Mensch sich ausbreitete, desto mehr drängte er die anderen Lebewesen und sogar die Natur zurück.&lt;br /&gt;
Letztlich ist nichts gefeit vor der Angst vor Veränderungen und Tod und der Waldgott, der vor allem der Beschützer des Waldes und der Natur ist, ist diesen negativen Gefühlen stärker ausgesetzt, als es die Natur selber ist. Denn noch immer reden die Bäume zu den Menschen und hoffen, dass sie sie verstehen.“&lt;br /&gt;
Lange Zeit schwieg das Mädchen auf diese Worte hin und schaute niedergeschlagen auf den von dünnem Schnee bedeckten Boden.&lt;br /&gt;
„Kann ich lernen sie zu verstehen?“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===9. Kapitel===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Ende der Woche, das ähnlich dem Schwerte Damokles‘ ständig drohend über [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]]s Kopf hing, rauschte wie im Flug heran. Jeder Tag war geprägt von demselben Ablauf, der ihr eine Teilnahme am dörfischen Leben lediglich zu den Abendstunden erlaubte und sie sonst von früh morgens ab in den Armen der Natur und zwischen von Schnee bedeckten Bäumen den Worten des alten Mannes lauschen ließ.&lt;br /&gt;
Am Abend des letzten Tages, den sie zum ersten Mal zur Gänze im Dorf verbringen durfte, erklang ein lautes Rascheln am Rande des Dorfes. Die Dorfbewohner streckten ihre Köpfe voller Furcht vor einem neuen Angriff aus den Fenstern und hier und dort erklangen Stimmen, die von der zu großen Ruhe in den letzten Tagen sprachen, die sie als Anzeichen für den nun kommenden Sturm sahen. Als sich die ersten bereits anschickten um wie vor einer Woche mit Feuer und behelfsmäßigen Waffen ihre Liebsten zu verteidigen, trat [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] aus der Hütte, in der sie hatte nächtigen dürfen.&lt;br /&gt;
Ohne ein Wort ging sie an der kleinen Gruppe Männer vorbei, legte einem nach den anderen beruhigend die Hand auf die Schulter und ging alleine gen Waldgrenze. Einen merkwürdigen Einfluss hatte sie auf die Bewohner, die sich langsam zurückzogen aber erst zur Ruhe kamen, als sie das Mädchen begleitet von einem großen Schatten im Dunkel des Waldes hatten verschwinden sehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]]s Reise führte sie entlang an den ihr bekannten Bäumen und Lichtungen immer tiefer in den riesigen Wald. Stumm folgte sie dem Schatten des großen [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]]s, dessen weißes Fell gelegentlich im Lichte eines vorwitzigen Mondstrahles aufzuglühen schien, aber dann sofort wieder erlosch. Kein Wort verlor das imposante Tier und ließ ihr somit sowohl die nötige Ruhe als auch Zeit um sich auf das Kommende vorzubereiten.&lt;br /&gt;
Viele Stunden lang liefen sie so an riesigen schneebedeckten Bäumen vorbei, deren imposante Statur Geschichten über Zeiten zu erzählen schien, in denen der Waldgott friedlich durch diese vergessenen Haine wandelte und den Bäumen dabei half zu wachsen. Immer weiter ging die Reise durch das Reich des Waldgottes und schließlich kündigte ein gewaltiges Tosen vom nahen Ende des Weges.&lt;br /&gt;
Und als der große [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] zum ersten Mal seit Stunden anhielt, um den Kopf gen der Quelle des Geräusches zu wenden, stockte [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] der Atem. Vor ihnen erstreckte sich ein riesiger Wasserfall, der seine Wassermassen von der Spitze eines hohen Berges hinab zu einem See schickte, der sich zu ihren Füßen erstreckte. Das aufgespritzte Wasser verteilte sich vom Berg herab langsam über die gesamte Lichtung , fing das Mondlicht ein und ließ die Umgebung gleich millionen winziger fallender Sterne in dessen silbrigen Licht erstrahlen.&lt;br /&gt;
„Dort oben ist Xing Lu’s Hain. Es ist lange her, seit ich dort war, und noch länger ist es her, seitdem die Füße eines Menschen diesen Boden berührt haben... Um dort hinauf zu kommen, wirst du auf meinen Rücken steigen und dich gut festhalten müssen.“ Erklang die tiefe Stimme des [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]]s, der sich auf den Boden gelegt hatte und geduldig abwartete, bis [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] auf seinen Rücken gestiegen war. Erst dann erhob er sich wieder und hätten sich ihre Hände nicht in dem weißen Fell verkrallt, so wäre sie bei den folgenden gewaltigen Sprüngen des Tieres, die die Zwei in Windeseile dem Scheitel des Wasserfalls näher brachten, sicherlich in die Tiefe gestürzt.&lt;br /&gt;
So aber erblickte sie bald, nachdem sie sich wieder getraut hatte ihre Augen zu öffnen, einen wunderschönen silbern glänzenden See, dessen Oberfläche so glatt wie ein Spiegel den Sternenhimmel reflektierte und dem Auge vorgaukelte einen zweiten Himmel zu den eigenen Füßen zu sehen, samt einer dunkelgrünen Wiese, die gespickt von allerhand Blumen ohne den Makel einer einzigen Schneeflocke dem Winter trotzte. Sie war im Hain des Waldgottes angekommen und erst, als sie die Augen von dessen Schönheit abwenden konnte, erblickte sie eine dunkle Gestalt, die auf der Insel mitten im See zu warten schien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===10. Kapitel===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vollkommen still lief [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Bai Hu]] an der Seite [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]]s über die wunderschöne Wiese dem See, der Insel und der Gestalt auf dieser entgegen. Sogar das große Tier, das in seinem Leben schon so viel erlebt hatte, war ob dem, was kommen würde, angespannt und dabei unbewusst in sein Jagdverhalten zurückgefallen.&lt;br /&gt;
Kein Wort verlor er, kein ungestüm umgeknickter Grashalm oder unvorsichtig berührter Kieselstein sprach vom Gang des Tieres und hätte er nicht gelegentlich tief Luft geholt, um nicht vor Anspannung zu platzen, so hätte [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] ihn wahrscheinlich völlig vergessen.&lt;br /&gt;
Das Mädchen indes lief mit ruhigem und bestimmten Schritten auf den See zu, ließ sich von dem [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] mit einem Sprung über diesen befördern, und glitt ohne aus der Ruhe zu kommen von dessen Rücken direkt auf die kleine vom Schatten einer Wolke verdeckte Insel vor die dunkle Gestalt.&lt;br /&gt;
Der Blick zweier großer violetter Augen legte sich auf sie, als ihre eigenen Augen sich langsam erst dazu überwinden mussten die ungewöhnlichen Pfoten, die einer Mischung aus Menschenfüßen und Bärentatzen zu entsprechen schienen, und dann den im Schatten liegenden Körper hinauf bis zu den Augen des Wesens zu betrachten. Als sich der Blick der zwei Wesen traf, stockte dem Mädchen der Atem und für einen Moment fühlte sie die bodenlose Wut des Schattens vor ihr. Erst nach einigen Momenten fiel ihr auf, dass sich der [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] neben ihr vor dem Wesen verneigte und so tat sie es ihm schnell und etwas überhastet gleich.&lt;br /&gt;
„Es ist lange her [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Bai Hu]].“ Ertönte die Stimme des Wesens schneidend wie der Wind im Herbst sofort, als sich [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] verneigt hatte, als ob das Wesen darauf gewartet hätte.&lt;br /&gt;
„Xinglu.“ Antwortete der [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] schlicht, aber ehrerbietend.&lt;br /&gt;
„Sag mir, warum muss mein Hain die Füße dieser Kreatur ertragen? Warum beschütztest du es vor meinem Urteil?“&lt;br /&gt;
„Weil ich versprach sie zu beschützen und ihr zu helfen, weil sie mit deinem Urteil über die Menschen des Dorfes nichts zu tun hatte und weil die Menschen nicht das sind, was du in ihnen siehst.“&lt;br /&gt;
„Xinglu’s Urteil betrifft alle Menschen!“ Ertönte die wütende tiefe Stimme der riesigen [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Schildkröte]], als sich diese aus dem See erhob und geschwind auf die Insel neben den Schatten schob.&lt;br /&gt;
„Und warum maßt du es dir an ein Urteil über Xinglu’s Urteil zu fällen [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Bai Hu]]?“&lt;br /&gt;
Der [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] atmete tief ein, um zu einer Antwort auf den Angriff [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Xuan Wu]]’s anzusetzen, aber die Stimme des Schattens ließ ihn innehalten.&lt;br /&gt;
„Ich habe [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Bai Hu]]’s Gründe gehört und im Moment soll mir dies reichen.“ Der Blick der violetten Augen richtete sich wieder auf [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]]. „Nun erzähl mir deinen Namen kleine Kreatur und begründe mir, warum du ein Wesen vor meinem Urteil bewahrtest.“&lt;br /&gt;
Aber dem Mädchen stockte der Atem abermals, als es nun die volle Aufmerksamkeit auf sich lasten fühlte. Nervös spielte sie mit ihren Daumen und hatte ihren Blick gen Boden gerichtet, als sie endlich die Kraft fand zu antworten:&lt;br /&gt;
„Mein Name ist [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]]… Und ich wollte einfach nicht zulassen, dass ein kleines hilfloses Wesen vor meinen Augen stirbt, weil ich nicht eingriff… Nicht noch einmal…“ Bilder des roten [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]]s schossen aus ihrem Gedächtnis hervor und trieben ihr Tränen der Trauer in die Augen.&lt;br /&gt;
„Nicht noch einmal?... Ich muss jeden Tag dabei zusehen, wie kleine hilflose Wesen vor meinen Augen sterben, weil andere Wesen maßlos leben wollen… Nicht noch einmal… Ich kann es nicht fassen… Was weißt du kleine Kreatur denn schon von Leben und Tod?“&lt;br /&gt;
Die Stimme des Schattens, war sie zuvor schon schneidend gewesen, hatte sich nun auch noch gleich einem Orkan erhoben und donnerte ehrfurcht erregend über den Hain, so dass ein jeder, der sie vernehmen konnte, den Kopf einzog und still ausharren wollte, bis der Sturm vorbei war.&lt;br /&gt;
„Sie weiß so viel wie man eben in einem Leben in der Natur lernen kann.“ Erschallte auf einmal eine hohe Stimme, die vom Himmel zu kommen schien. „Sie hat die tägliche Furcht und Ungewissheit gespürt, hat die Freuden über die einfachsten Dinge genossen und die Trauer über den Verlust der wertvollsten Dinge erlebt. Maßt du dir nun schon an das Recht auf Trauer und Schmerz gepachtet zu haben Xinglu?“&lt;br /&gt;
Und plötzlich landete direkt hinter [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] ein großer [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]], von dessen Federkleid sich ein paar rote Federn lösten und langsam um das Mädchen herum zu Boden glitten. Beim Anblick dieser Federn schossen dem Mädchen nur noch mehr Tränen in die Augen und sie befürchtete, dass ihr Kopf ihr einen Streich spielen würde, denn diese Federn würde sie überall wiedererkennen.&lt;br /&gt;
„Bist du so verbittert Xinglu, dass du nicht einmal erkennst, dass dieses Mädchen erst einige wenige Sommer alt ist, aber durch das Leben und die Reise in der Natur viel schneller gealtert und gewachsen ist? Erkennst du nicht, was du vor dir siehst?“&lt;br /&gt;
„[[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Zhu Que]]… worauf willst du hinaus? Erklär dich, wenn du dich schon einmal zu uns auf den Boden herablässt!“ Donnerte der Schatten abermals entgegen.&lt;br /&gt;
„Die Natur selber hat [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] auf ihrer Reise geholfen und sie wachsen lassen, um sie auf das kommende vorzubereiten. Willst du als Wächter und Aspekt dich nun gegen den Willen der Natur stellen?“&lt;br /&gt;
Ein tiefes Rauschen war zu hören, als der Schatten sich zu [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] hinab beugte und zielsicher ihrem Gesicht entgegen atmete und sie näher betrachtete. Hätte das Mädchen dies normalerweise als sehr unangenehm empfunden und sich scheu weggedreht, so blieb sie wie angewurzelt stehen und betrachtete sich stattdessen ebenfalls eingehend.&lt;br /&gt;
Sie hatte vor Wochen, vielleicht vor Monaten sogar aufgehört sich selber zu betrachten und so war ihr nie aufgefallen, dass ihr Körper in ihren einstmals kindlichen Augen riesige Züge angenommen hatte. Sie war stark gewachsen, hatte wahrscheinlich Kigiku eingeholt und noch ein wenig weiter gewachsen. Unter ihrer Jacke wölbten sich zwei Hügel nach außen, deren Maße wohl noch wachsen würden, wenn sie sich wieder einigermaßen ernähren würde. Auch ihr Haar war immer länger geworden und glich der goldenen Mähne eines Löwen. War sie vor ihrer Reise noch ein normales 10 Jahre altes Mädchen gewesen, so glich ihre Statur nun mehr der einer 15jährigen.&lt;br /&gt;
Sie kam aus dem Staunen nicht mehr heraus und verlor ob dieser Erkenntnis auch für einen kurzen Moment den Gedankengang, der ihr zuvor die Tränen in die Augen getrieben hatte. Aber dann brachte ihn eine rote Feder, die direkt vor ihren Füßen lag, wieder zurück.&lt;br /&gt;
„Du bist doch der kleine rote [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]] oder? Du lebst?“ Hauchte sie mit nach oben gerichteten Gesicht dem Kopf des gewaltigen [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]]s entgegen, der hinter ihr saß und dessen Oberkörper über ihr aufragte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===11. Kapitel===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Ja [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] ich lebe.“ Antwortete der [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]] mit sanfter Stimme, so dass [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] fast der Meinung war ein Lächeln auf dem weit entfernten Gesicht erkennen zu können.&lt;br /&gt;
„Nicht nur ergreifst auch noch du Partei für diese Kreatur, sondern du kennst sie auch noch [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Zhu Que]]? Was geht hier vor?!“ Schaltete sich die schwarze [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Schildkröte]] erneut ein und der große [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]] holte tief Luft, um zu einer Erklärung anzusetzen.&lt;br /&gt;
„Dass ihr es nicht vernommen habt, wundert mich nicht, aber vor fast einem Jahr vernahm ich die Klagen eines kleinen Baches weit im Westen. Als ich mich ihm näherte und ihn fragte, was es mit seinen traurigen Worten auf sich habe, erzählte er mir von seinem Fehler. Er habe, so berichtete er mir, in dem Versuch ein kleines Mädchen mit blondem Haar aufzumuntern einen alten Wanderer zu dieser gelockt, damit dieser sie mit seinen Geschichten aufmuntern könne. Als der Wanderer dem Mädchen von dem Waldgott erzählte, schnappte dieses sich seine Sachen und lief los, um den Waldgott zu finden und um Hilfe zu bitten. Aber wie sollte ein kleines Mädchen alleine überleben?&lt;br /&gt;
Ich beschloss also dem Bach zu helfen und dem Mädchen beizustehen. So begleitete ich [[Wichtige_Personen_in_Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]], das Mädchen aus der Geschichte des Baches, als kleiner [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]] und lehrte sie durch mein Beispiel vom Leben in der Natur.&lt;br /&gt;
Als der Herbst kam und die Zeit meiner Herrschaft sich dem Ende entgegen neigte, traf ich [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Bai Hu]] und bat ihn mir zu helfen. Fortan übernahm er es [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] zu begleiten, nachdem wir es so haben aussehen lassen als ob ich durch die Krallen [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Bai Hu]]’s gestorben wäre.&lt;br /&gt;
Während wir uns aber um [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] kümmerten, bemühte sich die Natur selber ebenfalls um [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]], half ihr beim Wachsen, beim Verstehen und beim Leben. Schon bald hätte sie uns nicht mehr gebraucht, aber wir waren zu neugierig auf das, was kommen könnte.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lange Zeit herrschte Stille, während der Schatten [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] eingehend musterte. Schließlich aber erhob er die Stimme, deren Worte er scheinbar direkt an [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] richtete.&lt;br /&gt;
„Würde ich dich am liebsten auf der Stelle zertreten für den Verstoß gegen mein Urteil, für die Schritte auf dem Boden meines Haines und für die Anmaßung, in der sich jene zwei auf deine Seite stellten und dich beschützten, so kann ich doch das Wirken der Natur an und in dir sehen.&lt;br /&gt;
Nun stelle ich dir also folgende Frage: Würdest du das Dorf, deren Bewohner dir in der letzten Woche Obdach gewährten, verlassen und zulassen, dass ich es mitsamt seiner Bewohner vernichte, wenn ich dafür deine Schwester Kigiku heile?“&lt;br /&gt;
[[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]]s Augen weiteten sich bei diesem Angebot genau so sehr wie sich die Augen des [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]]s und des [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]]s vor Wut verengten. Beide waren außer sich vor Zorn über die Hinterlist der Worte ihres Gottes, aber keiner von beiden hatte das Recht den Mund zu öffnen.&lt;br /&gt;
„Woher weißt du von Kigiku?“ Antwortete [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] stockend, woraufhin der Schatten lediglich tiefkehlig lachte.&lt;br /&gt;
„Ich weiß viele Dinge. Nun aber entscheide dich und lass dich nicht davon einnehmen, dass du deine Schwester nicht mehr lebendig antreffen würdest, wenn du dich jetzt auf den Rückweg begibst.“ Woraufhin der Schatten erneut lachte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===12. Kapitel===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Immer mehr Tränen schossen [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] in die Augen, ließen diese nach und nach überquellen und liefen dann eine nach der anderen die Wangen des Mädchens hinab, bis sie sich von diesen lösten und gen Boden fielen. Die kommende Entscheidung war die schwerste, die sie jemals hatte treffen müssen und es war der erste Moment, in dem sie ihre Reise in Frage stellte.&lt;br /&gt;
„Ich… Die Menschen sollen leben.“ Brachte sie schluchzend hervor und sah gleichzeitig ihre kranke Schwester vor ihren Augen, deren endgültiges Todesurteil sie nun unterschrieben hatte und die sie wohl nie wieder sehen würde.&lt;br /&gt;
„Was?!? Du maßt es dir an…?!?“ Donnerte die Stimme des Schattens wieder hervor, wurde aber von [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Bai Hu]] abrupt unterbrochen.&lt;br /&gt;
„Sie hat sich entschieden Xinglu. Hör auf mit deinen Spielen und sieh ein, dass du dich geirrt hast.“&lt;br /&gt;
„Gut, ich stehe zu meinem Wort. Aber ich habe nirgends von dem Leben des Mädchens geredet. Sie hat sich meinem Urteil entgegen gestellt und muss nun die Konsequenzen tragen!“&lt;br /&gt;
Schreckhaft atmete [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] ein und schaute mit geweiteten Augen auf den Schatten vor sich.&lt;br /&gt;
„Aber ich darf nicht ohne Weiteres nehmen, was die Natur gewährt hat… Also wirst du dir dein Leben verdienen müssen kleines Mädchen. Schließe die Augen und lass mich sehen, ob der Geist der Natur wirklich in deinen Knochen steckt.“&lt;br /&gt;
Und so sehr [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] auch dagegen ankämpfte, ihre Augenlider schoben sich unweigerlich vor ihre Pupillen und schon bald verschwammen die Bilder vor ihren Augen und die Gedanken in ihrem Kopf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie spürte weiches feuchtes Gras zwischen ihren blanken Zehen und eine Eule schickte ihren Ruf durch die Luft vorbei an ihren Ohren. Als sie die Augen langsam öffnete, sah sie sich inmitten eines großen Waldes stehen, deren Bäume genauso wie der Wald selber kein sichtbares Ende zu haben schienen. Alles an dem Wald wirkte merkwürdig urtümlich und erinnerte sie an die riesigen Bäume, die sie in der Nähe des Wasserfalls und des Haines gesehen hatte.&lt;br /&gt;
Erneut riss sie der Schrei der Eule aus den Gedanken und ließ in diesen Platz genug für die Erkenntnis, dass die Sonne gerade untergegangen war und die Schatten im Wald immer mehr die Oberhand gewannen.&lt;br /&gt;
Und dann spürte sie es, eine Präsenz im Schatten und der Blick unsichtbarer Augen auf ihrem Rücken. Die feinen Härchen auf ihrem Nacken stellten sich auf, sie machte einen zaghaften Schritt nach hinten und drehte sich dann plötzlich herum um loszurennen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===13. Kapitel===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Wind pfiff ihr ins Gesicht, sauste ihr um die Ohren und ließ den Klang seiner Stimme in diesen erklingen. Immer wieder schlugen ihr kleinere Äste, die sie nicht rechtzeitig bemerkt hatte, gegen den Körper und hinterließen an diesem immer mehr kleine Schnitte aus denen schon bald feine Bluttropfen hervorquollen. Schneller und schneller lief [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] durch den dunklen Wald, der sein wunderschönes Kleid abgelegt hatte und ihr nun seine dunkle und gefährliche Seite zeigte.&lt;br /&gt;
Wie konnte dies nur derselbe Wald, derselbe Ort sein, der sie mit den ersten Bildern verzaubert hatte? Fragte sie sich, als sie sich in Sicherheit wähnend an einen Baum lehnte und umschaute. Schon seit einiger Zeit hatte sie die Präsenz in ihrem Rücken nicht mehr gespürt. Sollte sie dieses Etwas wirklich abgehängt haben? Sie schaute sich nervös um, ließ den Blick ihrer Augen durch die Dunkelheit wandern und versuchte ihr pochendes Herz zu beruhigen. Es war schwer in der Dunkelheit überhaupt etwas auszumachen und immer wieder machte ihr Herz einen furchtsamen Sprung, wenn die Schatten der Bäume ihr obskure Wesen, die mit langen feingliedrigen Armen in der Dunkelheit zu tanzen schienen, vorspielten.&lt;br /&gt;
Plötzlich blitzte in der Dunkelheit etwas auf. Noch bevor sich die Härchen auf ihrem Nacken aufstellen konnten, war sie schon wieder los gerannt und hetzte durch den Wald. Das Blut, das sich in der kurzen Zeit der Rast auf ihrer Haut gesammelt hatte, wurde vom Gegenwind weggeweht und hinterließ eine feine rote Spur, der man viel zu leicht folgen konnte.&lt;br /&gt;
Wie sollte sie nur dem Schrecken, der mit Sicherheit den Tod bringen würde, entkommen? Wie sollte sie den Anbruch des Tages und das erste Licht, das die Schatten vertreiben würde, nur wieder erleben? Und wie sollte auch nur ein Mensch in dieser schrecklichen Umgebung überleben können?&lt;br /&gt;
Völlig außer Atem rannte das Mädchen dennoch weiter. Immer, wenn sie die Gefahr gegen einen Baum zu laufen ignorierend einen Blick über die Schulter warf, konnte sie einen formlosen Schatten im Schatten sehen, der der blutigen Spur folgte. Nein sie wunderte sich nicht mehr, dass die Menschen sich vor dieser Umgebung fürchteten und die Natur verändern wollten, um in ihr zu überleben. In dieser schrecklichen Umgebung würden sie nie anders überleben können!&lt;br /&gt;
„Vieles, das auf den ersten Blick schrecklich wirkt, ist nur ungewohnt für die Augen.“&lt;br /&gt;
Ertönte plötzlich die raue Stimme des alten Mannes in ihrem Kopf und sie erinnerte sich an die vielen Stunden, in denen er ihr eigentlich nur von der Natur erzählte.&lt;br /&gt;
„ Ein Wolf tötet nicht, weil er grausam sein möchte. Ein Wolf tötet, weil er überleben will. Der Wille zu Überleben ist das, was uns alle – selbst die Pflanzen – vereint.“&lt;br /&gt;
Aber dieses Ding, was auch immer es ist, ist böse! Das konnte sie deutlich spüren. Sie konnte spüren wie es Millimeter um Millimeter näher kam, sich wieder zurückfallen ließ und dann wieder langsam näher kam. Und das alles nur, um mit ihr zu spielen, um ihr den Schrecken in Mark und Bein zu jagen!&lt;br /&gt;
„Wahre Boshaftigkeit gibt es in der Natur nicht. Sie ist eine Erfindung der Menschen, um die Natur zu verteufeln.“&lt;br /&gt;
Aber sie konnte das Böse in diesem Ding eindeutig spüren. Und inmitten dieser schrecklichen Umgebung war niemand, der ihr helfen konnte. Sie war alleine.&lt;br /&gt;
„Niemals bist du alleine. Stets wirst du einen Baum, eine Blume oder zumindest einen Grashalm in der Nähe finden. Deine Mutter wird immer da sein und dich beschützen.“&lt;br /&gt;
Und auf einmal blieb [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] stehen. Langsam drehte sie sich zur Seite und legte die Stirn gegen die Rinde eines der riesigen Bäume. Wie hatte sie nur diese sanften Riesen verteufeln können? Wie hatte sie nur diese Umgebung als schrecklich bezeichnen können?&lt;br /&gt;
Sie schloss die Augen und wartete auf die Schritte, die sich sicher bald nähern und ihren Tod bedeuten würden. Aber sie würde nicht mehr rennen. Sie vertraute auf ihre Mutter und legte ihr Leben in deren Arme.&lt;br /&gt;
Und dann hörte sie ein leises Flüstern.&lt;br /&gt;
„Wie sich die Arme an mich lehnt. Oh du Arme, hör auf zu weinen.“&lt;br /&gt;
„Das sind keine Tränen, das ist Blut. Bist du zu hölzern geworden um den Unterschied zu merken?“&lt;br /&gt;
„Sie blutet? Warum denn nur?“&lt;br /&gt;
„Weil selbst kleine Äste die weiche Haut zerschneiden können.“&lt;br /&gt;
„Schau nur wie sie zittert.“&lt;br /&gt;
„Wie gerne würde ich ihr helfen.“&lt;br /&gt;
„Ich auch.“&lt;br /&gt;
„Ich auch.“&lt;br /&gt;
„Aber sie kann uns nicht hören.“&lt;br /&gt;
„Wir können sie nicht trösten.“&lt;br /&gt;
„Wir können sie nicht beschützen.“&lt;br /&gt;
„Würde sie uns nur hören können.“&lt;br /&gt;
„Wieso kann sie uns nicht hören?“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Ich kann euch hören!“ Schrie [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] mit all ihrer Kraft. „Bitte helft mir!“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Sie kann uns hören?“&lt;br /&gt;
„Sie möchte unsere Hilfe?“&lt;br /&gt;
„Wie lange ist es her?“&lt;br /&gt;
„Sollen wir singen?“&lt;br /&gt;
„Ja lasst uns singen!“&lt;br /&gt;
„Ja..Singen!“&lt;br /&gt;
Und plötzlich schwoll das Flüstern, war es zuerst noch leise und kaum zu hören gewesen, immer weiter an, gewann an Stärke und glich schon bald einem Orkan aus unterschiedlichen Stimmen, die durcheinander riefen. Nach und nach hörten die Stimmen auf zu rufen und fingen stattdessen an leise zu summen. Das Summen wurde immer lauter, übertönte schließlich die letzten Stimmen und brachte mit seinen tiefen Tönen [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]]s Innere sanft zum vibrieren.&lt;br /&gt;
Eine tiefe und warme Stimme erschallte, sang von den Strahlen der Sonne und den Tränen des Mondes und plötzlich setzten alle Stimmen in dieses Lied mit ein.&lt;br /&gt;
Es war das Lied der Schöpfung, die Erzählungen des ersten Baumes, der als Knospe miterlebt hatte wie Mond und Sonne von den Göttern auseinander gerissen wurden und fortan nie wieder zusammen sein und zugleich erstrahlen durften. Um wenigstens die Wärme des anderen und dessen Spiegelbild für wenige Momente zu erhaschen, nachdem dieser schwinden musste, erschufen die Zwei die Natur und die Wärme der Sonnenstrahlen sowie die Liebe in den Mondtränen hauchten der kargen Erde Leben ein.&lt;br /&gt;
Der Erste aber, der stark genug gewesen war vor all diesem bereits als Knospe den Boden zu durchbrechen, wuchs und wuchs bis er groß und prächtig war. Er war der Stärkste von allen und schließlich hob ihn der Mond aus der Erde und gab ihm die Fähigkeit zu wandern. So wurde der Erste als Xinglu, der Wanderer, bekannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Sie ist eingeschlafen.“&lt;br /&gt;
„Sie ist sicher.“&lt;br /&gt;
„Der Schatten ist fort.“&lt;br /&gt;
Das Flüstern der Bäume, sehr zaghaft und leise um das Mädchen nicht zu wecken, flog einige Zeit später dem Winde gleich wieder durch die Luft.&lt;br /&gt;
„Sie muss zurück.“&lt;br /&gt;
„Ja das muss sie.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===14. Kapitel===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Hört ihr das? Sie singen! Sie singen für das Mädchen, sie singen für [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]]!“ Stellte die große [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Schildkröte]] fassungslos fest, während sie sich im Kreis drehte und dem Lied der Bäume lauschte.&lt;br /&gt;
Das Geräusch des schabenden Panzers zusammen mit den Worten aus tiefer Kehle drangen durch die Schleier des Schlafes und holten [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] aus diesem empor.&lt;br /&gt;
„Sie kommt zu sich. Sie hat überlebt!“ Ertönte die Stimme des [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]]s ganz nah vor [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]]s Gesicht. Und als sie die Augen öffnete, sah sie die Gesichter des [Geschichte von Taki#Der rote Vogel - Suzaku|Vogel]]s und des [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]]s dicht über ihrem eigenen schweben und sie mit besorgten Blicken anschauten, bevor sie anfingen breit zu lächeln.&lt;br /&gt;
„Wo bin ich?“ Murmelte sie schlaftrunken, während sie sich den Schlaf aus den Augen rieb.&lt;br /&gt;
„Du bist im Hain des Waldgottes. Du hast geschlafen und wurdest im Traum auf die Probe gestellt.“&lt;br /&gt;
Antwortete [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Bai Hu]], der sich mit einem langgestreckten Seufzer anscheinend nach einer halben Ewigkeit wieder legte und sich wohlig streckte.&lt;br /&gt;
„Habe ich bestanden?“&lt;br /&gt;
[[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Zhu Que]] öffnete den Schnabel, anscheinend um antworten zu wollen, aber die tiefe Stimme Xinglu’s unterbrach ihn.&lt;br /&gt;
„Du hast mehr als das.“ Der riesige Schatten bewegte sich zum ersten Mal, seitdem [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] im Hain war, und schob sich langsam in das fahle Licht des Mondes.&lt;br /&gt;
„Niemals hätte ich erwartet, dass sie für dich singen würden. Niemals hätte ich erwartet, dass sie dieses Lied anstimmen würden.“&lt;br /&gt;
Murmelte das Wesen, dessen Körperbau dem eines Menschen glich, nur glichen Hände und Füße mehr einer Mischung aus Menschenhand und Bärentatze und die Haut schien aus einer rissigen und vor Alter schon schwarz gewordenen Baumrinde zu bestehen. Das Gesicht schließlich war dem eines Hirsches nachempfunden, nur dass sich Flechten aus großen Baumblättern vom Kopf über die Schultern des Wesens ergossen.&lt;br /&gt;
„Sie sangen von dir nicht wahr?“ Fragte [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] das Wesen, dessen große Augen von großer Trauer sprachen.&lt;br /&gt;
„Ja. Ich habe dieses Lied geschrieben und es einem jeden Baum früher vorgesungen, wenn er noch klein und schwach war. Das Lied half ihnen zu wachsen und den Gezeiten zu widerstehen, so dass sie fast so groß wurden wie ich einst. Deswegen nennt man es auch das Baumlied. Früher kannte es ein jeder Baum.“&lt;br /&gt;
„Deswegen sind die Bäume in der Nähe des Haines also so groß und der Winter dem Hain so fern!“&lt;br /&gt;
„Früher waren alle Bäume so groß. Damals wanderte der Wanderer noch jeden Tag über die Erde und sang zu jedem Baum.“ Mischte sich eine raue Stimme plötzlich ein und alle, egal ob Mensch, Tier oder Gott wandten dem Ursprung der Stimme den Kopf zu.&lt;br /&gt;
Ein alter Mann kam mit hinkenden Schritten über die Wiese dem See und der Insel entgegen und winkte dem Mädchen entgegen, das die Augen vor Staunen weit aufgerissen hatte.&lt;br /&gt;
„Du? Was machst du denn hier?“ Rief sie ihm entgegen. Anstatt aber eine Antwort des Mannes zu erhalten, erklang die Stimme des Waldgottes.&lt;br /&gt;
„[[Geschichte von Taki#Der blaue Drache – Seiryu|Quing Long]]. Jetzt wundert mich gar nichts mehr. Hast du [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] beigebracht zu den Bäumen zu sprechen?“&lt;br /&gt;
„Ich habe ihr lediglich von der Natur erzählt Xinglu. Alles Weitere hat sie selber erlernt.“&lt;br /&gt;
„[[Geschichte von Taki#Der blaue Drache – Seiryu|Quing Long]]?“ Verwirrt schaute [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] zwischen dem Alten und Xinglu hin und her.&lt;br /&gt;
Auf dem Gesicht des Alten aber, der am nahen Ufer des Sees angelangt war, bildete sich ein Lächeln und plötzlich erhob sich an derselben Stelle, an der der Alte soeben gestanden hatte, ein großer [[Geschichte von Taki#Der blaue Drache – Seiryu|blauer Drache]] in die Luft, nur um neben Xinglu wieder zu landen.&lt;br /&gt;
„Du hast es schon immer geliebt dich zu verkleiden.“ Murmelte die [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Schildkröte]].&lt;br /&gt;
„Du musst verstehen, dass ich dir nicht die Wahrheit zeigen durfte [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]]. Ich bin der Letzte der Vier und Erster des Kreises. [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Xuan Wu]], [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Zhu Que]], [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Bai Hu]] und ich, [[Geschichte von Taki#Der blaue Drache – Seiryu|Quing Long]] sind die 4 Wächter des Waldgottes und die ersten der Tiere, zu denen er wie zu den Bäumen sang. Ein jeder von uns ist die Inkarnation einer der Jahreszeiten. Ich bin der Frühling, [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Zhu Que]] ist der Sommer, [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Bai Hu]] ist der Herbst und [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Xuan Wu]] ist der Winter. Einst wandelten wir an der Seite Xinglu’s über die Erde. Als er sich aber veränderte, wandten drei von uns ihm den Rücken zu und nur[[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Xuan Wu]] blieb bei ihm.“&lt;br /&gt;
„Aber was habe ich damit zu tun? Ich wollte doch nur Kigiku retten.“&lt;br /&gt;
„Und in diesem einfach Streben hast du es geschafft mich an die Anfänge und das Gute in euch Menschen zu erinnern. Ich war es, der dich im Wald der Träume gejagt hat und hätten dir die Bäume nicht geholfen, so hätte dein Herz schließlich vor Angst aufgehört zu schlagen. Als aber die Bäume anfingen zu singen, da erinnerte ich mich. Sie sangen aber nicht nur von mir, sondern auch von dir. Sie sangen davon wie viel Angst du in der Dunkelheit hast, was für einen Weg du zurücklegen musstest und wie gerne sie dir helfen würden. Und mit jedem Wort verflog mein Hass und ich fing an euch Menschen zu verstehen.“&lt;br /&gt;
„Ich habe gar nicht gehört, dass sie von mir sangen. Hat diese wunderschöne tiefe Stimme etwa auch über mich gesungen?“&lt;br /&gt;
„Wunderschöne tiefe Stimme?“ Schaltete sich [[Geschichte von Taki#Der blaue Drache – Seiryu|Quing Long]] plötzlich ein und wechselte einige Blicke mit den drei anderen, während Xinglu die violetten Augen geschlossen hatte.&lt;br /&gt;
„Sie hat dich singen hören Xinglu? Wie ist das möglich? Du hast schon so lange nicht mehr gesungen.“ Brummte [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Bai Hu]] verdutzt.&lt;br /&gt;
„Sie erinnern sich noch immer daran wie ich zu ihnen sang. Und aus der Erinnerung heraus haben sie meine Stimme scheinbar beschworen. Es ist zu lange her, dass ich zu ihnen gesungen haben, und ich habe kein Recht zu ihnen zu singen bei all dem, was ich getan habe.“&lt;br /&gt;
„Das stimmt nicht! Sie reden stets miteinander und die ältesten von ihnen erzählen den jüngeren von deinem Lied. Sie kennen es alle und werden es nie vergessen.“&lt;br /&gt;
„Mir fehlt aber die Kraft zum Wandern. Hass und Zorn haben meine Beine schwer werden lassen.“&lt;br /&gt;
Er wandte sich von dem weißen [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] ab und dem Mädchen zu.&lt;br /&gt;
„Nein ich hörte keine tiefe Stimme, sondern eine hohe. Ich hörte die Stimme eines jungen [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Drachen]]n, der mich furchtlos anbrüllte. Die Bäume sangen von dem gelben Schuppenkleid des [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Drachen]]n und von der Wärme im Herzen dieses Wesens.&lt;br /&gt;
[[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] sie sangen von dir und es war so viel Wahrheit in ihren Worten, die ich erst jetzt vernehmen konnte.“&lt;br /&gt;
„Warum guckst du so traurig Xinglu? Was hast du vor? Was hat das zu bedeuten?“&lt;br /&gt;
Fragte das Mädchen nun sichtlich besorgt um den Waldgott.&lt;br /&gt;
„Es ist Zeit für mich das Geschenk, das mir der Mond einst gab, zurück zu geben. Ich habe meine Pflicht gegenüber meinen Brüdern und Schwestern vergessen und sie zu lange warten lassen. Ich sehne mich nach Ruhe [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]].“&lt;br /&gt;
Die Züge des Wesens erhellten sich und die Risse in der dunklen Rinde schlossen sich immer mehr.&lt;br /&gt;
„Die Zeit des Wanderers ist vorbei. Zu lange habe ich mich dagegen gewehrt einzusehen, dass die Welt mich nicht mehr braucht. Es ist nun an der Zeit, dass die Jüngeren auf sich aufpassen. Vieles wird sich verändern, aber wenn ich höre wie die Bäume für dich singen, so bin ich mir sicher, dass es nicht nur schlecht sein wird.“&lt;br /&gt;
„Willst du uns wirklich verlassen Xinglu? Was sollen wir ohne dich machen? Was sollen wir alleine machen?“ Rief [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Zhu Que]] mit Trauer in der Stimme.&lt;br /&gt;
„Helft dem gelben [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Drachen]]n bei der Wahrung dessen, was wir einst zusammen auf unseren Reisen verbreiteten. Natürlich nur, wenn du willst [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]].“&lt;br /&gt;
Das Mädchen schaute in die großen violetten Augen und auf die immer heller werdende Rinde, durch die von Minute zu Minute mehr Leben zu pulsieren schien.&lt;br /&gt;
„Was genau meinst du?“&lt;br /&gt;
„Vieles, was einst gut war, ist zerstört. Du hast mir aber gezeigt, dass nicht alles zerstört ist. Ich frage mich, ob sich Sonne und Mond so fühlten, als sie mich erblickten und das Leben erschufen….&lt;br /&gt;
Ich werde das Wandern aufgeben und wieder nur ein Baum sein, ein Baum der mit seinen Brüdern singt. Gerne werde ich von dem kleinen Mädchen singen, das zum [[Geschichte von Taki#Der_Gelbe_Drache|gelben Drachen]] wurde, der den Beginn einer neuen Zeit darstellt.&lt;br /&gt;
Ich würde gerne dabei zusehen, wie ein kleines Mädchen die Wunden, die ein alter Baum geschlagen hat, schließt und dabei hilft, dass wieder mehr Menschen das Lied der Bäume hören.“&lt;br /&gt;
[[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] konnte die Trauer in dem Wesen vor sich so deutlich spüren, dass es ihr die Sprache verschlug. Aber nicht nur Trauer, sondern auch Freude über die Erlösung konnte sie spüren. Es hatte nicht lange gedauert bis ihre Augen sich mit Tränen gefüllt hatten, so dass sie lediglich nicken konnte.&lt;br /&gt;
Der Waldgott lächelte sie voller Wärme an und streckte sich dann zu seiner vollen Größe aus. Ein wohliges Seufzen entfuhr ihm, als die alten Glieder sich zum beinahe letzten Mal bewegten und er sich mit stummen Gesten von seinen vier Freunden verabschiedete, die auf ihre Art viel treuer waren als er es je bis zu diesem Moment vermutet hatte. Dann legte er die letzten Schritte bis zum Mittelpunkt der kleinen Insel zurück, streckte sich erneut und seufzte dabei langgezogen.&lt;br /&gt;
Ein Rascheln und Rauschen war zu hören, als sich riesige Wurzeln in den Boden gruben und gewaltige Äste in die Höhe streckten. So schnell geschah alles, dass nur wenige Momente später sich dort, wo noch eben die Gestalt des Waldgottes gestanden hatte, ein gewaltiger Baum in die Höhe streckte und seine riesigen Äste weit über den See hängen ließ. Das gewaltige Blätterdach des Baumes erstreckte sich über den gesamten Hain und schützte diesen gleich einer Decke.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Epilog===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So verlor der Waldgott seinen Namen und war wieder nur der Erste. Im selben Moment aber erschallte zum ersten Mal seit langer Zeit die tiefe Stimme des Waldgottes und sang begleitet von vielen seiner Brüder das Lied des gelben [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Drache]]ns, so wie es hier geschrieben steht.&lt;br /&gt;
Lieder aber sind die älteste Form des Übernatürlichen und oft findet man in ihnen bereits einen Teil der Zukunft beschrieben. So erfuhr der kleine Bach, an dem das Lied begann, davon wie [[Geschichte von Taki#Der gelbe Drache|Hiwa]] begleitet von [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Zhu Que]], [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Bai Hu]], [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Xuan Wu]] und [[Geschichte von Taki#Der blaue Drache – Seiryu|Quing Long]] in das Dorf am Rand des großen Waldes kam und sowohl von dem Waldgott als auch von dessen Bedauern erzählten. Die Dorfbewohner hörten gerne den Geschichten dieser ungleichen Gruppe zu, ließen sich von diesen verzaubern und wollten alsbald den riesigen Baum selber sehen. Manche von ihnen blieben dort, andere verließen den Ort wieder, nur um von dessen Pracht zu erzählen.&lt;br /&gt;
So gründete sich schon bald unter dem schützenden Dach des Waldgottes ein kleines Dorf. Die vier Wächter, die es nun als Aufgabe ansahen neben dem Waldgott auch noch das Dorf und [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] zu beschützen, blieben bei den Menschen und halfen dem Mädchen dabei zu beschützen, zu trösten, zu beruhigen, zu lenken und vor allem zu erzählen und zu singen.&lt;br /&gt;
Zwei Jahre später, als die ersten Schneeflocken vom Himmel fielen und die mittlerweile zur jungen Frau herangewachsene [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] an die stürmische Nacht erinnerten, in der sie zum ersten Mal von dieser Welt erfuhr, wenn auch nur reichlich verwirrende Bruchstücke, stapfte eine vermummte Gestalt den schmalen von den Bewohnern angelegten Weg zum Hain empor.&lt;br /&gt;
Eine helle Stimme, ihr merkwürdig bekannt aber doch in den Wirren der Erinnerungen verloren, riss [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] aus den Erinnerungen und ließ sie von ihrem Platz am Rande des Sees aus in die Richtung der Gestalt sehen. Ihre Augen weiteten sich und füllten sich als bald mit Tränen, während ihre Füße über den von feinen Schneeflocken bedeckten Boden regelrecht flogen und sie in die weit geöffneten Arme der ihr entgegenlaufenden Kigiku trugen.&lt;br /&gt;
Der Bach plätscherte fröhlich, als er von der Wiedervereinigung der Schwestern hörte und weigerte sich im kommenden Winter vehement dagegen zu erstarren und einzufrieren, so groß war seine Freude. Erst die tiefe Stimme des Waldgottes aus der Ferne sorgte dafür, dass er sich beruhigte und als der Bach langsam erstarrte und für den Winter einschlief, freute sich der Waldgott über jenes letzte Geschenk, das er den Menschen und besonders seiner [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] geben konnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=&#039;&#039;&#039;Wichtige Personen und Wesen aus Legenden und Sagen&#039;&#039;&#039;=&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Wächter [[Takigakure]]s===&lt;br /&gt;
Die Wächter [[Takigakure]]s entspringen aus der Sage &amp;quot;[[Geschichte von Taki#Das Lied des gelben Drachen|Das Lied des gelben Drachen]]&amp;quot;, welche von einem mutigen kleinem Mädchen und der Entstehung von [[Takigakure]] erzählt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Der blaue Drache – Seiryu====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quing Long bietet einen durchaus beeindruckenden Anblick, wenn er sich nicht in seiner Menschengestalt fort bewegt. Gerne verbringt er seine Zeit als Eremit getarnt, um den einen oder anderen Wanderer etwas über die Natur zu erzählen und beizubringen, so wie er es einst bei dem kleinen Mädchen Hiwa getan hatte. Nur sehr selten würde sich Quing Long in seiner wahren Gestalt einem Menschen zeigen. Sein edles und geduldiges Gemüt würden ihn für offene Geister zum höchst angenehmen Gesprächspartner machen. Vorurteilslos betrachtet er jeden Menschen einzeln und nicht die Menschheit als ganzes, bevor er sich seine Meinung zu einem Individuum bildet.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der blaue Drache Quing Long steht für die Jahreszeit Frühling und somit für die Geburt und die frühe Phase jungen Lebens, seien es Pflanzen, Menschen oder Tiere.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Der rote Vogel – Suzaku====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zhu Que hat ein durchaus heiteres Wesen. Das Interesse des roten Vogels weckt man durch Gesang und Lieder. Selber trällert er gerne verschiedene Lieder und am meisten gefällt es ihm, wenn sich aus seinem Gesang und das eines Menschen ein Duett bildet. Er kann die Form eines kleinen roten als auch großen roten Vogels annehmen. In Anwesenheit oder in der Nähe von Menschen würde er stets als kleiner Vogel auftauchen, um nicht als Wächter erkannt zu werden.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der rote Vogel Zhu Que steht für die Jahreszeit Sommer und damit für den Höhepunkt des Lebens mit all den Pflanzen und Lebewesen, die im Frühling noch klein und zierlich waren. Er steht für die Reichen Geschenke, die die Natur im Sommer bringen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Der weiße Tiger – Byakko====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bai Hu ist äußerst schlau und gerissen, wie es das Bild einer Raubkatze schon immer präsentiert hat. Der weiße Tiger kann die form einer kleinen weißen Katze annehmen, um ohne größeres Aufsehen zu erregen unter Menschen zu wandeln oder sich einzelnen Wanderern zu zeigen ohne direkt erkannt werden zu wollen. Meistens nutzt er diese Form, um die Verhaltensweisen eines Individuums zu beobachten. Reden würde er in seiner Katzenform nie, selbst als Tiger ist es schwer Bai Hu viele Worte zu entlocken. Nie verliert er mehr Worte als unbedingt nötig, man würde immer nur von ihm hören, dass für alles einen Richtigen Zeitpunkt und Ort gibt, wenn man versuchen würde mehr Worte aus ihm zu locken. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der weiße Tiger Bai Hu steht für die Jahreszeit Herbst und damit als Vorbote für die härteren Monate, die im Winter folgen. Mit ihm verbindet man auch den Aspekt der Jagd, der während der Herbstmonate an Wichtigkeit zunimmt, da Pflanzen und Bäume zur Ruhe kommen und bis zum Frühling keine Früchte austragen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Die schwarze Schildkröte – Genbu====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Xuan Wu würde auf Menschen einen etwas angst einflößenden Eindruck machen. Es ist schwer zu erahnen, wie es um das derzeitige Gemüt der schwarzen Schildkröte aussieht. Obwohl Xuan Wu durch das kleine Mädchen Hiwa eines besseren belehrt wurde, was die Menschen in Bezug auf die Natur angeht, so konnte er nie wirklich seinen Argwohn gegenüber die Menschen ablegen. Immer noch sieht er die meisten Menschen als Zerstörer von Natur und Leben. Nur sehr schwer lässt er sich von der Gutherzigkeit und Naturverbundenheit eines Individuums überzeugen. Sollte man dies aber geschafft haben, so genießt man das voller Vertrauen und den Schutz der argwöhnischen Schildkröte. Natürlich stehen die Menschen [[Takigakure]]s automatisch unter seinem Schutz, da er diese als Abkömmlinge der ersten Dorfbewohner ansieht.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die schwarze Schildkröte Xuan Wu steht für die Jahreszeit Winter und damit für die Ruhe selbst, die während eines jeden Winters in der Natur einkehrt. Oftmals wird auch der Tod mit ihm in Verbindung gebracht, denn nicht alle Lebewesen überstehen den kalten Fängen des Winters.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Der gelbe Drache====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Mädchen namens Hiwa ist ein sehr naturverbundener Mensch. Sie weiß jeden Aspekt der Natur zu schätzen, achtet jede noch so kleine Lebensform und würde immer zum Wohle dieser handeln. Ihr eigenes Wohl stellt sie unter das von anderen, selbst wenn es um das Wohl fremder Menschen geht. Sie ist eine lebensfrohe Person, die sich gerne auch bei anderen Menschen aufhält. Durch ihren langen und außergewöhnlichen Aufenthalt in der Natur, ist diese zu ihrem eigentlich Zuhause geworden, etwas das man ihr auch anmerkt. Sie verbringt mehr Tage in Wäldern als unter Menschen. Man sagt ihr nach, dass sie mit Bäumen reden kann.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Hiwa gilt heute als Tod, wobei man sich dessen nie gewiss war. Man erzählt sich, dass sie eines Tages einfach im Wald verschwunden und nie wieder zurück gekehrt war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Frage-Sektion ==  &lt;br /&gt;
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| Frage-Sektion&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
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== Navigation ==&lt;br /&gt;
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		<author><name>Masao Higurashi</name></author>
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	<entry>
		<id>https://wiki.narutorpg.de/index.php?title=Einheiten_Takigakures&amp;diff=25269</id>
		<title>Einheiten Takigakures</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.narutorpg.de/index.php?title=Einheiten_Takigakures&amp;diff=25269"/>
		<updated>2016-02-16T19:57:34Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Masao Higurashi: /* Anforderungen und Aufstieg */ Ich sollte anfangen mit der Vorschau zu arbeiten, Formatierungen.&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Jeder Shinobi aus [[Takigakure]] kann bis zu zwei der verschiedenen Einheiten des Dorfes beitreten, die im folgenden mit ihrer Funktion, ihren Rängen und Anforderungen erläutert sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Einheiten=&lt;br /&gt;
Das Dorf Takigakure unterhält mehrere Einheiten, die in bestimmten Verhältnissen zueinander stehen. Die folgende Graphik erläutert diese Verhältnisse:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:einheitentaki.png|mini|links|Einheitenstruktur [[Takigakure|Takigakures]]]]&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
==[http://www.narutorpg.de/Einheiten.php?Einheitid=120 Shuryo (äußere Angelegenheiten)]==&lt;br /&gt;
Die Shuryo werden meist dazu eingesetzt, um Einzelpersonen oder Gruppen gezielt auszuschalten. Die Einheit übernimmt daher bevorzugt Jagd und Attentats-Missionen oder wird vom Dorf selbst auf besonders gefährliche Ziele angesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Erscheinungsbild===&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Masken:&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Maske ist in der Einheit eine Pflicht. Jedes vollwertige Mitglied der Einheit erhält eine individuell an seine Gesichtsform angepasste Maske. Diese ist auf Missionen zu tragen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Mantel:&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der ehemalige weiße Mantel der Einheit &amp;quot;Shikkouken&amp;quot; wurde auch in diese Einheit etabliert und symbolisiert die Verbundenheit der Einheit mit deren ehemaligen Führung Eigen Jinkou, aber auch mit dem Dorf, durch das Zeichen Takigakures auf dem Rücken. Aus der Pflicht der Shinobi heraus, das Dorf gut zu präsentieren, tragen die Mitglieder diesen Mantel mit Stolz. Es wird von Alteingesessenen als eine Art Tradition und Ehrerbietung betrachtet.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Auf Missionen mit hoher Geheimhaltung sind die Mäntel jedoch nicht zu tragen, auf Grund des deutlich erkennbaren Bezugsort Takigakures über das Symbol. Sollte dagegen verstoßen werden, wird das Vergehen stark geahndet.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Mäntel sind lang und besitzen eine Kapuze um die Verhüllung zusammen mit der Maske zu vervollständigen. Der Mantel ist immer weiß und besitzt lange Ärmel, welche die Hände bei herunter hängenden Armen komplett verdecken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Identitäten:&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Identitäten der Mitglieder sind innerhalb der Einheit bekannt und daraus wird kein großes Geheimnis gemacht.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Jedoch wird aus den Decknamen und dem dazugehörigen Shinobi/ der Kunoichi ein starkes Geheimnis gemacht.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Dies wird gemacht damit Lehrlinge sowie Neulinge durch Förderung der älteren Mitglieder schnell gefördert werden können und ihre Erfahrungen in dem Aufgabenbereich der Shuryo schnell erhalten. Die Decknamen auf manchen Missionen sind aber von Nöten, damit manche Missionen einfach von einem Pseudonym geführt wurden und niemand Konsequenzen ziehen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Drill:&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der Drill ist eine Pflicht für jedes Shuryo-Mitglied. Vorzugsweise wird der Drill gleich am Anfang der Karriere zu einem Tsuisekisha / Ansatsusha / Hakaisha durchgeführt. Die Ansatsusha werden besonders gedrillt, denn diese müssen im Falle eines Fehlschlags Verschwiegen bleiben!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Untereinheiten===&lt;br /&gt;
Die Mitglieder der Shuryo sind in folgende Untereinheiten organisiert:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Ansatsusha (Attentäter)====&lt;br /&gt;
Die Ansatsusha sind die Attentäter [[Takigakure|Takigakures]]. Sie sind speziell dafür ausgebildet Einzelpersonen unbemerkt auszuschalten und ebenso unbemerkt wieder zu verschwinden. Die Ansatsusha sind außerdem dafür ausgebildet [[Willenskraft|Verhören lange zu widerstehen]] und Informationen über ihr Land und den Auftraggeber möglichst mit ins Grab zu nehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Tsuisekisha (Jäger)====&lt;br /&gt;
Die Tsuisekisha sind auf die Jagd von abtrünnigen Ninja oder speziellen Zielpersonen ausgebildet. Im Gegensatz zu den Ansatsusha besitzen die Tsuisekisha eine ausgiebige Ausbildung im Verfolgen und Aufspüren von Zielpersonen, da der Aufenthaltsort der Ziele oft nicht bekannt ist. Gleichzeitig müssen sich die Tsuisekisha im Normalfall nicht damit befassen ihr Land oder den Auftraggeber zu verheimlichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Hakaisha (Zerstörer)====&lt;br /&gt;
Die Hakaisha sind die Shinobi, welche sich darauf spezialisiert haben ganze Dörfer von der Karte zu radieren. Ob Landstriche ummodelliert oder Menschenmengen vertilgt werden müssen, ein Hakaisha ist dafür geeignet. Ihre Taten werden deswegen oft nur als Gerücht laut und dann ist es meist das grausame Treiben eines Dämons.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Ränge===&lt;br /&gt;
Innerhalb der Einheit gibt es folgende Rangunterteilung:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Kenshusei (Lehrling)====&lt;br /&gt;
Die Kenshusei erhalten eine allgemeine Ausbildung im Kampf, präzisen Attacken und Hinterhalten. Sie entscheiden sich nach einer grundlegenden Ausbildung dafür, ob sie den Weg des Ansatsusha oder den des Tsuisekisha einschlagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Nitohei (Soldat)====&lt;br /&gt;
Ein einfaches Einheitsmitglied, welches unter einem Taicho auf Missionen mitgenommen wird. Jeder Nitohei ist gleichgestellt und vollwertig ausgebildet. Sie haben alle Rechte und Pflichten ihrer Einheit und erhalten bei der Beförderung den Mantel der Einheit sowie ihre Maske.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Taicho (Hauptmann)====&lt;br /&gt;
Die Taichos sind die Hauptmänner ihrer Einheit, sie leiten zumeist die Missionen, da sie mindestens den Rang eines Chuunin innehaben. Sie sind hochspezialisierte Ninja in ihren Bereich die über herausragende Fähigkeiten in ihrem Gebiet verfügen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Shogun(Leiter der Shuryo)====&lt;br /&gt;
Der Shogun ist der Leiter der Shuryo und wird vom [[Wichtige Personen in Taki#Dorfoberhaupt|Dorfoberhaupt]] und dem Ältestenrat ernannt. Dieser Ninja, der mindestens den Rang eines Jounin innehat, ist eine Koryphäe auf seinem Gebiet, er hat schwerste Missionen in seinem Fachgebiet abgeschlossen und sich als äußert loyal zum Dorf gezeigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Anforderungen und Aufstieg===&lt;br /&gt;
Der Beitritt kann erfolgen, sobald der Ninja Grundkenntnisse vorweisen kann die zu mindestens eine der zwei Spezialisierungen passen. Der Einstieg erfolgt immer auf dem Rang eines Kenshusei. Die Zeit als Kenshusei wird einerseits durch die Fähigkeiten des Ninja, andererseits durch die Ergebnisse, die er auf Missionen des gewünschten Gebietes zeigt, bestimmt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;mw-collapsible mw-collapsed&amp;quot; width=&amp;quot;800px&amp;quot;&lt;br /&gt;
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|-&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; width=&amp;quot;10%&amp;quot; style=&amp;quot;background-color: #BDBDBD;&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; |&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot; style=&amp;quot;background-color: #D8D8D8;&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; |[[Ränge und Niveau|Rangvoraussetzungen]]&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot; style=&amp;quot;background-color: #D8D8D8;&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; |[[Fähigkeiten]] und [[Jutsu]]&amp;lt;ref name=ref1&amp;gt;Mindestens eine der gelistet Fahigkeiten und eine Jutsu.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot; style=&amp;quot;background-color: #D8D8D8;&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; |[[Missionen]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; width=&amp;quot;15%&amp;quot; style=&amp;quot;background-color: #BDBDBD;&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; |&#039;&#039;&#039;Kenshusei(Lehrling)&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot; style=&amp;quot;background-color: #D8D8D8;&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; |[[Genin]]&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot; style=&amp;quot;background-color: #D8D8D8;&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; |mind. 10 [[TP]] im Bereich eingesetzt&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot; style=&amp;quot;background-color: #D8D8D8;&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; |-&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
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| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot; style=&amp;quot;background-color: #D8D8D8;&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; |mind. 50 [[TP]] im Bereich eingesetzt&lt;br /&gt;
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|-&lt;br /&gt;
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|-&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; style=&amp;quot;width:800px;&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; | &#039;&#039;&#039;Informationen zu den Anforderungen&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot; |&lt;br /&gt;
*Direkte [[Fähigkeiten]] Ansatsusha: [[Verstecken]], [[Chakra unterdrücken]], [[Willenskraft]], [[Einbrechen]], [[Imitation]] &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
*Direkte [[Fähigkeiten]] Tsuisekisha: [[Chakra spüren]], [[Sinnesschärfe]], [[Spuren lesen]], [[Orientierung]], [[Menschenkenntnis]] &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
*Direkte [[Fähigkeiten]] Hakaisha: [[Mehrfachschlag]], [[Wurfwaffen-Spezialist]], [[Gezielter Angriff]], [[Einschüchtern]], [[Fingerzeichengeschwindigkeit]] &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
*Indirekte [[Fähigkeiten]] Ansatsusha: [[Nerventreffer]], [[Gezielter Angriff]], [[Langzeitgifte]], [[Kampfgifte]]&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
*Indirekte [[Fähigkeiten]] Tsuisekisha: [[Nerventreffer]], [[Überleben in der Natur]], [[Gezielter Angriff]], [[Festnageln]], [[Fesseln/Festhalten]]&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
*Indirekte [[Fähigkeiten]] Hakaisha: [[Kampfgifte]], [[Chakra spüren]], [[Schusswaffen-Spezialist]], [[Orientierung]], [[Nachladeschütze]], [[Überspannen]] &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
*Gültige [[Jutsu]]: Infiltration, Jagd oder Zerstörung sinnvoll einsetzbare Jutsu&amp;lt;ref&amp;gt;Beispielsweise  [[Ninjutsu]], wie Katon Endan, Baku Suishouha, Ukojizai, Meisaigakure, oder [[Taijutsu]] .&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==[http://www.narutorpg.de/Einheiten.php?Einheitid=119 Tate (innere Angelegenheiten)]==&lt;br /&gt;
Die Mitglieder der Einheit Tate sorgen für die innere Sicherheit und den Schutz [[Takigakure|Takigakures]] und stellen einen Teil der Exekutivkräfte dar. Die Jounaiseiri und Kiroku arbeiten größtenteils im eigenen Dorf oder Land, während die Supai sowohl im In- und Ausland eingesetzt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Ränge===&lt;br /&gt;
Die Mitglieder der Tate sind in folgende Untereinheiten organisiert: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Supai (Spion)====&lt;br /&gt;
Die Supai stellen den Teil der Tate dar, der für die Spionage und Infiltration zuständig ist. Diese Spezialisten sind besonders auf Infiltration und Informationsbeschaffung spezialisiert. Gleichzeitig bauen viele Supai im Lauf ihrer Karriere ein Spionagenetz auf, über das sie mit genügend Zeit und ein wenig Geldeinsatz an vielerlei Informationen gelangen können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Jounaiseiri (Ordnungsspezialist)====&lt;br /&gt;
Die Jounaiseiri stellen Mitglieder der Dorfpolizei dar. Sie sorgen für Sicherheit auf den Straßen und vermitteln, wenn ein Streit unter den Dorfbewohnern ausgebrochen ist. Zusätzlich sind sie für die Spionageabwehr ausgebildet. Die Jounaiseiri sind außerdem auch gleichzeitig die Ersten, die im Fall eines Angriffs gegen den Feind mobilisiert werden und besitzen ein unvergleichliches Wissen, wie [[Takigakure]] zu verteidigen ist. Sie besitzen zudem leicht abweichende Rangbezeichnungen um darzustellen, das sie keine Soldaten sondern Polizisten sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Kiroku (Informationsbeschaffung)====&lt;br /&gt;
Der Name der Kiroku mag einen im ersten Augenblick in die Irre führen, denn bei den Kiroku handelt es sich um Spezialisten für Verhör. Sie sorgen dafür alle Informationen aus einem Gefangenen zu erhalten, auf die eine oder andere Weise.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Ränge===&lt;br /&gt;
Innerhalb der Einheit gibt es folgende Rangunterteilung:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Kenshusei (Lehrling)====&lt;br /&gt;
Die Kenshusei der Tate erlernen die Grundlagen in Spionage, Sicherheit oder Informationsbeschaffung. Weiß der Lehrling bereits in welchen Teil der Tate er später eintreten will, so erfolgt eine gezielte Ausbildung in den betreffenden Bereichen. Ansonsten erfolgt eine grundlegende Ausbildung in allen drei Bereichen. Zeigt der Lehrling eine Begabung für einen der Bereiche wird er gezielter ausgebildet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Nitohei (Soldat) / Doshin (Polizist)====&lt;br /&gt;
Ein einfaches Einheitsmitglied, welches unter einem Taicho auf Missionen mitgenommen wird. Jeder Nitohei ist gleichgestellt und vollwertig ausgebildet. Sie haben alle Rechte und Pflichten ihrer Einheit und erhalten bei der Beförderung den Mantel der Einheit sowie ihre Maske.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Taicho (Hauptmann) / Yoriki (Polizeihauptmann)====&lt;br /&gt;
Die Taichos sind die Hauptmänner ihrer Einheit, sie leiten zumeist die Missionen, da sie mindestens den Rang eines Chuunin innehaben. Sie sind hochspezialisierte Ninja in ihren Bereich die über herausragende Fähigkeiten in ihrem Gebiet verfügen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Shoheki(Leiter der Tate)====&lt;br /&gt;
Der Shoheki ist der Leiter der Tate und wird vom [[Wichtige Personen in Taki#Dorfoberhaupt|Dorfoberhaupt]] und dem Ältestenrat ernannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Anforderungen und Aufstieg===&lt;br /&gt;
Der Beitritt kann erfolgen, sobald der Ninja Grundkenntnisse vorweisen kann, die zu mindestens einer der drei Spezialisierungen passen. Der Einstieg erfolgt immer auf dem Rang eines Kenshusei. Die Zeit als Kenshusei wird einerseits durch die Fähigkeiten des Ninja, andererseits durch die Ergebnisse, die er auf Missionen des gewünschten Gebietes zeigt, bestimmt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;mw-collapsible mw-collapsed&amp;quot; width=&amp;quot;800px&amp;quot;&lt;br /&gt;
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|-&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
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|-&lt;br /&gt;
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*Direkte [[Fähigkeiten]] Jounaiseiri: [[Sinnesschärfe]], [[Menschenkenntnis]], [[Einschüchtern]], [[Spuren lesen]], [[Gebäude sichern]] &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
*Direkte [[Fähigkeiten]] Kiroku: [[Redekunst]], [[Einschüchtern]], [[Menschenkenntnis]] &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
*Direkte [[Fähigkeiten]] Supai: [[Chakra unterdrücken]], [[Imitation]], [[Redekunst]], [[Einschüchtern]], [[Menschenkenntnis]], [[Einbrechen]] &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
*Indirekte [[Fähigkeiten]] Jounaiseiri: [[Nerventreffer]], [[Gezielter Angriff]], [[Festnageln]], [[Fesseln/Festhalten]], [[Siegelkunst]]&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
*Indirekte [[Fähigkeiten]] Kiroku: [[Langzeitgifte]], [[Heilkunde]]&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
*Indirekte [[Fähigkeiten]] Supai: [[Langzeitgifte]], [[Willenskraft]], [[Einschüchtern]] &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
*Gültige [[Jutsu]]: Zur Festnahme, Verhör und Infiltration sinnvoll einsetzbare Jutsu&amp;lt;ref&amp;gt;Beispielsweise  [[Ninjutsu]], wie Meiseigakure, Denkiunagi oder Tantei .&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
*Mitglieder der Jounaiseiri haben im Dienst die Uniform, eine rote Haori mit Einheitssymbol, zu tragen.&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==[http://www.narutorpg.de/Einheiten.php?Einheitid=166  Kangohei (Medizin)]==&lt;br /&gt;
Die Kangohei sind die medizinische Einheit [[Takigakure|Takigakures]]. In ihr Gebiet fallen die medizinische Versorgung der Bewohner und der Shinobi im Krankenhaus und im Feld sowie die Herstellung und Entwicklung von Medikamenten und Giften.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Ränge===&lt;br /&gt;
Die Mitglieder der Kangohei sind in folgende Ränge unterteilt:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Kenshusei (Lehrling)====&lt;br /&gt;
Die Lehrlinge sind gerade erst der Einheit beigetreten und haben noch nicht wirklich viel Erfahrung im Medic-Bereich. Sie werden jedoch ausgebildet und ihr Potential wird gefördert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Kangoshi (Assistent)====&lt;br /&gt;
Diese Ninja sind schon etwas erfahrener und besitzen zumindest schon eine Grundausbildung in der Medizin. Sie unterstützen die vollausgebildeten Einheitenmitglieder bei der Versorgung und Bergung von Verletzten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Isha (Ärzte)====&lt;br /&gt;
Bei den Isha handelt es sich um die Ärzte [[Takigakure|Takigakures]]. Diese sind speziell ausgebildet um Operationen durchzuführen mit denen sie täglich Leben retten. Darüber hinaus sorgen sie für die Nachsorge bei schweren Verletzungen und der Betreuung im Krankenhaus.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Kaiyu====&lt;br /&gt;
Der Kaiyu ist der Leiter der Medic in [[Takigakure]]und wird vom [[Wichtige Personen in Taki#Dorfoberhaupt|Dorfoberhaupt]] und dem Ältestenrat ernannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Anforderungen und Aufstieg===&lt;br /&gt;
Im Folgenden sind die Anforderungen für Ein- und Aufstieg in die Kangohei erläutert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;mw-collapsible mw-collapsed&amp;quot; width=&amp;quot;800px&amp;quot;&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;background-color: #BDBDBD;&amp;quot; colspan=&amp;quot;4&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot;|&#039;&#039;&#039;Anforderungen Kangohei&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
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| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot; style=&amp;quot;background-color: #D8D8D8;&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; |[[Ränge und Niveau|Rangvoraussetzungen]]&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot; style=&amp;quot;background-color: #D8D8D8;&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; |[[Fähigkeiten]] und [[Jutsu]]&amp;lt;ref name=ref1&amp;gt;Mindestens eine der gelistet Fahigkeiten und eine Jutsu.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot; style=&amp;quot;background-color: #D8D8D8;&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; |[[Missionen]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
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| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot; style=&amp;quot;background-color: #D8D8D8;&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; |[[Genin]]&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot; style=&amp;quot;background-color: #D8D8D8;&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; |mind. 50 [[TP]] im Bereich eingesetzt&lt;br /&gt;
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|-&lt;br /&gt;
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| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot; style=&amp;quot;background-color: #D8D8D8;&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; |mind. 180 [[TP]] im Bereich eingesetzt&lt;br /&gt;
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|-&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
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|-&lt;br /&gt;
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|-&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot; |&lt;br /&gt;
*Direkte [[Fähigkeiten]]: [[Heilkunde]], [[OP-Fähigkeit]]  &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
*Indirekte [[Fähigkeiten]]: [[Langzeitgifte]], [[Kampfgifte]], [[Überleben in der Natur]], [[Gegner fernhalten]]&amp;lt;/br&amp;gt;&lt;br /&gt;
*Gültige [[Jutsu]]: Zur Heilung sinnvoll einsetzbare Jutsu&amp;lt;ref&amp;gt;Beispielsweise  [[Ninjutsu]], wie Shodoku, Shousen oder Dokumeki.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==[http://www.narutorpg.de/Einheiten.php?Einheitid=124 Kokushi (Botschafter)]==&lt;br /&gt;
Die Kokushi sind die Botschafter des Dorfes und darauf spezialisiert Konflikte ohne Anwendung von Gewalt zu lösen oder Forderungen an andere Dörfer zu überbringen. Die Kokushi werden sowohl innerhalb, als auch außerhalb des Dorfes eingesetzt. Im Dorf empfangen sie andere Diplomaten oder Würdenträger. Die Kokushi müssen daher ein besonders höfliches Verhalten an den Tag legen und sich gewählt ausdrücken können. Sie benötigen neben guter sozialer Kompetenzen auch ein ausgiebiges Geschichtswissen und Wissen über die Hintergründe der Person mit der sie sich bald befassen sollen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Ränge===&lt;br /&gt;
Die Mitglieder der Kokushi werden in folgende Ränge unterteilt:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Kenshusei (Lehrling)====&lt;br /&gt;
Die Kenshusei der Kokushi befinden sich in der Ausbildung zum Botschafter. Sie lernen die grundlegenden Verhaltensweisen und bekommen das nötige Grundwissen vermittelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Enboi (Gesandte)====&lt;br /&gt;
Die Enboi sind jene Mitglieder der Kokushi, die bewiesen haben das sie kleinere Verhandlungen mit Erfolg führen können, und das sie die grundlegenden Fähigkeiten besitzen um zwischen zwei Parteien zu vermitteln. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Kokushi (Botschafter)====&lt;br /&gt;
Die Kokushi sind die ausgebildeten Botschafter des Dorfes. Ihre Fähigkeiten im Bereich der Diplomatie und der Vermittlung zwischen zwei Parteien ist überragend. Sie sind sehr respektiert und loyal zu ihrem Dorf, weswegen einigen sogar gestattet wird über längere Zeit im Ausland zu bleiben um dort Einfluss zu gewinnen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Taishi====&lt;br /&gt;
Der Taishi ist der Leiter der Kokushi in [[Takigakure]] und wird vom [[Wichtige Personen in Taki#Dorfoberhaupt|Dorfoberhaupt]] und dem Ältestenrat ernannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Anforderungen und Aufstieg===&lt;br /&gt;
Der Beitritt kann erfolgen, sobald der Ninja Grundkenntnisse in Diplomatie und Geschichte vorweisen kann, die zu mindestens einer der zwei Spezialisierungen passen. Der Einstieg erfolgt immer auf dem Rang eines Kenshusei. Die Zeit als Kenshusei wird einerseits durch die Fähigkeiten des Ninja, andererseits durch die Ergebnisse, die er auf Missionen des gewünschten Gebietes zeigt, bestimmt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;mw-collapsible mw-collapsed&amp;quot; width=&amp;quot;800px&amp;quot;&lt;br /&gt;
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|-&lt;br /&gt;
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| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot; style=&amp;quot;background-color: #D8D8D8;&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; |[[Ränge und Niveau|Rangvoraussetzungen]]&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot; style=&amp;quot;background-color: #D8D8D8;&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; |[[Fähigkeiten]] und [[Jutsu]]&amp;lt;ref name=ref1&amp;gt;Mindestens eine der gelistet Fahigkeiten und eine Jutsu.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot; style=&amp;quot;background-color: #D8D8D8;&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; |[[Missionen]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
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| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot; style=&amp;quot;background-color: #D8D8D8;&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; |mind. 40 [[TP]] im Bereich eingesetzt&lt;br /&gt;
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|-&lt;br /&gt;
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| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot; style=&amp;quot;background-color: #D8D8D8;&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; |mind. 100 [[TP]] im Bereich eingesetzt&lt;br /&gt;
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|-&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
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|-&lt;br /&gt;
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|-&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot; |&lt;br /&gt;
*Direkte [[Fähigkeiten]]: [[Redekunst]], [[Menschenkenntnis]]  &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
*Indirekte [[Fähigkeiten]]: [[Willenskraft]], [[Einschüchtern]]&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==[http://www.narutorpg.de/Einheiten.php?Einheitid=118 Kunren (Lehrkräfte)]==&lt;br /&gt;
Die Einheit Kunren umfasst die Lehrkräfte [[Takigakure|Takigakures]], die sich besonders um die Ausbildung heranwachsender [[Akademist|Ninja-Anwärter]] kümmern soll. Sie organisieren den Unterricht an der Akademie und [[Geninprüfung|Prüfungen]] zum [[Genin]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Ränge===&lt;br /&gt;
Die Mitglieder der Kunren sind in folgende Ränge unterteilt:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Kenshusei (Lehrling)====&lt;br /&gt;
Die Kenshusei erhalten die grundlegende Ausbildung im Bereich der Lehre.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Jokyou (Unterlehrer)====&lt;br /&gt;
Jokyou sind angehende Lehrkräfte. Sie besitzen bereits die Grundkenntnisse in der Lehre und ein gewisses Basiswissen. Sie müssen ein gewisses Lehrpensum erreichen um zu vollständigen Lehrkräften aufzusteigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Kyoukan (Lehrkraft)====&lt;br /&gt;
Die Kyoukan stellen die Lehrkräfte und damit den größten Teil der Einheit dar. Sie übernehmen die Lehre an der Akademie und sehr oft auch Fortbildungen für ausgebildete Ninja.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Gekushu (Bildungsrat)====&lt;br /&gt;
Die Gekushu werden vom normalen Lehrpersonal gewählt und organisieren die Lehre [[Takigakure|Takigakures]]. Außerdem entscheidet der Bildungsrat über den Lehrplan an der Akademie und die Geninprüfung. Der Bildungsrat berät zusätzlich über Ausgaben von Lehrgehältern, Lehrmitteln und Einrichtung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Kancho (Direktor)====&lt;br /&gt;
Der Kancho überwacht die Arbeiten des Bildungsrates und besitzt den Vorsitz über diesen. Er organisiert die Akademie und ist für die Verbindung zwischen [[Dorfoberhaupt]] und Lehre zuständig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Anforderungen und Aufstieg===&lt;br /&gt;
Zum Beitritt ist mindestens eine Lehrfähigkeit nötig. Der Einstieg erfolgt, abhängig von den Fähigkeiten des Ninja, auf dem Rang des Kenshusei oder auf dem Rang des Jokyou. Die Aufnahmeprüfung besteht im Normalfall aus einem Vortrag über ein bestimmtes Thema oder aus der Leitung einer einzelnen Unterrichtsstunde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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|-&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot; style=&amp;quot;background-color: #D8D8D8;&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; |[[Ränge und Niveau|Rangvoraussetzungen]]&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot; style=&amp;quot;background-color: #D8D8D8;&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; |mind. [[Genin#Geniniveau|Genin-Niveau]]&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot; style=&amp;quot;background-color: #D8D8D8;&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; |mind. [[Chuunin]]-Rang&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot; style=&amp;quot;background-color: #D8D8D8;&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; |mind. [[Chuunin]]-Rang&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot; style=&amp;quot;background-color: #D8D8D8;&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; |mind. [[Chuunin]]-Rang&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot; style=&amp;quot;background-color: #D8D8D8;&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; |&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot; style=&amp;quot;background-color: #D8D8D8;&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; |Sonstiges&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot; style=&amp;quot;background-color: #D8D8D8;&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; |&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot; style=&amp;quot;background-color: #D8D8D8;&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; | 3 Trainings absolviert&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot; style=&amp;quot;background-color: #D8D8D8;&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; | 5 Trainings absolviert&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot; style=&amp;quot;background-color: #D8D8D8;&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; | Die Gekushu werden von den Kyoukan gewählt&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot; style=&amp;quot;background-color: #D8D8D8;&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; | Der Kancho wird vom [[Wichtige Personen in Taki#Dorfoberhaupt|Dorfoberhaupt]] und dem Ältestenrat ernannt.&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==[http://www.narutorpg.de/Einheiten.php?Einheitid=121 Kenkyuu (Forschung)]==&lt;br /&gt;
Die Kenkyuu bildet die Forschungsabteilung [[Takigakure|Takigakures]]. Sie sorgt für die Entwicklung im Bereich der Technik, [[Jutsu]] und Genforschung und bietet daher Spezialisten der verschiedensten Bereiche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Ränge===&lt;br /&gt;
Die Mitglieder der Kenkyuu sind in folgende Ränge unterteilt:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Kenshusei (Lehrling)====&lt;br /&gt;
Die Kenshusei lernen die Grundlagen der Forschung an Gegenständen und Jutsu. Sie spezialisieren sich möglichst früh, um daraufhin in die Forschung ihres gewünschten Spezialgebiets einzutreten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Gijutsusha (Techniker/Ingenieur)====&lt;br /&gt;
Die Gijutsusha arbeiten daran besondere Gerätschaften und Gegenstände herzustellen und mit Chakra zu verbessern. Sie schlagen eine Brücke zwischen moderner Technik und der Anwendung von Chakra. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Jutsu no Kenkyuu (Jutsuforscher)====&lt;br /&gt;
Die Jutsu no Kenkyuu haben sich auf die Forschung im Bereich der Chakranutzung spezialisiert. Sie entwickeln neue [[Jutsu]], [[Siegelkunst|Siegel]] oder Chakra bezogene [[Fähigkeiten]]. Gleichzeitig sind sie für die Archivierung aller [[Jutsu]], [[Siegelkunst|Siegel]] und [[Fähigkeiten]] zuständig. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Seigakusha (Genforscher)====&lt;br /&gt;
Die Existenz der Seigakusha ist in [[Takigakure]] streng geheim. Es handelt sich bei ihnen um Ninja, die sich um die Genforschung kümmern und somit Bluterben verbessern oder sogar neue Bluterben entwickeln. Mitglieder dieser Abteilung unterstehen ständiger Bewachung und haben einen Geheimhaltungseid zu leisten. Mitglieder der Seigakusha werden direkt aus den Reihen der besten [[Einheiten Takigakures#Guni|Guni]] und [[Einheiten Takigakures#Isha|Isha]] rekrutiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Shisho====&lt;br /&gt;
Der Shisho ist der Leiter der Forschungsabteilung in [[Takigakure]] und wird vom [[Wichtige Personen in Taki#Dorfoberhaupt|Dorfoberhaupt]] und dem Ältestenrat ernannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Anforderungen und Aufstieg===&lt;br /&gt;
Der Beitritt kann erfolgen, sobald der Ninja Grundkenntnisse vorweisen kann, die zu mindestens einer der zwei Spezialisierungen passen. Der Einstieg erfolgt immer auf dem Rang eines Kenshusei. Die Zeit als Kenshusei wird einerseits durch die Fähigkeiten des Ninja, andererseits durch die Ergebnisse, die er auf Missionen des gewünschten Gebietes zeigt, bestimmt.&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; width=&amp;quot;100%&amp;quot;&lt;br /&gt;
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|-&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot; style=&amp;quot;background-color: #D8D8D8;&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; |[[Ränge und Niveau|Rangvoraussetzungen]]&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot; style=&amp;quot;background-color: #D8D8D8;&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; |mind. [[Genin#Geniniveau|Genin-Niveau]]&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot; style=&amp;quot;background-color: #D8D8D8;&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; |mind. [[Chuunin#Chuuninniveau|Chuunin-Niveau]]&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot; style=&amp;quot;background-color: #D8D8D8;&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; |mind. [[Chuunin#Chuuninniveau|Chuunin-Niveau]]&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot; style=&amp;quot;background-color: #D8D8D8;&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; |&lt;br /&gt;
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|-&lt;br /&gt;
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| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot; style=&amp;quot;background-color: #D8D8D8;&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; |Sonstiges&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot; style=&amp;quot;background-color: #D8D8D8;&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; | 1 [[Eigenentwicklung]] (Bereich egal)&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot; style=&amp;quot;background-color: #D8D8D8;&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; | 3 Item-[[Eigenentwicklung|Eigenentwicklungen]] dem Dorf zur Verfügung gestellt&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot; style=&amp;quot;background-color: #D8D8D8;&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; | 3 Jutsu-[[Eigenentwicklung|Eigenentwicklungen]] dem Dorf zur Verfügung gestellt (mind. 1 B-Rang)&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot; style=&amp;quot;background-color: #D8D8D8;&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; | Die Mitglieder der Seigakusha werden direkt aus den Reihen der besten [[Einheiten Takigakures#Guni|Guni]] und [[Einheiten Takigakures#Isha|Isha]] rekrutiert.&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot; style=&amp;quot;background-color: #D8D8D8;&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; | Der Shisho wird vom [[Wichtige Personen in Taki#Dorfoberhaupt|Dorfoberhaupt]] und dem Ältestenrat ernannt.&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==[http://www.narutorpg.de/Einheiten.php?Einheitid=125 Roiyarugādo (Königliche Wache)]==&lt;br /&gt;
Die Roiyarugādo sind die Spezialeinheit [[Takigakure|Takigakures]] und werden offiziell als Leibwache des [[Wichtige Personen in Taki#Dorfoberhaupt|Dorfoberhaupts]] betitelt. In ihr werden die besten Ninja [[Takigakure|Takigakures]] versammelt. Die Mitglieder der Roiyarugādo werden von ihrem Anführer persönlich ausgewählt. Es gibt keine Möglichkeit sich für diese Einheit zu bewerben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Ränge===&lt;br /&gt;
Die Mitglieder der Roiyarugādo werden in folgende Ränge unterteilt:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Shinobi no Ou (König der Shinobi)====&lt;br /&gt;
Der Titel des [[Wichtige Personen in Taki#Dorfoberhaupt|Dorfoberhaupts]]. Er ist der Anführer und Leiter der Roiyarugādo.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Ou no Koe (Stimme des Königs)====&lt;br /&gt;
Die Ou no Koe vertreten die Interessen des [[Wichtige Personen in Taki#Dorfoberhaupt|Dorfoberhauptes]] und sind als seine Stimme bekannt. Sie werden gewöhnlich aus den Reihen der [[Einheiten Takigakures#Kokushi|Kokushi]] rekrutiert und oft bei den Verhandlungen mit besonders wichtigen Personen eingesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Ou no Ken (Klinge des Königs)====&lt;br /&gt;
Unter den Ou no Ken werden die besten Kämpfer [[Takigakure|Takigakures]] versammelt. Die Ou no Ken rekrutieren Ninja aus allen Einheiten, so lange diese sich durch ihre Kampfkraft hervorgetan haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Ou no Tate (Schild des Königs)====&lt;br /&gt;
Die Ou no Tate sind Spezialisten im Bereich des Personenschutzes und werden bevorzugt aus den Einheiten [[Einheiten Takigakures#Tate|Tate]] und [[Einheiten Takigakures#Shuryo|Shuryo]] rekrutiert. Bei ihnen handelt es sich um Ninja die besondere Fähigkeiten in der Nutzung von defensiven Jutsu besitzen. Daher werden sie besonders oft zum Schutz von bedeutenden Persönlichkeiten eingesetzt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Ou no Kenko (Gesundheit des Königs)====&lt;br /&gt;
Die Ou no Kenko werden aus den Reihen der [[Einheiten Takigakures#Isha|Isha]], [[Einheiten Takigakures#Guni|Guni]] und [[Einheiten Takigakures#Yakuzaishi|Yakuzaishi]] rekrutiert. Bei ihnen handelt es sich um die besten Ärzte [[Takigakure|Takigakures]] die das Land als Leibärzte für das [[Wichtige Personen in Taki#Dorfoberhaupt|Dorfoberhaupt]] oder besonders wichtige Personen einsetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Ou no Shinka (Evolution des Königs)====&lt;br /&gt;
Ou no Shinka sind oftmals ehemalige Mitglieder der [[Einheiten Takigakures#Kenkyuu|Kenkyuu]], die mit ihren Ergebnissen besonders gut aufgefallen sind. Sie sind die besten Forscher des Landes. Sie forschen und entwickeln direkt für das [[Wichtige Personen in Taki#Dorfoberhaupt|Dorfoberhaupt]] selbst oder werden für die Erfüllung der Aufträge von besonderen Persönlichkeiten eingesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Ou no Chikaku (Wahrnehmung des Königs)====&lt;br /&gt;
Die Ou no Chikaku sind die persönlichen Informanten des [[Wichtige Personen in Taki#Dorfoberhaupt|Dorfoberhauptes]] und rekrutieren sich fast ausschließlich aus den [[Einheiten Takigakures#Supai|Supai]]. Die Ou no Chikaku haben die Aufgabe ihre Augen und Ohren überall zu haben, um somit Gefahren für das [[Wichtige Personen in Taki#Dorfoberhaupt|Dorfoberhaupt]] so früh wie möglich zu erkennen. Auf Grund ihrer außergewöhnlichen Fähigkeiten werden sie oft auch zum Bespitzeln besonders wichtiger Persönlichkeiten eingesetzt oder aber um Informationen darüber einzuholen, ob bestimmte Persönlichkeiten in Gefahr schweben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Ou no Kage (Schatten des Königs)====&lt;br /&gt;
Sie sind der Schatten des [[Wichtige Personen in Taki#Dorfoberhaupt|Dorfoberhaupt]]s deren Gesichter, Namen, Erfolge und Misserfolge niemals an die Öffentlichkeit gelangen werden. Sie werden zum Großteil aus den [[Einheiten Takigakures#Shuryo|Shuryo]] rekrutiert. Die Ou no Kage führen oft für die Gesellschaft als unmoralisch erachtete und besonders geheim eingestufte Missionen durch.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Mitglieder sind an eine strenge Schweigepflicht gebunden und darauf trainiert mit allen ihnen zur Verfügung stehenden Mitteln die Weitergabe von Informationen an den Feind zu verhindern, selbst dann wenn die Situation dem Ende setzen des eigenen Lebens erfordert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Anforderungen===&lt;br /&gt;
Der Beitritt erfolgt ausschließlich über eine direkte Anwerbung und individuelle Prüfung durch das [[Wichtige Personen in Taki#Dorfoberhaupt|Dorfoberhaupt]].&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die unten angegebenen [[Fähigkeiten]] sind Mindestvoraussetzungen. Diese sind jedoch nur Richtlinien. &lt;br /&gt;
Es kommt auf das Gesamtprodukt eines Ninjas an.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Es ist möglich die aufgeführten [[Fähigkeiten]] mit anderen Fähigkeiten/Jutsu/Items zu kompensieren.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
In diesem Fall muss eine [[Dorfoberhaupt-Anfrage]] gestellt werden, in welcher überprüft wird, ob der Ninja trotz nicht Erfüllung aller Anforderungen geeignet ist.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; width=&amp;quot;100%&amp;quot;&lt;br /&gt;
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|-&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot; style=&amp;quot;background-color: #D8D8D8;&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; | &lt;br /&gt;
[[Redekunst]] 3&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Menschenkenntnis]] 3&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Willenskraft]] 3&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Einschüchtern]] 3&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Imitation]] 3&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot; style=&amp;quot;background-color: #D8D8D8;&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; | &lt;br /&gt;
[[Spuren lesen]] 3&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
90 TP in Kampffähigkeiten&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
150 TP in [[Jutsu]]/Nahkampf [[Fähigkeiten]]&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
weitere hohe [[Jutsu]]/[[Fähigkeiten]] in dem Bereich&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot; style=&amp;quot;background-color: #D8D8D8;&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; |&lt;br /&gt;
[[Aktionen durchschauen]] 3&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Fingerzeichengeschwindigkeit]] 3&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Sinnesschärfe]] 4&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Überleben in der Natur]] 3&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Gebäude sichern]] 3&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Chakra spüren]] 3&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot; style=&amp;quot;background-color: #D8D8D8;&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; |&lt;br /&gt;
[[Heilkunde]] 3&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[OP-Fähigkeit]] 3&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Hohe [[Jutsu]] für Behandlungen von [[Vergiftungen]],[[Verletzungen und Einschränkungen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot; style=&amp;quot;background-color: #D8D8D8;&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; |[[Missionen]]&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot; style=&amp;quot;background-color: #D8D8D8;&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; | 3 A-Rang [[Missionen|Mission]] oder &amp;lt;br&amp;gt;1 S Rang in dem Bereich &lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot; style=&amp;quot;background-color: #D8D8D8;&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; | 3 A-Rang [[Missionen|Mission]] oder &amp;lt;br&amp;gt;1 S Rang in dem Bereich &lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot; style=&amp;quot;background-color: #D8D8D8;&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; | 3 A-Rang [[Missionen|Mission]] oder &amp;lt;br&amp;gt;1 S Rang in dem Bereich &lt;br /&gt;
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| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot; style=&amp;quot;background-color: #D8D8D8;&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; |Sonstiges&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot; style=&amp;quot;background-color: #D8D8D8;&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; | -Hohes Vertrauen des [[Wichtige Personen in Taki#Dorfoberhaupt|Dorfoberhaupt]]s &amp;lt;br&amp;gt; - individuelle Prüfung&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot; style=&amp;quot;background-color: #D8D8D8;&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; | -Hohes Vertrauen des [[Wichtige Personen in Taki#Dorfoberhaupt|Dorfoberhaupt]]s &amp;lt;br&amp;gt; - individuelle Prüfung&lt;br /&gt;
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|-&lt;br /&gt;
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|-&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; | &#039;&#039;&#039;Beispiel 1&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot; |&lt;br /&gt;
Ein Hyuuga wird geprüft, ob er für die Ou no Tate geeignet ist. Er hat jedoch kein [[Chakra spüren]] und seine [[Sinnesschärfe]] ist nur auf Stufe 2.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Da er jedoch über das Byakugan verfügt, womit er Chakra sehen sehen und versteckte Personen auffinden kann, ist er in der Lage dieses Defizit zu kompensieren.  &lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; width=&amp;quot;100%&amp;quot;&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;background-color: #BDBDBD;&amp;quot; colspan=&amp;quot;4&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot;|&#039;&#039;&#039;Anforderungen&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot; style=&amp;quot;background-color: #D8D8D8;&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; |&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;mw-collapsible mw-collapsed wikitable&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; width=&amp;quot;100%&amp;quot;&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; width=&amp;quot;15%&amp;quot; style=&amp;quot;background-color: #BDBDBD;&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; |&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; width=&amp;quot;20%&amp;quot; style=&amp;quot;background-color: #BDBDBD;&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; |&#039;&#039;&#039;Ou no Shinka&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; width=&amp;quot;20%&amp;quot; style=&amp;quot;background-color: #BDBDBD;&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; |&#039;&#039;&#039;Ou no Chikaku&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
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&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot; style=&amp;quot;background-color: #D8D8D8;&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; |[[Ränge und Niveau|Rangvoraussetzungen]]&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot; style=&amp;quot;background-color: #D8D8D8;&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; |[[Chuunin#Chuuninniveau|Chuunin-Niveau]]&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot; style=&amp;quot;background-color: #D8D8D8;&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; |[[Jounin#Jouninniveau|Jounin-Niveau]]&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot; style=&amp;quot;background-color: #D8D8D8;&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; |[[Jounin#Jouninniveau|Jounin-Niveau]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot; style=&amp;quot;background-color: #D8D8D8;&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; |[[Fähigkeiten]]&lt;br /&gt;
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[[Fähigkeitsforschung]] 3&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
oder [[Jutsuforschung]] 3&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
oder [[Itemforschung]] 3&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot; style=&amp;quot;background-color: #D8D8D8;&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; | &lt;br /&gt;
[[Verstecken]] 3&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Chakra unterdrücken]] 3&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Aktionen durchschauen]] 3&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Menschenkenntnis]] 3&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Redekunst]] 3&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Willenskraft]] 3&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Menschenkenntnis]] 3&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Imitation]] 3&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Überleben in der Natur]] 3&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
weitere hohe [[Jutsu]]/[[Fähigkeiten]] in dem Bereich&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot; style=&amp;quot;background-color: #D8D8D8;&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; |&lt;br /&gt;
[[Verstecken]] 4&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Chakra unterdrücken]] 3&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Willenskraft]] 3&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Menschenkenntnis]] 3&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Einschüchtern]] 3&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Überleben in der Natur]] 4&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
weitere hohe [[Jutsu]]/[[Fähigkeiten]] in dem Bereich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot; style=&amp;quot;background-color: #D8D8D8;&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; |[[Missionen]]&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot; style=&amp;quot;background-color: #D8D8D8;&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; | 3 A-Rang [[Missionen|Mission]] oder &amp;lt;br&amp;gt;1 S Rang in dem Bereich&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot; style=&amp;quot;background-color: #D8D8D8;&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; |Sonstiges&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot; style=&amp;quot;background-color: #D8D8D8;&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; |-Hohes Vertrauen des [[Wichtige Personen in Taki#Dorfoberhaupt|Dorfoberhaupt]]s&amp;lt;br&amp;gt; - individuelle Prüfung&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot; style=&amp;quot;background-color: #D8D8D8;&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; |-Hohes Vertrauen des [[Wichtige Personen in Taki#Dorfoberhaupt|Dorfoberhaupt]]s &amp;lt;br&amp;gt; - individuelle Prüfung&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot; style=&amp;quot;background-color: #D8D8D8;&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; |-Hohes Vertrauen des [[Wichtige Personen in Taki#Dorfoberhaupt|Dorfoberhaupt]]s &amp;lt;br&amp;gt; - individuelle Prüfung &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==[http://www.narutorpg.de/Einheiten.php?Einheitid=127 Youkai]==&lt;br /&gt;
Die Youkai sind kurz nach dem Ende der Söldnerbedrohung aus den Lehren dieser entstanden. [[Takigakure]] musste sich eingestehen, dass seine Augen und Ohren zu schlecht und seine Arme nicht lang genug gewesen waren, um diese Bedrohung frühzeitig zu erkennen und auszumerzen, solange sie noch schwach war. Hierfür wurden die Youkai erschaffen. Eine verhältnismäßig kleine Einheit, deren Mitglieder darin spezialisiert sind weit vom Dorf entfernt auf sich alleine gestellt zu agieren. Sie arbeiten meist alleine oder zu zweit und holen Informationen über mögliche Bedrohungen ein, um diese dann selbstständig zu vernichten. Entsprechend sind die Mitglieder dieser Einheit auf unterschiedliche Arten der Informationsbeschaffung, verschiedene Arten des Kampfes und vor allem auf das Agieren weit von [[Takigakure]] entfernt und auf sich alleine gestellt spezialisiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Ränge===&lt;br /&gt;
Die Mitglieder der Youkai sind in folgende Ränge unterteilt:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Baí Zé====&lt;br /&gt;
In den Legenden zeigte sich Baí Zé einst den Menschen und warnte vor den Youkai, die entflohen waren und physische Form angenommen hatten. Detailliert berichtete er von den Formen und den Eigenschaften der Youkai und die Menschen sahen ihn als ihren Freund und Helfer gegen diese Bedrohung an. Später aber schlich sich immer mehr die Befürchtung ein, dass es dies Geschichten und Erzählungen waren, die die Menschen an die Youkai glauben ließen und eben diesen durch die geschürte Angst Macht verliehen. Baí Zé ist der Schatten hinter den Youkai, die Stimme die ihnen Macht verlieh und wird als ihr Anführer betrachtet.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Mononoke (Strange Thing)====&lt;br /&gt;
Ein übellauniger Youkai unbekannter Herkunft, der auf normale Art und Weise nicht klassifiziert werden kann und die bekannten Register aufgrund seiner reinen Andersartigkeit sprengt. Ihr Lebensinhalt und Ziel ist es, nachdem sie bisher von keinem Menschen erfahren hätte der erfolgreich zu einem Dämon geworden ist, die erste von ihnen, also ein Mononoke zu werden. Nachdem sie sich durch dieses Ziel, ebenso wie durch ihre Unfähigkeit [[Ninjutsu|Nin-]] oder [[Genjutsu]] auszuüben, immer schon von den übrigen Ninja unterschied, hält sie den Titel Mononoke auch unter den Youkai für angebracht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Kirin====&lt;br /&gt;
Kirin ist das mythologische Wesen das bei der Geburt und Ankunft von großen Königen und Herrschern erscheint. Es hat den Kopf eines Drachen und den in goldenen Flammen eingehüllten Körper eines Pferdes. Es ist den Menschen und Lebewesen gegenüber wohl gesonnen. Dem Träger des Namen verspricht sich eine große Zukunft und sieht Kirin nicht als Rang, sondern vielmehr als einen Begleiter der ihm in Laufe der Zeit seine Bestimmung erfüllen wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Besonderes===&lt;br /&gt;
Besondere Gegenstände oder Ausrüstungen der Youkai.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Kagegaito====&lt;br /&gt;
Ein dunkler Kapuzenumhang aus einem Material, das das Licht zu verschlucken scheint und mehr als lichtlos denn als schwarz zu bezeichnen ist. Er umhüllt das Gesicht einer Person und ist ein Pflicht für jeden Mitglied der Youkai.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Anforderungen===&lt;br /&gt;
Mindestrang: [[Chuunin]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Beitritt erfolgt ausschließlich über eine direkte Anwerbung durch den Einheitenleiter, den Rat oder das [[Dorfoberhaupt]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Frage-Sektion = &lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;mw-collapsible mw-collapsed wikitable&amp;quot; width=&amp;quot;100%&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Frage-Sektion&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
{{#widget:Iframe&lt;br /&gt;
|url=http://www.narutorpg.de/Includes/FAQSektion/FAQ.php?FAQ_Frage=Einheiten_Takigakures&lt;br /&gt;
|width=100%&lt;br /&gt;
|height=500&lt;br /&gt;
|border=0&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Navigation =&lt;br /&gt;
{{Vorlage:Linkliste Kategorien}}&lt;br /&gt;
{{Vorlage:Linkliste Rollenspiel}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Masao Higurashi</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.narutorpg.de/index.php?title=Einheiten_Takigakures&amp;diff=25268</id>
		<title>Einheiten Takigakures</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.narutorpg.de/index.php?title=Einheiten_Takigakures&amp;diff=25268"/>
		<updated>2016-02-16T19:56:55Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Masao Higurashi: /* Anforderungen und Aufstieg */ Formatierungen&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Jeder Shinobi aus [[Takigakure]] kann bis zu zwei der verschiedenen Einheiten des Dorfes beitreten, die im folgenden mit ihrer Funktion, ihren Rängen und Anforderungen erläutert sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Einheiten=&lt;br /&gt;
Das Dorf Takigakure unterhält mehrere Einheiten, die in bestimmten Verhältnissen zueinander stehen. Die folgende Graphik erläutert diese Verhältnisse:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:einheitentaki.png|mini|links|Einheitenstruktur [[Takigakure|Takigakures]]]]&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==[http://www.narutorpg.de/Einheiten.php?Einheitid=120 Shuryo (äußere Angelegenheiten)]==&lt;br /&gt;
Die Shuryo werden meist dazu eingesetzt, um Einzelpersonen oder Gruppen gezielt auszuschalten. Die Einheit übernimmt daher bevorzugt Jagd und Attentats-Missionen oder wird vom Dorf selbst auf besonders gefährliche Ziele angesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Erscheinungsbild===&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Masken:&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Maske ist in der Einheit eine Pflicht. Jedes vollwertige Mitglied der Einheit erhält eine individuell an seine Gesichtsform angepasste Maske. Diese ist auf Missionen zu tragen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Mantel:&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der ehemalige weiße Mantel der Einheit &amp;quot;Shikkouken&amp;quot; wurde auch in diese Einheit etabliert und symbolisiert die Verbundenheit der Einheit mit deren ehemaligen Führung Eigen Jinkou, aber auch mit dem Dorf, durch das Zeichen Takigakures auf dem Rücken. Aus der Pflicht der Shinobi heraus, das Dorf gut zu präsentieren, tragen die Mitglieder diesen Mantel mit Stolz. Es wird von Alteingesessenen als eine Art Tradition und Ehrerbietung betrachtet.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Auf Missionen mit hoher Geheimhaltung sind die Mäntel jedoch nicht zu tragen, auf Grund des deutlich erkennbaren Bezugsort Takigakures über das Symbol. Sollte dagegen verstoßen werden, wird das Vergehen stark geahndet.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Mäntel sind lang und besitzen eine Kapuze um die Verhüllung zusammen mit der Maske zu vervollständigen. Der Mantel ist immer weiß und besitzt lange Ärmel, welche die Hände bei herunter hängenden Armen komplett verdecken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Identitäten:&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Identitäten der Mitglieder sind innerhalb der Einheit bekannt und daraus wird kein großes Geheimnis gemacht.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Jedoch wird aus den Decknamen und dem dazugehörigen Shinobi/ der Kunoichi ein starkes Geheimnis gemacht.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Dies wird gemacht damit Lehrlinge sowie Neulinge durch Förderung der älteren Mitglieder schnell gefördert werden können und ihre Erfahrungen in dem Aufgabenbereich der Shuryo schnell erhalten. Die Decknamen auf manchen Missionen sind aber von Nöten, damit manche Missionen einfach von einem Pseudonym geführt wurden und niemand Konsequenzen ziehen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Drill:&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der Drill ist eine Pflicht für jedes Shuryo-Mitglied. Vorzugsweise wird der Drill gleich am Anfang der Karriere zu einem Tsuisekisha / Ansatsusha / Hakaisha durchgeführt. Die Ansatsusha werden besonders gedrillt, denn diese müssen im Falle eines Fehlschlags Verschwiegen bleiben!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Untereinheiten===&lt;br /&gt;
Die Mitglieder der Shuryo sind in folgende Untereinheiten organisiert:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Ansatsusha (Attentäter)====&lt;br /&gt;
Die Ansatsusha sind die Attentäter [[Takigakure|Takigakures]]. Sie sind speziell dafür ausgebildet Einzelpersonen unbemerkt auszuschalten und ebenso unbemerkt wieder zu verschwinden. Die Ansatsusha sind außerdem dafür ausgebildet [[Willenskraft|Verhören lange zu widerstehen]] und Informationen über ihr Land und den Auftraggeber möglichst mit ins Grab zu nehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Tsuisekisha (Jäger)====&lt;br /&gt;
Die Tsuisekisha sind auf die Jagd von abtrünnigen Ninja oder speziellen Zielpersonen ausgebildet. Im Gegensatz zu den Ansatsusha besitzen die Tsuisekisha eine ausgiebige Ausbildung im Verfolgen und Aufspüren von Zielpersonen, da der Aufenthaltsort der Ziele oft nicht bekannt ist. Gleichzeitig müssen sich die Tsuisekisha im Normalfall nicht damit befassen ihr Land oder den Auftraggeber zu verheimlichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Hakaisha (Zerstörer)====&lt;br /&gt;
Die Hakaisha sind die Shinobi, welche sich darauf spezialisiert haben ganze Dörfer von der Karte zu radieren. Ob Landstriche ummodelliert oder Menschenmengen vertilgt werden müssen, ein Hakaisha ist dafür geeignet. Ihre Taten werden deswegen oft nur als Gerücht laut und dann ist es meist das grausame Treiben eines Dämons.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Ränge===&lt;br /&gt;
Innerhalb der Einheit gibt es folgende Rangunterteilung:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Kenshusei (Lehrling)====&lt;br /&gt;
Die Kenshusei erhalten eine allgemeine Ausbildung im Kampf, präzisen Attacken und Hinterhalten. Sie entscheiden sich nach einer grundlegenden Ausbildung dafür, ob sie den Weg des Ansatsusha oder den des Tsuisekisha einschlagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Nitohei (Soldat)====&lt;br /&gt;
Ein einfaches Einheitsmitglied, welches unter einem Taicho auf Missionen mitgenommen wird. Jeder Nitohei ist gleichgestellt und vollwertig ausgebildet. Sie haben alle Rechte und Pflichten ihrer Einheit und erhalten bei der Beförderung den Mantel der Einheit sowie ihre Maske.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Taicho (Hauptmann)====&lt;br /&gt;
Die Taichos sind die Hauptmänner ihrer Einheit, sie leiten zumeist die Missionen, da sie mindestens den Rang eines Chuunin innehaben. Sie sind hochspezialisierte Ninja in ihren Bereich die über herausragende Fähigkeiten in ihrem Gebiet verfügen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Shogun(Leiter der Shuryo)====&lt;br /&gt;
Der Shogun ist der Leiter der Shuryo und wird vom [[Wichtige Personen in Taki#Dorfoberhaupt|Dorfoberhaupt]] und dem Ältestenrat ernannt. Dieser Ninja, der mindestens den Rang eines Jounin innehat, ist eine Koryphäe auf seinem Gebiet, er hat schwerste Missionen in seinem Fachgebiet abgeschlossen und sich als äußert loyal zum Dorf gezeigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Anforderungen und Aufstieg===&lt;br /&gt;
Der Beitritt kann erfolgen, sobald der Ninja Grundkenntnisse vorweisen kann die zu mindestens eine der zwei Spezialisierungen passen. Der Einstieg erfolgt immer auf dem Rang eines Kenshusei. Die Zeit als Kenshusei wird einerseits durch die Fähigkeiten des Ninja, andererseits durch die Ergebnisse, die er auf Missionen des gewünschten Gebietes zeigt, bestimmt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;mw-collapsible mw-collapsed&amp;quot; width=&amp;quot;800px&amp;quot;&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;background-color: #BDBDBD;&amp;quot; colspan=&amp;quot;4&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot;|&#039;&#039;&#039;Anforderungen Shuryo&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; width=&amp;quot;10%&amp;quot; style=&amp;quot;background-color: #BDBDBD;&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; |&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot; style=&amp;quot;background-color: #D8D8D8;&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; |[[Ränge und Niveau|Rangvoraussetzungen]]&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot; style=&amp;quot;background-color: #D8D8D8;&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; |[[Fähigkeiten]] und [[Jutsu]]&amp;lt;ref name=ref1&amp;gt;Mindestens eine der gelistet Fahigkeiten und eine Jutsu.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot; style=&amp;quot;background-color: #D8D8D8;&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; |[[Missionen]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; width=&amp;quot;15%&amp;quot; style=&amp;quot;background-color: #BDBDBD;&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; |&#039;&#039;&#039;Kenshusei(Lehrling)&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot; style=&amp;quot;background-color: #D8D8D8;&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; |[[Genin]]&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot; style=&amp;quot;background-color: #D8D8D8;&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; |mind. 10 [[TP]] im Bereich eingesetzt&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot; style=&amp;quot;background-color: #D8D8D8;&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; |-&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; width=&amp;quot;15%&amp;quot; style=&amp;quot;background-color: #BDBDBD;&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; |&#039;&#039;&#039;Nitohei (Soldat)&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot; style=&amp;quot;background-color: #D8D8D8;&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; |[[Genin]]&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot; style=&amp;quot;background-color: #D8D8D8;&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; |mind. 50 [[TP]] im Bereich eingesetzt&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot; style=&amp;quot;background-color: #D8D8D8;&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; |mind. 1 C-Rang  im entsprechendem Bereich absolviert (Bewertung: Erwartungen erfüllt)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; width=&amp;quot;15%&amp;quot; style=&amp;quot;background-color: #BDBDBD;&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; |&#039;&#039;&#039;Taicho(Hauptmann)&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot; style=&amp;quot;background-color: #D8D8D8;&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; |[[Chuunin]]&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot; style=&amp;quot;background-color: #D8D8D8;&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; |mind. 100 [[TP]] im Bereich eingesetzt&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot; style=&amp;quot;background-color: #D8D8D8;&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; |mind. 1 B-Rang im entsprechendem Bereich absolviert (Bewertung: Erwartungen erfüllt)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; width=&amp;quot;15%&amp;quot; style=&amp;quot;background-color: #BDBDBD;&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; |&#039;&#039;&#039;Shoheki (Leiter der Tate)&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot; style=&amp;quot;background-color: #D8D8D8;&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; |[[Jounin]]&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot; style=&amp;quot;background-color: #D8D8D8;&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; |mind. 180 [[TP]] im Bereich eingesetzt&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot; style=&amp;quot;background-color: #D8D8D8;&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; |mind. 1 A-Rang im entsprechendem Bereich absolviert (Bewertung: Erwartungen erfüllt) / Ernennung durch das Dorfoberhaupt und Ältestenrat&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; style=&amp;quot;width:800px;&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; | &#039;&#039;&#039;Informationen zu den Anforderungen&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot; |&lt;br /&gt;
*Direkte [[Fähigkeiten]] Ansatsusha: [[Verstecken]], [[Chakra unterdrücken]], [[Willenskraft]], [[Einbrechen]], [[Imitation]] &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
*Direkte [[Fähigkeiten]] Tsuisekisha: [[Chakra spüren]], [[Sinnesschärfe]], [[Spuren lesen]], [[Orientierung]], [[Menschenkenntnis]] &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
*Direkte [[Fähigkeiten]] Hakaisha: [[Mehrfachschlag]], [[Wurfwaffen-Spezialist]], [[Gezielter Angriff]], [[Einschüchtern]], [[Fingerzeichengeschwindigkeit]] &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
*Indirekte [[Fähigkeiten]] Ansatsusha: [[Nerventreffer]], [[Gezielter Angriff]], [[Langzeitgifte]], [[Kampfgifte]]&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
*Indirekte [[Fähigkeiten]] Tsuisekisha: [[Nerventreffer]], [[Überleben in der Natur]], [[Gezielter Angriff]], [[Festnageln]], [[Fesseln/Festhalten]]&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Hakaisha: [[Kampfgifte]], [[Chakra spüren]], [[Schusswaffen-Spezialist]], [[Orientierung]], [[Nachladeschütze]], [[Überspannen]] &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
*Gültige [[Jutsu]]: Infiltration, Jagd oder Zerstörung sinnvoll einsetzbare Jutsu&amp;lt;ref&amp;gt;Beispielsweise  [[Ninjutsu]], wie Katon Endan, Baku Suishouha, Ukojizai, Meisaigakure, oder [[Taijutsu]] .&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==[http://www.narutorpg.de/Einheiten.php?Einheitid=119 Tate (innere Angelegenheiten)]==&lt;br /&gt;
Die Mitglieder der Einheit Tate sorgen für die innere Sicherheit und den Schutz [[Takigakure|Takigakures]] und stellen einen Teil der Exekutivkräfte dar. Die Jounaiseiri und Kiroku arbeiten größtenteils im eigenen Dorf oder Land, während die Supai sowohl im In- und Ausland eingesetzt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Ränge===&lt;br /&gt;
Die Mitglieder der Tate sind in folgende Untereinheiten organisiert: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Supai (Spion)====&lt;br /&gt;
Die Supai stellen den Teil der Tate dar, der für die Spionage und Infiltration zuständig ist. Diese Spezialisten sind besonders auf Infiltration und Informationsbeschaffung spezialisiert. Gleichzeitig bauen viele Supai im Lauf ihrer Karriere ein Spionagenetz auf, über das sie mit genügend Zeit und ein wenig Geldeinsatz an vielerlei Informationen gelangen können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Jounaiseiri (Ordnungsspezialist)====&lt;br /&gt;
Die Jounaiseiri stellen Mitglieder der Dorfpolizei dar. Sie sorgen für Sicherheit auf den Straßen und vermitteln, wenn ein Streit unter den Dorfbewohnern ausgebrochen ist. Zusätzlich sind sie für die Spionageabwehr ausgebildet. Die Jounaiseiri sind außerdem auch gleichzeitig die Ersten, die im Fall eines Angriffs gegen den Feind mobilisiert werden und besitzen ein unvergleichliches Wissen, wie [[Takigakure]] zu verteidigen ist. Sie besitzen zudem leicht abweichende Rangbezeichnungen um darzustellen, das sie keine Soldaten sondern Polizisten sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Kiroku (Informationsbeschaffung)====&lt;br /&gt;
Der Name der Kiroku mag einen im ersten Augenblick in die Irre führen, denn bei den Kiroku handelt es sich um Spezialisten für Verhör. Sie sorgen dafür alle Informationen aus einem Gefangenen zu erhalten, auf die eine oder andere Weise.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Ränge===&lt;br /&gt;
Innerhalb der Einheit gibt es folgende Rangunterteilung:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Kenshusei (Lehrling)====&lt;br /&gt;
Die Kenshusei der Tate erlernen die Grundlagen in Spionage, Sicherheit oder Informationsbeschaffung. Weiß der Lehrling bereits in welchen Teil der Tate er später eintreten will, so erfolgt eine gezielte Ausbildung in den betreffenden Bereichen. Ansonsten erfolgt eine grundlegende Ausbildung in allen drei Bereichen. Zeigt der Lehrling eine Begabung für einen der Bereiche wird er gezielter ausgebildet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Nitohei (Soldat) / Doshin (Polizist)====&lt;br /&gt;
Ein einfaches Einheitsmitglied, welches unter einem Taicho auf Missionen mitgenommen wird. Jeder Nitohei ist gleichgestellt und vollwertig ausgebildet. Sie haben alle Rechte und Pflichten ihrer Einheit und erhalten bei der Beförderung den Mantel der Einheit sowie ihre Maske.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Taicho (Hauptmann) / Yoriki (Polizeihauptmann)====&lt;br /&gt;
Die Taichos sind die Hauptmänner ihrer Einheit, sie leiten zumeist die Missionen, da sie mindestens den Rang eines Chuunin innehaben. Sie sind hochspezialisierte Ninja in ihren Bereich die über herausragende Fähigkeiten in ihrem Gebiet verfügen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Shoheki(Leiter der Tate)====&lt;br /&gt;
Der Shoheki ist der Leiter der Tate und wird vom [[Wichtige Personen in Taki#Dorfoberhaupt|Dorfoberhaupt]] und dem Ältestenrat ernannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Anforderungen und Aufstieg===&lt;br /&gt;
Der Beitritt kann erfolgen, sobald der Ninja Grundkenntnisse vorweisen kann, die zu mindestens einer der drei Spezialisierungen passen. Der Einstieg erfolgt immer auf dem Rang eines Kenshusei. Die Zeit als Kenshusei wird einerseits durch die Fähigkeiten des Ninja, andererseits durch die Ergebnisse, die er auf Missionen des gewünschten Gebietes zeigt, bestimmt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;mw-collapsible mw-collapsed&amp;quot; width=&amp;quot;800px&amp;quot;&lt;br /&gt;
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| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot; style=&amp;quot;background-color: #D8D8D8;&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; |[[Fähigkeiten]] und [[Jutsu]]&amp;lt;ref name=ref1&amp;gt;Mindestens eine der gelistet Fahigkeiten und eine Jutsu.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot; style=&amp;quot;background-color: #D8D8D8;&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; |[[Missionen]]&lt;br /&gt;
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|-&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
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|-&lt;br /&gt;
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|-&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot; |&lt;br /&gt;
*Direkte [[Fähigkeiten]] Jounaiseiri: [[Sinnesschärfe]], [[Menschenkenntnis]], [[Einschüchtern]], [[Spuren lesen]], [[Gebäude sichern]] &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
*Direkte [[Fähigkeiten]] Kiroku: [[Redekunst]], [[Einschüchtern]], [[Menschenkenntnis]] &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
*Direkte [[Fähigkeiten]] Supai: [[Chakra unterdrücken]], [[Imitation]], [[Redekunst]], [[Einschüchtern]], [[Menschenkenntnis]], [[Einbrechen]] &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
*Indirekte [[Fähigkeiten]] Jounaiseiri: [[Nerventreffer]], [[Gezielter Angriff]], [[Festnageln]], [[Fesseln/Festhalten]], [[Siegelkunst]]&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
*Indirekte [[Fähigkeiten]] Kiroku: [[Langzeitgifte]], [[Heilkunde]]&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
*Indirekte [[Fähigkeiten]] Supai: [[Langzeitgifte]], [[Willenskraft]], [[Einschüchtern]] &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
*Gültige [[Jutsu]]: Zur Festnahme, Verhör und Infiltration sinnvoll einsetzbare Jutsu&amp;lt;ref&amp;gt;Beispielsweise  [[Ninjutsu]], wie Meiseigakure, Denkiunagi oder Tantei .&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
*Mitglieder der Jounaiseiri haben im Dienst die Uniform, eine rote Haori mit Einheitssymbol, zu tragen.&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==[http://www.narutorpg.de/Einheiten.php?Einheitid=166  Kangohei (Medizin)]==&lt;br /&gt;
Die Kangohei sind die medizinische Einheit [[Takigakure|Takigakures]]. In ihr Gebiet fallen die medizinische Versorgung der Bewohner und der Shinobi im Krankenhaus und im Feld sowie die Herstellung und Entwicklung von Medikamenten und Giften.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Ränge===&lt;br /&gt;
Die Mitglieder der Kangohei sind in folgende Ränge unterteilt:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Kenshusei (Lehrling)====&lt;br /&gt;
Die Lehrlinge sind gerade erst der Einheit beigetreten und haben noch nicht wirklich viel Erfahrung im Medic-Bereich. Sie werden jedoch ausgebildet und ihr Potential wird gefördert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Kangoshi (Assistent)====&lt;br /&gt;
Diese Ninja sind schon etwas erfahrener und besitzen zumindest schon eine Grundausbildung in der Medizin. Sie unterstützen die vollausgebildeten Einheitenmitglieder bei der Versorgung und Bergung von Verletzten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Isha (Ärzte)====&lt;br /&gt;
Bei den Isha handelt es sich um die Ärzte [[Takigakure|Takigakures]]. Diese sind speziell ausgebildet um Operationen durchzuführen mit denen sie täglich Leben retten. Darüber hinaus sorgen sie für die Nachsorge bei schweren Verletzungen und der Betreuung im Krankenhaus.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Kaiyu====&lt;br /&gt;
Der Kaiyu ist der Leiter der Medic in [[Takigakure]]und wird vom [[Wichtige Personen in Taki#Dorfoberhaupt|Dorfoberhaupt]] und dem Ältestenrat ernannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Anforderungen und Aufstieg===&lt;br /&gt;
Im Folgenden sind die Anforderungen für Ein- und Aufstieg in die Kangohei erläutert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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|-&lt;br /&gt;
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| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot; style=&amp;quot;background-color: #D8D8D8;&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; |[[Ränge und Niveau|Rangvoraussetzungen]]&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot; style=&amp;quot;background-color: #D8D8D8;&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; |[[Fähigkeiten]] und [[Jutsu]]&amp;lt;ref name=ref1&amp;gt;Mindestens eine der gelistet Fahigkeiten und eine Jutsu.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot; style=&amp;quot;background-color: #D8D8D8;&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; |[[Missionen]]&lt;br /&gt;
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|-&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
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|-&lt;br /&gt;
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|-&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot; |&lt;br /&gt;
*Direkte [[Fähigkeiten]]: [[Heilkunde]], [[OP-Fähigkeit]]  &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
*Indirekte [[Fähigkeiten]]: [[Langzeitgifte]], [[Kampfgifte]], [[Überleben in der Natur]], [[Gegner fernhalten]]&amp;lt;/br&amp;gt;&lt;br /&gt;
*Gültige [[Jutsu]]: Zur Heilung sinnvoll einsetzbare Jutsu&amp;lt;ref&amp;gt;Beispielsweise  [[Ninjutsu]], wie Shodoku, Shousen oder Dokumeki.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==[http://www.narutorpg.de/Einheiten.php?Einheitid=124 Kokushi (Botschafter)]==&lt;br /&gt;
Die Kokushi sind die Botschafter des Dorfes und darauf spezialisiert Konflikte ohne Anwendung von Gewalt zu lösen oder Forderungen an andere Dörfer zu überbringen. Die Kokushi werden sowohl innerhalb, als auch außerhalb des Dorfes eingesetzt. Im Dorf empfangen sie andere Diplomaten oder Würdenträger. Die Kokushi müssen daher ein besonders höfliches Verhalten an den Tag legen und sich gewählt ausdrücken können. Sie benötigen neben guter sozialer Kompetenzen auch ein ausgiebiges Geschichtswissen und Wissen über die Hintergründe der Person mit der sie sich bald befassen sollen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Ränge===&lt;br /&gt;
Die Mitglieder der Kokushi werden in folgende Ränge unterteilt:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Kenshusei (Lehrling)====&lt;br /&gt;
Die Kenshusei der Kokushi befinden sich in der Ausbildung zum Botschafter. Sie lernen die grundlegenden Verhaltensweisen und bekommen das nötige Grundwissen vermittelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Enboi (Gesandte)====&lt;br /&gt;
Die Enboi sind jene Mitglieder der Kokushi, die bewiesen haben das sie kleinere Verhandlungen mit Erfolg führen können, und das sie die grundlegenden Fähigkeiten besitzen um zwischen zwei Parteien zu vermitteln. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Kokushi (Botschafter)====&lt;br /&gt;
Die Kokushi sind die ausgebildeten Botschafter des Dorfes. Ihre Fähigkeiten im Bereich der Diplomatie und der Vermittlung zwischen zwei Parteien ist überragend. Sie sind sehr respektiert und loyal zu ihrem Dorf, weswegen einigen sogar gestattet wird über längere Zeit im Ausland zu bleiben um dort Einfluss zu gewinnen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Taishi====&lt;br /&gt;
Der Taishi ist der Leiter der Kokushi in [[Takigakure]] und wird vom [[Wichtige Personen in Taki#Dorfoberhaupt|Dorfoberhaupt]] und dem Ältestenrat ernannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Anforderungen und Aufstieg===&lt;br /&gt;
Der Beitritt kann erfolgen, sobald der Ninja Grundkenntnisse in Diplomatie und Geschichte vorweisen kann, die zu mindestens einer der zwei Spezialisierungen passen. Der Einstieg erfolgt immer auf dem Rang eines Kenshusei. Die Zeit als Kenshusei wird einerseits durch die Fähigkeiten des Ninja, andererseits durch die Ergebnisse, die er auf Missionen des gewünschten Gebietes zeigt, bestimmt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;mw-collapsible mw-collapsed&amp;quot; width=&amp;quot;800px&amp;quot;&lt;br /&gt;
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| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot; style=&amp;quot;background-color: #D8D8D8;&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; |mind. 100 [[TP]] im Bereich eingesetzt&lt;br /&gt;
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|-&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; style=&amp;quot;width:800px;&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
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|-&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot; |&lt;br /&gt;
*Direkte [[Fähigkeiten]]: [[Redekunst]], [[Menschenkenntnis]]  &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
*Indirekte [[Fähigkeiten]]: [[Willenskraft]], [[Einschüchtern]]&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==[http://www.narutorpg.de/Einheiten.php?Einheitid=118 Kunren (Lehrkräfte)]==&lt;br /&gt;
Die Einheit Kunren umfasst die Lehrkräfte [[Takigakure|Takigakures]], die sich besonders um die Ausbildung heranwachsender [[Akademist|Ninja-Anwärter]] kümmern soll. Sie organisieren den Unterricht an der Akademie und [[Geninprüfung|Prüfungen]] zum [[Genin]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Ränge===&lt;br /&gt;
Die Mitglieder der Kunren sind in folgende Ränge unterteilt:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Kenshusei (Lehrling)====&lt;br /&gt;
Die Kenshusei erhalten die grundlegende Ausbildung im Bereich der Lehre.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Jokyou (Unterlehrer)====&lt;br /&gt;
Jokyou sind angehende Lehrkräfte. Sie besitzen bereits die Grundkenntnisse in der Lehre und ein gewisses Basiswissen. Sie müssen ein gewisses Lehrpensum erreichen um zu vollständigen Lehrkräften aufzusteigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Kyoukan (Lehrkraft)====&lt;br /&gt;
Die Kyoukan stellen die Lehrkräfte und damit den größten Teil der Einheit dar. Sie übernehmen die Lehre an der Akademie und sehr oft auch Fortbildungen für ausgebildete Ninja.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Gekushu (Bildungsrat)====&lt;br /&gt;
Die Gekushu werden vom normalen Lehrpersonal gewählt und organisieren die Lehre [[Takigakure|Takigakures]]. Außerdem entscheidet der Bildungsrat über den Lehrplan an der Akademie und die Geninprüfung. Der Bildungsrat berät zusätzlich über Ausgaben von Lehrgehältern, Lehrmitteln und Einrichtung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Kancho (Direktor)====&lt;br /&gt;
Der Kancho überwacht die Arbeiten des Bildungsrates und besitzt den Vorsitz über diesen. Er organisiert die Akademie und ist für die Verbindung zwischen [[Dorfoberhaupt]] und Lehre zuständig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Anforderungen und Aufstieg===&lt;br /&gt;
Zum Beitritt ist mindestens eine Lehrfähigkeit nötig. Der Einstieg erfolgt, abhängig von den Fähigkeiten des Ninja, auf dem Rang des Kenshusei oder auf dem Rang des Jokyou. Die Aufnahmeprüfung besteht im Normalfall aus einem Vortrag über ein bestimmtes Thema oder aus der Leitung einer einzelnen Unterrichtsstunde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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|-&lt;br /&gt;
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| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot; style=&amp;quot;background-color: #D8D8D8;&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; |mind. [[Genin#Geniniveau|Genin-Niveau]]&lt;br /&gt;
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| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot; style=&amp;quot;background-color: #D8D8D8;&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; | 5 Trainings absolviert&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot; style=&amp;quot;background-color: #D8D8D8;&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; | Die Gekushu werden von den Kyoukan gewählt&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot; style=&amp;quot;background-color: #D8D8D8;&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; | Der Kancho wird vom [[Wichtige Personen in Taki#Dorfoberhaupt|Dorfoberhaupt]] und dem Ältestenrat ernannt.&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==[http://www.narutorpg.de/Einheiten.php?Einheitid=121 Kenkyuu (Forschung)]==&lt;br /&gt;
Die Kenkyuu bildet die Forschungsabteilung [[Takigakure|Takigakures]]. Sie sorgt für die Entwicklung im Bereich der Technik, [[Jutsu]] und Genforschung und bietet daher Spezialisten der verschiedensten Bereiche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Ränge===&lt;br /&gt;
Die Mitglieder der Kenkyuu sind in folgende Ränge unterteilt:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Kenshusei (Lehrling)====&lt;br /&gt;
Die Kenshusei lernen die Grundlagen der Forschung an Gegenständen und Jutsu. Sie spezialisieren sich möglichst früh, um daraufhin in die Forschung ihres gewünschten Spezialgebiets einzutreten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Gijutsusha (Techniker/Ingenieur)====&lt;br /&gt;
Die Gijutsusha arbeiten daran besondere Gerätschaften und Gegenstände herzustellen und mit Chakra zu verbessern. Sie schlagen eine Brücke zwischen moderner Technik und der Anwendung von Chakra. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Jutsu no Kenkyuu (Jutsuforscher)====&lt;br /&gt;
Die Jutsu no Kenkyuu haben sich auf die Forschung im Bereich der Chakranutzung spezialisiert. Sie entwickeln neue [[Jutsu]], [[Siegelkunst|Siegel]] oder Chakra bezogene [[Fähigkeiten]]. Gleichzeitig sind sie für die Archivierung aller [[Jutsu]], [[Siegelkunst|Siegel]] und [[Fähigkeiten]] zuständig. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Seigakusha (Genforscher)====&lt;br /&gt;
Die Existenz der Seigakusha ist in [[Takigakure]] streng geheim. Es handelt sich bei ihnen um Ninja, die sich um die Genforschung kümmern und somit Bluterben verbessern oder sogar neue Bluterben entwickeln. Mitglieder dieser Abteilung unterstehen ständiger Bewachung und haben einen Geheimhaltungseid zu leisten. Mitglieder der Seigakusha werden direkt aus den Reihen der besten [[Einheiten Takigakures#Guni|Guni]] und [[Einheiten Takigakures#Isha|Isha]] rekrutiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Shisho====&lt;br /&gt;
Der Shisho ist der Leiter der Forschungsabteilung in [[Takigakure]] und wird vom [[Wichtige Personen in Taki#Dorfoberhaupt|Dorfoberhaupt]] und dem Ältestenrat ernannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Anforderungen und Aufstieg===&lt;br /&gt;
Der Beitritt kann erfolgen, sobald der Ninja Grundkenntnisse vorweisen kann, die zu mindestens einer der zwei Spezialisierungen passen. Der Einstieg erfolgt immer auf dem Rang eines Kenshusei. Die Zeit als Kenshusei wird einerseits durch die Fähigkeiten des Ninja, andererseits durch die Ergebnisse, die er auf Missionen des gewünschten Gebietes zeigt, bestimmt.&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; width=&amp;quot;100%&amp;quot;&lt;br /&gt;
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|-&lt;br /&gt;
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| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot; style=&amp;quot;background-color: #D8D8D8;&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; |mind. [[Genin#Geniniveau|Genin-Niveau]]&lt;br /&gt;
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| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot; style=&amp;quot;background-color: #D8D8D8;&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; |Sonstiges&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot; style=&amp;quot;background-color: #D8D8D8;&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; | 1 [[Eigenentwicklung]] (Bereich egal)&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot; style=&amp;quot;background-color: #D8D8D8;&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; | 3 Item-[[Eigenentwicklung|Eigenentwicklungen]] dem Dorf zur Verfügung gestellt&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot; style=&amp;quot;background-color: #D8D8D8;&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; | 3 Jutsu-[[Eigenentwicklung|Eigenentwicklungen]] dem Dorf zur Verfügung gestellt (mind. 1 B-Rang)&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot; style=&amp;quot;background-color: #D8D8D8;&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; | Die Mitglieder der Seigakusha werden direkt aus den Reihen der besten [[Einheiten Takigakures#Guni|Guni]] und [[Einheiten Takigakures#Isha|Isha]] rekrutiert.&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot; style=&amp;quot;background-color: #D8D8D8;&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; | Der Shisho wird vom [[Wichtige Personen in Taki#Dorfoberhaupt|Dorfoberhaupt]] und dem Ältestenrat ernannt.&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==[http://www.narutorpg.de/Einheiten.php?Einheitid=125 Roiyarugādo (Königliche Wache)]==&lt;br /&gt;
Die Roiyarugādo sind die Spezialeinheit [[Takigakure|Takigakures]] und werden offiziell als Leibwache des [[Wichtige Personen in Taki#Dorfoberhaupt|Dorfoberhaupts]] betitelt. In ihr werden die besten Ninja [[Takigakure|Takigakures]] versammelt. Die Mitglieder der Roiyarugādo werden von ihrem Anführer persönlich ausgewählt. Es gibt keine Möglichkeit sich für diese Einheit zu bewerben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Ränge===&lt;br /&gt;
Die Mitglieder der Roiyarugādo werden in folgende Ränge unterteilt:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Shinobi no Ou (König der Shinobi)====&lt;br /&gt;
Der Titel des [[Wichtige Personen in Taki#Dorfoberhaupt|Dorfoberhaupts]]. Er ist der Anführer und Leiter der Roiyarugādo.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Ou no Koe (Stimme des Königs)====&lt;br /&gt;
Die Ou no Koe vertreten die Interessen des [[Wichtige Personen in Taki#Dorfoberhaupt|Dorfoberhauptes]] und sind als seine Stimme bekannt. Sie werden gewöhnlich aus den Reihen der [[Einheiten Takigakures#Kokushi|Kokushi]] rekrutiert und oft bei den Verhandlungen mit besonders wichtigen Personen eingesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Ou no Ken (Klinge des Königs)====&lt;br /&gt;
Unter den Ou no Ken werden die besten Kämpfer [[Takigakure|Takigakures]] versammelt. Die Ou no Ken rekrutieren Ninja aus allen Einheiten, so lange diese sich durch ihre Kampfkraft hervorgetan haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Ou no Tate (Schild des Königs)====&lt;br /&gt;
Die Ou no Tate sind Spezialisten im Bereich des Personenschutzes und werden bevorzugt aus den Einheiten [[Einheiten Takigakures#Tate|Tate]] und [[Einheiten Takigakures#Shuryo|Shuryo]] rekrutiert. Bei ihnen handelt es sich um Ninja die besondere Fähigkeiten in der Nutzung von defensiven Jutsu besitzen. Daher werden sie besonders oft zum Schutz von bedeutenden Persönlichkeiten eingesetzt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Ou no Kenko (Gesundheit des Königs)====&lt;br /&gt;
Die Ou no Kenko werden aus den Reihen der [[Einheiten Takigakures#Isha|Isha]], [[Einheiten Takigakures#Guni|Guni]] und [[Einheiten Takigakures#Yakuzaishi|Yakuzaishi]] rekrutiert. Bei ihnen handelt es sich um die besten Ärzte [[Takigakure|Takigakures]] die das Land als Leibärzte für das [[Wichtige Personen in Taki#Dorfoberhaupt|Dorfoberhaupt]] oder besonders wichtige Personen einsetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Ou no Shinka (Evolution des Königs)====&lt;br /&gt;
Ou no Shinka sind oftmals ehemalige Mitglieder der [[Einheiten Takigakures#Kenkyuu|Kenkyuu]], die mit ihren Ergebnissen besonders gut aufgefallen sind. Sie sind die besten Forscher des Landes. Sie forschen und entwickeln direkt für das [[Wichtige Personen in Taki#Dorfoberhaupt|Dorfoberhaupt]] selbst oder werden für die Erfüllung der Aufträge von besonderen Persönlichkeiten eingesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Ou no Chikaku (Wahrnehmung des Königs)====&lt;br /&gt;
Die Ou no Chikaku sind die persönlichen Informanten des [[Wichtige Personen in Taki#Dorfoberhaupt|Dorfoberhauptes]] und rekrutieren sich fast ausschließlich aus den [[Einheiten Takigakures#Supai|Supai]]. Die Ou no Chikaku haben die Aufgabe ihre Augen und Ohren überall zu haben, um somit Gefahren für das [[Wichtige Personen in Taki#Dorfoberhaupt|Dorfoberhaupt]] so früh wie möglich zu erkennen. Auf Grund ihrer außergewöhnlichen Fähigkeiten werden sie oft auch zum Bespitzeln besonders wichtiger Persönlichkeiten eingesetzt oder aber um Informationen darüber einzuholen, ob bestimmte Persönlichkeiten in Gefahr schweben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Ou no Kage (Schatten des Königs)====&lt;br /&gt;
Sie sind der Schatten des [[Wichtige Personen in Taki#Dorfoberhaupt|Dorfoberhaupt]]s deren Gesichter, Namen, Erfolge und Misserfolge niemals an die Öffentlichkeit gelangen werden. Sie werden zum Großteil aus den [[Einheiten Takigakures#Shuryo|Shuryo]] rekrutiert. Die Ou no Kage führen oft für die Gesellschaft als unmoralisch erachtete und besonders geheim eingestufte Missionen durch.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Mitglieder sind an eine strenge Schweigepflicht gebunden und darauf trainiert mit allen ihnen zur Verfügung stehenden Mitteln die Weitergabe von Informationen an den Feind zu verhindern, selbst dann wenn die Situation dem Ende setzen des eigenen Lebens erfordert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Anforderungen===&lt;br /&gt;
Der Beitritt erfolgt ausschließlich über eine direkte Anwerbung und individuelle Prüfung durch das [[Wichtige Personen in Taki#Dorfoberhaupt|Dorfoberhaupt]].&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die unten angegebenen [[Fähigkeiten]] sind Mindestvoraussetzungen. Diese sind jedoch nur Richtlinien. &lt;br /&gt;
Es kommt auf das Gesamtprodukt eines Ninjas an.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Es ist möglich die aufgeführten [[Fähigkeiten]] mit anderen Fähigkeiten/Jutsu/Items zu kompensieren.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
In diesem Fall muss eine [[Dorfoberhaupt-Anfrage]] gestellt werden, in welcher überprüft wird, ob der Ninja trotz nicht Erfüllung aller Anforderungen geeignet ist.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; width=&amp;quot;100%&amp;quot;&lt;br /&gt;
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|-&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot; style=&amp;quot;background-color: #D8D8D8;&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; |&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;mw-collapsible mw-collapsed wikitable&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; width=&amp;quot;100%&amp;quot;&lt;br /&gt;
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| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot; style=&amp;quot;background-color: #D8D8D8;&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; |[[Ränge und Niveau|Rangvoraussetzungen]]&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot; style=&amp;quot;background-color: #D8D8D8;&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; |[[Chuunin#Chuuninniveau|Chuunin-Niveau]]&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot; style=&amp;quot;background-color: #D8D8D8;&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; |[[Jounin#Jouninniveau|Jounin-Niveau]]&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot; style=&amp;quot;background-color: #D8D8D8;&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; |[[Jounin#Jouninniveau|Jounin-Niveau]]&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot; style=&amp;quot;background-color: #D8D8D8;&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; |[[Jounin#Jouninniveau|Jounin-Niveau]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot; style=&amp;quot;background-color: #D8D8D8;&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; |[[Fähigkeiten]]&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot; style=&amp;quot;background-color: #D8D8D8;&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; | &lt;br /&gt;
[[Redekunst]] 3&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Menschenkenntnis]] 3&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Willenskraft]] 3&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Einschüchtern]] 3&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Imitation]] 3&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot; style=&amp;quot;background-color: #D8D8D8;&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; | &lt;br /&gt;
[[Spuren lesen]] 3&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
90 TP in Kampffähigkeiten&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
150 TP in [[Jutsu]]/Nahkampf [[Fähigkeiten]]&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
weitere hohe [[Jutsu]]/[[Fähigkeiten]] in dem Bereich&lt;br /&gt;
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[[Aktionen durchschauen]] 3&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Fingerzeichengeschwindigkeit]] 3&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Sinnesschärfe]] 4&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Überleben in der Natur]] 3&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Gebäude sichern]] 3&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Chakra spüren]] 3&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot; style=&amp;quot;background-color: #D8D8D8;&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; |&lt;br /&gt;
[[Heilkunde]] 3&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[OP-Fähigkeit]] 3&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Hohe [[Jutsu]] für Behandlungen von [[Vergiftungen]],[[Verletzungen und Einschränkungen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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Ein Hyuuga wird geprüft, ob er für die Ou no Tate geeignet ist. Er hat jedoch kein [[Chakra spüren]] und seine [[Sinnesschärfe]] ist nur auf Stufe 2.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Da er jedoch über das Byakugan verfügt, womit er Chakra sehen sehen und versteckte Personen auffinden kann, ist er in der Lage dieses Defizit zu kompensieren.  &lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
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|-&lt;br /&gt;
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&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot; style=&amp;quot;background-color: #D8D8D8;&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; |[[Ränge und Niveau|Rangvoraussetzungen]]&lt;br /&gt;
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[[Fähigkeitsforschung]] 3&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
oder [[Jutsuforschung]] 3&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
oder [[Itemforschung]] 3&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot; style=&amp;quot;background-color: #D8D8D8;&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; | &lt;br /&gt;
[[Verstecken]] 3&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Chakra unterdrücken]] 3&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Aktionen durchschauen]] 3&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Menschenkenntnis]] 3&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Redekunst]] 3&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Willenskraft]] 3&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Menschenkenntnis]] 3&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Imitation]] 3&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Überleben in der Natur]] 3&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
weitere hohe [[Jutsu]]/[[Fähigkeiten]] in dem Bereich&lt;br /&gt;
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[[Verstecken]] 4&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Chakra unterdrücken]] 3&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Willenskraft]] 3&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Menschenkenntnis]] 3&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Einschüchtern]] 3&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Überleben in der Natur]] 4&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
weitere hohe [[Jutsu]]/[[Fähigkeiten]] in dem Bereich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
==[http://www.narutorpg.de/Einheiten.php?Einheitid=127 Youkai]==&lt;br /&gt;
Die Youkai sind kurz nach dem Ende der Söldnerbedrohung aus den Lehren dieser entstanden. [[Takigakure]] musste sich eingestehen, dass seine Augen und Ohren zu schlecht und seine Arme nicht lang genug gewesen waren, um diese Bedrohung frühzeitig zu erkennen und auszumerzen, solange sie noch schwach war. Hierfür wurden die Youkai erschaffen. Eine verhältnismäßig kleine Einheit, deren Mitglieder darin spezialisiert sind weit vom Dorf entfernt auf sich alleine gestellt zu agieren. Sie arbeiten meist alleine oder zu zweit und holen Informationen über mögliche Bedrohungen ein, um diese dann selbstständig zu vernichten. Entsprechend sind die Mitglieder dieser Einheit auf unterschiedliche Arten der Informationsbeschaffung, verschiedene Arten des Kampfes und vor allem auf das Agieren weit von [[Takigakure]] entfernt und auf sich alleine gestellt spezialisiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Ränge===&lt;br /&gt;
Die Mitglieder der Youkai sind in folgende Ränge unterteilt:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Baí Zé====&lt;br /&gt;
In den Legenden zeigte sich Baí Zé einst den Menschen und warnte vor den Youkai, die entflohen waren und physische Form angenommen hatten. Detailliert berichtete er von den Formen und den Eigenschaften der Youkai und die Menschen sahen ihn als ihren Freund und Helfer gegen diese Bedrohung an. Später aber schlich sich immer mehr die Befürchtung ein, dass es dies Geschichten und Erzählungen waren, die die Menschen an die Youkai glauben ließen und eben diesen durch die geschürte Angst Macht verliehen. Baí Zé ist der Schatten hinter den Youkai, die Stimme die ihnen Macht verlieh und wird als ihr Anführer betrachtet.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Mononoke (Strange Thing)====&lt;br /&gt;
Ein übellauniger Youkai unbekannter Herkunft, der auf normale Art und Weise nicht klassifiziert werden kann und die bekannten Register aufgrund seiner reinen Andersartigkeit sprengt. Ihr Lebensinhalt und Ziel ist es, nachdem sie bisher von keinem Menschen erfahren hätte der erfolgreich zu einem Dämon geworden ist, die erste von ihnen, also ein Mononoke zu werden. Nachdem sie sich durch dieses Ziel, ebenso wie durch ihre Unfähigkeit [[Ninjutsu|Nin-]] oder [[Genjutsu]] auszuüben, immer schon von den übrigen Ninja unterschied, hält sie den Titel Mononoke auch unter den Youkai für angebracht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Kirin====&lt;br /&gt;
Kirin ist das mythologische Wesen das bei der Geburt und Ankunft von großen Königen und Herrschern erscheint. Es hat den Kopf eines Drachen und den in goldenen Flammen eingehüllten Körper eines Pferdes. Es ist den Menschen und Lebewesen gegenüber wohl gesonnen. Dem Träger des Namen verspricht sich eine große Zukunft und sieht Kirin nicht als Rang, sondern vielmehr als einen Begleiter der ihm in Laufe der Zeit seine Bestimmung erfüllen wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Besonderes===&lt;br /&gt;
Besondere Gegenstände oder Ausrüstungen der Youkai.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Kagegaito====&lt;br /&gt;
Ein dunkler Kapuzenumhang aus einem Material, das das Licht zu verschlucken scheint und mehr als lichtlos denn als schwarz zu bezeichnen ist. Er umhüllt das Gesicht einer Person und ist ein Pflicht für jeden Mitglied der Youkai.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Anforderungen===&lt;br /&gt;
Mindestrang: [[Chuunin]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Beitritt erfolgt ausschließlich über eine direkte Anwerbung durch den Einheitenleiter, den Rat oder das [[Dorfoberhaupt]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Frage-Sektion = &lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;mw-collapsible mw-collapsed wikitable&amp;quot; width=&amp;quot;100%&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Frage-Sektion&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
{{#widget:Iframe&lt;br /&gt;
|url=http://www.narutorpg.de/Includes/FAQSektion/FAQ.php?FAQ_Frage=Einheiten_Takigakures&lt;br /&gt;
|width=100%&lt;br /&gt;
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|border=0&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Navigation =&lt;br /&gt;
{{Vorlage:Linkliste Kategorien}}&lt;br /&gt;
{{Vorlage:Linkliste Rollenspiel}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Masao Higurashi</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.narutorpg.de/index.php?title=Einheiten_Takigakures&amp;diff=25267</id>
		<title>Einheiten Takigakures</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.narutorpg.de/index.php?title=Einheiten_Takigakures&amp;diff=25267"/>
		<updated>2016-02-16T19:56:12Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Masao Higurashi: /* Anforderungen und Aufstieg */ Ups, hab einen übersehen. Formatierung.&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Jeder Shinobi aus [[Takigakure]] kann bis zu zwei der verschiedenen Einheiten des Dorfes beitreten, die im folgenden mit ihrer Funktion, ihren Rängen und Anforderungen erläutert sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Einheiten=&lt;br /&gt;
Das Dorf Takigakure unterhält mehrere Einheiten, die in bestimmten Verhältnissen zueinander stehen. Die folgende Graphik erläutert diese Verhältnisse:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:einheitentaki.png|mini|links|Einheitenstruktur [[Takigakure|Takigakures]]]]&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==[http://www.narutorpg.de/Einheiten.php?Einheitid=120 Shuryo (äußere Angelegenheiten)]==&lt;br /&gt;
Die Shuryo werden meist dazu eingesetzt, um Einzelpersonen oder Gruppen gezielt auszuschalten. Die Einheit übernimmt daher bevorzugt Jagd und Attentats-Missionen oder wird vom Dorf selbst auf besonders gefährliche Ziele angesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Erscheinungsbild===&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Masken:&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Maske ist in der Einheit eine Pflicht. Jedes vollwertige Mitglied der Einheit erhält eine individuell an seine Gesichtsform angepasste Maske. Diese ist auf Missionen zu tragen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Mantel:&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der ehemalige weiße Mantel der Einheit &amp;quot;Shikkouken&amp;quot; wurde auch in diese Einheit etabliert und symbolisiert die Verbundenheit der Einheit mit deren ehemaligen Führung Eigen Jinkou, aber auch mit dem Dorf, durch das Zeichen Takigakures auf dem Rücken. Aus der Pflicht der Shinobi heraus, das Dorf gut zu präsentieren, tragen die Mitglieder diesen Mantel mit Stolz. Es wird von Alteingesessenen als eine Art Tradition und Ehrerbietung betrachtet.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Auf Missionen mit hoher Geheimhaltung sind die Mäntel jedoch nicht zu tragen, auf Grund des deutlich erkennbaren Bezugsort Takigakures über das Symbol. Sollte dagegen verstoßen werden, wird das Vergehen stark geahndet.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Mäntel sind lang und besitzen eine Kapuze um die Verhüllung zusammen mit der Maske zu vervollständigen. Der Mantel ist immer weiß und besitzt lange Ärmel, welche die Hände bei herunter hängenden Armen komplett verdecken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Identitäten:&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Identitäten der Mitglieder sind innerhalb der Einheit bekannt und daraus wird kein großes Geheimnis gemacht.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Jedoch wird aus den Decknamen und dem dazugehörigen Shinobi/ der Kunoichi ein starkes Geheimnis gemacht.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Dies wird gemacht damit Lehrlinge sowie Neulinge durch Förderung der älteren Mitglieder schnell gefördert werden können und ihre Erfahrungen in dem Aufgabenbereich der Shuryo schnell erhalten. Die Decknamen auf manchen Missionen sind aber von Nöten, damit manche Missionen einfach von einem Pseudonym geführt wurden und niemand Konsequenzen ziehen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Drill:&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der Drill ist eine Pflicht für jedes Shuryo-Mitglied. Vorzugsweise wird der Drill gleich am Anfang der Karriere zu einem Tsuisekisha / Ansatsusha / Hakaisha durchgeführt. Die Ansatsusha werden besonders gedrillt, denn diese müssen im Falle eines Fehlschlags Verschwiegen bleiben!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Untereinheiten===&lt;br /&gt;
Die Mitglieder der Shuryo sind in folgende Untereinheiten organisiert:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Ansatsusha (Attentäter)====&lt;br /&gt;
Die Ansatsusha sind die Attentäter [[Takigakure|Takigakures]]. Sie sind speziell dafür ausgebildet Einzelpersonen unbemerkt auszuschalten und ebenso unbemerkt wieder zu verschwinden. Die Ansatsusha sind außerdem dafür ausgebildet [[Willenskraft|Verhören lange zu widerstehen]] und Informationen über ihr Land und den Auftraggeber möglichst mit ins Grab zu nehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Tsuisekisha (Jäger)====&lt;br /&gt;
Die Tsuisekisha sind auf die Jagd von abtrünnigen Ninja oder speziellen Zielpersonen ausgebildet. Im Gegensatz zu den Ansatsusha besitzen die Tsuisekisha eine ausgiebige Ausbildung im Verfolgen und Aufspüren von Zielpersonen, da der Aufenthaltsort der Ziele oft nicht bekannt ist. Gleichzeitig müssen sich die Tsuisekisha im Normalfall nicht damit befassen ihr Land oder den Auftraggeber zu verheimlichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Hakaisha (Zerstörer)====&lt;br /&gt;
Die Hakaisha sind die Shinobi, welche sich darauf spezialisiert haben ganze Dörfer von der Karte zu radieren. Ob Landstriche ummodelliert oder Menschenmengen vertilgt werden müssen, ein Hakaisha ist dafür geeignet. Ihre Taten werden deswegen oft nur als Gerücht laut und dann ist es meist das grausame Treiben eines Dämons.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Ränge===&lt;br /&gt;
Innerhalb der Einheit gibt es folgende Rangunterteilung:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Kenshusei (Lehrling)====&lt;br /&gt;
Die Kenshusei erhalten eine allgemeine Ausbildung im Kampf, präzisen Attacken und Hinterhalten. Sie entscheiden sich nach einer grundlegenden Ausbildung dafür, ob sie den Weg des Ansatsusha oder den des Tsuisekisha einschlagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Nitohei (Soldat)====&lt;br /&gt;
Ein einfaches Einheitsmitglied, welches unter einem Taicho auf Missionen mitgenommen wird. Jeder Nitohei ist gleichgestellt und vollwertig ausgebildet. Sie haben alle Rechte und Pflichten ihrer Einheit und erhalten bei der Beförderung den Mantel der Einheit sowie ihre Maske.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Taicho (Hauptmann)====&lt;br /&gt;
Die Taichos sind die Hauptmänner ihrer Einheit, sie leiten zumeist die Missionen, da sie mindestens den Rang eines Chuunin innehaben. Sie sind hochspezialisierte Ninja in ihren Bereich die über herausragende Fähigkeiten in ihrem Gebiet verfügen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Shogun(Leiter der Shuryo)====&lt;br /&gt;
Der Shogun ist der Leiter der Shuryo und wird vom [[Wichtige Personen in Taki#Dorfoberhaupt|Dorfoberhaupt]] und dem Ältestenrat ernannt. Dieser Ninja, der mindestens den Rang eines Jounin innehat, ist eine Koryphäe auf seinem Gebiet, er hat schwerste Missionen in seinem Fachgebiet abgeschlossen und sich als äußert loyal zum Dorf gezeigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Anforderungen und Aufstieg===&lt;br /&gt;
Der Beitritt kann erfolgen, sobald der Ninja Grundkenntnisse vorweisen kann die zu mindestens eine der zwei Spezialisierungen passen. Der Einstieg erfolgt immer auf dem Rang eines Kenshusei. Die Zeit als Kenshusei wird einerseits durch die Fähigkeiten des Ninja, andererseits durch die Ergebnisse, die er auf Missionen des gewünschten Gebietes zeigt, bestimmt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;mw-collapsible mw-collapsed&amp;quot; width=&amp;quot;800px&amp;quot;&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;background-color: #BDBDBD;&amp;quot; colspan=&amp;quot;4&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot;|&#039;&#039;&#039;Anforderungen Shuryo&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; width=&amp;quot;10%&amp;quot; style=&amp;quot;background-color: #BDBDBD;&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; |&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot; style=&amp;quot;background-color: #D8D8D8;&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; |[[Ränge und Niveau|Rangvoraussetzungen]]&lt;br /&gt;
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*Direkte [[Fähigkeiten]]: Ansatsusha: [[Verstecken]], [[Chakra unterdrücken]], [[Willenskraft]], [[Einbrechen]], [[Imitation]] &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Tsuisekisha: [[Chakra spüren]], [[Sinnesschärfe]], [[Spuren lesen]], [[Orientierung]], [[Menschenkenntnis]] &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Hakaisha: [[Mehrfachschlag]], [[Wurfwaffen-Spezialist]], [[Gezielter Angriff]], [[Einschüchtern]], [[Fingerzeichengeschwindigkeit]] &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
*Indirekte [[Fähigkeiten]]: Ansatsusha: [[Nerventreffer]], [[Gezielter Angriff]], [[Langzeitgifte]], [[Kampfgifte]]&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Tsuisekisha: [[Nerventreffer]], [[Überleben in der Natur]], [[Gezielter Angriff]], [[Festnageln]], [[Fesseln/Festhalten]]&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Hakaisha: [[Kampfgifte]], [[Chakra spüren]], [[Schusswaffen-Spezialist]], [[Orientierung]], [[Nachladeschütze]], [[Überspannen]] &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
*Gültige [[Jutsu]]: Infiltration, Jagd oder Zerstörung sinnvoll einsetzbare Jutsu&amp;lt;ref&amp;gt;Beispielsweise  [[Ninjutsu]], wie Katon Endan, Baku Suishouha, Ukojizai, Meisaigakure, oder [[Taijutsu]] .&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==[http://www.narutorpg.de/Einheiten.php?Einheitid=119 Tate (innere Angelegenheiten)]==&lt;br /&gt;
Die Mitglieder der Einheit Tate sorgen für die innere Sicherheit und den Schutz [[Takigakure|Takigakures]] und stellen einen Teil der Exekutivkräfte dar. Die Jounaiseiri und Kiroku arbeiten größtenteils im eigenen Dorf oder Land, während die Supai sowohl im In- und Ausland eingesetzt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Ränge===&lt;br /&gt;
Die Mitglieder der Tate sind in folgende Untereinheiten organisiert: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Supai (Spion)====&lt;br /&gt;
Die Supai stellen den Teil der Tate dar, der für die Spionage und Infiltration zuständig ist. Diese Spezialisten sind besonders auf Infiltration und Informationsbeschaffung spezialisiert. Gleichzeitig bauen viele Supai im Lauf ihrer Karriere ein Spionagenetz auf, über das sie mit genügend Zeit und ein wenig Geldeinsatz an vielerlei Informationen gelangen können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Jounaiseiri (Ordnungsspezialist)====&lt;br /&gt;
Die Jounaiseiri stellen Mitglieder der Dorfpolizei dar. Sie sorgen für Sicherheit auf den Straßen und vermitteln, wenn ein Streit unter den Dorfbewohnern ausgebrochen ist. Zusätzlich sind sie für die Spionageabwehr ausgebildet. Die Jounaiseiri sind außerdem auch gleichzeitig die Ersten, die im Fall eines Angriffs gegen den Feind mobilisiert werden und besitzen ein unvergleichliches Wissen, wie [[Takigakure]] zu verteidigen ist. Sie besitzen zudem leicht abweichende Rangbezeichnungen um darzustellen, das sie keine Soldaten sondern Polizisten sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Kiroku (Informationsbeschaffung)====&lt;br /&gt;
Der Name der Kiroku mag einen im ersten Augenblick in die Irre führen, denn bei den Kiroku handelt es sich um Spezialisten für Verhör. Sie sorgen dafür alle Informationen aus einem Gefangenen zu erhalten, auf die eine oder andere Weise.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Ränge===&lt;br /&gt;
Innerhalb der Einheit gibt es folgende Rangunterteilung:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Kenshusei (Lehrling)====&lt;br /&gt;
Die Kenshusei der Tate erlernen die Grundlagen in Spionage, Sicherheit oder Informationsbeschaffung. Weiß der Lehrling bereits in welchen Teil der Tate er später eintreten will, so erfolgt eine gezielte Ausbildung in den betreffenden Bereichen. Ansonsten erfolgt eine grundlegende Ausbildung in allen drei Bereichen. Zeigt der Lehrling eine Begabung für einen der Bereiche wird er gezielter ausgebildet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Nitohei (Soldat) / Doshin (Polizist)====&lt;br /&gt;
Ein einfaches Einheitsmitglied, welches unter einem Taicho auf Missionen mitgenommen wird. Jeder Nitohei ist gleichgestellt und vollwertig ausgebildet. Sie haben alle Rechte und Pflichten ihrer Einheit und erhalten bei der Beförderung den Mantel der Einheit sowie ihre Maske.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Taicho (Hauptmann) / Yoriki (Polizeihauptmann)====&lt;br /&gt;
Die Taichos sind die Hauptmänner ihrer Einheit, sie leiten zumeist die Missionen, da sie mindestens den Rang eines Chuunin innehaben. Sie sind hochspezialisierte Ninja in ihren Bereich die über herausragende Fähigkeiten in ihrem Gebiet verfügen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Shoheki(Leiter der Tate)====&lt;br /&gt;
Der Shoheki ist der Leiter der Tate und wird vom [[Wichtige Personen in Taki#Dorfoberhaupt|Dorfoberhaupt]] und dem Ältestenrat ernannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Anforderungen und Aufstieg===&lt;br /&gt;
Der Beitritt kann erfolgen, sobald der Ninja Grundkenntnisse vorweisen kann, die zu mindestens einer der drei Spezialisierungen passen. Der Einstieg erfolgt immer auf dem Rang eines Kenshusei. Die Zeit als Kenshusei wird einerseits durch die Fähigkeiten des Ninja, andererseits durch die Ergebnisse, die er auf Missionen des gewünschten Gebietes zeigt, bestimmt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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|-&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot; |&lt;br /&gt;
*Direkte [[Fähigkeiten]] Jounaiseiri: [[Sinnesschärfe]], [[Menschenkenntnis]], [[Einschüchtern]], [[Spuren lesen]], [[Gebäude sichern]] &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
*Direkte [[Fähigkeiten]] Kiroku: [[Redekunst]], [[Einschüchtern]], [[Menschenkenntnis]] &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
*Direkte [[Fähigkeiten]] Supai: [[Chakra unterdrücken]], [[Imitation]], [[Redekunst]], [[Einschüchtern]], [[Menschenkenntnis]], [[Einbrechen]] &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
*Indirekte [[Fähigkeiten]] Jounaiseiri: [[Nerventreffer]], [[Gezielter Angriff]], [[Festnageln]], [[Fesseln/Festhalten]], [[Siegelkunst]]&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
*Indirekte [[Fähigkeiten]] Kiroku: [[Langzeitgifte]], [[Heilkunde]]&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
*Indirekte [[Fähigkeiten]] Supai: [[Langzeitgifte]], [[Willenskraft]], [[Einschüchtern]] &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
*Gültige [[Jutsu]]: Zur Festnahme, Verhör und Infiltration sinnvoll einsetzbare Jutsu&amp;lt;ref&amp;gt;Beispielsweise  [[Ninjutsu]], wie Meiseigakure, Denkiunagi oder Tantei .&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
*Mitglieder der Jounaiseiri haben im Dienst die Uniform, eine rote Haori mit Einheitssymbol, zu tragen.&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==[http://www.narutorpg.de/Einheiten.php?Einheitid=166  Kangohei (Medizin)]==&lt;br /&gt;
Die Kangohei sind die medizinische Einheit [[Takigakure|Takigakures]]. In ihr Gebiet fallen die medizinische Versorgung der Bewohner und der Shinobi im Krankenhaus und im Feld sowie die Herstellung und Entwicklung von Medikamenten und Giften.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Ränge===&lt;br /&gt;
Die Mitglieder der Kangohei sind in folgende Ränge unterteilt:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Kenshusei (Lehrling)====&lt;br /&gt;
Die Lehrlinge sind gerade erst der Einheit beigetreten und haben noch nicht wirklich viel Erfahrung im Medic-Bereich. Sie werden jedoch ausgebildet und ihr Potential wird gefördert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Kangoshi (Assistent)====&lt;br /&gt;
Diese Ninja sind schon etwas erfahrener und besitzen zumindest schon eine Grundausbildung in der Medizin. Sie unterstützen die vollausgebildeten Einheitenmitglieder bei der Versorgung und Bergung von Verletzten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Isha (Ärzte)====&lt;br /&gt;
Bei den Isha handelt es sich um die Ärzte [[Takigakure|Takigakures]]. Diese sind speziell ausgebildet um Operationen durchzuführen mit denen sie täglich Leben retten. Darüber hinaus sorgen sie für die Nachsorge bei schweren Verletzungen und der Betreuung im Krankenhaus.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Kaiyu====&lt;br /&gt;
Der Kaiyu ist der Leiter der Medic in [[Takigakure]]und wird vom [[Wichtige Personen in Taki#Dorfoberhaupt|Dorfoberhaupt]] und dem Ältestenrat ernannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Anforderungen und Aufstieg===&lt;br /&gt;
Im Folgenden sind die Anforderungen für Ein- und Aufstieg in die Kangohei erläutert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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|-&lt;br /&gt;
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| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot; style=&amp;quot;background-color: #D8D8D8;&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; |[[Jounin]]&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot; style=&amp;quot;background-color: #D8D8D8;&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; |mind. 180 [[TP]] im Bereich eingesetzt&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot; style=&amp;quot;background-color: #D8D8D8;&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; |mind. 1 A-Rang im entsprechendem Bereich absolviert (Bewertung: Erwartungen erfüllt) / Ernennung durch das Dorfoberhaupt und Ältestenrat&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
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|-&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot; |&lt;br /&gt;
*Direkte [[Fähigkeiten]]: [[Heilkunde]], [[OP-Fähigkeit]]  &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
*Indirekte [[Fähigkeiten]]: [[Langzeitgifte]], [[Kampfgifte]], [[Überleben in der Natur]], [[Gegner fernhalten]]&amp;lt;/br&amp;gt;&lt;br /&gt;
*Gültige [[Jutsu]]: Zur Heilung sinnvoll einsetzbare Jutsu&amp;lt;ref&amp;gt;Beispielsweise  [[Ninjutsu]], wie Shodoku, Shousen oder Dokumeki.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==[http://www.narutorpg.de/Einheiten.php?Einheitid=124 Kokushi (Botschafter)]==&lt;br /&gt;
Die Kokushi sind die Botschafter des Dorfes und darauf spezialisiert Konflikte ohne Anwendung von Gewalt zu lösen oder Forderungen an andere Dörfer zu überbringen. Die Kokushi werden sowohl innerhalb, als auch außerhalb des Dorfes eingesetzt. Im Dorf empfangen sie andere Diplomaten oder Würdenträger. Die Kokushi müssen daher ein besonders höfliches Verhalten an den Tag legen und sich gewählt ausdrücken können. Sie benötigen neben guter sozialer Kompetenzen auch ein ausgiebiges Geschichtswissen und Wissen über die Hintergründe der Person mit der sie sich bald befassen sollen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Ränge===&lt;br /&gt;
Die Mitglieder der Kokushi werden in folgende Ränge unterteilt:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Kenshusei (Lehrling)====&lt;br /&gt;
Die Kenshusei der Kokushi befinden sich in der Ausbildung zum Botschafter. Sie lernen die grundlegenden Verhaltensweisen und bekommen das nötige Grundwissen vermittelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Enboi (Gesandte)====&lt;br /&gt;
Die Enboi sind jene Mitglieder der Kokushi, die bewiesen haben das sie kleinere Verhandlungen mit Erfolg führen können, und das sie die grundlegenden Fähigkeiten besitzen um zwischen zwei Parteien zu vermitteln. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Kokushi (Botschafter)====&lt;br /&gt;
Die Kokushi sind die ausgebildeten Botschafter des Dorfes. Ihre Fähigkeiten im Bereich der Diplomatie und der Vermittlung zwischen zwei Parteien ist überragend. Sie sind sehr respektiert und loyal zu ihrem Dorf, weswegen einigen sogar gestattet wird über längere Zeit im Ausland zu bleiben um dort Einfluss zu gewinnen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Taishi====&lt;br /&gt;
Der Taishi ist der Leiter der Kokushi in [[Takigakure]] und wird vom [[Wichtige Personen in Taki#Dorfoberhaupt|Dorfoberhaupt]] und dem Ältestenrat ernannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Anforderungen und Aufstieg===&lt;br /&gt;
Der Beitritt kann erfolgen, sobald der Ninja Grundkenntnisse in Diplomatie und Geschichte vorweisen kann, die zu mindestens einer der zwei Spezialisierungen passen. Der Einstieg erfolgt immer auf dem Rang eines Kenshusei. Die Zeit als Kenshusei wird einerseits durch die Fähigkeiten des Ninja, andererseits durch die Ergebnisse, die er auf Missionen des gewünschten Gebietes zeigt, bestimmt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;mw-collapsible mw-collapsed&amp;quot; width=&amp;quot;800px&amp;quot;&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;background-color: #BDBDBD;&amp;quot; colspan=&amp;quot;4&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot;|&#039;&#039;&#039;Anforderungen Kokushi&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; width=&amp;quot;10%&amp;quot; style=&amp;quot;background-color: #BDBDBD;&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; |&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot; style=&amp;quot;background-color: #D8D8D8;&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; |[[Ränge und Niveau|Rangvoraussetzungen]]&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot; style=&amp;quot;background-color: #D8D8D8;&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; |[[Fähigkeiten]] und [[Jutsu]]&amp;lt;ref name=ref1&amp;gt;Mindestens eine der gelistet Fahigkeiten und eine Jutsu.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot; style=&amp;quot;background-color: #D8D8D8;&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; |[[Missionen]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; width=&amp;quot;15%&amp;quot; style=&amp;quot;background-color: #BDBDBD;&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; |&#039;&#039;&#039;Kenshusei(Lehrling)&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot; style=&amp;quot;background-color: #D8D8D8;&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; |[[Genin]]&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot; style=&amp;quot;background-color: #D8D8D8;&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; |mind. 10 [[TP]] im Bereich eingesetzt&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot; style=&amp;quot;background-color: #D8D8D8;&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; |-&lt;br /&gt;
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| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot; style=&amp;quot;background-color: #D8D8D8;&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; |[[Genin]]&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot; style=&amp;quot;background-color: #D8D8D8;&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; |mind. 40 [[TP]] im Bereich eingesetzt&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot; style=&amp;quot;background-color: #D8D8D8;&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; |mind. 1 C-Rang  im entsprechendem Bereich absolviert (Bewertung: Erwartungen erfüllt)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; width=&amp;quot;15%&amp;quot; style=&amp;quot;background-color: #BDBDBD;&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; |&#039;&#039;&#039;Kokushi (Botschafter)&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot; style=&amp;quot;background-color: #D8D8D8;&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; |[[Chuunin]]&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot; style=&amp;quot;background-color: #D8D8D8;&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; |mind. 60 [[TP]] im Bereich eingesetzt&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot; style=&amp;quot;background-color: #D8D8D8;&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; |mind. 1 B-Rang im entsprechendem Bereich absolviert (Bewertung: Erwartungen erfüllt)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; width=&amp;quot;15%&amp;quot; style=&amp;quot;background-color: #BDBDBD;&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; |&#039;&#039;&#039;Taisha (Leiter der Kangohei)&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot; style=&amp;quot;background-color: #D8D8D8;&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; |[[Jounin]]&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot; style=&amp;quot;background-color: #D8D8D8;&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; |mind. 100 [[TP]] im Bereich eingesetzt&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot; style=&amp;quot;background-color: #D8D8D8;&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; |mind. 1 A-Rang im entsprechendem Bereich absolviert (Bewertung: Erwartungen erfüllt) / Ernennung durch das Dorfoberhaupt und Ältestenrat&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; style=&amp;quot;width:800px;&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; | &#039;&#039;&#039;Informationen zu den Anforderungen&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot; |&lt;br /&gt;
*Direkte [[Fähigkeiten]]: [[Redekunst]], [[Menschenkenntnis]]  &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
*Indirekte [[Fähigkeiten]]: [[Willenskraft]], [[Einschüchtern]]&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==[http://www.narutorpg.de/Einheiten.php?Einheitid=118 Kunren (Lehrkräfte)]==&lt;br /&gt;
Die Einheit Kunren umfasst die Lehrkräfte [[Takigakure|Takigakures]], die sich besonders um die Ausbildung heranwachsender [[Akademist|Ninja-Anwärter]] kümmern soll. Sie organisieren den Unterricht an der Akademie und [[Geninprüfung|Prüfungen]] zum [[Genin]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Ränge===&lt;br /&gt;
Die Mitglieder der Kunren sind in folgende Ränge unterteilt:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Kenshusei (Lehrling)====&lt;br /&gt;
Die Kenshusei erhalten die grundlegende Ausbildung im Bereich der Lehre.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Jokyou (Unterlehrer)====&lt;br /&gt;
Jokyou sind angehende Lehrkräfte. Sie besitzen bereits die Grundkenntnisse in der Lehre und ein gewisses Basiswissen. Sie müssen ein gewisses Lehrpensum erreichen um zu vollständigen Lehrkräften aufzusteigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Kyoukan (Lehrkraft)====&lt;br /&gt;
Die Kyoukan stellen die Lehrkräfte und damit den größten Teil der Einheit dar. Sie übernehmen die Lehre an der Akademie und sehr oft auch Fortbildungen für ausgebildete Ninja.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Gekushu (Bildungsrat)====&lt;br /&gt;
Die Gekushu werden vom normalen Lehrpersonal gewählt und organisieren die Lehre [[Takigakure|Takigakures]]. Außerdem entscheidet der Bildungsrat über den Lehrplan an der Akademie und die Geninprüfung. Der Bildungsrat berät zusätzlich über Ausgaben von Lehrgehältern, Lehrmitteln und Einrichtung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Kancho (Direktor)====&lt;br /&gt;
Der Kancho überwacht die Arbeiten des Bildungsrates und besitzt den Vorsitz über diesen. Er organisiert die Akademie und ist für die Verbindung zwischen [[Dorfoberhaupt]] und Lehre zuständig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Anforderungen und Aufstieg===&lt;br /&gt;
Zum Beitritt ist mindestens eine Lehrfähigkeit nötig. Der Einstieg erfolgt, abhängig von den Fähigkeiten des Ninja, auf dem Rang des Kenshusei oder auf dem Rang des Jokyou. Die Aufnahmeprüfung besteht im Normalfall aus einem Vortrag über ein bestimmtes Thema oder aus der Leitung einer einzelnen Unterrichtsstunde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; width=&amp;quot;100%&amp;quot;&lt;br /&gt;
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|-&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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{| class=&amp;quot;mw-collapsible mw-collapsed wikitable&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; width=&amp;quot;100%&amp;quot;&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; width=&amp;quot;15%&amp;quot; style=&amp;quot;background-color: #BDBDBD;&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; |&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
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| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot; style=&amp;quot;background-color: #D8D8D8;&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; |mind. [[Chuunin]]-Rang&lt;br /&gt;
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|-&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot; style=&amp;quot;background-color: #D8D8D8;&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; |&lt;br /&gt;
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| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot; style=&amp;quot;background-color: #D8D8D8;&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; | 5 Trainings absolviert&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot; style=&amp;quot;background-color: #D8D8D8;&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; | Die Gekushu werden von den Kyoukan gewählt&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot; style=&amp;quot;background-color: #D8D8D8;&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; | Der Kancho wird vom [[Wichtige Personen in Taki#Dorfoberhaupt|Dorfoberhaupt]] und dem Ältestenrat ernannt.&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==[http://www.narutorpg.de/Einheiten.php?Einheitid=121 Kenkyuu (Forschung)]==&lt;br /&gt;
Die Kenkyuu bildet die Forschungsabteilung [[Takigakure|Takigakures]]. Sie sorgt für die Entwicklung im Bereich der Technik, [[Jutsu]] und Genforschung und bietet daher Spezialisten der verschiedensten Bereiche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Ränge===&lt;br /&gt;
Die Mitglieder der Kenkyuu sind in folgende Ränge unterteilt:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Kenshusei (Lehrling)====&lt;br /&gt;
Die Kenshusei lernen die Grundlagen der Forschung an Gegenständen und Jutsu. Sie spezialisieren sich möglichst früh, um daraufhin in die Forschung ihres gewünschten Spezialgebiets einzutreten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Gijutsusha (Techniker/Ingenieur)====&lt;br /&gt;
Die Gijutsusha arbeiten daran besondere Gerätschaften und Gegenstände herzustellen und mit Chakra zu verbessern. Sie schlagen eine Brücke zwischen moderner Technik und der Anwendung von Chakra. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Jutsu no Kenkyuu (Jutsuforscher)====&lt;br /&gt;
Die Jutsu no Kenkyuu haben sich auf die Forschung im Bereich der Chakranutzung spezialisiert. Sie entwickeln neue [[Jutsu]], [[Siegelkunst|Siegel]] oder Chakra bezogene [[Fähigkeiten]]. Gleichzeitig sind sie für die Archivierung aller [[Jutsu]], [[Siegelkunst|Siegel]] und [[Fähigkeiten]] zuständig. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Seigakusha (Genforscher)====&lt;br /&gt;
Die Existenz der Seigakusha ist in [[Takigakure]] streng geheim. Es handelt sich bei ihnen um Ninja, die sich um die Genforschung kümmern und somit Bluterben verbessern oder sogar neue Bluterben entwickeln. Mitglieder dieser Abteilung unterstehen ständiger Bewachung und haben einen Geheimhaltungseid zu leisten. Mitglieder der Seigakusha werden direkt aus den Reihen der besten [[Einheiten Takigakures#Guni|Guni]] und [[Einheiten Takigakures#Isha|Isha]] rekrutiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Shisho====&lt;br /&gt;
Der Shisho ist der Leiter der Forschungsabteilung in [[Takigakure]] und wird vom [[Wichtige Personen in Taki#Dorfoberhaupt|Dorfoberhaupt]] und dem Ältestenrat ernannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Anforderungen und Aufstieg===&lt;br /&gt;
Der Beitritt kann erfolgen, sobald der Ninja Grundkenntnisse vorweisen kann, die zu mindestens einer der zwei Spezialisierungen passen. Der Einstieg erfolgt immer auf dem Rang eines Kenshusei. Die Zeit als Kenshusei wird einerseits durch die Fähigkeiten des Ninja, andererseits durch die Ergebnisse, die er auf Missionen des gewünschten Gebietes zeigt, bestimmt.&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; width=&amp;quot;100%&amp;quot;&lt;br /&gt;
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|-&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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{| class=&amp;quot;mw-collapsible mw-collapsed wikitable&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; width=&amp;quot;100%&amp;quot;&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot; style=&amp;quot;background-color: #D8D8D8;&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; |[[Ränge und Niveau|Rangvoraussetzungen]]&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot; style=&amp;quot;background-color: #D8D8D8;&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; |mind. [[Genin#Geniniveau|Genin-Niveau]]&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot; style=&amp;quot;background-color: #D8D8D8;&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; |mind. [[Chuunin#Chuuninniveau|Chuunin-Niveau]]&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot; style=&amp;quot;background-color: #D8D8D8;&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; |mind. [[Chuunin#Chuuninniveau|Chuunin-Niveau]]&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot; style=&amp;quot;background-color: #D8D8D8;&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; |&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot; style=&amp;quot;background-color: #D8D8D8;&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; |&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot; style=&amp;quot;background-color: #D8D8D8;&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; |Sonstiges&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot; style=&amp;quot;background-color: #D8D8D8;&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; | 1 [[Eigenentwicklung]] (Bereich egal)&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot; style=&amp;quot;background-color: #D8D8D8;&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; | 3 Item-[[Eigenentwicklung|Eigenentwicklungen]] dem Dorf zur Verfügung gestellt&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot; style=&amp;quot;background-color: #D8D8D8;&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; | 3 Jutsu-[[Eigenentwicklung|Eigenentwicklungen]] dem Dorf zur Verfügung gestellt (mind. 1 B-Rang)&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot; style=&amp;quot;background-color: #D8D8D8;&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; | Die Mitglieder der Seigakusha werden direkt aus den Reihen der besten [[Einheiten Takigakures#Guni|Guni]] und [[Einheiten Takigakures#Isha|Isha]] rekrutiert.&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot; style=&amp;quot;background-color: #D8D8D8;&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; | Der Shisho wird vom [[Wichtige Personen in Taki#Dorfoberhaupt|Dorfoberhaupt]] und dem Ältestenrat ernannt.&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==[http://www.narutorpg.de/Einheiten.php?Einheitid=125 Roiyarugādo (Königliche Wache)]==&lt;br /&gt;
Die Roiyarugādo sind die Spezialeinheit [[Takigakure|Takigakures]] und werden offiziell als Leibwache des [[Wichtige Personen in Taki#Dorfoberhaupt|Dorfoberhaupts]] betitelt. In ihr werden die besten Ninja [[Takigakure|Takigakures]] versammelt. Die Mitglieder der Roiyarugādo werden von ihrem Anführer persönlich ausgewählt. Es gibt keine Möglichkeit sich für diese Einheit zu bewerben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Ränge===&lt;br /&gt;
Die Mitglieder der Roiyarugādo werden in folgende Ränge unterteilt:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Shinobi no Ou (König der Shinobi)====&lt;br /&gt;
Der Titel des [[Wichtige Personen in Taki#Dorfoberhaupt|Dorfoberhaupts]]. Er ist der Anführer und Leiter der Roiyarugādo.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Ou no Koe (Stimme des Königs)====&lt;br /&gt;
Die Ou no Koe vertreten die Interessen des [[Wichtige Personen in Taki#Dorfoberhaupt|Dorfoberhauptes]] und sind als seine Stimme bekannt. Sie werden gewöhnlich aus den Reihen der [[Einheiten Takigakures#Kokushi|Kokushi]] rekrutiert und oft bei den Verhandlungen mit besonders wichtigen Personen eingesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Ou no Ken (Klinge des Königs)====&lt;br /&gt;
Unter den Ou no Ken werden die besten Kämpfer [[Takigakure|Takigakures]] versammelt. Die Ou no Ken rekrutieren Ninja aus allen Einheiten, so lange diese sich durch ihre Kampfkraft hervorgetan haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Ou no Tate (Schild des Königs)====&lt;br /&gt;
Die Ou no Tate sind Spezialisten im Bereich des Personenschutzes und werden bevorzugt aus den Einheiten [[Einheiten Takigakures#Tate|Tate]] und [[Einheiten Takigakures#Shuryo|Shuryo]] rekrutiert. Bei ihnen handelt es sich um Ninja die besondere Fähigkeiten in der Nutzung von defensiven Jutsu besitzen. Daher werden sie besonders oft zum Schutz von bedeutenden Persönlichkeiten eingesetzt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Ou no Kenko (Gesundheit des Königs)====&lt;br /&gt;
Die Ou no Kenko werden aus den Reihen der [[Einheiten Takigakures#Isha|Isha]], [[Einheiten Takigakures#Guni|Guni]] und [[Einheiten Takigakures#Yakuzaishi|Yakuzaishi]] rekrutiert. Bei ihnen handelt es sich um die besten Ärzte [[Takigakure|Takigakures]] die das Land als Leibärzte für das [[Wichtige Personen in Taki#Dorfoberhaupt|Dorfoberhaupt]] oder besonders wichtige Personen einsetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Ou no Shinka (Evolution des Königs)====&lt;br /&gt;
Ou no Shinka sind oftmals ehemalige Mitglieder der [[Einheiten Takigakures#Kenkyuu|Kenkyuu]], die mit ihren Ergebnissen besonders gut aufgefallen sind. Sie sind die besten Forscher des Landes. Sie forschen und entwickeln direkt für das [[Wichtige Personen in Taki#Dorfoberhaupt|Dorfoberhaupt]] selbst oder werden für die Erfüllung der Aufträge von besonderen Persönlichkeiten eingesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Ou no Chikaku (Wahrnehmung des Königs)====&lt;br /&gt;
Die Ou no Chikaku sind die persönlichen Informanten des [[Wichtige Personen in Taki#Dorfoberhaupt|Dorfoberhauptes]] und rekrutieren sich fast ausschließlich aus den [[Einheiten Takigakures#Supai|Supai]]. Die Ou no Chikaku haben die Aufgabe ihre Augen und Ohren überall zu haben, um somit Gefahren für das [[Wichtige Personen in Taki#Dorfoberhaupt|Dorfoberhaupt]] so früh wie möglich zu erkennen. Auf Grund ihrer außergewöhnlichen Fähigkeiten werden sie oft auch zum Bespitzeln besonders wichtiger Persönlichkeiten eingesetzt oder aber um Informationen darüber einzuholen, ob bestimmte Persönlichkeiten in Gefahr schweben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Ou no Kage (Schatten des Königs)====&lt;br /&gt;
Sie sind der Schatten des [[Wichtige Personen in Taki#Dorfoberhaupt|Dorfoberhaupt]]s deren Gesichter, Namen, Erfolge und Misserfolge niemals an die Öffentlichkeit gelangen werden. Sie werden zum Großteil aus den [[Einheiten Takigakures#Shuryo|Shuryo]] rekrutiert. Die Ou no Kage führen oft für die Gesellschaft als unmoralisch erachtete und besonders geheim eingestufte Missionen durch.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Mitglieder sind an eine strenge Schweigepflicht gebunden und darauf trainiert mit allen ihnen zur Verfügung stehenden Mitteln die Weitergabe von Informationen an den Feind zu verhindern, selbst dann wenn die Situation dem Ende setzen des eigenen Lebens erfordert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Anforderungen===&lt;br /&gt;
Der Beitritt erfolgt ausschließlich über eine direkte Anwerbung und individuelle Prüfung durch das [[Wichtige Personen in Taki#Dorfoberhaupt|Dorfoberhaupt]].&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die unten angegebenen [[Fähigkeiten]] sind Mindestvoraussetzungen. Diese sind jedoch nur Richtlinien. &lt;br /&gt;
Es kommt auf das Gesamtprodukt eines Ninjas an.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Es ist möglich die aufgeführten [[Fähigkeiten]] mit anderen Fähigkeiten/Jutsu/Items zu kompensieren.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
In diesem Fall muss eine [[Dorfoberhaupt-Anfrage]] gestellt werden, in welcher überprüft wird, ob der Ninja trotz nicht Erfüllung aller Anforderungen geeignet ist.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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|-&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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[[Redekunst]] 3&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Menschenkenntnis]] 3&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Willenskraft]] 3&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Einschüchtern]] 3&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Imitation]] 3&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot; style=&amp;quot;background-color: #D8D8D8;&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; | &lt;br /&gt;
[[Spuren lesen]] 3&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
90 TP in Kampffähigkeiten&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
150 TP in [[Jutsu]]/Nahkampf [[Fähigkeiten]]&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
weitere hohe [[Jutsu]]/[[Fähigkeiten]] in dem Bereich&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot; style=&amp;quot;background-color: #D8D8D8;&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; |&lt;br /&gt;
[[Aktionen durchschauen]] 3&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Fingerzeichengeschwindigkeit]] 3&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Sinnesschärfe]] 4&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Überleben in der Natur]] 3&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Gebäude sichern]] 3&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Chakra spüren]] 3&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot; style=&amp;quot;background-color: #D8D8D8;&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; |&lt;br /&gt;
[[Heilkunde]] 3&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[OP-Fähigkeit]] 3&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Hohe [[Jutsu]] für Behandlungen von [[Vergiftungen]],[[Verletzungen und Einschränkungen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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|-&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot; |&lt;br /&gt;
Ein Hyuuga wird geprüft, ob er für die Ou no Tate geeignet ist. Er hat jedoch kein [[Chakra spüren]] und seine [[Sinnesschärfe]] ist nur auf Stufe 2.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Da er jedoch über das Byakugan verfügt, womit er Chakra sehen sehen und versteckte Personen auffinden kann, ist er in der Lage dieses Defizit zu kompensieren.  &lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
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|-&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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[[Fähigkeitsforschung]] 3&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
oder [[Jutsuforschung]] 3&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
oder [[Itemforschung]] 3&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot; style=&amp;quot;background-color: #D8D8D8;&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; | &lt;br /&gt;
[[Verstecken]] 3&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Chakra unterdrücken]] 3&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Aktionen durchschauen]] 3&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Menschenkenntnis]] 3&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Redekunst]] 3&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Willenskraft]] 3&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Menschenkenntnis]] 3&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Imitation]] 3&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Überleben in der Natur]] 3&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
weitere hohe [[Jutsu]]/[[Fähigkeiten]] in dem Bereich&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot; style=&amp;quot;background-color: #D8D8D8;&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; |&lt;br /&gt;
[[Verstecken]] 4&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Chakra unterdrücken]] 3&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Willenskraft]] 3&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Menschenkenntnis]] 3&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Einschüchtern]] 3&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Überleben in der Natur]] 4&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
weitere hohe [[Jutsu]]/[[Fähigkeiten]] in dem Bereich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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|-&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==[http://www.narutorpg.de/Einheiten.php?Einheitid=127 Youkai]==&lt;br /&gt;
Die Youkai sind kurz nach dem Ende der Söldnerbedrohung aus den Lehren dieser entstanden. [[Takigakure]] musste sich eingestehen, dass seine Augen und Ohren zu schlecht und seine Arme nicht lang genug gewesen waren, um diese Bedrohung frühzeitig zu erkennen und auszumerzen, solange sie noch schwach war. Hierfür wurden die Youkai erschaffen. Eine verhältnismäßig kleine Einheit, deren Mitglieder darin spezialisiert sind weit vom Dorf entfernt auf sich alleine gestellt zu agieren. Sie arbeiten meist alleine oder zu zweit und holen Informationen über mögliche Bedrohungen ein, um diese dann selbstständig zu vernichten. Entsprechend sind die Mitglieder dieser Einheit auf unterschiedliche Arten der Informationsbeschaffung, verschiedene Arten des Kampfes und vor allem auf das Agieren weit von [[Takigakure]] entfernt und auf sich alleine gestellt spezialisiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Ränge===&lt;br /&gt;
Die Mitglieder der Youkai sind in folgende Ränge unterteilt:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Baí Zé====&lt;br /&gt;
In den Legenden zeigte sich Baí Zé einst den Menschen und warnte vor den Youkai, die entflohen waren und physische Form angenommen hatten. Detailliert berichtete er von den Formen und den Eigenschaften der Youkai und die Menschen sahen ihn als ihren Freund und Helfer gegen diese Bedrohung an. Später aber schlich sich immer mehr die Befürchtung ein, dass es dies Geschichten und Erzählungen waren, die die Menschen an die Youkai glauben ließen und eben diesen durch die geschürte Angst Macht verliehen. Baí Zé ist der Schatten hinter den Youkai, die Stimme die ihnen Macht verlieh und wird als ihr Anführer betrachtet.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Mononoke (Strange Thing)====&lt;br /&gt;
Ein übellauniger Youkai unbekannter Herkunft, der auf normale Art und Weise nicht klassifiziert werden kann und die bekannten Register aufgrund seiner reinen Andersartigkeit sprengt. Ihr Lebensinhalt und Ziel ist es, nachdem sie bisher von keinem Menschen erfahren hätte der erfolgreich zu einem Dämon geworden ist, die erste von ihnen, also ein Mononoke zu werden. Nachdem sie sich durch dieses Ziel, ebenso wie durch ihre Unfähigkeit [[Ninjutsu|Nin-]] oder [[Genjutsu]] auszuüben, immer schon von den übrigen Ninja unterschied, hält sie den Titel Mononoke auch unter den Youkai für angebracht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Kirin====&lt;br /&gt;
Kirin ist das mythologische Wesen das bei der Geburt und Ankunft von großen Königen und Herrschern erscheint. Es hat den Kopf eines Drachen und den in goldenen Flammen eingehüllten Körper eines Pferdes. Es ist den Menschen und Lebewesen gegenüber wohl gesonnen. Dem Träger des Namen verspricht sich eine große Zukunft und sieht Kirin nicht als Rang, sondern vielmehr als einen Begleiter der ihm in Laufe der Zeit seine Bestimmung erfüllen wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Besonderes===&lt;br /&gt;
Besondere Gegenstände oder Ausrüstungen der Youkai.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Kagegaito====&lt;br /&gt;
Ein dunkler Kapuzenumhang aus einem Material, das das Licht zu verschlucken scheint und mehr als lichtlos denn als schwarz zu bezeichnen ist. Er umhüllt das Gesicht einer Person und ist ein Pflicht für jeden Mitglied der Youkai.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Anforderungen===&lt;br /&gt;
Mindestrang: [[Chuunin]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Beitritt erfolgt ausschließlich über eine direkte Anwerbung durch den Einheitenleiter, den Rat oder das [[Dorfoberhaupt]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Frage-Sektion = &lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;mw-collapsible mw-collapsed wikitable&amp;quot; width=&amp;quot;100%&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Frage-Sektion&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
{{#widget:Iframe&lt;br /&gt;
|url=http://www.narutorpg.de/Includes/FAQSektion/FAQ.php?FAQ_Frage=Einheiten_Takigakures&lt;br /&gt;
|width=100%&lt;br /&gt;
|height=500&lt;br /&gt;
|border=0&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Navigation =&lt;br /&gt;
{{Vorlage:Linkliste Kategorien}}&lt;br /&gt;
{{Vorlage:Linkliste Rollenspiel}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Masao Higurashi</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.narutorpg.de/index.php?title=Einheiten_Takigakures&amp;diff=25266</id>
		<title>Einheiten Takigakures</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.narutorpg.de/index.php?title=Einheiten_Takigakures&amp;diff=25266"/>
		<updated>2016-02-16T19:55:25Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Masao Higurashi: /* Anforderungen und Aufstieg */ Formatierungen&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Jeder Shinobi aus [[Takigakure]] kann bis zu zwei der verschiedenen Einheiten des Dorfes beitreten, die im folgenden mit ihrer Funktion, ihren Rängen und Anforderungen erläutert sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Einheiten=&lt;br /&gt;
Das Dorf Takigakure unterhält mehrere Einheiten, die in bestimmten Verhältnissen zueinander stehen. Die folgende Graphik erläutert diese Verhältnisse:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:einheitentaki.png|mini|links|Einheitenstruktur [[Takigakure|Takigakures]]]]&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==[http://www.narutorpg.de/Einheiten.php?Einheitid=120 Shuryo (äußere Angelegenheiten)]==&lt;br /&gt;
Die Shuryo werden meist dazu eingesetzt, um Einzelpersonen oder Gruppen gezielt auszuschalten. Die Einheit übernimmt daher bevorzugt Jagd und Attentats-Missionen oder wird vom Dorf selbst auf besonders gefährliche Ziele angesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Erscheinungsbild===&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Masken:&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Maske ist in der Einheit eine Pflicht. Jedes vollwertige Mitglied der Einheit erhält eine individuell an seine Gesichtsform angepasste Maske. Diese ist auf Missionen zu tragen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Mantel:&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der ehemalige weiße Mantel der Einheit &amp;quot;Shikkouken&amp;quot; wurde auch in diese Einheit etabliert und symbolisiert die Verbundenheit der Einheit mit deren ehemaligen Führung Eigen Jinkou, aber auch mit dem Dorf, durch das Zeichen Takigakures auf dem Rücken. Aus der Pflicht der Shinobi heraus, das Dorf gut zu präsentieren, tragen die Mitglieder diesen Mantel mit Stolz. Es wird von Alteingesessenen als eine Art Tradition und Ehrerbietung betrachtet.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Auf Missionen mit hoher Geheimhaltung sind die Mäntel jedoch nicht zu tragen, auf Grund des deutlich erkennbaren Bezugsort Takigakures über das Symbol. Sollte dagegen verstoßen werden, wird das Vergehen stark geahndet.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Mäntel sind lang und besitzen eine Kapuze um die Verhüllung zusammen mit der Maske zu vervollständigen. Der Mantel ist immer weiß und besitzt lange Ärmel, welche die Hände bei herunter hängenden Armen komplett verdecken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Identitäten:&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Identitäten der Mitglieder sind innerhalb der Einheit bekannt und daraus wird kein großes Geheimnis gemacht.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Jedoch wird aus den Decknamen und dem dazugehörigen Shinobi/ der Kunoichi ein starkes Geheimnis gemacht.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Dies wird gemacht damit Lehrlinge sowie Neulinge durch Förderung der älteren Mitglieder schnell gefördert werden können und ihre Erfahrungen in dem Aufgabenbereich der Shuryo schnell erhalten. Die Decknamen auf manchen Missionen sind aber von Nöten, damit manche Missionen einfach von einem Pseudonym geführt wurden und niemand Konsequenzen ziehen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Drill:&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der Drill ist eine Pflicht für jedes Shuryo-Mitglied. Vorzugsweise wird der Drill gleich am Anfang der Karriere zu einem Tsuisekisha / Ansatsusha / Hakaisha durchgeführt. Die Ansatsusha werden besonders gedrillt, denn diese müssen im Falle eines Fehlschlags Verschwiegen bleiben!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Untereinheiten===&lt;br /&gt;
Die Mitglieder der Shuryo sind in folgende Untereinheiten organisiert:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Ansatsusha (Attentäter)====&lt;br /&gt;
Die Ansatsusha sind die Attentäter [[Takigakure|Takigakures]]. Sie sind speziell dafür ausgebildet Einzelpersonen unbemerkt auszuschalten und ebenso unbemerkt wieder zu verschwinden. Die Ansatsusha sind außerdem dafür ausgebildet [[Willenskraft|Verhören lange zu widerstehen]] und Informationen über ihr Land und den Auftraggeber möglichst mit ins Grab zu nehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Tsuisekisha (Jäger)====&lt;br /&gt;
Die Tsuisekisha sind auf die Jagd von abtrünnigen Ninja oder speziellen Zielpersonen ausgebildet. Im Gegensatz zu den Ansatsusha besitzen die Tsuisekisha eine ausgiebige Ausbildung im Verfolgen und Aufspüren von Zielpersonen, da der Aufenthaltsort der Ziele oft nicht bekannt ist. Gleichzeitig müssen sich die Tsuisekisha im Normalfall nicht damit befassen ihr Land oder den Auftraggeber zu verheimlichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Hakaisha (Zerstörer)====&lt;br /&gt;
Die Hakaisha sind die Shinobi, welche sich darauf spezialisiert haben ganze Dörfer von der Karte zu radieren. Ob Landstriche ummodelliert oder Menschenmengen vertilgt werden müssen, ein Hakaisha ist dafür geeignet. Ihre Taten werden deswegen oft nur als Gerücht laut und dann ist es meist das grausame Treiben eines Dämons.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Ränge===&lt;br /&gt;
Innerhalb der Einheit gibt es folgende Rangunterteilung:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Kenshusei (Lehrling)====&lt;br /&gt;
Die Kenshusei erhalten eine allgemeine Ausbildung im Kampf, präzisen Attacken und Hinterhalten. Sie entscheiden sich nach einer grundlegenden Ausbildung dafür, ob sie den Weg des Ansatsusha oder den des Tsuisekisha einschlagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Nitohei (Soldat)====&lt;br /&gt;
Ein einfaches Einheitsmitglied, welches unter einem Taicho auf Missionen mitgenommen wird. Jeder Nitohei ist gleichgestellt und vollwertig ausgebildet. Sie haben alle Rechte und Pflichten ihrer Einheit und erhalten bei der Beförderung den Mantel der Einheit sowie ihre Maske.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Taicho (Hauptmann)====&lt;br /&gt;
Die Taichos sind die Hauptmänner ihrer Einheit, sie leiten zumeist die Missionen, da sie mindestens den Rang eines Chuunin innehaben. Sie sind hochspezialisierte Ninja in ihren Bereich die über herausragende Fähigkeiten in ihrem Gebiet verfügen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Shogun(Leiter der Shuryo)====&lt;br /&gt;
Der Shogun ist der Leiter der Shuryo und wird vom [[Wichtige Personen in Taki#Dorfoberhaupt|Dorfoberhaupt]] und dem Ältestenrat ernannt. Dieser Ninja, der mindestens den Rang eines Jounin innehat, ist eine Koryphäe auf seinem Gebiet, er hat schwerste Missionen in seinem Fachgebiet abgeschlossen und sich als äußert loyal zum Dorf gezeigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Anforderungen und Aufstieg===&lt;br /&gt;
Der Beitritt kann erfolgen, sobald der Ninja Grundkenntnisse vorweisen kann die zu mindestens eine der zwei Spezialisierungen passen. Der Einstieg erfolgt immer auf dem Rang eines Kenshusei. Die Zeit als Kenshusei wird einerseits durch die Fähigkeiten des Ninja, andererseits durch die Ergebnisse, die er auf Missionen des gewünschten Gebietes zeigt, bestimmt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;mw-collapsible mw-collapsed&amp;quot; width=&amp;quot;800px&amp;quot;&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;background-color: #BDBDBD;&amp;quot; colspan=&amp;quot;4&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot;|&#039;&#039;&#039;Anforderungen Shuryo&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; width=&amp;quot;10%&amp;quot; style=&amp;quot;background-color: #BDBDBD;&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; |&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot; style=&amp;quot;background-color: #D8D8D8;&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; |[[Ränge und Niveau|Rangvoraussetzungen]]&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot; style=&amp;quot;background-color: #D8D8D8;&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; |[[Fähigkeiten]] und [[Jutsu]]&amp;lt;ref name=ref1&amp;gt;Mindestens eine der gelistet Fahigkeiten und eine Jutsu.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot; style=&amp;quot;background-color: #D8D8D8;&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; |[[Missionen]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; width=&amp;quot;15%&amp;quot; style=&amp;quot;background-color: #BDBDBD;&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; |&#039;&#039;&#039;Kenshusei(Lehrling)&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot; style=&amp;quot;background-color: #D8D8D8;&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; |[[Genin]]&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot; style=&amp;quot;background-color: #D8D8D8;&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; |mind. 10 [[TP]] im Bereich eingesetzt&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot; style=&amp;quot;background-color: #D8D8D8;&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; |-&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; width=&amp;quot;15%&amp;quot; style=&amp;quot;background-color: #BDBDBD;&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; |&#039;&#039;&#039;Nitohei (Soldat)&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot; style=&amp;quot;background-color: #D8D8D8;&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; |[[Genin]]&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot; style=&amp;quot;background-color: #D8D8D8;&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; |mind. 50 [[TP]] im Bereich eingesetzt&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot; style=&amp;quot;background-color: #D8D8D8;&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; |mind. 1 C-Rang  im entsprechendem Bereich absolviert (Bewertung: Erwartungen erfüllt)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
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| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot; style=&amp;quot;background-color: #D8D8D8;&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; |[[Chuunin]]&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot; style=&amp;quot;background-color: #D8D8D8;&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; |mind. 100 [[TP]] im Bereich eingesetzt&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot; style=&amp;quot;background-color: #D8D8D8;&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; |mind. 1 B-Rang im entsprechendem Bereich absolviert (Bewertung: Erwartungen erfüllt)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; width=&amp;quot;15%&amp;quot; style=&amp;quot;background-color: #BDBDBD;&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; |&#039;&#039;&#039;Shoheki (Leiter der Tate)&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot; style=&amp;quot;background-color: #D8D8D8;&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; |[[Jounin]]&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot; style=&amp;quot;background-color: #D8D8D8;&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; |mind. 180 [[TP]] im Bereich eingesetzt&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot; style=&amp;quot;background-color: #D8D8D8;&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; |mind. 1 A-Rang im entsprechendem Bereich absolviert (Bewertung: Erwartungen erfüllt) / Ernennung durch das Dorfoberhaupt und Ältestenrat&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; style=&amp;quot;width:800px;&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; | &#039;&#039;&#039;Informationen zu den Anforderungen&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot; |&lt;br /&gt;
*Direkte [[Fähigkeiten]]: Ansatsusha: [[Verstecken]], [[Chakra unterdrücken]], [[Willenskraft]], [[Einbrechen]], [[Imitation]] &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Tsuisekisha: [[Chakra spüren]], [[Sinnesschärfe]], [[Spuren lesen]], [[Orientierung]], [[Menschenkenntnis]] &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Hakaisha: [[Mehrfachschlag]], [[Wurfwaffen-Spezialist]], [[Gezielter Angriff]], [[Einschüchtern]], [[Fingerzeichengeschwindigkeit]] &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
*Indirekte [[Fähigkeiten]]: Ansatsusha: [[Nerventreffer]], [[Gezielter Angriff]], [[Langzeitgifte]], [[Kampfgifte]]&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Tsuisekisha: [[Nerventreffer]], [[Überleben in der Natur]], [[Gezielter Angriff]], [[Festnageln]], [[Fesseln/Festhalten]]&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Hakaisha: [[Kampfgifte]], [[Chakra spüren]], [[Schusswaffen-Spezialist]], [[Orientierung]], [[Nachladeschütze]], [[Überspannen]] &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
*Gültige [[Jutsu]]: Infiltration, Jagd oder Zerstörung sinnvoll einsetzbare Jutsu&amp;lt;ref&amp;gt;Beispielsweise  [[Ninjutsu]], wie Katon Endan, Baku Suishouha, Ukojizai, Meisaigakure, oder [[Taijutsu]] .&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==[http://www.narutorpg.de/Einheiten.php?Einheitid=119 Tate (innere Angelegenheiten)]==&lt;br /&gt;
Die Mitglieder der Einheit Tate sorgen für die innere Sicherheit und den Schutz [[Takigakure|Takigakures]] und stellen einen Teil der Exekutivkräfte dar. Die Jounaiseiri und Kiroku arbeiten größtenteils im eigenen Dorf oder Land, während die Supai sowohl im In- und Ausland eingesetzt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Ränge===&lt;br /&gt;
Die Mitglieder der Tate sind in folgende Untereinheiten organisiert: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Supai (Spion)====&lt;br /&gt;
Die Supai stellen den Teil der Tate dar, der für die Spionage und Infiltration zuständig ist. Diese Spezialisten sind besonders auf Infiltration und Informationsbeschaffung spezialisiert. Gleichzeitig bauen viele Supai im Lauf ihrer Karriere ein Spionagenetz auf, über das sie mit genügend Zeit und ein wenig Geldeinsatz an vielerlei Informationen gelangen können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Jounaiseiri (Ordnungsspezialist)====&lt;br /&gt;
Die Jounaiseiri stellen Mitglieder der Dorfpolizei dar. Sie sorgen für Sicherheit auf den Straßen und vermitteln, wenn ein Streit unter den Dorfbewohnern ausgebrochen ist. Zusätzlich sind sie für die Spionageabwehr ausgebildet. Die Jounaiseiri sind außerdem auch gleichzeitig die Ersten, die im Fall eines Angriffs gegen den Feind mobilisiert werden und besitzen ein unvergleichliches Wissen, wie [[Takigakure]] zu verteidigen ist. Sie besitzen zudem leicht abweichende Rangbezeichnungen um darzustellen, das sie keine Soldaten sondern Polizisten sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Kiroku (Informationsbeschaffung)====&lt;br /&gt;
Der Name der Kiroku mag einen im ersten Augenblick in die Irre führen, denn bei den Kiroku handelt es sich um Spezialisten für Verhör. Sie sorgen dafür alle Informationen aus einem Gefangenen zu erhalten, auf die eine oder andere Weise.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Ränge===&lt;br /&gt;
Innerhalb der Einheit gibt es folgende Rangunterteilung:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Kenshusei (Lehrling)====&lt;br /&gt;
Die Kenshusei der Tate erlernen die Grundlagen in Spionage, Sicherheit oder Informationsbeschaffung. Weiß der Lehrling bereits in welchen Teil der Tate er später eintreten will, so erfolgt eine gezielte Ausbildung in den betreffenden Bereichen. Ansonsten erfolgt eine grundlegende Ausbildung in allen drei Bereichen. Zeigt der Lehrling eine Begabung für einen der Bereiche wird er gezielter ausgebildet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Nitohei (Soldat) / Doshin (Polizist)====&lt;br /&gt;
Ein einfaches Einheitsmitglied, welches unter einem Taicho auf Missionen mitgenommen wird. Jeder Nitohei ist gleichgestellt und vollwertig ausgebildet. Sie haben alle Rechte und Pflichten ihrer Einheit und erhalten bei der Beförderung den Mantel der Einheit sowie ihre Maske.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Taicho (Hauptmann) / Yoriki (Polizeihauptmann)====&lt;br /&gt;
Die Taichos sind die Hauptmänner ihrer Einheit, sie leiten zumeist die Missionen, da sie mindestens den Rang eines Chuunin innehaben. Sie sind hochspezialisierte Ninja in ihren Bereich die über herausragende Fähigkeiten in ihrem Gebiet verfügen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Shoheki(Leiter der Tate)====&lt;br /&gt;
Der Shoheki ist der Leiter der Tate und wird vom [[Wichtige Personen in Taki#Dorfoberhaupt|Dorfoberhaupt]] und dem Ältestenrat ernannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Anforderungen und Aufstieg===&lt;br /&gt;
Der Beitritt kann erfolgen, sobald der Ninja Grundkenntnisse vorweisen kann, die zu mindestens einer der drei Spezialisierungen passen. Der Einstieg erfolgt immer auf dem Rang eines Kenshusei. Die Zeit als Kenshusei wird einerseits durch die Fähigkeiten des Ninja, andererseits durch die Ergebnisse, die er auf Missionen des gewünschten Gebietes zeigt, bestimmt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;mw-collapsible mw-collapsed&amp;quot; width=&amp;quot;800px&amp;quot;&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;background-color: #BDBDBD;&amp;quot; colspan=&amp;quot;4&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot;|&#039;&#039;&#039;Anforderungen Tate&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
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|-&lt;br /&gt;
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|-&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; style=&amp;quot;width:800px;&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; | &#039;&#039;&#039;Informationen zu den Anforderungen&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot; |&lt;br /&gt;
*Direkte [[Fähigkeiten]] Jounaiseiri: [[Sinnesschärfe]], [[Menschenkenntnis]], [[Einschüchtern]], [[Spuren lesen]], [[Gebäude sichern]] &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
*Direkte [[Fähigkeiten]] Kiroku: [[Redekunst]], [[Einschüchtern]], [[Menschenkenntnis]] &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
*Direkte [[Fähigkeiten]] Supai: [[Chakra unterdrücken]], [[Imitation]], [[Redekunst]], [[Einschüchtern]], [[Menschenkenntnis]], [[Einbrechen]] &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
*Indirekte [[Fähigkeiten]] Jounaiseiri: [[Nerventreffer]], [[Gezielter Angriff]], [[Festnageln]], [[Fesseln/Festhalten]], [[Siegelkunst]]&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
*Indirekte [[Fähigkeiten]] Kiroku: [[Langzeitgifte]], [[Heilkunde]]&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
*Indirekte [[Fähigkeiten]] Supai: [[Langzeitgifte]], [[Willenkraft]], [[Einschüchtern]] &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
*Gültige [[Jutsu]]: Zur Festnahme, Verhör und Infiltration sinnvoll einsetzbare Jutsu&amp;lt;ref&amp;gt;Beispielsweise  [[Ninjutsu]], wie Meiseigakure, Denkiunagi oder Tantei .&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
*Mitglieder der Jounaiseiri haben im Dienst die Uniform, eine rote Haori mit Einheitssymbol, zu tragen.&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==[http://www.narutorpg.de/Einheiten.php?Einheitid=166  Kangohei (Medizin)]==&lt;br /&gt;
Die Kangohei sind die medizinische Einheit [[Takigakure|Takigakures]]. In ihr Gebiet fallen die medizinische Versorgung der Bewohner und der Shinobi im Krankenhaus und im Feld sowie die Herstellung und Entwicklung von Medikamenten und Giften.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Ränge===&lt;br /&gt;
Die Mitglieder der Kangohei sind in folgende Ränge unterteilt:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Kenshusei (Lehrling)====&lt;br /&gt;
Die Lehrlinge sind gerade erst der Einheit beigetreten und haben noch nicht wirklich viel Erfahrung im Medic-Bereich. Sie werden jedoch ausgebildet und ihr Potential wird gefördert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Kangoshi (Assistent)====&lt;br /&gt;
Diese Ninja sind schon etwas erfahrener und besitzen zumindest schon eine Grundausbildung in der Medizin. Sie unterstützen die vollausgebildeten Einheitenmitglieder bei der Versorgung und Bergung von Verletzten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Isha (Ärzte)====&lt;br /&gt;
Bei den Isha handelt es sich um die Ärzte [[Takigakure|Takigakures]]. Diese sind speziell ausgebildet um Operationen durchzuführen mit denen sie täglich Leben retten. Darüber hinaus sorgen sie für die Nachsorge bei schweren Verletzungen und der Betreuung im Krankenhaus.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Kaiyu====&lt;br /&gt;
Der Kaiyu ist der Leiter der Medic in [[Takigakure]]und wird vom [[Wichtige Personen in Taki#Dorfoberhaupt|Dorfoberhaupt]] und dem Ältestenrat ernannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Anforderungen und Aufstieg===&lt;br /&gt;
Im Folgenden sind die Anforderungen für Ein- und Aufstieg in die Kangohei erläutert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;mw-collapsible mw-collapsed&amp;quot; width=&amp;quot;800px&amp;quot;&lt;br /&gt;
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|-&lt;br /&gt;
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| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot; style=&amp;quot;background-color: #D8D8D8;&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; |[[Ränge und Niveau|Rangvoraussetzungen]]&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot; style=&amp;quot;background-color: #D8D8D8;&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; |[[Fähigkeiten]] und [[Jutsu]]&amp;lt;ref name=ref1&amp;gt;Mindestens eine der gelistet Fahigkeiten und eine Jutsu.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot; style=&amp;quot;background-color: #D8D8D8;&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; |[[Missionen]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
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| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot; style=&amp;quot;background-color: #D8D8D8;&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; |mind. 50 [[TP]] im Bereich eingesetzt&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot; style=&amp;quot;background-color: #D8D8D8;&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; |mind. 1 C-Rang  im entsprechendem Bereich absolviert (Bewertung: Erwartungen erfüllt)&lt;br /&gt;
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|-&lt;br /&gt;
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|-&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
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|-&lt;br /&gt;
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|-&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot; |&lt;br /&gt;
*Direkte [[Fähigkeiten]]: [[Heilkunde]], [[OP-Fähigkeit]]  &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
*Indirekte [[Fähigkeiten]]: [[Langzeitgifte]], [[Kampfgifte]], [[Überleben in der Natur]], [[Gegner fernhalten]]&amp;lt;/br&amp;gt;&lt;br /&gt;
*Gültige [[Jutsu]]: Zur Heilung sinnvoll einsetzbare Jutsu&amp;lt;ref&amp;gt;Beispielsweise  [[Ninjutsu]], wie Shodoku, Shousen oder Dokumeki.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==[http://www.narutorpg.de/Einheiten.php?Einheitid=124 Kokushi (Botschafter)]==&lt;br /&gt;
Die Kokushi sind die Botschafter des Dorfes und darauf spezialisiert Konflikte ohne Anwendung von Gewalt zu lösen oder Forderungen an andere Dörfer zu überbringen. Die Kokushi werden sowohl innerhalb, als auch außerhalb des Dorfes eingesetzt. Im Dorf empfangen sie andere Diplomaten oder Würdenträger. Die Kokushi müssen daher ein besonders höfliches Verhalten an den Tag legen und sich gewählt ausdrücken können. Sie benötigen neben guter sozialer Kompetenzen auch ein ausgiebiges Geschichtswissen und Wissen über die Hintergründe der Person mit der sie sich bald befassen sollen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Ränge===&lt;br /&gt;
Die Mitglieder der Kokushi werden in folgende Ränge unterteilt:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Kenshusei (Lehrling)====&lt;br /&gt;
Die Kenshusei der Kokushi befinden sich in der Ausbildung zum Botschafter. Sie lernen die grundlegenden Verhaltensweisen und bekommen das nötige Grundwissen vermittelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Enboi (Gesandte)====&lt;br /&gt;
Die Enboi sind jene Mitglieder der Kokushi, die bewiesen haben das sie kleinere Verhandlungen mit Erfolg führen können, und das sie die grundlegenden Fähigkeiten besitzen um zwischen zwei Parteien zu vermitteln. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Kokushi (Botschafter)====&lt;br /&gt;
Die Kokushi sind die ausgebildeten Botschafter des Dorfes. Ihre Fähigkeiten im Bereich der Diplomatie und der Vermittlung zwischen zwei Parteien ist überragend. Sie sind sehr respektiert und loyal zu ihrem Dorf, weswegen einigen sogar gestattet wird über längere Zeit im Ausland zu bleiben um dort Einfluss zu gewinnen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Taishi====&lt;br /&gt;
Der Taishi ist der Leiter der Kokushi in [[Takigakure]] und wird vom [[Wichtige Personen in Taki#Dorfoberhaupt|Dorfoberhaupt]] und dem Ältestenrat ernannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Anforderungen und Aufstieg===&lt;br /&gt;
Der Beitritt kann erfolgen, sobald der Ninja Grundkenntnisse in Diplomatie und Geschichte vorweisen kann, die zu mindestens einer der zwei Spezialisierungen passen. Der Einstieg erfolgt immer auf dem Rang eines Kenshusei. Die Zeit als Kenshusei wird einerseits durch die Fähigkeiten des Ninja, andererseits durch die Ergebnisse, die er auf Missionen des gewünschten Gebietes zeigt, bestimmt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;mw-collapsible mw-collapsed&amp;quot; width=&amp;quot;800px&amp;quot;&lt;br /&gt;
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|-&lt;br /&gt;
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| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot; style=&amp;quot;background-color: #D8D8D8;&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; |[[Ränge und Niveau|Rangvoraussetzungen]]&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot; style=&amp;quot;background-color: #D8D8D8;&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; |[[Fähigkeiten]] und [[Jutsu]]&amp;lt;ref name=ref1&amp;gt;Mindestens eine der gelistet Fahigkeiten und eine Jutsu.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot; style=&amp;quot;background-color: #D8D8D8;&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; |[[Missionen]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
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| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot; style=&amp;quot;background-color: #D8D8D8;&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; |mind. 40 [[TP]] im Bereich eingesetzt&lt;br /&gt;
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|-&lt;br /&gt;
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|-&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
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|-&lt;br /&gt;
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|-&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot; |&lt;br /&gt;
*Direkte [[Fähigkeiten]]: [[Redekunst]], [[Menschenkenntnis]]  &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
*Indirekte [[Fähigkeiten]]: [[Willenskraft]], [[Einschüchtern]]&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==[http://www.narutorpg.de/Einheiten.php?Einheitid=118 Kunren (Lehrkräfte)]==&lt;br /&gt;
Die Einheit Kunren umfasst die Lehrkräfte [[Takigakure|Takigakures]], die sich besonders um die Ausbildung heranwachsender [[Akademist|Ninja-Anwärter]] kümmern soll. Sie organisieren den Unterricht an der Akademie und [[Geninprüfung|Prüfungen]] zum [[Genin]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Ränge===&lt;br /&gt;
Die Mitglieder der Kunren sind in folgende Ränge unterteilt:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Kenshusei (Lehrling)====&lt;br /&gt;
Die Kenshusei erhalten die grundlegende Ausbildung im Bereich der Lehre.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Jokyou (Unterlehrer)====&lt;br /&gt;
Jokyou sind angehende Lehrkräfte. Sie besitzen bereits die Grundkenntnisse in der Lehre und ein gewisses Basiswissen. Sie müssen ein gewisses Lehrpensum erreichen um zu vollständigen Lehrkräften aufzusteigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Kyoukan (Lehrkraft)====&lt;br /&gt;
Die Kyoukan stellen die Lehrkräfte und damit den größten Teil der Einheit dar. Sie übernehmen die Lehre an der Akademie und sehr oft auch Fortbildungen für ausgebildete Ninja.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Gekushu (Bildungsrat)====&lt;br /&gt;
Die Gekushu werden vom normalen Lehrpersonal gewählt und organisieren die Lehre [[Takigakure|Takigakures]]. Außerdem entscheidet der Bildungsrat über den Lehrplan an der Akademie und die Geninprüfung. Der Bildungsrat berät zusätzlich über Ausgaben von Lehrgehältern, Lehrmitteln und Einrichtung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Kancho (Direktor)====&lt;br /&gt;
Der Kancho überwacht die Arbeiten des Bildungsrates und besitzt den Vorsitz über diesen. Er organisiert die Akademie und ist für die Verbindung zwischen [[Dorfoberhaupt]] und Lehre zuständig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Anforderungen und Aufstieg===&lt;br /&gt;
Zum Beitritt ist mindestens eine Lehrfähigkeit nötig. Der Einstieg erfolgt, abhängig von den Fähigkeiten des Ninja, auf dem Rang des Kenshusei oder auf dem Rang des Jokyou. Die Aufnahmeprüfung besteht im Normalfall aus einem Vortrag über ein bestimmtes Thema oder aus der Leitung einer einzelnen Unterrichtsstunde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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{| class=&amp;quot;mw-collapsible mw-collapsed wikitable&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; width=&amp;quot;100%&amp;quot;&lt;br /&gt;
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|-&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot; style=&amp;quot;background-color: #D8D8D8;&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; |[[Ränge und Niveau|Rangvoraussetzungen]]&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot; style=&amp;quot;background-color: #D8D8D8;&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; |mind. [[Genin#Geniniveau|Genin-Niveau]]&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot; style=&amp;quot;background-color: #D8D8D8;&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; |mind. [[Chuunin]]-Rang&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot; style=&amp;quot;background-color: #D8D8D8;&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; |mind. [[Chuunin]]-Rang&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot; style=&amp;quot;background-color: #D8D8D8;&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; |mind. [[Chuunin]]-Rang&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot; style=&amp;quot;background-color: #D8D8D8;&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; |&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot; style=&amp;quot;background-color: #D8D8D8;&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; |Sonstiges&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot; style=&amp;quot;background-color: #D8D8D8;&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; |&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot; style=&amp;quot;background-color: #D8D8D8;&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; | 3 Trainings absolviert&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot; style=&amp;quot;background-color: #D8D8D8;&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; | 5 Trainings absolviert&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot; style=&amp;quot;background-color: #D8D8D8;&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; | Die Gekushu werden von den Kyoukan gewählt&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot; style=&amp;quot;background-color: #D8D8D8;&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; | Der Kancho wird vom [[Wichtige Personen in Taki#Dorfoberhaupt|Dorfoberhaupt]] und dem Ältestenrat ernannt.&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==[http://www.narutorpg.de/Einheiten.php?Einheitid=121 Kenkyuu (Forschung)]==&lt;br /&gt;
Die Kenkyuu bildet die Forschungsabteilung [[Takigakure|Takigakures]]. Sie sorgt für die Entwicklung im Bereich der Technik, [[Jutsu]] und Genforschung und bietet daher Spezialisten der verschiedensten Bereiche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Ränge===&lt;br /&gt;
Die Mitglieder der Kenkyuu sind in folgende Ränge unterteilt:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Kenshusei (Lehrling)====&lt;br /&gt;
Die Kenshusei lernen die Grundlagen der Forschung an Gegenständen und Jutsu. Sie spezialisieren sich möglichst früh, um daraufhin in die Forschung ihres gewünschten Spezialgebiets einzutreten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Gijutsusha (Techniker/Ingenieur)====&lt;br /&gt;
Die Gijutsusha arbeiten daran besondere Gerätschaften und Gegenstände herzustellen und mit Chakra zu verbessern. Sie schlagen eine Brücke zwischen moderner Technik und der Anwendung von Chakra. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Jutsu no Kenkyuu (Jutsuforscher)====&lt;br /&gt;
Die Jutsu no Kenkyuu haben sich auf die Forschung im Bereich der Chakranutzung spezialisiert. Sie entwickeln neue [[Jutsu]], [[Siegelkunst|Siegel]] oder Chakra bezogene [[Fähigkeiten]]. Gleichzeitig sind sie für die Archivierung aller [[Jutsu]], [[Siegelkunst|Siegel]] und [[Fähigkeiten]] zuständig. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Seigakusha (Genforscher)====&lt;br /&gt;
Die Existenz der Seigakusha ist in [[Takigakure]] streng geheim. Es handelt sich bei ihnen um Ninja, die sich um die Genforschung kümmern und somit Bluterben verbessern oder sogar neue Bluterben entwickeln. Mitglieder dieser Abteilung unterstehen ständiger Bewachung und haben einen Geheimhaltungseid zu leisten. Mitglieder der Seigakusha werden direkt aus den Reihen der besten [[Einheiten Takigakures#Guni|Guni]] und [[Einheiten Takigakures#Isha|Isha]] rekrutiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Shisho====&lt;br /&gt;
Der Shisho ist der Leiter der Forschungsabteilung in [[Takigakure]] und wird vom [[Wichtige Personen in Taki#Dorfoberhaupt|Dorfoberhaupt]] und dem Ältestenrat ernannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Anforderungen und Aufstieg===&lt;br /&gt;
Der Beitritt kann erfolgen, sobald der Ninja Grundkenntnisse vorweisen kann, die zu mindestens einer der zwei Spezialisierungen passen. Der Einstieg erfolgt immer auf dem Rang eines Kenshusei. Die Zeit als Kenshusei wird einerseits durch die Fähigkeiten des Ninja, andererseits durch die Ergebnisse, die er auf Missionen des gewünschten Gebietes zeigt, bestimmt.&lt;br /&gt;
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|-&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot; style=&amp;quot;background-color: #D8D8D8;&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; |mind. [[Genin#Geniniveau|Genin-Niveau]]&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot; style=&amp;quot;background-color: #D8D8D8;&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; |mind. [[Chuunin#Chuuninniveau|Chuunin-Niveau]]&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot; style=&amp;quot;background-color: #D8D8D8;&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; |mind. [[Chuunin#Chuuninniveau|Chuunin-Niveau]]&lt;br /&gt;
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| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot; style=&amp;quot;background-color: #D8D8D8;&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; | 1 [[Eigenentwicklung]] (Bereich egal)&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot; style=&amp;quot;background-color: #D8D8D8;&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; | 3 Item-[[Eigenentwicklung|Eigenentwicklungen]] dem Dorf zur Verfügung gestellt&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot; style=&amp;quot;background-color: #D8D8D8;&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; | 3 Jutsu-[[Eigenentwicklung|Eigenentwicklungen]] dem Dorf zur Verfügung gestellt (mind. 1 B-Rang)&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot; style=&amp;quot;background-color: #D8D8D8;&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; | Die Mitglieder der Seigakusha werden direkt aus den Reihen der besten [[Einheiten Takigakures#Guni|Guni]] und [[Einheiten Takigakures#Isha|Isha]] rekrutiert.&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot; style=&amp;quot;background-color: #D8D8D8;&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; | Der Shisho wird vom [[Wichtige Personen in Taki#Dorfoberhaupt|Dorfoberhaupt]] und dem Ältestenrat ernannt.&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==[http://www.narutorpg.de/Einheiten.php?Einheitid=125 Roiyarugādo (Königliche Wache)]==&lt;br /&gt;
Die Roiyarugādo sind die Spezialeinheit [[Takigakure|Takigakures]] und werden offiziell als Leibwache des [[Wichtige Personen in Taki#Dorfoberhaupt|Dorfoberhaupts]] betitelt. In ihr werden die besten Ninja [[Takigakure|Takigakures]] versammelt. Die Mitglieder der Roiyarugādo werden von ihrem Anführer persönlich ausgewählt. Es gibt keine Möglichkeit sich für diese Einheit zu bewerben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Ränge===&lt;br /&gt;
Die Mitglieder der Roiyarugādo werden in folgende Ränge unterteilt:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Shinobi no Ou (König der Shinobi)====&lt;br /&gt;
Der Titel des [[Wichtige Personen in Taki#Dorfoberhaupt|Dorfoberhaupts]]. Er ist der Anführer und Leiter der Roiyarugādo.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Ou no Koe (Stimme des Königs)====&lt;br /&gt;
Die Ou no Koe vertreten die Interessen des [[Wichtige Personen in Taki#Dorfoberhaupt|Dorfoberhauptes]] und sind als seine Stimme bekannt. Sie werden gewöhnlich aus den Reihen der [[Einheiten Takigakures#Kokushi|Kokushi]] rekrutiert und oft bei den Verhandlungen mit besonders wichtigen Personen eingesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Ou no Ken (Klinge des Königs)====&lt;br /&gt;
Unter den Ou no Ken werden die besten Kämpfer [[Takigakure|Takigakures]] versammelt. Die Ou no Ken rekrutieren Ninja aus allen Einheiten, so lange diese sich durch ihre Kampfkraft hervorgetan haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Ou no Tate (Schild des Königs)====&lt;br /&gt;
Die Ou no Tate sind Spezialisten im Bereich des Personenschutzes und werden bevorzugt aus den Einheiten [[Einheiten Takigakures#Tate|Tate]] und [[Einheiten Takigakures#Shuryo|Shuryo]] rekrutiert. Bei ihnen handelt es sich um Ninja die besondere Fähigkeiten in der Nutzung von defensiven Jutsu besitzen. Daher werden sie besonders oft zum Schutz von bedeutenden Persönlichkeiten eingesetzt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Ou no Kenko (Gesundheit des Königs)====&lt;br /&gt;
Die Ou no Kenko werden aus den Reihen der [[Einheiten Takigakures#Isha|Isha]], [[Einheiten Takigakures#Guni|Guni]] und [[Einheiten Takigakures#Yakuzaishi|Yakuzaishi]] rekrutiert. Bei ihnen handelt es sich um die besten Ärzte [[Takigakure|Takigakures]] die das Land als Leibärzte für das [[Wichtige Personen in Taki#Dorfoberhaupt|Dorfoberhaupt]] oder besonders wichtige Personen einsetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Ou no Shinka (Evolution des Königs)====&lt;br /&gt;
Ou no Shinka sind oftmals ehemalige Mitglieder der [[Einheiten Takigakures#Kenkyuu|Kenkyuu]], die mit ihren Ergebnissen besonders gut aufgefallen sind. Sie sind die besten Forscher des Landes. Sie forschen und entwickeln direkt für das [[Wichtige Personen in Taki#Dorfoberhaupt|Dorfoberhaupt]] selbst oder werden für die Erfüllung der Aufträge von besonderen Persönlichkeiten eingesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Ou no Chikaku (Wahrnehmung des Königs)====&lt;br /&gt;
Die Ou no Chikaku sind die persönlichen Informanten des [[Wichtige Personen in Taki#Dorfoberhaupt|Dorfoberhauptes]] und rekrutieren sich fast ausschließlich aus den [[Einheiten Takigakures#Supai|Supai]]. Die Ou no Chikaku haben die Aufgabe ihre Augen und Ohren überall zu haben, um somit Gefahren für das [[Wichtige Personen in Taki#Dorfoberhaupt|Dorfoberhaupt]] so früh wie möglich zu erkennen. Auf Grund ihrer außergewöhnlichen Fähigkeiten werden sie oft auch zum Bespitzeln besonders wichtiger Persönlichkeiten eingesetzt oder aber um Informationen darüber einzuholen, ob bestimmte Persönlichkeiten in Gefahr schweben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Ou no Kage (Schatten des Königs)====&lt;br /&gt;
Sie sind der Schatten des [[Wichtige Personen in Taki#Dorfoberhaupt|Dorfoberhaupt]]s deren Gesichter, Namen, Erfolge und Misserfolge niemals an die Öffentlichkeit gelangen werden. Sie werden zum Großteil aus den [[Einheiten Takigakures#Shuryo|Shuryo]] rekrutiert. Die Ou no Kage führen oft für die Gesellschaft als unmoralisch erachtete und besonders geheim eingestufte Missionen durch.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Mitglieder sind an eine strenge Schweigepflicht gebunden und darauf trainiert mit allen ihnen zur Verfügung stehenden Mitteln die Weitergabe von Informationen an den Feind zu verhindern, selbst dann wenn die Situation dem Ende setzen des eigenen Lebens erfordert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Anforderungen===&lt;br /&gt;
Der Beitritt erfolgt ausschließlich über eine direkte Anwerbung und individuelle Prüfung durch das [[Wichtige Personen in Taki#Dorfoberhaupt|Dorfoberhaupt]].&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die unten angegebenen [[Fähigkeiten]] sind Mindestvoraussetzungen. Diese sind jedoch nur Richtlinien. &lt;br /&gt;
Es kommt auf das Gesamtprodukt eines Ninjas an.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Es ist möglich die aufgeführten [[Fähigkeiten]] mit anderen Fähigkeiten/Jutsu/Items zu kompensieren.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
In diesem Fall muss eine [[Dorfoberhaupt-Anfrage]] gestellt werden, in welcher überprüft wird, ob der Ninja trotz nicht Erfüllung aller Anforderungen geeignet ist.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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|-&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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[[Redekunst]] 3&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Menschenkenntnis]] 3&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Willenskraft]] 3&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Einschüchtern]] 3&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Imitation]] 3&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot; style=&amp;quot;background-color: #D8D8D8;&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; | &lt;br /&gt;
[[Spuren lesen]] 3&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
90 TP in Kampffähigkeiten&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
150 TP in [[Jutsu]]/Nahkampf [[Fähigkeiten]]&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
weitere hohe [[Jutsu]]/[[Fähigkeiten]] in dem Bereich&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot; style=&amp;quot;background-color: #D8D8D8;&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; |&lt;br /&gt;
[[Aktionen durchschauen]] 3&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Fingerzeichengeschwindigkeit]] 3&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Sinnesschärfe]] 4&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Überleben in der Natur]] 3&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Gebäude sichern]] 3&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Chakra spüren]] 3&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot; style=&amp;quot;background-color: #D8D8D8;&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; |&lt;br /&gt;
[[Heilkunde]] 3&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[OP-Fähigkeit]] 3&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Hohe [[Jutsu]] für Behandlungen von [[Vergiftungen]],[[Verletzungen und Einschränkungen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
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| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot; style=&amp;quot;background-color: #D8D8D8;&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; |[[Missionen]]&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot; style=&amp;quot;background-color: #D8D8D8;&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; | 3 A-Rang [[Missionen|Mission]] oder &amp;lt;br&amp;gt;1 S Rang in dem Bereich &lt;br /&gt;
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| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot; style=&amp;quot;background-color: #D8D8D8;&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; | -Hohes Vertrauen des [[Wichtige Personen in Taki#Dorfoberhaupt|Dorfoberhaupt]]s &amp;lt;br&amp;gt; - individuelle Prüfung&lt;br /&gt;
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|-&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; | &#039;&#039;&#039;Beispiel 1&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot; |&lt;br /&gt;
Ein Hyuuga wird geprüft, ob er für die Ou no Tate geeignet ist. Er hat jedoch kein [[Chakra spüren]] und seine [[Sinnesschärfe]] ist nur auf Stufe 2.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Da er jedoch über das Byakugan verfügt, womit er Chakra sehen sehen und versteckte Personen auffinden kann, ist er in der Lage dieses Defizit zu kompensieren.  &lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; width=&amp;quot;100%&amp;quot;&lt;br /&gt;
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|-&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot; style=&amp;quot;background-color: #D8D8D8;&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; |&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;mw-collapsible mw-collapsed wikitable&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; width=&amp;quot;100%&amp;quot;&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; width=&amp;quot;15%&amp;quot; style=&amp;quot;background-color: #BDBDBD;&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; |&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; width=&amp;quot;20%&amp;quot; style=&amp;quot;background-color: #BDBDBD;&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; |&#039;&#039;&#039;Ou no Shinka&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
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&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot; style=&amp;quot;background-color: #D8D8D8;&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; |[[Ränge und Niveau|Rangvoraussetzungen]]&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot; style=&amp;quot;background-color: #D8D8D8;&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; | &lt;br /&gt;
[[Fähigkeitsforschung]] 3&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
oder [[Jutsuforschung]] 3&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
oder [[Itemforschung]] 3&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot; style=&amp;quot;background-color: #D8D8D8;&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; | &lt;br /&gt;
[[Verstecken]] 3&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Chakra unterdrücken]] 3&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Aktionen durchschauen]] 3&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Menschenkenntnis]] 3&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Redekunst]] 3&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Willenskraft]] 3&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Menschenkenntnis]] 3&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Imitation]] 3&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Überleben in der Natur]] 3&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
weitere hohe [[Jutsu]]/[[Fähigkeiten]] in dem Bereich&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot; style=&amp;quot;background-color: #D8D8D8;&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; |&lt;br /&gt;
[[Verstecken]] 4&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Chakra unterdrücken]] 3&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Willenskraft]] 3&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Menschenkenntnis]] 3&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Einschüchtern]] 3&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Überleben in der Natur]] 4&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
weitere hohe [[Jutsu]]/[[Fähigkeiten]] in dem Bereich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot; style=&amp;quot;background-color: #D8D8D8;&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; |[[Missionen]]&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot; style=&amp;quot;background-color: #D8D8D8;&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; | 3 A-Rang [[Missionen|Mission]] oder &amp;lt;br&amp;gt;1 S Rang in dem Bereich&lt;br /&gt;
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| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot; style=&amp;quot;background-color: #D8D8D8;&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; | 3 A-Rang [[Missionen|Mission]] oder &amp;lt;br&amp;gt;1 S Rang in dem Bereich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot; style=&amp;quot;background-color: #D8D8D8;&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; |Sonstiges&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot; style=&amp;quot;background-color: #D8D8D8;&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; |-Hohes Vertrauen des [[Wichtige Personen in Taki#Dorfoberhaupt|Dorfoberhaupt]]s&amp;lt;br&amp;gt; - individuelle Prüfung&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot; style=&amp;quot;background-color: #D8D8D8;&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; |-Hohes Vertrauen des [[Wichtige Personen in Taki#Dorfoberhaupt|Dorfoberhaupt]]s &amp;lt;br&amp;gt; - individuelle Prüfung&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot; style=&amp;quot;background-color: #D8D8D8;&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; |-Hohes Vertrauen des [[Wichtige Personen in Taki#Dorfoberhaupt|Dorfoberhaupt]]s &amp;lt;br&amp;gt; - individuelle Prüfung &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==[http://www.narutorpg.de/Einheiten.php?Einheitid=127 Youkai]==&lt;br /&gt;
Die Youkai sind kurz nach dem Ende der Söldnerbedrohung aus den Lehren dieser entstanden. [[Takigakure]] musste sich eingestehen, dass seine Augen und Ohren zu schlecht und seine Arme nicht lang genug gewesen waren, um diese Bedrohung frühzeitig zu erkennen und auszumerzen, solange sie noch schwach war. Hierfür wurden die Youkai erschaffen. Eine verhältnismäßig kleine Einheit, deren Mitglieder darin spezialisiert sind weit vom Dorf entfernt auf sich alleine gestellt zu agieren. Sie arbeiten meist alleine oder zu zweit und holen Informationen über mögliche Bedrohungen ein, um diese dann selbstständig zu vernichten. Entsprechend sind die Mitglieder dieser Einheit auf unterschiedliche Arten der Informationsbeschaffung, verschiedene Arten des Kampfes und vor allem auf das Agieren weit von [[Takigakure]] entfernt und auf sich alleine gestellt spezialisiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Ränge===&lt;br /&gt;
Die Mitglieder der Youkai sind in folgende Ränge unterteilt:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Baí Zé====&lt;br /&gt;
In den Legenden zeigte sich Baí Zé einst den Menschen und warnte vor den Youkai, die entflohen waren und physische Form angenommen hatten. Detailliert berichtete er von den Formen und den Eigenschaften der Youkai und die Menschen sahen ihn als ihren Freund und Helfer gegen diese Bedrohung an. Später aber schlich sich immer mehr die Befürchtung ein, dass es dies Geschichten und Erzählungen waren, die die Menschen an die Youkai glauben ließen und eben diesen durch die geschürte Angst Macht verliehen. Baí Zé ist der Schatten hinter den Youkai, die Stimme die ihnen Macht verlieh und wird als ihr Anführer betrachtet.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Mononoke (Strange Thing)====&lt;br /&gt;
Ein übellauniger Youkai unbekannter Herkunft, der auf normale Art und Weise nicht klassifiziert werden kann und die bekannten Register aufgrund seiner reinen Andersartigkeit sprengt. Ihr Lebensinhalt und Ziel ist es, nachdem sie bisher von keinem Menschen erfahren hätte der erfolgreich zu einem Dämon geworden ist, die erste von ihnen, also ein Mononoke zu werden. Nachdem sie sich durch dieses Ziel, ebenso wie durch ihre Unfähigkeit [[Ninjutsu|Nin-]] oder [[Genjutsu]] auszuüben, immer schon von den übrigen Ninja unterschied, hält sie den Titel Mononoke auch unter den Youkai für angebracht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Kirin====&lt;br /&gt;
Kirin ist das mythologische Wesen das bei der Geburt und Ankunft von großen Königen und Herrschern erscheint. Es hat den Kopf eines Drachen und den in goldenen Flammen eingehüllten Körper eines Pferdes. Es ist den Menschen und Lebewesen gegenüber wohl gesonnen. Dem Träger des Namen verspricht sich eine große Zukunft und sieht Kirin nicht als Rang, sondern vielmehr als einen Begleiter der ihm in Laufe der Zeit seine Bestimmung erfüllen wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Besonderes===&lt;br /&gt;
Besondere Gegenstände oder Ausrüstungen der Youkai.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Kagegaito====&lt;br /&gt;
Ein dunkler Kapuzenumhang aus einem Material, das das Licht zu verschlucken scheint und mehr als lichtlos denn als schwarz zu bezeichnen ist. Er umhüllt das Gesicht einer Person und ist ein Pflicht für jeden Mitglied der Youkai.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Anforderungen===&lt;br /&gt;
Mindestrang: [[Chuunin]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Beitritt erfolgt ausschließlich über eine direkte Anwerbung durch den Einheitenleiter, den Rat oder das [[Dorfoberhaupt]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Frage-Sektion = &lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;mw-collapsible mw-collapsed wikitable&amp;quot; width=&amp;quot;100%&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Frage-Sektion&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
{{#widget:Iframe&lt;br /&gt;
|url=http://www.narutorpg.de/Includes/FAQSektion/FAQ.php?FAQ_Frage=Einheiten_Takigakures&lt;br /&gt;
|width=100%&lt;br /&gt;
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|border=0&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Navigation =&lt;br /&gt;
{{Vorlage:Linkliste Kategorien}}&lt;br /&gt;
{{Vorlage:Linkliste Rollenspiel}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Masao Higurashi</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.narutorpg.de/index.php?title=Einheiten_Takigakures&amp;diff=25265</id>
		<title>Einheiten Takigakures</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.narutorpg.de/index.php?title=Einheiten_Takigakures&amp;diff=25265"/>
		<updated>2016-02-16T19:54:21Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Masao Higurashi: /* Anforderungen und Aufstieg */ Mehr Formatierungsfehler&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Jeder Shinobi aus [[Takigakure]] kann bis zu zwei der verschiedenen Einheiten des Dorfes beitreten, die im folgenden mit ihrer Funktion, ihren Rängen und Anforderungen erläutert sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Einheiten=&lt;br /&gt;
Das Dorf Takigakure unterhält mehrere Einheiten, die in bestimmten Verhältnissen zueinander stehen. Die folgende Graphik erläutert diese Verhältnisse:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:einheitentaki.png|mini|links|Einheitenstruktur [[Takigakure|Takigakures]]]]&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==[http://www.narutorpg.de/Einheiten.php?Einheitid=120 Shuryo (äußere Angelegenheiten)]==&lt;br /&gt;
Die Shuryo werden meist dazu eingesetzt, um Einzelpersonen oder Gruppen gezielt auszuschalten. Die Einheit übernimmt daher bevorzugt Jagd und Attentats-Missionen oder wird vom Dorf selbst auf besonders gefährliche Ziele angesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Erscheinungsbild===&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Masken:&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Maske ist in der Einheit eine Pflicht. Jedes vollwertige Mitglied der Einheit erhält eine individuell an seine Gesichtsform angepasste Maske. Diese ist auf Missionen zu tragen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Mantel:&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der ehemalige weiße Mantel der Einheit &amp;quot;Shikkouken&amp;quot; wurde auch in diese Einheit etabliert und symbolisiert die Verbundenheit der Einheit mit deren ehemaligen Führung Eigen Jinkou, aber auch mit dem Dorf, durch das Zeichen Takigakures auf dem Rücken. Aus der Pflicht der Shinobi heraus, das Dorf gut zu präsentieren, tragen die Mitglieder diesen Mantel mit Stolz. Es wird von Alteingesessenen als eine Art Tradition und Ehrerbietung betrachtet.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Auf Missionen mit hoher Geheimhaltung sind die Mäntel jedoch nicht zu tragen, auf Grund des deutlich erkennbaren Bezugsort Takigakures über das Symbol. Sollte dagegen verstoßen werden, wird das Vergehen stark geahndet.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Mäntel sind lang und besitzen eine Kapuze um die Verhüllung zusammen mit der Maske zu vervollständigen. Der Mantel ist immer weiß und besitzt lange Ärmel, welche die Hände bei herunter hängenden Armen komplett verdecken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Identitäten:&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Identitäten der Mitglieder sind innerhalb der Einheit bekannt und daraus wird kein großes Geheimnis gemacht.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Jedoch wird aus den Decknamen und dem dazugehörigen Shinobi/ der Kunoichi ein starkes Geheimnis gemacht.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Dies wird gemacht damit Lehrlinge sowie Neulinge durch Förderung der älteren Mitglieder schnell gefördert werden können und ihre Erfahrungen in dem Aufgabenbereich der Shuryo schnell erhalten. Die Decknamen auf manchen Missionen sind aber von Nöten, damit manche Missionen einfach von einem Pseudonym geführt wurden und niemand Konsequenzen ziehen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Drill:&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der Drill ist eine Pflicht für jedes Shuryo-Mitglied. Vorzugsweise wird der Drill gleich am Anfang der Karriere zu einem Tsuisekisha / Ansatsusha / Hakaisha durchgeführt. Die Ansatsusha werden besonders gedrillt, denn diese müssen im Falle eines Fehlschlags Verschwiegen bleiben!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Untereinheiten===&lt;br /&gt;
Die Mitglieder der Shuryo sind in folgende Untereinheiten organisiert:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Ansatsusha (Attentäter)====&lt;br /&gt;
Die Ansatsusha sind die Attentäter [[Takigakure|Takigakures]]. Sie sind speziell dafür ausgebildet Einzelpersonen unbemerkt auszuschalten und ebenso unbemerkt wieder zu verschwinden. Die Ansatsusha sind außerdem dafür ausgebildet [[Willenskraft|Verhören lange zu widerstehen]] und Informationen über ihr Land und den Auftraggeber möglichst mit ins Grab zu nehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Tsuisekisha (Jäger)====&lt;br /&gt;
Die Tsuisekisha sind auf die Jagd von abtrünnigen Ninja oder speziellen Zielpersonen ausgebildet. Im Gegensatz zu den Ansatsusha besitzen die Tsuisekisha eine ausgiebige Ausbildung im Verfolgen und Aufspüren von Zielpersonen, da der Aufenthaltsort der Ziele oft nicht bekannt ist. Gleichzeitig müssen sich die Tsuisekisha im Normalfall nicht damit befassen ihr Land oder den Auftraggeber zu verheimlichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Hakaisha (Zerstörer)====&lt;br /&gt;
Die Hakaisha sind die Shinobi, welche sich darauf spezialisiert haben ganze Dörfer von der Karte zu radieren. Ob Landstriche ummodelliert oder Menschenmengen vertilgt werden müssen, ein Hakaisha ist dafür geeignet. Ihre Taten werden deswegen oft nur als Gerücht laut und dann ist es meist das grausame Treiben eines Dämons.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Ränge===&lt;br /&gt;
Innerhalb der Einheit gibt es folgende Rangunterteilung:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Kenshusei (Lehrling)====&lt;br /&gt;
Die Kenshusei erhalten eine allgemeine Ausbildung im Kampf, präzisen Attacken und Hinterhalten. Sie entscheiden sich nach einer grundlegenden Ausbildung dafür, ob sie den Weg des Ansatsusha oder den des Tsuisekisha einschlagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Nitohei (Soldat)====&lt;br /&gt;
Ein einfaches Einheitsmitglied, welches unter einem Taicho auf Missionen mitgenommen wird. Jeder Nitohei ist gleichgestellt und vollwertig ausgebildet. Sie haben alle Rechte und Pflichten ihrer Einheit und erhalten bei der Beförderung den Mantel der Einheit sowie ihre Maske.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Taicho (Hauptmann)====&lt;br /&gt;
Die Taichos sind die Hauptmänner ihrer Einheit, sie leiten zumeist die Missionen, da sie mindestens den Rang eines Chuunin innehaben. Sie sind hochspezialisierte Ninja in ihren Bereich die über herausragende Fähigkeiten in ihrem Gebiet verfügen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Shogun(Leiter der Shuryo)====&lt;br /&gt;
Der Shogun ist der Leiter der Shuryo und wird vom [[Wichtige Personen in Taki#Dorfoberhaupt|Dorfoberhaupt]] und dem Ältestenrat ernannt. Dieser Ninja, der mindestens den Rang eines Jounin innehat, ist eine Koryphäe auf seinem Gebiet, er hat schwerste Missionen in seinem Fachgebiet abgeschlossen und sich als äußert loyal zum Dorf gezeigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Anforderungen und Aufstieg===&lt;br /&gt;
Der Beitritt kann erfolgen, sobald der Ninja Grundkenntnisse vorweisen kann die zu mindestens eine der zwei Spezialisierungen passen. Der Einstieg erfolgt immer auf dem Rang eines Kenshusei. Die Zeit als Kenshusei wird einerseits durch die Fähigkeiten des Ninja, andererseits durch die Ergebnisse, die er auf Missionen des gewünschten Gebietes zeigt, bestimmt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;mw-collapsible mw-collapsed&amp;quot; width=&amp;quot;800px&amp;quot;&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;background-color: #BDBDBD;&amp;quot; colspan=&amp;quot;4&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot;|&#039;&#039;&#039;Anforderungen Shuryo&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; width=&amp;quot;10%&amp;quot; style=&amp;quot;background-color: #BDBDBD;&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; |&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot; style=&amp;quot;background-color: #D8D8D8;&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; |[[Ränge und Niveau|Rangvoraussetzungen]]&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot; style=&amp;quot;background-color: #D8D8D8;&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; |[[Fähigkeiten]] und [[Jutsu]]&amp;lt;ref name=ref1&amp;gt;Mindestens eine der gelistet Fahigkeiten und eine Jutsu.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot; style=&amp;quot;background-color: #D8D8D8;&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; |[[Missionen]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; width=&amp;quot;15%&amp;quot; style=&amp;quot;background-color: #BDBDBD;&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; |&#039;&#039;&#039;Kenshusei(Lehrling)&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot; style=&amp;quot;background-color: #D8D8D8;&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; |[[Genin]]&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot; style=&amp;quot;background-color: #D8D8D8;&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; |mind. 10 [[TP]] im Bereich eingesetzt&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot; style=&amp;quot;background-color: #D8D8D8;&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; |-&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; width=&amp;quot;15%&amp;quot; style=&amp;quot;background-color: #BDBDBD;&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; |&#039;&#039;&#039;Nitohei (Soldat)&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot; style=&amp;quot;background-color: #D8D8D8;&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; |[[Genin]]&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot; style=&amp;quot;background-color: #D8D8D8;&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; |mind. 50 [[TP]] im Bereich eingesetzt&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot; style=&amp;quot;background-color: #D8D8D8;&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; |mind. 1 C-Rang  im entsprechendem Bereich absolviert (Bewertung: Erwartungen erfüllt)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; width=&amp;quot;15%&amp;quot; style=&amp;quot;background-color: #BDBDBD;&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; |&#039;&#039;&#039;Taicho(Hauptmann)&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot; style=&amp;quot;background-color: #D8D8D8;&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; |[[Chuunin]]&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot; style=&amp;quot;background-color: #D8D8D8;&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; |mind. 100 [[TP]] im Bereich eingesetzt&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot; style=&amp;quot;background-color: #D8D8D8;&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; |mind. 1 B-Rang im entsprechendem Bereich absolviert (Bewertung: Erwartungen erfüllt)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; width=&amp;quot;15%&amp;quot; style=&amp;quot;background-color: #BDBDBD;&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; |&#039;&#039;&#039;Shoheki (Leiter der Tate)&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot; style=&amp;quot;background-color: #D8D8D8;&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; |[[Jounin]]&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot; style=&amp;quot;background-color: #D8D8D8;&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; |mind. 180 [[TP]] im Bereich eingesetzt&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot; style=&amp;quot;background-color: #D8D8D8;&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; |mind. 1 A-Rang im entsprechendem Bereich absolviert (Bewertung: Erwartungen erfüllt) / Ernennung durch das Dorfoberhaupt und Ältestenrat&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; style=&amp;quot;width:800px;&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; | &#039;&#039;&#039;Informationen zu den Anforderungen&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot; |&lt;br /&gt;
*Direkte [[Fähigkeiten]]: Ansatsusha: [[Verstecken]], [[Chakra unterdrücken]], [[Willenskraft]], [[Einbrechen]], [[Imitation]] &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Tsuisekisha: [[Chakra spüren]], [[Sinnesschärfe]], [[Spuren lesen]], [[Orientierung]], [[Menschenkenntnis]] &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Hakaisha: [[Mehrfachschlag]], [[Wurfwaffen-Spezialist]], [[Gezielter Angriff]], [[Einschüchtern]], [[Fingerzeichengeschwindigkeit]] &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
*Indirekte [[Fähigkeiten]]: Ansatsusha: [[Nerventreffer]], [[Gezielter Angriff]], [[Langzeitgifte]], [[Kampfgifte]]&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Tsuisekisha: [[Nerventreffer]], [[Überleben in der Natur]], [[Gezielter Angriff]], [[Festnageln]], [[Fesseln/Festhalten]]&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Hakaisha: [[Kampfgifte]], [[Chakra spüren]], [[Schusswaffen-Spezialist]], [[Orientierung]], [[Nachladeschütze]], [[Überspannen]] &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
*Gültige [[Jutsu]]: Infiltration, Jagd oder Zerstörung sinnvoll einsetzbare Jutsu&amp;lt;ref&amp;gt;Beispielsweise  [[Ninjutsu]], wie Katon Endan, Baku Suishouha, Ukojizai, Meisaigakure, oder [[Taijutsu]] .&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==[http://www.narutorpg.de/Einheiten.php?Einheitid=119 Tate (innere Angelegenheiten)]==&lt;br /&gt;
Die Mitglieder der Einheit Tate sorgen für die innere Sicherheit und den Schutz [[Takigakure|Takigakures]] und stellen einen Teil der Exekutivkräfte dar. Die Jounaiseiri und Kiroku arbeiten größtenteils im eigenen Dorf oder Land, während die Supai sowohl im In- und Ausland eingesetzt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Ränge===&lt;br /&gt;
Die Mitglieder der Tate sind in folgende Untereinheiten organisiert: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Supai (Spion)====&lt;br /&gt;
Die Supai stellen den Teil der Tate dar, der für die Spionage und Infiltration zuständig ist. Diese Spezialisten sind besonders auf Infiltration und Informationsbeschaffung spezialisiert. Gleichzeitig bauen viele Supai im Lauf ihrer Karriere ein Spionagenetz auf, über das sie mit genügend Zeit und ein wenig Geldeinsatz an vielerlei Informationen gelangen können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Jounaiseiri (Ordnungsspezialist)====&lt;br /&gt;
Die Jounaiseiri stellen Mitglieder der Dorfpolizei dar. Sie sorgen für Sicherheit auf den Straßen und vermitteln, wenn ein Streit unter den Dorfbewohnern ausgebrochen ist. Zusätzlich sind sie für die Spionageabwehr ausgebildet. Die Jounaiseiri sind außerdem auch gleichzeitig die Ersten, die im Fall eines Angriffs gegen den Feind mobilisiert werden und besitzen ein unvergleichliches Wissen, wie [[Takigakure]] zu verteidigen ist. Sie besitzen zudem leicht abweichende Rangbezeichnungen um darzustellen, das sie keine Soldaten sondern Polizisten sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Kiroku (Informationsbeschaffung)====&lt;br /&gt;
Der Name der Kiroku mag einen im ersten Augenblick in die Irre führen, denn bei den Kiroku handelt es sich um Spezialisten für Verhör. Sie sorgen dafür alle Informationen aus einem Gefangenen zu erhalten, auf die eine oder andere Weise.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Ränge===&lt;br /&gt;
Innerhalb der Einheit gibt es folgende Rangunterteilung:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Kenshusei (Lehrling)====&lt;br /&gt;
Die Kenshusei der Tate erlernen die Grundlagen in Spionage, Sicherheit oder Informationsbeschaffung. Weiß der Lehrling bereits in welchen Teil der Tate er später eintreten will, so erfolgt eine gezielte Ausbildung in den betreffenden Bereichen. Ansonsten erfolgt eine grundlegende Ausbildung in allen drei Bereichen. Zeigt der Lehrling eine Begabung für einen der Bereiche wird er gezielter ausgebildet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Nitohei (Soldat) / Doshin (Polizist)====&lt;br /&gt;
Ein einfaches Einheitsmitglied, welches unter einem Taicho auf Missionen mitgenommen wird. Jeder Nitohei ist gleichgestellt und vollwertig ausgebildet. Sie haben alle Rechte und Pflichten ihrer Einheit und erhalten bei der Beförderung den Mantel der Einheit sowie ihre Maske.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Taicho (Hauptmann) / Yoriki (Polizeihauptmann)====&lt;br /&gt;
Die Taichos sind die Hauptmänner ihrer Einheit, sie leiten zumeist die Missionen, da sie mindestens den Rang eines Chuunin innehaben. Sie sind hochspezialisierte Ninja in ihren Bereich die über herausragende Fähigkeiten in ihrem Gebiet verfügen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Shoheki(Leiter der Tate)====&lt;br /&gt;
Der Shoheki ist der Leiter der Tate und wird vom [[Wichtige Personen in Taki#Dorfoberhaupt|Dorfoberhaupt]] und dem Ältestenrat ernannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Anforderungen und Aufstieg===&lt;br /&gt;
Der Beitritt kann erfolgen, sobald der Ninja Grundkenntnisse vorweisen kann, die zu mindestens einer der drei Spezialisierungen passen. Der Einstieg erfolgt immer auf dem Rang eines Kenshusei. Die Zeit als Kenshusei wird einerseits durch die Fähigkeiten des Ninja, andererseits durch die Ergebnisse, die er auf Missionen des gewünschten Gebietes zeigt, bestimmt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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|-&lt;br /&gt;
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*Direkte [[Fähigkeiten]]: Jounaiseiri: [[Sinnesschärfe]], [[Menschenkenntnis]], [[Einschüchtern]], [[Spuren lesen]], [[Gebäude sichern]] &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Kiroku: [[Redekunst]], [[Einschüchtern]], [[Menschenkenntnis]] &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Supai: [[Chakra unterdrücken]], [[Imitation]], [[Redekunst]], [[Einschüchtern]], [[Menschenkenntnis]], [[Einbrechen]] &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
*Indirekte [[Fähigkeiten]]: Jounaiseiri: [[Nerventreffer]], [[Gezielter Angriff]], [[Festnageln]], [[Fesseln/Festhalten]], [[Siegelkunst]]&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Kiroku: [[Langzeitgifte]], [[Heilkunde]]&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Supai: [[Langzeitgifte]], [[Willenkraft]], [[Einschüchtern]] &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
*Gültige [[Jutsu]]: Zur Festnahme, Verhör und Infiltration sinnvoll einsetzbare Jutsu&amp;lt;ref&amp;gt;Beispielsweise  [[Ninjutsu]], wie Meiseigakure, Denkiunagi oder Tantei .&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
*Mitglieder der Jounaiseiri haben im Dienst die Uniform, eine rote Haori mit Einheitssymbol, zu tragen.&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==[http://www.narutorpg.de/Einheiten.php?Einheitid=166  Kangohei (Medizin)]==&lt;br /&gt;
Die Kangohei sind die medizinische Einheit [[Takigakure|Takigakures]]. In ihr Gebiet fallen die medizinische Versorgung der Bewohner und der Shinobi im Krankenhaus und im Feld sowie die Herstellung und Entwicklung von Medikamenten und Giften.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Ränge===&lt;br /&gt;
Die Mitglieder der Kangohei sind in folgende Ränge unterteilt:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Kenshusei (Lehrling)====&lt;br /&gt;
Die Lehrlinge sind gerade erst der Einheit beigetreten und haben noch nicht wirklich viel Erfahrung im Medic-Bereich. Sie werden jedoch ausgebildet und ihr Potential wird gefördert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Kangoshi (Assistent)====&lt;br /&gt;
Diese Ninja sind schon etwas erfahrener und besitzen zumindest schon eine Grundausbildung in der Medizin. Sie unterstützen die vollausgebildeten Einheitenmitglieder bei der Versorgung und Bergung von Verletzten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Isha (Ärzte)====&lt;br /&gt;
Bei den Isha handelt es sich um die Ärzte [[Takigakure|Takigakures]]. Diese sind speziell ausgebildet um Operationen durchzuführen mit denen sie täglich Leben retten. Darüber hinaus sorgen sie für die Nachsorge bei schweren Verletzungen und der Betreuung im Krankenhaus.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Kaiyu====&lt;br /&gt;
Der Kaiyu ist der Leiter der Medic in [[Takigakure]]und wird vom [[Wichtige Personen in Taki#Dorfoberhaupt|Dorfoberhaupt]] und dem Ältestenrat ernannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Anforderungen und Aufstieg===&lt;br /&gt;
Im Folgenden sind die Anforderungen für Ein- und Aufstieg in die Kangohei erläutert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot; style=&amp;quot;background-color: #D8D8D8;&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; |[[Missionen]]&lt;br /&gt;
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|-&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot; |&lt;br /&gt;
*Direkte [[Fähigkeiten]]: [[Heilkunde]], [[OP-Fähigkeit]]  &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
*Indirekte [[Fähigkeiten]]: [[Langzeitgifte]], [[Kampfgifte]], [[Überleben in der Natur]], [[Gegner fernhalten]]&amp;lt;/br&amp;gt;&lt;br /&gt;
*Gültige [[Jutsu]]: Zur Heilung sinnvoll einsetzbare Jutsu&amp;lt;ref&amp;gt;Beispielsweise  [[Ninjutsu]], wie Shodoku, Shousen oder Dokumeki.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==[http://www.narutorpg.de/Einheiten.php?Einheitid=124 Kokushi (Botschafter)]==&lt;br /&gt;
Die Kokushi sind die Botschafter des Dorfes und darauf spezialisiert Konflikte ohne Anwendung von Gewalt zu lösen oder Forderungen an andere Dörfer zu überbringen. Die Kokushi werden sowohl innerhalb, als auch außerhalb des Dorfes eingesetzt. Im Dorf empfangen sie andere Diplomaten oder Würdenträger. Die Kokushi müssen daher ein besonders höfliches Verhalten an den Tag legen und sich gewählt ausdrücken können. Sie benötigen neben guter sozialer Kompetenzen auch ein ausgiebiges Geschichtswissen und Wissen über die Hintergründe der Person mit der sie sich bald befassen sollen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Ränge===&lt;br /&gt;
Die Mitglieder der Kokushi werden in folgende Ränge unterteilt:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Kenshusei (Lehrling)====&lt;br /&gt;
Die Kenshusei der Kokushi befinden sich in der Ausbildung zum Botschafter. Sie lernen die grundlegenden Verhaltensweisen und bekommen das nötige Grundwissen vermittelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Enboi (Gesandte)====&lt;br /&gt;
Die Enboi sind jene Mitglieder der Kokushi, die bewiesen haben das sie kleinere Verhandlungen mit Erfolg führen können, und das sie die grundlegenden Fähigkeiten besitzen um zwischen zwei Parteien zu vermitteln. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Kokushi (Botschafter)====&lt;br /&gt;
Die Kokushi sind die ausgebildeten Botschafter des Dorfes. Ihre Fähigkeiten im Bereich der Diplomatie und der Vermittlung zwischen zwei Parteien ist überragend. Sie sind sehr respektiert und loyal zu ihrem Dorf, weswegen einigen sogar gestattet wird über längere Zeit im Ausland zu bleiben um dort Einfluss zu gewinnen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Taishi====&lt;br /&gt;
Der Taishi ist der Leiter der Kokushi in [[Takigakure]] und wird vom [[Wichtige Personen in Taki#Dorfoberhaupt|Dorfoberhaupt]] und dem Ältestenrat ernannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Anforderungen und Aufstieg===&lt;br /&gt;
Der Beitritt kann erfolgen, sobald der Ninja Grundkenntnisse in Diplomatie und Geschichte vorweisen kann, die zu mindestens einer der zwei Spezialisierungen passen. Der Einstieg erfolgt immer auf dem Rang eines Kenshusei. Die Zeit als Kenshusei wird einerseits durch die Fähigkeiten des Ninja, andererseits durch die Ergebnisse, die er auf Missionen des gewünschten Gebietes zeigt, bestimmt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;mw-collapsible mw-collapsed&amp;quot; width=&amp;quot;800px&amp;quot;&lt;br /&gt;
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| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot; style=&amp;quot;background-color: #D8D8D8;&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; |mind. 1 A-Rang im entsprechendem Bereich absolviert (Bewertung: Erwartungen erfüllt) / Ernennung durch das Dorfoberhaupt und Ältestenrat&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; style=&amp;quot;width:800px;&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
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|-&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot; |&lt;br /&gt;
*Direkte [[Fähigkeiten]]: [[Redekunst]], [[Menschenkenntnis]]  &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
*Indirekte [[Fähigkeiten]]: [[Willenskraft]], [[Einschüchtern]]&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==[http://www.narutorpg.de/Einheiten.php?Einheitid=118 Kunren (Lehrkräfte)]==&lt;br /&gt;
Die Einheit Kunren umfasst die Lehrkräfte [[Takigakure|Takigakures]], die sich besonders um die Ausbildung heranwachsender [[Akademist|Ninja-Anwärter]] kümmern soll. Sie organisieren den Unterricht an der Akademie und [[Geninprüfung|Prüfungen]] zum [[Genin]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Ränge===&lt;br /&gt;
Die Mitglieder der Kunren sind in folgende Ränge unterteilt:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Kenshusei (Lehrling)====&lt;br /&gt;
Die Kenshusei erhalten die grundlegende Ausbildung im Bereich der Lehre.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Jokyou (Unterlehrer)====&lt;br /&gt;
Jokyou sind angehende Lehrkräfte. Sie besitzen bereits die Grundkenntnisse in der Lehre und ein gewisses Basiswissen. Sie müssen ein gewisses Lehrpensum erreichen um zu vollständigen Lehrkräften aufzusteigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Kyoukan (Lehrkraft)====&lt;br /&gt;
Die Kyoukan stellen die Lehrkräfte und damit den größten Teil der Einheit dar. Sie übernehmen die Lehre an der Akademie und sehr oft auch Fortbildungen für ausgebildete Ninja.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Gekushu (Bildungsrat)====&lt;br /&gt;
Die Gekushu werden vom normalen Lehrpersonal gewählt und organisieren die Lehre [[Takigakure|Takigakures]]. Außerdem entscheidet der Bildungsrat über den Lehrplan an der Akademie und die Geninprüfung. Der Bildungsrat berät zusätzlich über Ausgaben von Lehrgehältern, Lehrmitteln und Einrichtung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Kancho (Direktor)====&lt;br /&gt;
Der Kancho überwacht die Arbeiten des Bildungsrates und besitzt den Vorsitz über diesen. Er organisiert die Akademie und ist für die Verbindung zwischen [[Dorfoberhaupt]] und Lehre zuständig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Anforderungen und Aufstieg===&lt;br /&gt;
Zum Beitritt ist mindestens eine Lehrfähigkeit nötig. Der Einstieg erfolgt, abhängig von den Fähigkeiten des Ninja, auf dem Rang des Kenshusei oder auf dem Rang des Jokyou. Die Aufnahmeprüfung besteht im Normalfall aus einem Vortrag über ein bestimmtes Thema oder aus der Leitung einer einzelnen Unterrichtsstunde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; width=&amp;quot;100%&amp;quot;&lt;br /&gt;
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|-&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot; style=&amp;quot;background-color: #D8D8D8;&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; |[[Ränge und Niveau|Rangvoraussetzungen]]&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot; style=&amp;quot;background-color: #D8D8D8;&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; |mind. [[Genin#Geniniveau|Genin-Niveau]]&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot; style=&amp;quot;background-color: #D8D8D8;&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; |mind. [[Chuunin]]-Rang&lt;br /&gt;
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| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot; style=&amp;quot;background-color: #D8D8D8;&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; | 3 Trainings absolviert&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot; style=&amp;quot;background-color: #D8D8D8;&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; | 5 Trainings absolviert&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot; style=&amp;quot;background-color: #D8D8D8;&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; | Die Gekushu werden von den Kyoukan gewählt&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot; style=&amp;quot;background-color: #D8D8D8;&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; | Der Kancho wird vom [[Wichtige Personen in Taki#Dorfoberhaupt|Dorfoberhaupt]] und dem Ältestenrat ernannt.&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==[http://www.narutorpg.de/Einheiten.php?Einheitid=121 Kenkyuu (Forschung)]==&lt;br /&gt;
Die Kenkyuu bildet die Forschungsabteilung [[Takigakure|Takigakures]]. Sie sorgt für die Entwicklung im Bereich der Technik, [[Jutsu]] und Genforschung und bietet daher Spezialisten der verschiedensten Bereiche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Ränge===&lt;br /&gt;
Die Mitglieder der Kenkyuu sind in folgende Ränge unterteilt:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Kenshusei (Lehrling)====&lt;br /&gt;
Die Kenshusei lernen die Grundlagen der Forschung an Gegenständen und Jutsu. Sie spezialisieren sich möglichst früh, um daraufhin in die Forschung ihres gewünschten Spezialgebiets einzutreten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Gijutsusha (Techniker/Ingenieur)====&lt;br /&gt;
Die Gijutsusha arbeiten daran besondere Gerätschaften und Gegenstände herzustellen und mit Chakra zu verbessern. Sie schlagen eine Brücke zwischen moderner Technik und der Anwendung von Chakra. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Jutsu no Kenkyuu (Jutsuforscher)====&lt;br /&gt;
Die Jutsu no Kenkyuu haben sich auf die Forschung im Bereich der Chakranutzung spezialisiert. Sie entwickeln neue [[Jutsu]], [[Siegelkunst|Siegel]] oder Chakra bezogene [[Fähigkeiten]]. Gleichzeitig sind sie für die Archivierung aller [[Jutsu]], [[Siegelkunst|Siegel]] und [[Fähigkeiten]] zuständig. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Seigakusha (Genforscher)====&lt;br /&gt;
Die Existenz der Seigakusha ist in [[Takigakure]] streng geheim. Es handelt sich bei ihnen um Ninja, die sich um die Genforschung kümmern und somit Bluterben verbessern oder sogar neue Bluterben entwickeln. Mitglieder dieser Abteilung unterstehen ständiger Bewachung und haben einen Geheimhaltungseid zu leisten. Mitglieder der Seigakusha werden direkt aus den Reihen der besten [[Einheiten Takigakures#Guni|Guni]] und [[Einheiten Takigakures#Isha|Isha]] rekrutiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Shisho====&lt;br /&gt;
Der Shisho ist der Leiter der Forschungsabteilung in [[Takigakure]] und wird vom [[Wichtige Personen in Taki#Dorfoberhaupt|Dorfoberhaupt]] und dem Ältestenrat ernannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Anforderungen und Aufstieg===&lt;br /&gt;
Der Beitritt kann erfolgen, sobald der Ninja Grundkenntnisse vorweisen kann, die zu mindestens einer der zwei Spezialisierungen passen. Der Einstieg erfolgt immer auf dem Rang eines Kenshusei. Die Zeit als Kenshusei wird einerseits durch die Fähigkeiten des Ninja, andererseits durch die Ergebnisse, die er auf Missionen des gewünschten Gebietes zeigt, bestimmt.&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; width=&amp;quot;100%&amp;quot;&lt;br /&gt;
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|-&lt;br /&gt;
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| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot; style=&amp;quot;background-color: #D8D8D8;&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; |[[Ränge und Niveau|Rangvoraussetzungen]]&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot; style=&amp;quot;background-color: #D8D8D8;&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; |mind. [[Genin#Geniniveau|Genin-Niveau]]&lt;br /&gt;
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| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot; style=&amp;quot;background-color: #D8D8D8;&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; |Sonstiges&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot; style=&amp;quot;background-color: #D8D8D8;&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; | 1 [[Eigenentwicklung]] (Bereich egal)&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot; style=&amp;quot;background-color: #D8D8D8;&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; | 3 Item-[[Eigenentwicklung|Eigenentwicklungen]] dem Dorf zur Verfügung gestellt&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot; style=&amp;quot;background-color: #D8D8D8;&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; | 3 Jutsu-[[Eigenentwicklung|Eigenentwicklungen]] dem Dorf zur Verfügung gestellt (mind. 1 B-Rang)&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot; style=&amp;quot;background-color: #D8D8D8;&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; | Die Mitglieder der Seigakusha werden direkt aus den Reihen der besten [[Einheiten Takigakures#Guni|Guni]] und [[Einheiten Takigakures#Isha|Isha]] rekrutiert.&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot; style=&amp;quot;background-color: #D8D8D8;&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; | Der Shisho wird vom [[Wichtige Personen in Taki#Dorfoberhaupt|Dorfoberhaupt]] und dem Ältestenrat ernannt.&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==[http://www.narutorpg.de/Einheiten.php?Einheitid=125 Roiyarugādo (Königliche Wache)]==&lt;br /&gt;
Die Roiyarugādo sind die Spezialeinheit [[Takigakure|Takigakures]] und werden offiziell als Leibwache des [[Wichtige Personen in Taki#Dorfoberhaupt|Dorfoberhaupts]] betitelt. In ihr werden die besten Ninja [[Takigakure|Takigakures]] versammelt. Die Mitglieder der Roiyarugādo werden von ihrem Anführer persönlich ausgewählt. Es gibt keine Möglichkeit sich für diese Einheit zu bewerben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Ränge===&lt;br /&gt;
Die Mitglieder der Roiyarugādo werden in folgende Ränge unterteilt:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Shinobi no Ou (König der Shinobi)====&lt;br /&gt;
Der Titel des [[Wichtige Personen in Taki#Dorfoberhaupt|Dorfoberhaupts]]. Er ist der Anführer und Leiter der Roiyarugādo.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Ou no Koe (Stimme des Königs)====&lt;br /&gt;
Die Ou no Koe vertreten die Interessen des [[Wichtige Personen in Taki#Dorfoberhaupt|Dorfoberhauptes]] und sind als seine Stimme bekannt. Sie werden gewöhnlich aus den Reihen der [[Einheiten Takigakures#Kokushi|Kokushi]] rekrutiert und oft bei den Verhandlungen mit besonders wichtigen Personen eingesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Ou no Ken (Klinge des Königs)====&lt;br /&gt;
Unter den Ou no Ken werden die besten Kämpfer [[Takigakure|Takigakures]] versammelt. Die Ou no Ken rekrutieren Ninja aus allen Einheiten, so lange diese sich durch ihre Kampfkraft hervorgetan haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Ou no Tate (Schild des Königs)====&lt;br /&gt;
Die Ou no Tate sind Spezialisten im Bereich des Personenschutzes und werden bevorzugt aus den Einheiten [[Einheiten Takigakures#Tate|Tate]] und [[Einheiten Takigakures#Shuryo|Shuryo]] rekrutiert. Bei ihnen handelt es sich um Ninja die besondere Fähigkeiten in der Nutzung von defensiven Jutsu besitzen. Daher werden sie besonders oft zum Schutz von bedeutenden Persönlichkeiten eingesetzt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Ou no Kenko (Gesundheit des Königs)====&lt;br /&gt;
Die Ou no Kenko werden aus den Reihen der [[Einheiten Takigakures#Isha|Isha]], [[Einheiten Takigakures#Guni|Guni]] und [[Einheiten Takigakures#Yakuzaishi|Yakuzaishi]] rekrutiert. Bei ihnen handelt es sich um die besten Ärzte [[Takigakure|Takigakures]] die das Land als Leibärzte für das [[Wichtige Personen in Taki#Dorfoberhaupt|Dorfoberhaupt]] oder besonders wichtige Personen einsetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Ou no Shinka (Evolution des Königs)====&lt;br /&gt;
Ou no Shinka sind oftmals ehemalige Mitglieder der [[Einheiten Takigakures#Kenkyuu|Kenkyuu]], die mit ihren Ergebnissen besonders gut aufgefallen sind. Sie sind die besten Forscher des Landes. Sie forschen und entwickeln direkt für das [[Wichtige Personen in Taki#Dorfoberhaupt|Dorfoberhaupt]] selbst oder werden für die Erfüllung der Aufträge von besonderen Persönlichkeiten eingesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Ou no Chikaku (Wahrnehmung des Königs)====&lt;br /&gt;
Die Ou no Chikaku sind die persönlichen Informanten des [[Wichtige Personen in Taki#Dorfoberhaupt|Dorfoberhauptes]] und rekrutieren sich fast ausschließlich aus den [[Einheiten Takigakures#Supai|Supai]]. Die Ou no Chikaku haben die Aufgabe ihre Augen und Ohren überall zu haben, um somit Gefahren für das [[Wichtige Personen in Taki#Dorfoberhaupt|Dorfoberhaupt]] so früh wie möglich zu erkennen. Auf Grund ihrer außergewöhnlichen Fähigkeiten werden sie oft auch zum Bespitzeln besonders wichtiger Persönlichkeiten eingesetzt oder aber um Informationen darüber einzuholen, ob bestimmte Persönlichkeiten in Gefahr schweben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Ou no Kage (Schatten des Königs)====&lt;br /&gt;
Sie sind der Schatten des [[Wichtige Personen in Taki#Dorfoberhaupt|Dorfoberhaupt]]s deren Gesichter, Namen, Erfolge und Misserfolge niemals an die Öffentlichkeit gelangen werden. Sie werden zum Großteil aus den [[Einheiten Takigakures#Shuryo|Shuryo]] rekrutiert. Die Ou no Kage führen oft für die Gesellschaft als unmoralisch erachtete und besonders geheim eingestufte Missionen durch.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Mitglieder sind an eine strenge Schweigepflicht gebunden und darauf trainiert mit allen ihnen zur Verfügung stehenden Mitteln die Weitergabe von Informationen an den Feind zu verhindern, selbst dann wenn die Situation dem Ende setzen des eigenen Lebens erfordert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Anforderungen===&lt;br /&gt;
Der Beitritt erfolgt ausschließlich über eine direkte Anwerbung und individuelle Prüfung durch das [[Wichtige Personen in Taki#Dorfoberhaupt|Dorfoberhaupt]].&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die unten angegebenen [[Fähigkeiten]] sind Mindestvoraussetzungen. Diese sind jedoch nur Richtlinien. &lt;br /&gt;
Es kommt auf das Gesamtprodukt eines Ninjas an.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Es ist möglich die aufgeführten [[Fähigkeiten]] mit anderen Fähigkeiten/Jutsu/Items zu kompensieren.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
In diesem Fall muss eine [[Dorfoberhaupt-Anfrage]] gestellt werden, in welcher überprüft wird, ob der Ninja trotz nicht Erfüllung aller Anforderungen geeignet ist.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; width=&amp;quot;100%&amp;quot;&lt;br /&gt;
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|-&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot; style=&amp;quot;background-color: #D8D8D8;&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; |&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;mw-collapsible mw-collapsed wikitable&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; width=&amp;quot;100%&amp;quot;&lt;br /&gt;
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| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot; style=&amp;quot;background-color: #D8D8D8;&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; |[[Ränge und Niveau|Rangvoraussetzungen]]&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot; style=&amp;quot;background-color: #D8D8D8;&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; |[[Chuunin#Chuuninniveau|Chuunin-Niveau]]&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot; style=&amp;quot;background-color: #D8D8D8;&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; |[[Jounin#Jouninniveau|Jounin-Niveau]]&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot; style=&amp;quot;background-color: #D8D8D8;&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; |[[Jounin#Jouninniveau|Jounin-Niveau]]&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot; style=&amp;quot;background-color: #D8D8D8;&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; |[[Jounin#Jouninniveau|Jounin-Niveau]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot; style=&amp;quot;background-color: #D8D8D8;&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; |[[Fähigkeiten]]&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot; style=&amp;quot;background-color: #D8D8D8;&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; | &lt;br /&gt;
[[Redekunst]] 3&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Menschenkenntnis]] 3&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Willenskraft]] 3&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Einschüchtern]] 3&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Imitation]] 3&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot; style=&amp;quot;background-color: #D8D8D8;&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; | &lt;br /&gt;
[[Spuren lesen]] 3&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
90 TP in Kampffähigkeiten&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
150 TP in [[Jutsu]]/Nahkampf [[Fähigkeiten]]&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
weitere hohe [[Jutsu]]/[[Fähigkeiten]] in dem Bereich&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot; style=&amp;quot;background-color: #D8D8D8;&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; |&lt;br /&gt;
[[Aktionen durchschauen]] 3&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Fingerzeichengeschwindigkeit]] 3&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Sinnesschärfe]] 4&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Überleben in der Natur]] 3&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Gebäude sichern]] 3&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Chakra spüren]] 3&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot; style=&amp;quot;background-color: #D8D8D8;&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; |&lt;br /&gt;
[[Heilkunde]] 3&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[OP-Fähigkeit]] 3&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Hohe [[Jutsu]] für Behandlungen von [[Vergiftungen]],[[Verletzungen und Einschränkungen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot; style=&amp;quot;background-color: #D8D8D8;&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; |[[Missionen]]&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot; style=&amp;quot;background-color: #D8D8D8;&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; | 3 A-Rang [[Missionen|Mission]] oder &amp;lt;br&amp;gt;1 S Rang in dem Bereich &lt;br /&gt;
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| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot; style=&amp;quot;background-color: #D8D8D8;&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; |Sonstiges&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
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|-&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot; |&lt;br /&gt;
Ein Hyuuga wird geprüft, ob er für die Ou no Tate geeignet ist. Er hat jedoch kein [[Chakra spüren]] und seine [[Sinnesschärfe]] ist nur auf Stufe 2.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Da er jedoch über das Byakugan verfügt, womit er Chakra sehen sehen und versteckte Personen auffinden kann, ist er in der Lage dieses Defizit zu kompensieren.  &lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; width=&amp;quot;100%&amp;quot;&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;background-color: #BDBDBD;&amp;quot; colspan=&amp;quot;4&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot;|&#039;&#039;&#039;Anforderungen&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot; style=&amp;quot;background-color: #D8D8D8;&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; |&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;mw-collapsible mw-collapsed wikitable&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; width=&amp;quot;100%&amp;quot;&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; width=&amp;quot;15%&amp;quot; style=&amp;quot;background-color: #BDBDBD;&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; |&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; width=&amp;quot;20%&amp;quot; style=&amp;quot;background-color: #BDBDBD;&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; |&#039;&#039;&#039;Ou no Shinka&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; width=&amp;quot;20%&amp;quot; style=&amp;quot;background-color: #BDBDBD;&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; |&#039;&#039;&#039;Ou no Chikaku&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; width=&amp;quot;20%&amp;quot; style=&amp;quot;background-color: #BDBDBD;&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; |&#039;&#039;&#039;Ou no Kage&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot; style=&amp;quot;background-color: #D8D8D8;&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; |[[Ränge und Niveau|Rangvoraussetzungen]]&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot; style=&amp;quot;background-color: #D8D8D8;&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; |[[Chuunin#Chuuninniveau|Chuunin-Niveau]]&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot; style=&amp;quot;background-color: #D8D8D8;&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; |[[Jounin#Jouninniveau|Jounin-Niveau]]&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot; style=&amp;quot;background-color: #D8D8D8;&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; |[[Jounin#Jouninniveau|Jounin-Niveau]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot; style=&amp;quot;background-color: #D8D8D8;&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; |[[Fähigkeiten]]&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot; style=&amp;quot;background-color: #D8D8D8;&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; | &lt;br /&gt;
[[Fähigkeitsforschung]] 3&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
oder [[Jutsuforschung]] 3&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
oder [[Itemforschung]] 3&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot; style=&amp;quot;background-color: #D8D8D8;&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; | &lt;br /&gt;
[[Verstecken]] 3&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Chakra unterdrücken]] 3&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Aktionen durchschauen]] 3&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Menschenkenntnis]] 3&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Redekunst]] 3&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Willenskraft]] 3&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Menschenkenntnis]] 3&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Imitation]] 3&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Überleben in der Natur]] 3&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
weitere hohe [[Jutsu]]/[[Fähigkeiten]] in dem Bereich&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot; style=&amp;quot;background-color: #D8D8D8;&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; |&lt;br /&gt;
[[Verstecken]] 4&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Chakra unterdrücken]] 3&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Willenskraft]] 3&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Menschenkenntnis]] 3&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Einschüchtern]] 3&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Überleben in der Natur]] 4&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
weitere hohe [[Jutsu]]/[[Fähigkeiten]] in dem Bereich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot; style=&amp;quot;background-color: #D8D8D8;&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; |[[Missionen]]&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot; style=&amp;quot;background-color: #D8D8D8;&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; | 3 A-Rang [[Missionen|Mission]] oder &amp;lt;br&amp;gt;1 S Rang in dem Bereich&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot; style=&amp;quot;background-color: #D8D8D8;&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; | 3 A-Rang [[Missionen|Mission]] oder &amp;lt;br&amp;gt;1 S Rang in dem Bereich&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot; style=&amp;quot;background-color: #D8D8D8;&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; | 3 A-Rang [[Missionen|Mission]] oder &amp;lt;br&amp;gt;1 S Rang in dem Bereich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
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|-&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==[http://www.narutorpg.de/Einheiten.php?Einheitid=127 Youkai]==&lt;br /&gt;
Die Youkai sind kurz nach dem Ende der Söldnerbedrohung aus den Lehren dieser entstanden. [[Takigakure]] musste sich eingestehen, dass seine Augen und Ohren zu schlecht und seine Arme nicht lang genug gewesen waren, um diese Bedrohung frühzeitig zu erkennen und auszumerzen, solange sie noch schwach war. Hierfür wurden die Youkai erschaffen. Eine verhältnismäßig kleine Einheit, deren Mitglieder darin spezialisiert sind weit vom Dorf entfernt auf sich alleine gestellt zu agieren. Sie arbeiten meist alleine oder zu zweit und holen Informationen über mögliche Bedrohungen ein, um diese dann selbstständig zu vernichten. Entsprechend sind die Mitglieder dieser Einheit auf unterschiedliche Arten der Informationsbeschaffung, verschiedene Arten des Kampfes und vor allem auf das Agieren weit von [[Takigakure]] entfernt und auf sich alleine gestellt spezialisiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Ränge===&lt;br /&gt;
Die Mitglieder der Youkai sind in folgende Ränge unterteilt:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Baí Zé====&lt;br /&gt;
In den Legenden zeigte sich Baí Zé einst den Menschen und warnte vor den Youkai, die entflohen waren und physische Form angenommen hatten. Detailliert berichtete er von den Formen und den Eigenschaften der Youkai und die Menschen sahen ihn als ihren Freund und Helfer gegen diese Bedrohung an. Später aber schlich sich immer mehr die Befürchtung ein, dass es dies Geschichten und Erzählungen waren, die die Menschen an die Youkai glauben ließen und eben diesen durch die geschürte Angst Macht verliehen. Baí Zé ist der Schatten hinter den Youkai, die Stimme die ihnen Macht verlieh und wird als ihr Anführer betrachtet.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Mononoke (Strange Thing)====&lt;br /&gt;
Ein übellauniger Youkai unbekannter Herkunft, der auf normale Art und Weise nicht klassifiziert werden kann und die bekannten Register aufgrund seiner reinen Andersartigkeit sprengt. Ihr Lebensinhalt und Ziel ist es, nachdem sie bisher von keinem Menschen erfahren hätte der erfolgreich zu einem Dämon geworden ist, die erste von ihnen, also ein Mononoke zu werden. Nachdem sie sich durch dieses Ziel, ebenso wie durch ihre Unfähigkeit [[Ninjutsu|Nin-]] oder [[Genjutsu]] auszuüben, immer schon von den übrigen Ninja unterschied, hält sie den Titel Mononoke auch unter den Youkai für angebracht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Kirin====&lt;br /&gt;
Kirin ist das mythologische Wesen das bei der Geburt und Ankunft von großen Königen und Herrschern erscheint. Es hat den Kopf eines Drachen und den in goldenen Flammen eingehüllten Körper eines Pferdes. Es ist den Menschen und Lebewesen gegenüber wohl gesonnen. Dem Träger des Namen verspricht sich eine große Zukunft und sieht Kirin nicht als Rang, sondern vielmehr als einen Begleiter der ihm in Laufe der Zeit seine Bestimmung erfüllen wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Besonderes===&lt;br /&gt;
Besondere Gegenstände oder Ausrüstungen der Youkai.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Kagegaito====&lt;br /&gt;
Ein dunkler Kapuzenumhang aus einem Material, das das Licht zu verschlucken scheint und mehr als lichtlos denn als schwarz zu bezeichnen ist. Er umhüllt das Gesicht einer Person und ist ein Pflicht für jeden Mitglied der Youkai.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Anforderungen===&lt;br /&gt;
Mindestrang: [[Chuunin]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Beitritt erfolgt ausschließlich über eine direkte Anwerbung durch den Einheitenleiter, den Rat oder das [[Dorfoberhaupt]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Frage-Sektion = &lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;mw-collapsible mw-collapsed wikitable&amp;quot; width=&amp;quot;100%&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Frage-Sektion&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
{{#widget:Iframe&lt;br /&gt;
|url=http://www.narutorpg.de/Includes/FAQSektion/FAQ.php?FAQ_Frage=Einheiten_Takigakures&lt;br /&gt;
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}}&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Navigation =&lt;br /&gt;
{{Vorlage:Linkliste Kategorien}}&lt;br /&gt;
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		<author><name>Masao Higurashi</name></author>
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