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	<title>NarutoRPG.de Wiki - Benutzerbeiträge [de]</title>
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	<updated>2026-04-28T18:08:23Z</updated>
	<subtitle>Benutzerbeiträge</subtitle>
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		<id>https://wiki.narutorpg.de/index.php?title=Politik_Takis&amp;diff=27100</id>
		<title>Politik Takis</title>
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		<updated>2016-04-11T20:38:49Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Shinishi: /* Diplomatie */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Auf dieser Seite findet ihr die Übersicht der gültigen Gesetze in Takigakure, sowie die politischen Beziehungen zu den anderen Ninjadörfern und das bestehende Bündnis. Eine Liste der verbotenen Jutsu findet ihr außerdem [http://www.narutorpg.de/Regierung.php?Einanderesland=Taki hier]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Das Machtsystem und seine Organe===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;i&amp;gt;Hier sind die Angaben zu der politischen Führung und deren Aufbau zu finden. Auch Angaben zu dem allgemeinen Handel, Militär und Kriminalität. Zum Handel mit anderen Ninjadörfern siehe bitte weiter unten in der Rubrik [[Politik_Takis#Diplomatie|Diplomatie]].&amp;lt;/i&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Regierung&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine einzige Person lenkt scheinbar seit jeher die Geschicke des Dorfes und ist für dessen Schutz verantwortlich. Dabei wurde die Position des [[Dorfoberhaupt]]es genau so oft unterschiedlich ausgelegt, wie es unterschiedliche [[Dorfoberhaupt|Dorfoberhäupter]] gegeben hatte. Manche waren besonders streng und effizient, andere waren scheinbar freundlich aber hinter den Kulissen aufs Ergebnisorientiert, wieder andere waren sowohl öffentlich als auch im kleineren Kreisen besonders wohlwollend und freundlich. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Doch jeder dieses [[Dorfoberhaupt]] hatte zumindest eines gemeinsam: Er oder Sie war vom Rat Takigakures ernannt worden und musste zusammen mit diesem und nicht gegen diesen regieren. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der Rat selber setzte sich lange Zeit fest aus Mitglieder der vier Grüderclane und ein paar wenigen speziell erwählten Personen zusammen. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Dies wurde vor wenigen Jahren von [[Wichtige_Personen_in_Taki#Muneyaki_Gushiken|Muneyaki Gushiken]] geändert und somit muss jedes Rats Mitglied unabhängig von dessen familiärem Hintergrund ein besonderes Gewicht im dörfischen Leben und für die Bewohner [[Takigakure|Takigakure no Satos]] besitzen. Seitdem besteht der Rat aktuell nur noch aus 3 Personen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Militär&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Militär [[Takigakure|Takigakure no Satos]] besteht ausschließlich aus den Shinobi und Kunoichi des Dorfes vom Rang Genin bis Jounin. Diese haben den Ruf eher milder und freundlicher als z.B. der Bündnispartner zu sein. Dennoch sind sie straff durch organisiert und unterstehen strengen Regeln und Gesetzen. Die ungefähre Anzahl dieser Streitmacht ist schwer zu ermitteln und die Dorfführer wären dumm Zahlen zu nennen. Allerdings kann man sie zwischen 10.000 und 14.000 Shinobi eingrenzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Handel&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für ein Dorf, welches sein Überleben auch seiner Abgeschiedenheit und versteckten Lage verdankte, stellt sich Handel als besonders schwierig dar. So sieht man fast nie Händler von außerhalb im Dorf und wenn, so sind es bekannte Gesichter die das besondere Vertrauen der Dorfführung besitzen. Meistens aber liefern Händler von außerhalb ihre Waren an gesonderte Stellen um das Dorf herum, wo diese dann von in den geheimen Zugängen eingeweihten Personen - meist Shinobi - entgegen genommen und in das Dorf transportiert wird. Hier übernimmt die Dorfbevölkerung den weiteren Verkauf. Dass dies für etwas höhere Preise und eingeschränkte Warenvielfalt sorgt, ist schnell offensichtlich. Damit es der Bevölkerung nicht an dem Nötigsten fehlt wird allerdings im und um das Dorf herum indem sicheren Gebiet von der Bevölkerung vieles selber hergestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Kriminalität&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die abgeschiedene Lage und die kleine Zahl der Dorfbewohner zusammen mit der Abwesenheit Dorf fremder Personen sind einer der gründe für eine besonders geringe Kriminalität. Wenn ein jeder jeden kennt und das schon meist seit dem Kindesalter, so sind Diebstahl und dergleichen eher selten. Umso gravierender sind dafür aber die paar Straftaten, sie dennoch auftreten und fast immer sehr tiefe und persönliche Gründe haben, wenn man mal von kleinen Streichen der Dorf Jugend absieht. Diese Taten werden trotz aller Friedliebigkeit des Dorfes streng und auch hart bestraft, auch wenn Hinrichtungen sehr selten sind und nie öffentlich vollzogen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Allgemeines&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Ursprünge [[Takigakure|Takigakure no Satos]] gehen in eine Zeit zurück, die von Mythen und Sagen umwoben ist. Immer wieder tauchen vier Tier Gottheiten - ein blauer Drache, ein weißer Tiger, ein roter Vogel und eine schwarze Schildkröte - in den Geschichten in und um das Dorf herum auf. Das Dorf selber liegt auf einem hohen Bergplateu am Scheitel eines riesigen Wasserfalls und ist nur über geheime Wege zu betreten. Die abgeschiedene Lage hat für einen besonderen Hang zu Traditionen gesorgt, bietet aber auch Schutz vor Gefahren und neugierigen Augen. Wohl nur wenig andere Orte auf der Welt sind so abgeschieden wie dieses Dorf und manch einer mag sein ganzes Leben im Dorf verbringen ohne jemals etwas anderes von der Welt gesehen zu haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Takigakure und seine Bewohner&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf den ersten Blick bietet Takigakure bereits ein idyllisches Bild, welches noch durch die Art seiner Bewohner verfestigt wird. In Takigakure selbst vergisst man fast augenblicklich den Gedanken daran, dass man sich in einem Dorf einer Militärnation befindet, so friedlich und idyllisch wirkt die Umgebung und seine Bewohner. Viele Ninja in Takigakure tragen während des normalen Alltags nur Teile ihrer Ninjaausrüstung und lassen sperrige Waffen daheim, um keine angespannte Atmosphäre zu verbreiten. Stattdessen tragen sie meist nur ihr Stirnband und, wenn ihr Rang es zulässt, die Ninjaweste Takigakures. Ab und an weisen auch noch Waffen- und Shurikentaschen der Ninja auf ihre Natur hin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Viele Ninja gehen neben ihrem Ninja-Dasein außerdem noch normalen Tätigkeiten nach, sodass eine Vielzahl eigene kleine Dienstleistungen, wie Restaurants, anbieten oder diese Geschäfte zumindest offiziell führen. Dadurch entsteht zwischen den Ninja und den normalen Bewohnern Takigakures meist eine noch engere Bindung, denn so wirken die Ninja für die normale Bevölkerung nicht so weit entfernt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ansonsten gibt es in Takigakure natürlich auch eine Vielzahl normaler Menschen, die keine Ninjaausbildung genossen haben, wenngleich die Zahl kleiner ist als die Zahl an Ninja und Ninja-Anwärtern im Dorf. Diese normalen Menschen werden in Takigakure jedoch als der wichtige Teil des Dorfes respektiert, den sie auch tatsächlich darstellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Takigakure - Hinter der Fassade?====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der idyllische erste Eindruck Takigakures überdeckt jedoch einige im Hintergrund ablaufende Entwicklungen der letzten Zeiten. Denn spätestens seit dem Bluterbenkrieg hatte Takigakure einsehen müssen, dass ihr Dorf nicht unangreifbar ist. Die Entwicklung verlief erst langsam und schleichend und erst in den letzten Jahren wurden sie auch für das ungeschulte Auge leichter sichtbar:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Sicherheitsvorkehrungen wurden verschärft und die Führung Takigakures schien ihren eigenen Untergebenen nicht mehr vollständig zu trauen. Die Einheiten im Bereich Spionage und Verhör wurden deutlich gefördert und des Nachts erhascht man regelmäßig einmal einen Blick auf eine der nun zahlenmäßigen Patrouillen im Dorf. Die Reaktion der Bewohner des Dorfes auf diese Entwicklungen war zweigeteilt: Einige Bewohner verstanden die Notwendigkeit höherer Sicherheitsstandards, hatten sie doch selbst erfahren, dass Takigakure ansonsten einer Gefahr von innen und außen gegenüberstehen könnte, andererseits wünschen sich viele der Bewohner die vollständige Idylle ihres Dorfes zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Strafgesetz===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;§1 Körperverletzung&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wird einem anderen vorsätzlich körperlicher oder geistiger Schaden zugefügt, so ist mit einer Strafe zu rechnen. Das Strafmaß beläuft sich folgender Maßen:&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;mw-collapsible mw-collapsed&amp;quot; &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; colspan=&amp;quot;4&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;&#039;Körperverletzung&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;&#039;Schwere&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot;| &#039;&#039;&#039;Leicht&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot;| &#039;&#039;&#039;Mittel&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot;| &#039;&#039;&#039;Schwer&#039;&#039;&#039;  &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot; | Beschreibung&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | Zu erwartender Schaden unterhalb der ersten [[EP]]-Grenze/weniger als 5% [[BP |Blutverlust]] pro Runde/Schwacher [[psychischer Schaden]]&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | Zu erwartender Schaden unterhalb der zweiten [[EP]]-Grenze/ab 5% [[BP|Blutverlust]] pro Runde/Mittlerer [[psychischer Schaden]]&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | Zu erwartender Schaden oberhalb der zweiten [[EP]]-Grenze/ab 10% [[BP|Blutverlust]] pro Runde/Starker [[psychischer Schaden]] oder höher&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; sytle=&amp;quot;width:10;&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot; | Strafe&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | 5.000 Ryô und 1 D-Rang Strafmission&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | 10.000 Ryô, 15 Tage Gefängnis und 1 C-Rang Strafmission&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | 50.000 Ryô, 30 Tage Gefängnis und 1 B-Rang Strafmission&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Trainingskämpfe unter Aufsicht sind von der Regel ausgeschlossen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;§2 Mord/Tötung/Totschlag&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wer einen anderen vorsätzlich Tötet ohne die Einwilligung des Rates oder Vorgesetzten, muss mit einer Anklage rechnen und wird ebenfalls zum Tode verurteilt.&lt;br /&gt;
In Fällen von ausdrücklicher Notwehr wird Straffreiheit oder Strafminderung empfohlen.&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;mw-collapsible mw-collapsed&amp;quot; &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; colspan=&amp;quot;4&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;&#039;Mord&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;&#039;Schwere&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot;| &#039;&#039;&#039;Leicht&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot;| &#039;&#039;&#039;Mittel&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot;| &#039;&#039;&#039;Schwer&#039;&#039;&#039;  &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot; | Beschreibung&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | -&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | Tötung einer Person aus Fahrlässigkeit.&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | Absicht der Tötung einer Person. &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; sytle=&amp;quot;width:10;&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot; | Strafe&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | -&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | Suspendierung für 21 Tage, 2 C-Rang Strafmission nach der Suspendierung und 6 Monate Überwachung.&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | Todesstrafe oder Siegel Takigakures &amp;lt;ref name=&amp;quot;[1]&amp;quot;&amp;gt;Das Siegel wird derzeitig nicht auferlegt. Eine spätere EE wird dies wieder ermöglichen.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;§3 Hochverrat/Verrat&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wer eine Tat begeht oder plant, die gegen das Interesse des Oberhauptes, des Rates oder Takigakure no Satos steht, wie z.B. Informationen aus Takigakure no Sato ohne Erlaubnis weiter gibt oder Widerstand gegen den hohen Rat leistet, macht sich des Verrates schuldig. Über das Strafmaß entscheidet der hohe Rat von Taki.&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;mw-collapsible mw-collapsed&amp;quot; &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; colspan=&amp;quot;4&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;&#039;Landesverrat&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;&#039;Schwere&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot;| &#039;&#039;&#039;Leicht&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot;| &#039;&#039;&#039;Mittel&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot;| &#039;&#039;&#039;Schwer&#039;&#039;&#039;  &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot; | Beschreibung&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | -&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | Weitergabe von Dorfgeheimnissen in persönlichem Rahmen: z.B. Weitergabe von dorfinternen Jutsu oder Gegenständen.&lt;br /&gt;
Flucht aus dem Dorf, ohne die Absicht diesem Schaden zu wollen.&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | Flucht aus dem Dorf, Mord an einem Ratsmitglied etc.&lt;br /&gt;
Weitergabe von Dorfgeheimnissen in dorfweitem Rahmen: z.B. Weitergabe von Informationen über geheime Missionen, Tätigkeiten oder Persönlichkeiten.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; sytle=&amp;quot;width:10;&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot; | Strafe&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | -&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | 30 Tage Suspendierung, Überwachung für 6 Monate, Einschränkungen beim Erlernen von Jutsu/Fähigkeiten/Sonstiges auf A-Rang/Stufe 3 Niveau für 3 C-Rang Missionen.&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | Todesstrafe oder Siegel Takigakures &amp;lt;ref name=&amp;quot;[1]&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Versuch wird genauso wie die Tat bestraft&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;§4 Brandstiftung&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wer Gebäude, Bäume oder sonstiges Eigentum in Taki vorsätzlich in Brand steckt wird dafür zur Rechenschaft gezogen. Das Strafmaß beläuft sich folgender Maßen, außerdem muss der entstandene Sachschaden ersetzt werden:&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;mw-collapsible mw-collapsed&amp;quot; &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; colspan=&amp;quot;4&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;&#039;Brandstiftung&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;&#039;Schwere&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot;| &#039;&#039;&#039;Leicht&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot;| &#039;&#039;&#039;Mittel&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot;| &#039;&#039;&#039;Schwer&#039;&#039;&#039;  &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot; | Beschreibung&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | Schäden im Wert bis 5.000 Ryô.&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | Schäden in einem Wert ab 5.001 Ryô; In Brand setzen von dorfsymbolträchtige Insignien/Gegenstände.&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | Brandstiftung von Einrichtungen Takigakures oder im Nahen Umfeld (Entfernung &amp;lt;20m).&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; sytle=&amp;quot;width:10;&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot; | Strafe&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | Erstattung des Warenwertes/des Gegenstandes, 5.000 Ryô Strafe und 1 D-Rang Strafmission.&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | Erstattung des Warenwertes/des Gegenstandes, 25.000 Ryô Strafe, 1 C-Rang Strafmission und Überwachung bis zur Ableitung der Mission (mindestens 15 Tage) und 15 Tage Haftstrafe&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | 20 Tage Haftstrafe, 1 B-Rang Strafmission und Überwachung für den Zeitraum bis zur Absolvierung der Mission (mindestens 21 Tage).&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;§5 Sachbeschädigung&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wer mutwillig oder aus Fahrlässigkeit das Eigentum eines anderen Bürgers beschädigt oder zerstört macht sich der der Sachbeschädigung strafbar.&lt;br /&gt;
Eine Anklage wegen Sachbeschädigung kann nur vom Geschädigten selbst vorgebracht werden.&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;mw-collapsible mw-collapsed&amp;quot; &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; colspan=&amp;quot;4&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;&#039;Brandstiftung&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;&#039;Schwere&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot;| &#039;&#039;&#039;Leicht&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot;| &#039;&#039;&#039;Mittel&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot;| &#039;&#039;&#039;Schwer&#039;&#039;&#039;  &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot; | Beschreibung&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | Schäden im Wert bis 5.000 Ryô.&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | Schäden in einem Wert ab 5.001 Ryô; Zerstören/Beschädigen von dorfsymbolträchtige Insignien/Gegenstände.&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | Beschädigung von Einrichtungen Takigakures.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; sytle=&amp;quot;width:10;&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot; | Strafe&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | Erstattung des Warenwertes/des Gegenstandes, 5.000 Ryô Strafe und 1 D-Rang Strafmission.&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | Erstattung des Warenwertes/des Gegenstandes, 25.000 Ryô Strafe, 1 C-Rang Strafmission und Überwachung bis zur Ableitung der Mission (mindestens 15 Tage) und 15 Tage Haftstrafe&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | Erstattung des Warenwertes/des Gegenstandes, 30.000 Ryô Strafe, 20 Tage Haftstrafe, 1 B-Rang Strafmission und Überwachung für den Zeitraum bis zur Absolvierung der Mission (mindestens 21 Tage).&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;§6 Belästigung und Respektlosigkeit&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wer eine andere Person mittels aufdringlichen, unsittlichen oder respektlosen Verhalten massiv belästigt, kann wegen Belästigung zu einer Strafmission* sowie einer Geldbuße von bis zu 5000 Ryô verurteilt werden.&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;mw-collapsible mw-collapsed&amp;quot; &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; colspan=&amp;quot;4&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;&#039;Belästigung und Respektlosigkeit&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;&#039;Schwere&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot;| &#039;&#039;&#039;Leicht&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot;| &#039;&#039;&#039;Mittel&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot;| &#039;&#039;&#039;Schwer&#039;&#039;&#039;  &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot; | Beschreibung&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | Eine leichte Beleidigung/abfälliger kurzer Kommentar gegenüber der Autorität Takigakures, welche nicht verteidigt wurde.&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | Eine mittlere Beleidigung (kurze Ansprache/Hasstirade) gegenüber der Autorität Takigakures, welche nicht verteidigt wurde.&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | -&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; sytle=&amp;quot;width:10;&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot; | Strafe&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | 3.000 Ryo Strafe&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | 5.000 Ryo Strafe und 1 D-Rang Strafmission &lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | -&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;§7 Diebstahl/Raub&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wer einen Gegenstand, der einem anderen gehört, wegnimmt, versteckt oder behält macht sich des Diebstahls schuldig.&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;mw-collapsible mw-collapsed&amp;quot; &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; colspan=&amp;quot;4&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;&#039;Diebstahl / Vandalismus&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;&#039;Schwere&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot;| &#039;&#039;&#039;Leicht&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot;| &#039;&#039;&#039;Mittel&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot;| &#039;&#039;&#039;Schwer&#039;&#039;&#039;  &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot; | Beschreibung&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | Schäden im Wert bis 5.000 Ryô.&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | Schäden in einem Wert ab 5.001 Ryô.&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | Vandalismus von Einrichtungen Takigakures.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; sytle=&amp;quot;width:10;&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot; | Strafe&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | Erstattung des Warenwertes/des Gegenstandes und 5.000 Ryô Strafe&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | Erstattung des Warenwertes/des Gegenstandes, 25.000 Ryô Strafe und 10 Tage Haftstrafe.&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | 15 Tage Haftstrafe, 1 B-Rang Strafmission, Überwachung für den Zeitraum bis zur Absolvierung der Mission (mindestens 15 Tage) und 15 Tage Haftstrafe.&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;§8 Einnahme und Weitergabe von Drogen&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wer eine für ihn verbotene Substanz einnimmt oder diese an einen Unberechtigten weitergibt, macht sich strafbar und muss eine Geldbuße von 5.000 Ryô zahlen.&lt;br /&gt;
Alkohol und Tabakwaren dürfen ab dem 18. Lebensjahr konsumiert werden.&lt;br /&gt;
Missbraucht man Drogen, so gilt dies ebenfalls als Gesetzesverstoß und ist zu ahnden:&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;mw-collapsible mw-collapsed&amp;quot; &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; colspan=&amp;quot;4&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;&#039;Drogenkonsum&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;&#039;Schwere&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot;| &#039;&#039;&#039;Leicht&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot;| &#039;&#039;&#039;Mittel&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot;| &#039;&#039;&#039;Schwer&#039;&#039;&#039;  &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot; | Beschreibung&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | Eigenkonsum einer verboten Droge.&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | -&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | -&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; sytle=&amp;quot;width:10;&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot; | Strafe&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | 5.000 Ryô + 1 D-Rang Strafmission&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | -&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | -&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;§9 Anwärterstatus&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wer sich einmal als Anwärter gemeldet hat, kann diesen Status nur durch Verrat oder Straftat verlieren, ferner ist diese Person verpflichtet wie jeder Ninja auch das Dorf nicht ohne Grund (wie etwa Mission, Diplomatiereise etc.) zu verlassen, Zuwiderhandlung wird wie Verrat oder Hochverrat behandelt.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Sondergenehmigung durch Oberhaupt oder Rat heben dieses Gesetz auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;§10 Meldung einer Straftat&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wer eine Straftat meldet die tatsächlich begangen wurde oder geplant wird, wird mit einer Belohnung von 25% der Geldstrafe belohnt, sollte keine Geldstrafe auf der Verfehlung liegen so wird eine Prämie ab 5000 Ryô bezahlt bei schweren Delikten wie Hochverrat oder Mord 50000 Ryô.&lt;br /&gt;
Es ist Bürgerpflicht eine Straftat zu melden, somit wird eine Falschaussage oder die Verschleierung eines Straftatbestandes ebenso wie die Straftat bestraft.&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;mw-collapsible mw-collapsed&amp;quot; &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; colspan=&amp;quot;4&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;&#039;Falschaussage/Verschleierung einer Straftat&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;&#039;Schwere&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot;| &#039;&#039;&#039;Leicht&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot;| &#039;&#039;&#039;Mittel&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot;| &#039;&#039;&#039;Schwer&#039;&#039;&#039;  &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot; | Beschreibung&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | Falschaussage/Verschleierung einer leichten Straftat.&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | Falschaussage/Verschleierung einer mittleren Straftat.&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | Falschaussage/Verschleierung einer schweren Straftat. &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; sytle=&amp;quot;width:10;&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot; | Strafe&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | Strafe wie für die Verschleierte Straftat. Strafen addieren sich hierbei!&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | Strafe wie für die Verschleierte Straftat. Strafen addieren sich hierbei!&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | Strafe wie für die Verschleierte Straftat. Strafen addieren sich hierbei! &lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
In schweren Fällen kann auch von Verrat ausgegangen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;§11 Jutsu- &amp;amp; Waffeneinsatz&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Einsatz von Jutsus/Waffen geschieht unter der Verantwortung des Einsetzenden und ist erlaubt, solange keine Person sich davon belästigt, geschädigt oder gefährdet fühlt. Die Voraussetzung einer Beschwerde für eine Belästigung oder Gefährdung ist, dass die beschwerende Person den Einsatz der Jutsu oder Waffe selbst wahrgenommen hat. Wird die Anzeige wegen Belästigung angenommen, gilt folgendes Strafmaß:&lt;br /&gt;
Jutsu oder Waffeneinsatz auf dem Übungsgelände sind von dieser Regel ausgenommen. Bei schwereren Verletzung oder Beschädigung (außer an Übungsgeärten/Übungspuppen) treten aber dennoch die entsprechenden Gesetze in Kraft.&amp;quot;&lt;br /&gt;
Eine Beschwerde über eine Verletzung kann nur von der verletzten Person selbst abgegeben werden.&lt;br /&gt;
Ist die verletzte Person in einem Zustand, in der für längere Zeit, keine Beschwerdeabgabe mehr zumutbar ist, so tritt § 1 in Kraft.&lt;br /&gt;
Sollten zu große Schäden entstehen wird nach §5 Sachbeschädigung Anzeige erhoben.&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;mw-collapsible mw-collapsed&amp;quot; &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; colspan=&amp;quot;4&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;&#039;Waffenhandel und Nutzung&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;&#039;Schwere&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot;| &#039;&#039;&#039;Leicht&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot;| &#039;&#039;&#039;Mittel&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot;| &#039;&#039;&#039;Schwer&#039;&#039;&#039;  &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot; | Beschreibung&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | Ein Akademist oder Zivilist trägt eine Waffe offen. &lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | -&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | -&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; sytle=&amp;quot;width:10;&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot; | Strafe&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | 5.000 Ryô und 1 D-Rang Strafmission.&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | -&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | -&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;mw-collapsible mw-collapsed&amp;quot; &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; colspan=&amp;quot;4&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;&#039;Jutsuanwendung&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;&#039;Schwere&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot;| &#039;&#039;&#039;Leicht&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot;| &#039;&#039;&#039;Mittel&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot;| &#039;&#039;&#039;Schwer&#039;&#039;&#039;  &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot; | Beschreibung&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | Wirken von gefährlichen Jutsus außerhalb des Trainingsbereiches&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | -&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | -&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; sytle=&amp;quot;width:10;&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot; | Strafe&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | 5.000 Ryô und 1 D-Rang Strafmission.&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | -&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | -&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;§ 12 Repräsentation des Dorfes&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Dorf ist zu jeder Zeit angemessen zu repräsentieren und nach außen hin zu vertreten. Sollte man sich in einer dem Ruf des Dorfes abträglichen Art und Weise verhalten, wird ein Strafverfahren gegen den Ninja in die Wege geleitet. Ihm drohen dann je nach schwere des Vergehens von einer Geldstrafe, in Höhe von 5.000 Ryo und einer Entschuldigung, bis hin zu einer Degradierung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;mw-collapsible mw-collapsed&amp;quot; &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; colspan=&amp;quot;4&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;&#039;Repräsentation des Dorfes&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;&#039;Schwere&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot;| &#039;&#039;&#039;Leicht&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot;| &#039;&#039;&#039;Mittel&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot;| &#039;&#039;&#039;Schwer&#039;&#039;&#039;  &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot; | Beschreibung&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | (leichtes) Fehlverhalten gegenüber Außenstehenden (Zivilisten oder Ausländern)&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | Beleidigung höherrangiger oder ausländischer Ninja, oder Auftraggeber&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | Angriff oder tätliches Verhalten auf höherrangige oder ausländische Ninja oder Auftraggeber&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; sytle=&amp;quot;width:10;&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot; | Strafe&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | 5.000 Ryo Strafe + formelle Entschuldigung &lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | 2 C-Rang Strafmission und eine Gefängnisstrafe von 30 Tagen.&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | Degradierung (für Akademisten: Rauswurf aus der Akademie).&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;§ 13 Befehlsverweigerung&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Verweigerung eines Befehls gegenüber einer Höherrangigen bzw. grundsätzlich befehlsautorisierten Person wird folgendermaßen bestraft:&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;mw-collapsible mw-collapsed&amp;quot; &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; colspan=&amp;quot;4&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;&#039;Dem Rang unangemessenes Verhalten&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;&#039;Schwere&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot;| &#039;&#039;&#039;Leicht&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot;| &#039;&#039;&#039;Mittel&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot;| &#039;&#039;&#039;Schwer&#039;&#039;&#039;  &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot; | Beschreibung&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | Verhalten, welches die Eignung in Frage stellt, jedoch nur leichte Auswirkungen hat.&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | Verhalten, welches die Eignung in Frage stellt und mittlere Auswirkungen hat (Mission wiederholt nicht erfolgreich abgeschlossen, obwohl der Missionsrang dem des Ninja entspricht).&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | Verhalten, welches die nicht Eignung deutlich zeigt (Als Teamleiter öfters keine Führungskompetenzen aufgewiesen).&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; sytle=&amp;quot;width:10;&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot; | Strafe&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | 2 D-Rang Strafmission.&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | 1 C-Rang Strafmission und eine Suspendierung für die Dauer der Missionen bzw. 21 Tage.&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | Degradierung (für Akademisten: Rauswurf aus der Akademie).&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;mw-collapsible mw-collapsed&amp;quot; &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; colspan=&amp;quot;4&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;&#039;Ungehorsam&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;&#039;Schwere&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot;| &#039;&#039;&#039;Leicht&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot;| &#039;&#039;&#039;Mittel&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot;| &#039;&#039;&#039;Schwer&#039;&#039;&#039;  &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot; | Beschreibung&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | Nicht Befolgen eines Befehls ohne Auswirkungen auf einer Mission.&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | Nicht Befolgen eines Befehls mit leichten Auswirkungen auf einer Mission, beziehungsweise es zu mittleren Personen-/Sachschäden gekommen ist.&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | Nicht Befolgen eines Befehls wodurch die Mission gescheitert ist, beziehungsweise es zu schweren Personen-/Sachschäden gekommen ist.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; sytle=&amp;quot;width:10;&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot; | Strafe&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | Reisesperre und Missionsperre ab A-Rang Missionen für eine Dauer von 3 niederrangige Missionen.&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | Reisesperre und Missionsperre ab B-Rang Missionen für eine Dauer von 3 niederrangige Missionen, sowie 15 Tage Suspendierung.&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | 30 Tage Suspendierung, Degradierung.&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;§ 14 Freiheitsberaubung/Hausfriedensbruch&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wer andere ihrer Freiheit beraubt ist mit der entsprechenden Dauer ihrer Freiheitsberaubung selbst als Gefängnisaufenthalt zu bestrafen, des Weiteren folgen die Zusatzstrafen:&lt;br /&gt;
Ein unerlaubtes Betreten eines Privatgeländes wird wie folgt bestraft:&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;mw-collapsible mw-collapsed&amp;quot; &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; colspan=&amp;quot;4&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;&#039;Hausfriedensbruch/Freiheitsberaubung&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;&#039;Schwere&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot;| &#039;&#039;&#039;Leicht&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot;| &#039;&#039;&#039;Mittel&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot;| &#039;&#039;&#039;Schwer&#039;&#039;&#039;  &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot; | Beschreibung&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | Unerlaubtes Betreten. Festsetzen einer Person ohne Grund für einen Zeitraum &amp;lt;1 Tag.&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | Unerlaubtes, gewaltsames Betreten. Festsetzen einer Person ohne Grund für einen Zeitraum &amp;lt;3 Tag.&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | -&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; sytle=&amp;quot;width:10;&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot; | Strafe&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | 1 D-Rang Strafmission oder den Sold dieser entrichten.&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | 5 Tage Gefängnis, 1 C-Rang Strafmission und 10.000 Ryô.&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | -&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;§ 15 Bedrohung&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei Bedrohungen sowohl von Zivilisten als auch Shinobi ist der Bedrohende folgendermaßen zu bestrafen:&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;mw-collapsible mw-collapsed&amp;quot; &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; colspan=&amp;quot;4&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;&#039;Zwang/Erpressung&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;&#039;Schwere&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot;| &#039;&#039;&#039;Leicht&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot;| &#039;&#039;&#039;Mittel&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot;| &#039;&#039;&#039;Schwer&#039;&#039;&#039;  &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot; | Beschreibung&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | Wird je nach dem was erzwungen wird gehandhabt. Wird eine Straftat erzwungen, so wird grundsätzlich nach Schwere der Straftat gehandelt. Grundsätzlich kommt zudem Körperverletzung hinzu.&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | Freiheitsberaubung&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | - &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; sytle=&amp;quot;width:10;&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot; | Strafe&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | Je nach Aktion, die erpresst/erzwungen wurde. Körperverletzungsdelikt wird zusätzlich auf das verhandelte Strafmaß addiert (die Härte der Körperverletzung wird ebenfalls verhandelt).&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | Je nach Aktion, die erpresst/erzwungen wurde. Körperverletzungsdelikt wird zusätzlich auf das verhandelte Strafmaß addiert (die Härte der Körperverletzung wird ebenfalls verhandelt). Mindestens 15 Tage Gefängnis.&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | - &lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;§16 Strafmündigkeit&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jeder Bürger ab 18 Jahren ist voll strafmündig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ebenso tritt volle Strafmündigkeit ein sollte der Shinobi mindestens den Rang eines Genins innehaben.&lt;br /&gt;
Akademisten unterhalb des 18. Lebensjahres werden in der Regel mit milderen Stafen rechnen können, sofern die Begehung ihrer Straftat auf ihre Unreife zurückzuführen ist, in diesem Fall wird die Strafe um eine Stufe gesenkt. &lt;br /&gt;
Jedoch kann bei schweren Vergehen ein Ausschluss aus der Akademie erfolgen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;§ 17 Wiederholungstaten/Mehrfache Begehung einer Straftat&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Falle mehrfacher Straftaten wird sich das Strafmaß aus jeder zusammen addieren. Bei Begehung von Wiederholungstaten innerhalb eines Jahres, wird das Strafmaß um eine Stufe erhöht (Leichte Körperverletzung wird zu einer mittleren Körperverletzung).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;§ 18 Straffreiheit / Milderung&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
Begeht eine Person eine Straftat, um die Begehung einer anderen Straftat einer zweiten Person zu vereiteln, wird, sofern das Mittel verhältnismäßig war, eine Straffreiheit empfohlen. Als Verhältnismäßig gilt, wenn die begangene Straftat keine höhere Schwere als die der zu vereitelnden Straftat besitzt. Ansonsten hat sich die Person entsprechend dem Straftatbestand zu behaupten, allerdings kann eine Milderung der Strafe zugesprochen werden. Hierbei wird die Strafe um eine Stufe gesenkt, außer es ist bereits eine leichte Strafe vorgesehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;§ 19 Duellierrecht&#039;&#039;&#039; (In Kooperation mit dem Bündnis entstanden)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Begeht eine Person eine Straftat gegen eine weitere Person und das Dorf hat keinen eigenes, oder nur geringes, Interesse an dem Straftatbestand, so kann die geschädigte Person den Täter zu einem öffentlichen Duell in der Arena auffordern, anstatt eine direkte Entschädigung zu erhalten. Der Täter übernimmt bei dem Kampf mögliche Behandlungskosten.&lt;br /&gt;
Bei einem solchen Kampf ist das Dorf in Kenntnis zusetzen, ansonsten macht man sich strafbar (Meldepflicht). Außerdem darf keine starke Gefährdung für die zwei Personen entstehen, ansonsten kann der Straftatbestand der Körperverletzung oder Mord/Tötung bestehen. Eine leichte bis mittlere Körperverletzung gilt bei einem solchen Kampf jedoch als straffrei.&lt;br /&gt;
Wenn das Dorf ein geringes Interesse besitzt, so greift das Gesetz der Begehung mehrerer Straftaten und beide Strafen werden durchgeführt (Duell und die des Dorfes).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Solche Tatbestände mit dem Recht auf ein Duell sind hier gelistet:&lt;br /&gt;
* jegliche Respektlosigkeit&lt;br /&gt;
* leichter Ungehorsam&lt;br /&gt;
* leichte bis mittlere Körperverletzung&lt;br /&gt;
* jeglicher Diebstahl/Raub&lt;br /&gt;
* jeglicher Hausfriedensbruch&lt;br /&gt;
* leichter Betrug&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===[[Diplomatie]]===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;i&amp;gt;Hier ist eine tabellarische Übersicht über die politischen Beziehungen zu den anderen Ninjadörfern. Für weitere Informationen zu der Art der Beziehung siehe den Begriff &amp;quot;[[Diplomatie]]&amp;quot; und deren Erklärungen, hier im Wiki.&amp;lt;/i&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Land                                          !! Verhältnis                                          !! Handelsbeziehung !!Militärische Beziehung !!Forschungsbeziehung !!Waffenstillstand                   &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Konohagakure]]                    &lt;br /&gt;
|| Frieden                    &lt;br /&gt;
|| - &lt;br /&gt;
|| - &lt;br /&gt;
|| - &lt;br /&gt;
|| x&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Sunagakure]]                                          &lt;br /&gt;
|| Frieden                                          &lt;br /&gt;
|| - &lt;br /&gt;
|| -&lt;br /&gt;
|| -&lt;br /&gt;
|| x &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Kumogakure]]                                         &lt;br /&gt;
|| Verbündet                                         &lt;br /&gt;
|| Kontrollierter Handel von Dorf-Eigenentwicklungen&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Handel von Rohstoffen&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Handel von sonstiger Ware  &lt;br /&gt;
|| Stellen von Militär&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Gemeinsame Missionen&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ausbildung von Militär&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Stationierung von Militär im jeweils anderen Dorf&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
gemeinsame Ergründung/Erbauung neuer Stützpunkte&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Auslieferungsabkommen  &lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
Gemeinsame Itemforschung&lt;br /&gt;
|| x &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Kiri]]                                          &lt;br /&gt;
|| Verbündet                                        &lt;br /&gt;
|| Kontrollierter Handel von Dorf-Eigenentwicklungen&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Handel von Rohstoffen&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Handel von sonstiger Ware  &lt;br /&gt;
|| Stellen von Militär&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Gemeinsame Missionen&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ausbildung von Militär&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Stationierung von Militär im jeweils anderen Dorf&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
gemeinsame Ergründung/Erbauung neuer Stützpunkte&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Auslieferungsabkommen  &lt;br /&gt;
|| &lt;br /&gt;
Gemeinsame Itemforschung&lt;br /&gt;
|| x&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Iwa]]                                           &lt;br /&gt;
|| Neutral                                           &lt;br /&gt;
|| - || - || - || x&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Amegakure]]                     &lt;br /&gt;
|| Neutral                     &lt;br /&gt;
|| - || - || - || x&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Otogakure]]                   &lt;br /&gt;
|| Neutral                   &lt;br /&gt;
|| - || - || - || x&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Kusagakure]]                     &lt;br /&gt;
|| Frieden                     &lt;br /&gt;
|| - || - || - || x&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
Takigakure führt seit geraumer Zeit ein festes Bündnis mit den zwei Großreichen [[Kirigakure]] und [[Kumogakure]]. Sie unterhalten gemeinsam eine [[Bündnisfestung Kirigakure/Kumogakure/Takigakure]], die sich im Land [[Yu no Kuni]] befindet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Frage-Sektion ==&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;mw-collapsible mw-collapsed wikitable&amp;quot; width=&amp;quot;100%&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Frage-Sektion&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
{{#widget:Iframe&lt;br /&gt;
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}}&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Navigation ==&lt;br /&gt;
{{Vorlage:Linkliste Kategorien}}&lt;br /&gt;
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		<author><name>Shinishi</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.narutorpg.de/index.php?title=Politik_Takis&amp;diff=26918</id>
		<title>Politik Takis</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.narutorpg.de/index.php?title=Politik_Takis&amp;diff=26918"/>
		<updated>2016-04-10T17:07:42Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Shinishi: /* Strafgesetz */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Auf dieser Seite findet ihr die Übersicht der gültigen Gesetze in Takigakure, sowie die politischen Beziehungen zu den anderen Ninjadörfern und das bestehende Bündnis. Eine Liste der verbotenen Jutsu findet ihr außerdem [http://www.narutorpg.de/Regierung.php?Einanderesland=Taki hier]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Das Machtsystem und seine Organe===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;i&amp;gt;Hier sind die Angaben zu der politischen Führung und deren Aufbau zu finden. Auch Angaben zu dem allgemeinen Handel, Militär und Kriminalität. Zum Handel mit anderen Ninjadörfern siehe bitte weiter unten in der Rubrik [[Politik_Takis#Diplomatie|Diplomatie]].&amp;lt;/i&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Regierung&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine einzige Person lenkt scheinbar seit jeher die Geschicke des Dorfes und ist für dessen Schutz verantwortlich. Dabei wurde die Position des [[Dorfoberhaupt]]es genau so oft unterschiedlich ausgelegt, wie es unterschiedliche [[Dorfoberhaupt|Dorfoberhäupter]] gegeben hatte. Manche waren besonders streng und effizient, andere waren scheinbar freundlich aber hinter den Kulissen aufs Ergebnisorientiert, wieder andere waren sowohl öffentlich als auch im kleineren Kreisen besonders wohlwollend und freundlich. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Doch jeder dieses [[Dorfoberhaupt]] hatte zumindest eines gemeinsam: Er oder Sie war vom Rat Takigakures ernannt worden und musste zusammen mit diesem und nicht gegen diesen regieren. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der Rat selber setzte sich lange Zeit fest aus Mitglieder der vier Grüderclane und ein paar wenigen speziell erwählten Personen zusammen. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Dies wurde vor wenigen Jahren von [[Wichtige_Personen_in_Taki#Muneyaki_Gushiken|Muneyaki Gushiken]] geändert und somit muss jedes Rats Mitglied unabhängig von dessen familiärem Hintergrund ein besonderes Gewicht im dörfischen Leben und für die Bewohner [[Takigakure|Takigakure no Satos]] besitzen. Seitdem besteht der Rat aktuell nur noch aus 3 Personen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Militär&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Militär [[Takigakure|Takigakure no Satos]] besteht ausschließlich aus den Shinobi und Kunoichi des Dorfes vom Rang Genin bis Jounin. Diese haben den Ruf eher milder und freundlicher als z.B. der Bündnispartner zu sein. Dennoch sind sie straff durch organisiert und unterstehen strengen Regeln und Gesetzen. Die ungefähre Anzahl dieser Streitmacht ist schwer zu ermitteln und die Dorfführer wären dumm Zahlen zu nennen. Allerdings kann man sie zwischen 10.000 und 14.000 Shinobi eingrenzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Handel&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für ein Dorf, welches sein Überleben auch seiner Abgeschiedenheit und versteckten Lage verdankte, stellt sich Handel als besonders schwierig dar. So sieht man fast nie Händler von außerhalb im Dorf und wenn, so sind es bekannte Gesichter die das besondere Vertrauen der Dorfführung besitzen. Meistens aber liefern Händler von außerhalb ihre Waren an gesonderte Stellen um das Dorf herum, wo diese dann von in den geheimen Zugängen eingeweihten Personen - meist Shinobi - entgegen genommen und in das Dorf transportiert wird. Hier übernimmt die Dorfbevölkerung den weiteren Verkauf. Dass dies für etwas höhere Preise und eingeschränkte Warenvielfalt sorgt, ist schnell offensichtlich. Damit es der Bevölkerung nicht an dem Nötigsten fehlt wird allerdings im und um das Dorf herum indem sicheren Gebiet von der Bevölkerung vieles selber hergestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Kriminalität&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die abgeschiedene Lage und die kleine Zahl der Dorfbewohner zusammen mit der Abwesenheit Dorf fremder Personen sind einer der gründe für eine besonders geringe Kriminalität. Wenn ein jeder jeden kennt und das schon meist seit dem Kindesalter, so sind Diebstahl und dergleichen eher selten. Umso gravierender sind dafür aber die paar Straftaten, sie dennoch auftreten und fast immer sehr tiefe und persönliche Gründe haben, wenn man mal von kleinen Streichen der Dorf Jugend absieht. Diese Taten werden trotz aller Friedliebigkeit des Dorfes streng und auch hart bestraft, auch wenn Hinrichtungen sehr selten sind und nie öffentlich vollzogen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Allgemeines&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Ursprünge [[Takigakure|Takigakure no Satos]] gehen in eine Zeit zurück, die von Mythen und Sagen umwoben ist. Immer wieder tauchen vier Tier Gottheiten - ein blauer Drache, ein weißer Tiger, ein roter Vogel und eine schwarze Schildkröte - in den Geschichten in und um das Dorf herum auf. Das Dorf selber liegt auf einem hohen Bergplateu am Scheitel eines riesigen Wasserfalls und ist nur über geheime Wege zu betreten. Die abgeschiedene Lage hat für einen besonderen Hang zu Traditionen gesorgt, bietet aber auch Schutz vor Gefahren und neugierigen Augen. Wohl nur wenig andere Orte auf der Welt sind so abgeschieden wie dieses Dorf und manch einer mag sein ganzes Leben im Dorf verbringen ohne jemals etwas anderes von der Welt gesehen zu haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Takigakure und seine Bewohner&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf den ersten Blick bietet Takigakure bereits ein idyllisches Bild, welches noch durch die Art seiner Bewohner verfestigt wird. In Takigakure selbst vergisst man fast augenblicklich den Gedanken daran, dass man sich in einem Dorf einer Militärnation befindet, so friedlich und idyllisch wirkt die Umgebung und seine Bewohner. Viele Ninja in Takigakure tragen während des normalen Alltags nur Teile ihrer Ninjaausrüstung und lassen sperrige Waffen daheim, um keine angespannte Atmosphäre zu verbreiten. Stattdessen tragen sie meist nur ihr Stirnband und, wenn ihr Rang es zulässt, die Ninjaweste Takigakures. Ab und an weisen auch noch Waffen- und Shurikentaschen der Ninja auf ihre Natur hin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Viele Ninja gehen neben ihrem Ninja-Dasein außerdem noch normalen Tätigkeiten nach, sodass eine Vielzahl eigene kleine Dienstleistungen, wie Restaurants, anbieten oder diese Geschäfte zumindest offiziell führen. Dadurch entsteht zwischen den Ninja und den normalen Bewohnern Takigakures meist eine noch engere Bindung, denn so wirken die Ninja für die normale Bevölkerung nicht so weit entfernt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ansonsten gibt es in Takigakure natürlich auch eine Vielzahl normaler Menschen, die keine Ninjaausbildung genossen haben, wenngleich die Zahl kleiner ist als die Zahl an Ninja und Ninja-Anwärtern im Dorf. Diese normalen Menschen werden in Takigakure jedoch als der wichtige Teil des Dorfes respektiert, den sie auch tatsächlich darstellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Takigakure - Hinter der Fassade?====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der idyllische erste Eindruck Takigakures überdeckt jedoch einige im Hintergrund ablaufende Entwicklungen der letzten Zeiten. Denn spätestens seit dem Bluterbenkrieg hatte Takigakure einsehen müssen, dass ihr Dorf nicht unangreifbar ist. Die Entwicklung verlief erst langsam und schleichend und erst in den letzten Jahren wurden sie auch für das ungeschulte Auge leichter sichtbar:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Sicherheitsvorkehrungen wurden verschärft und die Führung Takigakures schien ihren eigenen Untergebenen nicht mehr vollständig zu trauen. Die Einheiten im Bereich Spionage und Verhör wurden deutlich gefördert und des Nachts erhascht man regelmäßig einmal einen Blick auf eine der nun zahlenmäßigen Patrouillen im Dorf. Die Reaktion der Bewohner des Dorfes auf diese Entwicklungen war zweigeteilt: Einige Bewohner verstanden die Notwendigkeit höherer Sicherheitsstandards, hatten sie doch selbst erfahren, dass Takigakure ansonsten einer Gefahr von innen und außen gegenüberstehen könnte, andererseits wünschen sich viele der Bewohner die vollständige Idylle ihres Dorfes zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Strafgesetz===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;§1 Körperverletzung&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wird einem anderen vorsätzlich körperlicher oder geistiger Schaden zugefügt, so ist mit einer Strafe zu rechnen. Das Strafmaß beläuft sich folgender Maßen:&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;mw-collapsible mw-collapsed&amp;quot; &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; colspan=&amp;quot;4&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;&#039;Körperverletzung&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;&#039;Schwere&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot;| &#039;&#039;&#039;Leicht&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot;| &#039;&#039;&#039;Mittel&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot;| &#039;&#039;&#039;Schwer&#039;&#039;&#039;  &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot; | Beschreibung&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | Zu erwartender Schaden unterhalb der ersten [[EP]]-Grenze/weniger als 5% [[BP |Blutverlust]] pro Runde/Schwacher [[psychischer Schaden]]&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | Zu erwartender Schaden unterhalb der zweiten [[EP]]-Grenze/ab 5% [[BP|Blutverlust]] pro Runde/Mittlerer [[psychischer Schaden]]&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | Zu erwartender Schaden oberhalb der zweiten [[EP]]-Grenze/ab 10% [[BP|Blutverlust]] pro Runde/Starker [[psychischer Schaden]] oder höher&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; sytle=&amp;quot;width:10;&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot; | Strafe&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | 5.000 Ryô und 1 D-Rang Strafmission&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | 10.000 Ryô, 15 Tage Gefängnis und 1 C-Rang Strafmission&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | 50.000 Ryô, 30 Tage Gefängnis und 1 B-Rang Strafmission&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Trainingskämpfe unter Aufsicht sind von der Regel ausgeschlossen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;§2 Mord/Tötung/Totschlag&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wer einen anderen vorsätzlich Tötet ohne die Einwilligung des Rates oder Vorgesetzten, muss mit einer Anklage rechnen und wird ebenfalls zum Tode verurteilt.&lt;br /&gt;
In Fällen von ausdrücklicher Notwehr wird Straffreiheit oder Strafminderung empfohlen.&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;mw-collapsible mw-collapsed&amp;quot; &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; colspan=&amp;quot;4&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;&#039;Mord&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;&#039;Schwere&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot;| &#039;&#039;&#039;Leicht&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot;| &#039;&#039;&#039;Mittel&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot;| &#039;&#039;&#039;Schwer&#039;&#039;&#039;  &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot; | Beschreibung&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | -&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | Tötung einer Person aus Fahrlässigkeit.&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | Absicht der Tötung einer Person. &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; sytle=&amp;quot;width:10;&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot; | Strafe&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | -&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | Suspendierung für 21 Tage, 2 C-Rang Strafmission nach der Suspendierung und 6 Monate Überwachung.&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | Todesstrafe oder Siegel Takigakures &amp;lt;ref name=&amp;quot;[1]&amp;quot;&amp;gt;Das Siegel wird derzeitig nicht auferlegt. Eine spätere EE wird dies wieder ermöglichen.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;§3 Hochverrat/Verrat&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wer eine Tat begeht oder plant, die gegen das Interesse des Oberhauptes, des Rates oder Takigakure no Satos steht, wie z.B. Informationen aus Takigakure no Sato ohne Erlaubnis weiter gibt oder Widerstand gegen den hohen Rat leistet, macht sich des Verrates schuldig. Über das Strafmaß entscheidet der hohe Rat von Taki.&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;mw-collapsible mw-collapsed&amp;quot; &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; colspan=&amp;quot;4&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;&#039;Landesverrat&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;&#039;Schwere&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot;| &#039;&#039;&#039;Leicht&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot;| &#039;&#039;&#039;Mittel&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot;| &#039;&#039;&#039;Schwer&#039;&#039;&#039;  &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot; | Beschreibung&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | -&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | Weitergabe von Dorfgeheimnissen in persönlichem Rahmen: z.B. Weitergabe von dorfinternen Jutsu oder Gegenständen.&lt;br /&gt;
Flucht aus dem Dorf, ohne die Absicht diesem Schaden zu wollen.&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | Flucht aus dem Dorf, Mord an einem Ratsmitglied etc.&lt;br /&gt;
Weitergabe von Dorfgeheimnissen in dorfweitem Rahmen: z.B. Weitergabe von Informationen über geheime Missionen, Tätigkeiten oder Persönlichkeiten.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; sytle=&amp;quot;width:10;&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot; | Strafe&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | -&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | 30 Tage Suspendierung, Überwachung für 6 Monate, Einschränkungen beim Erlernen von Jutsu/Fähigkeiten/Sonstiges auf A-Rang/Stufe 3 Niveau für 3 C-Rang Missionen.&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | Todesstrafe oder Siegel Takigakures &amp;lt;ref name=&amp;quot;[1]&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Versuch wird genauso wie die Tat bestraft&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;§4 Brandstiftung&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wer Gebäude, Bäume oder sonstiges Eigentum in Taki vorsätzlich in Brand steckt wird dafür zur Rechenschaft gezogen. Das Strafmaß beläuft sich folgender Maßen, außerdem muss der entstandene Sachschaden ersetzt werden:&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;mw-collapsible mw-collapsed&amp;quot; &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; colspan=&amp;quot;4&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;&#039;Brandstiftung&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;&#039;Schwere&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot;| &#039;&#039;&#039;Leicht&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot;| &#039;&#039;&#039;Mittel&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot;| &#039;&#039;&#039;Schwer&#039;&#039;&#039;  &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot; | Beschreibung&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | Schäden im Wert bis 5.000 Ryô.&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | Schäden in einem Wert ab 5.001 Ryô; In Brand setzen von dorfsymbolträchtige Insignien/Gegenstände.&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | Brandstiftung von Einrichtungen Takigakures oder im Nahen Umfeld (Entfernung &amp;lt;20m).&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; sytle=&amp;quot;width:10;&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot; | Strafe&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | Erstattung des Warenwertes/des Gegenstandes, 5.000 Ryô Strafe und 1 D-Rang Strafmission.&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | Erstattung des Warenwertes/des Gegenstandes, 25.000 Ryô Strafe, 1 C-Rang Strafmission und Überwachung bis zur Ableitung der Mission (mindestens 15 Tage) und 15 Tage Haftstrafe&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | 20 Tage Haftstrafe, 1 B-Rang Strafmission und Überwachung für den Zeitraum bis zur Absolvierung der Mission (mindestens 21 Tage).&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;§5 Sachbeschädigung&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wer mutwillig oder aus Fahrlässigkeit das Eigentum eines anderen Bürgers beschädigt oder zerstört macht sich der der Sachbeschädigung strafbar.&lt;br /&gt;
Eine Anklage wegen Sachbeschädigung kann nur vom Geschädigten selbst vorgebracht werden.&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;mw-collapsible mw-collapsed&amp;quot; &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; colspan=&amp;quot;4&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;&#039;Brandstiftung&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;&#039;Schwere&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot;| &#039;&#039;&#039;Leicht&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot;| &#039;&#039;&#039;Mittel&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot;| &#039;&#039;&#039;Schwer&#039;&#039;&#039;  &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot; | Beschreibung&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | Schäden im Wert bis 5.000 Ryô.&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | Schäden in einem Wert ab 5.001 Ryô; Zerstören/Beschädigen von dorfsymbolträchtige Insignien/Gegenstände.&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | Beschädigung von Einrichtungen Takigakures.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; sytle=&amp;quot;width:10;&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot; | Strafe&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | Erstattung des Warenwertes/des Gegenstandes, 5.000 Ryô Strafe und 1 D-Rang Strafmission.&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | Erstattung des Warenwertes/des Gegenstandes, 25.000 Ryô Strafe, 1 C-Rang Strafmission und Überwachung bis zur Ableitung der Mission (mindestens 15 Tage) und 15 Tage Haftstrafe&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | Erstattung des Warenwertes/des Gegenstandes, 30.000 Ryô Strafe, 20 Tage Haftstrafe, 1 B-Rang Strafmission und Überwachung für den Zeitraum bis zur Absolvierung der Mission (mindestens 21 Tage).&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;§6 Belästigung und Respektlosigkeit&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wer eine andere Person mittels aufdringlichen, unsittlichen oder respektlosen Verhalten massiv belästigt, kann wegen Belästigung zu einer Strafmission* sowie einer Geldbuße von bis zu 5000 Ryô verurteilt werden.&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;mw-collapsible mw-collapsed&amp;quot; &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; colspan=&amp;quot;4&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;&#039;Belästigung und Respektlosigkeit&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;&#039;Schwere&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot;| &#039;&#039;&#039;Leicht&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot;| &#039;&#039;&#039;Mittel&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot;| &#039;&#039;&#039;Schwer&#039;&#039;&#039;  &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot; | Beschreibung&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | Eine leichte Beleidigung/abfälliger kurzer Kommentar gegenüber der Autorität Takigakures, welche nicht verteidigt wurde.&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | Eine mittlere Beleidigung (kurze Ansprache/Hasstirade) gegenüber der Autorität Takigakures, welche nicht verteidigt wurde.&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | -&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; sytle=&amp;quot;width:10;&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot; | Strafe&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | 3.000 Ryo Strafe&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | 5.000 Ryo Strafe und 1 D-Rang Strafmission &lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | -&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;§7 Diebstahl/Raub&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wer einen Gegenstand, der einem anderen gehört, wegnimmt, versteckt oder behält macht sich des Diebstahls schuldig.&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;mw-collapsible mw-collapsed&amp;quot; &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; colspan=&amp;quot;4&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;&#039;Diebstahl / Vandalismus&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;&#039;Schwere&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot;| &#039;&#039;&#039;Leicht&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot;| &#039;&#039;&#039;Mittel&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot;| &#039;&#039;&#039;Schwer&#039;&#039;&#039;  &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot; | Beschreibung&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | Schäden im Wert bis 5.000 Ryô.&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | Schäden in einem Wert ab 5.001 Ryô.&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | Vandalismus von Einrichtungen Takigakures.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; sytle=&amp;quot;width:10;&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot; | Strafe&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | Erstattung des Warenwertes/des Gegenstandes und 5.000 Ryô Strafe&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | Erstattung des Warenwertes/des Gegenstandes, 25.000 Ryô Strafe und 10 Tage Haftstrafe.&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | 15 Tage Haftstrafe, 1 B-Rang Strafmission, Überwachung für den Zeitraum bis zur Absolvierung der Mission (mindestens 15 Tage) und 15 Tage Haftstrafe.&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;§8 Einnahme und Weitergabe von Drogen&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wer eine für ihn verbotene Substanz einnimmt oder diese an einen Unberechtigten weitergibt, macht sich strafbar und muss eine Geldbuße von 5.000 Ryô zahlen.&lt;br /&gt;
Alkohol und Tabakwaren dürfen ab dem 18. Lebensjahr konsumiert werden.&lt;br /&gt;
Missbraucht man Drogen, so gilt dies ebenfalls als Gesetzesverstoß und ist zu ahnden:&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;mw-collapsible mw-collapsed&amp;quot; &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; colspan=&amp;quot;4&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;&#039;Drogenkonsum&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;&#039;Schwere&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot;| &#039;&#039;&#039;Leicht&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot;| &#039;&#039;&#039;Mittel&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot;| &#039;&#039;&#039;Schwer&#039;&#039;&#039;  &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot; | Beschreibung&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | Eigenkonsum einer verboten Droge.&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | -&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | -&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; sytle=&amp;quot;width:10;&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot; | Strafe&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | 5.000 Ryô + 1 D-Rang Strafmission&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | -&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | -&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;§9 Anwärterstatus&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wer sich einmal als Anwärter gemeldet hat, kann diesen Status nur durch Verrat oder Straftat verlieren, ferner ist diese Person verpflichtet wie jeder Ninja auch das Dorf nicht ohne Grund (wie etwa Mission, Diplomatiereise etc.) zu verlassen, Zuwiderhandlung wird wie Verrat oder Hochverrat behandelt.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Sondergenehmigung durch Oberhaupt oder Rat heben dieses Gesetz auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;§10 Meldung einer Straftat&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wer eine Straftat meldet die tatsächlich begangen wurde oder geplant wird, wird mit einer Belohnung von 25% der Geldstrafe belohnt, sollte keine Geldstrafe auf der Verfehlung liegen so wird eine Prämie ab 5000 Ryô bezahlt bei schweren Delikten wie Hochverrat oder Mord 50000 Ryô.&lt;br /&gt;
Es ist Bürgerpflicht eine Straftat zu melden, somit wird eine Falschaussage oder die Verschleierung eines Straftatbestandes ebenso wie die Straftat bestraft.&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;mw-collapsible mw-collapsed&amp;quot; &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; colspan=&amp;quot;4&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;&#039;Falschaussage/Verschleierung einer Straftat&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;&#039;Schwere&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot;| &#039;&#039;&#039;Leicht&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot;| &#039;&#039;&#039;Mittel&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot;| &#039;&#039;&#039;Schwer&#039;&#039;&#039;  &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot; | Beschreibung&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | Falschaussage/Verschleierung einer leichten Straftat.&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | Falschaussage/Verschleierung einer mittleren Straftat.&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | Falschaussage/Verschleierung einer schweren Straftat. &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; sytle=&amp;quot;width:10;&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot; | Strafe&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | Strafe wie für die Verschleierte Straftat. Strafen addieren sich hierbei!&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | Strafe wie für die Verschleierte Straftat. Strafen addieren sich hierbei!&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | Strafe wie für die Verschleierte Straftat. Strafen addieren sich hierbei! &lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
In schweren Fällen kann auch von Verrat ausgegangen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;§11 Jutsu- &amp;amp; Waffeneinsatz&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Einsatz von Jutsus/Waffen geschieht unter der Verantwortung des Einsetzenden und ist erlaubt, solange keine Person sich davon belästigt, geschädigt oder gefährdet fühlt. Die Voraussetzung einer Beschwerde für eine Belästigung oder Gefährdung ist, dass die beschwerende Person den Einsatz der Jutsu oder Waffe selbst wahrgenommen hat. Wird die Anzeige wegen Belästigung angenommen, gilt folgendes Strafmaß:&lt;br /&gt;
Jutsu oder Waffeneinsatz auf dem Übungsgelände sind von dieser Regel ausgenommen. Bei schwereren Verletzung oder Beschädigung (außer an Übungsgeärten/Übungspuppen) treten aber dennoch die entsprechenden Gesetze in Kraft.&amp;quot;&lt;br /&gt;
Eine Beschwerde über eine Verletzung kann nur von der verletzten Person selbst abgegeben werden.&lt;br /&gt;
Ist die verletzte Person in einem Zustand, in der für längere Zeit, keine Beschwerdeabgabe mehr zumutbar ist, so tritt § 1 in Kraft.&lt;br /&gt;
Sollten zu große Schäden entstehen wird nach §5 Sachbeschädigung Anzeige erhoben.&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;mw-collapsible mw-collapsed&amp;quot; &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; colspan=&amp;quot;4&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;&#039;Waffenhandel und Nutzung&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;&#039;Schwere&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot;| &#039;&#039;&#039;Leicht&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot;| &#039;&#039;&#039;Mittel&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot;| &#039;&#039;&#039;Schwer&#039;&#039;&#039;  &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot; | Beschreibung&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | Ein Akademist oder Zivilist trägt eine Waffe offen. &lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | -&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | -&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; sytle=&amp;quot;width:10;&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot; | Strafe&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | 5.000 Ryô und 1 D-Rang Strafmission.&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | -&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | -&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;mw-collapsible mw-collapsed&amp;quot; &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; colspan=&amp;quot;4&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;&#039;Jutsuanwendung&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;&#039;Schwere&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot;| &#039;&#039;&#039;Leicht&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot;| &#039;&#039;&#039;Mittel&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot;| &#039;&#039;&#039;Schwer&#039;&#039;&#039;  &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot; | Beschreibung&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | Wirken von gefährlichen Jutsus außerhalb des Trainingsbereiches&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | -&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | -&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; sytle=&amp;quot;width:10;&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot; | Strafe&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | 5.000 Ryô und 1 D-Rang Strafmission.&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | -&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | -&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;§ 12 Repräsentation des Dorfes&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Dorf ist zu jeder Zeit angemessen zu repräsentieren und nach außen hin zu vertreten. Sollte man sich in einer dem Ruf des Dorfes abträglichen Art und Weise verhalten, wird ein Strafverfahren gegen den Ninja in die Wege geleitet. Ihm drohen dann je nach schwere des Vergehens von einer Geldstrafe, in Höhe von 5.000 Ryo und einer Entschuldigung, bis hin zu einer Degradierung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;mw-collapsible mw-collapsed&amp;quot; &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; colspan=&amp;quot;4&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;&#039;Repräsentation des Dorfes&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;&#039;Schwere&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot;| &#039;&#039;&#039;Leicht&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot;| &#039;&#039;&#039;Mittel&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot;| &#039;&#039;&#039;Schwer&#039;&#039;&#039;  &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot; | Beschreibung&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | (leichtes) Fehlverhalten gegenüber Außenstehenden (Zivilisten oder Ausländern)&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | Beleidigung höherrangiger oder ausländischer Ninja, oder Auftraggeber&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | Angriff oder tätliches Verhalten auf höherrangige oder ausländische Ninja oder Auftraggeber&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; sytle=&amp;quot;width:10;&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot; | Strafe&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | 5.000 Ryo Strafe + formelle Entschuldigung &lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | 2 C-Rang Strafmission und eine Gefängnisstrafe von 30 Tagen.&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | Degradierung (für Akademisten: Rauswurf aus der Akademie).&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;§ 13 Befehlsverweigerung&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Verweigerung eines Befehls gegenüber einer Höherrangigen bzw. grundsätzlich befehlsautorisierten Person wird folgendermaßen bestraft:&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;mw-collapsible mw-collapsed&amp;quot; &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; colspan=&amp;quot;4&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;&#039;Dem Rang unangemessenes Verhalten&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;&#039;Schwere&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot;| &#039;&#039;&#039;Leicht&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot;| &#039;&#039;&#039;Mittel&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot;| &#039;&#039;&#039;Schwer&#039;&#039;&#039;  &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot; | Beschreibung&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | Verhalten, welches die Eignung in Frage stellt, jedoch nur leichte Auswirkungen hat.&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | Verhalten, welches die Eignung in Frage stellt und mittlere Auswirkungen hat (Mission wiederholt nicht erfolgreich abgeschlossen, obwohl der Missionsrang dem des Ninja entspricht).&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | Verhalten, welches die nicht Eignung deutlich zeigt (Als Teamleiter öfters keine Führungskompetenzen aufgewiesen).&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; sytle=&amp;quot;width:10;&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot; | Strafe&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | 2 D-Rang Strafmission.&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | 1 C-Rang Strafmission und eine Suspendierung für die Dauer der Missionen bzw. 21 Tage.&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | Degradierung (für Akademisten: Rauswurf aus der Akademie).&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;mw-collapsible mw-collapsed&amp;quot; &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; colspan=&amp;quot;4&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;&#039;Ungehorsam&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;&#039;Schwere&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot;| &#039;&#039;&#039;Leicht&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot;| &#039;&#039;&#039;Mittel&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot;| &#039;&#039;&#039;Schwer&#039;&#039;&#039;  &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot; | Beschreibung&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | Nicht Befolgen eines Befehls ohne Auswirkungen auf einer Mission.&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | Nicht Befolgen eines Befehls mit leichten Auswirkungen auf einer Mission, beziehungsweise es zu mittleren Personen-/Sachschäden gekommen ist.&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | Nicht Befolgen eines Befehls wodurch die Mission gescheitert ist, beziehungsweise es zu schweren Personen-/Sachschäden gekommen ist.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; sytle=&amp;quot;width:10;&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot; | Strafe&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | Reisesperre und Missionsperre ab A-Rang Missionen für eine Dauer von 3 niederrangige Missionen.&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | Reisesperre und Missionsperre ab B-Rang Missionen für eine Dauer von 3 niederrangige Missionen, sowie 15 Tage Suspendierung.&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | 30 Tage Suspendierung, Degradierung.&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;§ 14 Freiheitsberaubung/Hausfriedensbruch&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wer andere ihrer Freiheit beraubt ist mit der entsprechenden Dauer ihrer Freiheitsberaubung selbst als Gefängnisaufenthalt zu bestrafen, des Weiteren folgen die Zusatzstrafen:&lt;br /&gt;
Ein unerlaubtes Betreten eines Privatgeländes wird wie folgt bestraft:&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;mw-collapsible mw-collapsed&amp;quot; &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; colspan=&amp;quot;4&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;&#039;Hausfriedensbruch/Freiheitsberaubung&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;&#039;Schwere&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot;| &#039;&#039;&#039;Leicht&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot;| &#039;&#039;&#039;Mittel&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot;| &#039;&#039;&#039;Schwer&#039;&#039;&#039;  &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot; | Beschreibung&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | Unerlaubtes Betreten. Festsetzen einer Person ohne Grund für einen Zeitraum &amp;lt;1 Tag.&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | Unerlaubtes, gewaltsames Betreten. Festsetzen einer Person ohne Grund für einen Zeitraum &amp;lt;3 Tag.&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | -&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; sytle=&amp;quot;width:10;&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot; | Strafe&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | 1 D-Rang Strafmission oder den Sold dieser entrichten.&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | 5 Tage Gefängnis, 1 C-Rang Strafmission und 10.000 Ryô.&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | -&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;§ 15 Bedrohung&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei Bedrohungen sowohl von Zivilisten als auch Shinobi ist der Bedrohende folgendermaßen zu bestrafen:&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;mw-collapsible mw-collapsed&amp;quot; &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; colspan=&amp;quot;4&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;&#039;Zwang/Erpressung&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;&#039;Schwere&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot;| &#039;&#039;&#039;Leicht&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot;| &#039;&#039;&#039;Mittel&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot;| &#039;&#039;&#039;Schwer&#039;&#039;&#039;  &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot; | Beschreibung&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | Wird je nach dem was erzwungen wird gehandhabt. Wird eine Straftat erzwungen, so wird grundsätzlich nach Schwere der Straftat gehandelt. Grundsätzlich kommt zudem Körperverletzung hinzu.&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | Freiheitsberaubung&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | - &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; sytle=&amp;quot;width:10;&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot; | Strafe&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | Je nach Aktion, die erpresst/erzwungen wurde. Körperverletzungsdelikt wird zusätzlich auf das verhandelte Strafmaß addiert (die Härte der Körperverletzung wird ebenfalls verhandelt).&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | Je nach Aktion, die erpresst/erzwungen wurde. Körperverletzungsdelikt wird zusätzlich auf das verhandelte Strafmaß addiert (die Härte der Körperverletzung wird ebenfalls verhandelt). Mindestens 15 Tage Gefängnis.&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | - &lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;§16 Strafmündigkeit&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jeder Bürger ab 18 Jahren ist voll strafmündig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ebenso tritt volle Strafmündigkeit ein sollte der Shinobi mindestens den Rang eines Genins innehaben.&lt;br /&gt;
Akademisten unterhalb des 18. Lebensjahres werden in der Regel mit milderen Stafen rechnen können, so fern die Begehung ihrer Straftat auf ihre Unreife zurückzuführen ist, in diesem Fall wird die Strafe um eine Stufe milder ausgesprochen. &lt;br /&gt;
Jedoch kann bei schweren Vergehen ein Ausschluss aus der Akademie erfolgen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;§ 17 Wiederholungstaten/Mehrfache Begehung einer Straftat&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Falle mehrfacher Straftaten wird sich das Strafmaß aus jeder zusammen addieren. Bei Begehung von Wiederholungstaten innerhalb eines Jahres, wird das Strafmaß um eine Stufe erhöht (Leichte Körperverletzung wird zu einer mittleren Körperverletzung).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;§ 18 Straffreiheit / Milderung&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
Begeht eine Person eine Straftat, um die Begehung einer anderen Straftat einer zweiten Person zu vereiteln, wird, sofern das Mittel verhältnismäßig war, eine Straffreiheit empfohlen. Als Verhältnismäßig gilt, wenn die begangene Straftat keine höhere Schwere als die der zu vereitelnden Straftat besitzt. Ansonsten hat sich die Person entsprechend dem Straftatbestand zu behaupten, allerdings kann eine Milderung der Strafe zugesprochen werden. Hierbei wird die Strafe um eine Stufe gesenkt, außer es ist bereits eine leichte Strafe vorgesehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;§ 19 Duellierrecht&#039;&#039;&#039; (In Kooperation mit dem Bündnis entstanden)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Begeht eine Person eine Straftat gegen eine weitere Person und das Dorf hat keinen eigenes, oder nur geringes, Interesse an dem Straftatbestand, so kann die geschädigte Person den Täter zu einem öffentlichen Duell in der Arena auffordern, anstatt eine direkte Entschädigung zu erhalten. Der Täter übernimmt bei dem Kampf mögliche Behandlungskosten.&lt;br /&gt;
Bei einem solchen Kampf ist das Dorf in Kenntnis zusetzen, ansonsten macht man sich strafbar (Meldepflicht). Außerdem darf keine starke Gefährdung für die zwei Personen entstehen, ansonsten kann der Straftatbestand der Körperverletzung oder Mord/Tötung bestehen. Eine leichte bis mittlere Körperverletzung gilt bei einem solchen Kampf jedoch als straffrei.&lt;br /&gt;
Wenn das Dorf ein geringes Interesse besitzt, so greift das Gesetz der Begehung mehrerer Straftaten und beide Strafen werden durchgeführt (Duell und die des Dorfes).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Solche Tatbestände mit dem Recht auf ein Duell sind hier gelistet:&lt;br /&gt;
* jegliche Respektlosigkeit&lt;br /&gt;
* leichter Ungehorsam&lt;br /&gt;
* leichte bis mittlere Körperverletzung&lt;br /&gt;
* jeglicher Diebstahl/Raub&lt;br /&gt;
* jeglicher Hausfriedensbruch&lt;br /&gt;
* leichter Betrug&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===[[Diplomatie]]===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;i&amp;gt;Hier ist eine tabellarische Übersicht über die politischen Beziehungen zu den anderen Ninjadörfern. Für weitere Informationen zu der Art der Beziehung siehe den Begriff &amp;quot;[[Diplomatie]]&amp;quot; und deren Erklärungen, hier im Wiki.&amp;lt;/i&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Land                                          !! Verhältnis                                          !! Handelsbeziehung !!Militärische Beziehung !!Forschungsbeziehung !!Waffenstillstand                   &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Konohagakure]]                    &lt;br /&gt;
|| Frieden                    &lt;br /&gt;
|| - &lt;br /&gt;
|| - &lt;br /&gt;
|| - &lt;br /&gt;
|| x&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Sunagakure]]                                          &lt;br /&gt;
|| Frieden                                          &lt;br /&gt;
|| - &lt;br /&gt;
|| -&lt;br /&gt;
|| -&lt;br /&gt;
|| x &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Kumogakure]]                                         &lt;br /&gt;
|| Verbündet                                         &lt;br /&gt;
|| Handel von Dorf-Eigenentwicklungen&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Handel von Rohstoffen&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Handel von sonstiger Ware  &lt;br /&gt;
|| Stellen von Militär&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Gemeinsame Missionen&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ausbildung von Militär&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Stationierung von Militär im jeweils anderen Dorf&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
gemeinsame Ergründung/Erbauung neuer Stützpunkte&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Freie Ein-/Ausreise(Außer Akademisten)&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Auslieferungsabkommen  &lt;br /&gt;
|| Gemeinsame Itemforschung&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Gemeinsame Erforschung sonstiger Dinge &lt;br /&gt;
|| x &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Kiri]]                                          &lt;br /&gt;
|| Verbündet                                        &lt;br /&gt;
|| Handel von Dorf-Eigenentwicklungen&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Handel von Rohstoffen&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Handel von sonstiger Ware  &lt;br /&gt;
|| Stellen von Militär&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Gemeinsame Missionen&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ausbildung von Militär&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Stationierung von Militär im jeweils anderen Dorf&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
gemeinsame Ergründung/Erbauung neuer Stützpunkte&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Freie Ein-/Ausreise(Außer Akademisten)&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Auslieferungsabkommen  &lt;br /&gt;
|| Gemeinsame Itemforschung&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Gemeinsame Erforschung sonstiger Dinge&lt;br /&gt;
|| x&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Iwa]]                                           &lt;br /&gt;
|| Neutral                                           &lt;br /&gt;
|| - || - || - || x&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Amegakure]]                     &lt;br /&gt;
|| Neutral                     &lt;br /&gt;
|| - || - || - || x&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Otogakure]]                   &lt;br /&gt;
|| Neutral                   &lt;br /&gt;
|| - || - || - || x&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Kusagakure]]                     &lt;br /&gt;
|| Frieden                     &lt;br /&gt;
|| - || - || - || x&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Takigakure führt seit geraumer Zeit ein festes Bündnis mit den zwei Großreichen [[Kirigakure]] und [[Kumogakure]]. Sie unterhalten gemeinsam eine [http://www.narutorpg.de/Sonstiges/Wiki/index.php/Bündnisfestung_Kirigakure/Kumogakure/Takigakure Bündnisfestung], die sich im Land [[Yu no Kuni]] befindet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Frage-Sektion ==&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;mw-collapsible mw-collapsed wikitable&amp;quot; width=&amp;quot;100%&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Frage-Sektion&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
{{#widget:Iframe&lt;br /&gt;
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}}&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Navigation ==&lt;br /&gt;
{{Vorlage:Linkliste Kategorien}}&lt;br /&gt;
{{Vorlage:Linkliste Rollenspiel}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Shinishi</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.narutorpg.de/index.php?title=Politik_Takis&amp;diff=26841</id>
		<title>Politik Takis</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.narutorpg.de/index.php?title=Politik_Takis&amp;diff=26841"/>
		<updated>2016-04-09T09:55:53Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Shinishi: /* Strafgesetz */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Auf dieser Seite findet ihr die Übersicht der gültigen Gesetze in Takigakure, sowie die politischen Beziehungen zu den anderen Ninjadörfern und das bestehende Bündnis. Eine Liste der verbotenen Jutsu findet ihr außerdem [http://www.narutorpg.de/Regierung.php?Einanderesland=Taki hier]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Das Machtsystem und seine Organe===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;i&amp;gt;Hier sind die Angaben zu der politischen Führung und deren Aufbau zu finden. Auch Angaben zu dem allgemeinen Handel, Militär und Kriminalität. Zum Handel mit anderen Ninjadörfern siehe bitte weiter unten in der Rubrik [[Politik_Takis#Diplomatie|Diplomatie]].&amp;lt;/i&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Regierung&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine einzige Person lenkt scheinbar seit jeher die Geschicke des Dorfes und ist für dessen Schutz verantwortlich. Dabei wurde die Position des [[Dorfoberhaupt]]es genau so oft unterschiedlich ausgelegt, wie es unterschiedliche [[Dorfoberhaupt|Dorfoberhäupter]] gegeben hatte. Manche waren besonders streng und effizient, andere waren scheinbar freundlich aber hinter den Kulissen aufs Ergebnisorientiert, wieder andere waren sowohl öffentlich als auch im kleineren Kreisen besonders wohlwollend und freundlich. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Doch jeder dieses [[Dorfoberhaupt]] hatte zumindest eines gemeinsam: Er oder Sie war vom Rat Takigakures ernannt worden und musste zusammen mit diesem und nicht gegen diesen regieren. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der Rat selber setzte sich lange Zeit fest aus Mitglieder der vier Grüderclane und ein paar wenigen speziell erwählten Personen zusammen. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Dies wurde vor wenigen Jahren von [[Wichtige_Personen_in_Taki#Muneyaki_Gushiken|Muneyaki Gushiken]] geändert und somit muss jedes Rats Mitglied unabhängig von dessen familiärem Hintergrund ein besonderes Gewicht im dörfischen Leben und für die Bewohner [[Takigakure|Takigakure no Satos]] besitzen. Seitdem besteht der Rat aktuell nur noch aus 3 Personen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Militär&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Militär [[Takigakure|Takigakure no Satos]] besteht ausschließlich aus den Shinobi und Kunoichi des Dorfes vom Rang Genin bis Jounin. Diese haben den Ruf eher milder und freundlicher als z.B. der Bündnispartner zu sein. Dennoch sind sie straff durch organisiert und unterstehen strengen Regeln und Gesetzen. Die ungefähre Anzahl dieser Streitmacht ist schwer zu ermitteln und die Dorfführer wären dumm Zahlen zu nennen. Allerdings kann man sie zwischen 10.000 und 14.000 Shinobi eingrenzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Handel&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für ein Dorf, welches sein Überleben auch seiner Abgeschiedenheit und versteckten Lage verdankte, stellt sich Handel als besonders schwierig dar. So sieht man fast nie Händler von außerhalb im Dorf und wenn, so sind es bekannte Gesichter die das besondere Vertrauen der Dorfführung besitzen. Meistens aber liefern Händler von außerhalb ihre Waren an gesonderte Stellen um das Dorf herum, wo diese dann von in den geheimen Zugängen eingeweihten Personen - meist Shinobi - entgegen genommen und in das Dorf transportiert wird. Hier übernimmt die Dorfbevölkerung den weiteren Verkauf. Dass dies für etwas höhere Preise und eingeschränkte Warenvielfalt sorgt, ist schnell offensichtlich. Damit es der Bevölkerung nicht an dem Nötigsten fehlt wird allerdings im und um das Dorf herum indem sicheren Gebiet von der Bevölkerung vieles selber hergestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Kriminalität&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die abgeschiedene Lage und die kleine Zahl der Dorfbewohner zusammen mit der Abwesenheit Dorf fremder Personen sind einer der gründe für eine besonders geringe Kriminalität. Wenn ein jeder jeden kennt und das schon meist seit dem Kindesalter, so sind Diebstahl und dergleichen eher selten. Umso gravierender sind dafür aber die paar Straftaten, sie dennoch auftreten und fast immer sehr tiefe und persönliche Gründe haben, wenn man mal von kleinen Streichen der Dorf Jugend absieht. Diese Taten werden trotz aller Friedliebigkeit des Dorfes streng und auch hart bestraft, auch wenn Hinrichtungen sehr selten sind und nie öffentlich vollzogen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Allgemeines&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Ursprünge [[Takigakure|Takigakure no Satos]] gehen in eine Zeit zurück, die von Mythen und Sagen umwoben ist. Immer wieder tauchen vier Tier Gottheiten - ein blauer Drache, ein weißer Tiger, ein roter Vogel und eine schwarze Schildkröte - in den Geschichten in und um das Dorf herum auf. Das Dorf selber liegt auf einem hohen Bergplateu am Scheitel eines riesigen Wasserfalls und ist nur über geheime Wege zu betreten. Die abgeschiedene Lage hat für einen besonderen Hang zu Traditionen gesorgt, bietet aber auch Schutz vor Gefahren und neugierigen Augen. Wohl nur wenig andere Orte auf der Welt sind so abgeschieden wie dieses Dorf und manch einer mag sein ganzes Leben im Dorf verbringen ohne jemals etwas anderes von der Welt gesehen zu haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Takigakure und seine Bewohner&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf den ersten Blick bietet Takigakure bereits ein idyllisches Bild, welches noch durch die Art seiner Bewohner verfestigt wird. In Takigakure selbst vergisst man fast augenblicklich den Gedanken daran, dass man sich in einem Dorf einer Militärnation befindet, so friedlich und idyllisch wirkt die Umgebung und seine Bewohner. Viele Ninja in Takigakure tragen während des normalen Alltags nur Teile ihrer Ninjaausrüstung und lassen sperrige Waffen daheim, um keine angespannte Atmosphäre zu verbreiten. Stattdessen tragen sie meist nur ihr Stirnband und, wenn ihr Rang es zulässt, die Ninjaweste Takigakures. Ab und an weisen auch noch Waffen- und Shurikentaschen der Ninja auf ihre Natur hin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Viele Ninja gehen neben ihrem Ninja-Dasein außerdem noch normalen Tätigkeiten nach, sodass eine Vielzahl eigene kleine Dienstleistungen, wie Restaurants, anbieten oder diese Geschäfte zumindest offiziell führen. Dadurch entsteht zwischen den Ninja und den normalen Bewohnern Takigakures meist eine noch engere Bindung, denn so wirken die Ninja für die normale Bevölkerung nicht so weit entfernt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ansonsten gibt es in Takigakure natürlich auch eine Vielzahl normaler Menschen, die keine Ninjaausbildung genossen haben, wenngleich die Zahl kleiner ist als die Zahl an Ninja und Ninja-Anwärtern im Dorf. Diese normalen Menschen werden in Takigakure jedoch als der wichtige Teil des Dorfes respektiert, den sie auch tatsächlich darstellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Takigakure - Hinter der Fassade?====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der idyllische erste Eindruck Takigakures überdeckt jedoch einige im Hintergrund ablaufende Entwicklungen der letzten Zeiten. Denn spätestens seit dem Bluterbenkrieg hatte Takigakure einsehen müssen, dass ihr Dorf nicht unangreifbar ist. Die Entwicklung verlief erst langsam und schleichend und erst in den letzten Jahren wurden sie auch für das ungeschulte Auge leichter sichtbar:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Sicherheitsvorkehrungen wurden verschärft und die Führung Takigakures schien ihren eigenen Untergebenen nicht mehr vollständig zu trauen. Die Einheiten im Bereich Spionage und Verhör wurden deutlich gefördert und des Nachts erhascht man regelmäßig einmal einen Blick auf eine der nun zahlenmäßigen Patrouillen im Dorf. Die Reaktion der Bewohner des Dorfes auf diese Entwicklungen war zweigeteilt: Einige Bewohner verstanden die Notwendigkeit höherer Sicherheitsstandards, hatten sie doch selbst erfahren, dass Takigakure ansonsten einer Gefahr von innen und außen gegenüberstehen könnte, andererseits wünschen sich viele der Bewohner die vollständige Idylle ihres Dorfes zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Strafgesetz===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;§1 Körperverletzung&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wird einem anderen vorsätzlich körperlicher oder geistiger Schaden zugefügt, so ist mit einer Strafe zu rechnen. Das Strafmaß beläuft sich folgender Maßen:&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;mw-collapsible mw-collapsed&amp;quot; &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; colspan=&amp;quot;4&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;&#039;Körperverletzung&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;&#039;Schwere&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot;| &#039;&#039;&#039;Leicht&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot;| &#039;&#039;&#039;Mittel&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot;| &#039;&#039;&#039;Schwer&#039;&#039;&#039;  &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot; | Beschreibung&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | Zu erwartender Schaden unterhalb der ersten [[EP]]-Grenze/weniger als 5% [[BP |Blutverlust]] pro Runde/Schwacher [[psychischer Schaden]]&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | Zu erwartender Schaden unterhalb der zweiten [[EP]]-Grenze/ab 5% [[BP|Blutverlust]] pro Runde/Mittlerer [[psychischer Schaden]]&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | Zu erwartender Schaden oberhalb der zweiten [[EP]]-Grenze/ab 10% [[BP|Blutverlust]] pro Runde/Starker [[psychischer Schaden]] oder höher&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; sytle=&amp;quot;width:10;&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot; | Strafe&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | 5.000 Ryô und 1 D-Rang Strafmission&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | 10.000 Ryô, 15 Tage Gefängnis und 1 C-Rang Strafmission&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | 50.000 Ryô, 30 Tage Gefängnis und 1 B-Rang Strafmission&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Trainingskämpfe unter Aufsicht sind von der Regel ausgeschlossen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;§2 Mord/Tötung/Totschlag&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wer einen anderen vorsätzlich Tötet ohne die Einwilligung des Rates oder Vorgesetzten, muss mit einer Anklage rechnen und wird ebenfalls zum Tode verurteilt.&lt;br /&gt;
In Fällen von ausdrücklicher Notwehr wird Straffreiheit oder Strafminderung empfohlen.&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;mw-collapsible mw-collapsed&amp;quot; &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; colspan=&amp;quot;4&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;&#039;Mord&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;&#039;Schwere&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot;| &#039;&#039;&#039;Leicht&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot;| &#039;&#039;&#039;Mittel&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot;| &#039;&#039;&#039;Schwer&#039;&#039;&#039;  &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot; | Beschreibung&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | -&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | Tötung einer Person aus Fahrlässigkeit.&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | Absicht der Tötung einer Person. &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; sytle=&amp;quot;width:10;&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot; | Strafe&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | -&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | Suspendierung für 21 Tage, 2 C-Rang Strafmission nach der Suspendierung und 6 Monate Überwachung.&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | Todesstrafe oder Siegel Takigakures &amp;lt;ref name=&amp;quot;[1]&amp;quot;&amp;gt;Das Siegel wird derzeitig nicht auferlegt. Eine spätere EE wird dies wieder ermöglichen.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;§3 Hochverrat/Verrat&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wer eine Tat begeht oder plant, die gegen das Interesse des Oberhauptes, des Rates oder Takigakure no Satos steht, wie z.B. Informationen aus Takigakure no Sato ohne Erlaubnis weiter gibt oder Widerstand gegen den hohen Rat leistet, macht sich des Verrates schuldig. Über das Strafmaß entscheidet der hohe Rat von Taki.&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;mw-collapsible mw-collapsed&amp;quot; &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; colspan=&amp;quot;4&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;&#039;Landesverrat&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;&#039;Schwere&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot;| &#039;&#039;&#039;Leicht&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot;| &#039;&#039;&#039;Mittel&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot;| &#039;&#039;&#039;Schwer&#039;&#039;&#039;  &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot; | Beschreibung&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | -&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | Weitergabe von Dorfgeheimnissen in persönlichem Rahmen: z.B. Weitergabe von dorfinternen Jutsu oder Gegenständen.&lt;br /&gt;
Flucht aus dem Dorf, ohne die Absicht diesem Schaden zu wollen.&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | Flucht aus dem Dorf, Mord an einem Ratsmitglied etc.&lt;br /&gt;
Weitergabe von Dorfgeheimnissen in dorfweitem Rahmen: z.B. Weitergabe von Informationen über geheime Missionen, Tätigkeiten oder Persönlichkeiten.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; sytle=&amp;quot;width:10;&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot; | Strafe&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | -&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | 30 Tage Suspendierung, Überwachung für 6 Monate, Einschränkungen beim Erlernen von Jutsu/Fähigkeiten/Sonstiges auf A-Rang/Stufe 3 Niveau für 3 C-Rang Missionen.&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | Todesstrafe oder Siegel Takigakures &amp;lt;ref name=&amp;quot;[1]&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Versuch wird genauso wie die Tat bestraft&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;§4 Brandstiftung&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wer Gebäude, Bäume oder sonstiges Eigentum in Taki vorsätzlich in Brand steckt wird dafür zur Rechenschaft gezogen. Das Strafmaß beläuft sich folgender Maßen, außerdem muss der entstandene Sachschaden ersetzt werden:&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;mw-collapsible mw-collapsed&amp;quot; &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; colspan=&amp;quot;4&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;&#039;Brandstiftung&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;&#039;Schwere&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot;| &#039;&#039;&#039;Leicht&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot;| &#039;&#039;&#039;Mittel&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot;| &#039;&#039;&#039;Schwer&#039;&#039;&#039;  &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot; | Beschreibung&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | Schäden im Wert bis 5.000 Ryô.&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | Schäden in einem Wert ab 5.001 Ryô; In Brand setzen von dorfsymbolträchtige Insignien/Gegenstände.&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | Brandstiftung von Einrichtungen Takigakures oder im Nahen Umfeld (Entfernung &amp;lt;20m).&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; sytle=&amp;quot;width:10;&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot; | Strafe&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | Erstattung des Warenwertes/des Gegenstandes, 5.000 Ryô Strafe und 1 D-Rang Strafmission.&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | Erstattung des Warenwertes/des Gegenstandes, 25.000 Ryô Strafe, 1 C-Rang Strafmission und Überwachung bis zur Ableitung der Mission (mindestens 15 Tage) und 15 Tage Haftstrafe&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | 20 Tage Haftstrafe, 1 B-Rang Strafmission und Überwachung für den Zeitraum bis zur Absolvierung der Mission (mindestens 21 Tage).&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;§5 Sachbeschädigung&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wer mutwillig oder aus Fahrlässigkeit das Eigentum eines anderen Bürgers beschädigt oder zerstört macht sich der der Sachbeschädigung strafbar.&lt;br /&gt;
Eine Anklage wegen Sachbeschädigung kann nur vom Geschädigten selbst vorgebracht werden.&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;mw-collapsible mw-collapsed&amp;quot; &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; colspan=&amp;quot;4&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;&#039;Brandstiftung&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;&#039;Schwere&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot;| &#039;&#039;&#039;Leicht&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot;| &#039;&#039;&#039;Mittel&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot;| &#039;&#039;&#039;Schwer&#039;&#039;&#039;  &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot; | Beschreibung&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | Schäden im Wert bis 5.000 Ryô.&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | Schäden in einem Wert ab 5.001 Ryô; Zerstören/Beschädigen von dorfsymbolträchtige Insignien/Gegenstände.&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | Beschädigung von Einrichtungen Takigakures.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; sytle=&amp;quot;width:10;&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot; | Strafe&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | Erstattung des Warenwertes/des Gegenstandes, 5.000 Ryô Strafe und 1 D-Rang Strafmission.&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | Erstattung des Warenwertes/des Gegenstandes, 25.000 Ryô Strafe, 1 C-Rang Strafmission und Überwachung bis zur Ableitung der Mission (mindestens 15 Tage) und 15 Tage Haftstrafe&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | Erstattung des Warenwertes/des Gegenstandes, 30.000 Ryô Strafe, 20 Tage Haftstrafe, 1 B-Rang Strafmission und Überwachung für den Zeitraum bis zur Absolvierung der Mission (mindestens 21 Tage).&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;§6 Siegelbruch&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wer ein Siegel, welches zum Schutz, zur Geheimhaltung oder zur Aufbewahrung bricht ohne Befugnisse, macht sich des Siegelbruches schuldig.&lt;br /&gt;
Je nach Sachlage wird der Tatbestand des Verrates oder Hochverrates geprüft. Über das Strafmaß entscheidet der hohe Rat von Taki.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;§7 Belästigung&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wer eine andere Person mittels aufdringlichen, unsittlichen oder respektlosen Verhalten massiv belästigt, kann wegen Belästigung zu einer Strafmission* sowie einer Geldbuße von 3000 Ryô verurteilt werden.&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;mw-collapsible mw-collapsed&amp;quot; &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; colspan=&amp;quot;4&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;&#039;Respektlosigkeit&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;&#039;Schwere&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot;| &#039;&#039;&#039;Leicht&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot;| &#039;&#039;&#039;Mittel&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot;| &#039;&#039;&#039;Schwer&#039;&#039;&#039;  &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot; | Beschreibung&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | Eine leichte Beleidigung/abfälliger kurzer Kommentar gegenüber der Autorität Takigakures, welche nicht verteidigt wurde.&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | Eine mittlere Beleidigung (kurze Ansprache/Hasstirade) gegenüber der Autorität Takigakures, welche nicht verteidigt wurde.&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | -&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; sytle=&amp;quot;width:10;&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot; | Strafe&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | 3 Tage Gefängnis&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | 5 Tage Gefängnis und 5.000 Ryô&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | -&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;§8 Diebstahl/Raub&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wer einen Gegenstand, der einem anderen gehört, wegnimmt, versteckt oder behält macht sich des Diebstahls schuldig.&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;mw-collapsible mw-collapsed&amp;quot; &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; colspan=&amp;quot;4&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;&#039;Diebstahl / Vandalismus&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;&#039;Schwere&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot;| &#039;&#039;&#039;Leicht&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot;| &#039;&#039;&#039;Mittel&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot;| &#039;&#039;&#039;Schwer&#039;&#039;&#039;  &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot; | Beschreibung&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | Schäden im Wert bis 5.000 Ryô.&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | Schäden in einem Wert ab 5.001 Ryô.&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | Vandalismus von Einrichtungen Takigakures.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; sytle=&amp;quot;width:10;&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot; | Strafe&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | Erstattung des Warenwertes/des Gegenstandes und 5.000 Ryô Strafe&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | Erstattung des Warenwertes/des Gegenstandes, 25.000 Ryô Strafe und 10 Tage Haftstrafe.&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | 15 Tage Haftstrafe, 1 B-Rang Strafmission, Überwachung für den Zeitraum bis zur Absolvierung der Mission (mindestens 15 Tage) und 15 Tage Haftstrafe.&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;§9 Einnahme und Weitergabe von Drogen&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wer eine für ihn verbotene Substanz einnimmt oder diese an einen Unberechtigten weitergibt, macht sich strafbar und muss eine Geldbuße von 20000 Ryô zahlen.&lt;br /&gt;
Alkohol und Tabakwaren dürfen ab dem 18. Lebensjahr konsumiert werden.&lt;br /&gt;
Missbraucht man Drogen, so gilt dies ebenfalls als Gesetzesverstoß und ist zu ahnden:&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;mw-collapsible mw-collapsed&amp;quot; &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; colspan=&amp;quot;4&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;&#039;Drogenkonsum&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;&#039;Schwere&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot;| &#039;&#039;&#039;Leicht&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot;| &#039;&#039;&#039;Mittel&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot;| &#039;&#039;&#039;Schwer&#039;&#039;&#039;  &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot; | Beschreibung&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | Eigenkonsum einer leichtberauschende verboten Droge.&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | Eigenkonsum einer mittelberauschende verboten Droge, oder die Weitergabe einer leichtberauschende verbotenen Droge.&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | Eigenkonsum/Handel mit einer schwerberauschende verbotene Droge oder Handel mit einer mittelberauschende verbotene Droge.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; sytle=&amp;quot;width:10;&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot; | Strafe&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | 10.000 Ryô&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | 15 Tage Gefängnis&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | 21 Tage Gefängnis&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;§10 Anwärterstatus&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wer sich einmal als Anwärter gemeldet hat, kann diesen Status nur durch Verrat oder Straftat verlieren, ferner ist diese Person verpflichtet wie jeder Ninja auch das Dorf nicht ohne Grund (wie etwa Mission, Diplomatiereise etc.) zu verlassen, Zuwiderhandlung wird wie Verrat oder Hochverrat behandelt.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Sondergenehmigung durch Oberhaupt oder Rat heben dieses Gesetz auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;§11 Meldung einer Straftat&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wer eine Straftat meldet die tatsächlich begangen wurde oder geplant wird, wird mit einer Belohnung von 25% der Geldstrafe belohnt, sollte keine Geldstrafe auf der Verfehlung liegen so wird eine Prämie ab 5000 Ryô bezahlt bei schweren Delikten wie Hochverrat oder Mord 50000 Ryô.&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;mw-collapsible mw-collapsed&amp;quot; &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; colspan=&amp;quot;4&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;&#039;Falschaussage/Verschleierung einer Straftat&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;&#039;Schwere&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot;| &#039;&#039;&#039;Leicht&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot;| &#039;&#039;&#039;Mittel&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot;| &#039;&#039;&#039;Schwer&#039;&#039;&#039;  &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot; | Beschreibung&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | Falschaussage/Verschleierung einer leichten Straftat.&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | Falschaussage/Verschleierung einer mittleren Straftat.&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | Falschaussage/Verschleierung einer schweren Straftat. &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; sytle=&amp;quot;width:10;&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot; | Strafe&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | Strafe wie für die Verschleierte Straftat. Strafen addieren sich hierbei!&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | Strafe wie für die Verschleierte Straftat. Strafen addieren sich hierbei!&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | Strafe wie für die Verschleierte Straftat. Strafen addieren sich hierbei! &lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
In schweren Fällen kann auch von Verrat ausgegangen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;§12 Jutsu- &amp;amp; Waffeneinsatz&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Einsatz von Jutsus/Waffen geschieht unter der Verantwortung des Einsetzenden und ist erlaubt, solange keine Person sich davon belästigt, geschädigt oder gefährdet fühlt. Die Voraussetzung einer Beschwerde für eine Belästigung oder Gefährdung ist, dass die beschwerende Person den Einsatz der Jutsu oder Waffe selbst wahrgenommen hat. Wird die Anzeige wegen Belästigung angenommen, gilt folgende Verbestrafmaßung:&lt;br /&gt;
Jutsu oder Waffeneinsatz auf dem Übungsgelände sind von dieser Regel ausgenommen. Bei schwereren Verletzung oder Beschädigung (außer an Übungsgeärten/Übungspuppen) treten aber dennoch die entsprechenden Gesetze in Kraft.&amp;quot;&lt;br /&gt;
Eine Beschwerde über eine Verletzung kann nur von der verletzten Person selbst abgegeben werden.&lt;br /&gt;
Ist die verletzte Person in einem Zustand, in der für längere Zeit, keine Beschwerdeabgabe mehr zumutbar ist, so tritt § 1 in Kraft.&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;mw-collapsible mw-collapsed&amp;quot; &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; colspan=&amp;quot;4&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;&#039;Waffenhandel und Nutzung&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;&#039;Schwere&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot;| &#039;&#039;&#039;Leicht&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot;| &#039;&#039;&#039;Mittel&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot;| &#039;&#039;&#039;Schwer&#039;&#039;&#039;  &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot; | Beschreibung&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | Ein Akademist oder Zivilist trägt eine Waffe offen. &lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | Benutzung von Waffen ohne Präparierung jener Waffen zur Schadensminimierung. Ninja nutzt eine Waffe außerhalb der ausgewiesenen Übungsgebiete. Verkauf von Waffen an Personen, welche für den Besitz nicht befugt sind (einem Akademisten eine Waffe ab Genin verkaufen). &lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | Nutzung von Sprengstoffe oder Gifte.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; sytle=&amp;quot;width:10;&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot; | Strafe&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | 5.000 Ryô und 1 D-Rang Strafmission.&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | 10.000 Ryô, 5 Tage Gefängnis und 1 D-Rang Strafmission&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | 25.000 Ryô, 30 Tage Gefängnis, 2 C-Rang Strafmission und Suspendierung für 30 Tage oder die Dauer der 2 C-Rang Missionen.&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;mw-collapsible mw-collapsed&amp;quot; &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; colspan=&amp;quot;4&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;&#039;Jutsuanwendung&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;&#039;Schwere&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot;| &#039;&#039;&#039;Leicht&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot;| &#039;&#039;&#039;Mittel&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot;| &#039;&#039;&#039;Schwer&#039;&#039;&#039;  &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot; | Beschreibung&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | -&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | Wirken von Jutsu außerhalb der Trainingsgelände ohne Gefahr abwehrenden Grund.&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | Wirken von Jutsu außerhalb der Trainingsgelände ohne Gefahr abwehrenden Grund und mutwilliger Verletzung einer Person/Beschädigung von Sachen. Jutsu angewandt/entwickelt/erlernt die als verbotene Jutsu gilt, ohne Erlaubnis der Dorfleitung.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; sytle=&amp;quot;width:10;&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot; | Strafe&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | 5.000 Ryô und 1 D-Rang Strafmission.&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | 15 Tage Gefängnis, 3 C-Rang Strafmission und eine Suspendierung für die Dauer der Strafmission oder 21 Tage.&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | 30 Tage Gefängnis, 25.000 Ryô und Verhandlung über folgende Straftatbestände: Körperverletzung, Landesverrat und Vandalismus. Mögliche Degradierung des Straftäters. Suspendierung für 30 Tage bzw. 3 D-Rang Mission (innerhalb Takigakures abzuleisten, wegen möglicher Fluchtgefahr bei dem Tatverdacht).&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;§ 13 Repräsentation des Dorfes&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Dorf ist zu jeder Zeit angemessen zu repräsentieren und nach außen hin zu vertreten. Sollte man sich in einer dem Ruf des Dorfes abträglichen Art und Weise verhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;§ 14 Befehlsverweigerung&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Verweigerung eines Befehls gegenüber einer Höherrangigen bzw. grundsätzlich befehlsautorisierten Person wird folgendermaßen bestraft:&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;mw-collapsible mw-collapsed&amp;quot; &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; colspan=&amp;quot;4&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;&#039;Dem Rang unangemessenes Verhalten&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;&#039;Schwere&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot;| &#039;&#039;&#039;Leicht&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot;| &#039;&#039;&#039;Mittel&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot;| &#039;&#039;&#039;Schwer&#039;&#039;&#039;  &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot; | Beschreibung&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | Verhalten, welches die Eignung in Frage stellt, jedoch nur leichte Auswirkungen hat.&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | Verhalten, welches die Eignung in Frage stellt und mittlere Auswirkungen hat (Mission wiederholt nicht erfolgreich abgeschlossen, obwohl der Missionsrang dem des Ninja entspricht).&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | Verhalten, welches die nicht Eignung deutlich zeigt (Als Teamleiter öfters keine Führungskompetenzen aufgewiesen).&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; sytle=&amp;quot;width:10;&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot; | Strafe&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | 2 D-Rang Strafmission und eine Suspendierung für die Dauer der Missionen bzw. 10 Tage. &lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | 1 C-Rang Strafmission und eine Suspendierung für die Dauer der Missionen bzw. 21 Tage.&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | Degradierung (für Akademisten: Rauswurf aus der Akademie).&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;mw-collapsible mw-collapsed&amp;quot; &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; colspan=&amp;quot;4&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;&#039;Ungehorsam&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;&#039;Schwere&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot;| &#039;&#039;&#039;Leicht&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot;| &#039;&#039;&#039;Mittel&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot;| &#039;&#039;&#039;Schwer&#039;&#039;&#039;  &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot; | Beschreibung&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | Nicht Befolgen eines Befehls ohne Auswirkungen auf einer Mission.&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | Nicht Befolgen eines Befehls mit leichten Auswirkungen auf einer Mission, beziehungsweise es zu mittleren Personen-/Sachschäden gekommen ist.&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | Nicht Befolgen eines Befehls wodurch die Mission gescheitert ist, beziehungsweise es zu schweren Personen-/Sachschäden gekommen ist.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; sytle=&amp;quot;width:10;&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot; | Strafe&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | Reisesperre und Missionsperre ab A-Rang Missionen für eine Dauer von 3 niederrangige Missionen.&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | Reisesperre und Missionsperre ab B-Rang Missionen für eine Dauer von 3 niederrangige Missionen, sowie 15 Tage Suspendierung.&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | 30 Tage Suspendierung, Degradierung.&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;§ 15 Freiheitsberaubung/Hausfriedensbruch&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wer andere ihrer Freiheit beraubt ist mit der entsprechenden Dauer ihrer Freiheitsberaubung selbst als Gefängnisaufenthalt zu bestrafen, des Weiteren folgen die Zusatzstrafen:&lt;br /&gt;
Ein unerlaubtes Betreten eines Privatgeländes wird wie folgt bestraft:&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;mw-collapsible mw-collapsed&amp;quot; &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; colspan=&amp;quot;4&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;&#039;Hausfriedensbruch/Freiheitsberaubung&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;&#039;Schwere&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot;| &#039;&#039;&#039;Leicht&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot;| &#039;&#039;&#039;Mittel&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot;| &#039;&#039;&#039;Schwer&#039;&#039;&#039;  &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot; | Beschreibung&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | Unerlaubtes Betreten. Festsetzen einer Person ohne Grund für einen Zeitraum &amp;lt;1 Tag.&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | Unerlaubtes, gewaltsames Betreten. Festsetzen einer Person ohne Grund für einen Zeitraum &amp;lt;3 Tag.&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | Unerlaubtes Betreten von Einrichtungen des Dorfes. Festsetzen einer Person ohne Grund für einen Zeitraum &amp;lt;7 Tag.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; sytle=&amp;quot;width:10;&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot; | Strafe&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | 1 D-Rang Strafmission oder den Sold dieser entrichten.&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | 5 Tage Gefängnis, 1 C-Rang Strafmission und 10.000 Ryô.&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | 20 Tage Gefängnis, 1 C-Rang Strafmission, 20.000 Ryô und eine Untersuchung des Tatbestandes &amp;quot;Landesverrat&amp;quot;.&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;§ 16 Bedrohung&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei Bedrohungen sowohl von Zivilisten als auch Shinobi ist der Bedrohende folgendermaßen zu bestrafen:&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;mw-collapsible mw-collapsed&amp;quot; &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; colspan=&amp;quot;4&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;&#039;Zwang/Erpressung&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot; | &#039;&#039;&#039;Schwere&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot;| &#039;&#039;&#039;Leicht&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot;| &#039;&#039;&#039;Mittel&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot;| &#039;&#039;&#039;Schwer&#039;&#039;&#039;  &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot; | Beschreibung&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | Wird je nach dem was erzwungen wird gehandhabt. Wird eine Straftat erzwungen, so wird grundsätzlich nach Schwere der Straftat gehandelt. Grundsätzlich kommt zudem Körperverletzung hinzu.&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | Freiheitsberaubung&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | - &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; sytle=&amp;quot;width:10;&amp;quot; align =&amp;quot;center&amp;quot; | Strafe&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | Je nach Aktion, die erpresst/erzwungen wurde. Körperverletzungsdelikt wird zusätzlich auf das verhandelte Strafmaß addiert (die Härte der Körperverletzung wird ebenfalls verhandelt).&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | Je nach Aktion, die erpresst/erzwungen wurde. Körperverletzungsdelikt wird zusätzlich auf das verhandelte Strafmaß addiert (die Härte der Körperverletzung wird ebenfalls verhandelt). Mindestens 15 Tage Gefängnis.&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot;  style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot; | - &lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;§17 Strafmündigkeit&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jeder Bürger ab 18 Jahren ist voll strafmündig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ebenso tritt volle Strafmündigkeit ein sollte der Shinobi mindestens den Rang eines Genins innehaben.&lt;br /&gt;
Akademisten unterhalb des 18. Lebensjahres werden in der Regel mit milderen Stafen rechnen können, jedoch kann bei schweren Vergehen ein Ausschluss aus der Akademie erfolgen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;§ 18 Wiederholungstaten/Mehrfache Begehung einer Straftat&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Falle mehrfacher Straftaten wird sich das Strafmaß aus jeder zusammen addieren. Bei Begehung von Wiederholungstaten innerhalb eines Jahres, wird das Strafmaß um eine Stufe erhöht (Leichte Körperverletzung wird zu einer mittleren Körperverletzung).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;§ 19 Straffreiheit / Milderung&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
Begeht eine Person eine Straftat, um die Begehung einer anderen Straftat einer zweiten Person zu vereiteln, wird, sofern das Mittel verhältnismäßig war, eine Straffreiheit empfohlen. Ansonsten hat sich die Person entsprechend dem Straftatbestand zu behaupten, allerdings kann eine Milderung der Strafe zugesprochen werden. Hierbei wird die Strafe um eine Stufe gesenkt, außer es ist bereits eine leichte Strafe vorgesehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;§ 20 Duellierrecht&#039;&#039;&#039; (In Kooperation mit dem Bündnis entstanden)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Begeht eine Person eine Straftat gegen eine weitere Person und das Dorf hat keinen eigenes, oder nur geringes, Interesse an dem Straftatbestand, so kann die geschädigte Person den Täter zu einem öffentlichen Duell in der Arena auffordern, anstatt eine direkte Entschädigung zu erhalten. Der Täter übernimmt bei dem Kampf mögliche Behandlungskosten.&lt;br /&gt;
Bei einem solchen Kampf ist das Dorf in Kenntnis zusetzen, ansonsten macht man sich strafbar (Meldepflicht). Außerdem darf keine starke Gefährdung für die zwei Personen entstehen, ansonsten kann der Straftatbestand der Körperverletzung oder Mord/Tötung bestehen. Eine leichte bis mittlere Körperverletzung gilt bei einem solchen Kampf jedoch als straffrei.&lt;br /&gt;
Wenn das Dorf ein geringes Interesse besitzt, so greift das Gesetz der Begehung mehrerer Straftaten und beide Strafen werden durchgeführt (Duell und die des Dorfes).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Solche Tatbestände mit dem Recht auf ein Duell sind hier gelistet:&lt;br /&gt;
* jegliche Respektlosigkeit&lt;br /&gt;
* leichter Ungehorsam&lt;br /&gt;
* leichte bis mittlere Körperverletzung&lt;br /&gt;
* jeglicher Diebstahl/Raub&lt;br /&gt;
* jeglicher Hausfriedensbruch&lt;br /&gt;
* leichter Betrug&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===[[Diplomatie]]===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;i&amp;gt;Hier ist eine tabellarische Übersicht über die politischen Beziehungen zu den anderen Ninjadörfern. Für weitere Informationen zu der Art der Beziehung siehe den Begriff &amp;quot;[[Diplomatie]]&amp;quot; und deren Erklärungen, hier im Wiki.&amp;lt;/i&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Land                                          !! Verhältnis                                          !! Handelsbeziehung !!Militärische Beziehung !!Forschungsbeziehung !!Waffenstillstand                   &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Konohagakure]]                    &lt;br /&gt;
|| Frieden                    &lt;br /&gt;
|| - &lt;br /&gt;
|| - &lt;br /&gt;
|| - &lt;br /&gt;
|| x&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Sunagakure]]                                          &lt;br /&gt;
|| Frieden                                          &lt;br /&gt;
|| - &lt;br /&gt;
|| -&lt;br /&gt;
|| -&lt;br /&gt;
|| x &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Kumogakure]]                                         &lt;br /&gt;
|| Verbündet                                         &lt;br /&gt;
|| Handel von Dorf-Eigenentwicklungen&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Handel von Rohstoffen&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Handel von sonstiger Ware  &lt;br /&gt;
|| Stellen von Militär&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Gemeinsame Missionen&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ausbildung von Militär&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Stationierung von Militär im jeweils anderen Dorf&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
gemeinsame Ergründung/Erbauung neuer Stützpunkte&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Freie Ein-/Ausreise(Außer Akademisten)&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Auslieferungsabkommen  &lt;br /&gt;
|| Gemeinsame Itemforschung&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Gemeinsame Erforschung sonstiger Dinge &lt;br /&gt;
|| x &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Kiri]]                                          &lt;br /&gt;
|| Verbündet                                        &lt;br /&gt;
|| Handel von Dorf-Eigenentwicklungen&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Handel von Rohstoffen&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Handel von sonstiger Ware  &lt;br /&gt;
|| Stellen von Militär&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Gemeinsame Missionen&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ausbildung von Militär&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Stationierung von Militär im jeweils anderen Dorf&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
gemeinsame Ergründung/Erbauung neuer Stützpunkte&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Freie Ein-/Ausreise(Außer Akademisten)&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Auslieferungsabkommen  &lt;br /&gt;
|| Gemeinsame Itemforschung&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Gemeinsame Erforschung sonstiger Dinge&lt;br /&gt;
|| x&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Iwa]]                                           &lt;br /&gt;
|| Neutral                                           &lt;br /&gt;
|| - || - || - || x&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Amegakure]]                     &lt;br /&gt;
|| Neutral                     &lt;br /&gt;
|| - || - || - || x&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Otogakure]]                   &lt;br /&gt;
|| Neutral                   &lt;br /&gt;
|| - || - || - || x&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Kusagakure]]                     &lt;br /&gt;
|| Frieden                     &lt;br /&gt;
|| - || - || - || x&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Takigakure führt seit geraumer Zeit ein festes Bündnis mit den zwei Großreichen [[Kirigakure]] und [[Kumogakure]]. Sie unterhalten gemeinsam eine [http://www.narutorpg.de/Sonstiges/Wiki/index.php/Bündnisfestung_Kirigakure/Kumogakure/Takigakure Bündnisfestung], die sich im Land [[Yu no Kuni]] befindet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Frage-Sektion ==&lt;br /&gt;
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== Navigation ==&lt;br /&gt;
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		<author><name>Shinishi</name></author>
	</entry>
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		<id>https://wiki.narutorpg.de/index.php?title=Geschichte_von_Taki&amp;diff=25699</id>
		<title>Geschichte von Taki</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.narutorpg.de/index.php?title=Geschichte_von_Taki&amp;diff=25699"/>
		<updated>2016-03-20T09:32:06Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Shinishi: /* Beginn der Kudo-Dynastie - 89 Jahre nach Ende des Bluterbenkrieges */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Auf dieser Seite findet ihr eine Übersicht über die Geschichte des Dorfes [[Takigakure]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Seit Entstehung von [[Takigakure]]==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Sengoku Jidai===&lt;br /&gt;
Am Anfang der Geschichtschreiber [[Takigakure]]s steht Sengoku Jidai, die Zeit der streitenden Reiche. Nachdem die Kunst des Ninjutsu zur Blüte seiner Macht aufgestiegen war, durchstriffen zahllose [[Clan]]s die Lande, ein jeder mit seinen eigenen Fähigkeiten und Ansichten über die Welt. Sie waren [[Söldner]], die von den Ländern bezahlt wurden und alle bisher gekannten Waffen und Armeen überflüssig machten. Diese Kraft, die vielen zunächst wie ein Segen erschien, wurde schnell zu einem Fluch, als sich angeblich selbst der Himmel in blutiges Rot, aufgrund der endlosen Schlachten, färbte, die auf der Erde ausgetragen wurden. Als sich die zwei mächtigsten [[Clan]]s im Reich des Feuers zusammenschlossen und [[Konohagakure]] gründeten, geschah ein Umdenken in vielen Ninja[[clan]]s, die diesem Beispiel folgten. Es war deutlich geworden, dass es keinen Sinn mehr ergab nur dem eigenen Clan Treue zu schwören: Um zu bestehen brauchte es Bündnisse mit anderen Gruppierungen. Je stärker die zu schmiedende Allianz, umso mehr Macht für die Beteiligten.&amp;lt;br /&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Gründung des Dorfes - 85 Jahre vor Ende des Bluterbenkrieges===&lt;br /&gt;
In diesen Jahren versammelten sich vier der örtlichen Ninjaclans an dem Baum, den wir heute [[Aufbau_von_Taki#Der_Taki-Baum|Taki-Baum]] nennen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Gesellschaft_in_Taki#Kagetoya|Kagetoya]] (Krieger), die [[Gesellschaft_in_Taki#Shiazu|Shiazu]] (Strategen), die [[Gesellschaft_in_Taki#Fuyou|Fuyou]] (Heilung) und die [[Gesellschaft_in_Taki#Nanaya|Nanaya]] (Tarnung).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie schlossen einen Pakt und schworen untereinander Treue an diesem Baum, der zu dieser Zeit noch ein gewöhnlicher war und erst Jahrzehnte später zu wahrer Berühmtheit gelangen sollte. Entgegen häufiger Annahmen wurde [[Takigakure]] auf Vorschlag der [[Gesellschaft_in_Taki#Fuyou|Fuyou]] und Nanaya hin als Demokratie gegründet, da sich die verfeindeten [[Clan]]s der [[Gesellschaft_in_Taki#Kagetoya|Kagetoya]] und [[Gesellschaft_in_Taki#Shiazu|Shiazu]] auf keinen Anführer einigen konnten. [[Takigakure]] wurde vom Ältestenrat geführt, welcher aus den Anführern der jeweiligen [[Clan]]s bestand und hatte zu Beginn mit vielen Schwierigkeiten zu kämpfen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch die schier endlose Bedrohung und zahlreiche Überfälle entwickelte [[Takigakure]] bereits sehr früh fähige Verteidigungsmechanismen und Finten, mit denen sie selbst übermächtige Feinde erfolgreich abwehren konnten. Niemals gelang es einem Feind Fuß in [[Takigakure]] zu fassen und der Frieden im verborgenen Dorf machte den Rat der Ältesten leichtsinnig und überheblich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Der Fall Kakuzu und Kagetoya-Dynastie - 65 Jahre vor Ende des Bluterbenkrieges===&lt;br /&gt;
Der Fall Kakuzu sorgte für besonderes Aufsehen im Dorf und beeinflusste es bis heute. Nachdem der Jounin [[Geschichte_von_Taki#Kakuzu|Kakuzu]] bei einem Auftrag scheiterte, der die Ermordung des ersten [[Wichtige_Personen_in_Konoha#Hokage|Hokage]]s im Sinn hatte, mit dem [[Takigakure]] im Krieg war, erfuhr er bei seiner Rückkehr eine starke Ignoranz und Ablehnung. Er wurde mit Strafen belegt, denen er sich mit unerwarteter Gewalt erfolgreich widersetzen konnte. Bei seiner Flucht kam der gesamte Ältestenrat ums Leben, was für große Debatten in den Clans sorgte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als [[Geschichte_von_Taki#Ieyasu_Kagetoya|Ieyasu Kagetoya]] sich zum neuen Oberhaupt erklärte, gab es niemanden der ihm zu widersprechen wagte. Mittlerweile hatten sich weitere [[Clan]]s in [[Takigakure]] angesiedelt und viele von ihnen hielten den mächtigen [[Gesellschaft_in_Taki#Kagetoya|Kagetoya]] die Treue, sodass jeder Widerspruch in einem Bürgerkrieg hätte enden können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Der Aufstand und Shiazu-Dynastie - 28 Jahre vor Ende des Bluterbenkrieges===&lt;br /&gt;
Viele Jahrzehnte lang herrschte in [[Takigakure]] eine angespannte Stimmung, doch keine Seite wagte es diesen trügerischen und wackeligen Frieden zu brechen. Das Dorf hatte viele Fortschritte gemacht. Es gelang ihm seine Macht auszubauen und von Taki als offizielles Ninjadorf anerkannt zu werden. Seine Ninja sicherten nun nichtmehr einzig das Dorf, sondern das gesamte Land stand unter dem Schutz und der Verwaltung der Ninja aus [[Takigakure]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dennoch folgte das unvermeidliche erneut aus einer im Leichtsinn geborenen Handlung heraus: Als [[Geschichte_von_Taki#Ieyasu_Kagetoya|Ieyasu Kagetoya]] sich in einer Schlacht dazu entschied eine Kompanie seiner Shinobi für den Sieg zu opfern, musste er die Folgen seiner Handlung am eigenen Leib spüren. Die Kompanie unter Führung von Kenshin [[Gesellschaft_in_Taki#Fuyou|Fuyou]] schaffte es entgegen aller Wahrscheinlichkeiten nicht nur zu überleben, sondern die gesamte Schlacht beinahe im Alleingang zu entscheiden. Als sie anschließend zurückkehrten, wandten sie sich offen gegen die Ninja, welche sie im Stich und zum Sterben zurückgelassen hatten. Die [[Gesellschaft_in_Taki#Shiazu|Shiazu]], welche wohl nur auf eine solche Gelegenheit gewartet hatten, schlossen sich mit den [[Gesellschaft_in_Taki#Fuyou|Fuyou]] zusammen, was letztlich auf den Tod Kagetoyas und dem Ende seiner Dynastie noch auf diesem Schlachtfeld hinauslief.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Daheim in [[Takigakure]] wurde [[Geschichte_von_Taki#Shingen_Shiazu|Shingen Shiazu]] als neues [[Dorfoberhaupt]] etabliert, mit großer Unterstützung der [[Gesellschaft_in_Taki#Fuyou|Fuyou]] und einiger jüngerer [[Clan]]s, welche sich im Laufe der Jahre um die [[Gesellschaft_in_Taki#Shiazu|Shiazu]] und [[Gesellschaft_in_Taki#Fuyou|Fuyou]] geschart hatten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unter den [[Gesellschaft_in_Taki#Shiazu|Shiazu]] änderte sich nach Aussen hin wenig, da sie an den Pfaden der [[Gesellschaft_in_Taki#Kagetoya|Kagetoya]] festhielten und diese trotz des Zwischenfalls nicht als Verräter deklarierten. Dennoch war dies das offizielle Ende des [[Clan]]s, denn während die Kagetoya mehr und mehr Verbündete in [[Takigakure]] verloren schwand auch der [[Clan]], bis sich im folgenden Bluterbenkrieg ihre Spuren komplett verloren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===[[Takigakure]] im Bluterbenkrieg===&lt;br /&gt;
Während des Bluterbenkrieges erlebten viele Einwohner und Ninja eine Schockphase, die selbst nach dem Ende des Krieges noch viele Jahrzehnte lang anhalten sollte. Sie erkannten, dass ihre Sicherheit nicht von selbst gegeben war. Obwohl es den Ninja gelang jeden Eindringling vom Dorf fern zu halten, hatte das Dorf viele Verluste und Tragödien zu beklagen, viele die heimkehrten waren nicht mehr dieselben wie vorher und erzählten erschreckende Geschichten über all die Bluterbler gegen die sie hatten kämpfen müssen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Folgen des Krieges und Ashura-Dynastie - Monate nach Ende des Bluterbenkrieges===&lt;br /&gt;
Wenige Monate nach Ende des Krieges musste auch [[Geschichte_von_Taki#Shingen_Shiazu|Shingen Shiazu]] zurücktreten, der sich in einer der letzten großen Schlachten schwere Verbrennungen zugezogen hatte. Zur Überraschung vieler ernannte er [[Geschichte_von_Taki#Mifune_Ashura|Mifune Ashura]] zu seinem Nachfolger, nachdem dieser sich in zahlreichen Schlachten hervorgetan hatte. Damit war er der erste Anführer [[Takigakure]]s der aus keiner der vier [[Gesellschaft_in_Taki#Die_Gr.C3.BCnderclans|Gründerfamilien]] stammte, deren Population sich im Krieg ohnehin deutlich reduziert hatte. Der Ältestenrat wurde neu geordnet, sodass auch Mitglieder der niederen [[Clan]]s Zugang zu diesem hatten, was die Machtstellung der [[Gesellschaft_in_Taki#Die_Gr.C3.BCnderclans|Gründerfamilien]] endgültig brechen sollte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem sich die Defensive als besonderes Markenzeichen der Shinobi aus [[Takigakure]] etabliert hatte, begann [[Geschichte_von_Taki#Mifune_Ashura|Mifune]] eben dieses noch auszubauen. Die alten Verteidigungsanlagen wurden verstärkt und Sicherheitskontrollen für Aus- und Einwanderer verschärft. Waffen wurden entwickelt und verbessert, während den Einwohnern die Gefahr der Aussenwelt eingeprägt wurde, der die heimische Sicherheit des Dorfes gegenüberstand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Takigakure]] begann sich für einen Krieg zu rüsten, der nicht kommen sollte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Zeit des Friedens und Musou-Dynastie - 42 Jahre nach Ende des Bluterbenkrieges===&lt;br /&gt;
Nach einem friedlichen, wenn auch überraschendem, Tod  [[Geschichte_von_Taki#Mifune_Ashura|Mifunes]], wurde [[Geschichte_von_Taki#Kessen_Musou|Kessen Musou]] vom Ältestenrat zu dessen Nachfolger ernannt. Während [[Takigakure]] sich in der Ashura-Dynastie mehr um die Sicherung seiner Position kümmerte, brach man in der Musou-Dynastie überraschenderweise damit. Potential von Aussen wurden willkommen geheißen und gefördert, während die Ninja-Akademie an gegenwärtige Standards angepasst wurde. In dieser Zeit stießen viele [[Clan]]s und Familien nach [[Takigakure]], die auch für dessen Entwicklung wichtig sind, wie die Familie der [[Wichtige_Personen_in_Taki#Shinishi_Kudo|Kudo]] oder die der [[Gesellschaft_in_Taki#Atsumichi|Atsumichi]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Ära des Friedens hatte [[Takigakure]] erfasst und viele Ninja wuchsen in dem Bewusstsein auf diesen Frieden erhalten zu wollen. Konflikte waren selten und wurden zumeist gerecht gelöst. Von einigen wurde diese Zeit als wahres Paradies empfunden, andere verurteilten den Leichtsinn mit welchem die Ninja hierdurch behaftet wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Militarisierung und Eigen-Dynastie - 80 Jahre nach Ende des Bluterbenkrieges===&lt;br /&gt;
Als die Musou-Dynastie mit dem Tod [[Geschichte_von_Taki#Kessen_Musou|Kessens]] während einer geheimen Mission endete, gab es große Bestürzung im Dorf als der Ältestenrat zur Überraschung vieler eine Frau namens [[Wichtige_Personen_in_Taki#|Jinkou Eigen]] zum neuen Oberhaupt ernannte. Abgesehen davon dass sie eine Frau war, war sie auch eine Ausländerin ohne feste Wurzeln in [[Takigakure]], was bei vielen Misstrauen erregte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Eigen-Dynastie wurde großer Wert auf innere Sicherheit gelegt. Die Schutzmaßnahmen innerhalb und ausserhalb des Dorfes wurden ebenso verstärkt, wie deutlicher spürbar gemacht. Viele Systeme wurden bürokratisiert und auf Effizienz getrimmt, während die &#039;Shineitai&#039;, die mehrere Dutzend starke Leibgarde des Oberhauptes, etabliert wurde. Es gab das erklärte Ziel aus [[Takigakure]] ein Dorf werden zu lassen, welches sich vor den Großreichen nicht weiter würde verbergen müssen. Aussen wurden Bündnisse geschmiedet, Innen wurden Gesetze erlassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu dieser Zeit traten auch die sogenannten &amp;quot;[[Söldner]]&amp;quot; das erste Mal an das Licht der Öffentlichkeit. Menschen ohne Chakra probten mit Schusswaffen den Aufstand gegenüber den mittlerweile etablierten Ninja.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Söldner-Ära===&lt;br /&gt;
Nach den militärisch geprägten Jahren [[Wichtige_Personen_in_Taki#|Jinkous]], hatte die [[Wichtige_Personen_in_Taki#Ehemalige_Dorfoberhäupter|Gushiken]]-Ära das erste Mal seit dem Bluterbenkrieg wieder mit einer größeren Bedrohung zu tun: Den Söldnern.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Doch anders als in anderen Ländern und Dörfer gab es in [[Taki no Kuni]] nur wenig Aktivitäten dieser und die im Vergleich geringe Anzahl der Söldner bereitete den vereinte Kräften der Landesfürsten und des Ninjadorfes kaum Probleme.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Da [[Takigakure]] ohnehin keine Gefahr durch die Söldner für das einzige wirklich versteckte Dorf sah, zogen sie daher nicht aktiv in den Kampf gegen diese, sondern verteidigten lediglich das Land gegen die wenigen einfallenden Truppen, welche die Städte bedrohten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Beginn der Gushiken-Dynastie - 85 Jahre nach Ende des Bluterbenkrieges===&lt;br /&gt;
Die Änderungen während der Eigen-Dynastie sorgten für größeren Widerstand bei den traditionelleren Clans des Dorfes als erwartet, weshalb unter internem Druck der Ältestenrat dazu gezwungen wurde Eigen um den Rücktritt zu bitten. Als [[Wichtige_Personen_in_Taki#Ehemalige_Dorfoberhäupter|Muneyaki Gushiken]] die Führung des Dorfes übernahm, waren viele erleichtert wieder einen &#039;wahren Taki-Ninja&#039; an der Spitze zu sehen.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit [[Wichtige_Personen_in_Taki#Ehemalige_Dorfoberhäupter|Muneyaki Gushiken]] als neuer Führung des Dorfes ging eine Welle der Erleichterung durch die Reihen der Bewohner des Dorfes, ein Anführer geboren in [[Takigakure]] selbst und bereits mit 9 Jahren Absolvent der Akademie. Allerdings blieb ein plötzlicher Umschwung der Politik wieder der Erwartungen aus.&amp;lt;br&amp;gt;[[Wichtige_Personen_in_Taki#Ehemalige_Dorfoberhäupter|Muneyaki]] zeigte sich viel mehr als zurückhaltend und vorsichtiger Ninja. Selbst einige Monate nach seiner Einsetzung herrschte eine Stille im Zusammenhang mit seiner Politik. Als [[Wichtige_Personen_in_Taki#Ehemalige_Dorfoberhäupter|Muneyaki]] dann sogar plötzlich für eine Weile lang verschwand fürchteten sowohl der Ältestenrat, als auch die Bewohner [[Takigakure]]s, dass die Auswahl ein Fehler gewesen war und sie ihren Anführer nie wiedersehen würden. Doch [[Wichtige_Personen_in_Taki#Ehemalige_Dorfoberhäupter|Muneyaki]] erschien wider Erwarten wieder an den Toren [[Takigakure]]s, als wäre nichts gewesen, um sich seinen Aufgaben als [[Dorfoberhaupt]] des Dorfes zu stellen. Erst einige Wochen nach seiner Rückkehr enthüllte [[Wichtige_Personen_in_Taki#Ehemalige_Dorfoberhäupter|Muneyaki]] die Intention hinter seinem Verschwinden.&lt;br /&gt;
Er hat die [[Geschichte_von_Taki#Die_W.C3.A4chter_Takigakure|legendären Wächter]] aus den vergessenen Geschichten Takis erforscht und als Zeichen der Wertschätzung den Titel des Dorfoberhauptes des Dorfes  in den [[Geschichte_von_Taki#Der_gelbe_Drache|gelben Drachen]] ernannt.&lt;br /&gt;
Er änderte außerdem die Tradition, dass der Rat Takigakures von den vier [[Gesellschaft_in_Taki#Die_Gr.C3.BCnderclans|Gründerfamilien]] speziell ausgewählt wurde und legte fest, dass die Ratsmitglieder unabhängig von ihrem Familiennamen ausgewählt wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Post-Söldner-Ära===&lt;br /&gt;
Da die [[Söldner]]-Ära keinen großartigen Einfluss auf [[Takigakure]] hatte, verlief das Leben im Dorf nach dem Sieg über diese nicht anders ab als zuvor.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Es gab, da man sich nicht großartig mit den [[Söldner]]n beschäftigt hatte, anders als in anderen Ländern, keine großen technologischen Fortschritte, noch war man auf diese im recht traditionellen Land erpicht.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Es gab jedoch erste stärkere diplomatische Berührungen mit den Dörfern [[Kirigakure]] und [[Kumogakure]].&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Diese waren auf die diplomatischen Beziehungen des ehemaligen Dorfoberhaupts [[Wichtige_Personen_in_Taki#Dorfoberhaupt|Eigen Jinkou]] zu [[Kirigakure]] zurückzuführen, die ursprünglich aus dem Dorf stammte. Über jene Beziehung kamen sie dann auch in Berührung mit [[Kumogakure]], welche schon immer recht eng mit [[Kirigakure]] verbunden waren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Dreier-Bündnis-Ära===&lt;br /&gt;
Das Dreier-Bündnis [[Kirigakure]]-[[Kumogakure]]-[[Takigakure]] hat seine Wurzeln bis in den Bluterbenkrieg geschlagen. Damals entstand der erste Kontakt aller drei Länder miteinander. Auch wenn dieser Kontakt eher negativer Natur gegenüber [[Takigakure]] war, so festigte es die Bindung der beiden anderen Bündnispartner.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Dieses Verhältnis schob sich jedoch ins positive als [[Wichtige_Personen_in_Taki#Eigen_Jinkou|Eigen Jinkou]] Dorfführer wurde, da Eigens Heimatdorf [[Kirigakure]] gewesen war pflegte sie in dieser neuen Position eine recht umsichtige Politik, welche den Grundstein für das künftige Bündnis legte.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Zur freundschaftlichen Annäherung begrüßte [[Takigakure]] bald eine kleine Delegation [[Kirigakure]]-Ninja im Dorf, deren Besuch überraschend gut ausging.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Anschläge während des [[Chuuninexamen]]s in [[Kumogakure]] festigte ebenfalls diese Beziehung, da [[Takigakure]] ihren neuen Freunden [[Kirigakure]] und somit auch [[Kumogakure]] bei der Beseitigung der Schäden half.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Nach der Eroberung einer [[Söldner]]festung seitens [[Kirigakure]] wurde diese zum gemeinsamen Besitz der drei Dörfer erklärt und die Bündnisfestung erschaffen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die letzte Festigung des Bündnisses wurde durch die Katastrophenhilfe während Unwetters erzielt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Beginn der [[Wichtige_Personen_in_Taki#Shinishi_Kudo|Kudo]]-Dynastie - 89 Jahre nach Ende des Bluterbenkrieges===&lt;br /&gt;
Nachdem, [[Geschichte_von_Taki#Nobu_Gushiken|Nobu Guskihen]], der Bruder [[Wichtige_Personen_in_Taki#Ehemalige_Dorfoberhäupter|Muneyaki Gushikens]], diesen auf dem Weg zu einer wohl wichtigen Besprechung abfangen und entführen konnte, trat die Spezialeinheit Takigakures in Aktion, unter anderem auch [[Wichtige_Personen_in_Taki#Shinishi_Kudo|Shinishi Kudo]].&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Wichtige_Personen_in_Taki#Shinishi_Kudo|Shinishi Kudo]] gelang es als einziger, den [[Wichtige_Personen_in_Taki#Ehemalige_Dorfoberhäupter|gelben Drachen]] und seinen Bruder in einer Höhle zu finden und zu erreichen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Nobu unterlag dem Kudo und wurde von ihm erledigt.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Gerüchten zufolge soll [[Geschichte_von_Taki#Nobu_Gushiken|Nobu]] jedoch Sicherheitsvorkehrungen geplant haben, welche besagte Höhle nach seinem Tod zum Einsturz brachte.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Offiziellen Aussagen zufolge, gelang es Kudo, das [[Dorfoberhaupt]] aus der misslichen Lage der einstürzenden Höhle zu befreien, schaffte es jedoch selbst nicht mehr heraus. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Wichtige_Personen_in_Taki#Shinishi_Kudo|Shinishi Kudo]] galt eine Zeit lang als verstorben, ehe er wohlauf zurückkam und wegen seiner heldenhaften Taten, der Rettung des alten Dorfoberhauptes, sowie dem Ausschalten des Verräters selbst zum [[Dorfoberhaupt]] ernannt wurde, da [[Wichtige_Personen_in_Taki#Ehemalige_Dorfoberhäupter|Muneyaki Gushiken]] von diesem Amt zurücktrat.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der junge [[Gesellschaft_in_Taki#Kudo|Kudo]] brachte gleich frischen Wind in des recht traditionelle Takigakure, durch die Umbenennung des Dorfoberhaupt-Titels vom gelben zum goldenen Drachen, sowie dem Bau eines neuen [[Aufbau_von_Taki#Ninjasitz.2Fgoldene_Drachenstatue|Ninjasitzes]], der eben jenes Wesen repräsentieren sollte.&lt;br /&gt;
Außerdem änderte er den Namen und das Auftreten der gesamten, von [[Wichtige_Personen_in_Taki#|Jinkou Eigen]] eingeführten, Shinetai-Einheit und machte aus ihnen eine auf ihn selbst zugeschnittene Wache, nämlich der [[Einheiten_Takigakures#Roiyarug.C4.81do_.28K.C3.B6nigliche_Wache.29|Roiyarugādo]].&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Jedoch hatte [[Wichtige_Personen_in_Taki#Shinishi_Kudo|Shinishi Kudo]] mit seiner Ernennung zum neuen [[Dorfoberhaupt]] gleichzeitig etwas geerbt, was den jungen Shinobi auf die Probe stellen sollte. Der [[Taki_no_Kuni#Jashin_Sekte|Jashin-Kult]], der zuvor in Takigakure schon Unheil angerichtet hatte war stärker geworden und schaffte es [[Takigakure]] als Dorf einige Seitenhiebe zu verpassen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Bald darauf sollte ein Krieg in [[Taki no Kuni]] ausbrechen, in dem die beiden Seiten ihre Kräfte maßen und [[Wichtige_Personen_in_Taki#Shinishi_Kudo|der goldene Drache]] seine Stärke und Führungsqualitäten beweisen musste.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Das Lied des gelben Drachen=&lt;br /&gt;
Zwischen den Reihen voller Bücher und Schriftrollen in der Bibliothek [[Takigakure]]s, die oft von großen Personen der Vergangenheit, wichtigen Ereignissen oder Techniken sowie Lehre handeln, findet der Suchende bis weilen ein kleineres unscheinbares Buch.&lt;br /&gt;
Nur selten wurde das Buch in den letzten Jahren aus der Umarmung seiner größeren Brüder und Schwestern gerissen, um seinen Inhalt dem Suchenden zu offenbaren. Es war in Vergessenheit geraten und gelegentlich, wenn es aus dem langen Schlaf eines von Staub bedeckten Buches für einen Moment, welcher für ein Buch alles zwischen einer Sekunde und einem Jahrhundert sein kann, aufwachte, erinnerte es sich sehnsüchtig daran wie es gewesen war, als noch kleine Kinderfinger es jeden Tag hervorgeholt und die dazugehörigen hohen Stimmen erfreut und laut aus ihm hervor gelesen hatten.&lt;br /&gt;
Es war abgenutzt ja, aber das stimmte das Buch nicht traurig sondern machte es eher stolz. Die güldene Farbe, mit der sein Schaffer einst den Umschlag beschrieben hatte, hatte ihm eh nie wirklich gefallen und der Zustand sprach in seinen Augen für all die Liebe und Anerkennung, die ihm einst zugekommen war. Und schließlich hatte die Geschichte, mit deren Schutz und Überlieferung es beauftragt worden war, alles Recht auf derartige Zuwendung.&lt;br /&gt;
Ja das Buch war stolz auf sich selber und wusste, dass es nur lange genug warten müsste, bis es aus seinem Schlaf aufgeweckt werden und seine Geschichte erneut offenbaren würde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Irgendwann kam dieser Tag und an diesem Tag fand die Sage des [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|gelben Drachens]] und der Götter wieder Einzug in die Köpfe der Menschen. Wie so oft bei Sagen weiß niemand zu sagen, wie viel wahr und wie viel hinzugedichtet worden war. Aber dies, so wusste das Buch, war nicht die Aufgabe einer Sage.&lt;br /&gt;
Eine Sage muss die Herzen der Menschen erfreuen, sie mit Hoffnung erfüllen und zum Träumen anregen. Eine Sage lässt bisweilen alte Männer genauso wie kleine Kinder mit verträumten Blicken die Welt um sich herum betrachten und sich vorstellen, wie es wohl damals an diesem Ort ausgesehen haben könnte. Eine Sage schließlich steht für eine Lektion und Beispiel, Lehre und Wissen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und so erzählt das Buch die Geschichte:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Prolog===&lt;br /&gt;
Vor langer Zeit, als die Menschheit noch jung war und mit den großen Augen eines kleinen Kindes die Welt um sich herum betrachtete, herrschte die Natur über das Leben eines jeden Lebewesens mit einer Hand, die zugleich sanft wie ein kühler Windstoß im drückenden Sommer als auch hart wie der Kern eines großen Gebirges war.&lt;br /&gt;
Der Mensch, genauso wie alle anderen Lebewesen ob Tier, Pflanze oder Stein kämpfte jeden Tag um sein Überleben. Aber nicht Angst oder Ohnmacht vor den Strapazen bestimmten sein Leben, sondern Freude und Glück über die einfachsten Dinge. Er war glücklich, wenn er mit vollem Magen einen warmen und sicheren Schlafplatz gefunden hatte.&lt;br /&gt;
So herrschte die Natur und die Tiere, die teilweise älter als die Menschen waren, wuchsen zu prächtigen Gestalten heran. Hört man heute von Erzählungen aus jener Zeit, so wirken die Geschichten von dem riesigen Wald, der den Großteil des Kontinents bedeckte und von ebenso riesigen Tiergottheiten bevölkert war, wie die Märchen eines alten wirren Greises.&lt;br /&gt;
Aber der Menschheit Kindeswiege war dies Umfeld beschützt vom großen Schatten des Waldgottes. Irgendwann jedoch fängt jedes Kind an sein Umfeld zu verändern und in einer Zeit, in der sich das Schicksal dieses Gleichgewichtes entscheiden sollte erhob sich der [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|gelbe Drache]] über die Träume von Natur und Mensch hinweg in die Lüfte der Zukunft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===1. Kapitel===&lt;br /&gt;
Langsam und träge floss der kleine Bach an diesem Tag die Hänge des Hügels herab, plätscherte nur missmutig über die großen Steine nahe seiner Quelle, drückte nur halbherzig die Kiesel vor sich her, die sich in seinen Weg stellen wollten, und wollte gar nicht so recht seinen Weg gen Tal beschreiben.&lt;br /&gt;
Hätte man den Bach an einem anderen Tag gesehen und hätte man Aug und Ohr, so wie es die Menschen früher für die Natur gehabt hatten, so hätte die Freude und die Glückseligkeit des Baches einem das Herz erwärmt. Es war kein großer Bach, es war kein Bach, dessen Wasser sich in den Strom eines gewaltigen Flusses oder die Gefilde eines riesigen Sees mischte. Es war ein einfacher Bach, der auf der großen Landkarte nicht einmal seine Existenz belegt finden würde.&lt;br /&gt;
Aber für die Menschen des kleinen Dorfes am Fuße des Hügels war er die Quelle ihres Lebens und somit das Wichtigste in der Welt und für ihn waren diese Menschen das Wichtigste in der Welt.&lt;br /&gt;
Wer brauchte schon riesige Mengen Wassers, wenn er sich an dem Lachen der Kinder erfreuen konnte, die in ihm spielten und sein Wasser benutzten, um sich gegenseitig zu bespritzen?&lt;br /&gt;
Ja es waren vor allem die Kinder, auf die sich der Bach jeden Morgen freute, wenn er sich aus dem moosig-grünen Bett seiner Träume erhob. Er kannte sie alle, er erkannte sie schon am Klang ihres Lachens und hatte einem jeden der Dorfbewohner erfreut beim Wachsen zugesehen.&lt;br /&gt;
Nichts aber stimmte ihn so traurig, wie das bittere Weinen und Schluchzen eines Kindes, das in seinem jungen Leben bereits großes Leid erfahren musste. Und ausgerechnet das herzerweichendste Weinen und die qualvollsten Tränen hatte er am gestrigen Tage wahrnehmen müssen.&lt;br /&gt;
Das Mädchen mit den grellblonden Haaren namens [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] hatte bereits in ihrer frühesten Kindheit beide Eltern verloren und lebte alleine mit ihrer großen Schwester Kigiku in dem kleinen Dorf. Nie hatte der Bach [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] weinen hören ob des Verlustes der Eltern oder der schweren Zeit, die dieser den beiden Mädchen einbrachte. Es war immer glücklich mit seinem Leben gewesen, hatte sich nie beschwert und war der großen Schwester stets zur Hand gegangen. Und ausgerechnet dieses Mädchen, das dem Bach immer ein Quell der Freude gewesen war, weinte nun ob der schweren Krankheit des Einzigem, dem es sich immer sicher gewesen war: Seiner Schwester.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was konnte der Bach tun? Die Menschen hatten in den Jahrhunderten seit ihrer frühesten Kindheit gelernt in der Natur zu überleben und dabei bereits einiges über die Kunst mit den Geschenken der Natur Krankheit und Wunde zu bekämpfen gelernt. Aber nicht einmal dieses Wissen schien das Leid Kigikus mildern zu können. Trübseelig floss er weiter vor sich hin und grübelte nach, was er tun könnte. Auch dachte er dabei daran, dass die Menschheit längst ihr Kindesbett verlassen und begonnen hatte, die harte Seite der Natur, die ihr Leben bedrohte, zu bekämpfen.&lt;br /&gt;
Früher, er konnte sich fast nicht mehr daran erinnern, hatte sich nur selten die Sonne in seinen Wassern gespiegelt, da der Schatten großer Bäume stets sein Gefilde bedeckte. Irgendwann aber hatten die Menschen damit begonnen die Bäume zu fällen und sich Platz zum Leben, für ihr Vieh und für ihre Felder zu schaffen. Der große Wald war immer weiter geschrumpft und schon lange hörte der Bach die Stimmen der Bäume nur noch aus sehr weiter Entfernung im Säuseln des Windes.&lt;br /&gt;
Als er nun so lauschte, um die Stimmen der Bäume zu hören, vernahm er die Stimme eines Menschen. Dieser Mann, denn seine tiefe und rauchige Stimme verriet sein Geschlecht, sang irgendwo in seiner Nähe von etwas, was der Bach völlig vergessen hatte: Von dem Waldgott.&lt;br /&gt;
Die Erinnerungen überschlugen sich und schnell beschloss der Bach aus seiner Trübseligkeit zu erwachen und den Sänger mit dem Plätschern seines Wassers an- und zu dem kleinen Dorf hinzulocken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===2. Kapitel===&lt;br /&gt;
Stark schmerzten die Füße des Greises, dessen Stimme der Bach vernommen hatte, ob seiner langen Wanderung und ein jedes Wort, das er scheinbar vergnügt vor sich her sang, war einzig und allein dazu gedacht, um ihn von den Schmerzen abzulenken.&lt;br /&gt;
Er war weit gereist, hatte viele Flüsse überquert und sich an viele Bäume gelehnt, wenn sein alter Körper ein paar Momente der Ruhe benötigten. Weswegen er reiste, wusste er nicht mehr. Einzig und allein erinnerte er sich noch daran, dass er einst am Rande eines großen Waldes gelebt und von dessen Wildheit und Schönheit verzaubert worden war.&lt;br /&gt;
Angelockt vom Plätschern des Baches, dessen kühles Wasser Linderung für die schmerzenden Füße verhieß, wechselte der Greis die Richtung und traf schon bald auf den kleinen Bach und das in nicht allzu weiter Ferne stehende Dorf. Noch einmal nahm sich der Alte zusammen, trällerte um so lauter, als seine Füße besonders stark schmerzen und ihm anscheinend sagen wollten:“Wieso bleibst du nicht einfach hier sitzen und gönnst uns unsere Ruhe du alter Narr?“&lt;br /&gt;
Aber der „alte Narr“ war dickköpfig geworden und wollte nicht nur seine Füße ausruhen, sondern auch noch mit Menschen reden. Ein Vergnügen, das ihm seit Wochen verwehrt war.&lt;br /&gt;
So laut trällerte er vor sich hin, dass er das Schluchzen des kleinen Mädchens, das am Ufer des kleinen Baches mehr in sich zusammen gekauert war, als dass es saß, nicht mitbekam. Erst, als das Mädchen seine grünen Augen öffnete und auf den alten und komisch aussehenden Mann schaute, während es sich über die tränenverschmierten Wangen wischte, bemerkte dieser, dass er nicht alleine war.&lt;br /&gt;
„Was ist ein Waldgott?“ ertönte die hohe Stimme des Mädchens und der alte Mann blieb verdutzt stehen, um die fragenden großen Augen, die vor Weinen rot geworden waren, zu bewundern. Kurz entschlossen gewährte er seinen fast schon rebellierenden Füßen ihren Wunsch und ließ sich neben dem Mädchen leise seufzend nieder.&lt;br /&gt;
„Die gestaltgewordene Natur. Wille und Kraft dessen, was uns stets umgibt, und genauso wild und sanft wie eben jenes.“ Antwortete er ein wenig kryptischer, als er beabsichtigt hatte, während er die schmerzenden Füße aus den abgelaufenen Sandalen befreite.&lt;br /&gt;
„Und wie sieht er aus?“&lt;br /&gt;
„Er wechselt die Gestalt, so wie es auch die Natur ständig tut.“&lt;br /&gt;
„Ist er lieb?“&lt;br /&gt;
„Ja und nein. Wenn er stürmisch und verheerend ist, wenn er wütend und aufgebracht ist, so vernichtet er alles, was ihm in den Weg kommt. Ist er aber sanft und ruhig, so beschützt, heilt und umsorgt er das, was in seinen Augen, den Augen der Natur, würdig ist.“&lt;br /&gt;
Sofort weiteten sich die Augen des kleinen Mädchens, das das zerschlissene Hemd des Alten mit seinen kleinen Fingern ergriff und ihn voller Hoffnung und zugleich voller Angst vor einer möglichen Enttäuschung anschaute.&lt;br /&gt;
„Er heilt? Kann er alles heilen? Kann er auch eine richtig schlimme Krankheit heilen?“&lt;br /&gt;
Ein wenig verdutzt ob dieser Reaktion antwortete der Alte in dazu passender Stimmlage:&lt;br /&gt;
„Ehm Ja, kann er, aber dazu muss er…“ Doch weiter hörte das Mädchen nicht, es riss nur umso stärker an dem Hemd und schrie förmlich:&lt;br /&gt;
„Wo finde ich ihn? Erzähl mir bitte alles!“&lt;br /&gt;
Und nach einer Reaktion, die sehr derer glich, die er nur wenige Momente zuvor gezeigt hatte, und einem dazu passenden Seufzen, holte der Greis tief Luft und fing an zu erzählen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Weit weg im Nordosten steht er noch, der große Wald, der einst fast den ganzen Kontinent bedeckte. Im Gegensatz zu den kleinen Wäldern, die du kennst, ist dieser Wald noch erfüllt von dem Willen und der Kraft der Natur. Tief in seinem Inneren lebt der Waldgott in dem wunderbaren Hain, der schon seit Äonen nicht mehr von Menschen betreten worden ist, und umgeben von den Vorfahren der Tiere: riesige und weise Tiergötter.&lt;br /&gt;
Einst, so wurde mir als kleines Kind in meinem Heimatdorf erzählt, dass am Randes des großen Waldes steht, sahen die Tiergötter und der Waldgott mit wohlwollendem Blick auf die Menschen herab, die so schwach und zerbrechlich wirkten. Sie standen uns bei, wenn etwas unsere Existenz bedrohte, und halfen uns gelegentlich mit Rat und Tat in der Natur zu überleben, die sie schon so viel länger bevölkern und so viel besser verstehen als wir.&lt;br /&gt;
Aus dieser Zeit kommen auch die Geschichten der Heilkunst des Waldgottes und der weisen Ratschläge der Tiergötter, die zusammen mit ihren damals noch ähnlich riesigen Brüdern und Schwestern unseren Kontinent bereisten und bevölkerten.&lt;br /&gt;
Aber…“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch weiter kam der Mann nicht, denn das Mädchen war bereits aufgesprungen und rannte fort in Richtung der Häuser. Später erfuhr er, was es mit dem Mädchen auf sich hatte, und schollt sich selber ob dem, was er so unvorsichtig [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] erzählt hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===3. Kapitel===&lt;br /&gt;
Voller Schrecken beobachtete der kleine Bach, was geschah. In seinem Bestreben das kleine Mädchen zu trösten und sich wieder an ihrem Lachen und den strahlenden Augen zu erfreuen, hatte er vergessen, dass Menschen keine Tiere waren. Sie waren es nicht gewohnt auf sich alleine gestellt zu überleben und am aller wenigsten kleine Kinder, von den Gefahren einer solchen Reise und denen des großen Waldes ganz zu schweigen.&lt;br /&gt;
Aber was konnte er tun? Was konnte er tun?...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ohne lange nachzudenken hatte sich [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] ihre festeren Schuhe samt ein paar reisetauglichen Kleidern und Proviant – was sie eben rumliegen sah – geschnappt, hatte ihre Schwester umarmt und war mit den Worten „Der Waldgott wird dich heilen, warte es nur ab!“ aus der kleinen Hütte, die die zwei Mädchen bewohnten, verschwunden.&lt;br /&gt;
Kigiku hatte sichtlich verwirrt drein geschaut, aber hatte ob ihrer Krankheit und der Schwäche, die ihren Körper befallen hatte, nichts tun können, außer der kleinen Schwester flehentlich hinterher zu schauen. So verzweifelt, wie die große Schwester in dieser Stunde war, als[[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] Hals über Kopf das kleine Dorf verließ, so zuversichtlich war die kleine Schwester, die endlich etwas gefunden hatte, was sie tun konnte um Kigiku helfen zu können. Sie dachte gar nicht daran, dass die Reise gefährlich werden könnte, oder dass sie ihr eigenes Leben schonen müsste. Einzig und allein das Leben der Person, die für sie die Welt darstellte, war ihr wichtig und kreiste beständig in ihrer Gedankenwelt umher.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So reiste das kleine Mädchen mit dem blonden Haar und den großen grünen Augen los gen Nordosten. Zum Glück hatte sie gelernt die Himmelsrichtungen zu erkennen und zu finden und verlief sich nie. So selbstsicher ging sie ihre Reise an, dass sie vergnügt summend schon bald das kleine Tal und die Gefilde des kleinen Baches verließ.&lt;br /&gt;
Die ersten Tage ihres kleinen Abenteuers flogen nur so vorüber. Sie hatte genügend Wasser dabei und konnte ihre Proviante mit den Beeren und Früchten, die sie dank des herrschenden Sommers leicht fand, stets wieder auffüllen. Einzig und allein des Nachts, wenn es dunkel und gelegentlich sogar etwas kühler wurde, wurde es ihr etwas bang um das kleine Herz. Aber wie stets summte sie dann eine kleine Melodie vor sich her, mit der sie die große Stille um sich herum vertrieb und sich selber in den Schlaf wiegte.&lt;br /&gt;
Die Weisen sagen, dass ein entschlossenes Herz keine Furcht kenne. Nur ein zauderndes und fragendes Herz öffne Tür und Tor für Zweifel und Furcht. Wenn man diesen Worten Glauben schenken darf, so verwundert es nicht, dass [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] nie daran dachte umzukehren oder auch nur aus Angst oder Furcht eine Träne vergoss. Sie war überzeugt davon das Richtige zu tun und setzte mit derselben Überzeugung Fuß vor Fuß, ging Schritt um Schritt immer weiter gen Nordosten.&lt;br /&gt;
Schon bald wurde die Natur, die wenn auch in schwächerer Art und Weise, auch an diesem Ort zu finden war, auf das summende und singende kleine Mädchen aufmerksam und immer öfter geschah es von nun an, dass ein kleiner Sperling sich zu [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] gesellte, wenn diese tagsüber oder nachts vor sich hin sang, um diese mit seinem hohen Zwitschern zu begleiten.&lt;br /&gt;
Immer, wenn sie den kleinen [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]] sah, der ihr schon bald ein lieber Wegbegleiter wurde, hellte sich die Miene des kleinen Mädchens auf und ihre Schritte wurden bestimmter und stärker. Dem Beispiel des [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]]s folgend, fing sie schon bald an feste Rhythmen in ihren Tagesablauf zu bringen:&lt;br /&gt;
Sie stand mit der Sonne auf, aß etwas, ging dann den Tag über unterbrochen von einer Mittagspause bis sie am Nachmittag begann nach einer Schlafmöglichkeit zu suchen und daraufhin nach etwas Essbarem und Trinkbarem, wenn sie nicht schon genug während des Tages gefunden hatte. Ihrer guten Orientierung wegen verlief sie sich dabei so gut wie nie und wenn, dann brachte sie das Zwitschern des kleinen [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]] schon bald wieder auf den richtigen Weg. Auch brauchte sie nur auf das Verhalten des[[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]]s zu achten, um Wetterumbrüche oder Gefahren vorherzusehen.&lt;br /&gt;
So verging die Zeit und die Natur kehrte immer weiter in das kleine Mädchen ein genauso wie das kleine Mädchen immer weiter in die Natur einkehrte. Und dann kam der Herbst&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===4. Kapitel===&lt;br /&gt;
Als die ersten Blätter an den Bäumen begannen gelb und rot zu werden, wusste [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]], dass der Sommer den Kampf gegen den Winter langsam verlor. Noch kämpfte er wacker und hielt die kalten Winde aus dem Norden samt der dunklen Wolken, die sie mitbrachten, zurück. Aber mit jedem Tag und jeder Nacht kamen sie näher, ohne dass der Sommer etwas dagegen würde tun können.&lt;br /&gt;
Sie musste sich beeilen, so viel verstand selbst ein kleines Mädchen, denn in den Stürmen und der Kälte des Winters würde sie nicht überleben können ohne die Hilfe und den Beistand Ihresgleichen.&lt;br /&gt;
Wäre der kleine [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]] nicht gewesen, der sie über immer längere Strecken des Tages begleitete und es sich immer öfter auf ihrer Schulter bequem machte, so hätten vielleicht der Zweifel und die Furcht Einzug in ihrem Herzen gehalten. So aber ertönten die Stimmen der Zwei, wann immer der Winter an ihren Herzen zu nagen begann, und vertrieben diesen.&lt;br /&gt;
Manchmal allerdings kam es auch vor, dass der kleine [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]] schrecklich lange weg blieb und [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] begann sich Sorgen zu machen. Sorgen um den kleinen [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]], um ihre Schwester und um den Wahrheitsgehalt der Geschichte des alten Mannes. Als der kleine [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]] eines Morgens nicht neben ihr zu finden war, erhob sie sich und ging ohne zu zaudern in den kleinen Hain hinein, der sich vor ihr erstreckte. Sie begann das Lied zu singen, das sie seit Beginn ihrer Reise immer sang, und schon bald hörte sie aus einiger Entfernung die Antwort des [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]]s.&lt;br /&gt;
Ihr Herz schlug immer schneller voller Freude und auch voller Angst ob dem, was dem [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]] passiert sein könnte. Sie rannte immer schneller, stets der Stimme des [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]]s folgend und blieb plötzlich stehen.&lt;br /&gt;
Eine kleine [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] mit ungewöhnlich eisblauen Augen stand am Fuße eines großen Baumes, auf dessen niedrigem Ast [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] sofort ein paar der Federn des kleinen [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]]s sehen konnte. Ihre Augen weiteten sich und füllten sich schon bald mit Tränen, während die Katze sich von dem ersten Schrecken ob der plötzlichen Begegnung erholte und begann um das kleine Mädchen, das mehr und mehr in Tränen ausbrach, zu kreisen.&lt;br /&gt;
[[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] verstand schnell, dass der Sommer ihr bisher nur die schönen Seiten der Natur gezeigt hatte und sie den kleinen [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]] wohl nicht mehr wieder sehen würde. Es war in ihren Augen klar, dass der [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]] den Klauen der [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] erlegen war, da er sonst längst zu ihr zurück geflogen sein würde.&lt;br /&gt;
Immer stärker wurde der Regen aus Tränen, der sich vom Gesicht des kleinen Mädchens gen Boden bewegte, bis ein empörtes Miauen das Mädchen aus seinen Gedanken rüttelte. Die [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] hatte sich vor [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] hingesetzt und schaute sie aus zugleich neugierigen und vorwurfsvollen Augen an, so dass das Mädchen nicht anders konnte als sich herabzubeugen und vorsichtig das Fell des Tieres zu streicheln.&lt;br /&gt;
Sie machte dem Tier keine Vorwürfe, da es nur um sein eigenes Überleben kämpfte, auch wenn es sie dennoch sehr traurig machte. Anstatt aber vor der Hand des Mädchens zu fliehen, ließ sich die [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] mit einem immer lauter werdenden Schnurren streicheln und verließ auch nicht die Seite des Mädchens, als dieses langsam damit beginnen musste zurück zu ihren wenigen Habseligkeiten zu gehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So nahm schon bald die kleine [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] den Platz des [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]]s ein und begleitete [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] auf ihrer Reise. Und so wie der [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]] mit seinem Verhalten dem Mädchen vieles über das Überleben in der Natur beibrachte, so tat dies auch die [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]]. Allerdings oblag es der [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] genauso wie bei ihrem ersten Treffen dem Mädchen die düstere Seite der Natur zu zeigen.&lt;br /&gt;
Hatten im Sommer noch Früchte und Beeren überall auf ihrem Weg nur darauf gewartet von ihr gepflückt zu werden, so verschwanden diese immer mehr je weiter der Herbst Einzug hielt. Und schon bald musste [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] lernen, dass sie wie die [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] Leben nehmen musste, um selber zu überleben.&lt;br /&gt;
Es dauerte schier eine Ewigkeit, bis es ihr mittels einer Falle zum ersten Mal gelang ein kleines Tier zu fangen, ein Feuer zu machen und es dann übers Herz zu bringen das Tier zu töten und sogar zu verspeisen. Sie weinte bitterlich ob des Lebens, das sie beendet hatte und flehte vielmals um Verzeihung, bevor sie sich traute zu essen.&lt;br /&gt;
Durch Wiederholung aber wird jeder zum Meister und schon bald hatte sich das kleine Mädchen an die neuen Vorgänge gewöhnt, auch wenn sie noch immer für das Schicksal der Seele eines jeden Tieres, das sie tötete, zum ihr unbekannten Waldgott betete.&lt;br /&gt;
Schon bald fiel ihr das Fehlen des freudigen Zwitscherns kaum noch auf und die Harte Seite der Natur zog immer mehr in sie ein, auch wenn diese gemischt von warmen Momenten war, wie das abendliche Einschlafen mit der [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] in den Armen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===5. Kapitel===&lt;br /&gt;
Immer schwächer wurde der Sommer und der Herbst, der wie sein Freund Frühling sich oft wie das Seil fühlte, an dem Sommer und Herbst zogen, wurde immer dunkler und kälter. Die Stürme, die die Höhepunkte im Tauziehen zwischen Sommer und Winter für jeden sichtbar und hörbar machten, hatten schon seit einiger Zeit immer weiter an Stärke nachgelassen so wie es auch der Sommer getan hatte.&lt;br /&gt;
Immer weniger Zeit blieb dem kleinen Mädchen, das sich immer öfter morgens von Raureif befreien musste. Gelegentlich fielen früh morgens kleine weiße Flocken vom Himmel herab, setzten sich auf ihr blondes Haar und bildeten einen Schleier aus winzig kleinen Kristallen. Immer öfter froren ihr die Füße oder die Hände, manchmal kroch die Kälte sogar langsam die Beine hoch und hätte sie nicht die [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] gehabt, die sie des nachts wärmte, so wäre sie sicher oft schlotternd vor Kälte erwacht.&lt;br /&gt;
Sie hatte kaum noch Zeit, das wusste sie. Aber unbeirrt setzte sie Tag für Tag einen Fuß vor den anderen. Sie konnte nicht scheitern, sie durfte nicht! Was war schon so ein wenig Schnee im Vergleich zu dem, was ihre Schwester erleiden musste?&lt;br /&gt;
Und dann eines Tages, als die glänzende Himmelsscheibe bereits im Sinken inbegriffen war, sah sie Rauchschwaden hinter einem kleinen Weiler aufsteigen. Sie beschleunigte ihre Schritte und angespornt durch das Wettlaufen, das sich nun ergab, sprintete auch die [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] immer schneller, bis sie das Mädchen überholte und wenig später aus deren Sichtfeld verschwand.&lt;br /&gt;
Wie lange sie schon so rannte, wusste [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] nicht. Einzig und allein die stetig abnehmende Entfernung zu den Rauchschwaden und nicht die fast schon untergegangene Sonne war Mittelpunkt aller Gedanken des kleinen Mädchens. Je näher sie aber kam, desto mehr drangen schreckliche Geräusche an ihr Ohr, die sie an die unglaublich lauten Stürme im Herbst erinnerten. Oft hatte sie sich mitten in der Nacht, wenn es besonders stark stürmte, wie ein Kokon in ihre Decke eingerollt und sich vorgestellt, dass außerhalb des schützenden Mantels riesige Tiere, wie die aus der Geschichte des Greises, umher liefen und sich gegenseitig anschrien, was diesen Schrecklichen Krach erzeugte.&lt;br /&gt;
Hätte sie gewusst, was sie erwartete, so hätte sie in jenen Nächten wohl kein einziges Auge zu bekommen. Als sie sich immer weiter ihren Weg zwischen den mit einer hauchdünnen Schicht silbrigen Schnees bedeckten Bäumen des kleinen Weilers bahnte, schälten sich immer mehr die Umrisse kleinerer und größerer Häuser aus dem zwielichtigen Schatten der Bäume. Das Herz des Mädchen schlug ob der Vorfreude vielleicht endlich ihr Ziel erreicht zu haben immer schneller, bis es plötzlich zwei Schläge aussetzte während auch die kleinen Beine sich nicht mehr fortbewegen wollten.&lt;br /&gt;
Ein gewaltiges Brüllen, wie es dem stärksten Orkan alle Ehre bereitet hätte, erhob sich, als ein gewaltiger schwarzer Schatten sich auf die Reihe der Häuser zu bewegte. Nicht heimelige Kamine, nicht freundlich strahlende Herdfeuer hatten die Rauchschwaden erzeugt, die [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] angelockt hatten, sondern in Flammen stehende Barrikaden, die die Dorfbewohner scheinbar als Schutz errichtet hatten. Aber selbst diese hatten sie nicht vor dem bewahren können, was auf sie zurollte.&lt;br /&gt;
Verzweifeltes Rufen drang an [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]]s Ohren, als das Brüllen für einen Moment aussetzte. Langsam bewegte sie sich wieder, überzeugte ihre Füße mühsam zu jedem einzelnen Schritt und näherte sich so furchtbar langsam dem Chaos, das immer mehr von sich enthüllte.&lt;br /&gt;
Der gewaltige Schatten war stehen geblieben, bäumte sich in regelmäßigen Abständen auf und brüllte jedes Mal so laut, dass die nahestehenden Bäume wackelten. Vor ihm schälten sich nun auch kleinere Schatten mit langen Stäben aus dem flackernden Zwielicht der Flammen. Je näher das kleine Mädchen kam, desto mehr erkannte sie, dass es sich um Dorfbewohner zu handeln schien, die mit langen Speeren und allerlei zweckentfremdeten Ackergerät den riesigen Schatten, der längst durch die Barrikade gebrochen war, aufzuhalten versuchten.&lt;br /&gt;
Dann hörte sie plötzlich etwas, was nicht so recht in das Chaos passen wollte. Ein hohes Schreien drang an ihre Ohren, das nicht allzu weit entfernt seinen Ursprung haben konnte. In einem solchen Chaos hätte man erwartet, dass es ein furchterfülltes Schreien einer Frau ob der großen Gefahr sein müsste. Aber ein kleines Kind, jünger als die bisher unbemerkte Beobachterin, wankte kaum in der Lage richtig zu laufen mit seinen kurzen Beinen und immer wieder sich an den Häuserwänden abstützend auf den Kampf hinter der durchbrochenen Barrikade zu.&lt;br /&gt;
Doch auch der Schatten hatte das Geräusch bemerkt. [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] blieb abermals für einen Moment vor Schreck das Herz stehen, als sich das riesige Ungetüm dem wankenden Kind zu wandte. Aber diesmal setzten ihre Beine nicht aus, sondern beschleunigten Ihre Schritte. Unweigerlich dachte [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] daran, dass sie nicht schnell genug gewesen war um ihren kleinen [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]] hatte beschützen zu können und weigerte sich so etwas noch einmal zuzulassen.&lt;br /&gt;
Ihre Beine flogen förmlich über die leicht angefrorene Erde, näherten sich immer weiter dem Kleinkind und dem riesigen Schatten, der laut brüllend ebenfalls auf dieses aus der entgegen gesetzten Richtung zusteuerte. Ein verzweifelter Ruf aus der Kehle eines Mannes drang an die Ohren des Mädchens, aber kein einziger ihrer Gedanken war dazu in der Lage sich um dieses zu kümmern.&lt;br /&gt;
Mit Müh und Not erreichte sie das wankende Kind, das in dem Moment, in dem [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] hinter ihm zu Halt kam, endgültig der Schwerkraft Rechenschaft leistete und in die Arme des blonden Mädchens fiel. Doch auch der riesige Schatten hatte die Quelle des hohen Geräusches erreicht. Als eine besonders vorwitzige Flamme ihre Stimme erhob und den Schauplatz für einen Moment zur Gänze ausleuchtete, legte [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] unweigerlich die Arme fester um das Kleinkind in ihren Armen. Vor ihr erhob sich der Kopf einer gewaltigen schwarzen [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Schildkröte]], deren Augen zornig und mordlüstern das ungleiche Gespann anfunkelten.&lt;br /&gt;
Würde sie das Kind loslassen und sich vorsichtig entfernen, während das Ungetüm mit seiner Beute beschäftigt war, so würde sie vielleicht… Doch [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] schüttelte entschlossen das blonde Haupt und drückte das Kind nur stärker an sich. Der Blick ihrer Augen wurde gefährlicher, während sich diese leicht verengten. Sie würde nicht zulassen, dass erneut ein kleines Wesen, das auf ihre Hilfe angewiesen war, starb, weil sie zu zögerlich und zu schwach war. Ähnlich einer Bärenmutter, die ihr Junges vor hoffnungslos überlegenen Jägern nicht im Stich ließ, sondern die Jäger auch noch laut anbrüllte, war der Blick des jungen Mädchens. Das Brüllen aus diesem wurde immer spürbarer, so dass selbst die [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Schildkröte]] für einen Moment inne Hielt. Immer deutlicher wurde es, man war fast der Meinung, dass man es hören … und plötzlich erschallte ein gewaltiger und tiefer Schrei, als sich ein großer Schatten zwischen [[Wichtige_Personen_in_Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] und die [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Schildkröte]] schob.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===6. Kapitel===&lt;br /&gt;
Unweigerlich hatte [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] ihre Augen geschlossen, als der zweite Schatten so nah vor ihr erschienen war, und rechnete jeden Moment damit die Flügelschläge des Todesboten zu hören.&lt;br /&gt;
Aber diese erschallten nicht, stattdessen entwickelte sich ein Sturm aus Schrei und Gebrüll der zwei riesigen Wesen direkt vor ihr. Je mehr sie aber ihre eigene Angst und ihr wild pochendes Herz beruhigte, desto mehr war sie in der Lage die tiefen Stimmen zu vernehmen:&lt;br /&gt;
„Geh mir aus dem Weg [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Bai Hu]]!“ donnerte die etwas entferntere Stimme zornerfüllt.&lt;br /&gt;
„Nein! Diese beschütze ich und du wirst sie nicht bekommen!“ erwiderte die nähere Stimme etwas leiser, aber mit einem gefährlichen Unterton.&lt;br /&gt;
„Die Menschen verdienen den Tod!“&lt;br /&gt;
„Nichts verdient den Tod. Oder hast du Xinglu’s Worte in deinem Zorn vergessen?“&lt;br /&gt;
„Du wagst es seine Worte in den Mund zu nehmen, nachdem ihr ihn verlassen habt?“ brüllte die fernere Stimme plötzlich noch lauter.&lt;br /&gt;
„Wir haben ihn verlassen nicht wegen dem, was er einst sagte, sondern wegen dem, was er nicht mehr sagt! Würde er zu dem zurückfinden, was wir immer verehrt haben, so würden wir sofort zurückkehren.“&lt;br /&gt;
Es wurde still für einen Moment. Fast ohnmächtig vor den riesigen Geschöpfen, deren Nähe sie deutlich spüren konnte, hatte [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] ihre Augen die ganze Zeit über fest zugekniffen und auch das Kleinkind in ihren Armen hatte sich nicht gerührt. Als es nun etwas ruhiger wurde, öffnete [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] vorsichtig ihre Augen und bestaunte das weiße mit schwarzen Streifen getigerte Fell einer riesigen [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]], die sich scheinbar schützend vor sie gestellt hatte. Doch Zeit für Worte blieb ihr nicht, denn schon bald ertönte die Stimme der [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Schildkröte]] erneut, wenn auch nicht mehr ganz so sehr vor Wut bebend.&lt;br /&gt;
„Ich werde mich zurückziehen und bei Xinglu auf dich warten. Wie es stets Tradition war, wirst du ihm das Wesen vorstellen müssen, dass du vor seinem Willen beschützt hast.“&lt;br /&gt;
Ein Rauschen ertönte, während sich die [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Schildkröte]] umdrehte.&lt;br /&gt;
„In einer Woche, zum Vollmond, falls du es nicht vergessen hast.“ Brummte sie.&lt;br /&gt;
„Ich habe es nie vergessen [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Xuan Wu]], nie...“&lt;br /&gt;
Und dann verschwand die gewaltige [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Schildkröte]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erst, als sich der Schatten des Tieres mit dem Schatten des großen Wald, der in einiger Entfernung zum Dorf zu sehen war, vereinigt hatte, ging ein spürbares Aufatmen durch die Dorfbewohner. Sie schienen sich nicht an der Gegenwart des zweiten Tieres zu stören, als sie an diesem vorbei auf [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] zu rannten. Das kleine Kind in ihren Armen begehrte plötzlich auf, als ein großer Mann mit einer eindrucksvollen Narbe über der Wange und schwarzem Haar vor [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] auftauchte und im nächsten Moment hob eben dieser das Kleinkind aus ihren Armen empor und drückte es an sich.&lt;br /&gt;
„Hast du Angst um deinen Papa gehabt?“murmelte der Mann, der voller Freude dem Kind die Nase stupste.&lt;br /&gt;
„[[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]]… wir müssen reden.“ Ertönte die tiefe Stimme nun einfühlsam und beruhigend aber mit einem kleinen Anflug von Sorge und lenkte [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] von dem rührenden Bild vor sich ab. Als sie ihre Augen dem großen Wesen zu wandte und sich die Blicke begegneten, atmete sie erschrocken ein.&lt;br /&gt;
„Bist du… das kleine Kätzchen?“&lt;br /&gt;
Und der Blick der eisblauen Augen des weißen [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]]s sagte mehr als Worte könnten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===7. Kapitel===&lt;br /&gt;
„Was hat das alles zu bedeuten?“ Schrie [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] schon fast dem großen [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] entgegen.&lt;br /&gt;
Die Sonne schickte gerade ihre ersten Strahlen durch die kahlen Äste der Bäume und zeigte dem Mädchen, wie viel Zeit seit dem Verschwinden der [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Schildkröte]] vergangen war.&lt;br /&gt;
Die letzten Stunden hatte sie damit zugebracht sich der Versuche der Dorfbewohner sie wie eine Heldin zu feiern zu erwehren und immer wieder den Armen, die sie umschlingen wollten, zu entfliehen. Als die Menschen endlich eingesehen hatten, dass sie an derlei Feiern nicht interessiert war und ihr die Nähe zu so vielen Lebewesen sogar unangenehm war, hatten sie ihr endlich etwas Platz gelassen, ihr etwas zu essen und einen Platz zum Schlafen gegeben. Während dieser Stunden war [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Bai Hu]], so hatte ihn die [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Schildkröte]] genannt, wie vom Erdboden verschlungen gewesen und erst am nächsten Morgen, als [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] sich aus Gewohnheit bei der ersten Morgenröte aus dem Bett erhob und an die frische Luft ging, saß er plötzlich neben dem Haus und schaute sie lange Zeit stumm aus seinen eisblauen Augen an, bevor er sich erhob und langsam gen Waldgrenze trottete. Schnell war sie ihm gefolgt und rief ihm nun schon zum zweiten Mal dieselbe Frage entgegen:&lt;br /&gt;
„Sag es mir! Was hat das alles zu bedeuten? Antworte endlich!“&lt;br /&gt;
„Zügle dein Temperament. Ich höre dich.“ Antwortete der große [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] mit ruhiger und gedämpfter Stimme.&lt;br /&gt;
Es dauerte ein paar Momente, bevor [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] sich etwas beruhigt hatte und deutlich leiser entgegnete: „Aber warum antwortest du mir dann nicht?“&lt;br /&gt;
„Alles besitzt einen richtigen Ort und eine richtige Zeit.“&lt;br /&gt;
„Und erst jetzt stimmt beides überein?“&lt;br /&gt;
„Richtig..“ Der [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] hielt in seinem Gang inne und schaute sich in dem winterlichen Wald einige Momente lang um, bevor er fortfuhr.“Und Vieles ist nicht für die Ohren aller bestimmt.“&lt;br /&gt;
„Also sollen die Dorfbewohner davon nichts hören?“&lt;br /&gt;
„Du hörst zu.“ Abermals folgte eine Pause, die der [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] nutzte um wieder eine Pfote vor die andere zu setzen. „Diese Menschen haben den Zorn Xinglu’s auf sich gezogen und [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Xuan Wu]], der einzige von uns der bei ihm geblieben ist, war hier um das Urteil zu vollstrecken.“&lt;br /&gt;
„Xinglu? [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Xuan Wu]]? Ich verstehe nicht… Ich verstehe gar nichts!“ Brummte [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] in sich hinein.&lt;br /&gt;
„Xinglu ist der Waldgott. Der, nach dem du gesucht hast.“&lt;br /&gt;
Ein Moment der Stille folgte, in dem sich [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]]‘s Augen weiteten und sie tief Luft holte für die folgenden Worte:&lt;br /&gt;
„Aber dann bin ich ja am Ziel Dann wird Kigiku endlich geheilt!“ Sie griff in den Schnee, warf diesen voller Freude empor und drehte sich in dem kleinen Schneegestöber entzückt um sich selber.&lt;br /&gt;
„Ja und nein.“ Erschallte die Stimme des [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]]s. Abrupt blieb [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] stehen und schaute diesen entgeistert an.&lt;br /&gt;
„Er hat die Macht zu heilen, aber ob er das tun wird ist fraglich.“ [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Bai Hu]] atmete tief ein und aus, was dank seiner Größe einen imposanten Luftstrom erzeugte, der [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]]‘s Haar umher wirbelte.&lt;br /&gt;
„Aber darum geht es gerade nicht. Du hast dich dem Willen Xinglu’s entgegen gestellt und seinen Zorn auf dich gezogen.“&lt;br /&gt;
„Aber ich habe doch nur ein kleines Kind beschützt!“ Schrie [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] ihm entgegen.&lt;br /&gt;
„Das weiß ich und das wirst du ihm erklären müssen, wenn du vor ihm stehst.“&lt;br /&gt;
Das Mädchen schluckte geräuschvoll und sah den [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] mit einer Spur Furcht in den Augen an.&lt;br /&gt;
„Und was ist, wenn er mich nicht versteht? Was ist…?“&lt;br /&gt;
„Xinglu hat sich verändert. Wo einst Mitgefühl und Wut sich die Waage hielten, herrscht nun zumeist das Dunkle.“&lt;br /&gt;
„Aber wieso?... Und wieso kennst du ihn so gut? Wieso bist du kein kleines Kätzchen mehr? Wieso hast du mir geholfen? Wieso hast du den kleinen [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]] getötet?“ Platzte es aus [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] hervor.&lt;br /&gt;
„… Zeit und Ort [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]]… Zeit und Ort.“ Und im nächsten Moment war der große weiße [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] mit ein paar gewaltigen Sätzen im Wald verschwunden und [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] drehte sich langsam gen des erwachenden Dorfes.&lt;br /&gt;
„Wenn nicht jetzt, wann dann?“ Murmelte sie und machte sich auf den Weg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===8. Kapitel===&lt;br /&gt;
Als das blonde Mädchen sich langsam durch den winterlichen Wald dem Dorf und dessen wärmeverheißenden Rauchsäulen näherte, schälte sich immer mehr die Silhouette eines Mannes aus dem morgendlichen Zwielicht heraus. Leicht war dieser Schatten mit dem Stein zu verwechseln, auf welchem er sich befand, aber mehr und mehr fiel die Unnatürlichkeit dieses Gebildes [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] ins Auge und so blieb sie nach einigen weiteren Schritten schließlich vor einem alten Mann stehen, der seine geschlossenen Augen dem Himmel entgegen gerichtet hatte.&lt;br /&gt;
Gerade öffnete sie den Mund, um etwas zu sagen, da hob der Alte die Hand und bedeutete ihr zu schweigen. Erst einige Momente später ertönte die brüchige Stimme und durchbrach die Stille.&lt;br /&gt;
„Ich weiß, dass du hier bist auch ohne deine Worte.... Die Bäume reden seit Wochen ununterbrochen über das Mädchen, das den Waldgott sucht. Und nun stehst du vor mir, blickst mit Augen um dich, die voller Fragen sind.“&lt;br /&gt;
„Die Bäume reden?“ Antwortete [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] verdutzt und verdeutlichte mit ihrer Frage die Worte des Mannes, der anfing zu kichern, nur noch mehr.&lt;br /&gt;
„Da reist sie mehrere Monde lang durch die Natur, lässt diese in sie einkehren aber kehrt selber nicht in sie ein… Natürlich reden sie! Sie reden schon viel länger als die Menschen.“&lt;br /&gt;
„Und ihr versteht sie? Wieso verstehen die Menschen sie nicht? Oder bin das nur ich?“&lt;br /&gt;
„Ja ich verstehe sie, aber ich bin einer der Letzten.“&lt;br /&gt;
„War das mal anders?“&lt;br /&gt;
Abermals kicherte der Alte, rückte auf seinem Stein zur Seite und bedeutete [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] neben ihm Platz zu nehmen. Nur zögerlich kam sie dieser Aufforderung nach und erst, als sie neben ihm saß, erhob der Mann wieder die Stimme.&lt;br /&gt;
„Ja war es. Wir sind, genauso wie alle Tiere, die Kinder der Natur und genauso wie Kind und Mutter sich verstehen, auch ohne sich direkt zu verstehen, so taten es Mensch und Natur. Manche Menschen verstanden sie besser, manche schlechter. Aber ein jeder tat es. Irgendwann aber, wenn das Kind nicht mehr auf die Mutter angewiesen ist, bricht dieses Verständnis.&lt;br /&gt;
Was bleibt dann zurück? Ein Kind, das sich seine eigene Welt mit seinen eigenen Kräften aufbaut, und eine Mutter, die immer noch versucht über ihr Kind zu wachen.“&lt;br /&gt;
„Also… Sind es wir Menschen, die nicht mehr zuhören?“&lt;br /&gt;
Die faltige und wettergegerbte Miene des Alten verzog sich zu einem breiten Lächeln.&lt;br /&gt;
„Richtig. Sie hat nie aufgehört zu sprechen und genau so habe ich von dir gehört.“&lt;br /&gt;
„Aber, wieso verurteilt der Waldgott, der doch die personifizierte Natur ist, die Menschen, wenn eine Mutter doch nie aufhört sich um ihre Kinder zu sorgen?“&lt;br /&gt;
Ein tiefes Seufzen entfuhr dem alten Mann, dessen Lächeln schnell einem traurigen Ausdruck wich.&lt;br /&gt;
„Wo zwei Wesen nicht miteinander sprechen, da können sie nicht mehr auf Sorgen, Ängste und Bedürfnisse eingehen. Die Menschen wollten und wollen sich ihr Leben auf eigenen Beinen aufbauen. Wollen mehr und mehr die Risiken, die die Natur als Mutter vieler Lebewesen für sie bereithält, beseitigen und verändern somit etwas, was bisher kein Wesen tat: die Natur selber.&lt;br /&gt;
Der Wald, in dem wir sitzen, erstreckte sich einst über fast die gesamte bekannte Welt und wo er nicht war, da waren Steppen, Wiesen und Auen. Je mehr der Mensch sich ausbreitete, desto mehr drängte er die anderen Lebewesen und sogar die Natur zurück.&lt;br /&gt;
Letztlich ist nichts gefeit vor der Angst vor Veränderungen und Tod und der Waldgott, der vor allem der Beschützer des Waldes und der Natur ist, ist diesen negativen Gefühlen stärker ausgesetzt, als es die Natur selber ist. Denn noch immer reden die Bäume zu den Menschen und hoffen, dass sie sie verstehen.“&lt;br /&gt;
Lange Zeit schwieg das Mädchen auf diese Worte hin und schaute niedergeschlagen auf den von dünnem Schnee bedeckten Boden.&lt;br /&gt;
„Kann ich lernen sie zu verstehen?“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===9. Kapitel===&lt;br /&gt;
Das Ende der Woche, das ähnlich dem Schwerte Damokles‘ ständig drohend über [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]]s Kopf hing, rauschte wie im Flug heran. Jeder Tag war geprägt von demselben Ablauf, der ihr eine Teilnahme am dörfischen Leben lediglich zu den Abendstunden erlaubte und sie sonst von früh morgens ab in den Armen der Natur und zwischen von Schnee bedeckten Bäumen den Worten des alten Mannes lauschen ließ.&lt;br /&gt;
Am Abend des letzten Tages, den sie zum ersten Mal zur Gänze im Dorf verbringen durfte, erklang ein lautes Rascheln am Rande des Dorfes. Die Dorfbewohner streckten ihre Köpfe voller Furcht vor einem neuen Angriff aus den Fenstern und hier und dort erklangen Stimmen, die von der zu großen Ruhe in den letzten Tagen sprachen, die sie als Anzeichen für den nun kommenden Sturm sahen. Als sich die ersten bereits anschickten um wie vor einer Woche mit Feuer und behelfsmäßigen Waffen ihre Liebsten zu verteidigen, trat [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] aus der Hütte, in der sie hatte nächtigen dürfen.&lt;br /&gt;
Ohne ein Wort ging sie an der kleinen Gruppe Männer vorbei, legte einem nach den anderen beruhigend die Hand auf die Schulter und ging alleine gen Waldgrenze. Einen merkwürdigen Einfluss hatte sie auf die Bewohner, die sich langsam zurückzogen aber erst zur Ruhe kamen, als sie das Mädchen begleitet von einem großen Schatten im Dunkel des Waldes hatten verschwinden sehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]]s Reise führte sie entlang an den ihr bekannten Bäumen und Lichtungen immer tiefer in den riesigen Wald. Stumm folgte sie dem Schatten des großen [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]]s, dessen weißes Fell gelegentlich im Lichte eines vorwitzigen Mondstrahles aufzuglühen schien, aber dann sofort wieder erlosch. Kein Wort verlor das imposante Tier und ließ ihr somit sowohl die nötige Ruhe als auch Zeit um sich auf das Kommende vorzubereiten.&lt;br /&gt;
Viele Stunden lang liefen sie so an riesigen schneebedeckten Bäumen vorbei, deren imposante Statur Geschichten über Zeiten zu erzählen schien, in denen der Waldgott friedlich durch diese vergessenen Haine wandelte und den Bäumen dabei half zu wachsen. Immer weiter ging die Reise durch das Reich des Waldgottes und schließlich kündigte ein gewaltiges Tosen vom nahen Ende des Weges.&lt;br /&gt;
Und als der große [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] zum ersten Mal seit Stunden anhielt, um den Kopf gen der Quelle des Geräusches zu wenden, stockte [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] der Atem. Vor ihnen erstreckte sich ein riesiger Wasserfall, der seine Wassermassen von der Spitze eines hohen Berges hinab zu einem See schickte, der sich zu ihren Füßen erstreckte. Das aufgespritzte Wasser verteilte sich vom Berg herab langsam über die gesamte Lichtung , fing das Mondlicht ein und ließ die Umgebung gleich millionen winziger fallender Sterne in dessen silbrigen Licht erstrahlen.&lt;br /&gt;
„Dort oben ist Xing Lu’s Hain. Es ist lange her, seit ich dort war, und noch länger ist es her, seitdem die Füße eines Menschen diesen Boden berührt haben... Um dort hinauf zu kommen, wirst du auf meinen Rücken steigen und dich gut festhalten müssen.“ Erklang die tiefe Stimme des [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]]s, der sich auf den Boden gelegt hatte und geduldig abwartete, bis [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] auf seinen Rücken gestiegen war. Erst dann erhob er sich wieder und hätten sich ihre Hände nicht in dem weißen Fell verkrallt, so wäre sie bei den folgenden gewaltigen Sprüngen des Tieres, die die Zwei in Windeseile dem Scheitel des Wasserfalls näher brachten, sicherlich in die Tiefe gestürzt.&lt;br /&gt;
So aber erblickte sie bald, nachdem sie sich wieder getraut hatte ihre Augen zu öffnen, einen wunderschönen silbern glänzenden See, dessen Oberfläche so glatt wie ein Spiegel den Sternenhimmel reflektierte und dem Auge vorgaukelte einen zweiten Himmel zu den eigenen Füßen zu sehen, samt einer dunkelgrünen Wiese, die gespickt von allerhand Blumen ohne den Makel einer einzigen Schneeflocke dem Winter trotzte. Sie war im Hain des Waldgottes angekommen und erst, als sie die Augen von dessen Schönheit abwenden konnte, erblickte sie eine dunkle Gestalt, die auf der Insel mitten im See zu warten schien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===10. Kapitel===&lt;br /&gt;
Vollkommen still lief [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Bai Hu]] an der Seite [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]]s über die wunderschöne Wiese dem See, der Insel und der Gestalt auf dieser entgegen. Sogar das große Tier, das in seinem Leben schon so viel erlebt hatte, war ob dem, was kommen würde, angespannt und dabei unbewusst in sein Jagdverhalten zurückgefallen.&lt;br /&gt;
Kein Wort verlor er, kein ungestüm umgeknickter Grashalm oder unvorsichtig berührter Kieselstein sprach vom Gang des Tieres und hätte er nicht gelegentlich tief Luft geholt, um nicht vor Anspannung zu platzen, so hätte [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] ihn wahrscheinlich völlig vergessen.&lt;br /&gt;
Das Mädchen indes lief mit ruhigem und bestimmten Schritten auf den See zu, ließ sich von dem [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] mit einem Sprung über diesen befördern, und glitt ohne aus der Ruhe zu kommen von dessen Rücken direkt auf die kleine vom Schatten einer Wolke verdeckte Insel vor die dunkle Gestalt.&lt;br /&gt;
Der Blick zweier großer violetter Augen legte sich auf sie, als ihre eigenen Augen sich langsam erst dazu überwinden mussten die ungewöhnlichen Pfoten, die einer Mischung aus Menschenfüßen und Bärentatzen zu entsprechen schienen, und dann den im Schatten liegenden Körper hinauf bis zu den Augen des Wesens zu betrachten. Als sich der Blick der zwei Wesen traf, stockte dem Mädchen der Atem und für einen Moment fühlte sie die bodenlose Wut des Schattens vor ihr. Erst nach einigen Momenten fiel ihr auf, dass sich der [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] neben ihr vor dem Wesen verneigte und so tat sie es ihm schnell und etwas überhastet gleich.&lt;br /&gt;
„Es ist lange her [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Bai Hu]].“ Ertönte die Stimme des Wesens schneidend wie der Wind im Herbst sofort, als sich [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] verneigt hatte, als ob das Wesen darauf gewartet hätte.&lt;br /&gt;
„Xinglu.“ Antwortete der [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] schlicht, aber ehrerbietend.&lt;br /&gt;
„Sag mir, warum muss mein Hain die Füße dieser Kreatur ertragen? Warum beschütztest du es vor meinem Urteil?“&lt;br /&gt;
„Weil ich versprach sie zu beschützen und ihr zu helfen, weil sie mit deinem Urteil über die Menschen des Dorfes nichts zu tun hatte und weil die Menschen nicht das sind, was du in ihnen siehst.“&lt;br /&gt;
„Xinglu’s Urteil betrifft alle Menschen!“ Ertönte die wütende tiefe Stimme der riesigen [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Schildkröte]], als sich diese aus dem See erhob und geschwind auf die Insel neben den Schatten schob.&lt;br /&gt;
„Und warum maßt du es dir an ein Urteil über Xinglu’s Urteil zu fällen [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Bai Hu]]?“&lt;br /&gt;
Der [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] atmete tief ein, um zu einer Antwort auf den Angriff [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Xuan Wu]]’s anzusetzen, aber die Stimme des Schattens ließ ihn innehalten.&lt;br /&gt;
„Ich habe [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Bai Hu]]’s Gründe gehört und im Moment soll mir dies reichen.“ Der Blick der violetten Augen richtete sich wieder auf [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]]. „Nun erzähl mir deinen Namen kleine Kreatur und begründe mir, warum du ein Wesen vor meinem Urteil bewahrtest.“&lt;br /&gt;
Aber dem Mädchen stockte der Atem abermals, als es nun die volle Aufmerksamkeit auf sich lasten fühlte. Nervös spielte sie mit ihren Daumen und hatte ihren Blick gen Boden gerichtet, als sie endlich die Kraft fand zu antworten:&lt;br /&gt;
„Mein Name ist [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]]… Und ich wollte einfach nicht zulassen, dass ein kleines hilfloses Wesen vor meinen Augen stirbt, weil ich nicht eingriff… Nicht noch einmal…“ Bilder des roten [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]]s schossen aus ihrem Gedächtnis hervor und trieben ihr Tränen der Trauer in die Augen.&lt;br /&gt;
„Nicht noch einmal?... Ich muss jeden Tag dabei zusehen, wie kleine hilflose Wesen vor meinen Augen sterben, weil andere Wesen maßlos leben wollen… Nicht noch einmal… Ich kann es nicht fassen… Was weißt du kleine Kreatur denn schon von Leben und Tod?“&lt;br /&gt;
Die Stimme des Schattens, war sie zuvor schon schneidend gewesen, hatte sich nun auch noch gleich einem Orkan erhoben und donnerte ehrfurcht erregend über den Hain, so dass ein jeder, der sie vernehmen konnte, den Kopf einzog und still ausharren wollte, bis der Sturm vorbei war.&lt;br /&gt;
„Sie weiß so viel wie man eben in einem Leben in der Natur lernen kann.“ Erschallte auf einmal eine hohe Stimme, die vom Himmel zu kommen schien. „Sie hat die tägliche Furcht und Ungewissheit gespürt, hat die Freuden über die einfachsten Dinge genossen und die Trauer über den Verlust der wertvollsten Dinge erlebt. Maßt du dir nun schon an das Recht auf Trauer und Schmerz gepachtet zu haben Xinglu?“&lt;br /&gt;
Und plötzlich landete direkt hinter [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] ein großer [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]], von dessen Federkleid sich ein paar rote Federn lösten und langsam um das Mädchen herum zu Boden glitten. Beim Anblick dieser Federn schossen dem Mädchen nur noch mehr Tränen in die Augen und sie befürchtete, dass ihr Kopf ihr einen Streich spielen würde, denn diese Federn würde sie überall wiedererkennen.&lt;br /&gt;
„Bist du so verbittert Xinglu, dass du nicht einmal erkennst, dass dieses Mädchen erst einige wenige Sommer alt ist, aber durch das Leben und die Reise in der Natur viel schneller gealtert und gewachsen ist? Erkennst du nicht, was du vor dir siehst?“&lt;br /&gt;
„[[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Zhu Que]]… worauf willst du hinaus? Erklär dich, wenn du dich schon einmal zu uns auf den Boden herablässt!“ Donnerte der Schatten abermals entgegen.&lt;br /&gt;
„Die Natur selber hat [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] auf ihrer Reise geholfen und sie wachsen lassen, um sie auf das kommende vorzubereiten. Willst du als Wächter und Aspekt dich nun gegen den Willen der Natur stellen?“&lt;br /&gt;
Ein tiefes Rauschen war zu hören, als der Schatten sich zu [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] hinab beugte und zielsicher ihrem Gesicht entgegen atmete und sie näher betrachtete. Hätte das Mädchen dies normalerweise als sehr unangenehm empfunden und sich scheu weggedreht, so blieb sie wie angewurzelt stehen und betrachtete sich stattdessen ebenfalls eingehend.&lt;br /&gt;
Sie hatte vor Wochen, vielleicht vor Monaten sogar aufgehört sich selber zu betrachten und so war ihr nie aufgefallen, dass ihr Körper in ihren einstmals kindlichen Augen riesige Züge angenommen hatte. Sie war stark gewachsen, hatte wahrscheinlich Kigiku eingeholt und noch ein wenig weiter gewachsen. Unter ihrer Jacke wölbten sich zwei Hügel nach außen, deren Maße wohl noch wachsen würden, wenn sie sich wieder einigermaßen ernähren würde. Auch ihr Haar war immer länger geworden und glich der goldenen Mähne eines Löwen. War sie vor ihrer Reise noch ein normales 10 Jahre altes Mädchen gewesen, so glich ihre Statur nun mehr der einer 15jährigen.&lt;br /&gt;
Sie kam aus dem Staunen nicht mehr heraus und verlor ob dieser Erkenntnis auch für einen kurzen Moment den Gedankengang, der ihr zuvor die Tränen in die Augen getrieben hatte. Aber dann brachte ihn eine rote Feder, die direkt vor ihren Füßen lag, wieder zurück.&lt;br /&gt;
„Du bist doch der kleine rote [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]] oder? Du lebst?“ Hauchte sie mit nach oben gerichteten Gesicht dem Kopf des gewaltigen [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]]s entgegen, der hinter ihr saß und dessen Oberkörper über ihr aufragte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===11. Kapitel===&lt;br /&gt;
„Ja [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] ich lebe.“ Antwortete der [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]] mit sanfter Stimme, so dass [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] fast der Meinung war ein Lächeln auf dem weit entfernten Gesicht erkennen zu können.&lt;br /&gt;
„Nicht nur ergreifst auch noch du Partei für diese Kreatur, sondern du kennst sie auch noch [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Zhu Que]]? Was geht hier vor?!“ Schaltete sich die schwarze [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Schildkröte]] erneut ein und der große [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]] holte tief Luft, um zu einer Erklärung anzusetzen.&lt;br /&gt;
„Dass ihr es nicht vernommen habt, wundert mich nicht, aber vor fast einem Jahr vernahm ich die Klagen eines kleinen Baches weit im Westen. Als ich mich ihm näherte und ihn fragte, was es mit seinen traurigen Worten auf sich habe, erzählte er mir von seinem Fehler. Er habe, so berichtete er mir, in dem Versuch ein kleines Mädchen mit blondem Haar aufzumuntern einen alten Wanderer zu dieser gelockt, damit dieser sie mit seinen Geschichten aufmuntern könne. Als der Wanderer dem Mädchen von dem Waldgott erzählte, schnappte dieses sich seine Sachen und lief los, um den Waldgott zu finden und um Hilfe zu bitten. Aber wie sollte ein kleines Mädchen alleine überleben?&lt;br /&gt;
Ich beschloss also dem Bach zu helfen und dem Mädchen beizustehen. So begleitete ich [[Wichtige_Personen_in_Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]], das Mädchen aus der Geschichte des Baches, als kleiner [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]] und lehrte sie durch mein Beispiel vom Leben in der Natur.&lt;br /&gt;
Als der Herbst kam und die Zeit meiner Herrschaft sich dem Ende entgegen neigte, traf ich [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Bai Hu]] und bat ihn mir zu helfen. Fortan übernahm er es [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] zu begleiten, nachdem wir es so haben aussehen lassen als ob ich durch die Krallen [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Bai Hu]]’s gestorben wäre.&lt;br /&gt;
Während wir uns aber um [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] kümmerten, bemühte sich die Natur selber ebenfalls um [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]], half ihr beim Wachsen, beim Verstehen und beim Leben. Schon bald hätte sie uns nicht mehr gebraucht, aber wir waren zu neugierig auf das, was kommen könnte.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lange Zeit herrschte Stille, während der Schatten [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] eingehend musterte. Schließlich aber erhob er die Stimme, deren Worte er scheinbar direkt an [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] richtete.&lt;br /&gt;
„Würde ich dich am liebsten auf der Stelle zertreten für den Verstoß gegen mein Urteil, für die Schritte auf dem Boden meines Haines und für die Anmaßung, in der sich jene zwei auf deine Seite stellten und dich beschützten, so kann ich doch das Wirken der Natur an und in dir sehen.&lt;br /&gt;
Nun stelle ich dir also folgende Frage: Würdest du das Dorf, deren Bewohner dir in der letzten Woche Obdach gewährten, verlassen und zulassen, dass ich es mitsamt seiner Bewohner vernichte, wenn ich dafür deine Schwester Kigiku heile?“&lt;br /&gt;
[[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]]s Augen weiteten sich bei diesem Angebot genau so sehr wie sich die Augen des [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]]s und des [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]]s vor Wut verengten. Beide waren außer sich vor Zorn über die Hinterlist der Worte ihres Gottes, aber keiner von beiden hatte das Recht den Mund zu öffnen.&lt;br /&gt;
„Woher weißt du von Kigiku?“ Antwortete [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] stockend, woraufhin der Schatten lediglich tiefkehlig lachte.&lt;br /&gt;
„Ich weiß viele Dinge. Nun aber entscheide dich und lass dich nicht davon einnehmen, dass du deine Schwester nicht mehr lebendig antreffen würdest, wenn du dich jetzt auf den Rückweg begibst.“ Woraufhin der Schatten erneut lachte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===12. Kapitel===&lt;br /&gt;
Immer mehr Tränen schossen [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] in die Augen, ließen diese nach und nach überquellen und liefen dann eine nach der anderen die Wangen des Mädchens hinab, bis sie sich von diesen lösten und gen Boden fielen. Die kommende Entscheidung war die schwerste, die sie jemals hatte treffen müssen und es war der erste Moment, in dem sie ihre Reise in Frage stellte.&lt;br /&gt;
„Ich… Die Menschen sollen leben.“ Brachte sie schluchzend hervor und sah gleichzeitig ihre kranke Schwester vor ihren Augen, deren endgültiges Todesurteil sie nun unterschrieben hatte und die sie wohl nie wieder sehen würde.&lt;br /&gt;
„Was?!? Du maßt es dir an…?!?“ Donnerte die Stimme des Schattens wieder hervor, wurde aber von [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Bai Hu]] abrupt unterbrochen.&lt;br /&gt;
„Sie hat sich entschieden Xinglu. Hör auf mit deinen Spielen und sieh ein, dass du dich geirrt hast.“&lt;br /&gt;
„Gut, ich stehe zu meinem Wort. Aber ich habe nirgends von dem Leben des Mädchens geredet. Sie hat sich meinem Urteil entgegen gestellt und muss nun die Konsequenzen tragen!“&lt;br /&gt;
Schreckhaft atmete [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] ein und schaute mit geweiteten Augen auf den Schatten vor sich.&lt;br /&gt;
„Aber ich darf nicht ohne Weiteres nehmen, was die Natur gewährt hat… Also wirst du dir dein Leben verdienen müssen kleines Mädchen. Schließe die Augen und lass mich sehen, ob der Geist der Natur wirklich in deinen Knochen steckt.“&lt;br /&gt;
Und so sehr [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] auch dagegen ankämpfte, ihre Augenlider schoben sich unweigerlich vor ihre Pupillen und schon bald verschwammen die Bilder vor ihren Augen und die Gedanken in ihrem Kopf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie spürte weiches feuchtes Gras zwischen ihren blanken Zehen und eine Eule schickte ihren Ruf durch die Luft vorbei an ihren Ohren. Als sie die Augen langsam öffnete, sah sie sich inmitten eines großen Waldes stehen, deren Bäume genauso wie der Wald selber kein sichtbares Ende zu haben schienen. Alles an dem Wald wirkte merkwürdig urtümlich und erinnerte sie an die riesigen Bäume, die sie in der Nähe des Wasserfalls und des Haines gesehen hatte.&lt;br /&gt;
Erneut riss sie der Schrei der Eule aus den Gedanken und ließ in diesen Platz genug für die Erkenntnis, dass die Sonne gerade untergegangen war und die Schatten im Wald immer mehr die Oberhand gewannen.&lt;br /&gt;
Und dann spürte sie es, eine Präsenz im Schatten und der Blick unsichtbarer Augen auf ihrem Rücken. Die feinen Härchen auf ihrem Nacken stellten sich auf, sie machte einen zaghaften Schritt nach hinten und drehte sich dann plötzlich herum um loszurennen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===13. Kapitel===&lt;br /&gt;
Der Wind pfiff ihr ins Gesicht, sauste ihr um die Ohren und ließ den Klang seiner Stimme in diesen erklingen. Immer wieder schlugen ihr kleinere Äste, die sie nicht rechtzeitig bemerkt hatte, gegen den Körper und hinterließen an diesem immer mehr kleine Schnitte aus denen schon bald feine Bluttropfen hervorquollen. Schneller und schneller lief [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] durch den dunklen Wald, der sein wunderschönes Kleid abgelegt hatte und ihr nun seine dunkle und gefährliche Seite zeigte.&lt;br /&gt;
Wie konnte dies nur derselbe Wald, derselbe Ort sein, der sie mit den ersten Bildern verzaubert hatte? Fragte sie sich, als sie sich in Sicherheit wähnend an einen Baum lehnte und umschaute. Schon seit einiger Zeit hatte sie die Präsenz in ihrem Rücken nicht mehr gespürt. Sollte sie dieses Etwas wirklich abgehängt haben? Sie schaute sich nervös um, ließ den Blick ihrer Augen durch die Dunkelheit wandern und versuchte ihr pochendes Herz zu beruhigen. Es war schwer in der Dunkelheit überhaupt etwas auszumachen und immer wieder machte ihr Herz einen furchtsamen Sprung, wenn die Schatten der Bäume ihr obskure Wesen, die mit langen feingliedrigen Armen in der Dunkelheit zu tanzen schienen, vorspielten.&lt;br /&gt;
Plötzlich blitzte in der Dunkelheit etwas auf. Noch bevor sich die Härchen auf ihrem Nacken aufstellen konnten, war sie schon wieder los gerannt und hetzte durch den Wald. Das Blut, das sich in der kurzen Zeit der Rast auf ihrer Haut gesammelt hatte, wurde vom Gegenwind weggeweht und hinterließ eine feine rote Spur, der man viel zu leicht folgen konnte.&lt;br /&gt;
Wie sollte sie nur dem Schrecken, der mit Sicherheit den Tod bringen würde, entkommen? Wie sollte sie den Anbruch des Tages und das erste Licht, das die Schatten vertreiben würde, nur wieder erleben? Und wie sollte auch nur ein Mensch in dieser schrecklichen Umgebung überleben können?&lt;br /&gt;
Völlig außer Atem rannte das Mädchen dennoch weiter. Immer, wenn sie die Gefahr gegen einen Baum zu laufen ignorierend einen Blick über die Schulter warf, konnte sie einen formlosen Schatten im Schatten sehen, der der blutigen Spur folgte. Nein sie wunderte sich nicht mehr, dass die Menschen sich vor dieser Umgebung fürchteten und die Natur verändern wollten, um in ihr zu überleben. In dieser schrecklichen Umgebung würden sie nie anders überleben können!&lt;br /&gt;
„Vieles, das auf den ersten Blick schrecklich wirkt, ist nur ungewohnt für die Augen.“&lt;br /&gt;
Ertönte plötzlich die raue Stimme des alten Mannes in ihrem Kopf und sie erinnerte sich an die vielen Stunden, in denen er ihr eigentlich nur von der Natur erzählte.&lt;br /&gt;
„ Ein Wolf tötet nicht, weil er grausam sein möchte. Ein Wolf tötet, weil er überleben will. Der Wille zu Überleben ist das, was uns alle – selbst die Pflanzen – vereint.“&lt;br /&gt;
Aber dieses Ding, was auch immer es ist, ist böse! Das konnte sie deutlich spüren. Sie konnte spüren wie es Millimeter um Millimeter näher kam, sich wieder zurückfallen ließ und dann wieder langsam näher kam. Und das alles nur, um mit ihr zu spielen, um ihr den Schrecken in Mark und Bein zu jagen!&lt;br /&gt;
„Wahre Boshaftigkeit gibt es in der Natur nicht. Sie ist eine Erfindung der Menschen, um die Natur zu verteufeln.“&lt;br /&gt;
Aber sie konnte das Böse in diesem Ding eindeutig spüren. Und inmitten dieser schrecklichen Umgebung war niemand, der ihr helfen konnte. Sie war alleine.&lt;br /&gt;
„Niemals bist du alleine. Stets wirst du einen Baum, eine Blume oder zumindest einen Grashalm in der Nähe finden. Deine Mutter wird immer da sein und dich beschützen.“&lt;br /&gt;
Und auf einmal blieb [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] stehen. Langsam drehte sie sich zur Seite und legte die Stirn gegen die Rinde eines der riesigen Bäume. Wie hatte sie nur diese sanften Riesen verteufeln können? Wie hatte sie nur diese Umgebung als schrecklich bezeichnen können?&lt;br /&gt;
Sie schloss die Augen und wartete auf die Schritte, die sich sicher bald nähern und ihren Tod bedeuten würden. Aber sie würde nicht mehr rennen. Sie vertraute auf ihre Mutter und legte ihr Leben in deren Arme.&lt;br /&gt;
Und dann hörte sie ein leises Flüstern.&lt;br /&gt;
„Wie sich die Arme an mich lehnt. Oh du Arme, hör auf zu weinen.“&lt;br /&gt;
„Das sind keine Tränen, das ist Blut. Bist du zu hölzern geworden um den Unterschied zu merken?“&lt;br /&gt;
„Sie blutet? Warum denn nur?“&lt;br /&gt;
„Weil selbst kleine Äste die weiche Haut zerschneiden können.“&lt;br /&gt;
„Schau nur wie sie zittert.“&lt;br /&gt;
„Wie gerne würde ich ihr helfen.“&lt;br /&gt;
„Ich auch.“&lt;br /&gt;
„Ich auch.“&lt;br /&gt;
„Aber sie kann uns nicht hören.“&lt;br /&gt;
„Wir können sie nicht trösten.“&lt;br /&gt;
„Wir können sie nicht beschützen.“&lt;br /&gt;
„Würde sie uns nur hören können.“&lt;br /&gt;
„Wieso kann sie uns nicht hören?“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Ich kann euch hören!“ Schrie [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] mit all ihrer Kraft. „Bitte helft mir!“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Sie kann uns hören?“&lt;br /&gt;
„Sie möchte unsere Hilfe?“&lt;br /&gt;
„Wie lange ist es her?“&lt;br /&gt;
„Sollen wir singen?“&lt;br /&gt;
„Ja lasst uns singen!“&lt;br /&gt;
„Ja..Singen!“&lt;br /&gt;
Und plötzlich schwoll das Flüstern, war es zuerst noch leise und kaum zu hören gewesen, immer weiter an, gewann an Stärke und glich schon bald einem Orkan aus unterschiedlichen Stimmen, die durcheinander riefen. Nach und nach hörten die Stimmen auf zu rufen und fingen stattdessen an leise zu summen. Das Summen wurde immer lauter, übertönte schließlich die letzten Stimmen und brachte mit seinen tiefen Tönen [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]]s Innere sanft zum vibrieren.&lt;br /&gt;
Eine tiefe und warme Stimme erschallte, sang von den Strahlen der Sonne und den Tränen des Mondes und plötzlich setzten alle Stimmen in dieses Lied mit ein.&lt;br /&gt;
Es war das Lied der Schöpfung, die Erzählungen des ersten Baumes, der als Knospe miterlebt hatte wie Mond und Sonne von den Göttern auseinander gerissen wurden und fortan nie wieder zusammen sein und zugleich erstrahlen durften. Um wenigstens die Wärme des anderen und dessen Spiegelbild für wenige Momente zu erhaschen, nachdem dieser schwinden musste, erschufen die Zwei die Natur und die Wärme der Sonnenstrahlen sowie die Liebe in den Mondtränen hauchten der kargen Erde Leben ein.&lt;br /&gt;
Der Erste aber, der stark genug gewesen war vor all diesem bereits als Knospe den Boden zu durchbrechen, wuchs und wuchs bis er groß und prächtig war. Er war der Stärkste von allen und schließlich hob ihn der Mond aus der Erde und gab ihm die Fähigkeit zu wandern. So wurde der Erste als Xinglu, der Wanderer, bekannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Sie ist eingeschlafen.“&lt;br /&gt;
„Sie ist sicher.“&lt;br /&gt;
„Der Schatten ist fort.“&lt;br /&gt;
Das Flüstern der Bäume, sehr zaghaft und leise um das Mädchen nicht zu wecken, flog einige Zeit später dem Winde gleich wieder durch die Luft.&lt;br /&gt;
„Sie muss zurück.“&lt;br /&gt;
„Ja das muss sie.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===14. Kapitel===&lt;br /&gt;
„Hört ihr das? Sie singen! Sie singen für das Mädchen, sie singen für [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]]!“ Stellte die große [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Schildkröte]] fassungslos fest, während sie sich im Kreis drehte und dem Lied der Bäume lauschte.&lt;br /&gt;
Das Geräusch des schabenden Panzers zusammen mit den Worten aus tiefer Kehle drangen durch die Schleier des Schlafes und holten [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] aus diesem empor.&lt;br /&gt;
„Sie kommt zu sich. Sie hat überlebt!“ Ertönte die Stimme des [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]]s ganz nah vor [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]]s Gesicht. Und als sie die Augen öffnete, sah sie die Gesichter des [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel - Suzaku|Vogel]]s und des [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]]s dicht über ihrem eigenen schweben und sie mit besorgten Blicken anschauten, bevor sie anfingen breit zu lächeln.&lt;br /&gt;
„Wo bin ich?“ Murmelte sie schlaftrunken, während sie sich den Schlaf aus den Augen rieb.&lt;br /&gt;
„Du bist im Hain des Waldgottes. Du hast geschlafen und wurdest im Traum auf die Probe gestellt.“&lt;br /&gt;
Antwortete [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Bai Hu]], der sich mit einem langgestreckten Seufzer anscheinend nach einer halben Ewigkeit wieder legte und sich wohlig streckte.&lt;br /&gt;
„Habe ich bestanden?“&lt;br /&gt;
[[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Zhu Que]] öffnete den Schnabel, anscheinend um antworten zu wollen, aber die tiefe Stimme Xinglu’s unterbrach ihn.&lt;br /&gt;
„Du hast mehr als das.“ Der riesige Schatten bewegte sich zum ersten Mal, seitdem [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] im Hain war, und schob sich langsam in das fahle Licht des Mondes.&lt;br /&gt;
„Niemals hätte ich erwartet, dass sie für dich singen würden. Niemals hätte ich erwartet, dass sie dieses Lied anstimmen würden.“&lt;br /&gt;
Murmelte das Wesen, dessen Körperbau dem eines Menschen glich, nur glichen Hände und Füße mehr einer Mischung aus Menschenhand und Bärentatze und die Haut schien aus einer rissigen und vor Alter schon schwarz gewordenen Baumrinde zu bestehen. Das Gesicht schließlich war dem eines Hirsches nachempfunden, nur dass sich Flechten aus großen Baumblättern vom Kopf über die Schultern des Wesens ergossen.&lt;br /&gt;
„Sie sangen von dir nicht wahr?“ Fragte [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] das Wesen, dessen große Augen von großer Trauer sprachen.&lt;br /&gt;
„Ja. Ich habe dieses Lied geschrieben und es einem jeden Baum früher vorgesungen, wenn er noch klein und schwach war. Das Lied half ihnen zu wachsen und den Gezeiten zu widerstehen, so dass sie fast so groß wurden wie ich einst. Deswegen nennt man es auch das Baumlied. Früher kannte es ein jeder Baum.“&lt;br /&gt;
„Deswegen sind die Bäume in der Nähe des Haines also so groß und der Winter dem Hain so fern!“&lt;br /&gt;
„Früher waren alle Bäume so groß. Damals wanderte der Wanderer noch jeden Tag über die Erde und sang zu jedem Baum.“ Mischte sich eine raue Stimme plötzlich ein und alle, egal ob Mensch, Tier oder Gott wandten dem Ursprung der Stimme den Kopf zu.&lt;br /&gt;
Ein alter Mann kam mit hinkenden Schritten über die Wiese dem See und der Insel entgegen und winkte dem Mädchen entgegen, das die Augen vor Staunen weit aufgerissen hatte.&lt;br /&gt;
„Du? Was machst du denn hier?“ Rief sie ihm entgegen. Anstatt aber eine Antwort des Mannes zu erhalten, erklang die Stimme des Waldgottes.&lt;br /&gt;
„[[Geschichte von Taki#Der blaue Drache – Seiryu|Quing Long]]. Jetzt wundert mich gar nichts mehr. Hast du [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] beigebracht zu den Bäumen zu sprechen?“&lt;br /&gt;
„Ich habe ihr lediglich von der Natur erzählt Xinglu. Alles Weitere hat sie selber erlernt.“&lt;br /&gt;
„[[Geschichte von Taki#Der blaue Drache – Seiryu|Quing Long]]?“ Verwirrt schaute [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] zwischen dem Alten und Xinglu hin und her.&lt;br /&gt;
Auf dem Gesicht des Alten aber, der am nahen Ufer des Sees angelangt war, bildete sich ein Lächeln und plötzlich erhob sich an derselben Stelle, an der der Alte soeben gestanden hatte, ein großer [[Geschichte von Taki#Der blaue Drache – Seiryu|blauer Drache]] in die Luft, nur um neben Xinglu wieder zu landen.&lt;br /&gt;
„Du hast es schon immer geliebt dich zu verkleiden.“ Murmelte die [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Schildkröte]].&lt;br /&gt;
„Du musst verstehen, dass ich dir nicht die Wahrheit zeigen durfte [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]]. Ich bin der Letzte der Vier und Erster des Kreises. [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Xuan Wu]], [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Zhu Que]], [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Bai Hu]] und ich, [[Geschichte von Taki#Der blaue Drache – Seiryu|Quing Long]] sind die 4 Wächter des Waldgottes und die ersten der Tiere, zu denen er wie zu den Bäumen sang. Ein jeder von uns ist die Inkarnation einer der Jahreszeiten. Ich bin der Frühling, [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Zhu Que]] ist der Sommer, [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Bai Hu]] ist der Herbst und [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Xuan Wu]] ist der Winter. Einst wandelten wir an der Seite Xinglu’s über die Erde. Als er sich aber veränderte, wandten drei von uns ihm den Rücken zu und nur[[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Xuan Wu]] blieb bei ihm.“&lt;br /&gt;
„Aber was habe ich damit zu tun? Ich wollte doch nur Kigiku retten.“&lt;br /&gt;
„Und in diesem einfach Streben hast du es geschafft mich an die Anfänge und das Gute in euch Menschen zu erinnern. Ich war es, der dich im Wald der Träume gejagt hat und hätten dir die Bäume nicht geholfen, so hätte dein Herz schließlich vor Angst aufgehört zu schlagen. Als aber die Bäume anfingen zu singen, da erinnerte ich mich. Sie sangen aber nicht nur von mir, sondern auch von dir. Sie sangen davon wie viel Angst du in der Dunkelheit hast, was für einen Weg du zurücklegen musstest und wie gerne sie dir helfen würden. Und mit jedem Wort verflog mein Hass und ich fing an euch Menschen zu verstehen.“&lt;br /&gt;
„Ich habe gar nicht gehört, dass sie von mir sangen. Hat diese wunderschöne tiefe Stimme etwa auch über mich gesungen?“&lt;br /&gt;
„Wunderschöne tiefe Stimme?“ Schaltete sich [[Geschichte von Taki#Der blaue Drache – Seiryu|Quing Long]] plötzlich ein und wechselte einige Blicke mit den drei anderen, während Xinglu die violetten Augen geschlossen hatte.&lt;br /&gt;
„Sie hat dich singen hören Xinglu? Wie ist das möglich? Du hast schon so lange nicht mehr gesungen.“ Brummte [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Bai Hu]] verdutzt.&lt;br /&gt;
„Sie erinnern sich noch immer daran wie ich zu ihnen sang. Und aus der Erinnerung heraus haben sie meine Stimme scheinbar beschworen. Es ist zu lange her, dass ich zu ihnen gesungen haben, und ich habe kein Recht zu ihnen zu singen bei all dem, was ich getan habe.“&lt;br /&gt;
„Das stimmt nicht! Sie reden stets miteinander und die ältesten von ihnen erzählen den jüngeren von deinem Lied. Sie kennen es alle und werden es nie vergessen.“&lt;br /&gt;
„Mir fehlt aber die Kraft zum Wandern. Hass und Zorn haben meine Beine schwer werden lassen.“&lt;br /&gt;
Er wandte sich von dem weißen [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] ab und dem Mädchen zu.&lt;br /&gt;
„Nein ich hörte keine tiefe Stimme, sondern eine hohe. Ich hörte die Stimme eines jungen [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Drachen]]n, der mich furchtlos anbrüllte. Die Bäume sangen von dem gelben Schuppenkleid des [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Drachen]]n und von der Wärme im Herzen dieses Wesens.&lt;br /&gt;
[[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] sie sangen von dir und es war so viel Wahrheit in ihren Worten, die ich erst jetzt vernehmen konnte.“&lt;br /&gt;
„Warum guckst du so traurig Xinglu? Was hast du vor? Was hat das zu bedeuten?“&lt;br /&gt;
Fragte das Mädchen nun sichtlich besorgt um den Waldgott.&lt;br /&gt;
„Es ist Zeit für mich das Geschenk, das mir der Mond einst gab, zurück zu geben. Ich habe meine Pflicht gegenüber meinen Brüdern und Schwestern vergessen und sie zu lange warten lassen. Ich sehne mich nach Ruhe [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]].“&lt;br /&gt;
Die Züge des Wesens erhellten sich und die Risse in der dunklen Rinde schlossen sich immer mehr.&lt;br /&gt;
„Die Zeit des Wanderers ist vorbei. Zu lange habe ich mich dagegen gewehrt einzusehen, dass die Welt mich nicht mehr braucht. Es ist nun an der Zeit, dass die Jüngeren auf sich aufpassen. Vieles wird sich verändern, aber wenn ich höre wie die Bäume für dich singen, so bin ich mir sicher, dass es nicht nur schlecht sein wird.“&lt;br /&gt;
„Willst du uns wirklich verlassen Xinglu? Was sollen wir ohne dich machen? Was sollen wir alleine machen?“ Rief [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Zhu Que]] mit Trauer in der Stimme.&lt;br /&gt;
„Helft dem gelben [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Drachen]]n bei der Wahrung dessen, was wir einst zusammen auf unseren Reisen verbreiteten. Natürlich nur, wenn du willst [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]].“&lt;br /&gt;
Das Mädchen schaute in die großen violetten Augen und auf die immer heller werdende Rinde, durch die von Minute zu Minute mehr Leben zu pulsieren schien.&lt;br /&gt;
„Was genau meinst du?“&lt;br /&gt;
„Vieles, was einst gut war, ist zerstört. Du hast mir aber gezeigt, dass nicht alles zerstört ist. Ich frage mich, ob sich Sonne und Mond so fühlten, als sie mich erblickten und das Leben erschufen….&lt;br /&gt;
Ich werde das Wandern aufgeben und wieder nur ein Baum sein, ein Baum der mit seinen Brüdern singt. Gerne werde ich von dem kleinen Mädchen singen, das zum [[Geschichte von Taki#Der_Gelbe_Drache|gelben Drachen]] wurde, der den Beginn einer neuen Zeit darstellt.&lt;br /&gt;
Ich würde gerne dabei zusehen, wie ein kleines Mädchen die Wunden, die ein alter Baum geschlagen hat, schließt und dabei hilft, dass wieder mehr Menschen das Lied der Bäume hören.“&lt;br /&gt;
[[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] konnte die Trauer in dem Wesen vor sich so deutlich spüren, dass es ihr die Sprache verschlug. Aber nicht nur Trauer, sondern auch Freude über die Erlösung konnte sie spüren. Es hatte nicht lange gedauert bis ihre Augen sich mit Tränen gefüllt hatten, so dass sie lediglich nicken konnte.&lt;br /&gt;
Der Waldgott lächelte sie voller Wärme an und streckte sich dann zu seiner vollen Größe aus. Ein wohliges Seufzen entfuhr ihm, als die alten Glieder sich zum beinahe letzten Mal bewegten und er sich mit stummen Gesten von seinen vier Freunden verabschiedete, die auf ihre Art viel treuer waren als er es je bis zu diesem Moment vermutet hatte. Dann legte er die letzten Schritte bis zum Mittelpunkt der kleinen Insel zurück, streckte sich erneut und seufzte dabei langgezogen.&lt;br /&gt;
Ein Rascheln und Rauschen war zu hören, als sich riesige Wurzeln in den Boden gruben und gewaltige Äste in die Höhe streckten. So schnell geschah alles, dass nur wenige Momente später sich dort, wo noch eben die Gestalt des Waldgottes gestanden hatte, ein gewaltiger Baum in die Höhe streckte und seine riesigen Äste weit über den See hängen ließ. Das gewaltige Blätterdach des Baumes erstreckte sich über den gesamten Hain und schützte diesen gleich einer Decke.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Epilog===&lt;br /&gt;
So verlor der Waldgott seinen Namen und war wieder nur der Erste. Im selben Moment aber erschallte zum ersten Mal seit langer Zeit die tiefe Stimme des Waldgottes und sang begleitet von vielen seiner Brüder das Lied des gelben [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Drache]]ns, so wie es hier geschrieben steht.&lt;br /&gt;
Lieder aber sind die älteste Form des Übernatürlichen und oft findet man in ihnen bereits einen Teil der Zukunft beschrieben. So erfuhr der kleine Bach, an dem das Lied begann, davon wie [[Geschichte von Taki#Der gelbe Drache|Hiwa]] begleitet von [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Zhu Que]], [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Bai Hu]], [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Xuan Wu]] und [[Geschichte von Taki#Der blaue Drache – Seiryu|Quing Long]] in das Dorf am Rand des großen Waldes kam und sowohl von dem Waldgott als auch von dessen Bedauern erzählten. Die Dorfbewohner hörten gerne den Geschichten dieser ungleichen Gruppe zu, ließen sich von diesen verzaubern und wollten alsbald den riesigen Baum selber sehen. Manche von ihnen blieben dort, andere verließen den Ort wieder, nur um von dessen Pracht zu erzählen.&lt;br /&gt;
So gründete sich schon bald unter dem schützenden Dach des Waldgottes ein kleines Dorf. Die vier Wächter, die es nun als Aufgabe ansahen neben dem Waldgott auch noch das Dorf und [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] zu beschützen, blieben bei den Menschen und halfen dem Mädchen dabei zu beschützen, zu trösten, zu beruhigen, zu lenken und vor allem zu erzählen und zu singen.&lt;br /&gt;
Zwei Jahre später, als die ersten Schneeflocken vom Himmel fielen und die mittlerweile zur jungen Frau herangewachsene [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] an die stürmische Nacht erinnerten, in der sie zum ersten Mal von dieser Welt erfuhr, wenn auch nur reichlich verwirrende Bruchstücke, stapfte eine vermummte Gestalt den schmalen von den Bewohnern angelegten Weg zum Hain empor.&lt;br /&gt;
Eine helle Stimme, ihr merkwürdig bekannt aber doch in den Wirren der Erinnerungen verloren, riss [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] aus den Erinnerungen und ließ sie von ihrem Platz am Rande des Sees aus in die Richtung der Gestalt sehen. Ihre Augen weiteten sich und füllten sich als bald mit Tränen, während ihre Füße über den von feinen Schneeflocken bedeckten Boden regelrecht flogen und sie in die weit geöffneten Arme der ihr entgegenlaufenden Kigiku trugen.&lt;br /&gt;
Der Bach plätscherte fröhlich, als er von der Wiedervereinigung der Schwestern hörte und weigerte sich im kommenden Winter vehement dagegen zu erstarren und einzufrieren, so groß war seine Freude. Erst die tiefe Stimme des Waldgottes aus der Ferne sorgte dafür, dass er sich beruhigte und als der Bach langsam erstarrte und für den Winter einschlief, freute sich der Waldgott über jenes letzte Geschenk, das er den Menschen und besonders seiner [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] geben konnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Wichtige Personen und Wesen aus Legenden und Sagen=&lt;br /&gt;
Hier sind wichtige Personen aus der Geschichte oder Legenden/Sagen von Takigakure aufgelistet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Dorfoberhäupter [[Takigakure]]s===&lt;br /&gt;
Hier sind die wichtigsten, verstorbenen Dorfoberhäupter von Takigakure aufgelistet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Ieyasu Kagetoya====&lt;br /&gt;
Ieyasu Kagetoya das erste große [[Dorfoberhaupt|Oberhaupt des Dorfes]] [[Takigakure]]. Nach dem Fall [[Geschichte_von_Taki#Kakuzu|Kakuzus]] bei dem der gesamte damalige Ältestenrat verstarb, übernahm er nicht nur die Macht im [[Gesellschaft_in_Taki#Kagetoya|Kagetoya]] -Clan sondern auch im Dorf selbst.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Er galt als mächtiger Shinobi und entsprechend dem Ruf der [[Gesellschaft_in_Taki#Kagetoya|Kagetoya]] als großartiger Krieger. &lt;br /&gt;
Durch seine Autorität und auch teilweise durch Furcht vor seiner Rache stellte er einen sehr wackeligen Frieden in [[Takigakure]] her.&lt;br /&gt;
Er führte damals die grundlegende Struktur des heutigen Militärs in [[Takigakure]] ein, auch wenn dieses im Laufe der vielen Dynastien überarbeitet wurde, ist es grundlegend immer noch das System nach dem die [[Gesellschaft_in_Taki#Kagetoya|Kagetoya]] Krieg führen und sich organisieren.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der [[Gesellschaft_in_Taki#Kagetoya|Kagetoya]] galt als streng, aufbrausend und ein wenig tyrannisch, außerdem erzählt man sich, dass er ein begabter, wenn auch gerne riskant agierender, Stratege sei, was letztlich zu seinem Sturz führte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Shingen Shiazu====&lt;br /&gt;
Shingen Shiazu, das zweite große [[Dorfoberhaupt|Oberhaupt des Dorfes]] [[Takigakure]], galt ebenso wie sein Vorgänger [[Geschichte_von_Taki#Ieyasu_Kagetoya|Ieyasu Kagetoya]] als begabter Shinobi und Stratege.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Jedoch hatte er dem Plan des Kagetoyas eine ganze Kompanie zu opfern widersprochen, als diese dann nicht nur überlebte, sondern die Schlacht auch noch gewann schlug er sich auf die Seite der [[Gesellschaft_in_Taki#Fuyou|Fuyou]], deren Oberhaupt das Kommando über die folgende Kompanie hatte, was dazu führte, dass [[Geschichte_von_Taki#Ieyasu_Kagetoya|Ieyasu Kagetoya]] noch auf dem Schlachtfeld zum Selbstmord gezwungen wurde, um seine Ehre wieder reinzuwaschen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Mit der Unterstützung der [[Gesellschaft_in_Taki#Fuyou|Fuyou]] und einiger jüngerer Clans wurde er dann zum zweiten Oberhaupt Takigakures erklärt.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Er erklärte die [[Geschichte_von_Taki#Ieyasu_Kagetoya|Ieyasu Kagetoya]] jedoch nicht zu Verrätern und ließ die Ehre der Familie unangetastet.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Shingen trat erst kurz nach dem Bluterbenkrieg von seinem Amt zurück, da er sich in einer Schlacht schwer verletzt hatte und langsam alt wurde. Er galt in seiner Amtszeit zwar als strenges aber faires Oberhaupt, der stets jeden Vorschlag anhörte, bevor er seine Entscheidung traf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Mifune Ashura====&lt;br /&gt;
Mifune Ashura war das dritte [[Dorfoberhaupt|Oberhaupt]] Takigakures und das erste, das nicht aus einer der [[Gesellschaft_in_Taki#Die_Gr.C3.BCnderclans|Gründerfamilien]] stammte.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Er war ein Veteran des Krieges, der sich in vielen Schlachten als großer Anführer bewährt hatte, vor allem durch die Tatsache, dass seine Truppen stets ihre Position gehalten hatten, sowie geringere Verluste aufwiesen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Jedoch hatte der Krieg ihn zu einem paranoiden Mann gemacht, er verschärfte die Sicherheitskontrollen und die Verteidigungssysteme von [[Takigakure]] erheblich. Auf seinen Wunsch wurde eine Kampagne gestartet, welche die Bevölkerung davon überzeugte, dass man Ausländern nicht trauen könne und das die Abschottung von außen der einzige Schutz vor Eroberung wäre.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Dies hatte auch Erfolg. [[Takigakure]] igelte sich ein und sah alles als Bedrohung an, was zu allgemeiner Aufrüstung im Dorf führte.&lt;br /&gt;
Zudem schwächte er die Macht der [[Gesellschaft_in_Taki#Die_Gr.C3.BCnderclans|Gründerclans]] erheblich, indem er den Ältestenrat neu aufstellte und für niedere Clans zugänglich machte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Kessen Musou====&lt;br /&gt;
Kessen Musou wurde nach dem überraschenden Tod [[Geschichte_von_Taki#Mifune_Ashura|Mifunes]], der scheinbar an einer Krankheit verstarb, ebenso überraschend zum neuen [[Dorfoberhaupt|Oberhaupt]] erklärt. Entgegen der Traditionen des Dorfes die Wege der alten Oberhäupter weiter zugehen brach er damit und zum ersten Mal in der Geschichte öffnete [[Takigakure]] sich wieder nach außen. Ausländer wurden nicht länger verteufelt und argwöhnisch betrachtet, sondern willkommen geheißen und in die Dorfstruktur eingeführt.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Von vielen wurde Kessen Musou als wahrer Held vergöttert, da er eine unglaubliche Phase des Friedens in [[Takigakure]] einläutete, auf die man später immer noch neidisch war und sich zurück wünschte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Historische Personen [[Takigakure]]s===&lt;br /&gt;
Hier sind sonstige, verstorbenen Personen aufgelistet, die es mit ihrem Namen in die Geschichte des Dorfes geschafft haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Kenshin Fuyou====&lt;br /&gt;
Kenshin Fuyou war ein hochdekorierter [[Jounin]] und das Clanoberhaupt der [[Gesellschaft_in_Taki#Fuyou|Fuyou]] während [[Geschichte_von_Taki#Ieyasu_Kagetoya|Ieyasu Kagetoyas]] Herrschaft.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Er war gleichermaßen Shinobi, wie Priester und im Dorf recht hoch angesehen, da die Fuyou sich um die Kranken und Armen des Dorfes kümmerten.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der [[Gesellschaft_in_Taki#Fuyou|Fuyou]] selbst galt als verständnisvoller und fürsorglicher Mann, der sich und seine Zeit gerne für andere aufopferte.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Kenshin und eine ganze Kompanie sollten jedoch in einer entscheidenden Schlacht für das Wohl [[Takigakure]]s geopfert werden, als sie dann jedoch nicht nur nicht starben, sondern jene Schlacht fast im Alleingang gewannen war der Missmut unter den Truppen hoch, was dazu führte, dass gegen [[Geschichte_von_Taki#Ieyasu_Kagetoya|Ieyasu Kagetoya]] geputscht wurde, und so die [[Gesellschaft_in_Taki#Shiazu|Shiazu]] mit der Unterstützung der [[Gesellschaft_in_Taki#Fuyou|Fuyou]] an die Macht kamen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Verräter [[Takigakure]]s===&lt;br /&gt;
Hier sind die größten, verstorbenen Verräter Takigakures aufgelistet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Kakuzu====&lt;br /&gt;
Kakuzu war einst einer der besten Shinobi des Dorfes [[Takigakure]]. So entsandte man ihn auf eine Mission den ersten Hokage [[Geschichte_von_Konoha#vor_dem_BEK|Hashirama Senju]] zu töten. Als diese jedoch scheiterte wurde er bei seiner Rückkehr ins Dorf stigmatisiert und für das Scheitern der [[Mission]] bestraft, obgleich diese sehr gefährlich war.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Darauf entwickelte der einst hochgelobte [[Jounin]] einen Hass auf das Dorf und tötete auf seiner Flucht nicht nur die Ältesten des Dorfes, sondern stahl die wichtigste verbotene [[Jutsu]] des Dorfes, welche seitdem verloren ist.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ab da an führte er ein Leben als Kopfgeldjäger und Söldner.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Nobu Gushiken====&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Adoptivbruder von [[Wichtige_Personen_in_Taki#Muneyaki_Gushiken|Muneyaki Gushiken]]&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nobu Gushiken, adoptierter Bruder des ehemaligen [[Dorfoberhaupt|Dorfoberhauptes]] [[Wichtige Personen in Taki#Wichtige_Personen_in_Taki#Muneyaki_Gushiken|Muneyaki Gushiken]], war ein ausgezeichneter Ninja des Dorfes und ein höchst gefährliches Mitglied der [[Einheiten_Takigakures#Tsuisekisha_.28J.C3.A4ger.29|Tsuisekisha-Einheit]].&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ebenso wie sein älterer Bruder strebte er danach Oberhaupt Takigakures zu werden, jedoch wurde sein Bruder stattdessen ernannt, was den jungen Mann verbittern ließ, worauf sich die Brüder zerstritten und seine Adoption herauskam.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Im Angesicht der steigenden Gefahr der [[Taki_no_Kuni#Jashin_Sekte|Jashin-Sekte]] versuchte er dann einen lange gehegten Plan umzusetzen, nämlich seinen Bruder zu entführen und zu töten, wobei er es so aussehen lassen wollte, als wären die [[Taki_no_Kuni#Jashin_Sekte|Jashin]]-Kultisten es gewesen, woraus er sich ersann zum neuen [[Dorfoberhaupt]] erklärt zu werden. Jedoch scheiterte sein Plan durch die Heldentat [[Wichtige_Personen_in_Taki#Shinishi_Kudo|Shinishi Kudos]], der nicht nur den Verräter beseitigte, sondern auch [[Wichtige Personen in Taki#Wichtige_Personen_in_Taki#Muneyaki_Gushiken|Muneyaki]] rettete.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Wächter [[Takigakure]]s===&lt;br /&gt;
Die Wächter [[Takigakure]]s entspringen aus der Sage &amp;quot;[[#Das Lied des gelben Drachen|Das Lied des gelben Drachen]]&amp;quot;, welche von einem mutigen kleinem Mädchen und der Entstehung [[Takigakure]]s erzählt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Der blaue Drache – Seiryu====&lt;br /&gt;
Quing Long bietet einen durchaus beeindruckenden Anblick, wenn er sich nicht in seiner Menschengestalt fort bewegt. Gerne verbringt er seine Zeit als Eremit getarnt, um dem einen oder anderen Wanderer etwas über die Natur zu erzählen und beizubringen, so wie er es einst bei dem kleinen Mädchen Hiwa getan hatte. Nur sehr selten würde sich Quing Long in seiner wahren Gestalt einem Menschen zeigen. Sein edles und geduldiges Gemüt würden ihn für offene Geister zum höchst angenehmen Gesprächspartner machen. Vorurteilslos betrachtet er jeden Menschen einzeln und nicht die Menschheit als ganzes, bevor er sich seine Meinung zu einem Individuum bildet.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der blaue Drache Quing Long steht für die Jahreszeit Frühling und somit für die Geburt und die frühe Phase jungen Lebens, seien es Pflanzen, Menschen oder Tiere.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Der rote Vogel – Suzaku====&lt;br /&gt;
Zhu Que hat ein durchaus heiteres Wesen. Das Interesse des roten Vogels weckt man durch Gesang und Lieder. Selber trällert er gerne verschiedene Lieder und am meisten gefällt es ihm, wenn sich aus seinem Gesang und dem eines Menschen ein Duett bildet. Er kann die Form eines kleinen roten, als auch großen roten Vogels annehmen. In Anwesenheit oder in der Nähe von Menschen würde er stets als kleiner Vogel auftauchen, um nicht als Wächter erkannt zu werden.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der rote Vogel Zhu Que steht für die Jahreszeit Sommer und damit für den Höhepunkt des Lebens mit all den Pflanzen und Lebewesen, die im Frühling noch klein und zierlich waren. Er steht für die reichen Geschenke, die die Natur im Sommer bringen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Der weiße Tiger – Byakko====&lt;br /&gt;
Bai Hu ist äußerst schlau und gerissen, wie es das Bild einer Raubkatze schon immer präsentiert hat. Der weiße Tiger kann die Form einer kleinen weißen Katze annehmen, um ohne größeres Aufsehen zu erregen unter Menschen zu wandeln oder sich einzelnen Wanderern zu zeigen, ohne direkt erkannt zu werden. Meistens nutzt er diese Form, um die Verhaltensweisen eines Individuums zu beobachten. Reden würde er in seiner Katzenform nie, selbst als Tiger ist es schwer Bai Hu viele Worte zu entlocken. Nie verliert er mehr Worte als unbedingt nötig, man würde immer nur von ihm hören, dass es für alles einen Richtigen Zeitpunkt und Ort gibt, wenn man versuchen würde mehr Worte aus ihm zu locken. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der weiße Tiger Bai Hu steht für die Jahreszeit Herbst und damit als Vorbote für die härteren Monate, die im Winter folgen. Mit ihm verbindet man auch den Aspekt der Jagd, der während der Herbstmonate an Wichtigkeit zunimmt, da Pflanzen und Bäume zur Ruhe kommen und bis zum Frühling keine Früchte austragen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Die schwarze Schildkröte – Genbu====&lt;br /&gt;
Xuan Wu würde auf Menschen einen etwas angst einflößenden Eindruck machen. Es ist schwer zu erahnen, wie es um das derzeitige Gemüt der schwarzen Schildkröte steht. Obwohl Xuan Wu durch das kleine Mädchen Hiwa eines besseren belehrt wurde, was die Menschen in Bezug auf die Natur angeht, so konnte er nie wirklich seinen Argwohn gegenüber die Menschen ablegen. Immernoch sieht er die meisten Menschen als Zerstörer von Natur und Leben. Nur sehr schwer lässt er sich von der Gutherzigkeit und Naturverbundenheit eines Individuums überzeugen. Sollte man dies aber geschafft haben, so genießt man das volle Vertrauen und den Schutz der argwöhnischen Schildkröte. Natürlich stehen die Menschen [[Takigakure]]s automatisch unter seinem Schutz, da er diese als Abkömmlinge der ersten Dorfbewohner ansieht.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die schwarze Schildkröte Xuan Wu steht für die Jahreszeit Winter und damit für die Ruhe selbst, die während eines jeden Winters in die Natur einkehrt. Oftmals wird auch der Tod mit ihm in Verbindung gebracht, denn nicht alle Lebewesen überstehen den kalten Fängen des Winters.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Der gelbe Drache====&lt;br /&gt;
Das Mädchen namens Hiwa ist ein sehr naturverbundener Mensch. Sie weiß jeden Aspekt der Natur zu schätzen, achtet jede noch so kleine Lebensform und würde immer zum Wohle dieser handeln. Ihr eigenes Wohl stellt sie unter das von Anderen, selbst wenn es um das Wohl fremder Menschen geht. Sie ist eine lebensfrohe Person, die sich gerne auch bei anderen Menschen aufhält. Durch ihren langen und außergewöhnlichen Aufenthalt in der Natur, ist diese zu ihrem eigentlich Zuhause geworden, etwas das man ihr auch anmerkt. Sie verbringt mehr Tage in Wäldern, als unter Menschen. Man sagt ihr nach, dass sie mit Bäumen reden kann.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Hiwa gilt heute als tot, wobei man sich dessen nie gewiss war. Man erzählt sich, dass sie eines Tages einfach im Wald verschwunden und nie wieder zurück gekehrt war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Frage-Sektion ==  &lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;mw-collapsible mw-collapsed wikitable&amp;quot; width=&amp;quot;100%&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Frage-Sektion&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
== Navigation ==&lt;br /&gt;
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		<author><name>Shinishi</name></author>
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		<id>https://wiki.narutorpg.de/index.php?title=Geschichte_von_Taki&amp;diff=25698</id>
		<title>Geschichte von Taki</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.narutorpg.de/index.php?title=Geschichte_von_Taki&amp;diff=25698"/>
		<updated>2016-03-20T09:31:38Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Shinishi: /* Beginn der Kudo-Dynastie - 89 Jahre nach Ende des Bluterbenkrieges */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Auf dieser Seite findet ihr eine Übersicht über die Geschichte des Dorfes [[Takigakure]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Seit Entstehung von [[Takigakure]]==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Sengoku Jidai===&lt;br /&gt;
Am Anfang der Geschichtschreiber [[Takigakure]]s steht Sengoku Jidai, die Zeit der streitenden Reiche. Nachdem die Kunst des Ninjutsu zur Blüte seiner Macht aufgestiegen war, durchstriffen zahllose [[Clan]]s die Lande, ein jeder mit seinen eigenen Fähigkeiten und Ansichten über die Welt. Sie waren [[Söldner]], die von den Ländern bezahlt wurden und alle bisher gekannten Waffen und Armeen überflüssig machten. Diese Kraft, die vielen zunächst wie ein Segen erschien, wurde schnell zu einem Fluch, als sich angeblich selbst der Himmel in blutiges Rot, aufgrund der endlosen Schlachten, färbte, die auf der Erde ausgetragen wurden. Als sich die zwei mächtigsten [[Clan]]s im Reich des Feuers zusammenschlossen und [[Konohagakure]] gründeten, geschah ein Umdenken in vielen Ninja[[clan]]s, die diesem Beispiel folgten. Es war deutlich geworden, dass es keinen Sinn mehr ergab nur dem eigenen Clan Treue zu schwören: Um zu bestehen brauchte es Bündnisse mit anderen Gruppierungen. Je stärker die zu schmiedende Allianz, umso mehr Macht für die Beteiligten.&amp;lt;br /&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Gründung des Dorfes - 85 Jahre vor Ende des Bluterbenkrieges===&lt;br /&gt;
In diesen Jahren versammelten sich vier der örtlichen Ninjaclans an dem Baum, den wir heute [[Aufbau_von_Taki#Der_Taki-Baum|Taki-Baum]] nennen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Gesellschaft_in_Taki#Kagetoya|Kagetoya]] (Krieger), die [[Gesellschaft_in_Taki#Shiazu|Shiazu]] (Strategen), die [[Gesellschaft_in_Taki#Fuyou|Fuyou]] (Heilung) und die [[Gesellschaft_in_Taki#Nanaya|Nanaya]] (Tarnung).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie schlossen einen Pakt und schworen untereinander Treue an diesem Baum, der zu dieser Zeit noch ein gewöhnlicher war und erst Jahrzehnte später zu wahrer Berühmtheit gelangen sollte. Entgegen häufiger Annahmen wurde [[Takigakure]] auf Vorschlag der [[Gesellschaft_in_Taki#Fuyou|Fuyou]] und Nanaya hin als Demokratie gegründet, da sich die verfeindeten [[Clan]]s der [[Gesellschaft_in_Taki#Kagetoya|Kagetoya]] und [[Gesellschaft_in_Taki#Shiazu|Shiazu]] auf keinen Anführer einigen konnten. [[Takigakure]] wurde vom Ältestenrat geführt, welcher aus den Anführern der jeweiligen [[Clan]]s bestand und hatte zu Beginn mit vielen Schwierigkeiten zu kämpfen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch die schier endlose Bedrohung und zahlreiche Überfälle entwickelte [[Takigakure]] bereits sehr früh fähige Verteidigungsmechanismen und Finten, mit denen sie selbst übermächtige Feinde erfolgreich abwehren konnten. Niemals gelang es einem Feind Fuß in [[Takigakure]] zu fassen und der Frieden im verborgenen Dorf machte den Rat der Ältesten leichtsinnig und überheblich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Der Fall Kakuzu und Kagetoya-Dynastie - 65 Jahre vor Ende des Bluterbenkrieges===&lt;br /&gt;
Der Fall Kakuzu sorgte für besonderes Aufsehen im Dorf und beeinflusste es bis heute. Nachdem der Jounin [[Geschichte_von_Taki#Kakuzu|Kakuzu]] bei einem Auftrag scheiterte, der die Ermordung des ersten [[Wichtige_Personen_in_Konoha#Hokage|Hokage]]s im Sinn hatte, mit dem [[Takigakure]] im Krieg war, erfuhr er bei seiner Rückkehr eine starke Ignoranz und Ablehnung. Er wurde mit Strafen belegt, denen er sich mit unerwarteter Gewalt erfolgreich widersetzen konnte. Bei seiner Flucht kam der gesamte Ältestenrat ums Leben, was für große Debatten in den Clans sorgte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als [[Geschichte_von_Taki#Ieyasu_Kagetoya|Ieyasu Kagetoya]] sich zum neuen Oberhaupt erklärte, gab es niemanden der ihm zu widersprechen wagte. Mittlerweile hatten sich weitere [[Clan]]s in [[Takigakure]] angesiedelt und viele von ihnen hielten den mächtigen [[Gesellschaft_in_Taki#Kagetoya|Kagetoya]] die Treue, sodass jeder Widerspruch in einem Bürgerkrieg hätte enden können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Der Aufstand und Shiazu-Dynastie - 28 Jahre vor Ende des Bluterbenkrieges===&lt;br /&gt;
Viele Jahrzehnte lang herrschte in [[Takigakure]] eine angespannte Stimmung, doch keine Seite wagte es diesen trügerischen und wackeligen Frieden zu brechen. Das Dorf hatte viele Fortschritte gemacht. Es gelang ihm seine Macht auszubauen und von Taki als offizielles Ninjadorf anerkannt zu werden. Seine Ninja sicherten nun nichtmehr einzig das Dorf, sondern das gesamte Land stand unter dem Schutz und der Verwaltung der Ninja aus [[Takigakure]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dennoch folgte das unvermeidliche erneut aus einer im Leichtsinn geborenen Handlung heraus: Als [[Geschichte_von_Taki#Ieyasu_Kagetoya|Ieyasu Kagetoya]] sich in einer Schlacht dazu entschied eine Kompanie seiner Shinobi für den Sieg zu opfern, musste er die Folgen seiner Handlung am eigenen Leib spüren. Die Kompanie unter Führung von Kenshin [[Gesellschaft_in_Taki#Fuyou|Fuyou]] schaffte es entgegen aller Wahrscheinlichkeiten nicht nur zu überleben, sondern die gesamte Schlacht beinahe im Alleingang zu entscheiden. Als sie anschließend zurückkehrten, wandten sie sich offen gegen die Ninja, welche sie im Stich und zum Sterben zurückgelassen hatten. Die [[Gesellschaft_in_Taki#Shiazu|Shiazu]], welche wohl nur auf eine solche Gelegenheit gewartet hatten, schlossen sich mit den [[Gesellschaft_in_Taki#Fuyou|Fuyou]] zusammen, was letztlich auf den Tod Kagetoyas und dem Ende seiner Dynastie noch auf diesem Schlachtfeld hinauslief.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Daheim in [[Takigakure]] wurde [[Geschichte_von_Taki#Shingen_Shiazu|Shingen Shiazu]] als neues [[Dorfoberhaupt]] etabliert, mit großer Unterstützung der [[Gesellschaft_in_Taki#Fuyou|Fuyou]] und einiger jüngerer [[Clan]]s, welche sich im Laufe der Jahre um die [[Gesellschaft_in_Taki#Shiazu|Shiazu]] und [[Gesellschaft_in_Taki#Fuyou|Fuyou]] geschart hatten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unter den [[Gesellschaft_in_Taki#Shiazu|Shiazu]] änderte sich nach Aussen hin wenig, da sie an den Pfaden der [[Gesellschaft_in_Taki#Kagetoya|Kagetoya]] festhielten und diese trotz des Zwischenfalls nicht als Verräter deklarierten. Dennoch war dies das offizielle Ende des [[Clan]]s, denn während die Kagetoya mehr und mehr Verbündete in [[Takigakure]] verloren schwand auch der [[Clan]], bis sich im folgenden Bluterbenkrieg ihre Spuren komplett verloren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===[[Takigakure]] im Bluterbenkrieg===&lt;br /&gt;
Während des Bluterbenkrieges erlebten viele Einwohner und Ninja eine Schockphase, die selbst nach dem Ende des Krieges noch viele Jahrzehnte lang anhalten sollte. Sie erkannten, dass ihre Sicherheit nicht von selbst gegeben war. Obwohl es den Ninja gelang jeden Eindringling vom Dorf fern zu halten, hatte das Dorf viele Verluste und Tragödien zu beklagen, viele die heimkehrten waren nicht mehr dieselben wie vorher und erzählten erschreckende Geschichten über all die Bluterbler gegen die sie hatten kämpfen müssen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Folgen des Krieges und Ashura-Dynastie - Monate nach Ende des Bluterbenkrieges===&lt;br /&gt;
Wenige Monate nach Ende des Krieges musste auch [[Geschichte_von_Taki#Shingen_Shiazu|Shingen Shiazu]] zurücktreten, der sich in einer der letzten großen Schlachten schwere Verbrennungen zugezogen hatte. Zur Überraschung vieler ernannte er [[Geschichte_von_Taki#Mifune_Ashura|Mifune Ashura]] zu seinem Nachfolger, nachdem dieser sich in zahlreichen Schlachten hervorgetan hatte. Damit war er der erste Anführer [[Takigakure]]s der aus keiner der vier [[Gesellschaft_in_Taki#Die_Gr.C3.BCnderclans|Gründerfamilien]] stammte, deren Population sich im Krieg ohnehin deutlich reduziert hatte. Der Ältestenrat wurde neu geordnet, sodass auch Mitglieder der niederen [[Clan]]s Zugang zu diesem hatten, was die Machtstellung der [[Gesellschaft_in_Taki#Die_Gr.C3.BCnderclans|Gründerfamilien]] endgültig brechen sollte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem sich die Defensive als besonderes Markenzeichen der Shinobi aus [[Takigakure]] etabliert hatte, begann [[Geschichte_von_Taki#Mifune_Ashura|Mifune]] eben dieses noch auszubauen. Die alten Verteidigungsanlagen wurden verstärkt und Sicherheitskontrollen für Aus- und Einwanderer verschärft. Waffen wurden entwickelt und verbessert, während den Einwohnern die Gefahr der Aussenwelt eingeprägt wurde, der die heimische Sicherheit des Dorfes gegenüberstand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Takigakure]] begann sich für einen Krieg zu rüsten, der nicht kommen sollte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Zeit des Friedens und Musou-Dynastie - 42 Jahre nach Ende des Bluterbenkrieges===&lt;br /&gt;
Nach einem friedlichen, wenn auch überraschendem, Tod  [[Geschichte_von_Taki#Mifune_Ashura|Mifunes]], wurde [[Geschichte_von_Taki#Kessen_Musou|Kessen Musou]] vom Ältestenrat zu dessen Nachfolger ernannt. Während [[Takigakure]] sich in der Ashura-Dynastie mehr um die Sicherung seiner Position kümmerte, brach man in der Musou-Dynastie überraschenderweise damit. Potential von Aussen wurden willkommen geheißen und gefördert, während die Ninja-Akademie an gegenwärtige Standards angepasst wurde. In dieser Zeit stießen viele [[Clan]]s und Familien nach [[Takigakure]], die auch für dessen Entwicklung wichtig sind, wie die Familie der [[Wichtige_Personen_in_Taki#Shinishi_Kudo|Kudo]] oder die der [[Gesellschaft_in_Taki#Atsumichi|Atsumichi]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Ära des Friedens hatte [[Takigakure]] erfasst und viele Ninja wuchsen in dem Bewusstsein auf diesen Frieden erhalten zu wollen. Konflikte waren selten und wurden zumeist gerecht gelöst. Von einigen wurde diese Zeit als wahres Paradies empfunden, andere verurteilten den Leichtsinn mit welchem die Ninja hierdurch behaftet wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Militarisierung und Eigen-Dynastie - 80 Jahre nach Ende des Bluterbenkrieges===&lt;br /&gt;
Als die Musou-Dynastie mit dem Tod [[Geschichte_von_Taki#Kessen_Musou|Kessens]] während einer geheimen Mission endete, gab es große Bestürzung im Dorf als der Ältestenrat zur Überraschung vieler eine Frau namens [[Wichtige_Personen_in_Taki#|Jinkou Eigen]] zum neuen Oberhaupt ernannte. Abgesehen davon dass sie eine Frau war, war sie auch eine Ausländerin ohne feste Wurzeln in [[Takigakure]], was bei vielen Misstrauen erregte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Eigen-Dynastie wurde großer Wert auf innere Sicherheit gelegt. Die Schutzmaßnahmen innerhalb und ausserhalb des Dorfes wurden ebenso verstärkt, wie deutlicher spürbar gemacht. Viele Systeme wurden bürokratisiert und auf Effizienz getrimmt, während die &#039;Shineitai&#039;, die mehrere Dutzend starke Leibgarde des Oberhauptes, etabliert wurde. Es gab das erklärte Ziel aus [[Takigakure]] ein Dorf werden zu lassen, welches sich vor den Großreichen nicht weiter würde verbergen müssen. Aussen wurden Bündnisse geschmiedet, Innen wurden Gesetze erlassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu dieser Zeit traten auch die sogenannten &amp;quot;[[Söldner]]&amp;quot; das erste Mal an das Licht der Öffentlichkeit. Menschen ohne Chakra probten mit Schusswaffen den Aufstand gegenüber den mittlerweile etablierten Ninja.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Söldner-Ära===&lt;br /&gt;
Nach den militärisch geprägten Jahren [[Wichtige_Personen_in_Taki#|Jinkous]], hatte die [[Wichtige_Personen_in_Taki#Ehemalige_Dorfoberhäupter|Gushiken]]-Ära das erste Mal seit dem Bluterbenkrieg wieder mit einer größeren Bedrohung zu tun: Den Söldnern.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Doch anders als in anderen Ländern und Dörfer gab es in [[Taki no Kuni]] nur wenig Aktivitäten dieser und die im Vergleich geringe Anzahl der Söldner bereitete den vereinte Kräften der Landesfürsten und des Ninjadorfes kaum Probleme.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Da [[Takigakure]] ohnehin keine Gefahr durch die Söldner für das einzige wirklich versteckte Dorf sah, zogen sie daher nicht aktiv in den Kampf gegen diese, sondern verteidigten lediglich das Land gegen die wenigen einfallenden Truppen, welche die Städte bedrohten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Beginn der Gushiken-Dynastie - 85 Jahre nach Ende des Bluterbenkrieges===&lt;br /&gt;
Die Änderungen während der Eigen-Dynastie sorgten für größeren Widerstand bei den traditionelleren Clans des Dorfes als erwartet, weshalb unter internem Druck der Ältestenrat dazu gezwungen wurde Eigen um den Rücktritt zu bitten. Als [[Wichtige_Personen_in_Taki#Ehemalige_Dorfoberhäupter|Muneyaki Gushiken]] die Führung des Dorfes übernahm, waren viele erleichtert wieder einen &#039;wahren Taki-Ninja&#039; an der Spitze zu sehen.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit [[Wichtige_Personen_in_Taki#Ehemalige_Dorfoberhäupter|Muneyaki Gushiken]] als neuer Führung des Dorfes ging eine Welle der Erleichterung durch die Reihen der Bewohner des Dorfes, ein Anführer geboren in [[Takigakure]] selbst und bereits mit 9 Jahren Absolvent der Akademie. Allerdings blieb ein plötzlicher Umschwung der Politik wieder der Erwartungen aus.&amp;lt;br&amp;gt;[[Wichtige_Personen_in_Taki#Ehemalige_Dorfoberhäupter|Muneyaki]] zeigte sich viel mehr als zurückhaltend und vorsichtiger Ninja. Selbst einige Monate nach seiner Einsetzung herrschte eine Stille im Zusammenhang mit seiner Politik. Als [[Wichtige_Personen_in_Taki#Ehemalige_Dorfoberhäupter|Muneyaki]] dann sogar plötzlich für eine Weile lang verschwand fürchteten sowohl der Ältestenrat, als auch die Bewohner [[Takigakure]]s, dass die Auswahl ein Fehler gewesen war und sie ihren Anführer nie wiedersehen würden. Doch [[Wichtige_Personen_in_Taki#Ehemalige_Dorfoberhäupter|Muneyaki]] erschien wider Erwarten wieder an den Toren [[Takigakure]]s, als wäre nichts gewesen, um sich seinen Aufgaben als [[Dorfoberhaupt]] des Dorfes zu stellen. Erst einige Wochen nach seiner Rückkehr enthüllte [[Wichtige_Personen_in_Taki#Ehemalige_Dorfoberhäupter|Muneyaki]] die Intention hinter seinem Verschwinden.&lt;br /&gt;
Er hat die [[Geschichte_von_Taki#Die_W.C3.A4chter_Takigakure|legendären Wächter]] aus den vergessenen Geschichten Takis erforscht und als Zeichen der Wertschätzung den Titel des Dorfoberhauptes des Dorfes  in den [[Geschichte_von_Taki#Der_gelbe_Drache|gelben Drachen]] ernannt.&lt;br /&gt;
Er änderte außerdem die Tradition, dass der Rat Takigakures von den vier [[Gesellschaft_in_Taki#Die_Gr.C3.BCnderclans|Gründerfamilien]] speziell ausgewählt wurde und legte fest, dass die Ratsmitglieder unabhängig von ihrem Familiennamen ausgewählt wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Post-Söldner-Ära===&lt;br /&gt;
Da die [[Söldner]]-Ära keinen großartigen Einfluss auf [[Takigakure]] hatte, verlief das Leben im Dorf nach dem Sieg über diese nicht anders ab als zuvor.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Es gab, da man sich nicht großartig mit den [[Söldner]]n beschäftigt hatte, anders als in anderen Ländern, keine großen technologischen Fortschritte, noch war man auf diese im recht traditionellen Land erpicht.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Es gab jedoch erste stärkere diplomatische Berührungen mit den Dörfern [[Kirigakure]] und [[Kumogakure]].&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Diese waren auf die diplomatischen Beziehungen des ehemaligen Dorfoberhaupts [[Wichtige_Personen_in_Taki#Dorfoberhaupt|Eigen Jinkou]] zu [[Kirigakure]] zurückzuführen, die ursprünglich aus dem Dorf stammte. Über jene Beziehung kamen sie dann auch in Berührung mit [[Kumogakure]], welche schon immer recht eng mit [[Kirigakure]] verbunden waren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Dreier-Bündnis-Ära===&lt;br /&gt;
Das Dreier-Bündnis [[Kirigakure]]-[[Kumogakure]]-[[Takigakure]] hat seine Wurzeln bis in den Bluterbenkrieg geschlagen. Damals entstand der erste Kontakt aller drei Länder miteinander. Auch wenn dieser Kontakt eher negativer Natur gegenüber [[Takigakure]] war, so festigte es die Bindung der beiden anderen Bündnispartner.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Dieses Verhältnis schob sich jedoch ins positive als [[Wichtige_Personen_in_Taki#Eigen_Jinkou|Eigen Jinkou]] Dorfführer wurde, da Eigens Heimatdorf [[Kirigakure]] gewesen war pflegte sie in dieser neuen Position eine recht umsichtige Politik, welche den Grundstein für das künftige Bündnis legte.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Zur freundschaftlichen Annäherung begrüßte [[Takigakure]] bald eine kleine Delegation [[Kirigakure]]-Ninja im Dorf, deren Besuch überraschend gut ausging.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Anschläge während des [[Chuuninexamen]]s in [[Kumogakure]] festigte ebenfalls diese Beziehung, da [[Takigakure]] ihren neuen Freunden [[Kirigakure]] und somit auch [[Kumogakure]] bei der Beseitigung der Schäden half.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Nach der Eroberung einer [[Söldner]]festung seitens [[Kirigakure]] wurde diese zum gemeinsamen Besitz der drei Dörfer erklärt und die Bündnisfestung erschaffen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die letzte Festigung des Bündnisses wurde durch die Katastrophenhilfe während Unwetters erzielt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Beginn der [[Wichtige_Personen_in_Taki#Shinishi_Kudo|Kudo]]-Dynastie - 89 Jahre nach Ende des Bluterbenkrieges===&lt;br /&gt;
Nachdem, [[Geschichte_von_Taki#Nobu_Gushiken|Nobu Guskihen]], der Bruder [[Wichtige_Personen_in_Taki#Ehemalige_Dorfoberhäupter|Muneyaki Gushikens]], diesen auf dem Weg zu einer wohl wichtigen Besprechung abfangen und entführen konnte, trat die Spezialeinheit Takigakures in Aktion, unter anderem auch [[Wichtige_Personen_in_Taki#Shinishi_Kudo|Shinishi Kudo]].&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Wichtige_Personen_in_Taki#Shinishi_Kudo|Shinishi Kudo]] gelang es als einziger, den [[Wichtige_Personen_in_Taki#Ehemalige_Dorfoberhäupter|gelben Drachen]] und seinen Bruder in einer Höhle zu finden und zu erreichen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Nobu unterlag dem Kudo und wurde von ihm erledigt.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Gerüchten zufolge soll [[Geschichte_von_Taki#Nobu_Gushiken|Nobu]] jedoch Sicherheitsvorkehrungen geplant haben, welche besagte Höhle nach seinem Tod zum Einsturz brachte.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Offiziellen Aussagen zufolge, gelang es Kudo, das [[Dorfoberhaupt]] aus der misslichen Lage der einstürzenden Höhle zu befreien, schaffte es jedoch selbst nicht mehr heraus. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Wichtige_Personen_in_Taki#Shinishi_Kudo|Shinishi Kudo]] galt eine Zeit lang als verstorben, ehe er wohlauf zurückkam und wegen seiner heldenhaften Taten, der Rettung des alten Dorfoberhauptes, sowie dem Ausschalten des Verräters selbst zum [[Dorfoberhaupt]] ernannt wurde, da [[Wichtige_Personen_in_Taki#Ehemalige_Dorfoberhäupter|Muneyaki Gushiken]] von diesem Amt zurücktrat.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der junge [[Gesellschaft_in_Taki#Kudo|Kudo]] brachte gleich frischen Wind in des recht traditionelle Takigakure, durch die Umbenennung des Dorfoberhaupt-Titels vom gelben zum goldenen Drachen, sowie dem Bau eines neuen [[Aufbau_von_Taki#Ninjasitz.2Fgoldene_Drachenstatue|Ninjasitzes]], der eben jenes Wesen repräsentieren sollte.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Außerdem änderte er den Namen und das Auftreten der gesamten, von [[Wichtige_Personen_in_Taki#|Jinkou Eigen]] eingeführten, Shinetai-Einheit und machte aus ihnen eine auf ihn selbst zugeschnittene Wache, nämlich der [[Einheiten_Takigakures#Roiyarug.C4.81do_.28K.C3.B6nigliche_Wache.29|Roiyarugādo]].&lt;br /&gt;
Jedoch hatte [[Wichtige_Personen_in_Taki#Shinishi_Kudo|Shinishi Kudo]] mit seiner Ernennung zum neuen [[Dorfoberhaupt]] gleichzeitig etwas geerbt, was den jungen Shinobi auf die Probe stellen sollte. Der [[Taki_no_Kuni#Jashin_Sekte|Jashin-Kult]], der zuvor in Takigakure schon Unheil angerichtet hatte war stärker geworden und schaffte es [[Takigakure]] als Dorf einige Seitenhiebe zu verpassen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Bald darauf sollte ein Krieg in [[Taki no Kuni]] ausbrechen, in dem die beiden Seiten ihre Kräfte maßen und [[Wichtige_Personen_in_Taki#Shinishi_Kudo|der goldene Drache]] seine Stärke und Führungsqualitäten beweisen musste.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Das Lied des gelben Drachen=&lt;br /&gt;
Zwischen den Reihen voller Bücher und Schriftrollen in der Bibliothek [[Takigakure]]s, die oft von großen Personen der Vergangenheit, wichtigen Ereignissen oder Techniken sowie Lehre handeln, findet der Suchende bis weilen ein kleineres unscheinbares Buch.&lt;br /&gt;
Nur selten wurde das Buch in den letzten Jahren aus der Umarmung seiner größeren Brüder und Schwestern gerissen, um seinen Inhalt dem Suchenden zu offenbaren. Es war in Vergessenheit geraten und gelegentlich, wenn es aus dem langen Schlaf eines von Staub bedeckten Buches für einen Moment, welcher für ein Buch alles zwischen einer Sekunde und einem Jahrhundert sein kann, aufwachte, erinnerte es sich sehnsüchtig daran wie es gewesen war, als noch kleine Kinderfinger es jeden Tag hervorgeholt und die dazugehörigen hohen Stimmen erfreut und laut aus ihm hervor gelesen hatten.&lt;br /&gt;
Es war abgenutzt ja, aber das stimmte das Buch nicht traurig sondern machte es eher stolz. Die güldene Farbe, mit der sein Schaffer einst den Umschlag beschrieben hatte, hatte ihm eh nie wirklich gefallen und der Zustand sprach in seinen Augen für all die Liebe und Anerkennung, die ihm einst zugekommen war. Und schließlich hatte die Geschichte, mit deren Schutz und Überlieferung es beauftragt worden war, alles Recht auf derartige Zuwendung.&lt;br /&gt;
Ja das Buch war stolz auf sich selber und wusste, dass es nur lange genug warten müsste, bis es aus seinem Schlaf aufgeweckt werden und seine Geschichte erneut offenbaren würde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Irgendwann kam dieser Tag und an diesem Tag fand die Sage des [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|gelben Drachens]] und der Götter wieder Einzug in die Köpfe der Menschen. Wie so oft bei Sagen weiß niemand zu sagen, wie viel wahr und wie viel hinzugedichtet worden war. Aber dies, so wusste das Buch, war nicht die Aufgabe einer Sage.&lt;br /&gt;
Eine Sage muss die Herzen der Menschen erfreuen, sie mit Hoffnung erfüllen und zum Träumen anregen. Eine Sage lässt bisweilen alte Männer genauso wie kleine Kinder mit verträumten Blicken die Welt um sich herum betrachten und sich vorstellen, wie es wohl damals an diesem Ort ausgesehen haben könnte. Eine Sage schließlich steht für eine Lektion und Beispiel, Lehre und Wissen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und so erzählt das Buch die Geschichte:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Prolog===&lt;br /&gt;
Vor langer Zeit, als die Menschheit noch jung war und mit den großen Augen eines kleinen Kindes die Welt um sich herum betrachtete, herrschte die Natur über das Leben eines jeden Lebewesens mit einer Hand, die zugleich sanft wie ein kühler Windstoß im drückenden Sommer als auch hart wie der Kern eines großen Gebirges war.&lt;br /&gt;
Der Mensch, genauso wie alle anderen Lebewesen ob Tier, Pflanze oder Stein kämpfte jeden Tag um sein Überleben. Aber nicht Angst oder Ohnmacht vor den Strapazen bestimmten sein Leben, sondern Freude und Glück über die einfachsten Dinge. Er war glücklich, wenn er mit vollem Magen einen warmen und sicheren Schlafplatz gefunden hatte.&lt;br /&gt;
So herrschte die Natur und die Tiere, die teilweise älter als die Menschen waren, wuchsen zu prächtigen Gestalten heran. Hört man heute von Erzählungen aus jener Zeit, so wirken die Geschichten von dem riesigen Wald, der den Großteil des Kontinents bedeckte und von ebenso riesigen Tiergottheiten bevölkert war, wie die Märchen eines alten wirren Greises.&lt;br /&gt;
Aber der Menschheit Kindeswiege war dies Umfeld beschützt vom großen Schatten des Waldgottes. Irgendwann jedoch fängt jedes Kind an sein Umfeld zu verändern und in einer Zeit, in der sich das Schicksal dieses Gleichgewichtes entscheiden sollte erhob sich der [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|gelbe Drache]] über die Träume von Natur und Mensch hinweg in die Lüfte der Zukunft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===1. Kapitel===&lt;br /&gt;
Langsam und träge floss der kleine Bach an diesem Tag die Hänge des Hügels herab, plätscherte nur missmutig über die großen Steine nahe seiner Quelle, drückte nur halbherzig die Kiesel vor sich her, die sich in seinen Weg stellen wollten, und wollte gar nicht so recht seinen Weg gen Tal beschreiben.&lt;br /&gt;
Hätte man den Bach an einem anderen Tag gesehen und hätte man Aug und Ohr, so wie es die Menschen früher für die Natur gehabt hatten, so hätte die Freude und die Glückseligkeit des Baches einem das Herz erwärmt. Es war kein großer Bach, es war kein Bach, dessen Wasser sich in den Strom eines gewaltigen Flusses oder die Gefilde eines riesigen Sees mischte. Es war ein einfacher Bach, der auf der großen Landkarte nicht einmal seine Existenz belegt finden würde.&lt;br /&gt;
Aber für die Menschen des kleinen Dorfes am Fuße des Hügels war er die Quelle ihres Lebens und somit das Wichtigste in der Welt und für ihn waren diese Menschen das Wichtigste in der Welt.&lt;br /&gt;
Wer brauchte schon riesige Mengen Wassers, wenn er sich an dem Lachen der Kinder erfreuen konnte, die in ihm spielten und sein Wasser benutzten, um sich gegenseitig zu bespritzen?&lt;br /&gt;
Ja es waren vor allem die Kinder, auf die sich der Bach jeden Morgen freute, wenn er sich aus dem moosig-grünen Bett seiner Träume erhob. Er kannte sie alle, er erkannte sie schon am Klang ihres Lachens und hatte einem jeden der Dorfbewohner erfreut beim Wachsen zugesehen.&lt;br /&gt;
Nichts aber stimmte ihn so traurig, wie das bittere Weinen und Schluchzen eines Kindes, das in seinem jungen Leben bereits großes Leid erfahren musste. Und ausgerechnet das herzerweichendste Weinen und die qualvollsten Tränen hatte er am gestrigen Tage wahrnehmen müssen.&lt;br /&gt;
Das Mädchen mit den grellblonden Haaren namens [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] hatte bereits in ihrer frühesten Kindheit beide Eltern verloren und lebte alleine mit ihrer großen Schwester Kigiku in dem kleinen Dorf. Nie hatte der Bach [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] weinen hören ob des Verlustes der Eltern oder der schweren Zeit, die dieser den beiden Mädchen einbrachte. Es war immer glücklich mit seinem Leben gewesen, hatte sich nie beschwert und war der großen Schwester stets zur Hand gegangen. Und ausgerechnet dieses Mädchen, das dem Bach immer ein Quell der Freude gewesen war, weinte nun ob der schweren Krankheit des Einzigem, dem es sich immer sicher gewesen war: Seiner Schwester.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was konnte der Bach tun? Die Menschen hatten in den Jahrhunderten seit ihrer frühesten Kindheit gelernt in der Natur zu überleben und dabei bereits einiges über die Kunst mit den Geschenken der Natur Krankheit und Wunde zu bekämpfen gelernt. Aber nicht einmal dieses Wissen schien das Leid Kigikus mildern zu können. Trübseelig floss er weiter vor sich hin und grübelte nach, was er tun könnte. Auch dachte er dabei daran, dass die Menschheit längst ihr Kindesbett verlassen und begonnen hatte, die harte Seite der Natur, die ihr Leben bedrohte, zu bekämpfen.&lt;br /&gt;
Früher, er konnte sich fast nicht mehr daran erinnern, hatte sich nur selten die Sonne in seinen Wassern gespiegelt, da der Schatten großer Bäume stets sein Gefilde bedeckte. Irgendwann aber hatten die Menschen damit begonnen die Bäume zu fällen und sich Platz zum Leben, für ihr Vieh und für ihre Felder zu schaffen. Der große Wald war immer weiter geschrumpft und schon lange hörte der Bach die Stimmen der Bäume nur noch aus sehr weiter Entfernung im Säuseln des Windes.&lt;br /&gt;
Als er nun so lauschte, um die Stimmen der Bäume zu hören, vernahm er die Stimme eines Menschen. Dieser Mann, denn seine tiefe und rauchige Stimme verriet sein Geschlecht, sang irgendwo in seiner Nähe von etwas, was der Bach völlig vergessen hatte: Von dem Waldgott.&lt;br /&gt;
Die Erinnerungen überschlugen sich und schnell beschloss der Bach aus seiner Trübseligkeit zu erwachen und den Sänger mit dem Plätschern seines Wassers an- und zu dem kleinen Dorf hinzulocken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===2. Kapitel===&lt;br /&gt;
Stark schmerzten die Füße des Greises, dessen Stimme der Bach vernommen hatte, ob seiner langen Wanderung und ein jedes Wort, das er scheinbar vergnügt vor sich her sang, war einzig und allein dazu gedacht, um ihn von den Schmerzen abzulenken.&lt;br /&gt;
Er war weit gereist, hatte viele Flüsse überquert und sich an viele Bäume gelehnt, wenn sein alter Körper ein paar Momente der Ruhe benötigten. Weswegen er reiste, wusste er nicht mehr. Einzig und allein erinnerte er sich noch daran, dass er einst am Rande eines großen Waldes gelebt und von dessen Wildheit und Schönheit verzaubert worden war.&lt;br /&gt;
Angelockt vom Plätschern des Baches, dessen kühles Wasser Linderung für die schmerzenden Füße verhieß, wechselte der Greis die Richtung und traf schon bald auf den kleinen Bach und das in nicht allzu weiter Ferne stehende Dorf. Noch einmal nahm sich der Alte zusammen, trällerte um so lauter, als seine Füße besonders stark schmerzen und ihm anscheinend sagen wollten:“Wieso bleibst du nicht einfach hier sitzen und gönnst uns unsere Ruhe du alter Narr?“&lt;br /&gt;
Aber der „alte Narr“ war dickköpfig geworden und wollte nicht nur seine Füße ausruhen, sondern auch noch mit Menschen reden. Ein Vergnügen, das ihm seit Wochen verwehrt war.&lt;br /&gt;
So laut trällerte er vor sich hin, dass er das Schluchzen des kleinen Mädchens, das am Ufer des kleinen Baches mehr in sich zusammen gekauert war, als dass es saß, nicht mitbekam. Erst, als das Mädchen seine grünen Augen öffnete und auf den alten und komisch aussehenden Mann schaute, während es sich über die tränenverschmierten Wangen wischte, bemerkte dieser, dass er nicht alleine war.&lt;br /&gt;
„Was ist ein Waldgott?“ ertönte die hohe Stimme des Mädchens und der alte Mann blieb verdutzt stehen, um die fragenden großen Augen, die vor Weinen rot geworden waren, zu bewundern. Kurz entschlossen gewährte er seinen fast schon rebellierenden Füßen ihren Wunsch und ließ sich neben dem Mädchen leise seufzend nieder.&lt;br /&gt;
„Die gestaltgewordene Natur. Wille und Kraft dessen, was uns stets umgibt, und genauso wild und sanft wie eben jenes.“ Antwortete er ein wenig kryptischer, als er beabsichtigt hatte, während er die schmerzenden Füße aus den abgelaufenen Sandalen befreite.&lt;br /&gt;
„Und wie sieht er aus?“&lt;br /&gt;
„Er wechselt die Gestalt, so wie es auch die Natur ständig tut.“&lt;br /&gt;
„Ist er lieb?“&lt;br /&gt;
„Ja und nein. Wenn er stürmisch und verheerend ist, wenn er wütend und aufgebracht ist, so vernichtet er alles, was ihm in den Weg kommt. Ist er aber sanft und ruhig, so beschützt, heilt und umsorgt er das, was in seinen Augen, den Augen der Natur, würdig ist.“&lt;br /&gt;
Sofort weiteten sich die Augen des kleinen Mädchens, das das zerschlissene Hemd des Alten mit seinen kleinen Fingern ergriff und ihn voller Hoffnung und zugleich voller Angst vor einer möglichen Enttäuschung anschaute.&lt;br /&gt;
„Er heilt? Kann er alles heilen? Kann er auch eine richtig schlimme Krankheit heilen?“&lt;br /&gt;
Ein wenig verdutzt ob dieser Reaktion antwortete der Alte in dazu passender Stimmlage:&lt;br /&gt;
„Ehm Ja, kann er, aber dazu muss er…“ Doch weiter hörte das Mädchen nicht, es riss nur umso stärker an dem Hemd und schrie förmlich:&lt;br /&gt;
„Wo finde ich ihn? Erzähl mir bitte alles!“&lt;br /&gt;
Und nach einer Reaktion, die sehr derer glich, die er nur wenige Momente zuvor gezeigt hatte, und einem dazu passenden Seufzen, holte der Greis tief Luft und fing an zu erzählen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Weit weg im Nordosten steht er noch, der große Wald, der einst fast den ganzen Kontinent bedeckte. Im Gegensatz zu den kleinen Wäldern, die du kennst, ist dieser Wald noch erfüllt von dem Willen und der Kraft der Natur. Tief in seinem Inneren lebt der Waldgott in dem wunderbaren Hain, der schon seit Äonen nicht mehr von Menschen betreten worden ist, und umgeben von den Vorfahren der Tiere: riesige und weise Tiergötter.&lt;br /&gt;
Einst, so wurde mir als kleines Kind in meinem Heimatdorf erzählt, dass am Randes des großen Waldes steht, sahen die Tiergötter und der Waldgott mit wohlwollendem Blick auf die Menschen herab, die so schwach und zerbrechlich wirkten. Sie standen uns bei, wenn etwas unsere Existenz bedrohte, und halfen uns gelegentlich mit Rat und Tat in der Natur zu überleben, die sie schon so viel länger bevölkern und so viel besser verstehen als wir.&lt;br /&gt;
Aus dieser Zeit kommen auch die Geschichten der Heilkunst des Waldgottes und der weisen Ratschläge der Tiergötter, die zusammen mit ihren damals noch ähnlich riesigen Brüdern und Schwestern unseren Kontinent bereisten und bevölkerten.&lt;br /&gt;
Aber…“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch weiter kam der Mann nicht, denn das Mädchen war bereits aufgesprungen und rannte fort in Richtung der Häuser. Später erfuhr er, was es mit dem Mädchen auf sich hatte, und schollt sich selber ob dem, was er so unvorsichtig [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] erzählt hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===3. Kapitel===&lt;br /&gt;
Voller Schrecken beobachtete der kleine Bach, was geschah. In seinem Bestreben das kleine Mädchen zu trösten und sich wieder an ihrem Lachen und den strahlenden Augen zu erfreuen, hatte er vergessen, dass Menschen keine Tiere waren. Sie waren es nicht gewohnt auf sich alleine gestellt zu überleben und am aller wenigsten kleine Kinder, von den Gefahren einer solchen Reise und denen des großen Waldes ganz zu schweigen.&lt;br /&gt;
Aber was konnte er tun? Was konnte er tun?...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ohne lange nachzudenken hatte sich [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] ihre festeren Schuhe samt ein paar reisetauglichen Kleidern und Proviant – was sie eben rumliegen sah – geschnappt, hatte ihre Schwester umarmt und war mit den Worten „Der Waldgott wird dich heilen, warte es nur ab!“ aus der kleinen Hütte, die die zwei Mädchen bewohnten, verschwunden.&lt;br /&gt;
Kigiku hatte sichtlich verwirrt drein geschaut, aber hatte ob ihrer Krankheit und der Schwäche, die ihren Körper befallen hatte, nichts tun können, außer der kleinen Schwester flehentlich hinterher zu schauen. So verzweifelt, wie die große Schwester in dieser Stunde war, als[[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] Hals über Kopf das kleine Dorf verließ, so zuversichtlich war die kleine Schwester, die endlich etwas gefunden hatte, was sie tun konnte um Kigiku helfen zu können. Sie dachte gar nicht daran, dass die Reise gefährlich werden könnte, oder dass sie ihr eigenes Leben schonen müsste. Einzig und allein das Leben der Person, die für sie die Welt darstellte, war ihr wichtig und kreiste beständig in ihrer Gedankenwelt umher.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So reiste das kleine Mädchen mit dem blonden Haar und den großen grünen Augen los gen Nordosten. Zum Glück hatte sie gelernt die Himmelsrichtungen zu erkennen und zu finden und verlief sich nie. So selbstsicher ging sie ihre Reise an, dass sie vergnügt summend schon bald das kleine Tal und die Gefilde des kleinen Baches verließ.&lt;br /&gt;
Die ersten Tage ihres kleinen Abenteuers flogen nur so vorüber. Sie hatte genügend Wasser dabei und konnte ihre Proviante mit den Beeren und Früchten, die sie dank des herrschenden Sommers leicht fand, stets wieder auffüllen. Einzig und allein des Nachts, wenn es dunkel und gelegentlich sogar etwas kühler wurde, wurde es ihr etwas bang um das kleine Herz. Aber wie stets summte sie dann eine kleine Melodie vor sich her, mit der sie die große Stille um sich herum vertrieb und sich selber in den Schlaf wiegte.&lt;br /&gt;
Die Weisen sagen, dass ein entschlossenes Herz keine Furcht kenne. Nur ein zauderndes und fragendes Herz öffne Tür und Tor für Zweifel und Furcht. Wenn man diesen Worten Glauben schenken darf, so verwundert es nicht, dass [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] nie daran dachte umzukehren oder auch nur aus Angst oder Furcht eine Träne vergoss. Sie war überzeugt davon das Richtige zu tun und setzte mit derselben Überzeugung Fuß vor Fuß, ging Schritt um Schritt immer weiter gen Nordosten.&lt;br /&gt;
Schon bald wurde die Natur, die wenn auch in schwächerer Art und Weise, auch an diesem Ort zu finden war, auf das summende und singende kleine Mädchen aufmerksam und immer öfter geschah es von nun an, dass ein kleiner Sperling sich zu [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] gesellte, wenn diese tagsüber oder nachts vor sich hin sang, um diese mit seinem hohen Zwitschern zu begleiten.&lt;br /&gt;
Immer, wenn sie den kleinen [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]] sah, der ihr schon bald ein lieber Wegbegleiter wurde, hellte sich die Miene des kleinen Mädchens auf und ihre Schritte wurden bestimmter und stärker. Dem Beispiel des [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]]s folgend, fing sie schon bald an feste Rhythmen in ihren Tagesablauf zu bringen:&lt;br /&gt;
Sie stand mit der Sonne auf, aß etwas, ging dann den Tag über unterbrochen von einer Mittagspause bis sie am Nachmittag begann nach einer Schlafmöglichkeit zu suchen und daraufhin nach etwas Essbarem und Trinkbarem, wenn sie nicht schon genug während des Tages gefunden hatte. Ihrer guten Orientierung wegen verlief sie sich dabei so gut wie nie und wenn, dann brachte sie das Zwitschern des kleinen [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]] schon bald wieder auf den richtigen Weg. Auch brauchte sie nur auf das Verhalten des[[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]]s zu achten, um Wetterumbrüche oder Gefahren vorherzusehen.&lt;br /&gt;
So verging die Zeit und die Natur kehrte immer weiter in das kleine Mädchen ein genauso wie das kleine Mädchen immer weiter in die Natur einkehrte. Und dann kam der Herbst&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===4. Kapitel===&lt;br /&gt;
Als die ersten Blätter an den Bäumen begannen gelb und rot zu werden, wusste [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]], dass der Sommer den Kampf gegen den Winter langsam verlor. Noch kämpfte er wacker und hielt die kalten Winde aus dem Norden samt der dunklen Wolken, die sie mitbrachten, zurück. Aber mit jedem Tag und jeder Nacht kamen sie näher, ohne dass der Sommer etwas dagegen würde tun können.&lt;br /&gt;
Sie musste sich beeilen, so viel verstand selbst ein kleines Mädchen, denn in den Stürmen und der Kälte des Winters würde sie nicht überleben können ohne die Hilfe und den Beistand Ihresgleichen.&lt;br /&gt;
Wäre der kleine [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]] nicht gewesen, der sie über immer längere Strecken des Tages begleitete und es sich immer öfter auf ihrer Schulter bequem machte, so hätten vielleicht der Zweifel und die Furcht Einzug in ihrem Herzen gehalten. So aber ertönten die Stimmen der Zwei, wann immer der Winter an ihren Herzen zu nagen begann, und vertrieben diesen.&lt;br /&gt;
Manchmal allerdings kam es auch vor, dass der kleine [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]] schrecklich lange weg blieb und [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] begann sich Sorgen zu machen. Sorgen um den kleinen [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]], um ihre Schwester und um den Wahrheitsgehalt der Geschichte des alten Mannes. Als der kleine [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]] eines Morgens nicht neben ihr zu finden war, erhob sie sich und ging ohne zu zaudern in den kleinen Hain hinein, der sich vor ihr erstreckte. Sie begann das Lied zu singen, das sie seit Beginn ihrer Reise immer sang, und schon bald hörte sie aus einiger Entfernung die Antwort des [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]]s.&lt;br /&gt;
Ihr Herz schlug immer schneller voller Freude und auch voller Angst ob dem, was dem [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]] passiert sein könnte. Sie rannte immer schneller, stets der Stimme des [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]]s folgend und blieb plötzlich stehen.&lt;br /&gt;
Eine kleine [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] mit ungewöhnlich eisblauen Augen stand am Fuße eines großen Baumes, auf dessen niedrigem Ast [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] sofort ein paar der Federn des kleinen [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]]s sehen konnte. Ihre Augen weiteten sich und füllten sich schon bald mit Tränen, während die Katze sich von dem ersten Schrecken ob der plötzlichen Begegnung erholte und begann um das kleine Mädchen, das mehr und mehr in Tränen ausbrach, zu kreisen.&lt;br /&gt;
[[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] verstand schnell, dass der Sommer ihr bisher nur die schönen Seiten der Natur gezeigt hatte und sie den kleinen [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]] wohl nicht mehr wieder sehen würde. Es war in ihren Augen klar, dass der [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]] den Klauen der [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] erlegen war, da er sonst längst zu ihr zurück geflogen sein würde.&lt;br /&gt;
Immer stärker wurde der Regen aus Tränen, der sich vom Gesicht des kleinen Mädchens gen Boden bewegte, bis ein empörtes Miauen das Mädchen aus seinen Gedanken rüttelte. Die [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] hatte sich vor [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] hingesetzt und schaute sie aus zugleich neugierigen und vorwurfsvollen Augen an, so dass das Mädchen nicht anders konnte als sich herabzubeugen und vorsichtig das Fell des Tieres zu streicheln.&lt;br /&gt;
Sie machte dem Tier keine Vorwürfe, da es nur um sein eigenes Überleben kämpfte, auch wenn es sie dennoch sehr traurig machte. Anstatt aber vor der Hand des Mädchens zu fliehen, ließ sich die [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] mit einem immer lauter werdenden Schnurren streicheln und verließ auch nicht die Seite des Mädchens, als dieses langsam damit beginnen musste zurück zu ihren wenigen Habseligkeiten zu gehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So nahm schon bald die kleine [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] den Platz des [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]]s ein und begleitete [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] auf ihrer Reise. Und so wie der [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]] mit seinem Verhalten dem Mädchen vieles über das Überleben in der Natur beibrachte, so tat dies auch die [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]]. Allerdings oblag es der [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] genauso wie bei ihrem ersten Treffen dem Mädchen die düstere Seite der Natur zu zeigen.&lt;br /&gt;
Hatten im Sommer noch Früchte und Beeren überall auf ihrem Weg nur darauf gewartet von ihr gepflückt zu werden, so verschwanden diese immer mehr je weiter der Herbst Einzug hielt. Und schon bald musste [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] lernen, dass sie wie die [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] Leben nehmen musste, um selber zu überleben.&lt;br /&gt;
Es dauerte schier eine Ewigkeit, bis es ihr mittels einer Falle zum ersten Mal gelang ein kleines Tier zu fangen, ein Feuer zu machen und es dann übers Herz zu bringen das Tier zu töten und sogar zu verspeisen. Sie weinte bitterlich ob des Lebens, das sie beendet hatte und flehte vielmals um Verzeihung, bevor sie sich traute zu essen.&lt;br /&gt;
Durch Wiederholung aber wird jeder zum Meister und schon bald hatte sich das kleine Mädchen an die neuen Vorgänge gewöhnt, auch wenn sie noch immer für das Schicksal der Seele eines jeden Tieres, das sie tötete, zum ihr unbekannten Waldgott betete.&lt;br /&gt;
Schon bald fiel ihr das Fehlen des freudigen Zwitscherns kaum noch auf und die Harte Seite der Natur zog immer mehr in sie ein, auch wenn diese gemischt von warmen Momenten war, wie das abendliche Einschlafen mit der [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] in den Armen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===5. Kapitel===&lt;br /&gt;
Immer schwächer wurde der Sommer und der Herbst, der wie sein Freund Frühling sich oft wie das Seil fühlte, an dem Sommer und Herbst zogen, wurde immer dunkler und kälter. Die Stürme, die die Höhepunkte im Tauziehen zwischen Sommer und Winter für jeden sichtbar und hörbar machten, hatten schon seit einiger Zeit immer weiter an Stärke nachgelassen so wie es auch der Sommer getan hatte.&lt;br /&gt;
Immer weniger Zeit blieb dem kleinen Mädchen, das sich immer öfter morgens von Raureif befreien musste. Gelegentlich fielen früh morgens kleine weiße Flocken vom Himmel herab, setzten sich auf ihr blondes Haar und bildeten einen Schleier aus winzig kleinen Kristallen. Immer öfter froren ihr die Füße oder die Hände, manchmal kroch die Kälte sogar langsam die Beine hoch und hätte sie nicht die [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] gehabt, die sie des nachts wärmte, so wäre sie sicher oft schlotternd vor Kälte erwacht.&lt;br /&gt;
Sie hatte kaum noch Zeit, das wusste sie. Aber unbeirrt setzte sie Tag für Tag einen Fuß vor den anderen. Sie konnte nicht scheitern, sie durfte nicht! Was war schon so ein wenig Schnee im Vergleich zu dem, was ihre Schwester erleiden musste?&lt;br /&gt;
Und dann eines Tages, als die glänzende Himmelsscheibe bereits im Sinken inbegriffen war, sah sie Rauchschwaden hinter einem kleinen Weiler aufsteigen. Sie beschleunigte ihre Schritte und angespornt durch das Wettlaufen, das sich nun ergab, sprintete auch die [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] immer schneller, bis sie das Mädchen überholte und wenig später aus deren Sichtfeld verschwand.&lt;br /&gt;
Wie lange sie schon so rannte, wusste [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] nicht. Einzig und allein die stetig abnehmende Entfernung zu den Rauchschwaden und nicht die fast schon untergegangene Sonne war Mittelpunkt aller Gedanken des kleinen Mädchens. Je näher sie aber kam, desto mehr drangen schreckliche Geräusche an ihr Ohr, die sie an die unglaublich lauten Stürme im Herbst erinnerten. Oft hatte sie sich mitten in der Nacht, wenn es besonders stark stürmte, wie ein Kokon in ihre Decke eingerollt und sich vorgestellt, dass außerhalb des schützenden Mantels riesige Tiere, wie die aus der Geschichte des Greises, umher liefen und sich gegenseitig anschrien, was diesen Schrecklichen Krach erzeugte.&lt;br /&gt;
Hätte sie gewusst, was sie erwartete, so hätte sie in jenen Nächten wohl kein einziges Auge zu bekommen. Als sie sich immer weiter ihren Weg zwischen den mit einer hauchdünnen Schicht silbrigen Schnees bedeckten Bäumen des kleinen Weilers bahnte, schälten sich immer mehr die Umrisse kleinerer und größerer Häuser aus dem zwielichtigen Schatten der Bäume. Das Herz des Mädchen schlug ob der Vorfreude vielleicht endlich ihr Ziel erreicht zu haben immer schneller, bis es plötzlich zwei Schläge aussetzte während auch die kleinen Beine sich nicht mehr fortbewegen wollten.&lt;br /&gt;
Ein gewaltiges Brüllen, wie es dem stärksten Orkan alle Ehre bereitet hätte, erhob sich, als ein gewaltiger schwarzer Schatten sich auf die Reihe der Häuser zu bewegte. Nicht heimelige Kamine, nicht freundlich strahlende Herdfeuer hatten die Rauchschwaden erzeugt, die [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] angelockt hatten, sondern in Flammen stehende Barrikaden, die die Dorfbewohner scheinbar als Schutz errichtet hatten. Aber selbst diese hatten sie nicht vor dem bewahren können, was auf sie zurollte.&lt;br /&gt;
Verzweifeltes Rufen drang an [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]]s Ohren, als das Brüllen für einen Moment aussetzte. Langsam bewegte sie sich wieder, überzeugte ihre Füße mühsam zu jedem einzelnen Schritt und näherte sich so furchtbar langsam dem Chaos, das immer mehr von sich enthüllte.&lt;br /&gt;
Der gewaltige Schatten war stehen geblieben, bäumte sich in regelmäßigen Abständen auf und brüllte jedes Mal so laut, dass die nahestehenden Bäume wackelten. Vor ihm schälten sich nun auch kleinere Schatten mit langen Stäben aus dem flackernden Zwielicht der Flammen. Je näher das kleine Mädchen kam, desto mehr erkannte sie, dass es sich um Dorfbewohner zu handeln schien, die mit langen Speeren und allerlei zweckentfremdeten Ackergerät den riesigen Schatten, der längst durch die Barrikade gebrochen war, aufzuhalten versuchten.&lt;br /&gt;
Dann hörte sie plötzlich etwas, was nicht so recht in das Chaos passen wollte. Ein hohes Schreien drang an ihre Ohren, das nicht allzu weit entfernt seinen Ursprung haben konnte. In einem solchen Chaos hätte man erwartet, dass es ein furchterfülltes Schreien einer Frau ob der großen Gefahr sein müsste. Aber ein kleines Kind, jünger als die bisher unbemerkte Beobachterin, wankte kaum in der Lage richtig zu laufen mit seinen kurzen Beinen und immer wieder sich an den Häuserwänden abstützend auf den Kampf hinter der durchbrochenen Barrikade zu.&lt;br /&gt;
Doch auch der Schatten hatte das Geräusch bemerkt. [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] blieb abermals für einen Moment vor Schreck das Herz stehen, als sich das riesige Ungetüm dem wankenden Kind zu wandte. Aber diesmal setzten ihre Beine nicht aus, sondern beschleunigten Ihre Schritte. Unweigerlich dachte [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] daran, dass sie nicht schnell genug gewesen war um ihren kleinen [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]] hatte beschützen zu können und weigerte sich so etwas noch einmal zuzulassen.&lt;br /&gt;
Ihre Beine flogen förmlich über die leicht angefrorene Erde, näherten sich immer weiter dem Kleinkind und dem riesigen Schatten, der laut brüllend ebenfalls auf dieses aus der entgegen gesetzten Richtung zusteuerte. Ein verzweifelter Ruf aus der Kehle eines Mannes drang an die Ohren des Mädchens, aber kein einziger ihrer Gedanken war dazu in der Lage sich um dieses zu kümmern.&lt;br /&gt;
Mit Müh und Not erreichte sie das wankende Kind, das in dem Moment, in dem [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] hinter ihm zu Halt kam, endgültig der Schwerkraft Rechenschaft leistete und in die Arme des blonden Mädchens fiel. Doch auch der riesige Schatten hatte die Quelle des hohen Geräusches erreicht. Als eine besonders vorwitzige Flamme ihre Stimme erhob und den Schauplatz für einen Moment zur Gänze ausleuchtete, legte [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] unweigerlich die Arme fester um das Kleinkind in ihren Armen. Vor ihr erhob sich der Kopf einer gewaltigen schwarzen [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Schildkröte]], deren Augen zornig und mordlüstern das ungleiche Gespann anfunkelten.&lt;br /&gt;
Würde sie das Kind loslassen und sich vorsichtig entfernen, während das Ungetüm mit seiner Beute beschäftigt war, so würde sie vielleicht… Doch [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] schüttelte entschlossen das blonde Haupt und drückte das Kind nur stärker an sich. Der Blick ihrer Augen wurde gefährlicher, während sich diese leicht verengten. Sie würde nicht zulassen, dass erneut ein kleines Wesen, das auf ihre Hilfe angewiesen war, starb, weil sie zu zögerlich und zu schwach war. Ähnlich einer Bärenmutter, die ihr Junges vor hoffnungslos überlegenen Jägern nicht im Stich ließ, sondern die Jäger auch noch laut anbrüllte, war der Blick des jungen Mädchens. Das Brüllen aus diesem wurde immer spürbarer, so dass selbst die [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Schildkröte]] für einen Moment inne Hielt. Immer deutlicher wurde es, man war fast der Meinung, dass man es hören … und plötzlich erschallte ein gewaltiger und tiefer Schrei, als sich ein großer Schatten zwischen [[Wichtige_Personen_in_Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] und die [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Schildkröte]] schob.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===6. Kapitel===&lt;br /&gt;
Unweigerlich hatte [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] ihre Augen geschlossen, als der zweite Schatten so nah vor ihr erschienen war, und rechnete jeden Moment damit die Flügelschläge des Todesboten zu hören.&lt;br /&gt;
Aber diese erschallten nicht, stattdessen entwickelte sich ein Sturm aus Schrei und Gebrüll der zwei riesigen Wesen direkt vor ihr. Je mehr sie aber ihre eigene Angst und ihr wild pochendes Herz beruhigte, desto mehr war sie in der Lage die tiefen Stimmen zu vernehmen:&lt;br /&gt;
„Geh mir aus dem Weg [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Bai Hu]]!“ donnerte die etwas entferntere Stimme zornerfüllt.&lt;br /&gt;
„Nein! Diese beschütze ich und du wirst sie nicht bekommen!“ erwiderte die nähere Stimme etwas leiser, aber mit einem gefährlichen Unterton.&lt;br /&gt;
„Die Menschen verdienen den Tod!“&lt;br /&gt;
„Nichts verdient den Tod. Oder hast du Xinglu’s Worte in deinem Zorn vergessen?“&lt;br /&gt;
„Du wagst es seine Worte in den Mund zu nehmen, nachdem ihr ihn verlassen habt?“ brüllte die fernere Stimme plötzlich noch lauter.&lt;br /&gt;
„Wir haben ihn verlassen nicht wegen dem, was er einst sagte, sondern wegen dem, was er nicht mehr sagt! Würde er zu dem zurückfinden, was wir immer verehrt haben, so würden wir sofort zurückkehren.“&lt;br /&gt;
Es wurde still für einen Moment. Fast ohnmächtig vor den riesigen Geschöpfen, deren Nähe sie deutlich spüren konnte, hatte [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] ihre Augen die ganze Zeit über fest zugekniffen und auch das Kleinkind in ihren Armen hatte sich nicht gerührt. Als es nun etwas ruhiger wurde, öffnete [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] vorsichtig ihre Augen und bestaunte das weiße mit schwarzen Streifen getigerte Fell einer riesigen [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]], die sich scheinbar schützend vor sie gestellt hatte. Doch Zeit für Worte blieb ihr nicht, denn schon bald ertönte die Stimme der [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Schildkröte]] erneut, wenn auch nicht mehr ganz so sehr vor Wut bebend.&lt;br /&gt;
„Ich werde mich zurückziehen und bei Xinglu auf dich warten. Wie es stets Tradition war, wirst du ihm das Wesen vorstellen müssen, dass du vor seinem Willen beschützt hast.“&lt;br /&gt;
Ein Rauschen ertönte, während sich die [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Schildkröte]] umdrehte.&lt;br /&gt;
„In einer Woche, zum Vollmond, falls du es nicht vergessen hast.“ Brummte sie.&lt;br /&gt;
„Ich habe es nie vergessen [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Xuan Wu]], nie...“&lt;br /&gt;
Und dann verschwand die gewaltige [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Schildkröte]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erst, als sich der Schatten des Tieres mit dem Schatten des großen Wald, der in einiger Entfernung zum Dorf zu sehen war, vereinigt hatte, ging ein spürbares Aufatmen durch die Dorfbewohner. Sie schienen sich nicht an der Gegenwart des zweiten Tieres zu stören, als sie an diesem vorbei auf [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] zu rannten. Das kleine Kind in ihren Armen begehrte plötzlich auf, als ein großer Mann mit einer eindrucksvollen Narbe über der Wange und schwarzem Haar vor [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] auftauchte und im nächsten Moment hob eben dieser das Kleinkind aus ihren Armen empor und drückte es an sich.&lt;br /&gt;
„Hast du Angst um deinen Papa gehabt?“murmelte der Mann, der voller Freude dem Kind die Nase stupste.&lt;br /&gt;
„[[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]]… wir müssen reden.“ Ertönte die tiefe Stimme nun einfühlsam und beruhigend aber mit einem kleinen Anflug von Sorge und lenkte [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] von dem rührenden Bild vor sich ab. Als sie ihre Augen dem großen Wesen zu wandte und sich die Blicke begegneten, atmete sie erschrocken ein.&lt;br /&gt;
„Bist du… das kleine Kätzchen?“&lt;br /&gt;
Und der Blick der eisblauen Augen des weißen [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]]s sagte mehr als Worte könnten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===7. Kapitel===&lt;br /&gt;
„Was hat das alles zu bedeuten?“ Schrie [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] schon fast dem großen [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] entgegen.&lt;br /&gt;
Die Sonne schickte gerade ihre ersten Strahlen durch die kahlen Äste der Bäume und zeigte dem Mädchen, wie viel Zeit seit dem Verschwinden der [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Schildkröte]] vergangen war.&lt;br /&gt;
Die letzten Stunden hatte sie damit zugebracht sich der Versuche der Dorfbewohner sie wie eine Heldin zu feiern zu erwehren und immer wieder den Armen, die sie umschlingen wollten, zu entfliehen. Als die Menschen endlich eingesehen hatten, dass sie an derlei Feiern nicht interessiert war und ihr die Nähe zu so vielen Lebewesen sogar unangenehm war, hatten sie ihr endlich etwas Platz gelassen, ihr etwas zu essen und einen Platz zum Schlafen gegeben. Während dieser Stunden war [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Bai Hu]], so hatte ihn die [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Schildkröte]] genannt, wie vom Erdboden verschlungen gewesen und erst am nächsten Morgen, als [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] sich aus Gewohnheit bei der ersten Morgenröte aus dem Bett erhob und an die frische Luft ging, saß er plötzlich neben dem Haus und schaute sie lange Zeit stumm aus seinen eisblauen Augen an, bevor er sich erhob und langsam gen Waldgrenze trottete. Schnell war sie ihm gefolgt und rief ihm nun schon zum zweiten Mal dieselbe Frage entgegen:&lt;br /&gt;
„Sag es mir! Was hat das alles zu bedeuten? Antworte endlich!“&lt;br /&gt;
„Zügle dein Temperament. Ich höre dich.“ Antwortete der große [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] mit ruhiger und gedämpfter Stimme.&lt;br /&gt;
Es dauerte ein paar Momente, bevor [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] sich etwas beruhigt hatte und deutlich leiser entgegnete: „Aber warum antwortest du mir dann nicht?“&lt;br /&gt;
„Alles besitzt einen richtigen Ort und eine richtige Zeit.“&lt;br /&gt;
„Und erst jetzt stimmt beides überein?“&lt;br /&gt;
„Richtig..“ Der [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] hielt in seinem Gang inne und schaute sich in dem winterlichen Wald einige Momente lang um, bevor er fortfuhr.“Und Vieles ist nicht für die Ohren aller bestimmt.“&lt;br /&gt;
„Also sollen die Dorfbewohner davon nichts hören?“&lt;br /&gt;
„Du hörst zu.“ Abermals folgte eine Pause, die der [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] nutzte um wieder eine Pfote vor die andere zu setzen. „Diese Menschen haben den Zorn Xinglu’s auf sich gezogen und [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Xuan Wu]], der einzige von uns der bei ihm geblieben ist, war hier um das Urteil zu vollstrecken.“&lt;br /&gt;
„Xinglu? [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Xuan Wu]]? Ich verstehe nicht… Ich verstehe gar nichts!“ Brummte [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] in sich hinein.&lt;br /&gt;
„Xinglu ist der Waldgott. Der, nach dem du gesucht hast.“&lt;br /&gt;
Ein Moment der Stille folgte, in dem sich [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]]‘s Augen weiteten und sie tief Luft holte für die folgenden Worte:&lt;br /&gt;
„Aber dann bin ich ja am Ziel Dann wird Kigiku endlich geheilt!“ Sie griff in den Schnee, warf diesen voller Freude empor und drehte sich in dem kleinen Schneegestöber entzückt um sich selber.&lt;br /&gt;
„Ja und nein.“ Erschallte die Stimme des [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]]s. Abrupt blieb [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] stehen und schaute diesen entgeistert an.&lt;br /&gt;
„Er hat die Macht zu heilen, aber ob er das tun wird ist fraglich.“ [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Bai Hu]] atmete tief ein und aus, was dank seiner Größe einen imposanten Luftstrom erzeugte, der [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]]‘s Haar umher wirbelte.&lt;br /&gt;
„Aber darum geht es gerade nicht. Du hast dich dem Willen Xinglu’s entgegen gestellt und seinen Zorn auf dich gezogen.“&lt;br /&gt;
„Aber ich habe doch nur ein kleines Kind beschützt!“ Schrie [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] ihm entgegen.&lt;br /&gt;
„Das weiß ich und das wirst du ihm erklären müssen, wenn du vor ihm stehst.“&lt;br /&gt;
Das Mädchen schluckte geräuschvoll und sah den [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] mit einer Spur Furcht in den Augen an.&lt;br /&gt;
„Und was ist, wenn er mich nicht versteht? Was ist…?“&lt;br /&gt;
„Xinglu hat sich verändert. Wo einst Mitgefühl und Wut sich die Waage hielten, herrscht nun zumeist das Dunkle.“&lt;br /&gt;
„Aber wieso?... Und wieso kennst du ihn so gut? Wieso bist du kein kleines Kätzchen mehr? Wieso hast du mir geholfen? Wieso hast du den kleinen [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]] getötet?“ Platzte es aus [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] hervor.&lt;br /&gt;
„… Zeit und Ort [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]]… Zeit und Ort.“ Und im nächsten Moment war der große weiße [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] mit ein paar gewaltigen Sätzen im Wald verschwunden und [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] drehte sich langsam gen des erwachenden Dorfes.&lt;br /&gt;
„Wenn nicht jetzt, wann dann?“ Murmelte sie und machte sich auf den Weg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===8. Kapitel===&lt;br /&gt;
Als das blonde Mädchen sich langsam durch den winterlichen Wald dem Dorf und dessen wärmeverheißenden Rauchsäulen näherte, schälte sich immer mehr die Silhouette eines Mannes aus dem morgendlichen Zwielicht heraus. Leicht war dieser Schatten mit dem Stein zu verwechseln, auf welchem er sich befand, aber mehr und mehr fiel die Unnatürlichkeit dieses Gebildes [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] ins Auge und so blieb sie nach einigen weiteren Schritten schließlich vor einem alten Mann stehen, der seine geschlossenen Augen dem Himmel entgegen gerichtet hatte.&lt;br /&gt;
Gerade öffnete sie den Mund, um etwas zu sagen, da hob der Alte die Hand und bedeutete ihr zu schweigen. Erst einige Momente später ertönte die brüchige Stimme und durchbrach die Stille.&lt;br /&gt;
„Ich weiß, dass du hier bist auch ohne deine Worte.... Die Bäume reden seit Wochen ununterbrochen über das Mädchen, das den Waldgott sucht. Und nun stehst du vor mir, blickst mit Augen um dich, die voller Fragen sind.“&lt;br /&gt;
„Die Bäume reden?“ Antwortete [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] verdutzt und verdeutlichte mit ihrer Frage die Worte des Mannes, der anfing zu kichern, nur noch mehr.&lt;br /&gt;
„Da reist sie mehrere Monde lang durch die Natur, lässt diese in sie einkehren aber kehrt selber nicht in sie ein… Natürlich reden sie! Sie reden schon viel länger als die Menschen.“&lt;br /&gt;
„Und ihr versteht sie? Wieso verstehen die Menschen sie nicht? Oder bin das nur ich?“&lt;br /&gt;
„Ja ich verstehe sie, aber ich bin einer der Letzten.“&lt;br /&gt;
„War das mal anders?“&lt;br /&gt;
Abermals kicherte der Alte, rückte auf seinem Stein zur Seite und bedeutete [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] neben ihm Platz zu nehmen. Nur zögerlich kam sie dieser Aufforderung nach und erst, als sie neben ihm saß, erhob der Mann wieder die Stimme.&lt;br /&gt;
„Ja war es. Wir sind, genauso wie alle Tiere, die Kinder der Natur und genauso wie Kind und Mutter sich verstehen, auch ohne sich direkt zu verstehen, so taten es Mensch und Natur. Manche Menschen verstanden sie besser, manche schlechter. Aber ein jeder tat es. Irgendwann aber, wenn das Kind nicht mehr auf die Mutter angewiesen ist, bricht dieses Verständnis.&lt;br /&gt;
Was bleibt dann zurück? Ein Kind, das sich seine eigene Welt mit seinen eigenen Kräften aufbaut, und eine Mutter, die immer noch versucht über ihr Kind zu wachen.“&lt;br /&gt;
„Also… Sind es wir Menschen, die nicht mehr zuhören?“&lt;br /&gt;
Die faltige und wettergegerbte Miene des Alten verzog sich zu einem breiten Lächeln.&lt;br /&gt;
„Richtig. Sie hat nie aufgehört zu sprechen und genau so habe ich von dir gehört.“&lt;br /&gt;
„Aber, wieso verurteilt der Waldgott, der doch die personifizierte Natur ist, die Menschen, wenn eine Mutter doch nie aufhört sich um ihre Kinder zu sorgen?“&lt;br /&gt;
Ein tiefes Seufzen entfuhr dem alten Mann, dessen Lächeln schnell einem traurigen Ausdruck wich.&lt;br /&gt;
„Wo zwei Wesen nicht miteinander sprechen, da können sie nicht mehr auf Sorgen, Ängste und Bedürfnisse eingehen. Die Menschen wollten und wollen sich ihr Leben auf eigenen Beinen aufbauen. Wollen mehr und mehr die Risiken, die die Natur als Mutter vieler Lebewesen für sie bereithält, beseitigen und verändern somit etwas, was bisher kein Wesen tat: die Natur selber.&lt;br /&gt;
Der Wald, in dem wir sitzen, erstreckte sich einst über fast die gesamte bekannte Welt und wo er nicht war, da waren Steppen, Wiesen und Auen. Je mehr der Mensch sich ausbreitete, desto mehr drängte er die anderen Lebewesen und sogar die Natur zurück.&lt;br /&gt;
Letztlich ist nichts gefeit vor der Angst vor Veränderungen und Tod und der Waldgott, der vor allem der Beschützer des Waldes und der Natur ist, ist diesen negativen Gefühlen stärker ausgesetzt, als es die Natur selber ist. Denn noch immer reden die Bäume zu den Menschen und hoffen, dass sie sie verstehen.“&lt;br /&gt;
Lange Zeit schwieg das Mädchen auf diese Worte hin und schaute niedergeschlagen auf den von dünnem Schnee bedeckten Boden.&lt;br /&gt;
„Kann ich lernen sie zu verstehen?“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===9. Kapitel===&lt;br /&gt;
Das Ende der Woche, das ähnlich dem Schwerte Damokles‘ ständig drohend über [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]]s Kopf hing, rauschte wie im Flug heran. Jeder Tag war geprägt von demselben Ablauf, der ihr eine Teilnahme am dörfischen Leben lediglich zu den Abendstunden erlaubte und sie sonst von früh morgens ab in den Armen der Natur und zwischen von Schnee bedeckten Bäumen den Worten des alten Mannes lauschen ließ.&lt;br /&gt;
Am Abend des letzten Tages, den sie zum ersten Mal zur Gänze im Dorf verbringen durfte, erklang ein lautes Rascheln am Rande des Dorfes. Die Dorfbewohner streckten ihre Köpfe voller Furcht vor einem neuen Angriff aus den Fenstern und hier und dort erklangen Stimmen, die von der zu großen Ruhe in den letzten Tagen sprachen, die sie als Anzeichen für den nun kommenden Sturm sahen. Als sich die ersten bereits anschickten um wie vor einer Woche mit Feuer und behelfsmäßigen Waffen ihre Liebsten zu verteidigen, trat [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] aus der Hütte, in der sie hatte nächtigen dürfen.&lt;br /&gt;
Ohne ein Wort ging sie an der kleinen Gruppe Männer vorbei, legte einem nach den anderen beruhigend die Hand auf die Schulter und ging alleine gen Waldgrenze. Einen merkwürdigen Einfluss hatte sie auf die Bewohner, die sich langsam zurückzogen aber erst zur Ruhe kamen, als sie das Mädchen begleitet von einem großen Schatten im Dunkel des Waldes hatten verschwinden sehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]]s Reise führte sie entlang an den ihr bekannten Bäumen und Lichtungen immer tiefer in den riesigen Wald. Stumm folgte sie dem Schatten des großen [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]]s, dessen weißes Fell gelegentlich im Lichte eines vorwitzigen Mondstrahles aufzuglühen schien, aber dann sofort wieder erlosch. Kein Wort verlor das imposante Tier und ließ ihr somit sowohl die nötige Ruhe als auch Zeit um sich auf das Kommende vorzubereiten.&lt;br /&gt;
Viele Stunden lang liefen sie so an riesigen schneebedeckten Bäumen vorbei, deren imposante Statur Geschichten über Zeiten zu erzählen schien, in denen der Waldgott friedlich durch diese vergessenen Haine wandelte und den Bäumen dabei half zu wachsen. Immer weiter ging die Reise durch das Reich des Waldgottes und schließlich kündigte ein gewaltiges Tosen vom nahen Ende des Weges.&lt;br /&gt;
Und als der große [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] zum ersten Mal seit Stunden anhielt, um den Kopf gen der Quelle des Geräusches zu wenden, stockte [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] der Atem. Vor ihnen erstreckte sich ein riesiger Wasserfall, der seine Wassermassen von der Spitze eines hohen Berges hinab zu einem See schickte, der sich zu ihren Füßen erstreckte. Das aufgespritzte Wasser verteilte sich vom Berg herab langsam über die gesamte Lichtung , fing das Mondlicht ein und ließ die Umgebung gleich millionen winziger fallender Sterne in dessen silbrigen Licht erstrahlen.&lt;br /&gt;
„Dort oben ist Xing Lu’s Hain. Es ist lange her, seit ich dort war, und noch länger ist es her, seitdem die Füße eines Menschen diesen Boden berührt haben... Um dort hinauf zu kommen, wirst du auf meinen Rücken steigen und dich gut festhalten müssen.“ Erklang die tiefe Stimme des [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]]s, der sich auf den Boden gelegt hatte und geduldig abwartete, bis [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] auf seinen Rücken gestiegen war. Erst dann erhob er sich wieder und hätten sich ihre Hände nicht in dem weißen Fell verkrallt, so wäre sie bei den folgenden gewaltigen Sprüngen des Tieres, die die Zwei in Windeseile dem Scheitel des Wasserfalls näher brachten, sicherlich in die Tiefe gestürzt.&lt;br /&gt;
So aber erblickte sie bald, nachdem sie sich wieder getraut hatte ihre Augen zu öffnen, einen wunderschönen silbern glänzenden See, dessen Oberfläche so glatt wie ein Spiegel den Sternenhimmel reflektierte und dem Auge vorgaukelte einen zweiten Himmel zu den eigenen Füßen zu sehen, samt einer dunkelgrünen Wiese, die gespickt von allerhand Blumen ohne den Makel einer einzigen Schneeflocke dem Winter trotzte. Sie war im Hain des Waldgottes angekommen und erst, als sie die Augen von dessen Schönheit abwenden konnte, erblickte sie eine dunkle Gestalt, die auf der Insel mitten im See zu warten schien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===10. Kapitel===&lt;br /&gt;
Vollkommen still lief [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Bai Hu]] an der Seite [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]]s über die wunderschöne Wiese dem See, der Insel und der Gestalt auf dieser entgegen. Sogar das große Tier, das in seinem Leben schon so viel erlebt hatte, war ob dem, was kommen würde, angespannt und dabei unbewusst in sein Jagdverhalten zurückgefallen.&lt;br /&gt;
Kein Wort verlor er, kein ungestüm umgeknickter Grashalm oder unvorsichtig berührter Kieselstein sprach vom Gang des Tieres und hätte er nicht gelegentlich tief Luft geholt, um nicht vor Anspannung zu platzen, so hätte [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] ihn wahrscheinlich völlig vergessen.&lt;br /&gt;
Das Mädchen indes lief mit ruhigem und bestimmten Schritten auf den See zu, ließ sich von dem [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] mit einem Sprung über diesen befördern, und glitt ohne aus der Ruhe zu kommen von dessen Rücken direkt auf die kleine vom Schatten einer Wolke verdeckte Insel vor die dunkle Gestalt.&lt;br /&gt;
Der Blick zweier großer violetter Augen legte sich auf sie, als ihre eigenen Augen sich langsam erst dazu überwinden mussten die ungewöhnlichen Pfoten, die einer Mischung aus Menschenfüßen und Bärentatzen zu entsprechen schienen, und dann den im Schatten liegenden Körper hinauf bis zu den Augen des Wesens zu betrachten. Als sich der Blick der zwei Wesen traf, stockte dem Mädchen der Atem und für einen Moment fühlte sie die bodenlose Wut des Schattens vor ihr. Erst nach einigen Momenten fiel ihr auf, dass sich der [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] neben ihr vor dem Wesen verneigte und so tat sie es ihm schnell und etwas überhastet gleich.&lt;br /&gt;
„Es ist lange her [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Bai Hu]].“ Ertönte die Stimme des Wesens schneidend wie der Wind im Herbst sofort, als sich [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] verneigt hatte, als ob das Wesen darauf gewartet hätte.&lt;br /&gt;
„Xinglu.“ Antwortete der [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] schlicht, aber ehrerbietend.&lt;br /&gt;
„Sag mir, warum muss mein Hain die Füße dieser Kreatur ertragen? Warum beschütztest du es vor meinem Urteil?“&lt;br /&gt;
„Weil ich versprach sie zu beschützen und ihr zu helfen, weil sie mit deinem Urteil über die Menschen des Dorfes nichts zu tun hatte und weil die Menschen nicht das sind, was du in ihnen siehst.“&lt;br /&gt;
„Xinglu’s Urteil betrifft alle Menschen!“ Ertönte die wütende tiefe Stimme der riesigen [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Schildkröte]], als sich diese aus dem See erhob und geschwind auf die Insel neben den Schatten schob.&lt;br /&gt;
„Und warum maßt du es dir an ein Urteil über Xinglu’s Urteil zu fällen [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Bai Hu]]?“&lt;br /&gt;
Der [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] atmete tief ein, um zu einer Antwort auf den Angriff [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Xuan Wu]]’s anzusetzen, aber die Stimme des Schattens ließ ihn innehalten.&lt;br /&gt;
„Ich habe [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Bai Hu]]’s Gründe gehört und im Moment soll mir dies reichen.“ Der Blick der violetten Augen richtete sich wieder auf [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]]. „Nun erzähl mir deinen Namen kleine Kreatur und begründe mir, warum du ein Wesen vor meinem Urteil bewahrtest.“&lt;br /&gt;
Aber dem Mädchen stockte der Atem abermals, als es nun die volle Aufmerksamkeit auf sich lasten fühlte. Nervös spielte sie mit ihren Daumen und hatte ihren Blick gen Boden gerichtet, als sie endlich die Kraft fand zu antworten:&lt;br /&gt;
„Mein Name ist [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]]… Und ich wollte einfach nicht zulassen, dass ein kleines hilfloses Wesen vor meinen Augen stirbt, weil ich nicht eingriff… Nicht noch einmal…“ Bilder des roten [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]]s schossen aus ihrem Gedächtnis hervor und trieben ihr Tränen der Trauer in die Augen.&lt;br /&gt;
„Nicht noch einmal?... Ich muss jeden Tag dabei zusehen, wie kleine hilflose Wesen vor meinen Augen sterben, weil andere Wesen maßlos leben wollen… Nicht noch einmal… Ich kann es nicht fassen… Was weißt du kleine Kreatur denn schon von Leben und Tod?“&lt;br /&gt;
Die Stimme des Schattens, war sie zuvor schon schneidend gewesen, hatte sich nun auch noch gleich einem Orkan erhoben und donnerte ehrfurcht erregend über den Hain, so dass ein jeder, der sie vernehmen konnte, den Kopf einzog und still ausharren wollte, bis der Sturm vorbei war.&lt;br /&gt;
„Sie weiß so viel wie man eben in einem Leben in der Natur lernen kann.“ Erschallte auf einmal eine hohe Stimme, die vom Himmel zu kommen schien. „Sie hat die tägliche Furcht und Ungewissheit gespürt, hat die Freuden über die einfachsten Dinge genossen und die Trauer über den Verlust der wertvollsten Dinge erlebt. Maßt du dir nun schon an das Recht auf Trauer und Schmerz gepachtet zu haben Xinglu?“&lt;br /&gt;
Und plötzlich landete direkt hinter [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] ein großer [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]], von dessen Federkleid sich ein paar rote Federn lösten und langsam um das Mädchen herum zu Boden glitten. Beim Anblick dieser Federn schossen dem Mädchen nur noch mehr Tränen in die Augen und sie befürchtete, dass ihr Kopf ihr einen Streich spielen würde, denn diese Federn würde sie überall wiedererkennen.&lt;br /&gt;
„Bist du so verbittert Xinglu, dass du nicht einmal erkennst, dass dieses Mädchen erst einige wenige Sommer alt ist, aber durch das Leben und die Reise in der Natur viel schneller gealtert und gewachsen ist? Erkennst du nicht, was du vor dir siehst?“&lt;br /&gt;
„[[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Zhu Que]]… worauf willst du hinaus? Erklär dich, wenn du dich schon einmal zu uns auf den Boden herablässt!“ Donnerte der Schatten abermals entgegen.&lt;br /&gt;
„Die Natur selber hat [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] auf ihrer Reise geholfen und sie wachsen lassen, um sie auf das kommende vorzubereiten. Willst du als Wächter und Aspekt dich nun gegen den Willen der Natur stellen?“&lt;br /&gt;
Ein tiefes Rauschen war zu hören, als der Schatten sich zu [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] hinab beugte und zielsicher ihrem Gesicht entgegen atmete und sie näher betrachtete. Hätte das Mädchen dies normalerweise als sehr unangenehm empfunden und sich scheu weggedreht, so blieb sie wie angewurzelt stehen und betrachtete sich stattdessen ebenfalls eingehend.&lt;br /&gt;
Sie hatte vor Wochen, vielleicht vor Monaten sogar aufgehört sich selber zu betrachten und so war ihr nie aufgefallen, dass ihr Körper in ihren einstmals kindlichen Augen riesige Züge angenommen hatte. Sie war stark gewachsen, hatte wahrscheinlich Kigiku eingeholt und noch ein wenig weiter gewachsen. Unter ihrer Jacke wölbten sich zwei Hügel nach außen, deren Maße wohl noch wachsen würden, wenn sie sich wieder einigermaßen ernähren würde. Auch ihr Haar war immer länger geworden und glich der goldenen Mähne eines Löwen. War sie vor ihrer Reise noch ein normales 10 Jahre altes Mädchen gewesen, so glich ihre Statur nun mehr der einer 15jährigen.&lt;br /&gt;
Sie kam aus dem Staunen nicht mehr heraus und verlor ob dieser Erkenntnis auch für einen kurzen Moment den Gedankengang, der ihr zuvor die Tränen in die Augen getrieben hatte. Aber dann brachte ihn eine rote Feder, die direkt vor ihren Füßen lag, wieder zurück.&lt;br /&gt;
„Du bist doch der kleine rote [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]] oder? Du lebst?“ Hauchte sie mit nach oben gerichteten Gesicht dem Kopf des gewaltigen [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]]s entgegen, der hinter ihr saß und dessen Oberkörper über ihr aufragte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===11. Kapitel===&lt;br /&gt;
„Ja [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] ich lebe.“ Antwortete der [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]] mit sanfter Stimme, so dass [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] fast der Meinung war ein Lächeln auf dem weit entfernten Gesicht erkennen zu können.&lt;br /&gt;
„Nicht nur ergreifst auch noch du Partei für diese Kreatur, sondern du kennst sie auch noch [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Zhu Que]]? Was geht hier vor?!“ Schaltete sich die schwarze [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Schildkröte]] erneut ein und der große [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]] holte tief Luft, um zu einer Erklärung anzusetzen.&lt;br /&gt;
„Dass ihr es nicht vernommen habt, wundert mich nicht, aber vor fast einem Jahr vernahm ich die Klagen eines kleinen Baches weit im Westen. Als ich mich ihm näherte und ihn fragte, was es mit seinen traurigen Worten auf sich habe, erzählte er mir von seinem Fehler. Er habe, so berichtete er mir, in dem Versuch ein kleines Mädchen mit blondem Haar aufzumuntern einen alten Wanderer zu dieser gelockt, damit dieser sie mit seinen Geschichten aufmuntern könne. Als der Wanderer dem Mädchen von dem Waldgott erzählte, schnappte dieses sich seine Sachen und lief los, um den Waldgott zu finden und um Hilfe zu bitten. Aber wie sollte ein kleines Mädchen alleine überleben?&lt;br /&gt;
Ich beschloss also dem Bach zu helfen und dem Mädchen beizustehen. So begleitete ich [[Wichtige_Personen_in_Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]], das Mädchen aus der Geschichte des Baches, als kleiner [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]] und lehrte sie durch mein Beispiel vom Leben in der Natur.&lt;br /&gt;
Als der Herbst kam und die Zeit meiner Herrschaft sich dem Ende entgegen neigte, traf ich [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Bai Hu]] und bat ihn mir zu helfen. Fortan übernahm er es [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] zu begleiten, nachdem wir es so haben aussehen lassen als ob ich durch die Krallen [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Bai Hu]]’s gestorben wäre.&lt;br /&gt;
Während wir uns aber um [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] kümmerten, bemühte sich die Natur selber ebenfalls um [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]], half ihr beim Wachsen, beim Verstehen und beim Leben. Schon bald hätte sie uns nicht mehr gebraucht, aber wir waren zu neugierig auf das, was kommen könnte.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lange Zeit herrschte Stille, während der Schatten [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] eingehend musterte. Schließlich aber erhob er die Stimme, deren Worte er scheinbar direkt an [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] richtete.&lt;br /&gt;
„Würde ich dich am liebsten auf der Stelle zertreten für den Verstoß gegen mein Urteil, für die Schritte auf dem Boden meines Haines und für die Anmaßung, in der sich jene zwei auf deine Seite stellten und dich beschützten, so kann ich doch das Wirken der Natur an und in dir sehen.&lt;br /&gt;
Nun stelle ich dir also folgende Frage: Würdest du das Dorf, deren Bewohner dir in der letzten Woche Obdach gewährten, verlassen und zulassen, dass ich es mitsamt seiner Bewohner vernichte, wenn ich dafür deine Schwester Kigiku heile?“&lt;br /&gt;
[[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]]s Augen weiteten sich bei diesem Angebot genau so sehr wie sich die Augen des [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]]s und des [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]]s vor Wut verengten. Beide waren außer sich vor Zorn über die Hinterlist der Worte ihres Gottes, aber keiner von beiden hatte das Recht den Mund zu öffnen.&lt;br /&gt;
„Woher weißt du von Kigiku?“ Antwortete [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] stockend, woraufhin der Schatten lediglich tiefkehlig lachte.&lt;br /&gt;
„Ich weiß viele Dinge. Nun aber entscheide dich und lass dich nicht davon einnehmen, dass du deine Schwester nicht mehr lebendig antreffen würdest, wenn du dich jetzt auf den Rückweg begibst.“ Woraufhin der Schatten erneut lachte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===12. Kapitel===&lt;br /&gt;
Immer mehr Tränen schossen [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] in die Augen, ließen diese nach und nach überquellen und liefen dann eine nach der anderen die Wangen des Mädchens hinab, bis sie sich von diesen lösten und gen Boden fielen. Die kommende Entscheidung war die schwerste, die sie jemals hatte treffen müssen und es war der erste Moment, in dem sie ihre Reise in Frage stellte.&lt;br /&gt;
„Ich… Die Menschen sollen leben.“ Brachte sie schluchzend hervor und sah gleichzeitig ihre kranke Schwester vor ihren Augen, deren endgültiges Todesurteil sie nun unterschrieben hatte und die sie wohl nie wieder sehen würde.&lt;br /&gt;
„Was?!? Du maßt es dir an…?!?“ Donnerte die Stimme des Schattens wieder hervor, wurde aber von [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Bai Hu]] abrupt unterbrochen.&lt;br /&gt;
„Sie hat sich entschieden Xinglu. Hör auf mit deinen Spielen und sieh ein, dass du dich geirrt hast.“&lt;br /&gt;
„Gut, ich stehe zu meinem Wort. Aber ich habe nirgends von dem Leben des Mädchens geredet. Sie hat sich meinem Urteil entgegen gestellt und muss nun die Konsequenzen tragen!“&lt;br /&gt;
Schreckhaft atmete [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] ein und schaute mit geweiteten Augen auf den Schatten vor sich.&lt;br /&gt;
„Aber ich darf nicht ohne Weiteres nehmen, was die Natur gewährt hat… Also wirst du dir dein Leben verdienen müssen kleines Mädchen. Schließe die Augen und lass mich sehen, ob der Geist der Natur wirklich in deinen Knochen steckt.“&lt;br /&gt;
Und so sehr [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] auch dagegen ankämpfte, ihre Augenlider schoben sich unweigerlich vor ihre Pupillen und schon bald verschwammen die Bilder vor ihren Augen und die Gedanken in ihrem Kopf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie spürte weiches feuchtes Gras zwischen ihren blanken Zehen und eine Eule schickte ihren Ruf durch die Luft vorbei an ihren Ohren. Als sie die Augen langsam öffnete, sah sie sich inmitten eines großen Waldes stehen, deren Bäume genauso wie der Wald selber kein sichtbares Ende zu haben schienen. Alles an dem Wald wirkte merkwürdig urtümlich und erinnerte sie an die riesigen Bäume, die sie in der Nähe des Wasserfalls und des Haines gesehen hatte.&lt;br /&gt;
Erneut riss sie der Schrei der Eule aus den Gedanken und ließ in diesen Platz genug für die Erkenntnis, dass die Sonne gerade untergegangen war und die Schatten im Wald immer mehr die Oberhand gewannen.&lt;br /&gt;
Und dann spürte sie es, eine Präsenz im Schatten und der Blick unsichtbarer Augen auf ihrem Rücken. Die feinen Härchen auf ihrem Nacken stellten sich auf, sie machte einen zaghaften Schritt nach hinten und drehte sich dann plötzlich herum um loszurennen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===13. Kapitel===&lt;br /&gt;
Der Wind pfiff ihr ins Gesicht, sauste ihr um die Ohren und ließ den Klang seiner Stimme in diesen erklingen. Immer wieder schlugen ihr kleinere Äste, die sie nicht rechtzeitig bemerkt hatte, gegen den Körper und hinterließen an diesem immer mehr kleine Schnitte aus denen schon bald feine Bluttropfen hervorquollen. Schneller und schneller lief [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] durch den dunklen Wald, der sein wunderschönes Kleid abgelegt hatte und ihr nun seine dunkle und gefährliche Seite zeigte.&lt;br /&gt;
Wie konnte dies nur derselbe Wald, derselbe Ort sein, der sie mit den ersten Bildern verzaubert hatte? Fragte sie sich, als sie sich in Sicherheit wähnend an einen Baum lehnte und umschaute. Schon seit einiger Zeit hatte sie die Präsenz in ihrem Rücken nicht mehr gespürt. Sollte sie dieses Etwas wirklich abgehängt haben? Sie schaute sich nervös um, ließ den Blick ihrer Augen durch die Dunkelheit wandern und versuchte ihr pochendes Herz zu beruhigen. Es war schwer in der Dunkelheit überhaupt etwas auszumachen und immer wieder machte ihr Herz einen furchtsamen Sprung, wenn die Schatten der Bäume ihr obskure Wesen, die mit langen feingliedrigen Armen in der Dunkelheit zu tanzen schienen, vorspielten.&lt;br /&gt;
Plötzlich blitzte in der Dunkelheit etwas auf. Noch bevor sich die Härchen auf ihrem Nacken aufstellen konnten, war sie schon wieder los gerannt und hetzte durch den Wald. Das Blut, das sich in der kurzen Zeit der Rast auf ihrer Haut gesammelt hatte, wurde vom Gegenwind weggeweht und hinterließ eine feine rote Spur, der man viel zu leicht folgen konnte.&lt;br /&gt;
Wie sollte sie nur dem Schrecken, der mit Sicherheit den Tod bringen würde, entkommen? Wie sollte sie den Anbruch des Tages und das erste Licht, das die Schatten vertreiben würde, nur wieder erleben? Und wie sollte auch nur ein Mensch in dieser schrecklichen Umgebung überleben können?&lt;br /&gt;
Völlig außer Atem rannte das Mädchen dennoch weiter. Immer, wenn sie die Gefahr gegen einen Baum zu laufen ignorierend einen Blick über die Schulter warf, konnte sie einen formlosen Schatten im Schatten sehen, der der blutigen Spur folgte. Nein sie wunderte sich nicht mehr, dass die Menschen sich vor dieser Umgebung fürchteten und die Natur verändern wollten, um in ihr zu überleben. In dieser schrecklichen Umgebung würden sie nie anders überleben können!&lt;br /&gt;
„Vieles, das auf den ersten Blick schrecklich wirkt, ist nur ungewohnt für die Augen.“&lt;br /&gt;
Ertönte plötzlich die raue Stimme des alten Mannes in ihrem Kopf und sie erinnerte sich an die vielen Stunden, in denen er ihr eigentlich nur von der Natur erzählte.&lt;br /&gt;
„ Ein Wolf tötet nicht, weil er grausam sein möchte. Ein Wolf tötet, weil er überleben will. Der Wille zu Überleben ist das, was uns alle – selbst die Pflanzen – vereint.“&lt;br /&gt;
Aber dieses Ding, was auch immer es ist, ist böse! Das konnte sie deutlich spüren. Sie konnte spüren wie es Millimeter um Millimeter näher kam, sich wieder zurückfallen ließ und dann wieder langsam näher kam. Und das alles nur, um mit ihr zu spielen, um ihr den Schrecken in Mark und Bein zu jagen!&lt;br /&gt;
„Wahre Boshaftigkeit gibt es in der Natur nicht. Sie ist eine Erfindung der Menschen, um die Natur zu verteufeln.“&lt;br /&gt;
Aber sie konnte das Böse in diesem Ding eindeutig spüren. Und inmitten dieser schrecklichen Umgebung war niemand, der ihr helfen konnte. Sie war alleine.&lt;br /&gt;
„Niemals bist du alleine. Stets wirst du einen Baum, eine Blume oder zumindest einen Grashalm in der Nähe finden. Deine Mutter wird immer da sein und dich beschützen.“&lt;br /&gt;
Und auf einmal blieb [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] stehen. Langsam drehte sie sich zur Seite und legte die Stirn gegen die Rinde eines der riesigen Bäume. Wie hatte sie nur diese sanften Riesen verteufeln können? Wie hatte sie nur diese Umgebung als schrecklich bezeichnen können?&lt;br /&gt;
Sie schloss die Augen und wartete auf die Schritte, die sich sicher bald nähern und ihren Tod bedeuten würden. Aber sie würde nicht mehr rennen. Sie vertraute auf ihre Mutter und legte ihr Leben in deren Arme.&lt;br /&gt;
Und dann hörte sie ein leises Flüstern.&lt;br /&gt;
„Wie sich die Arme an mich lehnt. Oh du Arme, hör auf zu weinen.“&lt;br /&gt;
„Das sind keine Tränen, das ist Blut. Bist du zu hölzern geworden um den Unterschied zu merken?“&lt;br /&gt;
„Sie blutet? Warum denn nur?“&lt;br /&gt;
„Weil selbst kleine Äste die weiche Haut zerschneiden können.“&lt;br /&gt;
„Schau nur wie sie zittert.“&lt;br /&gt;
„Wie gerne würde ich ihr helfen.“&lt;br /&gt;
„Ich auch.“&lt;br /&gt;
„Ich auch.“&lt;br /&gt;
„Aber sie kann uns nicht hören.“&lt;br /&gt;
„Wir können sie nicht trösten.“&lt;br /&gt;
„Wir können sie nicht beschützen.“&lt;br /&gt;
„Würde sie uns nur hören können.“&lt;br /&gt;
„Wieso kann sie uns nicht hören?“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Ich kann euch hören!“ Schrie [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] mit all ihrer Kraft. „Bitte helft mir!“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Sie kann uns hören?“&lt;br /&gt;
„Sie möchte unsere Hilfe?“&lt;br /&gt;
„Wie lange ist es her?“&lt;br /&gt;
„Sollen wir singen?“&lt;br /&gt;
„Ja lasst uns singen!“&lt;br /&gt;
„Ja..Singen!“&lt;br /&gt;
Und plötzlich schwoll das Flüstern, war es zuerst noch leise und kaum zu hören gewesen, immer weiter an, gewann an Stärke und glich schon bald einem Orkan aus unterschiedlichen Stimmen, die durcheinander riefen. Nach und nach hörten die Stimmen auf zu rufen und fingen stattdessen an leise zu summen. Das Summen wurde immer lauter, übertönte schließlich die letzten Stimmen und brachte mit seinen tiefen Tönen [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]]s Innere sanft zum vibrieren.&lt;br /&gt;
Eine tiefe und warme Stimme erschallte, sang von den Strahlen der Sonne und den Tränen des Mondes und plötzlich setzten alle Stimmen in dieses Lied mit ein.&lt;br /&gt;
Es war das Lied der Schöpfung, die Erzählungen des ersten Baumes, der als Knospe miterlebt hatte wie Mond und Sonne von den Göttern auseinander gerissen wurden und fortan nie wieder zusammen sein und zugleich erstrahlen durften. Um wenigstens die Wärme des anderen und dessen Spiegelbild für wenige Momente zu erhaschen, nachdem dieser schwinden musste, erschufen die Zwei die Natur und die Wärme der Sonnenstrahlen sowie die Liebe in den Mondtränen hauchten der kargen Erde Leben ein.&lt;br /&gt;
Der Erste aber, der stark genug gewesen war vor all diesem bereits als Knospe den Boden zu durchbrechen, wuchs und wuchs bis er groß und prächtig war. Er war der Stärkste von allen und schließlich hob ihn der Mond aus der Erde und gab ihm die Fähigkeit zu wandern. So wurde der Erste als Xinglu, der Wanderer, bekannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Sie ist eingeschlafen.“&lt;br /&gt;
„Sie ist sicher.“&lt;br /&gt;
„Der Schatten ist fort.“&lt;br /&gt;
Das Flüstern der Bäume, sehr zaghaft und leise um das Mädchen nicht zu wecken, flog einige Zeit später dem Winde gleich wieder durch die Luft.&lt;br /&gt;
„Sie muss zurück.“&lt;br /&gt;
„Ja das muss sie.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===14. Kapitel===&lt;br /&gt;
„Hört ihr das? Sie singen! Sie singen für das Mädchen, sie singen für [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]]!“ Stellte die große [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Schildkröte]] fassungslos fest, während sie sich im Kreis drehte und dem Lied der Bäume lauschte.&lt;br /&gt;
Das Geräusch des schabenden Panzers zusammen mit den Worten aus tiefer Kehle drangen durch die Schleier des Schlafes und holten [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] aus diesem empor.&lt;br /&gt;
„Sie kommt zu sich. Sie hat überlebt!“ Ertönte die Stimme des [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]]s ganz nah vor [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]]s Gesicht. Und als sie die Augen öffnete, sah sie die Gesichter des [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel - Suzaku|Vogel]]s und des [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]]s dicht über ihrem eigenen schweben und sie mit besorgten Blicken anschauten, bevor sie anfingen breit zu lächeln.&lt;br /&gt;
„Wo bin ich?“ Murmelte sie schlaftrunken, während sie sich den Schlaf aus den Augen rieb.&lt;br /&gt;
„Du bist im Hain des Waldgottes. Du hast geschlafen und wurdest im Traum auf die Probe gestellt.“&lt;br /&gt;
Antwortete [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Bai Hu]], der sich mit einem langgestreckten Seufzer anscheinend nach einer halben Ewigkeit wieder legte und sich wohlig streckte.&lt;br /&gt;
„Habe ich bestanden?“&lt;br /&gt;
[[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Zhu Que]] öffnete den Schnabel, anscheinend um antworten zu wollen, aber die tiefe Stimme Xinglu’s unterbrach ihn.&lt;br /&gt;
„Du hast mehr als das.“ Der riesige Schatten bewegte sich zum ersten Mal, seitdem [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] im Hain war, und schob sich langsam in das fahle Licht des Mondes.&lt;br /&gt;
„Niemals hätte ich erwartet, dass sie für dich singen würden. Niemals hätte ich erwartet, dass sie dieses Lied anstimmen würden.“&lt;br /&gt;
Murmelte das Wesen, dessen Körperbau dem eines Menschen glich, nur glichen Hände und Füße mehr einer Mischung aus Menschenhand und Bärentatze und die Haut schien aus einer rissigen und vor Alter schon schwarz gewordenen Baumrinde zu bestehen. Das Gesicht schließlich war dem eines Hirsches nachempfunden, nur dass sich Flechten aus großen Baumblättern vom Kopf über die Schultern des Wesens ergossen.&lt;br /&gt;
„Sie sangen von dir nicht wahr?“ Fragte [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] das Wesen, dessen große Augen von großer Trauer sprachen.&lt;br /&gt;
„Ja. Ich habe dieses Lied geschrieben und es einem jeden Baum früher vorgesungen, wenn er noch klein und schwach war. Das Lied half ihnen zu wachsen und den Gezeiten zu widerstehen, so dass sie fast so groß wurden wie ich einst. Deswegen nennt man es auch das Baumlied. Früher kannte es ein jeder Baum.“&lt;br /&gt;
„Deswegen sind die Bäume in der Nähe des Haines also so groß und der Winter dem Hain so fern!“&lt;br /&gt;
„Früher waren alle Bäume so groß. Damals wanderte der Wanderer noch jeden Tag über die Erde und sang zu jedem Baum.“ Mischte sich eine raue Stimme plötzlich ein und alle, egal ob Mensch, Tier oder Gott wandten dem Ursprung der Stimme den Kopf zu.&lt;br /&gt;
Ein alter Mann kam mit hinkenden Schritten über die Wiese dem See und der Insel entgegen und winkte dem Mädchen entgegen, das die Augen vor Staunen weit aufgerissen hatte.&lt;br /&gt;
„Du? Was machst du denn hier?“ Rief sie ihm entgegen. Anstatt aber eine Antwort des Mannes zu erhalten, erklang die Stimme des Waldgottes.&lt;br /&gt;
„[[Geschichte von Taki#Der blaue Drache – Seiryu|Quing Long]]. Jetzt wundert mich gar nichts mehr. Hast du [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] beigebracht zu den Bäumen zu sprechen?“&lt;br /&gt;
„Ich habe ihr lediglich von der Natur erzählt Xinglu. Alles Weitere hat sie selber erlernt.“&lt;br /&gt;
„[[Geschichte von Taki#Der blaue Drache – Seiryu|Quing Long]]?“ Verwirrt schaute [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] zwischen dem Alten und Xinglu hin und her.&lt;br /&gt;
Auf dem Gesicht des Alten aber, der am nahen Ufer des Sees angelangt war, bildete sich ein Lächeln und plötzlich erhob sich an derselben Stelle, an der der Alte soeben gestanden hatte, ein großer [[Geschichte von Taki#Der blaue Drache – Seiryu|blauer Drache]] in die Luft, nur um neben Xinglu wieder zu landen.&lt;br /&gt;
„Du hast es schon immer geliebt dich zu verkleiden.“ Murmelte die [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Schildkröte]].&lt;br /&gt;
„Du musst verstehen, dass ich dir nicht die Wahrheit zeigen durfte [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]]. Ich bin der Letzte der Vier und Erster des Kreises. [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Xuan Wu]], [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Zhu Que]], [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Bai Hu]] und ich, [[Geschichte von Taki#Der blaue Drache – Seiryu|Quing Long]] sind die 4 Wächter des Waldgottes und die ersten der Tiere, zu denen er wie zu den Bäumen sang. Ein jeder von uns ist die Inkarnation einer der Jahreszeiten. Ich bin der Frühling, [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Zhu Que]] ist der Sommer, [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Bai Hu]] ist der Herbst und [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Xuan Wu]] ist der Winter. Einst wandelten wir an der Seite Xinglu’s über die Erde. Als er sich aber veränderte, wandten drei von uns ihm den Rücken zu und nur[[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Xuan Wu]] blieb bei ihm.“&lt;br /&gt;
„Aber was habe ich damit zu tun? Ich wollte doch nur Kigiku retten.“&lt;br /&gt;
„Und in diesem einfach Streben hast du es geschafft mich an die Anfänge und das Gute in euch Menschen zu erinnern. Ich war es, der dich im Wald der Träume gejagt hat und hätten dir die Bäume nicht geholfen, so hätte dein Herz schließlich vor Angst aufgehört zu schlagen. Als aber die Bäume anfingen zu singen, da erinnerte ich mich. Sie sangen aber nicht nur von mir, sondern auch von dir. Sie sangen davon wie viel Angst du in der Dunkelheit hast, was für einen Weg du zurücklegen musstest und wie gerne sie dir helfen würden. Und mit jedem Wort verflog mein Hass und ich fing an euch Menschen zu verstehen.“&lt;br /&gt;
„Ich habe gar nicht gehört, dass sie von mir sangen. Hat diese wunderschöne tiefe Stimme etwa auch über mich gesungen?“&lt;br /&gt;
„Wunderschöne tiefe Stimme?“ Schaltete sich [[Geschichte von Taki#Der blaue Drache – Seiryu|Quing Long]] plötzlich ein und wechselte einige Blicke mit den drei anderen, während Xinglu die violetten Augen geschlossen hatte.&lt;br /&gt;
„Sie hat dich singen hören Xinglu? Wie ist das möglich? Du hast schon so lange nicht mehr gesungen.“ Brummte [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Bai Hu]] verdutzt.&lt;br /&gt;
„Sie erinnern sich noch immer daran wie ich zu ihnen sang. Und aus der Erinnerung heraus haben sie meine Stimme scheinbar beschworen. Es ist zu lange her, dass ich zu ihnen gesungen haben, und ich habe kein Recht zu ihnen zu singen bei all dem, was ich getan habe.“&lt;br /&gt;
„Das stimmt nicht! Sie reden stets miteinander und die ältesten von ihnen erzählen den jüngeren von deinem Lied. Sie kennen es alle und werden es nie vergessen.“&lt;br /&gt;
„Mir fehlt aber die Kraft zum Wandern. Hass und Zorn haben meine Beine schwer werden lassen.“&lt;br /&gt;
Er wandte sich von dem weißen [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] ab und dem Mädchen zu.&lt;br /&gt;
„Nein ich hörte keine tiefe Stimme, sondern eine hohe. Ich hörte die Stimme eines jungen [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Drachen]]n, der mich furchtlos anbrüllte. Die Bäume sangen von dem gelben Schuppenkleid des [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Drachen]]n und von der Wärme im Herzen dieses Wesens.&lt;br /&gt;
[[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] sie sangen von dir und es war so viel Wahrheit in ihren Worten, die ich erst jetzt vernehmen konnte.“&lt;br /&gt;
„Warum guckst du so traurig Xinglu? Was hast du vor? Was hat das zu bedeuten?“&lt;br /&gt;
Fragte das Mädchen nun sichtlich besorgt um den Waldgott.&lt;br /&gt;
„Es ist Zeit für mich das Geschenk, das mir der Mond einst gab, zurück zu geben. Ich habe meine Pflicht gegenüber meinen Brüdern und Schwestern vergessen und sie zu lange warten lassen. Ich sehne mich nach Ruhe [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]].“&lt;br /&gt;
Die Züge des Wesens erhellten sich und die Risse in der dunklen Rinde schlossen sich immer mehr.&lt;br /&gt;
„Die Zeit des Wanderers ist vorbei. Zu lange habe ich mich dagegen gewehrt einzusehen, dass die Welt mich nicht mehr braucht. Es ist nun an der Zeit, dass die Jüngeren auf sich aufpassen. Vieles wird sich verändern, aber wenn ich höre wie die Bäume für dich singen, so bin ich mir sicher, dass es nicht nur schlecht sein wird.“&lt;br /&gt;
„Willst du uns wirklich verlassen Xinglu? Was sollen wir ohne dich machen? Was sollen wir alleine machen?“ Rief [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Zhu Que]] mit Trauer in der Stimme.&lt;br /&gt;
„Helft dem gelben [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Drachen]]n bei der Wahrung dessen, was wir einst zusammen auf unseren Reisen verbreiteten. Natürlich nur, wenn du willst [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]].“&lt;br /&gt;
Das Mädchen schaute in die großen violetten Augen und auf die immer heller werdende Rinde, durch die von Minute zu Minute mehr Leben zu pulsieren schien.&lt;br /&gt;
„Was genau meinst du?“&lt;br /&gt;
„Vieles, was einst gut war, ist zerstört. Du hast mir aber gezeigt, dass nicht alles zerstört ist. Ich frage mich, ob sich Sonne und Mond so fühlten, als sie mich erblickten und das Leben erschufen….&lt;br /&gt;
Ich werde das Wandern aufgeben und wieder nur ein Baum sein, ein Baum der mit seinen Brüdern singt. Gerne werde ich von dem kleinen Mädchen singen, das zum [[Geschichte von Taki#Der_Gelbe_Drache|gelben Drachen]] wurde, der den Beginn einer neuen Zeit darstellt.&lt;br /&gt;
Ich würde gerne dabei zusehen, wie ein kleines Mädchen die Wunden, die ein alter Baum geschlagen hat, schließt und dabei hilft, dass wieder mehr Menschen das Lied der Bäume hören.“&lt;br /&gt;
[[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] konnte die Trauer in dem Wesen vor sich so deutlich spüren, dass es ihr die Sprache verschlug. Aber nicht nur Trauer, sondern auch Freude über die Erlösung konnte sie spüren. Es hatte nicht lange gedauert bis ihre Augen sich mit Tränen gefüllt hatten, so dass sie lediglich nicken konnte.&lt;br /&gt;
Der Waldgott lächelte sie voller Wärme an und streckte sich dann zu seiner vollen Größe aus. Ein wohliges Seufzen entfuhr ihm, als die alten Glieder sich zum beinahe letzten Mal bewegten und er sich mit stummen Gesten von seinen vier Freunden verabschiedete, die auf ihre Art viel treuer waren als er es je bis zu diesem Moment vermutet hatte. Dann legte er die letzten Schritte bis zum Mittelpunkt der kleinen Insel zurück, streckte sich erneut und seufzte dabei langgezogen.&lt;br /&gt;
Ein Rascheln und Rauschen war zu hören, als sich riesige Wurzeln in den Boden gruben und gewaltige Äste in die Höhe streckten. So schnell geschah alles, dass nur wenige Momente später sich dort, wo noch eben die Gestalt des Waldgottes gestanden hatte, ein gewaltiger Baum in die Höhe streckte und seine riesigen Äste weit über den See hängen ließ. Das gewaltige Blätterdach des Baumes erstreckte sich über den gesamten Hain und schützte diesen gleich einer Decke.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Epilog===&lt;br /&gt;
So verlor der Waldgott seinen Namen und war wieder nur der Erste. Im selben Moment aber erschallte zum ersten Mal seit langer Zeit die tiefe Stimme des Waldgottes und sang begleitet von vielen seiner Brüder das Lied des gelben [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Drache]]ns, so wie es hier geschrieben steht.&lt;br /&gt;
Lieder aber sind die älteste Form des Übernatürlichen und oft findet man in ihnen bereits einen Teil der Zukunft beschrieben. So erfuhr der kleine Bach, an dem das Lied begann, davon wie [[Geschichte von Taki#Der gelbe Drache|Hiwa]] begleitet von [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Zhu Que]], [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Bai Hu]], [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Xuan Wu]] und [[Geschichte von Taki#Der blaue Drache – Seiryu|Quing Long]] in das Dorf am Rand des großen Waldes kam und sowohl von dem Waldgott als auch von dessen Bedauern erzählten. Die Dorfbewohner hörten gerne den Geschichten dieser ungleichen Gruppe zu, ließen sich von diesen verzaubern und wollten alsbald den riesigen Baum selber sehen. Manche von ihnen blieben dort, andere verließen den Ort wieder, nur um von dessen Pracht zu erzählen.&lt;br /&gt;
So gründete sich schon bald unter dem schützenden Dach des Waldgottes ein kleines Dorf. Die vier Wächter, die es nun als Aufgabe ansahen neben dem Waldgott auch noch das Dorf und [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] zu beschützen, blieben bei den Menschen und halfen dem Mädchen dabei zu beschützen, zu trösten, zu beruhigen, zu lenken und vor allem zu erzählen und zu singen.&lt;br /&gt;
Zwei Jahre später, als die ersten Schneeflocken vom Himmel fielen und die mittlerweile zur jungen Frau herangewachsene [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] an die stürmische Nacht erinnerten, in der sie zum ersten Mal von dieser Welt erfuhr, wenn auch nur reichlich verwirrende Bruchstücke, stapfte eine vermummte Gestalt den schmalen von den Bewohnern angelegten Weg zum Hain empor.&lt;br /&gt;
Eine helle Stimme, ihr merkwürdig bekannt aber doch in den Wirren der Erinnerungen verloren, riss [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] aus den Erinnerungen und ließ sie von ihrem Platz am Rande des Sees aus in die Richtung der Gestalt sehen. Ihre Augen weiteten sich und füllten sich als bald mit Tränen, während ihre Füße über den von feinen Schneeflocken bedeckten Boden regelrecht flogen und sie in die weit geöffneten Arme der ihr entgegenlaufenden Kigiku trugen.&lt;br /&gt;
Der Bach plätscherte fröhlich, als er von der Wiedervereinigung der Schwestern hörte und weigerte sich im kommenden Winter vehement dagegen zu erstarren und einzufrieren, so groß war seine Freude. Erst die tiefe Stimme des Waldgottes aus der Ferne sorgte dafür, dass er sich beruhigte und als der Bach langsam erstarrte und für den Winter einschlief, freute sich der Waldgott über jenes letzte Geschenk, das er den Menschen und besonders seiner [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] geben konnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Wichtige Personen und Wesen aus Legenden und Sagen=&lt;br /&gt;
Hier sind wichtige Personen aus der Geschichte oder Legenden/Sagen von Takigakure aufgelistet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Dorfoberhäupter [[Takigakure]]s===&lt;br /&gt;
Hier sind die wichtigsten, verstorbenen Dorfoberhäupter von Takigakure aufgelistet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Ieyasu Kagetoya====&lt;br /&gt;
Ieyasu Kagetoya das erste große [[Dorfoberhaupt|Oberhaupt des Dorfes]] [[Takigakure]]. Nach dem Fall [[Geschichte_von_Taki#Kakuzu|Kakuzus]] bei dem der gesamte damalige Ältestenrat verstarb, übernahm er nicht nur die Macht im [[Gesellschaft_in_Taki#Kagetoya|Kagetoya]] -Clan sondern auch im Dorf selbst.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Er galt als mächtiger Shinobi und entsprechend dem Ruf der [[Gesellschaft_in_Taki#Kagetoya|Kagetoya]] als großartiger Krieger. &lt;br /&gt;
Durch seine Autorität und auch teilweise durch Furcht vor seiner Rache stellte er einen sehr wackeligen Frieden in [[Takigakure]] her.&lt;br /&gt;
Er führte damals die grundlegende Struktur des heutigen Militärs in [[Takigakure]] ein, auch wenn dieses im Laufe der vielen Dynastien überarbeitet wurde, ist es grundlegend immer noch das System nach dem die [[Gesellschaft_in_Taki#Kagetoya|Kagetoya]] Krieg führen und sich organisieren.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der [[Gesellschaft_in_Taki#Kagetoya|Kagetoya]] galt als streng, aufbrausend und ein wenig tyrannisch, außerdem erzählt man sich, dass er ein begabter, wenn auch gerne riskant agierender, Stratege sei, was letztlich zu seinem Sturz führte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Shingen Shiazu====&lt;br /&gt;
Shingen Shiazu, das zweite große [[Dorfoberhaupt|Oberhaupt des Dorfes]] [[Takigakure]], galt ebenso wie sein Vorgänger [[Geschichte_von_Taki#Ieyasu_Kagetoya|Ieyasu Kagetoya]] als begabter Shinobi und Stratege.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Jedoch hatte er dem Plan des Kagetoyas eine ganze Kompanie zu opfern widersprochen, als diese dann nicht nur überlebte, sondern die Schlacht auch noch gewann schlug er sich auf die Seite der [[Gesellschaft_in_Taki#Fuyou|Fuyou]], deren Oberhaupt das Kommando über die folgende Kompanie hatte, was dazu führte, dass [[Geschichte_von_Taki#Ieyasu_Kagetoya|Ieyasu Kagetoya]] noch auf dem Schlachtfeld zum Selbstmord gezwungen wurde, um seine Ehre wieder reinzuwaschen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Mit der Unterstützung der [[Gesellschaft_in_Taki#Fuyou|Fuyou]] und einiger jüngerer Clans wurde er dann zum zweiten Oberhaupt Takigakures erklärt.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Er erklärte die [[Geschichte_von_Taki#Ieyasu_Kagetoya|Ieyasu Kagetoya]] jedoch nicht zu Verrätern und ließ die Ehre der Familie unangetastet.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Shingen trat erst kurz nach dem Bluterbenkrieg von seinem Amt zurück, da er sich in einer Schlacht schwer verletzt hatte und langsam alt wurde. Er galt in seiner Amtszeit zwar als strenges aber faires Oberhaupt, der stets jeden Vorschlag anhörte, bevor er seine Entscheidung traf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Mifune Ashura====&lt;br /&gt;
Mifune Ashura war das dritte [[Dorfoberhaupt|Oberhaupt]] Takigakures und das erste, das nicht aus einer der [[Gesellschaft_in_Taki#Die_Gr.C3.BCnderclans|Gründerfamilien]] stammte.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Er war ein Veteran des Krieges, der sich in vielen Schlachten als großer Anführer bewährt hatte, vor allem durch die Tatsache, dass seine Truppen stets ihre Position gehalten hatten, sowie geringere Verluste aufwiesen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Jedoch hatte der Krieg ihn zu einem paranoiden Mann gemacht, er verschärfte die Sicherheitskontrollen und die Verteidigungssysteme von [[Takigakure]] erheblich. Auf seinen Wunsch wurde eine Kampagne gestartet, welche die Bevölkerung davon überzeugte, dass man Ausländern nicht trauen könne und das die Abschottung von außen der einzige Schutz vor Eroberung wäre.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Dies hatte auch Erfolg. [[Takigakure]] igelte sich ein und sah alles als Bedrohung an, was zu allgemeiner Aufrüstung im Dorf führte.&lt;br /&gt;
Zudem schwächte er die Macht der [[Gesellschaft_in_Taki#Die_Gr.C3.BCnderclans|Gründerclans]] erheblich, indem er den Ältestenrat neu aufstellte und für niedere Clans zugänglich machte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Kessen Musou====&lt;br /&gt;
Kessen Musou wurde nach dem überraschenden Tod [[Geschichte_von_Taki#Mifune_Ashura|Mifunes]], der scheinbar an einer Krankheit verstarb, ebenso überraschend zum neuen [[Dorfoberhaupt|Oberhaupt]] erklärt. Entgegen der Traditionen des Dorfes die Wege der alten Oberhäupter weiter zugehen brach er damit und zum ersten Mal in der Geschichte öffnete [[Takigakure]] sich wieder nach außen. Ausländer wurden nicht länger verteufelt und argwöhnisch betrachtet, sondern willkommen geheißen und in die Dorfstruktur eingeführt.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Von vielen wurde Kessen Musou als wahrer Held vergöttert, da er eine unglaubliche Phase des Friedens in [[Takigakure]] einläutete, auf die man später immer noch neidisch war und sich zurück wünschte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Historische Personen [[Takigakure]]s===&lt;br /&gt;
Hier sind sonstige, verstorbenen Personen aufgelistet, die es mit ihrem Namen in die Geschichte des Dorfes geschafft haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Kenshin Fuyou====&lt;br /&gt;
Kenshin Fuyou war ein hochdekorierter [[Jounin]] und das Clanoberhaupt der [[Gesellschaft_in_Taki#Fuyou|Fuyou]] während [[Geschichte_von_Taki#Ieyasu_Kagetoya|Ieyasu Kagetoyas]] Herrschaft.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Er war gleichermaßen Shinobi, wie Priester und im Dorf recht hoch angesehen, da die Fuyou sich um die Kranken und Armen des Dorfes kümmerten.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der [[Gesellschaft_in_Taki#Fuyou|Fuyou]] selbst galt als verständnisvoller und fürsorglicher Mann, der sich und seine Zeit gerne für andere aufopferte.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Kenshin und eine ganze Kompanie sollten jedoch in einer entscheidenden Schlacht für das Wohl [[Takigakure]]s geopfert werden, als sie dann jedoch nicht nur nicht starben, sondern jene Schlacht fast im Alleingang gewannen war der Missmut unter den Truppen hoch, was dazu führte, dass gegen [[Geschichte_von_Taki#Ieyasu_Kagetoya|Ieyasu Kagetoya]] geputscht wurde, und so die [[Gesellschaft_in_Taki#Shiazu|Shiazu]] mit der Unterstützung der [[Gesellschaft_in_Taki#Fuyou|Fuyou]] an die Macht kamen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Verräter [[Takigakure]]s===&lt;br /&gt;
Hier sind die größten, verstorbenen Verräter Takigakures aufgelistet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Kakuzu====&lt;br /&gt;
Kakuzu war einst einer der besten Shinobi des Dorfes [[Takigakure]]. So entsandte man ihn auf eine Mission den ersten Hokage [[Geschichte_von_Konoha#vor_dem_BEK|Hashirama Senju]] zu töten. Als diese jedoch scheiterte wurde er bei seiner Rückkehr ins Dorf stigmatisiert und für das Scheitern der [[Mission]] bestraft, obgleich diese sehr gefährlich war.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Darauf entwickelte der einst hochgelobte [[Jounin]] einen Hass auf das Dorf und tötete auf seiner Flucht nicht nur die Ältesten des Dorfes, sondern stahl die wichtigste verbotene [[Jutsu]] des Dorfes, welche seitdem verloren ist.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ab da an führte er ein Leben als Kopfgeldjäger und Söldner.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Nobu Gushiken====&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Adoptivbruder von [[Wichtige_Personen_in_Taki#Muneyaki_Gushiken|Muneyaki Gushiken]]&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nobu Gushiken, adoptierter Bruder des ehemaligen [[Dorfoberhaupt|Dorfoberhauptes]] [[Wichtige Personen in Taki#Wichtige_Personen_in_Taki#Muneyaki_Gushiken|Muneyaki Gushiken]], war ein ausgezeichneter Ninja des Dorfes und ein höchst gefährliches Mitglied der [[Einheiten_Takigakures#Tsuisekisha_.28J.C3.A4ger.29|Tsuisekisha-Einheit]].&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ebenso wie sein älterer Bruder strebte er danach Oberhaupt Takigakures zu werden, jedoch wurde sein Bruder stattdessen ernannt, was den jungen Mann verbittern ließ, worauf sich die Brüder zerstritten und seine Adoption herauskam.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Im Angesicht der steigenden Gefahr der [[Taki_no_Kuni#Jashin_Sekte|Jashin-Sekte]] versuchte er dann einen lange gehegten Plan umzusetzen, nämlich seinen Bruder zu entführen und zu töten, wobei er es so aussehen lassen wollte, als wären die [[Taki_no_Kuni#Jashin_Sekte|Jashin]]-Kultisten es gewesen, woraus er sich ersann zum neuen [[Dorfoberhaupt]] erklärt zu werden. Jedoch scheiterte sein Plan durch die Heldentat [[Wichtige_Personen_in_Taki#Shinishi_Kudo|Shinishi Kudos]], der nicht nur den Verräter beseitigte, sondern auch [[Wichtige Personen in Taki#Wichtige_Personen_in_Taki#Muneyaki_Gushiken|Muneyaki]] rettete.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Wächter [[Takigakure]]s===&lt;br /&gt;
Die Wächter [[Takigakure]]s entspringen aus der Sage &amp;quot;[[#Das Lied des gelben Drachen|Das Lied des gelben Drachen]]&amp;quot;, welche von einem mutigen kleinem Mädchen und der Entstehung [[Takigakure]]s erzählt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Der blaue Drache – Seiryu====&lt;br /&gt;
Quing Long bietet einen durchaus beeindruckenden Anblick, wenn er sich nicht in seiner Menschengestalt fort bewegt. Gerne verbringt er seine Zeit als Eremit getarnt, um dem einen oder anderen Wanderer etwas über die Natur zu erzählen und beizubringen, so wie er es einst bei dem kleinen Mädchen Hiwa getan hatte. Nur sehr selten würde sich Quing Long in seiner wahren Gestalt einem Menschen zeigen. Sein edles und geduldiges Gemüt würden ihn für offene Geister zum höchst angenehmen Gesprächspartner machen. Vorurteilslos betrachtet er jeden Menschen einzeln und nicht die Menschheit als ganzes, bevor er sich seine Meinung zu einem Individuum bildet.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der blaue Drache Quing Long steht für die Jahreszeit Frühling und somit für die Geburt und die frühe Phase jungen Lebens, seien es Pflanzen, Menschen oder Tiere.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Der rote Vogel – Suzaku====&lt;br /&gt;
Zhu Que hat ein durchaus heiteres Wesen. Das Interesse des roten Vogels weckt man durch Gesang und Lieder. Selber trällert er gerne verschiedene Lieder und am meisten gefällt es ihm, wenn sich aus seinem Gesang und dem eines Menschen ein Duett bildet. Er kann die Form eines kleinen roten, als auch großen roten Vogels annehmen. In Anwesenheit oder in der Nähe von Menschen würde er stets als kleiner Vogel auftauchen, um nicht als Wächter erkannt zu werden.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der rote Vogel Zhu Que steht für die Jahreszeit Sommer und damit für den Höhepunkt des Lebens mit all den Pflanzen und Lebewesen, die im Frühling noch klein und zierlich waren. Er steht für die reichen Geschenke, die die Natur im Sommer bringen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Der weiße Tiger – Byakko====&lt;br /&gt;
Bai Hu ist äußerst schlau und gerissen, wie es das Bild einer Raubkatze schon immer präsentiert hat. Der weiße Tiger kann die Form einer kleinen weißen Katze annehmen, um ohne größeres Aufsehen zu erregen unter Menschen zu wandeln oder sich einzelnen Wanderern zu zeigen, ohne direkt erkannt zu werden. Meistens nutzt er diese Form, um die Verhaltensweisen eines Individuums zu beobachten. Reden würde er in seiner Katzenform nie, selbst als Tiger ist es schwer Bai Hu viele Worte zu entlocken. Nie verliert er mehr Worte als unbedingt nötig, man würde immer nur von ihm hören, dass es für alles einen Richtigen Zeitpunkt und Ort gibt, wenn man versuchen würde mehr Worte aus ihm zu locken. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der weiße Tiger Bai Hu steht für die Jahreszeit Herbst und damit als Vorbote für die härteren Monate, die im Winter folgen. Mit ihm verbindet man auch den Aspekt der Jagd, der während der Herbstmonate an Wichtigkeit zunimmt, da Pflanzen und Bäume zur Ruhe kommen und bis zum Frühling keine Früchte austragen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Die schwarze Schildkröte – Genbu====&lt;br /&gt;
Xuan Wu würde auf Menschen einen etwas angst einflößenden Eindruck machen. Es ist schwer zu erahnen, wie es um das derzeitige Gemüt der schwarzen Schildkröte steht. Obwohl Xuan Wu durch das kleine Mädchen Hiwa eines besseren belehrt wurde, was die Menschen in Bezug auf die Natur angeht, so konnte er nie wirklich seinen Argwohn gegenüber die Menschen ablegen. Immernoch sieht er die meisten Menschen als Zerstörer von Natur und Leben. Nur sehr schwer lässt er sich von der Gutherzigkeit und Naturverbundenheit eines Individuums überzeugen. Sollte man dies aber geschafft haben, so genießt man das volle Vertrauen und den Schutz der argwöhnischen Schildkröte. Natürlich stehen die Menschen [[Takigakure]]s automatisch unter seinem Schutz, da er diese als Abkömmlinge der ersten Dorfbewohner ansieht.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die schwarze Schildkröte Xuan Wu steht für die Jahreszeit Winter und damit für die Ruhe selbst, die während eines jeden Winters in die Natur einkehrt. Oftmals wird auch der Tod mit ihm in Verbindung gebracht, denn nicht alle Lebewesen überstehen den kalten Fängen des Winters.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Der gelbe Drache====&lt;br /&gt;
Das Mädchen namens Hiwa ist ein sehr naturverbundener Mensch. Sie weiß jeden Aspekt der Natur zu schätzen, achtet jede noch so kleine Lebensform und würde immer zum Wohle dieser handeln. Ihr eigenes Wohl stellt sie unter das von Anderen, selbst wenn es um das Wohl fremder Menschen geht. Sie ist eine lebensfrohe Person, die sich gerne auch bei anderen Menschen aufhält. Durch ihren langen und außergewöhnlichen Aufenthalt in der Natur, ist diese zu ihrem eigentlich Zuhause geworden, etwas das man ihr auch anmerkt. Sie verbringt mehr Tage in Wäldern, als unter Menschen. Man sagt ihr nach, dass sie mit Bäumen reden kann.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Hiwa gilt heute als tot, wobei man sich dessen nie gewiss war. Man erzählt sich, dass sie eines Tages einfach im Wald verschwunden und nie wieder zurück gekehrt war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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== Navigation ==&lt;br /&gt;
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		<author><name>Shinishi</name></author>
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		<title>Geschichte von Taki</title>
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		<updated>2016-03-20T09:30:23Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Shinishi: /* Beginn der Kudo-Dynastie - 89 Jahre nach Ende des Bluterbenkrieges */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Auf dieser Seite findet ihr eine Übersicht über die Geschichte des Dorfes [[Takigakure]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Seit Entstehung von [[Takigakure]]==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Sengoku Jidai===&lt;br /&gt;
Am Anfang der Geschichtschreiber [[Takigakure]]s steht Sengoku Jidai, die Zeit der streitenden Reiche. Nachdem die Kunst des Ninjutsu zur Blüte seiner Macht aufgestiegen war, durchstriffen zahllose [[Clan]]s die Lande, ein jeder mit seinen eigenen Fähigkeiten und Ansichten über die Welt. Sie waren [[Söldner]], die von den Ländern bezahlt wurden und alle bisher gekannten Waffen und Armeen überflüssig machten. Diese Kraft, die vielen zunächst wie ein Segen erschien, wurde schnell zu einem Fluch, als sich angeblich selbst der Himmel in blutiges Rot, aufgrund der endlosen Schlachten, färbte, die auf der Erde ausgetragen wurden. Als sich die zwei mächtigsten [[Clan]]s im Reich des Feuers zusammenschlossen und [[Konohagakure]] gründeten, geschah ein Umdenken in vielen Ninja[[clan]]s, die diesem Beispiel folgten. Es war deutlich geworden, dass es keinen Sinn mehr ergab nur dem eigenen Clan Treue zu schwören: Um zu bestehen brauchte es Bündnisse mit anderen Gruppierungen. Je stärker die zu schmiedende Allianz, umso mehr Macht für die Beteiligten.&amp;lt;br /&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Gründung des Dorfes - 85 Jahre vor Ende des Bluterbenkrieges===&lt;br /&gt;
In diesen Jahren versammelten sich vier der örtlichen Ninjaclans an dem Baum, den wir heute [[Aufbau_von_Taki#Der_Taki-Baum|Taki-Baum]] nennen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Gesellschaft_in_Taki#Kagetoya|Kagetoya]] (Krieger), die [[Gesellschaft_in_Taki#Shiazu|Shiazu]] (Strategen), die [[Gesellschaft_in_Taki#Fuyou|Fuyou]] (Heilung) und die [[Gesellschaft_in_Taki#Nanaya|Nanaya]] (Tarnung).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie schlossen einen Pakt und schworen untereinander Treue an diesem Baum, der zu dieser Zeit noch ein gewöhnlicher war und erst Jahrzehnte später zu wahrer Berühmtheit gelangen sollte. Entgegen häufiger Annahmen wurde [[Takigakure]] auf Vorschlag der [[Gesellschaft_in_Taki#Fuyou|Fuyou]] und Nanaya hin als Demokratie gegründet, da sich die verfeindeten [[Clan]]s der [[Gesellschaft_in_Taki#Kagetoya|Kagetoya]] und [[Gesellschaft_in_Taki#Shiazu|Shiazu]] auf keinen Anführer einigen konnten. [[Takigakure]] wurde vom Ältestenrat geführt, welcher aus den Anführern der jeweiligen [[Clan]]s bestand und hatte zu Beginn mit vielen Schwierigkeiten zu kämpfen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch die schier endlose Bedrohung und zahlreiche Überfälle entwickelte [[Takigakure]] bereits sehr früh fähige Verteidigungsmechanismen und Finten, mit denen sie selbst übermächtige Feinde erfolgreich abwehren konnten. Niemals gelang es einem Feind Fuß in [[Takigakure]] zu fassen und der Frieden im verborgenen Dorf machte den Rat der Ältesten leichtsinnig und überheblich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Der Fall Kakuzu und Kagetoya-Dynastie - 65 Jahre vor Ende des Bluterbenkrieges===&lt;br /&gt;
Der Fall Kakuzu sorgte für besonderes Aufsehen im Dorf und beeinflusste es bis heute. Nachdem der Jounin [[Geschichte_von_Taki#Kakuzu|Kakuzu]] bei einem Auftrag scheiterte, der die Ermordung des ersten [[Wichtige_Personen_in_Konoha#Hokage|Hokage]]s im Sinn hatte, mit dem [[Takigakure]] im Krieg war, erfuhr er bei seiner Rückkehr eine starke Ignoranz und Ablehnung. Er wurde mit Strafen belegt, denen er sich mit unerwarteter Gewalt erfolgreich widersetzen konnte. Bei seiner Flucht kam der gesamte Ältestenrat ums Leben, was für große Debatten in den Clans sorgte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als [[Geschichte_von_Taki#Ieyasu_Kagetoya|Ieyasu Kagetoya]] sich zum neuen Oberhaupt erklärte, gab es niemanden der ihm zu widersprechen wagte. Mittlerweile hatten sich weitere [[Clan]]s in [[Takigakure]] angesiedelt und viele von ihnen hielten den mächtigen [[Gesellschaft_in_Taki#Kagetoya|Kagetoya]] die Treue, sodass jeder Widerspruch in einem Bürgerkrieg hätte enden können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Der Aufstand und Shiazu-Dynastie - 28 Jahre vor Ende des Bluterbenkrieges===&lt;br /&gt;
Viele Jahrzehnte lang herrschte in [[Takigakure]] eine angespannte Stimmung, doch keine Seite wagte es diesen trügerischen und wackeligen Frieden zu brechen. Das Dorf hatte viele Fortschritte gemacht. Es gelang ihm seine Macht auszubauen und von Taki als offizielles Ninjadorf anerkannt zu werden. Seine Ninja sicherten nun nichtmehr einzig das Dorf, sondern das gesamte Land stand unter dem Schutz und der Verwaltung der Ninja aus [[Takigakure]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dennoch folgte das unvermeidliche erneut aus einer im Leichtsinn geborenen Handlung heraus: Als [[Geschichte_von_Taki#Ieyasu_Kagetoya|Ieyasu Kagetoya]] sich in einer Schlacht dazu entschied eine Kompanie seiner Shinobi für den Sieg zu opfern, musste er die Folgen seiner Handlung am eigenen Leib spüren. Die Kompanie unter Führung von Kenshin [[Gesellschaft_in_Taki#Fuyou|Fuyou]] schaffte es entgegen aller Wahrscheinlichkeiten nicht nur zu überleben, sondern die gesamte Schlacht beinahe im Alleingang zu entscheiden. Als sie anschließend zurückkehrten, wandten sie sich offen gegen die Ninja, welche sie im Stich und zum Sterben zurückgelassen hatten. Die [[Gesellschaft_in_Taki#Shiazu|Shiazu]], welche wohl nur auf eine solche Gelegenheit gewartet hatten, schlossen sich mit den [[Gesellschaft_in_Taki#Fuyou|Fuyou]] zusammen, was letztlich auf den Tod Kagetoyas und dem Ende seiner Dynastie noch auf diesem Schlachtfeld hinauslief.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Daheim in [[Takigakure]] wurde [[Geschichte_von_Taki#Shingen_Shiazu|Shingen Shiazu]] als neues [[Dorfoberhaupt]] etabliert, mit großer Unterstützung der [[Gesellschaft_in_Taki#Fuyou|Fuyou]] und einiger jüngerer [[Clan]]s, welche sich im Laufe der Jahre um die [[Gesellschaft_in_Taki#Shiazu|Shiazu]] und [[Gesellschaft_in_Taki#Fuyou|Fuyou]] geschart hatten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unter den [[Gesellschaft_in_Taki#Shiazu|Shiazu]] änderte sich nach Aussen hin wenig, da sie an den Pfaden der [[Gesellschaft_in_Taki#Kagetoya|Kagetoya]] festhielten und diese trotz des Zwischenfalls nicht als Verräter deklarierten. Dennoch war dies das offizielle Ende des [[Clan]]s, denn während die Kagetoya mehr und mehr Verbündete in [[Takigakure]] verloren schwand auch der [[Clan]], bis sich im folgenden Bluterbenkrieg ihre Spuren komplett verloren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===[[Takigakure]] im Bluterbenkrieg===&lt;br /&gt;
Während des Bluterbenkrieges erlebten viele Einwohner und Ninja eine Schockphase, die selbst nach dem Ende des Krieges noch viele Jahrzehnte lang anhalten sollte. Sie erkannten, dass ihre Sicherheit nicht von selbst gegeben war. Obwohl es den Ninja gelang jeden Eindringling vom Dorf fern zu halten, hatte das Dorf viele Verluste und Tragödien zu beklagen, viele die heimkehrten waren nicht mehr dieselben wie vorher und erzählten erschreckende Geschichten über all die Bluterbler gegen die sie hatten kämpfen müssen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Folgen des Krieges und Ashura-Dynastie - Monate nach Ende des Bluterbenkrieges===&lt;br /&gt;
Wenige Monate nach Ende des Krieges musste auch [[Geschichte_von_Taki#Shingen_Shiazu|Shingen Shiazu]] zurücktreten, der sich in einer der letzten großen Schlachten schwere Verbrennungen zugezogen hatte. Zur Überraschung vieler ernannte er [[Geschichte_von_Taki#Mifune_Ashura|Mifune Ashura]] zu seinem Nachfolger, nachdem dieser sich in zahlreichen Schlachten hervorgetan hatte. Damit war er der erste Anführer [[Takigakure]]s der aus keiner der vier [[Gesellschaft_in_Taki#Die_Gr.C3.BCnderclans|Gründerfamilien]] stammte, deren Population sich im Krieg ohnehin deutlich reduziert hatte. Der Ältestenrat wurde neu geordnet, sodass auch Mitglieder der niederen [[Clan]]s Zugang zu diesem hatten, was die Machtstellung der [[Gesellschaft_in_Taki#Die_Gr.C3.BCnderclans|Gründerfamilien]] endgültig brechen sollte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem sich die Defensive als besonderes Markenzeichen der Shinobi aus [[Takigakure]] etabliert hatte, begann [[Geschichte_von_Taki#Mifune_Ashura|Mifune]] eben dieses noch auszubauen. Die alten Verteidigungsanlagen wurden verstärkt und Sicherheitskontrollen für Aus- und Einwanderer verschärft. Waffen wurden entwickelt und verbessert, während den Einwohnern die Gefahr der Aussenwelt eingeprägt wurde, der die heimische Sicherheit des Dorfes gegenüberstand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Takigakure]] begann sich für einen Krieg zu rüsten, der nicht kommen sollte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Zeit des Friedens und Musou-Dynastie - 42 Jahre nach Ende des Bluterbenkrieges===&lt;br /&gt;
Nach einem friedlichen, wenn auch überraschendem, Tod  [[Geschichte_von_Taki#Mifune_Ashura|Mifunes]], wurde [[Geschichte_von_Taki#Kessen_Musou|Kessen Musou]] vom Ältestenrat zu dessen Nachfolger ernannt. Während [[Takigakure]] sich in der Ashura-Dynastie mehr um die Sicherung seiner Position kümmerte, brach man in der Musou-Dynastie überraschenderweise damit. Potential von Aussen wurden willkommen geheißen und gefördert, während die Ninja-Akademie an gegenwärtige Standards angepasst wurde. In dieser Zeit stießen viele [[Clan]]s und Familien nach [[Takigakure]], die auch für dessen Entwicklung wichtig sind, wie die Familie der [[Wichtige_Personen_in_Taki#Shinishi_Kudo|Kudo]] oder die der [[Gesellschaft_in_Taki#Atsumichi|Atsumichi]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Ära des Friedens hatte [[Takigakure]] erfasst und viele Ninja wuchsen in dem Bewusstsein auf diesen Frieden erhalten zu wollen. Konflikte waren selten und wurden zumeist gerecht gelöst. Von einigen wurde diese Zeit als wahres Paradies empfunden, andere verurteilten den Leichtsinn mit welchem die Ninja hierdurch behaftet wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Militarisierung und Eigen-Dynastie - 80 Jahre nach Ende des Bluterbenkrieges===&lt;br /&gt;
Als die Musou-Dynastie mit dem Tod [[Geschichte_von_Taki#Kessen_Musou|Kessens]] während einer geheimen Mission endete, gab es große Bestürzung im Dorf als der Ältestenrat zur Überraschung vieler eine Frau namens [[Wichtige_Personen_in_Taki#|Jinkou Eigen]] zum neuen Oberhaupt ernannte. Abgesehen davon dass sie eine Frau war, war sie auch eine Ausländerin ohne feste Wurzeln in [[Takigakure]], was bei vielen Misstrauen erregte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Eigen-Dynastie wurde großer Wert auf innere Sicherheit gelegt. Die Schutzmaßnahmen innerhalb und ausserhalb des Dorfes wurden ebenso verstärkt, wie deutlicher spürbar gemacht. Viele Systeme wurden bürokratisiert und auf Effizienz getrimmt, während die &#039;Shineitai&#039;, die mehrere Dutzend starke Leibgarde des Oberhauptes, etabliert wurde. Es gab das erklärte Ziel aus [[Takigakure]] ein Dorf werden zu lassen, welches sich vor den Großreichen nicht weiter würde verbergen müssen. Aussen wurden Bündnisse geschmiedet, Innen wurden Gesetze erlassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu dieser Zeit traten auch die sogenannten &amp;quot;[[Söldner]]&amp;quot; das erste Mal an das Licht der Öffentlichkeit. Menschen ohne Chakra probten mit Schusswaffen den Aufstand gegenüber den mittlerweile etablierten Ninja.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Söldner-Ära===&lt;br /&gt;
Nach den militärisch geprägten Jahren [[Wichtige_Personen_in_Taki#|Jinkous]], hatte die [[Wichtige_Personen_in_Taki#Ehemalige_Dorfoberhäupter|Gushiken]]-Ära das erste Mal seit dem Bluterbenkrieg wieder mit einer größeren Bedrohung zu tun: Den Söldnern.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Doch anders als in anderen Ländern und Dörfer gab es in [[Taki no Kuni]] nur wenig Aktivitäten dieser und die im Vergleich geringe Anzahl der Söldner bereitete den vereinte Kräften der Landesfürsten und des Ninjadorfes kaum Probleme.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Da [[Takigakure]] ohnehin keine Gefahr durch die Söldner für das einzige wirklich versteckte Dorf sah, zogen sie daher nicht aktiv in den Kampf gegen diese, sondern verteidigten lediglich das Land gegen die wenigen einfallenden Truppen, welche die Städte bedrohten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Beginn der Gushiken-Dynastie - 85 Jahre nach Ende des Bluterbenkrieges===&lt;br /&gt;
Die Änderungen während der Eigen-Dynastie sorgten für größeren Widerstand bei den traditionelleren Clans des Dorfes als erwartet, weshalb unter internem Druck der Ältestenrat dazu gezwungen wurde Eigen um den Rücktritt zu bitten. Als [[Wichtige_Personen_in_Taki#Ehemalige_Dorfoberhäupter|Muneyaki Gushiken]] die Führung des Dorfes übernahm, waren viele erleichtert wieder einen &#039;wahren Taki-Ninja&#039; an der Spitze zu sehen.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit [[Wichtige_Personen_in_Taki#Ehemalige_Dorfoberhäupter|Muneyaki Gushiken]] als neuer Führung des Dorfes ging eine Welle der Erleichterung durch die Reihen der Bewohner des Dorfes, ein Anführer geboren in [[Takigakure]] selbst und bereits mit 9 Jahren Absolvent der Akademie. Allerdings blieb ein plötzlicher Umschwung der Politik wieder der Erwartungen aus.&amp;lt;br&amp;gt;[[Wichtige_Personen_in_Taki#Ehemalige_Dorfoberhäupter|Muneyaki]] zeigte sich viel mehr als zurückhaltend und vorsichtiger Ninja. Selbst einige Monate nach seiner Einsetzung herrschte eine Stille im Zusammenhang mit seiner Politik. Als [[Wichtige_Personen_in_Taki#Ehemalige_Dorfoberhäupter|Muneyaki]] dann sogar plötzlich für eine Weile lang verschwand fürchteten sowohl der Ältestenrat, als auch die Bewohner [[Takigakure]]s, dass die Auswahl ein Fehler gewesen war und sie ihren Anführer nie wiedersehen würden. Doch [[Wichtige_Personen_in_Taki#Ehemalige_Dorfoberhäupter|Muneyaki]] erschien wider Erwarten wieder an den Toren [[Takigakure]]s, als wäre nichts gewesen, um sich seinen Aufgaben als [[Dorfoberhaupt]] des Dorfes zu stellen. Erst einige Wochen nach seiner Rückkehr enthüllte [[Wichtige_Personen_in_Taki#Ehemalige_Dorfoberhäupter|Muneyaki]] die Intention hinter seinem Verschwinden.&lt;br /&gt;
Er hat die [[Geschichte_von_Taki#Die_W.C3.A4chter_Takigakure|legendären Wächter]] aus den vergessenen Geschichten Takis erforscht und als Zeichen der Wertschätzung den Titel des Dorfoberhauptes des Dorfes  in den [[Geschichte_von_Taki#Der_gelbe_Drache|gelben Drachen]] ernannt.&lt;br /&gt;
Er änderte außerdem die Tradition, dass der Rat Takigakures von den vier [[Gesellschaft_in_Taki#Die_Gr.C3.BCnderclans|Gründerfamilien]] speziell ausgewählt wurde und legte fest, dass die Ratsmitglieder unabhängig von ihrem Familiennamen ausgewählt wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Post-Söldner-Ära===&lt;br /&gt;
Da die [[Söldner]]-Ära keinen großartigen Einfluss auf [[Takigakure]] hatte, verlief das Leben im Dorf nach dem Sieg über diese nicht anders ab als zuvor.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Es gab, da man sich nicht großartig mit den [[Söldner]]n beschäftigt hatte, anders als in anderen Ländern, keine großen technologischen Fortschritte, noch war man auf diese im recht traditionellen Land erpicht.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Es gab jedoch erste stärkere diplomatische Berührungen mit den Dörfern [[Kirigakure]] und [[Kumogakure]].&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Diese waren auf die diplomatischen Beziehungen des ehemaligen Dorfoberhaupts [[Wichtige_Personen_in_Taki#Dorfoberhaupt|Eigen Jinkou]] zu [[Kirigakure]] zurückzuführen, die ursprünglich aus dem Dorf stammte. Über jene Beziehung kamen sie dann auch in Berührung mit [[Kumogakure]], welche schon immer recht eng mit [[Kirigakure]] verbunden waren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Dreier-Bündnis-Ära===&lt;br /&gt;
Das Dreier-Bündnis [[Kirigakure]]-[[Kumogakure]]-[[Takigakure]] hat seine Wurzeln bis in den Bluterbenkrieg geschlagen. Damals entstand der erste Kontakt aller drei Länder miteinander. Auch wenn dieser Kontakt eher negativer Natur gegenüber [[Takigakure]] war, so festigte es die Bindung der beiden anderen Bündnispartner.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Dieses Verhältnis schob sich jedoch ins positive als [[Wichtige_Personen_in_Taki#Eigen_Jinkou|Eigen Jinkou]] Dorfführer wurde, da Eigens Heimatdorf [[Kirigakure]] gewesen war pflegte sie in dieser neuen Position eine recht umsichtige Politik, welche den Grundstein für das künftige Bündnis legte.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Zur freundschaftlichen Annäherung begrüßte [[Takigakure]] bald eine kleine Delegation [[Kirigakure]]-Ninja im Dorf, deren Besuch überraschend gut ausging.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Anschläge während des [[Chuuninexamen]]s in [[Kumogakure]] festigte ebenfalls diese Beziehung, da [[Takigakure]] ihren neuen Freunden [[Kirigakure]] und somit auch [[Kumogakure]] bei der Beseitigung der Schäden half.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Nach der Eroberung einer [[Söldner]]festung seitens [[Kirigakure]] wurde diese zum gemeinsamen Besitz der drei Dörfer erklärt und die Bündnisfestung erschaffen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die letzte Festigung des Bündnisses wurde durch die Katastrophenhilfe während Unwetters erzielt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Beginn der [[Wichtige_Personen_in_Taki#Shinishi_Kudo|Kudo]]-Dynastie - 89 Jahre nach Ende des Bluterbenkrieges===&lt;br /&gt;
Nachdem, [[Geschichte_von_Taki#Nobu_Gushiken|Nobu Guskihen]], der Bruder [[Wichtige_Personen_in_Taki#Ehemalige_Dorfoberhäupter|Muneyaki Gushikens]], diesen auf dem Weg zu einer wohl wichtigen Besprechung abfangen und entführen konnte, trat die Spezialeinheit Takigakures in Aktion, unter anderem auch [[Wichtige_Personen_in_Taki#Shinishi_Kudo|Shinishi Kudo]].&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Wichtige_Personen_in_Taki#Shinishi_Kudo|Shinishi Kudo]] gelang es als einziger, den [[Wichtige_Personen_in_Taki#Ehemalige_Dorfoberhäupter|gelben Drachen]] und seinen Bruder in einer Höhle zu finden und zu erreichen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Nobu unterlag dem Kudo und wurde von ihm erledigt.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Gerüchten zufolge soll [[Geschichte_von_Taki#Nobu_Gushiken|Nobu]] jedoch Sicherheitsvorkehrungen geplant haben, welche besagte Höhle nach seinem Tod zum Einsturz brachte.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Offiziellen Aussagen zufolge, gelang es Kudo, das [[Dorfoberhaupt]] aus der misslichen Lage der einstürzenden Höhle zu befreien, schaffte es jedoch selbst nicht mehr heraus. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Wichtige_Personen_in_Taki#Shinishi_Kudo|Shinishi Kudo]] galt eine Zeit lang als verstorben, ehe er wohlauf zurückkam und wegen seiner heldenhaften Taten, der Rettung des alten Dorfoberhauptes, sowie dem Ausschalten des Verräters selbst zum [[Dorfoberhaupt]] ernannt wurde, da [[Wichtige_Personen_in_Taki#Ehemalige_Dorfoberhäupter|Muneyaki Gushiken]] von diesem Amt zurücktrat.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der junge [[Gesellschaft_in_Taki#Kudo|Kudo]] brachte gleich frischen Wind in des recht traditionelle Takigakure, durch die Umbenennung des Dorfoberhaupt-Titels vom gelben zum goldenen Drachen, sowie dem Bau eines neuen [[Aufbau_von_Taki#Ninjasitz.2Fgoldene_Drachenstatue|Ninjasitzes]], der eben jenes Wesen repräsentieren sollte.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Außerdem änderte er den Namen und das Auftreten der gesamten, von Eigen Jinkou eingeführten, Shinetai-Einheit und machte aus ihnen eine auf ihn selbst zugeschnittene Wache, nämlich der [[Einheiten_Takigakures#Roiyarug.C4.81do_.28K.C3.B6nigliche_Wache.29|Roiyarugādo]].&lt;br /&gt;
Jedoch hatte [[Wichtige_Personen_in_Taki#Shinishi_Kudo|Shinishi Kudo]] mit seiner Ernennung zum neuen [Dorfoberhaupt] gleichzeitig etwas geerbt, was den jungen Shinobi auf die Probe stellen sollte. Der [[Taki_no_Kuni#Jashin_Sekte|Jashin-Kult]], der zuvor in Takigakure schon Unheil angerichtet hatte war stärker geworden und schaffte es [[Takigakure]] als Dorf einige Seitenhiebe zu verpassen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Bald darauf sollte ein Krieg in [[Taki no Kuni]] ausbrechen, in dem die beiden Seiten ihre Kräfte maßen und [[Wichtige_Personen_in_Taki#Shinishi_Kudo|der goldene Drache]] seine Stärke und Führungsqualitäten beweisen musste.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Das Lied des gelben Drachen=&lt;br /&gt;
Zwischen den Reihen voller Bücher und Schriftrollen in der Bibliothek [[Takigakure]]s, die oft von großen Personen der Vergangenheit, wichtigen Ereignissen oder Techniken sowie Lehre handeln, findet der Suchende bis weilen ein kleineres unscheinbares Buch.&lt;br /&gt;
Nur selten wurde das Buch in den letzten Jahren aus der Umarmung seiner größeren Brüder und Schwestern gerissen, um seinen Inhalt dem Suchenden zu offenbaren. Es war in Vergessenheit geraten und gelegentlich, wenn es aus dem langen Schlaf eines von Staub bedeckten Buches für einen Moment, welcher für ein Buch alles zwischen einer Sekunde und einem Jahrhundert sein kann, aufwachte, erinnerte es sich sehnsüchtig daran wie es gewesen war, als noch kleine Kinderfinger es jeden Tag hervorgeholt und die dazugehörigen hohen Stimmen erfreut und laut aus ihm hervor gelesen hatten.&lt;br /&gt;
Es war abgenutzt ja, aber das stimmte das Buch nicht traurig sondern machte es eher stolz. Die güldene Farbe, mit der sein Schaffer einst den Umschlag beschrieben hatte, hatte ihm eh nie wirklich gefallen und der Zustand sprach in seinen Augen für all die Liebe und Anerkennung, die ihm einst zugekommen war. Und schließlich hatte die Geschichte, mit deren Schutz und Überlieferung es beauftragt worden war, alles Recht auf derartige Zuwendung.&lt;br /&gt;
Ja das Buch war stolz auf sich selber und wusste, dass es nur lange genug warten müsste, bis es aus seinem Schlaf aufgeweckt werden und seine Geschichte erneut offenbaren würde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Irgendwann kam dieser Tag und an diesem Tag fand die Sage des [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|gelben Drachens]] und der Götter wieder Einzug in die Köpfe der Menschen. Wie so oft bei Sagen weiß niemand zu sagen, wie viel wahr und wie viel hinzugedichtet worden war. Aber dies, so wusste das Buch, war nicht die Aufgabe einer Sage.&lt;br /&gt;
Eine Sage muss die Herzen der Menschen erfreuen, sie mit Hoffnung erfüllen und zum Träumen anregen. Eine Sage lässt bisweilen alte Männer genauso wie kleine Kinder mit verträumten Blicken die Welt um sich herum betrachten und sich vorstellen, wie es wohl damals an diesem Ort ausgesehen haben könnte. Eine Sage schließlich steht für eine Lektion und Beispiel, Lehre und Wissen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und so erzählt das Buch die Geschichte:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Prolog===&lt;br /&gt;
Vor langer Zeit, als die Menschheit noch jung war und mit den großen Augen eines kleinen Kindes die Welt um sich herum betrachtete, herrschte die Natur über das Leben eines jeden Lebewesens mit einer Hand, die zugleich sanft wie ein kühler Windstoß im drückenden Sommer als auch hart wie der Kern eines großen Gebirges war.&lt;br /&gt;
Der Mensch, genauso wie alle anderen Lebewesen ob Tier, Pflanze oder Stein kämpfte jeden Tag um sein Überleben. Aber nicht Angst oder Ohnmacht vor den Strapazen bestimmten sein Leben, sondern Freude und Glück über die einfachsten Dinge. Er war glücklich, wenn er mit vollem Magen einen warmen und sicheren Schlafplatz gefunden hatte.&lt;br /&gt;
So herrschte die Natur und die Tiere, die teilweise älter als die Menschen waren, wuchsen zu prächtigen Gestalten heran. Hört man heute von Erzählungen aus jener Zeit, so wirken die Geschichten von dem riesigen Wald, der den Großteil des Kontinents bedeckte und von ebenso riesigen Tiergottheiten bevölkert war, wie die Märchen eines alten wirren Greises.&lt;br /&gt;
Aber der Menschheit Kindeswiege war dies Umfeld beschützt vom großen Schatten des Waldgottes. Irgendwann jedoch fängt jedes Kind an sein Umfeld zu verändern und in einer Zeit, in der sich das Schicksal dieses Gleichgewichtes entscheiden sollte erhob sich der [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|gelbe Drache]] über die Träume von Natur und Mensch hinweg in die Lüfte der Zukunft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===1. Kapitel===&lt;br /&gt;
Langsam und träge floss der kleine Bach an diesem Tag die Hänge des Hügels herab, plätscherte nur missmutig über die großen Steine nahe seiner Quelle, drückte nur halbherzig die Kiesel vor sich her, die sich in seinen Weg stellen wollten, und wollte gar nicht so recht seinen Weg gen Tal beschreiben.&lt;br /&gt;
Hätte man den Bach an einem anderen Tag gesehen und hätte man Aug und Ohr, so wie es die Menschen früher für die Natur gehabt hatten, so hätte die Freude und die Glückseligkeit des Baches einem das Herz erwärmt. Es war kein großer Bach, es war kein Bach, dessen Wasser sich in den Strom eines gewaltigen Flusses oder die Gefilde eines riesigen Sees mischte. Es war ein einfacher Bach, der auf der großen Landkarte nicht einmal seine Existenz belegt finden würde.&lt;br /&gt;
Aber für die Menschen des kleinen Dorfes am Fuße des Hügels war er die Quelle ihres Lebens und somit das Wichtigste in der Welt und für ihn waren diese Menschen das Wichtigste in der Welt.&lt;br /&gt;
Wer brauchte schon riesige Mengen Wassers, wenn er sich an dem Lachen der Kinder erfreuen konnte, die in ihm spielten und sein Wasser benutzten, um sich gegenseitig zu bespritzen?&lt;br /&gt;
Ja es waren vor allem die Kinder, auf die sich der Bach jeden Morgen freute, wenn er sich aus dem moosig-grünen Bett seiner Träume erhob. Er kannte sie alle, er erkannte sie schon am Klang ihres Lachens und hatte einem jeden der Dorfbewohner erfreut beim Wachsen zugesehen.&lt;br /&gt;
Nichts aber stimmte ihn so traurig, wie das bittere Weinen und Schluchzen eines Kindes, das in seinem jungen Leben bereits großes Leid erfahren musste. Und ausgerechnet das herzerweichendste Weinen und die qualvollsten Tränen hatte er am gestrigen Tage wahrnehmen müssen.&lt;br /&gt;
Das Mädchen mit den grellblonden Haaren namens [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] hatte bereits in ihrer frühesten Kindheit beide Eltern verloren und lebte alleine mit ihrer großen Schwester Kigiku in dem kleinen Dorf. Nie hatte der Bach [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] weinen hören ob des Verlustes der Eltern oder der schweren Zeit, die dieser den beiden Mädchen einbrachte. Es war immer glücklich mit seinem Leben gewesen, hatte sich nie beschwert und war der großen Schwester stets zur Hand gegangen. Und ausgerechnet dieses Mädchen, das dem Bach immer ein Quell der Freude gewesen war, weinte nun ob der schweren Krankheit des Einzigem, dem es sich immer sicher gewesen war: Seiner Schwester.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was konnte der Bach tun? Die Menschen hatten in den Jahrhunderten seit ihrer frühesten Kindheit gelernt in der Natur zu überleben und dabei bereits einiges über die Kunst mit den Geschenken der Natur Krankheit und Wunde zu bekämpfen gelernt. Aber nicht einmal dieses Wissen schien das Leid Kigikus mildern zu können. Trübseelig floss er weiter vor sich hin und grübelte nach, was er tun könnte. Auch dachte er dabei daran, dass die Menschheit längst ihr Kindesbett verlassen und begonnen hatte, die harte Seite der Natur, die ihr Leben bedrohte, zu bekämpfen.&lt;br /&gt;
Früher, er konnte sich fast nicht mehr daran erinnern, hatte sich nur selten die Sonne in seinen Wassern gespiegelt, da der Schatten großer Bäume stets sein Gefilde bedeckte. Irgendwann aber hatten die Menschen damit begonnen die Bäume zu fällen und sich Platz zum Leben, für ihr Vieh und für ihre Felder zu schaffen. Der große Wald war immer weiter geschrumpft und schon lange hörte der Bach die Stimmen der Bäume nur noch aus sehr weiter Entfernung im Säuseln des Windes.&lt;br /&gt;
Als er nun so lauschte, um die Stimmen der Bäume zu hören, vernahm er die Stimme eines Menschen. Dieser Mann, denn seine tiefe und rauchige Stimme verriet sein Geschlecht, sang irgendwo in seiner Nähe von etwas, was der Bach völlig vergessen hatte: Von dem Waldgott.&lt;br /&gt;
Die Erinnerungen überschlugen sich und schnell beschloss der Bach aus seiner Trübseligkeit zu erwachen und den Sänger mit dem Plätschern seines Wassers an- und zu dem kleinen Dorf hinzulocken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===2. Kapitel===&lt;br /&gt;
Stark schmerzten die Füße des Greises, dessen Stimme der Bach vernommen hatte, ob seiner langen Wanderung und ein jedes Wort, das er scheinbar vergnügt vor sich her sang, war einzig und allein dazu gedacht, um ihn von den Schmerzen abzulenken.&lt;br /&gt;
Er war weit gereist, hatte viele Flüsse überquert und sich an viele Bäume gelehnt, wenn sein alter Körper ein paar Momente der Ruhe benötigten. Weswegen er reiste, wusste er nicht mehr. Einzig und allein erinnerte er sich noch daran, dass er einst am Rande eines großen Waldes gelebt und von dessen Wildheit und Schönheit verzaubert worden war.&lt;br /&gt;
Angelockt vom Plätschern des Baches, dessen kühles Wasser Linderung für die schmerzenden Füße verhieß, wechselte der Greis die Richtung und traf schon bald auf den kleinen Bach und das in nicht allzu weiter Ferne stehende Dorf. Noch einmal nahm sich der Alte zusammen, trällerte um so lauter, als seine Füße besonders stark schmerzen und ihm anscheinend sagen wollten:“Wieso bleibst du nicht einfach hier sitzen und gönnst uns unsere Ruhe du alter Narr?“&lt;br /&gt;
Aber der „alte Narr“ war dickköpfig geworden und wollte nicht nur seine Füße ausruhen, sondern auch noch mit Menschen reden. Ein Vergnügen, das ihm seit Wochen verwehrt war.&lt;br /&gt;
So laut trällerte er vor sich hin, dass er das Schluchzen des kleinen Mädchens, das am Ufer des kleinen Baches mehr in sich zusammen gekauert war, als dass es saß, nicht mitbekam. Erst, als das Mädchen seine grünen Augen öffnete und auf den alten und komisch aussehenden Mann schaute, während es sich über die tränenverschmierten Wangen wischte, bemerkte dieser, dass er nicht alleine war.&lt;br /&gt;
„Was ist ein Waldgott?“ ertönte die hohe Stimme des Mädchens und der alte Mann blieb verdutzt stehen, um die fragenden großen Augen, die vor Weinen rot geworden waren, zu bewundern. Kurz entschlossen gewährte er seinen fast schon rebellierenden Füßen ihren Wunsch und ließ sich neben dem Mädchen leise seufzend nieder.&lt;br /&gt;
„Die gestaltgewordene Natur. Wille und Kraft dessen, was uns stets umgibt, und genauso wild und sanft wie eben jenes.“ Antwortete er ein wenig kryptischer, als er beabsichtigt hatte, während er die schmerzenden Füße aus den abgelaufenen Sandalen befreite.&lt;br /&gt;
„Und wie sieht er aus?“&lt;br /&gt;
„Er wechselt die Gestalt, so wie es auch die Natur ständig tut.“&lt;br /&gt;
„Ist er lieb?“&lt;br /&gt;
„Ja und nein. Wenn er stürmisch und verheerend ist, wenn er wütend und aufgebracht ist, so vernichtet er alles, was ihm in den Weg kommt. Ist er aber sanft und ruhig, so beschützt, heilt und umsorgt er das, was in seinen Augen, den Augen der Natur, würdig ist.“&lt;br /&gt;
Sofort weiteten sich die Augen des kleinen Mädchens, das das zerschlissene Hemd des Alten mit seinen kleinen Fingern ergriff und ihn voller Hoffnung und zugleich voller Angst vor einer möglichen Enttäuschung anschaute.&lt;br /&gt;
„Er heilt? Kann er alles heilen? Kann er auch eine richtig schlimme Krankheit heilen?“&lt;br /&gt;
Ein wenig verdutzt ob dieser Reaktion antwortete der Alte in dazu passender Stimmlage:&lt;br /&gt;
„Ehm Ja, kann er, aber dazu muss er…“ Doch weiter hörte das Mädchen nicht, es riss nur umso stärker an dem Hemd und schrie förmlich:&lt;br /&gt;
„Wo finde ich ihn? Erzähl mir bitte alles!“&lt;br /&gt;
Und nach einer Reaktion, die sehr derer glich, die er nur wenige Momente zuvor gezeigt hatte, und einem dazu passenden Seufzen, holte der Greis tief Luft und fing an zu erzählen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Weit weg im Nordosten steht er noch, der große Wald, der einst fast den ganzen Kontinent bedeckte. Im Gegensatz zu den kleinen Wäldern, die du kennst, ist dieser Wald noch erfüllt von dem Willen und der Kraft der Natur. Tief in seinem Inneren lebt der Waldgott in dem wunderbaren Hain, der schon seit Äonen nicht mehr von Menschen betreten worden ist, und umgeben von den Vorfahren der Tiere: riesige und weise Tiergötter.&lt;br /&gt;
Einst, so wurde mir als kleines Kind in meinem Heimatdorf erzählt, dass am Randes des großen Waldes steht, sahen die Tiergötter und der Waldgott mit wohlwollendem Blick auf die Menschen herab, die so schwach und zerbrechlich wirkten. Sie standen uns bei, wenn etwas unsere Existenz bedrohte, und halfen uns gelegentlich mit Rat und Tat in der Natur zu überleben, die sie schon so viel länger bevölkern und so viel besser verstehen als wir.&lt;br /&gt;
Aus dieser Zeit kommen auch die Geschichten der Heilkunst des Waldgottes und der weisen Ratschläge der Tiergötter, die zusammen mit ihren damals noch ähnlich riesigen Brüdern und Schwestern unseren Kontinent bereisten und bevölkerten.&lt;br /&gt;
Aber…“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch weiter kam der Mann nicht, denn das Mädchen war bereits aufgesprungen und rannte fort in Richtung der Häuser. Später erfuhr er, was es mit dem Mädchen auf sich hatte, und schollt sich selber ob dem, was er so unvorsichtig [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] erzählt hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===3. Kapitel===&lt;br /&gt;
Voller Schrecken beobachtete der kleine Bach, was geschah. In seinem Bestreben das kleine Mädchen zu trösten und sich wieder an ihrem Lachen und den strahlenden Augen zu erfreuen, hatte er vergessen, dass Menschen keine Tiere waren. Sie waren es nicht gewohnt auf sich alleine gestellt zu überleben und am aller wenigsten kleine Kinder, von den Gefahren einer solchen Reise und denen des großen Waldes ganz zu schweigen.&lt;br /&gt;
Aber was konnte er tun? Was konnte er tun?...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ohne lange nachzudenken hatte sich [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] ihre festeren Schuhe samt ein paar reisetauglichen Kleidern und Proviant – was sie eben rumliegen sah – geschnappt, hatte ihre Schwester umarmt und war mit den Worten „Der Waldgott wird dich heilen, warte es nur ab!“ aus der kleinen Hütte, die die zwei Mädchen bewohnten, verschwunden.&lt;br /&gt;
Kigiku hatte sichtlich verwirrt drein geschaut, aber hatte ob ihrer Krankheit und der Schwäche, die ihren Körper befallen hatte, nichts tun können, außer der kleinen Schwester flehentlich hinterher zu schauen. So verzweifelt, wie die große Schwester in dieser Stunde war, als[[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] Hals über Kopf das kleine Dorf verließ, so zuversichtlich war die kleine Schwester, die endlich etwas gefunden hatte, was sie tun konnte um Kigiku helfen zu können. Sie dachte gar nicht daran, dass die Reise gefährlich werden könnte, oder dass sie ihr eigenes Leben schonen müsste. Einzig und allein das Leben der Person, die für sie die Welt darstellte, war ihr wichtig und kreiste beständig in ihrer Gedankenwelt umher.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So reiste das kleine Mädchen mit dem blonden Haar und den großen grünen Augen los gen Nordosten. Zum Glück hatte sie gelernt die Himmelsrichtungen zu erkennen und zu finden und verlief sich nie. So selbstsicher ging sie ihre Reise an, dass sie vergnügt summend schon bald das kleine Tal und die Gefilde des kleinen Baches verließ.&lt;br /&gt;
Die ersten Tage ihres kleinen Abenteuers flogen nur so vorüber. Sie hatte genügend Wasser dabei und konnte ihre Proviante mit den Beeren und Früchten, die sie dank des herrschenden Sommers leicht fand, stets wieder auffüllen. Einzig und allein des Nachts, wenn es dunkel und gelegentlich sogar etwas kühler wurde, wurde es ihr etwas bang um das kleine Herz. Aber wie stets summte sie dann eine kleine Melodie vor sich her, mit der sie die große Stille um sich herum vertrieb und sich selber in den Schlaf wiegte.&lt;br /&gt;
Die Weisen sagen, dass ein entschlossenes Herz keine Furcht kenne. Nur ein zauderndes und fragendes Herz öffne Tür und Tor für Zweifel und Furcht. Wenn man diesen Worten Glauben schenken darf, so verwundert es nicht, dass [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] nie daran dachte umzukehren oder auch nur aus Angst oder Furcht eine Träne vergoss. Sie war überzeugt davon das Richtige zu tun und setzte mit derselben Überzeugung Fuß vor Fuß, ging Schritt um Schritt immer weiter gen Nordosten.&lt;br /&gt;
Schon bald wurde die Natur, die wenn auch in schwächerer Art und Weise, auch an diesem Ort zu finden war, auf das summende und singende kleine Mädchen aufmerksam und immer öfter geschah es von nun an, dass ein kleiner Sperling sich zu [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] gesellte, wenn diese tagsüber oder nachts vor sich hin sang, um diese mit seinem hohen Zwitschern zu begleiten.&lt;br /&gt;
Immer, wenn sie den kleinen [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]] sah, der ihr schon bald ein lieber Wegbegleiter wurde, hellte sich die Miene des kleinen Mädchens auf und ihre Schritte wurden bestimmter und stärker. Dem Beispiel des [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]]s folgend, fing sie schon bald an feste Rhythmen in ihren Tagesablauf zu bringen:&lt;br /&gt;
Sie stand mit der Sonne auf, aß etwas, ging dann den Tag über unterbrochen von einer Mittagspause bis sie am Nachmittag begann nach einer Schlafmöglichkeit zu suchen und daraufhin nach etwas Essbarem und Trinkbarem, wenn sie nicht schon genug während des Tages gefunden hatte. Ihrer guten Orientierung wegen verlief sie sich dabei so gut wie nie und wenn, dann brachte sie das Zwitschern des kleinen [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]] schon bald wieder auf den richtigen Weg. Auch brauchte sie nur auf das Verhalten des[[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]]s zu achten, um Wetterumbrüche oder Gefahren vorherzusehen.&lt;br /&gt;
So verging die Zeit und die Natur kehrte immer weiter in das kleine Mädchen ein genauso wie das kleine Mädchen immer weiter in die Natur einkehrte. Und dann kam der Herbst&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===4. Kapitel===&lt;br /&gt;
Als die ersten Blätter an den Bäumen begannen gelb und rot zu werden, wusste [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]], dass der Sommer den Kampf gegen den Winter langsam verlor. Noch kämpfte er wacker und hielt die kalten Winde aus dem Norden samt der dunklen Wolken, die sie mitbrachten, zurück. Aber mit jedem Tag und jeder Nacht kamen sie näher, ohne dass der Sommer etwas dagegen würde tun können.&lt;br /&gt;
Sie musste sich beeilen, so viel verstand selbst ein kleines Mädchen, denn in den Stürmen und der Kälte des Winters würde sie nicht überleben können ohne die Hilfe und den Beistand Ihresgleichen.&lt;br /&gt;
Wäre der kleine [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]] nicht gewesen, der sie über immer längere Strecken des Tages begleitete und es sich immer öfter auf ihrer Schulter bequem machte, so hätten vielleicht der Zweifel und die Furcht Einzug in ihrem Herzen gehalten. So aber ertönten die Stimmen der Zwei, wann immer der Winter an ihren Herzen zu nagen begann, und vertrieben diesen.&lt;br /&gt;
Manchmal allerdings kam es auch vor, dass der kleine [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]] schrecklich lange weg blieb und [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] begann sich Sorgen zu machen. Sorgen um den kleinen [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]], um ihre Schwester und um den Wahrheitsgehalt der Geschichte des alten Mannes. Als der kleine [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]] eines Morgens nicht neben ihr zu finden war, erhob sie sich und ging ohne zu zaudern in den kleinen Hain hinein, der sich vor ihr erstreckte. Sie begann das Lied zu singen, das sie seit Beginn ihrer Reise immer sang, und schon bald hörte sie aus einiger Entfernung die Antwort des [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]]s.&lt;br /&gt;
Ihr Herz schlug immer schneller voller Freude und auch voller Angst ob dem, was dem [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]] passiert sein könnte. Sie rannte immer schneller, stets der Stimme des [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]]s folgend und blieb plötzlich stehen.&lt;br /&gt;
Eine kleine [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] mit ungewöhnlich eisblauen Augen stand am Fuße eines großen Baumes, auf dessen niedrigem Ast [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] sofort ein paar der Federn des kleinen [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]]s sehen konnte. Ihre Augen weiteten sich und füllten sich schon bald mit Tränen, während die Katze sich von dem ersten Schrecken ob der plötzlichen Begegnung erholte und begann um das kleine Mädchen, das mehr und mehr in Tränen ausbrach, zu kreisen.&lt;br /&gt;
[[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] verstand schnell, dass der Sommer ihr bisher nur die schönen Seiten der Natur gezeigt hatte und sie den kleinen [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]] wohl nicht mehr wieder sehen würde. Es war in ihren Augen klar, dass der [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]] den Klauen der [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] erlegen war, da er sonst längst zu ihr zurück geflogen sein würde.&lt;br /&gt;
Immer stärker wurde der Regen aus Tränen, der sich vom Gesicht des kleinen Mädchens gen Boden bewegte, bis ein empörtes Miauen das Mädchen aus seinen Gedanken rüttelte. Die [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] hatte sich vor [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] hingesetzt und schaute sie aus zugleich neugierigen und vorwurfsvollen Augen an, so dass das Mädchen nicht anders konnte als sich herabzubeugen und vorsichtig das Fell des Tieres zu streicheln.&lt;br /&gt;
Sie machte dem Tier keine Vorwürfe, da es nur um sein eigenes Überleben kämpfte, auch wenn es sie dennoch sehr traurig machte. Anstatt aber vor der Hand des Mädchens zu fliehen, ließ sich die [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] mit einem immer lauter werdenden Schnurren streicheln und verließ auch nicht die Seite des Mädchens, als dieses langsam damit beginnen musste zurück zu ihren wenigen Habseligkeiten zu gehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So nahm schon bald die kleine [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] den Platz des [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]]s ein und begleitete [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] auf ihrer Reise. Und so wie der [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]] mit seinem Verhalten dem Mädchen vieles über das Überleben in der Natur beibrachte, so tat dies auch die [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]]. Allerdings oblag es der [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] genauso wie bei ihrem ersten Treffen dem Mädchen die düstere Seite der Natur zu zeigen.&lt;br /&gt;
Hatten im Sommer noch Früchte und Beeren überall auf ihrem Weg nur darauf gewartet von ihr gepflückt zu werden, so verschwanden diese immer mehr je weiter der Herbst Einzug hielt. Und schon bald musste [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] lernen, dass sie wie die [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] Leben nehmen musste, um selber zu überleben.&lt;br /&gt;
Es dauerte schier eine Ewigkeit, bis es ihr mittels einer Falle zum ersten Mal gelang ein kleines Tier zu fangen, ein Feuer zu machen und es dann übers Herz zu bringen das Tier zu töten und sogar zu verspeisen. Sie weinte bitterlich ob des Lebens, das sie beendet hatte und flehte vielmals um Verzeihung, bevor sie sich traute zu essen.&lt;br /&gt;
Durch Wiederholung aber wird jeder zum Meister und schon bald hatte sich das kleine Mädchen an die neuen Vorgänge gewöhnt, auch wenn sie noch immer für das Schicksal der Seele eines jeden Tieres, das sie tötete, zum ihr unbekannten Waldgott betete.&lt;br /&gt;
Schon bald fiel ihr das Fehlen des freudigen Zwitscherns kaum noch auf und die Harte Seite der Natur zog immer mehr in sie ein, auch wenn diese gemischt von warmen Momenten war, wie das abendliche Einschlafen mit der [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] in den Armen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===5. Kapitel===&lt;br /&gt;
Immer schwächer wurde der Sommer und der Herbst, der wie sein Freund Frühling sich oft wie das Seil fühlte, an dem Sommer und Herbst zogen, wurde immer dunkler und kälter. Die Stürme, die die Höhepunkte im Tauziehen zwischen Sommer und Winter für jeden sichtbar und hörbar machten, hatten schon seit einiger Zeit immer weiter an Stärke nachgelassen so wie es auch der Sommer getan hatte.&lt;br /&gt;
Immer weniger Zeit blieb dem kleinen Mädchen, das sich immer öfter morgens von Raureif befreien musste. Gelegentlich fielen früh morgens kleine weiße Flocken vom Himmel herab, setzten sich auf ihr blondes Haar und bildeten einen Schleier aus winzig kleinen Kristallen. Immer öfter froren ihr die Füße oder die Hände, manchmal kroch die Kälte sogar langsam die Beine hoch und hätte sie nicht die [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] gehabt, die sie des nachts wärmte, so wäre sie sicher oft schlotternd vor Kälte erwacht.&lt;br /&gt;
Sie hatte kaum noch Zeit, das wusste sie. Aber unbeirrt setzte sie Tag für Tag einen Fuß vor den anderen. Sie konnte nicht scheitern, sie durfte nicht! Was war schon so ein wenig Schnee im Vergleich zu dem, was ihre Schwester erleiden musste?&lt;br /&gt;
Und dann eines Tages, als die glänzende Himmelsscheibe bereits im Sinken inbegriffen war, sah sie Rauchschwaden hinter einem kleinen Weiler aufsteigen. Sie beschleunigte ihre Schritte und angespornt durch das Wettlaufen, das sich nun ergab, sprintete auch die [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] immer schneller, bis sie das Mädchen überholte und wenig später aus deren Sichtfeld verschwand.&lt;br /&gt;
Wie lange sie schon so rannte, wusste [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] nicht. Einzig und allein die stetig abnehmende Entfernung zu den Rauchschwaden und nicht die fast schon untergegangene Sonne war Mittelpunkt aller Gedanken des kleinen Mädchens. Je näher sie aber kam, desto mehr drangen schreckliche Geräusche an ihr Ohr, die sie an die unglaublich lauten Stürme im Herbst erinnerten. Oft hatte sie sich mitten in der Nacht, wenn es besonders stark stürmte, wie ein Kokon in ihre Decke eingerollt und sich vorgestellt, dass außerhalb des schützenden Mantels riesige Tiere, wie die aus der Geschichte des Greises, umher liefen und sich gegenseitig anschrien, was diesen Schrecklichen Krach erzeugte.&lt;br /&gt;
Hätte sie gewusst, was sie erwartete, so hätte sie in jenen Nächten wohl kein einziges Auge zu bekommen. Als sie sich immer weiter ihren Weg zwischen den mit einer hauchdünnen Schicht silbrigen Schnees bedeckten Bäumen des kleinen Weilers bahnte, schälten sich immer mehr die Umrisse kleinerer und größerer Häuser aus dem zwielichtigen Schatten der Bäume. Das Herz des Mädchen schlug ob der Vorfreude vielleicht endlich ihr Ziel erreicht zu haben immer schneller, bis es plötzlich zwei Schläge aussetzte während auch die kleinen Beine sich nicht mehr fortbewegen wollten.&lt;br /&gt;
Ein gewaltiges Brüllen, wie es dem stärksten Orkan alle Ehre bereitet hätte, erhob sich, als ein gewaltiger schwarzer Schatten sich auf die Reihe der Häuser zu bewegte. Nicht heimelige Kamine, nicht freundlich strahlende Herdfeuer hatten die Rauchschwaden erzeugt, die [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] angelockt hatten, sondern in Flammen stehende Barrikaden, die die Dorfbewohner scheinbar als Schutz errichtet hatten. Aber selbst diese hatten sie nicht vor dem bewahren können, was auf sie zurollte.&lt;br /&gt;
Verzweifeltes Rufen drang an [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]]s Ohren, als das Brüllen für einen Moment aussetzte. Langsam bewegte sie sich wieder, überzeugte ihre Füße mühsam zu jedem einzelnen Schritt und näherte sich so furchtbar langsam dem Chaos, das immer mehr von sich enthüllte.&lt;br /&gt;
Der gewaltige Schatten war stehen geblieben, bäumte sich in regelmäßigen Abständen auf und brüllte jedes Mal so laut, dass die nahestehenden Bäume wackelten. Vor ihm schälten sich nun auch kleinere Schatten mit langen Stäben aus dem flackernden Zwielicht der Flammen. Je näher das kleine Mädchen kam, desto mehr erkannte sie, dass es sich um Dorfbewohner zu handeln schien, die mit langen Speeren und allerlei zweckentfremdeten Ackergerät den riesigen Schatten, der längst durch die Barrikade gebrochen war, aufzuhalten versuchten.&lt;br /&gt;
Dann hörte sie plötzlich etwas, was nicht so recht in das Chaos passen wollte. Ein hohes Schreien drang an ihre Ohren, das nicht allzu weit entfernt seinen Ursprung haben konnte. In einem solchen Chaos hätte man erwartet, dass es ein furchterfülltes Schreien einer Frau ob der großen Gefahr sein müsste. Aber ein kleines Kind, jünger als die bisher unbemerkte Beobachterin, wankte kaum in der Lage richtig zu laufen mit seinen kurzen Beinen und immer wieder sich an den Häuserwänden abstützend auf den Kampf hinter der durchbrochenen Barrikade zu.&lt;br /&gt;
Doch auch der Schatten hatte das Geräusch bemerkt. [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] blieb abermals für einen Moment vor Schreck das Herz stehen, als sich das riesige Ungetüm dem wankenden Kind zu wandte. Aber diesmal setzten ihre Beine nicht aus, sondern beschleunigten Ihre Schritte. Unweigerlich dachte [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] daran, dass sie nicht schnell genug gewesen war um ihren kleinen [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]] hatte beschützen zu können und weigerte sich so etwas noch einmal zuzulassen.&lt;br /&gt;
Ihre Beine flogen förmlich über die leicht angefrorene Erde, näherten sich immer weiter dem Kleinkind und dem riesigen Schatten, der laut brüllend ebenfalls auf dieses aus der entgegen gesetzten Richtung zusteuerte. Ein verzweifelter Ruf aus der Kehle eines Mannes drang an die Ohren des Mädchens, aber kein einziger ihrer Gedanken war dazu in der Lage sich um dieses zu kümmern.&lt;br /&gt;
Mit Müh und Not erreichte sie das wankende Kind, das in dem Moment, in dem [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] hinter ihm zu Halt kam, endgültig der Schwerkraft Rechenschaft leistete und in die Arme des blonden Mädchens fiel. Doch auch der riesige Schatten hatte die Quelle des hohen Geräusches erreicht. Als eine besonders vorwitzige Flamme ihre Stimme erhob und den Schauplatz für einen Moment zur Gänze ausleuchtete, legte [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] unweigerlich die Arme fester um das Kleinkind in ihren Armen. Vor ihr erhob sich der Kopf einer gewaltigen schwarzen [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Schildkröte]], deren Augen zornig und mordlüstern das ungleiche Gespann anfunkelten.&lt;br /&gt;
Würde sie das Kind loslassen und sich vorsichtig entfernen, während das Ungetüm mit seiner Beute beschäftigt war, so würde sie vielleicht… Doch [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] schüttelte entschlossen das blonde Haupt und drückte das Kind nur stärker an sich. Der Blick ihrer Augen wurde gefährlicher, während sich diese leicht verengten. Sie würde nicht zulassen, dass erneut ein kleines Wesen, das auf ihre Hilfe angewiesen war, starb, weil sie zu zögerlich und zu schwach war. Ähnlich einer Bärenmutter, die ihr Junges vor hoffnungslos überlegenen Jägern nicht im Stich ließ, sondern die Jäger auch noch laut anbrüllte, war der Blick des jungen Mädchens. Das Brüllen aus diesem wurde immer spürbarer, so dass selbst die [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Schildkröte]] für einen Moment inne Hielt. Immer deutlicher wurde es, man war fast der Meinung, dass man es hören … und plötzlich erschallte ein gewaltiger und tiefer Schrei, als sich ein großer Schatten zwischen [[Wichtige_Personen_in_Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] und die [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Schildkröte]] schob.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===6. Kapitel===&lt;br /&gt;
Unweigerlich hatte [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] ihre Augen geschlossen, als der zweite Schatten so nah vor ihr erschienen war, und rechnete jeden Moment damit die Flügelschläge des Todesboten zu hören.&lt;br /&gt;
Aber diese erschallten nicht, stattdessen entwickelte sich ein Sturm aus Schrei und Gebrüll der zwei riesigen Wesen direkt vor ihr. Je mehr sie aber ihre eigene Angst und ihr wild pochendes Herz beruhigte, desto mehr war sie in der Lage die tiefen Stimmen zu vernehmen:&lt;br /&gt;
„Geh mir aus dem Weg [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Bai Hu]]!“ donnerte die etwas entferntere Stimme zornerfüllt.&lt;br /&gt;
„Nein! Diese beschütze ich und du wirst sie nicht bekommen!“ erwiderte die nähere Stimme etwas leiser, aber mit einem gefährlichen Unterton.&lt;br /&gt;
„Die Menschen verdienen den Tod!“&lt;br /&gt;
„Nichts verdient den Tod. Oder hast du Xinglu’s Worte in deinem Zorn vergessen?“&lt;br /&gt;
„Du wagst es seine Worte in den Mund zu nehmen, nachdem ihr ihn verlassen habt?“ brüllte die fernere Stimme plötzlich noch lauter.&lt;br /&gt;
„Wir haben ihn verlassen nicht wegen dem, was er einst sagte, sondern wegen dem, was er nicht mehr sagt! Würde er zu dem zurückfinden, was wir immer verehrt haben, so würden wir sofort zurückkehren.“&lt;br /&gt;
Es wurde still für einen Moment. Fast ohnmächtig vor den riesigen Geschöpfen, deren Nähe sie deutlich spüren konnte, hatte [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] ihre Augen die ganze Zeit über fest zugekniffen und auch das Kleinkind in ihren Armen hatte sich nicht gerührt. Als es nun etwas ruhiger wurde, öffnete [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] vorsichtig ihre Augen und bestaunte das weiße mit schwarzen Streifen getigerte Fell einer riesigen [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]], die sich scheinbar schützend vor sie gestellt hatte. Doch Zeit für Worte blieb ihr nicht, denn schon bald ertönte die Stimme der [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Schildkröte]] erneut, wenn auch nicht mehr ganz so sehr vor Wut bebend.&lt;br /&gt;
„Ich werde mich zurückziehen und bei Xinglu auf dich warten. Wie es stets Tradition war, wirst du ihm das Wesen vorstellen müssen, dass du vor seinem Willen beschützt hast.“&lt;br /&gt;
Ein Rauschen ertönte, während sich die [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Schildkröte]] umdrehte.&lt;br /&gt;
„In einer Woche, zum Vollmond, falls du es nicht vergessen hast.“ Brummte sie.&lt;br /&gt;
„Ich habe es nie vergessen [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Xuan Wu]], nie...“&lt;br /&gt;
Und dann verschwand die gewaltige [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Schildkröte]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erst, als sich der Schatten des Tieres mit dem Schatten des großen Wald, der in einiger Entfernung zum Dorf zu sehen war, vereinigt hatte, ging ein spürbares Aufatmen durch die Dorfbewohner. Sie schienen sich nicht an der Gegenwart des zweiten Tieres zu stören, als sie an diesem vorbei auf [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] zu rannten. Das kleine Kind in ihren Armen begehrte plötzlich auf, als ein großer Mann mit einer eindrucksvollen Narbe über der Wange und schwarzem Haar vor [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] auftauchte und im nächsten Moment hob eben dieser das Kleinkind aus ihren Armen empor und drückte es an sich.&lt;br /&gt;
„Hast du Angst um deinen Papa gehabt?“murmelte der Mann, der voller Freude dem Kind die Nase stupste.&lt;br /&gt;
„[[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]]… wir müssen reden.“ Ertönte die tiefe Stimme nun einfühlsam und beruhigend aber mit einem kleinen Anflug von Sorge und lenkte [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] von dem rührenden Bild vor sich ab. Als sie ihre Augen dem großen Wesen zu wandte und sich die Blicke begegneten, atmete sie erschrocken ein.&lt;br /&gt;
„Bist du… das kleine Kätzchen?“&lt;br /&gt;
Und der Blick der eisblauen Augen des weißen [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]]s sagte mehr als Worte könnten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===7. Kapitel===&lt;br /&gt;
„Was hat das alles zu bedeuten?“ Schrie [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] schon fast dem großen [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] entgegen.&lt;br /&gt;
Die Sonne schickte gerade ihre ersten Strahlen durch die kahlen Äste der Bäume und zeigte dem Mädchen, wie viel Zeit seit dem Verschwinden der [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Schildkröte]] vergangen war.&lt;br /&gt;
Die letzten Stunden hatte sie damit zugebracht sich der Versuche der Dorfbewohner sie wie eine Heldin zu feiern zu erwehren und immer wieder den Armen, die sie umschlingen wollten, zu entfliehen. Als die Menschen endlich eingesehen hatten, dass sie an derlei Feiern nicht interessiert war und ihr die Nähe zu so vielen Lebewesen sogar unangenehm war, hatten sie ihr endlich etwas Platz gelassen, ihr etwas zu essen und einen Platz zum Schlafen gegeben. Während dieser Stunden war [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Bai Hu]], so hatte ihn die [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Schildkröte]] genannt, wie vom Erdboden verschlungen gewesen und erst am nächsten Morgen, als [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] sich aus Gewohnheit bei der ersten Morgenröte aus dem Bett erhob und an die frische Luft ging, saß er plötzlich neben dem Haus und schaute sie lange Zeit stumm aus seinen eisblauen Augen an, bevor er sich erhob und langsam gen Waldgrenze trottete. Schnell war sie ihm gefolgt und rief ihm nun schon zum zweiten Mal dieselbe Frage entgegen:&lt;br /&gt;
„Sag es mir! Was hat das alles zu bedeuten? Antworte endlich!“&lt;br /&gt;
„Zügle dein Temperament. Ich höre dich.“ Antwortete der große [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] mit ruhiger und gedämpfter Stimme.&lt;br /&gt;
Es dauerte ein paar Momente, bevor [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] sich etwas beruhigt hatte und deutlich leiser entgegnete: „Aber warum antwortest du mir dann nicht?“&lt;br /&gt;
„Alles besitzt einen richtigen Ort und eine richtige Zeit.“&lt;br /&gt;
„Und erst jetzt stimmt beides überein?“&lt;br /&gt;
„Richtig..“ Der [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] hielt in seinem Gang inne und schaute sich in dem winterlichen Wald einige Momente lang um, bevor er fortfuhr.“Und Vieles ist nicht für die Ohren aller bestimmt.“&lt;br /&gt;
„Also sollen die Dorfbewohner davon nichts hören?“&lt;br /&gt;
„Du hörst zu.“ Abermals folgte eine Pause, die der [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] nutzte um wieder eine Pfote vor die andere zu setzen. „Diese Menschen haben den Zorn Xinglu’s auf sich gezogen und [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Xuan Wu]], der einzige von uns der bei ihm geblieben ist, war hier um das Urteil zu vollstrecken.“&lt;br /&gt;
„Xinglu? [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Xuan Wu]]? Ich verstehe nicht… Ich verstehe gar nichts!“ Brummte [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] in sich hinein.&lt;br /&gt;
„Xinglu ist der Waldgott. Der, nach dem du gesucht hast.“&lt;br /&gt;
Ein Moment der Stille folgte, in dem sich [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]]‘s Augen weiteten und sie tief Luft holte für die folgenden Worte:&lt;br /&gt;
„Aber dann bin ich ja am Ziel Dann wird Kigiku endlich geheilt!“ Sie griff in den Schnee, warf diesen voller Freude empor und drehte sich in dem kleinen Schneegestöber entzückt um sich selber.&lt;br /&gt;
„Ja und nein.“ Erschallte die Stimme des [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]]s. Abrupt blieb [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] stehen und schaute diesen entgeistert an.&lt;br /&gt;
„Er hat die Macht zu heilen, aber ob er das tun wird ist fraglich.“ [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Bai Hu]] atmete tief ein und aus, was dank seiner Größe einen imposanten Luftstrom erzeugte, der [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]]‘s Haar umher wirbelte.&lt;br /&gt;
„Aber darum geht es gerade nicht. Du hast dich dem Willen Xinglu’s entgegen gestellt und seinen Zorn auf dich gezogen.“&lt;br /&gt;
„Aber ich habe doch nur ein kleines Kind beschützt!“ Schrie [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] ihm entgegen.&lt;br /&gt;
„Das weiß ich und das wirst du ihm erklären müssen, wenn du vor ihm stehst.“&lt;br /&gt;
Das Mädchen schluckte geräuschvoll und sah den [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] mit einer Spur Furcht in den Augen an.&lt;br /&gt;
„Und was ist, wenn er mich nicht versteht? Was ist…?“&lt;br /&gt;
„Xinglu hat sich verändert. Wo einst Mitgefühl und Wut sich die Waage hielten, herrscht nun zumeist das Dunkle.“&lt;br /&gt;
„Aber wieso?... Und wieso kennst du ihn so gut? Wieso bist du kein kleines Kätzchen mehr? Wieso hast du mir geholfen? Wieso hast du den kleinen [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]] getötet?“ Platzte es aus [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] hervor.&lt;br /&gt;
„… Zeit und Ort [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]]… Zeit und Ort.“ Und im nächsten Moment war der große weiße [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] mit ein paar gewaltigen Sätzen im Wald verschwunden und [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] drehte sich langsam gen des erwachenden Dorfes.&lt;br /&gt;
„Wenn nicht jetzt, wann dann?“ Murmelte sie und machte sich auf den Weg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===8. Kapitel===&lt;br /&gt;
Als das blonde Mädchen sich langsam durch den winterlichen Wald dem Dorf und dessen wärmeverheißenden Rauchsäulen näherte, schälte sich immer mehr die Silhouette eines Mannes aus dem morgendlichen Zwielicht heraus. Leicht war dieser Schatten mit dem Stein zu verwechseln, auf welchem er sich befand, aber mehr und mehr fiel die Unnatürlichkeit dieses Gebildes [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] ins Auge und so blieb sie nach einigen weiteren Schritten schließlich vor einem alten Mann stehen, der seine geschlossenen Augen dem Himmel entgegen gerichtet hatte.&lt;br /&gt;
Gerade öffnete sie den Mund, um etwas zu sagen, da hob der Alte die Hand und bedeutete ihr zu schweigen. Erst einige Momente später ertönte die brüchige Stimme und durchbrach die Stille.&lt;br /&gt;
„Ich weiß, dass du hier bist auch ohne deine Worte.... Die Bäume reden seit Wochen ununterbrochen über das Mädchen, das den Waldgott sucht. Und nun stehst du vor mir, blickst mit Augen um dich, die voller Fragen sind.“&lt;br /&gt;
„Die Bäume reden?“ Antwortete [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] verdutzt und verdeutlichte mit ihrer Frage die Worte des Mannes, der anfing zu kichern, nur noch mehr.&lt;br /&gt;
„Da reist sie mehrere Monde lang durch die Natur, lässt diese in sie einkehren aber kehrt selber nicht in sie ein… Natürlich reden sie! Sie reden schon viel länger als die Menschen.“&lt;br /&gt;
„Und ihr versteht sie? Wieso verstehen die Menschen sie nicht? Oder bin das nur ich?“&lt;br /&gt;
„Ja ich verstehe sie, aber ich bin einer der Letzten.“&lt;br /&gt;
„War das mal anders?“&lt;br /&gt;
Abermals kicherte der Alte, rückte auf seinem Stein zur Seite und bedeutete [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] neben ihm Platz zu nehmen. Nur zögerlich kam sie dieser Aufforderung nach und erst, als sie neben ihm saß, erhob der Mann wieder die Stimme.&lt;br /&gt;
„Ja war es. Wir sind, genauso wie alle Tiere, die Kinder der Natur und genauso wie Kind und Mutter sich verstehen, auch ohne sich direkt zu verstehen, so taten es Mensch und Natur. Manche Menschen verstanden sie besser, manche schlechter. Aber ein jeder tat es. Irgendwann aber, wenn das Kind nicht mehr auf die Mutter angewiesen ist, bricht dieses Verständnis.&lt;br /&gt;
Was bleibt dann zurück? Ein Kind, das sich seine eigene Welt mit seinen eigenen Kräften aufbaut, und eine Mutter, die immer noch versucht über ihr Kind zu wachen.“&lt;br /&gt;
„Also… Sind es wir Menschen, die nicht mehr zuhören?“&lt;br /&gt;
Die faltige und wettergegerbte Miene des Alten verzog sich zu einem breiten Lächeln.&lt;br /&gt;
„Richtig. Sie hat nie aufgehört zu sprechen und genau so habe ich von dir gehört.“&lt;br /&gt;
„Aber, wieso verurteilt der Waldgott, der doch die personifizierte Natur ist, die Menschen, wenn eine Mutter doch nie aufhört sich um ihre Kinder zu sorgen?“&lt;br /&gt;
Ein tiefes Seufzen entfuhr dem alten Mann, dessen Lächeln schnell einem traurigen Ausdruck wich.&lt;br /&gt;
„Wo zwei Wesen nicht miteinander sprechen, da können sie nicht mehr auf Sorgen, Ängste und Bedürfnisse eingehen. Die Menschen wollten und wollen sich ihr Leben auf eigenen Beinen aufbauen. Wollen mehr und mehr die Risiken, die die Natur als Mutter vieler Lebewesen für sie bereithält, beseitigen und verändern somit etwas, was bisher kein Wesen tat: die Natur selber.&lt;br /&gt;
Der Wald, in dem wir sitzen, erstreckte sich einst über fast die gesamte bekannte Welt und wo er nicht war, da waren Steppen, Wiesen und Auen. Je mehr der Mensch sich ausbreitete, desto mehr drängte er die anderen Lebewesen und sogar die Natur zurück.&lt;br /&gt;
Letztlich ist nichts gefeit vor der Angst vor Veränderungen und Tod und der Waldgott, der vor allem der Beschützer des Waldes und der Natur ist, ist diesen negativen Gefühlen stärker ausgesetzt, als es die Natur selber ist. Denn noch immer reden die Bäume zu den Menschen und hoffen, dass sie sie verstehen.“&lt;br /&gt;
Lange Zeit schwieg das Mädchen auf diese Worte hin und schaute niedergeschlagen auf den von dünnem Schnee bedeckten Boden.&lt;br /&gt;
„Kann ich lernen sie zu verstehen?“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===9. Kapitel===&lt;br /&gt;
Das Ende der Woche, das ähnlich dem Schwerte Damokles‘ ständig drohend über [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]]s Kopf hing, rauschte wie im Flug heran. Jeder Tag war geprägt von demselben Ablauf, der ihr eine Teilnahme am dörfischen Leben lediglich zu den Abendstunden erlaubte und sie sonst von früh morgens ab in den Armen der Natur und zwischen von Schnee bedeckten Bäumen den Worten des alten Mannes lauschen ließ.&lt;br /&gt;
Am Abend des letzten Tages, den sie zum ersten Mal zur Gänze im Dorf verbringen durfte, erklang ein lautes Rascheln am Rande des Dorfes. Die Dorfbewohner streckten ihre Köpfe voller Furcht vor einem neuen Angriff aus den Fenstern und hier und dort erklangen Stimmen, die von der zu großen Ruhe in den letzten Tagen sprachen, die sie als Anzeichen für den nun kommenden Sturm sahen. Als sich die ersten bereits anschickten um wie vor einer Woche mit Feuer und behelfsmäßigen Waffen ihre Liebsten zu verteidigen, trat [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] aus der Hütte, in der sie hatte nächtigen dürfen.&lt;br /&gt;
Ohne ein Wort ging sie an der kleinen Gruppe Männer vorbei, legte einem nach den anderen beruhigend die Hand auf die Schulter und ging alleine gen Waldgrenze. Einen merkwürdigen Einfluss hatte sie auf die Bewohner, die sich langsam zurückzogen aber erst zur Ruhe kamen, als sie das Mädchen begleitet von einem großen Schatten im Dunkel des Waldes hatten verschwinden sehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]]s Reise führte sie entlang an den ihr bekannten Bäumen und Lichtungen immer tiefer in den riesigen Wald. Stumm folgte sie dem Schatten des großen [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]]s, dessen weißes Fell gelegentlich im Lichte eines vorwitzigen Mondstrahles aufzuglühen schien, aber dann sofort wieder erlosch. Kein Wort verlor das imposante Tier und ließ ihr somit sowohl die nötige Ruhe als auch Zeit um sich auf das Kommende vorzubereiten.&lt;br /&gt;
Viele Stunden lang liefen sie so an riesigen schneebedeckten Bäumen vorbei, deren imposante Statur Geschichten über Zeiten zu erzählen schien, in denen der Waldgott friedlich durch diese vergessenen Haine wandelte und den Bäumen dabei half zu wachsen. Immer weiter ging die Reise durch das Reich des Waldgottes und schließlich kündigte ein gewaltiges Tosen vom nahen Ende des Weges.&lt;br /&gt;
Und als der große [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] zum ersten Mal seit Stunden anhielt, um den Kopf gen der Quelle des Geräusches zu wenden, stockte [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] der Atem. Vor ihnen erstreckte sich ein riesiger Wasserfall, der seine Wassermassen von der Spitze eines hohen Berges hinab zu einem See schickte, der sich zu ihren Füßen erstreckte. Das aufgespritzte Wasser verteilte sich vom Berg herab langsam über die gesamte Lichtung , fing das Mondlicht ein und ließ die Umgebung gleich millionen winziger fallender Sterne in dessen silbrigen Licht erstrahlen.&lt;br /&gt;
„Dort oben ist Xing Lu’s Hain. Es ist lange her, seit ich dort war, und noch länger ist es her, seitdem die Füße eines Menschen diesen Boden berührt haben... Um dort hinauf zu kommen, wirst du auf meinen Rücken steigen und dich gut festhalten müssen.“ Erklang die tiefe Stimme des [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]]s, der sich auf den Boden gelegt hatte und geduldig abwartete, bis [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] auf seinen Rücken gestiegen war. Erst dann erhob er sich wieder und hätten sich ihre Hände nicht in dem weißen Fell verkrallt, so wäre sie bei den folgenden gewaltigen Sprüngen des Tieres, die die Zwei in Windeseile dem Scheitel des Wasserfalls näher brachten, sicherlich in die Tiefe gestürzt.&lt;br /&gt;
So aber erblickte sie bald, nachdem sie sich wieder getraut hatte ihre Augen zu öffnen, einen wunderschönen silbern glänzenden See, dessen Oberfläche so glatt wie ein Spiegel den Sternenhimmel reflektierte und dem Auge vorgaukelte einen zweiten Himmel zu den eigenen Füßen zu sehen, samt einer dunkelgrünen Wiese, die gespickt von allerhand Blumen ohne den Makel einer einzigen Schneeflocke dem Winter trotzte. Sie war im Hain des Waldgottes angekommen und erst, als sie die Augen von dessen Schönheit abwenden konnte, erblickte sie eine dunkle Gestalt, die auf der Insel mitten im See zu warten schien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===10. Kapitel===&lt;br /&gt;
Vollkommen still lief [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Bai Hu]] an der Seite [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]]s über die wunderschöne Wiese dem See, der Insel und der Gestalt auf dieser entgegen. Sogar das große Tier, das in seinem Leben schon so viel erlebt hatte, war ob dem, was kommen würde, angespannt und dabei unbewusst in sein Jagdverhalten zurückgefallen.&lt;br /&gt;
Kein Wort verlor er, kein ungestüm umgeknickter Grashalm oder unvorsichtig berührter Kieselstein sprach vom Gang des Tieres und hätte er nicht gelegentlich tief Luft geholt, um nicht vor Anspannung zu platzen, so hätte [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] ihn wahrscheinlich völlig vergessen.&lt;br /&gt;
Das Mädchen indes lief mit ruhigem und bestimmten Schritten auf den See zu, ließ sich von dem [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] mit einem Sprung über diesen befördern, und glitt ohne aus der Ruhe zu kommen von dessen Rücken direkt auf die kleine vom Schatten einer Wolke verdeckte Insel vor die dunkle Gestalt.&lt;br /&gt;
Der Blick zweier großer violetter Augen legte sich auf sie, als ihre eigenen Augen sich langsam erst dazu überwinden mussten die ungewöhnlichen Pfoten, die einer Mischung aus Menschenfüßen und Bärentatzen zu entsprechen schienen, und dann den im Schatten liegenden Körper hinauf bis zu den Augen des Wesens zu betrachten. Als sich der Blick der zwei Wesen traf, stockte dem Mädchen der Atem und für einen Moment fühlte sie die bodenlose Wut des Schattens vor ihr. Erst nach einigen Momenten fiel ihr auf, dass sich der [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] neben ihr vor dem Wesen verneigte und so tat sie es ihm schnell und etwas überhastet gleich.&lt;br /&gt;
„Es ist lange her [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Bai Hu]].“ Ertönte die Stimme des Wesens schneidend wie der Wind im Herbst sofort, als sich [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] verneigt hatte, als ob das Wesen darauf gewartet hätte.&lt;br /&gt;
„Xinglu.“ Antwortete der [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] schlicht, aber ehrerbietend.&lt;br /&gt;
„Sag mir, warum muss mein Hain die Füße dieser Kreatur ertragen? Warum beschütztest du es vor meinem Urteil?“&lt;br /&gt;
„Weil ich versprach sie zu beschützen und ihr zu helfen, weil sie mit deinem Urteil über die Menschen des Dorfes nichts zu tun hatte und weil die Menschen nicht das sind, was du in ihnen siehst.“&lt;br /&gt;
„Xinglu’s Urteil betrifft alle Menschen!“ Ertönte die wütende tiefe Stimme der riesigen [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Schildkröte]], als sich diese aus dem See erhob und geschwind auf die Insel neben den Schatten schob.&lt;br /&gt;
„Und warum maßt du es dir an ein Urteil über Xinglu’s Urteil zu fällen [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Bai Hu]]?“&lt;br /&gt;
Der [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] atmete tief ein, um zu einer Antwort auf den Angriff [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Xuan Wu]]’s anzusetzen, aber die Stimme des Schattens ließ ihn innehalten.&lt;br /&gt;
„Ich habe [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Bai Hu]]’s Gründe gehört und im Moment soll mir dies reichen.“ Der Blick der violetten Augen richtete sich wieder auf [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]]. „Nun erzähl mir deinen Namen kleine Kreatur und begründe mir, warum du ein Wesen vor meinem Urteil bewahrtest.“&lt;br /&gt;
Aber dem Mädchen stockte der Atem abermals, als es nun die volle Aufmerksamkeit auf sich lasten fühlte. Nervös spielte sie mit ihren Daumen und hatte ihren Blick gen Boden gerichtet, als sie endlich die Kraft fand zu antworten:&lt;br /&gt;
„Mein Name ist [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]]… Und ich wollte einfach nicht zulassen, dass ein kleines hilfloses Wesen vor meinen Augen stirbt, weil ich nicht eingriff… Nicht noch einmal…“ Bilder des roten [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]]s schossen aus ihrem Gedächtnis hervor und trieben ihr Tränen der Trauer in die Augen.&lt;br /&gt;
„Nicht noch einmal?... Ich muss jeden Tag dabei zusehen, wie kleine hilflose Wesen vor meinen Augen sterben, weil andere Wesen maßlos leben wollen… Nicht noch einmal… Ich kann es nicht fassen… Was weißt du kleine Kreatur denn schon von Leben und Tod?“&lt;br /&gt;
Die Stimme des Schattens, war sie zuvor schon schneidend gewesen, hatte sich nun auch noch gleich einem Orkan erhoben und donnerte ehrfurcht erregend über den Hain, so dass ein jeder, der sie vernehmen konnte, den Kopf einzog und still ausharren wollte, bis der Sturm vorbei war.&lt;br /&gt;
„Sie weiß so viel wie man eben in einem Leben in der Natur lernen kann.“ Erschallte auf einmal eine hohe Stimme, die vom Himmel zu kommen schien. „Sie hat die tägliche Furcht und Ungewissheit gespürt, hat die Freuden über die einfachsten Dinge genossen und die Trauer über den Verlust der wertvollsten Dinge erlebt. Maßt du dir nun schon an das Recht auf Trauer und Schmerz gepachtet zu haben Xinglu?“&lt;br /&gt;
Und plötzlich landete direkt hinter [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] ein großer [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]], von dessen Federkleid sich ein paar rote Federn lösten und langsam um das Mädchen herum zu Boden glitten. Beim Anblick dieser Federn schossen dem Mädchen nur noch mehr Tränen in die Augen und sie befürchtete, dass ihr Kopf ihr einen Streich spielen würde, denn diese Federn würde sie überall wiedererkennen.&lt;br /&gt;
„Bist du so verbittert Xinglu, dass du nicht einmal erkennst, dass dieses Mädchen erst einige wenige Sommer alt ist, aber durch das Leben und die Reise in der Natur viel schneller gealtert und gewachsen ist? Erkennst du nicht, was du vor dir siehst?“&lt;br /&gt;
„[[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Zhu Que]]… worauf willst du hinaus? Erklär dich, wenn du dich schon einmal zu uns auf den Boden herablässt!“ Donnerte der Schatten abermals entgegen.&lt;br /&gt;
„Die Natur selber hat [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] auf ihrer Reise geholfen und sie wachsen lassen, um sie auf das kommende vorzubereiten. Willst du als Wächter und Aspekt dich nun gegen den Willen der Natur stellen?“&lt;br /&gt;
Ein tiefes Rauschen war zu hören, als der Schatten sich zu [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] hinab beugte und zielsicher ihrem Gesicht entgegen atmete und sie näher betrachtete. Hätte das Mädchen dies normalerweise als sehr unangenehm empfunden und sich scheu weggedreht, so blieb sie wie angewurzelt stehen und betrachtete sich stattdessen ebenfalls eingehend.&lt;br /&gt;
Sie hatte vor Wochen, vielleicht vor Monaten sogar aufgehört sich selber zu betrachten und so war ihr nie aufgefallen, dass ihr Körper in ihren einstmals kindlichen Augen riesige Züge angenommen hatte. Sie war stark gewachsen, hatte wahrscheinlich Kigiku eingeholt und noch ein wenig weiter gewachsen. Unter ihrer Jacke wölbten sich zwei Hügel nach außen, deren Maße wohl noch wachsen würden, wenn sie sich wieder einigermaßen ernähren würde. Auch ihr Haar war immer länger geworden und glich der goldenen Mähne eines Löwen. War sie vor ihrer Reise noch ein normales 10 Jahre altes Mädchen gewesen, so glich ihre Statur nun mehr der einer 15jährigen.&lt;br /&gt;
Sie kam aus dem Staunen nicht mehr heraus und verlor ob dieser Erkenntnis auch für einen kurzen Moment den Gedankengang, der ihr zuvor die Tränen in die Augen getrieben hatte. Aber dann brachte ihn eine rote Feder, die direkt vor ihren Füßen lag, wieder zurück.&lt;br /&gt;
„Du bist doch der kleine rote [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]] oder? Du lebst?“ Hauchte sie mit nach oben gerichteten Gesicht dem Kopf des gewaltigen [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]]s entgegen, der hinter ihr saß und dessen Oberkörper über ihr aufragte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===11. Kapitel===&lt;br /&gt;
„Ja [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] ich lebe.“ Antwortete der [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]] mit sanfter Stimme, so dass [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] fast der Meinung war ein Lächeln auf dem weit entfernten Gesicht erkennen zu können.&lt;br /&gt;
„Nicht nur ergreifst auch noch du Partei für diese Kreatur, sondern du kennst sie auch noch [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Zhu Que]]? Was geht hier vor?!“ Schaltete sich die schwarze [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Schildkröte]] erneut ein und der große [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]] holte tief Luft, um zu einer Erklärung anzusetzen.&lt;br /&gt;
„Dass ihr es nicht vernommen habt, wundert mich nicht, aber vor fast einem Jahr vernahm ich die Klagen eines kleinen Baches weit im Westen. Als ich mich ihm näherte und ihn fragte, was es mit seinen traurigen Worten auf sich habe, erzählte er mir von seinem Fehler. Er habe, so berichtete er mir, in dem Versuch ein kleines Mädchen mit blondem Haar aufzumuntern einen alten Wanderer zu dieser gelockt, damit dieser sie mit seinen Geschichten aufmuntern könne. Als der Wanderer dem Mädchen von dem Waldgott erzählte, schnappte dieses sich seine Sachen und lief los, um den Waldgott zu finden und um Hilfe zu bitten. Aber wie sollte ein kleines Mädchen alleine überleben?&lt;br /&gt;
Ich beschloss also dem Bach zu helfen und dem Mädchen beizustehen. So begleitete ich [[Wichtige_Personen_in_Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]], das Mädchen aus der Geschichte des Baches, als kleiner [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]] und lehrte sie durch mein Beispiel vom Leben in der Natur.&lt;br /&gt;
Als der Herbst kam und die Zeit meiner Herrschaft sich dem Ende entgegen neigte, traf ich [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Bai Hu]] und bat ihn mir zu helfen. Fortan übernahm er es [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] zu begleiten, nachdem wir es so haben aussehen lassen als ob ich durch die Krallen [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Bai Hu]]’s gestorben wäre.&lt;br /&gt;
Während wir uns aber um [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] kümmerten, bemühte sich die Natur selber ebenfalls um [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]], half ihr beim Wachsen, beim Verstehen und beim Leben. Schon bald hätte sie uns nicht mehr gebraucht, aber wir waren zu neugierig auf das, was kommen könnte.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lange Zeit herrschte Stille, während der Schatten [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] eingehend musterte. Schließlich aber erhob er die Stimme, deren Worte er scheinbar direkt an [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] richtete.&lt;br /&gt;
„Würde ich dich am liebsten auf der Stelle zertreten für den Verstoß gegen mein Urteil, für die Schritte auf dem Boden meines Haines und für die Anmaßung, in der sich jene zwei auf deine Seite stellten und dich beschützten, so kann ich doch das Wirken der Natur an und in dir sehen.&lt;br /&gt;
Nun stelle ich dir also folgende Frage: Würdest du das Dorf, deren Bewohner dir in der letzten Woche Obdach gewährten, verlassen und zulassen, dass ich es mitsamt seiner Bewohner vernichte, wenn ich dafür deine Schwester Kigiku heile?“&lt;br /&gt;
[[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]]s Augen weiteten sich bei diesem Angebot genau so sehr wie sich die Augen des [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]]s und des [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]]s vor Wut verengten. Beide waren außer sich vor Zorn über die Hinterlist der Worte ihres Gottes, aber keiner von beiden hatte das Recht den Mund zu öffnen.&lt;br /&gt;
„Woher weißt du von Kigiku?“ Antwortete [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] stockend, woraufhin der Schatten lediglich tiefkehlig lachte.&lt;br /&gt;
„Ich weiß viele Dinge. Nun aber entscheide dich und lass dich nicht davon einnehmen, dass du deine Schwester nicht mehr lebendig antreffen würdest, wenn du dich jetzt auf den Rückweg begibst.“ Woraufhin der Schatten erneut lachte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===12. Kapitel===&lt;br /&gt;
Immer mehr Tränen schossen [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] in die Augen, ließen diese nach und nach überquellen und liefen dann eine nach der anderen die Wangen des Mädchens hinab, bis sie sich von diesen lösten und gen Boden fielen. Die kommende Entscheidung war die schwerste, die sie jemals hatte treffen müssen und es war der erste Moment, in dem sie ihre Reise in Frage stellte.&lt;br /&gt;
„Ich… Die Menschen sollen leben.“ Brachte sie schluchzend hervor und sah gleichzeitig ihre kranke Schwester vor ihren Augen, deren endgültiges Todesurteil sie nun unterschrieben hatte und die sie wohl nie wieder sehen würde.&lt;br /&gt;
„Was?!? Du maßt es dir an…?!?“ Donnerte die Stimme des Schattens wieder hervor, wurde aber von [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Bai Hu]] abrupt unterbrochen.&lt;br /&gt;
„Sie hat sich entschieden Xinglu. Hör auf mit deinen Spielen und sieh ein, dass du dich geirrt hast.“&lt;br /&gt;
„Gut, ich stehe zu meinem Wort. Aber ich habe nirgends von dem Leben des Mädchens geredet. Sie hat sich meinem Urteil entgegen gestellt und muss nun die Konsequenzen tragen!“&lt;br /&gt;
Schreckhaft atmete [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] ein und schaute mit geweiteten Augen auf den Schatten vor sich.&lt;br /&gt;
„Aber ich darf nicht ohne Weiteres nehmen, was die Natur gewährt hat… Also wirst du dir dein Leben verdienen müssen kleines Mädchen. Schließe die Augen und lass mich sehen, ob der Geist der Natur wirklich in deinen Knochen steckt.“&lt;br /&gt;
Und so sehr [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] auch dagegen ankämpfte, ihre Augenlider schoben sich unweigerlich vor ihre Pupillen und schon bald verschwammen die Bilder vor ihren Augen und die Gedanken in ihrem Kopf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie spürte weiches feuchtes Gras zwischen ihren blanken Zehen und eine Eule schickte ihren Ruf durch die Luft vorbei an ihren Ohren. Als sie die Augen langsam öffnete, sah sie sich inmitten eines großen Waldes stehen, deren Bäume genauso wie der Wald selber kein sichtbares Ende zu haben schienen. Alles an dem Wald wirkte merkwürdig urtümlich und erinnerte sie an die riesigen Bäume, die sie in der Nähe des Wasserfalls und des Haines gesehen hatte.&lt;br /&gt;
Erneut riss sie der Schrei der Eule aus den Gedanken und ließ in diesen Platz genug für die Erkenntnis, dass die Sonne gerade untergegangen war und die Schatten im Wald immer mehr die Oberhand gewannen.&lt;br /&gt;
Und dann spürte sie es, eine Präsenz im Schatten und der Blick unsichtbarer Augen auf ihrem Rücken. Die feinen Härchen auf ihrem Nacken stellten sich auf, sie machte einen zaghaften Schritt nach hinten und drehte sich dann plötzlich herum um loszurennen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===13. Kapitel===&lt;br /&gt;
Der Wind pfiff ihr ins Gesicht, sauste ihr um die Ohren und ließ den Klang seiner Stimme in diesen erklingen. Immer wieder schlugen ihr kleinere Äste, die sie nicht rechtzeitig bemerkt hatte, gegen den Körper und hinterließen an diesem immer mehr kleine Schnitte aus denen schon bald feine Bluttropfen hervorquollen. Schneller und schneller lief [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] durch den dunklen Wald, der sein wunderschönes Kleid abgelegt hatte und ihr nun seine dunkle und gefährliche Seite zeigte.&lt;br /&gt;
Wie konnte dies nur derselbe Wald, derselbe Ort sein, der sie mit den ersten Bildern verzaubert hatte? Fragte sie sich, als sie sich in Sicherheit wähnend an einen Baum lehnte und umschaute. Schon seit einiger Zeit hatte sie die Präsenz in ihrem Rücken nicht mehr gespürt. Sollte sie dieses Etwas wirklich abgehängt haben? Sie schaute sich nervös um, ließ den Blick ihrer Augen durch die Dunkelheit wandern und versuchte ihr pochendes Herz zu beruhigen. Es war schwer in der Dunkelheit überhaupt etwas auszumachen und immer wieder machte ihr Herz einen furchtsamen Sprung, wenn die Schatten der Bäume ihr obskure Wesen, die mit langen feingliedrigen Armen in der Dunkelheit zu tanzen schienen, vorspielten.&lt;br /&gt;
Plötzlich blitzte in der Dunkelheit etwas auf. Noch bevor sich die Härchen auf ihrem Nacken aufstellen konnten, war sie schon wieder los gerannt und hetzte durch den Wald. Das Blut, das sich in der kurzen Zeit der Rast auf ihrer Haut gesammelt hatte, wurde vom Gegenwind weggeweht und hinterließ eine feine rote Spur, der man viel zu leicht folgen konnte.&lt;br /&gt;
Wie sollte sie nur dem Schrecken, der mit Sicherheit den Tod bringen würde, entkommen? Wie sollte sie den Anbruch des Tages und das erste Licht, das die Schatten vertreiben würde, nur wieder erleben? Und wie sollte auch nur ein Mensch in dieser schrecklichen Umgebung überleben können?&lt;br /&gt;
Völlig außer Atem rannte das Mädchen dennoch weiter. Immer, wenn sie die Gefahr gegen einen Baum zu laufen ignorierend einen Blick über die Schulter warf, konnte sie einen formlosen Schatten im Schatten sehen, der der blutigen Spur folgte. Nein sie wunderte sich nicht mehr, dass die Menschen sich vor dieser Umgebung fürchteten und die Natur verändern wollten, um in ihr zu überleben. In dieser schrecklichen Umgebung würden sie nie anders überleben können!&lt;br /&gt;
„Vieles, das auf den ersten Blick schrecklich wirkt, ist nur ungewohnt für die Augen.“&lt;br /&gt;
Ertönte plötzlich die raue Stimme des alten Mannes in ihrem Kopf und sie erinnerte sich an die vielen Stunden, in denen er ihr eigentlich nur von der Natur erzählte.&lt;br /&gt;
„ Ein Wolf tötet nicht, weil er grausam sein möchte. Ein Wolf tötet, weil er überleben will. Der Wille zu Überleben ist das, was uns alle – selbst die Pflanzen – vereint.“&lt;br /&gt;
Aber dieses Ding, was auch immer es ist, ist böse! Das konnte sie deutlich spüren. Sie konnte spüren wie es Millimeter um Millimeter näher kam, sich wieder zurückfallen ließ und dann wieder langsam näher kam. Und das alles nur, um mit ihr zu spielen, um ihr den Schrecken in Mark und Bein zu jagen!&lt;br /&gt;
„Wahre Boshaftigkeit gibt es in der Natur nicht. Sie ist eine Erfindung der Menschen, um die Natur zu verteufeln.“&lt;br /&gt;
Aber sie konnte das Böse in diesem Ding eindeutig spüren. Und inmitten dieser schrecklichen Umgebung war niemand, der ihr helfen konnte. Sie war alleine.&lt;br /&gt;
„Niemals bist du alleine. Stets wirst du einen Baum, eine Blume oder zumindest einen Grashalm in der Nähe finden. Deine Mutter wird immer da sein und dich beschützen.“&lt;br /&gt;
Und auf einmal blieb [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] stehen. Langsam drehte sie sich zur Seite und legte die Stirn gegen die Rinde eines der riesigen Bäume. Wie hatte sie nur diese sanften Riesen verteufeln können? Wie hatte sie nur diese Umgebung als schrecklich bezeichnen können?&lt;br /&gt;
Sie schloss die Augen und wartete auf die Schritte, die sich sicher bald nähern und ihren Tod bedeuten würden. Aber sie würde nicht mehr rennen. Sie vertraute auf ihre Mutter und legte ihr Leben in deren Arme.&lt;br /&gt;
Und dann hörte sie ein leises Flüstern.&lt;br /&gt;
„Wie sich die Arme an mich lehnt. Oh du Arme, hör auf zu weinen.“&lt;br /&gt;
„Das sind keine Tränen, das ist Blut. Bist du zu hölzern geworden um den Unterschied zu merken?“&lt;br /&gt;
„Sie blutet? Warum denn nur?“&lt;br /&gt;
„Weil selbst kleine Äste die weiche Haut zerschneiden können.“&lt;br /&gt;
„Schau nur wie sie zittert.“&lt;br /&gt;
„Wie gerne würde ich ihr helfen.“&lt;br /&gt;
„Ich auch.“&lt;br /&gt;
„Ich auch.“&lt;br /&gt;
„Aber sie kann uns nicht hören.“&lt;br /&gt;
„Wir können sie nicht trösten.“&lt;br /&gt;
„Wir können sie nicht beschützen.“&lt;br /&gt;
„Würde sie uns nur hören können.“&lt;br /&gt;
„Wieso kann sie uns nicht hören?“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Ich kann euch hören!“ Schrie [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] mit all ihrer Kraft. „Bitte helft mir!“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Sie kann uns hören?“&lt;br /&gt;
„Sie möchte unsere Hilfe?“&lt;br /&gt;
„Wie lange ist es her?“&lt;br /&gt;
„Sollen wir singen?“&lt;br /&gt;
„Ja lasst uns singen!“&lt;br /&gt;
„Ja..Singen!“&lt;br /&gt;
Und plötzlich schwoll das Flüstern, war es zuerst noch leise und kaum zu hören gewesen, immer weiter an, gewann an Stärke und glich schon bald einem Orkan aus unterschiedlichen Stimmen, die durcheinander riefen. Nach und nach hörten die Stimmen auf zu rufen und fingen stattdessen an leise zu summen. Das Summen wurde immer lauter, übertönte schließlich die letzten Stimmen und brachte mit seinen tiefen Tönen [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]]s Innere sanft zum vibrieren.&lt;br /&gt;
Eine tiefe und warme Stimme erschallte, sang von den Strahlen der Sonne und den Tränen des Mondes und plötzlich setzten alle Stimmen in dieses Lied mit ein.&lt;br /&gt;
Es war das Lied der Schöpfung, die Erzählungen des ersten Baumes, der als Knospe miterlebt hatte wie Mond und Sonne von den Göttern auseinander gerissen wurden und fortan nie wieder zusammen sein und zugleich erstrahlen durften. Um wenigstens die Wärme des anderen und dessen Spiegelbild für wenige Momente zu erhaschen, nachdem dieser schwinden musste, erschufen die Zwei die Natur und die Wärme der Sonnenstrahlen sowie die Liebe in den Mondtränen hauchten der kargen Erde Leben ein.&lt;br /&gt;
Der Erste aber, der stark genug gewesen war vor all diesem bereits als Knospe den Boden zu durchbrechen, wuchs und wuchs bis er groß und prächtig war. Er war der Stärkste von allen und schließlich hob ihn der Mond aus der Erde und gab ihm die Fähigkeit zu wandern. So wurde der Erste als Xinglu, der Wanderer, bekannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Sie ist eingeschlafen.“&lt;br /&gt;
„Sie ist sicher.“&lt;br /&gt;
„Der Schatten ist fort.“&lt;br /&gt;
Das Flüstern der Bäume, sehr zaghaft und leise um das Mädchen nicht zu wecken, flog einige Zeit später dem Winde gleich wieder durch die Luft.&lt;br /&gt;
„Sie muss zurück.“&lt;br /&gt;
„Ja das muss sie.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===14. Kapitel===&lt;br /&gt;
„Hört ihr das? Sie singen! Sie singen für das Mädchen, sie singen für [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]]!“ Stellte die große [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Schildkröte]] fassungslos fest, während sie sich im Kreis drehte und dem Lied der Bäume lauschte.&lt;br /&gt;
Das Geräusch des schabenden Panzers zusammen mit den Worten aus tiefer Kehle drangen durch die Schleier des Schlafes und holten [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] aus diesem empor.&lt;br /&gt;
„Sie kommt zu sich. Sie hat überlebt!“ Ertönte die Stimme des [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]]s ganz nah vor [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]]s Gesicht. Und als sie die Augen öffnete, sah sie die Gesichter des [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel - Suzaku|Vogel]]s und des [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]]s dicht über ihrem eigenen schweben und sie mit besorgten Blicken anschauten, bevor sie anfingen breit zu lächeln.&lt;br /&gt;
„Wo bin ich?“ Murmelte sie schlaftrunken, während sie sich den Schlaf aus den Augen rieb.&lt;br /&gt;
„Du bist im Hain des Waldgottes. Du hast geschlafen und wurdest im Traum auf die Probe gestellt.“&lt;br /&gt;
Antwortete [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Bai Hu]], der sich mit einem langgestreckten Seufzer anscheinend nach einer halben Ewigkeit wieder legte und sich wohlig streckte.&lt;br /&gt;
„Habe ich bestanden?“&lt;br /&gt;
[[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Zhu Que]] öffnete den Schnabel, anscheinend um antworten zu wollen, aber die tiefe Stimme Xinglu’s unterbrach ihn.&lt;br /&gt;
„Du hast mehr als das.“ Der riesige Schatten bewegte sich zum ersten Mal, seitdem [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] im Hain war, und schob sich langsam in das fahle Licht des Mondes.&lt;br /&gt;
„Niemals hätte ich erwartet, dass sie für dich singen würden. Niemals hätte ich erwartet, dass sie dieses Lied anstimmen würden.“&lt;br /&gt;
Murmelte das Wesen, dessen Körperbau dem eines Menschen glich, nur glichen Hände und Füße mehr einer Mischung aus Menschenhand und Bärentatze und die Haut schien aus einer rissigen und vor Alter schon schwarz gewordenen Baumrinde zu bestehen. Das Gesicht schließlich war dem eines Hirsches nachempfunden, nur dass sich Flechten aus großen Baumblättern vom Kopf über die Schultern des Wesens ergossen.&lt;br /&gt;
„Sie sangen von dir nicht wahr?“ Fragte [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] das Wesen, dessen große Augen von großer Trauer sprachen.&lt;br /&gt;
„Ja. Ich habe dieses Lied geschrieben und es einem jeden Baum früher vorgesungen, wenn er noch klein und schwach war. Das Lied half ihnen zu wachsen und den Gezeiten zu widerstehen, so dass sie fast so groß wurden wie ich einst. Deswegen nennt man es auch das Baumlied. Früher kannte es ein jeder Baum.“&lt;br /&gt;
„Deswegen sind die Bäume in der Nähe des Haines also so groß und der Winter dem Hain so fern!“&lt;br /&gt;
„Früher waren alle Bäume so groß. Damals wanderte der Wanderer noch jeden Tag über die Erde und sang zu jedem Baum.“ Mischte sich eine raue Stimme plötzlich ein und alle, egal ob Mensch, Tier oder Gott wandten dem Ursprung der Stimme den Kopf zu.&lt;br /&gt;
Ein alter Mann kam mit hinkenden Schritten über die Wiese dem See und der Insel entgegen und winkte dem Mädchen entgegen, das die Augen vor Staunen weit aufgerissen hatte.&lt;br /&gt;
„Du? Was machst du denn hier?“ Rief sie ihm entgegen. Anstatt aber eine Antwort des Mannes zu erhalten, erklang die Stimme des Waldgottes.&lt;br /&gt;
„[[Geschichte von Taki#Der blaue Drache – Seiryu|Quing Long]]. Jetzt wundert mich gar nichts mehr. Hast du [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] beigebracht zu den Bäumen zu sprechen?“&lt;br /&gt;
„Ich habe ihr lediglich von der Natur erzählt Xinglu. Alles Weitere hat sie selber erlernt.“&lt;br /&gt;
„[[Geschichte von Taki#Der blaue Drache – Seiryu|Quing Long]]?“ Verwirrt schaute [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] zwischen dem Alten und Xinglu hin und her.&lt;br /&gt;
Auf dem Gesicht des Alten aber, der am nahen Ufer des Sees angelangt war, bildete sich ein Lächeln und plötzlich erhob sich an derselben Stelle, an der der Alte soeben gestanden hatte, ein großer [[Geschichte von Taki#Der blaue Drache – Seiryu|blauer Drache]] in die Luft, nur um neben Xinglu wieder zu landen.&lt;br /&gt;
„Du hast es schon immer geliebt dich zu verkleiden.“ Murmelte die [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Schildkröte]].&lt;br /&gt;
„Du musst verstehen, dass ich dir nicht die Wahrheit zeigen durfte [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]]. Ich bin der Letzte der Vier und Erster des Kreises. [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Xuan Wu]], [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Zhu Que]], [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Bai Hu]] und ich, [[Geschichte von Taki#Der blaue Drache – Seiryu|Quing Long]] sind die 4 Wächter des Waldgottes und die ersten der Tiere, zu denen er wie zu den Bäumen sang. Ein jeder von uns ist die Inkarnation einer der Jahreszeiten. Ich bin der Frühling, [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Zhu Que]] ist der Sommer, [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Bai Hu]] ist der Herbst und [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Xuan Wu]] ist der Winter. Einst wandelten wir an der Seite Xinglu’s über die Erde. Als er sich aber veränderte, wandten drei von uns ihm den Rücken zu und nur[[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Xuan Wu]] blieb bei ihm.“&lt;br /&gt;
„Aber was habe ich damit zu tun? Ich wollte doch nur Kigiku retten.“&lt;br /&gt;
„Und in diesem einfach Streben hast du es geschafft mich an die Anfänge und das Gute in euch Menschen zu erinnern. Ich war es, der dich im Wald der Träume gejagt hat und hätten dir die Bäume nicht geholfen, so hätte dein Herz schließlich vor Angst aufgehört zu schlagen. Als aber die Bäume anfingen zu singen, da erinnerte ich mich. Sie sangen aber nicht nur von mir, sondern auch von dir. Sie sangen davon wie viel Angst du in der Dunkelheit hast, was für einen Weg du zurücklegen musstest und wie gerne sie dir helfen würden. Und mit jedem Wort verflog mein Hass und ich fing an euch Menschen zu verstehen.“&lt;br /&gt;
„Ich habe gar nicht gehört, dass sie von mir sangen. Hat diese wunderschöne tiefe Stimme etwa auch über mich gesungen?“&lt;br /&gt;
„Wunderschöne tiefe Stimme?“ Schaltete sich [[Geschichte von Taki#Der blaue Drache – Seiryu|Quing Long]] plötzlich ein und wechselte einige Blicke mit den drei anderen, während Xinglu die violetten Augen geschlossen hatte.&lt;br /&gt;
„Sie hat dich singen hören Xinglu? Wie ist das möglich? Du hast schon so lange nicht mehr gesungen.“ Brummte [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Bai Hu]] verdutzt.&lt;br /&gt;
„Sie erinnern sich noch immer daran wie ich zu ihnen sang. Und aus der Erinnerung heraus haben sie meine Stimme scheinbar beschworen. Es ist zu lange her, dass ich zu ihnen gesungen haben, und ich habe kein Recht zu ihnen zu singen bei all dem, was ich getan habe.“&lt;br /&gt;
„Das stimmt nicht! Sie reden stets miteinander und die ältesten von ihnen erzählen den jüngeren von deinem Lied. Sie kennen es alle und werden es nie vergessen.“&lt;br /&gt;
„Mir fehlt aber die Kraft zum Wandern. Hass und Zorn haben meine Beine schwer werden lassen.“&lt;br /&gt;
Er wandte sich von dem weißen [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] ab und dem Mädchen zu.&lt;br /&gt;
„Nein ich hörte keine tiefe Stimme, sondern eine hohe. Ich hörte die Stimme eines jungen [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Drachen]]n, der mich furchtlos anbrüllte. Die Bäume sangen von dem gelben Schuppenkleid des [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Drachen]]n und von der Wärme im Herzen dieses Wesens.&lt;br /&gt;
[[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] sie sangen von dir und es war so viel Wahrheit in ihren Worten, die ich erst jetzt vernehmen konnte.“&lt;br /&gt;
„Warum guckst du so traurig Xinglu? Was hast du vor? Was hat das zu bedeuten?“&lt;br /&gt;
Fragte das Mädchen nun sichtlich besorgt um den Waldgott.&lt;br /&gt;
„Es ist Zeit für mich das Geschenk, das mir der Mond einst gab, zurück zu geben. Ich habe meine Pflicht gegenüber meinen Brüdern und Schwestern vergessen und sie zu lange warten lassen. Ich sehne mich nach Ruhe [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]].“&lt;br /&gt;
Die Züge des Wesens erhellten sich und die Risse in der dunklen Rinde schlossen sich immer mehr.&lt;br /&gt;
„Die Zeit des Wanderers ist vorbei. Zu lange habe ich mich dagegen gewehrt einzusehen, dass die Welt mich nicht mehr braucht. Es ist nun an der Zeit, dass die Jüngeren auf sich aufpassen. Vieles wird sich verändern, aber wenn ich höre wie die Bäume für dich singen, so bin ich mir sicher, dass es nicht nur schlecht sein wird.“&lt;br /&gt;
„Willst du uns wirklich verlassen Xinglu? Was sollen wir ohne dich machen? Was sollen wir alleine machen?“ Rief [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Zhu Que]] mit Trauer in der Stimme.&lt;br /&gt;
„Helft dem gelben [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Drachen]]n bei der Wahrung dessen, was wir einst zusammen auf unseren Reisen verbreiteten. Natürlich nur, wenn du willst [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]].“&lt;br /&gt;
Das Mädchen schaute in die großen violetten Augen und auf die immer heller werdende Rinde, durch die von Minute zu Minute mehr Leben zu pulsieren schien.&lt;br /&gt;
„Was genau meinst du?“&lt;br /&gt;
„Vieles, was einst gut war, ist zerstört. Du hast mir aber gezeigt, dass nicht alles zerstört ist. Ich frage mich, ob sich Sonne und Mond so fühlten, als sie mich erblickten und das Leben erschufen….&lt;br /&gt;
Ich werde das Wandern aufgeben und wieder nur ein Baum sein, ein Baum der mit seinen Brüdern singt. Gerne werde ich von dem kleinen Mädchen singen, das zum [[Geschichte von Taki#Der_Gelbe_Drache|gelben Drachen]] wurde, der den Beginn einer neuen Zeit darstellt.&lt;br /&gt;
Ich würde gerne dabei zusehen, wie ein kleines Mädchen die Wunden, die ein alter Baum geschlagen hat, schließt und dabei hilft, dass wieder mehr Menschen das Lied der Bäume hören.“&lt;br /&gt;
[[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] konnte die Trauer in dem Wesen vor sich so deutlich spüren, dass es ihr die Sprache verschlug. Aber nicht nur Trauer, sondern auch Freude über die Erlösung konnte sie spüren. Es hatte nicht lange gedauert bis ihre Augen sich mit Tränen gefüllt hatten, so dass sie lediglich nicken konnte.&lt;br /&gt;
Der Waldgott lächelte sie voller Wärme an und streckte sich dann zu seiner vollen Größe aus. Ein wohliges Seufzen entfuhr ihm, als die alten Glieder sich zum beinahe letzten Mal bewegten und er sich mit stummen Gesten von seinen vier Freunden verabschiedete, die auf ihre Art viel treuer waren als er es je bis zu diesem Moment vermutet hatte. Dann legte er die letzten Schritte bis zum Mittelpunkt der kleinen Insel zurück, streckte sich erneut und seufzte dabei langgezogen.&lt;br /&gt;
Ein Rascheln und Rauschen war zu hören, als sich riesige Wurzeln in den Boden gruben und gewaltige Äste in die Höhe streckten. So schnell geschah alles, dass nur wenige Momente später sich dort, wo noch eben die Gestalt des Waldgottes gestanden hatte, ein gewaltiger Baum in die Höhe streckte und seine riesigen Äste weit über den See hängen ließ. Das gewaltige Blätterdach des Baumes erstreckte sich über den gesamten Hain und schützte diesen gleich einer Decke.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Epilog===&lt;br /&gt;
So verlor der Waldgott seinen Namen und war wieder nur der Erste. Im selben Moment aber erschallte zum ersten Mal seit langer Zeit die tiefe Stimme des Waldgottes und sang begleitet von vielen seiner Brüder das Lied des gelben [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Drache]]ns, so wie es hier geschrieben steht.&lt;br /&gt;
Lieder aber sind die älteste Form des Übernatürlichen und oft findet man in ihnen bereits einen Teil der Zukunft beschrieben. So erfuhr der kleine Bach, an dem das Lied begann, davon wie [[Geschichte von Taki#Der gelbe Drache|Hiwa]] begleitet von [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Zhu Que]], [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Bai Hu]], [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Xuan Wu]] und [[Geschichte von Taki#Der blaue Drache – Seiryu|Quing Long]] in das Dorf am Rand des großen Waldes kam und sowohl von dem Waldgott als auch von dessen Bedauern erzählten. Die Dorfbewohner hörten gerne den Geschichten dieser ungleichen Gruppe zu, ließen sich von diesen verzaubern und wollten alsbald den riesigen Baum selber sehen. Manche von ihnen blieben dort, andere verließen den Ort wieder, nur um von dessen Pracht zu erzählen.&lt;br /&gt;
So gründete sich schon bald unter dem schützenden Dach des Waldgottes ein kleines Dorf. Die vier Wächter, die es nun als Aufgabe ansahen neben dem Waldgott auch noch das Dorf und [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] zu beschützen, blieben bei den Menschen und halfen dem Mädchen dabei zu beschützen, zu trösten, zu beruhigen, zu lenken und vor allem zu erzählen und zu singen.&lt;br /&gt;
Zwei Jahre später, als die ersten Schneeflocken vom Himmel fielen und die mittlerweile zur jungen Frau herangewachsene [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] an die stürmische Nacht erinnerten, in der sie zum ersten Mal von dieser Welt erfuhr, wenn auch nur reichlich verwirrende Bruchstücke, stapfte eine vermummte Gestalt den schmalen von den Bewohnern angelegten Weg zum Hain empor.&lt;br /&gt;
Eine helle Stimme, ihr merkwürdig bekannt aber doch in den Wirren der Erinnerungen verloren, riss [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] aus den Erinnerungen und ließ sie von ihrem Platz am Rande des Sees aus in die Richtung der Gestalt sehen. Ihre Augen weiteten sich und füllten sich als bald mit Tränen, während ihre Füße über den von feinen Schneeflocken bedeckten Boden regelrecht flogen und sie in die weit geöffneten Arme der ihr entgegenlaufenden Kigiku trugen.&lt;br /&gt;
Der Bach plätscherte fröhlich, als er von der Wiedervereinigung der Schwestern hörte und weigerte sich im kommenden Winter vehement dagegen zu erstarren und einzufrieren, so groß war seine Freude. Erst die tiefe Stimme des Waldgottes aus der Ferne sorgte dafür, dass er sich beruhigte und als der Bach langsam erstarrte und für den Winter einschlief, freute sich der Waldgott über jenes letzte Geschenk, das er den Menschen und besonders seiner [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] geben konnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Wichtige Personen und Wesen aus Legenden und Sagen=&lt;br /&gt;
Hier sind wichtige Personen aus der Geschichte oder Legenden/Sagen von Takigakure aufgelistet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Dorfoberhäupter [[Takigakure]]s===&lt;br /&gt;
Hier sind die wichtigsten, verstorbenen Dorfoberhäupter von Takigakure aufgelistet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Ieyasu Kagetoya====&lt;br /&gt;
Ieyasu Kagetoya das erste große [[Dorfoberhaupt|Oberhaupt des Dorfes]] [[Takigakure]]. Nach dem Fall [[Geschichte_von_Taki#Kakuzu|Kakuzus]] bei dem der gesamte damalige Ältestenrat verstarb, übernahm er nicht nur die Macht im [[Gesellschaft_in_Taki#Kagetoya|Kagetoya]] -Clan sondern auch im Dorf selbst.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Er galt als mächtiger Shinobi und entsprechend dem Ruf der [[Gesellschaft_in_Taki#Kagetoya|Kagetoya]] als großartiger Krieger. &lt;br /&gt;
Durch seine Autorität und auch teilweise durch Furcht vor seiner Rache stellte er einen sehr wackeligen Frieden in [[Takigakure]] her.&lt;br /&gt;
Er führte damals die grundlegende Struktur des heutigen Militärs in [[Takigakure]] ein, auch wenn dieses im Laufe der vielen Dynastien überarbeitet wurde, ist es grundlegend immer noch das System nach dem die [[Gesellschaft_in_Taki#Kagetoya|Kagetoya]] Krieg führen und sich organisieren.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der [[Gesellschaft_in_Taki#Kagetoya|Kagetoya]] galt als streng, aufbrausend und ein wenig tyrannisch, außerdem erzählt man sich, dass er ein begabter, wenn auch gerne riskant agierender, Stratege sei, was letztlich zu seinem Sturz führte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Shingen Shiazu====&lt;br /&gt;
Shingen Shiazu, das zweite große [[Dorfoberhaupt|Oberhaupt des Dorfes]] [[Takigakure]], galt ebenso wie sein Vorgänger [[Geschichte_von_Taki#Ieyasu_Kagetoya|Ieyasu Kagetoya]] als begabter Shinobi und Stratege.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Jedoch hatte er dem Plan des Kagetoyas eine ganze Kompanie zu opfern widersprochen, als diese dann nicht nur überlebte, sondern die Schlacht auch noch gewann schlug er sich auf die Seite der [[Gesellschaft_in_Taki#Fuyou|Fuyou]], deren Oberhaupt das Kommando über die folgende Kompanie hatte, was dazu führte, dass [[Geschichte_von_Taki#Ieyasu_Kagetoya|Ieyasu Kagetoya]] noch auf dem Schlachtfeld zum Selbstmord gezwungen wurde, um seine Ehre wieder reinzuwaschen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Mit der Unterstützung der [[Gesellschaft_in_Taki#Fuyou|Fuyou]] und einiger jüngerer Clans wurde er dann zum zweiten Oberhaupt Takigakures erklärt.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Er erklärte die [[Geschichte_von_Taki#Ieyasu_Kagetoya|Ieyasu Kagetoya]] jedoch nicht zu Verrätern und ließ die Ehre der Familie unangetastet.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Shingen trat erst kurz nach dem Bluterbenkrieg von seinem Amt zurück, da er sich in einer Schlacht schwer verletzt hatte und langsam alt wurde. Er galt in seiner Amtszeit zwar als strenges aber faires Oberhaupt, der stets jeden Vorschlag anhörte, bevor er seine Entscheidung traf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Mifune Ashura====&lt;br /&gt;
Mifune Ashura war das dritte [[Dorfoberhaupt|Oberhaupt]] Takigakures und das erste, das nicht aus einer der [[Gesellschaft_in_Taki#Die_Gr.C3.BCnderclans|Gründerfamilien]] stammte.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Er war ein Veteran des Krieges, der sich in vielen Schlachten als großer Anführer bewährt hatte, vor allem durch die Tatsache, dass seine Truppen stets ihre Position gehalten hatten, sowie geringere Verluste aufwiesen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Jedoch hatte der Krieg ihn zu einem paranoiden Mann gemacht, er verschärfte die Sicherheitskontrollen und die Verteidigungssysteme von [[Takigakure]] erheblich. Auf seinen Wunsch wurde eine Kampagne gestartet, welche die Bevölkerung davon überzeugte, dass man Ausländern nicht trauen könne und das die Abschottung von außen der einzige Schutz vor Eroberung wäre.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Dies hatte auch Erfolg. [[Takigakure]] igelte sich ein und sah alles als Bedrohung an, was zu allgemeiner Aufrüstung im Dorf führte.&lt;br /&gt;
Zudem schwächte er die Macht der [[Gesellschaft_in_Taki#Die_Gr.C3.BCnderclans|Gründerclans]] erheblich, indem er den Ältestenrat neu aufstellte und für niedere Clans zugänglich machte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Kessen Musou====&lt;br /&gt;
Kessen Musou wurde nach dem überraschenden Tod [[Geschichte_von_Taki#Mifune_Ashura|Mifunes]], der scheinbar an einer Krankheit verstarb, ebenso überraschend zum neuen [[Dorfoberhaupt|Oberhaupt]] erklärt. Entgegen der Traditionen des Dorfes die Wege der alten Oberhäupter weiter zugehen brach er damit und zum ersten Mal in der Geschichte öffnete [[Takigakure]] sich wieder nach außen. Ausländer wurden nicht länger verteufelt und argwöhnisch betrachtet, sondern willkommen geheißen und in die Dorfstruktur eingeführt.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Von vielen wurde Kessen Musou als wahrer Held vergöttert, da er eine unglaubliche Phase des Friedens in [[Takigakure]] einläutete, auf die man später immer noch neidisch war und sich zurück wünschte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Historische Personen [[Takigakure]]s===&lt;br /&gt;
Hier sind sonstige, verstorbenen Personen aufgelistet, die es mit ihrem Namen in die Geschichte des Dorfes geschafft haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Kenshin Fuyou====&lt;br /&gt;
Kenshin Fuyou war ein hochdekorierter [[Jounin]] und das Clanoberhaupt der [[Gesellschaft_in_Taki#Fuyou|Fuyou]] während [[Geschichte_von_Taki#Ieyasu_Kagetoya|Ieyasu Kagetoyas]] Herrschaft.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Er war gleichermaßen Shinobi, wie Priester und im Dorf recht hoch angesehen, da die Fuyou sich um die Kranken und Armen des Dorfes kümmerten.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der [[Gesellschaft_in_Taki#Fuyou|Fuyou]] selbst galt als verständnisvoller und fürsorglicher Mann, der sich und seine Zeit gerne für andere aufopferte.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Kenshin und eine ganze Kompanie sollten jedoch in einer entscheidenden Schlacht für das Wohl [[Takigakure]]s geopfert werden, als sie dann jedoch nicht nur nicht starben, sondern jene Schlacht fast im Alleingang gewannen war der Missmut unter den Truppen hoch, was dazu führte, dass gegen [[Geschichte_von_Taki#Ieyasu_Kagetoya|Ieyasu Kagetoya]] geputscht wurde, und so die [[Gesellschaft_in_Taki#Shiazu|Shiazu]] mit der Unterstützung der [[Gesellschaft_in_Taki#Fuyou|Fuyou]] an die Macht kamen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Verräter [[Takigakure]]s===&lt;br /&gt;
Hier sind die größten, verstorbenen Verräter Takigakures aufgelistet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Kakuzu====&lt;br /&gt;
Kakuzu war einst einer der besten Shinobi des Dorfes [[Takigakure]]. So entsandte man ihn auf eine Mission den ersten Hokage [[Geschichte_von_Konoha#vor_dem_BEK|Hashirama Senju]] zu töten. Als diese jedoch scheiterte wurde er bei seiner Rückkehr ins Dorf stigmatisiert und für das Scheitern der [[Mission]] bestraft, obgleich diese sehr gefährlich war.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Darauf entwickelte der einst hochgelobte [[Jounin]] einen Hass auf das Dorf und tötete auf seiner Flucht nicht nur die Ältesten des Dorfes, sondern stahl die wichtigste verbotene [[Jutsu]] des Dorfes, welche seitdem verloren ist.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ab da an führte er ein Leben als Kopfgeldjäger und Söldner.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Nobu Gushiken====&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Adoptivbruder von [[Wichtige_Personen_in_Taki#Muneyaki_Gushiken|Muneyaki Gushiken]]&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nobu Gushiken, adoptierter Bruder des ehemaligen [[Dorfoberhaupt|Dorfoberhauptes]] [[Wichtige Personen in Taki#Wichtige_Personen_in_Taki#Muneyaki_Gushiken|Muneyaki Gushiken]], war ein ausgezeichneter Ninja des Dorfes und ein höchst gefährliches Mitglied der [[Einheiten_Takigakures#Tsuisekisha_.28J.C3.A4ger.29|Tsuisekisha-Einheit]].&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ebenso wie sein älterer Bruder strebte er danach Oberhaupt Takigakures zu werden, jedoch wurde sein Bruder stattdessen ernannt, was den jungen Mann verbittern ließ, worauf sich die Brüder zerstritten und seine Adoption herauskam.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Im Angesicht der steigenden Gefahr der [[Taki_no_Kuni#Jashin_Sekte|Jashin-Sekte]] versuchte er dann einen lange gehegten Plan umzusetzen, nämlich seinen Bruder zu entführen und zu töten, wobei er es so aussehen lassen wollte, als wären die [[Taki_no_Kuni#Jashin_Sekte|Jashin]]-Kultisten es gewesen, woraus er sich ersann zum neuen [[Dorfoberhaupt]] erklärt zu werden. Jedoch scheiterte sein Plan durch die Heldentat [[Wichtige_Personen_in_Taki#Shinishi_Kudo|Shinishi Kudos]], der nicht nur den Verräter beseitigte, sondern auch [[Wichtige Personen in Taki#Wichtige_Personen_in_Taki#Muneyaki_Gushiken|Muneyaki]] rettete.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Wächter [[Takigakure]]s===&lt;br /&gt;
Die Wächter [[Takigakure]]s entspringen aus der Sage &amp;quot;[[#Das Lied des gelben Drachen|Das Lied des gelben Drachen]]&amp;quot;, welche von einem mutigen kleinem Mädchen und der Entstehung [[Takigakure]]s erzählt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Der blaue Drache – Seiryu====&lt;br /&gt;
Quing Long bietet einen durchaus beeindruckenden Anblick, wenn er sich nicht in seiner Menschengestalt fort bewegt. Gerne verbringt er seine Zeit als Eremit getarnt, um dem einen oder anderen Wanderer etwas über die Natur zu erzählen und beizubringen, so wie er es einst bei dem kleinen Mädchen Hiwa getan hatte. Nur sehr selten würde sich Quing Long in seiner wahren Gestalt einem Menschen zeigen. Sein edles und geduldiges Gemüt würden ihn für offene Geister zum höchst angenehmen Gesprächspartner machen. Vorurteilslos betrachtet er jeden Menschen einzeln und nicht die Menschheit als ganzes, bevor er sich seine Meinung zu einem Individuum bildet.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der blaue Drache Quing Long steht für die Jahreszeit Frühling und somit für die Geburt und die frühe Phase jungen Lebens, seien es Pflanzen, Menschen oder Tiere.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Der rote Vogel – Suzaku====&lt;br /&gt;
Zhu Que hat ein durchaus heiteres Wesen. Das Interesse des roten Vogels weckt man durch Gesang und Lieder. Selber trällert er gerne verschiedene Lieder und am meisten gefällt es ihm, wenn sich aus seinem Gesang und dem eines Menschen ein Duett bildet. Er kann die Form eines kleinen roten, als auch großen roten Vogels annehmen. In Anwesenheit oder in der Nähe von Menschen würde er stets als kleiner Vogel auftauchen, um nicht als Wächter erkannt zu werden.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der rote Vogel Zhu Que steht für die Jahreszeit Sommer und damit für den Höhepunkt des Lebens mit all den Pflanzen und Lebewesen, die im Frühling noch klein und zierlich waren. Er steht für die reichen Geschenke, die die Natur im Sommer bringen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Der weiße Tiger – Byakko====&lt;br /&gt;
Bai Hu ist äußerst schlau und gerissen, wie es das Bild einer Raubkatze schon immer präsentiert hat. Der weiße Tiger kann die Form einer kleinen weißen Katze annehmen, um ohne größeres Aufsehen zu erregen unter Menschen zu wandeln oder sich einzelnen Wanderern zu zeigen, ohne direkt erkannt zu werden. Meistens nutzt er diese Form, um die Verhaltensweisen eines Individuums zu beobachten. Reden würde er in seiner Katzenform nie, selbst als Tiger ist es schwer Bai Hu viele Worte zu entlocken. Nie verliert er mehr Worte als unbedingt nötig, man würde immer nur von ihm hören, dass es für alles einen Richtigen Zeitpunkt und Ort gibt, wenn man versuchen würde mehr Worte aus ihm zu locken. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der weiße Tiger Bai Hu steht für die Jahreszeit Herbst und damit als Vorbote für die härteren Monate, die im Winter folgen. Mit ihm verbindet man auch den Aspekt der Jagd, der während der Herbstmonate an Wichtigkeit zunimmt, da Pflanzen und Bäume zur Ruhe kommen und bis zum Frühling keine Früchte austragen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Die schwarze Schildkröte – Genbu====&lt;br /&gt;
Xuan Wu würde auf Menschen einen etwas angst einflößenden Eindruck machen. Es ist schwer zu erahnen, wie es um das derzeitige Gemüt der schwarzen Schildkröte steht. Obwohl Xuan Wu durch das kleine Mädchen Hiwa eines besseren belehrt wurde, was die Menschen in Bezug auf die Natur angeht, so konnte er nie wirklich seinen Argwohn gegenüber die Menschen ablegen. Immernoch sieht er die meisten Menschen als Zerstörer von Natur und Leben. Nur sehr schwer lässt er sich von der Gutherzigkeit und Naturverbundenheit eines Individuums überzeugen. Sollte man dies aber geschafft haben, so genießt man das volle Vertrauen und den Schutz der argwöhnischen Schildkröte. Natürlich stehen die Menschen [[Takigakure]]s automatisch unter seinem Schutz, da er diese als Abkömmlinge der ersten Dorfbewohner ansieht.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die schwarze Schildkröte Xuan Wu steht für die Jahreszeit Winter und damit für die Ruhe selbst, die während eines jeden Winters in die Natur einkehrt. Oftmals wird auch der Tod mit ihm in Verbindung gebracht, denn nicht alle Lebewesen überstehen den kalten Fängen des Winters.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Der gelbe Drache====&lt;br /&gt;
Das Mädchen namens Hiwa ist ein sehr naturverbundener Mensch. Sie weiß jeden Aspekt der Natur zu schätzen, achtet jede noch so kleine Lebensform und würde immer zum Wohle dieser handeln. Ihr eigenes Wohl stellt sie unter das von Anderen, selbst wenn es um das Wohl fremder Menschen geht. Sie ist eine lebensfrohe Person, die sich gerne auch bei anderen Menschen aufhält. Durch ihren langen und außergewöhnlichen Aufenthalt in der Natur, ist diese zu ihrem eigentlich Zuhause geworden, etwas das man ihr auch anmerkt. Sie verbringt mehr Tage in Wäldern, als unter Menschen. Man sagt ihr nach, dass sie mit Bäumen reden kann.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Hiwa gilt heute als tot, wobei man sich dessen nie gewiss war. Man erzählt sich, dass sie eines Tages einfach im Wald verschwunden und nie wieder zurück gekehrt war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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		<author><name>Shinishi</name></author>
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		<title>Geschichte von Taki</title>
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		<updated>2016-03-20T09:28:09Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Shinishi: /* Beginn der Gushiken-Dynastie - 85 Jahre nach Ende des Bluterbenkrieges */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Auf dieser Seite findet ihr eine Übersicht über die Geschichte des Dorfes [[Takigakure]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Seit Entstehung von [[Takigakure]]==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Sengoku Jidai===&lt;br /&gt;
Am Anfang der Geschichtschreiber [[Takigakure]]s steht Sengoku Jidai, die Zeit der streitenden Reiche. Nachdem die Kunst des Ninjutsu zur Blüte seiner Macht aufgestiegen war, durchstriffen zahllose [[Clan]]s die Lande, ein jeder mit seinen eigenen Fähigkeiten und Ansichten über die Welt. Sie waren [[Söldner]], die von den Ländern bezahlt wurden und alle bisher gekannten Waffen und Armeen überflüssig machten. Diese Kraft, die vielen zunächst wie ein Segen erschien, wurde schnell zu einem Fluch, als sich angeblich selbst der Himmel in blutiges Rot, aufgrund der endlosen Schlachten, färbte, die auf der Erde ausgetragen wurden. Als sich die zwei mächtigsten [[Clan]]s im Reich des Feuers zusammenschlossen und [[Konohagakure]] gründeten, geschah ein Umdenken in vielen Ninja[[clan]]s, die diesem Beispiel folgten. Es war deutlich geworden, dass es keinen Sinn mehr ergab nur dem eigenen Clan Treue zu schwören: Um zu bestehen brauchte es Bündnisse mit anderen Gruppierungen. Je stärker die zu schmiedende Allianz, umso mehr Macht für die Beteiligten.&amp;lt;br /&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Gründung des Dorfes - 85 Jahre vor Ende des Bluterbenkrieges===&lt;br /&gt;
In diesen Jahren versammelten sich vier der örtlichen Ninjaclans an dem Baum, den wir heute [[Aufbau_von_Taki#Der_Taki-Baum|Taki-Baum]] nennen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Gesellschaft_in_Taki#Kagetoya|Kagetoya]] (Krieger), die [[Gesellschaft_in_Taki#Shiazu|Shiazu]] (Strategen), die [[Gesellschaft_in_Taki#Fuyou|Fuyou]] (Heilung) und die [[Gesellschaft_in_Taki#Nanaya|Nanaya]] (Tarnung).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie schlossen einen Pakt und schworen untereinander Treue an diesem Baum, der zu dieser Zeit noch ein gewöhnlicher war und erst Jahrzehnte später zu wahrer Berühmtheit gelangen sollte. Entgegen häufiger Annahmen wurde [[Takigakure]] auf Vorschlag der [[Gesellschaft_in_Taki#Fuyou|Fuyou]] und Nanaya hin als Demokratie gegründet, da sich die verfeindeten [[Clan]]s der [[Gesellschaft_in_Taki#Kagetoya|Kagetoya]] und [[Gesellschaft_in_Taki#Shiazu|Shiazu]] auf keinen Anführer einigen konnten. [[Takigakure]] wurde vom Ältestenrat geführt, welcher aus den Anführern der jeweiligen [[Clan]]s bestand und hatte zu Beginn mit vielen Schwierigkeiten zu kämpfen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch die schier endlose Bedrohung und zahlreiche Überfälle entwickelte [[Takigakure]] bereits sehr früh fähige Verteidigungsmechanismen und Finten, mit denen sie selbst übermächtige Feinde erfolgreich abwehren konnten. Niemals gelang es einem Feind Fuß in [[Takigakure]] zu fassen und der Frieden im verborgenen Dorf machte den Rat der Ältesten leichtsinnig und überheblich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Der Fall Kakuzu und Kagetoya-Dynastie - 65 Jahre vor Ende des Bluterbenkrieges===&lt;br /&gt;
Der Fall Kakuzu sorgte für besonderes Aufsehen im Dorf und beeinflusste es bis heute. Nachdem der Jounin [[Geschichte_von_Taki#Kakuzu|Kakuzu]] bei einem Auftrag scheiterte, der die Ermordung des ersten [[Wichtige_Personen_in_Konoha#Hokage|Hokage]]s im Sinn hatte, mit dem [[Takigakure]] im Krieg war, erfuhr er bei seiner Rückkehr eine starke Ignoranz und Ablehnung. Er wurde mit Strafen belegt, denen er sich mit unerwarteter Gewalt erfolgreich widersetzen konnte. Bei seiner Flucht kam der gesamte Ältestenrat ums Leben, was für große Debatten in den Clans sorgte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als [[Geschichte_von_Taki#Ieyasu_Kagetoya|Ieyasu Kagetoya]] sich zum neuen Oberhaupt erklärte, gab es niemanden der ihm zu widersprechen wagte. Mittlerweile hatten sich weitere [[Clan]]s in [[Takigakure]] angesiedelt und viele von ihnen hielten den mächtigen [[Gesellschaft_in_Taki#Kagetoya|Kagetoya]] die Treue, sodass jeder Widerspruch in einem Bürgerkrieg hätte enden können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Der Aufstand und Shiazu-Dynastie - 28 Jahre vor Ende des Bluterbenkrieges===&lt;br /&gt;
Viele Jahrzehnte lang herrschte in [[Takigakure]] eine angespannte Stimmung, doch keine Seite wagte es diesen trügerischen und wackeligen Frieden zu brechen. Das Dorf hatte viele Fortschritte gemacht. Es gelang ihm seine Macht auszubauen und von Taki als offizielles Ninjadorf anerkannt zu werden. Seine Ninja sicherten nun nichtmehr einzig das Dorf, sondern das gesamte Land stand unter dem Schutz und der Verwaltung der Ninja aus [[Takigakure]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dennoch folgte das unvermeidliche erneut aus einer im Leichtsinn geborenen Handlung heraus: Als [[Geschichte_von_Taki#Ieyasu_Kagetoya|Ieyasu Kagetoya]] sich in einer Schlacht dazu entschied eine Kompanie seiner Shinobi für den Sieg zu opfern, musste er die Folgen seiner Handlung am eigenen Leib spüren. Die Kompanie unter Führung von Kenshin [[Gesellschaft_in_Taki#Fuyou|Fuyou]] schaffte es entgegen aller Wahrscheinlichkeiten nicht nur zu überleben, sondern die gesamte Schlacht beinahe im Alleingang zu entscheiden. Als sie anschließend zurückkehrten, wandten sie sich offen gegen die Ninja, welche sie im Stich und zum Sterben zurückgelassen hatten. Die [[Gesellschaft_in_Taki#Shiazu|Shiazu]], welche wohl nur auf eine solche Gelegenheit gewartet hatten, schlossen sich mit den [[Gesellschaft_in_Taki#Fuyou|Fuyou]] zusammen, was letztlich auf den Tod Kagetoyas und dem Ende seiner Dynastie noch auf diesem Schlachtfeld hinauslief.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Daheim in [[Takigakure]] wurde [[Geschichte_von_Taki#Shingen_Shiazu|Shingen Shiazu]] als neues [[Dorfoberhaupt]] etabliert, mit großer Unterstützung der [[Gesellschaft_in_Taki#Fuyou|Fuyou]] und einiger jüngerer [[Clan]]s, welche sich im Laufe der Jahre um die [[Gesellschaft_in_Taki#Shiazu|Shiazu]] und [[Gesellschaft_in_Taki#Fuyou|Fuyou]] geschart hatten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unter den [[Gesellschaft_in_Taki#Shiazu|Shiazu]] änderte sich nach Aussen hin wenig, da sie an den Pfaden der [[Gesellschaft_in_Taki#Kagetoya|Kagetoya]] festhielten und diese trotz des Zwischenfalls nicht als Verräter deklarierten. Dennoch war dies das offizielle Ende des [[Clan]]s, denn während die Kagetoya mehr und mehr Verbündete in [[Takigakure]] verloren schwand auch der [[Clan]], bis sich im folgenden Bluterbenkrieg ihre Spuren komplett verloren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===[[Takigakure]] im Bluterbenkrieg===&lt;br /&gt;
Während des Bluterbenkrieges erlebten viele Einwohner und Ninja eine Schockphase, die selbst nach dem Ende des Krieges noch viele Jahrzehnte lang anhalten sollte. Sie erkannten, dass ihre Sicherheit nicht von selbst gegeben war. Obwohl es den Ninja gelang jeden Eindringling vom Dorf fern zu halten, hatte das Dorf viele Verluste und Tragödien zu beklagen, viele die heimkehrten waren nicht mehr dieselben wie vorher und erzählten erschreckende Geschichten über all die Bluterbler gegen die sie hatten kämpfen müssen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Folgen des Krieges und Ashura-Dynastie - Monate nach Ende des Bluterbenkrieges===&lt;br /&gt;
Wenige Monate nach Ende des Krieges musste auch [[Geschichte_von_Taki#Shingen_Shiazu|Shingen Shiazu]] zurücktreten, der sich in einer der letzten großen Schlachten schwere Verbrennungen zugezogen hatte. Zur Überraschung vieler ernannte er [[Geschichte_von_Taki#Mifune_Ashura|Mifune Ashura]] zu seinem Nachfolger, nachdem dieser sich in zahlreichen Schlachten hervorgetan hatte. Damit war er der erste Anführer [[Takigakure]]s der aus keiner der vier [[Gesellschaft_in_Taki#Die_Gr.C3.BCnderclans|Gründerfamilien]] stammte, deren Population sich im Krieg ohnehin deutlich reduziert hatte. Der Ältestenrat wurde neu geordnet, sodass auch Mitglieder der niederen [[Clan]]s Zugang zu diesem hatten, was die Machtstellung der [[Gesellschaft_in_Taki#Die_Gr.C3.BCnderclans|Gründerfamilien]] endgültig brechen sollte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem sich die Defensive als besonderes Markenzeichen der Shinobi aus [[Takigakure]] etabliert hatte, begann [[Geschichte_von_Taki#Mifune_Ashura|Mifune]] eben dieses noch auszubauen. Die alten Verteidigungsanlagen wurden verstärkt und Sicherheitskontrollen für Aus- und Einwanderer verschärft. Waffen wurden entwickelt und verbessert, während den Einwohnern die Gefahr der Aussenwelt eingeprägt wurde, der die heimische Sicherheit des Dorfes gegenüberstand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Takigakure]] begann sich für einen Krieg zu rüsten, der nicht kommen sollte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Zeit des Friedens und Musou-Dynastie - 42 Jahre nach Ende des Bluterbenkrieges===&lt;br /&gt;
Nach einem friedlichen, wenn auch überraschendem, Tod  [[Geschichte_von_Taki#Mifune_Ashura|Mifunes]], wurde [[Geschichte_von_Taki#Kessen_Musou|Kessen Musou]] vom Ältestenrat zu dessen Nachfolger ernannt. Während [[Takigakure]] sich in der Ashura-Dynastie mehr um die Sicherung seiner Position kümmerte, brach man in der Musou-Dynastie überraschenderweise damit. Potential von Aussen wurden willkommen geheißen und gefördert, während die Ninja-Akademie an gegenwärtige Standards angepasst wurde. In dieser Zeit stießen viele [[Clan]]s und Familien nach [[Takigakure]], die auch für dessen Entwicklung wichtig sind, wie die Familie der [[Wichtige_Personen_in_Taki#Shinishi_Kudo|Kudo]] oder die der [[Gesellschaft_in_Taki#Atsumichi|Atsumichi]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Ära des Friedens hatte [[Takigakure]] erfasst und viele Ninja wuchsen in dem Bewusstsein auf diesen Frieden erhalten zu wollen. Konflikte waren selten und wurden zumeist gerecht gelöst. Von einigen wurde diese Zeit als wahres Paradies empfunden, andere verurteilten den Leichtsinn mit welchem die Ninja hierdurch behaftet wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Militarisierung und Eigen-Dynastie - 80 Jahre nach Ende des Bluterbenkrieges===&lt;br /&gt;
Als die Musou-Dynastie mit dem Tod [[Geschichte_von_Taki#Kessen_Musou|Kessens]] während einer geheimen Mission endete, gab es große Bestürzung im Dorf als der Ältestenrat zur Überraschung vieler eine Frau namens [[Wichtige_Personen_in_Taki#|Jinkou Eigen]] zum neuen Oberhaupt ernannte. Abgesehen davon dass sie eine Frau war, war sie auch eine Ausländerin ohne feste Wurzeln in [[Takigakure]], was bei vielen Misstrauen erregte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Eigen-Dynastie wurde großer Wert auf innere Sicherheit gelegt. Die Schutzmaßnahmen innerhalb und ausserhalb des Dorfes wurden ebenso verstärkt, wie deutlicher spürbar gemacht. Viele Systeme wurden bürokratisiert und auf Effizienz getrimmt, während die &#039;Shineitai&#039;, die mehrere Dutzend starke Leibgarde des Oberhauptes, etabliert wurde. Es gab das erklärte Ziel aus [[Takigakure]] ein Dorf werden zu lassen, welches sich vor den Großreichen nicht weiter würde verbergen müssen. Aussen wurden Bündnisse geschmiedet, Innen wurden Gesetze erlassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu dieser Zeit traten auch die sogenannten &amp;quot;[[Söldner]]&amp;quot; das erste Mal an das Licht der Öffentlichkeit. Menschen ohne Chakra probten mit Schusswaffen den Aufstand gegenüber den mittlerweile etablierten Ninja.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Söldner-Ära===&lt;br /&gt;
Nach den militärisch geprägten Jahren [[Wichtige_Personen_in_Taki#|Jinkous]], hatte die [[Wichtige_Personen_in_Taki#Ehemalige_Dorfoberhäupter|Gushiken]]-Ära das erste Mal seit dem Bluterbenkrieg wieder mit einer größeren Bedrohung zu tun: Den Söldnern.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Doch anders als in anderen Ländern und Dörfer gab es in [[Taki no Kuni]] nur wenig Aktivitäten dieser und die im Vergleich geringe Anzahl der Söldner bereitete den vereinte Kräften der Landesfürsten und des Ninjadorfes kaum Probleme.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Da [[Takigakure]] ohnehin keine Gefahr durch die Söldner für das einzige wirklich versteckte Dorf sah, zogen sie daher nicht aktiv in den Kampf gegen diese, sondern verteidigten lediglich das Land gegen die wenigen einfallenden Truppen, welche die Städte bedrohten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Beginn der Gushiken-Dynastie - 85 Jahre nach Ende des Bluterbenkrieges===&lt;br /&gt;
Die Änderungen während der Eigen-Dynastie sorgten für größeren Widerstand bei den traditionelleren Clans des Dorfes als erwartet, weshalb unter internem Druck der Ältestenrat dazu gezwungen wurde Eigen um den Rücktritt zu bitten. Als [[Wichtige_Personen_in_Taki#Ehemalige_Dorfoberhäupter|Muneyaki Gushiken]] die Führung des Dorfes übernahm, waren viele erleichtert wieder einen &#039;wahren Taki-Ninja&#039; an der Spitze zu sehen.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit [[Wichtige_Personen_in_Taki#Ehemalige_Dorfoberhäupter|Muneyaki Gushiken]] als neuer Führung des Dorfes ging eine Welle der Erleichterung durch die Reihen der Bewohner des Dorfes, ein Anführer geboren in [[Takigakure]] selbst und bereits mit 9 Jahren Absolvent der Akademie. Allerdings blieb ein plötzlicher Umschwung der Politik wieder der Erwartungen aus.&amp;lt;br&amp;gt;[[Wichtige_Personen_in_Taki#Ehemalige_Dorfoberhäupter|Muneyaki]] zeigte sich viel mehr als zurückhaltend und vorsichtiger Ninja. Selbst einige Monate nach seiner Einsetzung herrschte eine Stille im Zusammenhang mit seiner Politik. Als [[Wichtige_Personen_in_Taki#Ehemalige_Dorfoberhäupter|Muneyaki]] dann sogar plötzlich für eine Weile lang verschwand fürchteten sowohl der Ältestenrat, als auch die Bewohner [[Takigakure]]s, dass die Auswahl ein Fehler gewesen war und sie ihren Anführer nie wiedersehen würden. Doch [[Wichtige_Personen_in_Taki#Ehemalige_Dorfoberhäupter|Muneyaki]] erschien wider Erwarten wieder an den Toren [[Takigakure]]s, als wäre nichts gewesen, um sich seinen Aufgaben als [[Dorfoberhaupt]] des Dorfes zu stellen. Erst einige Wochen nach seiner Rückkehr enthüllte [[Wichtige_Personen_in_Taki#Ehemalige_Dorfoberhäupter|Muneyaki]] die Intention hinter seinem Verschwinden.&lt;br /&gt;
Er hat die [[Geschichte_von_Taki#Die_W.C3.A4chter_Takigakure|legendären Wächter]] aus den vergessenen Geschichten Takis erforscht und als Zeichen der Wertschätzung den Titel des Dorfoberhauptes des Dorfes  in den [[Geschichte_von_Taki#Der_gelbe_Drache|gelben Drachen]] ernannt.&lt;br /&gt;
Er änderte außerdem die Tradition, dass der Rat Takigakures von den vier [[Gesellschaft_in_Taki#Die_Gr.C3.BCnderclans|Gründerfamilien]] speziell ausgewählt wurde und legte fest, dass die Ratsmitglieder unabhängig von ihrem Familiennamen ausgewählt wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Post-Söldner-Ära===&lt;br /&gt;
Da die [[Söldner]]-Ära keinen großartigen Einfluss auf [[Takigakure]] hatte, verlief das Leben im Dorf nach dem Sieg über diese nicht anders ab als zuvor.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Es gab, da man sich nicht großartig mit den [[Söldner]]n beschäftigt hatte, anders als in anderen Ländern, keine großen technologischen Fortschritte, noch war man auf diese im recht traditionellen Land erpicht.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Es gab jedoch erste stärkere diplomatische Berührungen mit den Dörfern [[Kirigakure]] und [[Kumogakure]].&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Diese waren auf die diplomatischen Beziehungen des ehemaligen Dorfoberhaupts [[Wichtige_Personen_in_Taki#Dorfoberhaupt|Eigen Jinkou]] zu [[Kirigakure]] zurückzuführen, die ursprünglich aus dem Dorf stammte. Über jene Beziehung kamen sie dann auch in Berührung mit [[Kumogakure]], welche schon immer recht eng mit [[Kirigakure]] verbunden waren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Dreier-Bündnis-Ära===&lt;br /&gt;
Das Dreier-Bündnis [[Kirigakure]]-[[Kumogakure]]-[[Takigakure]] hat seine Wurzeln bis in den Bluterbenkrieg geschlagen. Damals entstand der erste Kontakt aller drei Länder miteinander. Auch wenn dieser Kontakt eher negativer Natur gegenüber [[Takigakure]] war, so festigte es die Bindung der beiden anderen Bündnispartner.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Dieses Verhältnis schob sich jedoch ins positive als [[Wichtige_Personen_in_Taki#Eigen_Jinkou|Eigen Jinkou]] Dorfführer wurde, da Eigens Heimatdorf [[Kirigakure]] gewesen war pflegte sie in dieser neuen Position eine recht umsichtige Politik, welche den Grundstein für das künftige Bündnis legte.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Zur freundschaftlichen Annäherung begrüßte [[Takigakure]] bald eine kleine Delegation [[Kirigakure]]-Ninja im Dorf, deren Besuch überraschend gut ausging.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Anschläge während des [[Chuuninexamen]]s in [[Kumogakure]] festigte ebenfalls diese Beziehung, da [[Takigakure]] ihren neuen Freunden [[Kirigakure]] und somit auch [[Kumogakure]] bei der Beseitigung der Schäden half.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Nach der Eroberung einer [[Söldner]]festung seitens [[Kirigakure]] wurde diese zum gemeinsamen Besitz der drei Dörfer erklärt und die Bündnisfestung erschaffen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die letzte Festigung des Bündnisses wurde durch die Katastrophenhilfe während Unwetters erzielt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Beginn der [[Wichtige_Personen_in_Taki#Shinishi_Kudo|Kudo]]-Dynastie - 89 Jahre nach Ende des Bluterbenkrieges===&lt;br /&gt;
Nachdem, [[Geschichte_von_Taki#Nobu_Gushiken|Nobu Guskihen]], der Bruder [[Wichtige_Personen_in_Taki#Ehemalige_Dorfoberhäupter|Muneyaki Gushikens]], diesen auf dem Weg zu einer wohl wichtigen Besprechung abfangen und entführen konnte, trat die Spezialeinheit Takigakures in Aktion, unter anderem auch [[Wichtige_Personen_in_Taki#Shinishi_Kudo|Shinishi Kudo]].&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Wichtige_Personen_in_Taki#Shinishi_Kudo|Shinishi Kudo]] gelang es als einziger, den [[Wichtige_Personen_in_Taki#Ehemalige_Dorfoberhäupter|gelben Drachen]] und seinen Bruder in einer Höhle zu finden und zu erreichen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Nobu unterlag dem Kudo und wurde von ihm erledigt.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Gerüchten zufolge soll [[Geschichte_von_Taki#Nobu_Gushiken|Nobu]] jedoch Sicherheitsvorkehrungen geplant haben, welche besagte Höhle nach seinem Tod zum Einsturz brachte.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Offiziellen Aussagen zufolge, gelang es Kudo, das [[Dorfoberhaupt]] aus der misslichen Lage der einstürzenden Höhle zu befreien, schaffte es jedoch selbst nicht mehr heraus. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Wichtige_Personen_in_Taki#Shinishi_Kudo|Shinishi Kudo]] galt eine Zeit lang als verstorben, ehe er wohlauf zurückkam und wegen seiner heldenhaften Taten, der Rettung des alten Dorfoberhauptes, sowie dem Ausschalten des Verräters selbst zum [[Dorfoberhaupt]] ernannt wurde, da [[Wichtige_Personen_in_Taki#Ehemalige_Dorfoberhäupter|Muneyaki Gushiken]] von diesem Amt zurücktrat.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der junge [[Gesellschaft_in_Taki#Kudo|Kudo]] brachte gleich frischen Wind in des recht traditionelle Takigakure, durch die Umbenennung des Dorfoberhaupt-Titels vom gelben zum goldenen Drachen, sowie dem Bau eines neuen [[Aufbau_von_Taki#Ninjasitz.2Fgoldene_Drachenstatue|Ninjasitzes]], der eben jenes Wesen repräsentieren sollte.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Jedoch hatte [[Wichtige_Personen_in_Taki#Shinishi_Kudo|Shinishi Kudo]] mit seiner Ernennung gleichzeitig etwas geerbt, was den jungen Shinobi auf die Probe stellen sollte. Der [[Taki_no_Kuni#Jashin_Sekte|Jashin-Kult]], der zuvor in Takigakure schon Unheil angerichtet hatte war stärker geworden und schaffte es [[Takigakure]] als Dorf einige Seitenhiebe zu verpassen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Bald darauf sollte ein Krieg in [[Taki no Kuni]] ausbrechen, in dem die beiden Seiten ihre Kräfte maßen und [[Wichtige_Personen_in_Taki#Shinishi_Kudo|der goldene Drache]] seine Stärke und Führungsqualitäten beweisen musste.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Das Lied des gelben Drachen=&lt;br /&gt;
Zwischen den Reihen voller Bücher und Schriftrollen in der Bibliothek [[Takigakure]]s, die oft von großen Personen der Vergangenheit, wichtigen Ereignissen oder Techniken sowie Lehre handeln, findet der Suchende bis weilen ein kleineres unscheinbares Buch.&lt;br /&gt;
Nur selten wurde das Buch in den letzten Jahren aus der Umarmung seiner größeren Brüder und Schwestern gerissen, um seinen Inhalt dem Suchenden zu offenbaren. Es war in Vergessenheit geraten und gelegentlich, wenn es aus dem langen Schlaf eines von Staub bedeckten Buches für einen Moment, welcher für ein Buch alles zwischen einer Sekunde und einem Jahrhundert sein kann, aufwachte, erinnerte es sich sehnsüchtig daran wie es gewesen war, als noch kleine Kinderfinger es jeden Tag hervorgeholt und die dazugehörigen hohen Stimmen erfreut und laut aus ihm hervor gelesen hatten.&lt;br /&gt;
Es war abgenutzt ja, aber das stimmte das Buch nicht traurig sondern machte es eher stolz. Die güldene Farbe, mit der sein Schaffer einst den Umschlag beschrieben hatte, hatte ihm eh nie wirklich gefallen und der Zustand sprach in seinen Augen für all die Liebe und Anerkennung, die ihm einst zugekommen war. Und schließlich hatte die Geschichte, mit deren Schutz und Überlieferung es beauftragt worden war, alles Recht auf derartige Zuwendung.&lt;br /&gt;
Ja das Buch war stolz auf sich selber und wusste, dass es nur lange genug warten müsste, bis es aus seinem Schlaf aufgeweckt werden und seine Geschichte erneut offenbaren würde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Irgendwann kam dieser Tag und an diesem Tag fand die Sage des [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|gelben Drachens]] und der Götter wieder Einzug in die Köpfe der Menschen. Wie so oft bei Sagen weiß niemand zu sagen, wie viel wahr und wie viel hinzugedichtet worden war. Aber dies, so wusste das Buch, war nicht die Aufgabe einer Sage.&lt;br /&gt;
Eine Sage muss die Herzen der Menschen erfreuen, sie mit Hoffnung erfüllen und zum Träumen anregen. Eine Sage lässt bisweilen alte Männer genauso wie kleine Kinder mit verträumten Blicken die Welt um sich herum betrachten und sich vorstellen, wie es wohl damals an diesem Ort ausgesehen haben könnte. Eine Sage schließlich steht für eine Lektion und Beispiel, Lehre und Wissen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und so erzählt das Buch die Geschichte:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Prolog===&lt;br /&gt;
Vor langer Zeit, als die Menschheit noch jung war und mit den großen Augen eines kleinen Kindes die Welt um sich herum betrachtete, herrschte die Natur über das Leben eines jeden Lebewesens mit einer Hand, die zugleich sanft wie ein kühler Windstoß im drückenden Sommer als auch hart wie der Kern eines großen Gebirges war.&lt;br /&gt;
Der Mensch, genauso wie alle anderen Lebewesen ob Tier, Pflanze oder Stein kämpfte jeden Tag um sein Überleben. Aber nicht Angst oder Ohnmacht vor den Strapazen bestimmten sein Leben, sondern Freude und Glück über die einfachsten Dinge. Er war glücklich, wenn er mit vollem Magen einen warmen und sicheren Schlafplatz gefunden hatte.&lt;br /&gt;
So herrschte die Natur und die Tiere, die teilweise älter als die Menschen waren, wuchsen zu prächtigen Gestalten heran. Hört man heute von Erzählungen aus jener Zeit, so wirken die Geschichten von dem riesigen Wald, der den Großteil des Kontinents bedeckte und von ebenso riesigen Tiergottheiten bevölkert war, wie die Märchen eines alten wirren Greises.&lt;br /&gt;
Aber der Menschheit Kindeswiege war dies Umfeld beschützt vom großen Schatten des Waldgottes. Irgendwann jedoch fängt jedes Kind an sein Umfeld zu verändern und in einer Zeit, in der sich das Schicksal dieses Gleichgewichtes entscheiden sollte erhob sich der [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|gelbe Drache]] über die Träume von Natur und Mensch hinweg in die Lüfte der Zukunft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===1. Kapitel===&lt;br /&gt;
Langsam und träge floss der kleine Bach an diesem Tag die Hänge des Hügels herab, plätscherte nur missmutig über die großen Steine nahe seiner Quelle, drückte nur halbherzig die Kiesel vor sich her, die sich in seinen Weg stellen wollten, und wollte gar nicht so recht seinen Weg gen Tal beschreiben.&lt;br /&gt;
Hätte man den Bach an einem anderen Tag gesehen und hätte man Aug und Ohr, so wie es die Menschen früher für die Natur gehabt hatten, so hätte die Freude und die Glückseligkeit des Baches einem das Herz erwärmt. Es war kein großer Bach, es war kein Bach, dessen Wasser sich in den Strom eines gewaltigen Flusses oder die Gefilde eines riesigen Sees mischte. Es war ein einfacher Bach, der auf der großen Landkarte nicht einmal seine Existenz belegt finden würde.&lt;br /&gt;
Aber für die Menschen des kleinen Dorfes am Fuße des Hügels war er die Quelle ihres Lebens und somit das Wichtigste in der Welt und für ihn waren diese Menschen das Wichtigste in der Welt.&lt;br /&gt;
Wer brauchte schon riesige Mengen Wassers, wenn er sich an dem Lachen der Kinder erfreuen konnte, die in ihm spielten und sein Wasser benutzten, um sich gegenseitig zu bespritzen?&lt;br /&gt;
Ja es waren vor allem die Kinder, auf die sich der Bach jeden Morgen freute, wenn er sich aus dem moosig-grünen Bett seiner Träume erhob. Er kannte sie alle, er erkannte sie schon am Klang ihres Lachens und hatte einem jeden der Dorfbewohner erfreut beim Wachsen zugesehen.&lt;br /&gt;
Nichts aber stimmte ihn so traurig, wie das bittere Weinen und Schluchzen eines Kindes, das in seinem jungen Leben bereits großes Leid erfahren musste. Und ausgerechnet das herzerweichendste Weinen und die qualvollsten Tränen hatte er am gestrigen Tage wahrnehmen müssen.&lt;br /&gt;
Das Mädchen mit den grellblonden Haaren namens [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] hatte bereits in ihrer frühesten Kindheit beide Eltern verloren und lebte alleine mit ihrer großen Schwester Kigiku in dem kleinen Dorf. Nie hatte der Bach [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] weinen hören ob des Verlustes der Eltern oder der schweren Zeit, die dieser den beiden Mädchen einbrachte. Es war immer glücklich mit seinem Leben gewesen, hatte sich nie beschwert und war der großen Schwester stets zur Hand gegangen. Und ausgerechnet dieses Mädchen, das dem Bach immer ein Quell der Freude gewesen war, weinte nun ob der schweren Krankheit des Einzigem, dem es sich immer sicher gewesen war: Seiner Schwester.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was konnte der Bach tun? Die Menschen hatten in den Jahrhunderten seit ihrer frühesten Kindheit gelernt in der Natur zu überleben und dabei bereits einiges über die Kunst mit den Geschenken der Natur Krankheit und Wunde zu bekämpfen gelernt. Aber nicht einmal dieses Wissen schien das Leid Kigikus mildern zu können. Trübseelig floss er weiter vor sich hin und grübelte nach, was er tun könnte. Auch dachte er dabei daran, dass die Menschheit längst ihr Kindesbett verlassen und begonnen hatte, die harte Seite der Natur, die ihr Leben bedrohte, zu bekämpfen.&lt;br /&gt;
Früher, er konnte sich fast nicht mehr daran erinnern, hatte sich nur selten die Sonne in seinen Wassern gespiegelt, da der Schatten großer Bäume stets sein Gefilde bedeckte. Irgendwann aber hatten die Menschen damit begonnen die Bäume zu fällen und sich Platz zum Leben, für ihr Vieh und für ihre Felder zu schaffen. Der große Wald war immer weiter geschrumpft und schon lange hörte der Bach die Stimmen der Bäume nur noch aus sehr weiter Entfernung im Säuseln des Windes.&lt;br /&gt;
Als er nun so lauschte, um die Stimmen der Bäume zu hören, vernahm er die Stimme eines Menschen. Dieser Mann, denn seine tiefe und rauchige Stimme verriet sein Geschlecht, sang irgendwo in seiner Nähe von etwas, was der Bach völlig vergessen hatte: Von dem Waldgott.&lt;br /&gt;
Die Erinnerungen überschlugen sich und schnell beschloss der Bach aus seiner Trübseligkeit zu erwachen und den Sänger mit dem Plätschern seines Wassers an- und zu dem kleinen Dorf hinzulocken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===2. Kapitel===&lt;br /&gt;
Stark schmerzten die Füße des Greises, dessen Stimme der Bach vernommen hatte, ob seiner langen Wanderung und ein jedes Wort, das er scheinbar vergnügt vor sich her sang, war einzig und allein dazu gedacht, um ihn von den Schmerzen abzulenken.&lt;br /&gt;
Er war weit gereist, hatte viele Flüsse überquert und sich an viele Bäume gelehnt, wenn sein alter Körper ein paar Momente der Ruhe benötigten. Weswegen er reiste, wusste er nicht mehr. Einzig und allein erinnerte er sich noch daran, dass er einst am Rande eines großen Waldes gelebt und von dessen Wildheit und Schönheit verzaubert worden war.&lt;br /&gt;
Angelockt vom Plätschern des Baches, dessen kühles Wasser Linderung für die schmerzenden Füße verhieß, wechselte der Greis die Richtung und traf schon bald auf den kleinen Bach und das in nicht allzu weiter Ferne stehende Dorf. Noch einmal nahm sich der Alte zusammen, trällerte um so lauter, als seine Füße besonders stark schmerzen und ihm anscheinend sagen wollten:“Wieso bleibst du nicht einfach hier sitzen und gönnst uns unsere Ruhe du alter Narr?“&lt;br /&gt;
Aber der „alte Narr“ war dickköpfig geworden und wollte nicht nur seine Füße ausruhen, sondern auch noch mit Menschen reden. Ein Vergnügen, das ihm seit Wochen verwehrt war.&lt;br /&gt;
So laut trällerte er vor sich hin, dass er das Schluchzen des kleinen Mädchens, das am Ufer des kleinen Baches mehr in sich zusammen gekauert war, als dass es saß, nicht mitbekam. Erst, als das Mädchen seine grünen Augen öffnete und auf den alten und komisch aussehenden Mann schaute, während es sich über die tränenverschmierten Wangen wischte, bemerkte dieser, dass er nicht alleine war.&lt;br /&gt;
„Was ist ein Waldgott?“ ertönte die hohe Stimme des Mädchens und der alte Mann blieb verdutzt stehen, um die fragenden großen Augen, die vor Weinen rot geworden waren, zu bewundern. Kurz entschlossen gewährte er seinen fast schon rebellierenden Füßen ihren Wunsch und ließ sich neben dem Mädchen leise seufzend nieder.&lt;br /&gt;
„Die gestaltgewordene Natur. Wille und Kraft dessen, was uns stets umgibt, und genauso wild und sanft wie eben jenes.“ Antwortete er ein wenig kryptischer, als er beabsichtigt hatte, während er die schmerzenden Füße aus den abgelaufenen Sandalen befreite.&lt;br /&gt;
„Und wie sieht er aus?“&lt;br /&gt;
„Er wechselt die Gestalt, so wie es auch die Natur ständig tut.“&lt;br /&gt;
„Ist er lieb?“&lt;br /&gt;
„Ja und nein. Wenn er stürmisch und verheerend ist, wenn er wütend und aufgebracht ist, so vernichtet er alles, was ihm in den Weg kommt. Ist er aber sanft und ruhig, so beschützt, heilt und umsorgt er das, was in seinen Augen, den Augen der Natur, würdig ist.“&lt;br /&gt;
Sofort weiteten sich die Augen des kleinen Mädchens, das das zerschlissene Hemd des Alten mit seinen kleinen Fingern ergriff und ihn voller Hoffnung und zugleich voller Angst vor einer möglichen Enttäuschung anschaute.&lt;br /&gt;
„Er heilt? Kann er alles heilen? Kann er auch eine richtig schlimme Krankheit heilen?“&lt;br /&gt;
Ein wenig verdutzt ob dieser Reaktion antwortete der Alte in dazu passender Stimmlage:&lt;br /&gt;
„Ehm Ja, kann er, aber dazu muss er…“ Doch weiter hörte das Mädchen nicht, es riss nur umso stärker an dem Hemd und schrie förmlich:&lt;br /&gt;
„Wo finde ich ihn? Erzähl mir bitte alles!“&lt;br /&gt;
Und nach einer Reaktion, die sehr derer glich, die er nur wenige Momente zuvor gezeigt hatte, und einem dazu passenden Seufzen, holte der Greis tief Luft und fing an zu erzählen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Weit weg im Nordosten steht er noch, der große Wald, der einst fast den ganzen Kontinent bedeckte. Im Gegensatz zu den kleinen Wäldern, die du kennst, ist dieser Wald noch erfüllt von dem Willen und der Kraft der Natur. Tief in seinem Inneren lebt der Waldgott in dem wunderbaren Hain, der schon seit Äonen nicht mehr von Menschen betreten worden ist, und umgeben von den Vorfahren der Tiere: riesige und weise Tiergötter.&lt;br /&gt;
Einst, so wurde mir als kleines Kind in meinem Heimatdorf erzählt, dass am Randes des großen Waldes steht, sahen die Tiergötter und der Waldgott mit wohlwollendem Blick auf die Menschen herab, die so schwach und zerbrechlich wirkten. Sie standen uns bei, wenn etwas unsere Existenz bedrohte, und halfen uns gelegentlich mit Rat und Tat in der Natur zu überleben, die sie schon so viel länger bevölkern und so viel besser verstehen als wir.&lt;br /&gt;
Aus dieser Zeit kommen auch die Geschichten der Heilkunst des Waldgottes und der weisen Ratschläge der Tiergötter, die zusammen mit ihren damals noch ähnlich riesigen Brüdern und Schwestern unseren Kontinent bereisten und bevölkerten.&lt;br /&gt;
Aber…“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch weiter kam der Mann nicht, denn das Mädchen war bereits aufgesprungen und rannte fort in Richtung der Häuser. Später erfuhr er, was es mit dem Mädchen auf sich hatte, und schollt sich selber ob dem, was er so unvorsichtig [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] erzählt hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===3. Kapitel===&lt;br /&gt;
Voller Schrecken beobachtete der kleine Bach, was geschah. In seinem Bestreben das kleine Mädchen zu trösten und sich wieder an ihrem Lachen und den strahlenden Augen zu erfreuen, hatte er vergessen, dass Menschen keine Tiere waren. Sie waren es nicht gewohnt auf sich alleine gestellt zu überleben und am aller wenigsten kleine Kinder, von den Gefahren einer solchen Reise und denen des großen Waldes ganz zu schweigen.&lt;br /&gt;
Aber was konnte er tun? Was konnte er tun?...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ohne lange nachzudenken hatte sich [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] ihre festeren Schuhe samt ein paar reisetauglichen Kleidern und Proviant – was sie eben rumliegen sah – geschnappt, hatte ihre Schwester umarmt und war mit den Worten „Der Waldgott wird dich heilen, warte es nur ab!“ aus der kleinen Hütte, die die zwei Mädchen bewohnten, verschwunden.&lt;br /&gt;
Kigiku hatte sichtlich verwirrt drein geschaut, aber hatte ob ihrer Krankheit und der Schwäche, die ihren Körper befallen hatte, nichts tun können, außer der kleinen Schwester flehentlich hinterher zu schauen. So verzweifelt, wie die große Schwester in dieser Stunde war, als[[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] Hals über Kopf das kleine Dorf verließ, so zuversichtlich war die kleine Schwester, die endlich etwas gefunden hatte, was sie tun konnte um Kigiku helfen zu können. Sie dachte gar nicht daran, dass die Reise gefährlich werden könnte, oder dass sie ihr eigenes Leben schonen müsste. Einzig und allein das Leben der Person, die für sie die Welt darstellte, war ihr wichtig und kreiste beständig in ihrer Gedankenwelt umher.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So reiste das kleine Mädchen mit dem blonden Haar und den großen grünen Augen los gen Nordosten. Zum Glück hatte sie gelernt die Himmelsrichtungen zu erkennen und zu finden und verlief sich nie. So selbstsicher ging sie ihre Reise an, dass sie vergnügt summend schon bald das kleine Tal und die Gefilde des kleinen Baches verließ.&lt;br /&gt;
Die ersten Tage ihres kleinen Abenteuers flogen nur so vorüber. Sie hatte genügend Wasser dabei und konnte ihre Proviante mit den Beeren und Früchten, die sie dank des herrschenden Sommers leicht fand, stets wieder auffüllen. Einzig und allein des Nachts, wenn es dunkel und gelegentlich sogar etwas kühler wurde, wurde es ihr etwas bang um das kleine Herz. Aber wie stets summte sie dann eine kleine Melodie vor sich her, mit der sie die große Stille um sich herum vertrieb und sich selber in den Schlaf wiegte.&lt;br /&gt;
Die Weisen sagen, dass ein entschlossenes Herz keine Furcht kenne. Nur ein zauderndes und fragendes Herz öffne Tür und Tor für Zweifel und Furcht. Wenn man diesen Worten Glauben schenken darf, so verwundert es nicht, dass [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] nie daran dachte umzukehren oder auch nur aus Angst oder Furcht eine Träne vergoss. Sie war überzeugt davon das Richtige zu tun und setzte mit derselben Überzeugung Fuß vor Fuß, ging Schritt um Schritt immer weiter gen Nordosten.&lt;br /&gt;
Schon bald wurde die Natur, die wenn auch in schwächerer Art und Weise, auch an diesem Ort zu finden war, auf das summende und singende kleine Mädchen aufmerksam und immer öfter geschah es von nun an, dass ein kleiner Sperling sich zu [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] gesellte, wenn diese tagsüber oder nachts vor sich hin sang, um diese mit seinem hohen Zwitschern zu begleiten.&lt;br /&gt;
Immer, wenn sie den kleinen [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]] sah, der ihr schon bald ein lieber Wegbegleiter wurde, hellte sich die Miene des kleinen Mädchens auf und ihre Schritte wurden bestimmter und stärker. Dem Beispiel des [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]]s folgend, fing sie schon bald an feste Rhythmen in ihren Tagesablauf zu bringen:&lt;br /&gt;
Sie stand mit der Sonne auf, aß etwas, ging dann den Tag über unterbrochen von einer Mittagspause bis sie am Nachmittag begann nach einer Schlafmöglichkeit zu suchen und daraufhin nach etwas Essbarem und Trinkbarem, wenn sie nicht schon genug während des Tages gefunden hatte. Ihrer guten Orientierung wegen verlief sie sich dabei so gut wie nie und wenn, dann brachte sie das Zwitschern des kleinen [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]] schon bald wieder auf den richtigen Weg. Auch brauchte sie nur auf das Verhalten des[[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]]s zu achten, um Wetterumbrüche oder Gefahren vorherzusehen.&lt;br /&gt;
So verging die Zeit und die Natur kehrte immer weiter in das kleine Mädchen ein genauso wie das kleine Mädchen immer weiter in die Natur einkehrte. Und dann kam der Herbst&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===4. Kapitel===&lt;br /&gt;
Als die ersten Blätter an den Bäumen begannen gelb und rot zu werden, wusste [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]], dass der Sommer den Kampf gegen den Winter langsam verlor. Noch kämpfte er wacker und hielt die kalten Winde aus dem Norden samt der dunklen Wolken, die sie mitbrachten, zurück. Aber mit jedem Tag und jeder Nacht kamen sie näher, ohne dass der Sommer etwas dagegen würde tun können.&lt;br /&gt;
Sie musste sich beeilen, so viel verstand selbst ein kleines Mädchen, denn in den Stürmen und der Kälte des Winters würde sie nicht überleben können ohne die Hilfe und den Beistand Ihresgleichen.&lt;br /&gt;
Wäre der kleine [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]] nicht gewesen, der sie über immer längere Strecken des Tages begleitete und es sich immer öfter auf ihrer Schulter bequem machte, so hätten vielleicht der Zweifel und die Furcht Einzug in ihrem Herzen gehalten. So aber ertönten die Stimmen der Zwei, wann immer der Winter an ihren Herzen zu nagen begann, und vertrieben diesen.&lt;br /&gt;
Manchmal allerdings kam es auch vor, dass der kleine [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]] schrecklich lange weg blieb und [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] begann sich Sorgen zu machen. Sorgen um den kleinen [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]], um ihre Schwester und um den Wahrheitsgehalt der Geschichte des alten Mannes. Als der kleine [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]] eines Morgens nicht neben ihr zu finden war, erhob sie sich und ging ohne zu zaudern in den kleinen Hain hinein, der sich vor ihr erstreckte. Sie begann das Lied zu singen, das sie seit Beginn ihrer Reise immer sang, und schon bald hörte sie aus einiger Entfernung die Antwort des [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]]s.&lt;br /&gt;
Ihr Herz schlug immer schneller voller Freude und auch voller Angst ob dem, was dem [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]] passiert sein könnte. Sie rannte immer schneller, stets der Stimme des [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]]s folgend und blieb plötzlich stehen.&lt;br /&gt;
Eine kleine [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] mit ungewöhnlich eisblauen Augen stand am Fuße eines großen Baumes, auf dessen niedrigem Ast [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] sofort ein paar der Federn des kleinen [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]]s sehen konnte. Ihre Augen weiteten sich und füllten sich schon bald mit Tränen, während die Katze sich von dem ersten Schrecken ob der plötzlichen Begegnung erholte und begann um das kleine Mädchen, das mehr und mehr in Tränen ausbrach, zu kreisen.&lt;br /&gt;
[[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] verstand schnell, dass der Sommer ihr bisher nur die schönen Seiten der Natur gezeigt hatte und sie den kleinen [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]] wohl nicht mehr wieder sehen würde. Es war in ihren Augen klar, dass der [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]] den Klauen der [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] erlegen war, da er sonst längst zu ihr zurück geflogen sein würde.&lt;br /&gt;
Immer stärker wurde der Regen aus Tränen, der sich vom Gesicht des kleinen Mädchens gen Boden bewegte, bis ein empörtes Miauen das Mädchen aus seinen Gedanken rüttelte. Die [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] hatte sich vor [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] hingesetzt und schaute sie aus zugleich neugierigen und vorwurfsvollen Augen an, so dass das Mädchen nicht anders konnte als sich herabzubeugen und vorsichtig das Fell des Tieres zu streicheln.&lt;br /&gt;
Sie machte dem Tier keine Vorwürfe, da es nur um sein eigenes Überleben kämpfte, auch wenn es sie dennoch sehr traurig machte. Anstatt aber vor der Hand des Mädchens zu fliehen, ließ sich die [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] mit einem immer lauter werdenden Schnurren streicheln und verließ auch nicht die Seite des Mädchens, als dieses langsam damit beginnen musste zurück zu ihren wenigen Habseligkeiten zu gehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So nahm schon bald die kleine [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] den Platz des [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]]s ein und begleitete [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] auf ihrer Reise. Und so wie der [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]] mit seinem Verhalten dem Mädchen vieles über das Überleben in der Natur beibrachte, so tat dies auch die [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]]. Allerdings oblag es der [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] genauso wie bei ihrem ersten Treffen dem Mädchen die düstere Seite der Natur zu zeigen.&lt;br /&gt;
Hatten im Sommer noch Früchte und Beeren überall auf ihrem Weg nur darauf gewartet von ihr gepflückt zu werden, so verschwanden diese immer mehr je weiter der Herbst Einzug hielt. Und schon bald musste [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] lernen, dass sie wie die [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] Leben nehmen musste, um selber zu überleben.&lt;br /&gt;
Es dauerte schier eine Ewigkeit, bis es ihr mittels einer Falle zum ersten Mal gelang ein kleines Tier zu fangen, ein Feuer zu machen und es dann übers Herz zu bringen das Tier zu töten und sogar zu verspeisen. Sie weinte bitterlich ob des Lebens, das sie beendet hatte und flehte vielmals um Verzeihung, bevor sie sich traute zu essen.&lt;br /&gt;
Durch Wiederholung aber wird jeder zum Meister und schon bald hatte sich das kleine Mädchen an die neuen Vorgänge gewöhnt, auch wenn sie noch immer für das Schicksal der Seele eines jeden Tieres, das sie tötete, zum ihr unbekannten Waldgott betete.&lt;br /&gt;
Schon bald fiel ihr das Fehlen des freudigen Zwitscherns kaum noch auf und die Harte Seite der Natur zog immer mehr in sie ein, auch wenn diese gemischt von warmen Momenten war, wie das abendliche Einschlafen mit der [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] in den Armen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===5. Kapitel===&lt;br /&gt;
Immer schwächer wurde der Sommer und der Herbst, der wie sein Freund Frühling sich oft wie das Seil fühlte, an dem Sommer und Herbst zogen, wurde immer dunkler und kälter. Die Stürme, die die Höhepunkte im Tauziehen zwischen Sommer und Winter für jeden sichtbar und hörbar machten, hatten schon seit einiger Zeit immer weiter an Stärke nachgelassen so wie es auch der Sommer getan hatte.&lt;br /&gt;
Immer weniger Zeit blieb dem kleinen Mädchen, das sich immer öfter morgens von Raureif befreien musste. Gelegentlich fielen früh morgens kleine weiße Flocken vom Himmel herab, setzten sich auf ihr blondes Haar und bildeten einen Schleier aus winzig kleinen Kristallen. Immer öfter froren ihr die Füße oder die Hände, manchmal kroch die Kälte sogar langsam die Beine hoch und hätte sie nicht die [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] gehabt, die sie des nachts wärmte, so wäre sie sicher oft schlotternd vor Kälte erwacht.&lt;br /&gt;
Sie hatte kaum noch Zeit, das wusste sie. Aber unbeirrt setzte sie Tag für Tag einen Fuß vor den anderen. Sie konnte nicht scheitern, sie durfte nicht! Was war schon so ein wenig Schnee im Vergleich zu dem, was ihre Schwester erleiden musste?&lt;br /&gt;
Und dann eines Tages, als die glänzende Himmelsscheibe bereits im Sinken inbegriffen war, sah sie Rauchschwaden hinter einem kleinen Weiler aufsteigen. Sie beschleunigte ihre Schritte und angespornt durch das Wettlaufen, das sich nun ergab, sprintete auch die [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] immer schneller, bis sie das Mädchen überholte und wenig später aus deren Sichtfeld verschwand.&lt;br /&gt;
Wie lange sie schon so rannte, wusste [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] nicht. Einzig und allein die stetig abnehmende Entfernung zu den Rauchschwaden und nicht die fast schon untergegangene Sonne war Mittelpunkt aller Gedanken des kleinen Mädchens. Je näher sie aber kam, desto mehr drangen schreckliche Geräusche an ihr Ohr, die sie an die unglaublich lauten Stürme im Herbst erinnerten. Oft hatte sie sich mitten in der Nacht, wenn es besonders stark stürmte, wie ein Kokon in ihre Decke eingerollt und sich vorgestellt, dass außerhalb des schützenden Mantels riesige Tiere, wie die aus der Geschichte des Greises, umher liefen und sich gegenseitig anschrien, was diesen Schrecklichen Krach erzeugte.&lt;br /&gt;
Hätte sie gewusst, was sie erwartete, so hätte sie in jenen Nächten wohl kein einziges Auge zu bekommen. Als sie sich immer weiter ihren Weg zwischen den mit einer hauchdünnen Schicht silbrigen Schnees bedeckten Bäumen des kleinen Weilers bahnte, schälten sich immer mehr die Umrisse kleinerer und größerer Häuser aus dem zwielichtigen Schatten der Bäume. Das Herz des Mädchen schlug ob der Vorfreude vielleicht endlich ihr Ziel erreicht zu haben immer schneller, bis es plötzlich zwei Schläge aussetzte während auch die kleinen Beine sich nicht mehr fortbewegen wollten.&lt;br /&gt;
Ein gewaltiges Brüllen, wie es dem stärksten Orkan alle Ehre bereitet hätte, erhob sich, als ein gewaltiger schwarzer Schatten sich auf die Reihe der Häuser zu bewegte. Nicht heimelige Kamine, nicht freundlich strahlende Herdfeuer hatten die Rauchschwaden erzeugt, die [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] angelockt hatten, sondern in Flammen stehende Barrikaden, die die Dorfbewohner scheinbar als Schutz errichtet hatten. Aber selbst diese hatten sie nicht vor dem bewahren können, was auf sie zurollte.&lt;br /&gt;
Verzweifeltes Rufen drang an [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]]s Ohren, als das Brüllen für einen Moment aussetzte. Langsam bewegte sie sich wieder, überzeugte ihre Füße mühsam zu jedem einzelnen Schritt und näherte sich so furchtbar langsam dem Chaos, das immer mehr von sich enthüllte.&lt;br /&gt;
Der gewaltige Schatten war stehen geblieben, bäumte sich in regelmäßigen Abständen auf und brüllte jedes Mal so laut, dass die nahestehenden Bäume wackelten. Vor ihm schälten sich nun auch kleinere Schatten mit langen Stäben aus dem flackernden Zwielicht der Flammen. Je näher das kleine Mädchen kam, desto mehr erkannte sie, dass es sich um Dorfbewohner zu handeln schien, die mit langen Speeren und allerlei zweckentfremdeten Ackergerät den riesigen Schatten, der längst durch die Barrikade gebrochen war, aufzuhalten versuchten.&lt;br /&gt;
Dann hörte sie plötzlich etwas, was nicht so recht in das Chaos passen wollte. Ein hohes Schreien drang an ihre Ohren, das nicht allzu weit entfernt seinen Ursprung haben konnte. In einem solchen Chaos hätte man erwartet, dass es ein furchterfülltes Schreien einer Frau ob der großen Gefahr sein müsste. Aber ein kleines Kind, jünger als die bisher unbemerkte Beobachterin, wankte kaum in der Lage richtig zu laufen mit seinen kurzen Beinen und immer wieder sich an den Häuserwänden abstützend auf den Kampf hinter der durchbrochenen Barrikade zu.&lt;br /&gt;
Doch auch der Schatten hatte das Geräusch bemerkt. [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] blieb abermals für einen Moment vor Schreck das Herz stehen, als sich das riesige Ungetüm dem wankenden Kind zu wandte. Aber diesmal setzten ihre Beine nicht aus, sondern beschleunigten Ihre Schritte. Unweigerlich dachte [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] daran, dass sie nicht schnell genug gewesen war um ihren kleinen [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]] hatte beschützen zu können und weigerte sich so etwas noch einmal zuzulassen.&lt;br /&gt;
Ihre Beine flogen förmlich über die leicht angefrorene Erde, näherten sich immer weiter dem Kleinkind und dem riesigen Schatten, der laut brüllend ebenfalls auf dieses aus der entgegen gesetzten Richtung zusteuerte. Ein verzweifelter Ruf aus der Kehle eines Mannes drang an die Ohren des Mädchens, aber kein einziger ihrer Gedanken war dazu in der Lage sich um dieses zu kümmern.&lt;br /&gt;
Mit Müh und Not erreichte sie das wankende Kind, das in dem Moment, in dem [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] hinter ihm zu Halt kam, endgültig der Schwerkraft Rechenschaft leistete und in die Arme des blonden Mädchens fiel. Doch auch der riesige Schatten hatte die Quelle des hohen Geräusches erreicht. Als eine besonders vorwitzige Flamme ihre Stimme erhob und den Schauplatz für einen Moment zur Gänze ausleuchtete, legte [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] unweigerlich die Arme fester um das Kleinkind in ihren Armen. Vor ihr erhob sich der Kopf einer gewaltigen schwarzen [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Schildkröte]], deren Augen zornig und mordlüstern das ungleiche Gespann anfunkelten.&lt;br /&gt;
Würde sie das Kind loslassen und sich vorsichtig entfernen, während das Ungetüm mit seiner Beute beschäftigt war, so würde sie vielleicht… Doch [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] schüttelte entschlossen das blonde Haupt und drückte das Kind nur stärker an sich. Der Blick ihrer Augen wurde gefährlicher, während sich diese leicht verengten. Sie würde nicht zulassen, dass erneut ein kleines Wesen, das auf ihre Hilfe angewiesen war, starb, weil sie zu zögerlich und zu schwach war. Ähnlich einer Bärenmutter, die ihr Junges vor hoffnungslos überlegenen Jägern nicht im Stich ließ, sondern die Jäger auch noch laut anbrüllte, war der Blick des jungen Mädchens. Das Brüllen aus diesem wurde immer spürbarer, so dass selbst die [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Schildkröte]] für einen Moment inne Hielt. Immer deutlicher wurde es, man war fast der Meinung, dass man es hören … und plötzlich erschallte ein gewaltiger und tiefer Schrei, als sich ein großer Schatten zwischen [[Wichtige_Personen_in_Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] und die [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Schildkröte]] schob.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===6. Kapitel===&lt;br /&gt;
Unweigerlich hatte [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] ihre Augen geschlossen, als der zweite Schatten so nah vor ihr erschienen war, und rechnete jeden Moment damit die Flügelschläge des Todesboten zu hören.&lt;br /&gt;
Aber diese erschallten nicht, stattdessen entwickelte sich ein Sturm aus Schrei und Gebrüll der zwei riesigen Wesen direkt vor ihr. Je mehr sie aber ihre eigene Angst und ihr wild pochendes Herz beruhigte, desto mehr war sie in der Lage die tiefen Stimmen zu vernehmen:&lt;br /&gt;
„Geh mir aus dem Weg [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Bai Hu]]!“ donnerte die etwas entferntere Stimme zornerfüllt.&lt;br /&gt;
„Nein! Diese beschütze ich und du wirst sie nicht bekommen!“ erwiderte die nähere Stimme etwas leiser, aber mit einem gefährlichen Unterton.&lt;br /&gt;
„Die Menschen verdienen den Tod!“&lt;br /&gt;
„Nichts verdient den Tod. Oder hast du Xinglu’s Worte in deinem Zorn vergessen?“&lt;br /&gt;
„Du wagst es seine Worte in den Mund zu nehmen, nachdem ihr ihn verlassen habt?“ brüllte die fernere Stimme plötzlich noch lauter.&lt;br /&gt;
„Wir haben ihn verlassen nicht wegen dem, was er einst sagte, sondern wegen dem, was er nicht mehr sagt! Würde er zu dem zurückfinden, was wir immer verehrt haben, so würden wir sofort zurückkehren.“&lt;br /&gt;
Es wurde still für einen Moment. Fast ohnmächtig vor den riesigen Geschöpfen, deren Nähe sie deutlich spüren konnte, hatte [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] ihre Augen die ganze Zeit über fest zugekniffen und auch das Kleinkind in ihren Armen hatte sich nicht gerührt. Als es nun etwas ruhiger wurde, öffnete [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] vorsichtig ihre Augen und bestaunte das weiße mit schwarzen Streifen getigerte Fell einer riesigen [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]], die sich scheinbar schützend vor sie gestellt hatte. Doch Zeit für Worte blieb ihr nicht, denn schon bald ertönte die Stimme der [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Schildkröte]] erneut, wenn auch nicht mehr ganz so sehr vor Wut bebend.&lt;br /&gt;
„Ich werde mich zurückziehen und bei Xinglu auf dich warten. Wie es stets Tradition war, wirst du ihm das Wesen vorstellen müssen, dass du vor seinem Willen beschützt hast.“&lt;br /&gt;
Ein Rauschen ertönte, während sich die [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Schildkröte]] umdrehte.&lt;br /&gt;
„In einer Woche, zum Vollmond, falls du es nicht vergessen hast.“ Brummte sie.&lt;br /&gt;
„Ich habe es nie vergessen [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Xuan Wu]], nie...“&lt;br /&gt;
Und dann verschwand die gewaltige [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Schildkröte]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erst, als sich der Schatten des Tieres mit dem Schatten des großen Wald, der in einiger Entfernung zum Dorf zu sehen war, vereinigt hatte, ging ein spürbares Aufatmen durch die Dorfbewohner. Sie schienen sich nicht an der Gegenwart des zweiten Tieres zu stören, als sie an diesem vorbei auf [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] zu rannten. Das kleine Kind in ihren Armen begehrte plötzlich auf, als ein großer Mann mit einer eindrucksvollen Narbe über der Wange und schwarzem Haar vor [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] auftauchte und im nächsten Moment hob eben dieser das Kleinkind aus ihren Armen empor und drückte es an sich.&lt;br /&gt;
„Hast du Angst um deinen Papa gehabt?“murmelte der Mann, der voller Freude dem Kind die Nase stupste.&lt;br /&gt;
„[[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]]… wir müssen reden.“ Ertönte die tiefe Stimme nun einfühlsam und beruhigend aber mit einem kleinen Anflug von Sorge und lenkte [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] von dem rührenden Bild vor sich ab. Als sie ihre Augen dem großen Wesen zu wandte und sich die Blicke begegneten, atmete sie erschrocken ein.&lt;br /&gt;
„Bist du… das kleine Kätzchen?“&lt;br /&gt;
Und der Blick der eisblauen Augen des weißen [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]]s sagte mehr als Worte könnten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===7. Kapitel===&lt;br /&gt;
„Was hat das alles zu bedeuten?“ Schrie [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] schon fast dem großen [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] entgegen.&lt;br /&gt;
Die Sonne schickte gerade ihre ersten Strahlen durch die kahlen Äste der Bäume und zeigte dem Mädchen, wie viel Zeit seit dem Verschwinden der [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Schildkröte]] vergangen war.&lt;br /&gt;
Die letzten Stunden hatte sie damit zugebracht sich der Versuche der Dorfbewohner sie wie eine Heldin zu feiern zu erwehren und immer wieder den Armen, die sie umschlingen wollten, zu entfliehen. Als die Menschen endlich eingesehen hatten, dass sie an derlei Feiern nicht interessiert war und ihr die Nähe zu so vielen Lebewesen sogar unangenehm war, hatten sie ihr endlich etwas Platz gelassen, ihr etwas zu essen und einen Platz zum Schlafen gegeben. Während dieser Stunden war [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Bai Hu]], so hatte ihn die [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Schildkröte]] genannt, wie vom Erdboden verschlungen gewesen und erst am nächsten Morgen, als [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] sich aus Gewohnheit bei der ersten Morgenröte aus dem Bett erhob und an die frische Luft ging, saß er plötzlich neben dem Haus und schaute sie lange Zeit stumm aus seinen eisblauen Augen an, bevor er sich erhob und langsam gen Waldgrenze trottete. Schnell war sie ihm gefolgt und rief ihm nun schon zum zweiten Mal dieselbe Frage entgegen:&lt;br /&gt;
„Sag es mir! Was hat das alles zu bedeuten? Antworte endlich!“&lt;br /&gt;
„Zügle dein Temperament. Ich höre dich.“ Antwortete der große [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] mit ruhiger und gedämpfter Stimme.&lt;br /&gt;
Es dauerte ein paar Momente, bevor [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] sich etwas beruhigt hatte und deutlich leiser entgegnete: „Aber warum antwortest du mir dann nicht?“&lt;br /&gt;
„Alles besitzt einen richtigen Ort und eine richtige Zeit.“&lt;br /&gt;
„Und erst jetzt stimmt beides überein?“&lt;br /&gt;
„Richtig..“ Der [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] hielt in seinem Gang inne und schaute sich in dem winterlichen Wald einige Momente lang um, bevor er fortfuhr.“Und Vieles ist nicht für die Ohren aller bestimmt.“&lt;br /&gt;
„Also sollen die Dorfbewohner davon nichts hören?“&lt;br /&gt;
„Du hörst zu.“ Abermals folgte eine Pause, die der [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] nutzte um wieder eine Pfote vor die andere zu setzen. „Diese Menschen haben den Zorn Xinglu’s auf sich gezogen und [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Xuan Wu]], der einzige von uns der bei ihm geblieben ist, war hier um das Urteil zu vollstrecken.“&lt;br /&gt;
„Xinglu? [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Xuan Wu]]? Ich verstehe nicht… Ich verstehe gar nichts!“ Brummte [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] in sich hinein.&lt;br /&gt;
„Xinglu ist der Waldgott. Der, nach dem du gesucht hast.“&lt;br /&gt;
Ein Moment der Stille folgte, in dem sich [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]]‘s Augen weiteten und sie tief Luft holte für die folgenden Worte:&lt;br /&gt;
„Aber dann bin ich ja am Ziel Dann wird Kigiku endlich geheilt!“ Sie griff in den Schnee, warf diesen voller Freude empor und drehte sich in dem kleinen Schneegestöber entzückt um sich selber.&lt;br /&gt;
„Ja und nein.“ Erschallte die Stimme des [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]]s. Abrupt blieb [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] stehen und schaute diesen entgeistert an.&lt;br /&gt;
„Er hat die Macht zu heilen, aber ob er das tun wird ist fraglich.“ [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Bai Hu]] atmete tief ein und aus, was dank seiner Größe einen imposanten Luftstrom erzeugte, der [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]]‘s Haar umher wirbelte.&lt;br /&gt;
„Aber darum geht es gerade nicht. Du hast dich dem Willen Xinglu’s entgegen gestellt und seinen Zorn auf dich gezogen.“&lt;br /&gt;
„Aber ich habe doch nur ein kleines Kind beschützt!“ Schrie [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] ihm entgegen.&lt;br /&gt;
„Das weiß ich und das wirst du ihm erklären müssen, wenn du vor ihm stehst.“&lt;br /&gt;
Das Mädchen schluckte geräuschvoll und sah den [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] mit einer Spur Furcht in den Augen an.&lt;br /&gt;
„Und was ist, wenn er mich nicht versteht? Was ist…?“&lt;br /&gt;
„Xinglu hat sich verändert. Wo einst Mitgefühl und Wut sich die Waage hielten, herrscht nun zumeist das Dunkle.“&lt;br /&gt;
„Aber wieso?... Und wieso kennst du ihn so gut? Wieso bist du kein kleines Kätzchen mehr? Wieso hast du mir geholfen? Wieso hast du den kleinen [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]] getötet?“ Platzte es aus [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] hervor.&lt;br /&gt;
„… Zeit und Ort [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]]… Zeit und Ort.“ Und im nächsten Moment war der große weiße [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] mit ein paar gewaltigen Sätzen im Wald verschwunden und [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] drehte sich langsam gen des erwachenden Dorfes.&lt;br /&gt;
„Wenn nicht jetzt, wann dann?“ Murmelte sie und machte sich auf den Weg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===8. Kapitel===&lt;br /&gt;
Als das blonde Mädchen sich langsam durch den winterlichen Wald dem Dorf und dessen wärmeverheißenden Rauchsäulen näherte, schälte sich immer mehr die Silhouette eines Mannes aus dem morgendlichen Zwielicht heraus. Leicht war dieser Schatten mit dem Stein zu verwechseln, auf welchem er sich befand, aber mehr und mehr fiel die Unnatürlichkeit dieses Gebildes [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] ins Auge und so blieb sie nach einigen weiteren Schritten schließlich vor einem alten Mann stehen, der seine geschlossenen Augen dem Himmel entgegen gerichtet hatte.&lt;br /&gt;
Gerade öffnete sie den Mund, um etwas zu sagen, da hob der Alte die Hand und bedeutete ihr zu schweigen. Erst einige Momente später ertönte die brüchige Stimme und durchbrach die Stille.&lt;br /&gt;
„Ich weiß, dass du hier bist auch ohne deine Worte.... Die Bäume reden seit Wochen ununterbrochen über das Mädchen, das den Waldgott sucht. Und nun stehst du vor mir, blickst mit Augen um dich, die voller Fragen sind.“&lt;br /&gt;
„Die Bäume reden?“ Antwortete [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] verdutzt und verdeutlichte mit ihrer Frage die Worte des Mannes, der anfing zu kichern, nur noch mehr.&lt;br /&gt;
„Da reist sie mehrere Monde lang durch die Natur, lässt diese in sie einkehren aber kehrt selber nicht in sie ein… Natürlich reden sie! Sie reden schon viel länger als die Menschen.“&lt;br /&gt;
„Und ihr versteht sie? Wieso verstehen die Menschen sie nicht? Oder bin das nur ich?“&lt;br /&gt;
„Ja ich verstehe sie, aber ich bin einer der Letzten.“&lt;br /&gt;
„War das mal anders?“&lt;br /&gt;
Abermals kicherte der Alte, rückte auf seinem Stein zur Seite und bedeutete [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] neben ihm Platz zu nehmen. Nur zögerlich kam sie dieser Aufforderung nach und erst, als sie neben ihm saß, erhob der Mann wieder die Stimme.&lt;br /&gt;
„Ja war es. Wir sind, genauso wie alle Tiere, die Kinder der Natur und genauso wie Kind und Mutter sich verstehen, auch ohne sich direkt zu verstehen, so taten es Mensch und Natur. Manche Menschen verstanden sie besser, manche schlechter. Aber ein jeder tat es. Irgendwann aber, wenn das Kind nicht mehr auf die Mutter angewiesen ist, bricht dieses Verständnis.&lt;br /&gt;
Was bleibt dann zurück? Ein Kind, das sich seine eigene Welt mit seinen eigenen Kräften aufbaut, und eine Mutter, die immer noch versucht über ihr Kind zu wachen.“&lt;br /&gt;
„Also… Sind es wir Menschen, die nicht mehr zuhören?“&lt;br /&gt;
Die faltige und wettergegerbte Miene des Alten verzog sich zu einem breiten Lächeln.&lt;br /&gt;
„Richtig. Sie hat nie aufgehört zu sprechen und genau so habe ich von dir gehört.“&lt;br /&gt;
„Aber, wieso verurteilt der Waldgott, der doch die personifizierte Natur ist, die Menschen, wenn eine Mutter doch nie aufhört sich um ihre Kinder zu sorgen?“&lt;br /&gt;
Ein tiefes Seufzen entfuhr dem alten Mann, dessen Lächeln schnell einem traurigen Ausdruck wich.&lt;br /&gt;
„Wo zwei Wesen nicht miteinander sprechen, da können sie nicht mehr auf Sorgen, Ängste und Bedürfnisse eingehen. Die Menschen wollten und wollen sich ihr Leben auf eigenen Beinen aufbauen. Wollen mehr und mehr die Risiken, die die Natur als Mutter vieler Lebewesen für sie bereithält, beseitigen und verändern somit etwas, was bisher kein Wesen tat: die Natur selber.&lt;br /&gt;
Der Wald, in dem wir sitzen, erstreckte sich einst über fast die gesamte bekannte Welt und wo er nicht war, da waren Steppen, Wiesen und Auen. Je mehr der Mensch sich ausbreitete, desto mehr drängte er die anderen Lebewesen und sogar die Natur zurück.&lt;br /&gt;
Letztlich ist nichts gefeit vor der Angst vor Veränderungen und Tod und der Waldgott, der vor allem der Beschützer des Waldes und der Natur ist, ist diesen negativen Gefühlen stärker ausgesetzt, als es die Natur selber ist. Denn noch immer reden die Bäume zu den Menschen und hoffen, dass sie sie verstehen.“&lt;br /&gt;
Lange Zeit schwieg das Mädchen auf diese Worte hin und schaute niedergeschlagen auf den von dünnem Schnee bedeckten Boden.&lt;br /&gt;
„Kann ich lernen sie zu verstehen?“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===9. Kapitel===&lt;br /&gt;
Das Ende der Woche, das ähnlich dem Schwerte Damokles‘ ständig drohend über [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]]s Kopf hing, rauschte wie im Flug heran. Jeder Tag war geprägt von demselben Ablauf, der ihr eine Teilnahme am dörfischen Leben lediglich zu den Abendstunden erlaubte und sie sonst von früh morgens ab in den Armen der Natur und zwischen von Schnee bedeckten Bäumen den Worten des alten Mannes lauschen ließ.&lt;br /&gt;
Am Abend des letzten Tages, den sie zum ersten Mal zur Gänze im Dorf verbringen durfte, erklang ein lautes Rascheln am Rande des Dorfes. Die Dorfbewohner streckten ihre Köpfe voller Furcht vor einem neuen Angriff aus den Fenstern und hier und dort erklangen Stimmen, die von der zu großen Ruhe in den letzten Tagen sprachen, die sie als Anzeichen für den nun kommenden Sturm sahen. Als sich die ersten bereits anschickten um wie vor einer Woche mit Feuer und behelfsmäßigen Waffen ihre Liebsten zu verteidigen, trat [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] aus der Hütte, in der sie hatte nächtigen dürfen.&lt;br /&gt;
Ohne ein Wort ging sie an der kleinen Gruppe Männer vorbei, legte einem nach den anderen beruhigend die Hand auf die Schulter und ging alleine gen Waldgrenze. Einen merkwürdigen Einfluss hatte sie auf die Bewohner, die sich langsam zurückzogen aber erst zur Ruhe kamen, als sie das Mädchen begleitet von einem großen Schatten im Dunkel des Waldes hatten verschwinden sehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]]s Reise führte sie entlang an den ihr bekannten Bäumen und Lichtungen immer tiefer in den riesigen Wald. Stumm folgte sie dem Schatten des großen [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]]s, dessen weißes Fell gelegentlich im Lichte eines vorwitzigen Mondstrahles aufzuglühen schien, aber dann sofort wieder erlosch. Kein Wort verlor das imposante Tier und ließ ihr somit sowohl die nötige Ruhe als auch Zeit um sich auf das Kommende vorzubereiten.&lt;br /&gt;
Viele Stunden lang liefen sie so an riesigen schneebedeckten Bäumen vorbei, deren imposante Statur Geschichten über Zeiten zu erzählen schien, in denen der Waldgott friedlich durch diese vergessenen Haine wandelte und den Bäumen dabei half zu wachsen. Immer weiter ging die Reise durch das Reich des Waldgottes und schließlich kündigte ein gewaltiges Tosen vom nahen Ende des Weges.&lt;br /&gt;
Und als der große [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] zum ersten Mal seit Stunden anhielt, um den Kopf gen der Quelle des Geräusches zu wenden, stockte [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] der Atem. Vor ihnen erstreckte sich ein riesiger Wasserfall, der seine Wassermassen von der Spitze eines hohen Berges hinab zu einem See schickte, der sich zu ihren Füßen erstreckte. Das aufgespritzte Wasser verteilte sich vom Berg herab langsam über die gesamte Lichtung , fing das Mondlicht ein und ließ die Umgebung gleich millionen winziger fallender Sterne in dessen silbrigen Licht erstrahlen.&lt;br /&gt;
„Dort oben ist Xing Lu’s Hain. Es ist lange her, seit ich dort war, und noch länger ist es her, seitdem die Füße eines Menschen diesen Boden berührt haben... Um dort hinauf zu kommen, wirst du auf meinen Rücken steigen und dich gut festhalten müssen.“ Erklang die tiefe Stimme des [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]]s, der sich auf den Boden gelegt hatte und geduldig abwartete, bis [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] auf seinen Rücken gestiegen war. Erst dann erhob er sich wieder und hätten sich ihre Hände nicht in dem weißen Fell verkrallt, so wäre sie bei den folgenden gewaltigen Sprüngen des Tieres, die die Zwei in Windeseile dem Scheitel des Wasserfalls näher brachten, sicherlich in die Tiefe gestürzt.&lt;br /&gt;
So aber erblickte sie bald, nachdem sie sich wieder getraut hatte ihre Augen zu öffnen, einen wunderschönen silbern glänzenden See, dessen Oberfläche so glatt wie ein Spiegel den Sternenhimmel reflektierte und dem Auge vorgaukelte einen zweiten Himmel zu den eigenen Füßen zu sehen, samt einer dunkelgrünen Wiese, die gespickt von allerhand Blumen ohne den Makel einer einzigen Schneeflocke dem Winter trotzte. Sie war im Hain des Waldgottes angekommen und erst, als sie die Augen von dessen Schönheit abwenden konnte, erblickte sie eine dunkle Gestalt, die auf der Insel mitten im See zu warten schien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===10. Kapitel===&lt;br /&gt;
Vollkommen still lief [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Bai Hu]] an der Seite [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]]s über die wunderschöne Wiese dem See, der Insel und der Gestalt auf dieser entgegen. Sogar das große Tier, das in seinem Leben schon so viel erlebt hatte, war ob dem, was kommen würde, angespannt und dabei unbewusst in sein Jagdverhalten zurückgefallen.&lt;br /&gt;
Kein Wort verlor er, kein ungestüm umgeknickter Grashalm oder unvorsichtig berührter Kieselstein sprach vom Gang des Tieres und hätte er nicht gelegentlich tief Luft geholt, um nicht vor Anspannung zu platzen, so hätte [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] ihn wahrscheinlich völlig vergessen.&lt;br /&gt;
Das Mädchen indes lief mit ruhigem und bestimmten Schritten auf den See zu, ließ sich von dem [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] mit einem Sprung über diesen befördern, und glitt ohne aus der Ruhe zu kommen von dessen Rücken direkt auf die kleine vom Schatten einer Wolke verdeckte Insel vor die dunkle Gestalt.&lt;br /&gt;
Der Blick zweier großer violetter Augen legte sich auf sie, als ihre eigenen Augen sich langsam erst dazu überwinden mussten die ungewöhnlichen Pfoten, die einer Mischung aus Menschenfüßen und Bärentatzen zu entsprechen schienen, und dann den im Schatten liegenden Körper hinauf bis zu den Augen des Wesens zu betrachten. Als sich der Blick der zwei Wesen traf, stockte dem Mädchen der Atem und für einen Moment fühlte sie die bodenlose Wut des Schattens vor ihr. Erst nach einigen Momenten fiel ihr auf, dass sich der [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] neben ihr vor dem Wesen verneigte und so tat sie es ihm schnell und etwas überhastet gleich.&lt;br /&gt;
„Es ist lange her [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Bai Hu]].“ Ertönte die Stimme des Wesens schneidend wie der Wind im Herbst sofort, als sich [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] verneigt hatte, als ob das Wesen darauf gewartet hätte.&lt;br /&gt;
„Xinglu.“ Antwortete der [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] schlicht, aber ehrerbietend.&lt;br /&gt;
„Sag mir, warum muss mein Hain die Füße dieser Kreatur ertragen? Warum beschütztest du es vor meinem Urteil?“&lt;br /&gt;
„Weil ich versprach sie zu beschützen und ihr zu helfen, weil sie mit deinem Urteil über die Menschen des Dorfes nichts zu tun hatte und weil die Menschen nicht das sind, was du in ihnen siehst.“&lt;br /&gt;
„Xinglu’s Urteil betrifft alle Menschen!“ Ertönte die wütende tiefe Stimme der riesigen [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Schildkröte]], als sich diese aus dem See erhob und geschwind auf die Insel neben den Schatten schob.&lt;br /&gt;
„Und warum maßt du es dir an ein Urteil über Xinglu’s Urteil zu fällen [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Bai Hu]]?“&lt;br /&gt;
Der [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] atmete tief ein, um zu einer Antwort auf den Angriff [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Xuan Wu]]’s anzusetzen, aber die Stimme des Schattens ließ ihn innehalten.&lt;br /&gt;
„Ich habe [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Bai Hu]]’s Gründe gehört und im Moment soll mir dies reichen.“ Der Blick der violetten Augen richtete sich wieder auf [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]]. „Nun erzähl mir deinen Namen kleine Kreatur und begründe mir, warum du ein Wesen vor meinem Urteil bewahrtest.“&lt;br /&gt;
Aber dem Mädchen stockte der Atem abermals, als es nun die volle Aufmerksamkeit auf sich lasten fühlte. Nervös spielte sie mit ihren Daumen und hatte ihren Blick gen Boden gerichtet, als sie endlich die Kraft fand zu antworten:&lt;br /&gt;
„Mein Name ist [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]]… Und ich wollte einfach nicht zulassen, dass ein kleines hilfloses Wesen vor meinen Augen stirbt, weil ich nicht eingriff… Nicht noch einmal…“ Bilder des roten [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]]s schossen aus ihrem Gedächtnis hervor und trieben ihr Tränen der Trauer in die Augen.&lt;br /&gt;
„Nicht noch einmal?... Ich muss jeden Tag dabei zusehen, wie kleine hilflose Wesen vor meinen Augen sterben, weil andere Wesen maßlos leben wollen… Nicht noch einmal… Ich kann es nicht fassen… Was weißt du kleine Kreatur denn schon von Leben und Tod?“&lt;br /&gt;
Die Stimme des Schattens, war sie zuvor schon schneidend gewesen, hatte sich nun auch noch gleich einem Orkan erhoben und donnerte ehrfurcht erregend über den Hain, so dass ein jeder, der sie vernehmen konnte, den Kopf einzog und still ausharren wollte, bis der Sturm vorbei war.&lt;br /&gt;
„Sie weiß so viel wie man eben in einem Leben in der Natur lernen kann.“ Erschallte auf einmal eine hohe Stimme, die vom Himmel zu kommen schien. „Sie hat die tägliche Furcht und Ungewissheit gespürt, hat die Freuden über die einfachsten Dinge genossen und die Trauer über den Verlust der wertvollsten Dinge erlebt. Maßt du dir nun schon an das Recht auf Trauer und Schmerz gepachtet zu haben Xinglu?“&lt;br /&gt;
Und plötzlich landete direkt hinter [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] ein großer [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]], von dessen Federkleid sich ein paar rote Federn lösten und langsam um das Mädchen herum zu Boden glitten. Beim Anblick dieser Federn schossen dem Mädchen nur noch mehr Tränen in die Augen und sie befürchtete, dass ihr Kopf ihr einen Streich spielen würde, denn diese Federn würde sie überall wiedererkennen.&lt;br /&gt;
„Bist du so verbittert Xinglu, dass du nicht einmal erkennst, dass dieses Mädchen erst einige wenige Sommer alt ist, aber durch das Leben und die Reise in der Natur viel schneller gealtert und gewachsen ist? Erkennst du nicht, was du vor dir siehst?“&lt;br /&gt;
„[[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Zhu Que]]… worauf willst du hinaus? Erklär dich, wenn du dich schon einmal zu uns auf den Boden herablässt!“ Donnerte der Schatten abermals entgegen.&lt;br /&gt;
„Die Natur selber hat [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] auf ihrer Reise geholfen und sie wachsen lassen, um sie auf das kommende vorzubereiten. Willst du als Wächter und Aspekt dich nun gegen den Willen der Natur stellen?“&lt;br /&gt;
Ein tiefes Rauschen war zu hören, als der Schatten sich zu [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] hinab beugte und zielsicher ihrem Gesicht entgegen atmete und sie näher betrachtete. Hätte das Mädchen dies normalerweise als sehr unangenehm empfunden und sich scheu weggedreht, so blieb sie wie angewurzelt stehen und betrachtete sich stattdessen ebenfalls eingehend.&lt;br /&gt;
Sie hatte vor Wochen, vielleicht vor Monaten sogar aufgehört sich selber zu betrachten und so war ihr nie aufgefallen, dass ihr Körper in ihren einstmals kindlichen Augen riesige Züge angenommen hatte. Sie war stark gewachsen, hatte wahrscheinlich Kigiku eingeholt und noch ein wenig weiter gewachsen. Unter ihrer Jacke wölbten sich zwei Hügel nach außen, deren Maße wohl noch wachsen würden, wenn sie sich wieder einigermaßen ernähren würde. Auch ihr Haar war immer länger geworden und glich der goldenen Mähne eines Löwen. War sie vor ihrer Reise noch ein normales 10 Jahre altes Mädchen gewesen, so glich ihre Statur nun mehr der einer 15jährigen.&lt;br /&gt;
Sie kam aus dem Staunen nicht mehr heraus und verlor ob dieser Erkenntnis auch für einen kurzen Moment den Gedankengang, der ihr zuvor die Tränen in die Augen getrieben hatte. Aber dann brachte ihn eine rote Feder, die direkt vor ihren Füßen lag, wieder zurück.&lt;br /&gt;
„Du bist doch der kleine rote [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]] oder? Du lebst?“ Hauchte sie mit nach oben gerichteten Gesicht dem Kopf des gewaltigen [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]]s entgegen, der hinter ihr saß und dessen Oberkörper über ihr aufragte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===11. Kapitel===&lt;br /&gt;
„Ja [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] ich lebe.“ Antwortete der [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]] mit sanfter Stimme, so dass [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] fast der Meinung war ein Lächeln auf dem weit entfernten Gesicht erkennen zu können.&lt;br /&gt;
„Nicht nur ergreifst auch noch du Partei für diese Kreatur, sondern du kennst sie auch noch [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Zhu Que]]? Was geht hier vor?!“ Schaltete sich die schwarze [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Schildkröte]] erneut ein und der große [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]] holte tief Luft, um zu einer Erklärung anzusetzen.&lt;br /&gt;
„Dass ihr es nicht vernommen habt, wundert mich nicht, aber vor fast einem Jahr vernahm ich die Klagen eines kleinen Baches weit im Westen. Als ich mich ihm näherte und ihn fragte, was es mit seinen traurigen Worten auf sich habe, erzählte er mir von seinem Fehler. Er habe, so berichtete er mir, in dem Versuch ein kleines Mädchen mit blondem Haar aufzumuntern einen alten Wanderer zu dieser gelockt, damit dieser sie mit seinen Geschichten aufmuntern könne. Als der Wanderer dem Mädchen von dem Waldgott erzählte, schnappte dieses sich seine Sachen und lief los, um den Waldgott zu finden und um Hilfe zu bitten. Aber wie sollte ein kleines Mädchen alleine überleben?&lt;br /&gt;
Ich beschloss also dem Bach zu helfen und dem Mädchen beizustehen. So begleitete ich [[Wichtige_Personen_in_Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]], das Mädchen aus der Geschichte des Baches, als kleiner [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]] und lehrte sie durch mein Beispiel vom Leben in der Natur.&lt;br /&gt;
Als der Herbst kam und die Zeit meiner Herrschaft sich dem Ende entgegen neigte, traf ich [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Bai Hu]] und bat ihn mir zu helfen. Fortan übernahm er es [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] zu begleiten, nachdem wir es so haben aussehen lassen als ob ich durch die Krallen [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Bai Hu]]’s gestorben wäre.&lt;br /&gt;
Während wir uns aber um [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] kümmerten, bemühte sich die Natur selber ebenfalls um [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]], half ihr beim Wachsen, beim Verstehen und beim Leben. Schon bald hätte sie uns nicht mehr gebraucht, aber wir waren zu neugierig auf das, was kommen könnte.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lange Zeit herrschte Stille, während der Schatten [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] eingehend musterte. Schließlich aber erhob er die Stimme, deren Worte er scheinbar direkt an [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] richtete.&lt;br /&gt;
„Würde ich dich am liebsten auf der Stelle zertreten für den Verstoß gegen mein Urteil, für die Schritte auf dem Boden meines Haines und für die Anmaßung, in der sich jene zwei auf deine Seite stellten und dich beschützten, so kann ich doch das Wirken der Natur an und in dir sehen.&lt;br /&gt;
Nun stelle ich dir also folgende Frage: Würdest du das Dorf, deren Bewohner dir in der letzten Woche Obdach gewährten, verlassen und zulassen, dass ich es mitsamt seiner Bewohner vernichte, wenn ich dafür deine Schwester Kigiku heile?“&lt;br /&gt;
[[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]]s Augen weiteten sich bei diesem Angebot genau so sehr wie sich die Augen des [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]]s und des [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]]s vor Wut verengten. Beide waren außer sich vor Zorn über die Hinterlist der Worte ihres Gottes, aber keiner von beiden hatte das Recht den Mund zu öffnen.&lt;br /&gt;
„Woher weißt du von Kigiku?“ Antwortete [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] stockend, woraufhin der Schatten lediglich tiefkehlig lachte.&lt;br /&gt;
„Ich weiß viele Dinge. Nun aber entscheide dich und lass dich nicht davon einnehmen, dass du deine Schwester nicht mehr lebendig antreffen würdest, wenn du dich jetzt auf den Rückweg begibst.“ Woraufhin der Schatten erneut lachte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===12. Kapitel===&lt;br /&gt;
Immer mehr Tränen schossen [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] in die Augen, ließen diese nach und nach überquellen und liefen dann eine nach der anderen die Wangen des Mädchens hinab, bis sie sich von diesen lösten und gen Boden fielen. Die kommende Entscheidung war die schwerste, die sie jemals hatte treffen müssen und es war der erste Moment, in dem sie ihre Reise in Frage stellte.&lt;br /&gt;
„Ich… Die Menschen sollen leben.“ Brachte sie schluchzend hervor und sah gleichzeitig ihre kranke Schwester vor ihren Augen, deren endgültiges Todesurteil sie nun unterschrieben hatte und die sie wohl nie wieder sehen würde.&lt;br /&gt;
„Was?!? Du maßt es dir an…?!?“ Donnerte die Stimme des Schattens wieder hervor, wurde aber von [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Bai Hu]] abrupt unterbrochen.&lt;br /&gt;
„Sie hat sich entschieden Xinglu. Hör auf mit deinen Spielen und sieh ein, dass du dich geirrt hast.“&lt;br /&gt;
„Gut, ich stehe zu meinem Wort. Aber ich habe nirgends von dem Leben des Mädchens geredet. Sie hat sich meinem Urteil entgegen gestellt und muss nun die Konsequenzen tragen!“&lt;br /&gt;
Schreckhaft atmete [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] ein und schaute mit geweiteten Augen auf den Schatten vor sich.&lt;br /&gt;
„Aber ich darf nicht ohne Weiteres nehmen, was die Natur gewährt hat… Also wirst du dir dein Leben verdienen müssen kleines Mädchen. Schließe die Augen und lass mich sehen, ob der Geist der Natur wirklich in deinen Knochen steckt.“&lt;br /&gt;
Und so sehr [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] auch dagegen ankämpfte, ihre Augenlider schoben sich unweigerlich vor ihre Pupillen und schon bald verschwammen die Bilder vor ihren Augen und die Gedanken in ihrem Kopf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie spürte weiches feuchtes Gras zwischen ihren blanken Zehen und eine Eule schickte ihren Ruf durch die Luft vorbei an ihren Ohren. Als sie die Augen langsam öffnete, sah sie sich inmitten eines großen Waldes stehen, deren Bäume genauso wie der Wald selber kein sichtbares Ende zu haben schienen. Alles an dem Wald wirkte merkwürdig urtümlich und erinnerte sie an die riesigen Bäume, die sie in der Nähe des Wasserfalls und des Haines gesehen hatte.&lt;br /&gt;
Erneut riss sie der Schrei der Eule aus den Gedanken und ließ in diesen Platz genug für die Erkenntnis, dass die Sonne gerade untergegangen war und die Schatten im Wald immer mehr die Oberhand gewannen.&lt;br /&gt;
Und dann spürte sie es, eine Präsenz im Schatten und der Blick unsichtbarer Augen auf ihrem Rücken. Die feinen Härchen auf ihrem Nacken stellten sich auf, sie machte einen zaghaften Schritt nach hinten und drehte sich dann plötzlich herum um loszurennen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===13. Kapitel===&lt;br /&gt;
Der Wind pfiff ihr ins Gesicht, sauste ihr um die Ohren und ließ den Klang seiner Stimme in diesen erklingen. Immer wieder schlugen ihr kleinere Äste, die sie nicht rechtzeitig bemerkt hatte, gegen den Körper und hinterließen an diesem immer mehr kleine Schnitte aus denen schon bald feine Bluttropfen hervorquollen. Schneller und schneller lief [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] durch den dunklen Wald, der sein wunderschönes Kleid abgelegt hatte und ihr nun seine dunkle und gefährliche Seite zeigte.&lt;br /&gt;
Wie konnte dies nur derselbe Wald, derselbe Ort sein, der sie mit den ersten Bildern verzaubert hatte? Fragte sie sich, als sie sich in Sicherheit wähnend an einen Baum lehnte und umschaute. Schon seit einiger Zeit hatte sie die Präsenz in ihrem Rücken nicht mehr gespürt. Sollte sie dieses Etwas wirklich abgehängt haben? Sie schaute sich nervös um, ließ den Blick ihrer Augen durch die Dunkelheit wandern und versuchte ihr pochendes Herz zu beruhigen. Es war schwer in der Dunkelheit überhaupt etwas auszumachen und immer wieder machte ihr Herz einen furchtsamen Sprung, wenn die Schatten der Bäume ihr obskure Wesen, die mit langen feingliedrigen Armen in der Dunkelheit zu tanzen schienen, vorspielten.&lt;br /&gt;
Plötzlich blitzte in der Dunkelheit etwas auf. Noch bevor sich die Härchen auf ihrem Nacken aufstellen konnten, war sie schon wieder los gerannt und hetzte durch den Wald. Das Blut, das sich in der kurzen Zeit der Rast auf ihrer Haut gesammelt hatte, wurde vom Gegenwind weggeweht und hinterließ eine feine rote Spur, der man viel zu leicht folgen konnte.&lt;br /&gt;
Wie sollte sie nur dem Schrecken, der mit Sicherheit den Tod bringen würde, entkommen? Wie sollte sie den Anbruch des Tages und das erste Licht, das die Schatten vertreiben würde, nur wieder erleben? Und wie sollte auch nur ein Mensch in dieser schrecklichen Umgebung überleben können?&lt;br /&gt;
Völlig außer Atem rannte das Mädchen dennoch weiter. Immer, wenn sie die Gefahr gegen einen Baum zu laufen ignorierend einen Blick über die Schulter warf, konnte sie einen formlosen Schatten im Schatten sehen, der der blutigen Spur folgte. Nein sie wunderte sich nicht mehr, dass die Menschen sich vor dieser Umgebung fürchteten und die Natur verändern wollten, um in ihr zu überleben. In dieser schrecklichen Umgebung würden sie nie anders überleben können!&lt;br /&gt;
„Vieles, das auf den ersten Blick schrecklich wirkt, ist nur ungewohnt für die Augen.“&lt;br /&gt;
Ertönte plötzlich die raue Stimme des alten Mannes in ihrem Kopf und sie erinnerte sich an die vielen Stunden, in denen er ihr eigentlich nur von der Natur erzählte.&lt;br /&gt;
„ Ein Wolf tötet nicht, weil er grausam sein möchte. Ein Wolf tötet, weil er überleben will. Der Wille zu Überleben ist das, was uns alle – selbst die Pflanzen – vereint.“&lt;br /&gt;
Aber dieses Ding, was auch immer es ist, ist böse! Das konnte sie deutlich spüren. Sie konnte spüren wie es Millimeter um Millimeter näher kam, sich wieder zurückfallen ließ und dann wieder langsam näher kam. Und das alles nur, um mit ihr zu spielen, um ihr den Schrecken in Mark und Bein zu jagen!&lt;br /&gt;
„Wahre Boshaftigkeit gibt es in der Natur nicht. Sie ist eine Erfindung der Menschen, um die Natur zu verteufeln.“&lt;br /&gt;
Aber sie konnte das Böse in diesem Ding eindeutig spüren. Und inmitten dieser schrecklichen Umgebung war niemand, der ihr helfen konnte. Sie war alleine.&lt;br /&gt;
„Niemals bist du alleine. Stets wirst du einen Baum, eine Blume oder zumindest einen Grashalm in der Nähe finden. Deine Mutter wird immer da sein und dich beschützen.“&lt;br /&gt;
Und auf einmal blieb [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] stehen. Langsam drehte sie sich zur Seite und legte die Stirn gegen die Rinde eines der riesigen Bäume. Wie hatte sie nur diese sanften Riesen verteufeln können? Wie hatte sie nur diese Umgebung als schrecklich bezeichnen können?&lt;br /&gt;
Sie schloss die Augen und wartete auf die Schritte, die sich sicher bald nähern und ihren Tod bedeuten würden. Aber sie würde nicht mehr rennen. Sie vertraute auf ihre Mutter und legte ihr Leben in deren Arme.&lt;br /&gt;
Und dann hörte sie ein leises Flüstern.&lt;br /&gt;
„Wie sich die Arme an mich lehnt. Oh du Arme, hör auf zu weinen.“&lt;br /&gt;
„Das sind keine Tränen, das ist Blut. Bist du zu hölzern geworden um den Unterschied zu merken?“&lt;br /&gt;
„Sie blutet? Warum denn nur?“&lt;br /&gt;
„Weil selbst kleine Äste die weiche Haut zerschneiden können.“&lt;br /&gt;
„Schau nur wie sie zittert.“&lt;br /&gt;
„Wie gerne würde ich ihr helfen.“&lt;br /&gt;
„Ich auch.“&lt;br /&gt;
„Ich auch.“&lt;br /&gt;
„Aber sie kann uns nicht hören.“&lt;br /&gt;
„Wir können sie nicht trösten.“&lt;br /&gt;
„Wir können sie nicht beschützen.“&lt;br /&gt;
„Würde sie uns nur hören können.“&lt;br /&gt;
„Wieso kann sie uns nicht hören?“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Ich kann euch hören!“ Schrie [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] mit all ihrer Kraft. „Bitte helft mir!“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Sie kann uns hören?“&lt;br /&gt;
„Sie möchte unsere Hilfe?“&lt;br /&gt;
„Wie lange ist es her?“&lt;br /&gt;
„Sollen wir singen?“&lt;br /&gt;
„Ja lasst uns singen!“&lt;br /&gt;
„Ja..Singen!“&lt;br /&gt;
Und plötzlich schwoll das Flüstern, war es zuerst noch leise und kaum zu hören gewesen, immer weiter an, gewann an Stärke und glich schon bald einem Orkan aus unterschiedlichen Stimmen, die durcheinander riefen. Nach und nach hörten die Stimmen auf zu rufen und fingen stattdessen an leise zu summen. Das Summen wurde immer lauter, übertönte schließlich die letzten Stimmen und brachte mit seinen tiefen Tönen [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]]s Innere sanft zum vibrieren.&lt;br /&gt;
Eine tiefe und warme Stimme erschallte, sang von den Strahlen der Sonne und den Tränen des Mondes und plötzlich setzten alle Stimmen in dieses Lied mit ein.&lt;br /&gt;
Es war das Lied der Schöpfung, die Erzählungen des ersten Baumes, der als Knospe miterlebt hatte wie Mond und Sonne von den Göttern auseinander gerissen wurden und fortan nie wieder zusammen sein und zugleich erstrahlen durften. Um wenigstens die Wärme des anderen und dessen Spiegelbild für wenige Momente zu erhaschen, nachdem dieser schwinden musste, erschufen die Zwei die Natur und die Wärme der Sonnenstrahlen sowie die Liebe in den Mondtränen hauchten der kargen Erde Leben ein.&lt;br /&gt;
Der Erste aber, der stark genug gewesen war vor all diesem bereits als Knospe den Boden zu durchbrechen, wuchs und wuchs bis er groß und prächtig war. Er war der Stärkste von allen und schließlich hob ihn der Mond aus der Erde und gab ihm die Fähigkeit zu wandern. So wurde der Erste als Xinglu, der Wanderer, bekannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Sie ist eingeschlafen.“&lt;br /&gt;
„Sie ist sicher.“&lt;br /&gt;
„Der Schatten ist fort.“&lt;br /&gt;
Das Flüstern der Bäume, sehr zaghaft und leise um das Mädchen nicht zu wecken, flog einige Zeit später dem Winde gleich wieder durch die Luft.&lt;br /&gt;
„Sie muss zurück.“&lt;br /&gt;
„Ja das muss sie.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===14. Kapitel===&lt;br /&gt;
„Hört ihr das? Sie singen! Sie singen für das Mädchen, sie singen für [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]]!“ Stellte die große [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Schildkröte]] fassungslos fest, während sie sich im Kreis drehte und dem Lied der Bäume lauschte.&lt;br /&gt;
Das Geräusch des schabenden Panzers zusammen mit den Worten aus tiefer Kehle drangen durch die Schleier des Schlafes und holten [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] aus diesem empor.&lt;br /&gt;
„Sie kommt zu sich. Sie hat überlebt!“ Ertönte die Stimme des [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]]s ganz nah vor [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]]s Gesicht. Und als sie die Augen öffnete, sah sie die Gesichter des [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel - Suzaku|Vogel]]s und des [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]]s dicht über ihrem eigenen schweben und sie mit besorgten Blicken anschauten, bevor sie anfingen breit zu lächeln.&lt;br /&gt;
„Wo bin ich?“ Murmelte sie schlaftrunken, während sie sich den Schlaf aus den Augen rieb.&lt;br /&gt;
„Du bist im Hain des Waldgottes. Du hast geschlafen und wurdest im Traum auf die Probe gestellt.“&lt;br /&gt;
Antwortete [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Bai Hu]], der sich mit einem langgestreckten Seufzer anscheinend nach einer halben Ewigkeit wieder legte und sich wohlig streckte.&lt;br /&gt;
„Habe ich bestanden?“&lt;br /&gt;
[[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Zhu Que]] öffnete den Schnabel, anscheinend um antworten zu wollen, aber die tiefe Stimme Xinglu’s unterbrach ihn.&lt;br /&gt;
„Du hast mehr als das.“ Der riesige Schatten bewegte sich zum ersten Mal, seitdem [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] im Hain war, und schob sich langsam in das fahle Licht des Mondes.&lt;br /&gt;
„Niemals hätte ich erwartet, dass sie für dich singen würden. Niemals hätte ich erwartet, dass sie dieses Lied anstimmen würden.“&lt;br /&gt;
Murmelte das Wesen, dessen Körperbau dem eines Menschen glich, nur glichen Hände und Füße mehr einer Mischung aus Menschenhand und Bärentatze und die Haut schien aus einer rissigen und vor Alter schon schwarz gewordenen Baumrinde zu bestehen. Das Gesicht schließlich war dem eines Hirsches nachempfunden, nur dass sich Flechten aus großen Baumblättern vom Kopf über die Schultern des Wesens ergossen.&lt;br /&gt;
„Sie sangen von dir nicht wahr?“ Fragte [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] das Wesen, dessen große Augen von großer Trauer sprachen.&lt;br /&gt;
„Ja. Ich habe dieses Lied geschrieben und es einem jeden Baum früher vorgesungen, wenn er noch klein und schwach war. Das Lied half ihnen zu wachsen und den Gezeiten zu widerstehen, so dass sie fast so groß wurden wie ich einst. Deswegen nennt man es auch das Baumlied. Früher kannte es ein jeder Baum.“&lt;br /&gt;
„Deswegen sind die Bäume in der Nähe des Haines also so groß und der Winter dem Hain so fern!“&lt;br /&gt;
„Früher waren alle Bäume so groß. Damals wanderte der Wanderer noch jeden Tag über die Erde und sang zu jedem Baum.“ Mischte sich eine raue Stimme plötzlich ein und alle, egal ob Mensch, Tier oder Gott wandten dem Ursprung der Stimme den Kopf zu.&lt;br /&gt;
Ein alter Mann kam mit hinkenden Schritten über die Wiese dem See und der Insel entgegen und winkte dem Mädchen entgegen, das die Augen vor Staunen weit aufgerissen hatte.&lt;br /&gt;
„Du? Was machst du denn hier?“ Rief sie ihm entgegen. Anstatt aber eine Antwort des Mannes zu erhalten, erklang die Stimme des Waldgottes.&lt;br /&gt;
„[[Geschichte von Taki#Der blaue Drache – Seiryu|Quing Long]]. Jetzt wundert mich gar nichts mehr. Hast du [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] beigebracht zu den Bäumen zu sprechen?“&lt;br /&gt;
„Ich habe ihr lediglich von der Natur erzählt Xinglu. Alles Weitere hat sie selber erlernt.“&lt;br /&gt;
„[[Geschichte von Taki#Der blaue Drache – Seiryu|Quing Long]]?“ Verwirrt schaute [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] zwischen dem Alten und Xinglu hin und her.&lt;br /&gt;
Auf dem Gesicht des Alten aber, der am nahen Ufer des Sees angelangt war, bildete sich ein Lächeln und plötzlich erhob sich an derselben Stelle, an der der Alte soeben gestanden hatte, ein großer [[Geschichte von Taki#Der blaue Drache – Seiryu|blauer Drache]] in die Luft, nur um neben Xinglu wieder zu landen.&lt;br /&gt;
„Du hast es schon immer geliebt dich zu verkleiden.“ Murmelte die [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Schildkröte]].&lt;br /&gt;
„Du musst verstehen, dass ich dir nicht die Wahrheit zeigen durfte [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]]. Ich bin der Letzte der Vier und Erster des Kreises. [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Xuan Wu]], [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Zhu Que]], [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Bai Hu]] und ich, [[Geschichte von Taki#Der blaue Drache – Seiryu|Quing Long]] sind die 4 Wächter des Waldgottes und die ersten der Tiere, zu denen er wie zu den Bäumen sang. Ein jeder von uns ist die Inkarnation einer der Jahreszeiten. Ich bin der Frühling, [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Zhu Que]] ist der Sommer, [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Bai Hu]] ist der Herbst und [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Xuan Wu]] ist der Winter. Einst wandelten wir an der Seite Xinglu’s über die Erde. Als er sich aber veränderte, wandten drei von uns ihm den Rücken zu und nur[[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Xuan Wu]] blieb bei ihm.“&lt;br /&gt;
„Aber was habe ich damit zu tun? Ich wollte doch nur Kigiku retten.“&lt;br /&gt;
„Und in diesem einfach Streben hast du es geschafft mich an die Anfänge und das Gute in euch Menschen zu erinnern. Ich war es, der dich im Wald der Träume gejagt hat und hätten dir die Bäume nicht geholfen, so hätte dein Herz schließlich vor Angst aufgehört zu schlagen. Als aber die Bäume anfingen zu singen, da erinnerte ich mich. Sie sangen aber nicht nur von mir, sondern auch von dir. Sie sangen davon wie viel Angst du in der Dunkelheit hast, was für einen Weg du zurücklegen musstest und wie gerne sie dir helfen würden. Und mit jedem Wort verflog mein Hass und ich fing an euch Menschen zu verstehen.“&lt;br /&gt;
„Ich habe gar nicht gehört, dass sie von mir sangen. Hat diese wunderschöne tiefe Stimme etwa auch über mich gesungen?“&lt;br /&gt;
„Wunderschöne tiefe Stimme?“ Schaltete sich [[Geschichte von Taki#Der blaue Drache – Seiryu|Quing Long]] plötzlich ein und wechselte einige Blicke mit den drei anderen, während Xinglu die violetten Augen geschlossen hatte.&lt;br /&gt;
„Sie hat dich singen hören Xinglu? Wie ist das möglich? Du hast schon so lange nicht mehr gesungen.“ Brummte [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Bai Hu]] verdutzt.&lt;br /&gt;
„Sie erinnern sich noch immer daran wie ich zu ihnen sang. Und aus der Erinnerung heraus haben sie meine Stimme scheinbar beschworen. Es ist zu lange her, dass ich zu ihnen gesungen haben, und ich habe kein Recht zu ihnen zu singen bei all dem, was ich getan habe.“&lt;br /&gt;
„Das stimmt nicht! Sie reden stets miteinander und die ältesten von ihnen erzählen den jüngeren von deinem Lied. Sie kennen es alle und werden es nie vergessen.“&lt;br /&gt;
„Mir fehlt aber die Kraft zum Wandern. Hass und Zorn haben meine Beine schwer werden lassen.“&lt;br /&gt;
Er wandte sich von dem weißen [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] ab und dem Mädchen zu.&lt;br /&gt;
„Nein ich hörte keine tiefe Stimme, sondern eine hohe. Ich hörte die Stimme eines jungen [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Drachen]]n, der mich furchtlos anbrüllte. Die Bäume sangen von dem gelben Schuppenkleid des [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Drachen]]n und von der Wärme im Herzen dieses Wesens.&lt;br /&gt;
[[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] sie sangen von dir und es war so viel Wahrheit in ihren Worten, die ich erst jetzt vernehmen konnte.“&lt;br /&gt;
„Warum guckst du so traurig Xinglu? Was hast du vor? Was hat das zu bedeuten?“&lt;br /&gt;
Fragte das Mädchen nun sichtlich besorgt um den Waldgott.&lt;br /&gt;
„Es ist Zeit für mich das Geschenk, das mir der Mond einst gab, zurück zu geben. Ich habe meine Pflicht gegenüber meinen Brüdern und Schwestern vergessen und sie zu lange warten lassen. Ich sehne mich nach Ruhe [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]].“&lt;br /&gt;
Die Züge des Wesens erhellten sich und die Risse in der dunklen Rinde schlossen sich immer mehr.&lt;br /&gt;
„Die Zeit des Wanderers ist vorbei. Zu lange habe ich mich dagegen gewehrt einzusehen, dass die Welt mich nicht mehr braucht. Es ist nun an der Zeit, dass die Jüngeren auf sich aufpassen. Vieles wird sich verändern, aber wenn ich höre wie die Bäume für dich singen, so bin ich mir sicher, dass es nicht nur schlecht sein wird.“&lt;br /&gt;
„Willst du uns wirklich verlassen Xinglu? Was sollen wir ohne dich machen? Was sollen wir alleine machen?“ Rief [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Zhu Que]] mit Trauer in der Stimme.&lt;br /&gt;
„Helft dem gelben [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Drachen]]n bei der Wahrung dessen, was wir einst zusammen auf unseren Reisen verbreiteten. Natürlich nur, wenn du willst [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]].“&lt;br /&gt;
Das Mädchen schaute in die großen violetten Augen und auf die immer heller werdende Rinde, durch die von Minute zu Minute mehr Leben zu pulsieren schien.&lt;br /&gt;
„Was genau meinst du?“&lt;br /&gt;
„Vieles, was einst gut war, ist zerstört. Du hast mir aber gezeigt, dass nicht alles zerstört ist. Ich frage mich, ob sich Sonne und Mond so fühlten, als sie mich erblickten und das Leben erschufen….&lt;br /&gt;
Ich werde das Wandern aufgeben und wieder nur ein Baum sein, ein Baum der mit seinen Brüdern singt. Gerne werde ich von dem kleinen Mädchen singen, das zum [[Geschichte von Taki#Der_Gelbe_Drache|gelben Drachen]] wurde, der den Beginn einer neuen Zeit darstellt.&lt;br /&gt;
Ich würde gerne dabei zusehen, wie ein kleines Mädchen die Wunden, die ein alter Baum geschlagen hat, schließt und dabei hilft, dass wieder mehr Menschen das Lied der Bäume hören.“&lt;br /&gt;
[[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] konnte die Trauer in dem Wesen vor sich so deutlich spüren, dass es ihr die Sprache verschlug. Aber nicht nur Trauer, sondern auch Freude über die Erlösung konnte sie spüren. Es hatte nicht lange gedauert bis ihre Augen sich mit Tränen gefüllt hatten, so dass sie lediglich nicken konnte.&lt;br /&gt;
Der Waldgott lächelte sie voller Wärme an und streckte sich dann zu seiner vollen Größe aus. Ein wohliges Seufzen entfuhr ihm, als die alten Glieder sich zum beinahe letzten Mal bewegten und er sich mit stummen Gesten von seinen vier Freunden verabschiedete, die auf ihre Art viel treuer waren als er es je bis zu diesem Moment vermutet hatte. Dann legte er die letzten Schritte bis zum Mittelpunkt der kleinen Insel zurück, streckte sich erneut und seufzte dabei langgezogen.&lt;br /&gt;
Ein Rascheln und Rauschen war zu hören, als sich riesige Wurzeln in den Boden gruben und gewaltige Äste in die Höhe streckten. So schnell geschah alles, dass nur wenige Momente später sich dort, wo noch eben die Gestalt des Waldgottes gestanden hatte, ein gewaltiger Baum in die Höhe streckte und seine riesigen Äste weit über den See hängen ließ. Das gewaltige Blätterdach des Baumes erstreckte sich über den gesamten Hain und schützte diesen gleich einer Decke.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Epilog===&lt;br /&gt;
So verlor der Waldgott seinen Namen und war wieder nur der Erste. Im selben Moment aber erschallte zum ersten Mal seit langer Zeit die tiefe Stimme des Waldgottes und sang begleitet von vielen seiner Brüder das Lied des gelben [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Drache]]ns, so wie es hier geschrieben steht.&lt;br /&gt;
Lieder aber sind die älteste Form des Übernatürlichen und oft findet man in ihnen bereits einen Teil der Zukunft beschrieben. So erfuhr der kleine Bach, an dem das Lied begann, davon wie [[Geschichte von Taki#Der gelbe Drache|Hiwa]] begleitet von [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Zhu Que]], [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Bai Hu]], [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Xuan Wu]] und [[Geschichte von Taki#Der blaue Drache – Seiryu|Quing Long]] in das Dorf am Rand des großen Waldes kam und sowohl von dem Waldgott als auch von dessen Bedauern erzählten. Die Dorfbewohner hörten gerne den Geschichten dieser ungleichen Gruppe zu, ließen sich von diesen verzaubern und wollten alsbald den riesigen Baum selber sehen. Manche von ihnen blieben dort, andere verließen den Ort wieder, nur um von dessen Pracht zu erzählen.&lt;br /&gt;
So gründete sich schon bald unter dem schützenden Dach des Waldgottes ein kleines Dorf. Die vier Wächter, die es nun als Aufgabe ansahen neben dem Waldgott auch noch das Dorf und [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] zu beschützen, blieben bei den Menschen und halfen dem Mädchen dabei zu beschützen, zu trösten, zu beruhigen, zu lenken und vor allem zu erzählen und zu singen.&lt;br /&gt;
Zwei Jahre später, als die ersten Schneeflocken vom Himmel fielen und die mittlerweile zur jungen Frau herangewachsene [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] an die stürmische Nacht erinnerten, in der sie zum ersten Mal von dieser Welt erfuhr, wenn auch nur reichlich verwirrende Bruchstücke, stapfte eine vermummte Gestalt den schmalen von den Bewohnern angelegten Weg zum Hain empor.&lt;br /&gt;
Eine helle Stimme, ihr merkwürdig bekannt aber doch in den Wirren der Erinnerungen verloren, riss [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] aus den Erinnerungen und ließ sie von ihrem Platz am Rande des Sees aus in die Richtung der Gestalt sehen. Ihre Augen weiteten sich und füllten sich als bald mit Tränen, während ihre Füße über den von feinen Schneeflocken bedeckten Boden regelrecht flogen und sie in die weit geöffneten Arme der ihr entgegenlaufenden Kigiku trugen.&lt;br /&gt;
Der Bach plätscherte fröhlich, als er von der Wiedervereinigung der Schwestern hörte und weigerte sich im kommenden Winter vehement dagegen zu erstarren und einzufrieren, so groß war seine Freude. Erst die tiefe Stimme des Waldgottes aus der Ferne sorgte dafür, dass er sich beruhigte und als der Bach langsam erstarrte und für den Winter einschlief, freute sich der Waldgott über jenes letzte Geschenk, das er den Menschen und besonders seiner [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] geben konnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Wichtige Personen und Wesen aus Legenden und Sagen=&lt;br /&gt;
Hier sind wichtige Personen aus der Geschichte oder Legenden/Sagen von Takigakure aufgelistet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Dorfoberhäupter [[Takigakure]]s===&lt;br /&gt;
Hier sind die wichtigsten, verstorbenen Dorfoberhäupter von Takigakure aufgelistet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Ieyasu Kagetoya====&lt;br /&gt;
Ieyasu Kagetoya das erste große [[Dorfoberhaupt|Oberhaupt des Dorfes]] [[Takigakure]]. Nach dem Fall [[Geschichte_von_Taki#Kakuzu|Kakuzus]] bei dem der gesamte damalige Ältestenrat verstarb, übernahm er nicht nur die Macht im [[Gesellschaft_in_Taki#Kagetoya|Kagetoya]] -Clan sondern auch im Dorf selbst.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Er galt als mächtiger Shinobi und entsprechend dem Ruf der [[Gesellschaft_in_Taki#Kagetoya|Kagetoya]] als großartiger Krieger. &lt;br /&gt;
Durch seine Autorität und auch teilweise durch Furcht vor seiner Rache stellte er einen sehr wackeligen Frieden in [[Takigakure]] her.&lt;br /&gt;
Er führte damals die grundlegende Struktur des heutigen Militärs in [[Takigakure]] ein, auch wenn dieses im Laufe der vielen Dynastien überarbeitet wurde, ist es grundlegend immer noch das System nach dem die [[Gesellschaft_in_Taki#Kagetoya|Kagetoya]] Krieg führen und sich organisieren.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der [[Gesellschaft_in_Taki#Kagetoya|Kagetoya]] galt als streng, aufbrausend und ein wenig tyrannisch, außerdem erzählt man sich, dass er ein begabter, wenn auch gerne riskant agierender, Stratege sei, was letztlich zu seinem Sturz führte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Shingen Shiazu====&lt;br /&gt;
Shingen Shiazu, das zweite große [[Dorfoberhaupt|Oberhaupt des Dorfes]] [[Takigakure]], galt ebenso wie sein Vorgänger [[Geschichte_von_Taki#Ieyasu_Kagetoya|Ieyasu Kagetoya]] als begabter Shinobi und Stratege.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Jedoch hatte er dem Plan des Kagetoyas eine ganze Kompanie zu opfern widersprochen, als diese dann nicht nur überlebte, sondern die Schlacht auch noch gewann schlug er sich auf die Seite der [[Gesellschaft_in_Taki#Fuyou|Fuyou]], deren Oberhaupt das Kommando über die folgende Kompanie hatte, was dazu führte, dass [[Geschichte_von_Taki#Ieyasu_Kagetoya|Ieyasu Kagetoya]] noch auf dem Schlachtfeld zum Selbstmord gezwungen wurde, um seine Ehre wieder reinzuwaschen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Mit der Unterstützung der [[Gesellschaft_in_Taki#Fuyou|Fuyou]] und einiger jüngerer Clans wurde er dann zum zweiten Oberhaupt Takigakures erklärt.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Er erklärte die [[Geschichte_von_Taki#Ieyasu_Kagetoya|Ieyasu Kagetoya]] jedoch nicht zu Verrätern und ließ die Ehre der Familie unangetastet.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Shingen trat erst kurz nach dem Bluterbenkrieg von seinem Amt zurück, da er sich in einer Schlacht schwer verletzt hatte und langsam alt wurde. Er galt in seiner Amtszeit zwar als strenges aber faires Oberhaupt, der stets jeden Vorschlag anhörte, bevor er seine Entscheidung traf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Mifune Ashura====&lt;br /&gt;
Mifune Ashura war das dritte [[Dorfoberhaupt|Oberhaupt]] Takigakures und das erste, das nicht aus einer der [[Gesellschaft_in_Taki#Die_Gr.C3.BCnderclans|Gründerfamilien]] stammte.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Er war ein Veteran des Krieges, der sich in vielen Schlachten als großer Anführer bewährt hatte, vor allem durch die Tatsache, dass seine Truppen stets ihre Position gehalten hatten, sowie geringere Verluste aufwiesen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Jedoch hatte der Krieg ihn zu einem paranoiden Mann gemacht, er verschärfte die Sicherheitskontrollen und die Verteidigungssysteme von [[Takigakure]] erheblich. Auf seinen Wunsch wurde eine Kampagne gestartet, welche die Bevölkerung davon überzeugte, dass man Ausländern nicht trauen könne und das die Abschottung von außen der einzige Schutz vor Eroberung wäre.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Dies hatte auch Erfolg. [[Takigakure]] igelte sich ein und sah alles als Bedrohung an, was zu allgemeiner Aufrüstung im Dorf führte.&lt;br /&gt;
Zudem schwächte er die Macht der [[Gesellschaft_in_Taki#Die_Gr.C3.BCnderclans|Gründerclans]] erheblich, indem er den Ältestenrat neu aufstellte und für niedere Clans zugänglich machte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Kessen Musou====&lt;br /&gt;
Kessen Musou wurde nach dem überraschenden Tod [[Geschichte_von_Taki#Mifune_Ashura|Mifunes]], der scheinbar an einer Krankheit verstarb, ebenso überraschend zum neuen [[Dorfoberhaupt|Oberhaupt]] erklärt. Entgegen der Traditionen des Dorfes die Wege der alten Oberhäupter weiter zugehen brach er damit und zum ersten Mal in der Geschichte öffnete [[Takigakure]] sich wieder nach außen. Ausländer wurden nicht länger verteufelt und argwöhnisch betrachtet, sondern willkommen geheißen und in die Dorfstruktur eingeführt.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Von vielen wurde Kessen Musou als wahrer Held vergöttert, da er eine unglaubliche Phase des Friedens in [[Takigakure]] einläutete, auf die man später immer noch neidisch war und sich zurück wünschte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Historische Personen [[Takigakure]]s===&lt;br /&gt;
Hier sind sonstige, verstorbenen Personen aufgelistet, die es mit ihrem Namen in die Geschichte des Dorfes geschafft haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Kenshin Fuyou====&lt;br /&gt;
Kenshin Fuyou war ein hochdekorierter [[Jounin]] und das Clanoberhaupt der [[Gesellschaft_in_Taki#Fuyou|Fuyou]] während [[Geschichte_von_Taki#Ieyasu_Kagetoya|Ieyasu Kagetoyas]] Herrschaft.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Er war gleichermaßen Shinobi, wie Priester und im Dorf recht hoch angesehen, da die Fuyou sich um die Kranken und Armen des Dorfes kümmerten.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der [[Gesellschaft_in_Taki#Fuyou|Fuyou]] selbst galt als verständnisvoller und fürsorglicher Mann, der sich und seine Zeit gerne für andere aufopferte.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Kenshin und eine ganze Kompanie sollten jedoch in einer entscheidenden Schlacht für das Wohl [[Takigakure]]s geopfert werden, als sie dann jedoch nicht nur nicht starben, sondern jene Schlacht fast im Alleingang gewannen war der Missmut unter den Truppen hoch, was dazu führte, dass gegen [[Geschichte_von_Taki#Ieyasu_Kagetoya|Ieyasu Kagetoya]] geputscht wurde, und so die [[Gesellschaft_in_Taki#Shiazu|Shiazu]] mit der Unterstützung der [[Gesellschaft_in_Taki#Fuyou|Fuyou]] an die Macht kamen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Verräter [[Takigakure]]s===&lt;br /&gt;
Hier sind die größten, verstorbenen Verräter Takigakures aufgelistet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Kakuzu====&lt;br /&gt;
Kakuzu war einst einer der besten Shinobi des Dorfes [[Takigakure]]. So entsandte man ihn auf eine Mission den ersten Hokage [[Geschichte_von_Konoha#vor_dem_BEK|Hashirama Senju]] zu töten. Als diese jedoch scheiterte wurde er bei seiner Rückkehr ins Dorf stigmatisiert und für das Scheitern der [[Mission]] bestraft, obgleich diese sehr gefährlich war.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Darauf entwickelte der einst hochgelobte [[Jounin]] einen Hass auf das Dorf und tötete auf seiner Flucht nicht nur die Ältesten des Dorfes, sondern stahl die wichtigste verbotene [[Jutsu]] des Dorfes, welche seitdem verloren ist.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ab da an führte er ein Leben als Kopfgeldjäger und Söldner.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Nobu Gushiken====&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Adoptivbruder von [[Wichtige_Personen_in_Taki#Muneyaki_Gushiken|Muneyaki Gushiken]]&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nobu Gushiken, adoptierter Bruder des ehemaligen [[Dorfoberhaupt|Dorfoberhauptes]] [[Wichtige Personen in Taki#Wichtige_Personen_in_Taki#Muneyaki_Gushiken|Muneyaki Gushiken]], war ein ausgezeichneter Ninja des Dorfes und ein höchst gefährliches Mitglied der [[Einheiten_Takigakures#Tsuisekisha_.28J.C3.A4ger.29|Tsuisekisha-Einheit]].&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ebenso wie sein älterer Bruder strebte er danach Oberhaupt Takigakures zu werden, jedoch wurde sein Bruder stattdessen ernannt, was den jungen Mann verbittern ließ, worauf sich die Brüder zerstritten und seine Adoption herauskam.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Im Angesicht der steigenden Gefahr der [[Taki_no_Kuni#Jashin_Sekte|Jashin-Sekte]] versuchte er dann einen lange gehegten Plan umzusetzen, nämlich seinen Bruder zu entführen und zu töten, wobei er es so aussehen lassen wollte, als wären die [[Taki_no_Kuni#Jashin_Sekte|Jashin]]-Kultisten es gewesen, woraus er sich ersann zum neuen [[Dorfoberhaupt]] erklärt zu werden. Jedoch scheiterte sein Plan durch die Heldentat [[Wichtige_Personen_in_Taki#Shinishi_Kudo|Shinishi Kudos]], der nicht nur den Verräter beseitigte, sondern auch [[Wichtige Personen in Taki#Wichtige_Personen_in_Taki#Muneyaki_Gushiken|Muneyaki]] rettete.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Wächter [[Takigakure]]s===&lt;br /&gt;
Die Wächter [[Takigakure]]s entspringen aus der Sage &amp;quot;[[#Das Lied des gelben Drachen|Das Lied des gelben Drachen]]&amp;quot;, welche von einem mutigen kleinem Mädchen und der Entstehung [[Takigakure]]s erzählt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Der blaue Drache – Seiryu====&lt;br /&gt;
Quing Long bietet einen durchaus beeindruckenden Anblick, wenn er sich nicht in seiner Menschengestalt fort bewegt. Gerne verbringt er seine Zeit als Eremit getarnt, um dem einen oder anderen Wanderer etwas über die Natur zu erzählen und beizubringen, so wie er es einst bei dem kleinen Mädchen Hiwa getan hatte. Nur sehr selten würde sich Quing Long in seiner wahren Gestalt einem Menschen zeigen. Sein edles und geduldiges Gemüt würden ihn für offene Geister zum höchst angenehmen Gesprächspartner machen. Vorurteilslos betrachtet er jeden Menschen einzeln und nicht die Menschheit als ganzes, bevor er sich seine Meinung zu einem Individuum bildet.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der blaue Drache Quing Long steht für die Jahreszeit Frühling und somit für die Geburt und die frühe Phase jungen Lebens, seien es Pflanzen, Menschen oder Tiere.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Der rote Vogel – Suzaku====&lt;br /&gt;
Zhu Que hat ein durchaus heiteres Wesen. Das Interesse des roten Vogels weckt man durch Gesang und Lieder. Selber trällert er gerne verschiedene Lieder und am meisten gefällt es ihm, wenn sich aus seinem Gesang und dem eines Menschen ein Duett bildet. Er kann die Form eines kleinen roten, als auch großen roten Vogels annehmen. In Anwesenheit oder in der Nähe von Menschen würde er stets als kleiner Vogel auftauchen, um nicht als Wächter erkannt zu werden.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der rote Vogel Zhu Que steht für die Jahreszeit Sommer und damit für den Höhepunkt des Lebens mit all den Pflanzen und Lebewesen, die im Frühling noch klein und zierlich waren. Er steht für die reichen Geschenke, die die Natur im Sommer bringen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Der weiße Tiger – Byakko====&lt;br /&gt;
Bai Hu ist äußerst schlau und gerissen, wie es das Bild einer Raubkatze schon immer präsentiert hat. Der weiße Tiger kann die Form einer kleinen weißen Katze annehmen, um ohne größeres Aufsehen zu erregen unter Menschen zu wandeln oder sich einzelnen Wanderern zu zeigen, ohne direkt erkannt zu werden. Meistens nutzt er diese Form, um die Verhaltensweisen eines Individuums zu beobachten. Reden würde er in seiner Katzenform nie, selbst als Tiger ist es schwer Bai Hu viele Worte zu entlocken. Nie verliert er mehr Worte als unbedingt nötig, man würde immer nur von ihm hören, dass es für alles einen Richtigen Zeitpunkt und Ort gibt, wenn man versuchen würde mehr Worte aus ihm zu locken. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der weiße Tiger Bai Hu steht für die Jahreszeit Herbst und damit als Vorbote für die härteren Monate, die im Winter folgen. Mit ihm verbindet man auch den Aspekt der Jagd, der während der Herbstmonate an Wichtigkeit zunimmt, da Pflanzen und Bäume zur Ruhe kommen und bis zum Frühling keine Früchte austragen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Die schwarze Schildkröte – Genbu====&lt;br /&gt;
Xuan Wu würde auf Menschen einen etwas angst einflößenden Eindruck machen. Es ist schwer zu erahnen, wie es um das derzeitige Gemüt der schwarzen Schildkröte steht. Obwohl Xuan Wu durch das kleine Mädchen Hiwa eines besseren belehrt wurde, was die Menschen in Bezug auf die Natur angeht, so konnte er nie wirklich seinen Argwohn gegenüber die Menschen ablegen. Immernoch sieht er die meisten Menschen als Zerstörer von Natur und Leben. Nur sehr schwer lässt er sich von der Gutherzigkeit und Naturverbundenheit eines Individuums überzeugen. Sollte man dies aber geschafft haben, so genießt man das volle Vertrauen und den Schutz der argwöhnischen Schildkröte. Natürlich stehen die Menschen [[Takigakure]]s automatisch unter seinem Schutz, da er diese als Abkömmlinge der ersten Dorfbewohner ansieht.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die schwarze Schildkröte Xuan Wu steht für die Jahreszeit Winter und damit für die Ruhe selbst, die während eines jeden Winters in die Natur einkehrt. Oftmals wird auch der Tod mit ihm in Verbindung gebracht, denn nicht alle Lebewesen überstehen den kalten Fängen des Winters.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Der gelbe Drache====&lt;br /&gt;
Das Mädchen namens Hiwa ist ein sehr naturverbundener Mensch. Sie weiß jeden Aspekt der Natur zu schätzen, achtet jede noch so kleine Lebensform und würde immer zum Wohle dieser handeln. Ihr eigenes Wohl stellt sie unter das von Anderen, selbst wenn es um das Wohl fremder Menschen geht. Sie ist eine lebensfrohe Person, die sich gerne auch bei anderen Menschen aufhält. Durch ihren langen und außergewöhnlichen Aufenthalt in der Natur, ist diese zu ihrem eigentlich Zuhause geworden, etwas das man ihr auch anmerkt. Sie verbringt mehr Tage in Wäldern, als unter Menschen. Man sagt ihr nach, dass sie mit Bäumen reden kann.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Hiwa gilt heute als tot, wobei man sich dessen nie gewiss war. Man erzählt sich, dass sie eines Tages einfach im Wald verschwunden und nie wieder zurück gekehrt war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Frage-Sektion ==  &lt;br /&gt;
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		<author><name>Shinishi</name></author>
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		<id>https://wiki.narutorpg.de/index.php?title=Geschichte_von_Taki&amp;diff=25695</id>
		<title>Geschichte von Taki</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.narutorpg.de/index.php?title=Geschichte_von_Taki&amp;diff=25695"/>
		<updated>2016-03-20T09:27:37Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Shinishi: /* Beginn der Gushiken-Dynastie - 85 Jahre nach Ende des Bluterbenkrieges */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Auf dieser Seite findet ihr eine Übersicht über die Geschichte des Dorfes [[Takigakure]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Seit Entstehung von [[Takigakure]]==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Sengoku Jidai===&lt;br /&gt;
Am Anfang der Geschichtschreiber [[Takigakure]]s steht Sengoku Jidai, die Zeit der streitenden Reiche. Nachdem die Kunst des Ninjutsu zur Blüte seiner Macht aufgestiegen war, durchstriffen zahllose [[Clan]]s die Lande, ein jeder mit seinen eigenen Fähigkeiten und Ansichten über die Welt. Sie waren [[Söldner]], die von den Ländern bezahlt wurden und alle bisher gekannten Waffen und Armeen überflüssig machten. Diese Kraft, die vielen zunächst wie ein Segen erschien, wurde schnell zu einem Fluch, als sich angeblich selbst der Himmel in blutiges Rot, aufgrund der endlosen Schlachten, färbte, die auf der Erde ausgetragen wurden. Als sich die zwei mächtigsten [[Clan]]s im Reich des Feuers zusammenschlossen und [[Konohagakure]] gründeten, geschah ein Umdenken in vielen Ninja[[clan]]s, die diesem Beispiel folgten. Es war deutlich geworden, dass es keinen Sinn mehr ergab nur dem eigenen Clan Treue zu schwören: Um zu bestehen brauchte es Bündnisse mit anderen Gruppierungen. Je stärker die zu schmiedende Allianz, umso mehr Macht für die Beteiligten.&amp;lt;br /&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Gründung des Dorfes - 85 Jahre vor Ende des Bluterbenkrieges===&lt;br /&gt;
In diesen Jahren versammelten sich vier der örtlichen Ninjaclans an dem Baum, den wir heute [[Aufbau_von_Taki#Der_Taki-Baum|Taki-Baum]] nennen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Gesellschaft_in_Taki#Kagetoya|Kagetoya]] (Krieger), die [[Gesellschaft_in_Taki#Shiazu|Shiazu]] (Strategen), die [[Gesellschaft_in_Taki#Fuyou|Fuyou]] (Heilung) und die [[Gesellschaft_in_Taki#Nanaya|Nanaya]] (Tarnung).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie schlossen einen Pakt und schworen untereinander Treue an diesem Baum, der zu dieser Zeit noch ein gewöhnlicher war und erst Jahrzehnte später zu wahrer Berühmtheit gelangen sollte. Entgegen häufiger Annahmen wurde [[Takigakure]] auf Vorschlag der [[Gesellschaft_in_Taki#Fuyou|Fuyou]] und Nanaya hin als Demokratie gegründet, da sich die verfeindeten [[Clan]]s der [[Gesellschaft_in_Taki#Kagetoya|Kagetoya]] und [[Gesellschaft_in_Taki#Shiazu|Shiazu]] auf keinen Anführer einigen konnten. [[Takigakure]] wurde vom Ältestenrat geführt, welcher aus den Anführern der jeweiligen [[Clan]]s bestand und hatte zu Beginn mit vielen Schwierigkeiten zu kämpfen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch die schier endlose Bedrohung und zahlreiche Überfälle entwickelte [[Takigakure]] bereits sehr früh fähige Verteidigungsmechanismen und Finten, mit denen sie selbst übermächtige Feinde erfolgreich abwehren konnten. Niemals gelang es einem Feind Fuß in [[Takigakure]] zu fassen und der Frieden im verborgenen Dorf machte den Rat der Ältesten leichtsinnig und überheblich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Der Fall Kakuzu und Kagetoya-Dynastie - 65 Jahre vor Ende des Bluterbenkrieges===&lt;br /&gt;
Der Fall Kakuzu sorgte für besonderes Aufsehen im Dorf und beeinflusste es bis heute. Nachdem der Jounin [[Geschichte_von_Taki#Kakuzu|Kakuzu]] bei einem Auftrag scheiterte, der die Ermordung des ersten [[Wichtige_Personen_in_Konoha#Hokage|Hokage]]s im Sinn hatte, mit dem [[Takigakure]] im Krieg war, erfuhr er bei seiner Rückkehr eine starke Ignoranz und Ablehnung. Er wurde mit Strafen belegt, denen er sich mit unerwarteter Gewalt erfolgreich widersetzen konnte. Bei seiner Flucht kam der gesamte Ältestenrat ums Leben, was für große Debatten in den Clans sorgte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als [[Geschichte_von_Taki#Ieyasu_Kagetoya|Ieyasu Kagetoya]] sich zum neuen Oberhaupt erklärte, gab es niemanden der ihm zu widersprechen wagte. Mittlerweile hatten sich weitere [[Clan]]s in [[Takigakure]] angesiedelt und viele von ihnen hielten den mächtigen [[Gesellschaft_in_Taki#Kagetoya|Kagetoya]] die Treue, sodass jeder Widerspruch in einem Bürgerkrieg hätte enden können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Der Aufstand und Shiazu-Dynastie - 28 Jahre vor Ende des Bluterbenkrieges===&lt;br /&gt;
Viele Jahrzehnte lang herrschte in [[Takigakure]] eine angespannte Stimmung, doch keine Seite wagte es diesen trügerischen und wackeligen Frieden zu brechen. Das Dorf hatte viele Fortschritte gemacht. Es gelang ihm seine Macht auszubauen und von Taki als offizielles Ninjadorf anerkannt zu werden. Seine Ninja sicherten nun nichtmehr einzig das Dorf, sondern das gesamte Land stand unter dem Schutz und der Verwaltung der Ninja aus [[Takigakure]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dennoch folgte das unvermeidliche erneut aus einer im Leichtsinn geborenen Handlung heraus: Als [[Geschichte_von_Taki#Ieyasu_Kagetoya|Ieyasu Kagetoya]] sich in einer Schlacht dazu entschied eine Kompanie seiner Shinobi für den Sieg zu opfern, musste er die Folgen seiner Handlung am eigenen Leib spüren. Die Kompanie unter Führung von Kenshin [[Gesellschaft_in_Taki#Fuyou|Fuyou]] schaffte es entgegen aller Wahrscheinlichkeiten nicht nur zu überleben, sondern die gesamte Schlacht beinahe im Alleingang zu entscheiden. Als sie anschließend zurückkehrten, wandten sie sich offen gegen die Ninja, welche sie im Stich und zum Sterben zurückgelassen hatten. Die [[Gesellschaft_in_Taki#Shiazu|Shiazu]], welche wohl nur auf eine solche Gelegenheit gewartet hatten, schlossen sich mit den [[Gesellschaft_in_Taki#Fuyou|Fuyou]] zusammen, was letztlich auf den Tod Kagetoyas und dem Ende seiner Dynastie noch auf diesem Schlachtfeld hinauslief.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Daheim in [[Takigakure]] wurde [[Geschichte_von_Taki#Shingen_Shiazu|Shingen Shiazu]] als neues [[Dorfoberhaupt]] etabliert, mit großer Unterstützung der [[Gesellschaft_in_Taki#Fuyou|Fuyou]] und einiger jüngerer [[Clan]]s, welche sich im Laufe der Jahre um die [[Gesellschaft_in_Taki#Shiazu|Shiazu]] und [[Gesellschaft_in_Taki#Fuyou|Fuyou]] geschart hatten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unter den [[Gesellschaft_in_Taki#Shiazu|Shiazu]] änderte sich nach Aussen hin wenig, da sie an den Pfaden der [[Gesellschaft_in_Taki#Kagetoya|Kagetoya]] festhielten und diese trotz des Zwischenfalls nicht als Verräter deklarierten. Dennoch war dies das offizielle Ende des [[Clan]]s, denn während die Kagetoya mehr und mehr Verbündete in [[Takigakure]] verloren schwand auch der [[Clan]], bis sich im folgenden Bluterbenkrieg ihre Spuren komplett verloren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===[[Takigakure]] im Bluterbenkrieg===&lt;br /&gt;
Während des Bluterbenkrieges erlebten viele Einwohner und Ninja eine Schockphase, die selbst nach dem Ende des Krieges noch viele Jahrzehnte lang anhalten sollte. Sie erkannten, dass ihre Sicherheit nicht von selbst gegeben war. Obwohl es den Ninja gelang jeden Eindringling vom Dorf fern zu halten, hatte das Dorf viele Verluste und Tragödien zu beklagen, viele die heimkehrten waren nicht mehr dieselben wie vorher und erzählten erschreckende Geschichten über all die Bluterbler gegen die sie hatten kämpfen müssen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Folgen des Krieges und Ashura-Dynastie - Monate nach Ende des Bluterbenkrieges===&lt;br /&gt;
Wenige Monate nach Ende des Krieges musste auch [[Geschichte_von_Taki#Shingen_Shiazu|Shingen Shiazu]] zurücktreten, der sich in einer der letzten großen Schlachten schwere Verbrennungen zugezogen hatte. Zur Überraschung vieler ernannte er [[Geschichte_von_Taki#Mifune_Ashura|Mifune Ashura]] zu seinem Nachfolger, nachdem dieser sich in zahlreichen Schlachten hervorgetan hatte. Damit war er der erste Anführer [[Takigakure]]s der aus keiner der vier [[Gesellschaft_in_Taki#Die_Gr.C3.BCnderclans|Gründerfamilien]] stammte, deren Population sich im Krieg ohnehin deutlich reduziert hatte. Der Ältestenrat wurde neu geordnet, sodass auch Mitglieder der niederen [[Clan]]s Zugang zu diesem hatten, was die Machtstellung der [[Gesellschaft_in_Taki#Die_Gr.C3.BCnderclans|Gründerfamilien]] endgültig brechen sollte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem sich die Defensive als besonderes Markenzeichen der Shinobi aus [[Takigakure]] etabliert hatte, begann [[Geschichte_von_Taki#Mifune_Ashura|Mifune]] eben dieses noch auszubauen. Die alten Verteidigungsanlagen wurden verstärkt und Sicherheitskontrollen für Aus- und Einwanderer verschärft. Waffen wurden entwickelt und verbessert, während den Einwohnern die Gefahr der Aussenwelt eingeprägt wurde, der die heimische Sicherheit des Dorfes gegenüberstand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Takigakure]] begann sich für einen Krieg zu rüsten, der nicht kommen sollte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Zeit des Friedens und Musou-Dynastie - 42 Jahre nach Ende des Bluterbenkrieges===&lt;br /&gt;
Nach einem friedlichen, wenn auch überraschendem, Tod  [[Geschichte_von_Taki#Mifune_Ashura|Mifunes]], wurde [[Geschichte_von_Taki#Kessen_Musou|Kessen Musou]] vom Ältestenrat zu dessen Nachfolger ernannt. Während [[Takigakure]] sich in der Ashura-Dynastie mehr um die Sicherung seiner Position kümmerte, brach man in der Musou-Dynastie überraschenderweise damit. Potential von Aussen wurden willkommen geheißen und gefördert, während die Ninja-Akademie an gegenwärtige Standards angepasst wurde. In dieser Zeit stießen viele [[Clan]]s und Familien nach [[Takigakure]], die auch für dessen Entwicklung wichtig sind, wie die Familie der [[Wichtige_Personen_in_Taki#Shinishi_Kudo|Kudo]] oder die der [[Gesellschaft_in_Taki#Atsumichi|Atsumichi]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Ära des Friedens hatte [[Takigakure]] erfasst und viele Ninja wuchsen in dem Bewusstsein auf diesen Frieden erhalten zu wollen. Konflikte waren selten und wurden zumeist gerecht gelöst. Von einigen wurde diese Zeit als wahres Paradies empfunden, andere verurteilten den Leichtsinn mit welchem die Ninja hierdurch behaftet wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Militarisierung und Eigen-Dynastie - 80 Jahre nach Ende des Bluterbenkrieges===&lt;br /&gt;
Als die Musou-Dynastie mit dem Tod [[Geschichte_von_Taki#Kessen_Musou|Kessens]] während einer geheimen Mission endete, gab es große Bestürzung im Dorf als der Ältestenrat zur Überraschung vieler eine Frau namens [[Wichtige_Personen_in_Taki#|Jinkou Eigen]] zum neuen Oberhaupt ernannte. Abgesehen davon dass sie eine Frau war, war sie auch eine Ausländerin ohne feste Wurzeln in [[Takigakure]], was bei vielen Misstrauen erregte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Eigen-Dynastie wurde großer Wert auf innere Sicherheit gelegt. Die Schutzmaßnahmen innerhalb und ausserhalb des Dorfes wurden ebenso verstärkt, wie deutlicher spürbar gemacht. Viele Systeme wurden bürokratisiert und auf Effizienz getrimmt, während die &#039;Shineitai&#039;, die mehrere Dutzend starke Leibgarde des Oberhauptes, etabliert wurde. Es gab das erklärte Ziel aus [[Takigakure]] ein Dorf werden zu lassen, welches sich vor den Großreichen nicht weiter würde verbergen müssen. Aussen wurden Bündnisse geschmiedet, Innen wurden Gesetze erlassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu dieser Zeit traten auch die sogenannten &amp;quot;[[Söldner]]&amp;quot; das erste Mal an das Licht der Öffentlichkeit. Menschen ohne Chakra probten mit Schusswaffen den Aufstand gegenüber den mittlerweile etablierten Ninja.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Söldner-Ära===&lt;br /&gt;
Nach den militärisch geprägten Jahren [[Wichtige_Personen_in_Taki#|Jinkous]], hatte die [[Wichtige_Personen_in_Taki#Ehemalige_Dorfoberhäupter|Gushiken]]-Ära das erste Mal seit dem Bluterbenkrieg wieder mit einer größeren Bedrohung zu tun: Den Söldnern.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Doch anders als in anderen Ländern und Dörfer gab es in [[Taki no Kuni]] nur wenig Aktivitäten dieser und die im Vergleich geringe Anzahl der Söldner bereitete den vereinte Kräften der Landesfürsten und des Ninjadorfes kaum Probleme.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Da [[Takigakure]] ohnehin keine Gefahr durch die Söldner für das einzige wirklich versteckte Dorf sah, zogen sie daher nicht aktiv in den Kampf gegen diese, sondern verteidigten lediglich das Land gegen die wenigen einfallenden Truppen, welche die Städte bedrohten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Beginn der Gushiken-Dynastie - 85 Jahre nach Ende des Bluterbenkrieges===&lt;br /&gt;
Die Änderungen während der Eigen-Dynastie sorgten für größeren Widerstand bei den traditionelleren Clans des Dorfes als erwartet, weshalb unter internem Druck der Ältestenrat dazu gezwungen wurde Eigen um den Rücktritt zu bitten. Als [[Wichtige_Personen_in_Taki#Ehemalige_Dorfoberhäupter|Muneyaki Gushiken]] die Führung des Dorfes übernahm, waren viele erleichtert wieder einen &#039;wahren Taki-Ninja&#039; an der Spitze zu sehen.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit [[Wichtige_Personen_in_Taki#Ehemalige_Dorfoberhäupter|Muneyaki Gushiken]] als neuer Führung des Dorfes ging eine Welle der Erleichterung durch die Reihen der Bewohner des Dorfes, ein Anführer geboren in [[Takigakure]] selbst und bereits mit 9 Jahren Absolvent der Akademie. Allerdings blieb ein plötzlicher Umschwung der Politik wieder der Erwartungen aus.&amp;lt;br&amp;gt;[[Wichtige_Personen_in_Taki#Ehemalige_Dorfoberhäupter|Muneyaki]] zeigte sich viel mehr als zurückhaltend und vorsichtiger Ninja. Selbst einige Monate nach seiner Einsetzung herrschte eine Stille im Zusammenhang mit seiner Politik. Als [[Wichtige_Personen_in_Taki#Ehemalige_Dorfoberhäupter|Muneyaki]] dann sogar plötzlich für eine Weile lang verschwand fürchteten sowohl der Ältestenrat, als auch die Bewohner [[Takigakure]]s, dass die Auswahl ein Fehler gewesen war und sie ihren Anführer nie wiedersehen würden. Doch [[Wichtige_Personen_in_Taki#Ehemalige_Dorfoberhäupter|Muneyaki]] erschien wider Erwarten wieder an den Toren [[Takigakure]]s, als wäre nichts gewesen, um sich seinen Aufgaben als [[Dorfoberhaupt]] des Dorfes zu stellen. Erst einige Wochen nach seiner Rückkehr enthüllte [[Wichtige_Personen_in_Taki#Ehemalige_Dorfoberhäupter|Muneyaki]] die Intention hinter seinem Verschwinden.&lt;br /&gt;
Er hat die [[Geschichte_von_Taki#Die_W.C3.A4chter_Takigakure|legendären Wächter]] aus den vergessenen Geschichten Takis erforscht und als Zeichen der Wertschätzung den Titel des Dorfoberhauptes des Dorfes  in den [[Geschichte_von_Taki#Der_gelbe_Drache|gelben Drachen]] ernannt.&lt;br /&gt;
Er änderte außerdem die Tradition, dass der Rat Takigakures von den vier Gründerfamilien speziell ausgewählt wurde und legte fest, dass die Ratsmitglieder unabhängig von ihrem Familiennamen ausgewählt wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Post-Söldner-Ära===&lt;br /&gt;
Da die [[Söldner]]-Ära keinen großartigen Einfluss auf [[Takigakure]] hatte, verlief das Leben im Dorf nach dem Sieg über diese nicht anders ab als zuvor.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Es gab, da man sich nicht großartig mit den [[Söldner]]n beschäftigt hatte, anders als in anderen Ländern, keine großen technologischen Fortschritte, noch war man auf diese im recht traditionellen Land erpicht.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Es gab jedoch erste stärkere diplomatische Berührungen mit den Dörfern [[Kirigakure]] und [[Kumogakure]].&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Diese waren auf die diplomatischen Beziehungen des ehemaligen Dorfoberhaupts [[Wichtige_Personen_in_Taki#Dorfoberhaupt|Eigen Jinkou]] zu [[Kirigakure]] zurückzuführen, die ursprünglich aus dem Dorf stammte. Über jene Beziehung kamen sie dann auch in Berührung mit [[Kumogakure]], welche schon immer recht eng mit [[Kirigakure]] verbunden waren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Dreier-Bündnis-Ära===&lt;br /&gt;
Das Dreier-Bündnis [[Kirigakure]]-[[Kumogakure]]-[[Takigakure]] hat seine Wurzeln bis in den Bluterbenkrieg geschlagen. Damals entstand der erste Kontakt aller drei Länder miteinander. Auch wenn dieser Kontakt eher negativer Natur gegenüber [[Takigakure]] war, so festigte es die Bindung der beiden anderen Bündnispartner.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Dieses Verhältnis schob sich jedoch ins positive als [[Wichtige_Personen_in_Taki#Eigen_Jinkou|Eigen Jinkou]] Dorfführer wurde, da Eigens Heimatdorf [[Kirigakure]] gewesen war pflegte sie in dieser neuen Position eine recht umsichtige Politik, welche den Grundstein für das künftige Bündnis legte.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Zur freundschaftlichen Annäherung begrüßte [[Takigakure]] bald eine kleine Delegation [[Kirigakure]]-Ninja im Dorf, deren Besuch überraschend gut ausging.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Anschläge während des [[Chuuninexamen]]s in [[Kumogakure]] festigte ebenfalls diese Beziehung, da [[Takigakure]] ihren neuen Freunden [[Kirigakure]] und somit auch [[Kumogakure]] bei der Beseitigung der Schäden half.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Nach der Eroberung einer [[Söldner]]festung seitens [[Kirigakure]] wurde diese zum gemeinsamen Besitz der drei Dörfer erklärt und die Bündnisfestung erschaffen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die letzte Festigung des Bündnisses wurde durch die Katastrophenhilfe während Unwetters erzielt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Beginn der [[Wichtige_Personen_in_Taki#Shinishi_Kudo|Kudo]]-Dynastie - 89 Jahre nach Ende des Bluterbenkrieges===&lt;br /&gt;
Nachdem, [[Geschichte_von_Taki#Nobu_Gushiken|Nobu Guskihen]], der Bruder [[Wichtige_Personen_in_Taki#Ehemalige_Dorfoberhäupter|Muneyaki Gushikens]], diesen auf dem Weg zu einer wohl wichtigen Besprechung abfangen und entführen konnte, trat die Spezialeinheit Takigakures in Aktion, unter anderem auch [[Wichtige_Personen_in_Taki#Shinishi_Kudo|Shinishi Kudo]].&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Wichtige_Personen_in_Taki#Shinishi_Kudo|Shinishi Kudo]] gelang es als einziger, den [[Wichtige_Personen_in_Taki#Ehemalige_Dorfoberhäupter|gelben Drachen]] und seinen Bruder in einer Höhle zu finden und zu erreichen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Nobu unterlag dem Kudo und wurde von ihm erledigt.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Gerüchten zufolge soll [[Geschichte_von_Taki#Nobu_Gushiken|Nobu]] jedoch Sicherheitsvorkehrungen geplant haben, welche besagte Höhle nach seinem Tod zum Einsturz brachte.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Offiziellen Aussagen zufolge, gelang es Kudo, das [[Dorfoberhaupt]] aus der misslichen Lage der einstürzenden Höhle zu befreien, schaffte es jedoch selbst nicht mehr heraus. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Wichtige_Personen_in_Taki#Shinishi_Kudo|Shinishi Kudo]] galt eine Zeit lang als verstorben, ehe er wohlauf zurückkam und wegen seiner heldenhaften Taten, der Rettung des alten Dorfoberhauptes, sowie dem Ausschalten des Verräters selbst zum [[Dorfoberhaupt]] ernannt wurde, da [[Wichtige_Personen_in_Taki#Ehemalige_Dorfoberhäupter|Muneyaki Gushiken]] von diesem Amt zurücktrat.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der junge [[Gesellschaft_in_Taki#Kudo|Kudo]] brachte gleich frischen Wind in des recht traditionelle Takigakure, durch die Umbenennung des Dorfoberhaupt-Titels vom gelben zum goldenen Drachen, sowie dem Bau eines neuen [[Aufbau_von_Taki#Ninjasitz.2Fgoldene_Drachenstatue|Ninjasitzes]], der eben jenes Wesen repräsentieren sollte.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Jedoch hatte [[Wichtige_Personen_in_Taki#Shinishi_Kudo|Shinishi Kudo]] mit seiner Ernennung gleichzeitig etwas geerbt, was den jungen Shinobi auf die Probe stellen sollte. Der [[Taki_no_Kuni#Jashin_Sekte|Jashin-Kult]], der zuvor in Takigakure schon Unheil angerichtet hatte war stärker geworden und schaffte es [[Takigakure]] als Dorf einige Seitenhiebe zu verpassen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Bald darauf sollte ein Krieg in [[Taki no Kuni]] ausbrechen, in dem die beiden Seiten ihre Kräfte maßen und [[Wichtige_Personen_in_Taki#Shinishi_Kudo|der goldene Drache]] seine Stärke und Führungsqualitäten beweisen musste.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Das Lied des gelben Drachen=&lt;br /&gt;
Zwischen den Reihen voller Bücher und Schriftrollen in der Bibliothek [[Takigakure]]s, die oft von großen Personen der Vergangenheit, wichtigen Ereignissen oder Techniken sowie Lehre handeln, findet der Suchende bis weilen ein kleineres unscheinbares Buch.&lt;br /&gt;
Nur selten wurde das Buch in den letzten Jahren aus der Umarmung seiner größeren Brüder und Schwestern gerissen, um seinen Inhalt dem Suchenden zu offenbaren. Es war in Vergessenheit geraten und gelegentlich, wenn es aus dem langen Schlaf eines von Staub bedeckten Buches für einen Moment, welcher für ein Buch alles zwischen einer Sekunde und einem Jahrhundert sein kann, aufwachte, erinnerte es sich sehnsüchtig daran wie es gewesen war, als noch kleine Kinderfinger es jeden Tag hervorgeholt und die dazugehörigen hohen Stimmen erfreut und laut aus ihm hervor gelesen hatten.&lt;br /&gt;
Es war abgenutzt ja, aber das stimmte das Buch nicht traurig sondern machte es eher stolz. Die güldene Farbe, mit der sein Schaffer einst den Umschlag beschrieben hatte, hatte ihm eh nie wirklich gefallen und der Zustand sprach in seinen Augen für all die Liebe und Anerkennung, die ihm einst zugekommen war. Und schließlich hatte die Geschichte, mit deren Schutz und Überlieferung es beauftragt worden war, alles Recht auf derartige Zuwendung.&lt;br /&gt;
Ja das Buch war stolz auf sich selber und wusste, dass es nur lange genug warten müsste, bis es aus seinem Schlaf aufgeweckt werden und seine Geschichte erneut offenbaren würde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Irgendwann kam dieser Tag und an diesem Tag fand die Sage des [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|gelben Drachens]] und der Götter wieder Einzug in die Köpfe der Menschen. Wie so oft bei Sagen weiß niemand zu sagen, wie viel wahr und wie viel hinzugedichtet worden war. Aber dies, so wusste das Buch, war nicht die Aufgabe einer Sage.&lt;br /&gt;
Eine Sage muss die Herzen der Menschen erfreuen, sie mit Hoffnung erfüllen und zum Träumen anregen. Eine Sage lässt bisweilen alte Männer genauso wie kleine Kinder mit verträumten Blicken die Welt um sich herum betrachten und sich vorstellen, wie es wohl damals an diesem Ort ausgesehen haben könnte. Eine Sage schließlich steht für eine Lektion und Beispiel, Lehre und Wissen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und so erzählt das Buch die Geschichte:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Prolog===&lt;br /&gt;
Vor langer Zeit, als die Menschheit noch jung war und mit den großen Augen eines kleinen Kindes die Welt um sich herum betrachtete, herrschte die Natur über das Leben eines jeden Lebewesens mit einer Hand, die zugleich sanft wie ein kühler Windstoß im drückenden Sommer als auch hart wie der Kern eines großen Gebirges war.&lt;br /&gt;
Der Mensch, genauso wie alle anderen Lebewesen ob Tier, Pflanze oder Stein kämpfte jeden Tag um sein Überleben. Aber nicht Angst oder Ohnmacht vor den Strapazen bestimmten sein Leben, sondern Freude und Glück über die einfachsten Dinge. Er war glücklich, wenn er mit vollem Magen einen warmen und sicheren Schlafplatz gefunden hatte.&lt;br /&gt;
So herrschte die Natur und die Tiere, die teilweise älter als die Menschen waren, wuchsen zu prächtigen Gestalten heran. Hört man heute von Erzählungen aus jener Zeit, so wirken die Geschichten von dem riesigen Wald, der den Großteil des Kontinents bedeckte und von ebenso riesigen Tiergottheiten bevölkert war, wie die Märchen eines alten wirren Greises.&lt;br /&gt;
Aber der Menschheit Kindeswiege war dies Umfeld beschützt vom großen Schatten des Waldgottes. Irgendwann jedoch fängt jedes Kind an sein Umfeld zu verändern und in einer Zeit, in der sich das Schicksal dieses Gleichgewichtes entscheiden sollte erhob sich der [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|gelbe Drache]] über die Träume von Natur und Mensch hinweg in die Lüfte der Zukunft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===1. Kapitel===&lt;br /&gt;
Langsam und träge floss der kleine Bach an diesem Tag die Hänge des Hügels herab, plätscherte nur missmutig über die großen Steine nahe seiner Quelle, drückte nur halbherzig die Kiesel vor sich her, die sich in seinen Weg stellen wollten, und wollte gar nicht so recht seinen Weg gen Tal beschreiben.&lt;br /&gt;
Hätte man den Bach an einem anderen Tag gesehen und hätte man Aug und Ohr, so wie es die Menschen früher für die Natur gehabt hatten, so hätte die Freude und die Glückseligkeit des Baches einem das Herz erwärmt. Es war kein großer Bach, es war kein Bach, dessen Wasser sich in den Strom eines gewaltigen Flusses oder die Gefilde eines riesigen Sees mischte. Es war ein einfacher Bach, der auf der großen Landkarte nicht einmal seine Existenz belegt finden würde.&lt;br /&gt;
Aber für die Menschen des kleinen Dorfes am Fuße des Hügels war er die Quelle ihres Lebens und somit das Wichtigste in der Welt und für ihn waren diese Menschen das Wichtigste in der Welt.&lt;br /&gt;
Wer brauchte schon riesige Mengen Wassers, wenn er sich an dem Lachen der Kinder erfreuen konnte, die in ihm spielten und sein Wasser benutzten, um sich gegenseitig zu bespritzen?&lt;br /&gt;
Ja es waren vor allem die Kinder, auf die sich der Bach jeden Morgen freute, wenn er sich aus dem moosig-grünen Bett seiner Träume erhob. Er kannte sie alle, er erkannte sie schon am Klang ihres Lachens und hatte einem jeden der Dorfbewohner erfreut beim Wachsen zugesehen.&lt;br /&gt;
Nichts aber stimmte ihn so traurig, wie das bittere Weinen und Schluchzen eines Kindes, das in seinem jungen Leben bereits großes Leid erfahren musste. Und ausgerechnet das herzerweichendste Weinen und die qualvollsten Tränen hatte er am gestrigen Tage wahrnehmen müssen.&lt;br /&gt;
Das Mädchen mit den grellblonden Haaren namens [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] hatte bereits in ihrer frühesten Kindheit beide Eltern verloren und lebte alleine mit ihrer großen Schwester Kigiku in dem kleinen Dorf. Nie hatte der Bach [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] weinen hören ob des Verlustes der Eltern oder der schweren Zeit, die dieser den beiden Mädchen einbrachte. Es war immer glücklich mit seinem Leben gewesen, hatte sich nie beschwert und war der großen Schwester stets zur Hand gegangen. Und ausgerechnet dieses Mädchen, das dem Bach immer ein Quell der Freude gewesen war, weinte nun ob der schweren Krankheit des Einzigem, dem es sich immer sicher gewesen war: Seiner Schwester.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was konnte der Bach tun? Die Menschen hatten in den Jahrhunderten seit ihrer frühesten Kindheit gelernt in der Natur zu überleben und dabei bereits einiges über die Kunst mit den Geschenken der Natur Krankheit und Wunde zu bekämpfen gelernt. Aber nicht einmal dieses Wissen schien das Leid Kigikus mildern zu können. Trübseelig floss er weiter vor sich hin und grübelte nach, was er tun könnte. Auch dachte er dabei daran, dass die Menschheit längst ihr Kindesbett verlassen und begonnen hatte, die harte Seite der Natur, die ihr Leben bedrohte, zu bekämpfen.&lt;br /&gt;
Früher, er konnte sich fast nicht mehr daran erinnern, hatte sich nur selten die Sonne in seinen Wassern gespiegelt, da der Schatten großer Bäume stets sein Gefilde bedeckte. Irgendwann aber hatten die Menschen damit begonnen die Bäume zu fällen und sich Platz zum Leben, für ihr Vieh und für ihre Felder zu schaffen. Der große Wald war immer weiter geschrumpft und schon lange hörte der Bach die Stimmen der Bäume nur noch aus sehr weiter Entfernung im Säuseln des Windes.&lt;br /&gt;
Als er nun so lauschte, um die Stimmen der Bäume zu hören, vernahm er die Stimme eines Menschen. Dieser Mann, denn seine tiefe und rauchige Stimme verriet sein Geschlecht, sang irgendwo in seiner Nähe von etwas, was der Bach völlig vergessen hatte: Von dem Waldgott.&lt;br /&gt;
Die Erinnerungen überschlugen sich und schnell beschloss der Bach aus seiner Trübseligkeit zu erwachen und den Sänger mit dem Plätschern seines Wassers an- und zu dem kleinen Dorf hinzulocken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===2. Kapitel===&lt;br /&gt;
Stark schmerzten die Füße des Greises, dessen Stimme der Bach vernommen hatte, ob seiner langen Wanderung und ein jedes Wort, das er scheinbar vergnügt vor sich her sang, war einzig und allein dazu gedacht, um ihn von den Schmerzen abzulenken.&lt;br /&gt;
Er war weit gereist, hatte viele Flüsse überquert und sich an viele Bäume gelehnt, wenn sein alter Körper ein paar Momente der Ruhe benötigten. Weswegen er reiste, wusste er nicht mehr. Einzig und allein erinnerte er sich noch daran, dass er einst am Rande eines großen Waldes gelebt und von dessen Wildheit und Schönheit verzaubert worden war.&lt;br /&gt;
Angelockt vom Plätschern des Baches, dessen kühles Wasser Linderung für die schmerzenden Füße verhieß, wechselte der Greis die Richtung und traf schon bald auf den kleinen Bach und das in nicht allzu weiter Ferne stehende Dorf. Noch einmal nahm sich der Alte zusammen, trällerte um so lauter, als seine Füße besonders stark schmerzen und ihm anscheinend sagen wollten:“Wieso bleibst du nicht einfach hier sitzen und gönnst uns unsere Ruhe du alter Narr?“&lt;br /&gt;
Aber der „alte Narr“ war dickköpfig geworden und wollte nicht nur seine Füße ausruhen, sondern auch noch mit Menschen reden. Ein Vergnügen, das ihm seit Wochen verwehrt war.&lt;br /&gt;
So laut trällerte er vor sich hin, dass er das Schluchzen des kleinen Mädchens, das am Ufer des kleinen Baches mehr in sich zusammen gekauert war, als dass es saß, nicht mitbekam. Erst, als das Mädchen seine grünen Augen öffnete und auf den alten und komisch aussehenden Mann schaute, während es sich über die tränenverschmierten Wangen wischte, bemerkte dieser, dass er nicht alleine war.&lt;br /&gt;
„Was ist ein Waldgott?“ ertönte die hohe Stimme des Mädchens und der alte Mann blieb verdutzt stehen, um die fragenden großen Augen, die vor Weinen rot geworden waren, zu bewundern. Kurz entschlossen gewährte er seinen fast schon rebellierenden Füßen ihren Wunsch und ließ sich neben dem Mädchen leise seufzend nieder.&lt;br /&gt;
„Die gestaltgewordene Natur. Wille und Kraft dessen, was uns stets umgibt, und genauso wild und sanft wie eben jenes.“ Antwortete er ein wenig kryptischer, als er beabsichtigt hatte, während er die schmerzenden Füße aus den abgelaufenen Sandalen befreite.&lt;br /&gt;
„Und wie sieht er aus?“&lt;br /&gt;
„Er wechselt die Gestalt, so wie es auch die Natur ständig tut.“&lt;br /&gt;
„Ist er lieb?“&lt;br /&gt;
„Ja und nein. Wenn er stürmisch und verheerend ist, wenn er wütend und aufgebracht ist, so vernichtet er alles, was ihm in den Weg kommt. Ist er aber sanft und ruhig, so beschützt, heilt und umsorgt er das, was in seinen Augen, den Augen der Natur, würdig ist.“&lt;br /&gt;
Sofort weiteten sich die Augen des kleinen Mädchens, das das zerschlissene Hemd des Alten mit seinen kleinen Fingern ergriff und ihn voller Hoffnung und zugleich voller Angst vor einer möglichen Enttäuschung anschaute.&lt;br /&gt;
„Er heilt? Kann er alles heilen? Kann er auch eine richtig schlimme Krankheit heilen?“&lt;br /&gt;
Ein wenig verdutzt ob dieser Reaktion antwortete der Alte in dazu passender Stimmlage:&lt;br /&gt;
„Ehm Ja, kann er, aber dazu muss er…“ Doch weiter hörte das Mädchen nicht, es riss nur umso stärker an dem Hemd und schrie förmlich:&lt;br /&gt;
„Wo finde ich ihn? Erzähl mir bitte alles!“&lt;br /&gt;
Und nach einer Reaktion, die sehr derer glich, die er nur wenige Momente zuvor gezeigt hatte, und einem dazu passenden Seufzen, holte der Greis tief Luft und fing an zu erzählen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Weit weg im Nordosten steht er noch, der große Wald, der einst fast den ganzen Kontinent bedeckte. Im Gegensatz zu den kleinen Wäldern, die du kennst, ist dieser Wald noch erfüllt von dem Willen und der Kraft der Natur. Tief in seinem Inneren lebt der Waldgott in dem wunderbaren Hain, der schon seit Äonen nicht mehr von Menschen betreten worden ist, und umgeben von den Vorfahren der Tiere: riesige und weise Tiergötter.&lt;br /&gt;
Einst, so wurde mir als kleines Kind in meinem Heimatdorf erzählt, dass am Randes des großen Waldes steht, sahen die Tiergötter und der Waldgott mit wohlwollendem Blick auf die Menschen herab, die so schwach und zerbrechlich wirkten. Sie standen uns bei, wenn etwas unsere Existenz bedrohte, und halfen uns gelegentlich mit Rat und Tat in der Natur zu überleben, die sie schon so viel länger bevölkern und so viel besser verstehen als wir.&lt;br /&gt;
Aus dieser Zeit kommen auch die Geschichten der Heilkunst des Waldgottes und der weisen Ratschläge der Tiergötter, die zusammen mit ihren damals noch ähnlich riesigen Brüdern und Schwestern unseren Kontinent bereisten und bevölkerten.&lt;br /&gt;
Aber…“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch weiter kam der Mann nicht, denn das Mädchen war bereits aufgesprungen und rannte fort in Richtung der Häuser. Später erfuhr er, was es mit dem Mädchen auf sich hatte, und schollt sich selber ob dem, was er so unvorsichtig [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] erzählt hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===3. Kapitel===&lt;br /&gt;
Voller Schrecken beobachtete der kleine Bach, was geschah. In seinem Bestreben das kleine Mädchen zu trösten und sich wieder an ihrem Lachen und den strahlenden Augen zu erfreuen, hatte er vergessen, dass Menschen keine Tiere waren. Sie waren es nicht gewohnt auf sich alleine gestellt zu überleben und am aller wenigsten kleine Kinder, von den Gefahren einer solchen Reise und denen des großen Waldes ganz zu schweigen.&lt;br /&gt;
Aber was konnte er tun? Was konnte er tun?...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ohne lange nachzudenken hatte sich [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] ihre festeren Schuhe samt ein paar reisetauglichen Kleidern und Proviant – was sie eben rumliegen sah – geschnappt, hatte ihre Schwester umarmt und war mit den Worten „Der Waldgott wird dich heilen, warte es nur ab!“ aus der kleinen Hütte, die die zwei Mädchen bewohnten, verschwunden.&lt;br /&gt;
Kigiku hatte sichtlich verwirrt drein geschaut, aber hatte ob ihrer Krankheit und der Schwäche, die ihren Körper befallen hatte, nichts tun können, außer der kleinen Schwester flehentlich hinterher zu schauen. So verzweifelt, wie die große Schwester in dieser Stunde war, als[[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] Hals über Kopf das kleine Dorf verließ, so zuversichtlich war die kleine Schwester, die endlich etwas gefunden hatte, was sie tun konnte um Kigiku helfen zu können. Sie dachte gar nicht daran, dass die Reise gefährlich werden könnte, oder dass sie ihr eigenes Leben schonen müsste. Einzig und allein das Leben der Person, die für sie die Welt darstellte, war ihr wichtig und kreiste beständig in ihrer Gedankenwelt umher.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So reiste das kleine Mädchen mit dem blonden Haar und den großen grünen Augen los gen Nordosten. Zum Glück hatte sie gelernt die Himmelsrichtungen zu erkennen und zu finden und verlief sich nie. So selbstsicher ging sie ihre Reise an, dass sie vergnügt summend schon bald das kleine Tal und die Gefilde des kleinen Baches verließ.&lt;br /&gt;
Die ersten Tage ihres kleinen Abenteuers flogen nur so vorüber. Sie hatte genügend Wasser dabei und konnte ihre Proviante mit den Beeren und Früchten, die sie dank des herrschenden Sommers leicht fand, stets wieder auffüllen. Einzig und allein des Nachts, wenn es dunkel und gelegentlich sogar etwas kühler wurde, wurde es ihr etwas bang um das kleine Herz. Aber wie stets summte sie dann eine kleine Melodie vor sich her, mit der sie die große Stille um sich herum vertrieb und sich selber in den Schlaf wiegte.&lt;br /&gt;
Die Weisen sagen, dass ein entschlossenes Herz keine Furcht kenne. Nur ein zauderndes und fragendes Herz öffne Tür und Tor für Zweifel und Furcht. Wenn man diesen Worten Glauben schenken darf, so verwundert es nicht, dass [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] nie daran dachte umzukehren oder auch nur aus Angst oder Furcht eine Träne vergoss. Sie war überzeugt davon das Richtige zu tun und setzte mit derselben Überzeugung Fuß vor Fuß, ging Schritt um Schritt immer weiter gen Nordosten.&lt;br /&gt;
Schon bald wurde die Natur, die wenn auch in schwächerer Art und Weise, auch an diesem Ort zu finden war, auf das summende und singende kleine Mädchen aufmerksam und immer öfter geschah es von nun an, dass ein kleiner Sperling sich zu [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] gesellte, wenn diese tagsüber oder nachts vor sich hin sang, um diese mit seinem hohen Zwitschern zu begleiten.&lt;br /&gt;
Immer, wenn sie den kleinen [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]] sah, der ihr schon bald ein lieber Wegbegleiter wurde, hellte sich die Miene des kleinen Mädchens auf und ihre Schritte wurden bestimmter und stärker. Dem Beispiel des [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]]s folgend, fing sie schon bald an feste Rhythmen in ihren Tagesablauf zu bringen:&lt;br /&gt;
Sie stand mit der Sonne auf, aß etwas, ging dann den Tag über unterbrochen von einer Mittagspause bis sie am Nachmittag begann nach einer Schlafmöglichkeit zu suchen und daraufhin nach etwas Essbarem und Trinkbarem, wenn sie nicht schon genug während des Tages gefunden hatte. Ihrer guten Orientierung wegen verlief sie sich dabei so gut wie nie und wenn, dann brachte sie das Zwitschern des kleinen [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]] schon bald wieder auf den richtigen Weg. Auch brauchte sie nur auf das Verhalten des[[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]]s zu achten, um Wetterumbrüche oder Gefahren vorherzusehen.&lt;br /&gt;
So verging die Zeit und die Natur kehrte immer weiter in das kleine Mädchen ein genauso wie das kleine Mädchen immer weiter in die Natur einkehrte. Und dann kam der Herbst&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===4. Kapitel===&lt;br /&gt;
Als die ersten Blätter an den Bäumen begannen gelb und rot zu werden, wusste [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]], dass der Sommer den Kampf gegen den Winter langsam verlor. Noch kämpfte er wacker und hielt die kalten Winde aus dem Norden samt der dunklen Wolken, die sie mitbrachten, zurück. Aber mit jedem Tag und jeder Nacht kamen sie näher, ohne dass der Sommer etwas dagegen würde tun können.&lt;br /&gt;
Sie musste sich beeilen, so viel verstand selbst ein kleines Mädchen, denn in den Stürmen und der Kälte des Winters würde sie nicht überleben können ohne die Hilfe und den Beistand Ihresgleichen.&lt;br /&gt;
Wäre der kleine [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]] nicht gewesen, der sie über immer längere Strecken des Tages begleitete und es sich immer öfter auf ihrer Schulter bequem machte, so hätten vielleicht der Zweifel und die Furcht Einzug in ihrem Herzen gehalten. So aber ertönten die Stimmen der Zwei, wann immer der Winter an ihren Herzen zu nagen begann, und vertrieben diesen.&lt;br /&gt;
Manchmal allerdings kam es auch vor, dass der kleine [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]] schrecklich lange weg blieb und [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] begann sich Sorgen zu machen. Sorgen um den kleinen [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]], um ihre Schwester und um den Wahrheitsgehalt der Geschichte des alten Mannes. Als der kleine [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]] eines Morgens nicht neben ihr zu finden war, erhob sie sich und ging ohne zu zaudern in den kleinen Hain hinein, der sich vor ihr erstreckte. Sie begann das Lied zu singen, das sie seit Beginn ihrer Reise immer sang, und schon bald hörte sie aus einiger Entfernung die Antwort des [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]]s.&lt;br /&gt;
Ihr Herz schlug immer schneller voller Freude und auch voller Angst ob dem, was dem [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]] passiert sein könnte. Sie rannte immer schneller, stets der Stimme des [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]]s folgend und blieb plötzlich stehen.&lt;br /&gt;
Eine kleine [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] mit ungewöhnlich eisblauen Augen stand am Fuße eines großen Baumes, auf dessen niedrigem Ast [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] sofort ein paar der Federn des kleinen [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]]s sehen konnte. Ihre Augen weiteten sich und füllten sich schon bald mit Tränen, während die Katze sich von dem ersten Schrecken ob der plötzlichen Begegnung erholte und begann um das kleine Mädchen, das mehr und mehr in Tränen ausbrach, zu kreisen.&lt;br /&gt;
[[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] verstand schnell, dass der Sommer ihr bisher nur die schönen Seiten der Natur gezeigt hatte und sie den kleinen [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]] wohl nicht mehr wieder sehen würde. Es war in ihren Augen klar, dass der [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]] den Klauen der [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] erlegen war, da er sonst längst zu ihr zurück geflogen sein würde.&lt;br /&gt;
Immer stärker wurde der Regen aus Tränen, der sich vom Gesicht des kleinen Mädchens gen Boden bewegte, bis ein empörtes Miauen das Mädchen aus seinen Gedanken rüttelte. Die [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] hatte sich vor [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] hingesetzt und schaute sie aus zugleich neugierigen und vorwurfsvollen Augen an, so dass das Mädchen nicht anders konnte als sich herabzubeugen und vorsichtig das Fell des Tieres zu streicheln.&lt;br /&gt;
Sie machte dem Tier keine Vorwürfe, da es nur um sein eigenes Überleben kämpfte, auch wenn es sie dennoch sehr traurig machte. Anstatt aber vor der Hand des Mädchens zu fliehen, ließ sich die [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] mit einem immer lauter werdenden Schnurren streicheln und verließ auch nicht die Seite des Mädchens, als dieses langsam damit beginnen musste zurück zu ihren wenigen Habseligkeiten zu gehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So nahm schon bald die kleine [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] den Platz des [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]]s ein und begleitete [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] auf ihrer Reise. Und so wie der [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]] mit seinem Verhalten dem Mädchen vieles über das Überleben in der Natur beibrachte, so tat dies auch die [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]]. Allerdings oblag es der [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] genauso wie bei ihrem ersten Treffen dem Mädchen die düstere Seite der Natur zu zeigen.&lt;br /&gt;
Hatten im Sommer noch Früchte und Beeren überall auf ihrem Weg nur darauf gewartet von ihr gepflückt zu werden, so verschwanden diese immer mehr je weiter der Herbst Einzug hielt. Und schon bald musste [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] lernen, dass sie wie die [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] Leben nehmen musste, um selber zu überleben.&lt;br /&gt;
Es dauerte schier eine Ewigkeit, bis es ihr mittels einer Falle zum ersten Mal gelang ein kleines Tier zu fangen, ein Feuer zu machen und es dann übers Herz zu bringen das Tier zu töten und sogar zu verspeisen. Sie weinte bitterlich ob des Lebens, das sie beendet hatte und flehte vielmals um Verzeihung, bevor sie sich traute zu essen.&lt;br /&gt;
Durch Wiederholung aber wird jeder zum Meister und schon bald hatte sich das kleine Mädchen an die neuen Vorgänge gewöhnt, auch wenn sie noch immer für das Schicksal der Seele eines jeden Tieres, das sie tötete, zum ihr unbekannten Waldgott betete.&lt;br /&gt;
Schon bald fiel ihr das Fehlen des freudigen Zwitscherns kaum noch auf und die Harte Seite der Natur zog immer mehr in sie ein, auch wenn diese gemischt von warmen Momenten war, wie das abendliche Einschlafen mit der [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] in den Armen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===5. Kapitel===&lt;br /&gt;
Immer schwächer wurde der Sommer und der Herbst, der wie sein Freund Frühling sich oft wie das Seil fühlte, an dem Sommer und Herbst zogen, wurde immer dunkler und kälter. Die Stürme, die die Höhepunkte im Tauziehen zwischen Sommer und Winter für jeden sichtbar und hörbar machten, hatten schon seit einiger Zeit immer weiter an Stärke nachgelassen so wie es auch der Sommer getan hatte.&lt;br /&gt;
Immer weniger Zeit blieb dem kleinen Mädchen, das sich immer öfter morgens von Raureif befreien musste. Gelegentlich fielen früh morgens kleine weiße Flocken vom Himmel herab, setzten sich auf ihr blondes Haar und bildeten einen Schleier aus winzig kleinen Kristallen. Immer öfter froren ihr die Füße oder die Hände, manchmal kroch die Kälte sogar langsam die Beine hoch und hätte sie nicht die [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] gehabt, die sie des nachts wärmte, so wäre sie sicher oft schlotternd vor Kälte erwacht.&lt;br /&gt;
Sie hatte kaum noch Zeit, das wusste sie. Aber unbeirrt setzte sie Tag für Tag einen Fuß vor den anderen. Sie konnte nicht scheitern, sie durfte nicht! Was war schon so ein wenig Schnee im Vergleich zu dem, was ihre Schwester erleiden musste?&lt;br /&gt;
Und dann eines Tages, als die glänzende Himmelsscheibe bereits im Sinken inbegriffen war, sah sie Rauchschwaden hinter einem kleinen Weiler aufsteigen. Sie beschleunigte ihre Schritte und angespornt durch das Wettlaufen, das sich nun ergab, sprintete auch die [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] immer schneller, bis sie das Mädchen überholte und wenig später aus deren Sichtfeld verschwand.&lt;br /&gt;
Wie lange sie schon so rannte, wusste [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] nicht. Einzig und allein die stetig abnehmende Entfernung zu den Rauchschwaden und nicht die fast schon untergegangene Sonne war Mittelpunkt aller Gedanken des kleinen Mädchens. Je näher sie aber kam, desto mehr drangen schreckliche Geräusche an ihr Ohr, die sie an die unglaublich lauten Stürme im Herbst erinnerten. Oft hatte sie sich mitten in der Nacht, wenn es besonders stark stürmte, wie ein Kokon in ihre Decke eingerollt und sich vorgestellt, dass außerhalb des schützenden Mantels riesige Tiere, wie die aus der Geschichte des Greises, umher liefen und sich gegenseitig anschrien, was diesen Schrecklichen Krach erzeugte.&lt;br /&gt;
Hätte sie gewusst, was sie erwartete, so hätte sie in jenen Nächten wohl kein einziges Auge zu bekommen. Als sie sich immer weiter ihren Weg zwischen den mit einer hauchdünnen Schicht silbrigen Schnees bedeckten Bäumen des kleinen Weilers bahnte, schälten sich immer mehr die Umrisse kleinerer und größerer Häuser aus dem zwielichtigen Schatten der Bäume. Das Herz des Mädchen schlug ob der Vorfreude vielleicht endlich ihr Ziel erreicht zu haben immer schneller, bis es plötzlich zwei Schläge aussetzte während auch die kleinen Beine sich nicht mehr fortbewegen wollten.&lt;br /&gt;
Ein gewaltiges Brüllen, wie es dem stärksten Orkan alle Ehre bereitet hätte, erhob sich, als ein gewaltiger schwarzer Schatten sich auf die Reihe der Häuser zu bewegte. Nicht heimelige Kamine, nicht freundlich strahlende Herdfeuer hatten die Rauchschwaden erzeugt, die [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] angelockt hatten, sondern in Flammen stehende Barrikaden, die die Dorfbewohner scheinbar als Schutz errichtet hatten. Aber selbst diese hatten sie nicht vor dem bewahren können, was auf sie zurollte.&lt;br /&gt;
Verzweifeltes Rufen drang an [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]]s Ohren, als das Brüllen für einen Moment aussetzte. Langsam bewegte sie sich wieder, überzeugte ihre Füße mühsam zu jedem einzelnen Schritt und näherte sich so furchtbar langsam dem Chaos, das immer mehr von sich enthüllte.&lt;br /&gt;
Der gewaltige Schatten war stehen geblieben, bäumte sich in regelmäßigen Abständen auf und brüllte jedes Mal so laut, dass die nahestehenden Bäume wackelten. Vor ihm schälten sich nun auch kleinere Schatten mit langen Stäben aus dem flackernden Zwielicht der Flammen. Je näher das kleine Mädchen kam, desto mehr erkannte sie, dass es sich um Dorfbewohner zu handeln schien, die mit langen Speeren und allerlei zweckentfremdeten Ackergerät den riesigen Schatten, der längst durch die Barrikade gebrochen war, aufzuhalten versuchten.&lt;br /&gt;
Dann hörte sie plötzlich etwas, was nicht so recht in das Chaos passen wollte. Ein hohes Schreien drang an ihre Ohren, das nicht allzu weit entfernt seinen Ursprung haben konnte. In einem solchen Chaos hätte man erwartet, dass es ein furchterfülltes Schreien einer Frau ob der großen Gefahr sein müsste. Aber ein kleines Kind, jünger als die bisher unbemerkte Beobachterin, wankte kaum in der Lage richtig zu laufen mit seinen kurzen Beinen und immer wieder sich an den Häuserwänden abstützend auf den Kampf hinter der durchbrochenen Barrikade zu.&lt;br /&gt;
Doch auch der Schatten hatte das Geräusch bemerkt. [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] blieb abermals für einen Moment vor Schreck das Herz stehen, als sich das riesige Ungetüm dem wankenden Kind zu wandte. Aber diesmal setzten ihre Beine nicht aus, sondern beschleunigten Ihre Schritte. Unweigerlich dachte [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] daran, dass sie nicht schnell genug gewesen war um ihren kleinen [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]] hatte beschützen zu können und weigerte sich so etwas noch einmal zuzulassen.&lt;br /&gt;
Ihre Beine flogen förmlich über die leicht angefrorene Erde, näherten sich immer weiter dem Kleinkind und dem riesigen Schatten, der laut brüllend ebenfalls auf dieses aus der entgegen gesetzten Richtung zusteuerte. Ein verzweifelter Ruf aus der Kehle eines Mannes drang an die Ohren des Mädchens, aber kein einziger ihrer Gedanken war dazu in der Lage sich um dieses zu kümmern.&lt;br /&gt;
Mit Müh und Not erreichte sie das wankende Kind, das in dem Moment, in dem [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] hinter ihm zu Halt kam, endgültig der Schwerkraft Rechenschaft leistete und in die Arme des blonden Mädchens fiel. Doch auch der riesige Schatten hatte die Quelle des hohen Geräusches erreicht. Als eine besonders vorwitzige Flamme ihre Stimme erhob und den Schauplatz für einen Moment zur Gänze ausleuchtete, legte [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] unweigerlich die Arme fester um das Kleinkind in ihren Armen. Vor ihr erhob sich der Kopf einer gewaltigen schwarzen [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Schildkröte]], deren Augen zornig und mordlüstern das ungleiche Gespann anfunkelten.&lt;br /&gt;
Würde sie das Kind loslassen und sich vorsichtig entfernen, während das Ungetüm mit seiner Beute beschäftigt war, so würde sie vielleicht… Doch [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] schüttelte entschlossen das blonde Haupt und drückte das Kind nur stärker an sich. Der Blick ihrer Augen wurde gefährlicher, während sich diese leicht verengten. Sie würde nicht zulassen, dass erneut ein kleines Wesen, das auf ihre Hilfe angewiesen war, starb, weil sie zu zögerlich und zu schwach war. Ähnlich einer Bärenmutter, die ihr Junges vor hoffnungslos überlegenen Jägern nicht im Stich ließ, sondern die Jäger auch noch laut anbrüllte, war der Blick des jungen Mädchens. Das Brüllen aus diesem wurde immer spürbarer, so dass selbst die [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Schildkröte]] für einen Moment inne Hielt. Immer deutlicher wurde es, man war fast der Meinung, dass man es hören … und plötzlich erschallte ein gewaltiger und tiefer Schrei, als sich ein großer Schatten zwischen [[Wichtige_Personen_in_Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] und die [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Schildkröte]] schob.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===6. Kapitel===&lt;br /&gt;
Unweigerlich hatte [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] ihre Augen geschlossen, als der zweite Schatten so nah vor ihr erschienen war, und rechnete jeden Moment damit die Flügelschläge des Todesboten zu hören.&lt;br /&gt;
Aber diese erschallten nicht, stattdessen entwickelte sich ein Sturm aus Schrei und Gebrüll der zwei riesigen Wesen direkt vor ihr. Je mehr sie aber ihre eigene Angst und ihr wild pochendes Herz beruhigte, desto mehr war sie in der Lage die tiefen Stimmen zu vernehmen:&lt;br /&gt;
„Geh mir aus dem Weg [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Bai Hu]]!“ donnerte die etwas entferntere Stimme zornerfüllt.&lt;br /&gt;
„Nein! Diese beschütze ich und du wirst sie nicht bekommen!“ erwiderte die nähere Stimme etwas leiser, aber mit einem gefährlichen Unterton.&lt;br /&gt;
„Die Menschen verdienen den Tod!“&lt;br /&gt;
„Nichts verdient den Tod. Oder hast du Xinglu’s Worte in deinem Zorn vergessen?“&lt;br /&gt;
„Du wagst es seine Worte in den Mund zu nehmen, nachdem ihr ihn verlassen habt?“ brüllte die fernere Stimme plötzlich noch lauter.&lt;br /&gt;
„Wir haben ihn verlassen nicht wegen dem, was er einst sagte, sondern wegen dem, was er nicht mehr sagt! Würde er zu dem zurückfinden, was wir immer verehrt haben, so würden wir sofort zurückkehren.“&lt;br /&gt;
Es wurde still für einen Moment. Fast ohnmächtig vor den riesigen Geschöpfen, deren Nähe sie deutlich spüren konnte, hatte [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] ihre Augen die ganze Zeit über fest zugekniffen und auch das Kleinkind in ihren Armen hatte sich nicht gerührt. Als es nun etwas ruhiger wurde, öffnete [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] vorsichtig ihre Augen und bestaunte das weiße mit schwarzen Streifen getigerte Fell einer riesigen [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]], die sich scheinbar schützend vor sie gestellt hatte. Doch Zeit für Worte blieb ihr nicht, denn schon bald ertönte die Stimme der [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Schildkröte]] erneut, wenn auch nicht mehr ganz so sehr vor Wut bebend.&lt;br /&gt;
„Ich werde mich zurückziehen und bei Xinglu auf dich warten. Wie es stets Tradition war, wirst du ihm das Wesen vorstellen müssen, dass du vor seinem Willen beschützt hast.“&lt;br /&gt;
Ein Rauschen ertönte, während sich die [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Schildkröte]] umdrehte.&lt;br /&gt;
„In einer Woche, zum Vollmond, falls du es nicht vergessen hast.“ Brummte sie.&lt;br /&gt;
„Ich habe es nie vergessen [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Xuan Wu]], nie...“&lt;br /&gt;
Und dann verschwand die gewaltige [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Schildkröte]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erst, als sich der Schatten des Tieres mit dem Schatten des großen Wald, der in einiger Entfernung zum Dorf zu sehen war, vereinigt hatte, ging ein spürbares Aufatmen durch die Dorfbewohner. Sie schienen sich nicht an der Gegenwart des zweiten Tieres zu stören, als sie an diesem vorbei auf [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] zu rannten. Das kleine Kind in ihren Armen begehrte plötzlich auf, als ein großer Mann mit einer eindrucksvollen Narbe über der Wange und schwarzem Haar vor [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] auftauchte und im nächsten Moment hob eben dieser das Kleinkind aus ihren Armen empor und drückte es an sich.&lt;br /&gt;
„Hast du Angst um deinen Papa gehabt?“murmelte der Mann, der voller Freude dem Kind die Nase stupste.&lt;br /&gt;
„[[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]]… wir müssen reden.“ Ertönte die tiefe Stimme nun einfühlsam und beruhigend aber mit einem kleinen Anflug von Sorge und lenkte [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] von dem rührenden Bild vor sich ab. Als sie ihre Augen dem großen Wesen zu wandte und sich die Blicke begegneten, atmete sie erschrocken ein.&lt;br /&gt;
„Bist du… das kleine Kätzchen?“&lt;br /&gt;
Und der Blick der eisblauen Augen des weißen [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]]s sagte mehr als Worte könnten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===7. Kapitel===&lt;br /&gt;
„Was hat das alles zu bedeuten?“ Schrie [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] schon fast dem großen [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] entgegen.&lt;br /&gt;
Die Sonne schickte gerade ihre ersten Strahlen durch die kahlen Äste der Bäume und zeigte dem Mädchen, wie viel Zeit seit dem Verschwinden der [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Schildkröte]] vergangen war.&lt;br /&gt;
Die letzten Stunden hatte sie damit zugebracht sich der Versuche der Dorfbewohner sie wie eine Heldin zu feiern zu erwehren und immer wieder den Armen, die sie umschlingen wollten, zu entfliehen. Als die Menschen endlich eingesehen hatten, dass sie an derlei Feiern nicht interessiert war und ihr die Nähe zu so vielen Lebewesen sogar unangenehm war, hatten sie ihr endlich etwas Platz gelassen, ihr etwas zu essen und einen Platz zum Schlafen gegeben. Während dieser Stunden war [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Bai Hu]], so hatte ihn die [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Schildkröte]] genannt, wie vom Erdboden verschlungen gewesen und erst am nächsten Morgen, als [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] sich aus Gewohnheit bei der ersten Morgenröte aus dem Bett erhob und an die frische Luft ging, saß er plötzlich neben dem Haus und schaute sie lange Zeit stumm aus seinen eisblauen Augen an, bevor er sich erhob und langsam gen Waldgrenze trottete. Schnell war sie ihm gefolgt und rief ihm nun schon zum zweiten Mal dieselbe Frage entgegen:&lt;br /&gt;
„Sag es mir! Was hat das alles zu bedeuten? Antworte endlich!“&lt;br /&gt;
„Zügle dein Temperament. Ich höre dich.“ Antwortete der große [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] mit ruhiger und gedämpfter Stimme.&lt;br /&gt;
Es dauerte ein paar Momente, bevor [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] sich etwas beruhigt hatte und deutlich leiser entgegnete: „Aber warum antwortest du mir dann nicht?“&lt;br /&gt;
„Alles besitzt einen richtigen Ort und eine richtige Zeit.“&lt;br /&gt;
„Und erst jetzt stimmt beides überein?“&lt;br /&gt;
„Richtig..“ Der [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] hielt in seinem Gang inne und schaute sich in dem winterlichen Wald einige Momente lang um, bevor er fortfuhr.“Und Vieles ist nicht für die Ohren aller bestimmt.“&lt;br /&gt;
„Also sollen die Dorfbewohner davon nichts hören?“&lt;br /&gt;
„Du hörst zu.“ Abermals folgte eine Pause, die der [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] nutzte um wieder eine Pfote vor die andere zu setzen. „Diese Menschen haben den Zorn Xinglu’s auf sich gezogen und [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Xuan Wu]], der einzige von uns der bei ihm geblieben ist, war hier um das Urteil zu vollstrecken.“&lt;br /&gt;
„Xinglu? [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Xuan Wu]]? Ich verstehe nicht… Ich verstehe gar nichts!“ Brummte [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] in sich hinein.&lt;br /&gt;
„Xinglu ist der Waldgott. Der, nach dem du gesucht hast.“&lt;br /&gt;
Ein Moment der Stille folgte, in dem sich [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]]‘s Augen weiteten und sie tief Luft holte für die folgenden Worte:&lt;br /&gt;
„Aber dann bin ich ja am Ziel Dann wird Kigiku endlich geheilt!“ Sie griff in den Schnee, warf diesen voller Freude empor und drehte sich in dem kleinen Schneegestöber entzückt um sich selber.&lt;br /&gt;
„Ja und nein.“ Erschallte die Stimme des [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]]s. Abrupt blieb [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] stehen und schaute diesen entgeistert an.&lt;br /&gt;
„Er hat die Macht zu heilen, aber ob er das tun wird ist fraglich.“ [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Bai Hu]] atmete tief ein und aus, was dank seiner Größe einen imposanten Luftstrom erzeugte, der [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]]‘s Haar umher wirbelte.&lt;br /&gt;
„Aber darum geht es gerade nicht. Du hast dich dem Willen Xinglu’s entgegen gestellt und seinen Zorn auf dich gezogen.“&lt;br /&gt;
„Aber ich habe doch nur ein kleines Kind beschützt!“ Schrie [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] ihm entgegen.&lt;br /&gt;
„Das weiß ich und das wirst du ihm erklären müssen, wenn du vor ihm stehst.“&lt;br /&gt;
Das Mädchen schluckte geräuschvoll und sah den [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] mit einer Spur Furcht in den Augen an.&lt;br /&gt;
„Und was ist, wenn er mich nicht versteht? Was ist…?“&lt;br /&gt;
„Xinglu hat sich verändert. Wo einst Mitgefühl und Wut sich die Waage hielten, herrscht nun zumeist das Dunkle.“&lt;br /&gt;
„Aber wieso?... Und wieso kennst du ihn so gut? Wieso bist du kein kleines Kätzchen mehr? Wieso hast du mir geholfen? Wieso hast du den kleinen [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]] getötet?“ Platzte es aus [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] hervor.&lt;br /&gt;
„… Zeit und Ort [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]]… Zeit und Ort.“ Und im nächsten Moment war der große weiße [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] mit ein paar gewaltigen Sätzen im Wald verschwunden und [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] drehte sich langsam gen des erwachenden Dorfes.&lt;br /&gt;
„Wenn nicht jetzt, wann dann?“ Murmelte sie und machte sich auf den Weg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===8. Kapitel===&lt;br /&gt;
Als das blonde Mädchen sich langsam durch den winterlichen Wald dem Dorf und dessen wärmeverheißenden Rauchsäulen näherte, schälte sich immer mehr die Silhouette eines Mannes aus dem morgendlichen Zwielicht heraus. Leicht war dieser Schatten mit dem Stein zu verwechseln, auf welchem er sich befand, aber mehr und mehr fiel die Unnatürlichkeit dieses Gebildes [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] ins Auge und so blieb sie nach einigen weiteren Schritten schließlich vor einem alten Mann stehen, der seine geschlossenen Augen dem Himmel entgegen gerichtet hatte.&lt;br /&gt;
Gerade öffnete sie den Mund, um etwas zu sagen, da hob der Alte die Hand und bedeutete ihr zu schweigen. Erst einige Momente später ertönte die brüchige Stimme und durchbrach die Stille.&lt;br /&gt;
„Ich weiß, dass du hier bist auch ohne deine Worte.... Die Bäume reden seit Wochen ununterbrochen über das Mädchen, das den Waldgott sucht. Und nun stehst du vor mir, blickst mit Augen um dich, die voller Fragen sind.“&lt;br /&gt;
„Die Bäume reden?“ Antwortete [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] verdutzt und verdeutlichte mit ihrer Frage die Worte des Mannes, der anfing zu kichern, nur noch mehr.&lt;br /&gt;
„Da reist sie mehrere Monde lang durch die Natur, lässt diese in sie einkehren aber kehrt selber nicht in sie ein… Natürlich reden sie! Sie reden schon viel länger als die Menschen.“&lt;br /&gt;
„Und ihr versteht sie? Wieso verstehen die Menschen sie nicht? Oder bin das nur ich?“&lt;br /&gt;
„Ja ich verstehe sie, aber ich bin einer der Letzten.“&lt;br /&gt;
„War das mal anders?“&lt;br /&gt;
Abermals kicherte der Alte, rückte auf seinem Stein zur Seite und bedeutete [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] neben ihm Platz zu nehmen. Nur zögerlich kam sie dieser Aufforderung nach und erst, als sie neben ihm saß, erhob der Mann wieder die Stimme.&lt;br /&gt;
„Ja war es. Wir sind, genauso wie alle Tiere, die Kinder der Natur und genauso wie Kind und Mutter sich verstehen, auch ohne sich direkt zu verstehen, so taten es Mensch und Natur. Manche Menschen verstanden sie besser, manche schlechter. Aber ein jeder tat es. Irgendwann aber, wenn das Kind nicht mehr auf die Mutter angewiesen ist, bricht dieses Verständnis.&lt;br /&gt;
Was bleibt dann zurück? Ein Kind, das sich seine eigene Welt mit seinen eigenen Kräften aufbaut, und eine Mutter, die immer noch versucht über ihr Kind zu wachen.“&lt;br /&gt;
„Also… Sind es wir Menschen, die nicht mehr zuhören?“&lt;br /&gt;
Die faltige und wettergegerbte Miene des Alten verzog sich zu einem breiten Lächeln.&lt;br /&gt;
„Richtig. Sie hat nie aufgehört zu sprechen und genau so habe ich von dir gehört.“&lt;br /&gt;
„Aber, wieso verurteilt der Waldgott, der doch die personifizierte Natur ist, die Menschen, wenn eine Mutter doch nie aufhört sich um ihre Kinder zu sorgen?“&lt;br /&gt;
Ein tiefes Seufzen entfuhr dem alten Mann, dessen Lächeln schnell einem traurigen Ausdruck wich.&lt;br /&gt;
„Wo zwei Wesen nicht miteinander sprechen, da können sie nicht mehr auf Sorgen, Ängste und Bedürfnisse eingehen. Die Menschen wollten und wollen sich ihr Leben auf eigenen Beinen aufbauen. Wollen mehr und mehr die Risiken, die die Natur als Mutter vieler Lebewesen für sie bereithält, beseitigen und verändern somit etwas, was bisher kein Wesen tat: die Natur selber.&lt;br /&gt;
Der Wald, in dem wir sitzen, erstreckte sich einst über fast die gesamte bekannte Welt und wo er nicht war, da waren Steppen, Wiesen und Auen. Je mehr der Mensch sich ausbreitete, desto mehr drängte er die anderen Lebewesen und sogar die Natur zurück.&lt;br /&gt;
Letztlich ist nichts gefeit vor der Angst vor Veränderungen und Tod und der Waldgott, der vor allem der Beschützer des Waldes und der Natur ist, ist diesen negativen Gefühlen stärker ausgesetzt, als es die Natur selber ist. Denn noch immer reden die Bäume zu den Menschen und hoffen, dass sie sie verstehen.“&lt;br /&gt;
Lange Zeit schwieg das Mädchen auf diese Worte hin und schaute niedergeschlagen auf den von dünnem Schnee bedeckten Boden.&lt;br /&gt;
„Kann ich lernen sie zu verstehen?“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===9. Kapitel===&lt;br /&gt;
Das Ende der Woche, das ähnlich dem Schwerte Damokles‘ ständig drohend über [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]]s Kopf hing, rauschte wie im Flug heran. Jeder Tag war geprägt von demselben Ablauf, der ihr eine Teilnahme am dörfischen Leben lediglich zu den Abendstunden erlaubte und sie sonst von früh morgens ab in den Armen der Natur und zwischen von Schnee bedeckten Bäumen den Worten des alten Mannes lauschen ließ.&lt;br /&gt;
Am Abend des letzten Tages, den sie zum ersten Mal zur Gänze im Dorf verbringen durfte, erklang ein lautes Rascheln am Rande des Dorfes. Die Dorfbewohner streckten ihre Köpfe voller Furcht vor einem neuen Angriff aus den Fenstern und hier und dort erklangen Stimmen, die von der zu großen Ruhe in den letzten Tagen sprachen, die sie als Anzeichen für den nun kommenden Sturm sahen. Als sich die ersten bereits anschickten um wie vor einer Woche mit Feuer und behelfsmäßigen Waffen ihre Liebsten zu verteidigen, trat [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] aus der Hütte, in der sie hatte nächtigen dürfen.&lt;br /&gt;
Ohne ein Wort ging sie an der kleinen Gruppe Männer vorbei, legte einem nach den anderen beruhigend die Hand auf die Schulter und ging alleine gen Waldgrenze. Einen merkwürdigen Einfluss hatte sie auf die Bewohner, die sich langsam zurückzogen aber erst zur Ruhe kamen, als sie das Mädchen begleitet von einem großen Schatten im Dunkel des Waldes hatten verschwinden sehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]]s Reise führte sie entlang an den ihr bekannten Bäumen und Lichtungen immer tiefer in den riesigen Wald. Stumm folgte sie dem Schatten des großen [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]]s, dessen weißes Fell gelegentlich im Lichte eines vorwitzigen Mondstrahles aufzuglühen schien, aber dann sofort wieder erlosch. Kein Wort verlor das imposante Tier und ließ ihr somit sowohl die nötige Ruhe als auch Zeit um sich auf das Kommende vorzubereiten.&lt;br /&gt;
Viele Stunden lang liefen sie so an riesigen schneebedeckten Bäumen vorbei, deren imposante Statur Geschichten über Zeiten zu erzählen schien, in denen der Waldgott friedlich durch diese vergessenen Haine wandelte und den Bäumen dabei half zu wachsen. Immer weiter ging die Reise durch das Reich des Waldgottes und schließlich kündigte ein gewaltiges Tosen vom nahen Ende des Weges.&lt;br /&gt;
Und als der große [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] zum ersten Mal seit Stunden anhielt, um den Kopf gen der Quelle des Geräusches zu wenden, stockte [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] der Atem. Vor ihnen erstreckte sich ein riesiger Wasserfall, der seine Wassermassen von der Spitze eines hohen Berges hinab zu einem See schickte, der sich zu ihren Füßen erstreckte. Das aufgespritzte Wasser verteilte sich vom Berg herab langsam über die gesamte Lichtung , fing das Mondlicht ein und ließ die Umgebung gleich millionen winziger fallender Sterne in dessen silbrigen Licht erstrahlen.&lt;br /&gt;
„Dort oben ist Xing Lu’s Hain. Es ist lange her, seit ich dort war, und noch länger ist es her, seitdem die Füße eines Menschen diesen Boden berührt haben... Um dort hinauf zu kommen, wirst du auf meinen Rücken steigen und dich gut festhalten müssen.“ Erklang die tiefe Stimme des [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]]s, der sich auf den Boden gelegt hatte und geduldig abwartete, bis [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] auf seinen Rücken gestiegen war. Erst dann erhob er sich wieder und hätten sich ihre Hände nicht in dem weißen Fell verkrallt, so wäre sie bei den folgenden gewaltigen Sprüngen des Tieres, die die Zwei in Windeseile dem Scheitel des Wasserfalls näher brachten, sicherlich in die Tiefe gestürzt.&lt;br /&gt;
So aber erblickte sie bald, nachdem sie sich wieder getraut hatte ihre Augen zu öffnen, einen wunderschönen silbern glänzenden See, dessen Oberfläche so glatt wie ein Spiegel den Sternenhimmel reflektierte und dem Auge vorgaukelte einen zweiten Himmel zu den eigenen Füßen zu sehen, samt einer dunkelgrünen Wiese, die gespickt von allerhand Blumen ohne den Makel einer einzigen Schneeflocke dem Winter trotzte. Sie war im Hain des Waldgottes angekommen und erst, als sie die Augen von dessen Schönheit abwenden konnte, erblickte sie eine dunkle Gestalt, die auf der Insel mitten im See zu warten schien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===10. Kapitel===&lt;br /&gt;
Vollkommen still lief [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Bai Hu]] an der Seite [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]]s über die wunderschöne Wiese dem See, der Insel und der Gestalt auf dieser entgegen. Sogar das große Tier, das in seinem Leben schon so viel erlebt hatte, war ob dem, was kommen würde, angespannt und dabei unbewusst in sein Jagdverhalten zurückgefallen.&lt;br /&gt;
Kein Wort verlor er, kein ungestüm umgeknickter Grashalm oder unvorsichtig berührter Kieselstein sprach vom Gang des Tieres und hätte er nicht gelegentlich tief Luft geholt, um nicht vor Anspannung zu platzen, so hätte [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] ihn wahrscheinlich völlig vergessen.&lt;br /&gt;
Das Mädchen indes lief mit ruhigem und bestimmten Schritten auf den See zu, ließ sich von dem [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] mit einem Sprung über diesen befördern, und glitt ohne aus der Ruhe zu kommen von dessen Rücken direkt auf die kleine vom Schatten einer Wolke verdeckte Insel vor die dunkle Gestalt.&lt;br /&gt;
Der Blick zweier großer violetter Augen legte sich auf sie, als ihre eigenen Augen sich langsam erst dazu überwinden mussten die ungewöhnlichen Pfoten, die einer Mischung aus Menschenfüßen und Bärentatzen zu entsprechen schienen, und dann den im Schatten liegenden Körper hinauf bis zu den Augen des Wesens zu betrachten. Als sich der Blick der zwei Wesen traf, stockte dem Mädchen der Atem und für einen Moment fühlte sie die bodenlose Wut des Schattens vor ihr. Erst nach einigen Momenten fiel ihr auf, dass sich der [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] neben ihr vor dem Wesen verneigte und so tat sie es ihm schnell und etwas überhastet gleich.&lt;br /&gt;
„Es ist lange her [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Bai Hu]].“ Ertönte die Stimme des Wesens schneidend wie der Wind im Herbst sofort, als sich [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] verneigt hatte, als ob das Wesen darauf gewartet hätte.&lt;br /&gt;
„Xinglu.“ Antwortete der [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] schlicht, aber ehrerbietend.&lt;br /&gt;
„Sag mir, warum muss mein Hain die Füße dieser Kreatur ertragen? Warum beschütztest du es vor meinem Urteil?“&lt;br /&gt;
„Weil ich versprach sie zu beschützen und ihr zu helfen, weil sie mit deinem Urteil über die Menschen des Dorfes nichts zu tun hatte und weil die Menschen nicht das sind, was du in ihnen siehst.“&lt;br /&gt;
„Xinglu’s Urteil betrifft alle Menschen!“ Ertönte die wütende tiefe Stimme der riesigen [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Schildkröte]], als sich diese aus dem See erhob und geschwind auf die Insel neben den Schatten schob.&lt;br /&gt;
„Und warum maßt du es dir an ein Urteil über Xinglu’s Urteil zu fällen [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Bai Hu]]?“&lt;br /&gt;
Der [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] atmete tief ein, um zu einer Antwort auf den Angriff [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Xuan Wu]]’s anzusetzen, aber die Stimme des Schattens ließ ihn innehalten.&lt;br /&gt;
„Ich habe [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Bai Hu]]’s Gründe gehört und im Moment soll mir dies reichen.“ Der Blick der violetten Augen richtete sich wieder auf [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]]. „Nun erzähl mir deinen Namen kleine Kreatur und begründe mir, warum du ein Wesen vor meinem Urteil bewahrtest.“&lt;br /&gt;
Aber dem Mädchen stockte der Atem abermals, als es nun die volle Aufmerksamkeit auf sich lasten fühlte. Nervös spielte sie mit ihren Daumen und hatte ihren Blick gen Boden gerichtet, als sie endlich die Kraft fand zu antworten:&lt;br /&gt;
„Mein Name ist [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]]… Und ich wollte einfach nicht zulassen, dass ein kleines hilfloses Wesen vor meinen Augen stirbt, weil ich nicht eingriff… Nicht noch einmal…“ Bilder des roten [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]]s schossen aus ihrem Gedächtnis hervor und trieben ihr Tränen der Trauer in die Augen.&lt;br /&gt;
„Nicht noch einmal?... Ich muss jeden Tag dabei zusehen, wie kleine hilflose Wesen vor meinen Augen sterben, weil andere Wesen maßlos leben wollen… Nicht noch einmal… Ich kann es nicht fassen… Was weißt du kleine Kreatur denn schon von Leben und Tod?“&lt;br /&gt;
Die Stimme des Schattens, war sie zuvor schon schneidend gewesen, hatte sich nun auch noch gleich einem Orkan erhoben und donnerte ehrfurcht erregend über den Hain, so dass ein jeder, der sie vernehmen konnte, den Kopf einzog und still ausharren wollte, bis der Sturm vorbei war.&lt;br /&gt;
„Sie weiß so viel wie man eben in einem Leben in der Natur lernen kann.“ Erschallte auf einmal eine hohe Stimme, die vom Himmel zu kommen schien. „Sie hat die tägliche Furcht und Ungewissheit gespürt, hat die Freuden über die einfachsten Dinge genossen und die Trauer über den Verlust der wertvollsten Dinge erlebt. Maßt du dir nun schon an das Recht auf Trauer und Schmerz gepachtet zu haben Xinglu?“&lt;br /&gt;
Und plötzlich landete direkt hinter [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] ein großer [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]], von dessen Federkleid sich ein paar rote Federn lösten und langsam um das Mädchen herum zu Boden glitten. Beim Anblick dieser Federn schossen dem Mädchen nur noch mehr Tränen in die Augen und sie befürchtete, dass ihr Kopf ihr einen Streich spielen würde, denn diese Federn würde sie überall wiedererkennen.&lt;br /&gt;
„Bist du so verbittert Xinglu, dass du nicht einmal erkennst, dass dieses Mädchen erst einige wenige Sommer alt ist, aber durch das Leben und die Reise in der Natur viel schneller gealtert und gewachsen ist? Erkennst du nicht, was du vor dir siehst?“&lt;br /&gt;
„[[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Zhu Que]]… worauf willst du hinaus? Erklär dich, wenn du dich schon einmal zu uns auf den Boden herablässt!“ Donnerte der Schatten abermals entgegen.&lt;br /&gt;
„Die Natur selber hat [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] auf ihrer Reise geholfen und sie wachsen lassen, um sie auf das kommende vorzubereiten. Willst du als Wächter und Aspekt dich nun gegen den Willen der Natur stellen?“&lt;br /&gt;
Ein tiefes Rauschen war zu hören, als der Schatten sich zu [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] hinab beugte und zielsicher ihrem Gesicht entgegen atmete und sie näher betrachtete. Hätte das Mädchen dies normalerweise als sehr unangenehm empfunden und sich scheu weggedreht, so blieb sie wie angewurzelt stehen und betrachtete sich stattdessen ebenfalls eingehend.&lt;br /&gt;
Sie hatte vor Wochen, vielleicht vor Monaten sogar aufgehört sich selber zu betrachten und so war ihr nie aufgefallen, dass ihr Körper in ihren einstmals kindlichen Augen riesige Züge angenommen hatte. Sie war stark gewachsen, hatte wahrscheinlich Kigiku eingeholt und noch ein wenig weiter gewachsen. Unter ihrer Jacke wölbten sich zwei Hügel nach außen, deren Maße wohl noch wachsen würden, wenn sie sich wieder einigermaßen ernähren würde. Auch ihr Haar war immer länger geworden und glich der goldenen Mähne eines Löwen. War sie vor ihrer Reise noch ein normales 10 Jahre altes Mädchen gewesen, so glich ihre Statur nun mehr der einer 15jährigen.&lt;br /&gt;
Sie kam aus dem Staunen nicht mehr heraus und verlor ob dieser Erkenntnis auch für einen kurzen Moment den Gedankengang, der ihr zuvor die Tränen in die Augen getrieben hatte. Aber dann brachte ihn eine rote Feder, die direkt vor ihren Füßen lag, wieder zurück.&lt;br /&gt;
„Du bist doch der kleine rote [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]] oder? Du lebst?“ Hauchte sie mit nach oben gerichteten Gesicht dem Kopf des gewaltigen [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]]s entgegen, der hinter ihr saß und dessen Oberkörper über ihr aufragte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===11. Kapitel===&lt;br /&gt;
„Ja [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] ich lebe.“ Antwortete der [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]] mit sanfter Stimme, so dass [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] fast der Meinung war ein Lächeln auf dem weit entfernten Gesicht erkennen zu können.&lt;br /&gt;
„Nicht nur ergreifst auch noch du Partei für diese Kreatur, sondern du kennst sie auch noch [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Zhu Que]]? Was geht hier vor?!“ Schaltete sich die schwarze [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Schildkröte]] erneut ein und der große [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]] holte tief Luft, um zu einer Erklärung anzusetzen.&lt;br /&gt;
„Dass ihr es nicht vernommen habt, wundert mich nicht, aber vor fast einem Jahr vernahm ich die Klagen eines kleinen Baches weit im Westen. Als ich mich ihm näherte und ihn fragte, was es mit seinen traurigen Worten auf sich habe, erzählte er mir von seinem Fehler. Er habe, so berichtete er mir, in dem Versuch ein kleines Mädchen mit blondem Haar aufzumuntern einen alten Wanderer zu dieser gelockt, damit dieser sie mit seinen Geschichten aufmuntern könne. Als der Wanderer dem Mädchen von dem Waldgott erzählte, schnappte dieses sich seine Sachen und lief los, um den Waldgott zu finden und um Hilfe zu bitten. Aber wie sollte ein kleines Mädchen alleine überleben?&lt;br /&gt;
Ich beschloss also dem Bach zu helfen und dem Mädchen beizustehen. So begleitete ich [[Wichtige_Personen_in_Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]], das Mädchen aus der Geschichte des Baches, als kleiner [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]] und lehrte sie durch mein Beispiel vom Leben in der Natur.&lt;br /&gt;
Als der Herbst kam und die Zeit meiner Herrschaft sich dem Ende entgegen neigte, traf ich [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Bai Hu]] und bat ihn mir zu helfen. Fortan übernahm er es [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] zu begleiten, nachdem wir es so haben aussehen lassen als ob ich durch die Krallen [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Bai Hu]]’s gestorben wäre.&lt;br /&gt;
Während wir uns aber um [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] kümmerten, bemühte sich die Natur selber ebenfalls um [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]], half ihr beim Wachsen, beim Verstehen und beim Leben. Schon bald hätte sie uns nicht mehr gebraucht, aber wir waren zu neugierig auf das, was kommen könnte.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lange Zeit herrschte Stille, während der Schatten [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] eingehend musterte. Schließlich aber erhob er die Stimme, deren Worte er scheinbar direkt an [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] richtete.&lt;br /&gt;
„Würde ich dich am liebsten auf der Stelle zertreten für den Verstoß gegen mein Urteil, für die Schritte auf dem Boden meines Haines und für die Anmaßung, in der sich jene zwei auf deine Seite stellten und dich beschützten, so kann ich doch das Wirken der Natur an und in dir sehen.&lt;br /&gt;
Nun stelle ich dir also folgende Frage: Würdest du das Dorf, deren Bewohner dir in der letzten Woche Obdach gewährten, verlassen und zulassen, dass ich es mitsamt seiner Bewohner vernichte, wenn ich dafür deine Schwester Kigiku heile?“&lt;br /&gt;
[[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]]s Augen weiteten sich bei diesem Angebot genau so sehr wie sich die Augen des [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]]s und des [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]]s vor Wut verengten. Beide waren außer sich vor Zorn über die Hinterlist der Worte ihres Gottes, aber keiner von beiden hatte das Recht den Mund zu öffnen.&lt;br /&gt;
„Woher weißt du von Kigiku?“ Antwortete [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] stockend, woraufhin der Schatten lediglich tiefkehlig lachte.&lt;br /&gt;
„Ich weiß viele Dinge. Nun aber entscheide dich und lass dich nicht davon einnehmen, dass du deine Schwester nicht mehr lebendig antreffen würdest, wenn du dich jetzt auf den Rückweg begibst.“ Woraufhin der Schatten erneut lachte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===12. Kapitel===&lt;br /&gt;
Immer mehr Tränen schossen [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] in die Augen, ließen diese nach und nach überquellen und liefen dann eine nach der anderen die Wangen des Mädchens hinab, bis sie sich von diesen lösten und gen Boden fielen. Die kommende Entscheidung war die schwerste, die sie jemals hatte treffen müssen und es war der erste Moment, in dem sie ihre Reise in Frage stellte.&lt;br /&gt;
„Ich… Die Menschen sollen leben.“ Brachte sie schluchzend hervor und sah gleichzeitig ihre kranke Schwester vor ihren Augen, deren endgültiges Todesurteil sie nun unterschrieben hatte und die sie wohl nie wieder sehen würde.&lt;br /&gt;
„Was?!? Du maßt es dir an…?!?“ Donnerte die Stimme des Schattens wieder hervor, wurde aber von [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Bai Hu]] abrupt unterbrochen.&lt;br /&gt;
„Sie hat sich entschieden Xinglu. Hör auf mit deinen Spielen und sieh ein, dass du dich geirrt hast.“&lt;br /&gt;
„Gut, ich stehe zu meinem Wort. Aber ich habe nirgends von dem Leben des Mädchens geredet. Sie hat sich meinem Urteil entgegen gestellt und muss nun die Konsequenzen tragen!“&lt;br /&gt;
Schreckhaft atmete [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] ein und schaute mit geweiteten Augen auf den Schatten vor sich.&lt;br /&gt;
„Aber ich darf nicht ohne Weiteres nehmen, was die Natur gewährt hat… Also wirst du dir dein Leben verdienen müssen kleines Mädchen. Schließe die Augen und lass mich sehen, ob der Geist der Natur wirklich in deinen Knochen steckt.“&lt;br /&gt;
Und so sehr [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] auch dagegen ankämpfte, ihre Augenlider schoben sich unweigerlich vor ihre Pupillen und schon bald verschwammen die Bilder vor ihren Augen und die Gedanken in ihrem Kopf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie spürte weiches feuchtes Gras zwischen ihren blanken Zehen und eine Eule schickte ihren Ruf durch die Luft vorbei an ihren Ohren. Als sie die Augen langsam öffnete, sah sie sich inmitten eines großen Waldes stehen, deren Bäume genauso wie der Wald selber kein sichtbares Ende zu haben schienen. Alles an dem Wald wirkte merkwürdig urtümlich und erinnerte sie an die riesigen Bäume, die sie in der Nähe des Wasserfalls und des Haines gesehen hatte.&lt;br /&gt;
Erneut riss sie der Schrei der Eule aus den Gedanken und ließ in diesen Platz genug für die Erkenntnis, dass die Sonne gerade untergegangen war und die Schatten im Wald immer mehr die Oberhand gewannen.&lt;br /&gt;
Und dann spürte sie es, eine Präsenz im Schatten und der Blick unsichtbarer Augen auf ihrem Rücken. Die feinen Härchen auf ihrem Nacken stellten sich auf, sie machte einen zaghaften Schritt nach hinten und drehte sich dann plötzlich herum um loszurennen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===13. Kapitel===&lt;br /&gt;
Der Wind pfiff ihr ins Gesicht, sauste ihr um die Ohren und ließ den Klang seiner Stimme in diesen erklingen. Immer wieder schlugen ihr kleinere Äste, die sie nicht rechtzeitig bemerkt hatte, gegen den Körper und hinterließen an diesem immer mehr kleine Schnitte aus denen schon bald feine Bluttropfen hervorquollen. Schneller und schneller lief [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] durch den dunklen Wald, der sein wunderschönes Kleid abgelegt hatte und ihr nun seine dunkle und gefährliche Seite zeigte.&lt;br /&gt;
Wie konnte dies nur derselbe Wald, derselbe Ort sein, der sie mit den ersten Bildern verzaubert hatte? Fragte sie sich, als sie sich in Sicherheit wähnend an einen Baum lehnte und umschaute. Schon seit einiger Zeit hatte sie die Präsenz in ihrem Rücken nicht mehr gespürt. Sollte sie dieses Etwas wirklich abgehängt haben? Sie schaute sich nervös um, ließ den Blick ihrer Augen durch die Dunkelheit wandern und versuchte ihr pochendes Herz zu beruhigen. Es war schwer in der Dunkelheit überhaupt etwas auszumachen und immer wieder machte ihr Herz einen furchtsamen Sprung, wenn die Schatten der Bäume ihr obskure Wesen, die mit langen feingliedrigen Armen in der Dunkelheit zu tanzen schienen, vorspielten.&lt;br /&gt;
Plötzlich blitzte in der Dunkelheit etwas auf. Noch bevor sich die Härchen auf ihrem Nacken aufstellen konnten, war sie schon wieder los gerannt und hetzte durch den Wald. Das Blut, das sich in der kurzen Zeit der Rast auf ihrer Haut gesammelt hatte, wurde vom Gegenwind weggeweht und hinterließ eine feine rote Spur, der man viel zu leicht folgen konnte.&lt;br /&gt;
Wie sollte sie nur dem Schrecken, der mit Sicherheit den Tod bringen würde, entkommen? Wie sollte sie den Anbruch des Tages und das erste Licht, das die Schatten vertreiben würde, nur wieder erleben? Und wie sollte auch nur ein Mensch in dieser schrecklichen Umgebung überleben können?&lt;br /&gt;
Völlig außer Atem rannte das Mädchen dennoch weiter. Immer, wenn sie die Gefahr gegen einen Baum zu laufen ignorierend einen Blick über die Schulter warf, konnte sie einen formlosen Schatten im Schatten sehen, der der blutigen Spur folgte. Nein sie wunderte sich nicht mehr, dass die Menschen sich vor dieser Umgebung fürchteten und die Natur verändern wollten, um in ihr zu überleben. In dieser schrecklichen Umgebung würden sie nie anders überleben können!&lt;br /&gt;
„Vieles, das auf den ersten Blick schrecklich wirkt, ist nur ungewohnt für die Augen.“&lt;br /&gt;
Ertönte plötzlich die raue Stimme des alten Mannes in ihrem Kopf und sie erinnerte sich an die vielen Stunden, in denen er ihr eigentlich nur von der Natur erzählte.&lt;br /&gt;
„ Ein Wolf tötet nicht, weil er grausam sein möchte. Ein Wolf tötet, weil er überleben will. Der Wille zu Überleben ist das, was uns alle – selbst die Pflanzen – vereint.“&lt;br /&gt;
Aber dieses Ding, was auch immer es ist, ist böse! Das konnte sie deutlich spüren. Sie konnte spüren wie es Millimeter um Millimeter näher kam, sich wieder zurückfallen ließ und dann wieder langsam näher kam. Und das alles nur, um mit ihr zu spielen, um ihr den Schrecken in Mark und Bein zu jagen!&lt;br /&gt;
„Wahre Boshaftigkeit gibt es in der Natur nicht. Sie ist eine Erfindung der Menschen, um die Natur zu verteufeln.“&lt;br /&gt;
Aber sie konnte das Böse in diesem Ding eindeutig spüren. Und inmitten dieser schrecklichen Umgebung war niemand, der ihr helfen konnte. Sie war alleine.&lt;br /&gt;
„Niemals bist du alleine. Stets wirst du einen Baum, eine Blume oder zumindest einen Grashalm in der Nähe finden. Deine Mutter wird immer da sein und dich beschützen.“&lt;br /&gt;
Und auf einmal blieb [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] stehen. Langsam drehte sie sich zur Seite und legte die Stirn gegen die Rinde eines der riesigen Bäume. Wie hatte sie nur diese sanften Riesen verteufeln können? Wie hatte sie nur diese Umgebung als schrecklich bezeichnen können?&lt;br /&gt;
Sie schloss die Augen und wartete auf die Schritte, die sich sicher bald nähern und ihren Tod bedeuten würden. Aber sie würde nicht mehr rennen. Sie vertraute auf ihre Mutter und legte ihr Leben in deren Arme.&lt;br /&gt;
Und dann hörte sie ein leises Flüstern.&lt;br /&gt;
„Wie sich die Arme an mich lehnt. Oh du Arme, hör auf zu weinen.“&lt;br /&gt;
„Das sind keine Tränen, das ist Blut. Bist du zu hölzern geworden um den Unterschied zu merken?“&lt;br /&gt;
„Sie blutet? Warum denn nur?“&lt;br /&gt;
„Weil selbst kleine Äste die weiche Haut zerschneiden können.“&lt;br /&gt;
„Schau nur wie sie zittert.“&lt;br /&gt;
„Wie gerne würde ich ihr helfen.“&lt;br /&gt;
„Ich auch.“&lt;br /&gt;
„Ich auch.“&lt;br /&gt;
„Aber sie kann uns nicht hören.“&lt;br /&gt;
„Wir können sie nicht trösten.“&lt;br /&gt;
„Wir können sie nicht beschützen.“&lt;br /&gt;
„Würde sie uns nur hören können.“&lt;br /&gt;
„Wieso kann sie uns nicht hören?“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Ich kann euch hören!“ Schrie [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] mit all ihrer Kraft. „Bitte helft mir!“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Sie kann uns hören?“&lt;br /&gt;
„Sie möchte unsere Hilfe?“&lt;br /&gt;
„Wie lange ist es her?“&lt;br /&gt;
„Sollen wir singen?“&lt;br /&gt;
„Ja lasst uns singen!“&lt;br /&gt;
„Ja..Singen!“&lt;br /&gt;
Und plötzlich schwoll das Flüstern, war es zuerst noch leise und kaum zu hören gewesen, immer weiter an, gewann an Stärke und glich schon bald einem Orkan aus unterschiedlichen Stimmen, die durcheinander riefen. Nach und nach hörten die Stimmen auf zu rufen und fingen stattdessen an leise zu summen. Das Summen wurde immer lauter, übertönte schließlich die letzten Stimmen und brachte mit seinen tiefen Tönen [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]]s Innere sanft zum vibrieren.&lt;br /&gt;
Eine tiefe und warme Stimme erschallte, sang von den Strahlen der Sonne und den Tränen des Mondes und plötzlich setzten alle Stimmen in dieses Lied mit ein.&lt;br /&gt;
Es war das Lied der Schöpfung, die Erzählungen des ersten Baumes, der als Knospe miterlebt hatte wie Mond und Sonne von den Göttern auseinander gerissen wurden und fortan nie wieder zusammen sein und zugleich erstrahlen durften. Um wenigstens die Wärme des anderen und dessen Spiegelbild für wenige Momente zu erhaschen, nachdem dieser schwinden musste, erschufen die Zwei die Natur und die Wärme der Sonnenstrahlen sowie die Liebe in den Mondtränen hauchten der kargen Erde Leben ein.&lt;br /&gt;
Der Erste aber, der stark genug gewesen war vor all diesem bereits als Knospe den Boden zu durchbrechen, wuchs und wuchs bis er groß und prächtig war. Er war der Stärkste von allen und schließlich hob ihn der Mond aus der Erde und gab ihm die Fähigkeit zu wandern. So wurde der Erste als Xinglu, der Wanderer, bekannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Sie ist eingeschlafen.“&lt;br /&gt;
„Sie ist sicher.“&lt;br /&gt;
„Der Schatten ist fort.“&lt;br /&gt;
Das Flüstern der Bäume, sehr zaghaft und leise um das Mädchen nicht zu wecken, flog einige Zeit später dem Winde gleich wieder durch die Luft.&lt;br /&gt;
„Sie muss zurück.“&lt;br /&gt;
„Ja das muss sie.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===14. Kapitel===&lt;br /&gt;
„Hört ihr das? Sie singen! Sie singen für das Mädchen, sie singen für [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]]!“ Stellte die große [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Schildkröte]] fassungslos fest, während sie sich im Kreis drehte und dem Lied der Bäume lauschte.&lt;br /&gt;
Das Geräusch des schabenden Panzers zusammen mit den Worten aus tiefer Kehle drangen durch die Schleier des Schlafes und holten [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] aus diesem empor.&lt;br /&gt;
„Sie kommt zu sich. Sie hat überlebt!“ Ertönte die Stimme des [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]]s ganz nah vor [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]]s Gesicht. Und als sie die Augen öffnete, sah sie die Gesichter des [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel - Suzaku|Vogel]]s und des [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]]s dicht über ihrem eigenen schweben und sie mit besorgten Blicken anschauten, bevor sie anfingen breit zu lächeln.&lt;br /&gt;
„Wo bin ich?“ Murmelte sie schlaftrunken, während sie sich den Schlaf aus den Augen rieb.&lt;br /&gt;
„Du bist im Hain des Waldgottes. Du hast geschlafen und wurdest im Traum auf die Probe gestellt.“&lt;br /&gt;
Antwortete [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Bai Hu]], der sich mit einem langgestreckten Seufzer anscheinend nach einer halben Ewigkeit wieder legte und sich wohlig streckte.&lt;br /&gt;
„Habe ich bestanden?“&lt;br /&gt;
[[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Zhu Que]] öffnete den Schnabel, anscheinend um antworten zu wollen, aber die tiefe Stimme Xinglu’s unterbrach ihn.&lt;br /&gt;
„Du hast mehr als das.“ Der riesige Schatten bewegte sich zum ersten Mal, seitdem [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] im Hain war, und schob sich langsam in das fahle Licht des Mondes.&lt;br /&gt;
„Niemals hätte ich erwartet, dass sie für dich singen würden. Niemals hätte ich erwartet, dass sie dieses Lied anstimmen würden.“&lt;br /&gt;
Murmelte das Wesen, dessen Körperbau dem eines Menschen glich, nur glichen Hände und Füße mehr einer Mischung aus Menschenhand und Bärentatze und die Haut schien aus einer rissigen und vor Alter schon schwarz gewordenen Baumrinde zu bestehen. Das Gesicht schließlich war dem eines Hirsches nachempfunden, nur dass sich Flechten aus großen Baumblättern vom Kopf über die Schultern des Wesens ergossen.&lt;br /&gt;
„Sie sangen von dir nicht wahr?“ Fragte [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] das Wesen, dessen große Augen von großer Trauer sprachen.&lt;br /&gt;
„Ja. Ich habe dieses Lied geschrieben und es einem jeden Baum früher vorgesungen, wenn er noch klein und schwach war. Das Lied half ihnen zu wachsen und den Gezeiten zu widerstehen, so dass sie fast so groß wurden wie ich einst. Deswegen nennt man es auch das Baumlied. Früher kannte es ein jeder Baum.“&lt;br /&gt;
„Deswegen sind die Bäume in der Nähe des Haines also so groß und der Winter dem Hain so fern!“&lt;br /&gt;
„Früher waren alle Bäume so groß. Damals wanderte der Wanderer noch jeden Tag über die Erde und sang zu jedem Baum.“ Mischte sich eine raue Stimme plötzlich ein und alle, egal ob Mensch, Tier oder Gott wandten dem Ursprung der Stimme den Kopf zu.&lt;br /&gt;
Ein alter Mann kam mit hinkenden Schritten über die Wiese dem See und der Insel entgegen und winkte dem Mädchen entgegen, das die Augen vor Staunen weit aufgerissen hatte.&lt;br /&gt;
„Du? Was machst du denn hier?“ Rief sie ihm entgegen. Anstatt aber eine Antwort des Mannes zu erhalten, erklang die Stimme des Waldgottes.&lt;br /&gt;
„[[Geschichte von Taki#Der blaue Drache – Seiryu|Quing Long]]. Jetzt wundert mich gar nichts mehr. Hast du [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] beigebracht zu den Bäumen zu sprechen?“&lt;br /&gt;
„Ich habe ihr lediglich von der Natur erzählt Xinglu. Alles Weitere hat sie selber erlernt.“&lt;br /&gt;
„[[Geschichte von Taki#Der blaue Drache – Seiryu|Quing Long]]?“ Verwirrt schaute [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] zwischen dem Alten und Xinglu hin und her.&lt;br /&gt;
Auf dem Gesicht des Alten aber, der am nahen Ufer des Sees angelangt war, bildete sich ein Lächeln und plötzlich erhob sich an derselben Stelle, an der der Alte soeben gestanden hatte, ein großer [[Geschichte von Taki#Der blaue Drache – Seiryu|blauer Drache]] in die Luft, nur um neben Xinglu wieder zu landen.&lt;br /&gt;
„Du hast es schon immer geliebt dich zu verkleiden.“ Murmelte die [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Schildkröte]].&lt;br /&gt;
„Du musst verstehen, dass ich dir nicht die Wahrheit zeigen durfte [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]]. Ich bin der Letzte der Vier und Erster des Kreises. [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Xuan Wu]], [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Zhu Que]], [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Bai Hu]] und ich, [[Geschichte von Taki#Der blaue Drache – Seiryu|Quing Long]] sind die 4 Wächter des Waldgottes und die ersten der Tiere, zu denen er wie zu den Bäumen sang. Ein jeder von uns ist die Inkarnation einer der Jahreszeiten. Ich bin der Frühling, [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Zhu Que]] ist der Sommer, [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Bai Hu]] ist der Herbst und [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Xuan Wu]] ist der Winter. Einst wandelten wir an der Seite Xinglu’s über die Erde. Als er sich aber veränderte, wandten drei von uns ihm den Rücken zu und nur[[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Xuan Wu]] blieb bei ihm.“&lt;br /&gt;
„Aber was habe ich damit zu tun? Ich wollte doch nur Kigiku retten.“&lt;br /&gt;
„Und in diesem einfach Streben hast du es geschafft mich an die Anfänge und das Gute in euch Menschen zu erinnern. Ich war es, der dich im Wald der Träume gejagt hat und hätten dir die Bäume nicht geholfen, so hätte dein Herz schließlich vor Angst aufgehört zu schlagen. Als aber die Bäume anfingen zu singen, da erinnerte ich mich. Sie sangen aber nicht nur von mir, sondern auch von dir. Sie sangen davon wie viel Angst du in der Dunkelheit hast, was für einen Weg du zurücklegen musstest und wie gerne sie dir helfen würden. Und mit jedem Wort verflog mein Hass und ich fing an euch Menschen zu verstehen.“&lt;br /&gt;
„Ich habe gar nicht gehört, dass sie von mir sangen. Hat diese wunderschöne tiefe Stimme etwa auch über mich gesungen?“&lt;br /&gt;
„Wunderschöne tiefe Stimme?“ Schaltete sich [[Geschichte von Taki#Der blaue Drache – Seiryu|Quing Long]] plötzlich ein und wechselte einige Blicke mit den drei anderen, während Xinglu die violetten Augen geschlossen hatte.&lt;br /&gt;
„Sie hat dich singen hören Xinglu? Wie ist das möglich? Du hast schon so lange nicht mehr gesungen.“ Brummte [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Bai Hu]] verdutzt.&lt;br /&gt;
„Sie erinnern sich noch immer daran wie ich zu ihnen sang. Und aus der Erinnerung heraus haben sie meine Stimme scheinbar beschworen. Es ist zu lange her, dass ich zu ihnen gesungen haben, und ich habe kein Recht zu ihnen zu singen bei all dem, was ich getan habe.“&lt;br /&gt;
„Das stimmt nicht! Sie reden stets miteinander und die ältesten von ihnen erzählen den jüngeren von deinem Lied. Sie kennen es alle und werden es nie vergessen.“&lt;br /&gt;
„Mir fehlt aber die Kraft zum Wandern. Hass und Zorn haben meine Beine schwer werden lassen.“&lt;br /&gt;
Er wandte sich von dem weißen [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] ab und dem Mädchen zu.&lt;br /&gt;
„Nein ich hörte keine tiefe Stimme, sondern eine hohe. Ich hörte die Stimme eines jungen [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Drachen]]n, der mich furchtlos anbrüllte. Die Bäume sangen von dem gelben Schuppenkleid des [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Drachen]]n und von der Wärme im Herzen dieses Wesens.&lt;br /&gt;
[[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] sie sangen von dir und es war so viel Wahrheit in ihren Worten, die ich erst jetzt vernehmen konnte.“&lt;br /&gt;
„Warum guckst du so traurig Xinglu? Was hast du vor? Was hat das zu bedeuten?“&lt;br /&gt;
Fragte das Mädchen nun sichtlich besorgt um den Waldgott.&lt;br /&gt;
„Es ist Zeit für mich das Geschenk, das mir der Mond einst gab, zurück zu geben. Ich habe meine Pflicht gegenüber meinen Brüdern und Schwestern vergessen und sie zu lange warten lassen. Ich sehne mich nach Ruhe [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]].“&lt;br /&gt;
Die Züge des Wesens erhellten sich und die Risse in der dunklen Rinde schlossen sich immer mehr.&lt;br /&gt;
„Die Zeit des Wanderers ist vorbei. Zu lange habe ich mich dagegen gewehrt einzusehen, dass die Welt mich nicht mehr braucht. Es ist nun an der Zeit, dass die Jüngeren auf sich aufpassen. Vieles wird sich verändern, aber wenn ich höre wie die Bäume für dich singen, so bin ich mir sicher, dass es nicht nur schlecht sein wird.“&lt;br /&gt;
„Willst du uns wirklich verlassen Xinglu? Was sollen wir ohne dich machen? Was sollen wir alleine machen?“ Rief [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Zhu Que]] mit Trauer in der Stimme.&lt;br /&gt;
„Helft dem gelben [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Drachen]]n bei der Wahrung dessen, was wir einst zusammen auf unseren Reisen verbreiteten. Natürlich nur, wenn du willst [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]].“&lt;br /&gt;
Das Mädchen schaute in die großen violetten Augen und auf die immer heller werdende Rinde, durch die von Minute zu Minute mehr Leben zu pulsieren schien.&lt;br /&gt;
„Was genau meinst du?“&lt;br /&gt;
„Vieles, was einst gut war, ist zerstört. Du hast mir aber gezeigt, dass nicht alles zerstört ist. Ich frage mich, ob sich Sonne und Mond so fühlten, als sie mich erblickten und das Leben erschufen….&lt;br /&gt;
Ich werde das Wandern aufgeben und wieder nur ein Baum sein, ein Baum der mit seinen Brüdern singt. Gerne werde ich von dem kleinen Mädchen singen, das zum [[Geschichte von Taki#Der_Gelbe_Drache|gelben Drachen]] wurde, der den Beginn einer neuen Zeit darstellt.&lt;br /&gt;
Ich würde gerne dabei zusehen, wie ein kleines Mädchen die Wunden, die ein alter Baum geschlagen hat, schließt und dabei hilft, dass wieder mehr Menschen das Lied der Bäume hören.“&lt;br /&gt;
[[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] konnte die Trauer in dem Wesen vor sich so deutlich spüren, dass es ihr die Sprache verschlug. Aber nicht nur Trauer, sondern auch Freude über die Erlösung konnte sie spüren. Es hatte nicht lange gedauert bis ihre Augen sich mit Tränen gefüllt hatten, so dass sie lediglich nicken konnte.&lt;br /&gt;
Der Waldgott lächelte sie voller Wärme an und streckte sich dann zu seiner vollen Größe aus. Ein wohliges Seufzen entfuhr ihm, als die alten Glieder sich zum beinahe letzten Mal bewegten und er sich mit stummen Gesten von seinen vier Freunden verabschiedete, die auf ihre Art viel treuer waren als er es je bis zu diesem Moment vermutet hatte. Dann legte er die letzten Schritte bis zum Mittelpunkt der kleinen Insel zurück, streckte sich erneut und seufzte dabei langgezogen.&lt;br /&gt;
Ein Rascheln und Rauschen war zu hören, als sich riesige Wurzeln in den Boden gruben und gewaltige Äste in die Höhe streckten. So schnell geschah alles, dass nur wenige Momente später sich dort, wo noch eben die Gestalt des Waldgottes gestanden hatte, ein gewaltiger Baum in die Höhe streckte und seine riesigen Äste weit über den See hängen ließ. Das gewaltige Blätterdach des Baumes erstreckte sich über den gesamten Hain und schützte diesen gleich einer Decke.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Epilog===&lt;br /&gt;
So verlor der Waldgott seinen Namen und war wieder nur der Erste. Im selben Moment aber erschallte zum ersten Mal seit langer Zeit die tiefe Stimme des Waldgottes und sang begleitet von vielen seiner Brüder das Lied des gelben [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Drache]]ns, so wie es hier geschrieben steht.&lt;br /&gt;
Lieder aber sind die älteste Form des Übernatürlichen und oft findet man in ihnen bereits einen Teil der Zukunft beschrieben. So erfuhr der kleine Bach, an dem das Lied begann, davon wie [[Geschichte von Taki#Der gelbe Drache|Hiwa]] begleitet von [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Zhu Que]], [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Bai Hu]], [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Xuan Wu]] und [[Geschichte von Taki#Der blaue Drache – Seiryu|Quing Long]] in das Dorf am Rand des großen Waldes kam und sowohl von dem Waldgott als auch von dessen Bedauern erzählten. Die Dorfbewohner hörten gerne den Geschichten dieser ungleichen Gruppe zu, ließen sich von diesen verzaubern und wollten alsbald den riesigen Baum selber sehen. Manche von ihnen blieben dort, andere verließen den Ort wieder, nur um von dessen Pracht zu erzählen.&lt;br /&gt;
So gründete sich schon bald unter dem schützenden Dach des Waldgottes ein kleines Dorf. Die vier Wächter, die es nun als Aufgabe ansahen neben dem Waldgott auch noch das Dorf und [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] zu beschützen, blieben bei den Menschen und halfen dem Mädchen dabei zu beschützen, zu trösten, zu beruhigen, zu lenken und vor allem zu erzählen und zu singen.&lt;br /&gt;
Zwei Jahre später, als die ersten Schneeflocken vom Himmel fielen und die mittlerweile zur jungen Frau herangewachsene [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] an die stürmische Nacht erinnerten, in der sie zum ersten Mal von dieser Welt erfuhr, wenn auch nur reichlich verwirrende Bruchstücke, stapfte eine vermummte Gestalt den schmalen von den Bewohnern angelegten Weg zum Hain empor.&lt;br /&gt;
Eine helle Stimme, ihr merkwürdig bekannt aber doch in den Wirren der Erinnerungen verloren, riss [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] aus den Erinnerungen und ließ sie von ihrem Platz am Rande des Sees aus in die Richtung der Gestalt sehen. Ihre Augen weiteten sich und füllten sich als bald mit Tränen, während ihre Füße über den von feinen Schneeflocken bedeckten Boden regelrecht flogen und sie in die weit geöffneten Arme der ihr entgegenlaufenden Kigiku trugen.&lt;br /&gt;
Der Bach plätscherte fröhlich, als er von der Wiedervereinigung der Schwestern hörte und weigerte sich im kommenden Winter vehement dagegen zu erstarren und einzufrieren, so groß war seine Freude. Erst die tiefe Stimme des Waldgottes aus der Ferne sorgte dafür, dass er sich beruhigte und als der Bach langsam erstarrte und für den Winter einschlief, freute sich der Waldgott über jenes letzte Geschenk, das er den Menschen und besonders seiner [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] geben konnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Wichtige Personen und Wesen aus Legenden und Sagen=&lt;br /&gt;
Hier sind wichtige Personen aus der Geschichte oder Legenden/Sagen von Takigakure aufgelistet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Dorfoberhäupter [[Takigakure]]s===&lt;br /&gt;
Hier sind die wichtigsten, verstorbenen Dorfoberhäupter von Takigakure aufgelistet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Ieyasu Kagetoya====&lt;br /&gt;
Ieyasu Kagetoya das erste große [[Dorfoberhaupt|Oberhaupt des Dorfes]] [[Takigakure]]. Nach dem Fall [[Geschichte_von_Taki#Kakuzu|Kakuzus]] bei dem der gesamte damalige Ältestenrat verstarb, übernahm er nicht nur die Macht im [[Gesellschaft_in_Taki#Kagetoya|Kagetoya]] -Clan sondern auch im Dorf selbst.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Er galt als mächtiger Shinobi und entsprechend dem Ruf der [[Gesellschaft_in_Taki#Kagetoya|Kagetoya]] als großartiger Krieger. &lt;br /&gt;
Durch seine Autorität und auch teilweise durch Furcht vor seiner Rache stellte er einen sehr wackeligen Frieden in [[Takigakure]] her.&lt;br /&gt;
Er führte damals die grundlegende Struktur des heutigen Militärs in [[Takigakure]] ein, auch wenn dieses im Laufe der vielen Dynastien überarbeitet wurde, ist es grundlegend immer noch das System nach dem die [[Gesellschaft_in_Taki#Kagetoya|Kagetoya]] Krieg führen und sich organisieren.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der [[Gesellschaft_in_Taki#Kagetoya|Kagetoya]] galt als streng, aufbrausend und ein wenig tyrannisch, außerdem erzählt man sich, dass er ein begabter, wenn auch gerne riskant agierender, Stratege sei, was letztlich zu seinem Sturz führte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Shingen Shiazu====&lt;br /&gt;
Shingen Shiazu, das zweite große [[Dorfoberhaupt|Oberhaupt des Dorfes]] [[Takigakure]], galt ebenso wie sein Vorgänger [[Geschichte_von_Taki#Ieyasu_Kagetoya|Ieyasu Kagetoya]] als begabter Shinobi und Stratege.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Jedoch hatte er dem Plan des Kagetoyas eine ganze Kompanie zu opfern widersprochen, als diese dann nicht nur überlebte, sondern die Schlacht auch noch gewann schlug er sich auf die Seite der [[Gesellschaft_in_Taki#Fuyou|Fuyou]], deren Oberhaupt das Kommando über die folgende Kompanie hatte, was dazu führte, dass [[Geschichte_von_Taki#Ieyasu_Kagetoya|Ieyasu Kagetoya]] noch auf dem Schlachtfeld zum Selbstmord gezwungen wurde, um seine Ehre wieder reinzuwaschen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Mit der Unterstützung der [[Gesellschaft_in_Taki#Fuyou|Fuyou]] und einiger jüngerer Clans wurde er dann zum zweiten Oberhaupt Takigakures erklärt.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Er erklärte die [[Geschichte_von_Taki#Ieyasu_Kagetoya|Ieyasu Kagetoya]] jedoch nicht zu Verrätern und ließ die Ehre der Familie unangetastet.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Shingen trat erst kurz nach dem Bluterbenkrieg von seinem Amt zurück, da er sich in einer Schlacht schwer verletzt hatte und langsam alt wurde. Er galt in seiner Amtszeit zwar als strenges aber faires Oberhaupt, der stets jeden Vorschlag anhörte, bevor er seine Entscheidung traf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Mifune Ashura====&lt;br /&gt;
Mifune Ashura war das dritte [[Dorfoberhaupt|Oberhaupt]] Takigakures und das erste, das nicht aus einer der [[Gesellschaft_in_Taki#Die_Gr.C3.BCnderclans|Gründerfamilien]] stammte.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Er war ein Veteran des Krieges, der sich in vielen Schlachten als großer Anführer bewährt hatte, vor allem durch die Tatsache, dass seine Truppen stets ihre Position gehalten hatten, sowie geringere Verluste aufwiesen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Jedoch hatte der Krieg ihn zu einem paranoiden Mann gemacht, er verschärfte die Sicherheitskontrollen und die Verteidigungssysteme von [[Takigakure]] erheblich. Auf seinen Wunsch wurde eine Kampagne gestartet, welche die Bevölkerung davon überzeugte, dass man Ausländern nicht trauen könne und das die Abschottung von außen der einzige Schutz vor Eroberung wäre.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Dies hatte auch Erfolg. [[Takigakure]] igelte sich ein und sah alles als Bedrohung an, was zu allgemeiner Aufrüstung im Dorf führte.&lt;br /&gt;
Zudem schwächte er die Macht der [[Gesellschaft_in_Taki#Die_Gr.C3.BCnderclans|Gründerclans]] erheblich, indem er den Ältestenrat neu aufstellte und für niedere Clans zugänglich machte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Kessen Musou====&lt;br /&gt;
Kessen Musou wurde nach dem überraschenden Tod [[Geschichte_von_Taki#Mifune_Ashura|Mifunes]], der scheinbar an einer Krankheit verstarb, ebenso überraschend zum neuen [[Dorfoberhaupt|Oberhaupt]] erklärt. Entgegen der Traditionen des Dorfes die Wege der alten Oberhäupter weiter zugehen brach er damit und zum ersten Mal in der Geschichte öffnete [[Takigakure]] sich wieder nach außen. Ausländer wurden nicht länger verteufelt und argwöhnisch betrachtet, sondern willkommen geheißen und in die Dorfstruktur eingeführt.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Von vielen wurde Kessen Musou als wahrer Held vergöttert, da er eine unglaubliche Phase des Friedens in [[Takigakure]] einläutete, auf die man später immer noch neidisch war und sich zurück wünschte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Historische Personen [[Takigakure]]s===&lt;br /&gt;
Hier sind sonstige, verstorbenen Personen aufgelistet, die es mit ihrem Namen in die Geschichte des Dorfes geschafft haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Kenshin Fuyou====&lt;br /&gt;
Kenshin Fuyou war ein hochdekorierter [[Jounin]] und das Clanoberhaupt der [[Gesellschaft_in_Taki#Fuyou|Fuyou]] während [[Geschichte_von_Taki#Ieyasu_Kagetoya|Ieyasu Kagetoyas]] Herrschaft.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Er war gleichermaßen Shinobi, wie Priester und im Dorf recht hoch angesehen, da die Fuyou sich um die Kranken und Armen des Dorfes kümmerten.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der [[Gesellschaft_in_Taki#Fuyou|Fuyou]] selbst galt als verständnisvoller und fürsorglicher Mann, der sich und seine Zeit gerne für andere aufopferte.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Kenshin und eine ganze Kompanie sollten jedoch in einer entscheidenden Schlacht für das Wohl [[Takigakure]]s geopfert werden, als sie dann jedoch nicht nur nicht starben, sondern jene Schlacht fast im Alleingang gewannen war der Missmut unter den Truppen hoch, was dazu führte, dass gegen [[Geschichte_von_Taki#Ieyasu_Kagetoya|Ieyasu Kagetoya]] geputscht wurde, und so die [[Gesellschaft_in_Taki#Shiazu|Shiazu]] mit der Unterstützung der [[Gesellschaft_in_Taki#Fuyou|Fuyou]] an die Macht kamen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Verräter [[Takigakure]]s===&lt;br /&gt;
Hier sind die größten, verstorbenen Verräter Takigakures aufgelistet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Kakuzu====&lt;br /&gt;
Kakuzu war einst einer der besten Shinobi des Dorfes [[Takigakure]]. So entsandte man ihn auf eine Mission den ersten Hokage [[Geschichte_von_Konoha#vor_dem_BEK|Hashirama Senju]] zu töten. Als diese jedoch scheiterte wurde er bei seiner Rückkehr ins Dorf stigmatisiert und für das Scheitern der [[Mission]] bestraft, obgleich diese sehr gefährlich war.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Darauf entwickelte der einst hochgelobte [[Jounin]] einen Hass auf das Dorf und tötete auf seiner Flucht nicht nur die Ältesten des Dorfes, sondern stahl die wichtigste verbotene [[Jutsu]] des Dorfes, welche seitdem verloren ist.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ab da an führte er ein Leben als Kopfgeldjäger und Söldner.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Nobu Gushiken====&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Adoptivbruder von [[Wichtige_Personen_in_Taki#Muneyaki_Gushiken|Muneyaki Gushiken]]&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nobu Gushiken, adoptierter Bruder des ehemaligen [[Dorfoberhaupt|Dorfoberhauptes]] [[Wichtige Personen in Taki#Wichtige_Personen_in_Taki#Muneyaki_Gushiken|Muneyaki Gushiken]], war ein ausgezeichneter Ninja des Dorfes und ein höchst gefährliches Mitglied der [[Einheiten_Takigakures#Tsuisekisha_.28J.C3.A4ger.29|Tsuisekisha-Einheit]].&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ebenso wie sein älterer Bruder strebte er danach Oberhaupt Takigakures zu werden, jedoch wurde sein Bruder stattdessen ernannt, was den jungen Mann verbittern ließ, worauf sich die Brüder zerstritten und seine Adoption herauskam.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Im Angesicht der steigenden Gefahr der [[Taki_no_Kuni#Jashin_Sekte|Jashin-Sekte]] versuchte er dann einen lange gehegten Plan umzusetzen, nämlich seinen Bruder zu entführen und zu töten, wobei er es so aussehen lassen wollte, als wären die [[Taki_no_Kuni#Jashin_Sekte|Jashin]]-Kultisten es gewesen, woraus er sich ersann zum neuen [[Dorfoberhaupt]] erklärt zu werden. Jedoch scheiterte sein Plan durch die Heldentat [[Wichtige_Personen_in_Taki#Shinishi_Kudo|Shinishi Kudos]], der nicht nur den Verräter beseitigte, sondern auch [[Wichtige Personen in Taki#Wichtige_Personen_in_Taki#Muneyaki_Gushiken|Muneyaki]] rettete.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Wächter [[Takigakure]]s===&lt;br /&gt;
Die Wächter [[Takigakure]]s entspringen aus der Sage &amp;quot;[[#Das Lied des gelben Drachen|Das Lied des gelben Drachen]]&amp;quot;, welche von einem mutigen kleinem Mädchen und der Entstehung [[Takigakure]]s erzählt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Der blaue Drache – Seiryu====&lt;br /&gt;
Quing Long bietet einen durchaus beeindruckenden Anblick, wenn er sich nicht in seiner Menschengestalt fort bewegt. Gerne verbringt er seine Zeit als Eremit getarnt, um dem einen oder anderen Wanderer etwas über die Natur zu erzählen und beizubringen, so wie er es einst bei dem kleinen Mädchen Hiwa getan hatte. Nur sehr selten würde sich Quing Long in seiner wahren Gestalt einem Menschen zeigen. Sein edles und geduldiges Gemüt würden ihn für offene Geister zum höchst angenehmen Gesprächspartner machen. Vorurteilslos betrachtet er jeden Menschen einzeln und nicht die Menschheit als ganzes, bevor er sich seine Meinung zu einem Individuum bildet.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der blaue Drache Quing Long steht für die Jahreszeit Frühling und somit für die Geburt und die frühe Phase jungen Lebens, seien es Pflanzen, Menschen oder Tiere.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Der rote Vogel – Suzaku====&lt;br /&gt;
Zhu Que hat ein durchaus heiteres Wesen. Das Interesse des roten Vogels weckt man durch Gesang und Lieder. Selber trällert er gerne verschiedene Lieder und am meisten gefällt es ihm, wenn sich aus seinem Gesang und dem eines Menschen ein Duett bildet. Er kann die Form eines kleinen roten, als auch großen roten Vogels annehmen. In Anwesenheit oder in der Nähe von Menschen würde er stets als kleiner Vogel auftauchen, um nicht als Wächter erkannt zu werden.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der rote Vogel Zhu Que steht für die Jahreszeit Sommer und damit für den Höhepunkt des Lebens mit all den Pflanzen und Lebewesen, die im Frühling noch klein und zierlich waren. Er steht für die reichen Geschenke, die die Natur im Sommer bringen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Der weiße Tiger – Byakko====&lt;br /&gt;
Bai Hu ist äußerst schlau und gerissen, wie es das Bild einer Raubkatze schon immer präsentiert hat. Der weiße Tiger kann die Form einer kleinen weißen Katze annehmen, um ohne größeres Aufsehen zu erregen unter Menschen zu wandeln oder sich einzelnen Wanderern zu zeigen, ohne direkt erkannt zu werden. Meistens nutzt er diese Form, um die Verhaltensweisen eines Individuums zu beobachten. Reden würde er in seiner Katzenform nie, selbst als Tiger ist es schwer Bai Hu viele Worte zu entlocken. Nie verliert er mehr Worte als unbedingt nötig, man würde immer nur von ihm hören, dass es für alles einen Richtigen Zeitpunkt und Ort gibt, wenn man versuchen würde mehr Worte aus ihm zu locken. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der weiße Tiger Bai Hu steht für die Jahreszeit Herbst und damit als Vorbote für die härteren Monate, die im Winter folgen. Mit ihm verbindet man auch den Aspekt der Jagd, der während der Herbstmonate an Wichtigkeit zunimmt, da Pflanzen und Bäume zur Ruhe kommen und bis zum Frühling keine Früchte austragen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Die schwarze Schildkröte – Genbu====&lt;br /&gt;
Xuan Wu würde auf Menschen einen etwas angst einflößenden Eindruck machen. Es ist schwer zu erahnen, wie es um das derzeitige Gemüt der schwarzen Schildkröte steht. Obwohl Xuan Wu durch das kleine Mädchen Hiwa eines besseren belehrt wurde, was die Menschen in Bezug auf die Natur angeht, so konnte er nie wirklich seinen Argwohn gegenüber die Menschen ablegen. Immernoch sieht er die meisten Menschen als Zerstörer von Natur und Leben. Nur sehr schwer lässt er sich von der Gutherzigkeit und Naturverbundenheit eines Individuums überzeugen. Sollte man dies aber geschafft haben, so genießt man das volle Vertrauen und den Schutz der argwöhnischen Schildkröte. Natürlich stehen die Menschen [[Takigakure]]s automatisch unter seinem Schutz, da er diese als Abkömmlinge der ersten Dorfbewohner ansieht.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die schwarze Schildkröte Xuan Wu steht für die Jahreszeit Winter und damit für die Ruhe selbst, die während eines jeden Winters in die Natur einkehrt. Oftmals wird auch der Tod mit ihm in Verbindung gebracht, denn nicht alle Lebewesen überstehen den kalten Fängen des Winters.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Der gelbe Drache====&lt;br /&gt;
Das Mädchen namens Hiwa ist ein sehr naturverbundener Mensch. Sie weiß jeden Aspekt der Natur zu schätzen, achtet jede noch so kleine Lebensform und würde immer zum Wohle dieser handeln. Ihr eigenes Wohl stellt sie unter das von Anderen, selbst wenn es um das Wohl fremder Menschen geht. Sie ist eine lebensfrohe Person, die sich gerne auch bei anderen Menschen aufhält. Durch ihren langen und außergewöhnlichen Aufenthalt in der Natur, ist diese zu ihrem eigentlich Zuhause geworden, etwas das man ihr auch anmerkt. Sie verbringt mehr Tage in Wäldern, als unter Menschen. Man sagt ihr nach, dass sie mit Bäumen reden kann.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Hiwa gilt heute als tot, wobei man sich dessen nie gewiss war. Man erzählt sich, dass sie eines Tages einfach im Wald verschwunden und nie wieder zurück gekehrt war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Frage-Sektion ==  &lt;br /&gt;
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		<author><name>Shinishi</name></author>
	</entry>
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		<id>https://wiki.narutorpg.de/index.php?title=Geschichte_von_Taki&amp;diff=25638</id>
		<title>Geschichte von Taki</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.narutorpg.de/index.php?title=Geschichte_von_Taki&amp;diff=25638"/>
		<updated>2016-03-16T09:01:47Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Shinishi: /* Nobu Gushiken */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Auf dieser Seite findet ihr eine Übersicht über die Geschichte des Dorfes [[Takigakure]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Seit Entstehung von [[Takigakure]]==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Sengoku Jidai===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Anfang der Geschichtschreiber [[Takigakure]]s steht Sengoku Jidai, die Zeit der streitenden Reiche. Nachdem die Kunst des Ninjutsu zur Blüte seiner Macht aufgestiegen war, durchstriffen zahllose [[Clan]]s die Lande, ein jeder mit seinen eigenen Fähigkeiten und Ansichten über die Welt. Sie waren [[Söldner]], die von den Ländern bezahlt wurden und alle bisher gekannten Waffen und Armeen überflüssig machten. Diese Kraft, die vielen zunächst wie ein Segen erschien, wurde schnell zu einem Fluch als sich angeblich selbst der Himmel in blutiges Rot aufgrund der endlosen Schlachten färbte, die auf der Erde ausgetragen wurden. Als sich die zwei mächtigsten [[Clan]]s im Reich des Feuers zusammenschlossen und [[Konohagakure]] gründeten, geschah ein Umdenken in vielen Ninja[[clan]]s die diesem Beispiel folgten. Es war deutlich geworden das es keinen Sinn mehr hatte nur dem eigenen Clan Treue zu schwören: Um zu bestehen brauchte es Bündnisse mit anderen Gruppierungen. Je stärker die zu schmiedende Allianz umso mehr Macht für die Beteiligten.&amp;lt;br /&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Gründung des Dorfes - 85 Jahre vor Ende des Bluterbenkrieges===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In diesen Jahren versammelten sich vier der örtlichen Ninjaclans an dem Baum, den wir heute [[Aufbau_von_Taki#Der_Taki-Baum|Taki-Baum]] nennen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Gesellschaft_in_Taki#Kagetoya|Kagetoya]] (Krieger), die [[Gesellschaft_in_Taki#Shiazu|Shiazu]] (Strategen), die [[Gesellschaft_in_Taki#Fuyou|Fuyou]] (Heilung) und die [[Gesellschaft_in_Taki#Nanaya|Nanaya]] (Tarnung).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie schlossen einen Pakt und schworen untereinander Treue an diesem Baum, der zu dieser Zeit noch ein gewöhnlicher war und erst Jahrzehnte später zu wahrer Berühmtheit gelangen sollte. Entgegen häufiger Annahme wurde [[Takigakure]] auf Vorschlag der [[Gesellschaft_in_Taki#Fuyou|Fuyou]] und Nanaya hin als Demokratie gegründet, da sich die verfeindeten [[Clan]]s der [[Gesellschaft_in_Taki#Kagetoya|Kagetoya]] und [[Gesellschaft_in_Taki#Shiazu|Shiazu]] auf keinen Anführer einigen konnten. [[Takigakure]] wurde vom Ältestenrat geführt, welcher aus den Anführern der jeweiligen [[Clan]]s bestand und hatte zu Beginn mit vielen Schwierigkeiten zu kämpfen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch die schier endlose Bedrohung und zahlreiche Überfälle entwickelte [[Takigakure]] bereits sehr früh fähige Verteidigungsmechanismen und Finten, mit denen sie selbst übermächtige Feinde erfolgreich abwehren konnten. Niemals gelang es einem Feind Fuß in [[Takigakure]] zu fassen und der Frieden im verborgenen Dorf machte den Rat der Ältesten leichtsinnig und überheblich.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Der Fall Kakuzu und Kagetoya-Dynastie - 65 Jahre vor Ende des Bluterbenkrieges===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Fall Kakuzu sorgte für besonderes Aufsehen im Dorf und beeinflusste es bis heute. Nachdem der Jounin [[Geschichte_von_Taki#Kakuzu|Kakuzu]] bei einem Auftrag scheiterte der die Ermordung des ersten [[Wichtige_Personen_in_Konoha#Hokage|Hokage]]s im Sinn hatte, mit dem [[Takigakure]] im Krieg war, erfuhr er bei seiner Rückkehr eine starke Ignoranz und Ablehnung. Er wurde mit Strafen belegt, denen er sich mit unerwarteter Gewalt erfolgreich widersetzen konnte. Bei seiner Flucht kam der gesamte Ältestenrat ums Leben, was für große Debatten in den Clans sorgte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als [[Geschichte_von_Taki#Ieyasu_Kagetoya|Ieyasu Kagetoya]] sich zum neuen Oberhaupt erklärte, gab es niemanden der ihm zu widersprechen wagte. Mittlerweile hatten sich weitere [[Clan]]s in [[Takigakure]] angesiedelt und viele von ihnen hielten den mächtigen [[Gesellschaft_in_Taki#Kagetoya|Kagetoya]] die Treue, sodass jeder Widerspruch in einem Bürgerkrieg hätte enden können.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Der Aufstand und Shiazu-Dynastie - 28 Jahre vor Ende des Bluterbenkrieges===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Viele Jahrzehnte lang herrschte in [[Takigakure]] eine angespannte Stimmung, doch keine Seite wagte es diesen trügerischen und wackeligen Frieden zu brechen. Das Dorf hatte viele Fortschritte gemacht. Es gelang ihm seine Macht auszubauen und von Taki als offizielles Ninjadorf anerkannt zu werden. Seine Ninja sicherten nun nichtmehr einzig das Dorf, sondern das gesamte Land stand unter dem Schutz und der Verwaltung der Ninja aus [[Takigakure]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dennoch folgte das unvermeidliche erneut aus einer im Leichtsinn geborenen Handlung heraus: Als [[Geschichte_von_Taki#Ieyasu_Kagetoya|Ieyasu Kagetoya]] sich in einer Schlacht dazu entschied eine Kompanie seiner Shinobi für den Sieg zu opfern, musste er die Folgen seiner Handlung am eigenen Leib spüren. Die Kompanie unter Führung von Kenshin [[Gesellschaft_in_Taki#Fuyou|Fuyou]] schaffte es entgegen aller Wahrscheinlichkeiten nicht nur zu überleben, sondern die gesamte Schlacht beinahe im Alleingang zu entscheiden. Als sie anschließend zurückkehrten, wandten sie sich offen gegen die Ninja welche sie im Stich und zum Sterben zurückgelassen hatten. Die [[Gesellschaft_in_Taki#Shiazu|Shiazu]], welche wohl nur auf eine solche Gelegenheit gewartet hatten, schlossen sich mit den [[Gesellschaft_in_Taki#Fuyou|Fuyou]] zusammen was letztlich auf den Tod Kagetoyas und dem Ende seiner Dynastie noch auf diesem Schlachtfeld hinauslief.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Daheim in [[Takigakure]] wurde [[Geschichte_von_Taki#Shingen_Shiazu|Shingen Shiazu]] als neues [[Dorfoberhaupt]] etabliert, mit großer Unterstützung der [[Gesellschaft_in_Taki#Fuyou|Fuyou]] und einiger jüngerer [[Clan]]s, welche sich im Laufe der Jahre um die [[Gesellschaft_in_Taki#Shiazu|Shiazu]] und [[Gesellschaft_in_Taki#Fuyou|Fuyou]] geschart hatten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unter den [[Gesellschaft_in_Taki#Shiazu|Shiazu]] änderte sich nach Aussen hin wenig, da sie an den Pfaden der [[Gesellschaft_in_Taki#Kagetoya|Kagetoya]] festhielten und diese trotz des Zwischenfalls nicht als Verräter deklarierten. Dennoch war dies das offizielle Ende des [[Clan]]s, denn während die Kagetoya mehr und mehr Verbündete in [[Takigakure]] verloren, schwand auch der [[Clan]] bis sich im folgenden Bluterbenkrieg ihre Spuren komplett verloren.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===[[Takigakure]] im Bluterbenkrieg===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während des Bürgerkrieges erlebten viele Einwohner und Ninja eine Schockphase die selbst nach dem Ende des Krieges noch viele Jahrzehnte lang anhalten sollte. Sie erkannten, das ihre Sicherheit nicht von selbst gegeben war. Obwohl es den Ninja gelang jeden Eindringling vom Dorf fern zu halten, hatte das Dorf viele Verluste und Tragödien zu beklagen, viele die heimkehrten waren nicht mehr dieselben wie vorher und erzählten erschreckende Geschichten über all die Bluterbler gegen die sie hatten kämpfen müssen.&amp;lt;br /&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Folgen des Krieges und Ashura-Dynastie - Monate nach Ende des Bluterbenkrieges===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenige Monate nach Ende des Krieges musste auch [[Geschichte_von_Taki#Shingen_Shiazu|Shingen Shiazu]] zurücktreten, der sich in einer der letzten großen Schlachten schwere Verbrennungen zugezogen hatte. Zur Überraschung vieler ernannte er [[Geschichte_von_Taki#Mifune_Ashura|Mifune Ashura]] zu seinem Nachfolger, nachdem dieser sich in zahlreichen Schlachten hervorgetan hatte. Damit war er der erste Anführer [[Takigakure]]s der aus keiner der vier [[Gesellschaft_in_Taki#Die_Gr.C3.BCnderclans|Gründerfamilien]] stammte, deren Population sich im Krieg ohnehin deutlich reduziert hatte. Der Ältestenrat wurde neu geordnet, sodass auch Mitglieder der niederen [[Clan]]s Zugang zu diesem hatten, was die Machtstellung der [[Gesellschaft_in_Taki#Die_Gr.C3.BCnderclans|Gründerfamilien]] endgültig brechen sollte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem sich die Defensive als besonderes Markenzeichen der Shinobi aus [[Takigakure]] etabliert hatte, begann [[Geschichte_von_Taki#Mifune_Ashura|Mifune]] eben dieses noch auszubauen. Die alten Verteidigungsanlagen wurden verstärkt und Sicherheitskontrollen für Aus- und Einwanderer verschärft. Waffen wurden entwickelt und verbessert, während den Einwohnern die Gefahr der Aussenwelt eingeprägt wurde, der die heimische Sicherheit des Dorfes gegenüberstand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Takigakure]] begann sich für einen Krieg zu rüsten, der nicht kommen sollte.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Zeit des Friedens und Musou-Dynastie - 42 Jahre nach Ende des Bluterbenkrieges===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach einem friedlichen, wenn auch überraschendem, Tod  [[Geschichte_von_Taki#Mifune_Ashura|Mifunes]], wurde [[Geschichte_von_Taki#Kessen_Musou|Kessen Musou]] vom Ältestenrat zu dessem Nachfolger ernannt. Während [[Takigakure]] sich in der Ashura-Dynastie mehr um die Sicherung seiner Position kümmerte, brach man in der Musou-Dynastie überraschenderweise damit. Potential von Aussen wurden willkommen geheißen und gefördert, während die Ninja-Akademie an gegenwärtige Standards angepasst wurde. In dieser Zeit stießen viele [[Clan]]s und Familien nach [[Takigakure]], die auch für dessen Entwicklung wichtig sind, wie die Familie der [[Wichtige_Personen_in_Taki#Shinishi_Kudo|Kudo]] oder die der [[Gesellschaft_in_Taki#Atsumichi|Atsumichi]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Ära des Friedens hatte [[Takigakure]] erfasst und viele Ninja wuchsen in dem Bewusstsein auf diesen Frieden erhalten zu wollen. Konflikte waren selten und wurden zumeist gerecht gelöst. Von einigen wurde diese Zeit als wahres Paradies empfunden, andere verurteilten den Leichtsinn mit welchem die Ninja hierdurch behaftet wurden.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Militarisierung und Eigen-Dynastie - 80 Jahre nach Ende des Bluterbenkrieges===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als die Musou-Dynastie mit dem Tod [[Geschichte_von_Taki#Kessen_Musou|Kessens]] während einer geheimen Mission endete, gab es große Bestürzung im Dorf als der Ältestenrat zur Überraschung vieler eine Frau namens [[Wichtige_Personen_in_Taki#|Jinkou Eigen]] zum neuen Oberhaupt ernannte. Abgesehen davon dass sie eine Frau war, war sie auch eine Ausländerin ohne feste Wurzeln in [[Takigakure]], was bei vielen Misstrauen erregte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Eigen-Dynastie wurde großer Wert auf innere Sicherheit gelegt. Die Schutzmaßnahmen innerhalb und ausserhalb des Dorfes wurden ebenso verstärkt wie deutlicher spürbar gemacht. Viele Systeme wurden bürokratisiert und auf Effizienz getrimmt, während die &#039;Shineitai&#039;, die mehrere Dutzend starke Leibgarde des Oberhauptes, etabliert wurde. Es gab das erklärte Ziel aus [[Takigakure]] ein Dorf werden zu lassen, welches sich vor den Großreichen nicht weiter würde verbergen müssen. Aussen wurden Bündnisse geschmiedet, Innen wurden Gesetze erlassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu dieser Zeit traten auch die sogenannten &amp;quot;[[Söldner]]&amp;quot; das erste Mal an das Licht der Öffentlichkeit. Menschen ohne Chakra probten mit Schusswaffen den Aufstand gegenüber den mittlerweile etablierten Ninja.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Söldner-Ära===&lt;br /&gt;
Nach den militärisch geprägten Jahren [[Wichtige_Personen_in_Taki#|Jinkous]], hatte die [[Wichtige_Personen_in_Taki#Ehemalige_Dorfoberhäupter|Gushiken]]-Ära das erste Mal seit dem Bluterbenkrieg wieder mit einer größeren Bedrohung zu tun: Den Söldnern.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Doch anders als in anderen Ländern und Dörfer gab es in [[Taki no Kuni]] nur wenig Aktivitäten dieser und die im Vergleich geringe Anzahl der Söldner bereitete den vereinte Kräften der Landesfürsten und des Ninjadorfes kaum Probleme.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Da [[Takigakure]] ohnehin keine Gefahr durch die Söldner für das einzige wirklich versteckte Dorf sah, zogen sie daher nicht aktiv in den Kampf gegen diese, sondern verteidigten lediglich das Land gegen die wenigen einfallenden Truppen, welche die Städte bedrohten.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Beginn der Gushiken-Dynastie - 85 Jahre nach Ende des Bluterbenkrieges===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Änderungen während der Eigen-Dynastie sorgten für größeren Widerstand bei den traditionelleren Clans des Dorfes als erwartet, weshalb unter internem Druck der Ältestenrat dazu gezwungen wurde Eigen um den Rücktritt zu bitten. Als [[Wichtige_Personen_in_Taki#Ehemalige_Dorfoberhäupter|Muneyaki Gushiken]] die Führung des Dorfes übernahm, waren viele erleichtert wieder einen &#039;wahren Taki-Ninja&#039; an der Spitze zu sehen.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit [[Wichtige_Personen_in_Taki#Ehemalige_Dorfoberhäupter|Muneyaki Gushiken]] als neuer Führung des Dorfes ging eine Welle der Erleichterung durch die Reihen der Bewohner des Dorfes, ein Anführer geboren in [[Takigakure]] selbst und bereits mit 9 Jahren Absolvent der Akademie. Allerdings blieb ein plötzlicher Umschwung der Politik wieder der Erwartungen aus. [[Wichtige_Personen_in_Taki#Ehemalige_Dorfoberhäupter|Muneyaki]] zeigte sich viel mehr als zurückhaltend und vorsichtiger Ninja. Selbst einige Monate nach seiner Einsetzung herrschte eine Stille im Zusammenhang mit seiner Politik. Als [[Wichtige_Personen_in_Taki#Ehemalige_Dorfoberhäupter|Muneyaki]] dann sogar plötzlich für eine Weile lang verschwand fürchteten sowohl der Ältestenrat als auch die Bewohner [[Takigakure]]s dass die Auswahl ein Fehler gewesen war und sie ihren Anführer nie wiedersehen würden. Doch [[Wichtige_Personen_in_Taki#Ehemalige_Dorfoberhäupter|Muneyaki]] erschien wider Erwarten wieder an den Toren [[Takigakure]]s als wäre nichts gewesen, um sich seinen Aufgaben als [[Dorfoberhaupt]] des Dorfes zu stellen. Erst einige Wochen nach seiner Rückkehr enthüllte [[Wichtige_Personen_in_Taki#Ehemalige_Dorfoberhäupter|Muneyaki]] die Intention hinter seinem Verschwinden.&lt;br /&gt;
Er hat die [[Geschichte_von_Taki#Die_W.C3.A4chter_Takigakure|legendären Wächter]] aus den vergessenen Geschichten Takis erforscht und als Zeichen der Wertschätzung den Titel des Dorfoberhauptes des Dorfes  in den [[Geschichte_von_Taki#Der_gelbe_Drache|gelben Drachen]] ernannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Post-Söldner-Ära===&lt;br /&gt;
Da die [[Söldner]]-Ära keinen großartigen Einfluss auf [[Takigakure]] hatte, verlief das Leben im Dorf nach dem Sieg über diese nicht anders ab als zuvor.&lt;br /&gt;
Es gab, da man sich nicht großartig mit den [[Söldner]]n beschäftigt hatte, anders als in anderen Ländern, keine großen technologischen Fortschritte, noch war man auf diese im recht traditionellen Land erpicht.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Es gab jedoch erste stärkere diplomatische Berührungen mit den Dörfern [[Kirigakure]] und [[Kumogakure]].&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Diese waren auf die diplomatischen Beziehungen des ehemaligen Dorfoberhaupts [[Wichtige_Personen_in_Taki#Dorfoberhaupt|Eigen Jinkou]] zu [[Kirigakure]] zurückzuführen, die ursprünglich aus dem Dorf stammte. Über jene Beziehung kamen sie dann auch in Berührung mit [[Kumogakure]], welche schon immer recht eng mit [[Kirigakure]] verbunden waren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Dreier-Bündnis-Ära===&lt;br /&gt;
Das Dreier-Bündnis [[Kirigakure]]-[[Kumogakure]]-[[Takigakure]] hat seine Wurzeln bis in den Bluterbenkrieg geschlagen. Damals entstand der erste Kontakt aller drei Länder miteinander. Auch wenn dieser Kontakt eher negativer Natur gegenüber [[Takigakure]] war, so festigte es die Bindung der beiden anderen Bündnispartner.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Dieses Verhältnis schob sich jedoch ins positive als [[Wichtige_Personen_in_Taki#Eigen_Jinkou|Eigen Jinkou]] Dorfführer wurde, da Eigens Heimatdorf [[Kirigakure]] gewesen war, pflegte sie in dieser neuen Position eine recht umsichtige Politik, welche den Grundstein für das künftige Bündnis legte.&lt;br /&gt;
Zur freundschaftlichen Annäherung begrüßte [[Takigakure]] bald eine kleine Delegation [[Kirigakure]]-Ninja im Dorf, deren Besuch überraschend gut ausging.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Anschläge während des [[Chuuninexamen]]s in [[Kumogakure]] festigte ebenfalls diese Beziehung, da [[Takigakure]] ihrem neuen Freunden [[Kirigakure]] und somit auch [[Kumogakure]] bei der Beseitigung der Schäden half.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Nach der Eroberung einer [[Söldner]]festung seitens [[Kirigakure]], wurde diese zum gemeinsamen Besitz der drei Dörfer erklärt und die Bündnisfestung erschaffen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die letzte Festigung des Bündnisses wurde durch die Katastrophenhilfe während Unwetters erzielt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Beginn der [[Wichtige_Personen_in_Taki#Shinishi_Kudo|Kudo]]-Dynastie - 89 Jahre nach Ende des Bluterbenkrieges===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem, [[Geschichte_von_Taki#Nobu_Gushiken|Nobu Guskihen]], der Bruder [[Wichtige_Personen_in_Taki#Ehemalige_Dorfoberhäupter|Muneyaki Gushikens]], diesen auf dem Weg zu einer wohl wichtigen Besprechung abfangen und entführen konnte, trat die Spezialeinheit Takigakures in Aktion, unter anderem auch [[Wichtige_Personen_in_Taki#Shinishi_Kudo|Shinishi Kudo]].&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Wichtige_Personen_in_Taki#Shinishi_Kudo|Shinishi Kudo]] gelang es als einziger, den [[Wichtige_Personen_in_Taki#Ehemalige_Dorfoberhäupter|gelben Drachen]] und seinen Bruder in einer Höhle zu finden und zu erreichen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Nobu unterlag dem Kudo und wurde von ihm erledigt.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Gerüchten zufolge soll [[Geschichte_von_Taki#Nobu_Gushiken|Nobu]] jedoch Sicherheitsvorkehrungen geplant haben, welche besagte Höhle nach seinem Tod zum Einsturz brachte.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Offiziellen Aussagen zufolge, gelang es Kudo, das [[Dorfoberhaupt]] aus der misslichen Lage der einstürzenden Höhle zu befreien, schaffte es jedoch selbst nicht mehr heraus. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Wichtige_Personen_in_Taki#Shinishi_Kudo|Shinishi Kudo]] galt eine Zeit lang als verstorben, ehe er wohlauf zurückkam und wenig wegen seiner heldenhaften Taten, der Rettung des alten Dorfoberhauptes sowie dem Ausschalten des Verräters selbst zum [[Dorfoberhaupt]] ernannt wurde, da [[Wichtige_Personen_in_Taki#Ehemalige_Dorfoberhäupter|Muneyaki Gushiken]] von diesem Amt zurücktrat.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der junge [[Gesellschaft_in_Taki#Kudo|Kudo]] brachte gleich frischen Wind in des recht traditionelle Takigakure, durch die Umbenennung des Dorfoberhaupt-Titels vom gelben zum goldenen Drachen, sowie dem Bau eines neuen [[Aufbau_von_Taki#Ninjasitz.2Fgoldene_Drachenstatue|Ninjasitzes]], der eben jenes Wesen repräsentieren sollte.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Jedoch hatte [[Wichtige_Personen_in_Taki#Shinishi_Kudo|Shinishi Kudo]] mit seiner Ernennung gleichzeitig etwas geerbt was den jungen Shinobi auf die Probe stellen sollte, der [[Taki_no_Kuni#Jashin_Sekte|Jashin-Kult]] der zuvor in Takigakure schon Unheil angerichtet hatte war stärker geworden und schaffte es [[Takigakure]] als Dorf einige Seitenhiebe zu verpassen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Bald darauf sollte ein Krieg in [[Taki no Kuni]] ausbrechen in dem die beiden Seiten ihre Kräfte maßen und [[Wichtige_Personen_in_Taki#Shinishi_Kudo|der goldene Drache]] seine Stärke und Führungsqualitäten beweisen musste.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Das Lied des gelben Drachen=&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwischen den Reihen voller Bücher und Schriftrollen in der Bibliothek [[Takigakure]]s, die oft von großen Personen der Vergangenheit, wichtigen Ereignissen oder Techniken sowie Lehre handeln, findet der Suchende bis weilen ein kleineres unscheinbares Buch.&lt;br /&gt;
Nur selten wurde das Buch in den letzten Jahren aus der Umarmung seiner größeren Brüder und Schwestern gerissen, um seinen Inhalt dem Suchenden zu offenbaren. Es war in Vergessenheit geraten und gelegentlich, wenn es aus dem langen Schlaf eines von Staub bedeckten Buches für einen Moment, welcher für ein Buch alles zwischen einer Sekunde und einem Jahrhundert sein kann, aufwachte, erinnerte es sich sehnsüchtig daran wie es gewesen war, als noch kleine Kinderfinger es jeden Tag hervorgeholt und die dazugehörigen hohen Stimmen erfreut und laut aus ihm hervor gelesen hatten.&lt;br /&gt;
Es war abgenutzt ja, aber das stimmte das Buch nicht traurig sondern machte es eher stolz. Die güldene Farbe, mit der sein Schaffer einst den Umschlag beschrieben hatte, hatte ihm eh nie wirklich gefallen und der Zustand sprach in seinen Augen für all die Liebe und Anerkennung, die ihm einst zugekommen war. Und schließlich hatte die Geschichte, mit deren Schutz und Überlieferung es beauftragt worden war, alles Recht auf derartige Zuwendung.&lt;br /&gt;
Ja das Buch war stolz auf sich selber und wusste, dass es nur lange genug warten müsste, bis es aus seinem Schlaf aufgeweckt werden und seine Geschichte erneut offenbaren würde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Irgendwann kam dieser Tag und an diesem Tag fand die Sage des [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|gelben Drachens]] und der Götter wieder Einzug in die Köpfe der Menschen. Wie so oft bei Sagen weiß niemand zu sagen, wie viel wahr und wie viel hinzugedichtet worden war. Aber dies, so wusste das Buch, war nicht die Aufgabe einer Sage.&lt;br /&gt;
Eine Sage muss die Herzen der Menschen erfreuen, sie mit Hoffnung erfüllen und zum Träumen anregen. Eine Sage lässt bisweilen alte Männer genauso wie kleine Kinder mit verträumten Blicken die Welt um sich herum betrachten und sich vorstellen, wie es wohl damals an diesem Ort ausgesehen haben könnte. Eine Sage schließlich steht für eine Lektion und Beispiel, Lehre und Wissen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und so erzählt das Buch die Geschichte:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Prolog===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vor langer Zeit, als die Menschheit noch jung war und mit den großen Augen eines kleinen Kindes die Welt um sich herum betrachtete, herrschte die Natur über das Leben eines jeden Lebewesens mit einer Hand, die zugleich sanft wie ein kühler Windstoß im drückenden Sommer als auch hart wie der Kern eines großen Gebirges war.&lt;br /&gt;
Der Mensch, genauso wie alle anderen Lebewesen ob Tier, Pflanze oder Stein kämpfte jeden Tag um sein Überleben. Aber nicht Angst oder Ohnmacht vor den Strapazen bestimmten sein Leben, sondern Freude und Glück über die einfachsten Dinge. Er war glücklich, wenn er mit vollem Magen einen warmen und sicheren Schlafplatz gefunden hatte.&lt;br /&gt;
So herrschte die Natur und die Tiere, die teilweise älter als die Menschen waren, wuchsen zu prächtigen Gestalten heran. Hört man heute von Erzählungen aus jener Zeit, so wirken die Geschichten von dem riesigen Wald, der den Großteil des Kontinents bedeckte und von ebenso riesigen Tiergottheiten bevölkert war, wie die Märchen eines alten wirren Greises.&lt;br /&gt;
Aber der Menschheit Kindeswiege war dies Umfeld beschützt vom großen Schatten des Waldgottes. Irgendwann jedoch fängt jedes Kind an sein Umfeld zu verändern und in einer Zeit, in der sich das Schicksal dieses Gleichgewichtes entscheiden sollte erhob sich der [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|gelbe Drache]] über die Träume von Natur und Mensch hinweg in die Lüfte der Zukunft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===1. Kapitel===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Langsam und träge floss der kleine Bach an diesem Tag die Hänge des Hügels herab, plätscherte nur missmutig über die großen Steine nahe seiner Quelle, drückte nur halbherzig die Kiesel vor sich her, die sich in seinen Weg stellen wollten, und wollte gar nicht so recht seinen Weg gen Tal beschreiben.&lt;br /&gt;
Hätte man den Bach an einem anderen Tag gesehen und hätte man Aug und Ohr, so wie es die Menschen früher für die Natur gehabt hatten, so hätte die Freude und die Glückseligkeit des Baches einem das Herz erwärmt. Es war kein großer Bach, es war kein Bach, dessen Wasser sich in den Strom eines gewaltigen Flusses oder die Gefilde eines riesigen Sees mischte. Es war ein einfacher Bach, der auf der großen Landkarte nicht einmal seine Existenz belegt finden würde.&lt;br /&gt;
Aber für die Menschen des kleinen Dorfes am Fuße des Hügels war er die Quelle ihres Lebens und somit das Wichtigste in der Welt und für ihn waren diese Menschen das Wichtigste in der Welt.&lt;br /&gt;
Wer brauchte schon riesige Mengen Wassers, wenn er sich an dem Lachen der Kinder erfreuen konnte, die in ihm spielten und sein Wasser benutzten, um sich gegenseitig zu bespritzen?&lt;br /&gt;
Ja es waren vor allem die Kinder, auf die sich der Bach jeden Morgen freute, wenn er sich aus dem moosig-grünen Bett seiner Träume erhob. Er kannte sie alle, er erkannte sie schon am Klang ihres Lachens und hatte einem jeden der Dorfbewohner erfreut beim Wachsen zugesehen.&lt;br /&gt;
Nichts aber stimmte ihn so traurig, wie das bittere Weinen und Schluchzen eines Kindes, das in seinem jungen Leben bereits großes Leid erfahren musste. Und ausgerechnet das herzerweichendste Weinen und die qualvollsten Tränen hatte er am gestrigen Tage wahrnehmen müssen.&lt;br /&gt;
Das Mädchen mit den grellblonden Haaren namens [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] hatte bereits in ihrer frühesten Kindheit beide Eltern verloren und lebte alleine mit ihrer großen Schwester Kigiku in dem kleinen Dorf. Nie hatte der Bach [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] weinen hören ob des Verlustes der Eltern oder der schweren Zeit, die dieser den beiden Mädchen einbrachte. Es war immer glücklich mit seinem Leben gewesen, hatte sich nie beschwert und war der großen Schwester stets zur Hand gegangen. Und ausgerechnet dieses Mädchen, das dem Bach immer ein Quell der Freude gewesen war, weinte nun ob der schweren Krankheit des Einzigem, dem es sich immer sicher gewesen war: Seiner Schwester.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was konnte der Bach tun? Die Menschen hatten in den Jahrhunderten seit ihrer frühesten Kindheit gelernt in der Natur zu überleben und dabei bereits einiges über die Kunst mit den Geschenken der Natur Krankheit und Wunde zu bekämpfen gelernt. Aber nicht einmal dieses Wissen schien das Leid Kigikus mildern zu können. Trübseelig floss er weiter vor sich hin und grübelte nach, was er tun könnte. Auch dachte er dabei daran, dass die Menschheit längst ihr Kindesbett verlassen und begonnen hatte, die harte Seite der Natur, die ihr Leben bedrohte, zu bekämpfen.&lt;br /&gt;
Früher, er konnte sich fast nicht mehr daran erinnern, hatte sich nur selten die Sonne in seinen Wassern gespiegelt, da der Schatten großer Bäume stets sein Gefilde bedeckte. Irgendwann aber hatten die Menschen damit begonnen die Bäume zu fällen und sich Platz zum Leben, für ihr Vieh und für ihre Felder zu schaffen. Der große Wald war immer weiter geschrumpft und schon lange hörte der Bach die Stimmen der Bäume nur noch aus sehr weiter Entfernung im Säuseln des Windes.&lt;br /&gt;
Als er nun so lauschte, um die Stimmen der Bäume zu hören, vernahm er die Stimme eines Menschen. Dieser Mann, denn seine tiefe und rauchige Stimme verriet sein Geschlecht, sang irgendwo in seiner Nähe von etwas, was der Bach völlig vergessen hatte: Von dem Waldgott.&lt;br /&gt;
Die Erinnerungen überschlugen sich und schnell beschloss der Bach aus seiner Trübseligkeit zu erwachen und den Sänger mit dem Plätschern seines Wassers an- und zu dem kleinen Dorf hinzulocken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===2. Kapitel===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stark schmerzten die Füße des Greises, dessen Stimme der Bach vernommen hatte, ob seiner langen Wanderung und ein jedes Wort, das er scheinbar vergnügt vor sich her sang, war einzig und allein dazu gedacht, um ihn von den Schmerzen abzulenken.&lt;br /&gt;
Er war weit gereist, hatte viele Flüsse überquert und sich an viele Bäume gelehnt, wenn sein alter Körper ein paar Momente der Ruhe benötigten. Weswegen er reiste, wusste er nicht mehr. Einzig und allein erinnerte er sich noch daran, dass er einst am Rande eines großen Waldes gelebt und von dessen Wildheit und Schönheit verzaubert worden war.&lt;br /&gt;
Angelockt vom Plätschern des Baches, dessen kühles Wasser Linderung für die schmerzenden Füße verhieß, wechselte der Greis die Richtung und traf schon bald auf den kleinen Bach und das in nicht allzu weiter Ferne stehende Dorf. Noch einmal nahm sich der Alte zusammen, trällerte um so lauter, als seine Füße besonders stark schmerzen und ihm anscheinend sagen wollten:“Wieso bleibst du nicht einfach hier sitzen und gönnst uns unsere Ruhe du alter Narr?“&lt;br /&gt;
Aber der „alte Narr“ war dickköpfig geworden und wollte nicht nur seine Füße ausruhen, sondern auch noch mit Menschen reden. Ein Vergnügen, das ihm seit Wochen verwehrt war.&lt;br /&gt;
So laut trällerte er vor sich hin, dass er das Schluchzen des kleinen Mädchens, das am Ufer des kleinen Baches mehr in sich zusammen gekauert war, als dass es saß, nicht mitbekam. Erst, als das Mädchen seine grünen Augen öffnete und auf den alten und komisch aussehenden Mann schaute, während es sich über die tränenverschmierten Wangen wischte, bemerkte dieser, dass er nicht alleine war.&lt;br /&gt;
„Was ist ein Waldgott?“ ertönte die hohe Stimme des Mädchens und der alte Mann blieb verdutzt stehen, um die fragenden großen Augen, die vor Weinen rot geworden waren, zu bewundern. Kurz entschlossen gewährte er seinen fast schon rebellierenden Füßen ihren Wunsch und ließ sich neben dem Mädchen leise seufzend nieder.&lt;br /&gt;
„Die gestaltgewordene Natur. Wille und Kraft dessen, was uns stets umgibt, und genauso wild und sanft wie eben jenes.“ Antwortete er ein wenig kryptischer, als er beabsichtigt hatte, während er die schmerzenden Füße aus den abgelaufenen Sandalen befreite.&lt;br /&gt;
„Und wie sieht er aus?“&lt;br /&gt;
„Er wechselt die Gestalt, so wie es auch die Natur ständig tut.“&lt;br /&gt;
„Ist er lieb?“&lt;br /&gt;
„Ja und nein. Wenn er stürmisch und verheerend ist, wenn er wütend und aufgebracht ist, so vernichtet er alles, was ihm in den Weg kommt. Ist er aber sanft und ruhig, so beschützt, heilt und umsorgt er das, was in seinen Augen, den Augen der Natur, würdig ist.“&lt;br /&gt;
Sofort weiteten sich die Augen des kleinen Mädchens, das das zerschlissene Hemd des Alten mit seinen kleinen Fingern ergriff und ihn voller Hoffnung und zugleich voller Angst vor einer möglichen Enttäuschung anschaute.&lt;br /&gt;
„Er heilt? Kann er alles heilen? Kann er auch eine richtig schlimme Krankheit heilen?“&lt;br /&gt;
Ein wenig verdutzt ob dieser Reaktion antwortete der Alte in dazu passender Stimmlage:&lt;br /&gt;
„Ehm Ja, kann er, aber dazu muss er…“ Doch weiter hörte das Mädchen nicht, es riss nur umso stärker an dem Hemd und schrie förmlich:&lt;br /&gt;
„Wo finde ich ihn? Erzähl mir bitte alles!“&lt;br /&gt;
Und nach einer Reaktion, die sehr derer glich, die er nur wenige Momente zuvor gezeigt hatte, und einem dazu passenden Seufzen, holte der Greis tief Luft und fing an zu erzählen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Weit weg im Nordosten steht er noch, der große Wald, der einst fast den ganzen Kontinent bedeckte. Im Gegensatz zu den kleinen Wäldern, die du kennst, ist dieser Wald noch erfüllt von dem Willen und der Kraft der Natur. Tief in seinem Inneren lebt der Waldgott in dem wunderbaren Hain, der schon seit Äonen nicht mehr von Menschen betreten worden ist, und umgeben von den Vorfahren der Tiere: riesige und weise Tiergötter.&lt;br /&gt;
Einst, so wurde mir als kleines Kind in meinem Heimatdorf erzählt, dass am Randes des großen Waldes steht, sahen die Tiergötter und der Waldgott mit wohlwollendem Blick auf die Menschen herab, die so schwach und zerbrechlich wirkten. Sie standen uns bei, wenn etwas unsere Existenz bedrohte, und halfen uns gelegentlich mit Rat und Tat in der Natur zu überleben, die sie schon so viel länger bevölkern und so viel besser verstehen als wir.&lt;br /&gt;
Aus dieser Zeit kommen auch die Geschichten der Heilkunst des Waldgottes und der weisen Ratschläge der Tiergötter, die zusammen mit ihren damals noch ähnlich riesigen Brüdern und Schwestern unseren Kontinent bereisten und bevölkerten.&lt;br /&gt;
Aber…“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch weiter kam der Mann nicht, denn das Mädchen war bereits aufgesprungen und rannte fort in Richtung der Häuser. Später erfuhr er, was es mit dem Mädchen auf sich hatte, und schollt sich selber ob dem, was er so unvorsichtig [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] erzählt hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===3. Kapitel===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Voller Schrecken beobachtete der kleine Bach, was geschah. In seinem Bestreben das kleine Mädchen zu trösten und sich wieder an ihrem Lachen und den strahlenden Augen zu erfreuen, hatte er vergessen, dass Menschen keine Tiere waren. Sie waren es nicht gewohnt auf sich alleine gestellt zu überleben und am aller wenigsten kleine Kinder, von den Gefahren einer solchen Reise und denen des großen Waldes ganz zu schweigen.&lt;br /&gt;
Aber was konnte er tun? Was konnte er tun?...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ohne lange nachzudenken hatte sich [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] ihre festeren Schuhe samt ein paar reisetauglichen Kleidern und Proviant – was sie eben rumliegen sah – geschnappt, hatte ihre Schwester umarmt und war mit den Worten „Der Waldgott wird dich heilen, warte es nur ab!“ aus der kleinen Hütte, die die zwei Mädchen bewohnten, verschwunden.&lt;br /&gt;
Kigiku hatte sichtlich verwirrt drein geschaut, aber hatte ob ihrer Krankheit und der Schwäche, die ihren Körper befallen hatte, nichts tun können, außer der kleinen Schwester flehentlich hinterher zu schauen. So verzweifelt, wie die große Schwester in dieser Stunde war, als[[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] Hals über Kopf das kleine Dorf verließ, so zuversichtlich war die kleine Schwester, die endlich etwas gefunden hatte, was sie tun konnte um Kigiku helfen zu können. Sie dachte gar nicht daran, dass die Reise gefährlich werden könnte, oder dass sie ihr eigenes Leben schonen müsste. Einzig und allein das Leben der Person, die für sie die Welt darstellte, war ihr wichtig und kreiste beständig in ihrer Gedankenwelt umher.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So reiste das kleine Mädchen mit dem blonden Haar und den großen grünen Augen los gen Nordosten. Zum Glück hatte sie gelernt die Himmelsrichtungen zu erkennen und zu finden und verlief sich nie. So selbstsicher ging sie ihre Reise an, dass sie vergnügt summend schon bald das kleine Tal und die Gefilde des kleinen Baches verließ.&lt;br /&gt;
Die ersten Tage ihres kleinen Abenteuers flogen nur so vorüber. Sie hatte genügend Wasser dabei und konnte ihre Proviante mit den Beeren und Früchten, die sie dank des herrschenden Sommers leicht fand, stets wieder auffüllen. Einzig und allein des Nachts, wenn es dunkel und gelegentlich sogar etwas kühler wurde, wurde es ihr etwas bang um das kleine Herz. Aber wie stets summte sie dann eine kleine Melodie vor sich her, mit der sie die große Stille um sich herum vertrieb und sich selber in den Schlaf wiegte.&lt;br /&gt;
Die Weisen sagen, dass ein entschlossenes Herz keine Furcht kenne. Nur ein zauderndes und fragendes Herz öffne Tür und Tor für Zweifel und Furcht. Wenn man diesen Worten Glauben schenken darf, so verwundert es nicht, dass [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] nie daran dachte umzukehren oder auch nur aus Angst oder Furcht eine Träne vergoss. Sie war überzeugt davon das Richtige zu tun und setzte mit derselben Überzeugung Fuß vor Fuß, ging Schritt um Schritt immer weiter gen Nordosten.&lt;br /&gt;
Schon bald wurde die Natur, die wenn auch in schwächerer Art und Weise, auch an diesem Ort zu finden war, auf das summende und singende kleine Mädchen aufmerksam und immer öfter geschah es von nun an, dass ein kleiner Sperling sich zu [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] gesellte, wenn diese tagsüber oder nachts vor sich hin sang, um diese mit seinem hohen Zwitschern zu begleiten.&lt;br /&gt;
Immer, wenn sie den kleinen [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]] sah, der ihr schon bald ein lieber Wegbegleiter wurde, hellte sich die Miene des kleinen Mädchens auf und ihre Schritte wurden bestimmter und stärker. Dem Beispiel des [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]]s folgend, fing sie schon bald an feste Rhythmen in ihren Tagesablauf zu bringen:&lt;br /&gt;
Sie stand mit der Sonne auf, aß etwas, ging dann den Tag über unterbrochen von einer Mittagspause bis sie am Nachmittag begann nach einer Schlafmöglichkeit zu suchen und daraufhin nach etwas Essbarem und Trinkbarem, wenn sie nicht schon genug während des Tages gefunden hatte. Ihrer guten Orientierung wegen verlief sie sich dabei so gut wie nie und wenn, dann brachte sie das Zwitschern des kleinen [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]] schon bald wieder auf den richtigen Weg. Auch brauchte sie nur auf das Verhalten des[[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]]s zu achten, um Wetterumbrüche oder Gefahren vorherzusehen.&lt;br /&gt;
So verging die Zeit und die Natur kehrte immer weiter in das kleine Mädchen ein genauso wie das kleine Mädchen immer weiter in die Natur einkehrte. Und dann kam der Herbst&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===4. Kapitel===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als die ersten Blätter an den Bäumen begannen gelb und rot zu werden, wusste [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]], dass der Sommer den Kampf gegen den Winter langsam verlor. Noch kämpfte er wacker und hielt die kalten Winde aus dem Norden samt der dunklen Wolken, die sie mitbrachten, zurück. Aber mit jedem Tag und jeder Nacht kamen sie näher, ohne dass der Sommer etwas dagegen würde tun können.&lt;br /&gt;
Sie musste sich beeilen, so viel verstand selbst ein kleines Mädchen, denn in den Stürmen und der Kälte des Winters würde sie nicht überleben können ohne die Hilfe und den Beistand Ihresgleichen.&lt;br /&gt;
Wäre der kleine [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]] nicht gewesen, der sie über immer längere Strecken des Tages begleitete und es sich immer öfter auf ihrer Schulter bequem machte, so hätten vielleicht der Zweifel und die Furcht Einzug in ihrem Herzen gehalten. So aber ertönten die Stimmen der Zwei, wann immer der Winter an ihren Herzen zu nagen begann, und vertrieben diesen.&lt;br /&gt;
Manchmal allerdings kam es auch vor, dass der kleine [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]] schrecklich lange weg blieb und [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] begann sich Sorgen zu machen. Sorgen um den kleinen [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]], um ihre Schwester und um den Wahrheitsgehalt der Geschichte des alten Mannes. Als der kleine [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]] eines Morgens nicht neben ihr zu finden war, erhob sie sich und ging ohne zu zaudern in den kleinen Hain hinein, der sich vor ihr erstreckte. Sie begann das Lied zu singen, das sie seit Beginn ihrer Reise immer sang, und schon bald hörte sie aus einiger Entfernung die Antwort des [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]]s.&lt;br /&gt;
Ihr Herz schlug immer schneller voller Freude und auch voller Angst ob dem, was dem [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]] passiert sein könnte. Sie rannte immer schneller, stets der Stimme des [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]]s folgend und blieb plötzlich stehen.&lt;br /&gt;
Eine kleine [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] mit ungewöhnlich eisblauen Augen stand am Fuße eines großen Baumes, auf dessen niedrigem Ast [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] sofort ein paar der Federn des kleinen [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]]s sehen konnte. Ihre Augen weiteten sich und füllten sich schon bald mit Tränen, während die Katze sich von dem ersten Schrecken ob der plötzlichen Begegnung erholte und begann um das kleine Mädchen, das mehr und mehr in Tränen ausbrach, zu kreisen.&lt;br /&gt;
[[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] verstand schnell, dass der Sommer ihr bisher nur die schönen Seiten der Natur gezeigt hatte und sie den kleinen [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]] wohl nicht mehr wieder sehen würde. Es war in ihren Augen klar, dass der [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]] den Klauen der [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] erlegen war, da er sonst längst zu ihr zurück geflogen sein würde.&lt;br /&gt;
Immer stärker wurde der Regen aus Tränen, der sich vom Gesicht des kleinen Mädchens gen Boden bewegte, bis ein empörtes Miauen das Mädchen aus seinen Gedanken rüttelte. Die [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] hatte sich vor [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] hingesetzt und schaute sie aus zugleich neugierigen und vorwurfsvollen Augen an, so dass das Mädchen nicht anders konnte als sich herabzubeugen und vorsichtig das Fell des Tieres zu streicheln.&lt;br /&gt;
Sie machte dem Tier keine Vorwürfe, da es nur um sein eigenes Überleben kämpfte, auch wenn es sie dennoch sehr traurig machte. Anstatt aber vor der Hand des Mädchens zu fliehen, ließ sich die [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] mit einem immer lauter werdenden Schnurren streicheln und verließ auch nicht die Seite des Mädchens, als dieses langsam damit beginnen musste zurück zu ihren wenigen Habseligkeiten zu gehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So nahm schon bald die kleine [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] den Platz des [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]]s ein und begleitete [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] auf ihrer Reise. Und so wie der [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]] mit seinem Verhalten dem Mädchen vieles über das Überleben in der Natur beibrachte, so tat dies auch die [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]]. Allerdings oblag es der [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] genauso wie bei ihrem ersten Treffen dem Mädchen die düstere Seite der Natur zu zeigen.&lt;br /&gt;
Hatten im Sommer noch Früchte und Beeren überall auf ihrem Weg nur darauf gewartet von ihr gepflückt zu werden, so verschwanden diese immer mehr je weiter der Herbst Einzug hielt. Und schon bald musste [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] lernen, dass sie wie die [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] Leben nehmen musste, um selber zu überleben.&lt;br /&gt;
Es dauerte schier eine Ewigkeit, bis es ihr mittels einer Falle zum ersten Mal gelang ein kleines Tier zu fangen, ein Feuer zu machen und es dann übers Herz zu bringen das Tier zu töten und sogar zu verspeisen. Sie weinte bitterlich ob des Lebens, das sie beendet hatte und flehte vielmals um Verzeihung, bevor sie sich traute zu essen.&lt;br /&gt;
Durch Wiederholung aber wird jeder zum Meister und schon bald hatte sich das kleine Mädchen an die neuen Vorgänge gewöhnt, auch wenn sie noch immer für das Schicksal der Seele eines jeden Tieres, das sie tötete, zum ihr unbekannten Waldgott betete.&lt;br /&gt;
Schon bald fiel ihr das Fehlen des freudigen Zwitscherns kaum noch auf und die Harte Seite der Natur zog immer mehr in sie ein, auch wenn diese gemischt von warmen Momenten war, wie das abendliche Einschlafen mit der [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] in den Armen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===5. Kapitel===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Immer schwächer wurde der Sommer und der Herbst, der wie sein Freund Frühling sich oft wie das Seil fühlte, an dem Sommer und Herbst zogen, wurde immer dunkler und kälter. Die Stürme, die die Höhepunkte im Tauziehen zwischen Sommer und Winter für jeden sichtbar und hörbar machten, hatten schon seit einiger Zeit immer weiter an Stärke nachgelassen so wie es auch der Sommer getan hatte.&lt;br /&gt;
Immer weniger Zeit blieb dem kleinen Mädchen, das sich immer öfter morgens von Raureif befreien musste. Gelegentlich fielen früh morgens kleine weiße Flocken vom Himmel herab, setzten sich auf ihr blondes Haar und bildeten einen Schleier aus winzig kleinen Kristallen. Immer öfter froren ihr die Füße oder die Hände, manchmal kroch die Kälte sogar langsam die Beine hoch und hätte sie nicht die [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] gehabt, die sie des nachts wärmte, so wäre sie sicher oft schlotternd vor Kälte erwacht.&lt;br /&gt;
Sie hatte kaum noch Zeit, das wusste sie. Aber unbeirrt setzte sie Tag für Tag einen Fuß vor den anderen. Sie konnte nicht scheitern, sie durfte nicht! Was war schon so ein wenig Schnee im Vergleich zu dem, was ihre Schwester erleiden musste?&lt;br /&gt;
Und dann eines Tages, als die glänzende Himmelsscheibe bereits im Sinken inbegriffen war, sah sie Rauchschwaden hinter einem kleinen Weiler aufsteigen. Sie beschleunigte ihre Schritte und angespornt durch das Wettlaufen, das sich nun ergab, sprintete auch die [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] immer schneller, bis sie das Mädchen überholte und wenig später aus deren Sichtfeld verschwand.&lt;br /&gt;
Wie lange sie schon so rannte, wusste [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] nicht. Einzig und allein die stetig abnehmende Entfernung zu den Rauchschwaden und nicht die fast schon untergegangene Sonne war Mittelpunkt aller Gedanken des kleinen Mädchens. Je näher sie aber kam, desto mehr drangen schreckliche Geräusche an ihr Ohr, die sie an die unglaublich lauten Stürme im Herbst erinnerten. Oft hatte sie sich mitten in der Nacht, wenn es besonders stark stürmte, wie ein Kokon in ihre Decke eingerollt und sich vorgestellt, dass außerhalb des schützenden Mantels riesige Tiere, wie die aus der Geschichte des Greises, umher liefen und sich gegenseitig anschrien, was diesen Schrecklichen Krach erzeugte.&lt;br /&gt;
Hätte sie gewusst, was sie erwartete, so hätte sie in jenen Nächten wohl kein einziges Auge zu bekommen. Als sie sich immer weiter ihren Weg zwischen den mit einer hauchdünnen Schicht silbrigen Schnees bedeckten Bäumen des kleinen Weilers bahnte, schälten sich immer mehr die Umrisse kleinerer und größerer Häuser aus dem zwielichtigen Schatten der Bäume. Das Herz des Mädchen schlug ob der Vorfreude vielleicht endlich ihr Ziel erreicht zu haben immer schneller, bis es plötzlich zwei Schläge aussetzte während auch die kleinen Beine sich nicht mehr fortbewegen wollten.&lt;br /&gt;
Ein gewaltiges Brüllen, wie es dem stärksten Orkan alle Ehre bereitet hätte, erhob sich, als ein gewaltiger schwarzer Schatten sich auf die Reihe der Häuser zu bewegte. Nicht heimelige Kamine, nicht freundlich strahlende Herdfeuer hatten die Rauchschwaden erzeugt, die [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] angelockt hatten, sondern in Flammen stehende Barrikaden, die die Dorfbewohner scheinbar als Schutz errichtet hatten. Aber selbst diese hatten sie nicht vor dem bewahren können, was auf sie zurollte.&lt;br /&gt;
Verzweifeltes Rufen drang an [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]]s Ohren, als das Brüllen für einen Moment aussetzte. Langsam bewegte sie sich wieder, überzeugte ihre Füße mühsam zu jedem einzelnen Schritt und näherte sich so furchtbar langsam dem Chaos, das immer mehr von sich enthüllte.&lt;br /&gt;
Der gewaltige Schatten war stehen geblieben, bäumte sich in regelmäßigen Abständen auf und brüllte jedes Mal so laut, dass die nahestehenden Bäume wackelten. Vor ihm schälten sich nun auch kleinere Schatten mit langen Stäben aus dem flackernden Zwielicht der Flammen. Je näher das kleine Mädchen kam, desto mehr erkannte sie, dass es sich um Dorfbewohner zu handeln schien, die mit langen Speeren und allerlei zweckentfremdeten Ackergerät den riesigen Schatten, der längst durch die Barrikade gebrochen war, aufzuhalten versuchten.&lt;br /&gt;
Dann hörte sie plötzlich etwas, was nicht so recht in das Chaos passen wollte. Ein hohes Schreien drang an ihre Ohren, das nicht allzu weit entfernt seinen Ursprung haben konnte. In einem solchen Chaos hätte man erwartet, dass es ein furchterfülltes Schreien einer Frau ob der großen Gefahr sein müsste. Aber ein kleines Kind, jünger als die bisher unbemerkte Beobachterin, wankte kaum in der Lage richtig zu laufen mit seinen kurzen Beinen und immer wieder sich an den Häuserwänden abstützend auf den Kampf hinter der durchbrochenen Barrikade zu.&lt;br /&gt;
Doch auch der Schatten hatte das Geräusch bemerkt. [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] blieb abermals für einen Moment vor Schreck das Herz stehen, als sich das riesige Ungetüm dem wankenden Kind zu wandte. Aber diesmal setzten ihre Beine nicht aus, sondern beschleunigten Ihre Schritte. Unweigerlich dachte [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] daran, dass sie nicht schnell genug gewesen war um ihren kleinen [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]] hatte beschützen zu können und weigerte sich so etwas noch einmal zuzulassen.&lt;br /&gt;
Ihre Beine flogen förmlich über die leicht angefrorene Erde, näherten sich immer weiter dem Kleinkind und dem riesigen Schatten, der laut brüllend ebenfalls auf dieses aus der entgegen gesetzten Richtung zusteuerte. Ein verzweifelter Ruf aus der Kehle eines Mannes drang an die Ohren des Mädchens, aber kein einziger ihrer Gedanken war dazu in der Lage sich um dieses zu kümmern.&lt;br /&gt;
Mit Müh und Not erreichte sie das wankende Kind, das in dem Moment, in dem [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] hinter ihm zu Halt kam, endgültig der Schwerkraft Rechenschaft leistete und in die Arme des blonden Mädchens fiel. Doch auch der riesige Schatten hatte die Quelle des hohen Geräusches erreicht. Als eine besonders vorwitzige Flamme ihre Stimme erhob und den Schauplatz für einen Moment zur Gänze ausleuchtete, legte [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] unweigerlich die Arme fester um das Kleinkind in ihren Armen. Vor ihr erhob sich der Kopf einer gewaltigen schwarzen [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Schildkröte]], deren Augen zornig und mordlüstern das ungleiche Gespann anfunkelten.&lt;br /&gt;
Würde sie das Kind loslassen und sich vorsichtig entfernen, während das Ungetüm mit seiner Beute beschäftigt war, so würde sie vielleicht… Doch [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] schüttelte entschlossen das blonde Haupt und drückte das Kind nur stärker an sich. Der Blick ihrer Augen wurde gefährlicher, während sich diese leicht verengten. Sie würde nicht zulassen, dass erneut ein kleines Wesen, das auf ihre Hilfe angewiesen war, starb, weil sie zu zögerlich und zu schwach war. Ähnlich einer Bärenmutter, die ihr Junges vor hoffnungslos überlegenen Jägern nicht im Stich ließ, sondern die Jäger auch noch laut anbrüllte, war der Blick des jungen Mädchens. Das Brüllen aus diesem wurde immer spürbarer, so dass selbst die [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Schildkröte]] für einen Moment inne Hielt. Immer deutlicher wurde es, man war fast der Meinung, dass man es hören … und plötzlich erschallte ein gewaltiger und tiefer Schrei, als sich ein großer Schatten zwischen [[Wichtige_Personen_in_Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] und die [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Schildkröte]] schob.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===6. Kapitel===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unweigerlich hatte [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] ihre Augen geschlossen, als der zweite Schatten so nah vor ihr erschienen war, und rechnete jeden Moment damit die Flügelschläge des Todesboten zu hören.&lt;br /&gt;
Aber diese erschallten nicht, stattdessen entwickelte sich ein Sturm aus Schrei und Gebrüll der zwei riesigen Wesen direkt vor ihr. Je mehr sie aber ihre eigene Angst und ihr wild pochendes Herz beruhigte, desto mehr war sie in der Lage die tiefen Stimmen zu vernehmen:&lt;br /&gt;
„Geh mir aus dem Weg [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Bai Hu]]!“ donnerte die etwas entferntere Stimme zornerfüllt.&lt;br /&gt;
„Nein! Diese beschütze ich und du wirst sie nicht bekommen!“ erwiderte die nähere Stimme etwas leiser, aber mit einem gefährlichen Unterton.&lt;br /&gt;
„Die Menschen verdienen den Tod!“&lt;br /&gt;
„Nichts verdient den Tod. Oder hast du Xinglu’s Worte in deinem Zorn vergessen?“&lt;br /&gt;
„Du wagst es seine Worte in den Mund zu nehmen, nachdem ihr ihn verlassen habt?“ brüllte die fernere Stimme plötzlich noch lauter.&lt;br /&gt;
„Wir haben ihn verlassen nicht wegen dem, was er einst sagte, sondern wegen dem, was er nicht mehr sagt! Würde er zu dem zurückfinden, was wir immer verehrt haben, so würden wir sofort zurückkehren.“&lt;br /&gt;
Es wurde still für einen Moment. Fast ohnmächtig vor den riesigen Geschöpfen, deren Nähe sie deutlich spüren konnte, hatte [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] ihre Augen die ganze Zeit über fest zugekniffen und auch das Kleinkind in ihren Armen hatte sich nicht gerührt. Als es nun etwas ruhiger wurde, öffnete [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] vorsichtig ihre Augen und bestaunte das weiße mit schwarzen Streifen getigerte Fell einer riesigen [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]], die sich scheinbar schützend vor sie gestellt hatte. Doch Zeit für Worte blieb ihr nicht, denn schon bald ertönte die Stimme der [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Schildkröte]] erneut, wenn auch nicht mehr ganz so sehr vor Wut bebend.&lt;br /&gt;
„Ich werde mich zurückziehen und bei Xinglu auf dich warten. Wie es stets Tradition war, wirst du ihm das Wesen vorstellen müssen, dass du vor seinem Willen beschützt hast.“&lt;br /&gt;
Ein Rauschen ertönte, während sich die [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Schildkröte]] umdrehte.&lt;br /&gt;
„In einer Woche, zum Vollmond, falls du es nicht vergessen hast.“ Brummte sie.&lt;br /&gt;
„Ich habe es nie vergessen [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Xuan Wu]], nie...“&lt;br /&gt;
Und dann verschwand die gewaltige [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Schildkröte]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erst, als sich der Schatten des Tieres mit dem Schatten des großen Wald, der in einiger Entfernung zum Dorf zu sehen war, vereinigt hatte, ging ein spürbares Aufatmen durch die Dorfbewohner. Sie schienen sich nicht an der Gegenwart des zweiten Tieres zu stören, als sie an diesem vorbei auf [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] zu rannten. Das kleine Kind in ihren Armen begehrte plötzlich auf, als ein großer Mann mit einer eindrucksvollen Narbe über der Wange und schwarzem Haar vor [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] auftauchte und im nächsten Moment hob eben dieser das Kleinkind aus ihren Armen empor und drückte es an sich.&lt;br /&gt;
„Hast du Angst um deinen Papa gehabt?“murmelte der Mann, der voller Freude dem Kind die Nase stupste.&lt;br /&gt;
„[[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]]… wir müssen reden.“ Ertönte die tiefe Stimme nun einfühlsam und beruhigend aber mit einem kleinen Anflug von Sorge und lenkte [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] von dem rührenden Bild vor sich ab. Als sie ihre Augen dem großen Wesen zu wandte und sich die Blicke begegneten, atmete sie erschrocken ein.&lt;br /&gt;
„Bist du… das kleine Kätzchen?“&lt;br /&gt;
Und der Blick der eisblauen Augen des weißen [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]]s sagte mehr als Worte könnten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===7. Kapitel===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Was hat das alles zu bedeuten?“ Schrie [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] schon fast dem großen [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] entgegen.&lt;br /&gt;
Die Sonne schickte gerade ihre ersten Strahlen durch die kahlen Äste der Bäume und zeigte dem Mädchen, wie viel Zeit seit dem Verschwinden der [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Schildkröte]] vergangen war.&lt;br /&gt;
Die letzten Stunden hatte sie damit zugebracht sich der Versuche der Dorfbewohner sie wie eine Heldin zu feiern zu erwehren und immer wieder den Armen, die sie umschlingen wollten, zu entfliehen. Als die Menschen endlich eingesehen hatten, dass sie an derlei Feiern nicht interessiert war und ihr die Nähe zu so vielen Lebewesen sogar unangenehm war, hatten sie ihr endlich etwas Platz gelassen, ihr etwas zu essen und einen Platz zum Schlafen gegeben. Während dieser Stunden war [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Bai Hu]], so hatte ihn die [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Schildkröte]] genannt, wie vom Erdboden verschlungen gewesen und erst am nächsten Morgen, als [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] sich aus Gewohnheit bei der ersten Morgenröte aus dem Bett erhob und an die frische Luft ging, saß er plötzlich neben dem Haus und schaute sie lange Zeit stumm aus seinen eisblauen Augen an, bevor er sich erhob und langsam gen Waldgrenze trottete. Schnell war sie ihm gefolgt und rief ihm nun schon zum zweiten Mal dieselbe Frage entgegen:&lt;br /&gt;
„Sag es mir! Was hat das alles zu bedeuten? Antworte endlich!“&lt;br /&gt;
„Zügle dein Temperament. Ich höre dich.“ Antwortete der große [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] mit ruhiger und gedämpfter Stimme.&lt;br /&gt;
Es dauerte ein paar Momente, bevor [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] sich etwas beruhigt hatte und deutlich leiser entgegnete: „Aber warum antwortest du mir dann nicht?“&lt;br /&gt;
„Alles besitzt einen richtigen Ort und eine richtige Zeit.“&lt;br /&gt;
„Und erst jetzt stimmt beides überein?“&lt;br /&gt;
„Richtig..“ Der [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] hielt in seinem Gang inne und schaute sich in dem winterlichen Wald einige Momente lang um, bevor er fortfuhr.“Und Vieles ist nicht für die Ohren aller bestimmt.“&lt;br /&gt;
„Also sollen die Dorfbewohner davon nichts hören?“&lt;br /&gt;
„Du hörst zu.“ Abermals folgte eine Pause, die der [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] nutzte um wieder eine Pfote vor die andere zu setzen. „Diese Menschen haben den Zorn Xinglu’s auf sich gezogen und [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Xuan Wu]], der einzige von uns der bei ihm geblieben ist, war hier um das Urteil zu vollstrecken.“&lt;br /&gt;
„Xinglu? [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Xuan Wu]]? Ich verstehe nicht… Ich verstehe gar nichts!“ Brummte [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] in sich hinein.&lt;br /&gt;
„Xinglu ist der Waldgott. Der, nach dem du gesucht hast.“&lt;br /&gt;
Ein Moment der Stille folgte, in dem sich [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]]‘s Augen weiteten und sie tief Luft holte für die folgenden Worte:&lt;br /&gt;
„Aber dann bin ich ja am Ziel Dann wird Kigiku endlich geheilt!“ Sie griff in den Schnee, warf diesen voller Freude empor und drehte sich in dem kleinen Schneegestöber entzückt um sich selber.&lt;br /&gt;
„Ja und nein.“ Erschallte die Stimme des [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]]s. Abrupt blieb [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] stehen und schaute diesen entgeistert an.&lt;br /&gt;
„Er hat die Macht zu heilen, aber ob er das tun wird ist fraglich.“ [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Bai Hu]] atmete tief ein und aus, was dank seiner Größe einen imposanten Luftstrom erzeugte, der [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]]‘s Haar umher wirbelte.&lt;br /&gt;
„Aber darum geht es gerade nicht. Du hast dich dem Willen Xinglu’s entgegen gestellt und seinen Zorn auf dich gezogen.“&lt;br /&gt;
„Aber ich habe doch nur ein kleines Kind beschützt!“ Schrie [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] ihm entgegen.&lt;br /&gt;
„Das weiß ich und das wirst du ihm erklären müssen, wenn du vor ihm stehst.“&lt;br /&gt;
Das Mädchen schluckte geräuschvoll und sah den [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] mit einer Spur Furcht in den Augen an.&lt;br /&gt;
„Und was ist, wenn er mich nicht versteht? Was ist…?“&lt;br /&gt;
„Xinglu hat sich verändert. Wo einst Mitgefühl und Wut sich die Waage hielten, herrscht nun zumeist das Dunkle.“&lt;br /&gt;
„Aber wieso?... Und wieso kennst du ihn so gut? Wieso bist du kein kleines Kätzchen mehr? Wieso hast du mir geholfen? Wieso hast du den kleinen [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]] getötet?“ Platzte es aus [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] hervor.&lt;br /&gt;
„… Zeit und Ort [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]]… Zeit und Ort.“ Und im nächsten Moment war der große weiße [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] mit ein paar gewaltigen Sätzen im Wald verschwunden und [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] drehte sich langsam gen des erwachenden Dorfes.&lt;br /&gt;
„Wenn nicht jetzt, wann dann?“ Murmelte sie und machte sich auf den Weg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===8. Kapitel===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als das blonde Mädchen sich langsam durch den winterlichen Wald dem Dorf und dessen wärmeverheißenden Rauchsäulen näherte, schälte sich immer mehr die Silhouette eines Mannes aus dem morgendlichen Zwielicht heraus. Leicht war dieser Schatten mit dem Stein zu verwechseln, auf welchem er sich befand, aber mehr und mehr fiel die Unnatürlichkeit dieses Gebildes [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] ins Auge und so blieb sie nach einigen weiteren Schritten schließlich vor einem alten Mann stehen, der seine geschlossenen Augen dem Himmel entgegen gerichtet hatte.&lt;br /&gt;
Gerade öffnete sie den Mund, um etwas zu sagen, da hob der Alte die Hand und bedeutete ihr zu schweigen. Erst einige Momente später ertönte die brüchige Stimme und durchbrach die Stille.&lt;br /&gt;
„Ich weiß, dass du hier bist auch ohne deine Worte.... Die Bäume reden seit Wochen ununterbrochen über das Mädchen, das den Waldgott sucht. Und nun stehst du vor mir, blickst mit Augen um dich, die voller Fragen sind.“&lt;br /&gt;
„Die Bäume reden?“ Antwortete [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] verdutzt und verdeutlichte mit ihrer Frage die Worte des Mannes, der anfing zu kichern, nur noch mehr.&lt;br /&gt;
„Da reist sie mehrere Monde lang durch die Natur, lässt diese in sie einkehren aber kehrt selber nicht in sie ein… Natürlich reden sie! Sie reden schon viel länger als die Menschen.“&lt;br /&gt;
„Und ihr versteht sie? Wieso verstehen die Menschen sie nicht? Oder bin das nur ich?“&lt;br /&gt;
„Ja ich verstehe sie, aber ich bin einer der Letzten.“&lt;br /&gt;
„War das mal anders?“&lt;br /&gt;
Abermals kicherte der Alte, rückte auf seinem Stein zur Seite und bedeutete [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] neben ihm Platz zu nehmen. Nur zögerlich kam sie dieser Aufforderung nach und erst, als sie neben ihm saß, erhob der Mann wieder die Stimme.&lt;br /&gt;
„Ja war es. Wir sind, genauso wie alle Tiere, die Kinder der Natur und genauso wie Kind und Mutter sich verstehen, auch ohne sich direkt zu verstehen, so taten es Mensch und Natur. Manche Menschen verstanden sie besser, manche schlechter. Aber ein jeder tat es. Irgendwann aber, wenn das Kind nicht mehr auf die Mutter angewiesen ist, bricht dieses Verständnis.&lt;br /&gt;
Was bleibt dann zurück? Ein Kind, das sich seine eigene Welt mit seinen eigenen Kräften aufbaut, und eine Mutter, die immer noch versucht über ihr Kind zu wachen.“&lt;br /&gt;
„Also… Sind es wir Menschen, die nicht mehr zuhören?“&lt;br /&gt;
Die faltige und wettergegerbte Miene des Alten verzog sich zu einem breiten Lächeln.&lt;br /&gt;
„Richtig. Sie hat nie aufgehört zu sprechen und genau so habe ich von dir gehört.“&lt;br /&gt;
„Aber, wieso verurteilt der Waldgott, der doch die personifizierte Natur ist, die Menschen, wenn eine Mutter doch nie aufhört sich um ihre Kinder zu sorgen?“&lt;br /&gt;
Ein tiefes Seufzen entfuhr dem alten Mann, dessen Lächeln schnell einem traurigen Ausdruck wich.&lt;br /&gt;
„Wo zwei Wesen nicht miteinander sprechen, da können sie nicht mehr auf Sorgen, Ängste und Bedürfnisse eingehen. Die Menschen wollten und wollen sich ihr Leben auf eigenen Beinen aufbauen. Wollen mehr und mehr die Risiken, die die Natur als Mutter vieler Lebewesen für sie bereithält, beseitigen und verändern somit etwas, was bisher kein Wesen tat: die Natur selber.&lt;br /&gt;
Der Wald, in dem wir sitzen, erstreckte sich einst über fast die gesamte bekannte Welt und wo er nicht war, da waren Steppen, Wiesen und Auen. Je mehr der Mensch sich ausbreitete, desto mehr drängte er die anderen Lebewesen und sogar die Natur zurück.&lt;br /&gt;
Letztlich ist nichts gefeit vor der Angst vor Veränderungen und Tod und der Waldgott, der vor allem der Beschützer des Waldes und der Natur ist, ist diesen negativen Gefühlen stärker ausgesetzt, als es die Natur selber ist. Denn noch immer reden die Bäume zu den Menschen und hoffen, dass sie sie verstehen.“&lt;br /&gt;
Lange Zeit schwieg das Mädchen auf diese Worte hin und schaute niedergeschlagen auf den von dünnem Schnee bedeckten Boden.&lt;br /&gt;
„Kann ich lernen sie zu verstehen?“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===9. Kapitel===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Ende der Woche, das ähnlich dem Schwerte Damokles‘ ständig drohend über [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]]s Kopf hing, rauschte wie im Flug heran. Jeder Tag war geprägt von demselben Ablauf, der ihr eine Teilnahme am dörfischen Leben lediglich zu den Abendstunden erlaubte und sie sonst von früh morgens ab in den Armen der Natur und zwischen von Schnee bedeckten Bäumen den Worten des alten Mannes lauschen ließ.&lt;br /&gt;
Am Abend des letzten Tages, den sie zum ersten Mal zur Gänze im Dorf verbringen durfte, erklang ein lautes Rascheln am Rande des Dorfes. Die Dorfbewohner streckten ihre Köpfe voller Furcht vor einem neuen Angriff aus den Fenstern und hier und dort erklangen Stimmen, die von der zu großen Ruhe in den letzten Tagen sprachen, die sie als Anzeichen für den nun kommenden Sturm sahen. Als sich die ersten bereits anschickten um wie vor einer Woche mit Feuer und behelfsmäßigen Waffen ihre Liebsten zu verteidigen, trat [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] aus der Hütte, in der sie hatte nächtigen dürfen.&lt;br /&gt;
Ohne ein Wort ging sie an der kleinen Gruppe Männer vorbei, legte einem nach den anderen beruhigend die Hand auf die Schulter und ging alleine gen Waldgrenze. Einen merkwürdigen Einfluss hatte sie auf die Bewohner, die sich langsam zurückzogen aber erst zur Ruhe kamen, als sie das Mädchen begleitet von einem großen Schatten im Dunkel des Waldes hatten verschwinden sehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]]s Reise führte sie entlang an den ihr bekannten Bäumen und Lichtungen immer tiefer in den riesigen Wald. Stumm folgte sie dem Schatten des großen [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]]s, dessen weißes Fell gelegentlich im Lichte eines vorwitzigen Mondstrahles aufzuglühen schien, aber dann sofort wieder erlosch. Kein Wort verlor das imposante Tier und ließ ihr somit sowohl die nötige Ruhe als auch Zeit um sich auf das Kommende vorzubereiten.&lt;br /&gt;
Viele Stunden lang liefen sie so an riesigen schneebedeckten Bäumen vorbei, deren imposante Statur Geschichten über Zeiten zu erzählen schien, in denen der Waldgott friedlich durch diese vergessenen Haine wandelte und den Bäumen dabei half zu wachsen. Immer weiter ging die Reise durch das Reich des Waldgottes und schließlich kündigte ein gewaltiges Tosen vom nahen Ende des Weges.&lt;br /&gt;
Und als der große [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] zum ersten Mal seit Stunden anhielt, um den Kopf gen der Quelle des Geräusches zu wenden, stockte [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] der Atem. Vor ihnen erstreckte sich ein riesiger Wasserfall, der seine Wassermassen von der Spitze eines hohen Berges hinab zu einem See schickte, der sich zu ihren Füßen erstreckte. Das aufgespritzte Wasser verteilte sich vom Berg herab langsam über die gesamte Lichtung , fing das Mondlicht ein und ließ die Umgebung gleich millionen winziger fallender Sterne in dessen silbrigen Licht erstrahlen.&lt;br /&gt;
„Dort oben ist Xing Lu’s Hain. Es ist lange her, seit ich dort war, und noch länger ist es her, seitdem die Füße eines Menschen diesen Boden berührt haben... Um dort hinauf zu kommen, wirst du auf meinen Rücken steigen und dich gut festhalten müssen.“ Erklang die tiefe Stimme des [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]]s, der sich auf den Boden gelegt hatte und geduldig abwartete, bis [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] auf seinen Rücken gestiegen war. Erst dann erhob er sich wieder und hätten sich ihre Hände nicht in dem weißen Fell verkrallt, so wäre sie bei den folgenden gewaltigen Sprüngen des Tieres, die die Zwei in Windeseile dem Scheitel des Wasserfalls näher brachten, sicherlich in die Tiefe gestürzt.&lt;br /&gt;
So aber erblickte sie bald, nachdem sie sich wieder getraut hatte ihre Augen zu öffnen, einen wunderschönen silbern glänzenden See, dessen Oberfläche so glatt wie ein Spiegel den Sternenhimmel reflektierte und dem Auge vorgaukelte einen zweiten Himmel zu den eigenen Füßen zu sehen, samt einer dunkelgrünen Wiese, die gespickt von allerhand Blumen ohne den Makel einer einzigen Schneeflocke dem Winter trotzte. Sie war im Hain des Waldgottes angekommen und erst, als sie die Augen von dessen Schönheit abwenden konnte, erblickte sie eine dunkle Gestalt, die auf der Insel mitten im See zu warten schien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===10. Kapitel===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vollkommen still lief [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Bai Hu]] an der Seite [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]]s über die wunderschöne Wiese dem See, der Insel und der Gestalt auf dieser entgegen. Sogar das große Tier, das in seinem Leben schon so viel erlebt hatte, war ob dem, was kommen würde, angespannt und dabei unbewusst in sein Jagdverhalten zurückgefallen.&lt;br /&gt;
Kein Wort verlor er, kein ungestüm umgeknickter Grashalm oder unvorsichtig berührter Kieselstein sprach vom Gang des Tieres und hätte er nicht gelegentlich tief Luft geholt, um nicht vor Anspannung zu platzen, so hätte [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] ihn wahrscheinlich völlig vergessen.&lt;br /&gt;
Das Mädchen indes lief mit ruhigem und bestimmten Schritten auf den See zu, ließ sich von dem [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] mit einem Sprung über diesen befördern, und glitt ohne aus der Ruhe zu kommen von dessen Rücken direkt auf die kleine vom Schatten einer Wolke verdeckte Insel vor die dunkle Gestalt.&lt;br /&gt;
Der Blick zweier großer violetter Augen legte sich auf sie, als ihre eigenen Augen sich langsam erst dazu überwinden mussten die ungewöhnlichen Pfoten, die einer Mischung aus Menschenfüßen und Bärentatzen zu entsprechen schienen, und dann den im Schatten liegenden Körper hinauf bis zu den Augen des Wesens zu betrachten. Als sich der Blick der zwei Wesen traf, stockte dem Mädchen der Atem und für einen Moment fühlte sie die bodenlose Wut des Schattens vor ihr. Erst nach einigen Momenten fiel ihr auf, dass sich der [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] neben ihr vor dem Wesen verneigte und so tat sie es ihm schnell und etwas überhastet gleich.&lt;br /&gt;
„Es ist lange her [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Bai Hu]].“ Ertönte die Stimme des Wesens schneidend wie der Wind im Herbst sofort, als sich [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] verneigt hatte, als ob das Wesen darauf gewartet hätte.&lt;br /&gt;
„Xinglu.“ Antwortete der [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] schlicht, aber ehrerbietend.&lt;br /&gt;
„Sag mir, warum muss mein Hain die Füße dieser Kreatur ertragen? Warum beschütztest du es vor meinem Urteil?“&lt;br /&gt;
„Weil ich versprach sie zu beschützen und ihr zu helfen, weil sie mit deinem Urteil über die Menschen des Dorfes nichts zu tun hatte und weil die Menschen nicht das sind, was du in ihnen siehst.“&lt;br /&gt;
„Xinglu’s Urteil betrifft alle Menschen!“ Ertönte die wütende tiefe Stimme der riesigen [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Schildkröte]], als sich diese aus dem See erhob und geschwind auf die Insel neben den Schatten schob.&lt;br /&gt;
„Und warum maßt du es dir an ein Urteil über Xinglu’s Urteil zu fällen [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Bai Hu]]?“&lt;br /&gt;
Der [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] atmete tief ein, um zu einer Antwort auf den Angriff [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Xuan Wu]]’s anzusetzen, aber die Stimme des Schattens ließ ihn innehalten.&lt;br /&gt;
„Ich habe [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Bai Hu]]’s Gründe gehört und im Moment soll mir dies reichen.“ Der Blick der violetten Augen richtete sich wieder auf [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]]. „Nun erzähl mir deinen Namen kleine Kreatur und begründe mir, warum du ein Wesen vor meinem Urteil bewahrtest.“&lt;br /&gt;
Aber dem Mädchen stockte der Atem abermals, als es nun die volle Aufmerksamkeit auf sich lasten fühlte. Nervös spielte sie mit ihren Daumen und hatte ihren Blick gen Boden gerichtet, als sie endlich die Kraft fand zu antworten:&lt;br /&gt;
„Mein Name ist [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]]… Und ich wollte einfach nicht zulassen, dass ein kleines hilfloses Wesen vor meinen Augen stirbt, weil ich nicht eingriff… Nicht noch einmal…“ Bilder des roten [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]]s schossen aus ihrem Gedächtnis hervor und trieben ihr Tränen der Trauer in die Augen.&lt;br /&gt;
„Nicht noch einmal?... Ich muss jeden Tag dabei zusehen, wie kleine hilflose Wesen vor meinen Augen sterben, weil andere Wesen maßlos leben wollen… Nicht noch einmal… Ich kann es nicht fassen… Was weißt du kleine Kreatur denn schon von Leben und Tod?“&lt;br /&gt;
Die Stimme des Schattens, war sie zuvor schon schneidend gewesen, hatte sich nun auch noch gleich einem Orkan erhoben und donnerte ehrfurcht erregend über den Hain, so dass ein jeder, der sie vernehmen konnte, den Kopf einzog und still ausharren wollte, bis der Sturm vorbei war.&lt;br /&gt;
„Sie weiß so viel wie man eben in einem Leben in der Natur lernen kann.“ Erschallte auf einmal eine hohe Stimme, die vom Himmel zu kommen schien. „Sie hat die tägliche Furcht und Ungewissheit gespürt, hat die Freuden über die einfachsten Dinge genossen und die Trauer über den Verlust der wertvollsten Dinge erlebt. Maßt du dir nun schon an das Recht auf Trauer und Schmerz gepachtet zu haben Xinglu?“&lt;br /&gt;
Und plötzlich landete direkt hinter [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] ein großer [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]], von dessen Federkleid sich ein paar rote Federn lösten und langsam um das Mädchen herum zu Boden glitten. Beim Anblick dieser Federn schossen dem Mädchen nur noch mehr Tränen in die Augen und sie befürchtete, dass ihr Kopf ihr einen Streich spielen würde, denn diese Federn würde sie überall wiedererkennen.&lt;br /&gt;
„Bist du so verbittert Xinglu, dass du nicht einmal erkennst, dass dieses Mädchen erst einige wenige Sommer alt ist, aber durch das Leben und die Reise in der Natur viel schneller gealtert und gewachsen ist? Erkennst du nicht, was du vor dir siehst?“&lt;br /&gt;
„[[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Zhu Que]]… worauf willst du hinaus? Erklär dich, wenn du dich schon einmal zu uns auf den Boden herablässt!“ Donnerte der Schatten abermals entgegen.&lt;br /&gt;
„Die Natur selber hat [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] auf ihrer Reise geholfen und sie wachsen lassen, um sie auf das kommende vorzubereiten. Willst du als Wächter und Aspekt dich nun gegen den Willen der Natur stellen?“&lt;br /&gt;
Ein tiefes Rauschen war zu hören, als der Schatten sich zu [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] hinab beugte und zielsicher ihrem Gesicht entgegen atmete und sie näher betrachtete. Hätte das Mädchen dies normalerweise als sehr unangenehm empfunden und sich scheu weggedreht, so blieb sie wie angewurzelt stehen und betrachtete sich stattdessen ebenfalls eingehend.&lt;br /&gt;
Sie hatte vor Wochen, vielleicht vor Monaten sogar aufgehört sich selber zu betrachten und so war ihr nie aufgefallen, dass ihr Körper in ihren einstmals kindlichen Augen riesige Züge angenommen hatte. Sie war stark gewachsen, hatte wahrscheinlich Kigiku eingeholt und noch ein wenig weiter gewachsen. Unter ihrer Jacke wölbten sich zwei Hügel nach außen, deren Maße wohl noch wachsen würden, wenn sie sich wieder einigermaßen ernähren würde. Auch ihr Haar war immer länger geworden und glich der goldenen Mähne eines Löwen. War sie vor ihrer Reise noch ein normales 10 Jahre altes Mädchen gewesen, so glich ihre Statur nun mehr der einer 15jährigen.&lt;br /&gt;
Sie kam aus dem Staunen nicht mehr heraus und verlor ob dieser Erkenntnis auch für einen kurzen Moment den Gedankengang, der ihr zuvor die Tränen in die Augen getrieben hatte. Aber dann brachte ihn eine rote Feder, die direkt vor ihren Füßen lag, wieder zurück.&lt;br /&gt;
„Du bist doch der kleine rote [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]] oder? Du lebst?“ Hauchte sie mit nach oben gerichteten Gesicht dem Kopf des gewaltigen [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]]s entgegen, der hinter ihr saß und dessen Oberkörper über ihr aufragte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===11. Kapitel===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Ja [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] ich lebe.“ Antwortete der [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]] mit sanfter Stimme, so dass [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] fast der Meinung war ein Lächeln auf dem weit entfernten Gesicht erkennen zu können.&lt;br /&gt;
„Nicht nur ergreifst auch noch du Partei für diese Kreatur, sondern du kennst sie auch noch [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Zhu Que]]? Was geht hier vor?!“ Schaltete sich die schwarze [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Schildkröte]] erneut ein und der große [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]] holte tief Luft, um zu einer Erklärung anzusetzen.&lt;br /&gt;
„Dass ihr es nicht vernommen habt, wundert mich nicht, aber vor fast einem Jahr vernahm ich die Klagen eines kleinen Baches weit im Westen. Als ich mich ihm näherte und ihn fragte, was es mit seinen traurigen Worten auf sich habe, erzählte er mir von seinem Fehler. Er habe, so berichtete er mir, in dem Versuch ein kleines Mädchen mit blondem Haar aufzumuntern einen alten Wanderer zu dieser gelockt, damit dieser sie mit seinen Geschichten aufmuntern könne. Als der Wanderer dem Mädchen von dem Waldgott erzählte, schnappte dieses sich seine Sachen und lief los, um den Waldgott zu finden und um Hilfe zu bitten. Aber wie sollte ein kleines Mädchen alleine überleben?&lt;br /&gt;
Ich beschloss also dem Bach zu helfen und dem Mädchen beizustehen. So begleitete ich [[Wichtige_Personen_in_Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]], das Mädchen aus der Geschichte des Baches, als kleiner [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]] und lehrte sie durch mein Beispiel vom Leben in der Natur.&lt;br /&gt;
Als der Herbst kam und die Zeit meiner Herrschaft sich dem Ende entgegen neigte, traf ich [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Bai Hu]] und bat ihn mir zu helfen. Fortan übernahm er es [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] zu begleiten, nachdem wir es so haben aussehen lassen als ob ich durch die Krallen [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Bai Hu]]’s gestorben wäre.&lt;br /&gt;
Während wir uns aber um [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] kümmerten, bemühte sich die Natur selber ebenfalls um [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]], half ihr beim Wachsen, beim Verstehen und beim Leben. Schon bald hätte sie uns nicht mehr gebraucht, aber wir waren zu neugierig auf das, was kommen könnte.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lange Zeit herrschte Stille, während der Schatten [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] eingehend musterte. Schließlich aber erhob er die Stimme, deren Worte er scheinbar direkt an [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] richtete.&lt;br /&gt;
„Würde ich dich am liebsten auf der Stelle zertreten für den Verstoß gegen mein Urteil, für die Schritte auf dem Boden meines Haines und für die Anmaßung, in der sich jene zwei auf deine Seite stellten und dich beschützten, so kann ich doch das Wirken der Natur an und in dir sehen.&lt;br /&gt;
Nun stelle ich dir also folgende Frage: Würdest du das Dorf, deren Bewohner dir in der letzten Woche Obdach gewährten, verlassen und zulassen, dass ich es mitsamt seiner Bewohner vernichte, wenn ich dafür deine Schwester Kigiku heile?“&lt;br /&gt;
[[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]]s Augen weiteten sich bei diesem Angebot genau so sehr wie sich die Augen des [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]]s und des [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]]s vor Wut verengten. Beide waren außer sich vor Zorn über die Hinterlist der Worte ihres Gottes, aber keiner von beiden hatte das Recht den Mund zu öffnen.&lt;br /&gt;
„Woher weißt du von Kigiku?“ Antwortete [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] stockend, woraufhin der Schatten lediglich tiefkehlig lachte.&lt;br /&gt;
„Ich weiß viele Dinge. Nun aber entscheide dich und lass dich nicht davon einnehmen, dass du deine Schwester nicht mehr lebendig antreffen würdest, wenn du dich jetzt auf den Rückweg begibst.“ Woraufhin der Schatten erneut lachte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===12. Kapitel===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Immer mehr Tränen schossen [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] in die Augen, ließen diese nach und nach überquellen und liefen dann eine nach der anderen die Wangen des Mädchens hinab, bis sie sich von diesen lösten und gen Boden fielen. Die kommende Entscheidung war die schwerste, die sie jemals hatte treffen müssen und es war der erste Moment, in dem sie ihre Reise in Frage stellte.&lt;br /&gt;
„Ich… Die Menschen sollen leben.“ Brachte sie schluchzend hervor und sah gleichzeitig ihre kranke Schwester vor ihren Augen, deren endgültiges Todesurteil sie nun unterschrieben hatte und die sie wohl nie wieder sehen würde.&lt;br /&gt;
„Was?!? Du maßt es dir an…?!?“ Donnerte die Stimme des Schattens wieder hervor, wurde aber von [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Bai Hu]] abrupt unterbrochen.&lt;br /&gt;
„Sie hat sich entschieden Xinglu. Hör auf mit deinen Spielen und sieh ein, dass du dich geirrt hast.“&lt;br /&gt;
„Gut, ich stehe zu meinem Wort. Aber ich habe nirgends von dem Leben des Mädchens geredet. Sie hat sich meinem Urteil entgegen gestellt und muss nun die Konsequenzen tragen!“&lt;br /&gt;
Schreckhaft atmete [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] ein und schaute mit geweiteten Augen auf den Schatten vor sich.&lt;br /&gt;
„Aber ich darf nicht ohne Weiteres nehmen, was die Natur gewährt hat… Also wirst du dir dein Leben verdienen müssen kleines Mädchen. Schließe die Augen und lass mich sehen, ob der Geist der Natur wirklich in deinen Knochen steckt.“&lt;br /&gt;
Und so sehr [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] auch dagegen ankämpfte, ihre Augenlider schoben sich unweigerlich vor ihre Pupillen und schon bald verschwammen die Bilder vor ihren Augen und die Gedanken in ihrem Kopf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie spürte weiches feuchtes Gras zwischen ihren blanken Zehen und eine Eule schickte ihren Ruf durch die Luft vorbei an ihren Ohren. Als sie die Augen langsam öffnete, sah sie sich inmitten eines großen Waldes stehen, deren Bäume genauso wie der Wald selber kein sichtbares Ende zu haben schienen. Alles an dem Wald wirkte merkwürdig urtümlich und erinnerte sie an die riesigen Bäume, die sie in der Nähe des Wasserfalls und des Haines gesehen hatte.&lt;br /&gt;
Erneut riss sie der Schrei der Eule aus den Gedanken und ließ in diesen Platz genug für die Erkenntnis, dass die Sonne gerade untergegangen war und die Schatten im Wald immer mehr die Oberhand gewannen.&lt;br /&gt;
Und dann spürte sie es, eine Präsenz im Schatten und der Blick unsichtbarer Augen auf ihrem Rücken. Die feinen Härchen auf ihrem Nacken stellten sich auf, sie machte einen zaghaften Schritt nach hinten und drehte sich dann plötzlich herum um loszurennen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===13. Kapitel===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Wind pfiff ihr ins Gesicht, sauste ihr um die Ohren und ließ den Klang seiner Stimme in diesen erklingen. Immer wieder schlugen ihr kleinere Äste, die sie nicht rechtzeitig bemerkt hatte, gegen den Körper und hinterließen an diesem immer mehr kleine Schnitte aus denen schon bald feine Bluttropfen hervorquollen. Schneller und schneller lief [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] durch den dunklen Wald, der sein wunderschönes Kleid abgelegt hatte und ihr nun seine dunkle und gefährliche Seite zeigte.&lt;br /&gt;
Wie konnte dies nur derselbe Wald, derselbe Ort sein, der sie mit den ersten Bildern verzaubert hatte? Fragte sie sich, als sie sich in Sicherheit wähnend an einen Baum lehnte und umschaute. Schon seit einiger Zeit hatte sie die Präsenz in ihrem Rücken nicht mehr gespürt. Sollte sie dieses Etwas wirklich abgehängt haben? Sie schaute sich nervös um, ließ den Blick ihrer Augen durch die Dunkelheit wandern und versuchte ihr pochendes Herz zu beruhigen. Es war schwer in der Dunkelheit überhaupt etwas auszumachen und immer wieder machte ihr Herz einen furchtsamen Sprung, wenn die Schatten der Bäume ihr obskure Wesen, die mit langen feingliedrigen Armen in der Dunkelheit zu tanzen schienen, vorspielten.&lt;br /&gt;
Plötzlich blitzte in der Dunkelheit etwas auf. Noch bevor sich die Härchen auf ihrem Nacken aufstellen konnten, war sie schon wieder los gerannt und hetzte durch den Wald. Das Blut, das sich in der kurzen Zeit der Rast auf ihrer Haut gesammelt hatte, wurde vom Gegenwind weggeweht und hinterließ eine feine rote Spur, der man viel zu leicht folgen konnte.&lt;br /&gt;
Wie sollte sie nur dem Schrecken, der mit Sicherheit den Tod bringen würde, entkommen? Wie sollte sie den Anbruch des Tages und das erste Licht, das die Schatten vertreiben würde, nur wieder erleben? Und wie sollte auch nur ein Mensch in dieser schrecklichen Umgebung überleben können?&lt;br /&gt;
Völlig außer Atem rannte das Mädchen dennoch weiter. Immer, wenn sie die Gefahr gegen einen Baum zu laufen ignorierend einen Blick über die Schulter warf, konnte sie einen formlosen Schatten im Schatten sehen, der der blutigen Spur folgte. Nein sie wunderte sich nicht mehr, dass die Menschen sich vor dieser Umgebung fürchteten und die Natur verändern wollten, um in ihr zu überleben. In dieser schrecklichen Umgebung würden sie nie anders überleben können!&lt;br /&gt;
„Vieles, das auf den ersten Blick schrecklich wirkt, ist nur ungewohnt für die Augen.“&lt;br /&gt;
Ertönte plötzlich die raue Stimme des alten Mannes in ihrem Kopf und sie erinnerte sich an die vielen Stunden, in denen er ihr eigentlich nur von der Natur erzählte.&lt;br /&gt;
„ Ein Wolf tötet nicht, weil er grausam sein möchte. Ein Wolf tötet, weil er überleben will. Der Wille zu Überleben ist das, was uns alle – selbst die Pflanzen – vereint.“&lt;br /&gt;
Aber dieses Ding, was auch immer es ist, ist böse! Das konnte sie deutlich spüren. Sie konnte spüren wie es Millimeter um Millimeter näher kam, sich wieder zurückfallen ließ und dann wieder langsam näher kam. Und das alles nur, um mit ihr zu spielen, um ihr den Schrecken in Mark und Bein zu jagen!&lt;br /&gt;
„Wahre Boshaftigkeit gibt es in der Natur nicht. Sie ist eine Erfindung der Menschen, um die Natur zu verteufeln.“&lt;br /&gt;
Aber sie konnte das Böse in diesem Ding eindeutig spüren. Und inmitten dieser schrecklichen Umgebung war niemand, der ihr helfen konnte. Sie war alleine.&lt;br /&gt;
„Niemals bist du alleine. Stets wirst du einen Baum, eine Blume oder zumindest einen Grashalm in der Nähe finden. Deine Mutter wird immer da sein und dich beschützen.“&lt;br /&gt;
Und auf einmal blieb [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] stehen. Langsam drehte sie sich zur Seite und legte die Stirn gegen die Rinde eines der riesigen Bäume. Wie hatte sie nur diese sanften Riesen verteufeln können? Wie hatte sie nur diese Umgebung als schrecklich bezeichnen können?&lt;br /&gt;
Sie schloss die Augen und wartete auf die Schritte, die sich sicher bald nähern und ihren Tod bedeuten würden. Aber sie würde nicht mehr rennen. Sie vertraute auf ihre Mutter und legte ihr Leben in deren Arme.&lt;br /&gt;
Und dann hörte sie ein leises Flüstern.&lt;br /&gt;
„Wie sich die Arme an mich lehnt. Oh du Arme, hör auf zu weinen.“&lt;br /&gt;
„Das sind keine Tränen, das ist Blut. Bist du zu hölzern geworden um den Unterschied zu merken?“&lt;br /&gt;
„Sie blutet? Warum denn nur?“&lt;br /&gt;
„Weil selbst kleine Äste die weiche Haut zerschneiden können.“&lt;br /&gt;
„Schau nur wie sie zittert.“&lt;br /&gt;
„Wie gerne würde ich ihr helfen.“&lt;br /&gt;
„Ich auch.“&lt;br /&gt;
„Ich auch.“&lt;br /&gt;
„Aber sie kann uns nicht hören.“&lt;br /&gt;
„Wir können sie nicht trösten.“&lt;br /&gt;
„Wir können sie nicht beschützen.“&lt;br /&gt;
„Würde sie uns nur hören können.“&lt;br /&gt;
„Wieso kann sie uns nicht hören?“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Ich kann euch hören!“ Schrie [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] mit all ihrer Kraft. „Bitte helft mir!“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Sie kann uns hören?“&lt;br /&gt;
„Sie möchte unsere Hilfe?“&lt;br /&gt;
„Wie lange ist es her?“&lt;br /&gt;
„Sollen wir singen?“&lt;br /&gt;
„Ja lasst uns singen!“&lt;br /&gt;
„Ja..Singen!“&lt;br /&gt;
Und plötzlich schwoll das Flüstern, war es zuerst noch leise und kaum zu hören gewesen, immer weiter an, gewann an Stärke und glich schon bald einem Orkan aus unterschiedlichen Stimmen, die durcheinander riefen. Nach und nach hörten die Stimmen auf zu rufen und fingen stattdessen an leise zu summen. Das Summen wurde immer lauter, übertönte schließlich die letzten Stimmen und brachte mit seinen tiefen Tönen [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]]s Innere sanft zum vibrieren.&lt;br /&gt;
Eine tiefe und warme Stimme erschallte, sang von den Strahlen der Sonne und den Tränen des Mondes und plötzlich setzten alle Stimmen in dieses Lied mit ein.&lt;br /&gt;
Es war das Lied der Schöpfung, die Erzählungen des ersten Baumes, der als Knospe miterlebt hatte wie Mond und Sonne von den Göttern auseinander gerissen wurden und fortan nie wieder zusammen sein und zugleich erstrahlen durften. Um wenigstens die Wärme des anderen und dessen Spiegelbild für wenige Momente zu erhaschen, nachdem dieser schwinden musste, erschufen die Zwei die Natur und die Wärme der Sonnenstrahlen sowie die Liebe in den Mondtränen hauchten der kargen Erde Leben ein.&lt;br /&gt;
Der Erste aber, der stark genug gewesen war vor all diesem bereits als Knospe den Boden zu durchbrechen, wuchs und wuchs bis er groß und prächtig war. Er war der Stärkste von allen und schließlich hob ihn der Mond aus der Erde und gab ihm die Fähigkeit zu wandern. So wurde der Erste als Xinglu, der Wanderer, bekannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Sie ist eingeschlafen.“&lt;br /&gt;
„Sie ist sicher.“&lt;br /&gt;
„Der Schatten ist fort.“&lt;br /&gt;
Das Flüstern der Bäume, sehr zaghaft und leise um das Mädchen nicht zu wecken, flog einige Zeit später dem Winde gleich wieder durch die Luft.&lt;br /&gt;
„Sie muss zurück.“&lt;br /&gt;
„Ja das muss sie.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===14. Kapitel===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Hört ihr das? Sie singen! Sie singen für das Mädchen, sie singen für [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]]!“ Stellte die große [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Schildkröte]] fassungslos fest, während sie sich im Kreis drehte und dem Lied der Bäume lauschte.&lt;br /&gt;
Das Geräusch des schabenden Panzers zusammen mit den Worten aus tiefer Kehle drangen durch die Schleier des Schlafes und holten [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] aus diesem empor.&lt;br /&gt;
„Sie kommt zu sich. Sie hat überlebt!“ Ertönte die Stimme des [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]]s ganz nah vor [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]]s Gesicht. Und als sie die Augen öffnete, sah sie die Gesichter des [Geschichte von Taki#Der rote Vogel - Suzaku|Vogel]]s und des [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]]s dicht über ihrem eigenen schweben und sie mit besorgten Blicken anschauten, bevor sie anfingen breit zu lächeln.&lt;br /&gt;
„Wo bin ich?“ Murmelte sie schlaftrunken, während sie sich den Schlaf aus den Augen rieb.&lt;br /&gt;
„Du bist im Hain des Waldgottes. Du hast geschlafen und wurdest im Traum auf die Probe gestellt.“&lt;br /&gt;
Antwortete [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Bai Hu]], der sich mit einem langgestreckten Seufzer anscheinend nach einer halben Ewigkeit wieder legte und sich wohlig streckte.&lt;br /&gt;
„Habe ich bestanden?“&lt;br /&gt;
[[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Zhu Que]] öffnete den Schnabel, anscheinend um antworten zu wollen, aber die tiefe Stimme Xinglu’s unterbrach ihn.&lt;br /&gt;
„Du hast mehr als das.“ Der riesige Schatten bewegte sich zum ersten Mal, seitdem [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] im Hain war, und schob sich langsam in das fahle Licht des Mondes.&lt;br /&gt;
„Niemals hätte ich erwartet, dass sie für dich singen würden. Niemals hätte ich erwartet, dass sie dieses Lied anstimmen würden.“&lt;br /&gt;
Murmelte das Wesen, dessen Körperbau dem eines Menschen glich, nur glichen Hände und Füße mehr einer Mischung aus Menschenhand und Bärentatze und die Haut schien aus einer rissigen und vor Alter schon schwarz gewordenen Baumrinde zu bestehen. Das Gesicht schließlich war dem eines Hirsches nachempfunden, nur dass sich Flechten aus großen Baumblättern vom Kopf über die Schultern des Wesens ergossen.&lt;br /&gt;
„Sie sangen von dir nicht wahr?“ Fragte [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] das Wesen, dessen große Augen von großer Trauer sprachen.&lt;br /&gt;
„Ja. Ich habe dieses Lied geschrieben und es einem jeden Baum früher vorgesungen, wenn er noch klein und schwach war. Das Lied half ihnen zu wachsen und den Gezeiten zu widerstehen, so dass sie fast so groß wurden wie ich einst. Deswegen nennt man es auch das Baumlied. Früher kannte es ein jeder Baum.“&lt;br /&gt;
„Deswegen sind die Bäume in der Nähe des Haines also so groß und der Winter dem Hain so fern!“&lt;br /&gt;
„Früher waren alle Bäume so groß. Damals wanderte der Wanderer noch jeden Tag über die Erde und sang zu jedem Baum.“ Mischte sich eine raue Stimme plötzlich ein und alle, egal ob Mensch, Tier oder Gott wandten dem Ursprung der Stimme den Kopf zu.&lt;br /&gt;
Ein alter Mann kam mit hinkenden Schritten über die Wiese dem See und der Insel entgegen und winkte dem Mädchen entgegen, das die Augen vor Staunen weit aufgerissen hatte.&lt;br /&gt;
„Du? Was machst du denn hier?“ Rief sie ihm entgegen. Anstatt aber eine Antwort des Mannes zu erhalten, erklang die Stimme des Waldgottes.&lt;br /&gt;
„[[Geschichte von Taki#Der blaue Drache – Seiryu|Quing Long]]. Jetzt wundert mich gar nichts mehr. Hast du [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] beigebracht zu den Bäumen zu sprechen?“&lt;br /&gt;
„Ich habe ihr lediglich von der Natur erzählt Xinglu. Alles Weitere hat sie selber erlernt.“&lt;br /&gt;
„[[Geschichte von Taki#Der blaue Drache – Seiryu|Quing Long]]?“ Verwirrt schaute [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] zwischen dem Alten und Xinglu hin und her.&lt;br /&gt;
Auf dem Gesicht des Alten aber, der am nahen Ufer des Sees angelangt war, bildete sich ein Lächeln und plötzlich erhob sich an derselben Stelle, an der der Alte soeben gestanden hatte, ein großer [[Geschichte von Taki#Der blaue Drache – Seiryu|blauer Drache]] in die Luft, nur um neben Xinglu wieder zu landen.&lt;br /&gt;
„Du hast es schon immer geliebt dich zu verkleiden.“ Murmelte die [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Schildkröte]].&lt;br /&gt;
„Du musst verstehen, dass ich dir nicht die Wahrheit zeigen durfte [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]]. Ich bin der Letzte der Vier und Erster des Kreises. [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Xuan Wu]], [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Zhu Que]], [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Bai Hu]] und ich, [[Geschichte von Taki#Der blaue Drache – Seiryu|Quing Long]] sind die 4 Wächter des Waldgottes und die ersten der Tiere, zu denen er wie zu den Bäumen sang. Ein jeder von uns ist die Inkarnation einer der Jahreszeiten. Ich bin der Frühling, [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Zhu Que]] ist der Sommer, [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Bai Hu]] ist der Herbst und [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Xuan Wu]] ist der Winter. Einst wandelten wir an der Seite Xinglu’s über die Erde. Als er sich aber veränderte, wandten drei von uns ihm den Rücken zu und nur[[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Xuan Wu]] blieb bei ihm.“&lt;br /&gt;
„Aber was habe ich damit zu tun? Ich wollte doch nur Kigiku retten.“&lt;br /&gt;
„Und in diesem einfach Streben hast du es geschafft mich an die Anfänge und das Gute in euch Menschen zu erinnern. Ich war es, der dich im Wald der Träume gejagt hat und hätten dir die Bäume nicht geholfen, so hätte dein Herz schließlich vor Angst aufgehört zu schlagen. Als aber die Bäume anfingen zu singen, da erinnerte ich mich. Sie sangen aber nicht nur von mir, sondern auch von dir. Sie sangen davon wie viel Angst du in der Dunkelheit hast, was für einen Weg du zurücklegen musstest und wie gerne sie dir helfen würden. Und mit jedem Wort verflog mein Hass und ich fing an euch Menschen zu verstehen.“&lt;br /&gt;
„Ich habe gar nicht gehört, dass sie von mir sangen. Hat diese wunderschöne tiefe Stimme etwa auch über mich gesungen?“&lt;br /&gt;
„Wunderschöne tiefe Stimme?“ Schaltete sich [[Geschichte von Taki#Der blaue Drache – Seiryu|Quing Long]] plötzlich ein und wechselte einige Blicke mit den drei anderen, während Xinglu die violetten Augen geschlossen hatte.&lt;br /&gt;
„Sie hat dich singen hören Xinglu? Wie ist das möglich? Du hast schon so lange nicht mehr gesungen.“ Brummte [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Bai Hu]] verdutzt.&lt;br /&gt;
„Sie erinnern sich noch immer daran wie ich zu ihnen sang. Und aus der Erinnerung heraus haben sie meine Stimme scheinbar beschworen. Es ist zu lange her, dass ich zu ihnen gesungen haben, und ich habe kein Recht zu ihnen zu singen bei all dem, was ich getan habe.“&lt;br /&gt;
„Das stimmt nicht! Sie reden stets miteinander und die ältesten von ihnen erzählen den jüngeren von deinem Lied. Sie kennen es alle und werden es nie vergessen.“&lt;br /&gt;
„Mir fehlt aber die Kraft zum Wandern. Hass und Zorn haben meine Beine schwer werden lassen.“&lt;br /&gt;
Er wandte sich von dem weißen [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] ab und dem Mädchen zu.&lt;br /&gt;
„Nein ich hörte keine tiefe Stimme, sondern eine hohe. Ich hörte die Stimme eines jungen [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Drachen]]n, der mich furchtlos anbrüllte. Die Bäume sangen von dem gelben Schuppenkleid des [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Drachen]]n und von der Wärme im Herzen dieses Wesens.&lt;br /&gt;
[[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] sie sangen von dir und es war so viel Wahrheit in ihren Worten, die ich erst jetzt vernehmen konnte.“&lt;br /&gt;
„Warum guckst du so traurig Xinglu? Was hast du vor? Was hat das zu bedeuten?“&lt;br /&gt;
Fragte das Mädchen nun sichtlich besorgt um den Waldgott.&lt;br /&gt;
„Es ist Zeit für mich das Geschenk, das mir der Mond einst gab, zurück zu geben. Ich habe meine Pflicht gegenüber meinen Brüdern und Schwestern vergessen und sie zu lange warten lassen. Ich sehne mich nach Ruhe [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]].“&lt;br /&gt;
Die Züge des Wesens erhellten sich und die Risse in der dunklen Rinde schlossen sich immer mehr.&lt;br /&gt;
„Die Zeit des Wanderers ist vorbei. Zu lange habe ich mich dagegen gewehrt einzusehen, dass die Welt mich nicht mehr braucht. Es ist nun an der Zeit, dass die Jüngeren auf sich aufpassen. Vieles wird sich verändern, aber wenn ich höre wie die Bäume für dich singen, so bin ich mir sicher, dass es nicht nur schlecht sein wird.“&lt;br /&gt;
„Willst du uns wirklich verlassen Xinglu? Was sollen wir ohne dich machen? Was sollen wir alleine machen?“ Rief [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Zhu Que]] mit Trauer in der Stimme.&lt;br /&gt;
„Helft dem gelben [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Drachen]]n bei der Wahrung dessen, was wir einst zusammen auf unseren Reisen verbreiteten. Natürlich nur, wenn du willst [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]].“&lt;br /&gt;
Das Mädchen schaute in die großen violetten Augen und auf die immer heller werdende Rinde, durch die von Minute zu Minute mehr Leben zu pulsieren schien.&lt;br /&gt;
„Was genau meinst du?“&lt;br /&gt;
„Vieles, was einst gut war, ist zerstört. Du hast mir aber gezeigt, dass nicht alles zerstört ist. Ich frage mich, ob sich Sonne und Mond so fühlten, als sie mich erblickten und das Leben erschufen….&lt;br /&gt;
Ich werde das Wandern aufgeben und wieder nur ein Baum sein, ein Baum der mit seinen Brüdern singt. Gerne werde ich von dem kleinen Mädchen singen, das zum [[Geschichte von Taki#Der_Gelbe_Drache|gelben Drachen]] wurde, der den Beginn einer neuen Zeit darstellt.&lt;br /&gt;
Ich würde gerne dabei zusehen, wie ein kleines Mädchen die Wunden, die ein alter Baum geschlagen hat, schließt und dabei hilft, dass wieder mehr Menschen das Lied der Bäume hören.“&lt;br /&gt;
[[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] konnte die Trauer in dem Wesen vor sich so deutlich spüren, dass es ihr die Sprache verschlug. Aber nicht nur Trauer, sondern auch Freude über die Erlösung konnte sie spüren. Es hatte nicht lange gedauert bis ihre Augen sich mit Tränen gefüllt hatten, so dass sie lediglich nicken konnte.&lt;br /&gt;
Der Waldgott lächelte sie voller Wärme an und streckte sich dann zu seiner vollen Größe aus. Ein wohliges Seufzen entfuhr ihm, als die alten Glieder sich zum beinahe letzten Mal bewegten und er sich mit stummen Gesten von seinen vier Freunden verabschiedete, die auf ihre Art viel treuer waren als er es je bis zu diesem Moment vermutet hatte. Dann legte er die letzten Schritte bis zum Mittelpunkt der kleinen Insel zurück, streckte sich erneut und seufzte dabei langgezogen.&lt;br /&gt;
Ein Rascheln und Rauschen war zu hören, als sich riesige Wurzeln in den Boden gruben und gewaltige Äste in die Höhe streckten. So schnell geschah alles, dass nur wenige Momente später sich dort, wo noch eben die Gestalt des Waldgottes gestanden hatte, ein gewaltiger Baum in die Höhe streckte und seine riesigen Äste weit über den See hängen ließ. Das gewaltige Blätterdach des Baumes erstreckte sich über den gesamten Hain und schützte diesen gleich einer Decke.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Epilog===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So verlor der Waldgott seinen Namen und war wieder nur der Erste. Im selben Moment aber erschallte zum ersten Mal seit langer Zeit die tiefe Stimme des Waldgottes und sang begleitet von vielen seiner Brüder das Lied des gelben [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Drache]]ns, so wie es hier geschrieben steht.&lt;br /&gt;
Lieder aber sind die älteste Form des Übernatürlichen und oft findet man in ihnen bereits einen Teil der Zukunft beschrieben. So erfuhr der kleine Bach, an dem das Lied begann, davon wie [[Geschichte von Taki#Der gelbe Drache|Hiwa]] begleitet von [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Zhu Que]], [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Bai Hu]], [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Xuan Wu]] und [[Geschichte von Taki#Der blaue Drache – Seiryu|Quing Long]] in das Dorf am Rand des großen Waldes kam und sowohl von dem Waldgott als auch von dessen Bedauern erzählten. Die Dorfbewohner hörten gerne den Geschichten dieser ungleichen Gruppe zu, ließen sich von diesen verzaubern und wollten alsbald den riesigen Baum selber sehen. Manche von ihnen blieben dort, andere verließen den Ort wieder, nur um von dessen Pracht zu erzählen.&lt;br /&gt;
So gründete sich schon bald unter dem schützenden Dach des Waldgottes ein kleines Dorf. Die vier Wächter, die es nun als Aufgabe ansahen neben dem Waldgott auch noch das Dorf und [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] zu beschützen, blieben bei den Menschen und halfen dem Mädchen dabei zu beschützen, zu trösten, zu beruhigen, zu lenken und vor allem zu erzählen und zu singen.&lt;br /&gt;
Zwei Jahre später, als die ersten Schneeflocken vom Himmel fielen und die mittlerweile zur jungen Frau herangewachsene [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] an die stürmische Nacht erinnerten, in der sie zum ersten Mal von dieser Welt erfuhr, wenn auch nur reichlich verwirrende Bruchstücke, stapfte eine vermummte Gestalt den schmalen von den Bewohnern angelegten Weg zum Hain empor.&lt;br /&gt;
Eine helle Stimme, ihr merkwürdig bekannt aber doch in den Wirren der Erinnerungen verloren, riss [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] aus den Erinnerungen und ließ sie von ihrem Platz am Rande des Sees aus in die Richtung der Gestalt sehen. Ihre Augen weiteten sich und füllten sich als bald mit Tränen, während ihre Füße über den von feinen Schneeflocken bedeckten Boden regelrecht flogen und sie in die weit geöffneten Arme der ihr entgegenlaufenden Kigiku trugen.&lt;br /&gt;
Der Bach plätscherte fröhlich, als er von der Wiedervereinigung der Schwestern hörte und weigerte sich im kommenden Winter vehement dagegen zu erstarren und einzufrieren, so groß war seine Freude. Erst die tiefe Stimme des Waldgottes aus der Ferne sorgte dafür, dass er sich beruhigte und als der Bach langsam erstarrte und für den Winter einschlief, freute sich der Waldgott über jenes letzte Geschenk, das er den Menschen und besonders seiner [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] geben konnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Wichtige Personen und Wesen aus Legenden und Sagen=&lt;br /&gt;
Hier sind wichtige Personen aus der Geschichte oder Legenden/Sagen von Takigakure aufgelistet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Dorfoberhäupter [[Takigakure]]s===&lt;br /&gt;
Hier sind die wichtigsten, verstorbenen Dorfoberhäupter von Takigakure aufgelistet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Ieyasu Kagetoya====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ieyasu Kagetoya das erste große [[Dorfoberhaupt|Oberhaupt des Dorfes]] [[Takigakure]]. Nach dem Fall [[Geschichte_von_Taki#Kakuzu|Kakuzus]] bei dem der gesamte damalige Ältestenrat verstarb, übernahm er nicht nur die Macht im [[Gesellschaft_in_Taki#Kagetoya|Kagetoya]] -Clan sondern auch im Dorf selbst.&lt;br /&gt;
Er galt als mächtiger Shinobi und entsprechend dem Ruf der [[Gesellschaft_in_Taki#Kagetoya|Kagetoya]] als großartiger Krieger. &lt;br /&gt;
Durch seine Autorität und auch teilweise durch Furcht vor seiner Rache stellte er einen sehr wackeligen Frieden in [[Takigakure]] her.&lt;br /&gt;
Er führte damals die grundlegende Struktur des heutigen Militärs in [[Takigakure]] ein, auch wenn dieses im Laufe der vielen Dynastien überarbeitet wurde, ist es grundlegend immer noch das System nach dem die [[Gesellschaft_in_Taki#Kagetoya|Kagetoya]] Krieg führen und sich organisieren.&lt;br /&gt;
Der [[Gesellschaft_in_Taki#Kagetoya|Kagetoya]] galt als streng, aufbrausend und ein wenig tyrannisch außerdem erzählt man sich das er ein begabter, wenn auch gerne riskant agierender, Stratege sei was letztlich zu seinem Sturz führte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Shingen Shiazu====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Shingen Shiazu, das zweite große [[Dorfoberhaupt|Oberhaupt des Dorfes]] [[Takigakure]], galt ebenso wie sein Vorgänger [[Geschichte_von_Taki#Ieyasu_Kagetoya|Ieyasu Kagetoya]] als begabter Shinobi und Stratege.&lt;br /&gt;
Jedoch hatte er dem Plan des Kagetoyas eine ganze Kompanie zu opfern widersprochen, als diese dann nicht nur überlebte sondern die Schlacht auch noch gewann schlug er sich auf die Seite der [[Gesellschaft_in_Taki#Fuyou|Fuyou]], deren Oberhaupt das Kommando über die folgende Kompanie hatte, was dazu führte das [[Geschichte_von_Taki#Ieyasu_Kagetoya|Ieyasu Kagetoya]] noch auf dem Schlachtfeld zum Selbstmord gezwungen wurde, um seine Ehre wieder reinzuwaschen.&lt;br /&gt;
Mit der Unterstützung der [[Gesellschaft_in_Taki#Fuyou|Fuyou]] und einiger jüngerer Clans wurde er dann zum zweiten Oberhaupt Takigakures erklärt. &lt;br /&gt;
Er erklärte die [[Geschichte_von_Taki#Ieyasu_Kagetoya|Ieyasu Kagetoya]] jedoch nicht zu Verrätern und ließ die Ehre der Familie unangetastet.&lt;br /&gt;
Shingen trat er kurz nach dem Bluterbenkrieg von seinem Amt zurück, da er sich in einer Schlacht schwer verletzt hatte und langsam alt wurde. Er galt in seiner Amtszeit zwar als strenges aber faires Oberhaupt, der stets jeden Vorschlag anhörte, bevor er seine Entscheidung traf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Mifune Ashura====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mifune Ashura war das dritte [[Dorfoberhaupt|Oberhaupt]] Takigakures und das erste das nicht aus einer der [[Gesellschaft_in_Taki#Die_Gr.C3.BCnderclans|Gründerfamilien]] stammte.&lt;br /&gt;
Er war ein Veteran des Krieges, der sich in vielen Schlachten als großer Anführer bewährt hatte, vor allem durch die Tatsache das seine Truppen stets ihre Position gehalten hatten sowie geringere Verluste aufwiesen.&lt;br /&gt;
Jedoch hatte der Krieg ihn zu einem paranoiden Mann gemacht, er verschärfte die Sicherheitskontrollen und die Verteidigungssysteme von [[Takigakure]] erheblich. Auf seinen Wunsch wurde eine Kampagne gestartet, die die Bevölkerung davon überzeugte das man Ausländern nicht trauen könne und das die Abschottung von außen der einzige Schutz vor Eroberung wurde.&lt;br /&gt;
Dies hatte auch Erfolg, [[Takigakure]] igelte sich ein und sah alles als Bedrohung an, was zu allgemeiner Aufrüstung im Dorf führte.&lt;br /&gt;
Zudem schwächte er die Macht der [[Gesellschaft_in_Taki#Die_Gr.C3.BCnderclans|Gründerclans]] erheblich in dem er den Ältestenrat neu aufstellte und für niedere Clans zugänglich machte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Kessen Musou====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kessen Musou wurde nach dem überraschenden Tod [[Geschichte_von_Taki#Mifune_Ashura|Mifunes]], der scheinbar an einer Krankheit verstarb, ebenso überraschend zum neuen [[Dorfoberhaupt|Oberhaupt]] erklärt. Entgegen der Traditionen des Dorfes die Wege der alten Oberhäupter weiter zugehen, brach er damit und zum ersten Mal in der Geschichte öffnete [[Takigakure]] sich wieder nach außen. Ausländer wurden nicht länger verteufelt und argwöhnisch betrachtet, sondern willkommen geheißen und in die Dorfstruktur eingeführt.&lt;br /&gt;
Von vielen wurde Kessen Musou als wahrer Held vergöttert, da er eine unglaubliche Phase des Friedens in [[Takigakure]] einläutete, auf die man später immer noch neidisch war und sich zurück wünschte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Brauchen nen Titel dafür [[Takigakure]]s===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier sind sonstige, verstorbenen Personen aufgelistet, die es mit ihrem Namen in die Geschichte des Dorfes geschafft haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Kenshin Fuyou====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Verräter [[Takigakure]]s===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier sind die größten, verstorbenen Verräter von Takigakure aufgelistet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Kakuzu====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kakuzu war einst einer der besten Shinobi des Dorfes [[Takigakure]]. So entsandte man ihn auf eine Mission den ersten Hokage, [[Geschichte_von_Konoha#vor_dem_BEK|Hashirama Senju]], zu töten, als diese jedoch scheiterte wurde er bei seiner Rückkehr ins Dorf stigmatisiert und für das Scheitern der [[Mission]] bestraft, obgleich diese sehr gefährlich war.&lt;br /&gt;
Darauf entwickelte der einst hochgelobte [[Jounin]] einen Hass auf das Dorf und tötete auf seiner Flucht nicht nur die Ältesten des Dorfes, sondern stahl das wichtigste verbotene [[Jutsu]] des Dorfes, das seit dem verloren ist. &lt;br /&gt;
Ab da an führte er ein Leben als Kopfgeldjäger und Söldner.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Nobu Gushiken====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Adoptivbruder von [[Wichtige_Personen_in_Taki#Muneyaki_Gushiken|Muneyaki Gushiken]]&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nobu Gushiken, adoptierte Bruder des ehemaligen [[Dorfoberhaupt|Dorfoberhauptes]] [[Wichtige Personen in Taki#Wichtige_Personen_in_Taki#Muneyaki_Gushiken|Muneyaki Gushiken]], war ein ausgezeichneter Ninja des Dorfes und ein höchst gefährlicher Mitglied der [[Einheiten_Takigakures#Tsuisekisha_.28J.C3.A4ger.29|Tsuisekisha-Einheit]].&lt;br /&gt;
Ebenso wie sein älterer Bruder strebte er danach Oberhaupt Takigakures wurde, jedoch wurde sein Bruder stattdessen ernannt, was den jungen Mann verbittern ließ, worauf sich die Brüder zerstritten und seine Adoption herauskam.&lt;br /&gt;
Im Angesicht der steigenden Gefahr der [[Taki_no_Kuni#Jashin_Sekte|Jashin-Sekte]] versuchte er dann einen lange gehegten Plan umzusetzen, nämlich seinen Bruder zu entführen und zu töten, wobei er es so aussehen lassen wollte als wären die [[Taki_no_Kuni#Jashin_Sekte|Jashin]]-Kultisten es gewesen.&lt;br /&gt;
Wodurch er sich ersann zum neuen [[Dorfoberhaupt]] erklärt zu werden, jedoch scheiterte sein Plan durch die Heldentat [[Wichtige_Personen_in_Taki#Shinishi_Kudo|Shinishi Kudos]] der nicht nur den Verräter beseitigte sondern auch [[Wichtige Personen in Taki#Wichtige_Personen_in_Taki#Muneyaki_Gushiken|Muneyaki]] rettete.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Wächter [[Takigakure]]s===&lt;br /&gt;
Die Wächter [[Takigakure]]s entspringen aus der Sage &amp;quot;[[Geschichte von Taki#Das Lied des gelben Drachen|Das Lied des gelben Drachen]]&amp;quot;, welche von einem mutigen kleinem Mädchen und der Entstehung von [[Takigakure]] erzählt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Der blaue Drache – Seiryu====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quing Long bietet einen durchaus beeindruckenden Anblick, wenn er sich nicht in seiner Menschengestalt fort bewegt. Gerne verbringt er seine Zeit als Eremit getarnt, um den einen oder anderen Wanderer etwas über die Natur zu erzählen und beizubringen, so wie er es einst bei dem kleinen Mädchen Hiwa getan hatte. Nur sehr selten würde sich Quing Long in seiner wahren Gestalt einem Menschen zeigen. Sein edles und geduldiges Gemüt würden ihn für offene Geister zum höchst angenehmen Gesprächspartner machen. Vorurteilslos betrachtet er jeden Menschen einzeln und nicht die Menschheit als ganzes, bevor er sich seine Meinung zu einem Individuum bildet.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der blaue Drache Quing Long steht für die Jahreszeit Frühling und somit für die Geburt und die frühe Phase jungen Lebens, seien es Pflanzen, Menschen oder Tiere.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Der rote Vogel – Suzaku====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zhu Que hat ein durchaus heiteres Wesen. Das Interesse des roten Vogels weckt man durch Gesang und Lieder. Selber trällert er gerne verschiedene Lieder und am meisten gefällt es ihm, wenn sich aus seinem Gesang und das eines Menschen ein Duett bildet. Er kann die Form eines kleinen roten als auch großen roten Vogels annehmen. In Anwesenheit oder in der Nähe von Menschen würde er stets als kleiner Vogel auftauchen, um nicht als Wächter erkannt zu werden.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der rote Vogel Zhu Que steht für die Jahreszeit Sommer und damit für den Höhepunkt des Lebens mit all den Pflanzen und Lebewesen, die im Frühling noch klein und zierlich waren. Er steht für die Reichen Geschenke, die die Natur im Sommer bringen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Der weiße Tiger – Byakko====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bai Hu ist äußerst schlau und gerissen, wie es das Bild einer Raubkatze schon immer präsentiert hat. Der weiße Tiger kann die form einer kleinen weißen Katze annehmen, um ohne größeres Aufsehen zu erregen unter Menschen zu wandeln oder sich einzelnen Wanderern zu zeigen ohne direkt erkannt werden zu wollen. Meistens nutzt er diese Form, um die Verhaltensweisen eines Individuums zu beobachten. Reden würde er in seiner Katzenform nie, selbst als Tiger ist es schwer Bai Hu viele Worte zu entlocken. Nie verliert er mehr Worte als unbedingt nötig, man würde immer nur von ihm hören, dass für alles einen Richtigen Zeitpunkt und Ort gibt, wenn man versuchen würde mehr Worte aus ihm zu locken. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der weiße Tiger Bai Hu steht für die Jahreszeit Herbst und damit als Vorbote für die härteren Monate, die im Winter folgen. Mit ihm verbindet man auch den Aspekt der Jagd, der während der Herbstmonate an Wichtigkeit zunimmt, da Pflanzen und Bäume zur Ruhe kommen und bis zum Frühling keine Früchte austragen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Die schwarze Schildkröte – Genbu====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Xuan Wu würde auf Menschen einen etwas angst einflößenden Eindruck machen. Es ist schwer zu erahnen, wie es um das derzeitige Gemüt der schwarzen Schildkröte aussieht. Obwohl Xuan Wu durch das kleine Mädchen Hiwa eines besseren belehrt wurde, was die Menschen in Bezug auf die Natur angeht, so konnte er nie wirklich seinen Argwohn gegenüber die Menschen ablegen. Immer noch sieht er die meisten Menschen als Zerstörer von Natur und Leben. Nur sehr schwer lässt er sich von der Gutherzigkeit und Naturverbundenheit eines Individuums überzeugen. Sollte man dies aber geschafft haben, so genießt man das voller Vertrauen und den Schutz der argwöhnischen Schildkröte. Natürlich stehen die Menschen [[Takigakure]]s automatisch unter seinem Schutz, da er diese als Abkömmlinge der ersten Dorfbewohner ansieht.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die schwarze Schildkröte Xuan Wu steht für die Jahreszeit Winter und damit für die Ruhe selbst, die während eines jeden Winters in der Natur einkehrt. Oftmals wird auch der Tod mit ihm in Verbindung gebracht, denn nicht alle Lebewesen überstehen den kalten Fängen des Winters.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Der gelbe Drache====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Mädchen namens Hiwa ist ein sehr naturverbundener Mensch. Sie weiß jeden Aspekt der Natur zu schätzen, achtet jede noch so kleine Lebensform und würde immer zum Wohle dieser handeln. Ihr eigenes Wohl stellt sie unter das von anderen, selbst wenn es um das Wohl fremder Menschen geht. Sie ist eine lebensfrohe Person, die sich gerne auch bei anderen Menschen aufhält. Durch ihren langen und außergewöhnlichen Aufenthalt in der Natur, ist diese zu ihrem eigentlich Zuhause geworden, etwas das man ihr auch anmerkt. Sie verbringt mehr Tage in Wäldern als unter Menschen. Man sagt ihr nach, dass sie mit Bäumen reden kann.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Hiwa gilt heute als Tod, wobei man sich dessen nie gewiss war. Man erzählt sich, dass sie eines Tages einfach im Wald verschwunden und nie wieder zurück gekehrt war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Frage-Sektion ==  &lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;mw-collapsible mw-collapsed wikitable&amp;quot; width=&amp;quot;100%&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Frage-Sektion&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
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}}&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Navigation ==&lt;br /&gt;
{{Vorlage:Linkliste Kategorien}}&lt;br /&gt;
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		<author><name>Shinishi</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.narutorpg.de/index.php?title=Wichtige_Personen_in_Taki&amp;diff=25637</id>
		<title>Wichtige Personen in Taki</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.narutorpg.de/index.php?title=Wichtige_Personen_in_Taki&amp;diff=25637"/>
		<updated>2016-03-16T09:01:05Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Shinishi: /* Ehemalige Dorfoberhäupter */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Diese Seite befasst sich mit wichtigen Personen in Takigakure no Sato.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Bereits verstorbene wichtige Personen findet ihr unter [[Geschichte von Taki]].&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Andere wichtige Personen des Landes findet ihr unter [[Taki no Kuni]]. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=&#039;&#039;&#039;[[Dorfoberhaupt]]&#039;&#039;&#039;=&lt;br /&gt;
Das amtierende Dorfoberhaupt [[Takigakure]]s.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Shinishi Kudo==&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Enkel von [[Wichtige Personen in Taki#Mishima Kudo|Mishima Kudo]]&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Ehemaliger Schüler von [[Wichtige Personen in Taki#Wichtige_Personen_in_Taki#Muneyaki_Gushiken|Muneyaki Gushiken]]&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Titel als Dorfoberhaupt&#039;&#039;&#039;: Goldener Drache&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem Shinishi [[Gesellschaft in Taki#Wichtige Familien Takigakures|Kudo]] den Posten als [[Dorfoberhaupt]] von seinem ehemaligem Sensei [[Wichtige_Personen_in_Taki#Muneyaki_Gushiken|Muneyaki Gushiken]] übernahm, sahen die meisten Dorfbewohner in ihm die Zukunft Takigakures. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Durch seine Heldentat, seinen Vorgänger eigenhändig gerettet und zurückgebracht zu haben, genoss er bereits am Anfang seiner Amtszeit die Anerkennung und die Beliebtheit vieler Dorfbewohner. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Bereits seiner ersten Rede als Dorfoberhaupt, versprach er ein extrem aggressives Vorgehen gegenüber der weit verbreiteten [[Taki_no_Kuni#Jashin_Sekte|Jashin-Sekte]]. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit Shinishi als Dorfoberhaupt sollten bereits viele äußerliche Veränderungen in [[Takigakure]] erfolgen. So änderte er zum Beispiel den Namen und das Auftreten der gesamten Shinetai-Einheit und machte aus ihnen eine auf ihn selbst zugeschnittene Wache, nämlich der [[Einheiten_Takigakures#Roiyarug.C4.81do_.28K.C3.B6nigliche_Wache.29|Roiyarugādo]]. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Als Anführer und Leiter seiner Einheit gab er sich selbst den Titel [[Einheiten_Takigakures#Shinobi_no_Ou_.28K.C3.B6nig_der_Shinobi.29|Shinobi no Ou]].&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Zusätzlich ließ er einen neuen, [[Aufbau_von_Taki#Ninjasitz_-_goldene_Drachenstatue|goldenen Ninjasitz]] im Form eines Drachen errichten, welchen er dank enger Geschäftskontakte der [[Gesellschaft in Taki#Wichtige Familien Takigakures|Kudo]] Familie finanzieren ließ.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der neue Ninjasitz repräsentiert den [[Geschichte_von_Taki#Der_gelbe_Drache|gelben Drachen]] aus den Geschichten Takis und zugleich das Dorfoberhaupt Takigakures. Außerdem änderte er den, von [[Wichtige_Personen_in_Taki#Muneyaki_Gushiken|Muneyaki Gushiken]] eingeführte Titel des Dorfoberhauptes von Taki vom [[Geschichte_von_Taki#Der_gelbe_Drache|gelben Drachen]], in den goldenen Drachen um.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
All diese Änderungen erweckten bei vielen Leuten den Eindruck, dass das junge Dorfoberhaupt viel Wert auf Statussymbole legte, was auch zu dem Namen [[Gesellschaft in Taki#Wichtige Familien Takigakures|Kudo]] durchaus passte. Während manche Leute diese Änderungen mit offenen Armen empfingen und für eine willkommene Neuerung hielten, um Takigakure ein neues Dorfgefühl zu geben, vertraten manche andere die Meinung, dass dies alles verschwendete Energie sei und ein Dorfoberhaupt sich auf wichtigere Angelegenheiten konzentrieren sollte, als die Veränderungen solch banaler Dinge.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er gilt in der Öffentlichkeit als sehr arrogant, selbst verherrlichend, schwer im Umgang, luxusorientiert, aber auch als pflichtbewusst, großzügig und visionär.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==&#039;&#039;&#039;Ehemalige Dorfoberhäupter&#039;&#039;&#039;==&lt;br /&gt;
Hier werden ehemalige Dorfoberhäupter aufgelistet, welche noch leben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Muneyaki Gushiken===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Adoptivbruder von [[Geschichte_von_Taki#Nobu_Gushiken|Nobu Gushiken]]&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Ehemaliger Sensei von [[Wichtige_Personen_in_Taki#Shinishi_Kudo|Shinishi Kudo]]&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Titel als Dorfoberhaupt&#039;&#039;&#039;: [[Geschichte_von_Taki#Der_gelbe_Drache|Gelber Drache]]&lt;br /&gt;
* Spezialisiert auf Attentat und Infiltration&lt;br /&gt;
* Generell sehr entspannte Person mit enorm hohem Verantwortungsbewusstsein&lt;br /&gt;
* Nimmt sich Konsequenzen für seine Teammitglieder / sein Dorf, die seine Entscheidungen veranlassen sehr zu Herzen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Muneyaki Gushiken nahm sich nach seiner Ablösung als [[Dorfoberhaupt]] einige Zeit frei. Manche meinen er hätte schwere mentale Schäden erlitten, mitunter wäre dies der Grund für seinen Rücktritt gewesen. Dennoch kehrte Muneyaki zurück, wenn auch nicht als [[Dorfoberhaupt]], unterrichtet er nun regelmäßig an der Akademie, solange es ihm sein gesundheitlicher Zustand ermöglicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Eigen Jinkou===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Ehemaliger Sensei von [[Wichtige_Personen_in_Taki#Shari_Shiazu|Shari Shiazu]]&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit der Ablösung als [[Dorfoberhaupt]], durch Muneyaki Gushiken zog sich Eigen Jinkou auch vollkommen vom aktivem Dienst als Ninja zurück. Da ihr Erfahrungsschatz und ihr militärisches Wissen jedoch bei der Regierung durchaus geschätzt war, wurde ihr von der Regierung in [[Taki no Kuni#Die Hauptstadt - Machida|Machida]] ein Posten als militärische Beraterin angeboten. Diesen Posten nahm sie an und geht ihm bis heute nach.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=&#039;&#039;&#039;Oberhäupter der [[Clans]] und Familien&#039;&#039;&#039;=&lt;br /&gt;
Hier sind die Oberhäupter der wichtigsten Clans und Familien Takigakures aufgelistet&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Miyamoto [[Gesellschaft in Taki#Nanaya|Nanaya]]===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Älterer Bruder von [[Wichtige_Personen_in_Taki#Keiji_Nanaya_-_Titel:_Shisho|Keiji Nanaya]] (Leiterin der [[Einheiten Takigakures#Tate (innere Angelegenheiten)|Tate]] Einheit)&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Begegnet man ihn auf der Straße, so erscheint er wie ein sehr ruhiger und freundlicher älterer Zivilist, der auf Anhieb eine gewisse Sympathie in seinen Fältchen trägt. Es ist sehr leicht zu ihm Zugang zu finden und mit ihm umzugehen. Sogar für sehr geübte Augen ist er in einem solchen Moment erstmal nichts anderes, als ein einfacher Bürger. Er liebt es in Seelenruhe an einem Steg am Takisee zu angeln und scheut nicht davor zurück in der Öffentlichkeit auch mal den Flachmann hervor zu holen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In [[Rang|Ninjarängen]] bevorzugt er es unbekannt zu bleiben, weshalb wenige ihn kennen. Nur erfahrene [[Jounin]] wissen das Gesicht dem berühmten Namen zuzuordnen, denn selbst auf [[Missionen]] ist seine Identität immer hervorragend geschützt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dafür kennt er selbst als Leiter einer Familie von Spionen und Attentätern, die laut der Philosophie eher zurüchhaltend im Schatten leben, fast immer jedes Detail oder noch so kleine Veränderung des [[Takigakure|Dorfes]], manchmal noch bevor der Dorfführer selbst damit in Berührung kommt. Schließlich ist es als Shinetai Mitglied seine Aufgabe sehr gut informiert zu sein und Katastrophen vorherzusagen und an die Dorfführung weiterzuleiten, bevor sie geschehen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Man sollte sich daher nicht wundern, wenn er mit seinem guten Gedächtnis Menschen bewusst mit ihrem Namen anspricht oder gar ihre Vergangenheit kennt, auch wenn sie sich ihm noch nie vorgestellt haben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um seinen Diensten als hervorragender Informant in der Shinetai nachzukommen ist Miyamoto sehr oft außerhalb von [[Takigakure]] auf eher geheimen [[Missionen]] unterwegs und selten anzutreffen, selbst für einen Nanaya. Seine gute Arbeit ist bekannt und auch in anderen Dörfer gefürchtet, allerdings nur unter dem Decknamen &amp;quot;Silberschatten&amp;quot;, der mehr an einen Mythos erinnert, den man nie wirklich selbst gesehen hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seine Ambitionen sind grundsätzlich unbekannt und seine Gerissenheit und Verschlagenheit ist nicht korrekt einzuschätzen. Immer mit einem Lächeln auf den Lippen gesegnet, scheint er nach Außen eher harmlos.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als [[Clan]]oberhaupt lebt er die Philosophie des [[Clan]]s vorbildlich. Gerne bildet er andere Shinobi in seinem Fachgebiet aus, wenn er die Zeit findet und kann genau so streng und angsteinflößend wie sympathisch und freundlich wirken, wenn es sein muss. Insgeheim ist er allerdings ein Mann mit tausend Gesichtern und eher ein Eigenbrödler, von dem niemand wirklich weiß was er denkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Matsudaira [[Gesellschaft in Taki#Kagetoya|Kagetoya]]===&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Vater von [[Wichtige_Personen_in_Taki#Ai_Kagetoya_-_Titel:_Shoheki|Ai Kagetoya]] (Leiterin der [[Einheiten Takigakures#Tate (innere Angelegenheiten)|Tate]] Einheit)&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* hat das Mokuton Bluterbe&lt;br /&gt;
* Guter Diplomat und Politiker, der jedoch besonders die Politik und aufgezwungene Formalitäten nicht mag, sie aber dennoch einhält, auch wenn er sie so oft es geht sein lässt.&lt;br /&gt;
* Graues Haar, Mittelgroß, trainierter Körperbau&lt;br /&gt;
* Will seinen [[Clan]] wieder zu großer Macht in [[Takigakure]] bringen&lt;br /&gt;
* Hält es für am sinnvollsten, wenn die Macht wieder ganz bei den Gründer[[clan]]s läge&lt;br /&gt;
* Fühlt sich von [[Takigakure|Taki]] der Möglichkeiten beraubt seinen [[Clan]] wieder zu mehr Macht zu bringen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Shari [[Gesellschaft in Taki#Shiazu|Shiazu]]===&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Cousine 2. Grades von [[Wichtige Personen in Taki#Shuya Shiazu|Shuya Shiazu]]&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Ehemaliger Schülerin von [[Wichtige_Personen_in_Taki#Eigen_Jinkou|Eigen Jinkou]]&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie scheint auf den ersten Blick schwächlich, doch ist ihr Körper aufgrund des harten Trainings seit ihrer Kindheit überdurchschnittlich gut ausgebildet, was geübte Augen schnell an ihrer Haltung erkennen können. Sie war schon immer dafür bekannt ruhig und überlegt zu handeln und stets freundlich und respektvoll gegenüber anderen Menschen zu sein. Seien diese aus dem eigenen oder aus fremden Dörfern. Die Erziehung der Shiazu Familie führte bei Shari dazu, ebenfalls einen ausgeprägten Sinn für Stolz zu entwickeln, welcher sich auch ab und zu deutlich zu erkennen gibt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie ist unter den höheren [[Rang|Rängen]] dafür bekannt ein Genie zu sein eine enorme Beharrlichkeit an den Tag zu legen, wenn sie sich einmal ein wichtiges Ziel in den Kopf gesetzt hat. Dies zeigte sich wieder und wieder in ihrer Karriere als Ninja. Besonders als [[Chuunin]] war sie stark darauf fixiert so schnell wie möglich in den [[Jounin]]rang aufsteigen zu können, was Anhand des enormen Trainingseinsatzes zu erkennen war, den sie an den Tag legte und von hochrangigen Beobachtern durchaus bemerkt wurde. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Den Shiazu Clan führt sie entsprechend seiner langwierigen Traditionen und Gebräuchen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Shentin [[Gesellschaft in Taki#Fuyou|Fuyou]]===&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Onkel von [[Wichtige_Personen_in_Taki#Shouta_.22Der_Druide.22_Fuyou|Shouta &amp;quot;Der Druide&amp;quot;]] [[Gesellschaft in Taki#Fuyou|Fuyou]]&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Shentin Fuyou ist ein freundlich aussehender älterer Mann. Er kleidet sich meist eher Traditionell und legt viel Wert auf die Traditionen, sowohl innerhalb, als auch außerhalb des Fuyou Clans. Dies wurde ihm vor allem in seinen jungen Jahren wiederholt beigebracht. Schon früh hat man Shentin als potentielles Clanoberhaupt gesehen und auch dementsprechend gefördert. Im Gegensatz dazu ist er jedoch sehr tolerant, was neumodische Erscheinungen angeht, seiner Auffassung nach bringt frischer Wind oft genug positive Änderung mit sich.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Shentin ist unter den anderen Hochrangigen und älteren Shinobi des Dorfes als äußerst fähiger Diplomat bekannt. Er kann sehr gut seine Überzeugungen mitteilen und brachte schon viele Menschen dazu ihren Standpunkt komplett zu ändern und dies ohne Hilfe von Jutsu. Dennoch ist Shentin auch gut im Kampf ausgebildet und darauf ausgeprägt sich selbst und andere Personen zu schützen, da man als Diplomat auch oft als wichtiges Angriffsziel gilt.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Nachdem Shentin Fuyou zum Clanoberhaupt ernannt wurde zog er sich vom aktiven Dienst als Shinobi zurück und beschäftigte sich im größeren Maße um Clanangelegenheiten und als diplomatischer Berater innerhalb von [[Takigakure]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=&#039;&#039;&#039;Leiter der Spezialeinheiten&#039;&#039;&#039;=&lt;br /&gt;
Hier sind die Leiter der Spezialeinheiten Takigakures aufgelistet&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Miyoko Itsunagi - Titel: [[Einheiten_Takigakures#Kaiyu|Kaiyu]] ===&lt;br /&gt;
[[Einheiten Takigakures#Isha|Isha]] Einheit &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Alter:&#039;&#039;&#039; 31 &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;[[Clan]]:&#039;&#039;&#039; - &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;[[Bluterbe]]:&#039;&#039;&#039; [[Gesellschaft in Taki#Bekannte Clans Takigakures|Souma no Kou]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In [[Takigakure]] ist Miyoko, wie die meisten [[Souma no Kou]], nicht sonderlich bekannt. Betrachtet man die verschiedenen Einheiten wird man feststellen, dass kaum ein Mensch weiß, wer den Titel &amp;quot;Kaiyu&amp;quot; trägt und damit die Leitung über die Ärzte hat.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Miyoko war ursprünglich eine durchschnittliche [[Genin]], die zusammen mit ihrer Schwester Anko das Ziel hatte einmal den Attentätern beizutreten. Als sie jedoch auf ihrem ersten [[Chuuninexamen]] ihre Schwester Anko verlor entwickelte sich das junge Mädchen zu einer verbitterten und von Selbsthass getriebenen [[Genin]]. Sie schwenkte daraufhin verbissen auf den medizinischen Weg um und verwarf alle Pläne sich einmal den Attentätern anzuschließen. Zwar ging sie mit Eifer an die Ausbildung zum Medic-Nin heran, wurde jedoch gleichzeitig durch ihre Verbitterung und ihren Selbsthass zu experimentierfreudig und machte ständig Fehler. Erst mit der Zeit entwickelte sich aus Miyoko eine tatsächlich sehr gute und fähige Ärztin, die sich unbemerkt den Weg an die Spitze der Ärzte bahnte.&lt;br /&gt;
Da Miyoko, auf Grund ihres [[Bluterbe]]s und auf Grund ihrer Vergangenheit, nie das Verlangen hatte sich in der Öffentlichkeit darzustellen ist bis heute in der Öffentlichkeit kaum etwas über sie bekannt.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Wo das Wissen über die Person fehlt kommen jedoch schnell Gerüchte auf: Im Dorf herrschte schon kurz nach ihrem Antritt das Gerücht, dass die Leiterin der Kaiyu gefährliche und waghalsige Experimente durchführen soll. Personen, die ihren Hintergrund kennen, munkeln außerdem, dass sie daran arbeitet ihre Schwester eines Tages wiederzubeleben.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Gerüchte der verrückten Experimente werden noch durch weitere Tatsache beflügelt:&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Miyoko schafft es sich bei jeder noch so kleinen [[OP-Fähigkeit|Operation]] derart mit Blut zu beschmieren, dass man sich vorstellen könnte, sie habe gerade etwas brutal geschlachtet.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Wie es tatsächlich um die Leiterin der Ärzte steht weiß jedoch wahrscheinlich nur sie selbst.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Miyoko nahm in der Vergangenheit fast ausschließlich an [[Mission]]en teil, wenn sie unbedingt musste. Ansonsten arbeitete sie fast immer im Krankenhaus. Ihre [[Mission]]sakte zeigt außerdem, dass seit dem Tod ihrer Schwester nie wieder ein Ninja ihres Teams auf einer [[Mission]] gestorben ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Hattori [[Gesellschaft in Taki#Shiazu|Shiazu]] - Titel: [[Einheiten_Takigakures#Taishi|Taishi]]===&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Cousin 1. Grades von [[Wichtige Personen in Taki#Shuya Shiazu|Shuya Shiazu]]&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Cousin 2. Grades von [[Wichtige Personen in Taki#Shari Shiazu|Shari Shiazu]]&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Einheiten Takigakures#Kokushi (Botschafter)|Kokushi]] Einheit&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Alter:&#039;&#039;&#039; 27 &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;[[Clan]]:&#039;&#039;&#039; [[Gesellschaft in Taki#Shiazu|Shiazu]] &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;[[Bluterbe]]:&#039;&#039;&#039; [[Yamanaka]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hattoris Vergangenheit ist, trotz der Tatsache ein Mitglied des Gründer[[clan]]s der Shiazu zu sein, kaum bekannt. [[Takigakure]] und sein [[Clan]] wissen eigentlich nur eins wirklich: Dass Hattori der beste Spion ganz [[Takigakure|Takis]] sein soll.&amp;lt;br&amp;gt; &lt;br /&gt;
Und dieser wohl beste Spion [[Takigakure|Takis]] wechselte das Gebiet vom stillen, geheimen und vor allem unerkanntem Aushorchen zum stets repräsentativen, immer aufs richtig Wort bedachten Diplomatendasein.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Auf Grund seiner Vergangenheit als Spion ist Hattoris Vertrauen gegenüber anderen Menschen nur sehr eingeschränkt, was ihn für die meisten anderen Personen sehr distanziert wirken lässt. Der Ninja besitzt eine sehr alte Pfeife, die angeblich von Generation zu Generation im [[Clan]] weitergegeben wurde und Gerüchten zufolge aus dem Holz des Taki-Baums geschnitzt wurde. Die einzige Situation, in der er einmal etwas aus dem Nähkästchen plaudert, ist während des rauchens mit Gleichgesinnten.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ansonsten gibt sich der Leiter der Diplomaten nach außen hin perfekt. Keinem Mensch in [[Takigakure]] scheint es möglich zu sein die wahren Gefühle, Probleme oder den wahren Charakter dieses Mannes identifizieren zu können. Er scheint immer eine Maske zu tragen, die er höchstens abnimmt, um eine neue aufzusetzen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Vor seinem Wechsel in die Diplomaten-Einheit hatte Hattori ein außerordentliches Alkoholproblem, das er auf Grund seiner unglaublichen Fähigkeiten jedoch vor den meisten geheimhalten konnte. Wenn er betrunken ist, nutzt er diverse Fähigkeiten, damit niemand die Symptome des Alkoholkonsums erkennen kann:&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Er nutzt sein Talent im Bereich der [[Genjutsu]], im Lügen und seine [[Menschenkenntnis]] aus, um seinen Gegenüber nicht mal merken zu lassen, wenn seine Hände zittern oder er zu lallen beginnt. Angeblich wirkt er vorm Trinken immer eine mächtige [[Genjutsu]], die alle Anzeichen auf Trunkenheit bei den Personen, die ihn sehen, überdeckt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Natsuki [[Gesellschaft in Taki#Bekannte Clans Takigakures|Hyuuga]] - Titel: [[Einheiten_Takigakures#Kancho_.28Direktor.29|Kancho]]===&lt;br /&gt;
[[Einheiten Takigakures#Kunren (Lehrkräfte)|Kunren]] Einheit &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Alter:&#039;&#039;&#039; 36 &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;[[Clan]]:&#039;&#039;&#039; - &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;[[Bluterbe]]:&#039;&#039;&#039; [[#Byakugan|Byakugan]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Mittedreißigerin arbeitete sich in der Vergangenheit schnell zur Leiterin der Kunren hoch. Anstatt auf [[Mission]]en erbitterte Kämpfe zu führen bestritt sie Schlachten an der Akademie und darin die Akademie zu reformieren und zu verbessern.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Auf Grund ihres [[Bluterbe]]s sorgte sie als junge Lehrerin schnell dafür, dass angehende Ninja nicht schummelten. Bis heute wissen die meisten angehenden Ninjaanwärter nichts von ihren weißen Seelenspiegeln, die sie immer mit verschiedenfarbigen Kontaktlinsen und passendem Make-up versteckt.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Da sich die Kunoichi fast ausschließlich auf die Arbeit an der Akademie in [[Takigakure|Taki]] konzentrierte lag ihre [[Mission]]szahl meist nur so hoch, wie sie liegen musste. Ihrem enormen Engagement für die Akademie und Gerüchten zufolge einer Affäre mit dem ehemaligen Direktor der Akademie, verdankt sie den schnellen Aufstieg an der Akademie.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ihre Unterrichtsmethoden sind eisern, hart und zielstrebig. Von ihrem Verhalten her bezeichnen sie viele Personen trotz ihres niedrigen Alters als Mitglied der &amp;quot;alten Generation&amp;quot;. Die Kunoichi straft außerdem jeden Ninja-Anwärter, der es wagt ein schlechtes Wort über sie oder andere Lehrer zu verlieren. Ihre harschen Methoden sorgten daher öfter dafür, dass der ein oder andere [[Akademist]] einige Zeit von der Akademie suspendiert wurde.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ihr harter Stil hat dafür gesorgt, dass man sie selbst in den [[Jounin]]kreisen &amp;quot;die eiserne Jungfrau&amp;quot; nennt. Eine Bezeichnung, die für einen Ninja-Anwärter übrigens mehrere Strafarbeiten nach sich zieht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Keiji [[Gesellschaft in Taki#Nanaya|Nanaya]] - Titel: [[Einheiten_Takigakures#Shisho|Shisho]]===&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Onkel von [[Wichtige Personen in Taki#Miyamoto Nanaya|Miyamoto Nanaya]]&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Einheiten Takigakures#Kenkyuu (Forschung)|Kenkyuu]] Einheit &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Alter:&#039;&#039;&#039; 66 &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;[[Clan]]:&#039;&#039;&#039; [[Gesellschaft in Taki#Nanaya|Nanaya]] &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;[[Bluterbe]]:&#039;&#039;&#039; [[Ningyosenshu]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit Keiji Nanayas Geschichte könnte man wahrscheinlich ganze Bücher füllen. Zusammengefasst kann man über ihn sagen, dass er ein außergewöhnlich intelligenter Mensch ist, der eine lange Zeit ein Mitglied der Shinetai darstellte. Er gehörte dort zu den Informanten, die sich besonders mit der Beschaffung von Informationen über die neusten feindlichen Technologien beschäftigte. Sein enormer IQ und sein großes Interesse an jeglicher Art von Technologien und [[Waffen]] unterstützte ihn dabei.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Als er jedoch noch vor dem Auftauchen der Söldner auf einer [[Mission]] schwer verwundet wurde und alle Versuche fehlschlugen die bleibenden Schäden wieder zu reparieren, musste er sich zwangsweise aus dem aktiven Ninjadienst zurückziehen. Mit seiner Situation jedoch unzufrieden versuchte Keiji mit aller Macht in den Ältestenrat zu gelangen. All seine Versuche wurden auf Grund seiner Verletzungen jedoch zurückgewiesen. &amp;quot;Er müsse sich schonen&amp;quot; hieß es ständig. In der Zwischenzeit eröffnete der Mann einen Waffenladen in [[Takigakure|Taki]], der auch heute noch existiert und von seinem Sohn geführt wird. Da der Mann jedoch auch nach über einem Jahr nicht nachgab entschied man sich ihn auf Grund seines großen Wissens bei den Gijutsusha unterzubringen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der Einsatz lohnte sich für [[Takigakure|Taki]]: Keiji erwies sich als außerordentlich wissbegierig und sog das Wissen förmlich in sich auf, jetzt wo er keinen aktiven Dienst mehr durchführen konnte.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
In seiner Anfangszeit verbesserte er die Sicherheitsbereiche der Forschungsabteilungen und in [[Takigakure]] mit seinen Entwicklungen. Er half dem [[Takigakure|Dorf]] Räume so zu gestalten, dass sie vollkommen andere Klimazonen nahezu perfekt simulieren konnten und unterstützte die Forschung in [[Takigakure|Taki]] enorm.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Als die Söldner auf den Plan traten entwickelte er ein besonderes Interesse für ihre Technologie: Er versuchte ständig an irgendwelche Technologie zu kommen und sie zu untersuchen. Den Durchbruch, der ihn zum Leiter der Forschungsabteilung machte, erreichte er auch zu dieser Zeit: Er entwickelte verschiedene Prototypen, welche die Technologie der Söldner mit [[Chakra]] kombinierten. Zwar wurden diese Prototypen nie verwendet, seine Ergebnisse waren jedoch für [[Takigakure|Taki]] sehr wichtig - und streng geheim.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
So sehr der Mann jedoch seiner Geschichte nach klingen mag, als wäre er offen und gesprächsfreudig: Tatsächlich ist Keiji ein verbitterter Eigenbrödler, der sich noch immer nach dem aktiven Dienst sehnt. Wahrscheinlich auch nur aus diesem Grund trägt er auch heute noch zwei Raiton-Klingen bei sich, die er &amp;quot;Donnerzorn&amp;quot; nennt. Keiji als Leiter der Forschungsabteilung zu treffen ist zwar möglich, seinen Respekt und seine Anerkennung erhält man jedoch nur mit großer Mühe. Für ihn zählt alleine die Leistung, die eine Person bringt. Je mehr sich jemand der Wissenschaft widmet und zeigt, was mit Verstand und Technik möglich ist, desto eher kann man zu ihm durchdringen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Heute leitet er zusammen mit seiner Tochter, die tatsächlich seine Assistentin in jeglichen Forschungsgebieten ist, die Forschungsabteilung. Manche Personen behaupten, dass sie tatsächlich die Forschungsabteilung anführt und ihr Vater alles tut, was sie ihm sagt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Ai [[Gesellschaft in Taki#Kagetoya|Kagetoya]] - Titel: [[Einheiten_Takigakures#Shisho|Shoheki]]===&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Tochter von [[Wichtige Personen in Taki#Matsudaira Kagetoya|Matsudaira Kagetoya]]&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Einheiten Takigakures#Tate (innere Angelegenheit)|Tate]] Einheit &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Alter:&#039;&#039;&#039; 24 &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;[[Clan]]:&#039;&#039;&#039; [[Gesellschaft in Taki#Kagetoya|Kagetoya]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ai Kagetoya macht als jüngste Leiterin einer Einheit überhaupt, ihrer Familie, die fast schon als vergessen galt alle Ehre und sorgt wieder für einen sehr guten Ruf.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ihre Ninjalaufbahn verlief rapide. Sie schloss die Ninja-Akademie mit bravour mit 12 Jahren ab, wurde bei ihrem ersten [[Chuuninexamen]] befördert und wurde bereits nach einem halben Jahr in den [[Jounin]]rang gehoben.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Trotz ihres [[Bluterbe]]s ist Ai eine außergewöhnlich gut ausgeglichene Kunoichi. Ninja, die mit ihr [[Missionen]] durchgeführt haben behaupteten, dass sie in allen Bereichen enorme Fähigkeit besitzt und man sie fast schon als mobile Festung betiteln könne.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
In der Vergangenheit soll sie es auf mehreren [[Mission]]en geschafft haben ganze Dörfer im Alleingang gegen anrückende Feinde über mehrere Tage zu verteidigen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die aktuellste Heldentat war die Verteidigung eines Dorfes am Rande [Taki no Kuni|Takis]], welches sie 3 Tage lang alleine gegen wehemente Söldnerangriffe verteidigen konnte, bis Verstärkung eintraf. Bei deren Ankunft waren alle Dorfbewohner vollkommen unverletzt.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ais Markenzeichen ist eine vollständige [[Rüstung]], ein Schild und ein Naginata, die sie fast niemals ablegt und die sich selbst über eine spezielle [[Mokuton]-[[Jutsu]] hergestellt haben soll.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der Leitspruch der jungen Frau lautet &amp;quot;Müßiggang führt zu Ketzerei&amp;quot; und zeigt eindeutig, was ihre Einstellung ist. [[Missionen]] unter ihr sollen außerordentlich fordernd sein und keine Zeit zum Ausruhen bieten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Ichinose Mimura - Titel: [[Einheiten_Takigakures#Shogun|Shogun]]===&lt;br /&gt;
[[Einheiten Takigakures#Shuryo (äußere Angelegenheiten)|Shuryo]] Einheit &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Alter:&#039;&#039;&#039; 30 &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Clan:&#039;&#039;&#039; -&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der [[Jounin]] ist noch recht jung, aber lange [[Jounin]] und hat einiges auf dem Kerbholz. Er war bereits wenige Jahre der Leiter der Exekutivkräfte &amp;quot;Shikkouken&amp;quot; von [[Takigakure]], bis dann die Einheitenumstrukturierung erfolgte und ihm die Leitung der [[Einheiten Takigakures#Shuryo (äußere Angelegenheiten)|Shuryo]] auf Grund seiner Ausbildung/Spezialisierung angeboten wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Sonstige =&lt;br /&gt;
Hier sind Personen aufgelistet, die in Taki einen hohen Bekanntheitsgrad erlangt haben&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Saori[[Gesellschaft in Taki#Kagetoya| Kagetoya ]]===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Einheiten_Takigakures#Tsuisekisha_.28J.C3.A4ger.29|Tsuisekisha]] Einheit &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ruhig und gelassen wirkt der junge Mann mit den blutroten Pupillen und dem lange silbergrauem Haar, welches er fast immer zusammengebunden hat. Selten erlebt man Saori in wirklich aufgebrachter Stimmung und wenn, dann brodelt das Feuer unter der Oberfläche.&lt;br /&gt;
Gekleidet ist der Jounin recht auffällig: Weiß-getigertes Fell ziert Unterarme sowie Unterschenkel, eine gelbe Fellweste bedeckt zum Teil seinen Oberkörper und stets kann man zumindest das schneeweiße Katana samt schneeweißer Scheide hinter seinem Rücken emporragen sehen, welches ihn ebenso wenig verlässt wie das Stirnband mit dem Symbol Takigakures und die drei Armreifen, ein goldener, ein kupferroter und ein silberner.&lt;br /&gt;
Auch wenn Saori oft streng und aufs wesentliche konzentriert wirken mag, so hat er seinen ganz eigenen Sinn für Humor, grinst und lacht in sich hinein, wenn es ihm gefällt, und hat für sich gelegentlich Sarkasmus und Ironie gepachtet. Im Umgang mit seinen weißern Tigern wirkt er meist wesentlich herzlicher, als er dies mit Menschen ist, und auch wenn er stets versucht ist es zu verschleiern, so merkt man ihm gelegentlich den Hang zur Melancholie und Träumerei an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Shouta &amp;quot;Der Druide&amp;quot; [[Gesellschaft in Taki#Fuyou|Fuyou]]===&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Neffe von [[Wichtige Personen in Taki#Shentin Fuyou|Shentin Fuyou]]&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Einheiten Takigakures#Yakuzaishi (Apotheker)|Yakuzaishi]] Einheit &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Alter:&#039;&#039;&#039; 26 &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;[[Clan]]:&#039;&#039;&#039; [[Gesellschaft in Taki#Fuyou|Fuyou]] &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Shouta Fuyou wurde bereits als junger [[Genin]] bei seinen Altersgenossen als Wirrkopf bekannt. Bereits zu Beginn seiner Ninjalaufbahn interessierte er sich für nichts mehr, als für [[Gifte]] und Wirkstoffe. Im gleichen Zuge verabscheute er aber auch jegliche Nutzung von [[Gifte]]n, wie so manche Katze das Wasser verabscheut. Er nutzte sein [[Jutsu und Fähigkeiten|Wissen]] schon früh, um auf nahezu jeder [[Mission]] die Chance zu ergreifen nützliche oder giftige Pflanzen zu sammeln. Es ist also nicht verwunderlich, dass der junge Shouta bereits früh daran arbeitete für nahezu jede Giftart ein Gegenmittel zu finden. Seine ersten Erfolge verzeichnete er bereits als junger [[Genin]]. Aufgrund seiner exzellenten Ausbildung im Bereich der [[Gifte]] und Wirkstoffe wurde er fast augenblicklich nach seiner [[Rangaufstieg|Beförderung]] zum [[Chuunin]] in den Rang eines [[S-Jounin|Spezial-Jounin]] im Bereich [[Heilkunde|Medizin]] und [[Gifte]] gehoben. Als mit seinem [[Rang]] auch seine Freiheiten wuchsen begab sich Shouta mehr und mehr auf Reisen in der [[Überleben in der Natur|Natur]], die er auf Grund ihrer &amp;quot;medizinischen Wunder&amp;quot;, wie er es betitelt, mit zunehmendem Alter immer mehr liebte. Er verließ das [[Takigakure|Dorf]] so oft, um nach besonderen Pflanzen oder Tieren Ausschau zu halten, dass er den Beinamen &amp;quot;Der Druide&amp;quot; in [[Takigakure]] erhielt.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Nachdem er zum Senyaku ernannt wurde entschied sich der nun bereits betagtere Mann dazu seine Ausflüge in die [[Überleben in der Natur|Natur]] einzuschränken, um [[Takigakure]] mehr und mehr in der Forschung für lebensrettende Arzneien zu unterstützen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Noch heute fällt Shouta durch seine simple Kleidung und eine für ihn typische kleine Handsichel auf, die er zum Schneiden von Kräutern nutzt.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Shouta hat im Vergleich zu anderen Ninja seines Alters eine sehr geringe [[Mission]]szahl absolviert, was sich durch seine ausgiebige Forschung und die vielen Reisen in die [[Überleben in der Natur|Natur]] erklären lässt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Shuya [[Gesellschaft in Taki#Shiazu|Shiazu]]===&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Cousin 2. Grades von [[Wichtige Personen in Taki#Shari Shiazu|Shari Shiazu]]&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;[[Rang]]:&#039;&#039;&#039; [[Jounin]]&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;[[Clan]]:&#039;&#039;&#039; [[Gesellschaft in Taki#Shiazu|Shiazu]]&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Psychologischer Bericht&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Shuuya ist kein Mann vieler Worte. Genaugenommen spricht er nie, in den seltensten Fällen und nur dann, wenn er es für notwendig oder angebracht erachtet.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Taten sagen für ihn mehr als Worte, weshalb er seine Meinung und Gefühle lieber über körperliche Gesten zum Ausdruck bringt. Was viele nicht wissen ist, dass er ein unglaublich schwaches Herz für Kinder und süße Mädchen besitzt, die ihn manchmal aus dem Takt bringen können. Im Gegenzug dagegen hasst er schlechte Eltern mehr als alles andere.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Historie&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Er wuchs in einer der Nebenfamilien des Shiazu Clan auf. Sein Vater kehrte von einer eigentlich als ungefährlich eingeschätzten [[Mission]] nicht mehr zurück, weshalb sein Tod von seiner Mutter, die um ihren Ruf innerhalb der Familie fürchtete, niemals wirklich anerkannt wurde. Landete als jüngstes Mitglied mit Hyuma und seinem besten Freund und Rivalen, Kaido Mukashi in einem [[Genin]]team. Zusammen erzielten die drei Ninja mehrere Erfolge und konnten sich in vielen Schlachten behaupten, sowie gegenseitig am Leben halten.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vor 8 Jahren war Shuuya mit seinem Ninjateam an der Rettung und Überbringung Azumi Mukashis nach [[Takigakure]] beteiligt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Mishima [[Gesellschaft in Taki#Kudo|Kudo]]===&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Großvater von [[Wichtige Personen in Taki#Shinishi Kudo|Shinishi Kudo]]&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Alter:&#039;&#039;&#039; 65&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Familie:&#039;&#039;&#039; [[Gesellschaft in Taki#Kudo|Kudo]]&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Status:&#039;&#039;&#039; Zurückgetretenes Oberhaupt der [[Gesellschaft in Taki#Kudo|Kudo]]s&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Beschreibung&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ist der bisher erfolgreichste [[Gesellschaft in Taki#Kudo|Kudo]] in der Geschichte seiner Familie. Er festigte die wirtschaftliche Position der [[Gesellschaft in Taki#Kudo|Kudo]]s im Land und wagte den ersten Schritt der Kudos in die Politik der Ninjawelt. Seine Strategie ging auf und in seiner Regenschaft als [[Gesellschaft in Taki#Kudo|Kudo]] Oberhaupt brachten die [[Gesellschaft in Taki#Kudo|Kudo]]s in ihrer ersten Ninjageneration ein [[Dorfoberhaupt]] [[Takigakure]]s hervor. Daraufhin ernannte Mishima [[Gesellschaft in Taki#Kudo|Kudo]], seinen Enkel und neues [[Dorfoberhaupt]] [[Takigakure]]s, [[Wichtige Personen in Taki#Shinishi Kudo|Shinishi Kudo]], zu seinem Nachfolger.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Bisheriges Auftreten&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Seitdem er sich von seinen Geschäften zurückgezogen hat, wird er immer häufiger in der Öffentlichkeit gesehen. Er gilt als energischer, lebensfroher Mann, welcher selten ein Blatt vor dem Mund nimmt und liebend gern laut zu lachen scheint.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Trotz allem scheint hinter jeder seine Worte eine höheres Ziel zu stecken. Obwohl er zurückgetreten ist, scheint es sein Hobby zu sein, den Einfluss der [[Gesellschaft in Taki#Kudo|Kudo]]familie zu erhöhen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Frage-Sektion = &lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;mw-collapsible mw-collapsed wikitable&amp;quot; width=&amp;quot;100%&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Frage-Sektion&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
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= Navigation =&lt;br /&gt;
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		<author><name>Shinishi</name></author>
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	<entry>
		<id>https://wiki.narutorpg.de/index.php?title=Wichtige_Personen_in_Taki&amp;diff=25635</id>
		<title>Wichtige Personen in Taki</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.narutorpg.de/index.php?title=Wichtige_Personen_in_Taki&amp;diff=25635"/>
		<updated>2016-03-16T09:00:50Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Shinishi: /* Shinishi Kudo */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Diese Seite befasst sich mit wichtigen Personen in Takigakure no Sato.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Bereits verstorbene wichtige Personen findet ihr unter [[Geschichte von Taki]].&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Andere wichtige Personen des Landes findet ihr unter [[Taki no Kuni]]. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=&#039;&#039;&#039;[[Dorfoberhaupt]]&#039;&#039;&#039;=&lt;br /&gt;
Das amtierende Dorfoberhaupt [[Takigakure]]s.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Shinishi Kudo==&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Enkel von [[Wichtige Personen in Taki#Mishima Kudo|Mishima Kudo]]&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Ehemaliger Schüler von [[Wichtige Personen in Taki#Wichtige_Personen_in_Taki#Muneyaki_Gushiken|Muneyaki Gushiken]]&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Titel als Dorfoberhaupt&#039;&#039;&#039;: Goldener Drache&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem Shinishi [[Gesellschaft in Taki#Wichtige Familien Takigakures|Kudo]] den Posten als [[Dorfoberhaupt]] von seinem ehemaligem Sensei [[Wichtige_Personen_in_Taki#Muneyaki_Gushiken|Muneyaki Gushiken]] übernahm, sahen die meisten Dorfbewohner in ihm die Zukunft Takigakures. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Durch seine Heldentat, seinen Vorgänger eigenhändig gerettet und zurückgebracht zu haben, genoss er bereits am Anfang seiner Amtszeit die Anerkennung und die Beliebtheit vieler Dorfbewohner. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Bereits seiner ersten Rede als Dorfoberhaupt, versprach er ein extrem aggressives Vorgehen gegenüber der weit verbreiteten [[Taki_no_Kuni#Jashin_Sekte|Jashin-Sekte]]. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit Shinishi als Dorfoberhaupt sollten bereits viele äußerliche Veränderungen in [[Takigakure]] erfolgen. So änderte er zum Beispiel den Namen und das Auftreten der gesamten Shinetai-Einheit und machte aus ihnen eine auf ihn selbst zugeschnittene Wache, nämlich der [[Einheiten_Takigakures#Roiyarug.C4.81do_.28K.C3.B6nigliche_Wache.29|Roiyarugādo]]. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Als Anführer und Leiter seiner Einheit gab er sich selbst den Titel [[Einheiten_Takigakures#Shinobi_no_Ou_.28K.C3.B6nig_der_Shinobi.29|Shinobi no Ou]].&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Zusätzlich ließ er einen neuen, [[Aufbau_von_Taki#Ninjasitz_-_goldene_Drachenstatue|goldenen Ninjasitz]] im Form eines Drachen errichten, welchen er dank enger Geschäftskontakte der [[Gesellschaft in Taki#Wichtige Familien Takigakures|Kudo]] Familie finanzieren ließ.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der neue Ninjasitz repräsentiert den [[Geschichte_von_Taki#Der_gelbe_Drache|gelben Drachen]] aus den Geschichten Takis und zugleich das Dorfoberhaupt Takigakures. Außerdem änderte er den, von [[Wichtige_Personen_in_Taki#Muneyaki_Gushiken|Muneyaki Gushiken]] eingeführte Titel des Dorfoberhauptes von Taki vom [[Geschichte_von_Taki#Der_gelbe_Drache|gelben Drachen]], in den goldenen Drachen um.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
All diese Änderungen erweckten bei vielen Leuten den Eindruck, dass das junge Dorfoberhaupt viel Wert auf Statussymbole legte, was auch zu dem Namen [[Gesellschaft in Taki#Wichtige Familien Takigakures|Kudo]] durchaus passte. Während manche Leute diese Änderungen mit offenen Armen empfingen und für eine willkommene Neuerung hielten, um Takigakure ein neues Dorfgefühl zu geben, vertraten manche andere die Meinung, dass dies alles verschwendete Energie sei und ein Dorfoberhaupt sich auf wichtigere Angelegenheiten konzentrieren sollte, als die Veränderungen solch banaler Dinge.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er gilt in der Öffentlichkeit als sehr arrogant, selbst verherrlichend, schwer im Umgang, luxusorientiert, aber auch als pflichtbewusst, großzügig und visionär.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==&#039;&#039;&#039;Ehemalige Dorfoberhäupter&#039;&#039;&#039;==&lt;br /&gt;
Hier werden ehemalige Dorfoberhäupter aufgelistet, welche noch leben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Muneyaki Gushiken===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Adoptivbruder von [[Geschichte_von_Taki#Nobu_Gushiken|Nobu Gushiken]]&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Ehemaliger Sensei von [[Wichtige_Personen_in_Taki#Shinishi_Kudo|Shinishi Kudo]]&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Titel als Dorfoberhaupt&#039;&#039;&#039;: [[Geschichte_von_Taki#Der_gelbe_Drache|Gelber Drache]]&lt;br /&gt;
* Spezialisiert auf Attentat und Infiltration&lt;br /&gt;
* Generell sehr entspannte Person mit enorm hohem Verantwortungsbewusstsein&lt;br /&gt;
* Nimmt sich Konsequenzen für seine Teammitglieder / sein Dorf, die seine Entscheidungen veranlassen sehr zu Herzen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Muneyaki Gushiken nahm sich nach seiner Ablösung als [[Dorfoberhaupt]] einige Zeit frei. Manche meinen er hätte schwere mentale Schäden erlitten, mitunter wäre dies der Grund für seinen Rücktritt gewesen. Dennoch kehrte Muneyaki zurück, wenn auch nicht als [[Dorfoberhaupt]], unterrichtet er nun regelmäßig an der Akademie, solange es ihm sein gesundheitlicher Zustand ermöglicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Eigen Jinkou===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Ehemaliger Sensei von [[Wichtige_Personen_in_Taki#Shari_Shiazu|Shari Shiazu]]&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit der Ablösung als [[Dorfoberhaupt]], durch Muneyaki Gushiken zog sich Eigen Jinkou auch vollkommen vom aktivem Dienst als Ninja zurück. Da ihr Erfahrungsschatz und ihr militärisches Wissen jedoch bei der Regierung durchaus geschätzt war, wurde ihr von der Regierung in [[Taki no Kuni#Die Hauptstadt - Machida|Machida]] ein Posten als militärische Beraterin angeboten. Diesen Posten nahm sie an und geht ihm bis heute nach.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=&#039;&#039;&#039;Oberhäupter der [[Clans]] und Familien&#039;&#039;&#039;=&lt;br /&gt;
Hier sind die Oberhäupter der wichtigsten Clans und Familien Takigakures aufgelistet&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Miyamoto [[Gesellschaft in Taki#Nanaya|Nanaya]]===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Älterer Bruder von [[Wichtige_Personen_in_Taki#Keiji_Nanaya_-_Titel:_Shisho|Keiji Nanaya]] (Leiterin der [[Einheiten Takigakures#Tate (innere Angelegenheiten)|Tate]] Einheit)&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Begegnet man ihn auf der Straße, so erscheint er wie ein sehr ruhiger und freundlicher älterer Zivilist, der auf Anhieb eine gewisse Sympathie in seinen Fältchen trägt. Es ist sehr leicht zu ihm Zugang zu finden und mit ihm umzugehen. Sogar für sehr geübte Augen ist er in einem solchen Moment erstmal nichts anderes, als ein einfacher Bürger. Er liebt es in Seelenruhe an einem Steg am Takisee zu angeln und scheut nicht davor zurück in der Öffentlichkeit auch mal den Flachmann hervor zu holen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In [[Rang|Ninjarängen]] bevorzugt er es unbekannt zu bleiben, weshalb wenige ihn kennen. Nur erfahrene [[Jounin]] wissen das Gesicht dem berühmten Namen zuzuordnen, denn selbst auf [[Missionen]] ist seine Identität immer hervorragend geschützt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dafür kennt er selbst als Leiter einer Familie von Spionen und Attentätern, die laut der Philosophie eher zurüchhaltend im Schatten leben, fast immer jedes Detail oder noch so kleine Veränderung des [[Takigakure|Dorfes]], manchmal noch bevor der Dorfführer selbst damit in Berührung kommt. Schließlich ist es als Shinetai Mitglied seine Aufgabe sehr gut informiert zu sein und Katastrophen vorherzusagen und an die Dorfführung weiterzuleiten, bevor sie geschehen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Man sollte sich daher nicht wundern, wenn er mit seinem guten Gedächtnis Menschen bewusst mit ihrem Namen anspricht oder gar ihre Vergangenheit kennt, auch wenn sie sich ihm noch nie vorgestellt haben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um seinen Diensten als hervorragender Informant in der Shinetai nachzukommen ist Miyamoto sehr oft außerhalb von [[Takigakure]] auf eher geheimen [[Missionen]] unterwegs und selten anzutreffen, selbst für einen Nanaya. Seine gute Arbeit ist bekannt und auch in anderen Dörfer gefürchtet, allerdings nur unter dem Decknamen &amp;quot;Silberschatten&amp;quot;, der mehr an einen Mythos erinnert, den man nie wirklich selbst gesehen hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seine Ambitionen sind grundsätzlich unbekannt und seine Gerissenheit und Verschlagenheit ist nicht korrekt einzuschätzen. Immer mit einem Lächeln auf den Lippen gesegnet, scheint er nach Außen eher harmlos.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als [[Clan]]oberhaupt lebt er die Philosophie des [[Clan]]s vorbildlich. Gerne bildet er andere Shinobi in seinem Fachgebiet aus, wenn er die Zeit findet und kann genau so streng und angsteinflößend wie sympathisch und freundlich wirken, wenn es sein muss. Insgeheim ist er allerdings ein Mann mit tausend Gesichtern und eher ein Eigenbrödler, von dem niemand wirklich weiß was er denkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Matsudaira [[Gesellschaft in Taki#Kagetoya|Kagetoya]]===&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Vater von [[Wichtige_Personen_in_Taki#Ai_Kagetoya_-_Titel:_Shoheki|Ai Kagetoya]] (Leiterin der [[Einheiten Takigakures#Tate (innere Angelegenheiten)|Tate]] Einheit)&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* hat das Mokuton Bluterbe&lt;br /&gt;
* Guter Diplomat und Politiker, der jedoch besonders die Politik und aufgezwungene Formalitäten nicht mag, sie aber dennoch einhält, auch wenn er sie so oft es geht sein lässt.&lt;br /&gt;
* Graues Haar, Mittelgroß, trainierter Körperbau&lt;br /&gt;
* Will seinen [[Clan]] wieder zu großer Macht in [[Takigakure]] bringen&lt;br /&gt;
* Hält es für am sinnvollsten, wenn die Macht wieder ganz bei den Gründer[[clan]]s läge&lt;br /&gt;
* Fühlt sich von [[Takigakure|Taki]] der Möglichkeiten beraubt seinen [[Clan]] wieder zu mehr Macht zu bringen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Shari [[Gesellschaft in Taki#Shiazu|Shiazu]]===&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Cousine 2. Grades von [[Wichtige Personen in Taki#Shuya Shiazu|Shuya Shiazu]]&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Ehemaliger Schülerin von [[Wichtige_Personen_in_Taki#Eigen_Jinkou|Eigen Jinkou]]&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie scheint auf den ersten Blick schwächlich, doch ist ihr Körper aufgrund des harten Trainings seit ihrer Kindheit überdurchschnittlich gut ausgebildet, was geübte Augen schnell an ihrer Haltung erkennen können. Sie war schon immer dafür bekannt ruhig und überlegt zu handeln und stets freundlich und respektvoll gegenüber anderen Menschen zu sein. Seien diese aus dem eigenen oder aus fremden Dörfern. Die Erziehung der Shiazu Familie führte bei Shari dazu, ebenfalls einen ausgeprägten Sinn für Stolz zu entwickeln, welcher sich auch ab und zu deutlich zu erkennen gibt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie ist unter den höheren [[Rang|Rängen]] dafür bekannt ein Genie zu sein eine enorme Beharrlichkeit an den Tag zu legen, wenn sie sich einmal ein wichtiges Ziel in den Kopf gesetzt hat. Dies zeigte sich wieder und wieder in ihrer Karriere als Ninja. Besonders als [[Chuunin]] war sie stark darauf fixiert so schnell wie möglich in den [[Jounin]]rang aufsteigen zu können, was Anhand des enormen Trainingseinsatzes zu erkennen war, den sie an den Tag legte und von hochrangigen Beobachtern durchaus bemerkt wurde. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Den Shiazu Clan führt sie entsprechend seiner langwierigen Traditionen und Gebräuchen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Shentin [[Gesellschaft in Taki#Fuyou|Fuyou]]===&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Onkel von [[Wichtige_Personen_in_Taki#Shouta_.22Der_Druide.22_Fuyou|Shouta &amp;quot;Der Druide&amp;quot;]] [[Gesellschaft in Taki#Fuyou|Fuyou]]&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Shentin Fuyou ist ein freundlich aussehender älterer Mann. Er kleidet sich meist eher Traditionell und legt viel Wert auf die Traditionen, sowohl innerhalb, als auch außerhalb des Fuyou Clans. Dies wurde ihm vor allem in seinen jungen Jahren wiederholt beigebracht. Schon früh hat man Shentin als potentielles Clanoberhaupt gesehen und auch dementsprechend gefördert. Im Gegensatz dazu ist er jedoch sehr tolerant, was neumodische Erscheinungen angeht, seiner Auffassung nach bringt frischer Wind oft genug positive Änderung mit sich.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Shentin ist unter den anderen Hochrangigen und älteren Shinobi des Dorfes als äußerst fähiger Diplomat bekannt. Er kann sehr gut seine Überzeugungen mitteilen und brachte schon viele Menschen dazu ihren Standpunkt komplett zu ändern und dies ohne Hilfe von Jutsu. Dennoch ist Shentin auch gut im Kampf ausgebildet und darauf ausgeprägt sich selbst und andere Personen zu schützen, da man als Diplomat auch oft als wichtiges Angriffsziel gilt.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Nachdem Shentin Fuyou zum Clanoberhaupt ernannt wurde zog er sich vom aktiven Dienst als Shinobi zurück und beschäftigte sich im größeren Maße um Clanangelegenheiten und als diplomatischer Berater innerhalb von [[Takigakure]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=&#039;&#039;&#039;Leiter der Spezialeinheiten&#039;&#039;&#039;=&lt;br /&gt;
Hier sind die Leiter der Spezialeinheiten Takigakures aufgelistet&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Miyoko Itsunagi - Titel: [[Einheiten_Takigakures#Kaiyu|Kaiyu]] ===&lt;br /&gt;
[[Einheiten Takigakures#Isha|Isha]] Einheit &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Alter:&#039;&#039;&#039; 31 &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;[[Clan]]:&#039;&#039;&#039; - &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;[[Bluterbe]]:&#039;&#039;&#039; [[Gesellschaft in Taki#Bekannte Clans Takigakures|Souma no Kou]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In [[Takigakure]] ist Miyoko, wie die meisten [[Souma no Kou]], nicht sonderlich bekannt. Betrachtet man die verschiedenen Einheiten wird man feststellen, dass kaum ein Mensch weiß, wer den Titel &amp;quot;Kaiyu&amp;quot; trägt und damit die Leitung über die Ärzte hat.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Miyoko war ursprünglich eine durchschnittliche [[Genin]], die zusammen mit ihrer Schwester Anko das Ziel hatte einmal den Attentätern beizutreten. Als sie jedoch auf ihrem ersten [[Chuuninexamen]] ihre Schwester Anko verlor entwickelte sich das junge Mädchen zu einer verbitterten und von Selbsthass getriebenen [[Genin]]. Sie schwenkte daraufhin verbissen auf den medizinischen Weg um und verwarf alle Pläne sich einmal den Attentätern anzuschließen. Zwar ging sie mit Eifer an die Ausbildung zum Medic-Nin heran, wurde jedoch gleichzeitig durch ihre Verbitterung und ihren Selbsthass zu experimentierfreudig und machte ständig Fehler. Erst mit der Zeit entwickelte sich aus Miyoko eine tatsächlich sehr gute und fähige Ärztin, die sich unbemerkt den Weg an die Spitze der Ärzte bahnte.&lt;br /&gt;
Da Miyoko, auf Grund ihres [[Bluterbe]]s und auf Grund ihrer Vergangenheit, nie das Verlangen hatte sich in der Öffentlichkeit darzustellen ist bis heute in der Öffentlichkeit kaum etwas über sie bekannt.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Wo das Wissen über die Person fehlt kommen jedoch schnell Gerüchte auf: Im Dorf herrschte schon kurz nach ihrem Antritt das Gerücht, dass die Leiterin der Kaiyu gefährliche und waghalsige Experimente durchführen soll. Personen, die ihren Hintergrund kennen, munkeln außerdem, dass sie daran arbeitet ihre Schwester eines Tages wiederzubeleben.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Gerüchte der verrückten Experimente werden noch durch weitere Tatsache beflügelt:&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Miyoko schafft es sich bei jeder noch so kleinen [[OP-Fähigkeit|Operation]] derart mit Blut zu beschmieren, dass man sich vorstellen könnte, sie habe gerade etwas brutal geschlachtet.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Wie es tatsächlich um die Leiterin der Ärzte steht weiß jedoch wahrscheinlich nur sie selbst.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Miyoko nahm in der Vergangenheit fast ausschließlich an [[Mission]]en teil, wenn sie unbedingt musste. Ansonsten arbeitete sie fast immer im Krankenhaus. Ihre [[Mission]]sakte zeigt außerdem, dass seit dem Tod ihrer Schwester nie wieder ein Ninja ihres Teams auf einer [[Mission]] gestorben ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Hattori [[Gesellschaft in Taki#Shiazu|Shiazu]] - Titel: [[Einheiten_Takigakures#Taishi|Taishi]]===&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Cousin 1. Grades von [[Wichtige Personen in Taki#Shuya Shiazu|Shuya Shiazu]]&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Cousin 2. Grades von [[Wichtige Personen in Taki#Shari Shiazu|Shari Shiazu]]&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Einheiten Takigakures#Kokushi (Botschafter)|Kokushi]] Einheit&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Alter:&#039;&#039;&#039; 27 &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;[[Clan]]:&#039;&#039;&#039; [[Gesellschaft in Taki#Shiazu|Shiazu]] &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;[[Bluterbe]]:&#039;&#039;&#039; [[Yamanaka]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hattoris Vergangenheit ist, trotz der Tatsache ein Mitglied des Gründer[[clan]]s der Shiazu zu sein, kaum bekannt. [[Takigakure]] und sein [[Clan]] wissen eigentlich nur eins wirklich: Dass Hattori der beste Spion ganz [[Takigakure|Takis]] sein soll.&amp;lt;br&amp;gt; &lt;br /&gt;
Und dieser wohl beste Spion [[Takigakure|Takis]] wechselte das Gebiet vom stillen, geheimen und vor allem unerkanntem Aushorchen zum stets repräsentativen, immer aufs richtig Wort bedachten Diplomatendasein.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Auf Grund seiner Vergangenheit als Spion ist Hattoris Vertrauen gegenüber anderen Menschen nur sehr eingeschränkt, was ihn für die meisten anderen Personen sehr distanziert wirken lässt. Der Ninja besitzt eine sehr alte Pfeife, die angeblich von Generation zu Generation im [[Clan]] weitergegeben wurde und Gerüchten zufolge aus dem Holz des Taki-Baums geschnitzt wurde. Die einzige Situation, in der er einmal etwas aus dem Nähkästchen plaudert, ist während des rauchens mit Gleichgesinnten.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ansonsten gibt sich der Leiter der Diplomaten nach außen hin perfekt. Keinem Mensch in [[Takigakure]] scheint es möglich zu sein die wahren Gefühle, Probleme oder den wahren Charakter dieses Mannes identifizieren zu können. Er scheint immer eine Maske zu tragen, die er höchstens abnimmt, um eine neue aufzusetzen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Vor seinem Wechsel in die Diplomaten-Einheit hatte Hattori ein außerordentliches Alkoholproblem, das er auf Grund seiner unglaublichen Fähigkeiten jedoch vor den meisten geheimhalten konnte. Wenn er betrunken ist, nutzt er diverse Fähigkeiten, damit niemand die Symptome des Alkoholkonsums erkennen kann:&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Er nutzt sein Talent im Bereich der [[Genjutsu]], im Lügen und seine [[Menschenkenntnis]] aus, um seinen Gegenüber nicht mal merken zu lassen, wenn seine Hände zittern oder er zu lallen beginnt. Angeblich wirkt er vorm Trinken immer eine mächtige [[Genjutsu]], die alle Anzeichen auf Trunkenheit bei den Personen, die ihn sehen, überdeckt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Natsuki [[Gesellschaft in Taki#Bekannte Clans Takigakures|Hyuuga]] - Titel: [[Einheiten_Takigakures#Kancho_.28Direktor.29|Kancho]]===&lt;br /&gt;
[[Einheiten Takigakures#Kunren (Lehrkräfte)|Kunren]] Einheit &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Alter:&#039;&#039;&#039; 36 &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;[[Clan]]:&#039;&#039;&#039; - &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;[[Bluterbe]]:&#039;&#039;&#039; [[#Byakugan|Byakugan]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Mittedreißigerin arbeitete sich in der Vergangenheit schnell zur Leiterin der Kunren hoch. Anstatt auf [[Mission]]en erbitterte Kämpfe zu führen bestritt sie Schlachten an der Akademie und darin die Akademie zu reformieren und zu verbessern.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Auf Grund ihres [[Bluterbe]]s sorgte sie als junge Lehrerin schnell dafür, dass angehende Ninja nicht schummelten. Bis heute wissen die meisten angehenden Ninjaanwärter nichts von ihren weißen Seelenspiegeln, die sie immer mit verschiedenfarbigen Kontaktlinsen und passendem Make-up versteckt.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Da sich die Kunoichi fast ausschließlich auf die Arbeit an der Akademie in [[Takigakure|Taki]] konzentrierte lag ihre [[Mission]]szahl meist nur so hoch, wie sie liegen musste. Ihrem enormen Engagement für die Akademie und Gerüchten zufolge einer Affäre mit dem ehemaligen Direktor der Akademie, verdankt sie den schnellen Aufstieg an der Akademie.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ihre Unterrichtsmethoden sind eisern, hart und zielstrebig. Von ihrem Verhalten her bezeichnen sie viele Personen trotz ihres niedrigen Alters als Mitglied der &amp;quot;alten Generation&amp;quot;. Die Kunoichi straft außerdem jeden Ninja-Anwärter, der es wagt ein schlechtes Wort über sie oder andere Lehrer zu verlieren. Ihre harschen Methoden sorgten daher öfter dafür, dass der ein oder andere [[Akademist]] einige Zeit von der Akademie suspendiert wurde.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ihr harter Stil hat dafür gesorgt, dass man sie selbst in den [[Jounin]]kreisen &amp;quot;die eiserne Jungfrau&amp;quot; nennt. Eine Bezeichnung, die für einen Ninja-Anwärter übrigens mehrere Strafarbeiten nach sich zieht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Keiji [[Gesellschaft in Taki#Nanaya|Nanaya]] - Titel: [[Einheiten_Takigakures#Shisho|Shisho]]===&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Onkel von [[Wichtige Personen in Taki#Miyamoto Nanaya|Miyamoto Nanaya]]&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Einheiten Takigakures#Kenkyuu (Forschung)|Kenkyuu]] Einheit &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Alter:&#039;&#039;&#039; 66 &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;[[Clan]]:&#039;&#039;&#039; [[Gesellschaft in Taki#Nanaya|Nanaya]] &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;[[Bluterbe]]:&#039;&#039;&#039; [[Ningyosenshu]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit Keiji Nanayas Geschichte könnte man wahrscheinlich ganze Bücher füllen. Zusammengefasst kann man über ihn sagen, dass er ein außergewöhnlich intelligenter Mensch ist, der eine lange Zeit ein Mitglied der Shinetai darstellte. Er gehörte dort zu den Informanten, die sich besonders mit der Beschaffung von Informationen über die neusten feindlichen Technologien beschäftigte. Sein enormer IQ und sein großes Interesse an jeglicher Art von Technologien und [[Waffen]] unterstützte ihn dabei.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Als er jedoch noch vor dem Auftauchen der Söldner auf einer [[Mission]] schwer verwundet wurde und alle Versuche fehlschlugen die bleibenden Schäden wieder zu reparieren, musste er sich zwangsweise aus dem aktiven Ninjadienst zurückziehen. Mit seiner Situation jedoch unzufrieden versuchte Keiji mit aller Macht in den Ältestenrat zu gelangen. All seine Versuche wurden auf Grund seiner Verletzungen jedoch zurückgewiesen. &amp;quot;Er müsse sich schonen&amp;quot; hieß es ständig. In der Zwischenzeit eröffnete der Mann einen Waffenladen in [[Takigakure|Taki]], der auch heute noch existiert und von seinem Sohn geführt wird. Da der Mann jedoch auch nach über einem Jahr nicht nachgab entschied man sich ihn auf Grund seines großen Wissens bei den Gijutsusha unterzubringen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der Einsatz lohnte sich für [[Takigakure|Taki]]: Keiji erwies sich als außerordentlich wissbegierig und sog das Wissen förmlich in sich auf, jetzt wo er keinen aktiven Dienst mehr durchführen konnte.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
In seiner Anfangszeit verbesserte er die Sicherheitsbereiche der Forschungsabteilungen und in [[Takigakure]] mit seinen Entwicklungen. Er half dem [[Takigakure|Dorf]] Räume so zu gestalten, dass sie vollkommen andere Klimazonen nahezu perfekt simulieren konnten und unterstützte die Forschung in [[Takigakure|Taki]] enorm.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Als die Söldner auf den Plan traten entwickelte er ein besonderes Interesse für ihre Technologie: Er versuchte ständig an irgendwelche Technologie zu kommen und sie zu untersuchen. Den Durchbruch, der ihn zum Leiter der Forschungsabteilung machte, erreichte er auch zu dieser Zeit: Er entwickelte verschiedene Prototypen, welche die Technologie der Söldner mit [[Chakra]] kombinierten. Zwar wurden diese Prototypen nie verwendet, seine Ergebnisse waren jedoch für [[Takigakure|Taki]] sehr wichtig - und streng geheim.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
So sehr der Mann jedoch seiner Geschichte nach klingen mag, als wäre er offen und gesprächsfreudig: Tatsächlich ist Keiji ein verbitterter Eigenbrödler, der sich noch immer nach dem aktiven Dienst sehnt. Wahrscheinlich auch nur aus diesem Grund trägt er auch heute noch zwei Raiton-Klingen bei sich, die er &amp;quot;Donnerzorn&amp;quot; nennt. Keiji als Leiter der Forschungsabteilung zu treffen ist zwar möglich, seinen Respekt und seine Anerkennung erhält man jedoch nur mit großer Mühe. Für ihn zählt alleine die Leistung, die eine Person bringt. Je mehr sich jemand der Wissenschaft widmet und zeigt, was mit Verstand und Technik möglich ist, desto eher kann man zu ihm durchdringen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Heute leitet er zusammen mit seiner Tochter, die tatsächlich seine Assistentin in jeglichen Forschungsgebieten ist, die Forschungsabteilung. Manche Personen behaupten, dass sie tatsächlich die Forschungsabteilung anführt und ihr Vater alles tut, was sie ihm sagt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Ai [[Gesellschaft in Taki#Kagetoya|Kagetoya]] - Titel: [[Einheiten_Takigakures#Shisho|Shoheki]]===&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Tochter von [[Wichtige Personen in Taki#Matsudaira Kagetoya|Matsudaira Kagetoya]]&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Einheiten Takigakures#Tate (innere Angelegenheit)|Tate]] Einheit &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Alter:&#039;&#039;&#039; 24 &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;[[Clan]]:&#039;&#039;&#039; [[Gesellschaft in Taki#Kagetoya|Kagetoya]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ai Kagetoya macht als jüngste Leiterin einer Einheit überhaupt, ihrer Familie, die fast schon als vergessen galt alle Ehre und sorgt wieder für einen sehr guten Ruf.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ihre Ninjalaufbahn verlief rapide. Sie schloss die Ninja-Akademie mit bravour mit 12 Jahren ab, wurde bei ihrem ersten [[Chuuninexamen]] befördert und wurde bereits nach einem halben Jahr in den [[Jounin]]rang gehoben.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Trotz ihres [[Bluterbe]]s ist Ai eine außergewöhnlich gut ausgeglichene Kunoichi. Ninja, die mit ihr [[Missionen]] durchgeführt haben behaupteten, dass sie in allen Bereichen enorme Fähigkeit besitzt und man sie fast schon als mobile Festung betiteln könne.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
In der Vergangenheit soll sie es auf mehreren [[Mission]]en geschafft haben ganze Dörfer im Alleingang gegen anrückende Feinde über mehrere Tage zu verteidigen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die aktuellste Heldentat war die Verteidigung eines Dorfes am Rande [Taki no Kuni|Takis]], welches sie 3 Tage lang alleine gegen wehemente Söldnerangriffe verteidigen konnte, bis Verstärkung eintraf. Bei deren Ankunft waren alle Dorfbewohner vollkommen unverletzt.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ais Markenzeichen ist eine vollständige [[Rüstung]], ein Schild und ein Naginata, die sie fast niemals ablegt und die sich selbst über eine spezielle [[Mokuton]-[[Jutsu]] hergestellt haben soll.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der Leitspruch der jungen Frau lautet &amp;quot;Müßiggang führt zu Ketzerei&amp;quot; und zeigt eindeutig, was ihre Einstellung ist. [[Missionen]] unter ihr sollen außerordentlich fordernd sein und keine Zeit zum Ausruhen bieten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Ichinose Mimura - Titel: [[Einheiten_Takigakures#Shogun|Shogun]]===&lt;br /&gt;
[[Einheiten Takigakures#Shuryo (äußere Angelegenheiten)|Shuryo]] Einheit &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Alter:&#039;&#039;&#039; 30 &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Clan:&#039;&#039;&#039; -&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der [[Jounin]] ist noch recht jung, aber lange [[Jounin]] und hat einiges auf dem Kerbholz. Er war bereits wenige Jahre der Leiter der Exekutivkräfte &amp;quot;Shikkouken&amp;quot; von [[Takigakure]], bis dann die Einheitenumstrukturierung erfolgte und ihm die Leitung der [[Einheiten Takigakures#Shuryo (äußere Angelegenheiten)|Shuryo]] auf Grund seiner Ausbildung/Spezialisierung angeboten wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Sonstige =&lt;br /&gt;
Hier sind Personen aufgelistet, die in Taki einen hohen Bekanntheitsgrad erlangt haben&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Saori[[Gesellschaft in Taki#Kagetoya| Kagetoya ]]===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Einheiten_Takigakures#Tsuisekisha_.28J.C3.A4ger.29|Tsuisekisha]] Einheit &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ruhig und gelassen wirkt der junge Mann mit den blutroten Pupillen und dem lange silbergrauem Haar, welches er fast immer zusammengebunden hat. Selten erlebt man Saori in wirklich aufgebrachter Stimmung und wenn, dann brodelt das Feuer unter der Oberfläche.&lt;br /&gt;
Gekleidet ist der Jounin recht auffällig: Weiß-getigertes Fell ziert Unterarme sowie Unterschenkel, eine gelbe Fellweste bedeckt zum Teil seinen Oberkörper und stets kann man zumindest das schneeweiße Katana samt schneeweißer Scheide hinter seinem Rücken emporragen sehen, welches ihn ebenso wenig verlässt wie das Stirnband mit dem Symbol Takigakures und die drei Armreifen, ein goldener, ein kupferroter und ein silberner.&lt;br /&gt;
Auch wenn Saori oft streng und aufs wesentliche konzentriert wirken mag, so hat er seinen ganz eigenen Sinn für Humor, grinst und lacht in sich hinein, wenn es ihm gefällt, und hat für sich gelegentlich Sarkasmus und Ironie gepachtet. Im Umgang mit seinen weißern Tigern wirkt er meist wesentlich herzlicher, als er dies mit Menschen ist, und auch wenn er stets versucht ist es zu verschleiern, so merkt man ihm gelegentlich den Hang zur Melancholie und Träumerei an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Shouta &amp;quot;Der Druide&amp;quot; [[Gesellschaft in Taki#Fuyou|Fuyou]]===&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Neffe von [[Wichtige Personen in Taki#Shentin Fuyou|Shentin Fuyou]]&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Einheiten Takigakures#Yakuzaishi (Apotheker)|Yakuzaishi]] Einheit &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Alter:&#039;&#039;&#039; 26 &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;[[Clan]]:&#039;&#039;&#039; [[Gesellschaft in Taki#Fuyou|Fuyou]] &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Shouta Fuyou wurde bereits als junger [[Genin]] bei seinen Altersgenossen als Wirrkopf bekannt. Bereits zu Beginn seiner Ninjalaufbahn interessierte er sich für nichts mehr, als für [[Gifte]] und Wirkstoffe. Im gleichen Zuge verabscheute er aber auch jegliche Nutzung von [[Gifte]]n, wie so manche Katze das Wasser verabscheut. Er nutzte sein [[Jutsu und Fähigkeiten|Wissen]] schon früh, um auf nahezu jeder [[Mission]] die Chance zu ergreifen nützliche oder giftige Pflanzen zu sammeln. Es ist also nicht verwunderlich, dass der junge Shouta bereits früh daran arbeitete für nahezu jede Giftart ein Gegenmittel zu finden. Seine ersten Erfolge verzeichnete er bereits als junger [[Genin]]. Aufgrund seiner exzellenten Ausbildung im Bereich der [[Gifte]] und Wirkstoffe wurde er fast augenblicklich nach seiner [[Rangaufstieg|Beförderung]] zum [[Chuunin]] in den Rang eines [[S-Jounin|Spezial-Jounin]] im Bereich [[Heilkunde|Medizin]] und [[Gifte]] gehoben. Als mit seinem [[Rang]] auch seine Freiheiten wuchsen begab sich Shouta mehr und mehr auf Reisen in der [[Überleben in der Natur|Natur]], die er auf Grund ihrer &amp;quot;medizinischen Wunder&amp;quot;, wie er es betitelt, mit zunehmendem Alter immer mehr liebte. Er verließ das [[Takigakure|Dorf]] so oft, um nach besonderen Pflanzen oder Tieren Ausschau zu halten, dass er den Beinamen &amp;quot;Der Druide&amp;quot; in [[Takigakure]] erhielt.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Nachdem er zum Senyaku ernannt wurde entschied sich der nun bereits betagtere Mann dazu seine Ausflüge in die [[Überleben in der Natur|Natur]] einzuschränken, um [[Takigakure]] mehr und mehr in der Forschung für lebensrettende Arzneien zu unterstützen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Noch heute fällt Shouta durch seine simple Kleidung und eine für ihn typische kleine Handsichel auf, die er zum Schneiden von Kräutern nutzt.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Shouta hat im Vergleich zu anderen Ninja seines Alters eine sehr geringe [[Mission]]szahl absolviert, was sich durch seine ausgiebige Forschung und die vielen Reisen in die [[Überleben in der Natur|Natur]] erklären lässt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Shuya [[Gesellschaft in Taki#Shiazu|Shiazu]]===&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Cousin 2. Grades von [[Wichtige Personen in Taki#Shari Shiazu|Shari Shiazu]]&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;[[Rang]]:&#039;&#039;&#039; [[Jounin]]&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;[[Clan]]:&#039;&#039;&#039; [[Gesellschaft in Taki#Shiazu|Shiazu]]&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Psychologischer Bericht&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Shuuya ist kein Mann vieler Worte. Genaugenommen spricht er nie, in den seltensten Fällen und nur dann, wenn er es für notwendig oder angebracht erachtet.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Taten sagen für ihn mehr als Worte, weshalb er seine Meinung und Gefühle lieber über körperliche Gesten zum Ausdruck bringt. Was viele nicht wissen ist, dass er ein unglaublich schwaches Herz für Kinder und süße Mädchen besitzt, die ihn manchmal aus dem Takt bringen können. Im Gegenzug dagegen hasst er schlechte Eltern mehr als alles andere.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Historie&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Er wuchs in einer der Nebenfamilien des Shiazu Clan auf. Sein Vater kehrte von einer eigentlich als ungefährlich eingeschätzten [[Mission]] nicht mehr zurück, weshalb sein Tod von seiner Mutter, die um ihren Ruf innerhalb der Familie fürchtete, niemals wirklich anerkannt wurde. Landete als jüngstes Mitglied mit Hyuma und seinem besten Freund und Rivalen, Kaido Mukashi in einem [[Genin]]team. Zusammen erzielten die drei Ninja mehrere Erfolge und konnten sich in vielen Schlachten behaupten, sowie gegenseitig am Leben halten.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vor 8 Jahren war Shuuya mit seinem Ninjateam an der Rettung und Überbringung Azumi Mukashis nach [[Takigakure]] beteiligt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Mishima [[Gesellschaft in Taki#Kudo|Kudo]]===&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Großvater von [[Wichtige Personen in Taki#Shinishi Kudo|Shinishi Kudo]]&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Alter:&#039;&#039;&#039; 65&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Familie:&#039;&#039;&#039; [[Gesellschaft in Taki#Kudo|Kudo]]&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Status:&#039;&#039;&#039; Zurückgetretenes Oberhaupt der [[Gesellschaft in Taki#Kudo|Kudo]]s&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Beschreibung&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ist der bisher erfolgreichste [[Gesellschaft in Taki#Kudo|Kudo]] in der Geschichte seiner Familie. Er festigte die wirtschaftliche Position der [[Gesellschaft in Taki#Kudo|Kudo]]s im Land und wagte den ersten Schritt der Kudos in die Politik der Ninjawelt. Seine Strategie ging auf und in seiner Regenschaft als [[Gesellschaft in Taki#Kudo|Kudo]] Oberhaupt brachten die [[Gesellschaft in Taki#Kudo|Kudo]]s in ihrer ersten Ninjageneration ein [[Dorfoberhaupt]] [[Takigakure]]s hervor. Daraufhin ernannte Mishima [[Gesellschaft in Taki#Kudo|Kudo]], seinen Enkel und neues [[Dorfoberhaupt]] [[Takigakure]]s, [[Wichtige Personen in Taki#Shinishi Kudo|Shinishi Kudo]], zu seinem Nachfolger.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Bisheriges Auftreten&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Seitdem er sich von seinen Geschäften zurückgezogen hat, wird er immer häufiger in der Öffentlichkeit gesehen. Er gilt als energischer, lebensfroher Mann, welcher selten ein Blatt vor dem Mund nimmt und liebend gern laut zu lachen scheint.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Trotz allem scheint hinter jeder seine Worte eine höheres Ziel zu stecken. Obwohl er zurückgetreten ist, scheint es sein Hobby zu sein, den Einfluss der [[Gesellschaft in Taki#Kudo|Kudo]]familie zu erhöhen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Frage-Sektion = &lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;mw-collapsible mw-collapsed wikitable&amp;quot; width=&amp;quot;100%&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Frage-Sektion&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
{{#widget:Iframe&lt;br /&gt;
|url=http://www.narutorpg.de/Includes/FAQSektion/FAQ.php?FAQ_Frage=Wichtige_Personen_in_Taki&lt;br /&gt;
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}}&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Navigation =&lt;br /&gt;
{{Vorlage:Linkliste Kategorien}}&lt;br /&gt;
{{Vorlage:Linkliste Rollenspiel}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Shinishi</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.narutorpg.de/index.php?title=Wichtige_Personen_in_Taki&amp;diff=25633</id>
		<title>Wichtige Personen in Taki</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.narutorpg.de/index.php?title=Wichtige_Personen_in_Taki&amp;diff=25633"/>
		<updated>2016-03-16T09:00:14Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Shinishi: /* Muneyaki Gushiken */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Diese Seite befasst sich mit wichtigen Personen in Takigakure no Sato.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Bereits verstorbene wichtige Personen findet ihr unter [[Geschichte von Taki]].&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Andere wichtige Personen des Landes findet ihr unter [[Taki no Kuni]]. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=&#039;&#039;&#039;[[Dorfoberhaupt]]&#039;&#039;&#039;=&lt;br /&gt;
Das amtierende Dorfoberhaupt [[Takigakure]]s.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Shinishi Kudo==&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Enkel von [[Wichtige Personen in Taki#Mishima Kudo|Mishima Kudo]]&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Ehemaliger Schüler von [[Wichtige Personen in Taki#Wichtige_Personen_in_Taki#Muneyaki_Gushiken|Muneyaki Gushiken]]&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Titel als Dorfoberhaupt&#039;&#039;&#039;: Goldener Drache&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem Shinishi [[Gesellschaft in Taki#Wichtige Familien Takigakures|Kudo]] den Posten als [[Dorfoberhaupt]] von seinem ehemaligem Sensei [[Wichtige_Personen_in_Taki#Muneyaki_Gushiken|Muneyaki Gushiken]] übernahm, sahen die meisten Dorfbewohner in ihm die Zukunft Takigakures. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Durch seine Heldentat, seinen Vorgänger eigenhändig gerettet und zurückgebracht zu haben, genoss er bereits am Anfang seiner Amtszeit die Anerkennung und die Beliebtheit vieler Dorfbewohner. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Bereits seiner ersten Rede als Dorfoberhaupt, versprach er ein extrem aggressives Vorgehen gegenüber der weit verbreiteten [[Taki_no_Kuni#Jashin_Sekte|Jashin-Sekte]]. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit Shinishi als Dorfoberhaupt sollten bereits viele äußerliche Veränderungen in [[Takigakure]] erfolgen. So änderte er zum Beispiel den Namen und das Auftreten der gesamten Shinetai-Einheit und machte aus ihnen eine auf ihn selbst zugeschnittene Wache, nämlich der [[Einheiten_Takigakures#Roiyarug.C4.81do_.28K.C3.B6nigliche_Wache.29|Roiyarugādo]]. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Als Anführer und Leiter seiner Einheit gab er sich selbst den Titel [[Einheiten_Takigakures#Shinobi_no_Ou_.28K.C3.B6nig_der_Shinobi.29|Shinobi no Ou]].&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Zusätzlich ließ er einen neuen, [[Aufbau_von_Taki#Ninjasitz_-_goldene_Drachenstatue|goldenen Ninjasitz]] im Form eines Drachen errichten, welchen er dank enger Geschäftskontakte der [[Gesellschaft in Taki#Wichtige Familien Takigakures|Kudo]] Familie finanzieren ließ.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der neue Ninjasitz repräsentiert den [[Geschichte_von_Taki#Der_gelbe_Drache|gelben Drachen]] aus den Geschichten Takis und zugleich das Dorfoberhaupt Takigakures. Außerdem änderte er den, von [[Wichtige_Personen_in_Taki#Muneyaki_Gushiken|Muneyaki Gushiken]] eingeführte Titel des Dorfoberhauptes von Taki vom [[Geschichte_von_Taki#Der_gelbe_Drache|gelben Drachen]], in den goldenen Drachen um.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
All diese Änderungen erweckten bei vielen Leuten den Eindruck, dass das junge Dorfoberhaupt viel Wert auf Statussymbole legte, was auch zu dem Namen [[Gesellschaft in Taki#Wichtige Familien Takigakures|Kudo]] durchaus passte. Während manche Leute diese Änderungen mit offenen Armen empfingen und für eine willkommene Neuerung hielten, um Takigakure ein neues Dorfgefühl zu geben, vertraten manche andere die Meinung, dass dies alles verschwendete Energie sei und ein Dorfoberhaupt sich auf wichtigere Angelegenheiten konzentrieren sollte, als die Veränderungen solch banaler Dinge.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er gilt in der Öffentlichkeit als sehr arrogant, selbst verherrlichend, schwer im Umgang, luxusorientiert, aber auch als pflichtbewusst, großzügig und visionär.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==&#039;&#039;&#039;Ehemalige Dorfoberhäupter&#039;&#039;&#039;==&lt;br /&gt;
Hier werden ehemalige Dorfoberhäupter aufgelistet, welche noch leben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Muneyaki Gushiken===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Adoptivbruder von [[Geschichte_von_Taki#Nobu_Gushiken|Nobu Gushiken]]&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Ehemaliger Sensei von [[Wichtige_Personen_in_Taki#Shinishi_Kudo|Shinishi Kudo]]&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Titel als Dorfoberhaupt&#039;&#039;&#039;: [[Geschichte_von_Taki#Der_gelbe_Drache|Gelber Drache]]&lt;br /&gt;
* Spezialisiert auf Attentat und Infiltration&lt;br /&gt;
* Generell sehr entspannte Person mit enorm hohem Verantwortungsbewusstsein&lt;br /&gt;
* Nimmt sich Konsequenzen für seine Teammitglieder / sein Dorf, die seine Entscheidungen veranlassen sehr zu Herzen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Muneyaki Gushiken nahm sich nach seiner Ablösung als [[Dorfoberhaupt]] einige Zeit frei. Manche meinen er hätte schwere mentale Schäden erlitten, mitunter wäre dies der Grund für seinen Rücktritt gewesen. Dennoch kehrte Muneyaki zurück, wenn auch nicht als [[Dorfoberhaupt]], unterrichtet er nun regelmäßig an der Akademie, solange es ihm sein gesundheitlicher Zustand ermöglicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Eigen Jinkou===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Ehemaliger Sensei von [[Wichtige_Personen_in_Taki#Shari_Shiazu|Shari Shiazu]]&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit der Ablösung als [[Dorfoberhaupt]], durch Muneyaki Gushiken zog sich Eigen Jinkou auch vollkommen vom aktivem Dienst als Ninja zurück. Da ihr Erfahrungsschatz und ihr militärisches Wissen jedoch bei der Regierung durchaus geschätzt war, wurde ihr von der Regierung in [[Taki no Kuni#Die Hauptstadt - Machida|Machida]] ein Posten als militärische Beraterin angeboten. Diesen Posten nahm sie an und geht ihm bis heute nach.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=&#039;&#039;&#039;Oberhäupter der [[Clans]] und Familien&#039;&#039;&#039;=&lt;br /&gt;
Hier sind die Oberhäupter der wichtigsten Clans und Familien Takigakures aufgelistet&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Miyamoto [[Gesellschaft in Taki#Nanaya|Nanaya]]===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Älterer Bruder von [[Wichtige_Personen_in_Taki#Keiji_Nanaya_-_Titel:_Shisho|Keiji Nanaya]] (Leiterin der [[Einheiten Takigakures#Tate (innere Angelegenheiten)|Tate]] Einheit)&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Begegnet man ihn auf der Straße, so erscheint er wie ein sehr ruhiger und freundlicher älterer Zivilist, der auf Anhieb eine gewisse Sympathie in seinen Fältchen trägt. Es ist sehr leicht zu ihm Zugang zu finden und mit ihm umzugehen. Sogar für sehr geübte Augen ist er in einem solchen Moment erstmal nichts anderes, als ein einfacher Bürger. Er liebt es in Seelenruhe an einem Steg am Takisee zu angeln und scheut nicht davor zurück in der Öffentlichkeit auch mal den Flachmann hervor zu holen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In [[Rang|Ninjarängen]] bevorzugt er es unbekannt zu bleiben, weshalb wenige ihn kennen. Nur erfahrene [[Jounin]] wissen das Gesicht dem berühmten Namen zuzuordnen, denn selbst auf [[Missionen]] ist seine Identität immer hervorragend geschützt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dafür kennt er selbst als Leiter einer Familie von Spionen und Attentätern, die laut der Philosophie eher zurüchhaltend im Schatten leben, fast immer jedes Detail oder noch so kleine Veränderung des [[Takigakure|Dorfes]], manchmal noch bevor der Dorfführer selbst damit in Berührung kommt. Schließlich ist es als Shinetai Mitglied seine Aufgabe sehr gut informiert zu sein und Katastrophen vorherzusagen und an die Dorfführung weiterzuleiten, bevor sie geschehen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Man sollte sich daher nicht wundern, wenn er mit seinem guten Gedächtnis Menschen bewusst mit ihrem Namen anspricht oder gar ihre Vergangenheit kennt, auch wenn sie sich ihm noch nie vorgestellt haben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um seinen Diensten als hervorragender Informant in der Shinetai nachzukommen ist Miyamoto sehr oft außerhalb von [[Takigakure]] auf eher geheimen [[Missionen]] unterwegs und selten anzutreffen, selbst für einen Nanaya. Seine gute Arbeit ist bekannt und auch in anderen Dörfer gefürchtet, allerdings nur unter dem Decknamen &amp;quot;Silberschatten&amp;quot;, der mehr an einen Mythos erinnert, den man nie wirklich selbst gesehen hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seine Ambitionen sind grundsätzlich unbekannt und seine Gerissenheit und Verschlagenheit ist nicht korrekt einzuschätzen. Immer mit einem Lächeln auf den Lippen gesegnet, scheint er nach Außen eher harmlos.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als [[Clan]]oberhaupt lebt er die Philosophie des [[Clan]]s vorbildlich. Gerne bildet er andere Shinobi in seinem Fachgebiet aus, wenn er die Zeit findet und kann genau so streng und angsteinflößend wie sympathisch und freundlich wirken, wenn es sein muss. Insgeheim ist er allerdings ein Mann mit tausend Gesichtern und eher ein Eigenbrödler, von dem niemand wirklich weiß was er denkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Matsudaira [[Gesellschaft in Taki#Kagetoya|Kagetoya]]===&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Vater von [[Wichtige_Personen_in_Taki#Ai_Kagetoya_-_Titel:_Shoheki|Ai Kagetoya]] (Leiterin der [[Einheiten Takigakures#Tate (innere Angelegenheiten)|Tate]] Einheit)&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* hat das Mokuton Bluterbe&lt;br /&gt;
* Guter Diplomat und Politiker, der jedoch besonders die Politik und aufgezwungene Formalitäten nicht mag, sie aber dennoch einhält, auch wenn er sie so oft es geht sein lässt.&lt;br /&gt;
* Graues Haar, Mittelgroß, trainierter Körperbau&lt;br /&gt;
* Will seinen [[Clan]] wieder zu großer Macht in [[Takigakure]] bringen&lt;br /&gt;
* Hält es für am sinnvollsten, wenn die Macht wieder ganz bei den Gründer[[clan]]s läge&lt;br /&gt;
* Fühlt sich von [[Takigakure|Taki]] der Möglichkeiten beraubt seinen [[Clan]] wieder zu mehr Macht zu bringen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Shari [[Gesellschaft in Taki#Shiazu|Shiazu]]===&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Cousine 2. Grades von [[Wichtige Personen in Taki#Shuya Shiazu|Shuya Shiazu]]&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Ehemaliger Schülerin von [[Wichtige_Personen_in_Taki#Eigen_Jinkou|Eigen Jinkou]]&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie scheint auf den ersten Blick schwächlich, doch ist ihr Körper aufgrund des harten Trainings seit ihrer Kindheit überdurchschnittlich gut ausgebildet, was geübte Augen schnell an ihrer Haltung erkennen können. Sie war schon immer dafür bekannt ruhig und überlegt zu handeln und stets freundlich und respektvoll gegenüber anderen Menschen zu sein. Seien diese aus dem eigenen oder aus fremden Dörfern. Die Erziehung der Shiazu Familie führte bei Shari dazu, ebenfalls einen ausgeprägten Sinn für Stolz zu entwickeln, welcher sich auch ab und zu deutlich zu erkennen gibt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie ist unter den höheren [[Rang|Rängen]] dafür bekannt ein Genie zu sein eine enorme Beharrlichkeit an den Tag zu legen, wenn sie sich einmal ein wichtiges Ziel in den Kopf gesetzt hat. Dies zeigte sich wieder und wieder in ihrer Karriere als Ninja. Besonders als [[Chuunin]] war sie stark darauf fixiert so schnell wie möglich in den [[Jounin]]rang aufsteigen zu können, was Anhand des enormen Trainingseinsatzes zu erkennen war, den sie an den Tag legte und von hochrangigen Beobachtern durchaus bemerkt wurde. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Den Shiazu Clan führt sie entsprechend seiner langwierigen Traditionen und Gebräuchen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Shentin [[Gesellschaft in Taki#Fuyou|Fuyou]]===&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Onkel von [[Wichtige_Personen_in_Taki#Shouta_.22Der_Druide.22_Fuyou|Shouta &amp;quot;Der Druide&amp;quot;]] [[Gesellschaft in Taki#Fuyou|Fuyou]]&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Shentin Fuyou ist ein freundlich aussehender älterer Mann. Er kleidet sich meist eher Traditionell und legt viel Wert auf die Traditionen, sowohl innerhalb, als auch außerhalb des Fuyou Clans. Dies wurde ihm vor allem in seinen jungen Jahren wiederholt beigebracht. Schon früh hat man Shentin als potentielles Clanoberhaupt gesehen und auch dementsprechend gefördert. Im Gegensatz dazu ist er jedoch sehr tolerant, was neumodische Erscheinungen angeht, seiner Auffassung nach bringt frischer Wind oft genug positive Änderung mit sich.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Shentin ist unter den anderen Hochrangigen und älteren Shinobi des Dorfes als äußerst fähiger Diplomat bekannt. Er kann sehr gut seine Überzeugungen mitteilen und brachte schon viele Menschen dazu ihren Standpunkt komplett zu ändern und dies ohne Hilfe von Jutsu. Dennoch ist Shentin auch gut im Kampf ausgebildet und darauf ausgeprägt sich selbst und andere Personen zu schützen, da man als Diplomat auch oft als wichtiges Angriffsziel gilt.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Nachdem Shentin Fuyou zum Clanoberhaupt ernannt wurde zog er sich vom aktiven Dienst als Shinobi zurück und beschäftigte sich im größeren Maße um Clanangelegenheiten und als diplomatischer Berater innerhalb von [[Takigakure]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=&#039;&#039;&#039;Leiter der Spezialeinheiten&#039;&#039;&#039;=&lt;br /&gt;
Hier sind die Leiter der Spezialeinheiten Takigakures aufgelistet&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Miyoko Itsunagi - Titel: [[Einheiten_Takigakures#Kaiyu|Kaiyu]] ===&lt;br /&gt;
[[Einheiten Takigakures#Isha|Isha]] Einheit &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Alter:&#039;&#039;&#039; 31 &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;[[Clan]]:&#039;&#039;&#039; - &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;[[Bluterbe]]:&#039;&#039;&#039; [[Gesellschaft in Taki#Bekannte Clans Takigakures|Souma no Kou]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In [[Takigakure]] ist Miyoko, wie die meisten [[Souma no Kou]], nicht sonderlich bekannt. Betrachtet man die verschiedenen Einheiten wird man feststellen, dass kaum ein Mensch weiß, wer den Titel &amp;quot;Kaiyu&amp;quot; trägt und damit die Leitung über die Ärzte hat.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Miyoko war ursprünglich eine durchschnittliche [[Genin]], die zusammen mit ihrer Schwester Anko das Ziel hatte einmal den Attentätern beizutreten. Als sie jedoch auf ihrem ersten [[Chuuninexamen]] ihre Schwester Anko verlor entwickelte sich das junge Mädchen zu einer verbitterten und von Selbsthass getriebenen [[Genin]]. Sie schwenkte daraufhin verbissen auf den medizinischen Weg um und verwarf alle Pläne sich einmal den Attentätern anzuschließen. Zwar ging sie mit Eifer an die Ausbildung zum Medic-Nin heran, wurde jedoch gleichzeitig durch ihre Verbitterung und ihren Selbsthass zu experimentierfreudig und machte ständig Fehler. Erst mit der Zeit entwickelte sich aus Miyoko eine tatsächlich sehr gute und fähige Ärztin, die sich unbemerkt den Weg an die Spitze der Ärzte bahnte.&lt;br /&gt;
Da Miyoko, auf Grund ihres [[Bluterbe]]s und auf Grund ihrer Vergangenheit, nie das Verlangen hatte sich in der Öffentlichkeit darzustellen ist bis heute in der Öffentlichkeit kaum etwas über sie bekannt.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Wo das Wissen über die Person fehlt kommen jedoch schnell Gerüchte auf: Im Dorf herrschte schon kurz nach ihrem Antritt das Gerücht, dass die Leiterin der Kaiyu gefährliche und waghalsige Experimente durchführen soll. Personen, die ihren Hintergrund kennen, munkeln außerdem, dass sie daran arbeitet ihre Schwester eines Tages wiederzubeleben.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Gerüchte der verrückten Experimente werden noch durch weitere Tatsache beflügelt:&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Miyoko schafft es sich bei jeder noch so kleinen [[OP-Fähigkeit|Operation]] derart mit Blut zu beschmieren, dass man sich vorstellen könnte, sie habe gerade etwas brutal geschlachtet.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Wie es tatsächlich um die Leiterin der Ärzte steht weiß jedoch wahrscheinlich nur sie selbst.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Miyoko nahm in der Vergangenheit fast ausschließlich an [[Mission]]en teil, wenn sie unbedingt musste. Ansonsten arbeitete sie fast immer im Krankenhaus. Ihre [[Mission]]sakte zeigt außerdem, dass seit dem Tod ihrer Schwester nie wieder ein Ninja ihres Teams auf einer [[Mission]] gestorben ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Hattori [[Gesellschaft in Taki#Shiazu|Shiazu]] - Titel: [[Einheiten_Takigakures#Taishi|Taishi]]===&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Cousin 1. Grades von [[Wichtige Personen in Taki#Shuya Shiazu|Shuya Shiazu]]&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Cousin 2. Grades von [[Wichtige Personen in Taki#Shari Shiazu|Shari Shiazu]]&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Einheiten Takigakures#Kokushi (Botschafter)|Kokushi]] Einheit&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Alter:&#039;&#039;&#039; 27 &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;[[Clan]]:&#039;&#039;&#039; [[Gesellschaft in Taki#Shiazu|Shiazu]] &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;[[Bluterbe]]:&#039;&#039;&#039; [[Yamanaka]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hattoris Vergangenheit ist, trotz der Tatsache ein Mitglied des Gründer[[clan]]s der Shiazu zu sein, kaum bekannt. [[Takigakure]] und sein [[Clan]] wissen eigentlich nur eins wirklich: Dass Hattori der beste Spion ganz [[Takigakure|Takis]] sein soll.&amp;lt;br&amp;gt; &lt;br /&gt;
Und dieser wohl beste Spion [[Takigakure|Takis]] wechselte das Gebiet vom stillen, geheimen und vor allem unerkanntem Aushorchen zum stets repräsentativen, immer aufs richtig Wort bedachten Diplomatendasein.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Auf Grund seiner Vergangenheit als Spion ist Hattoris Vertrauen gegenüber anderen Menschen nur sehr eingeschränkt, was ihn für die meisten anderen Personen sehr distanziert wirken lässt. Der Ninja besitzt eine sehr alte Pfeife, die angeblich von Generation zu Generation im [[Clan]] weitergegeben wurde und Gerüchten zufolge aus dem Holz des Taki-Baums geschnitzt wurde. Die einzige Situation, in der er einmal etwas aus dem Nähkästchen plaudert, ist während des rauchens mit Gleichgesinnten.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ansonsten gibt sich der Leiter der Diplomaten nach außen hin perfekt. Keinem Mensch in [[Takigakure]] scheint es möglich zu sein die wahren Gefühle, Probleme oder den wahren Charakter dieses Mannes identifizieren zu können. Er scheint immer eine Maske zu tragen, die er höchstens abnimmt, um eine neue aufzusetzen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Vor seinem Wechsel in die Diplomaten-Einheit hatte Hattori ein außerordentliches Alkoholproblem, das er auf Grund seiner unglaublichen Fähigkeiten jedoch vor den meisten geheimhalten konnte. Wenn er betrunken ist, nutzt er diverse Fähigkeiten, damit niemand die Symptome des Alkoholkonsums erkennen kann:&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Er nutzt sein Talent im Bereich der [[Genjutsu]], im Lügen und seine [[Menschenkenntnis]] aus, um seinen Gegenüber nicht mal merken zu lassen, wenn seine Hände zittern oder er zu lallen beginnt. Angeblich wirkt er vorm Trinken immer eine mächtige [[Genjutsu]], die alle Anzeichen auf Trunkenheit bei den Personen, die ihn sehen, überdeckt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Natsuki [[Gesellschaft in Taki#Bekannte Clans Takigakures|Hyuuga]] - Titel: [[Einheiten_Takigakures#Kancho_.28Direktor.29|Kancho]]===&lt;br /&gt;
[[Einheiten Takigakures#Kunren (Lehrkräfte)|Kunren]] Einheit &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Alter:&#039;&#039;&#039; 36 &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;[[Clan]]:&#039;&#039;&#039; - &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;[[Bluterbe]]:&#039;&#039;&#039; [[#Byakugan|Byakugan]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Mittedreißigerin arbeitete sich in der Vergangenheit schnell zur Leiterin der Kunren hoch. Anstatt auf [[Mission]]en erbitterte Kämpfe zu führen bestritt sie Schlachten an der Akademie und darin die Akademie zu reformieren und zu verbessern.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Auf Grund ihres [[Bluterbe]]s sorgte sie als junge Lehrerin schnell dafür, dass angehende Ninja nicht schummelten. Bis heute wissen die meisten angehenden Ninjaanwärter nichts von ihren weißen Seelenspiegeln, die sie immer mit verschiedenfarbigen Kontaktlinsen und passendem Make-up versteckt.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Da sich die Kunoichi fast ausschließlich auf die Arbeit an der Akademie in [[Takigakure|Taki]] konzentrierte lag ihre [[Mission]]szahl meist nur so hoch, wie sie liegen musste. Ihrem enormen Engagement für die Akademie und Gerüchten zufolge einer Affäre mit dem ehemaligen Direktor der Akademie, verdankt sie den schnellen Aufstieg an der Akademie.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ihre Unterrichtsmethoden sind eisern, hart und zielstrebig. Von ihrem Verhalten her bezeichnen sie viele Personen trotz ihres niedrigen Alters als Mitglied der &amp;quot;alten Generation&amp;quot;. Die Kunoichi straft außerdem jeden Ninja-Anwärter, der es wagt ein schlechtes Wort über sie oder andere Lehrer zu verlieren. Ihre harschen Methoden sorgten daher öfter dafür, dass der ein oder andere [[Akademist]] einige Zeit von der Akademie suspendiert wurde.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ihr harter Stil hat dafür gesorgt, dass man sie selbst in den [[Jounin]]kreisen &amp;quot;die eiserne Jungfrau&amp;quot; nennt. Eine Bezeichnung, die für einen Ninja-Anwärter übrigens mehrere Strafarbeiten nach sich zieht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Keiji [[Gesellschaft in Taki#Nanaya|Nanaya]] - Titel: [[Einheiten_Takigakures#Shisho|Shisho]]===&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Onkel von [[Wichtige Personen in Taki#Miyamoto Nanaya|Miyamoto Nanaya]]&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Einheiten Takigakures#Kenkyuu (Forschung)|Kenkyuu]] Einheit &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Alter:&#039;&#039;&#039; 66 &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;[[Clan]]:&#039;&#039;&#039; [[Gesellschaft in Taki#Nanaya|Nanaya]] &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;[[Bluterbe]]:&#039;&#039;&#039; [[Ningyosenshu]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit Keiji Nanayas Geschichte könnte man wahrscheinlich ganze Bücher füllen. Zusammengefasst kann man über ihn sagen, dass er ein außergewöhnlich intelligenter Mensch ist, der eine lange Zeit ein Mitglied der Shinetai darstellte. Er gehörte dort zu den Informanten, die sich besonders mit der Beschaffung von Informationen über die neusten feindlichen Technologien beschäftigte. Sein enormer IQ und sein großes Interesse an jeglicher Art von Technologien und [[Waffen]] unterstützte ihn dabei.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Als er jedoch noch vor dem Auftauchen der Söldner auf einer [[Mission]] schwer verwundet wurde und alle Versuche fehlschlugen die bleibenden Schäden wieder zu reparieren, musste er sich zwangsweise aus dem aktiven Ninjadienst zurückziehen. Mit seiner Situation jedoch unzufrieden versuchte Keiji mit aller Macht in den Ältestenrat zu gelangen. All seine Versuche wurden auf Grund seiner Verletzungen jedoch zurückgewiesen. &amp;quot;Er müsse sich schonen&amp;quot; hieß es ständig. In der Zwischenzeit eröffnete der Mann einen Waffenladen in [[Takigakure|Taki]], der auch heute noch existiert und von seinem Sohn geführt wird. Da der Mann jedoch auch nach über einem Jahr nicht nachgab entschied man sich ihn auf Grund seines großen Wissens bei den Gijutsusha unterzubringen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der Einsatz lohnte sich für [[Takigakure|Taki]]: Keiji erwies sich als außerordentlich wissbegierig und sog das Wissen förmlich in sich auf, jetzt wo er keinen aktiven Dienst mehr durchführen konnte.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
In seiner Anfangszeit verbesserte er die Sicherheitsbereiche der Forschungsabteilungen und in [[Takigakure]] mit seinen Entwicklungen. Er half dem [[Takigakure|Dorf]] Räume so zu gestalten, dass sie vollkommen andere Klimazonen nahezu perfekt simulieren konnten und unterstützte die Forschung in [[Takigakure|Taki]] enorm.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Als die Söldner auf den Plan traten entwickelte er ein besonderes Interesse für ihre Technologie: Er versuchte ständig an irgendwelche Technologie zu kommen und sie zu untersuchen. Den Durchbruch, der ihn zum Leiter der Forschungsabteilung machte, erreichte er auch zu dieser Zeit: Er entwickelte verschiedene Prototypen, welche die Technologie der Söldner mit [[Chakra]] kombinierten. Zwar wurden diese Prototypen nie verwendet, seine Ergebnisse waren jedoch für [[Takigakure|Taki]] sehr wichtig - und streng geheim.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
So sehr der Mann jedoch seiner Geschichte nach klingen mag, als wäre er offen und gesprächsfreudig: Tatsächlich ist Keiji ein verbitterter Eigenbrödler, der sich noch immer nach dem aktiven Dienst sehnt. Wahrscheinlich auch nur aus diesem Grund trägt er auch heute noch zwei Raiton-Klingen bei sich, die er &amp;quot;Donnerzorn&amp;quot; nennt. Keiji als Leiter der Forschungsabteilung zu treffen ist zwar möglich, seinen Respekt und seine Anerkennung erhält man jedoch nur mit großer Mühe. Für ihn zählt alleine die Leistung, die eine Person bringt. Je mehr sich jemand der Wissenschaft widmet und zeigt, was mit Verstand und Technik möglich ist, desto eher kann man zu ihm durchdringen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Heute leitet er zusammen mit seiner Tochter, die tatsächlich seine Assistentin in jeglichen Forschungsgebieten ist, die Forschungsabteilung. Manche Personen behaupten, dass sie tatsächlich die Forschungsabteilung anführt und ihr Vater alles tut, was sie ihm sagt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Ai [[Gesellschaft in Taki#Kagetoya|Kagetoya]] - Titel: [[Einheiten_Takigakures#Shisho|Shoheki]]===&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Tochter von [[Wichtige Personen in Taki#Matsudaira Kagetoya|Matsudaira Kagetoya]]&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Einheiten Takigakures#Tate (innere Angelegenheit)|Tate]] Einheit &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Alter:&#039;&#039;&#039; 24 &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;[[Clan]]:&#039;&#039;&#039; [[Gesellschaft in Taki#Kagetoya|Kagetoya]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ai Kagetoya macht als jüngste Leiterin einer Einheit überhaupt, ihrer Familie, die fast schon als vergessen galt alle Ehre und sorgt wieder für einen sehr guten Ruf.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ihre Ninjalaufbahn verlief rapide. Sie schloss die Ninja-Akademie mit bravour mit 12 Jahren ab, wurde bei ihrem ersten [[Chuuninexamen]] befördert und wurde bereits nach einem halben Jahr in den [[Jounin]]rang gehoben.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Trotz ihres [[Bluterbe]]s ist Ai eine außergewöhnlich gut ausgeglichene Kunoichi. Ninja, die mit ihr [[Missionen]] durchgeführt haben behaupteten, dass sie in allen Bereichen enorme Fähigkeit besitzt und man sie fast schon als mobile Festung betiteln könne.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
In der Vergangenheit soll sie es auf mehreren [[Mission]]en geschafft haben ganze Dörfer im Alleingang gegen anrückende Feinde über mehrere Tage zu verteidigen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die aktuellste Heldentat war die Verteidigung eines Dorfes am Rande [Taki no Kuni|Takis]], welches sie 3 Tage lang alleine gegen wehemente Söldnerangriffe verteidigen konnte, bis Verstärkung eintraf. Bei deren Ankunft waren alle Dorfbewohner vollkommen unverletzt.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ais Markenzeichen ist eine vollständige [[Rüstung]], ein Schild und ein Naginata, die sie fast niemals ablegt und die sich selbst über eine spezielle [[Mokuton]-[[Jutsu]] hergestellt haben soll.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der Leitspruch der jungen Frau lautet &amp;quot;Müßiggang führt zu Ketzerei&amp;quot; und zeigt eindeutig, was ihre Einstellung ist. [[Missionen]] unter ihr sollen außerordentlich fordernd sein und keine Zeit zum Ausruhen bieten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Ichinose Mimura - Titel: [[Einheiten_Takigakures#Shogun|Shogun]]===&lt;br /&gt;
[[Einheiten Takigakures#Shuryo (äußere Angelegenheiten)|Shuryo]] Einheit &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Alter:&#039;&#039;&#039; 30 &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Clan:&#039;&#039;&#039; -&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der [[Jounin]] ist noch recht jung, aber lange [[Jounin]] und hat einiges auf dem Kerbholz. Er war bereits wenige Jahre der Leiter der Exekutivkräfte &amp;quot;Shikkouken&amp;quot; von [[Takigakure]], bis dann die Einheitenumstrukturierung erfolgte und ihm die Leitung der [[Einheiten Takigakures#Shuryo (äußere Angelegenheiten)|Shuryo]] auf Grund seiner Ausbildung/Spezialisierung angeboten wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Sonstige =&lt;br /&gt;
Hier sind Personen aufgelistet, die in Taki einen hohen Bekanntheitsgrad erlangt haben&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Saori[[Gesellschaft in Taki#Kagetoya| Kagetoya ]]===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Einheiten_Takigakures#Tsuisekisha_.28J.C3.A4ger.29|Tsuisekisha]] Einheit &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ruhig und gelassen wirkt der junge Mann mit den blutroten Pupillen und dem lange silbergrauem Haar, welches er fast immer zusammengebunden hat. Selten erlebt man Saori in wirklich aufgebrachter Stimmung und wenn, dann brodelt das Feuer unter der Oberfläche.&lt;br /&gt;
Gekleidet ist der Jounin recht auffällig: Weiß-getigertes Fell ziert Unterarme sowie Unterschenkel, eine gelbe Fellweste bedeckt zum Teil seinen Oberkörper und stets kann man zumindest das schneeweiße Katana samt schneeweißer Scheide hinter seinem Rücken emporragen sehen, welches ihn ebenso wenig verlässt wie das Stirnband mit dem Symbol Takigakures und die drei Armreifen, ein goldener, ein kupferroter und ein silberner.&lt;br /&gt;
Auch wenn Saori oft streng und aufs wesentliche konzentriert wirken mag, so hat er seinen ganz eigenen Sinn für Humor, grinst und lacht in sich hinein, wenn es ihm gefällt, und hat für sich gelegentlich Sarkasmus und Ironie gepachtet. Im Umgang mit seinen weißern Tigern wirkt er meist wesentlich herzlicher, als er dies mit Menschen ist, und auch wenn er stets versucht ist es zu verschleiern, so merkt man ihm gelegentlich den Hang zur Melancholie und Träumerei an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Shouta &amp;quot;Der Druide&amp;quot; [[Gesellschaft in Taki#Fuyou|Fuyou]]===&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Neffe von [[Wichtige Personen in Taki#Shentin Fuyou|Shentin Fuyou]]&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Einheiten Takigakures#Yakuzaishi (Apotheker)|Yakuzaishi]] Einheit &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Alter:&#039;&#039;&#039; 26 &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;[[Clan]]:&#039;&#039;&#039; [[Gesellschaft in Taki#Fuyou|Fuyou]] &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Shouta Fuyou wurde bereits als junger [[Genin]] bei seinen Altersgenossen als Wirrkopf bekannt. Bereits zu Beginn seiner Ninjalaufbahn interessierte er sich für nichts mehr, als für [[Gifte]] und Wirkstoffe. Im gleichen Zuge verabscheute er aber auch jegliche Nutzung von [[Gifte]]n, wie so manche Katze das Wasser verabscheut. Er nutzte sein [[Jutsu und Fähigkeiten|Wissen]] schon früh, um auf nahezu jeder [[Mission]] die Chance zu ergreifen nützliche oder giftige Pflanzen zu sammeln. Es ist also nicht verwunderlich, dass der junge Shouta bereits früh daran arbeitete für nahezu jede Giftart ein Gegenmittel zu finden. Seine ersten Erfolge verzeichnete er bereits als junger [[Genin]]. Aufgrund seiner exzellenten Ausbildung im Bereich der [[Gifte]] und Wirkstoffe wurde er fast augenblicklich nach seiner [[Rangaufstieg|Beförderung]] zum [[Chuunin]] in den Rang eines [[S-Jounin|Spezial-Jounin]] im Bereich [[Heilkunde|Medizin]] und [[Gifte]] gehoben. Als mit seinem [[Rang]] auch seine Freiheiten wuchsen begab sich Shouta mehr und mehr auf Reisen in der [[Überleben in der Natur|Natur]], die er auf Grund ihrer &amp;quot;medizinischen Wunder&amp;quot;, wie er es betitelt, mit zunehmendem Alter immer mehr liebte. Er verließ das [[Takigakure|Dorf]] so oft, um nach besonderen Pflanzen oder Tieren Ausschau zu halten, dass er den Beinamen &amp;quot;Der Druide&amp;quot; in [[Takigakure]] erhielt.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Nachdem er zum Senyaku ernannt wurde entschied sich der nun bereits betagtere Mann dazu seine Ausflüge in die [[Überleben in der Natur|Natur]] einzuschränken, um [[Takigakure]] mehr und mehr in der Forschung für lebensrettende Arzneien zu unterstützen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Noch heute fällt Shouta durch seine simple Kleidung und eine für ihn typische kleine Handsichel auf, die er zum Schneiden von Kräutern nutzt.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Shouta hat im Vergleich zu anderen Ninja seines Alters eine sehr geringe [[Mission]]szahl absolviert, was sich durch seine ausgiebige Forschung und die vielen Reisen in die [[Überleben in der Natur|Natur]] erklären lässt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Shuya [[Gesellschaft in Taki#Shiazu|Shiazu]]===&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Cousin 2. Grades von [[Wichtige Personen in Taki#Shari Shiazu|Shari Shiazu]]&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;[[Rang]]:&#039;&#039;&#039; [[Jounin]]&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;[[Clan]]:&#039;&#039;&#039; [[Gesellschaft in Taki#Shiazu|Shiazu]]&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Psychologischer Bericht&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Shuuya ist kein Mann vieler Worte. Genaugenommen spricht er nie, in den seltensten Fällen und nur dann, wenn er es für notwendig oder angebracht erachtet.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Taten sagen für ihn mehr als Worte, weshalb er seine Meinung und Gefühle lieber über körperliche Gesten zum Ausdruck bringt. Was viele nicht wissen ist, dass er ein unglaublich schwaches Herz für Kinder und süße Mädchen besitzt, die ihn manchmal aus dem Takt bringen können. Im Gegenzug dagegen hasst er schlechte Eltern mehr als alles andere.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Historie&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Er wuchs in einer der Nebenfamilien des Shiazu Clan auf. Sein Vater kehrte von einer eigentlich als ungefährlich eingeschätzten [[Mission]] nicht mehr zurück, weshalb sein Tod von seiner Mutter, die um ihren Ruf innerhalb der Familie fürchtete, niemals wirklich anerkannt wurde. Landete als jüngstes Mitglied mit Hyuma und seinem besten Freund und Rivalen, Kaido Mukashi in einem [[Genin]]team. Zusammen erzielten die drei Ninja mehrere Erfolge und konnten sich in vielen Schlachten behaupten, sowie gegenseitig am Leben halten.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vor 8 Jahren war Shuuya mit seinem Ninjateam an der Rettung und Überbringung Azumi Mukashis nach [[Takigakure]] beteiligt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Mishima [[Gesellschaft in Taki#Kudo|Kudo]]===&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Großvater von [[Wichtige Personen in Taki#Shinishi Kudo|Shinishi Kudo]]&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Alter:&#039;&#039;&#039; 65&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Familie:&#039;&#039;&#039; [[Gesellschaft in Taki#Kudo|Kudo]]&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Status:&#039;&#039;&#039; Zurückgetretenes Oberhaupt der [[Gesellschaft in Taki#Kudo|Kudo]]s&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Beschreibung&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ist der bisher erfolgreichste [[Gesellschaft in Taki#Kudo|Kudo]] in der Geschichte seiner Familie. Er festigte die wirtschaftliche Position der [[Gesellschaft in Taki#Kudo|Kudo]]s im Land und wagte den ersten Schritt der Kudos in die Politik der Ninjawelt. Seine Strategie ging auf und in seiner Regenschaft als [[Gesellschaft in Taki#Kudo|Kudo]] Oberhaupt brachten die [[Gesellschaft in Taki#Kudo|Kudo]]s in ihrer ersten Ninjageneration ein [[Dorfoberhaupt]] [[Takigakure]]s hervor. Daraufhin ernannte Mishima [[Gesellschaft in Taki#Kudo|Kudo]], seinen Enkel und neues [[Dorfoberhaupt]] [[Takigakure]]s, [[Wichtige Personen in Taki#Shinishi Kudo|Shinishi Kudo]], zu seinem Nachfolger.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Bisheriges Auftreten&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Seitdem er sich von seinen Geschäften zurückgezogen hat, wird er immer häufiger in der Öffentlichkeit gesehen. Er gilt als energischer, lebensfroher Mann, welcher selten ein Blatt vor dem Mund nimmt und liebend gern laut zu lachen scheint.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Trotz allem scheint hinter jeder seine Worte eine höheres Ziel zu stecken. Obwohl er zurückgetreten ist, scheint es sein Hobby zu sein, den Einfluss der [[Gesellschaft in Taki#Kudo|Kudo]]familie zu erhöhen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Frage-Sektion = &lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;mw-collapsible mw-collapsed wikitable&amp;quot; width=&amp;quot;100%&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Frage-Sektion&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
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= Navigation =&lt;br /&gt;
{{Vorlage:Linkliste Kategorien}}&lt;br /&gt;
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		<author><name>Shinishi</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.narutorpg.de/index.php?title=Wichtige_Personen_in_Taki&amp;diff=25632</id>
		<title>Wichtige Personen in Taki</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.narutorpg.de/index.php?title=Wichtige_Personen_in_Taki&amp;diff=25632"/>
		<updated>2016-03-16T09:00:03Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Shinishi: /* Muneyaki Gushiken */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Diese Seite befasst sich mit wichtigen Personen in Takigakure no Sato.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Bereits verstorbene wichtige Personen findet ihr unter [[Geschichte von Taki]].&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Andere wichtige Personen des Landes findet ihr unter [[Taki no Kuni]]. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=&#039;&#039;&#039;[[Dorfoberhaupt]]&#039;&#039;&#039;=&lt;br /&gt;
Das amtierende Dorfoberhaupt [[Takigakure]]s.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Shinishi Kudo==&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Enkel von [[Wichtige Personen in Taki#Mishima Kudo|Mishima Kudo]]&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Ehemaliger Schüler von [[Wichtige Personen in Taki#Wichtige_Personen_in_Taki#Muneyaki_Gushiken|Muneyaki Gushiken]]&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Titel als Dorfoberhaupt&#039;&#039;&#039;: Goldener Drache&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem Shinishi [[Gesellschaft in Taki#Wichtige Familien Takigakures|Kudo]] den Posten als [[Dorfoberhaupt]] von seinem ehemaligem Sensei [[Wichtige_Personen_in_Taki#Muneyaki_Gushiken|Muneyaki Gushiken]] übernahm, sahen die meisten Dorfbewohner in ihm die Zukunft Takigakures. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Durch seine Heldentat, seinen Vorgänger eigenhändig gerettet und zurückgebracht zu haben, genoss er bereits am Anfang seiner Amtszeit die Anerkennung und die Beliebtheit vieler Dorfbewohner. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Bereits seiner ersten Rede als Dorfoberhaupt, versprach er ein extrem aggressives Vorgehen gegenüber der weit verbreiteten [[Taki_no_Kuni#Jashin_Sekte|Jashin-Sekte]]. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit Shinishi als Dorfoberhaupt sollten bereits viele äußerliche Veränderungen in [[Takigakure]] erfolgen. So änderte er zum Beispiel den Namen und das Auftreten der gesamten Shinetai-Einheit und machte aus ihnen eine auf ihn selbst zugeschnittene Wache, nämlich der [[Einheiten_Takigakures#Roiyarug.C4.81do_.28K.C3.B6nigliche_Wache.29|Roiyarugādo]]. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Als Anführer und Leiter seiner Einheit gab er sich selbst den Titel [[Einheiten_Takigakures#Shinobi_no_Ou_.28K.C3.B6nig_der_Shinobi.29|Shinobi no Ou]].&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Zusätzlich ließ er einen neuen, [[Aufbau_von_Taki#Ninjasitz_-_goldene_Drachenstatue|goldenen Ninjasitz]] im Form eines Drachen errichten, welchen er dank enger Geschäftskontakte der [[Gesellschaft in Taki#Wichtige Familien Takigakures|Kudo]] Familie finanzieren ließ.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der neue Ninjasitz repräsentiert den [[Geschichte_von_Taki#Der_gelbe_Drache|gelben Drachen]] aus den Geschichten Takis und zugleich das Dorfoberhaupt Takigakures. Außerdem änderte er den, von [[Wichtige_Personen_in_Taki#Muneyaki_Gushiken|Muneyaki Gushiken]] eingeführte Titel des Dorfoberhauptes von Taki vom [[Geschichte_von_Taki#Der_gelbe_Drache|gelben Drachen]], in den goldenen Drachen um.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
All diese Änderungen erweckten bei vielen Leuten den Eindruck, dass das junge Dorfoberhaupt viel Wert auf Statussymbole legte, was auch zu dem Namen [[Gesellschaft in Taki#Wichtige Familien Takigakures|Kudo]] durchaus passte. Während manche Leute diese Änderungen mit offenen Armen empfingen und für eine willkommene Neuerung hielten, um Takigakure ein neues Dorfgefühl zu geben, vertraten manche andere die Meinung, dass dies alles verschwendete Energie sei und ein Dorfoberhaupt sich auf wichtigere Angelegenheiten konzentrieren sollte, als die Veränderungen solch banaler Dinge.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er gilt in der Öffentlichkeit als sehr arrogant, selbst verherrlichend, schwer im Umgang, luxusorientiert, aber auch als pflichtbewusst, großzügig und visionär.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==&#039;&#039;&#039;Ehemalige Dorfoberhäupter&#039;&#039;&#039;==&lt;br /&gt;
Hier werden ehemalige Dorfoberhäupter aufgelistet, welche noch leben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Muneyaki Gushiken===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Adoptivbruder von [[Geschichte_von_Taki#Nobu_Gushiken|Nobu Gushiken]]&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Ehemaliger Sensei von [[Wichtige_Personen_in_Taki#Shinishi_Kudo|Shinishi Kudo]]&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Titel als Dorfoberhaupt&#039;&#039;&#039;: [[Geschichte_von_Taki#Der_gelbe_Drache|Gelber Drache]]&lt;br /&gt;
* Spezialisiert auf Attentat und Infiltration&lt;br /&gt;
* Generell sehr entspannte Person mit enorm hohem Verantwortungsbewusstsein&lt;br /&gt;
* Nimmt sich Konsequenzen für seine Teammitglieder / sein Dorf, die seine Entscheidungen veranlassen sehr zu Herzen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Muneyaki Gushiken nahm sich nach seiner Ablösung als [[Dorfoberhaupt]] einige Zeit frei. Manche meinen er hätte schwere mentale Schäden erlitten, mitunter wäre dies der Grund für seinen Rücktritt gewesen. Dennoch kehrte Muneyaki zurück, wenn auch nicht als [[Dorfoberhaupt]], unterrichtet er nun regelmäßig an der Akademie, solange es ihm sein gesundheitlicher Zustand ermöglicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Eigen Jinkou===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Ehemaliger Sensei von [[Wichtige_Personen_in_Taki#Shari_Shiazu|Shari Shiazu]]&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit der Ablösung als [[Dorfoberhaupt]], durch Muneyaki Gushiken zog sich Eigen Jinkou auch vollkommen vom aktivem Dienst als Ninja zurück. Da ihr Erfahrungsschatz und ihr militärisches Wissen jedoch bei der Regierung durchaus geschätzt war, wurde ihr von der Regierung in [[Taki no Kuni#Die Hauptstadt - Machida|Machida]] ein Posten als militärische Beraterin angeboten. Diesen Posten nahm sie an und geht ihm bis heute nach.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=&#039;&#039;&#039;Oberhäupter der [[Clans]] und Familien&#039;&#039;&#039;=&lt;br /&gt;
Hier sind die Oberhäupter der wichtigsten Clans und Familien Takigakures aufgelistet&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Miyamoto [[Gesellschaft in Taki#Nanaya|Nanaya]]===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Älterer Bruder von [[Wichtige_Personen_in_Taki#Keiji_Nanaya_-_Titel:_Shisho|Keiji Nanaya]] (Leiterin der [[Einheiten Takigakures#Tate (innere Angelegenheiten)|Tate]] Einheit)&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Begegnet man ihn auf der Straße, so erscheint er wie ein sehr ruhiger und freundlicher älterer Zivilist, der auf Anhieb eine gewisse Sympathie in seinen Fältchen trägt. Es ist sehr leicht zu ihm Zugang zu finden und mit ihm umzugehen. Sogar für sehr geübte Augen ist er in einem solchen Moment erstmal nichts anderes, als ein einfacher Bürger. Er liebt es in Seelenruhe an einem Steg am Takisee zu angeln und scheut nicht davor zurück in der Öffentlichkeit auch mal den Flachmann hervor zu holen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In [[Rang|Ninjarängen]] bevorzugt er es unbekannt zu bleiben, weshalb wenige ihn kennen. Nur erfahrene [[Jounin]] wissen das Gesicht dem berühmten Namen zuzuordnen, denn selbst auf [[Missionen]] ist seine Identität immer hervorragend geschützt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dafür kennt er selbst als Leiter einer Familie von Spionen und Attentätern, die laut der Philosophie eher zurüchhaltend im Schatten leben, fast immer jedes Detail oder noch so kleine Veränderung des [[Takigakure|Dorfes]], manchmal noch bevor der Dorfführer selbst damit in Berührung kommt. Schließlich ist es als Shinetai Mitglied seine Aufgabe sehr gut informiert zu sein und Katastrophen vorherzusagen und an die Dorfführung weiterzuleiten, bevor sie geschehen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Man sollte sich daher nicht wundern, wenn er mit seinem guten Gedächtnis Menschen bewusst mit ihrem Namen anspricht oder gar ihre Vergangenheit kennt, auch wenn sie sich ihm noch nie vorgestellt haben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um seinen Diensten als hervorragender Informant in der Shinetai nachzukommen ist Miyamoto sehr oft außerhalb von [[Takigakure]] auf eher geheimen [[Missionen]] unterwegs und selten anzutreffen, selbst für einen Nanaya. Seine gute Arbeit ist bekannt und auch in anderen Dörfer gefürchtet, allerdings nur unter dem Decknamen &amp;quot;Silberschatten&amp;quot;, der mehr an einen Mythos erinnert, den man nie wirklich selbst gesehen hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seine Ambitionen sind grundsätzlich unbekannt und seine Gerissenheit und Verschlagenheit ist nicht korrekt einzuschätzen. Immer mit einem Lächeln auf den Lippen gesegnet, scheint er nach Außen eher harmlos.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als [[Clan]]oberhaupt lebt er die Philosophie des [[Clan]]s vorbildlich. Gerne bildet er andere Shinobi in seinem Fachgebiet aus, wenn er die Zeit findet und kann genau so streng und angsteinflößend wie sympathisch und freundlich wirken, wenn es sein muss. Insgeheim ist er allerdings ein Mann mit tausend Gesichtern und eher ein Eigenbrödler, von dem niemand wirklich weiß was er denkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Matsudaira [[Gesellschaft in Taki#Kagetoya|Kagetoya]]===&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Vater von [[Wichtige_Personen_in_Taki#Ai_Kagetoya_-_Titel:_Shoheki|Ai Kagetoya]] (Leiterin der [[Einheiten Takigakures#Tate (innere Angelegenheiten)|Tate]] Einheit)&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* hat das Mokuton Bluterbe&lt;br /&gt;
* Guter Diplomat und Politiker, der jedoch besonders die Politik und aufgezwungene Formalitäten nicht mag, sie aber dennoch einhält, auch wenn er sie so oft es geht sein lässt.&lt;br /&gt;
* Graues Haar, Mittelgroß, trainierter Körperbau&lt;br /&gt;
* Will seinen [[Clan]] wieder zu großer Macht in [[Takigakure]] bringen&lt;br /&gt;
* Hält es für am sinnvollsten, wenn die Macht wieder ganz bei den Gründer[[clan]]s läge&lt;br /&gt;
* Fühlt sich von [[Takigakure|Taki]] der Möglichkeiten beraubt seinen [[Clan]] wieder zu mehr Macht zu bringen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Shari [[Gesellschaft in Taki#Shiazu|Shiazu]]===&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Cousine 2. Grades von [[Wichtige Personen in Taki#Shuya Shiazu|Shuya Shiazu]]&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Ehemaliger Schülerin von [[Wichtige_Personen_in_Taki#Eigen_Jinkou|Eigen Jinkou]]&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie scheint auf den ersten Blick schwächlich, doch ist ihr Körper aufgrund des harten Trainings seit ihrer Kindheit überdurchschnittlich gut ausgebildet, was geübte Augen schnell an ihrer Haltung erkennen können. Sie war schon immer dafür bekannt ruhig und überlegt zu handeln und stets freundlich und respektvoll gegenüber anderen Menschen zu sein. Seien diese aus dem eigenen oder aus fremden Dörfern. Die Erziehung der Shiazu Familie führte bei Shari dazu, ebenfalls einen ausgeprägten Sinn für Stolz zu entwickeln, welcher sich auch ab und zu deutlich zu erkennen gibt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie ist unter den höheren [[Rang|Rängen]] dafür bekannt ein Genie zu sein eine enorme Beharrlichkeit an den Tag zu legen, wenn sie sich einmal ein wichtiges Ziel in den Kopf gesetzt hat. Dies zeigte sich wieder und wieder in ihrer Karriere als Ninja. Besonders als [[Chuunin]] war sie stark darauf fixiert so schnell wie möglich in den [[Jounin]]rang aufsteigen zu können, was Anhand des enormen Trainingseinsatzes zu erkennen war, den sie an den Tag legte und von hochrangigen Beobachtern durchaus bemerkt wurde. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Den Shiazu Clan führt sie entsprechend seiner langwierigen Traditionen und Gebräuchen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Shentin [[Gesellschaft in Taki#Fuyou|Fuyou]]===&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Onkel von [[Wichtige_Personen_in_Taki#Shouta_.22Der_Druide.22_Fuyou|Shouta &amp;quot;Der Druide&amp;quot;]] [[Gesellschaft in Taki#Fuyou|Fuyou]]&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Shentin Fuyou ist ein freundlich aussehender älterer Mann. Er kleidet sich meist eher Traditionell und legt viel Wert auf die Traditionen, sowohl innerhalb, als auch außerhalb des Fuyou Clans. Dies wurde ihm vor allem in seinen jungen Jahren wiederholt beigebracht. Schon früh hat man Shentin als potentielles Clanoberhaupt gesehen und auch dementsprechend gefördert. Im Gegensatz dazu ist er jedoch sehr tolerant, was neumodische Erscheinungen angeht, seiner Auffassung nach bringt frischer Wind oft genug positive Änderung mit sich.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Shentin ist unter den anderen Hochrangigen und älteren Shinobi des Dorfes als äußerst fähiger Diplomat bekannt. Er kann sehr gut seine Überzeugungen mitteilen und brachte schon viele Menschen dazu ihren Standpunkt komplett zu ändern und dies ohne Hilfe von Jutsu. Dennoch ist Shentin auch gut im Kampf ausgebildet und darauf ausgeprägt sich selbst und andere Personen zu schützen, da man als Diplomat auch oft als wichtiges Angriffsziel gilt.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Nachdem Shentin Fuyou zum Clanoberhaupt ernannt wurde zog er sich vom aktiven Dienst als Shinobi zurück und beschäftigte sich im größeren Maße um Clanangelegenheiten und als diplomatischer Berater innerhalb von [[Takigakure]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=&#039;&#039;&#039;Leiter der Spezialeinheiten&#039;&#039;&#039;=&lt;br /&gt;
Hier sind die Leiter der Spezialeinheiten Takigakures aufgelistet&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Miyoko Itsunagi - Titel: [[Einheiten_Takigakures#Kaiyu|Kaiyu]] ===&lt;br /&gt;
[[Einheiten Takigakures#Isha|Isha]] Einheit &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Alter:&#039;&#039;&#039; 31 &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;[[Clan]]:&#039;&#039;&#039; - &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;[[Bluterbe]]:&#039;&#039;&#039; [[Gesellschaft in Taki#Bekannte Clans Takigakures|Souma no Kou]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In [[Takigakure]] ist Miyoko, wie die meisten [[Souma no Kou]], nicht sonderlich bekannt. Betrachtet man die verschiedenen Einheiten wird man feststellen, dass kaum ein Mensch weiß, wer den Titel &amp;quot;Kaiyu&amp;quot; trägt und damit die Leitung über die Ärzte hat.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Miyoko war ursprünglich eine durchschnittliche [[Genin]], die zusammen mit ihrer Schwester Anko das Ziel hatte einmal den Attentätern beizutreten. Als sie jedoch auf ihrem ersten [[Chuuninexamen]] ihre Schwester Anko verlor entwickelte sich das junge Mädchen zu einer verbitterten und von Selbsthass getriebenen [[Genin]]. Sie schwenkte daraufhin verbissen auf den medizinischen Weg um und verwarf alle Pläne sich einmal den Attentätern anzuschließen. Zwar ging sie mit Eifer an die Ausbildung zum Medic-Nin heran, wurde jedoch gleichzeitig durch ihre Verbitterung und ihren Selbsthass zu experimentierfreudig und machte ständig Fehler. Erst mit der Zeit entwickelte sich aus Miyoko eine tatsächlich sehr gute und fähige Ärztin, die sich unbemerkt den Weg an die Spitze der Ärzte bahnte.&lt;br /&gt;
Da Miyoko, auf Grund ihres [[Bluterbe]]s und auf Grund ihrer Vergangenheit, nie das Verlangen hatte sich in der Öffentlichkeit darzustellen ist bis heute in der Öffentlichkeit kaum etwas über sie bekannt.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Wo das Wissen über die Person fehlt kommen jedoch schnell Gerüchte auf: Im Dorf herrschte schon kurz nach ihrem Antritt das Gerücht, dass die Leiterin der Kaiyu gefährliche und waghalsige Experimente durchführen soll. Personen, die ihren Hintergrund kennen, munkeln außerdem, dass sie daran arbeitet ihre Schwester eines Tages wiederzubeleben.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Gerüchte der verrückten Experimente werden noch durch weitere Tatsache beflügelt:&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Miyoko schafft es sich bei jeder noch so kleinen [[OP-Fähigkeit|Operation]] derart mit Blut zu beschmieren, dass man sich vorstellen könnte, sie habe gerade etwas brutal geschlachtet.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Wie es tatsächlich um die Leiterin der Ärzte steht weiß jedoch wahrscheinlich nur sie selbst.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Miyoko nahm in der Vergangenheit fast ausschließlich an [[Mission]]en teil, wenn sie unbedingt musste. Ansonsten arbeitete sie fast immer im Krankenhaus. Ihre [[Mission]]sakte zeigt außerdem, dass seit dem Tod ihrer Schwester nie wieder ein Ninja ihres Teams auf einer [[Mission]] gestorben ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Hattori [[Gesellschaft in Taki#Shiazu|Shiazu]] - Titel: [[Einheiten_Takigakures#Taishi|Taishi]]===&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Cousin 1. Grades von [[Wichtige Personen in Taki#Shuya Shiazu|Shuya Shiazu]]&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Cousin 2. Grades von [[Wichtige Personen in Taki#Shari Shiazu|Shari Shiazu]]&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Einheiten Takigakures#Kokushi (Botschafter)|Kokushi]] Einheit&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Alter:&#039;&#039;&#039; 27 &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;[[Clan]]:&#039;&#039;&#039; [[Gesellschaft in Taki#Shiazu|Shiazu]] &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;[[Bluterbe]]:&#039;&#039;&#039; [[Yamanaka]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hattoris Vergangenheit ist, trotz der Tatsache ein Mitglied des Gründer[[clan]]s der Shiazu zu sein, kaum bekannt. [[Takigakure]] und sein [[Clan]] wissen eigentlich nur eins wirklich: Dass Hattori der beste Spion ganz [[Takigakure|Takis]] sein soll.&amp;lt;br&amp;gt; &lt;br /&gt;
Und dieser wohl beste Spion [[Takigakure|Takis]] wechselte das Gebiet vom stillen, geheimen und vor allem unerkanntem Aushorchen zum stets repräsentativen, immer aufs richtig Wort bedachten Diplomatendasein.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Auf Grund seiner Vergangenheit als Spion ist Hattoris Vertrauen gegenüber anderen Menschen nur sehr eingeschränkt, was ihn für die meisten anderen Personen sehr distanziert wirken lässt. Der Ninja besitzt eine sehr alte Pfeife, die angeblich von Generation zu Generation im [[Clan]] weitergegeben wurde und Gerüchten zufolge aus dem Holz des Taki-Baums geschnitzt wurde. Die einzige Situation, in der er einmal etwas aus dem Nähkästchen plaudert, ist während des rauchens mit Gleichgesinnten.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ansonsten gibt sich der Leiter der Diplomaten nach außen hin perfekt. Keinem Mensch in [[Takigakure]] scheint es möglich zu sein die wahren Gefühle, Probleme oder den wahren Charakter dieses Mannes identifizieren zu können. Er scheint immer eine Maske zu tragen, die er höchstens abnimmt, um eine neue aufzusetzen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Vor seinem Wechsel in die Diplomaten-Einheit hatte Hattori ein außerordentliches Alkoholproblem, das er auf Grund seiner unglaublichen Fähigkeiten jedoch vor den meisten geheimhalten konnte. Wenn er betrunken ist, nutzt er diverse Fähigkeiten, damit niemand die Symptome des Alkoholkonsums erkennen kann:&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Er nutzt sein Talent im Bereich der [[Genjutsu]], im Lügen und seine [[Menschenkenntnis]] aus, um seinen Gegenüber nicht mal merken zu lassen, wenn seine Hände zittern oder er zu lallen beginnt. Angeblich wirkt er vorm Trinken immer eine mächtige [[Genjutsu]], die alle Anzeichen auf Trunkenheit bei den Personen, die ihn sehen, überdeckt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Natsuki [[Gesellschaft in Taki#Bekannte Clans Takigakures|Hyuuga]] - Titel: [[Einheiten_Takigakures#Kancho_.28Direktor.29|Kancho]]===&lt;br /&gt;
[[Einheiten Takigakures#Kunren (Lehrkräfte)|Kunren]] Einheit &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Alter:&#039;&#039;&#039; 36 &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;[[Clan]]:&#039;&#039;&#039; - &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;[[Bluterbe]]:&#039;&#039;&#039; [[#Byakugan|Byakugan]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Mittedreißigerin arbeitete sich in der Vergangenheit schnell zur Leiterin der Kunren hoch. Anstatt auf [[Mission]]en erbitterte Kämpfe zu führen bestritt sie Schlachten an der Akademie und darin die Akademie zu reformieren und zu verbessern.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Auf Grund ihres [[Bluterbe]]s sorgte sie als junge Lehrerin schnell dafür, dass angehende Ninja nicht schummelten. Bis heute wissen die meisten angehenden Ninjaanwärter nichts von ihren weißen Seelenspiegeln, die sie immer mit verschiedenfarbigen Kontaktlinsen und passendem Make-up versteckt.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Da sich die Kunoichi fast ausschließlich auf die Arbeit an der Akademie in [[Takigakure|Taki]] konzentrierte lag ihre [[Mission]]szahl meist nur so hoch, wie sie liegen musste. Ihrem enormen Engagement für die Akademie und Gerüchten zufolge einer Affäre mit dem ehemaligen Direktor der Akademie, verdankt sie den schnellen Aufstieg an der Akademie.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ihre Unterrichtsmethoden sind eisern, hart und zielstrebig. Von ihrem Verhalten her bezeichnen sie viele Personen trotz ihres niedrigen Alters als Mitglied der &amp;quot;alten Generation&amp;quot;. Die Kunoichi straft außerdem jeden Ninja-Anwärter, der es wagt ein schlechtes Wort über sie oder andere Lehrer zu verlieren. Ihre harschen Methoden sorgten daher öfter dafür, dass der ein oder andere [[Akademist]] einige Zeit von der Akademie suspendiert wurde.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ihr harter Stil hat dafür gesorgt, dass man sie selbst in den [[Jounin]]kreisen &amp;quot;die eiserne Jungfrau&amp;quot; nennt. Eine Bezeichnung, die für einen Ninja-Anwärter übrigens mehrere Strafarbeiten nach sich zieht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Keiji [[Gesellschaft in Taki#Nanaya|Nanaya]] - Titel: [[Einheiten_Takigakures#Shisho|Shisho]]===&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Onkel von [[Wichtige Personen in Taki#Miyamoto Nanaya|Miyamoto Nanaya]]&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Einheiten Takigakures#Kenkyuu (Forschung)|Kenkyuu]] Einheit &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Alter:&#039;&#039;&#039; 66 &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;[[Clan]]:&#039;&#039;&#039; [[Gesellschaft in Taki#Nanaya|Nanaya]] &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;[[Bluterbe]]:&#039;&#039;&#039; [[Ningyosenshu]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit Keiji Nanayas Geschichte könnte man wahrscheinlich ganze Bücher füllen. Zusammengefasst kann man über ihn sagen, dass er ein außergewöhnlich intelligenter Mensch ist, der eine lange Zeit ein Mitglied der Shinetai darstellte. Er gehörte dort zu den Informanten, die sich besonders mit der Beschaffung von Informationen über die neusten feindlichen Technologien beschäftigte. Sein enormer IQ und sein großes Interesse an jeglicher Art von Technologien und [[Waffen]] unterstützte ihn dabei.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Als er jedoch noch vor dem Auftauchen der Söldner auf einer [[Mission]] schwer verwundet wurde und alle Versuche fehlschlugen die bleibenden Schäden wieder zu reparieren, musste er sich zwangsweise aus dem aktiven Ninjadienst zurückziehen. Mit seiner Situation jedoch unzufrieden versuchte Keiji mit aller Macht in den Ältestenrat zu gelangen. All seine Versuche wurden auf Grund seiner Verletzungen jedoch zurückgewiesen. &amp;quot;Er müsse sich schonen&amp;quot; hieß es ständig. In der Zwischenzeit eröffnete der Mann einen Waffenladen in [[Takigakure|Taki]], der auch heute noch existiert und von seinem Sohn geführt wird. Da der Mann jedoch auch nach über einem Jahr nicht nachgab entschied man sich ihn auf Grund seines großen Wissens bei den Gijutsusha unterzubringen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der Einsatz lohnte sich für [[Takigakure|Taki]]: Keiji erwies sich als außerordentlich wissbegierig und sog das Wissen förmlich in sich auf, jetzt wo er keinen aktiven Dienst mehr durchführen konnte.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
In seiner Anfangszeit verbesserte er die Sicherheitsbereiche der Forschungsabteilungen und in [[Takigakure]] mit seinen Entwicklungen. Er half dem [[Takigakure|Dorf]] Räume so zu gestalten, dass sie vollkommen andere Klimazonen nahezu perfekt simulieren konnten und unterstützte die Forschung in [[Takigakure|Taki]] enorm.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Als die Söldner auf den Plan traten entwickelte er ein besonderes Interesse für ihre Technologie: Er versuchte ständig an irgendwelche Technologie zu kommen und sie zu untersuchen. Den Durchbruch, der ihn zum Leiter der Forschungsabteilung machte, erreichte er auch zu dieser Zeit: Er entwickelte verschiedene Prototypen, welche die Technologie der Söldner mit [[Chakra]] kombinierten. Zwar wurden diese Prototypen nie verwendet, seine Ergebnisse waren jedoch für [[Takigakure|Taki]] sehr wichtig - und streng geheim.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
So sehr der Mann jedoch seiner Geschichte nach klingen mag, als wäre er offen und gesprächsfreudig: Tatsächlich ist Keiji ein verbitterter Eigenbrödler, der sich noch immer nach dem aktiven Dienst sehnt. Wahrscheinlich auch nur aus diesem Grund trägt er auch heute noch zwei Raiton-Klingen bei sich, die er &amp;quot;Donnerzorn&amp;quot; nennt. Keiji als Leiter der Forschungsabteilung zu treffen ist zwar möglich, seinen Respekt und seine Anerkennung erhält man jedoch nur mit großer Mühe. Für ihn zählt alleine die Leistung, die eine Person bringt. Je mehr sich jemand der Wissenschaft widmet und zeigt, was mit Verstand und Technik möglich ist, desto eher kann man zu ihm durchdringen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Heute leitet er zusammen mit seiner Tochter, die tatsächlich seine Assistentin in jeglichen Forschungsgebieten ist, die Forschungsabteilung. Manche Personen behaupten, dass sie tatsächlich die Forschungsabteilung anführt und ihr Vater alles tut, was sie ihm sagt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Ai [[Gesellschaft in Taki#Kagetoya|Kagetoya]] - Titel: [[Einheiten_Takigakures#Shisho|Shoheki]]===&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Tochter von [[Wichtige Personen in Taki#Matsudaira Kagetoya|Matsudaira Kagetoya]]&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Einheiten Takigakures#Tate (innere Angelegenheit)|Tate]] Einheit &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Alter:&#039;&#039;&#039; 24 &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;[[Clan]]:&#039;&#039;&#039; [[Gesellschaft in Taki#Kagetoya|Kagetoya]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ai Kagetoya macht als jüngste Leiterin einer Einheit überhaupt, ihrer Familie, die fast schon als vergessen galt alle Ehre und sorgt wieder für einen sehr guten Ruf.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ihre Ninjalaufbahn verlief rapide. Sie schloss die Ninja-Akademie mit bravour mit 12 Jahren ab, wurde bei ihrem ersten [[Chuuninexamen]] befördert und wurde bereits nach einem halben Jahr in den [[Jounin]]rang gehoben.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Trotz ihres [[Bluterbe]]s ist Ai eine außergewöhnlich gut ausgeglichene Kunoichi. Ninja, die mit ihr [[Missionen]] durchgeführt haben behaupteten, dass sie in allen Bereichen enorme Fähigkeit besitzt und man sie fast schon als mobile Festung betiteln könne.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
In der Vergangenheit soll sie es auf mehreren [[Mission]]en geschafft haben ganze Dörfer im Alleingang gegen anrückende Feinde über mehrere Tage zu verteidigen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die aktuellste Heldentat war die Verteidigung eines Dorfes am Rande [Taki no Kuni|Takis]], welches sie 3 Tage lang alleine gegen wehemente Söldnerangriffe verteidigen konnte, bis Verstärkung eintraf. Bei deren Ankunft waren alle Dorfbewohner vollkommen unverletzt.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ais Markenzeichen ist eine vollständige [[Rüstung]], ein Schild und ein Naginata, die sie fast niemals ablegt und die sich selbst über eine spezielle [[Mokuton]-[[Jutsu]] hergestellt haben soll.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der Leitspruch der jungen Frau lautet &amp;quot;Müßiggang führt zu Ketzerei&amp;quot; und zeigt eindeutig, was ihre Einstellung ist. [[Missionen]] unter ihr sollen außerordentlich fordernd sein und keine Zeit zum Ausruhen bieten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Ichinose Mimura - Titel: [[Einheiten_Takigakures#Shogun|Shogun]]===&lt;br /&gt;
[[Einheiten Takigakures#Shuryo (äußere Angelegenheiten)|Shuryo]] Einheit &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Alter:&#039;&#039;&#039; 30 &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Clan:&#039;&#039;&#039; -&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der [[Jounin]] ist noch recht jung, aber lange [[Jounin]] und hat einiges auf dem Kerbholz. Er war bereits wenige Jahre der Leiter der Exekutivkräfte &amp;quot;Shikkouken&amp;quot; von [[Takigakure]], bis dann die Einheitenumstrukturierung erfolgte und ihm die Leitung der [[Einheiten Takigakures#Shuryo (äußere Angelegenheiten)|Shuryo]] auf Grund seiner Ausbildung/Spezialisierung angeboten wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Sonstige =&lt;br /&gt;
Hier sind Personen aufgelistet, die in Taki einen hohen Bekanntheitsgrad erlangt haben&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Saori[[Gesellschaft in Taki#Kagetoya| Kagetoya ]]===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Einheiten_Takigakures#Tsuisekisha_.28J.C3.A4ger.29|Tsuisekisha]] Einheit &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ruhig und gelassen wirkt der junge Mann mit den blutroten Pupillen und dem lange silbergrauem Haar, welches er fast immer zusammengebunden hat. Selten erlebt man Saori in wirklich aufgebrachter Stimmung und wenn, dann brodelt das Feuer unter der Oberfläche.&lt;br /&gt;
Gekleidet ist der Jounin recht auffällig: Weiß-getigertes Fell ziert Unterarme sowie Unterschenkel, eine gelbe Fellweste bedeckt zum Teil seinen Oberkörper und stets kann man zumindest das schneeweiße Katana samt schneeweißer Scheide hinter seinem Rücken emporragen sehen, welches ihn ebenso wenig verlässt wie das Stirnband mit dem Symbol Takigakures und die drei Armreifen, ein goldener, ein kupferroter und ein silberner.&lt;br /&gt;
Auch wenn Saori oft streng und aufs wesentliche konzentriert wirken mag, so hat er seinen ganz eigenen Sinn für Humor, grinst und lacht in sich hinein, wenn es ihm gefällt, und hat für sich gelegentlich Sarkasmus und Ironie gepachtet. Im Umgang mit seinen weißern Tigern wirkt er meist wesentlich herzlicher, als er dies mit Menschen ist, und auch wenn er stets versucht ist es zu verschleiern, so merkt man ihm gelegentlich den Hang zur Melancholie und Träumerei an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Shouta &amp;quot;Der Druide&amp;quot; [[Gesellschaft in Taki#Fuyou|Fuyou]]===&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Neffe von [[Wichtige Personen in Taki#Shentin Fuyou|Shentin Fuyou]]&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Einheiten Takigakures#Yakuzaishi (Apotheker)|Yakuzaishi]] Einheit &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Alter:&#039;&#039;&#039; 26 &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;[[Clan]]:&#039;&#039;&#039; [[Gesellschaft in Taki#Fuyou|Fuyou]] &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Shouta Fuyou wurde bereits als junger [[Genin]] bei seinen Altersgenossen als Wirrkopf bekannt. Bereits zu Beginn seiner Ninjalaufbahn interessierte er sich für nichts mehr, als für [[Gifte]] und Wirkstoffe. Im gleichen Zuge verabscheute er aber auch jegliche Nutzung von [[Gifte]]n, wie so manche Katze das Wasser verabscheut. Er nutzte sein [[Jutsu und Fähigkeiten|Wissen]] schon früh, um auf nahezu jeder [[Mission]] die Chance zu ergreifen nützliche oder giftige Pflanzen zu sammeln. Es ist also nicht verwunderlich, dass der junge Shouta bereits früh daran arbeitete für nahezu jede Giftart ein Gegenmittel zu finden. Seine ersten Erfolge verzeichnete er bereits als junger [[Genin]]. Aufgrund seiner exzellenten Ausbildung im Bereich der [[Gifte]] und Wirkstoffe wurde er fast augenblicklich nach seiner [[Rangaufstieg|Beförderung]] zum [[Chuunin]] in den Rang eines [[S-Jounin|Spezial-Jounin]] im Bereich [[Heilkunde|Medizin]] und [[Gifte]] gehoben. Als mit seinem [[Rang]] auch seine Freiheiten wuchsen begab sich Shouta mehr und mehr auf Reisen in der [[Überleben in der Natur|Natur]], die er auf Grund ihrer &amp;quot;medizinischen Wunder&amp;quot;, wie er es betitelt, mit zunehmendem Alter immer mehr liebte. Er verließ das [[Takigakure|Dorf]] so oft, um nach besonderen Pflanzen oder Tieren Ausschau zu halten, dass er den Beinamen &amp;quot;Der Druide&amp;quot; in [[Takigakure]] erhielt.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Nachdem er zum Senyaku ernannt wurde entschied sich der nun bereits betagtere Mann dazu seine Ausflüge in die [[Überleben in der Natur|Natur]] einzuschränken, um [[Takigakure]] mehr und mehr in der Forschung für lebensrettende Arzneien zu unterstützen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Noch heute fällt Shouta durch seine simple Kleidung und eine für ihn typische kleine Handsichel auf, die er zum Schneiden von Kräutern nutzt.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Shouta hat im Vergleich zu anderen Ninja seines Alters eine sehr geringe [[Mission]]szahl absolviert, was sich durch seine ausgiebige Forschung und die vielen Reisen in die [[Überleben in der Natur|Natur]] erklären lässt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Shuya [[Gesellschaft in Taki#Shiazu|Shiazu]]===&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Cousin 2. Grades von [[Wichtige Personen in Taki#Shari Shiazu|Shari Shiazu]]&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;[[Rang]]:&#039;&#039;&#039; [[Jounin]]&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;[[Clan]]:&#039;&#039;&#039; [[Gesellschaft in Taki#Shiazu|Shiazu]]&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Psychologischer Bericht&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Shuuya ist kein Mann vieler Worte. Genaugenommen spricht er nie, in den seltensten Fällen und nur dann, wenn er es für notwendig oder angebracht erachtet.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Taten sagen für ihn mehr als Worte, weshalb er seine Meinung und Gefühle lieber über körperliche Gesten zum Ausdruck bringt. Was viele nicht wissen ist, dass er ein unglaublich schwaches Herz für Kinder und süße Mädchen besitzt, die ihn manchmal aus dem Takt bringen können. Im Gegenzug dagegen hasst er schlechte Eltern mehr als alles andere.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Historie&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Er wuchs in einer der Nebenfamilien des Shiazu Clan auf. Sein Vater kehrte von einer eigentlich als ungefährlich eingeschätzten [[Mission]] nicht mehr zurück, weshalb sein Tod von seiner Mutter, die um ihren Ruf innerhalb der Familie fürchtete, niemals wirklich anerkannt wurde. Landete als jüngstes Mitglied mit Hyuma und seinem besten Freund und Rivalen, Kaido Mukashi in einem [[Genin]]team. Zusammen erzielten die drei Ninja mehrere Erfolge und konnten sich in vielen Schlachten behaupten, sowie gegenseitig am Leben halten.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vor 8 Jahren war Shuuya mit seinem Ninjateam an der Rettung und Überbringung Azumi Mukashis nach [[Takigakure]] beteiligt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Mishima [[Gesellschaft in Taki#Kudo|Kudo]]===&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Großvater von [[Wichtige Personen in Taki#Shinishi Kudo|Shinishi Kudo]]&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Alter:&#039;&#039;&#039; 65&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Familie:&#039;&#039;&#039; [[Gesellschaft in Taki#Kudo|Kudo]]&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Status:&#039;&#039;&#039; Zurückgetretenes Oberhaupt der [[Gesellschaft in Taki#Kudo|Kudo]]s&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Beschreibung&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ist der bisher erfolgreichste [[Gesellschaft in Taki#Kudo|Kudo]] in der Geschichte seiner Familie. Er festigte die wirtschaftliche Position der [[Gesellschaft in Taki#Kudo|Kudo]]s im Land und wagte den ersten Schritt der Kudos in die Politik der Ninjawelt. Seine Strategie ging auf und in seiner Regenschaft als [[Gesellschaft in Taki#Kudo|Kudo]] Oberhaupt brachten die [[Gesellschaft in Taki#Kudo|Kudo]]s in ihrer ersten Ninjageneration ein [[Dorfoberhaupt]] [[Takigakure]]s hervor. Daraufhin ernannte Mishima [[Gesellschaft in Taki#Kudo|Kudo]], seinen Enkel und neues [[Dorfoberhaupt]] [[Takigakure]]s, [[Wichtige Personen in Taki#Shinishi Kudo|Shinishi Kudo]], zu seinem Nachfolger.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Bisheriges Auftreten&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Seitdem er sich von seinen Geschäften zurückgezogen hat, wird er immer häufiger in der Öffentlichkeit gesehen. Er gilt als energischer, lebensfroher Mann, welcher selten ein Blatt vor dem Mund nimmt und liebend gern laut zu lachen scheint.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Trotz allem scheint hinter jeder seine Worte eine höheres Ziel zu stecken. Obwohl er zurückgetreten ist, scheint es sein Hobby zu sein, den Einfluss der [[Gesellschaft in Taki#Kudo|Kudo]]familie zu erhöhen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Frage-Sektion = &lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;mw-collapsible mw-collapsed wikitable&amp;quot; width=&amp;quot;100%&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Frage-Sektion&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
{{#widget:Iframe&lt;br /&gt;
|url=http://www.narutorpg.de/Includes/FAQSektion/FAQ.php?FAQ_Frage=Wichtige_Personen_in_Taki&lt;br /&gt;
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}}&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Navigation =&lt;br /&gt;
{{Vorlage:Linkliste Kategorien}}&lt;br /&gt;
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		<author><name>Shinishi</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.narutorpg.de/index.php?title=Geschichte_von_Taki&amp;diff=25628</id>
		<title>Geschichte von Taki</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.narutorpg.de/index.php?title=Geschichte_von_Taki&amp;diff=25628"/>
		<updated>2016-03-16T08:57:25Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Shinishi: /* Wichtige Personen und Wesen aus Legenden und Sagen */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Auf dieser Seite findet ihr eine Übersicht über die Geschichte des Dorfes [[Takigakure]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Seit Entstehung von [[Takigakure]]==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Sengoku Jidai===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Anfang der Geschichtschreiber [[Takigakure]]s steht Sengoku Jidai, die Zeit der streitenden Reiche. Nachdem die Kunst des Ninjutsu zur Blüte seiner Macht aufgestiegen war, durchstriffen zahllose [[Clan]]s die Lande, ein jeder mit seinen eigenen Fähigkeiten und Ansichten über die Welt. Sie waren [[Söldner]], die von den Ländern bezahlt wurden und alle bisher gekannten Waffen und Armeen überflüssig machten. Diese Kraft, die vielen zunächst wie ein Segen erschien, wurde schnell zu einem Fluch als sich angeblich selbst der Himmel in blutiges Rot aufgrund der endlosen Schlachten färbte, die auf der Erde ausgetragen wurden. Als sich die zwei mächtigsten [[Clan]]s im Reich des Feuers zusammenschlossen und [[Konohagakure]] gründeten, geschah ein Umdenken in vielen Ninja[[clan]]s die diesem Beispiel folgten. Es war deutlich geworden das es keinen Sinn mehr hatte nur dem eigenen Clan Treue zu schwören: Um zu bestehen brauchte es Bündnisse mit anderen Gruppierungen. Je stärker die zu schmiedende Allianz umso mehr Macht für die Beteiligten.&amp;lt;br /&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Gründung des Dorfes - 85 Jahre vor Ende des Bluterbenkrieges===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In diesen Jahren versammelten sich vier der örtlichen Ninjaclans an dem Baum, den wir heute [[Aufbau_von_Taki#Der_Taki-Baum|Taki-Baum]] nennen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Gesellschaft_in_Taki#Kagetoya|Kagetoya]] (Krieger), die [[Gesellschaft_in_Taki#Shiazu|Shiazu]] (Strategen), die [[Gesellschaft_in_Taki#Fuyou|Fuyou]] (Heilung) und die [[Gesellschaft_in_Taki#Nanaya|Nanaya]] (Tarnung).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie schlossen einen Pakt und schworen untereinander Treue an diesem Baum, der zu dieser Zeit noch ein gewöhnlicher war und erst Jahrzehnte später zu wahrer Berühmtheit gelangen sollte. Entgegen häufiger Annahme wurde [[Takigakure]] auf Vorschlag der [[Gesellschaft_in_Taki#Fuyou|Fuyou]] und Nanaya hin als Demokratie gegründet, da sich die verfeindeten [[Clan]]s der [[Gesellschaft_in_Taki#Kagetoya|Kagetoya]] und [[Gesellschaft_in_Taki#Shiazu|Shiazu]] auf keinen Anführer einigen konnten. [[Takigakure]] wurde vom Ältestenrat geführt, welcher aus den Anführern der jeweiligen [[Clan]]s bestand und hatte zu Beginn mit vielen Schwierigkeiten zu kämpfen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch die schier endlose Bedrohung und zahlreiche Überfälle entwickelte [[Takigakure]] bereits sehr früh fähige Verteidigungsmechanismen und Finten, mit denen sie selbst übermächtige Feinde erfolgreich abwehren konnten. Niemals gelang es einem Feind Fuß in [[Takigakure]] zu fassen und der Frieden im verborgenen Dorf machte den Rat der Ältesten leichtsinnig und überheblich.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Der Fall Kakuzu und Kagetoya-Dynastie - 65 Jahre vor Ende des Bluterbenkrieges===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Fall Kakuzu sorgte für besonderes Aufsehen im Dorf und beeinflusste es bis heute. Nachdem der Jounin [[Geschichte_von_Taki#Kakuzu|Kakuzu]] bei einem Auftrag scheiterte der die Ermordung des ersten [[Wichtige_Personen_in_Konoha#Hokage|Hokage]]s im Sinn hatte, mit dem [[Takigakure]] im Krieg war, erfuhr er bei seiner Rückkehr eine starke Ignoranz und Ablehnung. Er wurde mit Strafen belegt, denen er sich mit unerwarteter Gewalt erfolgreich widersetzen konnte. Bei seiner Flucht kam der gesamte Ältestenrat ums Leben, was für große Debatten in den Clans sorgte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als [[Geschichte_von_Taki#Ieyasu_Kagetoya|Ieyasu Kagetoya]] sich zum neuen Oberhaupt erklärte, gab es niemanden der ihm zu widersprechen wagte. Mittlerweile hatten sich weitere [[Clan]]s in [[Takigakure]] angesiedelt und viele von ihnen hielten den mächtigen [[Gesellschaft_in_Taki#Kagetoya|Kagetoya]] die Treue, sodass jeder Widerspruch in einem Bürgerkrieg hätte enden können.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Der Aufstand und Shiazu-Dynastie - 28 Jahre vor Ende des Bluterbenkrieges===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Viele Jahrzehnte lang herrschte in [[Takigakure]] eine angespannte Stimmung, doch keine Seite wagte es diesen trügerischen und wackeligen Frieden zu brechen. Das Dorf hatte viele Fortschritte gemacht. Es gelang ihm seine Macht auszubauen und von Taki als offizielles Ninjadorf anerkannt zu werden. Seine Ninja sicherten nun nichtmehr einzig das Dorf, sondern das gesamte Land stand unter dem Schutz und der Verwaltung der Ninja aus [[Takigakure]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dennoch folgte das unvermeidliche erneut aus einer im Leichtsinn geborenen Handlung heraus: Als [[Geschichte_von_Taki#Ieyasu_Kagetoya|Ieyasu Kagetoya]] sich in einer Schlacht dazu entschied eine Kompanie seiner Shinobi für den Sieg zu opfern, musste er die Folgen seiner Handlung am eigenen Leib spüren. Die Kompanie unter Führung von Kenshin [[Gesellschaft_in_Taki#Fuyou|Fuyou]] schaffte es entgegen aller Wahrscheinlichkeiten nicht nur zu überleben, sondern die gesamte Schlacht beinahe im Alleingang zu entscheiden. Als sie anschließend zurückkehrten, wandten sie sich offen gegen die Ninja welche sie im Stich und zum Sterben zurückgelassen hatten. Die [[Gesellschaft_in_Taki#Shiazu|Shiazu]], welche wohl nur auf eine solche Gelegenheit gewartet hatten, schlossen sich mit den [[Gesellschaft_in_Taki#Fuyou|Fuyou]] zusammen was letztlich auf den Tod Kagetoyas und dem Ende seiner Dynastie noch auf diesem Schlachtfeld hinauslief.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Daheim in [[Takigakure]] wurde [[Geschichte_von_Taki#Shingen_Shiazu|Shingen Shiazu]] als neues [[Dorfoberhaupt]] etabliert, mit großer Unterstützung der [[Gesellschaft_in_Taki#Fuyou|Fuyou]] und einiger jüngerer [[Clan]]s, welche sich im Laufe der Jahre um die [[Gesellschaft_in_Taki#Shiazu|Shiazu]] und [[Gesellschaft_in_Taki#Fuyou|Fuyou]] geschart hatten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unter den [[Gesellschaft_in_Taki#Shiazu|Shiazu]] änderte sich nach Aussen hin wenig, da sie an den Pfaden der [[Gesellschaft_in_Taki#Kagetoya|Kagetoya]] festhielten und diese trotz des Zwischenfalls nicht als Verräter deklarierten. Dennoch war dies das offizielle Ende des [[Clan]]s, denn während die Kagetoya mehr und mehr Verbündete in [[Takigakure]] verloren, schwand auch der [[Clan]] bis sich im folgenden Bluterbenkrieg ihre Spuren komplett verloren.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===[[Takigakure]] im Bluterbenkrieg===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während des Bürgerkrieges erlebten viele Einwohner und Ninja eine Schockphase die selbst nach dem Ende des Krieges noch viele Jahrzehnte lang anhalten sollte. Sie erkannten, das ihre Sicherheit nicht von selbst gegeben war. Obwohl es den Ninja gelang jeden Eindringling vom Dorf fern zu halten, hatte das Dorf viele Verluste und Tragödien zu beklagen, viele die heimkehrten waren nicht mehr dieselben wie vorher und erzählten erschreckende Geschichten über all die Bluterbler gegen die sie hatten kämpfen müssen.&amp;lt;br /&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Folgen des Krieges und Ashura-Dynastie - Monate nach Ende des Bluterbenkrieges===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenige Monate nach Ende des Krieges musste auch [[Geschichte_von_Taki#Shingen_Shiazu|Shingen Shiazu]] zurücktreten, der sich in einer der letzten großen Schlachten schwere Verbrennungen zugezogen hatte. Zur Überraschung vieler ernannte er [[Geschichte_von_Taki#Mifune_Ashura|Mifune Ashura]] zu seinem Nachfolger, nachdem dieser sich in zahlreichen Schlachten hervorgetan hatte. Damit war er der erste Anführer [[Takigakure]]s der aus keiner der vier [[Gesellschaft_in_Taki#Die_Gr.C3.BCnderclans|Gründerfamilien]] stammte, deren Population sich im Krieg ohnehin deutlich reduziert hatte. Der Ältestenrat wurde neu geordnet, sodass auch Mitglieder der niederen [[Clan]]s Zugang zu diesem hatten, was die Machtstellung der [[Gesellschaft_in_Taki#Die_Gr.C3.BCnderclans|Gründerfamilien]] endgültig brechen sollte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem sich die Defensive als besonderes Markenzeichen der Shinobi aus [[Takigakure]] etabliert hatte, begann [[Geschichte_von_Taki#Mifune_Ashura|Mifune]] eben dieses noch auszubauen. Die alten Verteidigungsanlagen wurden verstärkt und Sicherheitskontrollen für Aus- und Einwanderer verschärft. Waffen wurden entwickelt und verbessert, während den Einwohnern die Gefahr der Aussenwelt eingeprägt wurde, der die heimische Sicherheit des Dorfes gegenüberstand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Takigakure]] begann sich für einen Krieg zu rüsten, der nicht kommen sollte.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Zeit des Friedens und Musou-Dynastie - 42 Jahre nach Ende des Bluterbenkrieges===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach einem friedlichen, wenn auch überraschendem, Tod  [[Geschichte_von_Taki#Mifune_Ashura|Mifunes]], wurde [[Geschichte_von_Taki#Kessen_Musou|Kessen Musou]] vom Ältestenrat zu dessem Nachfolger ernannt. Während [[Takigakure]] sich in der Ashura-Dynastie mehr um die Sicherung seiner Position kümmerte, brach man in der Musou-Dynastie überraschenderweise damit. Potential von Aussen wurden willkommen geheißen und gefördert, während die Ninja-Akademie an gegenwärtige Standards angepasst wurde. In dieser Zeit stießen viele [[Clan]]s und Familien nach [[Takigakure]], die auch für dessen Entwicklung wichtig sind, wie die Familie der [[Wichtige_Personen_in_Taki#Shinishi_Kudo|Kudo]] oder die der [[Gesellschaft_in_Taki#Atsumichi|Atsumichi]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Ära des Friedens hatte [[Takigakure]] erfasst und viele Ninja wuchsen in dem Bewusstsein auf diesen Frieden erhalten zu wollen. Konflikte waren selten und wurden zumeist gerecht gelöst. Von einigen wurde diese Zeit als wahres Paradies empfunden, andere verurteilten den Leichtsinn mit welchem die Ninja hierdurch behaftet wurden.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Militarisierung und Eigen-Dynastie - 80 Jahre nach Ende des Bluterbenkrieges===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als die Musou-Dynastie mit dem Tod [[Geschichte_von_Taki#Kessen_Musou|Kessens]] während einer geheimen Mission endete, gab es große Bestürzung im Dorf als der Ältestenrat zur Überraschung vieler eine Frau namens [[Wichtige_Personen_in_Taki#|Jinkou Eigen]] zum neuen Oberhaupt ernannte. Abgesehen davon dass sie eine Frau war, war sie auch eine Ausländerin ohne feste Wurzeln in [[Takigakure]], was bei vielen Misstrauen erregte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Eigen-Dynastie wurde großer Wert auf innere Sicherheit gelegt. Die Schutzmaßnahmen innerhalb und ausserhalb des Dorfes wurden ebenso verstärkt wie deutlicher spürbar gemacht. Viele Systeme wurden bürokratisiert und auf Effizienz getrimmt, während die &#039;Shineitai&#039;, die mehrere Dutzend starke Leibgarde des Oberhauptes, etabliert wurde. Es gab das erklärte Ziel aus [[Takigakure]] ein Dorf werden zu lassen, welches sich vor den Großreichen nicht weiter würde verbergen müssen. Aussen wurden Bündnisse geschmiedet, Innen wurden Gesetze erlassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu dieser Zeit traten auch die sogenannten &amp;quot;[[Söldner]]&amp;quot; das erste Mal an das Licht der Öffentlichkeit. Menschen ohne Chakra probten mit Schusswaffen den Aufstand gegenüber den mittlerweile etablierten Ninja.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Söldner-Ära===&lt;br /&gt;
Nach den militärisch geprägten Jahren [[Wichtige_Personen_in_Taki#|Jinkous]], hatte die [[Wichtige_Personen_in_Taki#Ehemalige_Dorfoberhäupter|Gushiken]]-Ära das erste Mal seit dem Bluterbenkrieg wieder mit einer größeren Bedrohung zu tun: Den Söldnern.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Doch anders als in anderen Ländern und Dörfer gab es in [[Taki no Kuni]] nur wenig Aktivitäten dieser und die im Vergleich geringe Anzahl der Söldner bereitete den vereinte Kräften der Landesfürsten und des Ninjadorfes kaum Probleme.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Da [[Takigakure]] ohnehin keine Gefahr durch die Söldner für das einzige wirklich versteckte Dorf sah, zogen sie daher nicht aktiv in den Kampf gegen diese, sondern verteidigten lediglich das Land gegen die wenigen einfallenden Truppen, welche die Städte bedrohten.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Beginn der Gushiken-Dynastie - 85 Jahre nach Ende des Bluterbenkrieges===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Änderungen während der Eigen-Dynastie sorgten für größeren Widerstand bei den traditionelleren Clans des Dorfes als erwartet, weshalb unter internem Druck der Ältestenrat dazu gezwungen wurde Eigen um den Rücktritt zu bitten. Als [[Wichtige_Personen_in_Taki#Ehemalige_Dorfoberhäupter|Muneyaki Gushiken]] die Führung des Dorfes übernahm, waren viele erleichtert wieder einen &#039;wahren Taki-Ninja&#039; an der Spitze zu sehen.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit [[Wichtige_Personen_in_Taki#Ehemalige_Dorfoberhäupter|Muneyaki Gushiken]] als neuer Führung des Dorfes ging eine Welle der Erleichterung durch die Reihen der Bewohner des Dorfes, ein Anführer geboren in [[Takigakure]] selbst und bereits mit 9 Jahren Absolvent der Akademie. Allerdings blieb ein plötzlicher Umschwung der Politik wieder der Erwartungen aus. [[Wichtige_Personen_in_Taki#Ehemalige_Dorfoberhäupter|Muneyaki]] zeigte sich viel mehr als zurückhaltend und vorsichtiger Ninja. Selbst einige Monate nach seiner Einsetzung herrschte eine Stille im Zusammenhang mit seiner Politik. Als [[Wichtige_Personen_in_Taki#Ehemalige_Dorfoberhäupter|Muneyaki]] dann sogar plötzlich für eine Weile lang verschwand fürchteten sowohl der Ältestenrat als auch die Bewohner [[Takigakure]]s dass die Auswahl ein Fehler gewesen war und sie ihren Anführer nie wiedersehen würden. Doch [[Wichtige_Personen_in_Taki#Ehemalige_Dorfoberhäupter|Muneyaki]] erschien wider Erwarten wieder an den Toren [[Takigakure]]s als wäre nichts gewesen, um sich seinen Aufgaben als [[Dorfoberhaupt]] des Dorfes zu stellen. Erst einige Wochen nach seiner Rückkehr enthüllte [[Wichtige_Personen_in_Taki#Ehemalige_Dorfoberhäupter|Muneyaki]] die Intention hinter seinem Verschwinden.&lt;br /&gt;
Er hat die [[Geschichte_von_Taki#Die_W.C3.A4chter_Takigakure|legendären Wächter]] aus den vergessenen Geschichten Takis erforscht und als Zeichen der Wertschätzung den Titel des Dorfoberhauptes des Dorfes  in den [[Geschichte_von_Taki#Der_gelbe_Drache|gelben Drachen]] ernannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Post-Söldner-Ära===&lt;br /&gt;
Da die [[Söldner]]-Ära keinen großartigen Einfluss auf [[Takigakure]] hatte, verlief das Leben im Dorf nach dem Sieg über diese nicht anders ab als zuvor.&lt;br /&gt;
Es gab, da man sich nicht großartig mit den [[Söldner]]n beschäftigt hatte, anders als in anderen Ländern, keine großen technologischen Fortschritte, noch war man auf diese im recht traditionellen Land erpicht.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Es gab jedoch erste stärkere diplomatische Berührungen mit den Dörfern [[Kirigakure]] und [[Kumogakure]].&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Diese waren auf die diplomatischen Beziehungen des ehemaligen Dorfoberhaupts [[Wichtige_Personen_in_Taki#Dorfoberhaupt|Eigen Jinkou]] zu [[Kirigakure]] zurückzuführen, die ursprünglich aus dem Dorf stammte. Über jene Beziehung kamen sie dann auch in Berührung mit [[Kumogakure]], welche schon immer recht eng mit [[Kirigakure]] verbunden waren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Dreier-Bündnis-Ära===&lt;br /&gt;
Das Dreier-Bündnis [[Kirigakure]]-[[Kumogakure]]-[[Takigakure]] hat seine Wurzeln bis in den Bluterbenkrieg geschlagen. Damals entstand der erste Kontakt aller drei Länder miteinander. Auch wenn dieser Kontakt eher negativer Natur gegenüber [[Takigakure]] war, so festigte es die Bindung der beiden anderen Bündnispartner.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Dieses Verhältnis schob sich jedoch ins positive als [[Wichtige_Personen_in_Taki#Eigen_Jinkou|Eigen Jinkou]] Dorfführer wurde, da Eigens Heimatdorf [[Kirigakure]] gewesen war, pflegte sie in dieser neuen Position eine recht umsichtige Politik, welche den Grundstein für das künftige Bündnis legte.&lt;br /&gt;
Zur freundschaftlichen Annäherung begrüßte [[Takigakure]] bald eine kleine Delegation [[Kirigakure]]-Ninja im Dorf, deren Besuch überraschend gut ausging.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Anschläge während des [[Chuuninexamen]]s in [[Kumogakure]] festigte ebenfalls diese Beziehung, da [[Takigakure]] ihrem neuen Freunden [[Kirigakure]] und somit auch [[Kumogakure]] bei der Beseitigung der Schäden half.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Nach der Eroberung einer [[Söldner]]festung seitens [[Kirigakure]], wurde diese zum gemeinsamen Besitz der drei Dörfer erklärt und die Bündnisfestung erschaffen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die letzte Festigung des Bündnisses wurde durch die Katastrophenhilfe während Unwetters erzielt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Beginn der [[Wichtige_Personen_in_Taki#Shinishi_Kudo|Kudo]]-Dynastie - 89 Jahre nach Ende des Bluterbenkrieges===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem, [[Geschichte_von_Taki#Nobu_Gushiken|Nobu Guskihen]], der Bruder [[Wichtige_Personen_in_Taki#Ehemalige_Dorfoberhäupter|Muneyaki Gushikens]], diesen auf dem Weg zu einer wohl wichtigen Besprechung abfangen und entführen konnte, trat die Spezialeinheit Takigakures in Aktion, unter anderem auch [[Wichtige_Personen_in_Taki#Shinishi_Kudo|Shinishi Kudo]].&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Wichtige_Personen_in_Taki#Shinishi_Kudo|Shinishi Kudo]] gelang es als einziger, den [[Wichtige_Personen_in_Taki#Ehemalige_Dorfoberhäupter|gelben Drachen]] und seinen Bruder in einer Höhle zu finden und zu erreichen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Nobu unterlag dem Kudo und wurde von ihm erledigt.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Gerüchten zufolge soll [[Geschichte_von_Taki#Nobu_Gushiken|Nobu]] jedoch Sicherheitsvorkehrungen geplant haben, welche besagte Höhle nach seinem Tod zum Einsturz brachte.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Offiziellen Aussagen zufolge, gelang es Kudo, das [[Dorfoberhaupt]] aus der misslichen Lage der einstürzenden Höhle zu befreien, schaffte es jedoch selbst nicht mehr heraus. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Wichtige_Personen_in_Taki#Shinishi_Kudo|Shinishi Kudo]] galt eine Zeit lang als verstorben, ehe er wohlauf zurückkam und wenig wegen seiner heldenhaften Taten, der Rettung des alten Dorfoberhauptes sowie dem Ausschalten des Verräters selbst zum [[Dorfoberhaupt]] ernannt wurde, da [[Wichtige_Personen_in_Taki#Ehemalige_Dorfoberhäupter|Muneyaki Gushiken]] von diesem Amt zurücktrat.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der junge [[Gesellschaft_in_Taki#Kudo|Kudo]] brachte gleich frischen Wind in des recht traditionelle Takigakure, durch die Umbenennung des Dorfoberhaupt-Titels vom gelben zum goldenen Drachen, sowie dem Bau eines neuen [[Aufbau_von_Taki#Ninjasitz.2Fgoldene_Drachenstatue|Ninjasitzes]], der eben jenes Wesen repräsentieren sollte.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Jedoch hatte [[Wichtige_Personen_in_Taki#Shinishi_Kudo|Shinishi Kudo]] mit seiner Ernennung gleichzeitig etwas geerbt was den jungen Shinobi auf die Probe stellen sollte, der [[Taki_no_Kuni#Jashin_Sekte|Jashin-Kult]] der zuvor in Takigakure schon Unheil angerichtet hatte war stärker geworden und schaffte es [[Takigakure]] als Dorf einige Seitenhiebe zu verpassen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Bald darauf sollte ein Krieg in [[Taki no Kuni]] ausbrechen in dem die beiden Seiten ihre Kräfte maßen und [[Wichtige_Personen_in_Taki#Shinishi_Kudo|der goldene Drache]] seine Stärke und Führungsqualitäten beweisen musste.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Das Lied des gelben Drachen=&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwischen den Reihen voller Bücher und Schriftrollen in der Bibliothek [[Takigakure]]s, die oft von großen Personen der Vergangenheit, wichtigen Ereignissen oder Techniken sowie Lehre handeln, findet der Suchende bis weilen ein kleineres unscheinbares Buch.&lt;br /&gt;
Nur selten wurde das Buch in den letzten Jahren aus der Umarmung seiner größeren Brüder und Schwestern gerissen, um seinen Inhalt dem Suchenden zu offenbaren. Es war in Vergessenheit geraten und gelegentlich, wenn es aus dem langen Schlaf eines von Staub bedeckten Buches für einen Moment, welcher für ein Buch alles zwischen einer Sekunde und einem Jahrhundert sein kann, aufwachte, erinnerte es sich sehnsüchtig daran wie es gewesen war, als noch kleine Kinderfinger es jeden Tag hervorgeholt und die dazugehörigen hohen Stimmen erfreut und laut aus ihm hervor gelesen hatten.&lt;br /&gt;
Es war abgenutzt ja, aber das stimmte das Buch nicht traurig sondern machte es eher stolz. Die güldene Farbe, mit der sein Schaffer einst den Umschlag beschrieben hatte, hatte ihm eh nie wirklich gefallen und der Zustand sprach in seinen Augen für all die Liebe und Anerkennung, die ihm einst zugekommen war. Und schließlich hatte die Geschichte, mit deren Schutz und Überlieferung es beauftragt worden war, alles Recht auf derartige Zuwendung.&lt;br /&gt;
Ja das Buch war stolz auf sich selber und wusste, dass es nur lange genug warten müsste, bis es aus seinem Schlaf aufgeweckt werden und seine Geschichte erneut offenbaren würde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Irgendwann kam dieser Tag und an diesem Tag fand die Sage des [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|gelben Drachens]] und der Götter wieder Einzug in die Köpfe der Menschen. Wie so oft bei Sagen weiß niemand zu sagen, wie viel wahr und wie viel hinzugedichtet worden war. Aber dies, so wusste das Buch, war nicht die Aufgabe einer Sage.&lt;br /&gt;
Eine Sage muss die Herzen der Menschen erfreuen, sie mit Hoffnung erfüllen und zum Träumen anregen. Eine Sage lässt bisweilen alte Männer genauso wie kleine Kinder mit verträumten Blicken die Welt um sich herum betrachten und sich vorstellen, wie es wohl damals an diesem Ort ausgesehen haben könnte. Eine Sage schließlich steht für eine Lektion und Beispiel, Lehre und Wissen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und so erzählt das Buch die Geschichte:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Prolog===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vor langer Zeit, als die Menschheit noch jung war und mit den großen Augen eines kleinen Kindes die Welt um sich herum betrachtete, herrschte die Natur über das Leben eines jeden Lebewesens mit einer Hand, die zugleich sanft wie ein kühler Windstoß im drückenden Sommer als auch hart wie der Kern eines großen Gebirges war.&lt;br /&gt;
Der Mensch, genauso wie alle anderen Lebewesen ob Tier, Pflanze oder Stein kämpfte jeden Tag um sein Überleben. Aber nicht Angst oder Ohnmacht vor den Strapazen bestimmten sein Leben, sondern Freude und Glück über die einfachsten Dinge. Er war glücklich, wenn er mit vollem Magen einen warmen und sicheren Schlafplatz gefunden hatte.&lt;br /&gt;
So herrschte die Natur und die Tiere, die teilweise älter als die Menschen waren, wuchsen zu prächtigen Gestalten heran. Hört man heute von Erzählungen aus jener Zeit, so wirken die Geschichten von dem riesigen Wald, der den Großteil des Kontinents bedeckte und von ebenso riesigen Tiergottheiten bevölkert war, wie die Märchen eines alten wirren Greises.&lt;br /&gt;
Aber der Menschheit Kindeswiege war dies Umfeld beschützt vom großen Schatten des Waldgottes. Irgendwann jedoch fängt jedes Kind an sein Umfeld zu verändern und in einer Zeit, in der sich das Schicksal dieses Gleichgewichtes entscheiden sollte erhob sich der [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|gelbe Drache]] über die Träume von Natur und Mensch hinweg in die Lüfte der Zukunft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===1. Kapitel===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Langsam und träge floss der kleine Bach an diesem Tag die Hänge des Hügels herab, plätscherte nur missmutig über die großen Steine nahe seiner Quelle, drückte nur halbherzig die Kiesel vor sich her, die sich in seinen Weg stellen wollten, und wollte gar nicht so recht seinen Weg gen Tal beschreiben.&lt;br /&gt;
Hätte man den Bach an einem anderen Tag gesehen und hätte man Aug und Ohr, so wie es die Menschen früher für die Natur gehabt hatten, so hätte die Freude und die Glückseligkeit des Baches einem das Herz erwärmt. Es war kein großer Bach, es war kein Bach, dessen Wasser sich in den Strom eines gewaltigen Flusses oder die Gefilde eines riesigen Sees mischte. Es war ein einfacher Bach, der auf der großen Landkarte nicht einmal seine Existenz belegt finden würde.&lt;br /&gt;
Aber für die Menschen des kleinen Dorfes am Fuße des Hügels war er die Quelle ihres Lebens und somit das Wichtigste in der Welt und für ihn waren diese Menschen das Wichtigste in der Welt.&lt;br /&gt;
Wer brauchte schon riesige Mengen Wassers, wenn er sich an dem Lachen der Kinder erfreuen konnte, die in ihm spielten und sein Wasser benutzten, um sich gegenseitig zu bespritzen?&lt;br /&gt;
Ja es waren vor allem die Kinder, auf die sich der Bach jeden Morgen freute, wenn er sich aus dem moosig-grünen Bett seiner Träume erhob. Er kannte sie alle, er erkannte sie schon am Klang ihres Lachens und hatte einem jeden der Dorfbewohner erfreut beim Wachsen zugesehen.&lt;br /&gt;
Nichts aber stimmte ihn so traurig, wie das bittere Weinen und Schluchzen eines Kindes, das in seinem jungen Leben bereits großes Leid erfahren musste. Und ausgerechnet das herzerweichendste Weinen und die qualvollsten Tränen hatte er am gestrigen Tage wahrnehmen müssen.&lt;br /&gt;
Das Mädchen mit den grellblonden Haaren namens [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] hatte bereits in ihrer frühesten Kindheit beide Eltern verloren und lebte alleine mit ihrer großen Schwester Kigiku in dem kleinen Dorf. Nie hatte der Bach [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] weinen hören ob des Verlustes der Eltern oder der schweren Zeit, die dieser den beiden Mädchen einbrachte. Es war immer glücklich mit seinem Leben gewesen, hatte sich nie beschwert und war der großen Schwester stets zur Hand gegangen. Und ausgerechnet dieses Mädchen, das dem Bach immer ein Quell der Freude gewesen war, weinte nun ob der schweren Krankheit des Einzigem, dem es sich immer sicher gewesen war: Seiner Schwester.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was konnte der Bach tun? Die Menschen hatten in den Jahrhunderten seit ihrer frühesten Kindheit gelernt in der Natur zu überleben und dabei bereits einiges über die Kunst mit den Geschenken der Natur Krankheit und Wunde zu bekämpfen gelernt. Aber nicht einmal dieses Wissen schien das Leid Kigikus mildern zu können. Trübseelig floss er weiter vor sich hin und grübelte nach, was er tun könnte. Auch dachte er dabei daran, dass die Menschheit längst ihr Kindesbett verlassen und begonnen hatte, die harte Seite der Natur, die ihr Leben bedrohte, zu bekämpfen.&lt;br /&gt;
Früher, er konnte sich fast nicht mehr daran erinnern, hatte sich nur selten die Sonne in seinen Wassern gespiegelt, da der Schatten großer Bäume stets sein Gefilde bedeckte. Irgendwann aber hatten die Menschen damit begonnen die Bäume zu fällen und sich Platz zum Leben, für ihr Vieh und für ihre Felder zu schaffen. Der große Wald war immer weiter geschrumpft und schon lange hörte der Bach die Stimmen der Bäume nur noch aus sehr weiter Entfernung im Säuseln des Windes.&lt;br /&gt;
Als er nun so lauschte, um die Stimmen der Bäume zu hören, vernahm er die Stimme eines Menschen. Dieser Mann, denn seine tiefe und rauchige Stimme verriet sein Geschlecht, sang irgendwo in seiner Nähe von etwas, was der Bach völlig vergessen hatte: Von dem Waldgott.&lt;br /&gt;
Die Erinnerungen überschlugen sich und schnell beschloss der Bach aus seiner Trübseligkeit zu erwachen und den Sänger mit dem Plätschern seines Wassers an- und zu dem kleinen Dorf hinzulocken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===2. Kapitel===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stark schmerzten die Füße des Greises, dessen Stimme der Bach vernommen hatte, ob seiner langen Wanderung und ein jedes Wort, das er scheinbar vergnügt vor sich her sang, war einzig und allein dazu gedacht, um ihn von den Schmerzen abzulenken.&lt;br /&gt;
Er war weit gereist, hatte viele Flüsse überquert und sich an viele Bäume gelehnt, wenn sein alter Körper ein paar Momente der Ruhe benötigten. Weswegen er reiste, wusste er nicht mehr. Einzig und allein erinnerte er sich noch daran, dass er einst am Rande eines großen Waldes gelebt und von dessen Wildheit und Schönheit verzaubert worden war.&lt;br /&gt;
Angelockt vom Plätschern des Baches, dessen kühles Wasser Linderung für die schmerzenden Füße verhieß, wechselte der Greis die Richtung und traf schon bald auf den kleinen Bach und das in nicht allzu weiter Ferne stehende Dorf. Noch einmal nahm sich der Alte zusammen, trällerte um so lauter, als seine Füße besonders stark schmerzen und ihm anscheinend sagen wollten:“Wieso bleibst du nicht einfach hier sitzen und gönnst uns unsere Ruhe du alter Narr?“&lt;br /&gt;
Aber der „alte Narr“ war dickköpfig geworden und wollte nicht nur seine Füße ausruhen, sondern auch noch mit Menschen reden. Ein Vergnügen, das ihm seit Wochen verwehrt war.&lt;br /&gt;
So laut trällerte er vor sich hin, dass er das Schluchzen des kleinen Mädchens, das am Ufer des kleinen Baches mehr in sich zusammen gekauert war, als dass es saß, nicht mitbekam. Erst, als das Mädchen seine grünen Augen öffnete und auf den alten und komisch aussehenden Mann schaute, während es sich über die tränenverschmierten Wangen wischte, bemerkte dieser, dass er nicht alleine war.&lt;br /&gt;
„Was ist ein Waldgott?“ ertönte die hohe Stimme des Mädchens und der alte Mann blieb verdutzt stehen, um die fragenden großen Augen, die vor Weinen rot geworden waren, zu bewundern. Kurz entschlossen gewährte er seinen fast schon rebellierenden Füßen ihren Wunsch und ließ sich neben dem Mädchen leise seufzend nieder.&lt;br /&gt;
„Die gestaltgewordene Natur. Wille und Kraft dessen, was uns stets umgibt, und genauso wild und sanft wie eben jenes.“ Antwortete er ein wenig kryptischer, als er beabsichtigt hatte, während er die schmerzenden Füße aus den abgelaufenen Sandalen befreite.&lt;br /&gt;
„Und wie sieht er aus?“&lt;br /&gt;
„Er wechselt die Gestalt, so wie es auch die Natur ständig tut.“&lt;br /&gt;
„Ist er lieb?“&lt;br /&gt;
„Ja und nein. Wenn er stürmisch und verheerend ist, wenn er wütend und aufgebracht ist, so vernichtet er alles, was ihm in den Weg kommt. Ist er aber sanft und ruhig, so beschützt, heilt und umsorgt er das, was in seinen Augen, den Augen der Natur, würdig ist.“&lt;br /&gt;
Sofort weiteten sich die Augen des kleinen Mädchens, das das zerschlissene Hemd des Alten mit seinen kleinen Fingern ergriff und ihn voller Hoffnung und zugleich voller Angst vor einer möglichen Enttäuschung anschaute.&lt;br /&gt;
„Er heilt? Kann er alles heilen? Kann er auch eine richtig schlimme Krankheit heilen?“&lt;br /&gt;
Ein wenig verdutzt ob dieser Reaktion antwortete der Alte in dazu passender Stimmlage:&lt;br /&gt;
„Ehm Ja, kann er, aber dazu muss er…“ Doch weiter hörte das Mädchen nicht, es riss nur umso stärker an dem Hemd und schrie förmlich:&lt;br /&gt;
„Wo finde ich ihn? Erzähl mir bitte alles!“&lt;br /&gt;
Und nach einer Reaktion, die sehr derer glich, die er nur wenige Momente zuvor gezeigt hatte, und einem dazu passenden Seufzen, holte der Greis tief Luft und fing an zu erzählen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Weit weg im Nordosten steht er noch, der große Wald, der einst fast den ganzen Kontinent bedeckte. Im Gegensatz zu den kleinen Wäldern, die du kennst, ist dieser Wald noch erfüllt von dem Willen und der Kraft der Natur. Tief in seinem Inneren lebt der Waldgott in dem wunderbaren Hain, der schon seit Äonen nicht mehr von Menschen betreten worden ist, und umgeben von den Vorfahren der Tiere: riesige und weise Tiergötter.&lt;br /&gt;
Einst, so wurde mir als kleines Kind in meinem Heimatdorf erzählt, dass am Randes des großen Waldes steht, sahen die Tiergötter und der Waldgott mit wohlwollendem Blick auf die Menschen herab, die so schwach und zerbrechlich wirkten. Sie standen uns bei, wenn etwas unsere Existenz bedrohte, und halfen uns gelegentlich mit Rat und Tat in der Natur zu überleben, die sie schon so viel länger bevölkern und so viel besser verstehen als wir.&lt;br /&gt;
Aus dieser Zeit kommen auch die Geschichten der Heilkunst des Waldgottes und der weisen Ratschläge der Tiergötter, die zusammen mit ihren damals noch ähnlich riesigen Brüdern und Schwestern unseren Kontinent bereisten und bevölkerten.&lt;br /&gt;
Aber…“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch weiter kam der Mann nicht, denn das Mädchen war bereits aufgesprungen und rannte fort in Richtung der Häuser. Später erfuhr er, was es mit dem Mädchen auf sich hatte, und schollt sich selber ob dem, was er so unvorsichtig [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] erzählt hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===3. Kapitel===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Voller Schrecken beobachtete der kleine Bach, was geschah. In seinem Bestreben das kleine Mädchen zu trösten und sich wieder an ihrem Lachen und den strahlenden Augen zu erfreuen, hatte er vergessen, dass Menschen keine Tiere waren. Sie waren es nicht gewohnt auf sich alleine gestellt zu überleben und am aller wenigsten kleine Kinder, von den Gefahren einer solchen Reise und denen des großen Waldes ganz zu schweigen.&lt;br /&gt;
Aber was konnte er tun? Was konnte er tun?...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ohne lange nachzudenken hatte sich [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] ihre festeren Schuhe samt ein paar reisetauglichen Kleidern und Proviant – was sie eben rumliegen sah – geschnappt, hatte ihre Schwester umarmt und war mit den Worten „Der Waldgott wird dich heilen, warte es nur ab!“ aus der kleinen Hütte, die die zwei Mädchen bewohnten, verschwunden.&lt;br /&gt;
Kigiku hatte sichtlich verwirrt drein geschaut, aber hatte ob ihrer Krankheit und der Schwäche, die ihren Körper befallen hatte, nichts tun können, außer der kleinen Schwester flehentlich hinterher zu schauen. So verzweifelt, wie die große Schwester in dieser Stunde war, als[[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] Hals über Kopf das kleine Dorf verließ, so zuversichtlich war die kleine Schwester, die endlich etwas gefunden hatte, was sie tun konnte um Kigiku helfen zu können. Sie dachte gar nicht daran, dass die Reise gefährlich werden könnte, oder dass sie ihr eigenes Leben schonen müsste. Einzig und allein das Leben der Person, die für sie die Welt darstellte, war ihr wichtig und kreiste beständig in ihrer Gedankenwelt umher.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So reiste das kleine Mädchen mit dem blonden Haar und den großen grünen Augen los gen Nordosten. Zum Glück hatte sie gelernt die Himmelsrichtungen zu erkennen und zu finden und verlief sich nie. So selbstsicher ging sie ihre Reise an, dass sie vergnügt summend schon bald das kleine Tal und die Gefilde des kleinen Baches verließ.&lt;br /&gt;
Die ersten Tage ihres kleinen Abenteuers flogen nur so vorüber. Sie hatte genügend Wasser dabei und konnte ihre Proviante mit den Beeren und Früchten, die sie dank des herrschenden Sommers leicht fand, stets wieder auffüllen. Einzig und allein des Nachts, wenn es dunkel und gelegentlich sogar etwas kühler wurde, wurde es ihr etwas bang um das kleine Herz. Aber wie stets summte sie dann eine kleine Melodie vor sich her, mit der sie die große Stille um sich herum vertrieb und sich selber in den Schlaf wiegte.&lt;br /&gt;
Die Weisen sagen, dass ein entschlossenes Herz keine Furcht kenne. Nur ein zauderndes und fragendes Herz öffne Tür und Tor für Zweifel und Furcht. Wenn man diesen Worten Glauben schenken darf, so verwundert es nicht, dass [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] nie daran dachte umzukehren oder auch nur aus Angst oder Furcht eine Träne vergoss. Sie war überzeugt davon das Richtige zu tun und setzte mit derselben Überzeugung Fuß vor Fuß, ging Schritt um Schritt immer weiter gen Nordosten.&lt;br /&gt;
Schon bald wurde die Natur, die wenn auch in schwächerer Art und Weise, auch an diesem Ort zu finden war, auf das summende und singende kleine Mädchen aufmerksam und immer öfter geschah es von nun an, dass ein kleiner Sperling sich zu [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] gesellte, wenn diese tagsüber oder nachts vor sich hin sang, um diese mit seinem hohen Zwitschern zu begleiten.&lt;br /&gt;
Immer, wenn sie den kleinen [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]] sah, der ihr schon bald ein lieber Wegbegleiter wurde, hellte sich die Miene des kleinen Mädchens auf und ihre Schritte wurden bestimmter und stärker. Dem Beispiel des [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]]s folgend, fing sie schon bald an feste Rhythmen in ihren Tagesablauf zu bringen:&lt;br /&gt;
Sie stand mit der Sonne auf, aß etwas, ging dann den Tag über unterbrochen von einer Mittagspause bis sie am Nachmittag begann nach einer Schlafmöglichkeit zu suchen und daraufhin nach etwas Essbarem und Trinkbarem, wenn sie nicht schon genug während des Tages gefunden hatte. Ihrer guten Orientierung wegen verlief sie sich dabei so gut wie nie und wenn, dann brachte sie das Zwitschern des kleinen [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]] schon bald wieder auf den richtigen Weg. Auch brauchte sie nur auf das Verhalten des[[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]]s zu achten, um Wetterumbrüche oder Gefahren vorherzusehen.&lt;br /&gt;
So verging die Zeit und die Natur kehrte immer weiter in das kleine Mädchen ein genauso wie das kleine Mädchen immer weiter in die Natur einkehrte. Und dann kam der Herbst&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===4. Kapitel===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als die ersten Blätter an den Bäumen begannen gelb und rot zu werden, wusste [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]], dass der Sommer den Kampf gegen den Winter langsam verlor. Noch kämpfte er wacker und hielt die kalten Winde aus dem Norden samt der dunklen Wolken, die sie mitbrachten, zurück. Aber mit jedem Tag und jeder Nacht kamen sie näher, ohne dass der Sommer etwas dagegen würde tun können.&lt;br /&gt;
Sie musste sich beeilen, so viel verstand selbst ein kleines Mädchen, denn in den Stürmen und der Kälte des Winters würde sie nicht überleben können ohne die Hilfe und den Beistand Ihresgleichen.&lt;br /&gt;
Wäre der kleine [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]] nicht gewesen, der sie über immer längere Strecken des Tages begleitete und es sich immer öfter auf ihrer Schulter bequem machte, so hätten vielleicht der Zweifel und die Furcht Einzug in ihrem Herzen gehalten. So aber ertönten die Stimmen der Zwei, wann immer der Winter an ihren Herzen zu nagen begann, und vertrieben diesen.&lt;br /&gt;
Manchmal allerdings kam es auch vor, dass der kleine [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]] schrecklich lange weg blieb und [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] begann sich Sorgen zu machen. Sorgen um den kleinen [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]], um ihre Schwester und um den Wahrheitsgehalt der Geschichte des alten Mannes. Als der kleine [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]] eines Morgens nicht neben ihr zu finden war, erhob sie sich und ging ohne zu zaudern in den kleinen Hain hinein, der sich vor ihr erstreckte. Sie begann das Lied zu singen, das sie seit Beginn ihrer Reise immer sang, und schon bald hörte sie aus einiger Entfernung die Antwort des [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]]s.&lt;br /&gt;
Ihr Herz schlug immer schneller voller Freude und auch voller Angst ob dem, was dem [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]] passiert sein könnte. Sie rannte immer schneller, stets der Stimme des [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]]s folgend und blieb plötzlich stehen.&lt;br /&gt;
Eine kleine [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] mit ungewöhnlich eisblauen Augen stand am Fuße eines großen Baumes, auf dessen niedrigem Ast [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] sofort ein paar der Federn des kleinen [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]]s sehen konnte. Ihre Augen weiteten sich und füllten sich schon bald mit Tränen, während die Katze sich von dem ersten Schrecken ob der plötzlichen Begegnung erholte und begann um das kleine Mädchen, das mehr und mehr in Tränen ausbrach, zu kreisen.&lt;br /&gt;
[[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] verstand schnell, dass der Sommer ihr bisher nur die schönen Seiten der Natur gezeigt hatte und sie den kleinen [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]] wohl nicht mehr wieder sehen würde. Es war in ihren Augen klar, dass der [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]] den Klauen der [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] erlegen war, da er sonst längst zu ihr zurück geflogen sein würde.&lt;br /&gt;
Immer stärker wurde der Regen aus Tränen, der sich vom Gesicht des kleinen Mädchens gen Boden bewegte, bis ein empörtes Miauen das Mädchen aus seinen Gedanken rüttelte. Die [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] hatte sich vor [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] hingesetzt und schaute sie aus zugleich neugierigen und vorwurfsvollen Augen an, so dass das Mädchen nicht anders konnte als sich herabzubeugen und vorsichtig das Fell des Tieres zu streicheln.&lt;br /&gt;
Sie machte dem Tier keine Vorwürfe, da es nur um sein eigenes Überleben kämpfte, auch wenn es sie dennoch sehr traurig machte. Anstatt aber vor der Hand des Mädchens zu fliehen, ließ sich die [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] mit einem immer lauter werdenden Schnurren streicheln und verließ auch nicht die Seite des Mädchens, als dieses langsam damit beginnen musste zurück zu ihren wenigen Habseligkeiten zu gehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So nahm schon bald die kleine [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] den Platz des [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]]s ein und begleitete [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] auf ihrer Reise. Und so wie der [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]] mit seinem Verhalten dem Mädchen vieles über das Überleben in der Natur beibrachte, so tat dies auch die [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]]. Allerdings oblag es der [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] genauso wie bei ihrem ersten Treffen dem Mädchen die düstere Seite der Natur zu zeigen.&lt;br /&gt;
Hatten im Sommer noch Früchte und Beeren überall auf ihrem Weg nur darauf gewartet von ihr gepflückt zu werden, so verschwanden diese immer mehr je weiter der Herbst Einzug hielt. Und schon bald musste [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] lernen, dass sie wie die [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] Leben nehmen musste, um selber zu überleben.&lt;br /&gt;
Es dauerte schier eine Ewigkeit, bis es ihr mittels einer Falle zum ersten Mal gelang ein kleines Tier zu fangen, ein Feuer zu machen und es dann übers Herz zu bringen das Tier zu töten und sogar zu verspeisen. Sie weinte bitterlich ob des Lebens, das sie beendet hatte und flehte vielmals um Verzeihung, bevor sie sich traute zu essen.&lt;br /&gt;
Durch Wiederholung aber wird jeder zum Meister und schon bald hatte sich das kleine Mädchen an die neuen Vorgänge gewöhnt, auch wenn sie noch immer für das Schicksal der Seele eines jeden Tieres, das sie tötete, zum ihr unbekannten Waldgott betete.&lt;br /&gt;
Schon bald fiel ihr das Fehlen des freudigen Zwitscherns kaum noch auf und die Harte Seite der Natur zog immer mehr in sie ein, auch wenn diese gemischt von warmen Momenten war, wie das abendliche Einschlafen mit der [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] in den Armen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===5. Kapitel===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Immer schwächer wurde der Sommer und der Herbst, der wie sein Freund Frühling sich oft wie das Seil fühlte, an dem Sommer und Herbst zogen, wurde immer dunkler und kälter. Die Stürme, die die Höhepunkte im Tauziehen zwischen Sommer und Winter für jeden sichtbar und hörbar machten, hatten schon seit einiger Zeit immer weiter an Stärke nachgelassen so wie es auch der Sommer getan hatte.&lt;br /&gt;
Immer weniger Zeit blieb dem kleinen Mädchen, das sich immer öfter morgens von Raureif befreien musste. Gelegentlich fielen früh morgens kleine weiße Flocken vom Himmel herab, setzten sich auf ihr blondes Haar und bildeten einen Schleier aus winzig kleinen Kristallen. Immer öfter froren ihr die Füße oder die Hände, manchmal kroch die Kälte sogar langsam die Beine hoch und hätte sie nicht die [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] gehabt, die sie des nachts wärmte, so wäre sie sicher oft schlotternd vor Kälte erwacht.&lt;br /&gt;
Sie hatte kaum noch Zeit, das wusste sie. Aber unbeirrt setzte sie Tag für Tag einen Fuß vor den anderen. Sie konnte nicht scheitern, sie durfte nicht! Was war schon so ein wenig Schnee im Vergleich zu dem, was ihre Schwester erleiden musste?&lt;br /&gt;
Und dann eines Tages, als die glänzende Himmelsscheibe bereits im Sinken inbegriffen war, sah sie Rauchschwaden hinter einem kleinen Weiler aufsteigen. Sie beschleunigte ihre Schritte und angespornt durch das Wettlaufen, das sich nun ergab, sprintete auch die [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] immer schneller, bis sie das Mädchen überholte und wenig später aus deren Sichtfeld verschwand.&lt;br /&gt;
Wie lange sie schon so rannte, wusste [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] nicht. Einzig und allein die stetig abnehmende Entfernung zu den Rauchschwaden und nicht die fast schon untergegangene Sonne war Mittelpunkt aller Gedanken des kleinen Mädchens. Je näher sie aber kam, desto mehr drangen schreckliche Geräusche an ihr Ohr, die sie an die unglaublich lauten Stürme im Herbst erinnerten. Oft hatte sie sich mitten in der Nacht, wenn es besonders stark stürmte, wie ein Kokon in ihre Decke eingerollt und sich vorgestellt, dass außerhalb des schützenden Mantels riesige Tiere, wie die aus der Geschichte des Greises, umher liefen und sich gegenseitig anschrien, was diesen Schrecklichen Krach erzeugte.&lt;br /&gt;
Hätte sie gewusst, was sie erwartete, so hätte sie in jenen Nächten wohl kein einziges Auge zu bekommen. Als sie sich immer weiter ihren Weg zwischen den mit einer hauchdünnen Schicht silbrigen Schnees bedeckten Bäumen des kleinen Weilers bahnte, schälten sich immer mehr die Umrisse kleinerer und größerer Häuser aus dem zwielichtigen Schatten der Bäume. Das Herz des Mädchen schlug ob der Vorfreude vielleicht endlich ihr Ziel erreicht zu haben immer schneller, bis es plötzlich zwei Schläge aussetzte während auch die kleinen Beine sich nicht mehr fortbewegen wollten.&lt;br /&gt;
Ein gewaltiges Brüllen, wie es dem stärksten Orkan alle Ehre bereitet hätte, erhob sich, als ein gewaltiger schwarzer Schatten sich auf die Reihe der Häuser zu bewegte. Nicht heimelige Kamine, nicht freundlich strahlende Herdfeuer hatten die Rauchschwaden erzeugt, die [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] angelockt hatten, sondern in Flammen stehende Barrikaden, die die Dorfbewohner scheinbar als Schutz errichtet hatten. Aber selbst diese hatten sie nicht vor dem bewahren können, was auf sie zurollte.&lt;br /&gt;
Verzweifeltes Rufen drang an [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]]s Ohren, als das Brüllen für einen Moment aussetzte. Langsam bewegte sie sich wieder, überzeugte ihre Füße mühsam zu jedem einzelnen Schritt und näherte sich so furchtbar langsam dem Chaos, das immer mehr von sich enthüllte.&lt;br /&gt;
Der gewaltige Schatten war stehen geblieben, bäumte sich in regelmäßigen Abständen auf und brüllte jedes Mal so laut, dass die nahestehenden Bäume wackelten. Vor ihm schälten sich nun auch kleinere Schatten mit langen Stäben aus dem flackernden Zwielicht der Flammen. Je näher das kleine Mädchen kam, desto mehr erkannte sie, dass es sich um Dorfbewohner zu handeln schien, die mit langen Speeren und allerlei zweckentfremdeten Ackergerät den riesigen Schatten, der längst durch die Barrikade gebrochen war, aufzuhalten versuchten.&lt;br /&gt;
Dann hörte sie plötzlich etwas, was nicht so recht in das Chaos passen wollte. Ein hohes Schreien drang an ihre Ohren, das nicht allzu weit entfernt seinen Ursprung haben konnte. In einem solchen Chaos hätte man erwartet, dass es ein furchterfülltes Schreien einer Frau ob der großen Gefahr sein müsste. Aber ein kleines Kind, jünger als die bisher unbemerkte Beobachterin, wankte kaum in der Lage richtig zu laufen mit seinen kurzen Beinen und immer wieder sich an den Häuserwänden abstützend auf den Kampf hinter der durchbrochenen Barrikade zu.&lt;br /&gt;
Doch auch der Schatten hatte das Geräusch bemerkt. [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] blieb abermals für einen Moment vor Schreck das Herz stehen, als sich das riesige Ungetüm dem wankenden Kind zu wandte. Aber diesmal setzten ihre Beine nicht aus, sondern beschleunigten Ihre Schritte. Unweigerlich dachte [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] daran, dass sie nicht schnell genug gewesen war um ihren kleinen [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]] hatte beschützen zu können und weigerte sich so etwas noch einmal zuzulassen.&lt;br /&gt;
Ihre Beine flogen förmlich über die leicht angefrorene Erde, näherten sich immer weiter dem Kleinkind und dem riesigen Schatten, der laut brüllend ebenfalls auf dieses aus der entgegen gesetzten Richtung zusteuerte. Ein verzweifelter Ruf aus der Kehle eines Mannes drang an die Ohren des Mädchens, aber kein einziger ihrer Gedanken war dazu in der Lage sich um dieses zu kümmern.&lt;br /&gt;
Mit Müh und Not erreichte sie das wankende Kind, das in dem Moment, in dem [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] hinter ihm zu Halt kam, endgültig der Schwerkraft Rechenschaft leistete und in die Arme des blonden Mädchens fiel. Doch auch der riesige Schatten hatte die Quelle des hohen Geräusches erreicht. Als eine besonders vorwitzige Flamme ihre Stimme erhob und den Schauplatz für einen Moment zur Gänze ausleuchtete, legte [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] unweigerlich die Arme fester um das Kleinkind in ihren Armen. Vor ihr erhob sich der Kopf einer gewaltigen schwarzen [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Schildkröte]], deren Augen zornig und mordlüstern das ungleiche Gespann anfunkelten.&lt;br /&gt;
Würde sie das Kind loslassen und sich vorsichtig entfernen, während das Ungetüm mit seiner Beute beschäftigt war, so würde sie vielleicht… Doch [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] schüttelte entschlossen das blonde Haupt und drückte das Kind nur stärker an sich. Der Blick ihrer Augen wurde gefährlicher, während sich diese leicht verengten. Sie würde nicht zulassen, dass erneut ein kleines Wesen, das auf ihre Hilfe angewiesen war, starb, weil sie zu zögerlich und zu schwach war. Ähnlich einer Bärenmutter, die ihr Junges vor hoffnungslos überlegenen Jägern nicht im Stich ließ, sondern die Jäger auch noch laut anbrüllte, war der Blick des jungen Mädchens. Das Brüllen aus diesem wurde immer spürbarer, so dass selbst die [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Schildkröte]] für einen Moment inne Hielt. Immer deutlicher wurde es, man war fast der Meinung, dass man es hören … und plötzlich erschallte ein gewaltiger und tiefer Schrei, als sich ein großer Schatten zwischen [[Wichtige_Personen_in_Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] und die [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Schildkröte]] schob.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===6. Kapitel===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unweigerlich hatte [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] ihre Augen geschlossen, als der zweite Schatten so nah vor ihr erschienen war, und rechnete jeden Moment damit die Flügelschläge des Todesboten zu hören.&lt;br /&gt;
Aber diese erschallten nicht, stattdessen entwickelte sich ein Sturm aus Schrei und Gebrüll der zwei riesigen Wesen direkt vor ihr. Je mehr sie aber ihre eigene Angst und ihr wild pochendes Herz beruhigte, desto mehr war sie in der Lage die tiefen Stimmen zu vernehmen:&lt;br /&gt;
„Geh mir aus dem Weg [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Bai Hu]]!“ donnerte die etwas entferntere Stimme zornerfüllt.&lt;br /&gt;
„Nein! Diese beschütze ich und du wirst sie nicht bekommen!“ erwiderte die nähere Stimme etwas leiser, aber mit einem gefährlichen Unterton.&lt;br /&gt;
„Die Menschen verdienen den Tod!“&lt;br /&gt;
„Nichts verdient den Tod. Oder hast du Xinglu’s Worte in deinem Zorn vergessen?“&lt;br /&gt;
„Du wagst es seine Worte in den Mund zu nehmen, nachdem ihr ihn verlassen habt?“ brüllte die fernere Stimme plötzlich noch lauter.&lt;br /&gt;
„Wir haben ihn verlassen nicht wegen dem, was er einst sagte, sondern wegen dem, was er nicht mehr sagt! Würde er zu dem zurückfinden, was wir immer verehrt haben, so würden wir sofort zurückkehren.“&lt;br /&gt;
Es wurde still für einen Moment. Fast ohnmächtig vor den riesigen Geschöpfen, deren Nähe sie deutlich spüren konnte, hatte [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] ihre Augen die ganze Zeit über fest zugekniffen und auch das Kleinkind in ihren Armen hatte sich nicht gerührt. Als es nun etwas ruhiger wurde, öffnete [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] vorsichtig ihre Augen und bestaunte das weiße mit schwarzen Streifen getigerte Fell einer riesigen [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]], die sich scheinbar schützend vor sie gestellt hatte. Doch Zeit für Worte blieb ihr nicht, denn schon bald ertönte die Stimme der [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Schildkröte]] erneut, wenn auch nicht mehr ganz so sehr vor Wut bebend.&lt;br /&gt;
„Ich werde mich zurückziehen und bei Xinglu auf dich warten. Wie es stets Tradition war, wirst du ihm das Wesen vorstellen müssen, dass du vor seinem Willen beschützt hast.“&lt;br /&gt;
Ein Rauschen ertönte, während sich die [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Schildkröte]] umdrehte.&lt;br /&gt;
„In einer Woche, zum Vollmond, falls du es nicht vergessen hast.“ Brummte sie.&lt;br /&gt;
„Ich habe es nie vergessen [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Xuan Wu]], nie...“&lt;br /&gt;
Und dann verschwand die gewaltige [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Schildkröte]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erst, als sich der Schatten des Tieres mit dem Schatten des großen Wald, der in einiger Entfernung zum Dorf zu sehen war, vereinigt hatte, ging ein spürbares Aufatmen durch die Dorfbewohner. Sie schienen sich nicht an der Gegenwart des zweiten Tieres zu stören, als sie an diesem vorbei auf [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] zu rannten. Das kleine Kind in ihren Armen begehrte plötzlich auf, als ein großer Mann mit einer eindrucksvollen Narbe über der Wange und schwarzem Haar vor [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] auftauchte und im nächsten Moment hob eben dieser das Kleinkind aus ihren Armen empor und drückte es an sich.&lt;br /&gt;
„Hast du Angst um deinen Papa gehabt?“murmelte der Mann, der voller Freude dem Kind die Nase stupste.&lt;br /&gt;
„[[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]]… wir müssen reden.“ Ertönte die tiefe Stimme nun einfühlsam und beruhigend aber mit einem kleinen Anflug von Sorge und lenkte [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] von dem rührenden Bild vor sich ab. Als sie ihre Augen dem großen Wesen zu wandte und sich die Blicke begegneten, atmete sie erschrocken ein.&lt;br /&gt;
„Bist du… das kleine Kätzchen?“&lt;br /&gt;
Und der Blick der eisblauen Augen des weißen [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]]s sagte mehr als Worte könnten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===7. Kapitel===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Was hat das alles zu bedeuten?“ Schrie [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] schon fast dem großen [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] entgegen.&lt;br /&gt;
Die Sonne schickte gerade ihre ersten Strahlen durch die kahlen Äste der Bäume und zeigte dem Mädchen, wie viel Zeit seit dem Verschwinden der [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Schildkröte]] vergangen war.&lt;br /&gt;
Die letzten Stunden hatte sie damit zugebracht sich der Versuche der Dorfbewohner sie wie eine Heldin zu feiern zu erwehren und immer wieder den Armen, die sie umschlingen wollten, zu entfliehen. Als die Menschen endlich eingesehen hatten, dass sie an derlei Feiern nicht interessiert war und ihr die Nähe zu so vielen Lebewesen sogar unangenehm war, hatten sie ihr endlich etwas Platz gelassen, ihr etwas zu essen und einen Platz zum Schlafen gegeben. Während dieser Stunden war [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Bai Hu]], so hatte ihn die [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Schildkröte]] genannt, wie vom Erdboden verschlungen gewesen und erst am nächsten Morgen, als [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] sich aus Gewohnheit bei der ersten Morgenröte aus dem Bett erhob und an die frische Luft ging, saß er plötzlich neben dem Haus und schaute sie lange Zeit stumm aus seinen eisblauen Augen an, bevor er sich erhob und langsam gen Waldgrenze trottete. Schnell war sie ihm gefolgt und rief ihm nun schon zum zweiten Mal dieselbe Frage entgegen:&lt;br /&gt;
„Sag es mir! Was hat das alles zu bedeuten? Antworte endlich!“&lt;br /&gt;
„Zügle dein Temperament. Ich höre dich.“ Antwortete der große [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] mit ruhiger und gedämpfter Stimme.&lt;br /&gt;
Es dauerte ein paar Momente, bevor [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] sich etwas beruhigt hatte und deutlich leiser entgegnete: „Aber warum antwortest du mir dann nicht?“&lt;br /&gt;
„Alles besitzt einen richtigen Ort und eine richtige Zeit.“&lt;br /&gt;
„Und erst jetzt stimmt beides überein?“&lt;br /&gt;
„Richtig..“ Der [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] hielt in seinem Gang inne und schaute sich in dem winterlichen Wald einige Momente lang um, bevor er fortfuhr.“Und Vieles ist nicht für die Ohren aller bestimmt.“&lt;br /&gt;
„Also sollen die Dorfbewohner davon nichts hören?“&lt;br /&gt;
„Du hörst zu.“ Abermals folgte eine Pause, die der [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] nutzte um wieder eine Pfote vor die andere zu setzen. „Diese Menschen haben den Zorn Xinglu’s auf sich gezogen und [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Xuan Wu]], der einzige von uns der bei ihm geblieben ist, war hier um das Urteil zu vollstrecken.“&lt;br /&gt;
„Xinglu? [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Xuan Wu]]? Ich verstehe nicht… Ich verstehe gar nichts!“ Brummte [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] in sich hinein.&lt;br /&gt;
„Xinglu ist der Waldgott. Der, nach dem du gesucht hast.“&lt;br /&gt;
Ein Moment der Stille folgte, in dem sich [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]]‘s Augen weiteten und sie tief Luft holte für die folgenden Worte:&lt;br /&gt;
„Aber dann bin ich ja am Ziel Dann wird Kigiku endlich geheilt!“ Sie griff in den Schnee, warf diesen voller Freude empor und drehte sich in dem kleinen Schneegestöber entzückt um sich selber.&lt;br /&gt;
„Ja und nein.“ Erschallte die Stimme des [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]]s. Abrupt blieb [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] stehen und schaute diesen entgeistert an.&lt;br /&gt;
„Er hat die Macht zu heilen, aber ob er das tun wird ist fraglich.“ [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Bai Hu]] atmete tief ein und aus, was dank seiner Größe einen imposanten Luftstrom erzeugte, der [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]]‘s Haar umher wirbelte.&lt;br /&gt;
„Aber darum geht es gerade nicht. Du hast dich dem Willen Xinglu’s entgegen gestellt und seinen Zorn auf dich gezogen.“&lt;br /&gt;
„Aber ich habe doch nur ein kleines Kind beschützt!“ Schrie [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] ihm entgegen.&lt;br /&gt;
„Das weiß ich und das wirst du ihm erklären müssen, wenn du vor ihm stehst.“&lt;br /&gt;
Das Mädchen schluckte geräuschvoll und sah den [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] mit einer Spur Furcht in den Augen an.&lt;br /&gt;
„Und was ist, wenn er mich nicht versteht? Was ist…?“&lt;br /&gt;
„Xinglu hat sich verändert. Wo einst Mitgefühl und Wut sich die Waage hielten, herrscht nun zumeist das Dunkle.“&lt;br /&gt;
„Aber wieso?... Und wieso kennst du ihn so gut? Wieso bist du kein kleines Kätzchen mehr? Wieso hast du mir geholfen? Wieso hast du den kleinen [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]] getötet?“ Platzte es aus [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] hervor.&lt;br /&gt;
„… Zeit und Ort [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]]… Zeit und Ort.“ Und im nächsten Moment war der große weiße [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] mit ein paar gewaltigen Sätzen im Wald verschwunden und [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] drehte sich langsam gen des erwachenden Dorfes.&lt;br /&gt;
„Wenn nicht jetzt, wann dann?“ Murmelte sie und machte sich auf den Weg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===8. Kapitel===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als das blonde Mädchen sich langsam durch den winterlichen Wald dem Dorf und dessen wärmeverheißenden Rauchsäulen näherte, schälte sich immer mehr die Silhouette eines Mannes aus dem morgendlichen Zwielicht heraus. Leicht war dieser Schatten mit dem Stein zu verwechseln, auf welchem er sich befand, aber mehr und mehr fiel die Unnatürlichkeit dieses Gebildes [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] ins Auge und so blieb sie nach einigen weiteren Schritten schließlich vor einem alten Mann stehen, der seine geschlossenen Augen dem Himmel entgegen gerichtet hatte.&lt;br /&gt;
Gerade öffnete sie den Mund, um etwas zu sagen, da hob der Alte die Hand und bedeutete ihr zu schweigen. Erst einige Momente später ertönte die brüchige Stimme und durchbrach die Stille.&lt;br /&gt;
„Ich weiß, dass du hier bist auch ohne deine Worte.... Die Bäume reden seit Wochen ununterbrochen über das Mädchen, das den Waldgott sucht. Und nun stehst du vor mir, blickst mit Augen um dich, die voller Fragen sind.“&lt;br /&gt;
„Die Bäume reden?“ Antwortete [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] verdutzt und verdeutlichte mit ihrer Frage die Worte des Mannes, der anfing zu kichern, nur noch mehr.&lt;br /&gt;
„Da reist sie mehrere Monde lang durch die Natur, lässt diese in sie einkehren aber kehrt selber nicht in sie ein… Natürlich reden sie! Sie reden schon viel länger als die Menschen.“&lt;br /&gt;
„Und ihr versteht sie? Wieso verstehen die Menschen sie nicht? Oder bin das nur ich?“&lt;br /&gt;
„Ja ich verstehe sie, aber ich bin einer der Letzten.“&lt;br /&gt;
„War das mal anders?“&lt;br /&gt;
Abermals kicherte der Alte, rückte auf seinem Stein zur Seite und bedeutete [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] neben ihm Platz zu nehmen. Nur zögerlich kam sie dieser Aufforderung nach und erst, als sie neben ihm saß, erhob der Mann wieder die Stimme.&lt;br /&gt;
„Ja war es. Wir sind, genauso wie alle Tiere, die Kinder der Natur und genauso wie Kind und Mutter sich verstehen, auch ohne sich direkt zu verstehen, so taten es Mensch und Natur. Manche Menschen verstanden sie besser, manche schlechter. Aber ein jeder tat es. Irgendwann aber, wenn das Kind nicht mehr auf die Mutter angewiesen ist, bricht dieses Verständnis.&lt;br /&gt;
Was bleibt dann zurück? Ein Kind, das sich seine eigene Welt mit seinen eigenen Kräften aufbaut, und eine Mutter, die immer noch versucht über ihr Kind zu wachen.“&lt;br /&gt;
„Also… Sind es wir Menschen, die nicht mehr zuhören?“&lt;br /&gt;
Die faltige und wettergegerbte Miene des Alten verzog sich zu einem breiten Lächeln.&lt;br /&gt;
„Richtig. Sie hat nie aufgehört zu sprechen und genau so habe ich von dir gehört.“&lt;br /&gt;
„Aber, wieso verurteilt der Waldgott, der doch die personifizierte Natur ist, die Menschen, wenn eine Mutter doch nie aufhört sich um ihre Kinder zu sorgen?“&lt;br /&gt;
Ein tiefes Seufzen entfuhr dem alten Mann, dessen Lächeln schnell einem traurigen Ausdruck wich.&lt;br /&gt;
„Wo zwei Wesen nicht miteinander sprechen, da können sie nicht mehr auf Sorgen, Ängste und Bedürfnisse eingehen. Die Menschen wollten und wollen sich ihr Leben auf eigenen Beinen aufbauen. Wollen mehr und mehr die Risiken, die die Natur als Mutter vieler Lebewesen für sie bereithält, beseitigen und verändern somit etwas, was bisher kein Wesen tat: die Natur selber.&lt;br /&gt;
Der Wald, in dem wir sitzen, erstreckte sich einst über fast die gesamte bekannte Welt und wo er nicht war, da waren Steppen, Wiesen und Auen. Je mehr der Mensch sich ausbreitete, desto mehr drängte er die anderen Lebewesen und sogar die Natur zurück.&lt;br /&gt;
Letztlich ist nichts gefeit vor der Angst vor Veränderungen und Tod und der Waldgott, der vor allem der Beschützer des Waldes und der Natur ist, ist diesen negativen Gefühlen stärker ausgesetzt, als es die Natur selber ist. Denn noch immer reden die Bäume zu den Menschen und hoffen, dass sie sie verstehen.“&lt;br /&gt;
Lange Zeit schwieg das Mädchen auf diese Worte hin und schaute niedergeschlagen auf den von dünnem Schnee bedeckten Boden.&lt;br /&gt;
„Kann ich lernen sie zu verstehen?“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===9. Kapitel===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Ende der Woche, das ähnlich dem Schwerte Damokles‘ ständig drohend über [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]]s Kopf hing, rauschte wie im Flug heran. Jeder Tag war geprägt von demselben Ablauf, der ihr eine Teilnahme am dörfischen Leben lediglich zu den Abendstunden erlaubte und sie sonst von früh morgens ab in den Armen der Natur und zwischen von Schnee bedeckten Bäumen den Worten des alten Mannes lauschen ließ.&lt;br /&gt;
Am Abend des letzten Tages, den sie zum ersten Mal zur Gänze im Dorf verbringen durfte, erklang ein lautes Rascheln am Rande des Dorfes. Die Dorfbewohner streckten ihre Köpfe voller Furcht vor einem neuen Angriff aus den Fenstern und hier und dort erklangen Stimmen, die von der zu großen Ruhe in den letzten Tagen sprachen, die sie als Anzeichen für den nun kommenden Sturm sahen. Als sich die ersten bereits anschickten um wie vor einer Woche mit Feuer und behelfsmäßigen Waffen ihre Liebsten zu verteidigen, trat [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] aus der Hütte, in der sie hatte nächtigen dürfen.&lt;br /&gt;
Ohne ein Wort ging sie an der kleinen Gruppe Männer vorbei, legte einem nach den anderen beruhigend die Hand auf die Schulter und ging alleine gen Waldgrenze. Einen merkwürdigen Einfluss hatte sie auf die Bewohner, die sich langsam zurückzogen aber erst zur Ruhe kamen, als sie das Mädchen begleitet von einem großen Schatten im Dunkel des Waldes hatten verschwinden sehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]]s Reise führte sie entlang an den ihr bekannten Bäumen und Lichtungen immer tiefer in den riesigen Wald. Stumm folgte sie dem Schatten des großen [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]]s, dessen weißes Fell gelegentlich im Lichte eines vorwitzigen Mondstrahles aufzuglühen schien, aber dann sofort wieder erlosch. Kein Wort verlor das imposante Tier und ließ ihr somit sowohl die nötige Ruhe als auch Zeit um sich auf das Kommende vorzubereiten.&lt;br /&gt;
Viele Stunden lang liefen sie so an riesigen schneebedeckten Bäumen vorbei, deren imposante Statur Geschichten über Zeiten zu erzählen schien, in denen der Waldgott friedlich durch diese vergessenen Haine wandelte und den Bäumen dabei half zu wachsen. Immer weiter ging die Reise durch das Reich des Waldgottes und schließlich kündigte ein gewaltiges Tosen vom nahen Ende des Weges.&lt;br /&gt;
Und als der große [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] zum ersten Mal seit Stunden anhielt, um den Kopf gen der Quelle des Geräusches zu wenden, stockte [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] der Atem. Vor ihnen erstreckte sich ein riesiger Wasserfall, der seine Wassermassen von der Spitze eines hohen Berges hinab zu einem See schickte, der sich zu ihren Füßen erstreckte. Das aufgespritzte Wasser verteilte sich vom Berg herab langsam über die gesamte Lichtung , fing das Mondlicht ein und ließ die Umgebung gleich millionen winziger fallender Sterne in dessen silbrigen Licht erstrahlen.&lt;br /&gt;
„Dort oben ist Xing Lu’s Hain. Es ist lange her, seit ich dort war, und noch länger ist es her, seitdem die Füße eines Menschen diesen Boden berührt haben... Um dort hinauf zu kommen, wirst du auf meinen Rücken steigen und dich gut festhalten müssen.“ Erklang die tiefe Stimme des [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]]s, der sich auf den Boden gelegt hatte und geduldig abwartete, bis [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] auf seinen Rücken gestiegen war. Erst dann erhob er sich wieder und hätten sich ihre Hände nicht in dem weißen Fell verkrallt, so wäre sie bei den folgenden gewaltigen Sprüngen des Tieres, die die Zwei in Windeseile dem Scheitel des Wasserfalls näher brachten, sicherlich in die Tiefe gestürzt.&lt;br /&gt;
So aber erblickte sie bald, nachdem sie sich wieder getraut hatte ihre Augen zu öffnen, einen wunderschönen silbern glänzenden See, dessen Oberfläche so glatt wie ein Spiegel den Sternenhimmel reflektierte und dem Auge vorgaukelte einen zweiten Himmel zu den eigenen Füßen zu sehen, samt einer dunkelgrünen Wiese, die gespickt von allerhand Blumen ohne den Makel einer einzigen Schneeflocke dem Winter trotzte. Sie war im Hain des Waldgottes angekommen und erst, als sie die Augen von dessen Schönheit abwenden konnte, erblickte sie eine dunkle Gestalt, die auf der Insel mitten im See zu warten schien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===10. Kapitel===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vollkommen still lief [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Bai Hu]] an der Seite [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]]s über die wunderschöne Wiese dem See, der Insel und der Gestalt auf dieser entgegen. Sogar das große Tier, das in seinem Leben schon so viel erlebt hatte, war ob dem, was kommen würde, angespannt und dabei unbewusst in sein Jagdverhalten zurückgefallen.&lt;br /&gt;
Kein Wort verlor er, kein ungestüm umgeknickter Grashalm oder unvorsichtig berührter Kieselstein sprach vom Gang des Tieres und hätte er nicht gelegentlich tief Luft geholt, um nicht vor Anspannung zu platzen, so hätte [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] ihn wahrscheinlich völlig vergessen.&lt;br /&gt;
Das Mädchen indes lief mit ruhigem und bestimmten Schritten auf den See zu, ließ sich von dem [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] mit einem Sprung über diesen befördern, und glitt ohne aus der Ruhe zu kommen von dessen Rücken direkt auf die kleine vom Schatten einer Wolke verdeckte Insel vor die dunkle Gestalt.&lt;br /&gt;
Der Blick zweier großer violetter Augen legte sich auf sie, als ihre eigenen Augen sich langsam erst dazu überwinden mussten die ungewöhnlichen Pfoten, die einer Mischung aus Menschenfüßen und Bärentatzen zu entsprechen schienen, und dann den im Schatten liegenden Körper hinauf bis zu den Augen des Wesens zu betrachten. Als sich der Blick der zwei Wesen traf, stockte dem Mädchen der Atem und für einen Moment fühlte sie die bodenlose Wut des Schattens vor ihr. Erst nach einigen Momenten fiel ihr auf, dass sich der [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] neben ihr vor dem Wesen verneigte und so tat sie es ihm schnell und etwas überhastet gleich.&lt;br /&gt;
„Es ist lange her [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Bai Hu]].“ Ertönte die Stimme des Wesens schneidend wie der Wind im Herbst sofort, als sich [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] verneigt hatte, als ob das Wesen darauf gewartet hätte.&lt;br /&gt;
„Xinglu.“ Antwortete der [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] schlicht, aber ehrerbietend.&lt;br /&gt;
„Sag mir, warum muss mein Hain die Füße dieser Kreatur ertragen? Warum beschütztest du es vor meinem Urteil?“&lt;br /&gt;
„Weil ich versprach sie zu beschützen und ihr zu helfen, weil sie mit deinem Urteil über die Menschen des Dorfes nichts zu tun hatte und weil die Menschen nicht das sind, was du in ihnen siehst.“&lt;br /&gt;
„Xinglu’s Urteil betrifft alle Menschen!“ Ertönte die wütende tiefe Stimme der riesigen [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Schildkröte]], als sich diese aus dem See erhob und geschwind auf die Insel neben den Schatten schob.&lt;br /&gt;
„Und warum maßt du es dir an ein Urteil über Xinglu’s Urteil zu fällen [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Bai Hu]]?“&lt;br /&gt;
Der [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] atmete tief ein, um zu einer Antwort auf den Angriff [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Xuan Wu]]’s anzusetzen, aber die Stimme des Schattens ließ ihn innehalten.&lt;br /&gt;
„Ich habe [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Bai Hu]]’s Gründe gehört und im Moment soll mir dies reichen.“ Der Blick der violetten Augen richtete sich wieder auf [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]]. „Nun erzähl mir deinen Namen kleine Kreatur und begründe mir, warum du ein Wesen vor meinem Urteil bewahrtest.“&lt;br /&gt;
Aber dem Mädchen stockte der Atem abermals, als es nun die volle Aufmerksamkeit auf sich lasten fühlte. Nervös spielte sie mit ihren Daumen und hatte ihren Blick gen Boden gerichtet, als sie endlich die Kraft fand zu antworten:&lt;br /&gt;
„Mein Name ist [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]]… Und ich wollte einfach nicht zulassen, dass ein kleines hilfloses Wesen vor meinen Augen stirbt, weil ich nicht eingriff… Nicht noch einmal…“ Bilder des roten [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]]s schossen aus ihrem Gedächtnis hervor und trieben ihr Tränen der Trauer in die Augen.&lt;br /&gt;
„Nicht noch einmal?... Ich muss jeden Tag dabei zusehen, wie kleine hilflose Wesen vor meinen Augen sterben, weil andere Wesen maßlos leben wollen… Nicht noch einmal… Ich kann es nicht fassen… Was weißt du kleine Kreatur denn schon von Leben und Tod?“&lt;br /&gt;
Die Stimme des Schattens, war sie zuvor schon schneidend gewesen, hatte sich nun auch noch gleich einem Orkan erhoben und donnerte ehrfurcht erregend über den Hain, so dass ein jeder, der sie vernehmen konnte, den Kopf einzog und still ausharren wollte, bis der Sturm vorbei war.&lt;br /&gt;
„Sie weiß so viel wie man eben in einem Leben in der Natur lernen kann.“ Erschallte auf einmal eine hohe Stimme, die vom Himmel zu kommen schien. „Sie hat die tägliche Furcht und Ungewissheit gespürt, hat die Freuden über die einfachsten Dinge genossen und die Trauer über den Verlust der wertvollsten Dinge erlebt. Maßt du dir nun schon an das Recht auf Trauer und Schmerz gepachtet zu haben Xinglu?“&lt;br /&gt;
Und plötzlich landete direkt hinter [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] ein großer [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]], von dessen Federkleid sich ein paar rote Federn lösten und langsam um das Mädchen herum zu Boden glitten. Beim Anblick dieser Federn schossen dem Mädchen nur noch mehr Tränen in die Augen und sie befürchtete, dass ihr Kopf ihr einen Streich spielen würde, denn diese Federn würde sie überall wiedererkennen.&lt;br /&gt;
„Bist du so verbittert Xinglu, dass du nicht einmal erkennst, dass dieses Mädchen erst einige wenige Sommer alt ist, aber durch das Leben und die Reise in der Natur viel schneller gealtert und gewachsen ist? Erkennst du nicht, was du vor dir siehst?“&lt;br /&gt;
„[[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Zhu Que]]… worauf willst du hinaus? Erklär dich, wenn du dich schon einmal zu uns auf den Boden herablässt!“ Donnerte der Schatten abermals entgegen.&lt;br /&gt;
„Die Natur selber hat [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] auf ihrer Reise geholfen und sie wachsen lassen, um sie auf das kommende vorzubereiten. Willst du als Wächter und Aspekt dich nun gegen den Willen der Natur stellen?“&lt;br /&gt;
Ein tiefes Rauschen war zu hören, als der Schatten sich zu [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] hinab beugte und zielsicher ihrem Gesicht entgegen atmete und sie näher betrachtete. Hätte das Mädchen dies normalerweise als sehr unangenehm empfunden und sich scheu weggedreht, so blieb sie wie angewurzelt stehen und betrachtete sich stattdessen ebenfalls eingehend.&lt;br /&gt;
Sie hatte vor Wochen, vielleicht vor Monaten sogar aufgehört sich selber zu betrachten und so war ihr nie aufgefallen, dass ihr Körper in ihren einstmals kindlichen Augen riesige Züge angenommen hatte. Sie war stark gewachsen, hatte wahrscheinlich Kigiku eingeholt und noch ein wenig weiter gewachsen. Unter ihrer Jacke wölbten sich zwei Hügel nach außen, deren Maße wohl noch wachsen würden, wenn sie sich wieder einigermaßen ernähren würde. Auch ihr Haar war immer länger geworden und glich der goldenen Mähne eines Löwen. War sie vor ihrer Reise noch ein normales 10 Jahre altes Mädchen gewesen, so glich ihre Statur nun mehr der einer 15jährigen.&lt;br /&gt;
Sie kam aus dem Staunen nicht mehr heraus und verlor ob dieser Erkenntnis auch für einen kurzen Moment den Gedankengang, der ihr zuvor die Tränen in die Augen getrieben hatte. Aber dann brachte ihn eine rote Feder, die direkt vor ihren Füßen lag, wieder zurück.&lt;br /&gt;
„Du bist doch der kleine rote [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]] oder? Du lebst?“ Hauchte sie mit nach oben gerichteten Gesicht dem Kopf des gewaltigen [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]]s entgegen, der hinter ihr saß und dessen Oberkörper über ihr aufragte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===11. Kapitel===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Ja [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] ich lebe.“ Antwortete der [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]] mit sanfter Stimme, so dass [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] fast der Meinung war ein Lächeln auf dem weit entfernten Gesicht erkennen zu können.&lt;br /&gt;
„Nicht nur ergreifst auch noch du Partei für diese Kreatur, sondern du kennst sie auch noch [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Zhu Que]]? Was geht hier vor?!“ Schaltete sich die schwarze [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Schildkröte]] erneut ein und der große [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]] holte tief Luft, um zu einer Erklärung anzusetzen.&lt;br /&gt;
„Dass ihr es nicht vernommen habt, wundert mich nicht, aber vor fast einem Jahr vernahm ich die Klagen eines kleinen Baches weit im Westen. Als ich mich ihm näherte und ihn fragte, was es mit seinen traurigen Worten auf sich habe, erzählte er mir von seinem Fehler. Er habe, so berichtete er mir, in dem Versuch ein kleines Mädchen mit blondem Haar aufzumuntern einen alten Wanderer zu dieser gelockt, damit dieser sie mit seinen Geschichten aufmuntern könne. Als der Wanderer dem Mädchen von dem Waldgott erzählte, schnappte dieses sich seine Sachen und lief los, um den Waldgott zu finden und um Hilfe zu bitten. Aber wie sollte ein kleines Mädchen alleine überleben?&lt;br /&gt;
Ich beschloss also dem Bach zu helfen und dem Mädchen beizustehen. So begleitete ich [[Wichtige_Personen_in_Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]], das Mädchen aus der Geschichte des Baches, als kleiner [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]] und lehrte sie durch mein Beispiel vom Leben in der Natur.&lt;br /&gt;
Als der Herbst kam und die Zeit meiner Herrschaft sich dem Ende entgegen neigte, traf ich [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Bai Hu]] und bat ihn mir zu helfen. Fortan übernahm er es [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] zu begleiten, nachdem wir es so haben aussehen lassen als ob ich durch die Krallen [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Bai Hu]]’s gestorben wäre.&lt;br /&gt;
Während wir uns aber um [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] kümmerten, bemühte sich die Natur selber ebenfalls um [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]], half ihr beim Wachsen, beim Verstehen und beim Leben. Schon bald hätte sie uns nicht mehr gebraucht, aber wir waren zu neugierig auf das, was kommen könnte.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lange Zeit herrschte Stille, während der Schatten [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] eingehend musterte. Schließlich aber erhob er die Stimme, deren Worte er scheinbar direkt an [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] richtete.&lt;br /&gt;
„Würde ich dich am liebsten auf der Stelle zertreten für den Verstoß gegen mein Urteil, für die Schritte auf dem Boden meines Haines und für die Anmaßung, in der sich jene zwei auf deine Seite stellten und dich beschützten, so kann ich doch das Wirken der Natur an und in dir sehen.&lt;br /&gt;
Nun stelle ich dir also folgende Frage: Würdest du das Dorf, deren Bewohner dir in der letzten Woche Obdach gewährten, verlassen und zulassen, dass ich es mitsamt seiner Bewohner vernichte, wenn ich dafür deine Schwester Kigiku heile?“&lt;br /&gt;
[[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]]s Augen weiteten sich bei diesem Angebot genau so sehr wie sich die Augen des [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]]s und des [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]]s vor Wut verengten. Beide waren außer sich vor Zorn über die Hinterlist der Worte ihres Gottes, aber keiner von beiden hatte das Recht den Mund zu öffnen.&lt;br /&gt;
„Woher weißt du von Kigiku?“ Antwortete [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] stockend, woraufhin der Schatten lediglich tiefkehlig lachte.&lt;br /&gt;
„Ich weiß viele Dinge. Nun aber entscheide dich und lass dich nicht davon einnehmen, dass du deine Schwester nicht mehr lebendig antreffen würdest, wenn du dich jetzt auf den Rückweg begibst.“ Woraufhin der Schatten erneut lachte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===12. Kapitel===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Immer mehr Tränen schossen [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] in die Augen, ließen diese nach und nach überquellen und liefen dann eine nach der anderen die Wangen des Mädchens hinab, bis sie sich von diesen lösten und gen Boden fielen. Die kommende Entscheidung war die schwerste, die sie jemals hatte treffen müssen und es war der erste Moment, in dem sie ihre Reise in Frage stellte.&lt;br /&gt;
„Ich… Die Menschen sollen leben.“ Brachte sie schluchzend hervor und sah gleichzeitig ihre kranke Schwester vor ihren Augen, deren endgültiges Todesurteil sie nun unterschrieben hatte und die sie wohl nie wieder sehen würde.&lt;br /&gt;
„Was?!? Du maßt es dir an…?!?“ Donnerte die Stimme des Schattens wieder hervor, wurde aber von [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Bai Hu]] abrupt unterbrochen.&lt;br /&gt;
„Sie hat sich entschieden Xinglu. Hör auf mit deinen Spielen und sieh ein, dass du dich geirrt hast.“&lt;br /&gt;
„Gut, ich stehe zu meinem Wort. Aber ich habe nirgends von dem Leben des Mädchens geredet. Sie hat sich meinem Urteil entgegen gestellt und muss nun die Konsequenzen tragen!“&lt;br /&gt;
Schreckhaft atmete [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] ein und schaute mit geweiteten Augen auf den Schatten vor sich.&lt;br /&gt;
„Aber ich darf nicht ohne Weiteres nehmen, was die Natur gewährt hat… Also wirst du dir dein Leben verdienen müssen kleines Mädchen. Schließe die Augen und lass mich sehen, ob der Geist der Natur wirklich in deinen Knochen steckt.“&lt;br /&gt;
Und so sehr [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] auch dagegen ankämpfte, ihre Augenlider schoben sich unweigerlich vor ihre Pupillen und schon bald verschwammen die Bilder vor ihren Augen und die Gedanken in ihrem Kopf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie spürte weiches feuchtes Gras zwischen ihren blanken Zehen und eine Eule schickte ihren Ruf durch die Luft vorbei an ihren Ohren. Als sie die Augen langsam öffnete, sah sie sich inmitten eines großen Waldes stehen, deren Bäume genauso wie der Wald selber kein sichtbares Ende zu haben schienen. Alles an dem Wald wirkte merkwürdig urtümlich und erinnerte sie an die riesigen Bäume, die sie in der Nähe des Wasserfalls und des Haines gesehen hatte.&lt;br /&gt;
Erneut riss sie der Schrei der Eule aus den Gedanken und ließ in diesen Platz genug für die Erkenntnis, dass die Sonne gerade untergegangen war und die Schatten im Wald immer mehr die Oberhand gewannen.&lt;br /&gt;
Und dann spürte sie es, eine Präsenz im Schatten und der Blick unsichtbarer Augen auf ihrem Rücken. Die feinen Härchen auf ihrem Nacken stellten sich auf, sie machte einen zaghaften Schritt nach hinten und drehte sich dann plötzlich herum um loszurennen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===13. Kapitel===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Wind pfiff ihr ins Gesicht, sauste ihr um die Ohren und ließ den Klang seiner Stimme in diesen erklingen. Immer wieder schlugen ihr kleinere Äste, die sie nicht rechtzeitig bemerkt hatte, gegen den Körper und hinterließen an diesem immer mehr kleine Schnitte aus denen schon bald feine Bluttropfen hervorquollen. Schneller und schneller lief [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] durch den dunklen Wald, der sein wunderschönes Kleid abgelegt hatte und ihr nun seine dunkle und gefährliche Seite zeigte.&lt;br /&gt;
Wie konnte dies nur derselbe Wald, derselbe Ort sein, der sie mit den ersten Bildern verzaubert hatte? Fragte sie sich, als sie sich in Sicherheit wähnend an einen Baum lehnte und umschaute. Schon seit einiger Zeit hatte sie die Präsenz in ihrem Rücken nicht mehr gespürt. Sollte sie dieses Etwas wirklich abgehängt haben? Sie schaute sich nervös um, ließ den Blick ihrer Augen durch die Dunkelheit wandern und versuchte ihr pochendes Herz zu beruhigen. Es war schwer in der Dunkelheit überhaupt etwas auszumachen und immer wieder machte ihr Herz einen furchtsamen Sprung, wenn die Schatten der Bäume ihr obskure Wesen, die mit langen feingliedrigen Armen in der Dunkelheit zu tanzen schienen, vorspielten.&lt;br /&gt;
Plötzlich blitzte in der Dunkelheit etwas auf. Noch bevor sich die Härchen auf ihrem Nacken aufstellen konnten, war sie schon wieder los gerannt und hetzte durch den Wald. Das Blut, das sich in der kurzen Zeit der Rast auf ihrer Haut gesammelt hatte, wurde vom Gegenwind weggeweht und hinterließ eine feine rote Spur, der man viel zu leicht folgen konnte.&lt;br /&gt;
Wie sollte sie nur dem Schrecken, der mit Sicherheit den Tod bringen würde, entkommen? Wie sollte sie den Anbruch des Tages und das erste Licht, das die Schatten vertreiben würde, nur wieder erleben? Und wie sollte auch nur ein Mensch in dieser schrecklichen Umgebung überleben können?&lt;br /&gt;
Völlig außer Atem rannte das Mädchen dennoch weiter. Immer, wenn sie die Gefahr gegen einen Baum zu laufen ignorierend einen Blick über die Schulter warf, konnte sie einen formlosen Schatten im Schatten sehen, der der blutigen Spur folgte. Nein sie wunderte sich nicht mehr, dass die Menschen sich vor dieser Umgebung fürchteten und die Natur verändern wollten, um in ihr zu überleben. In dieser schrecklichen Umgebung würden sie nie anders überleben können!&lt;br /&gt;
„Vieles, das auf den ersten Blick schrecklich wirkt, ist nur ungewohnt für die Augen.“&lt;br /&gt;
Ertönte plötzlich die raue Stimme des alten Mannes in ihrem Kopf und sie erinnerte sich an die vielen Stunden, in denen er ihr eigentlich nur von der Natur erzählte.&lt;br /&gt;
„ Ein Wolf tötet nicht, weil er grausam sein möchte. Ein Wolf tötet, weil er überleben will. Der Wille zu Überleben ist das, was uns alle – selbst die Pflanzen – vereint.“&lt;br /&gt;
Aber dieses Ding, was auch immer es ist, ist böse! Das konnte sie deutlich spüren. Sie konnte spüren wie es Millimeter um Millimeter näher kam, sich wieder zurückfallen ließ und dann wieder langsam näher kam. Und das alles nur, um mit ihr zu spielen, um ihr den Schrecken in Mark und Bein zu jagen!&lt;br /&gt;
„Wahre Boshaftigkeit gibt es in der Natur nicht. Sie ist eine Erfindung der Menschen, um die Natur zu verteufeln.“&lt;br /&gt;
Aber sie konnte das Böse in diesem Ding eindeutig spüren. Und inmitten dieser schrecklichen Umgebung war niemand, der ihr helfen konnte. Sie war alleine.&lt;br /&gt;
„Niemals bist du alleine. Stets wirst du einen Baum, eine Blume oder zumindest einen Grashalm in der Nähe finden. Deine Mutter wird immer da sein und dich beschützen.“&lt;br /&gt;
Und auf einmal blieb [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] stehen. Langsam drehte sie sich zur Seite und legte die Stirn gegen die Rinde eines der riesigen Bäume. Wie hatte sie nur diese sanften Riesen verteufeln können? Wie hatte sie nur diese Umgebung als schrecklich bezeichnen können?&lt;br /&gt;
Sie schloss die Augen und wartete auf die Schritte, die sich sicher bald nähern und ihren Tod bedeuten würden. Aber sie würde nicht mehr rennen. Sie vertraute auf ihre Mutter und legte ihr Leben in deren Arme.&lt;br /&gt;
Und dann hörte sie ein leises Flüstern.&lt;br /&gt;
„Wie sich die Arme an mich lehnt. Oh du Arme, hör auf zu weinen.“&lt;br /&gt;
„Das sind keine Tränen, das ist Blut. Bist du zu hölzern geworden um den Unterschied zu merken?“&lt;br /&gt;
„Sie blutet? Warum denn nur?“&lt;br /&gt;
„Weil selbst kleine Äste die weiche Haut zerschneiden können.“&lt;br /&gt;
„Schau nur wie sie zittert.“&lt;br /&gt;
„Wie gerne würde ich ihr helfen.“&lt;br /&gt;
„Ich auch.“&lt;br /&gt;
„Ich auch.“&lt;br /&gt;
„Aber sie kann uns nicht hören.“&lt;br /&gt;
„Wir können sie nicht trösten.“&lt;br /&gt;
„Wir können sie nicht beschützen.“&lt;br /&gt;
„Würde sie uns nur hören können.“&lt;br /&gt;
„Wieso kann sie uns nicht hören?“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Ich kann euch hören!“ Schrie [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] mit all ihrer Kraft. „Bitte helft mir!“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Sie kann uns hören?“&lt;br /&gt;
„Sie möchte unsere Hilfe?“&lt;br /&gt;
„Wie lange ist es her?“&lt;br /&gt;
„Sollen wir singen?“&lt;br /&gt;
„Ja lasst uns singen!“&lt;br /&gt;
„Ja..Singen!“&lt;br /&gt;
Und plötzlich schwoll das Flüstern, war es zuerst noch leise und kaum zu hören gewesen, immer weiter an, gewann an Stärke und glich schon bald einem Orkan aus unterschiedlichen Stimmen, die durcheinander riefen. Nach und nach hörten die Stimmen auf zu rufen und fingen stattdessen an leise zu summen. Das Summen wurde immer lauter, übertönte schließlich die letzten Stimmen und brachte mit seinen tiefen Tönen [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]]s Innere sanft zum vibrieren.&lt;br /&gt;
Eine tiefe und warme Stimme erschallte, sang von den Strahlen der Sonne und den Tränen des Mondes und plötzlich setzten alle Stimmen in dieses Lied mit ein.&lt;br /&gt;
Es war das Lied der Schöpfung, die Erzählungen des ersten Baumes, der als Knospe miterlebt hatte wie Mond und Sonne von den Göttern auseinander gerissen wurden und fortan nie wieder zusammen sein und zugleich erstrahlen durften. Um wenigstens die Wärme des anderen und dessen Spiegelbild für wenige Momente zu erhaschen, nachdem dieser schwinden musste, erschufen die Zwei die Natur und die Wärme der Sonnenstrahlen sowie die Liebe in den Mondtränen hauchten der kargen Erde Leben ein.&lt;br /&gt;
Der Erste aber, der stark genug gewesen war vor all diesem bereits als Knospe den Boden zu durchbrechen, wuchs und wuchs bis er groß und prächtig war. Er war der Stärkste von allen und schließlich hob ihn der Mond aus der Erde und gab ihm die Fähigkeit zu wandern. So wurde der Erste als Xinglu, der Wanderer, bekannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Sie ist eingeschlafen.“&lt;br /&gt;
„Sie ist sicher.“&lt;br /&gt;
„Der Schatten ist fort.“&lt;br /&gt;
Das Flüstern der Bäume, sehr zaghaft und leise um das Mädchen nicht zu wecken, flog einige Zeit später dem Winde gleich wieder durch die Luft.&lt;br /&gt;
„Sie muss zurück.“&lt;br /&gt;
„Ja das muss sie.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===14. Kapitel===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Hört ihr das? Sie singen! Sie singen für das Mädchen, sie singen für [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]]!“ Stellte die große [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Schildkröte]] fassungslos fest, während sie sich im Kreis drehte und dem Lied der Bäume lauschte.&lt;br /&gt;
Das Geräusch des schabenden Panzers zusammen mit den Worten aus tiefer Kehle drangen durch die Schleier des Schlafes und holten [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] aus diesem empor.&lt;br /&gt;
„Sie kommt zu sich. Sie hat überlebt!“ Ertönte die Stimme des [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]]s ganz nah vor [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]]s Gesicht. Und als sie die Augen öffnete, sah sie die Gesichter des [Geschichte von Taki#Der rote Vogel - Suzaku|Vogel]]s und des [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]]s dicht über ihrem eigenen schweben und sie mit besorgten Blicken anschauten, bevor sie anfingen breit zu lächeln.&lt;br /&gt;
„Wo bin ich?“ Murmelte sie schlaftrunken, während sie sich den Schlaf aus den Augen rieb.&lt;br /&gt;
„Du bist im Hain des Waldgottes. Du hast geschlafen und wurdest im Traum auf die Probe gestellt.“&lt;br /&gt;
Antwortete [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Bai Hu]], der sich mit einem langgestreckten Seufzer anscheinend nach einer halben Ewigkeit wieder legte und sich wohlig streckte.&lt;br /&gt;
„Habe ich bestanden?“&lt;br /&gt;
[[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Zhu Que]] öffnete den Schnabel, anscheinend um antworten zu wollen, aber die tiefe Stimme Xinglu’s unterbrach ihn.&lt;br /&gt;
„Du hast mehr als das.“ Der riesige Schatten bewegte sich zum ersten Mal, seitdem [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] im Hain war, und schob sich langsam in das fahle Licht des Mondes.&lt;br /&gt;
„Niemals hätte ich erwartet, dass sie für dich singen würden. Niemals hätte ich erwartet, dass sie dieses Lied anstimmen würden.“&lt;br /&gt;
Murmelte das Wesen, dessen Körperbau dem eines Menschen glich, nur glichen Hände und Füße mehr einer Mischung aus Menschenhand und Bärentatze und die Haut schien aus einer rissigen und vor Alter schon schwarz gewordenen Baumrinde zu bestehen. Das Gesicht schließlich war dem eines Hirsches nachempfunden, nur dass sich Flechten aus großen Baumblättern vom Kopf über die Schultern des Wesens ergossen.&lt;br /&gt;
„Sie sangen von dir nicht wahr?“ Fragte [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] das Wesen, dessen große Augen von großer Trauer sprachen.&lt;br /&gt;
„Ja. Ich habe dieses Lied geschrieben und es einem jeden Baum früher vorgesungen, wenn er noch klein und schwach war. Das Lied half ihnen zu wachsen und den Gezeiten zu widerstehen, so dass sie fast so groß wurden wie ich einst. Deswegen nennt man es auch das Baumlied. Früher kannte es ein jeder Baum.“&lt;br /&gt;
„Deswegen sind die Bäume in der Nähe des Haines also so groß und der Winter dem Hain so fern!“&lt;br /&gt;
„Früher waren alle Bäume so groß. Damals wanderte der Wanderer noch jeden Tag über die Erde und sang zu jedem Baum.“ Mischte sich eine raue Stimme plötzlich ein und alle, egal ob Mensch, Tier oder Gott wandten dem Ursprung der Stimme den Kopf zu.&lt;br /&gt;
Ein alter Mann kam mit hinkenden Schritten über die Wiese dem See und der Insel entgegen und winkte dem Mädchen entgegen, das die Augen vor Staunen weit aufgerissen hatte.&lt;br /&gt;
„Du? Was machst du denn hier?“ Rief sie ihm entgegen. Anstatt aber eine Antwort des Mannes zu erhalten, erklang die Stimme des Waldgottes.&lt;br /&gt;
„[[Geschichte von Taki#Der blaue Drache – Seiryu|Quing Long]]. Jetzt wundert mich gar nichts mehr. Hast du [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] beigebracht zu den Bäumen zu sprechen?“&lt;br /&gt;
„Ich habe ihr lediglich von der Natur erzählt Xinglu. Alles Weitere hat sie selber erlernt.“&lt;br /&gt;
„[[Geschichte von Taki#Der blaue Drache – Seiryu|Quing Long]]?“ Verwirrt schaute [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] zwischen dem Alten und Xinglu hin und her.&lt;br /&gt;
Auf dem Gesicht des Alten aber, der am nahen Ufer des Sees angelangt war, bildete sich ein Lächeln und plötzlich erhob sich an derselben Stelle, an der der Alte soeben gestanden hatte, ein großer [[Geschichte von Taki#Der blaue Drache – Seiryu|blauer Drache]] in die Luft, nur um neben Xinglu wieder zu landen.&lt;br /&gt;
„Du hast es schon immer geliebt dich zu verkleiden.“ Murmelte die [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Schildkröte]].&lt;br /&gt;
„Du musst verstehen, dass ich dir nicht die Wahrheit zeigen durfte [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]]. Ich bin der Letzte der Vier und Erster des Kreises. [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Xuan Wu]], [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Zhu Que]], [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Bai Hu]] und ich, [[Geschichte von Taki#Der blaue Drache – Seiryu|Quing Long]] sind die 4 Wächter des Waldgottes und die ersten der Tiere, zu denen er wie zu den Bäumen sang. Ein jeder von uns ist die Inkarnation einer der Jahreszeiten. Ich bin der Frühling, [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Zhu Que]] ist der Sommer, [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Bai Hu]] ist der Herbst und [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Xuan Wu]] ist der Winter. Einst wandelten wir an der Seite Xinglu’s über die Erde. Als er sich aber veränderte, wandten drei von uns ihm den Rücken zu und nur[[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Xuan Wu]] blieb bei ihm.“&lt;br /&gt;
„Aber was habe ich damit zu tun? Ich wollte doch nur Kigiku retten.“&lt;br /&gt;
„Und in diesem einfach Streben hast du es geschafft mich an die Anfänge und das Gute in euch Menschen zu erinnern. Ich war es, der dich im Wald der Träume gejagt hat und hätten dir die Bäume nicht geholfen, so hätte dein Herz schließlich vor Angst aufgehört zu schlagen. Als aber die Bäume anfingen zu singen, da erinnerte ich mich. Sie sangen aber nicht nur von mir, sondern auch von dir. Sie sangen davon wie viel Angst du in der Dunkelheit hast, was für einen Weg du zurücklegen musstest und wie gerne sie dir helfen würden. Und mit jedem Wort verflog mein Hass und ich fing an euch Menschen zu verstehen.“&lt;br /&gt;
„Ich habe gar nicht gehört, dass sie von mir sangen. Hat diese wunderschöne tiefe Stimme etwa auch über mich gesungen?“&lt;br /&gt;
„Wunderschöne tiefe Stimme?“ Schaltete sich [[Geschichte von Taki#Der blaue Drache – Seiryu|Quing Long]] plötzlich ein und wechselte einige Blicke mit den drei anderen, während Xinglu die violetten Augen geschlossen hatte.&lt;br /&gt;
„Sie hat dich singen hören Xinglu? Wie ist das möglich? Du hast schon so lange nicht mehr gesungen.“ Brummte [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Bai Hu]] verdutzt.&lt;br /&gt;
„Sie erinnern sich noch immer daran wie ich zu ihnen sang. Und aus der Erinnerung heraus haben sie meine Stimme scheinbar beschworen. Es ist zu lange her, dass ich zu ihnen gesungen haben, und ich habe kein Recht zu ihnen zu singen bei all dem, was ich getan habe.“&lt;br /&gt;
„Das stimmt nicht! Sie reden stets miteinander und die ältesten von ihnen erzählen den jüngeren von deinem Lied. Sie kennen es alle und werden es nie vergessen.“&lt;br /&gt;
„Mir fehlt aber die Kraft zum Wandern. Hass und Zorn haben meine Beine schwer werden lassen.“&lt;br /&gt;
Er wandte sich von dem weißen [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] ab und dem Mädchen zu.&lt;br /&gt;
„Nein ich hörte keine tiefe Stimme, sondern eine hohe. Ich hörte die Stimme eines jungen [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Drachen]]n, der mich furchtlos anbrüllte. Die Bäume sangen von dem gelben Schuppenkleid des [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Drachen]]n und von der Wärme im Herzen dieses Wesens.&lt;br /&gt;
[[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] sie sangen von dir und es war so viel Wahrheit in ihren Worten, die ich erst jetzt vernehmen konnte.“&lt;br /&gt;
„Warum guckst du so traurig Xinglu? Was hast du vor? Was hat das zu bedeuten?“&lt;br /&gt;
Fragte das Mädchen nun sichtlich besorgt um den Waldgott.&lt;br /&gt;
„Es ist Zeit für mich das Geschenk, das mir der Mond einst gab, zurück zu geben. Ich habe meine Pflicht gegenüber meinen Brüdern und Schwestern vergessen und sie zu lange warten lassen. Ich sehne mich nach Ruhe [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]].“&lt;br /&gt;
Die Züge des Wesens erhellten sich und die Risse in der dunklen Rinde schlossen sich immer mehr.&lt;br /&gt;
„Die Zeit des Wanderers ist vorbei. Zu lange habe ich mich dagegen gewehrt einzusehen, dass die Welt mich nicht mehr braucht. Es ist nun an der Zeit, dass die Jüngeren auf sich aufpassen. Vieles wird sich verändern, aber wenn ich höre wie die Bäume für dich singen, so bin ich mir sicher, dass es nicht nur schlecht sein wird.“&lt;br /&gt;
„Willst du uns wirklich verlassen Xinglu? Was sollen wir ohne dich machen? Was sollen wir alleine machen?“ Rief [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Zhu Que]] mit Trauer in der Stimme.&lt;br /&gt;
„Helft dem gelben [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Drachen]]n bei der Wahrung dessen, was wir einst zusammen auf unseren Reisen verbreiteten. Natürlich nur, wenn du willst [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]].“&lt;br /&gt;
Das Mädchen schaute in die großen violetten Augen und auf die immer heller werdende Rinde, durch die von Minute zu Minute mehr Leben zu pulsieren schien.&lt;br /&gt;
„Was genau meinst du?“&lt;br /&gt;
„Vieles, was einst gut war, ist zerstört. Du hast mir aber gezeigt, dass nicht alles zerstört ist. Ich frage mich, ob sich Sonne und Mond so fühlten, als sie mich erblickten und das Leben erschufen….&lt;br /&gt;
Ich werde das Wandern aufgeben und wieder nur ein Baum sein, ein Baum der mit seinen Brüdern singt. Gerne werde ich von dem kleinen Mädchen singen, das zum [[Geschichte von Taki#Der_Gelbe_Drache|gelben Drachen]] wurde, der den Beginn einer neuen Zeit darstellt.&lt;br /&gt;
Ich würde gerne dabei zusehen, wie ein kleines Mädchen die Wunden, die ein alter Baum geschlagen hat, schließt und dabei hilft, dass wieder mehr Menschen das Lied der Bäume hören.“&lt;br /&gt;
[[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] konnte die Trauer in dem Wesen vor sich so deutlich spüren, dass es ihr die Sprache verschlug. Aber nicht nur Trauer, sondern auch Freude über die Erlösung konnte sie spüren. Es hatte nicht lange gedauert bis ihre Augen sich mit Tränen gefüllt hatten, so dass sie lediglich nicken konnte.&lt;br /&gt;
Der Waldgott lächelte sie voller Wärme an und streckte sich dann zu seiner vollen Größe aus. Ein wohliges Seufzen entfuhr ihm, als die alten Glieder sich zum beinahe letzten Mal bewegten und er sich mit stummen Gesten von seinen vier Freunden verabschiedete, die auf ihre Art viel treuer waren als er es je bis zu diesem Moment vermutet hatte. Dann legte er die letzten Schritte bis zum Mittelpunkt der kleinen Insel zurück, streckte sich erneut und seufzte dabei langgezogen.&lt;br /&gt;
Ein Rascheln und Rauschen war zu hören, als sich riesige Wurzeln in den Boden gruben und gewaltige Äste in die Höhe streckten. So schnell geschah alles, dass nur wenige Momente später sich dort, wo noch eben die Gestalt des Waldgottes gestanden hatte, ein gewaltiger Baum in die Höhe streckte und seine riesigen Äste weit über den See hängen ließ. Das gewaltige Blätterdach des Baumes erstreckte sich über den gesamten Hain und schützte diesen gleich einer Decke.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Epilog===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So verlor der Waldgott seinen Namen und war wieder nur der Erste. Im selben Moment aber erschallte zum ersten Mal seit langer Zeit die tiefe Stimme des Waldgottes und sang begleitet von vielen seiner Brüder das Lied des gelben [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Drache]]ns, so wie es hier geschrieben steht.&lt;br /&gt;
Lieder aber sind die älteste Form des Übernatürlichen und oft findet man in ihnen bereits einen Teil der Zukunft beschrieben. So erfuhr der kleine Bach, an dem das Lied begann, davon wie [[Geschichte von Taki#Der gelbe Drache|Hiwa]] begleitet von [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Zhu Que]], [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Bai Hu]], [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Xuan Wu]] und [[Geschichte von Taki#Der blaue Drache – Seiryu|Quing Long]] in das Dorf am Rand des großen Waldes kam und sowohl von dem Waldgott als auch von dessen Bedauern erzählten. Die Dorfbewohner hörten gerne den Geschichten dieser ungleichen Gruppe zu, ließen sich von diesen verzaubern und wollten alsbald den riesigen Baum selber sehen. Manche von ihnen blieben dort, andere verließen den Ort wieder, nur um von dessen Pracht zu erzählen.&lt;br /&gt;
So gründete sich schon bald unter dem schützenden Dach des Waldgottes ein kleines Dorf. Die vier Wächter, die es nun als Aufgabe ansahen neben dem Waldgott auch noch das Dorf und [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] zu beschützen, blieben bei den Menschen und halfen dem Mädchen dabei zu beschützen, zu trösten, zu beruhigen, zu lenken und vor allem zu erzählen und zu singen.&lt;br /&gt;
Zwei Jahre später, als die ersten Schneeflocken vom Himmel fielen und die mittlerweile zur jungen Frau herangewachsene [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] an die stürmische Nacht erinnerten, in der sie zum ersten Mal von dieser Welt erfuhr, wenn auch nur reichlich verwirrende Bruchstücke, stapfte eine vermummte Gestalt den schmalen von den Bewohnern angelegten Weg zum Hain empor.&lt;br /&gt;
Eine helle Stimme, ihr merkwürdig bekannt aber doch in den Wirren der Erinnerungen verloren, riss [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] aus den Erinnerungen und ließ sie von ihrem Platz am Rande des Sees aus in die Richtung der Gestalt sehen. Ihre Augen weiteten sich und füllten sich als bald mit Tränen, während ihre Füße über den von feinen Schneeflocken bedeckten Boden regelrecht flogen und sie in die weit geöffneten Arme der ihr entgegenlaufenden Kigiku trugen.&lt;br /&gt;
Der Bach plätscherte fröhlich, als er von der Wiedervereinigung der Schwestern hörte und weigerte sich im kommenden Winter vehement dagegen zu erstarren und einzufrieren, so groß war seine Freude. Erst die tiefe Stimme des Waldgottes aus der Ferne sorgte dafür, dass er sich beruhigte und als der Bach langsam erstarrte und für den Winter einschlief, freute sich der Waldgott über jenes letzte Geschenk, das er den Menschen und besonders seiner [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] geben konnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Wichtige Personen und Wesen aus Legenden und Sagen=&lt;br /&gt;
Hier sind wichtige Personen aus der Geschichte oder Legenden/Sagen von Takigakure aufgelistet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Dorfoberhäupter [[Takigakure]]s===&lt;br /&gt;
Hier sind die wichtigsten, verstorbenen Dorfoberhäupter von Takigakure aufgelistet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Ieyasu Kagetoya====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ieyasu Kagetoya das erste große [[Dorfoberhaupt|Oberhaupt des Dorfes]] [[Takigakure]]. Nach dem Fall [[Geschichte_von_Taki#Kakuzu|Kakuzus]] bei dem der gesamte damalige Ältestenrat verstarb, übernahm er nicht nur die Macht im [[Gesellschaft_in_Taki#Kagetoya|Kagetoya]] -Clan sondern auch im Dorf selbst.&lt;br /&gt;
Er galt als mächtiger Shinobi und entsprechend dem Ruf der [[Gesellschaft_in_Taki#Kagetoya|Kagetoya]] als großartiger Krieger. &lt;br /&gt;
Durch seine Autorität und auch teilweise durch Furcht vor seiner Rache stellte er einen sehr wackeligen Frieden in [[Takigakure]] her.&lt;br /&gt;
Er führte damals die grundlegende Struktur des heutigen Militärs in [[Takigakure]] ein, auch wenn dieses im Laufe der vielen Dynastien überarbeitet wurde, ist es grundlegend immer noch das System nach dem die [[Gesellschaft_in_Taki#Kagetoya|Kagetoya]] Krieg führen und sich organisieren.&lt;br /&gt;
Der [[Gesellschaft_in_Taki#Kagetoya|Kagetoya]] galt als streng, aufbrausend und ein wenig tyrannisch außerdem erzählt man sich das er ein begabter, wenn auch gerne riskant agierender, Stratege sei was letztlich zu seinem Sturz führte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Shingen Shiazu====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Shingen Shiazu, das zweite große [[Dorfoberhaupt|Oberhaupt des Dorfes]] [[Takigakure]], galt ebenso wie sein Vorgänger [[Geschichte_von_Taki#Ieyasu_Kagetoya|Ieyasu Kagetoya]] als begabter Shinobi und Stratege.&lt;br /&gt;
Jedoch hatte er dem Plan des Kagetoyas eine ganze Kompanie zu opfern widersprochen, als diese dann nicht nur überlebte sondern die Schlacht auch noch gewann schlug er sich auf die Seite der [[Gesellschaft_in_Taki#Fuyou|Fuyou]], deren Oberhaupt das Kommando über die folgende Kompanie hatte, was dazu führte das [[Geschichte_von_Taki#Ieyasu_Kagetoya|Ieyasu Kagetoya]] noch auf dem Schlachtfeld zum Selbstmord gezwungen wurde, um seine Ehre wieder reinzuwaschen.&lt;br /&gt;
Mit der Unterstützung der [[Gesellschaft_in_Taki#Fuyou|Fuyou]] und einiger jüngerer Clans wurde er dann zum zweiten Oberhaupt Takigakures erklärt. &lt;br /&gt;
Er erklärte die [[Geschichte_von_Taki#Ieyasu_Kagetoya|Ieyasu Kagetoya]] jedoch nicht zu Verrätern und ließ die Ehre der Familie unangetastet.&lt;br /&gt;
Shingen trat er kurz nach dem Bluterbenkrieg von seinem Amt zurück, da er sich in einer Schlacht schwer verletzt hatte und langsam alt wurde. Er galt in seiner Amtszeit zwar als strenges aber faires Oberhaupt, der stets jeden Vorschlag anhörte, bevor er seine Entscheidung traf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Mifune Ashura====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mifune Ashura war das dritte [[Dorfoberhaupt|Oberhaupt]] Takigakures und das erste das nicht aus einer der [[Gesellschaft_in_Taki#Die_Gr.C3.BCnderclans|Gründerfamilien]] stammte.&lt;br /&gt;
Er war ein Veteran des Krieges, der sich in vielen Schlachten als großer Anführer bewährt hatte, vor allem durch die Tatsache das seine Truppen stets ihre Position gehalten hatten sowie geringere Verluste aufwiesen.&lt;br /&gt;
Jedoch hatte der Krieg ihn zu einem paranoiden Mann gemacht, er verschärfte die Sicherheitskontrollen und die Verteidigungssysteme von [[Takigakure]] erheblich. Auf seinen Wunsch wurde eine Kampagne gestartet, die die Bevölkerung davon überzeugte das man Ausländern nicht trauen könne und das die Abschottung von außen der einzige Schutz vor Eroberung wurde.&lt;br /&gt;
Dies hatte auch Erfolg, [[Takigakure]] igelte sich ein und sah alles als Bedrohung an, was zu allgemeiner Aufrüstung im Dorf führte.&lt;br /&gt;
Zudem schwächte er die Macht der [[Gesellschaft_in_Taki#Die_Gr.C3.BCnderclans|Gründerclans]] erheblich in dem er den Ältestenrat neu aufstellte und für niedere Clans zugänglich machte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Kessen Musou====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kessen Musou wurde nach dem überraschenden Tod [[Geschichte_von_Taki#Mifune_Ashura|Mifunes]], der scheinbar an einer Krankheit verstarb, ebenso überraschend zum neuen [[Dorfoberhaupt|Oberhaupt]] erklärt. Entgegen der Traditionen des Dorfes die Wege der alten Oberhäupter weiter zugehen, brach er damit und zum ersten Mal in der Geschichte öffnete [[Takigakure]] sich wieder nach außen. Ausländer wurden nicht länger verteufelt und argwöhnisch betrachtet, sondern willkommen geheißen und in die Dorfstruktur eingeführt.&lt;br /&gt;
Von vielen wurde Kessen Musou als wahrer Held vergöttert, da er eine unglaubliche Phase des Friedens in [[Takigakure]] einläutete, auf die man später immer noch neidisch war und sich zurück wünschte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Brauchen nen Titel dafür [[Takigakure]]s===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier sind sonstige, verstorbenen Personen aufgelistet, die es mit ihrem Namen in die Geschichte des Dorfes geschafft haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Kenshin Fuyou====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Verräter [[Takigakure]]s===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier sind die größten, verstorbenen Verräter von Takigakure aufgelistet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Kakuzu====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kakuzu war einst einer der besten Shinobi des Dorfes [[Takigakure]]. So entsandte man ihn auf eine Mission den ersten Hokage, [[Geschichte_von_Konoha#vor_dem_BEK|Hashirama Senju]], zu töten, als diese jedoch scheiterte wurde er bei seiner Rückkehr ins Dorf stigmatisiert und für das Scheitern der [[Mission]] bestraft, obgleich diese sehr gefährlich war.&lt;br /&gt;
Darauf entwickelte der einst hochgelobte [[Jounin]] einen Hass auf das Dorf und tötete auf seiner Flucht nicht nur die Ältesten des Dorfes, sondern stahl das wichtigste verbotene [[Jutsu]] des Dorfes, das seit dem verloren ist. &lt;br /&gt;
Ab da an führte er ein Leben als Kopfgeldjäger und Söldner.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Nobu Gushiken====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nobu Gushiken, adoptierte Bruder des ehemaligen [[Dorfoberhaupt|Dorfoberhauptes]] [[Wichtige Personen in Taki#Wichtige_Personen_in_Taki#Muneyaki_Gushiken|Muneyaki Gushiken]], war ein ausgezeichneter Ninja des Dorfes und ein höchst gefährlicher Mitglied der [[Einheiten_Takigakures#Tsuisekisha_.28J.C3.A4ger.29|Tsuisekisha-Einheit]].&lt;br /&gt;
Ebenso wie sein älterer Bruder strebte er danach Oberhaupt Takigakures wurde, jedoch wurde sein Bruder stattdessen ernannt, was den jungen Mann verbittern ließ, worauf sich die Brüder zerstritten und seine Adoption herauskam.&lt;br /&gt;
Im Angesicht der steigenden Gefahr der [[Taki_no_Kuni#Jashin_Sekte|Jashin-Sekte]] versuchte er dann einen lange gehegten Plan umzusetzen, nämlich seinen Bruder zu entführen und zu töten, wobei er es so aussehen lassen wollte als wären die [[Taki_no_Kuni#Jashin_Sekte|Jashin]]-Kultisten es gewesen.&lt;br /&gt;
Wodurch er sich ersann zum neuen [[Dorfoberhaupt]] erklärt zu werden, jedoch scheiterte sein Plan durch die Heldentat [[Wichtige_Personen_in_Taki#Shinishi_Kudo|Shinishi Kudos]] der nicht nur den Verräter beseitigte sondern auch [[Wichtige Personen in Taki#Wichtige_Personen_in_Taki#Muneyaki_Gushiken|Muneyaki]] rettete.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Wächter [[Takigakure]]s===&lt;br /&gt;
Die Wächter [[Takigakure]]s entspringen aus der Sage &amp;quot;[[Geschichte von Taki#Das Lied des gelben Drachen|Das Lied des gelben Drachen]]&amp;quot;, welche von einem mutigen kleinem Mädchen und der Entstehung von [[Takigakure]] erzählt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Der blaue Drache – Seiryu====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quing Long bietet einen durchaus beeindruckenden Anblick, wenn er sich nicht in seiner Menschengestalt fort bewegt. Gerne verbringt er seine Zeit als Eremit getarnt, um den einen oder anderen Wanderer etwas über die Natur zu erzählen und beizubringen, so wie er es einst bei dem kleinen Mädchen Hiwa getan hatte. Nur sehr selten würde sich Quing Long in seiner wahren Gestalt einem Menschen zeigen. Sein edles und geduldiges Gemüt würden ihn für offene Geister zum höchst angenehmen Gesprächspartner machen. Vorurteilslos betrachtet er jeden Menschen einzeln und nicht die Menschheit als ganzes, bevor er sich seine Meinung zu einem Individuum bildet.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der blaue Drache Quing Long steht für die Jahreszeit Frühling und somit für die Geburt und die frühe Phase jungen Lebens, seien es Pflanzen, Menschen oder Tiere.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Der rote Vogel – Suzaku====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zhu Que hat ein durchaus heiteres Wesen. Das Interesse des roten Vogels weckt man durch Gesang und Lieder. Selber trällert er gerne verschiedene Lieder und am meisten gefällt es ihm, wenn sich aus seinem Gesang und das eines Menschen ein Duett bildet. Er kann die Form eines kleinen roten als auch großen roten Vogels annehmen. In Anwesenheit oder in der Nähe von Menschen würde er stets als kleiner Vogel auftauchen, um nicht als Wächter erkannt zu werden.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der rote Vogel Zhu Que steht für die Jahreszeit Sommer und damit für den Höhepunkt des Lebens mit all den Pflanzen und Lebewesen, die im Frühling noch klein und zierlich waren. Er steht für die Reichen Geschenke, die die Natur im Sommer bringen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Der weiße Tiger – Byakko====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bai Hu ist äußerst schlau und gerissen, wie es das Bild einer Raubkatze schon immer präsentiert hat. Der weiße Tiger kann die form einer kleinen weißen Katze annehmen, um ohne größeres Aufsehen zu erregen unter Menschen zu wandeln oder sich einzelnen Wanderern zu zeigen ohne direkt erkannt werden zu wollen. Meistens nutzt er diese Form, um die Verhaltensweisen eines Individuums zu beobachten. Reden würde er in seiner Katzenform nie, selbst als Tiger ist es schwer Bai Hu viele Worte zu entlocken. Nie verliert er mehr Worte als unbedingt nötig, man würde immer nur von ihm hören, dass für alles einen Richtigen Zeitpunkt und Ort gibt, wenn man versuchen würde mehr Worte aus ihm zu locken. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der weiße Tiger Bai Hu steht für die Jahreszeit Herbst und damit als Vorbote für die härteren Monate, die im Winter folgen. Mit ihm verbindet man auch den Aspekt der Jagd, der während der Herbstmonate an Wichtigkeit zunimmt, da Pflanzen und Bäume zur Ruhe kommen und bis zum Frühling keine Früchte austragen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Die schwarze Schildkröte – Genbu====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Xuan Wu würde auf Menschen einen etwas angst einflößenden Eindruck machen. Es ist schwer zu erahnen, wie es um das derzeitige Gemüt der schwarzen Schildkröte aussieht. Obwohl Xuan Wu durch das kleine Mädchen Hiwa eines besseren belehrt wurde, was die Menschen in Bezug auf die Natur angeht, so konnte er nie wirklich seinen Argwohn gegenüber die Menschen ablegen. Immer noch sieht er die meisten Menschen als Zerstörer von Natur und Leben. Nur sehr schwer lässt er sich von der Gutherzigkeit und Naturverbundenheit eines Individuums überzeugen. Sollte man dies aber geschafft haben, so genießt man das voller Vertrauen und den Schutz der argwöhnischen Schildkröte. Natürlich stehen die Menschen [[Takigakure]]s automatisch unter seinem Schutz, da er diese als Abkömmlinge der ersten Dorfbewohner ansieht.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die schwarze Schildkröte Xuan Wu steht für die Jahreszeit Winter und damit für die Ruhe selbst, die während eines jeden Winters in der Natur einkehrt. Oftmals wird auch der Tod mit ihm in Verbindung gebracht, denn nicht alle Lebewesen überstehen den kalten Fängen des Winters.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Der gelbe Drache====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Mädchen namens Hiwa ist ein sehr naturverbundener Mensch. Sie weiß jeden Aspekt der Natur zu schätzen, achtet jede noch so kleine Lebensform und würde immer zum Wohle dieser handeln. Ihr eigenes Wohl stellt sie unter das von anderen, selbst wenn es um das Wohl fremder Menschen geht. Sie ist eine lebensfrohe Person, die sich gerne auch bei anderen Menschen aufhält. Durch ihren langen und außergewöhnlichen Aufenthalt in der Natur, ist diese zu ihrem eigentlich Zuhause geworden, etwas das man ihr auch anmerkt. Sie verbringt mehr Tage in Wäldern als unter Menschen. Man sagt ihr nach, dass sie mit Bäumen reden kann.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Hiwa gilt heute als Tod, wobei man sich dessen nie gewiss war. Man erzählt sich, dass sie eines Tages einfach im Wald verschwunden und nie wieder zurück gekehrt war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Frage-Sektion ==  &lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;mw-collapsible mw-collapsed wikitable&amp;quot; width=&amp;quot;100%&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Frage-Sektion&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
== Navigation ==&lt;br /&gt;
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		<author><name>Shinishi</name></author>
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		<id>https://wiki.narutorpg.de/index.php?title=Geschichte_von_Taki&amp;diff=25626</id>
		<title>Geschichte von Taki</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.narutorpg.de/index.php?title=Geschichte_von_Taki&amp;diff=25626"/>
		<updated>2016-03-16T08:49:53Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Shinishi: /* Beginn der Kudo-Dynastie - 89 Jahre nach Ende des Bluterbenkrieges */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Auf dieser Seite findet ihr eine Übersicht über die Geschichte des Dorfes [[Takigakure]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Seit Entstehung von [[Takigakure]]==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Sengoku Jidai===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Anfang der Geschichtschreiber [[Takigakure]]s steht Sengoku Jidai, die Zeit der streitenden Reiche. Nachdem die Kunst des Ninjutsu zur Blüte seiner Macht aufgestiegen war, durchstriffen zahllose [[Clan]]s die Lande, ein jeder mit seinen eigenen Fähigkeiten und Ansichten über die Welt. Sie waren [[Söldner]], die von den Ländern bezahlt wurden und alle bisher gekannten Waffen und Armeen überflüssig machten. Diese Kraft, die vielen zunächst wie ein Segen erschien, wurde schnell zu einem Fluch als sich angeblich selbst der Himmel in blutiges Rot aufgrund der endlosen Schlachten färbte, die auf der Erde ausgetragen wurden. Als sich die zwei mächtigsten [[Clan]]s im Reich des Feuers zusammenschlossen und [[Konohagakure]] gründeten, geschah ein Umdenken in vielen Ninja[[clan]]s die diesem Beispiel folgten. Es war deutlich geworden das es keinen Sinn mehr hatte nur dem eigenen Clan Treue zu schwören: Um zu bestehen brauchte es Bündnisse mit anderen Gruppierungen. Je stärker die zu schmiedende Allianz umso mehr Macht für die Beteiligten.&amp;lt;br /&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Gründung des Dorfes - 85 Jahre vor Ende des Bluterbenkrieges===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In diesen Jahren versammelten sich vier der örtlichen Ninjaclans an dem Baum, den wir heute [[Aufbau_von_Taki#Der_Taki-Baum|Taki-Baum]] nennen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Gesellschaft_in_Taki#Kagetoya|Kagetoya]] (Krieger), die [[Gesellschaft_in_Taki#Shiazu|Shiazu]] (Strategen), die [[Gesellschaft_in_Taki#Fuyou|Fuyou]] (Heilung) und die [[Gesellschaft_in_Taki#Nanaya|Nanaya]] (Tarnung).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie schlossen einen Pakt und schworen untereinander Treue an diesem Baum, der zu dieser Zeit noch ein gewöhnlicher war und erst Jahrzehnte später zu wahrer Berühmtheit gelangen sollte. Entgegen häufiger Annahme wurde [[Takigakure]] auf Vorschlag der [[Gesellschaft_in_Taki#Fuyou|Fuyou]] und Nanaya hin als Demokratie gegründet, da sich die verfeindeten [[Clan]]s der [[Gesellschaft_in_Taki#Kagetoya|Kagetoya]] und [[Gesellschaft_in_Taki#Shiazu|Shiazu]] auf keinen Anführer einigen konnten. [[Takigakure]] wurde vom Ältestenrat geführt, welcher aus den Anführern der jeweiligen [[Clan]]s bestand und hatte zu Beginn mit vielen Schwierigkeiten zu kämpfen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch die schier endlose Bedrohung und zahlreiche Überfälle entwickelte [[Takigakure]] bereits sehr früh fähige Verteidigungsmechanismen und Finten, mit denen sie selbst übermächtige Feinde erfolgreich abwehren konnten. Niemals gelang es einem Feind Fuß in [[Takigakure]] zu fassen und der Frieden im verborgenen Dorf machte den Rat der Ältesten leichtsinnig und überheblich.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Der Fall Kakuzu und Kagetoya-Dynastie - 65 Jahre vor Ende des Bluterbenkrieges===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Fall Kakuzu sorgte für besonderes Aufsehen im Dorf und beeinflusste es bis heute. Nachdem der Jounin [[Geschichte_von_Taki#Kakuzu|Kakuzu]] bei einem Auftrag scheiterte der die Ermordung des ersten [[Wichtige_Personen_in_Konoha#Hokage|Hokage]]s im Sinn hatte, mit dem [[Takigakure]] im Krieg war, erfuhr er bei seiner Rückkehr eine starke Ignoranz und Ablehnung. Er wurde mit Strafen belegt, denen er sich mit unerwarteter Gewalt erfolgreich widersetzen konnte. Bei seiner Flucht kam der gesamte Ältestenrat ums Leben, was für große Debatten in den Clans sorgte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als [[Geschichte_von_Taki#Ieyasu_Kagetoya|Ieyasu Kagetoya]] sich zum neuen Oberhaupt erklärte, gab es niemanden der ihm zu widersprechen wagte. Mittlerweile hatten sich weitere [[Clan]]s in [[Takigakure]] angesiedelt und viele von ihnen hielten den mächtigen [[Gesellschaft_in_Taki#Kagetoya|Kagetoya]] die Treue, sodass jeder Widerspruch in einem Bürgerkrieg hätte enden können.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Der Aufstand und Shiazu-Dynastie - 28 Jahre vor Ende des Bluterbenkrieges===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Viele Jahrzehnte lang herrschte in [[Takigakure]] eine angespannte Stimmung, doch keine Seite wagte es diesen trügerischen und wackeligen Frieden zu brechen. Das Dorf hatte viele Fortschritte gemacht. Es gelang ihm seine Macht auszubauen und von Taki als offizielles Ninjadorf anerkannt zu werden. Seine Ninja sicherten nun nichtmehr einzig das Dorf, sondern das gesamte Land stand unter dem Schutz und der Verwaltung der Ninja aus [[Takigakure]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dennoch folgte das unvermeidliche erneut aus einer im Leichtsinn geborenen Handlung heraus: Als [[Geschichte_von_Taki#Ieyasu_Kagetoya|Ieyasu Kagetoya]] sich in einer Schlacht dazu entschied eine Kompanie seiner Shinobi für den Sieg zu opfern, musste er die Folgen seiner Handlung am eigenen Leib spüren. Die Kompanie unter Führung von Kenshin [[Gesellschaft_in_Taki#Fuyou|Fuyou]] schaffte es entgegen aller Wahrscheinlichkeiten nicht nur zu überleben, sondern die gesamte Schlacht beinahe im Alleingang zu entscheiden. Als sie anschließend zurückkehrten, wandten sie sich offen gegen die Ninja welche sie im Stich und zum Sterben zurückgelassen hatten. Die [[Gesellschaft_in_Taki#Shiazu|Shiazu]], welche wohl nur auf eine solche Gelegenheit gewartet hatten, schlossen sich mit den [[Gesellschaft_in_Taki#Fuyou|Fuyou]] zusammen was letztlich auf den Tod Kagetoyas und dem Ende seiner Dynastie noch auf diesem Schlachtfeld hinauslief.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Daheim in [[Takigakure]] wurde [[Geschichte_von_Taki#Shingen_Shiazu|Shingen Shiazu]] als neues [[Dorfoberhaupt]] etabliert, mit großer Unterstützung der [[Gesellschaft_in_Taki#Fuyou|Fuyou]] und einiger jüngerer [[Clan]]s, welche sich im Laufe der Jahre um die [[Gesellschaft_in_Taki#Shiazu|Shiazu]] und [[Gesellschaft_in_Taki#Fuyou|Fuyou]] geschart hatten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unter den [[Gesellschaft_in_Taki#Shiazu|Shiazu]] änderte sich nach Aussen hin wenig, da sie an den Pfaden der [[Gesellschaft_in_Taki#Kagetoya|Kagetoya]] festhielten und diese trotz des Zwischenfalls nicht als Verräter deklarierten. Dennoch war dies das offizielle Ende des [[Clan]]s, denn während die Kagetoya mehr und mehr Verbündete in [[Takigakure]] verloren, schwand auch der [[Clan]] bis sich im folgenden Bluterbenkrieg ihre Spuren komplett verloren.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===[[Takigakure]] im Bluterbenkrieg===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während des Bürgerkrieges erlebten viele Einwohner und Ninja eine Schockphase die selbst nach dem Ende des Krieges noch viele Jahrzehnte lang anhalten sollte. Sie erkannten, das ihre Sicherheit nicht von selbst gegeben war. Obwohl es den Ninja gelang jeden Eindringling vom Dorf fern zu halten, hatte das Dorf viele Verluste und Tragödien zu beklagen, viele die heimkehrten waren nicht mehr dieselben wie vorher und erzählten erschreckende Geschichten über all die Bluterbler gegen die sie hatten kämpfen müssen.&amp;lt;br /&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Folgen des Krieges und Ashura-Dynastie - Monate nach Ende des Bluterbenkrieges===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenige Monate nach Ende des Krieges musste auch [[Geschichte_von_Taki#Shingen_Shiazu|Shingen Shiazu]] zurücktreten, der sich in einer der letzten großen Schlachten schwere Verbrennungen zugezogen hatte. Zur Überraschung vieler ernannte er [[Geschichte_von_Taki#Mifune_Ashura|Mifune Ashura]] zu seinem Nachfolger, nachdem dieser sich in zahlreichen Schlachten hervorgetan hatte. Damit war er der erste Anführer [[Takigakure]]s der aus keiner der vier [[Gesellschaft_in_Taki#Die_Gr.C3.BCnderclans|Gründerfamilien]] stammte, deren Population sich im Krieg ohnehin deutlich reduziert hatte. Der Ältestenrat wurde neu geordnet, sodass auch Mitglieder der niederen [[Clan]]s Zugang zu diesem hatten, was die Machtstellung der [[Gesellschaft_in_Taki#Die_Gr.C3.BCnderclans|Gründerfamilien]] endgültig brechen sollte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem sich die Defensive als besonderes Markenzeichen der Shinobi aus [[Takigakure]] etabliert hatte, begann [[Geschichte_von_Taki#Mifune_Ashura|Mifune]] eben dieses noch auszubauen. Die alten Verteidigungsanlagen wurden verstärkt und Sicherheitskontrollen für Aus- und Einwanderer verschärft. Waffen wurden entwickelt und verbessert, während den Einwohnern die Gefahr der Aussenwelt eingeprägt wurde, der die heimische Sicherheit des Dorfes gegenüberstand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Takigakure]] begann sich für einen Krieg zu rüsten, der nicht kommen sollte.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Zeit des Friedens und Musou-Dynastie - 42 Jahre nach Ende des Bluterbenkrieges===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach einem friedlichen, wenn auch überraschendem, Tod  [[Geschichte_von_Taki#Mifune_Ashura|Mifunes]], wurde [[Geschichte_von_Taki#Kessen_Musou|Kessen Musou]] vom Ältestenrat zu dessem Nachfolger ernannt. Während [[Takigakure]] sich in der Ashura-Dynastie mehr um die Sicherung seiner Position kümmerte, brach man in der Musou-Dynastie überraschenderweise damit. Potential von Aussen wurden willkommen geheißen und gefördert, während die Ninja-Akademie an gegenwärtige Standards angepasst wurde. In dieser Zeit stießen viele [[Clan]]s und Familien nach [[Takigakure]], die auch für dessen Entwicklung wichtig sind, wie die Familie der [[Wichtige_Personen_in_Taki#Shinishi_Kudo|Kudo]] oder die der [[Gesellschaft_in_Taki#Atsumichi|Atsumichi]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Ära des Friedens hatte [[Takigakure]] erfasst und viele Ninja wuchsen in dem Bewusstsein auf diesen Frieden erhalten zu wollen. Konflikte waren selten und wurden zumeist gerecht gelöst. Von einigen wurde diese Zeit als wahres Paradies empfunden, andere verurteilten den Leichtsinn mit welchem die Ninja hierdurch behaftet wurden.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Militarisierung und Eigen-Dynastie - 80 Jahre nach Ende des Bluterbenkrieges===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als die Musou-Dynastie mit dem Tod [[Geschichte_von_Taki#Kessen_Musou|Kessens]] während einer geheimen Mission endete, gab es große Bestürzung im Dorf als der Ältestenrat zur Überraschung vieler eine Frau namens [[Wichtige_Personen_in_Taki#|Jinkou Eigen]] zum neuen Oberhaupt ernannte. Abgesehen davon dass sie eine Frau war, war sie auch eine Ausländerin ohne feste Wurzeln in [[Takigakure]], was bei vielen Misstrauen erregte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Eigen-Dynastie wurde großer Wert auf innere Sicherheit gelegt. Die Schutzmaßnahmen innerhalb und ausserhalb des Dorfes wurden ebenso verstärkt wie deutlicher spürbar gemacht. Viele Systeme wurden bürokratisiert und auf Effizienz getrimmt, während die &#039;Shineitai&#039;, die mehrere Dutzend starke Leibgarde des Oberhauptes, etabliert wurde. Es gab das erklärte Ziel aus [[Takigakure]] ein Dorf werden zu lassen, welches sich vor den Großreichen nicht weiter würde verbergen müssen. Aussen wurden Bündnisse geschmiedet, Innen wurden Gesetze erlassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu dieser Zeit traten auch die sogenannten &amp;quot;[[Söldner]]&amp;quot; das erste Mal an das Licht der Öffentlichkeit. Menschen ohne Chakra probten mit Schusswaffen den Aufstand gegenüber den mittlerweile etablierten Ninja.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Söldner-Ära===&lt;br /&gt;
Nach den militärisch geprägten Jahren [[Wichtige_Personen_in_Taki#|Jinkous]], hatte die [[Wichtige_Personen_in_Taki#Ehemalige_Dorfoberhäupter|Gushiken]]-Ära das erste Mal seit dem Bluterbenkrieg wieder mit einer größeren Bedrohung zu tun: Den Söldnern.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Doch anders als in anderen Ländern und Dörfer gab es in [[Taki no Kuni]] nur wenig Aktivitäten dieser und die im Vergleich geringe Anzahl der Söldner bereitete den vereinte Kräften der Landesfürsten und des Ninjadorfes kaum Probleme.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Da [[Takigakure]] ohnehin keine Gefahr durch die Söldner für das einzige wirklich versteckte Dorf sah, zogen sie daher nicht aktiv in den Kampf gegen diese, sondern verteidigten lediglich das Land gegen die wenigen einfallenden Truppen, welche die Städte bedrohten.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Beginn der Gushiken-Dynastie - 85 Jahre nach Ende des Bluterbenkrieges===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Änderungen während der Eigen-Dynastie sorgten für größeren Widerstand bei den traditionelleren Clans des Dorfes als erwartet, weshalb unter internem Druck der Ältestenrat dazu gezwungen wurde Eigen um den Rücktritt zu bitten. Als [[Wichtige_Personen_in_Taki#Ehemalige_Dorfoberhäupter|Muneyaki Gushiken]] die Führung des Dorfes übernahm, waren viele erleichtert wieder einen &#039;wahren Taki-Ninja&#039; an der Spitze zu sehen.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit [[Wichtige_Personen_in_Taki#Ehemalige_Dorfoberhäupter|Muneyaki Gushiken]] als neuer Führung des Dorfes ging eine Welle der Erleichterung durch die Reihen der Bewohner des Dorfes, ein Anführer geboren in [[Takigakure]] selbst und bereits mit 9 Jahren Absolvent der Akademie. Allerdings blieb ein plötzlicher Umschwung der Politik wieder der Erwartungen aus. [[Wichtige_Personen_in_Taki#Ehemalige_Dorfoberhäupter|Muneyaki]] zeigte sich viel mehr als zurückhaltend und vorsichtiger Ninja. Selbst einige Monate nach seiner Einsetzung herrschte eine Stille im Zusammenhang mit seiner Politik. Als [[Wichtige_Personen_in_Taki#Ehemalige_Dorfoberhäupter|Muneyaki]] dann sogar plötzlich für eine Weile lang verschwand fürchteten sowohl der Ältestenrat als auch die Bewohner [[Takigakure]]s dass die Auswahl ein Fehler gewesen war und sie ihren Anführer nie wiedersehen würden. Doch [[Wichtige_Personen_in_Taki#Ehemalige_Dorfoberhäupter|Muneyaki]] erschien wider Erwarten wieder an den Toren [[Takigakure]]s als wäre nichts gewesen, um sich seinen Aufgaben als [[Dorfoberhaupt]] des Dorfes zu stellen. Erst einige Wochen nach seiner Rückkehr enthüllte [[Wichtige_Personen_in_Taki#Ehemalige_Dorfoberhäupter|Muneyaki]] die Intention hinter seinem Verschwinden.&lt;br /&gt;
Er hat die [[Geschichte_von_Taki#Die_W.C3.A4chter_Takigakure|legendären Wächter]] aus den vergessenen Geschichten Takis erforscht und als Zeichen der Wertschätzung den Titel des Dorfoberhauptes des Dorfes  in den [[Geschichte_von_Taki#Der_gelbe_Drache|gelben Drachen]] ernannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Post-Söldner-Ära===&lt;br /&gt;
Da die [[Söldner]]-Ära keinen großartigen Einfluss auf [[Takigakure]] hatte, verlief das Leben im Dorf nach dem Sieg über diese nicht anders ab als zuvor.&lt;br /&gt;
Es gab, da man sich nicht großartig mit den [[Söldner]]n beschäftigt hatte, anders als in anderen Ländern, keine großen technologischen Fortschritte, noch war man auf diese im recht traditionellen Land erpicht.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Es gab jedoch erste stärkere diplomatische Berührungen mit den Dörfern [[Kirigakure]] und [[Kumogakure]].&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Diese waren auf die diplomatischen Beziehungen des ehemaligen Dorfoberhaupts [[Wichtige_Personen_in_Taki#Dorfoberhaupt|Eigen Jinkou]] zu [[Kirigakure]] zurückzuführen, die ursprünglich aus dem Dorf stammte. Über jene Beziehung kamen sie dann auch in Berührung mit [[Kumogakure]], welche schon immer recht eng mit [[Kirigakure]] verbunden waren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Dreier-Bündnis-Ära===&lt;br /&gt;
Das Dreier-Bündnis [[Kirigakure]]-[[Kumogakure]]-[[Takigakure]] hat seine Wurzeln bis in den Bluterbenkrieg geschlagen. Damals entstand der erste Kontakt aller drei Länder miteinander. Auch wenn dieser Kontakt eher negativer Natur gegenüber [[Takigakure]] war, so festigte es die Bindung der beiden anderen Bündnispartner.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Dieses Verhältnis schob sich jedoch ins positive als [[Wichtige_Personen_in_Taki#Eigen_Jinkou|Eigen Jinkou]] Dorfführer wurde, da Eigens Heimatdorf [[Kirigakure]] gewesen war, pflegte sie in dieser neuen Position eine recht umsichtige Politik, welche den Grundstein für das künftige Bündnis legte.&lt;br /&gt;
Zur freundschaftlichen Annäherung begrüßte [[Takigakure]] bald eine kleine Delegation [[Kirigakure]]-Ninja im Dorf, deren Besuch überraschend gut ausging.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Anschläge während des [[Chuuninexamen]]s in [[Kumogakure]] festigte ebenfalls diese Beziehung, da [[Takigakure]] ihrem neuen Freunden [[Kirigakure]] und somit auch [[Kumogakure]] bei der Beseitigung der Schäden half.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Nach der Eroberung einer [[Söldner]]festung seitens [[Kirigakure]], wurde diese zum gemeinsamen Besitz der drei Dörfer erklärt und die Bündnisfestung erschaffen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die letzte Festigung des Bündnisses wurde durch die Katastrophenhilfe während Unwetters erzielt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Beginn der [[Wichtige_Personen_in_Taki#Shinishi_Kudo|Kudo]]-Dynastie - 89 Jahre nach Ende des Bluterbenkrieges===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem, [[Geschichte_von_Taki#Nobu_Gushiken|Nobu Guskihen]], der Bruder [[Wichtige_Personen_in_Taki#Ehemalige_Dorfoberhäupter|Muneyaki Gushikens]], diesen auf dem Weg zu einer wohl wichtigen Besprechung abfangen und entführen konnte, trat die Spezialeinheit Takigakures in Aktion, unter anderem auch [[Wichtige_Personen_in_Taki#Shinishi_Kudo|Shinishi Kudo]].&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Wichtige_Personen_in_Taki#Shinishi_Kudo|Shinishi Kudo]] gelang es als einziger, den [[Wichtige_Personen_in_Taki#Ehemalige_Dorfoberhäupter|gelben Drachen]] und seinen Bruder in einer Höhle zu finden und zu erreichen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Nobu unterlag dem Kudo und wurde von ihm erledigt.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Gerüchten zufolge soll [[Geschichte_von_Taki#Nobu_Gushiken|Nobu]] jedoch Sicherheitsvorkehrungen geplant haben, welche besagte Höhle nach seinem Tod zum Einsturz brachte.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Offiziellen Aussagen zufolge, gelang es Kudo, das [[Dorfoberhaupt]] aus der misslichen Lage der einstürzenden Höhle zu befreien, schaffte es jedoch selbst nicht mehr heraus. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Wichtige_Personen_in_Taki#Shinishi_Kudo|Shinishi Kudo]] galt eine Zeit lang als verstorben, ehe er wohlauf zurückkam und wenig wegen seiner heldenhaften Taten, der Rettung des alten Dorfoberhauptes sowie dem Ausschalten des Verräters selbst zum [[Dorfoberhaupt]] ernannt wurde, da [[Wichtige_Personen_in_Taki#Ehemalige_Dorfoberhäupter|Muneyaki Gushiken]] von diesem Amt zurücktrat.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der junge [[Gesellschaft_in_Taki#Kudo|Kudo]] brachte gleich frischen Wind in des recht traditionelle Takigakure, durch die Umbenennung des Dorfoberhaupt-Titels vom gelben zum goldenen Drachen, sowie dem Bau eines neuen [[Aufbau_von_Taki#Ninjasitz.2Fgoldene_Drachenstatue|Ninjasitzes]], der eben jenes Wesen repräsentieren sollte.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Jedoch hatte [[Wichtige_Personen_in_Taki#Shinishi_Kudo|Shinishi Kudo]] mit seiner Ernennung gleichzeitig etwas geerbt was den jungen Shinobi auf die Probe stellen sollte, der [[Taki_no_Kuni#Jashin_Sekte|Jashin-Kult]] der zuvor in Takigakure schon Unheil angerichtet hatte war stärker geworden und schaffte es [[Takigakure]] als Dorf einige Seitenhiebe zu verpassen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Bald darauf sollte ein Krieg in [[Taki no Kuni]] ausbrechen in dem die beiden Seiten ihre Kräfte maßen und [[Wichtige_Personen_in_Taki#Shinishi_Kudo|der goldene Drache]] seine Stärke und Führungsqualitäten beweisen musste.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Das Lied des gelben Drachen=&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwischen den Reihen voller Bücher und Schriftrollen in der Bibliothek [[Takigakure]]s, die oft von großen Personen der Vergangenheit, wichtigen Ereignissen oder Techniken sowie Lehre handeln, findet der Suchende bis weilen ein kleineres unscheinbares Buch.&lt;br /&gt;
Nur selten wurde das Buch in den letzten Jahren aus der Umarmung seiner größeren Brüder und Schwestern gerissen, um seinen Inhalt dem Suchenden zu offenbaren. Es war in Vergessenheit geraten und gelegentlich, wenn es aus dem langen Schlaf eines von Staub bedeckten Buches für einen Moment, welcher für ein Buch alles zwischen einer Sekunde und einem Jahrhundert sein kann, aufwachte, erinnerte es sich sehnsüchtig daran wie es gewesen war, als noch kleine Kinderfinger es jeden Tag hervorgeholt und die dazugehörigen hohen Stimmen erfreut und laut aus ihm hervor gelesen hatten.&lt;br /&gt;
Es war abgenutzt ja, aber das stimmte das Buch nicht traurig sondern machte es eher stolz. Die güldene Farbe, mit der sein Schaffer einst den Umschlag beschrieben hatte, hatte ihm eh nie wirklich gefallen und der Zustand sprach in seinen Augen für all die Liebe und Anerkennung, die ihm einst zugekommen war. Und schließlich hatte die Geschichte, mit deren Schutz und Überlieferung es beauftragt worden war, alles Recht auf derartige Zuwendung.&lt;br /&gt;
Ja das Buch war stolz auf sich selber und wusste, dass es nur lange genug warten müsste, bis es aus seinem Schlaf aufgeweckt werden und seine Geschichte erneut offenbaren würde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Irgendwann kam dieser Tag und an diesem Tag fand die Sage des [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|gelben Drachens]] und der Götter wieder Einzug in die Köpfe der Menschen. Wie so oft bei Sagen weiß niemand zu sagen, wie viel wahr und wie viel hinzugedichtet worden war. Aber dies, so wusste das Buch, war nicht die Aufgabe einer Sage.&lt;br /&gt;
Eine Sage muss die Herzen der Menschen erfreuen, sie mit Hoffnung erfüllen und zum Träumen anregen. Eine Sage lässt bisweilen alte Männer genauso wie kleine Kinder mit verträumten Blicken die Welt um sich herum betrachten und sich vorstellen, wie es wohl damals an diesem Ort ausgesehen haben könnte. Eine Sage schließlich steht für eine Lektion und Beispiel, Lehre und Wissen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und so erzählt das Buch die Geschichte:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Prolog===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vor langer Zeit, als die Menschheit noch jung war und mit den großen Augen eines kleinen Kindes die Welt um sich herum betrachtete, herrschte die Natur über das Leben eines jeden Lebewesens mit einer Hand, die zugleich sanft wie ein kühler Windstoß im drückenden Sommer als auch hart wie der Kern eines großen Gebirges war.&lt;br /&gt;
Der Mensch, genauso wie alle anderen Lebewesen ob Tier, Pflanze oder Stein kämpfte jeden Tag um sein Überleben. Aber nicht Angst oder Ohnmacht vor den Strapazen bestimmten sein Leben, sondern Freude und Glück über die einfachsten Dinge. Er war glücklich, wenn er mit vollem Magen einen warmen und sicheren Schlafplatz gefunden hatte.&lt;br /&gt;
So herrschte die Natur und die Tiere, die teilweise älter als die Menschen waren, wuchsen zu prächtigen Gestalten heran. Hört man heute von Erzählungen aus jener Zeit, so wirken die Geschichten von dem riesigen Wald, der den Großteil des Kontinents bedeckte und von ebenso riesigen Tiergottheiten bevölkert war, wie die Märchen eines alten wirren Greises.&lt;br /&gt;
Aber der Menschheit Kindeswiege war dies Umfeld beschützt vom großen Schatten des Waldgottes. Irgendwann jedoch fängt jedes Kind an sein Umfeld zu verändern und in einer Zeit, in der sich das Schicksal dieses Gleichgewichtes entscheiden sollte erhob sich der [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|gelbe Drache]] über die Träume von Natur und Mensch hinweg in die Lüfte der Zukunft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===1. Kapitel===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Langsam und träge floss der kleine Bach an diesem Tag die Hänge des Hügels herab, plätscherte nur missmutig über die großen Steine nahe seiner Quelle, drückte nur halbherzig die Kiesel vor sich her, die sich in seinen Weg stellen wollten, und wollte gar nicht so recht seinen Weg gen Tal beschreiben.&lt;br /&gt;
Hätte man den Bach an einem anderen Tag gesehen und hätte man Aug und Ohr, so wie es die Menschen früher für die Natur gehabt hatten, so hätte die Freude und die Glückseligkeit des Baches einem das Herz erwärmt. Es war kein großer Bach, es war kein Bach, dessen Wasser sich in den Strom eines gewaltigen Flusses oder die Gefilde eines riesigen Sees mischte. Es war ein einfacher Bach, der auf der großen Landkarte nicht einmal seine Existenz belegt finden würde.&lt;br /&gt;
Aber für die Menschen des kleinen Dorfes am Fuße des Hügels war er die Quelle ihres Lebens und somit das Wichtigste in der Welt und für ihn waren diese Menschen das Wichtigste in der Welt.&lt;br /&gt;
Wer brauchte schon riesige Mengen Wassers, wenn er sich an dem Lachen der Kinder erfreuen konnte, die in ihm spielten und sein Wasser benutzten, um sich gegenseitig zu bespritzen?&lt;br /&gt;
Ja es waren vor allem die Kinder, auf die sich der Bach jeden Morgen freute, wenn er sich aus dem moosig-grünen Bett seiner Träume erhob. Er kannte sie alle, er erkannte sie schon am Klang ihres Lachens und hatte einem jeden der Dorfbewohner erfreut beim Wachsen zugesehen.&lt;br /&gt;
Nichts aber stimmte ihn so traurig, wie das bittere Weinen und Schluchzen eines Kindes, das in seinem jungen Leben bereits großes Leid erfahren musste. Und ausgerechnet das herzerweichendste Weinen und die qualvollsten Tränen hatte er am gestrigen Tage wahrnehmen müssen.&lt;br /&gt;
Das Mädchen mit den grellblonden Haaren namens [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] hatte bereits in ihrer frühesten Kindheit beide Eltern verloren und lebte alleine mit ihrer großen Schwester Kigiku in dem kleinen Dorf. Nie hatte der Bach [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] weinen hören ob des Verlustes der Eltern oder der schweren Zeit, die dieser den beiden Mädchen einbrachte. Es war immer glücklich mit seinem Leben gewesen, hatte sich nie beschwert und war der großen Schwester stets zur Hand gegangen. Und ausgerechnet dieses Mädchen, das dem Bach immer ein Quell der Freude gewesen war, weinte nun ob der schweren Krankheit des Einzigem, dem es sich immer sicher gewesen war: Seiner Schwester.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was konnte der Bach tun? Die Menschen hatten in den Jahrhunderten seit ihrer frühesten Kindheit gelernt in der Natur zu überleben und dabei bereits einiges über die Kunst mit den Geschenken der Natur Krankheit und Wunde zu bekämpfen gelernt. Aber nicht einmal dieses Wissen schien das Leid Kigikus mildern zu können. Trübseelig floss er weiter vor sich hin und grübelte nach, was er tun könnte. Auch dachte er dabei daran, dass die Menschheit längst ihr Kindesbett verlassen und begonnen hatte, die harte Seite der Natur, die ihr Leben bedrohte, zu bekämpfen.&lt;br /&gt;
Früher, er konnte sich fast nicht mehr daran erinnern, hatte sich nur selten die Sonne in seinen Wassern gespiegelt, da der Schatten großer Bäume stets sein Gefilde bedeckte. Irgendwann aber hatten die Menschen damit begonnen die Bäume zu fällen und sich Platz zum Leben, für ihr Vieh und für ihre Felder zu schaffen. Der große Wald war immer weiter geschrumpft und schon lange hörte der Bach die Stimmen der Bäume nur noch aus sehr weiter Entfernung im Säuseln des Windes.&lt;br /&gt;
Als er nun so lauschte, um die Stimmen der Bäume zu hören, vernahm er die Stimme eines Menschen. Dieser Mann, denn seine tiefe und rauchige Stimme verriet sein Geschlecht, sang irgendwo in seiner Nähe von etwas, was der Bach völlig vergessen hatte: Von dem Waldgott.&lt;br /&gt;
Die Erinnerungen überschlugen sich und schnell beschloss der Bach aus seiner Trübseligkeit zu erwachen und den Sänger mit dem Plätschern seines Wassers an- und zu dem kleinen Dorf hinzulocken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===2. Kapitel===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stark schmerzten die Füße des Greises, dessen Stimme der Bach vernommen hatte, ob seiner langen Wanderung und ein jedes Wort, das er scheinbar vergnügt vor sich her sang, war einzig und allein dazu gedacht, um ihn von den Schmerzen abzulenken.&lt;br /&gt;
Er war weit gereist, hatte viele Flüsse überquert und sich an viele Bäume gelehnt, wenn sein alter Körper ein paar Momente der Ruhe benötigten. Weswegen er reiste, wusste er nicht mehr. Einzig und allein erinnerte er sich noch daran, dass er einst am Rande eines großen Waldes gelebt und von dessen Wildheit und Schönheit verzaubert worden war.&lt;br /&gt;
Angelockt vom Plätschern des Baches, dessen kühles Wasser Linderung für die schmerzenden Füße verhieß, wechselte der Greis die Richtung und traf schon bald auf den kleinen Bach und das in nicht allzu weiter Ferne stehende Dorf. Noch einmal nahm sich der Alte zusammen, trällerte um so lauter, als seine Füße besonders stark schmerzen und ihm anscheinend sagen wollten:“Wieso bleibst du nicht einfach hier sitzen und gönnst uns unsere Ruhe du alter Narr?“&lt;br /&gt;
Aber der „alte Narr“ war dickköpfig geworden und wollte nicht nur seine Füße ausruhen, sondern auch noch mit Menschen reden. Ein Vergnügen, das ihm seit Wochen verwehrt war.&lt;br /&gt;
So laut trällerte er vor sich hin, dass er das Schluchzen des kleinen Mädchens, das am Ufer des kleinen Baches mehr in sich zusammen gekauert war, als dass es saß, nicht mitbekam. Erst, als das Mädchen seine grünen Augen öffnete und auf den alten und komisch aussehenden Mann schaute, während es sich über die tränenverschmierten Wangen wischte, bemerkte dieser, dass er nicht alleine war.&lt;br /&gt;
„Was ist ein Waldgott?“ ertönte die hohe Stimme des Mädchens und der alte Mann blieb verdutzt stehen, um die fragenden großen Augen, die vor Weinen rot geworden waren, zu bewundern. Kurz entschlossen gewährte er seinen fast schon rebellierenden Füßen ihren Wunsch und ließ sich neben dem Mädchen leise seufzend nieder.&lt;br /&gt;
„Die gestaltgewordene Natur. Wille und Kraft dessen, was uns stets umgibt, und genauso wild und sanft wie eben jenes.“ Antwortete er ein wenig kryptischer, als er beabsichtigt hatte, während er die schmerzenden Füße aus den abgelaufenen Sandalen befreite.&lt;br /&gt;
„Und wie sieht er aus?“&lt;br /&gt;
„Er wechselt die Gestalt, so wie es auch die Natur ständig tut.“&lt;br /&gt;
„Ist er lieb?“&lt;br /&gt;
„Ja und nein. Wenn er stürmisch und verheerend ist, wenn er wütend und aufgebracht ist, so vernichtet er alles, was ihm in den Weg kommt. Ist er aber sanft und ruhig, so beschützt, heilt und umsorgt er das, was in seinen Augen, den Augen der Natur, würdig ist.“&lt;br /&gt;
Sofort weiteten sich die Augen des kleinen Mädchens, das das zerschlissene Hemd des Alten mit seinen kleinen Fingern ergriff und ihn voller Hoffnung und zugleich voller Angst vor einer möglichen Enttäuschung anschaute.&lt;br /&gt;
„Er heilt? Kann er alles heilen? Kann er auch eine richtig schlimme Krankheit heilen?“&lt;br /&gt;
Ein wenig verdutzt ob dieser Reaktion antwortete der Alte in dazu passender Stimmlage:&lt;br /&gt;
„Ehm Ja, kann er, aber dazu muss er…“ Doch weiter hörte das Mädchen nicht, es riss nur umso stärker an dem Hemd und schrie förmlich:&lt;br /&gt;
„Wo finde ich ihn? Erzähl mir bitte alles!“&lt;br /&gt;
Und nach einer Reaktion, die sehr derer glich, die er nur wenige Momente zuvor gezeigt hatte, und einem dazu passenden Seufzen, holte der Greis tief Luft und fing an zu erzählen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Weit weg im Nordosten steht er noch, der große Wald, der einst fast den ganzen Kontinent bedeckte. Im Gegensatz zu den kleinen Wäldern, die du kennst, ist dieser Wald noch erfüllt von dem Willen und der Kraft der Natur. Tief in seinem Inneren lebt der Waldgott in dem wunderbaren Hain, der schon seit Äonen nicht mehr von Menschen betreten worden ist, und umgeben von den Vorfahren der Tiere: riesige und weise Tiergötter.&lt;br /&gt;
Einst, so wurde mir als kleines Kind in meinem Heimatdorf erzählt, dass am Randes des großen Waldes steht, sahen die Tiergötter und der Waldgott mit wohlwollendem Blick auf die Menschen herab, die so schwach und zerbrechlich wirkten. Sie standen uns bei, wenn etwas unsere Existenz bedrohte, und halfen uns gelegentlich mit Rat und Tat in der Natur zu überleben, die sie schon so viel länger bevölkern und so viel besser verstehen als wir.&lt;br /&gt;
Aus dieser Zeit kommen auch die Geschichten der Heilkunst des Waldgottes und der weisen Ratschläge der Tiergötter, die zusammen mit ihren damals noch ähnlich riesigen Brüdern und Schwestern unseren Kontinent bereisten und bevölkerten.&lt;br /&gt;
Aber…“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch weiter kam der Mann nicht, denn das Mädchen war bereits aufgesprungen und rannte fort in Richtung der Häuser. Später erfuhr er, was es mit dem Mädchen auf sich hatte, und schollt sich selber ob dem, was er so unvorsichtig [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] erzählt hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===3. Kapitel===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Voller Schrecken beobachtete der kleine Bach, was geschah. In seinem Bestreben das kleine Mädchen zu trösten und sich wieder an ihrem Lachen und den strahlenden Augen zu erfreuen, hatte er vergessen, dass Menschen keine Tiere waren. Sie waren es nicht gewohnt auf sich alleine gestellt zu überleben und am aller wenigsten kleine Kinder, von den Gefahren einer solchen Reise und denen des großen Waldes ganz zu schweigen.&lt;br /&gt;
Aber was konnte er tun? Was konnte er tun?...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ohne lange nachzudenken hatte sich [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] ihre festeren Schuhe samt ein paar reisetauglichen Kleidern und Proviant – was sie eben rumliegen sah – geschnappt, hatte ihre Schwester umarmt und war mit den Worten „Der Waldgott wird dich heilen, warte es nur ab!“ aus der kleinen Hütte, die die zwei Mädchen bewohnten, verschwunden.&lt;br /&gt;
Kigiku hatte sichtlich verwirrt drein geschaut, aber hatte ob ihrer Krankheit und der Schwäche, die ihren Körper befallen hatte, nichts tun können, außer der kleinen Schwester flehentlich hinterher zu schauen. So verzweifelt, wie die große Schwester in dieser Stunde war, als[[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] Hals über Kopf das kleine Dorf verließ, so zuversichtlich war die kleine Schwester, die endlich etwas gefunden hatte, was sie tun konnte um Kigiku helfen zu können. Sie dachte gar nicht daran, dass die Reise gefährlich werden könnte, oder dass sie ihr eigenes Leben schonen müsste. Einzig und allein das Leben der Person, die für sie die Welt darstellte, war ihr wichtig und kreiste beständig in ihrer Gedankenwelt umher.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So reiste das kleine Mädchen mit dem blonden Haar und den großen grünen Augen los gen Nordosten. Zum Glück hatte sie gelernt die Himmelsrichtungen zu erkennen und zu finden und verlief sich nie. So selbstsicher ging sie ihre Reise an, dass sie vergnügt summend schon bald das kleine Tal und die Gefilde des kleinen Baches verließ.&lt;br /&gt;
Die ersten Tage ihres kleinen Abenteuers flogen nur so vorüber. Sie hatte genügend Wasser dabei und konnte ihre Proviante mit den Beeren und Früchten, die sie dank des herrschenden Sommers leicht fand, stets wieder auffüllen. Einzig und allein des Nachts, wenn es dunkel und gelegentlich sogar etwas kühler wurde, wurde es ihr etwas bang um das kleine Herz. Aber wie stets summte sie dann eine kleine Melodie vor sich her, mit der sie die große Stille um sich herum vertrieb und sich selber in den Schlaf wiegte.&lt;br /&gt;
Die Weisen sagen, dass ein entschlossenes Herz keine Furcht kenne. Nur ein zauderndes und fragendes Herz öffne Tür und Tor für Zweifel und Furcht. Wenn man diesen Worten Glauben schenken darf, so verwundert es nicht, dass [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] nie daran dachte umzukehren oder auch nur aus Angst oder Furcht eine Träne vergoss. Sie war überzeugt davon das Richtige zu tun und setzte mit derselben Überzeugung Fuß vor Fuß, ging Schritt um Schritt immer weiter gen Nordosten.&lt;br /&gt;
Schon bald wurde die Natur, die wenn auch in schwächerer Art und Weise, auch an diesem Ort zu finden war, auf das summende und singende kleine Mädchen aufmerksam und immer öfter geschah es von nun an, dass ein kleiner Sperling sich zu [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] gesellte, wenn diese tagsüber oder nachts vor sich hin sang, um diese mit seinem hohen Zwitschern zu begleiten.&lt;br /&gt;
Immer, wenn sie den kleinen [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]] sah, der ihr schon bald ein lieber Wegbegleiter wurde, hellte sich die Miene des kleinen Mädchens auf und ihre Schritte wurden bestimmter und stärker. Dem Beispiel des [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]]s folgend, fing sie schon bald an feste Rhythmen in ihren Tagesablauf zu bringen:&lt;br /&gt;
Sie stand mit der Sonne auf, aß etwas, ging dann den Tag über unterbrochen von einer Mittagspause bis sie am Nachmittag begann nach einer Schlafmöglichkeit zu suchen und daraufhin nach etwas Essbarem und Trinkbarem, wenn sie nicht schon genug während des Tages gefunden hatte. Ihrer guten Orientierung wegen verlief sie sich dabei so gut wie nie und wenn, dann brachte sie das Zwitschern des kleinen [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]] schon bald wieder auf den richtigen Weg. Auch brauchte sie nur auf das Verhalten des[[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]]s zu achten, um Wetterumbrüche oder Gefahren vorherzusehen.&lt;br /&gt;
So verging die Zeit und die Natur kehrte immer weiter in das kleine Mädchen ein genauso wie das kleine Mädchen immer weiter in die Natur einkehrte. Und dann kam der Herbst&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===4. Kapitel===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als die ersten Blätter an den Bäumen begannen gelb und rot zu werden, wusste [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]], dass der Sommer den Kampf gegen den Winter langsam verlor. Noch kämpfte er wacker und hielt die kalten Winde aus dem Norden samt der dunklen Wolken, die sie mitbrachten, zurück. Aber mit jedem Tag und jeder Nacht kamen sie näher, ohne dass der Sommer etwas dagegen würde tun können.&lt;br /&gt;
Sie musste sich beeilen, so viel verstand selbst ein kleines Mädchen, denn in den Stürmen und der Kälte des Winters würde sie nicht überleben können ohne die Hilfe und den Beistand Ihresgleichen.&lt;br /&gt;
Wäre der kleine [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]] nicht gewesen, der sie über immer längere Strecken des Tages begleitete und es sich immer öfter auf ihrer Schulter bequem machte, so hätten vielleicht der Zweifel und die Furcht Einzug in ihrem Herzen gehalten. So aber ertönten die Stimmen der Zwei, wann immer der Winter an ihren Herzen zu nagen begann, und vertrieben diesen.&lt;br /&gt;
Manchmal allerdings kam es auch vor, dass der kleine [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]] schrecklich lange weg blieb und [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] begann sich Sorgen zu machen. Sorgen um den kleinen [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]], um ihre Schwester und um den Wahrheitsgehalt der Geschichte des alten Mannes. Als der kleine [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]] eines Morgens nicht neben ihr zu finden war, erhob sie sich und ging ohne zu zaudern in den kleinen Hain hinein, der sich vor ihr erstreckte. Sie begann das Lied zu singen, das sie seit Beginn ihrer Reise immer sang, und schon bald hörte sie aus einiger Entfernung die Antwort des [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]]s.&lt;br /&gt;
Ihr Herz schlug immer schneller voller Freude und auch voller Angst ob dem, was dem [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]] passiert sein könnte. Sie rannte immer schneller, stets der Stimme des [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]]s folgend und blieb plötzlich stehen.&lt;br /&gt;
Eine kleine [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] mit ungewöhnlich eisblauen Augen stand am Fuße eines großen Baumes, auf dessen niedrigem Ast [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] sofort ein paar der Federn des kleinen [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]]s sehen konnte. Ihre Augen weiteten sich und füllten sich schon bald mit Tränen, während die Katze sich von dem ersten Schrecken ob der plötzlichen Begegnung erholte und begann um das kleine Mädchen, das mehr und mehr in Tränen ausbrach, zu kreisen.&lt;br /&gt;
[[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] verstand schnell, dass der Sommer ihr bisher nur die schönen Seiten der Natur gezeigt hatte und sie den kleinen [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]] wohl nicht mehr wieder sehen würde. Es war in ihren Augen klar, dass der [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]] den Klauen der [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] erlegen war, da er sonst längst zu ihr zurück geflogen sein würde.&lt;br /&gt;
Immer stärker wurde der Regen aus Tränen, der sich vom Gesicht des kleinen Mädchens gen Boden bewegte, bis ein empörtes Miauen das Mädchen aus seinen Gedanken rüttelte. Die [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] hatte sich vor [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] hingesetzt und schaute sie aus zugleich neugierigen und vorwurfsvollen Augen an, so dass das Mädchen nicht anders konnte als sich herabzubeugen und vorsichtig das Fell des Tieres zu streicheln.&lt;br /&gt;
Sie machte dem Tier keine Vorwürfe, da es nur um sein eigenes Überleben kämpfte, auch wenn es sie dennoch sehr traurig machte. Anstatt aber vor der Hand des Mädchens zu fliehen, ließ sich die [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] mit einem immer lauter werdenden Schnurren streicheln und verließ auch nicht die Seite des Mädchens, als dieses langsam damit beginnen musste zurück zu ihren wenigen Habseligkeiten zu gehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So nahm schon bald die kleine [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] den Platz des [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]]s ein und begleitete [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] auf ihrer Reise. Und so wie der [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]] mit seinem Verhalten dem Mädchen vieles über das Überleben in der Natur beibrachte, so tat dies auch die [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]]. Allerdings oblag es der [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] genauso wie bei ihrem ersten Treffen dem Mädchen die düstere Seite der Natur zu zeigen.&lt;br /&gt;
Hatten im Sommer noch Früchte und Beeren überall auf ihrem Weg nur darauf gewartet von ihr gepflückt zu werden, so verschwanden diese immer mehr je weiter der Herbst Einzug hielt. Und schon bald musste [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] lernen, dass sie wie die [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] Leben nehmen musste, um selber zu überleben.&lt;br /&gt;
Es dauerte schier eine Ewigkeit, bis es ihr mittels einer Falle zum ersten Mal gelang ein kleines Tier zu fangen, ein Feuer zu machen und es dann übers Herz zu bringen das Tier zu töten und sogar zu verspeisen. Sie weinte bitterlich ob des Lebens, das sie beendet hatte und flehte vielmals um Verzeihung, bevor sie sich traute zu essen.&lt;br /&gt;
Durch Wiederholung aber wird jeder zum Meister und schon bald hatte sich das kleine Mädchen an die neuen Vorgänge gewöhnt, auch wenn sie noch immer für das Schicksal der Seele eines jeden Tieres, das sie tötete, zum ihr unbekannten Waldgott betete.&lt;br /&gt;
Schon bald fiel ihr das Fehlen des freudigen Zwitscherns kaum noch auf und die Harte Seite der Natur zog immer mehr in sie ein, auch wenn diese gemischt von warmen Momenten war, wie das abendliche Einschlafen mit der [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] in den Armen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===5. Kapitel===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Immer schwächer wurde der Sommer und der Herbst, der wie sein Freund Frühling sich oft wie das Seil fühlte, an dem Sommer und Herbst zogen, wurde immer dunkler und kälter. Die Stürme, die die Höhepunkte im Tauziehen zwischen Sommer und Winter für jeden sichtbar und hörbar machten, hatten schon seit einiger Zeit immer weiter an Stärke nachgelassen so wie es auch der Sommer getan hatte.&lt;br /&gt;
Immer weniger Zeit blieb dem kleinen Mädchen, das sich immer öfter morgens von Raureif befreien musste. Gelegentlich fielen früh morgens kleine weiße Flocken vom Himmel herab, setzten sich auf ihr blondes Haar und bildeten einen Schleier aus winzig kleinen Kristallen. Immer öfter froren ihr die Füße oder die Hände, manchmal kroch die Kälte sogar langsam die Beine hoch und hätte sie nicht die [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] gehabt, die sie des nachts wärmte, so wäre sie sicher oft schlotternd vor Kälte erwacht.&lt;br /&gt;
Sie hatte kaum noch Zeit, das wusste sie. Aber unbeirrt setzte sie Tag für Tag einen Fuß vor den anderen. Sie konnte nicht scheitern, sie durfte nicht! Was war schon so ein wenig Schnee im Vergleich zu dem, was ihre Schwester erleiden musste?&lt;br /&gt;
Und dann eines Tages, als die glänzende Himmelsscheibe bereits im Sinken inbegriffen war, sah sie Rauchschwaden hinter einem kleinen Weiler aufsteigen. Sie beschleunigte ihre Schritte und angespornt durch das Wettlaufen, das sich nun ergab, sprintete auch die [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] immer schneller, bis sie das Mädchen überholte und wenig später aus deren Sichtfeld verschwand.&lt;br /&gt;
Wie lange sie schon so rannte, wusste [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] nicht. Einzig und allein die stetig abnehmende Entfernung zu den Rauchschwaden und nicht die fast schon untergegangene Sonne war Mittelpunkt aller Gedanken des kleinen Mädchens. Je näher sie aber kam, desto mehr drangen schreckliche Geräusche an ihr Ohr, die sie an die unglaublich lauten Stürme im Herbst erinnerten. Oft hatte sie sich mitten in der Nacht, wenn es besonders stark stürmte, wie ein Kokon in ihre Decke eingerollt und sich vorgestellt, dass außerhalb des schützenden Mantels riesige Tiere, wie die aus der Geschichte des Greises, umher liefen und sich gegenseitig anschrien, was diesen Schrecklichen Krach erzeugte.&lt;br /&gt;
Hätte sie gewusst, was sie erwartete, so hätte sie in jenen Nächten wohl kein einziges Auge zu bekommen. Als sie sich immer weiter ihren Weg zwischen den mit einer hauchdünnen Schicht silbrigen Schnees bedeckten Bäumen des kleinen Weilers bahnte, schälten sich immer mehr die Umrisse kleinerer und größerer Häuser aus dem zwielichtigen Schatten der Bäume. Das Herz des Mädchen schlug ob der Vorfreude vielleicht endlich ihr Ziel erreicht zu haben immer schneller, bis es plötzlich zwei Schläge aussetzte während auch die kleinen Beine sich nicht mehr fortbewegen wollten.&lt;br /&gt;
Ein gewaltiges Brüllen, wie es dem stärksten Orkan alle Ehre bereitet hätte, erhob sich, als ein gewaltiger schwarzer Schatten sich auf die Reihe der Häuser zu bewegte. Nicht heimelige Kamine, nicht freundlich strahlende Herdfeuer hatten die Rauchschwaden erzeugt, die [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] angelockt hatten, sondern in Flammen stehende Barrikaden, die die Dorfbewohner scheinbar als Schutz errichtet hatten. Aber selbst diese hatten sie nicht vor dem bewahren können, was auf sie zurollte.&lt;br /&gt;
Verzweifeltes Rufen drang an [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]]s Ohren, als das Brüllen für einen Moment aussetzte. Langsam bewegte sie sich wieder, überzeugte ihre Füße mühsam zu jedem einzelnen Schritt und näherte sich so furchtbar langsam dem Chaos, das immer mehr von sich enthüllte.&lt;br /&gt;
Der gewaltige Schatten war stehen geblieben, bäumte sich in regelmäßigen Abständen auf und brüllte jedes Mal so laut, dass die nahestehenden Bäume wackelten. Vor ihm schälten sich nun auch kleinere Schatten mit langen Stäben aus dem flackernden Zwielicht der Flammen. Je näher das kleine Mädchen kam, desto mehr erkannte sie, dass es sich um Dorfbewohner zu handeln schien, die mit langen Speeren und allerlei zweckentfremdeten Ackergerät den riesigen Schatten, der längst durch die Barrikade gebrochen war, aufzuhalten versuchten.&lt;br /&gt;
Dann hörte sie plötzlich etwas, was nicht so recht in das Chaos passen wollte. Ein hohes Schreien drang an ihre Ohren, das nicht allzu weit entfernt seinen Ursprung haben konnte. In einem solchen Chaos hätte man erwartet, dass es ein furchterfülltes Schreien einer Frau ob der großen Gefahr sein müsste. Aber ein kleines Kind, jünger als die bisher unbemerkte Beobachterin, wankte kaum in der Lage richtig zu laufen mit seinen kurzen Beinen und immer wieder sich an den Häuserwänden abstützend auf den Kampf hinter der durchbrochenen Barrikade zu.&lt;br /&gt;
Doch auch der Schatten hatte das Geräusch bemerkt. [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] blieb abermals für einen Moment vor Schreck das Herz stehen, als sich das riesige Ungetüm dem wankenden Kind zu wandte. Aber diesmal setzten ihre Beine nicht aus, sondern beschleunigten Ihre Schritte. Unweigerlich dachte [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] daran, dass sie nicht schnell genug gewesen war um ihren kleinen [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]] hatte beschützen zu können und weigerte sich so etwas noch einmal zuzulassen.&lt;br /&gt;
Ihre Beine flogen förmlich über die leicht angefrorene Erde, näherten sich immer weiter dem Kleinkind und dem riesigen Schatten, der laut brüllend ebenfalls auf dieses aus der entgegen gesetzten Richtung zusteuerte. Ein verzweifelter Ruf aus der Kehle eines Mannes drang an die Ohren des Mädchens, aber kein einziger ihrer Gedanken war dazu in der Lage sich um dieses zu kümmern.&lt;br /&gt;
Mit Müh und Not erreichte sie das wankende Kind, das in dem Moment, in dem [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] hinter ihm zu Halt kam, endgültig der Schwerkraft Rechenschaft leistete und in die Arme des blonden Mädchens fiel. Doch auch der riesige Schatten hatte die Quelle des hohen Geräusches erreicht. Als eine besonders vorwitzige Flamme ihre Stimme erhob und den Schauplatz für einen Moment zur Gänze ausleuchtete, legte [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] unweigerlich die Arme fester um das Kleinkind in ihren Armen. Vor ihr erhob sich der Kopf einer gewaltigen schwarzen [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Schildkröte]], deren Augen zornig und mordlüstern das ungleiche Gespann anfunkelten.&lt;br /&gt;
Würde sie das Kind loslassen und sich vorsichtig entfernen, während das Ungetüm mit seiner Beute beschäftigt war, so würde sie vielleicht… Doch [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] schüttelte entschlossen das blonde Haupt und drückte das Kind nur stärker an sich. Der Blick ihrer Augen wurde gefährlicher, während sich diese leicht verengten. Sie würde nicht zulassen, dass erneut ein kleines Wesen, das auf ihre Hilfe angewiesen war, starb, weil sie zu zögerlich und zu schwach war. Ähnlich einer Bärenmutter, die ihr Junges vor hoffnungslos überlegenen Jägern nicht im Stich ließ, sondern die Jäger auch noch laut anbrüllte, war der Blick des jungen Mädchens. Das Brüllen aus diesem wurde immer spürbarer, so dass selbst die [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Schildkröte]] für einen Moment inne Hielt. Immer deutlicher wurde es, man war fast der Meinung, dass man es hören … und plötzlich erschallte ein gewaltiger und tiefer Schrei, als sich ein großer Schatten zwischen [[Wichtige_Personen_in_Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] und die [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Schildkröte]] schob.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===6. Kapitel===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unweigerlich hatte [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] ihre Augen geschlossen, als der zweite Schatten so nah vor ihr erschienen war, und rechnete jeden Moment damit die Flügelschläge des Todesboten zu hören.&lt;br /&gt;
Aber diese erschallten nicht, stattdessen entwickelte sich ein Sturm aus Schrei und Gebrüll der zwei riesigen Wesen direkt vor ihr. Je mehr sie aber ihre eigene Angst und ihr wild pochendes Herz beruhigte, desto mehr war sie in der Lage die tiefen Stimmen zu vernehmen:&lt;br /&gt;
„Geh mir aus dem Weg [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Bai Hu]]!“ donnerte die etwas entferntere Stimme zornerfüllt.&lt;br /&gt;
„Nein! Diese beschütze ich und du wirst sie nicht bekommen!“ erwiderte die nähere Stimme etwas leiser, aber mit einem gefährlichen Unterton.&lt;br /&gt;
„Die Menschen verdienen den Tod!“&lt;br /&gt;
„Nichts verdient den Tod. Oder hast du Xinglu’s Worte in deinem Zorn vergessen?“&lt;br /&gt;
„Du wagst es seine Worte in den Mund zu nehmen, nachdem ihr ihn verlassen habt?“ brüllte die fernere Stimme plötzlich noch lauter.&lt;br /&gt;
„Wir haben ihn verlassen nicht wegen dem, was er einst sagte, sondern wegen dem, was er nicht mehr sagt! Würde er zu dem zurückfinden, was wir immer verehrt haben, so würden wir sofort zurückkehren.“&lt;br /&gt;
Es wurde still für einen Moment. Fast ohnmächtig vor den riesigen Geschöpfen, deren Nähe sie deutlich spüren konnte, hatte [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] ihre Augen die ganze Zeit über fest zugekniffen und auch das Kleinkind in ihren Armen hatte sich nicht gerührt. Als es nun etwas ruhiger wurde, öffnete [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] vorsichtig ihre Augen und bestaunte das weiße mit schwarzen Streifen getigerte Fell einer riesigen [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]], die sich scheinbar schützend vor sie gestellt hatte. Doch Zeit für Worte blieb ihr nicht, denn schon bald ertönte die Stimme der [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Schildkröte]] erneut, wenn auch nicht mehr ganz so sehr vor Wut bebend.&lt;br /&gt;
„Ich werde mich zurückziehen und bei Xinglu auf dich warten. Wie es stets Tradition war, wirst du ihm das Wesen vorstellen müssen, dass du vor seinem Willen beschützt hast.“&lt;br /&gt;
Ein Rauschen ertönte, während sich die [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Schildkröte]] umdrehte.&lt;br /&gt;
„In einer Woche, zum Vollmond, falls du es nicht vergessen hast.“ Brummte sie.&lt;br /&gt;
„Ich habe es nie vergessen [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Xuan Wu]], nie...“&lt;br /&gt;
Und dann verschwand die gewaltige [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Schildkröte]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erst, als sich der Schatten des Tieres mit dem Schatten des großen Wald, der in einiger Entfernung zum Dorf zu sehen war, vereinigt hatte, ging ein spürbares Aufatmen durch die Dorfbewohner. Sie schienen sich nicht an der Gegenwart des zweiten Tieres zu stören, als sie an diesem vorbei auf [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] zu rannten. Das kleine Kind in ihren Armen begehrte plötzlich auf, als ein großer Mann mit einer eindrucksvollen Narbe über der Wange und schwarzem Haar vor [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] auftauchte und im nächsten Moment hob eben dieser das Kleinkind aus ihren Armen empor und drückte es an sich.&lt;br /&gt;
„Hast du Angst um deinen Papa gehabt?“murmelte der Mann, der voller Freude dem Kind die Nase stupste.&lt;br /&gt;
„[[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]]… wir müssen reden.“ Ertönte die tiefe Stimme nun einfühlsam und beruhigend aber mit einem kleinen Anflug von Sorge und lenkte [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] von dem rührenden Bild vor sich ab. Als sie ihre Augen dem großen Wesen zu wandte und sich die Blicke begegneten, atmete sie erschrocken ein.&lt;br /&gt;
„Bist du… das kleine Kätzchen?“&lt;br /&gt;
Und der Blick der eisblauen Augen des weißen [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]]s sagte mehr als Worte könnten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===7. Kapitel===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Was hat das alles zu bedeuten?“ Schrie [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] schon fast dem großen [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] entgegen.&lt;br /&gt;
Die Sonne schickte gerade ihre ersten Strahlen durch die kahlen Äste der Bäume und zeigte dem Mädchen, wie viel Zeit seit dem Verschwinden der [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Schildkröte]] vergangen war.&lt;br /&gt;
Die letzten Stunden hatte sie damit zugebracht sich der Versuche der Dorfbewohner sie wie eine Heldin zu feiern zu erwehren und immer wieder den Armen, die sie umschlingen wollten, zu entfliehen. Als die Menschen endlich eingesehen hatten, dass sie an derlei Feiern nicht interessiert war und ihr die Nähe zu so vielen Lebewesen sogar unangenehm war, hatten sie ihr endlich etwas Platz gelassen, ihr etwas zu essen und einen Platz zum Schlafen gegeben. Während dieser Stunden war [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Bai Hu]], so hatte ihn die [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Schildkröte]] genannt, wie vom Erdboden verschlungen gewesen und erst am nächsten Morgen, als [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] sich aus Gewohnheit bei der ersten Morgenröte aus dem Bett erhob und an die frische Luft ging, saß er plötzlich neben dem Haus und schaute sie lange Zeit stumm aus seinen eisblauen Augen an, bevor er sich erhob und langsam gen Waldgrenze trottete. Schnell war sie ihm gefolgt und rief ihm nun schon zum zweiten Mal dieselbe Frage entgegen:&lt;br /&gt;
„Sag es mir! Was hat das alles zu bedeuten? Antworte endlich!“&lt;br /&gt;
„Zügle dein Temperament. Ich höre dich.“ Antwortete der große [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] mit ruhiger und gedämpfter Stimme.&lt;br /&gt;
Es dauerte ein paar Momente, bevor [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] sich etwas beruhigt hatte und deutlich leiser entgegnete: „Aber warum antwortest du mir dann nicht?“&lt;br /&gt;
„Alles besitzt einen richtigen Ort und eine richtige Zeit.“&lt;br /&gt;
„Und erst jetzt stimmt beides überein?“&lt;br /&gt;
„Richtig..“ Der [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] hielt in seinem Gang inne und schaute sich in dem winterlichen Wald einige Momente lang um, bevor er fortfuhr.“Und Vieles ist nicht für die Ohren aller bestimmt.“&lt;br /&gt;
„Also sollen die Dorfbewohner davon nichts hören?“&lt;br /&gt;
„Du hörst zu.“ Abermals folgte eine Pause, die der [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] nutzte um wieder eine Pfote vor die andere zu setzen. „Diese Menschen haben den Zorn Xinglu’s auf sich gezogen und [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Xuan Wu]], der einzige von uns der bei ihm geblieben ist, war hier um das Urteil zu vollstrecken.“&lt;br /&gt;
„Xinglu? [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Xuan Wu]]? Ich verstehe nicht… Ich verstehe gar nichts!“ Brummte [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] in sich hinein.&lt;br /&gt;
„Xinglu ist der Waldgott. Der, nach dem du gesucht hast.“&lt;br /&gt;
Ein Moment der Stille folgte, in dem sich [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]]‘s Augen weiteten und sie tief Luft holte für die folgenden Worte:&lt;br /&gt;
„Aber dann bin ich ja am Ziel Dann wird Kigiku endlich geheilt!“ Sie griff in den Schnee, warf diesen voller Freude empor und drehte sich in dem kleinen Schneegestöber entzückt um sich selber.&lt;br /&gt;
„Ja und nein.“ Erschallte die Stimme des [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]]s. Abrupt blieb [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] stehen und schaute diesen entgeistert an.&lt;br /&gt;
„Er hat die Macht zu heilen, aber ob er das tun wird ist fraglich.“ [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Bai Hu]] atmete tief ein und aus, was dank seiner Größe einen imposanten Luftstrom erzeugte, der [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]]‘s Haar umher wirbelte.&lt;br /&gt;
„Aber darum geht es gerade nicht. Du hast dich dem Willen Xinglu’s entgegen gestellt und seinen Zorn auf dich gezogen.“&lt;br /&gt;
„Aber ich habe doch nur ein kleines Kind beschützt!“ Schrie [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] ihm entgegen.&lt;br /&gt;
„Das weiß ich und das wirst du ihm erklären müssen, wenn du vor ihm stehst.“&lt;br /&gt;
Das Mädchen schluckte geräuschvoll und sah den [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] mit einer Spur Furcht in den Augen an.&lt;br /&gt;
„Und was ist, wenn er mich nicht versteht? Was ist…?“&lt;br /&gt;
„Xinglu hat sich verändert. Wo einst Mitgefühl und Wut sich die Waage hielten, herrscht nun zumeist das Dunkle.“&lt;br /&gt;
„Aber wieso?... Und wieso kennst du ihn so gut? Wieso bist du kein kleines Kätzchen mehr? Wieso hast du mir geholfen? Wieso hast du den kleinen [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]] getötet?“ Platzte es aus [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] hervor.&lt;br /&gt;
„… Zeit und Ort [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]]… Zeit und Ort.“ Und im nächsten Moment war der große weiße [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] mit ein paar gewaltigen Sätzen im Wald verschwunden und [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] drehte sich langsam gen des erwachenden Dorfes.&lt;br /&gt;
„Wenn nicht jetzt, wann dann?“ Murmelte sie und machte sich auf den Weg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===8. Kapitel===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als das blonde Mädchen sich langsam durch den winterlichen Wald dem Dorf und dessen wärmeverheißenden Rauchsäulen näherte, schälte sich immer mehr die Silhouette eines Mannes aus dem morgendlichen Zwielicht heraus. Leicht war dieser Schatten mit dem Stein zu verwechseln, auf welchem er sich befand, aber mehr und mehr fiel die Unnatürlichkeit dieses Gebildes [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] ins Auge und so blieb sie nach einigen weiteren Schritten schließlich vor einem alten Mann stehen, der seine geschlossenen Augen dem Himmel entgegen gerichtet hatte.&lt;br /&gt;
Gerade öffnete sie den Mund, um etwas zu sagen, da hob der Alte die Hand und bedeutete ihr zu schweigen. Erst einige Momente später ertönte die brüchige Stimme und durchbrach die Stille.&lt;br /&gt;
„Ich weiß, dass du hier bist auch ohne deine Worte.... Die Bäume reden seit Wochen ununterbrochen über das Mädchen, das den Waldgott sucht. Und nun stehst du vor mir, blickst mit Augen um dich, die voller Fragen sind.“&lt;br /&gt;
„Die Bäume reden?“ Antwortete [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] verdutzt und verdeutlichte mit ihrer Frage die Worte des Mannes, der anfing zu kichern, nur noch mehr.&lt;br /&gt;
„Da reist sie mehrere Monde lang durch die Natur, lässt diese in sie einkehren aber kehrt selber nicht in sie ein… Natürlich reden sie! Sie reden schon viel länger als die Menschen.“&lt;br /&gt;
„Und ihr versteht sie? Wieso verstehen die Menschen sie nicht? Oder bin das nur ich?“&lt;br /&gt;
„Ja ich verstehe sie, aber ich bin einer der Letzten.“&lt;br /&gt;
„War das mal anders?“&lt;br /&gt;
Abermals kicherte der Alte, rückte auf seinem Stein zur Seite und bedeutete [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] neben ihm Platz zu nehmen. Nur zögerlich kam sie dieser Aufforderung nach und erst, als sie neben ihm saß, erhob der Mann wieder die Stimme.&lt;br /&gt;
„Ja war es. Wir sind, genauso wie alle Tiere, die Kinder der Natur und genauso wie Kind und Mutter sich verstehen, auch ohne sich direkt zu verstehen, so taten es Mensch und Natur. Manche Menschen verstanden sie besser, manche schlechter. Aber ein jeder tat es. Irgendwann aber, wenn das Kind nicht mehr auf die Mutter angewiesen ist, bricht dieses Verständnis.&lt;br /&gt;
Was bleibt dann zurück? Ein Kind, das sich seine eigene Welt mit seinen eigenen Kräften aufbaut, und eine Mutter, die immer noch versucht über ihr Kind zu wachen.“&lt;br /&gt;
„Also… Sind es wir Menschen, die nicht mehr zuhören?“&lt;br /&gt;
Die faltige und wettergegerbte Miene des Alten verzog sich zu einem breiten Lächeln.&lt;br /&gt;
„Richtig. Sie hat nie aufgehört zu sprechen und genau so habe ich von dir gehört.“&lt;br /&gt;
„Aber, wieso verurteilt der Waldgott, der doch die personifizierte Natur ist, die Menschen, wenn eine Mutter doch nie aufhört sich um ihre Kinder zu sorgen?“&lt;br /&gt;
Ein tiefes Seufzen entfuhr dem alten Mann, dessen Lächeln schnell einem traurigen Ausdruck wich.&lt;br /&gt;
„Wo zwei Wesen nicht miteinander sprechen, da können sie nicht mehr auf Sorgen, Ängste und Bedürfnisse eingehen. Die Menschen wollten und wollen sich ihr Leben auf eigenen Beinen aufbauen. Wollen mehr und mehr die Risiken, die die Natur als Mutter vieler Lebewesen für sie bereithält, beseitigen und verändern somit etwas, was bisher kein Wesen tat: die Natur selber.&lt;br /&gt;
Der Wald, in dem wir sitzen, erstreckte sich einst über fast die gesamte bekannte Welt und wo er nicht war, da waren Steppen, Wiesen und Auen. Je mehr der Mensch sich ausbreitete, desto mehr drängte er die anderen Lebewesen und sogar die Natur zurück.&lt;br /&gt;
Letztlich ist nichts gefeit vor der Angst vor Veränderungen und Tod und der Waldgott, der vor allem der Beschützer des Waldes und der Natur ist, ist diesen negativen Gefühlen stärker ausgesetzt, als es die Natur selber ist. Denn noch immer reden die Bäume zu den Menschen und hoffen, dass sie sie verstehen.“&lt;br /&gt;
Lange Zeit schwieg das Mädchen auf diese Worte hin und schaute niedergeschlagen auf den von dünnem Schnee bedeckten Boden.&lt;br /&gt;
„Kann ich lernen sie zu verstehen?“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===9. Kapitel===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Ende der Woche, das ähnlich dem Schwerte Damokles‘ ständig drohend über [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]]s Kopf hing, rauschte wie im Flug heran. Jeder Tag war geprägt von demselben Ablauf, der ihr eine Teilnahme am dörfischen Leben lediglich zu den Abendstunden erlaubte und sie sonst von früh morgens ab in den Armen der Natur und zwischen von Schnee bedeckten Bäumen den Worten des alten Mannes lauschen ließ.&lt;br /&gt;
Am Abend des letzten Tages, den sie zum ersten Mal zur Gänze im Dorf verbringen durfte, erklang ein lautes Rascheln am Rande des Dorfes. Die Dorfbewohner streckten ihre Köpfe voller Furcht vor einem neuen Angriff aus den Fenstern und hier und dort erklangen Stimmen, die von der zu großen Ruhe in den letzten Tagen sprachen, die sie als Anzeichen für den nun kommenden Sturm sahen. Als sich die ersten bereits anschickten um wie vor einer Woche mit Feuer und behelfsmäßigen Waffen ihre Liebsten zu verteidigen, trat [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] aus der Hütte, in der sie hatte nächtigen dürfen.&lt;br /&gt;
Ohne ein Wort ging sie an der kleinen Gruppe Männer vorbei, legte einem nach den anderen beruhigend die Hand auf die Schulter und ging alleine gen Waldgrenze. Einen merkwürdigen Einfluss hatte sie auf die Bewohner, die sich langsam zurückzogen aber erst zur Ruhe kamen, als sie das Mädchen begleitet von einem großen Schatten im Dunkel des Waldes hatten verschwinden sehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]]s Reise führte sie entlang an den ihr bekannten Bäumen und Lichtungen immer tiefer in den riesigen Wald. Stumm folgte sie dem Schatten des großen [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]]s, dessen weißes Fell gelegentlich im Lichte eines vorwitzigen Mondstrahles aufzuglühen schien, aber dann sofort wieder erlosch. Kein Wort verlor das imposante Tier und ließ ihr somit sowohl die nötige Ruhe als auch Zeit um sich auf das Kommende vorzubereiten.&lt;br /&gt;
Viele Stunden lang liefen sie so an riesigen schneebedeckten Bäumen vorbei, deren imposante Statur Geschichten über Zeiten zu erzählen schien, in denen der Waldgott friedlich durch diese vergessenen Haine wandelte und den Bäumen dabei half zu wachsen. Immer weiter ging die Reise durch das Reich des Waldgottes und schließlich kündigte ein gewaltiges Tosen vom nahen Ende des Weges.&lt;br /&gt;
Und als der große [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] zum ersten Mal seit Stunden anhielt, um den Kopf gen der Quelle des Geräusches zu wenden, stockte [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] der Atem. Vor ihnen erstreckte sich ein riesiger Wasserfall, der seine Wassermassen von der Spitze eines hohen Berges hinab zu einem See schickte, der sich zu ihren Füßen erstreckte. Das aufgespritzte Wasser verteilte sich vom Berg herab langsam über die gesamte Lichtung , fing das Mondlicht ein und ließ die Umgebung gleich millionen winziger fallender Sterne in dessen silbrigen Licht erstrahlen.&lt;br /&gt;
„Dort oben ist Xing Lu’s Hain. Es ist lange her, seit ich dort war, und noch länger ist es her, seitdem die Füße eines Menschen diesen Boden berührt haben... Um dort hinauf zu kommen, wirst du auf meinen Rücken steigen und dich gut festhalten müssen.“ Erklang die tiefe Stimme des [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]]s, der sich auf den Boden gelegt hatte und geduldig abwartete, bis [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] auf seinen Rücken gestiegen war. Erst dann erhob er sich wieder und hätten sich ihre Hände nicht in dem weißen Fell verkrallt, so wäre sie bei den folgenden gewaltigen Sprüngen des Tieres, die die Zwei in Windeseile dem Scheitel des Wasserfalls näher brachten, sicherlich in die Tiefe gestürzt.&lt;br /&gt;
So aber erblickte sie bald, nachdem sie sich wieder getraut hatte ihre Augen zu öffnen, einen wunderschönen silbern glänzenden See, dessen Oberfläche so glatt wie ein Spiegel den Sternenhimmel reflektierte und dem Auge vorgaukelte einen zweiten Himmel zu den eigenen Füßen zu sehen, samt einer dunkelgrünen Wiese, die gespickt von allerhand Blumen ohne den Makel einer einzigen Schneeflocke dem Winter trotzte. Sie war im Hain des Waldgottes angekommen und erst, als sie die Augen von dessen Schönheit abwenden konnte, erblickte sie eine dunkle Gestalt, die auf der Insel mitten im See zu warten schien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===10. Kapitel===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vollkommen still lief [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Bai Hu]] an der Seite [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]]s über die wunderschöne Wiese dem See, der Insel und der Gestalt auf dieser entgegen. Sogar das große Tier, das in seinem Leben schon so viel erlebt hatte, war ob dem, was kommen würde, angespannt und dabei unbewusst in sein Jagdverhalten zurückgefallen.&lt;br /&gt;
Kein Wort verlor er, kein ungestüm umgeknickter Grashalm oder unvorsichtig berührter Kieselstein sprach vom Gang des Tieres und hätte er nicht gelegentlich tief Luft geholt, um nicht vor Anspannung zu platzen, so hätte [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] ihn wahrscheinlich völlig vergessen.&lt;br /&gt;
Das Mädchen indes lief mit ruhigem und bestimmten Schritten auf den See zu, ließ sich von dem [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] mit einem Sprung über diesen befördern, und glitt ohne aus der Ruhe zu kommen von dessen Rücken direkt auf die kleine vom Schatten einer Wolke verdeckte Insel vor die dunkle Gestalt.&lt;br /&gt;
Der Blick zweier großer violetter Augen legte sich auf sie, als ihre eigenen Augen sich langsam erst dazu überwinden mussten die ungewöhnlichen Pfoten, die einer Mischung aus Menschenfüßen und Bärentatzen zu entsprechen schienen, und dann den im Schatten liegenden Körper hinauf bis zu den Augen des Wesens zu betrachten. Als sich der Blick der zwei Wesen traf, stockte dem Mädchen der Atem und für einen Moment fühlte sie die bodenlose Wut des Schattens vor ihr. Erst nach einigen Momenten fiel ihr auf, dass sich der [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] neben ihr vor dem Wesen verneigte und so tat sie es ihm schnell und etwas überhastet gleich.&lt;br /&gt;
„Es ist lange her [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Bai Hu]].“ Ertönte die Stimme des Wesens schneidend wie der Wind im Herbst sofort, als sich [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] verneigt hatte, als ob das Wesen darauf gewartet hätte.&lt;br /&gt;
„Xinglu.“ Antwortete der [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] schlicht, aber ehrerbietend.&lt;br /&gt;
„Sag mir, warum muss mein Hain die Füße dieser Kreatur ertragen? Warum beschütztest du es vor meinem Urteil?“&lt;br /&gt;
„Weil ich versprach sie zu beschützen und ihr zu helfen, weil sie mit deinem Urteil über die Menschen des Dorfes nichts zu tun hatte und weil die Menschen nicht das sind, was du in ihnen siehst.“&lt;br /&gt;
„Xinglu’s Urteil betrifft alle Menschen!“ Ertönte die wütende tiefe Stimme der riesigen [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Schildkröte]], als sich diese aus dem See erhob und geschwind auf die Insel neben den Schatten schob.&lt;br /&gt;
„Und warum maßt du es dir an ein Urteil über Xinglu’s Urteil zu fällen [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Bai Hu]]?“&lt;br /&gt;
Der [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] atmete tief ein, um zu einer Antwort auf den Angriff [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Xuan Wu]]’s anzusetzen, aber die Stimme des Schattens ließ ihn innehalten.&lt;br /&gt;
„Ich habe [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Bai Hu]]’s Gründe gehört und im Moment soll mir dies reichen.“ Der Blick der violetten Augen richtete sich wieder auf [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]]. „Nun erzähl mir deinen Namen kleine Kreatur und begründe mir, warum du ein Wesen vor meinem Urteil bewahrtest.“&lt;br /&gt;
Aber dem Mädchen stockte der Atem abermals, als es nun die volle Aufmerksamkeit auf sich lasten fühlte. Nervös spielte sie mit ihren Daumen und hatte ihren Blick gen Boden gerichtet, als sie endlich die Kraft fand zu antworten:&lt;br /&gt;
„Mein Name ist [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]]… Und ich wollte einfach nicht zulassen, dass ein kleines hilfloses Wesen vor meinen Augen stirbt, weil ich nicht eingriff… Nicht noch einmal…“ Bilder des roten [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]]s schossen aus ihrem Gedächtnis hervor und trieben ihr Tränen der Trauer in die Augen.&lt;br /&gt;
„Nicht noch einmal?... Ich muss jeden Tag dabei zusehen, wie kleine hilflose Wesen vor meinen Augen sterben, weil andere Wesen maßlos leben wollen… Nicht noch einmal… Ich kann es nicht fassen… Was weißt du kleine Kreatur denn schon von Leben und Tod?“&lt;br /&gt;
Die Stimme des Schattens, war sie zuvor schon schneidend gewesen, hatte sich nun auch noch gleich einem Orkan erhoben und donnerte ehrfurcht erregend über den Hain, so dass ein jeder, der sie vernehmen konnte, den Kopf einzog und still ausharren wollte, bis der Sturm vorbei war.&lt;br /&gt;
„Sie weiß so viel wie man eben in einem Leben in der Natur lernen kann.“ Erschallte auf einmal eine hohe Stimme, die vom Himmel zu kommen schien. „Sie hat die tägliche Furcht und Ungewissheit gespürt, hat die Freuden über die einfachsten Dinge genossen und die Trauer über den Verlust der wertvollsten Dinge erlebt. Maßt du dir nun schon an das Recht auf Trauer und Schmerz gepachtet zu haben Xinglu?“&lt;br /&gt;
Und plötzlich landete direkt hinter [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] ein großer [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]], von dessen Federkleid sich ein paar rote Federn lösten und langsam um das Mädchen herum zu Boden glitten. Beim Anblick dieser Federn schossen dem Mädchen nur noch mehr Tränen in die Augen und sie befürchtete, dass ihr Kopf ihr einen Streich spielen würde, denn diese Federn würde sie überall wiedererkennen.&lt;br /&gt;
„Bist du so verbittert Xinglu, dass du nicht einmal erkennst, dass dieses Mädchen erst einige wenige Sommer alt ist, aber durch das Leben und die Reise in der Natur viel schneller gealtert und gewachsen ist? Erkennst du nicht, was du vor dir siehst?“&lt;br /&gt;
„[[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Zhu Que]]… worauf willst du hinaus? Erklär dich, wenn du dich schon einmal zu uns auf den Boden herablässt!“ Donnerte der Schatten abermals entgegen.&lt;br /&gt;
„Die Natur selber hat [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] auf ihrer Reise geholfen und sie wachsen lassen, um sie auf das kommende vorzubereiten. Willst du als Wächter und Aspekt dich nun gegen den Willen der Natur stellen?“&lt;br /&gt;
Ein tiefes Rauschen war zu hören, als der Schatten sich zu [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] hinab beugte und zielsicher ihrem Gesicht entgegen atmete und sie näher betrachtete. Hätte das Mädchen dies normalerweise als sehr unangenehm empfunden und sich scheu weggedreht, so blieb sie wie angewurzelt stehen und betrachtete sich stattdessen ebenfalls eingehend.&lt;br /&gt;
Sie hatte vor Wochen, vielleicht vor Monaten sogar aufgehört sich selber zu betrachten und so war ihr nie aufgefallen, dass ihr Körper in ihren einstmals kindlichen Augen riesige Züge angenommen hatte. Sie war stark gewachsen, hatte wahrscheinlich Kigiku eingeholt und noch ein wenig weiter gewachsen. Unter ihrer Jacke wölbten sich zwei Hügel nach außen, deren Maße wohl noch wachsen würden, wenn sie sich wieder einigermaßen ernähren würde. Auch ihr Haar war immer länger geworden und glich der goldenen Mähne eines Löwen. War sie vor ihrer Reise noch ein normales 10 Jahre altes Mädchen gewesen, so glich ihre Statur nun mehr der einer 15jährigen.&lt;br /&gt;
Sie kam aus dem Staunen nicht mehr heraus und verlor ob dieser Erkenntnis auch für einen kurzen Moment den Gedankengang, der ihr zuvor die Tränen in die Augen getrieben hatte. Aber dann brachte ihn eine rote Feder, die direkt vor ihren Füßen lag, wieder zurück.&lt;br /&gt;
„Du bist doch der kleine rote [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]] oder? Du lebst?“ Hauchte sie mit nach oben gerichteten Gesicht dem Kopf des gewaltigen [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]]s entgegen, der hinter ihr saß und dessen Oberkörper über ihr aufragte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===11. Kapitel===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Ja [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] ich lebe.“ Antwortete der [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]] mit sanfter Stimme, so dass [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] fast der Meinung war ein Lächeln auf dem weit entfernten Gesicht erkennen zu können.&lt;br /&gt;
„Nicht nur ergreifst auch noch du Partei für diese Kreatur, sondern du kennst sie auch noch [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Zhu Que]]? Was geht hier vor?!“ Schaltete sich die schwarze [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Schildkröte]] erneut ein und der große [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]] holte tief Luft, um zu einer Erklärung anzusetzen.&lt;br /&gt;
„Dass ihr es nicht vernommen habt, wundert mich nicht, aber vor fast einem Jahr vernahm ich die Klagen eines kleinen Baches weit im Westen. Als ich mich ihm näherte und ihn fragte, was es mit seinen traurigen Worten auf sich habe, erzählte er mir von seinem Fehler. Er habe, so berichtete er mir, in dem Versuch ein kleines Mädchen mit blondem Haar aufzumuntern einen alten Wanderer zu dieser gelockt, damit dieser sie mit seinen Geschichten aufmuntern könne. Als der Wanderer dem Mädchen von dem Waldgott erzählte, schnappte dieses sich seine Sachen und lief los, um den Waldgott zu finden und um Hilfe zu bitten. Aber wie sollte ein kleines Mädchen alleine überleben?&lt;br /&gt;
Ich beschloss also dem Bach zu helfen und dem Mädchen beizustehen. So begleitete ich [[Wichtige_Personen_in_Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]], das Mädchen aus der Geschichte des Baches, als kleiner [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]] und lehrte sie durch mein Beispiel vom Leben in der Natur.&lt;br /&gt;
Als der Herbst kam und die Zeit meiner Herrschaft sich dem Ende entgegen neigte, traf ich [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Bai Hu]] und bat ihn mir zu helfen. Fortan übernahm er es [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] zu begleiten, nachdem wir es so haben aussehen lassen als ob ich durch die Krallen [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Bai Hu]]’s gestorben wäre.&lt;br /&gt;
Während wir uns aber um [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] kümmerten, bemühte sich die Natur selber ebenfalls um [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]], half ihr beim Wachsen, beim Verstehen und beim Leben. Schon bald hätte sie uns nicht mehr gebraucht, aber wir waren zu neugierig auf das, was kommen könnte.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lange Zeit herrschte Stille, während der Schatten [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] eingehend musterte. Schließlich aber erhob er die Stimme, deren Worte er scheinbar direkt an [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] richtete.&lt;br /&gt;
„Würde ich dich am liebsten auf der Stelle zertreten für den Verstoß gegen mein Urteil, für die Schritte auf dem Boden meines Haines und für die Anmaßung, in der sich jene zwei auf deine Seite stellten und dich beschützten, so kann ich doch das Wirken der Natur an und in dir sehen.&lt;br /&gt;
Nun stelle ich dir also folgende Frage: Würdest du das Dorf, deren Bewohner dir in der letzten Woche Obdach gewährten, verlassen und zulassen, dass ich es mitsamt seiner Bewohner vernichte, wenn ich dafür deine Schwester Kigiku heile?“&lt;br /&gt;
[[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]]s Augen weiteten sich bei diesem Angebot genau so sehr wie sich die Augen des [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]]s und des [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]]s vor Wut verengten. Beide waren außer sich vor Zorn über die Hinterlist der Worte ihres Gottes, aber keiner von beiden hatte das Recht den Mund zu öffnen.&lt;br /&gt;
„Woher weißt du von Kigiku?“ Antwortete [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] stockend, woraufhin der Schatten lediglich tiefkehlig lachte.&lt;br /&gt;
„Ich weiß viele Dinge. Nun aber entscheide dich und lass dich nicht davon einnehmen, dass du deine Schwester nicht mehr lebendig antreffen würdest, wenn du dich jetzt auf den Rückweg begibst.“ Woraufhin der Schatten erneut lachte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===12. Kapitel===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Immer mehr Tränen schossen [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] in die Augen, ließen diese nach und nach überquellen und liefen dann eine nach der anderen die Wangen des Mädchens hinab, bis sie sich von diesen lösten und gen Boden fielen. Die kommende Entscheidung war die schwerste, die sie jemals hatte treffen müssen und es war der erste Moment, in dem sie ihre Reise in Frage stellte.&lt;br /&gt;
„Ich… Die Menschen sollen leben.“ Brachte sie schluchzend hervor und sah gleichzeitig ihre kranke Schwester vor ihren Augen, deren endgültiges Todesurteil sie nun unterschrieben hatte und die sie wohl nie wieder sehen würde.&lt;br /&gt;
„Was?!? Du maßt es dir an…?!?“ Donnerte die Stimme des Schattens wieder hervor, wurde aber von [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Bai Hu]] abrupt unterbrochen.&lt;br /&gt;
„Sie hat sich entschieden Xinglu. Hör auf mit deinen Spielen und sieh ein, dass du dich geirrt hast.“&lt;br /&gt;
„Gut, ich stehe zu meinem Wort. Aber ich habe nirgends von dem Leben des Mädchens geredet. Sie hat sich meinem Urteil entgegen gestellt und muss nun die Konsequenzen tragen!“&lt;br /&gt;
Schreckhaft atmete [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] ein und schaute mit geweiteten Augen auf den Schatten vor sich.&lt;br /&gt;
„Aber ich darf nicht ohne Weiteres nehmen, was die Natur gewährt hat… Also wirst du dir dein Leben verdienen müssen kleines Mädchen. Schließe die Augen und lass mich sehen, ob der Geist der Natur wirklich in deinen Knochen steckt.“&lt;br /&gt;
Und so sehr [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] auch dagegen ankämpfte, ihre Augenlider schoben sich unweigerlich vor ihre Pupillen und schon bald verschwammen die Bilder vor ihren Augen und die Gedanken in ihrem Kopf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie spürte weiches feuchtes Gras zwischen ihren blanken Zehen und eine Eule schickte ihren Ruf durch die Luft vorbei an ihren Ohren. Als sie die Augen langsam öffnete, sah sie sich inmitten eines großen Waldes stehen, deren Bäume genauso wie der Wald selber kein sichtbares Ende zu haben schienen. Alles an dem Wald wirkte merkwürdig urtümlich und erinnerte sie an die riesigen Bäume, die sie in der Nähe des Wasserfalls und des Haines gesehen hatte.&lt;br /&gt;
Erneut riss sie der Schrei der Eule aus den Gedanken und ließ in diesen Platz genug für die Erkenntnis, dass die Sonne gerade untergegangen war und die Schatten im Wald immer mehr die Oberhand gewannen.&lt;br /&gt;
Und dann spürte sie es, eine Präsenz im Schatten und der Blick unsichtbarer Augen auf ihrem Rücken. Die feinen Härchen auf ihrem Nacken stellten sich auf, sie machte einen zaghaften Schritt nach hinten und drehte sich dann plötzlich herum um loszurennen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===13. Kapitel===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Wind pfiff ihr ins Gesicht, sauste ihr um die Ohren und ließ den Klang seiner Stimme in diesen erklingen. Immer wieder schlugen ihr kleinere Äste, die sie nicht rechtzeitig bemerkt hatte, gegen den Körper und hinterließen an diesem immer mehr kleine Schnitte aus denen schon bald feine Bluttropfen hervorquollen. Schneller und schneller lief [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] durch den dunklen Wald, der sein wunderschönes Kleid abgelegt hatte und ihr nun seine dunkle und gefährliche Seite zeigte.&lt;br /&gt;
Wie konnte dies nur derselbe Wald, derselbe Ort sein, der sie mit den ersten Bildern verzaubert hatte? Fragte sie sich, als sie sich in Sicherheit wähnend an einen Baum lehnte und umschaute. Schon seit einiger Zeit hatte sie die Präsenz in ihrem Rücken nicht mehr gespürt. Sollte sie dieses Etwas wirklich abgehängt haben? Sie schaute sich nervös um, ließ den Blick ihrer Augen durch die Dunkelheit wandern und versuchte ihr pochendes Herz zu beruhigen. Es war schwer in der Dunkelheit überhaupt etwas auszumachen und immer wieder machte ihr Herz einen furchtsamen Sprung, wenn die Schatten der Bäume ihr obskure Wesen, die mit langen feingliedrigen Armen in der Dunkelheit zu tanzen schienen, vorspielten.&lt;br /&gt;
Plötzlich blitzte in der Dunkelheit etwas auf. Noch bevor sich die Härchen auf ihrem Nacken aufstellen konnten, war sie schon wieder los gerannt und hetzte durch den Wald. Das Blut, das sich in der kurzen Zeit der Rast auf ihrer Haut gesammelt hatte, wurde vom Gegenwind weggeweht und hinterließ eine feine rote Spur, der man viel zu leicht folgen konnte.&lt;br /&gt;
Wie sollte sie nur dem Schrecken, der mit Sicherheit den Tod bringen würde, entkommen? Wie sollte sie den Anbruch des Tages und das erste Licht, das die Schatten vertreiben würde, nur wieder erleben? Und wie sollte auch nur ein Mensch in dieser schrecklichen Umgebung überleben können?&lt;br /&gt;
Völlig außer Atem rannte das Mädchen dennoch weiter. Immer, wenn sie die Gefahr gegen einen Baum zu laufen ignorierend einen Blick über die Schulter warf, konnte sie einen formlosen Schatten im Schatten sehen, der der blutigen Spur folgte. Nein sie wunderte sich nicht mehr, dass die Menschen sich vor dieser Umgebung fürchteten und die Natur verändern wollten, um in ihr zu überleben. In dieser schrecklichen Umgebung würden sie nie anders überleben können!&lt;br /&gt;
„Vieles, das auf den ersten Blick schrecklich wirkt, ist nur ungewohnt für die Augen.“&lt;br /&gt;
Ertönte plötzlich die raue Stimme des alten Mannes in ihrem Kopf und sie erinnerte sich an die vielen Stunden, in denen er ihr eigentlich nur von der Natur erzählte.&lt;br /&gt;
„ Ein Wolf tötet nicht, weil er grausam sein möchte. Ein Wolf tötet, weil er überleben will. Der Wille zu Überleben ist das, was uns alle – selbst die Pflanzen – vereint.“&lt;br /&gt;
Aber dieses Ding, was auch immer es ist, ist böse! Das konnte sie deutlich spüren. Sie konnte spüren wie es Millimeter um Millimeter näher kam, sich wieder zurückfallen ließ und dann wieder langsam näher kam. Und das alles nur, um mit ihr zu spielen, um ihr den Schrecken in Mark und Bein zu jagen!&lt;br /&gt;
„Wahre Boshaftigkeit gibt es in der Natur nicht. Sie ist eine Erfindung der Menschen, um die Natur zu verteufeln.“&lt;br /&gt;
Aber sie konnte das Böse in diesem Ding eindeutig spüren. Und inmitten dieser schrecklichen Umgebung war niemand, der ihr helfen konnte. Sie war alleine.&lt;br /&gt;
„Niemals bist du alleine. Stets wirst du einen Baum, eine Blume oder zumindest einen Grashalm in der Nähe finden. Deine Mutter wird immer da sein und dich beschützen.“&lt;br /&gt;
Und auf einmal blieb [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] stehen. Langsam drehte sie sich zur Seite und legte die Stirn gegen die Rinde eines der riesigen Bäume. Wie hatte sie nur diese sanften Riesen verteufeln können? Wie hatte sie nur diese Umgebung als schrecklich bezeichnen können?&lt;br /&gt;
Sie schloss die Augen und wartete auf die Schritte, die sich sicher bald nähern und ihren Tod bedeuten würden. Aber sie würde nicht mehr rennen. Sie vertraute auf ihre Mutter und legte ihr Leben in deren Arme.&lt;br /&gt;
Und dann hörte sie ein leises Flüstern.&lt;br /&gt;
„Wie sich die Arme an mich lehnt. Oh du Arme, hör auf zu weinen.“&lt;br /&gt;
„Das sind keine Tränen, das ist Blut. Bist du zu hölzern geworden um den Unterschied zu merken?“&lt;br /&gt;
„Sie blutet? Warum denn nur?“&lt;br /&gt;
„Weil selbst kleine Äste die weiche Haut zerschneiden können.“&lt;br /&gt;
„Schau nur wie sie zittert.“&lt;br /&gt;
„Wie gerne würde ich ihr helfen.“&lt;br /&gt;
„Ich auch.“&lt;br /&gt;
„Ich auch.“&lt;br /&gt;
„Aber sie kann uns nicht hören.“&lt;br /&gt;
„Wir können sie nicht trösten.“&lt;br /&gt;
„Wir können sie nicht beschützen.“&lt;br /&gt;
„Würde sie uns nur hören können.“&lt;br /&gt;
„Wieso kann sie uns nicht hören?“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Ich kann euch hören!“ Schrie [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] mit all ihrer Kraft. „Bitte helft mir!“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Sie kann uns hören?“&lt;br /&gt;
„Sie möchte unsere Hilfe?“&lt;br /&gt;
„Wie lange ist es her?“&lt;br /&gt;
„Sollen wir singen?“&lt;br /&gt;
„Ja lasst uns singen!“&lt;br /&gt;
„Ja..Singen!“&lt;br /&gt;
Und plötzlich schwoll das Flüstern, war es zuerst noch leise und kaum zu hören gewesen, immer weiter an, gewann an Stärke und glich schon bald einem Orkan aus unterschiedlichen Stimmen, die durcheinander riefen. Nach und nach hörten die Stimmen auf zu rufen und fingen stattdessen an leise zu summen. Das Summen wurde immer lauter, übertönte schließlich die letzten Stimmen und brachte mit seinen tiefen Tönen [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]]s Innere sanft zum vibrieren.&lt;br /&gt;
Eine tiefe und warme Stimme erschallte, sang von den Strahlen der Sonne und den Tränen des Mondes und plötzlich setzten alle Stimmen in dieses Lied mit ein.&lt;br /&gt;
Es war das Lied der Schöpfung, die Erzählungen des ersten Baumes, der als Knospe miterlebt hatte wie Mond und Sonne von den Göttern auseinander gerissen wurden und fortan nie wieder zusammen sein und zugleich erstrahlen durften. Um wenigstens die Wärme des anderen und dessen Spiegelbild für wenige Momente zu erhaschen, nachdem dieser schwinden musste, erschufen die Zwei die Natur und die Wärme der Sonnenstrahlen sowie die Liebe in den Mondtränen hauchten der kargen Erde Leben ein.&lt;br /&gt;
Der Erste aber, der stark genug gewesen war vor all diesem bereits als Knospe den Boden zu durchbrechen, wuchs und wuchs bis er groß und prächtig war. Er war der Stärkste von allen und schließlich hob ihn der Mond aus der Erde und gab ihm die Fähigkeit zu wandern. So wurde der Erste als Xinglu, der Wanderer, bekannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Sie ist eingeschlafen.“&lt;br /&gt;
„Sie ist sicher.“&lt;br /&gt;
„Der Schatten ist fort.“&lt;br /&gt;
Das Flüstern der Bäume, sehr zaghaft und leise um das Mädchen nicht zu wecken, flog einige Zeit später dem Winde gleich wieder durch die Luft.&lt;br /&gt;
„Sie muss zurück.“&lt;br /&gt;
„Ja das muss sie.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===14. Kapitel===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Hört ihr das? Sie singen! Sie singen für das Mädchen, sie singen für [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]]!“ Stellte die große [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Schildkröte]] fassungslos fest, während sie sich im Kreis drehte und dem Lied der Bäume lauschte.&lt;br /&gt;
Das Geräusch des schabenden Panzers zusammen mit den Worten aus tiefer Kehle drangen durch die Schleier des Schlafes und holten [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] aus diesem empor.&lt;br /&gt;
„Sie kommt zu sich. Sie hat überlebt!“ Ertönte die Stimme des [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]]s ganz nah vor [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]]s Gesicht. Und als sie die Augen öffnete, sah sie die Gesichter des [Geschichte von Taki#Der rote Vogel - Suzaku|Vogel]]s und des [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]]s dicht über ihrem eigenen schweben und sie mit besorgten Blicken anschauten, bevor sie anfingen breit zu lächeln.&lt;br /&gt;
„Wo bin ich?“ Murmelte sie schlaftrunken, während sie sich den Schlaf aus den Augen rieb.&lt;br /&gt;
„Du bist im Hain des Waldgottes. Du hast geschlafen und wurdest im Traum auf die Probe gestellt.“&lt;br /&gt;
Antwortete [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Bai Hu]], der sich mit einem langgestreckten Seufzer anscheinend nach einer halben Ewigkeit wieder legte und sich wohlig streckte.&lt;br /&gt;
„Habe ich bestanden?“&lt;br /&gt;
[[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Zhu Que]] öffnete den Schnabel, anscheinend um antworten zu wollen, aber die tiefe Stimme Xinglu’s unterbrach ihn.&lt;br /&gt;
„Du hast mehr als das.“ Der riesige Schatten bewegte sich zum ersten Mal, seitdem [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] im Hain war, und schob sich langsam in das fahle Licht des Mondes.&lt;br /&gt;
„Niemals hätte ich erwartet, dass sie für dich singen würden. Niemals hätte ich erwartet, dass sie dieses Lied anstimmen würden.“&lt;br /&gt;
Murmelte das Wesen, dessen Körperbau dem eines Menschen glich, nur glichen Hände und Füße mehr einer Mischung aus Menschenhand und Bärentatze und die Haut schien aus einer rissigen und vor Alter schon schwarz gewordenen Baumrinde zu bestehen. Das Gesicht schließlich war dem eines Hirsches nachempfunden, nur dass sich Flechten aus großen Baumblättern vom Kopf über die Schultern des Wesens ergossen.&lt;br /&gt;
„Sie sangen von dir nicht wahr?“ Fragte [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] das Wesen, dessen große Augen von großer Trauer sprachen.&lt;br /&gt;
„Ja. Ich habe dieses Lied geschrieben und es einem jeden Baum früher vorgesungen, wenn er noch klein und schwach war. Das Lied half ihnen zu wachsen und den Gezeiten zu widerstehen, so dass sie fast so groß wurden wie ich einst. Deswegen nennt man es auch das Baumlied. Früher kannte es ein jeder Baum.“&lt;br /&gt;
„Deswegen sind die Bäume in der Nähe des Haines also so groß und der Winter dem Hain so fern!“&lt;br /&gt;
„Früher waren alle Bäume so groß. Damals wanderte der Wanderer noch jeden Tag über die Erde und sang zu jedem Baum.“ Mischte sich eine raue Stimme plötzlich ein und alle, egal ob Mensch, Tier oder Gott wandten dem Ursprung der Stimme den Kopf zu.&lt;br /&gt;
Ein alter Mann kam mit hinkenden Schritten über die Wiese dem See und der Insel entgegen und winkte dem Mädchen entgegen, das die Augen vor Staunen weit aufgerissen hatte.&lt;br /&gt;
„Du? Was machst du denn hier?“ Rief sie ihm entgegen. Anstatt aber eine Antwort des Mannes zu erhalten, erklang die Stimme des Waldgottes.&lt;br /&gt;
„[[Geschichte von Taki#Der blaue Drache – Seiryu|Quing Long]]. Jetzt wundert mich gar nichts mehr. Hast du [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] beigebracht zu den Bäumen zu sprechen?“&lt;br /&gt;
„Ich habe ihr lediglich von der Natur erzählt Xinglu. Alles Weitere hat sie selber erlernt.“&lt;br /&gt;
„[[Geschichte von Taki#Der blaue Drache – Seiryu|Quing Long]]?“ Verwirrt schaute [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] zwischen dem Alten und Xinglu hin und her.&lt;br /&gt;
Auf dem Gesicht des Alten aber, der am nahen Ufer des Sees angelangt war, bildete sich ein Lächeln und plötzlich erhob sich an derselben Stelle, an der der Alte soeben gestanden hatte, ein großer [[Geschichte von Taki#Der blaue Drache – Seiryu|blauer Drache]] in die Luft, nur um neben Xinglu wieder zu landen.&lt;br /&gt;
„Du hast es schon immer geliebt dich zu verkleiden.“ Murmelte die [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Schildkröte]].&lt;br /&gt;
„Du musst verstehen, dass ich dir nicht die Wahrheit zeigen durfte [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]]. Ich bin der Letzte der Vier und Erster des Kreises. [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Xuan Wu]], [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Zhu Que]], [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Bai Hu]] und ich, [[Geschichte von Taki#Der blaue Drache – Seiryu|Quing Long]] sind die 4 Wächter des Waldgottes und die ersten der Tiere, zu denen er wie zu den Bäumen sang. Ein jeder von uns ist die Inkarnation einer der Jahreszeiten. Ich bin der Frühling, [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Zhu Que]] ist der Sommer, [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Bai Hu]] ist der Herbst und [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Xuan Wu]] ist der Winter. Einst wandelten wir an der Seite Xinglu’s über die Erde. Als er sich aber veränderte, wandten drei von uns ihm den Rücken zu und nur[[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Xuan Wu]] blieb bei ihm.“&lt;br /&gt;
„Aber was habe ich damit zu tun? Ich wollte doch nur Kigiku retten.“&lt;br /&gt;
„Und in diesem einfach Streben hast du es geschafft mich an die Anfänge und das Gute in euch Menschen zu erinnern. Ich war es, der dich im Wald der Träume gejagt hat und hätten dir die Bäume nicht geholfen, so hätte dein Herz schließlich vor Angst aufgehört zu schlagen. Als aber die Bäume anfingen zu singen, da erinnerte ich mich. Sie sangen aber nicht nur von mir, sondern auch von dir. Sie sangen davon wie viel Angst du in der Dunkelheit hast, was für einen Weg du zurücklegen musstest und wie gerne sie dir helfen würden. Und mit jedem Wort verflog mein Hass und ich fing an euch Menschen zu verstehen.“&lt;br /&gt;
„Ich habe gar nicht gehört, dass sie von mir sangen. Hat diese wunderschöne tiefe Stimme etwa auch über mich gesungen?“&lt;br /&gt;
„Wunderschöne tiefe Stimme?“ Schaltete sich [[Geschichte von Taki#Der blaue Drache – Seiryu|Quing Long]] plötzlich ein und wechselte einige Blicke mit den drei anderen, während Xinglu die violetten Augen geschlossen hatte.&lt;br /&gt;
„Sie hat dich singen hören Xinglu? Wie ist das möglich? Du hast schon so lange nicht mehr gesungen.“ Brummte [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Bai Hu]] verdutzt.&lt;br /&gt;
„Sie erinnern sich noch immer daran wie ich zu ihnen sang. Und aus der Erinnerung heraus haben sie meine Stimme scheinbar beschworen. Es ist zu lange her, dass ich zu ihnen gesungen haben, und ich habe kein Recht zu ihnen zu singen bei all dem, was ich getan habe.“&lt;br /&gt;
„Das stimmt nicht! Sie reden stets miteinander und die ältesten von ihnen erzählen den jüngeren von deinem Lied. Sie kennen es alle und werden es nie vergessen.“&lt;br /&gt;
„Mir fehlt aber die Kraft zum Wandern. Hass und Zorn haben meine Beine schwer werden lassen.“&lt;br /&gt;
Er wandte sich von dem weißen [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] ab und dem Mädchen zu.&lt;br /&gt;
„Nein ich hörte keine tiefe Stimme, sondern eine hohe. Ich hörte die Stimme eines jungen [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Drachen]]n, der mich furchtlos anbrüllte. Die Bäume sangen von dem gelben Schuppenkleid des [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Drachen]]n und von der Wärme im Herzen dieses Wesens.&lt;br /&gt;
[[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] sie sangen von dir und es war so viel Wahrheit in ihren Worten, die ich erst jetzt vernehmen konnte.“&lt;br /&gt;
„Warum guckst du so traurig Xinglu? Was hast du vor? Was hat das zu bedeuten?“&lt;br /&gt;
Fragte das Mädchen nun sichtlich besorgt um den Waldgott.&lt;br /&gt;
„Es ist Zeit für mich das Geschenk, das mir der Mond einst gab, zurück zu geben. Ich habe meine Pflicht gegenüber meinen Brüdern und Schwestern vergessen und sie zu lange warten lassen. Ich sehne mich nach Ruhe [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]].“&lt;br /&gt;
Die Züge des Wesens erhellten sich und die Risse in der dunklen Rinde schlossen sich immer mehr.&lt;br /&gt;
„Die Zeit des Wanderers ist vorbei. Zu lange habe ich mich dagegen gewehrt einzusehen, dass die Welt mich nicht mehr braucht. Es ist nun an der Zeit, dass die Jüngeren auf sich aufpassen. Vieles wird sich verändern, aber wenn ich höre wie die Bäume für dich singen, so bin ich mir sicher, dass es nicht nur schlecht sein wird.“&lt;br /&gt;
„Willst du uns wirklich verlassen Xinglu? Was sollen wir ohne dich machen? Was sollen wir alleine machen?“ Rief [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Zhu Que]] mit Trauer in der Stimme.&lt;br /&gt;
„Helft dem gelben [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Drachen]]n bei der Wahrung dessen, was wir einst zusammen auf unseren Reisen verbreiteten. Natürlich nur, wenn du willst [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]].“&lt;br /&gt;
Das Mädchen schaute in die großen violetten Augen und auf die immer heller werdende Rinde, durch die von Minute zu Minute mehr Leben zu pulsieren schien.&lt;br /&gt;
„Was genau meinst du?“&lt;br /&gt;
„Vieles, was einst gut war, ist zerstört. Du hast mir aber gezeigt, dass nicht alles zerstört ist. Ich frage mich, ob sich Sonne und Mond so fühlten, als sie mich erblickten und das Leben erschufen….&lt;br /&gt;
Ich werde das Wandern aufgeben und wieder nur ein Baum sein, ein Baum der mit seinen Brüdern singt. Gerne werde ich von dem kleinen Mädchen singen, das zum [[Geschichte von Taki#Der_Gelbe_Drache|gelben Drachen]] wurde, der den Beginn einer neuen Zeit darstellt.&lt;br /&gt;
Ich würde gerne dabei zusehen, wie ein kleines Mädchen die Wunden, die ein alter Baum geschlagen hat, schließt und dabei hilft, dass wieder mehr Menschen das Lied der Bäume hören.“&lt;br /&gt;
[[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] konnte die Trauer in dem Wesen vor sich so deutlich spüren, dass es ihr die Sprache verschlug. Aber nicht nur Trauer, sondern auch Freude über die Erlösung konnte sie spüren. Es hatte nicht lange gedauert bis ihre Augen sich mit Tränen gefüllt hatten, so dass sie lediglich nicken konnte.&lt;br /&gt;
Der Waldgott lächelte sie voller Wärme an und streckte sich dann zu seiner vollen Größe aus. Ein wohliges Seufzen entfuhr ihm, als die alten Glieder sich zum beinahe letzten Mal bewegten und er sich mit stummen Gesten von seinen vier Freunden verabschiedete, die auf ihre Art viel treuer waren als er es je bis zu diesem Moment vermutet hatte. Dann legte er die letzten Schritte bis zum Mittelpunkt der kleinen Insel zurück, streckte sich erneut und seufzte dabei langgezogen.&lt;br /&gt;
Ein Rascheln und Rauschen war zu hören, als sich riesige Wurzeln in den Boden gruben und gewaltige Äste in die Höhe streckten. So schnell geschah alles, dass nur wenige Momente später sich dort, wo noch eben die Gestalt des Waldgottes gestanden hatte, ein gewaltiger Baum in die Höhe streckte und seine riesigen Äste weit über den See hängen ließ. Das gewaltige Blätterdach des Baumes erstreckte sich über den gesamten Hain und schützte diesen gleich einer Decke.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Epilog===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So verlor der Waldgott seinen Namen und war wieder nur der Erste. Im selben Moment aber erschallte zum ersten Mal seit langer Zeit die tiefe Stimme des Waldgottes und sang begleitet von vielen seiner Brüder das Lied des gelben [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Drache]]ns, so wie es hier geschrieben steht.&lt;br /&gt;
Lieder aber sind die älteste Form des Übernatürlichen und oft findet man in ihnen bereits einen Teil der Zukunft beschrieben. So erfuhr der kleine Bach, an dem das Lied begann, davon wie [[Geschichte von Taki#Der gelbe Drache|Hiwa]] begleitet von [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Zhu Que]], [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Bai Hu]], [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Xuan Wu]] und [[Geschichte von Taki#Der blaue Drache – Seiryu|Quing Long]] in das Dorf am Rand des großen Waldes kam und sowohl von dem Waldgott als auch von dessen Bedauern erzählten. Die Dorfbewohner hörten gerne den Geschichten dieser ungleichen Gruppe zu, ließen sich von diesen verzaubern und wollten alsbald den riesigen Baum selber sehen. Manche von ihnen blieben dort, andere verließen den Ort wieder, nur um von dessen Pracht zu erzählen.&lt;br /&gt;
So gründete sich schon bald unter dem schützenden Dach des Waldgottes ein kleines Dorf. Die vier Wächter, die es nun als Aufgabe ansahen neben dem Waldgott auch noch das Dorf und [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] zu beschützen, blieben bei den Menschen und halfen dem Mädchen dabei zu beschützen, zu trösten, zu beruhigen, zu lenken und vor allem zu erzählen und zu singen.&lt;br /&gt;
Zwei Jahre später, als die ersten Schneeflocken vom Himmel fielen und die mittlerweile zur jungen Frau herangewachsene [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] an die stürmische Nacht erinnerten, in der sie zum ersten Mal von dieser Welt erfuhr, wenn auch nur reichlich verwirrende Bruchstücke, stapfte eine vermummte Gestalt den schmalen von den Bewohnern angelegten Weg zum Hain empor.&lt;br /&gt;
Eine helle Stimme, ihr merkwürdig bekannt aber doch in den Wirren der Erinnerungen verloren, riss [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] aus den Erinnerungen und ließ sie von ihrem Platz am Rande des Sees aus in die Richtung der Gestalt sehen. Ihre Augen weiteten sich und füllten sich als bald mit Tränen, während ihre Füße über den von feinen Schneeflocken bedeckten Boden regelrecht flogen und sie in die weit geöffneten Arme der ihr entgegenlaufenden Kigiku trugen.&lt;br /&gt;
Der Bach plätscherte fröhlich, als er von der Wiedervereinigung der Schwestern hörte und weigerte sich im kommenden Winter vehement dagegen zu erstarren und einzufrieren, so groß war seine Freude. Erst die tiefe Stimme des Waldgottes aus der Ferne sorgte dafür, dass er sich beruhigte und als der Bach langsam erstarrte und für den Winter einschlief, freute sich der Waldgott über jenes letzte Geschenk, das er den Menschen und besonders seiner [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] geben konnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Wichtige Personen und Wesen aus Legenden und Sagen=&lt;br /&gt;
Hier sind wichtige Personen aus der Geschichte oder Legenden/Sagen von Takigakure aufgelistet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Dorfoberhäupter [[Takigakure]]s===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Ieyasu Kagetoya====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ieyasu Kagetoya das erste große [[Dorfoberhaupt|Oberhaupt des Dorfes]] [[Takigakure]]. Nach dem Fall [[Geschichte_von_Taki#Kakuzu|Kakuzus]] bei dem der gesamte damalige Ältestenrat verstarb, übernahm er nicht nur die Macht im [[Gesellschaft_in_Taki#Kagetoya|Kagetoya]] -Clan sondern auch im Dorf selbst.&lt;br /&gt;
Er galt als mächtiger Shinobi und entsprechend dem Ruf der [[Gesellschaft_in_Taki#Kagetoya|Kagetoya]] als großartiger Krieger. &lt;br /&gt;
Durch seine Autorität und auch teilweise durch Furcht vor seiner Rache stellte er einen sehr wackeligen Frieden in [[Takigakure]] her.&lt;br /&gt;
Er führte damals die grundlegende Struktur des heutigen Militärs in [[Takigakure]] ein, auch wenn dieses im Laufe der vielen Dynastien überarbeitet wurde, ist es grundlegend immer noch das System nach dem die [[Gesellschaft_in_Taki#Kagetoya|Kagetoya]] Krieg führen und sich organisieren.&lt;br /&gt;
Der [[Gesellschaft_in_Taki#Kagetoya|Kagetoya]] galt als streng, aufbrausend und ein wenig tyrannisch außerdem erzählt man sich das er ein begabter, wenn auch gerne riskant agierender, Stratege sei was letztlich zu seinem Sturz führte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Shingen Shiazu====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Shingen Shiazu, das zweite große [[Dorfoberhaupt|Oberhaupt des Dorfes]] [[Takigakure]], galt ebenso wie sein Vorgänger [[Geschichte_von_Taki#Ieyasu_Kagetoya|Ieyasu Kagetoya]] als begabter Shinobi und Stratege.&lt;br /&gt;
Jedoch hatte er dem Plan des Kagetoyas eine ganze Kompanie zu opfern widersprochen, als diese dann nicht nur überlebte sondern die Schlacht auch noch gewann schlug er sich auf die Seite der [[Gesellschaft_in_Taki#Fuyou|Fuyou]], deren Oberhaupt das Kommando über die folgende Kompanie hatte, was dazu führte das [[Geschichte_von_Taki#Ieyasu_Kagetoya|Ieyasu Kagetoya]] noch auf dem Schlachtfeld zum Selbstmord gezwungen wurde, um seine Ehre wieder reinzuwaschen.&lt;br /&gt;
Mit der Unterstützung der [[Gesellschaft_in_Taki#Fuyou|Fuyou]] und einiger jüngerer Clans wurde er dann zum zweiten Oberhaupt Takigakures erklärt. &lt;br /&gt;
Er erklärte die [[Geschichte_von_Taki#Ieyasu_Kagetoya|Ieyasu Kagetoya]] jedoch nicht zu Verrätern und ließ die Ehre der Familie unangetastet.&lt;br /&gt;
Shingen trat er kurz nach dem Bluterbenkrieg von seinem Amt zurück, da er sich in einer Schlacht schwer verletzt hatte und langsam alt wurde. Er galt in seiner Amtszeit zwar als strenges aber faires Oberhaupt, der stets jeden Vorschlag anhörte, bevor er seine Entscheidung traf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Mifune Ashura====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mifune Ashura war das dritte [[Dorfoberhaupt|Oberhaupt]] Takigakures und das erste das nicht aus einer der [[Gesellschaft_in_Taki#Die_Gr.C3.BCnderclans|Gründerfamilien]] stammte.&lt;br /&gt;
Er war ein Veteran des Krieges, der sich in vielen Schlachten als großer Anführer bewährt hatte, vor allem durch die Tatsache das seine Truppen stets ihre Position gehalten hatten sowie geringere Verluste aufwiesen.&lt;br /&gt;
Jedoch hatte der Krieg ihn zu einem paranoiden Mann gemacht, er verschärfte die Sicherheitskontrollen und die Verteidigungssysteme von [[Takigakure]] erheblich. Auf seinen Wunsch wurde eine Kampagne gestartet, die die Bevölkerung davon überzeugte das man Ausländern nicht trauen könne und das die Abschottung von außen der einzige Schutz vor Eroberung wurde.&lt;br /&gt;
Dies hatte auch Erfolg, [[Takigakure]] igelte sich ein und sah alles als Bedrohung an, was zu allgemeiner Aufrüstung im Dorf führte.&lt;br /&gt;
Zudem schwächte er die Macht der [[Gesellschaft_in_Taki#Die_Gr.C3.BCnderclans|Gründerclans]] erheblich in dem er den Ältestenrat neu aufstellte und für niedere Clans zugänglich machte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Kessen Musou====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kessen Musou wurde nach dem überraschenden Tod [[Geschichte_von_Taki#Mifune_Ashura|Mifunes]], der scheinbar an einer Krankheit verstarb, ebenso überraschend zum neuen [[Dorfoberhaupt|Oberhaupt]] erklärt. Entgegen der Traditionen des Dorfes die Wege der alten Oberhäupter weiter zugehen, brach er damit und zum ersten Mal in der Geschichte öffnete [[Takigakure]] sich wieder nach außen. Ausländer wurden nicht länger verteufelt und argwöhnisch betrachtet, sondern willkommen geheißen und in die Dorfstruktur eingeführt.&lt;br /&gt;
Von vielen wurde Kessen Musou als wahrer Held vergöttert, da er eine unglaubliche Phase des Friedens in [[Takigakure]] einläutete, auf die man später immer noch neidisch war und sich zurück wünschte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Verräter [[Takigakure]]s===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Kakuzu====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kakuzu war einst einer der besten Shinobi des Dorfes [[Takigakure]]. So entsandte man ihn auf eine Mission den ersten Hokage, [[Geschichte_von_Konoha#vor_dem_BEK|Hashirama Senju]], zu töten, als diese jedoch scheiterte wurde er bei seiner Rückkehr ins Dorf stigmatisiert und für das Scheitern der [[Mission]] bestraft, obgleich diese sehr gefährlich war.&lt;br /&gt;
Darauf entwickelte der einst hochgelobte [[Jounin]] einen Hass auf das Dorf und tötete auf seiner Flucht nicht nur die Ältesten des Dorfes, sondern stahl das wichtigste verbotene [[Jutsu]] des Dorfes, das seit dem verloren ist. &lt;br /&gt;
Ab da an führte er ein Leben als Kopfgeldjäger und Söldner.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Nobu Gushiken====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nobu Gushiken, adoptierte Bruder des ehemaligen [[Dorfoberhaupt|Dorfoberhauptes]] [[Wichtige Personen in Taki#Wichtige_Personen_in_Taki#Muneyaki_Gushiken|Muneyaki Gushiken]], war ein ausgezeichneter Ninja des Dorfes und ein höchst gefährlicher Mitglied der [[Einheiten_Takigakures#Tsuisekisha_.28J.C3.A4ger.29|Tsuisekisha-Einheit]].&lt;br /&gt;
Ebenso wie sein älterer Bruder strebte er danach Oberhaupt Takigakures wurde, jedoch wurde sein Bruder stattdessen ernannt, was den jungen Mann verbittern ließ, worauf sich die Brüder zerstritten und seine Adoption herauskam.&lt;br /&gt;
Im Angesicht der steigenden Gefahr der [[Taki_no_Kuni#Jashin_Sekte|Jashin-Sekte]] versuchte er dann einen lange gehegten Plan umzusetzen, nämlich seinen Bruder zu entführen und zu töten, wobei er es so aussehen lassen wollte als wären die [[Taki_no_Kuni#Jashin_Sekte|Jashin]]-Kultisten es gewesen.&lt;br /&gt;
Wodurch er sich ersann zum neuen [[Dorfoberhaupt]] erklärt zu werden, jedoch scheiterte sein Plan durch die Heldentat [[Wichtige_Personen_in_Taki#Shinishi_Kudo|Shinishi Kudos]] der nicht nur den Verräter beseitigte sondern auch [[Wichtige Personen in Taki#Wichtige_Personen_in_Taki#Muneyaki_Gushiken|Muneyaki]] rettete.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Wächter [[Takigakure]]s===&lt;br /&gt;
Die Wächter [[Takigakure]]s entspringen aus der Sage &amp;quot;[[Geschichte von Taki#Das Lied des gelben Drachen|Das Lied des gelben Drachen]]&amp;quot;, welche von einem mutigen kleinem Mädchen und der Entstehung von [[Takigakure]] erzählt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Der blaue Drache – Seiryu====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quing Long bietet einen durchaus beeindruckenden Anblick, wenn er sich nicht in seiner Menschengestalt fort bewegt. Gerne verbringt er seine Zeit als Eremit getarnt, um den einen oder anderen Wanderer etwas über die Natur zu erzählen und beizubringen, so wie er es einst bei dem kleinen Mädchen Hiwa getan hatte. Nur sehr selten würde sich Quing Long in seiner wahren Gestalt einem Menschen zeigen. Sein edles und geduldiges Gemüt würden ihn für offene Geister zum höchst angenehmen Gesprächspartner machen. Vorurteilslos betrachtet er jeden Menschen einzeln und nicht die Menschheit als ganzes, bevor er sich seine Meinung zu einem Individuum bildet.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der blaue Drache Quing Long steht für die Jahreszeit Frühling und somit für die Geburt und die frühe Phase jungen Lebens, seien es Pflanzen, Menschen oder Tiere.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Der rote Vogel – Suzaku====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zhu Que hat ein durchaus heiteres Wesen. Das Interesse des roten Vogels weckt man durch Gesang und Lieder. Selber trällert er gerne verschiedene Lieder und am meisten gefällt es ihm, wenn sich aus seinem Gesang und das eines Menschen ein Duett bildet. Er kann die Form eines kleinen roten als auch großen roten Vogels annehmen. In Anwesenheit oder in der Nähe von Menschen würde er stets als kleiner Vogel auftauchen, um nicht als Wächter erkannt zu werden.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der rote Vogel Zhu Que steht für die Jahreszeit Sommer und damit für den Höhepunkt des Lebens mit all den Pflanzen und Lebewesen, die im Frühling noch klein und zierlich waren. Er steht für die Reichen Geschenke, die die Natur im Sommer bringen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Der weiße Tiger – Byakko====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bai Hu ist äußerst schlau und gerissen, wie es das Bild einer Raubkatze schon immer präsentiert hat. Der weiße Tiger kann die form einer kleinen weißen Katze annehmen, um ohne größeres Aufsehen zu erregen unter Menschen zu wandeln oder sich einzelnen Wanderern zu zeigen ohne direkt erkannt werden zu wollen. Meistens nutzt er diese Form, um die Verhaltensweisen eines Individuums zu beobachten. Reden würde er in seiner Katzenform nie, selbst als Tiger ist es schwer Bai Hu viele Worte zu entlocken. Nie verliert er mehr Worte als unbedingt nötig, man würde immer nur von ihm hören, dass für alles einen Richtigen Zeitpunkt und Ort gibt, wenn man versuchen würde mehr Worte aus ihm zu locken. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der weiße Tiger Bai Hu steht für die Jahreszeit Herbst und damit als Vorbote für die härteren Monate, die im Winter folgen. Mit ihm verbindet man auch den Aspekt der Jagd, der während der Herbstmonate an Wichtigkeit zunimmt, da Pflanzen und Bäume zur Ruhe kommen und bis zum Frühling keine Früchte austragen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Die schwarze Schildkröte – Genbu====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Xuan Wu würde auf Menschen einen etwas angst einflößenden Eindruck machen. Es ist schwer zu erahnen, wie es um das derzeitige Gemüt der schwarzen Schildkröte aussieht. Obwohl Xuan Wu durch das kleine Mädchen Hiwa eines besseren belehrt wurde, was die Menschen in Bezug auf die Natur angeht, so konnte er nie wirklich seinen Argwohn gegenüber die Menschen ablegen. Immer noch sieht er die meisten Menschen als Zerstörer von Natur und Leben. Nur sehr schwer lässt er sich von der Gutherzigkeit und Naturverbundenheit eines Individuums überzeugen. Sollte man dies aber geschafft haben, so genießt man das voller Vertrauen und den Schutz der argwöhnischen Schildkröte. Natürlich stehen die Menschen [[Takigakure]]s automatisch unter seinem Schutz, da er diese als Abkömmlinge der ersten Dorfbewohner ansieht.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die schwarze Schildkröte Xuan Wu steht für die Jahreszeit Winter und damit für die Ruhe selbst, die während eines jeden Winters in der Natur einkehrt. Oftmals wird auch der Tod mit ihm in Verbindung gebracht, denn nicht alle Lebewesen überstehen den kalten Fängen des Winters.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Der gelbe Drache====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Mädchen namens Hiwa ist ein sehr naturverbundener Mensch. Sie weiß jeden Aspekt der Natur zu schätzen, achtet jede noch so kleine Lebensform und würde immer zum Wohle dieser handeln. Ihr eigenes Wohl stellt sie unter das von anderen, selbst wenn es um das Wohl fremder Menschen geht. Sie ist eine lebensfrohe Person, die sich gerne auch bei anderen Menschen aufhält. Durch ihren langen und außergewöhnlichen Aufenthalt in der Natur, ist diese zu ihrem eigentlich Zuhause geworden, etwas das man ihr auch anmerkt. Sie verbringt mehr Tage in Wäldern als unter Menschen. Man sagt ihr nach, dass sie mit Bäumen reden kann.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Hiwa gilt heute als Tod, wobei man sich dessen nie gewiss war. Man erzählt sich, dass sie eines Tages einfach im Wald verschwunden und nie wieder zurück gekehrt war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Frage-Sektion ==  &lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;mw-collapsible mw-collapsed wikitable&amp;quot; width=&amp;quot;100%&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Frage-Sektion&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
== Navigation ==&lt;br /&gt;
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		<author><name>Shinishi</name></author>
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		<id>https://wiki.narutorpg.de/index.php?title=Geschichte_von_Taki&amp;diff=25625</id>
		<title>Geschichte von Taki</title>
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		<updated>2016-03-16T08:49:26Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Shinishi: /* Beginn der Kudo-Dynastie - 89 Jahre nach Ende des Bluterbenkrieges */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Auf dieser Seite findet ihr eine Übersicht über die Geschichte des Dorfes [[Takigakure]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Seit Entstehung von [[Takigakure]]==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Sengoku Jidai===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Anfang der Geschichtschreiber [[Takigakure]]s steht Sengoku Jidai, die Zeit der streitenden Reiche. Nachdem die Kunst des Ninjutsu zur Blüte seiner Macht aufgestiegen war, durchstriffen zahllose [[Clan]]s die Lande, ein jeder mit seinen eigenen Fähigkeiten und Ansichten über die Welt. Sie waren [[Söldner]], die von den Ländern bezahlt wurden und alle bisher gekannten Waffen und Armeen überflüssig machten. Diese Kraft, die vielen zunächst wie ein Segen erschien, wurde schnell zu einem Fluch als sich angeblich selbst der Himmel in blutiges Rot aufgrund der endlosen Schlachten färbte, die auf der Erde ausgetragen wurden. Als sich die zwei mächtigsten [[Clan]]s im Reich des Feuers zusammenschlossen und [[Konohagakure]] gründeten, geschah ein Umdenken in vielen Ninja[[clan]]s die diesem Beispiel folgten. Es war deutlich geworden das es keinen Sinn mehr hatte nur dem eigenen Clan Treue zu schwören: Um zu bestehen brauchte es Bündnisse mit anderen Gruppierungen. Je stärker die zu schmiedende Allianz umso mehr Macht für die Beteiligten.&amp;lt;br /&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Gründung des Dorfes - 85 Jahre vor Ende des Bluterbenkrieges===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In diesen Jahren versammelten sich vier der örtlichen Ninjaclans an dem Baum, den wir heute [[Aufbau_von_Taki#Der_Taki-Baum|Taki-Baum]] nennen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Gesellschaft_in_Taki#Kagetoya|Kagetoya]] (Krieger), die [[Gesellschaft_in_Taki#Shiazu|Shiazu]] (Strategen), die [[Gesellschaft_in_Taki#Fuyou|Fuyou]] (Heilung) und die [[Gesellschaft_in_Taki#Nanaya|Nanaya]] (Tarnung).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie schlossen einen Pakt und schworen untereinander Treue an diesem Baum, der zu dieser Zeit noch ein gewöhnlicher war und erst Jahrzehnte später zu wahrer Berühmtheit gelangen sollte. Entgegen häufiger Annahme wurde [[Takigakure]] auf Vorschlag der [[Gesellschaft_in_Taki#Fuyou|Fuyou]] und Nanaya hin als Demokratie gegründet, da sich die verfeindeten [[Clan]]s der [[Gesellschaft_in_Taki#Kagetoya|Kagetoya]] und [[Gesellschaft_in_Taki#Shiazu|Shiazu]] auf keinen Anführer einigen konnten. [[Takigakure]] wurde vom Ältestenrat geführt, welcher aus den Anführern der jeweiligen [[Clan]]s bestand und hatte zu Beginn mit vielen Schwierigkeiten zu kämpfen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch die schier endlose Bedrohung und zahlreiche Überfälle entwickelte [[Takigakure]] bereits sehr früh fähige Verteidigungsmechanismen und Finten, mit denen sie selbst übermächtige Feinde erfolgreich abwehren konnten. Niemals gelang es einem Feind Fuß in [[Takigakure]] zu fassen und der Frieden im verborgenen Dorf machte den Rat der Ältesten leichtsinnig und überheblich.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Der Fall Kakuzu und Kagetoya-Dynastie - 65 Jahre vor Ende des Bluterbenkrieges===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Fall Kakuzu sorgte für besonderes Aufsehen im Dorf und beeinflusste es bis heute. Nachdem der Jounin [[Geschichte_von_Taki#Kakuzu|Kakuzu]] bei einem Auftrag scheiterte der die Ermordung des ersten [[Wichtige_Personen_in_Konoha#Hokage|Hokage]]s im Sinn hatte, mit dem [[Takigakure]] im Krieg war, erfuhr er bei seiner Rückkehr eine starke Ignoranz und Ablehnung. Er wurde mit Strafen belegt, denen er sich mit unerwarteter Gewalt erfolgreich widersetzen konnte. Bei seiner Flucht kam der gesamte Ältestenrat ums Leben, was für große Debatten in den Clans sorgte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als [[Geschichte_von_Taki#Ieyasu_Kagetoya|Ieyasu Kagetoya]] sich zum neuen Oberhaupt erklärte, gab es niemanden der ihm zu widersprechen wagte. Mittlerweile hatten sich weitere [[Clan]]s in [[Takigakure]] angesiedelt und viele von ihnen hielten den mächtigen [[Gesellschaft_in_Taki#Kagetoya|Kagetoya]] die Treue, sodass jeder Widerspruch in einem Bürgerkrieg hätte enden können.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Der Aufstand und Shiazu-Dynastie - 28 Jahre vor Ende des Bluterbenkrieges===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Viele Jahrzehnte lang herrschte in [[Takigakure]] eine angespannte Stimmung, doch keine Seite wagte es diesen trügerischen und wackeligen Frieden zu brechen. Das Dorf hatte viele Fortschritte gemacht. Es gelang ihm seine Macht auszubauen und von Taki als offizielles Ninjadorf anerkannt zu werden. Seine Ninja sicherten nun nichtmehr einzig das Dorf, sondern das gesamte Land stand unter dem Schutz und der Verwaltung der Ninja aus [[Takigakure]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dennoch folgte das unvermeidliche erneut aus einer im Leichtsinn geborenen Handlung heraus: Als [[Geschichte_von_Taki#Ieyasu_Kagetoya|Ieyasu Kagetoya]] sich in einer Schlacht dazu entschied eine Kompanie seiner Shinobi für den Sieg zu opfern, musste er die Folgen seiner Handlung am eigenen Leib spüren. Die Kompanie unter Führung von Kenshin [[Gesellschaft_in_Taki#Fuyou|Fuyou]] schaffte es entgegen aller Wahrscheinlichkeiten nicht nur zu überleben, sondern die gesamte Schlacht beinahe im Alleingang zu entscheiden. Als sie anschließend zurückkehrten, wandten sie sich offen gegen die Ninja welche sie im Stich und zum Sterben zurückgelassen hatten. Die [[Gesellschaft_in_Taki#Shiazu|Shiazu]], welche wohl nur auf eine solche Gelegenheit gewartet hatten, schlossen sich mit den [[Gesellschaft_in_Taki#Fuyou|Fuyou]] zusammen was letztlich auf den Tod Kagetoyas und dem Ende seiner Dynastie noch auf diesem Schlachtfeld hinauslief.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Daheim in [[Takigakure]] wurde [[Geschichte_von_Taki#Shingen_Shiazu|Shingen Shiazu]] als neues [[Dorfoberhaupt]] etabliert, mit großer Unterstützung der [[Gesellschaft_in_Taki#Fuyou|Fuyou]] und einiger jüngerer [[Clan]]s, welche sich im Laufe der Jahre um die [[Gesellschaft_in_Taki#Shiazu|Shiazu]] und [[Gesellschaft_in_Taki#Fuyou|Fuyou]] geschart hatten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unter den [[Gesellschaft_in_Taki#Shiazu|Shiazu]] änderte sich nach Aussen hin wenig, da sie an den Pfaden der [[Gesellschaft_in_Taki#Kagetoya|Kagetoya]] festhielten und diese trotz des Zwischenfalls nicht als Verräter deklarierten. Dennoch war dies das offizielle Ende des [[Clan]]s, denn während die Kagetoya mehr und mehr Verbündete in [[Takigakure]] verloren, schwand auch der [[Clan]] bis sich im folgenden Bluterbenkrieg ihre Spuren komplett verloren.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===[[Takigakure]] im Bluterbenkrieg===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während des Bürgerkrieges erlebten viele Einwohner und Ninja eine Schockphase die selbst nach dem Ende des Krieges noch viele Jahrzehnte lang anhalten sollte. Sie erkannten, das ihre Sicherheit nicht von selbst gegeben war. Obwohl es den Ninja gelang jeden Eindringling vom Dorf fern zu halten, hatte das Dorf viele Verluste und Tragödien zu beklagen, viele die heimkehrten waren nicht mehr dieselben wie vorher und erzählten erschreckende Geschichten über all die Bluterbler gegen die sie hatten kämpfen müssen.&amp;lt;br /&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Folgen des Krieges und Ashura-Dynastie - Monate nach Ende des Bluterbenkrieges===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenige Monate nach Ende des Krieges musste auch [[Geschichte_von_Taki#Shingen_Shiazu|Shingen Shiazu]] zurücktreten, der sich in einer der letzten großen Schlachten schwere Verbrennungen zugezogen hatte. Zur Überraschung vieler ernannte er [[Geschichte_von_Taki#Mifune_Ashura|Mifune Ashura]] zu seinem Nachfolger, nachdem dieser sich in zahlreichen Schlachten hervorgetan hatte. Damit war er der erste Anführer [[Takigakure]]s der aus keiner der vier [[Gesellschaft_in_Taki#Die_Gr.C3.BCnderclans|Gründerfamilien]] stammte, deren Population sich im Krieg ohnehin deutlich reduziert hatte. Der Ältestenrat wurde neu geordnet, sodass auch Mitglieder der niederen [[Clan]]s Zugang zu diesem hatten, was die Machtstellung der [[Gesellschaft_in_Taki#Die_Gr.C3.BCnderclans|Gründerfamilien]] endgültig brechen sollte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem sich die Defensive als besonderes Markenzeichen der Shinobi aus [[Takigakure]] etabliert hatte, begann [[Geschichte_von_Taki#Mifune_Ashura|Mifune]] eben dieses noch auszubauen. Die alten Verteidigungsanlagen wurden verstärkt und Sicherheitskontrollen für Aus- und Einwanderer verschärft. Waffen wurden entwickelt und verbessert, während den Einwohnern die Gefahr der Aussenwelt eingeprägt wurde, der die heimische Sicherheit des Dorfes gegenüberstand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Takigakure]] begann sich für einen Krieg zu rüsten, der nicht kommen sollte.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Zeit des Friedens und Musou-Dynastie - 42 Jahre nach Ende des Bluterbenkrieges===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach einem friedlichen, wenn auch überraschendem, Tod  [[Geschichte_von_Taki#Mifune_Ashura|Mifunes]], wurde [[Geschichte_von_Taki#Kessen_Musou|Kessen Musou]] vom Ältestenrat zu dessem Nachfolger ernannt. Während [[Takigakure]] sich in der Ashura-Dynastie mehr um die Sicherung seiner Position kümmerte, brach man in der Musou-Dynastie überraschenderweise damit. Potential von Aussen wurden willkommen geheißen und gefördert, während die Ninja-Akademie an gegenwärtige Standards angepasst wurde. In dieser Zeit stießen viele [[Clan]]s und Familien nach [[Takigakure]], die auch für dessen Entwicklung wichtig sind, wie die Familie der [[Wichtige_Personen_in_Taki#Shinishi_Kudo|Kudo]] oder die der [[Gesellschaft_in_Taki#Atsumichi|Atsumichi]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Ära des Friedens hatte [[Takigakure]] erfasst und viele Ninja wuchsen in dem Bewusstsein auf diesen Frieden erhalten zu wollen. Konflikte waren selten und wurden zumeist gerecht gelöst. Von einigen wurde diese Zeit als wahres Paradies empfunden, andere verurteilten den Leichtsinn mit welchem die Ninja hierdurch behaftet wurden.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Militarisierung und Eigen-Dynastie - 80 Jahre nach Ende des Bluterbenkrieges===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als die Musou-Dynastie mit dem Tod [[Geschichte_von_Taki#Kessen_Musou|Kessens]] während einer geheimen Mission endete, gab es große Bestürzung im Dorf als der Ältestenrat zur Überraschung vieler eine Frau namens [[Wichtige_Personen_in_Taki#|Jinkou Eigen]] zum neuen Oberhaupt ernannte. Abgesehen davon dass sie eine Frau war, war sie auch eine Ausländerin ohne feste Wurzeln in [[Takigakure]], was bei vielen Misstrauen erregte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Eigen-Dynastie wurde großer Wert auf innere Sicherheit gelegt. Die Schutzmaßnahmen innerhalb und ausserhalb des Dorfes wurden ebenso verstärkt wie deutlicher spürbar gemacht. Viele Systeme wurden bürokratisiert und auf Effizienz getrimmt, während die &#039;Shineitai&#039;, die mehrere Dutzend starke Leibgarde des Oberhauptes, etabliert wurde. Es gab das erklärte Ziel aus [[Takigakure]] ein Dorf werden zu lassen, welches sich vor den Großreichen nicht weiter würde verbergen müssen. Aussen wurden Bündnisse geschmiedet, Innen wurden Gesetze erlassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu dieser Zeit traten auch die sogenannten &amp;quot;[[Söldner]]&amp;quot; das erste Mal an das Licht der Öffentlichkeit. Menschen ohne Chakra probten mit Schusswaffen den Aufstand gegenüber den mittlerweile etablierten Ninja.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Söldner-Ära===&lt;br /&gt;
Nach den militärisch geprägten Jahren [[Wichtige_Personen_in_Taki#|Jinkous]], hatte die [[Wichtige_Personen_in_Taki#Ehemalige_Dorfoberhäupter|Gushiken]]-Ära das erste Mal seit dem Bluterbenkrieg wieder mit einer größeren Bedrohung zu tun: Den Söldnern.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Doch anders als in anderen Ländern und Dörfer gab es in [[Taki no Kuni]] nur wenig Aktivitäten dieser und die im Vergleich geringe Anzahl der Söldner bereitete den vereinte Kräften der Landesfürsten und des Ninjadorfes kaum Probleme.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Da [[Takigakure]] ohnehin keine Gefahr durch die Söldner für das einzige wirklich versteckte Dorf sah, zogen sie daher nicht aktiv in den Kampf gegen diese, sondern verteidigten lediglich das Land gegen die wenigen einfallenden Truppen, welche die Städte bedrohten.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Beginn der Gushiken-Dynastie - 85 Jahre nach Ende des Bluterbenkrieges===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Änderungen während der Eigen-Dynastie sorgten für größeren Widerstand bei den traditionelleren Clans des Dorfes als erwartet, weshalb unter internem Druck der Ältestenrat dazu gezwungen wurde Eigen um den Rücktritt zu bitten. Als [[Wichtige_Personen_in_Taki#Ehemalige_Dorfoberhäupter|Muneyaki Gushiken]] die Führung des Dorfes übernahm, waren viele erleichtert wieder einen &#039;wahren Taki-Ninja&#039; an der Spitze zu sehen.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit [[Wichtige_Personen_in_Taki#Ehemalige_Dorfoberhäupter|Muneyaki Gushiken]] als neuer Führung des Dorfes ging eine Welle der Erleichterung durch die Reihen der Bewohner des Dorfes, ein Anführer geboren in [[Takigakure]] selbst und bereits mit 9 Jahren Absolvent der Akademie. Allerdings blieb ein plötzlicher Umschwung der Politik wieder der Erwartungen aus. [[Wichtige_Personen_in_Taki#Ehemalige_Dorfoberhäupter|Muneyaki]] zeigte sich viel mehr als zurückhaltend und vorsichtiger Ninja. Selbst einige Monate nach seiner Einsetzung herrschte eine Stille im Zusammenhang mit seiner Politik. Als [[Wichtige_Personen_in_Taki#Ehemalige_Dorfoberhäupter|Muneyaki]] dann sogar plötzlich für eine Weile lang verschwand fürchteten sowohl der Ältestenrat als auch die Bewohner [[Takigakure]]s dass die Auswahl ein Fehler gewesen war und sie ihren Anführer nie wiedersehen würden. Doch [[Wichtige_Personen_in_Taki#Ehemalige_Dorfoberhäupter|Muneyaki]] erschien wider Erwarten wieder an den Toren [[Takigakure]]s als wäre nichts gewesen, um sich seinen Aufgaben als [[Dorfoberhaupt]] des Dorfes zu stellen. Erst einige Wochen nach seiner Rückkehr enthüllte [[Wichtige_Personen_in_Taki#Ehemalige_Dorfoberhäupter|Muneyaki]] die Intention hinter seinem Verschwinden.&lt;br /&gt;
Er hat die [[Geschichte_von_Taki#Die_W.C3.A4chter_Takigakure|legendären Wächter]] aus den vergessenen Geschichten Takis erforscht und als Zeichen der Wertschätzung den Titel des Dorfoberhauptes des Dorfes  in den [[Geschichte_von_Taki#Der_gelbe_Drache|gelben Drachen]] ernannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Post-Söldner-Ära===&lt;br /&gt;
Da die [[Söldner]]-Ära keinen großartigen Einfluss auf [[Takigakure]] hatte, verlief das Leben im Dorf nach dem Sieg über diese nicht anders ab als zuvor.&lt;br /&gt;
Es gab, da man sich nicht großartig mit den [[Söldner]]n beschäftigt hatte, anders als in anderen Ländern, keine großen technologischen Fortschritte, noch war man auf diese im recht traditionellen Land erpicht.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Es gab jedoch erste stärkere diplomatische Berührungen mit den Dörfern [[Kirigakure]] und [[Kumogakure]].&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Diese waren auf die diplomatischen Beziehungen des ehemaligen Dorfoberhaupts [[Wichtige_Personen_in_Taki#Dorfoberhaupt|Eigen Jinkou]] zu [[Kirigakure]] zurückzuführen, die ursprünglich aus dem Dorf stammte. Über jene Beziehung kamen sie dann auch in Berührung mit [[Kumogakure]], welche schon immer recht eng mit [[Kirigakure]] verbunden waren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Dreier-Bündnis-Ära===&lt;br /&gt;
Das Dreier-Bündnis [[Kirigakure]]-[[Kumogakure]]-[[Takigakure]] hat seine Wurzeln bis in den Bluterbenkrieg geschlagen. Damals entstand der erste Kontakt aller drei Länder miteinander. Auch wenn dieser Kontakt eher negativer Natur gegenüber [[Takigakure]] war, so festigte es die Bindung der beiden anderen Bündnispartner.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Dieses Verhältnis schob sich jedoch ins positive als [[Wichtige_Personen_in_Taki#Eigen_Jinkou|Eigen Jinkou]] Dorfführer wurde, da Eigens Heimatdorf [[Kirigakure]] gewesen war, pflegte sie in dieser neuen Position eine recht umsichtige Politik, welche den Grundstein für das künftige Bündnis legte.&lt;br /&gt;
Zur freundschaftlichen Annäherung begrüßte [[Takigakure]] bald eine kleine Delegation [[Kirigakure]]-Ninja im Dorf, deren Besuch überraschend gut ausging.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Anschläge während des [[Chuuninexamen]]s in [[Kumogakure]] festigte ebenfalls diese Beziehung, da [[Takigakure]] ihrem neuen Freunden [[Kirigakure]] und somit auch [[Kumogakure]] bei der Beseitigung der Schäden half.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Nach der Eroberung einer [[Söldner]]festung seitens [[Kirigakure]], wurde diese zum gemeinsamen Besitz der drei Dörfer erklärt und die Bündnisfestung erschaffen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die letzte Festigung des Bündnisses wurde durch die Katastrophenhilfe während Unwetters erzielt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Beginn der [[Wichtige_Personen_in_Taki#Shinishi_Kudo|Kudo]]-Dynastie - 89 Jahre nach Ende des Bluterbenkrieges===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem, [[Geschichte_von_Taki#Nobu_Gushiken|Nobu Guskihen]], der Bruder [[Wichtige_Personen_in_Taki#Ehemalige_Dorfoberhäupter|Muneyaki Gushikens]], diesen auf dem Weg zu einer wohl wichtigen Besprechung abfangen und entführen konnte, trat die Spezialeinheit Takigakures in Aktion, unter anderem auch [[Wichtige_Personen_in_Taki#Shinishi_Kudo|Shinishi Kudo]].&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Wichtige_Personen_in_Taki#Shinishi_Kudo|Shinishi Kudo]] gelang es als einziger, den [[Wichtige_Personen_in_Taki#Ehemalige_Dorfoberhäupter|gelben Drachen]] und seinen Bruder in einer Höhle zu finden und zu erreichen.&lt;br /&gt;
Nobu unterlag dem Kudo und wurde von ihm erledigt.&lt;br /&gt;
Gerüchten zufolge soll [[Geschichte_von_Taki#Nobu_Gushiken|Nobu]] jedoch Sicherheitsvorkehrungen geplant haben, welche besagte Höhle nach seinem Tod zum Einsturz brachte.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Offiziellen Aussagen zufolge, gelang es Kudo, das [[Dorfoberhaupt]] aus der misslichen Lage der einstürzenden Höhle zu befreien, schaffte es jedoch selbst nicht mehr heraus. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Wichtige_Personen_in_Taki#Shinishi_Kudo|Shinishi Kudo]] galt eine Zeit lang als verstorben, ehe er wohlauf zurückkam und wenig wegen seiner heldenhaften Taten, der Rettung des alten Dorfoberhauptes sowie dem Ausschalten des Verräters selbst zum [[Dorfoberhaupt]] ernannt wurde, da [[Wichtige_Personen_in_Taki#Ehemalige_Dorfoberhäupter|Muneyaki Gushiken]] von diesem Amt zurücktrat.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der junge [[Gesellschaft_in_Taki#Kudo|Kudo]] brachte gleich frischen Wind in des recht traditionelle Takigakure, durch die Umbenennung des Dorfoberhaupt-Titels vom gelben zum goldenen Drachen, sowie dem Bau eines neuen [[Aufbau_von_Taki#Ninjasitz.2Fgoldene_Drachenstatue|Ninjasitzes]], der eben jenes Wesen repräsentieren sollte.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Jedoch hatte [[Wichtige_Personen_in_Taki#Shinishi_Kudo|Shinishi Kudo]] mit seiner Ernennung gleichzeitig etwas geerbt was den jungen Shinobi auf die Probe stellen sollte, der [[Taki_no_Kuni#Jashin_Sekte|Jashin-Kult]] der zuvor in Takigakure schon Unheil angerichtet hatte war stärker geworden und schaffte es [[Takigakure]] als Dorf einige Seitenhiebe zu verpassen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Bald darauf sollte ein Krieg in [[Taki no Kuni]] ausbrechen in dem die beiden Seiten ihre Kräfte maßen und [[Wichtige_Personen_in_Taki#Shinishi_Kudo|der goldene Drache]] seine Stärke und Führungsqualitäten beweisen musste.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Das Lied des gelben Drachen=&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwischen den Reihen voller Bücher und Schriftrollen in der Bibliothek [[Takigakure]]s, die oft von großen Personen der Vergangenheit, wichtigen Ereignissen oder Techniken sowie Lehre handeln, findet der Suchende bis weilen ein kleineres unscheinbares Buch.&lt;br /&gt;
Nur selten wurde das Buch in den letzten Jahren aus der Umarmung seiner größeren Brüder und Schwestern gerissen, um seinen Inhalt dem Suchenden zu offenbaren. Es war in Vergessenheit geraten und gelegentlich, wenn es aus dem langen Schlaf eines von Staub bedeckten Buches für einen Moment, welcher für ein Buch alles zwischen einer Sekunde und einem Jahrhundert sein kann, aufwachte, erinnerte es sich sehnsüchtig daran wie es gewesen war, als noch kleine Kinderfinger es jeden Tag hervorgeholt und die dazugehörigen hohen Stimmen erfreut und laut aus ihm hervor gelesen hatten.&lt;br /&gt;
Es war abgenutzt ja, aber das stimmte das Buch nicht traurig sondern machte es eher stolz. Die güldene Farbe, mit der sein Schaffer einst den Umschlag beschrieben hatte, hatte ihm eh nie wirklich gefallen und der Zustand sprach in seinen Augen für all die Liebe und Anerkennung, die ihm einst zugekommen war. Und schließlich hatte die Geschichte, mit deren Schutz und Überlieferung es beauftragt worden war, alles Recht auf derartige Zuwendung.&lt;br /&gt;
Ja das Buch war stolz auf sich selber und wusste, dass es nur lange genug warten müsste, bis es aus seinem Schlaf aufgeweckt werden und seine Geschichte erneut offenbaren würde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Irgendwann kam dieser Tag und an diesem Tag fand die Sage des [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|gelben Drachens]] und der Götter wieder Einzug in die Köpfe der Menschen. Wie so oft bei Sagen weiß niemand zu sagen, wie viel wahr und wie viel hinzugedichtet worden war. Aber dies, so wusste das Buch, war nicht die Aufgabe einer Sage.&lt;br /&gt;
Eine Sage muss die Herzen der Menschen erfreuen, sie mit Hoffnung erfüllen und zum Träumen anregen. Eine Sage lässt bisweilen alte Männer genauso wie kleine Kinder mit verträumten Blicken die Welt um sich herum betrachten und sich vorstellen, wie es wohl damals an diesem Ort ausgesehen haben könnte. Eine Sage schließlich steht für eine Lektion und Beispiel, Lehre und Wissen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und so erzählt das Buch die Geschichte:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Prolog===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vor langer Zeit, als die Menschheit noch jung war und mit den großen Augen eines kleinen Kindes die Welt um sich herum betrachtete, herrschte die Natur über das Leben eines jeden Lebewesens mit einer Hand, die zugleich sanft wie ein kühler Windstoß im drückenden Sommer als auch hart wie der Kern eines großen Gebirges war.&lt;br /&gt;
Der Mensch, genauso wie alle anderen Lebewesen ob Tier, Pflanze oder Stein kämpfte jeden Tag um sein Überleben. Aber nicht Angst oder Ohnmacht vor den Strapazen bestimmten sein Leben, sondern Freude und Glück über die einfachsten Dinge. Er war glücklich, wenn er mit vollem Magen einen warmen und sicheren Schlafplatz gefunden hatte.&lt;br /&gt;
So herrschte die Natur und die Tiere, die teilweise älter als die Menschen waren, wuchsen zu prächtigen Gestalten heran. Hört man heute von Erzählungen aus jener Zeit, so wirken die Geschichten von dem riesigen Wald, der den Großteil des Kontinents bedeckte und von ebenso riesigen Tiergottheiten bevölkert war, wie die Märchen eines alten wirren Greises.&lt;br /&gt;
Aber der Menschheit Kindeswiege war dies Umfeld beschützt vom großen Schatten des Waldgottes. Irgendwann jedoch fängt jedes Kind an sein Umfeld zu verändern und in einer Zeit, in der sich das Schicksal dieses Gleichgewichtes entscheiden sollte erhob sich der [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|gelbe Drache]] über die Träume von Natur und Mensch hinweg in die Lüfte der Zukunft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===1. Kapitel===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Langsam und träge floss der kleine Bach an diesem Tag die Hänge des Hügels herab, plätscherte nur missmutig über die großen Steine nahe seiner Quelle, drückte nur halbherzig die Kiesel vor sich her, die sich in seinen Weg stellen wollten, und wollte gar nicht so recht seinen Weg gen Tal beschreiben.&lt;br /&gt;
Hätte man den Bach an einem anderen Tag gesehen und hätte man Aug und Ohr, so wie es die Menschen früher für die Natur gehabt hatten, so hätte die Freude und die Glückseligkeit des Baches einem das Herz erwärmt. Es war kein großer Bach, es war kein Bach, dessen Wasser sich in den Strom eines gewaltigen Flusses oder die Gefilde eines riesigen Sees mischte. Es war ein einfacher Bach, der auf der großen Landkarte nicht einmal seine Existenz belegt finden würde.&lt;br /&gt;
Aber für die Menschen des kleinen Dorfes am Fuße des Hügels war er die Quelle ihres Lebens und somit das Wichtigste in der Welt und für ihn waren diese Menschen das Wichtigste in der Welt.&lt;br /&gt;
Wer brauchte schon riesige Mengen Wassers, wenn er sich an dem Lachen der Kinder erfreuen konnte, die in ihm spielten und sein Wasser benutzten, um sich gegenseitig zu bespritzen?&lt;br /&gt;
Ja es waren vor allem die Kinder, auf die sich der Bach jeden Morgen freute, wenn er sich aus dem moosig-grünen Bett seiner Träume erhob. Er kannte sie alle, er erkannte sie schon am Klang ihres Lachens und hatte einem jeden der Dorfbewohner erfreut beim Wachsen zugesehen.&lt;br /&gt;
Nichts aber stimmte ihn so traurig, wie das bittere Weinen und Schluchzen eines Kindes, das in seinem jungen Leben bereits großes Leid erfahren musste. Und ausgerechnet das herzerweichendste Weinen und die qualvollsten Tränen hatte er am gestrigen Tage wahrnehmen müssen.&lt;br /&gt;
Das Mädchen mit den grellblonden Haaren namens [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] hatte bereits in ihrer frühesten Kindheit beide Eltern verloren und lebte alleine mit ihrer großen Schwester Kigiku in dem kleinen Dorf. Nie hatte der Bach [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] weinen hören ob des Verlustes der Eltern oder der schweren Zeit, die dieser den beiden Mädchen einbrachte. Es war immer glücklich mit seinem Leben gewesen, hatte sich nie beschwert und war der großen Schwester stets zur Hand gegangen. Und ausgerechnet dieses Mädchen, das dem Bach immer ein Quell der Freude gewesen war, weinte nun ob der schweren Krankheit des Einzigem, dem es sich immer sicher gewesen war: Seiner Schwester.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was konnte der Bach tun? Die Menschen hatten in den Jahrhunderten seit ihrer frühesten Kindheit gelernt in der Natur zu überleben und dabei bereits einiges über die Kunst mit den Geschenken der Natur Krankheit und Wunde zu bekämpfen gelernt. Aber nicht einmal dieses Wissen schien das Leid Kigikus mildern zu können. Trübseelig floss er weiter vor sich hin und grübelte nach, was er tun könnte. Auch dachte er dabei daran, dass die Menschheit längst ihr Kindesbett verlassen und begonnen hatte, die harte Seite der Natur, die ihr Leben bedrohte, zu bekämpfen.&lt;br /&gt;
Früher, er konnte sich fast nicht mehr daran erinnern, hatte sich nur selten die Sonne in seinen Wassern gespiegelt, da der Schatten großer Bäume stets sein Gefilde bedeckte. Irgendwann aber hatten die Menschen damit begonnen die Bäume zu fällen und sich Platz zum Leben, für ihr Vieh und für ihre Felder zu schaffen. Der große Wald war immer weiter geschrumpft und schon lange hörte der Bach die Stimmen der Bäume nur noch aus sehr weiter Entfernung im Säuseln des Windes.&lt;br /&gt;
Als er nun so lauschte, um die Stimmen der Bäume zu hören, vernahm er die Stimme eines Menschen. Dieser Mann, denn seine tiefe und rauchige Stimme verriet sein Geschlecht, sang irgendwo in seiner Nähe von etwas, was der Bach völlig vergessen hatte: Von dem Waldgott.&lt;br /&gt;
Die Erinnerungen überschlugen sich und schnell beschloss der Bach aus seiner Trübseligkeit zu erwachen und den Sänger mit dem Plätschern seines Wassers an- und zu dem kleinen Dorf hinzulocken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===2. Kapitel===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stark schmerzten die Füße des Greises, dessen Stimme der Bach vernommen hatte, ob seiner langen Wanderung und ein jedes Wort, das er scheinbar vergnügt vor sich her sang, war einzig und allein dazu gedacht, um ihn von den Schmerzen abzulenken.&lt;br /&gt;
Er war weit gereist, hatte viele Flüsse überquert und sich an viele Bäume gelehnt, wenn sein alter Körper ein paar Momente der Ruhe benötigten. Weswegen er reiste, wusste er nicht mehr. Einzig und allein erinnerte er sich noch daran, dass er einst am Rande eines großen Waldes gelebt und von dessen Wildheit und Schönheit verzaubert worden war.&lt;br /&gt;
Angelockt vom Plätschern des Baches, dessen kühles Wasser Linderung für die schmerzenden Füße verhieß, wechselte der Greis die Richtung und traf schon bald auf den kleinen Bach und das in nicht allzu weiter Ferne stehende Dorf. Noch einmal nahm sich der Alte zusammen, trällerte um so lauter, als seine Füße besonders stark schmerzen und ihm anscheinend sagen wollten:“Wieso bleibst du nicht einfach hier sitzen und gönnst uns unsere Ruhe du alter Narr?“&lt;br /&gt;
Aber der „alte Narr“ war dickköpfig geworden und wollte nicht nur seine Füße ausruhen, sondern auch noch mit Menschen reden. Ein Vergnügen, das ihm seit Wochen verwehrt war.&lt;br /&gt;
So laut trällerte er vor sich hin, dass er das Schluchzen des kleinen Mädchens, das am Ufer des kleinen Baches mehr in sich zusammen gekauert war, als dass es saß, nicht mitbekam. Erst, als das Mädchen seine grünen Augen öffnete und auf den alten und komisch aussehenden Mann schaute, während es sich über die tränenverschmierten Wangen wischte, bemerkte dieser, dass er nicht alleine war.&lt;br /&gt;
„Was ist ein Waldgott?“ ertönte die hohe Stimme des Mädchens und der alte Mann blieb verdutzt stehen, um die fragenden großen Augen, die vor Weinen rot geworden waren, zu bewundern. Kurz entschlossen gewährte er seinen fast schon rebellierenden Füßen ihren Wunsch und ließ sich neben dem Mädchen leise seufzend nieder.&lt;br /&gt;
„Die gestaltgewordene Natur. Wille und Kraft dessen, was uns stets umgibt, und genauso wild und sanft wie eben jenes.“ Antwortete er ein wenig kryptischer, als er beabsichtigt hatte, während er die schmerzenden Füße aus den abgelaufenen Sandalen befreite.&lt;br /&gt;
„Und wie sieht er aus?“&lt;br /&gt;
„Er wechselt die Gestalt, so wie es auch die Natur ständig tut.“&lt;br /&gt;
„Ist er lieb?“&lt;br /&gt;
„Ja und nein. Wenn er stürmisch und verheerend ist, wenn er wütend und aufgebracht ist, so vernichtet er alles, was ihm in den Weg kommt. Ist er aber sanft und ruhig, so beschützt, heilt und umsorgt er das, was in seinen Augen, den Augen der Natur, würdig ist.“&lt;br /&gt;
Sofort weiteten sich die Augen des kleinen Mädchens, das das zerschlissene Hemd des Alten mit seinen kleinen Fingern ergriff und ihn voller Hoffnung und zugleich voller Angst vor einer möglichen Enttäuschung anschaute.&lt;br /&gt;
„Er heilt? Kann er alles heilen? Kann er auch eine richtig schlimme Krankheit heilen?“&lt;br /&gt;
Ein wenig verdutzt ob dieser Reaktion antwortete der Alte in dazu passender Stimmlage:&lt;br /&gt;
„Ehm Ja, kann er, aber dazu muss er…“ Doch weiter hörte das Mädchen nicht, es riss nur umso stärker an dem Hemd und schrie förmlich:&lt;br /&gt;
„Wo finde ich ihn? Erzähl mir bitte alles!“&lt;br /&gt;
Und nach einer Reaktion, die sehr derer glich, die er nur wenige Momente zuvor gezeigt hatte, und einem dazu passenden Seufzen, holte der Greis tief Luft und fing an zu erzählen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Weit weg im Nordosten steht er noch, der große Wald, der einst fast den ganzen Kontinent bedeckte. Im Gegensatz zu den kleinen Wäldern, die du kennst, ist dieser Wald noch erfüllt von dem Willen und der Kraft der Natur. Tief in seinem Inneren lebt der Waldgott in dem wunderbaren Hain, der schon seit Äonen nicht mehr von Menschen betreten worden ist, und umgeben von den Vorfahren der Tiere: riesige und weise Tiergötter.&lt;br /&gt;
Einst, so wurde mir als kleines Kind in meinem Heimatdorf erzählt, dass am Randes des großen Waldes steht, sahen die Tiergötter und der Waldgott mit wohlwollendem Blick auf die Menschen herab, die so schwach und zerbrechlich wirkten. Sie standen uns bei, wenn etwas unsere Existenz bedrohte, und halfen uns gelegentlich mit Rat und Tat in der Natur zu überleben, die sie schon so viel länger bevölkern und so viel besser verstehen als wir.&lt;br /&gt;
Aus dieser Zeit kommen auch die Geschichten der Heilkunst des Waldgottes und der weisen Ratschläge der Tiergötter, die zusammen mit ihren damals noch ähnlich riesigen Brüdern und Schwestern unseren Kontinent bereisten und bevölkerten.&lt;br /&gt;
Aber…“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch weiter kam der Mann nicht, denn das Mädchen war bereits aufgesprungen und rannte fort in Richtung der Häuser. Später erfuhr er, was es mit dem Mädchen auf sich hatte, und schollt sich selber ob dem, was er so unvorsichtig [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] erzählt hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===3. Kapitel===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Voller Schrecken beobachtete der kleine Bach, was geschah. In seinem Bestreben das kleine Mädchen zu trösten und sich wieder an ihrem Lachen und den strahlenden Augen zu erfreuen, hatte er vergessen, dass Menschen keine Tiere waren. Sie waren es nicht gewohnt auf sich alleine gestellt zu überleben und am aller wenigsten kleine Kinder, von den Gefahren einer solchen Reise und denen des großen Waldes ganz zu schweigen.&lt;br /&gt;
Aber was konnte er tun? Was konnte er tun?...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ohne lange nachzudenken hatte sich [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] ihre festeren Schuhe samt ein paar reisetauglichen Kleidern und Proviant – was sie eben rumliegen sah – geschnappt, hatte ihre Schwester umarmt und war mit den Worten „Der Waldgott wird dich heilen, warte es nur ab!“ aus der kleinen Hütte, die die zwei Mädchen bewohnten, verschwunden.&lt;br /&gt;
Kigiku hatte sichtlich verwirrt drein geschaut, aber hatte ob ihrer Krankheit und der Schwäche, die ihren Körper befallen hatte, nichts tun können, außer der kleinen Schwester flehentlich hinterher zu schauen. So verzweifelt, wie die große Schwester in dieser Stunde war, als[[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] Hals über Kopf das kleine Dorf verließ, so zuversichtlich war die kleine Schwester, die endlich etwas gefunden hatte, was sie tun konnte um Kigiku helfen zu können. Sie dachte gar nicht daran, dass die Reise gefährlich werden könnte, oder dass sie ihr eigenes Leben schonen müsste. Einzig und allein das Leben der Person, die für sie die Welt darstellte, war ihr wichtig und kreiste beständig in ihrer Gedankenwelt umher.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So reiste das kleine Mädchen mit dem blonden Haar und den großen grünen Augen los gen Nordosten. Zum Glück hatte sie gelernt die Himmelsrichtungen zu erkennen und zu finden und verlief sich nie. So selbstsicher ging sie ihre Reise an, dass sie vergnügt summend schon bald das kleine Tal und die Gefilde des kleinen Baches verließ.&lt;br /&gt;
Die ersten Tage ihres kleinen Abenteuers flogen nur so vorüber. Sie hatte genügend Wasser dabei und konnte ihre Proviante mit den Beeren und Früchten, die sie dank des herrschenden Sommers leicht fand, stets wieder auffüllen. Einzig und allein des Nachts, wenn es dunkel und gelegentlich sogar etwas kühler wurde, wurde es ihr etwas bang um das kleine Herz. Aber wie stets summte sie dann eine kleine Melodie vor sich her, mit der sie die große Stille um sich herum vertrieb und sich selber in den Schlaf wiegte.&lt;br /&gt;
Die Weisen sagen, dass ein entschlossenes Herz keine Furcht kenne. Nur ein zauderndes und fragendes Herz öffne Tür und Tor für Zweifel und Furcht. Wenn man diesen Worten Glauben schenken darf, so verwundert es nicht, dass [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] nie daran dachte umzukehren oder auch nur aus Angst oder Furcht eine Träne vergoss. Sie war überzeugt davon das Richtige zu tun und setzte mit derselben Überzeugung Fuß vor Fuß, ging Schritt um Schritt immer weiter gen Nordosten.&lt;br /&gt;
Schon bald wurde die Natur, die wenn auch in schwächerer Art und Weise, auch an diesem Ort zu finden war, auf das summende und singende kleine Mädchen aufmerksam und immer öfter geschah es von nun an, dass ein kleiner Sperling sich zu [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] gesellte, wenn diese tagsüber oder nachts vor sich hin sang, um diese mit seinem hohen Zwitschern zu begleiten.&lt;br /&gt;
Immer, wenn sie den kleinen [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]] sah, der ihr schon bald ein lieber Wegbegleiter wurde, hellte sich die Miene des kleinen Mädchens auf und ihre Schritte wurden bestimmter und stärker. Dem Beispiel des [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]]s folgend, fing sie schon bald an feste Rhythmen in ihren Tagesablauf zu bringen:&lt;br /&gt;
Sie stand mit der Sonne auf, aß etwas, ging dann den Tag über unterbrochen von einer Mittagspause bis sie am Nachmittag begann nach einer Schlafmöglichkeit zu suchen und daraufhin nach etwas Essbarem und Trinkbarem, wenn sie nicht schon genug während des Tages gefunden hatte. Ihrer guten Orientierung wegen verlief sie sich dabei so gut wie nie und wenn, dann brachte sie das Zwitschern des kleinen [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]] schon bald wieder auf den richtigen Weg. Auch brauchte sie nur auf das Verhalten des[[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]]s zu achten, um Wetterumbrüche oder Gefahren vorherzusehen.&lt;br /&gt;
So verging die Zeit und die Natur kehrte immer weiter in das kleine Mädchen ein genauso wie das kleine Mädchen immer weiter in die Natur einkehrte. Und dann kam der Herbst&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===4. Kapitel===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als die ersten Blätter an den Bäumen begannen gelb und rot zu werden, wusste [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]], dass der Sommer den Kampf gegen den Winter langsam verlor. Noch kämpfte er wacker und hielt die kalten Winde aus dem Norden samt der dunklen Wolken, die sie mitbrachten, zurück. Aber mit jedem Tag und jeder Nacht kamen sie näher, ohne dass der Sommer etwas dagegen würde tun können.&lt;br /&gt;
Sie musste sich beeilen, so viel verstand selbst ein kleines Mädchen, denn in den Stürmen und der Kälte des Winters würde sie nicht überleben können ohne die Hilfe und den Beistand Ihresgleichen.&lt;br /&gt;
Wäre der kleine [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]] nicht gewesen, der sie über immer längere Strecken des Tages begleitete und es sich immer öfter auf ihrer Schulter bequem machte, so hätten vielleicht der Zweifel und die Furcht Einzug in ihrem Herzen gehalten. So aber ertönten die Stimmen der Zwei, wann immer der Winter an ihren Herzen zu nagen begann, und vertrieben diesen.&lt;br /&gt;
Manchmal allerdings kam es auch vor, dass der kleine [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]] schrecklich lange weg blieb und [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] begann sich Sorgen zu machen. Sorgen um den kleinen [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]], um ihre Schwester und um den Wahrheitsgehalt der Geschichte des alten Mannes. Als der kleine [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]] eines Morgens nicht neben ihr zu finden war, erhob sie sich und ging ohne zu zaudern in den kleinen Hain hinein, der sich vor ihr erstreckte. Sie begann das Lied zu singen, das sie seit Beginn ihrer Reise immer sang, und schon bald hörte sie aus einiger Entfernung die Antwort des [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]]s.&lt;br /&gt;
Ihr Herz schlug immer schneller voller Freude und auch voller Angst ob dem, was dem [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]] passiert sein könnte. Sie rannte immer schneller, stets der Stimme des [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]]s folgend und blieb plötzlich stehen.&lt;br /&gt;
Eine kleine [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] mit ungewöhnlich eisblauen Augen stand am Fuße eines großen Baumes, auf dessen niedrigem Ast [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] sofort ein paar der Federn des kleinen [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]]s sehen konnte. Ihre Augen weiteten sich und füllten sich schon bald mit Tränen, während die Katze sich von dem ersten Schrecken ob der plötzlichen Begegnung erholte und begann um das kleine Mädchen, das mehr und mehr in Tränen ausbrach, zu kreisen.&lt;br /&gt;
[[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] verstand schnell, dass der Sommer ihr bisher nur die schönen Seiten der Natur gezeigt hatte und sie den kleinen [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]] wohl nicht mehr wieder sehen würde. Es war in ihren Augen klar, dass der [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]] den Klauen der [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] erlegen war, da er sonst längst zu ihr zurück geflogen sein würde.&lt;br /&gt;
Immer stärker wurde der Regen aus Tränen, der sich vom Gesicht des kleinen Mädchens gen Boden bewegte, bis ein empörtes Miauen das Mädchen aus seinen Gedanken rüttelte. Die [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] hatte sich vor [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] hingesetzt und schaute sie aus zugleich neugierigen und vorwurfsvollen Augen an, so dass das Mädchen nicht anders konnte als sich herabzubeugen und vorsichtig das Fell des Tieres zu streicheln.&lt;br /&gt;
Sie machte dem Tier keine Vorwürfe, da es nur um sein eigenes Überleben kämpfte, auch wenn es sie dennoch sehr traurig machte. Anstatt aber vor der Hand des Mädchens zu fliehen, ließ sich die [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] mit einem immer lauter werdenden Schnurren streicheln und verließ auch nicht die Seite des Mädchens, als dieses langsam damit beginnen musste zurück zu ihren wenigen Habseligkeiten zu gehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So nahm schon bald die kleine [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] den Platz des [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]]s ein und begleitete [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] auf ihrer Reise. Und so wie der [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]] mit seinem Verhalten dem Mädchen vieles über das Überleben in der Natur beibrachte, so tat dies auch die [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]]. Allerdings oblag es der [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] genauso wie bei ihrem ersten Treffen dem Mädchen die düstere Seite der Natur zu zeigen.&lt;br /&gt;
Hatten im Sommer noch Früchte und Beeren überall auf ihrem Weg nur darauf gewartet von ihr gepflückt zu werden, so verschwanden diese immer mehr je weiter der Herbst Einzug hielt. Und schon bald musste [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] lernen, dass sie wie die [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] Leben nehmen musste, um selber zu überleben.&lt;br /&gt;
Es dauerte schier eine Ewigkeit, bis es ihr mittels einer Falle zum ersten Mal gelang ein kleines Tier zu fangen, ein Feuer zu machen und es dann übers Herz zu bringen das Tier zu töten und sogar zu verspeisen. Sie weinte bitterlich ob des Lebens, das sie beendet hatte und flehte vielmals um Verzeihung, bevor sie sich traute zu essen.&lt;br /&gt;
Durch Wiederholung aber wird jeder zum Meister und schon bald hatte sich das kleine Mädchen an die neuen Vorgänge gewöhnt, auch wenn sie noch immer für das Schicksal der Seele eines jeden Tieres, das sie tötete, zum ihr unbekannten Waldgott betete.&lt;br /&gt;
Schon bald fiel ihr das Fehlen des freudigen Zwitscherns kaum noch auf und die Harte Seite der Natur zog immer mehr in sie ein, auch wenn diese gemischt von warmen Momenten war, wie das abendliche Einschlafen mit der [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] in den Armen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===5. Kapitel===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Immer schwächer wurde der Sommer und der Herbst, der wie sein Freund Frühling sich oft wie das Seil fühlte, an dem Sommer und Herbst zogen, wurde immer dunkler und kälter. Die Stürme, die die Höhepunkte im Tauziehen zwischen Sommer und Winter für jeden sichtbar und hörbar machten, hatten schon seit einiger Zeit immer weiter an Stärke nachgelassen so wie es auch der Sommer getan hatte.&lt;br /&gt;
Immer weniger Zeit blieb dem kleinen Mädchen, das sich immer öfter morgens von Raureif befreien musste. Gelegentlich fielen früh morgens kleine weiße Flocken vom Himmel herab, setzten sich auf ihr blondes Haar und bildeten einen Schleier aus winzig kleinen Kristallen. Immer öfter froren ihr die Füße oder die Hände, manchmal kroch die Kälte sogar langsam die Beine hoch und hätte sie nicht die [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] gehabt, die sie des nachts wärmte, so wäre sie sicher oft schlotternd vor Kälte erwacht.&lt;br /&gt;
Sie hatte kaum noch Zeit, das wusste sie. Aber unbeirrt setzte sie Tag für Tag einen Fuß vor den anderen. Sie konnte nicht scheitern, sie durfte nicht! Was war schon so ein wenig Schnee im Vergleich zu dem, was ihre Schwester erleiden musste?&lt;br /&gt;
Und dann eines Tages, als die glänzende Himmelsscheibe bereits im Sinken inbegriffen war, sah sie Rauchschwaden hinter einem kleinen Weiler aufsteigen. Sie beschleunigte ihre Schritte und angespornt durch das Wettlaufen, das sich nun ergab, sprintete auch die [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] immer schneller, bis sie das Mädchen überholte und wenig später aus deren Sichtfeld verschwand.&lt;br /&gt;
Wie lange sie schon so rannte, wusste [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] nicht. Einzig und allein die stetig abnehmende Entfernung zu den Rauchschwaden und nicht die fast schon untergegangene Sonne war Mittelpunkt aller Gedanken des kleinen Mädchens. Je näher sie aber kam, desto mehr drangen schreckliche Geräusche an ihr Ohr, die sie an die unglaublich lauten Stürme im Herbst erinnerten. Oft hatte sie sich mitten in der Nacht, wenn es besonders stark stürmte, wie ein Kokon in ihre Decke eingerollt und sich vorgestellt, dass außerhalb des schützenden Mantels riesige Tiere, wie die aus der Geschichte des Greises, umher liefen und sich gegenseitig anschrien, was diesen Schrecklichen Krach erzeugte.&lt;br /&gt;
Hätte sie gewusst, was sie erwartete, so hätte sie in jenen Nächten wohl kein einziges Auge zu bekommen. Als sie sich immer weiter ihren Weg zwischen den mit einer hauchdünnen Schicht silbrigen Schnees bedeckten Bäumen des kleinen Weilers bahnte, schälten sich immer mehr die Umrisse kleinerer und größerer Häuser aus dem zwielichtigen Schatten der Bäume. Das Herz des Mädchen schlug ob der Vorfreude vielleicht endlich ihr Ziel erreicht zu haben immer schneller, bis es plötzlich zwei Schläge aussetzte während auch die kleinen Beine sich nicht mehr fortbewegen wollten.&lt;br /&gt;
Ein gewaltiges Brüllen, wie es dem stärksten Orkan alle Ehre bereitet hätte, erhob sich, als ein gewaltiger schwarzer Schatten sich auf die Reihe der Häuser zu bewegte. Nicht heimelige Kamine, nicht freundlich strahlende Herdfeuer hatten die Rauchschwaden erzeugt, die [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] angelockt hatten, sondern in Flammen stehende Barrikaden, die die Dorfbewohner scheinbar als Schutz errichtet hatten. Aber selbst diese hatten sie nicht vor dem bewahren können, was auf sie zurollte.&lt;br /&gt;
Verzweifeltes Rufen drang an [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]]s Ohren, als das Brüllen für einen Moment aussetzte. Langsam bewegte sie sich wieder, überzeugte ihre Füße mühsam zu jedem einzelnen Schritt und näherte sich so furchtbar langsam dem Chaos, das immer mehr von sich enthüllte.&lt;br /&gt;
Der gewaltige Schatten war stehen geblieben, bäumte sich in regelmäßigen Abständen auf und brüllte jedes Mal so laut, dass die nahestehenden Bäume wackelten. Vor ihm schälten sich nun auch kleinere Schatten mit langen Stäben aus dem flackernden Zwielicht der Flammen. Je näher das kleine Mädchen kam, desto mehr erkannte sie, dass es sich um Dorfbewohner zu handeln schien, die mit langen Speeren und allerlei zweckentfremdeten Ackergerät den riesigen Schatten, der längst durch die Barrikade gebrochen war, aufzuhalten versuchten.&lt;br /&gt;
Dann hörte sie plötzlich etwas, was nicht so recht in das Chaos passen wollte. Ein hohes Schreien drang an ihre Ohren, das nicht allzu weit entfernt seinen Ursprung haben konnte. In einem solchen Chaos hätte man erwartet, dass es ein furchterfülltes Schreien einer Frau ob der großen Gefahr sein müsste. Aber ein kleines Kind, jünger als die bisher unbemerkte Beobachterin, wankte kaum in der Lage richtig zu laufen mit seinen kurzen Beinen und immer wieder sich an den Häuserwänden abstützend auf den Kampf hinter der durchbrochenen Barrikade zu.&lt;br /&gt;
Doch auch der Schatten hatte das Geräusch bemerkt. [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] blieb abermals für einen Moment vor Schreck das Herz stehen, als sich das riesige Ungetüm dem wankenden Kind zu wandte. Aber diesmal setzten ihre Beine nicht aus, sondern beschleunigten Ihre Schritte. Unweigerlich dachte [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] daran, dass sie nicht schnell genug gewesen war um ihren kleinen [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]] hatte beschützen zu können und weigerte sich so etwas noch einmal zuzulassen.&lt;br /&gt;
Ihre Beine flogen förmlich über die leicht angefrorene Erde, näherten sich immer weiter dem Kleinkind und dem riesigen Schatten, der laut brüllend ebenfalls auf dieses aus der entgegen gesetzten Richtung zusteuerte. Ein verzweifelter Ruf aus der Kehle eines Mannes drang an die Ohren des Mädchens, aber kein einziger ihrer Gedanken war dazu in der Lage sich um dieses zu kümmern.&lt;br /&gt;
Mit Müh und Not erreichte sie das wankende Kind, das in dem Moment, in dem [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] hinter ihm zu Halt kam, endgültig der Schwerkraft Rechenschaft leistete und in die Arme des blonden Mädchens fiel. Doch auch der riesige Schatten hatte die Quelle des hohen Geräusches erreicht. Als eine besonders vorwitzige Flamme ihre Stimme erhob und den Schauplatz für einen Moment zur Gänze ausleuchtete, legte [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] unweigerlich die Arme fester um das Kleinkind in ihren Armen. Vor ihr erhob sich der Kopf einer gewaltigen schwarzen [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Schildkröte]], deren Augen zornig und mordlüstern das ungleiche Gespann anfunkelten.&lt;br /&gt;
Würde sie das Kind loslassen und sich vorsichtig entfernen, während das Ungetüm mit seiner Beute beschäftigt war, so würde sie vielleicht… Doch [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] schüttelte entschlossen das blonde Haupt und drückte das Kind nur stärker an sich. Der Blick ihrer Augen wurde gefährlicher, während sich diese leicht verengten. Sie würde nicht zulassen, dass erneut ein kleines Wesen, das auf ihre Hilfe angewiesen war, starb, weil sie zu zögerlich und zu schwach war. Ähnlich einer Bärenmutter, die ihr Junges vor hoffnungslos überlegenen Jägern nicht im Stich ließ, sondern die Jäger auch noch laut anbrüllte, war der Blick des jungen Mädchens. Das Brüllen aus diesem wurde immer spürbarer, so dass selbst die [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Schildkröte]] für einen Moment inne Hielt. Immer deutlicher wurde es, man war fast der Meinung, dass man es hören … und plötzlich erschallte ein gewaltiger und tiefer Schrei, als sich ein großer Schatten zwischen [[Wichtige_Personen_in_Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] und die [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Schildkröte]] schob.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===6. Kapitel===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unweigerlich hatte [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] ihre Augen geschlossen, als der zweite Schatten so nah vor ihr erschienen war, und rechnete jeden Moment damit die Flügelschläge des Todesboten zu hören.&lt;br /&gt;
Aber diese erschallten nicht, stattdessen entwickelte sich ein Sturm aus Schrei und Gebrüll der zwei riesigen Wesen direkt vor ihr. Je mehr sie aber ihre eigene Angst und ihr wild pochendes Herz beruhigte, desto mehr war sie in der Lage die tiefen Stimmen zu vernehmen:&lt;br /&gt;
„Geh mir aus dem Weg [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Bai Hu]]!“ donnerte die etwas entferntere Stimme zornerfüllt.&lt;br /&gt;
„Nein! Diese beschütze ich und du wirst sie nicht bekommen!“ erwiderte die nähere Stimme etwas leiser, aber mit einem gefährlichen Unterton.&lt;br /&gt;
„Die Menschen verdienen den Tod!“&lt;br /&gt;
„Nichts verdient den Tod. Oder hast du Xinglu’s Worte in deinem Zorn vergessen?“&lt;br /&gt;
„Du wagst es seine Worte in den Mund zu nehmen, nachdem ihr ihn verlassen habt?“ brüllte die fernere Stimme plötzlich noch lauter.&lt;br /&gt;
„Wir haben ihn verlassen nicht wegen dem, was er einst sagte, sondern wegen dem, was er nicht mehr sagt! Würde er zu dem zurückfinden, was wir immer verehrt haben, so würden wir sofort zurückkehren.“&lt;br /&gt;
Es wurde still für einen Moment. Fast ohnmächtig vor den riesigen Geschöpfen, deren Nähe sie deutlich spüren konnte, hatte [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] ihre Augen die ganze Zeit über fest zugekniffen und auch das Kleinkind in ihren Armen hatte sich nicht gerührt. Als es nun etwas ruhiger wurde, öffnete [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] vorsichtig ihre Augen und bestaunte das weiße mit schwarzen Streifen getigerte Fell einer riesigen [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]], die sich scheinbar schützend vor sie gestellt hatte. Doch Zeit für Worte blieb ihr nicht, denn schon bald ertönte die Stimme der [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Schildkröte]] erneut, wenn auch nicht mehr ganz so sehr vor Wut bebend.&lt;br /&gt;
„Ich werde mich zurückziehen und bei Xinglu auf dich warten. Wie es stets Tradition war, wirst du ihm das Wesen vorstellen müssen, dass du vor seinem Willen beschützt hast.“&lt;br /&gt;
Ein Rauschen ertönte, während sich die [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Schildkröte]] umdrehte.&lt;br /&gt;
„In einer Woche, zum Vollmond, falls du es nicht vergessen hast.“ Brummte sie.&lt;br /&gt;
„Ich habe es nie vergessen [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Xuan Wu]], nie...“&lt;br /&gt;
Und dann verschwand die gewaltige [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Schildkröte]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erst, als sich der Schatten des Tieres mit dem Schatten des großen Wald, der in einiger Entfernung zum Dorf zu sehen war, vereinigt hatte, ging ein spürbares Aufatmen durch die Dorfbewohner. Sie schienen sich nicht an der Gegenwart des zweiten Tieres zu stören, als sie an diesem vorbei auf [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] zu rannten. Das kleine Kind in ihren Armen begehrte plötzlich auf, als ein großer Mann mit einer eindrucksvollen Narbe über der Wange und schwarzem Haar vor [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] auftauchte und im nächsten Moment hob eben dieser das Kleinkind aus ihren Armen empor und drückte es an sich.&lt;br /&gt;
„Hast du Angst um deinen Papa gehabt?“murmelte der Mann, der voller Freude dem Kind die Nase stupste.&lt;br /&gt;
„[[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]]… wir müssen reden.“ Ertönte die tiefe Stimme nun einfühlsam und beruhigend aber mit einem kleinen Anflug von Sorge und lenkte [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] von dem rührenden Bild vor sich ab. Als sie ihre Augen dem großen Wesen zu wandte und sich die Blicke begegneten, atmete sie erschrocken ein.&lt;br /&gt;
„Bist du… das kleine Kätzchen?“&lt;br /&gt;
Und der Blick der eisblauen Augen des weißen [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]]s sagte mehr als Worte könnten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===7. Kapitel===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Was hat das alles zu bedeuten?“ Schrie [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] schon fast dem großen [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] entgegen.&lt;br /&gt;
Die Sonne schickte gerade ihre ersten Strahlen durch die kahlen Äste der Bäume und zeigte dem Mädchen, wie viel Zeit seit dem Verschwinden der [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Schildkröte]] vergangen war.&lt;br /&gt;
Die letzten Stunden hatte sie damit zugebracht sich der Versuche der Dorfbewohner sie wie eine Heldin zu feiern zu erwehren und immer wieder den Armen, die sie umschlingen wollten, zu entfliehen. Als die Menschen endlich eingesehen hatten, dass sie an derlei Feiern nicht interessiert war und ihr die Nähe zu so vielen Lebewesen sogar unangenehm war, hatten sie ihr endlich etwas Platz gelassen, ihr etwas zu essen und einen Platz zum Schlafen gegeben. Während dieser Stunden war [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Bai Hu]], so hatte ihn die [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Schildkröte]] genannt, wie vom Erdboden verschlungen gewesen und erst am nächsten Morgen, als [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] sich aus Gewohnheit bei der ersten Morgenröte aus dem Bett erhob und an die frische Luft ging, saß er plötzlich neben dem Haus und schaute sie lange Zeit stumm aus seinen eisblauen Augen an, bevor er sich erhob und langsam gen Waldgrenze trottete. Schnell war sie ihm gefolgt und rief ihm nun schon zum zweiten Mal dieselbe Frage entgegen:&lt;br /&gt;
„Sag es mir! Was hat das alles zu bedeuten? Antworte endlich!“&lt;br /&gt;
„Zügle dein Temperament. Ich höre dich.“ Antwortete der große [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] mit ruhiger und gedämpfter Stimme.&lt;br /&gt;
Es dauerte ein paar Momente, bevor [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] sich etwas beruhigt hatte und deutlich leiser entgegnete: „Aber warum antwortest du mir dann nicht?“&lt;br /&gt;
„Alles besitzt einen richtigen Ort und eine richtige Zeit.“&lt;br /&gt;
„Und erst jetzt stimmt beides überein?“&lt;br /&gt;
„Richtig..“ Der [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] hielt in seinem Gang inne und schaute sich in dem winterlichen Wald einige Momente lang um, bevor er fortfuhr.“Und Vieles ist nicht für die Ohren aller bestimmt.“&lt;br /&gt;
„Also sollen die Dorfbewohner davon nichts hören?“&lt;br /&gt;
„Du hörst zu.“ Abermals folgte eine Pause, die der [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] nutzte um wieder eine Pfote vor die andere zu setzen. „Diese Menschen haben den Zorn Xinglu’s auf sich gezogen und [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Xuan Wu]], der einzige von uns der bei ihm geblieben ist, war hier um das Urteil zu vollstrecken.“&lt;br /&gt;
„Xinglu? [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Xuan Wu]]? Ich verstehe nicht… Ich verstehe gar nichts!“ Brummte [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] in sich hinein.&lt;br /&gt;
„Xinglu ist der Waldgott. Der, nach dem du gesucht hast.“&lt;br /&gt;
Ein Moment der Stille folgte, in dem sich [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]]‘s Augen weiteten und sie tief Luft holte für die folgenden Worte:&lt;br /&gt;
„Aber dann bin ich ja am Ziel Dann wird Kigiku endlich geheilt!“ Sie griff in den Schnee, warf diesen voller Freude empor und drehte sich in dem kleinen Schneegestöber entzückt um sich selber.&lt;br /&gt;
„Ja und nein.“ Erschallte die Stimme des [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]]s. Abrupt blieb [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] stehen und schaute diesen entgeistert an.&lt;br /&gt;
„Er hat die Macht zu heilen, aber ob er das tun wird ist fraglich.“ [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Bai Hu]] atmete tief ein und aus, was dank seiner Größe einen imposanten Luftstrom erzeugte, der [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]]‘s Haar umher wirbelte.&lt;br /&gt;
„Aber darum geht es gerade nicht. Du hast dich dem Willen Xinglu’s entgegen gestellt und seinen Zorn auf dich gezogen.“&lt;br /&gt;
„Aber ich habe doch nur ein kleines Kind beschützt!“ Schrie [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] ihm entgegen.&lt;br /&gt;
„Das weiß ich und das wirst du ihm erklären müssen, wenn du vor ihm stehst.“&lt;br /&gt;
Das Mädchen schluckte geräuschvoll und sah den [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] mit einer Spur Furcht in den Augen an.&lt;br /&gt;
„Und was ist, wenn er mich nicht versteht? Was ist…?“&lt;br /&gt;
„Xinglu hat sich verändert. Wo einst Mitgefühl und Wut sich die Waage hielten, herrscht nun zumeist das Dunkle.“&lt;br /&gt;
„Aber wieso?... Und wieso kennst du ihn so gut? Wieso bist du kein kleines Kätzchen mehr? Wieso hast du mir geholfen? Wieso hast du den kleinen [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]] getötet?“ Platzte es aus [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] hervor.&lt;br /&gt;
„… Zeit und Ort [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]]… Zeit und Ort.“ Und im nächsten Moment war der große weiße [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] mit ein paar gewaltigen Sätzen im Wald verschwunden und [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] drehte sich langsam gen des erwachenden Dorfes.&lt;br /&gt;
„Wenn nicht jetzt, wann dann?“ Murmelte sie und machte sich auf den Weg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===8. Kapitel===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als das blonde Mädchen sich langsam durch den winterlichen Wald dem Dorf und dessen wärmeverheißenden Rauchsäulen näherte, schälte sich immer mehr die Silhouette eines Mannes aus dem morgendlichen Zwielicht heraus. Leicht war dieser Schatten mit dem Stein zu verwechseln, auf welchem er sich befand, aber mehr und mehr fiel die Unnatürlichkeit dieses Gebildes [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] ins Auge und so blieb sie nach einigen weiteren Schritten schließlich vor einem alten Mann stehen, der seine geschlossenen Augen dem Himmel entgegen gerichtet hatte.&lt;br /&gt;
Gerade öffnete sie den Mund, um etwas zu sagen, da hob der Alte die Hand und bedeutete ihr zu schweigen. Erst einige Momente später ertönte die brüchige Stimme und durchbrach die Stille.&lt;br /&gt;
„Ich weiß, dass du hier bist auch ohne deine Worte.... Die Bäume reden seit Wochen ununterbrochen über das Mädchen, das den Waldgott sucht. Und nun stehst du vor mir, blickst mit Augen um dich, die voller Fragen sind.“&lt;br /&gt;
„Die Bäume reden?“ Antwortete [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] verdutzt und verdeutlichte mit ihrer Frage die Worte des Mannes, der anfing zu kichern, nur noch mehr.&lt;br /&gt;
„Da reist sie mehrere Monde lang durch die Natur, lässt diese in sie einkehren aber kehrt selber nicht in sie ein… Natürlich reden sie! Sie reden schon viel länger als die Menschen.“&lt;br /&gt;
„Und ihr versteht sie? Wieso verstehen die Menschen sie nicht? Oder bin das nur ich?“&lt;br /&gt;
„Ja ich verstehe sie, aber ich bin einer der Letzten.“&lt;br /&gt;
„War das mal anders?“&lt;br /&gt;
Abermals kicherte der Alte, rückte auf seinem Stein zur Seite und bedeutete [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] neben ihm Platz zu nehmen. Nur zögerlich kam sie dieser Aufforderung nach und erst, als sie neben ihm saß, erhob der Mann wieder die Stimme.&lt;br /&gt;
„Ja war es. Wir sind, genauso wie alle Tiere, die Kinder der Natur und genauso wie Kind und Mutter sich verstehen, auch ohne sich direkt zu verstehen, so taten es Mensch und Natur. Manche Menschen verstanden sie besser, manche schlechter. Aber ein jeder tat es. Irgendwann aber, wenn das Kind nicht mehr auf die Mutter angewiesen ist, bricht dieses Verständnis.&lt;br /&gt;
Was bleibt dann zurück? Ein Kind, das sich seine eigene Welt mit seinen eigenen Kräften aufbaut, und eine Mutter, die immer noch versucht über ihr Kind zu wachen.“&lt;br /&gt;
„Also… Sind es wir Menschen, die nicht mehr zuhören?“&lt;br /&gt;
Die faltige und wettergegerbte Miene des Alten verzog sich zu einem breiten Lächeln.&lt;br /&gt;
„Richtig. Sie hat nie aufgehört zu sprechen und genau so habe ich von dir gehört.“&lt;br /&gt;
„Aber, wieso verurteilt der Waldgott, der doch die personifizierte Natur ist, die Menschen, wenn eine Mutter doch nie aufhört sich um ihre Kinder zu sorgen?“&lt;br /&gt;
Ein tiefes Seufzen entfuhr dem alten Mann, dessen Lächeln schnell einem traurigen Ausdruck wich.&lt;br /&gt;
„Wo zwei Wesen nicht miteinander sprechen, da können sie nicht mehr auf Sorgen, Ängste und Bedürfnisse eingehen. Die Menschen wollten und wollen sich ihr Leben auf eigenen Beinen aufbauen. Wollen mehr und mehr die Risiken, die die Natur als Mutter vieler Lebewesen für sie bereithält, beseitigen und verändern somit etwas, was bisher kein Wesen tat: die Natur selber.&lt;br /&gt;
Der Wald, in dem wir sitzen, erstreckte sich einst über fast die gesamte bekannte Welt und wo er nicht war, da waren Steppen, Wiesen und Auen. Je mehr der Mensch sich ausbreitete, desto mehr drängte er die anderen Lebewesen und sogar die Natur zurück.&lt;br /&gt;
Letztlich ist nichts gefeit vor der Angst vor Veränderungen und Tod und der Waldgott, der vor allem der Beschützer des Waldes und der Natur ist, ist diesen negativen Gefühlen stärker ausgesetzt, als es die Natur selber ist. Denn noch immer reden die Bäume zu den Menschen und hoffen, dass sie sie verstehen.“&lt;br /&gt;
Lange Zeit schwieg das Mädchen auf diese Worte hin und schaute niedergeschlagen auf den von dünnem Schnee bedeckten Boden.&lt;br /&gt;
„Kann ich lernen sie zu verstehen?“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===9. Kapitel===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Ende der Woche, das ähnlich dem Schwerte Damokles‘ ständig drohend über [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]]s Kopf hing, rauschte wie im Flug heran. Jeder Tag war geprägt von demselben Ablauf, der ihr eine Teilnahme am dörfischen Leben lediglich zu den Abendstunden erlaubte und sie sonst von früh morgens ab in den Armen der Natur und zwischen von Schnee bedeckten Bäumen den Worten des alten Mannes lauschen ließ.&lt;br /&gt;
Am Abend des letzten Tages, den sie zum ersten Mal zur Gänze im Dorf verbringen durfte, erklang ein lautes Rascheln am Rande des Dorfes. Die Dorfbewohner streckten ihre Köpfe voller Furcht vor einem neuen Angriff aus den Fenstern und hier und dort erklangen Stimmen, die von der zu großen Ruhe in den letzten Tagen sprachen, die sie als Anzeichen für den nun kommenden Sturm sahen. Als sich die ersten bereits anschickten um wie vor einer Woche mit Feuer und behelfsmäßigen Waffen ihre Liebsten zu verteidigen, trat [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] aus der Hütte, in der sie hatte nächtigen dürfen.&lt;br /&gt;
Ohne ein Wort ging sie an der kleinen Gruppe Männer vorbei, legte einem nach den anderen beruhigend die Hand auf die Schulter und ging alleine gen Waldgrenze. Einen merkwürdigen Einfluss hatte sie auf die Bewohner, die sich langsam zurückzogen aber erst zur Ruhe kamen, als sie das Mädchen begleitet von einem großen Schatten im Dunkel des Waldes hatten verschwinden sehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]]s Reise führte sie entlang an den ihr bekannten Bäumen und Lichtungen immer tiefer in den riesigen Wald. Stumm folgte sie dem Schatten des großen [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]]s, dessen weißes Fell gelegentlich im Lichte eines vorwitzigen Mondstrahles aufzuglühen schien, aber dann sofort wieder erlosch. Kein Wort verlor das imposante Tier und ließ ihr somit sowohl die nötige Ruhe als auch Zeit um sich auf das Kommende vorzubereiten.&lt;br /&gt;
Viele Stunden lang liefen sie so an riesigen schneebedeckten Bäumen vorbei, deren imposante Statur Geschichten über Zeiten zu erzählen schien, in denen der Waldgott friedlich durch diese vergessenen Haine wandelte und den Bäumen dabei half zu wachsen. Immer weiter ging die Reise durch das Reich des Waldgottes und schließlich kündigte ein gewaltiges Tosen vom nahen Ende des Weges.&lt;br /&gt;
Und als der große [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] zum ersten Mal seit Stunden anhielt, um den Kopf gen der Quelle des Geräusches zu wenden, stockte [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] der Atem. Vor ihnen erstreckte sich ein riesiger Wasserfall, der seine Wassermassen von der Spitze eines hohen Berges hinab zu einem See schickte, der sich zu ihren Füßen erstreckte. Das aufgespritzte Wasser verteilte sich vom Berg herab langsam über die gesamte Lichtung , fing das Mondlicht ein und ließ die Umgebung gleich millionen winziger fallender Sterne in dessen silbrigen Licht erstrahlen.&lt;br /&gt;
„Dort oben ist Xing Lu’s Hain. Es ist lange her, seit ich dort war, und noch länger ist es her, seitdem die Füße eines Menschen diesen Boden berührt haben... Um dort hinauf zu kommen, wirst du auf meinen Rücken steigen und dich gut festhalten müssen.“ Erklang die tiefe Stimme des [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]]s, der sich auf den Boden gelegt hatte und geduldig abwartete, bis [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] auf seinen Rücken gestiegen war. Erst dann erhob er sich wieder und hätten sich ihre Hände nicht in dem weißen Fell verkrallt, so wäre sie bei den folgenden gewaltigen Sprüngen des Tieres, die die Zwei in Windeseile dem Scheitel des Wasserfalls näher brachten, sicherlich in die Tiefe gestürzt.&lt;br /&gt;
So aber erblickte sie bald, nachdem sie sich wieder getraut hatte ihre Augen zu öffnen, einen wunderschönen silbern glänzenden See, dessen Oberfläche so glatt wie ein Spiegel den Sternenhimmel reflektierte und dem Auge vorgaukelte einen zweiten Himmel zu den eigenen Füßen zu sehen, samt einer dunkelgrünen Wiese, die gespickt von allerhand Blumen ohne den Makel einer einzigen Schneeflocke dem Winter trotzte. Sie war im Hain des Waldgottes angekommen und erst, als sie die Augen von dessen Schönheit abwenden konnte, erblickte sie eine dunkle Gestalt, die auf der Insel mitten im See zu warten schien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===10. Kapitel===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vollkommen still lief [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Bai Hu]] an der Seite [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]]s über die wunderschöne Wiese dem See, der Insel und der Gestalt auf dieser entgegen. Sogar das große Tier, das in seinem Leben schon so viel erlebt hatte, war ob dem, was kommen würde, angespannt und dabei unbewusst in sein Jagdverhalten zurückgefallen.&lt;br /&gt;
Kein Wort verlor er, kein ungestüm umgeknickter Grashalm oder unvorsichtig berührter Kieselstein sprach vom Gang des Tieres und hätte er nicht gelegentlich tief Luft geholt, um nicht vor Anspannung zu platzen, so hätte [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] ihn wahrscheinlich völlig vergessen.&lt;br /&gt;
Das Mädchen indes lief mit ruhigem und bestimmten Schritten auf den See zu, ließ sich von dem [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] mit einem Sprung über diesen befördern, und glitt ohne aus der Ruhe zu kommen von dessen Rücken direkt auf die kleine vom Schatten einer Wolke verdeckte Insel vor die dunkle Gestalt.&lt;br /&gt;
Der Blick zweier großer violetter Augen legte sich auf sie, als ihre eigenen Augen sich langsam erst dazu überwinden mussten die ungewöhnlichen Pfoten, die einer Mischung aus Menschenfüßen und Bärentatzen zu entsprechen schienen, und dann den im Schatten liegenden Körper hinauf bis zu den Augen des Wesens zu betrachten. Als sich der Blick der zwei Wesen traf, stockte dem Mädchen der Atem und für einen Moment fühlte sie die bodenlose Wut des Schattens vor ihr. Erst nach einigen Momenten fiel ihr auf, dass sich der [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] neben ihr vor dem Wesen verneigte und so tat sie es ihm schnell und etwas überhastet gleich.&lt;br /&gt;
„Es ist lange her [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Bai Hu]].“ Ertönte die Stimme des Wesens schneidend wie der Wind im Herbst sofort, als sich [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] verneigt hatte, als ob das Wesen darauf gewartet hätte.&lt;br /&gt;
„Xinglu.“ Antwortete der [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] schlicht, aber ehrerbietend.&lt;br /&gt;
„Sag mir, warum muss mein Hain die Füße dieser Kreatur ertragen? Warum beschütztest du es vor meinem Urteil?“&lt;br /&gt;
„Weil ich versprach sie zu beschützen und ihr zu helfen, weil sie mit deinem Urteil über die Menschen des Dorfes nichts zu tun hatte und weil die Menschen nicht das sind, was du in ihnen siehst.“&lt;br /&gt;
„Xinglu’s Urteil betrifft alle Menschen!“ Ertönte die wütende tiefe Stimme der riesigen [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Schildkröte]], als sich diese aus dem See erhob und geschwind auf die Insel neben den Schatten schob.&lt;br /&gt;
„Und warum maßt du es dir an ein Urteil über Xinglu’s Urteil zu fällen [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Bai Hu]]?“&lt;br /&gt;
Der [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] atmete tief ein, um zu einer Antwort auf den Angriff [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Xuan Wu]]’s anzusetzen, aber die Stimme des Schattens ließ ihn innehalten.&lt;br /&gt;
„Ich habe [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Bai Hu]]’s Gründe gehört und im Moment soll mir dies reichen.“ Der Blick der violetten Augen richtete sich wieder auf [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]]. „Nun erzähl mir deinen Namen kleine Kreatur und begründe mir, warum du ein Wesen vor meinem Urteil bewahrtest.“&lt;br /&gt;
Aber dem Mädchen stockte der Atem abermals, als es nun die volle Aufmerksamkeit auf sich lasten fühlte. Nervös spielte sie mit ihren Daumen und hatte ihren Blick gen Boden gerichtet, als sie endlich die Kraft fand zu antworten:&lt;br /&gt;
„Mein Name ist [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]]… Und ich wollte einfach nicht zulassen, dass ein kleines hilfloses Wesen vor meinen Augen stirbt, weil ich nicht eingriff… Nicht noch einmal…“ Bilder des roten [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]]s schossen aus ihrem Gedächtnis hervor und trieben ihr Tränen der Trauer in die Augen.&lt;br /&gt;
„Nicht noch einmal?... Ich muss jeden Tag dabei zusehen, wie kleine hilflose Wesen vor meinen Augen sterben, weil andere Wesen maßlos leben wollen… Nicht noch einmal… Ich kann es nicht fassen… Was weißt du kleine Kreatur denn schon von Leben und Tod?“&lt;br /&gt;
Die Stimme des Schattens, war sie zuvor schon schneidend gewesen, hatte sich nun auch noch gleich einem Orkan erhoben und donnerte ehrfurcht erregend über den Hain, so dass ein jeder, der sie vernehmen konnte, den Kopf einzog und still ausharren wollte, bis der Sturm vorbei war.&lt;br /&gt;
„Sie weiß so viel wie man eben in einem Leben in der Natur lernen kann.“ Erschallte auf einmal eine hohe Stimme, die vom Himmel zu kommen schien. „Sie hat die tägliche Furcht und Ungewissheit gespürt, hat die Freuden über die einfachsten Dinge genossen und die Trauer über den Verlust der wertvollsten Dinge erlebt. Maßt du dir nun schon an das Recht auf Trauer und Schmerz gepachtet zu haben Xinglu?“&lt;br /&gt;
Und plötzlich landete direkt hinter [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] ein großer [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]], von dessen Federkleid sich ein paar rote Federn lösten und langsam um das Mädchen herum zu Boden glitten. Beim Anblick dieser Federn schossen dem Mädchen nur noch mehr Tränen in die Augen und sie befürchtete, dass ihr Kopf ihr einen Streich spielen würde, denn diese Federn würde sie überall wiedererkennen.&lt;br /&gt;
„Bist du so verbittert Xinglu, dass du nicht einmal erkennst, dass dieses Mädchen erst einige wenige Sommer alt ist, aber durch das Leben und die Reise in der Natur viel schneller gealtert und gewachsen ist? Erkennst du nicht, was du vor dir siehst?“&lt;br /&gt;
„[[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Zhu Que]]… worauf willst du hinaus? Erklär dich, wenn du dich schon einmal zu uns auf den Boden herablässt!“ Donnerte der Schatten abermals entgegen.&lt;br /&gt;
„Die Natur selber hat [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] auf ihrer Reise geholfen und sie wachsen lassen, um sie auf das kommende vorzubereiten. Willst du als Wächter und Aspekt dich nun gegen den Willen der Natur stellen?“&lt;br /&gt;
Ein tiefes Rauschen war zu hören, als der Schatten sich zu [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] hinab beugte und zielsicher ihrem Gesicht entgegen atmete und sie näher betrachtete. Hätte das Mädchen dies normalerweise als sehr unangenehm empfunden und sich scheu weggedreht, so blieb sie wie angewurzelt stehen und betrachtete sich stattdessen ebenfalls eingehend.&lt;br /&gt;
Sie hatte vor Wochen, vielleicht vor Monaten sogar aufgehört sich selber zu betrachten und so war ihr nie aufgefallen, dass ihr Körper in ihren einstmals kindlichen Augen riesige Züge angenommen hatte. Sie war stark gewachsen, hatte wahrscheinlich Kigiku eingeholt und noch ein wenig weiter gewachsen. Unter ihrer Jacke wölbten sich zwei Hügel nach außen, deren Maße wohl noch wachsen würden, wenn sie sich wieder einigermaßen ernähren würde. Auch ihr Haar war immer länger geworden und glich der goldenen Mähne eines Löwen. War sie vor ihrer Reise noch ein normales 10 Jahre altes Mädchen gewesen, so glich ihre Statur nun mehr der einer 15jährigen.&lt;br /&gt;
Sie kam aus dem Staunen nicht mehr heraus und verlor ob dieser Erkenntnis auch für einen kurzen Moment den Gedankengang, der ihr zuvor die Tränen in die Augen getrieben hatte. Aber dann brachte ihn eine rote Feder, die direkt vor ihren Füßen lag, wieder zurück.&lt;br /&gt;
„Du bist doch der kleine rote [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]] oder? Du lebst?“ Hauchte sie mit nach oben gerichteten Gesicht dem Kopf des gewaltigen [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]]s entgegen, der hinter ihr saß und dessen Oberkörper über ihr aufragte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===11. Kapitel===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Ja [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] ich lebe.“ Antwortete der [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]] mit sanfter Stimme, so dass [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] fast der Meinung war ein Lächeln auf dem weit entfernten Gesicht erkennen zu können.&lt;br /&gt;
„Nicht nur ergreifst auch noch du Partei für diese Kreatur, sondern du kennst sie auch noch [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Zhu Que]]? Was geht hier vor?!“ Schaltete sich die schwarze [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Schildkröte]] erneut ein und der große [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]] holte tief Luft, um zu einer Erklärung anzusetzen.&lt;br /&gt;
„Dass ihr es nicht vernommen habt, wundert mich nicht, aber vor fast einem Jahr vernahm ich die Klagen eines kleinen Baches weit im Westen. Als ich mich ihm näherte und ihn fragte, was es mit seinen traurigen Worten auf sich habe, erzählte er mir von seinem Fehler. Er habe, so berichtete er mir, in dem Versuch ein kleines Mädchen mit blondem Haar aufzumuntern einen alten Wanderer zu dieser gelockt, damit dieser sie mit seinen Geschichten aufmuntern könne. Als der Wanderer dem Mädchen von dem Waldgott erzählte, schnappte dieses sich seine Sachen und lief los, um den Waldgott zu finden und um Hilfe zu bitten. Aber wie sollte ein kleines Mädchen alleine überleben?&lt;br /&gt;
Ich beschloss also dem Bach zu helfen und dem Mädchen beizustehen. So begleitete ich [[Wichtige_Personen_in_Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]], das Mädchen aus der Geschichte des Baches, als kleiner [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]] und lehrte sie durch mein Beispiel vom Leben in der Natur.&lt;br /&gt;
Als der Herbst kam und die Zeit meiner Herrschaft sich dem Ende entgegen neigte, traf ich [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Bai Hu]] und bat ihn mir zu helfen. Fortan übernahm er es [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] zu begleiten, nachdem wir es so haben aussehen lassen als ob ich durch die Krallen [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Bai Hu]]’s gestorben wäre.&lt;br /&gt;
Während wir uns aber um [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] kümmerten, bemühte sich die Natur selber ebenfalls um [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]], half ihr beim Wachsen, beim Verstehen und beim Leben. Schon bald hätte sie uns nicht mehr gebraucht, aber wir waren zu neugierig auf das, was kommen könnte.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lange Zeit herrschte Stille, während der Schatten [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] eingehend musterte. Schließlich aber erhob er die Stimme, deren Worte er scheinbar direkt an [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] richtete.&lt;br /&gt;
„Würde ich dich am liebsten auf der Stelle zertreten für den Verstoß gegen mein Urteil, für die Schritte auf dem Boden meines Haines und für die Anmaßung, in der sich jene zwei auf deine Seite stellten und dich beschützten, so kann ich doch das Wirken der Natur an und in dir sehen.&lt;br /&gt;
Nun stelle ich dir also folgende Frage: Würdest du das Dorf, deren Bewohner dir in der letzten Woche Obdach gewährten, verlassen und zulassen, dass ich es mitsamt seiner Bewohner vernichte, wenn ich dafür deine Schwester Kigiku heile?“&lt;br /&gt;
[[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]]s Augen weiteten sich bei diesem Angebot genau so sehr wie sich die Augen des [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]]s und des [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]]s vor Wut verengten. Beide waren außer sich vor Zorn über die Hinterlist der Worte ihres Gottes, aber keiner von beiden hatte das Recht den Mund zu öffnen.&lt;br /&gt;
„Woher weißt du von Kigiku?“ Antwortete [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] stockend, woraufhin der Schatten lediglich tiefkehlig lachte.&lt;br /&gt;
„Ich weiß viele Dinge. Nun aber entscheide dich und lass dich nicht davon einnehmen, dass du deine Schwester nicht mehr lebendig antreffen würdest, wenn du dich jetzt auf den Rückweg begibst.“ Woraufhin der Schatten erneut lachte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===12. Kapitel===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Immer mehr Tränen schossen [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] in die Augen, ließen diese nach und nach überquellen und liefen dann eine nach der anderen die Wangen des Mädchens hinab, bis sie sich von diesen lösten und gen Boden fielen. Die kommende Entscheidung war die schwerste, die sie jemals hatte treffen müssen und es war der erste Moment, in dem sie ihre Reise in Frage stellte.&lt;br /&gt;
„Ich… Die Menschen sollen leben.“ Brachte sie schluchzend hervor und sah gleichzeitig ihre kranke Schwester vor ihren Augen, deren endgültiges Todesurteil sie nun unterschrieben hatte und die sie wohl nie wieder sehen würde.&lt;br /&gt;
„Was?!? Du maßt es dir an…?!?“ Donnerte die Stimme des Schattens wieder hervor, wurde aber von [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Bai Hu]] abrupt unterbrochen.&lt;br /&gt;
„Sie hat sich entschieden Xinglu. Hör auf mit deinen Spielen und sieh ein, dass du dich geirrt hast.“&lt;br /&gt;
„Gut, ich stehe zu meinem Wort. Aber ich habe nirgends von dem Leben des Mädchens geredet. Sie hat sich meinem Urteil entgegen gestellt und muss nun die Konsequenzen tragen!“&lt;br /&gt;
Schreckhaft atmete [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] ein und schaute mit geweiteten Augen auf den Schatten vor sich.&lt;br /&gt;
„Aber ich darf nicht ohne Weiteres nehmen, was die Natur gewährt hat… Also wirst du dir dein Leben verdienen müssen kleines Mädchen. Schließe die Augen und lass mich sehen, ob der Geist der Natur wirklich in deinen Knochen steckt.“&lt;br /&gt;
Und so sehr [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] auch dagegen ankämpfte, ihre Augenlider schoben sich unweigerlich vor ihre Pupillen und schon bald verschwammen die Bilder vor ihren Augen und die Gedanken in ihrem Kopf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie spürte weiches feuchtes Gras zwischen ihren blanken Zehen und eine Eule schickte ihren Ruf durch die Luft vorbei an ihren Ohren. Als sie die Augen langsam öffnete, sah sie sich inmitten eines großen Waldes stehen, deren Bäume genauso wie der Wald selber kein sichtbares Ende zu haben schienen. Alles an dem Wald wirkte merkwürdig urtümlich und erinnerte sie an die riesigen Bäume, die sie in der Nähe des Wasserfalls und des Haines gesehen hatte.&lt;br /&gt;
Erneut riss sie der Schrei der Eule aus den Gedanken und ließ in diesen Platz genug für die Erkenntnis, dass die Sonne gerade untergegangen war und die Schatten im Wald immer mehr die Oberhand gewannen.&lt;br /&gt;
Und dann spürte sie es, eine Präsenz im Schatten und der Blick unsichtbarer Augen auf ihrem Rücken. Die feinen Härchen auf ihrem Nacken stellten sich auf, sie machte einen zaghaften Schritt nach hinten und drehte sich dann plötzlich herum um loszurennen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===13. Kapitel===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Wind pfiff ihr ins Gesicht, sauste ihr um die Ohren und ließ den Klang seiner Stimme in diesen erklingen. Immer wieder schlugen ihr kleinere Äste, die sie nicht rechtzeitig bemerkt hatte, gegen den Körper und hinterließen an diesem immer mehr kleine Schnitte aus denen schon bald feine Bluttropfen hervorquollen. Schneller und schneller lief [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] durch den dunklen Wald, der sein wunderschönes Kleid abgelegt hatte und ihr nun seine dunkle und gefährliche Seite zeigte.&lt;br /&gt;
Wie konnte dies nur derselbe Wald, derselbe Ort sein, der sie mit den ersten Bildern verzaubert hatte? Fragte sie sich, als sie sich in Sicherheit wähnend an einen Baum lehnte und umschaute. Schon seit einiger Zeit hatte sie die Präsenz in ihrem Rücken nicht mehr gespürt. Sollte sie dieses Etwas wirklich abgehängt haben? Sie schaute sich nervös um, ließ den Blick ihrer Augen durch die Dunkelheit wandern und versuchte ihr pochendes Herz zu beruhigen. Es war schwer in der Dunkelheit überhaupt etwas auszumachen und immer wieder machte ihr Herz einen furchtsamen Sprung, wenn die Schatten der Bäume ihr obskure Wesen, die mit langen feingliedrigen Armen in der Dunkelheit zu tanzen schienen, vorspielten.&lt;br /&gt;
Plötzlich blitzte in der Dunkelheit etwas auf. Noch bevor sich die Härchen auf ihrem Nacken aufstellen konnten, war sie schon wieder los gerannt und hetzte durch den Wald. Das Blut, das sich in der kurzen Zeit der Rast auf ihrer Haut gesammelt hatte, wurde vom Gegenwind weggeweht und hinterließ eine feine rote Spur, der man viel zu leicht folgen konnte.&lt;br /&gt;
Wie sollte sie nur dem Schrecken, der mit Sicherheit den Tod bringen würde, entkommen? Wie sollte sie den Anbruch des Tages und das erste Licht, das die Schatten vertreiben würde, nur wieder erleben? Und wie sollte auch nur ein Mensch in dieser schrecklichen Umgebung überleben können?&lt;br /&gt;
Völlig außer Atem rannte das Mädchen dennoch weiter. Immer, wenn sie die Gefahr gegen einen Baum zu laufen ignorierend einen Blick über die Schulter warf, konnte sie einen formlosen Schatten im Schatten sehen, der der blutigen Spur folgte. Nein sie wunderte sich nicht mehr, dass die Menschen sich vor dieser Umgebung fürchteten und die Natur verändern wollten, um in ihr zu überleben. In dieser schrecklichen Umgebung würden sie nie anders überleben können!&lt;br /&gt;
„Vieles, das auf den ersten Blick schrecklich wirkt, ist nur ungewohnt für die Augen.“&lt;br /&gt;
Ertönte plötzlich die raue Stimme des alten Mannes in ihrem Kopf und sie erinnerte sich an die vielen Stunden, in denen er ihr eigentlich nur von der Natur erzählte.&lt;br /&gt;
„ Ein Wolf tötet nicht, weil er grausam sein möchte. Ein Wolf tötet, weil er überleben will. Der Wille zu Überleben ist das, was uns alle – selbst die Pflanzen – vereint.“&lt;br /&gt;
Aber dieses Ding, was auch immer es ist, ist böse! Das konnte sie deutlich spüren. Sie konnte spüren wie es Millimeter um Millimeter näher kam, sich wieder zurückfallen ließ und dann wieder langsam näher kam. Und das alles nur, um mit ihr zu spielen, um ihr den Schrecken in Mark und Bein zu jagen!&lt;br /&gt;
„Wahre Boshaftigkeit gibt es in der Natur nicht. Sie ist eine Erfindung der Menschen, um die Natur zu verteufeln.“&lt;br /&gt;
Aber sie konnte das Böse in diesem Ding eindeutig spüren. Und inmitten dieser schrecklichen Umgebung war niemand, der ihr helfen konnte. Sie war alleine.&lt;br /&gt;
„Niemals bist du alleine. Stets wirst du einen Baum, eine Blume oder zumindest einen Grashalm in der Nähe finden. Deine Mutter wird immer da sein und dich beschützen.“&lt;br /&gt;
Und auf einmal blieb [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] stehen. Langsam drehte sie sich zur Seite und legte die Stirn gegen die Rinde eines der riesigen Bäume. Wie hatte sie nur diese sanften Riesen verteufeln können? Wie hatte sie nur diese Umgebung als schrecklich bezeichnen können?&lt;br /&gt;
Sie schloss die Augen und wartete auf die Schritte, die sich sicher bald nähern und ihren Tod bedeuten würden. Aber sie würde nicht mehr rennen. Sie vertraute auf ihre Mutter und legte ihr Leben in deren Arme.&lt;br /&gt;
Und dann hörte sie ein leises Flüstern.&lt;br /&gt;
„Wie sich die Arme an mich lehnt. Oh du Arme, hör auf zu weinen.“&lt;br /&gt;
„Das sind keine Tränen, das ist Blut. Bist du zu hölzern geworden um den Unterschied zu merken?“&lt;br /&gt;
„Sie blutet? Warum denn nur?“&lt;br /&gt;
„Weil selbst kleine Äste die weiche Haut zerschneiden können.“&lt;br /&gt;
„Schau nur wie sie zittert.“&lt;br /&gt;
„Wie gerne würde ich ihr helfen.“&lt;br /&gt;
„Ich auch.“&lt;br /&gt;
„Ich auch.“&lt;br /&gt;
„Aber sie kann uns nicht hören.“&lt;br /&gt;
„Wir können sie nicht trösten.“&lt;br /&gt;
„Wir können sie nicht beschützen.“&lt;br /&gt;
„Würde sie uns nur hören können.“&lt;br /&gt;
„Wieso kann sie uns nicht hören?“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Ich kann euch hören!“ Schrie [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] mit all ihrer Kraft. „Bitte helft mir!“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Sie kann uns hören?“&lt;br /&gt;
„Sie möchte unsere Hilfe?“&lt;br /&gt;
„Wie lange ist es her?“&lt;br /&gt;
„Sollen wir singen?“&lt;br /&gt;
„Ja lasst uns singen!“&lt;br /&gt;
„Ja..Singen!“&lt;br /&gt;
Und plötzlich schwoll das Flüstern, war es zuerst noch leise und kaum zu hören gewesen, immer weiter an, gewann an Stärke und glich schon bald einem Orkan aus unterschiedlichen Stimmen, die durcheinander riefen. Nach und nach hörten die Stimmen auf zu rufen und fingen stattdessen an leise zu summen. Das Summen wurde immer lauter, übertönte schließlich die letzten Stimmen und brachte mit seinen tiefen Tönen [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]]s Innere sanft zum vibrieren.&lt;br /&gt;
Eine tiefe und warme Stimme erschallte, sang von den Strahlen der Sonne und den Tränen des Mondes und plötzlich setzten alle Stimmen in dieses Lied mit ein.&lt;br /&gt;
Es war das Lied der Schöpfung, die Erzählungen des ersten Baumes, der als Knospe miterlebt hatte wie Mond und Sonne von den Göttern auseinander gerissen wurden und fortan nie wieder zusammen sein und zugleich erstrahlen durften. Um wenigstens die Wärme des anderen und dessen Spiegelbild für wenige Momente zu erhaschen, nachdem dieser schwinden musste, erschufen die Zwei die Natur und die Wärme der Sonnenstrahlen sowie die Liebe in den Mondtränen hauchten der kargen Erde Leben ein.&lt;br /&gt;
Der Erste aber, der stark genug gewesen war vor all diesem bereits als Knospe den Boden zu durchbrechen, wuchs und wuchs bis er groß und prächtig war. Er war der Stärkste von allen und schließlich hob ihn der Mond aus der Erde und gab ihm die Fähigkeit zu wandern. So wurde der Erste als Xinglu, der Wanderer, bekannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Sie ist eingeschlafen.“&lt;br /&gt;
„Sie ist sicher.“&lt;br /&gt;
„Der Schatten ist fort.“&lt;br /&gt;
Das Flüstern der Bäume, sehr zaghaft und leise um das Mädchen nicht zu wecken, flog einige Zeit später dem Winde gleich wieder durch die Luft.&lt;br /&gt;
„Sie muss zurück.“&lt;br /&gt;
„Ja das muss sie.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===14. Kapitel===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Hört ihr das? Sie singen! Sie singen für das Mädchen, sie singen für [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]]!“ Stellte die große [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Schildkröte]] fassungslos fest, während sie sich im Kreis drehte und dem Lied der Bäume lauschte.&lt;br /&gt;
Das Geräusch des schabenden Panzers zusammen mit den Worten aus tiefer Kehle drangen durch die Schleier des Schlafes und holten [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] aus diesem empor.&lt;br /&gt;
„Sie kommt zu sich. Sie hat überlebt!“ Ertönte die Stimme des [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]]s ganz nah vor [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]]s Gesicht. Und als sie die Augen öffnete, sah sie die Gesichter des [Geschichte von Taki#Der rote Vogel - Suzaku|Vogel]]s und des [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]]s dicht über ihrem eigenen schweben und sie mit besorgten Blicken anschauten, bevor sie anfingen breit zu lächeln.&lt;br /&gt;
„Wo bin ich?“ Murmelte sie schlaftrunken, während sie sich den Schlaf aus den Augen rieb.&lt;br /&gt;
„Du bist im Hain des Waldgottes. Du hast geschlafen und wurdest im Traum auf die Probe gestellt.“&lt;br /&gt;
Antwortete [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Bai Hu]], der sich mit einem langgestreckten Seufzer anscheinend nach einer halben Ewigkeit wieder legte und sich wohlig streckte.&lt;br /&gt;
„Habe ich bestanden?“&lt;br /&gt;
[[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Zhu Que]] öffnete den Schnabel, anscheinend um antworten zu wollen, aber die tiefe Stimme Xinglu’s unterbrach ihn.&lt;br /&gt;
„Du hast mehr als das.“ Der riesige Schatten bewegte sich zum ersten Mal, seitdem [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] im Hain war, und schob sich langsam in das fahle Licht des Mondes.&lt;br /&gt;
„Niemals hätte ich erwartet, dass sie für dich singen würden. Niemals hätte ich erwartet, dass sie dieses Lied anstimmen würden.“&lt;br /&gt;
Murmelte das Wesen, dessen Körperbau dem eines Menschen glich, nur glichen Hände und Füße mehr einer Mischung aus Menschenhand und Bärentatze und die Haut schien aus einer rissigen und vor Alter schon schwarz gewordenen Baumrinde zu bestehen. Das Gesicht schließlich war dem eines Hirsches nachempfunden, nur dass sich Flechten aus großen Baumblättern vom Kopf über die Schultern des Wesens ergossen.&lt;br /&gt;
„Sie sangen von dir nicht wahr?“ Fragte [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] das Wesen, dessen große Augen von großer Trauer sprachen.&lt;br /&gt;
„Ja. Ich habe dieses Lied geschrieben und es einem jeden Baum früher vorgesungen, wenn er noch klein und schwach war. Das Lied half ihnen zu wachsen und den Gezeiten zu widerstehen, so dass sie fast so groß wurden wie ich einst. Deswegen nennt man es auch das Baumlied. Früher kannte es ein jeder Baum.“&lt;br /&gt;
„Deswegen sind die Bäume in der Nähe des Haines also so groß und der Winter dem Hain so fern!“&lt;br /&gt;
„Früher waren alle Bäume so groß. Damals wanderte der Wanderer noch jeden Tag über die Erde und sang zu jedem Baum.“ Mischte sich eine raue Stimme plötzlich ein und alle, egal ob Mensch, Tier oder Gott wandten dem Ursprung der Stimme den Kopf zu.&lt;br /&gt;
Ein alter Mann kam mit hinkenden Schritten über die Wiese dem See und der Insel entgegen und winkte dem Mädchen entgegen, das die Augen vor Staunen weit aufgerissen hatte.&lt;br /&gt;
„Du? Was machst du denn hier?“ Rief sie ihm entgegen. Anstatt aber eine Antwort des Mannes zu erhalten, erklang die Stimme des Waldgottes.&lt;br /&gt;
„[[Geschichte von Taki#Der blaue Drache – Seiryu|Quing Long]]. Jetzt wundert mich gar nichts mehr. Hast du [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] beigebracht zu den Bäumen zu sprechen?“&lt;br /&gt;
„Ich habe ihr lediglich von der Natur erzählt Xinglu. Alles Weitere hat sie selber erlernt.“&lt;br /&gt;
„[[Geschichte von Taki#Der blaue Drache – Seiryu|Quing Long]]?“ Verwirrt schaute [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] zwischen dem Alten und Xinglu hin und her.&lt;br /&gt;
Auf dem Gesicht des Alten aber, der am nahen Ufer des Sees angelangt war, bildete sich ein Lächeln und plötzlich erhob sich an derselben Stelle, an der der Alte soeben gestanden hatte, ein großer [[Geschichte von Taki#Der blaue Drache – Seiryu|blauer Drache]] in die Luft, nur um neben Xinglu wieder zu landen.&lt;br /&gt;
„Du hast es schon immer geliebt dich zu verkleiden.“ Murmelte die [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Schildkröte]].&lt;br /&gt;
„Du musst verstehen, dass ich dir nicht die Wahrheit zeigen durfte [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]]. Ich bin der Letzte der Vier und Erster des Kreises. [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Xuan Wu]], [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Zhu Que]], [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Bai Hu]] und ich, [[Geschichte von Taki#Der blaue Drache – Seiryu|Quing Long]] sind die 4 Wächter des Waldgottes und die ersten der Tiere, zu denen er wie zu den Bäumen sang. Ein jeder von uns ist die Inkarnation einer der Jahreszeiten. Ich bin der Frühling, [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Zhu Que]] ist der Sommer, [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Bai Hu]] ist der Herbst und [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Xuan Wu]] ist der Winter. Einst wandelten wir an der Seite Xinglu’s über die Erde. Als er sich aber veränderte, wandten drei von uns ihm den Rücken zu und nur[[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Xuan Wu]] blieb bei ihm.“&lt;br /&gt;
„Aber was habe ich damit zu tun? Ich wollte doch nur Kigiku retten.“&lt;br /&gt;
„Und in diesem einfach Streben hast du es geschafft mich an die Anfänge und das Gute in euch Menschen zu erinnern. Ich war es, der dich im Wald der Träume gejagt hat und hätten dir die Bäume nicht geholfen, so hätte dein Herz schließlich vor Angst aufgehört zu schlagen. Als aber die Bäume anfingen zu singen, da erinnerte ich mich. Sie sangen aber nicht nur von mir, sondern auch von dir. Sie sangen davon wie viel Angst du in der Dunkelheit hast, was für einen Weg du zurücklegen musstest und wie gerne sie dir helfen würden. Und mit jedem Wort verflog mein Hass und ich fing an euch Menschen zu verstehen.“&lt;br /&gt;
„Ich habe gar nicht gehört, dass sie von mir sangen. Hat diese wunderschöne tiefe Stimme etwa auch über mich gesungen?“&lt;br /&gt;
„Wunderschöne tiefe Stimme?“ Schaltete sich [[Geschichte von Taki#Der blaue Drache – Seiryu|Quing Long]] plötzlich ein und wechselte einige Blicke mit den drei anderen, während Xinglu die violetten Augen geschlossen hatte.&lt;br /&gt;
„Sie hat dich singen hören Xinglu? Wie ist das möglich? Du hast schon so lange nicht mehr gesungen.“ Brummte [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Bai Hu]] verdutzt.&lt;br /&gt;
„Sie erinnern sich noch immer daran wie ich zu ihnen sang. Und aus der Erinnerung heraus haben sie meine Stimme scheinbar beschworen. Es ist zu lange her, dass ich zu ihnen gesungen haben, und ich habe kein Recht zu ihnen zu singen bei all dem, was ich getan habe.“&lt;br /&gt;
„Das stimmt nicht! Sie reden stets miteinander und die ältesten von ihnen erzählen den jüngeren von deinem Lied. Sie kennen es alle und werden es nie vergessen.“&lt;br /&gt;
„Mir fehlt aber die Kraft zum Wandern. Hass und Zorn haben meine Beine schwer werden lassen.“&lt;br /&gt;
Er wandte sich von dem weißen [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] ab und dem Mädchen zu.&lt;br /&gt;
„Nein ich hörte keine tiefe Stimme, sondern eine hohe. Ich hörte die Stimme eines jungen [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Drachen]]n, der mich furchtlos anbrüllte. Die Bäume sangen von dem gelben Schuppenkleid des [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Drachen]]n und von der Wärme im Herzen dieses Wesens.&lt;br /&gt;
[[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] sie sangen von dir und es war so viel Wahrheit in ihren Worten, die ich erst jetzt vernehmen konnte.“&lt;br /&gt;
„Warum guckst du so traurig Xinglu? Was hast du vor? Was hat das zu bedeuten?“&lt;br /&gt;
Fragte das Mädchen nun sichtlich besorgt um den Waldgott.&lt;br /&gt;
„Es ist Zeit für mich das Geschenk, das mir der Mond einst gab, zurück zu geben. Ich habe meine Pflicht gegenüber meinen Brüdern und Schwestern vergessen und sie zu lange warten lassen. Ich sehne mich nach Ruhe [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]].“&lt;br /&gt;
Die Züge des Wesens erhellten sich und die Risse in der dunklen Rinde schlossen sich immer mehr.&lt;br /&gt;
„Die Zeit des Wanderers ist vorbei. Zu lange habe ich mich dagegen gewehrt einzusehen, dass die Welt mich nicht mehr braucht. Es ist nun an der Zeit, dass die Jüngeren auf sich aufpassen. Vieles wird sich verändern, aber wenn ich höre wie die Bäume für dich singen, so bin ich mir sicher, dass es nicht nur schlecht sein wird.“&lt;br /&gt;
„Willst du uns wirklich verlassen Xinglu? Was sollen wir ohne dich machen? Was sollen wir alleine machen?“ Rief [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Zhu Que]] mit Trauer in der Stimme.&lt;br /&gt;
„Helft dem gelben [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Drachen]]n bei der Wahrung dessen, was wir einst zusammen auf unseren Reisen verbreiteten. Natürlich nur, wenn du willst [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]].“&lt;br /&gt;
Das Mädchen schaute in die großen violetten Augen und auf die immer heller werdende Rinde, durch die von Minute zu Minute mehr Leben zu pulsieren schien.&lt;br /&gt;
„Was genau meinst du?“&lt;br /&gt;
„Vieles, was einst gut war, ist zerstört. Du hast mir aber gezeigt, dass nicht alles zerstört ist. Ich frage mich, ob sich Sonne und Mond so fühlten, als sie mich erblickten und das Leben erschufen….&lt;br /&gt;
Ich werde das Wandern aufgeben und wieder nur ein Baum sein, ein Baum der mit seinen Brüdern singt. Gerne werde ich von dem kleinen Mädchen singen, das zum [[Geschichte von Taki#Der_Gelbe_Drache|gelben Drachen]] wurde, der den Beginn einer neuen Zeit darstellt.&lt;br /&gt;
Ich würde gerne dabei zusehen, wie ein kleines Mädchen die Wunden, die ein alter Baum geschlagen hat, schließt und dabei hilft, dass wieder mehr Menschen das Lied der Bäume hören.“&lt;br /&gt;
[[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] konnte die Trauer in dem Wesen vor sich so deutlich spüren, dass es ihr die Sprache verschlug. Aber nicht nur Trauer, sondern auch Freude über die Erlösung konnte sie spüren. Es hatte nicht lange gedauert bis ihre Augen sich mit Tränen gefüllt hatten, so dass sie lediglich nicken konnte.&lt;br /&gt;
Der Waldgott lächelte sie voller Wärme an und streckte sich dann zu seiner vollen Größe aus. Ein wohliges Seufzen entfuhr ihm, als die alten Glieder sich zum beinahe letzten Mal bewegten und er sich mit stummen Gesten von seinen vier Freunden verabschiedete, die auf ihre Art viel treuer waren als er es je bis zu diesem Moment vermutet hatte. Dann legte er die letzten Schritte bis zum Mittelpunkt der kleinen Insel zurück, streckte sich erneut und seufzte dabei langgezogen.&lt;br /&gt;
Ein Rascheln und Rauschen war zu hören, als sich riesige Wurzeln in den Boden gruben und gewaltige Äste in die Höhe streckten. So schnell geschah alles, dass nur wenige Momente später sich dort, wo noch eben die Gestalt des Waldgottes gestanden hatte, ein gewaltiger Baum in die Höhe streckte und seine riesigen Äste weit über den See hängen ließ. Das gewaltige Blätterdach des Baumes erstreckte sich über den gesamten Hain und schützte diesen gleich einer Decke.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Epilog===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So verlor der Waldgott seinen Namen und war wieder nur der Erste. Im selben Moment aber erschallte zum ersten Mal seit langer Zeit die tiefe Stimme des Waldgottes und sang begleitet von vielen seiner Brüder das Lied des gelben [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Drache]]ns, so wie es hier geschrieben steht.&lt;br /&gt;
Lieder aber sind die älteste Form des Übernatürlichen und oft findet man in ihnen bereits einen Teil der Zukunft beschrieben. So erfuhr der kleine Bach, an dem das Lied begann, davon wie [[Geschichte von Taki#Der gelbe Drache|Hiwa]] begleitet von [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Zhu Que]], [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Bai Hu]], [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Xuan Wu]] und [[Geschichte von Taki#Der blaue Drache – Seiryu|Quing Long]] in das Dorf am Rand des großen Waldes kam und sowohl von dem Waldgott als auch von dessen Bedauern erzählten. Die Dorfbewohner hörten gerne den Geschichten dieser ungleichen Gruppe zu, ließen sich von diesen verzaubern und wollten alsbald den riesigen Baum selber sehen. Manche von ihnen blieben dort, andere verließen den Ort wieder, nur um von dessen Pracht zu erzählen.&lt;br /&gt;
So gründete sich schon bald unter dem schützenden Dach des Waldgottes ein kleines Dorf. Die vier Wächter, die es nun als Aufgabe ansahen neben dem Waldgott auch noch das Dorf und [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] zu beschützen, blieben bei den Menschen und halfen dem Mädchen dabei zu beschützen, zu trösten, zu beruhigen, zu lenken und vor allem zu erzählen und zu singen.&lt;br /&gt;
Zwei Jahre später, als die ersten Schneeflocken vom Himmel fielen und die mittlerweile zur jungen Frau herangewachsene [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] an die stürmische Nacht erinnerten, in der sie zum ersten Mal von dieser Welt erfuhr, wenn auch nur reichlich verwirrende Bruchstücke, stapfte eine vermummte Gestalt den schmalen von den Bewohnern angelegten Weg zum Hain empor.&lt;br /&gt;
Eine helle Stimme, ihr merkwürdig bekannt aber doch in den Wirren der Erinnerungen verloren, riss [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] aus den Erinnerungen und ließ sie von ihrem Platz am Rande des Sees aus in die Richtung der Gestalt sehen. Ihre Augen weiteten sich und füllten sich als bald mit Tränen, während ihre Füße über den von feinen Schneeflocken bedeckten Boden regelrecht flogen und sie in die weit geöffneten Arme der ihr entgegenlaufenden Kigiku trugen.&lt;br /&gt;
Der Bach plätscherte fröhlich, als er von der Wiedervereinigung der Schwestern hörte und weigerte sich im kommenden Winter vehement dagegen zu erstarren und einzufrieren, so groß war seine Freude. Erst die tiefe Stimme des Waldgottes aus der Ferne sorgte dafür, dass er sich beruhigte und als der Bach langsam erstarrte und für den Winter einschlief, freute sich der Waldgott über jenes letzte Geschenk, das er den Menschen und besonders seiner [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] geben konnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Wichtige Personen und Wesen aus Legenden und Sagen=&lt;br /&gt;
Hier sind wichtige Personen aus der Geschichte oder Legenden/Sagen von Takigakure aufgelistet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Dorfoberhäupter [[Takigakure]]s===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Ieyasu Kagetoya====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ieyasu Kagetoya das erste große [[Dorfoberhaupt|Oberhaupt des Dorfes]] [[Takigakure]]. Nach dem Fall [[Geschichte_von_Taki#Kakuzu|Kakuzus]] bei dem der gesamte damalige Ältestenrat verstarb, übernahm er nicht nur die Macht im [[Gesellschaft_in_Taki#Kagetoya|Kagetoya]] -Clan sondern auch im Dorf selbst.&lt;br /&gt;
Er galt als mächtiger Shinobi und entsprechend dem Ruf der [[Gesellschaft_in_Taki#Kagetoya|Kagetoya]] als großartiger Krieger. &lt;br /&gt;
Durch seine Autorität und auch teilweise durch Furcht vor seiner Rache stellte er einen sehr wackeligen Frieden in [[Takigakure]] her.&lt;br /&gt;
Er führte damals die grundlegende Struktur des heutigen Militärs in [[Takigakure]] ein, auch wenn dieses im Laufe der vielen Dynastien überarbeitet wurde, ist es grundlegend immer noch das System nach dem die [[Gesellschaft_in_Taki#Kagetoya|Kagetoya]] Krieg führen und sich organisieren.&lt;br /&gt;
Der [[Gesellschaft_in_Taki#Kagetoya|Kagetoya]] galt als streng, aufbrausend und ein wenig tyrannisch außerdem erzählt man sich das er ein begabter, wenn auch gerne riskant agierender, Stratege sei was letztlich zu seinem Sturz führte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Shingen Shiazu====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Shingen Shiazu, das zweite große [[Dorfoberhaupt|Oberhaupt des Dorfes]] [[Takigakure]], galt ebenso wie sein Vorgänger [[Geschichte_von_Taki#Ieyasu_Kagetoya|Ieyasu Kagetoya]] als begabter Shinobi und Stratege.&lt;br /&gt;
Jedoch hatte er dem Plan des Kagetoyas eine ganze Kompanie zu opfern widersprochen, als diese dann nicht nur überlebte sondern die Schlacht auch noch gewann schlug er sich auf die Seite der [[Gesellschaft_in_Taki#Fuyou|Fuyou]], deren Oberhaupt das Kommando über die folgende Kompanie hatte, was dazu führte das [[Geschichte_von_Taki#Ieyasu_Kagetoya|Ieyasu Kagetoya]] noch auf dem Schlachtfeld zum Selbstmord gezwungen wurde, um seine Ehre wieder reinzuwaschen.&lt;br /&gt;
Mit der Unterstützung der [[Gesellschaft_in_Taki#Fuyou|Fuyou]] und einiger jüngerer Clans wurde er dann zum zweiten Oberhaupt Takigakures erklärt. &lt;br /&gt;
Er erklärte die [[Geschichte_von_Taki#Ieyasu_Kagetoya|Ieyasu Kagetoya]] jedoch nicht zu Verrätern und ließ die Ehre der Familie unangetastet.&lt;br /&gt;
Shingen trat er kurz nach dem Bluterbenkrieg von seinem Amt zurück, da er sich in einer Schlacht schwer verletzt hatte und langsam alt wurde. Er galt in seiner Amtszeit zwar als strenges aber faires Oberhaupt, der stets jeden Vorschlag anhörte, bevor er seine Entscheidung traf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Mifune Ashura====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mifune Ashura war das dritte [[Dorfoberhaupt|Oberhaupt]] Takigakures und das erste das nicht aus einer der [[Gesellschaft_in_Taki#Die_Gr.C3.BCnderclans|Gründerfamilien]] stammte.&lt;br /&gt;
Er war ein Veteran des Krieges, der sich in vielen Schlachten als großer Anführer bewährt hatte, vor allem durch die Tatsache das seine Truppen stets ihre Position gehalten hatten sowie geringere Verluste aufwiesen.&lt;br /&gt;
Jedoch hatte der Krieg ihn zu einem paranoiden Mann gemacht, er verschärfte die Sicherheitskontrollen und die Verteidigungssysteme von [[Takigakure]] erheblich. Auf seinen Wunsch wurde eine Kampagne gestartet, die die Bevölkerung davon überzeugte das man Ausländern nicht trauen könne und das die Abschottung von außen der einzige Schutz vor Eroberung wurde.&lt;br /&gt;
Dies hatte auch Erfolg, [[Takigakure]] igelte sich ein und sah alles als Bedrohung an, was zu allgemeiner Aufrüstung im Dorf führte.&lt;br /&gt;
Zudem schwächte er die Macht der [[Gesellschaft_in_Taki#Die_Gr.C3.BCnderclans|Gründerclans]] erheblich in dem er den Ältestenrat neu aufstellte und für niedere Clans zugänglich machte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Kessen Musou====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kessen Musou wurde nach dem überraschenden Tod [[Geschichte_von_Taki#Mifune_Ashura|Mifunes]], der scheinbar an einer Krankheit verstarb, ebenso überraschend zum neuen [[Dorfoberhaupt|Oberhaupt]] erklärt. Entgegen der Traditionen des Dorfes die Wege der alten Oberhäupter weiter zugehen, brach er damit und zum ersten Mal in der Geschichte öffnete [[Takigakure]] sich wieder nach außen. Ausländer wurden nicht länger verteufelt und argwöhnisch betrachtet, sondern willkommen geheißen und in die Dorfstruktur eingeführt.&lt;br /&gt;
Von vielen wurde Kessen Musou als wahrer Held vergöttert, da er eine unglaubliche Phase des Friedens in [[Takigakure]] einläutete, auf die man später immer noch neidisch war und sich zurück wünschte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Verräter [[Takigakure]]s===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Kakuzu====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kakuzu war einst einer der besten Shinobi des Dorfes [[Takigakure]]. So entsandte man ihn auf eine Mission den ersten Hokage, [[Geschichte_von_Konoha#vor_dem_BEK|Hashirama Senju]], zu töten, als diese jedoch scheiterte wurde er bei seiner Rückkehr ins Dorf stigmatisiert und für das Scheitern der [[Mission]] bestraft, obgleich diese sehr gefährlich war.&lt;br /&gt;
Darauf entwickelte der einst hochgelobte [[Jounin]] einen Hass auf das Dorf und tötete auf seiner Flucht nicht nur die Ältesten des Dorfes, sondern stahl das wichtigste verbotene [[Jutsu]] des Dorfes, das seit dem verloren ist. &lt;br /&gt;
Ab da an führte er ein Leben als Kopfgeldjäger und Söldner.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Nobu Gushiken====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nobu Gushiken, adoptierte Bruder des ehemaligen [[Dorfoberhaupt|Dorfoberhauptes]] [[Wichtige Personen in Taki#Wichtige_Personen_in_Taki#Muneyaki_Gushiken|Muneyaki Gushiken]], war ein ausgezeichneter Ninja des Dorfes und ein höchst gefährlicher Mitglied der [[Einheiten_Takigakures#Tsuisekisha_.28J.C3.A4ger.29|Tsuisekisha-Einheit]].&lt;br /&gt;
Ebenso wie sein älterer Bruder strebte er danach Oberhaupt Takigakures wurde, jedoch wurde sein Bruder stattdessen ernannt, was den jungen Mann verbittern ließ, worauf sich die Brüder zerstritten und seine Adoption herauskam.&lt;br /&gt;
Im Angesicht der steigenden Gefahr der [[Taki_no_Kuni#Jashin_Sekte|Jashin-Sekte]] versuchte er dann einen lange gehegten Plan umzusetzen, nämlich seinen Bruder zu entführen und zu töten, wobei er es so aussehen lassen wollte als wären die [[Taki_no_Kuni#Jashin_Sekte|Jashin]]-Kultisten es gewesen.&lt;br /&gt;
Wodurch er sich ersann zum neuen [[Dorfoberhaupt]] erklärt zu werden, jedoch scheiterte sein Plan durch die Heldentat [[Wichtige_Personen_in_Taki#Shinishi_Kudo|Shinishi Kudos]] der nicht nur den Verräter beseitigte sondern auch [[Wichtige Personen in Taki#Wichtige_Personen_in_Taki#Muneyaki_Gushiken|Muneyaki]] rettete.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Wächter [[Takigakure]]s===&lt;br /&gt;
Die Wächter [[Takigakure]]s entspringen aus der Sage &amp;quot;[[Geschichte von Taki#Das Lied des gelben Drachen|Das Lied des gelben Drachen]]&amp;quot;, welche von einem mutigen kleinem Mädchen und der Entstehung von [[Takigakure]] erzählt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Der blaue Drache – Seiryu====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quing Long bietet einen durchaus beeindruckenden Anblick, wenn er sich nicht in seiner Menschengestalt fort bewegt. Gerne verbringt er seine Zeit als Eremit getarnt, um den einen oder anderen Wanderer etwas über die Natur zu erzählen und beizubringen, so wie er es einst bei dem kleinen Mädchen Hiwa getan hatte. Nur sehr selten würde sich Quing Long in seiner wahren Gestalt einem Menschen zeigen. Sein edles und geduldiges Gemüt würden ihn für offene Geister zum höchst angenehmen Gesprächspartner machen. Vorurteilslos betrachtet er jeden Menschen einzeln und nicht die Menschheit als ganzes, bevor er sich seine Meinung zu einem Individuum bildet.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der blaue Drache Quing Long steht für die Jahreszeit Frühling und somit für die Geburt und die frühe Phase jungen Lebens, seien es Pflanzen, Menschen oder Tiere.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Der rote Vogel – Suzaku====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zhu Que hat ein durchaus heiteres Wesen. Das Interesse des roten Vogels weckt man durch Gesang und Lieder. Selber trällert er gerne verschiedene Lieder und am meisten gefällt es ihm, wenn sich aus seinem Gesang und das eines Menschen ein Duett bildet. Er kann die Form eines kleinen roten als auch großen roten Vogels annehmen. In Anwesenheit oder in der Nähe von Menschen würde er stets als kleiner Vogel auftauchen, um nicht als Wächter erkannt zu werden.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der rote Vogel Zhu Que steht für die Jahreszeit Sommer und damit für den Höhepunkt des Lebens mit all den Pflanzen und Lebewesen, die im Frühling noch klein und zierlich waren. Er steht für die Reichen Geschenke, die die Natur im Sommer bringen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Der weiße Tiger – Byakko====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bai Hu ist äußerst schlau und gerissen, wie es das Bild einer Raubkatze schon immer präsentiert hat. Der weiße Tiger kann die form einer kleinen weißen Katze annehmen, um ohne größeres Aufsehen zu erregen unter Menschen zu wandeln oder sich einzelnen Wanderern zu zeigen ohne direkt erkannt werden zu wollen. Meistens nutzt er diese Form, um die Verhaltensweisen eines Individuums zu beobachten. Reden würde er in seiner Katzenform nie, selbst als Tiger ist es schwer Bai Hu viele Worte zu entlocken. Nie verliert er mehr Worte als unbedingt nötig, man würde immer nur von ihm hören, dass für alles einen Richtigen Zeitpunkt und Ort gibt, wenn man versuchen würde mehr Worte aus ihm zu locken. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der weiße Tiger Bai Hu steht für die Jahreszeit Herbst und damit als Vorbote für die härteren Monate, die im Winter folgen. Mit ihm verbindet man auch den Aspekt der Jagd, der während der Herbstmonate an Wichtigkeit zunimmt, da Pflanzen und Bäume zur Ruhe kommen und bis zum Frühling keine Früchte austragen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Die schwarze Schildkröte – Genbu====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Xuan Wu würde auf Menschen einen etwas angst einflößenden Eindruck machen. Es ist schwer zu erahnen, wie es um das derzeitige Gemüt der schwarzen Schildkröte aussieht. Obwohl Xuan Wu durch das kleine Mädchen Hiwa eines besseren belehrt wurde, was die Menschen in Bezug auf die Natur angeht, so konnte er nie wirklich seinen Argwohn gegenüber die Menschen ablegen. Immer noch sieht er die meisten Menschen als Zerstörer von Natur und Leben. Nur sehr schwer lässt er sich von der Gutherzigkeit und Naturverbundenheit eines Individuums überzeugen. Sollte man dies aber geschafft haben, so genießt man das voller Vertrauen und den Schutz der argwöhnischen Schildkröte. Natürlich stehen die Menschen [[Takigakure]]s automatisch unter seinem Schutz, da er diese als Abkömmlinge der ersten Dorfbewohner ansieht.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die schwarze Schildkröte Xuan Wu steht für die Jahreszeit Winter und damit für die Ruhe selbst, die während eines jeden Winters in der Natur einkehrt. Oftmals wird auch der Tod mit ihm in Verbindung gebracht, denn nicht alle Lebewesen überstehen den kalten Fängen des Winters.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Der gelbe Drache====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Mädchen namens Hiwa ist ein sehr naturverbundener Mensch. Sie weiß jeden Aspekt der Natur zu schätzen, achtet jede noch so kleine Lebensform und würde immer zum Wohle dieser handeln. Ihr eigenes Wohl stellt sie unter das von anderen, selbst wenn es um das Wohl fremder Menschen geht. Sie ist eine lebensfrohe Person, die sich gerne auch bei anderen Menschen aufhält. Durch ihren langen und außergewöhnlichen Aufenthalt in der Natur, ist diese zu ihrem eigentlich Zuhause geworden, etwas das man ihr auch anmerkt. Sie verbringt mehr Tage in Wäldern als unter Menschen. Man sagt ihr nach, dass sie mit Bäumen reden kann.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Hiwa gilt heute als Tod, wobei man sich dessen nie gewiss war. Man erzählt sich, dass sie eines Tages einfach im Wald verschwunden und nie wieder zurück gekehrt war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Frage-Sektion ==  &lt;br /&gt;
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| Frage-Sektion&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
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		<author><name>Shinishi</name></author>
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		<title>Geschichte von Taki</title>
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		<updated>2016-03-16T08:47:34Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Shinishi: /* Beginn der Kudo-Dynastie - 89 Jahre nach Ende des Bluterbenkrieges */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Auf dieser Seite findet ihr eine Übersicht über die Geschichte des Dorfes [[Takigakure]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Seit Entstehung von [[Takigakure]]==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Sengoku Jidai===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Anfang der Geschichtschreiber [[Takigakure]]s steht Sengoku Jidai, die Zeit der streitenden Reiche. Nachdem die Kunst des Ninjutsu zur Blüte seiner Macht aufgestiegen war, durchstriffen zahllose [[Clan]]s die Lande, ein jeder mit seinen eigenen Fähigkeiten und Ansichten über die Welt. Sie waren [[Söldner]], die von den Ländern bezahlt wurden und alle bisher gekannten Waffen und Armeen überflüssig machten. Diese Kraft, die vielen zunächst wie ein Segen erschien, wurde schnell zu einem Fluch als sich angeblich selbst der Himmel in blutiges Rot aufgrund der endlosen Schlachten färbte, die auf der Erde ausgetragen wurden. Als sich die zwei mächtigsten [[Clan]]s im Reich des Feuers zusammenschlossen und [[Konohagakure]] gründeten, geschah ein Umdenken in vielen Ninja[[clan]]s die diesem Beispiel folgten. Es war deutlich geworden das es keinen Sinn mehr hatte nur dem eigenen Clan Treue zu schwören: Um zu bestehen brauchte es Bündnisse mit anderen Gruppierungen. Je stärker die zu schmiedende Allianz umso mehr Macht für die Beteiligten.&amp;lt;br /&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Gründung des Dorfes - 85 Jahre vor Ende des Bluterbenkrieges===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In diesen Jahren versammelten sich vier der örtlichen Ninjaclans an dem Baum, den wir heute [[Aufbau_von_Taki#Der_Taki-Baum|Taki-Baum]] nennen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Gesellschaft_in_Taki#Kagetoya|Kagetoya]] (Krieger), die [[Gesellschaft_in_Taki#Shiazu|Shiazu]] (Strategen), die [[Gesellschaft_in_Taki#Fuyou|Fuyou]] (Heilung) und die [[Gesellschaft_in_Taki#Nanaya|Nanaya]] (Tarnung).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie schlossen einen Pakt und schworen untereinander Treue an diesem Baum, der zu dieser Zeit noch ein gewöhnlicher war und erst Jahrzehnte später zu wahrer Berühmtheit gelangen sollte. Entgegen häufiger Annahme wurde [[Takigakure]] auf Vorschlag der [[Gesellschaft_in_Taki#Fuyou|Fuyou]] und Nanaya hin als Demokratie gegründet, da sich die verfeindeten [[Clan]]s der [[Gesellschaft_in_Taki#Kagetoya|Kagetoya]] und [[Gesellschaft_in_Taki#Shiazu|Shiazu]] auf keinen Anführer einigen konnten. [[Takigakure]] wurde vom Ältestenrat geführt, welcher aus den Anführern der jeweiligen [[Clan]]s bestand und hatte zu Beginn mit vielen Schwierigkeiten zu kämpfen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch die schier endlose Bedrohung und zahlreiche Überfälle entwickelte [[Takigakure]] bereits sehr früh fähige Verteidigungsmechanismen und Finten, mit denen sie selbst übermächtige Feinde erfolgreich abwehren konnten. Niemals gelang es einem Feind Fuß in [[Takigakure]] zu fassen und der Frieden im verborgenen Dorf machte den Rat der Ältesten leichtsinnig und überheblich.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Der Fall Kakuzu und Kagetoya-Dynastie - 65 Jahre vor Ende des Bluterbenkrieges===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Fall Kakuzu sorgte für besonderes Aufsehen im Dorf und beeinflusste es bis heute. Nachdem der Jounin [[Geschichte_von_Taki#Kakuzu|Kakuzu]] bei einem Auftrag scheiterte der die Ermordung des ersten [[Wichtige_Personen_in_Konoha#Hokage|Hokage]]s im Sinn hatte, mit dem [[Takigakure]] im Krieg war, erfuhr er bei seiner Rückkehr eine starke Ignoranz und Ablehnung. Er wurde mit Strafen belegt, denen er sich mit unerwarteter Gewalt erfolgreich widersetzen konnte. Bei seiner Flucht kam der gesamte Ältestenrat ums Leben, was für große Debatten in den Clans sorgte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als [[Geschichte_von_Taki#Ieyasu_Kagetoya|Ieyasu Kagetoya]] sich zum neuen Oberhaupt erklärte, gab es niemanden der ihm zu widersprechen wagte. Mittlerweile hatten sich weitere [[Clan]]s in [[Takigakure]] angesiedelt und viele von ihnen hielten den mächtigen [[Gesellschaft_in_Taki#Kagetoya|Kagetoya]] die Treue, sodass jeder Widerspruch in einem Bürgerkrieg hätte enden können.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Der Aufstand und Shiazu-Dynastie - 28 Jahre vor Ende des Bluterbenkrieges===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Viele Jahrzehnte lang herrschte in [[Takigakure]] eine angespannte Stimmung, doch keine Seite wagte es diesen trügerischen und wackeligen Frieden zu brechen. Das Dorf hatte viele Fortschritte gemacht. Es gelang ihm seine Macht auszubauen und von Taki als offizielles Ninjadorf anerkannt zu werden. Seine Ninja sicherten nun nichtmehr einzig das Dorf, sondern das gesamte Land stand unter dem Schutz und der Verwaltung der Ninja aus [[Takigakure]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dennoch folgte das unvermeidliche erneut aus einer im Leichtsinn geborenen Handlung heraus: Als [[Geschichte_von_Taki#Ieyasu_Kagetoya|Ieyasu Kagetoya]] sich in einer Schlacht dazu entschied eine Kompanie seiner Shinobi für den Sieg zu opfern, musste er die Folgen seiner Handlung am eigenen Leib spüren. Die Kompanie unter Führung von Kenshin [[Gesellschaft_in_Taki#Fuyou|Fuyou]] schaffte es entgegen aller Wahrscheinlichkeiten nicht nur zu überleben, sondern die gesamte Schlacht beinahe im Alleingang zu entscheiden. Als sie anschließend zurückkehrten, wandten sie sich offen gegen die Ninja welche sie im Stich und zum Sterben zurückgelassen hatten. Die [[Gesellschaft_in_Taki#Shiazu|Shiazu]], welche wohl nur auf eine solche Gelegenheit gewartet hatten, schlossen sich mit den [[Gesellschaft_in_Taki#Fuyou|Fuyou]] zusammen was letztlich auf den Tod Kagetoyas und dem Ende seiner Dynastie noch auf diesem Schlachtfeld hinauslief.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Daheim in [[Takigakure]] wurde [[Geschichte_von_Taki#Shingen_Shiazu|Shingen Shiazu]] als neues [[Dorfoberhaupt]] etabliert, mit großer Unterstützung der [[Gesellschaft_in_Taki#Fuyou|Fuyou]] und einiger jüngerer [[Clan]]s, welche sich im Laufe der Jahre um die [[Gesellschaft_in_Taki#Shiazu|Shiazu]] und [[Gesellschaft_in_Taki#Fuyou|Fuyou]] geschart hatten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unter den [[Gesellschaft_in_Taki#Shiazu|Shiazu]] änderte sich nach Aussen hin wenig, da sie an den Pfaden der [[Gesellschaft_in_Taki#Kagetoya|Kagetoya]] festhielten und diese trotz des Zwischenfalls nicht als Verräter deklarierten. Dennoch war dies das offizielle Ende des [[Clan]]s, denn während die Kagetoya mehr und mehr Verbündete in [[Takigakure]] verloren, schwand auch der [[Clan]] bis sich im folgenden Bluterbenkrieg ihre Spuren komplett verloren.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===[[Takigakure]] im Bluterbenkrieg===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während des Bürgerkrieges erlebten viele Einwohner und Ninja eine Schockphase die selbst nach dem Ende des Krieges noch viele Jahrzehnte lang anhalten sollte. Sie erkannten, das ihre Sicherheit nicht von selbst gegeben war. Obwohl es den Ninja gelang jeden Eindringling vom Dorf fern zu halten, hatte das Dorf viele Verluste und Tragödien zu beklagen, viele die heimkehrten waren nicht mehr dieselben wie vorher und erzählten erschreckende Geschichten über all die Bluterbler gegen die sie hatten kämpfen müssen.&amp;lt;br /&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Folgen des Krieges und Ashura-Dynastie - Monate nach Ende des Bluterbenkrieges===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenige Monate nach Ende des Krieges musste auch [[Geschichte_von_Taki#Shingen_Shiazu|Shingen Shiazu]] zurücktreten, der sich in einer der letzten großen Schlachten schwere Verbrennungen zugezogen hatte. Zur Überraschung vieler ernannte er [[Geschichte_von_Taki#Mifune_Ashura|Mifune Ashura]] zu seinem Nachfolger, nachdem dieser sich in zahlreichen Schlachten hervorgetan hatte. Damit war er der erste Anführer [[Takigakure]]s der aus keiner der vier [[Gesellschaft_in_Taki#Die_Gr.C3.BCnderclans|Gründerfamilien]] stammte, deren Population sich im Krieg ohnehin deutlich reduziert hatte. Der Ältestenrat wurde neu geordnet, sodass auch Mitglieder der niederen [[Clan]]s Zugang zu diesem hatten, was die Machtstellung der [[Gesellschaft_in_Taki#Die_Gr.C3.BCnderclans|Gründerfamilien]] endgültig brechen sollte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem sich die Defensive als besonderes Markenzeichen der Shinobi aus [[Takigakure]] etabliert hatte, begann [[Geschichte_von_Taki#Mifune_Ashura|Mifune]] eben dieses noch auszubauen. Die alten Verteidigungsanlagen wurden verstärkt und Sicherheitskontrollen für Aus- und Einwanderer verschärft. Waffen wurden entwickelt und verbessert, während den Einwohnern die Gefahr der Aussenwelt eingeprägt wurde, der die heimische Sicherheit des Dorfes gegenüberstand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Takigakure]] begann sich für einen Krieg zu rüsten, der nicht kommen sollte.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Zeit des Friedens und Musou-Dynastie - 42 Jahre nach Ende des Bluterbenkrieges===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach einem friedlichen, wenn auch überraschendem, Tod  [[Geschichte_von_Taki#Mifune_Ashura|Mifunes]], wurde [[Geschichte_von_Taki#Kessen_Musou|Kessen Musou]] vom Ältestenrat zu dessem Nachfolger ernannt. Während [[Takigakure]] sich in der Ashura-Dynastie mehr um die Sicherung seiner Position kümmerte, brach man in der Musou-Dynastie überraschenderweise damit. Potential von Aussen wurden willkommen geheißen und gefördert, während die Ninja-Akademie an gegenwärtige Standards angepasst wurde. In dieser Zeit stießen viele [[Clan]]s und Familien nach [[Takigakure]], die auch für dessen Entwicklung wichtig sind, wie die Familie der [[Wichtige_Personen_in_Taki#Shinishi_Kudo|Kudo]] oder die der [[Gesellschaft_in_Taki#Atsumichi|Atsumichi]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Ära des Friedens hatte [[Takigakure]] erfasst und viele Ninja wuchsen in dem Bewusstsein auf diesen Frieden erhalten zu wollen. Konflikte waren selten und wurden zumeist gerecht gelöst. Von einigen wurde diese Zeit als wahres Paradies empfunden, andere verurteilten den Leichtsinn mit welchem die Ninja hierdurch behaftet wurden.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Militarisierung und Eigen-Dynastie - 80 Jahre nach Ende des Bluterbenkrieges===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als die Musou-Dynastie mit dem Tod [[Geschichte_von_Taki#Kessen_Musou|Kessens]] während einer geheimen Mission endete, gab es große Bestürzung im Dorf als der Ältestenrat zur Überraschung vieler eine Frau namens [[Wichtige_Personen_in_Taki#|Jinkou Eigen]] zum neuen Oberhaupt ernannte. Abgesehen davon dass sie eine Frau war, war sie auch eine Ausländerin ohne feste Wurzeln in [[Takigakure]], was bei vielen Misstrauen erregte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Eigen-Dynastie wurde großer Wert auf innere Sicherheit gelegt. Die Schutzmaßnahmen innerhalb und ausserhalb des Dorfes wurden ebenso verstärkt wie deutlicher spürbar gemacht. Viele Systeme wurden bürokratisiert und auf Effizienz getrimmt, während die &#039;Shineitai&#039;, die mehrere Dutzend starke Leibgarde des Oberhauptes, etabliert wurde. Es gab das erklärte Ziel aus [[Takigakure]] ein Dorf werden zu lassen, welches sich vor den Großreichen nicht weiter würde verbergen müssen. Aussen wurden Bündnisse geschmiedet, Innen wurden Gesetze erlassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu dieser Zeit traten auch die sogenannten &amp;quot;[[Söldner]]&amp;quot; das erste Mal an das Licht der Öffentlichkeit. Menschen ohne Chakra probten mit Schusswaffen den Aufstand gegenüber den mittlerweile etablierten Ninja.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Söldner-Ära===&lt;br /&gt;
Nach den militärisch geprägten Jahren [[Wichtige_Personen_in_Taki#|Jinkous]], hatte die [[Wichtige_Personen_in_Taki#Ehemalige_Dorfoberhäupter|Gushiken]]-Ära das erste Mal seit dem Bluterbenkrieg wieder mit einer größeren Bedrohung zu tun: Den Söldnern.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Doch anders als in anderen Ländern und Dörfer gab es in [[Taki no Kuni]] nur wenig Aktivitäten dieser und die im Vergleich geringe Anzahl der Söldner bereitete den vereinte Kräften der Landesfürsten und des Ninjadorfes kaum Probleme.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Da [[Takigakure]] ohnehin keine Gefahr durch die Söldner für das einzige wirklich versteckte Dorf sah, zogen sie daher nicht aktiv in den Kampf gegen diese, sondern verteidigten lediglich das Land gegen die wenigen einfallenden Truppen, welche die Städte bedrohten.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Beginn der Gushiken-Dynastie - 85 Jahre nach Ende des Bluterbenkrieges===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Änderungen während der Eigen-Dynastie sorgten für größeren Widerstand bei den traditionelleren Clans des Dorfes als erwartet, weshalb unter internem Druck der Ältestenrat dazu gezwungen wurde Eigen um den Rücktritt zu bitten. Als [[Wichtige_Personen_in_Taki#Ehemalige_Dorfoberhäupter|Muneyaki Gushiken]] die Führung des Dorfes übernahm, waren viele erleichtert wieder einen &#039;wahren Taki-Ninja&#039; an der Spitze zu sehen.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit [[Wichtige_Personen_in_Taki#Ehemalige_Dorfoberhäupter|Muneyaki Gushiken]] als neuer Führung des Dorfes ging eine Welle der Erleichterung durch die Reihen der Bewohner des Dorfes, ein Anführer geboren in [[Takigakure]] selbst und bereits mit 9 Jahren Absolvent der Akademie. Allerdings blieb ein plötzlicher Umschwung der Politik wieder der Erwartungen aus. [[Wichtige_Personen_in_Taki#Ehemalige_Dorfoberhäupter|Muneyaki]] zeigte sich viel mehr als zurückhaltend und vorsichtiger Ninja. Selbst einige Monate nach seiner Einsetzung herrschte eine Stille im Zusammenhang mit seiner Politik. Als [[Wichtige_Personen_in_Taki#Ehemalige_Dorfoberhäupter|Muneyaki]] dann sogar plötzlich für eine Weile lang verschwand fürchteten sowohl der Ältestenrat als auch die Bewohner [[Takigakure]]s dass die Auswahl ein Fehler gewesen war und sie ihren Anführer nie wiedersehen würden. Doch [[Wichtige_Personen_in_Taki#Ehemalige_Dorfoberhäupter|Muneyaki]] erschien wider Erwarten wieder an den Toren [[Takigakure]]s als wäre nichts gewesen, um sich seinen Aufgaben als [[Dorfoberhaupt]] des Dorfes zu stellen. Erst einige Wochen nach seiner Rückkehr enthüllte [[Wichtige_Personen_in_Taki#Ehemalige_Dorfoberhäupter|Muneyaki]] die Intention hinter seinem Verschwinden.&lt;br /&gt;
Er hat die [[Geschichte_von_Taki#Die_W.C3.A4chter_Takigakure|legendären Wächter]] aus den vergessenen Geschichten Takis erforscht und als Zeichen der Wertschätzung den Titel des Dorfoberhauptes des Dorfes  in den [[Geschichte_von_Taki#Der_gelbe_Drache|gelben Drachen]] ernannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Post-Söldner-Ära===&lt;br /&gt;
Da die [[Söldner]]-Ära keinen großartigen Einfluss auf [[Takigakure]] hatte, verlief das Leben im Dorf nach dem Sieg über diese nicht anders ab als zuvor.&lt;br /&gt;
Es gab, da man sich nicht großartig mit den [[Söldner]]n beschäftigt hatte, anders als in anderen Ländern, keine großen technologischen Fortschritte, noch war man auf diese im recht traditionellen Land erpicht.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Es gab jedoch erste stärkere diplomatische Berührungen mit den Dörfern [[Kirigakure]] und [[Kumogakure]].&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Diese waren auf die diplomatischen Beziehungen des ehemaligen Dorfoberhaupts [[Wichtige_Personen_in_Taki#Dorfoberhaupt|Eigen Jinkou]] zu [[Kirigakure]] zurückzuführen, die ursprünglich aus dem Dorf stammte. Über jene Beziehung kamen sie dann auch in Berührung mit [[Kumogakure]], welche schon immer recht eng mit [[Kirigakure]] verbunden waren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Dreier-Bündnis-Ära===&lt;br /&gt;
Das Dreier-Bündnis [[Kirigakure]]-[[Kumogakure]]-[[Takigakure]] hat seine Wurzeln bis in den Bluterbenkrieg geschlagen. Damals entstand der erste Kontakt aller drei Länder miteinander. Auch wenn dieser Kontakt eher negativer Natur gegenüber [[Takigakure]] war, so festigte es die Bindung der beiden anderen Bündnispartner.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Dieses Verhältnis schob sich jedoch ins positive als [[Wichtige_Personen_in_Taki#Eigen_Jinkou|Eigen Jinkou]] Dorfführer wurde, da Eigens Heimatdorf [[Kirigakure]] gewesen war, pflegte sie in dieser neuen Position eine recht umsichtige Politik, welche den Grundstein für das künftige Bündnis legte.&lt;br /&gt;
Zur freundschaftlichen Annäherung begrüßte [[Takigakure]] bald eine kleine Delegation [[Kirigakure]]-Ninja im Dorf, deren Besuch überraschend gut ausging.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Anschläge während des [[Chuuninexamen]]s in [[Kumogakure]] festigte ebenfalls diese Beziehung, da [[Takigakure]] ihrem neuen Freunden [[Kirigakure]] und somit auch [[Kumogakure]] bei der Beseitigung der Schäden half.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Nach der Eroberung einer [[Söldner]]festung seitens [[Kirigakure]], wurde diese zum gemeinsamen Besitz der drei Dörfer erklärt und die Bündnisfestung erschaffen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die letzte Festigung des Bündnisses wurde durch die Katastrophenhilfe während Unwetters erzielt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Beginn der [[Wichtige_Personen_in_Taki#Shinishi_Kudo|Kudo]]-Dynastie - 89 Jahre nach Ende des Bluterbenkrieges===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem, [[Geschichte_von_Taki#Nobu_Gushiken|Nobu Guskihen]], der Bruder [[Wichtige_Personen_in_Taki#Ehemalige_Dorfoberhäupter|Muneyaki Gushikens]], diesen auf dem Weg zu einer wohl wichtigen Besprechung abfangen und entführen konnte, trat die Spezialeinheit Takigakures in Aktion, unter anderem auch [[Wichtige_Personen_in_Taki#Shinishi_Kudo|Shinishi Kudo]].&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Wichtige_Personen_in_Taki#Shinishi_Kudo|Shinishi Kudo]] gelang es als einziger, den [[Wichtige_Personen_in_Taki#Ehemalige_Dorfoberhäupter|gelben Drachen]] und seinen Bruder in einer Höhle zu finden und zu erreichen. Ihm gelang es den Bruder von Gushiken, zu erledigen. &lt;br /&gt;
Gerüchten zufolge soll [[Geschichte_von_Taki#Nobu_Gushiken|Nobu]] jedoch Sicherheitsvorkehrungen geplant haben, welche besagte Höhle nach seinem Tod zum Einsturz brachte.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Offiziellen Aussagen zufolge, gelang es Kudo, das [[Dorfoberhaupt]] aus der misslichen Lage der einstürzenden Höhle zu befreien, schaffte es jedoch selbst nicht mehr heraus. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Wichtige_Personen_in_Taki#Shinishi_Kudo|Shinishi Kudo]] galt eine Zeit lang als verstorben, ehe er wohlauf zurückkam und wenig wegen seiner heldenhaften Taten, der Rettung des alten Dorfoberhauptes sowie dem Ausschalten des Verräters selbst zum [[Dorfoberhaupt]] ernannt wurde, da [[Wichtige_Personen_in_Taki#Ehemalige_Dorfoberhäupter|Muneyaki Gushiken]] von diesem Amt zurücktrat.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der junge [[Gesellschaft_in_Taki#Kudo|Kudo]] brachte gleich frischen Wind in des recht traditionelle Takigakure, durch die Umbenennung des Dorfoberhaupt-Titels vom gelben zum goldenen Drachen, sowie dem Bau eines neuen [[Aufbau_von_Taki#Ninjasitz.2Fgoldene_Drachenstatue|Ninjasitzes]], der eben jenes Wesen repräsentieren sollte.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Jedoch hatte [[Wichtige_Personen_in_Taki#Shinishi_Kudo|Shinishi Kudo]] mit seiner Ernennung gleichzeitig etwas geerbt was den jungen Shinobi auf die Probe stellen sollte, der [[Taki_no_Kuni#Jashin_Sekte|Jashin-Kult]] der zuvor in Takigakure schon Unheil angerichtet hatte war stärker geworden und schaffte es [[Takigakure]] als Dorf einige Seitenhiebe zu verpassen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Bald darauf sollte ein Krieg in [[Taki no Kuni]] ausbrechen in dem die beiden Seiten ihre Kräfte maßen und [[Wichtige_Personen_in_Taki#Shinishi_Kudo|der goldene Drache]] seine Stärke und Führungsqualitäten beweisen musste.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Das Lied des gelben Drachen=&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwischen den Reihen voller Bücher und Schriftrollen in der Bibliothek [[Takigakure]]s, die oft von großen Personen der Vergangenheit, wichtigen Ereignissen oder Techniken sowie Lehre handeln, findet der Suchende bis weilen ein kleineres unscheinbares Buch.&lt;br /&gt;
Nur selten wurde das Buch in den letzten Jahren aus der Umarmung seiner größeren Brüder und Schwestern gerissen, um seinen Inhalt dem Suchenden zu offenbaren. Es war in Vergessenheit geraten und gelegentlich, wenn es aus dem langen Schlaf eines von Staub bedeckten Buches für einen Moment, welcher für ein Buch alles zwischen einer Sekunde und einem Jahrhundert sein kann, aufwachte, erinnerte es sich sehnsüchtig daran wie es gewesen war, als noch kleine Kinderfinger es jeden Tag hervorgeholt und die dazugehörigen hohen Stimmen erfreut und laut aus ihm hervor gelesen hatten.&lt;br /&gt;
Es war abgenutzt ja, aber das stimmte das Buch nicht traurig sondern machte es eher stolz. Die güldene Farbe, mit der sein Schaffer einst den Umschlag beschrieben hatte, hatte ihm eh nie wirklich gefallen und der Zustand sprach in seinen Augen für all die Liebe und Anerkennung, die ihm einst zugekommen war. Und schließlich hatte die Geschichte, mit deren Schutz und Überlieferung es beauftragt worden war, alles Recht auf derartige Zuwendung.&lt;br /&gt;
Ja das Buch war stolz auf sich selber und wusste, dass es nur lange genug warten müsste, bis es aus seinem Schlaf aufgeweckt werden und seine Geschichte erneut offenbaren würde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Irgendwann kam dieser Tag und an diesem Tag fand die Sage des [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|gelben Drachens]] und der Götter wieder Einzug in die Köpfe der Menschen. Wie so oft bei Sagen weiß niemand zu sagen, wie viel wahr und wie viel hinzugedichtet worden war. Aber dies, so wusste das Buch, war nicht die Aufgabe einer Sage.&lt;br /&gt;
Eine Sage muss die Herzen der Menschen erfreuen, sie mit Hoffnung erfüllen und zum Träumen anregen. Eine Sage lässt bisweilen alte Männer genauso wie kleine Kinder mit verträumten Blicken die Welt um sich herum betrachten und sich vorstellen, wie es wohl damals an diesem Ort ausgesehen haben könnte. Eine Sage schließlich steht für eine Lektion und Beispiel, Lehre und Wissen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und so erzählt das Buch die Geschichte:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Prolog===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vor langer Zeit, als die Menschheit noch jung war und mit den großen Augen eines kleinen Kindes die Welt um sich herum betrachtete, herrschte die Natur über das Leben eines jeden Lebewesens mit einer Hand, die zugleich sanft wie ein kühler Windstoß im drückenden Sommer als auch hart wie der Kern eines großen Gebirges war.&lt;br /&gt;
Der Mensch, genauso wie alle anderen Lebewesen ob Tier, Pflanze oder Stein kämpfte jeden Tag um sein Überleben. Aber nicht Angst oder Ohnmacht vor den Strapazen bestimmten sein Leben, sondern Freude und Glück über die einfachsten Dinge. Er war glücklich, wenn er mit vollem Magen einen warmen und sicheren Schlafplatz gefunden hatte.&lt;br /&gt;
So herrschte die Natur und die Tiere, die teilweise älter als die Menschen waren, wuchsen zu prächtigen Gestalten heran. Hört man heute von Erzählungen aus jener Zeit, so wirken die Geschichten von dem riesigen Wald, der den Großteil des Kontinents bedeckte und von ebenso riesigen Tiergottheiten bevölkert war, wie die Märchen eines alten wirren Greises.&lt;br /&gt;
Aber der Menschheit Kindeswiege war dies Umfeld beschützt vom großen Schatten des Waldgottes. Irgendwann jedoch fängt jedes Kind an sein Umfeld zu verändern und in einer Zeit, in der sich das Schicksal dieses Gleichgewichtes entscheiden sollte erhob sich der [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|gelbe Drache]] über die Träume von Natur und Mensch hinweg in die Lüfte der Zukunft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===1. Kapitel===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Langsam und träge floss der kleine Bach an diesem Tag die Hänge des Hügels herab, plätscherte nur missmutig über die großen Steine nahe seiner Quelle, drückte nur halbherzig die Kiesel vor sich her, die sich in seinen Weg stellen wollten, und wollte gar nicht so recht seinen Weg gen Tal beschreiben.&lt;br /&gt;
Hätte man den Bach an einem anderen Tag gesehen und hätte man Aug und Ohr, so wie es die Menschen früher für die Natur gehabt hatten, so hätte die Freude und die Glückseligkeit des Baches einem das Herz erwärmt. Es war kein großer Bach, es war kein Bach, dessen Wasser sich in den Strom eines gewaltigen Flusses oder die Gefilde eines riesigen Sees mischte. Es war ein einfacher Bach, der auf der großen Landkarte nicht einmal seine Existenz belegt finden würde.&lt;br /&gt;
Aber für die Menschen des kleinen Dorfes am Fuße des Hügels war er die Quelle ihres Lebens und somit das Wichtigste in der Welt und für ihn waren diese Menschen das Wichtigste in der Welt.&lt;br /&gt;
Wer brauchte schon riesige Mengen Wassers, wenn er sich an dem Lachen der Kinder erfreuen konnte, die in ihm spielten und sein Wasser benutzten, um sich gegenseitig zu bespritzen?&lt;br /&gt;
Ja es waren vor allem die Kinder, auf die sich der Bach jeden Morgen freute, wenn er sich aus dem moosig-grünen Bett seiner Träume erhob. Er kannte sie alle, er erkannte sie schon am Klang ihres Lachens und hatte einem jeden der Dorfbewohner erfreut beim Wachsen zugesehen.&lt;br /&gt;
Nichts aber stimmte ihn so traurig, wie das bittere Weinen und Schluchzen eines Kindes, das in seinem jungen Leben bereits großes Leid erfahren musste. Und ausgerechnet das herzerweichendste Weinen und die qualvollsten Tränen hatte er am gestrigen Tage wahrnehmen müssen.&lt;br /&gt;
Das Mädchen mit den grellblonden Haaren namens [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] hatte bereits in ihrer frühesten Kindheit beide Eltern verloren und lebte alleine mit ihrer großen Schwester Kigiku in dem kleinen Dorf. Nie hatte der Bach [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] weinen hören ob des Verlustes der Eltern oder der schweren Zeit, die dieser den beiden Mädchen einbrachte. Es war immer glücklich mit seinem Leben gewesen, hatte sich nie beschwert und war der großen Schwester stets zur Hand gegangen. Und ausgerechnet dieses Mädchen, das dem Bach immer ein Quell der Freude gewesen war, weinte nun ob der schweren Krankheit des Einzigem, dem es sich immer sicher gewesen war: Seiner Schwester.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was konnte der Bach tun? Die Menschen hatten in den Jahrhunderten seit ihrer frühesten Kindheit gelernt in der Natur zu überleben und dabei bereits einiges über die Kunst mit den Geschenken der Natur Krankheit und Wunde zu bekämpfen gelernt. Aber nicht einmal dieses Wissen schien das Leid Kigikus mildern zu können. Trübseelig floss er weiter vor sich hin und grübelte nach, was er tun könnte. Auch dachte er dabei daran, dass die Menschheit längst ihr Kindesbett verlassen und begonnen hatte, die harte Seite der Natur, die ihr Leben bedrohte, zu bekämpfen.&lt;br /&gt;
Früher, er konnte sich fast nicht mehr daran erinnern, hatte sich nur selten die Sonne in seinen Wassern gespiegelt, da der Schatten großer Bäume stets sein Gefilde bedeckte. Irgendwann aber hatten die Menschen damit begonnen die Bäume zu fällen und sich Platz zum Leben, für ihr Vieh und für ihre Felder zu schaffen. Der große Wald war immer weiter geschrumpft und schon lange hörte der Bach die Stimmen der Bäume nur noch aus sehr weiter Entfernung im Säuseln des Windes.&lt;br /&gt;
Als er nun so lauschte, um die Stimmen der Bäume zu hören, vernahm er die Stimme eines Menschen. Dieser Mann, denn seine tiefe und rauchige Stimme verriet sein Geschlecht, sang irgendwo in seiner Nähe von etwas, was der Bach völlig vergessen hatte: Von dem Waldgott.&lt;br /&gt;
Die Erinnerungen überschlugen sich und schnell beschloss der Bach aus seiner Trübseligkeit zu erwachen und den Sänger mit dem Plätschern seines Wassers an- und zu dem kleinen Dorf hinzulocken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===2. Kapitel===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stark schmerzten die Füße des Greises, dessen Stimme der Bach vernommen hatte, ob seiner langen Wanderung und ein jedes Wort, das er scheinbar vergnügt vor sich her sang, war einzig und allein dazu gedacht, um ihn von den Schmerzen abzulenken.&lt;br /&gt;
Er war weit gereist, hatte viele Flüsse überquert und sich an viele Bäume gelehnt, wenn sein alter Körper ein paar Momente der Ruhe benötigten. Weswegen er reiste, wusste er nicht mehr. Einzig und allein erinnerte er sich noch daran, dass er einst am Rande eines großen Waldes gelebt und von dessen Wildheit und Schönheit verzaubert worden war.&lt;br /&gt;
Angelockt vom Plätschern des Baches, dessen kühles Wasser Linderung für die schmerzenden Füße verhieß, wechselte der Greis die Richtung und traf schon bald auf den kleinen Bach und das in nicht allzu weiter Ferne stehende Dorf. Noch einmal nahm sich der Alte zusammen, trällerte um so lauter, als seine Füße besonders stark schmerzen und ihm anscheinend sagen wollten:“Wieso bleibst du nicht einfach hier sitzen und gönnst uns unsere Ruhe du alter Narr?“&lt;br /&gt;
Aber der „alte Narr“ war dickköpfig geworden und wollte nicht nur seine Füße ausruhen, sondern auch noch mit Menschen reden. Ein Vergnügen, das ihm seit Wochen verwehrt war.&lt;br /&gt;
So laut trällerte er vor sich hin, dass er das Schluchzen des kleinen Mädchens, das am Ufer des kleinen Baches mehr in sich zusammen gekauert war, als dass es saß, nicht mitbekam. Erst, als das Mädchen seine grünen Augen öffnete und auf den alten und komisch aussehenden Mann schaute, während es sich über die tränenverschmierten Wangen wischte, bemerkte dieser, dass er nicht alleine war.&lt;br /&gt;
„Was ist ein Waldgott?“ ertönte die hohe Stimme des Mädchens und der alte Mann blieb verdutzt stehen, um die fragenden großen Augen, die vor Weinen rot geworden waren, zu bewundern. Kurz entschlossen gewährte er seinen fast schon rebellierenden Füßen ihren Wunsch und ließ sich neben dem Mädchen leise seufzend nieder.&lt;br /&gt;
„Die gestaltgewordene Natur. Wille und Kraft dessen, was uns stets umgibt, und genauso wild und sanft wie eben jenes.“ Antwortete er ein wenig kryptischer, als er beabsichtigt hatte, während er die schmerzenden Füße aus den abgelaufenen Sandalen befreite.&lt;br /&gt;
„Und wie sieht er aus?“&lt;br /&gt;
„Er wechselt die Gestalt, so wie es auch die Natur ständig tut.“&lt;br /&gt;
„Ist er lieb?“&lt;br /&gt;
„Ja und nein. Wenn er stürmisch und verheerend ist, wenn er wütend und aufgebracht ist, so vernichtet er alles, was ihm in den Weg kommt. Ist er aber sanft und ruhig, so beschützt, heilt und umsorgt er das, was in seinen Augen, den Augen der Natur, würdig ist.“&lt;br /&gt;
Sofort weiteten sich die Augen des kleinen Mädchens, das das zerschlissene Hemd des Alten mit seinen kleinen Fingern ergriff und ihn voller Hoffnung und zugleich voller Angst vor einer möglichen Enttäuschung anschaute.&lt;br /&gt;
„Er heilt? Kann er alles heilen? Kann er auch eine richtig schlimme Krankheit heilen?“&lt;br /&gt;
Ein wenig verdutzt ob dieser Reaktion antwortete der Alte in dazu passender Stimmlage:&lt;br /&gt;
„Ehm Ja, kann er, aber dazu muss er…“ Doch weiter hörte das Mädchen nicht, es riss nur umso stärker an dem Hemd und schrie förmlich:&lt;br /&gt;
„Wo finde ich ihn? Erzähl mir bitte alles!“&lt;br /&gt;
Und nach einer Reaktion, die sehr derer glich, die er nur wenige Momente zuvor gezeigt hatte, und einem dazu passenden Seufzen, holte der Greis tief Luft und fing an zu erzählen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Weit weg im Nordosten steht er noch, der große Wald, der einst fast den ganzen Kontinent bedeckte. Im Gegensatz zu den kleinen Wäldern, die du kennst, ist dieser Wald noch erfüllt von dem Willen und der Kraft der Natur. Tief in seinem Inneren lebt der Waldgott in dem wunderbaren Hain, der schon seit Äonen nicht mehr von Menschen betreten worden ist, und umgeben von den Vorfahren der Tiere: riesige und weise Tiergötter.&lt;br /&gt;
Einst, so wurde mir als kleines Kind in meinem Heimatdorf erzählt, dass am Randes des großen Waldes steht, sahen die Tiergötter und der Waldgott mit wohlwollendem Blick auf die Menschen herab, die so schwach und zerbrechlich wirkten. Sie standen uns bei, wenn etwas unsere Existenz bedrohte, und halfen uns gelegentlich mit Rat und Tat in der Natur zu überleben, die sie schon so viel länger bevölkern und so viel besser verstehen als wir.&lt;br /&gt;
Aus dieser Zeit kommen auch die Geschichten der Heilkunst des Waldgottes und der weisen Ratschläge der Tiergötter, die zusammen mit ihren damals noch ähnlich riesigen Brüdern und Schwestern unseren Kontinent bereisten und bevölkerten.&lt;br /&gt;
Aber…“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch weiter kam der Mann nicht, denn das Mädchen war bereits aufgesprungen und rannte fort in Richtung der Häuser. Später erfuhr er, was es mit dem Mädchen auf sich hatte, und schollt sich selber ob dem, was er so unvorsichtig [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] erzählt hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===3. Kapitel===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Voller Schrecken beobachtete der kleine Bach, was geschah. In seinem Bestreben das kleine Mädchen zu trösten und sich wieder an ihrem Lachen und den strahlenden Augen zu erfreuen, hatte er vergessen, dass Menschen keine Tiere waren. Sie waren es nicht gewohnt auf sich alleine gestellt zu überleben und am aller wenigsten kleine Kinder, von den Gefahren einer solchen Reise und denen des großen Waldes ganz zu schweigen.&lt;br /&gt;
Aber was konnte er tun? Was konnte er tun?...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ohne lange nachzudenken hatte sich [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] ihre festeren Schuhe samt ein paar reisetauglichen Kleidern und Proviant – was sie eben rumliegen sah – geschnappt, hatte ihre Schwester umarmt und war mit den Worten „Der Waldgott wird dich heilen, warte es nur ab!“ aus der kleinen Hütte, die die zwei Mädchen bewohnten, verschwunden.&lt;br /&gt;
Kigiku hatte sichtlich verwirrt drein geschaut, aber hatte ob ihrer Krankheit und der Schwäche, die ihren Körper befallen hatte, nichts tun können, außer der kleinen Schwester flehentlich hinterher zu schauen. So verzweifelt, wie die große Schwester in dieser Stunde war, als[[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] Hals über Kopf das kleine Dorf verließ, so zuversichtlich war die kleine Schwester, die endlich etwas gefunden hatte, was sie tun konnte um Kigiku helfen zu können. Sie dachte gar nicht daran, dass die Reise gefährlich werden könnte, oder dass sie ihr eigenes Leben schonen müsste. Einzig und allein das Leben der Person, die für sie die Welt darstellte, war ihr wichtig und kreiste beständig in ihrer Gedankenwelt umher.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So reiste das kleine Mädchen mit dem blonden Haar und den großen grünen Augen los gen Nordosten. Zum Glück hatte sie gelernt die Himmelsrichtungen zu erkennen und zu finden und verlief sich nie. So selbstsicher ging sie ihre Reise an, dass sie vergnügt summend schon bald das kleine Tal und die Gefilde des kleinen Baches verließ.&lt;br /&gt;
Die ersten Tage ihres kleinen Abenteuers flogen nur so vorüber. Sie hatte genügend Wasser dabei und konnte ihre Proviante mit den Beeren und Früchten, die sie dank des herrschenden Sommers leicht fand, stets wieder auffüllen. Einzig und allein des Nachts, wenn es dunkel und gelegentlich sogar etwas kühler wurde, wurde es ihr etwas bang um das kleine Herz. Aber wie stets summte sie dann eine kleine Melodie vor sich her, mit der sie die große Stille um sich herum vertrieb und sich selber in den Schlaf wiegte.&lt;br /&gt;
Die Weisen sagen, dass ein entschlossenes Herz keine Furcht kenne. Nur ein zauderndes und fragendes Herz öffne Tür und Tor für Zweifel und Furcht. Wenn man diesen Worten Glauben schenken darf, so verwundert es nicht, dass [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] nie daran dachte umzukehren oder auch nur aus Angst oder Furcht eine Träne vergoss. Sie war überzeugt davon das Richtige zu tun und setzte mit derselben Überzeugung Fuß vor Fuß, ging Schritt um Schritt immer weiter gen Nordosten.&lt;br /&gt;
Schon bald wurde die Natur, die wenn auch in schwächerer Art und Weise, auch an diesem Ort zu finden war, auf das summende und singende kleine Mädchen aufmerksam und immer öfter geschah es von nun an, dass ein kleiner Sperling sich zu [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] gesellte, wenn diese tagsüber oder nachts vor sich hin sang, um diese mit seinem hohen Zwitschern zu begleiten.&lt;br /&gt;
Immer, wenn sie den kleinen [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]] sah, der ihr schon bald ein lieber Wegbegleiter wurde, hellte sich die Miene des kleinen Mädchens auf und ihre Schritte wurden bestimmter und stärker. Dem Beispiel des [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]]s folgend, fing sie schon bald an feste Rhythmen in ihren Tagesablauf zu bringen:&lt;br /&gt;
Sie stand mit der Sonne auf, aß etwas, ging dann den Tag über unterbrochen von einer Mittagspause bis sie am Nachmittag begann nach einer Schlafmöglichkeit zu suchen und daraufhin nach etwas Essbarem und Trinkbarem, wenn sie nicht schon genug während des Tages gefunden hatte. Ihrer guten Orientierung wegen verlief sie sich dabei so gut wie nie und wenn, dann brachte sie das Zwitschern des kleinen [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]] schon bald wieder auf den richtigen Weg. Auch brauchte sie nur auf das Verhalten des[[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]]s zu achten, um Wetterumbrüche oder Gefahren vorherzusehen.&lt;br /&gt;
So verging die Zeit und die Natur kehrte immer weiter in das kleine Mädchen ein genauso wie das kleine Mädchen immer weiter in die Natur einkehrte. Und dann kam der Herbst&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===4. Kapitel===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als die ersten Blätter an den Bäumen begannen gelb und rot zu werden, wusste [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]], dass der Sommer den Kampf gegen den Winter langsam verlor. Noch kämpfte er wacker und hielt die kalten Winde aus dem Norden samt der dunklen Wolken, die sie mitbrachten, zurück. Aber mit jedem Tag und jeder Nacht kamen sie näher, ohne dass der Sommer etwas dagegen würde tun können.&lt;br /&gt;
Sie musste sich beeilen, so viel verstand selbst ein kleines Mädchen, denn in den Stürmen und der Kälte des Winters würde sie nicht überleben können ohne die Hilfe und den Beistand Ihresgleichen.&lt;br /&gt;
Wäre der kleine [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]] nicht gewesen, der sie über immer längere Strecken des Tages begleitete und es sich immer öfter auf ihrer Schulter bequem machte, so hätten vielleicht der Zweifel und die Furcht Einzug in ihrem Herzen gehalten. So aber ertönten die Stimmen der Zwei, wann immer der Winter an ihren Herzen zu nagen begann, und vertrieben diesen.&lt;br /&gt;
Manchmal allerdings kam es auch vor, dass der kleine [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]] schrecklich lange weg blieb und [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] begann sich Sorgen zu machen. Sorgen um den kleinen [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]], um ihre Schwester und um den Wahrheitsgehalt der Geschichte des alten Mannes. Als der kleine [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]] eines Morgens nicht neben ihr zu finden war, erhob sie sich und ging ohne zu zaudern in den kleinen Hain hinein, der sich vor ihr erstreckte. Sie begann das Lied zu singen, das sie seit Beginn ihrer Reise immer sang, und schon bald hörte sie aus einiger Entfernung die Antwort des [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]]s.&lt;br /&gt;
Ihr Herz schlug immer schneller voller Freude und auch voller Angst ob dem, was dem [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]] passiert sein könnte. Sie rannte immer schneller, stets der Stimme des [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]]s folgend und blieb plötzlich stehen.&lt;br /&gt;
Eine kleine [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] mit ungewöhnlich eisblauen Augen stand am Fuße eines großen Baumes, auf dessen niedrigem Ast [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] sofort ein paar der Federn des kleinen [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]]s sehen konnte. Ihre Augen weiteten sich und füllten sich schon bald mit Tränen, während die Katze sich von dem ersten Schrecken ob der plötzlichen Begegnung erholte und begann um das kleine Mädchen, das mehr und mehr in Tränen ausbrach, zu kreisen.&lt;br /&gt;
[[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] verstand schnell, dass der Sommer ihr bisher nur die schönen Seiten der Natur gezeigt hatte und sie den kleinen [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]] wohl nicht mehr wieder sehen würde. Es war in ihren Augen klar, dass der [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]] den Klauen der [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] erlegen war, da er sonst längst zu ihr zurück geflogen sein würde.&lt;br /&gt;
Immer stärker wurde der Regen aus Tränen, der sich vom Gesicht des kleinen Mädchens gen Boden bewegte, bis ein empörtes Miauen das Mädchen aus seinen Gedanken rüttelte. Die [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] hatte sich vor [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] hingesetzt und schaute sie aus zugleich neugierigen und vorwurfsvollen Augen an, so dass das Mädchen nicht anders konnte als sich herabzubeugen und vorsichtig das Fell des Tieres zu streicheln.&lt;br /&gt;
Sie machte dem Tier keine Vorwürfe, da es nur um sein eigenes Überleben kämpfte, auch wenn es sie dennoch sehr traurig machte. Anstatt aber vor der Hand des Mädchens zu fliehen, ließ sich die [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] mit einem immer lauter werdenden Schnurren streicheln und verließ auch nicht die Seite des Mädchens, als dieses langsam damit beginnen musste zurück zu ihren wenigen Habseligkeiten zu gehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So nahm schon bald die kleine [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] den Platz des [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]]s ein und begleitete [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] auf ihrer Reise. Und so wie der [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]] mit seinem Verhalten dem Mädchen vieles über das Überleben in der Natur beibrachte, so tat dies auch die [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]]. Allerdings oblag es der [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] genauso wie bei ihrem ersten Treffen dem Mädchen die düstere Seite der Natur zu zeigen.&lt;br /&gt;
Hatten im Sommer noch Früchte und Beeren überall auf ihrem Weg nur darauf gewartet von ihr gepflückt zu werden, so verschwanden diese immer mehr je weiter der Herbst Einzug hielt. Und schon bald musste [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] lernen, dass sie wie die [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] Leben nehmen musste, um selber zu überleben.&lt;br /&gt;
Es dauerte schier eine Ewigkeit, bis es ihr mittels einer Falle zum ersten Mal gelang ein kleines Tier zu fangen, ein Feuer zu machen und es dann übers Herz zu bringen das Tier zu töten und sogar zu verspeisen. Sie weinte bitterlich ob des Lebens, das sie beendet hatte und flehte vielmals um Verzeihung, bevor sie sich traute zu essen.&lt;br /&gt;
Durch Wiederholung aber wird jeder zum Meister und schon bald hatte sich das kleine Mädchen an die neuen Vorgänge gewöhnt, auch wenn sie noch immer für das Schicksal der Seele eines jeden Tieres, das sie tötete, zum ihr unbekannten Waldgott betete.&lt;br /&gt;
Schon bald fiel ihr das Fehlen des freudigen Zwitscherns kaum noch auf und die Harte Seite der Natur zog immer mehr in sie ein, auch wenn diese gemischt von warmen Momenten war, wie das abendliche Einschlafen mit der [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] in den Armen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===5. Kapitel===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Immer schwächer wurde der Sommer und der Herbst, der wie sein Freund Frühling sich oft wie das Seil fühlte, an dem Sommer und Herbst zogen, wurde immer dunkler und kälter. Die Stürme, die die Höhepunkte im Tauziehen zwischen Sommer und Winter für jeden sichtbar und hörbar machten, hatten schon seit einiger Zeit immer weiter an Stärke nachgelassen so wie es auch der Sommer getan hatte.&lt;br /&gt;
Immer weniger Zeit blieb dem kleinen Mädchen, das sich immer öfter morgens von Raureif befreien musste. Gelegentlich fielen früh morgens kleine weiße Flocken vom Himmel herab, setzten sich auf ihr blondes Haar und bildeten einen Schleier aus winzig kleinen Kristallen. Immer öfter froren ihr die Füße oder die Hände, manchmal kroch die Kälte sogar langsam die Beine hoch und hätte sie nicht die [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] gehabt, die sie des nachts wärmte, so wäre sie sicher oft schlotternd vor Kälte erwacht.&lt;br /&gt;
Sie hatte kaum noch Zeit, das wusste sie. Aber unbeirrt setzte sie Tag für Tag einen Fuß vor den anderen. Sie konnte nicht scheitern, sie durfte nicht! Was war schon so ein wenig Schnee im Vergleich zu dem, was ihre Schwester erleiden musste?&lt;br /&gt;
Und dann eines Tages, als die glänzende Himmelsscheibe bereits im Sinken inbegriffen war, sah sie Rauchschwaden hinter einem kleinen Weiler aufsteigen. Sie beschleunigte ihre Schritte und angespornt durch das Wettlaufen, das sich nun ergab, sprintete auch die [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] immer schneller, bis sie das Mädchen überholte und wenig später aus deren Sichtfeld verschwand.&lt;br /&gt;
Wie lange sie schon so rannte, wusste [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] nicht. Einzig und allein die stetig abnehmende Entfernung zu den Rauchschwaden und nicht die fast schon untergegangene Sonne war Mittelpunkt aller Gedanken des kleinen Mädchens. Je näher sie aber kam, desto mehr drangen schreckliche Geräusche an ihr Ohr, die sie an die unglaublich lauten Stürme im Herbst erinnerten. Oft hatte sie sich mitten in der Nacht, wenn es besonders stark stürmte, wie ein Kokon in ihre Decke eingerollt und sich vorgestellt, dass außerhalb des schützenden Mantels riesige Tiere, wie die aus der Geschichte des Greises, umher liefen und sich gegenseitig anschrien, was diesen Schrecklichen Krach erzeugte.&lt;br /&gt;
Hätte sie gewusst, was sie erwartete, so hätte sie in jenen Nächten wohl kein einziges Auge zu bekommen. Als sie sich immer weiter ihren Weg zwischen den mit einer hauchdünnen Schicht silbrigen Schnees bedeckten Bäumen des kleinen Weilers bahnte, schälten sich immer mehr die Umrisse kleinerer und größerer Häuser aus dem zwielichtigen Schatten der Bäume. Das Herz des Mädchen schlug ob der Vorfreude vielleicht endlich ihr Ziel erreicht zu haben immer schneller, bis es plötzlich zwei Schläge aussetzte während auch die kleinen Beine sich nicht mehr fortbewegen wollten.&lt;br /&gt;
Ein gewaltiges Brüllen, wie es dem stärksten Orkan alle Ehre bereitet hätte, erhob sich, als ein gewaltiger schwarzer Schatten sich auf die Reihe der Häuser zu bewegte. Nicht heimelige Kamine, nicht freundlich strahlende Herdfeuer hatten die Rauchschwaden erzeugt, die [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] angelockt hatten, sondern in Flammen stehende Barrikaden, die die Dorfbewohner scheinbar als Schutz errichtet hatten. Aber selbst diese hatten sie nicht vor dem bewahren können, was auf sie zurollte.&lt;br /&gt;
Verzweifeltes Rufen drang an [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]]s Ohren, als das Brüllen für einen Moment aussetzte. Langsam bewegte sie sich wieder, überzeugte ihre Füße mühsam zu jedem einzelnen Schritt und näherte sich so furchtbar langsam dem Chaos, das immer mehr von sich enthüllte.&lt;br /&gt;
Der gewaltige Schatten war stehen geblieben, bäumte sich in regelmäßigen Abständen auf und brüllte jedes Mal so laut, dass die nahestehenden Bäume wackelten. Vor ihm schälten sich nun auch kleinere Schatten mit langen Stäben aus dem flackernden Zwielicht der Flammen. Je näher das kleine Mädchen kam, desto mehr erkannte sie, dass es sich um Dorfbewohner zu handeln schien, die mit langen Speeren und allerlei zweckentfremdeten Ackergerät den riesigen Schatten, der längst durch die Barrikade gebrochen war, aufzuhalten versuchten.&lt;br /&gt;
Dann hörte sie plötzlich etwas, was nicht so recht in das Chaos passen wollte. Ein hohes Schreien drang an ihre Ohren, das nicht allzu weit entfernt seinen Ursprung haben konnte. In einem solchen Chaos hätte man erwartet, dass es ein furchterfülltes Schreien einer Frau ob der großen Gefahr sein müsste. Aber ein kleines Kind, jünger als die bisher unbemerkte Beobachterin, wankte kaum in der Lage richtig zu laufen mit seinen kurzen Beinen und immer wieder sich an den Häuserwänden abstützend auf den Kampf hinter der durchbrochenen Barrikade zu.&lt;br /&gt;
Doch auch der Schatten hatte das Geräusch bemerkt. [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] blieb abermals für einen Moment vor Schreck das Herz stehen, als sich das riesige Ungetüm dem wankenden Kind zu wandte. Aber diesmal setzten ihre Beine nicht aus, sondern beschleunigten Ihre Schritte. Unweigerlich dachte [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] daran, dass sie nicht schnell genug gewesen war um ihren kleinen [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]] hatte beschützen zu können und weigerte sich so etwas noch einmal zuzulassen.&lt;br /&gt;
Ihre Beine flogen förmlich über die leicht angefrorene Erde, näherten sich immer weiter dem Kleinkind und dem riesigen Schatten, der laut brüllend ebenfalls auf dieses aus der entgegen gesetzten Richtung zusteuerte. Ein verzweifelter Ruf aus der Kehle eines Mannes drang an die Ohren des Mädchens, aber kein einziger ihrer Gedanken war dazu in der Lage sich um dieses zu kümmern.&lt;br /&gt;
Mit Müh und Not erreichte sie das wankende Kind, das in dem Moment, in dem [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] hinter ihm zu Halt kam, endgültig der Schwerkraft Rechenschaft leistete und in die Arme des blonden Mädchens fiel. Doch auch der riesige Schatten hatte die Quelle des hohen Geräusches erreicht. Als eine besonders vorwitzige Flamme ihre Stimme erhob und den Schauplatz für einen Moment zur Gänze ausleuchtete, legte [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] unweigerlich die Arme fester um das Kleinkind in ihren Armen. Vor ihr erhob sich der Kopf einer gewaltigen schwarzen [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Schildkröte]], deren Augen zornig und mordlüstern das ungleiche Gespann anfunkelten.&lt;br /&gt;
Würde sie das Kind loslassen und sich vorsichtig entfernen, während das Ungetüm mit seiner Beute beschäftigt war, so würde sie vielleicht… Doch [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] schüttelte entschlossen das blonde Haupt und drückte das Kind nur stärker an sich. Der Blick ihrer Augen wurde gefährlicher, während sich diese leicht verengten. Sie würde nicht zulassen, dass erneut ein kleines Wesen, das auf ihre Hilfe angewiesen war, starb, weil sie zu zögerlich und zu schwach war. Ähnlich einer Bärenmutter, die ihr Junges vor hoffnungslos überlegenen Jägern nicht im Stich ließ, sondern die Jäger auch noch laut anbrüllte, war der Blick des jungen Mädchens. Das Brüllen aus diesem wurde immer spürbarer, so dass selbst die [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Schildkröte]] für einen Moment inne Hielt. Immer deutlicher wurde es, man war fast der Meinung, dass man es hören … und plötzlich erschallte ein gewaltiger und tiefer Schrei, als sich ein großer Schatten zwischen [[Wichtige_Personen_in_Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] und die [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Schildkröte]] schob.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===6. Kapitel===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unweigerlich hatte [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] ihre Augen geschlossen, als der zweite Schatten so nah vor ihr erschienen war, und rechnete jeden Moment damit die Flügelschläge des Todesboten zu hören.&lt;br /&gt;
Aber diese erschallten nicht, stattdessen entwickelte sich ein Sturm aus Schrei und Gebrüll der zwei riesigen Wesen direkt vor ihr. Je mehr sie aber ihre eigene Angst und ihr wild pochendes Herz beruhigte, desto mehr war sie in der Lage die tiefen Stimmen zu vernehmen:&lt;br /&gt;
„Geh mir aus dem Weg [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Bai Hu]]!“ donnerte die etwas entferntere Stimme zornerfüllt.&lt;br /&gt;
„Nein! Diese beschütze ich und du wirst sie nicht bekommen!“ erwiderte die nähere Stimme etwas leiser, aber mit einem gefährlichen Unterton.&lt;br /&gt;
„Die Menschen verdienen den Tod!“&lt;br /&gt;
„Nichts verdient den Tod. Oder hast du Xinglu’s Worte in deinem Zorn vergessen?“&lt;br /&gt;
„Du wagst es seine Worte in den Mund zu nehmen, nachdem ihr ihn verlassen habt?“ brüllte die fernere Stimme plötzlich noch lauter.&lt;br /&gt;
„Wir haben ihn verlassen nicht wegen dem, was er einst sagte, sondern wegen dem, was er nicht mehr sagt! Würde er zu dem zurückfinden, was wir immer verehrt haben, so würden wir sofort zurückkehren.“&lt;br /&gt;
Es wurde still für einen Moment. Fast ohnmächtig vor den riesigen Geschöpfen, deren Nähe sie deutlich spüren konnte, hatte [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] ihre Augen die ganze Zeit über fest zugekniffen und auch das Kleinkind in ihren Armen hatte sich nicht gerührt. Als es nun etwas ruhiger wurde, öffnete [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] vorsichtig ihre Augen und bestaunte das weiße mit schwarzen Streifen getigerte Fell einer riesigen [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]], die sich scheinbar schützend vor sie gestellt hatte. Doch Zeit für Worte blieb ihr nicht, denn schon bald ertönte die Stimme der [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Schildkröte]] erneut, wenn auch nicht mehr ganz so sehr vor Wut bebend.&lt;br /&gt;
„Ich werde mich zurückziehen und bei Xinglu auf dich warten. Wie es stets Tradition war, wirst du ihm das Wesen vorstellen müssen, dass du vor seinem Willen beschützt hast.“&lt;br /&gt;
Ein Rauschen ertönte, während sich die [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Schildkröte]] umdrehte.&lt;br /&gt;
„In einer Woche, zum Vollmond, falls du es nicht vergessen hast.“ Brummte sie.&lt;br /&gt;
„Ich habe es nie vergessen [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Xuan Wu]], nie...“&lt;br /&gt;
Und dann verschwand die gewaltige [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Schildkröte]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erst, als sich der Schatten des Tieres mit dem Schatten des großen Wald, der in einiger Entfernung zum Dorf zu sehen war, vereinigt hatte, ging ein spürbares Aufatmen durch die Dorfbewohner. Sie schienen sich nicht an der Gegenwart des zweiten Tieres zu stören, als sie an diesem vorbei auf [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] zu rannten. Das kleine Kind in ihren Armen begehrte plötzlich auf, als ein großer Mann mit einer eindrucksvollen Narbe über der Wange und schwarzem Haar vor [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] auftauchte und im nächsten Moment hob eben dieser das Kleinkind aus ihren Armen empor und drückte es an sich.&lt;br /&gt;
„Hast du Angst um deinen Papa gehabt?“murmelte der Mann, der voller Freude dem Kind die Nase stupste.&lt;br /&gt;
„[[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]]… wir müssen reden.“ Ertönte die tiefe Stimme nun einfühlsam und beruhigend aber mit einem kleinen Anflug von Sorge und lenkte [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] von dem rührenden Bild vor sich ab. Als sie ihre Augen dem großen Wesen zu wandte und sich die Blicke begegneten, atmete sie erschrocken ein.&lt;br /&gt;
„Bist du… das kleine Kätzchen?“&lt;br /&gt;
Und der Blick der eisblauen Augen des weißen [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]]s sagte mehr als Worte könnten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===7. Kapitel===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Was hat das alles zu bedeuten?“ Schrie [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] schon fast dem großen [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] entgegen.&lt;br /&gt;
Die Sonne schickte gerade ihre ersten Strahlen durch die kahlen Äste der Bäume und zeigte dem Mädchen, wie viel Zeit seit dem Verschwinden der [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Schildkröte]] vergangen war.&lt;br /&gt;
Die letzten Stunden hatte sie damit zugebracht sich der Versuche der Dorfbewohner sie wie eine Heldin zu feiern zu erwehren und immer wieder den Armen, die sie umschlingen wollten, zu entfliehen. Als die Menschen endlich eingesehen hatten, dass sie an derlei Feiern nicht interessiert war und ihr die Nähe zu so vielen Lebewesen sogar unangenehm war, hatten sie ihr endlich etwas Platz gelassen, ihr etwas zu essen und einen Platz zum Schlafen gegeben. Während dieser Stunden war [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Bai Hu]], so hatte ihn die [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Schildkröte]] genannt, wie vom Erdboden verschlungen gewesen und erst am nächsten Morgen, als [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] sich aus Gewohnheit bei der ersten Morgenröte aus dem Bett erhob und an die frische Luft ging, saß er plötzlich neben dem Haus und schaute sie lange Zeit stumm aus seinen eisblauen Augen an, bevor er sich erhob und langsam gen Waldgrenze trottete. Schnell war sie ihm gefolgt und rief ihm nun schon zum zweiten Mal dieselbe Frage entgegen:&lt;br /&gt;
„Sag es mir! Was hat das alles zu bedeuten? Antworte endlich!“&lt;br /&gt;
„Zügle dein Temperament. Ich höre dich.“ Antwortete der große [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] mit ruhiger und gedämpfter Stimme.&lt;br /&gt;
Es dauerte ein paar Momente, bevor [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] sich etwas beruhigt hatte und deutlich leiser entgegnete: „Aber warum antwortest du mir dann nicht?“&lt;br /&gt;
„Alles besitzt einen richtigen Ort und eine richtige Zeit.“&lt;br /&gt;
„Und erst jetzt stimmt beides überein?“&lt;br /&gt;
„Richtig..“ Der [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] hielt in seinem Gang inne und schaute sich in dem winterlichen Wald einige Momente lang um, bevor er fortfuhr.“Und Vieles ist nicht für die Ohren aller bestimmt.“&lt;br /&gt;
„Also sollen die Dorfbewohner davon nichts hören?“&lt;br /&gt;
„Du hörst zu.“ Abermals folgte eine Pause, die der [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] nutzte um wieder eine Pfote vor die andere zu setzen. „Diese Menschen haben den Zorn Xinglu’s auf sich gezogen und [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Xuan Wu]], der einzige von uns der bei ihm geblieben ist, war hier um das Urteil zu vollstrecken.“&lt;br /&gt;
„Xinglu? [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Xuan Wu]]? Ich verstehe nicht… Ich verstehe gar nichts!“ Brummte [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] in sich hinein.&lt;br /&gt;
„Xinglu ist der Waldgott. Der, nach dem du gesucht hast.“&lt;br /&gt;
Ein Moment der Stille folgte, in dem sich [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]]‘s Augen weiteten und sie tief Luft holte für die folgenden Worte:&lt;br /&gt;
„Aber dann bin ich ja am Ziel Dann wird Kigiku endlich geheilt!“ Sie griff in den Schnee, warf diesen voller Freude empor und drehte sich in dem kleinen Schneegestöber entzückt um sich selber.&lt;br /&gt;
„Ja und nein.“ Erschallte die Stimme des [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]]s. Abrupt blieb [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] stehen und schaute diesen entgeistert an.&lt;br /&gt;
„Er hat die Macht zu heilen, aber ob er das tun wird ist fraglich.“ [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Bai Hu]] atmete tief ein und aus, was dank seiner Größe einen imposanten Luftstrom erzeugte, der [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]]‘s Haar umher wirbelte.&lt;br /&gt;
„Aber darum geht es gerade nicht. Du hast dich dem Willen Xinglu’s entgegen gestellt und seinen Zorn auf dich gezogen.“&lt;br /&gt;
„Aber ich habe doch nur ein kleines Kind beschützt!“ Schrie [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] ihm entgegen.&lt;br /&gt;
„Das weiß ich und das wirst du ihm erklären müssen, wenn du vor ihm stehst.“&lt;br /&gt;
Das Mädchen schluckte geräuschvoll und sah den [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] mit einer Spur Furcht in den Augen an.&lt;br /&gt;
„Und was ist, wenn er mich nicht versteht? Was ist…?“&lt;br /&gt;
„Xinglu hat sich verändert. Wo einst Mitgefühl und Wut sich die Waage hielten, herrscht nun zumeist das Dunkle.“&lt;br /&gt;
„Aber wieso?... Und wieso kennst du ihn so gut? Wieso bist du kein kleines Kätzchen mehr? Wieso hast du mir geholfen? Wieso hast du den kleinen [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]] getötet?“ Platzte es aus [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] hervor.&lt;br /&gt;
„… Zeit und Ort [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]]… Zeit und Ort.“ Und im nächsten Moment war der große weiße [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] mit ein paar gewaltigen Sätzen im Wald verschwunden und [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] drehte sich langsam gen des erwachenden Dorfes.&lt;br /&gt;
„Wenn nicht jetzt, wann dann?“ Murmelte sie und machte sich auf den Weg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===8. Kapitel===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als das blonde Mädchen sich langsam durch den winterlichen Wald dem Dorf und dessen wärmeverheißenden Rauchsäulen näherte, schälte sich immer mehr die Silhouette eines Mannes aus dem morgendlichen Zwielicht heraus. Leicht war dieser Schatten mit dem Stein zu verwechseln, auf welchem er sich befand, aber mehr und mehr fiel die Unnatürlichkeit dieses Gebildes [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] ins Auge und so blieb sie nach einigen weiteren Schritten schließlich vor einem alten Mann stehen, der seine geschlossenen Augen dem Himmel entgegen gerichtet hatte.&lt;br /&gt;
Gerade öffnete sie den Mund, um etwas zu sagen, da hob der Alte die Hand und bedeutete ihr zu schweigen. Erst einige Momente später ertönte die brüchige Stimme und durchbrach die Stille.&lt;br /&gt;
„Ich weiß, dass du hier bist auch ohne deine Worte.... Die Bäume reden seit Wochen ununterbrochen über das Mädchen, das den Waldgott sucht. Und nun stehst du vor mir, blickst mit Augen um dich, die voller Fragen sind.“&lt;br /&gt;
„Die Bäume reden?“ Antwortete [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] verdutzt und verdeutlichte mit ihrer Frage die Worte des Mannes, der anfing zu kichern, nur noch mehr.&lt;br /&gt;
„Da reist sie mehrere Monde lang durch die Natur, lässt diese in sie einkehren aber kehrt selber nicht in sie ein… Natürlich reden sie! Sie reden schon viel länger als die Menschen.“&lt;br /&gt;
„Und ihr versteht sie? Wieso verstehen die Menschen sie nicht? Oder bin das nur ich?“&lt;br /&gt;
„Ja ich verstehe sie, aber ich bin einer der Letzten.“&lt;br /&gt;
„War das mal anders?“&lt;br /&gt;
Abermals kicherte der Alte, rückte auf seinem Stein zur Seite und bedeutete [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] neben ihm Platz zu nehmen. Nur zögerlich kam sie dieser Aufforderung nach und erst, als sie neben ihm saß, erhob der Mann wieder die Stimme.&lt;br /&gt;
„Ja war es. Wir sind, genauso wie alle Tiere, die Kinder der Natur und genauso wie Kind und Mutter sich verstehen, auch ohne sich direkt zu verstehen, so taten es Mensch und Natur. Manche Menschen verstanden sie besser, manche schlechter. Aber ein jeder tat es. Irgendwann aber, wenn das Kind nicht mehr auf die Mutter angewiesen ist, bricht dieses Verständnis.&lt;br /&gt;
Was bleibt dann zurück? Ein Kind, das sich seine eigene Welt mit seinen eigenen Kräften aufbaut, und eine Mutter, die immer noch versucht über ihr Kind zu wachen.“&lt;br /&gt;
„Also… Sind es wir Menschen, die nicht mehr zuhören?“&lt;br /&gt;
Die faltige und wettergegerbte Miene des Alten verzog sich zu einem breiten Lächeln.&lt;br /&gt;
„Richtig. Sie hat nie aufgehört zu sprechen und genau so habe ich von dir gehört.“&lt;br /&gt;
„Aber, wieso verurteilt der Waldgott, der doch die personifizierte Natur ist, die Menschen, wenn eine Mutter doch nie aufhört sich um ihre Kinder zu sorgen?“&lt;br /&gt;
Ein tiefes Seufzen entfuhr dem alten Mann, dessen Lächeln schnell einem traurigen Ausdruck wich.&lt;br /&gt;
„Wo zwei Wesen nicht miteinander sprechen, da können sie nicht mehr auf Sorgen, Ängste und Bedürfnisse eingehen. Die Menschen wollten und wollen sich ihr Leben auf eigenen Beinen aufbauen. Wollen mehr und mehr die Risiken, die die Natur als Mutter vieler Lebewesen für sie bereithält, beseitigen und verändern somit etwas, was bisher kein Wesen tat: die Natur selber.&lt;br /&gt;
Der Wald, in dem wir sitzen, erstreckte sich einst über fast die gesamte bekannte Welt und wo er nicht war, da waren Steppen, Wiesen und Auen. Je mehr der Mensch sich ausbreitete, desto mehr drängte er die anderen Lebewesen und sogar die Natur zurück.&lt;br /&gt;
Letztlich ist nichts gefeit vor der Angst vor Veränderungen und Tod und der Waldgott, der vor allem der Beschützer des Waldes und der Natur ist, ist diesen negativen Gefühlen stärker ausgesetzt, als es die Natur selber ist. Denn noch immer reden die Bäume zu den Menschen und hoffen, dass sie sie verstehen.“&lt;br /&gt;
Lange Zeit schwieg das Mädchen auf diese Worte hin und schaute niedergeschlagen auf den von dünnem Schnee bedeckten Boden.&lt;br /&gt;
„Kann ich lernen sie zu verstehen?“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===9. Kapitel===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Ende der Woche, das ähnlich dem Schwerte Damokles‘ ständig drohend über [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]]s Kopf hing, rauschte wie im Flug heran. Jeder Tag war geprägt von demselben Ablauf, der ihr eine Teilnahme am dörfischen Leben lediglich zu den Abendstunden erlaubte und sie sonst von früh morgens ab in den Armen der Natur und zwischen von Schnee bedeckten Bäumen den Worten des alten Mannes lauschen ließ.&lt;br /&gt;
Am Abend des letzten Tages, den sie zum ersten Mal zur Gänze im Dorf verbringen durfte, erklang ein lautes Rascheln am Rande des Dorfes. Die Dorfbewohner streckten ihre Köpfe voller Furcht vor einem neuen Angriff aus den Fenstern und hier und dort erklangen Stimmen, die von der zu großen Ruhe in den letzten Tagen sprachen, die sie als Anzeichen für den nun kommenden Sturm sahen. Als sich die ersten bereits anschickten um wie vor einer Woche mit Feuer und behelfsmäßigen Waffen ihre Liebsten zu verteidigen, trat [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] aus der Hütte, in der sie hatte nächtigen dürfen.&lt;br /&gt;
Ohne ein Wort ging sie an der kleinen Gruppe Männer vorbei, legte einem nach den anderen beruhigend die Hand auf die Schulter und ging alleine gen Waldgrenze. Einen merkwürdigen Einfluss hatte sie auf die Bewohner, die sich langsam zurückzogen aber erst zur Ruhe kamen, als sie das Mädchen begleitet von einem großen Schatten im Dunkel des Waldes hatten verschwinden sehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]]s Reise führte sie entlang an den ihr bekannten Bäumen und Lichtungen immer tiefer in den riesigen Wald. Stumm folgte sie dem Schatten des großen [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]]s, dessen weißes Fell gelegentlich im Lichte eines vorwitzigen Mondstrahles aufzuglühen schien, aber dann sofort wieder erlosch. Kein Wort verlor das imposante Tier und ließ ihr somit sowohl die nötige Ruhe als auch Zeit um sich auf das Kommende vorzubereiten.&lt;br /&gt;
Viele Stunden lang liefen sie so an riesigen schneebedeckten Bäumen vorbei, deren imposante Statur Geschichten über Zeiten zu erzählen schien, in denen der Waldgott friedlich durch diese vergessenen Haine wandelte und den Bäumen dabei half zu wachsen. Immer weiter ging die Reise durch das Reich des Waldgottes und schließlich kündigte ein gewaltiges Tosen vom nahen Ende des Weges.&lt;br /&gt;
Und als der große [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] zum ersten Mal seit Stunden anhielt, um den Kopf gen der Quelle des Geräusches zu wenden, stockte [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] der Atem. Vor ihnen erstreckte sich ein riesiger Wasserfall, der seine Wassermassen von der Spitze eines hohen Berges hinab zu einem See schickte, der sich zu ihren Füßen erstreckte. Das aufgespritzte Wasser verteilte sich vom Berg herab langsam über die gesamte Lichtung , fing das Mondlicht ein und ließ die Umgebung gleich millionen winziger fallender Sterne in dessen silbrigen Licht erstrahlen.&lt;br /&gt;
„Dort oben ist Xing Lu’s Hain. Es ist lange her, seit ich dort war, und noch länger ist es her, seitdem die Füße eines Menschen diesen Boden berührt haben... Um dort hinauf zu kommen, wirst du auf meinen Rücken steigen und dich gut festhalten müssen.“ Erklang die tiefe Stimme des [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]]s, der sich auf den Boden gelegt hatte und geduldig abwartete, bis [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] auf seinen Rücken gestiegen war. Erst dann erhob er sich wieder und hätten sich ihre Hände nicht in dem weißen Fell verkrallt, so wäre sie bei den folgenden gewaltigen Sprüngen des Tieres, die die Zwei in Windeseile dem Scheitel des Wasserfalls näher brachten, sicherlich in die Tiefe gestürzt.&lt;br /&gt;
So aber erblickte sie bald, nachdem sie sich wieder getraut hatte ihre Augen zu öffnen, einen wunderschönen silbern glänzenden See, dessen Oberfläche so glatt wie ein Spiegel den Sternenhimmel reflektierte und dem Auge vorgaukelte einen zweiten Himmel zu den eigenen Füßen zu sehen, samt einer dunkelgrünen Wiese, die gespickt von allerhand Blumen ohne den Makel einer einzigen Schneeflocke dem Winter trotzte. Sie war im Hain des Waldgottes angekommen und erst, als sie die Augen von dessen Schönheit abwenden konnte, erblickte sie eine dunkle Gestalt, die auf der Insel mitten im See zu warten schien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===10. Kapitel===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vollkommen still lief [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Bai Hu]] an der Seite [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]]s über die wunderschöne Wiese dem See, der Insel und der Gestalt auf dieser entgegen. Sogar das große Tier, das in seinem Leben schon so viel erlebt hatte, war ob dem, was kommen würde, angespannt und dabei unbewusst in sein Jagdverhalten zurückgefallen.&lt;br /&gt;
Kein Wort verlor er, kein ungestüm umgeknickter Grashalm oder unvorsichtig berührter Kieselstein sprach vom Gang des Tieres und hätte er nicht gelegentlich tief Luft geholt, um nicht vor Anspannung zu platzen, so hätte [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] ihn wahrscheinlich völlig vergessen.&lt;br /&gt;
Das Mädchen indes lief mit ruhigem und bestimmten Schritten auf den See zu, ließ sich von dem [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] mit einem Sprung über diesen befördern, und glitt ohne aus der Ruhe zu kommen von dessen Rücken direkt auf die kleine vom Schatten einer Wolke verdeckte Insel vor die dunkle Gestalt.&lt;br /&gt;
Der Blick zweier großer violetter Augen legte sich auf sie, als ihre eigenen Augen sich langsam erst dazu überwinden mussten die ungewöhnlichen Pfoten, die einer Mischung aus Menschenfüßen und Bärentatzen zu entsprechen schienen, und dann den im Schatten liegenden Körper hinauf bis zu den Augen des Wesens zu betrachten. Als sich der Blick der zwei Wesen traf, stockte dem Mädchen der Atem und für einen Moment fühlte sie die bodenlose Wut des Schattens vor ihr. Erst nach einigen Momenten fiel ihr auf, dass sich der [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] neben ihr vor dem Wesen verneigte und so tat sie es ihm schnell und etwas überhastet gleich.&lt;br /&gt;
„Es ist lange her [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Bai Hu]].“ Ertönte die Stimme des Wesens schneidend wie der Wind im Herbst sofort, als sich [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] verneigt hatte, als ob das Wesen darauf gewartet hätte.&lt;br /&gt;
„Xinglu.“ Antwortete der [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] schlicht, aber ehrerbietend.&lt;br /&gt;
„Sag mir, warum muss mein Hain die Füße dieser Kreatur ertragen? Warum beschütztest du es vor meinem Urteil?“&lt;br /&gt;
„Weil ich versprach sie zu beschützen und ihr zu helfen, weil sie mit deinem Urteil über die Menschen des Dorfes nichts zu tun hatte und weil die Menschen nicht das sind, was du in ihnen siehst.“&lt;br /&gt;
„Xinglu’s Urteil betrifft alle Menschen!“ Ertönte die wütende tiefe Stimme der riesigen [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Schildkröte]], als sich diese aus dem See erhob und geschwind auf die Insel neben den Schatten schob.&lt;br /&gt;
„Und warum maßt du es dir an ein Urteil über Xinglu’s Urteil zu fällen [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Bai Hu]]?“&lt;br /&gt;
Der [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] atmete tief ein, um zu einer Antwort auf den Angriff [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Xuan Wu]]’s anzusetzen, aber die Stimme des Schattens ließ ihn innehalten.&lt;br /&gt;
„Ich habe [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Bai Hu]]’s Gründe gehört und im Moment soll mir dies reichen.“ Der Blick der violetten Augen richtete sich wieder auf [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]]. „Nun erzähl mir deinen Namen kleine Kreatur und begründe mir, warum du ein Wesen vor meinem Urteil bewahrtest.“&lt;br /&gt;
Aber dem Mädchen stockte der Atem abermals, als es nun die volle Aufmerksamkeit auf sich lasten fühlte. Nervös spielte sie mit ihren Daumen und hatte ihren Blick gen Boden gerichtet, als sie endlich die Kraft fand zu antworten:&lt;br /&gt;
„Mein Name ist [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]]… Und ich wollte einfach nicht zulassen, dass ein kleines hilfloses Wesen vor meinen Augen stirbt, weil ich nicht eingriff… Nicht noch einmal…“ Bilder des roten [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]]s schossen aus ihrem Gedächtnis hervor und trieben ihr Tränen der Trauer in die Augen.&lt;br /&gt;
„Nicht noch einmal?... Ich muss jeden Tag dabei zusehen, wie kleine hilflose Wesen vor meinen Augen sterben, weil andere Wesen maßlos leben wollen… Nicht noch einmal… Ich kann es nicht fassen… Was weißt du kleine Kreatur denn schon von Leben und Tod?“&lt;br /&gt;
Die Stimme des Schattens, war sie zuvor schon schneidend gewesen, hatte sich nun auch noch gleich einem Orkan erhoben und donnerte ehrfurcht erregend über den Hain, so dass ein jeder, der sie vernehmen konnte, den Kopf einzog und still ausharren wollte, bis der Sturm vorbei war.&lt;br /&gt;
„Sie weiß so viel wie man eben in einem Leben in der Natur lernen kann.“ Erschallte auf einmal eine hohe Stimme, die vom Himmel zu kommen schien. „Sie hat die tägliche Furcht und Ungewissheit gespürt, hat die Freuden über die einfachsten Dinge genossen und die Trauer über den Verlust der wertvollsten Dinge erlebt. Maßt du dir nun schon an das Recht auf Trauer und Schmerz gepachtet zu haben Xinglu?“&lt;br /&gt;
Und plötzlich landete direkt hinter [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] ein großer [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]], von dessen Federkleid sich ein paar rote Federn lösten und langsam um das Mädchen herum zu Boden glitten. Beim Anblick dieser Federn schossen dem Mädchen nur noch mehr Tränen in die Augen und sie befürchtete, dass ihr Kopf ihr einen Streich spielen würde, denn diese Federn würde sie überall wiedererkennen.&lt;br /&gt;
„Bist du so verbittert Xinglu, dass du nicht einmal erkennst, dass dieses Mädchen erst einige wenige Sommer alt ist, aber durch das Leben und die Reise in der Natur viel schneller gealtert und gewachsen ist? Erkennst du nicht, was du vor dir siehst?“&lt;br /&gt;
„[[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Zhu Que]]… worauf willst du hinaus? Erklär dich, wenn du dich schon einmal zu uns auf den Boden herablässt!“ Donnerte der Schatten abermals entgegen.&lt;br /&gt;
„Die Natur selber hat [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] auf ihrer Reise geholfen und sie wachsen lassen, um sie auf das kommende vorzubereiten. Willst du als Wächter und Aspekt dich nun gegen den Willen der Natur stellen?“&lt;br /&gt;
Ein tiefes Rauschen war zu hören, als der Schatten sich zu [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] hinab beugte und zielsicher ihrem Gesicht entgegen atmete und sie näher betrachtete. Hätte das Mädchen dies normalerweise als sehr unangenehm empfunden und sich scheu weggedreht, so blieb sie wie angewurzelt stehen und betrachtete sich stattdessen ebenfalls eingehend.&lt;br /&gt;
Sie hatte vor Wochen, vielleicht vor Monaten sogar aufgehört sich selber zu betrachten und so war ihr nie aufgefallen, dass ihr Körper in ihren einstmals kindlichen Augen riesige Züge angenommen hatte. Sie war stark gewachsen, hatte wahrscheinlich Kigiku eingeholt und noch ein wenig weiter gewachsen. Unter ihrer Jacke wölbten sich zwei Hügel nach außen, deren Maße wohl noch wachsen würden, wenn sie sich wieder einigermaßen ernähren würde. Auch ihr Haar war immer länger geworden und glich der goldenen Mähne eines Löwen. War sie vor ihrer Reise noch ein normales 10 Jahre altes Mädchen gewesen, so glich ihre Statur nun mehr der einer 15jährigen.&lt;br /&gt;
Sie kam aus dem Staunen nicht mehr heraus und verlor ob dieser Erkenntnis auch für einen kurzen Moment den Gedankengang, der ihr zuvor die Tränen in die Augen getrieben hatte. Aber dann brachte ihn eine rote Feder, die direkt vor ihren Füßen lag, wieder zurück.&lt;br /&gt;
„Du bist doch der kleine rote [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]] oder? Du lebst?“ Hauchte sie mit nach oben gerichteten Gesicht dem Kopf des gewaltigen [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]]s entgegen, der hinter ihr saß und dessen Oberkörper über ihr aufragte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===11. Kapitel===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Ja [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] ich lebe.“ Antwortete der [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]] mit sanfter Stimme, so dass [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] fast der Meinung war ein Lächeln auf dem weit entfernten Gesicht erkennen zu können.&lt;br /&gt;
„Nicht nur ergreifst auch noch du Partei für diese Kreatur, sondern du kennst sie auch noch [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Zhu Que]]? Was geht hier vor?!“ Schaltete sich die schwarze [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Schildkröte]] erneut ein und der große [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]] holte tief Luft, um zu einer Erklärung anzusetzen.&lt;br /&gt;
„Dass ihr es nicht vernommen habt, wundert mich nicht, aber vor fast einem Jahr vernahm ich die Klagen eines kleinen Baches weit im Westen. Als ich mich ihm näherte und ihn fragte, was es mit seinen traurigen Worten auf sich habe, erzählte er mir von seinem Fehler. Er habe, so berichtete er mir, in dem Versuch ein kleines Mädchen mit blondem Haar aufzumuntern einen alten Wanderer zu dieser gelockt, damit dieser sie mit seinen Geschichten aufmuntern könne. Als der Wanderer dem Mädchen von dem Waldgott erzählte, schnappte dieses sich seine Sachen und lief los, um den Waldgott zu finden und um Hilfe zu bitten. Aber wie sollte ein kleines Mädchen alleine überleben?&lt;br /&gt;
Ich beschloss also dem Bach zu helfen und dem Mädchen beizustehen. So begleitete ich [[Wichtige_Personen_in_Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]], das Mädchen aus der Geschichte des Baches, als kleiner [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]] und lehrte sie durch mein Beispiel vom Leben in der Natur.&lt;br /&gt;
Als der Herbst kam und die Zeit meiner Herrschaft sich dem Ende entgegen neigte, traf ich [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Bai Hu]] und bat ihn mir zu helfen. Fortan übernahm er es [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] zu begleiten, nachdem wir es so haben aussehen lassen als ob ich durch die Krallen [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Bai Hu]]’s gestorben wäre.&lt;br /&gt;
Während wir uns aber um [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] kümmerten, bemühte sich die Natur selber ebenfalls um [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]], half ihr beim Wachsen, beim Verstehen und beim Leben. Schon bald hätte sie uns nicht mehr gebraucht, aber wir waren zu neugierig auf das, was kommen könnte.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lange Zeit herrschte Stille, während der Schatten [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] eingehend musterte. Schließlich aber erhob er die Stimme, deren Worte er scheinbar direkt an [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] richtete.&lt;br /&gt;
„Würde ich dich am liebsten auf der Stelle zertreten für den Verstoß gegen mein Urteil, für die Schritte auf dem Boden meines Haines und für die Anmaßung, in der sich jene zwei auf deine Seite stellten und dich beschützten, so kann ich doch das Wirken der Natur an und in dir sehen.&lt;br /&gt;
Nun stelle ich dir also folgende Frage: Würdest du das Dorf, deren Bewohner dir in der letzten Woche Obdach gewährten, verlassen und zulassen, dass ich es mitsamt seiner Bewohner vernichte, wenn ich dafür deine Schwester Kigiku heile?“&lt;br /&gt;
[[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]]s Augen weiteten sich bei diesem Angebot genau so sehr wie sich die Augen des [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]]s und des [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]]s vor Wut verengten. Beide waren außer sich vor Zorn über die Hinterlist der Worte ihres Gottes, aber keiner von beiden hatte das Recht den Mund zu öffnen.&lt;br /&gt;
„Woher weißt du von Kigiku?“ Antwortete [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] stockend, woraufhin der Schatten lediglich tiefkehlig lachte.&lt;br /&gt;
„Ich weiß viele Dinge. Nun aber entscheide dich und lass dich nicht davon einnehmen, dass du deine Schwester nicht mehr lebendig antreffen würdest, wenn du dich jetzt auf den Rückweg begibst.“ Woraufhin der Schatten erneut lachte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===12. Kapitel===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Immer mehr Tränen schossen [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] in die Augen, ließen diese nach und nach überquellen und liefen dann eine nach der anderen die Wangen des Mädchens hinab, bis sie sich von diesen lösten und gen Boden fielen. Die kommende Entscheidung war die schwerste, die sie jemals hatte treffen müssen und es war der erste Moment, in dem sie ihre Reise in Frage stellte.&lt;br /&gt;
„Ich… Die Menschen sollen leben.“ Brachte sie schluchzend hervor und sah gleichzeitig ihre kranke Schwester vor ihren Augen, deren endgültiges Todesurteil sie nun unterschrieben hatte und die sie wohl nie wieder sehen würde.&lt;br /&gt;
„Was?!? Du maßt es dir an…?!?“ Donnerte die Stimme des Schattens wieder hervor, wurde aber von [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Bai Hu]] abrupt unterbrochen.&lt;br /&gt;
„Sie hat sich entschieden Xinglu. Hör auf mit deinen Spielen und sieh ein, dass du dich geirrt hast.“&lt;br /&gt;
„Gut, ich stehe zu meinem Wort. Aber ich habe nirgends von dem Leben des Mädchens geredet. Sie hat sich meinem Urteil entgegen gestellt und muss nun die Konsequenzen tragen!“&lt;br /&gt;
Schreckhaft atmete [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] ein und schaute mit geweiteten Augen auf den Schatten vor sich.&lt;br /&gt;
„Aber ich darf nicht ohne Weiteres nehmen, was die Natur gewährt hat… Also wirst du dir dein Leben verdienen müssen kleines Mädchen. Schließe die Augen und lass mich sehen, ob der Geist der Natur wirklich in deinen Knochen steckt.“&lt;br /&gt;
Und so sehr [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] auch dagegen ankämpfte, ihre Augenlider schoben sich unweigerlich vor ihre Pupillen und schon bald verschwammen die Bilder vor ihren Augen und die Gedanken in ihrem Kopf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie spürte weiches feuchtes Gras zwischen ihren blanken Zehen und eine Eule schickte ihren Ruf durch die Luft vorbei an ihren Ohren. Als sie die Augen langsam öffnete, sah sie sich inmitten eines großen Waldes stehen, deren Bäume genauso wie der Wald selber kein sichtbares Ende zu haben schienen. Alles an dem Wald wirkte merkwürdig urtümlich und erinnerte sie an die riesigen Bäume, die sie in der Nähe des Wasserfalls und des Haines gesehen hatte.&lt;br /&gt;
Erneut riss sie der Schrei der Eule aus den Gedanken und ließ in diesen Platz genug für die Erkenntnis, dass die Sonne gerade untergegangen war und die Schatten im Wald immer mehr die Oberhand gewannen.&lt;br /&gt;
Und dann spürte sie es, eine Präsenz im Schatten und der Blick unsichtbarer Augen auf ihrem Rücken. Die feinen Härchen auf ihrem Nacken stellten sich auf, sie machte einen zaghaften Schritt nach hinten und drehte sich dann plötzlich herum um loszurennen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===13. Kapitel===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Wind pfiff ihr ins Gesicht, sauste ihr um die Ohren und ließ den Klang seiner Stimme in diesen erklingen. Immer wieder schlugen ihr kleinere Äste, die sie nicht rechtzeitig bemerkt hatte, gegen den Körper und hinterließen an diesem immer mehr kleine Schnitte aus denen schon bald feine Bluttropfen hervorquollen. Schneller und schneller lief [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] durch den dunklen Wald, der sein wunderschönes Kleid abgelegt hatte und ihr nun seine dunkle und gefährliche Seite zeigte.&lt;br /&gt;
Wie konnte dies nur derselbe Wald, derselbe Ort sein, der sie mit den ersten Bildern verzaubert hatte? Fragte sie sich, als sie sich in Sicherheit wähnend an einen Baum lehnte und umschaute. Schon seit einiger Zeit hatte sie die Präsenz in ihrem Rücken nicht mehr gespürt. Sollte sie dieses Etwas wirklich abgehängt haben? Sie schaute sich nervös um, ließ den Blick ihrer Augen durch die Dunkelheit wandern und versuchte ihr pochendes Herz zu beruhigen. Es war schwer in der Dunkelheit überhaupt etwas auszumachen und immer wieder machte ihr Herz einen furchtsamen Sprung, wenn die Schatten der Bäume ihr obskure Wesen, die mit langen feingliedrigen Armen in der Dunkelheit zu tanzen schienen, vorspielten.&lt;br /&gt;
Plötzlich blitzte in der Dunkelheit etwas auf. Noch bevor sich die Härchen auf ihrem Nacken aufstellen konnten, war sie schon wieder los gerannt und hetzte durch den Wald. Das Blut, das sich in der kurzen Zeit der Rast auf ihrer Haut gesammelt hatte, wurde vom Gegenwind weggeweht und hinterließ eine feine rote Spur, der man viel zu leicht folgen konnte.&lt;br /&gt;
Wie sollte sie nur dem Schrecken, der mit Sicherheit den Tod bringen würde, entkommen? Wie sollte sie den Anbruch des Tages und das erste Licht, das die Schatten vertreiben würde, nur wieder erleben? Und wie sollte auch nur ein Mensch in dieser schrecklichen Umgebung überleben können?&lt;br /&gt;
Völlig außer Atem rannte das Mädchen dennoch weiter. Immer, wenn sie die Gefahr gegen einen Baum zu laufen ignorierend einen Blick über die Schulter warf, konnte sie einen formlosen Schatten im Schatten sehen, der der blutigen Spur folgte. Nein sie wunderte sich nicht mehr, dass die Menschen sich vor dieser Umgebung fürchteten und die Natur verändern wollten, um in ihr zu überleben. In dieser schrecklichen Umgebung würden sie nie anders überleben können!&lt;br /&gt;
„Vieles, das auf den ersten Blick schrecklich wirkt, ist nur ungewohnt für die Augen.“&lt;br /&gt;
Ertönte plötzlich die raue Stimme des alten Mannes in ihrem Kopf und sie erinnerte sich an die vielen Stunden, in denen er ihr eigentlich nur von der Natur erzählte.&lt;br /&gt;
„ Ein Wolf tötet nicht, weil er grausam sein möchte. Ein Wolf tötet, weil er überleben will. Der Wille zu Überleben ist das, was uns alle – selbst die Pflanzen – vereint.“&lt;br /&gt;
Aber dieses Ding, was auch immer es ist, ist böse! Das konnte sie deutlich spüren. Sie konnte spüren wie es Millimeter um Millimeter näher kam, sich wieder zurückfallen ließ und dann wieder langsam näher kam. Und das alles nur, um mit ihr zu spielen, um ihr den Schrecken in Mark und Bein zu jagen!&lt;br /&gt;
„Wahre Boshaftigkeit gibt es in der Natur nicht. Sie ist eine Erfindung der Menschen, um die Natur zu verteufeln.“&lt;br /&gt;
Aber sie konnte das Böse in diesem Ding eindeutig spüren. Und inmitten dieser schrecklichen Umgebung war niemand, der ihr helfen konnte. Sie war alleine.&lt;br /&gt;
„Niemals bist du alleine. Stets wirst du einen Baum, eine Blume oder zumindest einen Grashalm in der Nähe finden. Deine Mutter wird immer da sein und dich beschützen.“&lt;br /&gt;
Und auf einmal blieb [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] stehen. Langsam drehte sie sich zur Seite und legte die Stirn gegen die Rinde eines der riesigen Bäume. Wie hatte sie nur diese sanften Riesen verteufeln können? Wie hatte sie nur diese Umgebung als schrecklich bezeichnen können?&lt;br /&gt;
Sie schloss die Augen und wartete auf die Schritte, die sich sicher bald nähern und ihren Tod bedeuten würden. Aber sie würde nicht mehr rennen. Sie vertraute auf ihre Mutter und legte ihr Leben in deren Arme.&lt;br /&gt;
Und dann hörte sie ein leises Flüstern.&lt;br /&gt;
„Wie sich die Arme an mich lehnt. Oh du Arme, hör auf zu weinen.“&lt;br /&gt;
„Das sind keine Tränen, das ist Blut. Bist du zu hölzern geworden um den Unterschied zu merken?“&lt;br /&gt;
„Sie blutet? Warum denn nur?“&lt;br /&gt;
„Weil selbst kleine Äste die weiche Haut zerschneiden können.“&lt;br /&gt;
„Schau nur wie sie zittert.“&lt;br /&gt;
„Wie gerne würde ich ihr helfen.“&lt;br /&gt;
„Ich auch.“&lt;br /&gt;
„Ich auch.“&lt;br /&gt;
„Aber sie kann uns nicht hören.“&lt;br /&gt;
„Wir können sie nicht trösten.“&lt;br /&gt;
„Wir können sie nicht beschützen.“&lt;br /&gt;
„Würde sie uns nur hören können.“&lt;br /&gt;
„Wieso kann sie uns nicht hören?“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Ich kann euch hören!“ Schrie [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] mit all ihrer Kraft. „Bitte helft mir!“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Sie kann uns hören?“&lt;br /&gt;
„Sie möchte unsere Hilfe?“&lt;br /&gt;
„Wie lange ist es her?“&lt;br /&gt;
„Sollen wir singen?“&lt;br /&gt;
„Ja lasst uns singen!“&lt;br /&gt;
„Ja..Singen!“&lt;br /&gt;
Und plötzlich schwoll das Flüstern, war es zuerst noch leise und kaum zu hören gewesen, immer weiter an, gewann an Stärke und glich schon bald einem Orkan aus unterschiedlichen Stimmen, die durcheinander riefen. Nach und nach hörten die Stimmen auf zu rufen und fingen stattdessen an leise zu summen. Das Summen wurde immer lauter, übertönte schließlich die letzten Stimmen und brachte mit seinen tiefen Tönen [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]]s Innere sanft zum vibrieren.&lt;br /&gt;
Eine tiefe und warme Stimme erschallte, sang von den Strahlen der Sonne und den Tränen des Mondes und plötzlich setzten alle Stimmen in dieses Lied mit ein.&lt;br /&gt;
Es war das Lied der Schöpfung, die Erzählungen des ersten Baumes, der als Knospe miterlebt hatte wie Mond und Sonne von den Göttern auseinander gerissen wurden und fortan nie wieder zusammen sein und zugleich erstrahlen durften. Um wenigstens die Wärme des anderen und dessen Spiegelbild für wenige Momente zu erhaschen, nachdem dieser schwinden musste, erschufen die Zwei die Natur und die Wärme der Sonnenstrahlen sowie die Liebe in den Mondtränen hauchten der kargen Erde Leben ein.&lt;br /&gt;
Der Erste aber, der stark genug gewesen war vor all diesem bereits als Knospe den Boden zu durchbrechen, wuchs und wuchs bis er groß und prächtig war. Er war der Stärkste von allen und schließlich hob ihn der Mond aus der Erde und gab ihm die Fähigkeit zu wandern. So wurde der Erste als Xinglu, der Wanderer, bekannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Sie ist eingeschlafen.“&lt;br /&gt;
„Sie ist sicher.“&lt;br /&gt;
„Der Schatten ist fort.“&lt;br /&gt;
Das Flüstern der Bäume, sehr zaghaft und leise um das Mädchen nicht zu wecken, flog einige Zeit später dem Winde gleich wieder durch die Luft.&lt;br /&gt;
„Sie muss zurück.“&lt;br /&gt;
„Ja das muss sie.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===14. Kapitel===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Hört ihr das? Sie singen! Sie singen für das Mädchen, sie singen für [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]]!“ Stellte die große [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Schildkröte]] fassungslos fest, während sie sich im Kreis drehte und dem Lied der Bäume lauschte.&lt;br /&gt;
Das Geräusch des schabenden Panzers zusammen mit den Worten aus tiefer Kehle drangen durch die Schleier des Schlafes und holten [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] aus diesem empor.&lt;br /&gt;
„Sie kommt zu sich. Sie hat überlebt!“ Ertönte die Stimme des [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]]s ganz nah vor [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]]s Gesicht. Und als sie die Augen öffnete, sah sie die Gesichter des [Geschichte von Taki#Der rote Vogel - Suzaku|Vogel]]s und des [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]]s dicht über ihrem eigenen schweben und sie mit besorgten Blicken anschauten, bevor sie anfingen breit zu lächeln.&lt;br /&gt;
„Wo bin ich?“ Murmelte sie schlaftrunken, während sie sich den Schlaf aus den Augen rieb.&lt;br /&gt;
„Du bist im Hain des Waldgottes. Du hast geschlafen und wurdest im Traum auf die Probe gestellt.“&lt;br /&gt;
Antwortete [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Bai Hu]], der sich mit einem langgestreckten Seufzer anscheinend nach einer halben Ewigkeit wieder legte und sich wohlig streckte.&lt;br /&gt;
„Habe ich bestanden?“&lt;br /&gt;
[[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Zhu Que]] öffnete den Schnabel, anscheinend um antworten zu wollen, aber die tiefe Stimme Xinglu’s unterbrach ihn.&lt;br /&gt;
„Du hast mehr als das.“ Der riesige Schatten bewegte sich zum ersten Mal, seitdem [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] im Hain war, und schob sich langsam in das fahle Licht des Mondes.&lt;br /&gt;
„Niemals hätte ich erwartet, dass sie für dich singen würden. Niemals hätte ich erwartet, dass sie dieses Lied anstimmen würden.“&lt;br /&gt;
Murmelte das Wesen, dessen Körperbau dem eines Menschen glich, nur glichen Hände und Füße mehr einer Mischung aus Menschenhand und Bärentatze und die Haut schien aus einer rissigen und vor Alter schon schwarz gewordenen Baumrinde zu bestehen. Das Gesicht schließlich war dem eines Hirsches nachempfunden, nur dass sich Flechten aus großen Baumblättern vom Kopf über die Schultern des Wesens ergossen.&lt;br /&gt;
„Sie sangen von dir nicht wahr?“ Fragte [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] das Wesen, dessen große Augen von großer Trauer sprachen.&lt;br /&gt;
„Ja. Ich habe dieses Lied geschrieben und es einem jeden Baum früher vorgesungen, wenn er noch klein und schwach war. Das Lied half ihnen zu wachsen und den Gezeiten zu widerstehen, so dass sie fast so groß wurden wie ich einst. Deswegen nennt man es auch das Baumlied. Früher kannte es ein jeder Baum.“&lt;br /&gt;
„Deswegen sind die Bäume in der Nähe des Haines also so groß und der Winter dem Hain so fern!“&lt;br /&gt;
„Früher waren alle Bäume so groß. Damals wanderte der Wanderer noch jeden Tag über die Erde und sang zu jedem Baum.“ Mischte sich eine raue Stimme plötzlich ein und alle, egal ob Mensch, Tier oder Gott wandten dem Ursprung der Stimme den Kopf zu.&lt;br /&gt;
Ein alter Mann kam mit hinkenden Schritten über die Wiese dem See und der Insel entgegen und winkte dem Mädchen entgegen, das die Augen vor Staunen weit aufgerissen hatte.&lt;br /&gt;
„Du? Was machst du denn hier?“ Rief sie ihm entgegen. Anstatt aber eine Antwort des Mannes zu erhalten, erklang die Stimme des Waldgottes.&lt;br /&gt;
„[[Geschichte von Taki#Der blaue Drache – Seiryu|Quing Long]]. Jetzt wundert mich gar nichts mehr. Hast du [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] beigebracht zu den Bäumen zu sprechen?“&lt;br /&gt;
„Ich habe ihr lediglich von der Natur erzählt Xinglu. Alles Weitere hat sie selber erlernt.“&lt;br /&gt;
„[[Geschichte von Taki#Der blaue Drache – Seiryu|Quing Long]]?“ Verwirrt schaute [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] zwischen dem Alten und Xinglu hin und her.&lt;br /&gt;
Auf dem Gesicht des Alten aber, der am nahen Ufer des Sees angelangt war, bildete sich ein Lächeln und plötzlich erhob sich an derselben Stelle, an der der Alte soeben gestanden hatte, ein großer [[Geschichte von Taki#Der blaue Drache – Seiryu|blauer Drache]] in die Luft, nur um neben Xinglu wieder zu landen.&lt;br /&gt;
„Du hast es schon immer geliebt dich zu verkleiden.“ Murmelte die [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Schildkröte]].&lt;br /&gt;
„Du musst verstehen, dass ich dir nicht die Wahrheit zeigen durfte [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]]. Ich bin der Letzte der Vier und Erster des Kreises. [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Xuan Wu]], [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Zhu Que]], [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Bai Hu]] und ich, [[Geschichte von Taki#Der blaue Drache – Seiryu|Quing Long]] sind die 4 Wächter des Waldgottes und die ersten der Tiere, zu denen er wie zu den Bäumen sang. Ein jeder von uns ist die Inkarnation einer der Jahreszeiten. Ich bin der Frühling, [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Zhu Que]] ist der Sommer, [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Bai Hu]] ist der Herbst und [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Xuan Wu]] ist der Winter. Einst wandelten wir an der Seite Xinglu’s über die Erde. Als er sich aber veränderte, wandten drei von uns ihm den Rücken zu und nur[[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Xuan Wu]] blieb bei ihm.“&lt;br /&gt;
„Aber was habe ich damit zu tun? Ich wollte doch nur Kigiku retten.“&lt;br /&gt;
„Und in diesem einfach Streben hast du es geschafft mich an die Anfänge und das Gute in euch Menschen zu erinnern. Ich war es, der dich im Wald der Träume gejagt hat und hätten dir die Bäume nicht geholfen, so hätte dein Herz schließlich vor Angst aufgehört zu schlagen. Als aber die Bäume anfingen zu singen, da erinnerte ich mich. Sie sangen aber nicht nur von mir, sondern auch von dir. Sie sangen davon wie viel Angst du in der Dunkelheit hast, was für einen Weg du zurücklegen musstest und wie gerne sie dir helfen würden. Und mit jedem Wort verflog mein Hass und ich fing an euch Menschen zu verstehen.“&lt;br /&gt;
„Ich habe gar nicht gehört, dass sie von mir sangen. Hat diese wunderschöne tiefe Stimme etwa auch über mich gesungen?“&lt;br /&gt;
„Wunderschöne tiefe Stimme?“ Schaltete sich [[Geschichte von Taki#Der blaue Drache – Seiryu|Quing Long]] plötzlich ein und wechselte einige Blicke mit den drei anderen, während Xinglu die violetten Augen geschlossen hatte.&lt;br /&gt;
„Sie hat dich singen hören Xinglu? Wie ist das möglich? Du hast schon so lange nicht mehr gesungen.“ Brummte [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Bai Hu]] verdutzt.&lt;br /&gt;
„Sie erinnern sich noch immer daran wie ich zu ihnen sang. Und aus der Erinnerung heraus haben sie meine Stimme scheinbar beschworen. Es ist zu lange her, dass ich zu ihnen gesungen haben, und ich habe kein Recht zu ihnen zu singen bei all dem, was ich getan habe.“&lt;br /&gt;
„Das stimmt nicht! Sie reden stets miteinander und die ältesten von ihnen erzählen den jüngeren von deinem Lied. Sie kennen es alle und werden es nie vergessen.“&lt;br /&gt;
„Mir fehlt aber die Kraft zum Wandern. Hass und Zorn haben meine Beine schwer werden lassen.“&lt;br /&gt;
Er wandte sich von dem weißen [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] ab und dem Mädchen zu.&lt;br /&gt;
„Nein ich hörte keine tiefe Stimme, sondern eine hohe. Ich hörte die Stimme eines jungen [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Drachen]]n, der mich furchtlos anbrüllte. Die Bäume sangen von dem gelben Schuppenkleid des [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Drachen]]n und von der Wärme im Herzen dieses Wesens.&lt;br /&gt;
[[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] sie sangen von dir und es war so viel Wahrheit in ihren Worten, die ich erst jetzt vernehmen konnte.“&lt;br /&gt;
„Warum guckst du so traurig Xinglu? Was hast du vor? Was hat das zu bedeuten?“&lt;br /&gt;
Fragte das Mädchen nun sichtlich besorgt um den Waldgott.&lt;br /&gt;
„Es ist Zeit für mich das Geschenk, das mir der Mond einst gab, zurück zu geben. Ich habe meine Pflicht gegenüber meinen Brüdern und Schwestern vergessen und sie zu lange warten lassen. Ich sehne mich nach Ruhe [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]].“&lt;br /&gt;
Die Züge des Wesens erhellten sich und die Risse in der dunklen Rinde schlossen sich immer mehr.&lt;br /&gt;
„Die Zeit des Wanderers ist vorbei. Zu lange habe ich mich dagegen gewehrt einzusehen, dass die Welt mich nicht mehr braucht. Es ist nun an der Zeit, dass die Jüngeren auf sich aufpassen. Vieles wird sich verändern, aber wenn ich höre wie die Bäume für dich singen, so bin ich mir sicher, dass es nicht nur schlecht sein wird.“&lt;br /&gt;
„Willst du uns wirklich verlassen Xinglu? Was sollen wir ohne dich machen? Was sollen wir alleine machen?“ Rief [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Zhu Que]] mit Trauer in der Stimme.&lt;br /&gt;
„Helft dem gelben [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Drachen]]n bei der Wahrung dessen, was wir einst zusammen auf unseren Reisen verbreiteten. Natürlich nur, wenn du willst [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]].“&lt;br /&gt;
Das Mädchen schaute in die großen violetten Augen und auf die immer heller werdende Rinde, durch die von Minute zu Minute mehr Leben zu pulsieren schien.&lt;br /&gt;
„Was genau meinst du?“&lt;br /&gt;
„Vieles, was einst gut war, ist zerstört. Du hast mir aber gezeigt, dass nicht alles zerstört ist. Ich frage mich, ob sich Sonne und Mond so fühlten, als sie mich erblickten und das Leben erschufen….&lt;br /&gt;
Ich werde das Wandern aufgeben und wieder nur ein Baum sein, ein Baum der mit seinen Brüdern singt. Gerne werde ich von dem kleinen Mädchen singen, das zum [[Geschichte von Taki#Der_Gelbe_Drache|gelben Drachen]] wurde, der den Beginn einer neuen Zeit darstellt.&lt;br /&gt;
Ich würde gerne dabei zusehen, wie ein kleines Mädchen die Wunden, die ein alter Baum geschlagen hat, schließt und dabei hilft, dass wieder mehr Menschen das Lied der Bäume hören.“&lt;br /&gt;
[[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] konnte die Trauer in dem Wesen vor sich so deutlich spüren, dass es ihr die Sprache verschlug. Aber nicht nur Trauer, sondern auch Freude über die Erlösung konnte sie spüren. Es hatte nicht lange gedauert bis ihre Augen sich mit Tränen gefüllt hatten, so dass sie lediglich nicken konnte.&lt;br /&gt;
Der Waldgott lächelte sie voller Wärme an und streckte sich dann zu seiner vollen Größe aus. Ein wohliges Seufzen entfuhr ihm, als die alten Glieder sich zum beinahe letzten Mal bewegten und er sich mit stummen Gesten von seinen vier Freunden verabschiedete, die auf ihre Art viel treuer waren als er es je bis zu diesem Moment vermutet hatte. Dann legte er die letzten Schritte bis zum Mittelpunkt der kleinen Insel zurück, streckte sich erneut und seufzte dabei langgezogen.&lt;br /&gt;
Ein Rascheln und Rauschen war zu hören, als sich riesige Wurzeln in den Boden gruben und gewaltige Äste in die Höhe streckten. So schnell geschah alles, dass nur wenige Momente später sich dort, wo noch eben die Gestalt des Waldgottes gestanden hatte, ein gewaltiger Baum in die Höhe streckte und seine riesigen Äste weit über den See hängen ließ. Das gewaltige Blätterdach des Baumes erstreckte sich über den gesamten Hain und schützte diesen gleich einer Decke.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Epilog===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So verlor der Waldgott seinen Namen und war wieder nur der Erste. Im selben Moment aber erschallte zum ersten Mal seit langer Zeit die tiefe Stimme des Waldgottes und sang begleitet von vielen seiner Brüder das Lied des gelben [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Drache]]ns, so wie es hier geschrieben steht.&lt;br /&gt;
Lieder aber sind die älteste Form des Übernatürlichen und oft findet man in ihnen bereits einen Teil der Zukunft beschrieben. So erfuhr der kleine Bach, an dem das Lied begann, davon wie [[Geschichte von Taki#Der gelbe Drache|Hiwa]] begleitet von [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Zhu Que]], [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Bai Hu]], [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Xuan Wu]] und [[Geschichte von Taki#Der blaue Drache – Seiryu|Quing Long]] in das Dorf am Rand des großen Waldes kam und sowohl von dem Waldgott als auch von dessen Bedauern erzählten. Die Dorfbewohner hörten gerne den Geschichten dieser ungleichen Gruppe zu, ließen sich von diesen verzaubern und wollten alsbald den riesigen Baum selber sehen. Manche von ihnen blieben dort, andere verließen den Ort wieder, nur um von dessen Pracht zu erzählen.&lt;br /&gt;
So gründete sich schon bald unter dem schützenden Dach des Waldgottes ein kleines Dorf. Die vier Wächter, die es nun als Aufgabe ansahen neben dem Waldgott auch noch das Dorf und [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] zu beschützen, blieben bei den Menschen und halfen dem Mädchen dabei zu beschützen, zu trösten, zu beruhigen, zu lenken und vor allem zu erzählen und zu singen.&lt;br /&gt;
Zwei Jahre später, als die ersten Schneeflocken vom Himmel fielen und die mittlerweile zur jungen Frau herangewachsene [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] an die stürmische Nacht erinnerten, in der sie zum ersten Mal von dieser Welt erfuhr, wenn auch nur reichlich verwirrende Bruchstücke, stapfte eine vermummte Gestalt den schmalen von den Bewohnern angelegten Weg zum Hain empor.&lt;br /&gt;
Eine helle Stimme, ihr merkwürdig bekannt aber doch in den Wirren der Erinnerungen verloren, riss [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] aus den Erinnerungen und ließ sie von ihrem Platz am Rande des Sees aus in die Richtung der Gestalt sehen. Ihre Augen weiteten sich und füllten sich als bald mit Tränen, während ihre Füße über den von feinen Schneeflocken bedeckten Boden regelrecht flogen und sie in die weit geöffneten Arme der ihr entgegenlaufenden Kigiku trugen.&lt;br /&gt;
Der Bach plätscherte fröhlich, als er von der Wiedervereinigung der Schwestern hörte und weigerte sich im kommenden Winter vehement dagegen zu erstarren und einzufrieren, so groß war seine Freude. Erst die tiefe Stimme des Waldgottes aus der Ferne sorgte dafür, dass er sich beruhigte und als der Bach langsam erstarrte und für den Winter einschlief, freute sich der Waldgott über jenes letzte Geschenk, das er den Menschen und besonders seiner [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] geben konnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Wichtige Personen und Wesen aus Legenden und Sagen=&lt;br /&gt;
Hier sind wichtige Personen aus der Geschichte oder Legenden/Sagen von Takigakure aufgelistet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Dorfoberhäupter [[Takigakure]]s===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Ieyasu Kagetoya====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ieyasu Kagetoya das erste große [[Dorfoberhaupt|Oberhaupt des Dorfes]] [[Takigakure]]. Nach dem Fall [[Geschichte_von_Taki#Kakuzu|Kakuzus]] bei dem der gesamte damalige Ältestenrat verstarb, übernahm er nicht nur die Macht im [[Gesellschaft_in_Taki#Kagetoya|Kagetoya]] -Clan sondern auch im Dorf selbst.&lt;br /&gt;
Er galt als mächtiger Shinobi und entsprechend dem Ruf der [[Gesellschaft_in_Taki#Kagetoya|Kagetoya]] als großartiger Krieger. &lt;br /&gt;
Durch seine Autorität und auch teilweise durch Furcht vor seiner Rache stellte er einen sehr wackeligen Frieden in [[Takigakure]] her.&lt;br /&gt;
Er führte damals die grundlegende Struktur des heutigen Militärs in [[Takigakure]] ein, auch wenn dieses im Laufe der vielen Dynastien überarbeitet wurde, ist es grundlegend immer noch das System nach dem die [[Gesellschaft_in_Taki#Kagetoya|Kagetoya]] Krieg führen und sich organisieren.&lt;br /&gt;
Der [[Gesellschaft_in_Taki#Kagetoya|Kagetoya]] galt als streng, aufbrausend und ein wenig tyrannisch außerdem erzählt man sich das er ein begabter, wenn auch gerne riskant agierender, Stratege sei was letztlich zu seinem Sturz führte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Shingen Shiazu====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Shingen Shiazu, das zweite große [[Dorfoberhaupt|Oberhaupt des Dorfes]] [[Takigakure]], galt ebenso wie sein Vorgänger [[Geschichte_von_Taki#Ieyasu_Kagetoya|Ieyasu Kagetoya]] als begabter Shinobi und Stratege.&lt;br /&gt;
Jedoch hatte er dem Plan des Kagetoyas eine ganze Kompanie zu opfern widersprochen, als diese dann nicht nur überlebte sondern die Schlacht auch noch gewann schlug er sich auf die Seite der [[Gesellschaft_in_Taki#Fuyou|Fuyou]], deren Oberhaupt das Kommando über die folgende Kompanie hatte, was dazu führte das [[Geschichte_von_Taki#Ieyasu_Kagetoya|Ieyasu Kagetoya]] noch auf dem Schlachtfeld zum Selbstmord gezwungen wurde, um seine Ehre wieder reinzuwaschen.&lt;br /&gt;
Mit der Unterstützung der [[Gesellschaft_in_Taki#Fuyou|Fuyou]] und einiger jüngerer Clans wurde er dann zum zweiten Oberhaupt Takigakures erklärt. &lt;br /&gt;
Er erklärte die [[Geschichte_von_Taki#Ieyasu_Kagetoya|Ieyasu Kagetoya]] jedoch nicht zu Verrätern und ließ die Ehre der Familie unangetastet.&lt;br /&gt;
Shingen trat er kurz nach dem Bluterbenkrieg von seinem Amt zurück, da er sich in einer Schlacht schwer verletzt hatte und langsam alt wurde. Er galt in seiner Amtszeit zwar als strenges aber faires Oberhaupt, der stets jeden Vorschlag anhörte, bevor er seine Entscheidung traf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Mifune Ashura====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mifune Ashura war das dritte [[Dorfoberhaupt|Oberhaupt]] Takigakures und das erste das nicht aus einer der [[Gesellschaft_in_Taki#Die_Gr.C3.BCnderclans|Gründerfamilien]] stammte.&lt;br /&gt;
Er war ein Veteran des Krieges, der sich in vielen Schlachten als großer Anführer bewährt hatte, vor allem durch die Tatsache das seine Truppen stets ihre Position gehalten hatten sowie geringere Verluste aufwiesen.&lt;br /&gt;
Jedoch hatte der Krieg ihn zu einem paranoiden Mann gemacht, er verschärfte die Sicherheitskontrollen und die Verteidigungssysteme von [[Takigakure]] erheblich. Auf seinen Wunsch wurde eine Kampagne gestartet, die die Bevölkerung davon überzeugte das man Ausländern nicht trauen könne und das die Abschottung von außen der einzige Schutz vor Eroberung wurde.&lt;br /&gt;
Dies hatte auch Erfolg, [[Takigakure]] igelte sich ein und sah alles als Bedrohung an, was zu allgemeiner Aufrüstung im Dorf führte.&lt;br /&gt;
Zudem schwächte er die Macht der [[Gesellschaft_in_Taki#Die_Gr.C3.BCnderclans|Gründerclans]] erheblich in dem er den Ältestenrat neu aufstellte und für niedere Clans zugänglich machte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Kessen Musou====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kessen Musou wurde nach dem überraschenden Tod [[Geschichte_von_Taki#Mifune_Ashura|Mifunes]], der scheinbar an einer Krankheit verstarb, ebenso überraschend zum neuen [[Dorfoberhaupt|Oberhaupt]] erklärt. Entgegen der Traditionen des Dorfes die Wege der alten Oberhäupter weiter zugehen, brach er damit und zum ersten Mal in der Geschichte öffnete [[Takigakure]] sich wieder nach außen. Ausländer wurden nicht länger verteufelt und argwöhnisch betrachtet, sondern willkommen geheißen und in die Dorfstruktur eingeführt.&lt;br /&gt;
Von vielen wurde Kessen Musou als wahrer Held vergöttert, da er eine unglaubliche Phase des Friedens in [[Takigakure]] einläutete, auf die man später immer noch neidisch war und sich zurück wünschte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Verräter [[Takigakure]]s===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Kakuzu====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kakuzu war einst einer der besten Shinobi des Dorfes [[Takigakure]]. So entsandte man ihn auf eine Mission den ersten Hokage, [[Geschichte_von_Konoha#vor_dem_BEK|Hashirama Senju]], zu töten, als diese jedoch scheiterte wurde er bei seiner Rückkehr ins Dorf stigmatisiert und für das Scheitern der [[Mission]] bestraft, obgleich diese sehr gefährlich war.&lt;br /&gt;
Darauf entwickelte der einst hochgelobte [[Jounin]] einen Hass auf das Dorf und tötete auf seiner Flucht nicht nur die Ältesten des Dorfes, sondern stahl das wichtigste verbotene [[Jutsu]] des Dorfes, das seit dem verloren ist. &lt;br /&gt;
Ab da an führte er ein Leben als Kopfgeldjäger und Söldner.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Nobu Gushiken====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nobu Gushiken, adoptierte Bruder des ehemaligen [[Dorfoberhaupt|Dorfoberhauptes]] [[Wichtige Personen in Taki#Wichtige_Personen_in_Taki#Muneyaki_Gushiken|Muneyaki Gushiken]], war ein ausgezeichneter Ninja des Dorfes und ein höchst gefährlicher Mitglied der [[Einheiten_Takigakures#Tsuisekisha_.28J.C3.A4ger.29|Tsuisekisha-Einheit]].&lt;br /&gt;
Ebenso wie sein älterer Bruder strebte er danach Oberhaupt Takigakures wurde, jedoch wurde sein Bruder stattdessen ernannt, was den jungen Mann verbittern ließ, worauf sich die Brüder zerstritten und seine Adoption herauskam.&lt;br /&gt;
Im Angesicht der steigenden Gefahr der [[Taki_no_Kuni#Jashin_Sekte|Jashin-Sekte]] versuchte er dann einen lange gehegten Plan umzusetzen, nämlich seinen Bruder zu entführen und zu töten, wobei er es so aussehen lassen wollte als wären die [[Taki_no_Kuni#Jashin_Sekte|Jashin]]-Kultisten es gewesen.&lt;br /&gt;
Wodurch er sich ersann zum neuen [[Dorfoberhaupt]] erklärt zu werden, jedoch scheiterte sein Plan durch die Heldentat [[Wichtige_Personen_in_Taki#Shinishi_Kudo|Shinishi Kudos]] der nicht nur den Verräter beseitigte sondern auch [[Wichtige Personen in Taki#Wichtige_Personen_in_Taki#Muneyaki_Gushiken|Muneyaki]] rettete.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Wächter [[Takigakure]]s===&lt;br /&gt;
Die Wächter [[Takigakure]]s entspringen aus der Sage &amp;quot;[[Geschichte von Taki#Das Lied des gelben Drachen|Das Lied des gelben Drachen]]&amp;quot;, welche von einem mutigen kleinem Mädchen und der Entstehung von [[Takigakure]] erzählt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Der blaue Drache – Seiryu====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quing Long bietet einen durchaus beeindruckenden Anblick, wenn er sich nicht in seiner Menschengestalt fort bewegt. Gerne verbringt er seine Zeit als Eremit getarnt, um den einen oder anderen Wanderer etwas über die Natur zu erzählen und beizubringen, so wie er es einst bei dem kleinen Mädchen Hiwa getan hatte. Nur sehr selten würde sich Quing Long in seiner wahren Gestalt einem Menschen zeigen. Sein edles und geduldiges Gemüt würden ihn für offene Geister zum höchst angenehmen Gesprächspartner machen. Vorurteilslos betrachtet er jeden Menschen einzeln und nicht die Menschheit als ganzes, bevor er sich seine Meinung zu einem Individuum bildet.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der blaue Drache Quing Long steht für die Jahreszeit Frühling und somit für die Geburt und die frühe Phase jungen Lebens, seien es Pflanzen, Menschen oder Tiere.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Der rote Vogel – Suzaku====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zhu Que hat ein durchaus heiteres Wesen. Das Interesse des roten Vogels weckt man durch Gesang und Lieder. Selber trällert er gerne verschiedene Lieder und am meisten gefällt es ihm, wenn sich aus seinem Gesang und das eines Menschen ein Duett bildet. Er kann die Form eines kleinen roten als auch großen roten Vogels annehmen. In Anwesenheit oder in der Nähe von Menschen würde er stets als kleiner Vogel auftauchen, um nicht als Wächter erkannt zu werden.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der rote Vogel Zhu Que steht für die Jahreszeit Sommer und damit für den Höhepunkt des Lebens mit all den Pflanzen und Lebewesen, die im Frühling noch klein und zierlich waren. Er steht für die Reichen Geschenke, die die Natur im Sommer bringen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Der weiße Tiger – Byakko====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bai Hu ist äußerst schlau und gerissen, wie es das Bild einer Raubkatze schon immer präsentiert hat. Der weiße Tiger kann die form einer kleinen weißen Katze annehmen, um ohne größeres Aufsehen zu erregen unter Menschen zu wandeln oder sich einzelnen Wanderern zu zeigen ohne direkt erkannt werden zu wollen. Meistens nutzt er diese Form, um die Verhaltensweisen eines Individuums zu beobachten. Reden würde er in seiner Katzenform nie, selbst als Tiger ist es schwer Bai Hu viele Worte zu entlocken. Nie verliert er mehr Worte als unbedingt nötig, man würde immer nur von ihm hören, dass für alles einen Richtigen Zeitpunkt und Ort gibt, wenn man versuchen würde mehr Worte aus ihm zu locken. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der weiße Tiger Bai Hu steht für die Jahreszeit Herbst und damit als Vorbote für die härteren Monate, die im Winter folgen. Mit ihm verbindet man auch den Aspekt der Jagd, der während der Herbstmonate an Wichtigkeit zunimmt, da Pflanzen und Bäume zur Ruhe kommen und bis zum Frühling keine Früchte austragen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Die schwarze Schildkröte – Genbu====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Xuan Wu würde auf Menschen einen etwas angst einflößenden Eindruck machen. Es ist schwer zu erahnen, wie es um das derzeitige Gemüt der schwarzen Schildkröte aussieht. Obwohl Xuan Wu durch das kleine Mädchen Hiwa eines besseren belehrt wurde, was die Menschen in Bezug auf die Natur angeht, so konnte er nie wirklich seinen Argwohn gegenüber die Menschen ablegen. Immer noch sieht er die meisten Menschen als Zerstörer von Natur und Leben. Nur sehr schwer lässt er sich von der Gutherzigkeit und Naturverbundenheit eines Individuums überzeugen. Sollte man dies aber geschafft haben, so genießt man das voller Vertrauen und den Schutz der argwöhnischen Schildkröte. Natürlich stehen die Menschen [[Takigakure]]s automatisch unter seinem Schutz, da er diese als Abkömmlinge der ersten Dorfbewohner ansieht.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die schwarze Schildkröte Xuan Wu steht für die Jahreszeit Winter und damit für die Ruhe selbst, die während eines jeden Winters in der Natur einkehrt. Oftmals wird auch der Tod mit ihm in Verbindung gebracht, denn nicht alle Lebewesen überstehen den kalten Fängen des Winters.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Der gelbe Drache====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Mädchen namens Hiwa ist ein sehr naturverbundener Mensch. Sie weiß jeden Aspekt der Natur zu schätzen, achtet jede noch so kleine Lebensform und würde immer zum Wohle dieser handeln. Ihr eigenes Wohl stellt sie unter das von anderen, selbst wenn es um das Wohl fremder Menschen geht. Sie ist eine lebensfrohe Person, die sich gerne auch bei anderen Menschen aufhält. Durch ihren langen und außergewöhnlichen Aufenthalt in der Natur, ist diese zu ihrem eigentlich Zuhause geworden, etwas das man ihr auch anmerkt. Sie verbringt mehr Tage in Wäldern als unter Menschen. Man sagt ihr nach, dass sie mit Bäumen reden kann.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Hiwa gilt heute als Tod, wobei man sich dessen nie gewiss war. Man erzählt sich, dass sie eines Tages einfach im Wald verschwunden und nie wieder zurück gekehrt war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Frage-Sektion ==  &lt;br /&gt;
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== Navigation ==&lt;br /&gt;
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		<author><name>Shinishi</name></author>
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		<title>Geschichte von Taki</title>
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		<updated>2016-03-16T08:45:58Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Shinishi: /* Nobu Gushiken */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Auf dieser Seite findet ihr eine Übersicht über die Geschichte des Dorfes [[Takigakure]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Seit Entstehung von [[Takigakure]]==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Sengoku Jidai===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Anfang der Geschichtschreiber [[Takigakure]]s steht Sengoku Jidai, die Zeit der streitenden Reiche. Nachdem die Kunst des Ninjutsu zur Blüte seiner Macht aufgestiegen war, durchstriffen zahllose [[Clan]]s die Lande, ein jeder mit seinen eigenen Fähigkeiten und Ansichten über die Welt. Sie waren [[Söldner]], die von den Ländern bezahlt wurden und alle bisher gekannten Waffen und Armeen überflüssig machten. Diese Kraft, die vielen zunächst wie ein Segen erschien, wurde schnell zu einem Fluch als sich angeblich selbst der Himmel in blutiges Rot aufgrund der endlosen Schlachten färbte, die auf der Erde ausgetragen wurden. Als sich die zwei mächtigsten [[Clan]]s im Reich des Feuers zusammenschlossen und [[Konohagakure]] gründeten, geschah ein Umdenken in vielen Ninja[[clan]]s die diesem Beispiel folgten. Es war deutlich geworden das es keinen Sinn mehr hatte nur dem eigenen Clan Treue zu schwören: Um zu bestehen brauchte es Bündnisse mit anderen Gruppierungen. Je stärker die zu schmiedende Allianz umso mehr Macht für die Beteiligten.&amp;lt;br /&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Gründung des Dorfes - 85 Jahre vor Ende des Bluterbenkrieges===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In diesen Jahren versammelten sich vier der örtlichen Ninjaclans an dem Baum, den wir heute [[Aufbau_von_Taki#Der_Taki-Baum|Taki-Baum]] nennen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Gesellschaft_in_Taki#Kagetoya|Kagetoya]] (Krieger), die [[Gesellschaft_in_Taki#Shiazu|Shiazu]] (Strategen), die [[Gesellschaft_in_Taki#Fuyou|Fuyou]] (Heilung) und die [[Gesellschaft_in_Taki#Nanaya|Nanaya]] (Tarnung).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie schlossen einen Pakt und schworen untereinander Treue an diesem Baum, der zu dieser Zeit noch ein gewöhnlicher war und erst Jahrzehnte später zu wahrer Berühmtheit gelangen sollte. Entgegen häufiger Annahme wurde [[Takigakure]] auf Vorschlag der [[Gesellschaft_in_Taki#Fuyou|Fuyou]] und Nanaya hin als Demokratie gegründet, da sich die verfeindeten [[Clan]]s der [[Gesellschaft_in_Taki#Kagetoya|Kagetoya]] und [[Gesellschaft_in_Taki#Shiazu|Shiazu]] auf keinen Anführer einigen konnten. [[Takigakure]] wurde vom Ältestenrat geführt, welcher aus den Anführern der jeweiligen [[Clan]]s bestand und hatte zu Beginn mit vielen Schwierigkeiten zu kämpfen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch die schier endlose Bedrohung und zahlreiche Überfälle entwickelte [[Takigakure]] bereits sehr früh fähige Verteidigungsmechanismen und Finten, mit denen sie selbst übermächtige Feinde erfolgreich abwehren konnten. Niemals gelang es einem Feind Fuß in [[Takigakure]] zu fassen und der Frieden im verborgenen Dorf machte den Rat der Ältesten leichtsinnig und überheblich.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Der Fall Kakuzu und Kagetoya-Dynastie - 65 Jahre vor Ende des Bluterbenkrieges===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Fall Kakuzu sorgte für besonderes Aufsehen im Dorf und beeinflusste es bis heute. Nachdem der Jounin [[Geschichte_von_Taki#Kakuzu|Kakuzu]] bei einem Auftrag scheiterte der die Ermordung des ersten [[Wichtige_Personen_in_Konoha#Hokage|Hokage]]s im Sinn hatte, mit dem [[Takigakure]] im Krieg war, erfuhr er bei seiner Rückkehr eine starke Ignoranz und Ablehnung. Er wurde mit Strafen belegt, denen er sich mit unerwarteter Gewalt erfolgreich widersetzen konnte. Bei seiner Flucht kam der gesamte Ältestenrat ums Leben, was für große Debatten in den Clans sorgte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als [[Geschichte_von_Taki#Ieyasu_Kagetoya|Ieyasu Kagetoya]] sich zum neuen Oberhaupt erklärte, gab es niemanden der ihm zu widersprechen wagte. Mittlerweile hatten sich weitere [[Clan]]s in [[Takigakure]] angesiedelt und viele von ihnen hielten den mächtigen [[Gesellschaft_in_Taki#Kagetoya|Kagetoya]] die Treue, sodass jeder Widerspruch in einem Bürgerkrieg hätte enden können.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Der Aufstand und Shiazu-Dynastie - 28 Jahre vor Ende des Bluterbenkrieges===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Viele Jahrzehnte lang herrschte in [[Takigakure]] eine angespannte Stimmung, doch keine Seite wagte es diesen trügerischen und wackeligen Frieden zu brechen. Das Dorf hatte viele Fortschritte gemacht. Es gelang ihm seine Macht auszubauen und von Taki als offizielles Ninjadorf anerkannt zu werden. Seine Ninja sicherten nun nichtmehr einzig das Dorf, sondern das gesamte Land stand unter dem Schutz und der Verwaltung der Ninja aus [[Takigakure]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dennoch folgte das unvermeidliche erneut aus einer im Leichtsinn geborenen Handlung heraus: Als [[Geschichte_von_Taki#Ieyasu_Kagetoya|Ieyasu Kagetoya]] sich in einer Schlacht dazu entschied eine Kompanie seiner Shinobi für den Sieg zu opfern, musste er die Folgen seiner Handlung am eigenen Leib spüren. Die Kompanie unter Führung von Kenshin [[Gesellschaft_in_Taki#Fuyou|Fuyou]] schaffte es entgegen aller Wahrscheinlichkeiten nicht nur zu überleben, sondern die gesamte Schlacht beinahe im Alleingang zu entscheiden. Als sie anschließend zurückkehrten, wandten sie sich offen gegen die Ninja welche sie im Stich und zum Sterben zurückgelassen hatten. Die [[Gesellschaft_in_Taki#Shiazu|Shiazu]], welche wohl nur auf eine solche Gelegenheit gewartet hatten, schlossen sich mit den [[Gesellschaft_in_Taki#Fuyou|Fuyou]] zusammen was letztlich auf den Tod Kagetoyas und dem Ende seiner Dynastie noch auf diesem Schlachtfeld hinauslief.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Daheim in [[Takigakure]] wurde [[Geschichte_von_Taki#Shingen_Shiazu|Shingen Shiazu]] als neues [[Dorfoberhaupt]] etabliert, mit großer Unterstützung der [[Gesellschaft_in_Taki#Fuyou|Fuyou]] und einiger jüngerer [[Clan]]s, welche sich im Laufe der Jahre um die [[Gesellschaft_in_Taki#Shiazu|Shiazu]] und [[Gesellschaft_in_Taki#Fuyou|Fuyou]] geschart hatten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unter den [[Gesellschaft_in_Taki#Shiazu|Shiazu]] änderte sich nach Aussen hin wenig, da sie an den Pfaden der [[Gesellschaft_in_Taki#Kagetoya|Kagetoya]] festhielten und diese trotz des Zwischenfalls nicht als Verräter deklarierten. Dennoch war dies das offizielle Ende des [[Clan]]s, denn während die Kagetoya mehr und mehr Verbündete in [[Takigakure]] verloren, schwand auch der [[Clan]] bis sich im folgenden Bluterbenkrieg ihre Spuren komplett verloren.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===[[Takigakure]] im Bluterbenkrieg===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während des Bürgerkrieges erlebten viele Einwohner und Ninja eine Schockphase die selbst nach dem Ende des Krieges noch viele Jahrzehnte lang anhalten sollte. Sie erkannten, das ihre Sicherheit nicht von selbst gegeben war. Obwohl es den Ninja gelang jeden Eindringling vom Dorf fern zu halten, hatte das Dorf viele Verluste und Tragödien zu beklagen, viele die heimkehrten waren nicht mehr dieselben wie vorher und erzählten erschreckende Geschichten über all die Bluterbler gegen die sie hatten kämpfen müssen.&amp;lt;br /&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Folgen des Krieges und Ashura-Dynastie - Monate nach Ende des Bluterbenkrieges===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenige Monate nach Ende des Krieges musste auch [[Geschichte_von_Taki#Shingen_Shiazu|Shingen Shiazu]] zurücktreten, der sich in einer der letzten großen Schlachten schwere Verbrennungen zugezogen hatte. Zur Überraschung vieler ernannte er [[Geschichte_von_Taki#Mifune_Ashura|Mifune Ashura]] zu seinem Nachfolger, nachdem dieser sich in zahlreichen Schlachten hervorgetan hatte. Damit war er der erste Anführer [[Takigakure]]s der aus keiner der vier [[Gesellschaft_in_Taki#Die_Gr.C3.BCnderclans|Gründerfamilien]] stammte, deren Population sich im Krieg ohnehin deutlich reduziert hatte. Der Ältestenrat wurde neu geordnet, sodass auch Mitglieder der niederen [[Clan]]s Zugang zu diesem hatten, was die Machtstellung der [[Gesellschaft_in_Taki#Die_Gr.C3.BCnderclans|Gründerfamilien]] endgültig brechen sollte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem sich die Defensive als besonderes Markenzeichen der Shinobi aus [[Takigakure]] etabliert hatte, begann [[Geschichte_von_Taki#Mifune_Ashura|Mifune]] eben dieses noch auszubauen. Die alten Verteidigungsanlagen wurden verstärkt und Sicherheitskontrollen für Aus- und Einwanderer verschärft. Waffen wurden entwickelt und verbessert, während den Einwohnern die Gefahr der Aussenwelt eingeprägt wurde, der die heimische Sicherheit des Dorfes gegenüberstand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Takigakure]] begann sich für einen Krieg zu rüsten, der nicht kommen sollte.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Zeit des Friedens und Musou-Dynastie - 42 Jahre nach Ende des Bluterbenkrieges===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach einem friedlichen, wenn auch überraschendem, Tod  [[Geschichte_von_Taki#Mifune_Ashura|Mifunes]], wurde [[Geschichte_von_Taki#Kessen_Musou|Kessen Musou]] vom Ältestenrat zu dessem Nachfolger ernannt. Während [[Takigakure]] sich in der Ashura-Dynastie mehr um die Sicherung seiner Position kümmerte, brach man in der Musou-Dynastie überraschenderweise damit. Potential von Aussen wurden willkommen geheißen und gefördert, während die Ninja-Akademie an gegenwärtige Standards angepasst wurde. In dieser Zeit stießen viele [[Clan]]s und Familien nach [[Takigakure]], die auch für dessen Entwicklung wichtig sind, wie die Familie der [[Wichtige_Personen_in_Taki#Shinishi_Kudo|Kudo]] oder die der [[Gesellschaft_in_Taki#Atsumichi|Atsumichi]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Ära des Friedens hatte [[Takigakure]] erfasst und viele Ninja wuchsen in dem Bewusstsein auf diesen Frieden erhalten zu wollen. Konflikte waren selten und wurden zumeist gerecht gelöst. Von einigen wurde diese Zeit als wahres Paradies empfunden, andere verurteilten den Leichtsinn mit welchem die Ninja hierdurch behaftet wurden.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Militarisierung und Eigen-Dynastie - 80 Jahre nach Ende des Bluterbenkrieges===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als die Musou-Dynastie mit dem Tod [[Geschichte_von_Taki#Kessen_Musou|Kessens]] während einer geheimen Mission endete, gab es große Bestürzung im Dorf als der Ältestenrat zur Überraschung vieler eine Frau namens [[Wichtige_Personen_in_Taki#|Jinkou Eigen]] zum neuen Oberhaupt ernannte. Abgesehen davon dass sie eine Frau war, war sie auch eine Ausländerin ohne feste Wurzeln in [[Takigakure]], was bei vielen Misstrauen erregte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Eigen-Dynastie wurde großer Wert auf innere Sicherheit gelegt. Die Schutzmaßnahmen innerhalb und ausserhalb des Dorfes wurden ebenso verstärkt wie deutlicher spürbar gemacht. Viele Systeme wurden bürokratisiert und auf Effizienz getrimmt, während die &#039;Shineitai&#039;, die mehrere Dutzend starke Leibgarde des Oberhauptes, etabliert wurde. Es gab das erklärte Ziel aus [[Takigakure]] ein Dorf werden zu lassen, welches sich vor den Großreichen nicht weiter würde verbergen müssen. Aussen wurden Bündnisse geschmiedet, Innen wurden Gesetze erlassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu dieser Zeit traten auch die sogenannten &amp;quot;[[Söldner]]&amp;quot; das erste Mal an das Licht der Öffentlichkeit. Menschen ohne Chakra probten mit Schusswaffen den Aufstand gegenüber den mittlerweile etablierten Ninja.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Söldner-Ära===&lt;br /&gt;
Nach den militärisch geprägten Jahren [[Wichtige_Personen_in_Taki#|Jinkous]], hatte die [[Wichtige_Personen_in_Taki#Ehemalige_Dorfoberhäupter|Gushiken]]-Ära das erste Mal seit dem Bluterbenkrieg wieder mit einer größeren Bedrohung zu tun: Den Söldnern.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Doch anders als in anderen Ländern und Dörfer gab es in [[Taki no Kuni]] nur wenig Aktivitäten dieser und die im Vergleich geringe Anzahl der Söldner bereitete den vereinte Kräften der Landesfürsten und des Ninjadorfes kaum Probleme.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Da [[Takigakure]] ohnehin keine Gefahr durch die Söldner für das einzige wirklich versteckte Dorf sah, zogen sie daher nicht aktiv in den Kampf gegen diese, sondern verteidigten lediglich das Land gegen die wenigen einfallenden Truppen, welche die Städte bedrohten.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Beginn der Gushiken-Dynastie - 85 Jahre nach Ende des Bluterbenkrieges===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Änderungen während der Eigen-Dynastie sorgten für größeren Widerstand bei den traditionelleren Clans des Dorfes als erwartet, weshalb unter internem Druck der Ältestenrat dazu gezwungen wurde Eigen um den Rücktritt zu bitten. Als [[Wichtige_Personen_in_Taki#Ehemalige_Dorfoberhäupter|Muneyaki Gushiken]] die Führung des Dorfes übernahm, waren viele erleichtert wieder einen &#039;wahren Taki-Ninja&#039; an der Spitze zu sehen.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit [[Wichtige_Personen_in_Taki#Ehemalige_Dorfoberhäupter|Muneyaki Gushiken]] als neuer Führung des Dorfes ging eine Welle der Erleichterung durch die Reihen der Bewohner des Dorfes, ein Anführer geboren in [[Takigakure]] selbst und bereits mit 9 Jahren Absolvent der Akademie. Allerdings blieb ein plötzlicher Umschwung der Politik wieder der Erwartungen aus. [[Wichtige_Personen_in_Taki#Ehemalige_Dorfoberhäupter|Muneyaki]] zeigte sich viel mehr als zurückhaltend und vorsichtiger Ninja. Selbst einige Monate nach seiner Einsetzung herrschte eine Stille im Zusammenhang mit seiner Politik. Als [[Wichtige_Personen_in_Taki#Ehemalige_Dorfoberhäupter|Muneyaki]] dann sogar plötzlich für eine Weile lang verschwand fürchteten sowohl der Ältestenrat als auch die Bewohner [[Takigakure]]s dass die Auswahl ein Fehler gewesen war und sie ihren Anführer nie wiedersehen würden. Doch [[Wichtige_Personen_in_Taki#Ehemalige_Dorfoberhäupter|Muneyaki]] erschien wider Erwarten wieder an den Toren [[Takigakure]]s als wäre nichts gewesen, um sich seinen Aufgaben als [[Dorfoberhaupt]] des Dorfes zu stellen. Erst einige Wochen nach seiner Rückkehr enthüllte [[Wichtige_Personen_in_Taki#Ehemalige_Dorfoberhäupter|Muneyaki]] die Intention hinter seinem Verschwinden.&lt;br /&gt;
Er hat die [[Geschichte_von_Taki#Die_W.C3.A4chter_Takigakure|legendären Wächter]] aus den vergessenen Geschichten Takis erforscht und als Zeichen der Wertschätzung den Titel des Dorfoberhauptes des Dorfes  in den [[Geschichte_von_Taki#Der_gelbe_Drache|gelben Drachen]] ernannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Post-Söldner-Ära===&lt;br /&gt;
Da die [[Söldner]]-Ära keinen großartigen Einfluss auf [[Takigakure]] hatte, verlief das Leben im Dorf nach dem Sieg über diese nicht anders ab als zuvor.&lt;br /&gt;
Es gab, da man sich nicht großartig mit den [[Söldner]]n beschäftigt hatte, anders als in anderen Ländern, keine großen technologischen Fortschritte, noch war man auf diese im recht traditionellen Land erpicht.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Es gab jedoch erste stärkere diplomatische Berührungen mit den Dörfern [[Kirigakure]] und [[Kumogakure]].&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Diese waren auf die diplomatischen Beziehungen des ehemaligen Dorfoberhaupts [[Wichtige_Personen_in_Taki#Dorfoberhaupt|Eigen Jinkou]] zu [[Kirigakure]] zurückzuführen, die ursprünglich aus dem Dorf stammte. Über jene Beziehung kamen sie dann auch in Berührung mit [[Kumogakure]], welche schon immer recht eng mit [[Kirigakure]] verbunden waren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Dreier-Bündnis-Ära===&lt;br /&gt;
Das Dreier-Bündnis [[Kirigakure]]-[[Kumogakure]]-[[Takigakure]] hat seine Wurzeln bis in den Bluterbenkrieg geschlagen. Damals entstand der erste Kontakt aller drei Länder miteinander. Auch wenn dieser Kontakt eher negativer Natur gegenüber [[Takigakure]] war, so festigte es die Bindung der beiden anderen Bündnispartner.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Dieses Verhältnis schob sich jedoch ins positive als [[Wichtige_Personen_in_Taki#Eigen_Jinkou|Eigen Jinkou]] Dorfführer wurde, da Eigens Heimatdorf [[Kirigakure]] gewesen war, pflegte sie in dieser neuen Position eine recht umsichtige Politik, welche den Grundstein für das künftige Bündnis legte.&lt;br /&gt;
Zur freundschaftlichen Annäherung begrüßte [[Takigakure]] bald eine kleine Delegation [[Kirigakure]]-Ninja im Dorf, deren Besuch überraschend gut ausging.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Anschläge während des [[Chuuninexamen]]s in [[Kumogakure]] festigte ebenfalls diese Beziehung, da [[Takigakure]] ihrem neuen Freunden [[Kirigakure]] und somit auch [[Kumogakure]] bei der Beseitigung der Schäden half.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Nach der Eroberung einer [[Söldner]]festung seitens [[Kirigakure]], wurde diese zum gemeinsamen Besitz der drei Dörfer erklärt und die Bündnisfestung erschaffen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die letzte Festigung des Bündnisses wurde durch die Katastrophenhilfe während Unwetters erzielt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Beginn der [[Wichtige_Personen_in_Taki#Shinishi_Kudo|Kudo]]-Dynastie - 89 Jahre nach Ende des Bluterbenkrieges===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem, [[Geschichte_von_Taki#Nobu_Gushiken|Nobu Guskihen]], der Bruder [[Wichtige_Personen_in_Taki#Ehemalige_Dorfoberhäupter|Muneyaki Gushikens]], diesen auf dem Weg zu einer wohl wichtigen Besprechung abfangen und entführen konnte, trat die Spezialeinheit Takigakures in Aktion, unter anderem auch [[Wichtige_Personen_in_Taki#Shinishi_Kudo|Shinishi Kudo]].&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Wichtige_Personen_in_Taki#Shinishi_Kudo|Shinishi Kudo]] gelang es als einziger, den [[Wichtige_Personen_in_Taki#Ehemalige_Dorfoberhäupter|gelben Drachen]] und seinen Bruder in einer Höhle zu finden und zu erreichen. Ihm gelang es [[Geschichte_von_Taki#Nobu_Gushiken|Nobu Guskihen]], das höchst gefährliche, ehemalige Mitglied der [[Einheiten_Takigakures#Tsuisekisha_.28J.C3.A4ger.29|Tsuisekisha-Einheit]], den Bruder von Gushiken, zu erledigen. &lt;br /&gt;
Gerüchten zufolge soll [[Geschichte_von_Taki#Nobu_Gushiken|Nobu]] jedoch Sicherheitsvorkehrungen geplant haben, welche besagte Höhle nach seinem Tod zum Einsturz brachte.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Offiziellen Aussagen zufolge, gelang es Kudo, das [[Dorfoberhaupt]] aus der misslichen Lage der einstürzenden Höhle zu befreien, schaffte es jedoch selbst nicht mehr heraus. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Wichtige_Personen_in_Taki#Shinishi_Kudo|Shinishi Kudo]] galt eine Zeit lang als verstorben, ehe er wohlauf zurückkam und wenig wegen seiner heldenhaften Taten, der Rettung des alten Dorfoberhauptes sowie dem Ausschalten des Verräters selbst zum [[Dorfoberhaupt]] ernannt wurde, da [[Wichtige_Personen_in_Taki#Ehemalige_Dorfoberhäupter|Muneyaki Gushiken]] von diesem Amt zurücktrat.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der junge [[Gesellschaft_in_Taki#Kudo|Kudo]] brachte gleich frischen Wind in des recht traditionelle Takigakure, durch die Umbenennung des Dorfoberhaupt-Titels vom gelben zum goldenen Drachen, sowie dem Bau eines neuen [[Aufbau_von_Taki#Ninjasitz.2Fgoldene_Drachenstatue|Ninjasitzes]], der eben jenes Wesen repräsentieren sollte.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Jedoch hatte [[Wichtige_Personen_in_Taki#Shinishi_Kudo|Shinishi Kudo]] mit seiner Ernennung gleichzeitig etwas geerbt was den jungen Shinobi auf die Probe stellen sollte, der [[Taki_no_Kuni#Jashin_Sekte|Jashin-Kult]] der zuvor in Takigakure schon Unheil angerichtet hatte war stärker geworden und schaffte es [[Takigakure]] als Dorf einige Seitenhiebe zu verpassen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Bald darauf sollte ein Krieg in [[Taki no Kuni]] ausbrechen in dem die beiden Seiten ihre Kräfte maßen und [[Wichtige_Personen_in_Taki#Shinishi_Kudo|der goldene Drache]] seine Stärke und Führungsqualitäten beweisen musste.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Das Lied des gelben Drachen=&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwischen den Reihen voller Bücher und Schriftrollen in der Bibliothek [[Takigakure]]s, die oft von großen Personen der Vergangenheit, wichtigen Ereignissen oder Techniken sowie Lehre handeln, findet der Suchende bis weilen ein kleineres unscheinbares Buch.&lt;br /&gt;
Nur selten wurde das Buch in den letzten Jahren aus der Umarmung seiner größeren Brüder und Schwestern gerissen, um seinen Inhalt dem Suchenden zu offenbaren. Es war in Vergessenheit geraten und gelegentlich, wenn es aus dem langen Schlaf eines von Staub bedeckten Buches für einen Moment, welcher für ein Buch alles zwischen einer Sekunde und einem Jahrhundert sein kann, aufwachte, erinnerte es sich sehnsüchtig daran wie es gewesen war, als noch kleine Kinderfinger es jeden Tag hervorgeholt und die dazugehörigen hohen Stimmen erfreut und laut aus ihm hervor gelesen hatten.&lt;br /&gt;
Es war abgenutzt ja, aber das stimmte das Buch nicht traurig sondern machte es eher stolz. Die güldene Farbe, mit der sein Schaffer einst den Umschlag beschrieben hatte, hatte ihm eh nie wirklich gefallen und der Zustand sprach in seinen Augen für all die Liebe und Anerkennung, die ihm einst zugekommen war. Und schließlich hatte die Geschichte, mit deren Schutz und Überlieferung es beauftragt worden war, alles Recht auf derartige Zuwendung.&lt;br /&gt;
Ja das Buch war stolz auf sich selber und wusste, dass es nur lange genug warten müsste, bis es aus seinem Schlaf aufgeweckt werden und seine Geschichte erneut offenbaren würde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Irgendwann kam dieser Tag und an diesem Tag fand die Sage des [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|gelben Drachens]] und der Götter wieder Einzug in die Köpfe der Menschen. Wie so oft bei Sagen weiß niemand zu sagen, wie viel wahr und wie viel hinzugedichtet worden war. Aber dies, so wusste das Buch, war nicht die Aufgabe einer Sage.&lt;br /&gt;
Eine Sage muss die Herzen der Menschen erfreuen, sie mit Hoffnung erfüllen und zum Träumen anregen. Eine Sage lässt bisweilen alte Männer genauso wie kleine Kinder mit verträumten Blicken die Welt um sich herum betrachten und sich vorstellen, wie es wohl damals an diesem Ort ausgesehen haben könnte. Eine Sage schließlich steht für eine Lektion und Beispiel, Lehre und Wissen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und so erzählt das Buch die Geschichte:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Prolog===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vor langer Zeit, als die Menschheit noch jung war und mit den großen Augen eines kleinen Kindes die Welt um sich herum betrachtete, herrschte die Natur über das Leben eines jeden Lebewesens mit einer Hand, die zugleich sanft wie ein kühler Windstoß im drückenden Sommer als auch hart wie der Kern eines großen Gebirges war.&lt;br /&gt;
Der Mensch, genauso wie alle anderen Lebewesen ob Tier, Pflanze oder Stein kämpfte jeden Tag um sein Überleben. Aber nicht Angst oder Ohnmacht vor den Strapazen bestimmten sein Leben, sondern Freude und Glück über die einfachsten Dinge. Er war glücklich, wenn er mit vollem Magen einen warmen und sicheren Schlafplatz gefunden hatte.&lt;br /&gt;
So herrschte die Natur und die Tiere, die teilweise älter als die Menschen waren, wuchsen zu prächtigen Gestalten heran. Hört man heute von Erzählungen aus jener Zeit, so wirken die Geschichten von dem riesigen Wald, der den Großteil des Kontinents bedeckte und von ebenso riesigen Tiergottheiten bevölkert war, wie die Märchen eines alten wirren Greises.&lt;br /&gt;
Aber der Menschheit Kindeswiege war dies Umfeld beschützt vom großen Schatten des Waldgottes. Irgendwann jedoch fängt jedes Kind an sein Umfeld zu verändern und in einer Zeit, in der sich das Schicksal dieses Gleichgewichtes entscheiden sollte erhob sich der [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|gelbe Drache]] über die Träume von Natur und Mensch hinweg in die Lüfte der Zukunft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===1. Kapitel===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Langsam und träge floss der kleine Bach an diesem Tag die Hänge des Hügels herab, plätscherte nur missmutig über die großen Steine nahe seiner Quelle, drückte nur halbherzig die Kiesel vor sich her, die sich in seinen Weg stellen wollten, und wollte gar nicht so recht seinen Weg gen Tal beschreiben.&lt;br /&gt;
Hätte man den Bach an einem anderen Tag gesehen und hätte man Aug und Ohr, so wie es die Menschen früher für die Natur gehabt hatten, so hätte die Freude und die Glückseligkeit des Baches einem das Herz erwärmt. Es war kein großer Bach, es war kein Bach, dessen Wasser sich in den Strom eines gewaltigen Flusses oder die Gefilde eines riesigen Sees mischte. Es war ein einfacher Bach, der auf der großen Landkarte nicht einmal seine Existenz belegt finden würde.&lt;br /&gt;
Aber für die Menschen des kleinen Dorfes am Fuße des Hügels war er die Quelle ihres Lebens und somit das Wichtigste in der Welt und für ihn waren diese Menschen das Wichtigste in der Welt.&lt;br /&gt;
Wer brauchte schon riesige Mengen Wassers, wenn er sich an dem Lachen der Kinder erfreuen konnte, die in ihm spielten und sein Wasser benutzten, um sich gegenseitig zu bespritzen?&lt;br /&gt;
Ja es waren vor allem die Kinder, auf die sich der Bach jeden Morgen freute, wenn er sich aus dem moosig-grünen Bett seiner Träume erhob. Er kannte sie alle, er erkannte sie schon am Klang ihres Lachens und hatte einem jeden der Dorfbewohner erfreut beim Wachsen zugesehen.&lt;br /&gt;
Nichts aber stimmte ihn so traurig, wie das bittere Weinen und Schluchzen eines Kindes, das in seinem jungen Leben bereits großes Leid erfahren musste. Und ausgerechnet das herzerweichendste Weinen und die qualvollsten Tränen hatte er am gestrigen Tage wahrnehmen müssen.&lt;br /&gt;
Das Mädchen mit den grellblonden Haaren namens [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] hatte bereits in ihrer frühesten Kindheit beide Eltern verloren und lebte alleine mit ihrer großen Schwester Kigiku in dem kleinen Dorf. Nie hatte der Bach [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] weinen hören ob des Verlustes der Eltern oder der schweren Zeit, die dieser den beiden Mädchen einbrachte. Es war immer glücklich mit seinem Leben gewesen, hatte sich nie beschwert und war der großen Schwester stets zur Hand gegangen. Und ausgerechnet dieses Mädchen, das dem Bach immer ein Quell der Freude gewesen war, weinte nun ob der schweren Krankheit des Einzigem, dem es sich immer sicher gewesen war: Seiner Schwester.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was konnte der Bach tun? Die Menschen hatten in den Jahrhunderten seit ihrer frühesten Kindheit gelernt in der Natur zu überleben und dabei bereits einiges über die Kunst mit den Geschenken der Natur Krankheit und Wunde zu bekämpfen gelernt. Aber nicht einmal dieses Wissen schien das Leid Kigikus mildern zu können. Trübseelig floss er weiter vor sich hin und grübelte nach, was er tun könnte. Auch dachte er dabei daran, dass die Menschheit längst ihr Kindesbett verlassen und begonnen hatte, die harte Seite der Natur, die ihr Leben bedrohte, zu bekämpfen.&lt;br /&gt;
Früher, er konnte sich fast nicht mehr daran erinnern, hatte sich nur selten die Sonne in seinen Wassern gespiegelt, da der Schatten großer Bäume stets sein Gefilde bedeckte. Irgendwann aber hatten die Menschen damit begonnen die Bäume zu fällen und sich Platz zum Leben, für ihr Vieh und für ihre Felder zu schaffen. Der große Wald war immer weiter geschrumpft und schon lange hörte der Bach die Stimmen der Bäume nur noch aus sehr weiter Entfernung im Säuseln des Windes.&lt;br /&gt;
Als er nun so lauschte, um die Stimmen der Bäume zu hören, vernahm er die Stimme eines Menschen. Dieser Mann, denn seine tiefe und rauchige Stimme verriet sein Geschlecht, sang irgendwo in seiner Nähe von etwas, was der Bach völlig vergessen hatte: Von dem Waldgott.&lt;br /&gt;
Die Erinnerungen überschlugen sich und schnell beschloss der Bach aus seiner Trübseligkeit zu erwachen und den Sänger mit dem Plätschern seines Wassers an- und zu dem kleinen Dorf hinzulocken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===2. Kapitel===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stark schmerzten die Füße des Greises, dessen Stimme der Bach vernommen hatte, ob seiner langen Wanderung und ein jedes Wort, das er scheinbar vergnügt vor sich her sang, war einzig und allein dazu gedacht, um ihn von den Schmerzen abzulenken.&lt;br /&gt;
Er war weit gereist, hatte viele Flüsse überquert und sich an viele Bäume gelehnt, wenn sein alter Körper ein paar Momente der Ruhe benötigten. Weswegen er reiste, wusste er nicht mehr. Einzig und allein erinnerte er sich noch daran, dass er einst am Rande eines großen Waldes gelebt und von dessen Wildheit und Schönheit verzaubert worden war.&lt;br /&gt;
Angelockt vom Plätschern des Baches, dessen kühles Wasser Linderung für die schmerzenden Füße verhieß, wechselte der Greis die Richtung und traf schon bald auf den kleinen Bach und das in nicht allzu weiter Ferne stehende Dorf. Noch einmal nahm sich der Alte zusammen, trällerte um so lauter, als seine Füße besonders stark schmerzen und ihm anscheinend sagen wollten:“Wieso bleibst du nicht einfach hier sitzen und gönnst uns unsere Ruhe du alter Narr?“&lt;br /&gt;
Aber der „alte Narr“ war dickköpfig geworden und wollte nicht nur seine Füße ausruhen, sondern auch noch mit Menschen reden. Ein Vergnügen, das ihm seit Wochen verwehrt war.&lt;br /&gt;
So laut trällerte er vor sich hin, dass er das Schluchzen des kleinen Mädchens, das am Ufer des kleinen Baches mehr in sich zusammen gekauert war, als dass es saß, nicht mitbekam. Erst, als das Mädchen seine grünen Augen öffnete und auf den alten und komisch aussehenden Mann schaute, während es sich über die tränenverschmierten Wangen wischte, bemerkte dieser, dass er nicht alleine war.&lt;br /&gt;
„Was ist ein Waldgott?“ ertönte die hohe Stimme des Mädchens und der alte Mann blieb verdutzt stehen, um die fragenden großen Augen, die vor Weinen rot geworden waren, zu bewundern. Kurz entschlossen gewährte er seinen fast schon rebellierenden Füßen ihren Wunsch und ließ sich neben dem Mädchen leise seufzend nieder.&lt;br /&gt;
„Die gestaltgewordene Natur. Wille und Kraft dessen, was uns stets umgibt, und genauso wild und sanft wie eben jenes.“ Antwortete er ein wenig kryptischer, als er beabsichtigt hatte, während er die schmerzenden Füße aus den abgelaufenen Sandalen befreite.&lt;br /&gt;
„Und wie sieht er aus?“&lt;br /&gt;
„Er wechselt die Gestalt, so wie es auch die Natur ständig tut.“&lt;br /&gt;
„Ist er lieb?“&lt;br /&gt;
„Ja und nein. Wenn er stürmisch und verheerend ist, wenn er wütend und aufgebracht ist, so vernichtet er alles, was ihm in den Weg kommt. Ist er aber sanft und ruhig, so beschützt, heilt und umsorgt er das, was in seinen Augen, den Augen der Natur, würdig ist.“&lt;br /&gt;
Sofort weiteten sich die Augen des kleinen Mädchens, das das zerschlissene Hemd des Alten mit seinen kleinen Fingern ergriff und ihn voller Hoffnung und zugleich voller Angst vor einer möglichen Enttäuschung anschaute.&lt;br /&gt;
„Er heilt? Kann er alles heilen? Kann er auch eine richtig schlimme Krankheit heilen?“&lt;br /&gt;
Ein wenig verdutzt ob dieser Reaktion antwortete der Alte in dazu passender Stimmlage:&lt;br /&gt;
„Ehm Ja, kann er, aber dazu muss er…“ Doch weiter hörte das Mädchen nicht, es riss nur umso stärker an dem Hemd und schrie förmlich:&lt;br /&gt;
„Wo finde ich ihn? Erzähl mir bitte alles!“&lt;br /&gt;
Und nach einer Reaktion, die sehr derer glich, die er nur wenige Momente zuvor gezeigt hatte, und einem dazu passenden Seufzen, holte der Greis tief Luft und fing an zu erzählen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Weit weg im Nordosten steht er noch, der große Wald, der einst fast den ganzen Kontinent bedeckte. Im Gegensatz zu den kleinen Wäldern, die du kennst, ist dieser Wald noch erfüllt von dem Willen und der Kraft der Natur. Tief in seinem Inneren lebt der Waldgott in dem wunderbaren Hain, der schon seit Äonen nicht mehr von Menschen betreten worden ist, und umgeben von den Vorfahren der Tiere: riesige und weise Tiergötter.&lt;br /&gt;
Einst, so wurde mir als kleines Kind in meinem Heimatdorf erzählt, dass am Randes des großen Waldes steht, sahen die Tiergötter und der Waldgott mit wohlwollendem Blick auf die Menschen herab, die so schwach und zerbrechlich wirkten. Sie standen uns bei, wenn etwas unsere Existenz bedrohte, und halfen uns gelegentlich mit Rat und Tat in der Natur zu überleben, die sie schon so viel länger bevölkern und so viel besser verstehen als wir.&lt;br /&gt;
Aus dieser Zeit kommen auch die Geschichten der Heilkunst des Waldgottes und der weisen Ratschläge der Tiergötter, die zusammen mit ihren damals noch ähnlich riesigen Brüdern und Schwestern unseren Kontinent bereisten und bevölkerten.&lt;br /&gt;
Aber…“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch weiter kam der Mann nicht, denn das Mädchen war bereits aufgesprungen und rannte fort in Richtung der Häuser. Später erfuhr er, was es mit dem Mädchen auf sich hatte, und schollt sich selber ob dem, was er so unvorsichtig [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] erzählt hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===3. Kapitel===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Voller Schrecken beobachtete der kleine Bach, was geschah. In seinem Bestreben das kleine Mädchen zu trösten und sich wieder an ihrem Lachen und den strahlenden Augen zu erfreuen, hatte er vergessen, dass Menschen keine Tiere waren. Sie waren es nicht gewohnt auf sich alleine gestellt zu überleben und am aller wenigsten kleine Kinder, von den Gefahren einer solchen Reise und denen des großen Waldes ganz zu schweigen.&lt;br /&gt;
Aber was konnte er tun? Was konnte er tun?...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ohne lange nachzudenken hatte sich [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] ihre festeren Schuhe samt ein paar reisetauglichen Kleidern und Proviant – was sie eben rumliegen sah – geschnappt, hatte ihre Schwester umarmt und war mit den Worten „Der Waldgott wird dich heilen, warte es nur ab!“ aus der kleinen Hütte, die die zwei Mädchen bewohnten, verschwunden.&lt;br /&gt;
Kigiku hatte sichtlich verwirrt drein geschaut, aber hatte ob ihrer Krankheit und der Schwäche, die ihren Körper befallen hatte, nichts tun können, außer der kleinen Schwester flehentlich hinterher zu schauen. So verzweifelt, wie die große Schwester in dieser Stunde war, als[[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] Hals über Kopf das kleine Dorf verließ, so zuversichtlich war die kleine Schwester, die endlich etwas gefunden hatte, was sie tun konnte um Kigiku helfen zu können. Sie dachte gar nicht daran, dass die Reise gefährlich werden könnte, oder dass sie ihr eigenes Leben schonen müsste. Einzig und allein das Leben der Person, die für sie die Welt darstellte, war ihr wichtig und kreiste beständig in ihrer Gedankenwelt umher.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So reiste das kleine Mädchen mit dem blonden Haar und den großen grünen Augen los gen Nordosten. Zum Glück hatte sie gelernt die Himmelsrichtungen zu erkennen und zu finden und verlief sich nie. So selbstsicher ging sie ihre Reise an, dass sie vergnügt summend schon bald das kleine Tal und die Gefilde des kleinen Baches verließ.&lt;br /&gt;
Die ersten Tage ihres kleinen Abenteuers flogen nur so vorüber. Sie hatte genügend Wasser dabei und konnte ihre Proviante mit den Beeren und Früchten, die sie dank des herrschenden Sommers leicht fand, stets wieder auffüllen. Einzig und allein des Nachts, wenn es dunkel und gelegentlich sogar etwas kühler wurde, wurde es ihr etwas bang um das kleine Herz. Aber wie stets summte sie dann eine kleine Melodie vor sich her, mit der sie die große Stille um sich herum vertrieb und sich selber in den Schlaf wiegte.&lt;br /&gt;
Die Weisen sagen, dass ein entschlossenes Herz keine Furcht kenne. Nur ein zauderndes und fragendes Herz öffne Tür und Tor für Zweifel und Furcht. Wenn man diesen Worten Glauben schenken darf, so verwundert es nicht, dass [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] nie daran dachte umzukehren oder auch nur aus Angst oder Furcht eine Träne vergoss. Sie war überzeugt davon das Richtige zu tun und setzte mit derselben Überzeugung Fuß vor Fuß, ging Schritt um Schritt immer weiter gen Nordosten.&lt;br /&gt;
Schon bald wurde die Natur, die wenn auch in schwächerer Art und Weise, auch an diesem Ort zu finden war, auf das summende und singende kleine Mädchen aufmerksam und immer öfter geschah es von nun an, dass ein kleiner Sperling sich zu [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] gesellte, wenn diese tagsüber oder nachts vor sich hin sang, um diese mit seinem hohen Zwitschern zu begleiten.&lt;br /&gt;
Immer, wenn sie den kleinen [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]] sah, der ihr schon bald ein lieber Wegbegleiter wurde, hellte sich die Miene des kleinen Mädchens auf und ihre Schritte wurden bestimmter und stärker. Dem Beispiel des [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]]s folgend, fing sie schon bald an feste Rhythmen in ihren Tagesablauf zu bringen:&lt;br /&gt;
Sie stand mit der Sonne auf, aß etwas, ging dann den Tag über unterbrochen von einer Mittagspause bis sie am Nachmittag begann nach einer Schlafmöglichkeit zu suchen und daraufhin nach etwas Essbarem und Trinkbarem, wenn sie nicht schon genug während des Tages gefunden hatte. Ihrer guten Orientierung wegen verlief sie sich dabei so gut wie nie und wenn, dann brachte sie das Zwitschern des kleinen [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]] schon bald wieder auf den richtigen Weg. Auch brauchte sie nur auf das Verhalten des[[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]]s zu achten, um Wetterumbrüche oder Gefahren vorherzusehen.&lt;br /&gt;
So verging die Zeit und die Natur kehrte immer weiter in das kleine Mädchen ein genauso wie das kleine Mädchen immer weiter in die Natur einkehrte. Und dann kam der Herbst&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===4. Kapitel===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als die ersten Blätter an den Bäumen begannen gelb und rot zu werden, wusste [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]], dass der Sommer den Kampf gegen den Winter langsam verlor. Noch kämpfte er wacker und hielt die kalten Winde aus dem Norden samt der dunklen Wolken, die sie mitbrachten, zurück. Aber mit jedem Tag und jeder Nacht kamen sie näher, ohne dass der Sommer etwas dagegen würde tun können.&lt;br /&gt;
Sie musste sich beeilen, so viel verstand selbst ein kleines Mädchen, denn in den Stürmen und der Kälte des Winters würde sie nicht überleben können ohne die Hilfe und den Beistand Ihresgleichen.&lt;br /&gt;
Wäre der kleine [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]] nicht gewesen, der sie über immer längere Strecken des Tages begleitete und es sich immer öfter auf ihrer Schulter bequem machte, so hätten vielleicht der Zweifel und die Furcht Einzug in ihrem Herzen gehalten. So aber ertönten die Stimmen der Zwei, wann immer der Winter an ihren Herzen zu nagen begann, und vertrieben diesen.&lt;br /&gt;
Manchmal allerdings kam es auch vor, dass der kleine [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]] schrecklich lange weg blieb und [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] begann sich Sorgen zu machen. Sorgen um den kleinen [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]], um ihre Schwester und um den Wahrheitsgehalt der Geschichte des alten Mannes. Als der kleine [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]] eines Morgens nicht neben ihr zu finden war, erhob sie sich und ging ohne zu zaudern in den kleinen Hain hinein, der sich vor ihr erstreckte. Sie begann das Lied zu singen, das sie seit Beginn ihrer Reise immer sang, und schon bald hörte sie aus einiger Entfernung die Antwort des [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]]s.&lt;br /&gt;
Ihr Herz schlug immer schneller voller Freude und auch voller Angst ob dem, was dem [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]] passiert sein könnte. Sie rannte immer schneller, stets der Stimme des [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]]s folgend und blieb plötzlich stehen.&lt;br /&gt;
Eine kleine [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] mit ungewöhnlich eisblauen Augen stand am Fuße eines großen Baumes, auf dessen niedrigem Ast [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] sofort ein paar der Federn des kleinen [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]]s sehen konnte. Ihre Augen weiteten sich und füllten sich schon bald mit Tränen, während die Katze sich von dem ersten Schrecken ob der plötzlichen Begegnung erholte und begann um das kleine Mädchen, das mehr und mehr in Tränen ausbrach, zu kreisen.&lt;br /&gt;
[[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] verstand schnell, dass der Sommer ihr bisher nur die schönen Seiten der Natur gezeigt hatte und sie den kleinen [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]] wohl nicht mehr wieder sehen würde. Es war in ihren Augen klar, dass der [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]] den Klauen der [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] erlegen war, da er sonst längst zu ihr zurück geflogen sein würde.&lt;br /&gt;
Immer stärker wurde der Regen aus Tränen, der sich vom Gesicht des kleinen Mädchens gen Boden bewegte, bis ein empörtes Miauen das Mädchen aus seinen Gedanken rüttelte. Die [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] hatte sich vor [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] hingesetzt und schaute sie aus zugleich neugierigen und vorwurfsvollen Augen an, so dass das Mädchen nicht anders konnte als sich herabzubeugen und vorsichtig das Fell des Tieres zu streicheln.&lt;br /&gt;
Sie machte dem Tier keine Vorwürfe, da es nur um sein eigenes Überleben kämpfte, auch wenn es sie dennoch sehr traurig machte. Anstatt aber vor der Hand des Mädchens zu fliehen, ließ sich die [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] mit einem immer lauter werdenden Schnurren streicheln und verließ auch nicht die Seite des Mädchens, als dieses langsam damit beginnen musste zurück zu ihren wenigen Habseligkeiten zu gehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So nahm schon bald die kleine [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] den Platz des [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]]s ein und begleitete [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] auf ihrer Reise. Und so wie der [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]] mit seinem Verhalten dem Mädchen vieles über das Überleben in der Natur beibrachte, so tat dies auch die [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]]. Allerdings oblag es der [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] genauso wie bei ihrem ersten Treffen dem Mädchen die düstere Seite der Natur zu zeigen.&lt;br /&gt;
Hatten im Sommer noch Früchte und Beeren überall auf ihrem Weg nur darauf gewartet von ihr gepflückt zu werden, so verschwanden diese immer mehr je weiter der Herbst Einzug hielt. Und schon bald musste [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] lernen, dass sie wie die [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] Leben nehmen musste, um selber zu überleben.&lt;br /&gt;
Es dauerte schier eine Ewigkeit, bis es ihr mittels einer Falle zum ersten Mal gelang ein kleines Tier zu fangen, ein Feuer zu machen und es dann übers Herz zu bringen das Tier zu töten und sogar zu verspeisen. Sie weinte bitterlich ob des Lebens, das sie beendet hatte und flehte vielmals um Verzeihung, bevor sie sich traute zu essen.&lt;br /&gt;
Durch Wiederholung aber wird jeder zum Meister und schon bald hatte sich das kleine Mädchen an die neuen Vorgänge gewöhnt, auch wenn sie noch immer für das Schicksal der Seele eines jeden Tieres, das sie tötete, zum ihr unbekannten Waldgott betete.&lt;br /&gt;
Schon bald fiel ihr das Fehlen des freudigen Zwitscherns kaum noch auf und die Harte Seite der Natur zog immer mehr in sie ein, auch wenn diese gemischt von warmen Momenten war, wie das abendliche Einschlafen mit der [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] in den Armen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===5. Kapitel===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Immer schwächer wurde der Sommer und der Herbst, der wie sein Freund Frühling sich oft wie das Seil fühlte, an dem Sommer und Herbst zogen, wurde immer dunkler und kälter. Die Stürme, die die Höhepunkte im Tauziehen zwischen Sommer und Winter für jeden sichtbar und hörbar machten, hatten schon seit einiger Zeit immer weiter an Stärke nachgelassen so wie es auch der Sommer getan hatte.&lt;br /&gt;
Immer weniger Zeit blieb dem kleinen Mädchen, das sich immer öfter morgens von Raureif befreien musste. Gelegentlich fielen früh morgens kleine weiße Flocken vom Himmel herab, setzten sich auf ihr blondes Haar und bildeten einen Schleier aus winzig kleinen Kristallen. Immer öfter froren ihr die Füße oder die Hände, manchmal kroch die Kälte sogar langsam die Beine hoch und hätte sie nicht die [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] gehabt, die sie des nachts wärmte, so wäre sie sicher oft schlotternd vor Kälte erwacht.&lt;br /&gt;
Sie hatte kaum noch Zeit, das wusste sie. Aber unbeirrt setzte sie Tag für Tag einen Fuß vor den anderen. Sie konnte nicht scheitern, sie durfte nicht! Was war schon so ein wenig Schnee im Vergleich zu dem, was ihre Schwester erleiden musste?&lt;br /&gt;
Und dann eines Tages, als die glänzende Himmelsscheibe bereits im Sinken inbegriffen war, sah sie Rauchschwaden hinter einem kleinen Weiler aufsteigen. Sie beschleunigte ihre Schritte und angespornt durch das Wettlaufen, das sich nun ergab, sprintete auch die [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] immer schneller, bis sie das Mädchen überholte und wenig später aus deren Sichtfeld verschwand.&lt;br /&gt;
Wie lange sie schon so rannte, wusste [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] nicht. Einzig und allein die stetig abnehmende Entfernung zu den Rauchschwaden und nicht die fast schon untergegangene Sonne war Mittelpunkt aller Gedanken des kleinen Mädchens. Je näher sie aber kam, desto mehr drangen schreckliche Geräusche an ihr Ohr, die sie an die unglaublich lauten Stürme im Herbst erinnerten. Oft hatte sie sich mitten in der Nacht, wenn es besonders stark stürmte, wie ein Kokon in ihre Decke eingerollt und sich vorgestellt, dass außerhalb des schützenden Mantels riesige Tiere, wie die aus der Geschichte des Greises, umher liefen und sich gegenseitig anschrien, was diesen Schrecklichen Krach erzeugte.&lt;br /&gt;
Hätte sie gewusst, was sie erwartete, so hätte sie in jenen Nächten wohl kein einziges Auge zu bekommen. Als sie sich immer weiter ihren Weg zwischen den mit einer hauchdünnen Schicht silbrigen Schnees bedeckten Bäumen des kleinen Weilers bahnte, schälten sich immer mehr die Umrisse kleinerer und größerer Häuser aus dem zwielichtigen Schatten der Bäume. Das Herz des Mädchen schlug ob der Vorfreude vielleicht endlich ihr Ziel erreicht zu haben immer schneller, bis es plötzlich zwei Schläge aussetzte während auch die kleinen Beine sich nicht mehr fortbewegen wollten.&lt;br /&gt;
Ein gewaltiges Brüllen, wie es dem stärksten Orkan alle Ehre bereitet hätte, erhob sich, als ein gewaltiger schwarzer Schatten sich auf die Reihe der Häuser zu bewegte. Nicht heimelige Kamine, nicht freundlich strahlende Herdfeuer hatten die Rauchschwaden erzeugt, die [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] angelockt hatten, sondern in Flammen stehende Barrikaden, die die Dorfbewohner scheinbar als Schutz errichtet hatten. Aber selbst diese hatten sie nicht vor dem bewahren können, was auf sie zurollte.&lt;br /&gt;
Verzweifeltes Rufen drang an [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]]s Ohren, als das Brüllen für einen Moment aussetzte. Langsam bewegte sie sich wieder, überzeugte ihre Füße mühsam zu jedem einzelnen Schritt und näherte sich so furchtbar langsam dem Chaos, das immer mehr von sich enthüllte.&lt;br /&gt;
Der gewaltige Schatten war stehen geblieben, bäumte sich in regelmäßigen Abständen auf und brüllte jedes Mal so laut, dass die nahestehenden Bäume wackelten. Vor ihm schälten sich nun auch kleinere Schatten mit langen Stäben aus dem flackernden Zwielicht der Flammen. Je näher das kleine Mädchen kam, desto mehr erkannte sie, dass es sich um Dorfbewohner zu handeln schien, die mit langen Speeren und allerlei zweckentfremdeten Ackergerät den riesigen Schatten, der längst durch die Barrikade gebrochen war, aufzuhalten versuchten.&lt;br /&gt;
Dann hörte sie plötzlich etwas, was nicht so recht in das Chaos passen wollte. Ein hohes Schreien drang an ihre Ohren, das nicht allzu weit entfernt seinen Ursprung haben konnte. In einem solchen Chaos hätte man erwartet, dass es ein furchterfülltes Schreien einer Frau ob der großen Gefahr sein müsste. Aber ein kleines Kind, jünger als die bisher unbemerkte Beobachterin, wankte kaum in der Lage richtig zu laufen mit seinen kurzen Beinen und immer wieder sich an den Häuserwänden abstützend auf den Kampf hinter der durchbrochenen Barrikade zu.&lt;br /&gt;
Doch auch der Schatten hatte das Geräusch bemerkt. [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] blieb abermals für einen Moment vor Schreck das Herz stehen, als sich das riesige Ungetüm dem wankenden Kind zu wandte. Aber diesmal setzten ihre Beine nicht aus, sondern beschleunigten Ihre Schritte. Unweigerlich dachte [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] daran, dass sie nicht schnell genug gewesen war um ihren kleinen [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]] hatte beschützen zu können und weigerte sich so etwas noch einmal zuzulassen.&lt;br /&gt;
Ihre Beine flogen förmlich über die leicht angefrorene Erde, näherten sich immer weiter dem Kleinkind und dem riesigen Schatten, der laut brüllend ebenfalls auf dieses aus der entgegen gesetzten Richtung zusteuerte. Ein verzweifelter Ruf aus der Kehle eines Mannes drang an die Ohren des Mädchens, aber kein einziger ihrer Gedanken war dazu in der Lage sich um dieses zu kümmern.&lt;br /&gt;
Mit Müh und Not erreichte sie das wankende Kind, das in dem Moment, in dem [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] hinter ihm zu Halt kam, endgültig der Schwerkraft Rechenschaft leistete und in die Arme des blonden Mädchens fiel. Doch auch der riesige Schatten hatte die Quelle des hohen Geräusches erreicht. Als eine besonders vorwitzige Flamme ihre Stimme erhob und den Schauplatz für einen Moment zur Gänze ausleuchtete, legte [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] unweigerlich die Arme fester um das Kleinkind in ihren Armen. Vor ihr erhob sich der Kopf einer gewaltigen schwarzen [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Schildkröte]], deren Augen zornig und mordlüstern das ungleiche Gespann anfunkelten.&lt;br /&gt;
Würde sie das Kind loslassen und sich vorsichtig entfernen, während das Ungetüm mit seiner Beute beschäftigt war, so würde sie vielleicht… Doch [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] schüttelte entschlossen das blonde Haupt und drückte das Kind nur stärker an sich. Der Blick ihrer Augen wurde gefährlicher, während sich diese leicht verengten. Sie würde nicht zulassen, dass erneut ein kleines Wesen, das auf ihre Hilfe angewiesen war, starb, weil sie zu zögerlich und zu schwach war. Ähnlich einer Bärenmutter, die ihr Junges vor hoffnungslos überlegenen Jägern nicht im Stich ließ, sondern die Jäger auch noch laut anbrüllte, war der Blick des jungen Mädchens. Das Brüllen aus diesem wurde immer spürbarer, so dass selbst die [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Schildkröte]] für einen Moment inne Hielt. Immer deutlicher wurde es, man war fast der Meinung, dass man es hören … und plötzlich erschallte ein gewaltiger und tiefer Schrei, als sich ein großer Schatten zwischen [[Wichtige_Personen_in_Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] und die [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Schildkröte]] schob.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===6. Kapitel===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unweigerlich hatte [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] ihre Augen geschlossen, als der zweite Schatten so nah vor ihr erschienen war, und rechnete jeden Moment damit die Flügelschläge des Todesboten zu hören.&lt;br /&gt;
Aber diese erschallten nicht, stattdessen entwickelte sich ein Sturm aus Schrei und Gebrüll der zwei riesigen Wesen direkt vor ihr. Je mehr sie aber ihre eigene Angst und ihr wild pochendes Herz beruhigte, desto mehr war sie in der Lage die tiefen Stimmen zu vernehmen:&lt;br /&gt;
„Geh mir aus dem Weg [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Bai Hu]]!“ donnerte die etwas entferntere Stimme zornerfüllt.&lt;br /&gt;
„Nein! Diese beschütze ich und du wirst sie nicht bekommen!“ erwiderte die nähere Stimme etwas leiser, aber mit einem gefährlichen Unterton.&lt;br /&gt;
„Die Menschen verdienen den Tod!“&lt;br /&gt;
„Nichts verdient den Tod. Oder hast du Xinglu’s Worte in deinem Zorn vergessen?“&lt;br /&gt;
„Du wagst es seine Worte in den Mund zu nehmen, nachdem ihr ihn verlassen habt?“ brüllte die fernere Stimme plötzlich noch lauter.&lt;br /&gt;
„Wir haben ihn verlassen nicht wegen dem, was er einst sagte, sondern wegen dem, was er nicht mehr sagt! Würde er zu dem zurückfinden, was wir immer verehrt haben, so würden wir sofort zurückkehren.“&lt;br /&gt;
Es wurde still für einen Moment. Fast ohnmächtig vor den riesigen Geschöpfen, deren Nähe sie deutlich spüren konnte, hatte [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] ihre Augen die ganze Zeit über fest zugekniffen und auch das Kleinkind in ihren Armen hatte sich nicht gerührt. Als es nun etwas ruhiger wurde, öffnete [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] vorsichtig ihre Augen und bestaunte das weiße mit schwarzen Streifen getigerte Fell einer riesigen [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]], die sich scheinbar schützend vor sie gestellt hatte. Doch Zeit für Worte blieb ihr nicht, denn schon bald ertönte die Stimme der [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Schildkröte]] erneut, wenn auch nicht mehr ganz so sehr vor Wut bebend.&lt;br /&gt;
„Ich werde mich zurückziehen und bei Xinglu auf dich warten. Wie es stets Tradition war, wirst du ihm das Wesen vorstellen müssen, dass du vor seinem Willen beschützt hast.“&lt;br /&gt;
Ein Rauschen ertönte, während sich die [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Schildkröte]] umdrehte.&lt;br /&gt;
„In einer Woche, zum Vollmond, falls du es nicht vergessen hast.“ Brummte sie.&lt;br /&gt;
„Ich habe es nie vergessen [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Xuan Wu]], nie...“&lt;br /&gt;
Und dann verschwand die gewaltige [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Schildkröte]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erst, als sich der Schatten des Tieres mit dem Schatten des großen Wald, der in einiger Entfernung zum Dorf zu sehen war, vereinigt hatte, ging ein spürbares Aufatmen durch die Dorfbewohner. Sie schienen sich nicht an der Gegenwart des zweiten Tieres zu stören, als sie an diesem vorbei auf [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] zu rannten. Das kleine Kind in ihren Armen begehrte plötzlich auf, als ein großer Mann mit einer eindrucksvollen Narbe über der Wange und schwarzem Haar vor [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] auftauchte und im nächsten Moment hob eben dieser das Kleinkind aus ihren Armen empor und drückte es an sich.&lt;br /&gt;
„Hast du Angst um deinen Papa gehabt?“murmelte der Mann, der voller Freude dem Kind die Nase stupste.&lt;br /&gt;
„[[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]]… wir müssen reden.“ Ertönte die tiefe Stimme nun einfühlsam und beruhigend aber mit einem kleinen Anflug von Sorge und lenkte [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] von dem rührenden Bild vor sich ab. Als sie ihre Augen dem großen Wesen zu wandte und sich die Blicke begegneten, atmete sie erschrocken ein.&lt;br /&gt;
„Bist du… das kleine Kätzchen?“&lt;br /&gt;
Und der Blick der eisblauen Augen des weißen [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]]s sagte mehr als Worte könnten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===7. Kapitel===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Was hat das alles zu bedeuten?“ Schrie [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] schon fast dem großen [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] entgegen.&lt;br /&gt;
Die Sonne schickte gerade ihre ersten Strahlen durch die kahlen Äste der Bäume und zeigte dem Mädchen, wie viel Zeit seit dem Verschwinden der [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Schildkröte]] vergangen war.&lt;br /&gt;
Die letzten Stunden hatte sie damit zugebracht sich der Versuche der Dorfbewohner sie wie eine Heldin zu feiern zu erwehren und immer wieder den Armen, die sie umschlingen wollten, zu entfliehen. Als die Menschen endlich eingesehen hatten, dass sie an derlei Feiern nicht interessiert war und ihr die Nähe zu so vielen Lebewesen sogar unangenehm war, hatten sie ihr endlich etwas Platz gelassen, ihr etwas zu essen und einen Platz zum Schlafen gegeben. Während dieser Stunden war [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Bai Hu]], so hatte ihn die [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Schildkröte]] genannt, wie vom Erdboden verschlungen gewesen und erst am nächsten Morgen, als [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] sich aus Gewohnheit bei der ersten Morgenröte aus dem Bett erhob und an die frische Luft ging, saß er plötzlich neben dem Haus und schaute sie lange Zeit stumm aus seinen eisblauen Augen an, bevor er sich erhob und langsam gen Waldgrenze trottete. Schnell war sie ihm gefolgt und rief ihm nun schon zum zweiten Mal dieselbe Frage entgegen:&lt;br /&gt;
„Sag es mir! Was hat das alles zu bedeuten? Antworte endlich!“&lt;br /&gt;
„Zügle dein Temperament. Ich höre dich.“ Antwortete der große [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] mit ruhiger und gedämpfter Stimme.&lt;br /&gt;
Es dauerte ein paar Momente, bevor [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] sich etwas beruhigt hatte und deutlich leiser entgegnete: „Aber warum antwortest du mir dann nicht?“&lt;br /&gt;
„Alles besitzt einen richtigen Ort und eine richtige Zeit.“&lt;br /&gt;
„Und erst jetzt stimmt beides überein?“&lt;br /&gt;
„Richtig..“ Der [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] hielt in seinem Gang inne und schaute sich in dem winterlichen Wald einige Momente lang um, bevor er fortfuhr.“Und Vieles ist nicht für die Ohren aller bestimmt.“&lt;br /&gt;
„Also sollen die Dorfbewohner davon nichts hören?“&lt;br /&gt;
„Du hörst zu.“ Abermals folgte eine Pause, die der [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] nutzte um wieder eine Pfote vor die andere zu setzen. „Diese Menschen haben den Zorn Xinglu’s auf sich gezogen und [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Xuan Wu]], der einzige von uns der bei ihm geblieben ist, war hier um das Urteil zu vollstrecken.“&lt;br /&gt;
„Xinglu? [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Xuan Wu]]? Ich verstehe nicht… Ich verstehe gar nichts!“ Brummte [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] in sich hinein.&lt;br /&gt;
„Xinglu ist der Waldgott. Der, nach dem du gesucht hast.“&lt;br /&gt;
Ein Moment der Stille folgte, in dem sich [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]]‘s Augen weiteten und sie tief Luft holte für die folgenden Worte:&lt;br /&gt;
„Aber dann bin ich ja am Ziel Dann wird Kigiku endlich geheilt!“ Sie griff in den Schnee, warf diesen voller Freude empor und drehte sich in dem kleinen Schneegestöber entzückt um sich selber.&lt;br /&gt;
„Ja und nein.“ Erschallte die Stimme des [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]]s. Abrupt blieb [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] stehen und schaute diesen entgeistert an.&lt;br /&gt;
„Er hat die Macht zu heilen, aber ob er das tun wird ist fraglich.“ [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Bai Hu]] atmete tief ein und aus, was dank seiner Größe einen imposanten Luftstrom erzeugte, der [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]]‘s Haar umher wirbelte.&lt;br /&gt;
„Aber darum geht es gerade nicht. Du hast dich dem Willen Xinglu’s entgegen gestellt und seinen Zorn auf dich gezogen.“&lt;br /&gt;
„Aber ich habe doch nur ein kleines Kind beschützt!“ Schrie [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] ihm entgegen.&lt;br /&gt;
„Das weiß ich und das wirst du ihm erklären müssen, wenn du vor ihm stehst.“&lt;br /&gt;
Das Mädchen schluckte geräuschvoll und sah den [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] mit einer Spur Furcht in den Augen an.&lt;br /&gt;
„Und was ist, wenn er mich nicht versteht? Was ist…?“&lt;br /&gt;
„Xinglu hat sich verändert. Wo einst Mitgefühl und Wut sich die Waage hielten, herrscht nun zumeist das Dunkle.“&lt;br /&gt;
„Aber wieso?... Und wieso kennst du ihn so gut? Wieso bist du kein kleines Kätzchen mehr? Wieso hast du mir geholfen? Wieso hast du den kleinen [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]] getötet?“ Platzte es aus [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] hervor.&lt;br /&gt;
„… Zeit und Ort [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]]… Zeit und Ort.“ Und im nächsten Moment war der große weiße [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] mit ein paar gewaltigen Sätzen im Wald verschwunden und [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] drehte sich langsam gen des erwachenden Dorfes.&lt;br /&gt;
„Wenn nicht jetzt, wann dann?“ Murmelte sie und machte sich auf den Weg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===8. Kapitel===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als das blonde Mädchen sich langsam durch den winterlichen Wald dem Dorf und dessen wärmeverheißenden Rauchsäulen näherte, schälte sich immer mehr die Silhouette eines Mannes aus dem morgendlichen Zwielicht heraus. Leicht war dieser Schatten mit dem Stein zu verwechseln, auf welchem er sich befand, aber mehr und mehr fiel die Unnatürlichkeit dieses Gebildes [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] ins Auge und so blieb sie nach einigen weiteren Schritten schließlich vor einem alten Mann stehen, der seine geschlossenen Augen dem Himmel entgegen gerichtet hatte.&lt;br /&gt;
Gerade öffnete sie den Mund, um etwas zu sagen, da hob der Alte die Hand und bedeutete ihr zu schweigen. Erst einige Momente später ertönte die brüchige Stimme und durchbrach die Stille.&lt;br /&gt;
„Ich weiß, dass du hier bist auch ohne deine Worte.... Die Bäume reden seit Wochen ununterbrochen über das Mädchen, das den Waldgott sucht. Und nun stehst du vor mir, blickst mit Augen um dich, die voller Fragen sind.“&lt;br /&gt;
„Die Bäume reden?“ Antwortete [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] verdutzt und verdeutlichte mit ihrer Frage die Worte des Mannes, der anfing zu kichern, nur noch mehr.&lt;br /&gt;
„Da reist sie mehrere Monde lang durch die Natur, lässt diese in sie einkehren aber kehrt selber nicht in sie ein… Natürlich reden sie! Sie reden schon viel länger als die Menschen.“&lt;br /&gt;
„Und ihr versteht sie? Wieso verstehen die Menschen sie nicht? Oder bin das nur ich?“&lt;br /&gt;
„Ja ich verstehe sie, aber ich bin einer der Letzten.“&lt;br /&gt;
„War das mal anders?“&lt;br /&gt;
Abermals kicherte der Alte, rückte auf seinem Stein zur Seite und bedeutete [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] neben ihm Platz zu nehmen. Nur zögerlich kam sie dieser Aufforderung nach und erst, als sie neben ihm saß, erhob der Mann wieder die Stimme.&lt;br /&gt;
„Ja war es. Wir sind, genauso wie alle Tiere, die Kinder der Natur und genauso wie Kind und Mutter sich verstehen, auch ohne sich direkt zu verstehen, so taten es Mensch und Natur. Manche Menschen verstanden sie besser, manche schlechter. Aber ein jeder tat es. Irgendwann aber, wenn das Kind nicht mehr auf die Mutter angewiesen ist, bricht dieses Verständnis.&lt;br /&gt;
Was bleibt dann zurück? Ein Kind, das sich seine eigene Welt mit seinen eigenen Kräften aufbaut, und eine Mutter, die immer noch versucht über ihr Kind zu wachen.“&lt;br /&gt;
„Also… Sind es wir Menschen, die nicht mehr zuhören?“&lt;br /&gt;
Die faltige und wettergegerbte Miene des Alten verzog sich zu einem breiten Lächeln.&lt;br /&gt;
„Richtig. Sie hat nie aufgehört zu sprechen und genau so habe ich von dir gehört.“&lt;br /&gt;
„Aber, wieso verurteilt der Waldgott, der doch die personifizierte Natur ist, die Menschen, wenn eine Mutter doch nie aufhört sich um ihre Kinder zu sorgen?“&lt;br /&gt;
Ein tiefes Seufzen entfuhr dem alten Mann, dessen Lächeln schnell einem traurigen Ausdruck wich.&lt;br /&gt;
„Wo zwei Wesen nicht miteinander sprechen, da können sie nicht mehr auf Sorgen, Ängste und Bedürfnisse eingehen. Die Menschen wollten und wollen sich ihr Leben auf eigenen Beinen aufbauen. Wollen mehr und mehr die Risiken, die die Natur als Mutter vieler Lebewesen für sie bereithält, beseitigen und verändern somit etwas, was bisher kein Wesen tat: die Natur selber.&lt;br /&gt;
Der Wald, in dem wir sitzen, erstreckte sich einst über fast die gesamte bekannte Welt und wo er nicht war, da waren Steppen, Wiesen und Auen. Je mehr der Mensch sich ausbreitete, desto mehr drängte er die anderen Lebewesen und sogar die Natur zurück.&lt;br /&gt;
Letztlich ist nichts gefeit vor der Angst vor Veränderungen und Tod und der Waldgott, der vor allem der Beschützer des Waldes und der Natur ist, ist diesen negativen Gefühlen stärker ausgesetzt, als es die Natur selber ist. Denn noch immer reden die Bäume zu den Menschen und hoffen, dass sie sie verstehen.“&lt;br /&gt;
Lange Zeit schwieg das Mädchen auf diese Worte hin und schaute niedergeschlagen auf den von dünnem Schnee bedeckten Boden.&lt;br /&gt;
„Kann ich lernen sie zu verstehen?“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===9. Kapitel===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Ende der Woche, das ähnlich dem Schwerte Damokles‘ ständig drohend über [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]]s Kopf hing, rauschte wie im Flug heran. Jeder Tag war geprägt von demselben Ablauf, der ihr eine Teilnahme am dörfischen Leben lediglich zu den Abendstunden erlaubte und sie sonst von früh morgens ab in den Armen der Natur und zwischen von Schnee bedeckten Bäumen den Worten des alten Mannes lauschen ließ.&lt;br /&gt;
Am Abend des letzten Tages, den sie zum ersten Mal zur Gänze im Dorf verbringen durfte, erklang ein lautes Rascheln am Rande des Dorfes. Die Dorfbewohner streckten ihre Köpfe voller Furcht vor einem neuen Angriff aus den Fenstern und hier und dort erklangen Stimmen, die von der zu großen Ruhe in den letzten Tagen sprachen, die sie als Anzeichen für den nun kommenden Sturm sahen. Als sich die ersten bereits anschickten um wie vor einer Woche mit Feuer und behelfsmäßigen Waffen ihre Liebsten zu verteidigen, trat [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] aus der Hütte, in der sie hatte nächtigen dürfen.&lt;br /&gt;
Ohne ein Wort ging sie an der kleinen Gruppe Männer vorbei, legte einem nach den anderen beruhigend die Hand auf die Schulter und ging alleine gen Waldgrenze. Einen merkwürdigen Einfluss hatte sie auf die Bewohner, die sich langsam zurückzogen aber erst zur Ruhe kamen, als sie das Mädchen begleitet von einem großen Schatten im Dunkel des Waldes hatten verschwinden sehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]]s Reise führte sie entlang an den ihr bekannten Bäumen und Lichtungen immer tiefer in den riesigen Wald. Stumm folgte sie dem Schatten des großen [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]]s, dessen weißes Fell gelegentlich im Lichte eines vorwitzigen Mondstrahles aufzuglühen schien, aber dann sofort wieder erlosch. Kein Wort verlor das imposante Tier und ließ ihr somit sowohl die nötige Ruhe als auch Zeit um sich auf das Kommende vorzubereiten.&lt;br /&gt;
Viele Stunden lang liefen sie so an riesigen schneebedeckten Bäumen vorbei, deren imposante Statur Geschichten über Zeiten zu erzählen schien, in denen der Waldgott friedlich durch diese vergessenen Haine wandelte und den Bäumen dabei half zu wachsen. Immer weiter ging die Reise durch das Reich des Waldgottes und schließlich kündigte ein gewaltiges Tosen vom nahen Ende des Weges.&lt;br /&gt;
Und als der große [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] zum ersten Mal seit Stunden anhielt, um den Kopf gen der Quelle des Geräusches zu wenden, stockte [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] der Atem. Vor ihnen erstreckte sich ein riesiger Wasserfall, der seine Wassermassen von der Spitze eines hohen Berges hinab zu einem See schickte, der sich zu ihren Füßen erstreckte. Das aufgespritzte Wasser verteilte sich vom Berg herab langsam über die gesamte Lichtung , fing das Mondlicht ein und ließ die Umgebung gleich millionen winziger fallender Sterne in dessen silbrigen Licht erstrahlen.&lt;br /&gt;
„Dort oben ist Xing Lu’s Hain. Es ist lange her, seit ich dort war, und noch länger ist es her, seitdem die Füße eines Menschen diesen Boden berührt haben... Um dort hinauf zu kommen, wirst du auf meinen Rücken steigen und dich gut festhalten müssen.“ Erklang die tiefe Stimme des [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]]s, der sich auf den Boden gelegt hatte und geduldig abwartete, bis [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] auf seinen Rücken gestiegen war. Erst dann erhob er sich wieder und hätten sich ihre Hände nicht in dem weißen Fell verkrallt, so wäre sie bei den folgenden gewaltigen Sprüngen des Tieres, die die Zwei in Windeseile dem Scheitel des Wasserfalls näher brachten, sicherlich in die Tiefe gestürzt.&lt;br /&gt;
So aber erblickte sie bald, nachdem sie sich wieder getraut hatte ihre Augen zu öffnen, einen wunderschönen silbern glänzenden See, dessen Oberfläche so glatt wie ein Spiegel den Sternenhimmel reflektierte und dem Auge vorgaukelte einen zweiten Himmel zu den eigenen Füßen zu sehen, samt einer dunkelgrünen Wiese, die gespickt von allerhand Blumen ohne den Makel einer einzigen Schneeflocke dem Winter trotzte. Sie war im Hain des Waldgottes angekommen und erst, als sie die Augen von dessen Schönheit abwenden konnte, erblickte sie eine dunkle Gestalt, die auf der Insel mitten im See zu warten schien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===10. Kapitel===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vollkommen still lief [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Bai Hu]] an der Seite [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]]s über die wunderschöne Wiese dem See, der Insel und der Gestalt auf dieser entgegen. Sogar das große Tier, das in seinem Leben schon so viel erlebt hatte, war ob dem, was kommen würde, angespannt und dabei unbewusst in sein Jagdverhalten zurückgefallen.&lt;br /&gt;
Kein Wort verlor er, kein ungestüm umgeknickter Grashalm oder unvorsichtig berührter Kieselstein sprach vom Gang des Tieres und hätte er nicht gelegentlich tief Luft geholt, um nicht vor Anspannung zu platzen, so hätte [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] ihn wahrscheinlich völlig vergessen.&lt;br /&gt;
Das Mädchen indes lief mit ruhigem und bestimmten Schritten auf den See zu, ließ sich von dem [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] mit einem Sprung über diesen befördern, und glitt ohne aus der Ruhe zu kommen von dessen Rücken direkt auf die kleine vom Schatten einer Wolke verdeckte Insel vor die dunkle Gestalt.&lt;br /&gt;
Der Blick zweier großer violetter Augen legte sich auf sie, als ihre eigenen Augen sich langsam erst dazu überwinden mussten die ungewöhnlichen Pfoten, die einer Mischung aus Menschenfüßen und Bärentatzen zu entsprechen schienen, und dann den im Schatten liegenden Körper hinauf bis zu den Augen des Wesens zu betrachten. Als sich der Blick der zwei Wesen traf, stockte dem Mädchen der Atem und für einen Moment fühlte sie die bodenlose Wut des Schattens vor ihr. Erst nach einigen Momenten fiel ihr auf, dass sich der [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] neben ihr vor dem Wesen verneigte und so tat sie es ihm schnell und etwas überhastet gleich.&lt;br /&gt;
„Es ist lange her [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Bai Hu]].“ Ertönte die Stimme des Wesens schneidend wie der Wind im Herbst sofort, als sich [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] verneigt hatte, als ob das Wesen darauf gewartet hätte.&lt;br /&gt;
„Xinglu.“ Antwortete der [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] schlicht, aber ehrerbietend.&lt;br /&gt;
„Sag mir, warum muss mein Hain die Füße dieser Kreatur ertragen? Warum beschütztest du es vor meinem Urteil?“&lt;br /&gt;
„Weil ich versprach sie zu beschützen und ihr zu helfen, weil sie mit deinem Urteil über die Menschen des Dorfes nichts zu tun hatte und weil die Menschen nicht das sind, was du in ihnen siehst.“&lt;br /&gt;
„Xinglu’s Urteil betrifft alle Menschen!“ Ertönte die wütende tiefe Stimme der riesigen [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Schildkröte]], als sich diese aus dem See erhob und geschwind auf die Insel neben den Schatten schob.&lt;br /&gt;
„Und warum maßt du es dir an ein Urteil über Xinglu’s Urteil zu fällen [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Bai Hu]]?“&lt;br /&gt;
Der [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] atmete tief ein, um zu einer Antwort auf den Angriff [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Xuan Wu]]’s anzusetzen, aber die Stimme des Schattens ließ ihn innehalten.&lt;br /&gt;
„Ich habe [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Bai Hu]]’s Gründe gehört und im Moment soll mir dies reichen.“ Der Blick der violetten Augen richtete sich wieder auf [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]]. „Nun erzähl mir deinen Namen kleine Kreatur und begründe mir, warum du ein Wesen vor meinem Urteil bewahrtest.“&lt;br /&gt;
Aber dem Mädchen stockte der Atem abermals, als es nun die volle Aufmerksamkeit auf sich lasten fühlte. Nervös spielte sie mit ihren Daumen und hatte ihren Blick gen Boden gerichtet, als sie endlich die Kraft fand zu antworten:&lt;br /&gt;
„Mein Name ist [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]]… Und ich wollte einfach nicht zulassen, dass ein kleines hilfloses Wesen vor meinen Augen stirbt, weil ich nicht eingriff… Nicht noch einmal…“ Bilder des roten [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]]s schossen aus ihrem Gedächtnis hervor und trieben ihr Tränen der Trauer in die Augen.&lt;br /&gt;
„Nicht noch einmal?... Ich muss jeden Tag dabei zusehen, wie kleine hilflose Wesen vor meinen Augen sterben, weil andere Wesen maßlos leben wollen… Nicht noch einmal… Ich kann es nicht fassen… Was weißt du kleine Kreatur denn schon von Leben und Tod?“&lt;br /&gt;
Die Stimme des Schattens, war sie zuvor schon schneidend gewesen, hatte sich nun auch noch gleich einem Orkan erhoben und donnerte ehrfurcht erregend über den Hain, so dass ein jeder, der sie vernehmen konnte, den Kopf einzog und still ausharren wollte, bis der Sturm vorbei war.&lt;br /&gt;
„Sie weiß so viel wie man eben in einem Leben in der Natur lernen kann.“ Erschallte auf einmal eine hohe Stimme, die vom Himmel zu kommen schien. „Sie hat die tägliche Furcht und Ungewissheit gespürt, hat die Freuden über die einfachsten Dinge genossen und die Trauer über den Verlust der wertvollsten Dinge erlebt. Maßt du dir nun schon an das Recht auf Trauer und Schmerz gepachtet zu haben Xinglu?“&lt;br /&gt;
Und plötzlich landete direkt hinter [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] ein großer [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]], von dessen Federkleid sich ein paar rote Federn lösten und langsam um das Mädchen herum zu Boden glitten. Beim Anblick dieser Federn schossen dem Mädchen nur noch mehr Tränen in die Augen und sie befürchtete, dass ihr Kopf ihr einen Streich spielen würde, denn diese Federn würde sie überall wiedererkennen.&lt;br /&gt;
„Bist du so verbittert Xinglu, dass du nicht einmal erkennst, dass dieses Mädchen erst einige wenige Sommer alt ist, aber durch das Leben und die Reise in der Natur viel schneller gealtert und gewachsen ist? Erkennst du nicht, was du vor dir siehst?“&lt;br /&gt;
„[[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Zhu Que]]… worauf willst du hinaus? Erklär dich, wenn du dich schon einmal zu uns auf den Boden herablässt!“ Donnerte der Schatten abermals entgegen.&lt;br /&gt;
„Die Natur selber hat [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] auf ihrer Reise geholfen und sie wachsen lassen, um sie auf das kommende vorzubereiten. Willst du als Wächter und Aspekt dich nun gegen den Willen der Natur stellen?“&lt;br /&gt;
Ein tiefes Rauschen war zu hören, als der Schatten sich zu [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] hinab beugte und zielsicher ihrem Gesicht entgegen atmete und sie näher betrachtete. Hätte das Mädchen dies normalerweise als sehr unangenehm empfunden und sich scheu weggedreht, so blieb sie wie angewurzelt stehen und betrachtete sich stattdessen ebenfalls eingehend.&lt;br /&gt;
Sie hatte vor Wochen, vielleicht vor Monaten sogar aufgehört sich selber zu betrachten und so war ihr nie aufgefallen, dass ihr Körper in ihren einstmals kindlichen Augen riesige Züge angenommen hatte. Sie war stark gewachsen, hatte wahrscheinlich Kigiku eingeholt und noch ein wenig weiter gewachsen. Unter ihrer Jacke wölbten sich zwei Hügel nach außen, deren Maße wohl noch wachsen würden, wenn sie sich wieder einigermaßen ernähren würde. Auch ihr Haar war immer länger geworden und glich der goldenen Mähne eines Löwen. War sie vor ihrer Reise noch ein normales 10 Jahre altes Mädchen gewesen, so glich ihre Statur nun mehr der einer 15jährigen.&lt;br /&gt;
Sie kam aus dem Staunen nicht mehr heraus und verlor ob dieser Erkenntnis auch für einen kurzen Moment den Gedankengang, der ihr zuvor die Tränen in die Augen getrieben hatte. Aber dann brachte ihn eine rote Feder, die direkt vor ihren Füßen lag, wieder zurück.&lt;br /&gt;
„Du bist doch der kleine rote [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]] oder? Du lebst?“ Hauchte sie mit nach oben gerichteten Gesicht dem Kopf des gewaltigen [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]]s entgegen, der hinter ihr saß und dessen Oberkörper über ihr aufragte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===11. Kapitel===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Ja [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] ich lebe.“ Antwortete der [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]] mit sanfter Stimme, so dass [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] fast der Meinung war ein Lächeln auf dem weit entfernten Gesicht erkennen zu können.&lt;br /&gt;
„Nicht nur ergreifst auch noch du Partei für diese Kreatur, sondern du kennst sie auch noch [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Zhu Que]]? Was geht hier vor?!“ Schaltete sich die schwarze [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Schildkröte]] erneut ein und der große [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]] holte tief Luft, um zu einer Erklärung anzusetzen.&lt;br /&gt;
„Dass ihr es nicht vernommen habt, wundert mich nicht, aber vor fast einem Jahr vernahm ich die Klagen eines kleinen Baches weit im Westen. Als ich mich ihm näherte und ihn fragte, was es mit seinen traurigen Worten auf sich habe, erzählte er mir von seinem Fehler. Er habe, so berichtete er mir, in dem Versuch ein kleines Mädchen mit blondem Haar aufzumuntern einen alten Wanderer zu dieser gelockt, damit dieser sie mit seinen Geschichten aufmuntern könne. Als der Wanderer dem Mädchen von dem Waldgott erzählte, schnappte dieses sich seine Sachen und lief los, um den Waldgott zu finden und um Hilfe zu bitten. Aber wie sollte ein kleines Mädchen alleine überleben?&lt;br /&gt;
Ich beschloss also dem Bach zu helfen und dem Mädchen beizustehen. So begleitete ich [[Wichtige_Personen_in_Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]], das Mädchen aus der Geschichte des Baches, als kleiner [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]] und lehrte sie durch mein Beispiel vom Leben in der Natur.&lt;br /&gt;
Als der Herbst kam und die Zeit meiner Herrschaft sich dem Ende entgegen neigte, traf ich [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Bai Hu]] und bat ihn mir zu helfen. Fortan übernahm er es [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] zu begleiten, nachdem wir es so haben aussehen lassen als ob ich durch die Krallen [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Bai Hu]]’s gestorben wäre.&lt;br /&gt;
Während wir uns aber um [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] kümmerten, bemühte sich die Natur selber ebenfalls um [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]], half ihr beim Wachsen, beim Verstehen und beim Leben. Schon bald hätte sie uns nicht mehr gebraucht, aber wir waren zu neugierig auf das, was kommen könnte.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lange Zeit herrschte Stille, während der Schatten [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] eingehend musterte. Schließlich aber erhob er die Stimme, deren Worte er scheinbar direkt an [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] richtete.&lt;br /&gt;
„Würde ich dich am liebsten auf der Stelle zertreten für den Verstoß gegen mein Urteil, für die Schritte auf dem Boden meines Haines und für die Anmaßung, in der sich jene zwei auf deine Seite stellten und dich beschützten, so kann ich doch das Wirken der Natur an und in dir sehen.&lt;br /&gt;
Nun stelle ich dir also folgende Frage: Würdest du das Dorf, deren Bewohner dir in der letzten Woche Obdach gewährten, verlassen und zulassen, dass ich es mitsamt seiner Bewohner vernichte, wenn ich dafür deine Schwester Kigiku heile?“&lt;br /&gt;
[[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]]s Augen weiteten sich bei diesem Angebot genau so sehr wie sich die Augen des [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]]s und des [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]]s vor Wut verengten. Beide waren außer sich vor Zorn über die Hinterlist der Worte ihres Gottes, aber keiner von beiden hatte das Recht den Mund zu öffnen.&lt;br /&gt;
„Woher weißt du von Kigiku?“ Antwortete [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] stockend, woraufhin der Schatten lediglich tiefkehlig lachte.&lt;br /&gt;
„Ich weiß viele Dinge. Nun aber entscheide dich und lass dich nicht davon einnehmen, dass du deine Schwester nicht mehr lebendig antreffen würdest, wenn du dich jetzt auf den Rückweg begibst.“ Woraufhin der Schatten erneut lachte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===12. Kapitel===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Immer mehr Tränen schossen [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] in die Augen, ließen diese nach und nach überquellen und liefen dann eine nach der anderen die Wangen des Mädchens hinab, bis sie sich von diesen lösten und gen Boden fielen. Die kommende Entscheidung war die schwerste, die sie jemals hatte treffen müssen und es war der erste Moment, in dem sie ihre Reise in Frage stellte.&lt;br /&gt;
„Ich… Die Menschen sollen leben.“ Brachte sie schluchzend hervor und sah gleichzeitig ihre kranke Schwester vor ihren Augen, deren endgültiges Todesurteil sie nun unterschrieben hatte und die sie wohl nie wieder sehen würde.&lt;br /&gt;
„Was?!? Du maßt es dir an…?!?“ Donnerte die Stimme des Schattens wieder hervor, wurde aber von [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Bai Hu]] abrupt unterbrochen.&lt;br /&gt;
„Sie hat sich entschieden Xinglu. Hör auf mit deinen Spielen und sieh ein, dass du dich geirrt hast.“&lt;br /&gt;
„Gut, ich stehe zu meinem Wort. Aber ich habe nirgends von dem Leben des Mädchens geredet. Sie hat sich meinem Urteil entgegen gestellt und muss nun die Konsequenzen tragen!“&lt;br /&gt;
Schreckhaft atmete [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] ein und schaute mit geweiteten Augen auf den Schatten vor sich.&lt;br /&gt;
„Aber ich darf nicht ohne Weiteres nehmen, was die Natur gewährt hat… Also wirst du dir dein Leben verdienen müssen kleines Mädchen. Schließe die Augen und lass mich sehen, ob der Geist der Natur wirklich in deinen Knochen steckt.“&lt;br /&gt;
Und so sehr [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] auch dagegen ankämpfte, ihre Augenlider schoben sich unweigerlich vor ihre Pupillen und schon bald verschwammen die Bilder vor ihren Augen und die Gedanken in ihrem Kopf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie spürte weiches feuchtes Gras zwischen ihren blanken Zehen und eine Eule schickte ihren Ruf durch die Luft vorbei an ihren Ohren. Als sie die Augen langsam öffnete, sah sie sich inmitten eines großen Waldes stehen, deren Bäume genauso wie der Wald selber kein sichtbares Ende zu haben schienen. Alles an dem Wald wirkte merkwürdig urtümlich und erinnerte sie an die riesigen Bäume, die sie in der Nähe des Wasserfalls und des Haines gesehen hatte.&lt;br /&gt;
Erneut riss sie der Schrei der Eule aus den Gedanken und ließ in diesen Platz genug für die Erkenntnis, dass die Sonne gerade untergegangen war und die Schatten im Wald immer mehr die Oberhand gewannen.&lt;br /&gt;
Und dann spürte sie es, eine Präsenz im Schatten und der Blick unsichtbarer Augen auf ihrem Rücken. Die feinen Härchen auf ihrem Nacken stellten sich auf, sie machte einen zaghaften Schritt nach hinten und drehte sich dann plötzlich herum um loszurennen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===13. Kapitel===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Wind pfiff ihr ins Gesicht, sauste ihr um die Ohren und ließ den Klang seiner Stimme in diesen erklingen. Immer wieder schlugen ihr kleinere Äste, die sie nicht rechtzeitig bemerkt hatte, gegen den Körper und hinterließen an diesem immer mehr kleine Schnitte aus denen schon bald feine Bluttropfen hervorquollen. Schneller und schneller lief [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] durch den dunklen Wald, der sein wunderschönes Kleid abgelegt hatte und ihr nun seine dunkle und gefährliche Seite zeigte.&lt;br /&gt;
Wie konnte dies nur derselbe Wald, derselbe Ort sein, der sie mit den ersten Bildern verzaubert hatte? Fragte sie sich, als sie sich in Sicherheit wähnend an einen Baum lehnte und umschaute. Schon seit einiger Zeit hatte sie die Präsenz in ihrem Rücken nicht mehr gespürt. Sollte sie dieses Etwas wirklich abgehängt haben? Sie schaute sich nervös um, ließ den Blick ihrer Augen durch die Dunkelheit wandern und versuchte ihr pochendes Herz zu beruhigen. Es war schwer in der Dunkelheit überhaupt etwas auszumachen und immer wieder machte ihr Herz einen furchtsamen Sprung, wenn die Schatten der Bäume ihr obskure Wesen, die mit langen feingliedrigen Armen in der Dunkelheit zu tanzen schienen, vorspielten.&lt;br /&gt;
Plötzlich blitzte in der Dunkelheit etwas auf. Noch bevor sich die Härchen auf ihrem Nacken aufstellen konnten, war sie schon wieder los gerannt und hetzte durch den Wald. Das Blut, das sich in der kurzen Zeit der Rast auf ihrer Haut gesammelt hatte, wurde vom Gegenwind weggeweht und hinterließ eine feine rote Spur, der man viel zu leicht folgen konnte.&lt;br /&gt;
Wie sollte sie nur dem Schrecken, der mit Sicherheit den Tod bringen würde, entkommen? Wie sollte sie den Anbruch des Tages und das erste Licht, das die Schatten vertreiben würde, nur wieder erleben? Und wie sollte auch nur ein Mensch in dieser schrecklichen Umgebung überleben können?&lt;br /&gt;
Völlig außer Atem rannte das Mädchen dennoch weiter. Immer, wenn sie die Gefahr gegen einen Baum zu laufen ignorierend einen Blick über die Schulter warf, konnte sie einen formlosen Schatten im Schatten sehen, der der blutigen Spur folgte. Nein sie wunderte sich nicht mehr, dass die Menschen sich vor dieser Umgebung fürchteten und die Natur verändern wollten, um in ihr zu überleben. In dieser schrecklichen Umgebung würden sie nie anders überleben können!&lt;br /&gt;
„Vieles, das auf den ersten Blick schrecklich wirkt, ist nur ungewohnt für die Augen.“&lt;br /&gt;
Ertönte plötzlich die raue Stimme des alten Mannes in ihrem Kopf und sie erinnerte sich an die vielen Stunden, in denen er ihr eigentlich nur von der Natur erzählte.&lt;br /&gt;
„ Ein Wolf tötet nicht, weil er grausam sein möchte. Ein Wolf tötet, weil er überleben will. Der Wille zu Überleben ist das, was uns alle – selbst die Pflanzen – vereint.“&lt;br /&gt;
Aber dieses Ding, was auch immer es ist, ist böse! Das konnte sie deutlich spüren. Sie konnte spüren wie es Millimeter um Millimeter näher kam, sich wieder zurückfallen ließ und dann wieder langsam näher kam. Und das alles nur, um mit ihr zu spielen, um ihr den Schrecken in Mark und Bein zu jagen!&lt;br /&gt;
„Wahre Boshaftigkeit gibt es in der Natur nicht. Sie ist eine Erfindung der Menschen, um die Natur zu verteufeln.“&lt;br /&gt;
Aber sie konnte das Böse in diesem Ding eindeutig spüren. Und inmitten dieser schrecklichen Umgebung war niemand, der ihr helfen konnte. Sie war alleine.&lt;br /&gt;
„Niemals bist du alleine. Stets wirst du einen Baum, eine Blume oder zumindest einen Grashalm in der Nähe finden. Deine Mutter wird immer da sein und dich beschützen.“&lt;br /&gt;
Und auf einmal blieb [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] stehen. Langsam drehte sie sich zur Seite und legte die Stirn gegen die Rinde eines der riesigen Bäume. Wie hatte sie nur diese sanften Riesen verteufeln können? Wie hatte sie nur diese Umgebung als schrecklich bezeichnen können?&lt;br /&gt;
Sie schloss die Augen und wartete auf die Schritte, die sich sicher bald nähern und ihren Tod bedeuten würden. Aber sie würde nicht mehr rennen. Sie vertraute auf ihre Mutter und legte ihr Leben in deren Arme.&lt;br /&gt;
Und dann hörte sie ein leises Flüstern.&lt;br /&gt;
„Wie sich die Arme an mich lehnt. Oh du Arme, hör auf zu weinen.“&lt;br /&gt;
„Das sind keine Tränen, das ist Blut. Bist du zu hölzern geworden um den Unterschied zu merken?“&lt;br /&gt;
„Sie blutet? Warum denn nur?“&lt;br /&gt;
„Weil selbst kleine Äste die weiche Haut zerschneiden können.“&lt;br /&gt;
„Schau nur wie sie zittert.“&lt;br /&gt;
„Wie gerne würde ich ihr helfen.“&lt;br /&gt;
„Ich auch.“&lt;br /&gt;
„Ich auch.“&lt;br /&gt;
„Aber sie kann uns nicht hören.“&lt;br /&gt;
„Wir können sie nicht trösten.“&lt;br /&gt;
„Wir können sie nicht beschützen.“&lt;br /&gt;
„Würde sie uns nur hören können.“&lt;br /&gt;
„Wieso kann sie uns nicht hören?“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Ich kann euch hören!“ Schrie [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] mit all ihrer Kraft. „Bitte helft mir!“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Sie kann uns hören?“&lt;br /&gt;
„Sie möchte unsere Hilfe?“&lt;br /&gt;
„Wie lange ist es her?“&lt;br /&gt;
„Sollen wir singen?“&lt;br /&gt;
„Ja lasst uns singen!“&lt;br /&gt;
„Ja..Singen!“&lt;br /&gt;
Und plötzlich schwoll das Flüstern, war es zuerst noch leise und kaum zu hören gewesen, immer weiter an, gewann an Stärke und glich schon bald einem Orkan aus unterschiedlichen Stimmen, die durcheinander riefen. Nach und nach hörten die Stimmen auf zu rufen und fingen stattdessen an leise zu summen. Das Summen wurde immer lauter, übertönte schließlich die letzten Stimmen und brachte mit seinen tiefen Tönen [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]]s Innere sanft zum vibrieren.&lt;br /&gt;
Eine tiefe und warme Stimme erschallte, sang von den Strahlen der Sonne und den Tränen des Mondes und plötzlich setzten alle Stimmen in dieses Lied mit ein.&lt;br /&gt;
Es war das Lied der Schöpfung, die Erzählungen des ersten Baumes, der als Knospe miterlebt hatte wie Mond und Sonne von den Göttern auseinander gerissen wurden und fortan nie wieder zusammen sein und zugleich erstrahlen durften. Um wenigstens die Wärme des anderen und dessen Spiegelbild für wenige Momente zu erhaschen, nachdem dieser schwinden musste, erschufen die Zwei die Natur und die Wärme der Sonnenstrahlen sowie die Liebe in den Mondtränen hauchten der kargen Erde Leben ein.&lt;br /&gt;
Der Erste aber, der stark genug gewesen war vor all diesem bereits als Knospe den Boden zu durchbrechen, wuchs und wuchs bis er groß und prächtig war. Er war der Stärkste von allen und schließlich hob ihn der Mond aus der Erde und gab ihm die Fähigkeit zu wandern. So wurde der Erste als Xinglu, der Wanderer, bekannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Sie ist eingeschlafen.“&lt;br /&gt;
„Sie ist sicher.“&lt;br /&gt;
„Der Schatten ist fort.“&lt;br /&gt;
Das Flüstern der Bäume, sehr zaghaft und leise um das Mädchen nicht zu wecken, flog einige Zeit später dem Winde gleich wieder durch die Luft.&lt;br /&gt;
„Sie muss zurück.“&lt;br /&gt;
„Ja das muss sie.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===14. Kapitel===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Hört ihr das? Sie singen! Sie singen für das Mädchen, sie singen für [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]]!“ Stellte die große [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Schildkröte]] fassungslos fest, während sie sich im Kreis drehte und dem Lied der Bäume lauschte.&lt;br /&gt;
Das Geräusch des schabenden Panzers zusammen mit den Worten aus tiefer Kehle drangen durch die Schleier des Schlafes und holten [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] aus diesem empor.&lt;br /&gt;
„Sie kommt zu sich. Sie hat überlebt!“ Ertönte die Stimme des [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]]s ganz nah vor [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]]s Gesicht. Und als sie die Augen öffnete, sah sie die Gesichter des [Geschichte von Taki#Der rote Vogel - Suzaku|Vogel]]s und des [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]]s dicht über ihrem eigenen schweben und sie mit besorgten Blicken anschauten, bevor sie anfingen breit zu lächeln.&lt;br /&gt;
„Wo bin ich?“ Murmelte sie schlaftrunken, während sie sich den Schlaf aus den Augen rieb.&lt;br /&gt;
„Du bist im Hain des Waldgottes. Du hast geschlafen und wurdest im Traum auf die Probe gestellt.“&lt;br /&gt;
Antwortete [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Bai Hu]], der sich mit einem langgestreckten Seufzer anscheinend nach einer halben Ewigkeit wieder legte und sich wohlig streckte.&lt;br /&gt;
„Habe ich bestanden?“&lt;br /&gt;
[[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Zhu Que]] öffnete den Schnabel, anscheinend um antworten zu wollen, aber die tiefe Stimme Xinglu’s unterbrach ihn.&lt;br /&gt;
„Du hast mehr als das.“ Der riesige Schatten bewegte sich zum ersten Mal, seitdem [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] im Hain war, und schob sich langsam in das fahle Licht des Mondes.&lt;br /&gt;
„Niemals hätte ich erwartet, dass sie für dich singen würden. Niemals hätte ich erwartet, dass sie dieses Lied anstimmen würden.“&lt;br /&gt;
Murmelte das Wesen, dessen Körperbau dem eines Menschen glich, nur glichen Hände und Füße mehr einer Mischung aus Menschenhand und Bärentatze und die Haut schien aus einer rissigen und vor Alter schon schwarz gewordenen Baumrinde zu bestehen. Das Gesicht schließlich war dem eines Hirsches nachempfunden, nur dass sich Flechten aus großen Baumblättern vom Kopf über die Schultern des Wesens ergossen.&lt;br /&gt;
„Sie sangen von dir nicht wahr?“ Fragte [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] das Wesen, dessen große Augen von großer Trauer sprachen.&lt;br /&gt;
„Ja. Ich habe dieses Lied geschrieben und es einem jeden Baum früher vorgesungen, wenn er noch klein und schwach war. Das Lied half ihnen zu wachsen und den Gezeiten zu widerstehen, so dass sie fast so groß wurden wie ich einst. Deswegen nennt man es auch das Baumlied. Früher kannte es ein jeder Baum.“&lt;br /&gt;
„Deswegen sind die Bäume in der Nähe des Haines also so groß und der Winter dem Hain so fern!“&lt;br /&gt;
„Früher waren alle Bäume so groß. Damals wanderte der Wanderer noch jeden Tag über die Erde und sang zu jedem Baum.“ Mischte sich eine raue Stimme plötzlich ein und alle, egal ob Mensch, Tier oder Gott wandten dem Ursprung der Stimme den Kopf zu.&lt;br /&gt;
Ein alter Mann kam mit hinkenden Schritten über die Wiese dem See und der Insel entgegen und winkte dem Mädchen entgegen, das die Augen vor Staunen weit aufgerissen hatte.&lt;br /&gt;
„Du? Was machst du denn hier?“ Rief sie ihm entgegen. Anstatt aber eine Antwort des Mannes zu erhalten, erklang die Stimme des Waldgottes.&lt;br /&gt;
„[[Geschichte von Taki#Der blaue Drache – Seiryu|Quing Long]]. Jetzt wundert mich gar nichts mehr. Hast du [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] beigebracht zu den Bäumen zu sprechen?“&lt;br /&gt;
„Ich habe ihr lediglich von der Natur erzählt Xinglu. Alles Weitere hat sie selber erlernt.“&lt;br /&gt;
„[[Geschichte von Taki#Der blaue Drache – Seiryu|Quing Long]]?“ Verwirrt schaute [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] zwischen dem Alten und Xinglu hin und her.&lt;br /&gt;
Auf dem Gesicht des Alten aber, der am nahen Ufer des Sees angelangt war, bildete sich ein Lächeln und plötzlich erhob sich an derselben Stelle, an der der Alte soeben gestanden hatte, ein großer [[Geschichte von Taki#Der blaue Drache – Seiryu|blauer Drache]] in die Luft, nur um neben Xinglu wieder zu landen.&lt;br /&gt;
„Du hast es schon immer geliebt dich zu verkleiden.“ Murmelte die [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Schildkröte]].&lt;br /&gt;
„Du musst verstehen, dass ich dir nicht die Wahrheit zeigen durfte [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]]. Ich bin der Letzte der Vier und Erster des Kreises. [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Xuan Wu]], [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Zhu Que]], [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Bai Hu]] und ich, [[Geschichte von Taki#Der blaue Drache – Seiryu|Quing Long]] sind die 4 Wächter des Waldgottes und die ersten der Tiere, zu denen er wie zu den Bäumen sang. Ein jeder von uns ist die Inkarnation einer der Jahreszeiten. Ich bin der Frühling, [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Zhu Que]] ist der Sommer, [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Bai Hu]] ist der Herbst und [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Xuan Wu]] ist der Winter. Einst wandelten wir an der Seite Xinglu’s über die Erde. Als er sich aber veränderte, wandten drei von uns ihm den Rücken zu und nur[[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Xuan Wu]] blieb bei ihm.“&lt;br /&gt;
„Aber was habe ich damit zu tun? Ich wollte doch nur Kigiku retten.“&lt;br /&gt;
„Und in diesem einfach Streben hast du es geschafft mich an die Anfänge und das Gute in euch Menschen zu erinnern. Ich war es, der dich im Wald der Träume gejagt hat und hätten dir die Bäume nicht geholfen, so hätte dein Herz schließlich vor Angst aufgehört zu schlagen. Als aber die Bäume anfingen zu singen, da erinnerte ich mich. Sie sangen aber nicht nur von mir, sondern auch von dir. Sie sangen davon wie viel Angst du in der Dunkelheit hast, was für einen Weg du zurücklegen musstest und wie gerne sie dir helfen würden. Und mit jedem Wort verflog mein Hass und ich fing an euch Menschen zu verstehen.“&lt;br /&gt;
„Ich habe gar nicht gehört, dass sie von mir sangen. Hat diese wunderschöne tiefe Stimme etwa auch über mich gesungen?“&lt;br /&gt;
„Wunderschöne tiefe Stimme?“ Schaltete sich [[Geschichte von Taki#Der blaue Drache – Seiryu|Quing Long]] plötzlich ein und wechselte einige Blicke mit den drei anderen, während Xinglu die violetten Augen geschlossen hatte.&lt;br /&gt;
„Sie hat dich singen hören Xinglu? Wie ist das möglich? Du hast schon so lange nicht mehr gesungen.“ Brummte [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Bai Hu]] verdutzt.&lt;br /&gt;
„Sie erinnern sich noch immer daran wie ich zu ihnen sang. Und aus der Erinnerung heraus haben sie meine Stimme scheinbar beschworen. Es ist zu lange her, dass ich zu ihnen gesungen haben, und ich habe kein Recht zu ihnen zu singen bei all dem, was ich getan habe.“&lt;br /&gt;
„Das stimmt nicht! Sie reden stets miteinander und die ältesten von ihnen erzählen den jüngeren von deinem Lied. Sie kennen es alle und werden es nie vergessen.“&lt;br /&gt;
„Mir fehlt aber die Kraft zum Wandern. Hass und Zorn haben meine Beine schwer werden lassen.“&lt;br /&gt;
Er wandte sich von dem weißen [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] ab und dem Mädchen zu.&lt;br /&gt;
„Nein ich hörte keine tiefe Stimme, sondern eine hohe. Ich hörte die Stimme eines jungen [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Drachen]]n, der mich furchtlos anbrüllte. Die Bäume sangen von dem gelben Schuppenkleid des [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Drachen]]n und von der Wärme im Herzen dieses Wesens.&lt;br /&gt;
[[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] sie sangen von dir und es war so viel Wahrheit in ihren Worten, die ich erst jetzt vernehmen konnte.“&lt;br /&gt;
„Warum guckst du so traurig Xinglu? Was hast du vor? Was hat das zu bedeuten?“&lt;br /&gt;
Fragte das Mädchen nun sichtlich besorgt um den Waldgott.&lt;br /&gt;
„Es ist Zeit für mich das Geschenk, das mir der Mond einst gab, zurück zu geben. Ich habe meine Pflicht gegenüber meinen Brüdern und Schwestern vergessen und sie zu lange warten lassen. Ich sehne mich nach Ruhe [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]].“&lt;br /&gt;
Die Züge des Wesens erhellten sich und die Risse in der dunklen Rinde schlossen sich immer mehr.&lt;br /&gt;
„Die Zeit des Wanderers ist vorbei. Zu lange habe ich mich dagegen gewehrt einzusehen, dass die Welt mich nicht mehr braucht. Es ist nun an der Zeit, dass die Jüngeren auf sich aufpassen. Vieles wird sich verändern, aber wenn ich höre wie die Bäume für dich singen, so bin ich mir sicher, dass es nicht nur schlecht sein wird.“&lt;br /&gt;
„Willst du uns wirklich verlassen Xinglu? Was sollen wir ohne dich machen? Was sollen wir alleine machen?“ Rief [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Zhu Que]] mit Trauer in der Stimme.&lt;br /&gt;
„Helft dem gelben [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Drachen]]n bei der Wahrung dessen, was wir einst zusammen auf unseren Reisen verbreiteten. Natürlich nur, wenn du willst [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]].“&lt;br /&gt;
Das Mädchen schaute in die großen violetten Augen und auf die immer heller werdende Rinde, durch die von Minute zu Minute mehr Leben zu pulsieren schien.&lt;br /&gt;
„Was genau meinst du?“&lt;br /&gt;
„Vieles, was einst gut war, ist zerstört. Du hast mir aber gezeigt, dass nicht alles zerstört ist. Ich frage mich, ob sich Sonne und Mond so fühlten, als sie mich erblickten und das Leben erschufen….&lt;br /&gt;
Ich werde das Wandern aufgeben und wieder nur ein Baum sein, ein Baum der mit seinen Brüdern singt. Gerne werde ich von dem kleinen Mädchen singen, das zum [[Geschichte von Taki#Der_Gelbe_Drache|gelben Drachen]] wurde, der den Beginn einer neuen Zeit darstellt.&lt;br /&gt;
Ich würde gerne dabei zusehen, wie ein kleines Mädchen die Wunden, die ein alter Baum geschlagen hat, schließt und dabei hilft, dass wieder mehr Menschen das Lied der Bäume hören.“&lt;br /&gt;
[[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] konnte die Trauer in dem Wesen vor sich so deutlich spüren, dass es ihr die Sprache verschlug. Aber nicht nur Trauer, sondern auch Freude über die Erlösung konnte sie spüren. Es hatte nicht lange gedauert bis ihre Augen sich mit Tränen gefüllt hatten, so dass sie lediglich nicken konnte.&lt;br /&gt;
Der Waldgott lächelte sie voller Wärme an und streckte sich dann zu seiner vollen Größe aus. Ein wohliges Seufzen entfuhr ihm, als die alten Glieder sich zum beinahe letzten Mal bewegten und er sich mit stummen Gesten von seinen vier Freunden verabschiedete, die auf ihre Art viel treuer waren als er es je bis zu diesem Moment vermutet hatte. Dann legte er die letzten Schritte bis zum Mittelpunkt der kleinen Insel zurück, streckte sich erneut und seufzte dabei langgezogen.&lt;br /&gt;
Ein Rascheln und Rauschen war zu hören, als sich riesige Wurzeln in den Boden gruben und gewaltige Äste in die Höhe streckten. So schnell geschah alles, dass nur wenige Momente später sich dort, wo noch eben die Gestalt des Waldgottes gestanden hatte, ein gewaltiger Baum in die Höhe streckte und seine riesigen Äste weit über den See hängen ließ. Das gewaltige Blätterdach des Baumes erstreckte sich über den gesamten Hain und schützte diesen gleich einer Decke.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Epilog===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So verlor der Waldgott seinen Namen und war wieder nur der Erste. Im selben Moment aber erschallte zum ersten Mal seit langer Zeit die tiefe Stimme des Waldgottes und sang begleitet von vielen seiner Brüder das Lied des gelben [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Drache]]ns, so wie es hier geschrieben steht.&lt;br /&gt;
Lieder aber sind die älteste Form des Übernatürlichen und oft findet man in ihnen bereits einen Teil der Zukunft beschrieben. So erfuhr der kleine Bach, an dem das Lied begann, davon wie [[Geschichte von Taki#Der gelbe Drache|Hiwa]] begleitet von [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Zhu Que]], [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Bai Hu]], [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Xuan Wu]] und [[Geschichte von Taki#Der blaue Drache – Seiryu|Quing Long]] in das Dorf am Rand des großen Waldes kam und sowohl von dem Waldgott als auch von dessen Bedauern erzählten. Die Dorfbewohner hörten gerne den Geschichten dieser ungleichen Gruppe zu, ließen sich von diesen verzaubern und wollten alsbald den riesigen Baum selber sehen. Manche von ihnen blieben dort, andere verließen den Ort wieder, nur um von dessen Pracht zu erzählen.&lt;br /&gt;
So gründete sich schon bald unter dem schützenden Dach des Waldgottes ein kleines Dorf. Die vier Wächter, die es nun als Aufgabe ansahen neben dem Waldgott auch noch das Dorf und [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] zu beschützen, blieben bei den Menschen und halfen dem Mädchen dabei zu beschützen, zu trösten, zu beruhigen, zu lenken und vor allem zu erzählen und zu singen.&lt;br /&gt;
Zwei Jahre später, als die ersten Schneeflocken vom Himmel fielen und die mittlerweile zur jungen Frau herangewachsene [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] an die stürmische Nacht erinnerten, in der sie zum ersten Mal von dieser Welt erfuhr, wenn auch nur reichlich verwirrende Bruchstücke, stapfte eine vermummte Gestalt den schmalen von den Bewohnern angelegten Weg zum Hain empor.&lt;br /&gt;
Eine helle Stimme, ihr merkwürdig bekannt aber doch in den Wirren der Erinnerungen verloren, riss [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] aus den Erinnerungen und ließ sie von ihrem Platz am Rande des Sees aus in die Richtung der Gestalt sehen. Ihre Augen weiteten sich und füllten sich als bald mit Tränen, während ihre Füße über den von feinen Schneeflocken bedeckten Boden regelrecht flogen und sie in die weit geöffneten Arme der ihr entgegenlaufenden Kigiku trugen.&lt;br /&gt;
Der Bach plätscherte fröhlich, als er von der Wiedervereinigung der Schwestern hörte und weigerte sich im kommenden Winter vehement dagegen zu erstarren und einzufrieren, so groß war seine Freude. Erst die tiefe Stimme des Waldgottes aus der Ferne sorgte dafür, dass er sich beruhigte und als der Bach langsam erstarrte und für den Winter einschlief, freute sich der Waldgott über jenes letzte Geschenk, das er den Menschen und besonders seiner [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] geben konnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Wichtige Personen und Wesen aus Legenden und Sagen=&lt;br /&gt;
Hier sind wichtige Personen aus der Geschichte oder Legenden/Sagen von Takigakure aufgelistet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Dorfoberhäupter [[Takigakure]]s===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Ieyasu Kagetoya====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ieyasu Kagetoya das erste große [[Dorfoberhaupt|Oberhaupt des Dorfes]] [[Takigakure]]. Nach dem Fall [[Geschichte_von_Taki#Kakuzu|Kakuzus]] bei dem der gesamte damalige Ältestenrat verstarb, übernahm er nicht nur die Macht im [[Gesellschaft_in_Taki#Kagetoya|Kagetoya]] -Clan sondern auch im Dorf selbst.&lt;br /&gt;
Er galt als mächtiger Shinobi und entsprechend dem Ruf der [[Gesellschaft_in_Taki#Kagetoya|Kagetoya]] als großartiger Krieger. &lt;br /&gt;
Durch seine Autorität und auch teilweise durch Furcht vor seiner Rache stellte er einen sehr wackeligen Frieden in [[Takigakure]] her.&lt;br /&gt;
Er führte damals die grundlegende Struktur des heutigen Militärs in [[Takigakure]] ein, auch wenn dieses im Laufe der vielen Dynastien überarbeitet wurde, ist es grundlegend immer noch das System nach dem die [[Gesellschaft_in_Taki#Kagetoya|Kagetoya]] Krieg führen und sich organisieren.&lt;br /&gt;
Der [[Gesellschaft_in_Taki#Kagetoya|Kagetoya]] galt als streng, aufbrausend und ein wenig tyrannisch außerdem erzählt man sich das er ein begabter, wenn auch gerne riskant agierender, Stratege sei was letztlich zu seinem Sturz führte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Shingen Shiazu====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Shingen Shiazu, das zweite große [[Dorfoberhaupt|Oberhaupt des Dorfes]] [[Takigakure]], galt ebenso wie sein Vorgänger [[Geschichte_von_Taki#Ieyasu_Kagetoya|Ieyasu Kagetoya]] als begabter Shinobi und Stratege.&lt;br /&gt;
Jedoch hatte er dem Plan des Kagetoyas eine ganze Kompanie zu opfern widersprochen, als diese dann nicht nur überlebte sondern die Schlacht auch noch gewann schlug er sich auf die Seite der [[Gesellschaft_in_Taki#Fuyou|Fuyou]], deren Oberhaupt das Kommando über die folgende Kompanie hatte, was dazu führte das [[Geschichte_von_Taki#Ieyasu_Kagetoya|Ieyasu Kagetoya]] noch auf dem Schlachtfeld zum Selbstmord gezwungen wurde, um seine Ehre wieder reinzuwaschen.&lt;br /&gt;
Mit der Unterstützung der [[Gesellschaft_in_Taki#Fuyou|Fuyou]] und einiger jüngerer Clans wurde er dann zum zweiten Oberhaupt Takigakures erklärt. &lt;br /&gt;
Er erklärte die [[Geschichte_von_Taki#Ieyasu_Kagetoya|Ieyasu Kagetoya]] jedoch nicht zu Verrätern und ließ die Ehre der Familie unangetastet.&lt;br /&gt;
Shingen trat er kurz nach dem Bluterbenkrieg von seinem Amt zurück, da er sich in einer Schlacht schwer verletzt hatte und langsam alt wurde. Er galt in seiner Amtszeit zwar als strenges aber faires Oberhaupt, der stets jeden Vorschlag anhörte, bevor er seine Entscheidung traf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Mifune Ashura====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mifune Ashura war das dritte [[Dorfoberhaupt|Oberhaupt]] Takigakures und das erste das nicht aus einer der [[Gesellschaft_in_Taki#Die_Gr.C3.BCnderclans|Gründerfamilien]] stammte.&lt;br /&gt;
Er war ein Veteran des Krieges, der sich in vielen Schlachten als großer Anführer bewährt hatte, vor allem durch die Tatsache das seine Truppen stets ihre Position gehalten hatten sowie geringere Verluste aufwiesen.&lt;br /&gt;
Jedoch hatte der Krieg ihn zu einem paranoiden Mann gemacht, er verschärfte die Sicherheitskontrollen und die Verteidigungssysteme von [[Takigakure]] erheblich. Auf seinen Wunsch wurde eine Kampagne gestartet, die die Bevölkerung davon überzeugte das man Ausländern nicht trauen könne und das die Abschottung von außen der einzige Schutz vor Eroberung wurde.&lt;br /&gt;
Dies hatte auch Erfolg, [[Takigakure]] igelte sich ein und sah alles als Bedrohung an, was zu allgemeiner Aufrüstung im Dorf führte.&lt;br /&gt;
Zudem schwächte er die Macht der [[Gesellschaft_in_Taki#Die_Gr.C3.BCnderclans|Gründerclans]] erheblich in dem er den Ältestenrat neu aufstellte und für niedere Clans zugänglich machte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Kessen Musou====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kessen Musou wurde nach dem überraschenden Tod [[Geschichte_von_Taki#Mifune_Ashura|Mifunes]], der scheinbar an einer Krankheit verstarb, ebenso überraschend zum neuen [[Dorfoberhaupt|Oberhaupt]] erklärt. Entgegen der Traditionen des Dorfes die Wege der alten Oberhäupter weiter zugehen, brach er damit und zum ersten Mal in der Geschichte öffnete [[Takigakure]] sich wieder nach außen. Ausländer wurden nicht länger verteufelt und argwöhnisch betrachtet, sondern willkommen geheißen und in die Dorfstruktur eingeführt.&lt;br /&gt;
Von vielen wurde Kessen Musou als wahrer Held vergöttert, da er eine unglaubliche Phase des Friedens in [[Takigakure]] einläutete, auf die man später immer noch neidisch war und sich zurück wünschte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Verräter [[Takigakure]]s===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Kakuzu====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kakuzu war einst einer der besten Shinobi des Dorfes [[Takigakure]]. So entsandte man ihn auf eine Mission den ersten Hokage, [[Geschichte_von_Konoha#vor_dem_BEK|Hashirama Senju]], zu töten, als diese jedoch scheiterte wurde er bei seiner Rückkehr ins Dorf stigmatisiert und für das Scheitern der [[Mission]] bestraft, obgleich diese sehr gefährlich war.&lt;br /&gt;
Darauf entwickelte der einst hochgelobte [[Jounin]] einen Hass auf das Dorf und tötete auf seiner Flucht nicht nur die Ältesten des Dorfes, sondern stahl das wichtigste verbotene [[Jutsu]] des Dorfes, das seit dem verloren ist. &lt;br /&gt;
Ab da an führte er ein Leben als Kopfgeldjäger und Söldner.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Nobu Gushiken====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nobu Gushiken, adoptierte Bruder des ehemaligen [[Dorfoberhaupt|Dorfoberhauptes]] [[Wichtige Personen in Taki#Wichtige_Personen_in_Taki#Muneyaki_Gushiken|Muneyaki Gushiken]], war ein ausgezeichneter Ninja des Dorfes und ein höchst gefährlicher Mitglied der [[Einheiten_Takigakures#Tsuisekisha_.28J.C3.A4ger.29|Tsuisekisha-Einheit]].&lt;br /&gt;
Ebenso wie sein älterer Bruder strebte er danach Oberhaupt Takigakures wurde, jedoch wurde sein Bruder stattdessen ernannt, was den jungen Mann verbittern ließ, worauf sich die Brüder zerstritten und seine Adoption herauskam.&lt;br /&gt;
Im Angesicht der steigenden Gefahr der [[Taki_no_Kuni#Jashin_Sekte|Jashin-Sekte]] versuchte er dann einen lange gehegten Plan umzusetzen, nämlich seinen Bruder zu entführen und zu töten, wobei er es so aussehen lassen wollte als wären die [[Taki_no_Kuni#Jashin_Sekte|Jashin]]-Kultisten es gewesen.&lt;br /&gt;
Wodurch er sich ersann zum neuen [[Dorfoberhaupt]] erklärt zu werden, jedoch scheiterte sein Plan durch die Heldentat [[Wichtige_Personen_in_Taki#Shinishi_Kudo|Shinishi Kudos]] der nicht nur den Verräter beseitigte sondern auch [[Wichtige Personen in Taki#Wichtige_Personen_in_Taki#Muneyaki_Gushiken|Muneyaki]] rettete.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Wächter [[Takigakure]]s===&lt;br /&gt;
Die Wächter [[Takigakure]]s entspringen aus der Sage &amp;quot;[[Geschichte von Taki#Das Lied des gelben Drachen|Das Lied des gelben Drachen]]&amp;quot;, welche von einem mutigen kleinem Mädchen und der Entstehung von [[Takigakure]] erzählt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Der blaue Drache – Seiryu====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quing Long bietet einen durchaus beeindruckenden Anblick, wenn er sich nicht in seiner Menschengestalt fort bewegt. Gerne verbringt er seine Zeit als Eremit getarnt, um den einen oder anderen Wanderer etwas über die Natur zu erzählen und beizubringen, so wie er es einst bei dem kleinen Mädchen Hiwa getan hatte. Nur sehr selten würde sich Quing Long in seiner wahren Gestalt einem Menschen zeigen. Sein edles und geduldiges Gemüt würden ihn für offene Geister zum höchst angenehmen Gesprächspartner machen. Vorurteilslos betrachtet er jeden Menschen einzeln und nicht die Menschheit als ganzes, bevor er sich seine Meinung zu einem Individuum bildet.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der blaue Drache Quing Long steht für die Jahreszeit Frühling und somit für die Geburt und die frühe Phase jungen Lebens, seien es Pflanzen, Menschen oder Tiere.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Der rote Vogel – Suzaku====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zhu Que hat ein durchaus heiteres Wesen. Das Interesse des roten Vogels weckt man durch Gesang und Lieder. Selber trällert er gerne verschiedene Lieder und am meisten gefällt es ihm, wenn sich aus seinem Gesang und das eines Menschen ein Duett bildet. Er kann die Form eines kleinen roten als auch großen roten Vogels annehmen. In Anwesenheit oder in der Nähe von Menschen würde er stets als kleiner Vogel auftauchen, um nicht als Wächter erkannt zu werden.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der rote Vogel Zhu Que steht für die Jahreszeit Sommer und damit für den Höhepunkt des Lebens mit all den Pflanzen und Lebewesen, die im Frühling noch klein und zierlich waren. Er steht für die Reichen Geschenke, die die Natur im Sommer bringen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Der weiße Tiger – Byakko====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bai Hu ist äußerst schlau und gerissen, wie es das Bild einer Raubkatze schon immer präsentiert hat. Der weiße Tiger kann die form einer kleinen weißen Katze annehmen, um ohne größeres Aufsehen zu erregen unter Menschen zu wandeln oder sich einzelnen Wanderern zu zeigen ohne direkt erkannt werden zu wollen. Meistens nutzt er diese Form, um die Verhaltensweisen eines Individuums zu beobachten. Reden würde er in seiner Katzenform nie, selbst als Tiger ist es schwer Bai Hu viele Worte zu entlocken. Nie verliert er mehr Worte als unbedingt nötig, man würde immer nur von ihm hören, dass für alles einen Richtigen Zeitpunkt und Ort gibt, wenn man versuchen würde mehr Worte aus ihm zu locken. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der weiße Tiger Bai Hu steht für die Jahreszeit Herbst und damit als Vorbote für die härteren Monate, die im Winter folgen. Mit ihm verbindet man auch den Aspekt der Jagd, der während der Herbstmonate an Wichtigkeit zunimmt, da Pflanzen und Bäume zur Ruhe kommen und bis zum Frühling keine Früchte austragen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Die schwarze Schildkröte – Genbu====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Xuan Wu würde auf Menschen einen etwas angst einflößenden Eindruck machen. Es ist schwer zu erahnen, wie es um das derzeitige Gemüt der schwarzen Schildkröte aussieht. Obwohl Xuan Wu durch das kleine Mädchen Hiwa eines besseren belehrt wurde, was die Menschen in Bezug auf die Natur angeht, so konnte er nie wirklich seinen Argwohn gegenüber die Menschen ablegen. Immer noch sieht er die meisten Menschen als Zerstörer von Natur und Leben. Nur sehr schwer lässt er sich von der Gutherzigkeit und Naturverbundenheit eines Individuums überzeugen. Sollte man dies aber geschafft haben, so genießt man das voller Vertrauen und den Schutz der argwöhnischen Schildkröte. Natürlich stehen die Menschen [[Takigakure]]s automatisch unter seinem Schutz, da er diese als Abkömmlinge der ersten Dorfbewohner ansieht.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die schwarze Schildkröte Xuan Wu steht für die Jahreszeit Winter und damit für die Ruhe selbst, die während eines jeden Winters in der Natur einkehrt. Oftmals wird auch der Tod mit ihm in Verbindung gebracht, denn nicht alle Lebewesen überstehen den kalten Fängen des Winters.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Der gelbe Drache====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Mädchen namens Hiwa ist ein sehr naturverbundener Mensch. Sie weiß jeden Aspekt der Natur zu schätzen, achtet jede noch so kleine Lebensform und würde immer zum Wohle dieser handeln. Ihr eigenes Wohl stellt sie unter das von anderen, selbst wenn es um das Wohl fremder Menschen geht. Sie ist eine lebensfrohe Person, die sich gerne auch bei anderen Menschen aufhält. Durch ihren langen und außergewöhnlichen Aufenthalt in der Natur, ist diese zu ihrem eigentlich Zuhause geworden, etwas das man ihr auch anmerkt. Sie verbringt mehr Tage in Wäldern als unter Menschen. Man sagt ihr nach, dass sie mit Bäumen reden kann.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Hiwa gilt heute als Tod, wobei man sich dessen nie gewiss war. Man erzählt sich, dass sie eines Tages einfach im Wald verschwunden und nie wieder zurück gekehrt war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Frage-Sektion ==  &lt;br /&gt;
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== Navigation ==&lt;br /&gt;
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		<author><name>Shinishi</name></author>
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		<title>Geschichte von Taki</title>
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		<updated>2016-03-16T08:44:51Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Shinishi: /* Beginn der Kudo-Dynastie - 89 Jahre nach Ende des Bluterbenkrieges */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Auf dieser Seite findet ihr eine Übersicht über die Geschichte des Dorfes [[Takigakure]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Seit Entstehung von [[Takigakure]]==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Sengoku Jidai===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Anfang der Geschichtschreiber [[Takigakure]]s steht Sengoku Jidai, die Zeit der streitenden Reiche. Nachdem die Kunst des Ninjutsu zur Blüte seiner Macht aufgestiegen war, durchstriffen zahllose [[Clan]]s die Lande, ein jeder mit seinen eigenen Fähigkeiten und Ansichten über die Welt. Sie waren [[Söldner]], die von den Ländern bezahlt wurden und alle bisher gekannten Waffen und Armeen überflüssig machten. Diese Kraft, die vielen zunächst wie ein Segen erschien, wurde schnell zu einem Fluch als sich angeblich selbst der Himmel in blutiges Rot aufgrund der endlosen Schlachten färbte, die auf der Erde ausgetragen wurden. Als sich die zwei mächtigsten [[Clan]]s im Reich des Feuers zusammenschlossen und [[Konohagakure]] gründeten, geschah ein Umdenken in vielen Ninja[[clan]]s die diesem Beispiel folgten. Es war deutlich geworden das es keinen Sinn mehr hatte nur dem eigenen Clan Treue zu schwören: Um zu bestehen brauchte es Bündnisse mit anderen Gruppierungen. Je stärker die zu schmiedende Allianz umso mehr Macht für die Beteiligten.&amp;lt;br /&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Gründung des Dorfes - 85 Jahre vor Ende des Bluterbenkrieges===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In diesen Jahren versammelten sich vier der örtlichen Ninjaclans an dem Baum, den wir heute [[Aufbau_von_Taki#Der_Taki-Baum|Taki-Baum]] nennen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Gesellschaft_in_Taki#Kagetoya|Kagetoya]] (Krieger), die [[Gesellschaft_in_Taki#Shiazu|Shiazu]] (Strategen), die [[Gesellschaft_in_Taki#Fuyou|Fuyou]] (Heilung) und die [[Gesellschaft_in_Taki#Nanaya|Nanaya]] (Tarnung).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie schlossen einen Pakt und schworen untereinander Treue an diesem Baum, der zu dieser Zeit noch ein gewöhnlicher war und erst Jahrzehnte später zu wahrer Berühmtheit gelangen sollte. Entgegen häufiger Annahme wurde [[Takigakure]] auf Vorschlag der [[Gesellschaft_in_Taki#Fuyou|Fuyou]] und Nanaya hin als Demokratie gegründet, da sich die verfeindeten [[Clan]]s der [[Gesellschaft_in_Taki#Kagetoya|Kagetoya]] und [[Gesellschaft_in_Taki#Shiazu|Shiazu]] auf keinen Anführer einigen konnten. [[Takigakure]] wurde vom Ältestenrat geführt, welcher aus den Anführern der jeweiligen [[Clan]]s bestand und hatte zu Beginn mit vielen Schwierigkeiten zu kämpfen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch die schier endlose Bedrohung und zahlreiche Überfälle entwickelte [[Takigakure]] bereits sehr früh fähige Verteidigungsmechanismen und Finten, mit denen sie selbst übermächtige Feinde erfolgreich abwehren konnten. Niemals gelang es einem Feind Fuß in [[Takigakure]] zu fassen und der Frieden im verborgenen Dorf machte den Rat der Ältesten leichtsinnig und überheblich.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Der Fall Kakuzu und Kagetoya-Dynastie - 65 Jahre vor Ende des Bluterbenkrieges===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Fall Kakuzu sorgte für besonderes Aufsehen im Dorf und beeinflusste es bis heute. Nachdem der Jounin [[Geschichte_von_Taki#Kakuzu|Kakuzu]] bei einem Auftrag scheiterte der die Ermordung des ersten [[Wichtige_Personen_in_Konoha#Hokage|Hokage]]s im Sinn hatte, mit dem [[Takigakure]] im Krieg war, erfuhr er bei seiner Rückkehr eine starke Ignoranz und Ablehnung. Er wurde mit Strafen belegt, denen er sich mit unerwarteter Gewalt erfolgreich widersetzen konnte. Bei seiner Flucht kam der gesamte Ältestenrat ums Leben, was für große Debatten in den Clans sorgte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als [[Geschichte_von_Taki#Ieyasu_Kagetoya|Ieyasu Kagetoya]] sich zum neuen Oberhaupt erklärte, gab es niemanden der ihm zu widersprechen wagte. Mittlerweile hatten sich weitere [[Clan]]s in [[Takigakure]] angesiedelt und viele von ihnen hielten den mächtigen [[Gesellschaft_in_Taki#Kagetoya|Kagetoya]] die Treue, sodass jeder Widerspruch in einem Bürgerkrieg hätte enden können.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Der Aufstand und Shiazu-Dynastie - 28 Jahre vor Ende des Bluterbenkrieges===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Viele Jahrzehnte lang herrschte in [[Takigakure]] eine angespannte Stimmung, doch keine Seite wagte es diesen trügerischen und wackeligen Frieden zu brechen. Das Dorf hatte viele Fortschritte gemacht. Es gelang ihm seine Macht auszubauen und von Taki als offizielles Ninjadorf anerkannt zu werden. Seine Ninja sicherten nun nichtmehr einzig das Dorf, sondern das gesamte Land stand unter dem Schutz und der Verwaltung der Ninja aus [[Takigakure]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dennoch folgte das unvermeidliche erneut aus einer im Leichtsinn geborenen Handlung heraus: Als [[Geschichte_von_Taki#Ieyasu_Kagetoya|Ieyasu Kagetoya]] sich in einer Schlacht dazu entschied eine Kompanie seiner Shinobi für den Sieg zu opfern, musste er die Folgen seiner Handlung am eigenen Leib spüren. Die Kompanie unter Führung von Kenshin [[Gesellschaft_in_Taki#Fuyou|Fuyou]] schaffte es entgegen aller Wahrscheinlichkeiten nicht nur zu überleben, sondern die gesamte Schlacht beinahe im Alleingang zu entscheiden. Als sie anschließend zurückkehrten, wandten sie sich offen gegen die Ninja welche sie im Stich und zum Sterben zurückgelassen hatten. Die [[Gesellschaft_in_Taki#Shiazu|Shiazu]], welche wohl nur auf eine solche Gelegenheit gewartet hatten, schlossen sich mit den [[Gesellschaft_in_Taki#Fuyou|Fuyou]] zusammen was letztlich auf den Tod Kagetoyas und dem Ende seiner Dynastie noch auf diesem Schlachtfeld hinauslief.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Daheim in [[Takigakure]] wurde [[Geschichte_von_Taki#Shingen_Shiazu|Shingen Shiazu]] als neues [[Dorfoberhaupt]] etabliert, mit großer Unterstützung der [[Gesellschaft_in_Taki#Fuyou|Fuyou]] und einiger jüngerer [[Clan]]s, welche sich im Laufe der Jahre um die [[Gesellschaft_in_Taki#Shiazu|Shiazu]] und [[Gesellschaft_in_Taki#Fuyou|Fuyou]] geschart hatten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unter den [[Gesellschaft_in_Taki#Shiazu|Shiazu]] änderte sich nach Aussen hin wenig, da sie an den Pfaden der [[Gesellschaft_in_Taki#Kagetoya|Kagetoya]] festhielten und diese trotz des Zwischenfalls nicht als Verräter deklarierten. Dennoch war dies das offizielle Ende des [[Clan]]s, denn während die Kagetoya mehr und mehr Verbündete in [[Takigakure]] verloren, schwand auch der [[Clan]] bis sich im folgenden Bluterbenkrieg ihre Spuren komplett verloren.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===[[Takigakure]] im Bluterbenkrieg===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während des Bürgerkrieges erlebten viele Einwohner und Ninja eine Schockphase die selbst nach dem Ende des Krieges noch viele Jahrzehnte lang anhalten sollte. Sie erkannten, das ihre Sicherheit nicht von selbst gegeben war. Obwohl es den Ninja gelang jeden Eindringling vom Dorf fern zu halten, hatte das Dorf viele Verluste und Tragödien zu beklagen, viele die heimkehrten waren nicht mehr dieselben wie vorher und erzählten erschreckende Geschichten über all die Bluterbler gegen die sie hatten kämpfen müssen.&amp;lt;br /&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Folgen des Krieges und Ashura-Dynastie - Monate nach Ende des Bluterbenkrieges===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenige Monate nach Ende des Krieges musste auch [[Geschichte_von_Taki#Shingen_Shiazu|Shingen Shiazu]] zurücktreten, der sich in einer der letzten großen Schlachten schwere Verbrennungen zugezogen hatte. Zur Überraschung vieler ernannte er [[Geschichte_von_Taki#Mifune_Ashura|Mifune Ashura]] zu seinem Nachfolger, nachdem dieser sich in zahlreichen Schlachten hervorgetan hatte. Damit war er der erste Anführer [[Takigakure]]s der aus keiner der vier [[Gesellschaft_in_Taki#Die_Gr.C3.BCnderclans|Gründerfamilien]] stammte, deren Population sich im Krieg ohnehin deutlich reduziert hatte. Der Ältestenrat wurde neu geordnet, sodass auch Mitglieder der niederen [[Clan]]s Zugang zu diesem hatten, was die Machtstellung der [[Gesellschaft_in_Taki#Die_Gr.C3.BCnderclans|Gründerfamilien]] endgültig brechen sollte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem sich die Defensive als besonderes Markenzeichen der Shinobi aus [[Takigakure]] etabliert hatte, begann [[Geschichte_von_Taki#Mifune_Ashura|Mifune]] eben dieses noch auszubauen. Die alten Verteidigungsanlagen wurden verstärkt und Sicherheitskontrollen für Aus- und Einwanderer verschärft. Waffen wurden entwickelt und verbessert, während den Einwohnern die Gefahr der Aussenwelt eingeprägt wurde, der die heimische Sicherheit des Dorfes gegenüberstand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Takigakure]] begann sich für einen Krieg zu rüsten, der nicht kommen sollte.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Zeit des Friedens und Musou-Dynastie - 42 Jahre nach Ende des Bluterbenkrieges===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach einem friedlichen, wenn auch überraschendem, Tod  [[Geschichte_von_Taki#Mifune_Ashura|Mifunes]], wurde [[Geschichte_von_Taki#Kessen_Musou|Kessen Musou]] vom Ältestenrat zu dessem Nachfolger ernannt. Während [[Takigakure]] sich in der Ashura-Dynastie mehr um die Sicherung seiner Position kümmerte, brach man in der Musou-Dynastie überraschenderweise damit. Potential von Aussen wurden willkommen geheißen und gefördert, während die Ninja-Akademie an gegenwärtige Standards angepasst wurde. In dieser Zeit stießen viele [[Clan]]s und Familien nach [[Takigakure]], die auch für dessen Entwicklung wichtig sind, wie die Familie der [[Wichtige_Personen_in_Taki#Shinishi_Kudo|Kudo]] oder die der [[Gesellschaft_in_Taki#Atsumichi|Atsumichi]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Ära des Friedens hatte [[Takigakure]] erfasst und viele Ninja wuchsen in dem Bewusstsein auf diesen Frieden erhalten zu wollen. Konflikte waren selten und wurden zumeist gerecht gelöst. Von einigen wurde diese Zeit als wahres Paradies empfunden, andere verurteilten den Leichtsinn mit welchem die Ninja hierdurch behaftet wurden.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Militarisierung und Eigen-Dynastie - 80 Jahre nach Ende des Bluterbenkrieges===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als die Musou-Dynastie mit dem Tod [[Geschichte_von_Taki#Kessen_Musou|Kessens]] während einer geheimen Mission endete, gab es große Bestürzung im Dorf als der Ältestenrat zur Überraschung vieler eine Frau namens [[Wichtige_Personen_in_Taki#|Jinkou Eigen]] zum neuen Oberhaupt ernannte. Abgesehen davon dass sie eine Frau war, war sie auch eine Ausländerin ohne feste Wurzeln in [[Takigakure]], was bei vielen Misstrauen erregte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Eigen-Dynastie wurde großer Wert auf innere Sicherheit gelegt. Die Schutzmaßnahmen innerhalb und ausserhalb des Dorfes wurden ebenso verstärkt wie deutlicher spürbar gemacht. Viele Systeme wurden bürokratisiert und auf Effizienz getrimmt, während die &#039;Shineitai&#039;, die mehrere Dutzend starke Leibgarde des Oberhauptes, etabliert wurde. Es gab das erklärte Ziel aus [[Takigakure]] ein Dorf werden zu lassen, welches sich vor den Großreichen nicht weiter würde verbergen müssen. Aussen wurden Bündnisse geschmiedet, Innen wurden Gesetze erlassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu dieser Zeit traten auch die sogenannten &amp;quot;[[Söldner]]&amp;quot; das erste Mal an das Licht der Öffentlichkeit. Menschen ohne Chakra probten mit Schusswaffen den Aufstand gegenüber den mittlerweile etablierten Ninja.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Söldner-Ära===&lt;br /&gt;
Nach den militärisch geprägten Jahren [[Wichtige_Personen_in_Taki#|Jinkous]], hatte die [[Wichtige_Personen_in_Taki#Ehemalige_Dorfoberhäupter|Gushiken]]-Ära das erste Mal seit dem Bluterbenkrieg wieder mit einer größeren Bedrohung zu tun: Den Söldnern.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Doch anders als in anderen Ländern und Dörfer gab es in [[Taki no Kuni]] nur wenig Aktivitäten dieser und die im Vergleich geringe Anzahl der Söldner bereitete den vereinte Kräften der Landesfürsten und des Ninjadorfes kaum Probleme.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Da [[Takigakure]] ohnehin keine Gefahr durch die Söldner für das einzige wirklich versteckte Dorf sah, zogen sie daher nicht aktiv in den Kampf gegen diese, sondern verteidigten lediglich das Land gegen die wenigen einfallenden Truppen, welche die Städte bedrohten.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Beginn der Gushiken-Dynastie - 85 Jahre nach Ende des Bluterbenkrieges===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Änderungen während der Eigen-Dynastie sorgten für größeren Widerstand bei den traditionelleren Clans des Dorfes als erwartet, weshalb unter internem Druck der Ältestenrat dazu gezwungen wurde Eigen um den Rücktritt zu bitten. Als [[Wichtige_Personen_in_Taki#Ehemalige_Dorfoberhäupter|Muneyaki Gushiken]] die Führung des Dorfes übernahm, waren viele erleichtert wieder einen &#039;wahren Taki-Ninja&#039; an der Spitze zu sehen.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit [[Wichtige_Personen_in_Taki#Ehemalige_Dorfoberhäupter|Muneyaki Gushiken]] als neuer Führung des Dorfes ging eine Welle der Erleichterung durch die Reihen der Bewohner des Dorfes, ein Anführer geboren in [[Takigakure]] selbst und bereits mit 9 Jahren Absolvent der Akademie. Allerdings blieb ein plötzlicher Umschwung der Politik wieder der Erwartungen aus. [[Wichtige_Personen_in_Taki#Ehemalige_Dorfoberhäupter|Muneyaki]] zeigte sich viel mehr als zurückhaltend und vorsichtiger Ninja. Selbst einige Monate nach seiner Einsetzung herrschte eine Stille im Zusammenhang mit seiner Politik. Als [[Wichtige_Personen_in_Taki#Ehemalige_Dorfoberhäupter|Muneyaki]] dann sogar plötzlich für eine Weile lang verschwand fürchteten sowohl der Ältestenrat als auch die Bewohner [[Takigakure]]s dass die Auswahl ein Fehler gewesen war und sie ihren Anführer nie wiedersehen würden. Doch [[Wichtige_Personen_in_Taki#Ehemalige_Dorfoberhäupter|Muneyaki]] erschien wider Erwarten wieder an den Toren [[Takigakure]]s als wäre nichts gewesen, um sich seinen Aufgaben als [[Dorfoberhaupt]] des Dorfes zu stellen. Erst einige Wochen nach seiner Rückkehr enthüllte [[Wichtige_Personen_in_Taki#Ehemalige_Dorfoberhäupter|Muneyaki]] die Intention hinter seinem Verschwinden.&lt;br /&gt;
Er hat die [[Geschichte_von_Taki#Die_W.C3.A4chter_Takigakure|legendären Wächter]] aus den vergessenen Geschichten Takis erforscht und als Zeichen der Wertschätzung den Titel des Dorfoberhauptes des Dorfes  in den [[Geschichte_von_Taki#Der_gelbe_Drache|gelben Drachen]] ernannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Post-Söldner-Ära===&lt;br /&gt;
Da die [[Söldner]]-Ära keinen großartigen Einfluss auf [[Takigakure]] hatte, verlief das Leben im Dorf nach dem Sieg über diese nicht anders ab als zuvor.&lt;br /&gt;
Es gab, da man sich nicht großartig mit den [[Söldner]]n beschäftigt hatte, anders als in anderen Ländern, keine großen technologischen Fortschritte, noch war man auf diese im recht traditionellen Land erpicht.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Es gab jedoch erste stärkere diplomatische Berührungen mit den Dörfern [[Kirigakure]] und [[Kumogakure]].&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Diese waren auf die diplomatischen Beziehungen des ehemaligen Dorfoberhaupts [[Wichtige_Personen_in_Taki#Dorfoberhaupt|Eigen Jinkou]] zu [[Kirigakure]] zurückzuführen, die ursprünglich aus dem Dorf stammte. Über jene Beziehung kamen sie dann auch in Berührung mit [[Kumogakure]], welche schon immer recht eng mit [[Kirigakure]] verbunden waren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Dreier-Bündnis-Ära===&lt;br /&gt;
Das Dreier-Bündnis [[Kirigakure]]-[[Kumogakure]]-[[Takigakure]] hat seine Wurzeln bis in den Bluterbenkrieg geschlagen. Damals entstand der erste Kontakt aller drei Länder miteinander. Auch wenn dieser Kontakt eher negativer Natur gegenüber [[Takigakure]] war, so festigte es die Bindung der beiden anderen Bündnispartner.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Dieses Verhältnis schob sich jedoch ins positive als [[Wichtige_Personen_in_Taki#Eigen_Jinkou|Eigen Jinkou]] Dorfführer wurde, da Eigens Heimatdorf [[Kirigakure]] gewesen war, pflegte sie in dieser neuen Position eine recht umsichtige Politik, welche den Grundstein für das künftige Bündnis legte.&lt;br /&gt;
Zur freundschaftlichen Annäherung begrüßte [[Takigakure]] bald eine kleine Delegation [[Kirigakure]]-Ninja im Dorf, deren Besuch überraschend gut ausging.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Anschläge während des [[Chuuninexamen]]s in [[Kumogakure]] festigte ebenfalls diese Beziehung, da [[Takigakure]] ihrem neuen Freunden [[Kirigakure]] und somit auch [[Kumogakure]] bei der Beseitigung der Schäden half.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Nach der Eroberung einer [[Söldner]]festung seitens [[Kirigakure]], wurde diese zum gemeinsamen Besitz der drei Dörfer erklärt und die Bündnisfestung erschaffen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die letzte Festigung des Bündnisses wurde durch die Katastrophenhilfe während Unwetters erzielt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Beginn der [[Wichtige_Personen_in_Taki#Shinishi_Kudo|Kudo]]-Dynastie - 89 Jahre nach Ende des Bluterbenkrieges===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem, [[Geschichte_von_Taki#Nobu_Gushiken|Nobu Guskihen]], der Bruder [[Wichtige_Personen_in_Taki#Ehemalige_Dorfoberhäupter|Muneyaki Gushikens]], diesen auf dem Weg zu einer wohl wichtigen Besprechung abfangen und entführen konnte, trat die Spezialeinheit Takigakures in Aktion, unter anderem auch [[Wichtige_Personen_in_Taki#Shinishi_Kudo|Shinishi Kudo]].&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Wichtige_Personen_in_Taki#Shinishi_Kudo|Shinishi Kudo]] gelang es als einziger, den [[Wichtige_Personen_in_Taki#Ehemalige_Dorfoberhäupter|gelben Drachen]] und seinen Bruder in einer Höhle zu finden und zu erreichen. Ihm gelang es [[Geschichte_von_Taki#Nobu_Gushiken|Nobu Guskihen]], das höchst gefährliche, ehemalige Mitglied der [[Einheiten_Takigakures#Tsuisekisha_.28J.C3.A4ger.29|Tsuisekisha-Einheit]], den Bruder von Gushiken, zu erledigen. &lt;br /&gt;
Gerüchten zufolge soll [[Geschichte_von_Taki#Nobu_Gushiken|Nobu]] jedoch Sicherheitsvorkehrungen geplant haben, welche besagte Höhle nach seinem Tod zum Einsturz brachte.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Offiziellen Aussagen zufolge, gelang es Kudo, das [[Dorfoberhaupt]] aus der misslichen Lage der einstürzenden Höhle zu befreien, schaffte es jedoch selbst nicht mehr heraus. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Wichtige_Personen_in_Taki#Shinishi_Kudo|Shinishi Kudo]] galt eine Zeit lang als verstorben, ehe er wohlauf zurückkam und wenig wegen seiner heldenhaften Taten, der Rettung des alten Dorfoberhauptes sowie dem Ausschalten des Verräters selbst zum [[Dorfoberhaupt]] ernannt wurde, da [[Wichtige_Personen_in_Taki#Ehemalige_Dorfoberhäupter|Muneyaki Gushiken]] von diesem Amt zurücktrat.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der junge [[Gesellschaft_in_Taki#Kudo|Kudo]] brachte gleich frischen Wind in des recht traditionelle Takigakure, durch die Umbenennung des Dorfoberhaupt-Titels vom gelben zum goldenen Drachen, sowie dem Bau eines neuen [[Aufbau_von_Taki#Ninjasitz.2Fgoldene_Drachenstatue|Ninjasitzes]], der eben jenes Wesen repräsentieren sollte.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Jedoch hatte [[Wichtige_Personen_in_Taki#Shinishi_Kudo|Shinishi Kudo]] mit seiner Ernennung gleichzeitig etwas geerbt was den jungen Shinobi auf die Probe stellen sollte, der [[Taki_no_Kuni#Jashin_Sekte|Jashin-Kult]] der zuvor in Takigakure schon Unheil angerichtet hatte war stärker geworden und schaffte es [[Takigakure]] als Dorf einige Seitenhiebe zu verpassen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Bald darauf sollte ein Krieg in [[Taki no Kuni]] ausbrechen in dem die beiden Seiten ihre Kräfte maßen und [[Wichtige_Personen_in_Taki#Shinishi_Kudo|der goldene Drache]] seine Stärke und Führungsqualitäten beweisen musste.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Das Lied des gelben Drachen=&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwischen den Reihen voller Bücher und Schriftrollen in der Bibliothek [[Takigakure]]s, die oft von großen Personen der Vergangenheit, wichtigen Ereignissen oder Techniken sowie Lehre handeln, findet der Suchende bis weilen ein kleineres unscheinbares Buch.&lt;br /&gt;
Nur selten wurde das Buch in den letzten Jahren aus der Umarmung seiner größeren Brüder und Schwestern gerissen, um seinen Inhalt dem Suchenden zu offenbaren. Es war in Vergessenheit geraten und gelegentlich, wenn es aus dem langen Schlaf eines von Staub bedeckten Buches für einen Moment, welcher für ein Buch alles zwischen einer Sekunde und einem Jahrhundert sein kann, aufwachte, erinnerte es sich sehnsüchtig daran wie es gewesen war, als noch kleine Kinderfinger es jeden Tag hervorgeholt und die dazugehörigen hohen Stimmen erfreut und laut aus ihm hervor gelesen hatten.&lt;br /&gt;
Es war abgenutzt ja, aber das stimmte das Buch nicht traurig sondern machte es eher stolz. Die güldene Farbe, mit der sein Schaffer einst den Umschlag beschrieben hatte, hatte ihm eh nie wirklich gefallen und der Zustand sprach in seinen Augen für all die Liebe und Anerkennung, die ihm einst zugekommen war. Und schließlich hatte die Geschichte, mit deren Schutz und Überlieferung es beauftragt worden war, alles Recht auf derartige Zuwendung.&lt;br /&gt;
Ja das Buch war stolz auf sich selber und wusste, dass es nur lange genug warten müsste, bis es aus seinem Schlaf aufgeweckt werden und seine Geschichte erneut offenbaren würde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Irgendwann kam dieser Tag und an diesem Tag fand die Sage des [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|gelben Drachens]] und der Götter wieder Einzug in die Köpfe der Menschen. Wie so oft bei Sagen weiß niemand zu sagen, wie viel wahr und wie viel hinzugedichtet worden war. Aber dies, so wusste das Buch, war nicht die Aufgabe einer Sage.&lt;br /&gt;
Eine Sage muss die Herzen der Menschen erfreuen, sie mit Hoffnung erfüllen und zum Träumen anregen. Eine Sage lässt bisweilen alte Männer genauso wie kleine Kinder mit verträumten Blicken die Welt um sich herum betrachten und sich vorstellen, wie es wohl damals an diesem Ort ausgesehen haben könnte. Eine Sage schließlich steht für eine Lektion und Beispiel, Lehre und Wissen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und so erzählt das Buch die Geschichte:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Prolog===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vor langer Zeit, als die Menschheit noch jung war und mit den großen Augen eines kleinen Kindes die Welt um sich herum betrachtete, herrschte die Natur über das Leben eines jeden Lebewesens mit einer Hand, die zugleich sanft wie ein kühler Windstoß im drückenden Sommer als auch hart wie der Kern eines großen Gebirges war.&lt;br /&gt;
Der Mensch, genauso wie alle anderen Lebewesen ob Tier, Pflanze oder Stein kämpfte jeden Tag um sein Überleben. Aber nicht Angst oder Ohnmacht vor den Strapazen bestimmten sein Leben, sondern Freude und Glück über die einfachsten Dinge. Er war glücklich, wenn er mit vollem Magen einen warmen und sicheren Schlafplatz gefunden hatte.&lt;br /&gt;
So herrschte die Natur und die Tiere, die teilweise älter als die Menschen waren, wuchsen zu prächtigen Gestalten heran. Hört man heute von Erzählungen aus jener Zeit, so wirken die Geschichten von dem riesigen Wald, der den Großteil des Kontinents bedeckte und von ebenso riesigen Tiergottheiten bevölkert war, wie die Märchen eines alten wirren Greises.&lt;br /&gt;
Aber der Menschheit Kindeswiege war dies Umfeld beschützt vom großen Schatten des Waldgottes. Irgendwann jedoch fängt jedes Kind an sein Umfeld zu verändern und in einer Zeit, in der sich das Schicksal dieses Gleichgewichtes entscheiden sollte erhob sich der [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|gelbe Drache]] über die Träume von Natur und Mensch hinweg in die Lüfte der Zukunft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===1. Kapitel===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Langsam und träge floss der kleine Bach an diesem Tag die Hänge des Hügels herab, plätscherte nur missmutig über die großen Steine nahe seiner Quelle, drückte nur halbherzig die Kiesel vor sich her, die sich in seinen Weg stellen wollten, und wollte gar nicht so recht seinen Weg gen Tal beschreiben.&lt;br /&gt;
Hätte man den Bach an einem anderen Tag gesehen und hätte man Aug und Ohr, so wie es die Menschen früher für die Natur gehabt hatten, so hätte die Freude und die Glückseligkeit des Baches einem das Herz erwärmt. Es war kein großer Bach, es war kein Bach, dessen Wasser sich in den Strom eines gewaltigen Flusses oder die Gefilde eines riesigen Sees mischte. Es war ein einfacher Bach, der auf der großen Landkarte nicht einmal seine Existenz belegt finden würde.&lt;br /&gt;
Aber für die Menschen des kleinen Dorfes am Fuße des Hügels war er die Quelle ihres Lebens und somit das Wichtigste in der Welt und für ihn waren diese Menschen das Wichtigste in der Welt.&lt;br /&gt;
Wer brauchte schon riesige Mengen Wassers, wenn er sich an dem Lachen der Kinder erfreuen konnte, die in ihm spielten und sein Wasser benutzten, um sich gegenseitig zu bespritzen?&lt;br /&gt;
Ja es waren vor allem die Kinder, auf die sich der Bach jeden Morgen freute, wenn er sich aus dem moosig-grünen Bett seiner Träume erhob. Er kannte sie alle, er erkannte sie schon am Klang ihres Lachens und hatte einem jeden der Dorfbewohner erfreut beim Wachsen zugesehen.&lt;br /&gt;
Nichts aber stimmte ihn so traurig, wie das bittere Weinen und Schluchzen eines Kindes, das in seinem jungen Leben bereits großes Leid erfahren musste. Und ausgerechnet das herzerweichendste Weinen und die qualvollsten Tränen hatte er am gestrigen Tage wahrnehmen müssen.&lt;br /&gt;
Das Mädchen mit den grellblonden Haaren namens [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] hatte bereits in ihrer frühesten Kindheit beide Eltern verloren und lebte alleine mit ihrer großen Schwester Kigiku in dem kleinen Dorf. Nie hatte der Bach [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] weinen hören ob des Verlustes der Eltern oder der schweren Zeit, die dieser den beiden Mädchen einbrachte. Es war immer glücklich mit seinem Leben gewesen, hatte sich nie beschwert und war der großen Schwester stets zur Hand gegangen. Und ausgerechnet dieses Mädchen, das dem Bach immer ein Quell der Freude gewesen war, weinte nun ob der schweren Krankheit des Einzigem, dem es sich immer sicher gewesen war: Seiner Schwester.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was konnte der Bach tun? Die Menschen hatten in den Jahrhunderten seit ihrer frühesten Kindheit gelernt in der Natur zu überleben und dabei bereits einiges über die Kunst mit den Geschenken der Natur Krankheit und Wunde zu bekämpfen gelernt. Aber nicht einmal dieses Wissen schien das Leid Kigikus mildern zu können. Trübseelig floss er weiter vor sich hin und grübelte nach, was er tun könnte. Auch dachte er dabei daran, dass die Menschheit längst ihr Kindesbett verlassen und begonnen hatte, die harte Seite der Natur, die ihr Leben bedrohte, zu bekämpfen.&lt;br /&gt;
Früher, er konnte sich fast nicht mehr daran erinnern, hatte sich nur selten die Sonne in seinen Wassern gespiegelt, da der Schatten großer Bäume stets sein Gefilde bedeckte. Irgendwann aber hatten die Menschen damit begonnen die Bäume zu fällen und sich Platz zum Leben, für ihr Vieh und für ihre Felder zu schaffen. Der große Wald war immer weiter geschrumpft und schon lange hörte der Bach die Stimmen der Bäume nur noch aus sehr weiter Entfernung im Säuseln des Windes.&lt;br /&gt;
Als er nun so lauschte, um die Stimmen der Bäume zu hören, vernahm er die Stimme eines Menschen. Dieser Mann, denn seine tiefe und rauchige Stimme verriet sein Geschlecht, sang irgendwo in seiner Nähe von etwas, was der Bach völlig vergessen hatte: Von dem Waldgott.&lt;br /&gt;
Die Erinnerungen überschlugen sich und schnell beschloss der Bach aus seiner Trübseligkeit zu erwachen und den Sänger mit dem Plätschern seines Wassers an- und zu dem kleinen Dorf hinzulocken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===2. Kapitel===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stark schmerzten die Füße des Greises, dessen Stimme der Bach vernommen hatte, ob seiner langen Wanderung und ein jedes Wort, das er scheinbar vergnügt vor sich her sang, war einzig und allein dazu gedacht, um ihn von den Schmerzen abzulenken.&lt;br /&gt;
Er war weit gereist, hatte viele Flüsse überquert und sich an viele Bäume gelehnt, wenn sein alter Körper ein paar Momente der Ruhe benötigten. Weswegen er reiste, wusste er nicht mehr. Einzig und allein erinnerte er sich noch daran, dass er einst am Rande eines großen Waldes gelebt und von dessen Wildheit und Schönheit verzaubert worden war.&lt;br /&gt;
Angelockt vom Plätschern des Baches, dessen kühles Wasser Linderung für die schmerzenden Füße verhieß, wechselte der Greis die Richtung und traf schon bald auf den kleinen Bach und das in nicht allzu weiter Ferne stehende Dorf. Noch einmal nahm sich der Alte zusammen, trällerte um so lauter, als seine Füße besonders stark schmerzen und ihm anscheinend sagen wollten:“Wieso bleibst du nicht einfach hier sitzen und gönnst uns unsere Ruhe du alter Narr?“&lt;br /&gt;
Aber der „alte Narr“ war dickköpfig geworden und wollte nicht nur seine Füße ausruhen, sondern auch noch mit Menschen reden. Ein Vergnügen, das ihm seit Wochen verwehrt war.&lt;br /&gt;
So laut trällerte er vor sich hin, dass er das Schluchzen des kleinen Mädchens, das am Ufer des kleinen Baches mehr in sich zusammen gekauert war, als dass es saß, nicht mitbekam. Erst, als das Mädchen seine grünen Augen öffnete und auf den alten und komisch aussehenden Mann schaute, während es sich über die tränenverschmierten Wangen wischte, bemerkte dieser, dass er nicht alleine war.&lt;br /&gt;
„Was ist ein Waldgott?“ ertönte die hohe Stimme des Mädchens und der alte Mann blieb verdutzt stehen, um die fragenden großen Augen, die vor Weinen rot geworden waren, zu bewundern. Kurz entschlossen gewährte er seinen fast schon rebellierenden Füßen ihren Wunsch und ließ sich neben dem Mädchen leise seufzend nieder.&lt;br /&gt;
„Die gestaltgewordene Natur. Wille und Kraft dessen, was uns stets umgibt, und genauso wild und sanft wie eben jenes.“ Antwortete er ein wenig kryptischer, als er beabsichtigt hatte, während er die schmerzenden Füße aus den abgelaufenen Sandalen befreite.&lt;br /&gt;
„Und wie sieht er aus?“&lt;br /&gt;
„Er wechselt die Gestalt, so wie es auch die Natur ständig tut.“&lt;br /&gt;
„Ist er lieb?“&lt;br /&gt;
„Ja und nein. Wenn er stürmisch und verheerend ist, wenn er wütend und aufgebracht ist, so vernichtet er alles, was ihm in den Weg kommt. Ist er aber sanft und ruhig, so beschützt, heilt und umsorgt er das, was in seinen Augen, den Augen der Natur, würdig ist.“&lt;br /&gt;
Sofort weiteten sich die Augen des kleinen Mädchens, das das zerschlissene Hemd des Alten mit seinen kleinen Fingern ergriff und ihn voller Hoffnung und zugleich voller Angst vor einer möglichen Enttäuschung anschaute.&lt;br /&gt;
„Er heilt? Kann er alles heilen? Kann er auch eine richtig schlimme Krankheit heilen?“&lt;br /&gt;
Ein wenig verdutzt ob dieser Reaktion antwortete der Alte in dazu passender Stimmlage:&lt;br /&gt;
„Ehm Ja, kann er, aber dazu muss er…“ Doch weiter hörte das Mädchen nicht, es riss nur umso stärker an dem Hemd und schrie förmlich:&lt;br /&gt;
„Wo finde ich ihn? Erzähl mir bitte alles!“&lt;br /&gt;
Und nach einer Reaktion, die sehr derer glich, die er nur wenige Momente zuvor gezeigt hatte, und einem dazu passenden Seufzen, holte der Greis tief Luft und fing an zu erzählen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Weit weg im Nordosten steht er noch, der große Wald, der einst fast den ganzen Kontinent bedeckte. Im Gegensatz zu den kleinen Wäldern, die du kennst, ist dieser Wald noch erfüllt von dem Willen und der Kraft der Natur. Tief in seinem Inneren lebt der Waldgott in dem wunderbaren Hain, der schon seit Äonen nicht mehr von Menschen betreten worden ist, und umgeben von den Vorfahren der Tiere: riesige und weise Tiergötter.&lt;br /&gt;
Einst, so wurde mir als kleines Kind in meinem Heimatdorf erzählt, dass am Randes des großen Waldes steht, sahen die Tiergötter und der Waldgott mit wohlwollendem Blick auf die Menschen herab, die so schwach und zerbrechlich wirkten. Sie standen uns bei, wenn etwas unsere Existenz bedrohte, und halfen uns gelegentlich mit Rat und Tat in der Natur zu überleben, die sie schon so viel länger bevölkern und so viel besser verstehen als wir.&lt;br /&gt;
Aus dieser Zeit kommen auch die Geschichten der Heilkunst des Waldgottes und der weisen Ratschläge der Tiergötter, die zusammen mit ihren damals noch ähnlich riesigen Brüdern und Schwestern unseren Kontinent bereisten und bevölkerten.&lt;br /&gt;
Aber…“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch weiter kam der Mann nicht, denn das Mädchen war bereits aufgesprungen und rannte fort in Richtung der Häuser. Später erfuhr er, was es mit dem Mädchen auf sich hatte, und schollt sich selber ob dem, was er so unvorsichtig [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] erzählt hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===3. Kapitel===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Voller Schrecken beobachtete der kleine Bach, was geschah. In seinem Bestreben das kleine Mädchen zu trösten und sich wieder an ihrem Lachen und den strahlenden Augen zu erfreuen, hatte er vergessen, dass Menschen keine Tiere waren. Sie waren es nicht gewohnt auf sich alleine gestellt zu überleben und am aller wenigsten kleine Kinder, von den Gefahren einer solchen Reise und denen des großen Waldes ganz zu schweigen.&lt;br /&gt;
Aber was konnte er tun? Was konnte er tun?...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ohne lange nachzudenken hatte sich [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] ihre festeren Schuhe samt ein paar reisetauglichen Kleidern und Proviant – was sie eben rumliegen sah – geschnappt, hatte ihre Schwester umarmt und war mit den Worten „Der Waldgott wird dich heilen, warte es nur ab!“ aus der kleinen Hütte, die die zwei Mädchen bewohnten, verschwunden.&lt;br /&gt;
Kigiku hatte sichtlich verwirrt drein geschaut, aber hatte ob ihrer Krankheit und der Schwäche, die ihren Körper befallen hatte, nichts tun können, außer der kleinen Schwester flehentlich hinterher zu schauen. So verzweifelt, wie die große Schwester in dieser Stunde war, als[[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] Hals über Kopf das kleine Dorf verließ, so zuversichtlich war die kleine Schwester, die endlich etwas gefunden hatte, was sie tun konnte um Kigiku helfen zu können. Sie dachte gar nicht daran, dass die Reise gefährlich werden könnte, oder dass sie ihr eigenes Leben schonen müsste. Einzig und allein das Leben der Person, die für sie die Welt darstellte, war ihr wichtig und kreiste beständig in ihrer Gedankenwelt umher.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So reiste das kleine Mädchen mit dem blonden Haar und den großen grünen Augen los gen Nordosten. Zum Glück hatte sie gelernt die Himmelsrichtungen zu erkennen und zu finden und verlief sich nie. So selbstsicher ging sie ihre Reise an, dass sie vergnügt summend schon bald das kleine Tal und die Gefilde des kleinen Baches verließ.&lt;br /&gt;
Die ersten Tage ihres kleinen Abenteuers flogen nur so vorüber. Sie hatte genügend Wasser dabei und konnte ihre Proviante mit den Beeren und Früchten, die sie dank des herrschenden Sommers leicht fand, stets wieder auffüllen. Einzig und allein des Nachts, wenn es dunkel und gelegentlich sogar etwas kühler wurde, wurde es ihr etwas bang um das kleine Herz. Aber wie stets summte sie dann eine kleine Melodie vor sich her, mit der sie die große Stille um sich herum vertrieb und sich selber in den Schlaf wiegte.&lt;br /&gt;
Die Weisen sagen, dass ein entschlossenes Herz keine Furcht kenne. Nur ein zauderndes und fragendes Herz öffne Tür und Tor für Zweifel und Furcht. Wenn man diesen Worten Glauben schenken darf, so verwundert es nicht, dass [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] nie daran dachte umzukehren oder auch nur aus Angst oder Furcht eine Träne vergoss. Sie war überzeugt davon das Richtige zu tun und setzte mit derselben Überzeugung Fuß vor Fuß, ging Schritt um Schritt immer weiter gen Nordosten.&lt;br /&gt;
Schon bald wurde die Natur, die wenn auch in schwächerer Art und Weise, auch an diesem Ort zu finden war, auf das summende und singende kleine Mädchen aufmerksam und immer öfter geschah es von nun an, dass ein kleiner Sperling sich zu [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] gesellte, wenn diese tagsüber oder nachts vor sich hin sang, um diese mit seinem hohen Zwitschern zu begleiten.&lt;br /&gt;
Immer, wenn sie den kleinen [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]] sah, der ihr schon bald ein lieber Wegbegleiter wurde, hellte sich die Miene des kleinen Mädchens auf und ihre Schritte wurden bestimmter und stärker. Dem Beispiel des [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]]s folgend, fing sie schon bald an feste Rhythmen in ihren Tagesablauf zu bringen:&lt;br /&gt;
Sie stand mit der Sonne auf, aß etwas, ging dann den Tag über unterbrochen von einer Mittagspause bis sie am Nachmittag begann nach einer Schlafmöglichkeit zu suchen und daraufhin nach etwas Essbarem und Trinkbarem, wenn sie nicht schon genug während des Tages gefunden hatte. Ihrer guten Orientierung wegen verlief sie sich dabei so gut wie nie und wenn, dann brachte sie das Zwitschern des kleinen [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]] schon bald wieder auf den richtigen Weg. Auch brauchte sie nur auf das Verhalten des[[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]]s zu achten, um Wetterumbrüche oder Gefahren vorherzusehen.&lt;br /&gt;
So verging die Zeit und die Natur kehrte immer weiter in das kleine Mädchen ein genauso wie das kleine Mädchen immer weiter in die Natur einkehrte. Und dann kam der Herbst&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===4. Kapitel===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als die ersten Blätter an den Bäumen begannen gelb und rot zu werden, wusste [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]], dass der Sommer den Kampf gegen den Winter langsam verlor. Noch kämpfte er wacker und hielt die kalten Winde aus dem Norden samt der dunklen Wolken, die sie mitbrachten, zurück. Aber mit jedem Tag und jeder Nacht kamen sie näher, ohne dass der Sommer etwas dagegen würde tun können.&lt;br /&gt;
Sie musste sich beeilen, so viel verstand selbst ein kleines Mädchen, denn in den Stürmen und der Kälte des Winters würde sie nicht überleben können ohne die Hilfe und den Beistand Ihresgleichen.&lt;br /&gt;
Wäre der kleine [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]] nicht gewesen, der sie über immer längere Strecken des Tages begleitete und es sich immer öfter auf ihrer Schulter bequem machte, so hätten vielleicht der Zweifel und die Furcht Einzug in ihrem Herzen gehalten. So aber ertönten die Stimmen der Zwei, wann immer der Winter an ihren Herzen zu nagen begann, und vertrieben diesen.&lt;br /&gt;
Manchmal allerdings kam es auch vor, dass der kleine [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]] schrecklich lange weg blieb und [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] begann sich Sorgen zu machen. Sorgen um den kleinen [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]], um ihre Schwester und um den Wahrheitsgehalt der Geschichte des alten Mannes. Als der kleine [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]] eines Morgens nicht neben ihr zu finden war, erhob sie sich und ging ohne zu zaudern in den kleinen Hain hinein, der sich vor ihr erstreckte. Sie begann das Lied zu singen, das sie seit Beginn ihrer Reise immer sang, und schon bald hörte sie aus einiger Entfernung die Antwort des [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]]s.&lt;br /&gt;
Ihr Herz schlug immer schneller voller Freude und auch voller Angst ob dem, was dem [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]] passiert sein könnte. Sie rannte immer schneller, stets der Stimme des [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]]s folgend und blieb plötzlich stehen.&lt;br /&gt;
Eine kleine [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] mit ungewöhnlich eisblauen Augen stand am Fuße eines großen Baumes, auf dessen niedrigem Ast [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] sofort ein paar der Federn des kleinen [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]]s sehen konnte. Ihre Augen weiteten sich und füllten sich schon bald mit Tränen, während die Katze sich von dem ersten Schrecken ob der plötzlichen Begegnung erholte und begann um das kleine Mädchen, das mehr und mehr in Tränen ausbrach, zu kreisen.&lt;br /&gt;
[[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] verstand schnell, dass der Sommer ihr bisher nur die schönen Seiten der Natur gezeigt hatte und sie den kleinen [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]] wohl nicht mehr wieder sehen würde. Es war in ihren Augen klar, dass der [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]] den Klauen der [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] erlegen war, da er sonst längst zu ihr zurück geflogen sein würde.&lt;br /&gt;
Immer stärker wurde der Regen aus Tränen, der sich vom Gesicht des kleinen Mädchens gen Boden bewegte, bis ein empörtes Miauen das Mädchen aus seinen Gedanken rüttelte. Die [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] hatte sich vor [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] hingesetzt und schaute sie aus zugleich neugierigen und vorwurfsvollen Augen an, so dass das Mädchen nicht anders konnte als sich herabzubeugen und vorsichtig das Fell des Tieres zu streicheln.&lt;br /&gt;
Sie machte dem Tier keine Vorwürfe, da es nur um sein eigenes Überleben kämpfte, auch wenn es sie dennoch sehr traurig machte. Anstatt aber vor der Hand des Mädchens zu fliehen, ließ sich die [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] mit einem immer lauter werdenden Schnurren streicheln und verließ auch nicht die Seite des Mädchens, als dieses langsam damit beginnen musste zurück zu ihren wenigen Habseligkeiten zu gehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So nahm schon bald die kleine [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] den Platz des [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]]s ein und begleitete [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] auf ihrer Reise. Und so wie der [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]] mit seinem Verhalten dem Mädchen vieles über das Überleben in der Natur beibrachte, so tat dies auch die [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]]. Allerdings oblag es der [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] genauso wie bei ihrem ersten Treffen dem Mädchen die düstere Seite der Natur zu zeigen.&lt;br /&gt;
Hatten im Sommer noch Früchte und Beeren überall auf ihrem Weg nur darauf gewartet von ihr gepflückt zu werden, so verschwanden diese immer mehr je weiter der Herbst Einzug hielt. Und schon bald musste [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] lernen, dass sie wie die [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] Leben nehmen musste, um selber zu überleben.&lt;br /&gt;
Es dauerte schier eine Ewigkeit, bis es ihr mittels einer Falle zum ersten Mal gelang ein kleines Tier zu fangen, ein Feuer zu machen und es dann übers Herz zu bringen das Tier zu töten und sogar zu verspeisen. Sie weinte bitterlich ob des Lebens, das sie beendet hatte und flehte vielmals um Verzeihung, bevor sie sich traute zu essen.&lt;br /&gt;
Durch Wiederholung aber wird jeder zum Meister und schon bald hatte sich das kleine Mädchen an die neuen Vorgänge gewöhnt, auch wenn sie noch immer für das Schicksal der Seele eines jeden Tieres, das sie tötete, zum ihr unbekannten Waldgott betete.&lt;br /&gt;
Schon bald fiel ihr das Fehlen des freudigen Zwitscherns kaum noch auf und die Harte Seite der Natur zog immer mehr in sie ein, auch wenn diese gemischt von warmen Momenten war, wie das abendliche Einschlafen mit der [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] in den Armen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===5. Kapitel===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Immer schwächer wurde der Sommer und der Herbst, der wie sein Freund Frühling sich oft wie das Seil fühlte, an dem Sommer und Herbst zogen, wurde immer dunkler und kälter. Die Stürme, die die Höhepunkte im Tauziehen zwischen Sommer und Winter für jeden sichtbar und hörbar machten, hatten schon seit einiger Zeit immer weiter an Stärke nachgelassen so wie es auch der Sommer getan hatte.&lt;br /&gt;
Immer weniger Zeit blieb dem kleinen Mädchen, das sich immer öfter morgens von Raureif befreien musste. Gelegentlich fielen früh morgens kleine weiße Flocken vom Himmel herab, setzten sich auf ihr blondes Haar und bildeten einen Schleier aus winzig kleinen Kristallen. Immer öfter froren ihr die Füße oder die Hände, manchmal kroch die Kälte sogar langsam die Beine hoch und hätte sie nicht die [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] gehabt, die sie des nachts wärmte, so wäre sie sicher oft schlotternd vor Kälte erwacht.&lt;br /&gt;
Sie hatte kaum noch Zeit, das wusste sie. Aber unbeirrt setzte sie Tag für Tag einen Fuß vor den anderen. Sie konnte nicht scheitern, sie durfte nicht! Was war schon so ein wenig Schnee im Vergleich zu dem, was ihre Schwester erleiden musste?&lt;br /&gt;
Und dann eines Tages, als die glänzende Himmelsscheibe bereits im Sinken inbegriffen war, sah sie Rauchschwaden hinter einem kleinen Weiler aufsteigen. Sie beschleunigte ihre Schritte und angespornt durch das Wettlaufen, das sich nun ergab, sprintete auch die [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] immer schneller, bis sie das Mädchen überholte und wenig später aus deren Sichtfeld verschwand.&lt;br /&gt;
Wie lange sie schon so rannte, wusste [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] nicht. Einzig und allein die stetig abnehmende Entfernung zu den Rauchschwaden und nicht die fast schon untergegangene Sonne war Mittelpunkt aller Gedanken des kleinen Mädchens. Je näher sie aber kam, desto mehr drangen schreckliche Geräusche an ihr Ohr, die sie an die unglaublich lauten Stürme im Herbst erinnerten. Oft hatte sie sich mitten in der Nacht, wenn es besonders stark stürmte, wie ein Kokon in ihre Decke eingerollt und sich vorgestellt, dass außerhalb des schützenden Mantels riesige Tiere, wie die aus der Geschichte des Greises, umher liefen und sich gegenseitig anschrien, was diesen Schrecklichen Krach erzeugte.&lt;br /&gt;
Hätte sie gewusst, was sie erwartete, so hätte sie in jenen Nächten wohl kein einziges Auge zu bekommen. Als sie sich immer weiter ihren Weg zwischen den mit einer hauchdünnen Schicht silbrigen Schnees bedeckten Bäumen des kleinen Weilers bahnte, schälten sich immer mehr die Umrisse kleinerer und größerer Häuser aus dem zwielichtigen Schatten der Bäume. Das Herz des Mädchen schlug ob der Vorfreude vielleicht endlich ihr Ziel erreicht zu haben immer schneller, bis es plötzlich zwei Schläge aussetzte während auch die kleinen Beine sich nicht mehr fortbewegen wollten.&lt;br /&gt;
Ein gewaltiges Brüllen, wie es dem stärksten Orkan alle Ehre bereitet hätte, erhob sich, als ein gewaltiger schwarzer Schatten sich auf die Reihe der Häuser zu bewegte. Nicht heimelige Kamine, nicht freundlich strahlende Herdfeuer hatten die Rauchschwaden erzeugt, die [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] angelockt hatten, sondern in Flammen stehende Barrikaden, die die Dorfbewohner scheinbar als Schutz errichtet hatten. Aber selbst diese hatten sie nicht vor dem bewahren können, was auf sie zurollte.&lt;br /&gt;
Verzweifeltes Rufen drang an [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]]s Ohren, als das Brüllen für einen Moment aussetzte. Langsam bewegte sie sich wieder, überzeugte ihre Füße mühsam zu jedem einzelnen Schritt und näherte sich so furchtbar langsam dem Chaos, das immer mehr von sich enthüllte.&lt;br /&gt;
Der gewaltige Schatten war stehen geblieben, bäumte sich in regelmäßigen Abständen auf und brüllte jedes Mal so laut, dass die nahestehenden Bäume wackelten. Vor ihm schälten sich nun auch kleinere Schatten mit langen Stäben aus dem flackernden Zwielicht der Flammen. Je näher das kleine Mädchen kam, desto mehr erkannte sie, dass es sich um Dorfbewohner zu handeln schien, die mit langen Speeren und allerlei zweckentfremdeten Ackergerät den riesigen Schatten, der längst durch die Barrikade gebrochen war, aufzuhalten versuchten.&lt;br /&gt;
Dann hörte sie plötzlich etwas, was nicht so recht in das Chaos passen wollte. Ein hohes Schreien drang an ihre Ohren, das nicht allzu weit entfernt seinen Ursprung haben konnte. In einem solchen Chaos hätte man erwartet, dass es ein furchterfülltes Schreien einer Frau ob der großen Gefahr sein müsste. Aber ein kleines Kind, jünger als die bisher unbemerkte Beobachterin, wankte kaum in der Lage richtig zu laufen mit seinen kurzen Beinen und immer wieder sich an den Häuserwänden abstützend auf den Kampf hinter der durchbrochenen Barrikade zu.&lt;br /&gt;
Doch auch der Schatten hatte das Geräusch bemerkt. [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] blieb abermals für einen Moment vor Schreck das Herz stehen, als sich das riesige Ungetüm dem wankenden Kind zu wandte. Aber diesmal setzten ihre Beine nicht aus, sondern beschleunigten Ihre Schritte. Unweigerlich dachte [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] daran, dass sie nicht schnell genug gewesen war um ihren kleinen [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]] hatte beschützen zu können und weigerte sich so etwas noch einmal zuzulassen.&lt;br /&gt;
Ihre Beine flogen förmlich über die leicht angefrorene Erde, näherten sich immer weiter dem Kleinkind und dem riesigen Schatten, der laut brüllend ebenfalls auf dieses aus der entgegen gesetzten Richtung zusteuerte. Ein verzweifelter Ruf aus der Kehle eines Mannes drang an die Ohren des Mädchens, aber kein einziger ihrer Gedanken war dazu in der Lage sich um dieses zu kümmern.&lt;br /&gt;
Mit Müh und Not erreichte sie das wankende Kind, das in dem Moment, in dem [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] hinter ihm zu Halt kam, endgültig der Schwerkraft Rechenschaft leistete und in die Arme des blonden Mädchens fiel. Doch auch der riesige Schatten hatte die Quelle des hohen Geräusches erreicht. Als eine besonders vorwitzige Flamme ihre Stimme erhob und den Schauplatz für einen Moment zur Gänze ausleuchtete, legte [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] unweigerlich die Arme fester um das Kleinkind in ihren Armen. Vor ihr erhob sich der Kopf einer gewaltigen schwarzen [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Schildkröte]], deren Augen zornig und mordlüstern das ungleiche Gespann anfunkelten.&lt;br /&gt;
Würde sie das Kind loslassen und sich vorsichtig entfernen, während das Ungetüm mit seiner Beute beschäftigt war, so würde sie vielleicht… Doch [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] schüttelte entschlossen das blonde Haupt und drückte das Kind nur stärker an sich. Der Blick ihrer Augen wurde gefährlicher, während sich diese leicht verengten. Sie würde nicht zulassen, dass erneut ein kleines Wesen, das auf ihre Hilfe angewiesen war, starb, weil sie zu zögerlich und zu schwach war. Ähnlich einer Bärenmutter, die ihr Junges vor hoffnungslos überlegenen Jägern nicht im Stich ließ, sondern die Jäger auch noch laut anbrüllte, war der Blick des jungen Mädchens. Das Brüllen aus diesem wurde immer spürbarer, so dass selbst die [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Schildkröte]] für einen Moment inne Hielt. Immer deutlicher wurde es, man war fast der Meinung, dass man es hören … und plötzlich erschallte ein gewaltiger und tiefer Schrei, als sich ein großer Schatten zwischen [[Wichtige_Personen_in_Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] und die [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Schildkröte]] schob.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===6. Kapitel===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unweigerlich hatte [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] ihre Augen geschlossen, als der zweite Schatten so nah vor ihr erschienen war, und rechnete jeden Moment damit die Flügelschläge des Todesboten zu hören.&lt;br /&gt;
Aber diese erschallten nicht, stattdessen entwickelte sich ein Sturm aus Schrei und Gebrüll der zwei riesigen Wesen direkt vor ihr. Je mehr sie aber ihre eigene Angst und ihr wild pochendes Herz beruhigte, desto mehr war sie in der Lage die tiefen Stimmen zu vernehmen:&lt;br /&gt;
„Geh mir aus dem Weg [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Bai Hu]]!“ donnerte die etwas entferntere Stimme zornerfüllt.&lt;br /&gt;
„Nein! Diese beschütze ich und du wirst sie nicht bekommen!“ erwiderte die nähere Stimme etwas leiser, aber mit einem gefährlichen Unterton.&lt;br /&gt;
„Die Menschen verdienen den Tod!“&lt;br /&gt;
„Nichts verdient den Tod. Oder hast du Xinglu’s Worte in deinem Zorn vergessen?“&lt;br /&gt;
„Du wagst es seine Worte in den Mund zu nehmen, nachdem ihr ihn verlassen habt?“ brüllte die fernere Stimme plötzlich noch lauter.&lt;br /&gt;
„Wir haben ihn verlassen nicht wegen dem, was er einst sagte, sondern wegen dem, was er nicht mehr sagt! Würde er zu dem zurückfinden, was wir immer verehrt haben, so würden wir sofort zurückkehren.“&lt;br /&gt;
Es wurde still für einen Moment. Fast ohnmächtig vor den riesigen Geschöpfen, deren Nähe sie deutlich spüren konnte, hatte [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] ihre Augen die ganze Zeit über fest zugekniffen und auch das Kleinkind in ihren Armen hatte sich nicht gerührt. Als es nun etwas ruhiger wurde, öffnete [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] vorsichtig ihre Augen und bestaunte das weiße mit schwarzen Streifen getigerte Fell einer riesigen [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]], die sich scheinbar schützend vor sie gestellt hatte. Doch Zeit für Worte blieb ihr nicht, denn schon bald ertönte die Stimme der [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Schildkröte]] erneut, wenn auch nicht mehr ganz so sehr vor Wut bebend.&lt;br /&gt;
„Ich werde mich zurückziehen und bei Xinglu auf dich warten. Wie es stets Tradition war, wirst du ihm das Wesen vorstellen müssen, dass du vor seinem Willen beschützt hast.“&lt;br /&gt;
Ein Rauschen ertönte, während sich die [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Schildkröte]] umdrehte.&lt;br /&gt;
„In einer Woche, zum Vollmond, falls du es nicht vergessen hast.“ Brummte sie.&lt;br /&gt;
„Ich habe es nie vergessen [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Xuan Wu]], nie...“&lt;br /&gt;
Und dann verschwand die gewaltige [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Schildkröte]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erst, als sich der Schatten des Tieres mit dem Schatten des großen Wald, der in einiger Entfernung zum Dorf zu sehen war, vereinigt hatte, ging ein spürbares Aufatmen durch die Dorfbewohner. Sie schienen sich nicht an der Gegenwart des zweiten Tieres zu stören, als sie an diesem vorbei auf [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] zu rannten. Das kleine Kind in ihren Armen begehrte plötzlich auf, als ein großer Mann mit einer eindrucksvollen Narbe über der Wange und schwarzem Haar vor [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] auftauchte und im nächsten Moment hob eben dieser das Kleinkind aus ihren Armen empor und drückte es an sich.&lt;br /&gt;
„Hast du Angst um deinen Papa gehabt?“murmelte der Mann, der voller Freude dem Kind die Nase stupste.&lt;br /&gt;
„[[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]]… wir müssen reden.“ Ertönte die tiefe Stimme nun einfühlsam und beruhigend aber mit einem kleinen Anflug von Sorge und lenkte [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] von dem rührenden Bild vor sich ab. Als sie ihre Augen dem großen Wesen zu wandte und sich die Blicke begegneten, atmete sie erschrocken ein.&lt;br /&gt;
„Bist du… das kleine Kätzchen?“&lt;br /&gt;
Und der Blick der eisblauen Augen des weißen [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]]s sagte mehr als Worte könnten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===7. Kapitel===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Was hat das alles zu bedeuten?“ Schrie [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] schon fast dem großen [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] entgegen.&lt;br /&gt;
Die Sonne schickte gerade ihre ersten Strahlen durch die kahlen Äste der Bäume und zeigte dem Mädchen, wie viel Zeit seit dem Verschwinden der [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Schildkröte]] vergangen war.&lt;br /&gt;
Die letzten Stunden hatte sie damit zugebracht sich der Versuche der Dorfbewohner sie wie eine Heldin zu feiern zu erwehren und immer wieder den Armen, die sie umschlingen wollten, zu entfliehen. Als die Menschen endlich eingesehen hatten, dass sie an derlei Feiern nicht interessiert war und ihr die Nähe zu so vielen Lebewesen sogar unangenehm war, hatten sie ihr endlich etwas Platz gelassen, ihr etwas zu essen und einen Platz zum Schlafen gegeben. Während dieser Stunden war [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Bai Hu]], so hatte ihn die [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Schildkröte]] genannt, wie vom Erdboden verschlungen gewesen und erst am nächsten Morgen, als [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] sich aus Gewohnheit bei der ersten Morgenröte aus dem Bett erhob und an die frische Luft ging, saß er plötzlich neben dem Haus und schaute sie lange Zeit stumm aus seinen eisblauen Augen an, bevor er sich erhob und langsam gen Waldgrenze trottete. Schnell war sie ihm gefolgt und rief ihm nun schon zum zweiten Mal dieselbe Frage entgegen:&lt;br /&gt;
„Sag es mir! Was hat das alles zu bedeuten? Antworte endlich!“&lt;br /&gt;
„Zügle dein Temperament. Ich höre dich.“ Antwortete der große [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] mit ruhiger und gedämpfter Stimme.&lt;br /&gt;
Es dauerte ein paar Momente, bevor [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] sich etwas beruhigt hatte und deutlich leiser entgegnete: „Aber warum antwortest du mir dann nicht?“&lt;br /&gt;
„Alles besitzt einen richtigen Ort und eine richtige Zeit.“&lt;br /&gt;
„Und erst jetzt stimmt beides überein?“&lt;br /&gt;
„Richtig..“ Der [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] hielt in seinem Gang inne und schaute sich in dem winterlichen Wald einige Momente lang um, bevor er fortfuhr.“Und Vieles ist nicht für die Ohren aller bestimmt.“&lt;br /&gt;
„Also sollen die Dorfbewohner davon nichts hören?“&lt;br /&gt;
„Du hörst zu.“ Abermals folgte eine Pause, die der [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] nutzte um wieder eine Pfote vor die andere zu setzen. „Diese Menschen haben den Zorn Xinglu’s auf sich gezogen und [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Xuan Wu]], der einzige von uns der bei ihm geblieben ist, war hier um das Urteil zu vollstrecken.“&lt;br /&gt;
„Xinglu? [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Xuan Wu]]? Ich verstehe nicht… Ich verstehe gar nichts!“ Brummte [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] in sich hinein.&lt;br /&gt;
„Xinglu ist der Waldgott. Der, nach dem du gesucht hast.“&lt;br /&gt;
Ein Moment der Stille folgte, in dem sich [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]]‘s Augen weiteten und sie tief Luft holte für die folgenden Worte:&lt;br /&gt;
„Aber dann bin ich ja am Ziel Dann wird Kigiku endlich geheilt!“ Sie griff in den Schnee, warf diesen voller Freude empor und drehte sich in dem kleinen Schneegestöber entzückt um sich selber.&lt;br /&gt;
„Ja und nein.“ Erschallte die Stimme des [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]]s. Abrupt blieb [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] stehen und schaute diesen entgeistert an.&lt;br /&gt;
„Er hat die Macht zu heilen, aber ob er das tun wird ist fraglich.“ [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Bai Hu]] atmete tief ein und aus, was dank seiner Größe einen imposanten Luftstrom erzeugte, der [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]]‘s Haar umher wirbelte.&lt;br /&gt;
„Aber darum geht es gerade nicht. Du hast dich dem Willen Xinglu’s entgegen gestellt und seinen Zorn auf dich gezogen.“&lt;br /&gt;
„Aber ich habe doch nur ein kleines Kind beschützt!“ Schrie [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] ihm entgegen.&lt;br /&gt;
„Das weiß ich und das wirst du ihm erklären müssen, wenn du vor ihm stehst.“&lt;br /&gt;
Das Mädchen schluckte geräuschvoll und sah den [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] mit einer Spur Furcht in den Augen an.&lt;br /&gt;
„Und was ist, wenn er mich nicht versteht? Was ist…?“&lt;br /&gt;
„Xinglu hat sich verändert. Wo einst Mitgefühl und Wut sich die Waage hielten, herrscht nun zumeist das Dunkle.“&lt;br /&gt;
„Aber wieso?... Und wieso kennst du ihn so gut? Wieso bist du kein kleines Kätzchen mehr? Wieso hast du mir geholfen? Wieso hast du den kleinen [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]] getötet?“ Platzte es aus [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] hervor.&lt;br /&gt;
„… Zeit und Ort [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]]… Zeit und Ort.“ Und im nächsten Moment war der große weiße [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] mit ein paar gewaltigen Sätzen im Wald verschwunden und [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] drehte sich langsam gen des erwachenden Dorfes.&lt;br /&gt;
„Wenn nicht jetzt, wann dann?“ Murmelte sie und machte sich auf den Weg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===8. Kapitel===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als das blonde Mädchen sich langsam durch den winterlichen Wald dem Dorf und dessen wärmeverheißenden Rauchsäulen näherte, schälte sich immer mehr die Silhouette eines Mannes aus dem morgendlichen Zwielicht heraus. Leicht war dieser Schatten mit dem Stein zu verwechseln, auf welchem er sich befand, aber mehr und mehr fiel die Unnatürlichkeit dieses Gebildes [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] ins Auge und so blieb sie nach einigen weiteren Schritten schließlich vor einem alten Mann stehen, der seine geschlossenen Augen dem Himmel entgegen gerichtet hatte.&lt;br /&gt;
Gerade öffnete sie den Mund, um etwas zu sagen, da hob der Alte die Hand und bedeutete ihr zu schweigen. Erst einige Momente später ertönte die brüchige Stimme und durchbrach die Stille.&lt;br /&gt;
„Ich weiß, dass du hier bist auch ohne deine Worte.... Die Bäume reden seit Wochen ununterbrochen über das Mädchen, das den Waldgott sucht. Und nun stehst du vor mir, blickst mit Augen um dich, die voller Fragen sind.“&lt;br /&gt;
„Die Bäume reden?“ Antwortete [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] verdutzt und verdeutlichte mit ihrer Frage die Worte des Mannes, der anfing zu kichern, nur noch mehr.&lt;br /&gt;
„Da reist sie mehrere Monde lang durch die Natur, lässt diese in sie einkehren aber kehrt selber nicht in sie ein… Natürlich reden sie! Sie reden schon viel länger als die Menschen.“&lt;br /&gt;
„Und ihr versteht sie? Wieso verstehen die Menschen sie nicht? Oder bin das nur ich?“&lt;br /&gt;
„Ja ich verstehe sie, aber ich bin einer der Letzten.“&lt;br /&gt;
„War das mal anders?“&lt;br /&gt;
Abermals kicherte der Alte, rückte auf seinem Stein zur Seite und bedeutete [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] neben ihm Platz zu nehmen. Nur zögerlich kam sie dieser Aufforderung nach und erst, als sie neben ihm saß, erhob der Mann wieder die Stimme.&lt;br /&gt;
„Ja war es. Wir sind, genauso wie alle Tiere, die Kinder der Natur und genauso wie Kind und Mutter sich verstehen, auch ohne sich direkt zu verstehen, so taten es Mensch und Natur. Manche Menschen verstanden sie besser, manche schlechter. Aber ein jeder tat es. Irgendwann aber, wenn das Kind nicht mehr auf die Mutter angewiesen ist, bricht dieses Verständnis.&lt;br /&gt;
Was bleibt dann zurück? Ein Kind, das sich seine eigene Welt mit seinen eigenen Kräften aufbaut, und eine Mutter, die immer noch versucht über ihr Kind zu wachen.“&lt;br /&gt;
„Also… Sind es wir Menschen, die nicht mehr zuhören?“&lt;br /&gt;
Die faltige und wettergegerbte Miene des Alten verzog sich zu einem breiten Lächeln.&lt;br /&gt;
„Richtig. Sie hat nie aufgehört zu sprechen und genau so habe ich von dir gehört.“&lt;br /&gt;
„Aber, wieso verurteilt der Waldgott, der doch die personifizierte Natur ist, die Menschen, wenn eine Mutter doch nie aufhört sich um ihre Kinder zu sorgen?“&lt;br /&gt;
Ein tiefes Seufzen entfuhr dem alten Mann, dessen Lächeln schnell einem traurigen Ausdruck wich.&lt;br /&gt;
„Wo zwei Wesen nicht miteinander sprechen, da können sie nicht mehr auf Sorgen, Ängste und Bedürfnisse eingehen. Die Menschen wollten und wollen sich ihr Leben auf eigenen Beinen aufbauen. Wollen mehr und mehr die Risiken, die die Natur als Mutter vieler Lebewesen für sie bereithält, beseitigen und verändern somit etwas, was bisher kein Wesen tat: die Natur selber.&lt;br /&gt;
Der Wald, in dem wir sitzen, erstreckte sich einst über fast die gesamte bekannte Welt und wo er nicht war, da waren Steppen, Wiesen und Auen. Je mehr der Mensch sich ausbreitete, desto mehr drängte er die anderen Lebewesen und sogar die Natur zurück.&lt;br /&gt;
Letztlich ist nichts gefeit vor der Angst vor Veränderungen und Tod und der Waldgott, der vor allem der Beschützer des Waldes und der Natur ist, ist diesen negativen Gefühlen stärker ausgesetzt, als es die Natur selber ist. Denn noch immer reden die Bäume zu den Menschen und hoffen, dass sie sie verstehen.“&lt;br /&gt;
Lange Zeit schwieg das Mädchen auf diese Worte hin und schaute niedergeschlagen auf den von dünnem Schnee bedeckten Boden.&lt;br /&gt;
„Kann ich lernen sie zu verstehen?“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===9. Kapitel===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Ende der Woche, das ähnlich dem Schwerte Damokles‘ ständig drohend über [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]]s Kopf hing, rauschte wie im Flug heran. Jeder Tag war geprägt von demselben Ablauf, der ihr eine Teilnahme am dörfischen Leben lediglich zu den Abendstunden erlaubte und sie sonst von früh morgens ab in den Armen der Natur und zwischen von Schnee bedeckten Bäumen den Worten des alten Mannes lauschen ließ.&lt;br /&gt;
Am Abend des letzten Tages, den sie zum ersten Mal zur Gänze im Dorf verbringen durfte, erklang ein lautes Rascheln am Rande des Dorfes. Die Dorfbewohner streckten ihre Köpfe voller Furcht vor einem neuen Angriff aus den Fenstern und hier und dort erklangen Stimmen, die von der zu großen Ruhe in den letzten Tagen sprachen, die sie als Anzeichen für den nun kommenden Sturm sahen. Als sich die ersten bereits anschickten um wie vor einer Woche mit Feuer und behelfsmäßigen Waffen ihre Liebsten zu verteidigen, trat [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] aus der Hütte, in der sie hatte nächtigen dürfen.&lt;br /&gt;
Ohne ein Wort ging sie an der kleinen Gruppe Männer vorbei, legte einem nach den anderen beruhigend die Hand auf die Schulter und ging alleine gen Waldgrenze. Einen merkwürdigen Einfluss hatte sie auf die Bewohner, die sich langsam zurückzogen aber erst zur Ruhe kamen, als sie das Mädchen begleitet von einem großen Schatten im Dunkel des Waldes hatten verschwinden sehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]]s Reise führte sie entlang an den ihr bekannten Bäumen und Lichtungen immer tiefer in den riesigen Wald. Stumm folgte sie dem Schatten des großen [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]]s, dessen weißes Fell gelegentlich im Lichte eines vorwitzigen Mondstrahles aufzuglühen schien, aber dann sofort wieder erlosch. Kein Wort verlor das imposante Tier und ließ ihr somit sowohl die nötige Ruhe als auch Zeit um sich auf das Kommende vorzubereiten.&lt;br /&gt;
Viele Stunden lang liefen sie so an riesigen schneebedeckten Bäumen vorbei, deren imposante Statur Geschichten über Zeiten zu erzählen schien, in denen der Waldgott friedlich durch diese vergessenen Haine wandelte und den Bäumen dabei half zu wachsen. Immer weiter ging die Reise durch das Reich des Waldgottes und schließlich kündigte ein gewaltiges Tosen vom nahen Ende des Weges.&lt;br /&gt;
Und als der große [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] zum ersten Mal seit Stunden anhielt, um den Kopf gen der Quelle des Geräusches zu wenden, stockte [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] der Atem. Vor ihnen erstreckte sich ein riesiger Wasserfall, der seine Wassermassen von der Spitze eines hohen Berges hinab zu einem See schickte, der sich zu ihren Füßen erstreckte. Das aufgespritzte Wasser verteilte sich vom Berg herab langsam über die gesamte Lichtung , fing das Mondlicht ein und ließ die Umgebung gleich millionen winziger fallender Sterne in dessen silbrigen Licht erstrahlen.&lt;br /&gt;
„Dort oben ist Xing Lu’s Hain. Es ist lange her, seit ich dort war, und noch länger ist es her, seitdem die Füße eines Menschen diesen Boden berührt haben... Um dort hinauf zu kommen, wirst du auf meinen Rücken steigen und dich gut festhalten müssen.“ Erklang die tiefe Stimme des [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]]s, der sich auf den Boden gelegt hatte und geduldig abwartete, bis [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] auf seinen Rücken gestiegen war. Erst dann erhob er sich wieder und hätten sich ihre Hände nicht in dem weißen Fell verkrallt, so wäre sie bei den folgenden gewaltigen Sprüngen des Tieres, die die Zwei in Windeseile dem Scheitel des Wasserfalls näher brachten, sicherlich in die Tiefe gestürzt.&lt;br /&gt;
So aber erblickte sie bald, nachdem sie sich wieder getraut hatte ihre Augen zu öffnen, einen wunderschönen silbern glänzenden See, dessen Oberfläche so glatt wie ein Spiegel den Sternenhimmel reflektierte und dem Auge vorgaukelte einen zweiten Himmel zu den eigenen Füßen zu sehen, samt einer dunkelgrünen Wiese, die gespickt von allerhand Blumen ohne den Makel einer einzigen Schneeflocke dem Winter trotzte. Sie war im Hain des Waldgottes angekommen und erst, als sie die Augen von dessen Schönheit abwenden konnte, erblickte sie eine dunkle Gestalt, die auf der Insel mitten im See zu warten schien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===10. Kapitel===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vollkommen still lief [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Bai Hu]] an der Seite [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]]s über die wunderschöne Wiese dem See, der Insel und der Gestalt auf dieser entgegen. Sogar das große Tier, das in seinem Leben schon so viel erlebt hatte, war ob dem, was kommen würde, angespannt und dabei unbewusst in sein Jagdverhalten zurückgefallen.&lt;br /&gt;
Kein Wort verlor er, kein ungestüm umgeknickter Grashalm oder unvorsichtig berührter Kieselstein sprach vom Gang des Tieres und hätte er nicht gelegentlich tief Luft geholt, um nicht vor Anspannung zu platzen, so hätte [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] ihn wahrscheinlich völlig vergessen.&lt;br /&gt;
Das Mädchen indes lief mit ruhigem und bestimmten Schritten auf den See zu, ließ sich von dem [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] mit einem Sprung über diesen befördern, und glitt ohne aus der Ruhe zu kommen von dessen Rücken direkt auf die kleine vom Schatten einer Wolke verdeckte Insel vor die dunkle Gestalt.&lt;br /&gt;
Der Blick zweier großer violetter Augen legte sich auf sie, als ihre eigenen Augen sich langsam erst dazu überwinden mussten die ungewöhnlichen Pfoten, die einer Mischung aus Menschenfüßen und Bärentatzen zu entsprechen schienen, und dann den im Schatten liegenden Körper hinauf bis zu den Augen des Wesens zu betrachten. Als sich der Blick der zwei Wesen traf, stockte dem Mädchen der Atem und für einen Moment fühlte sie die bodenlose Wut des Schattens vor ihr. Erst nach einigen Momenten fiel ihr auf, dass sich der [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] neben ihr vor dem Wesen verneigte und so tat sie es ihm schnell und etwas überhastet gleich.&lt;br /&gt;
„Es ist lange her [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Bai Hu]].“ Ertönte die Stimme des Wesens schneidend wie der Wind im Herbst sofort, als sich [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] verneigt hatte, als ob das Wesen darauf gewartet hätte.&lt;br /&gt;
„Xinglu.“ Antwortete der [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] schlicht, aber ehrerbietend.&lt;br /&gt;
„Sag mir, warum muss mein Hain die Füße dieser Kreatur ertragen? Warum beschütztest du es vor meinem Urteil?“&lt;br /&gt;
„Weil ich versprach sie zu beschützen und ihr zu helfen, weil sie mit deinem Urteil über die Menschen des Dorfes nichts zu tun hatte und weil die Menschen nicht das sind, was du in ihnen siehst.“&lt;br /&gt;
„Xinglu’s Urteil betrifft alle Menschen!“ Ertönte die wütende tiefe Stimme der riesigen [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Schildkröte]], als sich diese aus dem See erhob und geschwind auf die Insel neben den Schatten schob.&lt;br /&gt;
„Und warum maßt du es dir an ein Urteil über Xinglu’s Urteil zu fällen [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Bai Hu]]?“&lt;br /&gt;
Der [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] atmete tief ein, um zu einer Antwort auf den Angriff [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Xuan Wu]]’s anzusetzen, aber die Stimme des Schattens ließ ihn innehalten.&lt;br /&gt;
„Ich habe [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Bai Hu]]’s Gründe gehört und im Moment soll mir dies reichen.“ Der Blick der violetten Augen richtete sich wieder auf [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]]. „Nun erzähl mir deinen Namen kleine Kreatur und begründe mir, warum du ein Wesen vor meinem Urteil bewahrtest.“&lt;br /&gt;
Aber dem Mädchen stockte der Atem abermals, als es nun die volle Aufmerksamkeit auf sich lasten fühlte. Nervös spielte sie mit ihren Daumen und hatte ihren Blick gen Boden gerichtet, als sie endlich die Kraft fand zu antworten:&lt;br /&gt;
„Mein Name ist [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]]… Und ich wollte einfach nicht zulassen, dass ein kleines hilfloses Wesen vor meinen Augen stirbt, weil ich nicht eingriff… Nicht noch einmal…“ Bilder des roten [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]]s schossen aus ihrem Gedächtnis hervor und trieben ihr Tränen der Trauer in die Augen.&lt;br /&gt;
„Nicht noch einmal?... Ich muss jeden Tag dabei zusehen, wie kleine hilflose Wesen vor meinen Augen sterben, weil andere Wesen maßlos leben wollen… Nicht noch einmal… Ich kann es nicht fassen… Was weißt du kleine Kreatur denn schon von Leben und Tod?“&lt;br /&gt;
Die Stimme des Schattens, war sie zuvor schon schneidend gewesen, hatte sich nun auch noch gleich einem Orkan erhoben und donnerte ehrfurcht erregend über den Hain, so dass ein jeder, der sie vernehmen konnte, den Kopf einzog und still ausharren wollte, bis der Sturm vorbei war.&lt;br /&gt;
„Sie weiß so viel wie man eben in einem Leben in der Natur lernen kann.“ Erschallte auf einmal eine hohe Stimme, die vom Himmel zu kommen schien. „Sie hat die tägliche Furcht und Ungewissheit gespürt, hat die Freuden über die einfachsten Dinge genossen und die Trauer über den Verlust der wertvollsten Dinge erlebt. Maßt du dir nun schon an das Recht auf Trauer und Schmerz gepachtet zu haben Xinglu?“&lt;br /&gt;
Und plötzlich landete direkt hinter [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] ein großer [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]], von dessen Federkleid sich ein paar rote Federn lösten und langsam um das Mädchen herum zu Boden glitten. Beim Anblick dieser Federn schossen dem Mädchen nur noch mehr Tränen in die Augen und sie befürchtete, dass ihr Kopf ihr einen Streich spielen würde, denn diese Federn würde sie überall wiedererkennen.&lt;br /&gt;
„Bist du so verbittert Xinglu, dass du nicht einmal erkennst, dass dieses Mädchen erst einige wenige Sommer alt ist, aber durch das Leben und die Reise in der Natur viel schneller gealtert und gewachsen ist? Erkennst du nicht, was du vor dir siehst?“&lt;br /&gt;
„[[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Zhu Que]]… worauf willst du hinaus? Erklär dich, wenn du dich schon einmal zu uns auf den Boden herablässt!“ Donnerte der Schatten abermals entgegen.&lt;br /&gt;
„Die Natur selber hat [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] auf ihrer Reise geholfen und sie wachsen lassen, um sie auf das kommende vorzubereiten. Willst du als Wächter und Aspekt dich nun gegen den Willen der Natur stellen?“&lt;br /&gt;
Ein tiefes Rauschen war zu hören, als der Schatten sich zu [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] hinab beugte und zielsicher ihrem Gesicht entgegen atmete und sie näher betrachtete. Hätte das Mädchen dies normalerweise als sehr unangenehm empfunden und sich scheu weggedreht, so blieb sie wie angewurzelt stehen und betrachtete sich stattdessen ebenfalls eingehend.&lt;br /&gt;
Sie hatte vor Wochen, vielleicht vor Monaten sogar aufgehört sich selber zu betrachten und so war ihr nie aufgefallen, dass ihr Körper in ihren einstmals kindlichen Augen riesige Züge angenommen hatte. Sie war stark gewachsen, hatte wahrscheinlich Kigiku eingeholt und noch ein wenig weiter gewachsen. Unter ihrer Jacke wölbten sich zwei Hügel nach außen, deren Maße wohl noch wachsen würden, wenn sie sich wieder einigermaßen ernähren würde. Auch ihr Haar war immer länger geworden und glich der goldenen Mähne eines Löwen. War sie vor ihrer Reise noch ein normales 10 Jahre altes Mädchen gewesen, so glich ihre Statur nun mehr der einer 15jährigen.&lt;br /&gt;
Sie kam aus dem Staunen nicht mehr heraus und verlor ob dieser Erkenntnis auch für einen kurzen Moment den Gedankengang, der ihr zuvor die Tränen in die Augen getrieben hatte. Aber dann brachte ihn eine rote Feder, die direkt vor ihren Füßen lag, wieder zurück.&lt;br /&gt;
„Du bist doch der kleine rote [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]] oder? Du lebst?“ Hauchte sie mit nach oben gerichteten Gesicht dem Kopf des gewaltigen [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]]s entgegen, der hinter ihr saß und dessen Oberkörper über ihr aufragte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===11. Kapitel===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Ja [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] ich lebe.“ Antwortete der [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]] mit sanfter Stimme, so dass [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] fast der Meinung war ein Lächeln auf dem weit entfernten Gesicht erkennen zu können.&lt;br /&gt;
„Nicht nur ergreifst auch noch du Partei für diese Kreatur, sondern du kennst sie auch noch [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Zhu Que]]? Was geht hier vor?!“ Schaltete sich die schwarze [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Schildkröte]] erneut ein und der große [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]] holte tief Luft, um zu einer Erklärung anzusetzen.&lt;br /&gt;
„Dass ihr es nicht vernommen habt, wundert mich nicht, aber vor fast einem Jahr vernahm ich die Klagen eines kleinen Baches weit im Westen. Als ich mich ihm näherte und ihn fragte, was es mit seinen traurigen Worten auf sich habe, erzählte er mir von seinem Fehler. Er habe, so berichtete er mir, in dem Versuch ein kleines Mädchen mit blondem Haar aufzumuntern einen alten Wanderer zu dieser gelockt, damit dieser sie mit seinen Geschichten aufmuntern könne. Als der Wanderer dem Mädchen von dem Waldgott erzählte, schnappte dieses sich seine Sachen und lief los, um den Waldgott zu finden und um Hilfe zu bitten. Aber wie sollte ein kleines Mädchen alleine überleben?&lt;br /&gt;
Ich beschloss also dem Bach zu helfen und dem Mädchen beizustehen. So begleitete ich [[Wichtige_Personen_in_Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]], das Mädchen aus der Geschichte des Baches, als kleiner [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]] und lehrte sie durch mein Beispiel vom Leben in der Natur.&lt;br /&gt;
Als der Herbst kam und die Zeit meiner Herrschaft sich dem Ende entgegen neigte, traf ich [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Bai Hu]] und bat ihn mir zu helfen. Fortan übernahm er es [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] zu begleiten, nachdem wir es so haben aussehen lassen als ob ich durch die Krallen [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Bai Hu]]’s gestorben wäre.&lt;br /&gt;
Während wir uns aber um [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] kümmerten, bemühte sich die Natur selber ebenfalls um [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]], half ihr beim Wachsen, beim Verstehen und beim Leben. Schon bald hätte sie uns nicht mehr gebraucht, aber wir waren zu neugierig auf das, was kommen könnte.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lange Zeit herrschte Stille, während der Schatten [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] eingehend musterte. Schließlich aber erhob er die Stimme, deren Worte er scheinbar direkt an [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] richtete.&lt;br /&gt;
„Würde ich dich am liebsten auf der Stelle zertreten für den Verstoß gegen mein Urteil, für die Schritte auf dem Boden meines Haines und für die Anmaßung, in der sich jene zwei auf deine Seite stellten und dich beschützten, so kann ich doch das Wirken der Natur an und in dir sehen.&lt;br /&gt;
Nun stelle ich dir also folgende Frage: Würdest du das Dorf, deren Bewohner dir in der letzten Woche Obdach gewährten, verlassen und zulassen, dass ich es mitsamt seiner Bewohner vernichte, wenn ich dafür deine Schwester Kigiku heile?“&lt;br /&gt;
[[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]]s Augen weiteten sich bei diesem Angebot genau so sehr wie sich die Augen des [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]]s und des [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]]s vor Wut verengten. Beide waren außer sich vor Zorn über die Hinterlist der Worte ihres Gottes, aber keiner von beiden hatte das Recht den Mund zu öffnen.&lt;br /&gt;
„Woher weißt du von Kigiku?“ Antwortete [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] stockend, woraufhin der Schatten lediglich tiefkehlig lachte.&lt;br /&gt;
„Ich weiß viele Dinge. Nun aber entscheide dich und lass dich nicht davon einnehmen, dass du deine Schwester nicht mehr lebendig antreffen würdest, wenn du dich jetzt auf den Rückweg begibst.“ Woraufhin der Schatten erneut lachte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===12. Kapitel===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Immer mehr Tränen schossen [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] in die Augen, ließen diese nach und nach überquellen und liefen dann eine nach der anderen die Wangen des Mädchens hinab, bis sie sich von diesen lösten und gen Boden fielen. Die kommende Entscheidung war die schwerste, die sie jemals hatte treffen müssen und es war der erste Moment, in dem sie ihre Reise in Frage stellte.&lt;br /&gt;
„Ich… Die Menschen sollen leben.“ Brachte sie schluchzend hervor und sah gleichzeitig ihre kranke Schwester vor ihren Augen, deren endgültiges Todesurteil sie nun unterschrieben hatte und die sie wohl nie wieder sehen würde.&lt;br /&gt;
„Was?!? Du maßt es dir an…?!?“ Donnerte die Stimme des Schattens wieder hervor, wurde aber von [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Bai Hu]] abrupt unterbrochen.&lt;br /&gt;
„Sie hat sich entschieden Xinglu. Hör auf mit deinen Spielen und sieh ein, dass du dich geirrt hast.“&lt;br /&gt;
„Gut, ich stehe zu meinem Wort. Aber ich habe nirgends von dem Leben des Mädchens geredet. Sie hat sich meinem Urteil entgegen gestellt und muss nun die Konsequenzen tragen!“&lt;br /&gt;
Schreckhaft atmete [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] ein und schaute mit geweiteten Augen auf den Schatten vor sich.&lt;br /&gt;
„Aber ich darf nicht ohne Weiteres nehmen, was die Natur gewährt hat… Also wirst du dir dein Leben verdienen müssen kleines Mädchen. Schließe die Augen und lass mich sehen, ob der Geist der Natur wirklich in deinen Knochen steckt.“&lt;br /&gt;
Und so sehr [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] auch dagegen ankämpfte, ihre Augenlider schoben sich unweigerlich vor ihre Pupillen und schon bald verschwammen die Bilder vor ihren Augen und die Gedanken in ihrem Kopf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie spürte weiches feuchtes Gras zwischen ihren blanken Zehen und eine Eule schickte ihren Ruf durch die Luft vorbei an ihren Ohren. Als sie die Augen langsam öffnete, sah sie sich inmitten eines großen Waldes stehen, deren Bäume genauso wie der Wald selber kein sichtbares Ende zu haben schienen. Alles an dem Wald wirkte merkwürdig urtümlich und erinnerte sie an die riesigen Bäume, die sie in der Nähe des Wasserfalls und des Haines gesehen hatte.&lt;br /&gt;
Erneut riss sie der Schrei der Eule aus den Gedanken und ließ in diesen Platz genug für die Erkenntnis, dass die Sonne gerade untergegangen war und die Schatten im Wald immer mehr die Oberhand gewannen.&lt;br /&gt;
Und dann spürte sie es, eine Präsenz im Schatten und der Blick unsichtbarer Augen auf ihrem Rücken. Die feinen Härchen auf ihrem Nacken stellten sich auf, sie machte einen zaghaften Schritt nach hinten und drehte sich dann plötzlich herum um loszurennen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===13. Kapitel===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Wind pfiff ihr ins Gesicht, sauste ihr um die Ohren und ließ den Klang seiner Stimme in diesen erklingen. Immer wieder schlugen ihr kleinere Äste, die sie nicht rechtzeitig bemerkt hatte, gegen den Körper und hinterließen an diesem immer mehr kleine Schnitte aus denen schon bald feine Bluttropfen hervorquollen. Schneller und schneller lief [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] durch den dunklen Wald, der sein wunderschönes Kleid abgelegt hatte und ihr nun seine dunkle und gefährliche Seite zeigte.&lt;br /&gt;
Wie konnte dies nur derselbe Wald, derselbe Ort sein, der sie mit den ersten Bildern verzaubert hatte? Fragte sie sich, als sie sich in Sicherheit wähnend an einen Baum lehnte und umschaute. Schon seit einiger Zeit hatte sie die Präsenz in ihrem Rücken nicht mehr gespürt. Sollte sie dieses Etwas wirklich abgehängt haben? Sie schaute sich nervös um, ließ den Blick ihrer Augen durch die Dunkelheit wandern und versuchte ihr pochendes Herz zu beruhigen. Es war schwer in der Dunkelheit überhaupt etwas auszumachen und immer wieder machte ihr Herz einen furchtsamen Sprung, wenn die Schatten der Bäume ihr obskure Wesen, die mit langen feingliedrigen Armen in der Dunkelheit zu tanzen schienen, vorspielten.&lt;br /&gt;
Plötzlich blitzte in der Dunkelheit etwas auf. Noch bevor sich die Härchen auf ihrem Nacken aufstellen konnten, war sie schon wieder los gerannt und hetzte durch den Wald. Das Blut, das sich in der kurzen Zeit der Rast auf ihrer Haut gesammelt hatte, wurde vom Gegenwind weggeweht und hinterließ eine feine rote Spur, der man viel zu leicht folgen konnte.&lt;br /&gt;
Wie sollte sie nur dem Schrecken, der mit Sicherheit den Tod bringen würde, entkommen? Wie sollte sie den Anbruch des Tages und das erste Licht, das die Schatten vertreiben würde, nur wieder erleben? Und wie sollte auch nur ein Mensch in dieser schrecklichen Umgebung überleben können?&lt;br /&gt;
Völlig außer Atem rannte das Mädchen dennoch weiter. Immer, wenn sie die Gefahr gegen einen Baum zu laufen ignorierend einen Blick über die Schulter warf, konnte sie einen formlosen Schatten im Schatten sehen, der der blutigen Spur folgte. Nein sie wunderte sich nicht mehr, dass die Menschen sich vor dieser Umgebung fürchteten und die Natur verändern wollten, um in ihr zu überleben. In dieser schrecklichen Umgebung würden sie nie anders überleben können!&lt;br /&gt;
„Vieles, das auf den ersten Blick schrecklich wirkt, ist nur ungewohnt für die Augen.“&lt;br /&gt;
Ertönte plötzlich die raue Stimme des alten Mannes in ihrem Kopf und sie erinnerte sich an die vielen Stunden, in denen er ihr eigentlich nur von der Natur erzählte.&lt;br /&gt;
„ Ein Wolf tötet nicht, weil er grausam sein möchte. Ein Wolf tötet, weil er überleben will. Der Wille zu Überleben ist das, was uns alle – selbst die Pflanzen – vereint.“&lt;br /&gt;
Aber dieses Ding, was auch immer es ist, ist böse! Das konnte sie deutlich spüren. Sie konnte spüren wie es Millimeter um Millimeter näher kam, sich wieder zurückfallen ließ und dann wieder langsam näher kam. Und das alles nur, um mit ihr zu spielen, um ihr den Schrecken in Mark und Bein zu jagen!&lt;br /&gt;
„Wahre Boshaftigkeit gibt es in der Natur nicht. Sie ist eine Erfindung der Menschen, um die Natur zu verteufeln.“&lt;br /&gt;
Aber sie konnte das Böse in diesem Ding eindeutig spüren. Und inmitten dieser schrecklichen Umgebung war niemand, der ihr helfen konnte. Sie war alleine.&lt;br /&gt;
„Niemals bist du alleine. Stets wirst du einen Baum, eine Blume oder zumindest einen Grashalm in der Nähe finden. Deine Mutter wird immer da sein und dich beschützen.“&lt;br /&gt;
Und auf einmal blieb [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] stehen. Langsam drehte sie sich zur Seite und legte die Stirn gegen die Rinde eines der riesigen Bäume. Wie hatte sie nur diese sanften Riesen verteufeln können? Wie hatte sie nur diese Umgebung als schrecklich bezeichnen können?&lt;br /&gt;
Sie schloss die Augen und wartete auf die Schritte, die sich sicher bald nähern und ihren Tod bedeuten würden. Aber sie würde nicht mehr rennen. Sie vertraute auf ihre Mutter und legte ihr Leben in deren Arme.&lt;br /&gt;
Und dann hörte sie ein leises Flüstern.&lt;br /&gt;
„Wie sich die Arme an mich lehnt. Oh du Arme, hör auf zu weinen.“&lt;br /&gt;
„Das sind keine Tränen, das ist Blut. Bist du zu hölzern geworden um den Unterschied zu merken?“&lt;br /&gt;
„Sie blutet? Warum denn nur?“&lt;br /&gt;
„Weil selbst kleine Äste die weiche Haut zerschneiden können.“&lt;br /&gt;
„Schau nur wie sie zittert.“&lt;br /&gt;
„Wie gerne würde ich ihr helfen.“&lt;br /&gt;
„Ich auch.“&lt;br /&gt;
„Ich auch.“&lt;br /&gt;
„Aber sie kann uns nicht hören.“&lt;br /&gt;
„Wir können sie nicht trösten.“&lt;br /&gt;
„Wir können sie nicht beschützen.“&lt;br /&gt;
„Würde sie uns nur hören können.“&lt;br /&gt;
„Wieso kann sie uns nicht hören?“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Ich kann euch hören!“ Schrie [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] mit all ihrer Kraft. „Bitte helft mir!“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Sie kann uns hören?“&lt;br /&gt;
„Sie möchte unsere Hilfe?“&lt;br /&gt;
„Wie lange ist es her?“&lt;br /&gt;
„Sollen wir singen?“&lt;br /&gt;
„Ja lasst uns singen!“&lt;br /&gt;
„Ja..Singen!“&lt;br /&gt;
Und plötzlich schwoll das Flüstern, war es zuerst noch leise und kaum zu hören gewesen, immer weiter an, gewann an Stärke und glich schon bald einem Orkan aus unterschiedlichen Stimmen, die durcheinander riefen. Nach und nach hörten die Stimmen auf zu rufen und fingen stattdessen an leise zu summen. Das Summen wurde immer lauter, übertönte schließlich die letzten Stimmen und brachte mit seinen tiefen Tönen [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]]s Innere sanft zum vibrieren.&lt;br /&gt;
Eine tiefe und warme Stimme erschallte, sang von den Strahlen der Sonne und den Tränen des Mondes und plötzlich setzten alle Stimmen in dieses Lied mit ein.&lt;br /&gt;
Es war das Lied der Schöpfung, die Erzählungen des ersten Baumes, der als Knospe miterlebt hatte wie Mond und Sonne von den Göttern auseinander gerissen wurden und fortan nie wieder zusammen sein und zugleich erstrahlen durften. Um wenigstens die Wärme des anderen und dessen Spiegelbild für wenige Momente zu erhaschen, nachdem dieser schwinden musste, erschufen die Zwei die Natur und die Wärme der Sonnenstrahlen sowie die Liebe in den Mondtränen hauchten der kargen Erde Leben ein.&lt;br /&gt;
Der Erste aber, der stark genug gewesen war vor all diesem bereits als Knospe den Boden zu durchbrechen, wuchs und wuchs bis er groß und prächtig war. Er war der Stärkste von allen und schließlich hob ihn der Mond aus der Erde und gab ihm die Fähigkeit zu wandern. So wurde der Erste als Xinglu, der Wanderer, bekannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Sie ist eingeschlafen.“&lt;br /&gt;
„Sie ist sicher.“&lt;br /&gt;
„Der Schatten ist fort.“&lt;br /&gt;
Das Flüstern der Bäume, sehr zaghaft und leise um das Mädchen nicht zu wecken, flog einige Zeit später dem Winde gleich wieder durch die Luft.&lt;br /&gt;
„Sie muss zurück.“&lt;br /&gt;
„Ja das muss sie.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===14. Kapitel===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Hört ihr das? Sie singen! Sie singen für das Mädchen, sie singen für [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]]!“ Stellte die große [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Schildkröte]] fassungslos fest, während sie sich im Kreis drehte und dem Lied der Bäume lauschte.&lt;br /&gt;
Das Geräusch des schabenden Panzers zusammen mit den Worten aus tiefer Kehle drangen durch die Schleier des Schlafes und holten [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] aus diesem empor.&lt;br /&gt;
„Sie kommt zu sich. Sie hat überlebt!“ Ertönte die Stimme des [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]]s ganz nah vor [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]]s Gesicht. Und als sie die Augen öffnete, sah sie die Gesichter des [Geschichte von Taki#Der rote Vogel - Suzaku|Vogel]]s und des [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]]s dicht über ihrem eigenen schweben und sie mit besorgten Blicken anschauten, bevor sie anfingen breit zu lächeln.&lt;br /&gt;
„Wo bin ich?“ Murmelte sie schlaftrunken, während sie sich den Schlaf aus den Augen rieb.&lt;br /&gt;
„Du bist im Hain des Waldgottes. Du hast geschlafen und wurdest im Traum auf die Probe gestellt.“&lt;br /&gt;
Antwortete [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Bai Hu]], der sich mit einem langgestreckten Seufzer anscheinend nach einer halben Ewigkeit wieder legte und sich wohlig streckte.&lt;br /&gt;
„Habe ich bestanden?“&lt;br /&gt;
[[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Zhu Que]] öffnete den Schnabel, anscheinend um antworten zu wollen, aber die tiefe Stimme Xinglu’s unterbrach ihn.&lt;br /&gt;
„Du hast mehr als das.“ Der riesige Schatten bewegte sich zum ersten Mal, seitdem [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] im Hain war, und schob sich langsam in das fahle Licht des Mondes.&lt;br /&gt;
„Niemals hätte ich erwartet, dass sie für dich singen würden. Niemals hätte ich erwartet, dass sie dieses Lied anstimmen würden.“&lt;br /&gt;
Murmelte das Wesen, dessen Körperbau dem eines Menschen glich, nur glichen Hände und Füße mehr einer Mischung aus Menschenhand und Bärentatze und die Haut schien aus einer rissigen und vor Alter schon schwarz gewordenen Baumrinde zu bestehen. Das Gesicht schließlich war dem eines Hirsches nachempfunden, nur dass sich Flechten aus großen Baumblättern vom Kopf über die Schultern des Wesens ergossen.&lt;br /&gt;
„Sie sangen von dir nicht wahr?“ Fragte [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] das Wesen, dessen große Augen von großer Trauer sprachen.&lt;br /&gt;
„Ja. Ich habe dieses Lied geschrieben und es einem jeden Baum früher vorgesungen, wenn er noch klein und schwach war. Das Lied half ihnen zu wachsen und den Gezeiten zu widerstehen, so dass sie fast so groß wurden wie ich einst. Deswegen nennt man es auch das Baumlied. Früher kannte es ein jeder Baum.“&lt;br /&gt;
„Deswegen sind die Bäume in der Nähe des Haines also so groß und der Winter dem Hain so fern!“&lt;br /&gt;
„Früher waren alle Bäume so groß. Damals wanderte der Wanderer noch jeden Tag über die Erde und sang zu jedem Baum.“ Mischte sich eine raue Stimme plötzlich ein und alle, egal ob Mensch, Tier oder Gott wandten dem Ursprung der Stimme den Kopf zu.&lt;br /&gt;
Ein alter Mann kam mit hinkenden Schritten über die Wiese dem See und der Insel entgegen und winkte dem Mädchen entgegen, das die Augen vor Staunen weit aufgerissen hatte.&lt;br /&gt;
„Du? Was machst du denn hier?“ Rief sie ihm entgegen. Anstatt aber eine Antwort des Mannes zu erhalten, erklang die Stimme des Waldgottes.&lt;br /&gt;
„[[Geschichte von Taki#Der blaue Drache – Seiryu|Quing Long]]. Jetzt wundert mich gar nichts mehr. Hast du [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] beigebracht zu den Bäumen zu sprechen?“&lt;br /&gt;
„Ich habe ihr lediglich von der Natur erzählt Xinglu. Alles Weitere hat sie selber erlernt.“&lt;br /&gt;
„[[Geschichte von Taki#Der blaue Drache – Seiryu|Quing Long]]?“ Verwirrt schaute [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] zwischen dem Alten und Xinglu hin und her.&lt;br /&gt;
Auf dem Gesicht des Alten aber, der am nahen Ufer des Sees angelangt war, bildete sich ein Lächeln und plötzlich erhob sich an derselben Stelle, an der der Alte soeben gestanden hatte, ein großer [[Geschichte von Taki#Der blaue Drache – Seiryu|blauer Drache]] in die Luft, nur um neben Xinglu wieder zu landen.&lt;br /&gt;
„Du hast es schon immer geliebt dich zu verkleiden.“ Murmelte die [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Schildkröte]].&lt;br /&gt;
„Du musst verstehen, dass ich dir nicht die Wahrheit zeigen durfte [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]]. Ich bin der Letzte der Vier und Erster des Kreises. [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Xuan Wu]], [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Zhu Que]], [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Bai Hu]] und ich, [[Geschichte von Taki#Der blaue Drache – Seiryu|Quing Long]] sind die 4 Wächter des Waldgottes und die ersten der Tiere, zu denen er wie zu den Bäumen sang. Ein jeder von uns ist die Inkarnation einer der Jahreszeiten. Ich bin der Frühling, [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Zhu Que]] ist der Sommer, [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Bai Hu]] ist der Herbst und [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Xuan Wu]] ist der Winter. Einst wandelten wir an der Seite Xinglu’s über die Erde. Als er sich aber veränderte, wandten drei von uns ihm den Rücken zu und nur[[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Xuan Wu]] blieb bei ihm.“&lt;br /&gt;
„Aber was habe ich damit zu tun? Ich wollte doch nur Kigiku retten.“&lt;br /&gt;
„Und in diesem einfach Streben hast du es geschafft mich an die Anfänge und das Gute in euch Menschen zu erinnern. Ich war es, der dich im Wald der Träume gejagt hat und hätten dir die Bäume nicht geholfen, so hätte dein Herz schließlich vor Angst aufgehört zu schlagen. Als aber die Bäume anfingen zu singen, da erinnerte ich mich. Sie sangen aber nicht nur von mir, sondern auch von dir. Sie sangen davon wie viel Angst du in der Dunkelheit hast, was für einen Weg du zurücklegen musstest und wie gerne sie dir helfen würden. Und mit jedem Wort verflog mein Hass und ich fing an euch Menschen zu verstehen.“&lt;br /&gt;
„Ich habe gar nicht gehört, dass sie von mir sangen. Hat diese wunderschöne tiefe Stimme etwa auch über mich gesungen?“&lt;br /&gt;
„Wunderschöne tiefe Stimme?“ Schaltete sich [[Geschichte von Taki#Der blaue Drache – Seiryu|Quing Long]] plötzlich ein und wechselte einige Blicke mit den drei anderen, während Xinglu die violetten Augen geschlossen hatte.&lt;br /&gt;
„Sie hat dich singen hören Xinglu? Wie ist das möglich? Du hast schon so lange nicht mehr gesungen.“ Brummte [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Bai Hu]] verdutzt.&lt;br /&gt;
„Sie erinnern sich noch immer daran wie ich zu ihnen sang. Und aus der Erinnerung heraus haben sie meine Stimme scheinbar beschworen. Es ist zu lange her, dass ich zu ihnen gesungen haben, und ich habe kein Recht zu ihnen zu singen bei all dem, was ich getan habe.“&lt;br /&gt;
„Das stimmt nicht! Sie reden stets miteinander und die ältesten von ihnen erzählen den jüngeren von deinem Lied. Sie kennen es alle und werden es nie vergessen.“&lt;br /&gt;
„Mir fehlt aber die Kraft zum Wandern. Hass und Zorn haben meine Beine schwer werden lassen.“&lt;br /&gt;
Er wandte sich von dem weißen [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] ab und dem Mädchen zu.&lt;br /&gt;
„Nein ich hörte keine tiefe Stimme, sondern eine hohe. Ich hörte die Stimme eines jungen [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Drachen]]n, der mich furchtlos anbrüllte. Die Bäume sangen von dem gelben Schuppenkleid des [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Drachen]]n und von der Wärme im Herzen dieses Wesens.&lt;br /&gt;
[[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] sie sangen von dir und es war so viel Wahrheit in ihren Worten, die ich erst jetzt vernehmen konnte.“&lt;br /&gt;
„Warum guckst du so traurig Xinglu? Was hast du vor? Was hat das zu bedeuten?“&lt;br /&gt;
Fragte das Mädchen nun sichtlich besorgt um den Waldgott.&lt;br /&gt;
„Es ist Zeit für mich das Geschenk, das mir der Mond einst gab, zurück zu geben. Ich habe meine Pflicht gegenüber meinen Brüdern und Schwestern vergessen und sie zu lange warten lassen. Ich sehne mich nach Ruhe [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]].“&lt;br /&gt;
Die Züge des Wesens erhellten sich und die Risse in der dunklen Rinde schlossen sich immer mehr.&lt;br /&gt;
„Die Zeit des Wanderers ist vorbei. Zu lange habe ich mich dagegen gewehrt einzusehen, dass die Welt mich nicht mehr braucht. Es ist nun an der Zeit, dass die Jüngeren auf sich aufpassen. Vieles wird sich verändern, aber wenn ich höre wie die Bäume für dich singen, so bin ich mir sicher, dass es nicht nur schlecht sein wird.“&lt;br /&gt;
„Willst du uns wirklich verlassen Xinglu? Was sollen wir ohne dich machen? Was sollen wir alleine machen?“ Rief [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Zhu Que]] mit Trauer in der Stimme.&lt;br /&gt;
„Helft dem gelben [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Drachen]]n bei der Wahrung dessen, was wir einst zusammen auf unseren Reisen verbreiteten. Natürlich nur, wenn du willst [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]].“&lt;br /&gt;
Das Mädchen schaute in die großen violetten Augen und auf die immer heller werdende Rinde, durch die von Minute zu Minute mehr Leben zu pulsieren schien.&lt;br /&gt;
„Was genau meinst du?“&lt;br /&gt;
„Vieles, was einst gut war, ist zerstört. Du hast mir aber gezeigt, dass nicht alles zerstört ist. Ich frage mich, ob sich Sonne und Mond so fühlten, als sie mich erblickten und das Leben erschufen….&lt;br /&gt;
Ich werde das Wandern aufgeben und wieder nur ein Baum sein, ein Baum der mit seinen Brüdern singt. Gerne werde ich von dem kleinen Mädchen singen, das zum [[Geschichte von Taki#Der_Gelbe_Drache|gelben Drachen]] wurde, der den Beginn einer neuen Zeit darstellt.&lt;br /&gt;
Ich würde gerne dabei zusehen, wie ein kleines Mädchen die Wunden, die ein alter Baum geschlagen hat, schließt und dabei hilft, dass wieder mehr Menschen das Lied der Bäume hören.“&lt;br /&gt;
[[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] konnte die Trauer in dem Wesen vor sich so deutlich spüren, dass es ihr die Sprache verschlug. Aber nicht nur Trauer, sondern auch Freude über die Erlösung konnte sie spüren. Es hatte nicht lange gedauert bis ihre Augen sich mit Tränen gefüllt hatten, so dass sie lediglich nicken konnte.&lt;br /&gt;
Der Waldgott lächelte sie voller Wärme an und streckte sich dann zu seiner vollen Größe aus. Ein wohliges Seufzen entfuhr ihm, als die alten Glieder sich zum beinahe letzten Mal bewegten und er sich mit stummen Gesten von seinen vier Freunden verabschiedete, die auf ihre Art viel treuer waren als er es je bis zu diesem Moment vermutet hatte. Dann legte er die letzten Schritte bis zum Mittelpunkt der kleinen Insel zurück, streckte sich erneut und seufzte dabei langgezogen.&lt;br /&gt;
Ein Rascheln und Rauschen war zu hören, als sich riesige Wurzeln in den Boden gruben und gewaltige Äste in die Höhe streckten. So schnell geschah alles, dass nur wenige Momente später sich dort, wo noch eben die Gestalt des Waldgottes gestanden hatte, ein gewaltiger Baum in die Höhe streckte und seine riesigen Äste weit über den See hängen ließ. Das gewaltige Blätterdach des Baumes erstreckte sich über den gesamten Hain und schützte diesen gleich einer Decke.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Epilog===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So verlor der Waldgott seinen Namen und war wieder nur der Erste. Im selben Moment aber erschallte zum ersten Mal seit langer Zeit die tiefe Stimme des Waldgottes und sang begleitet von vielen seiner Brüder das Lied des gelben [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Drache]]ns, so wie es hier geschrieben steht.&lt;br /&gt;
Lieder aber sind die älteste Form des Übernatürlichen und oft findet man in ihnen bereits einen Teil der Zukunft beschrieben. So erfuhr der kleine Bach, an dem das Lied begann, davon wie [[Geschichte von Taki#Der gelbe Drache|Hiwa]] begleitet von [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Zhu Que]], [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Bai Hu]], [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Xuan Wu]] und [[Geschichte von Taki#Der blaue Drache – Seiryu|Quing Long]] in das Dorf am Rand des großen Waldes kam und sowohl von dem Waldgott als auch von dessen Bedauern erzählten. Die Dorfbewohner hörten gerne den Geschichten dieser ungleichen Gruppe zu, ließen sich von diesen verzaubern und wollten alsbald den riesigen Baum selber sehen. Manche von ihnen blieben dort, andere verließen den Ort wieder, nur um von dessen Pracht zu erzählen.&lt;br /&gt;
So gründete sich schon bald unter dem schützenden Dach des Waldgottes ein kleines Dorf. Die vier Wächter, die es nun als Aufgabe ansahen neben dem Waldgott auch noch das Dorf und [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] zu beschützen, blieben bei den Menschen und halfen dem Mädchen dabei zu beschützen, zu trösten, zu beruhigen, zu lenken und vor allem zu erzählen und zu singen.&lt;br /&gt;
Zwei Jahre später, als die ersten Schneeflocken vom Himmel fielen und die mittlerweile zur jungen Frau herangewachsene [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] an die stürmische Nacht erinnerten, in der sie zum ersten Mal von dieser Welt erfuhr, wenn auch nur reichlich verwirrende Bruchstücke, stapfte eine vermummte Gestalt den schmalen von den Bewohnern angelegten Weg zum Hain empor.&lt;br /&gt;
Eine helle Stimme, ihr merkwürdig bekannt aber doch in den Wirren der Erinnerungen verloren, riss [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] aus den Erinnerungen und ließ sie von ihrem Platz am Rande des Sees aus in die Richtung der Gestalt sehen. Ihre Augen weiteten sich und füllten sich als bald mit Tränen, während ihre Füße über den von feinen Schneeflocken bedeckten Boden regelrecht flogen und sie in die weit geöffneten Arme der ihr entgegenlaufenden Kigiku trugen.&lt;br /&gt;
Der Bach plätscherte fröhlich, als er von der Wiedervereinigung der Schwestern hörte und weigerte sich im kommenden Winter vehement dagegen zu erstarren und einzufrieren, so groß war seine Freude. Erst die tiefe Stimme des Waldgottes aus der Ferne sorgte dafür, dass er sich beruhigte und als der Bach langsam erstarrte und für den Winter einschlief, freute sich der Waldgott über jenes letzte Geschenk, das er den Menschen und besonders seiner [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] geben konnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Wichtige Personen und Wesen aus Legenden und Sagen=&lt;br /&gt;
Hier sind wichtige Personen aus der Geschichte oder Legenden/Sagen von Takigakure aufgelistet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Dorfoberhäupter [[Takigakure]]s===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Ieyasu Kagetoya====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ieyasu Kagetoya das erste große [[Dorfoberhaupt|Oberhaupt des Dorfes]] [[Takigakure]]. Nach dem Fall [[Geschichte_von_Taki#Kakuzu|Kakuzus]] bei dem der gesamte damalige Ältestenrat verstarb, übernahm er nicht nur die Macht im [[Gesellschaft_in_Taki#Kagetoya|Kagetoya]] -Clan sondern auch im Dorf selbst.&lt;br /&gt;
Er galt als mächtiger Shinobi und entsprechend dem Ruf der [[Gesellschaft_in_Taki#Kagetoya|Kagetoya]] als großartiger Krieger. &lt;br /&gt;
Durch seine Autorität und auch teilweise durch Furcht vor seiner Rache stellte er einen sehr wackeligen Frieden in [[Takigakure]] her.&lt;br /&gt;
Er führte damals die grundlegende Struktur des heutigen Militärs in [[Takigakure]] ein, auch wenn dieses im Laufe der vielen Dynastien überarbeitet wurde, ist es grundlegend immer noch das System nach dem die [[Gesellschaft_in_Taki#Kagetoya|Kagetoya]] Krieg führen und sich organisieren.&lt;br /&gt;
Der [[Gesellschaft_in_Taki#Kagetoya|Kagetoya]] galt als streng, aufbrausend und ein wenig tyrannisch außerdem erzählt man sich das er ein begabter, wenn auch gerne riskant agierender, Stratege sei was letztlich zu seinem Sturz führte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Shingen Shiazu====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Shingen Shiazu, das zweite große [[Dorfoberhaupt|Oberhaupt des Dorfes]] [[Takigakure]], galt ebenso wie sein Vorgänger [[Geschichte_von_Taki#Ieyasu_Kagetoya|Ieyasu Kagetoya]] als begabter Shinobi und Stratege.&lt;br /&gt;
Jedoch hatte er dem Plan des Kagetoyas eine ganze Kompanie zu opfern widersprochen, als diese dann nicht nur überlebte sondern die Schlacht auch noch gewann schlug er sich auf die Seite der [[Gesellschaft_in_Taki#Fuyou|Fuyou]], deren Oberhaupt das Kommando über die folgende Kompanie hatte, was dazu führte das [[Geschichte_von_Taki#Ieyasu_Kagetoya|Ieyasu Kagetoya]] noch auf dem Schlachtfeld zum Selbstmord gezwungen wurde, um seine Ehre wieder reinzuwaschen.&lt;br /&gt;
Mit der Unterstützung der [[Gesellschaft_in_Taki#Fuyou|Fuyou]] und einiger jüngerer Clans wurde er dann zum zweiten Oberhaupt Takigakures erklärt. &lt;br /&gt;
Er erklärte die [[Geschichte_von_Taki#Ieyasu_Kagetoya|Ieyasu Kagetoya]] jedoch nicht zu Verrätern und ließ die Ehre der Familie unangetastet.&lt;br /&gt;
Shingen trat er kurz nach dem Bluterbenkrieg von seinem Amt zurück, da er sich in einer Schlacht schwer verletzt hatte und langsam alt wurde. Er galt in seiner Amtszeit zwar als strenges aber faires Oberhaupt, der stets jeden Vorschlag anhörte, bevor er seine Entscheidung traf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Mifune Ashura====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mifune Ashura war das dritte [[Dorfoberhaupt|Oberhaupt]] Takigakures und das erste das nicht aus einer der [[Gesellschaft_in_Taki#Die_Gr.C3.BCnderclans|Gründerfamilien]] stammte.&lt;br /&gt;
Er war ein Veteran des Krieges, der sich in vielen Schlachten als großer Anführer bewährt hatte, vor allem durch die Tatsache das seine Truppen stets ihre Position gehalten hatten sowie geringere Verluste aufwiesen.&lt;br /&gt;
Jedoch hatte der Krieg ihn zu einem paranoiden Mann gemacht, er verschärfte die Sicherheitskontrollen und die Verteidigungssysteme von [[Takigakure]] erheblich. Auf seinen Wunsch wurde eine Kampagne gestartet, die die Bevölkerung davon überzeugte das man Ausländern nicht trauen könne und das die Abschottung von außen der einzige Schutz vor Eroberung wurde.&lt;br /&gt;
Dies hatte auch Erfolg, [[Takigakure]] igelte sich ein und sah alles als Bedrohung an, was zu allgemeiner Aufrüstung im Dorf führte.&lt;br /&gt;
Zudem schwächte er die Macht der [[Gesellschaft_in_Taki#Die_Gr.C3.BCnderclans|Gründerclans]] erheblich in dem er den Ältestenrat neu aufstellte und für niedere Clans zugänglich machte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Kessen Musou====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kessen Musou wurde nach dem überraschenden Tod [[Geschichte_von_Taki#Mifune_Ashura|Mifunes]], der scheinbar an einer Krankheit verstarb, ebenso überraschend zum neuen [[Dorfoberhaupt|Oberhaupt]] erklärt. Entgegen der Traditionen des Dorfes die Wege der alten Oberhäupter weiter zugehen, brach er damit und zum ersten Mal in der Geschichte öffnete [[Takigakure]] sich wieder nach außen. Ausländer wurden nicht länger verteufelt und argwöhnisch betrachtet, sondern willkommen geheißen und in die Dorfstruktur eingeführt.&lt;br /&gt;
Von vielen wurde Kessen Musou als wahrer Held vergöttert, da er eine unglaubliche Phase des Friedens in [[Takigakure]] einläutete, auf die man später immer noch neidisch war und sich zurück wünschte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Verräter [[Takigakure]]s===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Kakuzu====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kakuzu war einst einer der besten Shinobi des Dorfes [[Takigakure]]. So entsandte man ihn auf eine Mission den ersten Hokage, [[Geschichte_von_Konoha#vor_dem_BEK|Hashirama Senju]], zu töten, als diese jedoch scheiterte wurde er bei seiner Rückkehr ins Dorf stigmatisiert und für das Scheitern der [[Mission]] bestraft, obgleich diese sehr gefährlich war.&lt;br /&gt;
Darauf entwickelte der einst hochgelobte [[Jounin]] einen Hass auf das Dorf und tötete auf seiner Flucht nicht nur die Ältesten des Dorfes, sondern stahl das wichtigste verbotene [[Jutsu]] des Dorfes, das seit dem verloren ist. &lt;br /&gt;
Ab da an führte er ein Leben als Kopfgeldjäger und Söldner.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Nobu Gushiken====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nobu Gushiken, adoptierte Bruder des ehemaligen [[Dorfoberhaupt|Dorfoberhauptes]] [[Wichtige Personen in Taki#Wichtige_Personen_in_Taki#Muneyaki_Gushiken|Muneyaki Gushiken]], war ein ausgezeichneter Ninja des Dorfes und Mitglied der [[Einheiten_Takigakures#Tsuisekisha_.28J.C3.A4ger.29|Tsuisekisha]].&lt;br /&gt;
Ebenso wie sein älterer Bruder strebte er danach Oberhaupt Takigakures wurde, jedoch wurde sein Bruder stattdessen ernannt, was den jungen Mann verbittern ließ, worauf sich die Brüder zerstritten und seine Adoption herauskam.&lt;br /&gt;
Im Angesicht der steigenden Gefahr der [[Taki_no_Kuni#Jashin_Sekte|Jashin-Sekte]] versuchte er dann einen lange gehegten Plan umzusetzen, nämlich seinen Bruder zu entführen und zu töten, wobei er es so aussehen lassen wollte als wären die [[Taki_no_Kuni#Jashin_Sekte|Jashin]]-Kultisten es gewesen.&lt;br /&gt;
Wodurch er sich ersann zum neuen [[Dorfoberhaupt]] erklärt zu werden, jedoch scheiterte sein Plan durch die Heldentat [[Wichtige_Personen_in_Taki#Shinishi_Kudo|Shinishi Kudos]] der nicht nur den Verräter beseitigte sondern auch [[Wichtige Personen in Taki#Wichtige_Personen_in_Taki#Muneyaki_Gushiken|Muneyaki]] rettete.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Wächter [[Takigakure]]s===&lt;br /&gt;
Die Wächter [[Takigakure]]s entspringen aus der Sage &amp;quot;[[Geschichte von Taki#Das Lied des gelben Drachen|Das Lied des gelben Drachen]]&amp;quot;, welche von einem mutigen kleinem Mädchen und der Entstehung von [[Takigakure]] erzählt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Der blaue Drache – Seiryu====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quing Long bietet einen durchaus beeindruckenden Anblick, wenn er sich nicht in seiner Menschengestalt fort bewegt. Gerne verbringt er seine Zeit als Eremit getarnt, um den einen oder anderen Wanderer etwas über die Natur zu erzählen und beizubringen, so wie er es einst bei dem kleinen Mädchen Hiwa getan hatte. Nur sehr selten würde sich Quing Long in seiner wahren Gestalt einem Menschen zeigen. Sein edles und geduldiges Gemüt würden ihn für offene Geister zum höchst angenehmen Gesprächspartner machen. Vorurteilslos betrachtet er jeden Menschen einzeln und nicht die Menschheit als ganzes, bevor er sich seine Meinung zu einem Individuum bildet.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der blaue Drache Quing Long steht für die Jahreszeit Frühling und somit für die Geburt und die frühe Phase jungen Lebens, seien es Pflanzen, Menschen oder Tiere.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Der rote Vogel – Suzaku====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zhu Que hat ein durchaus heiteres Wesen. Das Interesse des roten Vogels weckt man durch Gesang und Lieder. Selber trällert er gerne verschiedene Lieder und am meisten gefällt es ihm, wenn sich aus seinem Gesang und das eines Menschen ein Duett bildet. Er kann die Form eines kleinen roten als auch großen roten Vogels annehmen. In Anwesenheit oder in der Nähe von Menschen würde er stets als kleiner Vogel auftauchen, um nicht als Wächter erkannt zu werden.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der rote Vogel Zhu Que steht für die Jahreszeit Sommer und damit für den Höhepunkt des Lebens mit all den Pflanzen und Lebewesen, die im Frühling noch klein und zierlich waren. Er steht für die Reichen Geschenke, die die Natur im Sommer bringen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Der weiße Tiger – Byakko====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bai Hu ist äußerst schlau und gerissen, wie es das Bild einer Raubkatze schon immer präsentiert hat. Der weiße Tiger kann die form einer kleinen weißen Katze annehmen, um ohne größeres Aufsehen zu erregen unter Menschen zu wandeln oder sich einzelnen Wanderern zu zeigen ohne direkt erkannt werden zu wollen. Meistens nutzt er diese Form, um die Verhaltensweisen eines Individuums zu beobachten. Reden würde er in seiner Katzenform nie, selbst als Tiger ist es schwer Bai Hu viele Worte zu entlocken. Nie verliert er mehr Worte als unbedingt nötig, man würde immer nur von ihm hören, dass für alles einen Richtigen Zeitpunkt und Ort gibt, wenn man versuchen würde mehr Worte aus ihm zu locken. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der weiße Tiger Bai Hu steht für die Jahreszeit Herbst und damit als Vorbote für die härteren Monate, die im Winter folgen. Mit ihm verbindet man auch den Aspekt der Jagd, der während der Herbstmonate an Wichtigkeit zunimmt, da Pflanzen und Bäume zur Ruhe kommen und bis zum Frühling keine Früchte austragen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Die schwarze Schildkröte – Genbu====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Xuan Wu würde auf Menschen einen etwas angst einflößenden Eindruck machen. Es ist schwer zu erahnen, wie es um das derzeitige Gemüt der schwarzen Schildkröte aussieht. Obwohl Xuan Wu durch das kleine Mädchen Hiwa eines besseren belehrt wurde, was die Menschen in Bezug auf die Natur angeht, so konnte er nie wirklich seinen Argwohn gegenüber die Menschen ablegen. Immer noch sieht er die meisten Menschen als Zerstörer von Natur und Leben. Nur sehr schwer lässt er sich von der Gutherzigkeit und Naturverbundenheit eines Individuums überzeugen. Sollte man dies aber geschafft haben, so genießt man das voller Vertrauen und den Schutz der argwöhnischen Schildkröte. Natürlich stehen die Menschen [[Takigakure]]s automatisch unter seinem Schutz, da er diese als Abkömmlinge der ersten Dorfbewohner ansieht.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die schwarze Schildkröte Xuan Wu steht für die Jahreszeit Winter und damit für die Ruhe selbst, die während eines jeden Winters in der Natur einkehrt. Oftmals wird auch der Tod mit ihm in Verbindung gebracht, denn nicht alle Lebewesen überstehen den kalten Fängen des Winters.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Der gelbe Drache====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Mädchen namens Hiwa ist ein sehr naturverbundener Mensch. Sie weiß jeden Aspekt der Natur zu schätzen, achtet jede noch so kleine Lebensform und würde immer zum Wohle dieser handeln. Ihr eigenes Wohl stellt sie unter das von anderen, selbst wenn es um das Wohl fremder Menschen geht. Sie ist eine lebensfrohe Person, die sich gerne auch bei anderen Menschen aufhält. Durch ihren langen und außergewöhnlichen Aufenthalt in der Natur, ist diese zu ihrem eigentlich Zuhause geworden, etwas das man ihr auch anmerkt. Sie verbringt mehr Tage in Wäldern als unter Menschen. Man sagt ihr nach, dass sie mit Bäumen reden kann.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Hiwa gilt heute als Tod, wobei man sich dessen nie gewiss war. Man erzählt sich, dass sie eines Tages einfach im Wald verschwunden und nie wieder zurück gekehrt war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Frage-Sektion ==  &lt;br /&gt;
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== Navigation ==&lt;br /&gt;
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		<author><name>Shinishi</name></author>
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		<id>https://wiki.narutorpg.de/index.php?title=Geschichte_von_Taki&amp;diff=25621</id>
		<title>Geschichte von Taki</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.narutorpg.de/index.php?title=Geschichte_von_Taki&amp;diff=25621"/>
		<updated>2016-03-16T08:44:30Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Shinishi: /* Beginn der Kudo-Dynastie - 89 Jahre nach Ende des Bluterbenkrieges */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Auf dieser Seite findet ihr eine Übersicht über die Geschichte des Dorfes [[Takigakure]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Seit Entstehung von [[Takigakure]]==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Sengoku Jidai===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Anfang der Geschichtschreiber [[Takigakure]]s steht Sengoku Jidai, die Zeit der streitenden Reiche. Nachdem die Kunst des Ninjutsu zur Blüte seiner Macht aufgestiegen war, durchstriffen zahllose [[Clan]]s die Lande, ein jeder mit seinen eigenen Fähigkeiten und Ansichten über die Welt. Sie waren [[Söldner]], die von den Ländern bezahlt wurden und alle bisher gekannten Waffen und Armeen überflüssig machten. Diese Kraft, die vielen zunächst wie ein Segen erschien, wurde schnell zu einem Fluch als sich angeblich selbst der Himmel in blutiges Rot aufgrund der endlosen Schlachten färbte, die auf der Erde ausgetragen wurden. Als sich die zwei mächtigsten [[Clan]]s im Reich des Feuers zusammenschlossen und [[Konohagakure]] gründeten, geschah ein Umdenken in vielen Ninja[[clan]]s die diesem Beispiel folgten. Es war deutlich geworden das es keinen Sinn mehr hatte nur dem eigenen Clan Treue zu schwören: Um zu bestehen brauchte es Bündnisse mit anderen Gruppierungen. Je stärker die zu schmiedende Allianz umso mehr Macht für die Beteiligten.&amp;lt;br /&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Gründung des Dorfes - 85 Jahre vor Ende des Bluterbenkrieges===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In diesen Jahren versammelten sich vier der örtlichen Ninjaclans an dem Baum, den wir heute [[Aufbau_von_Taki#Der_Taki-Baum|Taki-Baum]] nennen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Gesellschaft_in_Taki#Kagetoya|Kagetoya]] (Krieger), die [[Gesellschaft_in_Taki#Shiazu|Shiazu]] (Strategen), die [[Gesellschaft_in_Taki#Fuyou|Fuyou]] (Heilung) und die [[Gesellschaft_in_Taki#Nanaya|Nanaya]] (Tarnung).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie schlossen einen Pakt und schworen untereinander Treue an diesem Baum, der zu dieser Zeit noch ein gewöhnlicher war und erst Jahrzehnte später zu wahrer Berühmtheit gelangen sollte. Entgegen häufiger Annahme wurde [[Takigakure]] auf Vorschlag der [[Gesellschaft_in_Taki#Fuyou|Fuyou]] und Nanaya hin als Demokratie gegründet, da sich die verfeindeten [[Clan]]s der [[Gesellschaft_in_Taki#Kagetoya|Kagetoya]] und [[Gesellschaft_in_Taki#Shiazu|Shiazu]] auf keinen Anführer einigen konnten. [[Takigakure]] wurde vom Ältestenrat geführt, welcher aus den Anführern der jeweiligen [[Clan]]s bestand und hatte zu Beginn mit vielen Schwierigkeiten zu kämpfen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch die schier endlose Bedrohung und zahlreiche Überfälle entwickelte [[Takigakure]] bereits sehr früh fähige Verteidigungsmechanismen und Finten, mit denen sie selbst übermächtige Feinde erfolgreich abwehren konnten. Niemals gelang es einem Feind Fuß in [[Takigakure]] zu fassen und der Frieden im verborgenen Dorf machte den Rat der Ältesten leichtsinnig und überheblich.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Der Fall Kakuzu und Kagetoya-Dynastie - 65 Jahre vor Ende des Bluterbenkrieges===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Fall Kakuzu sorgte für besonderes Aufsehen im Dorf und beeinflusste es bis heute. Nachdem der Jounin [[Geschichte_von_Taki#Kakuzu|Kakuzu]] bei einem Auftrag scheiterte der die Ermordung des ersten [[Wichtige_Personen_in_Konoha#Hokage|Hokage]]s im Sinn hatte, mit dem [[Takigakure]] im Krieg war, erfuhr er bei seiner Rückkehr eine starke Ignoranz und Ablehnung. Er wurde mit Strafen belegt, denen er sich mit unerwarteter Gewalt erfolgreich widersetzen konnte. Bei seiner Flucht kam der gesamte Ältestenrat ums Leben, was für große Debatten in den Clans sorgte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als [[Geschichte_von_Taki#Ieyasu_Kagetoya|Ieyasu Kagetoya]] sich zum neuen Oberhaupt erklärte, gab es niemanden der ihm zu widersprechen wagte. Mittlerweile hatten sich weitere [[Clan]]s in [[Takigakure]] angesiedelt und viele von ihnen hielten den mächtigen [[Gesellschaft_in_Taki#Kagetoya|Kagetoya]] die Treue, sodass jeder Widerspruch in einem Bürgerkrieg hätte enden können.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Der Aufstand und Shiazu-Dynastie - 28 Jahre vor Ende des Bluterbenkrieges===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Viele Jahrzehnte lang herrschte in [[Takigakure]] eine angespannte Stimmung, doch keine Seite wagte es diesen trügerischen und wackeligen Frieden zu brechen. Das Dorf hatte viele Fortschritte gemacht. Es gelang ihm seine Macht auszubauen und von Taki als offizielles Ninjadorf anerkannt zu werden. Seine Ninja sicherten nun nichtmehr einzig das Dorf, sondern das gesamte Land stand unter dem Schutz und der Verwaltung der Ninja aus [[Takigakure]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dennoch folgte das unvermeidliche erneut aus einer im Leichtsinn geborenen Handlung heraus: Als [[Geschichte_von_Taki#Ieyasu_Kagetoya|Ieyasu Kagetoya]] sich in einer Schlacht dazu entschied eine Kompanie seiner Shinobi für den Sieg zu opfern, musste er die Folgen seiner Handlung am eigenen Leib spüren. Die Kompanie unter Führung von Kenshin [[Gesellschaft_in_Taki#Fuyou|Fuyou]] schaffte es entgegen aller Wahrscheinlichkeiten nicht nur zu überleben, sondern die gesamte Schlacht beinahe im Alleingang zu entscheiden. Als sie anschließend zurückkehrten, wandten sie sich offen gegen die Ninja welche sie im Stich und zum Sterben zurückgelassen hatten. Die [[Gesellschaft_in_Taki#Shiazu|Shiazu]], welche wohl nur auf eine solche Gelegenheit gewartet hatten, schlossen sich mit den [[Gesellschaft_in_Taki#Fuyou|Fuyou]] zusammen was letztlich auf den Tod Kagetoyas und dem Ende seiner Dynastie noch auf diesem Schlachtfeld hinauslief.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Daheim in [[Takigakure]] wurde [[Geschichte_von_Taki#Shingen_Shiazu|Shingen Shiazu]] als neues [[Dorfoberhaupt]] etabliert, mit großer Unterstützung der [[Gesellschaft_in_Taki#Fuyou|Fuyou]] und einiger jüngerer [[Clan]]s, welche sich im Laufe der Jahre um die [[Gesellschaft_in_Taki#Shiazu|Shiazu]] und [[Gesellschaft_in_Taki#Fuyou|Fuyou]] geschart hatten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unter den [[Gesellschaft_in_Taki#Shiazu|Shiazu]] änderte sich nach Aussen hin wenig, da sie an den Pfaden der [[Gesellschaft_in_Taki#Kagetoya|Kagetoya]] festhielten und diese trotz des Zwischenfalls nicht als Verräter deklarierten. Dennoch war dies das offizielle Ende des [[Clan]]s, denn während die Kagetoya mehr und mehr Verbündete in [[Takigakure]] verloren, schwand auch der [[Clan]] bis sich im folgenden Bluterbenkrieg ihre Spuren komplett verloren.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===[[Takigakure]] im Bluterbenkrieg===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während des Bürgerkrieges erlebten viele Einwohner und Ninja eine Schockphase die selbst nach dem Ende des Krieges noch viele Jahrzehnte lang anhalten sollte. Sie erkannten, das ihre Sicherheit nicht von selbst gegeben war. Obwohl es den Ninja gelang jeden Eindringling vom Dorf fern zu halten, hatte das Dorf viele Verluste und Tragödien zu beklagen, viele die heimkehrten waren nicht mehr dieselben wie vorher und erzählten erschreckende Geschichten über all die Bluterbler gegen die sie hatten kämpfen müssen.&amp;lt;br /&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Folgen des Krieges und Ashura-Dynastie - Monate nach Ende des Bluterbenkrieges===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenige Monate nach Ende des Krieges musste auch [[Geschichte_von_Taki#Shingen_Shiazu|Shingen Shiazu]] zurücktreten, der sich in einer der letzten großen Schlachten schwere Verbrennungen zugezogen hatte. Zur Überraschung vieler ernannte er [[Geschichte_von_Taki#Mifune_Ashura|Mifune Ashura]] zu seinem Nachfolger, nachdem dieser sich in zahlreichen Schlachten hervorgetan hatte. Damit war er der erste Anführer [[Takigakure]]s der aus keiner der vier [[Gesellschaft_in_Taki#Die_Gr.C3.BCnderclans|Gründerfamilien]] stammte, deren Population sich im Krieg ohnehin deutlich reduziert hatte. Der Ältestenrat wurde neu geordnet, sodass auch Mitglieder der niederen [[Clan]]s Zugang zu diesem hatten, was die Machtstellung der [[Gesellschaft_in_Taki#Die_Gr.C3.BCnderclans|Gründerfamilien]] endgültig brechen sollte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem sich die Defensive als besonderes Markenzeichen der Shinobi aus [[Takigakure]] etabliert hatte, begann [[Geschichte_von_Taki#Mifune_Ashura|Mifune]] eben dieses noch auszubauen. Die alten Verteidigungsanlagen wurden verstärkt und Sicherheitskontrollen für Aus- und Einwanderer verschärft. Waffen wurden entwickelt und verbessert, während den Einwohnern die Gefahr der Aussenwelt eingeprägt wurde, der die heimische Sicherheit des Dorfes gegenüberstand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Takigakure]] begann sich für einen Krieg zu rüsten, der nicht kommen sollte.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Zeit des Friedens und Musou-Dynastie - 42 Jahre nach Ende des Bluterbenkrieges===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach einem friedlichen, wenn auch überraschendem, Tod  [[Geschichte_von_Taki#Mifune_Ashura|Mifunes]], wurde [[Geschichte_von_Taki#Kessen_Musou|Kessen Musou]] vom Ältestenrat zu dessem Nachfolger ernannt. Während [[Takigakure]] sich in der Ashura-Dynastie mehr um die Sicherung seiner Position kümmerte, brach man in der Musou-Dynastie überraschenderweise damit. Potential von Aussen wurden willkommen geheißen und gefördert, während die Ninja-Akademie an gegenwärtige Standards angepasst wurde. In dieser Zeit stießen viele [[Clan]]s und Familien nach [[Takigakure]], die auch für dessen Entwicklung wichtig sind, wie die Familie der [[Wichtige_Personen_in_Taki#Shinishi_Kudo|Kudo]] oder die der [[Gesellschaft_in_Taki#Atsumichi|Atsumichi]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Ära des Friedens hatte [[Takigakure]] erfasst und viele Ninja wuchsen in dem Bewusstsein auf diesen Frieden erhalten zu wollen. Konflikte waren selten und wurden zumeist gerecht gelöst. Von einigen wurde diese Zeit als wahres Paradies empfunden, andere verurteilten den Leichtsinn mit welchem die Ninja hierdurch behaftet wurden.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Militarisierung und Eigen-Dynastie - 80 Jahre nach Ende des Bluterbenkrieges===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als die Musou-Dynastie mit dem Tod [[Geschichte_von_Taki#Kessen_Musou|Kessens]] während einer geheimen Mission endete, gab es große Bestürzung im Dorf als der Ältestenrat zur Überraschung vieler eine Frau namens [[Wichtige_Personen_in_Taki#|Jinkou Eigen]] zum neuen Oberhaupt ernannte. Abgesehen davon dass sie eine Frau war, war sie auch eine Ausländerin ohne feste Wurzeln in [[Takigakure]], was bei vielen Misstrauen erregte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Eigen-Dynastie wurde großer Wert auf innere Sicherheit gelegt. Die Schutzmaßnahmen innerhalb und ausserhalb des Dorfes wurden ebenso verstärkt wie deutlicher spürbar gemacht. Viele Systeme wurden bürokratisiert und auf Effizienz getrimmt, während die &#039;Shineitai&#039;, die mehrere Dutzend starke Leibgarde des Oberhauptes, etabliert wurde. Es gab das erklärte Ziel aus [[Takigakure]] ein Dorf werden zu lassen, welches sich vor den Großreichen nicht weiter würde verbergen müssen. Aussen wurden Bündnisse geschmiedet, Innen wurden Gesetze erlassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu dieser Zeit traten auch die sogenannten &amp;quot;[[Söldner]]&amp;quot; das erste Mal an das Licht der Öffentlichkeit. Menschen ohne Chakra probten mit Schusswaffen den Aufstand gegenüber den mittlerweile etablierten Ninja.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Söldner-Ära===&lt;br /&gt;
Nach den militärisch geprägten Jahren [[Wichtige_Personen_in_Taki#|Jinkous]], hatte die [[Wichtige_Personen_in_Taki#Ehemalige_Dorfoberhäupter|Gushiken]]-Ära das erste Mal seit dem Bluterbenkrieg wieder mit einer größeren Bedrohung zu tun: Den Söldnern.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Doch anders als in anderen Ländern und Dörfer gab es in [[Taki no Kuni]] nur wenig Aktivitäten dieser und die im Vergleich geringe Anzahl der Söldner bereitete den vereinte Kräften der Landesfürsten und des Ninjadorfes kaum Probleme.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Da [[Takigakure]] ohnehin keine Gefahr durch die Söldner für das einzige wirklich versteckte Dorf sah, zogen sie daher nicht aktiv in den Kampf gegen diese, sondern verteidigten lediglich das Land gegen die wenigen einfallenden Truppen, welche die Städte bedrohten.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Beginn der Gushiken-Dynastie - 85 Jahre nach Ende des Bluterbenkrieges===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Änderungen während der Eigen-Dynastie sorgten für größeren Widerstand bei den traditionelleren Clans des Dorfes als erwartet, weshalb unter internem Druck der Ältestenrat dazu gezwungen wurde Eigen um den Rücktritt zu bitten. Als [[Wichtige_Personen_in_Taki#Ehemalige_Dorfoberhäupter|Muneyaki Gushiken]] die Führung des Dorfes übernahm, waren viele erleichtert wieder einen &#039;wahren Taki-Ninja&#039; an der Spitze zu sehen.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit [[Wichtige_Personen_in_Taki#Ehemalige_Dorfoberhäupter|Muneyaki Gushiken]] als neuer Führung des Dorfes ging eine Welle der Erleichterung durch die Reihen der Bewohner des Dorfes, ein Anführer geboren in [[Takigakure]] selbst und bereits mit 9 Jahren Absolvent der Akademie. Allerdings blieb ein plötzlicher Umschwung der Politik wieder der Erwartungen aus. [[Wichtige_Personen_in_Taki#Ehemalige_Dorfoberhäupter|Muneyaki]] zeigte sich viel mehr als zurückhaltend und vorsichtiger Ninja. Selbst einige Monate nach seiner Einsetzung herrschte eine Stille im Zusammenhang mit seiner Politik. Als [[Wichtige_Personen_in_Taki#Ehemalige_Dorfoberhäupter|Muneyaki]] dann sogar plötzlich für eine Weile lang verschwand fürchteten sowohl der Ältestenrat als auch die Bewohner [[Takigakure]]s dass die Auswahl ein Fehler gewesen war und sie ihren Anführer nie wiedersehen würden. Doch [[Wichtige_Personen_in_Taki#Ehemalige_Dorfoberhäupter|Muneyaki]] erschien wider Erwarten wieder an den Toren [[Takigakure]]s als wäre nichts gewesen, um sich seinen Aufgaben als [[Dorfoberhaupt]] des Dorfes zu stellen. Erst einige Wochen nach seiner Rückkehr enthüllte [[Wichtige_Personen_in_Taki#Ehemalige_Dorfoberhäupter|Muneyaki]] die Intention hinter seinem Verschwinden.&lt;br /&gt;
Er hat die [[Geschichte_von_Taki#Die_W.C3.A4chter_Takigakure|legendären Wächter]] aus den vergessenen Geschichten Takis erforscht und als Zeichen der Wertschätzung den Titel des Dorfoberhauptes des Dorfes  in den [[Geschichte_von_Taki#Der_gelbe_Drache|gelben Drachen]] ernannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Post-Söldner-Ära===&lt;br /&gt;
Da die [[Söldner]]-Ära keinen großartigen Einfluss auf [[Takigakure]] hatte, verlief das Leben im Dorf nach dem Sieg über diese nicht anders ab als zuvor.&lt;br /&gt;
Es gab, da man sich nicht großartig mit den [[Söldner]]n beschäftigt hatte, anders als in anderen Ländern, keine großen technologischen Fortschritte, noch war man auf diese im recht traditionellen Land erpicht.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Es gab jedoch erste stärkere diplomatische Berührungen mit den Dörfern [[Kirigakure]] und [[Kumogakure]].&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Diese waren auf die diplomatischen Beziehungen des ehemaligen Dorfoberhaupts [[Wichtige_Personen_in_Taki#Dorfoberhaupt|Eigen Jinkou]] zu [[Kirigakure]] zurückzuführen, die ursprünglich aus dem Dorf stammte. Über jene Beziehung kamen sie dann auch in Berührung mit [[Kumogakure]], welche schon immer recht eng mit [[Kirigakure]] verbunden waren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Dreier-Bündnis-Ära===&lt;br /&gt;
Das Dreier-Bündnis [[Kirigakure]]-[[Kumogakure]]-[[Takigakure]] hat seine Wurzeln bis in den Bluterbenkrieg geschlagen. Damals entstand der erste Kontakt aller drei Länder miteinander. Auch wenn dieser Kontakt eher negativer Natur gegenüber [[Takigakure]] war, so festigte es die Bindung der beiden anderen Bündnispartner.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Dieses Verhältnis schob sich jedoch ins positive als [[Wichtige_Personen_in_Taki#Eigen_Jinkou|Eigen Jinkou]] Dorfführer wurde, da Eigens Heimatdorf [[Kirigakure]] gewesen war, pflegte sie in dieser neuen Position eine recht umsichtige Politik, welche den Grundstein für das künftige Bündnis legte.&lt;br /&gt;
Zur freundschaftlichen Annäherung begrüßte [[Takigakure]] bald eine kleine Delegation [[Kirigakure]]-Ninja im Dorf, deren Besuch überraschend gut ausging.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Anschläge während des [[Chuuninexamen]]s in [[Kumogakure]] festigte ebenfalls diese Beziehung, da [[Takigakure]] ihrem neuen Freunden [[Kirigakure]] und somit auch [[Kumogakure]] bei der Beseitigung der Schäden half.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Nach der Eroberung einer [[Söldner]]festung seitens [[Kirigakure]], wurde diese zum gemeinsamen Besitz der drei Dörfer erklärt und die Bündnisfestung erschaffen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die letzte Festigung des Bündnisses wurde durch die Katastrophenhilfe während Unwetters erzielt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Beginn der [[Wichtige_Personen_in_Taki#Shinishi_Kudo|Kudo]]-Dynastie - 89 Jahre nach Ende des Bluterbenkrieges===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem, [[Geschichte_von_Taki#Nobu_Gushiken|Nobu Guskihen]], der Bruder [[Wichtige_Personen_in_Taki#Ehemalige_Dorfoberhäupter|Muneyaki Gushikens]], diesen auf dem Weg zu einer wohl wichtigen Besprechung abfangen und entführen konnte, trat die Spezialeinheit Takigakures in Aktion, unter anderem auch [[Wichtige_Personen_in_Taki#Shinishi_Kudo|Shinishi Kudo]].&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Wichtige_Personen_in_Taki#Shinishi_Kudo|Shinishi Kudo]] gelang es als einziger, den [[Wichtige_Personen_in_Taki#Ehemalige_Dorfoberhäupter|gelben Drachen]] und seinen Bruder in einer Höhle zu finden und zu erreichen. Ihm gelang es [[Geschichte_von_Taki#Nobu_Gushiken|Nobu Guskihen]], das höchst gefährliche, ehemalige Mitglied der [[Einheiten_Takigakures#Tsuisekisha_.28J.C3.A4ger.29|Tsuisekisha-Einheit]], den Bruder von Gushiken, zu erledigen. &lt;br /&gt;
Gerüchten zufolge soll [[Geschichte_von_Taki#Nobu_Gushiken|Nobu]] jedoch Sicherheitsvorkehrungen geplant haben, welche besagte Höhle nach seinem Tod zum Einsturz brachte.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Offiziellen Aussagen zufolge, gelang es Kudo, das [[Dorfoberhaupt]] aus der misslichen Lage der einstürzenden Höhle zu befreien, schaffte es jedoch selbst nicht mehr heraus. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Wichtige_Personen_in_Taki#Shinishi_Kudo|Shinishi Kudo]] galt eine Zeit lang als verstorben, ehe er wohlauf zurückkam und wenig wegen seiner heldenhaften Taten, der Rettung des alten Dorfoberhauptes sowie dem Ausschalten des Verräters selbst zum [[Dorfoberhaupt]] ernannt wurde, da [[Wichtige_Personen_in_Taki#Ehemalige_Dorfoberhäupter|Muneyaki Gushiken]] von diesem Amt zurücktrat.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der junge [[Gesellschaft_in_Taki#Kudo|Kudo]] brachte gleich frischen Wind in des recht traditionelle Takigakure, durch die Umbenennung des Dorfoberhaupt-Titels vom gelben zum goldenen Drachen, sowie dem Bau eines neuen [[Aufbau_von_Taki#Ninjasitz.2Fgoldene_Drachenstatue|Ninjasitzes]], der eben jenes Wesen repräsentieren sollte.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Jedoch hatte [[Wichtige_Personen_in_Taki#Shinishi_Kudo|Shinishi Kudo]] mit seiner Ernennung gleichzeitig etwas geerbt was den jungen Shinobi auf die Probe stellen sollte, der [[Taki_no_Kuni#Jashin_Sekte|Jashin-Kult]] der zuvor in Takigakure schon Unheil angerichtet hatte war stärker geworden und schaffte es [[Takigakure]] als Dorf einige Seitenhiebe zu verpassen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Bald darauf sollte ein Krieg in [[Taki no Kuni]] ausbrechen in dem die beiden Seiten ihre Kräfte maßen und [[Wichtige_Personen_in_Taki#Shinishi_Kudo|der goldene Drache]] seine Stärke und Führungsqualitäten beweisen musste.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Das Lied des gelben Drachen=&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwischen den Reihen voller Bücher und Schriftrollen in der Bibliothek [[Takigakure]]s, die oft von großen Personen der Vergangenheit, wichtigen Ereignissen oder Techniken sowie Lehre handeln, findet der Suchende bis weilen ein kleineres unscheinbares Buch.&lt;br /&gt;
Nur selten wurde das Buch in den letzten Jahren aus der Umarmung seiner größeren Brüder und Schwestern gerissen, um seinen Inhalt dem Suchenden zu offenbaren. Es war in Vergessenheit geraten und gelegentlich, wenn es aus dem langen Schlaf eines von Staub bedeckten Buches für einen Moment, welcher für ein Buch alles zwischen einer Sekunde und einem Jahrhundert sein kann, aufwachte, erinnerte es sich sehnsüchtig daran wie es gewesen war, als noch kleine Kinderfinger es jeden Tag hervorgeholt und die dazugehörigen hohen Stimmen erfreut und laut aus ihm hervor gelesen hatten.&lt;br /&gt;
Es war abgenutzt ja, aber das stimmte das Buch nicht traurig sondern machte es eher stolz. Die güldene Farbe, mit der sein Schaffer einst den Umschlag beschrieben hatte, hatte ihm eh nie wirklich gefallen und der Zustand sprach in seinen Augen für all die Liebe und Anerkennung, die ihm einst zugekommen war. Und schließlich hatte die Geschichte, mit deren Schutz und Überlieferung es beauftragt worden war, alles Recht auf derartige Zuwendung.&lt;br /&gt;
Ja das Buch war stolz auf sich selber und wusste, dass es nur lange genug warten müsste, bis es aus seinem Schlaf aufgeweckt werden und seine Geschichte erneut offenbaren würde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Irgendwann kam dieser Tag und an diesem Tag fand die Sage des [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|gelben Drachens]] und der Götter wieder Einzug in die Köpfe der Menschen. Wie so oft bei Sagen weiß niemand zu sagen, wie viel wahr und wie viel hinzugedichtet worden war. Aber dies, so wusste das Buch, war nicht die Aufgabe einer Sage.&lt;br /&gt;
Eine Sage muss die Herzen der Menschen erfreuen, sie mit Hoffnung erfüllen und zum Träumen anregen. Eine Sage lässt bisweilen alte Männer genauso wie kleine Kinder mit verträumten Blicken die Welt um sich herum betrachten und sich vorstellen, wie es wohl damals an diesem Ort ausgesehen haben könnte. Eine Sage schließlich steht für eine Lektion und Beispiel, Lehre und Wissen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und so erzählt das Buch die Geschichte:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Prolog===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vor langer Zeit, als die Menschheit noch jung war und mit den großen Augen eines kleinen Kindes die Welt um sich herum betrachtete, herrschte die Natur über das Leben eines jeden Lebewesens mit einer Hand, die zugleich sanft wie ein kühler Windstoß im drückenden Sommer als auch hart wie der Kern eines großen Gebirges war.&lt;br /&gt;
Der Mensch, genauso wie alle anderen Lebewesen ob Tier, Pflanze oder Stein kämpfte jeden Tag um sein Überleben. Aber nicht Angst oder Ohnmacht vor den Strapazen bestimmten sein Leben, sondern Freude und Glück über die einfachsten Dinge. Er war glücklich, wenn er mit vollem Magen einen warmen und sicheren Schlafplatz gefunden hatte.&lt;br /&gt;
So herrschte die Natur und die Tiere, die teilweise älter als die Menschen waren, wuchsen zu prächtigen Gestalten heran. Hört man heute von Erzählungen aus jener Zeit, so wirken die Geschichten von dem riesigen Wald, der den Großteil des Kontinents bedeckte und von ebenso riesigen Tiergottheiten bevölkert war, wie die Märchen eines alten wirren Greises.&lt;br /&gt;
Aber der Menschheit Kindeswiege war dies Umfeld beschützt vom großen Schatten des Waldgottes. Irgendwann jedoch fängt jedes Kind an sein Umfeld zu verändern und in einer Zeit, in der sich das Schicksal dieses Gleichgewichtes entscheiden sollte erhob sich der [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|gelbe Drache]] über die Träume von Natur und Mensch hinweg in die Lüfte der Zukunft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===1. Kapitel===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Langsam und träge floss der kleine Bach an diesem Tag die Hänge des Hügels herab, plätscherte nur missmutig über die großen Steine nahe seiner Quelle, drückte nur halbherzig die Kiesel vor sich her, die sich in seinen Weg stellen wollten, und wollte gar nicht so recht seinen Weg gen Tal beschreiben.&lt;br /&gt;
Hätte man den Bach an einem anderen Tag gesehen und hätte man Aug und Ohr, so wie es die Menschen früher für die Natur gehabt hatten, so hätte die Freude und die Glückseligkeit des Baches einem das Herz erwärmt. Es war kein großer Bach, es war kein Bach, dessen Wasser sich in den Strom eines gewaltigen Flusses oder die Gefilde eines riesigen Sees mischte. Es war ein einfacher Bach, der auf der großen Landkarte nicht einmal seine Existenz belegt finden würde.&lt;br /&gt;
Aber für die Menschen des kleinen Dorfes am Fuße des Hügels war er die Quelle ihres Lebens und somit das Wichtigste in der Welt und für ihn waren diese Menschen das Wichtigste in der Welt.&lt;br /&gt;
Wer brauchte schon riesige Mengen Wassers, wenn er sich an dem Lachen der Kinder erfreuen konnte, die in ihm spielten und sein Wasser benutzten, um sich gegenseitig zu bespritzen?&lt;br /&gt;
Ja es waren vor allem die Kinder, auf die sich der Bach jeden Morgen freute, wenn er sich aus dem moosig-grünen Bett seiner Träume erhob. Er kannte sie alle, er erkannte sie schon am Klang ihres Lachens und hatte einem jeden der Dorfbewohner erfreut beim Wachsen zugesehen.&lt;br /&gt;
Nichts aber stimmte ihn so traurig, wie das bittere Weinen und Schluchzen eines Kindes, das in seinem jungen Leben bereits großes Leid erfahren musste. Und ausgerechnet das herzerweichendste Weinen und die qualvollsten Tränen hatte er am gestrigen Tage wahrnehmen müssen.&lt;br /&gt;
Das Mädchen mit den grellblonden Haaren namens [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] hatte bereits in ihrer frühesten Kindheit beide Eltern verloren und lebte alleine mit ihrer großen Schwester Kigiku in dem kleinen Dorf. Nie hatte der Bach [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] weinen hören ob des Verlustes der Eltern oder der schweren Zeit, die dieser den beiden Mädchen einbrachte. Es war immer glücklich mit seinem Leben gewesen, hatte sich nie beschwert und war der großen Schwester stets zur Hand gegangen. Und ausgerechnet dieses Mädchen, das dem Bach immer ein Quell der Freude gewesen war, weinte nun ob der schweren Krankheit des Einzigem, dem es sich immer sicher gewesen war: Seiner Schwester.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was konnte der Bach tun? Die Menschen hatten in den Jahrhunderten seit ihrer frühesten Kindheit gelernt in der Natur zu überleben und dabei bereits einiges über die Kunst mit den Geschenken der Natur Krankheit und Wunde zu bekämpfen gelernt. Aber nicht einmal dieses Wissen schien das Leid Kigikus mildern zu können. Trübseelig floss er weiter vor sich hin und grübelte nach, was er tun könnte. Auch dachte er dabei daran, dass die Menschheit längst ihr Kindesbett verlassen und begonnen hatte, die harte Seite der Natur, die ihr Leben bedrohte, zu bekämpfen.&lt;br /&gt;
Früher, er konnte sich fast nicht mehr daran erinnern, hatte sich nur selten die Sonne in seinen Wassern gespiegelt, da der Schatten großer Bäume stets sein Gefilde bedeckte. Irgendwann aber hatten die Menschen damit begonnen die Bäume zu fällen und sich Platz zum Leben, für ihr Vieh und für ihre Felder zu schaffen. Der große Wald war immer weiter geschrumpft und schon lange hörte der Bach die Stimmen der Bäume nur noch aus sehr weiter Entfernung im Säuseln des Windes.&lt;br /&gt;
Als er nun so lauschte, um die Stimmen der Bäume zu hören, vernahm er die Stimme eines Menschen. Dieser Mann, denn seine tiefe und rauchige Stimme verriet sein Geschlecht, sang irgendwo in seiner Nähe von etwas, was der Bach völlig vergessen hatte: Von dem Waldgott.&lt;br /&gt;
Die Erinnerungen überschlugen sich und schnell beschloss der Bach aus seiner Trübseligkeit zu erwachen und den Sänger mit dem Plätschern seines Wassers an- und zu dem kleinen Dorf hinzulocken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===2. Kapitel===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stark schmerzten die Füße des Greises, dessen Stimme der Bach vernommen hatte, ob seiner langen Wanderung und ein jedes Wort, das er scheinbar vergnügt vor sich her sang, war einzig und allein dazu gedacht, um ihn von den Schmerzen abzulenken.&lt;br /&gt;
Er war weit gereist, hatte viele Flüsse überquert und sich an viele Bäume gelehnt, wenn sein alter Körper ein paar Momente der Ruhe benötigten. Weswegen er reiste, wusste er nicht mehr. Einzig und allein erinnerte er sich noch daran, dass er einst am Rande eines großen Waldes gelebt und von dessen Wildheit und Schönheit verzaubert worden war.&lt;br /&gt;
Angelockt vom Plätschern des Baches, dessen kühles Wasser Linderung für die schmerzenden Füße verhieß, wechselte der Greis die Richtung und traf schon bald auf den kleinen Bach und das in nicht allzu weiter Ferne stehende Dorf. Noch einmal nahm sich der Alte zusammen, trällerte um so lauter, als seine Füße besonders stark schmerzen und ihm anscheinend sagen wollten:“Wieso bleibst du nicht einfach hier sitzen und gönnst uns unsere Ruhe du alter Narr?“&lt;br /&gt;
Aber der „alte Narr“ war dickköpfig geworden und wollte nicht nur seine Füße ausruhen, sondern auch noch mit Menschen reden. Ein Vergnügen, das ihm seit Wochen verwehrt war.&lt;br /&gt;
So laut trällerte er vor sich hin, dass er das Schluchzen des kleinen Mädchens, das am Ufer des kleinen Baches mehr in sich zusammen gekauert war, als dass es saß, nicht mitbekam. Erst, als das Mädchen seine grünen Augen öffnete und auf den alten und komisch aussehenden Mann schaute, während es sich über die tränenverschmierten Wangen wischte, bemerkte dieser, dass er nicht alleine war.&lt;br /&gt;
„Was ist ein Waldgott?“ ertönte die hohe Stimme des Mädchens und der alte Mann blieb verdutzt stehen, um die fragenden großen Augen, die vor Weinen rot geworden waren, zu bewundern. Kurz entschlossen gewährte er seinen fast schon rebellierenden Füßen ihren Wunsch und ließ sich neben dem Mädchen leise seufzend nieder.&lt;br /&gt;
„Die gestaltgewordene Natur. Wille und Kraft dessen, was uns stets umgibt, und genauso wild und sanft wie eben jenes.“ Antwortete er ein wenig kryptischer, als er beabsichtigt hatte, während er die schmerzenden Füße aus den abgelaufenen Sandalen befreite.&lt;br /&gt;
„Und wie sieht er aus?“&lt;br /&gt;
„Er wechselt die Gestalt, so wie es auch die Natur ständig tut.“&lt;br /&gt;
„Ist er lieb?“&lt;br /&gt;
„Ja und nein. Wenn er stürmisch und verheerend ist, wenn er wütend und aufgebracht ist, so vernichtet er alles, was ihm in den Weg kommt. Ist er aber sanft und ruhig, so beschützt, heilt und umsorgt er das, was in seinen Augen, den Augen der Natur, würdig ist.“&lt;br /&gt;
Sofort weiteten sich die Augen des kleinen Mädchens, das das zerschlissene Hemd des Alten mit seinen kleinen Fingern ergriff und ihn voller Hoffnung und zugleich voller Angst vor einer möglichen Enttäuschung anschaute.&lt;br /&gt;
„Er heilt? Kann er alles heilen? Kann er auch eine richtig schlimme Krankheit heilen?“&lt;br /&gt;
Ein wenig verdutzt ob dieser Reaktion antwortete der Alte in dazu passender Stimmlage:&lt;br /&gt;
„Ehm Ja, kann er, aber dazu muss er…“ Doch weiter hörte das Mädchen nicht, es riss nur umso stärker an dem Hemd und schrie förmlich:&lt;br /&gt;
„Wo finde ich ihn? Erzähl mir bitte alles!“&lt;br /&gt;
Und nach einer Reaktion, die sehr derer glich, die er nur wenige Momente zuvor gezeigt hatte, und einem dazu passenden Seufzen, holte der Greis tief Luft und fing an zu erzählen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Weit weg im Nordosten steht er noch, der große Wald, der einst fast den ganzen Kontinent bedeckte. Im Gegensatz zu den kleinen Wäldern, die du kennst, ist dieser Wald noch erfüllt von dem Willen und der Kraft der Natur. Tief in seinem Inneren lebt der Waldgott in dem wunderbaren Hain, der schon seit Äonen nicht mehr von Menschen betreten worden ist, und umgeben von den Vorfahren der Tiere: riesige und weise Tiergötter.&lt;br /&gt;
Einst, so wurde mir als kleines Kind in meinem Heimatdorf erzählt, dass am Randes des großen Waldes steht, sahen die Tiergötter und der Waldgott mit wohlwollendem Blick auf die Menschen herab, die so schwach und zerbrechlich wirkten. Sie standen uns bei, wenn etwas unsere Existenz bedrohte, und halfen uns gelegentlich mit Rat und Tat in der Natur zu überleben, die sie schon so viel länger bevölkern und so viel besser verstehen als wir.&lt;br /&gt;
Aus dieser Zeit kommen auch die Geschichten der Heilkunst des Waldgottes und der weisen Ratschläge der Tiergötter, die zusammen mit ihren damals noch ähnlich riesigen Brüdern und Schwestern unseren Kontinent bereisten und bevölkerten.&lt;br /&gt;
Aber…“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch weiter kam der Mann nicht, denn das Mädchen war bereits aufgesprungen und rannte fort in Richtung der Häuser. Später erfuhr er, was es mit dem Mädchen auf sich hatte, und schollt sich selber ob dem, was er so unvorsichtig [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] erzählt hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===3. Kapitel===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Voller Schrecken beobachtete der kleine Bach, was geschah. In seinem Bestreben das kleine Mädchen zu trösten und sich wieder an ihrem Lachen und den strahlenden Augen zu erfreuen, hatte er vergessen, dass Menschen keine Tiere waren. Sie waren es nicht gewohnt auf sich alleine gestellt zu überleben und am aller wenigsten kleine Kinder, von den Gefahren einer solchen Reise und denen des großen Waldes ganz zu schweigen.&lt;br /&gt;
Aber was konnte er tun? Was konnte er tun?...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ohne lange nachzudenken hatte sich [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] ihre festeren Schuhe samt ein paar reisetauglichen Kleidern und Proviant – was sie eben rumliegen sah – geschnappt, hatte ihre Schwester umarmt und war mit den Worten „Der Waldgott wird dich heilen, warte es nur ab!“ aus der kleinen Hütte, die die zwei Mädchen bewohnten, verschwunden.&lt;br /&gt;
Kigiku hatte sichtlich verwirrt drein geschaut, aber hatte ob ihrer Krankheit und der Schwäche, die ihren Körper befallen hatte, nichts tun können, außer der kleinen Schwester flehentlich hinterher zu schauen. So verzweifelt, wie die große Schwester in dieser Stunde war, als[[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] Hals über Kopf das kleine Dorf verließ, so zuversichtlich war die kleine Schwester, die endlich etwas gefunden hatte, was sie tun konnte um Kigiku helfen zu können. Sie dachte gar nicht daran, dass die Reise gefährlich werden könnte, oder dass sie ihr eigenes Leben schonen müsste. Einzig und allein das Leben der Person, die für sie die Welt darstellte, war ihr wichtig und kreiste beständig in ihrer Gedankenwelt umher.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So reiste das kleine Mädchen mit dem blonden Haar und den großen grünen Augen los gen Nordosten. Zum Glück hatte sie gelernt die Himmelsrichtungen zu erkennen und zu finden und verlief sich nie. So selbstsicher ging sie ihre Reise an, dass sie vergnügt summend schon bald das kleine Tal und die Gefilde des kleinen Baches verließ.&lt;br /&gt;
Die ersten Tage ihres kleinen Abenteuers flogen nur so vorüber. Sie hatte genügend Wasser dabei und konnte ihre Proviante mit den Beeren und Früchten, die sie dank des herrschenden Sommers leicht fand, stets wieder auffüllen. Einzig und allein des Nachts, wenn es dunkel und gelegentlich sogar etwas kühler wurde, wurde es ihr etwas bang um das kleine Herz. Aber wie stets summte sie dann eine kleine Melodie vor sich her, mit der sie die große Stille um sich herum vertrieb und sich selber in den Schlaf wiegte.&lt;br /&gt;
Die Weisen sagen, dass ein entschlossenes Herz keine Furcht kenne. Nur ein zauderndes und fragendes Herz öffne Tür und Tor für Zweifel und Furcht. Wenn man diesen Worten Glauben schenken darf, so verwundert es nicht, dass [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] nie daran dachte umzukehren oder auch nur aus Angst oder Furcht eine Träne vergoss. Sie war überzeugt davon das Richtige zu tun und setzte mit derselben Überzeugung Fuß vor Fuß, ging Schritt um Schritt immer weiter gen Nordosten.&lt;br /&gt;
Schon bald wurde die Natur, die wenn auch in schwächerer Art und Weise, auch an diesem Ort zu finden war, auf das summende und singende kleine Mädchen aufmerksam und immer öfter geschah es von nun an, dass ein kleiner Sperling sich zu [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] gesellte, wenn diese tagsüber oder nachts vor sich hin sang, um diese mit seinem hohen Zwitschern zu begleiten.&lt;br /&gt;
Immer, wenn sie den kleinen [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]] sah, der ihr schon bald ein lieber Wegbegleiter wurde, hellte sich die Miene des kleinen Mädchens auf und ihre Schritte wurden bestimmter und stärker. Dem Beispiel des [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]]s folgend, fing sie schon bald an feste Rhythmen in ihren Tagesablauf zu bringen:&lt;br /&gt;
Sie stand mit der Sonne auf, aß etwas, ging dann den Tag über unterbrochen von einer Mittagspause bis sie am Nachmittag begann nach einer Schlafmöglichkeit zu suchen und daraufhin nach etwas Essbarem und Trinkbarem, wenn sie nicht schon genug während des Tages gefunden hatte. Ihrer guten Orientierung wegen verlief sie sich dabei so gut wie nie und wenn, dann brachte sie das Zwitschern des kleinen [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]] schon bald wieder auf den richtigen Weg. Auch brauchte sie nur auf das Verhalten des[[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]]s zu achten, um Wetterumbrüche oder Gefahren vorherzusehen.&lt;br /&gt;
So verging die Zeit und die Natur kehrte immer weiter in das kleine Mädchen ein genauso wie das kleine Mädchen immer weiter in die Natur einkehrte. Und dann kam der Herbst&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===4. Kapitel===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als die ersten Blätter an den Bäumen begannen gelb und rot zu werden, wusste [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]], dass der Sommer den Kampf gegen den Winter langsam verlor. Noch kämpfte er wacker und hielt die kalten Winde aus dem Norden samt der dunklen Wolken, die sie mitbrachten, zurück. Aber mit jedem Tag und jeder Nacht kamen sie näher, ohne dass der Sommer etwas dagegen würde tun können.&lt;br /&gt;
Sie musste sich beeilen, so viel verstand selbst ein kleines Mädchen, denn in den Stürmen und der Kälte des Winters würde sie nicht überleben können ohne die Hilfe und den Beistand Ihresgleichen.&lt;br /&gt;
Wäre der kleine [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]] nicht gewesen, der sie über immer längere Strecken des Tages begleitete und es sich immer öfter auf ihrer Schulter bequem machte, so hätten vielleicht der Zweifel und die Furcht Einzug in ihrem Herzen gehalten. So aber ertönten die Stimmen der Zwei, wann immer der Winter an ihren Herzen zu nagen begann, und vertrieben diesen.&lt;br /&gt;
Manchmal allerdings kam es auch vor, dass der kleine [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]] schrecklich lange weg blieb und [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] begann sich Sorgen zu machen. Sorgen um den kleinen [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]], um ihre Schwester und um den Wahrheitsgehalt der Geschichte des alten Mannes. Als der kleine [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]] eines Morgens nicht neben ihr zu finden war, erhob sie sich und ging ohne zu zaudern in den kleinen Hain hinein, der sich vor ihr erstreckte. Sie begann das Lied zu singen, das sie seit Beginn ihrer Reise immer sang, und schon bald hörte sie aus einiger Entfernung die Antwort des [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]]s.&lt;br /&gt;
Ihr Herz schlug immer schneller voller Freude und auch voller Angst ob dem, was dem [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]] passiert sein könnte. Sie rannte immer schneller, stets der Stimme des [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]]s folgend und blieb plötzlich stehen.&lt;br /&gt;
Eine kleine [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] mit ungewöhnlich eisblauen Augen stand am Fuße eines großen Baumes, auf dessen niedrigem Ast [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] sofort ein paar der Federn des kleinen [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]]s sehen konnte. Ihre Augen weiteten sich und füllten sich schon bald mit Tränen, während die Katze sich von dem ersten Schrecken ob der plötzlichen Begegnung erholte und begann um das kleine Mädchen, das mehr und mehr in Tränen ausbrach, zu kreisen.&lt;br /&gt;
[[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] verstand schnell, dass der Sommer ihr bisher nur die schönen Seiten der Natur gezeigt hatte und sie den kleinen [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]] wohl nicht mehr wieder sehen würde. Es war in ihren Augen klar, dass der [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]] den Klauen der [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] erlegen war, da er sonst längst zu ihr zurück geflogen sein würde.&lt;br /&gt;
Immer stärker wurde der Regen aus Tränen, der sich vom Gesicht des kleinen Mädchens gen Boden bewegte, bis ein empörtes Miauen das Mädchen aus seinen Gedanken rüttelte. Die [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] hatte sich vor [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] hingesetzt und schaute sie aus zugleich neugierigen und vorwurfsvollen Augen an, so dass das Mädchen nicht anders konnte als sich herabzubeugen und vorsichtig das Fell des Tieres zu streicheln.&lt;br /&gt;
Sie machte dem Tier keine Vorwürfe, da es nur um sein eigenes Überleben kämpfte, auch wenn es sie dennoch sehr traurig machte. Anstatt aber vor der Hand des Mädchens zu fliehen, ließ sich die [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] mit einem immer lauter werdenden Schnurren streicheln und verließ auch nicht die Seite des Mädchens, als dieses langsam damit beginnen musste zurück zu ihren wenigen Habseligkeiten zu gehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So nahm schon bald die kleine [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] den Platz des [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]]s ein und begleitete [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] auf ihrer Reise. Und so wie der [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]] mit seinem Verhalten dem Mädchen vieles über das Überleben in der Natur beibrachte, so tat dies auch die [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]]. Allerdings oblag es der [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] genauso wie bei ihrem ersten Treffen dem Mädchen die düstere Seite der Natur zu zeigen.&lt;br /&gt;
Hatten im Sommer noch Früchte und Beeren überall auf ihrem Weg nur darauf gewartet von ihr gepflückt zu werden, so verschwanden diese immer mehr je weiter der Herbst Einzug hielt. Und schon bald musste [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] lernen, dass sie wie die [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] Leben nehmen musste, um selber zu überleben.&lt;br /&gt;
Es dauerte schier eine Ewigkeit, bis es ihr mittels einer Falle zum ersten Mal gelang ein kleines Tier zu fangen, ein Feuer zu machen und es dann übers Herz zu bringen das Tier zu töten und sogar zu verspeisen. Sie weinte bitterlich ob des Lebens, das sie beendet hatte und flehte vielmals um Verzeihung, bevor sie sich traute zu essen.&lt;br /&gt;
Durch Wiederholung aber wird jeder zum Meister und schon bald hatte sich das kleine Mädchen an die neuen Vorgänge gewöhnt, auch wenn sie noch immer für das Schicksal der Seele eines jeden Tieres, das sie tötete, zum ihr unbekannten Waldgott betete.&lt;br /&gt;
Schon bald fiel ihr das Fehlen des freudigen Zwitscherns kaum noch auf und die Harte Seite der Natur zog immer mehr in sie ein, auch wenn diese gemischt von warmen Momenten war, wie das abendliche Einschlafen mit der [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] in den Armen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===5. Kapitel===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Immer schwächer wurde der Sommer und der Herbst, der wie sein Freund Frühling sich oft wie das Seil fühlte, an dem Sommer und Herbst zogen, wurde immer dunkler und kälter. Die Stürme, die die Höhepunkte im Tauziehen zwischen Sommer und Winter für jeden sichtbar und hörbar machten, hatten schon seit einiger Zeit immer weiter an Stärke nachgelassen so wie es auch der Sommer getan hatte.&lt;br /&gt;
Immer weniger Zeit blieb dem kleinen Mädchen, das sich immer öfter morgens von Raureif befreien musste. Gelegentlich fielen früh morgens kleine weiße Flocken vom Himmel herab, setzten sich auf ihr blondes Haar und bildeten einen Schleier aus winzig kleinen Kristallen. Immer öfter froren ihr die Füße oder die Hände, manchmal kroch die Kälte sogar langsam die Beine hoch und hätte sie nicht die [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] gehabt, die sie des nachts wärmte, so wäre sie sicher oft schlotternd vor Kälte erwacht.&lt;br /&gt;
Sie hatte kaum noch Zeit, das wusste sie. Aber unbeirrt setzte sie Tag für Tag einen Fuß vor den anderen. Sie konnte nicht scheitern, sie durfte nicht! Was war schon so ein wenig Schnee im Vergleich zu dem, was ihre Schwester erleiden musste?&lt;br /&gt;
Und dann eines Tages, als die glänzende Himmelsscheibe bereits im Sinken inbegriffen war, sah sie Rauchschwaden hinter einem kleinen Weiler aufsteigen. Sie beschleunigte ihre Schritte und angespornt durch das Wettlaufen, das sich nun ergab, sprintete auch die [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] immer schneller, bis sie das Mädchen überholte und wenig später aus deren Sichtfeld verschwand.&lt;br /&gt;
Wie lange sie schon so rannte, wusste [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] nicht. Einzig und allein die stetig abnehmende Entfernung zu den Rauchschwaden und nicht die fast schon untergegangene Sonne war Mittelpunkt aller Gedanken des kleinen Mädchens. Je näher sie aber kam, desto mehr drangen schreckliche Geräusche an ihr Ohr, die sie an die unglaublich lauten Stürme im Herbst erinnerten. Oft hatte sie sich mitten in der Nacht, wenn es besonders stark stürmte, wie ein Kokon in ihre Decke eingerollt und sich vorgestellt, dass außerhalb des schützenden Mantels riesige Tiere, wie die aus der Geschichte des Greises, umher liefen und sich gegenseitig anschrien, was diesen Schrecklichen Krach erzeugte.&lt;br /&gt;
Hätte sie gewusst, was sie erwartete, so hätte sie in jenen Nächten wohl kein einziges Auge zu bekommen. Als sie sich immer weiter ihren Weg zwischen den mit einer hauchdünnen Schicht silbrigen Schnees bedeckten Bäumen des kleinen Weilers bahnte, schälten sich immer mehr die Umrisse kleinerer und größerer Häuser aus dem zwielichtigen Schatten der Bäume. Das Herz des Mädchen schlug ob der Vorfreude vielleicht endlich ihr Ziel erreicht zu haben immer schneller, bis es plötzlich zwei Schläge aussetzte während auch die kleinen Beine sich nicht mehr fortbewegen wollten.&lt;br /&gt;
Ein gewaltiges Brüllen, wie es dem stärksten Orkan alle Ehre bereitet hätte, erhob sich, als ein gewaltiger schwarzer Schatten sich auf die Reihe der Häuser zu bewegte. Nicht heimelige Kamine, nicht freundlich strahlende Herdfeuer hatten die Rauchschwaden erzeugt, die [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] angelockt hatten, sondern in Flammen stehende Barrikaden, die die Dorfbewohner scheinbar als Schutz errichtet hatten. Aber selbst diese hatten sie nicht vor dem bewahren können, was auf sie zurollte.&lt;br /&gt;
Verzweifeltes Rufen drang an [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]]s Ohren, als das Brüllen für einen Moment aussetzte. Langsam bewegte sie sich wieder, überzeugte ihre Füße mühsam zu jedem einzelnen Schritt und näherte sich so furchtbar langsam dem Chaos, das immer mehr von sich enthüllte.&lt;br /&gt;
Der gewaltige Schatten war stehen geblieben, bäumte sich in regelmäßigen Abständen auf und brüllte jedes Mal so laut, dass die nahestehenden Bäume wackelten. Vor ihm schälten sich nun auch kleinere Schatten mit langen Stäben aus dem flackernden Zwielicht der Flammen. Je näher das kleine Mädchen kam, desto mehr erkannte sie, dass es sich um Dorfbewohner zu handeln schien, die mit langen Speeren und allerlei zweckentfremdeten Ackergerät den riesigen Schatten, der längst durch die Barrikade gebrochen war, aufzuhalten versuchten.&lt;br /&gt;
Dann hörte sie plötzlich etwas, was nicht so recht in das Chaos passen wollte. Ein hohes Schreien drang an ihre Ohren, das nicht allzu weit entfernt seinen Ursprung haben konnte. In einem solchen Chaos hätte man erwartet, dass es ein furchterfülltes Schreien einer Frau ob der großen Gefahr sein müsste. Aber ein kleines Kind, jünger als die bisher unbemerkte Beobachterin, wankte kaum in der Lage richtig zu laufen mit seinen kurzen Beinen und immer wieder sich an den Häuserwänden abstützend auf den Kampf hinter der durchbrochenen Barrikade zu.&lt;br /&gt;
Doch auch der Schatten hatte das Geräusch bemerkt. [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] blieb abermals für einen Moment vor Schreck das Herz stehen, als sich das riesige Ungetüm dem wankenden Kind zu wandte. Aber diesmal setzten ihre Beine nicht aus, sondern beschleunigten Ihre Schritte. Unweigerlich dachte [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] daran, dass sie nicht schnell genug gewesen war um ihren kleinen [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]] hatte beschützen zu können und weigerte sich so etwas noch einmal zuzulassen.&lt;br /&gt;
Ihre Beine flogen förmlich über die leicht angefrorene Erde, näherten sich immer weiter dem Kleinkind und dem riesigen Schatten, der laut brüllend ebenfalls auf dieses aus der entgegen gesetzten Richtung zusteuerte. Ein verzweifelter Ruf aus der Kehle eines Mannes drang an die Ohren des Mädchens, aber kein einziger ihrer Gedanken war dazu in der Lage sich um dieses zu kümmern.&lt;br /&gt;
Mit Müh und Not erreichte sie das wankende Kind, das in dem Moment, in dem [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] hinter ihm zu Halt kam, endgültig der Schwerkraft Rechenschaft leistete und in die Arme des blonden Mädchens fiel. Doch auch der riesige Schatten hatte die Quelle des hohen Geräusches erreicht. Als eine besonders vorwitzige Flamme ihre Stimme erhob und den Schauplatz für einen Moment zur Gänze ausleuchtete, legte [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] unweigerlich die Arme fester um das Kleinkind in ihren Armen. Vor ihr erhob sich der Kopf einer gewaltigen schwarzen [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Schildkröte]], deren Augen zornig und mordlüstern das ungleiche Gespann anfunkelten.&lt;br /&gt;
Würde sie das Kind loslassen und sich vorsichtig entfernen, während das Ungetüm mit seiner Beute beschäftigt war, so würde sie vielleicht… Doch [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] schüttelte entschlossen das blonde Haupt und drückte das Kind nur stärker an sich. Der Blick ihrer Augen wurde gefährlicher, während sich diese leicht verengten. Sie würde nicht zulassen, dass erneut ein kleines Wesen, das auf ihre Hilfe angewiesen war, starb, weil sie zu zögerlich und zu schwach war. Ähnlich einer Bärenmutter, die ihr Junges vor hoffnungslos überlegenen Jägern nicht im Stich ließ, sondern die Jäger auch noch laut anbrüllte, war der Blick des jungen Mädchens. Das Brüllen aus diesem wurde immer spürbarer, so dass selbst die [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Schildkröte]] für einen Moment inne Hielt. Immer deutlicher wurde es, man war fast der Meinung, dass man es hören … und plötzlich erschallte ein gewaltiger und tiefer Schrei, als sich ein großer Schatten zwischen [[Wichtige_Personen_in_Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] und die [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Schildkröte]] schob.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===6. Kapitel===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unweigerlich hatte [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] ihre Augen geschlossen, als der zweite Schatten so nah vor ihr erschienen war, und rechnete jeden Moment damit die Flügelschläge des Todesboten zu hören.&lt;br /&gt;
Aber diese erschallten nicht, stattdessen entwickelte sich ein Sturm aus Schrei und Gebrüll der zwei riesigen Wesen direkt vor ihr. Je mehr sie aber ihre eigene Angst und ihr wild pochendes Herz beruhigte, desto mehr war sie in der Lage die tiefen Stimmen zu vernehmen:&lt;br /&gt;
„Geh mir aus dem Weg [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Bai Hu]]!“ donnerte die etwas entferntere Stimme zornerfüllt.&lt;br /&gt;
„Nein! Diese beschütze ich und du wirst sie nicht bekommen!“ erwiderte die nähere Stimme etwas leiser, aber mit einem gefährlichen Unterton.&lt;br /&gt;
„Die Menschen verdienen den Tod!“&lt;br /&gt;
„Nichts verdient den Tod. Oder hast du Xinglu’s Worte in deinem Zorn vergessen?“&lt;br /&gt;
„Du wagst es seine Worte in den Mund zu nehmen, nachdem ihr ihn verlassen habt?“ brüllte die fernere Stimme plötzlich noch lauter.&lt;br /&gt;
„Wir haben ihn verlassen nicht wegen dem, was er einst sagte, sondern wegen dem, was er nicht mehr sagt! Würde er zu dem zurückfinden, was wir immer verehrt haben, so würden wir sofort zurückkehren.“&lt;br /&gt;
Es wurde still für einen Moment. Fast ohnmächtig vor den riesigen Geschöpfen, deren Nähe sie deutlich spüren konnte, hatte [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] ihre Augen die ganze Zeit über fest zugekniffen und auch das Kleinkind in ihren Armen hatte sich nicht gerührt. Als es nun etwas ruhiger wurde, öffnete [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] vorsichtig ihre Augen und bestaunte das weiße mit schwarzen Streifen getigerte Fell einer riesigen [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]], die sich scheinbar schützend vor sie gestellt hatte. Doch Zeit für Worte blieb ihr nicht, denn schon bald ertönte die Stimme der [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Schildkröte]] erneut, wenn auch nicht mehr ganz so sehr vor Wut bebend.&lt;br /&gt;
„Ich werde mich zurückziehen und bei Xinglu auf dich warten. Wie es stets Tradition war, wirst du ihm das Wesen vorstellen müssen, dass du vor seinem Willen beschützt hast.“&lt;br /&gt;
Ein Rauschen ertönte, während sich die [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Schildkröte]] umdrehte.&lt;br /&gt;
„In einer Woche, zum Vollmond, falls du es nicht vergessen hast.“ Brummte sie.&lt;br /&gt;
„Ich habe es nie vergessen [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Xuan Wu]], nie...“&lt;br /&gt;
Und dann verschwand die gewaltige [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Schildkröte]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erst, als sich der Schatten des Tieres mit dem Schatten des großen Wald, der in einiger Entfernung zum Dorf zu sehen war, vereinigt hatte, ging ein spürbares Aufatmen durch die Dorfbewohner. Sie schienen sich nicht an der Gegenwart des zweiten Tieres zu stören, als sie an diesem vorbei auf [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] zu rannten. Das kleine Kind in ihren Armen begehrte plötzlich auf, als ein großer Mann mit einer eindrucksvollen Narbe über der Wange und schwarzem Haar vor [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] auftauchte und im nächsten Moment hob eben dieser das Kleinkind aus ihren Armen empor und drückte es an sich.&lt;br /&gt;
„Hast du Angst um deinen Papa gehabt?“murmelte der Mann, der voller Freude dem Kind die Nase stupste.&lt;br /&gt;
„[[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]]… wir müssen reden.“ Ertönte die tiefe Stimme nun einfühlsam und beruhigend aber mit einem kleinen Anflug von Sorge und lenkte [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] von dem rührenden Bild vor sich ab. Als sie ihre Augen dem großen Wesen zu wandte und sich die Blicke begegneten, atmete sie erschrocken ein.&lt;br /&gt;
„Bist du… das kleine Kätzchen?“&lt;br /&gt;
Und der Blick der eisblauen Augen des weißen [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]]s sagte mehr als Worte könnten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===7. Kapitel===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Was hat das alles zu bedeuten?“ Schrie [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] schon fast dem großen [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] entgegen.&lt;br /&gt;
Die Sonne schickte gerade ihre ersten Strahlen durch die kahlen Äste der Bäume und zeigte dem Mädchen, wie viel Zeit seit dem Verschwinden der [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Schildkröte]] vergangen war.&lt;br /&gt;
Die letzten Stunden hatte sie damit zugebracht sich der Versuche der Dorfbewohner sie wie eine Heldin zu feiern zu erwehren und immer wieder den Armen, die sie umschlingen wollten, zu entfliehen. Als die Menschen endlich eingesehen hatten, dass sie an derlei Feiern nicht interessiert war und ihr die Nähe zu so vielen Lebewesen sogar unangenehm war, hatten sie ihr endlich etwas Platz gelassen, ihr etwas zu essen und einen Platz zum Schlafen gegeben. Während dieser Stunden war [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Bai Hu]], so hatte ihn die [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Schildkröte]] genannt, wie vom Erdboden verschlungen gewesen und erst am nächsten Morgen, als [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] sich aus Gewohnheit bei der ersten Morgenröte aus dem Bett erhob und an die frische Luft ging, saß er plötzlich neben dem Haus und schaute sie lange Zeit stumm aus seinen eisblauen Augen an, bevor er sich erhob und langsam gen Waldgrenze trottete. Schnell war sie ihm gefolgt und rief ihm nun schon zum zweiten Mal dieselbe Frage entgegen:&lt;br /&gt;
„Sag es mir! Was hat das alles zu bedeuten? Antworte endlich!“&lt;br /&gt;
„Zügle dein Temperament. Ich höre dich.“ Antwortete der große [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] mit ruhiger und gedämpfter Stimme.&lt;br /&gt;
Es dauerte ein paar Momente, bevor [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] sich etwas beruhigt hatte und deutlich leiser entgegnete: „Aber warum antwortest du mir dann nicht?“&lt;br /&gt;
„Alles besitzt einen richtigen Ort und eine richtige Zeit.“&lt;br /&gt;
„Und erst jetzt stimmt beides überein?“&lt;br /&gt;
„Richtig..“ Der [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] hielt in seinem Gang inne und schaute sich in dem winterlichen Wald einige Momente lang um, bevor er fortfuhr.“Und Vieles ist nicht für die Ohren aller bestimmt.“&lt;br /&gt;
„Also sollen die Dorfbewohner davon nichts hören?“&lt;br /&gt;
„Du hörst zu.“ Abermals folgte eine Pause, die der [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] nutzte um wieder eine Pfote vor die andere zu setzen. „Diese Menschen haben den Zorn Xinglu’s auf sich gezogen und [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Xuan Wu]], der einzige von uns der bei ihm geblieben ist, war hier um das Urteil zu vollstrecken.“&lt;br /&gt;
„Xinglu? [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Xuan Wu]]? Ich verstehe nicht… Ich verstehe gar nichts!“ Brummte [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] in sich hinein.&lt;br /&gt;
„Xinglu ist der Waldgott. Der, nach dem du gesucht hast.“&lt;br /&gt;
Ein Moment der Stille folgte, in dem sich [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]]‘s Augen weiteten und sie tief Luft holte für die folgenden Worte:&lt;br /&gt;
„Aber dann bin ich ja am Ziel Dann wird Kigiku endlich geheilt!“ Sie griff in den Schnee, warf diesen voller Freude empor und drehte sich in dem kleinen Schneegestöber entzückt um sich selber.&lt;br /&gt;
„Ja und nein.“ Erschallte die Stimme des [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]]s. Abrupt blieb [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] stehen und schaute diesen entgeistert an.&lt;br /&gt;
„Er hat die Macht zu heilen, aber ob er das tun wird ist fraglich.“ [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Bai Hu]] atmete tief ein und aus, was dank seiner Größe einen imposanten Luftstrom erzeugte, der [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]]‘s Haar umher wirbelte.&lt;br /&gt;
„Aber darum geht es gerade nicht. Du hast dich dem Willen Xinglu’s entgegen gestellt und seinen Zorn auf dich gezogen.“&lt;br /&gt;
„Aber ich habe doch nur ein kleines Kind beschützt!“ Schrie [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] ihm entgegen.&lt;br /&gt;
„Das weiß ich und das wirst du ihm erklären müssen, wenn du vor ihm stehst.“&lt;br /&gt;
Das Mädchen schluckte geräuschvoll und sah den [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] mit einer Spur Furcht in den Augen an.&lt;br /&gt;
„Und was ist, wenn er mich nicht versteht? Was ist…?“&lt;br /&gt;
„Xinglu hat sich verändert. Wo einst Mitgefühl und Wut sich die Waage hielten, herrscht nun zumeist das Dunkle.“&lt;br /&gt;
„Aber wieso?... Und wieso kennst du ihn so gut? Wieso bist du kein kleines Kätzchen mehr? Wieso hast du mir geholfen? Wieso hast du den kleinen [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]] getötet?“ Platzte es aus [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] hervor.&lt;br /&gt;
„… Zeit und Ort [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]]… Zeit und Ort.“ Und im nächsten Moment war der große weiße [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] mit ein paar gewaltigen Sätzen im Wald verschwunden und [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] drehte sich langsam gen des erwachenden Dorfes.&lt;br /&gt;
„Wenn nicht jetzt, wann dann?“ Murmelte sie und machte sich auf den Weg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===8. Kapitel===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als das blonde Mädchen sich langsam durch den winterlichen Wald dem Dorf und dessen wärmeverheißenden Rauchsäulen näherte, schälte sich immer mehr die Silhouette eines Mannes aus dem morgendlichen Zwielicht heraus. Leicht war dieser Schatten mit dem Stein zu verwechseln, auf welchem er sich befand, aber mehr und mehr fiel die Unnatürlichkeit dieses Gebildes [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] ins Auge und so blieb sie nach einigen weiteren Schritten schließlich vor einem alten Mann stehen, der seine geschlossenen Augen dem Himmel entgegen gerichtet hatte.&lt;br /&gt;
Gerade öffnete sie den Mund, um etwas zu sagen, da hob der Alte die Hand und bedeutete ihr zu schweigen. Erst einige Momente später ertönte die brüchige Stimme und durchbrach die Stille.&lt;br /&gt;
„Ich weiß, dass du hier bist auch ohne deine Worte.... Die Bäume reden seit Wochen ununterbrochen über das Mädchen, das den Waldgott sucht. Und nun stehst du vor mir, blickst mit Augen um dich, die voller Fragen sind.“&lt;br /&gt;
„Die Bäume reden?“ Antwortete [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] verdutzt und verdeutlichte mit ihrer Frage die Worte des Mannes, der anfing zu kichern, nur noch mehr.&lt;br /&gt;
„Da reist sie mehrere Monde lang durch die Natur, lässt diese in sie einkehren aber kehrt selber nicht in sie ein… Natürlich reden sie! Sie reden schon viel länger als die Menschen.“&lt;br /&gt;
„Und ihr versteht sie? Wieso verstehen die Menschen sie nicht? Oder bin das nur ich?“&lt;br /&gt;
„Ja ich verstehe sie, aber ich bin einer der Letzten.“&lt;br /&gt;
„War das mal anders?“&lt;br /&gt;
Abermals kicherte der Alte, rückte auf seinem Stein zur Seite und bedeutete [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] neben ihm Platz zu nehmen. Nur zögerlich kam sie dieser Aufforderung nach und erst, als sie neben ihm saß, erhob der Mann wieder die Stimme.&lt;br /&gt;
„Ja war es. Wir sind, genauso wie alle Tiere, die Kinder der Natur und genauso wie Kind und Mutter sich verstehen, auch ohne sich direkt zu verstehen, so taten es Mensch und Natur. Manche Menschen verstanden sie besser, manche schlechter. Aber ein jeder tat es. Irgendwann aber, wenn das Kind nicht mehr auf die Mutter angewiesen ist, bricht dieses Verständnis.&lt;br /&gt;
Was bleibt dann zurück? Ein Kind, das sich seine eigene Welt mit seinen eigenen Kräften aufbaut, und eine Mutter, die immer noch versucht über ihr Kind zu wachen.“&lt;br /&gt;
„Also… Sind es wir Menschen, die nicht mehr zuhören?“&lt;br /&gt;
Die faltige und wettergegerbte Miene des Alten verzog sich zu einem breiten Lächeln.&lt;br /&gt;
„Richtig. Sie hat nie aufgehört zu sprechen und genau so habe ich von dir gehört.“&lt;br /&gt;
„Aber, wieso verurteilt der Waldgott, der doch die personifizierte Natur ist, die Menschen, wenn eine Mutter doch nie aufhört sich um ihre Kinder zu sorgen?“&lt;br /&gt;
Ein tiefes Seufzen entfuhr dem alten Mann, dessen Lächeln schnell einem traurigen Ausdruck wich.&lt;br /&gt;
„Wo zwei Wesen nicht miteinander sprechen, da können sie nicht mehr auf Sorgen, Ängste und Bedürfnisse eingehen. Die Menschen wollten und wollen sich ihr Leben auf eigenen Beinen aufbauen. Wollen mehr und mehr die Risiken, die die Natur als Mutter vieler Lebewesen für sie bereithält, beseitigen und verändern somit etwas, was bisher kein Wesen tat: die Natur selber.&lt;br /&gt;
Der Wald, in dem wir sitzen, erstreckte sich einst über fast die gesamte bekannte Welt und wo er nicht war, da waren Steppen, Wiesen und Auen. Je mehr der Mensch sich ausbreitete, desto mehr drängte er die anderen Lebewesen und sogar die Natur zurück.&lt;br /&gt;
Letztlich ist nichts gefeit vor der Angst vor Veränderungen und Tod und der Waldgott, der vor allem der Beschützer des Waldes und der Natur ist, ist diesen negativen Gefühlen stärker ausgesetzt, als es die Natur selber ist. Denn noch immer reden die Bäume zu den Menschen und hoffen, dass sie sie verstehen.“&lt;br /&gt;
Lange Zeit schwieg das Mädchen auf diese Worte hin und schaute niedergeschlagen auf den von dünnem Schnee bedeckten Boden.&lt;br /&gt;
„Kann ich lernen sie zu verstehen?“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===9. Kapitel===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Ende der Woche, das ähnlich dem Schwerte Damokles‘ ständig drohend über [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]]s Kopf hing, rauschte wie im Flug heran. Jeder Tag war geprägt von demselben Ablauf, der ihr eine Teilnahme am dörfischen Leben lediglich zu den Abendstunden erlaubte und sie sonst von früh morgens ab in den Armen der Natur und zwischen von Schnee bedeckten Bäumen den Worten des alten Mannes lauschen ließ.&lt;br /&gt;
Am Abend des letzten Tages, den sie zum ersten Mal zur Gänze im Dorf verbringen durfte, erklang ein lautes Rascheln am Rande des Dorfes. Die Dorfbewohner streckten ihre Köpfe voller Furcht vor einem neuen Angriff aus den Fenstern und hier und dort erklangen Stimmen, die von der zu großen Ruhe in den letzten Tagen sprachen, die sie als Anzeichen für den nun kommenden Sturm sahen. Als sich die ersten bereits anschickten um wie vor einer Woche mit Feuer und behelfsmäßigen Waffen ihre Liebsten zu verteidigen, trat [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] aus der Hütte, in der sie hatte nächtigen dürfen.&lt;br /&gt;
Ohne ein Wort ging sie an der kleinen Gruppe Männer vorbei, legte einem nach den anderen beruhigend die Hand auf die Schulter und ging alleine gen Waldgrenze. Einen merkwürdigen Einfluss hatte sie auf die Bewohner, die sich langsam zurückzogen aber erst zur Ruhe kamen, als sie das Mädchen begleitet von einem großen Schatten im Dunkel des Waldes hatten verschwinden sehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]]s Reise führte sie entlang an den ihr bekannten Bäumen und Lichtungen immer tiefer in den riesigen Wald. Stumm folgte sie dem Schatten des großen [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]]s, dessen weißes Fell gelegentlich im Lichte eines vorwitzigen Mondstrahles aufzuglühen schien, aber dann sofort wieder erlosch. Kein Wort verlor das imposante Tier und ließ ihr somit sowohl die nötige Ruhe als auch Zeit um sich auf das Kommende vorzubereiten.&lt;br /&gt;
Viele Stunden lang liefen sie so an riesigen schneebedeckten Bäumen vorbei, deren imposante Statur Geschichten über Zeiten zu erzählen schien, in denen der Waldgott friedlich durch diese vergessenen Haine wandelte und den Bäumen dabei half zu wachsen. Immer weiter ging die Reise durch das Reich des Waldgottes und schließlich kündigte ein gewaltiges Tosen vom nahen Ende des Weges.&lt;br /&gt;
Und als der große [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] zum ersten Mal seit Stunden anhielt, um den Kopf gen der Quelle des Geräusches zu wenden, stockte [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] der Atem. Vor ihnen erstreckte sich ein riesiger Wasserfall, der seine Wassermassen von der Spitze eines hohen Berges hinab zu einem See schickte, der sich zu ihren Füßen erstreckte. Das aufgespritzte Wasser verteilte sich vom Berg herab langsam über die gesamte Lichtung , fing das Mondlicht ein und ließ die Umgebung gleich millionen winziger fallender Sterne in dessen silbrigen Licht erstrahlen.&lt;br /&gt;
„Dort oben ist Xing Lu’s Hain. Es ist lange her, seit ich dort war, und noch länger ist es her, seitdem die Füße eines Menschen diesen Boden berührt haben... Um dort hinauf zu kommen, wirst du auf meinen Rücken steigen und dich gut festhalten müssen.“ Erklang die tiefe Stimme des [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]]s, der sich auf den Boden gelegt hatte und geduldig abwartete, bis [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] auf seinen Rücken gestiegen war. Erst dann erhob er sich wieder und hätten sich ihre Hände nicht in dem weißen Fell verkrallt, so wäre sie bei den folgenden gewaltigen Sprüngen des Tieres, die die Zwei in Windeseile dem Scheitel des Wasserfalls näher brachten, sicherlich in die Tiefe gestürzt.&lt;br /&gt;
So aber erblickte sie bald, nachdem sie sich wieder getraut hatte ihre Augen zu öffnen, einen wunderschönen silbern glänzenden See, dessen Oberfläche so glatt wie ein Spiegel den Sternenhimmel reflektierte und dem Auge vorgaukelte einen zweiten Himmel zu den eigenen Füßen zu sehen, samt einer dunkelgrünen Wiese, die gespickt von allerhand Blumen ohne den Makel einer einzigen Schneeflocke dem Winter trotzte. Sie war im Hain des Waldgottes angekommen und erst, als sie die Augen von dessen Schönheit abwenden konnte, erblickte sie eine dunkle Gestalt, die auf der Insel mitten im See zu warten schien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===10. Kapitel===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vollkommen still lief [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Bai Hu]] an der Seite [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]]s über die wunderschöne Wiese dem See, der Insel und der Gestalt auf dieser entgegen. Sogar das große Tier, das in seinem Leben schon so viel erlebt hatte, war ob dem, was kommen würde, angespannt und dabei unbewusst in sein Jagdverhalten zurückgefallen.&lt;br /&gt;
Kein Wort verlor er, kein ungestüm umgeknickter Grashalm oder unvorsichtig berührter Kieselstein sprach vom Gang des Tieres und hätte er nicht gelegentlich tief Luft geholt, um nicht vor Anspannung zu platzen, so hätte [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] ihn wahrscheinlich völlig vergessen.&lt;br /&gt;
Das Mädchen indes lief mit ruhigem und bestimmten Schritten auf den See zu, ließ sich von dem [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] mit einem Sprung über diesen befördern, und glitt ohne aus der Ruhe zu kommen von dessen Rücken direkt auf die kleine vom Schatten einer Wolke verdeckte Insel vor die dunkle Gestalt.&lt;br /&gt;
Der Blick zweier großer violetter Augen legte sich auf sie, als ihre eigenen Augen sich langsam erst dazu überwinden mussten die ungewöhnlichen Pfoten, die einer Mischung aus Menschenfüßen und Bärentatzen zu entsprechen schienen, und dann den im Schatten liegenden Körper hinauf bis zu den Augen des Wesens zu betrachten. Als sich der Blick der zwei Wesen traf, stockte dem Mädchen der Atem und für einen Moment fühlte sie die bodenlose Wut des Schattens vor ihr. Erst nach einigen Momenten fiel ihr auf, dass sich der [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] neben ihr vor dem Wesen verneigte und so tat sie es ihm schnell und etwas überhastet gleich.&lt;br /&gt;
„Es ist lange her [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Bai Hu]].“ Ertönte die Stimme des Wesens schneidend wie der Wind im Herbst sofort, als sich [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] verneigt hatte, als ob das Wesen darauf gewartet hätte.&lt;br /&gt;
„Xinglu.“ Antwortete der [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] schlicht, aber ehrerbietend.&lt;br /&gt;
„Sag mir, warum muss mein Hain die Füße dieser Kreatur ertragen? Warum beschütztest du es vor meinem Urteil?“&lt;br /&gt;
„Weil ich versprach sie zu beschützen und ihr zu helfen, weil sie mit deinem Urteil über die Menschen des Dorfes nichts zu tun hatte und weil die Menschen nicht das sind, was du in ihnen siehst.“&lt;br /&gt;
„Xinglu’s Urteil betrifft alle Menschen!“ Ertönte die wütende tiefe Stimme der riesigen [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Schildkröte]], als sich diese aus dem See erhob und geschwind auf die Insel neben den Schatten schob.&lt;br /&gt;
„Und warum maßt du es dir an ein Urteil über Xinglu’s Urteil zu fällen [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Bai Hu]]?“&lt;br /&gt;
Der [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] atmete tief ein, um zu einer Antwort auf den Angriff [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Xuan Wu]]’s anzusetzen, aber die Stimme des Schattens ließ ihn innehalten.&lt;br /&gt;
„Ich habe [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Bai Hu]]’s Gründe gehört und im Moment soll mir dies reichen.“ Der Blick der violetten Augen richtete sich wieder auf [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]]. „Nun erzähl mir deinen Namen kleine Kreatur und begründe mir, warum du ein Wesen vor meinem Urteil bewahrtest.“&lt;br /&gt;
Aber dem Mädchen stockte der Atem abermals, als es nun die volle Aufmerksamkeit auf sich lasten fühlte. Nervös spielte sie mit ihren Daumen und hatte ihren Blick gen Boden gerichtet, als sie endlich die Kraft fand zu antworten:&lt;br /&gt;
„Mein Name ist [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]]… Und ich wollte einfach nicht zulassen, dass ein kleines hilfloses Wesen vor meinen Augen stirbt, weil ich nicht eingriff… Nicht noch einmal…“ Bilder des roten [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]]s schossen aus ihrem Gedächtnis hervor und trieben ihr Tränen der Trauer in die Augen.&lt;br /&gt;
„Nicht noch einmal?... Ich muss jeden Tag dabei zusehen, wie kleine hilflose Wesen vor meinen Augen sterben, weil andere Wesen maßlos leben wollen… Nicht noch einmal… Ich kann es nicht fassen… Was weißt du kleine Kreatur denn schon von Leben und Tod?“&lt;br /&gt;
Die Stimme des Schattens, war sie zuvor schon schneidend gewesen, hatte sich nun auch noch gleich einem Orkan erhoben und donnerte ehrfurcht erregend über den Hain, so dass ein jeder, der sie vernehmen konnte, den Kopf einzog und still ausharren wollte, bis der Sturm vorbei war.&lt;br /&gt;
„Sie weiß so viel wie man eben in einem Leben in der Natur lernen kann.“ Erschallte auf einmal eine hohe Stimme, die vom Himmel zu kommen schien. „Sie hat die tägliche Furcht und Ungewissheit gespürt, hat die Freuden über die einfachsten Dinge genossen und die Trauer über den Verlust der wertvollsten Dinge erlebt. Maßt du dir nun schon an das Recht auf Trauer und Schmerz gepachtet zu haben Xinglu?“&lt;br /&gt;
Und plötzlich landete direkt hinter [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] ein großer [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]], von dessen Federkleid sich ein paar rote Federn lösten und langsam um das Mädchen herum zu Boden glitten. Beim Anblick dieser Federn schossen dem Mädchen nur noch mehr Tränen in die Augen und sie befürchtete, dass ihr Kopf ihr einen Streich spielen würde, denn diese Federn würde sie überall wiedererkennen.&lt;br /&gt;
„Bist du so verbittert Xinglu, dass du nicht einmal erkennst, dass dieses Mädchen erst einige wenige Sommer alt ist, aber durch das Leben und die Reise in der Natur viel schneller gealtert und gewachsen ist? Erkennst du nicht, was du vor dir siehst?“&lt;br /&gt;
„[[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Zhu Que]]… worauf willst du hinaus? Erklär dich, wenn du dich schon einmal zu uns auf den Boden herablässt!“ Donnerte der Schatten abermals entgegen.&lt;br /&gt;
„Die Natur selber hat [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] auf ihrer Reise geholfen und sie wachsen lassen, um sie auf das kommende vorzubereiten. Willst du als Wächter und Aspekt dich nun gegen den Willen der Natur stellen?“&lt;br /&gt;
Ein tiefes Rauschen war zu hören, als der Schatten sich zu [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] hinab beugte und zielsicher ihrem Gesicht entgegen atmete und sie näher betrachtete. Hätte das Mädchen dies normalerweise als sehr unangenehm empfunden und sich scheu weggedreht, so blieb sie wie angewurzelt stehen und betrachtete sich stattdessen ebenfalls eingehend.&lt;br /&gt;
Sie hatte vor Wochen, vielleicht vor Monaten sogar aufgehört sich selber zu betrachten und so war ihr nie aufgefallen, dass ihr Körper in ihren einstmals kindlichen Augen riesige Züge angenommen hatte. Sie war stark gewachsen, hatte wahrscheinlich Kigiku eingeholt und noch ein wenig weiter gewachsen. Unter ihrer Jacke wölbten sich zwei Hügel nach außen, deren Maße wohl noch wachsen würden, wenn sie sich wieder einigermaßen ernähren würde. Auch ihr Haar war immer länger geworden und glich der goldenen Mähne eines Löwen. War sie vor ihrer Reise noch ein normales 10 Jahre altes Mädchen gewesen, so glich ihre Statur nun mehr der einer 15jährigen.&lt;br /&gt;
Sie kam aus dem Staunen nicht mehr heraus und verlor ob dieser Erkenntnis auch für einen kurzen Moment den Gedankengang, der ihr zuvor die Tränen in die Augen getrieben hatte. Aber dann brachte ihn eine rote Feder, die direkt vor ihren Füßen lag, wieder zurück.&lt;br /&gt;
„Du bist doch der kleine rote [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]] oder? Du lebst?“ Hauchte sie mit nach oben gerichteten Gesicht dem Kopf des gewaltigen [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]]s entgegen, der hinter ihr saß und dessen Oberkörper über ihr aufragte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===11. Kapitel===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Ja [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] ich lebe.“ Antwortete der [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]] mit sanfter Stimme, so dass [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] fast der Meinung war ein Lächeln auf dem weit entfernten Gesicht erkennen zu können.&lt;br /&gt;
„Nicht nur ergreifst auch noch du Partei für diese Kreatur, sondern du kennst sie auch noch [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Zhu Que]]? Was geht hier vor?!“ Schaltete sich die schwarze [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Schildkröte]] erneut ein und der große [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]] holte tief Luft, um zu einer Erklärung anzusetzen.&lt;br /&gt;
„Dass ihr es nicht vernommen habt, wundert mich nicht, aber vor fast einem Jahr vernahm ich die Klagen eines kleinen Baches weit im Westen. Als ich mich ihm näherte und ihn fragte, was es mit seinen traurigen Worten auf sich habe, erzählte er mir von seinem Fehler. Er habe, so berichtete er mir, in dem Versuch ein kleines Mädchen mit blondem Haar aufzumuntern einen alten Wanderer zu dieser gelockt, damit dieser sie mit seinen Geschichten aufmuntern könne. Als der Wanderer dem Mädchen von dem Waldgott erzählte, schnappte dieses sich seine Sachen und lief los, um den Waldgott zu finden und um Hilfe zu bitten. Aber wie sollte ein kleines Mädchen alleine überleben?&lt;br /&gt;
Ich beschloss also dem Bach zu helfen und dem Mädchen beizustehen. So begleitete ich [[Wichtige_Personen_in_Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]], das Mädchen aus der Geschichte des Baches, als kleiner [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]] und lehrte sie durch mein Beispiel vom Leben in der Natur.&lt;br /&gt;
Als der Herbst kam und die Zeit meiner Herrschaft sich dem Ende entgegen neigte, traf ich [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Bai Hu]] und bat ihn mir zu helfen. Fortan übernahm er es [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] zu begleiten, nachdem wir es so haben aussehen lassen als ob ich durch die Krallen [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Bai Hu]]’s gestorben wäre.&lt;br /&gt;
Während wir uns aber um [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] kümmerten, bemühte sich die Natur selber ebenfalls um [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]], half ihr beim Wachsen, beim Verstehen und beim Leben. Schon bald hätte sie uns nicht mehr gebraucht, aber wir waren zu neugierig auf das, was kommen könnte.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lange Zeit herrschte Stille, während der Schatten [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] eingehend musterte. Schließlich aber erhob er die Stimme, deren Worte er scheinbar direkt an [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] richtete.&lt;br /&gt;
„Würde ich dich am liebsten auf der Stelle zertreten für den Verstoß gegen mein Urteil, für die Schritte auf dem Boden meines Haines und für die Anmaßung, in der sich jene zwei auf deine Seite stellten und dich beschützten, so kann ich doch das Wirken der Natur an und in dir sehen.&lt;br /&gt;
Nun stelle ich dir also folgende Frage: Würdest du das Dorf, deren Bewohner dir in der letzten Woche Obdach gewährten, verlassen und zulassen, dass ich es mitsamt seiner Bewohner vernichte, wenn ich dafür deine Schwester Kigiku heile?“&lt;br /&gt;
[[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]]s Augen weiteten sich bei diesem Angebot genau so sehr wie sich die Augen des [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]]s und des [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]]s vor Wut verengten. Beide waren außer sich vor Zorn über die Hinterlist der Worte ihres Gottes, aber keiner von beiden hatte das Recht den Mund zu öffnen.&lt;br /&gt;
„Woher weißt du von Kigiku?“ Antwortete [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] stockend, woraufhin der Schatten lediglich tiefkehlig lachte.&lt;br /&gt;
„Ich weiß viele Dinge. Nun aber entscheide dich und lass dich nicht davon einnehmen, dass du deine Schwester nicht mehr lebendig antreffen würdest, wenn du dich jetzt auf den Rückweg begibst.“ Woraufhin der Schatten erneut lachte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===12. Kapitel===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Immer mehr Tränen schossen [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] in die Augen, ließen diese nach und nach überquellen und liefen dann eine nach der anderen die Wangen des Mädchens hinab, bis sie sich von diesen lösten und gen Boden fielen. Die kommende Entscheidung war die schwerste, die sie jemals hatte treffen müssen und es war der erste Moment, in dem sie ihre Reise in Frage stellte.&lt;br /&gt;
„Ich… Die Menschen sollen leben.“ Brachte sie schluchzend hervor und sah gleichzeitig ihre kranke Schwester vor ihren Augen, deren endgültiges Todesurteil sie nun unterschrieben hatte und die sie wohl nie wieder sehen würde.&lt;br /&gt;
„Was?!? Du maßt es dir an…?!?“ Donnerte die Stimme des Schattens wieder hervor, wurde aber von [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Bai Hu]] abrupt unterbrochen.&lt;br /&gt;
„Sie hat sich entschieden Xinglu. Hör auf mit deinen Spielen und sieh ein, dass du dich geirrt hast.“&lt;br /&gt;
„Gut, ich stehe zu meinem Wort. Aber ich habe nirgends von dem Leben des Mädchens geredet. Sie hat sich meinem Urteil entgegen gestellt und muss nun die Konsequenzen tragen!“&lt;br /&gt;
Schreckhaft atmete [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] ein und schaute mit geweiteten Augen auf den Schatten vor sich.&lt;br /&gt;
„Aber ich darf nicht ohne Weiteres nehmen, was die Natur gewährt hat… Also wirst du dir dein Leben verdienen müssen kleines Mädchen. Schließe die Augen und lass mich sehen, ob der Geist der Natur wirklich in deinen Knochen steckt.“&lt;br /&gt;
Und so sehr [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] auch dagegen ankämpfte, ihre Augenlider schoben sich unweigerlich vor ihre Pupillen und schon bald verschwammen die Bilder vor ihren Augen und die Gedanken in ihrem Kopf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie spürte weiches feuchtes Gras zwischen ihren blanken Zehen und eine Eule schickte ihren Ruf durch die Luft vorbei an ihren Ohren. Als sie die Augen langsam öffnete, sah sie sich inmitten eines großen Waldes stehen, deren Bäume genauso wie der Wald selber kein sichtbares Ende zu haben schienen. Alles an dem Wald wirkte merkwürdig urtümlich und erinnerte sie an die riesigen Bäume, die sie in der Nähe des Wasserfalls und des Haines gesehen hatte.&lt;br /&gt;
Erneut riss sie der Schrei der Eule aus den Gedanken und ließ in diesen Platz genug für die Erkenntnis, dass die Sonne gerade untergegangen war und die Schatten im Wald immer mehr die Oberhand gewannen.&lt;br /&gt;
Und dann spürte sie es, eine Präsenz im Schatten und der Blick unsichtbarer Augen auf ihrem Rücken. Die feinen Härchen auf ihrem Nacken stellten sich auf, sie machte einen zaghaften Schritt nach hinten und drehte sich dann plötzlich herum um loszurennen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===13. Kapitel===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Wind pfiff ihr ins Gesicht, sauste ihr um die Ohren und ließ den Klang seiner Stimme in diesen erklingen. Immer wieder schlugen ihr kleinere Äste, die sie nicht rechtzeitig bemerkt hatte, gegen den Körper und hinterließen an diesem immer mehr kleine Schnitte aus denen schon bald feine Bluttropfen hervorquollen. Schneller und schneller lief [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] durch den dunklen Wald, der sein wunderschönes Kleid abgelegt hatte und ihr nun seine dunkle und gefährliche Seite zeigte.&lt;br /&gt;
Wie konnte dies nur derselbe Wald, derselbe Ort sein, der sie mit den ersten Bildern verzaubert hatte? Fragte sie sich, als sie sich in Sicherheit wähnend an einen Baum lehnte und umschaute. Schon seit einiger Zeit hatte sie die Präsenz in ihrem Rücken nicht mehr gespürt. Sollte sie dieses Etwas wirklich abgehängt haben? Sie schaute sich nervös um, ließ den Blick ihrer Augen durch die Dunkelheit wandern und versuchte ihr pochendes Herz zu beruhigen. Es war schwer in der Dunkelheit überhaupt etwas auszumachen und immer wieder machte ihr Herz einen furchtsamen Sprung, wenn die Schatten der Bäume ihr obskure Wesen, die mit langen feingliedrigen Armen in der Dunkelheit zu tanzen schienen, vorspielten.&lt;br /&gt;
Plötzlich blitzte in der Dunkelheit etwas auf. Noch bevor sich die Härchen auf ihrem Nacken aufstellen konnten, war sie schon wieder los gerannt und hetzte durch den Wald. Das Blut, das sich in der kurzen Zeit der Rast auf ihrer Haut gesammelt hatte, wurde vom Gegenwind weggeweht und hinterließ eine feine rote Spur, der man viel zu leicht folgen konnte.&lt;br /&gt;
Wie sollte sie nur dem Schrecken, der mit Sicherheit den Tod bringen würde, entkommen? Wie sollte sie den Anbruch des Tages und das erste Licht, das die Schatten vertreiben würde, nur wieder erleben? Und wie sollte auch nur ein Mensch in dieser schrecklichen Umgebung überleben können?&lt;br /&gt;
Völlig außer Atem rannte das Mädchen dennoch weiter. Immer, wenn sie die Gefahr gegen einen Baum zu laufen ignorierend einen Blick über die Schulter warf, konnte sie einen formlosen Schatten im Schatten sehen, der der blutigen Spur folgte. Nein sie wunderte sich nicht mehr, dass die Menschen sich vor dieser Umgebung fürchteten und die Natur verändern wollten, um in ihr zu überleben. In dieser schrecklichen Umgebung würden sie nie anders überleben können!&lt;br /&gt;
„Vieles, das auf den ersten Blick schrecklich wirkt, ist nur ungewohnt für die Augen.“&lt;br /&gt;
Ertönte plötzlich die raue Stimme des alten Mannes in ihrem Kopf und sie erinnerte sich an die vielen Stunden, in denen er ihr eigentlich nur von der Natur erzählte.&lt;br /&gt;
„ Ein Wolf tötet nicht, weil er grausam sein möchte. Ein Wolf tötet, weil er überleben will. Der Wille zu Überleben ist das, was uns alle – selbst die Pflanzen – vereint.“&lt;br /&gt;
Aber dieses Ding, was auch immer es ist, ist böse! Das konnte sie deutlich spüren. Sie konnte spüren wie es Millimeter um Millimeter näher kam, sich wieder zurückfallen ließ und dann wieder langsam näher kam. Und das alles nur, um mit ihr zu spielen, um ihr den Schrecken in Mark und Bein zu jagen!&lt;br /&gt;
„Wahre Boshaftigkeit gibt es in der Natur nicht. Sie ist eine Erfindung der Menschen, um die Natur zu verteufeln.“&lt;br /&gt;
Aber sie konnte das Böse in diesem Ding eindeutig spüren. Und inmitten dieser schrecklichen Umgebung war niemand, der ihr helfen konnte. Sie war alleine.&lt;br /&gt;
„Niemals bist du alleine. Stets wirst du einen Baum, eine Blume oder zumindest einen Grashalm in der Nähe finden. Deine Mutter wird immer da sein und dich beschützen.“&lt;br /&gt;
Und auf einmal blieb [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] stehen. Langsam drehte sie sich zur Seite und legte die Stirn gegen die Rinde eines der riesigen Bäume. Wie hatte sie nur diese sanften Riesen verteufeln können? Wie hatte sie nur diese Umgebung als schrecklich bezeichnen können?&lt;br /&gt;
Sie schloss die Augen und wartete auf die Schritte, die sich sicher bald nähern und ihren Tod bedeuten würden. Aber sie würde nicht mehr rennen. Sie vertraute auf ihre Mutter und legte ihr Leben in deren Arme.&lt;br /&gt;
Und dann hörte sie ein leises Flüstern.&lt;br /&gt;
„Wie sich die Arme an mich lehnt. Oh du Arme, hör auf zu weinen.“&lt;br /&gt;
„Das sind keine Tränen, das ist Blut. Bist du zu hölzern geworden um den Unterschied zu merken?“&lt;br /&gt;
„Sie blutet? Warum denn nur?“&lt;br /&gt;
„Weil selbst kleine Äste die weiche Haut zerschneiden können.“&lt;br /&gt;
„Schau nur wie sie zittert.“&lt;br /&gt;
„Wie gerne würde ich ihr helfen.“&lt;br /&gt;
„Ich auch.“&lt;br /&gt;
„Ich auch.“&lt;br /&gt;
„Aber sie kann uns nicht hören.“&lt;br /&gt;
„Wir können sie nicht trösten.“&lt;br /&gt;
„Wir können sie nicht beschützen.“&lt;br /&gt;
„Würde sie uns nur hören können.“&lt;br /&gt;
„Wieso kann sie uns nicht hören?“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Ich kann euch hören!“ Schrie [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] mit all ihrer Kraft. „Bitte helft mir!“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Sie kann uns hören?“&lt;br /&gt;
„Sie möchte unsere Hilfe?“&lt;br /&gt;
„Wie lange ist es her?“&lt;br /&gt;
„Sollen wir singen?“&lt;br /&gt;
„Ja lasst uns singen!“&lt;br /&gt;
„Ja..Singen!“&lt;br /&gt;
Und plötzlich schwoll das Flüstern, war es zuerst noch leise und kaum zu hören gewesen, immer weiter an, gewann an Stärke und glich schon bald einem Orkan aus unterschiedlichen Stimmen, die durcheinander riefen. Nach und nach hörten die Stimmen auf zu rufen und fingen stattdessen an leise zu summen. Das Summen wurde immer lauter, übertönte schließlich die letzten Stimmen und brachte mit seinen tiefen Tönen [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]]s Innere sanft zum vibrieren.&lt;br /&gt;
Eine tiefe und warme Stimme erschallte, sang von den Strahlen der Sonne und den Tränen des Mondes und plötzlich setzten alle Stimmen in dieses Lied mit ein.&lt;br /&gt;
Es war das Lied der Schöpfung, die Erzählungen des ersten Baumes, der als Knospe miterlebt hatte wie Mond und Sonne von den Göttern auseinander gerissen wurden und fortan nie wieder zusammen sein und zugleich erstrahlen durften. Um wenigstens die Wärme des anderen und dessen Spiegelbild für wenige Momente zu erhaschen, nachdem dieser schwinden musste, erschufen die Zwei die Natur und die Wärme der Sonnenstrahlen sowie die Liebe in den Mondtränen hauchten der kargen Erde Leben ein.&lt;br /&gt;
Der Erste aber, der stark genug gewesen war vor all diesem bereits als Knospe den Boden zu durchbrechen, wuchs und wuchs bis er groß und prächtig war. Er war der Stärkste von allen und schließlich hob ihn der Mond aus der Erde und gab ihm die Fähigkeit zu wandern. So wurde der Erste als Xinglu, der Wanderer, bekannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Sie ist eingeschlafen.“&lt;br /&gt;
„Sie ist sicher.“&lt;br /&gt;
„Der Schatten ist fort.“&lt;br /&gt;
Das Flüstern der Bäume, sehr zaghaft und leise um das Mädchen nicht zu wecken, flog einige Zeit später dem Winde gleich wieder durch die Luft.&lt;br /&gt;
„Sie muss zurück.“&lt;br /&gt;
„Ja das muss sie.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===14. Kapitel===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Hört ihr das? Sie singen! Sie singen für das Mädchen, sie singen für [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]]!“ Stellte die große [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Schildkröte]] fassungslos fest, während sie sich im Kreis drehte und dem Lied der Bäume lauschte.&lt;br /&gt;
Das Geräusch des schabenden Panzers zusammen mit den Worten aus tiefer Kehle drangen durch die Schleier des Schlafes und holten [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] aus diesem empor.&lt;br /&gt;
„Sie kommt zu sich. Sie hat überlebt!“ Ertönte die Stimme des [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]]s ganz nah vor [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]]s Gesicht. Und als sie die Augen öffnete, sah sie die Gesichter des [Geschichte von Taki#Der rote Vogel - Suzaku|Vogel]]s und des [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]]s dicht über ihrem eigenen schweben und sie mit besorgten Blicken anschauten, bevor sie anfingen breit zu lächeln.&lt;br /&gt;
„Wo bin ich?“ Murmelte sie schlaftrunken, während sie sich den Schlaf aus den Augen rieb.&lt;br /&gt;
„Du bist im Hain des Waldgottes. Du hast geschlafen und wurdest im Traum auf die Probe gestellt.“&lt;br /&gt;
Antwortete [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Bai Hu]], der sich mit einem langgestreckten Seufzer anscheinend nach einer halben Ewigkeit wieder legte und sich wohlig streckte.&lt;br /&gt;
„Habe ich bestanden?“&lt;br /&gt;
[[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Zhu Que]] öffnete den Schnabel, anscheinend um antworten zu wollen, aber die tiefe Stimme Xinglu’s unterbrach ihn.&lt;br /&gt;
„Du hast mehr als das.“ Der riesige Schatten bewegte sich zum ersten Mal, seitdem [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] im Hain war, und schob sich langsam in das fahle Licht des Mondes.&lt;br /&gt;
„Niemals hätte ich erwartet, dass sie für dich singen würden. Niemals hätte ich erwartet, dass sie dieses Lied anstimmen würden.“&lt;br /&gt;
Murmelte das Wesen, dessen Körperbau dem eines Menschen glich, nur glichen Hände und Füße mehr einer Mischung aus Menschenhand und Bärentatze und die Haut schien aus einer rissigen und vor Alter schon schwarz gewordenen Baumrinde zu bestehen. Das Gesicht schließlich war dem eines Hirsches nachempfunden, nur dass sich Flechten aus großen Baumblättern vom Kopf über die Schultern des Wesens ergossen.&lt;br /&gt;
„Sie sangen von dir nicht wahr?“ Fragte [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] das Wesen, dessen große Augen von großer Trauer sprachen.&lt;br /&gt;
„Ja. Ich habe dieses Lied geschrieben und es einem jeden Baum früher vorgesungen, wenn er noch klein und schwach war. Das Lied half ihnen zu wachsen und den Gezeiten zu widerstehen, so dass sie fast so groß wurden wie ich einst. Deswegen nennt man es auch das Baumlied. Früher kannte es ein jeder Baum.“&lt;br /&gt;
„Deswegen sind die Bäume in der Nähe des Haines also so groß und der Winter dem Hain so fern!“&lt;br /&gt;
„Früher waren alle Bäume so groß. Damals wanderte der Wanderer noch jeden Tag über die Erde und sang zu jedem Baum.“ Mischte sich eine raue Stimme plötzlich ein und alle, egal ob Mensch, Tier oder Gott wandten dem Ursprung der Stimme den Kopf zu.&lt;br /&gt;
Ein alter Mann kam mit hinkenden Schritten über die Wiese dem See und der Insel entgegen und winkte dem Mädchen entgegen, das die Augen vor Staunen weit aufgerissen hatte.&lt;br /&gt;
„Du? Was machst du denn hier?“ Rief sie ihm entgegen. Anstatt aber eine Antwort des Mannes zu erhalten, erklang die Stimme des Waldgottes.&lt;br /&gt;
„[[Geschichte von Taki#Der blaue Drache – Seiryu|Quing Long]]. Jetzt wundert mich gar nichts mehr. Hast du [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] beigebracht zu den Bäumen zu sprechen?“&lt;br /&gt;
„Ich habe ihr lediglich von der Natur erzählt Xinglu. Alles Weitere hat sie selber erlernt.“&lt;br /&gt;
„[[Geschichte von Taki#Der blaue Drache – Seiryu|Quing Long]]?“ Verwirrt schaute [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] zwischen dem Alten und Xinglu hin und her.&lt;br /&gt;
Auf dem Gesicht des Alten aber, der am nahen Ufer des Sees angelangt war, bildete sich ein Lächeln und plötzlich erhob sich an derselben Stelle, an der der Alte soeben gestanden hatte, ein großer [[Geschichte von Taki#Der blaue Drache – Seiryu|blauer Drache]] in die Luft, nur um neben Xinglu wieder zu landen.&lt;br /&gt;
„Du hast es schon immer geliebt dich zu verkleiden.“ Murmelte die [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Schildkröte]].&lt;br /&gt;
„Du musst verstehen, dass ich dir nicht die Wahrheit zeigen durfte [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]]. Ich bin der Letzte der Vier und Erster des Kreises. [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Xuan Wu]], [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Zhu Que]], [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Bai Hu]] und ich, [[Geschichte von Taki#Der blaue Drache – Seiryu|Quing Long]] sind die 4 Wächter des Waldgottes und die ersten der Tiere, zu denen er wie zu den Bäumen sang. Ein jeder von uns ist die Inkarnation einer der Jahreszeiten. Ich bin der Frühling, [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Zhu Que]] ist der Sommer, [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Bai Hu]] ist der Herbst und [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Xuan Wu]] ist der Winter. Einst wandelten wir an der Seite Xinglu’s über die Erde. Als er sich aber veränderte, wandten drei von uns ihm den Rücken zu und nur[[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Xuan Wu]] blieb bei ihm.“&lt;br /&gt;
„Aber was habe ich damit zu tun? Ich wollte doch nur Kigiku retten.“&lt;br /&gt;
„Und in diesem einfach Streben hast du es geschafft mich an die Anfänge und das Gute in euch Menschen zu erinnern. Ich war es, der dich im Wald der Träume gejagt hat und hätten dir die Bäume nicht geholfen, so hätte dein Herz schließlich vor Angst aufgehört zu schlagen. Als aber die Bäume anfingen zu singen, da erinnerte ich mich. Sie sangen aber nicht nur von mir, sondern auch von dir. Sie sangen davon wie viel Angst du in der Dunkelheit hast, was für einen Weg du zurücklegen musstest und wie gerne sie dir helfen würden. Und mit jedem Wort verflog mein Hass und ich fing an euch Menschen zu verstehen.“&lt;br /&gt;
„Ich habe gar nicht gehört, dass sie von mir sangen. Hat diese wunderschöne tiefe Stimme etwa auch über mich gesungen?“&lt;br /&gt;
„Wunderschöne tiefe Stimme?“ Schaltete sich [[Geschichte von Taki#Der blaue Drache – Seiryu|Quing Long]] plötzlich ein und wechselte einige Blicke mit den drei anderen, während Xinglu die violetten Augen geschlossen hatte.&lt;br /&gt;
„Sie hat dich singen hören Xinglu? Wie ist das möglich? Du hast schon so lange nicht mehr gesungen.“ Brummte [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Bai Hu]] verdutzt.&lt;br /&gt;
„Sie erinnern sich noch immer daran wie ich zu ihnen sang. Und aus der Erinnerung heraus haben sie meine Stimme scheinbar beschworen. Es ist zu lange her, dass ich zu ihnen gesungen haben, und ich habe kein Recht zu ihnen zu singen bei all dem, was ich getan habe.“&lt;br /&gt;
„Das stimmt nicht! Sie reden stets miteinander und die ältesten von ihnen erzählen den jüngeren von deinem Lied. Sie kennen es alle und werden es nie vergessen.“&lt;br /&gt;
„Mir fehlt aber die Kraft zum Wandern. Hass und Zorn haben meine Beine schwer werden lassen.“&lt;br /&gt;
Er wandte sich von dem weißen [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] ab und dem Mädchen zu.&lt;br /&gt;
„Nein ich hörte keine tiefe Stimme, sondern eine hohe. Ich hörte die Stimme eines jungen [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Drachen]]n, der mich furchtlos anbrüllte. Die Bäume sangen von dem gelben Schuppenkleid des [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Drachen]]n und von der Wärme im Herzen dieses Wesens.&lt;br /&gt;
[[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] sie sangen von dir und es war so viel Wahrheit in ihren Worten, die ich erst jetzt vernehmen konnte.“&lt;br /&gt;
„Warum guckst du so traurig Xinglu? Was hast du vor? Was hat das zu bedeuten?“&lt;br /&gt;
Fragte das Mädchen nun sichtlich besorgt um den Waldgott.&lt;br /&gt;
„Es ist Zeit für mich das Geschenk, das mir der Mond einst gab, zurück zu geben. Ich habe meine Pflicht gegenüber meinen Brüdern und Schwestern vergessen und sie zu lange warten lassen. Ich sehne mich nach Ruhe [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]].“&lt;br /&gt;
Die Züge des Wesens erhellten sich und die Risse in der dunklen Rinde schlossen sich immer mehr.&lt;br /&gt;
„Die Zeit des Wanderers ist vorbei. Zu lange habe ich mich dagegen gewehrt einzusehen, dass die Welt mich nicht mehr braucht. Es ist nun an der Zeit, dass die Jüngeren auf sich aufpassen. Vieles wird sich verändern, aber wenn ich höre wie die Bäume für dich singen, so bin ich mir sicher, dass es nicht nur schlecht sein wird.“&lt;br /&gt;
„Willst du uns wirklich verlassen Xinglu? Was sollen wir ohne dich machen? Was sollen wir alleine machen?“ Rief [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Zhu Que]] mit Trauer in der Stimme.&lt;br /&gt;
„Helft dem gelben [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Drachen]]n bei der Wahrung dessen, was wir einst zusammen auf unseren Reisen verbreiteten. Natürlich nur, wenn du willst [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]].“&lt;br /&gt;
Das Mädchen schaute in die großen violetten Augen und auf die immer heller werdende Rinde, durch die von Minute zu Minute mehr Leben zu pulsieren schien.&lt;br /&gt;
„Was genau meinst du?“&lt;br /&gt;
„Vieles, was einst gut war, ist zerstört. Du hast mir aber gezeigt, dass nicht alles zerstört ist. Ich frage mich, ob sich Sonne und Mond so fühlten, als sie mich erblickten und das Leben erschufen….&lt;br /&gt;
Ich werde das Wandern aufgeben und wieder nur ein Baum sein, ein Baum der mit seinen Brüdern singt. Gerne werde ich von dem kleinen Mädchen singen, das zum [[Geschichte von Taki#Der_Gelbe_Drache|gelben Drachen]] wurde, der den Beginn einer neuen Zeit darstellt.&lt;br /&gt;
Ich würde gerne dabei zusehen, wie ein kleines Mädchen die Wunden, die ein alter Baum geschlagen hat, schließt und dabei hilft, dass wieder mehr Menschen das Lied der Bäume hören.“&lt;br /&gt;
[[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] konnte die Trauer in dem Wesen vor sich so deutlich spüren, dass es ihr die Sprache verschlug. Aber nicht nur Trauer, sondern auch Freude über die Erlösung konnte sie spüren. Es hatte nicht lange gedauert bis ihre Augen sich mit Tränen gefüllt hatten, so dass sie lediglich nicken konnte.&lt;br /&gt;
Der Waldgott lächelte sie voller Wärme an und streckte sich dann zu seiner vollen Größe aus. Ein wohliges Seufzen entfuhr ihm, als die alten Glieder sich zum beinahe letzten Mal bewegten und er sich mit stummen Gesten von seinen vier Freunden verabschiedete, die auf ihre Art viel treuer waren als er es je bis zu diesem Moment vermutet hatte. Dann legte er die letzten Schritte bis zum Mittelpunkt der kleinen Insel zurück, streckte sich erneut und seufzte dabei langgezogen.&lt;br /&gt;
Ein Rascheln und Rauschen war zu hören, als sich riesige Wurzeln in den Boden gruben und gewaltige Äste in die Höhe streckten. So schnell geschah alles, dass nur wenige Momente später sich dort, wo noch eben die Gestalt des Waldgottes gestanden hatte, ein gewaltiger Baum in die Höhe streckte und seine riesigen Äste weit über den See hängen ließ. Das gewaltige Blätterdach des Baumes erstreckte sich über den gesamten Hain und schützte diesen gleich einer Decke.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Epilog===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So verlor der Waldgott seinen Namen und war wieder nur der Erste. Im selben Moment aber erschallte zum ersten Mal seit langer Zeit die tiefe Stimme des Waldgottes und sang begleitet von vielen seiner Brüder das Lied des gelben [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Drache]]ns, so wie es hier geschrieben steht.&lt;br /&gt;
Lieder aber sind die älteste Form des Übernatürlichen und oft findet man in ihnen bereits einen Teil der Zukunft beschrieben. So erfuhr der kleine Bach, an dem das Lied begann, davon wie [[Geschichte von Taki#Der gelbe Drache|Hiwa]] begleitet von [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Zhu Que]], [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Bai Hu]], [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Xuan Wu]] und [[Geschichte von Taki#Der blaue Drache – Seiryu|Quing Long]] in das Dorf am Rand des großen Waldes kam und sowohl von dem Waldgott als auch von dessen Bedauern erzählten. Die Dorfbewohner hörten gerne den Geschichten dieser ungleichen Gruppe zu, ließen sich von diesen verzaubern und wollten alsbald den riesigen Baum selber sehen. Manche von ihnen blieben dort, andere verließen den Ort wieder, nur um von dessen Pracht zu erzählen.&lt;br /&gt;
So gründete sich schon bald unter dem schützenden Dach des Waldgottes ein kleines Dorf. Die vier Wächter, die es nun als Aufgabe ansahen neben dem Waldgott auch noch das Dorf und [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] zu beschützen, blieben bei den Menschen und halfen dem Mädchen dabei zu beschützen, zu trösten, zu beruhigen, zu lenken und vor allem zu erzählen und zu singen.&lt;br /&gt;
Zwei Jahre später, als die ersten Schneeflocken vom Himmel fielen und die mittlerweile zur jungen Frau herangewachsene [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] an die stürmische Nacht erinnerten, in der sie zum ersten Mal von dieser Welt erfuhr, wenn auch nur reichlich verwirrende Bruchstücke, stapfte eine vermummte Gestalt den schmalen von den Bewohnern angelegten Weg zum Hain empor.&lt;br /&gt;
Eine helle Stimme, ihr merkwürdig bekannt aber doch in den Wirren der Erinnerungen verloren, riss [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] aus den Erinnerungen und ließ sie von ihrem Platz am Rande des Sees aus in die Richtung der Gestalt sehen. Ihre Augen weiteten sich und füllten sich als bald mit Tränen, während ihre Füße über den von feinen Schneeflocken bedeckten Boden regelrecht flogen und sie in die weit geöffneten Arme der ihr entgegenlaufenden Kigiku trugen.&lt;br /&gt;
Der Bach plätscherte fröhlich, als er von der Wiedervereinigung der Schwestern hörte und weigerte sich im kommenden Winter vehement dagegen zu erstarren und einzufrieren, so groß war seine Freude. Erst die tiefe Stimme des Waldgottes aus der Ferne sorgte dafür, dass er sich beruhigte und als der Bach langsam erstarrte und für den Winter einschlief, freute sich der Waldgott über jenes letzte Geschenk, das er den Menschen und besonders seiner [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] geben konnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Wichtige Personen und Wesen aus Legenden und Sagen=&lt;br /&gt;
Hier sind wichtige Personen aus der Geschichte oder Legenden/Sagen von Takigakure aufgelistet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Dorfoberhäupter [[Takigakure]]s===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Ieyasu Kagetoya====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ieyasu Kagetoya das erste große [[Dorfoberhaupt|Oberhaupt des Dorfes]] [[Takigakure]]. Nach dem Fall [[Geschichte_von_Taki#Kakuzu|Kakuzus]] bei dem der gesamte damalige Ältestenrat verstarb, übernahm er nicht nur die Macht im [[Gesellschaft_in_Taki#Kagetoya|Kagetoya]] -Clan sondern auch im Dorf selbst.&lt;br /&gt;
Er galt als mächtiger Shinobi und entsprechend dem Ruf der [[Gesellschaft_in_Taki#Kagetoya|Kagetoya]] als großartiger Krieger. &lt;br /&gt;
Durch seine Autorität und auch teilweise durch Furcht vor seiner Rache stellte er einen sehr wackeligen Frieden in [[Takigakure]] her.&lt;br /&gt;
Er führte damals die grundlegende Struktur des heutigen Militärs in [[Takigakure]] ein, auch wenn dieses im Laufe der vielen Dynastien überarbeitet wurde, ist es grundlegend immer noch das System nach dem die [[Gesellschaft_in_Taki#Kagetoya|Kagetoya]] Krieg führen und sich organisieren.&lt;br /&gt;
Der [[Gesellschaft_in_Taki#Kagetoya|Kagetoya]] galt als streng, aufbrausend und ein wenig tyrannisch außerdem erzählt man sich das er ein begabter, wenn auch gerne riskant agierender, Stratege sei was letztlich zu seinem Sturz führte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Shingen Shiazu====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Shingen Shiazu, das zweite große [[Dorfoberhaupt|Oberhaupt des Dorfes]] [[Takigakure]], galt ebenso wie sein Vorgänger [[Geschichte_von_Taki#Ieyasu_Kagetoya|Ieyasu Kagetoya]] als begabter Shinobi und Stratege.&lt;br /&gt;
Jedoch hatte er dem Plan des Kagetoyas eine ganze Kompanie zu opfern widersprochen, als diese dann nicht nur überlebte sondern die Schlacht auch noch gewann schlug er sich auf die Seite der [[Gesellschaft_in_Taki#Fuyou|Fuyou]], deren Oberhaupt das Kommando über die folgende Kompanie hatte, was dazu führte das [[Geschichte_von_Taki#Ieyasu_Kagetoya|Ieyasu Kagetoya]] noch auf dem Schlachtfeld zum Selbstmord gezwungen wurde, um seine Ehre wieder reinzuwaschen.&lt;br /&gt;
Mit der Unterstützung der [[Gesellschaft_in_Taki#Fuyou|Fuyou]] und einiger jüngerer Clans wurde er dann zum zweiten Oberhaupt Takigakures erklärt. &lt;br /&gt;
Er erklärte die [[Geschichte_von_Taki#Ieyasu_Kagetoya|Ieyasu Kagetoya]] jedoch nicht zu Verrätern und ließ die Ehre der Familie unangetastet.&lt;br /&gt;
Shingen trat er kurz nach dem Bluterbenkrieg von seinem Amt zurück, da er sich in einer Schlacht schwer verletzt hatte und langsam alt wurde. Er galt in seiner Amtszeit zwar als strenges aber faires Oberhaupt, der stets jeden Vorschlag anhörte, bevor er seine Entscheidung traf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Mifune Ashura====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mifune Ashura war das dritte [[Dorfoberhaupt|Oberhaupt]] Takigakures und das erste das nicht aus einer der [[Gesellschaft_in_Taki#Die_Gr.C3.BCnderclans|Gründerfamilien]] stammte.&lt;br /&gt;
Er war ein Veteran des Krieges, der sich in vielen Schlachten als großer Anführer bewährt hatte, vor allem durch die Tatsache das seine Truppen stets ihre Position gehalten hatten sowie geringere Verluste aufwiesen.&lt;br /&gt;
Jedoch hatte der Krieg ihn zu einem paranoiden Mann gemacht, er verschärfte die Sicherheitskontrollen und die Verteidigungssysteme von [[Takigakure]] erheblich. Auf seinen Wunsch wurde eine Kampagne gestartet, die die Bevölkerung davon überzeugte das man Ausländern nicht trauen könne und das die Abschottung von außen der einzige Schutz vor Eroberung wurde.&lt;br /&gt;
Dies hatte auch Erfolg, [[Takigakure]] igelte sich ein und sah alles als Bedrohung an, was zu allgemeiner Aufrüstung im Dorf führte.&lt;br /&gt;
Zudem schwächte er die Macht der [[Gesellschaft_in_Taki#Die_Gr.C3.BCnderclans|Gründerclans]] erheblich in dem er den Ältestenrat neu aufstellte und für niedere Clans zugänglich machte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Kessen Musou====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kessen Musou wurde nach dem überraschenden Tod [[Geschichte_von_Taki#Mifune_Ashura|Mifunes]], der scheinbar an einer Krankheit verstarb, ebenso überraschend zum neuen [[Dorfoberhaupt|Oberhaupt]] erklärt. Entgegen der Traditionen des Dorfes die Wege der alten Oberhäupter weiter zugehen, brach er damit und zum ersten Mal in der Geschichte öffnete [[Takigakure]] sich wieder nach außen. Ausländer wurden nicht länger verteufelt und argwöhnisch betrachtet, sondern willkommen geheißen und in die Dorfstruktur eingeführt.&lt;br /&gt;
Von vielen wurde Kessen Musou als wahrer Held vergöttert, da er eine unglaubliche Phase des Friedens in [[Takigakure]] einläutete, auf die man später immer noch neidisch war und sich zurück wünschte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Verräter [[Takigakure]]s===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Kakuzu====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kakuzu war einst einer der besten Shinobi des Dorfes [[Takigakure]]. So entsandte man ihn auf eine Mission den ersten Hokage, [[Geschichte_von_Konoha#vor_dem_BEK|Hashirama Senju]], zu töten, als diese jedoch scheiterte wurde er bei seiner Rückkehr ins Dorf stigmatisiert und für das Scheitern der [[Mission]] bestraft, obgleich diese sehr gefährlich war.&lt;br /&gt;
Darauf entwickelte der einst hochgelobte [[Jounin]] einen Hass auf das Dorf und tötete auf seiner Flucht nicht nur die Ältesten des Dorfes, sondern stahl das wichtigste verbotene [[Jutsu]] des Dorfes, das seit dem verloren ist. &lt;br /&gt;
Ab da an führte er ein Leben als Kopfgeldjäger und Söldner.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Nobu Gushiken====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nobu Gushiken, adoptierte Bruder des ehemaligen [[Dorfoberhaupt|Dorfoberhauptes]] [[Wichtige Personen in Taki#Wichtige_Personen_in_Taki#Muneyaki_Gushiken|Muneyaki Gushiken]], war ein ausgezeichneter Ninja des Dorfes und Mitglied der [[Einheiten_Takigakures#Tsuisekisha_.28J.C3.A4ger.29|Tsuisekisha]].&lt;br /&gt;
Ebenso wie sein älterer Bruder strebte er danach Oberhaupt Takigakures wurde, jedoch wurde sein Bruder stattdessen ernannt, was den jungen Mann verbittern ließ, worauf sich die Brüder zerstritten und seine Adoption herauskam.&lt;br /&gt;
Im Angesicht der steigenden Gefahr der [[Taki_no_Kuni#Jashin_Sekte|Jashin-Sekte]] versuchte er dann einen lange gehegten Plan umzusetzen, nämlich seinen Bruder zu entführen und zu töten, wobei er es so aussehen lassen wollte als wären die [[Taki_no_Kuni#Jashin_Sekte|Jashin]]-Kultisten es gewesen.&lt;br /&gt;
Wodurch er sich ersann zum neuen [[Dorfoberhaupt]] erklärt zu werden, jedoch scheiterte sein Plan durch die Heldentat [[Wichtige_Personen_in_Taki#Shinishi_Kudo|Shinishi Kudos]] der nicht nur den Verräter beseitigte sondern auch [[Wichtige Personen in Taki#Wichtige_Personen_in_Taki#Muneyaki_Gushiken|Muneyaki]] rettete.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Wächter [[Takigakure]]s===&lt;br /&gt;
Die Wächter [[Takigakure]]s entspringen aus der Sage &amp;quot;[[Geschichte von Taki#Das Lied des gelben Drachen|Das Lied des gelben Drachen]]&amp;quot;, welche von einem mutigen kleinem Mädchen und der Entstehung von [[Takigakure]] erzählt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Der blaue Drache – Seiryu====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quing Long bietet einen durchaus beeindruckenden Anblick, wenn er sich nicht in seiner Menschengestalt fort bewegt. Gerne verbringt er seine Zeit als Eremit getarnt, um den einen oder anderen Wanderer etwas über die Natur zu erzählen und beizubringen, so wie er es einst bei dem kleinen Mädchen Hiwa getan hatte. Nur sehr selten würde sich Quing Long in seiner wahren Gestalt einem Menschen zeigen. Sein edles und geduldiges Gemüt würden ihn für offene Geister zum höchst angenehmen Gesprächspartner machen. Vorurteilslos betrachtet er jeden Menschen einzeln und nicht die Menschheit als ganzes, bevor er sich seine Meinung zu einem Individuum bildet.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der blaue Drache Quing Long steht für die Jahreszeit Frühling und somit für die Geburt und die frühe Phase jungen Lebens, seien es Pflanzen, Menschen oder Tiere.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Der rote Vogel – Suzaku====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zhu Que hat ein durchaus heiteres Wesen. Das Interesse des roten Vogels weckt man durch Gesang und Lieder. Selber trällert er gerne verschiedene Lieder und am meisten gefällt es ihm, wenn sich aus seinem Gesang und das eines Menschen ein Duett bildet. Er kann die Form eines kleinen roten als auch großen roten Vogels annehmen. In Anwesenheit oder in der Nähe von Menschen würde er stets als kleiner Vogel auftauchen, um nicht als Wächter erkannt zu werden.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der rote Vogel Zhu Que steht für die Jahreszeit Sommer und damit für den Höhepunkt des Lebens mit all den Pflanzen und Lebewesen, die im Frühling noch klein und zierlich waren. Er steht für die Reichen Geschenke, die die Natur im Sommer bringen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Der weiße Tiger – Byakko====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bai Hu ist äußerst schlau und gerissen, wie es das Bild einer Raubkatze schon immer präsentiert hat. Der weiße Tiger kann die form einer kleinen weißen Katze annehmen, um ohne größeres Aufsehen zu erregen unter Menschen zu wandeln oder sich einzelnen Wanderern zu zeigen ohne direkt erkannt werden zu wollen. Meistens nutzt er diese Form, um die Verhaltensweisen eines Individuums zu beobachten. Reden würde er in seiner Katzenform nie, selbst als Tiger ist es schwer Bai Hu viele Worte zu entlocken. Nie verliert er mehr Worte als unbedingt nötig, man würde immer nur von ihm hören, dass für alles einen Richtigen Zeitpunkt und Ort gibt, wenn man versuchen würde mehr Worte aus ihm zu locken. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der weiße Tiger Bai Hu steht für die Jahreszeit Herbst und damit als Vorbote für die härteren Monate, die im Winter folgen. Mit ihm verbindet man auch den Aspekt der Jagd, der während der Herbstmonate an Wichtigkeit zunimmt, da Pflanzen und Bäume zur Ruhe kommen und bis zum Frühling keine Früchte austragen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Die schwarze Schildkröte – Genbu====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Xuan Wu würde auf Menschen einen etwas angst einflößenden Eindruck machen. Es ist schwer zu erahnen, wie es um das derzeitige Gemüt der schwarzen Schildkröte aussieht. Obwohl Xuan Wu durch das kleine Mädchen Hiwa eines besseren belehrt wurde, was die Menschen in Bezug auf die Natur angeht, so konnte er nie wirklich seinen Argwohn gegenüber die Menschen ablegen. Immer noch sieht er die meisten Menschen als Zerstörer von Natur und Leben. Nur sehr schwer lässt er sich von der Gutherzigkeit und Naturverbundenheit eines Individuums überzeugen. Sollte man dies aber geschafft haben, so genießt man das voller Vertrauen und den Schutz der argwöhnischen Schildkröte. Natürlich stehen die Menschen [[Takigakure]]s automatisch unter seinem Schutz, da er diese als Abkömmlinge der ersten Dorfbewohner ansieht.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die schwarze Schildkröte Xuan Wu steht für die Jahreszeit Winter und damit für die Ruhe selbst, die während eines jeden Winters in der Natur einkehrt. Oftmals wird auch der Tod mit ihm in Verbindung gebracht, denn nicht alle Lebewesen überstehen den kalten Fängen des Winters.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Der gelbe Drache====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Mädchen namens Hiwa ist ein sehr naturverbundener Mensch. Sie weiß jeden Aspekt der Natur zu schätzen, achtet jede noch so kleine Lebensform und würde immer zum Wohle dieser handeln. Ihr eigenes Wohl stellt sie unter das von anderen, selbst wenn es um das Wohl fremder Menschen geht. Sie ist eine lebensfrohe Person, die sich gerne auch bei anderen Menschen aufhält. Durch ihren langen und außergewöhnlichen Aufenthalt in der Natur, ist diese zu ihrem eigentlich Zuhause geworden, etwas das man ihr auch anmerkt. Sie verbringt mehr Tage in Wäldern als unter Menschen. Man sagt ihr nach, dass sie mit Bäumen reden kann.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Hiwa gilt heute als Tod, wobei man sich dessen nie gewiss war. Man erzählt sich, dass sie eines Tages einfach im Wald verschwunden und nie wieder zurück gekehrt war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Frage-Sektion ==  &lt;br /&gt;
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|&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
== Navigation ==&lt;br /&gt;
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		<author><name>Shinishi</name></author>
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		<id>https://wiki.narutorpg.de/index.php?title=Geschichte_von_Taki&amp;diff=25620</id>
		<title>Geschichte von Taki</title>
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		<updated>2016-03-16T08:42:07Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Shinishi: /* Beginn der Gushiken-Dynastie - 85 Jahre nach Ende des Bluterbenkrieges */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Auf dieser Seite findet ihr eine Übersicht über die Geschichte des Dorfes [[Takigakure]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Seit Entstehung von [[Takigakure]]==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Sengoku Jidai===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Anfang der Geschichtschreiber [[Takigakure]]s steht Sengoku Jidai, die Zeit der streitenden Reiche. Nachdem die Kunst des Ninjutsu zur Blüte seiner Macht aufgestiegen war, durchstriffen zahllose [[Clan]]s die Lande, ein jeder mit seinen eigenen Fähigkeiten und Ansichten über die Welt. Sie waren [[Söldner]], die von den Ländern bezahlt wurden und alle bisher gekannten Waffen und Armeen überflüssig machten. Diese Kraft, die vielen zunächst wie ein Segen erschien, wurde schnell zu einem Fluch als sich angeblich selbst der Himmel in blutiges Rot aufgrund der endlosen Schlachten färbte, die auf der Erde ausgetragen wurden. Als sich die zwei mächtigsten [[Clan]]s im Reich des Feuers zusammenschlossen und [[Konohagakure]] gründeten, geschah ein Umdenken in vielen Ninja[[clan]]s die diesem Beispiel folgten. Es war deutlich geworden das es keinen Sinn mehr hatte nur dem eigenen Clan Treue zu schwören: Um zu bestehen brauchte es Bündnisse mit anderen Gruppierungen. Je stärker die zu schmiedende Allianz umso mehr Macht für die Beteiligten.&amp;lt;br /&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Gründung des Dorfes - 85 Jahre vor Ende des Bluterbenkrieges===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In diesen Jahren versammelten sich vier der örtlichen Ninjaclans an dem Baum, den wir heute [[Aufbau_von_Taki#Der_Taki-Baum|Taki-Baum]] nennen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Gesellschaft_in_Taki#Kagetoya|Kagetoya]] (Krieger), die [[Gesellschaft_in_Taki#Shiazu|Shiazu]] (Strategen), die [[Gesellschaft_in_Taki#Fuyou|Fuyou]] (Heilung) und die [[Gesellschaft_in_Taki#Nanaya|Nanaya]] (Tarnung).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie schlossen einen Pakt und schworen untereinander Treue an diesem Baum, der zu dieser Zeit noch ein gewöhnlicher war und erst Jahrzehnte später zu wahrer Berühmtheit gelangen sollte. Entgegen häufiger Annahme wurde [[Takigakure]] auf Vorschlag der [[Gesellschaft_in_Taki#Fuyou|Fuyou]] und Nanaya hin als Demokratie gegründet, da sich die verfeindeten [[Clan]]s der [[Gesellschaft_in_Taki#Kagetoya|Kagetoya]] und [[Gesellschaft_in_Taki#Shiazu|Shiazu]] auf keinen Anführer einigen konnten. [[Takigakure]] wurde vom Ältestenrat geführt, welcher aus den Anführern der jeweiligen [[Clan]]s bestand und hatte zu Beginn mit vielen Schwierigkeiten zu kämpfen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch die schier endlose Bedrohung und zahlreiche Überfälle entwickelte [[Takigakure]] bereits sehr früh fähige Verteidigungsmechanismen und Finten, mit denen sie selbst übermächtige Feinde erfolgreich abwehren konnten. Niemals gelang es einem Feind Fuß in [[Takigakure]] zu fassen und der Frieden im verborgenen Dorf machte den Rat der Ältesten leichtsinnig und überheblich.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Der Fall Kakuzu und Kagetoya-Dynastie - 65 Jahre vor Ende des Bluterbenkrieges===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Fall Kakuzu sorgte für besonderes Aufsehen im Dorf und beeinflusste es bis heute. Nachdem der Jounin [[Geschichte_von_Taki#Kakuzu|Kakuzu]] bei einem Auftrag scheiterte der die Ermordung des ersten [[Wichtige_Personen_in_Konoha#Hokage|Hokage]]s im Sinn hatte, mit dem [[Takigakure]] im Krieg war, erfuhr er bei seiner Rückkehr eine starke Ignoranz und Ablehnung. Er wurde mit Strafen belegt, denen er sich mit unerwarteter Gewalt erfolgreich widersetzen konnte. Bei seiner Flucht kam der gesamte Ältestenrat ums Leben, was für große Debatten in den Clans sorgte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als [[Geschichte_von_Taki#Ieyasu_Kagetoya|Ieyasu Kagetoya]] sich zum neuen Oberhaupt erklärte, gab es niemanden der ihm zu widersprechen wagte. Mittlerweile hatten sich weitere [[Clan]]s in [[Takigakure]] angesiedelt und viele von ihnen hielten den mächtigen [[Gesellschaft_in_Taki#Kagetoya|Kagetoya]] die Treue, sodass jeder Widerspruch in einem Bürgerkrieg hätte enden können.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Der Aufstand und Shiazu-Dynastie - 28 Jahre vor Ende des Bluterbenkrieges===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Viele Jahrzehnte lang herrschte in [[Takigakure]] eine angespannte Stimmung, doch keine Seite wagte es diesen trügerischen und wackeligen Frieden zu brechen. Das Dorf hatte viele Fortschritte gemacht. Es gelang ihm seine Macht auszubauen und von Taki als offizielles Ninjadorf anerkannt zu werden. Seine Ninja sicherten nun nichtmehr einzig das Dorf, sondern das gesamte Land stand unter dem Schutz und der Verwaltung der Ninja aus [[Takigakure]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dennoch folgte das unvermeidliche erneut aus einer im Leichtsinn geborenen Handlung heraus: Als [[Geschichte_von_Taki#Ieyasu_Kagetoya|Ieyasu Kagetoya]] sich in einer Schlacht dazu entschied eine Kompanie seiner Shinobi für den Sieg zu opfern, musste er die Folgen seiner Handlung am eigenen Leib spüren. Die Kompanie unter Führung von Kenshin [[Gesellschaft_in_Taki#Fuyou|Fuyou]] schaffte es entgegen aller Wahrscheinlichkeiten nicht nur zu überleben, sondern die gesamte Schlacht beinahe im Alleingang zu entscheiden. Als sie anschließend zurückkehrten, wandten sie sich offen gegen die Ninja welche sie im Stich und zum Sterben zurückgelassen hatten. Die [[Gesellschaft_in_Taki#Shiazu|Shiazu]], welche wohl nur auf eine solche Gelegenheit gewartet hatten, schlossen sich mit den [[Gesellschaft_in_Taki#Fuyou|Fuyou]] zusammen was letztlich auf den Tod Kagetoyas und dem Ende seiner Dynastie noch auf diesem Schlachtfeld hinauslief.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Daheim in [[Takigakure]] wurde [[Geschichte_von_Taki#Shingen_Shiazu|Shingen Shiazu]] als neues [[Dorfoberhaupt]] etabliert, mit großer Unterstützung der [[Gesellschaft_in_Taki#Fuyou|Fuyou]] und einiger jüngerer [[Clan]]s, welche sich im Laufe der Jahre um die [[Gesellschaft_in_Taki#Shiazu|Shiazu]] und [[Gesellschaft_in_Taki#Fuyou|Fuyou]] geschart hatten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unter den [[Gesellschaft_in_Taki#Shiazu|Shiazu]] änderte sich nach Aussen hin wenig, da sie an den Pfaden der [[Gesellschaft_in_Taki#Kagetoya|Kagetoya]] festhielten und diese trotz des Zwischenfalls nicht als Verräter deklarierten. Dennoch war dies das offizielle Ende des [[Clan]]s, denn während die Kagetoya mehr und mehr Verbündete in [[Takigakure]] verloren, schwand auch der [[Clan]] bis sich im folgenden Bluterbenkrieg ihre Spuren komplett verloren.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===[[Takigakure]] im Bluterbenkrieg===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während des Bürgerkrieges erlebten viele Einwohner und Ninja eine Schockphase die selbst nach dem Ende des Krieges noch viele Jahrzehnte lang anhalten sollte. Sie erkannten, das ihre Sicherheit nicht von selbst gegeben war. Obwohl es den Ninja gelang jeden Eindringling vom Dorf fern zu halten, hatte das Dorf viele Verluste und Tragödien zu beklagen, viele die heimkehrten waren nicht mehr dieselben wie vorher und erzählten erschreckende Geschichten über all die Bluterbler gegen die sie hatten kämpfen müssen.&amp;lt;br /&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Folgen des Krieges und Ashura-Dynastie - Monate nach Ende des Bluterbenkrieges===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenige Monate nach Ende des Krieges musste auch [[Geschichte_von_Taki#Shingen_Shiazu|Shingen Shiazu]] zurücktreten, der sich in einer der letzten großen Schlachten schwere Verbrennungen zugezogen hatte. Zur Überraschung vieler ernannte er [[Geschichte_von_Taki#Mifune_Ashura|Mifune Ashura]] zu seinem Nachfolger, nachdem dieser sich in zahlreichen Schlachten hervorgetan hatte. Damit war er der erste Anführer [[Takigakure]]s der aus keiner der vier [[Gesellschaft_in_Taki#Die_Gr.C3.BCnderclans|Gründerfamilien]] stammte, deren Population sich im Krieg ohnehin deutlich reduziert hatte. Der Ältestenrat wurde neu geordnet, sodass auch Mitglieder der niederen [[Clan]]s Zugang zu diesem hatten, was die Machtstellung der [[Gesellschaft_in_Taki#Die_Gr.C3.BCnderclans|Gründerfamilien]] endgültig brechen sollte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem sich die Defensive als besonderes Markenzeichen der Shinobi aus [[Takigakure]] etabliert hatte, begann [[Geschichte_von_Taki#Mifune_Ashura|Mifune]] eben dieses noch auszubauen. Die alten Verteidigungsanlagen wurden verstärkt und Sicherheitskontrollen für Aus- und Einwanderer verschärft. Waffen wurden entwickelt und verbessert, während den Einwohnern die Gefahr der Aussenwelt eingeprägt wurde, der die heimische Sicherheit des Dorfes gegenüberstand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Takigakure]] begann sich für einen Krieg zu rüsten, der nicht kommen sollte.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Zeit des Friedens und Musou-Dynastie - 42 Jahre nach Ende des Bluterbenkrieges===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach einem friedlichen, wenn auch überraschendem, Tod  [[Geschichte_von_Taki#Mifune_Ashura|Mifunes]], wurde [[Geschichte_von_Taki#Kessen_Musou|Kessen Musou]] vom Ältestenrat zu dessem Nachfolger ernannt. Während [[Takigakure]] sich in der Ashura-Dynastie mehr um die Sicherung seiner Position kümmerte, brach man in der Musou-Dynastie überraschenderweise damit. Potential von Aussen wurden willkommen geheißen und gefördert, während die Ninja-Akademie an gegenwärtige Standards angepasst wurde. In dieser Zeit stießen viele [[Clan]]s und Familien nach [[Takigakure]], die auch für dessen Entwicklung wichtig sind, wie die Familie der [[Wichtige_Personen_in_Taki#Shinishi_Kudo|Kudo]] oder die der [[Gesellschaft_in_Taki#Atsumichi|Atsumichi]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Ära des Friedens hatte [[Takigakure]] erfasst und viele Ninja wuchsen in dem Bewusstsein auf diesen Frieden erhalten zu wollen. Konflikte waren selten und wurden zumeist gerecht gelöst. Von einigen wurde diese Zeit als wahres Paradies empfunden, andere verurteilten den Leichtsinn mit welchem die Ninja hierdurch behaftet wurden.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Militarisierung und Eigen-Dynastie - 80 Jahre nach Ende des Bluterbenkrieges===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als die Musou-Dynastie mit dem Tod [[Geschichte_von_Taki#Kessen_Musou|Kessens]] während einer geheimen Mission endete, gab es große Bestürzung im Dorf als der Ältestenrat zur Überraschung vieler eine Frau namens [[Wichtige_Personen_in_Taki#|Jinkou Eigen]] zum neuen Oberhaupt ernannte. Abgesehen davon dass sie eine Frau war, war sie auch eine Ausländerin ohne feste Wurzeln in [[Takigakure]], was bei vielen Misstrauen erregte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Eigen-Dynastie wurde großer Wert auf innere Sicherheit gelegt. Die Schutzmaßnahmen innerhalb und ausserhalb des Dorfes wurden ebenso verstärkt wie deutlicher spürbar gemacht. Viele Systeme wurden bürokratisiert und auf Effizienz getrimmt, während die &#039;Shineitai&#039;, die mehrere Dutzend starke Leibgarde des Oberhauptes, etabliert wurde. Es gab das erklärte Ziel aus [[Takigakure]] ein Dorf werden zu lassen, welches sich vor den Großreichen nicht weiter würde verbergen müssen. Aussen wurden Bündnisse geschmiedet, Innen wurden Gesetze erlassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu dieser Zeit traten auch die sogenannten &amp;quot;[[Söldner]]&amp;quot; das erste Mal an das Licht der Öffentlichkeit. Menschen ohne Chakra probten mit Schusswaffen den Aufstand gegenüber den mittlerweile etablierten Ninja.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Söldner-Ära===&lt;br /&gt;
Nach den militärisch geprägten Jahren [[Wichtige_Personen_in_Taki#|Jinkous]], hatte die [[Wichtige_Personen_in_Taki#Ehemalige_Dorfoberhäupter|Gushiken]]-Ära das erste Mal seit dem Bluterbenkrieg wieder mit einer größeren Bedrohung zu tun: Den Söldnern.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Doch anders als in anderen Ländern und Dörfer gab es in [[Taki no Kuni]] nur wenig Aktivitäten dieser und die im Vergleich geringe Anzahl der Söldner bereitete den vereinte Kräften der Landesfürsten und des Ninjadorfes kaum Probleme.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Da [[Takigakure]] ohnehin keine Gefahr durch die Söldner für das einzige wirklich versteckte Dorf sah, zogen sie daher nicht aktiv in den Kampf gegen diese, sondern verteidigten lediglich das Land gegen die wenigen einfallenden Truppen, welche die Städte bedrohten.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Beginn der Gushiken-Dynastie - 85 Jahre nach Ende des Bluterbenkrieges===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Änderungen während der Eigen-Dynastie sorgten für größeren Widerstand bei den traditionelleren Clans des Dorfes als erwartet, weshalb unter internem Druck der Ältestenrat dazu gezwungen wurde Eigen um den Rücktritt zu bitten. Als [[Wichtige_Personen_in_Taki#Ehemalige_Dorfoberhäupter|Muneyaki Gushiken]] die Führung des Dorfes übernahm, waren viele erleichtert wieder einen &#039;wahren Taki-Ninja&#039; an der Spitze zu sehen.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit [[Wichtige_Personen_in_Taki#Ehemalige_Dorfoberhäupter|Muneyaki Gushiken]] als neuer Führung des Dorfes ging eine Welle der Erleichterung durch die Reihen der Bewohner des Dorfes, ein Anführer geboren in [[Takigakure]] selbst und bereits mit 9 Jahren Absolvent der Akademie. Allerdings blieb ein plötzlicher Umschwung der Politik wieder der Erwartungen aus. [[Wichtige_Personen_in_Taki#Ehemalige_Dorfoberhäupter|Muneyaki]] zeigte sich viel mehr als zurückhaltend und vorsichtiger Ninja. Selbst einige Monate nach seiner Einsetzung herrschte eine Stille im Zusammenhang mit seiner Politik. Als [[Wichtige_Personen_in_Taki#Ehemalige_Dorfoberhäupter|Muneyaki]] dann sogar plötzlich für eine Weile lang verschwand fürchteten sowohl der Ältestenrat als auch die Bewohner [[Takigakure]]s dass die Auswahl ein Fehler gewesen war und sie ihren Anführer nie wiedersehen würden. Doch [[Wichtige_Personen_in_Taki#Ehemalige_Dorfoberhäupter|Muneyaki]] erschien wider Erwarten wieder an den Toren [[Takigakure]]s als wäre nichts gewesen, um sich seinen Aufgaben als [[Dorfoberhaupt]] des Dorfes zu stellen. Erst einige Wochen nach seiner Rückkehr enthüllte [[Wichtige_Personen_in_Taki#Ehemalige_Dorfoberhäupter|Muneyaki]] die Intention hinter seinem Verschwinden.&lt;br /&gt;
Er hat die [[Geschichte_von_Taki#Die_W.C3.A4chter_Takigakure|legendären Wächter]] aus den vergessenen Geschichten Takis erforscht und als Zeichen der Wertschätzung den Titel des Dorfoberhauptes des Dorfes  in den [[Geschichte_von_Taki#Der_gelbe_Drache|gelben Drachen]] ernannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Post-Söldner-Ära===&lt;br /&gt;
Da die [[Söldner]]-Ära keinen großartigen Einfluss auf [[Takigakure]] hatte, verlief das Leben im Dorf nach dem Sieg über diese nicht anders ab als zuvor.&lt;br /&gt;
Es gab, da man sich nicht großartig mit den [[Söldner]]n beschäftigt hatte, anders als in anderen Ländern, keine großen technologischen Fortschritte, noch war man auf diese im recht traditionellen Land erpicht.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Es gab jedoch erste stärkere diplomatische Berührungen mit den Dörfern [[Kirigakure]] und [[Kumogakure]].&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Diese waren auf die diplomatischen Beziehungen des ehemaligen Dorfoberhaupts [[Wichtige_Personen_in_Taki#Dorfoberhaupt|Eigen Jinkou]] zu [[Kirigakure]] zurückzuführen, die ursprünglich aus dem Dorf stammte. Über jene Beziehung kamen sie dann auch in Berührung mit [[Kumogakure]], welche schon immer recht eng mit [[Kirigakure]] verbunden waren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Dreier-Bündnis-Ära===&lt;br /&gt;
Das Dreier-Bündnis [[Kirigakure]]-[[Kumogakure]]-[[Takigakure]] hat seine Wurzeln bis in den Bluterbenkrieg geschlagen. Damals entstand der erste Kontakt aller drei Länder miteinander. Auch wenn dieser Kontakt eher negativer Natur gegenüber [[Takigakure]] war, so festigte es die Bindung der beiden anderen Bündnispartner.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Dieses Verhältnis schob sich jedoch ins positive als [[Wichtige_Personen_in_Taki#Eigen_Jinkou|Eigen Jinkou]] Dorfführer wurde, da Eigens Heimatdorf [[Kirigakure]] gewesen war, pflegte sie in dieser neuen Position eine recht umsichtige Politik, welche den Grundstein für das künftige Bündnis legte.&lt;br /&gt;
Zur freundschaftlichen Annäherung begrüßte [[Takigakure]] bald eine kleine Delegation [[Kirigakure]]-Ninja im Dorf, deren Besuch überraschend gut ausging.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Anschläge während des [[Chuuninexamen]]s in [[Kumogakure]] festigte ebenfalls diese Beziehung, da [[Takigakure]] ihrem neuen Freunden [[Kirigakure]] und somit auch [[Kumogakure]] bei der Beseitigung der Schäden half.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Nach der Eroberung einer [[Söldner]]festung seitens [[Kirigakure]], wurde diese zum gemeinsamen Besitz der drei Dörfer erklärt und die Bündnisfestung erschaffen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die letzte Festigung des Bündnisses wurde durch die Katastrophenhilfe während Unwetters erzielt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Beginn der [[Wichtige_Personen_in_Taki#Shinishi_Kudo|Kudo]]-Dynastie - 89 Jahre nach Ende des Bluterbenkrieges===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem, Nobu Guskihen, der Bruder [[Wichtige_Personen_in_Taki#Ehemalige_Dorfoberhäupter|Muneyaki Gushikens]], diesen auf dem Weg zu einer wohl wichtigen Besprechung abfangen und entführen konnte, trat die Spezialeinheit Takigakures in Aktion, unter anderem auch [[Wichtige_Personen_in_Taki#Shinishi_Kudo|Shinishi Kudo]].&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Wichtige_Personen_in_Taki#Shinishi_Kudo|Shinishi Kudo]] gelang es als einziger, den [[Wichtige_Personen_in_Taki#Ehemalige_Dorfoberhäupter|gelben Drachen]] und seinen Bruder in einer Höhle zu finden und zu erreichen. Ihm gelang es Nobu Gushiken, das höchst gefährliche, ehemalige Mitglied der [[Einheiten_Takigakures#Tsuisekisha_.28J.C3.A4ger.29|Tsuisekisha-Einheit]], den Bruder von Gushiken, zu erledigen. &lt;br /&gt;
Gerüchten zufolge soll Nobu jedoch Sicherheitsvorkehrungen geplant haben, welche besagte Höhle nach seinem Tod zum Einsturz brachte.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Offiziellen Aussagen zufolge, gelang es Kudo, das [[Dorfoberhaupt]] aus der misslichen Lage der einstürzenden Höhle zu befreien, schaffte es jedoch selbst nicht mehr heraus. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Wichtige_Personen_in_Taki#Shinishi_Kudo|Shinishi Kudo]] galt eine Zeit lang als verstorben, ehe er wohlauf zurückkam und wenig wegen seiner heldenhaften Taten, der Rettung des alten Dorfoberhauptes sowie dem Ausschalten des Verräters selbst zum [[Dorfoberhaupt]] ernannt wurde, da [[Wichtige_Personen_in_Taki#Ehemalige_Dorfoberhäupter|Muneyaki Gushiken]] von diesem Amt zurücktrat.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der junge [[Gesellschaft_in_Taki#Kudo|Kudo]] brachte gleich frischen Wind in des recht traditionelle Takigakure, durch die Umbenennung des Dorfoberhaupt-Titels vom gelben zum goldenen Drachen, sowie dem Bau eines neuen [[Aufbau_von_Taki#Ninjasitz.2Fgoldene_Drachenstatue|Ninjasitzes]], der eben jenes Wesen repräsentieren sollte.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Jedoch hatte [[Wichtige_Personen_in_Taki#Shinishi_Kudo|Shinishi Kudo]] mit seiner Ernennung gleichzeitig etwas geerbt was den jungen Shinobi auf die Probe stellen sollte, der [[Taki_no_Kuni#Jashin_Sekte|Jashin-Kult]] der zuvor in Takigakure schon Unheil angerichtet hatte war stärker geworden und schaffte es [[Takigakure]] als Dorf einige Seitenhiebe zu verpassen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Bald darauf sollte ein Krieg in [[Taki no Kuni]] ausbrechen in dem die beiden Seiten ihre Kräfte maßen und [[Wichtige_Personen_in_Taki#Shinishi_Kudo|der goldene Drache]] seine Stärke und Führungsqualitäten beweisen musste.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Das Lied des gelben Drachen=&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwischen den Reihen voller Bücher und Schriftrollen in der Bibliothek [[Takigakure]]s, die oft von großen Personen der Vergangenheit, wichtigen Ereignissen oder Techniken sowie Lehre handeln, findet der Suchende bis weilen ein kleineres unscheinbares Buch.&lt;br /&gt;
Nur selten wurde das Buch in den letzten Jahren aus der Umarmung seiner größeren Brüder und Schwestern gerissen, um seinen Inhalt dem Suchenden zu offenbaren. Es war in Vergessenheit geraten und gelegentlich, wenn es aus dem langen Schlaf eines von Staub bedeckten Buches für einen Moment, welcher für ein Buch alles zwischen einer Sekunde und einem Jahrhundert sein kann, aufwachte, erinnerte es sich sehnsüchtig daran wie es gewesen war, als noch kleine Kinderfinger es jeden Tag hervorgeholt und die dazugehörigen hohen Stimmen erfreut und laut aus ihm hervor gelesen hatten.&lt;br /&gt;
Es war abgenutzt ja, aber das stimmte das Buch nicht traurig sondern machte es eher stolz. Die güldene Farbe, mit der sein Schaffer einst den Umschlag beschrieben hatte, hatte ihm eh nie wirklich gefallen und der Zustand sprach in seinen Augen für all die Liebe und Anerkennung, die ihm einst zugekommen war. Und schließlich hatte die Geschichte, mit deren Schutz und Überlieferung es beauftragt worden war, alles Recht auf derartige Zuwendung.&lt;br /&gt;
Ja das Buch war stolz auf sich selber und wusste, dass es nur lange genug warten müsste, bis es aus seinem Schlaf aufgeweckt werden und seine Geschichte erneut offenbaren würde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Irgendwann kam dieser Tag und an diesem Tag fand die Sage des [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|gelben Drachens]] und der Götter wieder Einzug in die Köpfe der Menschen. Wie so oft bei Sagen weiß niemand zu sagen, wie viel wahr und wie viel hinzugedichtet worden war. Aber dies, so wusste das Buch, war nicht die Aufgabe einer Sage.&lt;br /&gt;
Eine Sage muss die Herzen der Menschen erfreuen, sie mit Hoffnung erfüllen und zum Träumen anregen. Eine Sage lässt bisweilen alte Männer genauso wie kleine Kinder mit verträumten Blicken die Welt um sich herum betrachten und sich vorstellen, wie es wohl damals an diesem Ort ausgesehen haben könnte. Eine Sage schließlich steht für eine Lektion und Beispiel, Lehre und Wissen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und so erzählt das Buch die Geschichte:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Prolog===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vor langer Zeit, als die Menschheit noch jung war und mit den großen Augen eines kleinen Kindes die Welt um sich herum betrachtete, herrschte die Natur über das Leben eines jeden Lebewesens mit einer Hand, die zugleich sanft wie ein kühler Windstoß im drückenden Sommer als auch hart wie der Kern eines großen Gebirges war.&lt;br /&gt;
Der Mensch, genauso wie alle anderen Lebewesen ob Tier, Pflanze oder Stein kämpfte jeden Tag um sein Überleben. Aber nicht Angst oder Ohnmacht vor den Strapazen bestimmten sein Leben, sondern Freude und Glück über die einfachsten Dinge. Er war glücklich, wenn er mit vollem Magen einen warmen und sicheren Schlafplatz gefunden hatte.&lt;br /&gt;
So herrschte die Natur und die Tiere, die teilweise älter als die Menschen waren, wuchsen zu prächtigen Gestalten heran. Hört man heute von Erzählungen aus jener Zeit, so wirken die Geschichten von dem riesigen Wald, der den Großteil des Kontinents bedeckte und von ebenso riesigen Tiergottheiten bevölkert war, wie die Märchen eines alten wirren Greises.&lt;br /&gt;
Aber der Menschheit Kindeswiege war dies Umfeld beschützt vom großen Schatten des Waldgottes. Irgendwann jedoch fängt jedes Kind an sein Umfeld zu verändern und in einer Zeit, in der sich das Schicksal dieses Gleichgewichtes entscheiden sollte erhob sich der [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|gelbe Drache]] über die Träume von Natur und Mensch hinweg in die Lüfte der Zukunft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===1. Kapitel===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Langsam und träge floss der kleine Bach an diesem Tag die Hänge des Hügels herab, plätscherte nur missmutig über die großen Steine nahe seiner Quelle, drückte nur halbherzig die Kiesel vor sich her, die sich in seinen Weg stellen wollten, und wollte gar nicht so recht seinen Weg gen Tal beschreiben.&lt;br /&gt;
Hätte man den Bach an einem anderen Tag gesehen und hätte man Aug und Ohr, so wie es die Menschen früher für die Natur gehabt hatten, so hätte die Freude und die Glückseligkeit des Baches einem das Herz erwärmt. Es war kein großer Bach, es war kein Bach, dessen Wasser sich in den Strom eines gewaltigen Flusses oder die Gefilde eines riesigen Sees mischte. Es war ein einfacher Bach, der auf der großen Landkarte nicht einmal seine Existenz belegt finden würde.&lt;br /&gt;
Aber für die Menschen des kleinen Dorfes am Fuße des Hügels war er die Quelle ihres Lebens und somit das Wichtigste in der Welt und für ihn waren diese Menschen das Wichtigste in der Welt.&lt;br /&gt;
Wer brauchte schon riesige Mengen Wassers, wenn er sich an dem Lachen der Kinder erfreuen konnte, die in ihm spielten und sein Wasser benutzten, um sich gegenseitig zu bespritzen?&lt;br /&gt;
Ja es waren vor allem die Kinder, auf die sich der Bach jeden Morgen freute, wenn er sich aus dem moosig-grünen Bett seiner Träume erhob. Er kannte sie alle, er erkannte sie schon am Klang ihres Lachens und hatte einem jeden der Dorfbewohner erfreut beim Wachsen zugesehen.&lt;br /&gt;
Nichts aber stimmte ihn so traurig, wie das bittere Weinen und Schluchzen eines Kindes, das in seinem jungen Leben bereits großes Leid erfahren musste. Und ausgerechnet das herzerweichendste Weinen und die qualvollsten Tränen hatte er am gestrigen Tage wahrnehmen müssen.&lt;br /&gt;
Das Mädchen mit den grellblonden Haaren namens [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] hatte bereits in ihrer frühesten Kindheit beide Eltern verloren und lebte alleine mit ihrer großen Schwester Kigiku in dem kleinen Dorf. Nie hatte der Bach [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] weinen hören ob des Verlustes der Eltern oder der schweren Zeit, die dieser den beiden Mädchen einbrachte. Es war immer glücklich mit seinem Leben gewesen, hatte sich nie beschwert und war der großen Schwester stets zur Hand gegangen. Und ausgerechnet dieses Mädchen, das dem Bach immer ein Quell der Freude gewesen war, weinte nun ob der schweren Krankheit des Einzigem, dem es sich immer sicher gewesen war: Seiner Schwester.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was konnte der Bach tun? Die Menschen hatten in den Jahrhunderten seit ihrer frühesten Kindheit gelernt in der Natur zu überleben und dabei bereits einiges über die Kunst mit den Geschenken der Natur Krankheit und Wunde zu bekämpfen gelernt. Aber nicht einmal dieses Wissen schien das Leid Kigikus mildern zu können. Trübseelig floss er weiter vor sich hin und grübelte nach, was er tun könnte. Auch dachte er dabei daran, dass die Menschheit längst ihr Kindesbett verlassen und begonnen hatte, die harte Seite der Natur, die ihr Leben bedrohte, zu bekämpfen.&lt;br /&gt;
Früher, er konnte sich fast nicht mehr daran erinnern, hatte sich nur selten die Sonne in seinen Wassern gespiegelt, da der Schatten großer Bäume stets sein Gefilde bedeckte. Irgendwann aber hatten die Menschen damit begonnen die Bäume zu fällen und sich Platz zum Leben, für ihr Vieh und für ihre Felder zu schaffen. Der große Wald war immer weiter geschrumpft und schon lange hörte der Bach die Stimmen der Bäume nur noch aus sehr weiter Entfernung im Säuseln des Windes.&lt;br /&gt;
Als er nun so lauschte, um die Stimmen der Bäume zu hören, vernahm er die Stimme eines Menschen. Dieser Mann, denn seine tiefe und rauchige Stimme verriet sein Geschlecht, sang irgendwo in seiner Nähe von etwas, was der Bach völlig vergessen hatte: Von dem Waldgott.&lt;br /&gt;
Die Erinnerungen überschlugen sich und schnell beschloss der Bach aus seiner Trübseligkeit zu erwachen und den Sänger mit dem Plätschern seines Wassers an- und zu dem kleinen Dorf hinzulocken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===2. Kapitel===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stark schmerzten die Füße des Greises, dessen Stimme der Bach vernommen hatte, ob seiner langen Wanderung und ein jedes Wort, das er scheinbar vergnügt vor sich her sang, war einzig und allein dazu gedacht, um ihn von den Schmerzen abzulenken.&lt;br /&gt;
Er war weit gereist, hatte viele Flüsse überquert und sich an viele Bäume gelehnt, wenn sein alter Körper ein paar Momente der Ruhe benötigten. Weswegen er reiste, wusste er nicht mehr. Einzig und allein erinnerte er sich noch daran, dass er einst am Rande eines großen Waldes gelebt und von dessen Wildheit und Schönheit verzaubert worden war.&lt;br /&gt;
Angelockt vom Plätschern des Baches, dessen kühles Wasser Linderung für die schmerzenden Füße verhieß, wechselte der Greis die Richtung und traf schon bald auf den kleinen Bach und das in nicht allzu weiter Ferne stehende Dorf. Noch einmal nahm sich der Alte zusammen, trällerte um so lauter, als seine Füße besonders stark schmerzen und ihm anscheinend sagen wollten:“Wieso bleibst du nicht einfach hier sitzen und gönnst uns unsere Ruhe du alter Narr?“&lt;br /&gt;
Aber der „alte Narr“ war dickköpfig geworden und wollte nicht nur seine Füße ausruhen, sondern auch noch mit Menschen reden. Ein Vergnügen, das ihm seit Wochen verwehrt war.&lt;br /&gt;
So laut trällerte er vor sich hin, dass er das Schluchzen des kleinen Mädchens, das am Ufer des kleinen Baches mehr in sich zusammen gekauert war, als dass es saß, nicht mitbekam. Erst, als das Mädchen seine grünen Augen öffnete und auf den alten und komisch aussehenden Mann schaute, während es sich über die tränenverschmierten Wangen wischte, bemerkte dieser, dass er nicht alleine war.&lt;br /&gt;
„Was ist ein Waldgott?“ ertönte die hohe Stimme des Mädchens und der alte Mann blieb verdutzt stehen, um die fragenden großen Augen, die vor Weinen rot geworden waren, zu bewundern. Kurz entschlossen gewährte er seinen fast schon rebellierenden Füßen ihren Wunsch und ließ sich neben dem Mädchen leise seufzend nieder.&lt;br /&gt;
„Die gestaltgewordene Natur. Wille und Kraft dessen, was uns stets umgibt, und genauso wild und sanft wie eben jenes.“ Antwortete er ein wenig kryptischer, als er beabsichtigt hatte, während er die schmerzenden Füße aus den abgelaufenen Sandalen befreite.&lt;br /&gt;
„Und wie sieht er aus?“&lt;br /&gt;
„Er wechselt die Gestalt, so wie es auch die Natur ständig tut.“&lt;br /&gt;
„Ist er lieb?“&lt;br /&gt;
„Ja und nein. Wenn er stürmisch und verheerend ist, wenn er wütend und aufgebracht ist, so vernichtet er alles, was ihm in den Weg kommt. Ist er aber sanft und ruhig, so beschützt, heilt und umsorgt er das, was in seinen Augen, den Augen der Natur, würdig ist.“&lt;br /&gt;
Sofort weiteten sich die Augen des kleinen Mädchens, das das zerschlissene Hemd des Alten mit seinen kleinen Fingern ergriff und ihn voller Hoffnung und zugleich voller Angst vor einer möglichen Enttäuschung anschaute.&lt;br /&gt;
„Er heilt? Kann er alles heilen? Kann er auch eine richtig schlimme Krankheit heilen?“&lt;br /&gt;
Ein wenig verdutzt ob dieser Reaktion antwortete der Alte in dazu passender Stimmlage:&lt;br /&gt;
„Ehm Ja, kann er, aber dazu muss er…“ Doch weiter hörte das Mädchen nicht, es riss nur umso stärker an dem Hemd und schrie förmlich:&lt;br /&gt;
„Wo finde ich ihn? Erzähl mir bitte alles!“&lt;br /&gt;
Und nach einer Reaktion, die sehr derer glich, die er nur wenige Momente zuvor gezeigt hatte, und einem dazu passenden Seufzen, holte der Greis tief Luft und fing an zu erzählen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Weit weg im Nordosten steht er noch, der große Wald, der einst fast den ganzen Kontinent bedeckte. Im Gegensatz zu den kleinen Wäldern, die du kennst, ist dieser Wald noch erfüllt von dem Willen und der Kraft der Natur. Tief in seinem Inneren lebt der Waldgott in dem wunderbaren Hain, der schon seit Äonen nicht mehr von Menschen betreten worden ist, und umgeben von den Vorfahren der Tiere: riesige und weise Tiergötter.&lt;br /&gt;
Einst, so wurde mir als kleines Kind in meinem Heimatdorf erzählt, dass am Randes des großen Waldes steht, sahen die Tiergötter und der Waldgott mit wohlwollendem Blick auf die Menschen herab, die so schwach und zerbrechlich wirkten. Sie standen uns bei, wenn etwas unsere Existenz bedrohte, und halfen uns gelegentlich mit Rat und Tat in der Natur zu überleben, die sie schon so viel länger bevölkern und so viel besser verstehen als wir.&lt;br /&gt;
Aus dieser Zeit kommen auch die Geschichten der Heilkunst des Waldgottes und der weisen Ratschläge der Tiergötter, die zusammen mit ihren damals noch ähnlich riesigen Brüdern und Schwestern unseren Kontinent bereisten und bevölkerten.&lt;br /&gt;
Aber…“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch weiter kam der Mann nicht, denn das Mädchen war bereits aufgesprungen und rannte fort in Richtung der Häuser. Später erfuhr er, was es mit dem Mädchen auf sich hatte, und schollt sich selber ob dem, was er so unvorsichtig [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] erzählt hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===3. Kapitel===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Voller Schrecken beobachtete der kleine Bach, was geschah. In seinem Bestreben das kleine Mädchen zu trösten und sich wieder an ihrem Lachen und den strahlenden Augen zu erfreuen, hatte er vergessen, dass Menschen keine Tiere waren. Sie waren es nicht gewohnt auf sich alleine gestellt zu überleben und am aller wenigsten kleine Kinder, von den Gefahren einer solchen Reise und denen des großen Waldes ganz zu schweigen.&lt;br /&gt;
Aber was konnte er tun? Was konnte er tun?...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ohne lange nachzudenken hatte sich [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] ihre festeren Schuhe samt ein paar reisetauglichen Kleidern und Proviant – was sie eben rumliegen sah – geschnappt, hatte ihre Schwester umarmt und war mit den Worten „Der Waldgott wird dich heilen, warte es nur ab!“ aus der kleinen Hütte, die die zwei Mädchen bewohnten, verschwunden.&lt;br /&gt;
Kigiku hatte sichtlich verwirrt drein geschaut, aber hatte ob ihrer Krankheit und der Schwäche, die ihren Körper befallen hatte, nichts tun können, außer der kleinen Schwester flehentlich hinterher zu schauen. So verzweifelt, wie die große Schwester in dieser Stunde war, als[[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] Hals über Kopf das kleine Dorf verließ, so zuversichtlich war die kleine Schwester, die endlich etwas gefunden hatte, was sie tun konnte um Kigiku helfen zu können. Sie dachte gar nicht daran, dass die Reise gefährlich werden könnte, oder dass sie ihr eigenes Leben schonen müsste. Einzig und allein das Leben der Person, die für sie die Welt darstellte, war ihr wichtig und kreiste beständig in ihrer Gedankenwelt umher.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So reiste das kleine Mädchen mit dem blonden Haar und den großen grünen Augen los gen Nordosten. Zum Glück hatte sie gelernt die Himmelsrichtungen zu erkennen und zu finden und verlief sich nie. So selbstsicher ging sie ihre Reise an, dass sie vergnügt summend schon bald das kleine Tal und die Gefilde des kleinen Baches verließ.&lt;br /&gt;
Die ersten Tage ihres kleinen Abenteuers flogen nur so vorüber. Sie hatte genügend Wasser dabei und konnte ihre Proviante mit den Beeren und Früchten, die sie dank des herrschenden Sommers leicht fand, stets wieder auffüllen. Einzig und allein des Nachts, wenn es dunkel und gelegentlich sogar etwas kühler wurde, wurde es ihr etwas bang um das kleine Herz. Aber wie stets summte sie dann eine kleine Melodie vor sich her, mit der sie die große Stille um sich herum vertrieb und sich selber in den Schlaf wiegte.&lt;br /&gt;
Die Weisen sagen, dass ein entschlossenes Herz keine Furcht kenne. Nur ein zauderndes und fragendes Herz öffne Tür und Tor für Zweifel und Furcht. Wenn man diesen Worten Glauben schenken darf, so verwundert es nicht, dass [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] nie daran dachte umzukehren oder auch nur aus Angst oder Furcht eine Träne vergoss. Sie war überzeugt davon das Richtige zu tun und setzte mit derselben Überzeugung Fuß vor Fuß, ging Schritt um Schritt immer weiter gen Nordosten.&lt;br /&gt;
Schon bald wurde die Natur, die wenn auch in schwächerer Art und Weise, auch an diesem Ort zu finden war, auf das summende und singende kleine Mädchen aufmerksam und immer öfter geschah es von nun an, dass ein kleiner Sperling sich zu [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] gesellte, wenn diese tagsüber oder nachts vor sich hin sang, um diese mit seinem hohen Zwitschern zu begleiten.&lt;br /&gt;
Immer, wenn sie den kleinen [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]] sah, der ihr schon bald ein lieber Wegbegleiter wurde, hellte sich die Miene des kleinen Mädchens auf und ihre Schritte wurden bestimmter und stärker. Dem Beispiel des [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]]s folgend, fing sie schon bald an feste Rhythmen in ihren Tagesablauf zu bringen:&lt;br /&gt;
Sie stand mit der Sonne auf, aß etwas, ging dann den Tag über unterbrochen von einer Mittagspause bis sie am Nachmittag begann nach einer Schlafmöglichkeit zu suchen und daraufhin nach etwas Essbarem und Trinkbarem, wenn sie nicht schon genug während des Tages gefunden hatte. Ihrer guten Orientierung wegen verlief sie sich dabei so gut wie nie und wenn, dann brachte sie das Zwitschern des kleinen [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]] schon bald wieder auf den richtigen Weg. Auch brauchte sie nur auf das Verhalten des[[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]]s zu achten, um Wetterumbrüche oder Gefahren vorherzusehen.&lt;br /&gt;
So verging die Zeit und die Natur kehrte immer weiter in das kleine Mädchen ein genauso wie das kleine Mädchen immer weiter in die Natur einkehrte. Und dann kam der Herbst&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===4. Kapitel===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als die ersten Blätter an den Bäumen begannen gelb und rot zu werden, wusste [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]], dass der Sommer den Kampf gegen den Winter langsam verlor. Noch kämpfte er wacker und hielt die kalten Winde aus dem Norden samt der dunklen Wolken, die sie mitbrachten, zurück. Aber mit jedem Tag und jeder Nacht kamen sie näher, ohne dass der Sommer etwas dagegen würde tun können.&lt;br /&gt;
Sie musste sich beeilen, so viel verstand selbst ein kleines Mädchen, denn in den Stürmen und der Kälte des Winters würde sie nicht überleben können ohne die Hilfe und den Beistand Ihresgleichen.&lt;br /&gt;
Wäre der kleine [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]] nicht gewesen, der sie über immer längere Strecken des Tages begleitete und es sich immer öfter auf ihrer Schulter bequem machte, so hätten vielleicht der Zweifel und die Furcht Einzug in ihrem Herzen gehalten. So aber ertönten die Stimmen der Zwei, wann immer der Winter an ihren Herzen zu nagen begann, und vertrieben diesen.&lt;br /&gt;
Manchmal allerdings kam es auch vor, dass der kleine [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]] schrecklich lange weg blieb und [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] begann sich Sorgen zu machen. Sorgen um den kleinen [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]], um ihre Schwester und um den Wahrheitsgehalt der Geschichte des alten Mannes. Als der kleine [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]] eines Morgens nicht neben ihr zu finden war, erhob sie sich und ging ohne zu zaudern in den kleinen Hain hinein, der sich vor ihr erstreckte. Sie begann das Lied zu singen, das sie seit Beginn ihrer Reise immer sang, und schon bald hörte sie aus einiger Entfernung die Antwort des [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]]s.&lt;br /&gt;
Ihr Herz schlug immer schneller voller Freude und auch voller Angst ob dem, was dem [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]] passiert sein könnte. Sie rannte immer schneller, stets der Stimme des [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]]s folgend und blieb plötzlich stehen.&lt;br /&gt;
Eine kleine [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] mit ungewöhnlich eisblauen Augen stand am Fuße eines großen Baumes, auf dessen niedrigem Ast [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] sofort ein paar der Federn des kleinen [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]]s sehen konnte. Ihre Augen weiteten sich und füllten sich schon bald mit Tränen, während die Katze sich von dem ersten Schrecken ob der plötzlichen Begegnung erholte und begann um das kleine Mädchen, das mehr und mehr in Tränen ausbrach, zu kreisen.&lt;br /&gt;
[[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] verstand schnell, dass der Sommer ihr bisher nur die schönen Seiten der Natur gezeigt hatte und sie den kleinen [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]] wohl nicht mehr wieder sehen würde. Es war in ihren Augen klar, dass der [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]] den Klauen der [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] erlegen war, da er sonst längst zu ihr zurück geflogen sein würde.&lt;br /&gt;
Immer stärker wurde der Regen aus Tränen, der sich vom Gesicht des kleinen Mädchens gen Boden bewegte, bis ein empörtes Miauen das Mädchen aus seinen Gedanken rüttelte. Die [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] hatte sich vor [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] hingesetzt und schaute sie aus zugleich neugierigen und vorwurfsvollen Augen an, so dass das Mädchen nicht anders konnte als sich herabzubeugen und vorsichtig das Fell des Tieres zu streicheln.&lt;br /&gt;
Sie machte dem Tier keine Vorwürfe, da es nur um sein eigenes Überleben kämpfte, auch wenn es sie dennoch sehr traurig machte. Anstatt aber vor der Hand des Mädchens zu fliehen, ließ sich die [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] mit einem immer lauter werdenden Schnurren streicheln und verließ auch nicht die Seite des Mädchens, als dieses langsam damit beginnen musste zurück zu ihren wenigen Habseligkeiten zu gehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So nahm schon bald die kleine [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] den Platz des [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]]s ein und begleitete [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] auf ihrer Reise. Und so wie der [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]] mit seinem Verhalten dem Mädchen vieles über das Überleben in der Natur beibrachte, so tat dies auch die [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]]. Allerdings oblag es der [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] genauso wie bei ihrem ersten Treffen dem Mädchen die düstere Seite der Natur zu zeigen.&lt;br /&gt;
Hatten im Sommer noch Früchte und Beeren überall auf ihrem Weg nur darauf gewartet von ihr gepflückt zu werden, so verschwanden diese immer mehr je weiter der Herbst Einzug hielt. Und schon bald musste [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] lernen, dass sie wie die [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] Leben nehmen musste, um selber zu überleben.&lt;br /&gt;
Es dauerte schier eine Ewigkeit, bis es ihr mittels einer Falle zum ersten Mal gelang ein kleines Tier zu fangen, ein Feuer zu machen und es dann übers Herz zu bringen das Tier zu töten und sogar zu verspeisen. Sie weinte bitterlich ob des Lebens, das sie beendet hatte und flehte vielmals um Verzeihung, bevor sie sich traute zu essen.&lt;br /&gt;
Durch Wiederholung aber wird jeder zum Meister und schon bald hatte sich das kleine Mädchen an die neuen Vorgänge gewöhnt, auch wenn sie noch immer für das Schicksal der Seele eines jeden Tieres, das sie tötete, zum ihr unbekannten Waldgott betete.&lt;br /&gt;
Schon bald fiel ihr das Fehlen des freudigen Zwitscherns kaum noch auf und die Harte Seite der Natur zog immer mehr in sie ein, auch wenn diese gemischt von warmen Momenten war, wie das abendliche Einschlafen mit der [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] in den Armen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===5. Kapitel===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Immer schwächer wurde der Sommer und der Herbst, der wie sein Freund Frühling sich oft wie das Seil fühlte, an dem Sommer und Herbst zogen, wurde immer dunkler und kälter. Die Stürme, die die Höhepunkte im Tauziehen zwischen Sommer und Winter für jeden sichtbar und hörbar machten, hatten schon seit einiger Zeit immer weiter an Stärke nachgelassen so wie es auch der Sommer getan hatte.&lt;br /&gt;
Immer weniger Zeit blieb dem kleinen Mädchen, das sich immer öfter morgens von Raureif befreien musste. Gelegentlich fielen früh morgens kleine weiße Flocken vom Himmel herab, setzten sich auf ihr blondes Haar und bildeten einen Schleier aus winzig kleinen Kristallen. Immer öfter froren ihr die Füße oder die Hände, manchmal kroch die Kälte sogar langsam die Beine hoch und hätte sie nicht die [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] gehabt, die sie des nachts wärmte, so wäre sie sicher oft schlotternd vor Kälte erwacht.&lt;br /&gt;
Sie hatte kaum noch Zeit, das wusste sie. Aber unbeirrt setzte sie Tag für Tag einen Fuß vor den anderen. Sie konnte nicht scheitern, sie durfte nicht! Was war schon so ein wenig Schnee im Vergleich zu dem, was ihre Schwester erleiden musste?&lt;br /&gt;
Und dann eines Tages, als die glänzende Himmelsscheibe bereits im Sinken inbegriffen war, sah sie Rauchschwaden hinter einem kleinen Weiler aufsteigen. Sie beschleunigte ihre Schritte und angespornt durch das Wettlaufen, das sich nun ergab, sprintete auch die [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] immer schneller, bis sie das Mädchen überholte und wenig später aus deren Sichtfeld verschwand.&lt;br /&gt;
Wie lange sie schon so rannte, wusste [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] nicht. Einzig und allein die stetig abnehmende Entfernung zu den Rauchschwaden und nicht die fast schon untergegangene Sonne war Mittelpunkt aller Gedanken des kleinen Mädchens. Je näher sie aber kam, desto mehr drangen schreckliche Geräusche an ihr Ohr, die sie an die unglaublich lauten Stürme im Herbst erinnerten. Oft hatte sie sich mitten in der Nacht, wenn es besonders stark stürmte, wie ein Kokon in ihre Decke eingerollt und sich vorgestellt, dass außerhalb des schützenden Mantels riesige Tiere, wie die aus der Geschichte des Greises, umher liefen und sich gegenseitig anschrien, was diesen Schrecklichen Krach erzeugte.&lt;br /&gt;
Hätte sie gewusst, was sie erwartete, so hätte sie in jenen Nächten wohl kein einziges Auge zu bekommen. Als sie sich immer weiter ihren Weg zwischen den mit einer hauchdünnen Schicht silbrigen Schnees bedeckten Bäumen des kleinen Weilers bahnte, schälten sich immer mehr die Umrisse kleinerer und größerer Häuser aus dem zwielichtigen Schatten der Bäume. Das Herz des Mädchen schlug ob der Vorfreude vielleicht endlich ihr Ziel erreicht zu haben immer schneller, bis es plötzlich zwei Schläge aussetzte während auch die kleinen Beine sich nicht mehr fortbewegen wollten.&lt;br /&gt;
Ein gewaltiges Brüllen, wie es dem stärksten Orkan alle Ehre bereitet hätte, erhob sich, als ein gewaltiger schwarzer Schatten sich auf die Reihe der Häuser zu bewegte. Nicht heimelige Kamine, nicht freundlich strahlende Herdfeuer hatten die Rauchschwaden erzeugt, die [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] angelockt hatten, sondern in Flammen stehende Barrikaden, die die Dorfbewohner scheinbar als Schutz errichtet hatten. Aber selbst diese hatten sie nicht vor dem bewahren können, was auf sie zurollte.&lt;br /&gt;
Verzweifeltes Rufen drang an [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]]s Ohren, als das Brüllen für einen Moment aussetzte. Langsam bewegte sie sich wieder, überzeugte ihre Füße mühsam zu jedem einzelnen Schritt und näherte sich so furchtbar langsam dem Chaos, das immer mehr von sich enthüllte.&lt;br /&gt;
Der gewaltige Schatten war stehen geblieben, bäumte sich in regelmäßigen Abständen auf und brüllte jedes Mal so laut, dass die nahestehenden Bäume wackelten. Vor ihm schälten sich nun auch kleinere Schatten mit langen Stäben aus dem flackernden Zwielicht der Flammen. Je näher das kleine Mädchen kam, desto mehr erkannte sie, dass es sich um Dorfbewohner zu handeln schien, die mit langen Speeren und allerlei zweckentfremdeten Ackergerät den riesigen Schatten, der längst durch die Barrikade gebrochen war, aufzuhalten versuchten.&lt;br /&gt;
Dann hörte sie plötzlich etwas, was nicht so recht in das Chaos passen wollte. Ein hohes Schreien drang an ihre Ohren, das nicht allzu weit entfernt seinen Ursprung haben konnte. In einem solchen Chaos hätte man erwartet, dass es ein furchterfülltes Schreien einer Frau ob der großen Gefahr sein müsste. Aber ein kleines Kind, jünger als die bisher unbemerkte Beobachterin, wankte kaum in der Lage richtig zu laufen mit seinen kurzen Beinen und immer wieder sich an den Häuserwänden abstützend auf den Kampf hinter der durchbrochenen Barrikade zu.&lt;br /&gt;
Doch auch der Schatten hatte das Geräusch bemerkt. [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] blieb abermals für einen Moment vor Schreck das Herz stehen, als sich das riesige Ungetüm dem wankenden Kind zu wandte. Aber diesmal setzten ihre Beine nicht aus, sondern beschleunigten Ihre Schritte. Unweigerlich dachte [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] daran, dass sie nicht schnell genug gewesen war um ihren kleinen [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]] hatte beschützen zu können und weigerte sich so etwas noch einmal zuzulassen.&lt;br /&gt;
Ihre Beine flogen förmlich über die leicht angefrorene Erde, näherten sich immer weiter dem Kleinkind und dem riesigen Schatten, der laut brüllend ebenfalls auf dieses aus der entgegen gesetzten Richtung zusteuerte. Ein verzweifelter Ruf aus der Kehle eines Mannes drang an die Ohren des Mädchens, aber kein einziger ihrer Gedanken war dazu in der Lage sich um dieses zu kümmern.&lt;br /&gt;
Mit Müh und Not erreichte sie das wankende Kind, das in dem Moment, in dem [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] hinter ihm zu Halt kam, endgültig der Schwerkraft Rechenschaft leistete und in die Arme des blonden Mädchens fiel. Doch auch der riesige Schatten hatte die Quelle des hohen Geräusches erreicht. Als eine besonders vorwitzige Flamme ihre Stimme erhob und den Schauplatz für einen Moment zur Gänze ausleuchtete, legte [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] unweigerlich die Arme fester um das Kleinkind in ihren Armen. Vor ihr erhob sich der Kopf einer gewaltigen schwarzen [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Schildkröte]], deren Augen zornig und mordlüstern das ungleiche Gespann anfunkelten.&lt;br /&gt;
Würde sie das Kind loslassen und sich vorsichtig entfernen, während das Ungetüm mit seiner Beute beschäftigt war, so würde sie vielleicht… Doch [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] schüttelte entschlossen das blonde Haupt und drückte das Kind nur stärker an sich. Der Blick ihrer Augen wurde gefährlicher, während sich diese leicht verengten. Sie würde nicht zulassen, dass erneut ein kleines Wesen, das auf ihre Hilfe angewiesen war, starb, weil sie zu zögerlich und zu schwach war. Ähnlich einer Bärenmutter, die ihr Junges vor hoffnungslos überlegenen Jägern nicht im Stich ließ, sondern die Jäger auch noch laut anbrüllte, war der Blick des jungen Mädchens. Das Brüllen aus diesem wurde immer spürbarer, so dass selbst die [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Schildkröte]] für einen Moment inne Hielt. Immer deutlicher wurde es, man war fast der Meinung, dass man es hören … und plötzlich erschallte ein gewaltiger und tiefer Schrei, als sich ein großer Schatten zwischen [[Wichtige_Personen_in_Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] und die [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Schildkröte]] schob.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===6. Kapitel===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unweigerlich hatte [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] ihre Augen geschlossen, als der zweite Schatten so nah vor ihr erschienen war, und rechnete jeden Moment damit die Flügelschläge des Todesboten zu hören.&lt;br /&gt;
Aber diese erschallten nicht, stattdessen entwickelte sich ein Sturm aus Schrei und Gebrüll der zwei riesigen Wesen direkt vor ihr. Je mehr sie aber ihre eigene Angst und ihr wild pochendes Herz beruhigte, desto mehr war sie in der Lage die tiefen Stimmen zu vernehmen:&lt;br /&gt;
„Geh mir aus dem Weg [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Bai Hu]]!“ donnerte die etwas entferntere Stimme zornerfüllt.&lt;br /&gt;
„Nein! Diese beschütze ich und du wirst sie nicht bekommen!“ erwiderte die nähere Stimme etwas leiser, aber mit einem gefährlichen Unterton.&lt;br /&gt;
„Die Menschen verdienen den Tod!“&lt;br /&gt;
„Nichts verdient den Tod. Oder hast du Xinglu’s Worte in deinem Zorn vergessen?“&lt;br /&gt;
„Du wagst es seine Worte in den Mund zu nehmen, nachdem ihr ihn verlassen habt?“ brüllte die fernere Stimme plötzlich noch lauter.&lt;br /&gt;
„Wir haben ihn verlassen nicht wegen dem, was er einst sagte, sondern wegen dem, was er nicht mehr sagt! Würde er zu dem zurückfinden, was wir immer verehrt haben, so würden wir sofort zurückkehren.“&lt;br /&gt;
Es wurde still für einen Moment. Fast ohnmächtig vor den riesigen Geschöpfen, deren Nähe sie deutlich spüren konnte, hatte [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] ihre Augen die ganze Zeit über fest zugekniffen und auch das Kleinkind in ihren Armen hatte sich nicht gerührt. Als es nun etwas ruhiger wurde, öffnete [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] vorsichtig ihre Augen und bestaunte das weiße mit schwarzen Streifen getigerte Fell einer riesigen [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]], die sich scheinbar schützend vor sie gestellt hatte. Doch Zeit für Worte blieb ihr nicht, denn schon bald ertönte die Stimme der [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Schildkröte]] erneut, wenn auch nicht mehr ganz so sehr vor Wut bebend.&lt;br /&gt;
„Ich werde mich zurückziehen und bei Xinglu auf dich warten. Wie es stets Tradition war, wirst du ihm das Wesen vorstellen müssen, dass du vor seinem Willen beschützt hast.“&lt;br /&gt;
Ein Rauschen ertönte, während sich die [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Schildkröte]] umdrehte.&lt;br /&gt;
„In einer Woche, zum Vollmond, falls du es nicht vergessen hast.“ Brummte sie.&lt;br /&gt;
„Ich habe es nie vergessen [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Xuan Wu]], nie...“&lt;br /&gt;
Und dann verschwand die gewaltige [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Schildkröte]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erst, als sich der Schatten des Tieres mit dem Schatten des großen Wald, der in einiger Entfernung zum Dorf zu sehen war, vereinigt hatte, ging ein spürbares Aufatmen durch die Dorfbewohner. Sie schienen sich nicht an der Gegenwart des zweiten Tieres zu stören, als sie an diesem vorbei auf [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] zu rannten. Das kleine Kind in ihren Armen begehrte plötzlich auf, als ein großer Mann mit einer eindrucksvollen Narbe über der Wange und schwarzem Haar vor [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] auftauchte und im nächsten Moment hob eben dieser das Kleinkind aus ihren Armen empor und drückte es an sich.&lt;br /&gt;
„Hast du Angst um deinen Papa gehabt?“murmelte der Mann, der voller Freude dem Kind die Nase stupste.&lt;br /&gt;
„[[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]]… wir müssen reden.“ Ertönte die tiefe Stimme nun einfühlsam und beruhigend aber mit einem kleinen Anflug von Sorge und lenkte [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] von dem rührenden Bild vor sich ab. Als sie ihre Augen dem großen Wesen zu wandte und sich die Blicke begegneten, atmete sie erschrocken ein.&lt;br /&gt;
„Bist du… das kleine Kätzchen?“&lt;br /&gt;
Und der Blick der eisblauen Augen des weißen [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]]s sagte mehr als Worte könnten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===7. Kapitel===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Was hat das alles zu bedeuten?“ Schrie [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] schon fast dem großen [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] entgegen.&lt;br /&gt;
Die Sonne schickte gerade ihre ersten Strahlen durch die kahlen Äste der Bäume und zeigte dem Mädchen, wie viel Zeit seit dem Verschwinden der [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Schildkröte]] vergangen war.&lt;br /&gt;
Die letzten Stunden hatte sie damit zugebracht sich der Versuche der Dorfbewohner sie wie eine Heldin zu feiern zu erwehren und immer wieder den Armen, die sie umschlingen wollten, zu entfliehen. Als die Menschen endlich eingesehen hatten, dass sie an derlei Feiern nicht interessiert war und ihr die Nähe zu so vielen Lebewesen sogar unangenehm war, hatten sie ihr endlich etwas Platz gelassen, ihr etwas zu essen und einen Platz zum Schlafen gegeben. Während dieser Stunden war [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Bai Hu]], so hatte ihn die [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Schildkröte]] genannt, wie vom Erdboden verschlungen gewesen und erst am nächsten Morgen, als [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] sich aus Gewohnheit bei der ersten Morgenröte aus dem Bett erhob und an die frische Luft ging, saß er plötzlich neben dem Haus und schaute sie lange Zeit stumm aus seinen eisblauen Augen an, bevor er sich erhob und langsam gen Waldgrenze trottete. Schnell war sie ihm gefolgt und rief ihm nun schon zum zweiten Mal dieselbe Frage entgegen:&lt;br /&gt;
„Sag es mir! Was hat das alles zu bedeuten? Antworte endlich!“&lt;br /&gt;
„Zügle dein Temperament. Ich höre dich.“ Antwortete der große [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] mit ruhiger und gedämpfter Stimme.&lt;br /&gt;
Es dauerte ein paar Momente, bevor [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] sich etwas beruhigt hatte und deutlich leiser entgegnete: „Aber warum antwortest du mir dann nicht?“&lt;br /&gt;
„Alles besitzt einen richtigen Ort und eine richtige Zeit.“&lt;br /&gt;
„Und erst jetzt stimmt beides überein?“&lt;br /&gt;
„Richtig..“ Der [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] hielt in seinem Gang inne und schaute sich in dem winterlichen Wald einige Momente lang um, bevor er fortfuhr.“Und Vieles ist nicht für die Ohren aller bestimmt.“&lt;br /&gt;
„Also sollen die Dorfbewohner davon nichts hören?“&lt;br /&gt;
„Du hörst zu.“ Abermals folgte eine Pause, die der [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] nutzte um wieder eine Pfote vor die andere zu setzen. „Diese Menschen haben den Zorn Xinglu’s auf sich gezogen und [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Xuan Wu]], der einzige von uns der bei ihm geblieben ist, war hier um das Urteil zu vollstrecken.“&lt;br /&gt;
„Xinglu? [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Xuan Wu]]? Ich verstehe nicht… Ich verstehe gar nichts!“ Brummte [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] in sich hinein.&lt;br /&gt;
„Xinglu ist der Waldgott. Der, nach dem du gesucht hast.“&lt;br /&gt;
Ein Moment der Stille folgte, in dem sich [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]]‘s Augen weiteten und sie tief Luft holte für die folgenden Worte:&lt;br /&gt;
„Aber dann bin ich ja am Ziel Dann wird Kigiku endlich geheilt!“ Sie griff in den Schnee, warf diesen voller Freude empor und drehte sich in dem kleinen Schneegestöber entzückt um sich selber.&lt;br /&gt;
„Ja und nein.“ Erschallte die Stimme des [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]]s. Abrupt blieb [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] stehen und schaute diesen entgeistert an.&lt;br /&gt;
„Er hat die Macht zu heilen, aber ob er das tun wird ist fraglich.“ [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Bai Hu]] atmete tief ein und aus, was dank seiner Größe einen imposanten Luftstrom erzeugte, der [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]]‘s Haar umher wirbelte.&lt;br /&gt;
„Aber darum geht es gerade nicht. Du hast dich dem Willen Xinglu’s entgegen gestellt und seinen Zorn auf dich gezogen.“&lt;br /&gt;
„Aber ich habe doch nur ein kleines Kind beschützt!“ Schrie [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] ihm entgegen.&lt;br /&gt;
„Das weiß ich und das wirst du ihm erklären müssen, wenn du vor ihm stehst.“&lt;br /&gt;
Das Mädchen schluckte geräuschvoll und sah den [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] mit einer Spur Furcht in den Augen an.&lt;br /&gt;
„Und was ist, wenn er mich nicht versteht? Was ist…?“&lt;br /&gt;
„Xinglu hat sich verändert. Wo einst Mitgefühl und Wut sich die Waage hielten, herrscht nun zumeist das Dunkle.“&lt;br /&gt;
„Aber wieso?... Und wieso kennst du ihn so gut? Wieso bist du kein kleines Kätzchen mehr? Wieso hast du mir geholfen? Wieso hast du den kleinen [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]] getötet?“ Platzte es aus [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] hervor.&lt;br /&gt;
„… Zeit und Ort [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]]… Zeit und Ort.“ Und im nächsten Moment war der große weiße [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] mit ein paar gewaltigen Sätzen im Wald verschwunden und [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] drehte sich langsam gen des erwachenden Dorfes.&lt;br /&gt;
„Wenn nicht jetzt, wann dann?“ Murmelte sie und machte sich auf den Weg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===8. Kapitel===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als das blonde Mädchen sich langsam durch den winterlichen Wald dem Dorf und dessen wärmeverheißenden Rauchsäulen näherte, schälte sich immer mehr die Silhouette eines Mannes aus dem morgendlichen Zwielicht heraus. Leicht war dieser Schatten mit dem Stein zu verwechseln, auf welchem er sich befand, aber mehr und mehr fiel die Unnatürlichkeit dieses Gebildes [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] ins Auge und so blieb sie nach einigen weiteren Schritten schließlich vor einem alten Mann stehen, der seine geschlossenen Augen dem Himmel entgegen gerichtet hatte.&lt;br /&gt;
Gerade öffnete sie den Mund, um etwas zu sagen, da hob der Alte die Hand und bedeutete ihr zu schweigen. Erst einige Momente später ertönte die brüchige Stimme und durchbrach die Stille.&lt;br /&gt;
„Ich weiß, dass du hier bist auch ohne deine Worte.... Die Bäume reden seit Wochen ununterbrochen über das Mädchen, das den Waldgott sucht. Und nun stehst du vor mir, blickst mit Augen um dich, die voller Fragen sind.“&lt;br /&gt;
„Die Bäume reden?“ Antwortete [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] verdutzt und verdeutlichte mit ihrer Frage die Worte des Mannes, der anfing zu kichern, nur noch mehr.&lt;br /&gt;
„Da reist sie mehrere Monde lang durch die Natur, lässt diese in sie einkehren aber kehrt selber nicht in sie ein… Natürlich reden sie! Sie reden schon viel länger als die Menschen.“&lt;br /&gt;
„Und ihr versteht sie? Wieso verstehen die Menschen sie nicht? Oder bin das nur ich?“&lt;br /&gt;
„Ja ich verstehe sie, aber ich bin einer der Letzten.“&lt;br /&gt;
„War das mal anders?“&lt;br /&gt;
Abermals kicherte der Alte, rückte auf seinem Stein zur Seite und bedeutete [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] neben ihm Platz zu nehmen. Nur zögerlich kam sie dieser Aufforderung nach und erst, als sie neben ihm saß, erhob der Mann wieder die Stimme.&lt;br /&gt;
„Ja war es. Wir sind, genauso wie alle Tiere, die Kinder der Natur und genauso wie Kind und Mutter sich verstehen, auch ohne sich direkt zu verstehen, so taten es Mensch und Natur. Manche Menschen verstanden sie besser, manche schlechter. Aber ein jeder tat es. Irgendwann aber, wenn das Kind nicht mehr auf die Mutter angewiesen ist, bricht dieses Verständnis.&lt;br /&gt;
Was bleibt dann zurück? Ein Kind, das sich seine eigene Welt mit seinen eigenen Kräften aufbaut, und eine Mutter, die immer noch versucht über ihr Kind zu wachen.“&lt;br /&gt;
„Also… Sind es wir Menschen, die nicht mehr zuhören?“&lt;br /&gt;
Die faltige und wettergegerbte Miene des Alten verzog sich zu einem breiten Lächeln.&lt;br /&gt;
„Richtig. Sie hat nie aufgehört zu sprechen und genau so habe ich von dir gehört.“&lt;br /&gt;
„Aber, wieso verurteilt der Waldgott, der doch die personifizierte Natur ist, die Menschen, wenn eine Mutter doch nie aufhört sich um ihre Kinder zu sorgen?“&lt;br /&gt;
Ein tiefes Seufzen entfuhr dem alten Mann, dessen Lächeln schnell einem traurigen Ausdruck wich.&lt;br /&gt;
„Wo zwei Wesen nicht miteinander sprechen, da können sie nicht mehr auf Sorgen, Ängste und Bedürfnisse eingehen. Die Menschen wollten und wollen sich ihr Leben auf eigenen Beinen aufbauen. Wollen mehr und mehr die Risiken, die die Natur als Mutter vieler Lebewesen für sie bereithält, beseitigen und verändern somit etwas, was bisher kein Wesen tat: die Natur selber.&lt;br /&gt;
Der Wald, in dem wir sitzen, erstreckte sich einst über fast die gesamte bekannte Welt und wo er nicht war, da waren Steppen, Wiesen und Auen. Je mehr der Mensch sich ausbreitete, desto mehr drängte er die anderen Lebewesen und sogar die Natur zurück.&lt;br /&gt;
Letztlich ist nichts gefeit vor der Angst vor Veränderungen und Tod und der Waldgott, der vor allem der Beschützer des Waldes und der Natur ist, ist diesen negativen Gefühlen stärker ausgesetzt, als es die Natur selber ist. Denn noch immer reden die Bäume zu den Menschen und hoffen, dass sie sie verstehen.“&lt;br /&gt;
Lange Zeit schwieg das Mädchen auf diese Worte hin und schaute niedergeschlagen auf den von dünnem Schnee bedeckten Boden.&lt;br /&gt;
„Kann ich lernen sie zu verstehen?“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===9. Kapitel===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Ende der Woche, das ähnlich dem Schwerte Damokles‘ ständig drohend über [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]]s Kopf hing, rauschte wie im Flug heran. Jeder Tag war geprägt von demselben Ablauf, der ihr eine Teilnahme am dörfischen Leben lediglich zu den Abendstunden erlaubte und sie sonst von früh morgens ab in den Armen der Natur und zwischen von Schnee bedeckten Bäumen den Worten des alten Mannes lauschen ließ.&lt;br /&gt;
Am Abend des letzten Tages, den sie zum ersten Mal zur Gänze im Dorf verbringen durfte, erklang ein lautes Rascheln am Rande des Dorfes. Die Dorfbewohner streckten ihre Köpfe voller Furcht vor einem neuen Angriff aus den Fenstern und hier und dort erklangen Stimmen, die von der zu großen Ruhe in den letzten Tagen sprachen, die sie als Anzeichen für den nun kommenden Sturm sahen. Als sich die ersten bereits anschickten um wie vor einer Woche mit Feuer und behelfsmäßigen Waffen ihre Liebsten zu verteidigen, trat [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] aus der Hütte, in der sie hatte nächtigen dürfen.&lt;br /&gt;
Ohne ein Wort ging sie an der kleinen Gruppe Männer vorbei, legte einem nach den anderen beruhigend die Hand auf die Schulter und ging alleine gen Waldgrenze. Einen merkwürdigen Einfluss hatte sie auf die Bewohner, die sich langsam zurückzogen aber erst zur Ruhe kamen, als sie das Mädchen begleitet von einem großen Schatten im Dunkel des Waldes hatten verschwinden sehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]]s Reise führte sie entlang an den ihr bekannten Bäumen und Lichtungen immer tiefer in den riesigen Wald. Stumm folgte sie dem Schatten des großen [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]]s, dessen weißes Fell gelegentlich im Lichte eines vorwitzigen Mondstrahles aufzuglühen schien, aber dann sofort wieder erlosch. Kein Wort verlor das imposante Tier und ließ ihr somit sowohl die nötige Ruhe als auch Zeit um sich auf das Kommende vorzubereiten.&lt;br /&gt;
Viele Stunden lang liefen sie so an riesigen schneebedeckten Bäumen vorbei, deren imposante Statur Geschichten über Zeiten zu erzählen schien, in denen der Waldgott friedlich durch diese vergessenen Haine wandelte und den Bäumen dabei half zu wachsen. Immer weiter ging die Reise durch das Reich des Waldgottes und schließlich kündigte ein gewaltiges Tosen vom nahen Ende des Weges.&lt;br /&gt;
Und als der große [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] zum ersten Mal seit Stunden anhielt, um den Kopf gen der Quelle des Geräusches zu wenden, stockte [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] der Atem. Vor ihnen erstreckte sich ein riesiger Wasserfall, der seine Wassermassen von der Spitze eines hohen Berges hinab zu einem See schickte, der sich zu ihren Füßen erstreckte. Das aufgespritzte Wasser verteilte sich vom Berg herab langsam über die gesamte Lichtung , fing das Mondlicht ein und ließ die Umgebung gleich millionen winziger fallender Sterne in dessen silbrigen Licht erstrahlen.&lt;br /&gt;
„Dort oben ist Xing Lu’s Hain. Es ist lange her, seit ich dort war, und noch länger ist es her, seitdem die Füße eines Menschen diesen Boden berührt haben... Um dort hinauf zu kommen, wirst du auf meinen Rücken steigen und dich gut festhalten müssen.“ Erklang die tiefe Stimme des [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]]s, der sich auf den Boden gelegt hatte und geduldig abwartete, bis [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] auf seinen Rücken gestiegen war. Erst dann erhob er sich wieder und hätten sich ihre Hände nicht in dem weißen Fell verkrallt, so wäre sie bei den folgenden gewaltigen Sprüngen des Tieres, die die Zwei in Windeseile dem Scheitel des Wasserfalls näher brachten, sicherlich in die Tiefe gestürzt.&lt;br /&gt;
So aber erblickte sie bald, nachdem sie sich wieder getraut hatte ihre Augen zu öffnen, einen wunderschönen silbern glänzenden See, dessen Oberfläche so glatt wie ein Spiegel den Sternenhimmel reflektierte und dem Auge vorgaukelte einen zweiten Himmel zu den eigenen Füßen zu sehen, samt einer dunkelgrünen Wiese, die gespickt von allerhand Blumen ohne den Makel einer einzigen Schneeflocke dem Winter trotzte. Sie war im Hain des Waldgottes angekommen und erst, als sie die Augen von dessen Schönheit abwenden konnte, erblickte sie eine dunkle Gestalt, die auf der Insel mitten im See zu warten schien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===10. Kapitel===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vollkommen still lief [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Bai Hu]] an der Seite [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]]s über die wunderschöne Wiese dem See, der Insel und der Gestalt auf dieser entgegen. Sogar das große Tier, das in seinem Leben schon so viel erlebt hatte, war ob dem, was kommen würde, angespannt und dabei unbewusst in sein Jagdverhalten zurückgefallen.&lt;br /&gt;
Kein Wort verlor er, kein ungestüm umgeknickter Grashalm oder unvorsichtig berührter Kieselstein sprach vom Gang des Tieres und hätte er nicht gelegentlich tief Luft geholt, um nicht vor Anspannung zu platzen, so hätte [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] ihn wahrscheinlich völlig vergessen.&lt;br /&gt;
Das Mädchen indes lief mit ruhigem und bestimmten Schritten auf den See zu, ließ sich von dem [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] mit einem Sprung über diesen befördern, und glitt ohne aus der Ruhe zu kommen von dessen Rücken direkt auf die kleine vom Schatten einer Wolke verdeckte Insel vor die dunkle Gestalt.&lt;br /&gt;
Der Blick zweier großer violetter Augen legte sich auf sie, als ihre eigenen Augen sich langsam erst dazu überwinden mussten die ungewöhnlichen Pfoten, die einer Mischung aus Menschenfüßen und Bärentatzen zu entsprechen schienen, und dann den im Schatten liegenden Körper hinauf bis zu den Augen des Wesens zu betrachten. Als sich der Blick der zwei Wesen traf, stockte dem Mädchen der Atem und für einen Moment fühlte sie die bodenlose Wut des Schattens vor ihr. Erst nach einigen Momenten fiel ihr auf, dass sich der [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] neben ihr vor dem Wesen verneigte und so tat sie es ihm schnell und etwas überhastet gleich.&lt;br /&gt;
„Es ist lange her [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Bai Hu]].“ Ertönte die Stimme des Wesens schneidend wie der Wind im Herbst sofort, als sich [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] verneigt hatte, als ob das Wesen darauf gewartet hätte.&lt;br /&gt;
„Xinglu.“ Antwortete der [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] schlicht, aber ehrerbietend.&lt;br /&gt;
„Sag mir, warum muss mein Hain die Füße dieser Kreatur ertragen? Warum beschütztest du es vor meinem Urteil?“&lt;br /&gt;
„Weil ich versprach sie zu beschützen und ihr zu helfen, weil sie mit deinem Urteil über die Menschen des Dorfes nichts zu tun hatte und weil die Menschen nicht das sind, was du in ihnen siehst.“&lt;br /&gt;
„Xinglu’s Urteil betrifft alle Menschen!“ Ertönte die wütende tiefe Stimme der riesigen [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Schildkröte]], als sich diese aus dem See erhob und geschwind auf die Insel neben den Schatten schob.&lt;br /&gt;
„Und warum maßt du es dir an ein Urteil über Xinglu’s Urteil zu fällen [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Bai Hu]]?“&lt;br /&gt;
Der [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] atmete tief ein, um zu einer Antwort auf den Angriff [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Xuan Wu]]’s anzusetzen, aber die Stimme des Schattens ließ ihn innehalten.&lt;br /&gt;
„Ich habe [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Bai Hu]]’s Gründe gehört und im Moment soll mir dies reichen.“ Der Blick der violetten Augen richtete sich wieder auf [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]]. „Nun erzähl mir deinen Namen kleine Kreatur und begründe mir, warum du ein Wesen vor meinem Urteil bewahrtest.“&lt;br /&gt;
Aber dem Mädchen stockte der Atem abermals, als es nun die volle Aufmerksamkeit auf sich lasten fühlte. Nervös spielte sie mit ihren Daumen und hatte ihren Blick gen Boden gerichtet, als sie endlich die Kraft fand zu antworten:&lt;br /&gt;
„Mein Name ist [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]]… Und ich wollte einfach nicht zulassen, dass ein kleines hilfloses Wesen vor meinen Augen stirbt, weil ich nicht eingriff… Nicht noch einmal…“ Bilder des roten [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]]s schossen aus ihrem Gedächtnis hervor und trieben ihr Tränen der Trauer in die Augen.&lt;br /&gt;
„Nicht noch einmal?... Ich muss jeden Tag dabei zusehen, wie kleine hilflose Wesen vor meinen Augen sterben, weil andere Wesen maßlos leben wollen… Nicht noch einmal… Ich kann es nicht fassen… Was weißt du kleine Kreatur denn schon von Leben und Tod?“&lt;br /&gt;
Die Stimme des Schattens, war sie zuvor schon schneidend gewesen, hatte sich nun auch noch gleich einem Orkan erhoben und donnerte ehrfurcht erregend über den Hain, so dass ein jeder, der sie vernehmen konnte, den Kopf einzog und still ausharren wollte, bis der Sturm vorbei war.&lt;br /&gt;
„Sie weiß so viel wie man eben in einem Leben in der Natur lernen kann.“ Erschallte auf einmal eine hohe Stimme, die vom Himmel zu kommen schien. „Sie hat die tägliche Furcht und Ungewissheit gespürt, hat die Freuden über die einfachsten Dinge genossen und die Trauer über den Verlust der wertvollsten Dinge erlebt. Maßt du dir nun schon an das Recht auf Trauer und Schmerz gepachtet zu haben Xinglu?“&lt;br /&gt;
Und plötzlich landete direkt hinter [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] ein großer [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]], von dessen Federkleid sich ein paar rote Federn lösten und langsam um das Mädchen herum zu Boden glitten. Beim Anblick dieser Federn schossen dem Mädchen nur noch mehr Tränen in die Augen und sie befürchtete, dass ihr Kopf ihr einen Streich spielen würde, denn diese Federn würde sie überall wiedererkennen.&lt;br /&gt;
„Bist du so verbittert Xinglu, dass du nicht einmal erkennst, dass dieses Mädchen erst einige wenige Sommer alt ist, aber durch das Leben und die Reise in der Natur viel schneller gealtert und gewachsen ist? Erkennst du nicht, was du vor dir siehst?“&lt;br /&gt;
„[[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Zhu Que]]… worauf willst du hinaus? Erklär dich, wenn du dich schon einmal zu uns auf den Boden herablässt!“ Donnerte der Schatten abermals entgegen.&lt;br /&gt;
„Die Natur selber hat [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] auf ihrer Reise geholfen und sie wachsen lassen, um sie auf das kommende vorzubereiten. Willst du als Wächter und Aspekt dich nun gegen den Willen der Natur stellen?“&lt;br /&gt;
Ein tiefes Rauschen war zu hören, als der Schatten sich zu [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] hinab beugte und zielsicher ihrem Gesicht entgegen atmete und sie näher betrachtete. Hätte das Mädchen dies normalerweise als sehr unangenehm empfunden und sich scheu weggedreht, so blieb sie wie angewurzelt stehen und betrachtete sich stattdessen ebenfalls eingehend.&lt;br /&gt;
Sie hatte vor Wochen, vielleicht vor Monaten sogar aufgehört sich selber zu betrachten und so war ihr nie aufgefallen, dass ihr Körper in ihren einstmals kindlichen Augen riesige Züge angenommen hatte. Sie war stark gewachsen, hatte wahrscheinlich Kigiku eingeholt und noch ein wenig weiter gewachsen. Unter ihrer Jacke wölbten sich zwei Hügel nach außen, deren Maße wohl noch wachsen würden, wenn sie sich wieder einigermaßen ernähren würde. Auch ihr Haar war immer länger geworden und glich der goldenen Mähne eines Löwen. War sie vor ihrer Reise noch ein normales 10 Jahre altes Mädchen gewesen, so glich ihre Statur nun mehr der einer 15jährigen.&lt;br /&gt;
Sie kam aus dem Staunen nicht mehr heraus und verlor ob dieser Erkenntnis auch für einen kurzen Moment den Gedankengang, der ihr zuvor die Tränen in die Augen getrieben hatte. Aber dann brachte ihn eine rote Feder, die direkt vor ihren Füßen lag, wieder zurück.&lt;br /&gt;
„Du bist doch der kleine rote [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]] oder? Du lebst?“ Hauchte sie mit nach oben gerichteten Gesicht dem Kopf des gewaltigen [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]]s entgegen, der hinter ihr saß und dessen Oberkörper über ihr aufragte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===11. Kapitel===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Ja [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] ich lebe.“ Antwortete der [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]] mit sanfter Stimme, so dass [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] fast der Meinung war ein Lächeln auf dem weit entfernten Gesicht erkennen zu können.&lt;br /&gt;
„Nicht nur ergreifst auch noch du Partei für diese Kreatur, sondern du kennst sie auch noch [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Zhu Que]]? Was geht hier vor?!“ Schaltete sich die schwarze [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Schildkröte]] erneut ein und der große [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]] holte tief Luft, um zu einer Erklärung anzusetzen.&lt;br /&gt;
„Dass ihr es nicht vernommen habt, wundert mich nicht, aber vor fast einem Jahr vernahm ich die Klagen eines kleinen Baches weit im Westen. Als ich mich ihm näherte und ihn fragte, was es mit seinen traurigen Worten auf sich habe, erzählte er mir von seinem Fehler. Er habe, so berichtete er mir, in dem Versuch ein kleines Mädchen mit blondem Haar aufzumuntern einen alten Wanderer zu dieser gelockt, damit dieser sie mit seinen Geschichten aufmuntern könne. Als der Wanderer dem Mädchen von dem Waldgott erzählte, schnappte dieses sich seine Sachen und lief los, um den Waldgott zu finden und um Hilfe zu bitten. Aber wie sollte ein kleines Mädchen alleine überleben?&lt;br /&gt;
Ich beschloss also dem Bach zu helfen und dem Mädchen beizustehen. So begleitete ich [[Wichtige_Personen_in_Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]], das Mädchen aus der Geschichte des Baches, als kleiner [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]] und lehrte sie durch mein Beispiel vom Leben in der Natur.&lt;br /&gt;
Als der Herbst kam und die Zeit meiner Herrschaft sich dem Ende entgegen neigte, traf ich [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Bai Hu]] und bat ihn mir zu helfen. Fortan übernahm er es [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] zu begleiten, nachdem wir es so haben aussehen lassen als ob ich durch die Krallen [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Bai Hu]]’s gestorben wäre.&lt;br /&gt;
Während wir uns aber um [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] kümmerten, bemühte sich die Natur selber ebenfalls um [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]], half ihr beim Wachsen, beim Verstehen und beim Leben. Schon bald hätte sie uns nicht mehr gebraucht, aber wir waren zu neugierig auf das, was kommen könnte.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lange Zeit herrschte Stille, während der Schatten [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] eingehend musterte. Schließlich aber erhob er die Stimme, deren Worte er scheinbar direkt an [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] richtete.&lt;br /&gt;
„Würde ich dich am liebsten auf der Stelle zertreten für den Verstoß gegen mein Urteil, für die Schritte auf dem Boden meines Haines und für die Anmaßung, in der sich jene zwei auf deine Seite stellten und dich beschützten, so kann ich doch das Wirken der Natur an und in dir sehen.&lt;br /&gt;
Nun stelle ich dir also folgende Frage: Würdest du das Dorf, deren Bewohner dir in der letzten Woche Obdach gewährten, verlassen und zulassen, dass ich es mitsamt seiner Bewohner vernichte, wenn ich dafür deine Schwester Kigiku heile?“&lt;br /&gt;
[[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]]s Augen weiteten sich bei diesem Angebot genau so sehr wie sich die Augen des [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]]s und des [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]]s vor Wut verengten. Beide waren außer sich vor Zorn über die Hinterlist der Worte ihres Gottes, aber keiner von beiden hatte das Recht den Mund zu öffnen.&lt;br /&gt;
„Woher weißt du von Kigiku?“ Antwortete [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] stockend, woraufhin der Schatten lediglich tiefkehlig lachte.&lt;br /&gt;
„Ich weiß viele Dinge. Nun aber entscheide dich und lass dich nicht davon einnehmen, dass du deine Schwester nicht mehr lebendig antreffen würdest, wenn du dich jetzt auf den Rückweg begibst.“ Woraufhin der Schatten erneut lachte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===12. Kapitel===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Immer mehr Tränen schossen [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] in die Augen, ließen diese nach und nach überquellen und liefen dann eine nach der anderen die Wangen des Mädchens hinab, bis sie sich von diesen lösten und gen Boden fielen. Die kommende Entscheidung war die schwerste, die sie jemals hatte treffen müssen und es war der erste Moment, in dem sie ihre Reise in Frage stellte.&lt;br /&gt;
„Ich… Die Menschen sollen leben.“ Brachte sie schluchzend hervor und sah gleichzeitig ihre kranke Schwester vor ihren Augen, deren endgültiges Todesurteil sie nun unterschrieben hatte und die sie wohl nie wieder sehen würde.&lt;br /&gt;
„Was?!? Du maßt es dir an…?!?“ Donnerte die Stimme des Schattens wieder hervor, wurde aber von [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Bai Hu]] abrupt unterbrochen.&lt;br /&gt;
„Sie hat sich entschieden Xinglu. Hör auf mit deinen Spielen und sieh ein, dass du dich geirrt hast.“&lt;br /&gt;
„Gut, ich stehe zu meinem Wort. Aber ich habe nirgends von dem Leben des Mädchens geredet. Sie hat sich meinem Urteil entgegen gestellt und muss nun die Konsequenzen tragen!“&lt;br /&gt;
Schreckhaft atmete [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] ein und schaute mit geweiteten Augen auf den Schatten vor sich.&lt;br /&gt;
„Aber ich darf nicht ohne Weiteres nehmen, was die Natur gewährt hat… Also wirst du dir dein Leben verdienen müssen kleines Mädchen. Schließe die Augen und lass mich sehen, ob der Geist der Natur wirklich in deinen Knochen steckt.“&lt;br /&gt;
Und so sehr [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] auch dagegen ankämpfte, ihre Augenlider schoben sich unweigerlich vor ihre Pupillen und schon bald verschwammen die Bilder vor ihren Augen und die Gedanken in ihrem Kopf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie spürte weiches feuchtes Gras zwischen ihren blanken Zehen und eine Eule schickte ihren Ruf durch die Luft vorbei an ihren Ohren. Als sie die Augen langsam öffnete, sah sie sich inmitten eines großen Waldes stehen, deren Bäume genauso wie der Wald selber kein sichtbares Ende zu haben schienen. Alles an dem Wald wirkte merkwürdig urtümlich und erinnerte sie an die riesigen Bäume, die sie in der Nähe des Wasserfalls und des Haines gesehen hatte.&lt;br /&gt;
Erneut riss sie der Schrei der Eule aus den Gedanken und ließ in diesen Platz genug für die Erkenntnis, dass die Sonne gerade untergegangen war und die Schatten im Wald immer mehr die Oberhand gewannen.&lt;br /&gt;
Und dann spürte sie es, eine Präsenz im Schatten und der Blick unsichtbarer Augen auf ihrem Rücken. Die feinen Härchen auf ihrem Nacken stellten sich auf, sie machte einen zaghaften Schritt nach hinten und drehte sich dann plötzlich herum um loszurennen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===13. Kapitel===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Wind pfiff ihr ins Gesicht, sauste ihr um die Ohren und ließ den Klang seiner Stimme in diesen erklingen. Immer wieder schlugen ihr kleinere Äste, die sie nicht rechtzeitig bemerkt hatte, gegen den Körper und hinterließen an diesem immer mehr kleine Schnitte aus denen schon bald feine Bluttropfen hervorquollen. Schneller und schneller lief [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] durch den dunklen Wald, der sein wunderschönes Kleid abgelegt hatte und ihr nun seine dunkle und gefährliche Seite zeigte.&lt;br /&gt;
Wie konnte dies nur derselbe Wald, derselbe Ort sein, der sie mit den ersten Bildern verzaubert hatte? Fragte sie sich, als sie sich in Sicherheit wähnend an einen Baum lehnte und umschaute. Schon seit einiger Zeit hatte sie die Präsenz in ihrem Rücken nicht mehr gespürt. Sollte sie dieses Etwas wirklich abgehängt haben? Sie schaute sich nervös um, ließ den Blick ihrer Augen durch die Dunkelheit wandern und versuchte ihr pochendes Herz zu beruhigen. Es war schwer in der Dunkelheit überhaupt etwas auszumachen und immer wieder machte ihr Herz einen furchtsamen Sprung, wenn die Schatten der Bäume ihr obskure Wesen, die mit langen feingliedrigen Armen in der Dunkelheit zu tanzen schienen, vorspielten.&lt;br /&gt;
Plötzlich blitzte in der Dunkelheit etwas auf. Noch bevor sich die Härchen auf ihrem Nacken aufstellen konnten, war sie schon wieder los gerannt und hetzte durch den Wald. Das Blut, das sich in der kurzen Zeit der Rast auf ihrer Haut gesammelt hatte, wurde vom Gegenwind weggeweht und hinterließ eine feine rote Spur, der man viel zu leicht folgen konnte.&lt;br /&gt;
Wie sollte sie nur dem Schrecken, der mit Sicherheit den Tod bringen würde, entkommen? Wie sollte sie den Anbruch des Tages und das erste Licht, das die Schatten vertreiben würde, nur wieder erleben? Und wie sollte auch nur ein Mensch in dieser schrecklichen Umgebung überleben können?&lt;br /&gt;
Völlig außer Atem rannte das Mädchen dennoch weiter. Immer, wenn sie die Gefahr gegen einen Baum zu laufen ignorierend einen Blick über die Schulter warf, konnte sie einen formlosen Schatten im Schatten sehen, der der blutigen Spur folgte. Nein sie wunderte sich nicht mehr, dass die Menschen sich vor dieser Umgebung fürchteten und die Natur verändern wollten, um in ihr zu überleben. In dieser schrecklichen Umgebung würden sie nie anders überleben können!&lt;br /&gt;
„Vieles, das auf den ersten Blick schrecklich wirkt, ist nur ungewohnt für die Augen.“&lt;br /&gt;
Ertönte plötzlich die raue Stimme des alten Mannes in ihrem Kopf und sie erinnerte sich an die vielen Stunden, in denen er ihr eigentlich nur von der Natur erzählte.&lt;br /&gt;
„ Ein Wolf tötet nicht, weil er grausam sein möchte. Ein Wolf tötet, weil er überleben will. Der Wille zu Überleben ist das, was uns alle – selbst die Pflanzen – vereint.“&lt;br /&gt;
Aber dieses Ding, was auch immer es ist, ist böse! Das konnte sie deutlich spüren. Sie konnte spüren wie es Millimeter um Millimeter näher kam, sich wieder zurückfallen ließ und dann wieder langsam näher kam. Und das alles nur, um mit ihr zu spielen, um ihr den Schrecken in Mark und Bein zu jagen!&lt;br /&gt;
„Wahre Boshaftigkeit gibt es in der Natur nicht. Sie ist eine Erfindung der Menschen, um die Natur zu verteufeln.“&lt;br /&gt;
Aber sie konnte das Böse in diesem Ding eindeutig spüren. Und inmitten dieser schrecklichen Umgebung war niemand, der ihr helfen konnte. Sie war alleine.&lt;br /&gt;
„Niemals bist du alleine. Stets wirst du einen Baum, eine Blume oder zumindest einen Grashalm in der Nähe finden. Deine Mutter wird immer da sein und dich beschützen.“&lt;br /&gt;
Und auf einmal blieb [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] stehen. Langsam drehte sie sich zur Seite und legte die Stirn gegen die Rinde eines der riesigen Bäume. Wie hatte sie nur diese sanften Riesen verteufeln können? Wie hatte sie nur diese Umgebung als schrecklich bezeichnen können?&lt;br /&gt;
Sie schloss die Augen und wartete auf die Schritte, die sich sicher bald nähern und ihren Tod bedeuten würden. Aber sie würde nicht mehr rennen. Sie vertraute auf ihre Mutter und legte ihr Leben in deren Arme.&lt;br /&gt;
Und dann hörte sie ein leises Flüstern.&lt;br /&gt;
„Wie sich die Arme an mich lehnt. Oh du Arme, hör auf zu weinen.“&lt;br /&gt;
„Das sind keine Tränen, das ist Blut. Bist du zu hölzern geworden um den Unterschied zu merken?“&lt;br /&gt;
„Sie blutet? Warum denn nur?“&lt;br /&gt;
„Weil selbst kleine Äste die weiche Haut zerschneiden können.“&lt;br /&gt;
„Schau nur wie sie zittert.“&lt;br /&gt;
„Wie gerne würde ich ihr helfen.“&lt;br /&gt;
„Ich auch.“&lt;br /&gt;
„Ich auch.“&lt;br /&gt;
„Aber sie kann uns nicht hören.“&lt;br /&gt;
„Wir können sie nicht trösten.“&lt;br /&gt;
„Wir können sie nicht beschützen.“&lt;br /&gt;
„Würde sie uns nur hören können.“&lt;br /&gt;
„Wieso kann sie uns nicht hören?“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Ich kann euch hören!“ Schrie [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] mit all ihrer Kraft. „Bitte helft mir!“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Sie kann uns hören?“&lt;br /&gt;
„Sie möchte unsere Hilfe?“&lt;br /&gt;
„Wie lange ist es her?“&lt;br /&gt;
„Sollen wir singen?“&lt;br /&gt;
„Ja lasst uns singen!“&lt;br /&gt;
„Ja..Singen!“&lt;br /&gt;
Und plötzlich schwoll das Flüstern, war es zuerst noch leise und kaum zu hören gewesen, immer weiter an, gewann an Stärke und glich schon bald einem Orkan aus unterschiedlichen Stimmen, die durcheinander riefen. Nach und nach hörten die Stimmen auf zu rufen und fingen stattdessen an leise zu summen. Das Summen wurde immer lauter, übertönte schließlich die letzten Stimmen und brachte mit seinen tiefen Tönen [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]]s Innere sanft zum vibrieren.&lt;br /&gt;
Eine tiefe und warme Stimme erschallte, sang von den Strahlen der Sonne und den Tränen des Mondes und plötzlich setzten alle Stimmen in dieses Lied mit ein.&lt;br /&gt;
Es war das Lied der Schöpfung, die Erzählungen des ersten Baumes, der als Knospe miterlebt hatte wie Mond und Sonne von den Göttern auseinander gerissen wurden und fortan nie wieder zusammen sein und zugleich erstrahlen durften. Um wenigstens die Wärme des anderen und dessen Spiegelbild für wenige Momente zu erhaschen, nachdem dieser schwinden musste, erschufen die Zwei die Natur und die Wärme der Sonnenstrahlen sowie die Liebe in den Mondtränen hauchten der kargen Erde Leben ein.&lt;br /&gt;
Der Erste aber, der stark genug gewesen war vor all diesem bereits als Knospe den Boden zu durchbrechen, wuchs und wuchs bis er groß und prächtig war. Er war der Stärkste von allen und schließlich hob ihn der Mond aus der Erde und gab ihm die Fähigkeit zu wandern. So wurde der Erste als Xinglu, der Wanderer, bekannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Sie ist eingeschlafen.“&lt;br /&gt;
„Sie ist sicher.“&lt;br /&gt;
„Der Schatten ist fort.“&lt;br /&gt;
Das Flüstern der Bäume, sehr zaghaft und leise um das Mädchen nicht zu wecken, flog einige Zeit später dem Winde gleich wieder durch die Luft.&lt;br /&gt;
„Sie muss zurück.“&lt;br /&gt;
„Ja das muss sie.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===14. Kapitel===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Hört ihr das? Sie singen! Sie singen für das Mädchen, sie singen für [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]]!“ Stellte die große [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Schildkröte]] fassungslos fest, während sie sich im Kreis drehte und dem Lied der Bäume lauschte.&lt;br /&gt;
Das Geräusch des schabenden Panzers zusammen mit den Worten aus tiefer Kehle drangen durch die Schleier des Schlafes und holten [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] aus diesem empor.&lt;br /&gt;
„Sie kommt zu sich. Sie hat überlebt!“ Ertönte die Stimme des [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]]s ganz nah vor [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]]s Gesicht. Und als sie die Augen öffnete, sah sie die Gesichter des [Geschichte von Taki#Der rote Vogel - Suzaku|Vogel]]s und des [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]]s dicht über ihrem eigenen schweben und sie mit besorgten Blicken anschauten, bevor sie anfingen breit zu lächeln.&lt;br /&gt;
„Wo bin ich?“ Murmelte sie schlaftrunken, während sie sich den Schlaf aus den Augen rieb.&lt;br /&gt;
„Du bist im Hain des Waldgottes. Du hast geschlafen und wurdest im Traum auf die Probe gestellt.“&lt;br /&gt;
Antwortete [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Bai Hu]], der sich mit einem langgestreckten Seufzer anscheinend nach einer halben Ewigkeit wieder legte und sich wohlig streckte.&lt;br /&gt;
„Habe ich bestanden?“&lt;br /&gt;
[[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Zhu Que]] öffnete den Schnabel, anscheinend um antworten zu wollen, aber die tiefe Stimme Xinglu’s unterbrach ihn.&lt;br /&gt;
„Du hast mehr als das.“ Der riesige Schatten bewegte sich zum ersten Mal, seitdem [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] im Hain war, und schob sich langsam in das fahle Licht des Mondes.&lt;br /&gt;
„Niemals hätte ich erwartet, dass sie für dich singen würden. Niemals hätte ich erwartet, dass sie dieses Lied anstimmen würden.“&lt;br /&gt;
Murmelte das Wesen, dessen Körperbau dem eines Menschen glich, nur glichen Hände und Füße mehr einer Mischung aus Menschenhand und Bärentatze und die Haut schien aus einer rissigen und vor Alter schon schwarz gewordenen Baumrinde zu bestehen. Das Gesicht schließlich war dem eines Hirsches nachempfunden, nur dass sich Flechten aus großen Baumblättern vom Kopf über die Schultern des Wesens ergossen.&lt;br /&gt;
„Sie sangen von dir nicht wahr?“ Fragte [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] das Wesen, dessen große Augen von großer Trauer sprachen.&lt;br /&gt;
„Ja. Ich habe dieses Lied geschrieben und es einem jeden Baum früher vorgesungen, wenn er noch klein und schwach war. Das Lied half ihnen zu wachsen und den Gezeiten zu widerstehen, so dass sie fast so groß wurden wie ich einst. Deswegen nennt man es auch das Baumlied. Früher kannte es ein jeder Baum.“&lt;br /&gt;
„Deswegen sind die Bäume in der Nähe des Haines also so groß und der Winter dem Hain so fern!“&lt;br /&gt;
„Früher waren alle Bäume so groß. Damals wanderte der Wanderer noch jeden Tag über die Erde und sang zu jedem Baum.“ Mischte sich eine raue Stimme plötzlich ein und alle, egal ob Mensch, Tier oder Gott wandten dem Ursprung der Stimme den Kopf zu.&lt;br /&gt;
Ein alter Mann kam mit hinkenden Schritten über die Wiese dem See und der Insel entgegen und winkte dem Mädchen entgegen, das die Augen vor Staunen weit aufgerissen hatte.&lt;br /&gt;
„Du? Was machst du denn hier?“ Rief sie ihm entgegen. Anstatt aber eine Antwort des Mannes zu erhalten, erklang die Stimme des Waldgottes.&lt;br /&gt;
„[[Geschichte von Taki#Der blaue Drache – Seiryu|Quing Long]]. Jetzt wundert mich gar nichts mehr. Hast du [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] beigebracht zu den Bäumen zu sprechen?“&lt;br /&gt;
„Ich habe ihr lediglich von der Natur erzählt Xinglu. Alles Weitere hat sie selber erlernt.“&lt;br /&gt;
„[[Geschichte von Taki#Der blaue Drache – Seiryu|Quing Long]]?“ Verwirrt schaute [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] zwischen dem Alten und Xinglu hin und her.&lt;br /&gt;
Auf dem Gesicht des Alten aber, der am nahen Ufer des Sees angelangt war, bildete sich ein Lächeln und plötzlich erhob sich an derselben Stelle, an der der Alte soeben gestanden hatte, ein großer [[Geschichte von Taki#Der blaue Drache – Seiryu|blauer Drache]] in die Luft, nur um neben Xinglu wieder zu landen.&lt;br /&gt;
„Du hast es schon immer geliebt dich zu verkleiden.“ Murmelte die [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Schildkröte]].&lt;br /&gt;
„Du musst verstehen, dass ich dir nicht die Wahrheit zeigen durfte [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]]. Ich bin der Letzte der Vier und Erster des Kreises. [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Xuan Wu]], [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Zhu Que]], [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Bai Hu]] und ich, [[Geschichte von Taki#Der blaue Drache – Seiryu|Quing Long]] sind die 4 Wächter des Waldgottes und die ersten der Tiere, zu denen er wie zu den Bäumen sang. Ein jeder von uns ist die Inkarnation einer der Jahreszeiten. Ich bin der Frühling, [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Zhu Que]] ist der Sommer, [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Bai Hu]] ist der Herbst und [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Xuan Wu]] ist der Winter. Einst wandelten wir an der Seite Xinglu’s über die Erde. Als er sich aber veränderte, wandten drei von uns ihm den Rücken zu und nur[[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Xuan Wu]] blieb bei ihm.“&lt;br /&gt;
„Aber was habe ich damit zu tun? Ich wollte doch nur Kigiku retten.“&lt;br /&gt;
„Und in diesem einfach Streben hast du es geschafft mich an die Anfänge und das Gute in euch Menschen zu erinnern. Ich war es, der dich im Wald der Träume gejagt hat und hätten dir die Bäume nicht geholfen, so hätte dein Herz schließlich vor Angst aufgehört zu schlagen. Als aber die Bäume anfingen zu singen, da erinnerte ich mich. Sie sangen aber nicht nur von mir, sondern auch von dir. Sie sangen davon wie viel Angst du in der Dunkelheit hast, was für einen Weg du zurücklegen musstest und wie gerne sie dir helfen würden. Und mit jedem Wort verflog mein Hass und ich fing an euch Menschen zu verstehen.“&lt;br /&gt;
„Ich habe gar nicht gehört, dass sie von mir sangen. Hat diese wunderschöne tiefe Stimme etwa auch über mich gesungen?“&lt;br /&gt;
„Wunderschöne tiefe Stimme?“ Schaltete sich [[Geschichte von Taki#Der blaue Drache – Seiryu|Quing Long]] plötzlich ein und wechselte einige Blicke mit den drei anderen, während Xinglu die violetten Augen geschlossen hatte.&lt;br /&gt;
„Sie hat dich singen hören Xinglu? Wie ist das möglich? Du hast schon so lange nicht mehr gesungen.“ Brummte [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Bai Hu]] verdutzt.&lt;br /&gt;
„Sie erinnern sich noch immer daran wie ich zu ihnen sang. Und aus der Erinnerung heraus haben sie meine Stimme scheinbar beschworen. Es ist zu lange her, dass ich zu ihnen gesungen haben, und ich habe kein Recht zu ihnen zu singen bei all dem, was ich getan habe.“&lt;br /&gt;
„Das stimmt nicht! Sie reden stets miteinander und die ältesten von ihnen erzählen den jüngeren von deinem Lied. Sie kennen es alle und werden es nie vergessen.“&lt;br /&gt;
„Mir fehlt aber die Kraft zum Wandern. Hass und Zorn haben meine Beine schwer werden lassen.“&lt;br /&gt;
Er wandte sich von dem weißen [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] ab und dem Mädchen zu.&lt;br /&gt;
„Nein ich hörte keine tiefe Stimme, sondern eine hohe. Ich hörte die Stimme eines jungen [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Drachen]]n, der mich furchtlos anbrüllte. Die Bäume sangen von dem gelben Schuppenkleid des [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Drachen]]n und von der Wärme im Herzen dieses Wesens.&lt;br /&gt;
[[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] sie sangen von dir und es war so viel Wahrheit in ihren Worten, die ich erst jetzt vernehmen konnte.“&lt;br /&gt;
„Warum guckst du so traurig Xinglu? Was hast du vor? Was hat das zu bedeuten?“&lt;br /&gt;
Fragte das Mädchen nun sichtlich besorgt um den Waldgott.&lt;br /&gt;
„Es ist Zeit für mich das Geschenk, das mir der Mond einst gab, zurück zu geben. Ich habe meine Pflicht gegenüber meinen Brüdern und Schwestern vergessen und sie zu lange warten lassen. Ich sehne mich nach Ruhe [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]].“&lt;br /&gt;
Die Züge des Wesens erhellten sich und die Risse in der dunklen Rinde schlossen sich immer mehr.&lt;br /&gt;
„Die Zeit des Wanderers ist vorbei. Zu lange habe ich mich dagegen gewehrt einzusehen, dass die Welt mich nicht mehr braucht. Es ist nun an der Zeit, dass die Jüngeren auf sich aufpassen. Vieles wird sich verändern, aber wenn ich höre wie die Bäume für dich singen, so bin ich mir sicher, dass es nicht nur schlecht sein wird.“&lt;br /&gt;
„Willst du uns wirklich verlassen Xinglu? Was sollen wir ohne dich machen? Was sollen wir alleine machen?“ Rief [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Zhu Que]] mit Trauer in der Stimme.&lt;br /&gt;
„Helft dem gelben [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Drachen]]n bei der Wahrung dessen, was wir einst zusammen auf unseren Reisen verbreiteten. Natürlich nur, wenn du willst [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]].“&lt;br /&gt;
Das Mädchen schaute in die großen violetten Augen und auf die immer heller werdende Rinde, durch die von Minute zu Minute mehr Leben zu pulsieren schien.&lt;br /&gt;
„Was genau meinst du?“&lt;br /&gt;
„Vieles, was einst gut war, ist zerstört. Du hast mir aber gezeigt, dass nicht alles zerstört ist. Ich frage mich, ob sich Sonne und Mond so fühlten, als sie mich erblickten und das Leben erschufen….&lt;br /&gt;
Ich werde das Wandern aufgeben und wieder nur ein Baum sein, ein Baum der mit seinen Brüdern singt. Gerne werde ich von dem kleinen Mädchen singen, das zum [[Geschichte von Taki#Der_Gelbe_Drache|gelben Drachen]] wurde, der den Beginn einer neuen Zeit darstellt.&lt;br /&gt;
Ich würde gerne dabei zusehen, wie ein kleines Mädchen die Wunden, die ein alter Baum geschlagen hat, schließt und dabei hilft, dass wieder mehr Menschen das Lied der Bäume hören.“&lt;br /&gt;
[[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] konnte die Trauer in dem Wesen vor sich so deutlich spüren, dass es ihr die Sprache verschlug. Aber nicht nur Trauer, sondern auch Freude über die Erlösung konnte sie spüren. Es hatte nicht lange gedauert bis ihre Augen sich mit Tränen gefüllt hatten, so dass sie lediglich nicken konnte.&lt;br /&gt;
Der Waldgott lächelte sie voller Wärme an und streckte sich dann zu seiner vollen Größe aus. Ein wohliges Seufzen entfuhr ihm, als die alten Glieder sich zum beinahe letzten Mal bewegten und er sich mit stummen Gesten von seinen vier Freunden verabschiedete, die auf ihre Art viel treuer waren als er es je bis zu diesem Moment vermutet hatte. Dann legte er die letzten Schritte bis zum Mittelpunkt der kleinen Insel zurück, streckte sich erneut und seufzte dabei langgezogen.&lt;br /&gt;
Ein Rascheln und Rauschen war zu hören, als sich riesige Wurzeln in den Boden gruben und gewaltige Äste in die Höhe streckten. So schnell geschah alles, dass nur wenige Momente später sich dort, wo noch eben die Gestalt des Waldgottes gestanden hatte, ein gewaltiger Baum in die Höhe streckte und seine riesigen Äste weit über den See hängen ließ. Das gewaltige Blätterdach des Baumes erstreckte sich über den gesamten Hain und schützte diesen gleich einer Decke.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Epilog===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So verlor der Waldgott seinen Namen und war wieder nur der Erste. Im selben Moment aber erschallte zum ersten Mal seit langer Zeit die tiefe Stimme des Waldgottes und sang begleitet von vielen seiner Brüder das Lied des gelben [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Drache]]ns, so wie es hier geschrieben steht.&lt;br /&gt;
Lieder aber sind die älteste Form des Übernatürlichen und oft findet man in ihnen bereits einen Teil der Zukunft beschrieben. So erfuhr der kleine Bach, an dem das Lied begann, davon wie [[Geschichte von Taki#Der gelbe Drache|Hiwa]] begleitet von [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Zhu Que]], [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Bai Hu]], [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Xuan Wu]] und [[Geschichte von Taki#Der blaue Drache – Seiryu|Quing Long]] in das Dorf am Rand des großen Waldes kam und sowohl von dem Waldgott als auch von dessen Bedauern erzählten. Die Dorfbewohner hörten gerne den Geschichten dieser ungleichen Gruppe zu, ließen sich von diesen verzaubern und wollten alsbald den riesigen Baum selber sehen. Manche von ihnen blieben dort, andere verließen den Ort wieder, nur um von dessen Pracht zu erzählen.&lt;br /&gt;
So gründete sich schon bald unter dem schützenden Dach des Waldgottes ein kleines Dorf. Die vier Wächter, die es nun als Aufgabe ansahen neben dem Waldgott auch noch das Dorf und [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] zu beschützen, blieben bei den Menschen und halfen dem Mädchen dabei zu beschützen, zu trösten, zu beruhigen, zu lenken und vor allem zu erzählen und zu singen.&lt;br /&gt;
Zwei Jahre später, als die ersten Schneeflocken vom Himmel fielen und die mittlerweile zur jungen Frau herangewachsene [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] an die stürmische Nacht erinnerten, in der sie zum ersten Mal von dieser Welt erfuhr, wenn auch nur reichlich verwirrende Bruchstücke, stapfte eine vermummte Gestalt den schmalen von den Bewohnern angelegten Weg zum Hain empor.&lt;br /&gt;
Eine helle Stimme, ihr merkwürdig bekannt aber doch in den Wirren der Erinnerungen verloren, riss [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] aus den Erinnerungen und ließ sie von ihrem Platz am Rande des Sees aus in die Richtung der Gestalt sehen. Ihre Augen weiteten sich und füllten sich als bald mit Tränen, während ihre Füße über den von feinen Schneeflocken bedeckten Boden regelrecht flogen und sie in die weit geöffneten Arme der ihr entgegenlaufenden Kigiku trugen.&lt;br /&gt;
Der Bach plätscherte fröhlich, als er von der Wiedervereinigung der Schwestern hörte und weigerte sich im kommenden Winter vehement dagegen zu erstarren und einzufrieren, so groß war seine Freude. Erst die tiefe Stimme des Waldgottes aus der Ferne sorgte dafür, dass er sich beruhigte und als der Bach langsam erstarrte und für den Winter einschlief, freute sich der Waldgott über jenes letzte Geschenk, das er den Menschen und besonders seiner [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] geben konnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Wichtige Personen und Wesen aus Legenden und Sagen=&lt;br /&gt;
Hier sind wichtige Personen aus der Geschichte oder Legenden/Sagen von Takigakure aufgelistet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Dorfoberhäupter [[Takigakure]]s===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Ieyasu Kagetoya====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ieyasu Kagetoya das erste große [[Dorfoberhaupt|Oberhaupt des Dorfes]] [[Takigakure]]. Nach dem Fall [[Geschichte_von_Taki#Kakuzu|Kakuzus]] bei dem der gesamte damalige Ältestenrat verstarb, übernahm er nicht nur die Macht im [[Gesellschaft_in_Taki#Kagetoya|Kagetoya]] -Clan sondern auch im Dorf selbst.&lt;br /&gt;
Er galt als mächtiger Shinobi und entsprechend dem Ruf der [[Gesellschaft_in_Taki#Kagetoya|Kagetoya]] als großartiger Krieger. &lt;br /&gt;
Durch seine Autorität und auch teilweise durch Furcht vor seiner Rache stellte er einen sehr wackeligen Frieden in [[Takigakure]] her.&lt;br /&gt;
Er führte damals die grundlegende Struktur des heutigen Militärs in [[Takigakure]] ein, auch wenn dieses im Laufe der vielen Dynastien überarbeitet wurde, ist es grundlegend immer noch das System nach dem die [[Gesellschaft_in_Taki#Kagetoya|Kagetoya]] Krieg führen und sich organisieren.&lt;br /&gt;
Der [[Gesellschaft_in_Taki#Kagetoya|Kagetoya]] galt als streng, aufbrausend und ein wenig tyrannisch außerdem erzählt man sich das er ein begabter, wenn auch gerne riskant agierender, Stratege sei was letztlich zu seinem Sturz führte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Shingen Shiazu====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Shingen Shiazu, das zweite große [[Dorfoberhaupt|Oberhaupt des Dorfes]] [[Takigakure]], galt ebenso wie sein Vorgänger [[Geschichte_von_Taki#Ieyasu_Kagetoya|Ieyasu Kagetoya]] als begabter Shinobi und Stratege.&lt;br /&gt;
Jedoch hatte er dem Plan des Kagetoyas eine ganze Kompanie zu opfern widersprochen, als diese dann nicht nur überlebte sondern die Schlacht auch noch gewann schlug er sich auf die Seite der [[Gesellschaft_in_Taki#Fuyou|Fuyou]], deren Oberhaupt das Kommando über die folgende Kompanie hatte, was dazu führte das [[Geschichte_von_Taki#Ieyasu_Kagetoya|Ieyasu Kagetoya]] noch auf dem Schlachtfeld zum Selbstmord gezwungen wurde, um seine Ehre wieder reinzuwaschen.&lt;br /&gt;
Mit der Unterstützung der [[Gesellschaft_in_Taki#Fuyou|Fuyou]] und einiger jüngerer Clans wurde er dann zum zweiten Oberhaupt Takigakures erklärt. &lt;br /&gt;
Er erklärte die [[Geschichte_von_Taki#Ieyasu_Kagetoya|Ieyasu Kagetoya]] jedoch nicht zu Verrätern und ließ die Ehre der Familie unangetastet.&lt;br /&gt;
Shingen trat er kurz nach dem Bluterbenkrieg von seinem Amt zurück, da er sich in einer Schlacht schwer verletzt hatte und langsam alt wurde. Er galt in seiner Amtszeit zwar als strenges aber faires Oberhaupt, der stets jeden Vorschlag anhörte, bevor er seine Entscheidung traf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Mifune Ashura====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mifune Ashura war das dritte [[Dorfoberhaupt|Oberhaupt]] Takigakures und das erste das nicht aus einer der [[Gesellschaft_in_Taki#Die_Gr.C3.BCnderclans|Gründerfamilien]] stammte.&lt;br /&gt;
Er war ein Veteran des Krieges, der sich in vielen Schlachten als großer Anführer bewährt hatte, vor allem durch die Tatsache das seine Truppen stets ihre Position gehalten hatten sowie geringere Verluste aufwiesen.&lt;br /&gt;
Jedoch hatte der Krieg ihn zu einem paranoiden Mann gemacht, er verschärfte die Sicherheitskontrollen und die Verteidigungssysteme von [[Takigakure]] erheblich. Auf seinen Wunsch wurde eine Kampagne gestartet, die die Bevölkerung davon überzeugte das man Ausländern nicht trauen könne und das die Abschottung von außen der einzige Schutz vor Eroberung wurde.&lt;br /&gt;
Dies hatte auch Erfolg, [[Takigakure]] igelte sich ein und sah alles als Bedrohung an, was zu allgemeiner Aufrüstung im Dorf führte.&lt;br /&gt;
Zudem schwächte er die Macht der [[Gesellschaft_in_Taki#Die_Gr.C3.BCnderclans|Gründerclans]] erheblich in dem er den Ältestenrat neu aufstellte und für niedere Clans zugänglich machte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Kessen Musou====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kessen Musou wurde nach dem überraschenden Tod [[Geschichte_von_Taki#Mifune_Ashura|Mifunes]], der scheinbar an einer Krankheit verstarb, ebenso überraschend zum neuen [[Dorfoberhaupt|Oberhaupt]] erklärt. Entgegen der Traditionen des Dorfes die Wege der alten Oberhäupter weiter zugehen, brach er damit und zum ersten Mal in der Geschichte öffnete [[Takigakure]] sich wieder nach außen. Ausländer wurden nicht länger verteufelt und argwöhnisch betrachtet, sondern willkommen geheißen und in die Dorfstruktur eingeführt.&lt;br /&gt;
Von vielen wurde Kessen Musou als wahrer Held vergöttert, da er eine unglaubliche Phase des Friedens in [[Takigakure]] einläutete, auf die man später immer noch neidisch war und sich zurück wünschte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Verräter [[Takigakure]]s===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Kakuzu====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kakuzu war einst einer der besten Shinobi des Dorfes [[Takigakure]]. So entsandte man ihn auf eine Mission den ersten Hokage, [[Geschichte_von_Konoha#vor_dem_BEK|Hashirama Senju]], zu töten, als diese jedoch scheiterte wurde er bei seiner Rückkehr ins Dorf stigmatisiert und für das Scheitern der [[Mission]] bestraft, obgleich diese sehr gefährlich war.&lt;br /&gt;
Darauf entwickelte der einst hochgelobte [[Jounin]] einen Hass auf das Dorf und tötete auf seiner Flucht nicht nur die Ältesten des Dorfes, sondern stahl das wichtigste verbotene [[Jutsu]] des Dorfes, das seit dem verloren ist. &lt;br /&gt;
Ab da an führte er ein Leben als Kopfgeldjäger und Söldner.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Nobu Gushiken====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nobu Gushiken, adoptierte Bruder des ehemaligen [[Dorfoberhaupt|Dorfoberhauptes]] [[Wichtige Personen in Taki#Wichtige_Personen_in_Taki#Muneyaki_Gushiken|Muneyaki Gushiken]], war ein ausgezeichneter Ninja des Dorfes und Mitglied der [[Einheiten_Takigakures#Tsuisekisha_.28J.C3.A4ger.29|Tsuisekisha]].&lt;br /&gt;
Ebenso wie sein älterer Bruder strebte er danach Oberhaupt Takigakures wurde, jedoch wurde sein Bruder stattdessen ernannt, was den jungen Mann verbittern ließ, worauf sich die Brüder zerstritten und seine Adoption herauskam.&lt;br /&gt;
Im Angesicht der steigenden Gefahr der [[Taki_no_Kuni#Jashin_Sekte|Jashin-Sekte]] versuchte er dann einen lange gehegten Plan umzusetzen, nämlich seinen Bruder zu entführen und zu töten, wobei er es so aussehen lassen wollte als wären die [[Taki_no_Kuni#Jashin_Sekte|Jashin]]-Kultisten es gewesen.&lt;br /&gt;
Wodurch er sich ersann zum neuen [[Dorfoberhaupt]] erklärt zu werden, jedoch scheiterte sein Plan durch die Heldentat [[Wichtige_Personen_in_Taki#Shinishi_Kudo|Shinishi Kudos]] der nicht nur den Verräter beseitigte sondern auch [[Wichtige Personen in Taki#Wichtige_Personen_in_Taki#Muneyaki_Gushiken|Muneyaki]] rettete.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Wächter [[Takigakure]]s===&lt;br /&gt;
Die Wächter [[Takigakure]]s entspringen aus der Sage &amp;quot;[[Geschichte von Taki#Das Lied des gelben Drachen|Das Lied des gelben Drachen]]&amp;quot;, welche von einem mutigen kleinem Mädchen und der Entstehung von [[Takigakure]] erzählt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Der blaue Drache – Seiryu====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quing Long bietet einen durchaus beeindruckenden Anblick, wenn er sich nicht in seiner Menschengestalt fort bewegt. Gerne verbringt er seine Zeit als Eremit getarnt, um den einen oder anderen Wanderer etwas über die Natur zu erzählen und beizubringen, so wie er es einst bei dem kleinen Mädchen Hiwa getan hatte. Nur sehr selten würde sich Quing Long in seiner wahren Gestalt einem Menschen zeigen. Sein edles und geduldiges Gemüt würden ihn für offene Geister zum höchst angenehmen Gesprächspartner machen. Vorurteilslos betrachtet er jeden Menschen einzeln und nicht die Menschheit als ganzes, bevor er sich seine Meinung zu einem Individuum bildet.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der blaue Drache Quing Long steht für die Jahreszeit Frühling und somit für die Geburt und die frühe Phase jungen Lebens, seien es Pflanzen, Menschen oder Tiere.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Der rote Vogel – Suzaku====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zhu Que hat ein durchaus heiteres Wesen. Das Interesse des roten Vogels weckt man durch Gesang und Lieder. Selber trällert er gerne verschiedene Lieder und am meisten gefällt es ihm, wenn sich aus seinem Gesang und das eines Menschen ein Duett bildet. Er kann die Form eines kleinen roten als auch großen roten Vogels annehmen. In Anwesenheit oder in der Nähe von Menschen würde er stets als kleiner Vogel auftauchen, um nicht als Wächter erkannt zu werden.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der rote Vogel Zhu Que steht für die Jahreszeit Sommer und damit für den Höhepunkt des Lebens mit all den Pflanzen und Lebewesen, die im Frühling noch klein und zierlich waren. Er steht für die Reichen Geschenke, die die Natur im Sommer bringen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Der weiße Tiger – Byakko====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bai Hu ist äußerst schlau und gerissen, wie es das Bild einer Raubkatze schon immer präsentiert hat. Der weiße Tiger kann die form einer kleinen weißen Katze annehmen, um ohne größeres Aufsehen zu erregen unter Menschen zu wandeln oder sich einzelnen Wanderern zu zeigen ohne direkt erkannt werden zu wollen. Meistens nutzt er diese Form, um die Verhaltensweisen eines Individuums zu beobachten. Reden würde er in seiner Katzenform nie, selbst als Tiger ist es schwer Bai Hu viele Worte zu entlocken. Nie verliert er mehr Worte als unbedingt nötig, man würde immer nur von ihm hören, dass für alles einen Richtigen Zeitpunkt und Ort gibt, wenn man versuchen würde mehr Worte aus ihm zu locken. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der weiße Tiger Bai Hu steht für die Jahreszeit Herbst und damit als Vorbote für die härteren Monate, die im Winter folgen. Mit ihm verbindet man auch den Aspekt der Jagd, der während der Herbstmonate an Wichtigkeit zunimmt, da Pflanzen und Bäume zur Ruhe kommen und bis zum Frühling keine Früchte austragen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Die schwarze Schildkröte – Genbu====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Xuan Wu würde auf Menschen einen etwas angst einflößenden Eindruck machen. Es ist schwer zu erahnen, wie es um das derzeitige Gemüt der schwarzen Schildkröte aussieht. Obwohl Xuan Wu durch das kleine Mädchen Hiwa eines besseren belehrt wurde, was die Menschen in Bezug auf die Natur angeht, so konnte er nie wirklich seinen Argwohn gegenüber die Menschen ablegen. Immer noch sieht er die meisten Menschen als Zerstörer von Natur und Leben. Nur sehr schwer lässt er sich von der Gutherzigkeit und Naturverbundenheit eines Individuums überzeugen. Sollte man dies aber geschafft haben, so genießt man das voller Vertrauen und den Schutz der argwöhnischen Schildkröte. Natürlich stehen die Menschen [[Takigakure]]s automatisch unter seinem Schutz, da er diese als Abkömmlinge der ersten Dorfbewohner ansieht.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die schwarze Schildkröte Xuan Wu steht für die Jahreszeit Winter und damit für die Ruhe selbst, die während eines jeden Winters in der Natur einkehrt. Oftmals wird auch der Tod mit ihm in Verbindung gebracht, denn nicht alle Lebewesen überstehen den kalten Fängen des Winters.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Der gelbe Drache====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Mädchen namens Hiwa ist ein sehr naturverbundener Mensch. Sie weiß jeden Aspekt der Natur zu schätzen, achtet jede noch so kleine Lebensform und würde immer zum Wohle dieser handeln. Ihr eigenes Wohl stellt sie unter das von anderen, selbst wenn es um das Wohl fremder Menschen geht. Sie ist eine lebensfrohe Person, die sich gerne auch bei anderen Menschen aufhält. Durch ihren langen und außergewöhnlichen Aufenthalt in der Natur, ist diese zu ihrem eigentlich Zuhause geworden, etwas das man ihr auch anmerkt. Sie verbringt mehr Tage in Wäldern als unter Menschen. Man sagt ihr nach, dass sie mit Bäumen reden kann.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Hiwa gilt heute als Tod, wobei man sich dessen nie gewiss war. Man erzählt sich, dass sie eines Tages einfach im Wald verschwunden und nie wieder zurück gekehrt war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Frage-Sektion ==  &lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;mw-collapsible mw-collapsed wikitable&amp;quot; width=&amp;quot;100%&amp;quot;&lt;br /&gt;
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|-&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
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|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Navigation ==&lt;br /&gt;
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		<author><name>Shinishi</name></author>
	</entry>
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		<id>https://wiki.narutorpg.de/index.php?title=Geschichte_von_Taki&amp;diff=25619</id>
		<title>Geschichte von Taki</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.narutorpg.de/index.php?title=Geschichte_von_Taki&amp;diff=25619"/>
		<updated>2016-03-16T08:38:54Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Shinishi: /* Mifune Ashura */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Auf dieser Seite findet ihr eine Übersicht über die Geschichte des Dorfes [[Takigakure]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Seit Entstehung von [[Takigakure]]==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Sengoku Jidai===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Anfang der Geschichtschreiber [[Takigakure]]s steht Sengoku Jidai, die Zeit der streitenden Reiche. Nachdem die Kunst des Ninjutsu zur Blüte seiner Macht aufgestiegen war, durchstriffen zahllose [[Clan]]s die Lande, ein jeder mit seinen eigenen Fähigkeiten und Ansichten über die Welt. Sie waren [[Söldner]], die von den Ländern bezahlt wurden und alle bisher gekannten Waffen und Armeen überflüssig machten. Diese Kraft, die vielen zunächst wie ein Segen erschien, wurde schnell zu einem Fluch als sich angeblich selbst der Himmel in blutiges Rot aufgrund der endlosen Schlachten färbte, die auf der Erde ausgetragen wurden. Als sich die zwei mächtigsten [[Clan]]s im Reich des Feuers zusammenschlossen und [[Konohagakure]] gründeten, geschah ein Umdenken in vielen Ninja[[clan]]s die diesem Beispiel folgten. Es war deutlich geworden das es keinen Sinn mehr hatte nur dem eigenen Clan Treue zu schwören: Um zu bestehen brauchte es Bündnisse mit anderen Gruppierungen. Je stärker die zu schmiedende Allianz umso mehr Macht für die Beteiligten.&amp;lt;br /&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Gründung des Dorfes - 85 Jahre vor Ende des Bluterbenkrieges===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In diesen Jahren versammelten sich vier der örtlichen Ninjaclans an dem Baum, den wir heute [[Aufbau_von_Taki#Der_Taki-Baum|Taki-Baum]] nennen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Gesellschaft_in_Taki#Kagetoya|Kagetoya]] (Krieger), die [[Gesellschaft_in_Taki#Shiazu|Shiazu]] (Strategen), die [[Gesellschaft_in_Taki#Fuyou|Fuyou]] (Heilung) und die [[Gesellschaft_in_Taki#Nanaya|Nanaya]] (Tarnung).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie schlossen einen Pakt und schworen untereinander Treue an diesem Baum, der zu dieser Zeit noch ein gewöhnlicher war und erst Jahrzehnte später zu wahrer Berühmtheit gelangen sollte. Entgegen häufiger Annahme wurde [[Takigakure]] auf Vorschlag der [[Gesellschaft_in_Taki#Fuyou|Fuyou]] und Nanaya hin als Demokratie gegründet, da sich die verfeindeten [[Clan]]s der [[Gesellschaft_in_Taki#Kagetoya|Kagetoya]] und [[Gesellschaft_in_Taki#Shiazu|Shiazu]] auf keinen Anführer einigen konnten. [[Takigakure]] wurde vom Ältestenrat geführt, welcher aus den Anführern der jeweiligen [[Clan]]s bestand und hatte zu Beginn mit vielen Schwierigkeiten zu kämpfen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch die schier endlose Bedrohung und zahlreiche Überfälle entwickelte [[Takigakure]] bereits sehr früh fähige Verteidigungsmechanismen und Finten, mit denen sie selbst übermächtige Feinde erfolgreich abwehren konnten. Niemals gelang es einem Feind Fuß in [[Takigakure]] zu fassen und der Frieden im verborgenen Dorf machte den Rat der Ältesten leichtsinnig und überheblich.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Der Fall Kakuzu und Kagetoya-Dynastie - 65 Jahre vor Ende des Bluterbenkrieges===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Fall Kakuzu sorgte für besonderes Aufsehen im Dorf und beeinflusste es bis heute. Nachdem der Jounin [[Geschichte_von_Taki#Kakuzu|Kakuzu]] bei einem Auftrag scheiterte der die Ermordung des ersten [[Wichtige_Personen_in_Konoha#Hokage|Hokage]]s im Sinn hatte, mit dem [[Takigakure]] im Krieg war, erfuhr er bei seiner Rückkehr eine starke Ignoranz und Ablehnung. Er wurde mit Strafen belegt, denen er sich mit unerwarteter Gewalt erfolgreich widersetzen konnte. Bei seiner Flucht kam der gesamte Ältestenrat ums Leben, was für große Debatten in den Clans sorgte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als [[Geschichte_von_Taki#Ieyasu_Kagetoya|Ieyasu Kagetoya]] sich zum neuen Oberhaupt erklärte, gab es niemanden der ihm zu widersprechen wagte. Mittlerweile hatten sich weitere [[Clan]]s in [[Takigakure]] angesiedelt und viele von ihnen hielten den mächtigen [[Gesellschaft_in_Taki#Kagetoya|Kagetoya]] die Treue, sodass jeder Widerspruch in einem Bürgerkrieg hätte enden können.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Der Aufstand und Shiazu-Dynastie - 28 Jahre vor Ende des Bluterbenkrieges===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Viele Jahrzehnte lang herrschte in [[Takigakure]] eine angespannte Stimmung, doch keine Seite wagte es diesen trügerischen und wackeligen Frieden zu brechen. Das Dorf hatte viele Fortschritte gemacht. Es gelang ihm seine Macht auszubauen und von Taki als offizielles Ninjadorf anerkannt zu werden. Seine Ninja sicherten nun nichtmehr einzig das Dorf, sondern das gesamte Land stand unter dem Schutz und der Verwaltung der Ninja aus [[Takigakure]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dennoch folgte das unvermeidliche erneut aus einer im Leichtsinn geborenen Handlung heraus: Als [[Geschichte_von_Taki#Ieyasu_Kagetoya|Ieyasu Kagetoya]] sich in einer Schlacht dazu entschied eine Kompanie seiner Shinobi für den Sieg zu opfern, musste er die Folgen seiner Handlung am eigenen Leib spüren. Die Kompanie unter Führung von Kenshin [[Gesellschaft_in_Taki#Fuyou|Fuyou]] schaffte es entgegen aller Wahrscheinlichkeiten nicht nur zu überleben, sondern die gesamte Schlacht beinahe im Alleingang zu entscheiden. Als sie anschließend zurückkehrten, wandten sie sich offen gegen die Ninja welche sie im Stich und zum Sterben zurückgelassen hatten. Die [[Gesellschaft_in_Taki#Shiazu|Shiazu]], welche wohl nur auf eine solche Gelegenheit gewartet hatten, schlossen sich mit den [[Gesellschaft_in_Taki#Fuyou|Fuyou]] zusammen was letztlich auf den Tod Kagetoyas und dem Ende seiner Dynastie noch auf diesem Schlachtfeld hinauslief.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Daheim in [[Takigakure]] wurde [[Geschichte_von_Taki#Shingen_Shiazu|Shingen Shiazu]] als neues [[Dorfoberhaupt]] etabliert, mit großer Unterstützung der [[Gesellschaft_in_Taki#Fuyou|Fuyou]] und einiger jüngerer [[Clan]]s, welche sich im Laufe der Jahre um die [[Gesellschaft_in_Taki#Shiazu|Shiazu]] und [[Gesellschaft_in_Taki#Fuyou|Fuyou]] geschart hatten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unter den [[Gesellschaft_in_Taki#Shiazu|Shiazu]] änderte sich nach Aussen hin wenig, da sie an den Pfaden der [[Gesellschaft_in_Taki#Kagetoya|Kagetoya]] festhielten und diese trotz des Zwischenfalls nicht als Verräter deklarierten. Dennoch war dies das offizielle Ende des [[Clan]]s, denn während die Kagetoya mehr und mehr Verbündete in [[Takigakure]] verloren, schwand auch der [[Clan]] bis sich im folgenden Bluterbenkrieg ihre Spuren komplett verloren.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===[[Takigakure]] im Bluterbenkrieg===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während des Bürgerkrieges erlebten viele Einwohner und Ninja eine Schockphase die selbst nach dem Ende des Krieges noch viele Jahrzehnte lang anhalten sollte. Sie erkannten, das ihre Sicherheit nicht von selbst gegeben war. Obwohl es den Ninja gelang jeden Eindringling vom Dorf fern zu halten, hatte das Dorf viele Verluste und Tragödien zu beklagen, viele die heimkehrten waren nicht mehr dieselben wie vorher und erzählten erschreckende Geschichten über all die Bluterbler gegen die sie hatten kämpfen müssen.&amp;lt;br /&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Folgen des Krieges und Ashura-Dynastie - Monate nach Ende des Bluterbenkrieges===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenige Monate nach Ende des Krieges musste auch [[Geschichte_von_Taki#Shingen_Shiazu|Shingen Shiazu]] zurücktreten, der sich in einer der letzten großen Schlachten schwere Verbrennungen zugezogen hatte. Zur Überraschung vieler ernannte er [[Geschichte_von_Taki#Mifune_Ashura|Mifune Ashura]] zu seinem Nachfolger, nachdem dieser sich in zahlreichen Schlachten hervorgetan hatte. Damit war er der erste Anführer [[Takigakure]]s der aus keiner der vier [[Gesellschaft_in_Taki#Die_Gr.C3.BCnderclans|Gründerfamilien]] stammte, deren Population sich im Krieg ohnehin deutlich reduziert hatte. Der Ältestenrat wurde neu geordnet, sodass auch Mitglieder der niederen [[Clan]]s Zugang zu diesem hatten, was die Machtstellung der [[Gesellschaft_in_Taki#Die_Gr.C3.BCnderclans|Gründerfamilien]] endgültig brechen sollte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem sich die Defensive als besonderes Markenzeichen der Shinobi aus [[Takigakure]] etabliert hatte, begann [[Geschichte_von_Taki#Mifune_Ashura|Mifune]] eben dieses noch auszubauen. Die alten Verteidigungsanlagen wurden verstärkt und Sicherheitskontrollen für Aus- und Einwanderer verschärft. Waffen wurden entwickelt und verbessert, während den Einwohnern die Gefahr der Aussenwelt eingeprägt wurde, der die heimische Sicherheit des Dorfes gegenüberstand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Takigakure]] begann sich für einen Krieg zu rüsten, der nicht kommen sollte.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Zeit des Friedens und Musou-Dynastie - 42 Jahre nach Ende des Bluterbenkrieges===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach einem friedlichen, wenn auch überraschendem, Tod  [[Geschichte_von_Taki#Mifune_Ashura|Mifunes]], wurde [[Geschichte_von_Taki#Kessen_Musou|Kessen Musou]] vom Ältestenrat zu dessem Nachfolger ernannt. Während [[Takigakure]] sich in der Ashura-Dynastie mehr um die Sicherung seiner Position kümmerte, brach man in der Musou-Dynastie überraschenderweise damit. Potential von Aussen wurden willkommen geheißen und gefördert, während die Ninja-Akademie an gegenwärtige Standards angepasst wurde. In dieser Zeit stießen viele [[Clan]]s und Familien nach [[Takigakure]], die auch für dessen Entwicklung wichtig sind, wie die Familie der [[Wichtige_Personen_in_Taki#Shinishi_Kudo|Kudo]] oder die der [[Gesellschaft_in_Taki#Atsumichi|Atsumichi]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Ära des Friedens hatte [[Takigakure]] erfasst und viele Ninja wuchsen in dem Bewusstsein auf diesen Frieden erhalten zu wollen. Konflikte waren selten und wurden zumeist gerecht gelöst. Von einigen wurde diese Zeit als wahres Paradies empfunden, andere verurteilten den Leichtsinn mit welchem die Ninja hierdurch behaftet wurden.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Militarisierung und Eigen-Dynastie - 80 Jahre nach Ende des Bluterbenkrieges===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als die Musou-Dynastie mit dem Tod [[Geschichte_von_Taki#Kessen_Musou|Kessens]] während einer geheimen Mission endete, gab es große Bestürzung im Dorf als der Ältestenrat zur Überraschung vieler eine Frau namens [[Wichtige_Personen_in_Taki#|Jinkou Eigen]] zum neuen Oberhaupt ernannte. Abgesehen davon dass sie eine Frau war, war sie auch eine Ausländerin ohne feste Wurzeln in [[Takigakure]], was bei vielen Misstrauen erregte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Eigen-Dynastie wurde großer Wert auf innere Sicherheit gelegt. Die Schutzmaßnahmen innerhalb und ausserhalb des Dorfes wurden ebenso verstärkt wie deutlicher spürbar gemacht. Viele Systeme wurden bürokratisiert und auf Effizienz getrimmt, während die &#039;Shineitai&#039;, die mehrere Dutzend starke Leibgarde des Oberhauptes, etabliert wurde. Es gab das erklärte Ziel aus [[Takigakure]] ein Dorf werden zu lassen, welches sich vor den Großreichen nicht weiter würde verbergen müssen. Aussen wurden Bündnisse geschmiedet, Innen wurden Gesetze erlassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu dieser Zeit traten auch die sogenannten &amp;quot;[[Söldner]]&amp;quot; das erste Mal an das Licht der Öffentlichkeit. Menschen ohne Chakra probten mit Schusswaffen den Aufstand gegenüber den mittlerweile etablierten Ninja.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Söldner-Ära===&lt;br /&gt;
Nach den militärisch geprägten Jahren [[Wichtige_Personen_in_Taki#|Jinkous]], hatte die [[Wichtige_Personen_in_Taki#Ehemalige_Dorfoberhäupter|Gushiken]]-Ära das erste Mal seit dem Bluterbenkrieg wieder mit einer größeren Bedrohung zu tun: Den Söldnern.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Doch anders als in anderen Ländern und Dörfer gab es in [[Taki no Kuni]] nur wenig Aktivitäten dieser und die im Vergleich geringe Anzahl der Söldner bereitete den vereinte Kräften der Landesfürsten und des Ninjadorfes kaum Probleme.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Da [[Takigakure]] ohnehin keine Gefahr durch die Söldner für das einzige wirklich versteckte Dorf sah, zogen sie daher nicht aktiv in den Kampf gegen diese, sondern verteidigten lediglich das Land gegen die wenigen einfallenden Truppen, welche die Städte bedrohten.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Beginn der Gushiken-Dynastie - 85 Jahre nach Ende des Bluterbenkrieges===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Änderungen während der Eigen-Dynastie sorgten für größeren Widerstand bei den traditionelleren Clans des Dorfes als erwartet, weshalb unter internem Druck der Ältestenrat dazu gezwungen wurde Eigen um den Rücktritt zu bitten. Als [[Wichtige_Personen_in_Taki#Ehemalige_Dorfoberhäupter|Muneyaki Gushiken]] die Führung des Dorfes übernahm, waren viele erleichtert wieder einen &#039;wahren Taki-Ninja&#039; an der Spitze zu sehen.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit [[Wichtige_Personen_in_Taki#Ehemalige_Dorfoberhäupter|Muneyaki Gushiken]] als neuer Führung des Dorfes ging eine Welle der Erleichterung durch die Reihen der Bewohner des Dorfes, ein Anführer geboren in [[Takigakure]] selbst und bereits mit 9 Jahren Absolvent der Akademie. Allerdings blieb ein plötzlicher Umschwung der Politik wieder der Erwartungen aus. [[Wichtige_Personen_in_Taki#Ehemalige_Dorfoberhäupter|Muneyaki]] zeigte sich viel mehr als zurückhaltend und vorsichtiger Ninja. Selbst einige Monate nach seiner Einsetzung herrschte eine Stille im Zusammenhang mit seiner Politik. Als [[Wichtige_Personen_in_Taki#Ehemalige_Dorfoberhäupter|Muneyaki]] dann sogar plötzlich für eine Weile lang verschwand fürchteten sowohl der Ältestenrat als auch die Bewohner [[Takigakure]]s dass die Auswahl ein Fehler gewesen war und sie ihren Anführer nie wiedersehen würden. Doch [[Wichtige_Personen_in_Taki#Ehemalige_Dorfoberhäupter|Muneyaki]] erschien wider Erwarten wieder an den Toren [[Takigakure]]s als wäre nichts gewesen, um sich seinen Aufgaben als [[Dorfoberhaupt]] des Dorfes zu stellen. Erst einige Wochen nach seiner Rückkehr enthüllte [[Wichtige_Personen_in_Taki#Ehemalige_Dorfoberhäupter|Muneyaki]] die Intention hinter seinem Verschwinden.&lt;br /&gt;
Er hat die legendären Wächter aus den vergessenen Geschichten Takis erforscht und als Zeichen der Wertschätzung den Titel des Dorfoberhauptes des Dorfes  in den gelben Drachen ernannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Post-Söldner-Ära===&lt;br /&gt;
Da die [[Söldner]]-Ära keinen großartigen Einfluss auf [[Takigakure]] hatte, verlief das Leben im Dorf nach dem Sieg über diese nicht anders ab als zuvor.&lt;br /&gt;
Es gab, da man sich nicht großartig mit den [[Söldner]]n beschäftigt hatte, anders als in anderen Ländern, keine großen technologischen Fortschritte, noch war man auf diese im recht traditionellen Land erpicht.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Es gab jedoch erste stärkere diplomatische Berührungen mit den Dörfern [[Kirigakure]] und [[Kumogakure]].&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Diese waren auf die diplomatischen Beziehungen des ehemaligen Dorfoberhaupts [[Wichtige_Personen_in_Taki#Dorfoberhaupt|Eigen Jinkou]] zu [[Kirigakure]] zurückzuführen, die ursprünglich aus dem Dorf stammte. Über jene Beziehung kamen sie dann auch in Berührung mit [[Kumogakure]], welche schon immer recht eng mit [[Kirigakure]] verbunden waren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Dreier-Bündnis-Ära===&lt;br /&gt;
Das Dreier-Bündnis [[Kirigakure]]-[[Kumogakure]]-[[Takigakure]] hat seine Wurzeln bis in den Bluterbenkrieg geschlagen. Damals entstand der erste Kontakt aller drei Länder miteinander. Auch wenn dieser Kontakt eher negativer Natur gegenüber [[Takigakure]] war, so festigte es die Bindung der beiden anderen Bündnispartner.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Dieses Verhältnis schob sich jedoch ins positive als [[Wichtige_Personen_in_Taki#Eigen_Jinkou|Eigen Jinkou]] Dorfführer wurde, da Eigens Heimatdorf [[Kirigakure]] gewesen war, pflegte sie in dieser neuen Position eine recht umsichtige Politik, welche den Grundstein für das künftige Bündnis legte.&lt;br /&gt;
Zur freundschaftlichen Annäherung begrüßte [[Takigakure]] bald eine kleine Delegation [[Kirigakure]]-Ninja im Dorf, deren Besuch überraschend gut ausging.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Anschläge während des [[Chuuninexamen]]s in [[Kumogakure]] festigte ebenfalls diese Beziehung, da [[Takigakure]] ihrem neuen Freunden [[Kirigakure]] und somit auch [[Kumogakure]] bei der Beseitigung der Schäden half.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Nach der Eroberung einer [[Söldner]]festung seitens [[Kirigakure]], wurde diese zum gemeinsamen Besitz der drei Dörfer erklärt und die Bündnisfestung erschaffen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die letzte Festigung des Bündnisses wurde durch die Katastrophenhilfe während Unwetters erzielt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Beginn der [[Wichtige_Personen_in_Taki#Shinishi_Kudo|Kudo]]-Dynastie - 89 Jahre nach Ende des Bluterbenkrieges===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem, Nobu Guskihen, der Bruder [[Wichtige_Personen_in_Taki#Ehemalige_Dorfoberhäupter|Muneyaki Gushikens]], diesen auf dem Weg zu einer wohl wichtigen Besprechung abfangen und entführen konnte, trat die Spezialeinheit Takigakures in Aktion, unter anderem auch [[Wichtige_Personen_in_Taki#Shinishi_Kudo|Shinishi Kudo]].&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Wichtige_Personen_in_Taki#Shinishi_Kudo|Shinishi Kudo]] gelang es als einziger, den [[Wichtige_Personen_in_Taki#Ehemalige_Dorfoberhäupter|gelben Drachen]] und seinen Bruder in einer Höhle zu finden und zu erreichen. Ihm gelang es Nobu Gushiken, das höchst gefährliche, ehemalige Mitglied der [[Einheiten_Takigakures#Tsuisekisha_.28J.C3.A4ger.29|Tsuisekisha-Einheit]], den Bruder von Gushiken, zu erledigen. &lt;br /&gt;
Gerüchten zufolge soll Nobu jedoch Sicherheitsvorkehrungen geplant haben, welche besagte Höhle nach seinem Tod zum Einsturz brachte.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Offiziellen Aussagen zufolge, gelang es Kudo, das [[Dorfoberhaupt]] aus der misslichen Lage der einstürzenden Höhle zu befreien, schaffte es jedoch selbst nicht mehr heraus. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Wichtige_Personen_in_Taki#Shinishi_Kudo|Shinishi Kudo]] galt eine Zeit lang als verstorben, ehe er wohlauf zurückkam und wenig wegen seiner heldenhaften Taten, der Rettung des alten Dorfoberhauptes sowie dem Ausschalten des Verräters selbst zum [[Dorfoberhaupt]] ernannt wurde, da [[Wichtige_Personen_in_Taki#Ehemalige_Dorfoberhäupter|Muneyaki Gushiken]] von diesem Amt zurücktrat.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der junge [[Gesellschaft_in_Taki#Kudo|Kudo]] brachte gleich frischen Wind in des recht traditionelle Takigakure, durch die Umbenennung des Dorfoberhaupt-Titels vom gelben zum goldenen Drachen, sowie dem Bau eines neuen [[Aufbau_von_Taki#Ninjasitz.2Fgoldene_Drachenstatue|Ninjasitzes]], der eben jenes Wesen repräsentieren sollte.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Jedoch hatte [[Wichtige_Personen_in_Taki#Shinishi_Kudo|Shinishi Kudo]] mit seiner Ernennung gleichzeitig etwas geerbt was den jungen Shinobi auf die Probe stellen sollte, der [[Taki_no_Kuni#Jashin_Sekte|Jashin-Kult]] der zuvor in Takigakure schon Unheil angerichtet hatte war stärker geworden und schaffte es [[Takigakure]] als Dorf einige Seitenhiebe zu verpassen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Bald darauf sollte ein Krieg in [[Taki no Kuni]] ausbrechen in dem die beiden Seiten ihre Kräfte maßen und [[Wichtige_Personen_in_Taki#Shinishi_Kudo|der goldene Drache]] seine Stärke und Führungsqualitäten beweisen musste.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Das Lied des gelben Drachen=&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwischen den Reihen voller Bücher und Schriftrollen in der Bibliothek [[Takigakure]]s, die oft von großen Personen der Vergangenheit, wichtigen Ereignissen oder Techniken sowie Lehre handeln, findet der Suchende bis weilen ein kleineres unscheinbares Buch.&lt;br /&gt;
Nur selten wurde das Buch in den letzten Jahren aus der Umarmung seiner größeren Brüder und Schwestern gerissen, um seinen Inhalt dem Suchenden zu offenbaren. Es war in Vergessenheit geraten und gelegentlich, wenn es aus dem langen Schlaf eines von Staub bedeckten Buches für einen Moment, welcher für ein Buch alles zwischen einer Sekunde und einem Jahrhundert sein kann, aufwachte, erinnerte es sich sehnsüchtig daran wie es gewesen war, als noch kleine Kinderfinger es jeden Tag hervorgeholt und die dazugehörigen hohen Stimmen erfreut und laut aus ihm hervor gelesen hatten.&lt;br /&gt;
Es war abgenutzt ja, aber das stimmte das Buch nicht traurig sondern machte es eher stolz. Die güldene Farbe, mit der sein Schaffer einst den Umschlag beschrieben hatte, hatte ihm eh nie wirklich gefallen und der Zustand sprach in seinen Augen für all die Liebe und Anerkennung, die ihm einst zugekommen war. Und schließlich hatte die Geschichte, mit deren Schutz und Überlieferung es beauftragt worden war, alles Recht auf derartige Zuwendung.&lt;br /&gt;
Ja das Buch war stolz auf sich selber und wusste, dass es nur lange genug warten müsste, bis es aus seinem Schlaf aufgeweckt werden und seine Geschichte erneut offenbaren würde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Irgendwann kam dieser Tag und an diesem Tag fand die Sage des [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|gelben Drachens]] und der Götter wieder Einzug in die Köpfe der Menschen. Wie so oft bei Sagen weiß niemand zu sagen, wie viel wahr und wie viel hinzugedichtet worden war. Aber dies, so wusste das Buch, war nicht die Aufgabe einer Sage.&lt;br /&gt;
Eine Sage muss die Herzen der Menschen erfreuen, sie mit Hoffnung erfüllen und zum Träumen anregen. Eine Sage lässt bisweilen alte Männer genauso wie kleine Kinder mit verträumten Blicken die Welt um sich herum betrachten und sich vorstellen, wie es wohl damals an diesem Ort ausgesehen haben könnte. Eine Sage schließlich steht für eine Lektion und Beispiel, Lehre und Wissen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und so erzählt das Buch die Geschichte:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Prolog===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vor langer Zeit, als die Menschheit noch jung war und mit den großen Augen eines kleinen Kindes die Welt um sich herum betrachtete, herrschte die Natur über das Leben eines jeden Lebewesens mit einer Hand, die zugleich sanft wie ein kühler Windstoß im drückenden Sommer als auch hart wie der Kern eines großen Gebirges war.&lt;br /&gt;
Der Mensch, genauso wie alle anderen Lebewesen ob Tier, Pflanze oder Stein kämpfte jeden Tag um sein Überleben. Aber nicht Angst oder Ohnmacht vor den Strapazen bestimmten sein Leben, sondern Freude und Glück über die einfachsten Dinge. Er war glücklich, wenn er mit vollem Magen einen warmen und sicheren Schlafplatz gefunden hatte.&lt;br /&gt;
So herrschte die Natur und die Tiere, die teilweise älter als die Menschen waren, wuchsen zu prächtigen Gestalten heran. Hört man heute von Erzählungen aus jener Zeit, so wirken die Geschichten von dem riesigen Wald, der den Großteil des Kontinents bedeckte und von ebenso riesigen Tiergottheiten bevölkert war, wie die Märchen eines alten wirren Greises.&lt;br /&gt;
Aber der Menschheit Kindeswiege war dies Umfeld beschützt vom großen Schatten des Waldgottes. Irgendwann jedoch fängt jedes Kind an sein Umfeld zu verändern und in einer Zeit, in der sich das Schicksal dieses Gleichgewichtes entscheiden sollte erhob sich der [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|gelbe Drache]] über die Träume von Natur und Mensch hinweg in die Lüfte der Zukunft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===1. Kapitel===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Langsam und träge floss der kleine Bach an diesem Tag die Hänge des Hügels herab, plätscherte nur missmutig über die großen Steine nahe seiner Quelle, drückte nur halbherzig die Kiesel vor sich her, die sich in seinen Weg stellen wollten, und wollte gar nicht so recht seinen Weg gen Tal beschreiben.&lt;br /&gt;
Hätte man den Bach an einem anderen Tag gesehen und hätte man Aug und Ohr, so wie es die Menschen früher für die Natur gehabt hatten, so hätte die Freude und die Glückseligkeit des Baches einem das Herz erwärmt. Es war kein großer Bach, es war kein Bach, dessen Wasser sich in den Strom eines gewaltigen Flusses oder die Gefilde eines riesigen Sees mischte. Es war ein einfacher Bach, der auf der großen Landkarte nicht einmal seine Existenz belegt finden würde.&lt;br /&gt;
Aber für die Menschen des kleinen Dorfes am Fuße des Hügels war er die Quelle ihres Lebens und somit das Wichtigste in der Welt und für ihn waren diese Menschen das Wichtigste in der Welt.&lt;br /&gt;
Wer brauchte schon riesige Mengen Wassers, wenn er sich an dem Lachen der Kinder erfreuen konnte, die in ihm spielten und sein Wasser benutzten, um sich gegenseitig zu bespritzen?&lt;br /&gt;
Ja es waren vor allem die Kinder, auf die sich der Bach jeden Morgen freute, wenn er sich aus dem moosig-grünen Bett seiner Träume erhob. Er kannte sie alle, er erkannte sie schon am Klang ihres Lachens und hatte einem jeden der Dorfbewohner erfreut beim Wachsen zugesehen.&lt;br /&gt;
Nichts aber stimmte ihn so traurig, wie das bittere Weinen und Schluchzen eines Kindes, das in seinem jungen Leben bereits großes Leid erfahren musste. Und ausgerechnet das herzerweichendste Weinen und die qualvollsten Tränen hatte er am gestrigen Tage wahrnehmen müssen.&lt;br /&gt;
Das Mädchen mit den grellblonden Haaren namens [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] hatte bereits in ihrer frühesten Kindheit beide Eltern verloren und lebte alleine mit ihrer großen Schwester Kigiku in dem kleinen Dorf. Nie hatte der Bach [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] weinen hören ob des Verlustes der Eltern oder der schweren Zeit, die dieser den beiden Mädchen einbrachte. Es war immer glücklich mit seinem Leben gewesen, hatte sich nie beschwert und war der großen Schwester stets zur Hand gegangen. Und ausgerechnet dieses Mädchen, das dem Bach immer ein Quell der Freude gewesen war, weinte nun ob der schweren Krankheit des Einzigem, dem es sich immer sicher gewesen war: Seiner Schwester.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was konnte der Bach tun? Die Menschen hatten in den Jahrhunderten seit ihrer frühesten Kindheit gelernt in der Natur zu überleben und dabei bereits einiges über die Kunst mit den Geschenken der Natur Krankheit und Wunde zu bekämpfen gelernt. Aber nicht einmal dieses Wissen schien das Leid Kigikus mildern zu können. Trübseelig floss er weiter vor sich hin und grübelte nach, was er tun könnte. Auch dachte er dabei daran, dass die Menschheit längst ihr Kindesbett verlassen und begonnen hatte, die harte Seite der Natur, die ihr Leben bedrohte, zu bekämpfen.&lt;br /&gt;
Früher, er konnte sich fast nicht mehr daran erinnern, hatte sich nur selten die Sonne in seinen Wassern gespiegelt, da der Schatten großer Bäume stets sein Gefilde bedeckte. Irgendwann aber hatten die Menschen damit begonnen die Bäume zu fällen und sich Platz zum Leben, für ihr Vieh und für ihre Felder zu schaffen. Der große Wald war immer weiter geschrumpft und schon lange hörte der Bach die Stimmen der Bäume nur noch aus sehr weiter Entfernung im Säuseln des Windes.&lt;br /&gt;
Als er nun so lauschte, um die Stimmen der Bäume zu hören, vernahm er die Stimme eines Menschen. Dieser Mann, denn seine tiefe und rauchige Stimme verriet sein Geschlecht, sang irgendwo in seiner Nähe von etwas, was der Bach völlig vergessen hatte: Von dem Waldgott.&lt;br /&gt;
Die Erinnerungen überschlugen sich und schnell beschloss der Bach aus seiner Trübseligkeit zu erwachen und den Sänger mit dem Plätschern seines Wassers an- und zu dem kleinen Dorf hinzulocken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===2. Kapitel===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stark schmerzten die Füße des Greises, dessen Stimme der Bach vernommen hatte, ob seiner langen Wanderung und ein jedes Wort, das er scheinbar vergnügt vor sich her sang, war einzig und allein dazu gedacht, um ihn von den Schmerzen abzulenken.&lt;br /&gt;
Er war weit gereist, hatte viele Flüsse überquert und sich an viele Bäume gelehnt, wenn sein alter Körper ein paar Momente der Ruhe benötigten. Weswegen er reiste, wusste er nicht mehr. Einzig und allein erinnerte er sich noch daran, dass er einst am Rande eines großen Waldes gelebt und von dessen Wildheit und Schönheit verzaubert worden war.&lt;br /&gt;
Angelockt vom Plätschern des Baches, dessen kühles Wasser Linderung für die schmerzenden Füße verhieß, wechselte der Greis die Richtung und traf schon bald auf den kleinen Bach und das in nicht allzu weiter Ferne stehende Dorf. Noch einmal nahm sich der Alte zusammen, trällerte um so lauter, als seine Füße besonders stark schmerzen und ihm anscheinend sagen wollten:“Wieso bleibst du nicht einfach hier sitzen und gönnst uns unsere Ruhe du alter Narr?“&lt;br /&gt;
Aber der „alte Narr“ war dickköpfig geworden und wollte nicht nur seine Füße ausruhen, sondern auch noch mit Menschen reden. Ein Vergnügen, das ihm seit Wochen verwehrt war.&lt;br /&gt;
So laut trällerte er vor sich hin, dass er das Schluchzen des kleinen Mädchens, das am Ufer des kleinen Baches mehr in sich zusammen gekauert war, als dass es saß, nicht mitbekam. Erst, als das Mädchen seine grünen Augen öffnete und auf den alten und komisch aussehenden Mann schaute, während es sich über die tränenverschmierten Wangen wischte, bemerkte dieser, dass er nicht alleine war.&lt;br /&gt;
„Was ist ein Waldgott?“ ertönte die hohe Stimme des Mädchens und der alte Mann blieb verdutzt stehen, um die fragenden großen Augen, die vor Weinen rot geworden waren, zu bewundern. Kurz entschlossen gewährte er seinen fast schon rebellierenden Füßen ihren Wunsch und ließ sich neben dem Mädchen leise seufzend nieder.&lt;br /&gt;
„Die gestaltgewordene Natur. Wille und Kraft dessen, was uns stets umgibt, und genauso wild und sanft wie eben jenes.“ Antwortete er ein wenig kryptischer, als er beabsichtigt hatte, während er die schmerzenden Füße aus den abgelaufenen Sandalen befreite.&lt;br /&gt;
„Und wie sieht er aus?“&lt;br /&gt;
„Er wechselt die Gestalt, so wie es auch die Natur ständig tut.“&lt;br /&gt;
„Ist er lieb?“&lt;br /&gt;
„Ja und nein. Wenn er stürmisch und verheerend ist, wenn er wütend und aufgebracht ist, so vernichtet er alles, was ihm in den Weg kommt. Ist er aber sanft und ruhig, so beschützt, heilt und umsorgt er das, was in seinen Augen, den Augen der Natur, würdig ist.“&lt;br /&gt;
Sofort weiteten sich die Augen des kleinen Mädchens, das das zerschlissene Hemd des Alten mit seinen kleinen Fingern ergriff und ihn voller Hoffnung und zugleich voller Angst vor einer möglichen Enttäuschung anschaute.&lt;br /&gt;
„Er heilt? Kann er alles heilen? Kann er auch eine richtig schlimme Krankheit heilen?“&lt;br /&gt;
Ein wenig verdutzt ob dieser Reaktion antwortete der Alte in dazu passender Stimmlage:&lt;br /&gt;
„Ehm Ja, kann er, aber dazu muss er…“ Doch weiter hörte das Mädchen nicht, es riss nur umso stärker an dem Hemd und schrie förmlich:&lt;br /&gt;
„Wo finde ich ihn? Erzähl mir bitte alles!“&lt;br /&gt;
Und nach einer Reaktion, die sehr derer glich, die er nur wenige Momente zuvor gezeigt hatte, und einem dazu passenden Seufzen, holte der Greis tief Luft und fing an zu erzählen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Weit weg im Nordosten steht er noch, der große Wald, der einst fast den ganzen Kontinent bedeckte. Im Gegensatz zu den kleinen Wäldern, die du kennst, ist dieser Wald noch erfüllt von dem Willen und der Kraft der Natur. Tief in seinem Inneren lebt der Waldgott in dem wunderbaren Hain, der schon seit Äonen nicht mehr von Menschen betreten worden ist, und umgeben von den Vorfahren der Tiere: riesige und weise Tiergötter.&lt;br /&gt;
Einst, so wurde mir als kleines Kind in meinem Heimatdorf erzählt, dass am Randes des großen Waldes steht, sahen die Tiergötter und der Waldgott mit wohlwollendem Blick auf die Menschen herab, die so schwach und zerbrechlich wirkten. Sie standen uns bei, wenn etwas unsere Existenz bedrohte, und halfen uns gelegentlich mit Rat und Tat in der Natur zu überleben, die sie schon so viel länger bevölkern und so viel besser verstehen als wir.&lt;br /&gt;
Aus dieser Zeit kommen auch die Geschichten der Heilkunst des Waldgottes und der weisen Ratschläge der Tiergötter, die zusammen mit ihren damals noch ähnlich riesigen Brüdern und Schwestern unseren Kontinent bereisten und bevölkerten.&lt;br /&gt;
Aber…“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch weiter kam der Mann nicht, denn das Mädchen war bereits aufgesprungen und rannte fort in Richtung der Häuser. Später erfuhr er, was es mit dem Mädchen auf sich hatte, und schollt sich selber ob dem, was er so unvorsichtig [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] erzählt hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===3. Kapitel===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Voller Schrecken beobachtete der kleine Bach, was geschah. In seinem Bestreben das kleine Mädchen zu trösten und sich wieder an ihrem Lachen und den strahlenden Augen zu erfreuen, hatte er vergessen, dass Menschen keine Tiere waren. Sie waren es nicht gewohnt auf sich alleine gestellt zu überleben und am aller wenigsten kleine Kinder, von den Gefahren einer solchen Reise und denen des großen Waldes ganz zu schweigen.&lt;br /&gt;
Aber was konnte er tun? Was konnte er tun?...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ohne lange nachzudenken hatte sich [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] ihre festeren Schuhe samt ein paar reisetauglichen Kleidern und Proviant – was sie eben rumliegen sah – geschnappt, hatte ihre Schwester umarmt und war mit den Worten „Der Waldgott wird dich heilen, warte es nur ab!“ aus der kleinen Hütte, die die zwei Mädchen bewohnten, verschwunden.&lt;br /&gt;
Kigiku hatte sichtlich verwirrt drein geschaut, aber hatte ob ihrer Krankheit und der Schwäche, die ihren Körper befallen hatte, nichts tun können, außer der kleinen Schwester flehentlich hinterher zu schauen. So verzweifelt, wie die große Schwester in dieser Stunde war, als[[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] Hals über Kopf das kleine Dorf verließ, so zuversichtlich war die kleine Schwester, die endlich etwas gefunden hatte, was sie tun konnte um Kigiku helfen zu können. Sie dachte gar nicht daran, dass die Reise gefährlich werden könnte, oder dass sie ihr eigenes Leben schonen müsste. Einzig und allein das Leben der Person, die für sie die Welt darstellte, war ihr wichtig und kreiste beständig in ihrer Gedankenwelt umher.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So reiste das kleine Mädchen mit dem blonden Haar und den großen grünen Augen los gen Nordosten. Zum Glück hatte sie gelernt die Himmelsrichtungen zu erkennen und zu finden und verlief sich nie. So selbstsicher ging sie ihre Reise an, dass sie vergnügt summend schon bald das kleine Tal und die Gefilde des kleinen Baches verließ.&lt;br /&gt;
Die ersten Tage ihres kleinen Abenteuers flogen nur so vorüber. Sie hatte genügend Wasser dabei und konnte ihre Proviante mit den Beeren und Früchten, die sie dank des herrschenden Sommers leicht fand, stets wieder auffüllen. Einzig und allein des Nachts, wenn es dunkel und gelegentlich sogar etwas kühler wurde, wurde es ihr etwas bang um das kleine Herz. Aber wie stets summte sie dann eine kleine Melodie vor sich her, mit der sie die große Stille um sich herum vertrieb und sich selber in den Schlaf wiegte.&lt;br /&gt;
Die Weisen sagen, dass ein entschlossenes Herz keine Furcht kenne. Nur ein zauderndes und fragendes Herz öffne Tür und Tor für Zweifel und Furcht. Wenn man diesen Worten Glauben schenken darf, so verwundert es nicht, dass [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] nie daran dachte umzukehren oder auch nur aus Angst oder Furcht eine Träne vergoss. Sie war überzeugt davon das Richtige zu tun und setzte mit derselben Überzeugung Fuß vor Fuß, ging Schritt um Schritt immer weiter gen Nordosten.&lt;br /&gt;
Schon bald wurde die Natur, die wenn auch in schwächerer Art und Weise, auch an diesem Ort zu finden war, auf das summende und singende kleine Mädchen aufmerksam und immer öfter geschah es von nun an, dass ein kleiner Sperling sich zu [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] gesellte, wenn diese tagsüber oder nachts vor sich hin sang, um diese mit seinem hohen Zwitschern zu begleiten.&lt;br /&gt;
Immer, wenn sie den kleinen [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]] sah, der ihr schon bald ein lieber Wegbegleiter wurde, hellte sich die Miene des kleinen Mädchens auf und ihre Schritte wurden bestimmter und stärker. Dem Beispiel des [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]]s folgend, fing sie schon bald an feste Rhythmen in ihren Tagesablauf zu bringen:&lt;br /&gt;
Sie stand mit der Sonne auf, aß etwas, ging dann den Tag über unterbrochen von einer Mittagspause bis sie am Nachmittag begann nach einer Schlafmöglichkeit zu suchen und daraufhin nach etwas Essbarem und Trinkbarem, wenn sie nicht schon genug während des Tages gefunden hatte. Ihrer guten Orientierung wegen verlief sie sich dabei so gut wie nie und wenn, dann brachte sie das Zwitschern des kleinen [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]] schon bald wieder auf den richtigen Weg. Auch brauchte sie nur auf das Verhalten des[[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]]s zu achten, um Wetterumbrüche oder Gefahren vorherzusehen.&lt;br /&gt;
So verging die Zeit und die Natur kehrte immer weiter in das kleine Mädchen ein genauso wie das kleine Mädchen immer weiter in die Natur einkehrte. Und dann kam der Herbst&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===4. Kapitel===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als die ersten Blätter an den Bäumen begannen gelb und rot zu werden, wusste [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]], dass der Sommer den Kampf gegen den Winter langsam verlor. Noch kämpfte er wacker und hielt die kalten Winde aus dem Norden samt der dunklen Wolken, die sie mitbrachten, zurück. Aber mit jedem Tag und jeder Nacht kamen sie näher, ohne dass der Sommer etwas dagegen würde tun können.&lt;br /&gt;
Sie musste sich beeilen, so viel verstand selbst ein kleines Mädchen, denn in den Stürmen und der Kälte des Winters würde sie nicht überleben können ohne die Hilfe und den Beistand Ihresgleichen.&lt;br /&gt;
Wäre der kleine [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]] nicht gewesen, der sie über immer längere Strecken des Tages begleitete und es sich immer öfter auf ihrer Schulter bequem machte, so hätten vielleicht der Zweifel und die Furcht Einzug in ihrem Herzen gehalten. So aber ertönten die Stimmen der Zwei, wann immer der Winter an ihren Herzen zu nagen begann, und vertrieben diesen.&lt;br /&gt;
Manchmal allerdings kam es auch vor, dass der kleine [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]] schrecklich lange weg blieb und [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] begann sich Sorgen zu machen. Sorgen um den kleinen [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]], um ihre Schwester und um den Wahrheitsgehalt der Geschichte des alten Mannes. Als der kleine [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]] eines Morgens nicht neben ihr zu finden war, erhob sie sich und ging ohne zu zaudern in den kleinen Hain hinein, der sich vor ihr erstreckte. Sie begann das Lied zu singen, das sie seit Beginn ihrer Reise immer sang, und schon bald hörte sie aus einiger Entfernung die Antwort des [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]]s.&lt;br /&gt;
Ihr Herz schlug immer schneller voller Freude und auch voller Angst ob dem, was dem [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]] passiert sein könnte. Sie rannte immer schneller, stets der Stimme des [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]]s folgend und blieb plötzlich stehen.&lt;br /&gt;
Eine kleine [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] mit ungewöhnlich eisblauen Augen stand am Fuße eines großen Baumes, auf dessen niedrigem Ast [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] sofort ein paar der Federn des kleinen [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]]s sehen konnte. Ihre Augen weiteten sich und füllten sich schon bald mit Tränen, während die Katze sich von dem ersten Schrecken ob der plötzlichen Begegnung erholte und begann um das kleine Mädchen, das mehr und mehr in Tränen ausbrach, zu kreisen.&lt;br /&gt;
[[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] verstand schnell, dass der Sommer ihr bisher nur die schönen Seiten der Natur gezeigt hatte und sie den kleinen [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]] wohl nicht mehr wieder sehen würde. Es war in ihren Augen klar, dass der [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]] den Klauen der [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] erlegen war, da er sonst längst zu ihr zurück geflogen sein würde.&lt;br /&gt;
Immer stärker wurde der Regen aus Tränen, der sich vom Gesicht des kleinen Mädchens gen Boden bewegte, bis ein empörtes Miauen das Mädchen aus seinen Gedanken rüttelte. Die [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] hatte sich vor [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] hingesetzt und schaute sie aus zugleich neugierigen und vorwurfsvollen Augen an, so dass das Mädchen nicht anders konnte als sich herabzubeugen und vorsichtig das Fell des Tieres zu streicheln.&lt;br /&gt;
Sie machte dem Tier keine Vorwürfe, da es nur um sein eigenes Überleben kämpfte, auch wenn es sie dennoch sehr traurig machte. Anstatt aber vor der Hand des Mädchens zu fliehen, ließ sich die [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] mit einem immer lauter werdenden Schnurren streicheln und verließ auch nicht die Seite des Mädchens, als dieses langsam damit beginnen musste zurück zu ihren wenigen Habseligkeiten zu gehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So nahm schon bald die kleine [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] den Platz des [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]]s ein und begleitete [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] auf ihrer Reise. Und so wie der [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]] mit seinem Verhalten dem Mädchen vieles über das Überleben in der Natur beibrachte, so tat dies auch die [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]]. Allerdings oblag es der [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] genauso wie bei ihrem ersten Treffen dem Mädchen die düstere Seite der Natur zu zeigen.&lt;br /&gt;
Hatten im Sommer noch Früchte und Beeren überall auf ihrem Weg nur darauf gewartet von ihr gepflückt zu werden, so verschwanden diese immer mehr je weiter der Herbst Einzug hielt. Und schon bald musste [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] lernen, dass sie wie die [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] Leben nehmen musste, um selber zu überleben.&lt;br /&gt;
Es dauerte schier eine Ewigkeit, bis es ihr mittels einer Falle zum ersten Mal gelang ein kleines Tier zu fangen, ein Feuer zu machen und es dann übers Herz zu bringen das Tier zu töten und sogar zu verspeisen. Sie weinte bitterlich ob des Lebens, das sie beendet hatte und flehte vielmals um Verzeihung, bevor sie sich traute zu essen.&lt;br /&gt;
Durch Wiederholung aber wird jeder zum Meister und schon bald hatte sich das kleine Mädchen an die neuen Vorgänge gewöhnt, auch wenn sie noch immer für das Schicksal der Seele eines jeden Tieres, das sie tötete, zum ihr unbekannten Waldgott betete.&lt;br /&gt;
Schon bald fiel ihr das Fehlen des freudigen Zwitscherns kaum noch auf und die Harte Seite der Natur zog immer mehr in sie ein, auch wenn diese gemischt von warmen Momenten war, wie das abendliche Einschlafen mit der [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] in den Armen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===5. Kapitel===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Immer schwächer wurde der Sommer und der Herbst, der wie sein Freund Frühling sich oft wie das Seil fühlte, an dem Sommer und Herbst zogen, wurde immer dunkler und kälter. Die Stürme, die die Höhepunkte im Tauziehen zwischen Sommer und Winter für jeden sichtbar und hörbar machten, hatten schon seit einiger Zeit immer weiter an Stärke nachgelassen so wie es auch der Sommer getan hatte.&lt;br /&gt;
Immer weniger Zeit blieb dem kleinen Mädchen, das sich immer öfter morgens von Raureif befreien musste. Gelegentlich fielen früh morgens kleine weiße Flocken vom Himmel herab, setzten sich auf ihr blondes Haar und bildeten einen Schleier aus winzig kleinen Kristallen. Immer öfter froren ihr die Füße oder die Hände, manchmal kroch die Kälte sogar langsam die Beine hoch und hätte sie nicht die [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] gehabt, die sie des nachts wärmte, so wäre sie sicher oft schlotternd vor Kälte erwacht.&lt;br /&gt;
Sie hatte kaum noch Zeit, das wusste sie. Aber unbeirrt setzte sie Tag für Tag einen Fuß vor den anderen. Sie konnte nicht scheitern, sie durfte nicht! Was war schon so ein wenig Schnee im Vergleich zu dem, was ihre Schwester erleiden musste?&lt;br /&gt;
Und dann eines Tages, als die glänzende Himmelsscheibe bereits im Sinken inbegriffen war, sah sie Rauchschwaden hinter einem kleinen Weiler aufsteigen. Sie beschleunigte ihre Schritte und angespornt durch das Wettlaufen, das sich nun ergab, sprintete auch die [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] immer schneller, bis sie das Mädchen überholte und wenig später aus deren Sichtfeld verschwand.&lt;br /&gt;
Wie lange sie schon so rannte, wusste [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] nicht. Einzig und allein die stetig abnehmende Entfernung zu den Rauchschwaden und nicht die fast schon untergegangene Sonne war Mittelpunkt aller Gedanken des kleinen Mädchens. Je näher sie aber kam, desto mehr drangen schreckliche Geräusche an ihr Ohr, die sie an die unglaublich lauten Stürme im Herbst erinnerten. Oft hatte sie sich mitten in der Nacht, wenn es besonders stark stürmte, wie ein Kokon in ihre Decke eingerollt und sich vorgestellt, dass außerhalb des schützenden Mantels riesige Tiere, wie die aus der Geschichte des Greises, umher liefen und sich gegenseitig anschrien, was diesen Schrecklichen Krach erzeugte.&lt;br /&gt;
Hätte sie gewusst, was sie erwartete, so hätte sie in jenen Nächten wohl kein einziges Auge zu bekommen. Als sie sich immer weiter ihren Weg zwischen den mit einer hauchdünnen Schicht silbrigen Schnees bedeckten Bäumen des kleinen Weilers bahnte, schälten sich immer mehr die Umrisse kleinerer und größerer Häuser aus dem zwielichtigen Schatten der Bäume. Das Herz des Mädchen schlug ob der Vorfreude vielleicht endlich ihr Ziel erreicht zu haben immer schneller, bis es plötzlich zwei Schläge aussetzte während auch die kleinen Beine sich nicht mehr fortbewegen wollten.&lt;br /&gt;
Ein gewaltiges Brüllen, wie es dem stärksten Orkan alle Ehre bereitet hätte, erhob sich, als ein gewaltiger schwarzer Schatten sich auf die Reihe der Häuser zu bewegte. Nicht heimelige Kamine, nicht freundlich strahlende Herdfeuer hatten die Rauchschwaden erzeugt, die [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] angelockt hatten, sondern in Flammen stehende Barrikaden, die die Dorfbewohner scheinbar als Schutz errichtet hatten. Aber selbst diese hatten sie nicht vor dem bewahren können, was auf sie zurollte.&lt;br /&gt;
Verzweifeltes Rufen drang an [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]]s Ohren, als das Brüllen für einen Moment aussetzte. Langsam bewegte sie sich wieder, überzeugte ihre Füße mühsam zu jedem einzelnen Schritt und näherte sich so furchtbar langsam dem Chaos, das immer mehr von sich enthüllte.&lt;br /&gt;
Der gewaltige Schatten war stehen geblieben, bäumte sich in regelmäßigen Abständen auf und brüllte jedes Mal so laut, dass die nahestehenden Bäume wackelten. Vor ihm schälten sich nun auch kleinere Schatten mit langen Stäben aus dem flackernden Zwielicht der Flammen. Je näher das kleine Mädchen kam, desto mehr erkannte sie, dass es sich um Dorfbewohner zu handeln schien, die mit langen Speeren und allerlei zweckentfremdeten Ackergerät den riesigen Schatten, der längst durch die Barrikade gebrochen war, aufzuhalten versuchten.&lt;br /&gt;
Dann hörte sie plötzlich etwas, was nicht so recht in das Chaos passen wollte. Ein hohes Schreien drang an ihre Ohren, das nicht allzu weit entfernt seinen Ursprung haben konnte. In einem solchen Chaos hätte man erwartet, dass es ein furchterfülltes Schreien einer Frau ob der großen Gefahr sein müsste. Aber ein kleines Kind, jünger als die bisher unbemerkte Beobachterin, wankte kaum in der Lage richtig zu laufen mit seinen kurzen Beinen und immer wieder sich an den Häuserwänden abstützend auf den Kampf hinter der durchbrochenen Barrikade zu.&lt;br /&gt;
Doch auch der Schatten hatte das Geräusch bemerkt. [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] blieb abermals für einen Moment vor Schreck das Herz stehen, als sich das riesige Ungetüm dem wankenden Kind zu wandte. Aber diesmal setzten ihre Beine nicht aus, sondern beschleunigten Ihre Schritte. Unweigerlich dachte [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] daran, dass sie nicht schnell genug gewesen war um ihren kleinen [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]] hatte beschützen zu können und weigerte sich so etwas noch einmal zuzulassen.&lt;br /&gt;
Ihre Beine flogen förmlich über die leicht angefrorene Erde, näherten sich immer weiter dem Kleinkind und dem riesigen Schatten, der laut brüllend ebenfalls auf dieses aus der entgegen gesetzten Richtung zusteuerte. Ein verzweifelter Ruf aus der Kehle eines Mannes drang an die Ohren des Mädchens, aber kein einziger ihrer Gedanken war dazu in der Lage sich um dieses zu kümmern.&lt;br /&gt;
Mit Müh und Not erreichte sie das wankende Kind, das in dem Moment, in dem [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] hinter ihm zu Halt kam, endgültig der Schwerkraft Rechenschaft leistete und in die Arme des blonden Mädchens fiel. Doch auch der riesige Schatten hatte die Quelle des hohen Geräusches erreicht. Als eine besonders vorwitzige Flamme ihre Stimme erhob und den Schauplatz für einen Moment zur Gänze ausleuchtete, legte [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] unweigerlich die Arme fester um das Kleinkind in ihren Armen. Vor ihr erhob sich der Kopf einer gewaltigen schwarzen [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Schildkröte]], deren Augen zornig und mordlüstern das ungleiche Gespann anfunkelten.&lt;br /&gt;
Würde sie das Kind loslassen und sich vorsichtig entfernen, während das Ungetüm mit seiner Beute beschäftigt war, so würde sie vielleicht… Doch [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] schüttelte entschlossen das blonde Haupt und drückte das Kind nur stärker an sich. Der Blick ihrer Augen wurde gefährlicher, während sich diese leicht verengten. Sie würde nicht zulassen, dass erneut ein kleines Wesen, das auf ihre Hilfe angewiesen war, starb, weil sie zu zögerlich und zu schwach war. Ähnlich einer Bärenmutter, die ihr Junges vor hoffnungslos überlegenen Jägern nicht im Stich ließ, sondern die Jäger auch noch laut anbrüllte, war der Blick des jungen Mädchens. Das Brüllen aus diesem wurde immer spürbarer, so dass selbst die [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Schildkröte]] für einen Moment inne Hielt. Immer deutlicher wurde es, man war fast der Meinung, dass man es hören … und plötzlich erschallte ein gewaltiger und tiefer Schrei, als sich ein großer Schatten zwischen [[Wichtige_Personen_in_Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] und die [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Schildkröte]] schob.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===6. Kapitel===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unweigerlich hatte [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] ihre Augen geschlossen, als der zweite Schatten so nah vor ihr erschienen war, und rechnete jeden Moment damit die Flügelschläge des Todesboten zu hören.&lt;br /&gt;
Aber diese erschallten nicht, stattdessen entwickelte sich ein Sturm aus Schrei und Gebrüll der zwei riesigen Wesen direkt vor ihr. Je mehr sie aber ihre eigene Angst und ihr wild pochendes Herz beruhigte, desto mehr war sie in der Lage die tiefen Stimmen zu vernehmen:&lt;br /&gt;
„Geh mir aus dem Weg [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Bai Hu]]!“ donnerte die etwas entferntere Stimme zornerfüllt.&lt;br /&gt;
„Nein! Diese beschütze ich und du wirst sie nicht bekommen!“ erwiderte die nähere Stimme etwas leiser, aber mit einem gefährlichen Unterton.&lt;br /&gt;
„Die Menschen verdienen den Tod!“&lt;br /&gt;
„Nichts verdient den Tod. Oder hast du Xinglu’s Worte in deinem Zorn vergessen?“&lt;br /&gt;
„Du wagst es seine Worte in den Mund zu nehmen, nachdem ihr ihn verlassen habt?“ brüllte die fernere Stimme plötzlich noch lauter.&lt;br /&gt;
„Wir haben ihn verlassen nicht wegen dem, was er einst sagte, sondern wegen dem, was er nicht mehr sagt! Würde er zu dem zurückfinden, was wir immer verehrt haben, so würden wir sofort zurückkehren.“&lt;br /&gt;
Es wurde still für einen Moment. Fast ohnmächtig vor den riesigen Geschöpfen, deren Nähe sie deutlich spüren konnte, hatte [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] ihre Augen die ganze Zeit über fest zugekniffen und auch das Kleinkind in ihren Armen hatte sich nicht gerührt. Als es nun etwas ruhiger wurde, öffnete [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] vorsichtig ihre Augen und bestaunte das weiße mit schwarzen Streifen getigerte Fell einer riesigen [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]], die sich scheinbar schützend vor sie gestellt hatte. Doch Zeit für Worte blieb ihr nicht, denn schon bald ertönte die Stimme der [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Schildkröte]] erneut, wenn auch nicht mehr ganz so sehr vor Wut bebend.&lt;br /&gt;
„Ich werde mich zurückziehen und bei Xinglu auf dich warten. Wie es stets Tradition war, wirst du ihm das Wesen vorstellen müssen, dass du vor seinem Willen beschützt hast.“&lt;br /&gt;
Ein Rauschen ertönte, während sich die [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Schildkröte]] umdrehte.&lt;br /&gt;
„In einer Woche, zum Vollmond, falls du es nicht vergessen hast.“ Brummte sie.&lt;br /&gt;
„Ich habe es nie vergessen [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Xuan Wu]], nie...“&lt;br /&gt;
Und dann verschwand die gewaltige [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Schildkröte]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erst, als sich der Schatten des Tieres mit dem Schatten des großen Wald, der in einiger Entfernung zum Dorf zu sehen war, vereinigt hatte, ging ein spürbares Aufatmen durch die Dorfbewohner. Sie schienen sich nicht an der Gegenwart des zweiten Tieres zu stören, als sie an diesem vorbei auf [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] zu rannten. Das kleine Kind in ihren Armen begehrte plötzlich auf, als ein großer Mann mit einer eindrucksvollen Narbe über der Wange und schwarzem Haar vor [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] auftauchte und im nächsten Moment hob eben dieser das Kleinkind aus ihren Armen empor und drückte es an sich.&lt;br /&gt;
„Hast du Angst um deinen Papa gehabt?“murmelte der Mann, der voller Freude dem Kind die Nase stupste.&lt;br /&gt;
„[[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]]… wir müssen reden.“ Ertönte die tiefe Stimme nun einfühlsam und beruhigend aber mit einem kleinen Anflug von Sorge und lenkte [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] von dem rührenden Bild vor sich ab. Als sie ihre Augen dem großen Wesen zu wandte und sich die Blicke begegneten, atmete sie erschrocken ein.&lt;br /&gt;
„Bist du… das kleine Kätzchen?“&lt;br /&gt;
Und der Blick der eisblauen Augen des weißen [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]]s sagte mehr als Worte könnten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===7. Kapitel===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Was hat das alles zu bedeuten?“ Schrie [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] schon fast dem großen [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] entgegen.&lt;br /&gt;
Die Sonne schickte gerade ihre ersten Strahlen durch die kahlen Äste der Bäume und zeigte dem Mädchen, wie viel Zeit seit dem Verschwinden der [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Schildkröte]] vergangen war.&lt;br /&gt;
Die letzten Stunden hatte sie damit zugebracht sich der Versuche der Dorfbewohner sie wie eine Heldin zu feiern zu erwehren und immer wieder den Armen, die sie umschlingen wollten, zu entfliehen. Als die Menschen endlich eingesehen hatten, dass sie an derlei Feiern nicht interessiert war und ihr die Nähe zu so vielen Lebewesen sogar unangenehm war, hatten sie ihr endlich etwas Platz gelassen, ihr etwas zu essen und einen Platz zum Schlafen gegeben. Während dieser Stunden war [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Bai Hu]], so hatte ihn die [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Schildkröte]] genannt, wie vom Erdboden verschlungen gewesen und erst am nächsten Morgen, als [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] sich aus Gewohnheit bei der ersten Morgenröte aus dem Bett erhob und an die frische Luft ging, saß er plötzlich neben dem Haus und schaute sie lange Zeit stumm aus seinen eisblauen Augen an, bevor er sich erhob und langsam gen Waldgrenze trottete. Schnell war sie ihm gefolgt und rief ihm nun schon zum zweiten Mal dieselbe Frage entgegen:&lt;br /&gt;
„Sag es mir! Was hat das alles zu bedeuten? Antworte endlich!“&lt;br /&gt;
„Zügle dein Temperament. Ich höre dich.“ Antwortete der große [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] mit ruhiger und gedämpfter Stimme.&lt;br /&gt;
Es dauerte ein paar Momente, bevor [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] sich etwas beruhigt hatte und deutlich leiser entgegnete: „Aber warum antwortest du mir dann nicht?“&lt;br /&gt;
„Alles besitzt einen richtigen Ort und eine richtige Zeit.“&lt;br /&gt;
„Und erst jetzt stimmt beides überein?“&lt;br /&gt;
„Richtig..“ Der [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] hielt in seinem Gang inne und schaute sich in dem winterlichen Wald einige Momente lang um, bevor er fortfuhr.“Und Vieles ist nicht für die Ohren aller bestimmt.“&lt;br /&gt;
„Also sollen die Dorfbewohner davon nichts hören?“&lt;br /&gt;
„Du hörst zu.“ Abermals folgte eine Pause, die der [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] nutzte um wieder eine Pfote vor die andere zu setzen. „Diese Menschen haben den Zorn Xinglu’s auf sich gezogen und [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Xuan Wu]], der einzige von uns der bei ihm geblieben ist, war hier um das Urteil zu vollstrecken.“&lt;br /&gt;
„Xinglu? [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Xuan Wu]]? Ich verstehe nicht… Ich verstehe gar nichts!“ Brummte [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] in sich hinein.&lt;br /&gt;
„Xinglu ist der Waldgott. Der, nach dem du gesucht hast.“&lt;br /&gt;
Ein Moment der Stille folgte, in dem sich [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]]‘s Augen weiteten und sie tief Luft holte für die folgenden Worte:&lt;br /&gt;
„Aber dann bin ich ja am Ziel Dann wird Kigiku endlich geheilt!“ Sie griff in den Schnee, warf diesen voller Freude empor und drehte sich in dem kleinen Schneegestöber entzückt um sich selber.&lt;br /&gt;
„Ja und nein.“ Erschallte die Stimme des [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]]s. Abrupt blieb [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] stehen und schaute diesen entgeistert an.&lt;br /&gt;
„Er hat die Macht zu heilen, aber ob er das tun wird ist fraglich.“ [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Bai Hu]] atmete tief ein und aus, was dank seiner Größe einen imposanten Luftstrom erzeugte, der [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]]‘s Haar umher wirbelte.&lt;br /&gt;
„Aber darum geht es gerade nicht. Du hast dich dem Willen Xinglu’s entgegen gestellt und seinen Zorn auf dich gezogen.“&lt;br /&gt;
„Aber ich habe doch nur ein kleines Kind beschützt!“ Schrie [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] ihm entgegen.&lt;br /&gt;
„Das weiß ich und das wirst du ihm erklären müssen, wenn du vor ihm stehst.“&lt;br /&gt;
Das Mädchen schluckte geräuschvoll und sah den [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] mit einer Spur Furcht in den Augen an.&lt;br /&gt;
„Und was ist, wenn er mich nicht versteht? Was ist…?“&lt;br /&gt;
„Xinglu hat sich verändert. Wo einst Mitgefühl und Wut sich die Waage hielten, herrscht nun zumeist das Dunkle.“&lt;br /&gt;
„Aber wieso?... Und wieso kennst du ihn so gut? Wieso bist du kein kleines Kätzchen mehr? Wieso hast du mir geholfen? Wieso hast du den kleinen [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]] getötet?“ Platzte es aus [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] hervor.&lt;br /&gt;
„… Zeit und Ort [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]]… Zeit und Ort.“ Und im nächsten Moment war der große weiße [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] mit ein paar gewaltigen Sätzen im Wald verschwunden und [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] drehte sich langsam gen des erwachenden Dorfes.&lt;br /&gt;
„Wenn nicht jetzt, wann dann?“ Murmelte sie und machte sich auf den Weg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===8. Kapitel===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als das blonde Mädchen sich langsam durch den winterlichen Wald dem Dorf und dessen wärmeverheißenden Rauchsäulen näherte, schälte sich immer mehr die Silhouette eines Mannes aus dem morgendlichen Zwielicht heraus. Leicht war dieser Schatten mit dem Stein zu verwechseln, auf welchem er sich befand, aber mehr und mehr fiel die Unnatürlichkeit dieses Gebildes [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] ins Auge und so blieb sie nach einigen weiteren Schritten schließlich vor einem alten Mann stehen, der seine geschlossenen Augen dem Himmel entgegen gerichtet hatte.&lt;br /&gt;
Gerade öffnete sie den Mund, um etwas zu sagen, da hob der Alte die Hand und bedeutete ihr zu schweigen. Erst einige Momente später ertönte die brüchige Stimme und durchbrach die Stille.&lt;br /&gt;
„Ich weiß, dass du hier bist auch ohne deine Worte.... Die Bäume reden seit Wochen ununterbrochen über das Mädchen, das den Waldgott sucht. Und nun stehst du vor mir, blickst mit Augen um dich, die voller Fragen sind.“&lt;br /&gt;
„Die Bäume reden?“ Antwortete [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] verdutzt und verdeutlichte mit ihrer Frage die Worte des Mannes, der anfing zu kichern, nur noch mehr.&lt;br /&gt;
„Da reist sie mehrere Monde lang durch die Natur, lässt diese in sie einkehren aber kehrt selber nicht in sie ein… Natürlich reden sie! Sie reden schon viel länger als die Menschen.“&lt;br /&gt;
„Und ihr versteht sie? Wieso verstehen die Menschen sie nicht? Oder bin das nur ich?“&lt;br /&gt;
„Ja ich verstehe sie, aber ich bin einer der Letzten.“&lt;br /&gt;
„War das mal anders?“&lt;br /&gt;
Abermals kicherte der Alte, rückte auf seinem Stein zur Seite und bedeutete [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] neben ihm Platz zu nehmen. Nur zögerlich kam sie dieser Aufforderung nach und erst, als sie neben ihm saß, erhob der Mann wieder die Stimme.&lt;br /&gt;
„Ja war es. Wir sind, genauso wie alle Tiere, die Kinder der Natur und genauso wie Kind und Mutter sich verstehen, auch ohne sich direkt zu verstehen, so taten es Mensch und Natur. Manche Menschen verstanden sie besser, manche schlechter. Aber ein jeder tat es. Irgendwann aber, wenn das Kind nicht mehr auf die Mutter angewiesen ist, bricht dieses Verständnis.&lt;br /&gt;
Was bleibt dann zurück? Ein Kind, das sich seine eigene Welt mit seinen eigenen Kräften aufbaut, und eine Mutter, die immer noch versucht über ihr Kind zu wachen.“&lt;br /&gt;
„Also… Sind es wir Menschen, die nicht mehr zuhören?“&lt;br /&gt;
Die faltige und wettergegerbte Miene des Alten verzog sich zu einem breiten Lächeln.&lt;br /&gt;
„Richtig. Sie hat nie aufgehört zu sprechen und genau so habe ich von dir gehört.“&lt;br /&gt;
„Aber, wieso verurteilt der Waldgott, der doch die personifizierte Natur ist, die Menschen, wenn eine Mutter doch nie aufhört sich um ihre Kinder zu sorgen?“&lt;br /&gt;
Ein tiefes Seufzen entfuhr dem alten Mann, dessen Lächeln schnell einem traurigen Ausdruck wich.&lt;br /&gt;
„Wo zwei Wesen nicht miteinander sprechen, da können sie nicht mehr auf Sorgen, Ängste und Bedürfnisse eingehen. Die Menschen wollten und wollen sich ihr Leben auf eigenen Beinen aufbauen. Wollen mehr und mehr die Risiken, die die Natur als Mutter vieler Lebewesen für sie bereithält, beseitigen und verändern somit etwas, was bisher kein Wesen tat: die Natur selber.&lt;br /&gt;
Der Wald, in dem wir sitzen, erstreckte sich einst über fast die gesamte bekannte Welt und wo er nicht war, da waren Steppen, Wiesen und Auen. Je mehr der Mensch sich ausbreitete, desto mehr drängte er die anderen Lebewesen und sogar die Natur zurück.&lt;br /&gt;
Letztlich ist nichts gefeit vor der Angst vor Veränderungen und Tod und der Waldgott, der vor allem der Beschützer des Waldes und der Natur ist, ist diesen negativen Gefühlen stärker ausgesetzt, als es die Natur selber ist. Denn noch immer reden die Bäume zu den Menschen und hoffen, dass sie sie verstehen.“&lt;br /&gt;
Lange Zeit schwieg das Mädchen auf diese Worte hin und schaute niedergeschlagen auf den von dünnem Schnee bedeckten Boden.&lt;br /&gt;
„Kann ich lernen sie zu verstehen?“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===9. Kapitel===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Ende der Woche, das ähnlich dem Schwerte Damokles‘ ständig drohend über [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]]s Kopf hing, rauschte wie im Flug heran. Jeder Tag war geprägt von demselben Ablauf, der ihr eine Teilnahme am dörfischen Leben lediglich zu den Abendstunden erlaubte und sie sonst von früh morgens ab in den Armen der Natur und zwischen von Schnee bedeckten Bäumen den Worten des alten Mannes lauschen ließ.&lt;br /&gt;
Am Abend des letzten Tages, den sie zum ersten Mal zur Gänze im Dorf verbringen durfte, erklang ein lautes Rascheln am Rande des Dorfes. Die Dorfbewohner streckten ihre Köpfe voller Furcht vor einem neuen Angriff aus den Fenstern und hier und dort erklangen Stimmen, die von der zu großen Ruhe in den letzten Tagen sprachen, die sie als Anzeichen für den nun kommenden Sturm sahen. Als sich die ersten bereits anschickten um wie vor einer Woche mit Feuer und behelfsmäßigen Waffen ihre Liebsten zu verteidigen, trat [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] aus der Hütte, in der sie hatte nächtigen dürfen.&lt;br /&gt;
Ohne ein Wort ging sie an der kleinen Gruppe Männer vorbei, legte einem nach den anderen beruhigend die Hand auf die Schulter und ging alleine gen Waldgrenze. Einen merkwürdigen Einfluss hatte sie auf die Bewohner, die sich langsam zurückzogen aber erst zur Ruhe kamen, als sie das Mädchen begleitet von einem großen Schatten im Dunkel des Waldes hatten verschwinden sehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]]s Reise führte sie entlang an den ihr bekannten Bäumen und Lichtungen immer tiefer in den riesigen Wald. Stumm folgte sie dem Schatten des großen [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]]s, dessen weißes Fell gelegentlich im Lichte eines vorwitzigen Mondstrahles aufzuglühen schien, aber dann sofort wieder erlosch. Kein Wort verlor das imposante Tier und ließ ihr somit sowohl die nötige Ruhe als auch Zeit um sich auf das Kommende vorzubereiten.&lt;br /&gt;
Viele Stunden lang liefen sie so an riesigen schneebedeckten Bäumen vorbei, deren imposante Statur Geschichten über Zeiten zu erzählen schien, in denen der Waldgott friedlich durch diese vergessenen Haine wandelte und den Bäumen dabei half zu wachsen. Immer weiter ging die Reise durch das Reich des Waldgottes und schließlich kündigte ein gewaltiges Tosen vom nahen Ende des Weges.&lt;br /&gt;
Und als der große [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] zum ersten Mal seit Stunden anhielt, um den Kopf gen der Quelle des Geräusches zu wenden, stockte [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] der Atem. Vor ihnen erstreckte sich ein riesiger Wasserfall, der seine Wassermassen von der Spitze eines hohen Berges hinab zu einem See schickte, der sich zu ihren Füßen erstreckte. Das aufgespritzte Wasser verteilte sich vom Berg herab langsam über die gesamte Lichtung , fing das Mondlicht ein und ließ die Umgebung gleich millionen winziger fallender Sterne in dessen silbrigen Licht erstrahlen.&lt;br /&gt;
„Dort oben ist Xing Lu’s Hain. Es ist lange her, seit ich dort war, und noch länger ist es her, seitdem die Füße eines Menschen diesen Boden berührt haben... Um dort hinauf zu kommen, wirst du auf meinen Rücken steigen und dich gut festhalten müssen.“ Erklang die tiefe Stimme des [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]]s, der sich auf den Boden gelegt hatte und geduldig abwartete, bis [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] auf seinen Rücken gestiegen war. Erst dann erhob er sich wieder und hätten sich ihre Hände nicht in dem weißen Fell verkrallt, so wäre sie bei den folgenden gewaltigen Sprüngen des Tieres, die die Zwei in Windeseile dem Scheitel des Wasserfalls näher brachten, sicherlich in die Tiefe gestürzt.&lt;br /&gt;
So aber erblickte sie bald, nachdem sie sich wieder getraut hatte ihre Augen zu öffnen, einen wunderschönen silbern glänzenden See, dessen Oberfläche so glatt wie ein Spiegel den Sternenhimmel reflektierte und dem Auge vorgaukelte einen zweiten Himmel zu den eigenen Füßen zu sehen, samt einer dunkelgrünen Wiese, die gespickt von allerhand Blumen ohne den Makel einer einzigen Schneeflocke dem Winter trotzte. Sie war im Hain des Waldgottes angekommen und erst, als sie die Augen von dessen Schönheit abwenden konnte, erblickte sie eine dunkle Gestalt, die auf der Insel mitten im See zu warten schien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===10. Kapitel===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vollkommen still lief [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Bai Hu]] an der Seite [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]]s über die wunderschöne Wiese dem See, der Insel und der Gestalt auf dieser entgegen. Sogar das große Tier, das in seinem Leben schon so viel erlebt hatte, war ob dem, was kommen würde, angespannt und dabei unbewusst in sein Jagdverhalten zurückgefallen.&lt;br /&gt;
Kein Wort verlor er, kein ungestüm umgeknickter Grashalm oder unvorsichtig berührter Kieselstein sprach vom Gang des Tieres und hätte er nicht gelegentlich tief Luft geholt, um nicht vor Anspannung zu platzen, so hätte [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] ihn wahrscheinlich völlig vergessen.&lt;br /&gt;
Das Mädchen indes lief mit ruhigem und bestimmten Schritten auf den See zu, ließ sich von dem [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] mit einem Sprung über diesen befördern, und glitt ohne aus der Ruhe zu kommen von dessen Rücken direkt auf die kleine vom Schatten einer Wolke verdeckte Insel vor die dunkle Gestalt.&lt;br /&gt;
Der Blick zweier großer violetter Augen legte sich auf sie, als ihre eigenen Augen sich langsam erst dazu überwinden mussten die ungewöhnlichen Pfoten, die einer Mischung aus Menschenfüßen und Bärentatzen zu entsprechen schienen, und dann den im Schatten liegenden Körper hinauf bis zu den Augen des Wesens zu betrachten. Als sich der Blick der zwei Wesen traf, stockte dem Mädchen der Atem und für einen Moment fühlte sie die bodenlose Wut des Schattens vor ihr. Erst nach einigen Momenten fiel ihr auf, dass sich der [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] neben ihr vor dem Wesen verneigte und so tat sie es ihm schnell und etwas überhastet gleich.&lt;br /&gt;
„Es ist lange her [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Bai Hu]].“ Ertönte die Stimme des Wesens schneidend wie der Wind im Herbst sofort, als sich [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] verneigt hatte, als ob das Wesen darauf gewartet hätte.&lt;br /&gt;
„Xinglu.“ Antwortete der [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] schlicht, aber ehrerbietend.&lt;br /&gt;
„Sag mir, warum muss mein Hain die Füße dieser Kreatur ertragen? Warum beschütztest du es vor meinem Urteil?“&lt;br /&gt;
„Weil ich versprach sie zu beschützen und ihr zu helfen, weil sie mit deinem Urteil über die Menschen des Dorfes nichts zu tun hatte und weil die Menschen nicht das sind, was du in ihnen siehst.“&lt;br /&gt;
„Xinglu’s Urteil betrifft alle Menschen!“ Ertönte die wütende tiefe Stimme der riesigen [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Schildkröte]], als sich diese aus dem See erhob und geschwind auf die Insel neben den Schatten schob.&lt;br /&gt;
„Und warum maßt du es dir an ein Urteil über Xinglu’s Urteil zu fällen [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Bai Hu]]?“&lt;br /&gt;
Der [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] atmete tief ein, um zu einer Antwort auf den Angriff [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Xuan Wu]]’s anzusetzen, aber die Stimme des Schattens ließ ihn innehalten.&lt;br /&gt;
„Ich habe [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Bai Hu]]’s Gründe gehört und im Moment soll mir dies reichen.“ Der Blick der violetten Augen richtete sich wieder auf [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]]. „Nun erzähl mir deinen Namen kleine Kreatur und begründe mir, warum du ein Wesen vor meinem Urteil bewahrtest.“&lt;br /&gt;
Aber dem Mädchen stockte der Atem abermals, als es nun die volle Aufmerksamkeit auf sich lasten fühlte. Nervös spielte sie mit ihren Daumen und hatte ihren Blick gen Boden gerichtet, als sie endlich die Kraft fand zu antworten:&lt;br /&gt;
„Mein Name ist [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]]… Und ich wollte einfach nicht zulassen, dass ein kleines hilfloses Wesen vor meinen Augen stirbt, weil ich nicht eingriff… Nicht noch einmal…“ Bilder des roten [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]]s schossen aus ihrem Gedächtnis hervor und trieben ihr Tränen der Trauer in die Augen.&lt;br /&gt;
„Nicht noch einmal?... Ich muss jeden Tag dabei zusehen, wie kleine hilflose Wesen vor meinen Augen sterben, weil andere Wesen maßlos leben wollen… Nicht noch einmal… Ich kann es nicht fassen… Was weißt du kleine Kreatur denn schon von Leben und Tod?“&lt;br /&gt;
Die Stimme des Schattens, war sie zuvor schon schneidend gewesen, hatte sich nun auch noch gleich einem Orkan erhoben und donnerte ehrfurcht erregend über den Hain, so dass ein jeder, der sie vernehmen konnte, den Kopf einzog und still ausharren wollte, bis der Sturm vorbei war.&lt;br /&gt;
„Sie weiß so viel wie man eben in einem Leben in der Natur lernen kann.“ Erschallte auf einmal eine hohe Stimme, die vom Himmel zu kommen schien. „Sie hat die tägliche Furcht und Ungewissheit gespürt, hat die Freuden über die einfachsten Dinge genossen und die Trauer über den Verlust der wertvollsten Dinge erlebt. Maßt du dir nun schon an das Recht auf Trauer und Schmerz gepachtet zu haben Xinglu?“&lt;br /&gt;
Und plötzlich landete direkt hinter [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] ein großer [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]], von dessen Federkleid sich ein paar rote Federn lösten und langsam um das Mädchen herum zu Boden glitten. Beim Anblick dieser Federn schossen dem Mädchen nur noch mehr Tränen in die Augen und sie befürchtete, dass ihr Kopf ihr einen Streich spielen würde, denn diese Federn würde sie überall wiedererkennen.&lt;br /&gt;
„Bist du so verbittert Xinglu, dass du nicht einmal erkennst, dass dieses Mädchen erst einige wenige Sommer alt ist, aber durch das Leben und die Reise in der Natur viel schneller gealtert und gewachsen ist? Erkennst du nicht, was du vor dir siehst?“&lt;br /&gt;
„[[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Zhu Que]]… worauf willst du hinaus? Erklär dich, wenn du dich schon einmal zu uns auf den Boden herablässt!“ Donnerte der Schatten abermals entgegen.&lt;br /&gt;
„Die Natur selber hat [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] auf ihrer Reise geholfen und sie wachsen lassen, um sie auf das kommende vorzubereiten. Willst du als Wächter und Aspekt dich nun gegen den Willen der Natur stellen?“&lt;br /&gt;
Ein tiefes Rauschen war zu hören, als der Schatten sich zu [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] hinab beugte und zielsicher ihrem Gesicht entgegen atmete und sie näher betrachtete. Hätte das Mädchen dies normalerweise als sehr unangenehm empfunden und sich scheu weggedreht, so blieb sie wie angewurzelt stehen und betrachtete sich stattdessen ebenfalls eingehend.&lt;br /&gt;
Sie hatte vor Wochen, vielleicht vor Monaten sogar aufgehört sich selber zu betrachten und so war ihr nie aufgefallen, dass ihr Körper in ihren einstmals kindlichen Augen riesige Züge angenommen hatte. Sie war stark gewachsen, hatte wahrscheinlich Kigiku eingeholt und noch ein wenig weiter gewachsen. Unter ihrer Jacke wölbten sich zwei Hügel nach außen, deren Maße wohl noch wachsen würden, wenn sie sich wieder einigermaßen ernähren würde. Auch ihr Haar war immer länger geworden und glich der goldenen Mähne eines Löwen. War sie vor ihrer Reise noch ein normales 10 Jahre altes Mädchen gewesen, so glich ihre Statur nun mehr der einer 15jährigen.&lt;br /&gt;
Sie kam aus dem Staunen nicht mehr heraus und verlor ob dieser Erkenntnis auch für einen kurzen Moment den Gedankengang, der ihr zuvor die Tränen in die Augen getrieben hatte. Aber dann brachte ihn eine rote Feder, die direkt vor ihren Füßen lag, wieder zurück.&lt;br /&gt;
„Du bist doch der kleine rote [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]] oder? Du lebst?“ Hauchte sie mit nach oben gerichteten Gesicht dem Kopf des gewaltigen [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]]s entgegen, der hinter ihr saß und dessen Oberkörper über ihr aufragte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===11. Kapitel===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Ja [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] ich lebe.“ Antwortete der [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]] mit sanfter Stimme, so dass [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] fast der Meinung war ein Lächeln auf dem weit entfernten Gesicht erkennen zu können.&lt;br /&gt;
„Nicht nur ergreifst auch noch du Partei für diese Kreatur, sondern du kennst sie auch noch [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Zhu Que]]? Was geht hier vor?!“ Schaltete sich die schwarze [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Schildkröte]] erneut ein und der große [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]] holte tief Luft, um zu einer Erklärung anzusetzen.&lt;br /&gt;
„Dass ihr es nicht vernommen habt, wundert mich nicht, aber vor fast einem Jahr vernahm ich die Klagen eines kleinen Baches weit im Westen. Als ich mich ihm näherte und ihn fragte, was es mit seinen traurigen Worten auf sich habe, erzählte er mir von seinem Fehler. Er habe, so berichtete er mir, in dem Versuch ein kleines Mädchen mit blondem Haar aufzumuntern einen alten Wanderer zu dieser gelockt, damit dieser sie mit seinen Geschichten aufmuntern könne. Als der Wanderer dem Mädchen von dem Waldgott erzählte, schnappte dieses sich seine Sachen und lief los, um den Waldgott zu finden und um Hilfe zu bitten. Aber wie sollte ein kleines Mädchen alleine überleben?&lt;br /&gt;
Ich beschloss also dem Bach zu helfen und dem Mädchen beizustehen. So begleitete ich [[Wichtige_Personen_in_Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]], das Mädchen aus der Geschichte des Baches, als kleiner [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]] und lehrte sie durch mein Beispiel vom Leben in der Natur.&lt;br /&gt;
Als der Herbst kam und die Zeit meiner Herrschaft sich dem Ende entgegen neigte, traf ich [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Bai Hu]] und bat ihn mir zu helfen. Fortan übernahm er es [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] zu begleiten, nachdem wir es so haben aussehen lassen als ob ich durch die Krallen [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Bai Hu]]’s gestorben wäre.&lt;br /&gt;
Während wir uns aber um [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] kümmerten, bemühte sich die Natur selber ebenfalls um [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]], half ihr beim Wachsen, beim Verstehen und beim Leben. Schon bald hätte sie uns nicht mehr gebraucht, aber wir waren zu neugierig auf das, was kommen könnte.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lange Zeit herrschte Stille, während der Schatten [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] eingehend musterte. Schließlich aber erhob er die Stimme, deren Worte er scheinbar direkt an [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] richtete.&lt;br /&gt;
„Würde ich dich am liebsten auf der Stelle zertreten für den Verstoß gegen mein Urteil, für die Schritte auf dem Boden meines Haines und für die Anmaßung, in der sich jene zwei auf deine Seite stellten und dich beschützten, so kann ich doch das Wirken der Natur an und in dir sehen.&lt;br /&gt;
Nun stelle ich dir also folgende Frage: Würdest du das Dorf, deren Bewohner dir in der letzten Woche Obdach gewährten, verlassen und zulassen, dass ich es mitsamt seiner Bewohner vernichte, wenn ich dafür deine Schwester Kigiku heile?“&lt;br /&gt;
[[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]]s Augen weiteten sich bei diesem Angebot genau so sehr wie sich die Augen des [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]]s und des [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]]s vor Wut verengten. Beide waren außer sich vor Zorn über die Hinterlist der Worte ihres Gottes, aber keiner von beiden hatte das Recht den Mund zu öffnen.&lt;br /&gt;
„Woher weißt du von Kigiku?“ Antwortete [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] stockend, woraufhin der Schatten lediglich tiefkehlig lachte.&lt;br /&gt;
„Ich weiß viele Dinge. Nun aber entscheide dich und lass dich nicht davon einnehmen, dass du deine Schwester nicht mehr lebendig antreffen würdest, wenn du dich jetzt auf den Rückweg begibst.“ Woraufhin der Schatten erneut lachte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===12. Kapitel===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Immer mehr Tränen schossen [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] in die Augen, ließen diese nach und nach überquellen und liefen dann eine nach der anderen die Wangen des Mädchens hinab, bis sie sich von diesen lösten und gen Boden fielen. Die kommende Entscheidung war die schwerste, die sie jemals hatte treffen müssen und es war der erste Moment, in dem sie ihre Reise in Frage stellte.&lt;br /&gt;
„Ich… Die Menschen sollen leben.“ Brachte sie schluchzend hervor und sah gleichzeitig ihre kranke Schwester vor ihren Augen, deren endgültiges Todesurteil sie nun unterschrieben hatte und die sie wohl nie wieder sehen würde.&lt;br /&gt;
„Was?!? Du maßt es dir an…?!?“ Donnerte die Stimme des Schattens wieder hervor, wurde aber von [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Bai Hu]] abrupt unterbrochen.&lt;br /&gt;
„Sie hat sich entschieden Xinglu. Hör auf mit deinen Spielen und sieh ein, dass du dich geirrt hast.“&lt;br /&gt;
„Gut, ich stehe zu meinem Wort. Aber ich habe nirgends von dem Leben des Mädchens geredet. Sie hat sich meinem Urteil entgegen gestellt und muss nun die Konsequenzen tragen!“&lt;br /&gt;
Schreckhaft atmete [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] ein und schaute mit geweiteten Augen auf den Schatten vor sich.&lt;br /&gt;
„Aber ich darf nicht ohne Weiteres nehmen, was die Natur gewährt hat… Also wirst du dir dein Leben verdienen müssen kleines Mädchen. Schließe die Augen und lass mich sehen, ob der Geist der Natur wirklich in deinen Knochen steckt.“&lt;br /&gt;
Und so sehr [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] auch dagegen ankämpfte, ihre Augenlider schoben sich unweigerlich vor ihre Pupillen und schon bald verschwammen die Bilder vor ihren Augen und die Gedanken in ihrem Kopf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie spürte weiches feuchtes Gras zwischen ihren blanken Zehen und eine Eule schickte ihren Ruf durch die Luft vorbei an ihren Ohren. Als sie die Augen langsam öffnete, sah sie sich inmitten eines großen Waldes stehen, deren Bäume genauso wie der Wald selber kein sichtbares Ende zu haben schienen. Alles an dem Wald wirkte merkwürdig urtümlich und erinnerte sie an die riesigen Bäume, die sie in der Nähe des Wasserfalls und des Haines gesehen hatte.&lt;br /&gt;
Erneut riss sie der Schrei der Eule aus den Gedanken und ließ in diesen Platz genug für die Erkenntnis, dass die Sonne gerade untergegangen war und die Schatten im Wald immer mehr die Oberhand gewannen.&lt;br /&gt;
Und dann spürte sie es, eine Präsenz im Schatten und der Blick unsichtbarer Augen auf ihrem Rücken. Die feinen Härchen auf ihrem Nacken stellten sich auf, sie machte einen zaghaften Schritt nach hinten und drehte sich dann plötzlich herum um loszurennen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===13. Kapitel===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Wind pfiff ihr ins Gesicht, sauste ihr um die Ohren und ließ den Klang seiner Stimme in diesen erklingen. Immer wieder schlugen ihr kleinere Äste, die sie nicht rechtzeitig bemerkt hatte, gegen den Körper und hinterließen an diesem immer mehr kleine Schnitte aus denen schon bald feine Bluttropfen hervorquollen. Schneller und schneller lief [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] durch den dunklen Wald, der sein wunderschönes Kleid abgelegt hatte und ihr nun seine dunkle und gefährliche Seite zeigte.&lt;br /&gt;
Wie konnte dies nur derselbe Wald, derselbe Ort sein, der sie mit den ersten Bildern verzaubert hatte? Fragte sie sich, als sie sich in Sicherheit wähnend an einen Baum lehnte und umschaute. Schon seit einiger Zeit hatte sie die Präsenz in ihrem Rücken nicht mehr gespürt. Sollte sie dieses Etwas wirklich abgehängt haben? Sie schaute sich nervös um, ließ den Blick ihrer Augen durch die Dunkelheit wandern und versuchte ihr pochendes Herz zu beruhigen. Es war schwer in der Dunkelheit überhaupt etwas auszumachen und immer wieder machte ihr Herz einen furchtsamen Sprung, wenn die Schatten der Bäume ihr obskure Wesen, die mit langen feingliedrigen Armen in der Dunkelheit zu tanzen schienen, vorspielten.&lt;br /&gt;
Plötzlich blitzte in der Dunkelheit etwas auf. Noch bevor sich die Härchen auf ihrem Nacken aufstellen konnten, war sie schon wieder los gerannt und hetzte durch den Wald. Das Blut, das sich in der kurzen Zeit der Rast auf ihrer Haut gesammelt hatte, wurde vom Gegenwind weggeweht und hinterließ eine feine rote Spur, der man viel zu leicht folgen konnte.&lt;br /&gt;
Wie sollte sie nur dem Schrecken, der mit Sicherheit den Tod bringen würde, entkommen? Wie sollte sie den Anbruch des Tages und das erste Licht, das die Schatten vertreiben würde, nur wieder erleben? Und wie sollte auch nur ein Mensch in dieser schrecklichen Umgebung überleben können?&lt;br /&gt;
Völlig außer Atem rannte das Mädchen dennoch weiter. Immer, wenn sie die Gefahr gegen einen Baum zu laufen ignorierend einen Blick über die Schulter warf, konnte sie einen formlosen Schatten im Schatten sehen, der der blutigen Spur folgte. Nein sie wunderte sich nicht mehr, dass die Menschen sich vor dieser Umgebung fürchteten und die Natur verändern wollten, um in ihr zu überleben. In dieser schrecklichen Umgebung würden sie nie anders überleben können!&lt;br /&gt;
„Vieles, das auf den ersten Blick schrecklich wirkt, ist nur ungewohnt für die Augen.“&lt;br /&gt;
Ertönte plötzlich die raue Stimme des alten Mannes in ihrem Kopf und sie erinnerte sich an die vielen Stunden, in denen er ihr eigentlich nur von der Natur erzählte.&lt;br /&gt;
„ Ein Wolf tötet nicht, weil er grausam sein möchte. Ein Wolf tötet, weil er überleben will. Der Wille zu Überleben ist das, was uns alle – selbst die Pflanzen – vereint.“&lt;br /&gt;
Aber dieses Ding, was auch immer es ist, ist böse! Das konnte sie deutlich spüren. Sie konnte spüren wie es Millimeter um Millimeter näher kam, sich wieder zurückfallen ließ und dann wieder langsam näher kam. Und das alles nur, um mit ihr zu spielen, um ihr den Schrecken in Mark und Bein zu jagen!&lt;br /&gt;
„Wahre Boshaftigkeit gibt es in der Natur nicht. Sie ist eine Erfindung der Menschen, um die Natur zu verteufeln.“&lt;br /&gt;
Aber sie konnte das Böse in diesem Ding eindeutig spüren. Und inmitten dieser schrecklichen Umgebung war niemand, der ihr helfen konnte. Sie war alleine.&lt;br /&gt;
„Niemals bist du alleine. Stets wirst du einen Baum, eine Blume oder zumindest einen Grashalm in der Nähe finden. Deine Mutter wird immer da sein und dich beschützen.“&lt;br /&gt;
Und auf einmal blieb [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] stehen. Langsam drehte sie sich zur Seite und legte die Stirn gegen die Rinde eines der riesigen Bäume. Wie hatte sie nur diese sanften Riesen verteufeln können? Wie hatte sie nur diese Umgebung als schrecklich bezeichnen können?&lt;br /&gt;
Sie schloss die Augen und wartete auf die Schritte, die sich sicher bald nähern und ihren Tod bedeuten würden. Aber sie würde nicht mehr rennen. Sie vertraute auf ihre Mutter und legte ihr Leben in deren Arme.&lt;br /&gt;
Und dann hörte sie ein leises Flüstern.&lt;br /&gt;
„Wie sich die Arme an mich lehnt. Oh du Arme, hör auf zu weinen.“&lt;br /&gt;
„Das sind keine Tränen, das ist Blut. Bist du zu hölzern geworden um den Unterschied zu merken?“&lt;br /&gt;
„Sie blutet? Warum denn nur?“&lt;br /&gt;
„Weil selbst kleine Äste die weiche Haut zerschneiden können.“&lt;br /&gt;
„Schau nur wie sie zittert.“&lt;br /&gt;
„Wie gerne würde ich ihr helfen.“&lt;br /&gt;
„Ich auch.“&lt;br /&gt;
„Ich auch.“&lt;br /&gt;
„Aber sie kann uns nicht hören.“&lt;br /&gt;
„Wir können sie nicht trösten.“&lt;br /&gt;
„Wir können sie nicht beschützen.“&lt;br /&gt;
„Würde sie uns nur hören können.“&lt;br /&gt;
„Wieso kann sie uns nicht hören?“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Ich kann euch hören!“ Schrie [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] mit all ihrer Kraft. „Bitte helft mir!“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Sie kann uns hören?“&lt;br /&gt;
„Sie möchte unsere Hilfe?“&lt;br /&gt;
„Wie lange ist es her?“&lt;br /&gt;
„Sollen wir singen?“&lt;br /&gt;
„Ja lasst uns singen!“&lt;br /&gt;
„Ja..Singen!“&lt;br /&gt;
Und plötzlich schwoll das Flüstern, war es zuerst noch leise und kaum zu hören gewesen, immer weiter an, gewann an Stärke und glich schon bald einem Orkan aus unterschiedlichen Stimmen, die durcheinander riefen. Nach und nach hörten die Stimmen auf zu rufen und fingen stattdessen an leise zu summen. Das Summen wurde immer lauter, übertönte schließlich die letzten Stimmen und brachte mit seinen tiefen Tönen [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]]s Innere sanft zum vibrieren.&lt;br /&gt;
Eine tiefe und warme Stimme erschallte, sang von den Strahlen der Sonne und den Tränen des Mondes und plötzlich setzten alle Stimmen in dieses Lied mit ein.&lt;br /&gt;
Es war das Lied der Schöpfung, die Erzählungen des ersten Baumes, der als Knospe miterlebt hatte wie Mond und Sonne von den Göttern auseinander gerissen wurden und fortan nie wieder zusammen sein und zugleich erstrahlen durften. Um wenigstens die Wärme des anderen und dessen Spiegelbild für wenige Momente zu erhaschen, nachdem dieser schwinden musste, erschufen die Zwei die Natur und die Wärme der Sonnenstrahlen sowie die Liebe in den Mondtränen hauchten der kargen Erde Leben ein.&lt;br /&gt;
Der Erste aber, der stark genug gewesen war vor all diesem bereits als Knospe den Boden zu durchbrechen, wuchs und wuchs bis er groß und prächtig war. Er war der Stärkste von allen und schließlich hob ihn der Mond aus der Erde und gab ihm die Fähigkeit zu wandern. So wurde der Erste als Xinglu, der Wanderer, bekannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Sie ist eingeschlafen.“&lt;br /&gt;
„Sie ist sicher.“&lt;br /&gt;
„Der Schatten ist fort.“&lt;br /&gt;
Das Flüstern der Bäume, sehr zaghaft und leise um das Mädchen nicht zu wecken, flog einige Zeit später dem Winde gleich wieder durch die Luft.&lt;br /&gt;
„Sie muss zurück.“&lt;br /&gt;
„Ja das muss sie.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===14. Kapitel===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Hört ihr das? Sie singen! Sie singen für das Mädchen, sie singen für [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]]!“ Stellte die große [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Schildkröte]] fassungslos fest, während sie sich im Kreis drehte und dem Lied der Bäume lauschte.&lt;br /&gt;
Das Geräusch des schabenden Panzers zusammen mit den Worten aus tiefer Kehle drangen durch die Schleier des Schlafes und holten [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] aus diesem empor.&lt;br /&gt;
„Sie kommt zu sich. Sie hat überlebt!“ Ertönte die Stimme des [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]]s ganz nah vor [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]]s Gesicht. Und als sie die Augen öffnete, sah sie die Gesichter des [Geschichte von Taki#Der rote Vogel - Suzaku|Vogel]]s und des [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]]s dicht über ihrem eigenen schweben und sie mit besorgten Blicken anschauten, bevor sie anfingen breit zu lächeln.&lt;br /&gt;
„Wo bin ich?“ Murmelte sie schlaftrunken, während sie sich den Schlaf aus den Augen rieb.&lt;br /&gt;
„Du bist im Hain des Waldgottes. Du hast geschlafen und wurdest im Traum auf die Probe gestellt.“&lt;br /&gt;
Antwortete [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Bai Hu]], der sich mit einem langgestreckten Seufzer anscheinend nach einer halben Ewigkeit wieder legte und sich wohlig streckte.&lt;br /&gt;
„Habe ich bestanden?“&lt;br /&gt;
[[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Zhu Que]] öffnete den Schnabel, anscheinend um antworten zu wollen, aber die tiefe Stimme Xinglu’s unterbrach ihn.&lt;br /&gt;
„Du hast mehr als das.“ Der riesige Schatten bewegte sich zum ersten Mal, seitdem [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] im Hain war, und schob sich langsam in das fahle Licht des Mondes.&lt;br /&gt;
„Niemals hätte ich erwartet, dass sie für dich singen würden. Niemals hätte ich erwartet, dass sie dieses Lied anstimmen würden.“&lt;br /&gt;
Murmelte das Wesen, dessen Körperbau dem eines Menschen glich, nur glichen Hände und Füße mehr einer Mischung aus Menschenhand und Bärentatze und die Haut schien aus einer rissigen und vor Alter schon schwarz gewordenen Baumrinde zu bestehen. Das Gesicht schließlich war dem eines Hirsches nachempfunden, nur dass sich Flechten aus großen Baumblättern vom Kopf über die Schultern des Wesens ergossen.&lt;br /&gt;
„Sie sangen von dir nicht wahr?“ Fragte [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] das Wesen, dessen große Augen von großer Trauer sprachen.&lt;br /&gt;
„Ja. Ich habe dieses Lied geschrieben und es einem jeden Baum früher vorgesungen, wenn er noch klein und schwach war. Das Lied half ihnen zu wachsen und den Gezeiten zu widerstehen, so dass sie fast so groß wurden wie ich einst. Deswegen nennt man es auch das Baumlied. Früher kannte es ein jeder Baum.“&lt;br /&gt;
„Deswegen sind die Bäume in der Nähe des Haines also so groß und der Winter dem Hain so fern!“&lt;br /&gt;
„Früher waren alle Bäume so groß. Damals wanderte der Wanderer noch jeden Tag über die Erde und sang zu jedem Baum.“ Mischte sich eine raue Stimme plötzlich ein und alle, egal ob Mensch, Tier oder Gott wandten dem Ursprung der Stimme den Kopf zu.&lt;br /&gt;
Ein alter Mann kam mit hinkenden Schritten über die Wiese dem See und der Insel entgegen und winkte dem Mädchen entgegen, das die Augen vor Staunen weit aufgerissen hatte.&lt;br /&gt;
„Du? Was machst du denn hier?“ Rief sie ihm entgegen. Anstatt aber eine Antwort des Mannes zu erhalten, erklang die Stimme des Waldgottes.&lt;br /&gt;
„[[Geschichte von Taki#Der blaue Drache – Seiryu|Quing Long]]. Jetzt wundert mich gar nichts mehr. Hast du [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] beigebracht zu den Bäumen zu sprechen?“&lt;br /&gt;
„Ich habe ihr lediglich von der Natur erzählt Xinglu. Alles Weitere hat sie selber erlernt.“&lt;br /&gt;
„[[Geschichte von Taki#Der blaue Drache – Seiryu|Quing Long]]?“ Verwirrt schaute [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] zwischen dem Alten und Xinglu hin und her.&lt;br /&gt;
Auf dem Gesicht des Alten aber, der am nahen Ufer des Sees angelangt war, bildete sich ein Lächeln und plötzlich erhob sich an derselben Stelle, an der der Alte soeben gestanden hatte, ein großer [[Geschichte von Taki#Der blaue Drache – Seiryu|blauer Drache]] in die Luft, nur um neben Xinglu wieder zu landen.&lt;br /&gt;
„Du hast es schon immer geliebt dich zu verkleiden.“ Murmelte die [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Schildkröte]].&lt;br /&gt;
„Du musst verstehen, dass ich dir nicht die Wahrheit zeigen durfte [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]]. Ich bin der Letzte der Vier und Erster des Kreises. [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Xuan Wu]], [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Zhu Que]], [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Bai Hu]] und ich, [[Geschichte von Taki#Der blaue Drache – Seiryu|Quing Long]] sind die 4 Wächter des Waldgottes und die ersten der Tiere, zu denen er wie zu den Bäumen sang. Ein jeder von uns ist die Inkarnation einer der Jahreszeiten. Ich bin der Frühling, [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Zhu Que]] ist der Sommer, [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Bai Hu]] ist der Herbst und [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Xuan Wu]] ist der Winter. Einst wandelten wir an der Seite Xinglu’s über die Erde. Als er sich aber veränderte, wandten drei von uns ihm den Rücken zu und nur[[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Xuan Wu]] blieb bei ihm.“&lt;br /&gt;
„Aber was habe ich damit zu tun? Ich wollte doch nur Kigiku retten.“&lt;br /&gt;
„Und in diesem einfach Streben hast du es geschafft mich an die Anfänge und das Gute in euch Menschen zu erinnern. Ich war es, der dich im Wald der Träume gejagt hat und hätten dir die Bäume nicht geholfen, so hätte dein Herz schließlich vor Angst aufgehört zu schlagen. Als aber die Bäume anfingen zu singen, da erinnerte ich mich. Sie sangen aber nicht nur von mir, sondern auch von dir. Sie sangen davon wie viel Angst du in der Dunkelheit hast, was für einen Weg du zurücklegen musstest und wie gerne sie dir helfen würden. Und mit jedem Wort verflog mein Hass und ich fing an euch Menschen zu verstehen.“&lt;br /&gt;
„Ich habe gar nicht gehört, dass sie von mir sangen. Hat diese wunderschöne tiefe Stimme etwa auch über mich gesungen?“&lt;br /&gt;
„Wunderschöne tiefe Stimme?“ Schaltete sich [[Geschichte von Taki#Der blaue Drache – Seiryu|Quing Long]] plötzlich ein und wechselte einige Blicke mit den drei anderen, während Xinglu die violetten Augen geschlossen hatte.&lt;br /&gt;
„Sie hat dich singen hören Xinglu? Wie ist das möglich? Du hast schon so lange nicht mehr gesungen.“ Brummte [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Bai Hu]] verdutzt.&lt;br /&gt;
„Sie erinnern sich noch immer daran wie ich zu ihnen sang. Und aus der Erinnerung heraus haben sie meine Stimme scheinbar beschworen. Es ist zu lange her, dass ich zu ihnen gesungen haben, und ich habe kein Recht zu ihnen zu singen bei all dem, was ich getan habe.“&lt;br /&gt;
„Das stimmt nicht! Sie reden stets miteinander und die ältesten von ihnen erzählen den jüngeren von deinem Lied. Sie kennen es alle und werden es nie vergessen.“&lt;br /&gt;
„Mir fehlt aber die Kraft zum Wandern. Hass und Zorn haben meine Beine schwer werden lassen.“&lt;br /&gt;
Er wandte sich von dem weißen [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] ab und dem Mädchen zu.&lt;br /&gt;
„Nein ich hörte keine tiefe Stimme, sondern eine hohe. Ich hörte die Stimme eines jungen [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Drachen]]n, der mich furchtlos anbrüllte. Die Bäume sangen von dem gelben Schuppenkleid des [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Drachen]]n und von der Wärme im Herzen dieses Wesens.&lt;br /&gt;
[[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] sie sangen von dir und es war so viel Wahrheit in ihren Worten, die ich erst jetzt vernehmen konnte.“&lt;br /&gt;
„Warum guckst du so traurig Xinglu? Was hast du vor? Was hat das zu bedeuten?“&lt;br /&gt;
Fragte das Mädchen nun sichtlich besorgt um den Waldgott.&lt;br /&gt;
„Es ist Zeit für mich das Geschenk, das mir der Mond einst gab, zurück zu geben. Ich habe meine Pflicht gegenüber meinen Brüdern und Schwestern vergessen und sie zu lange warten lassen. Ich sehne mich nach Ruhe [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]].“&lt;br /&gt;
Die Züge des Wesens erhellten sich und die Risse in der dunklen Rinde schlossen sich immer mehr.&lt;br /&gt;
„Die Zeit des Wanderers ist vorbei. Zu lange habe ich mich dagegen gewehrt einzusehen, dass die Welt mich nicht mehr braucht. Es ist nun an der Zeit, dass die Jüngeren auf sich aufpassen. Vieles wird sich verändern, aber wenn ich höre wie die Bäume für dich singen, so bin ich mir sicher, dass es nicht nur schlecht sein wird.“&lt;br /&gt;
„Willst du uns wirklich verlassen Xinglu? Was sollen wir ohne dich machen? Was sollen wir alleine machen?“ Rief [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Zhu Que]] mit Trauer in der Stimme.&lt;br /&gt;
„Helft dem gelben [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Drachen]]n bei der Wahrung dessen, was wir einst zusammen auf unseren Reisen verbreiteten. Natürlich nur, wenn du willst [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]].“&lt;br /&gt;
Das Mädchen schaute in die großen violetten Augen und auf die immer heller werdende Rinde, durch die von Minute zu Minute mehr Leben zu pulsieren schien.&lt;br /&gt;
„Was genau meinst du?“&lt;br /&gt;
„Vieles, was einst gut war, ist zerstört. Du hast mir aber gezeigt, dass nicht alles zerstört ist. Ich frage mich, ob sich Sonne und Mond so fühlten, als sie mich erblickten und das Leben erschufen….&lt;br /&gt;
Ich werde das Wandern aufgeben und wieder nur ein Baum sein, ein Baum der mit seinen Brüdern singt. Gerne werde ich von dem kleinen Mädchen singen, das zum [[Geschichte von Taki#Der_Gelbe_Drache|gelben Drachen]] wurde, der den Beginn einer neuen Zeit darstellt.&lt;br /&gt;
Ich würde gerne dabei zusehen, wie ein kleines Mädchen die Wunden, die ein alter Baum geschlagen hat, schließt und dabei hilft, dass wieder mehr Menschen das Lied der Bäume hören.“&lt;br /&gt;
[[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] konnte die Trauer in dem Wesen vor sich so deutlich spüren, dass es ihr die Sprache verschlug. Aber nicht nur Trauer, sondern auch Freude über die Erlösung konnte sie spüren. Es hatte nicht lange gedauert bis ihre Augen sich mit Tränen gefüllt hatten, so dass sie lediglich nicken konnte.&lt;br /&gt;
Der Waldgott lächelte sie voller Wärme an und streckte sich dann zu seiner vollen Größe aus. Ein wohliges Seufzen entfuhr ihm, als die alten Glieder sich zum beinahe letzten Mal bewegten und er sich mit stummen Gesten von seinen vier Freunden verabschiedete, die auf ihre Art viel treuer waren als er es je bis zu diesem Moment vermutet hatte. Dann legte er die letzten Schritte bis zum Mittelpunkt der kleinen Insel zurück, streckte sich erneut und seufzte dabei langgezogen.&lt;br /&gt;
Ein Rascheln und Rauschen war zu hören, als sich riesige Wurzeln in den Boden gruben und gewaltige Äste in die Höhe streckten. So schnell geschah alles, dass nur wenige Momente später sich dort, wo noch eben die Gestalt des Waldgottes gestanden hatte, ein gewaltiger Baum in die Höhe streckte und seine riesigen Äste weit über den See hängen ließ. Das gewaltige Blätterdach des Baumes erstreckte sich über den gesamten Hain und schützte diesen gleich einer Decke.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Epilog===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So verlor der Waldgott seinen Namen und war wieder nur der Erste. Im selben Moment aber erschallte zum ersten Mal seit langer Zeit die tiefe Stimme des Waldgottes und sang begleitet von vielen seiner Brüder das Lied des gelben [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Drache]]ns, so wie es hier geschrieben steht.&lt;br /&gt;
Lieder aber sind die älteste Form des Übernatürlichen und oft findet man in ihnen bereits einen Teil der Zukunft beschrieben. So erfuhr der kleine Bach, an dem das Lied begann, davon wie [[Geschichte von Taki#Der gelbe Drache|Hiwa]] begleitet von [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Zhu Que]], [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Bai Hu]], [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Xuan Wu]] und [[Geschichte von Taki#Der blaue Drache – Seiryu|Quing Long]] in das Dorf am Rand des großen Waldes kam und sowohl von dem Waldgott als auch von dessen Bedauern erzählten. Die Dorfbewohner hörten gerne den Geschichten dieser ungleichen Gruppe zu, ließen sich von diesen verzaubern und wollten alsbald den riesigen Baum selber sehen. Manche von ihnen blieben dort, andere verließen den Ort wieder, nur um von dessen Pracht zu erzählen.&lt;br /&gt;
So gründete sich schon bald unter dem schützenden Dach des Waldgottes ein kleines Dorf. Die vier Wächter, die es nun als Aufgabe ansahen neben dem Waldgott auch noch das Dorf und [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] zu beschützen, blieben bei den Menschen und halfen dem Mädchen dabei zu beschützen, zu trösten, zu beruhigen, zu lenken und vor allem zu erzählen und zu singen.&lt;br /&gt;
Zwei Jahre später, als die ersten Schneeflocken vom Himmel fielen und die mittlerweile zur jungen Frau herangewachsene [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] an die stürmische Nacht erinnerten, in der sie zum ersten Mal von dieser Welt erfuhr, wenn auch nur reichlich verwirrende Bruchstücke, stapfte eine vermummte Gestalt den schmalen von den Bewohnern angelegten Weg zum Hain empor.&lt;br /&gt;
Eine helle Stimme, ihr merkwürdig bekannt aber doch in den Wirren der Erinnerungen verloren, riss [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] aus den Erinnerungen und ließ sie von ihrem Platz am Rande des Sees aus in die Richtung der Gestalt sehen. Ihre Augen weiteten sich und füllten sich als bald mit Tränen, während ihre Füße über den von feinen Schneeflocken bedeckten Boden regelrecht flogen und sie in die weit geöffneten Arme der ihr entgegenlaufenden Kigiku trugen.&lt;br /&gt;
Der Bach plätscherte fröhlich, als er von der Wiedervereinigung der Schwestern hörte und weigerte sich im kommenden Winter vehement dagegen zu erstarren und einzufrieren, so groß war seine Freude. Erst die tiefe Stimme des Waldgottes aus der Ferne sorgte dafür, dass er sich beruhigte und als der Bach langsam erstarrte und für den Winter einschlief, freute sich der Waldgott über jenes letzte Geschenk, das er den Menschen und besonders seiner [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] geben konnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Wichtige Personen und Wesen aus Legenden und Sagen=&lt;br /&gt;
Hier sind wichtige Personen aus der Geschichte oder Legenden/Sagen von Takigakure aufgelistet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Dorfoberhäupter [[Takigakure]]s===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Ieyasu Kagetoya====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ieyasu Kagetoya das erste große [[Dorfoberhaupt|Oberhaupt des Dorfes]] [[Takigakure]]. Nach dem Fall [[Geschichte_von_Taki#Kakuzu|Kakuzus]] bei dem der gesamte damalige Ältestenrat verstarb, übernahm er nicht nur die Macht im [[Gesellschaft_in_Taki#Kagetoya|Kagetoya]] -Clan sondern auch im Dorf selbst.&lt;br /&gt;
Er galt als mächtiger Shinobi und entsprechend dem Ruf der [[Gesellschaft_in_Taki#Kagetoya|Kagetoya]] als großartiger Krieger. &lt;br /&gt;
Durch seine Autorität und auch teilweise durch Furcht vor seiner Rache stellte er einen sehr wackeligen Frieden in [[Takigakure]] her.&lt;br /&gt;
Er führte damals die grundlegende Struktur des heutigen Militärs in [[Takigakure]] ein, auch wenn dieses im Laufe der vielen Dynastien überarbeitet wurde, ist es grundlegend immer noch das System nach dem die [[Gesellschaft_in_Taki#Kagetoya|Kagetoya]] Krieg führen und sich organisieren.&lt;br /&gt;
Der [[Gesellschaft_in_Taki#Kagetoya|Kagetoya]] galt als streng, aufbrausend und ein wenig tyrannisch außerdem erzählt man sich das er ein begabter, wenn auch gerne riskant agierender, Stratege sei was letztlich zu seinem Sturz führte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Shingen Shiazu====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Shingen Shiazu, das zweite große [[Dorfoberhaupt|Oberhaupt des Dorfes]] [[Takigakure]], galt ebenso wie sein Vorgänger [[Geschichte_von_Taki#Ieyasu_Kagetoya|Ieyasu Kagetoya]] als begabter Shinobi und Stratege.&lt;br /&gt;
Jedoch hatte er dem Plan des Kagetoyas eine ganze Kompanie zu opfern widersprochen, als diese dann nicht nur überlebte sondern die Schlacht auch noch gewann schlug er sich auf die Seite der [[Gesellschaft_in_Taki#Fuyou|Fuyou]], deren Oberhaupt das Kommando über die folgende Kompanie hatte, was dazu führte das [[Geschichte_von_Taki#Ieyasu_Kagetoya|Ieyasu Kagetoya]] noch auf dem Schlachtfeld zum Selbstmord gezwungen wurde, um seine Ehre wieder reinzuwaschen.&lt;br /&gt;
Mit der Unterstützung der [[Gesellschaft_in_Taki#Fuyou|Fuyou]] und einiger jüngerer Clans wurde er dann zum zweiten Oberhaupt Takigakures erklärt. &lt;br /&gt;
Er erklärte die [[Geschichte_von_Taki#Ieyasu_Kagetoya|Ieyasu Kagetoya]] jedoch nicht zu Verrätern und ließ die Ehre der Familie unangetastet.&lt;br /&gt;
Shingen trat er kurz nach dem Bluterbenkrieg von seinem Amt zurück, da er sich in einer Schlacht schwer verletzt hatte und langsam alt wurde. Er galt in seiner Amtszeit zwar als strenges aber faires Oberhaupt, der stets jeden Vorschlag anhörte, bevor er seine Entscheidung traf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Mifune Ashura====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mifune Ashura war das dritte [[Dorfoberhaupt|Oberhaupt]] Takigakures und das erste das nicht aus einer der [[Gesellschaft_in_Taki#Die_Gr.C3.BCnderclans|Gründerfamilien]] stammte.&lt;br /&gt;
Er war ein Veteran des Krieges, der sich in vielen Schlachten als großer Anführer bewährt hatte, vor allem durch die Tatsache das seine Truppen stets ihre Position gehalten hatten sowie geringere Verluste aufwiesen.&lt;br /&gt;
Jedoch hatte der Krieg ihn zu einem paranoiden Mann gemacht, er verschärfte die Sicherheitskontrollen und die Verteidigungssysteme von [[Takigakure]] erheblich. Auf seinen Wunsch wurde eine Kampagne gestartet, die die Bevölkerung davon überzeugte das man Ausländern nicht trauen könne und das die Abschottung von außen der einzige Schutz vor Eroberung wurde.&lt;br /&gt;
Dies hatte auch Erfolg, [[Takigakure]] igelte sich ein und sah alles als Bedrohung an, was zu allgemeiner Aufrüstung im Dorf führte.&lt;br /&gt;
Zudem schwächte er die Macht der [[Gesellschaft_in_Taki#Die_Gr.C3.BCnderclans|Gründerclans]] erheblich in dem er den Ältestenrat neu aufstellte und für niedere Clans zugänglich machte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Kessen Musou====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kessen Musou wurde nach dem überraschenden Tod [[Geschichte_von_Taki#Mifune_Ashura|Mifunes]], der scheinbar an einer Krankheit verstarb, ebenso überraschend zum neuen [[Dorfoberhaupt|Oberhaupt]] erklärt. Entgegen der Traditionen des Dorfes die Wege der alten Oberhäupter weiter zugehen, brach er damit und zum ersten Mal in der Geschichte öffnete [[Takigakure]] sich wieder nach außen. Ausländer wurden nicht länger verteufelt und argwöhnisch betrachtet, sondern willkommen geheißen und in die Dorfstruktur eingeführt.&lt;br /&gt;
Von vielen wurde Kessen Musou als wahrer Held vergöttert, da er eine unglaubliche Phase des Friedens in [[Takigakure]] einläutete, auf die man später immer noch neidisch war und sich zurück wünschte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Verräter [[Takigakure]]s===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Kakuzu====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kakuzu war einst einer der besten Shinobi des Dorfes [[Takigakure]]. So entsandte man ihn auf eine Mission den ersten Hokage, [[Geschichte_von_Konoha#vor_dem_BEK|Hashirama Senju]], zu töten, als diese jedoch scheiterte wurde er bei seiner Rückkehr ins Dorf stigmatisiert und für das Scheitern der [[Mission]] bestraft, obgleich diese sehr gefährlich war.&lt;br /&gt;
Darauf entwickelte der einst hochgelobte [[Jounin]] einen Hass auf das Dorf und tötete auf seiner Flucht nicht nur die Ältesten des Dorfes, sondern stahl das wichtigste verbotene [[Jutsu]] des Dorfes, das seit dem verloren ist. &lt;br /&gt;
Ab da an führte er ein Leben als Kopfgeldjäger und Söldner.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Nobu Gushiken====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nobu Gushiken, adoptierte Bruder des ehemaligen [[Dorfoberhaupt|Dorfoberhauptes]] [[Wichtige Personen in Taki#Wichtige_Personen_in_Taki#Muneyaki_Gushiken|Muneyaki Gushiken]], war ein ausgezeichneter Ninja des Dorfes und Mitglied der [[Einheiten_Takigakures#Tsuisekisha_.28J.C3.A4ger.29|Tsuisekisha]].&lt;br /&gt;
Ebenso wie sein älterer Bruder strebte er danach Oberhaupt Takigakures wurde, jedoch wurde sein Bruder stattdessen ernannt, was den jungen Mann verbittern ließ, worauf sich die Brüder zerstritten und seine Adoption herauskam.&lt;br /&gt;
Im Angesicht der steigenden Gefahr der [[Taki_no_Kuni#Jashin_Sekte|Jashin-Sekte]] versuchte er dann einen lange gehegten Plan umzusetzen, nämlich seinen Bruder zu entführen und zu töten, wobei er es so aussehen lassen wollte als wären die [[Taki_no_Kuni#Jashin_Sekte|Jashin]]-Kultisten es gewesen.&lt;br /&gt;
Wodurch er sich ersann zum neuen [[Dorfoberhaupt]] erklärt zu werden, jedoch scheiterte sein Plan durch die Heldentat [[Wichtige_Personen_in_Taki#Shinishi_Kudo|Shinishi Kudos]] der nicht nur den Verräter beseitigte sondern auch [[Wichtige Personen in Taki#Wichtige_Personen_in_Taki#Muneyaki_Gushiken|Muneyaki]] rettete.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Wächter [[Takigakure]]s===&lt;br /&gt;
Die Wächter [[Takigakure]]s entspringen aus der Sage &amp;quot;[[Geschichte von Taki#Das Lied des gelben Drachen|Das Lied des gelben Drachen]]&amp;quot;, welche von einem mutigen kleinem Mädchen und der Entstehung von [[Takigakure]] erzählt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Der blaue Drache – Seiryu====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quing Long bietet einen durchaus beeindruckenden Anblick, wenn er sich nicht in seiner Menschengestalt fort bewegt. Gerne verbringt er seine Zeit als Eremit getarnt, um den einen oder anderen Wanderer etwas über die Natur zu erzählen und beizubringen, so wie er es einst bei dem kleinen Mädchen Hiwa getan hatte. Nur sehr selten würde sich Quing Long in seiner wahren Gestalt einem Menschen zeigen. Sein edles und geduldiges Gemüt würden ihn für offene Geister zum höchst angenehmen Gesprächspartner machen. Vorurteilslos betrachtet er jeden Menschen einzeln und nicht die Menschheit als ganzes, bevor er sich seine Meinung zu einem Individuum bildet.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der blaue Drache Quing Long steht für die Jahreszeit Frühling und somit für die Geburt und die frühe Phase jungen Lebens, seien es Pflanzen, Menschen oder Tiere.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Der rote Vogel – Suzaku====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zhu Que hat ein durchaus heiteres Wesen. Das Interesse des roten Vogels weckt man durch Gesang und Lieder. Selber trällert er gerne verschiedene Lieder und am meisten gefällt es ihm, wenn sich aus seinem Gesang und das eines Menschen ein Duett bildet. Er kann die Form eines kleinen roten als auch großen roten Vogels annehmen. In Anwesenheit oder in der Nähe von Menschen würde er stets als kleiner Vogel auftauchen, um nicht als Wächter erkannt zu werden.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der rote Vogel Zhu Que steht für die Jahreszeit Sommer und damit für den Höhepunkt des Lebens mit all den Pflanzen und Lebewesen, die im Frühling noch klein und zierlich waren. Er steht für die Reichen Geschenke, die die Natur im Sommer bringen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Der weiße Tiger – Byakko====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bai Hu ist äußerst schlau und gerissen, wie es das Bild einer Raubkatze schon immer präsentiert hat. Der weiße Tiger kann die form einer kleinen weißen Katze annehmen, um ohne größeres Aufsehen zu erregen unter Menschen zu wandeln oder sich einzelnen Wanderern zu zeigen ohne direkt erkannt werden zu wollen. Meistens nutzt er diese Form, um die Verhaltensweisen eines Individuums zu beobachten. Reden würde er in seiner Katzenform nie, selbst als Tiger ist es schwer Bai Hu viele Worte zu entlocken. Nie verliert er mehr Worte als unbedingt nötig, man würde immer nur von ihm hören, dass für alles einen Richtigen Zeitpunkt und Ort gibt, wenn man versuchen würde mehr Worte aus ihm zu locken. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der weiße Tiger Bai Hu steht für die Jahreszeit Herbst und damit als Vorbote für die härteren Monate, die im Winter folgen. Mit ihm verbindet man auch den Aspekt der Jagd, der während der Herbstmonate an Wichtigkeit zunimmt, da Pflanzen und Bäume zur Ruhe kommen und bis zum Frühling keine Früchte austragen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Die schwarze Schildkröte – Genbu====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Xuan Wu würde auf Menschen einen etwas angst einflößenden Eindruck machen. Es ist schwer zu erahnen, wie es um das derzeitige Gemüt der schwarzen Schildkröte aussieht. Obwohl Xuan Wu durch das kleine Mädchen Hiwa eines besseren belehrt wurde, was die Menschen in Bezug auf die Natur angeht, so konnte er nie wirklich seinen Argwohn gegenüber die Menschen ablegen. Immer noch sieht er die meisten Menschen als Zerstörer von Natur und Leben. Nur sehr schwer lässt er sich von der Gutherzigkeit und Naturverbundenheit eines Individuums überzeugen. Sollte man dies aber geschafft haben, so genießt man das voller Vertrauen und den Schutz der argwöhnischen Schildkröte. Natürlich stehen die Menschen [[Takigakure]]s automatisch unter seinem Schutz, da er diese als Abkömmlinge der ersten Dorfbewohner ansieht.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die schwarze Schildkröte Xuan Wu steht für die Jahreszeit Winter und damit für die Ruhe selbst, die während eines jeden Winters in der Natur einkehrt. Oftmals wird auch der Tod mit ihm in Verbindung gebracht, denn nicht alle Lebewesen überstehen den kalten Fängen des Winters.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Der gelbe Drache====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Mädchen namens Hiwa ist ein sehr naturverbundener Mensch. Sie weiß jeden Aspekt der Natur zu schätzen, achtet jede noch so kleine Lebensform und würde immer zum Wohle dieser handeln. Ihr eigenes Wohl stellt sie unter das von anderen, selbst wenn es um das Wohl fremder Menschen geht. Sie ist eine lebensfrohe Person, die sich gerne auch bei anderen Menschen aufhält. Durch ihren langen und außergewöhnlichen Aufenthalt in der Natur, ist diese zu ihrem eigentlich Zuhause geworden, etwas das man ihr auch anmerkt. Sie verbringt mehr Tage in Wäldern als unter Menschen. Man sagt ihr nach, dass sie mit Bäumen reden kann.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Hiwa gilt heute als Tod, wobei man sich dessen nie gewiss war. Man erzählt sich, dass sie eines Tages einfach im Wald verschwunden und nie wieder zurück gekehrt war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Frage-Sektion ==  &lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
== Navigation ==&lt;br /&gt;
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		<author><name>Shinishi</name></author>
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		<title>Geschichte von Taki</title>
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		<updated>2016-03-16T08:38:34Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Shinishi: /* Folgen des Krieges und Ashura-Dynastie - Monate nach Ende des Bluterbenkrieges */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Auf dieser Seite findet ihr eine Übersicht über die Geschichte des Dorfes [[Takigakure]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Seit Entstehung von [[Takigakure]]==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Sengoku Jidai===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Anfang der Geschichtschreiber [[Takigakure]]s steht Sengoku Jidai, die Zeit der streitenden Reiche. Nachdem die Kunst des Ninjutsu zur Blüte seiner Macht aufgestiegen war, durchstriffen zahllose [[Clan]]s die Lande, ein jeder mit seinen eigenen Fähigkeiten und Ansichten über die Welt. Sie waren [[Söldner]], die von den Ländern bezahlt wurden und alle bisher gekannten Waffen und Armeen überflüssig machten. Diese Kraft, die vielen zunächst wie ein Segen erschien, wurde schnell zu einem Fluch als sich angeblich selbst der Himmel in blutiges Rot aufgrund der endlosen Schlachten färbte, die auf der Erde ausgetragen wurden. Als sich die zwei mächtigsten [[Clan]]s im Reich des Feuers zusammenschlossen und [[Konohagakure]] gründeten, geschah ein Umdenken in vielen Ninja[[clan]]s die diesem Beispiel folgten. Es war deutlich geworden das es keinen Sinn mehr hatte nur dem eigenen Clan Treue zu schwören: Um zu bestehen brauchte es Bündnisse mit anderen Gruppierungen. Je stärker die zu schmiedende Allianz umso mehr Macht für die Beteiligten.&amp;lt;br /&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Gründung des Dorfes - 85 Jahre vor Ende des Bluterbenkrieges===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In diesen Jahren versammelten sich vier der örtlichen Ninjaclans an dem Baum, den wir heute [[Aufbau_von_Taki#Der_Taki-Baum|Taki-Baum]] nennen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Gesellschaft_in_Taki#Kagetoya|Kagetoya]] (Krieger), die [[Gesellschaft_in_Taki#Shiazu|Shiazu]] (Strategen), die [[Gesellschaft_in_Taki#Fuyou|Fuyou]] (Heilung) und die [[Gesellschaft_in_Taki#Nanaya|Nanaya]] (Tarnung).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie schlossen einen Pakt und schworen untereinander Treue an diesem Baum, der zu dieser Zeit noch ein gewöhnlicher war und erst Jahrzehnte später zu wahrer Berühmtheit gelangen sollte. Entgegen häufiger Annahme wurde [[Takigakure]] auf Vorschlag der [[Gesellschaft_in_Taki#Fuyou|Fuyou]] und Nanaya hin als Demokratie gegründet, da sich die verfeindeten [[Clan]]s der [[Gesellschaft_in_Taki#Kagetoya|Kagetoya]] und [[Gesellschaft_in_Taki#Shiazu|Shiazu]] auf keinen Anführer einigen konnten. [[Takigakure]] wurde vom Ältestenrat geführt, welcher aus den Anführern der jeweiligen [[Clan]]s bestand und hatte zu Beginn mit vielen Schwierigkeiten zu kämpfen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch die schier endlose Bedrohung und zahlreiche Überfälle entwickelte [[Takigakure]] bereits sehr früh fähige Verteidigungsmechanismen und Finten, mit denen sie selbst übermächtige Feinde erfolgreich abwehren konnten. Niemals gelang es einem Feind Fuß in [[Takigakure]] zu fassen und der Frieden im verborgenen Dorf machte den Rat der Ältesten leichtsinnig und überheblich.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Der Fall Kakuzu und Kagetoya-Dynastie - 65 Jahre vor Ende des Bluterbenkrieges===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Fall Kakuzu sorgte für besonderes Aufsehen im Dorf und beeinflusste es bis heute. Nachdem der Jounin [[Geschichte_von_Taki#Kakuzu|Kakuzu]] bei einem Auftrag scheiterte der die Ermordung des ersten [[Wichtige_Personen_in_Konoha#Hokage|Hokage]]s im Sinn hatte, mit dem [[Takigakure]] im Krieg war, erfuhr er bei seiner Rückkehr eine starke Ignoranz und Ablehnung. Er wurde mit Strafen belegt, denen er sich mit unerwarteter Gewalt erfolgreich widersetzen konnte. Bei seiner Flucht kam der gesamte Ältestenrat ums Leben, was für große Debatten in den Clans sorgte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als [[Geschichte_von_Taki#Ieyasu_Kagetoya|Ieyasu Kagetoya]] sich zum neuen Oberhaupt erklärte, gab es niemanden der ihm zu widersprechen wagte. Mittlerweile hatten sich weitere [[Clan]]s in [[Takigakure]] angesiedelt und viele von ihnen hielten den mächtigen [[Gesellschaft_in_Taki#Kagetoya|Kagetoya]] die Treue, sodass jeder Widerspruch in einem Bürgerkrieg hätte enden können.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Der Aufstand und Shiazu-Dynastie - 28 Jahre vor Ende des Bluterbenkrieges===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Viele Jahrzehnte lang herrschte in [[Takigakure]] eine angespannte Stimmung, doch keine Seite wagte es diesen trügerischen und wackeligen Frieden zu brechen. Das Dorf hatte viele Fortschritte gemacht. Es gelang ihm seine Macht auszubauen und von Taki als offizielles Ninjadorf anerkannt zu werden. Seine Ninja sicherten nun nichtmehr einzig das Dorf, sondern das gesamte Land stand unter dem Schutz und der Verwaltung der Ninja aus [[Takigakure]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dennoch folgte das unvermeidliche erneut aus einer im Leichtsinn geborenen Handlung heraus: Als [[Geschichte_von_Taki#Ieyasu_Kagetoya|Ieyasu Kagetoya]] sich in einer Schlacht dazu entschied eine Kompanie seiner Shinobi für den Sieg zu opfern, musste er die Folgen seiner Handlung am eigenen Leib spüren. Die Kompanie unter Führung von Kenshin [[Gesellschaft_in_Taki#Fuyou|Fuyou]] schaffte es entgegen aller Wahrscheinlichkeiten nicht nur zu überleben, sondern die gesamte Schlacht beinahe im Alleingang zu entscheiden. Als sie anschließend zurückkehrten, wandten sie sich offen gegen die Ninja welche sie im Stich und zum Sterben zurückgelassen hatten. Die [[Gesellschaft_in_Taki#Shiazu|Shiazu]], welche wohl nur auf eine solche Gelegenheit gewartet hatten, schlossen sich mit den [[Gesellschaft_in_Taki#Fuyou|Fuyou]] zusammen was letztlich auf den Tod Kagetoyas und dem Ende seiner Dynastie noch auf diesem Schlachtfeld hinauslief.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Daheim in [[Takigakure]] wurde [[Geschichte_von_Taki#Shingen_Shiazu|Shingen Shiazu]] als neues [[Dorfoberhaupt]] etabliert, mit großer Unterstützung der [[Gesellschaft_in_Taki#Fuyou|Fuyou]] und einiger jüngerer [[Clan]]s, welche sich im Laufe der Jahre um die [[Gesellschaft_in_Taki#Shiazu|Shiazu]] und [[Gesellschaft_in_Taki#Fuyou|Fuyou]] geschart hatten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unter den [[Gesellschaft_in_Taki#Shiazu|Shiazu]] änderte sich nach Aussen hin wenig, da sie an den Pfaden der [[Gesellschaft_in_Taki#Kagetoya|Kagetoya]] festhielten und diese trotz des Zwischenfalls nicht als Verräter deklarierten. Dennoch war dies das offizielle Ende des [[Clan]]s, denn während die Kagetoya mehr und mehr Verbündete in [[Takigakure]] verloren, schwand auch der [[Clan]] bis sich im folgenden Bluterbenkrieg ihre Spuren komplett verloren.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===[[Takigakure]] im Bluterbenkrieg===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während des Bürgerkrieges erlebten viele Einwohner und Ninja eine Schockphase die selbst nach dem Ende des Krieges noch viele Jahrzehnte lang anhalten sollte. Sie erkannten, das ihre Sicherheit nicht von selbst gegeben war. Obwohl es den Ninja gelang jeden Eindringling vom Dorf fern zu halten, hatte das Dorf viele Verluste und Tragödien zu beklagen, viele die heimkehrten waren nicht mehr dieselben wie vorher und erzählten erschreckende Geschichten über all die Bluterbler gegen die sie hatten kämpfen müssen.&amp;lt;br /&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Folgen des Krieges und Ashura-Dynastie - Monate nach Ende des Bluterbenkrieges===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenige Monate nach Ende des Krieges musste auch [[Geschichte_von_Taki#Shingen_Shiazu|Shingen Shiazu]] zurücktreten, der sich in einer der letzten großen Schlachten schwere Verbrennungen zugezogen hatte. Zur Überraschung vieler ernannte er [[Geschichte_von_Taki#Mifune_Ashura|Mifune Ashura]] zu seinem Nachfolger, nachdem dieser sich in zahlreichen Schlachten hervorgetan hatte. Damit war er der erste Anführer [[Takigakure]]s der aus keiner der vier [[Gesellschaft_in_Taki#Die_Gr.C3.BCnderclans|Gründerfamilien]] stammte, deren Population sich im Krieg ohnehin deutlich reduziert hatte. Der Ältestenrat wurde neu geordnet, sodass auch Mitglieder der niederen [[Clan]]s Zugang zu diesem hatten, was die Machtstellung der [[Gesellschaft_in_Taki#Die_Gr.C3.BCnderclans|Gründerfamilien]] endgültig brechen sollte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem sich die Defensive als besonderes Markenzeichen der Shinobi aus [[Takigakure]] etabliert hatte, begann [[Geschichte_von_Taki#Mifune_Ashura|Mifune]] eben dieses noch auszubauen. Die alten Verteidigungsanlagen wurden verstärkt und Sicherheitskontrollen für Aus- und Einwanderer verschärft. Waffen wurden entwickelt und verbessert, während den Einwohnern die Gefahr der Aussenwelt eingeprägt wurde, der die heimische Sicherheit des Dorfes gegenüberstand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Takigakure]] begann sich für einen Krieg zu rüsten, der nicht kommen sollte.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Zeit des Friedens und Musou-Dynastie - 42 Jahre nach Ende des Bluterbenkrieges===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach einem friedlichen, wenn auch überraschendem, Tod  [[Geschichte_von_Taki#Mifune_Ashura|Mifunes]], wurde [[Geschichte_von_Taki#Kessen_Musou|Kessen Musou]] vom Ältestenrat zu dessem Nachfolger ernannt. Während [[Takigakure]] sich in der Ashura-Dynastie mehr um die Sicherung seiner Position kümmerte, brach man in der Musou-Dynastie überraschenderweise damit. Potential von Aussen wurden willkommen geheißen und gefördert, während die Ninja-Akademie an gegenwärtige Standards angepasst wurde. In dieser Zeit stießen viele [[Clan]]s und Familien nach [[Takigakure]], die auch für dessen Entwicklung wichtig sind, wie die Familie der [[Wichtige_Personen_in_Taki#Shinishi_Kudo|Kudo]] oder die der [[Gesellschaft_in_Taki#Atsumichi|Atsumichi]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Ära des Friedens hatte [[Takigakure]] erfasst und viele Ninja wuchsen in dem Bewusstsein auf diesen Frieden erhalten zu wollen. Konflikte waren selten und wurden zumeist gerecht gelöst. Von einigen wurde diese Zeit als wahres Paradies empfunden, andere verurteilten den Leichtsinn mit welchem die Ninja hierdurch behaftet wurden.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Militarisierung und Eigen-Dynastie - 80 Jahre nach Ende des Bluterbenkrieges===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als die Musou-Dynastie mit dem Tod [[Geschichte_von_Taki#Kessen_Musou|Kessens]] während einer geheimen Mission endete, gab es große Bestürzung im Dorf als der Ältestenrat zur Überraschung vieler eine Frau namens [[Wichtige_Personen_in_Taki#|Jinkou Eigen]] zum neuen Oberhaupt ernannte. Abgesehen davon dass sie eine Frau war, war sie auch eine Ausländerin ohne feste Wurzeln in [[Takigakure]], was bei vielen Misstrauen erregte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Eigen-Dynastie wurde großer Wert auf innere Sicherheit gelegt. Die Schutzmaßnahmen innerhalb und ausserhalb des Dorfes wurden ebenso verstärkt wie deutlicher spürbar gemacht. Viele Systeme wurden bürokratisiert und auf Effizienz getrimmt, während die &#039;Shineitai&#039;, die mehrere Dutzend starke Leibgarde des Oberhauptes, etabliert wurde. Es gab das erklärte Ziel aus [[Takigakure]] ein Dorf werden zu lassen, welches sich vor den Großreichen nicht weiter würde verbergen müssen. Aussen wurden Bündnisse geschmiedet, Innen wurden Gesetze erlassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu dieser Zeit traten auch die sogenannten &amp;quot;[[Söldner]]&amp;quot; das erste Mal an das Licht der Öffentlichkeit. Menschen ohne Chakra probten mit Schusswaffen den Aufstand gegenüber den mittlerweile etablierten Ninja.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Söldner-Ära===&lt;br /&gt;
Nach den militärisch geprägten Jahren [[Wichtige_Personen_in_Taki#|Jinkous]], hatte die [[Wichtige_Personen_in_Taki#Ehemalige_Dorfoberhäupter|Gushiken]]-Ära das erste Mal seit dem Bluterbenkrieg wieder mit einer größeren Bedrohung zu tun: Den Söldnern.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Doch anders als in anderen Ländern und Dörfer gab es in [[Taki no Kuni]] nur wenig Aktivitäten dieser und die im Vergleich geringe Anzahl der Söldner bereitete den vereinte Kräften der Landesfürsten und des Ninjadorfes kaum Probleme.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Da [[Takigakure]] ohnehin keine Gefahr durch die Söldner für das einzige wirklich versteckte Dorf sah, zogen sie daher nicht aktiv in den Kampf gegen diese, sondern verteidigten lediglich das Land gegen die wenigen einfallenden Truppen, welche die Städte bedrohten.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Beginn der Gushiken-Dynastie - 85 Jahre nach Ende des Bluterbenkrieges===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Änderungen während der Eigen-Dynastie sorgten für größeren Widerstand bei den traditionelleren Clans des Dorfes als erwartet, weshalb unter internem Druck der Ältestenrat dazu gezwungen wurde Eigen um den Rücktritt zu bitten. Als [[Wichtige_Personen_in_Taki#Ehemalige_Dorfoberhäupter|Muneyaki Gushiken]] die Führung des Dorfes übernahm, waren viele erleichtert wieder einen &#039;wahren Taki-Ninja&#039; an der Spitze zu sehen.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit [[Wichtige_Personen_in_Taki#Ehemalige_Dorfoberhäupter|Muneyaki Gushiken]] als neuer Führung des Dorfes ging eine Welle der Erleichterung durch die Reihen der Bewohner des Dorfes, ein Anführer geboren in [[Takigakure]] selbst und bereits mit 9 Jahren Absolvent der Akademie. Allerdings blieb ein plötzlicher Umschwung der Politik wieder der Erwartungen aus. [[Wichtige_Personen_in_Taki#Ehemalige_Dorfoberhäupter|Muneyaki]] zeigte sich viel mehr als zurückhaltend und vorsichtiger Ninja. Selbst einige Monate nach seiner Einsetzung herrschte eine Stille im Zusammenhang mit seiner Politik. Als [[Wichtige_Personen_in_Taki#Ehemalige_Dorfoberhäupter|Muneyaki]] dann sogar plötzlich für eine Weile lang verschwand fürchteten sowohl der Ältestenrat als auch die Bewohner [[Takigakure]]s dass die Auswahl ein Fehler gewesen war und sie ihren Anführer nie wiedersehen würden. Doch [[Wichtige_Personen_in_Taki#Ehemalige_Dorfoberhäupter|Muneyaki]] erschien wider Erwarten wieder an den Toren [[Takigakure]]s als wäre nichts gewesen, um sich seinen Aufgaben als [[Dorfoberhaupt]] des Dorfes zu stellen. Erst einige Wochen nach seiner Rückkehr enthüllte [[Wichtige_Personen_in_Taki#Ehemalige_Dorfoberhäupter|Muneyaki]] die Intention hinter seinem Verschwinden.&lt;br /&gt;
Er hat die legendären Wächter aus den vergessenen Geschichten Takis erforscht und als Zeichen der Wertschätzung den Titel des Dorfoberhauptes des Dorfes  in den gelben Drachen ernannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Post-Söldner-Ära===&lt;br /&gt;
Da die [[Söldner]]-Ära keinen großartigen Einfluss auf [[Takigakure]] hatte, verlief das Leben im Dorf nach dem Sieg über diese nicht anders ab als zuvor.&lt;br /&gt;
Es gab, da man sich nicht großartig mit den [[Söldner]]n beschäftigt hatte, anders als in anderen Ländern, keine großen technologischen Fortschritte, noch war man auf diese im recht traditionellen Land erpicht.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Es gab jedoch erste stärkere diplomatische Berührungen mit den Dörfern [[Kirigakure]] und [[Kumogakure]].&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Diese waren auf die diplomatischen Beziehungen des ehemaligen Dorfoberhaupts [[Wichtige_Personen_in_Taki#Dorfoberhaupt|Eigen Jinkou]] zu [[Kirigakure]] zurückzuführen, die ursprünglich aus dem Dorf stammte. Über jene Beziehung kamen sie dann auch in Berührung mit [[Kumogakure]], welche schon immer recht eng mit [[Kirigakure]] verbunden waren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Dreier-Bündnis-Ära===&lt;br /&gt;
Das Dreier-Bündnis [[Kirigakure]]-[[Kumogakure]]-[[Takigakure]] hat seine Wurzeln bis in den Bluterbenkrieg geschlagen. Damals entstand der erste Kontakt aller drei Länder miteinander. Auch wenn dieser Kontakt eher negativer Natur gegenüber [[Takigakure]] war, so festigte es die Bindung der beiden anderen Bündnispartner.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Dieses Verhältnis schob sich jedoch ins positive als [[Wichtige_Personen_in_Taki#Eigen_Jinkou|Eigen Jinkou]] Dorfführer wurde, da Eigens Heimatdorf [[Kirigakure]] gewesen war, pflegte sie in dieser neuen Position eine recht umsichtige Politik, welche den Grundstein für das künftige Bündnis legte.&lt;br /&gt;
Zur freundschaftlichen Annäherung begrüßte [[Takigakure]] bald eine kleine Delegation [[Kirigakure]]-Ninja im Dorf, deren Besuch überraschend gut ausging.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Anschläge während des [[Chuuninexamen]]s in [[Kumogakure]] festigte ebenfalls diese Beziehung, da [[Takigakure]] ihrem neuen Freunden [[Kirigakure]] und somit auch [[Kumogakure]] bei der Beseitigung der Schäden half.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Nach der Eroberung einer [[Söldner]]festung seitens [[Kirigakure]], wurde diese zum gemeinsamen Besitz der drei Dörfer erklärt und die Bündnisfestung erschaffen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die letzte Festigung des Bündnisses wurde durch die Katastrophenhilfe während Unwetters erzielt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Beginn der [[Wichtige_Personen_in_Taki#Shinishi_Kudo|Kudo]]-Dynastie - 89 Jahre nach Ende des Bluterbenkrieges===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem, Nobu Guskihen, der Bruder [[Wichtige_Personen_in_Taki#Ehemalige_Dorfoberhäupter|Muneyaki Gushikens]], diesen auf dem Weg zu einer wohl wichtigen Besprechung abfangen und entführen konnte, trat die Spezialeinheit Takigakures in Aktion, unter anderem auch [[Wichtige_Personen_in_Taki#Shinishi_Kudo|Shinishi Kudo]].&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Wichtige_Personen_in_Taki#Shinishi_Kudo|Shinishi Kudo]] gelang es als einziger, den [[Wichtige_Personen_in_Taki#Ehemalige_Dorfoberhäupter|gelben Drachen]] und seinen Bruder in einer Höhle zu finden und zu erreichen. Ihm gelang es Nobu Gushiken, das höchst gefährliche, ehemalige Mitglied der [[Einheiten_Takigakures#Tsuisekisha_.28J.C3.A4ger.29|Tsuisekisha-Einheit]], den Bruder von Gushiken, zu erledigen. &lt;br /&gt;
Gerüchten zufolge soll Nobu jedoch Sicherheitsvorkehrungen geplant haben, welche besagte Höhle nach seinem Tod zum Einsturz brachte.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Offiziellen Aussagen zufolge, gelang es Kudo, das [[Dorfoberhaupt]] aus der misslichen Lage der einstürzenden Höhle zu befreien, schaffte es jedoch selbst nicht mehr heraus. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Wichtige_Personen_in_Taki#Shinishi_Kudo|Shinishi Kudo]] galt eine Zeit lang als verstorben, ehe er wohlauf zurückkam und wenig wegen seiner heldenhaften Taten, der Rettung des alten Dorfoberhauptes sowie dem Ausschalten des Verräters selbst zum [[Dorfoberhaupt]] ernannt wurde, da [[Wichtige_Personen_in_Taki#Ehemalige_Dorfoberhäupter|Muneyaki Gushiken]] von diesem Amt zurücktrat.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der junge [[Gesellschaft_in_Taki#Kudo|Kudo]] brachte gleich frischen Wind in des recht traditionelle Takigakure, durch die Umbenennung des Dorfoberhaupt-Titels vom gelben zum goldenen Drachen, sowie dem Bau eines neuen [[Aufbau_von_Taki#Ninjasitz.2Fgoldene_Drachenstatue|Ninjasitzes]], der eben jenes Wesen repräsentieren sollte.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Jedoch hatte [[Wichtige_Personen_in_Taki#Shinishi_Kudo|Shinishi Kudo]] mit seiner Ernennung gleichzeitig etwas geerbt was den jungen Shinobi auf die Probe stellen sollte, der [[Taki_no_Kuni#Jashin_Sekte|Jashin-Kult]] der zuvor in Takigakure schon Unheil angerichtet hatte war stärker geworden und schaffte es [[Takigakure]] als Dorf einige Seitenhiebe zu verpassen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Bald darauf sollte ein Krieg in [[Taki no Kuni]] ausbrechen in dem die beiden Seiten ihre Kräfte maßen und [[Wichtige_Personen_in_Taki#Shinishi_Kudo|der goldene Drache]] seine Stärke und Führungsqualitäten beweisen musste.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Das Lied des gelben Drachen=&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwischen den Reihen voller Bücher und Schriftrollen in der Bibliothek [[Takigakure]]s, die oft von großen Personen der Vergangenheit, wichtigen Ereignissen oder Techniken sowie Lehre handeln, findet der Suchende bis weilen ein kleineres unscheinbares Buch.&lt;br /&gt;
Nur selten wurde das Buch in den letzten Jahren aus der Umarmung seiner größeren Brüder und Schwestern gerissen, um seinen Inhalt dem Suchenden zu offenbaren. Es war in Vergessenheit geraten und gelegentlich, wenn es aus dem langen Schlaf eines von Staub bedeckten Buches für einen Moment, welcher für ein Buch alles zwischen einer Sekunde und einem Jahrhundert sein kann, aufwachte, erinnerte es sich sehnsüchtig daran wie es gewesen war, als noch kleine Kinderfinger es jeden Tag hervorgeholt und die dazugehörigen hohen Stimmen erfreut und laut aus ihm hervor gelesen hatten.&lt;br /&gt;
Es war abgenutzt ja, aber das stimmte das Buch nicht traurig sondern machte es eher stolz. Die güldene Farbe, mit der sein Schaffer einst den Umschlag beschrieben hatte, hatte ihm eh nie wirklich gefallen und der Zustand sprach in seinen Augen für all die Liebe und Anerkennung, die ihm einst zugekommen war. Und schließlich hatte die Geschichte, mit deren Schutz und Überlieferung es beauftragt worden war, alles Recht auf derartige Zuwendung.&lt;br /&gt;
Ja das Buch war stolz auf sich selber und wusste, dass es nur lange genug warten müsste, bis es aus seinem Schlaf aufgeweckt werden und seine Geschichte erneut offenbaren würde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Irgendwann kam dieser Tag und an diesem Tag fand die Sage des [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|gelben Drachens]] und der Götter wieder Einzug in die Köpfe der Menschen. Wie so oft bei Sagen weiß niemand zu sagen, wie viel wahr und wie viel hinzugedichtet worden war. Aber dies, so wusste das Buch, war nicht die Aufgabe einer Sage.&lt;br /&gt;
Eine Sage muss die Herzen der Menschen erfreuen, sie mit Hoffnung erfüllen und zum Träumen anregen. Eine Sage lässt bisweilen alte Männer genauso wie kleine Kinder mit verträumten Blicken die Welt um sich herum betrachten und sich vorstellen, wie es wohl damals an diesem Ort ausgesehen haben könnte. Eine Sage schließlich steht für eine Lektion und Beispiel, Lehre und Wissen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und so erzählt das Buch die Geschichte:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Prolog===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vor langer Zeit, als die Menschheit noch jung war und mit den großen Augen eines kleinen Kindes die Welt um sich herum betrachtete, herrschte die Natur über das Leben eines jeden Lebewesens mit einer Hand, die zugleich sanft wie ein kühler Windstoß im drückenden Sommer als auch hart wie der Kern eines großen Gebirges war.&lt;br /&gt;
Der Mensch, genauso wie alle anderen Lebewesen ob Tier, Pflanze oder Stein kämpfte jeden Tag um sein Überleben. Aber nicht Angst oder Ohnmacht vor den Strapazen bestimmten sein Leben, sondern Freude und Glück über die einfachsten Dinge. Er war glücklich, wenn er mit vollem Magen einen warmen und sicheren Schlafplatz gefunden hatte.&lt;br /&gt;
So herrschte die Natur und die Tiere, die teilweise älter als die Menschen waren, wuchsen zu prächtigen Gestalten heran. Hört man heute von Erzählungen aus jener Zeit, so wirken die Geschichten von dem riesigen Wald, der den Großteil des Kontinents bedeckte und von ebenso riesigen Tiergottheiten bevölkert war, wie die Märchen eines alten wirren Greises.&lt;br /&gt;
Aber der Menschheit Kindeswiege war dies Umfeld beschützt vom großen Schatten des Waldgottes. Irgendwann jedoch fängt jedes Kind an sein Umfeld zu verändern und in einer Zeit, in der sich das Schicksal dieses Gleichgewichtes entscheiden sollte erhob sich der [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|gelbe Drache]] über die Träume von Natur und Mensch hinweg in die Lüfte der Zukunft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===1. Kapitel===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Langsam und träge floss der kleine Bach an diesem Tag die Hänge des Hügels herab, plätscherte nur missmutig über die großen Steine nahe seiner Quelle, drückte nur halbherzig die Kiesel vor sich her, die sich in seinen Weg stellen wollten, und wollte gar nicht so recht seinen Weg gen Tal beschreiben.&lt;br /&gt;
Hätte man den Bach an einem anderen Tag gesehen und hätte man Aug und Ohr, so wie es die Menschen früher für die Natur gehabt hatten, so hätte die Freude und die Glückseligkeit des Baches einem das Herz erwärmt. Es war kein großer Bach, es war kein Bach, dessen Wasser sich in den Strom eines gewaltigen Flusses oder die Gefilde eines riesigen Sees mischte. Es war ein einfacher Bach, der auf der großen Landkarte nicht einmal seine Existenz belegt finden würde.&lt;br /&gt;
Aber für die Menschen des kleinen Dorfes am Fuße des Hügels war er die Quelle ihres Lebens und somit das Wichtigste in der Welt und für ihn waren diese Menschen das Wichtigste in der Welt.&lt;br /&gt;
Wer brauchte schon riesige Mengen Wassers, wenn er sich an dem Lachen der Kinder erfreuen konnte, die in ihm spielten und sein Wasser benutzten, um sich gegenseitig zu bespritzen?&lt;br /&gt;
Ja es waren vor allem die Kinder, auf die sich der Bach jeden Morgen freute, wenn er sich aus dem moosig-grünen Bett seiner Träume erhob. Er kannte sie alle, er erkannte sie schon am Klang ihres Lachens und hatte einem jeden der Dorfbewohner erfreut beim Wachsen zugesehen.&lt;br /&gt;
Nichts aber stimmte ihn so traurig, wie das bittere Weinen und Schluchzen eines Kindes, das in seinem jungen Leben bereits großes Leid erfahren musste. Und ausgerechnet das herzerweichendste Weinen und die qualvollsten Tränen hatte er am gestrigen Tage wahrnehmen müssen.&lt;br /&gt;
Das Mädchen mit den grellblonden Haaren namens [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] hatte bereits in ihrer frühesten Kindheit beide Eltern verloren und lebte alleine mit ihrer großen Schwester Kigiku in dem kleinen Dorf. Nie hatte der Bach [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] weinen hören ob des Verlustes der Eltern oder der schweren Zeit, die dieser den beiden Mädchen einbrachte. Es war immer glücklich mit seinem Leben gewesen, hatte sich nie beschwert und war der großen Schwester stets zur Hand gegangen. Und ausgerechnet dieses Mädchen, das dem Bach immer ein Quell der Freude gewesen war, weinte nun ob der schweren Krankheit des Einzigem, dem es sich immer sicher gewesen war: Seiner Schwester.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was konnte der Bach tun? Die Menschen hatten in den Jahrhunderten seit ihrer frühesten Kindheit gelernt in der Natur zu überleben und dabei bereits einiges über die Kunst mit den Geschenken der Natur Krankheit und Wunde zu bekämpfen gelernt. Aber nicht einmal dieses Wissen schien das Leid Kigikus mildern zu können. Trübseelig floss er weiter vor sich hin und grübelte nach, was er tun könnte. Auch dachte er dabei daran, dass die Menschheit längst ihr Kindesbett verlassen und begonnen hatte, die harte Seite der Natur, die ihr Leben bedrohte, zu bekämpfen.&lt;br /&gt;
Früher, er konnte sich fast nicht mehr daran erinnern, hatte sich nur selten die Sonne in seinen Wassern gespiegelt, da der Schatten großer Bäume stets sein Gefilde bedeckte. Irgendwann aber hatten die Menschen damit begonnen die Bäume zu fällen und sich Platz zum Leben, für ihr Vieh und für ihre Felder zu schaffen. Der große Wald war immer weiter geschrumpft und schon lange hörte der Bach die Stimmen der Bäume nur noch aus sehr weiter Entfernung im Säuseln des Windes.&lt;br /&gt;
Als er nun so lauschte, um die Stimmen der Bäume zu hören, vernahm er die Stimme eines Menschen. Dieser Mann, denn seine tiefe und rauchige Stimme verriet sein Geschlecht, sang irgendwo in seiner Nähe von etwas, was der Bach völlig vergessen hatte: Von dem Waldgott.&lt;br /&gt;
Die Erinnerungen überschlugen sich und schnell beschloss der Bach aus seiner Trübseligkeit zu erwachen und den Sänger mit dem Plätschern seines Wassers an- und zu dem kleinen Dorf hinzulocken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===2. Kapitel===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stark schmerzten die Füße des Greises, dessen Stimme der Bach vernommen hatte, ob seiner langen Wanderung und ein jedes Wort, das er scheinbar vergnügt vor sich her sang, war einzig und allein dazu gedacht, um ihn von den Schmerzen abzulenken.&lt;br /&gt;
Er war weit gereist, hatte viele Flüsse überquert und sich an viele Bäume gelehnt, wenn sein alter Körper ein paar Momente der Ruhe benötigten. Weswegen er reiste, wusste er nicht mehr. Einzig und allein erinnerte er sich noch daran, dass er einst am Rande eines großen Waldes gelebt und von dessen Wildheit und Schönheit verzaubert worden war.&lt;br /&gt;
Angelockt vom Plätschern des Baches, dessen kühles Wasser Linderung für die schmerzenden Füße verhieß, wechselte der Greis die Richtung und traf schon bald auf den kleinen Bach und das in nicht allzu weiter Ferne stehende Dorf. Noch einmal nahm sich der Alte zusammen, trällerte um so lauter, als seine Füße besonders stark schmerzen und ihm anscheinend sagen wollten:“Wieso bleibst du nicht einfach hier sitzen und gönnst uns unsere Ruhe du alter Narr?“&lt;br /&gt;
Aber der „alte Narr“ war dickköpfig geworden und wollte nicht nur seine Füße ausruhen, sondern auch noch mit Menschen reden. Ein Vergnügen, das ihm seit Wochen verwehrt war.&lt;br /&gt;
So laut trällerte er vor sich hin, dass er das Schluchzen des kleinen Mädchens, das am Ufer des kleinen Baches mehr in sich zusammen gekauert war, als dass es saß, nicht mitbekam. Erst, als das Mädchen seine grünen Augen öffnete und auf den alten und komisch aussehenden Mann schaute, während es sich über die tränenverschmierten Wangen wischte, bemerkte dieser, dass er nicht alleine war.&lt;br /&gt;
„Was ist ein Waldgott?“ ertönte die hohe Stimme des Mädchens und der alte Mann blieb verdutzt stehen, um die fragenden großen Augen, die vor Weinen rot geworden waren, zu bewundern. Kurz entschlossen gewährte er seinen fast schon rebellierenden Füßen ihren Wunsch und ließ sich neben dem Mädchen leise seufzend nieder.&lt;br /&gt;
„Die gestaltgewordene Natur. Wille und Kraft dessen, was uns stets umgibt, und genauso wild und sanft wie eben jenes.“ Antwortete er ein wenig kryptischer, als er beabsichtigt hatte, während er die schmerzenden Füße aus den abgelaufenen Sandalen befreite.&lt;br /&gt;
„Und wie sieht er aus?“&lt;br /&gt;
„Er wechselt die Gestalt, so wie es auch die Natur ständig tut.“&lt;br /&gt;
„Ist er lieb?“&lt;br /&gt;
„Ja und nein. Wenn er stürmisch und verheerend ist, wenn er wütend und aufgebracht ist, so vernichtet er alles, was ihm in den Weg kommt. Ist er aber sanft und ruhig, so beschützt, heilt und umsorgt er das, was in seinen Augen, den Augen der Natur, würdig ist.“&lt;br /&gt;
Sofort weiteten sich die Augen des kleinen Mädchens, das das zerschlissene Hemd des Alten mit seinen kleinen Fingern ergriff und ihn voller Hoffnung und zugleich voller Angst vor einer möglichen Enttäuschung anschaute.&lt;br /&gt;
„Er heilt? Kann er alles heilen? Kann er auch eine richtig schlimme Krankheit heilen?“&lt;br /&gt;
Ein wenig verdutzt ob dieser Reaktion antwortete der Alte in dazu passender Stimmlage:&lt;br /&gt;
„Ehm Ja, kann er, aber dazu muss er…“ Doch weiter hörte das Mädchen nicht, es riss nur umso stärker an dem Hemd und schrie förmlich:&lt;br /&gt;
„Wo finde ich ihn? Erzähl mir bitte alles!“&lt;br /&gt;
Und nach einer Reaktion, die sehr derer glich, die er nur wenige Momente zuvor gezeigt hatte, und einem dazu passenden Seufzen, holte der Greis tief Luft und fing an zu erzählen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Weit weg im Nordosten steht er noch, der große Wald, der einst fast den ganzen Kontinent bedeckte. Im Gegensatz zu den kleinen Wäldern, die du kennst, ist dieser Wald noch erfüllt von dem Willen und der Kraft der Natur. Tief in seinem Inneren lebt der Waldgott in dem wunderbaren Hain, der schon seit Äonen nicht mehr von Menschen betreten worden ist, und umgeben von den Vorfahren der Tiere: riesige und weise Tiergötter.&lt;br /&gt;
Einst, so wurde mir als kleines Kind in meinem Heimatdorf erzählt, dass am Randes des großen Waldes steht, sahen die Tiergötter und der Waldgott mit wohlwollendem Blick auf die Menschen herab, die so schwach und zerbrechlich wirkten. Sie standen uns bei, wenn etwas unsere Existenz bedrohte, und halfen uns gelegentlich mit Rat und Tat in der Natur zu überleben, die sie schon so viel länger bevölkern und so viel besser verstehen als wir.&lt;br /&gt;
Aus dieser Zeit kommen auch die Geschichten der Heilkunst des Waldgottes und der weisen Ratschläge der Tiergötter, die zusammen mit ihren damals noch ähnlich riesigen Brüdern und Schwestern unseren Kontinent bereisten und bevölkerten.&lt;br /&gt;
Aber…“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch weiter kam der Mann nicht, denn das Mädchen war bereits aufgesprungen und rannte fort in Richtung der Häuser. Später erfuhr er, was es mit dem Mädchen auf sich hatte, und schollt sich selber ob dem, was er so unvorsichtig [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] erzählt hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===3. Kapitel===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Voller Schrecken beobachtete der kleine Bach, was geschah. In seinem Bestreben das kleine Mädchen zu trösten und sich wieder an ihrem Lachen und den strahlenden Augen zu erfreuen, hatte er vergessen, dass Menschen keine Tiere waren. Sie waren es nicht gewohnt auf sich alleine gestellt zu überleben und am aller wenigsten kleine Kinder, von den Gefahren einer solchen Reise und denen des großen Waldes ganz zu schweigen.&lt;br /&gt;
Aber was konnte er tun? Was konnte er tun?...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ohne lange nachzudenken hatte sich [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] ihre festeren Schuhe samt ein paar reisetauglichen Kleidern und Proviant – was sie eben rumliegen sah – geschnappt, hatte ihre Schwester umarmt und war mit den Worten „Der Waldgott wird dich heilen, warte es nur ab!“ aus der kleinen Hütte, die die zwei Mädchen bewohnten, verschwunden.&lt;br /&gt;
Kigiku hatte sichtlich verwirrt drein geschaut, aber hatte ob ihrer Krankheit und der Schwäche, die ihren Körper befallen hatte, nichts tun können, außer der kleinen Schwester flehentlich hinterher zu schauen. So verzweifelt, wie die große Schwester in dieser Stunde war, als[[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] Hals über Kopf das kleine Dorf verließ, so zuversichtlich war die kleine Schwester, die endlich etwas gefunden hatte, was sie tun konnte um Kigiku helfen zu können. Sie dachte gar nicht daran, dass die Reise gefährlich werden könnte, oder dass sie ihr eigenes Leben schonen müsste. Einzig und allein das Leben der Person, die für sie die Welt darstellte, war ihr wichtig und kreiste beständig in ihrer Gedankenwelt umher.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So reiste das kleine Mädchen mit dem blonden Haar und den großen grünen Augen los gen Nordosten. Zum Glück hatte sie gelernt die Himmelsrichtungen zu erkennen und zu finden und verlief sich nie. So selbstsicher ging sie ihre Reise an, dass sie vergnügt summend schon bald das kleine Tal und die Gefilde des kleinen Baches verließ.&lt;br /&gt;
Die ersten Tage ihres kleinen Abenteuers flogen nur so vorüber. Sie hatte genügend Wasser dabei und konnte ihre Proviante mit den Beeren und Früchten, die sie dank des herrschenden Sommers leicht fand, stets wieder auffüllen. Einzig und allein des Nachts, wenn es dunkel und gelegentlich sogar etwas kühler wurde, wurde es ihr etwas bang um das kleine Herz. Aber wie stets summte sie dann eine kleine Melodie vor sich her, mit der sie die große Stille um sich herum vertrieb und sich selber in den Schlaf wiegte.&lt;br /&gt;
Die Weisen sagen, dass ein entschlossenes Herz keine Furcht kenne. Nur ein zauderndes und fragendes Herz öffne Tür und Tor für Zweifel und Furcht. Wenn man diesen Worten Glauben schenken darf, so verwundert es nicht, dass [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] nie daran dachte umzukehren oder auch nur aus Angst oder Furcht eine Träne vergoss. Sie war überzeugt davon das Richtige zu tun und setzte mit derselben Überzeugung Fuß vor Fuß, ging Schritt um Schritt immer weiter gen Nordosten.&lt;br /&gt;
Schon bald wurde die Natur, die wenn auch in schwächerer Art und Weise, auch an diesem Ort zu finden war, auf das summende und singende kleine Mädchen aufmerksam und immer öfter geschah es von nun an, dass ein kleiner Sperling sich zu [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] gesellte, wenn diese tagsüber oder nachts vor sich hin sang, um diese mit seinem hohen Zwitschern zu begleiten.&lt;br /&gt;
Immer, wenn sie den kleinen [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]] sah, der ihr schon bald ein lieber Wegbegleiter wurde, hellte sich die Miene des kleinen Mädchens auf und ihre Schritte wurden bestimmter und stärker. Dem Beispiel des [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]]s folgend, fing sie schon bald an feste Rhythmen in ihren Tagesablauf zu bringen:&lt;br /&gt;
Sie stand mit der Sonne auf, aß etwas, ging dann den Tag über unterbrochen von einer Mittagspause bis sie am Nachmittag begann nach einer Schlafmöglichkeit zu suchen und daraufhin nach etwas Essbarem und Trinkbarem, wenn sie nicht schon genug während des Tages gefunden hatte. Ihrer guten Orientierung wegen verlief sie sich dabei so gut wie nie und wenn, dann brachte sie das Zwitschern des kleinen [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]] schon bald wieder auf den richtigen Weg. Auch brauchte sie nur auf das Verhalten des[[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]]s zu achten, um Wetterumbrüche oder Gefahren vorherzusehen.&lt;br /&gt;
So verging die Zeit und die Natur kehrte immer weiter in das kleine Mädchen ein genauso wie das kleine Mädchen immer weiter in die Natur einkehrte. Und dann kam der Herbst&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===4. Kapitel===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als die ersten Blätter an den Bäumen begannen gelb und rot zu werden, wusste [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]], dass der Sommer den Kampf gegen den Winter langsam verlor. Noch kämpfte er wacker und hielt die kalten Winde aus dem Norden samt der dunklen Wolken, die sie mitbrachten, zurück. Aber mit jedem Tag und jeder Nacht kamen sie näher, ohne dass der Sommer etwas dagegen würde tun können.&lt;br /&gt;
Sie musste sich beeilen, so viel verstand selbst ein kleines Mädchen, denn in den Stürmen und der Kälte des Winters würde sie nicht überleben können ohne die Hilfe und den Beistand Ihresgleichen.&lt;br /&gt;
Wäre der kleine [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]] nicht gewesen, der sie über immer längere Strecken des Tages begleitete und es sich immer öfter auf ihrer Schulter bequem machte, so hätten vielleicht der Zweifel und die Furcht Einzug in ihrem Herzen gehalten. So aber ertönten die Stimmen der Zwei, wann immer der Winter an ihren Herzen zu nagen begann, und vertrieben diesen.&lt;br /&gt;
Manchmal allerdings kam es auch vor, dass der kleine [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]] schrecklich lange weg blieb und [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] begann sich Sorgen zu machen. Sorgen um den kleinen [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]], um ihre Schwester und um den Wahrheitsgehalt der Geschichte des alten Mannes. Als der kleine [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]] eines Morgens nicht neben ihr zu finden war, erhob sie sich und ging ohne zu zaudern in den kleinen Hain hinein, der sich vor ihr erstreckte. Sie begann das Lied zu singen, das sie seit Beginn ihrer Reise immer sang, und schon bald hörte sie aus einiger Entfernung die Antwort des [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]]s.&lt;br /&gt;
Ihr Herz schlug immer schneller voller Freude und auch voller Angst ob dem, was dem [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]] passiert sein könnte. Sie rannte immer schneller, stets der Stimme des [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]]s folgend und blieb plötzlich stehen.&lt;br /&gt;
Eine kleine [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] mit ungewöhnlich eisblauen Augen stand am Fuße eines großen Baumes, auf dessen niedrigem Ast [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] sofort ein paar der Federn des kleinen [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]]s sehen konnte. Ihre Augen weiteten sich und füllten sich schon bald mit Tränen, während die Katze sich von dem ersten Schrecken ob der plötzlichen Begegnung erholte und begann um das kleine Mädchen, das mehr und mehr in Tränen ausbrach, zu kreisen.&lt;br /&gt;
[[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] verstand schnell, dass der Sommer ihr bisher nur die schönen Seiten der Natur gezeigt hatte und sie den kleinen [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]] wohl nicht mehr wieder sehen würde. Es war in ihren Augen klar, dass der [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]] den Klauen der [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] erlegen war, da er sonst längst zu ihr zurück geflogen sein würde.&lt;br /&gt;
Immer stärker wurde der Regen aus Tränen, der sich vom Gesicht des kleinen Mädchens gen Boden bewegte, bis ein empörtes Miauen das Mädchen aus seinen Gedanken rüttelte. Die [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] hatte sich vor [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] hingesetzt und schaute sie aus zugleich neugierigen und vorwurfsvollen Augen an, so dass das Mädchen nicht anders konnte als sich herabzubeugen und vorsichtig das Fell des Tieres zu streicheln.&lt;br /&gt;
Sie machte dem Tier keine Vorwürfe, da es nur um sein eigenes Überleben kämpfte, auch wenn es sie dennoch sehr traurig machte. Anstatt aber vor der Hand des Mädchens zu fliehen, ließ sich die [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] mit einem immer lauter werdenden Schnurren streicheln und verließ auch nicht die Seite des Mädchens, als dieses langsam damit beginnen musste zurück zu ihren wenigen Habseligkeiten zu gehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So nahm schon bald die kleine [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] den Platz des [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]]s ein und begleitete [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] auf ihrer Reise. Und so wie der [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]] mit seinem Verhalten dem Mädchen vieles über das Überleben in der Natur beibrachte, so tat dies auch die [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]]. Allerdings oblag es der [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] genauso wie bei ihrem ersten Treffen dem Mädchen die düstere Seite der Natur zu zeigen.&lt;br /&gt;
Hatten im Sommer noch Früchte und Beeren überall auf ihrem Weg nur darauf gewartet von ihr gepflückt zu werden, so verschwanden diese immer mehr je weiter der Herbst Einzug hielt. Und schon bald musste [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] lernen, dass sie wie die [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] Leben nehmen musste, um selber zu überleben.&lt;br /&gt;
Es dauerte schier eine Ewigkeit, bis es ihr mittels einer Falle zum ersten Mal gelang ein kleines Tier zu fangen, ein Feuer zu machen und es dann übers Herz zu bringen das Tier zu töten und sogar zu verspeisen. Sie weinte bitterlich ob des Lebens, das sie beendet hatte und flehte vielmals um Verzeihung, bevor sie sich traute zu essen.&lt;br /&gt;
Durch Wiederholung aber wird jeder zum Meister und schon bald hatte sich das kleine Mädchen an die neuen Vorgänge gewöhnt, auch wenn sie noch immer für das Schicksal der Seele eines jeden Tieres, das sie tötete, zum ihr unbekannten Waldgott betete.&lt;br /&gt;
Schon bald fiel ihr das Fehlen des freudigen Zwitscherns kaum noch auf und die Harte Seite der Natur zog immer mehr in sie ein, auch wenn diese gemischt von warmen Momenten war, wie das abendliche Einschlafen mit der [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] in den Armen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===5. Kapitel===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Immer schwächer wurde der Sommer und der Herbst, der wie sein Freund Frühling sich oft wie das Seil fühlte, an dem Sommer und Herbst zogen, wurde immer dunkler und kälter. Die Stürme, die die Höhepunkte im Tauziehen zwischen Sommer und Winter für jeden sichtbar und hörbar machten, hatten schon seit einiger Zeit immer weiter an Stärke nachgelassen so wie es auch der Sommer getan hatte.&lt;br /&gt;
Immer weniger Zeit blieb dem kleinen Mädchen, das sich immer öfter morgens von Raureif befreien musste. Gelegentlich fielen früh morgens kleine weiße Flocken vom Himmel herab, setzten sich auf ihr blondes Haar und bildeten einen Schleier aus winzig kleinen Kristallen. Immer öfter froren ihr die Füße oder die Hände, manchmal kroch die Kälte sogar langsam die Beine hoch und hätte sie nicht die [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] gehabt, die sie des nachts wärmte, so wäre sie sicher oft schlotternd vor Kälte erwacht.&lt;br /&gt;
Sie hatte kaum noch Zeit, das wusste sie. Aber unbeirrt setzte sie Tag für Tag einen Fuß vor den anderen. Sie konnte nicht scheitern, sie durfte nicht! Was war schon so ein wenig Schnee im Vergleich zu dem, was ihre Schwester erleiden musste?&lt;br /&gt;
Und dann eines Tages, als die glänzende Himmelsscheibe bereits im Sinken inbegriffen war, sah sie Rauchschwaden hinter einem kleinen Weiler aufsteigen. Sie beschleunigte ihre Schritte und angespornt durch das Wettlaufen, das sich nun ergab, sprintete auch die [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] immer schneller, bis sie das Mädchen überholte und wenig später aus deren Sichtfeld verschwand.&lt;br /&gt;
Wie lange sie schon so rannte, wusste [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] nicht. Einzig und allein die stetig abnehmende Entfernung zu den Rauchschwaden und nicht die fast schon untergegangene Sonne war Mittelpunkt aller Gedanken des kleinen Mädchens. Je näher sie aber kam, desto mehr drangen schreckliche Geräusche an ihr Ohr, die sie an die unglaublich lauten Stürme im Herbst erinnerten. Oft hatte sie sich mitten in der Nacht, wenn es besonders stark stürmte, wie ein Kokon in ihre Decke eingerollt und sich vorgestellt, dass außerhalb des schützenden Mantels riesige Tiere, wie die aus der Geschichte des Greises, umher liefen und sich gegenseitig anschrien, was diesen Schrecklichen Krach erzeugte.&lt;br /&gt;
Hätte sie gewusst, was sie erwartete, so hätte sie in jenen Nächten wohl kein einziges Auge zu bekommen. Als sie sich immer weiter ihren Weg zwischen den mit einer hauchdünnen Schicht silbrigen Schnees bedeckten Bäumen des kleinen Weilers bahnte, schälten sich immer mehr die Umrisse kleinerer und größerer Häuser aus dem zwielichtigen Schatten der Bäume. Das Herz des Mädchen schlug ob der Vorfreude vielleicht endlich ihr Ziel erreicht zu haben immer schneller, bis es plötzlich zwei Schläge aussetzte während auch die kleinen Beine sich nicht mehr fortbewegen wollten.&lt;br /&gt;
Ein gewaltiges Brüllen, wie es dem stärksten Orkan alle Ehre bereitet hätte, erhob sich, als ein gewaltiger schwarzer Schatten sich auf die Reihe der Häuser zu bewegte. Nicht heimelige Kamine, nicht freundlich strahlende Herdfeuer hatten die Rauchschwaden erzeugt, die [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] angelockt hatten, sondern in Flammen stehende Barrikaden, die die Dorfbewohner scheinbar als Schutz errichtet hatten. Aber selbst diese hatten sie nicht vor dem bewahren können, was auf sie zurollte.&lt;br /&gt;
Verzweifeltes Rufen drang an [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]]s Ohren, als das Brüllen für einen Moment aussetzte. Langsam bewegte sie sich wieder, überzeugte ihre Füße mühsam zu jedem einzelnen Schritt und näherte sich so furchtbar langsam dem Chaos, das immer mehr von sich enthüllte.&lt;br /&gt;
Der gewaltige Schatten war stehen geblieben, bäumte sich in regelmäßigen Abständen auf und brüllte jedes Mal so laut, dass die nahestehenden Bäume wackelten. Vor ihm schälten sich nun auch kleinere Schatten mit langen Stäben aus dem flackernden Zwielicht der Flammen. Je näher das kleine Mädchen kam, desto mehr erkannte sie, dass es sich um Dorfbewohner zu handeln schien, die mit langen Speeren und allerlei zweckentfremdeten Ackergerät den riesigen Schatten, der längst durch die Barrikade gebrochen war, aufzuhalten versuchten.&lt;br /&gt;
Dann hörte sie plötzlich etwas, was nicht so recht in das Chaos passen wollte. Ein hohes Schreien drang an ihre Ohren, das nicht allzu weit entfernt seinen Ursprung haben konnte. In einem solchen Chaos hätte man erwartet, dass es ein furchterfülltes Schreien einer Frau ob der großen Gefahr sein müsste. Aber ein kleines Kind, jünger als die bisher unbemerkte Beobachterin, wankte kaum in der Lage richtig zu laufen mit seinen kurzen Beinen und immer wieder sich an den Häuserwänden abstützend auf den Kampf hinter der durchbrochenen Barrikade zu.&lt;br /&gt;
Doch auch der Schatten hatte das Geräusch bemerkt. [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] blieb abermals für einen Moment vor Schreck das Herz stehen, als sich das riesige Ungetüm dem wankenden Kind zu wandte. Aber diesmal setzten ihre Beine nicht aus, sondern beschleunigten Ihre Schritte. Unweigerlich dachte [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] daran, dass sie nicht schnell genug gewesen war um ihren kleinen [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]] hatte beschützen zu können und weigerte sich so etwas noch einmal zuzulassen.&lt;br /&gt;
Ihre Beine flogen förmlich über die leicht angefrorene Erde, näherten sich immer weiter dem Kleinkind und dem riesigen Schatten, der laut brüllend ebenfalls auf dieses aus der entgegen gesetzten Richtung zusteuerte. Ein verzweifelter Ruf aus der Kehle eines Mannes drang an die Ohren des Mädchens, aber kein einziger ihrer Gedanken war dazu in der Lage sich um dieses zu kümmern.&lt;br /&gt;
Mit Müh und Not erreichte sie das wankende Kind, das in dem Moment, in dem [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] hinter ihm zu Halt kam, endgültig der Schwerkraft Rechenschaft leistete und in die Arme des blonden Mädchens fiel. Doch auch der riesige Schatten hatte die Quelle des hohen Geräusches erreicht. Als eine besonders vorwitzige Flamme ihre Stimme erhob und den Schauplatz für einen Moment zur Gänze ausleuchtete, legte [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] unweigerlich die Arme fester um das Kleinkind in ihren Armen. Vor ihr erhob sich der Kopf einer gewaltigen schwarzen [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Schildkröte]], deren Augen zornig und mordlüstern das ungleiche Gespann anfunkelten.&lt;br /&gt;
Würde sie das Kind loslassen und sich vorsichtig entfernen, während das Ungetüm mit seiner Beute beschäftigt war, so würde sie vielleicht… Doch [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] schüttelte entschlossen das blonde Haupt und drückte das Kind nur stärker an sich. Der Blick ihrer Augen wurde gefährlicher, während sich diese leicht verengten. Sie würde nicht zulassen, dass erneut ein kleines Wesen, das auf ihre Hilfe angewiesen war, starb, weil sie zu zögerlich und zu schwach war. Ähnlich einer Bärenmutter, die ihr Junges vor hoffnungslos überlegenen Jägern nicht im Stich ließ, sondern die Jäger auch noch laut anbrüllte, war der Blick des jungen Mädchens. Das Brüllen aus diesem wurde immer spürbarer, so dass selbst die [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Schildkröte]] für einen Moment inne Hielt. Immer deutlicher wurde es, man war fast der Meinung, dass man es hören … und plötzlich erschallte ein gewaltiger und tiefer Schrei, als sich ein großer Schatten zwischen [[Wichtige_Personen_in_Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] und die [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Schildkröte]] schob.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===6. Kapitel===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unweigerlich hatte [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] ihre Augen geschlossen, als der zweite Schatten so nah vor ihr erschienen war, und rechnete jeden Moment damit die Flügelschläge des Todesboten zu hören.&lt;br /&gt;
Aber diese erschallten nicht, stattdessen entwickelte sich ein Sturm aus Schrei und Gebrüll der zwei riesigen Wesen direkt vor ihr. Je mehr sie aber ihre eigene Angst und ihr wild pochendes Herz beruhigte, desto mehr war sie in der Lage die tiefen Stimmen zu vernehmen:&lt;br /&gt;
„Geh mir aus dem Weg [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Bai Hu]]!“ donnerte die etwas entferntere Stimme zornerfüllt.&lt;br /&gt;
„Nein! Diese beschütze ich und du wirst sie nicht bekommen!“ erwiderte die nähere Stimme etwas leiser, aber mit einem gefährlichen Unterton.&lt;br /&gt;
„Die Menschen verdienen den Tod!“&lt;br /&gt;
„Nichts verdient den Tod. Oder hast du Xinglu’s Worte in deinem Zorn vergessen?“&lt;br /&gt;
„Du wagst es seine Worte in den Mund zu nehmen, nachdem ihr ihn verlassen habt?“ brüllte die fernere Stimme plötzlich noch lauter.&lt;br /&gt;
„Wir haben ihn verlassen nicht wegen dem, was er einst sagte, sondern wegen dem, was er nicht mehr sagt! Würde er zu dem zurückfinden, was wir immer verehrt haben, so würden wir sofort zurückkehren.“&lt;br /&gt;
Es wurde still für einen Moment. Fast ohnmächtig vor den riesigen Geschöpfen, deren Nähe sie deutlich spüren konnte, hatte [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] ihre Augen die ganze Zeit über fest zugekniffen und auch das Kleinkind in ihren Armen hatte sich nicht gerührt. Als es nun etwas ruhiger wurde, öffnete [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] vorsichtig ihre Augen und bestaunte das weiße mit schwarzen Streifen getigerte Fell einer riesigen [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]], die sich scheinbar schützend vor sie gestellt hatte. Doch Zeit für Worte blieb ihr nicht, denn schon bald ertönte die Stimme der [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Schildkröte]] erneut, wenn auch nicht mehr ganz so sehr vor Wut bebend.&lt;br /&gt;
„Ich werde mich zurückziehen und bei Xinglu auf dich warten. Wie es stets Tradition war, wirst du ihm das Wesen vorstellen müssen, dass du vor seinem Willen beschützt hast.“&lt;br /&gt;
Ein Rauschen ertönte, während sich die [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Schildkröte]] umdrehte.&lt;br /&gt;
„In einer Woche, zum Vollmond, falls du es nicht vergessen hast.“ Brummte sie.&lt;br /&gt;
„Ich habe es nie vergessen [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Xuan Wu]], nie...“&lt;br /&gt;
Und dann verschwand die gewaltige [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Schildkröte]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erst, als sich der Schatten des Tieres mit dem Schatten des großen Wald, der in einiger Entfernung zum Dorf zu sehen war, vereinigt hatte, ging ein spürbares Aufatmen durch die Dorfbewohner. Sie schienen sich nicht an der Gegenwart des zweiten Tieres zu stören, als sie an diesem vorbei auf [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] zu rannten. Das kleine Kind in ihren Armen begehrte plötzlich auf, als ein großer Mann mit einer eindrucksvollen Narbe über der Wange und schwarzem Haar vor [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] auftauchte und im nächsten Moment hob eben dieser das Kleinkind aus ihren Armen empor und drückte es an sich.&lt;br /&gt;
„Hast du Angst um deinen Papa gehabt?“murmelte der Mann, der voller Freude dem Kind die Nase stupste.&lt;br /&gt;
„[[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]]… wir müssen reden.“ Ertönte die tiefe Stimme nun einfühlsam und beruhigend aber mit einem kleinen Anflug von Sorge und lenkte [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] von dem rührenden Bild vor sich ab. Als sie ihre Augen dem großen Wesen zu wandte und sich die Blicke begegneten, atmete sie erschrocken ein.&lt;br /&gt;
„Bist du… das kleine Kätzchen?“&lt;br /&gt;
Und der Blick der eisblauen Augen des weißen [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]]s sagte mehr als Worte könnten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===7. Kapitel===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Was hat das alles zu bedeuten?“ Schrie [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] schon fast dem großen [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] entgegen.&lt;br /&gt;
Die Sonne schickte gerade ihre ersten Strahlen durch die kahlen Äste der Bäume und zeigte dem Mädchen, wie viel Zeit seit dem Verschwinden der [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Schildkröte]] vergangen war.&lt;br /&gt;
Die letzten Stunden hatte sie damit zugebracht sich der Versuche der Dorfbewohner sie wie eine Heldin zu feiern zu erwehren und immer wieder den Armen, die sie umschlingen wollten, zu entfliehen. Als die Menschen endlich eingesehen hatten, dass sie an derlei Feiern nicht interessiert war und ihr die Nähe zu so vielen Lebewesen sogar unangenehm war, hatten sie ihr endlich etwas Platz gelassen, ihr etwas zu essen und einen Platz zum Schlafen gegeben. Während dieser Stunden war [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Bai Hu]], so hatte ihn die [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Schildkröte]] genannt, wie vom Erdboden verschlungen gewesen und erst am nächsten Morgen, als [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] sich aus Gewohnheit bei der ersten Morgenröte aus dem Bett erhob und an die frische Luft ging, saß er plötzlich neben dem Haus und schaute sie lange Zeit stumm aus seinen eisblauen Augen an, bevor er sich erhob und langsam gen Waldgrenze trottete. Schnell war sie ihm gefolgt und rief ihm nun schon zum zweiten Mal dieselbe Frage entgegen:&lt;br /&gt;
„Sag es mir! Was hat das alles zu bedeuten? Antworte endlich!“&lt;br /&gt;
„Zügle dein Temperament. Ich höre dich.“ Antwortete der große [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] mit ruhiger und gedämpfter Stimme.&lt;br /&gt;
Es dauerte ein paar Momente, bevor [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] sich etwas beruhigt hatte und deutlich leiser entgegnete: „Aber warum antwortest du mir dann nicht?“&lt;br /&gt;
„Alles besitzt einen richtigen Ort und eine richtige Zeit.“&lt;br /&gt;
„Und erst jetzt stimmt beides überein?“&lt;br /&gt;
„Richtig..“ Der [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] hielt in seinem Gang inne und schaute sich in dem winterlichen Wald einige Momente lang um, bevor er fortfuhr.“Und Vieles ist nicht für die Ohren aller bestimmt.“&lt;br /&gt;
„Also sollen die Dorfbewohner davon nichts hören?“&lt;br /&gt;
„Du hörst zu.“ Abermals folgte eine Pause, die der [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] nutzte um wieder eine Pfote vor die andere zu setzen. „Diese Menschen haben den Zorn Xinglu’s auf sich gezogen und [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Xuan Wu]], der einzige von uns der bei ihm geblieben ist, war hier um das Urteil zu vollstrecken.“&lt;br /&gt;
„Xinglu? [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Xuan Wu]]? Ich verstehe nicht… Ich verstehe gar nichts!“ Brummte [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] in sich hinein.&lt;br /&gt;
„Xinglu ist der Waldgott. Der, nach dem du gesucht hast.“&lt;br /&gt;
Ein Moment der Stille folgte, in dem sich [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]]‘s Augen weiteten und sie tief Luft holte für die folgenden Worte:&lt;br /&gt;
„Aber dann bin ich ja am Ziel Dann wird Kigiku endlich geheilt!“ Sie griff in den Schnee, warf diesen voller Freude empor und drehte sich in dem kleinen Schneegestöber entzückt um sich selber.&lt;br /&gt;
„Ja und nein.“ Erschallte die Stimme des [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]]s. Abrupt blieb [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] stehen und schaute diesen entgeistert an.&lt;br /&gt;
„Er hat die Macht zu heilen, aber ob er das tun wird ist fraglich.“ [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Bai Hu]] atmete tief ein und aus, was dank seiner Größe einen imposanten Luftstrom erzeugte, der [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]]‘s Haar umher wirbelte.&lt;br /&gt;
„Aber darum geht es gerade nicht. Du hast dich dem Willen Xinglu’s entgegen gestellt und seinen Zorn auf dich gezogen.“&lt;br /&gt;
„Aber ich habe doch nur ein kleines Kind beschützt!“ Schrie [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] ihm entgegen.&lt;br /&gt;
„Das weiß ich und das wirst du ihm erklären müssen, wenn du vor ihm stehst.“&lt;br /&gt;
Das Mädchen schluckte geräuschvoll und sah den [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] mit einer Spur Furcht in den Augen an.&lt;br /&gt;
„Und was ist, wenn er mich nicht versteht? Was ist…?“&lt;br /&gt;
„Xinglu hat sich verändert. Wo einst Mitgefühl und Wut sich die Waage hielten, herrscht nun zumeist das Dunkle.“&lt;br /&gt;
„Aber wieso?... Und wieso kennst du ihn so gut? Wieso bist du kein kleines Kätzchen mehr? Wieso hast du mir geholfen? Wieso hast du den kleinen [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]] getötet?“ Platzte es aus [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] hervor.&lt;br /&gt;
„… Zeit und Ort [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]]… Zeit und Ort.“ Und im nächsten Moment war der große weiße [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] mit ein paar gewaltigen Sätzen im Wald verschwunden und [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] drehte sich langsam gen des erwachenden Dorfes.&lt;br /&gt;
„Wenn nicht jetzt, wann dann?“ Murmelte sie und machte sich auf den Weg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===8. Kapitel===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als das blonde Mädchen sich langsam durch den winterlichen Wald dem Dorf und dessen wärmeverheißenden Rauchsäulen näherte, schälte sich immer mehr die Silhouette eines Mannes aus dem morgendlichen Zwielicht heraus. Leicht war dieser Schatten mit dem Stein zu verwechseln, auf welchem er sich befand, aber mehr und mehr fiel die Unnatürlichkeit dieses Gebildes [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] ins Auge und so blieb sie nach einigen weiteren Schritten schließlich vor einem alten Mann stehen, der seine geschlossenen Augen dem Himmel entgegen gerichtet hatte.&lt;br /&gt;
Gerade öffnete sie den Mund, um etwas zu sagen, da hob der Alte die Hand und bedeutete ihr zu schweigen. Erst einige Momente später ertönte die brüchige Stimme und durchbrach die Stille.&lt;br /&gt;
„Ich weiß, dass du hier bist auch ohne deine Worte.... Die Bäume reden seit Wochen ununterbrochen über das Mädchen, das den Waldgott sucht. Und nun stehst du vor mir, blickst mit Augen um dich, die voller Fragen sind.“&lt;br /&gt;
„Die Bäume reden?“ Antwortete [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] verdutzt und verdeutlichte mit ihrer Frage die Worte des Mannes, der anfing zu kichern, nur noch mehr.&lt;br /&gt;
„Da reist sie mehrere Monde lang durch die Natur, lässt diese in sie einkehren aber kehrt selber nicht in sie ein… Natürlich reden sie! Sie reden schon viel länger als die Menschen.“&lt;br /&gt;
„Und ihr versteht sie? Wieso verstehen die Menschen sie nicht? Oder bin das nur ich?“&lt;br /&gt;
„Ja ich verstehe sie, aber ich bin einer der Letzten.“&lt;br /&gt;
„War das mal anders?“&lt;br /&gt;
Abermals kicherte der Alte, rückte auf seinem Stein zur Seite und bedeutete [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] neben ihm Platz zu nehmen. Nur zögerlich kam sie dieser Aufforderung nach und erst, als sie neben ihm saß, erhob der Mann wieder die Stimme.&lt;br /&gt;
„Ja war es. Wir sind, genauso wie alle Tiere, die Kinder der Natur und genauso wie Kind und Mutter sich verstehen, auch ohne sich direkt zu verstehen, so taten es Mensch und Natur. Manche Menschen verstanden sie besser, manche schlechter. Aber ein jeder tat es. Irgendwann aber, wenn das Kind nicht mehr auf die Mutter angewiesen ist, bricht dieses Verständnis.&lt;br /&gt;
Was bleibt dann zurück? Ein Kind, das sich seine eigene Welt mit seinen eigenen Kräften aufbaut, und eine Mutter, die immer noch versucht über ihr Kind zu wachen.“&lt;br /&gt;
„Also… Sind es wir Menschen, die nicht mehr zuhören?“&lt;br /&gt;
Die faltige und wettergegerbte Miene des Alten verzog sich zu einem breiten Lächeln.&lt;br /&gt;
„Richtig. Sie hat nie aufgehört zu sprechen und genau so habe ich von dir gehört.“&lt;br /&gt;
„Aber, wieso verurteilt der Waldgott, der doch die personifizierte Natur ist, die Menschen, wenn eine Mutter doch nie aufhört sich um ihre Kinder zu sorgen?“&lt;br /&gt;
Ein tiefes Seufzen entfuhr dem alten Mann, dessen Lächeln schnell einem traurigen Ausdruck wich.&lt;br /&gt;
„Wo zwei Wesen nicht miteinander sprechen, da können sie nicht mehr auf Sorgen, Ängste und Bedürfnisse eingehen. Die Menschen wollten und wollen sich ihr Leben auf eigenen Beinen aufbauen. Wollen mehr und mehr die Risiken, die die Natur als Mutter vieler Lebewesen für sie bereithält, beseitigen und verändern somit etwas, was bisher kein Wesen tat: die Natur selber.&lt;br /&gt;
Der Wald, in dem wir sitzen, erstreckte sich einst über fast die gesamte bekannte Welt und wo er nicht war, da waren Steppen, Wiesen und Auen. Je mehr der Mensch sich ausbreitete, desto mehr drängte er die anderen Lebewesen und sogar die Natur zurück.&lt;br /&gt;
Letztlich ist nichts gefeit vor der Angst vor Veränderungen und Tod und der Waldgott, der vor allem der Beschützer des Waldes und der Natur ist, ist diesen negativen Gefühlen stärker ausgesetzt, als es die Natur selber ist. Denn noch immer reden die Bäume zu den Menschen und hoffen, dass sie sie verstehen.“&lt;br /&gt;
Lange Zeit schwieg das Mädchen auf diese Worte hin und schaute niedergeschlagen auf den von dünnem Schnee bedeckten Boden.&lt;br /&gt;
„Kann ich lernen sie zu verstehen?“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===9. Kapitel===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Ende der Woche, das ähnlich dem Schwerte Damokles‘ ständig drohend über [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]]s Kopf hing, rauschte wie im Flug heran. Jeder Tag war geprägt von demselben Ablauf, der ihr eine Teilnahme am dörfischen Leben lediglich zu den Abendstunden erlaubte und sie sonst von früh morgens ab in den Armen der Natur und zwischen von Schnee bedeckten Bäumen den Worten des alten Mannes lauschen ließ.&lt;br /&gt;
Am Abend des letzten Tages, den sie zum ersten Mal zur Gänze im Dorf verbringen durfte, erklang ein lautes Rascheln am Rande des Dorfes. Die Dorfbewohner streckten ihre Köpfe voller Furcht vor einem neuen Angriff aus den Fenstern und hier und dort erklangen Stimmen, die von der zu großen Ruhe in den letzten Tagen sprachen, die sie als Anzeichen für den nun kommenden Sturm sahen. Als sich die ersten bereits anschickten um wie vor einer Woche mit Feuer und behelfsmäßigen Waffen ihre Liebsten zu verteidigen, trat [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] aus der Hütte, in der sie hatte nächtigen dürfen.&lt;br /&gt;
Ohne ein Wort ging sie an der kleinen Gruppe Männer vorbei, legte einem nach den anderen beruhigend die Hand auf die Schulter und ging alleine gen Waldgrenze. Einen merkwürdigen Einfluss hatte sie auf die Bewohner, die sich langsam zurückzogen aber erst zur Ruhe kamen, als sie das Mädchen begleitet von einem großen Schatten im Dunkel des Waldes hatten verschwinden sehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]]s Reise führte sie entlang an den ihr bekannten Bäumen und Lichtungen immer tiefer in den riesigen Wald. Stumm folgte sie dem Schatten des großen [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]]s, dessen weißes Fell gelegentlich im Lichte eines vorwitzigen Mondstrahles aufzuglühen schien, aber dann sofort wieder erlosch. Kein Wort verlor das imposante Tier und ließ ihr somit sowohl die nötige Ruhe als auch Zeit um sich auf das Kommende vorzubereiten.&lt;br /&gt;
Viele Stunden lang liefen sie so an riesigen schneebedeckten Bäumen vorbei, deren imposante Statur Geschichten über Zeiten zu erzählen schien, in denen der Waldgott friedlich durch diese vergessenen Haine wandelte und den Bäumen dabei half zu wachsen. Immer weiter ging die Reise durch das Reich des Waldgottes und schließlich kündigte ein gewaltiges Tosen vom nahen Ende des Weges.&lt;br /&gt;
Und als der große [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] zum ersten Mal seit Stunden anhielt, um den Kopf gen der Quelle des Geräusches zu wenden, stockte [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] der Atem. Vor ihnen erstreckte sich ein riesiger Wasserfall, der seine Wassermassen von der Spitze eines hohen Berges hinab zu einem See schickte, der sich zu ihren Füßen erstreckte. Das aufgespritzte Wasser verteilte sich vom Berg herab langsam über die gesamte Lichtung , fing das Mondlicht ein und ließ die Umgebung gleich millionen winziger fallender Sterne in dessen silbrigen Licht erstrahlen.&lt;br /&gt;
„Dort oben ist Xing Lu’s Hain. Es ist lange her, seit ich dort war, und noch länger ist es her, seitdem die Füße eines Menschen diesen Boden berührt haben... Um dort hinauf zu kommen, wirst du auf meinen Rücken steigen und dich gut festhalten müssen.“ Erklang die tiefe Stimme des [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]]s, der sich auf den Boden gelegt hatte und geduldig abwartete, bis [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] auf seinen Rücken gestiegen war. Erst dann erhob er sich wieder und hätten sich ihre Hände nicht in dem weißen Fell verkrallt, so wäre sie bei den folgenden gewaltigen Sprüngen des Tieres, die die Zwei in Windeseile dem Scheitel des Wasserfalls näher brachten, sicherlich in die Tiefe gestürzt.&lt;br /&gt;
So aber erblickte sie bald, nachdem sie sich wieder getraut hatte ihre Augen zu öffnen, einen wunderschönen silbern glänzenden See, dessen Oberfläche so glatt wie ein Spiegel den Sternenhimmel reflektierte und dem Auge vorgaukelte einen zweiten Himmel zu den eigenen Füßen zu sehen, samt einer dunkelgrünen Wiese, die gespickt von allerhand Blumen ohne den Makel einer einzigen Schneeflocke dem Winter trotzte. Sie war im Hain des Waldgottes angekommen und erst, als sie die Augen von dessen Schönheit abwenden konnte, erblickte sie eine dunkle Gestalt, die auf der Insel mitten im See zu warten schien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===10. Kapitel===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vollkommen still lief [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Bai Hu]] an der Seite [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]]s über die wunderschöne Wiese dem See, der Insel und der Gestalt auf dieser entgegen. Sogar das große Tier, das in seinem Leben schon so viel erlebt hatte, war ob dem, was kommen würde, angespannt und dabei unbewusst in sein Jagdverhalten zurückgefallen.&lt;br /&gt;
Kein Wort verlor er, kein ungestüm umgeknickter Grashalm oder unvorsichtig berührter Kieselstein sprach vom Gang des Tieres und hätte er nicht gelegentlich tief Luft geholt, um nicht vor Anspannung zu platzen, so hätte [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] ihn wahrscheinlich völlig vergessen.&lt;br /&gt;
Das Mädchen indes lief mit ruhigem und bestimmten Schritten auf den See zu, ließ sich von dem [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] mit einem Sprung über diesen befördern, und glitt ohne aus der Ruhe zu kommen von dessen Rücken direkt auf die kleine vom Schatten einer Wolke verdeckte Insel vor die dunkle Gestalt.&lt;br /&gt;
Der Blick zweier großer violetter Augen legte sich auf sie, als ihre eigenen Augen sich langsam erst dazu überwinden mussten die ungewöhnlichen Pfoten, die einer Mischung aus Menschenfüßen und Bärentatzen zu entsprechen schienen, und dann den im Schatten liegenden Körper hinauf bis zu den Augen des Wesens zu betrachten. Als sich der Blick der zwei Wesen traf, stockte dem Mädchen der Atem und für einen Moment fühlte sie die bodenlose Wut des Schattens vor ihr. Erst nach einigen Momenten fiel ihr auf, dass sich der [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] neben ihr vor dem Wesen verneigte und so tat sie es ihm schnell und etwas überhastet gleich.&lt;br /&gt;
„Es ist lange her [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Bai Hu]].“ Ertönte die Stimme des Wesens schneidend wie der Wind im Herbst sofort, als sich [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] verneigt hatte, als ob das Wesen darauf gewartet hätte.&lt;br /&gt;
„Xinglu.“ Antwortete der [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] schlicht, aber ehrerbietend.&lt;br /&gt;
„Sag mir, warum muss mein Hain die Füße dieser Kreatur ertragen? Warum beschütztest du es vor meinem Urteil?“&lt;br /&gt;
„Weil ich versprach sie zu beschützen und ihr zu helfen, weil sie mit deinem Urteil über die Menschen des Dorfes nichts zu tun hatte und weil die Menschen nicht das sind, was du in ihnen siehst.“&lt;br /&gt;
„Xinglu’s Urteil betrifft alle Menschen!“ Ertönte die wütende tiefe Stimme der riesigen [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Schildkröte]], als sich diese aus dem See erhob und geschwind auf die Insel neben den Schatten schob.&lt;br /&gt;
„Und warum maßt du es dir an ein Urteil über Xinglu’s Urteil zu fällen [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Bai Hu]]?“&lt;br /&gt;
Der [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] atmete tief ein, um zu einer Antwort auf den Angriff [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Xuan Wu]]’s anzusetzen, aber die Stimme des Schattens ließ ihn innehalten.&lt;br /&gt;
„Ich habe [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Bai Hu]]’s Gründe gehört und im Moment soll mir dies reichen.“ Der Blick der violetten Augen richtete sich wieder auf [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]]. „Nun erzähl mir deinen Namen kleine Kreatur und begründe mir, warum du ein Wesen vor meinem Urteil bewahrtest.“&lt;br /&gt;
Aber dem Mädchen stockte der Atem abermals, als es nun die volle Aufmerksamkeit auf sich lasten fühlte. Nervös spielte sie mit ihren Daumen und hatte ihren Blick gen Boden gerichtet, als sie endlich die Kraft fand zu antworten:&lt;br /&gt;
„Mein Name ist [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]]… Und ich wollte einfach nicht zulassen, dass ein kleines hilfloses Wesen vor meinen Augen stirbt, weil ich nicht eingriff… Nicht noch einmal…“ Bilder des roten [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]]s schossen aus ihrem Gedächtnis hervor und trieben ihr Tränen der Trauer in die Augen.&lt;br /&gt;
„Nicht noch einmal?... Ich muss jeden Tag dabei zusehen, wie kleine hilflose Wesen vor meinen Augen sterben, weil andere Wesen maßlos leben wollen… Nicht noch einmal… Ich kann es nicht fassen… Was weißt du kleine Kreatur denn schon von Leben und Tod?“&lt;br /&gt;
Die Stimme des Schattens, war sie zuvor schon schneidend gewesen, hatte sich nun auch noch gleich einem Orkan erhoben und donnerte ehrfurcht erregend über den Hain, so dass ein jeder, der sie vernehmen konnte, den Kopf einzog und still ausharren wollte, bis der Sturm vorbei war.&lt;br /&gt;
„Sie weiß so viel wie man eben in einem Leben in der Natur lernen kann.“ Erschallte auf einmal eine hohe Stimme, die vom Himmel zu kommen schien. „Sie hat die tägliche Furcht und Ungewissheit gespürt, hat die Freuden über die einfachsten Dinge genossen und die Trauer über den Verlust der wertvollsten Dinge erlebt. Maßt du dir nun schon an das Recht auf Trauer und Schmerz gepachtet zu haben Xinglu?“&lt;br /&gt;
Und plötzlich landete direkt hinter [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] ein großer [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]], von dessen Federkleid sich ein paar rote Federn lösten und langsam um das Mädchen herum zu Boden glitten. Beim Anblick dieser Federn schossen dem Mädchen nur noch mehr Tränen in die Augen und sie befürchtete, dass ihr Kopf ihr einen Streich spielen würde, denn diese Federn würde sie überall wiedererkennen.&lt;br /&gt;
„Bist du so verbittert Xinglu, dass du nicht einmal erkennst, dass dieses Mädchen erst einige wenige Sommer alt ist, aber durch das Leben und die Reise in der Natur viel schneller gealtert und gewachsen ist? Erkennst du nicht, was du vor dir siehst?“&lt;br /&gt;
„[[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Zhu Que]]… worauf willst du hinaus? Erklär dich, wenn du dich schon einmal zu uns auf den Boden herablässt!“ Donnerte der Schatten abermals entgegen.&lt;br /&gt;
„Die Natur selber hat [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] auf ihrer Reise geholfen und sie wachsen lassen, um sie auf das kommende vorzubereiten. Willst du als Wächter und Aspekt dich nun gegen den Willen der Natur stellen?“&lt;br /&gt;
Ein tiefes Rauschen war zu hören, als der Schatten sich zu [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] hinab beugte und zielsicher ihrem Gesicht entgegen atmete und sie näher betrachtete. Hätte das Mädchen dies normalerweise als sehr unangenehm empfunden und sich scheu weggedreht, so blieb sie wie angewurzelt stehen und betrachtete sich stattdessen ebenfalls eingehend.&lt;br /&gt;
Sie hatte vor Wochen, vielleicht vor Monaten sogar aufgehört sich selber zu betrachten und so war ihr nie aufgefallen, dass ihr Körper in ihren einstmals kindlichen Augen riesige Züge angenommen hatte. Sie war stark gewachsen, hatte wahrscheinlich Kigiku eingeholt und noch ein wenig weiter gewachsen. Unter ihrer Jacke wölbten sich zwei Hügel nach außen, deren Maße wohl noch wachsen würden, wenn sie sich wieder einigermaßen ernähren würde. Auch ihr Haar war immer länger geworden und glich der goldenen Mähne eines Löwen. War sie vor ihrer Reise noch ein normales 10 Jahre altes Mädchen gewesen, so glich ihre Statur nun mehr der einer 15jährigen.&lt;br /&gt;
Sie kam aus dem Staunen nicht mehr heraus und verlor ob dieser Erkenntnis auch für einen kurzen Moment den Gedankengang, der ihr zuvor die Tränen in die Augen getrieben hatte. Aber dann brachte ihn eine rote Feder, die direkt vor ihren Füßen lag, wieder zurück.&lt;br /&gt;
„Du bist doch der kleine rote [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]] oder? Du lebst?“ Hauchte sie mit nach oben gerichteten Gesicht dem Kopf des gewaltigen [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]]s entgegen, der hinter ihr saß und dessen Oberkörper über ihr aufragte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===11. Kapitel===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Ja [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] ich lebe.“ Antwortete der [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]] mit sanfter Stimme, so dass [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] fast der Meinung war ein Lächeln auf dem weit entfernten Gesicht erkennen zu können.&lt;br /&gt;
„Nicht nur ergreifst auch noch du Partei für diese Kreatur, sondern du kennst sie auch noch [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Zhu Que]]? Was geht hier vor?!“ Schaltete sich die schwarze [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Schildkröte]] erneut ein und der große [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]] holte tief Luft, um zu einer Erklärung anzusetzen.&lt;br /&gt;
„Dass ihr es nicht vernommen habt, wundert mich nicht, aber vor fast einem Jahr vernahm ich die Klagen eines kleinen Baches weit im Westen. Als ich mich ihm näherte und ihn fragte, was es mit seinen traurigen Worten auf sich habe, erzählte er mir von seinem Fehler. Er habe, so berichtete er mir, in dem Versuch ein kleines Mädchen mit blondem Haar aufzumuntern einen alten Wanderer zu dieser gelockt, damit dieser sie mit seinen Geschichten aufmuntern könne. Als der Wanderer dem Mädchen von dem Waldgott erzählte, schnappte dieses sich seine Sachen und lief los, um den Waldgott zu finden und um Hilfe zu bitten. Aber wie sollte ein kleines Mädchen alleine überleben?&lt;br /&gt;
Ich beschloss also dem Bach zu helfen und dem Mädchen beizustehen. So begleitete ich [[Wichtige_Personen_in_Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]], das Mädchen aus der Geschichte des Baches, als kleiner [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]] und lehrte sie durch mein Beispiel vom Leben in der Natur.&lt;br /&gt;
Als der Herbst kam und die Zeit meiner Herrschaft sich dem Ende entgegen neigte, traf ich [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Bai Hu]] und bat ihn mir zu helfen. Fortan übernahm er es [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] zu begleiten, nachdem wir es so haben aussehen lassen als ob ich durch die Krallen [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Bai Hu]]’s gestorben wäre.&lt;br /&gt;
Während wir uns aber um [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] kümmerten, bemühte sich die Natur selber ebenfalls um [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]], half ihr beim Wachsen, beim Verstehen und beim Leben. Schon bald hätte sie uns nicht mehr gebraucht, aber wir waren zu neugierig auf das, was kommen könnte.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lange Zeit herrschte Stille, während der Schatten [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] eingehend musterte. Schließlich aber erhob er die Stimme, deren Worte er scheinbar direkt an [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] richtete.&lt;br /&gt;
„Würde ich dich am liebsten auf der Stelle zertreten für den Verstoß gegen mein Urteil, für die Schritte auf dem Boden meines Haines und für die Anmaßung, in der sich jene zwei auf deine Seite stellten und dich beschützten, so kann ich doch das Wirken der Natur an und in dir sehen.&lt;br /&gt;
Nun stelle ich dir also folgende Frage: Würdest du das Dorf, deren Bewohner dir in der letzten Woche Obdach gewährten, verlassen und zulassen, dass ich es mitsamt seiner Bewohner vernichte, wenn ich dafür deine Schwester Kigiku heile?“&lt;br /&gt;
[[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]]s Augen weiteten sich bei diesem Angebot genau so sehr wie sich die Augen des [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]]s und des [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]]s vor Wut verengten. Beide waren außer sich vor Zorn über die Hinterlist der Worte ihres Gottes, aber keiner von beiden hatte das Recht den Mund zu öffnen.&lt;br /&gt;
„Woher weißt du von Kigiku?“ Antwortete [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] stockend, woraufhin der Schatten lediglich tiefkehlig lachte.&lt;br /&gt;
„Ich weiß viele Dinge. Nun aber entscheide dich und lass dich nicht davon einnehmen, dass du deine Schwester nicht mehr lebendig antreffen würdest, wenn du dich jetzt auf den Rückweg begibst.“ Woraufhin der Schatten erneut lachte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===12. Kapitel===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Immer mehr Tränen schossen [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] in die Augen, ließen diese nach und nach überquellen und liefen dann eine nach der anderen die Wangen des Mädchens hinab, bis sie sich von diesen lösten und gen Boden fielen. Die kommende Entscheidung war die schwerste, die sie jemals hatte treffen müssen und es war der erste Moment, in dem sie ihre Reise in Frage stellte.&lt;br /&gt;
„Ich… Die Menschen sollen leben.“ Brachte sie schluchzend hervor und sah gleichzeitig ihre kranke Schwester vor ihren Augen, deren endgültiges Todesurteil sie nun unterschrieben hatte und die sie wohl nie wieder sehen würde.&lt;br /&gt;
„Was?!? Du maßt es dir an…?!?“ Donnerte die Stimme des Schattens wieder hervor, wurde aber von [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Bai Hu]] abrupt unterbrochen.&lt;br /&gt;
„Sie hat sich entschieden Xinglu. Hör auf mit deinen Spielen und sieh ein, dass du dich geirrt hast.“&lt;br /&gt;
„Gut, ich stehe zu meinem Wort. Aber ich habe nirgends von dem Leben des Mädchens geredet. Sie hat sich meinem Urteil entgegen gestellt und muss nun die Konsequenzen tragen!“&lt;br /&gt;
Schreckhaft atmete [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] ein und schaute mit geweiteten Augen auf den Schatten vor sich.&lt;br /&gt;
„Aber ich darf nicht ohne Weiteres nehmen, was die Natur gewährt hat… Also wirst du dir dein Leben verdienen müssen kleines Mädchen. Schließe die Augen und lass mich sehen, ob der Geist der Natur wirklich in deinen Knochen steckt.“&lt;br /&gt;
Und so sehr [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] auch dagegen ankämpfte, ihre Augenlider schoben sich unweigerlich vor ihre Pupillen und schon bald verschwammen die Bilder vor ihren Augen und die Gedanken in ihrem Kopf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie spürte weiches feuchtes Gras zwischen ihren blanken Zehen und eine Eule schickte ihren Ruf durch die Luft vorbei an ihren Ohren. Als sie die Augen langsam öffnete, sah sie sich inmitten eines großen Waldes stehen, deren Bäume genauso wie der Wald selber kein sichtbares Ende zu haben schienen. Alles an dem Wald wirkte merkwürdig urtümlich und erinnerte sie an die riesigen Bäume, die sie in der Nähe des Wasserfalls und des Haines gesehen hatte.&lt;br /&gt;
Erneut riss sie der Schrei der Eule aus den Gedanken und ließ in diesen Platz genug für die Erkenntnis, dass die Sonne gerade untergegangen war und die Schatten im Wald immer mehr die Oberhand gewannen.&lt;br /&gt;
Und dann spürte sie es, eine Präsenz im Schatten und der Blick unsichtbarer Augen auf ihrem Rücken. Die feinen Härchen auf ihrem Nacken stellten sich auf, sie machte einen zaghaften Schritt nach hinten und drehte sich dann plötzlich herum um loszurennen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===13. Kapitel===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Wind pfiff ihr ins Gesicht, sauste ihr um die Ohren und ließ den Klang seiner Stimme in diesen erklingen. Immer wieder schlugen ihr kleinere Äste, die sie nicht rechtzeitig bemerkt hatte, gegen den Körper und hinterließen an diesem immer mehr kleine Schnitte aus denen schon bald feine Bluttropfen hervorquollen. Schneller und schneller lief [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] durch den dunklen Wald, der sein wunderschönes Kleid abgelegt hatte und ihr nun seine dunkle und gefährliche Seite zeigte.&lt;br /&gt;
Wie konnte dies nur derselbe Wald, derselbe Ort sein, der sie mit den ersten Bildern verzaubert hatte? Fragte sie sich, als sie sich in Sicherheit wähnend an einen Baum lehnte und umschaute. Schon seit einiger Zeit hatte sie die Präsenz in ihrem Rücken nicht mehr gespürt. Sollte sie dieses Etwas wirklich abgehängt haben? Sie schaute sich nervös um, ließ den Blick ihrer Augen durch die Dunkelheit wandern und versuchte ihr pochendes Herz zu beruhigen. Es war schwer in der Dunkelheit überhaupt etwas auszumachen und immer wieder machte ihr Herz einen furchtsamen Sprung, wenn die Schatten der Bäume ihr obskure Wesen, die mit langen feingliedrigen Armen in der Dunkelheit zu tanzen schienen, vorspielten.&lt;br /&gt;
Plötzlich blitzte in der Dunkelheit etwas auf. Noch bevor sich die Härchen auf ihrem Nacken aufstellen konnten, war sie schon wieder los gerannt und hetzte durch den Wald. Das Blut, das sich in der kurzen Zeit der Rast auf ihrer Haut gesammelt hatte, wurde vom Gegenwind weggeweht und hinterließ eine feine rote Spur, der man viel zu leicht folgen konnte.&lt;br /&gt;
Wie sollte sie nur dem Schrecken, der mit Sicherheit den Tod bringen würde, entkommen? Wie sollte sie den Anbruch des Tages und das erste Licht, das die Schatten vertreiben würde, nur wieder erleben? Und wie sollte auch nur ein Mensch in dieser schrecklichen Umgebung überleben können?&lt;br /&gt;
Völlig außer Atem rannte das Mädchen dennoch weiter. Immer, wenn sie die Gefahr gegen einen Baum zu laufen ignorierend einen Blick über die Schulter warf, konnte sie einen formlosen Schatten im Schatten sehen, der der blutigen Spur folgte. Nein sie wunderte sich nicht mehr, dass die Menschen sich vor dieser Umgebung fürchteten und die Natur verändern wollten, um in ihr zu überleben. In dieser schrecklichen Umgebung würden sie nie anders überleben können!&lt;br /&gt;
„Vieles, das auf den ersten Blick schrecklich wirkt, ist nur ungewohnt für die Augen.“&lt;br /&gt;
Ertönte plötzlich die raue Stimme des alten Mannes in ihrem Kopf und sie erinnerte sich an die vielen Stunden, in denen er ihr eigentlich nur von der Natur erzählte.&lt;br /&gt;
„ Ein Wolf tötet nicht, weil er grausam sein möchte. Ein Wolf tötet, weil er überleben will. Der Wille zu Überleben ist das, was uns alle – selbst die Pflanzen – vereint.“&lt;br /&gt;
Aber dieses Ding, was auch immer es ist, ist böse! Das konnte sie deutlich spüren. Sie konnte spüren wie es Millimeter um Millimeter näher kam, sich wieder zurückfallen ließ und dann wieder langsam näher kam. Und das alles nur, um mit ihr zu spielen, um ihr den Schrecken in Mark und Bein zu jagen!&lt;br /&gt;
„Wahre Boshaftigkeit gibt es in der Natur nicht. Sie ist eine Erfindung der Menschen, um die Natur zu verteufeln.“&lt;br /&gt;
Aber sie konnte das Böse in diesem Ding eindeutig spüren. Und inmitten dieser schrecklichen Umgebung war niemand, der ihr helfen konnte. Sie war alleine.&lt;br /&gt;
„Niemals bist du alleine. Stets wirst du einen Baum, eine Blume oder zumindest einen Grashalm in der Nähe finden. Deine Mutter wird immer da sein und dich beschützen.“&lt;br /&gt;
Und auf einmal blieb [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] stehen. Langsam drehte sie sich zur Seite und legte die Stirn gegen die Rinde eines der riesigen Bäume. Wie hatte sie nur diese sanften Riesen verteufeln können? Wie hatte sie nur diese Umgebung als schrecklich bezeichnen können?&lt;br /&gt;
Sie schloss die Augen und wartete auf die Schritte, die sich sicher bald nähern und ihren Tod bedeuten würden. Aber sie würde nicht mehr rennen. Sie vertraute auf ihre Mutter und legte ihr Leben in deren Arme.&lt;br /&gt;
Und dann hörte sie ein leises Flüstern.&lt;br /&gt;
„Wie sich die Arme an mich lehnt. Oh du Arme, hör auf zu weinen.“&lt;br /&gt;
„Das sind keine Tränen, das ist Blut. Bist du zu hölzern geworden um den Unterschied zu merken?“&lt;br /&gt;
„Sie blutet? Warum denn nur?“&lt;br /&gt;
„Weil selbst kleine Äste die weiche Haut zerschneiden können.“&lt;br /&gt;
„Schau nur wie sie zittert.“&lt;br /&gt;
„Wie gerne würde ich ihr helfen.“&lt;br /&gt;
„Ich auch.“&lt;br /&gt;
„Ich auch.“&lt;br /&gt;
„Aber sie kann uns nicht hören.“&lt;br /&gt;
„Wir können sie nicht trösten.“&lt;br /&gt;
„Wir können sie nicht beschützen.“&lt;br /&gt;
„Würde sie uns nur hören können.“&lt;br /&gt;
„Wieso kann sie uns nicht hören?“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Ich kann euch hören!“ Schrie [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] mit all ihrer Kraft. „Bitte helft mir!“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Sie kann uns hören?“&lt;br /&gt;
„Sie möchte unsere Hilfe?“&lt;br /&gt;
„Wie lange ist es her?“&lt;br /&gt;
„Sollen wir singen?“&lt;br /&gt;
„Ja lasst uns singen!“&lt;br /&gt;
„Ja..Singen!“&lt;br /&gt;
Und plötzlich schwoll das Flüstern, war es zuerst noch leise und kaum zu hören gewesen, immer weiter an, gewann an Stärke und glich schon bald einem Orkan aus unterschiedlichen Stimmen, die durcheinander riefen. Nach und nach hörten die Stimmen auf zu rufen und fingen stattdessen an leise zu summen. Das Summen wurde immer lauter, übertönte schließlich die letzten Stimmen und brachte mit seinen tiefen Tönen [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]]s Innere sanft zum vibrieren.&lt;br /&gt;
Eine tiefe und warme Stimme erschallte, sang von den Strahlen der Sonne und den Tränen des Mondes und plötzlich setzten alle Stimmen in dieses Lied mit ein.&lt;br /&gt;
Es war das Lied der Schöpfung, die Erzählungen des ersten Baumes, der als Knospe miterlebt hatte wie Mond und Sonne von den Göttern auseinander gerissen wurden und fortan nie wieder zusammen sein und zugleich erstrahlen durften. Um wenigstens die Wärme des anderen und dessen Spiegelbild für wenige Momente zu erhaschen, nachdem dieser schwinden musste, erschufen die Zwei die Natur und die Wärme der Sonnenstrahlen sowie die Liebe in den Mondtränen hauchten der kargen Erde Leben ein.&lt;br /&gt;
Der Erste aber, der stark genug gewesen war vor all diesem bereits als Knospe den Boden zu durchbrechen, wuchs und wuchs bis er groß und prächtig war. Er war der Stärkste von allen und schließlich hob ihn der Mond aus der Erde und gab ihm die Fähigkeit zu wandern. So wurde der Erste als Xinglu, der Wanderer, bekannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Sie ist eingeschlafen.“&lt;br /&gt;
„Sie ist sicher.“&lt;br /&gt;
„Der Schatten ist fort.“&lt;br /&gt;
Das Flüstern der Bäume, sehr zaghaft und leise um das Mädchen nicht zu wecken, flog einige Zeit später dem Winde gleich wieder durch die Luft.&lt;br /&gt;
„Sie muss zurück.“&lt;br /&gt;
„Ja das muss sie.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===14. Kapitel===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Hört ihr das? Sie singen! Sie singen für das Mädchen, sie singen für [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]]!“ Stellte die große [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Schildkröte]] fassungslos fest, während sie sich im Kreis drehte und dem Lied der Bäume lauschte.&lt;br /&gt;
Das Geräusch des schabenden Panzers zusammen mit den Worten aus tiefer Kehle drangen durch die Schleier des Schlafes und holten [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] aus diesem empor.&lt;br /&gt;
„Sie kommt zu sich. Sie hat überlebt!“ Ertönte die Stimme des [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]]s ganz nah vor [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]]s Gesicht. Und als sie die Augen öffnete, sah sie die Gesichter des [Geschichte von Taki#Der rote Vogel - Suzaku|Vogel]]s und des [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]]s dicht über ihrem eigenen schweben und sie mit besorgten Blicken anschauten, bevor sie anfingen breit zu lächeln.&lt;br /&gt;
„Wo bin ich?“ Murmelte sie schlaftrunken, während sie sich den Schlaf aus den Augen rieb.&lt;br /&gt;
„Du bist im Hain des Waldgottes. Du hast geschlafen und wurdest im Traum auf die Probe gestellt.“&lt;br /&gt;
Antwortete [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Bai Hu]], der sich mit einem langgestreckten Seufzer anscheinend nach einer halben Ewigkeit wieder legte und sich wohlig streckte.&lt;br /&gt;
„Habe ich bestanden?“&lt;br /&gt;
[[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Zhu Que]] öffnete den Schnabel, anscheinend um antworten zu wollen, aber die tiefe Stimme Xinglu’s unterbrach ihn.&lt;br /&gt;
„Du hast mehr als das.“ Der riesige Schatten bewegte sich zum ersten Mal, seitdem [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] im Hain war, und schob sich langsam in das fahle Licht des Mondes.&lt;br /&gt;
„Niemals hätte ich erwartet, dass sie für dich singen würden. Niemals hätte ich erwartet, dass sie dieses Lied anstimmen würden.“&lt;br /&gt;
Murmelte das Wesen, dessen Körperbau dem eines Menschen glich, nur glichen Hände und Füße mehr einer Mischung aus Menschenhand und Bärentatze und die Haut schien aus einer rissigen und vor Alter schon schwarz gewordenen Baumrinde zu bestehen. Das Gesicht schließlich war dem eines Hirsches nachempfunden, nur dass sich Flechten aus großen Baumblättern vom Kopf über die Schultern des Wesens ergossen.&lt;br /&gt;
„Sie sangen von dir nicht wahr?“ Fragte [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] das Wesen, dessen große Augen von großer Trauer sprachen.&lt;br /&gt;
„Ja. Ich habe dieses Lied geschrieben und es einem jeden Baum früher vorgesungen, wenn er noch klein und schwach war. Das Lied half ihnen zu wachsen und den Gezeiten zu widerstehen, so dass sie fast so groß wurden wie ich einst. Deswegen nennt man es auch das Baumlied. Früher kannte es ein jeder Baum.“&lt;br /&gt;
„Deswegen sind die Bäume in der Nähe des Haines also so groß und der Winter dem Hain so fern!“&lt;br /&gt;
„Früher waren alle Bäume so groß. Damals wanderte der Wanderer noch jeden Tag über die Erde und sang zu jedem Baum.“ Mischte sich eine raue Stimme plötzlich ein und alle, egal ob Mensch, Tier oder Gott wandten dem Ursprung der Stimme den Kopf zu.&lt;br /&gt;
Ein alter Mann kam mit hinkenden Schritten über die Wiese dem See und der Insel entgegen und winkte dem Mädchen entgegen, das die Augen vor Staunen weit aufgerissen hatte.&lt;br /&gt;
„Du? Was machst du denn hier?“ Rief sie ihm entgegen. Anstatt aber eine Antwort des Mannes zu erhalten, erklang die Stimme des Waldgottes.&lt;br /&gt;
„[[Geschichte von Taki#Der blaue Drache – Seiryu|Quing Long]]. Jetzt wundert mich gar nichts mehr. Hast du [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] beigebracht zu den Bäumen zu sprechen?“&lt;br /&gt;
„Ich habe ihr lediglich von der Natur erzählt Xinglu. Alles Weitere hat sie selber erlernt.“&lt;br /&gt;
„[[Geschichte von Taki#Der blaue Drache – Seiryu|Quing Long]]?“ Verwirrt schaute [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] zwischen dem Alten und Xinglu hin und her.&lt;br /&gt;
Auf dem Gesicht des Alten aber, der am nahen Ufer des Sees angelangt war, bildete sich ein Lächeln und plötzlich erhob sich an derselben Stelle, an der der Alte soeben gestanden hatte, ein großer [[Geschichte von Taki#Der blaue Drache – Seiryu|blauer Drache]] in die Luft, nur um neben Xinglu wieder zu landen.&lt;br /&gt;
„Du hast es schon immer geliebt dich zu verkleiden.“ Murmelte die [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Schildkröte]].&lt;br /&gt;
„Du musst verstehen, dass ich dir nicht die Wahrheit zeigen durfte [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]]. Ich bin der Letzte der Vier und Erster des Kreises. [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Xuan Wu]], [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Zhu Que]], [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Bai Hu]] und ich, [[Geschichte von Taki#Der blaue Drache – Seiryu|Quing Long]] sind die 4 Wächter des Waldgottes und die ersten der Tiere, zu denen er wie zu den Bäumen sang. Ein jeder von uns ist die Inkarnation einer der Jahreszeiten. Ich bin der Frühling, [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Zhu Que]] ist der Sommer, [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Bai Hu]] ist der Herbst und [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Xuan Wu]] ist der Winter. Einst wandelten wir an der Seite Xinglu’s über die Erde. Als er sich aber veränderte, wandten drei von uns ihm den Rücken zu und nur[[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Xuan Wu]] blieb bei ihm.“&lt;br /&gt;
„Aber was habe ich damit zu tun? Ich wollte doch nur Kigiku retten.“&lt;br /&gt;
„Und in diesem einfach Streben hast du es geschafft mich an die Anfänge und das Gute in euch Menschen zu erinnern. Ich war es, der dich im Wald der Träume gejagt hat und hätten dir die Bäume nicht geholfen, so hätte dein Herz schließlich vor Angst aufgehört zu schlagen. Als aber die Bäume anfingen zu singen, da erinnerte ich mich. Sie sangen aber nicht nur von mir, sondern auch von dir. Sie sangen davon wie viel Angst du in der Dunkelheit hast, was für einen Weg du zurücklegen musstest und wie gerne sie dir helfen würden. Und mit jedem Wort verflog mein Hass und ich fing an euch Menschen zu verstehen.“&lt;br /&gt;
„Ich habe gar nicht gehört, dass sie von mir sangen. Hat diese wunderschöne tiefe Stimme etwa auch über mich gesungen?“&lt;br /&gt;
„Wunderschöne tiefe Stimme?“ Schaltete sich [[Geschichte von Taki#Der blaue Drache – Seiryu|Quing Long]] plötzlich ein und wechselte einige Blicke mit den drei anderen, während Xinglu die violetten Augen geschlossen hatte.&lt;br /&gt;
„Sie hat dich singen hören Xinglu? Wie ist das möglich? Du hast schon so lange nicht mehr gesungen.“ Brummte [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Bai Hu]] verdutzt.&lt;br /&gt;
„Sie erinnern sich noch immer daran wie ich zu ihnen sang. Und aus der Erinnerung heraus haben sie meine Stimme scheinbar beschworen. Es ist zu lange her, dass ich zu ihnen gesungen haben, und ich habe kein Recht zu ihnen zu singen bei all dem, was ich getan habe.“&lt;br /&gt;
„Das stimmt nicht! Sie reden stets miteinander und die ältesten von ihnen erzählen den jüngeren von deinem Lied. Sie kennen es alle und werden es nie vergessen.“&lt;br /&gt;
„Mir fehlt aber die Kraft zum Wandern. Hass und Zorn haben meine Beine schwer werden lassen.“&lt;br /&gt;
Er wandte sich von dem weißen [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] ab und dem Mädchen zu.&lt;br /&gt;
„Nein ich hörte keine tiefe Stimme, sondern eine hohe. Ich hörte die Stimme eines jungen [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Drachen]]n, der mich furchtlos anbrüllte. Die Bäume sangen von dem gelben Schuppenkleid des [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Drachen]]n und von der Wärme im Herzen dieses Wesens.&lt;br /&gt;
[[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] sie sangen von dir und es war so viel Wahrheit in ihren Worten, die ich erst jetzt vernehmen konnte.“&lt;br /&gt;
„Warum guckst du so traurig Xinglu? Was hast du vor? Was hat das zu bedeuten?“&lt;br /&gt;
Fragte das Mädchen nun sichtlich besorgt um den Waldgott.&lt;br /&gt;
„Es ist Zeit für mich das Geschenk, das mir der Mond einst gab, zurück zu geben. Ich habe meine Pflicht gegenüber meinen Brüdern und Schwestern vergessen und sie zu lange warten lassen. Ich sehne mich nach Ruhe [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]].“&lt;br /&gt;
Die Züge des Wesens erhellten sich und die Risse in der dunklen Rinde schlossen sich immer mehr.&lt;br /&gt;
„Die Zeit des Wanderers ist vorbei. Zu lange habe ich mich dagegen gewehrt einzusehen, dass die Welt mich nicht mehr braucht. Es ist nun an der Zeit, dass die Jüngeren auf sich aufpassen. Vieles wird sich verändern, aber wenn ich höre wie die Bäume für dich singen, so bin ich mir sicher, dass es nicht nur schlecht sein wird.“&lt;br /&gt;
„Willst du uns wirklich verlassen Xinglu? Was sollen wir ohne dich machen? Was sollen wir alleine machen?“ Rief [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Zhu Que]] mit Trauer in der Stimme.&lt;br /&gt;
„Helft dem gelben [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Drachen]]n bei der Wahrung dessen, was wir einst zusammen auf unseren Reisen verbreiteten. Natürlich nur, wenn du willst [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]].“&lt;br /&gt;
Das Mädchen schaute in die großen violetten Augen und auf die immer heller werdende Rinde, durch die von Minute zu Minute mehr Leben zu pulsieren schien.&lt;br /&gt;
„Was genau meinst du?“&lt;br /&gt;
„Vieles, was einst gut war, ist zerstört. Du hast mir aber gezeigt, dass nicht alles zerstört ist. Ich frage mich, ob sich Sonne und Mond so fühlten, als sie mich erblickten und das Leben erschufen….&lt;br /&gt;
Ich werde das Wandern aufgeben und wieder nur ein Baum sein, ein Baum der mit seinen Brüdern singt. Gerne werde ich von dem kleinen Mädchen singen, das zum [[Geschichte von Taki#Der_Gelbe_Drache|gelben Drachen]] wurde, der den Beginn einer neuen Zeit darstellt.&lt;br /&gt;
Ich würde gerne dabei zusehen, wie ein kleines Mädchen die Wunden, die ein alter Baum geschlagen hat, schließt und dabei hilft, dass wieder mehr Menschen das Lied der Bäume hören.“&lt;br /&gt;
[[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] konnte die Trauer in dem Wesen vor sich so deutlich spüren, dass es ihr die Sprache verschlug. Aber nicht nur Trauer, sondern auch Freude über die Erlösung konnte sie spüren. Es hatte nicht lange gedauert bis ihre Augen sich mit Tränen gefüllt hatten, so dass sie lediglich nicken konnte.&lt;br /&gt;
Der Waldgott lächelte sie voller Wärme an und streckte sich dann zu seiner vollen Größe aus. Ein wohliges Seufzen entfuhr ihm, als die alten Glieder sich zum beinahe letzten Mal bewegten und er sich mit stummen Gesten von seinen vier Freunden verabschiedete, die auf ihre Art viel treuer waren als er es je bis zu diesem Moment vermutet hatte. Dann legte er die letzten Schritte bis zum Mittelpunkt der kleinen Insel zurück, streckte sich erneut und seufzte dabei langgezogen.&lt;br /&gt;
Ein Rascheln und Rauschen war zu hören, als sich riesige Wurzeln in den Boden gruben und gewaltige Äste in die Höhe streckten. So schnell geschah alles, dass nur wenige Momente später sich dort, wo noch eben die Gestalt des Waldgottes gestanden hatte, ein gewaltiger Baum in die Höhe streckte und seine riesigen Äste weit über den See hängen ließ. Das gewaltige Blätterdach des Baumes erstreckte sich über den gesamten Hain und schützte diesen gleich einer Decke.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Epilog===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So verlor der Waldgott seinen Namen und war wieder nur der Erste. Im selben Moment aber erschallte zum ersten Mal seit langer Zeit die tiefe Stimme des Waldgottes und sang begleitet von vielen seiner Brüder das Lied des gelben [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Drache]]ns, so wie es hier geschrieben steht.&lt;br /&gt;
Lieder aber sind die älteste Form des Übernatürlichen und oft findet man in ihnen bereits einen Teil der Zukunft beschrieben. So erfuhr der kleine Bach, an dem das Lied begann, davon wie [[Geschichte von Taki#Der gelbe Drache|Hiwa]] begleitet von [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Zhu Que]], [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Bai Hu]], [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Xuan Wu]] und [[Geschichte von Taki#Der blaue Drache – Seiryu|Quing Long]] in das Dorf am Rand des großen Waldes kam und sowohl von dem Waldgott als auch von dessen Bedauern erzählten. Die Dorfbewohner hörten gerne den Geschichten dieser ungleichen Gruppe zu, ließen sich von diesen verzaubern und wollten alsbald den riesigen Baum selber sehen. Manche von ihnen blieben dort, andere verließen den Ort wieder, nur um von dessen Pracht zu erzählen.&lt;br /&gt;
So gründete sich schon bald unter dem schützenden Dach des Waldgottes ein kleines Dorf. Die vier Wächter, die es nun als Aufgabe ansahen neben dem Waldgott auch noch das Dorf und [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] zu beschützen, blieben bei den Menschen und halfen dem Mädchen dabei zu beschützen, zu trösten, zu beruhigen, zu lenken und vor allem zu erzählen und zu singen.&lt;br /&gt;
Zwei Jahre später, als die ersten Schneeflocken vom Himmel fielen und die mittlerweile zur jungen Frau herangewachsene [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] an die stürmische Nacht erinnerten, in der sie zum ersten Mal von dieser Welt erfuhr, wenn auch nur reichlich verwirrende Bruchstücke, stapfte eine vermummte Gestalt den schmalen von den Bewohnern angelegten Weg zum Hain empor.&lt;br /&gt;
Eine helle Stimme, ihr merkwürdig bekannt aber doch in den Wirren der Erinnerungen verloren, riss [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] aus den Erinnerungen und ließ sie von ihrem Platz am Rande des Sees aus in die Richtung der Gestalt sehen. Ihre Augen weiteten sich und füllten sich als bald mit Tränen, während ihre Füße über den von feinen Schneeflocken bedeckten Boden regelrecht flogen und sie in die weit geöffneten Arme der ihr entgegenlaufenden Kigiku trugen.&lt;br /&gt;
Der Bach plätscherte fröhlich, als er von der Wiedervereinigung der Schwestern hörte und weigerte sich im kommenden Winter vehement dagegen zu erstarren und einzufrieren, so groß war seine Freude. Erst die tiefe Stimme des Waldgottes aus der Ferne sorgte dafür, dass er sich beruhigte und als der Bach langsam erstarrte und für den Winter einschlief, freute sich der Waldgott über jenes letzte Geschenk, das er den Menschen und besonders seiner [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] geben konnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Wichtige Personen und Wesen aus Legenden und Sagen=&lt;br /&gt;
Hier sind wichtige Personen aus der Geschichte oder Legenden/Sagen von Takigakure aufgelistet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Dorfoberhäupter [[Takigakure]]s===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Ieyasu Kagetoya====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ieyasu Kagetoya das erste große [[Dorfoberhaupt|Oberhaupt des Dorfes]] [[Takigakure]]. Nach dem Fall [[Geschichte_von_Taki#Kakuzu|Kakuzus]] bei dem der gesamte damalige Ältestenrat verstarb, übernahm er nicht nur die Macht im [[Gesellschaft_in_Taki#Kagetoya|Kagetoya]] -Clan sondern auch im Dorf selbst.&lt;br /&gt;
Er galt als mächtiger Shinobi und entsprechend dem Ruf der [[Gesellschaft_in_Taki#Kagetoya|Kagetoya]] als großartiger Krieger. &lt;br /&gt;
Durch seine Autorität und auch teilweise durch Furcht vor seiner Rache stellte er einen sehr wackeligen Frieden in [[Takigakure]] her.&lt;br /&gt;
Er führte damals die grundlegende Struktur des heutigen Militärs in [[Takigakure]] ein, auch wenn dieses im Laufe der vielen Dynastien überarbeitet wurde, ist es grundlegend immer noch das System nach dem die [[Gesellschaft_in_Taki#Kagetoya|Kagetoya]] Krieg führen und sich organisieren.&lt;br /&gt;
Der [[Gesellschaft_in_Taki#Kagetoya|Kagetoya]] galt als streng, aufbrausend und ein wenig tyrannisch außerdem erzählt man sich das er ein begabter, wenn auch gerne riskant agierender, Stratege sei was letztlich zu seinem Sturz führte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Shingen Shiazu====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Shingen Shiazu, das zweite große [[Dorfoberhaupt|Oberhaupt des Dorfes]] [[Takigakure]], galt ebenso wie sein Vorgänger [[Geschichte_von_Taki#Ieyasu_Kagetoya|Ieyasu Kagetoya]] als begabter Shinobi und Stratege.&lt;br /&gt;
Jedoch hatte er dem Plan des Kagetoyas eine ganze Kompanie zu opfern widersprochen, als diese dann nicht nur überlebte sondern die Schlacht auch noch gewann schlug er sich auf die Seite der [[Gesellschaft_in_Taki#Fuyou|Fuyou]], deren Oberhaupt das Kommando über die folgende Kompanie hatte, was dazu führte das [[Geschichte_von_Taki#Ieyasu_Kagetoya|Ieyasu Kagetoya]] noch auf dem Schlachtfeld zum Selbstmord gezwungen wurde, um seine Ehre wieder reinzuwaschen.&lt;br /&gt;
Mit der Unterstützung der [[Gesellschaft_in_Taki#Fuyou|Fuyou]] und einiger jüngerer Clans wurde er dann zum zweiten Oberhaupt Takigakures erklärt. &lt;br /&gt;
Er erklärte die [[Geschichte_von_Taki#Ieyasu_Kagetoya|Ieyasu Kagetoya]] jedoch nicht zu Verrätern und ließ die Ehre der Familie unangetastet.&lt;br /&gt;
Shingen trat er kurz nach dem Bluterbenkrieg von seinem Amt zurück, da er sich in einer Schlacht schwer verletzt hatte und langsam alt wurde. Er galt in seiner Amtszeit zwar als strenges aber faires Oberhaupt, der stets jeden Vorschlag anhörte, bevor er seine Entscheidung traf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Mifune Ashura====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mifune Ashura war das dritte [[Dorfoberhaupt|Oberhaupt]] Takigakures und das erste das nicht aus einer der Gründerfamilien stammte.&lt;br /&gt;
Er war ein Veteran des Krieges, der sich in vielen Schlachten als großer Anführer bewährt hatte, vor allem durch die Tatsache das seine Truppen stets ihre Position gehalten hatten sowie geringere Verluste aufwiesen.&lt;br /&gt;
Jedoch hatte der Krieg ihn zu einem paranoiden Mann gemacht, er verschärfte die Sicherheitskontrollen und die Verteidigungssysteme von [[Takigakure]] erheblich. Auf seinen Wunsch wurde eine Kampagne gestartet, die die Bevölkerung davon überzeugte das man Ausländern nicht trauen könne und das die Abschottung von außen der einzige Schutz vor Eroberung wurde.&lt;br /&gt;
Dies hatte auch Erfolg, [[Takigakure]] igelte sich ein und sah alles als Bedrohung an, was zu allgemeiner Aufrüstung im Dorf führte.&lt;br /&gt;
Zudem schwächte er die Macht der [[Gesellschaft_in_Taki#Die_Gr.C3.BCnderclans|Gründerclans]] erheblich in dem er den Ältestenrat neu aufstellte und für niedere Clans zugänglich machte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Kessen Musou====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kessen Musou wurde nach dem überraschenden Tod [[Geschichte_von_Taki#Mifune_Ashura|Mifunes]], der scheinbar an einer Krankheit verstarb, ebenso überraschend zum neuen [[Dorfoberhaupt|Oberhaupt]] erklärt. Entgegen der Traditionen des Dorfes die Wege der alten Oberhäupter weiter zugehen, brach er damit und zum ersten Mal in der Geschichte öffnete [[Takigakure]] sich wieder nach außen. Ausländer wurden nicht länger verteufelt und argwöhnisch betrachtet, sondern willkommen geheißen und in die Dorfstruktur eingeführt.&lt;br /&gt;
Von vielen wurde Kessen Musou als wahrer Held vergöttert, da er eine unglaubliche Phase des Friedens in [[Takigakure]] einläutete, auf die man später immer noch neidisch war und sich zurück wünschte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Verräter [[Takigakure]]s===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Kakuzu====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kakuzu war einst einer der besten Shinobi des Dorfes [[Takigakure]]. So entsandte man ihn auf eine Mission den ersten Hokage, [[Geschichte_von_Konoha#vor_dem_BEK|Hashirama Senju]], zu töten, als diese jedoch scheiterte wurde er bei seiner Rückkehr ins Dorf stigmatisiert und für das Scheitern der [[Mission]] bestraft, obgleich diese sehr gefährlich war.&lt;br /&gt;
Darauf entwickelte der einst hochgelobte [[Jounin]] einen Hass auf das Dorf und tötete auf seiner Flucht nicht nur die Ältesten des Dorfes, sondern stahl das wichtigste verbotene [[Jutsu]] des Dorfes, das seit dem verloren ist. &lt;br /&gt;
Ab da an führte er ein Leben als Kopfgeldjäger und Söldner.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Nobu Gushiken====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nobu Gushiken, adoptierte Bruder des ehemaligen [[Dorfoberhaupt|Dorfoberhauptes]] [[Wichtige Personen in Taki#Wichtige_Personen_in_Taki#Muneyaki_Gushiken|Muneyaki Gushiken]], war ein ausgezeichneter Ninja des Dorfes und Mitglied der [[Einheiten_Takigakures#Tsuisekisha_.28J.C3.A4ger.29|Tsuisekisha]].&lt;br /&gt;
Ebenso wie sein älterer Bruder strebte er danach Oberhaupt Takigakures wurde, jedoch wurde sein Bruder stattdessen ernannt, was den jungen Mann verbittern ließ, worauf sich die Brüder zerstritten und seine Adoption herauskam.&lt;br /&gt;
Im Angesicht der steigenden Gefahr der [[Taki_no_Kuni#Jashin_Sekte|Jashin-Sekte]] versuchte er dann einen lange gehegten Plan umzusetzen, nämlich seinen Bruder zu entführen und zu töten, wobei er es so aussehen lassen wollte als wären die [[Taki_no_Kuni#Jashin_Sekte|Jashin]]-Kultisten es gewesen.&lt;br /&gt;
Wodurch er sich ersann zum neuen [[Dorfoberhaupt]] erklärt zu werden, jedoch scheiterte sein Plan durch die Heldentat [[Wichtige_Personen_in_Taki#Shinishi_Kudo|Shinishi Kudos]] der nicht nur den Verräter beseitigte sondern auch [[Wichtige Personen in Taki#Wichtige_Personen_in_Taki#Muneyaki_Gushiken|Muneyaki]] rettete.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Wächter [[Takigakure]]s===&lt;br /&gt;
Die Wächter [[Takigakure]]s entspringen aus der Sage &amp;quot;[[Geschichte von Taki#Das Lied des gelben Drachen|Das Lied des gelben Drachen]]&amp;quot;, welche von einem mutigen kleinem Mädchen und der Entstehung von [[Takigakure]] erzählt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Der blaue Drache – Seiryu====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quing Long bietet einen durchaus beeindruckenden Anblick, wenn er sich nicht in seiner Menschengestalt fort bewegt. Gerne verbringt er seine Zeit als Eremit getarnt, um den einen oder anderen Wanderer etwas über die Natur zu erzählen und beizubringen, so wie er es einst bei dem kleinen Mädchen Hiwa getan hatte. Nur sehr selten würde sich Quing Long in seiner wahren Gestalt einem Menschen zeigen. Sein edles und geduldiges Gemüt würden ihn für offene Geister zum höchst angenehmen Gesprächspartner machen. Vorurteilslos betrachtet er jeden Menschen einzeln und nicht die Menschheit als ganzes, bevor er sich seine Meinung zu einem Individuum bildet.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der blaue Drache Quing Long steht für die Jahreszeit Frühling und somit für die Geburt und die frühe Phase jungen Lebens, seien es Pflanzen, Menschen oder Tiere.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Der rote Vogel – Suzaku====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zhu Que hat ein durchaus heiteres Wesen. Das Interesse des roten Vogels weckt man durch Gesang und Lieder. Selber trällert er gerne verschiedene Lieder und am meisten gefällt es ihm, wenn sich aus seinem Gesang und das eines Menschen ein Duett bildet. Er kann die Form eines kleinen roten als auch großen roten Vogels annehmen. In Anwesenheit oder in der Nähe von Menschen würde er stets als kleiner Vogel auftauchen, um nicht als Wächter erkannt zu werden.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der rote Vogel Zhu Que steht für die Jahreszeit Sommer und damit für den Höhepunkt des Lebens mit all den Pflanzen und Lebewesen, die im Frühling noch klein und zierlich waren. Er steht für die Reichen Geschenke, die die Natur im Sommer bringen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Der weiße Tiger – Byakko====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bai Hu ist äußerst schlau und gerissen, wie es das Bild einer Raubkatze schon immer präsentiert hat. Der weiße Tiger kann die form einer kleinen weißen Katze annehmen, um ohne größeres Aufsehen zu erregen unter Menschen zu wandeln oder sich einzelnen Wanderern zu zeigen ohne direkt erkannt werden zu wollen. Meistens nutzt er diese Form, um die Verhaltensweisen eines Individuums zu beobachten. Reden würde er in seiner Katzenform nie, selbst als Tiger ist es schwer Bai Hu viele Worte zu entlocken. Nie verliert er mehr Worte als unbedingt nötig, man würde immer nur von ihm hören, dass für alles einen Richtigen Zeitpunkt und Ort gibt, wenn man versuchen würde mehr Worte aus ihm zu locken. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der weiße Tiger Bai Hu steht für die Jahreszeit Herbst und damit als Vorbote für die härteren Monate, die im Winter folgen. Mit ihm verbindet man auch den Aspekt der Jagd, der während der Herbstmonate an Wichtigkeit zunimmt, da Pflanzen und Bäume zur Ruhe kommen und bis zum Frühling keine Früchte austragen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Die schwarze Schildkröte – Genbu====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Xuan Wu würde auf Menschen einen etwas angst einflößenden Eindruck machen. Es ist schwer zu erahnen, wie es um das derzeitige Gemüt der schwarzen Schildkröte aussieht. Obwohl Xuan Wu durch das kleine Mädchen Hiwa eines besseren belehrt wurde, was die Menschen in Bezug auf die Natur angeht, so konnte er nie wirklich seinen Argwohn gegenüber die Menschen ablegen. Immer noch sieht er die meisten Menschen als Zerstörer von Natur und Leben. Nur sehr schwer lässt er sich von der Gutherzigkeit und Naturverbundenheit eines Individuums überzeugen. Sollte man dies aber geschafft haben, so genießt man das voller Vertrauen und den Schutz der argwöhnischen Schildkröte. Natürlich stehen die Menschen [[Takigakure]]s automatisch unter seinem Schutz, da er diese als Abkömmlinge der ersten Dorfbewohner ansieht.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die schwarze Schildkröte Xuan Wu steht für die Jahreszeit Winter und damit für die Ruhe selbst, die während eines jeden Winters in der Natur einkehrt. Oftmals wird auch der Tod mit ihm in Verbindung gebracht, denn nicht alle Lebewesen überstehen den kalten Fängen des Winters.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Der gelbe Drache====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Mädchen namens Hiwa ist ein sehr naturverbundener Mensch. Sie weiß jeden Aspekt der Natur zu schätzen, achtet jede noch so kleine Lebensform und würde immer zum Wohle dieser handeln. Ihr eigenes Wohl stellt sie unter das von anderen, selbst wenn es um das Wohl fremder Menschen geht. Sie ist eine lebensfrohe Person, die sich gerne auch bei anderen Menschen aufhält. Durch ihren langen und außergewöhnlichen Aufenthalt in der Natur, ist diese zu ihrem eigentlich Zuhause geworden, etwas das man ihr auch anmerkt. Sie verbringt mehr Tage in Wäldern als unter Menschen. Man sagt ihr nach, dass sie mit Bäumen reden kann.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Hiwa gilt heute als Tod, wobei man sich dessen nie gewiss war. Man erzählt sich, dass sie eines Tages einfach im Wald verschwunden und nie wieder zurück gekehrt war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Frage-Sektion ==  &lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;mw-collapsible mw-collapsed wikitable&amp;quot; width=&amp;quot;100%&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Frage-Sektion&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
== Navigation ==&lt;br /&gt;
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		<author><name>Shinishi</name></author>
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		<title>Geschichte von Taki</title>
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		<updated>2016-03-16T08:34:59Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Shinishi: /* Militarisierung und Eigen-Dynastie - 80 Jahre nach Ende des Bluterbenkrieges */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Auf dieser Seite findet ihr eine Übersicht über die Geschichte des Dorfes [[Takigakure]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Seit Entstehung von [[Takigakure]]==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Sengoku Jidai===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Anfang der Geschichtschreiber [[Takigakure]]s steht Sengoku Jidai, die Zeit der streitenden Reiche. Nachdem die Kunst des Ninjutsu zur Blüte seiner Macht aufgestiegen war, durchstriffen zahllose [[Clan]]s die Lande, ein jeder mit seinen eigenen Fähigkeiten und Ansichten über die Welt. Sie waren [[Söldner]], die von den Ländern bezahlt wurden und alle bisher gekannten Waffen und Armeen überflüssig machten. Diese Kraft, die vielen zunächst wie ein Segen erschien, wurde schnell zu einem Fluch als sich angeblich selbst der Himmel in blutiges Rot aufgrund der endlosen Schlachten färbte, die auf der Erde ausgetragen wurden. Als sich die zwei mächtigsten [[Clan]]s im Reich des Feuers zusammenschlossen und [[Konohagakure]] gründeten, geschah ein Umdenken in vielen Ninja[[clan]]s die diesem Beispiel folgten. Es war deutlich geworden das es keinen Sinn mehr hatte nur dem eigenen Clan Treue zu schwören: Um zu bestehen brauchte es Bündnisse mit anderen Gruppierungen. Je stärker die zu schmiedende Allianz umso mehr Macht für die Beteiligten.&amp;lt;br /&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Gründung des Dorfes - 85 Jahre vor Ende des Bluterbenkrieges===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In diesen Jahren versammelten sich vier der örtlichen Ninjaclans an dem Baum, den wir heute [[Aufbau_von_Taki#Der_Taki-Baum|Taki-Baum]] nennen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Gesellschaft_in_Taki#Kagetoya|Kagetoya]] (Krieger), die [[Gesellschaft_in_Taki#Shiazu|Shiazu]] (Strategen), die [[Gesellschaft_in_Taki#Fuyou|Fuyou]] (Heilung) und die [[Gesellschaft_in_Taki#Nanaya|Nanaya]] (Tarnung).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie schlossen einen Pakt und schworen untereinander Treue an diesem Baum, der zu dieser Zeit noch ein gewöhnlicher war und erst Jahrzehnte später zu wahrer Berühmtheit gelangen sollte. Entgegen häufiger Annahme wurde [[Takigakure]] auf Vorschlag der [[Gesellschaft_in_Taki#Fuyou|Fuyou]] und Nanaya hin als Demokratie gegründet, da sich die verfeindeten [[Clan]]s der [[Gesellschaft_in_Taki#Kagetoya|Kagetoya]] und [[Gesellschaft_in_Taki#Shiazu|Shiazu]] auf keinen Anführer einigen konnten. [[Takigakure]] wurde vom Ältestenrat geführt, welcher aus den Anführern der jeweiligen [[Clan]]s bestand und hatte zu Beginn mit vielen Schwierigkeiten zu kämpfen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch die schier endlose Bedrohung und zahlreiche Überfälle entwickelte [[Takigakure]] bereits sehr früh fähige Verteidigungsmechanismen und Finten, mit denen sie selbst übermächtige Feinde erfolgreich abwehren konnten. Niemals gelang es einem Feind Fuß in [[Takigakure]] zu fassen und der Frieden im verborgenen Dorf machte den Rat der Ältesten leichtsinnig und überheblich.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Der Fall Kakuzu und Kagetoya-Dynastie - 65 Jahre vor Ende des Bluterbenkrieges===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Fall Kakuzu sorgte für besonderes Aufsehen im Dorf und beeinflusste es bis heute. Nachdem der Jounin [[Geschichte_von_Taki#Kakuzu|Kakuzu]] bei einem Auftrag scheiterte der die Ermordung des ersten [[Wichtige_Personen_in_Konoha#Hokage|Hokage]]s im Sinn hatte, mit dem [[Takigakure]] im Krieg war, erfuhr er bei seiner Rückkehr eine starke Ignoranz und Ablehnung. Er wurde mit Strafen belegt, denen er sich mit unerwarteter Gewalt erfolgreich widersetzen konnte. Bei seiner Flucht kam der gesamte Ältestenrat ums Leben, was für große Debatten in den Clans sorgte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als [[Geschichte_von_Taki#Ieyasu_Kagetoya|Ieyasu Kagetoya]] sich zum neuen Oberhaupt erklärte, gab es niemanden der ihm zu widersprechen wagte. Mittlerweile hatten sich weitere [[Clan]]s in [[Takigakure]] angesiedelt und viele von ihnen hielten den mächtigen [[Gesellschaft_in_Taki#Kagetoya|Kagetoya]] die Treue, sodass jeder Widerspruch in einem Bürgerkrieg hätte enden können.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Der Aufstand und Shiazu-Dynastie - 28 Jahre vor Ende des Bluterbenkrieges===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Viele Jahrzehnte lang herrschte in [[Takigakure]] eine angespannte Stimmung, doch keine Seite wagte es diesen trügerischen und wackeligen Frieden zu brechen. Das Dorf hatte viele Fortschritte gemacht. Es gelang ihm seine Macht auszubauen und von Taki als offizielles Ninjadorf anerkannt zu werden. Seine Ninja sicherten nun nichtmehr einzig das Dorf, sondern das gesamte Land stand unter dem Schutz und der Verwaltung der Ninja aus [[Takigakure]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dennoch folgte das unvermeidliche erneut aus einer im Leichtsinn geborenen Handlung heraus: Als [[Geschichte_von_Taki#Ieyasu_Kagetoya|Ieyasu Kagetoya]] sich in einer Schlacht dazu entschied eine Kompanie seiner Shinobi für den Sieg zu opfern, musste er die Folgen seiner Handlung am eigenen Leib spüren. Die Kompanie unter Führung von Kenshin [[Gesellschaft_in_Taki#Fuyou|Fuyou]] schaffte es entgegen aller Wahrscheinlichkeiten nicht nur zu überleben, sondern die gesamte Schlacht beinahe im Alleingang zu entscheiden. Als sie anschließend zurückkehrten, wandten sie sich offen gegen die Ninja welche sie im Stich und zum Sterben zurückgelassen hatten. Die [[Gesellschaft_in_Taki#Shiazu|Shiazu]], welche wohl nur auf eine solche Gelegenheit gewartet hatten, schlossen sich mit den [[Gesellschaft_in_Taki#Fuyou|Fuyou]] zusammen was letztlich auf den Tod Kagetoyas und dem Ende seiner Dynastie noch auf diesem Schlachtfeld hinauslief.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Daheim in [[Takigakure]] wurde [[Geschichte_von_Taki#Shingen_Shiazu|Shingen Shiazu]] als neues [[Dorfoberhaupt]] etabliert, mit großer Unterstützung der [[Gesellschaft_in_Taki#Fuyou|Fuyou]] und einiger jüngerer [[Clan]]s, welche sich im Laufe der Jahre um die [[Gesellschaft_in_Taki#Shiazu|Shiazu]] und [[Gesellschaft_in_Taki#Fuyou|Fuyou]] geschart hatten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unter den [[Gesellschaft_in_Taki#Shiazu|Shiazu]] änderte sich nach Aussen hin wenig, da sie an den Pfaden der [[Gesellschaft_in_Taki#Kagetoya|Kagetoya]] festhielten und diese trotz des Zwischenfalls nicht als Verräter deklarierten. Dennoch war dies das offizielle Ende des [[Clan]]s, denn während die Kagetoya mehr und mehr Verbündete in [[Takigakure]] verloren, schwand auch der [[Clan]] bis sich im folgenden Bluterbenkrieg ihre Spuren komplett verloren.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===[[Takigakure]] im Bluterbenkrieg===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während des Bürgerkrieges erlebten viele Einwohner und Ninja eine Schockphase die selbst nach dem Ende des Krieges noch viele Jahrzehnte lang anhalten sollte. Sie erkannten, das ihre Sicherheit nicht von selbst gegeben war. Obwohl es den Ninja gelang jeden Eindringling vom Dorf fern zu halten, hatte das Dorf viele Verluste und Tragödien zu beklagen, viele die heimkehrten waren nicht mehr dieselben wie vorher und erzählten erschreckende Geschichten über all die Bluterbler gegen die sie hatten kämpfen müssen.&amp;lt;br /&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Folgen des Krieges und Ashura-Dynastie - Monate nach Ende des Bluterbenkrieges===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenige Monate nach Ende des Krieges musste auch [[Geschichte_von_Taki#Shingen_Shiazu|Shingen Shiazu]] zurücktreten, der sich in einer der letzten großen Schlachten schwere Verbrennungen zugezogen hatte. Zur Überraschung vieler ernannte er [[Geschichte_von_Taki#Mifune_Ashura|Mifune Ashura]] zu seinem Nachfolger, nachdem dieser sich in zahlreichen Schlachten hervorgetan hatte. Damit war er der erste Anführer [[Takigakure]]s der aus keiner der vier Gründerfamilien stammte, deren Population sich im Krieg ohnehin deutlich reduziert hatte. Der Ältestenrat wurde neu geordnet, sodass auch Mitglieder der niederen [[Clan]]s Zugang zu diesem hatten, was die Machtstellung der Gründerfamilien endgültig brechen sollte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem sich die Defensive als besonderes Markenzeichen der Shinobi aus [[Takigakure]] etabliert hatte, begann [[Geschichte_von_Taki#Mifune_Ashura|Mifune]] eben dieses noch auszubauen. Die alten Verteidigungsanlagen wurden verstärkt und Sicherheitskontrollen für Aus- und Einwanderer verschärft. Waffen wurden entwickelt und verbessert, während den Einwohnern die Gefahr der Aussenwelt eingeprägt wurde, der die heimische Sicherheit des Dorfes gegenüberstand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Takigakure]] begann sich für einen Krieg zu rüsten, der nicht kommen sollte.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Zeit des Friedens und Musou-Dynastie - 42 Jahre nach Ende des Bluterbenkrieges===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach einem friedlichen, wenn auch überraschendem, Tod  [[Geschichte_von_Taki#Mifune_Ashura|Mifunes]], wurde [[Geschichte_von_Taki#Kessen_Musou|Kessen Musou]] vom Ältestenrat zu dessem Nachfolger ernannt. Während [[Takigakure]] sich in der Ashura-Dynastie mehr um die Sicherung seiner Position kümmerte, brach man in der Musou-Dynastie überraschenderweise damit. Potential von Aussen wurden willkommen geheißen und gefördert, während die Ninja-Akademie an gegenwärtige Standards angepasst wurde. In dieser Zeit stießen viele [[Clan]]s und Familien nach [[Takigakure]], die auch für dessen Entwicklung wichtig sind, wie die Familie der [[Wichtige_Personen_in_Taki#Shinishi_Kudo|Kudo]] oder die der [[Gesellschaft_in_Taki#Atsumichi|Atsumichi]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Ära des Friedens hatte [[Takigakure]] erfasst und viele Ninja wuchsen in dem Bewusstsein auf diesen Frieden erhalten zu wollen. Konflikte waren selten und wurden zumeist gerecht gelöst. Von einigen wurde diese Zeit als wahres Paradies empfunden, andere verurteilten den Leichtsinn mit welchem die Ninja hierdurch behaftet wurden.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Militarisierung und Eigen-Dynastie - 80 Jahre nach Ende des Bluterbenkrieges===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als die Musou-Dynastie mit dem Tod [[Geschichte_von_Taki#Kessen_Musou|Kessens]] während einer geheimen Mission endete, gab es große Bestürzung im Dorf als der Ältestenrat zur Überraschung vieler eine Frau namens [[Wichtige_Personen_in_Taki#|Jinkou Eigen]] zum neuen Oberhaupt ernannte. Abgesehen davon dass sie eine Frau war, war sie auch eine Ausländerin ohne feste Wurzeln in [[Takigakure]], was bei vielen Misstrauen erregte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Eigen-Dynastie wurde großer Wert auf innere Sicherheit gelegt. Die Schutzmaßnahmen innerhalb und ausserhalb des Dorfes wurden ebenso verstärkt wie deutlicher spürbar gemacht. Viele Systeme wurden bürokratisiert und auf Effizienz getrimmt, während die &#039;Shineitai&#039;, die mehrere Dutzend starke Leibgarde des Oberhauptes, etabliert wurde. Es gab das erklärte Ziel aus [[Takigakure]] ein Dorf werden zu lassen, welches sich vor den Großreichen nicht weiter würde verbergen müssen. Aussen wurden Bündnisse geschmiedet, Innen wurden Gesetze erlassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu dieser Zeit traten auch die sogenannten &amp;quot;[[Söldner]]&amp;quot; das erste Mal an das Licht der Öffentlichkeit. Menschen ohne Chakra probten mit Schusswaffen den Aufstand gegenüber den mittlerweile etablierten Ninja.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Söldner-Ära===&lt;br /&gt;
Nach den militärisch geprägten Jahren [[Wichtige_Personen_in_Taki#|Jinkous]], hatte die [[Wichtige_Personen_in_Taki#Ehemalige_Dorfoberhäupter|Gushiken]]-Ära das erste Mal seit dem Bluterbenkrieg wieder mit einer größeren Bedrohung zu tun: Den Söldnern.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Doch anders als in anderen Ländern und Dörfer gab es in [[Taki no Kuni]] nur wenig Aktivitäten dieser und die im Vergleich geringe Anzahl der Söldner bereitete den vereinte Kräften der Landesfürsten und des Ninjadorfes kaum Probleme.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Da [[Takigakure]] ohnehin keine Gefahr durch die Söldner für das einzige wirklich versteckte Dorf sah, zogen sie daher nicht aktiv in den Kampf gegen diese, sondern verteidigten lediglich das Land gegen die wenigen einfallenden Truppen, welche die Städte bedrohten.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Beginn der Gushiken-Dynastie - 85 Jahre nach Ende des Bluterbenkrieges===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Änderungen während der Eigen-Dynastie sorgten für größeren Widerstand bei den traditionelleren Clans des Dorfes als erwartet, weshalb unter internem Druck der Ältestenrat dazu gezwungen wurde Eigen um den Rücktritt zu bitten. Als [[Wichtige_Personen_in_Taki#Ehemalige_Dorfoberhäupter|Muneyaki Gushiken]] die Führung des Dorfes übernahm, waren viele erleichtert wieder einen &#039;wahren Taki-Ninja&#039; an der Spitze zu sehen.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit [[Wichtige_Personen_in_Taki#Ehemalige_Dorfoberhäupter|Muneyaki Gushiken]] als neuer Führung des Dorfes ging eine Welle der Erleichterung durch die Reihen der Bewohner des Dorfes, ein Anführer geboren in [[Takigakure]] selbst und bereits mit 9 Jahren Absolvent der Akademie. Allerdings blieb ein plötzlicher Umschwung der Politik wieder der Erwartungen aus. [[Wichtige_Personen_in_Taki#Ehemalige_Dorfoberhäupter|Muneyaki]] zeigte sich viel mehr als zurückhaltend und vorsichtiger Ninja. Selbst einige Monate nach seiner Einsetzung herrschte eine Stille im Zusammenhang mit seiner Politik. Als [[Wichtige_Personen_in_Taki#Ehemalige_Dorfoberhäupter|Muneyaki]] dann sogar plötzlich für eine Weile lang verschwand fürchteten sowohl der Ältestenrat als auch die Bewohner [[Takigakure]]s dass die Auswahl ein Fehler gewesen war und sie ihren Anführer nie wiedersehen würden. Doch [[Wichtige_Personen_in_Taki#Ehemalige_Dorfoberhäupter|Muneyaki]] erschien wider Erwarten wieder an den Toren [[Takigakure]]s als wäre nichts gewesen, um sich seinen Aufgaben als [[Dorfoberhaupt]] des Dorfes zu stellen. Erst einige Wochen nach seiner Rückkehr enthüllte [[Wichtige_Personen_in_Taki#Ehemalige_Dorfoberhäupter|Muneyaki]] die Intention hinter seinem Verschwinden.&lt;br /&gt;
Er hat die legendären Wächter aus den vergessenen Geschichten Takis erforscht und als Zeichen der Wertschätzung den Titel des Dorfoberhauptes des Dorfes  in den gelben Drachen ernannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Post-Söldner-Ära===&lt;br /&gt;
Da die [[Söldner]]-Ära keinen großartigen Einfluss auf [[Takigakure]] hatte, verlief das Leben im Dorf nach dem Sieg über diese nicht anders ab als zuvor.&lt;br /&gt;
Es gab, da man sich nicht großartig mit den [[Söldner]]n beschäftigt hatte, anders als in anderen Ländern, keine großen technologischen Fortschritte, noch war man auf diese im recht traditionellen Land erpicht.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Es gab jedoch erste stärkere diplomatische Berührungen mit den Dörfern [[Kirigakure]] und [[Kumogakure]].&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Diese waren auf die diplomatischen Beziehungen des ehemaligen Dorfoberhaupts [[Wichtige_Personen_in_Taki#Dorfoberhaupt|Eigen Jinkou]] zu [[Kirigakure]] zurückzuführen, die ursprünglich aus dem Dorf stammte. Über jene Beziehung kamen sie dann auch in Berührung mit [[Kumogakure]], welche schon immer recht eng mit [[Kirigakure]] verbunden waren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Dreier-Bündnis-Ära===&lt;br /&gt;
Das Dreier-Bündnis [[Kirigakure]]-[[Kumogakure]]-[[Takigakure]] hat seine Wurzeln bis in den Bluterbenkrieg geschlagen. Damals entstand der erste Kontakt aller drei Länder miteinander. Auch wenn dieser Kontakt eher negativer Natur gegenüber [[Takigakure]] war, so festigte es die Bindung der beiden anderen Bündnispartner.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Dieses Verhältnis schob sich jedoch ins positive als [[Wichtige_Personen_in_Taki#Eigen_Jinkou|Eigen Jinkou]] Dorfführer wurde, da Eigens Heimatdorf [[Kirigakure]] gewesen war, pflegte sie in dieser neuen Position eine recht umsichtige Politik, welche den Grundstein für das künftige Bündnis legte.&lt;br /&gt;
Zur freundschaftlichen Annäherung begrüßte [[Takigakure]] bald eine kleine Delegation [[Kirigakure]]-Ninja im Dorf, deren Besuch überraschend gut ausging.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Anschläge während des [[Chuuninexamen]]s in [[Kumogakure]] festigte ebenfalls diese Beziehung, da [[Takigakure]] ihrem neuen Freunden [[Kirigakure]] und somit auch [[Kumogakure]] bei der Beseitigung der Schäden half.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Nach der Eroberung einer [[Söldner]]festung seitens [[Kirigakure]], wurde diese zum gemeinsamen Besitz der drei Dörfer erklärt und die Bündnisfestung erschaffen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die letzte Festigung des Bündnisses wurde durch die Katastrophenhilfe während Unwetters erzielt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Beginn der [[Wichtige_Personen_in_Taki#Shinishi_Kudo|Kudo]]-Dynastie - 89 Jahre nach Ende des Bluterbenkrieges===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem, Nobu Guskihen, der Bruder [[Wichtige_Personen_in_Taki#Ehemalige_Dorfoberhäupter|Muneyaki Gushikens]], diesen auf dem Weg zu einer wohl wichtigen Besprechung abfangen und entführen konnte, trat die Spezialeinheit Takigakures in Aktion, unter anderem auch [[Wichtige_Personen_in_Taki#Shinishi_Kudo|Shinishi Kudo]].&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Wichtige_Personen_in_Taki#Shinishi_Kudo|Shinishi Kudo]] gelang es als einziger, den [[Wichtige_Personen_in_Taki#Ehemalige_Dorfoberhäupter|gelben Drachen]] und seinen Bruder in einer Höhle zu finden und zu erreichen. Ihm gelang es Nobu Gushiken, das höchst gefährliche, ehemalige Mitglied der [[Einheiten_Takigakures#Tsuisekisha_.28J.C3.A4ger.29|Tsuisekisha-Einheit]], den Bruder von Gushiken, zu erledigen. &lt;br /&gt;
Gerüchten zufolge soll Nobu jedoch Sicherheitsvorkehrungen geplant haben, welche besagte Höhle nach seinem Tod zum Einsturz brachte.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Offiziellen Aussagen zufolge, gelang es Kudo, das [[Dorfoberhaupt]] aus der misslichen Lage der einstürzenden Höhle zu befreien, schaffte es jedoch selbst nicht mehr heraus. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Wichtige_Personen_in_Taki#Shinishi_Kudo|Shinishi Kudo]] galt eine Zeit lang als verstorben, ehe er wohlauf zurückkam und wenig wegen seiner heldenhaften Taten, der Rettung des alten Dorfoberhauptes sowie dem Ausschalten des Verräters selbst zum [[Dorfoberhaupt]] ernannt wurde, da [[Wichtige_Personen_in_Taki#Ehemalige_Dorfoberhäupter|Muneyaki Gushiken]] von diesem Amt zurücktrat.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der junge [[Gesellschaft_in_Taki#Kudo|Kudo]] brachte gleich frischen Wind in des recht traditionelle Takigakure, durch die Umbenennung des Dorfoberhaupt-Titels vom gelben zum goldenen Drachen, sowie dem Bau eines neuen [[Aufbau_von_Taki#Ninjasitz.2Fgoldene_Drachenstatue|Ninjasitzes]], der eben jenes Wesen repräsentieren sollte.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Jedoch hatte [[Wichtige_Personen_in_Taki#Shinishi_Kudo|Shinishi Kudo]] mit seiner Ernennung gleichzeitig etwas geerbt was den jungen Shinobi auf die Probe stellen sollte, der [[Taki_no_Kuni#Jashin_Sekte|Jashin-Kult]] der zuvor in Takigakure schon Unheil angerichtet hatte war stärker geworden und schaffte es [[Takigakure]] als Dorf einige Seitenhiebe zu verpassen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Bald darauf sollte ein Krieg in [[Taki no Kuni]] ausbrechen in dem die beiden Seiten ihre Kräfte maßen und [[Wichtige_Personen_in_Taki#Shinishi_Kudo|der goldene Drache]] seine Stärke und Führungsqualitäten beweisen musste.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Das Lied des gelben Drachen=&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwischen den Reihen voller Bücher und Schriftrollen in der Bibliothek [[Takigakure]]s, die oft von großen Personen der Vergangenheit, wichtigen Ereignissen oder Techniken sowie Lehre handeln, findet der Suchende bis weilen ein kleineres unscheinbares Buch.&lt;br /&gt;
Nur selten wurde das Buch in den letzten Jahren aus der Umarmung seiner größeren Brüder und Schwestern gerissen, um seinen Inhalt dem Suchenden zu offenbaren. Es war in Vergessenheit geraten und gelegentlich, wenn es aus dem langen Schlaf eines von Staub bedeckten Buches für einen Moment, welcher für ein Buch alles zwischen einer Sekunde und einem Jahrhundert sein kann, aufwachte, erinnerte es sich sehnsüchtig daran wie es gewesen war, als noch kleine Kinderfinger es jeden Tag hervorgeholt und die dazugehörigen hohen Stimmen erfreut und laut aus ihm hervor gelesen hatten.&lt;br /&gt;
Es war abgenutzt ja, aber das stimmte das Buch nicht traurig sondern machte es eher stolz. Die güldene Farbe, mit der sein Schaffer einst den Umschlag beschrieben hatte, hatte ihm eh nie wirklich gefallen und der Zustand sprach in seinen Augen für all die Liebe und Anerkennung, die ihm einst zugekommen war. Und schließlich hatte die Geschichte, mit deren Schutz und Überlieferung es beauftragt worden war, alles Recht auf derartige Zuwendung.&lt;br /&gt;
Ja das Buch war stolz auf sich selber und wusste, dass es nur lange genug warten müsste, bis es aus seinem Schlaf aufgeweckt werden und seine Geschichte erneut offenbaren würde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Irgendwann kam dieser Tag und an diesem Tag fand die Sage des [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|gelben Drachens]] und der Götter wieder Einzug in die Köpfe der Menschen. Wie so oft bei Sagen weiß niemand zu sagen, wie viel wahr und wie viel hinzugedichtet worden war. Aber dies, so wusste das Buch, war nicht die Aufgabe einer Sage.&lt;br /&gt;
Eine Sage muss die Herzen der Menschen erfreuen, sie mit Hoffnung erfüllen und zum Träumen anregen. Eine Sage lässt bisweilen alte Männer genauso wie kleine Kinder mit verträumten Blicken die Welt um sich herum betrachten und sich vorstellen, wie es wohl damals an diesem Ort ausgesehen haben könnte. Eine Sage schließlich steht für eine Lektion und Beispiel, Lehre und Wissen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und so erzählt das Buch die Geschichte:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Prolog===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vor langer Zeit, als die Menschheit noch jung war und mit den großen Augen eines kleinen Kindes die Welt um sich herum betrachtete, herrschte die Natur über das Leben eines jeden Lebewesens mit einer Hand, die zugleich sanft wie ein kühler Windstoß im drückenden Sommer als auch hart wie der Kern eines großen Gebirges war.&lt;br /&gt;
Der Mensch, genauso wie alle anderen Lebewesen ob Tier, Pflanze oder Stein kämpfte jeden Tag um sein Überleben. Aber nicht Angst oder Ohnmacht vor den Strapazen bestimmten sein Leben, sondern Freude und Glück über die einfachsten Dinge. Er war glücklich, wenn er mit vollem Magen einen warmen und sicheren Schlafplatz gefunden hatte.&lt;br /&gt;
So herrschte die Natur und die Tiere, die teilweise älter als die Menschen waren, wuchsen zu prächtigen Gestalten heran. Hört man heute von Erzählungen aus jener Zeit, so wirken die Geschichten von dem riesigen Wald, der den Großteil des Kontinents bedeckte und von ebenso riesigen Tiergottheiten bevölkert war, wie die Märchen eines alten wirren Greises.&lt;br /&gt;
Aber der Menschheit Kindeswiege war dies Umfeld beschützt vom großen Schatten des Waldgottes. Irgendwann jedoch fängt jedes Kind an sein Umfeld zu verändern und in einer Zeit, in der sich das Schicksal dieses Gleichgewichtes entscheiden sollte erhob sich der [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|gelbe Drache]] über die Träume von Natur und Mensch hinweg in die Lüfte der Zukunft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===1. Kapitel===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Langsam und träge floss der kleine Bach an diesem Tag die Hänge des Hügels herab, plätscherte nur missmutig über die großen Steine nahe seiner Quelle, drückte nur halbherzig die Kiesel vor sich her, die sich in seinen Weg stellen wollten, und wollte gar nicht so recht seinen Weg gen Tal beschreiben.&lt;br /&gt;
Hätte man den Bach an einem anderen Tag gesehen und hätte man Aug und Ohr, so wie es die Menschen früher für die Natur gehabt hatten, so hätte die Freude und die Glückseligkeit des Baches einem das Herz erwärmt. Es war kein großer Bach, es war kein Bach, dessen Wasser sich in den Strom eines gewaltigen Flusses oder die Gefilde eines riesigen Sees mischte. Es war ein einfacher Bach, der auf der großen Landkarte nicht einmal seine Existenz belegt finden würde.&lt;br /&gt;
Aber für die Menschen des kleinen Dorfes am Fuße des Hügels war er die Quelle ihres Lebens und somit das Wichtigste in der Welt und für ihn waren diese Menschen das Wichtigste in der Welt.&lt;br /&gt;
Wer brauchte schon riesige Mengen Wassers, wenn er sich an dem Lachen der Kinder erfreuen konnte, die in ihm spielten und sein Wasser benutzten, um sich gegenseitig zu bespritzen?&lt;br /&gt;
Ja es waren vor allem die Kinder, auf die sich der Bach jeden Morgen freute, wenn er sich aus dem moosig-grünen Bett seiner Träume erhob. Er kannte sie alle, er erkannte sie schon am Klang ihres Lachens und hatte einem jeden der Dorfbewohner erfreut beim Wachsen zugesehen.&lt;br /&gt;
Nichts aber stimmte ihn so traurig, wie das bittere Weinen und Schluchzen eines Kindes, das in seinem jungen Leben bereits großes Leid erfahren musste. Und ausgerechnet das herzerweichendste Weinen und die qualvollsten Tränen hatte er am gestrigen Tage wahrnehmen müssen.&lt;br /&gt;
Das Mädchen mit den grellblonden Haaren namens [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] hatte bereits in ihrer frühesten Kindheit beide Eltern verloren und lebte alleine mit ihrer großen Schwester Kigiku in dem kleinen Dorf. Nie hatte der Bach [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] weinen hören ob des Verlustes der Eltern oder der schweren Zeit, die dieser den beiden Mädchen einbrachte. Es war immer glücklich mit seinem Leben gewesen, hatte sich nie beschwert und war der großen Schwester stets zur Hand gegangen. Und ausgerechnet dieses Mädchen, das dem Bach immer ein Quell der Freude gewesen war, weinte nun ob der schweren Krankheit des Einzigem, dem es sich immer sicher gewesen war: Seiner Schwester.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was konnte der Bach tun? Die Menschen hatten in den Jahrhunderten seit ihrer frühesten Kindheit gelernt in der Natur zu überleben und dabei bereits einiges über die Kunst mit den Geschenken der Natur Krankheit und Wunde zu bekämpfen gelernt. Aber nicht einmal dieses Wissen schien das Leid Kigikus mildern zu können. Trübseelig floss er weiter vor sich hin und grübelte nach, was er tun könnte. Auch dachte er dabei daran, dass die Menschheit längst ihr Kindesbett verlassen und begonnen hatte, die harte Seite der Natur, die ihr Leben bedrohte, zu bekämpfen.&lt;br /&gt;
Früher, er konnte sich fast nicht mehr daran erinnern, hatte sich nur selten die Sonne in seinen Wassern gespiegelt, da der Schatten großer Bäume stets sein Gefilde bedeckte. Irgendwann aber hatten die Menschen damit begonnen die Bäume zu fällen und sich Platz zum Leben, für ihr Vieh und für ihre Felder zu schaffen. Der große Wald war immer weiter geschrumpft und schon lange hörte der Bach die Stimmen der Bäume nur noch aus sehr weiter Entfernung im Säuseln des Windes.&lt;br /&gt;
Als er nun so lauschte, um die Stimmen der Bäume zu hören, vernahm er die Stimme eines Menschen. Dieser Mann, denn seine tiefe und rauchige Stimme verriet sein Geschlecht, sang irgendwo in seiner Nähe von etwas, was der Bach völlig vergessen hatte: Von dem Waldgott.&lt;br /&gt;
Die Erinnerungen überschlugen sich und schnell beschloss der Bach aus seiner Trübseligkeit zu erwachen und den Sänger mit dem Plätschern seines Wassers an- und zu dem kleinen Dorf hinzulocken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===2. Kapitel===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stark schmerzten die Füße des Greises, dessen Stimme der Bach vernommen hatte, ob seiner langen Wanderung und ein jedes Wort, das er scheinbar vergnügt vor sich her sang, war einzig und allein dazu gedacht, um ihn von den Schmerzen abzulenken.&lt;br /&gt;
Er war weit gereist, hatte viele Flüsse überquert und sich an viele Bäume gelehnt, wenn sein alter Körper ein paar Momente der Ruhe benötigten. Weswegen er reiste, wusste er nicht mehr. Einzig und allein erinnerte er sich noch daran, dass er einst am Rande eines großen Waldes gelebt und von dessen Wildheit und Schönheit verzaubert worden war.&lt;br /&gt;
Angelockt vom Plätschern des Baches, dessen kühles Wasser Linderung für die schmerzenden Füße verhieß, wechselte der Greis die Richtung und traf schon bald auf den kleinen Bach und das in nicht allzu weiter Ferne stehende Dorf. Noch einmal nahm sich der Alte zusammen, trällerte um so lauter, als seine Füße besonders stark schmerzen und ihm anscheinend sagen wollten:“Wieso bleibst du nicht einfach hier sitzen und gönnst uns unsere Ruhe du alter Narr?“&lt;br /&gt;
Aber der „alte Narr“ war dickköpfig geworden und wollte nicht nur seine Füße ausruhen, sondern auch noch mit Menschen reden. Ein Vergnügen, das ihm seit Wochen verwehrt war.&lt;br /&gt;
So laut trällerte er vor sich hin, dass er das Schluchzen des kleinen Mädchens, das am Ufer des kleinen Baches mehr in sich zusammen gekauert war, als dass es saß, nicht mitbekam. Erst, als das Mädchen seine grünen Augen öffnete und auf den alten und komisch aussehenden Mann schaute, während es sich über die tränenverschmierten Wangen wischte, bemerkte dieser, dass er nicht alleine war.&lt;br /&gt;
„Was ist ein Waldgott?“ ertönte die hohe Stimme des Mädchens und der alte Mann blieb verdutzt stehen, um die fragenden großen Augen, die vor Weinen rot geworden waren, zu bewundern. Kurz entschlossen gewährte er seinen fast schon rebellierenden Füßen ihren Wunsch und ließ sich neben dem Mädchen leise seufzend nieder.&lt;br /&gt;
„Die gestaltgewordene Natur. Wille und Kraft dessen, was uns stets umgibt, und genauso wild und sanft wie eben jenes.“ Antwortete er ein wenig kryptischer, als er beabsichtigt hatte, während er die schmerzenden Füße aus den abgelaufenen Sandalen befreite.&lt;br /&gt;
„Und wie sieht er aus?“&lt;br /&gt;
„Er wechselt die Gestalt, so wie es auch die Natur ständig tut.“&lt;br /&gt;
„Ist er lieb?“&lt;br /&gt;
„Ja und nein. Wenn er stürmisch und verheerend ist, wenn er wütend und aufgebracht ist, so vernichtet er alles, was ihm in den Weg kommt. Ist er aber sanft und ruhig, so beschützt, heilt und umsorgt er das, was in seinen Augen, den Augen der Natur, würdig ist.“&lt;br /&gt;
Sofort weiteten sich die Augen des kleinen Mädchens, das das zerschlissene Hemd des Alten mit seinen kleinen Fingern ergriff und ihn voller Hoffnung und zugleich voller Angst vor einer möglichen Enttäuschung anschaute.&lt;br /&gt;
„Er heilt? Kann er alles heilen? Kann er auch eine richtig schlimme Krankheit heilen?“&lt;br /&gt;
Ein wenig verdutzt ob dieser Reaktion antwortete der Alte in dazu passender Stimmlage:&lt;br /&gt;
„Ehm Ja, kann er, aber dazu muss er…“ Doch weiter hörte das Mädchen nicht, es riss nur umso stärker an dem Hemd und schrie förmlich:&lt;br /&gt;
„Wo finde ich ihn? Erzähl mir bitte alles!“&lt;br /&gt;
Und nach einer Reaktion, die sehr derer glich, die er nur wenige Momente zuvor gezeigt hatte, und einem dazu passenden Seufzen, holte der Greis tief Luft und fing an zu erzählen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Weit weg im Nordosten steht er noch, der große Wald, der einst fast den ganzen Kontinent bedeckte. Im Gegensatz zu den kleinen Wäldern, die du kennst, ist dieser Wald noch erfüllt von dem Willen und der Kraft der Natur. Tief in seinem Inneren lebt der Waldgott in dem wunderbaren Hain, der schon seit Äonen nicht mehr von Menschen betreten worden ist, und umgeben von den Vorfahren der Tiere: riesige und weise Tiergötter.&lt;br /&gt;
Einst, so wurde mir als kleines Kind in meinem Heimatdorf erzählt, dass am Randes des großen Waldes steht, sahen die Tiergötter und der Waldgott mit wohlwollendem Blick auf die Menschen herab, die so schwach und zerbrechlich wirkten. Sie standen uns bei, wenn etwas unsere Existenz bedrohte, und halfen uns gelegentlich mit Rat und Tat in der Natur zu überleben, die sie schon so viel länger bevölkern und so viel besser verstehen als wir.&lt;br /&gt;
Aus dieser Zeit kommen auch die Geschichten der Heilkunst des Waldgottes und der weisen Ratschläge der Tiergötter, die zusammen mit ihren damals noch ähnlich riesigen Brüdern und Schwestern unseren Kontinent bereisten und bevölkerten.&lt;br /&gt;
Aber…“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch weiter kam der Mann nicht, denn das Mädchen war bereits aufgesprungen und rannte fort in Richtung der Häuser. Später erfuhr er, was es mit dem Mädchen auf sich hatte, und schollt sich selber ob dem, was er so unvorsichtig [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] erzählt hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===3. Kapitel===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Voller Schrecken beobachtete der kleine Bach, was geschah. In seinem Bestreben das kleine Mädchen zu trösten und sich wieder an ihrem Lachen und den strahlenden Augen zu erfreuen, hatte er vergessen, dass Menschen keine Tiere waren. Sie waren es nicht gewohnt auf sich alleine gestellt zu überleben und am aller wenigsten kleine Kinder, von den Gefahren einer solchen Reise und denen des großen Waldes ganz zu schweigen.&lt;br /&gt;
Aber was konnte er tun? Was konnte er tun?...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ohne lange nachzudenken hatte sich [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] ihre festeren Schuhe samt ein paar reisetauglichen Kleidern und Proviant – was sie eben rumliegen sah – geschnappt, hatte ihre Schwester umarmt und war mit den Worten „Der Waldgott wird dich heilen, warte es nur ab!“ aus der kleinen Hütte, die die zwei Mädchen bewohnten, verschwunden.&lt;br /&gt;
Kigiku hatte sichtlich verwirrt drein geschaut, aber hatte ob ihrer Krankheit und der Schwäche, die ihren Körper befallen hatte, nichts tun können, außer der kleinen Schwester flehentlich hinterher zu schauen. So verzweifelt, wie die große Schwester in dieser Stunde war, als[[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] Hals über Kopf das kleine Dorf verließ, so zuversichtlich war die kleine Schwester, die endlich etwas gefunden hatte, was sie tun konnte um Kigiku helfen zu können. Sie dachte gar nicht daran, dass die Reise gefährlich werden könnte, oder dass sie ihr eigenes Leben schonen müsste. Einzig und allein das Leben der Person, die für sie die Welt darstellte, war ihr wichtig und kreiste beständig in ihrer Gedankenwelt umher.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So reiste das kleine Mädchen mit dem blonden Haar und den großen grünen Augen los gen Nordosten. Zum Glück hatte sie gelernt die Himmelsrichtungen zu erkennen und zu finden und verlief sich nie. So selbstsicher ging sie ihre Reise an, dass sie vergnügt summend schon bald das kleine Tal und die Gefilde des kleinen Baches verließ.&lt;br /&gt;
Die ersten Tage ihres kleinen Abenteuers flogen nur so vorüber. Sie hatte genügend Wasser dabei und konnte ihre Proviante mit den Beeren und Früchten, die sie dank des herrschenden Sommers leicht fand, stets wieder auffüllen. Einzig und allein des Nachts, wenn es dunkel und gelegentlich sogar etwas kühler wurde, wurde es ihr etwas bang um das kleine Herz. Aber wie stets summte sie dann eine kleine Melodie vor sich her, mit der sie die große Stille um sich herum vertrieb und sich selber in den Schlaf wiegte.&lt;br /&gt;
Die Weisen sagen, dass ein entschlossenes Herz keine Furcht kenne. Nur ein zauderndes und fragendes Herz öffne Tür und Tor für Zweifel und Furcht. Wenn man diesen Worten Glauben schenken darf, so verwundert es nicht, dass [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] nie daran dachte umzukehren oder auch nur aus Angst oder Furcht eine Träne vergoss. Sie war überzeugt davon das Richtige zu tun und setzte mit derselben Überzeugung Fuß vor Fuß, ging Schritt um Schritt immer weiter gen Nordosten.&lt;br /&gt;
Schon bald wurde die Natur, die wenn auch in schwächerer Art und Weise, auch an diesem Ort zu finden war, auf das summende und singende kleine Mädchen aufmerksam und immer öfter geschah es von nun an, dass ein kleiner Sperling sich zu [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] gesellte, wenn diese tagsüber oder nachts vor sich hin sang, um diese mit seinem hohen Zwitschern zu begleiten.&lt;br /&gt;
Immer, wenn sie den kleinen [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]] sah, der ihr schon bald ein lieber Wegbegleiter wurde, hellte sich die Miene des kleinen Mädchens auf und ihre Schritte wurden bestimmter und stärker. Dem Beispiel des [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]]s folgend, fing sie schon bald an feste Rhythmen in ihren Tagesablauf zu bringen:&lt;br /&gt;
Sie stand mit der Sonne auf, aß etwas, ging dann den Tag über unterbrochen von einer Mittagspause bis sie am Nachmittag begann nach einer Schlafmöglichkeit zu suchen und daraufhin nach etwas Essbarem und Trinkbarem, wenn sie nicht schon genug während des Tages gefunden hatte. Ihrer guten Orientierung wegen verlief sie sich dabei so gut wie nie und wenn, dann brachte sie das Zwitschern des kleinen [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]] schon bald wieder auf den richtigen Weg. Auch brauchte sie nur auf das Verhalten des[[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]]s zu achten, um Wetterumbrüche oder Gefahren vorherzusehen.&lt;br /&gt;
So verging die Zeit und die Natur kehrte immer weiter in das kleine Mädchen ein genauso wie das kleine Mädchen immer weiter in die Natur einkehrte. Und dann kam der Herbst&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===4. Kapitel===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als die ersten Blätter an den Bäumen begannen gelb und rot zu werden, wusste [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]], dass der Sommer den Kampf gegen den Winter langsam verlor. Noch kämpfte er wacker und hielt die kalten Winde aus dem Norden samt der dunklen Wolken, die sie mitbrachten, zurück. Aber mit jedem Tag und jeder Nacht kamen sie näher, ohne dass der Sommer etwas dagegen würde tun können.&lt;br /&gt;
Sie musste sich beeilen, so viel verstand selbst ein kleines Mädchen, denn in den Stürmen und der Kälte des Winters würde sie nicht überleben können ohne die Hilfe und den Beistand Ihresgleichen.&lt;br /&gt;
Wäre der kleine [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]] nicht gewesen, der sie über immer längere Strecken des Tages begleitete und es sich immer öfter auf ihrer Schulter bequem machte, so hätten vielleicht der Zweifel und die Furcht Einzug in ihrem Herzen gehalten. So aber ertönten die Stimmen der Zwei, wann immer der Winter an ihren Herzen zu nagen begann, und vertrieben diesen.&lt;br /&gt;
Manchmal allerdings kam es auch vor, dass der kleine [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]] schrecklich lange weg blieb und [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] begann sich Sorgen zu machen. Sorgen um den kleinen [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]], um ihre Schwester und um den Wahrheitsgehalt der Geschichte des alten Mannes. Als der kleine [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]] eines Morgens nicht neben ihr zu finden war, erhob sie sich und ging ohne zu zaudern in den kleinen Hain hinein, der sich vor ihr erstreckte. Sie begann das Lied zu singen, das sie seit Beginn ihrer Reise immer sang, und schon bald hörte sie aus einiger Entfernung die Antwort des [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]]s.&lt;br /&gt;
Ihr Herz schlug immer schneller voller Freude und auch voller Angst ob dem, was dem [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]] passiert sein könnte. Sie rannte immer schneller, stets der Stimme des [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]]s folgend und blieb plötzlich stehen.&lt;br /&gt;
Eine kleine [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] mit ungewöhnlich eisblauen Augen stand am Fuße eines großen Baumes, auf dessen niedrigem Ast [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] sofort ein paar der Federn des kleinen [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]]s sehen konnte. Ihre Augen weiteten sich und füllten sich schon bald mit Tränen, während die Katze sich von dem ersten Schrecken ob der plötzlichen Begegnung erholte und begann um das kleine Mädchen, das mehr und mehr in Tränen ausbrach, zu kreisen.&lt;br /&gt;
[[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] verstand schnell, dass der Sommer ihr bisher nur die schönen Seiten der Natur gezeigt hatte und sie den kleinen [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]] wohl nicht mehr wieder sehen würde. Es war in ihren Augen klar, dass der [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]] den Klauen der [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] erlegen war, da er sonst längst zu ihr zurück geflogen sein würde.&lt;br /&gt;
Immer stärker wurde der Regen aus Tränen, der sich vom Gesicht des kleinen Mädchens gen Boden bewegte, bis ein empörtes Miauen das Mädchen aus seinen Gedanken rüttelte. Die [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] hatte sich vor [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] hingesetzt und schaute sie aus zugleich neugierigen und vorwurfsvollen Augen an, so dass das Mädchen nicht anders konnte als sich herabzubeugen und vorsichtig das Fell des Tieres zu streicheln.&lt;br /&gt;
Sie machte dem Tier keine Vorwürfe, da es nur um sein eigenes Überleben kämpfte, auch wenn es sie dennoch sehr traurig machte. Anstatt aber vor der Hand des Mädchens zu fliehen, ließ sich die [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] mit einem immer lauter werdenden Schnurren streicheln und verließ auch nicht die Seite des Mädchens, als dieses langsam damit beginnen musste zurück zu ihren wenigen Habseligkeiten zu gehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So nahm schon bald die kleine [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] den Platz des [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]]s ein und begleitete [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] auf ihrer Reise. Und so wie der [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]] mit seinem Verhalten dem Mädchen vieles über das Überleben in der Natur beibrachte, so tat dies auch die [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]]. Allerdings oblag es der [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] genauso wie bei ihrem ersten Treffen dem Mädchen die düstere Seite der Natur zu zeigen.&lt;br /&gt;
Hatten im Sommer noch Früchte und Beeren überall auf ihrem Weg nur darauf gewartet von ihr gepflückt zu werden, so verschwanden diese immer mehr je weiter der Herbst Einzug hielt. Und schon bald musste [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] lernen, dass sie wie die [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] Leben nehmen musste, um selber zu überleben.&lt;br /&gt;
Es dauerte schier eine Ewigkeit, bis es ihr mittels einer Falle zum ersten Mal gelang ein kleines Tier zu fangen, ein Feuer zu machen und es dann übers Herz zu bringen das Tier zu töten und sogar zu verspeisen. Sie weinte bitterlich ob des Lebens, das sie beendet hatte und flehte vielmals um Verzeihung, bevor sie sich traute zu essen.&lt;br /&gt;
Durch Wiederholung aber wird jeder zum Meister und schon bald hatte sich das kleine Mädchen an die neuen Vorgänge gewöhnt, auch wenn sie noch immer für das Schicksal der Seele eines jeden Tieres, das sie tötete, zum ihr unbekannten Waldgott betete.&lt;br /&gt;
Schon bald fiel ihr das Fehlen des freudigen Zwitscherns kaum noch auf und die Harte Seite der Natur zog immer mehr in sie ein, auch wenn diese gemischt von warmen Momenten war, wie das abendliche Einschlafen mit der [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] in den Armen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===5. Kapitel===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Immer schwächer wurde der Sommer und der Herbst, der wie sein Freund Frühling sich oft wie das Seil fühlte, an dem Sommer und Herbst zogen, wurde immer dunkler und kälter. Die Stürme, die die Höhepunkte im Tauziehen zwischen Sommer und Winter für jeden sichtbar und hörbar machten, hatten schon seit einiger Zeit immer weiter an Stärke nachgelassen so wie es auch der Sommer getan hatte.&lt;br /&gt;
Immer weniger Zeit blieb dem kleinen Mädchen, das sich immer öfter morgens von Raureif befreien musste. Gelegentlich fielen früh morgens kleine weiße Flocken vom Himmel herab, setzten sich auf ihr blondes Haar und bildeten einen Schleier aus winzig kleinen Kristallen. Immer öfter froren ihr die Füße oder die Hände, manchmal kroch die Kälte sogar langsam die Beine hoch und hätte sie nicht die [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] gehabt, die sie des nachts wärmte, so wäre sie sicher oft schlotternd vor Kälte erwacht.&lt;br /&gt;
Sie hatte kaum noch Zeit, das wusste sie. Aber unbeirrt setzte sie Tag für Tag einen Fuß vor den anderen. Sie konnte nicht scheitern, sie durfte nicht! Was war schon so ein wenig Schnee im Vergleich zu dem, was ihre Schwester erleiden musste?&lt;br /&gt;
Und dann eines Tages, als die glänzende Himmelsscheibe bereits im Sinken inbegriffen war, sah sie Rauchschwaden hinter einem kleinen Weiler aufsteigen. Sie beschleunigte ihre Schritte und angespornt durch das Wettlaufen, das sich nun ergab, sprintete auch die [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] immer schneller, bis sie das Mädchen überholte und wenig später aus deren Sichtfeld verschwand.&lt;br /&gt;
Wie lange sie schon so rannte, wusste [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] nicht. Einzig und allein die stetig abnehmende Entfernung zu den Rauchschwaden und nicht die fast schon untergegangene Sonne war Mittelpunkt aller Gedanken des kleinen Mädchens. Je näher sie aber kam, desto mehr drangen schreckliche Geräusche an ihr Ohr, die sie an die unglaublich lauten Stürme im Herbst erinnerten. Oft hatte sie sich mitten in der Nacht, wenn es besonders stark stürmte, wie ein Kokon in ihre Decke eingerollt und sich vorgestellt, dass außerhalb des schützenden Mantels riesige Tiere, wie die aus der Geschichte des Greises, umher liefen und sich gegenseitig anschrien, was diesen Schrecklichen Krach erzeugte.&lt;br /&gt;
Hätte sie gewusst, was sie erwartete, so hätte sie in jenen Nächten wohl kein einziges Auge zu bekommen. Als sie sich immer weiter ihren Weg zwischen den mit einer hauchdünnen Schicht silbrigen Schnees bedeckten Bäumen des kleinen Weilers bahnte, schälten sich immer mehr die Umrisse kleinerer und größerer Häuser aus dem zwielichtigen Schatten der Bäume. Das Herz des Mädchen schlug ob der Vorfreude vielleicht endlich ihr Ziel erreicht zu haben immer schneller, bis es plötzlich zwei Schläge aussetzte während auch die kleinen Beine sich nicht mehr fortbewegen wollten.&lt;br /&gt;
Ein gewaltiges Brüllen, wie es dem stärksten Orkan alle Ehre bereitet hätte, erhob sich, als ein gewaltiger schwarzer Schatten sich auf die Reihe der Häuser zu bewegte. Nicht heimelige Kamine, nicht freundlich strahlende Herdfeuer hatten die Rauchschwaden erzeugt, die [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] angelockt hatten, sondern in Flammen stehende Barrikaden, die die Dorfbewohner scheinbar als Schutz errichtet hatten. Aber selbst diese hatten sie nicht vor dem bewahren können, was auf sie zurollte.&lt;br /&gt;
Verzweifeltes Rufen drang an [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]]s Ohren, als das Brüllen für einen Moment aussetzte. Langsam bewegte sie sich wieder, überzeugte ihre Füße mühsam zu jedem einzelnen Schritt und näherte sich so furchtbar langsam dem Chaos, das immer mehr von sich enthüllte.&lt;br /&gt;
Der gewaltige Schatten war stehen geblieben, bäumte sich in regelmäßigen Abständen auf und brüllte jedes Mal so laut, dass die nahestehenden Bäume wackelten. Vor ihm schälten sich nun auch kleinere Schatten mit langen Stäben aus dem flackernden Zwielicht der Flammen. Je näher das kleine Mädchen kam, desto mehr erkannte sie, dass es sich um Dorfbewohner zu handeln schien, die mit langen Speeren und allerlei zweckentfremdeten Ackergerät den riesigen Schatten, der längst durch die Barrikade gebrochen war, aufzuhalten versuchten.&lt;br /&gt;
Dann hörte sie plötzlich etwas, was nicht so recht in das Chaos passen wollte. Ein hohes Schreien drang an ihre Ohren, das nicht allzu weit entfernt seinen Ursprung haben konnte. In einem solchen Chaos hätte man erwartet, dass es ein furchterfülltes Schreien einer Frau ob der großen Gefahr sein müsste. Aber ein kleines Kind, jünger als die bisher unbemerkte Beobachterin, wankte kaum in der Lage richtig zu laufen mit seinen kurzen Beinen und immer wieder sich an den Häuserwänden abstützend auf den Kampf hinter der durchbrochenen Barrikade zu.&lt;br /&gt;
Doch auch der Schatten hatte das Geräusch bemerkt. [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] blieb abermals für einen Moment vor Schreck das Herz stehen, als sich das riesige Ungetüm dem wankenden Kind zu wandte. Aber diesmal setzten ihre Beine nicht aus, sondern beschleunigten Ihre Schritte. Unweigerlich dachte [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] daran, dass sie nicht schnell genug gewesen war um ihren kleinen [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]] hatte beschützen zu können und weigerte sich so etwas noch einmal zuzulassen.&lt;br /&gt;
Ihre Beine flogen förmlich über die leicht angefrorene Erde, näherten sich immer weiter dem Kleinkind und dem riesigen Schatten, der laut brüllend ebenfalls auf dieses aus der entgegen gesetzten Richtung zusteuerte. Ein verzweifelter Ruf aus der Kehle eines Mannes drang an die Ohren des Mädchens, aber kein einziger ihrer Gedanken war dazu in der Lage sich um dieses zu kümmern.&lt;br /&gt;
Mit Müh und Not erreichte sie das wankende Kind, das in dem Moment, in dem [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] hinter ihm zu Halt kam, endgültig der Schwerkraft Rechenschaft leistete und in die Arme des blonden Mädchens fiel. Doch auch der riesige Schatten hatte die Quelle des hohen Geräusches erreicht. Als eine besonders vorwitzige Flamme ihre Stimme erhob und den Schauplatz für einen Moment zur Gänze ausleuchtete, legte [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] unweigerlich die Arme fester um das Kleinkind in ihren Armen. Vor ihr erhob sich der Kopf einer gewaltigen schwarzen [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Schildkröte]], deren Augen zornig und mordlüstern das ungleiche Gespann anfunkelten.&lt;br /&gt;
Würde sie das Kind loslassen und sich vorsichtig entfernen, während das Ungetüm mit seiner Beute beschäftigt war, so würde sie vielleicht… Doch [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] schüttelte entschlossen das blonde Haupt und drückte das Kind nur stärker an sich. Der Blick ihrer Augen wurde gefährlicher, während sich diese leicht verengten. Sie würde nicht zulassen, dass erneut ein kleines Wesen, das auf ihre Hilfe angewiesen war, starb, weil sie zu zögerlich und zu schwach war. Ähnlich einer Bärenmutter, die ihr Junges vor hoffnungslos überlegenen Jägern nicht im Stich ließ, sondern die Jäger auch noch laut anbrüllte, war der Blick des jungen Mädchens. Das Brüllen aus diesem wurde immer spürbarer, so dass selbst die [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Schildkröte]] für einen Moment inne Hielt. Immer deutlicher wurde es, man war fast der Meinung, dass man es hören … und plötzlich erschallte ein gewaltiger und tiefer Schrei, als sich ein großer Schatten zwischen [[Wichtige_Personen_in_Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] und die [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Schildkröte]] schob.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===6. Kapitel===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unweigerlich hatte [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] ihre Augen geschlossen, als der zweite Schatten so nah vor ihr erschienen war, und rechnete jeden Moment damit die Flügelschläge des Todesboten zu hören.&lt;br /&gt;
Aber diese erschallten nicht, stattdessen entwickelte sich ein Sturm aus Schrei und Gebrüll der zwei riesigen Wesen direkt vor ihr. Je mehr sie aber ihre eigene Angst und ihr wild pochendes Herz beruhigte, desto mehr war sie in der Lage die tiefen Stimmen zu vernehmen:&lt;br /&gt;
„Geh mir aus dem Weg [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Bai Hu]]!“ donnerte die etwas entferntere Stimme zornerfüllt.&lt;br /&gt;
„Nein! Diese beschütze ich und du wirst sie nicht bekommen!“ erwiderte die nähere Stimme etwas leiser, aber mit einem gefährlichen Unterton.&lt;br /&gt;
„Die Menschen verdienen den Tod!“&lt;br /&gt;
„Nichts verdient den Tod. Oder hast du Xinglu’s Worte in deinem Zorn vergessen?“&lt;br /&gt;
„Du wagst es seine Worte in den Mund zu nehmen, nachdem ihr ihn verlassen habt?“ brüllte die fernere Stimme plötzlich noch lauter.&lt;br /&gt;
„Wir haben ihn verlassen nicht wegen dem, was er einst sagte, sondern wegen dem, was er nicht mehr sagt! Würde er zu dem zurückfinden, was wir immer verehrt haben, so würden wir sofort zurückkehren.“&lt;br /&gt;
Es wurde still für einen Moment. Fast ohnmächtig vor den riesigen Geschöpfen, deren Nähe sie deutlich spüren konnte, hatte [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] ihre Augen die ganze Zeit über fest zugekniffen und auch das Kleinkind in ihren Armen hatte sich nicht gerührt. Als es nun etwas ruhiger wurde, öffnete [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] vorsichtig ihre Augen und bestaunte das weiße mit schwarzen Streifen getigerte Fell einer riesigen [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]], die sich scheinbar schützend vor sie gestellt hatte. Doch Zeit für Worte blieb ihr nicht, denn schon bald ertönte die Stimme der [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Schildkröte]] erneut, wenn auch nicht mehr ganz so sehr vor Wut bebend.&lt;br /&gt;
„Ich werde mich zurückziehen und bei Xinglu auf dich warten. Wie es stets Tradition war, wirst du ihm das Wesen vorstellen müssen, dass du vor seinem Willen beschützt hast.“&lt;br /&gt;
Ein Rauschen ertönte, während sich die [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Schildkröte]] umdrehte.&lt;br /&gt;
„In einer Woche, zum Vollmond, falls du es nicht vergessen hast.“ Brummte sie.&lt;br /&gt;
„Ich habe es nie vergessen [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Xuan Wu]], nie...“&lt;br /&gt;
Und dann verschwand die gewaltige [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Schildkröte]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erst, als sich der Schatten des Tieres mit dem Schatten des großen Wald, der in einiger Entfernung zum Dorf zu sehen war, vereinigt hatte, ging ein spürbares Aufatmen durch die Dorfbewohner. Sie schienen sich nicht an der Gegenwart des zweiten Tieres zu stören, als sie an diesem vorbei auf [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] zu rannten. Das kleine Kind in ihren Armen begehrte plötzlich auf, als ein großer Mann mit einer eindrucksvollen Narbe über der Wange und schwarzem Haar vor [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] auftauchte und im nächsten Moment hob eben dieser das Kleinkind aus ihren Armen empor und drückte es an sich.&lt;br /&gt;
„Hast du Angst um deinen Papa gehabt?“murmelte der Mann, der voller Freude dem Kind die Nase stupste.&lt;br /&gt;
„[[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]]… wir müssen reden.“ Ertönte die tiefe Stimme nun einfühlsam und beruhigend aber mit einem kleinen Anflug von Sorge und lenkte [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] von dem rührenden Bild vor sich ab. Als sie ihre Augen dem großen Wesen zu wandte und sich die Blicke begegneten, atmete sie erschrocken ein.&lt;br /&gt;
„Bist du… das kleine Kätzchen?“&lt;br /&gt;
Und der Blick der eisblauen Augen des weißen [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]]s sagte mehr als Worte könnten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===7. Kapitel===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Was hat das alles zu bedeuten?“ Schrie [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] schon fast dem großen [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] entgegen.&lt;br /&gt;
Die Sonne schickte gerade ihre ersten Strahlen durch die kahlen Äste der Bäume und zeigte dem Mädchen, wie viel Zeit seit dem Verschwinden der [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Schildkröte]] vergangen war.&lt;br /&gt;
Die letzten Stunden hatte sie damit zugebracht sich der Versuche der Dorfbewohner sie wie eine Heldin zu feiern zu erwehren und immer wieder den Armen, die sie umschlingen wollten, zu entfliehen. Als die Menschen endlich eingesehen hatten, dass sie an derlei Feiern nicht interessiert war und ihr die Nähe zu so vielen Lebewesen sogar unangenehm war, hatten sie ihr endlich etwas Platz gelassen, ihr etwas zu essen und einen Platz zum Schlafen gegeben. Während dieser Stunden war [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Bai Hu]], so hatte ihn die [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Schildkröte]] genannt, wie vom Erdboden verschlungen gewesen und erst am nächsten Morgen, als [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] sich aus Gewohnheit bei der ersten Morgenröte aus dem Bett erhob und an die frische Luft ging, saß er plötzlich neben dem Haus und schaute sie lange Zeit stumm aus seinen eisblauen Augen an, bevor er sich erhob und langsam gen Waldgrenze trottete. Schnell war sie ihm gefolgt und rief ihm nun schon zum zweiten Mal dieselbe Frage entgegen:&lt;br /&gt;
„Sag es mir! Was hat das alles zu bedeuten? Antworte endlich!“&lt;br /&gt;
„Zügle dein Temperament. Ich höre dich.“ Antwortete der große [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] mit ruhiger und gedämpfter Stimme.&lt;br /&gt;
Es dauerte ein paar Momente, bevor [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] sich etwas beruhigt hatte und deutlich leiser entgegnete: „Aber warum antwortest du mir dann nicht?“&lt;br /&gt;
„Alles besitzt einen richtigen Ort und eine richtige Zeit.“&lt;br /&gt;
„Und erst jetzt stimmt beides überein?“&lt;br /&gt;
„Richtig..“ Der [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] hielt in seinem Gang inne und schaute sich in dem winterlichen Wald einige Momente lang um, bevor er fortfuhr.“Und Vieles ist nicht für die Ohren aller bestimmt.“&lt;br /&gt;
„Also sollen die Dorfbewohner davon nichts hören?“&lt;br /&gt;
„Du hörst zu.“ Abermals folgte eine Pause, die der [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] nutzte um wieder eine Pfote vor die andere zu setzen. „Diese Menschen haben den Zorn Xinglu’s auf sich gezogen und [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Xuan Wu]], der einzige von uns der bei ihm geblieben ist, war hier um das Urteil zu vollstrecken.“&lt;br /&gt;
„Xinglu? [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Xuan Wu]]? Ich verstehe nicht… Ich verstehe gar nichts!“ Brummte [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] in sich hinein.&lt;br /&gt;
„Xinglu ist der Waldgott. Der, nach dem du gesucht hast.“&lt;br /&gt;
Ein Moment der Stille folgte, in dem sich [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]]‘s Augen weiteten und sie tief Luft holte für die folgenden Worte:&lt;br /&gt;
„Aber dann bin ich ja am Ziel Dann wird Kigiku endlich geheilt!“ Sie griff in den Schnee, warf diesen voller Freude empor und drehte sich in dem kleinen Schneegestöber entzückt um sich selber.&lt;br /&gt;
„Ja und nein.“ Erschallte die Stimme des [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]]s. Abrupt blieb [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] stehen und schaute diesen entgeistert an.&lt;br /&gt;
„Er hat die Macht zu heilen, aber ob er das tun wird ist fraglich.“ [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Bai Hu]] atmete tief ein und aus, was dank seiner Größe einen imposanten Luftstrom erzeugte, der [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]]‘s Haar umher wirbelte.&lt;br /&gt;
„Aber darum geht es gerade nicht. Du hast dich dem Willen Xinglu’s entgegen gestellt und seinen Zorn auf dich gezogen.“&lt;br /&gt;
„Aber ich habe doch nur ein kleines Kind beschützt!“ Schrie [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] ihm entgegen.&lt;br /&gt;
„Das weiß ich und das wirst du ihm erklären müssen, wenn du vor ihm stehst.“&lt;br /&gt;
Das Mädchen schluckte geräuschvoll und sah den [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] mit einer Spur Furcht in den Augen an.&lt;br /&gt;
„Und was ist, wenn er mich nicht versteht? Was ist…?“&lt;br /&gt;
„Xinglu hat sich verändert. Wo einst Mitgefühl und Wut sich die Waage hielten, herrscht nun zumeist das Dunkle.“&lt;br /&gt;
„Aber wieso?... Und wieso kennst du ihn so gut? Wieso bist du kein kleines Kätzchen mehr? Wieso hast du mir geholfen? Wieso hast du den kleinen [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]] getötet?“ Platzte es aus [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] hervor.&lt;br /&gt;
„… Zeit und Ort [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]]… Zeit und Ort.“ Und im nächsten Moment war der große weiße [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] mit ein paar gewaltigen Sätzen im Wald verschwunden und [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] drehte sich langsam gen des erwachenden Dorfes.&lt;br /&gt;
„Wenn nicht jetzt, wann dann?“ Murmelte sie und machte sich auf den Weg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===8. Kapitel===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als das blonde Mädchen sich langsam durch den winterlichen Wald dem Dorf und dessen wärmeverheißenden Rauchsäulen näherte, schälte sich immer mehr die Silhouette eines Mannes aus dem morgendlichen Zwielicht heraus. Leicht war dieser Schatten mit dem Stein zu verwechseln, auf welchem er sich befand, aber mehr und mehr fiel die Unnatürlichkeit dieses Gebildes [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] ins Auge und so blieb sie nach einigen weiteren Schritten schließlich vor einem alten Mann stehen, der seine geschlossenen Augen dem Himmel entgegen gerichtet hatte.&lt;br /&gt;
Gerade öffnete sie den Mund, um etwas zu sagen, da hob der Alte die Hand und bedeutete ihr zu schweigen. Erst einige Momente später ertönte die brüchige Stimme und durchbrach die Stille.&lt;br /&gt;
„Ich weiß, dass du hier bist auch ohne deine Worte.... Die Bäume reden seit Wochen ununterbrochen über das Mädchen, das den Waldgott sucht. Und nun stehst du vor mir, blickst mit Augen um dich, die voller Fragen sind.“&lt;br /&gt;
„Die Bäume reden?“ Antwortete [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] verdutzt und verdeutlichte mit ihrer Frage die Worte des Mannes, der anfing zu kichern, nur noch mehr.&lt;br /&gt;
„Da reist sie mehrere Monde lang durch die Natur, lässt diese in sie einkehren aber kehrt selber nicht in sie ein… Natürlich reden sie! Sie reden schon viel länger als die Menschen.“&lt;br /&gt;
„Und ihr versteht sie? Wieso verstehen die Menschen sie nicht? Oder bin das nur ich?“&lt;br /&gt;
„Ja ich verstehe sie, aber ich bin einer der Letzten.“&lt;br /&gt;
„War das mal anders?“&lt;br /&gt;
Abermals kicherte der Alte, rückte auf seinem Stein zur Seite und bedeutete [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] neben ihm Platz zu nehmen. Nur zögerlich kam sie dieser Aufforderung nach und erst, als sie neben ihm saß, erhob der Mann wieder die Stimme.&lt;br /&gt;
„Ja war es. Wir sind, genauso wie alle Tiere, die Kinder der Natur und genauso wie Kind und Mutter sich verstehen, auch ohne sich direkt zu verstehen, so taten es Mensch und Natur. Manche Menschen verstanden sie besser, manche schlechter. Aber ein jeder tat es. Irgendwann aber, wenn das Kind nicht mehr auf die Mutter angewiesen ist, bricht dieses Verständnis.&lt;br /&gt;
Was bleibt dann zurück? Ein Kind, das sich seine eigene Welt mit seinen eigenen Kräften aufbaut, und eine Mutter, die immer noch versucht über ihr Kind zu wachen.“&lt;br /&gt;
„Also… Sind es wir Menschen, die nicht mehr zuhören?“&lt;br /&gt;
Die faltige und wettergegerbte Miene des Alten verzog sich zu einem breiten Lächeln.&lt;br /&gt;
„Richtig. Sie hat nie aufgehört zu sprechen und genau so habe ich von dir gehört.“&lt;br /&gt;
„Aber, wieso verurteilt der Waldgott, der doch die personifizierte Natur ist, die Menschen, wenn eine Mutter doch nie aufhört sich um ihre Kinder zu sorgen?“&lt;br /&gt;
Ein tiefes Seufzen entfuhr dem alten Mann, dessen Lächeln schnell einem traurigen Ausdruck wich.&lt;br /&gt;
„Wo zwei Wesen nicht miteinander sprechen, da können sie nicht mehr auf Sorgen, Ängste und Bedürfnisse eingehen. Die Menschen wollten und wollen sich ihr Leben auf eigenen Beinen aufbauen. Wollen mehr und mehr die Risiken, die die Natur als Mutter vieler Lebewesen für sie bereithält, beseitigen und verändern somit etwas, was bisher kein Wesen tat: die Natur selber.&lt;br /&gt;
Der Wald, in dem wir sitzen, erstreckte sich einst über fast die gesamte bekannte Welt und wo er nicht war, da waren Steppen, Wiesen und Auen. Je mehr der Mensch sich ausbreitete, desto mehr drängte er die anderen Lebewesen und sogar die Natur zurück.&lt;br /&gt;
Letztlich ist nichts gefeit vor der Angst vor Veränderungen und Tod und der Waldgott, der vor allem der Beschützer des Waldes und der Natur ist, ist diesen negativen Gefühlen stärker ausgesetzt, als es die Natur selber ist. Denn noch immer reden die Bäume zu den Menschen und hoffen, dass sie sie verstehen.“&lt;br /&gt;
Lange Zeit schwieg das Mädchen auf diese Worte hin und schaute niedergeschlagen auf den von dünnem Schnee bedeckten Boden.&lt;br /&gt;
„Kann ich lernen sie zu verstehen?“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===9. Kapitel===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Ende der Woche, das ähnlich dem Schwerte Damokles‘ ständig drohend über [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]]s Kopf hing, rauschte wie im Flug heran. Jeder Tag war geprägt von demselben Ablauf, der ihr eine Teilnahme am dörfischen Leben lediglich zu den Abendstunden erlaubte und sie sonst von früh morgens ab in den Armen der Natur und zwischen von Schnee bedeckten Bäumen den Worten des alten Mannes lauschen ließ.&lt;br /&gt;
Am Abend des letzten Tages, den sie zum ersten Mal zur Gänze im Dorf verbringen durfte, erklang ein lautes Rascheln am Rande des Dorfes. Die Dorfbewohner streckten ihre Köpfe voller Furcht vor einem neuen Angriff aus den Fenstern und hier und dort erklangen Stimmen, die von der zu großen Ruhe in den letzten Tagen sprachen, die sie als Anzeichen für den nun kommenden Sturm sahen. Als sich die ersten bereits anschickten um wie vor einer Woche mit Feuer und behelfsmäßigen Waffen ihre Liebsten zu verteidigen, trat [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] aus der Hütte, in der sie hatte nächtigen dürfen.&lt;br /&gt;
Ohne ein Wort ging sie an der kleinen Gruppe Männer vorbei, legte einem nach den anderen beruhigend die Hand auf die Schulter und ging alleine gen Waldgrenze. Einen merkwürdigen Einfluss hatte sie auf die Bewohner, die sich langsam zurückzogen aber erst zur Ruhe kamen, als sie das Mädchen begleitet von einem großen Schatten im Dunkel des Waldes hatten verschwinden sehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]]s Reise führte sie entlang an den ihr bekannten Bäumen und Lichtungen immer tiefer in den riesigen Wald. Stumm folgte sie dem Schatten des großen [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]]s, dessen weißes Fell gelegentlich im Lichte eines vorwitzigen Mondstrahles aufzuglühen schien, aber dann sofort wieder erlosch. Kein Wort verlor das imposante Tier und ließ ihr somit sowohl die nötige Ruhe als auch Zeit um sich auf das Kommende vorzubereiten.&lt;br /&gt;
Viele Stunden lang liefen sie so an riesigen schneebedeckten Bäumen vorbei, deren imposante Statur Geschichten über Zeiten zu erzählen schien, in denen der Waldgott friedlich durch diese vergessenen Haine wandelte und den Bäumen dabei half zu wachsen. Immer weiter ging die Reise durch das Reich des Waldgottes und schließlich kündigte ein gewaltiges Tosen vom nahen Ende des Weges.&lt;br /&gt;
Und als der große [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] zum ersten Mal seit Stunden anhielt, um den Kopf gen der Quelle des Geräusches zu wenden, stockte [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] der Atem. Vor ihnen erstreckte sich ein riesiger Wasserfall, der seine Wassermassen von der Spitze eines hohen Berges hinab zu einem See schickte, der sich zu ihren Füßen erstreckte. Das aufgespritzte Wasser verteilte sich vom Berg herab langsam über die gesamte Lichtung , fing das Mondlicht ein und ließ die Umgebung gleich millionen winziger fallender Sterne in dessen silbrigen Licht erstrahlen.&lt;br /&gt;
„Dort oben ist Xing Lu’s Hain. Es ist lange her, seit ich dort war, und noch länger ist es her, seitdem die Füße eines Menschen diesen Boden berührt haben... Um dort hinauf zu kommen, wirst du auf meinen Rücken steigen und dich gut festhalten müssen.“ Erklang die tiefe Stimme des [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]]s, der sich auf den Boden gelegt hatte und geduldig abwartete, bis [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] auf seinen Rücken gestiegen war. Erst dann erhob er sich wieder und hätten sich ihre Hände nicht in dem weißen Fell verkrallt, so wäre sie bei den folgenden gewaltigen Sprüngen des Tieres, die die Zwei in Windeseile dem Scheitel des Wasserfalls näher brachten, sicherlich in die Tiefe gestürzt.&lt;br /&gt;
So aber erblickte sie bald, nachdem sie sich wieder getraut hatte ihre Augen zu öffnen, einen wunderschönen silbern glänzenden See, dessen Oberfläche so glatt wie ein Spiegel den Sternenhimmel reflektierte und dem Auge vorgaukelte einen zweiten Himmel zu den eigenen Füßen zu sehen, samt einer dunkelgrünen Wiese, die gespickt von allerhand Blumen ohne den Makel einer einzigen Schneeflocke dem Winter trotzte. Sie war im Hain des Waldgottes angekommen und erst, als sie die Augen von dessen Schönheit abwenden konnte, erblickte sie eine dunkle Gestalt, die auf der Insel mitten im See zu warten schien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===10. Kapitel===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vollkommen still lief [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Bai Hu]] an der Seite [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]]s über die wunderschöne Wiese dem See, der Insel und der Gestalt auf dieser entgegen. Sogar das große Tier, das in seinem Leben schon so viel erlebt hatte, war ob dem, was kommen würde, angespannt und dabei unbewusst in sein Jagdverhalten zurückgefallen.&lt;br /&gt;
Kein Wort verlor er, kein ungestüm umgeknickter Grashalm oder unvorsichtig berührter Kieselstein sprach vom Gang des Tieres und hätte er nicht gelegentlich tief Luft geholt, um nicht vor Anspannung zu platzen, so hätte [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] ihn wahrscheinlich völlig vergessen.&lt;br /&gt;
Das Mädchen indes lief mit ruhigem und bestimmten Schritten auf den See zu, ließ sich von dem [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] mit einem Sprung über diesen befördern, und glitt ohne aus der Ruhe zu kommen von dessen Rücken direkt auf die kleine vom Schatten einer Wolke verdeckte Insel vor die dunkle Gestalt.&lt;br /&gt;
Der Blick zweier großer violetter Augen legte sich auf sie, als ihre eigenen Augen sich langsam erst dazu überwinden mussten die ungewöhnlichen Pfoten, die einer Mischung aus Menschenfüßen und Bärentatzen zu entsprechen schienen, und dann den im Schatten liegenden Körper hinauf bis zu den Augen des Wesens zu betrachten. Als sich der Blick der zwei Wesen traf, stockte dem Mädchen der Atem und für einen Moment fühlte sie die bodenlose Wut des Schattens vor ihr. Erst nach einigen Momenten fiel ihr auf, dass sich der [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] neben ihr vor dem Wesen verneigte und so tat sie es ihm schnell und etwas überhastet gleich.&lt;br /&gt;
„Es ist lange her [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Bai Hu]].“ Ertönte die Stimme des Wesens schneidend wie der Wind im Herbst sofort, als sich [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] verneigt hatte, als ob das Wesen darauf gewartet hätte.&lt;br /&gt;
„Xinglu.“ Antwortete der [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] schlicht, aber ehrerbietend.&lt;br /&gt;
„Sag mir, warum muss mein Hain die Füße dieser Kreatur ertragen? Warum beschütztest du es vor meinem Urteil?“&lt;br /&gt;
„Weil ich versprach sie zu beschützen und ihr zu helfen, weil sie mit deinem Urteil über die Menschen des Dorfes nichts zu tun hatte und weil die Menschen nicht das sind, was du in ihnen siehst.“&lt;br /&gt;
„Xinglu’s Urteil betrifft alle Menschen!“ Ertönte die wütende tiefe Stimme der riesigen [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Schildkröte]], als sich diese aus dem See erhob und geschwind auf die Insel neben den Schatten schob.&lt;br /&gt;
„Und warum maßt du es dir an ein Urteil über Xinglu’s Urteil zu fällen [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Bai Hu]]?“&lt;br /&gt;
Der [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] atmete tief ein, um zu einer Antwort auf den Angriff [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Xuan Wu]]’s anzusetzen, aber die Stimme des Schattens ließ ihn innehalten.&lt;br /&gt;
„Ich habe [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Bai Hu]]’s Gründe gehört und im Moment soll mir dies reichen.“ Der Blick der violetten Augen richtete sich wieder auf [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]]. „Nun erzähl mir deinen Namen kleine Kreatur und begründe mir, warum du ein Wesen vor meinem Urteil bewahrtest.“&lt;br /&gt;
Aber dem Mädchen stockte der Atem abermals, als es nun die volle Aufmerksamkeit auf sich lasten fühlte. Nervös spielte sie mit ihren Daumen und hatte ihren Blick gen Boden gerichtet, als sie endlich die Kraft fand zu antworten:&lt;br /&gt;
„Mein Name ist [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]]… Und ich wollte einfach nicht zulassen, dass ein kleines hilfloses Wesen vor meinen Augen stirbt, weil ich nicht eingriff… Nicht noch einmal…“ Bilder des roten [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]]s schossen aus ihrem Gedächtnis hervor und trieben ihr Tränen der Trauer in die Augen.&lt;br /&gt;
„Nicht noch einmal?... Ich muss jeden Tag dabei zusehen, wie kleine hilflose Wesen vor meinen Augen sterben, weil andere Wesen maßlos leben wollen… Nicht noch einmal… Ich kann es nicht fassen… Was weißt du kleine Kreatur denn schon von Leben und Tod?“&lt;br /&gt;
Die Stimme des Schattens, war sie zuvor schon schneidend gewesen, hatte sich nun auch noch gleich einem Orkan erhoben und donnerte ehrfurcht erregend über den Hain, so dass ein jeder, der sie vernehmen konnte, den Kopf einzog und still ausharren wollte, bis der Sturm vorbei war.&lt;br /&gt;
„Sie weiß so viel wie man eben in einem Leben in der Natur lernen kann.“ Erschallte auf einmal eine hohe Stimme, die vom Himmel zu kommen schien. „Sie hat die tägliche Furcht und Ungewissheit gespürt, hat die Freuden über die einfachsten Dinge genossen und die Trauer über den Verlust der wertvollsten Dinge erlebt. Maßt du dir nun schon an das Recht auf Trauer und Schmerz gepachtet zu haben Xinglu?“&lt;br /&gt;
Und plötzlich landete direkt hinter [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] ein großer [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]], von dessen Federkleid sich ein paar rote Federn lösten und langsam um das Mädchen herum zu Boden glitten. Beim Anblick dieser Federn schossen dem Mädchen nur noch mehr Tränen in die Augen und sie befürchtete, dass ihr Kopf ihr einen Streich spielen würde, denn diese Federn würde sie überall wiedererkennen.&lt;br /&gt;
„Bist du so verbittert Xinglu, dass du nicht einmal erkennst, dass dieses Mädchen erst einige wenige Sommer alt ist, aber durch das Leben und die Reise in der Natur viel schneller gealtert und gewachsen ist? Erkennst du nicht, was du vor dir siehst?“&lt;br /&gt;
„[[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Zhu Que]]… worauf willst du hinaus? Erklär dich, wenn du dich schon einmal zu uns auf den Boden herablässt!“ Donnerte der Schatten abermals entgegen.&lt;br /&gt;
„Die Natur selber hat [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] auf ihrer Reise geholfen und sie wachsen lassen, um sie auf das kommende vorzubereiten. Willst du als Wächter und Aspekt dich nun gegen den Willen der Natur stellen?“&lt;br /&gt;
Ein tiefes Rauschen war zu hören, als der Schatten sich zu [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] hinab beugte und zielsicher ihrem Gesicht entgegen atmete und sie näher betrachtete. Hätte das Mädchen dies normalerweise als sehr unangenehm empfunden und sich scheu weggedreht, so blieb sie wie angewurzelt stehen und betrachtete sich stattdessen ebenfalls eingehend.&lt;br /&gt;
Sie hatte vor Wochen, vielleicht vor Monaten sogar aufgehört sich selber zu betrachten und so war ihr nie aufgefallen, dass ihr Körper in ihren einstmals kindlichen Augen riesige Züge angenommen hatte. Sie war stark gewachsen, hatte wahrscheinlich Kigiku eingeholt und noch ein wenig weiter gewachsen. Unter ihrer Jacke wölbten sich zwei Hügel nach außen, deren Maße wohl noch wachsen würden, wenn sie sich wieder einigermaßen ernähren würde. Auch ihr Haar war immer länger geworden und glich der goldenen Mähne eines Löwen. War sie vor ihrer Reise noch ein normales 10 Jahre altes Mädchen gewesen, so glich ihre Statur nun mehr der einer 15jährigen.&lt;br /&gt;
Sie kam aus dem Staunen nicht mehr heraus und verlor ob dieser Erkenntnis auch für einen kurzen Moment den Gedankengang, der ihr zuvor die Tränen in die Augen getrieben hatte. Aber dann brachte ihn eine rote Feder, die direkt vor ihren Füßen lag, wieder zurück.&lt;br /&gt;
„Du bist doch der kleine rote [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]] oder? Du lebst?“ Hauchte sie mit nach oben gerichteten Gesicht dem Kopf des gewaltigen [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]]s entgegen, der hinter ihr saß und dessen Oberkörper über ihr aufragte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===11. Kapitel===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Ja [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] ich lebe.“ Antwortete der [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]] mit sanfter Stimme, so dass [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] fast der Meinung war ein Lächeln auf dem weit entfernten Gesicht erkennen zu können.&lt;br /&gt;
„Nicht nur ergreifst auch noch du Partei für diese Kreatur, sondern du kennst sie auch noch [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Zhu Que]]? Was geht hier vor?!“ Schaltete sich die schwarze [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Schildkröte]] erneut ein und der große [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]] holte tief Luft, um zu einer Erklärung anzusetzen.&lt;br /&gt;
„Dass ihr es nicht vernommen habt, wundert mich nicht, aber vor fast einem Jahr vernahm ich die Klagen eines kleinen Baches weit im Westen. Als ich mich ihm näherte und ihn fragte, was es mit seinen traurigen Worten auf sich habe, erzählte er mir von seinem Fehler. Er habe, so berichtete er mir, in dem Versuch ein kleines Mädchen mit blondem Haar aufzumuntern einen alten Wanderer zu dieser gelockt, damit dieser sie mit seinen Geschichten aufmuntern könne. Als der Wanderer dem Mädchen von dem Waldgott erzählte, schnappte dieses sich seine Sachen und lief los, um den Waldgott zu finden und um Hilfe zu bitten. Aber wie sollte ein kleines Mädchen alleine überleben?&lt;br /&gt;
Ich beschloss also dem Bach zu helfen und dem Mädchen beizustehen. So begleitete ich [[Wichtige_Personen_in_Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]], das Mädchen aus der Geschichte des Baches, als kleiner [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]] und lehrte sie durch mein Beispiel vom Leben in der Natur.&lt;br /&gt;
Als der Herbst kam und die Zeit meiner Herrschaft sich dem Ende entgegen neigte, traf ich [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Bai Hu]] und bat ihn mir zu helfen. Fortan übernahm er es [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] zu begleiten, nachdem wir es so haben aussehen lassen als ob ich durch die Krallen [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Bai Hu]]’s gestorben wäre.&lt;br /&gt;
Während wir uns aber um [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] kümmerten, bemühte sich die Natur selber ebenfalls um [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]], half ihr beim Wachsen, beim Verstehen und beim Leben. Schon bald hätte sie uns nicht mehr gebraucht, aber wir waren zu neugierig auf das, was kommen könnte.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lange Zeit herrschte Stille, während der Schatten [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] eingehend musterte. Schließlich aber erhob er die Stimme, deren Worte er scheinbar direkt an [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] richtete.&lt;br /&gt;
„Würde ich dich am liebsten auf der Stelle zertreten für den Verstoß gegen mein Urteil, für die Schritte auf dem Boden meines Haines und für die Anmaßung, in der sich jene zwei auf deine Seite stellten und dich beschützten, so kann ich doch das Wirken der Natur an und in dir sehen.&lt;br /&gt;
Nun stelle ich dir also folgende Frage: Würdest du das Dorf, deren Bewohner dir in der letzten Woche Obdach gewährten, verlassen und zulassen, dass ich es mitsamt seiner Bewohner vernichte, wenn ich dafür deine Schwester Kigiku heile?“&lt;br /&gt;
[[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]]s Augen weiteten sich bei diesem Angebot genau so sehr wie sich die Augen des [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]]s und des [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]]s vor Wut verengten. Beide waren außer sich vor Zorn über die Hinterlist der Worte ihres Gottes, aber keiner von beiden hatte das Recht den Mund zu öffnen.&lt;br /&gt;
„Woher weißt du von Kigiku?“ Antwortete [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] stockend, woraufhin der Schatten lediglich tiefkehlig lachte.&lt;br /&gt;
„Ich weiß viele Dinge. Nun aber entscheide dich und lass dich nicht davon einnehmen, dass du deine Schwester nicht mehr lebendig antreffen würdest, wenn du dich jetzt auf den Rückweg begibst.“ Woraufhin der Schatten erneut lachte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===12. Kapitel===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Immer mehr Tränen schossen [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] in die Augen, ließen diese nach und nach überquellen und liefen dann eine nach der anderen die Wangen des Mädchens hinab, bis sie sich von diesen lösten und gen Boden fielen. Die kommende Entscheidung war die schwerste, die sie jemals hatte treffen müssen und es war der erste Moment, in dem sie ihre Reise in Frage stellte.&lt;br /&gt;
„Ich… Die Menschen sollen leben.“ Brachte sie schluchzend hervor und sah gleichzeitig ihre kranke Schwester vor ihren Augen, deren endgültiges Todesurteil sie nun unterschrieben hatte und die sie wohl nie wieder sehen würde.&lt;br /&gt;
„Was?!? Du maßt es dir an…?!?“ Donnerte die Stimme des Schattens wieder hervor, wurde aber von [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Bai Hu]] abrupt unterbrochen.&lt;br /&gt;
„Sie hat sich entschieden Xinglu. Hör auf mit deinen Spielen und sieh ein, dass du dich geirrt hast.“&lt;br /&gt;
„Gut, ich stehe zu meinem Wort. Aber ich habe nirgends von dem Leben des Mädchens geredet. Sie hat sich meinem Urteil entgegen gestellt und muss nun die Konsequenzen tragen!“&lt;br /&gt;
Schreckhaft atmete [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] ein und schaute mit geweiteten Augen auf den Schatten vor sich.&lt;br /&gt;
„Aber ich darf nicht ohne Weiteres nehmen, was die Natur gewährt hat… Also wirst du dir dein Leben verdienen müssen kleines Mädchen. Schließe die Augen und lass mich sehen, ob der Geist der Natur wirklich in deinen Knochen steckt.“&lt;br /&gt;
Und so sehr [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] auch dagegen ankämpfte, ihre Augenlider schoben sich unweigerlich vor ihre Pupillen und schon bald verschwammen die Bilder vor ihren Augen und die Gedanken in ihrem Kopf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie spürte weiches feuchtes Gras zwischen ihren blanken Zehen und eine Eule schickte ihren Ruf durch die Luft vorbei an ihren Ohren. Als sie die Augen langsam öffnete, sah sie sich inmitten eines großen Waldes stehen, deren Bäume genauso wie der Wald selber kein sichtbares Ende zu haben schienen. Alles an dem Wald wirkte merkwürdig urtümlich und erinnerte sie an die riesigen Bäume, die sie in der Nähe des Wasserfalls und des Haines gesehen hatte.&lt;br /&gt;
Erneut riss sie der Schrei der Eule aus den Gedanken und ließ in diesen Platz genug für die Erkenntnis, dass die Sonne gerade untergegangen war und die Schatten im Wald immer mehr die Oberhand gewannen.&lt;br /&gt;
Und dann spürte sie es, eine Präsenz im Schatten und der Blick unsichtbarer Augen auf ihrem Rücken. Die feinen Härchen auf ihrem Nacken stellten sich auf, sie machte einen zaghaften Schritt nach hinten und drehte sich dann plötzlich herum um loszurennen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===13. Kapitel===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Wind pfiff ihr ins Gesicht, sauste ihr um die Ohren und ließ den Klang seiner Stimme in diesen erklingen. Immer wieder schlugen ihr kleinere Äste, die sie nicht rechtzeitig bemerkt hatte, gegen den Körper und hinterließen an diesem immer mehr kleine Schnitte aus denen schon bald feine Bluttropfen hervorquollen. Schneller und schneller lief [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] durch den dunklen Wald, der sein wunderschönes Kleid abgelegt hatte und ihr nun seine dunkle und gefährliche Seite zeigte.&lt;br /&gt;
Wie konnte dies nur derselbe Wald, derselbe Ort sein, der sie mit den ersten Bildern verzaubert hatte? Fragte sie sich, als sie sich in Sicherheit wähnend an einen Baum lehnte und umschaute. Schon seit einiger Zeit hatte sie die Präsenz in ihrem Rücken nicht mehr gespürt. Sollte sie dieses Etwas wirklich abgehängt haben? Sie schaute sich nervös um, ließ den Blick ihrer Augen durch die Dunkelheit wandern und versuchte ihr pochendes Herz zu beruhigen. Es war schwer in der Dunkelheit überhaupt etwas auszumachen und immer wieder machte ihr Herz einen furchtsamen Sprung, wenn die Schatten der Bäume ihr obskure Wesen, die mit langen feingliedrigen Armen in der Dunkelheit zu tanzen schienen, vorspielten.&lt;br /&gt;
Plötzlich blitzte in der Dunkelheit etwas auf. Noch bevor sich die Härchen auf ihrem Nacken aufstellen konnten, war sie schon wieder los gerannt und hetzte durch den Wald. Das Blut, das sich in der kurzen Zeit der Rast auf ihrer Haut gesammelt hatte, wurde vom Gegenwind weggeweht und hinterließ eine feine rote Spur, der man viel zu leicht folgen konnte.&lt;br /&gt;
Wie sollte sie nur dem Schrecken, der mit Sicherheit den Tod bringen würde, entkommen? Wie sollte sie den Anbruch des Tages und das erste Licht, das die Schatten vertreiben würde, nur wieder erleben? Und wie sollte auch nur ein Mensch in dieser schrecklichen Umgebung überleben können?&lt;br /&gt;
Völlig außer Atem rannte das Mädchen dennoch weiter. Immer, wenn sie die Gefahr gegen einen Baum zu laufen ignorierend einen Blick über die Schulter warf, konnte sie einen formlosen Schatten im Schatten sehen, der der blutigen Spur folgte. Nein sie wunderte sich nicht mehr, dass die Menschen sich vor dieser Umgebung fürchteten und die Natur verändern wollten, um in ihr zu überleben. In dieser schrecklichen Umgebung würden sie nie anders überleben können!&lt;br /&gt;
„Vieles, das auf den ersten Blick schrecklich wirkt, ist nur ungewohnt für die Augen.“&lt;br /&gt;
Ertönte plötzlich die raue Stimme des alten Mannes in ihrem Kopf und sie erinnerte sich an die vielen Stunden, in denen er ihr eigentlich nur von der Natur erzählte.&lt;br /&gt;
„ Ein Wolf tötet nicht, weil er grausam sein möchte. Ein Wolf tötet, weil er überleben will. Der Wille zu Überleben ist das, was uns alle – selbst die Pflanzen – vereint.“&lt;br /&gt;
Aber dieses Ding, was auch immer es ist, ist böse! Das konnte sie deutlich spüren. Sie konnte spüren wie es Millimeter um Millimeter näher kam, sich wieder zurückfallen ließ und dann wieder langsam näher kam. Und das alles nur, um mit ihr zu spielen, um ihr den Schrecken in Mark und Bein zu jagen!&lt;br /&gt;
„Wahre Boshaftigkeit gibt es in der Natur nicht. Sie ist eine Erfindung der Menschen, um die Natur zu verteufeln.“&lt;br /&gt;
Aber sie konnte das Böse in diesem Ding eindeutig spüren. Und inmitten dieser schrecklichen Umgebung war niemand, der ihr helfen konnte. Sie war alleine.&lt;br /&gt;
„Niemals bist du alleine. Stets wirst du einen Baum, eine Blume oder zumindest einen Grashalm in der Nähe finden. Deine Mutter wird immer da sein und dich beschützen.“&lt;br /&gt;
Und auf einmal blieb [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] stehen. Langsam drehte sie sich zur Seite und legte die Stirn gegen die Rinde eines der riesigen Bäume. Wie hatte sie nur diese sanften Riesen verteufeln können? Wie hatte sie nur diese Umgebung als schrecklich bezeichnen können?&lt;br /&gt;
Sie schloss die Augen und wartete auf die Schritte, die sich sicher bald nähern und ihren Tod bedeuten würden. Aber sie würde nicht mehr rennen. Sie vertraute auf ihre Mutter und legte ihr Leben in deren Arme.&lt;br /&gt;
Und dann hörte sie ein leises Flüstern.&lt;br /&gt;
„Wie sich die Arme an mich lehnt. Oh du Arme, hör auf zu weinen.“&lt;br /&gt;
„Das sind keine Tränen, das ist Blut. Bist du zu hölzern geworden um den Unterschied zu merken?“&lt;br /&gt;
„Sie blutet? Warum denn nur?“&lt;br /&gt;
„Weil selbst kleine Äste die weiche Haut zerschneiden können.“&lt;br /&gt;
„Schau nur wie sie zittert.“&lt;br /&gt;
„Wie gerne würde ich ihr helfen.“&lt;br /&gt;
„Ich auch.“&lt;br /&gt;
„Ich auch.“&lt;br /&gt;
„Aber sie kann uns nicht hören.“&lt;br /&gt;
„Wir können sie nicht trösten.“&lt;br /&gt;
„Wir können sie nicht beschützen.“&lt;br /&gt;
„Würde sie uns nur hören können.“&lt;br /&gt;
„Wieso kann sie uns nicht hören?“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Ich kann euch hören!“ Schrie [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] mit all ihrer Kraft. „Bitte helft mir!“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Sie kann uns hören?“&lt;br /&gt;
„Sie möchte unsere Hilfe?“&lt;br /&gt;
„Wie lange ist es her?“&lt;br /&gt;
„Sollen wir singen?“&lt;br /&gt;
„Ja lasst uns singen!“&lt;br /&gt;
„Ja..Singen!“&lt;br /&gt;
Und plötzlich schwoll das Flüstern, war es zuerst noch leise und kaum zu hören gewesen, immer weiter an, gewann an Stärke und glich schon bald einem Orkan aus unterschiedlichen Stimmen, die durcheinander riefen. Nach und nach hörten die Stimmen auf zu rufen und fingen stattdessen an leise zu summen. Das Summen wurde immer lauter, übertönte schließlich die letzten Stimmen und brachte mit seinen tiefen Tönen [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]]s Innere sanft zum vibrieren.&lt;br /&gt;
Eine tiefe und warme Stimme erschallte, sang von den Strahlen der Sonne und den Tränen des Mondes und plötzlich setzten alle Stimmen in dieses Lied mit ein.&lt;br /&gt;
Es war das Lied der Schöpfung, die Erzählungen des ersten Baumes, der als Knospe miterlebt hatte wie Mond und Sonne von den Göttern auseinander gerissen wurden und fortan nie wieder zusammen sein und zugleich erstrahlen durften. Um wenigstens die Wärme des anderen und dessen Spiegelbild für wenige Momente zu erhaschen, nachdem dieser schwinden musste, erschufen die Zwei die Natur und die Wärme der Sonnenstrahlen sowie die Liebe in den Mondtränen hauchten der kargen Erde Leben ein.&lt;br /&gt;
Der Erste aber, der stark genug gewesen war vor all diesem bereits als Knospe den Boden zu durchbrechen, wuchs und wuchs bis er groß und prächtig war. Er war der Stärkste von allen und schließlich hob ihn der Mond aus der Erde und gab ihm die Fähigkeit zu wandern. So wurde der Erste als Xinglu, der Wanderer, bekannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Sie ist eingeschlafen.“&lt;br /&gt;
„Sie ist sicher.“&lt;br /&gt;
„Der Schatten ist fort.“&lt;br /&gt;
Das Flüstern der Bäume, sehr zaghaft und leise um das Mädchen nicht zu wecken, flog einige Zeit später dem Winde gleich wieder durch die Luft.&lt;br /&gt;
„Sie muss zurück.“&lt;br /&gt;
„Ja das muss sie.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===14. Kapitel===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Hört ihr das? Sie singen! Sie singen für das Mädchen, sie singen für [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]]!“ Stellte die große [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Schildkröte]] fassungslos fest, während sie sich im Kreis drehte und dem Lied der Bäume lauschte.&lt;br /&gt;
Das Geräusch des schabenden Panzers zusammen mit den Worten aus tiefer Kehle drangen durch die Schleier des Schlafes und holten [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] aus diesem empor.&lt;br /&gt;
„Sie kommt zu sich. Sie hat überlebt!“ Ertönte die Stimme des [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]]s ganz nah vor [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]]s Gesicht. Und als sie die Augen öffnete, sah sie die Gesichter des [Geschichte von Taki#Der rote Vogel - Suzaku|Vogel]]s und des [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]]s dicht über ihrem eigenen schweben und sie mit besorgten Blicken anschauten, bevor sie anfingen breit zu lächeln.&lt;br /&gt;
„Wo bin ich?“ Murmelte sie schlaftrunken, während sie sich den Schlaf aus den Augen rieb.&lt;br /&gt;
„Du bist im Hain des Waldgottes. Du hast geschlafen und wurdest im Traum auf die Probe gestellt.“&lt;br /&gt;
Antwortete [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Bai Hu]], der sich mit einem langgestreckten Seufzer anscheinend nach einer halben Ewigkeit wieder legte und sich wohlig streckte.&lt;br /&gt;
„Habe ich bestanden?“&lt;br /&gt;
[[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Zhu Que]] öffnete den Schnabel, anscheinend um antworten zu wollen, aber die tiefe Stimme Xinglu’s unterbrach ihn.&lt;br /&gt;
„Du hast mehr als das.“ Der riesige Schatten bewegte sich zum ersten Mal, seitdem [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] im Hain war, und schob sich langsam in das fahle Licht des Mondes.&lt;br /&gt;
„Niemals hätte ich erwartet, dass sie für dich singen würden. Niemals hätte ich erwartet, dass sie dieses Lied anstimmen würden.“&lt;br /&gt;
Murmelte das Wesen, dessen Körperbau dem eines Menschen glich, nur glichen Hände und Füße mehr einer Mischung aus Menschenhand und Bärentatze und die Haut schien aus einer rissigen und vor Alter schon schwarz gewordenen Baumrinde zu bestehen. Das Gesicht schließlich war dem eines Hirsches nachempfunden, nur dass sich Flechten aus großen Baumblättern vom Kopf über die Schultern des Wesens ergossen.&lt;br /&gt;
„Sie sangen von dir nicht wahr?“ Fragte [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] das Wesen, dessen große Augen von großer Trauer sprachen.&lt;br /&gt;
„Ja. Ich habe dieses Lied geschrieben und es einem jeden Baum früher vorgesungen, wenn er noch klein und schwach war. Das Lied half ihnen zu wachsen und den Gezeiten zu widerstehen, so dass sie fast so groß wurden wie ich einst. Deswegen nennt man es auch das Baumlied. Früher kannte es ein jeder Baum.“&lt;br /&gt;
„Deswegen sind die Bäume in der Nähe des Haines also so groß und der Winter dem Hain so fern!“&lt;br /&gt;
„Früher waren alle Bäume so groß. Damals wanderte der Wanderer noch jeden Tag über die Erde und sang zu jedem Baum.“ Mischte sich eine raue Stimme plötzlich ein und alle, egal ob Mensch, Tier oder Gott wandten dem Ursprung der Stimme den Kopf zu.&lt;br /&gt;
Ein alter Mann kam mit hinkenden Schritten über die Wiese dem See und der Insel entgegen und winkte dem Mädchen entgegen, das die Augen vor Staunen weit aufgerissen hatte.&lt;br /&gt;
„Du? Was machst du denn hier?“ Rief sie ihm entgegen. Anstatt aber eine Antwort des Mannes zu erhalten, erklang die Stimme des Waldgottes.&lt;br /&gt;
„[[Geschichte von Taki#Der blaue Drache – Seiryu|Quing Long]]. Jetzt wundert mich gar nichts mehr. Hast du [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] beigebracht zu den Bäumen zu sprechen?“&lt;br /&gt;
„Ich habe ihr lediglich von der Natur erzählt Xinglu. Alles Weitere hat sie selber erlernt.“&lt;br /&gt;
„[[Geschichte von Taki#Der blaue Drache – Seiryu|Quing Long]]?“ Verwirrt schaute [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] zwischen dem Alten und Xinglu hin und her.&lt;br /&gt;
Auf dem Gesicht des Alten aber, der am nahen Ufer des Sees angelangt war, bildete sich ein Lächeln und plötzlich erhob sich an derselben Stelle, an der der Alte soeben gestanden hatte, ein großer [[Geschichte von Taki#Der blaue Drache – Seiryu|blauer Drache]] in die Luft, nur um neben Xinglu wieder zu landen.&lt;br /&gt;
„Du hast es schon immer geliebt dich zu verkleiden.“ Murmelte die [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Schildkröte]].&lt;br /&gt;
„Du musst verstehen, dass ich dir nicht die Wahrheit zeigen durfte [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]]. Ich bin der Letzte der Vier und Erster des Kreises. [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Xuan Wu]], [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Zhu Que]], [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Bai Hu]] und ich, [[Geschichte von Taki#Der blaue Drache – Seiryu|Quing Long]] sind die 4 Wächter des Waldgottes und die ersten der Tiere, zu denen er wie zu den Bäumen sang. Ein jeder von uns ist die Inkarnation einer der Jahreszeiten. Ich bin der Frühling, [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Zhu Que]] ist der Sommer, [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Bai Hu]] ist der Herbst und [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Xuan Wu]] ist der Winter. Einst wandelten wir an der Seite Xinglu’s über die Erde. Als er sich aber veränderte, wandten drei von uns ihm den Rücken zu und nur[[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Xuan Wu]] blieb bei ihm.“&lt;br /&gt;
„Aber was habe ich damit zu tun? Ich wollte doch nur Kigiku retten.“&lt;br /&gt;
„Und in diesem einfach Streben hast du es geschafft mich an die Anfänge und das Gute in euch Menschen zu erinnern. Ich war es, der dich im Wald der Träume gejagt hat und hätten dir die Bäume nicht geholfen, so hätte dein Herz schließlich vor Angst aufgehört zu schlagen. Als aber die Bäume anfingen zu singen, da erinnerte ich mich. Sie sangen aber nicht nur von mir, sondern auch von dir. Sie sangen davon wie viel Angst du in der Dunkelheit hast, was für einen Weg du zurücklegen musstest und wie gerne sie dir helfen würden. Und mit jedem Wort verflog mein Hass und ich fing an euch Menschen zu verstehen.“&lt;br /&gt;
„Ich habe gar nicht gehört, dass sie von mir sangen. Hat diese wunderschöne tiefe Stimme etwa auch über mich gesungen?“&lt;br /&gt;
„Wunderschöne tiefe Stimme?“ Schaltete sich [[Geschichte von Taki#Der blaue Drache – Seiryu|Quing Long]] plötzlich ein und wechselte einige Blicke mit den drei anderen, während Xinglu die violetten Augen geschlossen hatte.&lt;br /&gt;
„Sie hat dich singen hören Xinglu? Wie ist das möglich? Du hast schon so lange nicht mehr gesungen.“ Brummte [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Bai Hu]] verdutzt.&lt;br /&gt;
„Sie erinnern sich noch immer daran wie ich zu ihnen sang. Und aus der Erinnerung heraus haben sie meine Stimme scheinbar beschworen. Es ist zu lange her, dass ich zu ihnen gesungen haben, und ich habe kein Recht zu ihnen zu singen bei all dem, was ich getan habe.“&lt;br /&gt;
„Das stimmt nicht! Sie reden stets miteinander und die ältesten von ihnen erzählen den jüngeren von deinem Lied. Sie kennen es alle und werden es nie vergessen.“&lt;br /&gt;
„Mir fehlt aber die Kraft zum Wandern. Hass und Zorn haben meine Beine schwer werden lassen.“&lt;br /&gt;
Er wandte sich von dem weißen [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] ab und dem Mädchen zu.&lt;br /&gt;
„Nein ich hörte keine tiefe Stimme, sondern eine hohe. Ich hörte die Stimme eines jungen [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Drachen]]n, der mich furchtlos anbrüllte. Die Bäume sangen von dem gelben Schuppenkleid des [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Drachen]]n und von der Wärme im Herzen dieses Wesens.&lt;br /&gt;
[[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] sie sangen von dir und es war so viel Wahrheit in ihren Worten, die ich erst jetzt vernehmen konnte.“&lt;br /&gt;
„Warum guckst du so traurig Xinglu? Was hast du vor? Was hat das zu bedeuten?“&lt;br /&gt;
Fragte das Mädchen nun sichtlich besorgt um den Waldgott.&lt;br /&gt;
„Es ist Zeit für mich das Geschenk, das mir der Mond einst gab, zurück zu geben. Ich habe meine Pflicht gegenüber meinen Brüdern und Schwestern vergessen und sie zu lange warten lassen. Ich sehne mich nach Ruhe [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]].“&lt;br /&gt;
Die Züge des Wesens erhellten sich und die Risse in der dunklen Rinde schlossen sich immer mehr.&lt;br /&gt;
„Die Zeit des Wanderers ist vorbei. Zu lange habe ich mich dagegen gewehrt einzusehen, dass die Welt mich nicht mehr braucht. Es ist nun an der Zeit, dass die Jüngeren auf sich aufpassen. Vieles wird sich verändern, aber wenn ich höre wie die Bäume für dich singen, so bin ich mir sicher, dass es nicht nur schlecht sein wird.“&lt;br /&gt;
„Willst du uns wirklich verlassen Xinglu? Was sollen wir ohne dich machen? Was sollen wir alleine machen?“ Rief [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Zhu Que]] mit Trauer in der Stimme.&lt;br /&gt;
„Helft dem gelben [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Drachen]]n bei der Wahrung dessen, was wir einst zusammen auf unseren Reisen verbreiteten. Natürlich nur, wenn du willst [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]].“&lt;br /&gt;
Das Mädchen schaute in die großen violetten Augen und auf die immer heller werdende Rinde, durch die von Minute zu Minute mehr Leben zu pulsieren schien.&lt;br /&gt;
„Was genau meinst du?“&lt;br /&gt;
„Vieles, was einst gut war, ist zerstört. Du hast mir aber gezeigt, dass nicht alles zerstört ist. Ich frage mich, ob sich Sonne und Mond so fühlten, als sie mich erblickten und das Leben erschufen….&lt;br /&gt;
Ich werde das Wandern aufgeben und wieder nur ein Baum sein, ein Baum der mit seinen Brüdern singt. Gerne werde ich von dem kleinen Mädchen singen, das zum [[Geschichte von Taki#Der_Gelbe_Drache|gelben Drachen]] wurde, der den Beginn einer neuen Zeit darstellt.&lt;br /&gt;
Ich würde gerne dabei zusehen, wie ein kleines Mädchen die Wunden, die ein alter Baum geschlagen hat, schließt und dabei hilft, dass wieder mehr Menschen das Lied der Bäume hören.“&lt;br /&gt;
[[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] konnte die Trauer in dem Wesen vor sich so deutlich spüren, dass es ihr die Sprache verschlug. Aber nicht nur Trauer, sondern auch Freude über die Erlösung konnte sie spüren. Es hatte nicht lange gedauert bis ihre Augen sich mit Tränen gefüllt hatten, so dass sie lediglich nicken konnte.&lt;br /&gt;
Der Waldgott lächelte sie voller Wärme an und streckte sich dann zu seiner vollen Größe aus. Ein wohliges Seufzen entfuhr ihm, als die alten Glieder sich zum beinahe letzten Mal bewegten und er sich mit stummen Gesten von seinen vier Freunden verabschiedete, die auf ihre Art viel treuer waren als er es je bis zu diesem Moment vermutet hatte. Dann legte er die letzten Schritte bis zum Mittelpunkt der kleinen Insel zurück, streckte sich erneut und seufzte dabei langgezogen.&lt;br /&gt;
Ein Rascheln und Rauschen war zu hören, als sich riesige Wurzeln in den Boden gruben und gewaltige Äste in die Höhe streckten. So schnell geschah alles, dass nur wenige Momente später sich dort, wo noch eben die Gestalt des Waldgottes gestanden hatte, ein gewaltiger Baum in die Höhe streckte und seine riesigen Äste weit über den See hängen ließ. Das gewaltige Blätterdach des Baumes erstreckte sich über den gesamten Hain und schützte diesen gleich einer Decke.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Epilog===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So verlor der Waldgott seinen Namen und war wieder nur der Erste. Im selben Moment aber erschallte zum ersten Mal seit langer Zeit die tiefe Stimme des Waldgottes und sang begleitet von vielen seiner Brüder das Lied des gelben [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Drache]]ns, so wie es hier geschrieben steht.&lt;br /&gt;
Lieder aber sind die älteste Form des Übernatürlichen und oft findet man in ihnen bereits einen Teil der Zukunft beschrieben. So erfuhr der kleine Bach, an dem das Lied begann, davon wie [[Geschichte von Taki#Der gelbe Drache|Hiwa]] begleitet von [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Zhu Que]], [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Bai Hu]], [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Xuan Wu]] und [[Geschichte von Taki#Der blaue Drache – Seiryu|Quing Long]] in das Dorf am Rand des großen Waldes kam und sowohl von dem Waldgott als auch von dessen Bedauern erzählten. Die Dorfbewohner hörten gerne den Geschichten dieser ungleichen Gruppe zu, ließen sich von diesen verzaubern und wollten alsbald den riesigen Baum selber sehen. Manche von ihnen blieben dort, andere verließen den Ort wieder, nur um von dessen Pracht zu erzählen.&lt;br /&gt;
So gründete sich schon bald unter dem schützenden Dach des Waldgottes ein kleines Dorf. Die vier Wächter, die es nun als Aufgabe ansahen neben dem Waldgott auch noch das Dorf und [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] zu beschützen, blieben bei den Menschen und halfen dem Mädchen dabei zu beschützen, zu trösten, zu beruhigen, zu lenken und vor allem zu erzählen und zu singen.&lt;br /&gt;
Zwei Jahre später, als die ersten Schneeflocken vom Himmel fielen und die mittlerweile zur jungen Frau herangewachsene [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] an die stürmische Nacht erinnerten, in der sie zum ersten Mal von dieser Welt erfuhr, wenn auch nur reichlich verwirrende Bruchstücke, stapfte eine vermummte Gestalt den schmalen von den Bewohnern angelegten Weg zum Hain empor.&lt;br /&gt;
Eine helle Stimme, ihr merkwürdig bekannt aber doch in den Wirren der Erinnerungen verloren, riss [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] aus den Erinnerungen und ließ sie von ihrem Platz am Rande des Sees aus in die Richtung der Gestalt sehen. Ihre Augen weiteten sich und füllten sich als bald mit Tränen, während ihre Füße über den von feinen Schneeflocken bedeckten Boden regelrecht flogen und sie in die weit geöffneten Arme der ihr entgegenlaufenden Kigiku trugen.&lt;br /&gt;
Der Bach plätscherte fröhlich, als er von der Wiedervereinigung der Schwestern hörte und weigerte sich im kommenden Winter vehement dagegen zu erstarren und einzufrieren, so groß war seine Freude. Erst die tiefe Stimme des Waldgottes aus der Ferne sorgte dafür, dass er sich beruhigte und als der Bach langsam erstarrte und für den Winter einschlief, freute sich der Waldgott über jenes letzte Geschenk, das er den Menschen und besonders seiner [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] geben konnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Wichtige Personen und Wesen aus Legenden und Sagen=&lt;br /&gt;
Hier sind wichtige Personen aus der Geschichte oder Legenden/Sagen von Takigakure aufgelistet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Dorfoberhäupter [[Takigakure]]s===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Ieyasu Kagetoya====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ieyasu Kagetoya das erste große [[Dorfoberhaupt|Oberhaupt des Dorfes]] [[Takigakure]]. Nach dem Fall [[Geschichte_von_Taki#Kakuzu|Kakuzus]] bei dem der gesamte damalige Ältestenrat verstarb, übernahm er nicht nur die Macht im [[Gesellschaft_in_Taki#Kagetoya|Kagetoya]] -Clan sondern auch im Dorf selbst.&lt;br /&gt;
Er galt als mächtiger Shinobi und entsprechend dem Ruf der [[Gesellschaft_in_Taki#Kagetoya|Kagetoya]] als großartiger Krieger. &lt;br /&gt;
Durch seine Autorität und auch teilweise durch Furcht vor seiner Rache stellte er einen sehr wackeligen Frieden in [[Takigakure]] her.&lt;br /&gt;
Er führte damals die grundlegende Struktur des heutigen Militärs in [[Takigakure]] ein, auch wenn dieses im Laufe der vielen Dynastien überarbeitet wurde, ist es grundlegend immer noch das System nach dem die [[Gesellschaft_in_Taki#Kagetoya|Kagetoya]] Krieg führen und sich organisieren.&lt;br /&gt;
Der [[Gesellschaft_in_Taki#Kagetoya|Kagetoya]] galt als streng, aufbrausend und ein wenig tyrannisch außerdem erzählt man sich das er ein begabter, wenn auch gerne riskant agierender, Stratege sei was letztlich zu seinem Sturz führte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Shingen Shiazu====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Shingen Shiazu, das zweite große [[Dorfoberhaupt|Oberhaupt des Dorfes]] [[Takigakure]], galt ebenso wie sein Vorgänger [[Geschichte_von_Taki#Ieyasu_Kagetoya|Ieyasu Kagetoya]] als begabter Shinobi und Stratege.&lt;br /&gt;
Jedoch hatte er dem Plan des Kagetoyas eine ganze Kompanie zu opfern widersprochen, als diese dann nicht nur überlebte sondern die Schlacht auch noch gewann schlug er sich auf die Seite der [[Gesellschaft_in_Taki#Fuyou|Fuyou]], deren Oberhaupt das Kommando über die folgende Kompanie hatte, was dazu führte das [[Geschichte_von_Taki#Ieyasu_Kagetoya|Ieyasu Kagetoya]] noch auf dem Schlachtfeld zum Selbstmord gezwungen wurde, um seine Ehre wieder reinzuwaschen.&lt;br /&gt;
Mit der Unterstützung der [[Gesellschaft_in_Taki#Fuyou|Fuyou]] und einiger jüngerer Clans wurde er dann zum zweiten Oberhaupt Takigakures erklärt. &lt;br /&gt;
Er erklärte die [[Geschichte_von_Taki#Ieyasu_Kagetoya|Ieyasu Kagetoya]] jedoch nicht zu Verrätern und ließ die Ehre der Familie unangetastet.&lt;br /&gt;
Shingen trat er kurz nach dem Bluterbenkrieg von seinem Amt zurück, da er sich in einer Schlacht schwer verletzt hatte und langsam alt wurde. Er galt in seiner Amtszeit zwar als strenges aber faires Oberhaupt, der stets jeden Vorschlag anhörte, bevor er seine Entscheidung traf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Mifune Ashura====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mifune Ashura war das dritte [[Dorfoberhaupt|Oberhaupt]] Takigakures und das erste das nicht aus einer der Gründerfamilien stammte.&lt;br /&gt;
Er war ein Veteran des Krieges, der sich in vielen Schlachten als großer Anführer bewährt hatte, vor allem durch die Tatsache das seine Truppen stets ihre Position gehalten hatten sowie geringere Verluste aufwiesen.&lt;br /&gt;
Jedoch hatte der Krieg ihn zu einem paranoiden Mann gemacht, er verschärfte die Sicherheitskontrollen und die Verteidigungssysteme von [[Takigakure]] erheblich. Auf seinen Wunsch wurde eine Kampagne gestartet, die die Bevölkerung davon überzeugte das man Ausländern nicht trauen könne und das die Abschottung von außen der einzige Schutz vor Eroberung wurde.&lt;br /&gt;
Dies hatte auch Erfolg, [[Takigakure]] igelte sich ein und sah alles als Bedrohung an, was zu allgemeiner Aufrüstung im Dorf führte.&lt;br /&gt;
Zudem schwächte er die Macht der [[Gesellschaft_in_Taki#Die_Gr.C3.BCnderclans|Gründerclans]] erheblich in dem er den Ältestenrat neu aufstellte und für niedere Clans zugänglich machte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Kessen Musou====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kessen Musou wurde nach dem überraschenden Tod [[Geschichte_von_Taki#Mifune_Ashura|Mifunes]], der scheinbar an einer Krankheit verstarb, ebenso überraschend zum neuen [[Dorfoberhaupt|Oberhaupt]] erklärt. Entgegen der Traditionen des Dorfes die Wege der alten Oberhäupter weiter zugehen, brach er damit und zum ersten Mal in der Geschichte öffnete [[Takigakure]] sich wieder nach außen. Ausländer wurden nicht länger verteufelt und argwöhnisch betrachtet, sondern willkommen geheißen und in die Dorfstruktur eingeführt.&lt;br /&gt;
Von vielen wurde Kessen Musou als wahrer Held vergöttert, da er eine unglaubliche Phase des Friedens in [[Takigakure]] einläutete, auf die man später immer noch neidisch war und sich zurück wünschte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Verräter [[Takigakure]]s===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Kakuzu====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kakuzu war einst einer der besten Shinobi des Dorfes [[Takigakure]]. So entsandte man ihn auf eine Mission den ersten Hokage, [[Geschichte_von_Konoha#vor_dem_BEK|Hashirama Senju]], zu töten, als diese jedoch scheiterte wurde er bei seiner Rückkehr ins Dorf stigmatisiert und für das Scheitern der [[Mission]] bestraft, obgleich diese sehr gefährlich war.&lt;br /&gt;
Darauf entwickelte der einst hochgelobte [[Jounin]] einen Hass auf das Dorf und tötete auf seiner Flucht nicht nur die Ältesten des Dorfes, sondern stahl das wichtigste verbotene [[Jutsu]] des Dorfes, das seit dem verloren ist. &lt;br /&gt;
Ab da an führte er ein Leben als Kopfgeldjäger und Söldner.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Nobu Gushiken====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nobu Gushiken, adoptierte Bruder des ehemaligen [[Dorfoberhaupt|Dorfoberhauptes]] [[Wichtige Personen in Taki#Wichtige_Personen_in_Taki#Muneyaki_Gushiken|Muneyaki Gushiken]], war ein ausgezeichneter Ninja des Dorfes und Mitglied der [[Einheiten_Takigakures#Tsuisekisha_.28J.C3.A4ger.29|Tsuisekisha]].&lt;br /&gt;
Ebenso wie sein älterer Bruder strebte er danach Oberhaupt Takigakures wurde, jedoch wurde sein Bruder stattdessen ernannt, was den jungen Mann verbittern ließ, worauf sich die Brüder zerstritten und seine Adoption herauskam.&lt;br /&gt;
Im Angesicht der steigenden Gefahr der [[Taki_no_Kuni#Jashin_Sekte|Jashin-Sekte]] versuchte er dann einen lange gehegten Plan umzusetzen, nämlich seinen Bruder zu entführen und zu töten, wobei er es so aussehen lassen wollte als wären die [[Taki_no_Kuni#Jashin_Sekte|Jashin]]-Kultisten es gewesen.&lt;br /&gt;
Wodurch er sich ersann zum neuen [[Dorfoberhaupt]] erklärt zu werden, jedoch scheiterte sein Plan durch die Heldentat [[Wichtige_Personen_in_Taki#Shinishi_Kudo|Shinishi Kudos]] der nicht nur den Verräter beseitigte sondern auch [[Wichtige Personen in Taki#Wichtige_Personen_in_Taki#Muneyaki_Gushiken|Muneyaki]] rettete.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Wächter [[Takigakure]]s===&lt;br /&gt;
Die Wächter [[Takigakure]]s entspringen aus der Sage &amp;quot;[[Geschichte von Taki#Das Lied des gelben Drachen|Das Lied des gelben Drachen]]&amp;quot;, welche von einem mutigen kleinem Mädchen und der Entstehung von [[Takigakure]] erzählt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Der blaue Drache – Seiryu====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quing Long bietet einen durchaus beeindruckenden Anblick, wenn er sich nicht in seiner Menschengestalt fort bewegt. Gerne verbringt er seine Zeit als Eremit getarnt, um den einen oder anderen Wanderer etwas über die Natur zu erzählen und beizubringen, so wie er es einst bei dem kleinen Mädchen Hiwa getan hatte. Nur sehr selten würde sich Quing Long in seiner wahren Gestalt einem Menschen zeigen. Sein edles und geduldiges Gemüt würden ihn für offene Geister zum höchst angenehmen Gesprächspartner machen. Vorurteilslos betrachtet er jeden Menschen einzeln und nicht die Menschheit als ganzes, bevor er sich seine Meinung zu einem Individuum bildet.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der blaue Drache Quing Long steht für die Jahreszeit Frühling und somit für die Geburt und die frühe Phase jungen Lebens, seien es Pflanzen, Menschen oder Tiere.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Der rote Vogel – Suzaku====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zhu Que hat ein durchaus heiteres Wesen. Das Interesse des roten Vogels weckt man durch Gesang und Lieder. Selber trällert er gerne verschiedene Lieder und am meisten gefällt es ihm, wenn sich aus seinem Gesang und das eines Menschen ein Duett bildet. Er kann die Form eines kleinen roten als auch großen roten Vogels annehmen. In Anwesenheit oder in der Nähe von Menschen würde er stets als kleiner Vogel auftauchen, um nicht als Wächter erkannt zu werden.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der rote Vogel Zhu Que steht für die Jahreszeit Sommer und damit für den Höhepunkt des Lebens mit all den Pflanzen und Lebewesen, die im Frühling noch klein und zierlich waren. Er steht für die Reichen Geschenke, die die Natur im Sommer bringen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Der weiße Tiger – Byakko====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bai Hu ist äußerst schlau und gerissen, wie es das Bild einer Raubkatze schon immer präsentiert hat. Der weiße Tiger kann die form einer kleinen weißen Katze annehmen, um ohne größeres Aufsehen zu erregen unter Menschen zu wandeln oder sich einzelnen Wanderern zu zeigen ohne direkt erkannt werden zu wollen. Meistens nutzt er diese Form, um die Verhaltensweisen eines Individuums zu beobachten. Reden würde er in seiner Katzenform nie, selbst als Tiger ist es schwer Bai Hu viele Worte zu entlocken. Nie verliert er mehr Worte als unbedingt nötig, man würde immer nur von ihm hören, dass für alles einen Richtigen Zeitpunkt und Ort gibt, wenn man versuchen würde mehr Worte aus ihm zu locken. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der weiße Tiger Bai Hu steht für die Jahreszeit Herbst und damit als Vorbote für die härteren Monate, die im Winter folgen. Mit ihm verbindet man auch den Aspekt der Jagd, der während der Herbstmonate an Wichtigkeit zunimmt, da Pflanzen und Bäume zur Ruhe kommen und bis zum Frühling keine Früchte austragen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Die schwarze Schildkröte – Genbu====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Xuan Wu würde auf Menschen einen etwas angst einflößenden Eindruck machen. Es ist schwer zu erahnen, wie es um das derzeitige Gemüt der schwarzen Schildkröte aussieht. Obwohl Xuan Wu durch das kleine Mädchen Hiwa eines besseren belehrt wurde, was die Menschen in Bezug auf die Natur angeht, so konnte er nie wirklich seinen Argwohn gegenüber die Menschen ablegen. Immer noch sieht er die meisten Menschen als Zerstörer von Natur und Leben. Nur sehr schwer lässt er sich von der Gutherzigkeit und Naturverbundenheit eines Individuums überzeugen. Sollte man dies aber geschafft haben, so genießt man das voller Vertrauen und den Schutz der argwöhnischen Schildkröte. Natürlich stehen die Menschen [[Takigakure]]s automatisch unter seinem Schutz, da er diese als Abkömmlinge der ersten Dorfbewohner ansieht.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die schwarze Schildkröte Xuan Wu steht für die Jahreszeit Winter und damit für die Ruhe selbst, die während eines jeden Winters in der Natur einkehrt. Oftmals wird auch der Tod mit ihm in Verbindung gebracht, denn nicht alle Lebewesen überstehen den kalten Fängen des Winters.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Der gelbe Drache====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Mädchen namens Hiwa ist ein sehr naturverbundener Mensch. Sie weiß jeden Aspekt der Natur zu schätzen, achtet jede noch so kleine Lebensform und würde immer zum Wohle dieser handeln. Ihr eigenes Wohl stellt sie unter das von anderen, selbst wenn es um das Wohl fremder Menschen geht. Sie ist eine lebensfrohe Person, die sich gerne auch bei anderen Menschen aufhält. Durch ihren langen und außergewöhnlichen Aufenthalt in der Natur, ist diese zu ihrem eigentlich Zuhause geworden, etwas das man ihr auch anmerkt. Sie verbringt mehr Tage in Wäldern als unter Menschen. Man sagt ihr nach, dass sie mit Bäumen reden kann.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Hiwa gilt heute als Tod, wobei man sich dessen nie gewiss war. Man erzählt sich, dass sie eines Tages einfach im Wald verschwunden und nie wieder zurück gekehrt war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Frage-Sektion ==  &lt;br /&gt;
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| Frage-Sektion&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
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		<author><name>Shinishi</name></author>
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		<title>Geschichte von Taki</title>
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		<updated>2016-03-16T08:34:38Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Shinishi: /* Eingriff des Ältestenrates und Gushiken-Dynastie - 85 Jahre nach Ende des Bluterbenkrieges */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Auf dieser Seite findet ihr eine Übersicht über die Geschichte des Dorfes [[Takigakure]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Seit Entstehung von [[Takigakure]]==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Sengoku Jidai===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Anfang der Geschichtschreiber [[Takigakure]]s steht Sengoku Jidai, die Zeit der streitenden Reiche. Nachdem die Kunst des Ninjutsu zur Blüte seiner Macht aufgestiegen war, durchstriffen zahllose [[Clan]]s die Lande, ein jeder mit seinen eigenen Fähigkeiten und Ansichten über die Welt. Sie waren [[Söldner]], die von den Ländern bezahlt wurden und alle bisher gekannten Waffen und Armeen überflüssig machten. Diese Kraft, die vielen zunächst wie ein Segen erschien, wurde schnell zu einem Fluch als sich angeblich selbst der Himmel in blutiges Rot aufgrund der endlosen Schlachten färbte, die auf der Erde ausgetragen wurden. Als sich die zwei mächtigsten [[Clan]]s im Reich des Feuers zusammenschlossen und [[Konohagakure]] gründeten, geschah ein Umdenken in vielen Ninja[[clan]]s die diesem Beispiel folgten. Es war deutlich geworden das es keinen Sinn mehr hatte nur dem eigenen Clan Treue zu schwören: Um zu bestehen brauchte es Bündnisse mit anderen Gruppierungen. Je stärker die zu schmiedende Allianz umso mehr Macht für die Beteiligten.&amp;lt;br /&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Gründung des Dorfes - 85 Jahre vor Ende des Bluterbenkrieges===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In diesen Jahren versammelten sich vier der örtlichen Ninjaclans an dem Baum, den wir heute [[Aufbau_von_Taki#Der_Taki-Baum|Taki-Baum]] nennen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Gesellschaft_in_Taki#Kagetoya|Kagetoya]] (Krieger), die [[Gesellschaft_in_Taki#Shiazu|Shiazu]] (Strategen), die [[Gesellschaft_in_Taki#Fuyou|Fuyou]] (Heilung) und die [[Gesellschaft_in_Taki#Nanaya|Nanaya]] (Tarnung).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie schlossen einen Pakt und schworen untereinander Treue an diesem Baum, der zu dieser Zeit noch ein gewöhnlicher war und erst Jahrzehnte später zu wahrer Berühmtheit gelangen sollte. Entgegen häufiger Annahme wurde [[Takigakure]] auf Vorschlag der [[Gesellschaft_in_Taki#Fuyou|Fuyou]] und Nanaya hin als Demokratie gegründet, da sich die verfeindeten [[Clan]]s der [[Gesellschaft_in_Taki#Kagetoya|Kagetoya]] und [[Gesellschaft_in_Taki#Shiazu|Shiazu]] auf keinen Anführer einigen konnten. [[Takigakure]] wurde vom Ältestenrat geführt, welcher aus den Anführern der jeweiligen [[Clan]]s bestand und hatte zu Beginn mit vielen Schwierigkeiten zu kämpfen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch die schier endlose Bedrohung und zahlreiche Überfälle entwickelte [[Takigakure]] bereits sehr früh fähige Verteidigungsmechanismen und Finten, mit denen sie selbst übermächtige Feinde erfolgreich abwehren konnten. Niemals gelang es einem Feind Fuß in [[Takigakure]] zu fassen und der Frieden im verborgenen Dorf machte den Rat der Ältesten leichtsinnig und überheblich.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Der Fall Kakuzu und Kagetoya-Dynastie - 65 Jahre vor Ende des Bluterbenkrieges===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Fall Kakuzu sorgte für besonderes Aufsehen im Dorf und beeinflusste es bis heute. Nachdem der Jounin [[Geschichte_von_Taki#Kakuzu|Kakuzu]] bei einem Auftrag scheiterte der die Ermordung des ersten [[Wichtige_Personen_in_Konoha#Hokage|Hokage]]s im Sinn hatte, mit dem [[Takigakure]] im Krieg war, erfuhr er bei seiner Rückkehr eine starke Ignoranz und Ablehnung. Er wurde mit Strafen belegt, denen er sich mit unerwarteter Gewalt erfolgreich widersetzen konnte. Bei seiner Flucht kam der gesamte Ältestenrat ums Leben, was für große Debatten in den Clans sorgte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als [[Geschichte_von_Taki#Ieyasu_Kagetoya|Ieyasu Kagetoya]] sich zum neuen Oberhaupt erklärte, gab es niemanden der ihm zu widersprechen wagte. Mittlerweile hatten sich weitere [[Clan]]s in [[Takigakure]] angesiedelt und viele von ihnen hielten den mächtigen [[Gesellschaft_in_Taki#Kagetoya|Kagetoya]] die Treue, sodass jeder Widerspruch in einem Bürgerkrieg hätte enden können.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Der Aufstand und Shiazu-Dynastie - 28 Jahre vor Ende des Bluterbenkrieges===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Viele Jahrzehnte lang herrschte in [[Takigakure]] eine angespannte Stimmung, doch keine Seite wagte es diesen trügerischen und wackeligen Frieden zu brechen. Das Dorf hatte viele Fortschritte gemacht. Es gelang ihm seine Macht auszubauen und von Taki als offizielles Ninjadorf anerkannt zu werden. Seine Ninja sicherten nun nichtmehr einzig das Dorf, sondern das gesamte Land stand unter dem Schutz und der Verwaltung der Ninja aus [[Takigakure]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dennoch folgte das unvermeidliche erneut aus einer im Leichtsinn geborenen Handlung heraus: Als [[Geschichte_von_Taki#Ieyasu_Kagetoya|Ieyasu Kagetoya]] sich in einer Schlacht dazu entschied eine Kompanie seiner Shinobi für den Sieg zu opfern, musste er die Folgen seiner Handlung am eigenen Leib spüren. Die Kompanie unter Führung von Kenshin [[Gesellschaft_in_Taki#Fuyou|Fuyou]] schaffte es entgegen aller Wahrscheinlichkeiten nicht nur zu überleben, sondern die gesamte Schlacht beinahe im Alleingang zu entscheiden. Als sie anschließend zurückkehrten, wandten sie sich offen gegen die Ninja welche sie im Stich und zum Sterben zurückgelassen hatten. Die [[Gesellschaft_in_Taki#Shiazu|Shiazu]], welche wohl nur auf eine solche Gelegenheit gewartet hatten, schlossen sich mit den [[Gesellschaft_in_Taki#Fuyou|Fuyou]] zusammen was letztlich auf den Tod Kagetoyas und dem Ende seiner Dynastie noch auf diesem Schlachtfeld hinauslief.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Daheim in [[Takigakure]] wurde [[Geschichte_von_Taki#Shingen_Shiazu|Shingen Shiazu]] als neues [[Dorfoberhaupt]] etabliert, mit großer Unterstützung der [[Gesellschaft_in_Taki#Fuyou|Fuyou]] und einiger jüngerer [[Clan]]s, welche sich im Laufe der Jahre um die [[Gesellschaft_in_Taki#Shiazu|Shiazu]] und [[Gesellschaft_in_Taki#Fuyou|Fuyou]] geschart hatten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unter den [[Gesellschaft_in_Taki#Shiazu|Shiazu]] änderte sich nach Aussen hin wenig, da sie an den Pfaden der [[Gesellschaft_in_Taki#Kagetoya|Kagetoya]] festhielten und diese trotz des Zwischenfalls nicht als Verräter deklarierten. Dennoch war dies das offizielle Ende des [[Clan]]s, denn während die Kagetoya mehr und mehr Verbündete in [[Takigakure]] verloren, schwand auch der [[Clan]] bis sich im folgenden Bluterbenkrieg ihre Spuren komplett verloren.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===[[Takigakure]] im Bluterbenkrieg===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während des Bürgerkrieges erlebten viele Einwohner und Ninja eine Schockphase die selbst nach dem Ende des Krieges noch viele Jahrzehnte lang anhalten sollte. Sie erkannten, das ihre Sicherheit nicht von selbst gegeben war. Obwohl es den Ninja gelang jeden Eindringling vom Dorf fern zu halten, hatte das Dorf viele Verluste und Tragödien zu beklagen, viele die heimkehrten waren nicht mehr dieselben wie vorher und erzählten erschreckende Geschichten über all die Bluterbler gegen die sie hatten kämpfen müssen.&amp;lt;br /&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Folgen des Krieges und Ashura-Dynastie - Monate nach Ende des Bluterbenkrieges===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenige Monate nach Ende des Krieges musste auch [[Geschichte_von_Taki#Shingen_Shiazu|Shingen Shiazu]] zurücktreten, der sich in einer der letzten großen Schlachten schwere Verbrennungen zugezogen hatte. Zur Überraschung vieler ernannte er [[Geschichte_von_Taki#Mifune_Ashura|Mifune Ashura]] zu seinem Nachfolger, nachdem dieser sich in zahlreichen Schlachten hervorgetan hatte. Damit war er der erste Anführer [[Takigakure]]s der aus keiner der vier Gründerfamilien stammte, deren Population sich im Krieg ohnehin deutlich reduziert hatte. Der Ältestenrat wurde neu geordnet, sodass auch Mitglieder der niederen [[Clan]]s Zugang zu diesem hatten, was die Machtstellung der Gründerfamilien endgültig brechen sollte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem sich die Defensive als besonderes Markenzeichen der Shinobi aus [[Takigakure]] etabliert hatte, begann [[Geschichte_von_Taki#Mifune_Ashura|Mifune]] eben dieses noch auszubauen. Die alten Verteidigungsanlagen wurden verstärkt und Sicherheitskontrollen für Aus- und Einwanderer verschärft. Waffen wurden entwickelt und verbessert, während den Einwohnern die Gefahr der Aussenwelt eingeprägt wurde, der die heimische Sicherheit des Dorfes gegenüberstand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Takigakure]] begann sich für einen Krieg zu rüsten, der nicht kommen sollte.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Zeit des Friedens und Musou-Dynastie - 42 Jahre nach Ende des Bluterbenkrieges===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach einem friedlichen, wenn auch überraschendem, Tod  [[Geschichte_von_Taki#Mifune_Ashura|Mifunes]], wurde [[Geschichte_von_Taki#Kessen_Musou|Kessen Musou]] vom Ältestenrat zu dessem Nachfolger ernannt. Während [[Takigakure]] sich in der Ashura-Dynastie mehr um die Sicherung seiner Position kümmerte, brach man in der Musou-Dynastie überraschenderweise damit. Potential von Aussen wurden willkommen geheißen und gefördert, während die Ninja-Akademie an gegenwärtige Standards angepasst wurde. In dieser Zeit stießen viele [[Clan]]s und Familien nach [[Takigakure]], die auch für dessen Entwicklung wichtig sind, wie die Familie der [[Wichtige_Personen_in_Taki#Shinishi_Kudo|Kudo]] oder die der [[Gesellschaft_in_Taki#Atsumichi|Atsumichi]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Ära des Friedens hatte [[Takigakure]] erfasst und viele Ninja wuchsen in dem Bewusstsein auf diesen Frieden erhalten zu wollen. Konflikte waren selten und wurden zumeist gerecht gelöst. Von einigen wurde diese Zeit als wahres Paradies empfunden, andere verurteilten den Leichtsinn mit welchem die Ninja hierdurch behaftet wurden.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Militarisierung und Eigen-Dynastie - 80 Jahre nach Ende des Bluterbenkrieges===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als die Musou-Dynastie mit dem Tod [[Geschichte_von_Taki#Kessen_Musou|Kessens]] während einer geheimen Mission endete, gab es große Bestürzung im Dorf als der Ältestenrat zur Überraschung vieler eine Frau namens [[Wichtige_Personen_in_Taki#|Jinkou Eigen]] zum neuen Oberhaupt ernannte. Abgesehen davon dass sie eine Frau war, war sie auch eine Ausländerin ohne feste Wurzeln in [[Takigakure]], was bei vielen Misstrauen erregte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Eigen-Dynastie wurde großer Wert auf innere Sicherheit gelegt. Die Schutzmaßnahmen innerhalb und ausserhalb des Dorfes wurden ebenso verstärkt wie deutlicher spürbar gemacht. Viele Systeme wurden bürokratisiert und auf Effizienz getrimmt, während die ·Shineitai·, die mehrere Dutzend starke Leibgarde des Oberhauptes, etabliert wurde. Es gab das erklärte Ziel aus [[Takigakure]] ein Dorf werden zu lassen, welches sich vor den Großreichen nicht weiter würde verbergen müssen. Aussen wurden Bündnisse geschmiedet, Innen wurden Gesetze erlassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu dieser Zeit traten auch die sogenannten &amp;quot;[[Söldner]]&amp;quot; das erste Mal an das Licht der Öffentlichkeit. Menschen ohne Chakra probten mit Schusswaffen den Aufstand gegenüber den mittlerweile etablierten Ninja.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Söldner-Ära===&lt;br /&gt;
Nach den militärisch geprägten Jahren [[Wichtige_Personen_in_Taki#|Jinkous]], hatte die [[Wichtige_Personen_in_Taki#Ehemalige_Dorfoberhäupter|Gushiken]]-Ära das erste Mal seit dem Bluterbenkrieg wieder mit einer größeren Bedrohung zu tun: Den Söldnern.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Doch anders als in anderen Ländern und Dörfer gab es in [[Taki no Kuni]] nur wenig Aktivitäten dieser und die im Vergleich geringe Anzahl der Söldner bereitete den vereinte Kräften der Landesfürsten und des Ninjadorfes kaum Probleme.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Da [[Takigakure]] ohnehin keine Gefahr durch die Söldner für das einzige wirklich versteckte Dorf sah, zogen sie daher nicht aktiv in den Kampf gegen diese, sondern verteidigten lediglich das Land gegen die wenigen einfallenden Truppen, welche die Städte bedrohten.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Beginn der Gushiken-Dynastie - 85 Jahre nach Ende des Bluterbenkrieges===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Änderungen während der Eigen-Dynastie sorgten für größeren Widerstand bei den traditionelleren Clans des Dorfes als erwartet, weshalb unter internem Druck der Ältestenrat dazu gezwungen wurde Eigen um den Rücktritt zu bitten. Als [[Wichtige_Personen_in_Taki#Ehemalige_Dorfoberhäupter|Muneyaki Gushiken]] die Führung des Dorfes übernahm, waren viele erleichtert wieder einen &#039;wahren Taki-Ninja&#039; an der Spitze zu sehen.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit [[Wichtige_Personen_in_Taki#Ehemalige_Dorfoberhäupter|Muneyaki Gushiken]] als neuer Führung des Dorfes ging eine Welle der Erleichterung durch die Reihen der Bewohner des Dorfes, ein Anführer geboren in [[Takigakure]] selbst und bereits mit 9 Jahren Absolvent der Akademie. Allerdings blieb ein plötzlicher Umschwung der Politik wieder der Erwartungen aus. [[Wichtige_Personen_in_Taki#Ehemalige_Dorfoberhäupter|Muneyaki]] zeigte sich viel mehr als zurückhaltend und vorsichtiger Ninja. Selbst einige Monate nach seiner Einsetzung herrschte eine Stille im Zusammenhang mit seiner Politik. Als [[Wichtige_Personen_in_Taki#Ehemalige_Dorfoberhäupter|Muneyaki]] dann sogar plötzlich für eine Weile lang verschwand fürchteten sowohl der Ältestenrat als auch die Bewohner [[Takigakure]]s dass die Auswahl ein Fehler gewesen war und sie ihren Anführer nie wiedersehen würden. Doch [[Wichtige_Personen_in_Taki#Ehemalige_Dorfoberhäupter|Muneyaki]] erschien wider Erwarten wieder an den Toren [[Takigakure]]s als wäre nichts gewesen, um sich seinen Aufgaben als [[Dorfoberhaupt]] des Dorfes zu stellen. Erst einige Wochen nach seiner Rückkehr enthüllte [[Wichtige_Personen_in_Taki#Ehemalige_Dorfoberhäupter|Muneyaki]] die Intention hinter seinem Verschwinden.&lt;br /&gt;
Er hat die legendären Wächter aus den vergessenen Geschichten Takis erforscht und als Zeichen der Wertschätzung den Titel des Dorfoberhauptes des Dorfes  in den gelben Drachen ernannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Post-Söldner-Ära===&lt;br /&gt;
Da die [[Söldner]]-Ära keinen großartigen Einfluss auf [[Takigakure]] hatte, verlief das Leben im Dorf nach dem Sieg über diese nicht anders ab als zuvor.&lt;br /&gt;
Es gab, da man sich nicht großartig mit den [[Söldner]]n beschäftigt hatte, anders als in anderen Ländern, keine großen technologischen Fortschritte, noch war man auf diese im recht traditionellen Land erpicht.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Es gab jedoch erste stärkere diplomatische Berührungen mit den Dörfern [[Kirigakure]] und [[Kumogakure]].&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Diese waren auf die diplomatischen Beziehungen des ehemaligen Dorfoberhaupts [[Wichtige_Personen_in_Taki#Dorfoberhaupt|Eigen Jinkou]] zu [[Kirigakure]] zurückzuführen, die ursprünglich aus dem Dorf stammte. Über jene Beziehung kamen sie dann auch in Berührung mit [[Kumogakure]], welche schon immer recht eng mit [[Kirigakure]] verbunden waren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Dreier-Bündnis-Ära===&lt;br /&gt;
Das Dreier-Bündnis [[Kirigakure]]-[[Kumogakure]]-[[Takigakure]] hat seine Wurzeln bis in den Bluterbenkrieg geschlagen. Damals entstand der erste Kontakt aller drei Länder miteinander. Auch wenn dieser Kontakt eher negativer Natur gegenüber [[Takigakure]] war, so festigte es die Bindung der beiden anderen Bündnispartner.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Dieses Verhältnis schob sich jedoch ins positive als [[Wichtige_Personen_in_Taki#Eigen_Jinkou|Eigen Jinkou]] Dorfführer wurde, da Eigens Heimatdorf [[Kirigakure]] gewesen war, pflegte sie in dieser neuen Position eine recht umsichtige Politik, welche den Grundstein für das künftige Bündnis legte.&lt;br /&gt;
Zur freundschaftlichen Annäherung begrüßte [[Takigakure]] bald eine kleine Delegation [[Kirigakure]]-Ninja im Dorf, deren Besuch überraschend gut ausging.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Anschläge während des [[Chuuninexamen]]s in [[Kumogakure]] festigte ebenfalls diese Beziehung, da [[Takigakure]] ihrem neuen Freunden [[Kirigakure]] und somit auch [[Kumogakure]] bei der Beseitigung der Schäden half.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Nach der Eroberung einer [[Söldner]]festung seitens [[Kirigakure]], wurde diese zum gemeinsamen Besitz der drei Dörfer erklärt und die Bündnisfestung erschaffen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die letzte Festigung des Bündnisses wurde durch die Katastrophenhilfe während Unwetters erzielt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Beginn der [[Wichtige_Personen_in_Taki#Shinishi_Kudo|Kudo]]-Dynastie - 89 Jahre nach Ende des Bluterbenkrieges===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem, Nobu Guskihen, der Bruder [[Wichtige_Personen_in_Taki#Ehemalige_Dorfoberhäupter|Muneyaki Gushikens]], diesen auf dem Weg zu einer wohl wichtigen Besprechung abfangen und entführen konnte, trat die Spezialeinheit Takigakures in Aktion, unter anderem auch [[Wichtige_Personen_in_Taki#Shinishi_Kudo|Shinishi Kudo]].&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Wichtige_Personen_in_Taki#Shinishi_Kudo|Shinishi Kudo]] gelang es als einziger, den [[Wichtige_Personen_in_Taki#Ehemalige_Dorfoberhäupter|gelben Drachen]] und seinen Bruder in einer Höhle zu finden und zu erreichen. Ihm gelang es Nobu Gushiken, das höchst gefährliche, ehemalige Mitglied der [[Einheiten_Takigakures#Tsuisekisha_.28J.C3.A4ger.29|Tsuisekisha-Einheit]], den Bruder von Gushiken, zu erledigen. &lt;br /&gt;
Gerüchten zufolge soll Nobu jedoch Sicherheitsvorkehrungen geplant haben, welche besagte Höhle nach seinem Tod zum Einsturz brachte.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Offiziellen Aussagen zufolge, gelang es Kudo, das [[Dorfoberhaupt]] aus der misslichen Lage der einstürzenden Höhle zu befreien, schaffte es jedoch selbst nicht mehr heraus. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Wichtige_Personen_in_Taki#Shinishi_Kudo|Shinishi Kudo]] galt eine Zeit lang als verstorben, ehe er wohlauf zurückkam und wenig wegen seiner heldenhaften Taten, der Rettung des alten Dorfoberhauptes sowie dem Ausschalten des Verräters selbst zum [[Dorfoberhaupt]] ernannt wurde, da [[Wichtige_Personen_in_Taki#Ehemalige_Dorfoberhäupter|Muneyaki Gushiken]] von diesem Amt zurücktrat.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der junge [[Gesellschaft_in_Taki#Kudo|Kudo]] brachte gleich frischen Wind in des recht traditionelle Takigakure, durch die Umbenennung des Dorfoberhaupt-Titels vom gelben zum goldenen Drachen, sowie dem Bau eines neuen [[Aufbau_von_Taki#Ninjasitz.2Fgoldene_Drachenstatue|Ninjasitzes]], der eben jenes Wesen repräsentieren sollte.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Jedoch hatte [[Wichtige_Personen_in_Taki#Shinishi_Kudo|Shinishi Kudo]] mit seiner Ernennung gleichzeitig etwas geerbt was den jungen Shinobi auf die Probe stellen sollte, der [[Taki_no_Kuni#Jashin_Sekte|Jashin-Kult]] der zuvor in Takigakure schon Unheil angerichtet hatte war stärker geworden und schaffte es [[Takigakure]] als Dorf einige Seitenhiebe zu verpassen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Bald darauf sollte ein Krieg in [[Taki no Kuni]] ausbrechen in dem die beiden Seiten ihre Kräfte maßen und [[Wichtige_Personen_in_Taki#Shinishi_Kudo|der goldene Drache]] seine Stärke und Führungsqualitäten beweisen musste.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Das Lied des gelben Drachen=&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwischen den Reihen voller Bücher und Schriftrollen in der Bibliothek [[Takigakure]]s, die oft von großen Personen der Vergangenheit, wichtigen Ereignissen oder Techniken sowie Lehre handeln, findet der Suchende bis weilen ein kleineres unscheinbares Buch.&lt;br /&gt;
Nur selten wurde das Buch in den letzten Jahren aus der Umarmung seiner größeren Brüder und Schwestern gerissen, um seinen Inhalt dem Suchenden zu offenbaren. Es war in Vergessenheit geraten und gelegentlich, wenn es aus dem langen Schlaf eines von Staub bedeckten Buches für einen Moment, welcher für ein Buch alles zwischen einer Sekunde und einem Jahrhundert sein kann, aufwachte, erinnerte es sich sehnsüchtig daran wie es gewesen war, als noch kleine Kinderfinger es jeden Tag hervorgeholt und die dazugehörigen hohen Stimmen erfreut und laut aus ihm hervor gelesen hatten.&lt;br /&gt;
Es war abgenutzt ja, aber das stimmte das Buch nicht traurig sondern machte es eher stolz. Die güldene Farbe, mit der sein Schaffer einst den Umschlag beschrieben hatte, hatte ihm eh nie wirklich gefallen und der Zustand sprach in seinen Augen für all die Liebe und Anerkennung, die ihm einst zugekommen war. Und schließlich hatte die Geschichte, mit deren Schutz und Überlieferung es beauftragt worden war, alles Recht auf derartige Zuwendung.&lt;br /&gt;
Ja das Buch war stolz auf sich selber und wusste, dass es nur lange genug warten müsste, bis es aus seinem Schlaf aufgeweckt werden und seine Geschichte erneut offenbaren würde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Irgendwann kam dieser Tag und an diesem Tag fand die Sage des [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|gelben Drachens]] und der Götter wieder Einzug in die Köpfe der Menschen. Wie so oft bei Sagen weiß niemand zu sagen, wie viel wahr und wie viel hinzugedichtet worden war. Aber dies, so wusste das Buch, war nicht die Aufgabe einer Sage.&lt;br /&gt;
Eine Sage muss die Herzen der Menschen erfreuen, sie mit Hoffnung erfüllen und zum Träumen anregen. Eine Sage lässt bisweilen alte Männer genauso wie kleine Kinder mit verträumten Blicken die Welt um sich herum betrachten und sich vorstellen, wie es wohl damals an diesem Ort ausgesehen haben könnte. Eine Sage schließlich steht für eine Lektion und Beispiel, Lehre und Wissen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und so erzählt das Buch die Geschichte:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Prolog===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vor langer Zeit, als die Menschheit noch jung war und mit den großen Augen eines kleinen Kindes die Welt um sich herum betrachtete, herrschte die Natur über das Leben eines jeden Lebewesens mit einer Hand, die zugleich sanft wie ein kühler Windstoß im drückenden Sommer als auch hart wie der Kern eines großen Gebirges war.&lt;br /&gt;
Der Mensch, genauso wie alle anderen Lebewesen ob Tier, Pflanze oder Stein kämpfte jeden Tag um sein Überleben. Aber nicht Angst oder Ohnmacht vor den Strapazen bestimmten sein Leben, sondern Freude und Glück über die einfachsten Dinge. Er war glücklich, wenn er mit vollem Magen einen warmen und sicheren Schlafplatz gefunden hatte.&lt;br /&gt;
So herrschte die Natur und die Tiere, die teilweise älter als die Menschen waren, wuchsen zu prächtigen Gestalten heran. Hört man heute von Erzählungen aus jener Zeit, so wirken die Geschichten von dem riesigen Wald, der den Großteil des Kontinents bedeckte und von ebenso riesigen Tiergottheiten bevölkert war, wie die Märchen eines alten wirren Greises.&lt;br /&gt;
Aber der Menschheit Kindeswiege war dies Umfeld beschützt vom großen Schatten des Waldgottes. Irgendwann jedoch fängt jedes Kind an sein Umfeld zu verändern und in einer Zeit, in der sich das Schicksal dieses Gleichgewichtes entscheiden sollte erhob sich der [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|gelbe Drache]] über die Träume von Natur und Mensch hinweg in die Lüfte der Zukunft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===1. Kapitel===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Langsam und träge floss der kleine Bach an diesem Tag die Hänge des Hügels herab, plätscherte nur missmutig über die großen Steine nahe seiner Quelle, drückte nur halbherzig die Kiesel vor sich her, die sich in seinen Weg stellen wollten, und wollte gar nicht so recht seinen Weg gen Tal beschreiben.&lt;br /&gt;
Hätte man den Bach an einem anderen Tag gesehen und hätte man Aug und Ohr, so wie es die Menschen früher für die Natur gehabt hatten, so hätte die Freude und die Glückseligkeit des Baches einem das Herz erwärmt. Es war kein großer Bach, es war kein Bach, dessen Wasser sich in den Strom eines gewaltigen Flusses oder die Gefilde eines riesigen Sees mischte. Es war ein einfacher Bach, der auf der großen Landkarte nicht einmal seine Existenz belegt finden würde.&lt;br /&gt;
Aber für die Menschen des kleinen Dorfes am Fuße des Hügels war er die Quelle ihres Lebens und somit das Wichtigste in der Welt und für ihn waren diese Menschen das Wichtigste in der Welt.&lt;br /&gt;
Wer brauchte schon riesige Mengen Wassers, wenn er sich an dem Lachen der Kinder erfreuen konnte, die in ihm spielten und sein Wasser benutzten, um sich gegenseitig zu bespritzen?&lt;br /&gt;
Ja es waren vor allem die Kinder, auf die sich der Bach jeden Morgen freute, wenn er sich aus dem moosig-grünen Bett seiner Träume erhob. Er kannte sie alle, er erkannte sie schon am Klang ihres Lachens und hatte einem jeden der Dorfbewohner erfreut beim Wachsen zugesehen.&lt;br /&gt;
Nichts aber stimmte ihn so traurig, wie das bittere Weinen und Schluchzen eines Kindes, das in seinem jungen Leben bereits großes Leid erfahren musste. Und ausgerechnet das herzerweichendste Weinen und die qualvollsten Tränen hatte er am gestrigen Tage wahrnehmen müssen.&lt;br /&gt;
Das Mädchen mit den grellblonden Haaren namens [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] hatte bereits in ihrer frühesten Kindheit beide Eltern verloren und lebte alleine mit ihrer großen Schwester Kigiku in dem kleinen Dorf. Nie hatte der Bach [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] weinen hören ob des Verlustes der Eltern oder der schweren Zeit, die dieser den beiden Mädchen einbrachte. Es war immer glücklich mit seinem Leben gewesen, hatte sich nie beschwert und war der großen Schwester stets zur Hand gegangen. Und ausgerechnet dieses Mädchen, das dem Bach immer ein Quell der Freude gewesen war, weinte nun ob der schweren Krankheit des Einzigem, dem es sich immer sicher gewesen war: Seiner Schwester.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was konnte der Bach tun? Die Menschen hatten in den Jahrhunderten seit ihrer frühesten Kindheit gelernt in der Natur zu überleben und dabei bereits einiges über die Kunst mit den Geschenken der Natur Krankheit und Wunde zu bekämpfen gelernt. Aber nicht einmal dieses Wissen schien das Leid Kigikus mildern zu können. Trübseelig floss er weiter vor sich hin und grübelte nach, was er tun könnte. Auch dachte er dabei daran, dass die Menschheit längst ihr Kindesbett verlassen und begonnen hatte, die harte Seite der Natur, die ihr Leben bedrohte, zu bekämpfen.&lt;br /&gt;
Früher, er konnte sich fast nicht mehr daran erinnern, hatte sich nur selten die Sonne in seinen Wassern gespiegelt, da der Schatten großer Bäume stets sein Gefilde bedeckte. Irgendwann aber hatten die Menschen damit begonnen die Bäume zu fällen und sich Platz zum Leben, für ihr Vieh und für ihre Felder zu schaffen. Der große Wald war immer weiter geschrumpft und schon lange hörte der Bach die Stimmen der Bäume nur noch aus sehr weiter Entfernung im Säuseln des Windes.&lt;br /&gt;
Als er nun so lauschte, um die Stimmen der Bäume zu hören, vernahm er die Stimme eines Menschen. Dieser Mann, denn seine tiefe und rauchige Stimme verriet sein Geschlecht, sang irgendwo in seiner Nähe von etwas, was der Bach völlig vergessen hatte: Von dem Waldgott.&lt;br /&gt;
Die Erinnerungen überschlugen sich und schnell beschloss der Bach aus seiner Trübseligkeit zu erwachen und den Sänger mit dem Plätschern seines Wassers an- und zu dem kleinen Dorf hinzulocken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===2. Kapitel===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stark schmerzten die Füße des Greises, dessen Stimme der Bach vernommen hatte, ob seiner langen Wanderung und ein jedes Wort, das er scheinbar vergnügt vor sich her sang, war einzig und allein dazu gedacht, um ihn von den Schmerzen abzulenken.&lt;br /&gt;
Er war weit gereist, hatte viele Flüsse überquert und sich an viele Bäume gelehnt, wenn sein alter Körper ein paar Momente der Ruhe benötigten. Weswegen er reiste, wusste er nicht mehr. Einzig und allein erinnerte er sich noch daran, dass er einst am Rande eines großen Waldes gelebt und von dessen Wildheit und Schönheit verzaubert worden war.&lt;br /&gt;
Angelockt vom Plätschern des Baches, dessen kühles Wasser Linderung für die schmerzenden Füße verhieß, wechselte der Greis die Richtung und traf schon bald auf den kleinen Bach und das in nicht allzu weiter Ferne stehende Dorf. Noch einmal nahm sich der Alte zusammen, trällerte um so lauter, als seine Füße besonders stark schmerzen und ihm anscheinend sagen wollten:“Wieso bleibst du nicht einfach hier sitzen und gönnst uns unsere Ruhe du alter Narr?“&lt;br /&gt;
Aber der „alte Narr“ war dickköpfig geworden und wollte nicht nur seine Füße ausruhen, sondern auch noch mit Menschen reden. Ein Vergnügen, das ihm seit Wochen verwehrt war.&lt;br /&gt;
So laut trällerte er vor sich hin, dass er das Schluchzen des kleinen Mädchens, das am Ufer des kleinen Baches mehr in sich zusammen gekauert war, als dass es saß, nicht mitbekam. Erst, als das Mädchen seine grünen Augen öffnete und auf den alten und komisch aussehenden Mann schaute, während es sich über die tränenverschmierten Wangen wischte, bemerkte dieser, dass er nicht alleine war.&lt;br /&gt;
„Was ist ein Waldgott?“ ertönte die hohe Stimme des Mädchens und der alte Mann blieb verdutzt stehen, um die fragenden großen Augen, die vor Weinen rot geworden waren, zu bewundern. Kurz entschlossen gewährte er seinen fast schon rebellierenden Füßen ihren Wunsch und ließ sich neben dem Mädchen leise seufzend nieder.&lt;br /&gt;
„Die gestaltgewordene Natur. Wille und Kraft dessen, was uns stets umgibt, und genauso wild und sanft wie eben jenes.“ Antwortete er ein wenig kryptischer, als er beabsichtigt hatte, während er die schmerzenden Füße aus den abgelaufenen Sandalen befreite.&lt;br /&gt;
„Und wie sieht er aus?“&lt;br /&gt;
„Er wechselt die Gestalt, so wie es auch die Natur ständig tut.“&lt;br /&gt;
„Ist er lieb?“&lt;br /&gt;
„Ja und nein. Wenn er stürmisch und verheerend ist, wenn er wütend und aufgebracht ist, so vernichtet er alles, was ihm in den Weg kommt. Ist er aber sanft und ruhig, so beschützt, heilt und umsorgt er das, was in seinen Augen, den Augen der Natur, würdig ist.“&lt;br /&gt;
Sofort weiteten sich die Augen des kleinen Mädchens, das das zerschlissene Hemd des Alten mit seinen kleinen Fingern ergriff und ihn voller Hoffnung und zugleich voller Angst vor einer möglichen Enttäuschung anschaute.&lt;br /&gt;
„Er heilt? Kann er alles heilen? Kann er auch eine richtig schlimme Krankheit heilen?“&lt;br /&gt;
Ein wenig verdutzt ob dieser Reaktion antwortete der Alte in dazu passender Stimmlage:&lt;br /&gt;
„Ehm Ja, kann er, aber dazu muss er…“ Doch weiter hörte das Mädchen nicht, es riss nur umso stärker an dem Hemd und schrie förmlich:&lt;br /&gt;
„Wo finde ich ihn? Erzähl mir bitte alles!“&lt;br /&gt;
Und nach einer Reaktion, die sehr derer glich, die er nur wenige Momente zuvor gezeigt hatte, und einem dazu passenden Seufzen, holte der Greis tief Luft und fing an zu erzählen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Weit weg im Nordosten steht er noch, der große Wald, der einst fast den ganzen Kontinent bedeckte. Im Gegensatz zu den kleinen Wäldern, die du kennst, ist dieser Wald noch erfüllt von dem Willen und der Kraft der Natur. Tief in seinem Inneren lebt der Waldgott in dem wunderbaren Hain, der schon seit Äonen nicht mehr von Menschen betreten worden ist, und umgeben von den Vorfahren der Tiere: riesige und weise Tiergötter.&lt;br /&gt;
Einst, so wurde mir als kleines Kind in meinem Heimatdorf erzählt, dass am Randes des großen Waldes steht, sahen die Tiergötter und der Waldgott mit wohlwollendem Blick auf die Menschen herab, die so schwach und zerbrechlich wirkten. Sie standen uns bei, wenn etwas unsere Existenz bedrohte, und halfen uns gelegentlich mit Rat und Tat in der Natur zu überleben, die sie schon so viel länger bevölkern und so viel besser verstehen als wir.&lt;br /&gt;
Aus dieser Zeit kommen auch die Geschichten der Heilkunst des Waldgottes und der weisen Ratschläge der Tiergötter, die zusammen mit ihren damals noch ähnlich riesigen Brüdern und Schwestern unseren Kontinent bereisten und bevölkerten.&lt;br /&gt;
Aber…“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch weiter kam der Mann nicht, denn das Mädchen war bereits aufgesprungen und rannte fort in Richtung der Häuser. Später erfuhr er, was es mit dem Mädchen auf sich hatte, und schollt sich selber ob dem, was er so unvorsichtig [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] erzählt hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===3. Kapitel===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Voller Schrecken beobachtete der kleine Bach, was geschah. In seinem Bestreben das kleine Mädchen zu trösten und sich wieder an ihrem Lachen und den strahlenden Augen zu erfreuen, hatte er vergessen, dass Menschen keine Tiere waren. Sie waren es nicht gewohnt auf sich alleine gestellt zu überleben und am aller wenigsten kleine Kinder, von den Gefahren einer solchen Reise und denen des großen Waldes ganz zu schweigen.&lt;br /&gt;
Aber was konnte er tun? Was konnte er tun?...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ohne lange nachzudenken hatte sich [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] ihre festeren Schuhe samt ein paar reisetauglichen Kleidern und Proviant – was sie eben rumliegen sah – geschnappt, hatte ihre Schwester umarmt und war mit den Worten „Der Waldgott wird dich heilen, warte es nur ab!“ aus der kleinen Hütte, die die zwei Mädchen bewohnten, verschwunden.&lt;br /&gt;
Kigiku hatte sichtlich verwirrt drein geschaut, aber hatte ob ihrer Krankheit und der Schwäche, die ihren Körper befallen hatte, nichts tun können, außer der kleinen Schwester flehentlich hinterher zu schauen. So verzweifelt, wie die große Schwester in dieser Stunde war, als[[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] Hals über Kopf das kleine Dorf verließ, so zuversichtlich war die kleine Schwester, die endlich etwas gefunden hatte, was sie tun konnte um Kigiku helfen zu können. Sie dachte gar nicht daran, dass die Reise gefährlich werden könnte, oder dass sie ihr eigenes Leben schonen müsste. Einzig und allein das Leben der Person, die für sie die Welt darstellte, war ihr wichtig und kreiste beständig in ihrer Gedankenwelt umher.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So reiste das kleine Mädchen mit dem blonden Haar und den großen grünen Augen los gen Nordosten. Zum Glück hatte sie gelernt die Himmelsrichtungen zu erkennen und zu finden und verlief sich nie. So selbstsicher ging sie ihre Reise an, dass sie vergnügt summend schon bald das kleine Tal und die Gefilde des kleinen Baches verließ.&lt;br /&gt;
Die ersten Tage ihres kleinen Abenteuers flogen nur so vorüber. Sie hatte genügend Wasser dabei und konnte ihre Proviante mit den Beeren und Früchten, die sie dank des herrschenden Sommers leicht fand, stets wieder auffüllen. Einzig und allein des Nachts, wenn es dunkel und gelegentlich sogar etwas kühler wurde, wurde es ihr etwas bang um das kleine Herz. Aber wie stets summte sie dann eine kleine Melodie vor sich her, mit der sie die große Stille um sich herum vertrieb und sich selber in den Schlaf wiegte.&lt;br /&gt;
Die Weisen sagen, dass ein entschlossenes Herz keine Furcht kenne. Nur ein zauderndes und fragendes Herz öffne Tür und Tor für Zweifel und Furcht. Wenn man diesen Worten Glauben schenken darf, so verwundert es nicht, dass [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] nie daran dachte umzukehren oder auch nur aus Angst oder Furcht eine Träne vergoss. Sie war überzeugt davon das Richtige zu tun und setzte mit derselben Überzeugung Fuß vor Fuß, ging Schritt um Schritt immer weiter gen Nordosten.&lt;br /&gt;
Schon bald wurde die Natur, die wenn auch in schwächerer Art und Weise, auch an diesem Ort zu finden war, auf das summende und singende kleine Mädchen aufmerksam und immer öfter geschah es von nun an, dass ein kleiner Sperling sich zu [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] gesellte, wenn diese tagsüber oder nachts vor sich hin sang, um diese mit seinem hohen Zwitschern zu begleiten.&lt;br /&gt;
Immer, wenn sie den kleinen [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]] sah, der ihr schon bald ein lieber Wegbegleiter wurde, hellte sich die Miene des kleinen Mädchens auf und ihre Schritte wurden bestimmter und stärker. Dem Beispiel des [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]]s folgend, fing sie schon bald an feste Rhythmen in ihren Tagesablauf zu bringen:&lt;br /&gt;
Sie stand mit der Sonne auf, aß etwas, ging dann den Tag über unterbrochen von einer Mittagspause bis sie am Nachmittag begann nach einer Schlafmöglichkeit zu suchen und daraufhin nach etwas Essbarem und Trinkbarem, wenn sie nicht schon genug während des Tages gefunden hatte. Ihrer guten Orientierung wegen verlief sie sich dabei so gut wie nie und wenn, dann brachte sie das Zwitschern des kleinen [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]] schon bald wieder auf den richtigen Weg. Auch brauchte sie nur auf das Verhalten des[[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]]s zu achten, um Wetterumbrüche oder Gefahren vorherzusehen.&lt;br /&gt;
So verging die Zeit und die Natur kehrte immer weiter in das kleine Mädchen ein genauso wie das kleine Mädchen immer weiter in die Natur einkehrte. Und dann kam der Herbst&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===4. Kapitel===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als die ersten Blätter an den Bäumen begannen gelb und rot zu werden, wusste [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]], dass der Sommer den Kampf gegen den Winter langsam verlor. Noch kämpfte er wacker und hielt die kalten Winde aus dem Norden samt der dunklen Wolken, die sie mitbrachten, zurück. Aber mit jedem Tag und jeder Nacht kamen sie näher, ohne dass der Sommer etwas dagegen würde tun können.&lt;br /&gt;
Sie musste sich beeilen, so viel verstand selbst ein kleines Mädchen, denn in den Stürmen und der Kälte des Winters würde sie nicht überleben können ohne die Hilfe und den Beistand Ihresgleichen.&lt;br /&gt;
Wäre der kleine [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]] nicht gewesen, der sie über immer längere Strecken des Tages begleitete und es sich immer öfter auf ihrer Schulter bequem machte, so hätten vielleicht der Zweifel und die Furcht Einzug in ihrem Herzen gehalten. So aber ertönten die Stimmen der Zwei, wann immer der Winter an ihren Herzen zu nagen begann, und vertrieben diesen.&lt;br /&gt;
Manchmal allerdings kam es auch vor, dass der kleine [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]] schrecklich lange weg blieb und [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] begann sich Sorgen zu machen. Sorgen um den kleinen [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]], um ihre Schwester und um den Wahrheitsgehalt der Geschichte des alten Mannes. Als der kleine [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]] eines Morgens nicht neben ihr zu finden war, erhob sie sich und ging ohne zu zaudern in den kleinen Hain hinein, der sich vor ihr erstreckte. Sie begann das Lied zu singen, das sie seit Beginn ihrer Reise immer sang, und schon bald hörte sie aus einiger Entfernung die Antwort des [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]]s.&lt;br /&gt;
Ihr Herz schlug immer schneller voller Freude und auch voller Angst ob dem, was dem [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]] passiert sein könnte. Sie rannte immer schneller, stets der Stimme des [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]]s folgend und blieb plötzlich stehen.&lt;br /&gt;
Eine kleine [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] mit ungewöhnlich eisblauen Augen stand am Fuße eines großen Baumes, auf dessen niedrigem Ast [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] sofort ein paar der Federn des kleinen [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]]s sehen konnte. Ihre Augen weiteten sich und füllten sich schon bald mit Tränen, während die Katze sich von dem ersten Schrecken ob der plötzlichen Begegnung erholte und begann um das kleine Mädchen, das mehr und mehr in Tränen ausbrach, zu kreisen.&lt;br /&gt;
[[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] verstand schnell, dass der Sommer ihr bisher nur die schönen Seiten der Natur gezeigt hatte und sie den kleinen [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]] wohl nicht mehr wieder sehen würde. Es war in ihren Augen klar, dass der [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]] den Klauen der [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] erlegen war, da er sonst längst zu ihr zurück geflogen sein würde.&lt;br /&gt;
Immer stärker wurde der Regen aus Tränen, der sich vom Gesicht des kleinen Mädchens gen Boden bewegte, bis ein empörtes Miauen das Mädchen aus seinen Gedanken rüttelte. Die [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] hatte sich vor [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] hingesetzt und schaute sie aus zugleich neugierigen und vorwurfsvollen Augen an, so dass das Mädchen nicht anders konnte als sich herabzubeugen und vorsichtig das Fell des Tieres zu streicheln.&lt;br /&gt;
Sie machte dem Tier keine Vorwürfe, da es nur um sein eigenes Überleben kämpfte, auch wenn es sie dennoch sehr traurig machte. Anstatt aber vor der Hand des Mädchens zu fliehen, ließ sich die [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] mit einem immer lauter werdenden Schnurren streicheln und verließ auch nicht die Seite des Mädchens, als dieses langsam damit beginnen musste zurück zu ihren wenigen Habseligkeiten zu gehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So nahm schon bald die kleine [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] den Platz des [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]]s ein und begleitete [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] auf ihrer Reise. Und so wie der [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]] mit seinem Verhalten dem Mädchen vieles über das Überleben in der Natur beibrachte, so tat dies auch die [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]]. Allerdings oblag es der [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] genauso wie bei ihrem ersten Treffen dem Mädchen die düstere Seite der Natur zu zeigen.&lt;br /&gt;
Hatten im Sommer noch Früchte und Beeren überall auf ihrem Weg nur darauf gewartet von ihr gepflückt zu werden, so verschwanden diese immer mehr je weiter der Herbst Einzug hielt. Und schon bald musste [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] lernen, dass sie wie die [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] Leben nehmen musste, um selber zu überleben.&lt;br /&gt;
Es dauerte schier eine Ewigkeit, bis es ihr mittels einer Falle zum ersten Mal gelang ein kleines Tier zu fangen, ein Feuer zu machen und es dann übers Herz zu bringen das Tier zu töten und sogar zu verspeisen. Sie weinte bitterlich ob des Lebens, das sie beendet hatte und flehte vielmals um Verzeihung, bevor sie sich traute zu essen.&lt;br /&gt;
Durch Wiederholung aber wird jeder zum Meister und schon bald hatte sich das kleine Mädchen an die neuen Vorgänge gewöhnt, auch wenn sie noch immer für das Schicksal der Seele eines jeden Tieres, das sie tötete, zum ihr unbekannten Waldgott betete.&lt;br /&gt;
Schon bald fiel ihr das Fehlen des freudigen Zwitscherns kaum noch auf und die Harte Seite der Natur zog immer mehr in sie ein, auch wenn diese gemischt von warmen Momenten war, wie das abendliche Einschlafen mit der [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] in den Armen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===5. Kapitel===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Immer schwächer wurde der Sommer und der Herbst, der wie sein Freund Frühling sich oft wie das Seil fühlte, an dem Sommer und Herbst zogen, wurde immer dunkler und kälter. Die Stürme, die die Höhepunkte im Tauziehen zwischen Sommer und Winter für jeden sichtbar und hörbar machten, hatten schon seit einiger Zeit immer weiter an Stärke nachgelassen so wie es auch der Sommer getan hatte.&lt;br /&gt;
Immer weniger Zeit blieb dem kleinen Mädchen, das sich immer öfter morgens von Raureif befreien musste. Gelegentlich fielen früh morgens kleine weiße Flocken vom Himmel herab, setzten sich auf ihr blondes Haar und bildeten einen Schleier aus winzig kleinen Kristallen. Immer öfter froren ihr die Füße oder die Hände, manchmal kroch die Kälte sogar langsam die Beine hoch und hätte sie nicht die [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] gehabt, die sie des nachts wärmte, so wäre sie sicher oft schlotternd vor Kälte erwacht.&lt;br /&gt;
Sie hatte kaum noch Zeit, das wusste sie. Aber unbeirrt setzte sie Tag für Tag einen Fuß vor den anderen. Sie konnte nicht scheitern, sie durfte nicht! Was war schon so ein wenig Schnee im Vergleich zu dem, was ihre Schwester erleiden musste?&lt;br /&gt;
Und dann eines Tages, als die glänzende Himmelsscheibe bereits im Sinken inbegriffen war, sah sie Rauchschwaden hinter einem kleinen Weiler aufsteigen. Sie beschleunigte ihre Schritte und angespornt durch das Wettlaufen, das sich nun ergab, sprintete auch die [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] immer schneller, bis sie das Mädchen überholte und wenig später aus deren Sichtfeld verschwand.&lt;br /&gt;
Wie lange sie schon so rannte, wusste [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] nicht. Einzig und allein die stetig abnehmende Entfernung zu den Rauchschwaden und nicht die fast schon untergegangene Sonne war Mittelpunkt aller Gedanken des kleinen Mädchens. Je näher sie aber kam, desto mehr drangen schreckliche Geräusche an ihr Ohr, die sie an die unglaublich lauten Stürme im Herbst erinnerten. Oft hatte sie sich mitten in der Nacht, wenn es besonders stark stürmte, wie ein Kokon in ihre Decke eingerollt und sich vorgestellt, dass außerhalb des schützenden Mantels riesige Tiere, wie die aus der Geschichte des Greises, umher liefen und sich gegenseitig anschrien, was diesen Schrecklichen Krach erzeugte.&lt;br /&gt;
Hätte sie gewusst, was sie erwartete, so hätte sie in jenen Nächten wohl kein einziges Auge zu bekommen. Als sie sich immer weiter ihren Weg zwischen den mit einer hauchdünnen Schicht silbrigen Schnees bedeckten Bäumen des kleinen Weilers bahnte, schälten sich immer mehr die Umrisse kleinerer und größerer Häuser aus dem zwielichtigen Schatten der Bäume. Das Herz des Mädchen schlug ob der Vorfreude vielleicht endlich ihr Ziel erreicht zu haben immer schneller, bis es plötzlich zwei Schläge aussetzte während auch die kleinen Beine sich nicht mehr fortbewegen wollten.&lt;br /&gt;
Ein gewaltiges Brüllen, wie es dem stärksten Orkan alle Ehre bereitet hätte, erhob sich, als ein gewaltiger schwarzer Schatten sich auf die Reihe der Häuser zu bewegte. Nicht heimelige Kamine, nicht freundlich strahlende Herdfeuer hatten die Rauchschwaden erzeugt, die [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] angelockt hatten, sondern in Flammen stehende Barrikaden, die die Dorfbewohner scheinbar als Schutz errichtet hatten. Aber selbst diese hatten sie nicht vor dem bewahren können, was auf sie zurollte.&lt;br /&gt;
Verzweifeltes Rufen drang an [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]]s Ohren, als das Brüllen für einen Moment aussetzte. Langsam bewegte sie sich wieder, überzeugte ihre Füße mühsam zu jedem einzelnen Schritt und näherte sich so furchtbar langsam dem Chaos, das immer mehr von sich enthüllte.&lt;br /&gt;
Der gewaltige Schatten war stehen geblieben, bäumte sich in regelmäßigen Abständen auf und brüllte jedes Mal so laut, dass die nahestehenden Bäume wackelten. Vor ihm schälten sich nun auch kleinere Schatten mit langen Stäben aus dem flackernden Zwielicht der Flammen. Je näher das kleine Mädchen kam, desto mehr erkannte sie, dass es sich um Dorfbewohner zu handeln schien, die mit langen Speeren und allerlei zweckentfremdeten Ackergerät den riesigen Schatten, der längst durch die Barrikade gebrochen war, aufzuhalten versuchten.&lt;br /&gt;
Dann hörte sie plötzlich etwas, was nicht so recht in das Chaos passen wollte. Ein hohes Schreien drang an ihre Ohren, das nicht allzu weit entfernt seinen Ursprung haben konnte. In einem solchen Chaos hätte man erwartet, dass es ein furchterfülltes Schreien einer Frau ob der großen Gefahr sein müsste. Aber ein kleines Kind, jünger als die bisher unbemerkte Beobachterin, wankte kaum in der Lage richtig zu laufen mit seinen kurzen Beinen und immer wieder sich an den Häuserwänden abstützend auf den Kampf hinter der durchbrochenen Barrikade zu.&lt;br /&gt;
Doch auch der Schatten hatte das Geräusch bemerkt. [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] blieb abermals für einen Moment vor Schreck das Herz stehen, als sich das riesige Ungetüm dem wankenden Kind zu wandte. Aber diesmal setzten ihre Beine nicht aus, sondern beschleunigten Ihre Schritte. Unweigerlich dachte [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] daran, dass sie nicht schnell genug gewesen war um ihren kleinen [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]] hatte beschützen zu können und weigerte sich so etwas noch einmal zuzulassen.&lt;br /&gt;
Ihre Beine flogen förmlich über die leicht angefrorene Erde, näherten sich immer weiter dem Kleinkind und dem riesigen Schatten, der laut brüllend ebenfalls auf dieses aus der entgegen gesetzten Richtung zusteuerte. Ein verzweifelter Ruf aus der Kehle eines Mannes drang an die Ohren des Mädchens, aber kein einziger ihrer Gedanken war dazu in der Lage sich um dieses zu kümmern.&lt;br /&gt;
Mit Müh und Not erreichte sie das wankende Kind, das in dem Moment, in dem [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] hinter ihm zu Halt kam, endgültig der Schwerkraft Rechenschaft leistete und in die Arme des blonden Mädchens fiel. Doch auch der riesige Schatten hatte die Quelle des hohen Geräusches erreicht. Als eine besonders vorwitzige Flamme ihre Stimme erhob und den Schauplatz für einen Moment zur Gänze ausleuchtete, legte [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] unweigerlich die Arme fester um das Kleinkind in ihren Armen. Vor ihr erhob sich der Kopf einer gewaltigen schwarzen [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Schildkröte]], deren Augen zornig und mordlüstern das ungleiche Gespann anfunkelten.&lt;br /&gt;
Würde sie das Kind loslassen und sich vorsichtig entfernen, während das Ungetüm mit seiner Beute beschäftigt war, so würde sie vielleicht… Doch [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] schüttelte entschlossen das blonde Haupt und drückte das Kind nur stärker an sich. Der Blick ihrer Augen wurde gefährlicher, während sich diese leicht verengten. Sie würde nicht zulassen, dass erneut ein kleines Wesen, das auf ihre Hilfe angewiesen war, starb, weil sie zu zögerlich und zu schwach war. Ähnlich einer Bärenmutter, die ihr Junges vor hoffnungslos überlegenen Jägern nicht im Stich ließ, sondern die Jäger auch noch laut anbrüllte, war der Blick des jungen Mädchens. Das Brüllen aus diesem wurde immer spürbarer, so dass selbst die [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Schildkröte]] für einen Moment inne Hielt. Immer deutlicher wurde es, man war fast der Meinung, dass man es hören … und plötzlich erschallte ein gewaltiger und tiefer Schrei, als sich ein großer Schatten zwischen [[Wichtige_Personen_in_Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] und die [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Schildkröte]] schob.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===6. Kapitel===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unweigerlich hatte [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] ihre Augen geschlossen, als der zweite Schatten so nah vor ihr erschienen war, und rechnete jeden Moment damit die Flügelschläge des Todesboten zu hören.&lt;br /&gt;
Aber diese erschallten nicht, stattdessen entwickelte sich ein Sturm aus Schrei und Gebrüll der zwei riesigen Wesen direkt vor ihr. Je mehr sie aber ihre eigene Angst und ihr wild pochendes Herz beruhigte, desto mehr war sie in der Lage die tiefen Stimmen zu vernehmen:&lt;br /&gt;
„Geh mir aus dem Weg [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Bai Hu]]!“ donnerte die etwas entferntere Stimme zornerfüllt.&lt;br /&gt;
„Nein! Diese beschütze ich und du wirst sie nicht bekommen!“ erwiderte die nähere Stimme etwas leiser, aber mit einem gefährlichen Unterton.&lt;br /&gt;
„Die Menschen verdienen den Tod!“&lt;br /&gt;
„Nichts verdient den Tod. Oder hast du Xinglu’s Worte in deinem Zorn vergessen?“&lt;br /&gt;
„Du wagst es seine Worte in den Mund zu nehmen, nachdem ihr ihn verlassen habt?“ brüllte die fernere Stimme plötzlich noch lauter.&lt;br /&gt;
„Wir haben ihn verlassen nicht wegen dem, was er einst sagte, sondern wegen dem, was er nicht mehr sagt! Würde er zu dem zurückfinden, was wir immer verehrt haben, so würden wir sofort zurückkehren.“&lt;br /&gt;
Es wurde still für einen Moment. Fast ohnmächtig vor den riesigen Geschöpfen, deren Nähe sie deutlich spüren konnte, hatte [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] ihre Augen die ganze Zeit über fest zugekniffen und auch das Kleinkind in ihren Armen hatte sich nicht gerührt. Als es nun etwas ruhiger wurde, öffnete [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] vorsichtig ihre Augen und bestaunte das weiße mit schwarzen Streifen getigerte Fell einer riesigen [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]], die sich scheinbar schützend vor sie gestellt hatte. Doch Zeit für Worte blieb ihr nicht, denn schon bald ertönte die Stimme der [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Schildkröte]] erneut, wenn auch nicht mehr ganz so sehr vor Wut bebend.&lt;br /&gt;
„Ich werde mich zurückziehen und bei Xinglu auf dich warten. Wie es stets Tradition war, wirst du ihm das Wesen vorstellen müssen, dass du vor seinem Willen beschützt hast.“&lt;br /&gt;
Ein Rauschen ertönte, während sich die [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Schildkröte]] umdrehte.&lt;br /&gt;
„In einer Woche, zum Vollmond, falls du es nicht vergessen hast.“ Brummte sie.&lt;br /&gt;
„Ich habe es nie vergessen [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Xuan Wu]], nie...“&lt;br /&gt;
Und dann verschwand die gewaltige [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Schildkröte]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erst, als sich der Schatten des Tieres mit dem Schatten des großen Wald, der in einiger Entfernung zum Dorf zu sehen war, vereinigt hatte, ging ein spürbares Aufatmen durch die Dorfbewohner. Sie schienen sich nicht an der Gegenwart des zweiten Tieres zu stören, als sie an diesem vorbei auf [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] zu rannten. Das kleine Kind in ihren Armen begehrte plötzlich auf, als ein großer Mann mit einer eindrucksvollen Narbe über der Wange und schwarzem Haar vor [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] auftauchte und im nächsten Moment hob eben dieser das Kleinkind aus ihren Armen empor und drückte es an sich.&lt;br /&gt;
„Hast du Angst um deinen Papa gehabt?“murmelte der Mann, der voller Freude dem Kind die Nase stupste.&lt;br /&gt;
„[[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]]… wir müssen reden.“ Ertönte die tiefe Stimme nun einfühlsam und beruhigend aber mit einem kleinen Anflug von Sorge und lenkte [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] von dem rührenden Bild vor sich ab. Als sie ihre Augen dem großen Wesen zu wandte und sich die Blicke begegneten, atmete sie erschrocken ein.&lt;br /&gt;
„Bist du… das kleine Kätzchen?“&lt;br /&gt;
Und der Blick der eisblauen Augen des weißen [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]]s sagte mehr als Worte könnten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===7. Kapitel===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Was hat das alles zu bedeuten?“ Schrie [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] schon fast dem großen [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] entgegen.&lt;br /&gt;
Die Sonne schickte gerade ihre ersten Strahlen durch die kahlen Äste der Bäume und zeigte dem Mädchen, wie viel Zeit seit dem Verschwinden der [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Schildkröte]] vergangen war.&lt;br /&gt;
Die letzten Stunden hatte sie damit zugebracht sich der Versuche der Dorfbewohner sie wie eine Heldin zu feiern zu erwehren und immer wieder den Armen, die sie umschlingen wollten, zu entfliehen. Als die Menschen endlich eingesehen hatten, dass sie an derlei Feiern nicht interessiert war und ihr die Nähe zu so vielen Lebewesen sogar unangenehm war, hatten sie ihr endlich etwas Platz gelassen, ihr etwas zu essen und einen Platz zum Schlafen gegeben. Während dieser Stunden war [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Bai Hu]], so hatte ihn die [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Schildkröte]] genannt, wie vom Erdboden verschlungen gewesen und erst am nächsten Morgen, als [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] sich aus Gewohnheit bei der ersten Morgenröte aus dem Bett erhob und an die frische Luft ging, saß er plötzlich neben dem Haus und schaute sie lange Zeit stumm aus seinen eisblauen Augen an, bevor er sich erhob und langsam gen Waldgrenze trottete. Schnell war sie ihm gefolgt und rief ihm nun schon zum zweiten Mal dieselbe Frage entgegen:&lt;br /&gt;
„Sag es mir! Was hat das alles zu bedeuten? Antworte endlich!“&lt;br /&gt;
„Zügle dein Temperament. Ich höre dich.“ Antwortete der große [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] mit ruhiger und gedämpfter Stimme.&lt;br /&gt;
Es dauerte ein paar Momente, bevor [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] sich etwas beruhigt hatte und deutlich leiser entgegnete: „Aber warum antwortest du mir dann nicht?“&lt;br /&gt;
„Alles besitzt einen richtigen Ort und eine richtige Zeit.“&lt;br /&gt;
„Und erst jetzt stimmt beides überein?“&lt;br /&gt;
„Richtig..“ Der [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] hielt in seinem Gang inne und schaute sich in dem winterlichen Wald einige Momente lang um, bevor er fortfuhr.“Und Vieles ist nicht für die Ohren aller bestimmt.“&lt;br /&gt;
„Also sollen die Dorfbewohner davon nichts hören?“&lt;br /&gt;
„Du hörst zu.“ Abermals folgte eine Pause, die der [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] nutzte um wieder eine Pfote vor die andere zu setzen. „Diese Menschen haben den Zorn Xinglu’s auf sich gezogen und [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Xuan Wu]], der einzige von uns der bei ihm geblieben ist, war hier um das Urteil zu vollstrecken.“&lt;br /&gt;
„Xinglu? [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Xuan Wu]]? Ich verstehe nicht… Ich verstehe gar nichts!“ Brummte [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] in sich hinein.&lt;br /&gt;
„Xinglu ist der Waldgott. Der, nach dem du gesucht hast.“&lt;br /&gt;
Ein Moment der Stille folgte, in dem sich [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]]‘s Augen weiteten und sie tief Luft holte für die folgenden Worte:&lt;br /&gt;
„Aber dann bin ich ja am Ziel Dann wird Kigiku endlich geheilt!“ Sie griff in den Schnee, warf diesen voller Freude empor und drehte sich in dem kleinen Schneegestöber entzückt um sich selber.&lt;br /&gt;
„Ja und nein.“ Erschallte die Stimme des [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]]s. Abrupt blieb [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] stehen und schaute diesen entgeistert an.&lt;br /&gt;
„Er hat die Macht zu heilen, aber ob er das tun wird ist fraglich.“ [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Bai Hu]] atmete tief ein und aus, was dank seiner Größe einen imposanten Luftstrom erzeugte, der [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]]‘s Haar umher wirbelte.&lt;br /&gt;
„Aber darum geht es gerade nicht. Du hast dich dem Willen Xinglu’s entgegen gestellt und seinen Zorn auf dich gezogen.“&lt;br /&gt;
„Aber ich habe doch nur ein kleines Kind beschützt!“ Schrie [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] ihm entgegen.&lt;br /&gt;
„Das weiß ich und das wirst du ihm erklären müssen, wenn du vor ihm stehst.“&lt;br /&gt;
Das Mädchen schluckte geräuschvoll und sah den [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] mit einer Spur Furcht in den Augen an.&lt;br /&gt;
„Und was ist, wenn er mich nicht versteht? Was ist…?“&lt;br /&gt;
„Xinglu hat sich verändert. Wo einst Mitgefühl und Wut sich die Waage hielten, herrscht nun zumeist das Dunkle.“&lt;br /&gt;
„Aber wieso?... Und wieso kennst du ihn so gut? Wieso bist du kein kleines Kätzchen mehr? Wieso hast du mir geholfen? Wieso hast du den kleinen [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]] getötet?“ Platzte es aus [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] hervor.&lt;br /&gt;
„… Zeit und Ort [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]]… Zeit und Ort.“ Und im nächsten Moment war der große weiße [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] mit ein paar gewaltigen Sätzen im Wald verschwunden und [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] drehte sich langsam gen des erwachenden Dorfes.&lt;br /&gt;
„Wenn nicht jetzt, wann dann?“ Murmelte sie und machte sich auf den Weg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===8. Kapitel===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als das blonde Mädchen sich langsam durch den winterlichen Wald dem Dorf und dessen wärmeverheißenden Rauchsäulen näherte, schälte sich immer mehr die Silhouette eines Mannes aus dem morgendlichen Zwielicht heraus. Leicht war dieser Schatten mit dem Stein zu verwechseln, auf welchem er sich befand, aber mehr und mehr fiel die Unnatürlichkeit dieses Gebildes [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] ins Auge und so blieb sie nach einigen weiteren Schritten schließlich vor einem alten Mann stehen, der seine geschlossenen Augen dem Himmel entgegen gerichtet hatte.&lt;br /&gt;
Gerade öffnete sie den Mund, um etwas zu sagen, da hob der Alte die Hand und bedeutete ihr zu schweigen. Erst einige Momente später ertönte die brüchige Stimme und durchbrach die Stille.&lt;br /&gt;
„Ich weiß, dass du hier bist auch ohne deine Worte.... Die Bäume reden seit Wochen ununterbrochen über das Mädchen, das den Waldgott sucht. Und nun stehst du vor mir, blickst mit Augen um dich, die voller Fragen sind.“&lt;br /&gt;
„Die Bäume reden?“ Antwortete [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] verdutzt und verdeutlichte mit ihrer Frage die Worte des Mannes, der anfing zu kichern, nur noch mehr.&lt;br /&gt;
„Da reist sie mehrere Monde lang durch die Natur, lässt diese in sie einkehren aber kehrt selber nicht in sie ein… Natürlich reden sie! Sie reden schon viel länger als die Menschen.“&lt;br /&gt;
„Und ihr versteht sie? Wieso verstehen die Menschen sie nicht? Oder bin das nur ich?“&lt;br /&gt;
„Ja ich verstehe sie, aber ich bin einer der Letzten.“&lt;br /&gt;
„War das mal anders?“&lt;br /&gt;
Abermals kicherte der Alte, rückte auf seinem Stein zur Seite und bedeutete [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] neben ihm Platz zu nehmen. Nur zögerlich kam sie dieser Aufforderung nach und erst, als sie neben ihm saß, erhob der Mann wieder die Stimme.&lt;br /&gt;
„Ja war es. Wir sind, genauso wie alle Tiere, die Kinder der Natur und genauso wie Kind und Mutter sich verstehen, auch ohne sich direkt zu verstehen, so taten es Mensch und Natur. Manche Menschen verstanden sie besser, manche schlechter. Aber ein jeder tat es. Irgendwann aber, wenn das Kind nicht mehr auf die Mutter angewiesen ist, bricht dieses Verständnis.&lt;br /&gt;
Was bleibt dann zurück? Ein Kind, das sich seine eigene Welt mit seinen eigenen Kräften aufbaut, und eine Mutter, die immer noch versucht über ihr Kind zu wachen.“&lt;br /&gt;
„Also… Sind es wir Menschen, die nicht mehr zuhören?“&lt;br /&gt;
Die faltige und wettergegerbte Miene des Alten verzog sich zu einem breiten Lächeln.&lt;br /&gt;
„Richtig. Sie hat nie aufgehört zu sprechen und genau so habe ich von dir gehört.“&lt;br /&gt;
„Aber, wieso verurteilt der Waldgott, der doch die personifizierte Natur ist, die Menschen, wenn eine Mutter doch nie aufhört sich um ihre Kinder zu sorgen?“&lt;br /&gt;
Ein tiefes Seufzen entfuhr dem alten Mann, dessen Lächeln schnell einem traurigen Ausdruck wich.&lt;br /&gt;
„Wo zwei Wesen nicht miteinander sprechen, da können sie nicht mehr auf Sorgen, Ängste und Bedürfnisse eingehen. Die Menschen wollten und wollen sich ihr Leben auf eigenen Beinen aufbauen. Wollen mehr und mehr die Risiken, die die Natur als Mutter vieler Lebewesen für sie bereithält, beseitigen und verändern somit etwas, was bisher kein Wesen tat: die Natur selber.&lt;br /&gt;
Der Wald, in dem wir sitzen, erstreckte sich einst über fast die gesamte bekannte Welt und wo er nicht war, da waren Steppen, Wiesen und Auen. Je mehr der Mensch sich ausbreitete, desto mehr drängte er die anderen Lebewesen und sogar die Natur zurück.&lt;br /&gt;
Letztlich ist nichts gefeit vor der Angst vor Veränderungen und Tod und der Waldgott, der vor allem der Beschützer des Waldes und der Natur ist, ist diesen negativen Gefühlen stärker ausgesetzt, als es die Natur selber ist. Denn noch immer reden die Bäume zu den Menschen und hoffen, dass sie sie verstehen.“&lt;br /&gt;
Lange Zeit schwieg das Mädchen auf diese Worte hin und schaute niedergeschlagen auf den von dünnem Schnee bedeckten Boden.&lt;br /&gt;
„Kann ich lernen sie zu verstehen?“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===9. Kapitel===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Ende der Woche, das ähnlich dem Schwerte Damokles‘ ständig drohend über [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]]s Kopf hing, rauschte wie im Flug heran. Jeder Tag war geprägt von demselben Ablauf, der ihr eine Teilnahme am dörfischen Leben lediglich zu den Abendstunden erlaubte und sie sonst von früh morgens ab in den Armen der Natur und zwischen von Schnee bedeckten Bäumen den Worten des alten Mannes lauschen ließ.&lt;br /&gt;
Am Abend des letzten Tages, den sie zum ersten Mal zur Gänze im Dorf verbringen durfte, erklang ein lautes Rascheln am Rande des Dorfes. Die Dorfbewohner streckten ihre Köpfe voller Furcht vor einem neuen Angriff aus den Fenstern und hier und dort erklangen Stimmen, die von der zu großen Ruhe in den letzten Tagen sprachen, die sie als Anzeichen für den nun kommenden Sturm sahen. Als sich die ersten bereits anschickten um wie vor einer Woche mit Feuer und behelfsmäßigen Waffen ihre Liebsten zu verteidigen, trat [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] aus der Hütte, in der sie hatte nächtigen dürfen.&lt;br /&gt;
Ohne ein Wort ging sie an der kleinen Gruppe Männer vorbei, legte einem nach den anderen beruhigend die Hand auf die Schulter und ging alleine gen Waldgrenze. Einen merkwürdigen Einfluss hatte sie auf die Bewohner, die sich langsam zurückzogen aber erst zur Ruhe kamen, als sie das Mädchen begleitet von einem großen Schatten im Dunkel des Waldes hatten verschwinden sehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]]s Reise führte sie entlang an den ihr bekannten Bäumen und Lichtungen immer tiefer in den riesigen Wald. Stumm folgte sie dem Schatten des großen [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]]s, dessen weißes Fell gelegentlich im Lichte eines vorwitzigen Mondstrahles aufzuglühen schien, aber dann sofort wieder erlosch. Kein Wort verlor das imposante Tier und ließ ihr somit sowohl die nötige Ruhe als auch Zeit um sich auf das Kommende vorzubereiten.&lt;br /&gt;
Viele Stunden lang liefen sie so an riesigen schneebedeckten Bäumen vorbei, deren imposante Statur Geschichten über Zeiten zu erzählen schien, in denen der Waldgott friedlich durch diese vergessenen Haine wandelte und den Bäumen dabei half zu wachsen. Immer weiter ging die Reise durch das Reich des Waldgottes und schließlich kündigte ein gewaltiges Tosen vom nahen Ende des Weges.&lt;br /&gt;
Und als der große [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] zum ersten Mal seit Stunden anhielt, um den Kopf gen der Quelle des Geräusches zu wenden, stockte [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] der Atem. Vor ihnen erstreckte sich ein riesiger Wasserfall, der seine Wassermassen von der Spitze eines hohen Berges hinab zu einem See schickte, der sich zu ihren Füßen erstreckte. Das aufgespritzte Wasser verteilte sich vom Berg herab langsam über die gesamte Lichtung , fing das Mondlicht ein und ließ die Umgebung gleich millionen winziger fallender Sterne in dessen silbrigen Licht erstrahlen.&lt;br /&gt;
„Dort oben ist Xing Lu’s Hain. Es ist lange her, seit ich dort war, und noch länger ist es her, seitdem die Füße eines Menschen diesen Boden berührt haben... Um dort hinauf zu kommen, wirst du auf meinen Rücken steigen und dich gut festhalten müssen.“ Erklang die tiefe Stimme des [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]]s, der sich auf den Boden gelegt hatte und geduldig abwartete, bis [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] auf seinen Rücken gestiegen war. Erst dann erhob er sich wieder und hätten sich ihre Hände nicht in dem weißen Fell verkrallt, so wäre sie bei den folgenden gewaltigen Sprüngen des Tieres, die die Zwei in Windeseile dem Scheitel des Wasserfalls näher brachten, sicherlich in die Tiefe gestürzt.&lt;br /&gt;
So aber erblickte sie bald, nachdem sie sich wieder getraut hatte ihre Augen zu öffnen, einen wunderschönen silbern glänzenden See, dessen Oberfläche so glatt wie ein Spiegel den Sternenhimmel reflektierte und dem Auge vorgaukelte einen zweiten Himmel zu den eigenen Füßen zu sehen, samt einer dunkelgrünen Wiese, die gespickt von allerhand Blumen ohne den Makel einer einzigen Schneeflocke dem Winter trotzte. Sie war im Hain des Waldgottes angekommen und erst, als sie die Augen von dessen Schönheit abwenden konnte, erblickte sie eine dunkle Gestalt, die auf der Insel mitten im See zu warten schien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===10. Kapitel===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vollkommen still lief [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Bai Hu]] an der Seite [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]]s über die wunderschöne Wiese dem See, der Insel und der Gestalt auf dieser entgegen. Sogar das große Tier, das in seinem Leben schon so viel erlebt hatte, war ob dem, was kommen würde, angespannt und dabei unbewusst in sein Jagdverhalten zurückgefallen.&lt;br /&gt;
Kein Wort verlor er, kein ungestüm umgeknickter Grashalm oder unvorsichtig berührter Kieselstein sprach vom Gang des Tieres und hätte er nicht gelegentlich tief Luft geholt, um nicht vor Anspannung zu platzen, so hätte [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] ihn wahrscheinlich völlig vergessen.&lt;br /&gt;
Das Mädchen indes lief mit ruhigem und bestimmten Schritten auf den See zu, ließ sich von dem [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] mit einem Sprung über diesen befördern, und glitt ohne aus der Ruhe zu kommen von dessen Rücken direkt auf die kleine vom Schatten einer Wolke verdeckte Insel vor die dunkle Gestalt.&lt;br /&gt;
Der Blick zweier großer violetter Augen legte sich auf sie, als ihre eigenen Augen sich langsam erst dazu überwinden mussten die ungewöhnlichen Pfoten, die einer Mischung aus Menschenfüßen und Bärentatzen zu entsprechen schienen, und dann den im Schatten liegenden Körper hinauf bis zu den Augen des Wesens zu betrachten. Als sich der Blick der zwei Wesen traf, stockte dem Mädchen der Atem und für einen Moment fühlte sie die bodenlose Wut des Schattens vor ihr. Erst nach einigen Momenten fiel ihr auf, dass sich der [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] neben ihr vor dem Wesen verneigte und so tat sie es ihm schnell und etwas überhastet gleich.&lt;br /&gt;
„Es ist lange her [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Bai Hu]].“ Ertönte die Stimme des Wesens schneidend wie der Wind im Herbst sofort, als sich [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] verneigt hatte, als ob das Wesen darauf gewartet hätte.&lt;br /&gt;
„Xinglu.“ Antwortete der [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] schlicht, aber ehrerbietend.&lt;br /&gt;
„Sag mir, warum muss mein Hain die Füße dieser Kreatur ertragen? Warum beschütztest du es vor meinem Urteil?“&lt;br /&gt;
„Weil ich versprach sie zu beschützen und ihr zu helfen, weil sie mit deinem Urteil über die Menschen des Dorfes nichts zu tun hatte und weil die Menschen nicht das sind, was du in ihnen siehst.“&lt;br /&gt;
„Xinglu’s Urteil betrifft alle Menschen!“ Ertönte die wütende tiefe Stimme der riesigen [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Schildkröte]], als sich diese aus dem See erhob und geschwind auf die Insel neben den Schatten schob.&lt;br /&gt;
„Und warum maßt du es dir an ein Urteil über Xinglu’s Urteil zu fällen [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Bai Hu]]?“&lt;br /&gt;
Der [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] atmete tief ein, um zu einer Antwort auf den Angriff [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Xuan Wu]]’s anzusetzen, aber die Stimme des Schattens ließ ihn innehalten.&lt;br /&gt;
„Ich habe [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Bai Hu]]’s Gründe gehört und im Moment soll mir dies reichen.“ Der Blick der violetten Augen richtete sich wieder auf [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]]. „Nun erzähl mir deinen Namen kleine Kreatur und begründe mir, warum du ein Wesen vor meinem Urteil bewahrtest.“&lt;br /&gt;
Aber dem Mädchen stockte der Atem abermals, als es nun die volle Aufmerksamkeit auf sich lasten fühlte. Nervös spielte sie mit ihren Daumen und hatte ihren Blick gen Boden gerichtet, als sie endlich die Kraft fand zu antworten:&lt;br /&gt;
„Mein Name ist [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]]… Und ich wollte einfach nicht zulassen, dass ein kleines hilfloses Wesen vor meinen Augen stirbt, weil ich nicht eingriff… Nicht noch einmal…“ Bilder des roten [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]]s schossen aus ihrem Gedächtnis hervor und trieben ihr Tränen der Trauer in die Augen.&lt;br /&gt;
„Nicht noch einmal?... Ich muss jeden Tag dabei zusehen, wie kleine hilflose Wesen vor meinen Augen sterben, weil andere Wesen maßlos leben wollen… Nicht noch einmal… Ich kann es nicht fassen… Was weißt du kleine Kreatur denn schon von Leben und Tod?“&lt;br /&gt;
Die Stimme des Schattens, war sie zuvor schon schneidend gewesen, hatte sich nun auch noch gleich einem Orkan erhoben und donnerte ehrfurcht erregend über den Hain, so dass ein jeder, der sie vernehmen konnte, den Kopf einzog und still ausharren wollte, bis der Sturm vorbei war.&lt;br /&gt;
„Sie weiß so viel wie man eben in einem Leben in der Natur lernen kann.“ Erschallte auf einmal eine hohe Stimme, die vom Himmel zu kommen schien. „Sie hat die tägliche Furcht und Ungewissheit gespürt, hat die Freuden über die einfachsten Dinge genossen und die Trauer über den Verlust der wertvollsten Dinge erlebt. Maßt du dir nun schon an das Recht auf Trauer und Schmerz gepachtet zu haben Xinglu?“&lt;br /&gt;
Und plötzlich landete direkt hinter [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] ein großer [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]], von dessen Federkleid sich ein paar rote Federn lösten und langsam um das Mädchen herum zu Boden glitten. Beim Anblick dieser Federn schossen dem Mädchen nur noch mehr Tränen in die Augen und sie befürchtete, dass ihr Kopf ihr einen Streich spielen würde, denn diese Federn würde sie überall wiedererkennen.&lt;br /&gt;
„Bist du so verbittert Xinglu, dass du nicht einmal erkennst, dass dieses Mädchen erst einige wenige Sommer alt ist, aber durch das Leben und die Reise in der Natur viel schneller gealtert und gewachsen ist? Erkennst du nicht, was du vor dir siehst?“&lt;br /&gt;
„[[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Zhu Que]]… worauf willst du hinaus? Erklär dich, wenn du dich schon einmal zu uns auf den Boden herablässt!“ Donnerte der Schatten abermals entgegen.&lt;br /&gt;
„Die Natur selber hat [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] auf ihrer Reise geholfen und sie wachsen lassen, um sie auf das kommende vorzubereiten. Willst du als Wächter und Aspekt dich nun gegen den Willen der Natur stellen?“&lt;br /&gt;
Ein tiefes Rauschen war zu hören, als der Schatten sich zu [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] hinab beugte und zielsicher ihrem Gesicht entgegen atmete und sie näher betrachtete. Hätte das Mädchen dies normalerweise als sehr unangenehm empfunden und sich scheu weggedreht, so blieb sie wie angewurzelt stehen und betrachtete sich stattdessen ebenfalls eingehend.&lt;br /&gt;
Sie hatte vor Wochen, vielleicht vor Monaten sogar aufgehört sich selber zu betrachten und so war ihr nie aufgefallen, dass ihr Körper in ihren einstmals kindlichen Augen riesige Züge angenommen hatte. Sie war stark gewachsen, hatte wahrscheinlich Kigiku eingeholt und noch ein wenig weiter gewachsen. Unter ihrer Jacke wölbten sich zwei Hügel nach außen, deren Maße wohl noch wachsen würden, wenn sie sich wieder einigermaßen ernähren würde. Auch ihr Haar war immer länger geworden und glich der goldenen Mähne eines Löwen. War sie vor ihrer Reise noch ein normales 10 Jahre altes Mädchen gewesen, so glich ihre Statur nun mehr der einer 15jährigen.&lt;br /&gt;
Sie kam aus dem Staunen nicht mehr heraus und verlor ob dieser Erkenntnis auch für einen kurzen Moment den Gedankengang, der ihr zuvor die Tränen in die Augen getrieben hatte. Aber dann brachte ihn eine rote Feder, die direkt vor ihren Füßen lag, wieder zurück.&lt;br /&gt;
„Du bist doch der kleine rote [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]] oder? Du lebst?“ Hauchte sie mit nach oben gerichteten Gesicht dem Kopf des gewaltigen [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]]s entgegen, der hinter ihr saß und dessen Oberkörper über ihr aufragte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===11. Kapitel===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Ja [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] ich lebe.“ Antwortete der [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]] mit sanfter Stimme, so dass [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] fast der Meinung war ein Lächeln auf dem weit entfernten Gesicht erkennen zu können.&lt;br /&gt;
„Nicht nur ergreifst auch noch du Partei für diese Kreatur, sondern du kennst sie auch noch [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Zhu Que]]? Was geht hier vor?!“ Schaltete sich die schwarze [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Schildkröte]] erneut ein und der große [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]] holte tief Luft, um zu einer Erklärung anzusetzen.&lt;br /&gt;
„Dass ihr es nicht vernommen habt, wundert mich nicht, aber vor fast einem Jahr vernahm ich die Klagen eines kleinen Baches weit im Westen. Als ich mich ihm näherte und ihn fragte, was es mit seinen traurigen Worten auf sich habe, erzählte er mir von seinem Fehler. Er habe, so berichtete er mir, in dem Versuch ein kleines Mädchen mit blondem Haar aufzumuntern einen alten Wanderer zu dieser gelockt, damit dieser sie mit seinen Geschichten aufmuntern könne. Als der Wanderer dem Mädchen von dem Waldgott erzählte, schnappte dieses sich seine Sachen und lief los, um den Waldgott zu finden und um Hilfe zu bitten. Aber wie sollte ein kleines Mädchen alleine überleben?&lt;br /&gt;
Ich beschloss also dem Bach zu helfen und dem Mädchen beizustehen. So begleitete ich [[Wichtige_Personen_in_Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]], das Mädchen aus der Geschichte des Baches, als kleiner [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]] und lehrte sie durch mein Beispiel vom Leben in der Natur.&lt;br /&gt;
Als der Herbst kam und die Zeit meiner Herrschaft sich dem Ende entgegen neigte, traf ich [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Bai Hu]] und bat ihn mir zu helfen. Fortan übernahm er es [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] zu begleiten, nachdem wir es so haben aussehen lassen als ob ich durch die Krallen [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Bai Hu]]’s gestorben wäre.&lt;br /&gt;
Während wir uns aber um [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] kümmerten, bemühte sich die Natur selber ebenfalls um [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]], half ihr beim Wachsen, beim Verstehen und beim Leben. Schon bald hätte sie uns nicht mehr gebraucht, aber wir waren zu neugierig auf das, was kommen könnte.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lange Zeit herrschte Stille, während der Schatten [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] eingehend musterte. Schließlich aber erhob er die Stimme, deren Worte er scheinbar direkt an [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] richtete.&lt;br /&gt;
„Würde ich dich am liebsten auf der Stelle zertreten für den Verstoß gegen mein Urteil, für die Schritte auf dem Boden meines Haines und für die Anmaßung, in der sich jene zwei auf deine Seite stellten und dich beschützten, so kann ich doch das Wirken der Natur an und in dir sehen.&lt;br /&gt;
Nun stelle ich dir also folgende Frage: Würdest du das Dorf, deren Bewohner dir in der letzten Woche Obdach gewährten, verlassen und zulassen, dass ich es mitsamt seiner Bewohner vernichte, wenn ich dafür deine Schwester Kigiku heile?“&lt;br /&gt;
[[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]]s Augen weiteten sich bei diesem Angebot genau so sehr wie sich die Augen des [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]]s und des [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]]s vor Wut verengten. Beide waren außer sich vor Zorn über die Hinterlist der Worte ihres Gottes, aber keiner von beiden hatte das Recht den Mund zu öffnen.&lt;br /&gt;
„Woher weißt du von Kigiku?“ Antwortete [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] stockend, woraufhin der Schatten lediglich tiefkehlig lachte.&lt;br /&gt;
„Ich weiß viele Dinge. Nun aber entscheide dich und lass dich nicht davon einnehmen, dass du deine Schwester nicht mehr lebendig antreffen würdest, wenn du dich jetzt auf den Rückweg begibst.“ Woraufhin der Schatten erneut lachte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===12. Kapitel===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Immer mehr Tränen schossen [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] in die Augen, ließen diese nach und nach überquellen und liefen dann eine nach der anderen die Wangen des Mädchens hinab, bis sie sich von diesen lösten und gen Boden fielen. Die kommende Entscheidung war die schwerste, die sie jemals hatte treffen müssen und es war der erste Moment, in dem sie ihre Reise in Frage stellte.&lt;br /&gt;
„Ich… Die Menschen sollen leben.“ Brachte sie schluchzend hervor und sah gleichzeitig ihre kranke Schwester vor ihren Augen, deren endgültiges Todesurteil sie nun unterschrieben hatte und die sie wohl nie wieder sehen würde.&lt;br /&gt;
„Was?!? Du maßt es dir an…?!?“ Donnerte die Stimme des Schattens wieder hervor, wurde aber von [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Bai Hu]] abrupt unterbrochen.&lt;br /&gt;
„Sie hat sich entschieden Xinglu. Hör auf mit deinen Spielen und sieh ein, dass du dich geirrt hast.“&lt;br /&gt;
„Gut, ich stehe zu meinem Wort. Aber ich habe nirgends von dem Leben des Mädchens geredet. Sie hat sich meinem Urteil entgegen gestellt und muss nun die Konsequenzen tragen!“&lt;br /&gt;
Schreckhaft atmete [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] ein und schaute mit geweiteten Augen auf den Schatten vor sich.&lt;br /&gt;
„Aber ich darf nicht ohne Weiteres nehmen, was die Natur gewährt hat… Also wirst du dir dein Leben verdienen müssen kleines Mädchen. Schließe die Augen und lass mich sehen, ob der Geist der Natur wirklich in deinen Knochen steckt.“&lt;br /&gt;
Und so sehr [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] auch dagegen ankämpfte, ihre Augenlider schoben sich unweigerlich vor ihre Pupillen und schon bald verschwammen die Bilder vor ihren Augen und die Gedanken in ihrem Kopf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie spürte weiches feuchtes Gras zwischen ihren blanken Zehen und eine Eule schickte ihren Ruf durch die Luft vorbei an ihren Ohren. Als sie die Augen langsam öffnete, sah sie sich inmitten eines großen Waldes stehen, deren Bäume genauso wie der Wald selber kein sichtbares Ende zu haben schienen. Alles an dem Wald wirkte merkwürdig urtümlich und erinnerte sie an die riesigen Bäume, die sie in der Nähe des Wasserfalls und des Haines gesehen hatte.&lt;br /&gt;
Erneut riss sie der Schrei der Eule aus den Gedanken und ließ in diesen Platz genug für die Erkenntnis, dass die Sonne gerade untergegangen war und die Schatten im Wald immer mehr die Oberhand gewannen.&lt;br /&gt;
Und dann spürte sie es, eine Präsenz im Schatten und der Blick unsichtbarer Augen auf ihrem Rücken. Die feinen Härchen auf ihrem Nacken stellten sich auf, sie machte einen zaghaften Schritt nach hinten und drehte sich dann plötzlich herum um loszurennen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===13. Kapitel===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Wind pfiff ihr ins Gesicht, sauste ihr um die Ohren und ließ den Klang seiner Stimme in diesen erklingen. Immer wieder schlugen ihr kleinere Äste, die sie nicht rechtzeitig bemerkt hatte, gegen den Körper und hinterließen an diesem immer mehr kleine Schnitte aus denen schon bald feine Bluttropfen hervorquollen. Schneller und schneller lief [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] durch den dunklen Wald, der sein wunderschönes Kleid abgelegt hatte und ihr nun seine dunkle und gefährliche Seite zeigte.&lt;br /&gt;
Wie konnte dies nur derselbe Wald, derselbe Ort sein, der sie mit den ersten Bildern verzaubert hatte? Fragte sie sich, als sie sich in Sicherheit wähnend an einen Baum lehnte und umschaute. Schon seit einiger Zeit hatte sie die Präsenz in ihrem Rücken nicht mehr gespürt. Sollte sie dieses Etwas wirklich abgehängt haben? Sie schaute sich nervös um, ließ den Blick ihrer Augen durch die Dunkelheit wandern und versuchte ihr pochendes Herz zu beruhigen. Es war schwer in der Dunkelheit überhaupt etwas auszumachen und immer wieder machte ihr Herz einen furchtsamen Sprung, wenn die Schatten der Bäume ihr obskure Wesen, die mit langen feingliedrigen Armen in der Dunkelheit zu tanzen schienen, vorspielten.&lt;br /&gt;
Plötzlich blitzte in der Dunkelheit etwas auf. Noch bevor sich die Härchen auf ihrem Nacken aufstellen konnten, war sie schon wieder los gerannt und hetzte durch den Wald. Das Blut, das sich in der kurzen Zeit der Rast auf ihrer Haut gesammelt hatte, wurde vom Gegenwind weggeweht und hinterließ eine feine rote Spur, der man viel zu leicht folgen konnte.&lt;br /&gt;
Wie sollte sie nur dem Schrecken, der mit Sicherheit den Tod bringen würde, entkommen? Wie sollte sie den Anbruch des Tages und das erste Licht, das die Schatten vertreiben würde, nur wieder erleben? Und wie sollte auch nur ein Mensch in dieser schrecklichen Umgebung überleben können?&lt;br /&gt;
Völlig außer Atem rannte das Mädchen dennoch weiter. Immer, wenn sie die Gefahr gegen einen Baum zu laufen ignorierend einen Blick über die Schulter warf, konnte sie einen formlosen Schatten im Schatten sehen, der der blutigen Spur folgte. Nein sie wunderte sich nicht mehr, dass die Menschen sich vor dieser Umgebung fürchteten und die Natur verändern wollten, um in ihr zu überleben. In dieser schrecklichen Umgebung würden sie nie anders überleben können!&lt;br /&gt;
„Vieles, das auf den ersten Blick schrecklich wirkt, ist nur ungewohnt für die Augen.“&lt;br /&gt;
Ertönte plötzlich die raue Stimme des alten Mannes in ihrem Kopf und sie erinnerte sich an die vielen Stunden, in denen er ihr eigentlich nur von der Natur erzählte.&lt;br /&gt;
„ Ein Wolf tötet nicht, weil er grausam sein möchte. Ein Wolf tötet, weil er überleben will. Der Wille zu Überleben ist das, was uns alle – selbst die Pflanzen – vereint.“&lt;br /&gt;
Aber dieses Ding, was auch immer es ist, ist böse! Das konnte sie deutlich spüren. Sie konnte spüren wie es Millimeter um Millimeter näher kam, sich wieder zurückfallen ließ und dann wieder langsam näher kam. Und das alles nur, um mit ihr zu spielen, um ihr den Schrecken in Mark und Bein zu jagen!&lt;br /&gt;
„Wahre Boshaftigkeit gibt es in der Natur nicht. Sie ist eine Erfindung der Menschen, um die Natur zu verteufeln.“&lt;br /&gt;
Aber sie konnte das Böse in diesem Ding eindeutig spüren. Und inmitten dieser schrecklichen Umgebung war niemand, der ihr helfen konnte. Sie war alleine.&lt;br /&gt;
„Niemals bist du alleine. Stets wirst du einen Baum, eine Blume oder zumindest einen Grashalm in der Nähe finden. Deine Mutter wird immer da sein und dich beschützen.“&lt;br /&gt;
Und auf einmal blieb [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] stehen. Langsam drehte sie sich zur Seite und legte die Stirn gegen die Rinde eines der riesigen Bäume. Wie hatte sie nur diese sanften Riesen verteufeln können? Wie hatte sie nur diese Umgebung als schrecklich bezeichnen können?&lt;br /&gt;
Sie schloss die Augen und wartete auf die Schritte, die sich sicher bald nähern und ihren Tod bedeuten würden. Aber sie würde nicht mehr rennen. Sie vertraute auf ihre Mutter und legte ihr Leben in deren Arme.&lt;br /&gt;
Und dann hörte sie ein leises Flüstern.&lt;br /&gt;
„Wie sich die Arme an mich lehnt. Oh du Arme, hör auf zu weinen.“&lt;br /&gt;
„Das sind keine Tränen, das ist Blut. Bist du zu hölzern geworden um den Unterschied zu merken?“&lt;br /&gt;
„Sie blutet? Warum denn nur?“&lt;br /&gt;
„Weil selbst kleine Äste die weiche Haut zerschneiden können.“&lt;br /&gt;
„Schau nur wie sie zittert.“&lt;br /&gt;
„Wie gerne würde ich ihr helfen.“&lt;br /&gt;
„Ich auch.“&lt;br /&gt;
„Ich auch.“&lt;br /&gt;
„Aber sie kann uns nicht hören.“&lt;br /&gt;
„Wir können sie nicht trösten.“&lt;br /&gt;
„Wir können sie nicht beschützen.“&lt;br /&gt;
„Würde sie uns nur hören können.“&lt;br /&gt;
„Wieso kann sie uns nicht hören?“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Ich kann euch hören!“ Schrie [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] mit all ihrer Kraft. „Bitte helft mir!“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Sie kann uns hören?“&lt;br /&gt;
„Sie möchte unsere Hilfe?“&lt;br /&gt;
„Wie lange ist es her?“&lt;br /&gt;
„Sollen wir singen?“&lt;br /&gt;
„Ja lasst uns singen!“&lt;br /&gt;
„Ja..Singen!“&lt;br /&gt;
Und plötzlich schwoll das Flüstern, war es zuerst noch leise und kaum zu hören gewesen, immer weiter an, gewann an Stärke und glich schon bald einem Orkan aus unterschiedlichen Stimmen, die durcheinander riefen. Nach und nach hörten die Stimmen auf zu rufen und fingen stattdessen an leise zu summen. Das Summen wurde immer lauter, übertönte schließlich die letzten Stimmen und brachte mit seinen tiefen Tönen [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]]s Innere sanft zum vibrieren.&lt;br /&gt;
Eine tiefe und warme Stimme erschallte, sang von den Strahlen der Sonne und den Tränen des Mondes und plötzlich setzten alle Stimmen in dieses Lied mit ein.&lt;br /&gt;
Es war das Lied der Schöpfung, die Erzählungen des ersten Baumes, der als Knospe miterlebt hatte wie Mond und Sonne von den Göttern auseinander gerissen wurden und fortan nie wieder zusammen sein und zugleich erstrahlen durften. Um wenigstens die Wärme des anderen und dessen Spiegelbild für wenige Momente zu erhaschen, nachdem dieser schwinden musste, erschufen die Zwei die Natur und die Wärme der Sonnenstrahlen sowie die Liebe in den Mondtränen hauchten der kargen Erde Leben ein.&lt;br /&gt;
Der Erste aber, der stark genug gewesen war vor all diesem bereits als Knospe den Boden zu durchbrechen, wuchs und wuchs bis er groß und prächtig war. Er war der Stärkste von allen und schließlich hob ihn der Mond aus der Erde und gab ihm die Fähigkeit zu wandern. So wurde der Erste als Xinglu, der Wanderer, bekannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Sie ist eingeschlafen.“&lt;br /&gt;
„Sie ist sicher.“&lt;br /&gt;
„Der Schatten ist fort.“&lt;br /&gt;
Das Flüstern der Bäume, sehr zaghaft und leise um das Mädchen nicht zu wecken, flog einige Zeit später dem Winde gleich wieder durch die Luft.&lt;br /&gt;
„Sie muss zurück.“&lt;br /&gt;
„Ja das muss sie.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===14. Kapitel===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Hört ihr das? Sie singen! Sie singen für das Mädchen, sie singen für [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]]!“ Stellte die große [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Schildkröte]] fassungslos fest, während sie sich im Kreis drehte und dem Lied der Bäume lauschte.&lt;br /&gt;
Das Geräusch des schabenden Panzers zusammen mit den Worten aus tiefer Kehle drangen durch die Schleier des Schlafes und holten [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] aus diesem empor.&lt;br /&gt;
„Sie kommt zu sich. Sie hat überlebt!“ Ertönte die Stimme des [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]]s ganz nah vor [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]]s Gesicht. Und als sie die Augen öffnete, sah sie die Gesichter des [Geschichte von Taki#Der rote Vogel - Suzaku|Vogel]]s und des [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]]s dicht über ihrem eigenen schweben und sie mit besorgten Blicken anschauten, bevor sie anfingen breit zu lächeln.&lt;br /&gt;
„Wo bin ich?“ Murmelte sie schlaftrunken, während sie sich den Schlaf aus den Augen rieb.&lt;br /&gt;
„Du bist im Hain des Waldgottes. Du hast geschlafen und wurdest im Traum auf die Probe gestellt.“&lt;br /&gt;
Antwortete [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Bai Hu]], der sich mit einem langgestreckten Seufzer anscheinend nach einer halben Ewigkeit wieder legte und sich wohlig streckte.&lt;br /&gt;
„Habe ich bestanden?“&lt;br /&gt;
[[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Zhu Que]] öffnete den Schnabel, anscheinend um antworten zu wollen, aber die tiefe Stimme Xinglu’s unterbrach ihn.&lt;br /&gt;
„Du hast mehr als das.“ Der riesige Schatten bewegte sich zum ersten Mal, seitdem [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] im Hain war, und schob sich langsam in das fahle Licht des Mondes.&lt;br /&gt;
„Niemals hätte ich erwartet, dass sie für dich singen würden. Niemals hätte ich erwartet, dass sie dieses Lied anstimmen würden.“&lt;br /&gt;
Murmelte das Wesen, dessen Körperbau dem eines Menschen glich, nur glichen Hände und Füße mehr einer Mischung aus Menschenhand und Bärentatze und die Haut schien aus einer rissigen und vor Alter schon schwarz gewordenen Baumrinde zu bestehen. Das Gesicht schließlich war dem eines Hirsches nachempfunden, nur dass sich Flechten aus großen Baumblättern vom Kopf über die Schultern des Wesens ergossen.&lt;br /&gt;
„Sie sangen von dir nicht wahr?“ Fragte [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] das Wesen, dessen große Augen von großer Trauer sprachen.&lt;br /&gt;
„Ja. Ich habe dieses Lied geschrieben und es einem jeden Baum früher vorgesungen, wenn er noch klein und schwach war. Das Lied half ihnen zu wachsen und den Gezeiten zu widerstehen, so dass sie fast so groß wurden wie ich einst. Deswegen nennt man es auch das Baumlied. Früher kannte es ein jeder Baum.“&lt;br /&gt;
„Deswegen sind die Bäume in der Nähe des Haines also so groß und der Winter dem Hain so fern!“&lt;br /&gt;
„Früher waren alle Bäume so groß. Damals wanderte der Wanderer noch jeden Tag über die Erde und sang zu jedem Baum.“ Mischte sich eine raue Stimme plötzlich ein und alle, egal ob Mensch, Tier oder Gott wandten dem Ursprung der Stimme den Kopf zu.&lt;br /&gt;
Ein alter Mann kam mit hinkenden Schritten über die Wiese dem See und der Insel entgegen und winkte dem Mädchen entgegen, das die Augen vor Staunen weit aufgerissen hatte.&lt;br /&gt;
„Du? Was machst du denn hier?“ Rief sie ihm entgegen. Anstatt aber eine Antwort des Mannes zu erhalten, erklang die Stimme des Waldgottes.&lt;br /&gt;
„[[Geschichte von Taki#Der blaue Drache – Seiryu|Quing Long]]. Jetzt wundert mich gar nichts mehr. Hast du [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] beigebracht zu den Bäumen zu sprechen?“&lt;br /&gt;
„Ich habe ihr lediglich von der Natur erzählt Xinglu. Alles Weitere hat sie selber erlernt.“&lt;br /&gt;
„[[Geschichte von Taki#Der blaue Drache – Seiryu|Quing Long]]?“ Verwirrt schaute [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] zwischen dem Alten und Xinglu hin und her.&lt;br /&gt;
Auf dem Gesicht des Alten aber, der am nahen Ufer des Sees angelangt war, bildete sich ein Lächeln und plötzlich erhob sich an derselben Stelle, an der der Alte soeben gestanden hatte, ein großer [[Geschichte von Taki#Der blaue Drache – Seiryu|blauer Drache]] in die Luft, nur um neben Xinglu wieder zu landen.&lt;br /&gt;
„Du hast es schon immer geliebt dich zu verkleiden.“ Murmelte die [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Schildkröte]].&lt;br /&gt;
„Du musst verstehen, dass ich dir nicht die Wahrheit zeigen durfte [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]]. Ich bin der Letzte der Vier und Erster des Kreises. [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Xuan Wu]], [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Zhu Que]], [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Bai Hu]] und ich, [[Geschichte von Taki#Der blaue Drache – Seiryu|Quing Long]] sind die 4 Wächter des Waldgottes und die ersten der Tiere, zu denen er wie zu den Bäumen sang. Ein jeder von uns ist die Inkarnation einer der Jahreszeiten. Ich bin der Frühling, [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Zhu Que]] ist der Sommer, [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Bai Hu]] ist der Herbst und [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Xuan Wu]] ist der Winter. Einst wandelten wir an der Seite Xinglu’s über die Erde. Als er sich aber veränderte, wandten drei von uns ihm den Rücken zu und nur[[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Xuan Wu]] blieb bei ihm.“&lt;br /&gt;
„Aber was habe ich damit zu tun? Ich wollte doch nur Kigiku retten.“&lt;br /&gt;
„Und in diesem einfach Streben hast du es geschafft mich an die Anfänge und das Gute in euch Menschen zu erinnern. Ich war es, der dich im Wald der Träume gejagt hat und hätten dir die Bäume nicht geholfen, so hätte dein Herz schließlich vor Angst aufgehört zu schlagen. Als aber die Bäume anfingen zu singen, da erinnerte ich mich. Sie sangen aber nicht nur von mir, sondern auch von dir. Sie sangen davon wie viel Angst du in der Dunkelheit hast, was für einen Weg du zurücklegen musstest und wie gerne sie dir helfen würden. Und mit jedem Wort verflog mein Hass und ich fing an euch Menschen zu verstehen.“&lt;br /&gt;
„Ich habe gar nicht gehört, dass sie von mir sangen. Hat diese wunderschöne tiefe Stimme etwa auch über mich gesungen?“&lt;br /&gt;
„Wunderschöne tiefe Stimme?“ Schaltete sich [[Geschichte von Taki#Der blaue Drache – Seiryu|Quing Long]] plötzlich ein und wechselte einige Blicke mit den drei anderen, während Xinglu die violetten Augen geschlossen hatte.&lt;br /&gt;
„Sie hat dich singen hören Xinglu? Wie ist das möglich? Du hast schon so lange nicht mehr gesungen.“ Brummte [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Bai Hu]] verdutzt.&lt;br /&gt;
„Sie erinnern sich noch immer daran wie ich zu ihnen sang. Und aus der Erinnerung heraus haben sie meine Stimme scheinbar beschworen. Es ist zu lange her, dass ich zu ihnen gesungen haben, und ich habe kein Recht zu ihnen zu singen bei all dem, was ich getan habe.“&lt;br /&gt;
„Das stimmt nicht! Sie reden stets miteinander und die ältesten von ihnen erzählen den jüngeren von deinem Lied. Sie kennen es alle und werden es nie vergessen.“&lt;br /&gt;
„Mir fehlt aber die Kraft zum Wandern. Hass und Zorn haben meine Beine schwer werden lassen.“&lt;br /&gt;
Er wandte sich von dem weißen [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] ab und dem Mädchen zu.&lt;br /&gt;
„Nein ich hörte keine tiefe Stimme, sondern eine hohe. Ich hörte die Stimme eines jungen [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Drachen]]n, der mich furchtlos anbrüllte. Die Bäume sangen von dem gelben Schuppenkleid des [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Drachen]]n und von der Wärme im Herzen dieses Wesens.&lt;br /&gt;
[[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] sie sangen von dir und es war so viel Wahrheit in ihren Worten, die ich erst jetzt vernehmen konnte.“&lt;br /&gt;
„Warum guckst du so traurig Xinglu? Was hast du vor? Was hat das zu bedeuten?“&lt;br /&gt;
Fragte das Mädchen nun sichtlich besorgt um den Waldgott.&lt;br /&gt;
„Es ist Zeit für mich das Geschenk, das mir der Mond einst gab, zurück zu geben. Ich habe meine Pflicht gegenüber meinen Brüdern und Schwestern vergessen und sie zu lange warten lassen. Ich sehne mich nach Ruhe [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]].“&lt;br /&gt;
Die Züge des Wesens erhellten sich und die Risse in der dunklen Rinde schlossen sich immer mehr.&lt;br /&gt;
„Die Zeit des Wanderers ist vorbei. Zu lange habe ich mich dagegen gewehrt einzusehen, dass die Welt mich nicht mehr braucht. Es ist nun an der Zeit, dass die Jüngeren auf sich aufpassen. Vieles wird sich verändern, aber wenn ich höre wie die Bäume für dich singen, so bin ich mir sicher, dass es nicht nur schlecht sein wird.“&lt;br /&gt;
„Willst du uns wirklich verlassen Xinglu? Was sollen wir ohne dich machen? Was sollen wir alleine machen?“ Rief [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Zhu Que]] mit Trauer in der Stimme.&lt;br /&gt;
„Helft dem gelben [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Drachen]]n bei der Wahrung dessen, was wir einst zusammen auf unseren Reisen verbreiteten. Natürlich nur, wenn du willst [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]].“&lt;br /&gt;
Das Mädchen schaute in die großen violetten Augen und auf die immer heller werdende Rinde, durch die von Minute zu Minute mehr Leben zu pulsieren schien.&lt;br /&gt;
„Was genau meinst du?“&lt;br /&gt;
„Vieles, was einst gut war, ist zerstört. Du hast mir aber gezeigt, dass nicht alles zerstört ist. Ich frage mich, ob sich Sonne und Mond so fühlten, als sie mich erblickten und das Leben erschufen….&lt;br /&gt;
Ich werde das Wandern aufgeben und wieder nur ein Baum sein, ein Baum der mit seinen Brüdern singt. Gerne werde ich von dem kleinen Mädchen singen, das zum [[Geschichte von Taki#Der_Gelbe_Drache|gelben Drachen]] wurde, der den Beginn einer neuen Zeit darstellt.&lt;br /&gt;
Ich würde gerne dabei zusehen, wie ein kleines Mädchen die Wunden, die ein alter Baum geschlagen hat, schließt und dabei hilft, dass wieder mehr Menschen das Lied der Bäume hören.“&lt;br /&gt;
[[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] konnte die Trauer in dem Wesen vor sich so deutlich spüren, dass es ihr die Sprache verschlug. Aber nicht nur Trauer, sondern auch Freude über die Erlösung konnte sie spüren. Es hatte nicht lange gedauert bis ihre Augen sich mit Tränen gefüllt hatten, so dass sie lediglich nicken konnte.&lt;br /&gt;
Der Waldgott lächelte sie voller Wärme an und streckte sich dann zu seiner vollen Größe aus. Ein wohliges Seufzen entfuhr ihm, als die alten Glieder sich zum beinahe letzten Mal bewegten und er sich mit stummen Gesten von seinen vier Freunden verabschiedete, die auf ihre Art viel treuer waren als er es je bis zu diesem Moment vermutet hatte. Dann legte er die letzten Schritte bis zum Mittelpunkt der kleinen Insel zurück, streckte sich erneut und seufzte dabei langgezogen.&lt;br /&gt;
Ein Rascheln und Rauschen war zu hören, als sich riesige Wurzeln in den Boden gruben und gewaltige Äste in die Höhe streckten. So schnell geschah alles, dass nur wenige Momente später sich dort, wo noch eben die Gestalt des Waldgottes gestanden hatte, ein gewaltiger Baum in die Höhe streckte und seine riesigen Äste weit über den See hängen ließ. Das gewaltige Blätterdach des Baumes erstreckte sich über den gesamten Hain und schützte diesen gleich einer Decke.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Epilog===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So verlor der Waldgott seinen Namen und war wieder nur der Erste. Im selben Moment aber erschallte zum ersten Mal seit langer Zeit die tiefe Stimme des Waldgottes und sang begleitet von vielen seiner Brüder das Lied des gelben [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Drache]]ns, so wie es hier geschrieben steht.&lt;br /&gt;
Lieder aber sind die älteste Form des Übernatürlichen und oft findet man in ihnen bereits einen Teil der Zukunft beschrieben. So erfuhr der kleine Bach, an dem das Lied begann, davon wie [[Geschichte von Taki#Der gelbe Drache|Hiwa]] begleitet von [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Zhu Que]], [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Bai Hu]], [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Xuan Wu]] und [[Geschichte von Taki#Der blaue Drache – Seiryu|Quing Long]] in das Dorf am Rand des großen Waldes kam und sowohl von dem Waldgott als auch von dessen Bedauern erzählten. Die Dorfbewohner hörten gerne den Geschichten dieser ungleichen Gruppe zu, ließen sich von diesen verzaubern und wollten alsbald den riesigen Baum selber sehen. Manche von ihnen blieben dort, andere verließen den Ort wieder, nur um von dessen Pracht zu erzählen.&lt;br /&gt;
So gründete sich schon bald unter dem schützenden Dach des Waldgottes ein kleines Dorf. Die vier Wächter, die es nun als Aufgabe ansahen neben dem Waldgott auch noch das Dorf und [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] zu beschützen, blieben bei den Menschen und halfen dem Mädchen dabei zu beschützen, zu trösten, zu beruhigen, zu lenken und vor allem zu erzählen und zu singen.&lt;br /&gt;
Zwei Jahre später, als die ersten Schneeflocken vom Himmel fielen und die mittlerweile zur jungen Frau herangewachsene [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] an die stürmische Nacht erinnerten, in der sie zum ersten Mal von dieser Welt erfuhr, wenn auch nur reichlich verwirrende Bruchstücke, stapfte eine vermummte Gestalt den schmalen von den Bewohnern angelegten Weg zum Hain empor.&lt;br /&gt;
Eine helle Stimme, ihr merkwürdig bekannt aber doch in den Wirren der Erinnerungen verloren, riss [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] aus den Erinnerungen und ließ sie von ihrem Platz am Rande des Sees aus in die Richtung der Gestalt sehen. Ihre Augen weiteten sich und füllten sich als bald mit Tränen, während ihre Füße über den von feinen Schneeflocken bedeckten Boden regelrecht flogen und sie in die weit geöffneten Arme der ihr entgegenlaufenden Kigiku trugen.&lt;br /&gt;
Der Bach plätscherte fröhlich, als er von der Wiedervereinigung der Schwestern hörte und weigerte sich im kommenden Winter vehement dagegen zu erstarren und einzufrieren, so groß war seine Freude. Erst die tiefe Stimme des Waldgottes aus der Ferne sorgte dafür, dass er sich beruhigte und als der Bach langsam erstarrte und für den Winter einschlief, freute sich der Waldgott über jenes letzte Geschenk, das er den Menschen und besonders seiner [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] geben konnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Wichtige Personen und Wesen aus Legenden und Sagen=&lt;br /&gt;
Hier sind wichtige Personen aus der Geschichte oder Legenden/Sagen von Takigakure aufgelistet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Dorfoberhäupter [[Takigakure]]s===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Ieyasu Kagetoya====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ieyasu Kagetoya das erste große [[Dorfoberhaupt|Oberhaupt des Dorfes]] [[Takigakure]]. Nach dem Fall [[Geschichte_von_Taki#Kakuzu|Kakuzus]] bei dem der gesamte damalige Ältestenrat verstarb, übernahm er nicht nur die Macht im [[Gesellschaft_in_Taki#Kagetoya|Kagetoya]] -Clan sondern auch im Dorf selbst.&lt;br /&gt;
Er galt als mächtiger Shinobi und entsprechend dem Ruf der [[Gesellschaft_in_Taki#Kagetoya|Kagetoya]] als großartiger Krieger. &lt;br /&gt;
Durch seine Autorität und auch teilweise durch Furcht vor seiner Rache stellte er einen sehr wackeligen Frieden in [[Takigakure]] her.&lt;br /&gt;
Er führte damals die grundlegende Struktur des heutigen Militärs in [[Takigakure]] ein, auch wenn dieses im Laufe der vielen Dynastien überarbeitet wurde, ist es grundlegend immer noch das System nach dem die [[Gesellschaft_in_Taki#Kagetoya|Kagetoya]] Krieg führen und sich organisieren.&lt;br /&gt;
Der [[Gesellschaft_in_Taki#Kagetoya|Kagetoya]] galt als streng, aufbrausend und ein wenig tyrannisch außerdem erzählt man sich das er ein begabter, wenn auch gerne riskant agierender, Stratege sei was letztlich zu seinem Sturz führte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Shingen Shiazu====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Shingen Shiazu, das zweite große [[Dorfoberhaupt|Oberhaupt des Dorfes]] [[Takigakure]], galt ebenso wie sein Vorgänger [[Geschichte_von_Taki#Ieyasu_Kagetoya|Ieyasu Kagetoya]] als begabter Shinobi und Stratege.&lt;br /&gt;
Jedoch hatte er dem Plan des Kagetoyas eine ganze Kompanie zu opfern widersprochen, als diese dann nicht nur überlebte sondern die Schlacht auch noch gewann schlug er sich auf die Seite der [[Gesellschaft_in_Taki#Fuyou|Fuyou]], deren Oberhaupt das Kommando über die folgende Kompanie hatte, was dazu führte das [[Geschichte_von_Taki#Ieyasu_Kagetoya|Ieyasu Kagetoya]] noch auf dem Schlachtfeld zum Selbstmord gezwungen wurde, um seine Ehre wieder reinzuwaschen.&lt;br /&gt;
Mit der Unterstützung der [[Gesellschaft_in_Taki#Fuyou|Fuyou]] und einiger jüngerer Clans wurde er dann zum zweiten Oberhaupt Takigakures erklärt. &lt;br /&gt;
Er erklärte die [[Geschichte_von_Taki#Ieyasu_Kagetoya|Ieyasu Kagetoya]] jedoch nicht zu Verrätern und ließ die Ehre der Familie unangetastet.&lt;br /&gt;
Shingen trat er kurz nach dem Bluterbenkrieg von seinem Amt zurück, da er sich in einer Schlacht schwer verletzt hatte und langsam alt wurde. Er galt in seiner Amtszeit zwar als strenges aber faires Oberhaupt, der stets jeden Vorschlag anhörte, bevor er seine Entscheidung traf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Mifune Ashura====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mifune Ashura war das dritte [[Dorfoberhaupt|Oberhaupt]] Takigakures und das erste das nicht aus einer der Gründerfamilien stammte.&lt;br /&gt;
Er war ein Veteran des Krieges, der sich in vielen Schlachten als großer Anführer bewährt hatte, vor allem durch die Tatsache das seine Truppen stets ihre Position gehalten hatten sowie geringere Verluste aufwiesen.&lt;br /&gt;
Jedoch hatte der Krieg ihn zu einem paranoiden Mann gemacht, er verschärfte die Sicherheitskontrollen und die Verteidigungssysteme von [[Takigakure]] erheblich. Auf seinen Wunsch wurde eine Kampagne gestartet, die die Bevölkerung davon überzeugte das man Ausländern nicht trauen könne und das die Abschottung von außen der einzige Schutz vor Eroberung wurde.&lt;br /&gt;
Dies hatte auch Erfolg, [[Takigakure]] igelte sich ein und sah alles als Bedrohung an, was zu allgemeiner Aufrüstung im Dorf führte.&lt;br /&gt;
Zudem schwächte er die Macht der [[Gesellschaft_in_Taki#Die_Gr.C3.BCnderclans|Gründerclans]] erheblich in dem er den Ältestenrat neu aufstellte und für niedere Clans zugänglich machte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Kessen Musou====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kessen Musou wurde nach dem überraschenden Tod [[Geschichte_von_Taki#Mifune_Ashura|Mifunes]], der scheinbar an einer Krankheit verstarb, ebenso überraschend zum neuen [[Dorfoberhaupt|Oberhaupt]] erklärt. Entgegen der Traditionen des Dorfes die Wege der alten Oberhäupter weiter zugehen, brach er damit und zum ersten Mal in der Geschichte öffnete [[Takigakure]] sich wieder nach außen. Ausländer wurden nicht länger verteufelt und argwöhnisch betrachtet, sondern willkommen geheißen und in die Dorfstruktur eingeführt.&lt;br /&gt;
Von vielen wurde Kessen Musou als wahrer Held vergöttert, da er eine unglaubliche Phase des Friedens in [[Takigakure]] einläutete, auf die man später immer noch neidisch war und sich zurück wünschte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Verräter [[Takigakure]]s===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Kakuzu====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kakuzu war einst einer der besten Shinobi des Dorfes [[Takigakure]]. So entsandte man ihn auf eine Mission den ersten Hokage, [[Geschichte_von_Konoha#vor_dem_BEK|Hashirama Senju]], zu töten, als diese jedoch scheiterte wurde er bei seiner Rückkehr ins Dorf stigmatisiert und für das Scheitern der [[Mission]] bestraft, obgleich diese sehr gefährlich war.&lt;br /&gt;
Darauf entwickelte der einst hochgelobte [[Jounin]] einen Hass auf das Dorf und tötete auf seiner Flucht nicht nur die Ältesten des Dorfes, sondern stahl das wichtigste verbotene [[Jutsu]] des Dorfes, das seit dem verloren ist. &lt;br /&gt;
Ab da an führte er ein Leben als Kopfgeldjäger und Söldner.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Nobu Gushiken====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nobu Gushiken, adoptierte Bruder des ehemaligen [[Dorfoberhaupt|Dorfoberhauptes]] [[Wichtige Personen in Taki#Wichtige_Personen_in_Taki#Muneyaki_Gushiken|Muneyaki Gushiken]], war ein ausgezeichneter Ninja des Dorfes und Mitglied der [[Einheiten_Takigakures#Tsuisekisha_.28J.C3.A4ger.29|Tsuisekisha]].&lt;br /&gt;
Ebenso wie sein älterer Bruder strebte er danach Oberhaupt Takigakures wurde, jedoch wurde sein Bruder stattdessen ernannt, was den jungen Mann verbittern ließ, worauf sich die Brüder zerstritten und seine Adoption herauskam.&lt;br /&gt;
Im Angesicht der steigenden Gefahr der [[Taki_no_Kuni#Jashin_Sekte|Jashin-Sekte]] versuchte er dann einen lange gehegten Plan umzusetzen, nämlich seinen Bruder zu entführen und zu töten, wobei er es so aussehen lassen wollte als wären die [[Taki_no_Kuni#Jashin_Sekte|Jashin]]-Kultisten es gewesen.&lt;br /&gt;
Wodurch er sich ersann zum neuen [[Dorfoberhaupt]] erklärt zu werden, jedoch scheiterte sein Plan durch die Heldentat [[Wichtige_Personen_in_Taki#Shinishi_Kudo|Shinishi Kudos]] der nicht nur den Verräter beseitigte sondern auch [[Wichtige Personen in Taki#Wichtige_Personen_in_Taki#Muneyaki_Gushiken|Muneyaki]] rettete.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Wächter [[Takigakure]]s===&lt;br /&gt;
Die Wächter [[Takigakure]]s entspringen aus der Sage &amp;quot;[[Geschichte von Taki#Das Lied des gelben Drachen|Das Lied des gelben Drachen]]&amp;quot;, welche von einem mutigen kleinem Mädchen und der Entstehung von [[Takigakure]] erzählt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Der blaue Drache – Seiryu====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quing Long bietet einen durchaus beeindruckenden Anblick, wenn er sich nicht in seiner Menschengestalt fort bewegt. Gerne verbringt er seine Zeit als Eremit getarnt, um den einen oder anderen Wanderer etwas über die Natur zu erzählen und beizubringen, so wie er es einst bei dem kleinen Mädchen Hiwa getan hatte. Nur sehr selten würde sich Quing Long in seiner wahren Gestalt einem Menschen zeigen. Sein edles und geduldiges Gemüt würden ihn für offene Geister zum höchst angenehmen Gesprächspartner machen. Vorurteilslos betrachtet er jeden Menschen einzeln und nicht die Menschheit als ganzes, bevor er sich seine Meinung zu einem Individuum bildet.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der blaue Drache Quing Long steht für die Jahreszeit Frühling und somit für die Geburt und die frühe Phase jungen Lebens, seien es Pflanzen, Menschen oder Tiere.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Der rote Vogel – Suzaku====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zhu Que hat ein durchaus heiteres Wesen. Das Interesse des roten Vogels weckt man durch Gesang und Lieder. Selber trällert er gerne verschiedene Lieder und am meisten gefällt es ihm, wenn sich aus seinem Gesang und das eines Menschen ein Duett bildet. Er kann die Form eines kleinen roten als auch großen roten Vogels annehmen. In Anwesenheit oder in der Nähe von Menschen würde er stets als kleiner Vogel auftauchen, um nicht als Wächter erkannt zu werden.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der rote Vogel Zhu Que steht für die Jahreszeit Sommer und damit für den Höhepunkt des Lebens mit all den Pflanzen und Lebewesen, die im Frühling noch klein und zierlich waren. Er steht für die Reichen Geschenke, die die Natur im Sommer bringen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Der weiße Tiger – Byakko====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bai Hu ist äußerst schlau und gerissen, wie es das Bild einer Raubkatze schon immer präsentiert hat. Der weiße Tiger kann die form einer kleinen weißen Katze annehmen, um ohne größeres Aufsehen zu erregen unter Menschen zu wandeln oder sich einzelnen Wanderern zu zeigen ohne direkt erkannt werden zu wollen. Meistens nutzt er diese Form, um die Verhaltensweisen eines Individuums zu beobachten. Reden würde er in seiner Katzenform nie, selbst als Tiger ist es schwer Bai Hu viele Worte zu entlocken. Nie verliert er mehr Worte als unbedingt nötig, man würde immer nur von ihm hören, dass für alles einen Richtigen Zeitpunkt und Ort gibt, wenn man versuchen würde mehr Worte aus ihm zu locken. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der weiße Tiger Bai Hu steht für die Jahreszeit Herbst und damit als Vorbote für die härteren Monate, die im Winter folgen. Mit ihm verbindet man auch den Aspekt der Jagd, der während der Herbstmonate an Wichtigkeit zunimmt, da Pflanzen und Bäume zur Ruhe kommen und bis zum Frühling keine Früchte austragen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Die schwarze Schildkröte – Genbu====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Xuan Wu würde auf Menschen einen etwas angst einflößenden Eindruck machen. Es ist schwer zu erahnen, wie es um das derzeitige Gemüt der schwarzen Schildkröte aussieht. Obwohl Xuan Wu durch das kleine Mädchen Hiwa eines besseren belehrt wurde, was die Menschen in Bezug auf die Natur angeht, so konnte er nie wirklich seinen Argwohn gegenüber die Menschen ablegen. Immer noch sieht er die meisten Menschen als Zerstörer von Natur und Leben. Nur sehr schwer lässt er sich von der Gutherzigkeit und Naturverbundenheit eines Individuums überzeugen. Sollte man dies aber geschafft haben, so genießt man das voller Vertrauen und den Schutz der argwöhnischen Schildkröte. Natürlich stehen die Menschen [[Takigakure]]s automatisch unter seinem Schutz, da er diese als Abkömmlinge der ersten Dorfbewohner ansieht.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die schwarze Schildkröte Xuan Wu steht für die Jahreszeit Winter und damit für die Ruhe selbst, die während eines jeden Winters in der Natur einkehrt. Oftmals wird auch der Tod mit ihm in Verbindung gebracht, denn nicht alle Lebewesen überstehen den kalten Fängen des Winters.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Der gelbe Drache====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Mädchen namens Hiwa ist ein sehr naturverbundener Mensch. Sie weiß jeden Aspekt der Natur zu schätzen, achtet jede noch so kleine Lebensform und würde immer zum Wohle dieser handeln. Ihr eigenes Wohl stellt sie unter das von anderen, selbst wenn es um das Wohl fremder Menschen geht. Sie ist eine lebensfrohe Person, die sich gerne auch bei anderen Menschen aufhält. Durch ihren langen und außergewöhnlichen Aufenthalt in der Natur, ist diese zu ihrem eigentlich Zuhause geworden, etwas das man ihr auch anmerkt. Sie verbringt mehr Tage in Wäldern als unter Menschen. Man sagt ihr nach, dass sie mit Bäumen reden kann.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Hiwa gilt heute als Tod, wobei man sich dessen nie gewiss war. Man erzählt sich, dass sie eines Tages einfach im Wald verschwunden und nie wieder zurück gekehrt war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Frage-Sektion ==  &lt;br /&gt;
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| Frage-Sektion&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
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== Navigation ==&lt;br /&gt;
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		<author><name>Shinishi</name></author>
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		<title>Geschichte von Taki</title>
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		<updated>2016-03-16T08:34:27Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Shinishi: /* Beginn der Gushiken-Dynastie - 85 Jahre nach Ende des Bluterbenkrieges */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Auf dieser Seite findet ihr eine Übersicht über die Geschichte des Dorfes [[Takigakure]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Seit Entstehung von [[Takigakure]]==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Sengoku Jidai===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Anfang der Geschichtschreiber [[Takigakure]]s steht Sengoku Jidai, die Zeit der streitenden Reiche. Nachdem die Kunst des Ninjutsu zur Blüte seiner Macht aufgestiegen war, durchstriffen zahllose [[Clan]]s die Lande, ein jeder mit seinen eigenen Fähigkeiten und Ansichten über die Welt. Sie waren [[Söldner]], die von den Ländern bezahlt wurden und alle bisher gekannten Waffen und Armeen überflüssig machten. Diese Kraft, die vielen zunächst wie ein Segen erschien, wurde schnell zu einem Fluch als sich angeblich selbst der Himmel in blutiges Rot aufgrund der endlosen Schlachten färbte, die auf der Erde ausgetragen wurden. Als sich die zwei mächtigsten [[Clan]]s im Reich des Feuers zusammenschlossen und [[Konohagakure]] gründeten, geschah ein Umdenken in vielen Ninja[[clan]]s die diesem Beispiel folgten. Es war deutlich geworden das es keinen Sinn mehr hatte nur dem eigenen Clan Treue zu schwören: Um zu bestehen brauchte es Bündnisse mit anderen Gruppierungen. Je stärker die zu schmiedende Allianz umso mehr Macht für die Beteiligten.&amp;lt;br /&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Gründung des Dorfes - 85 Jahre vor Ende des Bluterbenkrieges===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In diesen Jahren versammelten sich vier der örtlichen Ninjaclans an dem Baum, den wir heute [[Aufbau_von_Taki#Der_Taki-Baum|Taki-Baum]] nennen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Gesellschaft_in_Taki#Kagetoya|Kagetoya]] (Krieger), die [[Gesellschaft_in_Taki#Shiazu|Shiazu]] (Strategen), die [[Gesellschaft_in_Taki#Fuyou|Fuyou]] (Heilung) und die [[Gesellschaft_in_Taki#Nanaya|Nanaya]] (Tarnung).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie schlossen einen Pakt und schworen untereinander Treue an diesem Baum, der zu dieser Zeit noch ein gewöhnlicher war und erst Jahrzehnte später zu wahrer Berühmtheit gelangen sollte. Entgegen häufiger Annahme wurde [[Takigakure]] auf Vorschlag der [[Gesellschaft_in_Taki#Fuyou|Fuyou]] und Nanaya hin als Demokratie gegründet, da sich die verfeindeten [[Clan]]s der [[Gesellschaft_in_Taki#Kagetoya|Kagetoya]] und [[Gesellschaft_in_Taki#Shiazu|Shiazu]] auf keinen Anführer einigen konnten. [[Takigakure]] wurde vom Ältestenrat geführt, welcher aus den Anführern der jeweiligen [[Clan]]s bestand und hatte zu Beginn mit vielen Schwierigkeiten zu kämpfen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch die schier endlose Bedrohung und zahlreiche Überfälle entwickelte [[Takigakure]] bereits sehr früh fähige Verteidigungsmechanismen und Finten, mit denen sie selbst übermächtige Feinde erfolgreich abwehren konnten. Niemals gelang es einem Feind Fuß in [[Takigakure]] zu fassen und der Frieden im verborgenen Dorf machte den Rat der Ältesten leichtsinnig und überheblich.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Der Fall Kakuzu und Kagetoya-Dynastie - 65 Jahre vor Ende des Bluterbenkrieges===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Fall Kakuzu sorgte für besonderes Aufsehen im Dorf und beeinflusste es bis heute. Nachdem der Jounin [[Geschichte_von_Taki#Kakuzu|Kakuzu]] bei einem Auftrag scheiterte der die Ermordung des ersten [[Wichtige_Personen_in_Konoha#Hokage|Hokage]]s im Sinn hatte, mit dem [[Takigakure]] im Krieg war, erfuhr er bei seiner Rückkehr eine starke Ignoranz und Ablehnung. Er wurde mit Strafen belegt, denen er sich mit unerwarteter Gewalt erfolgreich widersetzen konnte. Bei seiner Flucht kam der gesamte Ältestenrat ums Leben, was für große Debatten in den Clans sorgte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als [[Geschichte_von_Taki#Ieyasu_Kagetoya|Ieyasu Kagetoya]] sich zum neuen Oberhaupt erklärte, gab es niemanden der ihm zu widersprechen wagte. Mittlerweile hatten sich weitere [[Clan]]s in [[Takigakure]] angesiedelt und viele von ihnen hielten den mächtigen [[Gesellschaft_in_Taki#Kagetoya|Kagetoya]] die Treue, sodass jeder Widerspruch in einem Bürgerkrieg hätte enden können.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Der Aufstand und Shiazu-Dynastie - 28 Jahre vor Ende des Bluterbenkrieges===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Viele Jahrzehnte lang herrschte in [[Takigakure]] eine angespannte Stimmung, doch keine Seite wagte es diesen trügerischen und wackeligen Frieden zu brechen. Das Dorf hatte viele Fortschritte gemacht. Es gelang ihm seine Macht auszubauen und von Taki als offizielles Ninjadorf anerkannt zu werden. Seine Ninja sicherten nun nichtmehr einzig das Dorf, sondern das gesamte Land stand unter dem Schutz und der Verwaltung der Ninja aus [[Takigakure]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dennoch folgte das unvermeidliche erneut aus einer im Leichtsinn geborenen Handlung heraus: Als [[Geschichte_von_Taki#Ieyasu_Kagetoya|Ieyasu Kagetoya]] sich in einer Schlacht dazu entschied eine Kompanie seiner Shinobi für den Sieg zu opfern, musste er die Folgen seiner Handlung am eigenen Leib spüren. Die Kompanie unter Führung von Kenshin [[Gesellschaft_in_Taki#Fuyou|Fuyou]] schaffte es entgegen aller Wahrscheinlichkeiten nicht nur zu überleben, sondern die gesamte Schlacht beinahe im Alleingang zu entscheiden. Als sie anschließend zurückkehrten, wandten sie sich offen gegen die Ninja welche sie im Stich und zum Sterben zurückgelassen hatten. Die [[Gesellschaft_in_Taki#Shiazu|Shiazu]], welche wohl nur auf eine solche Gelegenheit gewartet hatten, schlossen sich mit den [[Gesellschaft_in_Taki#Fuyou|Fuyou]] zusammen was letztlich auf den Tod Kagetoyas und dem Ende seiner Dynastie noch auf diesem Schlachtfeld hinauslief.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Daheim in [[Takigakure]] wurde [[Geschichte_von_Taki#Shingen_Shiazu|Shingen Shiazu]] als neues [[Dorfoberhaupt]] etabliert, mit großer Unterstützung der [[Gesellschaft_in_Taki#Fuyou|Fuyou]] und einiger jüngerer [[Clan]]s, welche sich im Laufe der Jahre um die [[Gesellschaft_in_Taki#Shiazu|Shiazu]] und [[Gesellschaft_in_Taki#Fuyou|Fuyou]] geschart hatten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unter den [[Gesellschaft_in_Taki#Shiazu|Shiazu]] änderte sich nach Aussen hin wenig, da sie an den Pfaden der [[Gesellschaft_in_Taki#Kagetoya|Kagetoya]] festhielten und diese trotz des Zwischenfalls nicht als Verräter deklarierten. Dennoch war dies das offizielle Ende des [[Clan]]s, denn während die Kagetoya mehr und mehr Verbündete in [[Takigakure]] verloren, schwand auch der [[Clan]] bis sich im folgenden Bluterbenkrieg ihre Spuren komplett verloren.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===[[Takigakure]] im Bluterbenkrieg===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während des Bürgerkrieges erlebten viele Einwohner und Ninja eine Schockphase die selbst nach dem Ende des Krieges noch viele Jahrzehnte lang anhalten sollte. Sie erkannten, das ihre Sicherheit nicht von selbst gegeben war. Obwohl es den Ninja gelang jeden Eindringling vom Dorf fern zu halten, hatte das Dorf viele Verluste und Tragödien zu beklagen, viele die heimkehrten waren nicht mehr dieselben wie vorher und erzählten erschreckende Geschichten über all die Bluterbler gegen die sie hatten kämpfen müssen.&amp;lt;br /&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Folgen des Krieges und Ashura-Dynastie - Monate nach Ende des Bluterbenkrieges===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenige Monate nach Ende des Krieges musste auch [[Geschichte_von_Taki#Shingen_Shiazu|Shingen Shiazu]] zurücktreten, der sich in einer der letzten großen Schlachten schwere Verbrennungen zugezogen hatte. Zur Überraschung vieler ernannte er [[Geschichte_von_Taki#Mifune_Ashura|Mifune Ashura]] zu seinem Nachfolger, nachdem dieser sich in zahlreichen Schlachten hervorgetan hatte. Damit war er der erste Anführer [[Takigakure]]s der aus keiner der vier Gründerfamilien stammte, deren Population sich im Krieg ohnehin deutlich reduziert hatte. Der Ältestenrat wurde neu geordnet, sodass auch Mitglieder der niederen [[Clan]]s Zugang zu diesem hatten, was die Machtstellung der Gründerfamilien endgültig brechen sollte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem sich die Defensive als besonderes Markenzeichen der Shinobi aus [[Takigakure]] etabliert hatte, begann [[Geschichte_von_Taki#Mifune_Ashura|Mifune]] eben dieses noch auszubauen. Die alten Verteidigungsanlagen wurden verstärkt und Sicherheitskontrollen für Aus- und Einwanderer verschärft. Waffen wurden entwickelt und verbessert, während den Einwohnern die Gefahr der Aussenwelt eingeprägt wurde, der die heimische Sicherheit des Dorfes gegenüberstand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Takigakure]] begann sich für einen Krieg zu rüsten, der nicht kommen sollte.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Zeit des Friedens und Musou-Dynastie - 42 Jahre nach Ende des Bluterbenkrieges===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach einem friedlichen, wenn auch überraschendem, Tod  [[Geschichte_von_Taki#Mifune_Ashura|Mifunes]], wurde [[Geschichte_von_Taki#Kessen_Musou|Kessen Musou]] vom Ältestenrat zu dessem Nachfolger ernannt. Während [[Takigakure]] sich in der Ashura-Dynastie mehr um die Sicherung seiner Position kümmerte, brach man in der Musou-Dynastie überraschenderweise damit. Potential von Aussen wurden willkommen geheißen und gefördert, während die Ninja-Akademie an gegenwärtige Standards angepasst wurde. In dieser Zeit stießen viele [[Clan]]s und Familien nach [[Takigakure]], die auch für dessen Entwicklung wichtig sind, wie die Familie der [[Wichtige_Personen_in_Taki#Shinishi_Kudo|Kudo]] oder die der [[Gesellschaft_in_Taki#Atsumichi|Atsumichi]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Ära des Friedens hatte [[Takigakure]] erfasst und viele Ninja wuchsen in dem Bewusstsein auf diesen Frieden erhalten zu wollen. Konflikte waren selten und wurden zumeist gerecht gelöst. Von einigen wurde diese Zeit als wahres Paradies empfunden, andere verurteilten den Leichtsinn mit welchem die Ninja hierdurch behaftet wurden.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Militarisierung und Eigen-Dynastie - 80 Jahre nach Ende des Bluterbenkrieges===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als die Musou-Dynastie mit dem Tod [[Geschichte_von_Taki#Kessen_Musou|Kessens]] während einer geheimen Mission endete, gab es große Bestürzung im Dorf als der Ältestenrat zur Überraschung vieler eine Frau namens [[Wichtige_Personen_in_Taki#|Jinkou Eigen]] zum neuen Oberhaupt ernannte. Abgesehen davon dass sie eine Frau war, war sie auch eine Ausländerin ohne feste Wurzeln in [[Takigakure]], was bei vielen Misstrauen erregte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Eigen-Dynastie wurde großer Wert auf innere Sicherheit gelegt. Die Schutzmaßnahmen innerhalb und ausserhalb des Dorfes wurden ebenso verstärkt wie deutlicher spürbar gemacht. Viele Systeme wurden bürokratisiert und auf Effizienz getrimmt, während die ·Shineitai·, die mehrere Dutzend starke Leibgarde des Oberhauptes, etabliert wurde. Es gab das erklärte Ziel aus [[Takigakure]] ein Dorf werden zu lassen, welches sich vor den Großreichen nicht weiter würde verbergen müssen. Aussen wurden Bündnisse geschmiedet, Innen wurden Gesetze erlassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu dieser Zeit traten auch die sogenannten &amp;quot;[[Söldner]]&amp;quot; das erste Mal an das Licht der Öffentlichkeit. Menschen ohne Chakra probten mit Schusswaffen den Aufstand gegenüber den mittlerweile etablierten Ninja.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Söldner-Ära===&lt;br /&gt;
Nach den militärisch geprägten Jahren [[Wichtige_Personen_in_Taki#|Jinkous]], hatte die [[Wichtige_Personen_in_Taki#Ehemalige_Dorfoberhäupter|Gushiken]]-Ära das erste Mal seit dem Bluterbenkrieg wieder mit einer größeren Bedrohung zu tun: Den Söldnern.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Doch anders als in anderen Ländern und Dörfer gab es in [[Taki no Kuni]] nur wenig Aktivitäten dieser und die im Vergleich geringe Anzahl der Söldner bereitete den vereinte Kräften der Landesfürsten und des Ninjadorfes kaum Probleme.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Da [[Takigakure]] ohnehin keine Gefahr durch die Söldner für das einzige wirklich versteckte Dorf sah, zogen sie daher nicht aktiv in den Kampf gegen diese, sondern verteidigten lediglich das Land gegen die wenigen einfallenden Truppen, welche die Städte bedrohten.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Eingriff des Ältestenrates und Gushiken-Dynastie - 85 Jahre nach Ende des Bluterbenkrieges===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Änderungen während der Eigen-Dynastie sorgten für größeren Widerstand bei den traditionelleren Clans des Dorfes als erwartet, weshalb unter internem Druck der Ältestenrat dazu gezwungen wurde Eigen um den Rücktritt zu bitten. Als [[Wichtige_Personen_in_Taki#Ehemalige_Dorfoberhäupter|Muneyaki Gushiken]] die Führung des Dorfes übernahm, waren viele erleichtert wieder einen ·wahren Taki-Ninja· an der Spitze zu sehen.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Beginn der Gushiken-Dynastie - 85 Jahre nach Ende des Bluterbenkrieges===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Änderungen während der Eigen-Dynastie sorgten für größeren Widerstand bei den traditionelleren Clans des Dorfes als erwartet, weshalb unter internem Druck der Ältestenrat dazu gezwungen wurde Eigen um den Rücktritt zu bitten. Als [[Wichtige_Personen_in_Taki#Ehemalige_Dorfoberhäupter|Muneyaki Gushiken]] die Führung des Dorfes übernahm, waren viele erleichtert wieder einen &#039;wahren Taki-Ninja&#039; an der Spitze zu sehen.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit [[Wichtige_Personen_in_Taki#Ehemalige_Dorfoberhäupter|Muneyaki Gushiken]] als neuer Führung des Dorfes ging eine Welle der Erleichterung durch die Reihen der Bewohner des Dorfes, ein Anführer geboren in [[Takigakure]] selbst und bereits mit 9 Jahren Absolvent der Akademie. Allerdings blieb ein plötzlicher Umschwung der Politik wieder der Erwartungen aus. [[Wichtige_Personen_in_Taki#Ehemalige_Dorfoberhäupter|Muneyaki]] zeigte sich viel mehr als zurückhaltend und vorsichtiger Ninja. Selbst einige Monate nach seiner Einsetzung herrschte eine Stille im Zusammenhang mit seiner Politik. Als [[Wichtige_Personen_in_Taki#Ehemalige_Dorfoberhäupter|Muneyaki]] dann sogar plötzlich für eine Weile lang verschwand fürchteten sowohl der Ältestenrat als auch die Bewohner [[Takigakure]]s dass die Auswahl ein Fehler gewesen war und sie ihren Anführer nie wiedersehen würden. Doch [[Wichtige_Personen_in_Taki#Ehemalige_Dorfoberhäupter|Muneyaki]] erschien wider Erwarten wieder an den Toren [[Takigakure]]s als wäre nichts gewesen, um sich seinen Aufgaben als [[Dorfoberhaupt]] des Dorfes zu stellen. Erst einige Wochen nach seiner Rückkehr enthüllte [[Wichtige_Personen_in_Taki#Ehemalige_Dorfoberhäupter|Muneyaki]] die Intention hinter seinem Verschwinden.&lt;br /&gt;
Er hat die legendären Wächter aus den vergessenen Geschichten Takis erforscht und als Zeichen der Wertschätzung den Titel des Dorfoberhauptes des Dorfes  in den gelben Drachen ernannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Post-Söldner-Ära===&lt;br /&gt;
Da die [[Söldner]]-Ära keinen großartigen Einfluss auf [[Takigakure]] hatte, verlief das Leben im Dorf nach dem Sieg über diese nicht anders ab als zuvor.&lt;br /&gt;
Es gab, da man sich nicht großartig mit den [[Söldner]]n beschäftigt hatte, anders als in anderen Ländern, keine großen technologischen Fortschritte, noch war man auf diese im recht traditionellen Land erpicht.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Es gab jedoch erste stärkere diplomatische Berührungen mit den Dörfern [[Kirigakure]] und [[Kumogakure]].&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Diese waren auf die diplomatischen Beziehungen des ehemaligen Dorfoberhaupts [[Wichtige_Personen_in_Taki#Dorfoberhaupt|Eigen Jinkou]] zu [[Kirigakure]] zurückzuführen, die ursprünglich aus dem Dorf stammte. Über jene Beziehung kamen sie dann auch in Berührung mit [[Kumogakure]], welche schon immer recht eng mit [[Kirigakure]] verbunden waren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Dreier-Bündnis-Ära===&lt;br /&gt;
Das Dreier-Bündnis [[Kirigakure]]-[[Kumogakure]]-[[Takigakure]] hat seine Wurzeln bis in den Bluterbenkrieg geschlagen. Damals entstand der erste Kontakt aller drei Länder miteinander. Auch wenn dieser Kontakt eher negativer Natur gegenüber [[Takigakure]] war, so festigte es die Bindung der beiden anderen Bündnispartner.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Dieses Verhältnis schob sich jedoch ins positive als [[Wichtige_Personen_in_Taki#Eigen_Jinkou|Eigen Jinkou]] Dorfführer wurde, da Eigens Heimatdorf [[Kirigakure]] gewesen war, pflegte sie in dieser neuen Position eine recht umsichtige Politik, welche den Grundstein für das künftige Bündnis legte.&lt;br /&gt;
Zur freundschaftlichen Annäherung begrüßte [[Takigakure]] bald eine kleine Delegation [[Kirigakure]]-Ninja im Dorf, deren Besuch überraschend gut ausging.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Anschläge während des [[Chuuninexamen]]s in [[Kumogakure]] festigte ebenfalls diese Beziehung, da [[Takigakure]] ihrem neuen Freunden [[Kirigakure]] und somit auch [[Kumogakure]] bei der Beseitigung der Schäden half.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Nach der Eroberung einer [[Söldner]]festung seitens [[Kirigakure]], wurde diese zum gemeinsamen Besitz der drei Dörfer erklärt und die Bündnisfestung erschaffen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die letzte Festigung des Bündnisses wurde durch die Katastrophenhilfe während Unwetters erzielt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Beginn der [[Wichtige_Personen_in_Taki#Shinishi_Kudo|Kudo]]-Dynastie - 89 Jahre nach Ende des Bluterbenkrieges===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem, Nobu Guskihen, der Bruder [[Wichtige_Personen_in_Taki#Ehemalige_Dorfoberhäupter|Muneyaki Gushikens]], diesen auf dem Weg zu einer wohl wichtigen Besprechung abfangen und entführen konnte, trat die Spezialeinheit Takigakures in Aktion, unter anderem auch [[Wichtige_Personen_in_Taki#Shinishi_Kudo|Shinishi Kudo]].&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Wichtige_Personen_in_Taki#Shinishi_Kudo|Shinishi Kudo]] gelang es als einziger, den [[Wichtige_Personen_in_Taki#Ehemalige_Dorfoberhäupter|gelben Drachen]] und seinen Bruder in einer Höhle zu finden und zu erreichen. Ihm gelang es Nobu Gushiken, das höchst gefährliche, ehemalige Mitglied der [[Einheiten_Takigakures#Tsuisekisha_.28J.C3.A4ger.29|Tsuisekisha-Einheit]], den Bruder von Gushiken, zu erledigen. &lt;br /&gt;
Gerüchten zufolge soll Nobu jedoch Sicherheitsvorkehrungen geplant haben, welche besagte Höhle nach seinem Tod zum Einsturz brachte.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Offiziellen Aussagen zufolge, gelang es Kudo, das [[Dorfoberhaupt]] aus der misslichen Lage der einstürzenden Höhle zu befreien, schaffte es jedoch selbst nicht mehr heraus. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Wichtige_Personen_in_Taki#Shinishi_Kudo|Shinishi Kudo]] galt eine Zeit lang als verstorben, ehe er wohlauf zurückkam und wenig wegen seiner heldenhaften Taten, der Rettung des alten Dorfoberhauptes sowie dem Ausschalten des Verräters selbst zum [[Dorfoberhaupt]] ernannt wurde, da [[Wichtige_Personen_in_Taki#Ehemalige_Dorfoberhäupter|Muneyaki Gushiken]] von diesem Amt zurücktrat.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der junge [[Gesellschaft_in_Taki#Kudo|Kudo]] brachte gleich frischen Wind in des recht traditionelle Takigakure, durch die Umbenennung des Dorfoberhaupt-Titels vom gelben zum goldenen Drachen, sowie dem Bau eines neuen [[Aufbau_von_Taki#Ninjasitz.2Fgoldene_Drachenstatue|Ninjasitzes]], der eben jenes Wesen repräsentieren sollte.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Jedoch hatte [[Wichtige_Personen_in_Taki#Shinishi_Kudo|Shinishi Kudo]] mit seiner Ernennung gleichzeitig etwas geerbt was den jungen Shinobi auf die Probe stellen sollte, der [[Taki_no_Kuni#Jashin_Sekte|Jashin-Kult]] der zuvor in Takigakure schon Unheil angerichtet hatte war stärker geworden und schaffte es [[Takigakure]] als Dorf einige Seitenhiebe zu verpassen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Bald darauf sollte ein Krieg in [[Taki no Kuni]] ausbrechen in dem die beiden Seiten ihre Kräfte maßen und [[Wichtige_Personen_in_Taki#Shinishi_Kudo|der goldene Drache]] seine Stärke und Führungsqualitäten beweisen musste.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Das Lied des gelben Drachen=&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwischen den Reihen voller Bücher und Schriftrollen in der Bibliothek [[Takigakure]]s, die oft von großen Personen der Vergangenheit, wichtigen Ereignissen oder Techniken sowie Lehre handeln, findet der Suchende bis weilen ein kleineres unscheinbares Buch.&lt;br /&gt;
Nur selten wurde das Buch in den letzten Jahren aus der Umarmung seiner größeren Brüder und Schwestern gerissen, um seinen Inhalt dem Suchenden zu offenbaren. Es war in Vergessenheit geraten und gelegentlich, wenn es aus dem langen Schlaf eines von Staub bedeckten Buches für einen Moment, welcher für ein Buch alles zwischen einer Sekunde und einem Jahrhundert sein kann, aufwachte, erinnerte es sich sehnsüchtig daran wie es gewesen war, als noch kleine Kinderfinger es jeden Tag hervorgeholt und die dazugehörigen hohen Stimmen erfreut und laut aus ihm hervor gelesen hatten.&lt;br /&gt;
Es war abgenutzt ja, aber das stimmte das Buch nicht traurig sondern machte es eher stolz. Die güldene Farbe, mit der sein Schaffer einst den Umschlag beschrieben hatte, hatte ihm eh nie wirklich gefallen und der Zustand sprach in seinen Augen für all die Liebe und Anerkennung, die ihm einst zugekommen war. Und schließlich hatte die Geschichte, mit deren Schutz und Überlieferung es beauftragt worden war, alles Recht auf derartige Zuwendung.&lt;br /&gt;
Ja das Buch war stolz auf sich selber und wusste, dass es nur lange genug warten müsste, bis es aus seinem Schlaf aufgeweckt werden und seine Geschichte erneut offenbaren würde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Irgendwann kam dieser Tag und an diesem Tag fand die Sage des [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|gelben Drachens]] und der Götter wieder Einzug in die Köpfe der Menschen. Wie so oft bei Sagen weiß niemand zu sagen, wie viel wahr und wie viel hinzugedichtet worden war. Aber dies, so wusste das Buch, war nicht die Aufgabe einer Sage.&lt;br /&gt;
Eine Sage muss die Herzen der Menschen erfreuen, sie mit Hoffnung erfüllen und zum Träumen anregen. Eine Sage lässt bisweilen alte Männer genauso wie kleine Kinder mit verträumten Blicken die Welt um sich herum betrachten und sich vorstellen, wie es wohl damals an diesem Ort ausgesehen haben könnte. Eine Sage schließlich steht für eine Lektion und Beispiel, Lehre und Wissen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und so erzählt das Buch die Geschichte:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Prolog===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vor langer Zeit, als die Menschheit noch jung war und mit den großen Augen eines kleinen Kindes die Welt um sich herum betrachtete, herrschte die Natur über das Leben eines jeden Lebewesens mit einer Hand, die zugleich sanft wie ein kühler Windstoß im drückenden Sommer als auch hart wie der Kern eines großen Gebirges war.&lt;br /&gt;
Der Mensch, genauso wie alle anderen Lebewesen ob Tier, Pflanze oder Stein kämpfte jeden Tag um sein Überleben. Aber nicht Angst oder Ohnmacht vor den Strapazen bestimmten sein Leben, sondern Freude und Glück über die einfachsten Dinge. Er war glücklich, wenn er mit vollem Magen einen warmen und sicheren Schlafplatz gefunden hatte.&lt;br /&gt;
So herrschte die Natur und die Tiere, die teilweise älter als die Menschen waren, wuchsen zu prächtigen Gestalten heran. Hört man heute von Erzählungen aus jener Zeit, so wirken die Geschichten von dem riesigen Wald, der den Großteil des Kontinents bedeckte und von ebenso riesigen Tiergottheiten bevölkert war, wie die Märchen eines alten wirren Greises.&lt;br /&gt;
Aber der Menschheit Kindeswiege war dies Umfeld beschützt vom großen Schatten des Waldgottes. Irgendwann jedoch fängt jedes Kind an sein Umfeld zu verändern und in einer Zeit, in der sich das Schicksal dieses Gleichgewichtes entscheiden sollte erhob sich der [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|gelbe Drache]] über die Träume von Natur und Mensch hinweg in die Lüfte der Zukunft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===1. Kapitel===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Langsam und träge floss der kleine Bach an diesem Tag die Hänge des Hügels herab, plätscherte nur missmutig über die großen Steine nahe seiner Quelle, drückte nur halbherzig die Kiesel vor sich her, die sich in seinen Weg stellen wollten, und wollte gar nicht so recht seinen Weg gen Tal beschreiben.&lt;br /&gt;
Hätte man den Bach an einem anderen Tag gesehen und hätte man Aug und Ohr, so wie es die Menschen früher für die Natur gehabt hatten, so hätte die Freude und die Glückseligkeit des Baches einem das Herz erwärmt. Es war kein großer Bach, es war kein Bach, dessen Wasser sich in den Strom eines gewaltigen Flusses oder die Gefilde eines riesigen Sees mischte. Es war ein einfacher Bach, der auf der großen Landkarte nicht einmal seine Existenz belegt finden würde.&lt;br /&gt;
Aber für die Menschen des kleinen Dorfes am Fuße des Hügels war er die Quelle ihres Lebens und somit das Wichtigste in der Welt und für ihn waren diese Menschen das Wichtigste in der Welt.&lt;br /&gt;
Wer brauchte schon riesige Mengen Wassers, wenn er sich an dem Lachen der Kinder erfreuen konnte, die in ihm spielten und sein Wasser benutzten, um sich gegenseitig zu bespritzen?&lt;br /&gt;
Ja es waren vor allem die Kinder, auf die sich der Bach jeden Morgen freute, wenn er sich aus dem moosig-grünen Bett seiner Träume erhob. Er kannte sie alle, er erkannte sie schon am Klang ihres Lachens und hatte einem jeden der Dorfbewohner erfreut beim Wachsen zugesehen.&lt;br /&gt;
Nichts aber stimmte ihn so traurig, wie das bittere Weinen und Schluchzen eines Kindes, das in seinem jungen Leben bereits großes Leid erfahren musste. Und ausgerechnet das herzerweichendste Weinen und die qualvollsten Tränen hatte er am gestrigen Tage wahrnehmen müssen.&lt;br /&gt;
Das Mädchen mit den grellblonden Haaren namens [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] hatte bereits in ihrer frühesten Kindheit beide Eltern verloren und lebte alleine mit ihrer großen Schwester Kigiku in dem kleinen Dorf. Nie hatte der Bach [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] weinen hören ob des Verlustes der Eltern oder der schweren Zeit, die dieser den beiden Mädchen einbrachte. Es war immer glücklich mit seinem Leben gewesen, hatte sich nie beschwert und war der großen Schwester stets zur Hand gegangen. Und ausgerechnet dieses Mädchen, das dem Bach immer ein Quell der Freude gewesen war, weinte nun ob der schweren Krankheit des Einzigem, dem es sich immer sicher gewesen war: Seiner Schwester.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was konnte der Bach tun? Die Menschen hatten in den Jahrhunderten seit ihrer frühesten Kindheit gelernt in der Natur zu überleben und dabei bereits einiges über die Kunst mit den Geschenken der Natur Krankheit und Wunde zu bekämpfen gelernt. Aber nicht einmal dieses Wissen schien das Leid Kigikus mildern zu können. Trübseelig floss er weiter vor sich hin und grübelte nach, was er tun könnte. Auch dachte er dabei daran, dass die Menschheit längst ihr Kindesbett verlassen und begonnen hatte, die harte Seite der Natur, die ihr Leben bedrohte, zu bekämpfen.&lt;br /&gt;
Früher, er konnte sich fast nicht mehr daran erinnern, hatte sich nur selten die Sonne in seinen Wassern gespiegelt, da der Schatten großer Bäume stets sein Gefilde bedeckte. Irgendwann aber hatten die Menschen damit begonnen die Bäume zu fällen und sich Platz zum Leben, für ihr Vieh und für ihre Felder zu schaffen. Der große Wald war immer weiter geschrumpft und schon lange hörte der Bach die Stimmen der Bäume nur noch aus sehr weiter Entfernung im Säuseln des Windes.&lt;br /&gt;
Als er nun so lauschte, um die Stimmen der Bäume zu hören, vernahm er die Stimme eines Menschen. Dieser Mann, denn seine tiefe und rauchige Stimme verriet sein Geschlecht, sang irgendwo in seiner Nähe von etwas, was der Bach völlig vergessen hatte: Von dem Waldgott.&lt;br /&gt;
Die Erinnerungen überschlugen sich und schnell beschloss der Bach aus seiner Trübseligkeit zu erwachen und den Sänger mit dem Plätschern seines Wassers an- und zu dem kleinen Dorf hinzulocken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===2. Kapitel===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stark schmerzten die Füße des Greises, dessen Stimme der Bach vernommen hatte, ob seiner langen Wanderung und ein jedes Wort, das er scheinbar vergnügt vor sich her sang, war einzig und allein dazu gedacht, um ihn von den Schmerzen abzulenken.&lt;br /&gt;
Er war weit gereist, hatte viele Flüsse überquert und sich an viele Bäume gelehnt, wenn sein alter Körper ein paar Momente der Ruhe benötigten. Weswegen er reiste, wusste er nicht mehr. Einzig und allein erinnerte er sich noch daran, dass er einst am Rande eines großen Waldes gelebt und von dessen Wildheit und Schönheit verzaubert worden war.&lt;br /&gt;
Angelockt vom Plätschern des Baches, dessen kühles Wasser Linderung für die schmerzenden Füße verhieß, wechselte der Greis die Richtung und traf schon bald auf den kleinen Bach und das in nicht allzu weiter Ferne stehende Dorf. Noch einmal nahm sich der Alte zusammen, trällerte um so lauter, als seine Füße besonders stark schmerzen und ihm anscheinend sagen wollten:“Wieso bleibst du nicht einfach hier sitzen und gönnst uns unsere Ruhe du alter Narr?“&lt;br /&gt;
Aber der „alte Narr“ war dickköpfig geworden und wollte nicht nur seine Füße ausruhen, sondern auch noch mit Menschen reden. Ein Vergnügen, das ihm seit Wochen verwehrt war.&lt;br /&gt;
So laut trällerte er vor sich hin, dass er das Schluchzen des kleinen Mädchens, das am Ufer des kleinen Baches mehr in sich zusammen gekauert war, als dass es saß, nicht mitbekam. Erst, als das Mädchen seine grünen Augen öffnete und auf den alten und komisch aussehenden Mann schaute, während es sich über die tränenverschmierten Wangen wischte, bemerkte dieser, dass er nicht alleine war.&lt;br /&gt;
„Was ist ein Waldgott?“ ertönte die hohe Stimme des Mädchens und der alte Mann blieb verdutzt stehen, um die fragenden großen Augen, die vor Weinen rot geworden waren, zu bewundern. Kurz entschlossen gewährte er seinen fast schon rebellierenden Füßen ihren Wunsch und ließ sich neben dem Mädchen leise seufzend nieder.&lt;br /&gt;
„Die gestaltgewordene Natur. Wille und Kraft dessen, was uns stets umgibt, und genauso wild und sanft wie eben jenes.“ Antwortete er ein wenig kryptischer, als er beabsichtigt hatte, während er die schmerzenden Füße aus den abgelaufenen Sandalen befreite.&lt;br /&gt;
„Und wie sieht er aus?“&lt;br /&gt;
„Er wechselt die Gestalt, so wie es auch die Natur ständig tut.“&lt;br /&gt;
„Ist er lieb?“&lt;br /&gt;
„Ja und nein. Wenn er stürmisch und verheerend ist, wenn er wütend und aufgebracht ist, so vernichtet er alles, was ihm in den Weg kommt. Ist er aber sanft und ruhig, so beschützt, heilt und umsorgt er das, was in seinen Augen, den Augen der Natur, würdig ist.“&lt;br /&gt;
Sofort weiteten sich die Augen des kleinen Mädchens, das das zerschlissene Hemd des Alten mit seinen kleinen Fingern ergriff und ihn voller Hoffnung und zugleich voller Angst vor einer möglichen Enttäuschung anschaute.&lt;br /&gt;
„Er heilt? Kann er alles heilen? Kann er auch eine richtig schlimme Krankheit heilen?“&lt;br /&gt;
Ein wenig verdutzt ob dieser Reaktion antwortete der Alte in dazu passender Stimmlage:&lt;br /&gt;
„Ehm Ja, kann er, aber dazu muss er…“ Doch weiter hörte das Mädchen nicht, es riss nur umso stärker an dem Hemd und schrie förmlich:&lt;br /&gt;
„Wo finde ich ihn? Erzähl mir bitte alles!“&lt;br /&gt;
Und nach einer Reaktion, die sehr derer glich, die er nur wenige Momente zuvor gezeigt hatte, und einem dazu passenden Seufzen, holte der Greis tief Luft und fing an zu erzählen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Weit weg im Nordosten steht er noch, der große Wald, der einst fast den ganzen Kontinent bedeckte. Im Gegensatz zu den kleinen Wäldern, die du kennst, ist dieser Wald noch erfüllt von dem Willen und der Kraft der Natur. Tief in seinem Inneren lebt der Waldgott in dem wunderbaren Hain, der schon seit Äonen nicht mehr von Menschen betreten worden ist, und umgeben von den Vorfahren der Tiere: riesige und weise Tiergötter.&lt;br /&gt;
Einst, so wurde mir als kleines Kind in meinem Heimatdorf erzählt, dass am Randes des großen Waldes steht, sahen die Tiergötter und der Waldgott mit wohlwollendem Blick auf die Menschen herab, die so schwach und zerbrechlich wirkten. Sie standen uns bei, wenn etwas unsere Existenz bedrohte, und halfen uns gelegentlich mit Rat und Tat in der Natur zu überleben, die sie schon so viel länger bevölkern und so viel besser verstehen als wir.&lt;br /&gt;
Aus dieser Zeit kommen auch die Geschichten der Heilkunst des Waldgottes und der weisen Ratschläge der Tiergötter, die zusammen mit ihren damals noch ähnlich riesigen Brüdern und Schwestern unseren Kontinent bereisten und bevölkerten.&lt;br /&gt;
Aber…“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch weiter kam der Mann nicht, denn das Mädchen war bereits aufgesprungen und rannte fort in Richtung der Häuser. Später erfuhr er, was es mit dem Mädchen auf sich hatte, und schollt sich selber ob dem, was er so unvorsichtig [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] erzählt hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===3. Kapitel===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Voller Schrecken beobachtete der kleine Bach, was geschah. In seinem Bestreben das kleine Mädchen zu trösten und sich wieder an ihrem Lachen und den strahlenden Augen zu erfreuen, hatte er vergessen, dass Menschen keine Tiere waren. Sie waren es nicht gewohnt auf sich alleine gestellt zu überleben und am aller wenigsten kleine Kinder, von den Gefahren einer solchen Reise und denen des großen Waldes ganz zu schweigen.&lt;br /&gt;
Aber was konnte er tun? Was konnte er tun?...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ohne lange nachzudenken hatte sich [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] ihre festeren Schuhe samt ein paar reisetauglichen Kleidern und Proviant – was sie eben rumliegen sah – geschnappt, hatte ihre Schwester umarmt und war mit den Worten „Der Waldgott wird dich heilen, warte es nur ab!“ aus der kleinen Hütte, die die zwei Mädchen bewohnten, verschwunden.&lt;br /&gt;
Kigiku hatte sichtlich verwirrt drein geschaut, aber hatte ob ihrer Krankheit und der Schwäche, die ihren Körper befallen hatte, nichts tun können, außer der kleinen Schwester flehentlich hinterher zu schauen. So verzweifelt, wie die große Schwester in dieser Stunde war, als[[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] Hals über Kopf das kleine Dorf verließ, so zuversichtlich war die kleine Schwester, die endlich etwas gefunden hatte, was sie tun konnte um Kigiku helfen zu können. Sie dachte gar nicht daran, dass die Reise gefährlich werden könnte, oder dass sie ihr eigenes Leben schonen müsste. Einzig und allein das Leben der Person, die für sie die Welt darstellte, war ihr wichtig und kreiste beständig in ihrer Gedankenwelt umher.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So reiste das kleine Mädchen mit dem blonden Haar und den großen grünen Augen los gen Nordosten. Zum Glück hatte sie gelernt die Himmelsrichtungen zu erkennen und zu finden und verlief sich nie. So selbstsicher ging sie ihre Reise an, dass sie vergnügt summend schon bald das kleine Tal und die Gefilde des kleinen Baches verließ.&lt;br /&gt;
Die ersten Tage ihres kleinen Abenteuers flogen nur so vorüber. Sie hatte genügend Wasser dabei und konnte ihre Proviante mit den Beeren und Früchten, die sie dank des herrschenden Sommers leicht fand, stets wieder auffüllen. Einzig und allein des Nachts, wenn es dunkel und gelegentlich sogar etwas kühler wurde, wurde es ihr etwas bang um das kleine Herz. Aber wie stets summte sie dann eine kleine Melodie vor sich her, mit der sie die große Stille um sich herum vertrieb und sich selber in den Schlaf wiegte.&lt;br /&gt;
Die Weisen sagen, dass ein entschlossenes Herz keine Furcht kenne. Nur ein zauderndes und fragendes Herz öffne Tür und Tor für Zweifel und Furcht. Wenn man diesen Worten Glauben schenken darf, so verwundert es nicht, dass [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] nie daran dachte umzukehren oder auch nur aus Angst oder Furcht eine Träne vergoss. Sie war überzeugt davon das Richtige zu tun und setzte mit derselben Überzeugung Fuß vor Fuß, ging Schritt um Schritt immer weiter gen Nordosten.&lt;br /&gt;
Schon bald wurde die Natur, die wenn auch in schwächerer Art und Weise, auch an diesem Ort zu finden war, auf das summende und singende kleine Mädchen aufmerksam und immer öfter geschah es von nun an, dass ein kleiner Sperling sich zu [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] gesellte, wenn diese tagsüber oder nachts vor sich hin sang, um diese mit seinem hohen Zwitschern zu begleiten.&lt;br /&gt;
Immer, wenn sie den kleinen [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]] sah, der ihr schon bald ein lieber Wegbegleiter wurde, hellte sich die Miene des kleinen Mädchens auf und ihre Schritte wurden bestimmter und stärker. Dem Beispiel des [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]]s folgend, fing sie schon bald an feste Rhythmen in ihren Tagesablauf zu bringen:&lt;br /&gt;
Sie stand mit der Sonne auf, aß etwas, ging dann den Tag über unterbrochen von einer Mittagspause bis sie am Nachmittag begann nach einer Schlafmöglichkeit zu suchen und daraufhin nach etwas Essbarem und Trinkbarem, wenn sie nicht schon genug während des Tages gefunden hatte. Ihrer guten Orientierung wegen verlief sie sich dabei so gut wie nie und wenn, dann brachte sie das Zwitschern des kleinen [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]] schon bald wieder auf den richtigen Weg. Auch brauchte sie nur auf das Verhalten des[[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]]s zu achten, um Wetterumbrüche oder Gefahren vorherzusehen.&lt;br /&gt;
So verging die Zeit und die Natur kehrte immer weiter in das kleine Mädchen ein genauso wie das kleine Mädchen immer weiter in die Natur einkehrte. Und dann kam der Herbst&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===4. Kapitel===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als die ersten Blätter an den Bäumen begannen gelb und rot zu werden, wusste [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]], dass der Sommer den Kampf gegen den Winter langsam verlor. Noch kämpfte er wacker und hielt die kalten Winde aus dem Norden samt der dunklen Wolken, die sie mitbrachten, zurück. Aber mit jedem Tag und jeder Nacht kamen sie näher, ohne dass der Sommer etwas dagegen würde tun können.&lt;br /&gt;
Sie musste sich beeilen, so viel verstand selbst ein kleines Mädchen, denn in den Stürmen und der Kälte des Winters würde sie nicht überleben können ohne die Hilfe und den Beistand Ihresgleichen.&lt;br /&gt;
Wäre der kleine [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]] nicht gewesen, der sie über immer längere Strecken des Tages begleitete und es sich immer öfter auf ihrer Schulter bequem machte, so hätten vielleicht der Zweifel und die Furcht Einzug in ihrem Herzen gehalten. So aber ertönten die Stimmen der Zwei, wann immer der Winter an ihren Herzen zu nagen begann, und vertrieben diesen.&lt;br /&gt;
Manchmal allerdings kam es auch vor, dass der kleine [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]] schrecklich lange weg blieb und [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] begann sich Sorgen zu machen. Sorgen um den kleinen [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]], um ihre Schwester und um den Wahrheitsgehalt der Geschichte des alten Mannes. Als der kleine [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]] eines Morgens nicht neben ihr zu finden war, erhob sie sich und ging ohne zu zaudern in den kleinen Hain hinein, der sich vor ihr erstreckte. Sie begann das Lied zu singen, das sie seit Beginn ihrer Reise immer sang, und schon bald hörte sie aus einiger Entfernung die Antwort des [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]]s.&lt;br /&gt;
Ihr Herz schlug immer schneller voller Freude und auch voller Angst ob dem, was dem [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]] passiert sein könnte. Sie rannte immer schneller, stets der Stimme des [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]]s folgend und blieb plötzlich stehen.&lt;br /&gt;
Eine kleine [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] mit ungewöhnlich eisblauen Augen stand am Fuße eines großen Baumes, auf dessen niedrigem Ast [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] sofort ein paar der Federn des kleinen [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]]s sehen konnte. Ihre Augen weiteten sich und füllten sich schon bald mit Tränen, während die Katze sich von dem ersten Schrecken ob der plötzlichen Begegnung erholte und begann um das kleine Mädchen, das mehr und mehr in Tränen ausbrach, zu kreisen.&lt;br /&gt;
[[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] verstand schnell, dass der Sommer ihr bisher nur die schönen Seiten der Natur gezeigt hatte und sie den kleinen [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]] wohl nicht mehr wieder sehen würde. Es war in ihren Augen klar, dass der [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]] den Klauen der [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] erlegen war, da er sonst längst zu ihr zurück geflogen sein würde.&lt;br /&gt;
Immer stärker wurde der Regen aus Tränen, der sich vom Gesicht des kleinen Mädchens gen Boden bewegte, bis ein empörtes Miauen das Mädchen aus seinen Gedanken rüttelte. Die [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] hatte sich vor [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] hingesetzt und schaute sie aus zugleich neugierigen und vorwurfsvollen Augen an, so dass das Mädchen nicht anders konnte als sich herabzubeugen und vorsichtig das Fell des Tieres zu streicheln.&lt;br /&gt;
Sie machte dem Tier keine Vorwürfe, da es nur um sein eigenes Überleben kämpfte, auch wenn es sie dennoch sehr traurig machte. Anstatt aber vor der Hand des Mädchens zu fliehen, ließ sich die [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] mit einem immer lauter werdenden Schnurren streicheln und verließ auch nicht die Seite des Mädchens, als dieses langsam damit beginnen musste zurück zu ihren wenigen Habseligkeiten zu gehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So nahm schon bald die kleine [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] den Platz des [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]]s ein und begleitete [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] auf ihrer Reise. Und so wie der [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]] mit seinem Verhalten dem Mädchen vieles über das Überleben in der Natur beibrachte, so tat dies auch die [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]]. Allerdings oblag es der [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] genauso wie bei ihrem ersten Treffen dem Mädchen die düstere Seite der Natur zu zeigen.&lt;br /&gt;
Hatten im Sommer noch Früchte und Beeren überall auf ihrem Weg nur darauf gewartet von ihr gepflückt zu werden, so verschwanden diese immer mehr je weiter der Herbst Einzug hielt. Und schon bald musste [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] lernen, dass sie wie die [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] Leben nehmen musste, um selber zu überleben.&lt;br /&gt;
Es dauerte schier eine Ewigkeit, bis es ihr mittels einer Falle zum ersten Mal gelang ein kleines Tier zu fangen, ein Feuer zu machen und es dann übers Herz zu bringen das Tier zu töten und sogar zu verspeisen. Sie weinte bitterlich ob des Lebens, das sie beendet hatte und flehte vielmals um Verzeihung, bevor sie sich traute zu essen.&lt;br /&gt;
Durch Wiederholung aber wird jeder zum Meister und schon bald hatte sich das kleine Mädchen an die neuen Vorgänge gewöhnt, auch wenn sie noch immer für das Schicksal der Seele eines jeden Tieres, das sie tötete, zum ihr unbekannten Waldgott betete.&lt;br /&gt;
Schon bald fiel ihr das Fehlen des freudigen Zwitscherns kaum noch auf und die Harte Seite der Natur zog immer mehr in sie ein, auch wenn diese gemischt von warmen Momenten war, wie das abendliche Einschlafen mit der [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] in den Armen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===5. Kapitel===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Immer schwächer wurde der Sommer und der Herbst, der wie sein Freund Frühling sich oft wie das Seil fühlte, an dem Sommer und Herbst zogen, wurde immer dunkler und kälter. Die Stürme, die die Höhepunkte im Tauziehen zwischen Sommer und Winter für jeden sichtbar und hörbar machten, hatten schon seit einiger Zeit immer weiter an Stärke nachgelassen so wie es auch der Sommer getan hatte.&lt;br /&gt;
Immer weniger Zeit blieb dem kleinen Mädchen, das sich immer öfter morgens von Raureif befreien musste. Gelegentlich fielen früh morgens kleine weiße Flocken vom Himmel herab, setzten sich auf ihr blondes Haar und bildeten einen Schleier aus winzig kleinen Kristallen. Immer öfter froren ihr die Füße oder die Hände, manchmal kroch die Kälte sogar langsam die Beine hoch und hätte sie nicht die [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] gehabt, die sie des nachts wärmte, so wäre sie sicher oft schlotternd vor Kälte erwacht.&lt;br /&gt;
Sie hatte kaum noch Zeit, das wusste sie. Aber unbeirrt setzte sie Tag für Tag einen Fuß vor den anderen. Sie konnte nicht scheitern, sie durfte nicht! Was war schon so ein wenig Schnee im Vergleich zu dem, was ihre Schwester erleiden musste?&lt;br /&gt;
Und dann eines Tages, als die glänzende Himmelsscheibe bereits im Sinken inbegriffen war, sah sie Rauchschwaden hinter einem kleinen Weiler aufsteigen. Sie beschleunigte ihre Schritte und angespornt durch das Wettlaufen, das sich nun ergab, sprintete auch die [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] immer schneller, bis sie das Mädchen überholte und wenig später aus deren Sichtfeld verschwand.&lt;br /&gt;
Wie lange sie schon so rannte, wusste [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] nicht. Einzig und allein die stetig abnehmende Entfernung zu den Rauchschwaden und nicht die fast schon untergegangene Sonne war Mittelpunkt aller Gedanken des kleinen Mädchens. Je näher sie aber kam, desto mehr drangen schreckliche Geräusche an ihr Ohr, die sie an die unglaublich lauten Stürme im Herbst erinnerten. Oft hatte sie sich mitten in der Nacht, wenn es besonders stark stürmte, wie ein Kokon in ihre Decke eingerollt und sich vorgestellt, dass außerhalb des schützenden Mantels riesige Tiere, wie die aus der Geschichte des Greises, umher liefen und sich gegenseitig anschrien, was diesen Schrecklichen Krach erzeugte.&lt;br /&gt;
Hätte sie gewusst, was sie erwartete, so hätte sie in jenen Nächten wohl kein einziges Auge zu bekommen. Als sie sich immer weiter ihren Weg zwischen den mit einer hauchdünnen Schicht silbrigen Schnees bedeckten Bäumen des kleinen Weilers bahnte, schälten sich immer mehr die Umrisse kleinerer und größerer Häuser aus dem zwielichtigen Schatten der Bäume. Das Herz des Mädchen schlug ob der Vorfreude vielleicht endlich ihr Ziel erreicht zu haben immer schneller, bis es plötzlich zwei Schläge aussetzte während auch die kleinen Beine sich nicht mehr fortbewegen wollten.&lt;br /&gt;
Ein gewaltiges Brüllen, wie es dem stärksten Orkan alle Ehre bereitet hätte, erhob sich, als ein gewaltiger schwarzer Schatten sich auf die Reihe der Häuser zu bewegte. Nicht heimelige Kamine, nicht freundlich strahlende Herdfeuer hatten die Rauchschwaden erzeugt, die [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] angelockt hatten, sondern in Flammen stehende Barrikaden, die die Dorfbewohner scheinbar als Schutz errichtet hatten. Aber selbst diese hatten sie nicht vor dem bewahren können, was auf sie zurollte.&lt;br /&gt;
Verzweifeltes Rufen drang an [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]]s Ohren, als das Brüllen für einen Moment aussetzte. Langsam bewegte sie sich wieder, überzeugte ihre Füße mühsam zu jedem einzelnen Schritt und näherte sich so furchtbar langsam dem Chaos, das immer mehr von sich enthüllte.&lt;br /&gt;
Der gewaltige Schatten war stehen geblieben, bäumte sich in regelmäßigen Abständen auf und brüllte jedes Mal so laut, dass die nahestehenden Bäume wackelten. Vor ihm schälten sich nun auch kleinere Schatten mit langen Stäben aus dem flackernden Zwielicht der Flammen. Je näher das kleine Mädchen kam, desto mehr erkannte sie, dass es sich um Dorfbewohner zu handeln schien, die mit langen Speeren und allerlei zweckentfremdeten Ackergerät den riesigen Schatten, der längst durch die Barrikade gebrochen war, aufzuhalten versuchten.&lt;br /&gt;
Dann hörte sie plötzlich etwas, was nicht so recht in das Chaos passen wollte. Ein hohes Schreien drang an ihre Ohren, das nicht allzu weit entfernt seinen Ursprung haben konnte. In einem solchen Chaos hätte man erwartet, dass es ein furchterfülltes Schreien einer Frau ob der großen Gefahr sein müsste. Aber ein kleines Kind, jünger als die bisher unbemerkte Beobachterin, wankte kaum in der Lage richtig zu laufen mit seinen kurzen Beinen und immer wieder sich an den Häuserwänden abstützend auf den Kampf hinter der durchbrochenen Barrikade zu.&lt;br /&gt;
Doch auch der Schatten hatte das Geräusch bemerkt. [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] blieb abermals für einen Moment vor Schreck das Herz stehen, als sich das riesige Ungetüm dem wankenden Kind zu wandte. Aber diesmal setzten ihre Beine nicht aus, sondern beschleunigten Ihre Schritte. Unweigerlich dachte [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] daran, dass sie nicht schnell genug gewesen war um ihren kleinen [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]] hatte beschützen zu können und weigerte sich so etwas noch einmal zuzulassen.&lt;br /&gt;
Ihre Beine flogen förmlich über die leicht angefrorene Erde, näherten sich immer weiter dem Kleinkind und dem riesigen Schatten, der laut brüllend ebenfalls auf dieses aus der entgegen gesetzten Richtung zusteuerte. Ein verzweifelter Ruf aus der Kehle eines Mannes drang an die Ohren des Mädchens, aber kein einziger ihrer Gedanken war dazu in der Lage sich um dieses zu kümmern.&lt;br /&gt;
Mit Müh und Not erreichte sie das wankende Kind, das in dem Moment, in dem [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] hinter ihm zu Halt kam, endgültig der Schwerkraft Rechenschaft leistete und in die Arme des blonden Mädchens fiel. Doch auch der riesige Schatten hatte die Quelle des hohen Geräusches erreicht. Als eine besonders vorwitzige Flamme ihre Stimme erhob und den Schauplatz für einen Moment zur Gänze ausleuchtete, legte [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] unweigerlich die Arme fester um das Kleinkind in ihren Armen. Vor ihr erhob sich der Kopf einer gewaltigen schwarzen [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Schildkröte]], deren Augen zornig und mordlüstern das ungleiche Gespann anfunkelten.&lt;br /&gt;
Würde sie das Kind loslassen und sich vorsichtig entfernen, während das Ungetüm mit seiner Beute beschäftigt war, so würde sie vielleicht… Doch [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] schüttelte entschlossen das blonde Haupt und drückte das Kind nur stärker an sich. Der Blick ihrer Augen wurde gefährlicher, während sich diese leicht verengten. Sie würde nicht zulassen, dass erneut ein kleines Wesen, das auf ihre Hilfe angewiesen war, starb, weil sie zu zögerlich und zu schwach war. Ähnlich einer Bärenmutter, die ihr Junges vor hoffnungslos überlegenen Jägern nicht im Stich ließ, sondern die Jäger auch noch laut anbrüllte, war der Blick des jungen Mädchens. Das Brüllen aus diesem wurde immer spürbarer, so dass selbst die [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Schildkröte]] für einen Moment inne Hielt. Immer deutlicher wurde es, man war fast der Meinung, dass man es hören … und plötzlich erschallte ein gewaltiger und tiefer Schrei, als sich ein großer Schatten zwischen [[Wichtige_Personen_in_Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] und die [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Schildkröte]] schob.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===6. Kapitel===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unweigerlich hatte [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] ihre Augen geschlossen, als der zweite Schatten so nah vor ihr erschienen war, und rechnete jeden Moment damit die Flügelschläge des Todesboten zu hören.&lt;br /&gt;
Aber diese erschallten nicht, stattdessen entwickelte sich ein Sturm aus Schrei und Gebrüll der zwei riesigen Wesen direkt vor ihr. Je mehr sie aber ihre eigene Angst und ihr wild pochendes Herz beruhigte, desto mehr war sie in der Lage die tiefen Stimmen zu vernehmen:&lt;br /&gt;
„Geh mir aus dem Weg [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Bai Hu]]!“ donnerte die etwas entferntere Stimme zornerfüllt.&lt;br /&gt;
„Nein! Diese beschütze ich und du wirst sie nicht bekommen!“ erwiderte die nähere Stimme etwas leiser, aber mit einem gefährlichen Unterton.&lt;br /&gt;
„Die Menschen verdienen den Tod!“&lt;br /&gt;
„Nichts verdient den Tod. Oder hast du Xinglu’s Worte in deinem Zorn vergessen?“&lt;br /&gt;
„Du wagst es seine Worte in den Mund zu nehmen, nachdem ihr ihn verlassen habt?“ brüllte die fernere Stimme plötzlich noch lauter.&lt;br /&gt;
„Wir haben ihn verlassen nicht wegen dem, was er einst sagte, sondern wegen dem, was er nicht mehr sagt! Würde er zu dem zurückfinden, was wir immer verehrt haben, so würden wir sofort zurückkehren.“&lt;br /&gt;
Es wurde still für einen Moment. Fast ohnmächtig vor den riesigen Geschöpfen, deren Nähe sie deutlich spüren konnte, hatte [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] ihre Augen die ganze Zeit über fest zugekniffen und auch das Kleinkind in ihren Armen hatte sich nicht gerührt. Als es nun etwas ruhiger wurde, öffnete [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] vorsichtig ihre Augen und bestaunte das weiße mit schwarzen Streifen getigerte Fell einer riesigen [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]], die sich scheinbar schützend vor sie gestellt hatte. Doch Zeit für Worte blieb ihr nicht, denn schon bald ertönte die Stimme der [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Schildkröte]] erneut, wenn auch nicht mehr ganz so sehr vor Wut bebend.&lt;br /&gt;
„Ich werde mich zurückziehen und bei Xinglu auf dich warten. Wie es stets Tradition war, wirst du ihm das Wesen vorstellen müssen, dass du vor seinem Willen beschützt hast.“&lt;br /&gt;
Ein Rauschen ertönte, während sich die [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Schildkröte]] umdrehte.&lt;br /&gt;
„In einer Woche, zum Vollmond, falls du es nicht vergessen hast.“ Brummte sie.&lt;br /&gt;
„Ich habe es nie vergessen [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Xuan Wu]], nie...“&lt;br /&gt;
Und dann verschwand die gewaltige [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Schildkröte]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erst, als sich der Schatten des Tieres mit dem Schatten des großen Wald, der in einiger Entfernung zum Dorf zu sehen war, vereinigt hatte, ging ein spürbares Aufatmen durch die Dorfbewohner. Sie schienen sich nicht an der Gegenwart des zweiten Tieres zu stören, als sie an diesem vorbei auf [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] zu rannten. Das kleine Kind in ihren Armen begehrte plötzlich auf, als ein großer Mann mit einer eindrucksvollen Narbe über der Wange und schwarzem Haar vor [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] auftauchte und im nächsten Moment hob eben dieser das Kleinkind aus ihren Armen empor und drückte es an sich.&lt;br /&gt;
„Hast du Angst um deinen Papa gehabt?“murmelte der Mann, der voller Freude dem Kind die Nase stupste.&lt;br /&gt;
„[[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]]… wir müssen reden.“ Ertönte die tiefe Stimme nun einfühlsam und beruhigend aber mit einem kleinen Anflug von Sorge und lenkte [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] von dem rührenden Bild vor sich ab. Als sie ihre Augen dem großen Wesen zu wandte und sich die Blicke begegneten, atmete sie erschrocken ein.&lt;br /&gt;
„Bist du… das kleine Kätzchen?“&lt;br /&gt;
Und der Blick der eisblauen Augen des weißen [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]]s sagte mehr als Worte könnten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===7. Kapitel===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Was hat das alles zu bedeuten?“ Schrie [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] schon fast dem großen [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] entgegen.&lt;br /&gt;
Die Sonne schickte gerade ihre ersten Strahlen durch die kahlen Äste der Bäume und zeigte dem Mädchen, wie viel Zeit seit dem Verschwinden der [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Schildkröte]] vergangen war.&lt;br /&gt;
Die letzten Stunden hatte sie damit zugebracht sich der Versuche der Dorfbewohner sie wie eine Heldin zu feiern zu erwehren und immer wieder den Armen, die sie umschlingen wollten, zu entfliehen. Als die Menschen endlich eingesehen hatten, dass sie an derlei Feiern nicht interessiert war und ihr die Nähe zu so vielen Lebewesen sogar unangenehm war, hatten sie ihr endlich etwas Platz gelassen, ihr etwas zu essen und einen Platz zum Schlafen gegeben. Während dieser Stunden war [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Bai Hu]], so hatte ihn die [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Schildkröte]] genannt, wie vom Erdboden verschlungen gewesen und erst am nächsten Morgen, als [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] sich aus Gewohnheit bei der ersten Morgenröte aus dem Bett erhob und an die frische Luft ging, saß er plötzlich neben dem Haus und schaute sie lange Zeit stumm aus seinen eisblauen Augen an, bevor er sich erhob und langsam gen Waldgrenze trottete. Schnell war sie ihm gefolgt und rief ihm nun schon zum zweiten Mal dieselbe Frage entgegen:&lt;br /&gt;
„Sag es mir! Was hat das alles zu bedeuten? Antworte endlich!“&lt;br /&gt;
„Zügle dein Temperament. Ich höre dich.“ Antwortete der große [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] mit ruhiger und gedämpfter Stimme.&lt;br /&gt;
Es dauerte ein paar Momente, bevor [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] sich etwas beruhigt hatte und deutlich leiser entgegnete: „Aber warum antwortest du mir dann nicht?“&lt;br /&gt;
„Alles besitzt einen richtigen Ort und eine richtige Zeit.“&lt;br /&gt;
„Und erst jetzt stimmt beides überein?“&lt;br /&gt;
„Richtig..“ Der [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] hielt in seinem Gang inne und schaute sich in dem winterlichen Wald einige Momente lang um, bevor er fortfuhr.“Und Vieles ist nicht für die Ohren aller bestimmt.“&lt;br /&gt;
„Also sollen die Dorfbewohner davon nichts hören?“&lt;br /&gt;
„Du hörst zu.“ Abermals folgte eine Pause, die der [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] nutzte um wieder eine Pfote vor die andere zu setzen. „Diese Menschen haben den Zorn Xinglu’s auf sich gezogen und [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Xuan Wu]], der einzige von uns der bei ihm geblieben ist, war hier um das Urteil zu vollstrecken.“&lt;br /&gt;
„Xinglu? [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Xuan Wu]]? Ich verstehe nicht… Ich verstehe gar nichts!“ Brummte [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] in sich hinein.&lt;br /&gt;
„Xinglu ist der Waldgott. Der, nach dem du gesucht hast.“&lt;br /&gt;
Ein Moment der Stille folgte, in dem sich [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]]‘s Augen weiteten und sie tief Luft holte für die folgenden Worte:&lt;br /&gt;
„Aber dann bin ich ja am Ziel Dann wird Kigiku endlich geheilt!“ Sie griff in den Schnee, warf diesen voller Freude empor und drehte sich in dem kleinen Schneegestöber entzückt um sich selber.&lt;br /&gt;
„Ja und nein.“ Erschallte die Stimme des [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]]s. Abrupt blieb [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] stehen und schaute diesen entgeistert an.&lt;br /&gt;
„Er hat die Macht zu heilen, aber ob er das tun wird ist fraglich.“ [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Bai Hu]] atmete tief ein und aus, was dank seiner Größe einen imposanten Luftstrom erzeugte, der [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]]‘s Haar umher wirbelte.&lt;br /&gt;
„Aber darum geht es gerade nicht. Du hast dich dem Willen Xinglu’s entgegen gestellt und seinen Zorn auf dich gezogen.“&lt;br /&gt;
„Aber ich habe doch nur ein kleines Kind beschützt!“ Schrie [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] ihm entgegen.&lt;br /&gt;
„Das weiß ich und das wirst du ihm erklären müssen, wenn du vor ihm stehst.“&lt;br /&gt;
Das Mädchen schluckte geräuschvoll und sah den [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] mit einer Spur Furcht in den Augen an.&lt;br /&gt;
„Und was ist, wenn er mich nicht versteht? Was ist…?“&lt;br /&gt;
„Xinglu hat sich verändert. Wo einst Mitgefühl und Wut sich die Waage hielten, herrscht nun zumeist das Dunkle.“&lt;br /&gt;
„Aber wieso?... Und wieso kennst du ihn so gut? Wieso bist du kein kleines Kätzchen mehr? Wieso hast du mir geholfen? Wieso hast du den kleinen [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]] getötet?“ Platzte es aus [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] hervor.&lt;br /&gt;
„… Zeit und Ort [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]]… Zeit und Ort.“ Und im nächsten Moment war der große weiße [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] mit ein paar gewaltigen Sätzen im Wald verschwunden und [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] drehte sich langsam gen des erwachenden Dorfes.&lt;br /&gt;
„Wenn nicht jetzt, wann dann?“ Murmelte sie und machte sich auf den Weg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===8. Kapitel===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als das blonde Mädchen sich langsam durch den winterlichen Wald dem Dorf und dessen wärmeverheißenden Rauchsäulen näherte, schälte sich immer mehr die Silhouette eines Mannes aus dem morgendlichen Zwielicht heraus. Leicht war dieser Schatten mit dem Stein zu verwechseln, auf welchem er sich befand, aber mehr und mehr fiel die Unnatürlichkeit dieses Gebildes [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] ins Auge und so blieb sie nach einigen weiteren Schritten schließlich vor einem alten Mann stehen, der seine geschlossenen Augen dem Himmel entgegen gerichtet hatte.&lt;br /&gt;
Gerade öffnete sie den Mund, um etwas zu sagen, da hob der Alte die Hand und bedeutete ihr zu schweigen. Erst einige Momente später ertönte die brüchige Stimme und durchbrach die Stille.&lt;br /&gt;
„Ich weiß, dass du hier bist auch ohne deine Worte.... Die Bäume reden seit Wochen ununterbrochen über das Mädchen, das den Waldgott sucht. Und nun stehst du vor mir, blickst mit Augen um dich, die voller Fragen sind.“&lt;br /&gt;
„Die Bäume reden?“ Antwortete [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] verdutzt und verdeutlichte mit ihrer Frage die Worte des Mannes, der anfing zu kichern, nur noch mehr.&lt;br /&gt;
„Da reist sie mehrere Monde lang durch die Natur, lässt diese in sie einkehren aber kehrt selber nicht in sie ein… Natürlich reden sie! Sie reden schon viel länger als die Menschen.“&lt;br /&gt;
„Und ihr versteht sie? Wieso verstehen die Menschen sie nicht? Oder bin das nur ich?“&lt;br /&gt;
„Ja ich verstehe sie, aber ich bin einer der Letzten.“&lt;br /&gt;
„War das mal anders?“&lt;br /&gt;
Abermals kicherte der Alte, rückte auf seinem Stein zur Seite und bedeutete [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] neben ihm Platz zu nehmen. Nur zögerlich kam sie dieser Aufforderung nach und erst, als sie neben ihm saß, erhob der Mann wieder die Stimme.&lt;br /&gt;
„Ja war es. Wir sind, genauso wie alle Tiere, die Kinder der Natur und genauso wie Kind und Mutter sich verstehen, auch ohne sich direkt zu verstehen, so taten es Mensch und Natur. Manche Menschen verstanden sie besser, manche schlechter. Aber ein jeder tat es. Irgendwann aber, wenn das Kind nicht mehr auf die Mutter angewiesen ist, bricht dieses Verständnis.&lt;br /&gt;
Was bleibt dann zurück? Ein Kind, das sich seine eigene Welt mit seinen eigenen Kräften aufbaut, und eine Mutter, die immer noch versucht über ihr Kind zu wachen.“&lt;br /&gt;
„Also… Sind es wir Menschen, die nicht mehr zuhören?“&lt;br /&gt;
Die faltige und wettergegerbte Miene des Alten verzog sich zu einem breiten Lächeln.&lt;br /&gt;
„Richtig. Sie hat nie aufgehört zu sprechen und genau so habe ich von dir gehört.“&lt;br /&gt;
„Aber, wieso verurteilt der Waldgott, der doch die personifizierte Natur ist, die Menschen, wenn eine Mutter doch nie aufhört sich um ihre Kinder zu sorgen?“&lt;br /&gt;
Ein tiefes Seufzen entfuhr dem alten Mann, dessen Lächeln schnell einem traurigen Ausdruck wich.&lt;br /&gt;
„Wo zwei Wesen nicht miteinander sprechen, da können sie nicht mehr auf Sorgen, Ängste und Bedürfnisse eingehen. Die Menschen wollten und wollen sich ihr Leben auf eigenen Beinen aufbauen. Wollen mehr und mehr die Risiken, die die Natur als Mutter vieler Lebewesen für sie bereithält, beseitigen und verändern somit etwas, was bisher kein Wesen tat: die Natur selber.&lt;br /&gt;
Der Wald, in dem wir sitzen, erstreckte sich einst über fast die gesamte bekannte Welt und wo er nicht war, da waren Steppen, Wiesen und Auen. Je mehr der Mensch sich ausbreitete, desto mehr drängte er die anderen Lebewesen und sogar die Natur zurück.&lt;br /&gt;
Letztlich ist nichts gefeit vor der Angst vor Veränderungen und Tod und der Waldgott, der vor allem der Beschützer des Waldes und der Natur ist, ist diesen negativen Gefühlen stärker ausgesetzt, als es die Natur selber ist. Denn noch immer reden die Bäume zu den Menschen und hoffen, dass sie sie verstehen.“&lt;br /&gt;
Lange Zeit schwieg das Mädchen auf diese Worte hin und schaute niedergeschlagen auf den von dünnem Schnee bedeckten Boden.&lt;br /&gt;
„Kann ich lernen sie zu verstehen?“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===9. Kapitel===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Ende der Woche, das ähnlich dem Schwerte Damokles‘ ständig drohend über [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]]s Kopf hing, rauschte wie im Flug heran. Jeder Tag war geprägt von demselben Ablauf, der ihr eine Teilnahme am dörfischen Leben lediglich zu den Abendstunden erlaubte und sie sonst von früh morgens ab in den Armen der Natur und zwischen von Schnee bedeckten Bäumen den Worten des alten Mannes lauschen ließ.&lt;br /&gt;
Am Abend des letzten Tages, den sie zum ersten Mal zur Gänze im Dorf verbringen durfte, erklang ein lautes Rascheln am Rande des Dorfes. Die Dorfbewohner streckten ihre Köpfe voller Furcht vor einem neuen Angriff aus den Fenstern und hier und dort erklangen Stimmen, die von der zu großen Ruhe in den letzten Tagen sprachen, die sie als Anzeichen für den nun kommenden Sturm sahen. Als sich die ersten bereits anschickten um wie vor einer Woche mit Feuer und behelfsmäßigen Waffen ihre Liebsten zu verteidigen, trat [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] aus der Hütte, in der sie hatte nächtigen dürfen.&lt;br /&gt;
Ohne ein Wort ging sie an der kleinen Gruppe Männer vorbei, legte einem nach den anderen beruhigend die Hand auf die Schulter und ging alleine gen Waldgrenze. Einen merkwürdigen Einfluss hatte sie auf die Bewohner, die sich langsam zurückzogen aber erst zur Ruhe kamen, als sie das Mädchen begleitet von einem großen Schatten im Dunkel des Waldes hatten verschwinden sehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]]s Reise führte sie entlang an den ihr bekannten Bäumen und Lichtungen immer tiefer in den riesigen Wald. Stumm folgte sie dem Schatten des großen [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]]s, dessen weißes Fell gelegentlich im Lichte eines vorwitzigen Mondstrahles aufzuglühen schien, aber dann sofort wieder erlosch. Kein Wort verlor das imposante Tier und ließ ihr somit sowohl die nötige Ruhe als auch Zeit um sich auf das Kommende vorzubereiten.&lt;br /&gt;
Viele Stunden lang liefen sie so an riesigen schneebedeckten Bäumen vorbei, deren imposante Statur Geschichten über Zeiten zu erzählen schien, in denen der Waldgott friedlich durch diese vergessenen Haine wandelte und den Bäumen dabei half zu wachsen. Immer weiter ging die Reise durch das Reich des Waldgottes und schließlich kündigte ein gewaltiges Tosen vom nahen Ende des Weges.&lt;br /&gt;
Und als der große [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] zum ersten Mal seit Stunden anhielt, um den Kopf gen der Quelle des Geräusches zu wenden, stockte [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] der Atem. Vor ihnen erstreckte sich ein riesiger Wasserfall, der seine Wassermassen von der Spitze eines hohen Berges hinab zu einem See schickte, der sich zu ihren Füßen erstreckte. Das aufgespritzte Wasser verteilte sich vom Berg herab langsam über die gesamte Lichtung , fing das Mondlicht ein und ließ die Umgebung gleich millionen winziger fallender Sterne in dessen silbrigen Licht erstrahlen.&lt;br /&gt;
„Dort oben ist Xing Lu’s Hain. Es ist lange her, seit ich dort war, und noch länger ist es her, seitdem die Füße eines Menschen diesen Boden berührt haben... Um dort hinauf zu kommen, wirst du auf meinen Rücken steigen und dich gut festhalten müssen.“ Erklang die tiefe Stimme des [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]]s, der sich auf den Boden gelegt hatte und geduldig abwartete, bis [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] auf seinen Rücken gestiegen war. Erst dann erhob er sich wieder und hätten sich ihre Hände nicht in dem weißen Fell verkrallt, so wäre sie bei den folgenden gewaltigen Sprüngen des Tieres, die die Zwei in Windeseile dem Scheitel des Wasserfalls näher brachten, sicherlich in die Tiefe gestürzt.&lt;br /&gt;
So aber erblickte sie bald, nachdem sie sich wieder getraut hatte ihre Augen zu öffnen, einen wunderschönen silbern glänzenden See, dessen Oberfläche so glatt wie ein Spiegel den Sternenhimmel reflektierte und dem Auge vorgaukelte einen zweiten Himmel zu den eigenen Füßen zu sehen, samt einer dunkelgrünen Wiese, die gespickt von allerhand Blumen ohne den Makel einer einzigen Schneeflocke dem Winter trotzte. Sie war im Hain des Waldgottes angekommen und erst, als sie die Augen von dessen Schönheit abwenden konnte, erblickte sie eine dunkle Gestalt, die auf der Insel mitten im See zu warten schien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===10. Kapitel===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vollkommen still lief [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Bai Hu]] an der Seite [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]]s über die wunderschöne Wiese dem See, der Insel und der Gestalt auf dieser entgegen. Sogar das große Tier, das in seinem Leben schon so viel erlebt hatte, war ob dem, was kommen würde, angespannt und dabei unbewusst in sein Jagdverhalten zurückgefallen.&lt;br /&gt;
Kein Wort verlor er, kein ungestüm umgeknickter Grashalm oder unvorsichtig berührter Kieselstein sprach vom Gang des Tieres und hätte er nicht gelegentlich tief Luft geholt, um nicht vor Anspannung zu platzen, so hätte [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] ihn wahrscheinlich völlig vergessen.&lt;br /&gt;
Das Mädchen indes lief mit ruhigem und bestimmten Schritten auf den See zu, ließ sich von dem [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] mit einem Sprung über diesen befördern, und glitt ohne aus der Ruhe zu kommen von dessen Rücken direkt auf die kleine vom Schatten einer Wolke verdeckte Insel vor die dunkle Gestalt.&lt;br /&gt;
Der Blick zweier großer violetter Augen legte sich auf sie, als ihre eigenen Augen sich langsam erst dazu überwinden mussten die ungewöhnlichen Pfoten, die einer Mischung aus Menschenfüßen und Bärentatzen zu entsprechen schienen, und dann den im Schatten liegenden Körper hinauf bis zu den Augen des Wesens zu betrachten. Als sich der Blick der zwei Wesen traf, stockte dem Mädchen der Atem und für einen Moment fühlte sie die bodenlose Wut des Schattens vor ihr. Erst nach einigen Momenten fiel ihr auf, dass sich der [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] neben ihr vor dem Wesen verneigte und so tat sie es ihm schnell und etwas überhastet gleich.&lt;br /&gt;
„Es ist lange her [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Bai Hu]].“ Ertönte die Stimme des Wesens schneidend wie der Wind im Herbst sofort, als sich [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] verneigt hatte, als ob das Wesen darauf gewartet hätte.&lt;br /&gt;
„Xinglu.“ Antwortete der [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] schlicht, aber ehrerbietend.&lt;br /&gt;
„Sag mir, warum muss mein Hain die Füße dieser Kreatur ertragen? Warum beschütztest du es vor meinem Urteil?“&lt;br /&gt;
„Weil ich versprach sie zu beschützen und ihr zu helfen, weil sie mit deinem Urteil über die Menschen des Dorfes nichts zu tun hatte und weil die Menschen nicht das sind, was du in ihnen siehst.“&lt;br /&gt;
„Xinglu’s Urteil betrifft alle Menschen!“ Ertönte die wütende tiefe Stimme der riesigen [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Schildkröte]], als sich diese aus dem See erhob und geschwind auf die Insel neben den Schatten schob.&lt;br /&gt;
„Und warum maßt du es dir an ein Urteil über Xinglu’s Urteil zu fällen [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Bai Hu]]?“&lt;br /&gt;
Der [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] atmete tief ein, um zu einer Antwort auf den Angriff [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Xuan Wu]]’s anzusetzen, aber die Stimme des Schattens ließ ihn innehalten.&lt;br /&gt;
„Ich habe [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Bai Hu]]’s Gründe gehört und im Moment soll mir dies reichen.“ Der Blick der violetten Augen richtete sich wieder auf [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]]. „Nun erzähl mir deinen Namen kleine Kreatur und begründe mir, warum du ein Wesen vor meinem Urteil bewahrtest.“&lt;br /&gt;
Aber dem Mädchen stockte der Atem abermals, als es nun die volle Aufmerksamkeit auf sich lasten fühlte. Nervös spielte sie mit ihren Daumen und hatte ihren Blick gen Boden gerichtet, als sie endlich die Kraft fand zu antworten:&lt;br /&gt;
„Mein Name ist [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]]… Und ich wollte einfach nicht zulassen, dass ein kleines hilfloses Wesen vor meinen Augen stirbt, weil ich nicht eingriff… Nicht noch einmal…“ Bilder des roten [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]]s schossen aus ihrem Gedächtnis hervor und trieben ihr Tränen der Trauer in die Augen.&lt;br /&gt;
„Nicht noch einmal?... Ich muss jeden Tag dabei zusehen, wie kleine hilflose Wesen vor meinen Augen sterben, weil andere Wesen maßlos leben wollen… Nicht noch einmal… Ich kann es nicht fassen… Was weißt du kleine Kreatur denn schon von Leben und Tod?“&lt;br /&gt;
Die Stimme des Schattens, war sie zuvor schon schneidend gewesen, hatte sich nun auch noch gleich einem Orkan erhoben und donnerte ehrfurcht erregend über den Hain, so dass ein jeder, der sie vernehmen konnte, den Kopf einzog und still ausharren wollte, bis der Sturm vorbei war.&lt;br /&gt;
„Sie weiß so viel wie man eben in einem Leben in der Natur lernen kann.“ Erschallte auf einmal eine hohe Stimme, die vom Himmel zu kommen schien. „Sie hat die tägliche Furcht und Ungewissheit gespürt, hat die Freuden über die einfachsten Dinge genossen und die Trauer über den Verlust der wertvollsten Dinge erlebt. Maßt du dir nun schon an das Recht auf Trauer und Schmerz gepachtet zu haben Xinglu?“&lt;br /&gt;
Und plötzlich landete direkt hinter [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] ein großer [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]], von dessen Federkleid sich ein paar rote Federn lösten und langsam um das Mädchen herum zu Boden glitten. Beim Anblick dieser Federn schossen dem Mädchen nur noch mehr Tränen in die Augen und sie befürchtete, dass ihr Kopf ihr einen Streich spielen würde, denn diese Federn würde sie überall wiedererkennen.&lt;br /&gt;
„Bist du so verbittert Xinglu, dass du nicht einmal erkennst, dass dieses Mädchen erst einige wenige Sommer alt ist, aber durch das Leben und die Reise in der Natur viel schneller gealtert und gewachsen ist? Erkennst du nicht, was du vor dir siehst?“&lt;br /&gt;
„[[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Zhu Que]]… worauf willst du hinaus? Erklär dich, wenn du dich schon einmal zu uns auf den Boden herablässt!“ Donnerte der Schatten abermals entgegen.&lt;br /&gt;
„Die Natur selber hat [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] auf ihrer Reise geholfen und sie wachsen lassen, um sie auf das kommende vorzubereiten. Willst du als Wächter und Aspekt dich nun gegen den Willen der Natur stellen?“&lt;br /&gt;
Ein tiefes Rauschen war zu hören, als der Schatten sich zu [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] hinab beugte und zielsicher ihrem Gesicht entgegen atmete und sie näher betrachtete. Hätte das Mädchen dies normalerweise als sehr unangenehm empfunden und sich scheu weggedreht, so blieb sie wie angewurzelt stehen und betrachtete sich stattdessen ebenfalls eingehend.&lt;br /&gt;
Sie hatte vor Wochen, vielleicht vor Monaten sogar aufgehört sich selber zu betrachten und so war ihr nie aufgefallen, dass ihr Körper in ihren einstmals kindlichen Augen riesige Züge angenommen hatte. Sie war stark gewachsen, hatte wahrscheinlich Kigiku eingeholt und noch ein wenig weiter gewachsen. Unter ihrer Jacke wölbten sich zwei Hügel nach außen, deren Maße wohl noch wachsen würden, wenn sie sich wieder einigermaßen ernähren würde. Auch ihr Haar war immer länger geworden und glich der goldenen Mähne eines Löwen. War sie vor ihrer Reise noch ein normales 10 Jahre altes Mädchen gewesen, so glich ihre Statur nun mehr der einer 15jährigen.&lt;br /&gt;
Sie kam aus dem Staunen nicht mehr heraus und verlor ob dieser Erkenntnis auch für einen kurzen Moment den Gedankengang, der ihr zuvor die Tränen in die Augen getrieben hatte. Aber dann brachte ihn eine rote Feder, die direkt vor ihren Füßen lag, wieder zurück.&lt;br /&gt;
„Du bist doch der kleine rote [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]] oder? Du lebst?“ Hauchte sie mit nach oben gerichteten Gesicht dem Kopf des gewaltigen [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]]s entgegen, der hinter ihr saß und dessen Oberkörper über ihr aufragte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===11. Kapitel===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Ja [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] ich lebe.“ Antwortete der [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]] mit sanfter Stimme, so dass [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] fast der Meinung war ein Lächeln auf dem weit entfernten Gesicht erkennen zu können.&lt;br /&gt;
„Nicht nur ergreifst auch noch du Partei für diese Kreatur, sondern du kennst sie auch noch [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Zhu Que]]? Was geht hier vor?!“ Schaltete sich die schwarze [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Schildkröte]] erneut ein und der große [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]] holte tief Luft, um zu einer Erklärung anzusetzen.&lt;br /&gt;
„Dass ihr es nicht vernommen habt, wundert mich nicht, aber vor fast einem Jahr vernahm ich die Klagen eines kleinen Baches weit im Westen. Als ich mich ihm näherte und ihn fragte, was es mit seinen traurigen Worten auf sich habe, erzählte er mir von seinem Fehler. Er habe, so berichtete er mir, in dem Versuch ein kleines Mädchen mit blondem Haar aufzumuntern einen alten Wanderer zu dieser gelockt, damit dieser sie mit seinen Geschichten aufmuntern könne. Als der Wanderer dem Mädchen von dem Waldgott erzählte, schnappte dieses sich seine Sachen und lief los, um den Waldgott zu finden und um Hilfe zu bitten. Aber wie sollte ein kleines Mädchen alleine überleben?&lt;br /&gt;
Ich beschloss also dem Bach zu helfen und dem Mädchen beizustehen. So begleitete ich [[Wichtige_Personen_in_Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]], das Mädchen aus der Geschichte des Baches, als kleiner [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]] und lehrte sie durch mein Beispiel vom Leben in der Natur.&lt;br /&gt;
Als der Herbst kam und die Zeit meiner Herrschaft sich dem Ende entgegen neigte, traf ich [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Bai Hu]] und bat ihn mir zu helfen. Fortan übernahm er es [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] zu begleiten, nachdem wir es so haben aussehen lassen als ob ich durch die Krallen [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Bai Hu]]’s gestorben wäre.&lt;br /&gt;
Während wir uns aber um [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] kümmerten, bemühte sich die Natur selber ebenfalls um [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]], half ihr beim Wachsen, beim Verstehen und beim Leben. Schon bald hätte sie uns nicht mehr gebraucht, aber wir waren zu neugierig auf das, was kommen könnte.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lange Zeit herrschte Stille, während der Schatten [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] eingehend musterte. Schließlich aber erhob er die Stimme, deren Worte er scheinbar direkt an [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] richtete.&lt;br /&gt;
„Würde ich dich am liebsten auf der Stelle zertreten für den Verstoß gegen mein Urteil, für die Schritte auf dem Boden meines Haines und für die Anmaßung, in der sich jene zwei auf deine Seite stellten und dich beschützten, so kann ich doch das Wirken der Natur an und in dir sehen.&lt;br /&gt;
Nun stelle ich dir also folgende Frage: Würdest du das Dorf, deren Bewohner dir in der letzten Woche Obdach gewährten, verlassen und zulassen, dass ich es mitsamt seiner Bewohner vernichte, wenn ich dafür deine Schwester Kigiku heile?“&lt;br /&gt;
[[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]]s Augen weiteten sich bei diesem Angebot genau so sehr wie sich die Augen des [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]]s und des [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]]s vor Wut verengten. Beide waren außer sich vor Zorn über die Hinterlist der Worte ihres Gottes, aber keiner von beiden hatte das Recht den Mund zu öffnen.&lt;br /&gt;
„Woher weißt du von Kigiku?“ Antwortete [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] stockend, woraufhin der Schatten lediglich tiefkehlig lachte.&lt;br /&gt;
„Ich weiß viele Dinge. Nun aber entscheide dich und lass dich nicht davon einnehmen, dass du deine Schwester nicht mehr lebendig antreffen würdest, wenn du dich jetzt auf den Rückweg begibst.“ Woraufhin der Schatten erneut lachte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===12. Kapitel===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Immer mehr Tränen schossen [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] in die Augen, ließen diese nach und nach überquellen und liefen dann eine nach der anderen die Wangen des Mädchens hinab, bis sie sich von diesen lösten und gen Boden fielen. Die kommende Entscheidung war die schwerste, die sie jemals hatte treffen müssen und es war der erste Moment, in dem sie ihre Reise in Frage stellte.&lt;br /&gt;
„Ich… Die Menschen sollen leben.“ Brachte sie schluchzend hervor und sah gleichzeitig ihre kranke Schwester vor ihren Augen, deren endgültiges Todesurteil sie nun unterschrieben hatte und die sie wohl nie wieder sehen würde.&lt;br /&gt;
„Was?!? Du maßt es dir an…?!?“ Donnerte die Stimme des Schattens wieder hervor, wurde aber von [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Bai Hu]] abrupt unterbrochen.&lt;br /&gt;
„Sie hat sich entschieden Xinglu. Hör auf mit deinen Spielen und sieh ein, dass du dich geirrt hast.“&lt;br /&gt;
„Gut, ich stehe zu meinem Wort. Aber ich habe nirgends von dem Leben des Mädchens geredet. Sie hat sich meinem Urteil entgegen gestellt und muss nun die Konsequenzen tragen!“&lt;br /&gt;
Schreckhaft atmete [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] ein und schaute mit geweiteten Augen auf den Schatten vor sich.&lt;br /&gt;
„Aber ich darf nicht ohne Weiteres nehmen, was die Natur gewährt hat… Also wirst du dir dein Leben verdienen müssen kleines Mädchen. Schließe die Augen und lass mich sehen, ob der Geist der Natur wirklich in deinen Knochen steckt.“&lt;br /&gt;
Und so sehr [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] auch dagegen ankämpfte, ihre Augenlider schoben sich unweigerlich vor ihre Pupillen und schon bald verschwammen die Bilder vor ihren Augen und die Gedanken in ihrem Kopf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie spürte weiches feuchtes Gras zwischen ihren blanken Zehen und eine Eule schickte ihren Ruf durch die Luft vorbei an ihren Ohren. Als sie die Augen langsam öffnete, sah sie sich inmitten eines großen Waldes stehen, deren Bäume genauso wie der Wald selber kein sichtbares Ende zu haben schienen. Alles an dem Wald wirkte merkwürdig urtümlich und erinnerte sie an die riesigen Bäume, die sie in der Nähe des Wasserfalls und des Haines gesehen hatte.&lt;br /&gt;
Erneut riss sie der Schrei der Eule aus den Gedanken und ließ in diesen Platz genug für die Erkenntnis, dass die Sonne gerade untergegangen war und die Schatten im Wald immer mehr die Oberhand gewannen.&lt;br /&gt;
Und dann spürte sie es, eine Präsenz im Schatten und der Blick unsichtbarer Augen auf ihrem Rücken. Die feinen Härchen auf ihrem Nacken stellten sich auf, sie machte einen zaghaften Schritt nach hinten und drehte sich dann plötzlich herum um loszurennen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===13. Kapitel===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Wind pfiff ihr ins Gesicht, sauste ihr um die Ohren und ließ den Klang seiner Stimme in diesen erklingen. Immer wieder schlugen ihr kleinere Äste, die sie nicht rechtzeitig bemerkt hatte, gegen den Körper und hinterließen an diesem immer mehr kleine Schnitte aus denen schon bald feine Bluttropfen hervorquollen. Schneller und schneller lief [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] durch den dunklen Wald, der sein wunderschönes Kleid abgelegt hatte und ihr nun seine dunkle und gefährliche Seite zeigte.&lt;br /&gt;
Wie konnte dies nur derselbe Wald, derselbe Ort sein, der sie mit den ersten Bildern verzaubert hatte? Fragte sie sich, als sie sich in Sicherheit wähnend an einen Baum lehnte und umschaute. Schon seit einiger Zeit hatte sie die Präsenz in ihrem Rücken nicht mehr gespürt. Sollte sie dieses Etwas wirklich abgehängt haben? Sie schaute sich nervös um, ließ den Blick ihrer Augen durch die Dunkelheit wandern und versuchte ihr pochendes Herz zu beruhigen. Es war schwer in der Dunkelheit überhaupt etwas auszumachen und immer wieder machte ihr Herz einen furchtsamen Sprung, wenn die Schatten der Bäume ihr obskure Wesen, die mit langen feingliedrigen Armen in der Dunkelheit zu tanzen schienen, vorspielten.&lt;br /&gt;
Plötzlich blitzte in der Dunkelheit etwas auf. Noch bevor sich die Härchen auf ihrem Nacken aufstellen konnten, war sie schon wieder los gerannt und hetzte durch den Wald. Das Blut, das sich in der kurzen Zeit der Rast auf ihrer Haut gesammelt hatte, wurde vom Gegenwind weggeweht und hinterließ eine feine rote Spur, der man viel zu leicht folgen konnte.&lt;br /&gt;
Wie sollte sie nur dem Schrecken, der mit Sicherheit den Tod bringen würde, entkommen? Wie sollte sie den Anbruch des Tages und das erste Licht, das die Schatten vertreiben würde, nur wieder erleben? Und wie sollte auch nur ein Mensch in dieser schrecklichen Umgebung überleben können?&lt;br /&gt;
Völlig außer Atem rannte das Mädchen dennoch weiter. Immer, wenn sie die Gefahr gegen einen Baum zu laufen ignorierend einen Blick über die Schulter warf, konnte sie einen formlosen Schatten im Schatten sehen, der der blutigen Spur folgte. Nein sie wunderte sich nicht mehr, dass die Menschen sich vor dieser Umgebung fürchteten und die Natur verändern wollten, um in ihr zu überleben. In dieser schrecklichen Umgebung würden sie nie anders überleben können!&lt;br /&gt;
„Vieles, das auf den ersten Blick schrecklich wirkt, ist nur ungewohnt für die Augen.“&lt;br /&gt;
Ertönte plötzlich die raue Stimme des alten Mannes in ihrem Kopf und sie erinnerte sich an die vielen Stunden, in denen er ihr eigentlich nur von der Natur erzählte.&lt;br /&gt;
„ Ein Wolf tötet nicht, weil er grausam sein möchte. Ein Wolf tötet, weil er überleben will. Der Wille zu Überleben ist das, was uns alle – selbst die Pflanzen – vereint.“&lt;br /&gt;
Aber dieses Ding, was auch immer es ist, ist böse! Das konnte sie deutlich spüren. Sie konnte spüren wie es Millimeter um Millimeter näher kam, sich wieder zurückfallen ließ und dann wieder langsam näher kam. Und das alles nur, um mit ihr zu spielen, um ihr den Schrecken in Mark und Bein zu jagen!&lt;br /&gt;
„Wahre Boshaftigkeit gibt es in der Natur nicht. Sie ist eine Erfindung der Menschen, um die Natur zu verteufeln.“&lt;br /&gt;
Aber sie konnte das Böse in diesem Ding eindeutig spüren. Und inmitten dieser schrecklichen Umgebung war niemand, der ihr helfen konnte. Sie war alleine.&lt;br /&gt;
„Niemals bist du alleine. Stets wirst du einen Baum, eine Blume oder zumindest einen Grashalm in der Nähe finden. Deine Mutter wird immer da sein und dich beschützen.“&lt;br /&gt;
Und auf einmal blieb [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] stehen. Langsam drehte sie sich zur Seite und legte die Stirn gegen die Rinde eines der riesigen Bäume. Wie hatte sie nur diese sanften Riesen verteufeln können? Wie hatte sie nur diese Umgebung als schrecklich bezeichnen können?&lt;br /&gt;
Sie schloss die Augen und wartete auf die Schritte, die sich sicher bald nähern und ihren Tod bedeuten würden. Aber sie würde nicht mehr rennen. Sie vertraute auf ihre Mutter und legte ihr Leben in deren Arme.&lt;br /&gt;
Und dann hörte sie ein leises Flüstern.&lt;br /&gt;
„Wie sich die Arme an mich lehnt. Oh du Arme, hör auf zu weinen.“&lt;br /&gt;
„Das sind keine Tränen, das ist Blut. Bist du zu hölzern geworden um den Unterschied zu merken?“&lt;br /&gt;
„Sie blutet? Warum denn nur?“&lt;br /&gt;
„Weil selbst kleine Äste die weiche Haut zerschneiden können.“&lt;br /&gt;
„Schau nur wie sie zittert.“&lt;br /&gt;
„Wie gerne würde ich ihr helfen.“&lt;br /&gt;
„Ich auch.“&lt;br /&gt;
„Ich auch.“&lt;br /&gt;
„Aber sie kann uns nicht hören.“&lt;br /&gt;
„Wir können sie nicht trösten.“&lt;br /&gt;
„Wir können sie nicht beschützen.“&lt;br /&gt;
„Würde sie uns nur hören können.“&lt;br /&gt;
„Wieso kann sie uns nicht hören?“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Ich kann euch hören!“ Schrie [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] mit all ihrer Kraft. „Bitte helft mir!“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Sie kann uns hören?“&lt;br /&gt;
„Sie möchte unsere Hilfe?“&lt;br /&gt;
„Wie lange ist es her?“&lt;br /&gt;
„Sollen wir singen?“&lt;br /&gt;
„Ja lasst uns singen!“&lt;br /&gt;
„Ja..Singen!“&lt;br /&gt;
Und plötzlich schwoll das Flüstern, war es zuerst noch leise und kaum zu hören gewesen, immer weiter an, gewann an Stärke und glich schon bald einem Orkan aus unterschiedlichen Stimmen, die durcheinander riefen. Nach und nach hörten die Stimmen auf zu rufen und fingen stattdessen an leise zu summen. Das Summen wurde immer lauter, übertönte schließlich die letzten Stimmen und brachte mit seinen tiefen Tönen [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]]s Innere sanft zum vibrieren.&lt;br /&gt;
Eine tiefe und warme Stimme erschallte, sang von den Strahlen der Sonne und den Tränen des Mondes und plötzlich setzten alle Stimmen in dieses Lied mit ein.&lt;br /&gt;
Es war das Lied der Schöpfung, die Erzählungen des ersten Baumes, der als Knospe miterlebt hatte wie Mond und Sonne von den Göttern auseinander gerissen wurden und fortan nie wieder zusammen sein und zugleich erstrahlen durften. Um wenigstens die Wärme des anderen und dessen Spiegelbild für wenige Momente zu erhaschen, nachdem dieser schwinden musste, erschufen die Zwei die Natur und die Wärme der Sonnenstrahlen sowie die Liebe in den Mondtränen hauchten der kargen Erde Leben ein.&lt;br /&gt;
Der Erste aber, der stark genug gewesen war vor all diesem bereits als Knospe den Boden zu durchbrechen, wuchs und wuchs bis er groß und prächtig war. Er war der Stärkste von allen und schließlich hob ihn der Mond aus der Erde und gab ihm die Fähigkeit zu wandern. So wurde der Erste als Xinglu, der Wanderer, bekannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Sie ist eingeschlafen.“&lt;br /&gt;
„Sie ist sicher.“&lt;br /&gt;
„Der Schatten ist fort.“&lt;br /&gt;
Das Flüstern der Bäume, sehr zaghaft und leise um das Mädchen nicht zu wecken, flog einige Zeit später dem Winde gleich wieder durch die Luft.&lt;br /&gt;
„Sie muss zurück.“&lt;br /&gt;
„Ja das muss sie.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===14. Kapitel===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Hört ihr das? Sie singen! Sie singen für das Mädchen, sie singen für [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]]!“ Stellte die große [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Schildkröte]] fassungslos fest, während sie sich im Kreis drehte und dem Lied der Bäume lauschte.&lt;br /&gt;
Das Geräusch des schabenden Panzers zusammen mit den Worten aus tiefer Kehle drangen durch die Schleier des Schlafes und holten [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] aus diesem empor.&lt;br /&gt;
„Sie kommt zu sich. Sie hat überlebt!“ Ertönte die Stimme des [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]]s ganz nah vor [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]]s Gesicht. Und als sie die Augen öffnete, sah sie die Gesichter des [Geschichte von Taki#Der rote Vogel - Suzaku|Vogel]]s und des [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]]s dicht über ihrem eigenen schweben und sie mit besorgten Blicken anschauten, bevor sie anfingen breit zu lächeln.&lt;br /&gt;
„Wo bin ich?“ Murmelte sie schlaftrunken, während sie sich den Schlaf aus den Augen rieb.&lt;br /&gt;
„Du bist im Hain des Waldgottes. Du hast geschlafen und wurdest im Traum auf die Probe gestellt.“&lt;br /&gt;
Antwortete [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Bai Hu]], der sich mit einem langgestreckten Seufzer anscheinend nach einer halben Ewigkeit wieder legte und sich wohlig streckte.&lt;br /&gt;
„Habe ich bestanden?“&lt;br /&gt;
[[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Zhu Que]] öffnete den Schnabel, anscheinend um antworten zu wollen, aber die tiefe Stimme Xinglu’s unterbrach ihn.&lt;br /&gt;
„Du hast mehr als das.“ Der riesige Schatten bewegte sich zum ersten Mal, seitdem [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] im Hain war, und schob sich langsam in das fahle Licht des Mondes.&lt;br /&gt;
„Niemals hätte ich erwartet, dass sie für dich singen würden. Niemals hätte ich erwartet, dass sie dieses Lied anstimmen würden.“&lt;br /&gt;
Murmelte das Wesen, dessen Körperbau dem eines Menschen glich, nur glichen Hände und Füße mehr einer Mischung aus Menschenhand und Bärentatze und die Haut schien aus einer rissigen und vor Alter schon schwarz gewordenen Baumrinde zu bestehen. Das Gesicht schließlich war dem eines Hirsches nachempfunden, nur dass sich Flechten aus großen Baumblättern vom Kopf über die Schultern des Wesens ergossen.&lt;br /&gt;
„Sie sangen von dir nicht wahr?“ Fragte [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] das Wesen, dessen große Augen von großer Trauer sprachen.&lt;br /&gt;
„Ja. Ich habe dieses Lied geschrieben und es einem jeden Baum früher vorgesungen, wenn er noch klein und schwach war. Das Lied half ihnen zu wachsen und den Gezeiten zu widerstehen, so dass sie fast so groß wurden wie ich einst. Deswegen nennt man es auch das Baumlied. Früher kannte es ein jeder Baum.“&lt;br /&gt;
„Deswegen sind die Bäume in der Nähe des Haines also so groß und der Winter dem Hain so fern!“&lt;br /&gt;
„Früher waren alle Bäume so groß. Damals wanderte der Wanderer noch jeden Tag über die Erde und sang zu jedem Baum.“ Mischte sich eine raue Stimme plötzlich ein und alle, egal ob Mensch, Tier oder Gott wandten dem Ursprung der Stimme den Kopf zu.&lt;br /&gt;
Ein alter Mann kam mit hinkenden Schritten über die Wiese dem See und der Insel entgegen und winkte dem Mädchen entgegen, das die Augen vor Staunen weit aufgerissen hatte.&lt;br /&gt;
„Du? Was machst du denn hier?“ Rief sie ihm entgegen. Anstatt aber eine Antwort des Mannes zu erhalten, erklang die Stimme des Waldgottes.&lt;br /&gt;
„[[Geschichte von Taki#Der blaue Drache – Seiryu|Quing Long]]. Jetzt wundert mich gar nichts mehr. Hast du [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] beigebracht zu den Bäumen zu sprechen?“&lt;br /&gt;
„Ich habe ihr lediglich von der Natur erzählt Xinglu. Alles Weitere hat sie selber erlernt.“&lt;br /&gt;
„[[Geschichte von Taki#Der blaue Drache – Seiryu|Quing Long]]?“ Verwirrt schaute [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] zwischen dem Alten und Xinglu hin und her.&lt;br /&gt;
Auf dem Gesicht des Alten aber, der am nahen Ufer des Sees angelangt war, bildete sich ein Lächeln und plötzlich erhob sich an derselben Stelle, an der der Alte soeben gestanden hatte, ein großer [[Geschichte von Taki#Der blaue Drache – Seiryu|blauer Drache]] in die Luft, nur um neben Xinglu wieder zu landen.&lt;br /&gt;
„Du hast es schon immer geliebt dich zu verkleiden.“ Murmelte die [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Schildkröte]].&lt;br /&gt;
„Du musst verstehen, dass ich dir nicht die Wahrheit zeigen durfte [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]]. Ich bin der Letzte der Vier und Erster des Kreises. [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Xuan Wu]], [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Zhu Que]], [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Bai Hu]] und ich, [[Geschichte von Taki#Der blaue Drache – Seiryu|Quing Long]] sind die 4 Wächter des Waldgottes und die ersten der Tiere, zu denen er wie zu den Bäumen sang. Ein jeder von uns ist die Inkarnation einer der Jahreszeiten. Ich bin der Frühling, [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Zhu Que]] ist der Sommer, [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Bai Hu]] ist der Herbst und [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Xuan Wu]] ist der Winter. Einst wandelten wir an der Seite Xinglu’s über die Erde. Als er sich aber veränderte, wandten drei von uns ihm den Rücken zu und nur[[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Xuan Wu]] blieb bei ihm.“&lt;br /&gt;
„Aber was habe ich damit zu tun? Ich wollte doch nur Kigiku retten.“&lt;br /&gt;
„Und in diesem einfach Streben hast du es geschafft mich an die Anfänge und das Gute in euch Menschen zu erinnern. Ich war es, der dich im Wald der Träume gejagt hat und hätten dir die Bäume nicht geholfen, so hätte dein Herz schließlich vor Angst aufgehört zu schlagen. Als aber die Bäume anfingen zu singen, da erinnerte ich mich. Sie sangen aber nicht nur von mir, sondern auch von dir. Sie sangen davon wie viel Angst du in der Dunkelheit hast, was für einen Weg du zurücklegen musstest und wie gerne sie dir helfen würden. Und mit jedem Wort verflog mein Hass und ich fing an euch Menschen zu verstehen.“&lt;br /&gt;
„Ich habe gar nicht gehört, dass sie von mir sangen. Hat diese wunderschöne tiefe Stimme etwa auch über mich gesungen?“&lt;br /&gt;
„Wunderschöne tiefe Stimme?“ Schaltete sich [[Geschichte von Taki#Der blaue Drache – Seiryu|Quing Long]] plötzlich ein und wechselte einige Blicke mit den drei anderen, während Xinglu die violetten Augen geschlossen hatte.&lt;br /&gt;
„Sie hat dich singen hören Xinglu? Wie ist das möglich? Du hast schon so lange nicht mehr gesungen.“ Brummte [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Bai Hu]] verdutzt.&lt;br /&gt;
„Sie erinnern sich noch immer daran wie ich zu ihnen sang. Und aus der Erinnerung heraus haben sie meine Stimme scheinbar beschworen. Es ist zu lange her, dass ich zu ihnen gesungen haben, und ich habe kein Recht zu ihnen zu singen bei all dem, was ich getan habe.“&lt;br /&gt;
„Das stimmt nicht! Sie reden stets miteinander und die ältesten von ihnen erzählen den jüngeren von deinem Lied. Sie kennen es alle und werden es nie vergessen.“&lt;br /&gt;
„Mir fehlt aber die Kraft zum Wandern. Hass und Zorn haben meine Beine schwer werden lassen.“&lt;br /&gt;
Er wandte sich von dem weißen [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] ab und dem Mädchen zu.&lt;br /&gt;
„Nein ich hörte keine tiefe Stimme, sondern eine hohe. Ich hörte die Stimme eines jungen [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Drachen]]n, der mich furchtlos anbrüllte. Die Bäume sangen von dem gelben Schuppenkleid des [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Drachen]]n und von der Wärme im Herzen dieses Wesens.&lt;br /&gt;
[[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] sie sangen von dir und es war so viel Wahrheit in ihren Worten, die ich erst jetzt vernehmen konnte.“&lt;br /&gt;
„Warum guckst du so traurig Xinglu? Was hast du vor? Was hat das zu bedeuten?“&lt;br /&gt;
Fragte das Mädchen nun sichtlich besorgt um den Waldgott.&lt;br /&gt;
„Es ist Zeit für mich das Geschenk, das mir der Mond einst gab, zurück zu geben. Ich habe meine Pflicht gegenüber meinen Brüdern und Schwestern vergessen und sie zu lange warten lassen. Ich sehne mich nach Ruhe [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]].“&lt;br /&gt;
Die Züge des Wesens erhellten sich und die Risse in der dunklen Rinde schlossen sich immer mehr.&lt;br /&gt;
„Die Zeit des Wanderers ist vorbei. Zu lange habe ich mich dagegen gewehrt einzusehen, dass die Welt mich nicht mehr braucht. Es ist nun an der Zeit, dass die Jüngeren auf sich aufpassen. Vieles wird sich verändern, aber wenn ich höre wie die Bäume für dich singen, so bin ich mir sicher, dass es nicht nur schlecht sein wird.“&lt;br /&gt;
„Willst du uns wirklich verlassen Xinglu? Was sollen wir ohne dich machen? Was sollen wir alleine machen?“ Rief [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Zhu Que]] mit Trauer in der Stimme.&lt;br /&gt;
„Helft dem gelben [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Drachen]]n bei der Wahrung dessen, was wir einst zusammen auf unseren Reisen verbreiteten. Natürlich nur, wenn du willst [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]].“&lt;br /&gt;
Das Mädchen schaute in die großen violetten Augen und auf die immer heller werdende Rinde, durch die von Minute zu Minute mehr Leben zu pulsieren schien.&lt;br /&gt;
„Was genau meinst du?“&lt;br /&gt;
„Vieles, was einst gut war, ist zerstört. Du hast mir aber gezeigt, dass nicht alles zerstört ist. Ich frage mich, ob sich Sonne und Mond so fühlten, als sie mich erblickten und das Leben erschufen….&lt;br /&gt;
Ich werde das Wandern aufgeben und wieder nur ein Baum sein, ein Baum der mit seinen Brüdern singt. Gerne werde ich von dem kleinen Mädchen singen, das zum [[Geschichte von Taki#Der_Gelbe_Drache|gelben Drachen]] wurde, der den Beginn einer neuen Zeit darstellt.&lt;br /&gt;
Ich würde gerne dabei zusehen, wie ein kleines Mädchen die Wunden, die ein alter Baum geschlagen hat, schließt und dabei hilft, dass wieder mehr Menschen das Lied der Bäume hören.“&lt;br /&gt;
[[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] konnte die Trauer in dem Wesen vor sich so deutlich spüren, dass es ihr die Sprache verschlug. Aber nicht nur Trauer, sondern auch Freude über die Erlösung konnte sie spüren. Es hatte nicht lange gedauert bis ihre Augen sich mit Tränen gefüllt hatten, so dass sie lediglich nicken konnte.&lt;br /&gt;
Der Waldgott lächelte sie voller Wärme an und streckte sich dann zu seiner vollen Größe aus. Ein wohliges Seufzen entfuhr ihm, als die alten Glieder sich zum beinahe letzten Mal bewegten und er sich mit stummen Gesten von seinen vier Freunden verabschiedete, die auf ihre Art viel treuer waren als er es je bis zu diesem Moment vermutet hatte. Dann legte er die letzten Schritte bis zum Mittelpunkt der kleinen Insel zurück, streckte sich erneut und seufzte dabei langgezogen.&lt;br /&gt;
Ein Rascheln und Rauschen war zu hören, als sich riesige Wurzeln in den Boden gruben und gewaltige Äste in die Höhe streckten. So schnell geschah alles, dass nur wenige Momente später sich dort, wo noch eben die Gestalt des Waldgottes gestanden hatte, ein gewaltiger Baum in die Höhe streckte und seine riesigen Äste weit über den See hängen ließ. Das gewaltige Blätterdach des Baumes erstreckte sich über den gesamten Hain und schützte diesen gleich einer Decke.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Epilog===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So verlor der Waldgott seinen Namen und war wieder nur der Erste. Im selben Moment aber erschallte zum ersten Mal seit langer Zeit die tiefe Stimme des Waldgottes und sang begleitet von vielen seiner Brüder das Lied des gelben [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Drache]]ns, so wie es hier geschrieben steht.&lt;br /&gt;
Lieder aber sind die älteste Form des Übernatürlichen und oft findet man in ihnen bereits einen Teil der Zukunft beschrieben. So erfuhr der kleine Bach, an dem das Lied begann, davon wie [[Geschichte von Taki#Der gelbe Drache|Hiwa]] begleitet von [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Zhu Que]], [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Bai Hu]], [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Xuan Wu]] und [[Geschichte von Taki#Der blaue Drache – Seiryu|Quing Long]] in das Dorf am Rand des großen Waldes kam und sowohl von dem Waldgott als auch von dessen Bedauern erzählten. Die Dorfbewohner hörten gerne den Geschichten dieser ungleichen Gruppe zu, ließen sich von diesen verzaubern und wollten alsbald den riesigen Baum selber sehen. Manche von ihnen blieben dort, andere verließen den Ort wieder, nur um von dessen Pracht zu erzählen.&lt;br /&gt;
So gründete sich schon bald unter dem schützenden Dach des Waldgottes ein kleines Dorf. Die vier Wächter, die es nun als Aufgabe ansahen neben dem Waldgott auch noch das Dorf und [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] zu beschützen, blieben bei den Menschen und halfen dem Mädchen dabei zu beschützen, zu trösten, zu beruhigen, zu lenken und vor allem zu erzählen und zu singen.&lt;br /&gt;
Zwei Jahre später, als die ersten Schneeflocken vom Himmel fielen und die mittlerweile zur jungen Frau herangewachsene [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] an die stürmische Nacht erinnerten, in der sie zum ersten Mal von dieser Welt erfuhr, wenn auch nur reichlich verwirrende Bruchstücke, stapfte eine vermummte Gestalt den schmalen von den Bewohnern angelegten Weg zum Hain empor.&lt;br /&gt;
Eine helle Stimme, ihr merkwürdig bekannt aber doch in den Wirren der Erinnerungen verloren, riss [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] aus den Erinnerungen und ließ sie von ihrem Platz am Rande des Sees aus in die Richtung der Gestalt sehen. Ihre Augen weiteten sich und füllten sich als bald mit Tränen, während ihre Füße über den von feinen Schneeflocken bedeckten Boden regelrecht flogen und sie in die weit geöffneten Arme der ihr entgegenlaufenden Kigiku trugen.&lt;br /&gt;
Der Bach plätscherte fröhlich, als er von der Wiedervereinigung der Schwestern hörte und weigerte sich im kommenden Winter vehement dagegen zu erstarren und einzufrieren, so groß war seine Freude. Erst die tiefe Stimme des Waldgottes aus der Ferne sorgte dafür, dass er sich beruhigte und als der Bach langsam erstarrte und für den Winter einschlief, freute sich der Waldgott über jenes letzte Geschenk, das er den Menschen und besonders seiner [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] geben konnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Wichtige Personen und Wesen aus Legenden und Sagen=&lt;br /&gt;
Hier sind wichtige Personen aus der Geschichte oder Legenden/Sagen von Takigakure aufgelistet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Dorfoberhäupter [[Takigakure]]s===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Ieyasu Kagetoya====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ieyasu Kagetoya das erste große [[Dorfoberhaupt|Oberhaupt des Dorfes]] [[Takigakure]]. Nach dem Fall [[Geschichte_von_Taki#Kakuzu|Kakuzus]] bei dem der gesamte damalige Ältestenrat verstarb, übernahm er nicht nur die Macht im [[Gesellschaft_in_Taki#Kagetoya|Kagetoya]] -Clan sondern auch im Dorf selbst.&lt;br /&gt;
Er galt als mächtiger Shinobi und entsprechend dem Ruf der [[Gesellschaft_in_Taki#Kagetoya|Kagetoya]] als großartiger Krieger. &lt;br /&gt;
Durch seine Autorität und auch teilweise durch Furcht vor seiner Rache stellte er einen sehr wackeligen Frieden in [[Takigakure]] her.&lt;br /&gt;
Er führte damals die grundlegende Struktur des heutigen Militärs in [[Takigakure]] ein, auch wenn dieses im Laufe der vielen Dynastien überarbeitet wurde, ist es grundlegend immer noch das System nach dem die [[Gesellschaft_in_Taki#Kagetoya|Kagetoya]] Krieg führen und sich organisieren.&lt;br /&gt;
Der [[Gesellschaft_in_Taki#Kagetoya|Kagetoya]] galt als streng, aufbrausend und ein wenig tyrannisch außerdem erzählt man sich das er ein begabter, wenn auch gerne riskant agierender, Stratege sei was letztlich zu seinem Sturz führte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Shingen Shiazu====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Shingen Shiazu, das zweite große [[Dorfoberhaupt|Oberhaupt des Dorfes]] [[Takigakure]], galt ebenso wie sein Vorgänger [[Geschichte_von_Taki#Ieyasu_Kagetoya|Ieyasu Kagetoya]] als begabter Shinobi und Stratege.&lt;br /&gt;
Jedoch hatte er dem Plan des Kagetoyas eine ganze Kompanie zu opfern widersprochen, als diese dann nicht nur überlebte sondern die Schlacht auch noch gewann schlug er sich auf die Seite der [[Gesellschaft_in_Taki#Fuyou|Fuyou]], deren Oberhaupt das Kommando über die folgende Kompanie hatte, was dazu führte das [[Geschichte_von_Taki#Ieyasu_Kagetoya|Ieyasu Kagetoya]] noch auf dem Schlachtfeld zum Selbstmord gezwungen wurde, um seine Ehre wieder reinzuwaschen.&lt;br /&gt;
Mit der Unterstützung der [[Gesellschaft_in_Taki#Fuyou|Fuyou]] und einiger jüngerer Clans wurde er dann zum zweiten Oberhaupt Takigakures erklärt. &lt;br /&gt;
Er erklärte die [[Geschichte_von_Taki#Ieyasu_Kagetoya|Ieyasu Kagetoya]] jedoch nicht zu Verrätern und ließ die Ehre der Familie unangetastet.&lt;br /&gt;
Shingen trat er kurz nach dem Bluterbenkrieg von seinem Amt zurück, da er sich in einer Schlacht schwer verletzt hatte und langsam alt wurde. Er galt in seiner Amtszeit zwar als strenges aber faires Oberhaupt, der stets jeden Vorschlag anhörte, bevor er seine Entscheidung traf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Mifune Ashura====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mifune Ashura war das dritte [[Dorfoberhaupt|Oberhaupt]] Takigakures und das erste das nicht aus einer der Gründerfamilien stammte.&lt;br /&gt;
Er war ein Veteran des Krieges, der sich in vielen Schlachten als großer Anführer bewährt hatte, vor allem durch die Tatsache das seine Truppen stets ihre Position gehalten hatten sowie geringere Verluste aufwiesen.&lt;br /&gt;
Jedoch hatte der Krieg ihn zu einem paranoiden Mann gemacht, er verschärfte die Sicherheitskontrollen und die Verteidigungssysteme von [[Takigakure]] erheblich. Auf seinen Wunsch wurde eine Kampagne gestartet, die die Bevölkerung davon überzeugte das man Ausländern nicht trauen könne und das die Abschottung von außen der einzige Schutz vor Eroberung wurde.&lt;br /&gt;
Dies hatte auch Erfolg, [[Takigakure]] igelte sich ein und sah alles als Bedrohung an, was zu allgemeiner Aufrüstung im Dorf führte.&lt;br /&gt;
Zudem schwächte er die Macht der [[Gesellschaft_in_Taki#Die_Gr.C3.BCnderclans|Gründerclans]] erheblich in dem er den Ältestenrat neu aufstellte und für niedere Clans zugänglich machte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Kessen Musou====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kessen Musou wurde nach dem überraschenden Tod [[Geschichte_von_Taki#Mifune_Ashura|Mifunes]], der scheinbar an einer Krankheit verstarb, ebenso überraschend zum neuen [[Dorfoberhaupt|Oberhaupt]] erklärt. Entgegen der Traditionen des Dorfes die Wege der alten Oberhäupter weiter zugehen, brach er damit und zum ersten Mal in der Geschichte öffnete [[Takigakure]] sich wieder nach außen. Ausländer wurden nicht länger verteufelt und argwöhnisch betrachtet, sondern willkommen geheißen und in die Dorfstruktur eingeführt.&lt;br /&gt;
Von vielen wurde Kessen Musou als wahrer Held vergöttert, da er eine unglaubliche Phase des Friedens in [[Takigakure]] einläutete, auf die man später immer noch neidisch war und sich zurück wünschte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Verräter [[Takigakure]]s===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Kakuzu====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kakuzu war einst einer der besten Shinobi des Dorfes [[Takigakure]]. So entsandte man ihn auf eine Mission den ersten Hokage, [[Geschichte_von_Konoha#vor_dem_BEK|Hashirama Senju]], zu töten, als diese jedoch scheiterte wurde er bei seiner Rückkehr ins Dorf stigmatisiert und für das Scheitern der [[Mission]] bestraft, obgleich diese sehr gefährlich war.&lt;br /&gt;
Darauf entwickelte der einst hochgelobte [[Jounin]] einen Hass auf das Dorf und tötete auf seiner Flucht nicht nur die Ältesten des Dorfes, sondern stahl das wichtigste verbotene [[Jutsu]] des Dorfes, das seit dem verloren ist. &lt;br /&gt;
Ab da an führte er ein Leben als Kopfgeldjäger und Söldner.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Nobu Gushiken====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nobu Gushiken, adoptierte Bruder des ehemaligen [[Dorfoberhaupt|Dorfoberhauptes]] [[Wichtige Personen in Taki#Wichtige_Personen_in_Taki#Muneyaki_Gushiken|Muneyaki Gushiken]], war ein ausgezeichneter Ninja des Dorfes und Mitglied der [[Einheiten_Takigakures#Tsuisekisha_.28J.C3.A4ger.29|Tsuisekisha]].&lt;br /&gt;
Ebenso wie sein älterer Bruder strebte er danach Oberhaupt Takigakures wurde, jedoch wurde sein Bruder stattdessen ernannt, was den jungen Mann verbittern ließ, worauf sich die Brüder zerstritten und seine Adoption herauskam.&lt;br /&gt;
Im Angesicht der steigenden Gefahr der [[Taki_no_Kuni#Jashin_Sekte|Jashin-Sekte]] versuchte er dann einen lange gehegten Plan umzusetzen, nämlich seinen Bruder zu entführen und zu töten, wobei er es so aussehen lassen wollte als wären die [[Taki_no_Kuni#Jashin_Sekte|Jashin]]-Kultisten es gewesen.&lt;br /&gt;
Wodurch er sich ersann zum neuen [[Dorfoberhaupt]] erklärt zu werden, jedoch scheiterte sein Plan durch die Heldentat [[Wichtige_Personen_in_Taki#Shinishi_Kudo|Shinishi Kudos]] der nicht nur den Verräter beseitigte sondern auch [[Wichtige Personen in Taki#Wichtige_Personen_in_Taki#Muneyaki_Gushiken|Muneyaki]] rettete.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Wächter [[Takigakure]]s===&lt;br /&gt;
Die Wächter [[Takigakure]]s entspringen aus der Sage &amp;quot;[[Geschichte von Taki#Das Lied des gelben Drachen|Das Lied des gelben Drachen]]&amp;quot;, welche von einem mutigen kleinem Mädchen und der Entstehung von [[Takigakure]] erzählt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Der blaue Drache – Seiryu====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quing Long bietet einen durchaus beeindruckenden Anblick, wenn er sich nicht in seiner Menschengestalt fort bewegt. Gerne verbringt er seine Zeit als Eremit getarnt, um den einen oder anderen Wanderer etwas über die Natur zu erzählen und beizubringen, so wie er es einst bei dem kleinen Mädchen Hiwa getan hatte. Nur sehr selten würde sich Quing Long in seiner wahren Gestalt einem Menschen zeigen. Sein edles und geduldiges Gemüt würden ihn für offene Geister zum höchst angenehmen Gesprächspartner machen. Vorurteilslos betrachtet er jeden Menschen einzeln und nicht die Menschheit als ganzes, bevor er sich seine Meinung zu einem Individuum bildet.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der blaue Drache Quing Long steht für die Jahreszeit Frühling und somit für die Geburt und die frühe Phase jungen Lebens, seien es Pflanzen, Menschen oder Tiere.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Der rote Vogel – Suzaku====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zhu Que hat ein durchaus heiteres Wesen. Das Interesse des roten Vogels weckt man durch Gesang und Lieder. Selber trällert er gerne verschiedene Lieder und am meisten gefällt es ihm, wenn sich aus seinem Gesang und das eines Menschen ein Duett bildet. Er kann die Form eines kleinen roten als auch großen roten Vogels annehmen. In Anwesenheit oder in der Nähe von Menschen würde er stets als kleiner Vogel auftauchen, um nicht als Wächter erkannt zu werden.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der rote Vogel Zhu Que steht für die Jahreszeit Sommer und damit für den Höhepunkt des Lebens mit all den Pflanzen und Lebewesen, die im Frühling noch klein und zierlich waren. Er steht für die Reichen Geschenke, die die Natur im Sommer bringen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Der weiße Tiger – Byakko====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bai Hu ist äußerst schlau und gerissen, wie es das Bild einer Raubkatze schon immer präsentiert hat. Der weiße Tiger kann die form einer kleinen weißen Katze annehmen, um ohne größeres Aufsehen zu erregen unter Menschen zu wandeln oder sich einzelnen Wanderern zu zeigen ohne direkt erkannt werden zu wollen. Meistens nutzt er diese Form, um die Verhaltensweisen eines Individuums zu beobachten. Reden würde er in seiner Katzenform nie, selbst als Tiger ist es schwer Bai Hu viele Worte zu entlocken. Nie verliert er mehr Worte als unbedingt nötig, man würde immer nur von ihm hören, dass für alles einen Richtigen Zeitpunkt und Ort gibt, wenn man versuchen würde mehr Worte aus ihm zu locken. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der weiße Tiger Bai Hu steht für die Jahreszeit Herbst und damit als Vorbote für die härteren Monate, die im Winter folgen. Mit ihm verbindet man auch den Aspekt der Jagd, der während der Herbstmonate an Wichtigkeit zunimmt, da Pflanzen und Bäume zur Ruhe kommen und bis zum Frühling keine Früchte austragen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Die schwarze Schildkröte – Genbu====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Xuan Wu würde auf Menschen einen etwas angst einflößenden Eindruck machen. Es ist schwer zu erahnen, wie es um das derzeitige Gemüt der schwarzen Schildkröte aussieht. Obwohl Xuan Wu durch das kleine Mädchen Hiwa eines besseren belehrt wurde, was die Menschen in Bezug auf die Natur angeht, so konnte er nie wirklich seinen Argwohn gegenüber die Menschen ablegen. Immer noch sieht er die meisten Menschen als Zerstörer von Natur und Leben. Nur sehr schwer lässt er sich von der Gutherzigkeit und Naturverbundenheit eines Individuums überzeugen. Sollte man dies aber geschafft haben, so genießt man das voller Vertrauen und den Schutz der argwöhnischen Schildkröte. Natürlich stehen die Menschen [[Takigakure]]s automatisch unter seinem Schutz, da er diese als Abkömmlinge der ersten Dorfbewohner ansieht.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die schwarze Schildkröte Xuan Wu steht für die Jahreszeit Winter und damit für die Ruhe selbst, die während eines jeden Winters in der Natur einkehrt. Oftmals wird auch der Tod mit ihm in Verbindung gebracht, denn nicht alle Lebewesen überstehen den kalten Fängen des Winters.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Der gelbe Drache====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Mädchen namens Hiwa ist ein sehr naturverbundener Mensch. Sie weiß jeden Aspekt der Natur zu schätzen, achtet jede noch so kleine Lebensform und würde immer zum Wohle dieser handeln. Ihr eigenes Wohl stellt sie unter das von anderen, selbst wenn es um das Wohl fremder Menschen geht. Sie ist eine lebensfrohe Person, die sich gerne auch bei anderen Menschen aufhält. Durch ihren langen und außergewöhnlichen Aufenthalt in der Natur, ist diese zu ihrem eigentlich Zuhause geworden, etwas das man ihr auch anmerkt. Sie verbringt mehr Tage in Wäldern als unter Menschen. Man sagt ihr nach, dass sie mit Bäumen reden kann.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Hiwa gilt heute als Tod, wobei man sich dessen nie gewiss war. Man erzählt sich, dass sie eines Tages einfach im Wald verschwunden und nie wieder zurück gekehrt war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Frage-Sektion ==  &lt;br /&gt;
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== Navigation ==&lt;br /&gt;
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		<author><name>Shinishi</name></author>
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		<title>Geschichte von Taki</title>
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		<updated>2016-03-16T08:33:34Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Shinishi: /* Beginn der Gushiken-Dynastie - 85 Jahre nach Ende des Bluterbenkrieges */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Auf dieser Seite findet ihr eine Übersicht über die Geschichte des Dorfes [[Takigakure]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Seit Entstehung von [[Takigakure]]==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Sengoku Jidai===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Anfang der Geschichtschreiber [[Takigakure]]s steht Sengoku Jidai, die Zeit der streitenden Reiche. Nachdem die Kunst des Ninjutsu zur Blüte seiner Macht aufgestiegen war, durchstriffen zahllose [[Clan]]s die Lande, ein jeder mit seinen eigenen Fähigkeiten und Ansichten über die Welt. Sie waren [[Söldner]], die von den Ländern bezahlt wurden und alle bisher gekannten Waffen und Armeen überflüssig machten. Diese Kraft, die vielen zunächst wie ein Segen erschien, wurde schnell zu einem Fluch als sich angeblich selbst der Himmel in blutiges Rot aufgrund der endlosen Schlachten färbte, die auf der Erde ausgetragen wurden. Als sich die zwei mächtigsten [[Clan]]s im Reich des Feuers zusammenschlossen und [[Konohagakure]] gründeten, geschah ein Umdenken in vielen Ninja[[clan]]s die diesem Beispiel folgten. Es war deutlich geworden das es keinen Sinn mehr hatte nur dem eigenen Clan Treue zu schwören: Um zu bestehen brauchte es Bündnisse mit anderen Gruppierungen. Je stärker die zu schmiedende Allianz umso mehr Macht für die Beteiligten.&amp;lt;br /&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Gründung des Dorfes - 85 Jahre vor Ende des Bluterbenkrieges===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In diesen Jahren versammelten sich vier der örtlichen Ninjaclans an dem Baum, den wir heute [[Aufbau_von_Taki#Der_Taki-Baum|Taki-Baum]] nennen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Gesellschaft_in_Taki#Kagetoya|Kagetoya]] (Krieger), die [[Gesellschaft_in_Taki#Shiazu|Shiazu]] (Strategen), die [[Gesellschaft_in_Taki#Fuyou|Fuyou]] (Heilung) und die [[Gesellschaft_in_Taki#Nanaya|Nanaya]] (Tarnung).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie schlossen einen Pakt und schworen untereinander Treue an diesem Baum, der zu dieser Zeit noch ein gewöhnlicher war und erst Jahrzehnte später zu wahrer Berühmtheit gelangen sollte. Entgegen häufiger Annahme wurde [[Takigakure]] auf Vorschlag der [[Gesellschaft_in_Taki#Fuyou|Fuyou]] und Nanaya hin als Demokratie gegründet, da sich die verfeindeten [[Clan]]s der [[Gesellschaft_in_Taki#Kagetoya|Kagetoya]] und [[Gesellschaft_in_Taki#Shiazu|Shiazu]] auf keinen Anführer einigen konnten. [[Takigakure]] wurde vom Ältestenrat geführt, welcher aus den Anführern der jeweiligen [[Clan]]s bestand und hatte zu Beginn mit vielen Schwierigkeiten zu kämpfen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch die schier endlose Bedrohung und zahlreiche Überfälle entwickelte [[Takigakure]] bereits sehr früh fähige Verteidigungsmechanismen und Finten, mit denen sie selbst übermächtige Feinde erfolgreich abwehren konnten. Niemals gelang es einem Feind Fuß in [[Takigakure]] zu fassen und der Frieden im verborgenen Dorf machte den Rat der Ältesten leichtsinnig und überheblich.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Der Fall Kakuzu und Kagetoya-Dynastie - 65 Jahre vor Ende des Bluterbenkrieges===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Fall Kakuzu sorgte für besonderes Aufsehen im Dorf und beeinflusste es bis heute. Nachdem der Jounin [[Geschichte_von_Taki#Kakuzu|Kakuzu]] bei einem Auftrag scheiterte der die Ermordung des ersten [[Wichtige_Personen_in_Konoha#Hokage|Hokage]]s im Sinn hatte, mit dem [[Takigakure]] im Krieg war, erfuhr er bei seiner Rückkehr eine starke Ignoranz und Ablehnung. Er wurde mit Strafen belegt, denen er sich mit unerwarteter Gewalt erfolgreich widersetzen konnte. Bei seiner Flucht kam der gesamte Ältestenrat ums Leben, was für große Debatten in den Clans sorgte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als [[Geschichte_von_Taki#Ieyasu_Kagetoya|Ieyasu Kagetoya]] sich zum neuen Oberhaupt erklärte, gab es niemanden der ihm zu widersprechen wagte. Mittlerweile hatten sich weitere [[Clan]]s in [[Takigakure]] angesiedelt und viele von ihnen hielten den mächtigen [[Gesellschaft_in_Taki#Kagetoya|Kagetoya]] die Treue, sodass jeder Widerspruch in einem Bürgerkrieg hätte enden können.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Der Aufstand und Shiazu-Dynastie - 28 Jahre vor Ende des Bluterbenkrieges===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Viele Jahrzehnte lang herrschte in [[Takigakure]] eine angespannte Stimmung, doch keine Seite wagte es diesen trügerischen und wackeligen Frieden zu brechen. Das Dorf hatte viele Fortschritte gemacht. Es gelang ihm seine Macht auszubauen und von Taki als offizielles Ninjadorf anerkannt zu werden. Seine Ninja sicherten nun nichtmehr einzig das Dorf, sondern das gesamte Land stand unter dem Schutz und der Verwaltung der Ninja aus [[Takigakure]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dennoch folgte das unvermeidliche erneut aus einer im Leichtsinn geborenen Handlung heraus: Als [[Geschichte_von_Taki#Ieyasu_Kagetoya|Ieyasu Kagetoya]] sich in einer Schlacht dazu entschied eine Kompanie seiner Shinobi für den Sieg zu opfern, musste er die Folgen seiner Handlung am eigenen Leib spüren. Die Kompanie unter Führung von Kenshin [[Gesellschaft_in_Taki#Fuyou|Fuyou]] schaffte es entgegen aller Wahrscheinlichkeiten nicht nur zu überleben, sondern die gesamte Schlacht beinahe im Alleingang zu entscheiden. Als sie anschließend zurückkehrten, wandten sie sich offen gegen die Ninja welche sie im Stich und zum Sterben zurückgelassen hatten. Die [[Gesellschaft_in_Taki#Shiazu|Shiazu]], welche wohl nur auf eine solche Gelegenheit gewartet hatten, schlossen sich mit den [[Gesellschaft_in_Taki#Fuyou|Fuyou]] zusammen was letztlich auf den Tod Kagetoyas und dem Ende seiner Dynastie noch auf diesem Schlachtfeld hinauslief.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Daheim in [[Takigakure]] wurde [[Geschichte_von_Taki#Shingen_Shiazu|Shingen Shiazu]] als neues [[Dorfoberhaupt]] etabliert, mit großer Unterstützung der [[Gesellschaft_in_Taki#Fuyou|Fuyou]] und einiger jüngerer [[Clan]]s, welche sich im Laufe der Jahre um die [[Gesellschaft_in_Taki#Shiazu|Shiazu]] und [[Gesellschaft_in_Taki#Fuyou|Fuyou]] geschart hatten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unter den [[Gesellschaft_in_Taki#Shiazu|Shiazu]] änderte sich nach Aussen hin wenig, da sie an den Pfaden der [[Gesellschaft_in_Taki#Kagetoya|Kagetoya]] festhielten und diese trotz des Zwischenfalls nicht als Verräter deklarierten. Dennoch war dies das offizielle Ende des [[Clan]]s, denn während die Kagetoya mehr und mehr Verbündete in [[Takigakure]] verloren, schwand auch der [[Clan]] bis sich im folgenden Bluterbenkrieg ihre Spuren komplett verloren.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===[[Takigakure]] im Bluterbenkrieg===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während des Bürgerkrieges erlebten viele Einwohner und Ninja eine Schockphase die selbst nach dem Ende des Krieges noch viele Jahrzehnte lang anhalten sollte. Sie erkannten, das ihre Sicherheit nicht von selbst gegeben war. Obwohl es den Ninja gelang jeden Eindringling vom Dorf fern zu halten, hatte das Dorf viele Verluste und Tragödien zu beklagen, viele die heimkehrten waren nicht mehr dieselben wie vorher und erzählten erschreckende Geschichten über all die Bluterbler gegen die sie hatten kämpfen müssen.&amp;lt;br /&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Folgen des Krieges und Ashura-Dynastie - Monate nach Ende des Bluterbenkrieges===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenige Monate nach Ende des Krieges musste auch [[Geschichte_von_Taki#Shingen_Shiazu|Shingen Shiazu]] zurücktreten, der sich in einer der letzten großen Schlachten schwere Verbrennungen zugezogen hatte. Zur Überraschung vieler ernannte er [[Geschichte_von_Taki#Mifune_Ashura|Mifune Ashura]] zu seinem Nachfolger, nachdem dieser sich in zahlreichen Schlachten hervorgetan hatte. Damit war er der erste Anführer [[Takigakure]]s der aus keiner der vier Gründerfamilien stammte, deren Population sich im Krieg ohnehin deutlich reduziert hatte. Der Ältestenrat wurde neu geordnet, sodass auch Mitglieder der niederen [[Clan]]s Zugang zu diesem hatten, was die Machtstellung der Gründerfamilien endgültig brechen sollte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem sich die Defensive als besonderes Markenzeichen der Shinobi aus [[Takigakure]] etabliert hatte, begann [[Geschichte_von_Taki#Mifune_Ashura|Mifune]] eben dieses noch auszubauen. Die alten Verteidigungsanlagen wurden verstärkt und Sicherheitskontrollen für Aus- und Einwanderer verschärft. Waffen wurden entwickelt und verbessert, während den Einwohnern die Gefahr der Aussenwelt eingeprägt wurde, der die heimische Sicherheit des Dorfes gegenüberstand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Takigakure]] begann sich für einen Krieg zu rüsten, der nicht kommen sollte.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Zeit des Friedens und Musou-Dynastie - 42 Jahre nach Ende des Bluterbenkrieges===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach einem friedlichen, wenn auch überraschendem, Tod  [[Geschichte_von_Taki#Mifune_Ashura|Mifunes]], wurde [[Geschichte_von_Taki#Kessen_Musou|Kessen Musou]] vom Ältestenrat zu dessem Nachfolger ernannt. Während [[Takigakure]] sich in der Ashura-Dynastie mehr um die Sicherung seiner Position kümmerte, brach man in der Musou-Dynastie überraschenderweise damit. Potential von Aussen wurden willkommen geheißen und gefördert, während die Ninja-Akademie an gegenwärtige Standards angepasst wurde. In dieser Zeit stießen viele [[Clan]]s und Familien nach [[Takigakure]], die auch für dessen Entwicklung wichtig sind, wie die Familie der [[Wichtige_Personen_in_Taki#Shinishi_Kudo|Kudo]] oder die der [[Gesellschaft_in_Taki#Atsumichi|Atsumichi]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Ära des Friedens hatte [[Takigakure]] erfasst und viele Ninja wuchsen in dem Bewusstsein auf diesen Frieden erhalten zu wollen. Konflikte waren selten und wurden zumeist gerecht gelöst. Von einigen wurde diese Zeit als wahres Paradies empfunden, andere verurteilten den Leichtsinn mit welchem die Ninja hierdurch behaftet wurden.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Militarisierung und Eigen-Dynastie - 80 Jahre nach Ende des Bluterbenkrieges===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als die Musou-Dynastie mit dem Tod [[Geschichte_von_Taki#Kessen_Musou|Kessens]] während einer geheimen Mission endete, gab es große Bestürzung im Dorf als der Ältestenrat zur Überraschung vieler eine Frau namens [[Wichtige_Personen_in_Taki#|Jinkou Eigen]] zum neuen Oberhaupt ernannte. Abgesehen davon dass sie eine Frau war, war sie auch eine Ausländerin ohne feste Wurzeln in [[Takigakure]], was bei vielen Misstrauen erregte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Eigen-Dynastie wurde großer Wert auf innere Sicherheit gelegt. Die Schutzmaßnahmen innerhalb und ausserhalb des Dorfes wurden ebenso verstärkt wie deutlicher spürbar gemacht. Viele Systeme wurden bürokratisiert und auf Effizienz getrimmt, während die ·Shineitai·, die mehrere Dutzend starke Leibgarde des Oberhauptes, etabliert wurde. Es gab das erklärte Ziel aus [[Takigakure]] ein Dorf werden zu lassen, welches sich vor den Großreichen nicht weiter würde verbergen müssen. Aussen wurden Bündnisse geschmiedet, Innen wurden Gesetze erlassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu dieser Zeit traten auch die sogenannten &amp;quot;[[Söldner]]&amp;quot; das erste Mal an das Licht der Öffentlichkeit. Menschen ohne Chakra probten mit Schusswaffen den Aufstand gegenüber den mittlerweile etablierten Ninja.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Söldner-Ära===&lt;br /&gt;
Nach den militärisch geprägten Jahren [[Wichtige_Personen_in_Taki#|Jinkous]], hatte die [[Wichtige_Personen_in_Taki#Ehemalige_Dorfoberhäupter|Gushiken]]-Ära das erste Mal seit dem Bluterbenkrieg wieder mit einer größeren Bedrohung zu tun: Den Söldnern.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Doch anders als in anderen Ländern und Dörfer gab es in [[Taki no Kuni]] nur wenig Aktivitäten dieser und die im Vergleich geringe Anzahl der Söldner bereitete den vereinte Kräften der Landesfürsten und des Ninjadorfes kaum Probleme.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Da [[Takigakure]] ohnehin keine Gefahr durch die Söldner für das einzige wirklich versteckte Dorf sah, zogen sie daher nicht aktiv in den Kampf gegen diese, sondern verteidigten lediglich das Land gegen die wenigen einfallenden Truppen, welche die Städte bedrohten.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Eingriff des Ältestenrates und Gushiken-Dynastie - 85 Jahre nach Ende des Bluterbenkrieges===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Änderungen während der Eigen-Dynastie sorgten für größeren Widerstand bei den traditionelleren Clans des Dorfes als erwartet, weshalb unter internem Druck der Ältestenrat dazu gezwungen wurde Eigen um den Rücktritt zu bitten. Als [[Wichtige_Personen_in_Taki#Ehemalige_Dorfoberhäupter|Muneyaki Gushiken]] die Führung des Dorfes übernahm, waren viele erleichtert wieder einen ·wahren Taki-Ninja· an der Spitze zu sehen.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Beginn der Gushiken-Dynastie - 85 Jahre nach Ende des Bluterbenkrieges===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit [[Wichtige_Personen_in_Taki#Ehemalige_Dorfoberhäupter|Muneyaki Gushiken]] als neuer Führung des Dorfes ging eine Welle der Erleichterung durch die Reihen der Bewohner des Dorfes, ein Anführer geboren in [[Takigakure]] selbst und bereits mit 9 Jahren Absolvent der Akademie. Allerdings blieb ein plötzlicher Umschwung der Politik wieder der Erwartungen aus. [[Wichtige_Personen_in_Taki#Ehemalige_Dorfoberhäupter|Muneyaki]] zeigte sich viel mehr als zurückhaltend und vorsichtiger Ninja. Selbst einige Monate nach seiner Einsetzung herrschte eine Stille im Zusammenhang mit seiner Politik. Als [[Wichtige_Personen_in_Taki#Ehemalige_Dorfoberhäupter|Muneyaki]] dann sogar plötzlich für eine Weile lang verschwand fürchteten sowohl der Ältestenrat als auch die Bewohner [[Takigakure]]s dass die Auswahl ein Fehler gewesen war und sie ihren Anführer nie wiedersehen würden. Doch [[Wichtige_Personen_in_Taki#Ehemalige_Dorfoberhäupter|Muneyaki]] erschien wider Erwarten wieder an den Toren [[Takigakure]]s als wäre nichts gewesen, um sich seinen Aufgaben als [[Dorfoberhaupt]] des Dorfes zu stellen. Erst einige Wochen nach seiner Rückkehr enthüllte [[Wichtige_Personen_in_Taki#Ehemalige_Dorfoberhäupter|Muneyaki]] die Intention hinter seinem Verschwinden.&lt;br /&gt;
Er hat die legendären Wächter aus den vergessenen Geschichten Takis erforscht und als Zeichen der Wertschätzung den Titel des Dorfoberhauptes des Dorfes  in den gelben Drachen ernannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Post-Söldner-Ära===&lt;br /&gt;
Da die [[Söldner]]-Ära keinen großartigen Einfluss auf [[Takigakure]] hatte, verlief das Leben im Dorf nach dem Sieg über diese nicht anders ab als zuvor.&lt;br /&gt;
Es gab, da man sich nicht großartig mit den [[Söldner]]n beschäftigt hatte, anders als in anderen Ländern, keine großen technologischen Fortschritte, noch war man auf diese im recht traditionellen Land erpicht.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Es gab jedoch erste stärkere diplomatische Berührungen mit den Dörfern [[Kirigakure]] und [[Kumogakure]].&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Diese waren auf die diplomatischen Beziehungen des ehemaligen Dorfoberhaupts [[Wichtige_Personen_in_Taki#Dorfoberhaupt|Eigen Jinkou]] zu [[Kirigakure]] zurückzuführen, die ursprünglich aus dem Dorf stammte. Über jene Beziehung kamen sie dann auch in Berührung mit [[Kumogakure]], welche schon immer recht eng mit [[Kirigakure]] verbunden waren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Dreier-Bündnis-Ära===&lt;br /&gt;
Das Dreier-Bündnis [[Kirigakure]]-[[Kumogakure]]-[[Takigakure]] hat seine Wurzeln bis in den Bluterbenkrieg geschlagen. Damals entstand der erste Kontakt aller drei Länder miteinander. Auch wenn dieser Kontakt eher negativer Natur gegenüber [[Takigakure]] war, so festigte es die Bindung der beiden anderen Bündnispartner.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Dieses Verhältnis schob sich jedoch ins positive als [[Wichtige_Personen_in_Taki#Eigen_Jinkou|Eigen Jinkou]] Dorfführer wurde, da Eigens Heimatdorf [[Kirigakure]] gewesen war, pflegte sie in dieser neuen Position eine recht umsichtige Politik, welche den Grundstein für das künftige Bündnis legte.&lt;br /&gt;
Zur freundschaftlichen Annäherung begrüßte [[Takigakure]] bald eine kleine Delegation [[Kirigakure]]-Ninja im Dorf, deren Besuch überraschend gut ausging.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Anschläge während des [[Chuuninexamen]]s in [[Kumogakure]] festigte ebenfalls diese Beziehung, da [[Takigakure]] ihrem neuen Freunden [[Kirigakure]] und somit auch [[Kumogakure]] bei der Beseitigung der Schäden half.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Nach der Eroberung einer [[Söldner]]festung seitens [[Kirigakure]], wurde diese zum gemeinsamen Besitz der drei Dörfer erklärt und die Bündnisfestung erschaffen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die letzte Festigung des Bündnisses wurde durch die Katastrophenhilfe während Unwetters erzielt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Beginn der [[Wichtige_Personen_in_Taki#Shinishi_Kudo|Kudo]]-Dynastie - 89 Jahre nach Ende des Bluterbenkrieges===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem, Nobu Guskihen, der Bruder [[Wichtige_Personen_in_Taki#Ehemalige_Dorfoberhäupter|Muneyaki Gushikens]], diesen auf dem Weg zu einer wohl wichtigen Besprechung abfangen und entführen konnte, trat die Spezialeinheit Takigakures in Aktion, unter anderem auch [[Wichtige_Personen_in_Taki#Shinishi_Kudo|Shinishi Kudo]].&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Wichtige_Personen_in_Taki#Shinishi_Kudo|Shinishi Kudo]] gelang es als einziger, den [[Wichtige_Personen_in_Taki#Ehemalige_Dorfoberhäupter|gelben Drachen]] und seinen Bruder in einer Höhle zu finden und zu erreichen. Ihm gelang es Nobu Gushiken, das höchst gefährliche, ehemalige Mitglied der [[Einheiten_Takigakures#Tsuisekisha_.28J.C3.A4ger.29|Tsuisekisha-Einheit]], den Bruder von Gushiken, zu erledigen. &lt;br /&gt;
Gerüchten zufolge soll Nobu jedoch Sicherheitsvorkehrungen geplant haben, welche besagte Höhle nach seinem Tod zum Einsturz brachte.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Offiziellen Aussagen zufolge, gelang es Kudo, das [[Dorfoberhaupt]] aus der misslichen Lage der einstürzenden Höhle zu befreien, schaffte es jedoch selbst nicht mehr heraus. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Wichtige_Personen_in_Taki#Shinishi_Kudo|Shinishi Kudo]] galt eine Zeit lang als verstorben, ehe er wohlauf zurückkam und wenig wegen seiner heldenhaften Taten, der Rettung des alten Dorfoberhauptes sowie dem Ausschalten des Verräters selbst zum [[Dorfoberhaupt]] ernannt wurde, da [[Wichtige_Personen_in_Taki#Ehemalige_Dorfoberhäupter|Muneyaki Gushiken]] von diesem Amt zurücktrat.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der junge [[Gesellschaft_in_Taki#Kudo|Kudo]] brachte gleich frischen Wind in des recht traditionelle Takigakure, durch die Umbenennung des Dorfoberhaupt-Titels vom gelben zum goldenen Drachen, sowie dem Bau eines neuen [[Aufbau_von_Taki#Ninjasitz.2Fgoldene_Drachenstatue|Ninjasitzes]], der eben jenes Wesen repräsentieren sollte.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Jedoch hatte [[Wichtige_Personen_in_Taki#Shinishi_Kudo|Shinishi Kudo]] mit seiner Ernennung gleichzeitig etwas geerbt was den jungen Shinobi auf die Probe stellen sollte, der [[Taki_no_Kuni#Jashin_Sekte|Jashin-Kult]] der zuvor in Takigakure schon Unheil angerichtet hatte war stärker geworden und schaffte es [[Takigakure]] als Dorf einige Seitenhiebe zu verpassen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Bald darauf sollte ein Krieg in [[Taki no Kuni]] ausbrechen in dem die beiden Seiten ihre Kräfte maßen und [[Wichtige_Personen_in_Taki#Shinishi_Kudo|der goldene Drache]] seine Stärke und Führungsqualitäten beweisen musste.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Das Lied des gelben Drachen=&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwischen den Reihen voller Bücher und Schriftrollen in der Bibliothek [[Takigakure]]s, die oft von großen Personen der Vergangenheit, wichtigen Ereignissen oder Techniken sowie Lehre handeln, findet der Suchende bis weilen ein kleineres unscheinbares Buch.&lt;br /&gt;
Nur selten wurde das Buch in den letzten Jahren aus der Umarmung seiner größeren Brüder und Schwestern gerissen, um seinen Inhalt dem Suchenden zu offenbaren. Es war in Vergessenheit geraten und gelegentlich, wenn es aus dem langen Schlaf eines von Staub bedeckten Buches für einen Moment, welcher für ein Buch alles zwischen einer Sekunde und einem Jahrhundert sein kann, aufwachte, erinnerte es sich sehnsüchtig daran wie es gewesen war, als noch kleine Kinderfinger es jeden Tag hervorgeholt und die dazugehörigen hohen Stimmen erfreut und laut aus ihm hervor gelesen hatten.&lt;br /&gt;
Es war abgenutzt ja, aber das stimmte das Buch nicht traurig sondern machte es eher stolz. Die güldene Farbe, mit der sein Schaffer einst den Umschlag beschrieben hatte, hatte ihm eh nie wirklich gefallen und der Zustand sprach in seinen Augen für all die Liebe und Anerkennung, die ihm einst zugekommen war. Und schließlich hatte die Geschichte, mit deren Schutz und Überlieferung es beauftragt worden war, alles Recht auf derartige Zuwendung.&lt;br /&gt;
Ja das Buch war stolz auf sich selber und wusste, dass es nur lange genug warten müsste, bis es aus seinem Schlaf aufgeweckt werden und seine Geschichte erneut offenbaren würde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Irgendwann kam dieser Tag und an diesem Tag fand die Sage des [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|gelben Drachens]] und der Götter wieder Einzug in die Köpfe der Menschen. Wie so oft bei Sagen weiß niemand zu sagen, wie viel wahr und wie viel hinzugedichtet worden war. Aber dies, so wusste das Buch, war nicht die Aufgabe einer Sage.&lt;br /&gt;
Eine Sage muss die Herzen der Menschen erfreuen, sie mit Hoffnung erfüllen und zum Träumen anregen. Eine Sage lässt bisweilen alte Männer genauso wie kleine Kinder mit verträumten Blicken die Welt um sich herum betrachten und sich vorstellen, wie es wohl damals an diesem Ort ausgesehen haben könnte. Eine Sage schließlich steht für eine Lektion und Beispiel, Lehre und Wissen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und so erzählt das Buch die Geschichte:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Prolog===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vor langer Zeit, als die Menschheit noch jung war und mit den großen Augen eines kleinen Kindes die Welt um sich herum betrachtete, herrschte die Natur über das Leben eines jeden Lebewesens mit einer Hand, die zugleich sanft wie ein kühler Windstoß im drückenden Sommer als auch hart wie der Kern eines großen Gebirges war.&lt;br /&gt;
Der Mensch, genauso wie alle anderen Lebewesen ob Tier, Pflanze oder Stein kämpfte jeden Tag um sein Überleben. Aber nicht Angst oder Ohnmacht vor den Strapazen bestimmten sein Leben, sondern Freude und Glück über die einfachsten Dinge. Er war glücklich, wenn er mit vollem Magen einen warmen und sicheren Schlafplatz gefunden hatte.&lt;br /&gt;
So herrschte die Natur und die Tiere, die teilweise älter als die Menschen waren, wuchsen zu prächtigen Gestalten heran. Hört man heute von Erzählungen aus jener Zeit, so wirken die Geschichten von dem riesigen Wald, der den Großteil des Kontinents bedeckte und von ebenso riesigen Tiergottheiten bevölkert war, wie die Märchen eines alten wirren Greises.&lt;br /&gt;
Aber der Menschheit Kindeswiege war dies Umfeld beschützt vom großen Schatten des Waldgottes. Irgendwann jedoch fängt jedes Kind an sein Umfeld zu verändern und in einer Zeit, in der sich das Schicksal dieses Gleichgewichtes entscheiden sollte erhob sich der [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|gelbe Drache]] über die Träume von Natur und Mensch hinweg in die Lüfte der Zukunft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===1. Kapitel===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Langsam und träge floss der kleine Bach an diesem Tag die Hänge des Hügels herab, plätscherte nur missmutig über die großen Steine nahe seiner Quelle, drückte nur halbherzig die Kiesel vor sich her, die sich in seinen Weg stellen wollten, und wollte gar nicht so recht seinen Weg gen Tal beschreiben.&lt;br /&gt;
Hätte man den Bach an einem anderen Tag gesehen und hätte man Aug und Ohr, so wie es die Menschen früher für die Natur gehabt hatten, so hätte die Freude und die Glückseligkeit des Baches einem das Herz erwärmt. Es war kein großer Bach, es war kein Bach, dessen Wasser sich in den Strom eines gewaltigen Flusses oder die Gefilde eines riesigen Sees mischte. Es war ein einfacher Bach, der auf der großen Landkarte nicht einmal seine Existenz belegt finden würde.&lt;br /&gt;
Aber für die Menschen des kleinen Dorfes am Fuße des Hügels war er die Quelle ihres Lebens und somit das Wichtigste in der Welt und für ihn waren diese Menschen das Wichtigste in der Welt.&lt;br /&gt;
Wer brauchte schon riesige Mengen Wassers, wenn er sich an dem Lachen der Kinder erfreuen konnte, die in ihm spielten und sein Wasser benutzten, um sich gegenseitig zu bespritzen?&lt;br /&gt;
Ja es waren vor allem die Kinder, auf die sich der Bach jeden Morgen freute, wenn er sich aus dem moosig-grünen Bett seiner Träume erhob. Er kannte sie alle, er erkannte sie schon am Klang ihres Lachens und hatte einem jeden der Dorfbewohner erfreut beim Wachsen zugesehen.&lt;br /&gt;
Nichts aber stimmte ihn so traurig, wie das bittere Weinen und Schluchzen eines Kindes, das in seinem jungen Leben bereits großes Leid erfahren musste. Und ausgerechnet das herzerweichendste Weinen und die qualvollsten Tränen hatte er am gestrigen Tage wahrnehmen müssen.&lt;br /&gt;
Das Mädchen mit den grellblonden Haaren namens [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] hatte bereits in ihrer frühesten Kindheit beide Eltern verloren und lebte alleine mit ihrer großen Schwester Kigiku in dem kleinen Dorf. Nie hatte der Bach [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] weinen hören ob des Verlustes der Eltern oder der schweren Zeit, die dieser den beiden Mädchen einbrachte. Es war immer glücklich mit seinem Leben gewesen, hatte sich nie beschwert und war der großen Schwester stets zur Hand gegangen. Und ausgerechnet dieses Mädchen, das dem Bach immer ein Quell der Freude gewesen war, weinte nun ob der schweren Krankheit des Einzigem, dem es sich immer sicher gewesen war: Seiner Schwester.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was konnte der Bach tun? Die Menschen hatten in den Jahrhunderten seit ihrer frühesten Kindheit gelernt in der Natur zu überleben und dabei bereits einiges über die Kunst mit den Geschenken der Natur Krankheit und Wunde zu bekämpfen gelernt. Aber nicht einmal dieses Wissen schien das Leid Kigikus mildern zu können. Trübseelig floss er weiter vor sich hin und grübelte nach, was er tun könnte. Auch dachte er dabei daran, dass die Menschheit längst ihr Kindesbett verlassen und begonnen hatte, die harte Seite der Natur, die ihr Leben bedrohte, zu bekämpfen.&lt;br /&gt;
Früher, er konnte sich fast nicht mehr daran erinnern, hatte sich nur selten die Sonne in seinen Wassern gespiegelt, da der Schatten großer Bäume stets sein Gefilde bedeckte. Irgendwann aber hatten die Menschen damit begonnen die Bäume zu fällen und sich Platz zum Leben, für ihr Vieh und für ihre Felder zu schaffen. Der große Wald war immer weiter geschrumpft und schon lange hörte der Bach die Stimmen der Bäume nur noch aus sehr weiter Entfernung im Säuseln des Windes.&lt;br /&gt;
Als er nun so lauschte, um die Stimmen der Bäume zu hören, vernahm er die Stimme eines Menschen. Dieser Mann, denn seine tiefe und rauchige Stimme verriet sein Geschlecht, sang irgendwo in seiner Nähe von etwas, was der Bach völlig vergessen hatte: Von dem Waldgott.&lt;br /&gt;
Die Erinnerungen überschlugen sich und schnell beschloss der Bach aus seiner Trübseligkeit zu erwachen und den Sänger mit dem Plätschern seines Wassers an- und zu dem kleinen Dorf hinzulocken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===2. Kapitel===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stark schmerzten die Füße des Greises, dessen Stimme der Bach vernommen hatte, ob seiner langen Wanderung und ein jedes Wort, das er scheinbar vergnügt vor sich her sang, war einzig und allein dazu gedacht, um ihn von den Schmerzen abzulenken.&lt;br /&gt;
Er war weit gereist, hatte viele Flüsse überquert und sich an viele Bäume gelehnt, wenn sein alter Körper ein paar Momente der Ruhe benötigten. Weswegen er reiste, wusste er nicht mehr. Einzig und allein erinnerte er sich noch daran, dass er einst am Rande eines großen Waldes gelebt und von dessen Wildheit und Schönheit verzaubert worden war.&lt;br /&gt;
Angelockt vom Plätschern des Baches, dessen kühles Wasser Linderung für die schmerzenden Füße verhieß, wechselte der Greis die Richtung und traf schon bald auf den kleinen Bach und das in nicht allzu weiter Ferne stehende Dorf. Noch einmal nahm sich der Alte zusammen, trällerte um so lauter, als seine Füße besonders stark schmerzen und ihm anscheinend sagen wollten:“Wieso bleibst du nicht einfach hier sitzen und gönnst uns unsere Ruhe du alter Narr?“&lt;br /&gt;
Aber der „alte Narr“ war dickköpfig geworden und wollte nicht nur seine Füße ausruhen, sondern auch noch mit Menschen reden. Ein Vergnügen, das ihm seit Wochen verwehrt war.&lt;br /&gt;
So laut trällerte er vor sich hin, dass er das Schluchzen des kleinen Mädchens, das am Ufer des kleinen Baches mehr in sich zusammen gekauert war, als dass es saß, nicht mitbekam. Erst, als das Mädchen seine grünen Augen öffnete und auf den alten und komisch aussehenden Mann schaute, während es sich über die tränenverschmierten Wangen wischte, bemerkte dieser, dass er nicht alleine war.&lt;br /&gt;
„Was ist ein Waldgott?“ ertönte die hohe Stimme des Mädchens und der alte Mann blieb verdutzt stehen, um die fragenden großen Augen, die vor Weinen rot geworden waren, zu bewundern. Kurz entschlossen gewährte er seinen fast schon rebellierenden Füßen ihren Wunsch und ließ sich neben dem Mädchen leise seufzend nieder.&lt;br /&gt;
„Die gestaltgewordene Natur. Wille und Kraft dessen, was uns stets umgibt, und genauso wild und sanft wie eben jenes.“ Antwortete er ein wenig kryptischer, als er beabsichtigt hatte, während er die schmerzenden Füße aus den abgelaufenen Sandalen befreite.&lt;br /&gt;
„Und wie sieht er aus?“&lt;br /&gt;
„Er wechselt die Gestalt, so wie es auch die Natur ständig tut.“&lt;br /&gt;
„Ist er lieb?“&lt;br /&gt;
„Ja und nein. Wenn er stürmisch und verheerend ist, wenn er wütend und aufgebracht ist, so vernichtet er alles, was ihm in den Weg kommt. Ist er aber sanft und ruhig, so beschützt, heilt und umsorgt er das, was in seinen Augen, den Augen der Natur, würdig ist.“&lt;br /&gt;
Sofort weiteten sich die Augen des kleinen Mädchens, das das zerschlissene Hemd des Alten mit seinen kleinen Fingern ergriff und ihn voller Hoffnung und zugleich voller Angst vor einer möglichen Enttäuschung anschaute.&lt;br /&gt;
„Er heilt? Kann er alles heilen? Kann er auch eine richtig schlimme Krankheit heilen?“&lt;br /&gt;
Ein wenig verdutzt ob dieser Reaktion antwortete der Alte in dazu passender Stimmlage:&lt;br /&gt;
„Ehm Ja, kann er, aber dazu muss er…“ Doch weiter hörte das Mädchen nicht, es riss nur umso stärker an dem Hemd und schrie förmlich:&lt;br /&gt;
„Wo finde ich ihn? Erzähl mir bitte alles!“&lt;br /&gt;
Und nach einer Reaktion, die sehr derer glich, die er nur wenige Momente zuvor gezeigt hatte, und einem dazu passenden Seufzen, holte der Greis tief Luft und fing an zu erzählen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Weit weg im Nordosten steht er noch, der große Wald, der einst fast den ganzen Kontinent bedeckte. Im Gegensatz zu den kleinen Wäldern, die du kennst, ist dieser Wald noch erfüllt von dem Willen und der Kraft der Natur. Tief in seinem Inneren lebt der Waldgott in dem wunderbaren Hain, der schon seit Äonen nicht mehr von Menschen betreten worden ist, und umgeben von den Vorfahren der Tiere: riesige und weise Tiergötter.&lt;br /&gt;
Einst, so wurde mir als kleines Kind in meinem Heimatdorf erzählt, dass am Randes des großen Waldes steht, sahen die Tiergötter und der Waldgott mit wohlwollendem Blick auf die Menschen herab, die so schwach und zerbrechlich wirkten. Sie standen uns bei, wenn etwas unsere Existenz bedrohte, und halfen uns gelegentlich mit Rat und Tat in der Natur zu überleben, die sie schon so viel länger bevölkern und so viel besser verstehen als wir.&lt;br /&gt;
Aus dieser Zeit kommen auch die Geschichten der Heilkunst des Waldgottes und der weisen Ratschläge der Tiergötter, die zusammen mit ihren damals noch ähnlich riesigen Brüdern und Schwestern unseren Kontinent bereisten und bevölkerten.&lt;br /&gt;
Aber…“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch weiter kam der Mann nicht, denn das Mädchen war bereits aufgesprungen und rannte fort in Richtung der Häuser. Später erfuhr er, was es mit dem Mädchen auf sich hatte, und schollt sich selber ob dem, was er so unvorsichtig [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] erzählt hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===3. Kapitel===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Voller Schrecken beobachtete der kleine Bach, was geschah. In seinem Bestreben das kleine Mädchen zu trösten und sich wieder an ihrem Lachen und den strahlenden Augen zu erfreuen, hatte er vergessen, dass Menschen keine Tiere waren. Sie waren es nicht gewohnt auf sich alleine gestellt zu überleben und am aller wenigsten kleine Kinder, von den Gefahren einer solchen Reise und denen des großen Waldes ganz zu schweigen.&lt;br /&gt;
Aber was konnte er tun? Was konnte er tun?...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ohne lange nachzudenken hatte sich [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] ihre festeren Schuhe samt ein paar reisetauglichen Kleidern und Proviant – was sie eben rumliegen sah – geschnappt, hatte ihre Schwester umarmt und war mit den Worten „Der Waldgott wird dich heilen, warte es nur ab!“ aus der kleinen Hütte, die die zwei Mädchen bewohnten, verschwunden.&lt;br /&gt;
Kigiku hatte sichtlich verwirrt drein geschaut, aber hatte ob ihrer Krankheit und der Schwäche, die ihren Körper befallen hatte, nichts tun können, außer der kleinen Schwester flehentlich hinterher zu schauen. So verzweifelt, wie die große Schwester in dieser Stunde war, als[[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] Hals über Kopf das kleine Dorf verließ, so zuversichtlich war die kleine Schwester, die endlich etwas gefunden hatte, was sie tun konnte um Kigiku helfen zu können. Sie dachte gar nicht daran, dass die Reise gefährlich werden könnte, oder dass sie ihr eigenes Leben schonen müsste. Einzig und allein das Leben der Person, die für sie die Welt darstellte, war ihr wichtig und kreiste beständig in ihrer Gedankenwelt umher.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So reiste das kleine Mädchen mit dem blonden Haar und den großen grünen Augen los gen Nordosten. Zum Glück hatte sie gelernt die Himmelsrichtungen zu erkennen und zu finden und verlief sich nie. So selbstsicher ging sie ihre Reise an, dass sie vergnügt summend schon bald das kleine Tal und die Gefilde des kleinen Baches verließ.&lt;br /&gt;
Die ersten Tage ihres kleinen Abenteuers flogen nur so vorüber. Sie hatte genügend Wasser dabei und konnte ihre Proviante mit den Beeren und Früchten, die sie dank des herrschenden Sommers leicht fand, stets wieder auffüllen. Einzig und allein des Nachts, wenn es dunkel und gelegentlich sogar etwas kühler wurde, wurde es ihr etwas bang um das kleine Herz. Aber wie stets summte sie dann eine kleine Melodie vor sich her, mit der sie die große Stille um sich herum vertrieb und sich selber in den Schlaf wiegte.&lt;br /&gt;
Die Weisen sagen, dass ein entschlossenes Herz keine Furcht kenne. Nur ein zauderndes und fragendes Herz öffne Tür und Tor für Zweifel und Furcht. Wenn man diesen Worten Glauben schenken darf, so verwundert es nicht, dass [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] nie daran dachte umzukehren oder auch nur aus Angst oder Furcht eine Träne vergoss. Sie war überzeugt davon das Richtige zu tun und setzte mit derselben Überzeugung Fuß vor Fuß, ging Schritt um Schritt immer weiter gen Nordosten.&lt;br /&gt;
Schon bald wurde die Natur, die wenn auch in schwächerer Art und Weise, auch an diesem Ort zu finden war, auf das summende und singende kleine Mädchen aufmerksam und immer öfter geschah es von nun an, dass ein kleiner Sperling sich zu [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] gesellte, wenn diese tagsüber oder nachts vor sich hin sang, um diese mit seinem hohen Zwitschern zu begleiten.&lt;br /&gt;
Immer, wenn sie den kleinen [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]] sah, der ihr schon bald ein lieber Wegbegleiter wurde, hellte sich die Miene des kleinen Mädchens auf und ihre Schritte wurden bestimmter und stärker. Dem Beispiel des [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]]s folgend, fing sie schon bald an feste Rhythmen in ihren Tagesablauf zu bringen:&lt;br /&gt;
Sie stand mit der Sonne auf, aß etwas, ging dann den Tag über unterbrochen von einer Mittagspause bis sie am Nachmittag begann nach einer Schlafmöglichkeit zu suchen und daraufhin nach etwas Essbarem und Trinkbarem, wenn sie nicht schon genug während des Tages gefunden hatte. Ihrer guten Orientierung wegen verlief sie sich dabei so gut wie nie und wenn, dann brachte sie das Zwitschern des kleinen [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]] schon bald wieder auf den richtigen Weg. Auch brauchte sie nur auf das Verhalten des[[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]]s zu achten, um Wetterumbrüche oder Gefahren vorherzusehen.&lt;br /&gt;
So verging die Zeit und die Natur kehrte immer weiter in das kleine Mädchen ein genauso wie das kleine Mädchen immer weiter in die Natur einkehrte. Und dann kam der Herbst&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===4. Kapitel===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als die ersten Blätter an den Bäumen begannen gelb und rot zu werden, wusste [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]], dass der Sommer den Kampf gegen den Winter langsam verlor. Noch kämpfte er wacker und hielt die kalten Winde aus dem Norden samt der dunklen Wolken, die sie mitbrachten, zurück. Aber mit jedem Tag und jeder Nacht kamen sie näher, ohne dass der Sommer etwas dagegen würde tun können.&lt;br /&gt;
Sie musste sich beeilen, so viel verstand selbst ein kleines Mädchen, denn in den Stürmen und der Kälte des Winters würde sie nicht überleben können ohne die Hilfe und den Beistand Ihresgleichen.&lt;br /&gt;
Wäre der kleine [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]] nicht gewesen, der sie über immer längere Strecken des Tages begleitete und es sich immer öfter auf ihrer Schulter bequem machte, so hätten vielleicht der Zweifel und die Furcht Einzug in ihrem Herzen gehalten. So aber ertönten die Stimmen der Zwei, wann immer der Winter an ihren Herzen zu nagen begann, und vertrieben diesen.&lt;br /&gt;
Manchmal allerdings kam es auch vor, dass der kleine [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]] schrecklich lange weg blieb und [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] begann sich Sorgen zu machen. Sorgen um den kleinen [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]], um ihre Schwester und um den Wahrheitsgehalt der Geschichte des alten Mannes. Als der kleine [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]] eines Morgens nicht neben ihr zu finden war, erhob sie sich und ging ohne zu zaudern in den kleinen Hain hinein, der sich vor ihr erstreckte. Sie begann das Lied zu singen, das sie seit Beginn ihrer Reise immer sang, und schon bald hörte sie aus einiger Entfernung die Antwort des [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]]s.&lt;br /&gt;
Ihr Herz schlug immer schneller voller Freude und auch voller Angst ob dem, was dem [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]] passiert sein könnte. Sie rannte immer schneller, stets der Stimme des [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]]s folgend und blieb plötzlich stehen.&lt;br /&gt;
Eine kleine [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] mit ungewöhnlich eisblauen Augen stand am Fuße eines großen Baumes, auf dessen niedrigem Ast [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] sofort ein paar der Federn des kleinen [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]]s sehen konnte. Ihre Augen weiteten sich und füllten sich schon bald mit Tränen, während die Katze sich von dem ersten Schrecken ob der plötzlichen Begegnung erholte und begann um das kleine Mädchen, das mehr und mehr in Tränen ausbrach, zu kreisen.&lt;br /&gt;
[[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] verstand schnell, dass der Sommer ihr bisher nur die schönen Seiten der Natur gezeigt hatte und sie den kleinen [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]] wohl nicht mehr wieder sehen würde. Es war in ihren Augen klar, dass der [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]] den Klauen der [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] erlegen war, da er sonst längst zu ihr zurück geflogen sein würde.&lt;br /&gt;
Immer stärker wurde der Regen aus Tränen, der sich vom Gesicht des kleinen Mädchens gen Boden bewegte, bis ein empörtes Miauen das Mädchen aus seinen Gedanken rüttelte. Die [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] hatte sich vor [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] hingesetzt und schaute sie aus zugleich neugierigen und vorwurfsvollen Augen an, so dass das Mädchen nicht anders konnte als sich herabzubeugen und vorsichtig das Fell des Tieres zu streicheln.&lt;br /&gt;
Sie machte dem Tier keine Vorwürfe, da es nur um sein eigenes Überleben kämpfte, auch wenn es sie dennoch sehr traurig machte. Anstatt aber vor der Hand des Mädchens zu fliehen, ließ sich die [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] mit einem immer lauter werdenden Schnurren streicheln und verließ auch nicht die Seite des Mädchens, als dieses langsam damit beginnen musste zurück zu ihren wenigen Habseligkeiten zu gehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So nahm schon bald die kleine [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] den Platz des [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]]s ein und begleitete [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] auf ihrer Reise. Und so wie der [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]] mit seinem Verhalten dem Mädchen vieles über das Überleben in der Natur beibrachte, so tat dies auch die [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]]. Allerdings oblag es der [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] genauso wie bei ihrem ersten Treffen dem Mädchen die düstere Seite der Natur zu zeigen.&lt;br /&gt;
Hatten im Sommer noch Früchte und Beeren überall auf ihrem Weg nur darauf gewartet von ihr gepflückt zu werden, so verschwanden diese immer mehr je weiter der Herbst Einzug hielt. Und schon bald musste [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] lernen, dass sie wie die [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] Leben nehmen musste, um selber zu überleben.&lt;br /&gt;
Es dauerte schier eine Ewigkeit, bis es ihr mittels einer Falle zum ersten Mal gelang ein kleines Tier zu fangen, ein Feuer zu machen und es dann übers Herz zu bringen das Tier zu töten und sogar zu verspeisen. Sie weinte bitterlich ob des Lebens, das sie beendet hatte und flehte vielmals um Verzeihung, bevor sie sich traute zu essen.&lt;br /&gt;
Durch Wiederholung aber wird jeder zum Meister und schon bald hatte sich das kleine Mädchen an die neuen Vorgänge gewöhnt, auch wenn sie noch immer für das Schicksal der Seele eines jeden Tieres, das sie tötete, zum ihr unbekannten Waldgott betete.&lt;br /&gt;
Schon bald fiel ihr das Fehlen des freudigen Zwitscherns kaum noch auf und die Harte Seite der Natur zog immer mehr in sie ein, auch wenn diese gemischt von warmen Momenten war, wie das abendliche Einschlafen mit der [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] in den Armen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===5. Kapitel===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Immer schwächer wurde der Sommer und der Herbst, der wie sein Freund Frühling sich oft wie das Seil fühlte, an dem Sommer und Herbst zogen, wurde immer dunkler und kälter. Die Stürme, die die Höhepunkte im Tauziehen zwischen Sommer und Winter für jeden sichtbar und hörbar machten, hatten schon seit einiger Zeit immer weiter an Stärke nachgelassen so wie es auch der Sommer getan hatte.&lt;br /&gt;
Immer weniger Zeit blieb dem kleinen Mädchen, das sich immer öfter morgens von Raureif befreien musste. Gelegentlich fielen früh morgens kleine weiße Flocken vom Himmel herab, setzten sich auf ihr blondes Haar und bildeten einen Schleier aus winzig kleinen Kristallen. Immer öfter froren ihr die Füße oder die Hände, manchmal kroch die Kälte sogar langsam die Beine hoch und hätte sie nicht die [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] gehabt, die sie des nachts wärmte, so wäre sie sicher oft schlotternd vor Kälte erwacht.&lt;br /&gt;
Sie hatte kaum noch Zeit, das wusste sie. Aber unbeirrt setzte sie Tag für Tag einen Fuß vor den anderen. Sie konnte nicht scheitern, sie durfte nicht! Was war schon so ein wenig Schnee im Vergleich zu dem, was ihre Schwester erleiden musste?&lt;br /&gt;
Und dann eines Tages, als die glänzende Himmelsscheibe bereits im Sinken inbegriffen war, sah sie Rauchschwaden hinter einem kleinen Weiler aufsteigen. Sie beschleunigte ihre Schritte und angespornt durch das Wettlaufen, das sich nun ergab, sprintete auch die [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] immer schneller, bis sie das Mädchen überholte und wenig später aus deren Sichtfeld verschwand.&lt;br /&gt;
Wie lange sie schon so rannte, wusste [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] nicht. Einzig und allein die stetig abnehmende Entfernung zu den Rauchschwaden und nicht die fast schon untergegangene Sonne war Mittelpunkt aller Gedanken des kleinen Mädchens. Je näher sie aber kam, desto mehr drangen schreckliche Geräusche an ihr Ohr, die sie an die unglaublich lauten Stürme im Herbst erinnerten. Oft hatte sie sich mitten in der Nacht, wenn es besonders stark stürmte, wie ein Kokon in ihre Decke eingerollt und sich vorgestellt, dass außerhalb des schützenden Mantels riesige Tiere, wie die aus der Geschichte des Greises, umher liefen und sich gegenseitig anschrien, was diesen Schrecklichen Krach erzeugte.&lt;br /&gt;
Hätte sie gewusst, was sie erwartete, so hätte sie in jenen Nächten wohl kein einziges Auge zu bekommen. Als sie sich immer weiter ihren Weg zwischen den mit einer hauchdünnen Schicht silbrigen Schnees bedeckten Bäumen des kleinen Weilers bahnte, schälten sich immer mehr die Umrisse kleinerer und größerer Häuser aus dem zwielichtigen Schatten der Bäume. Das Herz des Mädchen schlug ob der Vorfreude vielleicht endlich ihr Ziel erreicht zu haben immer schneller, bis es plötzlich zwei Schläge aussetzte während auch die kleinen Beine sich nicht mehr fortbewegen wollten.&lt;br /&gt;
Ein gewaltiges Brüllen, wie es dem stärksten Orkan alle Ehre bereitet hätte, erhob sich, als ein gewaltiger schwarzer Schatten sich auf die Reihe der Häuser zu bewegte. Nicht heimelige Kamine, nicht freundlich strahlende Herdfeuer hatten die Rauchschwaden erzeugt, die [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] angelockt hatten, sondern in Flammen stehende Barrikaden, die die Dorfbewohner scheinbar als Schutz errichtet hatten. Aber selbst diese hatten sie nicht vor dem bewahren können, was auf sie zurollte.&lt;br /&gt;
Verzweifeltes Rufen drang an [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]]s Ohren, als das Brüllen für einen Moment aussetzte. Langsam bewegte sie sich wieder, überzeugte ihre Füße mühsam zu jedem einzelnen Schritt und näherte sich so furchtbar langsam dem Chaos, das immer mehr von sich enthüllte.&lt;br /&gt;
Der gewaltige Schatten war stehen geblieben, bäumte sich in regelmäßigen Abständen auf und brüllte jedes Mal so laut, dass die nahestehenden Bäume wackelten. Vor ihm schälten sich nun auch kleinere Schatten mit langen Stäben aus dem flackernden Zwielicht der Flammen. Je näher das kleine Mädchen kam, desto mehr erkannte sie, dass es sich um Dorfbewohner zu handeln schien, die mit langen Speeren und allerlei zweckentfremdeten Ackergerät den riesigen Schatten, der längst durch die Barrikade gebrochen war, aufzuhalten versuchten.&lt;br /&gt;
Dann hörte sie plötzlich etwas, was nicht so recht in das Chaos passen wollte. Ein hohes Schreien drang an ihre Ohren, das nicht allzu weit entfernt seinen Ursprung haben konnte. In einem solchen Chaos hätte man erwartet, dass es ein furchterfülltes Schreien einer Frau ob der großen Gefahr sein müsste. Aber ein kleines Kind, jünger als die bisher unbemerkte Beobachterin, wankte kaum in der Lage richtig zu laufen mit seinen kurzen Beinen und immer wieder sich an den Häuserwänden abstützend auf den Kampf hinter der durchbrochenen Barrikade zu.&lt;br /&gt;
Doch auch der Schatten hatte das Geräusch bemerkt. [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] blieb abermals für einen Moment vor Schreck das Herz stehen, als sich das riesige Ungetüm dem wankenden Kind zu wandte. Aber diesmal setzten ihre Beine nicht aus, sondern beschleunigten Ihre Schritte. Unweigerlich dachte [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] daran, dass sie nicht schnell genug gewesen war um ihren kleinen [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]] hatte beschützen zu können und weigerte sich so etwas noch einmal zuzulassen.&lt;br /&gt;
Ihre Beine flogen förmlich über die leicht angefrorene Erde, näherten sich immer weiter dem Kleinkind und dem riesigen Schatten, der laut brüllend ebenfalls auf dieses aus der entgegen gesetzten Richtung zusteuerte. Ein verzweifelter Ruf aus der Kehle eines Mannes drang an die Ohren des Mädchens, aber kein einziger ihrer Gedanken war dazu in der Lage sich um dieses zu kümmern.&lt;br /&gt;
Mit Müh und Not erreichte sie das wankende Kind, das in dem Moment, in dem [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] hinter ihm zu Halt kam, endgültig der Schwerkraft Rechenschaft leistete und in die Arme des blonden Mädchens fiel. Doch auch der riesige Schatten hatte die Quelle des hohen Geräusches erreicht. Als eine besonders vorwitzige Flamme ihre Stimme erhob und den Schauplatz für einen Moment zur Gänze ausleuchtete, legte [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] unweigerlich die Arme fester um das Kleinkind in ihren Armen. Vor ihr erhob sich der Kopf einer gewaltigen schwarzen [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Schildkröte]], deren Augen zornig und mordlüstern das ungleiche Gespann anfunkelten.&lt;br /&gt;
Würde sie das Kind loslassen und sich vorsichtig entfernen, während das Ungetüm mit seiner Beute beschäftigt war, so würde sie vielleicht… Doch [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] schüttelte entschlossen das blonde Haupt und drückte das Kind nur stärker an sich. Der Blick ihrer Augen wurde gefährlicher, während sich diese leicht verengten. Sie würde nicht zulassen, dass erneut ein kleines Wesen, das auf ihre Hilfe angewiesen war, starb, weil sie zu zögerlich und zu schwach war. Ähnlich einer Bärenmutter, die ihr Junges vor hoffnungslos überlegenen Jägern nicht im Stich ließ, sondern die Jäger auch noch laut anbrüllte, war der Blick des jungen Mädchens. Das Brüllen aus diesem wurde immer spürbarer, so dass selbst die [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Schildkröte]] für einen Moment inne Hielt. Immer deutlicher wurde es, man war fast der Meinung, dass man es hören … und plötzlich erschallte ein gewaltiger und tiefer Schrei, als sich ein großer Schatten zwischen [[Wichtige_Personen_in_Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] und die [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Schildkröte]] schob.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===6. Kapitel===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unweigerlich hatte [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] ihre Augen geschlossen, als der zweite Schatten so nah vor ihr erschienen war, und rechnete jeden Moment damit die Flügelschläge des Todesboten zu hören.&lt;br /&gt;
Aber diese erschallten nicht, stattdessen entwickelte sich ein Sturm aus Schrei und Gebrüll der zwei riesigen Wesen direkt vor ihr. Je mehr sie aber ihre eigene Angst und ihr wild pochendes Herz beruhigte, desto mehr war sie in der Lage die tiefen Stimmen zu vernehmen:&lt;br /&gt;
„Geh mir aus dem Weg [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Bai Hu]]!“ donnerte die etwas entferntere Stimme zornerfüllt.&lt;br /&gt;
„Nein! Diese beschütze ich und du wirst sie nicht bekommen!“ erwiderte die nähere Stimme etwas leiser, aber mit einem gefährlichen Unterton.&lt;br /&gt;
„Die Menschen verdienen den Tod!“&lt;br /&gt;
„Nichts verdient den Tod. Oder hast du Xinglu’s Worte in deinem Zorn vergessen?“&lt;br /&gt;
„Du wagst es seine Worte in den Mund zu nehmen, nachdem ihr ihn verlassen habt?“ brüllte die fernere Stimme plötzlich noch lauter.&lt;br /&gt;
„Wir haben ihn verlassen nicht wegen dem, was er einst sagte, sondern wegen dem, was er nicht mehr sagt! Würde er zu dem zurückfinden, was wir immer verehrt haben, so würden wir sofort zurückkehren.“&lt;br /&gt;
Es wurde still für einen Moment. Fast ohnmächtig vor den riesigen Geschöpfen, deren Nähe sie deutlich spüren konnte, hatte [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] ihre Augen die ganze Zeit über fest zugekniffen und auch das Kleinkind in ihren Armen hatte sich nicht gerührt. Als es nun etwas ruhiger wurde, öffnete [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] vorsichtig ihre Augen und bestaunte das weiße mit schwarzen Streifen getigerte Fell einer riesigen [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]], die sich scheinbar schützend vor sie gestellt hatte. Doch Zeit für Worte blieb ihr nicht, denn schon bald ertönte die Stimme der [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Schildkröte]] erneut, wenn auch nicht mehr ganz so sehr vor Wut bebend.&lt;br /&gt;
„Ich werde mich zurückziehen und bei Xinglu auf dich warten. Wie es stets Tradition war, wirst du ihm das Wesen vorstellen müssen, dass du vor seinem Willen beschützt hast.“&lt;br /&gt;
Ein Rauschen ertönte, während sich die [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Schildkröte]] umdrehte.&lt;br /&gt;
„In einer Woche, zum Vollmond, falls du es nicht vergessen hast.“ Brummte sie.&lt;br /&gt;
„Ich habe es nie vergessen [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Xuan Wu]], nie...“&lt;br /&gt;
Und dann verschwand die gewaltige [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Schildkröte]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erst, als sich der Schatten des Tieres mit dem Schatten des großen Wald, der in einiger Entfernung zum Dorf zu sehen war, vereinigt hatte, ging ein spürbares Aufatmen durch die Dorfbewohner. Sie schienen sich nicht an der Gegenwart des zweiten Tieres zu stören, als sie an diesem vorbei auf [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] zu rannten. Das kleine Kind in ihren Armen begehrte plötzlich auf, als ein großer Mann mit einer eindrucksvollen Narbe über der Wange und schwarzem Haar vor [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] auftauchte und im nächsten Moment hob eben dieser das Kleinkind aus ihren Armen empor und drückte es an sich.&lt;br /&gt;
„Hast du Angst um deinen Papa gehabt?“murmelte der Mann, der voller Freude dem Kind die Nase stupste.&lt;br /&gt;
„[[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]]… wir müssen reden.“ Ertönte die tiefe Stimme nun einfühlsam und beruhigend aber mit einem kleinen Anflug von Sorge und lenkte [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] von dem rührenden Bild vor sich ab. Als sie ihre Augen dem großen Wesen zu wandte und sich die Blicke begegneten, atmete sie erschrocken ein.&lt;br /&gt;
„Bist du… das kleine Kätzchen?“&lt;br /&gt;
Und der Blick der eisblauen Augen des weißen [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]]s sagte mehr als Worte könnten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===7. Kapitel===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Was hat das alles zu bedeuten?“ Schrie [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] schon fast dem großen [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] entgegen.&lt;br /&gt;
Die Sonne schickte gerade ihre ersten Strahlen durch die kahlen Äste der Bäume und zeigte dem Mädchen, wie viel Zeit seit dem Verschwinden der [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Schildkröte]] vergangen war.&lt;br /&gt;
Die letzten Stunden hatte sie damit zugebracht sich der Versuche der Dorfbewohner sie wie eine Heldin zu feiern zu erwehren und immer wieder den Armen, die sie umschlingen wollten, zu entfliehen. Als die Menschen endlich eingesehen hatten, dass sie an derlei Feiern nicht interessiert war und ihr die Nähe zu so vielen Lebewesen sogar unangenehm war, hatten sie ihr endlich etwas Platz gelassen, ihr etwas zu essen und einen Platz zum Schlafen gegeben. Während dieser Stunden war [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Bai Hu]], so hatte ihn die [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Schildkröte]] genannt, wie vom Erdboden verschlungen gewesen und erst am nächsten Morgen, als [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] sich aus Gewohnheit bei der ersten Morgenröte aus dem Bett erhob und an die frische Luft ging, saß er plötzlich neben dem Haus und schaute sie lange Zeit stumm aus seinen eisblauen Augen an, bevor er sich erhob und langsam gen Waldgrenze trottete. Schnell war sie ihm gefolgt und rief ihm nun schon zum zweiten Mal dieselbe Frage entgegen:&lt;br /&gt;
„Sag es mir! Was hat das alles zu bedeuten? Antworte endlich!“&lt;br /&gt;
„Zügle dein Temperament. Ich höre dich.“ Antwortete der große [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] mit ruhiger und gedämpfter Stimme.&lt;br /&gt;
Es dauerte ein paar Momente, bevor [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] sich etwas beruhigt hatte und deutlich leiser entgegnete: „Aber warum antwortest du mir dann nicht?“&lt;br /&gt;
„Alles besitzt einen richtigen Ort und eine richtige Zeit.“&lt;br /&gt;
„Und erst jetzt stimmt beides überein?“&lt;br /&gt;
„Richtig..“ Der [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] hielt in seinem Gang inne und schaute sich in dem winterlichen Wald einige Momente lang um, bevor er fortfuhr.“Und Vieles ist nicht für die Ohren aller bestimmt.“&lt;br /&gt;
„Also sollen die Dorfbewohner davon nichts hören?“&lt;br /&gt;
„Du hörst zu.“ Abermals folgte eine Pause, die der [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] nutzte um wieder eine Pfote vor die andere zu setzen. „Diese Menschen haben den Zorn Xinglu’s auf sich gezogen und [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Xuan Wu]], der einzige von uns der bei ihm geblieben ist, war hier um das Urteil zu vollstrecken.“&lt;br /&gt;
„Xinglu? [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Xuan Wu]]? Ich verstehe nicht… Ich verstehe gar nichts!“ Brummte [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] in sich hinein.&lt;br /&gt;
„Xinglu ist der Waldgott. Der, nach dem du gesucht hast.“&lt;br /&gt;
Ein Moment der Stille folgte, in dem sich [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]]‘s Augen weiteten und sie tief Luft holte für die folgenden Worte:&lt;br /&gt;
„Aber dann bin ich ja am Ziel Dann wird Kigiku endlich geheilt!“ Sie griff in den Schnee, warf diesen voller Freude empor und drehte sich in dem kleinen Schneegestöber entzückt um sich selber.&lt;br /&gt;
„Ja und nein.“ Erschallte die Stimme des [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]]s. Abrupt blieb [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] stehen und schaute diesen entgeistert an.&lt;br /&gt;
„Er hat die Macht zu heilen, aber ob er das tun wird ist fraglich.“ [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Bai Hu]] atmete tief ein und aus, was dank seiner Größe einen imposanten Luftstrom erzeugte, der [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]]‘s Haar umher wirbelte.&lt;br /&gt;
„Aber darum geht es gerade nicht. Du hast dich dem Willen Xinglu’s entgegen gestellt und seinen Zorn auf dich gezogen.“&lt;br /&gt;
„Aber ich habe doch nur ein kleines Kind beschützt!“ Schrie [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] ihm entgegen.&lt;br /&gt;
„Das weiß ich und das wirst du ihm erklären müssen, wenn du vor ihm stehst.“&lt;br /&gt;
Das Mädchen schluckte geräuschvoll und sah den [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] mit einer Spur Furcht in den Augen an.&lt;br /&gt;
„Und was ist, wenn er mich nicht versteht? Was ist…?“&lt;br /&gt;
„Xinglu hat sich verändert. Wo einst Mitgefühl und Wut sich die Waage hielten, herrscht nun zumeist das Dunkle.“&lt;br /&gt;
„Aber wieso?... Und wieso kennst du ihn so gut? Wieso bist du kein kleines Kätzchen mehr? Wieso hast du mir geholfen? Wieso hast du den kleinen [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]] getötet?“ Platzte es aus [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] hervor.&lt;br /&gt;
„… Zeit und Ort [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]]… Zeit und Ort.“ Und im nächsten Moment war der große weiße [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] mit ein paar gewaltigen Sätzen im Wald verschwunden und [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] drehte sich langsam gen des erwachenden Dorfes.&lt;br /&gt;
„Wenn nicht jetzt, wann dann?“ Murmelte sie und machte sich auf den Weg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===8. Kapitel===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als das blonde Mädchen sich langsam durch den winterlichen Wald dem Dorf und dessen wärmeverheißenden Rauchsäulen näherte, schälte sich immer mehr die Silhouette eines Mannes aus dem morgendlichen Zwielicht heraus. Leicht war dieser Schatten mit dem Stein zu verwechseln, auf welchem er sich befand, aber mehr und mehr fiel die Unnatürlichkeit dieses Gebildes [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] ins Auge und so blieb sie nach einigen weiteren Schritten schließlich vor einem alten Mann stehen, der seine geschlossenen Augen dem Himmel entgegen gerichtet hatte.&lt;br /&gt;
Gerade öffnete sie den Mund, um etwas zu sagen, da hob der Alte die Hand und bedeutete ihr zu schweigen. Erst einige Momente später ertönte die brüchige Stimme und durchbrach die Stille.&lt;br /&gt;
„Ich weiß, dass du hier bist auch ohne deine Worte.... Die Bäume reden seit Wochen ununterbrochen über das Mädchen, das den Waldgott sucht. Und nun stehst du vor mir, blickst mit Augen um dich, die voller Fragen sind.“&lt;br /&gt;
„Die Bäume reden?“ Antwortete [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] verdutzt und verdeutlichte mit ihrer Frage die Worte des Mannes, der anfing zu kichern, nur noch mehr.&lt;br /&gt;
„Da reist sie mehrere Monde lang durch die Natur, lässt diese in sie einkehren aber kehrt selber nicht in sie ein… Natürlich reden sie! Sie reden schon viel länger als die Menschen.“&lt;br /&gt;
„Und ihr versteht sie? Wieso verstehen die Menschen sie nicht? Oder bin das nur ich?“&lt;br /&gt;
„Ja ich verstehe sie, aber ich bin einer der Letzten.“&lt;br /&gt;
„War das mal anders?“&lt;br /&gt;
Abermals kicherte der Alte, rückte auf seinem Stein zur Seite und bedeutete [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] neben ihm Platz zu nehmen. Nur zögerlich kam sie dieser Aufforderung nach und erst, als sie neben ihm saß, erhob der Mann wieder die Stimme.&lt;br /&gt;
„Ja war es. Wir sind, genauso wie alle Tiere, die Kinder der Natur und genauso wie Kind und Mutter sich verstehen, auch ohne sich direkt zu verstehen, so taten es Mensch und Natur. Manche Menschen verstanden sie besser, manche schlechter. Aber ein jeder tat es. Irgendwann aber, wenn das Kind nicht mehr auf die Mutter angewiesen ist, bricht dieses Verständnis.&lt;br /&gt;
Was bleibt dann zurück? Ein Kind, das sich seine eigene Welt mit seinen eigenen Kräften aufbaut, und eine Mutter, die immer noch versucht über ihr Kind zu wachen.“&lt;br /&gt;
„Also… Sind es wir Menschen, die nicht mehr zuhören?“&lt;br /&gt;
Die faltige und wettergegerbte Miene des Alten verzog sich zu einem breiten Lächeln.&lt;br /&gt;
„Richtig. Sie hat nie aufgehört zu sprechen und genau so habe ich von dir gehört.“&lt;br /&gt;
„Aber, wieso verurteilt der Waldgott, der doch die personifizierte Natur ist, die Menschen, wenn eine Mutter doch nie aufhört sich um ihre Kinder zu sorgen?“&lt;br /&gt;
Ein tiefes Seufzen entfuhr dem alten Mann, dessen Lächeln schnell einem traurigen Ausdruck wich.&lt;br /&gt;
„Wo zwei Wesen nicht miteinander sprechen, da können sie nicht mehr auf Sorgen, Ängste und Bedürfnisse eingehen. Die Menschen wollten und wollen sich ihr Leben auf eigenen Beinen aufbauen. Wollen mehr und mehr die Risiken, die die Natur als Mutter vieler Lebewesen für sie bereithält, beseitigen und verändern somit etwas, was bisher kein Wesen tat: die Natur selber.&lt;br /&gt;
Der Wald, in dem wir sitzen, erstreckte sich einst über fast die gesamte bekannte Welt und wo er nicht war, da waren Steppen, Wiesen und Auen. Je mehr der Mensch sich ausbreitete, desto mehr drängte er die anderen Lebewesen und sogar die Natur zurück.&lt;br /&gt;
Letztlich ist nichts gefeit vor der Angst vor Veränderungen und Tod und der Waldgott, der vor allem der Beschützer des Waldes und der Natur ist, ist diesen negativen Gefühlen stärker ausgesetzt, als es die Natur selber ist. Denn noch immer reden die Bäume zu den Menschen und hoffen, dass sie sie verstehen.“&lt;br /&gt;
Lange Zeit schwieg das Mädchen auf diese Worte hin und schaute niedergeschlagen auf den von dünnem Schnee bedeckten Boden.&lt;br /&gt;
„Kann ich lernen sie zu verstehen?“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===9. Kapitel===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Ende der Woche, das ähnlich dem Schwerte Damokles‘ ständig drohend über [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]]s Kopf hing, rauschte wie im Flug heran. Jeder Tag war geprägt von demselben Ablauf, der ihr eine Teilnahme am dörfischen Leben lediglich zu den Abendstunden erlaubte und sie sonst von früh morgens ab in den Armen der Natur und zwischen von Schnee bedeckten Bäumen den Worten des alten Mannes lauschen ließ.&lt;br /&gt;
Am Abend des letzten Tages, den sie zum ersten Mal zur Gänze im Dorf verbringen durfte, erklang ein lautes Rascheln am Rande des Dorfes. Die Dorfbewohner streckten ihre Köpfe voller Furcht vor einem neuen Angriff aus den Fenstern und hier und dort erklangen Stimmen, die von der zu großen Ruhe in den letzten Tagen sprachen, die sie als Anzeichen für den nun kommenden Sturm sahen. Als sich die ersten bereits anschickten um wie vor einer Woche mit Feuer und behelfsmäßigen Waffen ihre Liebsten zu verteidigen, trat [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] aus der Hütte, in der sie hatte nächtigen dürfen.&lt;br /&gt;
Ohne ein Wort ging sie an der kleinen Gruppe Männer vorbei, legte einem nach den anderen beruhigend die Hand auf die Schulter und ging alleine gen Waldgrenze. Einen merkwürdigen Einfluss hatte sie auf die Bewohner, die sich langsam zurückzogen aber erst zur Ruhe kamen, als sie das Mädchen begleitet von einem großen Schatten im Dunkel des Waldes hatten verschwinden sehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]]s Reise führte sie entlang an den ihr bekannten Bäumen und Lichtungen immer tiefer in den riesigen Wald. Stumm folgte sie dem Schatten des großen [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]]s, dessen weißes Fell gelegentlich im Lichte eines vorwitzigen Mondstrahles aufzuglühen schien, aber dann sofort wieder erlosch. Kein Wort verlor das imposante Tier und ließ ihr somit sowohl die nötige Ruhe als auch Zeit um sich auf das Kommende vorzubereiten.&lt;br /&gt;
Viele Stunden lang liefen sie so an riesigen schneebedeckten Bäumen vorbei, deren imposante Statur Geschichten über Zeiten zu erzählen schien, in denen der Waldgott friedlich durch diese vergessenen Haine wandelte und den Bäumen dabei half zu wachsen. Immer weiter ging die Reise durch das Reich des Waldgottes und schließlich kündigte ein gewaltiges Tosen vom nahen Ende des Weges.&lt;br /&gt;
Und als der große [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] zum ersten Mal seit Stunden anhielt, um den Kopf gen der Quelle des Geräusches zu wenden, stockte [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] der Atem. Vor ihnen erstreckte sich ein riesiger Wasserfall, der seine Wassermassen von der Spitze eines hohen Berges hinab zu einem See schickte, der sich zu ihren Füßen erstreckte. Das aufgespritzte Wasser verteilte sich vom Berg herab langsam über die gesamte Lichtung , fing das Mondlicht ein und ließ die Umgebung gleich millionen winziger fallender Sterne in dessen silbrigen Licht erstrahlen.&lt;br /&gt;
„Dort oben ist Xing Lu’s Hain. Es ist lange her, seit ich dort war, und noch länger ist es her, seitdem die Füße eines Menschen diesen Boden berührt haben... Um dort hinauf zu kommen, wirst du auf meinen Rücken steigen und dich gut festhalten müssen.“ Erklang die tiefe Stimme des [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]]s, der sich auf den Boden gelegt hatte und geduldig abwartete, bis [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] auf seinen Rücken gestiegen war. Erst dann erhob er sich wieder und hätten sich ihre Hände nicht in dem weißen Fell verkrallt, so wäre sie bei den folgenden gewaltigen Sprüngen des Tieres, die die Zwei in Windeseile dem Scheitel des Wasserfalls näher brachten, sicherlich in die Tiefe gestürzt.&lt;br /&gt;
So aber erblickte sie bald, nachdem sie sich wieder getraut hatte ihre Augen zu öffnen, einen wunderschönen silbern glänzenden See, dessen Oberfläche so glatt wie ein Spiegel den Sternenhimmel reflektierte und dem Auge vorgaukelte einen zweiten Himmel zu den eigenen Füßen zu sehen, samt einer dunkelgrünen Wiese, die gespickt von allerhand Blumen ohne den Makel einer einzigen Schneeflocke dem Winter trotzte. Sie war im Hain des Waldgottes angekommen und erst, als sie die Augen von dessen Schönheit abwenden konnte, erblickte sie eine dunkle Gestalt, die auf der Insel mitten im See zu warten schien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===10. Kapitel===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vollkommen still lief [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Bai Hu]] an der Seite [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]]s über die wunderschöne Wiese dem See, der Insel und der Gestalt auf dieser entgegen. Sogar das große Tier, das in seinem Leben schon so viel erlebt hatte, war ob dem, was kommen würde, angespannt und dabei unbewusst in sein Jagdverhalten zurückgefallen.&lt;br /&gt;
Kein Wort verlor er, kein ungestüm umgeknickter Grashalm oder unvorsichtig berührter Kieselstein sprach vom Gang des Tieres und hätte er nicht gelegentlich tief Luft geholt, um nicht vor Anspannung zu platzen, so hätte [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] ihn wahrscheinlich völlig vergessen.&lt;br /&gt;
Das Mädchen indes lief mit ruhigem und bestimmten Schritten auf den See zu, ließ sich von dem [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] mit einem Sprung über diesen befördern, und glitt ohne aus der Ruhe zu kommen von dessen Rücken direkt auf die kleine vom Schatten einer Wolke verdeckte Insel vor die dunkle Gestalt.&lt;br /&gt;
Der Blick zweier großer violetter Augen legte sich auf sie, als ihre eigenen Augen sich langsam erst dazu überwinden mussten die ungewöhnlichen Pfoten, die einer Mischung aus Menschenfüßen und Bärentatzen zu entsprechen schienen, und dann den im Schatten liegenden Körper hinauf bis zu den Augen des Wesens zu betrachten. Als sich der Blick der zwei Wesen traf, stockte dem Mädchen der Atem und für einen Moment fühlte sie die bodenlose Wut des Schattens vor ihr. Erst nach einigen Momenten fiel ihr auf, dass sich der [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] neben ihr vor dem Wesen verneigte und so tat sie es ihm schnell und etwas überhastet gleich.&lt;br /&gt;
„Es ist lange her [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Bai Hu]].“ Ertönte die Stimme des Wesens schneidend wie der Wind im Herbst sofort, als sich [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] verneigt hatte, als ob das Wesen darauf gewartet hätte.&lt;br /&gt;
„Xinglu.“ Antwortete der [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] schlicht, aber ehrerbietend.&lt;br /&gt;
„Sag mir, warum muss mein Hain die Füße dieser Kreatur ertragen? Warum beschütztest du es vor meinem Urteil?“&lt;br /&gt;
„Weil ich versprach sie zu beschützen und ihr zu helfen, weil sie mit deinem Urteil über die Menschen des Dorfes nichts zu tun hatte und weil die Menschen nicht das sind, was du in ihnen siehst.“&lt;br /&gt;
„Xinglu’s Urteil betrifft alle Menschen!“ Ertönte die wütende tiefe Stimme der riesigen [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Schildkröte]], als sich diese aus dem See erhob und geschwind auf die Insel neben den Schatten schob.&lt;br /&gt;
„Und warum maßt du es dir an ein Urteil über Xinglu’s Urteil zu fällen [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Bai Hu]]?“&lt;br /&gt;
Der [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] atmete tief ein, um zu einer Antwort auf den Angriff [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Xuan Wu]]’s anzusetzen, aber die Stimme des Schattens ließ ihn innehalten.&lt;br /&gt;
„Ich habe [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Bai Hu]]’s Gründe gehört und im Moment soll mir dies reichen.“ Der Blick der violetten Augen richtete sich wieder auf [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]]. „Nun erzähl mir deinen Namen kleine Kreatur und begründe mir, warum du ein Wesen vor meinem Urteil bewahrtest.“&lt;br /&gt;
Aber dem Mädchen stockte der Atem abermals, als es nun die volle Aufmerksamkeit auf sich lasten fühlte. Nervös spielte sie mit ihren Daumen und hatte ihren Blick gen Boden gerichtet, als sie endlich die Kraft fand zu antworten:&lt;br /&gt;
„Mein Name ist [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]]… Und ich wollte einfach nicht zulassen, dass ein kleines hilfloses Wesen vor meinen Augen stirbt, weil ich nicht eingriff… Nicht noch einmal…“ Bilder des roten [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]]s schossen aus ihrem Gedächtnis hervor und trieben ihr Tränen der Trauer in die Augen.&lt;br /&gt;
„Nicht noch einmal?... Ich muss jeden Tag dabei zusehen, wie kleine hilflose Wesen vor meinen Augen sterben, weil andere Wesen maßlos leben wollen… Nicht noch einmal… Ich kann es nicht fassen… Was weißt du kleine Kreatur denn schon von Leben und Tod?“&lt;br /&gt;
Die Stimme des Schattens, war sie zuvor schon schneidend gewesen, hatte sich nun auch noch gleich einem Orkan erhoben und donnerte ehrfurcht erregend über den Hain, so dass ein jeder, der sie vernehmen konnte, den Kopf einzog und still ausharren wollte, bis der Sturm vorbei war.&lt;br /&gt;
„Sie weiß so viel wie man eben in einem Leben in der Natur lernen kann.“ Erschallte auf einmal eine hohe Stimme, die vom Himmel zu kommen schien. „Sie hat die tägliche Furcht und Ungewissheit gespürt, hat die Freuden über die einfachsten Dinge genossen und die Trauer über den Verlust der wertvollsten Dinge erlebt. Maßt du dir nun schon an das Recht auf Trauer und Schmerz gepachtet zu haben Xinglu?“&lt;br /&gt;
Und plötzlich landete direkt hinter [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] ein großer [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]], von dessen Federkleid sich ein paar rote Federn lösten und langsam um das Mädchen herum zu Boden glitten. Beim Anblick dieser Federn schossen dem Mädchen nur noch mehr Tränen in die Augen und sie befürchtete, dass ihr Kopf ihr einen Streich spielen würde, denn diese Federn würde sie überall wiedererkennen.&lt;br /&gt;
„Bist du so verbittert Xinglu, dass du nicht einmal erkennst, dass dieses Mädchen erst einige wenige Sommer alt ist, aber durch das Leben und die Reise in der Natur viel schneller gealtert und gewachsen ist? Erkennst du nicht, was du vor dir siehst?“&lt;br /&gt;
„[[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Zhu Que]]… worauf willst du hinaus? Erklär dich, wenn du dich schon einmal zu uns auf den Boden herablässt!“ Donnerte der Schatten abermals entgegen.&lt;br /&gt;
„Die Natur selber hat [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] auf ihrer Reise geholfen und sie wachsen lassen, um sie auf das kommende vorzubereiten. Willst du als Wächter und Aspekt dich nun gegen den Willen der Natur stellen?“&lt;br /&gt;
Ein tiefes Rauschen war zu hören, als der Schatten sich zu [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] hinab beugte und zielsicher ihrem Gesicht entgegen atmete und sie näher betrachtete. Hätte das Mädchen dies normalerweise als sehr unangenehm empfunden und sich scheu weggedreht, so blieb sie wie angewurzelt stehen und betrachtete sich stattdessen ebenfalls eingehend.&lt;br /&gt;
Sie hatte vor Wochen, vielleicht vor Monaten sogar aufgehört sich selber zu betrachten und so war ihr nie aufgefallen, dass ihr Körper in ihren einstmals kindlichen Augen riesige Züge angenommen hatte. Sie war stark gewachsen, hatte wahrscheinlich Kigiku eingeholt und noch ein wenig weiter gewachsen. Unter ihrer Jacke wölbten sich zwei Hügel nach außen, deren Maße wohl noch wachsen würden, wenn sie sich wieder einigermaßen ernähren würde. Auch ihr Haar war immer länger geworden und glich der goldenen Mähne eines Löwen. War sie vor ihrer Reise noch ein normales 10 Jahre altes Mädchen gewesen, so glich ihre Statur nun mehr der einer 15jährigen.&lt;br /&gt;
Sie kam aus dem Staunen nicht mehr heraus und verlor ob dieser Erkenntnis auch für einen kurzen Moment den Gedankengang, der ihr zuvor die Tränen in die Augen getrieben hatte. Aber dann brachte ihn eine rote Feder, die direkt vor ihren Füßen lag, wieder zurück.&lt;br /&gt;
„Du bist doch der kleine rote [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]] oder? Du lebst?“ Hauchte sie mit nach oben gerichteten Gesicht dem Kopf des gewaltigen [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]]s entgegen, der hinter ihr saß und dessen Oberkörper über ihr aufragte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===11. Kapitel===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Ja [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] ich lebe.“ Antwortete der [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]] mit sanfter Stimme, so dass [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] fast der Meinung war ein Lächeln auf dem weit entfernten Gesicht erkennen zu können.&lt;br /&gt;
„Nicht nur ergreifst auch noch du Partei für diese Kreatur, sondern du kennst sie auch noch [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Zhu Que]]? Was geht hier vor?!“ Schaltete sich die schwarze [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Schildkröte]] erneut ein und der große [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]] holte tief Luft, um zu einer Erklärung anzusetzen.&lt;br /&gt;
„Dass ihr es nicht vernommen habt, wundert mich nicht, aber vor fast einem Jahr vernahm ich die Klagen eines kleinen Baches weit im Westen. Als ich mich ihm näherte und ihn fragte, was es mit seinen traurigen Worten auf sich habe, erzählte er mir von seinem Fehler. Er habe, so berichtete er mir, in dem Versuch ein kleines Mädchen mit blondem Haar aufzumuntern einen alten Wanderer zu dieser gelockt, damit dieser sie mit seinen Geschichten aufmuntern könne. Als der Wanderer dem Mädchen von dem Waldgott erzählte, schnappte dieses sich seine Sachen und lief los, um den Waldgott zu finden und um Hilfe zu bitten. Aber wie sollte ein kleines Mädchen alleine überleben?&lt;br /&gt;
Ich beschloss also dem Bach zu helfen und dem Mädchen beizustehen. So begleitete ich [[Wichtige_Personen_in_Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]], das Mädchen aus der Geschichte des Baches, als kleiner [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]] und lehrte sie durch mein Beispiel vom Leben in der Natur.&lt;br /&gt;
Als der Herbst kam und die Zeit meiner Herrschaft sich dem Ende entgegen neigte, traf ich [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Bai Hu]] und bat ihn mir zu helfen. Fortan übernahm er es [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] zu begleiten, nachdem wir es so haben aussehen lassen als ob ich durch die Krallen [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Bai Hu]]’s gestorben wäre.&lt;br /&gt;
Während wir uns aber um [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] kümmerten, bemühte sich die Natur selber ebenfalls um [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]], half ihr beim Wachsen, beim Verstehen und beim Leben. Schon bald hätte sie uns nicht mehr gebraucht, aber wir waren zu neugierig auf das, was kommen könnte.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lange Zeit herrschte Stille, während der Schatten [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] eingehend musterte. Schließlich aber erhob er die Stimme, deren Worte er scheinbar direkt an [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] richtete.&lt;br /&gt;
„Würde ich dich am liebsten auf der Stelle zertreten für den Verstoß gegen mein Urteil, für die Schritte auf dem Boden meines Haines und für die Anmaßung, in der sich jene zwei auf deine Seite stellten und dich beschützten, so kann ich doch das Wirken der Natur an und in dir sehen.&lt;br /&gt;
Nun stelle ich dir also folgende Frage: Würdest du das Dorf, deren Bewohner dir in der letzten Woche Obdach gewährten, verlassen und zulassen, dass ich es mitsamt seiner Bewohner vernichte, wenn ich dafür deine Schwester Kigiku heile?“&lt;br /&gt;
[[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]]s Augen weiteten sich bei diesem Angebot genau so sehr wie sich die Augen des [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]]s und des [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]]s vor Wut verengten. Beide waren außer sich vor Zorn über die Hinterlist der Worte ihres Gottes, aber keiner von beiden hatte das Recht den Mund zu öffnen.&lt;br /&gt;
„Woher weißt du von Kigiku?“ Antwortete [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] stockend, woraufhin der Schatten lediglich tiefkehlig lachte.&lt;br /&gt;
„Ich weiß viele Dinge. Nun aber entscheide dich und lass dich nicht davon einnehmen, dass du deine Schwester nicht mehr lebendig antreffen würdest, wenn du dich jetzt auf den Rückweg begibst.“ Woraufhin der Schatten erneut lachte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===12. Kapitel===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Immer mehr Tränen schossen [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] in die Augen, ließen diese nach und nach überquellen und liefen dann eine nach der anderen die Wangen des Mädchens hinab, bis sie sich von diesen lösten und gen Boden fielen. Die kommende Entscheidung war die schwerste, die sie jemals hatte treffen müssen und es war der erste Moment, in dem sie ihre Reise in Frage stellte.&lt;br /&gt;
„Ich… Die Menschen sollen leben.“ Brachte sie schluchzend hervor und sah gleichzeitig ihre kranke Schwester vor ihren Augen, deren endgültiges Todesurteil sie nun unterschrieben hatte und die sie wohl nie wieder sehen würde.&lt;br /&gt;
„Was?!? Du maßt es dir an…?!?“ Donnerte die Stimme des Schattens wieder hervor, wurde aber von [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Bai Hu]] abrupt unterbrochen.&lt;br /&gt;
„Sie hat sich entschieden Xinglu. Hör auf mit deinen Spielen und sieh ein, dass du dich geirrt hast.“&lt;br /&gt;
„Gut, ich stehe zu meinem Wort. Aber ich habe nirgends von dem Leben des Mädchens geredet. Sie hat sich meinem Urteil entgegen gestellt und muss nun die Konsequenzen tragen!“&lt;br /&gt;
Schreckhaft atmete [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] ein und schaute mit geweiteten Augen auf den Schatten vor sich.&lt;br /&gt;
„Aber ich darf nicht ohne Weiteres nehmen, was die Natur gewährt hat… Also wirst du dir dein Leben verdienen müssen kleines Mädchen. Schließe die Augen und lass mich sehen, ob der Geist der Natur wirklich in deinen Knochen steckt.“&lt;br /&gt;
Und so sehr [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] auch dagegen ankämpfte, ihre Augenlider schoben sich unweigerlich vor ihre Pupillen und schon bald verschwammen die Bilder vor ihren Augen und die Gedanken in ihrem Kopf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie spürte weiches feuchtes Gras zwischen ihren blanken Zehen und eine Eule schickte ihren Ruf durch die Luft vorbei an ihren Ohren. Als sie die Augen langsam öffnete, sah sie sich inmitten eines großen Waldes stehen, deren Bäume genauso wie der Wald selber kein sichtbares Ende zu haben schienen. Alles an dem Wald wirkte merkwürdig urtümlich und erinnerte sie an die riesigen Bäume, die sie in der Nähe des Wasserfalls und des Haines gesehen hatte.&lt;br /&gt;
Erneut riss sie der Schrei der Eule aus den Gedanken und ließ in diesen Platz genug für die Erkenntnis, dass die Sonne gerade untergegangen war und die Schatten im Wald immer mehr die Oberhand gewannen.&lt;br /&gt;
Und dann spürte sie es, eine Präsenz im Schatten und der Blick unsichtbarer Augen auf ihrem Rücken. Die feinen Härchen auf ihrem Nacken stellten sich auf, sie machte einen zaghaften Schritt nach hinten und drehte sich dann plötzlich herum um loszurennen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===13. Kapitel===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Wind pfiff ihr ins Gesicht, sauste ihr um die Ohren und ließ den Klang seiner Stimme in diesen erklingen. Immer wieder schlugen ihr kleinere Äste, die sie nicht rechtzeitig bemerkt hatte, gegen den Körper und hinterließen an diesem immer mehr kleine Schnitte aus denen schon bald feine Bluttropfen hervorquollen. Schneller und schneller lief [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] durch den dunklen Wald, der sein wunderschönes Kleid abgelegt hatte und ihr nun seine dunkle und gefährliche Seite zeigte.&lt;br /&gt;
Wie konnte dies nur derselbe Wald, derselbe Ort sein, der sie mit den ersten Bildern verzaubert hatte? Fragte sie sich, als sie sich in Sicherheit wähnend an einen Baum lehnte und umschaute. Schon seit einiger Zeit hatte sie die Präsenz in ihrem Rücken nicht mehr gespürt. Sollte sie dieses Etwas wirklich abgehängt haben? Sie schaute sich nervös um, ließ den Blick ihrer Augen durch die Dunkelheit wandern und versuchte ihr pochendes Herz zu beruhigen. Es war schwer in der Dunkelheit überhaupt etwas auszumachen und immer wieder machte ihr Herz einen furchtsamen Sprung, wenn die Schatten der Bäume ihr obskure Wesen, die mit langen feingliedrigen Armen in der Dunkelheit zu tanzen schienen, vorspielten.&lt;br /&gt;
Plötzlich blitzte in der Dunkelheit etwas auf. Noch bevor sich die Härchen auf ihrem Nacken aufstellen konnten, war sie schon wieder los gerannt und hetzte durch den Wald. Das Blut, das sich in der kurzen Zeit der Rast auf ihrer Haut gesammelt hatte, wurde vom Gegenwind weggeweht und hinterließ eine feine rote Spur, der man viel zu leicht folgen konnte.&lt;br /&gt;
Wie sollte sie nur dem Schrecken, der mit Sicherheit den Tod bringen würde, entkommen? Wie sollte sie den Anbruch des Tages und das erste Licht, das die Schatten vertreiben würde, nur wieder erleben? Und wie sollte auch nur ein Mensch in dieser schrecklichen Umgebung überleben können?&lt;br /&gt;
Völlig außer Atem rannte das Mädchen dennoch weiter. Immer, wenn sie die Gefahr gegen einen Baum zu laufen ignorierend einen Blick über die Schulter warf, konnte sie einen formlosen Schatten im Schatten sehen, der der blutigen Spur folgte. Nein sie wunderte sich nicht mehr, dass die Menschen sich vor dieser Umgebung fürchteten und die Natur verändern wollten, um in ihr zu überleben. In dieser schrecklichen Umgebung würden sie nie anders überleben können!&lt;br /&gt;
„Vieles, das auf den ersten Blick schrecklich wirkt, ist nur ungewohnt für die Augen.“&lt;br /&gt;
Ertönte plötzlich die raue Stimme des alten Mannes in ihrem Kopf und sie erinnerte sich an die vielen Stunden, in denen er ihr eigentlich nur von der Natur erzählte.&lt;br /&gt;
„ Ein Wolf tötet nicht, weil er grausam sein möchte. Ein Wolf tötet, weil er überleben will. Der Wille zu Überleben ist das, was uns alle – selbst die Pflanzen – vereint.“&lt;br /&gt;
Aber dieses Ding, was auch immer es ist, ist böse! Das konnte sie deutlich spüren. Sie konnte spüren wie es Millimeter um Millimeter näher kam, sich wieder zurückfallen ließ und dann wieder langsam näher kam. Und das alles nur, um mit ihr zu spielen, um ihr den Schrecken in Mark und Bein zu jagen!&lt;br /&gt;
„Wahre Boshaftigkeit gibt es in der Natur nicht. Sie ist eine Erfindung der Menschen, um die Natur zu verteufeln.“&lt;br /&gt;
Aber sie konnte das Böse in diesem Ding eindeutig spüren. Und inmitten dieser schrecklichen Umgebung war niemand, der ihr helfen konnte. Sie war alleine.&lt;br /&gt;
„Niemals bist du alleine. Stets wirst du einen Baum, eine Blume oder zumindest einen Grashalm in der Nähe finden. Deine Mutter wird immer da sein und dich beschützen.“&lt;br /&gt;
Und auf einmal blieb [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] stehen. Langsam drehte sie sich zur Seite und legte die Stirn gegen die Rinde eines der riesigen Bäume. Wie hatte sie nur diese sanften Riesen verteufeln können? Wie hatte sie nur diese Umgebung als schrecklich bezeichnen können?&lt;br /&gt;
Sie schloss die Augen und wartete auf die Schritte, die sich sicher bald nähern und ihren Tod bedeuten würden. Aber sie würde nicht mehr rennen. Sie vertraute auf ihre Mutter und legte ihr Leben in deren Arme.&lt;br /&gt;
Und dann hörte sie ein leises Flüstern.&lt;br /&gt;
„Wie sich die Arme an mich lehnt. Oh du Arme, hör auf zu weinen.“&lt;br /&gt;
„Das sind keine Tränen, das ist Blut. Bist du zu hölzern geworden um den Unterschied zu merken?“&lt;br /&gt;
„Sie blutet? Warum denn nur?“&lt;br /&gt;
„Weil selbst kleine Äste die weiche Haut zerschneiden können.“&lt;br /&gt;
„Schau nur wie sie zittert.“&lt;br /&gt;
„Wie gerne würde ich ihr helfen.“&lt;br /&gt;
„Ich auch.“&lt;br /&gt;
„Ich auch.“&lt;br /&gt;
„Aber sie kann uns nicht hören.“&lt;br /&gt;
„Wir können sie nicht trösten.“&lt;br /&gt;
„Wir können sie nicht beschützen.“&lt;br /&gt;
„Würde sie uns nur hören können.“&lt;br /&gt;
„Wieso kann sie uns nicht hören?“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Ich kann euch hören!“ Schrie [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] mit all ihrer Kraft. „Bitte helft mir!“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Sie kann uns hören?“&lt;br /&gt;
„Sie möchte unsere Hilfe?“&lt;br /&gt;
„Wie lange ist es her?“&lt;br /&gt;
„Sollen wir singen?“&lt;br /&gt;
„Ja lasst uns singen!“&lt;br /&gt;
„Ja..Singen!“&lt;br /&gt;
Und plötzlich schwoll das Flüstern, war es zuerst noch leise und kaum zu hören gewesen, immer weiter an, gewann an Stärke und glich schon bald einem Orkan aus unterschiedlichen Stimmen, die durcheinander riefen. Nach und nach hörten die Stimmen auf zu rufen und fingen stattdessen an leise zu summen. Das Summen wurde immer lauter, übertönte schließlich die letzten Stimmen und brachte mit seinen tiefen Tönen [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]]s Innere sanft zum vibrieren.&lt;br /&gt;
Eine tiefe und warme Stimme erschallte, sang von den Strahlen der Sonne und den Tränen des Mondes und plötzlich setzten alle Stimmen in dieses Lied mit ein.&lt;br /&gt;
Es war das Lied der Schöpfung, die Erzählungen des ersten Baumes, der als Knospe miterlebt hatte wie Mond und Sonne von den Göttern auseinander gerissen wurden und fortan nie wieder zusammen sein und zugleich erstrahlen durften. Um wenigstens die Wärme des anderen und dessen Spiegelbild für wenige Momente zu erhaschen, nachdem dieser schwinden musste, erschufen die Zwei die Natur und die Wärme der Sonnenstrahlen sowie die Liebe in den Mondtränen hauchten der kargen Erde Leben ein.&lt;br /&gt;
Der Erste aber, der stark genug gewesen war vor all diesem bereits als Knospe den Boden zu durchbrechen, wuchs und wuchs bis er groß und prächtig war. Er war der Stärkste von allen und schließlich hob ihn der Mond aus der Erde und gab ihm die Fähigkeit zu wandern. So wurde der Erste als Xinglu, der Wanderer, bekannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Sie ist eingeschlafen.“&lt;br /&gt;
„Sie ist sicher.“&lt;br /&gt;
„Der Schatten ist fort.“&lt;br /&gt;
Das Flüstern der Bäume, sehr zaghaft und leise um das Mädchen nicht zu wecken, flog einige Zeit später dem Winde gleich wieder durch die Luft.&lt;br /&gt;
„Sie muss zurück.“&lt;br /&gt;
„Ja das muss sie.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===14. Kapitel===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Hört ihr das? Sie singen! Sie singen für das Mädchen, sie singen für [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]]!“ Stellte die große [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Schildkröte]] fassungslos fest, während sie sich im Kreis drehte und dem Lied der Bäume lauschte.&lt;br /&gt;
Das Geräusch des schabenden Panzers zusammen mit den Worten aus tiefer Kehle drangen durch die Schleier des Schlafes und holten [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] aus diesem empor.&lt;br /&gt;
„Sie kommt zu sich. Sie hat überlebt!“ Ertönte die Stimme des [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]]s ganz nah vor [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]]s Gesicht. Und als sie die Augen öffnete, sah sie die Gesichter des [Geschichte von Taki#Der rote Vogel - Suzaku|Vogel]]s und des [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]]s dicht über ihrem eigenen schweben und sie mit besorgten Blicken anschauten, bevor sie anfingen breit zu lächeln.&lt;br /&gt;
„Wo bin ich?“ Murmelte sie schlaftrunken, während sie sich den Schlaf aus den Augen rieb.&lt;br /&gt;
„Du bist im Hain des Waldgottes. Du hast geschlafen und wurdest im Traum auf die Probe gestellt.“&lt;br /&gt;
Antwortete [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Bai Hu]], der sich mit einem langgestreckten Seufzer anscheinend nach einer halben Ewigkeit wieder legte und sich wohlig streckte.&lt;br /&gt;
„Habe ich bestanden?“&lt;br /&gt;
[[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Zhu Que]] öffnete den Schnabel, anscheinend um antworten zu wollen, aber die tiefe Stimme Xinglu’s unterbrach ihn.&lt;br /&gt;
„Du hast mehr als das.“ Der riesige Schatten bewegte sich zum ersten Mal, seitdem [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] im Hain war, und schob sich langsam in das fahle Licht des Mondes.&lt;br /&gt;
„Niemals hätte ich erwartet, dass sie für dich singen würden. Niemals hätte ich erwartet, dass sie dieses Lied anstimmen würden.“&lt;br /&gt;
Murmelte das Wesen, dessen Körperbau dem eines Menschen glich, nur glichen Hände und Füße mehr einer Mischung aus Menschenhand und Bärentatze und die Haut schien aus einer rissigen und vor Alter schon schwarz gewordenen Baumrinde zu bestehen. Das Gesicht schließlich war dem eines Hirsches nachempfunden, nur dass sich Flechten aus großen Baumblättern vom Kopf über die Schultern des Wesens ergossen.&lt;br /&gt;
„Sie sangen von dir nicht wahr?“ Fragte [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] das Wesen, dessen große Augen von großer Trauer sprachen.&lt;br /&gt;
„Ja. Ich habe dieses Lied geschrieben und es einem jeden Baum früher vorgesungen, wenn er noch klein und schwach war. Das Lied half ihnen zu wachsen und den Gezeiten zu widerstehen, so dass sie fast so groß wurden wie ich einst. Deswegen nennt man es auch das Baumlied. Früher kannte es ein jeder Baum.“&lt;br /&gt;
„Deswegen sind die Bäume in der Nähe des Haines also so groß und der Winter dem Hain so fern!“&lt;br /&gt;
„Früher waren alle Bäume so groß. Damals wanderte der Wanderer noch jeden Tag über die Erde und sang zu jedem Baum.“ Mischte sich eine raue Stimme plötzlich ein und alle, egal ob Mensch, Tier oder Gott wandten dem Ursprung der Stimme den Kopf zu.&lt;br /&gt;
Ein alter Mann kam mit hinkenden Schritten über die Wiese dem See und der Insel entgegen und winkte dem Mädchen entgegen, das die Augen vor Staunen weit aufgerissen hatte.&lt;br /&gt;
„Du? Was machst du denn hier?“ Rief sie ihm entgegen. Anstatt aber eine Antwort des Mannes zu erhalten, erklang die Stimme des Waldgottes.&lt;br /&gt;
„[[Geschichte von Taki#Der blaue Drache – Seiryu|Quing Long]]. Jetzt wundert mich gar nichts mehr. Hast du [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] beigebracht zu den Bäumen zu sprechen?“&lt;br /&gt;
„Ich habe ihr lediglich von der Natur erzählt Xinglu. Alles Weitere hat sie selber erlernt.“&lt;br /&gt;
„[[Geschichte von Taki#Der blaue Drache – Seiryu|Quing Long]]?“ Verwirrt schaute [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] zwischen dem Alten und Xinglu hin und her.&lt;br /&gt;
Auf dem Gesicht des Alten aber, der am nahen Ufer des Sees angelangt war, bildete sich ein Lächeln und plötzlich erhob sich an derselben Stelle, an der der Alte soeben gestanden hatte, ein großer [[Geschichte von Taki#Der blaue Drache – Seiryu|blauer Drache]] in die Luft, nur um neben Xinglu wieder zu landen.&lt;br /&gt;
„Du hast es schon immer geliebt dich zu verkleiden.“ Murmelte die [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Schildkröte]].&lt;br /&gt;
„Du musst verstehen, dass ich dir nicht die Wahrheit zeigen durfte [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]]. Ich bin der Letzte der Vier und Erster des Kreises. [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Xuan Wu]], [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Zhu Que]], [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Bai Hu]] und ich, [[Geschichte von Taki#Der blaue Drache – Seiryu|Quing Long]] sind die 4 Wächter des Waldgottes und die ersten der Tiere, zu denen er wie zu den Bäumen sang. Ein jeder von uns ist die Inkarnation einer der Jahreszeiten. Ich bin der Frühling, [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Zhu Que]] ist der Sommer, [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Bai Hu]] ist der Herbst und [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Xuan Wu]] ist der Winter. Einst wandelten wir an der Seite Xinglu’s über die Erde. Als er sich aber veränderte, wandten drei von uns ihm den Rücken zu und nur[[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Xuan Wu]] blieb bei ihm.“&lt;br /&gt;
„Aber was habe ich damit zu tun? Ich wollte doch nur Kigiku retten.“&lt;br /&gt;
„Und in diesem einfach Streben hast du es geschafft mich an die Anfänge und das Gute in euch Menschen zu erinnern. Ich war es, der dich im Wald der Träume gejagt hat und hätten dir die Bäume nicht geholfen, so hätte dein Herz schließlich vor Angst aufgehört zu schlagen. Als aber die Bäume anfingen zu singen, da erinnerte ich mich. Sie sangen aber nicht nur von mir, sondern auch von dir. Sie sangen davon wie viel Angst du in der Dunkelheit hast, was für einen Weg du zurücklegen musstest und wie gerne sie dir helfen würden. Und mit jedem Wort verflog mein Hass und ich fing an euch Menschen zu verstehen.“&lt;br /&gt;
„Ich habe gar nicht gehört, dass sie von mir sangen. Hat diese wunderschöne tiefe Stimme etwa auch über mich gesungen?“&lt;br /&gt;
„Wunderschöne tiefe Stimme?“ Schaltete sich [[Geschichte von Taki#Der blaue Drache – Seiryu|Quing Long]] plötzlich ein und wechselte einige Blicke mit den drei anderen, während Xinglu die violetten Augen geschlossen hatte.&lt;br /&gt;
„Sie hat dich singen hören Xinglu? Wie ist das möglich? Du hast schon so lange nicht mehr gesungen.“ Brummte [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Bai Hu]] verdutzt.&lt;br /&gt;
„Sie erinnern sich noch immer daran wie ich zu ihnen sang. Und aus der Erinnerung heraus haben sie meine Stimme scheinbar beschworen. Es ist zu lange her, dass ich zu ihnen gesungen haben, und ich habe kein Recht zu ihnen zu singen bei all dem, was ich getan habe.“&lt;br /&gt;
„Das stimmt nicht! Sie reden stets miteinander und die ältesten von ihnen erzählen den jüngeren von deinem Lied. Sie kennen es alle und werden es nie vergessen.“&lt;br /&gt;
„Mir fehlt aber die Kraft zum Wandern. Hass und Zorn haben meine Beine schwer werden lassen.“&lt;br /&gt;
Er wandte sich von dem weißen [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] ab und dem Mädchen zu.&lt;br /&gt;
„Nein ich hörte keine tiefe Stimme, sondern eine hohe. Ich hörte die Stimme eines jungen [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Drachen]]n, der mich furchtlos anbrüllte. Die Bäume sangen von dem gelben Schuppenkleid des [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Drachen]]n und von der Wärme im Herzen dieses Wesens.&lt;br /&gt;
[[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] sie sangen von dir und es war so viel Wahrheit in ihren Worten, die ich erst jetzt vernehmen konnte.“&lt;br /&gt;
„Warum guckst du so traurig Xinglu? Was hast du vor? Was hat das zu bedeuten?“&lt;br /&gt;
Fragte das Mädchen nun sichtlich besorgt um den Waldgott.&lt;br /&gt;
„Es ist Zeit für mich das Geschenk, das mir der Mond einst gab, zurück zu geben. Ich habe meine Pflicht gegenüber meinen Brüdern und Schwestern vergessen und sie zu lange warten lassen. Ich sehne mich nach Ruhe [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]].“&lt;br /&gt;
Die Züge des Wesens erhellten sich und die Risse in der dunklen Rinde schlossen sich immer mehr.&lt;br /&gt;
„Die Zeit des Wanderers ist vorbei. Zu lange habe ich mich dagegen gewehrt einzusehen, dass die Welt mich nicht mehr braucht. Es ist nun an der Zeit, dass die Jüngeren auf sich aufpassen. Vieles wird sich verändern, aber wenn ich höre wie die Bäume für dich singen, so bin ich mir sicher, dass es nicht nur schlecht sein wird.“&lt;br /&gt;
„Willst du uns wirklich verlassen Xinglu? Was sollen wir ohne dich machen? Was sollen wir alleine machen?“ Rief [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Zhu Que]] mit Trauer in der Stimme.&lt;br /&gt;
„Helft dem gelben [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Drachen]]n bei der Wahrung dessen, was wir einst zusammen auf unseren Reisen verbreiteten. Natürlich nur, wenn du willst [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]].“&lt;br /&gt;
Das Mädchen schaute in die großen violetten Augen und auf die immer heller werdende Rinde, durch die von Minute zu Minute mehr Leben zu pulsieren schien.&lt;br /&gt;
„Was genau meinst du?“&lt;br /&gt;
„Vieles, was einst gut war, ist zerstört. Du hast mir aber gezeigt, dass nicht alles zerstört ist. Ich frage mich, ob sich Sonne und Mond so fühlten, als sie mich erblickten und das Leben erschufen….&lt;br /&gt;
Ich werde das Wandern aufgeben und wieder nur ein Baum sein, ein Baum der mit seinen Brüdern singt. Gerne werde ich von dem kleinen Mädchen singen, das zum [[Geschichte von Taki#Der_Gelbe_Drache|gelben Drachen]] wurde, der den Beginn einer neuen Zeit darstellt.&lt;br /&gt;
Ich würde gerne dabei zusehen, wie ein kleines Mädchen die Wunden, die ein alter Baum geschlagen hat, schließt und dabei hilft, dass wieder mehr Menschen das Lied der Bäume hören.“&lt;br /&gt;
[[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] konnte die Trauer in dem Wesen vor sich so deutlich spüren, dass es ihr die Sprache verschlug. Aber nicht nur Trauer, sondern auch Freude über die Erlösung konnte sie spüren. Es hatte nicht lange gedauert bis ihre Augen sich mit Tränen gefüllt hatten, so dass sie lediglich nicken konnte.&lt;br /&gt;
Der Waldgott lächelte sie voller Wärme an und streckte sich dann zu seiner vollen Größe aus. Ein wohliges Seufzen entfuhr ihm, als die alten Glieder sich zum beinahe letzten Mal bewegten und er sich mit stummen Gesten von seinen vier Freunden verabschiedete, die auf ihre Art viel treuer waren als er es je bis zu diesem Moment vermutet hatte. Dann legte er die letzten Schritte bis zum Mittelpunkt der kleinen Insel zurück, streckte sich erneut und seufzte dabei langgezogen.&lt;br /&gt;
Ein Rascheln und Rauschen war zu hören, als sich riesige Wurzeln in den Boden gruben und gewaltige Äste in die Höhe streckten. So schnell geschah alles, dass nur wenige Momente später sich dort, wo noch eben die Gestalt des Waldgottes gestanden hatte, ein gewaltiger Baum in die Höhe streckte und seine riesigen Äste weit über den See hängen ließ. Das gewaltige Blätterdach des Baumes erstreckte sich über den gesamten Hain und schützte diesen gleich einer Decke.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Epilog===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So verlor der Waldgott seinen Namen und war wieder nur der Erste. Im selben Moment aber erschallte zum ersten Mal seit langer Zeit die tiefe Stimme des Waldgottes und sang begleitet von vielen seiner Brüder das Lied des gelben [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Drache]]ns, so wie es hier geschrieben steht.&lt;br /&gt;
Lieder aber sind die älteste Form des Übernatürlichen und oft findet man in ihnen bereits einen Teil der Zukunft beschrieben. So erfuhr der kleine Bach, an dem das Lied begann, davon wie [[Geschichte von Taki#Der gelbe Drache|Hiwa]] begleitet von [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Zhu Que]], [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Bai Hu]], [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Xuan Wu]] und [[Geschichte von Taki#Der blaue Drache – Seiryu|Quing Long]] in das Dorf am Rand des großen Waldes kam und sowohl von dem Waldgott als auch von dessen Bedauern erzählten. Die Dorfbewohner hörten gerne den Geschichten dieser ungleichen Gruppe zu, ließen sich von diesen verzaubern und wollten alsbald den riesigen Baum selber sehen. Manche von ihnen blieben dort, andere verließen den Ort wieder, nur um von dessen Pracht zu erzählen.&lt;br /&gt;
So gründete sich schon bald unter dem schützenden Dach des Waldgottes ein kleines Dorf. Die vier Wächter, die es nun als Aufgabe ansahen neben dem Waldgott auch noch das Dorf und [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] zu beschützen, blieben bei den Menschen und halfen dem Mädchen dabei zu beschützen, zu trösten, zu beruhigen, zu lenken und vor allem zu erzählen und zu singen.&lt;br /&gt;
Zwei Jahre später, als die ersten Schneeflocken vom Himmel fielen und die mittlerweile zur jungen Frau herangewachsene [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] an die stürmische Nacht erinnerten, in der sie zum ersten Mal von dieser Welt erfuhr, wenn auch nur reichlich verwirrende Bruchstücke, stapfte eine vermummte Gestalt den schmalen von den Bewohnern angelegten Weg zum Hain empor.&lt;br /&gt;
Eine helle Stimme, ihr merkwürdig bekannt aber doch in den Wirren der Erinnerungen verloren, riss [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] aus den Erinnerungen und ließ sie von ihrem Platz am Rande des Sees aus in die Richtung der Gestalt sehen. Ihre Augen weiteten sich und füllten sich als bald mit Tränen, während ihre Füße über den von feinen Schneeflocken bedeckten Boden regelrecht flogen und sie in die weit geöffneten Arme der ihr entgegenlaufenden Kigiku trugen.&lt;br /&gt;
Der Bach plätscherte fröhlich, als er von der Wiedervereinigung der Schwestern hörte und weigerte sich im kommenden Winter vehement dagegen zu erstarren und einzufrieren, so groß war seine Freude. Erst die tiefe Stimme des Waldgottes aus der Ferne sorgte dafür, dass er sich beruhigte und als der Bach langsam erstarrte und für den Winter einschlief, freute sich der Waldgott über jenes letzte Geschenk, das er den Menschen und besonders seiner [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] geben konnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Wichtige Personen und Wesen aus Legenden und Sagen=&lt;br /&gt;
Hier sind wichtige Personen aus der Geschichte oder Legenden/Sagen von Takigakure aufgelistet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Dorfoberhäupter [[Takigakure]]s===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Ieyasu Kagetoya====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ieyasu Kagetoya das erste große [[Dorfoberhaupt|Oberhaupt des Dorfes]] [[Takigakure]]. Nach dem Fall [[Geschichte_von_Taki#Kakuzu|Kakuzus]] bei dem der gesamte damalige Ältestenrat verstarb, übernahm er nicht nur die Macht im [[Gesellschaft_in_Taki#Kagetoya|Kagetoya]] -Clan sondern auch im Dorf selbst.&lt;br /&gt;
Er galt als mächtiger Shinobi und entsprechend dem Ruf der [[Gesellschaft_in_Taki#Kagetoya|Kagetoya]] als großartiger Krieger. &lt;br /&gt;
Durch seine Autorität und auch teilweise durch Furcht vor seiner Rache stellte er einen sehr wackeligen Frieden in [[Takigakure]] her.&lt;br /&gt;
Er führte damals die grundlegende Struktur des heutigen Militärs in [[Takigakure]] ein, auch wenn dieses im Laufe der vielen Dynastien überarbeitet wurde, ist es grundlegend immer noch das System nach dem die [[Gesellschaft_in_Taki#Kagetoya|Kagetoya]] Krieg führen und sich organisieren.&lt;br /&gt;
Der [[Gesellschaft_in_Taki#Kagetoya|Kagetoya]] galt als streng, aufbrausend und ein wenig tyrannisch außerdem erzählt man sich das er ein begabter, wenn auch gerne riskant agierender, Stratege sei was letztlich zu seinem Sturz führte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Shingen Shiazu====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Shingen Shiazu, das zweite große [[Dorfoberhaupt|Oberhaupt des Dorfes]] [[Takigakure]], galt ebenso wie sein Vorgänger [[Geschichte_von_Taki#Ieyasu_Kagetoya|Ieyasu Kagetoya]] als begabter Shinobi und Stratege.&lt;br /&gt;
Jedoch hatte er dem Plan des Kagetoyas eine ganze Kompanie zu opfern widersprochen, als diese dann nicht nur überlebte sondern die Schlacht auch noch gewann schlug er sich auf die Seite der [[Gesellschaft_in_Taki#Fuyou|Fuyou]], deren Oberhaupt das Kommando über die folgende Kompanie hatte, was dazu führte das [[Geschichte_von_Taki#Ieyasu_Kagetoya|Ieyasu Kagetoya]] noch auf dem Schlachtfeld zum Selbstmord gezwungen wurde, um seine Ehre wieder reinzuwaschen.&lt;br /&gt;
Mit der Unterstützung der [[Gesellschaft_in_Taki#Fuyou|Fuyou]] und einiger jüngerer Clans wurde er dann zum zweiten Oberhaupt Takigakures erklärt. &lt;br /&gt;
Er erklärte die [[Geschichte_von_Taki#Ieyasu_Kagetoya|Ieyasu Kagetoya]] jedoch nicht zu Verrätern und ließ die Ehre der Familie unangetastet.&lt;br /&gt;
Shingen trat er kurz nach dem Bluterbenkrieg von seinem Amt zurück, da er sich in einer Schlacht schwer verletzt hatte und langsam alt wurde. Er galt in seiner Amtszeit zwar als strenges aber faires Oberhaupt, der stets jeden Vorschlag anhörte, bevor er seine Entscheidung traf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Mifune Ashura====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mifune Ashura war das dritte [[Dorfoberhaupt|Oberhaupt]] Takigakures und das erste das nicht aus einer der Gründerfamilien stammte.&lt;br /&gt;
Er war ein Veteran des Krieges, der sich in vielen Schlachten als großer Anführer bewährt hatte, vor allem durch die Tatsache das seine Truppen stets ihre Position gehalten hatten sowie geringere Verluste aufwiesen.&lt;br /&gt;
Jedoch hatte der Krieg ihn zu einem paranoiden Mann gemacht, er verschärfte die Sicherheitskontrollen und die Verteidigungssysteme von [[Takigakure]] erheblich. Auf seinen Wunsch wurde eine Kampagne gestartet, die die Bevölkerung davon überzeugte das man Ausländern nicht trauen könne und das die Abschottung von außen der einzige Schutz vor Eroberung wurde.&lt;br /&gt;
Dies hatte auch Erfolg, [[Takigakure]] igelte sich ein und sah alles als Bedrohung an, was zu allgemeiner Aufrüstung im Dorf führte.&lt;br /&gt;
Zudem schwächte er die Macht der [[Gesellschaft_in_Taki#Die_Gr.C3.BCnderclans|Gründerclans]] erheblich in dem er den Ältestenrat neu aufstellte und für niedere Clans zugänglich machte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Kessen Musou====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kessen Musou wurde nach dem überraschenden Tod [[Geschichte_von_Taki#Mifune_Ashura|Mifunes]], der scheinbar an einer Krankheit verstarb, ebenso überraschend zum neuen [[Dorfoberhaupt|Oberhaupt]] erklärt. Entgegen der Traditionen des Dorfes die Wege der alten Oberhäupter weiter zugehen, brach er damit und zum ersten Mal in der Geschichte öffnete [[Takigakure]] sich wieder nach außen. Ausländer wurden nicht länger verteufelt und argwöhnisch betrachtet, sondern willkommen geheißen und in die Dorfstruktur eingeführt.&lt;br /&gt;
Von vielen wurde Kessen Musou als wahrer Held vergöttert, da er eine unglaubliche Phase des Friedens in [[Takigakure]] einläutete, auf die man später immer noch neidisch war und sich zurück wünschte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Verräter [[Takigakure]]s===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Kakuzu====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kakuzu war einst einer der besten Shinobi des Dorfes [[Takigakure]]. So entsandte man ihn auf eine Mission den ersten Hokage, [[Geschichte_von_Konoha#vor_dem_BEK|Hashirama Senju]], zu töten, als diese jedoch scheiterte wurde er bei seiner Rückkehr ins Dorf stigmatisiert und für das Scheitern der [[Mission]] bestraft, obgleich diese sehr gefährlich war.&lt;br /&gt;
Darauf entwickelte der einst hochgelobte [[Jounin]] einen Hass auf das Dorf und tötete auf seiner Flucht nicht nur die Ältesten des Dorfes, sondern stahl das wichtigste verbotene [[Jutsu]] des Dorfes, das seit dem verloren ist. &lt;br /&gt;
Ab da an führte er ein Leben als Kopfgeldjäger und Söldner.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Nobu Gushiken====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nobu Gushiken, adoptierte Bruder des ehemaligen [[Dorfoberhaupt|Dorfoberhauptes]] [[Wichtige Personen in Taki#Wichtige_Personen_in_Taki#Muneyaki_Gushiken|Muneyaki Gushiken]], war ein ausgezeichneter Ninja des Dorfes und Mitglied der [[Einheiten_Takigakures#Tsuisekisha_.28J.C3.A4ger.29|Tsuisekisha]].&lt;br /&gt;
Ebenso wie sein älterer Bruder strebte er danach Oberhaupt Takigakures wurde, jedoch wurde sein Bruder stattdessen ernannt, was den jungen Mann verbittern ließ, worauf sich die Brüder zerstritten und seine Adoption herauskam.&lt;br /&gt;
Im Angesicht der steigenden Gefahr der [[Taki_no_Kuni#Jashin_Sekte|Jashin-Sekte]] versuchte er dann einen lange gehegten Plan umzusetzen, nämlich seinen Bruder zu entführen und zu töten, wobei er es so aussehen lassen wollte als wären die [[Taki_no_Kuni#Jashin_Sekte|Jashin]]-Kultisten es gewesen.&lt;br /&gt;
Wodurch er sich ersann zum neuen [[Dorfoberhaupt]] erklärt zu werden, jedoch scheiterte sein Plan durch die Heldentat [[Wichtige_Personen_in_Taki#Shinishi_Kudo|Shinishi Kudos]] der nicht nur den Verräter beseitigte sondern auch [[Wichtige Personen in Taki#Wichtige_Personen_in_Taki#Muneyaki_Gushiken|Muneyaki]] rettete.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Wächter [[Takigakure]]s===&lt;br /&gt;
Die Wächter [[Takigakure]]s entspringen aus der Sage &amp;quot;[[Geschichte von Taki#Das Lied des gelben Drachen|Das Lied des gelben Drachen]]&amp;quot;, welche von einem mutigen kleinem Mädchen und der Entstehung von [[Takigakure]] erzählt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Der blaue Drache – Seiryu====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quing Long bietet einen durchaus beeindruckenden Anblick, wenn er sich nicht in seiner Menschengestalt fort bewegt. Gerne verbringt er seine Zeit als Eremit getarnt, um den einen oder anderen Wanderer etwas über die Natur zu erzählen und beizubringen, so wie er es einst bei dem kleinen Mädchen Hiwa getan hatte. Nur sehr selten würde sich Quing Long in seiner wahren Gestalt einem Menschen zeigen. Sein edles und geduldiges Gemüt würden ihn für offene Geister zum höchst angenehmen Gesprächspartner machen. Vorurteilslos betrachtet er jeden Menschen einzeln und nicht die Menschheit als ganzes, bevor er sich seine Meinung zu einem Individuum bildet.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der blaue Drache Quing Long steht für die Jahreszeit Frühling und somit für die Geburt und die frühe Phase jungen Lebens, seien es Pflanzen, Menschen oder Tiere.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Der rote Vogel – Suzaku====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zhu Que hat ein durchaus heiteres Wesen. Das Interesse des roten Vogels weckt man durch Gesang und Lieder. Selber trällert er gerne verschiedene Lieder und am meisten gefällt es ihm, wenn sich aus seinem Gesang und das eines Menschen ein Duett bildet. Er kann die Form eines kleinen roten als auch großen roten Vogels annehmen. In Anwesenheit oder in der Nähe von Menschen würde er stets als kleiner Vogel auftauchen, um nicht als Wächter erkannt zu werden.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der rote Vogel Zhu Que steht für die Jahreszeit Sommer und damit für den Höhepunkt des Lebens mit all den Pflanzen und Lebewesen, die im Frühling noch klein und zierlich waren. Er steht für die Reichen Geschenke, die die Natur im Sommer bringen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Der weiße Tiger – Byakko====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bai Hu ist äußerst schlau und gerissen, wie es das Bild einer Raubkatze schon immer präsentiert hat. Der weiße Tiger kann die form einer kleinen weißen Katze annehmen, um ohne größeres Aufsehen zu erregen unter Menschen zu wandeln oder sich einzelnen Wanderern zu zeigen ohne direkt erkannt werden zu wollen. Meistens nutzt er diese Form, um die Verhaltensweisen eines Individuums zu beobachten. Reden würde er in seiner Katzenform nie, selbst als Tiger ist es schwer Bai Hu viele Worte zu entlocken. Nie verliert er mehr Worte als unbedingt nötig, man würde immer nur von ihm hören, dass für alles einen Richtigen Zeitpunkt und Ort gibt, wenn man versuchen würde mehr Worte aus ihm zu locken. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der weiße Tiger Bai Hu steht für die Jahreszeit Herbst und damit als Vorbote für die härteren Monate, die im Winter folgen. Mit ihm verbindet man auch den Aspekt der Jagd, der während der Herbstmonate an Wichtigkeit zunimmt, da Pflanzen und Bäume zur Ruhe kommen und bis zum Frühling keine Früchte austragen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Die schwarze Schildkröte – Genbu====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Xuan Wu würde auf Menschen einen etwas angst einflößenden Eindruck machen. Es ist schwer zu erahnen, wie es um das derzeitige Gemüt der schwarzen Schildkröte aussieht. Obwohl Xuan Wu durch das kleine Mädchen Hiwa eines besseren belehrt wurde, was die Menschen in Bezug auf die Natur angeht, so konnte er nie wirklich seinen Argwohn gegenüber die Menschen ablegen. Immer noch sieht er die meisten Menschen als Zerstörer von Natur und Leben. Nur sehr schwer lässt er sich von der Gutherzigkeit und Naturverbundenheit eines Individuums überzeugen. Sollte man dies aber geschafft haben, so genießt man das voller Vertrauen und den Schutz der argwöhnischen Schildkröte. Natürlich stehen die Menschen [[Takigakure]]s automatisch unter seinem Schutz, da er diese als Abkömmlinge der ersten Dorfbewohner ansieht.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die schwarze Schildkröte Xuan Wu steht für die Jahreszeit Winter und damit für die Ruhe selbst, die während eines jeden Winters in der Natur einkehrt. Oftmals wird auch der Tod mit ihm in Verbindung gebracht, denn nicht alle Lebewesen überstehen den kalten Fängen des Winters.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Der gelbe Drache====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Mädchen namens Hiwa ist ein sehr naturverbundener Mensch. Sie weiß jeden Aspekt der Natur zu schätzen, achtet jede noch so kleine Lebensform und würde immer zum Wohle dieser handeln. Ihr eigenes Wohl stellt sie unter das von anderen, selbst wenn es um das Wohl fremder Menschen geht. Sie ist eine lebensfrohe Person, die sich gerne auch bei anderen Menschen aufhält. Durch ihren langen und außergewöhnlichen Aufenthalt in der Natur, ist diese zu ihrem eigentlich Zuhause geworden, etwas das man ihr auch anmerkt. Sie verbringt mehr Tage in Wäldern als unter Menschen. Man sagt ihr nach, dass sie mit Bäumen reden kann.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Hiwa gilt heute als Tod, wobei man sich dessen nie gewiss war. Man erzählt sich, dass sie eines Tages einfach im Wald verschwunden und nie wieder zurück gekehrt war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Frage-Sektion ==  &lt;br /&gt;
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{{Vorlage:Linkliste Rollenspiel}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Shinishi</name></author>
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		<id>https://wiki.narutorpg.de/index.php?title=Geschichte_von_Taki&amp;diff=25613</id>
		<title>Geschichte von Taki</title>
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		<updated>2016-03-16T08:33:19Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Shinishi: /* Eingriff des Ältestenrates und Gushiken-Dynastie - 85 Jahre nach Ende des Bluterbenkrieges */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Auf dieser Seite findet ihr eine Übersicht über die Geschichte des Dorfes [[Takigakure]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Seit Entstehung von [[Takigakure]]==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Sengoku Jidai===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Anfang der Geschichtschreiber [[Takigakure]]s steht Sengoku Jidai, die Zeit der streitenden Reiche. Nachdem die Kunst des Ninjutsu zur Blüte seiner Macht aufgestiegen war, durchstriffen zahllose [[Clan]]s die Lande, ein jeder mit seinen eigenen Fähigkeiten und Ansichten über die Welt. Sie waren [[Söldner]], die von den Ländern bezahlt wurden und alle bisher gekannten Waffen und Armeen überflüssig machten. Diese Kraft, die vielen zunächst wie ein Segen erschien, wurde schnell zu einem Fluch als sich angeblich selbst der Himmel in blutiges Rot aufgrund der endlosen Schlachten färbte, die auf der Erde ausgetragen wurden. Als sich die zwei mächtigsten [[Clan]]s im Reich des Feuers zusammenschlossen und [[Konohagakure]] gründeten, geschah ein Umdenken in vielen Ninja[[clan]]s die diesem Beispiel folgten. Es war deutlich geworden das es keinen Sinn mehr hatte nur dem eigenen Clan Treue zu schwören: Um zu bestehen brauchte es Bündnisse mit anderen Gruppierungen. Je stärker die zu schmiedende Allianz umso mehr Macht für die Beteiligten.&amp;lt;br /&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Gründung des Dorfes - 85 Jahre vor Ende des Bluterbenkrieges===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In diesen Jahren versammelten sich vier der örtlichen Ninjaclans an dem Baum, den wir heute [[Aufbau_von_Taki#Der_Taki-Baum|Taki-Baum]] nennen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Gesellschaft_in_Taki#Kagetoya|Kagetoya]] (Krieger), die [[Gesellschaft_in_Taki#Shiazu|Shiazu]] (Strategen), die [[Gesellschaft_in_Taki#Fuyou|Fuyou]] (Heilung) und die [[Gesellschaft_in_Taki#Nanaya|Nanaya]] (Tarnung).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie schlossen einen Pakt und schworen untereinander Treue an diesem Baum, der zu dieser Zeit noch ein gewöhnlicher war und erst Jahrzehnte später zu wahrer Berühmtheit gelangen sollte. Entgegen häufiger Annahme wurde [[Takigakure]] auf Vorschlag der [[Gesellschaft_in_Taki#Fuyou|Fuyou]] und Nanaya hin als Demokratie gegründet, da sich die verfeindeten [[Clan]]s der [[Gesellschaft_in_Taki#Kagetoya|Kagetoya]] und [[Gesellschaft_in_Taki#Shiazu|Shiazu]] auf keinen Anführer einigen konnten. [[Takigakure]] wurde vom Ältestenrat geführt, welcher aus den Anführern der jeweiligen [[Clan]]s bestand und hatte zu Beginn mit vielen Schwierigkeiten zu kämpfen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch die schier endlose Bedrohung und zahlreiche Überfälle entwickelte [[Takigakure]] bereits sehr früh fähige Verteidigungsmechanismen und Finten, mit denen sie selbst übermächtige Feinde erfolgreich abwehren konnten. Niemals gelang es einem Feind Fuß in [[Takigakure]] zu fassen und der Frieden im verborgenen Dorf machte den Rat der Ältesten leichtsinnig und überheblich.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Der Fall Kakuzu und Kagetoya-Dynastie - 65 Jahre vor Ende des Bluterbenkrieges===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Fall Kakuzu sorgte für besonderes Aufsehen im Dorf und beeinflusste es bis heute. Nachdem der Jounin [[Geschichte_von_Taki#Kakuzu|Kakuzu]] bei einem Auftrag scheiterte der die Ermordung des ersten [[Wichtige_Personen_in_Konoha#Hokage|Hokage]]s im Sinn hatte, mit dem [[Takigakure]] im Krieg war, erfuhr er bei seiner Rückkehr eine starke Ignoranz und Ablehnung. Er wurde mit Strafen belegt, denen er sich mit unerwarteter Gewalt erfolgreich widersetzen konnte. Bei seiner Flucht kam der gesamte Ältestenrat ums Leben, was für große Debatten in den Clans sorgte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als [[Geschichte_von_Taki#Ieyasu_Kagetoya|Ieyasu Kagetoya]] sich zum neuen Oberhaupt erklärte, gab es niemanden der ihm zu widersprechen wagte. Mittlerweile hatten sich weitere [[Clan]]s in [[Takigakure]] angesiedelt und viele von ihnen hielten den mächtigen [[Gesellschaft_in_Taki#Kagetoya|Kagetoya]] die Treue, sodass jeder Widerspruch in einem Bürgerkrieg hätte enden können.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Der Aufstand und Shiazu-Dynastie - 28 Jahre vor Ende des Bluterbenkrieges===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Viele Jahrzehnte lang herrschte in [[Takigakure]] eine angespannte Stimmung, doch keine Seite wagte es diesen trügerischen und wackeligen Frieden zu brechen. Das Dorf hatte viele Fortschritte gemacht. Es gelang ihm seine Macht auszubauen und von Taki als offizielles Ninjadorf anerkannt zu werden. Seine Ninja sicherten nun nichtmehr einzig das Dorf, sondern das gesamte Land stand unter dem Schutz und der Verwaltung der Ninja aus [[Takigakure]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dennoch folgte das unvermeidliche erneut aus einer im Leichtsinn geborenen Handlung heraus: Als [[Geschichte_von_Taki#Ieyasu_Kagetoya|Ieyasu Kagetoya]] sich in einer Schlacht dazu entschied eine Kompanie seiner Shinobi für den Sieg zu opfern, musste er die Folgen seiner Handlung am eigenen Leib spüren. Die Kompanie unter Führung von Kenshin [[Gesellschaft_in_Taki#Fuyou|Fuyou]] schaffte es entgegen aller Wahrscheinlichkeiten nicht nur zu überleben, sondern die gesamte Schlacht beinahe im Alleingang zu entscheiden. Als sie anschließend zurückkehrten, wandten sie sich offen gegen die Ninja welche sie im Stich und zum Sterben zurückgelassen hatten. Die [[Gesellschaft_in_Taki#Shiazu|Shiazu]], welche wohl nur auf eine solche Gelegenheit gewartet hatten, schlossen sich mit den [[Gesellschaft_in_Taki#Fuyou|Fuyou]] zusammen was letztlich auf den Tod Kagetoyas und dem Ende seiner Dynastie noch auf diesem Schlachtfeld hinauslief.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Daheim in [[Takigakure]] wurde [[Geschichte_von_Taki#Shingen_Shiazu|Shingen Shiazu]] als neues [[Dorfoberhaupt]] etabliert, mit großer Unterstützung der [[Gesellschaft_in_Taki#Fuyou|Fuyou]] und einiger jüngerer [[Clan]]s, welche sich im Laufe der Jahre um die [[Gesellschaft_in_Taki#Shiazu|Shiazu]] und [[Gesellschaft_in_Taki#Fuyou|Fuyou]] geschart hatten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unter den [[Gesellschaft_in_Taki#Shiazu|Shiazu]] änderte sich nach Aussen hin wenig, da sie an den Pfaden der [[Gesellschaft_in_Taki#Kagetoya|Kagetoya]] festhielten und diese trotz des Zwischenfalls nicht als Verräter deklarierten. Dennoch war dies das offizielle Ende des [[Clan]]s, denn während die Kagetoya mehr und mehr Verbündete in [[Takigakure]] verloren, schwand auch der [[Clan]] bis sich im folgenden Bluterbenkrieg ihre Spuren komplett verloren.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===[[Takigakure]] im Bluterbenkrieg===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während des Bürgerkrieges erlebten viele Einwohner und Ninja eine Schockphase die selbst nach dem Ende des Krieges noch viele Jahrzehnte lang anhalten sollte. Sie erkannten, das ihre Sicherheit nicht von selbst gegeben war. Obwohl es den Ninja gelang jeden Eindringling vom Dorf fern zu halten, hatte das Dorf viele Verluste und Tragödien zu beklagen, viele die heimkehrten waren nicht mehr dieselben wie vorher und erzählten erschreckende Geschichten über all die Bluterbler gegen die sie hatten kämpfen müssen.&amp;lt;br /&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Folgen des Krieges und Ashura-Dynastie - Monate nach Ende des Bluterbenkrieges===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenige Monate nach Ende des Krieges musste auch [[Geschichte_von_Taki#Shingen_Shiazu|Shingen Shiazu]] zurücktreten, der sich in einer der letzten großen Schlachten schwere Verbrennungen zugezogen hatte. Zur Überraschung vieler ernannte er [[Geschichte_von_Taki#Mifune_Ashura|Mifune Ashura]] zu seinem Nachfolger, nachdem dieser sich in zahlreichen Schlachten hervorgetan hatte. Damit war er der erste Anführer [[Takigakure]]s der aus keiner der vier Gründerfamilien stammte, deren Population sich im Krieg ohnehin deutlich reduziert hatte. Der Ältestenrat wurde neu geordnet, sodass auch Mitglieder der niederen [[Clan]]s Zugang zu diesem hatten, was die Machtstellung der Gründerfamilien endgültig brechen sollte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem sich die Defensive als besonderes Markenzeichen der Shinobi aus [[Takigakure]] etabliert hatte, begann [[Geschichte_von_Taki#Mifune_Ashura|Mifune]] eben dieses noch auszubauen. Die alten Verteidigungsanlagen wurden verstärkt und Sicherheitskontrollen für Aus- und Einwanderer verschärft. Waffen wurden entwickelt und verbessert, während den Einwohnern die Gefahr der Aussenwelt eingeprägt wurde, der die heimische Sicherheit des Dorfes gegenüberstand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Takigakure]] begann sich für einen Krieg zu rüsten, der nicht kommen sollte.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Zeit des Friedens und Musou-Dynastie - 42 Jahre nach Ende des Bluterbenkrieges===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach einem friedlichen, wenn auch überraschendem, Tod  [[Geschichte_von_Taki#Mifune_Ashura|Mifunes]], wurde [[Geschichte_von_Taki#Kessen_Musou|Kessen Musou]] vom Ältestenrat zu dessem Nachfolger ernannt. Während [[Takigakure]] sich in der Ashura-Dynastie mehr um die Sicherung seiner Position kümmerte, brach man in der Musou-Dynastie überraschenderweise damit. Potential von Aussen wurden willkommen geheißen und gefördert, während die Ninja-Akademie an gegenwärtige Standards angepasst wurde. In dieser Zeit stießen viele [[Clan]]s und Familien nach [[Takigakure]], die auch für dessen Entwicklung wichtig sind, wie die Familie der [[Wichtige_Personen_in_Taki#Shinishi_Kudo|Kudo]] oder die der [[Gesellschaft_in_Taki#Atsumichi|Atsumichi]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Ära des Friedens hatte [[Takigakure]] erfasst und viele Ninja wuchsen in dem Bewusstsein auf diesen Frieden erhalten zu wollen. Konflikte waren selten und wurden zumeist gerecht gelöst. Von einigen wurde diese Zeit als wahres Paradies empfunden, andere verurteilten den Leichtsinn mit welchem die Ninja hierdurch behaftet wurden.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Militarisierung und Eigen-Dynastie - 80 Jahre nach Ende des Bluterbenkrieges===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als die Musou-Dynastie mit dem Tod [[Geschichte_von_Taki#Kessen_Musou|Kessens]] während einer geheimen Mission endete, gab es große Bestürzung im Dorf als der Ältestenrat zur Überraschung vieler eine Frau namens [[Wichtige_Personen_in_Taki#|Jinkou Eigen]] zum neuen Oberhaupt ernannte. Abgesehen davon dass sie eine Frau war, war sie auch eine Ausländerin ohne feste Wurzeln in [[Takigakure]], was bei vielen Misstrauen erregte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Eigen-Dynastie wurde großer Wert auf innere Sicherheit gelegt. Die Schutzmaßnahmen innerhalb und ausserhalb des Dorfes wurden ebenso verstärkt wie deutlicher spürbar gemacht. Viele Systeme wurden bürokratisiert und auf Effizienz getrimmt, während die ·Shineitai·, die mehrere Dutzend starke Leibgarde des Oberhauptes, etabliert wurde. Es gab das erklärte Ziel aus [[Takigakure]] ein Dorf werden zu lassen, welches sich vor den Großreichen nicht weiter würde verbergen müssen. Aussen wurden Bündnisse geschmiedet, Innen wurden Gesetze erlassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu dieser Zeit traten auch die sogenannten &amp;quot;[[Söldner]]&amp;quot; das erste Mal an das Licht der Öffentlichkeit. Menschen ohne Chakra probten mit Schusswaffen den Aufstand gegenüber den mittlerweile etablierten Ninja.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Söldner-Ära===&lt;br /&gt;
Nach den militärisch geprägten Jahren [[Wichtige_Personen_in_Taki#|Jinkous]], hatte die [[Wichtige_Personen_in_Taki#Ehemalige_Dorfoberhäupter|Gushiken]]-Ära das erste Mal seit dem Bluterbenkrieg wieder mit einer größeren Bedrohung zu tun: Den Söldnern.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Doch anders als in anderen Ländern und Dörfer gab es in [[Taki no Kuni]] nur wenig Aktivitäten dieser und die im Vergleich geringe Anzahl der Söldner bereitete den vereinte Kräften der Landesfürsten und des Ninjadorfes kaum Probleme.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Da [[Takigakure]] ohnehin keine Gefahr durch die Söldner für das einzige wirklich versteckte Dorf sah, zogen sie daher nicht aktiv in den Kampf gegen diese, sondern verteidigten lediglich das Land gegen die wenigen einfallenden Truppen, welche die Städte bedrohten.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Eingriff des Ältestenrates und Gushiken-Dynastie - 85 Jahre nach Ende des Bluterbenkrieges===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Änderungen während der Eigen-Dynastie sorgten für größeren Widerstand bei den traditionelleren Clans des Dorfes als erwartet, weshalb unter internem Druck der Ältestenrat dazu gezwungen wurde Eigen um den Rücktritt zu bitten. Als [[Wichtige_Personen_in_Taki#Ehemalige_Dorfoberhäupter|Muneyaki Gushiken]] die Führung des Dorfes übernahm, waren viele erleichtert wieder einen ·wahren Taki-Ninja· an der Spitze zu sehen.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Beginn der [[Wichtige_Personen_in_Taki#Ehemalige_Dorfoberhäupter|Gushiken]]-Dynastie - 85 Jahre nach Ende des Bluterbenkrieges===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit [[Wichtige_Personen_in_Taki#Ehemalige_Dorfoberhäupter|Muneyaki Gushiken]] als neuer Führung des Dorfes ging eine Welle der Erleichterung durch die Reihen der Bewohner des Dorfes, ein Anführer geboren in [[Takigakure]] selbst und bereits mit 9 Jahren Absolvent der Akademie. Allerdings blieb ein plötzlicher Umschwung der Politik wieder der Erwartungen aus. [[Wichtige_Personen_in_Taki#Ehemalige_Dorfoberhäupter|Muneyaki]] zeigte sich viel mehr als zurückhaltend und vorsichtiger Ninja. Selbst einige Monate nach seiner Einsetzung herrschte eine Stille im Zusammenhang mit seiner Politik. Als [[Wichtige_Personen_in_Taki#Ehemalige_Dorfoberhäupter|Muneyaki]] dann sogar plötzlich für eine Weile lang verschwand fürchteten sowohl der Ältestenrat als auch die Bewohner [[Takigakure]]s dass die Auswahl ein Fehler gewesen war und sie ihren Anführer nie wiedersehen würden. Doch [[Wichtige_Personen_in_Taki#Ehemalige_Dorfoberhäupter|Muneyaki]] erschien wider Erwarten wieder an den Toren [[Takigakure]]s als wäre nichts gewesen, um sich seinen Aufgaben als [[Dorfoberhaupt]] des Dorfes zu stellen. Erst einige Wochen nach seiner Rückkehr enthüllte [[Wichtige_Personen_in_Taki#Ehemalige_Dorfoberhäupter|Muneyaki]] die Intention hinter seinem Verschwinden.&lt;br /&gt;
Er hat die legendären Wächter aus den vergessenen Geschichten Takis erforscht und als Zeichen der Wertschätzung den Titel des Dorfoberhauptes des Dorfes  in den gelben Drachen ernannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Post-Söldner-Ära===&lt;br /&gt;
Da die [[Söldner]]-Ära keinen großartigen Einfluss auf [[Takigakure]] hatte, verlief das Leben im Dorf nach dem Sieg über diese nicht anders ab als zuvor.&lt;br /&gt;
Es gab, da man sich nicht großartig mit den [[Söldner]]n beschäftigt hatte, anders als in anderen Ländern, keine großen technologischen Fortschritte, noch war man auf diese im recht traditionellen Land erpicht.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Es gab jedoch erste stärkere diplomatische Berührungen mit den Dörfern [[Kirigakure]] und [[Kumogakure]].&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Diese waren auf die diplomatischen Beziehungen des ehemaligen Dorfoberhaupts [[Wichtige_Personen_in_Taki#Dorfoberhaupt|Eigen Jinkou]] zu [[Kirigakure]] zurückzuführen, die ursprünglich aus dem Dorf stammte. Über jene Beziehung kamen sie dann auch in Berührung mit [[Kumogakure]], welche schon immer recht eng mit [[Kirigakure]] verbunden waren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Dreier-Bündnis-Ära===&lt;br /&gt;
Das Dreier-Bündnis [[Kirigakure]]-[[Kumogakure]]-[[Takigakure]] hat seine Wurzeln bis in den Bluterbenkrieg geschlagen. Damals entstand der erste Kontakt aller drei Länder miteinander. Auch wenn dieser Kontakt eher negativer Natur gegenüber [[Takigakure]] war, so festigte es die Bindung der beiden anderen Bündnispartner.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Dieses Verhältnis schob sich jedoch ins positive als [[Wichtige_Personen_in_Taki#Eigen_Jinkou|Eigen Jinkou]] Dorfführer wurde, da Eigens Heimatdorf [[Kirigakure]] gewesen war, pflegte sie in dieser neuen Position eine recht umsichtige Politik, welche den Grundstein für das künftige Bündnis legte.&lt;br /&gt;
Zur freundschaftlichen Annäherung begrüßte [[Takigakure]] bald eine kleine Delegation [[Kirigakure]]-Ninja im Dorf, deren Besuch überraschend gut ausging.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Anschläge während des [[Chuuninexamen]]s in [[Kumogakure]] festigte ebenfalls diese Beziehung, da [[Takigakure]] ihrem neuen Freunden [[Kirigakure]] und somit auch [[Kumogakure]] bei der Beseitigung der Schäden half.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Nach der Eroberung einer [[Söldner]]festung seitens [[Kirigakure]], wurde diese zum gemeinsamen Besitz der drei Dörfer erklärt und die Bündnisfestung erschaffen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die letzte Festigung des Bündnisses wurde durch die Katastrophenhilfe während Unwetters erzielt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Beginn der [[Wichtige_Personen_in_Taki#Shinishi_Kudo|Kudo]]-Dynastie - 89 Jahre nach Ende des Bluterbenkrieges===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem, Nobu Guskihen, der Bruder [[Wichtige_Personen_in_Taki#Ehemalige_Dorfoberhäupter|Muneyaki Gushikens]], diesen auf dem Weg zu einer wohl wichtigen Besprechung abfangen und entführen konnte, trat die Spezialeinheit Takigakures in Aktion, unter anderem auch [[Wichtige_Personen_in_Taki#Shinishi_Kudo|Shinishi Kudo]].&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Wichtige_Personen_in_Taki#Shinishi_Kudo|Shinishi Kudo]] gelang es als einziger, den [[Wichtige_Personen_in_Taki#Ehemalige_Dorfoberhäupter|gelben Drachen]] und seinen Bruder in einer Höhle zu finden und zu erreichen. Ihm gelang es Nobu Gushiken, das höchst gefährliche, ehemalige Mitglied der [[Einheiten_Takigakures#Tsuisekisha_.28J.C3.A4ger.29|Tsuisekisha-Einheit]], den Bruder von Gushiken, zu erledigen. &lt;br /&gt;
Gerüchten zufolge soll Nobu jedoch Sicherheitsvorkehrungen geplant haben, welche besagte Höhle nach seinem Tod zum Einsturz brachte.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Offiziellen Aussagen zufolge, gelang es Kudo, das [[Dorfoberhaupt]] aus der misslichen Lage der einstürzenden Höhle zu befreien, schaffte es jedoch selbst nicht mehr heraus. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Wichtige_Personen_in_Taki#Shinishi_Kudo|Shinishi Kudo]] galt eine Zeit lang als verstorben, ehe er wohlauf zurückkam und wenig wegen seiner heldenhaften Taten, der Rettung des alten Dorfoberhauptes sowie dem Ausschalten des Verräters selbst zum [[Dorfoberhaupt]] ernannt wurde, da [[Wichtige_Personen_in_Taki#Ehemalige_Dorfoberhäupter|Muneyaki Gushiken]] von diesem Amt zurücktrat.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der junge [[Gesellschaft_in_Taki#Kudo|Kudo]] brachte gleich frischen Wind in des recht traditionelle Takigakure, durch die Umbenennung des Dorfoberhaupt-Titels vom gelben zum goldenen Drachen, sowie dem Bau eines neuen [[Aufbau_von_Taki#Ninjasitz.2Fgoldene_Drachenstatue|Ninjasitzes]], der eben jenes Wesen repräsentieren sollte.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Jedoch hatte [[Wichtige_Personen_in_Taki#Shinishi_Kudo|Shinishi Kudo]] mit seiner Ernennung gleichzeitig etwas geerbt was den jungen Shinobi auf die Probe stellen sollte, der [[Taki_no_Kuni#Jashin_Sekte|Jashin-Kult]] der zuvor in Takigakure schon Unheil angerichtet hatte war stärker geworden und schaffte es [[Takigakure]] als Dorf einige Seitenhiebe zu verpassen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Bald darauf sollte ein Krieg in [[Taki no Kuni]] ausbrechen in dem die beiden Seiten ihre Kräfte maßen und [[Wichtige_Personen_in_Taki#Shinishi_Kudo|der goldene Drache]] seine Stärke und Führungsqualitäten beweisen musste.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Das Lied des gelben Drachen=&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwischen den Reihen voller Bücher und Schriftrollen in der Bibliothek [[Takigakure]]s, die oft von großen Personen der Vergangenheit, wichtigen Ereignissen oder Techniken sowie Lehre handeln, findet der Suchende bis weilen ein kleineres unscheinbares Buch.&lt;br /&gt;
Nur selten wurde das Buch in den letzten Jahren aus der Umarmung seiner größeren Brüder und Schwestern gerissen, um seinen Inhalt dem Suchenden zu offenbaren. Es war in Vergessenheit geraten und gelegentlich, wenn es aus dem langen Schlaf eines von Staub bedeckten Buches für einen Moment, welcher für ein Buch alles zwischen einer Sekunde und einem Jahrhundert sein kann, aufwachte, erinnerte es sich sehnsüchtig daran wie es gewesen war, als noch kleine Kinderfinger es jeden Tag hervorgeholt und die dazugehörigen hohen Stimmen erfreut und laut aus ihm hervor gelesen hatten.&lt;br /&gt;
Es war abgenutzt ja, aber das stimmte das Buch nicht traurig sondern machte es eher stolz. Die güldene Farbe, mit der sein Schaffer einst den Umschlag beschrieben hatte, hatte ihm eh nie wirklich gefallen und der Zustand sprach in seinen Augen für all die Liebe und Anerkennung, die ihm einst zugekommen war. Und schließlich hatte die Geschichte, mit deren Schutz und Überlieferung es beauftragt worden war, alles Recht auf derartige Zuwendung.&lt;br /&gt;
Ja das Buch war stolz auf sich selber und wusste, dass es nur lange genug warten müsste, bis es aus seinem Schlaf aufgeweckt werden und seine Geschichte erneut offenbaren würde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Irgendwann kam dieser Tag und an diesem Tag fand die Sage des [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|gelben Drachens]] und der Götter wieder Einzug in die Köpfe der Menschen. Wie so oft bei Sagen weiß niemand zu sagen, wie viel wahr und wie viel hinzugedichtet worden war. Aber dies, so wusste das Buch, war nicht die Aufgabe einer Sage.&lt;br /&gt;
Eine Sage muss die Herzen der Menschen erfreuen, sie mit Hoffnung erfüllen und zum Träumen anregen. Eine Sage lässt bisweilen alte Männer genauso wie kleine Kinder mit verträumten Blicken die Welt um sich herum betrachten und sich vorstellen, wie es wohl damals an diesem Ort ausgesehen haben könnte. Eine Sage schließlich steht für eine Lektion und Beispiel, Lehre und Wissen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und so erzählt das Buch die Geschichte:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Prolog===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vor langer Zeit, als die Menschheit noch jung war und mit den großen Augen eines kleinen Kindes die Welt um sich herum betrachtete, herrschte die Natur über das Leben eines jeden Lebewesens mit einer Hand, die zugleich sanft wie ein kühler Windstoß im drückenden Sommer als auch hart wie der Kern eines großen Gebirges war.&lt;br /&gt;
Der Mensch, genauso wie alle anderen Lebewesen ob Tier, Pflanze oder Stein kämpfte jeden Tag um sein Überleben. Aber nicht Angst oder Ohnmacht vor den Strapazen bestimmten sein Leben, sondern Freude und Glück über die einfachsten Dinge. Er war glücklich, wenn er mit vollem Magen einen warmen und sicheren Schlafplatz gefunden hatte.&lt;br /&gt;
So herrschte die Natur und die Tiere, die teilweise älter als die Menschen waren, wuchsen zu prächtigen Gestalten heran. Hört man heute von Erzählungen aus jener Zeit, so wirken die Geschichten von dem riesigen Wald, der den Großteil des Kontinents bedeckte und von ebenso riesigen Tiergottheiten bevölkert war, wie die Märchen eines alten wirren Greises.&lt;br /&gt;
Aber der Menschheit Kindeswiege war dies Umfeld beschützt vom großen Schatten des Waldgottes. Irgendwann jedoch fängt jedes Kind an sein Umfeld zu verändern und in einer Zeit, in der sich das Schicksal dieses Gleichgewichtes entscheiden sollte erhob sich der [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|gelbe Drache]] über die Träume von Natur und Mensch hinweg in die Lüfte der Zukunft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===1. Kapitel===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Langsam und träge floss der kleine Bach an diesem Tag die Hänge des Hügels herab, plätscherte nur missmutig über die großen Steine nahe seiner Quelle, drückte nur halbherzig die Kiesel vor sich her, die sich in seinen Weg stellen wollten, und wollte gar nicht so recht seinen Weg gen Tal beschreiben.&lt;br /&gt;
Hätte man den Bach an einem anderen Tag gesehen und hätte man Aug und Ohr, so wie es die Menschen früher für die Natur gehabt hatten, so hätte die Freude und die Glückseligkeit des Baches einem das Herz erwärmt. Es war kein großer Bach, es war kein Bach, dessen Wasser sich in den Strom eines gewaltigen Flusses oder die Gefilde eines riesigen Sees mischte. Es war ein einfacher Bach, der auf der großen Landkarte nicht einmal seine Existenz belegt finden würde.&lt;br /&gt;
Aber für die Menschen des kleinen Dorfes am Fuße des Hügels war er die Quelle ihres Lebens und somit das Wichtigste in der Welt und für ihn waren diese Menschen das Wichtigste in der Welt.&lt;br /&gt;
Wer brauchte schon riesige Mengen Wassers, wenn er sich an dem Lachen der Kinder erfreuen konnte, die in ihm spielten und sein Wasser benutzten, um sich gegenseitig zu bespritzen?&lt;br /&gt;
Ja es waren vor allem die Kinder, auf die sich der Bach jeden Morgen freute, wenn er sich aus dem moosig-grünen Bett seiner Träume erhob. Er kannte sie alle, er erkannte sie schon am Klang ihres Lachens und hatte einem jeden der Dorfbewohner erfreut beim Wachsen zugesehen.&lt;br /&gt;
Nichts aber stimmte ihn so traurig, wie das bittere Weinen und Schluchzen eines Kindes, das in seinem jungen Leben bereits großes Leid erfahren musste. Und ausgerechnet das herzerweichendste Weinen und die qualvollsten Tränen hatte er am gestrigen Tage wahrnehmen müssen.&lt;br /&gt;
Das Mädchen mit den grellblonden Haaren namens [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] hatte bereits in ihrer frühesten Kindheit beide Eltern verloren und lebte alleine mit ihrer großen Schwester Kigiku in dem kleinen Dorf. Nie hatte der Bach [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] weinen hören ob des Verlustes der Eltern oder der schweren Zeit, die dieser den beiden Mädchen einbrachte. Es war immer glücklich mit seinem Leben gewesen, hatte sich nie beschwert und war der großen Schwester stets zur Hand gegangen. Und ausgerechnet dieses Mädchen, das dem Bach immer ein Quell der Freude gewesen war, weinte nun ob der schweren Krankheit des Einzigem, dem es sich immer sicher gewesen war: Seiner Schwester.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was konnte der Bach tun? Die Menschen hatten in den Jahrhunderten seit ihrer frühesten Kindheit gelernt in der Natur zu überleben und dabei bereits einiges über die Kunst mit den Geschenken der Natur Krankheit und Wunde zu bekämpfen gelernt. Aber nicht einmal dieses Wissen schien das Leid Kigikus mildern zu können. Trübseelig floss er weiter vor sich hin und grübelte nach, was er tun könnte. Auch dachte er dabei daran, dass die Menschheit längst ihr Kindesbett verlassen und begonnen hatte, die harte Seite der Natur, die ihr Leben bedrohte, zu bekämpfen.&lt;br /&gt;
Früher, er konnte sich fast nicht mehr daran erinnern, hatte sich nur selten die Sonne in seinen Wassern gespiegelt, da der Schatten großer Bäume stets sein Gefilde bedeckte. Irgendwann aber hatten die Menschen damit begonnen die Bäume zu fällen und sich Platz zum Leben, für ihr Vieh und für ihre Felder zu schaffen. Der große Wald war immer weiter geschrumpft und schon lange hörte der Bach die Stimmen der Bäume nur noch aus sehr weiter Entfernung im Säuseln des Windes.&lt;br /&gt;
Als er nun so lauschte, um die Stimmen der Bäume zu hören, vernahm er die Stimme eines Menschen. Dieser Mann, denn seine tiefe und rauchige Stimme verriet sein Geschlecht, sang irgendwo in seiner Nähe von etwas, was der Bach völlig vergessen hatte: Von dem Waldgott.&lt;br /&gt;
Die Erinnerungen überschlugen sich und schnell beschloss der Bach aus seiner Trübseligkeit zu erwachen und den Sänger mit dem Plätschern seines Wassers an- und zu dem kleinen Dorf hinzulocken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===2. Kapitel===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stark schmerzten die Füße des Greises, dessen Stimme der Bach vernommen hatte, ob seiner langen Wanderung und ein jedes Wort, das er scheinbar vergnügt vor sich her sang, war einzig und allein dazu gedacht, um ihn von den Schmerzen abzulenken.&lt;br /&gt;
Er war weit gereist, hatte viele Flüsse überquert und sich an viele Bäume gelehnt, wenn sein alter Körper ein paar Momente der Ruhe benötigten. Weswegen er reiste, wusste er nicht mehr. Einzig und allein erinnerte er sich noch daran, dass er einst am Rande eines großen Waldes gelebt und von dessen Wildheit und Schönheit verzaubert worden war.&lt;br /&gt;
Angelockt vom Plätschern des Baches, dessen kühles Wasser Linderung für die schmerzenden Füße verhieß, wechselte der Greis die Richtung und traf schon bald auf den kleinen Bach und das in nicht allzu weiter Ferne stehende Dorf. Noch einmal nahm sich der Alte zusammen, trällerte um so lauter, als seine Füße besonders stark schmerzen und ihm anscheinend sagen wollten:“Wieso bleibst du nicht einfach hier sitzen und gönnst uns unsere Ruhe du alter Narr?“&lt;br /&gt;
Aber der „alte Narr“ war dickköpfig geworden und wollte nicht nur seine Füße ausruhen, sondern auch noch mit Menschen reden. Ein Vergnügen, das ihm seit Wochen verwehrt war.&lt;br /&gt;
So laut trällerte er vor sich hin, dass er das Schluchzen des kleinen Mädchens, das am Ufer des kleinen Baches mehr in sich zusammen gekauert war, als dass es saß, nicht mitbekam. Erst, als das Mädchen seine grünen Augen öffnete und auf den alten und komisch aussehenden Mann schaute, während es sich über die tränenverschmierten Wangen wischte, bemerkte dieser, dass er nicht alleine war.&lt;br /&gt;
„Was ist ein Waldgott?“ ertönte die hohe Stimme des Mädchens und der alte Mann blieb verdutzt stehen, um die fragenden großen Augen, die vor Weinen rot geworden waren, zu bewundern. Kurz entschlossen gewährte er seinen fast schon rebellierenden Füßen ihren Wunsch und ließ sich neben dem Mädchen leise seufzend nieder.&lt;br /&gt;
„Die gestaltgewordene Natur. Wille und Kraft dessen, was uns stets umgibt, und genauso wild und sanft wie eben jenes.“ Antwortete er ein wenig kryptischer, als er beabsichtigt hatte, während er die schmerzenden Füße aus den abgelaufenen Sandalen befreite.&lt;br /&gt;
„Und wie sieht er aus?“&lt;br /&gt;
„Er wechselt die Gestalt, so wie es auch die Natur ständig tut.“&lt;br /&gt;
„Ist er lieb?“&lt;br /&gt;
„Ja und nein. Wenn er stürmisch und verheerend ist, wenn er wütend und aufgebracht ist, so vernichtet er alles, was ihm in den Weg kommt. Ist er aber sanft und ruhig, so beschützt, heilt und umsorgt er das, was in seinen Augen, den Augen der Natur, würdig ist.“&lt;br /&gt;
Sofort weiteten sich die Augen des kleinen Mädchens, das das zerschlissene Hemd des Alten mit seinen kleinen Fingern ergriff und ihn voller Hoffnung und zugleich voller Angst vor einer möglichen Enttäuschung anschaute.&lt;br /&gt;
„Er heilt? Kann er alles heilen? Kann er auch eine richtig schlimme Krankheit heilen?“&lt;br /&gt;
Ein wenig verdutzt ob dieser Reaktion antwortete der Alte in dazu passender Stimmlage:&lt;br /&gt;
„Ehm Ja, kann er, aber dazu muss er…“ Doch weiter hörte das Mädchen nicht, es riss nur umso stärker an dem Hemd und schrie förmlich:&lt;br /&gt;
„Wo finde ich ihn? Erzähl mir bitte alles!“&lt;br /&gt;
Und nach einer Reaktion, die sehr derer glich, die er nur wenige Momente zuvor gezeigt hatte, und einem dazu passenden Seufzen, holte der Greis tief Luft und fing an zu erzählen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Weit weg im Nordosten steht er noch, der große Wald, der einst fast den ganzen Kontinent bedeckte. Im Gegensatz zu den kleinen Wäldern, die du kennst, ist dieser Wald noch erfüllt von dem Willen und der Kraft der Natur. Tief in seinem Inneren lebt der Waldgott in dem wunderbaren Hain, der schon seit Äonen nicht mehr von Menschen betreten worden ist, und umgeben von den Vorfahren der Tiere: riesige und weise Tiergötter.&lt;br /&gt;
Einst, so wurde mir als kleines Kind in meinem Heimatdorf erzählt, dass am Randes des großen Waldes steht, sahen die Tiergötter und der Waldgott mit wohlwollendem Blick auf die Menschen herab, die so schwach und zerbrechlich wirkten. Sie standen uns bei, wenn etwas unsere Existenz bedrohte, und halfen uns gelegentlich mit Rat und Tat in der Natur zu überleben, die sie schon so viel länger bevölkern und so viel besser verstehen als wir.&lt;br /&gt;
Aus dieser Zeit kommen auch die Geschichten der Heilkunst des Waldgottes und der weisen Ratschläge der Tiergötter, die zusammen mit ihren damals noch ähnlich riesigen Brüdern und Schwestern unseren Kontinent bereisten und bevölkerten.&lt;br /&gt;
Aber…“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch weiter kam der Mann nicht, denn das Mädchen war bereits aufgesprungen und rannte fort in Richtung der Häuser. Später erfuhr er, was es mit dem Mädchen auf sich hatte, und schollt sich selber ob dem, was er so unvorsichtig [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] erzählt hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===3. Kapitel===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Voller Schrecken beobachtete der kleine Bach, was geschah. In seinem Bestreben das kleine Mädchen zu trösten und sich wieder an ihrem Lachen und den strahlenden Augen zu erfreuen, hatte er vergessen, dass Menschen keine Tiere waren. Sie waren es nicht gewohnt auf sich alleine gestellt zu überleben und am aller wenigsten kleine Kinder, von den Gefahren einer solchen Reise und denen des großen Waldes ganz zu schweigen.&lt;br /&gt;
Aber was konnte er tun? Was konnte er tun?...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ohne lange nachzudenken hatte sich [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] ihre festeren Schuhe samt ein paar reisetauglichen Kleidern und Proviant – was sie eben rumliegen sah – geschnappt, hatte ihre Schwester umarmt und war mit den Worten „Der Waldgott wird dich heilen, warte es nur ab!“ aus der kleinen Hütte, die die zwei Mädchen bewohnten, verschwunden.&lt;br /&gt;
Kigiku hatte sichtlich verwirrt drein geschaut, aber hatte ob ihrer Krankheit und der Schwäche, die ihren Körper befallen hatte, nichts tun können, außer der kleinen Schwester flehentlich hinterher zu schauen. So verzweifelt, wie die große Schwester in dieser Stunde war, als[[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] Hals über Kopf das kleine Dorf verließ, so zuversichtlich war die kleine Schwester, die endlich etwas gefunden hatte, was sie tun konnte um Kigiku helfen zu können. Sie dachte gar nicht daran, dass die Reise gefährlich werden könnte, oder dass sie ihr eigenes Leben schonen müsste. Einzig und allein das Leben der Person, die für sie die Welt darstellte, war ihr wichtig und kreiste beständig in ihrer Gedankenwelt umher.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So reiste das kleine Mädchen mit dem blonden Haar und den großen grünen Augen los gen Nordosten. Zum Glück hatte sie gelernt die Himmelsrichtungen zu erkennen und zu finden und verlief sich nie. So selbstsicher ging sie ihre Reise an, dass sie vergnügt summend schon bald das kleine Tal und die Gefilde des kleinen Baches verließ.&lt;br /&gt;
Die ersten Tage ihres kleinen Abenteuers flogen nur so vorüber. Sie hatte genügend Wasser dabei und konnte ihre Proviante mit den Beeren und Früchten, die sie dank des herrschenden Sommers leicht fand, stets wieder auffüllen. Einzig und allein des Nachts, wenn es dunkel und gelegentlich sogar etwas kühler wurde, wurde es ihr etwas bang um das kleine Herz. Aber wie stets summte sie dann eine kleine Melodie vor sich her, mit der sie die große Stille um sich herum vertrieb und sich selber in den Schlaf wiegte.&lt;br /&gt;
Die Weisen sagen, dass ein entschlossenes Herz keine Furcht kenne. Nur ein zauderndes und fragendes Herz öffne Tür und Tor für Zweifel und Furcht. Wenn man diesen Worten Glauben schenken darf, so verwundert es nicht, dass [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] nie daran dachte umzukehren oder auch nur aus Angst oder Furcht eine Träne vergoss. Sie war überzeugt davon das Richtige zu tun und setzte mit derselben Überzeugung Fuß vor Fuß, ging Schritt um Schritt immer weiter gen Nordosten.&lt;br /&gt;
Schon bald wurde die Natur, die wenn auch in schwächerer Art und Weise, auch an diesem Ort zu finden war, auf das summende und singende kleine Mädchen aufmerksam und immer öfter geschah es von nun an, dass ein kleiner Sperling sich zu [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] gesellte, wenn diese tagsüber oder nachts vor sich hin sang, um diese mit seinem hohen Zwitschern zu begleiten.&lt;br /&gt;
Immer, wenn sie den kleinen [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]] sah, der ihr schon bald ein lieber Wegbegleiter wurde, hellte sich die Miene des kleinen Mädchens auf und ihre Schritte wurden bestimmter und stärker. Dem Beispiel des [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]]s folgend, fing sie schon bald an feste Rhythmen in ihren Tagesablauf zu bringen:&lt;br /&gt;
Sie stand mit der Sonne auf, aß etwas, ging dann den Tag über unterbrochen von einer Mittagspause bis sie am Nachmittag begann nach einer Schlafmöglichkeit zu suchen und daraufhin nach etwas Essbarem und Trinkbarem, wenn sie nicht schon genug während des Tages gefunden hatte. Ihrer guten Orientierung wegen verlief sie sich dabei so gut wie nie und wenn, dann brachte sie das Zwitschern des kleinen [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]] schon bald wieder auf den richtigen Weg. Auch brauchte sie nur auf das Verhalten des[[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]]s zu achten, um Wetterumbrüche oder Gefahren vorherzusehen.&lt;br /&gt;
So verging die Zeit und die Natur kehrte immer weiter in das kleine Mädchen ein genauso wie das kleine Mädchen immer weiter in die Natur einkehrte. Und dann kam der Herbst&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===4. Kapitel===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als die ersten Blätter an den Bäumen begannen gelb und rot zu werden, wusste [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]], dass der Sommer den Kampf gegen den Winter langsam verlor. Noch kämpfte er wacker und hielt die kalten Winde aus dem Norden samt der dunklen Wolken, die sie mitbrachten, zurück. Aber mit jedem Tag und jeder Nacht kamen sie näher, ohne dass der Sommer etwas dagegen würde tun können.&lt;br /&gt;
Sie musste sich beeilen, so viel verstand selbst ein kleines Mädchen, denn in den Stürmen und der Kälte des Winters würde sie nicht überleben können ohne die Hilfe und den Beistand Ihresgleichen.&lt;br /&gt;
Wäre der kleine [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]] nicht gewesen, der sie über immer längere Strecken des Tages begleitete und es sich immer öfter auf ihrer Schulter bequem machte, so hätten vielleicht der Zweifel und die Furcht Einzug in ihrem Herzen gehalten. So aber ertönten die Stimmen der Zwei, wann immer der Winter an ihren Herzen zu nagen begann, und vertrieben diesen.&lt;br /&gt;
Manchmal allerdings kam es auch vor, dass der kleine [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]] schrecklich lange weg blieb und [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] begann sich Sorgen zu machen. Sorgen um den kleinen [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]], um ihre Schwester und um den Wahrheitsgehalt der Geschichte des alten Mannes. Als der kleine [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]] eines Morgens nicht neben ihr zu finden war, erhob sie sich und ging ohne zu zaudern in den kleinen Hain hinein, der sich vor ihr erstreckte. Sie begann das Lied zu singen, das sie seit Beginn ihrer Reise immer sang, und schon bald hörte sie aus einiger Entfernung die Antwort des [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]]s.&lt;br /&gt;
Ihr Herz schlug immer schneller voller Freude und auch voller Angst ob dem, was dem [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]] passiert sein könnte. Sie rannte immer schneller, stets der Stimme des [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]]s folgend und blieb plötzlich stehen.&lt;br /&gt;
Eine kleine [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] mit ungewöhnlich eisblauen Augen stand am Fuße eines großen Baumes, auf dessen niedrigem Ast [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] sofort ein paar der Federn des kleinen [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]]s sehen konnte. Ihre Augen weiteten sich und füllten sich schon bald mit Tränen, während die Katze sich von dem ersten Schrecken ob der plötzlichen Begegnung erholte und begann um das kleine Mädchen, das mehr und mehr in Tränen ausbrach, zu kreisen.&lt;br /&gt;
[[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] verstand schnell, dass der Sommer ihr bisher nur die schönen Seiten der Natur gezeigt hatte und sie den kleinen [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]] wohl nicht mehr wieder sehen würde. Es war in ihren Augen klar, dass der [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]] den Klauen der [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] erlegen war, da er sonst längst zu ihr zurück geflogen sein würde.&lt;br /&gt;
Immer stärker wurde der Regen aus Tränen, der sich vom Gesicht des kleinen Mädchens gen Boden bewegte, bis ein empörtes Miauen das Mädchen aus seinen Gedanken rüttelte. Die [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] hatte sich vor [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] hingesetzt und schaute sie aus zugleich neugierigen und vorwurfsvollen Augen an, so dass das Mädchen nicht anders konnte als sich herabzubeugen und vorsichtig das Fell des Tieres zu streicheln.&lt;br /&gt;
Sie machte dem Tier keine Vorwürfe, da es nur um sein eigenes Überleben kämpfte, auch wenn es sie dennoch sehr traurig machte. Anstatt aber vor der Hand des Mädchens zu fliehen, ließ sich die [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] mit einem immer lauter werdenden Schnurren streicheln und verließ auch nicht die Seite des Mädchens, als dieses langsam damit beginnen musste zurück zu ihren wenigen Habseligkeiten zu gehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So nahm schon bald die kleine [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] den Platz des [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]]s ein und begleitete [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] auf ihrer Reise. Und so wie der [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]] mit seinem Verhalten dem Mädchen vieles über das Überleben in der Natur beibrachte, so tat dies auch die [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]]. Allerdings oblag es der [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] genauso wie bei ihrem ersten Treffen dem Mädchen die düstere Seite der Natur zu zeigen.&lt;br /&gt;
Hatten im Sommer noch Früchte und Beeren überall auf ihrem Weg nur darauf gewartet von ihr gepflückt zu werden, so verschwanden diese immer mehr je weiter der Herbst Einzug hielt. Und schon bald musste [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] lernen, dass sie wie die [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] Leben nehmen musste, um selber zu überleben.&lt;br /&gt;
Es dauerte schier eine Ewigkeit, bis es ihr mittels einer Falle zum ersten Mal gelang ein kleines Tier zu fangen, ein Feuer zu machen und es dann übers Herz zu bringen das Tier zu töten und sogar zu verspeisen. Sie weinte bitterlich ob des Lebens, das sie beendet hatte und flehte vielmals um Verzeihung, bevor sie sich traute zu essen.&lt;br /&gt;
Durch Wiederholung aber wird jeder zum Meister und schon bald hatte sich das kleine Mädchen an die neuen Vorgänge gewöhnt, auch wenn sie noch immer für das Schicksal der Seele eines jeden Tieres, das sie tötete, zum ihr unbekannten Waldgott betete.&lt;br /&gt;
Schon bald fiel ihr das Fehlen des freudigen Zwitscherns kaum noch auf und die Harte Seite der Natur zog immer mehr in sie ein, auch wenn diese gemischt von warmen Momenten war, wie das abendliche Einschlafen mit der [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] in den Armen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===5. Kapitel===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Immer schwächer wurde der Sommer und der Herbst, der wie sein Freund Frühling sich oft wie das Seil fühlte, an dem Sommer und Herbst zogen, wurde immer dunkler und kälter. Die Stürme, die die Höhepunkte im Tauziehen zwischen Sommer und Winter für jeden sichtbar und hörbar machten, hatten schon seit einiger Zeit immer weiter an Stärke nachgelassen so wie es auch der Sommer getan hatte.&lt;br /&gt;
Immer weniger Zeit blieb dem kleinen Mädchen, das sich immer öfter morgens von Raureif befreien musste. Gelegentlich fielen früh morgens kleine weiße Flocken vom Himmel herab, setzten sich auf ihr blondes Haar und bildeten einen Schleier aus winzig kleinen Kristallen. Immer öfter froren ihr die Füße oder die Hände, manchmal kroch die Kälte sogar langsam die Beine hoch und hätte sie nicht die [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] gehabt, die sie des nachts wärmte, so wäre sie sicher oft schlotternd vor Kälte erwacht.&lt;br /&gt;
Sie hatte kaum noch Zeit, das wusste sie. Aber unbeirrt setzte sie Tag für Tag einen Fuß vor den anderen. Sie konnte nicht scheitern, sie durfte nicht! Was war schon so ein wenig Schnee im Vergleich zu dem, was ihre Schwester erleiden musste?&lt;br /&gt;
Und dann eines Tages, als die glänzende Himmelsscheibe bereits im Sinken inbegriffen war, sah sie Rauchschwaden hinter einem kleinen Weiler aufsteigen. Sie beschleunigte ihre Schritte und angespornt durch das Wettlaufen, das sich nun ergab, sprintete auch die [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] immer schneller, bis sie das Mädchen überholte und wenig später aus deren Sichtfeld verschwand.&lt;br /&gt;
Wie lange sie schon so rannte, wusste [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] nicht. Einzig und allein die stetig abnehmende Entfernung zu den Rauchschwaden und nicht die fast schon untergegangene Sonne war Mittelpunkt aller Gedanken des kleinen Mädchens. Je näher sie aber kam, desto mehr drangen schreckliche Geräusche an ihr Ohr, die sie an die unglaublich lauten Stürme im Herbst erinnerten. Oft hatte sie sich mitten in der Nacht, wenn es besonders stark stürmte, wie ein Kokon in ihre Decke eingerollt und sich vorgestellt, dass außerhalb des schützenden Mantels riesige Tiere, wie die aus der Geschichte des Greises, umher liefen und sich gegenseitig anschrien, was diesen Schrecklichen Krach erzeugte.&lt;br /&gt;
Hätte sie gewusst, was sie erwartete, so hätte sie in jenen Nächten wohl kein einziges Auge zu bekommen. Als sie sich immer weiter ihren Weg zwischen den mit einer hauchdünnen Schicht silbrigen Schnees bedeckten Bäumen des kleinen Weilers bahnte, schälten sich immer mehr die Umrisse kleinerer und größerer Häuser aus dem zwielichtigen Schatten der Bäume. Das Herz des Mädchen schlug ob der Vorfreude vielleicht endlich ihr Ziel erreicht zu haben immer schneller, bis es plötzlich zwei Schläge aussetzte während auch die kleinen Beine sich nicht mehr fortbewegen wollten.&lt;br /&gt;
Ein gewaltiges Brüllen, wie es dem stärksten Orkan alle Ehre bereitet hätte, erhob sich, als ein gewaltiger schwarzer Schatten sich auf die Reihe der Häuser zu bewegte. Nicht heimelige Kamine, nicht freundlich strahlende Herdfeuer hatten die Rauchschwaden erzeugt, die [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] angelockt hatten, sondern in Flammen stehende Barrikaden, die die Dorfbewohner scheinbar als Schutz errichtet hatten. Aber selbst diese hatten sie nicht vor dem bewahren können, was auf sie zurollte.&lt;br /&gt;
Verzweifeltes Rufen drang an [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]]s Ohren, als das Brüllen für einen Moment aussetzte. Langsam bewegte sie sich wieder, überzeugte ihre Füße mühsam zu jedem einzelnen Schritt und näherte sich so furchtbar langsam dem Chaos, das immer mehr von sich enthüllte.&lt;br /&gt;
Der gewaltige Schatten war stehen geblieben, bäumte sich in regelmäßigen Abständen auf und brüllte jedes Mal so laut, dass die nahestehenden Bäume wackelten. Vor ihm schälten sich nun auch kleinere Schatten mit langen Stäben aus dem flackernden Zwielicht der Flammen. Je näher das kleine Mädchen kam, desto mehr erkannte sie, dass es sich um Dorfbewohner zu handeln schien, die mit langen Speeren und allerlei zweckentfremdeten Ackergerät den riesigen Schatten, der längst durch die Barrikade gebrochen war, aufzuhalten versuchten.&lt;br /&gt;
Dann hörte sie plötzlich etwas, was nicht so recht in das Chaos passen wollte. Ein hohes Schreien drang an ihre Ohren, das nicht allzu weit entfernt seinen Ursprung haben konnte. In einem solchen Chaos hätte man erwartet, dass es ein furchterfülltes Schreien einer Frau ob der großen Gefahr sein müsste. Aber ein kleines Kind, jünger als die bisher unbemerkte Beobachterin, wankte kaum in der Lage richtig zu laufen mit seinen kurzen Beinen und immer wieder sich an den Häuserwänden abstützend auf den Kampf hinter der durchbrochenen Barrikade zu.&lt;br /&gt;
Doch auch der Schatten hatte das Geräusch bemerkt. [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] blieb abermals für einen Moment vor Schreck das Herz stehen, als sich das riesige Ungetüm dem wankenden Kind zu wandte. Aber diesmal setzten ihre Beine nicht aus, sondern beschleunigten Ihre Schritte. Unweigerlich dachte [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] daran, dass sie nicht schnell genug gewesen war um ihren kleinen [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]] hatte beschützen zu können und weigerte sich so etwas noch einmal zuzulassen.&lt;br /&gt;
Ihre Beine flogen förmlich über die leicht angefrorene Erde, näherten sich immer weiter dem Kleinkind und dem riesigen Schatten, der laut brüllend ebenfalls auf dieses aus der entgegen gesetzten Richtung zusteuerte. Ein verzweifelter Ruf aus der Kehle eines Mannes drang an die Ohren des Mädchens, aber kein einziger ihrer Gedanken war dazu in der Lage sich um dieses zu kümmern.&lt;br /&gt;
Mit Müh und Not erreichte sie das wankende Kind, das in dem Moment, in dem [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] hinter ihm zu Halt kam, endgültig der Schwerkraft Rechenschaft leistete und in die Arme des blonden Mädchens fiel. Doch auch der riesige Schatten hatte die Quelle des hohen Geräusches erreicht. Als eine besonders vorwitzige Flamme ihre Stimme erhob und den Schauplatz für einen Moment zur Gänze ausleuchtete, legte [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] unweigerlich die Arme fester um das Kleinkind in ihren Armen. Vor ihr erhob sich der Kopf einer gewaltigen schwarzen [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Schildkröte]], deren Augen zornig und mordlüstern das ungleiche Gespann anfunkelten.&lt;br /&gt;
Würde sie das Kind loslassen und sich vorsichtig entfernen, während das Ungetüm mit seiner Beute beschäftigt war, so würde sie vielleicht… Doch [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] schüttelte entschlossen das blonde Haupt und drückte das Kind nur stärker an sich. Der Blick ihrer Augen wurde gefährlicher, während sich diese leicht verengten. Sie würde nicht zulassen, dass erneut ein kleines Wesen, das auf ihre Hilfe angewiesen war, starb, weil sie zu zögerlich und zu schwach war. Ähnlich einer Bärenmutter, die ihr Junges vor hoffnungslos überlegenen Jägern nicht im Stich ließ, sondern die Jäger auch noch laut anbrüllte, war der Blick des jungen Mädchens. Das Brüllen aus diesem wurde immer spürbarer, so dass selbst die [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Schildkröte]] für einen Moment inne Hielt. Immer deutlicher wurde es, man war fast der Meinung, dass man es hören … und plötzlich erschallte ein gewaltiger und tiefer Schrei, als sich ein großer Schatten zwischen [[Wichtige_Personen_in_Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] und die [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Schildkröte]] schob.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===6. Kapitel===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unweigerlich hatte [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] ihre Augen geschlossen, als der zweite Schatten so nah vor ihr erschienen war, und rechnete jeden Moment damit die Flügelschläge des Todesboten zu hören.&lt;br /&gt;
Aber diese erschallten nicht, stattdessen entwickelte sich ein Sturm aus Schrei und Gebrüll der zwei riesigen Wesen direkt vor ihr. Je mehr sie aber ihre eigene Angst und ihr wild pochendes Herz beruhigte, desto mehr war sie in der Lage die tiefen Stimmen zu vernehmen:&lt;br /&gt;
„Geh mir aus dem Weg [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Bai Hu]]!“ donnerte die etwas entferntere Stimme zornerfüllt.&lt;br /&gt;
„Nein! Diese beschütze ich und du wirst sie nicht bekommen!“ erwiderte die nähere Stimme etwas leiser, aber mit einem gefährlichen Unterton.&lt;br /&gt;
„Die Menschen verdienen den Tod!“&lt;br /&gt;
„Nichts verdient den Tod. Oder hast du Xinglu’s Worte in deinem Zorn vergessen?“&lt;br /&gt;
„Du wagst es seine Worte in den Mund zu nehmen, nachdem ihr ihn verlassen habt?“ brüllte die fernere Stimme plötzlich noch lauter.&lt;br /&gt;
„Wir haben ihn verlassen nicht wegen dem, was er einst sagte, sondern wegen dem, was er nicht mehr sagt! Würde er zu dem zurückfinden, was wir immer verehrt haben, so würden wir sofort zurückkehren.“&lt;br /&gt;
Es wurde still für einen Moment. Fast ohnmächtig vor den riesigen Geschöpfen, deren Nähe sie deutlich spüren konnte, hatte [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] ihre Augen die ganze Zeit über fest zugekniffen und auch das Kleinkind in ihren Armen hatte sich nicht gerührt. Als es nun etwas ruhiger wurde, öffnete [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] vorsichtig ihre Augen und bestaunte das weiße mit schwarzen Streifen getigerte Fell einer riesigen [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]], die sich scheinbar schützend vor sie gestellt hatte. Doch Zeit für Worte blieb ihr nicht, denn schon bald ertönte die Stimme der [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Schildkröte]] erneut, wenn auch nicht mehr ganz so sehr vor Wut bebend.&lt;br /&gt;
„Ich werde mich zurückziehen und bei Xinglu auf dich warten. Wie es stets Tradition war, wirst du ihm das Wesen vorstellen müssen, dass du vor seinem Willen beschützt hast.“&lt;br /&gt;
Ein Rauschen ertönte, während sich die [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Schildkröte]] umdrehte.&lt;br /&gt;
„In einer Woche, zum Vollmond, falls du es nicht vergessen hast.“ Brummte sie.&lt;br /&gt;
„Ich habe es nie vergessen [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Xuan Wu]], nie...“&lt;br /&gt;
Und dann verschwand die gewaltige [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Schildkröte]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erst, als sich der Schatten des Tieres mit dem Schatten des großen Wald, der in einiger Entfernung zum Dorf zu sehen war, vereinigt hatte, ging ein spürbares Aufatmen durch die Dorfbewohner. Sie schienen sich nicht an der Gegenwart des zweiten Tieres zu stören, als sie an diesem vorbei auf [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] zu rannten. Das kleine Kind in ihren Armen begehrte plötzlich auf, als ein großer Mann mit einer eindrucksvollen Narbe über der Wange und schwarzem Haar vor [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] auftauchte und im nächsten Moment hob eben dieser das Kleinkind aus ihren Armen empor und drückte es an sich.&lt;br /&gt;
„Hast du Angst um deinen Papa gehabt?“murmelte der Mann, der voller Freude dem Kind die Nase stupste.&lt;br /&gt;
„[[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]]… wir müssen reden.“ Ertönte die tiefe Stimme nun einfühlsam und beruhigend aber mit einem kleinen Anflug von Sorge und lenkte [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] von dem rührenden Bild vor sich ab. Als sie ihre Augen dem großen Wesen zu wandte und sich die Blicke begegneten, atmete sie erschrocken ein.&lt;br /&gt;
„Bist du… das kleine Kätzchen?“&lt;br /&gt;
Und der Blick der eisblauen Augen des weißen [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]]s sagte mehr als Worte könnten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===7. Kapitel===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Was hat das alles zu bedeuten?“ Schrie [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] schon fast dem großen [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] entgegen.&lt;br /&gt;
Die Sonne schickte gerade ihre ersten Strahlen durch die kahlen Äste der Bäume und zeigte dem Mädchen, wie viel Zeit seit dem Verschwinden der [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Schildkröte]] vergangen war.&lt;br /&gt;
Die letzten Stunden hatte sie damit zugebracht sich der Versuche der Dorfbewohner sie wie eine Heldin zu feiern zu erwehren und immer wieder den Armen, die sie umschlingen wollten, zu entfliehen. Als die Menschen endlich eingesehen hatten, dass sie an derlei Feiern nicht interessiert war und ihr die Nähe zu so vielen Lebewesen sogar unangenehm war, hatten sie ihr endlich etwas Platz gelassen, ihr etwas zu essen und einen Platz zum Schlafen gegeben. Während dieser Stunden war [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Bai Hu]], so hatte ihn die [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Schildkröte]] genannt, wie vom Erdboden verschlungen gewesen und erst am nächsten Morgen, als [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] sich aus Gewohnheit bei der ersten Morgenröte aus dem Bett erhob und an die frische Luft ging, saß er plötzlich neben dem Haus und schaute sie lange Zeit stumm aus seinen eisblauen Augen an, bevor er sich erhob und langsam gen Waldgrenze trottete. Schnell war sie ihm gefolgt und rief ihm nun schon zum zweiten Mal dieselbe Frage entgegen:&lt;br /&gt;
„Sag es mir! Was hat das alles zu bedeuten? Antworte endlich!“&lt;br /&gt;
„Zügle dein Temperament. Ich höre dich.“ Antwortete der große [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] mit ruhiger und gedämpfter Stimme.&lt;br /&gt;
Es dauerte ein paar Momente, bevor [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] sich etwas beruhigt hatte und deutlich leiser entgegnete: „Aber warum antwortest du mir dann nicht?“&lt;br /&gt;
„Alles besitzt einen richtigen Ort und eine richtige Zeit.“&lt;br /&gt;
„Und erst jetzt stimmt beides überein?“&lt;br /&gt;
„Richtig..“ Der [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] hielt in seinem Gang inne und schaute sich in dem winterlichen Wald einige Momente lang um, bevor er fortfuhr.“Und Vieles ist nicht für die Ohren aller bestimmt.“&lt;br /&gt;
„Also sollen die Dorfbewohner davon nichts hören?“&lt;br /&gt;
„Du hörst zu.“ Abermals folgte eine Pause, die der [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] nutzte um wieder eine Pfote vor die andere zu setzen. „Diese Menschen haben den Zorn Xinglu’s auf sich gezogen und [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Xuan Wu]], der einzige von uns der bei ihm geblieben ist, war hier um das Urteil zu vollstrecken.“&lt;br /&gt;
„Xinglu? [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Xuan Wu]]? Ich verstehe nicht… Ich verstehe gar nichts!“ Brummte [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] in sich hinein.&lt;br /&gt;
„Xinglu ist der Waldgott. Der, nach dem du gesucht hast.“&lt;br /&gt;
Ein Moment der Stille folgte, in dem sich [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]]‘s Augen weiteten und sie tief Luft holte für die folgenden Worte:&lt;br /&gt;
„Aber dann bin ich ja am Ziel Dann wird Kigiku endlich geheilt!“ Sie griff in den Schnee, warf diesen voller Freude empor und drehte sich in dem kleinen Schneegestöber entzückt um sich selber.&lt;br /&gt;
„Ja und nein.“ Erschallte die Stimme des [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]]s. Abrupt blieb [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] stehen und schaute diesen entgeistert an.&lt;br /&gt;
„Er hat die Macht zu heilen, aber ob er das tun wird ist fraglich.“ [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Bai Hu]] atmete tief ein und aus, was dank seiner Größe einen imposanten Luftstrom erzeugte, der [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]]‘s Haar umher wirbelte.&lt;br /&gt;
„Aber darum geht es gerade nicht. Du hast dich dem Willen Xinglu’s entgegen gestellt und seinen Zorn auf dich gezogen.“&lt;br /&gt;
„Aber ich habe doch nur ein kleines Kind beschützt!“ Schrie [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] ihm entgegen.&lt;br /&gt;
„Das weiß ich und das wirst du ihm erklären müssen, wenn du vor ihm stehst.“&lt;br /&gt;
Das Mädchen schluckte geräuschvoll und sah den [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] mit einer Spur Furcht in den Augen an.&lt;br /&gt;
„Und was ist, wenn er mich nicht versteht? Was ist…?“&lt;br /&gt;
„Xinglu hat sich verändert. Wo einst Mitgefühl und Wut sich die Waage hielten, herrscht nun zumeist das Dunkle.“&lt;br /&gt;
„Aber wieso?... Und wieso kennst du ihn so gut? Wieso bist du kein kleines Kätzchen mehr? Wieso hast du mir geholfen? Wieso hast du den kleinen [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]] getötet?“ Platzte es aus [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] hervor.&lt;br /&gt;
„… Zeit und Ort [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]]… Zeit und Ort.“ Und im nächsten Moment war der große weiße [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] mit ein paar gewaltigen Sätzen im Wald verschwunden und [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] drehte sich langsam gen des erwachenden Dorfes.&lt;br /&gt;
„Wenn nicht jetzt, wann dann?“ Murmelte sie und machte sich auf den Weg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===8. Kapitel===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als das blonde Mädchen sich langsam durch den winterlichen Wald dem Dorf und dessen wärmeverheißenden Rauchsäulen näherte, schälte sich immer mehr die Silhouette eines Mannes aus dem morgendlichen Zwielicht heraus. Leicht war dieser Schatten mit dem Stein zu verwechseln, auf welchem er sich befand, aber mehr und mehr fiel die Unnatürlichkeit dieses Gebildes [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] ins Auge und so blieb sie nach einigen weiteren Schritten schließlich vor einem alten Mann stehen, der seine geschlossenen Augen dem Himmel entgegen gerichtet hatte.&lt;br /&gt;
Gerade öffnete sie den Mund, um etwas zu sagen, da hob der Alte die Hand und bedeutete ihr zu schweigen. Erst einige Momente später ertönte die brüchige Stimme und durchbrach die Stille.&lt;br /&gt;
„Ich weiß, dass du hier bist auch ohne deine Worte.... Die Bäume reden seit Wochen ununterbrochen über das Mädchen, das den Waldgott sucht. Und nun stehst du vor mir, blickst mit Augen um dich, die voller Fragen sind.“&lt;br /&gt;
„Die Bäume reden?“ Antwortete [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] verdutzt und verdeutlichte mit ihrer Frage die Worte des Mannes, der anfing zu kichern, nur noch mehr.&lt;br /&gt;
„Da reist sie mehrere Monde lang durch die Natur, lässt diese in sie einkehren aber kehrt selber nicht in sie ein… Natürlich reden sie! Sie reden schon viel länger als die Menschen.“&lt;br /&gt;
„Und ihr versteht sie? Wieso verstehen die Menschen sie nicht? Oder bin das nur ich?“&lt;br /&gt;
„Ja ich verstehe sie, aber ich bin einer der Letzten.“&lt;br /&gt;
„War das mal anders?“&lt;br /&gt;
Abermals kicherte der Alte, rückte auf seinem Stein zur Seite und bedeutete [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] neben ihm Platz zu nehmen. Nur zögerlich kam sie dieser Aufforderung nach und erst, als sie neben ihm saß, erhob der Mann wieder die Stimme.&lt;br /&gt;
„Ja war es. Wir sind, genauso wie alle Tiere, die Kinder der Natur und genauso wie Kind und Mutter sich verstehen, auch ohne sich direkt zu verstehen, so taten es Mensch und Natur. Manche Menschen verstanden sie besser, manche schlechter. Aber ein jeder tat es. Irgendwann aber, wenn das Kind nicht mehr auf die Mutter angewiesen ist, bricht dieses Verständnis.&lt;br /&gt;
Was bleibt dann zurück? Ein Kind, das sich seine eigene Welt mit seinen eigenen Kräften aufbaut, und eine Mutter, die immer noch versucht über ihr Kind zu wachen.“&lt;br /&gt;
„Also… Sind es wir Menschen, die nicht mehr zuhören?“&lt;br /&gt;
Die faltige und wettergegerbte Miene des Alten verzog sich zu einem breiten Lächeln.&lt;br /&gt;
„Richtig. Sie hat nie aufgehört zu sprechen und genau so habe ich von dir gehört.“&lt;br /&gt;
„Aber, wieso verurteilt der Waldgott, der doch die personifizierte Natur ist, die Menschen, wenn eine Mutter doch nie aufhört sich um ihre Kinder zu sorgen?“&lt;br /&gt;
Ein tiefes Seufzen entfuhr dem alten Mann, dessen Lächeln schnell einem traurigen Ausdruck wich.&lt;br /&gt;
„Wo zwei Wesen nicht miteinander sprechen, da können sie nicht mehr auf Sorgen, Ängste und Bedürfnisse eingehen. Die Menschen wollten und wollen sich ihr Leben auf eigenen Beinen aufbauen. Wollen mehr und mehr die Risiken, die die Natur als Mutter vieler Lebewesen für sie bereithält, beseitigen und verändern somit etwas, was bisher kein Wesen tat: die Natur selber.&lt;br /&gt;
Der Wald, in dem wir sitzen, erstreckte sich einst über fast die gesamte bekannte Welt und wo er nicht war, da waren Steppen, Wiesen und Auen. Je mehr der Mensch sich ausbreitete, desto mehr drängte er die anderen Lebewesen und sogar die Natur zurück.&lt;br /&gt;
Letztlich ist nichts gefeit vor der Angst vor Veränderungen und Tod und der Waldgott, der vor allem der Beschützer des Waldes und der Natur ist, ist diesen negativen Gefühlen stärker ausgesetzt, als es die Natur selber ist. Denn noch immer reden die Bäume zu den Menschen und hoffen, dass sie sie verstehen.“&lt;br /&gt;
Lange Zeit schwieg das Mädchen auf diese Worte hin und schaute niedergeschlagen auf den von dünnem Schnee bedeckten Boden.&lt;br /&gt;
„Kann ich lernen sie zu verstehen?“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===9. Kapitel===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Ende der Woche, das ähnlich dem Schwerte Damokles‘ ständig drohend über [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]]s Kopf hing, rauschte wie im Flug heran. Jeder Tag war geprägt von demselben Ablauf, der ihr eine Teilnahme am dörfischen Leben lediglich zu den Abendstunden erlaubte und sie sonst von früh morgens ab in den Armen der Natur und zwischen von Schnee bedeckten Bäumen den Worten des alten Mannes lauschen ließ.&lt;br /&gt;
Am Abend des letzten Tages, den sie zum ersten Mal zur Gänze im Dorf verbringen durfte, erklang ein lautes Rascheln am Rande des Dorfes. Die Dorfbewohner streckten ihre Köpfe voller Furcht vor einem neuen Angriff aus den Fenstern und hier und dort erklangen Stimmen, die von der zu großen Ruhe in den letzten Tagen sprachen, die sie als Anzeichen für den nun kommenden Sturm sahen. Als sich die ersten bereits anschickten um wie vor einer Woche mit Feuer und behelfsmäßigen Waffen ihre Liebsten zu verteidigen, trat [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] aus der Hütte, in der sie hatte nächtigen dürfen.&lt;br /&gt;
Ohne ein Wort ging sie an der kleinen Gruppe Männer vorbei, legte einem nach den anderen beruhigend die Hand auf die Schulter und ging alleine gen Waldgrenze. Einen merkwürdigen Einfluss hatte sie auf die Bewohner, die sich langsam zurückzogen aber erst zur Ruhe kamen, als sie das Mädchen begleitet von einem großen Schatten im Dunkel des Waldes hatten verschwinden sehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]]s Reise führte sie entlang an den ihr bekannten Bäumen und Lichtungen immer tiefer in den riesigen Wald. Stumm folgte sie dem Schatten des großen [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]]s, dessen weißes Fell gelegentlich im Lichte eines vorwitzigen Mondstrahles aufzuglühen schien, aber dann sofort wieder erlosch. Kein Wort verlor das imposante Tier und ließ ihr somit sowohl die nötige Ruhe als auch Zeit um sich auf das Kommende vorzubereiten.&lt;br /&gt;
Viele Stunden lang liefen sie so an riesigen schneebedeckten Bäumen vorbei, deren imposante Statur Geschichten über Zeiten zu erzählen schien, in denen der Waldgott friedlich durch diese vergessenen Haine wandelte und den Bäumen dabei half zu wachsen. Immer weiter ging die Reise durch das Reich des Waldgottes und schließlich kündigte ein gewaltiges Tosen vom nahen Ende des Weges.&lt;br /&gt;
Und als der große [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] zum ersten Mal seit Stunden anhielt, um den Kopf gen der Quelle des Geräusches zu wenden, stockte [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] der Atem. Vor ihnen erstreckte sich ein riesiger Wasserfall, der seine Wassermassen von der Spitze eines hohen Berges hinab zu einem See schickte, der sich zu ihren Füßen erstreckte. Das aufgespritzte Wasser verteilte sich vom Berg herab langsam über die gesamte Lichtung , fing das Mondlicht ein und ließ die Umgebung gleich millionen winziger fallender Sterne in dessen silbrigen Licht erstrahlen.&lt;br /&gt;
„Dort oben ist Xing Lu’s Hain. Es ist lange her, seit ich dort war, und noch länger ist es her, seitdem die Füße eines Menschen diesen Boden berührt haben... Um dort hinauf zu kommen, wirst du auf meinen Rücken steigen und dich gut festhalten müssen.“ Erklang die tiefe Stimme des [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]]s, der sich auf den Boden gelegt hatte und geduldig abwartete, bis [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] auf seinen Rücken gestiegen war. Erst dann erhob er sich wieder und hätten sich ihre Hände nicht in dem weißen Fell verkrallt, so wäre sie bei den folgenden gewaltigen Sprüngen des Tieres, die die Zwei in Windeseile dem Scheitel des Wasserfalls näher brachten, sicherlich in die Tiefe gestürzt.&lt;br /&gt;
So aber erblickte sie bald, nachdem sie sich wieder getraut hatte ihre Augen zu öffnen, einen wunderschönen silbern glänzenden See, dessen Oberfläche so glatt wie ein Spiegel den Sternenhimmel reflektierte und dem Auge vorgaukelte einen zweiten Himmel zu den eigenen Füßen zu sehen, samt einer dunkelgrünen Wiese, die gespickt von allerhand Blumen ohne den Makel einer einzigen Schneeflocke dem Winter trotzte. Sie war im Hain des Waldgottes angekommen und erst, als sie die Augen von dessen Schönheit abwenden konnte, erblickte sie eine dunkle Gestalt, die auf der Insel mitten im See zu warten schien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===10. Kapitel===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vollkommen still lief [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Bai Hu]] an der Seite [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]]s über die wunderschöne Wiese dem See, der Insel und der Gestalt auf dieser entgegen. Sogar das große Tier, das in seinem Leben schon so viel erlebt hatte, war ob dem, was kommen würde, angespannt und dabei unbewusst in sein Jagdverhalten zurückgefallen.&lt;br /&gt;
Kein Wort verlor er, kein ungestüm umgeknickter Grashalm oder unvorsichtig berührter Kieselstein sprach vom Gang des Tieres und hätte er nicht gelegentlich tief Luft geholt, um nicht vor Anspannung zu platzen, so hätte [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] ihn wahrscheinlich völlig vergessen.&lt;br /&gt;
Das Mädchen indes lief mit ruhigem und bestimmten Schritten auf den See zu, ließ sich von dem [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] mit einem Sprung über diesen befördern, und glitt ohne aus der Ruhe zu kommen von dessen Rücken direkt auf die kleine vom Schatten einer Wolke verdeckte Insel vor die dunkle Gestalt.&lt;br /&gt;
Der Blick zweier großer violetter Augen legte sich auf sie, als ihre eigenen Augen sich langsam erst dazu überwinden mussten die ungewöhnlichen Pfoten, die einer Mischung aus Menschenfüßen und Bärentatzen zu entsprechen schienen, und dann den im Schatten liegenden Körper hinauf bis zu den Augen des Wesens zu betrachten. Als sich der Blick der zwei Wesen traf, stockte dem Mädchen der Atem und für einen Moment fühlte sie die bodenlose Wut des Schattens vor ihr. Erst nach einigen Momenten fiel ihr auf, dass sich der [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] neben ihr vor dem Wesen verneigte und so tat sie es ihm schnell und etwas überhastet gleich.&lt;br /&gt;
„Es ist lange her [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Bai Hu]].“ Ertönte die Stimme des Wesens schneidend wie der Wind im Herbst sofort, als sich [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] verneigt hatte, als ob das Wesen darauf gewartet hätte.&lt;br /&gt;
„Xinglu.“ Antwortete der [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] schlicht, aber ehrerbietend.&lt;br /&gt;
„Sag mir, warum muss mein Hain die Füße dieser Kreatur ertragen? Warum beschütztest du es vor meinem Urteil?“&lt;br /&gt;
„Weil ich versprach sie zu beschützen und ihr zu helfen, weil sie mit deinem Urteil über die Menschen des Dorfes nichts zu tun hatte und weil die Menschen nicht das sind, was du in ihnen siehst.“&lt;br /&gt;
„Xinglu’s Urteil betrifft alle Menschen!“ Ertönte die wütende tiefe Stimme der riesigen [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Schildkröte]], als sich diese aus dem See erhob und geschwind auf die Insel neben den Schatten schob.&lt;br /&gt;
„Und warum maßt du es dir an ein Urteil über Xinglu’s Urteil zu fällen [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Bai Hu]]?“&lt;br /&gt;
Der [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] atmete tief ein, um zu einer Antwort auf den Angriff [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Xuan Wu]]’s anzusetzen, aber die Stimme des Schattens ließ ihn innehalten.&lt;br /&gt;
„Ich habe [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Bai Hu]]’s Gründe gehört und im Moment soll mir dies reichen.“ Der Blick der violetten Augen richtete sich wieder auf [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]]. „Nun erzähl mir deinen Namen kleine Kreatur und begründe mir, warum du ein Wesen vor meinem Urteil bewahrtest.“&lt;br /&gt;
Aber dem Mädchen stockte der Atem abermals, als es nun die volle Aufmerksamkeit auf sich lasten fühlte. Nervös spielte sie mit ihren Daumen und hatte ihren Blick gen Boden gerichtet, als sie endlich die Kraft fand zu antworten:&lt;br /&gt;
„Mein Name ist [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]]… Und ich wollte einfach nicht zulassen, dass ein kleines hilfloses Wesen vor meinen Augen stirbt, weil ich nicht eingriff… Nicht noch einmal…“ Bilder des roten [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]]s schossen aus ihrem Gedächtnis hervor und trieben ihr Tränen der Trauer in die Augen.&lt;br /&gt;
„Nicht noch einmal?... Ich muss jeden Tag dabei zusehen, wie kleine hilflose Wesen vor meinen Augen sterben, weil andere Wesen maßlos leben wollen… Nicht noch einmal… Ich kann es nicht fassen… Was weißt du kleine Kreatur denn schon von Leben und Tod?“&lt;br /&gt;
Die Stimme des Schattens, war sie zuvor schon schneidend gewesen, hatte sich nun auch noch gleich einem Orkan erhoben und donnerte ehrfurcht erregend über den Hain, so dass ein jeder, der sie vernehmen konnte, den Kopf einzog und still ausharren wollte, bis der Sturm vorbei war.&lt;br /&gt;
„Sie weiß so viel wie man eben in einem Leben in der Natur lernen kann.“ Erschallte auf einmal eine hohe Stimme, die vom Himmel zu kommen schien. „Sie hat die tägliche Furcht und Ungewissheit gespürt, hat die Freuden über die einfachsten Dinge genossen und die Trauer über den Verlust der wertvollsten Dinge erlebt. Maßt du dir nun schon an das Recht auf Trauer und Schmerz gepachtet zu haben Xinglu?“&lt;br /&gt;
Und plötzlich landete direkt hinter [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] ein großer [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]], von dessen Federkleid sich ein paar rote Federn lösten und langsam um das Mädchen herum zu Boden glitten. Beim Anblick dieser Federn schossen dem Mädchen nur noch mehr Tränen in die Augen und sie befürchtete, dass ihr Kopf ihr einen Streich spielen würde, denn diese Federn würde sie überall wiedererkennen.&lt;br /&gt;
„Bist du so verbittert Xinglu, dass du nicht einmal erkennst, dass dieses Mädchen erst einige wenige Sommer alt ist, aber durch das Leben und die Reise in der Natur viel schneller gealtert und gewachsen ist? Erkennst du nicht, was du vor dir siehst?“&lt;br /&gt;
„[[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Zhu Que]]… worauf willst du hinaus? Erklär dich, wenn du dich schon einmal zu uns auf den Boden herablässt!“ Donnerte der Schatten abermals entgegen.&lt;br /&gt;
„Die Natur selber hat [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] auf ihrer Reise geholfen und sie wachsen lassen, um sie auf das kommende vorzubereiten. Willst du als Wächter und Aspekt dich nun gegen den Willen der Natur stellen?“&lt;br /&gt;
Ein tiefes Rauschen war zu hören, als der Schatten sich zu [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] hinab beugte und zielsicher ihrem Gesicht entgegen atmete und sie näher betrachtete. Hätte das Mädchen dies normalerweise als sehr unangenehm empfunden und sich scheu weggedreht, so blieb sie wie angewurzelt stehen und betrachtete sich stattdessen ebenfalls eingehend.&lt;br /&gt;
Sie hatte vor Wochen, vielleicht vor Monaten sogar aufgehört sich selber zu betrachten und so war ihr nie aufgefallen, dass ihr Körper in ihren einstmals kindlichen Augen riesige Züge angenommen hatte. Sie war stark gewachsen, hatte wahrscheinlich Kigiku eingeholt und noch ein wenig weiter gewachsen. Unter ihrer Jacke wölbten sich zwei Hügel nach außen, deren Maße wohl noch wachsen würden, wenn sie sich wieder einigermaßen ernähren würde. Auch ihr Haar war immer länger geworden und glich der goldenen Mähne eines Löwen. War sie vor ihrer Reise noch ein normales 10 Jahre altes Mädchen gewesen, so glich ihre Statur nun mehr der einer 15jährigen.&lt;br /&gt;
Sie kam aus dem Staunen nicht mehr heraus und verlor ob dieser Erkenntnis auch für einen kurzen Moment den Gedankengang, der ihr zuvor die Tränen in die Augen getrieben hatte. Aber dann brachte ihn eine rote Feder, die direkt vor ihren Füßen lag, wieder zurück.&lt;br /&gt;
„Du bist doch der kleine rote [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]] oder? Du lebst?“ Hauchte sie mit nach oben gerichteten Gesicht dem Kopf des gewaltigen [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]]s entgegen, der hinter ihr saß und dessen Oberkörper über ihr aufragte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===11. Kapitel===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Ja [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] ich lebe.“ Antwortete der [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]] mit sanfter Stimme, so dass [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] fast der Meinung war ein Lächeln auf dem weit entfernten Gesicht erkennen zu können.&lt;br /&gt;
„Nicht nur ergreifst auch noch du Partei für diese Kreatur, sondern du kennst sie auch noch [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Zhu Que]]? Was geht hier vor?!“ Schaltete sich die schwarze [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Schildkröte]] erneut ein und der große [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]] holte tief Luft, um zu einer Erklärung anzusetzen.&lt;br /&gt;
„Dass ihr es nicht vernommen habt, wundert mich nicht, aber vor fast einem Jahr vernahm ich die Klagen eines kleinen Baches weit im Westen. Als ich mich ihm näherte und ihn fragte, was es mit seinen traurigen Worten auf sich habe, erzählte er mir von seinem Fehler. Er habe, so berichtete er mir, in dem Versuch ein kleines Mädchen mit blondem Haar aufzumuntern einen alten Wanderer zu dieser gelockt, damit dieser sie mit seinen Geschichten aufmuntern könne. Als der Wanderer dem Mädchen von dem Waldgott erzählte, schnappte dieses sich seine Sachen und lief los, um den Waldgott zu finden und um Hilfe zu bitten. Aber wie sollte ein kleines Mädchen alleine überleben?&lt;br /&gt;
Ich beschloss also dem Bach zu helfen und dem Mädchen beizustehen. So begleitete ich [[Wichtige_Personen_in_Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]], das Mädchen aus der Geschichte des Baches, als kleiner [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]] und lehrte sie durch mein Beispiel vom Leben in der Natur.&lt;br /&gt;
Als der Herbst kam und die Zeit meiner Herrschaft sich dem Ende entgegen neigte, traf ich [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Bai Hu]] und bat ihn mir zu helfen. Fortan übernahm er es [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] zu begleiten, nachdem wir es so haben aussehen lassen als ob ich durch die Krallen [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Bai Hu]]’s gestorben wäre.&lt;br /&gt;
Während wir uns aber um [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] kümmerten, bemühte sich die Natur selber ebenfalls um [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]], half ihr beim Wachsen, beim Verstehen und beim Leben. Schon bald hätte sie uns nicht mehr gebraucht, aber wir waren zu neugierig auf das, was kommen könnte.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lange Zeit herrschte Stille, während der Schatten [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] eingehend musterte. Schließlich aber erhob er die Stimme, deren Worte er scheinbar direkt an [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] richtete.&lt;br /&gt;
„Würde ich dich am liebsten auf der Stelle zertreten für den Verstoß gegen mein Urteil, für die Schritte auf dem Boden meines Haines und für die Anmaßung, in der sich jene zwei auf deine Seite stellten und dich beschützten, so kann ich doch das Wirken der Natur an und in dir sehen.&lt;br /&gt;
Nun stelle ich dir also folgende Frage: Würdest du das Dorf, deren Bewohner dir in der letzten Woche Obdach gewährten, verlassen und zulassen, dass ich es mitsamt seiner Bewohner vernichte, wenn ich dafür deine Schwester Kigiku heile?“&lt;br /&gt;
[[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]]s Augen weiteten sich bei diesem Angebot genau so sehr wie sich die Augen des [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]]s und des [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]]s vor Wut verengten. Beide waren außer sich vor Zorn über die Hinterlist der Worte ihres Gottes, aber keiner von beiden hatte das Recht den Mund zu öffnen.&lt;br /&gt;
„Woher weißt du von Kigiku?“ Antwortete [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] stockend, woraufhin der Schatten lediglich tiefkehlig lachte.&lt;br /&gt;
„Ich weiß viele Dinge. Nun aber entscheide dich und lass dich nicht davon einnehmen, dass du deine Schwester nicht mehr lebendig antreffen würdest, wenn du dich jetzt auf den Rückweg begibst.“ Woraufhin der Schatten erneut lachte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===12. Kapitel===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Immer mehr Tränen schossen [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] in die Augen, ließen diese nach und nach überquellen und liefen dann eine nach der anderen die Wangen des Mädchens hinab, bis sie sich von diesen lösten und gen Boden fielen. Die kommende Entscheidung war die schwerste, die sie jemals hatte treffen müssen und es war der erste Moment, in dem sie ihre Reise in Frage stellte.&lt;br /&gt;
„Ich… Die Menschen sollen leben.“ Brachte sie schluchzend hervor und sah gleichzeitig ihre kranke Schwester vor ihren Augen, deren endgültiges Todesurteil sie nun unterschrieben hatte und die sie wohl nie wieder sehen würde.&lt;br /&gt;
„Was?!? Du maßt es dir an…?!?“ Donnerte die Stimme des Schattens wieder hervor, wurde aber von [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Bai Hu]] abrupt unterbrochen.&lt;br /&gt;
„Sie hat sich entschieden Xinglu. Hör auf mit deinen Spielen und sieh ein, dass du dich geirrt hast.“&lt;br /&gt;
„Gut, ich stehe zu meinem Wort. Aber ich habe nirgends von dem Leben des Mädchens geredet. Sie hat sich meinem Urteil entgegen gestellt und muss nun die Konsequenzen tragen!“&lt;br /&gt;
Schreckhaft atmete [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] ein und schaute mit geweiteten Augen auf den Schatten vor sich.&lt;br /&gt;
„Aber ich darf nicht ohne Weiteres nehmen, was die Natur gewährt hat… Also wirst du dir dein Leben verdienen müssen kleines Mädchen. Schließe die Augen und lass mich sehen, ob der Geist der Natur wirklich in deinen Knochen steckt.“&lt;br /&gt;
Und so sehr [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] auch dagegen ankämpfte, ihre Augenlider schoben sich unweigerlich vor ihre Pupillen und schon bald verschwammen die Bilder vor ihren Augen und die Gedanken in ihrem Kopf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie spürte weiches feuchtes Gras zwischen ihren blanken Zehen und eine Eule schickte ihren Ruf durch die Luft vorbei an ihren Ohren. Als sie die Augen langsam öffnete, sah sie sich inmitten eines großen Waldes stehen, deren Bäume genauso wie der Wald selber kein sichtbares Ende zu haben schienen. Alles an dem Wald wirkte merkwürdig urtümlich und erinnerte sie an die riesigen Bäume, die sie in der Nähe des Wasserfalls und des Haines gesehen hatte.&lt;br /&gt;
Erneut riss sie der Schrei der Eule aus den Gedanken und ließ in diesen Platz genug für die Erkenntnis, dass die Sonne gerade untergegangen war und die Schatten im Wald immer mehr die Oberhand gewannen.&lt;br /&gt;
Und dann spürte sie es, eine Präsenz im Schatten und der Blick unsichtbarer Augen auf ihrem Rücken. Die feinen Härchen auf ihrem Nacken stellten sich auf, sie machte einen zaghaften Schritt nach hinten und drehte sich dann plötzlich herum um loszurennen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===13. Kapitel===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Wind pfiff ihr ins Gesicht, sauste ihr um die Ohren und ließ den Klang seiner Stimme in diesen erklingen. Immer wieder schlugen ihr kleinere Äste, die sie nicht rechtzeitig bemerkt hatte, gegen den Körper und hinterließen an diesem immer mehr kleine Schnitte aus denen schon bald feine Bluttropfen hervorquollen. Schneller und schneller lief [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] durch den dunklen Wald, der sein wunderschönes Kleid abgelegt hatte und ihr nun seine dunkle und gefährliche Seite zeigte.&lt;br /&gt;
Wie konnte dies nur derselbe Wald, derselbe Ort sein, der sie mit den ersten Bildern verzaubert hatte? Fragte sie sich, als sie sich in Sicherheit wähnend an einen Baum lehnte und umschaute. Schon seit einiger Zeit hatte sie die Präsenz in ihrem Rücken nicht mehr gespürt. Sollte sie dieses Etwas wirklich abgehängt haben? Sie schaute sich nervös um, ließ den Blick ihrer Augen durch die Dunkelheit wandern und versuchte ihr pochendes Herz zu beruhigen. Es war schwer in der Dunkelheit überhaupt etwas auszumachen und immer wieder machte ihr Herz einen furchtsamen Sprung, wenn die Schatten der Bäume ihr obskure Wesen, die mit langen feingliedrigen Armen in der Dunkelheit zu tanzen schienen, vorspielten.&lt;br /&gt;
Plötzlich blitzte in der Dunkelheit etwas auf. Noch bevor sich die Härchen auf ihrem Nacken aufstellen konnten, war sie schon wieder los gerannt und hetzte durch den Wald. Das Blut, das sich in der kurzen Zeit der Rast auf ihrer Haut gesammelt hatte, wurde vom Gegenwind weggeweht und hinterließ eine feine rote Spur, der man viel zu leicht folgen konnte.&lt;br /&gt;
Wie sollte sie nur dem Schrecken, der mit Sicherheit den Tod bringen würde, entkommen? Wie sollte sie den Anbruch des Tages und das erste Licht, das die Schatten vertreiben würde, nur wieder erleben? Und wie sollte auch nur ein Mensch in dieser schrecklichen Umgebung überleben können?&lt;br /&gt;
Völlig außer Atem rannte das Mädchen dennoch weiter. Immer, wenn sie die Gefahr gegen einen Baum zu laufen ignorierend einen Blick über die Schulter warf, konnte sie einen formlosen Schatten im Schatten sehen, der der blutigen Spur folgte. Nein sie wunderte sich nicht mehr, dass die Menschen sich vor dieser Umgebung fürchteten und die Natur verändern wollten, um in ihr zu überleben. In dieser schrecklichen Umgebung würden sie nie anders überleben können!&lt;br /&gt;
„Vieles, das auf den ersten Blick schrecklich wirkt, ist nur ungewohnt für die Augen.“&lt;br /&gt;
Ertönte plötzlich die raue Stimme des alten Mannes in ihrem Kopf und sie erinnerte sich an die vielen Stunden, in denen er ihr eigentlich nur von der Natur erzählte.&lt;br /&gt;
„ Ein Wolf tötet nicht, weil er grausam sein möchte. Ein Wolf tötet, weil er überleben will. Der Wille zu Überleben ist das, was uns alle – selbst die Pflanzen – vereint.“&lt;br /&gt;
Aber dieses Ding, was auch immer es ist, ist böse! Das konnte sie deutlich spüren. Sie konnte spüren wie es Millimeter um Millimeter näher kam, sich wieder zurückfallen ließ und dann wieder langsam näher kam. Und das alles nur, um mit ihr zu spielen, um ihr den Schrecken in Mark und Bein zu jagen!&lt;br /&gt;
„Wahre Boshaftigkeit gibt es in der Natur nicht. Sie ist eine Erfindung der Menschen, um die Natur zu verteufeln.“&lt;br /&gt;
Aber sie konnte das Böse in diesem Ding eindeutig spüren. Und inmitten dieser schrecklichen Umgebung war niemand, der ihr helfen konnte. Sie war alleine.&lt;br /&gt;
„Niemals bist du alleine. Stets wirst du einen Baum, eine Blume oder zumindest einen Grashalm in der Nähe finden. Deine Mutter wird immer da sein und dich beschützen.“&lt;br /&gt;
Und auf einmal blieb [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] stehen. Langsam drehte sie sich zur Seite und legte die Stirn gegen die Rinde eines der riesigen Bäume. Wie hatte sie nur diese sanften Riesen verteufeln können? Wie hatte sie nur diese Umgebung als schrecklich bezeichnen können?&lt;br /&gt;
Sie schloss die Augen und wartete auf die Schritte, die sich sicher bald nähern und ihren Tod bedeuten würden. Aber sie würde nicht mehr rennen. Sie vertraute auf ihre Mutter und legte ihr Leben in deren Arme.&lt;br /&gt;
Und dann hörte sie ein leises Flüstern.&lt;br /&gt;
„Wie sich die Arme an mich lehnt. Oh du Arme, hör auf zu weinen.“&lt;br /&gt;
„Das sind keine Tränen, das ist Blut. Bist du zu hölzern geworden um den Unterschied zu merken?“&lt;br /&gt;
„Sie blutet? Warum denn nur?“&lt;br /&gt;
„Weil selbst kleine Äste die weiche Haut zerschneiden können.“&lt;br /&gt;
„Schau nur wie sie zittert.“&lt;br /&gt;
„Wie gerne würde ich ihr helfen.“&lt;br /&gt;
„Ich auch.“&lt;br /&gt;
„Ich auch.“&lt;br /&gt;
„Aber sie kann uns nicht hören.“&lt;br /&gt;
„Wir können sie nicht trösten.“&lt;br /&gt;
„Wir können sie nicht beschützen.“&lt;br /&gt;
„Würde sie uns nur hören können.“&lt;br /&gt;
„Wieso kann sie uns nicht hören?“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Ich kann euch hören!“ Schrie [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] mit all ihrer Kraft. „Bitte helft mir!“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Sie kann uns hören?“&lt;br /&gt;
„Sie möchte unsere Hilfe?“&lt;br /&gt;
„Wie lange ist es her?“&lt;br /&gt;
„Sollen wir singen?“&lt;br /&gt;
„Ja lasst uns singen!“&lt;br /&gt;
„Ja..Singen!“&lt;br /&gt;
Und plötzlich schwoll das Flüstern, war es zuerst noch leise und kaum zu hören gewesen, immer weiter an, gewann an Stärke und glich schon bald einem Orkan aus unterschiedlichen Stimmen, die durcheinander riefen. Nach und nach hörten die Stimmen auf zu rufen und fingen stattdessen an leise zu summen. Das Summen wurde immer lauter, übertönte schließlich die letzten Stimmen und brachte mit seinen tiefen Tönen [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]]s Innere sanft zum vibrieren.&lt;br /&gt;
Eine tiefe und warme Stimme erschallte, sang von den Strahlen der Sonne und den Tränen des Mondes und plötzlich setzten alle Stimmen in dieses Lied mit ein.&lt;br /&gt;
Es war das Lied der Schöpfung, die Erzählungen des ersten Baumes, der als Knospe miterlebt hatte wie Mond und Sonne von den Göttern auseinander gerissen wurden und fortan nie wieder zusammen sein und zugleich erstrahlen durften. Um wenigstens die Wärme des anderen und dessen Spiegelbild für wenige Momente zu erhaschen, nachdem dieser schwinden musste, erschufen die Zwei die Natur und die Wärme der Sonnenstrahlen sowie die Liebe in den Mondtränen hauchten der kargen Erde Leben ein.&lt;br /&gt;
Der Erste aber, der stark genug gewesen war vor all diesem bereits als Knospe den Boden zu durchbrechen, wuchs und wuchs bis er groß und prächtig war. Er war der Stärkste von allen und schließlich hob ihn der Mond aus der Erde und gab ihm die Fähigkeit zu wandern. So wurde der Erste als Xinglu, der Wanderer, bekannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Sie ist eingeschlafen.“&lt;br /&gt;
„Sie ist sicher.“&lt;br /&gt;
„Der Schatten ist fort.“&lt;br /&gt;
Das Flüstern der Bäume, sehr zaghaft und leise um das Mädchen nicht zu wecken, flog einige Zeit später dem Winde gleich wieder durch die Luft.&lt;br /&gt;
„Sie muss zurück.“&lt;br /&gt;
„Ja das muss sie.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===14. Kapitel===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Hört ihr das? Sie singen! Sie singen für das Mädchen, sie singen für [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]]!“ Stellte die große [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Schildkröte]] fassungslos fest, während sie sich im Kreis drehte und dem Lied der Bäume lauschte.&lt;br /&gt;
Das Geräusch des schabenden Panzers zusammen mit den Worten aus tiefer Kehle drangen durch die Schleier des Schlafes und holten [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] aus diesem empor.&lt;br /&gt;
„Sie kommt zu sich. Sie hat überlebt!“ Ertönte die Stimme des [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]]s ganz nah vor [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]]s Gesicht. Und als sie die Augen öffnete, sah sie die Gesichter des [Geschichte von Taki#Der rote Vogel - Suzaku|Vogel]]s und des [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]]s dicht über ihrem eigenen schweben und sie mit besorgten Blicken anschauten, bevor sie anfingen breit zu lächeln.&lt;br /&gt;
„Wo bin ich?“ Murmelte sie schlaftrunken, während sie sich den Schlaf aus den Augen rieb.&lt;br /&gt;
„Du bist im Hain des Waldgottes. Du hast geschlafen und wurdest im Traum auf die Probe gestellt.“&lt;br /&gt;
Antwortete [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Bai Hu]], der sich mit einem langgestreckten Seufzer anscheinend nach einer halben Ewigkeit wieder legte und sich wohlig streckte.&lt;br /&gt;
„Habe ich bestanden?“&lt;br /&gt;
[[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Zhu Que]] öffnete den Schnabel, anscheinend um antworten zu wollen, aber die tiefe Stimme Xinglu’s unterbrach ihn.&lt;br /&gt;
„Du hast mehr als das.“ Der riesige Schatten bewegte sich zum ersten Mal, seitdem [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] im Hain war, und schob sich langsam in das fahle Licht des Mondes.&lt;br /&gt;
„Niemals hätte ich erwartet, dass sie für dich singen würden. Niemals hätte ich erwartet, dass sie dieses Lied anstimmen würden.“&lt;br /&gt;
Murmelte das Wesen, dessen Körperbau dem eines Menschen glich, nur glichen Hände und Füße mehr einer Mischung aus Menschenhand und Bärentatze und die Haut schien aus einer rissigen und vor Alter schon schwarz gewordenen Baumrinde zu bestehen. Das Gesicht schließlich war dem eines Hirsches nachempfunden, nur dass sich Flechten aus großen Baumblättern vom Kopf über die Schultern des Wesens ergossen.&lt;br /&gt;
„Sie sangen von dir nicht wahr?“ Fragte [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] das Wesen, dessen große Augen von großer Trauer sprachen.&lt;br /&gt;
„Ja. Ich habe dieses Lied geschrieben und es einem jeden Baum früher vorgesungen, wenn er noch klein und schwach war. Das Lied half ihnen zu wachsen und den Gezeiten zu widerstehen, so dass sie fast so groß wurden wie ich einst. Deswegen nennt man es auch das Baumlied. Früher kannte es ein jeder Baum.“&lt;br /&gt;
„Deswegen sind die Bäume in der Nähe des Haines also so groß und der Winter dem Hain so fern!“&lt;br /&gt;
„Früher waren alle Bäume so groß. Damals wanderte der Wanderer noch jeden Tag über die Erde und sang zu jedem Baum.“ Mischte sich eine raue Stimme plötzlich ein und alle, egal ob Mensch, Tier oder Gott wandten dem Ursprung der Stimme den Kopf zu.&lt;br /&gt;
Ein alter Mann kam mit hinkenden Schritten über die Wiese dem See und der Insel entgegen und winkte dem Mädchen entgegen, das die Augen vor Staunen weit aufgerissen hatte.&lt;br /&gt;
„Du? Was machst du denn hier?“ Rief sie ihm entgegen. Anstatt aber eine Antwort des Mannes zu erhalten, erklang die Stimme des Waldgottes.&lt;br /&gt;
„[[Geschichte von Taki#Der blaue Drache – Seiryu|Quing Long]]. Jetzt wundert mich gar nichts mehr. Hast du [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] beigebracht zu den Bäumen zu sprechen?“&lt;br /&gt;
„Ich habe ihr lediglich von der Natur erzählt Xinglu. Alles Weitere hat sie selber erlernt.“&lt;br /&gt;
„[[Geschichte von Taki#Der blaue Drache – Seiryu|Quing Long]]?“ Verwirrt schaute [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] zwischen dem Alten und Xinglu hin und her.&lt;br /&gt;
Auf dem Gesicht des Alten aber, der am nahen Ufer des Sees angelangt war, bildete sich ein Lächeln und plötzlich erhob sich an derselben Stelle, an der der Alte soeben gestanden hatte, ein großer [[Geschichte von Taki#Der blaue Drache – Seiryu|blauer Drache]] in die Luft, nur um neben Xinglu wieder zu landen.&lt;br /&gt;
„Du hast es schon immer geliebt dich zu verkleiden.“ Murmelte die [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Schildkröte]].&lt;br /&gt;
„Du musst verstehen, dass ich dir nicht die Wahrheit zeigen durfte [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]]. Ich bin der Letzte der Vier und Erster des Kreises. [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Xuan Wu]], [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Zhu Que]], [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Bai Hu]] und ich, [[Geschichte von Taki#Der blaue Drache – Seiryu|Quing Long]] sind die 4 Wächter des Waldgottes und die ersten der Tiere, zu denen er wie zu den Bäumen sang. Ein jeder von uns ist die Inkarnation einer der Jahreszeiten. Ich bin der Frühling, [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Zhu Que]] ist der Sommer, [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Bai Hu]] ist der Herbst und [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Xuan Wu]] ist der Winter. Einst wandelten wir an der Seite Xinglu’s über die Erde. Als er sich aber veränderte, wandten drei von uns ihm den Rücken zu und nur[[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Xuan Wu]] blieb bei ihm.“&lt;br /&gt;
„Aber was habe ich damit zu tun? Ich wollte doch nur Kigiku retten.“&lt;br /&gt;
„Und in diesem einfach Streben hast du es geschafft mich an die Anfänge und das Gute in euch Menschen zu erinnern. Ich war es, der dich im Wald der Träume gejagt hat und hätten dir die Bäume nicht geholfen, so hätte dein Herz schließlich vor Angst aufgehört zu schlagen. Als aber die Bäume anfingen zu singen, da erinnerte ich mich. Sie sangen aber nicht nur von mir, sondern auch von dir. Sie sangen davon wie viel Angst du in der Dunkelheit hast, was für einen Weg du zurücklegen musstest und wie gerne sie dir helfen würden. Und mit jedem Wort verflog mein Hass und ich fing an euch Menschen zu verstehen.“&lt;br /&gt;
„Ich habe gar nicht gehört, dass sie von mir sangen. Hat diese wunderschöne tiefe Stimme etwa auch über mich gesungen?“&lt;br /&gt;
„Wunderschöne tiefe Stimme?“ Schaltete sich [[Geschichte von Taki#Der blaue Drache – Seiryu|Quing Long]] plötzlich ein und wechselte einige Blicke mit den drei anderen, während Xinglu die violetten Augen geschlossen hatte.&lt;br /&gt;
„Sie hat dich singen hören Xinglu? Wie ist das möglich? Du hast schon so lange nicht mehr gesungen.“ Brummte [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Bai Hu]] verdutzt.&lt;br /&gt;
„Sie erinnern sich noch immer daran wie ich zu ihnen sang. Und aus der Erinnerung heraus haben sie meine Stimme scheinbar beschworen. Es ist zu lange her, dass ich zu ihnen gesungen haben, und ich habe kein Recht zu ihnen zu singen bei all dem, was ich getan habe.“&lt;br /&gt;
„Das stimmt nicht! Sie reden stets miteinander und die ältesten von ihnen erzählen den jüngeren von deinem Lied. Sie kennen es alle und werden es nie vergessen.“&lt;br /&gt;
„Mir fehlt aber die Kraft zum Wandern. Hass und Zorn haben meine Beine schwer werden lassen.“&lt;br /&gt;
Er wandte sich von dem weißen [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] ab und dem Mädchen zu.&lt;br /&gt;
„Nein ich hörte keine tiefe Stimme, sondern eine hohe. Ich hörte die Stimme eines jungen [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Drachen]]n, der mich furchtlos anbrüllte. Die Bäume sangen von dem gelben Schuppenkleid des [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Drachen]]n und von der Wärme im Herzen dieses Wesens.&lt;br /&gt;
[[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] sie sangen von dir und es war so viel Wahrheit in ihren Worten, die ich erst jetzt vernehmen konnte.“&lt;br /&gt;
„Warum guckst du so traurig Xinglu? Was hast du vor? Was hat das zu bedeuten?“&lt;br /&gt;
Fragte das Mädchen nun sichtlich besorgt um den Waldgott.&lt;br /&gt;
„Es ist Zeit für mich das Geschenk, das mir der Mond einst gab, zurück zu geben. Ich habe meine Pflicht gegenüber meinen Brüdern und Schwestern vergessen und sie zu lange warten lassen. Ich sehne mich nach Ruhe [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]].“&lt;br /&gt;
Die Züge des Wesens erhellten sich und die Risse in der dunklen Rinde schlossen sich immer mehr.&lt;br /&gt;
„Die Zeit des Wanderers ist vorbei. Zu lange habe ich mich dagegen gewehrt einzusehen, dass die Welt mich nicht mehr braucht. Es ist nun an der Zeit, dass die Jüngeren auf sich aufpassen. Vieles wird sich verändern, aber wenn ich höre wie die Bäume für dich singen, so bin ich mir sicher, dass es nicht nur schlecht sein wird.“&lt;br /&gt;
„Willst du uns wirklich verlassen Xinglu? Was sollen wir ohne dich machen? Was sollen wir alleine machen?“ Rief [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Zhu Que]] mit Trauer in der Stimme.&lt;br /&gt;
„Helft dem gelben [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Drachen]]n bei der Wahrung dessen, was wir einst zusammen auf unseren Reisen verbreiteten. Natürlich nur, wenn du willst [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]].“&lt;br /&gt;
Das Mädchen schaute in die großen violetten Augen und auf die immer heller werdende Rinde, durch die von Minute zu Minute mehr Leben zu pulsieren schien.&lt;br /&gt;
„Was genau meinst du?“&lt;br /&gt;
„Vieles, was einst gut war, ist zerstört. Du hast mir aber gezeigt, dass nicht alles zerstört ist. Ich frage mich, ob sich Sonne und Mond so fühlten, als sie mich erblickten und das Leben erschufen….&lt;br /&gt;
Ich werde das Wandern aufgeben und wieder nur ein Baum sein, ein Baum der mit seinen Brüdern singt. Gerne werde ich von dem kleinen Mädchen singen, das zum [[Geschichte von Taki#Der_Gelbe_Drache|gelben Drachen]] wurde, der den Beginn einer neuen Zeit darstellt.&lt;br /&gt;
Ich würde gerne dabei zusehen, wie ein kleines Mädchen die Wunden, die ein alter Baum geschlagen hat, schließt und dabei hilft, dass wieder mehr Menschen das Lied der Bäume hören.“&lt;br /&gt;
[[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] konnte die Trauer in dem Wesen vor sich so deutlich spüren, dass es ihr die Sprache verschlug. Aber nicht nur Trauer, sondern auch Freude über die Erlösung konnte sie spüren. Es hatte nicht lange gedauert bis ihre Augen sich mit Tränen gefüllt hatten, so dass sie lediglich nicken konnte.&lt;br /&gt;
Der Waldgott lächelte sie voller Wärme an und streckte sich dann zu seiner vollen Größe aus. Ein wohliges Seufzen entfuhr ihm, als die alten Glieder sich zum beinahe letzten Mal bewegten und er sich mit stummen Gesten von seinen vier Freunden verabschiedete, die auf ihre Art viel treuer waren als er es je bis zu diesem Moment vermutet hatte. Dann legte er die letzten Schritte bis zum Mittelpunkt der kleinen Insel zurück, streckte sich erneut und seufzte dabei langgezogen.&lt;br /&gt;
Ein Rascheln und Rauschen war zu hören, als sich riesige Wurzeln in den Boden gruben und gewaltige Äste in die Höhe streckten. So schnell geschah alles, dass nur wenige Momente später sich dort, wo noch eben die Gestalt des Waldgottes gestanden hatte, ein gewaltiger Baum in die Höhe streckte und seine riesigen Äste weit über den See hängen ließ. Das gewaltige Blätterdach des Baumes erstreckte sich über den gesamten Hain und schützte diesen gleich einer Decke.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Epilog===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So verlor der Waldgott seinen Namen und war wieder nur der Erste. Im selben Moment aber erschallte zum ersten Mal seit langer Zeit die tiefe Stimme des Waldgottes und sang begleitet von vielen seiner Brüder das Lied des gelben [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Drache]]ns, so wie es hier geschrieben steht.&lt;br /&gt;
Lieder aber sind die älteste Form des Übernatürlichen und oft findet man in ihnen bereits einen Teil der Zukunft beschrieben. So erfuhr der kleine Bach, an dem das Lied begann, davon wie [[Geschichte von Taki#Der gelbe Drache|Hiwa]] begleitet von [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Zhu Que]], [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Bai Hu]], [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Xuan Wu]] und [[Geschichte von Taki#Der blaue Drache – Seiryu|Quing Long]] in das Dorf am Rand des großen Waldes kam und sowohl von dem Waldgott als auch von dessen Bedauern erzählten. Die Dorfbewohner hörten gerne den Geschichten dieser ungleichen Gruppe zu, ließen sich von diesen verzaubern und wollten alsbald den riesigen Baum selber sehen. Manche von ihnen blieben dort, andere verließen den Ort wieder, nur um von dessen Pracht zu erzählen.&lt;br /&gt;
So gründete sich schon bald unter dem schützenden Dach des Waldgottes ein kleines Dorf. Die vier Wächter, die es nun als Aufgabe ansahen neben dem Waldgott auch noch das Dorf und [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] zu beschützen, blieben bei den Menschen und halfen dem Mädchen dabei zu beschützen, zu trösten, zu beruhigen, zu lenken und vor allem zu erzählen und zu singen.&lt;br /&gt;
Zwei Jahre später, als die ersten Schneeflocken vom Himmel fielen und die mittlerweile zur jungen Frau herangewachsene [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] an die stürmische Nacht erinnerten, in der sie zum ersten Mal von dieser Welt erfuhr, wenn auch nur reichlich verwirrende Bruchstücke, stapfte eine vermummte Gestalt den schmalen von den Bewohnern angelegten Weg zum Hain empor.&lt;br /&gt;
Eine helle Stimme, ihr merkwürdig bekannt aber doch in den Wirren der Erinnerungen verloren, riss [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] aus den Erinnerungen und ließ sie von ihrem Platz am Rande des Sees aus in die Richtung der Gestalt sehen. Ihre Augen weiteten sich und füllten sich als bald mit Tränen, während ihre Füße über den von feinen Schneeflocken bedeckten Boden regelrecht flogen und sie in die weit geöffneten Arme der ihr entgegenlaufenden Kigiku trugen.&lt;br /&gt;
Der Bach plätscherte fröhlich, als er von der Wiedervereinigung der Schwestern hörte und weigerte sich im kommenden Winter vehement dagegen zu erstarren und einzufrieren, so groß war seine Freude. Erst die tiefe Stimme des Waldgottes aus der Ferne sorgte dafür, dass er sich beruhigte und als der Bach langsam erstarrte und für den Winter einschlief, freute sich der Waldgott über jenes letzte Geschenk, das er den Menschen und besonders seiner [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] geben konnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Wichtige Personen und Wesen aus Legenden und Sagen=&lt;br /&gt;
Hier sind wichtige Personen aus der Geschichte oder Legenden/Sagen von Takigakure aufgelistet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Dorfoberhäupter [[Takigakure]]s===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Ieyasu Kagetoya====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ieyasu Kagetoya das erste große [[Dorfoberhaupt|Oberhaupt des Dorfes]] [[Takigakure]]. Nach dem Fall [[Geschichte_von_Taki#Kakuzu|Kakuzus]] bei dem der gesamte damalige Ältestenrat verstarb, übernahm er nicht nur die Macht im [[Gesellschaft_in_Taki#Kagetoya|Kagetoya]] -Clan sondern auch im Dorf selbst.&lt;br /&gt;
Er galt als mächtiger Shinobi und entsprechend dem Ruf der [[Gesellschaft_in_Taki#Kagetoya|Kagetoya]] als großartiger Krieger. &lt;br /&gt;
Durch seine Autorität und auch teilweise durch Furcht vor seiner Rache stellte er einen sehr wackeligen Frieden in [[Takigakure]] her.&lt;br /&gt;
Er führte damals die grundlegende Struktur des heutigen Militärs in [[Takigakure]] ein, auch wenn dieses im Laufe der vielen Dynastien überarbeitet wurde, ist es grundlegend immer noch das System nach dem die [[Gesellschaft_in_Taki#Kagetoya|Kagetoya]] Krieg führen und sich organisieren.&lt;br /&gt;
Der [[Gesellschaft_in_Taki#Kagetoya|Kagetoya]] galt als streng, aufbrausend und ein wenig tyrannisch außerdem erzählt man sich das er ein begabter, wenn auch gerne riskant agierender, Stratege sei was letztlich zu seinem Sturz führte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Shingen Shiazu====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Shingen Shiazu, das zweite große [[Dorfoberhaupt|Oberhaupt des Dorfes]] [[Takigakure]], galt ebenso wie sein Vorgänger [[Geschichte_von_Taki#Ieyasu_Kagetoya|Ieyasu Kagetoya]] als begabter Shinobi und Stratege.&lt;br /&gt;
Jedoch hatte er dem Plan des Kagetoyas eine ganze Kompanie zu opfern widersprochen, als diese dann nicht nur überlebte sondern die Schlacht auch noch gewann schlug er sich auf die Seite der [[Gesellschaft_in_Taki#Fuyou|Fuyou]], deren Oberhaupt das Kommando über die folgende Kompanie hatte, was dazu führte das [[Geschichte_von_Taki#Ieyasu_Kagetoya|Ieyasu Kagetoya]] noch auf dem Schlachtfeld zum Selbstmord gezwungen wurde, um seine Ehre wieder reinzuwaschen.&lt;br /&gt;
Mit der Unterstützung der [[Gesellschaft_in_Taki#Fuyou|Fuyou]] und einiger jüngerer Clans wurde er dann zum zweiten Oberhaupt Takigakures erklärt. &lt;br /&gt;
Er erklärte die [[Geschichte_von_Taki#Ieyasu_Kagetoya|Ieyasu Kagetoya]] jedoch nicht zu Verrätern und ließ die Ehre der Familie unangetastet.&lt;br /&gt;
Shingen trat er kurz nach dem Bluterbenkrieg von seinem Amt zurück, da er sich in einer Schlacht schwer verletzt hatte und langsam alt wurde. Er galt in seiner Amtszeit zwar als strenges aber faires Oberhaupt, der stets jeden Vorschlag anhörte, bevor er seine Entscheidung traf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Mifune Ashura====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mifune Ashura war das dritte [[Dorfoberhaupt|Oberhaupt]] Takigakures und das erste das nicht aus einer der Gründerfamilien stammte.&lt;br /&gt;
Er war ein Veteran des Krieges, der sich in vielen Schlachten als großer Anführer bewährt hatte, vor allem durch die Tatsache das seine Truppen stets ihre Position gehalten hatten sowie geringere Verluste aufwiesen.&lt;br /&gt;
Jedoch hatte der Krieg ihn zu einem paranoiden Mann gemacht, er verschärfte die Sicherheitskontrollen und die Verteidigungssysteme von [[Takigakure]] erheblich. Auf seinen Wunsch wurde eine Kampagne gestartet, die die Bevölkerung davon überzeugte das man Ausländern nicht trauen könne und das die Abschottung von außen der einzige Schutz vor Eroberung wurde.&lt;br /&gt;
Dies hatte auch Erfolg, [[Takigakure]] igelte sich ein und sah alles als Bedrohung an, was zu allgemeiner Aufrüstung im Dorf führte.&lt;br /&gt;
Zudem schwächte er die Macht der [[Gesellschaft_in_Taki#Die_Gr.C3.BCnderclans|Gründerclans]] erheblich in dem er den Ältestenrat neu aufstellte und für niedere Clans zugänglich machte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Kessen Musou====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kessen Musou wurde nach dem überraschenden Tod [[Geschichte_von_Taki#Mifune_Ashura|Mifunes]], der scheinbar an einer Krankheit verstarb, ebenso überraschend zum neuen [[Dorfoberhaupt|Oberhaupt]] erklärt. Entgegen der Traditionen des Dorfes die Wege der alten Oberhäupter weiter zugehen, brach er damit und zum ersten Mal in der Geschichte öffnete [[Takigakure]] sich wieder nach außen. Ausländer wurden nicht länger verteufelt und argwöhnisch betrachtet, sondern willkommen geheißen und in die Dorfstruktur eingeführt.&lt;br /&gt;
Von vielen wurde Kessen Musou als wahrer Held vergöttert, da er eine unglaubliche Phase des Friedens in [[Takigakure]] einläutete, auf die man später immer noch neidisch war und sich zurück wünschte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Verräter [[Takigakure]]s===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Kakuzu====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kakuzu war einst einer der besten Shinobi des Dorfes [[Takigakure]]. So entsandte man ihn auf eine Mission den ersten Hokage, [[Geschichte_von_Konoha#vor_dem_BEK|Hashirama Senju]], zu töten, als diese jedoch scheiterte wurde er bei seiner Rückkehr ins Dorf stigmatisiert und für das Scheitern der [[Mission]] bestraft, obgleich diese sehr gefährlich war.&lt;br /&gt;
Darauf entwickelte der einst hochgelobte [[Jounin]] einen Hass auf das Dorf und tötete auf seiner Flucht nicht nur die Ältesten des Dorfes, sondern stahl das wichtigste verbotene [[Jutsu]] des Dorfes, das seit dem verloren ist. &lt;br /&gt;
Ab da an führte er ein Leben als Kopfgeldjäger und Söldner.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Nobu Gushiken====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nobu Gushiken, adoptierte Bruder des ehemaligen [[Dorfoberhaupt|Dorfoberhauptes]] [[Wichtige Personen in Taki#Wichtige_Personen_in_Taki#Muneyaki_Gushiken|Muneyaki Gushiken]], war ein ausgezeichneter Ninja des Dorfes und Mitglied der [[Einheiten_Takigakures#Tsuisekisha_.28J.C3.A4ger.29|Tsuisekisha]].&lt;br /&gt;
Ebenso wie sein älterer Bruder strebte er danach Oberhaupt Takigakures wurde, jedoch wurde sein Bruder stattdessen ernannt, was den jungen Mann verbittern ließ, worauf sich die Brüder zerstritten und seine Adoption herauskam.&lt;br /&gt;
Im Angesicht der steigenden Gefahr der [[Taki_no_Kuni#Jashin_Sekte|Jashin-Sekte]] versuchte er dann einen lange gehegten Plan umzusetzen, nämlich seinen Bruder zu entführen und zu töten, wobei er es so aussehen lassen wollte als wären die [[Taki_no_Kuni#Jashin_Sekte|Jashin]]-Kultisten es gewesen.&lt;br /&gt;
Wodurch er sich ersann zum neuen [[Dorfoberhaupt]] erklärt zu werden, jedoch scheiterte sein Plan durch die Heldentat [[Wichtige_Personen_in_Taki#Shinishi_Kudo|Shinishi Kudos]] der nicht nur den Verräter beseitigte sondern auch [[Wichtige Personen in Taki#Wichtige_Personen_in_Taki#Muneyaki_Gushiken|Muneyaki]] rettete.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Wächter [[Takigakure]]s===&lt;br /&gt;
Die Wächter [[Takigakure]]s entspringen aus der Sage &amp;quot;[[Geschichte von Taki#Das Lied des gelben Drachen|Das Lied des gelben Drachen]]&amp;quot;, welche von einem mutigen kleinem Mädchen und der Entstehung von [[Takigakure]] erzählt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Der blaue Drache – Seiryu====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quing Long bietet einen durchaus beeindruckenden Anblick, wenn er sich nicht in seiner Menschengestalt fort bewegt. Gerne verbringt er seine Zeit als Eremit getarnt, um den einen oder anderen Wanderer etwas über die Natur zu erzählen und beizubringen, so wie er es einst bei dem kleinen Mädchen Hiwa getan hatte. Nur sehr selten würde sich Quing Long in seiner wahren Gestalt einem Menschen zeigen. Sein edles und geduldiges Gemüt würden ihn für offene Geister zum höchst angenehmen Gesprächspartner machen. Vorurteilslos betrachtet er jeden Menschen einzeln und nicht die Menschheit als ganzes, bevor er sich seine Meinung zu einem Individuum bildet.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der blaue Drache Quing Long steht für die Jahreszeit Frühling und somit für die Geburt und die frühe Phase jungen Lebens, seien es Pflanzen, Menschen oder Tiere.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Der rote Vogel – Suzaku====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zhu Que hat ein durchaus heiteres Wesen. Das Interesse des roten Vogels weckt man durch Gesang und Lieder. Selber trällert er gerne verschiedene Lieder und am meisten gefällt es ihm, wenn sich aus seinem Gesang und das eines Menschen ein Duett bildet. Er kann die Form eines kleinen roten als auch großen roten Vogels annehmen. In Anwesenheit oder in der Nähe von Menschen würde er stets als kleiner Vogel auftauchen, um nicht als Wächter erkannt zu werden.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der rote Vogel Zhu Que steht für die Jahreszeit Sommer und damit für den Höhepunkt des Lebens mit all den Pflanzen und Lebewesen, die im Frühling noch klein und zierlich waren. Er steht für die Reichen Geschenke, die die Natur im Sommer bringen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Der weiße Tiger – Byakko====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bai Hu ist äußerst schlau und gerissen, wie es das Bild einer Raubkatze schon immer präsentiert hat. Der weiße Tiger kann die form einer kleinen weißen Katze annehmen, um ohne größeres Aufsehen zu erregen unter Menschen zu wandeln oder sich einzelnen Wanderern zu zeigen ohne direkt erkannt werden zu wollen. Meistens nutzt er diese Form, um die Verhaltensweisen eines Individuums zu beobachten. Reden würde er in seiner Katzenform nie, selbst als Tiger ist es schwer Bai Hu viele Worte zu entlocken. Nie verliert er mehr Worte als unbedingt nötig, man würde immer nur von ihm hören, dass für alles einen Richtigen Zeitpunkt und Ort gibt, wenn man versuchen würde mehr Worte aus ihm zu locken. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der weiße Tiger Bai Hu steht für die Jahreszeit Herbst und damit als Vorbote für die härteren Monate, die im Winter folgen. Mit ihm verbindet man auch den Aspekt der Jagd, der während der Herbstmonate an Wichtigkeit zunimmt, da Pflanzen und Bäume zur Ruhe kommen und bis zum Frühling keine Früchte austragen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Die schwarze Schildkröte – Genbu====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Xuan Wu würde auf Menschen einen etwas angst einflößenden Eindruck machen. Es ist schwer zu erahnen, wie es um das derzeitige Gemüt der schwarzen Schildkröte aussieht. Obwohl Xuan Wu durch das kleine Mädchen Hiwa eines besseren belehrt wurde, was die Menschen in Bezug auf die Natur angeht, so konnte er nie wirklich seinen Argwohn gegenüber die Menschen ablegen. Immer noch sieht er die meisten Menschen als Zerstörer von Natur und Leben. Nur sehr schwer lässt er sich von der Gutherzigkeit und Naturverbundenheit eines Individuums überzeugen. Sollte man dies aber geschafft haben, so genießt man das voller Vertrauen und den Schutz der argwöhnischen Schildkröte. Natürlich stehen die Menschen [[Takigakure]]s automatisch unter seinem Schutz, da er diese als Abkömmlinge der ersten Dorfbewohner ansieht.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die schwarze Schildkröte Xuan Wu steht für die Jahreszeit Winter und damit für die Ruhe selbst, die während eines jeden Winters in der Natur einkehrt. Oftmals wird auch der Tod mit ihm in Verbindung gebracht, denn nicht alle Lebewesen überstehen den kalten Fängen des Winters.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Der gelbe Drache====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Mädchen namens Hiwa ist ein sehr naturverbundener Mensch. Sie weiß jeden Aspekt der Natur zu schätzen, achtet jede noch so kleine Lebensform und würde immer zum Wohle dieser handeln. Ihr eigenes Wohl stellt sie unter das von anderen, selbst wenn es um das Wohl fremder Menschen geht. Sie ist eine lebensfrohe Person, die sich gerne auch bei anderen Menschen aufhält. Durch ihren langen und außergewöhnlichen Aufenthalt in der Natur, ist diese zu ihrem eigentlich Zuhause geworden, etwas das man ihr auch anmerkt. Sie verbringt mehr Tage in Wäldern als unter Menschen. Man sagt ihr nach, dass sie mit Bäumen reden kann.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Hiwa gilt heute als Tod, wobei man sich dessen nie gewiss war. Man erzählt sich, dass sie eines Tages einfach im Wald verschwunden und nie wieder zurück gekehrt war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Frage-Sektion ==  &lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;mw-collapsible mw-collapsed wikitable&amp;quot; width=&amp;quot;100%&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Frage-Sektion&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
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|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Navigation ==&lt;br /&gt;
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		<author><name>Shinishi</name></author>
	</entry>
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		<id>https://wiki.narutorpg.de/index.php?title=Geschichte_von_Taki&amp;diff=25612</id>
		<title>Geschichte von Taki</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.narutorpg.de/index.php?title=Geschichte_von_Taki&amp;diff=25612"/>
		<updated>2016-03-16T08:31:13Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Shinishi: /* Die Söldner-Ära */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Auf dieser Seite findet ihr eine Übersicht über die Geschichte des Dorfes [[Takigakure]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Seit Entstehung von [[Takigakure]]==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Sengoku Jidai===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Anfang der Geschichtschreiber [[Takigakure]]s steht Sengoku Jidai, die Zeit der streitenden Reiche. Nachdem die Kunst des Ninjutsu zur Blüte seiner Macht aufgestiegen war, durchstriffen zahllose [[Clan]]s die Lande, ein jeder mit seinen eigenen Fähigkeiten und Ansichten über die Welt. Sie waren [[Söldner]], die von den Ländern bezahlt wurden und alle bisher gekannten Waffen und Armeen überflüssig machten. Diese Kraft, die vielen zunächst wie ein Segen erschien, wurde schnell zu einem Fluch als sich angeblich selbst der Himmel in blutiges Rot aufgrund der endlosen Schlachten färbte, die auf der Erde ausgetragen wurden. Als sich die zwei mächtigsten [[Clan]]s im Reich des Feuers zusammenschlossen und [[Konohagakure]] gründeten, geschah ein Umdenken in vielen Ninja[[clan]]s die diesem Beispiel folgten. Es war deutlich geworden das es keinen Sinn mehr hatte nur dem eigenen Clan Treue zu schwören: Um zu bestehen brauchte es Bündnisse mit anderen Gruppierungen. Je stärker die zu schmiedende Allianz umso mehr Macht für die Beteiligten.&amp;lt;br /&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Gründung des Dorfes - 85 Jahre vor Ende des Bluterbenkrieges===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In diesen Jahren versammelten sich vier der örtlichen Ninjaclans an dem Baum, den wir heute [[Aufbau_von_Taki#Der_Taki-Baum|Taki-Baum]] nennen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Gesellschaft_in_Taki#Kagetoya|Kagetoya]] (Krieger), die [[Gesellschaft_in_Taki#Shiazu|Shiazu]] (Strategen), die [[Gesellschaft_in_Taki#Fuyou|Fuyou]] (Heilung) und die [[Gesellschaft_in_Taki#Nanaya|Nanaya]] (Tarnung).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie schlossen einen Pakt und schworen untereinander Treue an diesem Baum, der zu dieser Zeit noch ein gewöhnlicher war und erst Jahrzehnte später zu wahrer Berühmtheit gelangen sollte. Entgegen häufiger Annahme wurde [[Takigakure]] auf Vorschlag der [[Gesellschaft_in_Taki#Fuyou|Fuyou]] und Nanaya hin als Demokratie gegründet, da sich die verfeindeten [[Clan]]s der [[Gesellschaft_in_Taki#Kagetoya|Kagetoya]] und [[Gesellschaft_in_Taki#Shiazu|Shiazu]] auf keinen Anführer einigen konnten. [[Takigakure]] wurde vom Ältestenrat geführt, welcher aus den Anführern der jeweiligen [[Clan]]s bestand und hatte zu Beginn mit vielen Schwierigkeiten zu kämpfen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch die schier endlose Bedrohung und zahlreiche Überfälle entwickelte [[Takigakure]] bereits sehr früh fähige Verteidigungsmechanismen und Finten, mit denen sie selbst übermächtige Feinde erfolgreich abwehren konnten. Niemals gelang es einem Feind Fuß in [[Takigakure]] zu fassen und der Frieden im verborgenen Dorf machte den Rat der Ältesten leichtsinnig und überheblich.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Der Fall Kakuzu und Kagetoya-Dynastie - 65 Jahre vor Ende des Bluterbenkrieges===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Fall Kakuzu sorgte für besonderes Aufsehen im Dorf und beeinflusste es bis heute. Nachdem der Jounin [[Geschichte_von_Taki#Kakuzu|Kakuzu]] bei einem Auftrag scheiterte der die Ermordung des ersten [[Wichtige_Personen_in_Konoha#Hokage|Hokage]]s im Sinn hatte, mit dem [[Takigakure]] im Krieg war, erfuhr er bei seiner Rückkehr eine starke Ignoranz und Ablehnung. Er wurde mit Strafen belegt, denen er sich mit unerwarteter Gewalt erfolgreich widersetzen konnte. Bei seiner Flucht kam der gesamte Ältestenrat ums Leben, was für große Debatten in den Clans sorgte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als [[Geschichte_von_Taki#Ieyasu_Kagetoya|Ieyasu Kagetoya]] sich zum neuen Oberhaupt erklärte, gab es niemanden der ihm zu widersprechen wagte. Mittlerweile hatten sich weitere [[Clan]]s in [[Takigakure]] angesiedelt und viele von ihnen hielten den mächtigen [[Gesellschaft_in_Taki#Kagetoya|Kagetoya]] die Treue, sodass jeder Widerspruch in einem Bürgerkrieg hätte enden können.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Der Aufstand und Shiazu-Dynastie - 28 Jahre vor Ende des Bluterbenkrieges===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Viele Jahrzehnte lang herrschte in [[Takigakure]] eine angespannte Stimmung, doch keine Seite wagte es diesen trügerischen und wackeligen Frieden zu brechen. Das Dorf hatte viele Fortschritte gemacht. Es gelang ihm seine Macht auszubauen und von Taki als offizielles Ninjadorf anerkannt zu werden. Seine Ninja sicherten nun nichtmehr einzig das Dorf, sondern das gesamte Land stand unter dem Schutz und der Verwaltung der Ninja aus [[Takigakure]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dennoch folgte das unvermeidliche erneut aus einer im Leichtsinn geborenen Handlung heraus: Als [[Geschichte_von_Taki#Ieyasu_Kagetoya|Ieyasu Kagetoya]] sich in einer Schlacht dazu entschied eine Kompanie seiner Shinobi für den Sieg zu opfern, musste er die Folgen seiner Handlung am eigenen Leib spüren. Die Kompanie unter Führung von Kenshin [[Gesellschaft_in_Taki#Fuyou|Fuyou]] schaffte es entgegen aller Wahrscheinlichkeiten nicht nur zu überleben, sondern die gesamte Schlacht beinahe im Alleingang zu entscheiden. Als sie anschließend zurückkehrten, wandten sie sich offen gegen die Ninja welche sie im Stich und zum Sterben zurückgelassen hatten. Die [[Gesellschaft_in_Taki#Shiazu|Shiazu]], welche wohl nur auf eine solche Gelegenheit gewartet hatten, schlossen sich mit den [[Gesellschaft_in_Taki#Fuyou|Fuyou]] zusammen was letztlich auf den Tod Kagetoyas und dem Ende seiner Dynastie noch auf diesem Schlachtfeld hinauslief.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Daheim in [[Takigakure]] wurde [[Geschichte_von_Taki#Shingen_Shiazu|Shingen Shiazu]] als neues [[Dorfoberhaupt]] etabliert, mit großer Unterstützung der [[Gesellschaft_in_Taki#Fuyou|Fuyou]] und einiger jüngerer [[Clan]]s, welche sich im Laufe der Jahre um die [[Gesellschaft_in_Taki#Shiazu|Shiazu]] und [[Gesellschaft_in_Taki#Fuyou|Fuyou]] geschart hatten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unter den [[Gesellschaft_in_Taki#Shiazu|Shiazu]] änderte sich nach Aussen hin wenig, da sie an den Pfaden der [[Gesellschaft_in_Taki#Kagetoya|Kagetoya]] festhielten und diese trotz des Zwischenfalls nicht als Verräter deklarierten. Dennoch war dies das offizielle Ende des [[Clan]]s, denn während die Kagetoya mehr und mehr Verbündete in [[Takigakure]] verloren, schwand auch der [[Clan]] bis sich im folgenden Bluterbenkrieg ihre Spuren komplett verloren.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===[[Takigakure]] im Bluterbenkrieg===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während des Bürgerkrieges erlebten viele Einwohner und Ninja eine Schockphase die selbst nach dem Ende des Krieges noch viele Jahrzehnte lang anhalten sollte. Sie erkannten, das ihre Sicherheit nicht von selbst gegeben war. Obwohl es den Ninja gelang jeden Eindringling vom Dorf fern zu halten, hatte das Dorf viele Verluste und Tragödien zu beklagen, viele die heimkehrten waren nicht mehr dieselben wie vorher und erzählten erschreckende Geschichten über all die Bluterbler gegen die sie hatten kämpfen müssen.&amp;lt;br /&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Folgen des Krieges und Ashura-Dynastie - Monate nach Ende des Bluterbenkrieges===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenige Monate nach Ende des Krieges musste auch [[Geschichte_von_Taki#Shingen_Shiazu|Shingen Shiazu]] zurücktreten, der sich in einer der letzten großen Schlachten schwere Verbrennungen zugezogen hatte. Zur Überraschung vieler ernannte er [[Geschichte_von_Taki#Mifune_Ashura|Mifune Ashura]] zu seinem Nachfolger, nachdem dieser sich in zahlreichen Schlachten hervorgetan hatte. Damit war er der erste Anführer [[Takigakure]]s der aus keiner der vier Gründerfamilien stammte, deren Population sich im Krieg ohnehin deutlich reduziert hatte. Der Ältestenrat wurde neu geordnet, sodass auch Mitglieder der niederen [[Clan]]s Zugang zu diesem hatten, was die Machtstellung der Gründerfamilien endgültig brechen sollte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem sich die Defensive als besonderes Markenzeichen der Shinobi aus [[Takigakure]] etabliert hatte, begann [[Geschichte_von_Taki#Mifune_Ashura|Mifune]] eben dieses noch auszubauen. Die alten Verteidigungsanlagen wurden verstärkt und Sicherheitskontrollen für Aus- und Einwanderer verschärft. Waffen wurden entwickelt und verbessert, während den Einwohnern die Gefahr der Aussenwelt eingeprägt wurde, der die heimische Sicherheit des Dorfes gegenüberstand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Takigakure]] begann sich für einen Krieg zu rüsten, der nicht kommen sollte.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Zeit des Friedens und Musou-Dynastie - 42 Jahre nach Ende des Bluterbenkrieges===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach einem friedlichen, wenn auch überraschendem, Tod  [[Geschichte_von_Taki#Mifune_Ashura|Mifunes]], wurde [[Geschichte_von_Taki#Kessen_Musou|Kessen Musou]] vom Ältestenrat zu dessem Nachfolger ernannt. Während [[Takigakure]] sich in der Ashura-Dynastie mehr um die Sicherung seiner Position kümmerte, brach man in der Musou-Dynastie überraschenderweise damit. Potential von Aussen wurden willkommen geheißen und gefördert, während die Ninja-Akademie an gegenwärtige Standards angepasst wurde. In dieser Zeit stießen viele [[Clan]]s und Familien nach [[Takigakure]], die auch für dessen Entwicklung wichtig sind, wie die Familie der [[Wichtige_Personen_in_Taki#Shinishi_Kudo|Kudo]] oder die der [[Gesellschaft_in_Taki#Atsumichi|Atsumichi]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Ära des Friedens hatte [[Takigakure]] erfasst und viele Ninja wuchsen in dem Bewusstsein auf diesen Frieden erhalten zu wollen. Konflikte waren selten und wurden zumeist gerecht gelöst. Von einigen wurde diese Zeit als wahres Paradies empfunden, andere verurteilten den Leichtsinn mit welchem die Ninja hierdurch behaftet wurden.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Militarisierung und Eigen-Dynastie - 80 Jahre nach Ende des Bluterbenkrieges===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als die Musou-Dynastie mit dem Tod [[Geschichte_von_Taki#Kessen_Musou|Kessens]] während einer geheimen Mission endete, gab es große Bestürzung im Dorf als der Ältestenrat zur Überraschung vieler eine Frau namens [[Wichtige_Personen_in_Taki#|Jinkou Eigen]] zum neuen Oberhaupt ernannte. Abgesehen davon dass sie eine Frau war, war sie auch eine Ausländerin ohne feste Wurzeln in [[Takigakure]], was bei vielen Misstrauen erregte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Eigen-Dynastie wurde großer Wert auf innere Sicherheit gelegt. Die Schutzmaßnahmen innerhalb und ausserhalb des Dorfes wurden ebenso verstärkt wie deutlicher spürbar gemacht. Viele Systeme wurden bürokratisiert und auf Effizienz getrimmt, während die ·Shineitai·, die mehrere Dutzend starke Leibgarde des Oberhauptes, etabliert wurde. Es gab das erklärte Ziel aus [[Takigakure]] ein Dorf werden zu lassen, welches sich vor den Großreichen nicht weiter würde verbergen müssen. Aussen wurden Bündnisse geschmiedet, Innen wurden Gesetze erlassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu dieser Zeit traten auch die sogenannten &amp;quot;[[Söldner]]&amp;quot; das erste Mal an das Licht der Öffentlichkeit. Menschen ohne Chakra probten mit Schusswaffen den Aufstand gegenüber den mittlerweile etablierten Ninja.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Söldner-Ära===&lt;br /&gt;
Nach den militärisch geprägten Jahren [[Wichtige_Personen_in_Taki#|Jinkous]], hatte die [[Wichtige_Personen_in_Taki#Ehemalige_Dorfoberhäupter|Gushiken]]-Ära das erste Mal seit dem Bluterbenkrieg wieder mit einer größeren Bedrohung zu tun: Den Söldnern.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Doch anders als in anderen Ländern und Dörfer gab es in [[Taki no Kuni]] nur wenig Aktivitäten dieser und die im Vergleich geringe Anzahl der Söldner bereitete den vereinte Kräften der Landesfürsten und des Ninjadorfes kaum Probleme.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Da [[Takigakure]] ohnehin keine Gefahr durch die Söldner für das einzige wirklich versteckte Dorf sah, zogen sie daher nicht aktiv in den Kampf gegen diese, sondern verteidigten lediglich das Land gegen die wenigen einfallenden Truppen, welche die Städte bedrohten.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Eingriff des Ältestenrates und [[Wichtige_Personen_in_Taki#Ehemalige_Dorfoberhäupter|Gushiken]]-Dynastie - 85 Jahre nach Ende des Bluterbenkrieges===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Änderungen während der Eigen-Dynastie sorgten für größeren Widerstand bei den traditionelleren Clans des Dorfes als erwartet, weshalb unter internem Druck der Ältestenrat dazu gezwungen wurde Eigen um den Rücktritt zu bitten. Als [[Wichtige_Personen_in_Taki#Ehemalige_Dorfoberhäupter|Muneyaki Gushiken]] die Führung des Dorfes übernahm, waren viele erleichtert wieder einen ·wahren Taki-Ninja· an der Spitze zu sehen.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Beginn der [[Wichtige_Personen_in_Taki#Ehemalige_Dorfoberhäupter|Gushiken]]-Dynastie - 85 Jahre nach Ende des Bluterbenkrieges===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit [[Wichtige_Personen_in_Taki#Ehemalige_Dorfoberhäupter|Muneyaki Gushiken]] als neuer Führung des Dorfes ging eine Welle der Erleichterung durch die Reihen der Bewohner des Dorfes, ein Anführer geboren in [[Takigakure]] selbst und bereits mit 9 Jahren Absolvent der Akademie. Allerdings blieb ein plötzlicher Umschwung der Politik wieder der Erwartungen aus. [[Wichtige_Personen_in_Taki#Ehemalige_Dorfoberhäupter|Muneyaki]] zeigte sich viel mehr als zurückhaltend und vorsichtiger Ninja. Selbst einige Monate nach seiner Einsetzung herrschte eine Stille im Zusammenhang mit seiner Politik. Als [[Wichtige_Personen_in_Taki#Ehemalige_Dorfoberhäupter|Muneyaki]] dann sogar plötzlich für eine Weile lang verschwand fürchteten sowohl der Ältestenrat als auch die Bewohner [[Takigakure]]s dass die Auswahl ein Fehler gewesen war und sie ihren Anführer nie wiedersehen würden. Doch [[Wichtige_Personen_in_Taki#Ehemalige_Dorfoberhäupter|Muneyaki]] erschien wider Erwarten wieder an den Toren [[Takigakure]]s als wäre nichts gewesen, um sich seinen Aufgaben als [[Dorfoberhaupt]] des Dorfes zu stellen. Erst einige Wochen nach seiner Rückkehr enthüllte [[Wichtige_Personen_in_Taki#Ehemalige_Dorfoberhäupter|Muneyaki]] die Intention hinter seinem Verschwinden.&lt;br /&gt;
Er hat die legendären Wächter aus den vergessenen Geschichten Takis erforscht und als Zeichen der Wertschätzung den Titel des Dorfoberhauptes des Dorfes  in den gelben Drachen ernannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Post-Söldner-Ära===&lt;br /&gt;
Da die [[Söldner]]-Ära keinen großartigen Einfluss auf [[Takigakure]] hatte, verlief das Leben im Dorf nach dem Sieg über diese nicht anders ab als zuvor.&lt;br /&gt;
Es gab, da man sich nicht großartig mit den [[Söldner]]n beschäftigt hatte, anders als in anderen Ländern, keine großen technologischen Fortschritte, noch war man auf diese im recht traditionellen Land erpicht.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Es gab jedoch erste stärkere diplomatische Berührungen mit den Dörfern [[Kirigakure]] und [[Kumogakure]].&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Diese waren auf die diplomatischen Beziehungen des ehemaligen Dorfoberhaupts [[Wichtige_Personen_in_Taki#Dorfoberhaupt|Eigen Jinkou]] zu [[Kirigakure]] zurückzuführen, die ursprünglich aus dem Dorf stammte. Über jene Beziehung kamen sie dann auch in Berührung mit [[Kumogakure]], welche schon immer recht eng mit [[Kirigakure]] verbunden waren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Dreier-Bündnis-Ära===&lt;br /&gt;
Das Dreier-Bündnis [[Kirigakure]]-[[Kumogakure]]-[[Takigakure]] hat seine Wurzeln bis in den Bluterbenkrieg geschlagen. Damals entstand der erste Kontakt aller drei Länder miteinander. Auch wenn dieser Kontakt eher negativer Natur gegenüber [[Takigakure]] war, so festigte es die Bindung der beiden anderen Bündnispartner.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Dieses Verhältnis schob sich jedoch ins positive als [[Wichtige_Personen_in_Taki#Eigen_Jinkou|Eigen Jinkou]] Dorfführer wurde, da Eigens Heimatdorf [[Kirigakure]] gewesen war, pflegte sie in dieser neuen Position eine recht umsichtige Politik, welche den Grundstein für das künftige Bündnis legte.&lt;br /&gt;
Zur freundschaftlichen Annäherung begrüßte [[Takigakure]] bald eine kleine Delegation [[Kirigakure]]-Ninja im Dorf, deren Besuch überraschend gut ausging.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Anschläge während des [[Chuuninexamen]]s in [[Kumogakure]] festigte ebenfalls diese Beziehung, da [[Takigakure]] ihrem neuen Freunden [[Kirigakure]] und somit auch [[Kumogakure]] bei der Beseitigung der Schäden half.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Nach der Eroberung einer [[Söldner]]festung seitens [[Kirigakure]], wurde diese zum gemeinsamen Besitz der drei Dörfer erklärt und die Bündnisfestung erschaffen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die letzte Festigung des Bündnisses wurde durch die Katastrophenhilfe während Unwetters erzielt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Beginn der [[Wichtige_Personen_in_Taki#Shinishi_Kudo|Kudo]]-Dynastie - 89 Jahre nach Ende des Bluterbenkrieges===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem, Nobu Guskihen, der Bruder [[Wichtige_Personen_in_Taki#Ehemalige_Dorfoberhäupter|Muneyaki Gushikens]], diesen auf dem Weg zu einer wohl wichtigen Besprechung abfangen und entführen konnte, trat die Spezialeinheit Takigakures in Aktion, unter anderem auch [[Wichtige_Personen_in_Taki#Shinishi_Kudo|Shinishi Kudo]].&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Wichtige_Personen_in_Taki#Shinishi_Kudo|Shinishi Kudo]] gelang es als einziger, den [[Wichtige_Personen_in_Taki#Ehemalige_Dorfoberhäupter|gelben Drachen]] und seinen Bruder in einer Höhle zu finden und zu erreichen. Ihm gelang es Nobu Gushiken, das höchst gefährliche, ehemalige Mitglied der [[Einheiten_Takigakures#Tsuisekisha_.28J.C3.A4ger.29|Tsuisekisha-Einheit]], den Bruder von Gushiken, zu erledigen. &lt;br /&gt;
Gerüchten zufolge soll Nobu jedoch Sicherheitsvorkehrungen geplant haben, welche besagte Höhle nach seinem Tod zum Einsturz brachte.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Offiziellen Aussagen zufolge, gelang es Kudo, das [[Dorfoberhaupt]] aus der misslichen Lage der einstürzenden Höhle zu befreien, schaffte es jedoch selbst nicht mehr heraus. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Wichtige_Personen_in_Taki#Shinishi_Kudo|Shinishi Kudo]] galt eine Zeit lang als verstorben, ehe er wohlauf zurückkam und wenig wegen seiner heldenhaften Taten, der Rettung des alten Dorfoberhauptes sowie dem Ausschalten des Verräters selbst zum [[Dorfoberhaupt]] ernannt wurde, da [[Wichtige_Personen_in_Taki#Ehemalige_Dorfoberhäupter|Muneyaki Gushiken]] von diesem Amt zurücktrat.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der junge [[Gesellschaft_in_Taki#Kudo|Kudo]] brachte gleich frischen Wind in des recht traditionelle Takigakure, durch die Umbenennung des Dorfoberhaupt-Titels vom gelben zum goldenen Drachen, sowie dem Bau eines neuen [[Aufbau_von_Taki#Ninjasitz.2Fgoldene_Drachenstatue|Ninjasitzes]], der eben jenes Wesen repräsentieren sollte.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Jedoch hatte [[Wichtige_Personen_in_Taki#Shinishi_Kudo|Shinishi Kudo]] mit seiner Ernennung gleichzeitig etwas geerbt was den jungen Shinobi auf die Probe stellen sollte, der [[Taki_no_Kuni#Jashin_Sekte|Jashin-Kult]] der zuvor in Takigakure schon Unheil angerichtet hatte war stärker geworden und schaffte es [[Takigakure]] als Dorf einige Seitenhiebe zu verpassen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Bald darauf sollte ein Krieg in [[Taki no Kuni]] ausbrechen in dem die beiden Seiten ihre Kräfte maßen und [[Wichtige_Personen_in_Taki#Shinishi_Kudo|der goldene Drache]] seine Stärke und Führungsqualitäten beweisen musste.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Das Lied des gelben Drachen=&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwischen den Reihen voller Bücher und Schriftrollen in der Bibliothek [[Takigakure]]s, die oft von großen Personen der Vergangenheit, wichtigen Ereignissen oder Techniken sowie Lehre handeln, findet der Suchende bis weilen ein kleineres unscheinbares Buch.&lt;br /&gt;
Nur selten wurde das Buch in den letzten Jahren aus der Umarmung seiner größeren Brüder und Schwestern gerissen, um seinen Inhalt dem Suchenden zu offenbaren. Es war in Vergessenheit geraten und gelegentlich, wenn es aus dem langen Schlaf eines von Staub bedeckten Buches für einen Moment, welcher für ein Buch alles zwischen einer Sekunde und einem Jahrhundert sein kann, aufwachte, erinnerte es sich sehnsüchtig daran wie es gewesen war, als noch kleine Kinderfinger es jeden Tag hervorgeholt und die dazugehörigen hohen Stimmen erfreut und laut aus ihm hervor gelesen hatten.&lt;br /&gt;
Es war abgenutzt ja, aber das stimmte das Buch nicht traurig sondern machte es eher stolz. Die güldene Farbe, mit der sein Schaffer einst den Umschlag beschrieben hatte, hatte ihm eh nie wirklich gefallen und der Zustand sprach in seinen Augen für all die Liebe und Anerkennung, die ihm einst zugekommen war. Und schließlich hatte die Geschichte, mit deren Schutz und Überlieferung es beauftragt worden war, alles Recht auf derartige Zuwendung.&lt;br /&gt;
Ja das Buch war stolz auf sich selber und wusste, dass es nur lange genug warten müsste, bis es aus seinem Schlaf aufgeweckt werden und seine Geschichte erneut offenbaren würde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Irgendwann kam dieser Tag und an diesem Tag fand die Sage des [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|gelben Drachens]] und der Götter wieder Einzug in die Köpfe der Menschen. Wie so oft bei Sagen weiß niemand zu sagen, wie viel wahr und wie viel hinzugedichtet worden war. Aber dies, so wusste das Buch, war nicht die Aufgabe einer Sage.&lt;br /&gt;
Eine Sage muss die Herzen der Menschen erfreuen, sie mit Hoffnung erfüllen und zum Träumen anregen. Eine Sage lässt bisweilen alte Männer genauso wie kleine Kinder mit verträumten Blicken die Welt um sich herum betrachten und sich vorstellen, wie es wohl damals an diesem Ort ausgesehen haben könnte. Eine Sage schließlich steht für eine Lektion und Beispiel, Lehre und Wissen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und so erzählt das Buch die Geschichte:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Prolog===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vor langer Zeit, als die Menschheit noch jung war und mit den großen Augen eines kleinen Kindes die Welt um sich herum betrachtete, herrschte die Natur über das Leben eines jeden Lebewesens mit einer Hand, die zugleich sanft wie ein kühler Windstoß im drückenden Sommer als auch hart wie der Kern eines großen Gebirges war.&lt;br /&gt;
Der Mensch, genauso wie alle anderen Lebewesen ob Tier, Pflanze oder Stein kämpfte jeden Tag um sein Überleben. Aber nicht Angst oder Ohnmacht vor den Strapazen bestimmten sein Leben, sondern Freude und Glück über die einfachsten Dinge. Er war glücklich, wenn er mit vollem Magen einen warmen und sicheren Schlafplatz gefunden hatte.&lt;br /&gt;
So herrschte die Natur und die Tiere, die teilweise älter als die Menschen waren, wuchsen zu prächtigen Gestalten heran. Hört man heute von Erzählungen aus jener Zeit, so wirken die Geschichten von dem riesigen Wald, der den Großteil des Kontinents bedeckte und von ebenso riesigen Tiergottheiten bevölkert war, wie die Märchen eines alten wirren Greises.&lt;br /&gt;
Aber der Menschheit Kindeswiege war dies Umfeld beschützt vom großen Schatten des Waldgottes. Irgendwann jedoch fängt jedes Kind an sein Umfeld zu verändern und in einer Zeit, in der sich das Schicksal dieses Gleichgewichtes entscheiden sollte erhob sich der [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|gelbe Drache]] über die Träume von Natur und Mensch hinweg in die Lüfte der Zukunft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===1. Kapitel===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Langsam und träge floss der kleine Bach an diesem Tag die Hänge des Hügels herab, plätscherte nur missmutig über die großen Steine nahe seiner Quelle, drückte nur halbherzig die Kiesel vor sich her, die sich in seinen Weg stellen wollten, und wollte gar nicht so recht seinen Weg gen Tal beschreiben.&lt;br /&gt;
Hätte man den Bach an einem anderen Tag gesehen und hätte man Aug und Ohr, so wie es die Menschen früher für die Natur gehabt hatten, so hätte die Freude und die Glückseligkeit des Baches einem das Herz erwärmt. Es war kein großer Bach, es war kein Bach, dessen Wasser sich in den Strom eines gewaltigen Flusses oder die Gefilde eines riesigen Sees mischte. Es war ein einfacher Bach, der auf der großen Landkarte nicht einmal seine Existenz belegt finden würde.&lt;br /&gt;
Aber für die Menschen des kleinen Dorfes am Fuße des Hügels war er die Quelle ihres Lebens und somit das Wichtigste in der Welt und für ihn waren diese Menschen das Wichtigste in der Welt.&lt;br /&gt;
Wer brauchte schon riesige Mengen Wassers, wenn er sich an dem Lachen der Kinder erfreuen konnte, die in ihm spielten und sein Wasser benutzten, um sich gegenseitig zu bespritzen?&lt;br /&gt;
Ja es waren vor allem die Kinder, auf die sich der Bach jeden Morgen freute, wenn er sich aus dem moosig-grünen Bett seiner Träume erhob. Er kannte sie alle, er erkannte sie schon am Klang ihres Lachens und hatte einem jeden der Dorfbewohner erfreut beim Wachsen zugesehen.&lt;br /&gt;
Nichts aber stimmte ihn so traurig, wie das bittere Weinen und Schluchzen eines Kindes, das in seinem jungen Leben bereits großes Leid erfahren musste. Und ausgerechnet das herzerweichendste Weinen und die qualvollsten Tränen hatte er am gestrigen Tage wahrnehmen müssen.&lt;br /&gt;
Das Mädchen mit den grellblonden Haaren namens [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] hatte bereits in ihrer frühesten Kindheit beide Eltern verloren und lebte alleine mit ihrer großen Schwester Kigiku in dem kleinen Dorf. Nie hatte der Bach [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] weinen hören ob des Verlustes der Eltern oder der schweren Zeit, die dieser den beiden Mädchen einbrachte. Es war immer glücklich mit seinem Leben gewesen, hatte sich nie beschwert und war der großen Schwester stets zur Hand gegangen. Und ausgerechnet dieses Mädchen, das dem Bach immer ein Quell der Freude gewesen war, weinte nun ob der schweren Krankheit des Einzigem, dem es sich immer sicher gewesen war: Seiner Schwester.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was konnte der Bach tun? Die Menschen hatten in den Jahrhunderten seit ihrer frühesten Kindheit gelernt in der Natur zu überleben und dabei bereits einiges über die Kunst mit den Geschenken der Natur Krankheit und Wunde zu bekämpfen gelernt. Aber nicht einmal dieses Wissen schien das Leid Kigikus mildern zu können. Trübseelig floss er weiter vor sich hin und grübelte nach, was er tun könnte. Auch dachte er dabei daran, dass die Menschheit längst ihr Kindesbett verlassen und begonnen hatte, die harte Seite der Natur, die ihr Leben bedrohte, zu bekämpfen.&lt;br /&gt;
Früher, er konnte sich fast nicht mehr daran erinnern, hatte sich nur selten die Sonne in seinen Wassern gespiegelt, da der Schatten großer Bäume stets sein Gefilde bedeckte. Irgendwann aber hatten die Menschen damit begonnen die Bäume zu fällen und sich Platz zum Leben, für ihr Vieh und für ihre Felder zu schaffen. Der große Wald war immer weiter geschrumpft und schon lange hörte der Bach die Stimmen der Bäume nur noch aus sehr weiter Entfernung im Säuseln des Windes.&lt;br /&gt;
Als er nun so lauschte, um die Stimmen der Bäume zu hören, vernahm er die Stimme eines Menschen. Dieser Mann, denn seine tiefe und rauchige Stimme verriet sein Geschlecht, sang irgendwo in seiner Nähe von etwas, was der Bach völlig vergessen hatte: Von dem Waldgott.&lt;br /&gt;
Die Erinnerungen überschlugen sich und schnell beschloss der Bach aus seiner Trübseligkeit zu erwachen und den Sänger mit dem Plätschern seines Wassers an- und zu dem kleinen Dorf hinzulocken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===2. Kapitel===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stark schmerzten die Füße des Greises, dessen Stimme der Bach vernommen hatte, ob seiner langen Wanderung und ein jedes Wort, das er scheinbar vergnügt vor sich her sang, war einzig und allein dazu gedacht, um ihn von den Schmerzen abzulenken.&lt;br /&gt;
Er war weit gereist, hatte viele Flüsse überquert und sich an viele Bäume gelehnt, wenn sein alter Körper ein paar Momente der Ruhe benötigten. Weswegen er reiste, wusste er nicht mehr. Einzig und allein erinnerte er sich noch daran, dass er einst am Rande eines großen Waldes gelebt und von dessen Wildheit und Schönheit verzaubert worden war.&lt;br /&gt;
Angelockt vom Plätschern des Baches, dessen kühles Wasser Linderung für die schmerzenden Füße verhieß, wechselte der Greis die Richtung und traf schon bald auf den kleinen Bach und das in nicht allzu weiter Ferne stehende Dorf. Noch einmal nahm sich der Alte zusammen, trällerte um so lauter, als seine Füße besonders stark schmerzen und ihm anscheinend sagen wollten:“Wieso bleibst du nicht einfach hier sitzen und gönnst uns unsere Ruhe du alter Narr?“&lt;br /&gt;
Aber der „alte Narr“ war dickköpfig geworden und wollte nicht nur seine Füße ausruhen, sondern auch noch mit Menschen reden. Ein Vergnügen, das ihm seit Wochen verwehrt war.&lt;br /&gt;
So laut trällerte er vor sich hin, dass er das Schluchzen des kleinen Mädchens, das am Ufer des kleinen Baches mehr in sich zusammen gekauert war, als dass es saß, nicht mitbekam. Erst, als das Mädchen seine grünen Augen öffnete und auf den alten und komisch aussehenden Mann schaute, während es sich über die tränenverschmierten Wangen wischte, bemerkte dieser, dass er nicht alleine war.&lt;br /&gt;
„Was ist ein Waldgott?“ ertönte die hohe Stimme des Mädchens und der alte Mann blieb verdutzt stehen, um die fragenden großen Augen, die vor Weinen rot geworden waren, zu bewundern. Kurz entschlossen gewährte er seinen fast schon rebellierenden Füßen ihren Wunsch und ließ sich neben dem Mädchen leise seufzend nieder.&lt;br /&gt;
„Die gestaltgewordene Natur. Wille und Kraft dessen, was uns stets umgibt, und genauso wild und sanft wie eben jenes.“ Antwortete er ein wenig kryptischer, als er beabsichtigt hatte, während er die schmerzenden Füße aus den abgelaufenen Sandalen befreite.&lt;br /&gt;
„Und wie sieht er aus?“&lt;br /&gt;
„Er wechselt die Gestalt, so wie es auch die Natur ständig tut.“&lt;br /&gt;
„Ist er lieb?“&lt;br /&gt;
„Ja und nein. Wenn er stürmisch und verheerend ist, wenn er wütend und aufgebracht ist, so vernichtet er alles, was ihm in den Weg kommt. Ist er aber sanft und ruhig, so beschützt, heilt und umsorgt er das, was in seinen Augen, den Augen der Natur, würdig ist.“&lt;br /&gt;
Sofort weiteten sich die Augen des kleinen Mädchens, das das zerschlissene Hemd des Alten mit seinen kleinen Fingern ergriff und ihn voller Hoffnung und zugleich voller Angst vor einer möglichen Enttäuschung anschaute.&lt;br /&gt;
„Er heilt? Kann er alles heilen? Kann er auch eine richtig schlimme Krankheit heilen?“&lt;br /&gt;
Ein wenig verdutzt ob dieser Reaktion antwortete der Alte in dazu passender Stimmlage:&lt;br /&gt;
„Ehm Ja, kann er, aber dazu muss er…“ Doch weiter hörte das Mädchen nicht, es riss nur umso stärker an dem Hemd und schrie förmlich:&lt;br /&gt;
„Wo finde ich ihn? Erzähl mir bitte alles!“&lt;br /&gt;
Und nach einer Reaktion, die sehr derer glich, die er nur wenige Momente zuvor gezeigt hatte, und einem dazu passenden Seufzen, holte der Greis tief Luft und fing an zu erzählen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Weit weg im Nordosten steht er noch, der große Wald, der einst fast den ganzen Kontinent bedeckte. Im Gegensatz zu den kleinen Wäldern, die du kennst, ist dieser Wald noch erfüllt von dem Willen und der Kraft der Natur. Tief in seinem Inneren lebt der Waldgott in dem wunderbaren Hain, der schon seit Äonen nicht mehr von Menschen betreten worden ist, und umgeben von den Vorfahren der Tiere: riesige und weise Tiergötter.&lt;br /&gt;
Einst, so wurde mir als kleines Kind in meinem Heimatdorf erzählt, dass am Randes des großen Waldes steht, sahen die Tiergötter und der Waldgott mit wohlwollendem Blick auf die Menschen herab, die so schwach und zerbrechlich wirkten. Sie standen uns bei, wenn etwas unsere Existenz bedrohte, und halfen uns gelegentlich mit Rat und Tat in der Natur zu überleben, die sie schon so viel länger bevölkern und so viel besser verstehen als wir.&lt;br /&gt;
Aus dieser Zeit kommen auch die Geschichten der Heilkunst des Waldgottes und der weisen Ratschläge der Tiergötter, die zusammen mit ihren damals noch ähnlich riesigen Brüdern und Schwestern unseren Kontinent bereisten und bevölkerten.&lt;br /&gt;
Aber…“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch weiter kam der Mann nicht, denn das Mädchen war bereits aufgesprungen und rannte fort in Richtung der Häuser. Später erfuhr er, was es mit dem Mädchen auf sich hatte, und schollt sich selber ob dem, was er so unvorsichtig [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] erzählt hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===3. Kapitel===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Voller Schrecken beobachtete der kleine Bach, was geschah. In seinem Bestreben das kleine Mädchen zu trösten und sich wieder an ihrem Lachen und den strahlenden Augen zu erfreuen, hatte er vergessen, dass Menschen keine Tiere waren. Sie waren es nicht gewohnt auf sich alleine gestellt zu überleben und am aller wenigsten kleine Kinder, von den Gefahren einer solchen Reise und denen des großen Waldes ganz zu schweigen.&lt;br /&gt;
Aber was konnte er tun? Was konnte er tun?...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ohne lange nachzudenken hatte sich [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] ihre festeren Schuhe samt ein paar reisetauglichen Kleidern und Proviant – was sie eben rumliegen sah – geschnappt, hatte ihre Schwester umarmt und war mit den Worten „Der Waldgott wird dich heilen, warte es nur ab!“ aus der kleinen Hütte, die die zwei Mädchen bewohnten, verschwunden.&lt;br /&gt;
Kigiku hatte sichtlich verwirrt drein geschaut, aber hatte ob ihrer Krankheit und der Schwäche, die ihren Körper befallen hatte, nichts tun können, außer der kleinen Schwester flehentlich hinterher zu schauen. So verzweifelt, wie die große Schwester in dieser Stunde war, als[[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] Hals über Kopf das kleine Dorf verließ, so zuversichtlich war die kleine Schwester, die endlich etwas gefunden hatte, was sie tun konnte um Kigiku helfen zu können. Sie dachte gar nicht daran, dass die Reise gefährlich werden könnte, oder dass sie ihr eigenes Leben schonen müsste. Einzig und allein das Leben der Person, die für sie die Welt darstellte, war ihr wichtig und kreiste beständig in ihrer Gedankenwelt umher.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So reiste das kleine Mädchen mit dem blonden Haar und den großen grünen Augen los gen Nordosten. Zum Glück hatte sie gelernt die Himmelsrichtungen zu erkennen und zu finden und verlief sich nie. So selbstsicher ging sie ihre Reise an, dass sie vergnügt summend schon bald das kleine Tal und die Gefilde des kleinen Baches verließ.&lt;br /&gt;
Die ersten Tage ihres kleinen Abenteuers flogen nur so vorüber. Sie hatte genügend Wasser dabei und konnte ihre Proviante mit den Beeren und Früchten, die sie dank des herrschenden Sommers leicht fand, stets wieder auffüllen. Einzig und allein des Nachts, wenn es dunkel und gelegentlich sogar etwas kühler wurde, wurde es ihr etwas bang um das kleine Herz. Aber wie stets summte sie dann eine kleine Melodie vor sich her, mit der sie die große Stille um sich herum vertrieb und sich selber in den Schlaf wiegte.&lt;br /&gt;
Die Weisen sagen, dass ein entschlossenes Herz keine Furcht kenne. Nur ein zauderndes und fragendes Herz öffne Tür und Tor für Zweifel und Furcht. Wenn man diesen Worten Glauben schenken darf, so verwundert es nicht, dass [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] nie daran dachte umzukehren oder auch nur aus Angst oder Furcht eine Träne vergoss. Sie war überzeugt davon das Richtige zu tun und setzte mit derselben Überzeugung Fuß vor Fuß, ging Schritt um Schritt immer weiter gen Nordosten.&lt;br /&gt;
Schon bald wurde die Natur, die wenn auch in schwächerer Art und Weise, auch an diesem Ort zu finden war, auf das summende und singende kleine Mädchen aufmerksam und immer öfter geschah es von nun an, dass ein kleiner Sperling sich zu [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] gesellte, wenn diese tagsüber oder nachts vor sich hin sang, um diese mit seinem hohen Zwitschern zu begleiten.&lt;br /&gt;
Immer, wenn sie den kleinen [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]] sah, der ihr schon bald ein lieber Wegbegleiter wurde, hellte sich die Miene des kleinen Mädchens auf und ihre Schritte wurden bestimmter und stärker. Dem Beispiel des [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]]s folgend, fing sie schon bald an feste Rhythmen in ihren Tagesablauf zu bringen:&lt;br /&gt;
Sie stand mit der Sonne auf, aß etwas, ging dann den Tag über unterbrochen von einer Mittagspause bis sie am Nachmittag begann nach einer Schlafmöglichkeit zu suchen und daraufhin nach etwas Essbarem und Trinkbarem, wenn sie nicht schon genug während des Tages gefunden hatte. Ihrer guten Orientierung wegen verlief sie sich dabei so gut wie nie und wenn, dann brachte sie das Zwitschern des kleinen [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]] schon bald wieder auf den richtigen Weg. Auch brauchte sie nur auf das Verhalten des[[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]]s zu achten, um Wetterumbrüche oder Gefahren vorherzusehen.&lt;br /&gt;
So verging die Zeit und die Natur kehrte immer weiter in das kleine Mädchen ein genauso wie das kleine Mädchen immer weiter in die Natur einkehrte. Und dann kam der Herbst&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===4. Kapitel===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als die ersten Blätter an den Bäumen begannen gelb und rot zu werden, wusste [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]], dass der Sommer den Kampf gegen den Winter langsam verlor. Noch kämpfte er wacker und hielt die kalten Winde aus dem Norden samt der dunklen Wolken, die sie mitbrachten, zurück. Aber mit jedem Tag und jeder Nacht kamen sie näher, ohne dass der Sommer etwas dagegen würde tun können.&lt;br /&gt;
Sie musste sich beeilen, so viel verstand selbst ein kleines Mädchen, denn in den Stürmen und der Kälte des Winters würde sie nicht überleben können ohne die Hilfe und den Beistand Ihresgleichen.&lt;br /&gt;
Wäre der kleine [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]] nicht gewesen, der sie über immer längere Strecken des Tages begleitete und es sich immer öfter auf ihrer Schulter bequem machte, so hätten vielleicht der Zweifel und die Furcht Einzug in ihrem Herzen gehalten. So aber ertönten die Stimmen der Zwei, wann immer der Winter an ihren Herzen zu nagen begann, und vertrieben diesen.&lt;br /&gt;
Manchmal allerdings kam es auch vor, dass der kleine [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]] schrecklich lange weg blieb und [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] begann sich Sorgen zu machen. Sorgen um den kleinen [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]], um ihre Schwester und um den Wahrheitsgehalt der Geschichte des alten Mannes. Als der kleine [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]] eines Morgens nicht neben ihr zu finden war, erhob sie sich und ging ohne zu zaudern in den kleinen Hain hinein, der sich vor ihr erstreckte. Sie begann das Lied zu singen, das sie seit Beginn ihrer Reise immer sang, und schon bald hörte sie aus einiger Entfernung die Antwort des [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]]s.&lt;br /&gt;
Ihr Herz schlug immer schneller voller Freude und auch voller Angst ob dem, was dem [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]] passiert sein könnte. Sie rannte immer schneller, stets der Stimme des [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]]s folgend und blieb plötzlich stehen.&lt;br /&gt;
Eine kleine [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] mit ungewöhnlich eisblauen Augen stand am Fuße eines großen Baumes, auf dessen niedrigem Ast [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] sofort ein paar der Federn des kleinen [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]]s sehen konnte. Ihre Augen weiteten sich und füllten sich schon bald mit Tränen, während die Katze sich von dem ersten Schrecken ob der plötzlichen Begegnung erholte und begann um das kleine Mädchen, das mehr und mehr in Tränen ausbrach, zu kreisen.&lt;br /&gt;
[[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] verstand schnell, dass der Sommer ihr bisher nur die schönen Seiten der Natur gezeigt hatte und sie den kleinen [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]] wohl nicht mehr wieder sehen würde. Es war in ihren Augen klar, dass der [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]] den Klauen der [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] erlegen war, da er sonst längst zu ihr zurück geflogen sein würde.&lt;br /&gt;
Immer stärker wurde der Regen aus Tränen, der sich vom Gesicht des kleinen Mädchens gen Boden bewegte, bis ein empörtes Miauen das Mädchen aus seinen Gedanken rüttelte. Die [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] hatte sich vor [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] hingesetzt und schaute sie aus zugleich neugierigen und vorwurfsvollen Augen an, so dass das Mädchen nicht anders konnte als sich herabzubeugen und vorsichtig das Fell des Tieres zu streicheln.&lt;br /&gt;
Sie machte dem Tier keine Vorwürfe, da es nur um sein eigenes Überleben kämpfte, auch wenn es sie dennoch sehr traurig machte. Anstatt aber vor der Hand des Mädchens zu fliehen, ließ sich die [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] mit einem immer lauter werdenden Schnurren streicheln und verließ auch nicht die Seite des Mädchens, als dieses langsam damit beginnen musste zurück zu ihren wenigen Habseligkeiten zu gehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So nahm schon bald die kleine [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] den Platz des [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]]s ein und begleitete [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] auf ihrer Reise. Und so wie der [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]] mit seinem Verhalten dem Mädchen vieles über das Überleben in der Natur beibrachte, so tat dies auch die [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]]. Allerdings oblag es der [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] genauso wie bei ihrem ersten Treffen dem Mädchen die düstere Seite der Natur zu zeigen.&lt;br /&gt;
Hatten im Sommer noch Früchte und Beeren überall auf ihrem Weg nur darauf gewartet von ihr gepflückt zu werden, so verschwanden diese immer mehr je weiter der Herbst Einzug hielt. Und schon bald musste [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] lernen, dass sie wie die [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] Leben nehmen musste, um selber zu überleben.&lt;br /&gt;
Es dauerte schier eine Ewigkeit, bis es ihr mittels einer Falle zum ersten Mal gelang ein kleines Tier zu fangen, ein Feuer zu machen und es dann übers Herz zu bringen das Tier zu töten und sogar zu verspeisen. Sie weinte bitterlich ob des Lebens, das sie beendet hatte und flehte vielmals um Verzeihung, bevor sie sich traute zu essen.&lt;br /&gt;
Durch Wiederholung aber wird jeder zum Meister und schon bald hatte sich das kleine Mädchen an die neuen Vorgänge gewöhnt, auch wenn sie noch immer für das Schicksal der Seele eines jeden Tieres, das sie tötete, zum ihr unbekannten Waldgott betete.&lt;br /&gt;
Schon bald fiel ihr das Fehlen des freudigen Zwitscherns kaum noch auf und die Harte Seite der Natur zog immer mehr in sie ein, auch wenn diese gemischt von warmen Momenten war, wie das abendliche Einschlafen mit der [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] in den Armen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===5. Kapitel===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Immer schwächer wurde der Sommer und der Herbst, der wie sein Freund Frühling sich oft wie das Seil fühlte, an dem Sommer und Herbst zogen, wurde immer dunkler und kälter. Die Stürme, die die Höhepunkte im Tauziehen zwischen Sommer und Winter für jeden sichtbar und hörbar machten, hatten schon seit einiger Zeit immer weiter an Stärke nachgelassen so wie es auch der Sommer getan hatte.&lt;br /&gt;
Immer weniger Zeit blieb dem kleinen Mädchen, das sich immer öfter morgens von Raureif befreien musste. Gelegentlich fielen früh morgens kleine weiße Flocken vom Himmel herab, setzten sich auf ihr blondes Haar und bildeten einen Schleier aus winzig kleinen Kristallen. Immer öfter froren ihr die Füße oder die Hände, manchmal kroch die Kälte sogar langsam die Beine hoch und hätte sie nicht die [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] gehabt, die sie des nachts wärmte, so wäre sie sicher oft schlotternd vor Kälte erwacht.&lt;br /&gt;
Sie hatte kaum noch Zeit, das wusste sie. Aber unbeirrt setzte sie Tag für Tag einen Fuß vor den anderen. Sie konnte nicht scheitern, sie durfte nicht! Was war schon so ein wenig Schnee im Vergleich zu dem, was ihre Schwester erleiden musste?&lt;br /&gt;
Und dann eines Tages, als die glänzende Himmelsscheibe bereits im Sinken inbegriffen war, sah sie Rauchschwaden hinter einem kleinen Weiler aufsteigen. Sie beschleunigte ihre Schritte und angespornt durch das Wettlaufen, das sich nun ergab, sprintete auch die [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] immer schneller, bis sie das Mädchen überholte und wenig später aus deren Sichtfeld verschwand.&lt;br /&gt;
Wie lange sie schon so rannte, wusste [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] nicht. Einzig und allein die stetig abnehmende Entfernung zu den Rauchschwaden und nicht die fast schon untergegangene Sonne war Mittelpunkt aller Gedanken des kleinen Mädchens. Je näher sie aber kam, desto mehr drangen schreckliche Geräusche an ihr Ohr, die sie an die unglaublich lauten Stürme im Herbst erinnerten. Oft hatte sie sich mitten in der Nacht, wenn es besonders stark stürmte, wie ein Kokon in ihre Decke eingerollt und sich vorgestellt, dass außerhalb des schützenden Mantels riesige Tiere, wie die aus der Geschichte des Greises, umher liefen und sich gegenseitig anschrien, was diesen Schrecklichen Krach erzeugte.&lt;br /&gt;
Hätte sie gewusst, was sie erwartete, so hätte sie in jenen Nächten wohl kein einziges Auge zu bekommen. Als sie sich immer weiter ihren Weg zwischen den mit einer hauchdünnen Schicht silbrigen Schnees bedeckten Bäumen des kleinen Weilers bahnte, schälten sich immer mehr die Umrisse kleinerer und größerer Häuser aus dem zwielichtigen Schatten der Bäume. Das Herz des Mädchen schlug ob der Vorfreude vielleicht endlich ihr Ziel erreicht zu haben immer schneller, bis es plötzlich zwei Schläge aussetzte während auch die kleinen Beine sich nicht mehr fortbewegen wollten.&lt;br /&gt;
Ein gewaltiges Brüllen, wie es dem stärksten Orkan alle Ehre bereitet hätte, erhob sich, als ein gewaltiger schwarzer Schatten sich auf die Reihe der Häuser zu bewegte. Nicht heimelige Kamine, nicht freundlich strahlende Herdfeuer hatten die Rauchschwaden erzeugt, die [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] angelockt hatten, sondern in Flammen stehende Barrikaden, die die Dorfbewohner scheinbar als Schutz errichtet hatten. Aber selbst diese hatten sie nicht vor dem bewahren können, was auf sie zurollte.&lt;br /&gt;
Verzweifeltes Rufen drang an [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]]s Ohren, als das Brüllen für einen Moment aussetzte. Langsam bewegte sie sich wieder, überzeugte ihre Füße mühsam zu jedem einzelnen Schritt und näherte sich so furchtbar langsam dem Chaos, das immer mehr von sich enthüllte.&lt;br /&gt;
Der gewaltige Schatten war stehen geblieben, bäumte sich in regelmäßigen Abständen auf und brüllte jedes Mal so laut, dass die nahestehenden Bäume wackelten. Vor ihm schälten sich nun auch kleinere Schatten mit langen Stäben aus dem flackernden Zwielicht der Flammen. Je näher das kleine Mädchen kam, desto mehr erkannte sie, dass es sich um Dorfbewohner zu handeln schien, die mit langen Speeren und allerlei zweckentfremdeten Ackergerät den riesigen Schatten, der längst durch die Barrikade gebrochen war, aufzuhalten versuchten.&lt;br /&gt;
Dann hörte sie plötzlich etwas, was nicht so recht in das Chaos passen wollte. Ein hohes Schreien drang an ihre Ohren, das nicht allzu weit entfernt seinen Ursprung haben konnte. In einem solchen Chaos hätte man erwartet, dass es ein furchterfülltes Schreien einer Frau ob der großen Gefahr sein müsste. Aber ein kleines Kind, jünger als die bisher unbemerkte Beobachterin, wankte kaum in der Lage richtig zu laufen mit seinen kurzen Beinen und immer wieder sich an den Häuserwänden abstützend auf den Kampf hinter der durchbrochenen Barrikade zu.&lt;br /&gt;
Doch auch der Schatten hatte das Geräusch bemerkt. [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] blieb abermals für einen Moment vor Schreck das Herz stehen, als sich das riesige Ungetüm dem wankenden Kind zu wandte. Aber diesmal setzten ihre Beine nicht aus, sondern beschleunigten Ihre Schritte. Unweigerlich dachte [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] daran, dass sie nicht schnell genug gewesen war um ihren kleinen [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]] hatte beschützen zu können und weigerte sich so etwas noch einmal zuzulassen.&lt;br /&gt;
Ihre Beine flogen förmlich über die leicht angefrorene Erde, näherten sich immer weiter dem Kleinkind und dem riesigen Schatten, der laut brüllend ebenfalls auf dieses aus der entgegen gesetzten Richtung zusteuerte. Ein verzweifelter Ruf aus der Kehle eines Mannes drang an die Ohren des Mädchens, aber kein einziger ihrer Gedanken war dazu in der Lage sich um dieses zu kümmern.&lt;br /&gt;
Mit Müh und Not erreichte sie das wankende Kind, das in dem Moment, in dem [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] hinter ihm zu Halt kam, endgültig der Schwerkraft Rechenschaft leistete und in die Arme des blonden Mädchens fiel. Doch auch der riesige Schatten hatte die Quelle des hohen Geräusches erreicht. Als eine besonders vorwitzige Flamme ihre Stimme erhob und den Schauplatz für einen Moment zur Gänze ausleuchtete, legte [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] unweigerlich die Arme fester um das Kleinkind in ihren Armen. Vor ihr erhob sich der Kopf einer gewaltigen schwarzen [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Schildkröte]], deren Augen zornig und mordlüstern das ungleiche Gespann anfunkelten.&lt;br /&gt;
Würde sie das Kind loslassen und sich vorsichtig entfernen, während das Ungetüm mit seiner Beute beschäftigt war, so würde sie vielleicht… Doch [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] schüttelte entschlossen das blonde Haupt und drückte das Kind nur stärker an sich. Der Blick ihrer Augen wurde gefährlicher, während sich diese leicht verengten. Sie würde nicht zulassen, dass erneut ein kleines Wesen, das auf ihre Hilfe angewiesen war, starb, weil sie zu zögerlich und zu schwach war. Ähnlich einer Bärenmutter, die ihr Junges vor hoffnungslos überlegenen Jägern nicht im Stich ließ, sondern die Jäger auch noch laut anbrüllte, war der Blick des jungen Mädchens. Das Brüllen aus diesem wurde immer spürbarer, so dass selbst die [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Schildkröte]] für einen Moment inne Hielt. Immer deutlicher wurde es, man war fast der Meinung, dass man es hören … und plötzlich erschallte ein gewaltiger und tiefer Schrei, als sich ein großer Schatten zwischen [[Wichtige_Personen_in_Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] und die [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Schildkröte]] schob.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===6. Kapitel===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unweigerlich hatte [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] ihre Augen geschlossen, als der zweite Schatten so nah vor ihr erschienen war, und rechnete jeden Moment damit die Flügelschläge des Todesboten zu hören.&lt;br /&gt;
Aber diese erschallten nicht, stattdessen entwickelte sich ein Sturm aus Schrei und Gebrüll der zwei riesigen Wesen direkt vor ihr. Je mehr sie aber ihre eigene Angst und ihr wild pochendes Herz beruhigte, desto mehr war sie in der Lage die tiefen Stimmen zu vernehmen:&lt;br /&gt;
„Geh mir aus dem Weg [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Bai Hu]]!“ donnerte die etwas entferntere Stimme zornerfüllt.&lt;br /&gt;
„Nein! Diese beschütze ich und du wirst sie nicht bekommen!“ erwiderte die nähere Stimme etwas leiser, aber mit einem gefährlichen Unterton.&lt;br /&gt;
„Die Menschen verdienen den Tod!“&lt;br /&gt;
„Nichts verdient den Tod. Oder hast du Xinglu’s Worte in deinem Zorn vergessen?“&lt;br /&gt;
„Du wagst es seine Worte in den Mund zu nehmen, nachdem ihr ihn verlassen habt?“ brüllte die fernere Stimme plötzlich noch lauter.&lt;br /&gt;
„Wir haben ihn verlassen nicht wegen dem, was er einst sagte, sondern wegen dem, was er nicht mehr sagt! Würde er zu dem zurückfinden, was wir immer verehrt haben, so würden wir sofort zurückkehren.“&lt;br /&gt;
Es wurde still für einen Moment. Fast ohnmächtig vor den riesigen Geschöpfen, deren Nähe sie deutlich spüren konnte, hatte [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] ihre Augen die ganze Zeit über fest zugekniffen und auch das Kleinkind in ihren Armen hatte sich nicht gerührt. Als es nun etwas ruhiger wurde, öffnete [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] vorsichtig ihre Augen und bestaunte das weiße mit schwarzen Streifen getigerte Fell einer riesigen [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]], die sich scheinbar schützend vor sie gestellt hatte. Doch Zeit für Worte blieb ihr nicht, denn schon bald ertönte die Stimme der [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Schildkröte]] erneut, wenn auch nicht mehr ganz so sehr vor Wut bebend.&lt;br /&gt;
„Ich werde mich zurückziehen und bei Xinglu auf dich warten. Wie es stets Tradition war, wirst du ihm das Wesen vorstellen müssen, dass du vor seinem Willen beschützt hast.“&lt;br /&gt;
Ein Rauschen ertönte, während sich die [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Schildkröte]] umdrehte.&lt;br /&gt;
„In einer Woche, zum Vollmond, falls du es nicht vergessen hast.“ Brummte sie.&lt;br /&gt;
„Ich habe es nie vergessen [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Xuan Wu]], nie...“&lt;br /&gt;
Und dann verschwand die gewaltige [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Schildkröte]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erst, als sich der Schatten des Tieres mit dem Schatten des großen Wald, der in einiger Entfernung zum Dorf zu sehen war, vereinigt hatte, ging ein spürbares Aufatmen durch die Dorfbewohner. Sie schienen sich nicht an der Gegenwart des zweiten Tieres zu stören, als sie an diesem vorbei auf [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] zu rannten. Das kleine Kind in ihren Armen begehrte plötzlich auf, als ein großer Mann mit einer eindrucksvollen Narbe über der Wange und schwarzem Haar vor [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] auftauchte und im nächsten Moment hob eben dieser das Kleinkind aus ihren Armen empor und drückte es an sich.&lt;br /&gt;
„Hast du Angst um deinen Papa gehabt?“murmelte der Mann, der voller Freude dem Kind die Nase stupste.&lt;br /&gt;
„[[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]]… wir müssen reden.“ Ertönte die tiefe Stimme nun einfühlsam und beruhigend aber mit einem kleinen Anflug von Sorge und lenkte [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] von dem rührenden Bild vor sich ab. Als sie ihre Augen dem großen Wesen zu wandte und sich die Blicke begegneten, atmete sie erschrocken ein.&lt;br /&gt;
„Bist du… das kleine Kätzchen?“&lt;br /&gt;
Und der Blick der eisblauen Augen des weißen [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]]s sagte mehr als Worte könnten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===7. Kapitel===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Was hat das alles zu bedeuten?“ Schrie [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] schon fast dem großen [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] entgegen.&lt;br /&gt;
Die Sonne schickte gerade ihre ersten Strahlen durch die kahlen Äste der Bäume und zeigte dem Mädchen, wie viel Zeit seit dem Verschwinden der [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Schildkröte]] vergangen war.&lt;br /&gt;
Die letzten Stunden hatte sie damit zugebracht sich der Versuche der Dorfbewohner sie wie eine Heldin zu feiern zu erwehren und immer wieder den Armen, die sie umschlingen wollten, zu entfliehen. Als die Menschen endlich eingesehen hatten, dass sie an derlei Feiern nicht interessiert war und ihr die Nähe zu so vielen Lebewesen sogar unangenehm war, hatten sie ihr endlich etwas Platz gelassen, ihr etwas zu essen und einen Platz zum Schlafen gegeben. Während dieser Stunden war [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Bai Hu]], so hatte ihn die [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Schildkröte]] genannt, wie vom Erdboden verschlungen gewesen und erst am nächsten Morgen, als [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] sich aus Gewohnheit bei der ersten Morgenröte aus dem Bett erhob und an die frische Luft ging, saß er plötzlich neben dem Haus und schaute sie lange Zeit stumm aus seinen eisblauen Augen an, bevor er sich erhob und langsam gen Waldgrenze trottete. Schnell war sie ihm gefolgt und rief ihm nun schon zum zweiten Mal dieselbe Frage entgegen:&lt;br /&gt;
„Sag es mir! Was hat das alles zu bedeuten? Antworte endlich!“&lt;br /&gt;
„Zügle dein Temperament. Ich höre dich.“ Antwortete der große [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] mit ruhiger und gedämpfter Stimme.&lt;br /&gt;
Es dauerte ein paar Momente, bevor [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] sich etwas beruhigt hatte und deutlich leiser entgegnete: „Aber warum antwortest du mir dann nicht?“&lt;br /&gt;
„Alles besitzt einen richtigen Ort und eine richtige Zeit.“&lt;br /&gt;
„Und erst jetzt stimmt beides überein?“&lt;br /&gt;
„Richtig..“ Der [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] hielt in seinem Gang inne und schaute sich in dem winterlichen Wald einige Momente lang um, bevor er fortfuhr.“Und Vieles ist nicht für die Ohren aller bestimmt.“&lt;br /&gt;
„Also sollen die Dorfbewohner davon nichts hören?“&lt;br /&gt;
„Du hörst zu.“ Abermals folgte eine Pause, die der [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] nutzte um wieder eine Pfote vor die andere zu setzen. „Diese Menschen haben den Zorn Xinglu’s auf sich gezogen und [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Xuan Wu]], der einzige von uns der bei ihm geblieben ist, war hier um das Urteil zu vollstrecken.“&lt;br /&gt;
„Xinglu? [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Xuan Wu]]? Ich verstehe nicht… Ich verstehe gar nichts!“ Brummte [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] in sich hinein.&lt;br /&gt;
„Xinglu ist der Waldgott. Der, nach dem du gesucht hast.“&lt;br /&gt;
Ein Moment der Stille folgte, in dem sich [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]]‘s Augen weiteten und sie tief Luft holte für die folgenden Worte:&lt;br /&gt;
„Aber dann bin ich ja am Ziel Dann wird Kigiku endlich geheilt!“ Sie griff in den Schnee, warf diesen voller Freude empor und drehte sich in dem kleinen Schneegestöber entzückt um sich selber.&lt;br /&gt;
„Ja und nein.“ Erschallte die Stimme des [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]]s. Abrupt blieb [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] stehen und schaute diesen entgeistert an.&lt;br /&gt;
„Er hat die Macht zu heilen, aber ob er das tun wird ist fraglich.“ [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Bai Hu]] atmete tief ein und aus, was dank seiner Größe einen imposanten Luftstrom erzeugte, der [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]]‘s Haar umher wirbelte.&lt;br /&gt;
„Aber darum geht es gerade nicht. Du hast dich dem Willen Xinglu’s entgegen gestellt und seinen Zorn auf dich gezogen.“&lt;br /&gt;
„Aber ich habe doch nur ein kleines Kind beschützt!“ Schrie [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] ihm entgegen.&lt;br /&gt;
„Das weiß ich und das wirst du ihm erklären müssen, wenn du vor ihm stehst.“&lt;br /&gt;
Das Mädchen schluckte geräuschvoll und sah den [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] mit einer Spur Furcht in den Augen an.&lt;br /&gt;
„Und was ist, wenn er mich nicht versteht? Was ist…?“&lt;br /&gt;
„Xinglu hat sich verändert. Wo einst Mitgefühl und Wut sich die Waage hielten, herrscht nun zumeist das Dunkle.“&lt;br /&gt;
„Aber wieso?... Und wieso kennst du ihn so gut? Wieso bist du kein kleines Kätzchen mehr? Wieso hast du mir geholfen? Wieso hast du den kleinen [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]] getötet?“ Platzte es aus [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] hervor.&lt;br /&gt;
„… Zeit und Ort [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]]… Zeit und Ort.“ Und im nächsten Moment war der große weiße [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] mit ein paar gewaltigen Sätzen im Wald verschwunden und [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] drehte sich langsam gen des erwachenden Dorfes.&lt;br /&gt;
„Wenn nicht jetzt, wann dann?“ Murmelte sie und machte sich auf den Weg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===8. Kapitel===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als das blonde Mädchen sich langsam durch den winterlichen Wald dem Dorf und dessen wärmeverheißenden Rauchsäulen näherte, schälte sich immer mehr die Silhouette eines Mannes aus dem morgendlichen Zwielicht heraus. Leicht war dieser Schatten mit dem Stein zu verwechseln, auf welchem er sich befand, aber mehr und mehr fiel die Unnatürlichkeit dieses Gebildes [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] ins Auge und so blieb sie nach einigen weiteren Schritten schließlich vor einem alten Mann stehen, der seine geschlossenen Augen dem Himmel entgegen gerichtet hatte.&lt;br /&gt;
Gerade öffnete sie den Mund, um etwas zu sagen, da hob der Alte die Hand und bedeutete ihr zu schweigen. Erst einige Momente später ertönte die brüchige Stimme und durchbrach die Stille.&lt;br /&gt;
„Ich weiß, dass du hier bist auch ohne deine Worte.... Die Bäume reden seit Wochen ununterbrochen über das Mädchen, das den Waldgott sucht. Und nun stehst du vor mir, blickst mit Augen um dich, die voller Fragen sind.“&lt;br /&gt;
„Die Bäume reden?“ Antwortete [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] verdutzt und verdeutlichte mit ihrer Frage die Worte des Mannes, der anfing zu kichern, nur noch mehr.&lt;br /&gt;
„Da reist sie mehrere Monde lang durch die Natur, lässt diese in sie einkehren aber kehrt selber nicht in sie ein… Natürlich reden sie! Sie reden schon viel länger als die Menschen.“&lt;br /&gt;
„Und ihr versteht sie? Wieso verstehen die Menschen sie nicht? Oder bin das nur ich?“&lt;br /&gt;
„Ja ich verstehe sie, aber ich bin einer der Letzten.“&lt;br /&gt;
„War das mal anders?“&lt;br /&gt;
Abermals kicherte der Alte, rückte auf seinem Stein zur Seite und bedeutete [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] neben ihm Platz zu nehmen. Nur zögerlich kam sie dieser Aufforderung nach und erst, als sie neben ihm saß, erhob der Mann wieder die Stimme.&lt;br /&gt;
„Ja war es. Wir sind, genauso wie alle Tiere, die Kinder der Natur und genauso wie Kind und Mutter sich verstehen, auch ohne sich direkt zu verstehen, so taten es Mensch und Natur. Manche Menschen verstanden sie besser, manche schlechter. Aber ein jeder tat es. Irgendwann aber, wenn das Kind nicht mehr auf die Mutter angewiesen ist, bricht dieses Verständnis.&lt;br /&gt;
Was bleibt dann zurück? Ein Kind, das sich seine eigene Welt mit seinen eigenen Kräften aufbaut, und eine Mutter, die immer noch versucht über ihr Kind zu wachen.“&lt;br /&gt;
„Also… Sind es wir Menschen, die nicht mehr zuhören?“&lt;br /&gt;
Die faltige und wettergegerbte Miene des Alten verzog sich zu einem breiten Lächeln.&lt;br /&gt;
„Richtig. Sie hat nie aufgehört zu sprechen und genau so habe ich von dir gehört.“&lt;br /&gt;
„Aber, wieso verurteilt der Waldgott, der doch die personifizierte Natur ist, die Menschen, wenn eine Mutter doch nie aufhört sich um ihre Kinder zu sorgen?“&lt;br /&gt;
Ein tiefes Seufzen entfuhr dem alten Mann, dessen Lächeln schnell einem traurigen Ausdruck wich.&lt;br /&gt;
„Wo zwei Wesen nicht miteinander sprechen, da können sie nicht mehr auf Sorgen, Ängste und Bedürfnisse eingehen. Die Menschen wollten und wollen sich ihr Leben auf eigenen Beinen aufbauen. Wollen mehr und mehr die Risiken, die die Natur als Mutter vieler Lebewesen für sie bereithält, beseitigen und verändern somit etwas, was bisher kein Wesen tat: die Natur selber.&lt;br /&gt;
Der Wald, in dem wir sitzen, erstreckte sich einst über fast die gesamte bekannte Welt und wo er nicht war, da waren Steppen, Wiesen und Auen. Je mehr der Mensch sich ausbreitete, desto mehr drängte er die anderen Lebewesen und sogar die Natur zurück.&lt;br /&gt;
Letztlich ist nichts gefeit vor der Angst vor Veränderungen und Tod und der Waldgott, der vor allem der Beschützer des Waldes und der Natur ist, ist diesen negativen Gefühlen stärker ausgesetzt, als es die Natur selber ist. Denn noch immer reden die Bäume zu den Menschen und hoffen, dass sie sie verstehen.“&lt;br /&gt;
Lange Zeit schwieg das Mädchen auf diese Worte hin und schaute niedergeschlagen auf den von dünnem Schnee bedeckten Boden.&lt;br /&gt;
„Kann ich lernen sie zu verstehen?“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===9. Kapitel===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Ende der Woche, das ähnlich dem Schwerte Damokles‘ ständig drohend über [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]]s Kopf hing, rauschte wie im Flug heran. Jeder Tag war geprägt von demselben Ablauf, der ihr eine Teilnahme am dörfischen Leben lediglich zu den Abendstunden erlaubte und sie sonst von früh morgens ab in den Armen der Natur und zwischen von Schnee bedeckten Bäumen den Worten des alten Mannes lauschen ließ.&lt;br /&gt;
Am Abend des letzten Tages, den sie zum ersten Mal zur Gänze im Dorf verbringen durfte, erklang ein lautes Rascheln am Rande des Dorfes. Die Dorfbewohner streckten ihre Köpfe voller Furcht vor einem neuen Angriff aus den Fenstern und hier und dort erklangen Stimmen, die von der zu großen Ruhe in den letzten Tagen sprachen, die sie als Anzeichen für den nun kommenden Sturm sahen. Als sich die ersten bereits anschickten um wie vor einer Woche mit Feuer und behelfsmäßigen Waffen ihre Liebsten zu verteidigen, trat [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] aus der Hütte, in der sie hatte nächtigen dürfen.&lt;br /&gt;
Ohne ein Wort ging sie an der kleinen Gruppe Männer vorbei, legte einem nach den anderen beruhigend die Hand auf die Schulter und ging alleine gen Waldgrenze. Einen merkwürdigen Einfluss hatte sie auf die Bewohner, die sich langsam zurückzogen aber erst zur Ruhe kamen, als sie das Mädchen begleitet von einem großen Schatten im Dunkel des Waldes hatten verschwinden sehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]]s Reise führte sie entlang an den ihr bekannten Bäumen und Lichtungen immer tiefer in den riesigen Wald. Stumm folgte sie dem Schatten des großen [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]]s, dessen weißes Fell gelegentlich im Lichte eines vorwitzigen Mondstrahles aufzuglühen schien, aber dann sofort wieder erlosch. Kein Wort verlor das imposante Tier und ließ ihr somit sowohl die nötige Ruhe als auch Zeit um sich auf das Kommende vorzubereiten.&lt;br /&gt;
Viele Stunden lang liefen sie so an riesigen schneebedeckten Bäumen vorbei, deren imposante Statur Geschichten über Zeiten zu erzählen schien, in denen der Waldgott friedlich durch diese vergessenen Haine wandelte und den Bäumen dabei half zu wachsen. Immer weiter ging die Reise durch das Reich des Waldgottes und schließlich kündigte ein gewaltiges Tosen vom nahen Ende des Weges.&lt;br /&gt;
Und als der große [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] zum ersten Mal seit Stunden anhielt, um den Kopf gen der Quelle des Geräusches zu wenden, stockte [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] der Atem. Vor ihnen erstreckte sich ein riesiger Wasserfall, der seine Wassermassen von der Spitze eines hohen Berges hinab zu einem See schickte, der sich zu ihren Füßen erstreckte. Das aufgespritzte Wasser verteilte sich vom Berg herab langsam über die gesamte Lichtung , fing das Mondlicht ein und ließ die Umgebung gleich millionen winziger fallender Sterne in dessen silbrigen Licht erstrahlen.&lt;br /&gt;
„Dort oben ist Xing Lu’s Hain. Es ist lange her, seit ich dort war, und noch länger ist es her, seitdem die Füße eines Menschen diesen Boden berührt haben... Um dort hinauf zu kommen, wirst du auf meinen Rücken steigen und dich gut festhalten müssen.“ Erklang die tiefe Stimme des [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]]s, der sich auf den Boden gelegt hatte und geduldig abwartete, bis [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] auf seinen Rücken gestiegen war. Erst dann erhob er sich wieder und hätten sich ihre Hände nicht in dem weißen Fell verkrallt, so wäre sie bei den folgenden gewaltigen Sprüngen des Tieres, die die Zwei in Windeseile dem Scheitel des Wasserfalls näher brachten, sicherlich in die Tiefe gestürzt.&lt;br /&gt;
So aber erblickte sie bald, nachdem sie sich wieder getraut hatte ihre Augen zu öffnen, einen wunderschönen silbern glänzenden See, dessen Oberfläche so glatt wie ein Spiegel den Sternenhimmel reflektierte und dem Auge vorgaukelte einen zweiten Himmel zu den eigenen Füßen zu sehen, samt einer dunkelgrünen Wiese, die gespickt von allerhand Blumen ohne den Makel einer einzigen Schneeflocke dem Winter trotzte. Sie war im Hain des Waldgottes angekommen und erst, als sie die Augen von dessen Schönheit abwenden konnte, erblickte sie eine dunkle Gestalt, die auf der Insel mitten im See zu warten schien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===10. Kapitel===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vollkommen still lief [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Bai Hu]] an der Seite [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]]s über die wunderschöne Wiese dem See, der Insel und der Gestalt auf dieser entgegen. Sogar das große Tier, das in seinem Leben schon so viel erlebt hatte, war ob dem, was kommen würde, angespannt und dabei unbewusst in sein Jagdverhalten zurückgefallen.&lt;br /&gt;
Kein Wort verlor er, kein ungestüm umgeknickter Grashalm oder unvorsichtig berührter Kieselstein sprach vom Gang des Tieres und hätte er nicht gelegentlich tief Luft geholt, um nicht vor Anspannung zu platzen, so hätte [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] ihn wahrscheinlich völlig vergessen.&lt;br /&gt;
Das Mädchen indes lief mit ruhigem und bestimmten Schritten auf den See zu, ließ sich von dem [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] mit einem Sprung über diesen befördern, und glitt ohne aus der Ruhe zu kommen von dessen Rücken direkt auf die kleine vom Schatten einer Wolke verdeckte Insel vor die dunkle Gestalt.&lt;br /&gt;
Der Blick zweier großer violetter Augen legte sich auf sie, als ihre eigenen Augen sich langsam erst dazu überwinden mussten die ungewöhnlichen Pfoten, die einer Mischung aus Menschenfüßen und Bärentatzen zu entsprechen schienen, und dann den im Schatten liegenden Körper hinauf bis zu den Augen des Wesens zu betrachten. Als sich der Blick der zwei Wesen traf, stockte dem Mädchen der Atem und für einen Moment fühlte sie die bodenlose Wut des Schattens vor ihr. Erst nach einigen Momenten fiel ihr auf, dass sich der [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] neben ihr vor dem Wesen verneigte und so tat sie es ihm schnell und etwas überhastet gleich.&lt;br /&gt;
„Es ist lange her [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Bai Hu]].“ Ertönte die Stimme des Wesens schneidend wie der Wind im Herbst sofort, als sich [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] verneigt hatte, als ob das Wesen darauf gewartet hätte.&lt;br /&gt;
„Xinglu.“ Antwortete der [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] schlicht, aber ehrerbietend.&lt;br /&gt;
„Sag mir, warum muss mein Hain die Füße dieser Kreatur ertragen? Warum beschütztest du es vor meinem Urteil?“&lt;br /&gt;
„Weil ich versprach sie zu beschützen und ihr zu helfen, weil sie mit deinem Urteil über die Menschen des Dorfes nichts zu tun hatte und weil die Menschen nicht das sind, was du in ihnen siehst.“&lt;br /&gt;
„Xinglu’s Urteil betrifft alle Menschen!“ Ertönte die wütende tiefe Stimme der riesigen [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Schildkröte]], als sich diese aus dem See erhob und geschwind auf die Insel neben den Schatten schob.&lt;br /&gt;
„Und warum maßt du es dir an ein Urteil über Xinglu’s Urteil zu fällen [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Bai Hu]]?“&lt;br /&gt;
Der [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] atmete tief ein, um zu einer Antwort auf den Angriff [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Xuan Wu]]’s anzusetzen, aber die Stimme des Schattens ließ ihn innehalten.&lt;br /&gt;
„Ich habe [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Bai Hu]]’s Gründe gehört und im Moment soll mir dies reichen.“ Der Blick der violetten Augen richtete sich wieder auf [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]]. „Nun erzähl mir deinen Namen kleine Kreatur und begründe mir, warum du ein Wesen vor meinem Urteil bewahrtest.“&lt;br /&gt;
Aber dem Mädchen stockte der Atem abermals, als es nun die volle Aufmerksamkeit auf sich lasten fühlte. Nervös spielte sie mit ihren Daumen und hatte ihren Blick gen Boden gerichtet, als sie endlich die Kraft fand zu antworten:&lt;br /&gt;
„Mein Name ist [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]]… Und ich wollte einfach nicht zulassen, dass ein kleines hilfloses Wesen vor meinen Augen stirbt, weil ich nicht eingriff… Nicht noch einmal…“ Bilder des roten [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]]s schossen aus ihrem Gedächtnis hervor und trieben ihr Tränen der Trauer in die Augen.&lt;br /&gt;
„Nicht noch einmal?... Ich muss jeden Tag dabei zusehen, wie kleine hilflose Wesen vor meinen Augen sterben, weil andere Wesen maßlos leben wollen… Nicht noch einmal… Ich kann es nicht fassen… Was weißt du kleine Kreatur denn schon von Leben und Tod?“&lt;br /&gt;
Die Stimme des Schattens, war sie zuvor schon schneidend gewesen, hatte sich nun auch noch gleich einem Orkan erhoben und donnerte ehrfurcht erregend über den Hain, so dass ein jeder, der sie vernehmen konnte, den Kopf einzog und still ausharren wollte, bis der Sturm vorbei war.&lt;br /&gt;
„Sie weiß so viel wie man eben in einem Leben in der Natur lernen kann.“ Erschallte auf einmal eine hohe Stimme, die vom Himmel zu kommen schien. „Sie hat die tägliche Furcht und Ungewissheit gespürt, hat die Freuden über die einfachsten Dinge genossen und die Trauer über den Verlust der wertvollsten Dinge erlebt. Maßt du dir nun schon an das Recht auf Trauer und Schmerz gepachtet zu haben Xinglu?“&lt;br /&gt;
Und plötzlich landete direkt hinter [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] ein großer [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]], von dessen Federkleid sich ein paar rote Federn lösten und langsam um das Mädchen herum zu Boden glitten. Beim Anblick dieser Federn schossen dem Mädchen nur noch mehr Tränen in die Augen und sie befürchtete, dass ihr Kopf ihr einen Streich spielen würde, denn diese Federn würde sie überall wiedererkennen.&lt;br /&gt;
„Bist du so verbittert Xinglu, dass du nicht einmal erkennst, dass dieses Mädchen erst einige wenige Sommer alt ist, aber durch das Leben und die Reise in der Natur viel schneller gealtert und gewachsen ist? Erkennst du nicht, was du vor dir siehst?“&lt;br /&gt;
„[[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Zhu Que]]… worauf willst du hinaus? Erklär dich, wenn du dich schon einmal zu uns auf den Boden herablässt!“ Donnerte der Schatten abermals entgegen.&lt;br /&gt;
„Die Natur selber hat [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] auf ihrer Reise geholfen und sie wachsen lassen, um sie auf das kommende vorzubereiten. Willst du als Wächter und Aspekt dich nun gegen den Willen der Natur stellen?“&lt;br /&gt;
Ein tiefes Rauschen war zu hören, als der Schatten sich zu [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] hinab beugte und zielsicher ihrem Gesicht entgegen atmete und sie näher betrachtete. Hätte das Mädchen dies normalerweise als sehr unangenehm empfunden und sich scheu weggedreht, so blieb sie wie angewurzelt stehen und betrachtete sich stattdessen ebenfalls eingehend.&lt;br /&gt;
Sie hatte vor Wochen, vielleicht vor Monaten sogar aufgehört sich selber zu betrachten und so war ihr nie aufgefallen, dass ihr Körper in ihren einstmals kindlichen Augen riesige Züge angenommen hatte. Sie war stark gewachsen, hatte wahrscheinlich Kigiku eingeholt und noch ein wenig weiter gewachsen. Unter ihrer Jacke wölbten sich zwei Hügel nach außen, deren Maße wohl noch wachsen würden, wenn sie sich wieder einigermaßen ernähren würde. Auch ihr Haar war immer länger geworden und glich der goldenen Mähne eines Löwen. War sie vor ihrer Reise noch ein normales 10 Jahre altes Mädchen gewesen, so glich ihre Statur nun mehr der einer 15jährigen.&lt;br /&gt;
Sie kam aus dem Staunen nicht mehr heraus und verlor ob dieser Erkenntnis auch für einen kurzen Moment den Gedankengang, der ihr zuvor die Tränen in die Augen getrieben hatte. Aber dann brachte ihn eine rote Feder, die direkt vor ihren Füßen lag, wieder zurück.&lt;br /&gt;
„Du bist doch der kleine rote [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]] oder? Du lebst?“ Hauchte sie mit nach oben gerichteten Gesicht dem Kopf des gewaltigen [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]]s entgegen, der hinter ihr saß und dessen Oberkörper über ihr aufragte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===11. Kapitel===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Ja [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] ich lebe.“ Antwortete der [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]] mit sanfter Stimme, so dass [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] fast der Meinung war ein Lächeln auf dem weit entfernten Gesicht erkennen zu können.&lt;br /&gt;
„Nicht nur ergreifst auch noch du Partei für diese Kreatur, sondern du kennst sie auch noch [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Zhu Que]]? Was geht hier vor?!“ Schaltete sich die schwarze [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Schildkröte]] erneut ein und der große [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]] holte tief Luft, um zu einer Erklärung anzusetzen.&lt;br /&gt;
„Dass ihr es nicht vernommen habt, wundert mich nicht, aber vor fast einem Jahr vernahm ich die Klagen eines kleinen Baches weit im Westen. Als ich mich ihm näherte und ihn fragte, was es mit seinen traurigen Worten auf sich habe, erzählte er mir von seinem Fehler. Er habe, so berichtete er mir, in dem Versuch ein kleines Mädchen mit blondem Haar aufzumuntern einen alten Wanderer zu dieser gelockt, damit dieser sie mit seinen Geschichten aufmuntern könne. Als der Wanderer dem Mädchen von dem Waldgott erzählte, schnappte dieses sich seine Sachen und lief los, um den Waldgott zu finden und um Hilfe zu bitten. Aber wie sollte ein kleines Mädchen alleine überleben?&lt;br /&gt;
Ich beschloss also dem Bach zu helfen und dem Mädchen beizustehen. So begleitete ich [[Wichtige_Personen_in_Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]], das Mädchen aus der Geschichte des Baches, als kleiner [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]] und lehrte sie durch mein Beispiel vom Leben in der Natur.&lt;br /&gt;
Als der Herbst kam und die Zeit meiner Herrschaft sich dem Ende entgegen neigte, traf ich [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Bai Hu]] und bat ihn mir zu helfen. Fortan übernahm er es [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] zu begleiten, nachdem wir es so haben aussehen lassen als ob ich durch die Krallen [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Bai Hu]]’s gestorben wäre.&lt;br /&gt;
Während wir uns aber um [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] kümmerten, bemühte sich die Natur selber ebenfalls um [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]], half ihr beim Wachsen, beim Verstehen und beim Leben. Schon bald hätte sie uns nicht mehr gebraucht, aber wir waren zu neugierig auf das, was kommen könnte.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lange Zeit herrschte Stille, während der Schatten [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] eingehend musterte. Schließlich aber erhob er die Stimme, deren Worte er scheinbar direkt an [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] richtete.&lt;br /&gt;
„Würde ich dich am liebsten auf der Stelle zertreten für den Verstoß gegen mein Urteil, für die Schritte auf dem Boden meines Haines und für die Anmaßung, in der sich jene zwei auf deine Seite stellten und dich beschützten, so kann ich doch das Wirken der Natur an und in dir sehen.&lt;br /&gt;
Nun stelle ich dir also folgende Frage: Würdest du das Dorf, deren Bewohner dir in der letzten Woche Obdach gewährten, verlassen und zulassen, dass ich es mitsamt seiner Bewohner vernichte, wenn ich dafür deine Schwester Kigiku heile?“&lt;br /&gt;
[[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]]s Augen weiteten sich bei diesem Angebot genau so sehr wie sich die Augen des [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]]s und des [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]]s vor Wut verengten. Beide waren außer sich vor Zorn über die Hinterlist der Worte ihres Gottes, aber keiner von beiden hatte das Recht den Mund zu öffnen.&lt;br /&gt;
„Woher weißt du von Kigiku?“ Antwortete [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] stockend, woraufhin der Schatten lediglich tiefkehlig lachte.&lt;br /&gt;
„Ich weiß viele Dinge. Nun aber entscheide dich und lass dich nicht davon einnehmen, dass du deine Schwester nicht mehr lebendig antreffen würdest, wenn du dich jetzt auf den Rückweg begibst.“ Woraufhin der Schatten erneut lachte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===12. Kapitel===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Immer mehr Tränen schossen [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] in die Augen, ließen diese nach und nach überquellen und liefen dann eine nach der anderen die Wangen des Mädchens hinab, bis sie sich von diesen lösten und gen Boden fielen. Die kommende Entscheidung war die schwerste, die sie jemals hatte treffen müssen und es war der erste Moment, in dem sie ihre Reise in Frage stellte.&lt;br /&gt;
„Ich… Die Menschen sollen leben.“ Brachte sie schluchzend hervor und sah gleichzeitig ihre kranke Schwester vor ihren Augen, deren endgültiges Todesurteil sie nun unterschrieben hatte und die sie wohl nie wieder sehen würde.&lt;br /&gt;
„Was?!? Du maßt es dir an…?!?“ Donnerte die Stimme des Schattens wieder hervor, wurde aber von [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Bai Hu]] abrupt unterbrochen.&lt;br /&gt;
„Sie hat sich entschieden Xinglu. Hör auf mit deinen Spielen und sieh ein, dass du dich geirrt hast.“&lt;br /&gt;
„Gut, ich stehe zu meinem Wort. Aber ich habe nirgends von dem Leben des Mädchens geredet. Sie hat sich meinem Urteil entgegen gestellt und muss nun die Konsequenzen tragen!“&lt;br /&gt;
Schreckhaft atmete [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] ein und schaute mit geweiteten Augen auf den Schatten vor sich.&lt;br /&gt;
„Aber ich darf nicht ohne Weiteres nehmen, was die Natur gewährt hat… Also wirst du dir dein Leben verdienen müssen kleines Mädchen. Schließe die Augen und lass mich sehen, ob der Geist der Natur wirklich in deinen Knochen steckt.“&lt;br /&gt;
Und so sehr [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] auch dagegen ankämpfte, ihre Augenlider schoben sich unweigerlich vor ihre Pupillen und schon bald verschwammen die Bilder vor ihren Augen und die Gedanken in ihrem Kopf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie spürte weiches feuchtes Gras zwischen ihren blanken Zehen und eine Eule schickte ihren Ruf durch die Luft vorbei an ihren Ohren. Als sie die Augen langsam öffnete, sah sie sich inmitten eines großen Waldes stehen, deren Bäume genauso wie der Wald selber kein sichtbares Ende zu haben schienen. Alles an dem Wald wirkte merkwürdig urtümlich und erinnerte sie an die riesigen Bäume, die sie in der Nähe des Wasserfalls und des Haines gesehen hatte.&lt;br /&gt;
Erneut riss sie der Schrei der Eule aus den Gedanken und ließ in diesen Platz genug für die Erkenntnis, dass die Sonne gerade untergegangen war und die Schatten im Wald immer mehr die Oberhand gewannen.&lt;br /&gt;
Und dann spürte sie es, eine Präsenz im Schatten und der Blick unsichtbarer Augen auf ihrem Rücken. Die feinen Härchen auf ihrem Nacken stellten sich auf, sie machte einen zaghaften Schritt nach hinten und drehte sich dann plötzlich herum um loszurennen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===13. Kapitel===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Wind pfiff ihr ins Gesicht, sauste ihr um die Ohren und ließ den Klang seiner Stimme in diesen erklingen. Immer wieder schlugen ihr kleinere Äste, die sie nicht rechtzeitig bemerkt hatte, gegen den Körper und hinterließen an diesem immer mehr kleine Schnitte aus denen schon bald feine Bluttropfen hervorquollen. Schneller und schneller lief [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] durch den dunklen Wald, der sein wunderschönes Kleid abgelegt hatte und ihr nun seine dunkle und gefährliche Seite zeigte.&lt;br /&gt;
Wie konnte dies nur derselbe Wald, derselbe Ort sein, der sie mit den ersten Bildern verzaubert hatte? Fragte sie sich, als sie sich in Sicherheit wähnend an einen Baum lehnte und umschaute. Schon seit einiger Zeit hatte sie die Präsenz in ihrem Rücken nicht mehr gespürt. Sollte sie dieses Etwas wirklich abgehängt haben? Sie schaute sich nervös um, ließ den Blick ihrer Augen durch die Dunkelheit wandern und versuchte ihr pochendes Herz zu beruhigen. Es war schwer in der Dunkelheit überhaupt etwas auszumachen und immer wieder machte ihr Herz einen furchtsamen Sprung, wenn die Schatten der Bäume ihr obskure Wesen, die mit langen feingliedrigen Armen in der Dunkelheit zu tanzen schienen, vorspielten.&lt;br /&gt;
Plötzlich blitzte in der Dunkelheit etwas auf. Noch bevor sich die Härchen auf ihrem Nacken aufstellen konnten, war sie schon wieder los gerannt und hetzte durch den Wald. Das Blut, das sich in der kurzen Zeit der Rast auf ihrer Haut gesammelt hatte, wurde vom Gegenwind weggeweht und hinterließ eine feine rote Spur, der man viel zu leicht folgen konnte.&lt;br /&gt;
Wie sollte sie nur dem Schrecken, der mit Sicherheit den Tod bringen würde, entkommen? Wie sollte sie den Anbruch des Tages und das erste Licht, das die Schatten vertreiben würde, nur wieder erleben? Und wie sollte auch nur ein Mensch in dieser schrecklichen Umgebung überleben können?&lt;br /&gt;
Völlig außer Atem rannte das Mädchen dennoch weiter. Immer, wenn sie die Gefahr gegen einen Baum zu laufen ignorierend einen Blick über die Schulter warf, konnte sie einen formlosen Schatten im Schatten sehen, der der blutigen Spur folgte. Nein sie wunderte sich nicht mehr, dass die Menschen sich vor dieser Umgebung fürchteten und die Natur verändern wollten, um in ihr zu überleben. In dieser schrecklichen Umgebung würden sie nie anders überleben können!&lt;br /&gt;
„Vieles, das auf den ersten Blick schrecklich wirkt, ist nur ungewohnt für die Augen.“&lt;br /&gt;
Ertönte plötzlich die raue Stimme des alten Mannes in ihrem Kopf und sie erinnerte sich an die vielen Stunden, in denen er ihr eigentlich nur von der Natur erzählte.&lt;br /&gt;
„ Ein Wolf tötet nicht, weil er grausam sein möchte. Ein Wolf tötet, weil er überleben will. Der Wille zu Überleben ist das, was uns alle – selbst die Pflanzen – vereint.“&lt;br /&gt;
Aber dieses Ding, was auch immer es ist, ist böse! Das konnte sie deutlich spüren. Sie konnte spüren wie es Millimeter um Millimeter näher kam, sich wieder zurückfallen ließ und dann wieder langsam näher kam. Und das alles nur, um mit ihr zu spielen, um ihr den Schrecken in Mark und Bein zu jagen!&lt;br /&gt;
„Wahre Boshaftigkeit gibt es in der Natur nicht. Sie ist eine Erfindung der Menschen, um die Natur zu verteufeln.“&lt;br /&gt;
Aber sie konnte das Böse in diesem Ding eindeutig spüren. Und inmitten dieser schrecklichen Umgebung war niemand, der ihr helfen konnte. Sie war alleine.&lt;br /&gt;
„Niemals bist du alleine. Stets wirst du einen Baum, eine Blume oder zumindest einen Grashalm in der Nähe finden. Deine Mutter wird immer da sein und dich beschützen.“&lt;br /&gt;
Und auf einmal blieb [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] stehen. Langsam drehte sie sich zur Seite und legte die Stirn gegen die Rinde eines der riesigen Bäume. Wie hatte sie nur diese sanften Riesen verteufeln können? Wie hatte sie nur diese Umgebung als schrecklich bezeichnen können?&lt;br /&gt;
Sie schloss die Augen und wartete auf die Schritte, die sich sicher bald nähern und ihren Tod bedeuten würden. Aber sie würde nicht mehr rennen. Sie vertraute auf ihre Mutter und legte ihr Leben in deren Arme.&lt;br /&gt;
Und dann hörte sie ein leises Flüstern.&lt;br /&gt;
„Wie sich die Arme an mich lehnt. Oh du Arme, hör auf zu weinen.“&lt;br /&gt;
„Das sind keine Tränen, das ist Blut. Bist du zu hölzern geworden um den Unterschied zu merken?“&lt;br /&gt;
„Sie blutet? Warum denn nur?“&lt;br /&gt;
„Weil selbst kleine Äste die weiche Haut zerschneiden können.“&lt;br /&gt;
„Schau nur wie sie zittert.“&lt;br /&gt;
„Wie gerne würde ich ihr helfen.“&lt;br /&gt;
„Ich auch.“&lt;br /&gt;
„Ich auch.“&lt;br /&gt;
„Aber sie kann uns nicht hören.“&lt;br /&gt;
„Wir können sie nicht trösten.“&lt;br /&gt;
„Wir können sie nicht beschützen.“&lt;br /&gt;
„Würde sie uns nur hören können.“&lt;br /&gt;
„Wieso kann sie uns nicht hören?“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Ich kann euch hören!“ Schrie [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] mit all ihrer Kraft. „Bitte helft mir!“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Sie kann uns hören?“&lt;br /&gt;
„Sie möchte unsere Hilfe?“&lt;br /&gt;
„Wie lange ist es her?“&lt;br /&gt;
„Sollen wir singen?“&lt;br /&gt;
„Ja lasst uns singen!“&lt;br /&gt;
„Ja..Singen!“&lt;br /&gt;
Und plötzlich schwoll das Flüstern, war es zuerst noch leise und kaum zu hören gewesen, immer weiter an, gewann an Stärke und glich schon bald einem Orkan aus unterschiedlichen Stimmen, die durcheinander riefen. Nach und nach hörten die Stimmen auf zu rufen und fingen stattdessen an leise zu summen. Das Summen wurde immer lauter, übertönte schließlich die letzten Stimmen und brachte mit seinen tiefen Tönen [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]]s Innere sanft zum vibrieren.&lt;br /&gt;
Eine tiefe und warme Stimme erschallte, sang von den Strahlen der Sonne und den Tränen des Mondes und plötzlich setzten alle Stimmen in dieses Lied mit ein.&lt;br /&gt;
Es war das Lied der Schöpfung, die Erzählungen des ersten Baumes, der als Knospe miterlebt hatte wie Mond und Sonne von den Göttern auseinander gerissen wurden und fortan nie wieder zusammen sein und zugleich erstrahlen durften. Um wenigstens die Wärme des anderen und dessen Spiegelbild für wenige Momente zu erhaschen, nachdem dieser schwinden musste, erschufen die Zwei die Natur und die Wärme der Sonnenstrahlen sowie die Liebe in den Mondtränen hauchten der kargen Erde Leben ein.&lt;br /&gt;
Der Erste aber, der stark genug gewesen war vor all diesem bereits als Knospe den Boden zu durchbrechen, wuchs und wuchs bis er groß und prächtig war. Er war der Stärkste von allen und schließlich hob ihn der Mond aus der Erde und gab ihm die Fähigkeit zu wandern. So wurde der Erste als Xinglu, der Wanderer, bekannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Sie ist eingeschlafen.“&lt;br /&gt;
„Sie ist sicher.“&lt;br /&gt;
„Der Schatten ist fort.“&lt;br /&gt;
Das Flüstern der Bäume, sehr zaghaft und leise um das Mädchen nicht zu wecken, flog einige Zeit später dem Winde gleich wieder durch die Luft.&lt;br /&gt;
„Sie muss zurück.“&lt;br /&gt;
„Ja das muss sie.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===14. Kapitel===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Hört ihr das? Sie singen! Sie singen für das Mädchen, sie singen für [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]]!“ Stellte die große [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Schildkröte]] fassungslos fest, während sie sich im Kreis drehte und dem Lied der Bäume lauschte.&lt;br /&gt;
Das Geräusch des schabenden Panzers zusammen mit den Worten aus tiefer Kehle drangen durch die Schleier des Schlafes und holten [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] aus diesem empor.&lt;br /&gt;
„Sie kommt zu sich. Sie hat überlebt!“ Ertönte die Stimme des [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]]s ganz nah vor [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]]s Gesicht. Und als sie die Augen öffnete, sah sie die Gesichter des [Geschichte von Taki#Der rote Vogel - Suzaku|Vogel]]s und des [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]]s dicht über ihrem eigenen schweben und sie mit besorgten Blicken anschauten, bevor sie anfingen breit zu lächeln.&lt;br /&gt;
„Wo bin ich?“ Murmelte sie schlaftrunken, während sie sich den Schlaf aus den Augen rieb.&lt;br /&gt;
„Du bist im Hain des Waldgottes. Du hast geschlafen und wurdest im Traum auf die Probe gestellt.“&lt;br /&gt;
Antwortete [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Bai Hu]], der sich mit einem langgestreckten Seufzer anscheinend nach einer halben Ewigkeit wieder legte und sich wohlig streckte.&lt;br /&gt;
„Habe ich bestanden?“&lt;br /&gt;
[[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Zhu Que]] öffnete den Schnabel, anscheinend um antworten zu wollen, aber die tiefe Stimme Xinglu’s unterbrach ihn.&lt;br /&gt;
„Du hast mehr als das.“ Der riesige Schatten bewegte sich zum ersten Mal, seitdem [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] im Hain war, und schob sich langsam in das fahle Licht des Mondes.&lt;br /&gt;
„Niemals hätte ich erwartet, dass sie für dich singen würden. Niemals hätte ich erwartet, dass sie dieses Lied anstimmen würden.“&lt;br /&gt;
Murmelte das Wesen, dessen Körperbau dem eines Menschen glich, nur glichen Hände und Füße mehr einer Mischung aus Menschenhand und Bärentatze und die Haut schien aus einer rissigen und vor Alter schon schwarz gewordenen Baumrinde zu bestehen. Das Gesicht schließlich war dem eines Hirsches nachempfunden, nur dass sich Flechten aus großen Baumblättern vom Kopf über die Schultern des Wesens ergossen.&lt;br /&gt;
„Sie sangen von dir nicht wahr?“ Fragte [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] das Wesen, dessen große Augen von großer Trauer sprachen.&lt;br /&gt;
„Ja. Ich habe dieses Lied geschrieben und es einem jeden Baum früher vorgesungen, wenn er noch klein und schwach war. Das Lied half ihnen zu wachsen und den Gezeiten zu widerstehen, so dass sie fast so groß wurden wie ich einst. Deswegen nennt man es auch das Baumlied. Früher kannte es ein jeder Baum.“&lt;br /&gt;
„Deswegen sind die Bäume in der Nähe des Haines also so groß und der Winter dem Hain so fern!“&lt;br /&gt;
„Früher waren alle Bäume so groß. Damals wanderte der Wanderer noch jeden Tag über die Erde und sang zu jedem Baum.“ Mischte sich eine raue Stimme plötzlich ein und alle, egal ob Mensch, Tier oder Gott wandten dem Ursprung der Stimme den Kopf zu.&lt;br /&gt;
Ein alter Mann kam mit hinkenden Schritten über die Wiese dem See und der Insel entgegen und winkte dem Mädchen entgegen, das die Augen vor Staunen weit aufgerissen hatte.&lt;br /&gt;
„Du? Was machst du denn hier?“ Rief sie ihm entgegen. Anstatt aber eine Antwort des Mannes zu erhalten, erklang die Stimme des Waldgottes.&lt;br /&gt;
„[[Geschichte von Taki#Der blaue Drache – Seiryu|Quing Long]]. Jetzt wundert mich gar nichts mehr. Hast du [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] beigebracht zu den Bäumen zu sprechen?“&lt;br /&gt;
„Ich habe ihr lediglich von der Natur erzählt Xinglu. Alles Weitere hat sie selber erlernt.“&lt;br /&gt;
„[[Geschichte von Taki#Der blaue Drache – Seiryu|Quing Long]]?“ Verwirrt schaute [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] zwischen dem Alten und Xinglu hin und her.&lt;br /&gt;
Auf dem Gesicht des Alten aber, der am nahen Ufer des Sees angelangt war, bildete sich ein Lächeln und plötzlich erhob sich an derselben Stelle, an der der Alte soeben gestanden hatte, ein großer [[Geschichte von Taki#Der blaue Drache – Seiryu|blauer Drache]] in die Luft, nur um neben Xinglu wieder zu landen.&lt;br /&gt;
„Du hast es schon immer geliebt dich zu verkleiden.“ Murmelte die [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Schildkröte]].&lt;br /&gt;
„Du musst verstehen, dass ich dir nicht die Wahrheit zeigen durfte [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]]. Ich bin der Letzte der Vier und Erster des Kreises. [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Xuan Wu]], [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Zhu Que]], [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Bai Hu]] und ich, [[Geschichte von Taki#Der blaue Drache – Seiryu|Quing Long]] sind die 4 Wächter des Waldgottes und die ersten der Tiere, zu denen er wie zu den Bäumen sang. Ein jeder von uns ist die Inkarnation einer der Jahreszeiten. Ich bin der Frühling, [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Zhu Que]] ist der Sommer, [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Bai Hu]] ist der Herbst und [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Xuan Wu]] ist der Winter. Einst wandelten wir an der Seite Xinglu’s über die Erde. Als er sich aber veränderte, wandten drei von uns ihm den Rücken zu und nur[[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Xuan Wu]] blieb bei ihm.“&lt;br /&gt;
„Aber was habe ich damit zu tun? Ich wollte doch nur Kigiku retten.“&lt;br /&gt;
„Und in diesem einfach Streben hast du es geschafft mich an die Anfänge und das Gute in euch Menschen zu erinnern. Ich war es, der dich im Wald der Träume gejagt hat und hätten dir die Bäume nicht geholfen, so hätte dein Herz schließlich vor Angst aufgehört zu schlagen. Als aber die Bäume anfingen zu singen, da erinnerte ich mich. Sie sangen aber nicht nur von mir, sondern auch von dir. Sie sangen davon wie viel Angst du in der Dunkelheit hast, was für einen Weg du zurücklegen musstest und wie gerne sie dir helfen würden. Und mit jedem Wort verflog mein Hass und ich fing an euch Menschen zu verstehen.“&lt;br /&gt;
„Ich habe gar nicht gehört, dass sie von mir sangen. Hat diese wunderschöne tiefe Stimme etwa auch über mich gesungen?“&lt;br /&gt;
„Wunderschöne tiefe Stimme?“ Schaltete sich [[Geschichte von Taki#Der blaue Drache – Seiryu|Quing Long]] plötzlich ein und wechselte einige Blicke mit den drei anderen, während Xinglu die violetten Augen geschlossen hatte.&lt;br /&gt;
„Sie hat dich singen hören Xinglu? Wie ist das möglich? Du hast schon so lange nicht mehr gesungen.“ Brummte [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Bai Hu]] verdutzt.&lt;br /&gt;
„Sie erinnern sich noch immer daran wie ich zu ihnen sang. Und aus der Erinnerung heraus haben sie meine Stimme scheinbar beschworen. Es ist zu lange her, dass ich zu ihnen gesungen haben, und ich habe kein Recht zu ihnen zu singen bei all dem, was ich getan habe.“&lt;br /&gt;
„Das stimmt nicht! Sie reden stets miteinander und die ältesten von ihnen erzählen den jüngeren von deinem Lied. Sie kennen es alle und werden es nie vergessen.“&lt;br /&gt;
„Mir fehlt aber die Kraft zum Wandern. Hass und Zorn haben meine Beine schwer werden lassen.“&lt;br /&gt;
Er wandte sich von dem weißen [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] ab und dem Mädchen zu.&lt;br /&gt;
„Nein ich hörte keine tiefe Stimme, sondern eine hohe. Ich hörte die Stimme eines jungen [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Drachen]]n, der mich furchtlos anbrüllte. Die Bäume sangen von dem gelben Schuppenkleid des [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Drachen]]n und von der Wärme im Herzen dieses Wesens.&lt;br /&gt;
[[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] sie sangen von dir und es war so viel Wahrheit in ihren Worten, die ich erst jetzt vernehmen konnte.“&lt;br /&gt;
„Warum guckst du so traurig Xinglu? Was hast du vor? Was hat das zu bedeuten?“&lt;br /&gt;
Fragte das Mädchen nun sichtlich besorgt um den Waldgott.&lt;br /&gt;
„Es ist Zeit für mich das Geschenk, das mir der Mond einst gab, zurück zu geben. Ich habe meine Pflicht gegenüber meinen Brüdern und Schwestern vergessen und sie zu lange warten lassen. Ich sehne mich nach Ruhe [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]].“&lt;br /&gt;
Die Züge des Wesens erhellten sich und die Risse in der dunklen Rinde schlossen sich immer mehr.&lt;br /&gt;
„Die Zeit des Wanderers ist vorbei. Zu lange habe ich mich dagegen gewehrt einzusehen, dass die Welt mich nicht mehr braucht. Es ist nun an der Zeit, dass die Jüngeren auf sich aufpassen. Vieles wird sich verändern, aber wenn ich höre wie die Bäume für dich singen, so bin ich mir sicher, dass es nicht nur schlecht sein wird.“&lt;br /&gt;
„Willst du uns wirklich verlassen Xinglu? Was sollen wir ohne dich machen? Was sollen wir alleine machen?“ Rief [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Zhu Que]] mit Trauer in der Stimme.&lt;br /&gt;
„Helft dem gelben [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Drachen]]n bei der Wahrung dessen, was wir einst zusammen auf unseren Reisen verbreiteten. Natürlich nur, wenn du willst [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]].“&lt;br /&gt;
Das Mädchen schaute in die großen violetten Augen und auf die immer heller werdende Rinde, durch die von Minute zu Minute mehr Leben zu pulsieren schien.&lt;br /&gt;
„Was genau meinst du?“&lt;br /&gt;
„Vieles, was einst gut war, ist zerstört. Du hast mir aber gezeigt, dass nicht alles zerstört ist. Ich frage mich, ob sich Sonne und Mond so fühlten, als sie mich erblickten und das Leben erschufen….&lt;br /&gt;
Ich werde das Wandern aufgeben und wieder nur ein Baum sein, ein Baum der mit seinen Brüdern singt. Gerne werde ich von dem kleinen Mädchen singen, das zum [[Geschichte von Taki#Der_Gelbe_Drache|gelben Drachen]] wurde, der den Beginn einer neuen Zeit darstellt.&lt;br /&gt;
Ich würde gerne dabei zusehen, wie ein kleines Mädchen die Wunden, die ein alter Baum geschlagen hat, schließt und dabei hilft, dass wieder mehr Menschen das Lied der Bäume hören.“&lt;br /&gt;
[[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] konnte die Trauer in dem Wesen vor sich so deutlich spüren, dass es ihr die Sprache verschlug. Aber nicht nur Trauer, sondern auch Freude über die Erlösung konnte sie spüren. Es hatte nicht lange gedauert bis ihre Augen sich mit Tränen gefüllt hatten, so dass sie lediglich nicken konnte.&lt;br /&gt;
Der Waldgott lächelte sie voller Wärme an und streckte sich dann zu seiner vollen Größe aus. Ein wohliges Seufzen entfuhr ihm, als die alten Glieder sich zum beinahe letzten Mal bewegten und er sich mit stummen Gesten von seinen vier Freunden verabschiedete, die auf ihre Art viel treuer waren als er es je bis zu diesem Moment vermutet hatte. Dann legte er die letzten Schritte bis zum Mittelpunkt der kleinen Insel zurück, streckte sich erneut und seufzte dabei langgezogen.&lt;br /&gt;
Ein Rascheln und Rauschen war zu hören, als sich riesige Wurzeln in den Boden gruben und gewaltige Äste in die Höhe streckten. So schnell geschah alles, dass nur wenige Momente später sich dort, wo noch eben die Gestalt des Waldgottes gestanden hatte, ein gewaltiger Baum in die Höhe streckte und seine riesigen Äste weit über den See hängen ließ. Das gewaltige Blätterdach des Baumes erstreckte sich über den gesamten Hain und schützte diesen gleich einer Decke.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Epilog===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So verlor der Waldgott seinen Namen und war wieder nur der Erste. Im selben Moment aber erschallte zum ersten Mal seit langer Zeit die tiefe Stimme des Waldgottes und sang begleitet von vielen seiner Brüder das Lied des gelben [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Drache]]ns, so wie es hier geschrieben steht.&lt;br /&gt;
Lieder aber sind die älteste Form des Übernatürlichen und oft findet man in ihnen bereits einen Teil der Zukunft beschrieben. So erfuhr der kleine Bach, an dem das Lied begann, davon wie [[Geschichte von Taki#Der gelbe Drache|Hiwa]] begleitet von [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Zhu Que]], [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Bai Hu]], [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Xuan Wu]] und [[Geschichte von Taki#Der blaue Drache – Seiryu|Quing Long]] in das Dorf am Rand des großen Waldes kam und sowohl von dem Waldgott als auch von dessen Bedauern erzählten. Die Dorfbewohner hörten gerne den Geschichten dieser ungleichen Gruppe zu, ließen sich von diesen verzaubern und wollten alsbald den riesigen Baum selber sehen. Manche von ihnen blieben dort, andere verließen den Ort wieder, nur um von dessen Pracht zu erzählen.&lt;br /&gt;
So gründete sich schon bald unter dem schützenden Dach des Waldgottes ein kleines Dorf. Die vier Wächter, die es nun als Aufgabe ansahen neben dem Waldgott auch noch das Dorf und [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] zu beschützen, blieben bei den Menschen und halfen dem Mädchen dabei zu beschützen, zu trösten, zu beruhigen, zu lenken und vor allem zu erzählen und zu singen.&lt;br /&gt;
Zwei Jahre später, als die ersten Schneeflocken vom Himmel fielen und die mittlerweile zur jungen Frau herangewachsene [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] an die stürmische Nacht erinnerten, in der sie zum ersten Mal von dieser Welt erfuhr, wenn auch nur reichlich verwirrende Bruchstücke, stapfte eine vermummte Gestalt den schmalen von den Bewohnern angelegten Weg zum Hain empor.&lt;br /&gt;
Eine helle Stimme, ihr merkwürdig bekannt aber doch in den Wirren der Erinnerungen verloren, riss [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] aus den Erinnerungen und ließ sie von ihrem Platz am Rande des Sees aus in die Richtung der Gestalt sehen. Ihre Augen weiteten sich und füllten sich als bald mit Tränen, während ihre Füße über den von feinen Schneeflocken bedeckten Boden regelrecht flogen und sie in die weit geöffneten Arme der ihr entgegenlaufenden Kigiku trugen.&lt;br /&gt;
Der Bach plätscherte fröhlich, als er von der Wiedervereinigung der Schwestern hörte und weigerte sich im kommenden Winter vehement dagegen zu erstarren und einzufrieren, so groß war seine Freude. Erst die tiefe Stimme des Waldgottes aus der Ferne sorgte dafür, dass er sich beruhigte und als der Bach langsam erstarrte und für den Winter einschlief, freute sich der Waldgott über jenes letzte Geschenk, das er den Menschen und besonders seiner [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] geben konnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Wichtige Personen und Wesen aus Legenden und Sagen=&lt;br /&gt;
Hier sind wichtige Personen aus der Geschichte oder Legenden/Sagen von Takigakure aufgelistet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Dorfoberhäupter [[Takigakure]]s===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Ieyasu Kagetoya====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ieyasu Kagetoya das erste große [[Dorfoberhaupt|Oberhaupt des Dorfes]] [[Takigakure]]. Nach dem Fall [[Geschichte_von_Taki#Kakuzu|Kakuzus]] bei dem der gesamte damalige Ältestenrat verstarb, übernahm er nicht nur die Macht im [[Gesellschaft_in_Taki#Kagetoya|Kagetoya]] -Clan sondern auch im Dorf selbst.&lt;br /&gt;
Er galt als mächtiger Shinobi und entsprechend dem Ruf der [[Gesellschaft_in_Taki#Kagetoya|Kagetoya]] als großartiger Krieger. &lt;br /&gt;
Durch seine Autorität und auch teilweise durch Furcht vor seiner Rache stellte er einen sehr wackeligen Frieden in [[Takigakure]] her.&lt;br /&gt;
Er führte damals die grundlegende Struktur des heutigen Militärs in [[Takigakure]] ein, auch wenn dieses im Laufe der vielen Dynastien überarbeitet wurde, ist es grundlegend immer noch das System nach dem die [[Gesellschaft_in_Taki#Kagetoya|Kagetoya]] Krieg führen und sich organisieren.&lt;br /&gt;
Der [[Gesellschaft_in_Taki#Kagetoya|Kagetoya]] galt als streng, aufbrausend und ein wenig tyrannisch außerdem erzählt man sich das er ein begabter, wenn auch gerne riskant agierender, Stratege sei was letztlich zu seinem Sturz führte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Shingen Shiazu====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Shingen Shiazu, das zweite große [[Dorfoberhaupt|Oberhaupt des Dorfes]] [[Takigakure]], galt ebenso wie sein Vorgänger [[Geschichte_von_Taki#Ieyasu_Kagetoya|Ieyasu Kagetoya]] als begabter Shinobi und Stratege.&lt;br /&gt;
Jedoch hatte er dem Plan des Kagetoyas eine ganze Kompanie zu opfern widersprochen, als diese dann nicht nur überlebte sondern die Schlacht auch noch gewann schlug er sich auf die Seite der [[Gesellschaft_in_Taki#Fuyou|Fuyou]], deren Oberhaupt das Kommando über die folgende Kompanie hatte, was dazu führte das [[Geschichte_von_Taki#Ieyasu_Kagetoya|Ieyasu Kagetoya]] noch auf dem Schlachtfeld zum Selbstmord gezwungen wurde, um seine Ehre wieder reinzuwaschen.&lt;br /&gt;
Mit der Unterstützung der [[Gesellschaft_in_Taki#Fuyou|Fuyou]] und einiger jüngerer Clans wurde er dann zum zweiten Oberhaupt Takigakures erklärt. &lt;br /&gt;
Er erklärte die [[Geschichte_von_Taki#Ieyasu_Kagetoya|Ieyasu Kagetoya]] jedoch nicht zu Verrätern und ließ die Ehre der Familie unangetastet.&lt;br /&gt;
Shingen trat er kurz nach dem Bluterbenkrieg von seinem Amt zurück, da er sich in einer Schlacht schwer verletzt hatte und langsam alt wurde. Er galt in seiner Amtszeit zwar als strenges aber faires Oberhaupt, der stets jeden Vorschlag anhörte, bevor er seine Entscheidung traf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Mifune Ashura====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mifune Ashura war das dritte [[Dorfoberhaupt|Oberhaupt]] Takigakures und das erste das nicht aus einer der Gründerfamilien stammte.&lt;br /&gt;
Er war ein Veteran des Krieges, der sich in vielen Schlachten als großer Anführer bewährt hatte, vor allem durch die Tatsache das seine Truppen stets ihre Position gehalten hatten sowie geringere Verluste aufwiesen.&lt;br /&gt;
Jedoch hatte der Krieg ihn zu einem paranoiden Mann gemacht, er verschärfte die Sicherheitskontrollen und die Verteidigungssysteme von [[Takigakure]] erheblich. Auf seinen Wunsch wurde eine Kampagne gestartet, die die Bevölkerung davon überzeugte das man Ausländern nicht trauen könne und das die Abschottung von außen der einzige Schutz vor Eroberung wurde.&lt;br /&gt;
Dies hatte auch Erfolg, [[Takigakure]] igelte sich ein und sah alles als Bedrohung an, was zu allgemeiner Aufrüstung im Dorf führte.&lt;br /&gt;
Zudem schwächte er die Macht der [[Gesellschaft_in_Taki#Die_Gr.C3.BCnderclans|Gründerclans]] erheblich in dem er den Ältestenrat neu aufstellte und für niedere Clans zugänglich machte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Kessen Musou====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kessen Musou wurde nach dem überraschenden Tod [[Geschichte_von_Taki#Mifune_Ashura|Mifunes]], der scheinbar an einer Krankheit verstarb, ebenso überraschend zum neuen [[Dorfoberhaupt|Oberhaupt]] erklärt. Entgegen der Traditionen des Dorfes die Wege der alten Oberhäupter weiter zugehen, brach er damit und zum ersten Mal in der Geschichte öffnete [[Takigakure]] sich wieder nach außen. Ausländer wurden nicht länger verteufelt und argwöhnisch betrachtet, sondern willkommen geheißen und in die Dorfstruktur eingeführt.&lt;br /&gt;
Von vielen wurde Kessen Musou als wahrer Held vergöttert, da er eine unglaubliche Phase des Friedens in [[Takigakure]] einläutete, auf die man später immer noch neidisch war und sich zurück wünschte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Verräter [[Takigakure]]s===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Kakuzu====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kakuzu war einst einer der besten Shinobi des Dorfes [[Takigakure]]. So entsandte man ihn auf eine Mission den ersten Hokage, [[Geschichte_von_Konoha#vor_dem_BEK|Hashirama Senju]], zu töten, als diese jedoch scheiterte wurde er bei seiner Rückkehr ins Dorf stigmatisiert und für das Scheitern der [[Mission]] bestraft, obgleich diese sehr gefährlich war.&lt;br /&gt;
Darauf entwickelte der einst hochgelobte [[Jounin]] einen Hass auf das Dorf und tötete auf seiner Flucht nicht nur die Ältesten des Dorfes, sondern stahl das wichtigste verbotene [[Jutsu]] des Dorfes, das seit dem verloren ist. &lt;br /&gt;
Ab da an führte er ein Leben als Kopfgeldjäger und Söldner.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Nobu Gushiken====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nobu Gushiken, adoptierte Bruder des ehemaligen [[Dorfoberhaupt|Dorfoberhauptes]] [[Wichtige Personen in Taki#Wichtige_Personen_in_Taki#Muneyaki_Gushiken|Muneyaki Gushiken]], war ein ausgezeichneter Ninja des Dorfes und Mitglied der [[Einheiten_Takigakures#Tsuisekisha_.28J.C3.A4ger.29|Tsuisekisha]].&lt;br /&gt;
Ebenso wie sein älterer Bruder strebte er danach Oberhaupt Takigakures wurde, jedoch wurde sein Bruder stattdessen ernannt, was den jungen Mann verbittern ließ, worauf sich die Brüder zerstritten und seine Adoption herauskam.&lt;br /&gt;
Im Angesicht der steigenden Gefahr der [[Taki_no_Kuni#Jashin_Sekte|Jashin-Sekte]] versuchte er dann einen lange gehegten Plan umzusetzen, nämlich seinen Bruder zu entführen und zu töten, wobei er es so aussehen lassen wollte als wären die [[Taki_no_Kuni#Jashin_Sekte|Jashin]]-Kultisten es gewesen.&lt;br /&gt;
Wodurch er sich ersann zum neuen [[Dorfoberhaupt]] erklärt zu werden, jedoch scheiterte sein Plan durch die Heldentat [[Wichtige_Personen_in_Taki#Shinishi_Kudo|Shinishi Kudos]] der nicht nur den Verräter beseitigte sondern auch [[Wichtige Personen in Taki#Wichtige_Personen_in_Taki#Muneyaki_Gushiken|Muneyaki]] rettete.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Wächter [[Takigakure]]s===&lt;br /&gt;
Die Wächter [[Takigakure]]s entspringen aus der Sage &amp;quot;[[Geschichte von Taki#Das Lied des gelben Drachen|Das Lied des gelben Drachen]]&amp;quot;, welche von einem mutigen kleinem Mädchen und der Entstehung von [[Takigakure]] erzählt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Der blaue Drache – Seiryu====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quing Long bietet einen durchaus beeindruckenden Anblick, wenn er sich nicht in seiner Menschengestalt fort bewegt. Gerne verbringt er seine Zeit als Eremit getarnt, um den einen oder anderen Wanderer etwas über die Natur zu erzählen und beizubringen, so wie er es einst bei dem kleinen Mädchen Hiwa getan hatte. Nur sehr selten würde sich Quing Long in seiner wahren Gestalt einem Menschen zeigen. Sein edles und geduldiges Gemüt würden ihn für offene Geister zum höchst angenehmen Gesprächspartner machen. Vorurteilslos betrachtet er jeden Menschen einzeln und nicht die Menschheit als ganzes, bevor er sich seine Meinung zu einem Individuum bildet.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der blaue Drache Quing Long steht für die Jahreszeit Frühling und somit für die Geburt und die frühe Phase jungen Lebens, seien es Pflanzen, Menschen oder Tiere.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Der rote Vogel – Suzaku====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zhu Que hat ein durchaus heiteres Wesen. Das Interesse des roten Vogels weckt man durch Gesang und Lieder. Selber trällert er gerne verschiedene Lieder und am meisten gefällt es ihm, wenn sich aus seinem Gesang und das eines Menschen ein Duett bildet. Er kann die Form eines kleinen roten als auch großen roten Vogels annehmen. In Anwesenheit oder in der Nähe von Menschen würde er stets als kleiner Vogel auftauchen, um nicht als Wächter erkannt zu werden.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der rote Vogel Zhu Que steht für die Jahreszeit Sommer und damit für den Höhepunkt des Lebens mit all den Pflanzen und Lebewesen, die im Frühling noch klein und zierlich waren. Er steht für die Reichen Geschenke, die die Natur im Sommer bringen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Der weiße Tiger – Byakko====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bai Hu ist äußerst schlau und gerissen, wie es das Bild einer Raubkatze schon immer präsentiert hat. Der weiße Tiger kann die form einer kleinen weißen Katze annehmen, um ohne größeres Aufsehen zu erregen unter Menschen zu wandeln oder sich einzelnen Wanderern zu zeigen ohne direkt erkannt werden zu wollen. Meistens nutzt er diese Form, um die Verhaltensweisen eines Individuums zu beobachten. Reden würde er in seiner Katzenform nie, selbst als Tiger ist es schwer Bai Hu viele Worte zu entlocken. Nie verliert er mehr Worte als unbedingt nötig, man würde immer nur von ihm hören, dass für alles einen Richtigen Zeitpunkt und Ort gibt, wenn man versuchen würde mehr Worte aus ihm zu locken. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der weiße Tiger Bai Hu steht für die Jahreszeit Herbst und damit als Vorbote für die härteren Monate, die im Winter folgen. Mit ihm verbindet man auch den Aspekt der Jagd, der während der Herbstmonate an Wichtigkeit zunimmt, da Pflanzen und Bäume zur Ruhe kommen und bis zum Frühling keine Früchte austragen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Die schwarze Schildkröte – Genbu====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Xuan Wu würde auf Menschen einen etwas angst einflößenden Eindruck machen. Es ist schwer zu erahnen, wie es um das derzeitige Gemüt der schwarzen Schildkröte aussieht. Obwohl Xuan Wu durch das kleine Mädchen Hiwa eines besseren belehrt wurde, was die Menschen in Bezug auf die Natur angeht, so konnte er nie wirklich seinen Argwohn gegenüber die Menschen ablegen. Immer noch sieht er die meisten Menschen als Zerstörer von Natur und Leben. Nur sehr schwer lässt er sich von der Gutherzigkeit und Naturverbundenheit eines Individuums überzeugen. Sollte man dies aber geschafft haben, so genießt man das voller Vertrauen und den Schutz der argwöhnischen Schildkröte. Natürlich stehen die Menschen [[Takigakure]]s automatisch unter seinem Schutz, da er diese als Abkömmlinge der ersten Dorfbewohner ansieht.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die schwarze Schildkröte Xuan Wu steht für die Jahreszeit Winter und damit für die Ruhe selbst, die während eines jeden Winters in der Natur einkehrt. Oftmals wird auch der Tod mit ihm in Verbindung gebracht, denn nicht alle Lebewesen überstehen den kalten Fängen des Winters.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Der gelbe Drache====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Mädchen namens Hiwa ist ein sehr naturverbundener Mensch. Sie weiß jeden Aspekt der Natur zu schätzen, achtet jede noch so kleine Lebensform und würde immer zum Wohle dieser handeln. Ihr eigenes Wohl stellt sie unter das von anderen, selbst wenn es um das Wohl fremder Menschen geht. Sie ist eine lebensfrohe Person, die sich gerne auch bei anderen Menschen aufhält. Durch ihren langen und außergewöhnlichen Aufenthalt in der Natur, ist diese zu ihrem eigentlich Zuhause geworden, etwas das man ihr auch anmerkt. Sie verbringt mehr Tage in Wäldern als unter Menschen. Man sagt ihr nach, dass sie mit Bäumen reden kann.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Hiwa gilt heute als Tod, wobei man sich dessen nie gewiss war. Man erzählt sich, dass sie eines Tages einfach im Wald verschwunden und nie wieder zurück gekehrt war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Frage-Sektion ==  &lt;br /&gt;
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|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Navigation ==&lt;br /&gt;
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		<author><name>Shinishi</name></author>
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		<id>https://wiki.narutorpg.de/index.php?title=Geschichte_von_Taki&amp;diff=25611</id>
		<title>Geschichte von Taki</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.narutorpg.de/index.php?title=Geschichte_von_Taki&amp;diff=25611"/>
		<updated>2016-03-16T08:30:12Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Shinishi: /* Militarisierung und Eigen-Dynastie - 80 Jahre nach Ende des Bluterbenkrieges */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Auf dieser Seite findet ihr eine Übersicht über die Geschichte des Dorfes [[Takigakure]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Seit Entstehung von [[Takigakure]]==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Sengoku Jidai===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Anfang der Geschichtschreiber [[Takigakure]]s steht Sengoku Jidai, die Zeit der streitenden Reiche. Nachdem die Kunst des Ninjutsu zur Blüte seiner Macht aufgestiegen war, durchstriffen zahllose [[Clan]]s die Lande, ein jeder mit seinen eigenen Fähigkeiten und Ansichten über die Welt. Sie waren [[Söldner]], die von den Ländern bezahlt wurden und alle bisher gekannten Waffen und Armeen überflüssig machten. Diese Kraft, die vielen zunächst wie ein Segen erschien, wurde schnell zu einem Fluch als sich angeblich selbst der Himmel in blutiges Rot aufgrund der endlosen Schlachten färbte, die auf der Erde ausgetragen wurden. Als sich die zwei mächtigsten [[Clan]]s im Reich des Feuers zusammenschlossen und [[Konohagakure]] gründeten, geschah ein Umdenken in vielen Ninja[[clan]]s die diesem Beispiel folgten. Es war deutlich geworden das es keinen Sinn mehr hatte nur dem eigenen Clan Treue zu schwören: Um zu bestehen brauchte es Bündnisse mit anderen Gruppierungen. Je stärker die zu schmiedende Allianz umso mehr Macht für die Beteiligten.&amp;lt;br /&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Gründung des Dorfes - 85 Jahre vor Ende des Bluterbenkrieges===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In diesen Jahren versammelten sich vier der örtlichen Ninjaclans an dem Baum, den wir heute [[Aufbau_von_Taki#Der_Taki-Baum|Taki-Baum]] nennen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Gesellschaft_in_Taki#Kagetoya|Kagetoya]] (Krieger), die [[Gesellschaft_in_Taki#Shiazu|Shiazu]] (Strategen), die [[Gesellschaft_in_Taki#Fuyou|Fuyou]] (Heilung) und die [[Gesellschaft_in_Taki#Nanaya|Nanaya]] (Tarnung).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie schlossen einen Pakt und schworen untereinander Treue an diesem Baum, der zu dieser Zeit noch ein gewöhnlicher war und erst Jahrzehnte später zu wahrer Berühmtheit gelangen sollte. Entgegen häufiger Annahme wurde [[Takigakure]] auf Vorschlag der [[Gesellschaft_in_Taki#Fuyou|Fuyou]] und Nanaya hin als Demokratie gegründet, da sich die verfeindeten [[Clan]]s der [[Gesellschaft_in_Taki#Kagetoya|Kagetoya]] und [[Gesellschaft_in_Taki#Shiazu|Shiazu]] auf keinen Anführer einigen konnten. [[Takigakure]] wurde vom Ältestenrat geführt, welcher aus den Anführern der jeweiligen [[Clan]]s bestand und hatte zu Beginn mit vielen Schwierigkeiten zu kämpfen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch die schier endlose Bedrohung und zahlreiche Überfälle entwickelte [[Takigakure]] bereits sehr früh fähige Verteidigungsmechanismen und Finten, mit denen sie selbst übermächtige Feinde erfolgreich abwehren konnten. Niemals gelang es einem Feind Fuß in [[Takigakure]] zu fassen und der Frieden im verborgenen Dorf machte den Rat der Ältesten leichtsinnig und überheblich.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Der Fall Kakuzu und Kagetoya-Dynastie - 65 Jahre vor Ende des Bluterbenkrieges===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Fall Kakuzu sorgte für besonderes Aufsehen im Dorf und beeinflusste es bis heute. Nachdem der Jounin [[Geschichte_von_Taki#Kakuzu|Kakuzu]] bei einem Auftrag scheiterte der die Ermordung des ersten [[Wichtige_Personen_in_Konoha#Hokage|Hokage]]s im Sinn hatte, mit dem [[Takigakure]] im Krieg war, erfuhr er bei seiner Rückkehr eine starke Ignoranz und Ablehnung. Er wurde mit Strafen belegt, denen er sich mit unerwarteter Gewalt erfolgreich widersetzen konnte. Bei seiner Flucht kam der gesamte Ältestenrat ums Leben, was für große Debatten in den Clans sorgte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als [[Geschichte_von_Taki#Ieyasu_Kagetoya|Ieyasu Kagetoya]] sich zum neuen Oberhaupt erklärte, gab es niemanden der ihm zu widersprechen wagte. Mittlerweile hatten sich weitere [[Clan]]s in [[Takigakure]] angesiedelt und viele von ihnen hielten den mächtigen [[Gesellschaft_in_Taki#Kagetoya|Kagetoya]] die Treue, sodass jeder Widerspruch in einem Bürgerkrieg hätte enden können.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Der Aufstand und Shiazu-Dynastie - 28 Jahre vor Ende des Bluterbenkrieges===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Viele Jahrzehnte lang herrschte in [[Takigakure]] eine angespannte Stimmung, doch keine Seite wagte es diesen trügerischen und wackeligen Frieden zu brechen. Das Dorf hatte viele Fortschritte gemacht. Es gelang ihm seine Macht auszubauen und von Taki als offizielles Ninjadorf anerkannt zu werden. Seine Ninja sicherten nun nichtmehr einzig das Dorf, sondern das gesamte Land stand unter dem Schutz und der Verwaltung der Ninja aus [[Takigakure]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dennoch folgte das unvermeidliche erneut aus einer im Leichtsinn geborenen Handlung heraus: Als [[Geschichte_von_Taki#Ieyasu_Kagetoya|Ieyasu Kagetoya]] sich in einer Schlacht dazu entschied eine Kompanie seiner Shinobi für den Sieg zu opfern, musste er die Folgen seiner Handlung am eigenen Leib spüren. Die Kompanie unter Führung von Kenshin [[Gesellschaft_in_Taki#Fuyou|Fuyou]] schaffte es entgegen aller Wahrscheinlichkeiten nicht nur zu überleben, sondern die gesamte Schlacht beinahe im Alleingang zu entscheiden. Als sie anschließend zurückkehrten, wandten sie sich offen gegen die Ninja welche sie im Stich und zum Sterben zurückgelassen hatten. Die [[Gesellschaft_in_Taki#Shiazu|Shiazu]], welche wohl nur auf eine solche Gelegenheit gewartet hatten, schlossen sich mit den [[Gesellschaft_in_Taki#Fuyou|Fuyou]] zusammen was letztlich auf den Tod Kagetoyas und dem Ende seiner Dynastie noch auf diesem Schlachtfeld hinauslief.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Daheim in [[Takigakure]] wurde [[Geschichte_von_Taki#Shingen_Shiazu|Shingen Shiazu]] als neues [[Dorfoberhaupt]] etabliert, mit großer Unterstützung der [[Gesellschaft_in_Taki#Fuyou|Fuyou]] und einiger jüngerer [[Clan]]s, welche sich im Laufe der Jahre um die [[Gesellschaft_in_Taki#Shiazu|Shiazu]] und [[Gesellschaft_in_Taki#Fuyou|Fuyou]] geschart hatten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unter den [[Gesellschaft_in_Taki#Shiazu|Shiazu]] änderte sich nach Aussen hin wenig, da sie an den Pfaden der [[Gesellschaft_in_Taki#Kagetoya|Kagetoya]] festhielten und diese trotz des Zwischenfalls nicht als Verräter deklarierten. Dennoch war dies das offizielle Ende des [[Clan]]s, denn während die Kagetoya mehr und mehr Verbündete in [[Takigakure]] verloren, schwand auch der [[Clan]] bis sich im folgenden Bluterbenkrieg ihre Spuren komplett verloren.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===[[Takigakure]] im Bluterbenkrieg===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während des Bürgerkrieges erlebten viele Einwohner und Ninja eine Schockphase die selbst nach dem Ende des Krieges noch viele Jahrzehnte lang anhalten sollte. Sie erkannten, das ihre Sicherheit nicht von selbst gegeben war. Obwohl es den Ninja gelang jeden Eindringling vom Dorf fern zu halten, hatte das Dorf viele Verluste und Tragödien zu beklagen, viele die heimkehrten waren nicht mehr dieselben wie vorher und erzählten erschreckende Geschichten über all die Bluterbler gegen die sie hatten kämpfen müssen.&amp;lt;br /&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Folgen des Krieges und Ashura-Dynastie - Monate nach Ende des Bluterbenkrieges===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenige Monate nach Ende des Krieges musste auch [[Geschichte_von_Taki#Shingen_Shiazu|Shingen Shiazu]] zurücktreten, der sich in einer der letzten großen Schlachten schwere Verbrennungen zugezogen hatte. Zur Überraschung vieler ernannte er [[Geschichte_von_Taki#Mifune_Ashura|Mifune Ashura]] zu seinem Nachfolger, nachdem dieser sich in zahlreichen Schlachten hervorgetan hatte. Damit war er der erste Anführer [[Takigakure]]s der aus keiner der vier Gründerfamilien stammte, deren Population sich im Krieg ohnehin deutlich reduziert hatte. Der Ältestenrat wurde neu geordnet, sodass auch Mitglieder der niederen [[Clan]]s Zugang zu diesem hatten, was die Machtstellung der Gründerfamilien endgültig brechen sollte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem sich die Defensive als besonderes Markenzeichen der Shinobi aus [[Takigakure]] etabliert hatte, begann [[Geschichte_von_Taki#Mifune_Ashura|Mifune]] eben dieses noch auszubauen. Die alten Verteidigungsanlagen wurden verstärkt und Sicherheitskontrollen für Aus- und Einwanderer verschärft. Waffen wurden entwickelt und verbessert, während den Einwohnern die Gefahr der Aussenwelt eingeprägt wurde, der die heimische Sicherheit des Dorfes gegenüberstand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Takigakure]] begann sich für einen Krieg zu rüsten, der nicht kommen sollte.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Zeit des Friedens und Musou-Dynastie - 42 Jahre nach Ende des Bluterbenkrieges===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach einem friedlichen, wenn auch überraschendem, Tod  [[Geschichte_von_Taki#Mifune_Ashura|Mifunes]], wurde [[Geschichte_von_Taki#Kessen_Musou|Kessen Musou]] vom Ältestenrat zu dessem Nachfolger ernannt. Während [[Takigakure]] sich in der Ashura-Dynastie mehr um die Sicherung seiner Position kümmerte, brach man in der Musou-Dynastie überraschenderweise damit. Potential von Aussen wurden willkommen geheißen und gefördert, während die Ninja-Akademie an gegenwärtige Standards angepasst wurde. In dieser Zeit stießen viele [[Clan]]s und Familien nach [[Takigakure]], die auch für dessen Entwicklung wichtig sind, wie die Familie der [[Wichtige_Personen_in_Taki#Shinishi_Kudo|Kudo]] oder die der [[Gesellschaft_in_Taki#Atsumichi|Atsumichi]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Ära des Friedens hatte [[Takigakure]] erfasst und viele Ninja wuchsen in dem Bewusstsein auf diesen Frieden erhalten zu wollen. Konflikte waren selten und wurden zumeist gerecht gelöst. Von einigen wurde diese Zeit als wahres Paradies empfunden, andere verurteilten den Leichtsinn mit welchem die Ninja hierdurch behaftet wurden.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Militarisierung und Eigen-Dynastie - 80 Jahre nach Ende des Bluterbenkrieges===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als die Musou-Dynastie mit dem Tod [[Geschichte_von_Taki#Kessen_Musou|Kessens]] während einer geheimen Mission endete, gab es große Bestürzung im Dorf als der Ältestenrat zur Überraschung vieler eine Frau namens [[Wichtige_Personen_in_Taki#|Jinkou Eigen]] zum neuen Oberhaupt ernannte. Abgesehen davon dass sie eine Frau war, war sie auch eine Ausländerin ohne feste Wurzeln in [[Takigakure]], was bei vielen Misstrauen erregte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Eigen-Dynastie wurde großer Wert auf innere Sicherheit gelegt. Die Schutzmaßnahmen innerhalb und ausserhalb des Dorfes wurden ebenso verstärkt wie deutlicher spürbar gemacht. Viele Systeme wurden bürokratisiert und auf Effizienz getrimmt, während die ·Shineitai·, die mehrere Dutzend starke Leibgarde des Oberhauptes, etabliert wurde. Es gab das erklärte Ziel aus [[Takigakure]] ein Dorf werden zu lassen, welches sich vor den Großreichen nicht weiter würde verbergen müssen. Aussen wurden Bündnisse geschmiedet, Innen wurden Gesetze erlassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu dieser Zeit traten auch die sogenannten &amp;quot;[[Söldner]]&amp;quot; das erste Mal an das Licht der Öffentlichkeit. Menschen ohne Chakra probten mit Schusswaffen den Aufstand gegenüber den mittlerweile etablierten Ninja.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Söldner-Ära===&lt;br /&gt;
Nach den militärisch geprägten Jahren Jinkous, hatte die [[Wichtige_Personen_in_Taki#Ehemalige_Dorfoberhäupter|Gushiken]]-Ära das erste Mal seit dem Bluterbenkrieg wieder mit einer größeren Bedrohung zu tun: Den Söldnern.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Doch anders als in anderen Ländern und Dörfer gab es in [[Taki no Kuni]] nur wenig Aktivitäten dieser und die im Vergleich geringe Anzahl der Söldner bereitete den vereinte Kräften der Landesfürsten und des Ninjadorfes kaum Probleme.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Da [[Takigakure]] ohnehin keine Gefahr durch die Söldner für das einzige wirklich versteckte Dorf sah, zogen sie daher nicht aktiv in den Kampf gegen diese, sondern verteidigten lediglich das Land gegen die wenigen einfallenden Truppen, welche die Städte bedrohten.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Eingriff des Ältestenrates und [[Wichtige_Personen_in_Taki#Ehemalige_Dorfoberhäupter|Gushiken]]-Dynastie - 85 Jahre nach Ende des Bluterbenkrieges===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Änderungen während der Eigen-Dynastie sorgten für größeren Widerstand bei den traditionelleren Clans des Dorfes als erwartet, weshalb unter internem Druck der Ältestenrat dazu gezwungen wurde Eigen um den Rücktritt zu bitten. Als [[Wichtige_Personen_in_Taki#Ehemalige_Dorfoberhäupter|Muneyaki Gushiken]] die Führung des Dorfes übernahm, waren viele erleichtert wieder einen ·wahren Taki-Ninja· an der Spitze zu sehen.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Beginn der [[Wichtige_Personen_in_Taki#Ehemalige_Dorfoberhäupter|Gushiken]]-Dynastie - 85 Jahre nach Ende des Bluterbenkrieges===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit [[Wichtige_Personen_in_Taki#Ehemalige_Dorfoberhäupter|Muneyaki Gushiken]] als neuer Führung des Dorfes ging eine Welle der Erleichterung durch die Reihen der Bewohner des Dorfes, ein Anführer geboren in [[Takigakure]] selbst und bereits mit 9 Jahren Absolvent der Akademie. Allerdings blieb ein plötzlicher Umschwung der Politik wieder der Erwartungen aus. [[Wichtige_Personen_in_Taki#Ehemalige_Dorfoberhäupter|Muneyaki]] zeigte sich viel mehr als zurückhaltend und vorsichtiger Ninja. Selbst einige Monate nach seiner Einsetzung herrschte eine Stille im Zusammenhang mit seiner Politik. Als [[Wichtige_Personen_in_Taki#Ehemalige_Dorfoberhäupter|Muneyaki]] dann sogar plötzlich für eine Weile lang verschwand fürchteten sowohl der Ältestenrat als auch die Bewohner [[Takigakure]]s dass die Auswahl ein Fehler gewesen war und sie ihren Anführer nie wiedersehen würden. Doch [[Wichtige_Personen_in_Taki#Ehemalige_Dorfoberhäupter|Muneyaki]] erschien wider Erwarten wieder an den Toren [[Takigakure]]s als wäre nichts gewesen, um sich seinen Aufgaben als [[Dorfoberhaupt]] des Dorfes zu stellen. Erst einige Wochen nach seiner Rückkehr enthüllte [[Wichtige_Personen_in_Taki#Ehemalige_Dorfoberhäupter|Muneyaki]] die Intention hinter seinem Verschwinden.&lt;br /&gt;
Er hat die legendären Wächter aus den vergessenen Geschichten Takis erforscht und als Zeichen der Wertschätzung den Titel des Dorfoberhauptes des Dorfes  in den gelben Drachen ernannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Post-Söldner-Ära===&lt;br /&gt;
Da die [[Söldner]]-Ära keinen großartigen Einfluss auf [[Takigakure]] hatte, verlief das Leben im Dorf nach dem Sieg über diese nicht anders ab als zuvor.&lt;br /&gt;
Es gab, da man sich nicht großartig mit den [[Söldner]]n beschäftigt hatte, anders als in anderen Ländern, keine großen technologischen Fortschritte, noch war man auf diese im recht traditionellen Land erpicht.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Es gab jedoch erste stärkere diplomatische Berührungen mit den Dörfern [[Kirigakure]] und [[Kumogakure]].&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Diese waren auf die diplomatischen Beziehungen des ehemaligen Dorfoberhaupts [[Wichtige_Personen_in_Taki#Dorfoberhaupt|Eigen Jinkou]] zu [[Kirigakure]] zurückzuführen, die ursprünglich aus dem Dorf stammte. Über jene Beziehung kamen sie dann auch in Berührung mit [[Kumogakure]], welche schon immer recht eng mit [[Kirigakure]] verbunden waren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Dreier-Bündnis-Ära===&lt;br /&gt;
Das Dreier-Bündnis [[Kirigakure]]-[[Kumogakure]]-[[Takigakure]] hat seine Wurzeln bis in den Bluterbenkrieg geschlagen. Damals entstand der erste Kontakt aller drei Länder miteinander. Auch wenn dieser Kontakt eher negativer Natur gegenüber [[Takigakure]] war, so festigte es die Bindung der beiden anderen Bündnispartner.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Dieses Verhältnis schob sich jedoch ins positive als [[Wichtige_Personen_in_Taki#Eigen_Jinkou|Eigen Jinkou]] Dorfführer wurde, da Eigens Heimatdorf [[Kirigakure]] gewesen war, pflegte sie in dieser neuen Position eine recht umsichtige Politik, welche den Grundstein für das künftige Bündnis legte.&lt;br /&gt;
Zur freundschaftlichen Annäherung begrüßte [[Takigakure]] bald eine kleine Delegation [[Kirigakure]]-Ninja im Dorf, deren Besuch überraschend gut ausging.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Anschläge während des [[Chuuninexamen]]s in [[Kumogakure]] festigte ebenfalls diese Beziehung, da [[Takigakure]] ihrem neuen Freunden [[Kirigakure]] und somit auch [[Kumogakure]] bei der Beseitigung der Schäden half.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Nach der Eroberung einer [[Söldner]]festung seitens [[Kirigakure]], wurde diese zum gemeinsamen Besitz der drei Dörfer erklärt und die Bündnisfestung erschaffen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die letzte Festigung des Bündnisses wurde durch die Katastrophenhilfe während Unwetters erzielt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Beginn der [[Wichtige_Personen_in_Taki#Shinishi_Kudo|Kudo]]-Dynastie - 89 Jahre nach Ende des Bluterbenkrieges===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem, Nobu Guskihen, der Bruder [[Wichtige_Personen_in_Taki#Ehemalige_Dorfoberhäupter|Muneyaki Gushikens]], diesen auf dem Weg zu einer wohl wichtigen Besprechung abfangen und entführen konnte, trat die Spezialeinheit Takigakures in Aktion, unter anderem auch [[Wichtige_Personen_in_Taki#Shinishi_Kudo|Shinishi Kudo]].&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Wichtige_Personen_in_Taki#Shinishi_Kudo|Shinishi Kudo]] gelang es als einziger, den [[Wichtige_Personen_in_Taki#Ehemalige_Dorfoberhäupter|gelben Drachen]] und seinen Bruder in einer Höhle zu finden und zu erreichen. Ihm gelang es Nobu Gushiken, das höchst gefährliche, ehemalige Mitglied der [[Einheiten_Takigakures#Tsuisekisha_.28J.C3.A4ger.29|Tsuisekisha-Einheit]], den Bruder von Gushiken, zu erledigen. &lt;br /&gt;
Gerüchten zufolge soll Nobu jedoch Sicherheitsvorkehrungen geplant haben, welche besagte Höhle nach seinem Tod zum Einsturz brachte.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Offiziellen Aussagen zufolge, gelang es Kudo, das [[Dorfoberhaupt]] aus der misslichen Lage der einstürzenden Höhle zu befreien, schaffte es jedoch selbst nicht mehr heraus. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Wichtige_Personen_in_Taki#Shinishi_Kudo|Shinishi Kudo]] galt eine Zeit lang als verstorben, ehe er wohlauf zurückkam und wenig wegen seiner heldenhaften Taten, der Rettung des alten Dorfoberhauptes sowie dem Ausschalten des Verräters selbst zum [[Dorfoberhaupt]] ernannt wurde, da [[Wichtige_Personen_in_Taki#Ehemalige_Dorfoberhäupter|Muneyaki Gushiken]] von diesem Amt zurücktrat.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der junge [[Gesellschaft_in_Taki#Kudo|Kudo]] brachte gleich frischen Wind in des recht traditionelle Takigakure, durch die Umbenennung des Dorfoberhaupt-Titels vom gelben zum goldenen Drachen, sowie dem Bau eines neuen [[Aufbau_von_Taki#Ninjasitz.2Fgoldene_Drachenstatue|Ninjasitzes]], der eben jenes Wesen repräsentieren sollte.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Jedoch hatte [[Wichtige_Personen_in_Taki#Shinishi_Kudo|Shinishi Kudo]] mit seiner Ernennung gleichzeitig etwas geerbt was den jungen Shinobi auf die Probe stellen sollte, der [[Taki_no_Kuni#Jashin_Sekte|Jashin-Kult]] der zuvor in Takigakure schon Unheil angerichtet hatte war stärker geworden und schaffte es [[Takigakure]] als Dorf einige Seitenhiebe zu verpassen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Bald darauf sollte ein Krieg in [[Taki no Kuni]] ausbrechen in dem die beiden Seiten ihre Kräfte maßen und [[Wichtige_Personen_in_Taki#Shinishi_Kudo|der goldene Drache]] seine Stärke und Führungsqualitäten beweisen musste.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Das Lied des gelben Drachen=&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwischen den Reihen voller Bücher und Schriftrollen in der Bibliothek [[Takigakure]]s, die oft von großen Personen der Vergangenheit, wichtigen Ereignissen oder Techniken sowie Lehre handeln, findet der Suchende bis weilen ein kleineres unscheinbares Buch.&lt;br /&gt;
Nur selten wurde das Buch in den letzten Jahren aus der Umarmung seiner größeren Brüder und Schwestern gerissen, um seinen Inhalt dem Suchenden zu offenbaren. Es war in Vergessenheit geraten und gelegentlich, wenn es aus dem langen Schlaf eines von Staub bedeckten Buches für einen Moment, welcher für ein Buch alles zwischen einer Sekunde und einem Jahrhundert sein kann, aufwachte, erinnerte es sich sehnsüchtig daran wie es gewesen war, als noch kleine Kinderfinger es jeden Tag hervorgeholt und die dazugehörigen hohen Stimmen erfreut und laut aus ihm hervor gelesen hatten.&lt;br /&gt;
Es war abgenutzt ja, aber das stimmte das Buch nicht traurig sondern machte es eher stolz. Die güldene Farbe, mit der sein Schaffer einst den Umschlag beschrieben hatte, hatte ihm eh nie wirklich gefallen und der Zustand sprach in seinen Augen für all die Liebe und Anerkennung, die ihm einst zugekommen war. Und schließlich hatte die Geschichte, mit deren Schutz und Überlieferung es beauftragt worden war, alles Recht auf derartige Zuwendung.&lt;br /&gt;
Ja das Buch war stolz auf sich selber und wusste, dass es nur lange genug warten müsste, bis es aus seinem Schlaf aufgeweckt werden und seine Geschichte erneut offenbaren würde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Irgendwann kam dieser Tag und an diesem Tag fand die Sage des [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|gelben Drachens]] und der Götter wieder Einzug in die Köpfe der Menschen. Wie so oft bei Sagen weiß niemand zu sagen, wie viel wahr und wie viel hinzugedichtet worden war. Aber dies, so wusste das Buch, war nicht die Aufgabe einer Sage.&lt;br /&gt;
Eine Sage muss die Herzen der Menschen erfreuen, sie mit Hoffnung erfüllen und zum Träumen anregen. Eine Sage lässt bisweilen alte Männer genauso wie kleine Kinder mit verträumten Blicken die Welt um sich herum betrachten und sich vorstellen, wie es wohl damals an diesem Ort ausgesehen haben könnte. Eine Sage schließlich steht für eine Lektion und Beispiel, Lehre und Wissen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und so erzählt das Buch die Geschichte:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Prolog===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vor langer Zeit, als die Menschheit noch jung war und mit den großen Augen eines kleinen Kindes die Welt um sich herum betrachtete, herrschte die Natur über das Leben eines jeden Lebewesens mit einer Hand, die zugleich sanft wie ein kühler Windstoß im drückenden Sommer als auch hart wie der Kern eines großen Gebirges war.&lt;br /&gt;
Der Mensch, genauso wie alle anderen Lebewesen ob Tier, Pflanze oder Stein kämpfte jeden Tag um sein Überleben. Aber nicht Angst oder Ohnmacht vor den Strapazen bestimmten sein Leben, sondern Freude und Glück über die einfachsten Dinge. Er war glücklich, wenn er mit vollem Magen einen warmen und sicheren Schlafplatz gefunden hatte.&lt;br /&gt;
So herrschte die Natur und die Tiere, die teilweise älter als die Menschen waren, wuchsen zu prächtigen Gestalten heran. Hört man heute von Erzählungen aus jener Zeit, so wirken die Geschichten von dem riesigen Wald, der den Großteil des Kontinents bedeckte und von ebenso riesigen Tiergottheiten bevölkert war, wie die Märchen eines alten wirren Greises.&lt;br /&gt;
Aber der Menschheit Kindeswiege war dies Umfeld beschützt vom großen Schatten des Waldgottes. Irgendwann jedoch fängt jedes Kind an sein Umfeld zu verändern und in einer Zeit, in der sich das Schicksal dieses Gleichgewichtes entscheiden sollte erhob sich der [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|gelbe Drache]] über die Träume von Natur und Mensch hinweg in die Lüfte der Zukunft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===1. Kapitel===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Langsam und träge floss der kleine Bach an diesem Tag die Hänge des Hügels herab, plätscherte nur missmutig über die großen Steine nahe seiner Quelle, drückte nur halbherzig die Kiesel vor sich her, die sich in seinen Weg stellen wollten, und wollte gar nicht so recht seinen Weg gen Tal beschreiben.&lt;br /&gt;
Hätte man den Bach an einem anderen Tag gesehen und hätte man Aug und Ohr, so wie es die Menschen früher für die Natur gehabt hatten, so hätte die Freude und die Glückseligkeit des Baches einem das Herz erwärmt. Es war kein großer Bach, es war kein Bach, dessen Wasser sich in den Strom eines gewaltigen Flusses oder die Gefilde eines riesigen Sees mischte. Es war ein einfacher Bach, der auf der großen Landkarte nicht einmal seine Existenz belegt finden würde.&lt;br /&gt;
Aber für die Menschen des kleinen Dorfes am Fuße des Hügels war er die Quelle ihres Lebens und somit das Wichtigste in der Welt und für ihn waren diese Menschen das Wichtigste in der Welt.&lt;br /&gt;
Wer brauchte schon riesige Mengen Wassers, wenn er sich an dem Lachen der Kinder erfreuen konnte, die in ihm spielten und sein Wasser benutzten, um sich gegenseitig zu bespritzen?&lt;br /&gt;
Ja es waren vor allem die Kinder, auf die sich der Bach jeden Morgen freute, wenn er sich aus dem moosig-grünen Bett seiner Träume erhob. Er kannte sie alle, er erkannte sie schon am Klang ihres Lachens und hatte einem jeden der Dorfbewohner erfreut beim Wachsen zugesehen.&lt;br /&gt;
Nichts aber stimmte ihn so traurig, wie das bittere Weinen und Schluchzen eines Kindes, das in seinem jungen Leben bereits großes Leid erfahren musste. Und ausgerechnet das herzerweichendste Weinen und die qualvollsten Tränen hatte er am gestrigen Tage wahrnehmen müssen.&lt;br /&gt;
Das Mädchen mit den grellblonden Haaren namens [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] hatte bereits in ihrer frühesten Kindheit beide Eltern verloren und lebte alleine mit ihrer großen Schwester Kigiku in dem kleinen Dorf. Nie hatte der Bach [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] weinen hören ob des Verlustes der Eltern oder der schweren Zeit, die dieser den beiden Mädchen einbrachte. Es war immer glücklich mit seinem Leben gewesen, hatte sich nie beschwert und war der großen Schwester stets zur Hand gegangen. Und ausgerechnet dieses Mädchen, das dem Bach immer ein Quell der Freude gewesen war, weinte nun ob der schweren Krankheit des Einzigem, dem es sich immer sicher gewesen war: Seiner Schwester.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was konnte der Bach tun? Die Menschen hatten in den Jahrhunderten seit ihrer frühesten Kindheit gelernt in der Natur zu überleben und dabei bereits einiges über die Kunst mit den Geschenken der Natur Krankheit und Wunde zu bekämpfen gelernt. Aber nicht einmal dieses Wissen schien das Leid Kigikus mildern zu können. Trübseelig floss er weiter vor sich hin und grübelte nach, was er tun könnte. Auch dachte er dabei daran, dass die Menschheit längst ihr Kindesbett verlassen und begonnen hatte, die harte Seite der Natur, die ihr Leben bedrohte, zu bekämpfen.&lt;br /&gt;
Früher, er konnte sich fast nicht mehr daran erinnern, hatte sich nur selten die Sonne in seinen Wassern gespiegelt, da der Schatten großer Bäume stets sein Gefilde bedeckte. Irgendwann aber hatten die Menschen damit begonnen die Bäume zu fällen und sich Platz zum Leben, für ihr Vieh und für ihre Felder zu schaffen. Der große Wald war immer weiter geschrumpft und schon lange hörte der Bach die Stimmen der Bäume nur noch aus sehr weiter Entfernung im Säuseln des Windes.&lt;br /&gt;
Als er nun so lauschte, um die Stimmen der Bäume zu hören, vernahm er die Stimme eines Menschen. Dieser Mann, denn seine tiefe und rauchige Stimme verriet sein Geschlecht, sang irgendwo in seiner Nähe von etwas, was der Bach völlig vergessen hatte: Von dem Waldgott.&lt;br /&gt;
Die Erinnerungen überschlugen sich und schnell beschloss der Bach aus seiner Trübseligkeit zu erwachen und den Sänger mit dem Plätschern seines Wassers an- und zu dem kleinen Dorf hinzulocken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===2. Kapitel===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stark schmerzten die Füße des Greises, dessen Stimme der Bach vernommen hatte, ob seiner langen Wanderung und ein jedes Wort, das er scheinbar vergnügt vor sich her sang, war einzig und allein dazu gedacht, um ihn von den Schmerzen abzulenken.&lt;br /&gt;
Er war weit gereist, hatte viele Flüsse überquert und sich an viele Bäume gelehnt, wenn sein alter Körper ein paar Momente der Ruhe benötigten. Weswegen er reiste, wusste er nicht mehr. Einzig und allein erinnerte er sich noch daran, dass er einst am Rande eines großen Waldes gelebt und von dessen Wildheit und Schönheit verzaubert worden war.&lt;br /&gt;
Angelockt vom Plätschern des Baches, dessen kühles Wasser Linderung für die schmerzenden Füße verhieß, wechselte der Greis die Richtung und traf schon bald auf den kleinen Bach und das in nicht allzu weiter Ferne stehende Dorf. Noch einmal nahm sich der Alte zusammen, trällerte um so lauter, als seine Füße besonders stark schmerzen und ihm anscheinend sagen wollten:“Wieso bleibst du nicht einfach hier sitzen und gönnst uns unsere Ruhe du alter Narr?“&lt;br /&gt;
Aber der „alte Narr“ war dickköpfig geworden und wollte nicht nur seine Füße ausruhen, sondern auch noch mit Menschen reden. Ein Vergnügen, das ihm seit Wochen verwehrt war.&lt;br /&gt;
So laut trällerte er vor sich hin, dass er das Schluchzen des kleinen Mädchens, das am Ufer des kleinen Baches mehr in sich zusammen gekauert war, als dass es saß, nicht mitbekam. Erst, als das Mädchen seine grünen Augen öffnete und auf den alten und komisch aussehenden Mann schaute, während es sich über die tränenverschmierten Wangen wischte, bemerkte dieser, dass er nicht alleine war.&lt;br /&gt;
„Was ist ein Waldgott?“ ertönte die hohe Stimme des Mädchens und der alte Mann blieb verdutzt stehen, um die fragenden großen Augen, die vor Weinen rot geworden waren, zu bewundern. Kurz entschlossen gewährte er seinen fast schon rebellierenden Füßen ihren Wunsch und ließ sich neben dem Mädchen leise seufzend nieder.&lt;br /&gt;
„Die gestaltgewordene Natur. Wille und Kraft dessen, was uns stets umgibt, und genauso wild und sanft wie eben jenes.“ Antwortete er ein wenig kryptischer, als er beabsichtigt hatte, während er die schmerzenden Füße aus den abgelaufenen Sandalen befreite.&lt;br /&gt;
„Und wie sieht er aus?“&lt;br /&gt;
„Er wechselt die Gestalt, so wie es auch die Natur ständig tut.“&lt;br /&gt;
„Ist er lieb?“&lt;br /&gt;
„Ja und nein. Wenn er stürmisch und verheerend ist, wenn er wütend und aufgebracht ist, so vernichtet er alles, was ihm in den Weg kommt. Ist er aber sanft und ruhig, so beschützt, heilt und umsorgt er das, was in seinen Augen, den Augen der Natur, würdig ist.“&lt;br /&gt;
Sofort weiteten sich die Augen des kleinen Mädchens, das das zerschlissene Hemd des Alten mit seinen kleinen Fingern ergriff und ihn voller Hoffnung und zugleich voller Angst vor einer möglichen Enttäuschung anschaute.&lt;br /&gt;
„Er heilt? Kann er alles heilen? Kann er auch eine richtig schlimme Krankheit heilen?“&lt;br /&gt;
Ein wenig verdutzt ob dieser Reaktion antwortete der Alte in dazu passender Stimmlage:&lt;br /&gt;
„Ehm Ja, kann er, aber dazu muss er…“ Doch weiter hörte das Mädchen nicht, es riss nur umso stärker an dem Hemd und schrie förmlich:&lt;br /&gt;
„Wo finde ich ihn? Erzähl mir bitte alles!“&lt;br /&gt;
Und nach einer Reaktion, die sehr derer glich, die er nur wenige Momente zuvor gezeigt hatte, und einem dazu passenden Seufzen, holte der Greis tief Luft und fing an zu erzählen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Weit weg im Nordosten steht er noch, der große Wald, der einst fast den ganzen Kontinent bedeckte. Im Gegensatz zu den kleinen Wäldern, die du kennst, ist dieser Wald noch erfüllt von dem Willen und der Kraft der Natur. Tief in seinem Inneren lebt der Waldgott in dem wunderbaren Hain, der schon seit Äonen nicht mehr von Menschen betreten worden ist, und umgeben von den Vorfahren der Tiere: riesige und weise Tiergötter.&lt;br /&gt;
Einst, so wurde mir als kleines Kind in meinem Heimatdorf erzählt, dass am Randes des großen Waldes steht, sahen die Tiergötter und der Waldgott mit wohlwollendem Blick auf die Menschen herab, die so schwach und zerbrechlich wirkten. Sie standen uns bei, wenn etwas unsere Existenz bedrohte, und halfen uns gelegentlich mit Rat und Tat in der Natur zu überleben, die sie schon so viel länger bevölkern und so viel besser verstehen als wir.&lt;br /&gt;
Aus dieser Zeit kommen auch die Geschichten der Heilkunst des Waldgottes und der weisen Ratschläge der Tiergötter, die zusammen mit ihren damals noch ähnlich riesigen Brüdern und Schwestern unseren Kontinent bereisten und bevölkerten.&lt;br /&gt;
Aber…“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch weiter kam der Mann nicht, denn das Mädchen war bereits aufgesprungen und rannte fort in Richtung der Häuser. Später erfuhr er, was es mit dem Mädchen auf sich hatte, und schollt sich selber ob dem, was er so unvorsichtig [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] erzählt hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===3. Kapitel===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Voller Schrecken beobachtete der kleine Bach, was geschah. In seinem Bestreben das kleine Mädchen zu trösten und sich wieder an ihrem Lachen und den strahlenden Augen zu erfreuen, hatte er vergessen, dass Menschen keine Tiere waren. Sie waren es nicht gewohnt auf sich alleine gestellt zu überleben und am aller wenigsten kleine Kinder, von den Gefahren einer solchen Reise und denen des großen Waldes ganz zu schweigen.&lt;br /&gt;
Aber was konnte er tun? Was konnte er tun?...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ohne lange nachzudenken hatte sich [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] ihre festeren Schuhe samt ein paar reisetauglichen Kleidern und Proviant – was sie eben rumliegen sah – geschnappt, hatte ihre Schwester umarmt und war mit den Worten „Der Waldgott wird dich heilen, warte es nur ab!“ aus der kleinen Hütte, die die zwei Mädchen bewohnten, verschwunden.&lt;br /&gt;
Kigiku hatte sichtlich verwirrt drein geschaut, aber hatte ob ihrer Krankheit und der Schwäche, die ihren Körper befallen hatte, nichts tun können, außer der kleinen Schwester flehentlich hinterher zu schauen. So verzweifelt, wie die große Schwester in dieser Stunde war, als[[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] Hals über Kopf das kleine Dorf verließ, so zuversichtlich war die kleine Schwester, die endlich etwas gefunden hatte, was sie tun konnte um Kigiku helfen zu können. Sie dachte gar nicht daran, dass die Reise gefährlich werden könnte, oder dass sie ihr eigenes Leben schonen müsste. Einzig und allein das Leben der Person, die für sie die Welt darstellte, war ihr wichtig und kreiste beständig in ihrer Gedankenwelt umher.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So reiste das kleine Mädchen mit dem blonden Haar und den großen grünen Augen los gen Nordosten. Zum Glück hatte sie gelernt die Himmelsrichtungen zu erkennen und zu finden und verlief sich nie. So selbstsicher ging sie ihre Reise an, dass sie vergnügt summend schon bald das kleine Tal und die Gefilde des kleinen Baches verließ.&lt;br /&gt;
Die ersten Tage ihres kleinen Abenteuers flogen nur so vorüber. Sie hatte genügend Wasser dabei und konnte ihre Proviante mit den Beeren und Früchten, die sie dank des herrschenden Sommers leicht fand, stets wieder auffüllen. Einzig und allein des Nachts, wenn es dunkel und gelegentlich sogar etwas kühler wurde, wurde es ihr etwas bang um das kleine Herz. Aber wie stets summte sie dann eine kleine Melodie vor sich her, mit der sie die große Stille um sich herum vertrieb und sich selber in den Schlaf wiegte.&lt;br /&gt;
Die Weisen sagen, dass ein entschlossenes Herz keine Furcht kenne. Nur ein zauderndes und fragendes Herz öffne Tür und Tor für Zweifel und Furcht. Wenn man diesen Worten Glauben schenken darf, so verwundert es nicht, dass [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] nie daran dachte umzukehren oder auch nur aus Angst oder Furcht eine Träne vergoss. Sie war überzeugt davon das Richtige zu tun und setzte mit derselben Überzeugung Fuß vor Fuß, ging Schritt um Schritt immer weiter gen Nordosten.&lt;br /&gt;
Schon bald wurde die Natur, die wenn auch in schwächerer Art und Weise, auch an diesem Ort zu finden war, auf das summende und singende kleine Mädchen aufmerksam und immer öfter geschah es von nun an, dass ein kleiner Sperling sich zu [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] gesellte, wenn diese tagsüber oder nachts vor sich hin sang, um diese mit seinem hohen Zwitschern zu begleiten.&lt;br /&gt;
Immer, wenn sie den kleinen [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]] sah, der ihr schon bald ein lieber Wegbegleiter wurde, hellte sich die Miene des kleinen Mädchens auf und ihre Schritte wurden bestimmter und stärker. Dem Beispiel des [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]]s folgend, fing sie schon bald an feste Rhythmen in ihren Tagesablauf zu bringen:&lt;br /&gt;
Sie stand mit der Sonne auf, aß etwas, ging dann den Tag über unterbrochen von einer Mittagspause bis sie am Nachmittag begann nach einer Schlafmöglichkeit zu suchen und daraufhin nach etwas Essbarem und Trinkbarem, wenn sie nicht schon genug während des Tages gefunden hatte. Ihrer guten Orientierung wegen verlief sie sich dabei so gut wie nie und wenn, dann brachte sie das Zwitschern des kleinen [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]] schon bald wieder auf den richtigen Weg. Auch brauchte sie nur auf das Verhalten des[[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]]s zu achten, um Wetterumbrüche oder Gefahren vorherzusehen.&lt;br /&gt;
So verging die Zeit und die Natur kehrte immer weiter in das kleine Mädchen ein genauso wie das kleine Mädchen immer weiter in die Natur einkehrte. Und dann kam der Herbst&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===4. Kapitel===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als die ersten Blätter an den Bäumen begannen gelb und rot zu werden, wusste [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]], dass der Sommer den Kampf gegen den Winter langsam verlor. Noch kämpfte er wacker und hielt die kalten Winde aus dem Norden samt der dunklen Wolken, die sie mitbrachten, zurück. Aber mit jedem Tag und jeder Nacht kamen sie näher, ohne dass der Sommer etwas dagegen würde tun können.&lt;br /&gt;
Sie musste sich beeilen, so viel verstand selbst ein kleines Mädchen, denn in den Stürmen und der Kälte des Winters würde sie nicht überleben können ohne die Hilfe und den Beistand Ihresgleichen.&lt;br /&gt;
Wäre der kleine [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]] nicht gewesen, der sie über immer längere Strecken des Tages begleitete und es sich immer öfter auf ihrer Schulter bequem machte, so hätten vielleicht der Zweifel und die Furcht Einzug in ihrem Herzen gehalten. So aber ertönten die Stimmen der Zwei, wann immer der Winter an ihren Herzen zu nagen begann, und vertrieben diesen.&lt;br /&gt;
Manchmal allerdings kam es auch vor, dass der kleine [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]] schrecklich lange weg blieb und [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] begann sich Sorgen zu machen. Sorgen um den kleinen [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]], um ihre Schwester und um den Wahrheitsgehalt der Geschichte des alten Mannes. Als der kleine [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]] eines Morgens nicht neben ihr zu finden war, erhob sie sich und ging ohne zu zaudern in den kleinen Hain hinein, der sich vor ihr erstreckte. Sie begann das Lied zu singen, das sie seit Beginn ihrer Reise immer sang, und schon bald hörte sie aus einiger Entfernung die Antwort des [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]]s.&lt;br /&gt;
Ihr Herz schlug immer schneller voller Freude und auch voller Angst ob dem, was dem [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]] passiert sein könnte. Sie rannte immer schneller, stets der Stimme des [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]]s folgend und blieb plötzlich stehen.&lt;br /&gt;
Eine kleine [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] mit ungewöhnlich eisblauen Augen stand am Fuße eines großen Baumes, auf dessen niedrigem Ast [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] sofort ein paar der Federn des kleinen [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]]s sehen konnte. Ihre Augen weiteten sich und füllten sich schon bald mit Tränen, während die Katze sich von dem ersten Schrecken ob der plötzlichen Begegnung erholte und begann um das kleine Mädchen, das mehr und mehr in Tränen ausbrach, zu kreisen.&lt;br /&gt;
[[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] verstand schnell, dass der Sommer ihr bisher nur die schönen Seiten der Natur gezeigt hatte und sie den kleinen [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]] wohl nicht mehr wieder sehen würde. Es war in ihren Augen klar, dass der [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]] den Klauen der [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] erlegen war, da er sonst längst zu ihr zurück geflogen sein würde.&lt;br /&gt;
Immer stärker wurde der Regen aus Tränen, der sich vom Gesicht des kleinen Mädchens gen Boden bewegte, bis ein empörtes Miauen das Mädchen aus seinen Gedanken rüttelte. Die [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] hatte sich vor [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] hingesetzt und schaute sie aus zugleich neugierigen und vorwurfsvollen Augen an, so dass das Mädchen nicht anders konnte als sich herabzubeugen und vorsichtig das Fell des Tieres zu streicheln.&lt;br /&gt;
Sie machte dem Tier keine Vorwürfe, da es nur um sein eigenes Überleben kämpfte, auch wenn es sie dennoch sehr traurig machte. Anstatt aber vor der Hand des Mädchens zu fliehen, ließ sich die [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] mit einem immer lauter werdenden Schnurren streicheln und verließ auch nicht die Seite des Mädchens, als dieses langsam damit beginnen musste zurück zu ihren wenigen Habseligkeiten zu gehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So nahm schon bald die kleine [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] den Platz des [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]]s ein und begleitete [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] auf ihrer Reise. Und so wie der [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]] mit seinem Verhalten dem Mädchen vieles über das Überleben in der Natur beibrachte, so tat dies auch die [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]]. Allerdings oblag es der [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] genauso wie bei ihrem ersten Treffen dem Mädchen die düstere Seite der Natur zu zeigen.&lt;br /&gt;
Hatten im Sommer noch Früchte und Beeren überall auf ihrem Weg nur darauf gewartet von ihr gepflückt zu werden, so verschwanden diese immer mehr je weiter der Herbst Einzug hielt. Und schon bald musste [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] lernen, dass sie wie die [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] Leben nehmen musste, um selber zu überleben.&lt;br /&gt;
Es dauerte schier eine Ewigkeit, bis es ihr mittels einer Falle zum ersten Mal gelang ein kleines Tier zu fangen, ein Feuer zu machen und es dann übers Herz zu bringen das Tier zu töten und sogar zu verspeisen. Sie weinte bitterlich ob des Lebens, das sie beendet hatte und flehte vielmals um Verzeihung, bevor sie sich traute zu essen.&lt;br /&gt;
Durch Wiederholung aber wird jeder zum Meister und schon bald hatte sich das kleine Mädchen an die neuen Vorgänge gewöhnt, auch wenn sie noch immer für das Schicksal der Seele eines jeden Tieres, das sie tötete, zum ihr unbekannten Waldgott betete.&lt;br /&gt;
Schon bald fiel ihr das Fehlen des freudigen Zwitscherns kaum noch auf und die Harte Seite der Natur zog immer mehr in sie ein, auch wenn diese gemischt von warmen Momenten war, wie das abendliche Einschlafen mit der [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] in den Armen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===5. Kapitel===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Immer schwächer wurde der Sommer und der Herbst, der wie sein Freund Frühling sich oft wie das Seil fühlte, an dem Sommer und Herbst zogen, wurde immer dunkler und kälter. Die Stürme, die die Höhepunkte im Tauziehen zwischen Sommer und Winter für jeden sichtbar und hörbar machten, hatten schon seit einiger Zeit immer weiter an Stärke nachgelassen so wie es auch der Sommer getan hatte.&lt;br /&gt;
Immer weniger Zeit blieb dem kleinen Mädchen, das sich immer öfter morgens von Raureif befreien musste. Gelegentlich fielen früh morgens kleine weiße Flocken vom Himmel herab, setzten sich auf ihr blondes Haar und bildeten einen Schleier aus winzig kleinen Kristallen. Immer öfter froren ihr die Füße oder die Hände, manchmal kroch die Kälte sogar langsam die Beine hoch und hätte sie nicht die [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] gehabt, die sie des nachts wärmte, so wäre sie sicher oft schlotternd vor Kälte erwacht.&lt;br /&gt;
Sie hatte kaum noch Zeit, das wusste sie. Aber unbeirrt setzte sie Tag für Tag einen Fuß vor den anderen. Sie konnte nicht scheitern, sie durfte nicht! Was war schon so ein wenig Schnee im Vergleich zu dem, was ihre Schwester erleiden musste?&lt;br /&gt;
Und dann eines Tages, als die glänzende Himmelsscheibe bereits im Sinken inbegriffen war, sah sie Rauchschwaden hinter einem kleinen Weiler aufsteigen. Sie beschleunigte ihre Schritte und angespornt durch das Wettlaufen, das sich nun ergab, sprintete auch die [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] immer schneller, bis sie das Mädchen überholte und wenig später aus deren Sichtfeld verschwand.&lt;br /&gt;
Wie lange sie schon so rannte, wusste [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] nicht. Einzig und allein die stetig abnehmende Entfernung zu den Rauchschwaden und nicht die fast schon untergegangene Sonne war Mittelpunkt aller Gedanken des kleinen Mädchens. Je näher sie aber kam, desto mehr drangen schreckliche Geräusche an ihr Ohr, die sie an die unglaublich lauten Stürme im Herbst erinnerten. Oft hatte sie sich mitten in der Nacht, wenn es besonders stark stürmte, wie ein Kokon in ihre Decke eingerollt und sich vorgestellt, dass außerhalb des schützenden Mantels riesige Tiere, wie die aus der Geschichte des Greises, umher liefen und sich gegenseitig anschrien, was diesen Schrecklichen Krach erzeugte.&lt;br /&gt;
Hätte sie gewusst, was sie erwartete, so hätte sie in jenen Nächten wohl kein einziges Auge zu bekommen. Als sie sich immer weiter ihren Weg zwischen den mit einer hauchdünnen Schicht silbrigen Schnees bedeckten Bäumen des kleinen Weilers bahnte, schälten sich immer mehr die Umrisse kleinerer und größerer Häuser aus dem zwielichtigen Schatten der Bäume. Das Herz des Mädchen schlug ob der Vorfreude vielleicht endlich ihr Ziel erreicht zu haben immer schneller, bis es plötzlich zwei Schläge aussetzte während auch die kleinen Beine sich nicht mehr fortbewegen wollten.&lt;br /&gt;
Ein gewaltiges Brüllen, wie es dem stärksten Orkan alle Ehre bereitet hätte, erhob sich, als ein gewaltiger schwarzer Schatten sich auf die Reihe der Häuser zu bewegte. Nicht heimelige Kamine, nicht freundlich strahlende Herdfeuer hatten die Rauchschwaden erzeugt, die [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] angelockt hatten, sondern in Flammen stehende Barrikaden, die die Dorfbewohner scheinbar als Schutz errichtet hatten. Aber selbst diese hatten sie nicht vor dem bewahren können, was auf sie zurollte.&lt;br /&gt;
Verzweifeltes Rufen drang an [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]]s Ohren, als das Brüllen für einen Moment aussetzte. Langsam bewegte sie sich wieder, überzeugte ihre Füße mühsam zu jedem einzelnen Schritt und näherte sich so furchtbar langsam dem Chaos, das immer mehr von sich enthüllte.&lt;br /&gt;
Der gewaltige Schatten war stehen geblieben, bäumte sich in regelmäßigen Abständen auf und brüllte jedes Mal so laut, dass die nahestehenden Bäume wackelten. Vor ihm schälten sich nun auch kleinere Schatten mit langen Stäben aus dem flackernden Zwielicht der Flammen. Je näher das kleine Mädchen kam, desto mehr erkannte sie, dass es sich um Dorfbewohner zu handeln schien, die mit langen Speeren und allerlei zweckentfremdeten Ackergerät den riesigen Schatten, der längst durch die Barrikade gebrochen war, aufzuhalten versuchten.&lt;br /&gt;
Dann hörte sie plötzlich etwas, was nicht so recht in das Chaos passen wollte. Ein hohes Schreien drang an ihre Ohren, das nicht allzu weit entfernt seinen Ursprung haben konnte. In einem solchen Chaos hätte man erwartet, dass es ein furchterfülltes Schreien einer Frau ob der großen Gefahr sein müsste. Aber ein kleines Kind, jünger als die bisher unbemerkte Beobachterin, wankte kaum in der Lage richtig zu laufen mit seinen kurzen Beinen und immer wieder sich an den Häuserwänden abstützend auf den Kampf hinter der durchbrochenen Barrikade zu.&lt;br /&gt;
Doch auch der Schatten hatte das Geräusch bemerkt. [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] blieb abermals für einen Moment vor Schreck das Herz stehen, als sich das riesige Ungetüm dem wankenden Kind zu wandte. Aber diesmal setzten ihre Beine nicht aus, sondern beschleunigten Ihre Schritte. Unweigerlich dachte [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] daran, dass sie nicht schnell genug gewesen war um ihren kleinen [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]] hatte beschützen zu können und weigerte sich so etwas noch einmal zuzulassen.&lt;br /&gt;
Ihre Beine flogen förmlich über die leicht angefrorene Erde, näherten sich immer weiter dem Kleinkind und dem riesigen Schatten, der laut brüllend ebenfalls auf dieses aus der entgegen gesetzten Richtung zusteuerte. Ein verzweifelter Ruf aus der Kehle eines Mannes drang an die Ohren des Mädchens, aber kein einziger ihrer Gedanken war dazu in der Lage sich um dieses zu kümmern.&lt;br /&gt;
Mit Müh und Not erreichte sie das wankende Kind, das in dem Moment, in dem [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] hinter ihm zu Halt kam, endgültig der Schwerkraft Rechenschaft leistete und in die Arme des blonden Mädchens fiel. Doch auch der riesige Schatten hatte die Quelle des hohen Geräusches erreicht. Als eine besonders vorwitzige Flamme ihre Stimme erhob und den Schauplatz für einen Moment zur Gänze ausleuchtete, legte [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] unweigerlich die Arme fester um das Kleinkind in ihren Armen. Vor ihr erhob sich der Kopf einer gewaltigen schwarzen [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Schildkröte]], deren Augen zornig und mordlüstern das ungleiche Gespann anfunkelten.&lt;br /&gt;
Würde sie das Kind loslassen und sich vorsichtig entfernen, während das Ungetüm mit seiner Beute beschäftigt war, so würde sie vielleicht… Doch [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] schüttelte entschlossen das blonde Haupt und drückte das Kind nur stärker an sich. Der Blick ihrer Augen wurde gefährlicher, während sich diese leicht verengten. Sie würde nicht zulassen, dass erneut ein kleines Wesen, das auf ihre Hilfe angewiesen war, starb, weil sie zu zögerlich und zu schwach war. Ähnlich einer Bärenmutter, die ihr Junges vor hoffnungslos überlegenen Jägern nicht im Stich ließ, sondern die Jäger auch noch laut anbrüllte, war der Blick des jungen Mädchens. Das Brüllen aus diesem wurde immer spürbarer, so dass selbst die [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Schildkröte]] für einen Moment inne Hielt. Immer deutlicher wurde es, man war fast der Meinung, dass man es hören … und plötzlich erschallte ein gewaltiger und tiefer Schrei, als sich ein großer Schatten zwischen [[Wichtige_Personen_in_Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] und die [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Schildkröte]] schob.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===6. Kapitel===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unweigerlich hatte [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] ihre Augen geschlossen, als der zweite Schatten so nah vor ihr erschienen war, und rechnete jeden Moment damit die Flügelschläge des Todesboten zu hören.&lt;br /&gt;
Aber diese erschallten nicht, stattdessen entwickelte sich ein Sturm aus Schrei und Gebrüll der zwei riesigen Wesen direkt vor ihr. Je mehr sie aber ihre eigene Angst und ihr wild pochendes Herz beruhigte, desto mehr war sie in der Lage die tiefen Stimmen zu vernehmen:&lt;br /&gt;
„Geh mir aus dem Weg [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Bai Hu]]!“ donnerte die etwas entferntere Stimme zornerfüllt.&lt;br /&gt;
„Nein! Diese beschütze ich und du wirst sie nicht bekommen!“ erwiderte die nähere Stimme etwas leiser, aber mit einem gefährlichen Unterton.&lt;br /&gt;
„Die Menschen verdienen den Tod!“&lt;br /&gt;
„Nichts verdient den Tod. Oder hast du Xinglu’s Worte in deinem Zorn vergessen?“&lt;br /&gt;
„Du wagst es seine Worte in den Mund zu nehmen, nachdem ihr ihn verlassen habt?“ brüllte die fernere Stimme plötzlich noch lauter.&lt;br /&gt;
„Wir haben ihn verlassen nicht wegen dem, was er einst sagte, sondern wegen dem, was er nicht mehr sagt! Würde er zu dem zurückfinden, was wir immer verehrt haben, so würden wir sofort zurückkehren.“&lt;br /&gt;
Es wurde still für einen Moment. Fast ohnmächtig vor den riesigen Geschöpfen, deren Nähe sie deutlich spüren konnte, hatte [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] ihre Augen die ganze Zeit über fest zugekniffen und auch das Kleinkind in ihren Armen hatte sich nicht gerührt. Als es nun etwas ruhiger wurde, öffnete [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] vorsichtig ihre Augen und bestaunte das weiße mit schwarzen Streifen getigerte Fell einer riesigen [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]], die sich scheinbar schützend vor sie gestellt hatte. Doch Zeit für Worte blieb ihr nicht, denn schon bald ertönte die Stimme der [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Schildkröte]] erneut, wenn auch nicht mehr ganz so sehr vor Wut bebend.&lt;br /&gt;
„Ich werde mich zurückziehen und bei Xinglu auf dich warten. Wie es stets Tradition war, wirst du ihm das Wesen vorstellen müssen, dass du vor seinem Willen beschützt hast.“&lt;br /&gt;
Ein Rauschen ertönte, während sich die [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Schildkröte]] umdrehte.&lt;br /&gt;
„In einer Woche, zum Vollmond, falls du es nicht vergessen hast.“ Brummte sie.&lt;br /&gt;
„Ich habe es nie vergessen [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Xuan Wu]], nie...“&lt;br /&gt;
Und dann verschwand die gewaltige [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Schildkröte]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erst, als sich der Schatten des Tieres mit dem Schatten des großen Wald, der in einiger Entfernung zum Dorf zu sehen war, vereinigt hatte, ging ein spürbares Aufatmen durch die Dorfbewohner. Sie schienen sich nicht an der Gegenwart des zweiten Tieres zu stören, als sie an diesem vorbei auf [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] zu rannten. Das kleine Kind in ihren Armen begehrte plötzlich auf, als ein großer Mann mit einer eindrucksvollen Narbe über der Wange und schwarzem Haar vor [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] auftauchte und im nächsten Moment hob eben dieser das Kleinkind aus ihren Armen empor und drückte es an sich.&lt;br /&gt;
„Hast du Angst um deinen Papa gehabt?“murmelte der Mann, der voller Freude dem Kind die Nase stupste.&lt;br /&gt;
„[[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]]… wir müssen reden.“ Ertönte die tiefe Stimme nun einfühlsam und beruhigend aber mit einem kleinen Anflug von Sorge und lenkte [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] von dem rührenden Bild vor sich ab. Als sie ihre Augen dem großen Wesen zu wandte und sich die Blicke begegneten, atmete sie erschrocken ein.&lt;br /&gt;
„Bist du… das kleine Kätzchen?“&lt;br /&gt;
Und der Blick der eisblauen Augen des weißen [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]]s sagte mehr als Worte könnten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===7. Kapitel===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Was hat das alles zu bedeuten?“ Schrie [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] schon fast dem großen [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] entgegen.&lt;br /&gt;
Die Sonne schickte gerade ihre ersten Strahlen durch die kahlen Äste der Bäume und zeigte dem Mädchen, wie viel Zeit seit dem Verschwinden der [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Schildkröte]] vergangen war.&lt;br /&gt;
Die letzten Stunden hatte sie damit zugebracht sich der Versuche der Dorfbewohner sie wie eine Heldin zu feiern zu erwehren und immer wieder den Armen, die sie umschlingen wollten, zu entfliehen. Als die Menschen endlich eingesehen hatten, dass sie an derlei Feiern nicht interessiert war und ihr die Nähe zu so vielen Lebewesen sogar unangenehm war, hatten sie ihr endlich etwas Platz gelassen, ihr etwas zu essen und einen Platz zum Schlafen gegeben. Während dieser Stunden war [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Bai Hu]], so hatte ihn die [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Schildkröte]] genannt, wie vom Erdboden verschlungen gewesen und erst am nächsten Morgen, als [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] sich aus Gewohnheit bei der ersten Morgenröte aus dem Bett erhob und an die frische Luft ging, saß er plötzlich neben dem Haus und schaute sie lange Zeit stumm aus seinen eisblauen Augen an, bevor er sich erhob und langsam gen Waldgrenze trottete. Schnell war sie ihm gefolgt und rief ihm nun schon zum zweiten Mal dieselbe Frage entgegen:&lt;br /&gt;
„Sag es mir! Was hat das alles zu bedeuten? Antworte endlich!“&lt;br /&gt;
„Zügle dein Temperament. Ich höre dich.“ Antwortete der große [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] mit ruhiger und gedämpfter Stimme.&lt;br /&gt;
Es dauerte ein paar Momente, bevor [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] sich etwas beruhigt hatte und deutlich leiser entgegnete: „Aber warum antwortest du mir dann nicht?“&lt;br /&gt;
„Alles besitzt einen richtigen Ort und eine richtige Zeit.“&lt;br /&gt;
„Und erst jetzt stimmt beides überein?“&lt;br /&gt;
„Richtig..“ Der [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] hielt in seinem Gang inne und schaute sich in dem winterlichen Wald einige Momente lang um, bevor er fortfuhr.“Und Vieles ist nicht für die Ohren aller bestimmt.“&lt;br /&gt;
„Also sollen die Dorfbewohner davon nichts hören?“&lt;br /&gt;
„Du hörst zu.“ Abermals folgte eine Pause, die der [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] nutzte um wieder eine Pfote vor die andere zu setzen. „Diese Menschen haben den Zorn Xinglu’s auf sich gezogen und [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Xuan Wu]], der einzige von uns der bei ihm geblieben ist, war hier um das Urteil zu vollstrecken.“&lt;br /&gt;
„Xinglu? [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Xuan Wu]]? Ich verstehe nicht… Ich verstehe gar nichts!“ Brummte [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] in sich hinein.&lt;br /&gt;
„Xinglu ist der Waldgott. Der, nach dem du gesucht hast.“&lt;br /&gt;
Ein Moment der Stille folgte, in dem sich [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]]‘s Augen weiteten und sie tief Luft holte für die folgenden Worte:&lt;br /&gt;
„Aber dann bin ich ja am Ziel Dann wird Kigiku endlich geheilt!“ Sie griff in den Schnee, warf diesen voller Freude empor und drehte sich in dem kleinen Schneegestöber entzückt um sich selber.&lt;br /&gt;
„Ja und nein.“ Erschallte die Stimme des [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]]s. Abrupt blieb [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] stehen und schaute diesen entgeistert an.&lt;br /&gt;
„Er hat die Macht zu heilen, aber ob er das tun wird ist fraglich.“ [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Bai Hu]] atmete tief ein und aus, was dank seiner Größe einen imposanten Luftstrom erzeugte, der [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]]‘s Haar umher wirbelte.&lt;br /&gt;
„Aber darum geht es gerade nicht. Du hast dich dem Willen Xinglu’s entgegen gestellt und seinen Zorn auf dich gezogen.“&lt;br /&gt;
„Aber ich habe doch nur ein kleines Kind beschützt!“ Schrie [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] ihm entgegen.&lt;br /&gt;
„Das weiß ich und das wirst du ihm erklären müssen, wenn du vor ihm stehst.“&lt;br /&gt;
Das Mädchen schluckte geräuschvoll und sah den [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] mit einer Spur Furcht in den Augen an.&lt;br /&gt;
„Und was ist, wenn er mich nicht versteht? Was ist…?“&lt;br /&gt;
„Xinglu hat sich verändert. Wo einst Mitgefühl und Wut sich die Waage hielten, herrscht nun zumeist das Dunkle.“&lt;br /&gt;
„Aber wieso?... Und wieso kennst du ihn so gut? Wieso bist du kein kleines Kätzchen mehr? Wieso hast du mir geholfen? Wieso hast du den kleinen [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]] getötet?“ Platzte es aus [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] hervor.&lt;br /&gt;
„… Zeit und Ort [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]]… Zeit und Ort.“ Und im nächsten Moment war der große weiße [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] mit ein paar gewaltigen Sätzen im Wald verschwunden und [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] drehte sich langsam gen des erwachenden Dorfes.&lt;br /&gt;
„Wenn nicht jetzt, wann dann?“ Murmelte sie und machte sich auf den Weg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===8. Kapitel===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als das blonde Mädchen sich langsam durch den winterlichen Wald dem Dorf und dessen wärmeverheißenden Rauchsäulen näherte, schälte sich immer mehr die Silhouette eines Mannes aus dem morgendlichen Zwielicht heraus. Leicht war dieser Schatten mit dem Stein zu verwechseln, auf welchem er sich befand, aber mehr und mehr fiel die Unnatürlichkeit dieses Gebildes [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] ins Auge und so blieb sie nach einigen weiteren Schritten schließlich vor einem alten Mann stehen, der seine geschlossenen Augen dem Himmel entgegen gerichtet hatte.&lt;br /&gt;
Gerade öffnete sie den Mund, um etwas zu sagen, da hob der Alte die Hand und bedeutete ihr zu schweigen. Erst einige Momente später ertönte die brüchige Stimme und durchbrach die Stille.&lt;br /&gt;
„Ich weiß, dass du hier bist auch ohne deine Worte.... Die Bäume reden seit Wochen ununterbrochen über das Mädchen, das den Waldgott sucht. Und nun stehst du vor mir, blickst mit Augen um dich, die voller Fragen sind.“&lt;br /&gt;
„Die Bäume reden?“ Antwortete [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] verdutzt und verdeutlichte mit ihrer Frage die Worte des Mannes, der anfing zu kichern, nur noch mehr.&lt;br /&gt;
„Da reist sie mehrere Monde lang durch die Natur, lässt diese in sie einkehren aber kehrt selber nicht in sie ein… Natürlich reden sie! Sie reden schon viel länger als die Menschen.“&lt;br /&gt;
„Und ihr versteht sie? Wieso verstehen die Menschen sie nicht? Oder bin das nur ich?“&lt;br /&gt;
„Ja ich verstehe sie, aber ich bin einer der Letzten.“&lt;br /&gt;
„War das mal anders?“&lt;br /&gt;
Abermals kicherte der Alte, rückte auf seinem Stein zur Seite und bedeutete [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] neben ihm Platz zu nehmen. Nur zögerlich kam sie dieser Aufforderung nach und erst, als sie neben ihm saß, erhob der Mann wieder die Stimme.&lt;br /&gt;
„Ja war es. Wir sind, genauso wie alle Tiere, die Kinder der Natur und genauso wie Kind und Mutter sich verstehen, auch ohne sich direkt zu verstehen, so taten es Mensch und Natur. Manche Menschen verstanden sie besser, manche schlechter. Aber ein jeder tat es. Irgendwann aber, wenn das Kind nicht mehr auf die Mutter angewiesen ist, bricht dieses Verständnis.&lt;br /&gt;
Was bleibt dann zurück? Ein Kind, das sich seine eigene Welt mit seinen eigenen Kräften aufbaut, und eine Mutter, die immer noch versucht über ihr Kind zu wachen.“&lt;br /&gt;
„Also… Sind es wir Menschen, die nicht mehr zuhören?“&lt;br /&gt;
Die faltige und wettergegerbte Miene des Alten verzog sich zu einem breiten Lächeln.&lt;br /&gt;
„Richtig. Sie hat nie aufgehört zu sprechen und genau so habe ich von dir gehört.“&lt;br /&gt;
„Aber, wieso verurteilt der Waldgott, der doch die personifizierte Natur ist, die Menschen, wenn eine Mutter doch nie aufhört sich um ihre Kinder zu sorgen?“&lt;br /&gt;
Ein tiefes Seufzen entfuhr dem alten Mann, dessen Lächeln schnell einem traurigen Ausdruck wich.&lt;br /&gt;
„Wo zwei Wesen nicht miteinander sprechen, da können sie nicht mehr auf Sorgen, Ängste und Bedürfnisse eingehen. Die Menschen wollten und wollen sich ihr Leben auf eigenen Beinen aufbauen. Wollen mehr und mehr die Risiken, die die Natur als Mutter vieler Lebewesen für sie bereithält, beseitigen und verändern somit etwas, was bisher kein Wesen tat: die Natur selber.&lt;br /&gt;
Der Wald, in dem wir sitzen, erstreckte sich einst über fast die gesamte bekannte Welt und wo er nicht war, da waren Steppen, Wiesen und Auen. Je mehr der Mensch sich ausbreitete, desto mehr drängte er die anderen Lebewesen und sogar die Natur zurück.&lt;br /&gt;
Letztlich ist nichts gefeit vor der Angst vor Veränderungen und Tod und der Waldgott, der vor allem der Beschützer des Waldes und der Natur ist, ist diesen negativen Gefühlen stärker ausgesetzt, als es die Natur selber ist. Denn noch immer reden die Bäume zu den Menschen und hoffen, dass sie sie verstehen.“&lt;br /&gt;
Lange Zeit schwieg das Mädchen auf diese Worte hin und schaute niedergeschlagen auf den von dünnem Schnee bedeckten Boden.&lt;br /&gt;
„Kann ich lernen sie zu verstehen?“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===9. Kapitel===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Ende der Woche, das ähnlich dem Schwerte Damokles‘ ständig drohend über [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]]s Kopf hing, rauschte wie im Flug heran. Jeder Tag war geprägt von demselben Ablauf, der ihr eine Teilnahme am dörfischen Leben lediglich zu den Abendstunden erlaubte und sie sonst von früh morgens ab in den Armen der Natur und zwischen von Schnee bedeckten Bäumen den Worten des alten Mannes lauschen ließ.&lt;br /&gt;
Am Abend des letzten Tages, den sie zum ersten Mal zur Gänze im Dorf verbringen durfte, erklang ein lautes Rascheln am Rande des Dorfes. Die Dorfbewohner streckten ihre Köpfe voller Furcht vor einem neuen Angriff aus den Fenstern und hier und dort erklangen Stimmen, die von der zu großen Ruhe in den letzten Tagen sprachen, die sie als Anzeichen für den nun kommenden Sturm sahen. Als sich die ersten bereits anschickten um wie vor einer Woche mit Feuer und behelfsmäßigen Waffen ihre Liebsten zu verteidigen, trat [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] aus der Hütte, in der sie hatte nächtigen dürfen.&lt;br /&gt;
Ohne ein Wort ging sie an der kleinen Gruppe Männer vorbei, legte einem nach den anderen beruhigend die Hand auf die Schulter und ging alleine gen Waldgrenze. Einen merkwürdigen Einfluss hatte sie auf die Bewohner, die sich langsam zurückzogen aber erst zur Ruhe kamen, als sie das Mädchen begleitet von einem großen Schatten im Dunkel des Waldes hatten verschwinden sehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]]s Reise führte sie entlang an den ihr bekannten Bäumen und Lichtungen immer tiefer in den riesigen Wald. Stumm folgte sie dem Schatten des großen [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]]s, dessen weißes Fell gelegentlich im Lichte eines vorwitzigen Mondstrahles aufzuglühen schien, aber dann sofort wieder erlosch. Kein Wort verlor das imposante Tier und ließ ihr somit sowohl die nötige Ruhe als auch Zeit um sich auf das Kommende vorzubereiten.&lt;br /&gt;
Viele Stunden lang liefen sie so an riesigen schneebedeckten Bäumen vorbei, deren imposante Statur Geschichten über Zeiten zu erzählen schien, in denen der Waldgott friedlich durch diese vergessenen Haine wandelte und den Bäumen dabei half zu wachsen. Immer weiter ging die Reise durch das Reich des Waldgottes und schließlich kündigte ein gewaltiges Tosen vom nahen Ende des Weges.&lt;br /&gt;
Und als der große [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] zum ersten Mal seit Stunden anhielt, um den Kopf gen der Quelle des Geräusches zu wenden, stockte [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] der Atem. Vor ihnen erstreckte sich ein riesiger Wasserfall, der seine Wassermassen von der Spitze eines hohen Berges hinab zu einem See schickte, der sich zu ihren Füßen erstreckte. Das aufgespritzte Wasser verteilte sich vom Berg herab langsam über die gesamte Lichtung , fing das Mondlicht ein und ließ die Umgebung gleich millionen winziger fallender Sterne in dessen silbrigen Licht erstrahlen.&lt;br /&gt;
„Dort oben ist Xing Lu’s Hain. Es ist lange her, seit ich dort war, und noch länger ist es her, seitdem die Füße eines Menschen diesen Boden berührt haben... Um dort hinauf zu kommen, wirst du auf meinen Rücken steigen und dich gut festhalten müssen.“ Erklang die tiefe Stimme des [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]]s, der sich auf den Boden gelegt hatte und geduldig abwartete, bis [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] auf seinen Rücken gestiegen war. Erst dann erhob er sich wieder und hätten sich ihre Hände nicht in dem weißen Fell verkrallt, so wäre sie bei den folgenden gewaltigen Sprüngen des Tieres, die die Zwei in Windeseile dem Scheitel des Wasserfalls näher brachten, sicherlich in die Tiefe gestürzt.&lt;br /&gt;
So aber erblickte sie bald, nachdem sie sich wieder getraut hatte ihre Augen zu öffnen, einen wunderschönen silbern glänzenden See, dessen Oberfläche so glatt wie ein Spiegel den Sternenhimmel reflektierte und dem Auge vorgaukelte einen zweiten Himmel zu den eigenen Füßen zu sehen, samt einer dunkelgrünen Wiese, die gespickt von allerhand Blumen ohne den Makel einer einzigen Schneeflocke dem Winter trotzte. Sie war im Hain des Waldgottes angekommen und erst, als sie die Augen von dessen Schönheit abwenden konnte, erblickte sie eine dunkle Gestalt, die auf der Insel mitten im See zu warten schien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===10. Kapitel===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vollkommen still lief [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Bai Hu]] an der Seite [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]]s über die wunderschöne Wiese dem See, der Insel und der Gestalt auf dieser entgegen. Sogar das große Tier, das in seinem Leben schon so viel erlebt hatte, war ob dem, was kommen würde, angespannt und dabei unbewusst in sein Jagdverhalten zurückgefallen.&lt;br /&gt;
Kein Wort verlor er, kein ungestüm umgeknickter Grashalm oder unvorsichtig berührter Kieselstein sprach vom Gang des Tieres und hätte er nicht gelegentlich tief Luft geholt, um nicht vor Anspannung zu platzen, so hätte [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] ihn wahrscheinlich völlig vergessen.&lt;br /&gt;
Das Mädchen indes lief mit ruhigem und bestimmten Schritten auf den See zu, ließ sich von dem [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] mit einem Sprung über diesen befördern, und glitt ohne aus der Ruhe zu kommen von dessen Rücken direkt auf die kleine vom Schatten einer Wolke verdeckte Insel vor die dunkle Gestalt.&lt;br /&gt;
Der Blick zweier großer violetter Augen legte sich auf sie, als ihre eigenen Augen sich langsam erst dazu überwinden mussten die ungewöhnlichen Pfoten, die einer Mischung aus Menschenfüßen und Bärentatzen zu entsprechen schienen, und dann den im Schatten liegenden Körper hinauf bis zu den Augen des Wesens zu betrachten. Als sich der Blick der zwei Wesen traf, stockte dem Mädchen der Atem und für einen Moment fühlte sie die bodenlose Wut des Schattens vor ihr. Erst nach einigen Momenten fiel ihr auf, dass sich der [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] neben ihr vor dem Wesen verneigte und so tat sie es ihm schnell und etwas überhastet gleich.&lt;br /&gt;
„Es ist lange her [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Bai Hu]].“ Ertönte die Stimme des Wesens schneidend wie der Wind im Herbst sofort, als sich [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] verneigt hatte, als ob das Wesen darauf gewartet hätte.&lt;br /&gt;
„Xinglu.“ Antwortete der [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] schlicht, aber ehrerbietend.&lt;br /&gt;
„Sag mir, warum muss mein Hain die Füße dieser Kreatur ertragen? Warum beschütztest du es vor meinem Urteil?“&lt;br /&gt;
„Weil ich versprach sie zu beschützen und ihr zu helfen, weil sie mit deinem Urteil über die Menschen des Dorfes nichts zu tun hatte und weil die Menschen nicht das sind, was du in ihnen siehst.“&lt;br /&gt;
„Xinglu’s Urteil betrifft alle Menschen!“ Ertönte die wütende tiefe Stimme der riesigen [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Schildkröte]], als sich diese aus dem See erhob und geschwind auf die Insel neben den Schatten schob.&lt;br /&gt;
„Und warum maßt du es dir an ein Urteil über Xinglu’s Urteil zu fällen [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Bai Hu]]?“&lt;br /&gt;
Der [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] atmete tief ein, um zu einer Antwort auf den Angriff [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Xuan Wu]]’s anzusetzen, aber die Stimme des Schattens ließ ihn innehalten.&lt;br /&gt;
„Ich habe [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Bai Hu]]’s Gründe gehört und im Moment soll mir dies reichen.“ Der Blick der violetten Augen richtete sich wieder auf [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]]. „Nun erzähl mir deinen Namen kleine Kreatur und begründe mir, warum du ein Wesen vor meinem Urteil bewahrtest.“&lt;br /&gt;
Aber dem Mädchen stockte der Atem abermals, als es nun die volle Aufmerksamkeit auf sich lasten fühlte. Nervös spielte sie mit ihren Daumen und hatte ihren Blick gen Boden gerichtet, als sie endlich die Kraft fand zu antworten:&lt;br /&gt;
„Mein Name ist [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]]… Und ich wollte einfach nicht zulassen, dass ein kleines hilfloses Wesen vor meinen Augen stirbt, weil ich nicht eingriff… Nicht noch einmal…“ Bilder des roten [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]]s schossen aus ihrem Gedächtnis hervor und trieben ihr Tränen der Trauer in die Augen.&lt;br /&gt;
„Nicht noch einmal?... Ich muss jeden Tag dabei zusehen, wie kleine hilflose Wesen vor meinen Augen sterben, weil andere Wesen maßlos leben wollen… Nicht noch einmal… Ich kann es nicht fassen… Was weißt du kleine Kreatur denn schon von Leben und Tod?“&lt;br /&gt;
Die Stimme des Schattens, war sie zuvor schon schneidend gewesen, hatte sich nun auch noch gleich einem Orkan erhoben und donnerte ehrfurcht erregend über den Hain, so dass ein jeder, der sie vernehmen konnte, den Kopf einzog und still ausharren wollte, bis der Sturm vorbei war.&lt;br /&gt;
„Sie weiß so viel wie man eben in einem Leben in der Natur lernen kann.“ Erschallte auf einmal eine hohe Stimme, die vom Himmel zu kommen schien. „Sie hat die tägliche Furcht und Ungewissheit gespürt, hat die Freuden über die einfachsten Dinge genossen und die Trauer über den Verlust der wertvollsten Dinge erlebt. Maßt du dir nun schon an das Recht auf Trauer und Schmerz gepachtet zu haben Xinglu?“&lt;br /&gt;
Und plötzlich landete direkt hinter [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] ein großer [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]], von dessen Federkleid sich ein paar rote Federn lösten und langsam um das Mädchen herum zu Boden glitten. Beim Anblick dieser Federn schossen dem Mädchen nur noch mehr Tränen in die Augen und sie befürchtete, dass ihr Kopf ihr einen Streich spielen würde, denn diese Federn würde sie überall wiedererkennen.&lt;br /&gt;
„Bist du so verbittert Xinglu, dass du nicht einmal erkennst, dass dieses Mädchen erst einige wenige Sommer alt ist, aber durch das Leben und die Reise in der Natur viel schneller gealtert und gewachsen ist? Erkennst du nicht, was du vor dir siehst?“&lt;br /&gt;
„[[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Zhu Que]]… worauf willst du hinaus? Erklär dich, wenn du dich schon einmal zu uns auf den Boden herablässt!“ Donnerte der Schatten abermals entgegen.&lt;br /&gt;
„Die Natur selber hat [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] auf ihrer Reise geholfen und sie wachsen lassen, um sie auf das kommende vorzubereiten. Willst du als Wächter und Aspekt dich nun gegen den Willen der Natur stellen?“&lt;br /&gt;
Ein tiefes Rauschen war zu hören, als der Schatten sich zu [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] hinab beugte und zielsicher ihrem Gesicht entgegen atmete und sie näher betrachtete. Hätte das Mädchen dies normalerweise als sehr unangenehm empfunden und sich scheu weggedreht, so blieb sie wie angewurzelt stehen und betrachtete sich stattdessen ebenfalls eingehend.&lt;br /&gt;
Sie hatte vor Wochen, vielleicht vor Monaten sogar aufgehört sich selber zu betrachten und so war ihr nie aufgefallen, dass ihr Körper in ihren einstmals kindlichen Augen riesige Züge angenommen hatte. Sie war stark gewachsen, hatte wahrscheinlich Kigiku eingeholt und noch ein wenig weiter gewachsen. Unter ihrer Jacke wölbten sich zwei Hügel nach außen, deren Maße wohl noch wachsen würden, wenn sie sich wieder einigermaßen ernähren würde. Auch ihr Haar war immer länger geworden und glich der goldenen Mähne eines Löwen. War sie vor ihrer Reise noch ein normales 10 Jahre altes Mädchen gewesen, so glich ihre Statur nun mehr der einer 15jährigen.&lt;br /&gt;
Sie kam aus dem Staunen nicht mehr heraus und verlor ob dieser Erkenntnis auch für einen kurzen Moment den Gedankengang, der ihr zuvor die Tränen in die Augen getrieben hatte. Aber dann brachte ihn eine rote Feder, die direkt vor ihren Füßen lag, wieder zurück.&lt;br /&gt;
„Du bist doch der kleine rote [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]] oder? Du lebst?“ Hauchte sie mit nach oben gerichteten Gesicht dem Kopf des gewaltigen [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]]s entgegen, der hinter ihr saß und dessen Oberkörper über ihr aufragte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===11. Kapitel===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Ja [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] ich lebe.“ Antwortete der [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]] mit sanfter Stimme, so dass [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] fast der Meinung war ein Lächeln auf dem weit entfernten Gesicht erkennen zu können.&lt;br /&gt;
„Nicht nur ergreifst auch noch du Partei für diese Kreatur, sondern du kennst sie auch noch [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Zhu Que]]? Was geht hier vor?!“ Schaltete sich die schwarze [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Schildkröte]] erneut ein und der große [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]] holte tief Luft, um zu einer Erklärung anzusetzen.&lt;br /&gt;
„Dass ihr es nicht vernommen habt, wundert mich nicht, aber vor fast einem Jahr vernahm ich die Klagen eines kleinen Baches weit im Westen. Als ich mich ihm näherte und ihn fragte, was es mit seinen traurigen Worten auf sich habe, erzählte er mir von seinem Fehler. Er habe, so berichtete er mir, in dem Versuch ein kleines Mädchen mit blondem Haar aufzumuntern einen alten Wanderer zu dieser gelockt, damit dieser sie mit seinen Geschichten aufmuntern könne. Als der Wanderer dem Mädchen von dem Waldgott erzählte, schnappte dieses sich seine Sachen und lief los, um den Waldgott zu finden und um Hilfe zu bitten. Aber wie sollte ein kleines Mädchen alleine überleben?&lt;br /&gt;
Ich beschloss also dem Bach zu helfen und dem Mädchen beizustehen. So begleitete ich [[Wichtige_Personen_in_Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]], das Mädchen aus der Geschichte des Baches, als kleiner [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]] und lehrte sie durch mein Beispiel vom Leben in der Natur.&lt;br /&gt;
Als der Herbst kam und die Zeit meiner Herrschaft sich dem Ende entgegen neigte, traf ich [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Bai Hu]] und bat ihn mir zu helfen. Fortan übernahm er es [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] zu begleiten, nachdem wir es so haben aussehen lassen als ob ich durch die Krallen [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Bai Hu]]’s gestorben wäre.&lt;br /&gt;
Während wir uns aber um [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] kümmerten, bemühte sich die Natur selber ebenfalls um [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]], half ihr beim Wachsen, beim Verstehen und beim Leben. Schon bald hätte sie uns nicht mehr gebraucht, aber wir waren zu neugierig auf das, was kommen könnte.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lange Zeit herrschte Stille, während der Schatten [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] eingehend musterte. Schließlich aber erhob er die Stimme, deren Worte er scheinbar direkt an [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] richtete.&lt;br /&gt;
„Würde ich dich am liebsten auf der Stelle zertreten für den Verstoß gegen mein Urteil, für die Schritte auf dem Boden meines Haines und für die Anmaßung, in der sich jene zwei auf deine Seite stellten und dich beschützten, so kann ich doch das Wirken der Natur an und in dir sehen.&lt;br /&gt;
Nun stelle ich dir also folgende Frage: Würdest du das Dorf, deren Bewohner dir in der letzten Woche Obdach gewährten, verlassen und zulassen, dass ich es mitsamt seiner Bewohner vernichte, wenn ich dafür deine Schwester Kigiku heile?“&lt;br /&gt;
[[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]]s Augen weiteten sich bei diesem Angebot genau so sehr wie sich die Augen des [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]]s und des [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]]s vor Wut verengten. Beide waren außer sich vor Zorn über die Hinterlist der Worte ihres Gottes, aber keiner von beiden hatte das Recht den Mund zu öffnen.&lt;br /&gt;
„Woher weißt du von Kigiku?“ Antwortete [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] stockend, woraufhin der Schatten lediglich tiefkehlig lachte.&lt;br /&gt;
„Ich weiß viele Dinge. Nun aber entscheide dich und lass dich nicht davon einnehmen, dass du deine Schwester nicht mehr lebendig antreffen würdest, wenn du dich jetzt auf den Rückweg begibst.“ Woraufhin der Schatten erneut lachte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===12. Kapitel===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Immer mehr Tränen schossen [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] in die Augen, ließen diese nach und nach überquellen und liefen dann eine nach der anderen die Wangen des Mädchens hinab, bis sie sich von diesen lösten und gen Boden fielen. Die kommende Entscheidung war die schwerste, die sie jemals hatte treffen müssen und es war der erste Moment, in dem sie ihre Reise in Frage stellte.&lt;br /&gt;
„Ich… Die Menschen sollen leben.“ Brachte sie schluchzend hervor und sah gleichzeitig ihre kranke Schwester vor ihren Augen, deren endgültiges Todesurteil sie nun unterschrieben hatte und die sie wohl nie wieder sehen würde.&lt;br /&gt;
„Was?!? Du maßt es dir an…?!?“ Donnerte die Stimme des Schattens wieder hervor, wurde aber von [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Bai Hu]] abrupt unterbrochen.&lt;br /&gt;
„Sie hat sich entschieden Xinglu. Hör auf mit deinen Spielen und sieh ein, dass du dich geirrt hast.“&lt;br /&gt;
„Gut, ich stehe zu meinem Wort. Aber ich habe nirgends von dem Leben des Mädchens geredet. Sie hat sich meinem Urteil entgegen gestellt und muss nun die Konsequenzen tragen!“&lt;br /&gt;
Schreckhaft atmete [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] ein und schaute mit geweiteten Augen auf den Schatten vor sich.&lt;br /&gt;
„Aber ich darf nicht ohne Weiteres nehmen, was die Natur gewährt hat… Also wirst du dir dein Leben verdienen müssen kleines Mädchen. Schließe die Augen und lass mich sehen, ob der Geist der Natur wirklich in deinen Knochen steckt.“&lt;br /&gt;
Und so sehr [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] auch dagegen ankämpfte, ihre Augenlider schoben sich unweigerlich vor ihre Pupillen und schon bald verschwammen die Bilder vor ihren Augen und die Gedanken in ihrem Kopf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie spürte weiches feuchtes Gras zwischen ihren blanken Zehen und eine Eule schickte ihren Ruf durch die Luft vorbei an ihren Ohren. Als sie die Augen langsam öffnete, sah sie sich inmitten eines großen Waldes stehen, deren Bäume genauso wie der Wald selber kein sichtbares Ende zu haben schienen. Alles an dem Wald wirkte merkwürdig urtümlich und erinnerte sie an die riesigen Bäume, die sie in der Nähe des Wasserfalls und des Haines gesehen hatte.&lt;br /&gt;
Erneut riss sie der Schrei der Eule aus den Gedanken und ließ in diesen Platz genug für die Erkenntnis, dass die Sonne gerade untergegangen war und die Schatten im Wald immer mehr die Oberhand gewannen.&lt;br /&gt;
Und dann spürte sie es, eine Präsenz im Schatten und der Blick unsichtbarer Augen auf ihrem Rücken. Die feinen Härchen auf ihrem Nacken stellten sich auf, sie machte einen zaghaften Schritt nach hinten und drehte sich dann plötzlich herum um loszurennen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===13. Kapitel===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Wind pfiff ihr ins Gesicht, sauste ihr um die Ohren und ließ den Klang seiner Stimme in diesen erklingen. Immer wieder schlugen ihr kleinere Äste, die sie nicht rechtzeitig bemerkt hatte, gegen den Körper und hinterließen an diesem immer mehr kleine Schnitte aus denen schon bald feine Bluttropfen hervorquollen. Schneller und schneller lief [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] durch den dunklen Wald, der sein wunderschönes Kleid abgelegt hatte und ihr nun seine dunkle und gefährliche Seite zeigte.&lt;br /&gt;
Wie konnte dies nur derselbe Wald, derselbe Ort sein, der sie mit den ersten Bildern verzaubert hatte? Fragte sie sich, als sie sich in Sicherheit wähnend an einen Baum lehnte und umschaute. Schon seit einiger Zeit hatte sie die Präsenz in ihrem Rücken nicht mehr gespürt. Sollte sie dieses Etwas wirklich abgehängt haben? Sie schaute sich nervös um, ließ den Blick ihrer Augen durch die Dunkelheit wandern und versuchte ihr pochendes Herz zu beruhigen. Es war schwer in der Dunkelheit überhaupt etwas auszumachen und immer wieder machte ihr Herz einen furchtsamen Sprung, wenn die Schatten der Bäume ihr obskure Wesen, die mit langen feingliedrigen Armen in der Dunkelheit zu tanzen schienen, vorspielten.&lt;br /&gt;
Plötzlich blitzte in der Dunkelheit etwas auf. Noch bevor sich die Härchen auf ihrem Nacken aufstellen konnten, war sie schon wieder los gerannt und hetzte durch den Wald. Das Blut, das sich in der kurzen Zeit der Rast auf ihrer Haut gesammelt hatte, wurde vom Gegenwind weggeweht und hinterließ eine feine rote Spur, der man viel zu leicht folgen konnte.&lt;br /&gt;
Wie sollte sie nur dem Schrecken, der mit Sicherheit den Tod bringen würde, entkommen? Wie sollte sie den Anbruch des Tages und das erste Licht, das die Schatten vertreiben würde, nur wieder erleben? Und wie sollte auch nur ein Mensch in dieser schrecklichen Umgebung überleben können?&lt;br /&gt;
Völlig außer Atem rannte das Mädchen dennoch weiter. Immer, wenn sie die Gefahr gegen einen Baum zu laufen ignorierend einen Blick über die Schulter warf, konnte sie einen formlosen Schatten im Schatten sehen, der der blutigen Spur folgte. Nein sie wunderte sich nicht mehr, dass die Menschen sich vor dieser Umgebung fürchteten und die Natur verändern wollten, um in ihr zu überleben. In dieser schrecklichen Umgebung würden sie nie anders überleben können!&lt;br /&gt;
„Vieles, das auf den ersten Blick schrecklich wirkt, ist nur ungewohnt für die Augen.“&lt;br /&gt;
Ertönte plötzlich die raue Stimme des alten Mannes in ihrem Kopf und sie erinnerte sich an die vielen Stunden, in denen er ihr eigentlich nur von der Natur erzählte.&lt;br /&gt;
„ Ein Wolf tötet nicht, weil er grausam sein möchte. Ein Wolf tötet, weil er überleben will. Der Wille zu Überleben ist das, was uns alle – selbst die Pflanzen – vereint.“&lt;br /&gt;
Aber dieses Ding, was auch immer es ist, ist böse! Das konnte sie deutlich spüren. Sie konnte spüren wie es Millimeter um Millimeter näher kam, sich wieder zurückfallen ließ und dann wieder langsam näher kam. Und das alles nur, um mit ihr zu spielen, um ihr den Schrecken in Mark und Bein zu jagen!&lt;br /&gt;
„Wahre Boshaftigkeit gibt es in der Natur nicht. Sie ist eine Erfindung der Menschen, um die Natur zu verteufeln.“&lt;br /&gt;
Aber sie konnte das Böse in diesem Ding eindeutig spüren. Und inmitten dieser schrecklichen Umgebung war niemand, der ihr helfen konnte. Sie war alleine.&lt;br /&gt;
„Niemals bist du alleine. Stets wirst du einen Baum, eine Blume oder zumindest einen Grashalm in der Nähe finden. Deine Mutter wird immer da sein und dich beschützen.“&lt;br /&gt;
Und auf einmal blieb [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] stehen. Langsam drehte sie sich zur Seite und legte die Stirn gegen die Rinde eines der riesigen Bäume. Wie hatte sie nur diese sanften Riesen verteufeln können? Wie hatte sie nur diese Umgebung als schrecklich bezeichnen können?&lt;br /&gt;
Sie schloss die Augen und wartete auf die Schritte, die sich sicher bald nähern und ihren Tod bedeuten würden. Aber sie würde nicht mehr rennen. Sie vertraute auf ihre Mutter und legte ihr Leben in deren Arme.&lt;br /&gt;
Und dann hörte sie ein leises Flüstern.&lt;br /&gt;
„Wie sich die Arme an mich lehnt. Oh du Arme, hör auf zu weinen.“&lt;br /&gt;
„Das sind keine Tränen, das ist Blut. Bist du zu hölzern geworden um den Unterschied zu merken?“&lt;br /&gt;
„Sie blutet? Warum denn nur?“&lt;br /&gt;
„Weil selbst kleine Äste die weiche Haut zerschneiden können.“&lt;br /&gt;
„Schau nur wie sie zittert.“&lt;br /&gt;
„Wie gerne würde ich ihr helfen.“&lt;br /&gt;
„Ich auch.“&lt;br /&gt;
„Ich auch.“&lt;br /&gt;
„Aber sie kann uns nicht hören.“&lt;br /&gt;
„Wir können sie nicht trösten.“&lt;br /&gt;
„Wir können sie nicht beschützen.“&lt;br /&gt;
„Würde sie uns nur hören können.“&lt;br /&gt;
„Wieso kann sie uns nicht hören?“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Ich kann euch hören!“ Schrie [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] mit all ihrer Kraft. „Bitte helft mir!“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Sie kann uns hören?“&lt;br /&gt;
„Sie möchte unsere Hilfe?“&lt;br /&gt;
„Wie lange ist es her?“&lt;br /&gt;
„Sollen wir singen?“&lt;br /&gt;
„Ja lasst uns singen!“&lt;br /&gt;
„Ja..Singen!“&lt;br /&gt;
Und plötzlich schwoll das Flüstern, war es zuerst noch leise und kaum zu hören gewesen, immer weiter an, gewann an Stärke und glich schon bald einem Orkan aus unterschiedlichen Stimmen, die durcheinander riefen. Nach und nach hörten die Stimmen auf zu rufen und fingen stattdessen an leise zu summen. Das Summen wurde immer lauter, übertönte schließlich die letzten Stimmen und brachte mit seinen tiefen Tönen [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]]s Innere sanft zum vibrieren.&lt;br /&gt;
Eine tiefe und warme Stimme erschallte, sang von den Strahlen der Sonne und den Tränen des Mondes und plötzlich setzten alle Stimmen in dieses Lied mit ein.&lt;br /&gt;
Es war das Lied der Schöpfung, die Erzählungen des ersten Baumes, der als Knospe miterlebt hatte wie Mond und Sonne von den Göttern auseinander gerissen wurden und fortan nie wieder zusammen sein und zugleich erstrahlen durften. Um wenigstens die Wärme des anderen und dessen Spiegelbild für wenige Momente zu erhaschen, nachdem dieser schwinden musste, erschufen die Zwei die Natur und die Wärme der Sonnenstrahlen sowie die Liebe in den Mondtränen hauchten der kargen Erde Leben ein.&lt;br /&gt;
Der Erste aber, der stark genug gewesen war vor all diesem bereits als Knospe den Boden zu durchbrechen, wuchs und wuchs bis er groß und prächtig war. Er war der Stärkste von allen und schließlich hob ihn der Mond aus der Erde und gab ihm die Fähigkeit zu wandern. So wurde der Erste als Xinglu, der Wanderer, bekannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Sie ist eingeschlafen.“&lt;br /&gt;
„Sie ist sicher.“&lt;br /&gt;
„Der Schatten ist fort.“&lt;br /&gt;
Das Flüstern der Bäume, sehr zaghaft und leise um das Mädchen nicht zu wecken, flog einige Zeit später dem Winde gleich wieder durch die Luft.&lt;br /&gt;
„Sie muss zurück.“&lt;br /&gt;
„Ja das muss sie.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===14. Kapitel===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Hört ihr das? Sie singen! Sie singen für das Mädchen, sie singen für [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]]!“ Stellte die große [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Schildkröte]] fassungslos fest, während sie sich im Kreis drehte und dem Lied der Bäume lauschte.&lt;br /&gt;
Das Geräusch des schabenden Panzers zusammen mit den Worten aus tiefer Kehle drangen durch die Schleier des Schlafes und holten [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] aus diesem empor.&lt;br /&gt;
„Sie kommt zu sich. Sie hat überlebt!“ Ertönte die Stimme des [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]]s ganz nah vor [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]]s Gesicht. Und als sie die Augen öffnete, sah sie die Gesichter des [Geschichte von Taki#Der rote Vogel - Suzaku|Vogel]]s und des [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]]s dicht über ihrem eigenen schweben und sie mit besorgten Blicken anschauten, bevor sie anfingen breit zu lächeln.&lt;br /&gt;
„Wo bin ich?“ Murmelte sie schlaftrunken, während sie sich den Schlaf aus den Augen rieb.&lt;br /&gt;
„Du bist im Hain des Waldgottes. Du hast geschlafen und wurdest im Traum auf die Probe gestellt.“&lt;br /&gt;
Antwortete [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Bai Hu]], der sich mit einem langgestreckten Seufzer anscheinend nach einer halben Ewigkeit wieder legte und sich wohlig streckte.&lt;br /&gt;
„Habe ich bestanden?“&lt;br /&gt;
[[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Zhu Que]] öffnete den Schnabel, anscheinend um antworten zu wollen, aber die tiefe Stimme Xinglu’s unterbrach ihn.&lt;br /&gt;
„Du hast mehr als das.“ Der riesige Schatten bewegte sich zum ersten Mal, seitdem [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] im Hain war, und schob sich langsam in das fahle Licht des Mondes.&lt;br /&gt;
„Niemals hätte ich erwartet, dass sie für dich singen würden. Niemals hätte ich erwartet, dass sie dieses Lied anstimmen würden.“&lt;br /&gt;
Murmelte das Wesen, dessen Körperbau dem eines Menschen glich, nur glichen Hände und Füße mehr einer Mischung aus Menschenhand und Bärentatze und die Haut schien aus einer rissigen und vor Alter schon schwarz gewordenen Baumrinde zu bestehen. Das Gesicht schließlich war dem eines Hirsches nachempfunden, nur dass sich Flechten aus großen Baumblättern vom Kopf über die Schultern des Wesens ergossen.&lt;br /&gt;
„Sie sangen von dir nicht wahr?“ Fragte [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] das Wesen, dessen große Augen von großer Trauer sprachen.&lt;br /&gt;
„Ja. Ich habe dieses Lied geschrieben und es einem jeden Baum früher vorgesungen, wenn er noch klein und schwach war. Das Lied half ihnen zu wachsen und den Gezeiten zu widerstehen, so dass sie fast so groß wurden wie ich einst. Deswegen nennt man es auch das Baumlied. Früher kannte es ein jeder Baum.“&lt;br /&gt;
„Deswegen sind die Bäume in der Nähe des Haines also so groß und der Winter dem Hain so fern!“&lt;br /&gt;
„Früher waren alle Bäume so groß. Damals wanderte der Wanderer noch jeden Tag über die Erde und sang zu jedem Baum.“ Mischte sich eine raue Stimme plötzlich ein und alle, egal ob Mensch, Tier oder Gott wandten dem Ursprung der Stimme den Kopf zu.&lt;br /&gt;
Ein alter Mann kam mit hinkenden Schritten über die Wiese dem See und der Insel entgegen und winkte dem Mädchen entgegen, das die Augen vor Staunen weit aufgerissen hatte.&lt;br /&gt;
„Du? Was machst du denn hier?“ Rief sie ihm entgegen. Anstatt aber eine Antwort des Mannes zu erhalten, erklang die Stimme des Waldgottes.&lt;br /&gt;
„[[Geschichte von Taki#Der blaue Drache – Seiryu|Quing Long]]. Jetzt wundert mich gar nichts mehr. Hast du [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] beigebracht zu den Bäumen zu sprechen?“&lt;br /&gt;
„Ich habe ihr lediglich von der Natur erzählt Xinglu. Alles Weitere hat sie selber erlernt.“&lt;br /&gt;
„[[Geschichte von Taki#Der blaue Drache – Seiryu|Quing Long]]?“ Verwirrt schaute [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] zwischen dem Alten und Xinglu hin und her.&lt;br /&gt;
Auf dem Gesicht des Alten aber, der am nahen Ufer des Sees angelangt war, bildete sich ein Lächeln und plötzlich erhob sich an derselben Stelle, an der der Alte soeben gestanden hatte, ein großer [[Geschichte von Taki#Der blaue Drache – Seiryu|blauer Drache]] in die Luft, nur um neben Xinglu wieder zu landen.&lt;br /&gt;
„Du hast es schon immer geliebt dich zu verkleiden.“ Murmelte die [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Schildkröte]].&lt;br /&gt;
„Du musst verstehen, dass ich dir nicht die Wahrheit zeigen durfte [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]]. Ich bin der Letzte der Vier und Erster des Kreises. [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Xuan Wu]], [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Zhu Que]], [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Bai Hu]] und ich, [[Geschichte von Taki#Der blaue Drache – Seiryu|Quing Long]] sind die 4 Wächter des Waldgottes und die ersten der Tiere, zu denen er wie zu den Bäumen sang. Ein jeder von uns ist die Inkarnation einer der Jahreszeiten. Ich bin der Frühling, [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Zhu Que]] ist der Sommer, [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Bai Hu]] ist der Herbst und [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Xuan Wu]] ist der Winter. Einst wandelten wir an der Seite Xinglu’s über die Erde. Als er sich aber veränderte, wandten drei von uns ihm den Rücken zu und nur[[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Xuan Wu]] blieb bei ihm.“&lt;br /&gt;
„Aber was habe ich damit zu tun? Ich wollte doch nur Kigiku retten.“&lt;br /&gt;
„Und in diesem einfach Streben hast du es geschafft mich an die Anfänge und das Gute in euch Menschen zu erinnern. Ich war es, der dich im Wald der Träume gejagt hat und hätten dir die Bäume nicht geholfen, so hätte dein Herz schließlich vor Angst aufgehört zu schlagen. Als aber die Bäume anfingen zu singen, da erinnerte ich mich. Sie sangen aber nicht nur von mir, sondern auch von dir. Sie sangen davon wie viel Angst du in der Dunkelheit hast, was für einen Weg du zurücklegen musstest und wie gerne sie dir helfen würden. Und mit jedem Wort verflog mein Hass und ich fing an euch Menschen zu verstehen.“&lt;br /&gt;
„Ich habe gar nicht gehört, dass sie von mir sangen. Hat diese wunderschöne tiefe Stimme etwa auch über mich gesungen?“&lt;br /&gt;
„Wunderschöne tiefe Stimme?“ Schaltete sich [[Geschichte von Taki#Der blaue Drache – Seiryu|Quing Long]] plötzlich ein und wechselte einige Blicke mit den drei anderen, während Xinglu die violetten Augen geschlossen hatte.&lt;br /&gt;
„Sie hat dich singen hören Xinglu? Wie ist das möglich? Du hast schon so lange nicht mehr gesungen.“ Brummte [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Bai Hu]] verdutzt.&lt;br /&gt;
„Sie erinnern sich noch immer daran wie ich zu ihnen sang. Und aus der Erinnerung heraus haben sie meine Stimme scheinbar beschworen. Es ist zu lange her, dass ich zu ihnen gesungen haben, und ich habe kein Recht zu ihnen zu singen bei all dem, was ich getan habe.“&lt;br /&gt;
„Das stimmt nicht! Sie reden stets miteinander und die ältesten von ihnen erzählen den jüngeren von deinem Lied. Sie kennen es alle und werden es nie vergessen.“&lt;br /&gt;
„Mir fehlt aber die Kraft zum Wandern. Hass und Zorn haben meine Beine schwer werden lassen.“&lt;br /&gt;
Er wandte sich von dem weißen [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] ab und dem Mädchen zu.&lt;br /&gt;
„Nein ich hörte keine tiefe Stimme, sondern eine hohe. Ich hörte die Stimme eines jungen [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Drachen]]n, der mich furchtlos anbrüllte. Die Bäume sangen von dem gelben Schuppenkleid des [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Drachen]]n und von der Wärme im Herzen dieses Wesens.&lt;br /&gt;
[[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] sie sangen von dir und es war so viel Wahrheit in ihren Worten, die ich erst jetzt vernehmen konnte.“&lt;br /&gt;
„Warum guckst du so traurig Xinglu? Was hast du vor? Was hat das zu bedeuten?“&lt;br /&gt;
Fragte das Mädchen nun sichtlich besorgt um den Waldgott.&lt;br /&gt;
„Es ist Zeit für mich das Geschenk, das mir der Mond einst gab, zurück zu geben. Ich habe meine Pflicht gegenüber meinen Brüdern und Schwestern vergessen und sie zu lange warten lassen. Ich sehne mich nach Ruhe [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]].“&lt;br /&gt;
Die Züge des Wesens erhellten sich und die Risse in der dunklen Rinde schlossen sich immer mehr.&lt;br /&gt;
„Die Zeit des Wanderers ist vorbei. Zu lange habe ich mich dagegen gewehrt einzusehen, dass die Welt mich nicht mehr braucht. Es ist nun an der Zeit, dass die Jüngeren auf sich aufpassen. Vieles wird sich verändern, aber wenn ich höre wie die Bäume für dich singen, so bin ich mir sicher, dass es nicht nur schlecht sein wird.“&lt;br /&gt;
„Willst du uns wirklich verlassen Xinglu? Was sollen wir ohne dich machen? Was sollen wir alleine machen?“ Rief [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Zhu Que]] mit Trauer in der Stimme.&lt;br /&gt;
„Helft dem gelben [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Drachen]]n bei der Wahrung dessen, was wir einst zusammen auf unseren Reisen verbreiteten. Natürlich nur, wenn du willst [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]].“&lt;br /&gt;
Das Mädchen schaute in die großen violetten Augen und auf die immer heller werdende Rinde, durch die von Minute zu Minute mehr Leben zu pulsieren schien.&lt;br /&gt;
„Was genau meinst du?“&lt;br /&gt;
„Vieles, was einst gut war, ist zerstört. Du hast mir aber gezeigt, dass nicht alles zerstört ist. Ich frage mich, ob sich Sonne und Mond so fühlten, als sie mich erblickten und das Leben erschufen….&lt;br /&gt;
Ich werde das Wandern aufgeben und wieder nur ein Baum sein, ein Baum der mit seinen Brüdern singt. Gerne werde ich von dem kleinen Mädchen singen, das zum [[Geschichte von Taki#Der_Gelbe_Drache|gelben Drachen]] wurde, der den Beginn einer neuen Zeit darstellt.&lt;br /&gt;
Ich würde gerne dabei zusehen, wie ein kleines Mädchen die Wunden, die ein alter Baum geschlagen hat, schließt und dabei hilft, dass wieder mehr Menschen das Lied der Bäume hören.“&lt;br /&gt;
[[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] konnte die Trauer in dem Wesen vor sich so deutlich spüren, dass es ihr die Sprache verschlug. Aber nicht nur Trauer, sondern auch Freude über die Erlösung konnte sie spüren. Es hatte nicht lange gedauert bis ihre Augen sich mit Tränen gefüllt hatten, so dass sie lediglich nicken konnte.&lt;br /&gt;
Der Waldgott lächelte sie voller Wärme an und streckte sich dann zu seiner vollen Größe aus. Ein wohliges Seufzen entfuhr ihm, als die alten Glieder sich zum beinahe letzten Mal bewegten und er sich mit stummen Gesten von seinen vier Freunden verabschiedete, die auf ihre Art viel treuer waren als er es je bis zu diesem Moment vermutet hatte. Dann legte er die letzten Schritte bis zum Mittelpunkt der kleinen Insel zurück, streckte sich erneut und seufzte dabei langgezogen.&lt;br /&gt;
Ein Rascheln und Rauschen war zu hören, als sich riesige Wurzeln in den Boden gruben und gewaltige Äste in die Höhe streckten. So schnell geschah alles, dass nur wenige Momente später sich dort, wo noch eben die Gestalt des Waldgottes gestanden hatte, ein gewaltiger Baum in die Höhe streckte und seine riesigen Äste weit über den See hängen ließ. Das gewaltige Blätterdach des Baumes erstreckte sich über den gesamten Hain und schützte diesen gleich einer Decke.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Epilog===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So verlor der Waldgott seinen Namen und war wieder nur der Erste. Im selben Moment aber erschallte zum ersten Mal seit langer Zeit die tiefe Stimme des Waldgottes und sang begleitet von vielen seiner Brüder das Lied des gelben [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Drache]]ns, so wie es hier geschrieben steht.&lt;br /&gt;
Lieder aber sind die älteste Form des Übernatürlichen und oft findet man in ihnen bereits einen Teil der Zukunft beschrieben. So erfuhr der kleine Bach, an dem das Lied begann, davon wie [[Geschichte von Taki#Der gelbe Drache|Hiwa]] begleitet von [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Zhu Que]], [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Bai Hu]], [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Xuan Wu]] und [[Geschichte von Taki#Der blaue Drache – Seiryu|Quing Long]] in das Dorf am Rand des großen Waldes kam und sowohl von dem Waldgott als auch von dessen Bedauern erzählten. Die Dorfbewohner hörten gerne den Geschichten dieser ungleichen Gruppe zu, ließen sich von diesen verzaubern und wollten alsbald den riesigen Baum selber sehen. Manche von ihnen blieben dort, andere verließen den Ort wieder, nur um von dessen Pracht zu erzählen.&lt;br /&gt;
So gründete sich schon bald unter dem schützenden Dach des Waldgottes ein kleines Dorf. Die vier Wächter, die es nun als Aufgabe ansahen neben dem Waldgott auch noch das Dorf und [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] zu beschützen, blieben bei den Menschen und halfen dem Mädchen dabei zu beschützen, zu trösten, zu beruhigen, zu lenken und vor allem zu erzählen und zu singen.&lt;br /&gt;
Zwei Jahre später, als die ersten Schneeflocken vom Himmel fielen und die mittlerweile zur jungen Frau herangewachsene [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] an die stürmische Nacht erinnerten, in der sie zum ersten Mal von dieser Welt erfuhr, wenn auch nur reichlich verwirrende Bruchstücke, stapfte eine vermummte Gestalt den schmalen von den Bewohnern angelegten Weg zum Hain empor.&lt;br /&gt;
Eine helle Stimme, ihr merkwürdig bekannt aber doch in den Wirren der Erinnerungen verloren, riss [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] aus den Erinnerungen und ließ sie von ihrem Platz am Rande des Sees aus in die Richtung der Gestalt sehen. Ihre Augen weiteten sich und füllten sich als bald mit Tränen, während ihre Füße über den von feinen Schneeflocken bedeckten Boden regelrecht flogen und sie in die weit geöffneten Arme der ihr entgegenlaufenden Kigiku trugen.&lt;br /&gt;
Der Bach plätscherte fröhlich, als er von der Wiedervereinigung der Schwestern hörte und weigerte sich im kommenden Winter vehement dagegen zu erstarren und einzufrieren, so groß war seine Freude. Erst die tiefe Stimme des Waldgottes aus der Ferne sorgte dafür, dass er sich beruhigte und als der Bach langsam erstarrte und für den Winter einschlief, freute sich der Waldgott über jenes letzte Geschenk, das er den Menschen und besonders seiner [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] geben konnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Wichtige Personen und Wesen aus Legenden und Sagen=&lt;br /&gt;
Hier sind wichtige Personen aus der Geschichte oder Legenden/Sagen von Takigakure aufgelistet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Dorfoberhäupter [[Takigakure]]s===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Ieyasu Kagetoya====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ieyasu Kagetoya das erste große [[Dorfoberhaupt|Oberhaupt des Dorfes]] [[Takigakure]]. Nach dem Fall [[Geschichte_von_Taki#Kakuzu|Kakuzus]] bei dem der gesamte damalige Ältestenrat verstarb, übernahm er nicht nur die Macht im [[Gesellschaft_in_Taki#Kagetoya|Kagetoya]] -Clan sondern auch im Dorf selbst.&lt;br /&gt;
Er galt als mächtiger Shinobi und entsprechend dem Ruf der [[Gesellschaft_in_Taki#Kagetoya|Kagetoya]] als großartiger Krieger. &lt;br /&gt;
Durch seine Autorität und auch teilweise durch Furcht vor seiner Rache stellte er einen sehr wackeligen Frieden in [[Takigakure]] her.&lt;br /&gt;
Er führte damals die grundlegende Struktur des heutigen Militärs in [[Takigakure]] ein, auch wenn dieses im Laufe der vielen Dynastien überarbeitet wurde, ist es grundlegend immer noch das System nach dem die [[Gesellschaft_in_Taki#Kagetoya|Kagetoya]] Krieg führen und sich organisieren.&lt;br /&gt;
Der [[Gesellschaft_in_Taki#Kagetoya|Kagetoya]] galt als streng, aufbrausend und ein wenig tyrannisch außerdem erzählt man sich das er ein begabter, wenn auch gerne riskant agierender, Stratege sei was letztlich zu seinem Sturz führte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Shingen Shiazu====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Shingen Shiazu, das zweite große [[Dorfoberhaupt|Oberhaupt des Dorfes]] [[Takigakure]], galt ebenso wie sein Vorgänger [[Geschichte_von_Taki#Ieyasu_Kagetoya|Ieyasu Kagetoya]] als begabter Shinobi und Stratege.&lt;br /&gt;
Jedoch hatte er dem Plan des Kagetoyas eine ganze Kompanie zu opfern widersprochen, als diese dann nicht nur überlebte sondern die Schlacht auch noch gewann schlug er sich auf die Seite der [[Gesellschaft_in_Taki#Fuyou|Fuyou]], deren Oberhaupt das Kommando über die folgende Kompanie hatte, was dazu führte das [[Geschichte_von_Taki#Ieyasu_Kagetoya|Ieyasu Kagetoya]] noch auf dem Schlachtfeld zum Selbstmord gezwungen wurde, um seine Ehre wieder reinzuwaschen.&lt;br /&gt;
Mit der Unterstützung der [[Gesellschaft_in_Taki#Fuyou|Fuyou]] und einiger jüngerer Clans wurde er dann zum zweiten Oberhaupt Takigakures erklärt. &lt;br /&gt;
Er erklärte die [[Geschichte_von_Taki#Ieyasu_Kagetoya|Ieyasu Kagetoya]] jedoch nicht zu Verrätern und ließ die Ehre der Familie unangetastet.&lt;br /&gt;
Shingen trat er kurz nach dem Bluterbenkrieg von seinem Amt zurück, da er sich in einer Schlacht schwer verletzt hatte und langsam alt wurde. Er galt in seiner Amtszeit zwar als strenges aber faires Oberhaupt, der stets jeden Vorschlag anhörte, bevor er seine Entscheidung traf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Mifune Ashura====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mifune Ashura war das dritte [[Dorfoberhaupt|Oberhaupt]] Takigakures und das erste das nicht aus einer der Gründerfamilien stammte.&lt;br /&gt;
Er war ein Veteran des Krieges, der sich in vielen Schlachten als großer Anführer bewährt hatte, vor allem durch die Tatsache das seine Truppen stets ihre Position gehalten hatten sowie geringere Verluste aufwiesen.&lt;br /&gt;
Jedoch hatte der Krieg ihn zu einem paranoiden Mann gemacht, er verschärfte die Sicherheitskontrollen und die Verteidigungssysteme von [[Takigakure]] erheblich. Auf seinen Wunsch wurde eine Kampagne gestartet, die die Bevölkerung davon überzeugte das man Ausländern nicht trauen könne und das die Abschottung von außen der einzige Schutz vor Eroberung wurde.&lt;br /&gt;
Dies hatte auch Erfolg, [[Takigakure]] igelte sich ein und sah alles als Bedrohung an, was zu allgemeiner Aufrüstung im Dorf führte.&lt;br /&gt;
Zudem schwächte er die Macht der [[Gesellschaft_in_Taki#Die_Gr.C3.BCnderclans|Gründerclans]] erheblich in dem er den Ältestenrat neu aufstellte und für niedere Clans zugänglich machte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Kessen Musou====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kessen Musou wurde nach dem überraschenden Tod [[Geschichte_von_Taki#Mifune_Ashura|Mifunes]], der scheinbar an einer Krankheit verstarb, ebenso überraschend zum neuen [[Dorfoberhaupt|Oberhaupt]] erklärt. Entgegen der Traditionen des Dorfes die Wege der alten Oberhäupter weiter zugehen, brach er damit und zum ersten Mal in der Geschichte öffnete [[Takigakure]] sich wieder nach außen. Ausländer wurden nicht länger verteufelt und argwöhnisch betrachtet, sondern willkommen geheißen und in die Dorfstruktur eingeführt.&lt;br /&gt;
Von vielen wurde Kessen Musou als wahrer Held vergöttert, da er eine unglaubliche Phase des Friedens in [[Takigakure]] einläutete, auf die man später immer noch neidisch war und sich zurück wünschte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Verräter [[Takigakure]]s===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Kakuzu====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kakuzu war einst einer der besten Shinobi des Dorfes [[Takigakure]]. So entsandte man ihn auf eine Mission den ersten Hokage, [[Geschichte_von_Konoha#vor_dem_BEK|Hashirama Senju]], zu töten, als diese jedoch scheiterte wurde er bei seiner Rückkehr ins Dorf stigmatisiert und für das Scheitern der [[Mission]] bestraft, obgleich diese sehr gefährlich war.&lt;br /&gt;
Darauf entwickelte der einst hochgelobte [[Jounin]] einen Hass auf das Dorf und tötete auf seiner Flucht nicht nur die Ältesten des Dorfes, sondern stahl das wichtigste verbotene [[Jutsu]] des Dorfes, das seit dem verloren ist. &lt;br /&gt;
Ab da an führte er ein Leben als Kopfgeldjäger und Söldner.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Nobu Gushiken====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nobu Gushiken, adoptierte Bruder des ehemaligen [[Dorfoberhaupt|Dorfoberhauptes]] [[Wichtige Personen in Taki#Wichtige_Personen_in_Taki#Muneyaki_Gushiken|Muneyaki Gushiken]], war ein ausgezeichneter Ninja des Dorfes und Mitglied der [[Einheiten_Takigakures#Tsuisekisha_.28J.C3.A4ger.29|Tsuisekisha]].&lt;br /&gt;
Ebenso wie sein älterer Bruder strebte er danach Oberhaupt Takigakures wurde, jedoch wurde sein Bruder stattdessen ernannt, was den jungen Mann verbittern ließ, worauf sich die Brüder zerstritten und seine Adoption herauskam.&lt;br /&gt;
Im Angesicht der steigenden Gefahr der [[Taki_no_Kuni#Jashin_Sekte|Jashin-Sekte]] versuchte er dann einen lange gehegten Plan umzusetzen, nämlich seinen Bruder zu entführen und zu töten, wobei er es so aussehen lassen wollte als wären die [[Taki_no_Kuni#Jashin_Sekte|Jashin]]-Kultisten es gewesen.&lt;br /&gt;
Wodurch er sich ersann zum neuen [[Dorfoberhaupt]] erklärt zu werden, jedoch scheiterte sein Plan durch die Heldentat [[Wichtige_Personen_in_Taki#Shinishi_Kudo|Shinishi Kudos]] der nicht nur den Verräter beseitigte sondern auch [[Wichtige Personen in Taki#Wichtige_Personen_in_Taki#Muneyaki_Gushiken|Muneyaki]] rettete.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Wächter [[Takigakure]]s===&lt;br /&gt;
Die Wächter [[Takigakure]]s entspringen aus der Sage &amp;quot;[[Geschichte von Taki#Das Lied des gelben Drachen|Das Lied des gelben Drachen]]&amp;quot;, welche von einem mutigen kleinem Mädchen und der Entstehung von [[Takigakure]] erzählt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Der blaue Drache – Seiryu====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quing Long bietet einen durchaus beeindruckenden Anblick, wenn er sich nicht in seiner Menschengestalt fort bewegt. Gerne verbringt er seine Zeit als Eremit getarnt, um den einen oder anderen Wanderer etwas über die Natur zu erzählen und beizubringen, so wie er es einst bei dem kleinen Mädchen Hiwa getan hatte. Nur sehr selten würde sich Quing Long in seiner wahren Gestalt einem Menschen zeigen. Sein edles und geduldiges Gemüt würden ihn für offene Geister zum höchst angenehmen Gesprächspartner machen. Vorurteilslos betrachtet er jeden Menschen einzeln und nicht die Menschheit als ganzes, bevor er sich seine Meinung zu einem Individuum bildet.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der blaue Drache Quing Long steht für die Jahreszeit Frühling und somit für die Geburt und die frühe Phase jungen Lebens, seien es Pflanzen, Menschen oder Tiere.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Der rote Vogel – Suzaku====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zhu Que hat ein durchaus heiteres Wesen. Das Interesse des roten Vogels weckt man durch Gesang und Lieder. Selber trällert er gerne verschiedene Lieder und am meisten gefällt es ihm, wenn sich aus seinem Gesang und das eines Menschen ein Duett bildet. Er kann die Form eines kleinen roten als auch großen roten Vogels annehmen. In Anwesenheit oder in der Nähe von Menschen würde er stets als kleiner Vogel auftauchen, um nicht als Wächter erkannt zu werden.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der rote Vogel Zhu Que steht für die Jahreszeit Sommer und damit für den Höhepunkt des Lebens mit all den Pflanzen und Lebewesen, die im Frühling noch klein und zierlich waren. Er steht für die Reichen Geschenke, die die Natur im Sommer bringen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Der weiße Tiger – Byakko====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bai Hu ist äußerst schlau und gerissen, wie es das Bild einer Raubkatze schon immer präsentiert hat. Der weiße Tiger kann die form einer kleinen weißen Katze annehmen, um ohne größeres Aufsehen zu erregen unter Menschen zu wandeln oder sich einzelnen Wanderern zu zeigen ohne direkt erkannt werden zu wollen. Meistens nutzt er diese Form, um die Verhaltensweisen eines Individuums zu beobachten. Reden würde er in seiner Katzenform nie, selbst als Tiger ist es schwer Bai Hu viele Worte zu entlocken. Nie verliert er mehr Worte als unbedingt nötig, man würde immer nur von ihm hören, dass für alles einen Richtigen Zeitpunkt und Ort gibt, wenn man versuchen würde mehr Worte aus ihm zu locken. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der weiße Tiger Bai Hu steht für die Jahreszeit Herbst und damit als Vorbote für die härteren Monate, die im Winter folgen. Mit ihm verbindet man auch den Aspekt der Jagd, der während der Herbstmonate an Wichtigkeit zunimmt, da Pflanzen und Bäume zur Ruhe kommen und bis zum Frühling keine Früchte austragen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Die schwarze Schildkröte – Genbu====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Xuan Wu würde auf Menschen einen etwas angst einflößenden Eindruck machen. Es ist schwer zu erahnen, wie es um das derzeitige Gemüt der schwarzen Schildkröte aussieht. Obwohl Xuan Wu durch das kleine Mädchen Hiwa eines besseren belehrt wurde, was die Menschen in Bezug auf die Natur angeht, so konnte er nie wirklich seinen Argwohn gegenüber die Menschen ablegen. Immer noch sieht er die meisten Menschen als Zerstörer von Natur und Leben. Nur sehr schwer lässt er sich von der Gutherzigkeit und Naturverbundenheit eines Individuums überzeugen. Sollte man dies aber geschafft haben, so genießt man das voller Vertrauen und den Schutz der argwöhnischen Schildkröte. Natürlich stehen die Menschen [[Takigakure]]s automatisch unter seinem Schutz, da er diese als Abkömmlinge der ersten Dorfbewohner ansieht.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die schwarze Schildkröte Xuan Wu steht für die Jahreszeit Winter und damit für die Ruhe selbst, die während eines jeden Winters in der Natur einkehrt. Oftmals wird auch der Tod mit ihm in Verbindung gebracht, denn nicht alle Lebewesen überstehen den kalten Fängen des Winters.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Der gelbe Drache====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Mädchen namens Hiwa ist ein sehr naturverbundener Mensch. Sie weiß jeden Aspekt der Natur zu schätzen, achtet jede noch so kleine Lebensform und würde immer zum Wohle dieser handeln. Ihr eigenes Wohl stellt sie unter das von anderen, selbst wenn es um das Wohl fremder Menschen geht. Sie ist eine lebensfrohe Person, die sich gerne auch bei anderen Menschen aufhält. Durch ihren langen und außergewöhnlichen Aufenthalt in der Natur, ist diese zu ihrem eigentlich Zuhause geworden, etwas das man ihr auch anmerkt. Sie verbringt mehr Tage in Wäldern als unter Menschen. Man sagt ihr nach, dass sie mit Bäumen reden kann.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Hiwa gilt heute als Tod, wobei man sich dessen nie gewiss war. Man erzählt sich, dass sie eines Tages einfach im Wald verschwunden und nie wieder zurück gekehrt war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Frage-Sektion ==  &lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;mw-collapsible mw-collapsed wikitable&amp;quot; width=&amp;quot;100%&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Frage-Sektion&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
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|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Navigation ==&lt;br /&gt;
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		<author><name>Shinishi</name></author>
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		<id>https://wiki.narutorpg.de/index.php?title=Geschichte_von_Taki&amp;diff=25610</id>
		<title>Geschichte von Taki</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.narutorpg.de/index.php?title=Geschichte_von_Taki&amp;diff=25610"/>
		<updated>2016-03-16T08:28:39Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Shinishi: /* Zeit des Friedens und Musou-Dynastie - 42 Jahre nach Ende des Bluterbenkrieges */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Auf dieser Seite findet ihr eine Übersicht über die Geschichte des Dorfes [[Takigakure]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Seit Entstehung von [[Takigakure]]==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Sengoku Jidai===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Anfang der Geschichtschreiber [[Takigakure]]s steht Sengoku Jidai, die Zeit der streitenden Reiche. Nachdem die Kunst des Ninjutsu zur Blüte seiner Macht aufgestiegen war, durchstriffen zahllose [[Clan]]s die Lande, ein jeder mit seinen eigenen Fähigkeiten und Ansichten über die Welt. Sie waren [[Söldner]], die von den Ländern bezahlt wurden und alle bisher gekannten Waffen und Armeen überflüssig machten. Diese Kraft, die vielen zunächst wie ein Segen erschien, wurde schnell zu einem Fluch als sich angeblich selbst der Himmel in blutiges Rot aufgrund der endlosen Schlachten färbte, die auf der Erde ausgetragen wurden. Als sich die zwei mächtigsten [[Clan]]s im Reich des Feuers zusammenschlossen und [[Konohagakure]] gründeten, geschah ein Umdenken in vielen Ninja[[clan]]s die diesem Beispiel folgten. Es war deutlich geworden das es keinen Sinn mehr hatte nur dem eigenen Clan Treue zu schwören: Um zu bestehen brauchte es Bündnisse mit anderen Gruppierungen. Je stärker die zu schmiedende Allianz umso mehr Macht für die Beteiligten.&amp;lt;br /&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Gründung des Dorfes - 85 Jahre vor Ende des Bluterbenkrieges===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In diesen Jahren versammelten sich vier der örtlichen Ninjaclans an dem Baum, den wir heute [[Aufbau_von_Taki#Der_Taki-Baum|Taki-Baum]] nennen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Gesellschaft_in_Taki#Kagetoya|Kagetoya]] (Krieger), die [[Gesellschaft_in_Taki#Shiazu|Shiazu]] (Strategen), die [[Gesellschaft_in_Taki#Fuyou|Fuyou]] (Heilung) und die [[Gesellschaft_in_Taki#Nanaya|Nanaya]] (Tarnung).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie schlossen einen Pakt und schworen untereinander Treue an diesem Baum, der zu dieser Zeit noch ein gewöhnlicher war und erst Jahrzehnte später zu wahrer Berühmtheit gelangen sollte. Entgegen häufiger Annahme wurde [[Takigakure]] auf Vorschlag der [[Gesellschaft_in_Taki#Fuyou|Fuyou]] und Nanaya hin als Demokratie gegründet, da sich die verfeindeten [[Clan]]s der [[Gesellschaft_in_Taki#Kagetoya|Kagetoya]] und [[Gesellschaft_in_Taki#Shiazu|Shiazu]] auf keinen Anführer einigen konnten. [[Takigakure]] wurde vom Ältestenrat geführt, welcher aus den Anführern der jeweiligen [[Clan]]s bestand und hatte zu Beginn mit vielen Schwierigkeiten zu kämpfen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch die schier endlose Bedrohung und zahlreiche Überfälle entwickelte [[Takigakure]] bereits sehr früh fähige Verteidigungsmechanismen und Finten, mit denen sie selbst übermächtige Feinde erfolgreich abwehren konnten. Niemals gelang es einem Feind Fuß in [[Takigakure]] zu fassen und der Frieden im verborgenen Dorf machte den Rat der Ältesten leichtsinnig und überheblich.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Der Fall Kakuzu und Kagetoya-Dynastie - 65 Jahre vor Ende des Bluterbenkrieges===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Fall Kakuzu sorgte für besonderes Aufsehen im Dorf und beeinflusste es bis heute. Nachdem der Jounin [[Geschichte_von_Taki#Kakuzu|Kakuzu]] bei einem Auftrag scheiterte der die Ermordung des ersten [[Wichtige_Personen_in_Konoha#Hokage|Hokage]]s im Sinn hatte, mit dem [[Takigakure]] im Krieg war, erfuhr er bei seiner Rückkehr eine starke Ignoranz und Ablehnung. Er wurde mit Strafen belegt, denen er sich mit unerwarteter Gewalt erfolgreich widersetzen konnte. Bei seiner Flucht kam der gesamte Ältestenrat ums Leben, was für große Debatten in den Clans sorgte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als [[Geschichte_von_Taki#Ieyasu_Kagetoya|Ieyasu Kagetoya]] sich zum neuen Oberhaupt erklärte, gab es niemanden der ihm zu widersprechen wagte. Mittlerweile hatten sich weitere [[Clan]]s in [[Takigakure]] angesiedelt und viele von ihnen hielten den mächtigen [[Gesellschaft_in_Taki#Kagetoya|Kagetoya]] die Treue, sodass jeder Widerspruch in einem Bürgerkrieg hätte enden können.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Der Aufstand und Shiazu-Dynastie - 28 Jahre vor Ende des Bluterbenkrieges===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Viele Jahrzehnte lang herrschte in [[Takigakure]] eine angespannte Stimmung, doch keine Seite wagte es diesen trügerischen und wackeligen Frieden zu brechen. Das Dorf hatte viele Fortschritte gemacht. Es gelang ihm seine Macht auszubauen und von Taki als offizielles Ninjadorf anerkannt zu werden. Seine Ninja sicherten nun nichtmehr einzig das Dorf, sondern das gesamte Land stand unter dem Schutz und der Verwaltung der Ninja aus [[Takigakure]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dennoch folgte das unvermeidliche erneut aus einer im Leichtsinn geborenen Handlung heraus: Als [[Geschichte_von_Taki#Ieyasu_Kagetoya|Ieyasu Kagetoya]] sich in einer Schlacht dazu entschied eine Kompanie seiner Shinobi für den Sieg zu opfern, musste er die Folgen seiner Handlung am eigenen Leib spüren. Die Kompanie unter Führung von Kenshin [[Gesellschaft_in_Taki#Fuyou|Fuyou]] schaffte es entgegen aller Wahrscheinlichkeiten nicht nur zu überleben, sondern die gesamte Schlacht beinahe im Alleingang zu entscheiden. Als sie anschließend zurückkehrten, wandten sie sich offen gegen die Ninja welche sie im Stich und zum Sterben zurückgelassen hatten. Die [[Gesellschaft_in_Taki#Shiazu|Shiazu]], welche wohl nur auf eine solche Gelegenheit gewartet hatten, schlossen sich mit den [[Gesellschaft_in_Taki#Fuyou|Fuyou]] zusammen was letztlich auf den Tod Kagetoyas und dem Ende seiner Dynastie noch auf diesem Schlachtfeld hinauslief.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Daheim in [[Takigakure]] wurde [[Geschichte_von_Taki#Shingen_Shiazu|Shingen Shiazu]] als neues [[Dorfoberhaupt]] etabliert, mit großer Unterstützung der [[Gesellschaft_in_Taki#Fuyou|Fuyou]] und einiger jüngerer [[Clan]]s, welche sich im Laufe der Jahre um die [[Gesellschaft_in_Taki#Shiazu|Shiazu]] und [[Gesellschaft_in_Taki#Fuyou|Fuyou]] geschart hatten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unter den [[Gesellschaft_in_Taki#Shiazu|Shiazu]] änderte sich nach Aussen hin wenig, da sie an den Pfaden der [[Gesellschaft_in_Taki#Kagetoya|Kagetoya]] festhielten und diese trotz des Zwischenfalls nicht als Verräter deklarierten. Dennoch war dies das offizielle Ende des [[Clan]]s, denn während die Kagetoya mehr und mehr Verbündete in [[Takigakure]] verloren, schwand auch der [[Clan]] bis sich im folgenden Bluterbenkrieg ihre Spuren komplett verloren.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===[[Takigakure]] im Bluterbenkrieg===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während des Bürgerkrieges erlebten viele Einwohner und Ninja eine Schockphase die selbst nach dem Ende des Krieges noch viele Jahrzehnte lang anhalten sollte. Sie erkannten, das ihre Sicherheit nicht von selbst gegeben war. Obwohl es den Ninja gelang jeden Eindringling vom Dorf fern zu halten, hatte das Dorf viele Verluste und Tragödien zu beklagen, viele die heimkehrten waren nicht mehr dieselben wie vorher und erzählten erschreckende Geschichten über all die Bluterbler gegen die sie hatten kämpfen müssen.&amp;lt;br /&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Folgen des Krieges und Ashura-Dynastie - Monate nach Ende des Bluterbenkrieges===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenige Monate nach Ende des Krieges musste auch [[Geschichte_von_Taki#Shingen_Shiazu|Shingen Shiazu]] zurücktreten, der sich in einer der letzten großen Schlachten schwere Verbrennungen zugezogen hatte. Zur Überraschung vieler ernannte er [[Geschichte_von_Taki#Mifune_Ashura|Mifune Ashura]] zu seinem Nachfolger, nachdem dieser sich in zahlreichen Schlachten hervorgetan hatte. Damit war er der erste Anführer [[Takigakure]]s der aus keiner der vier Gründerfamilien stammte, deren Population sich im Krieg ohnehin deutlich reduziert hatte. Der Ältestenrat wurde neu geordnet, sodass auch Mitglieder der niederen [[Clan]]s Zugang zu diesem hatten, was die Machtstellung der Gründerfamilien endgültig brechen sollte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem sich die Defensive als besonderes Markenzeichen der Shinobi aus [[Takigakure]] etabliert hatte, begann [[Geschichte_von_Taki#Mifune_Ashura|Mifune]] eben dieses noch auszubauen. Die alten Verteidigungsanlagen wurden verstärkt und Sicherheitskontrollen für Aus- und Einwanderer verschärft. Waffen wurden entwickelt und verbessert, während den Einwohnern die Gefahr der Aussenwelt eingeprägt wurde, der die heimische Sicherheit des Dorfes gegenüberstand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Takigakure]] begann sich für einen Krieg zu rüsten, der nicht kommen sollte.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Zeit des Friedens und Musou-Dynastie - 42 Jahre nach Ende des Bluterbenkrieges===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach einem friedlichen, wenn auch überraschendem, Tod  [[Geschichte_von_Taki#Mifune_Ashura|Mifunes]], wurde [[Geschichte_von_Taki#Kessen_Musou|Kessen Musou]] vom Ältestenrat zu dessem Nachfolger ernannt. Während [[Takigakure]] sich in der Ashura-Dynastie mehr um die Sicherung seiner Position kümmerte, brach man in der Musou-Dynastie überraschenderweise damit. Potential von Aussen wurden willkommen geheißen und gefördert, während die Ninja-Akademie an gegenwärtige Standards angepasst wurde. In dieser Zeit stießen viele [[Clan]]s und Familien nach [[Takigakure]], die auch für dessen Entwicklung wichtig sind, wie die Familie der [[Wichtige_Personen_in_Taki#Shinishi_Kudo|Kudo]] oder die der [[Gesellschaft_in_Taki#Atsumichi|Atsumichi]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Ära des Friedens hatte [[Takigakure]] erfasst und viele Ninja wuchsen in dem Bewusstsein auf diesen Frieden erhalten zu wollen. Konflikte waren selten und wurden zumeist gerecht gelöst. Von einigen wurde diese Zeit als wahres Paradies empfunden, andere verurteilten den Leichtsinn mit welchem die Ninja hierdurch behaftet wurden.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Militarisierung und Eigen-Dynastie - 80 Jahre nach Ende des Bluterbenkrieges===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als die Musou-Dynastie mit dem Tod Kessens während einer geheimen Mission endete, gab es große Bestürzung im Dorf als der Ältestenrat zur Überraschung vieler eine Frau namens [[Wichtige_Personen_in_Taki#|Jinkou Eigen]] zum neuen Oberhaupt ernannte. Abgesehen davon dass sie eine Frau war, war sie auch eine Ausländerin ohne feste Wurzeln in [[Takigakure]], was bei vielen Misstrauen erregte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Eigen-Dynastie wurde großer Wert auf innere Sicherheit gelegt. Die Schutzmaßnahmen innerhalb und ausserhalb des Dorfes wurden ebenso verstärkt wie deutlicher spürbar gemacht. Viele Systeme wurden bürokratisiert und auf Effizienz getrimmt, während die ·Shineitai·, die mehrere Dutzend starke Leibgarde des Oberhauptes, etabliert wurde. Es gab das erklärte Ziel aus [[Takigakure]] ein Dorf werden zu lassen, welches sich vor den Großreichen nicht weiter würde verbergen müssen. Aussen wurden Bündnisse geschmiedet, Innen wurden Gesetze erlassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu dieser Zeit traten auch die sogenannten &amp;quot;[[Söldner]]&amp;quot; das erste Mal an das Licht der Öffentlichkeit. Menschen ohne Chakra probten mit Schusswaffen den Aufstand gegenüber den mittlerweile etablierten Ninja.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Söldner-Ära===&lt;br /&gt;
Nach den militärisch geprägten Jahren Jinkous, hatte die [[Wichtige_Personen_in_Taki#Ehemalige_Dorfoberhäupter|Gushiken]]-Ära das erste Mal seit dem Bluterbenkrieg wieder mit einer größeren Bedrohung zu tun: Den Söldnern.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Doch anders als in anderen Ländern und Dörfer gab es in [[Taki no Kuni]] nur wenig Aktivitäten dieser und die im Vergleich geringe Anzahl der Söldner bereitete den vereinte Kräften der Landesfürsten und des Ninjadorfes kaum Probleme.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Da [[Takigakure]] ohnehin keine Gefahr durch die Söldner für das einzige wirklich versteckte Dorf sah, zogen sie daher nicht aktiv in den Kampf gegen diese, sondern verteidigten lediglich das Land gegen die wenigen einfallenden Truppen, welche die Städte bedrohten.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Eingriff des Ältestenrates und [[Wichtige_Personen_in_Taki#Ehemalige_Dorfoberhäupter|Gushiken]]-Dynastie - 85 Jahre nach Ende des Bluterbenkrieges===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Änderungen während der Eigen-Dynastie sorgten für größeren Widerstand bei den traditionelleren Clans des Dorfes als erwartet, weshalb unter internem Druck der Ältestenrat dazu gezwungen wurde Eigen um den Rücktritt zu bitten. Als [[Wichtige_Personen_in_Taki#Ehemalige_Dorfoberhäupter|Muneyaki Gushiken]] die Führung des Dorfes übernahm, waren viele erleichtert wieder einen ·wahren Taki-Ninja· an der Spitze zu sehen.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Beginn der [[Wichtige_Personen_in_Taki#Ehemalige_Dorfoberhäupter|Gushiken]]-Dynastie - 85 Jahre nach Ende des Bluterbenkrieges===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit [[Wichtige_Personen_in_Taki#Ehemalige_Dorfoberhäupter|Muneyaki Gushiken]] als neuer Führung des Dorfes ging eine Welle der Erleichterung durch die Reihen der Bewohner des Dorfes, ein Anführer geboren in [[Takigakure]] selbst und bereits mit 9 Jahren Absolvent der Akademie. Allerdings blieb ein plötzlicher Umschwung der Politik wieder der Erwartungen aus. [[Wichtige_Personen_in_Taki#Ehemalige_Dorfoberhäupter|Muneyaki]] zeigte sich viel mehr als zurückhaltend und vorsichtiger Ninja. Selbst einige Monate nach seiner Einsetzung herrschte eine Stille im Zusammenhang mit seiner Politik. Als [[Wichtige_Personen_in_Taki#Ehemalige_Dorfoberhäupter|Muneyaki]] dann sogar plötzlich für eine Weile lang verschwand fürchteten sowohl der Ältestenrat als auch die Bewohner [[Takigakure]]s dass die Auswahl ein Fehler gewesen war und sie ihren Anführer nie wiedersehen würden. Doch [[Wichtige_Personen_in_Taki#Ehemalige_Dorfoberhäupter|Muneyaki]] erschien wider Erwarten wieder an den Toren [[Takigakure]]s als wäre nichts gewesen, um sich seinen Aufgaben als [[Dorfoberhaupt]] des Dorfes zu stellen. Erst einige Wochen nach seiner Rückkehr enthüllte [[Wichtige_Personen_in_Taki#Ehemalige_Dorfoberhäupter|Muneyaki]] die Intention hinter seinem Verschwinden.&lt;br /&gt;
Er hat die legendären Wächter aus den vergessenen Geschichten Takis erforscht und als Zeichen der Wertschätzung den Titel des Dorfoberhauptes des Dorfes  in den gelben Drachen ernannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Post-Söldner-Ära===&lt;br /&gt;
Da die [[Söldner]]-Ära keinen großartigen Einfluss auf [[Takigakure]] hatte, verlief das Leben im Dorf nach dem Sieg über diese nicht anders ab als zuvor.&lt;br /&gt;
Es gab, da man sich nicht großartig mit den [[Söldner]]n beschäftigt hatte, anders als in anderen Ländern, keine großen technologischen Fortschritte, noch war man auf diese im recht traditionellen Land erpicht.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Es gab jedoch erste stärkere diplomatische Berührungen mit den Dörfern [[Kirigakure]] und [[Kumogakure]].&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Diese waren auf die diplomatischen Beziehungen des ehemaligen Dorfoberhaupts [[Wichtige_Personen_in_Taki#Dorfoberhaupt|Eigen Jinkou]] zu [[Kirigakure]] zurückzuführen, die ursprünglich aus dem Dorf stammte. Über jene Beziehung kamen sie dann auch in Berührung mit [[Kumogakure]], welche schon immer recht eng mit [[Kirigakure]] verbunden waren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Dreier-Bündnis-Ära===&lt;br /&gt;
Das Dreier-Bündnis [[Kirigakure]]-[[Kumogakure]]-[[Takigakure]] hat seine Wurzeln bis in den Bluterbenkrieg geschlagen. Damals entstand der erste Kontakt aller drei Länder miteinander. Auch wenn dieser Kontakt eher negativer Natur gegenüber [[Takigakure]] war, so festigte es die Bindung der beiden anderen Bündnispartner.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Dieses Verhältnis schob sich jedoch ins positive als [[Wichtige_Personen_in_Taki#Eigen_Jinkou|Eigen Jinkou]] Dorfführer wurde, da Eigens Heimatdorf [[Kirigakure]] gewesen war, pflegte sie in dieser neuen Position eine recht umsichtige Politik, welche den Grundstein für das künftige Bündnis legte.&lt;br /&gt;
Zur freundschaftlichen Annäherung begrüßte [[Takigakure]] bald eine kleine Delegation [[Kirigakure]]-Ninja im Dorf, deren Besuch überraschend gut ausging.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Anschläge während des [[Chuuninexamen]]s in [[Kumogakure]] festigte ebenfalls diese Beziehung, da [[Takigakure]] ihrem neuen Freunden [[Kirigakure]] und somit auch [[Kumogakure]] bei der Beseitigung der Schäden half.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Nach der Eroberung einer [[Söldner]]festung seitens [[Kirigakure]], wurde diese zum gemeinsamen Besitz der drei Dörfer erklärt und die Bündnisfestung erschaffen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die letzte Festigung des Bündnisses wurde durch die Katastrophenhilfe während Unwetters erzielt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Beginn der [[Wichtige_Personen_in_Taki#Shinishi_Kudo|Kudo]]-Dynastie - 89 Jahre nach Ende des Bluterbenkrieges===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem, Nobu Guskihen, der Bruder [[Wichtige_Personen_in_Taki#Ehemalige_Dorfoberhäupter|Muneyaki Gushikens]], diesen auf dem Weg zu einer wohl wichtigen Besprechung abfangen und entführen konnte, trat die Spezialeinheit Takigakures in Aktion, unter anderem auch [[Wichtige_Personen_in_Taki#Shinishi_Kudo|Shinishi Kudo]].&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Wichtige_Personen_in_Taki#Shinishi_Kudo|Shinishi Kudo]] gelang es als einziger, den [[Wichtige_Personen_in_Taki#Ehemalige_Dorfoberhäupter|gelben Drachen]] und seinen Bruder in einer Höhle zu finden und zu erreichen. Ihm gelang es Nobu Gushiken, das höchst gefährliche, ehemalige Mitglied der [[Einheiten_Takigakures#Tsuisekisha_.28J.C3.A4ger.29|Tsuisekisha-Einheit]], den Bruder von Gushiken, zu erledigen. &lt;br /&gt;
Gerüchten zufolge soll Nobu jedoch Sicherheitsvorkehrungen geplant haben, welche besagte Höhle nach seinem Tod zum Einsturz brachte.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Offiziellen Aussagen zufolge, gelang es Kudo, das [[Dorfoberhaupt]] aus der misslichen Lage der einstürzenden Höhle zu befreien, schaffte es jedoch selbst nicht mehr heraus. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Wichtige_Personen_in_Taki#Shinishi_Kudo|Shinishi Kudo]] galt eine Zeit lang als verstorben, ehe er wohlauf zurückkam und wenig wegen seiner heldenhaften Taten, der Rettung des alten Dorfoberhauptes sowie dem Ausschalten des Verräters selbst zum [[Dorfoberhaupt]] ernannt wurde, da [[Wichtige_Personen_in_Taki#Ehemalige_Dorfoberhäupter|Muneyaki Gushiken]] von diesem Amt zurücktrat.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der junge [[Gesellschaft_in_Taki#Kudo|Kudo]] brachte gleich frischen Wind in des recht traditionelle Takigakure, durch die Umbenennung des Dorfoberhaupt-Titels vom gelben zum goldenen Drachen, sowie dem Bau eines neuen [[Aufbau_von_Taki#Ninjasitz.2Fgoldene_Drachenstatue|Ninjasitzes]], der eben jenes Wesen repräsentieren sollte.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Jedoch hatte [[Wichtige_Personen_in_Taki#Shinishi_Kudo|Shinishi Kudo]] mit seiner Ernennung gleichzeitig etwas geerbt was den jungen Shinobi auf die Probe stellen sollte, der [[Taki_no_Kuni#Jashin_Sekte|Jashin-Kult]] der zuvor in Takigakure schon Unheil angerichtet hatte war stärker geworden und schaffte es [[Takigakure]] als Dorf einige Seitenhiebe zu verpassen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Bald darauf sollte ein Krieg in [[Taki no Kuni]] ausbrechen in dem die beiden Seiten ihre Kräfte maßen und [[Wichtige_Personen_in_Taki#Shinishi_Kudo|der goldene Drache]] seine Stärke und Führungsqualitäten beweisen musste.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Das Lied des gelben Drachen=&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwischen den Reihen voller Bücher und Schriftrollen in der Bibliothek [[Takigakure]]s, die oft von großen Personen der Vergangenheit, wichtigen Ereignissen oder Techniken sowie Lehre handeln, findet der Suchende bis weilen ein kleineres unscheinbares Buch.&lt;br /&gt;
Nur selten wurde das Buch in den letzten Jahren aus der Umarmung seiner größeren Brüder und Schwestern gerissen, um seinen Inhalt dem Suchenden zu offenbaren. Es war in Vergessenheit geraten und gelegentlich, wenn es aus dem langen Schlaf eines von Staub bedeckten Buches für einen Moment, welcher für ein Buch alles zwischen einer Sekunde und einem Jahrhundert sein kann, aufwachte, erinnerte es sich sehnsüchtig daran wie es gewesen war, als noch kleine Kinderfinger es jeden Tag hervorgeholt und die dazugehörigen hohen Stimmen erfreut und laut aus ihm hervor gelesen hatten.&lt;br /&gt;
Es war abgenutzt ja, aber das stimmte das Buch nicht traurig sondern machte es eher stolz. Die güldene Farbe, mit der sein Schaffer einst den Umschlag beschrieben hatte, hatte ihm eh nie wirklich gefallen und der Zustand sprach in seinen Augen für all die Liebe und Anerkennung, die ihm einst zugekommen war. Und schließlich hatte die Geschichte, mit deren Schutz und Überlieferung es beauftragt worden war, alles Recht auf derartige Zuwendung.&lt;br /&gt;
Ja das Buch war stolz auf sich selber und wusste, dass es nur lange genug warten müsste, bis es aus seinem Schlaf aufgeweckt werden und seine Geschichte erneut offenbaren würde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Irgendwann kam dieser Tag und an diesem Tag fand die Sage des [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|gelben Drachens]] und der Götter wieder Einzug in die Köpfe der Menschen. Wie so oft bei Sagen weiß niemand zu sagen, wie viel wahr und wie viel hinzugedichtet worden war. Aber dies, so wusste das Buch, war nicht die Aufgabe einer Sage.&lt;br /&gt;
Eine Sage muss die Herzen der Menschen erfreuen, sie mit Hoffnung erfüllen und zum Träumen anregen. Eine Sage lässt bisweilen alte Männer genauso wie kleine Kinder mit verträumten Blicken die Welt um sich herum betrachten und sich vorstellen, wie es wohl damals an diesem Ort ausgesehen haben könnte. Eine Sage schließlich steht für eine Lektion und Beispiel, Lehre und Wissen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und so erzählt das Buch die Geschichte:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Prolog===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vor langer Zeit, als die Menschheit noch jung war und mit den großen Augen eines kleinen Kindes die Welt um sich herum betrachtete, herrschte die Natur über das Leben eines jeden Lebewesens mit einer Hand, die zugleich sanft wie ein kühler Windstoß im drückenden Sommer als auch hart wie der Kern eines großen Gebirges war.&lt;br /&gt;
Der Mensch, genauso wie alle anderen Lebewesen ob Tier, Pflanze oder Stein kämpfte jeden Tag um sein Überleben. Aber nicht Angst oder Ohnmacht vor den Strapazen bestimmten sein Leben, sondern Freude und Glück über die einfachsten Dinge. Er war glücklich, wenn er mit vollem Magen einen warmen und sicheren Schlafplatz gefunden hatte.&lt;br /&gt;
So herrschte die Natur und die Tiere, die teilweise älter als die Menschen waren, wuchsen zu prächtigen Gestalten heran. Hört man heute von Erzählungen aus jener Zeit, so wirken die Geschichten von dem riesigen Wald, der den Großteil des Kontinents bedeckte und von ebenso riesigen Tiergottheiten bevölkert war, wie die Märchen eines alten wirren Greises.&lt;br /&gt;
Aber der Menschheit Kindeswiege war dies Umfeld beschützt vom großen Schatten des Waldgottes. Irgendwann jedoch fängt jedes Kind an sein Umfeld zu verändern und in einer Zeit, in der sich das Schicksal dieses Gleichgewichtes entscheiden sollte erhob sich der [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|gelbe Drache]] über die Träume von Natur und Mensch hinweg in die Lüfte der Zukunft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===1. Kapitel===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Langsam und träge floss der kleine Bach an diesem Tag die Hänge des Hügels herab, plätscherte nur missmutig über die großen Steine nahe seiner Quelle, drückte nur halbherzig die Kiesel vor sich her, die sich in seinen Weg stellen wollten, und wollte gar nicht so recht seinen Weg gen Tal beschreiben.&lt;br /&gt;
Hätte man den Bach an einem anderen Tag gesehen und hätte man Aug und Ohr, so wie es die Menschen früher für die Natur gehabt hatten, so hätte die Freude und die Glückseligkeit des Baches einem das Herz erwärmt. Es war kein großer Bach, es war kein Bach, dessen Wasser sich in den Strom eines gewaltigen Flusses oder die Gefilde eines riesigen Sees mischte. Es war ein einfacher Bach, der auf der großen Landkarte nicht einmal seine Existenz belegt finden würde.&lt;br /&gt;
Aber für die Menschen des kleinen Dorfes am Fuße des Hügels war er die Quelle ihres Lebens und somit das Wichtigste in der Welt und für ihn waren diese Menschen das Wichtigste in der Welt.&lt;br /&gt;
Wer brauchte schon riesige Mengen Wassers, wenn er sich an dem Lachen der Kinder erfreuen konnte, die in ihm spielten und sein Wasser benutzten, um sich gegenseitig zu bespritzen?&lt;br /&gt;
Ja es waren vor allem die Kinder, auf die sich der Bach jeden Morgen freute, wenn er sich aus dem moosig-grünen Bett seiner Träume erhob. Er kannte sie alle, er erkannte sie schon am Klang ihres Lachens und hatte einem jeden der Dorfbewohner erfreut beim Wachsen zugesehen.&lt;br /&gt;
Nichts aber stimmte ihn so traurig, wie das bittere Weinen und Schluchzen eines Kindes, das in seinem jungen Leben bereits großes Leid erfahren musste. Und ausgerechnet das herzerweichendste Weinen und die qualvollsten Tränen hatte er am gestrigen Tage wahrnehmen müssen.&lt;br /&gt;
Das Mädchen mit den grellblonden Haaren namens [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] hatte bereits in ihrer frühesten Kindheit beide Eltern verloren und lebte alleine mit ihrer großen Schwester Kigiku in dem kleinen Dorf. Nie hatte der Bach [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] weinen hören ob des Verlustes der Eltern oder der schweren Zeit, die dieser den beiden Mädchen einbrachte. Es war immer glücklich mit seinem Leben gewesen, hatte sich nie beschwert und war der großen Schwester stets zur Hand gegangen. Und ausgerechnet dieses Mädchen, das dem Bach immer ein Quell der Freude gewesen war, weinte nun ob der schweren Krankheit des Einzigem, dem es sich immer sicher gewesen war: Seiner Schwester.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was konnte der Bach tun? Die Menschen hatten in den Jahrhunderten seit ihrer frühesten Kindheit gelernt in der Natur zu überleben und dabei bereits einiges über die Kunst mit den Geschenken der Natur Krankheit und Wunde zu bekämpfen gelernt. Aber nicht einmal dieses Wissen schien das Leid Kigikus mildern zu können. Trübseelig floss er weiter vor sich hin und grübelte nach, was er tun könnte. Auch dachte er dabei daran, dass die Menschheit längst ihr Kindesbett verlassen und begonnen hatte, die harte Seite der Natur, die ihr Leben bedrohte, zu bekämpfen.&lt;br /&gt;
Früher, er konnte sich fast nicht mehr daran erinnern, hatte sich nur selten die Sonne in seinen Wassern gespiegelt, da der Schatten großer Bäume stets sein Gefilde bedeckte. Irgendwann aber hatten die Menschen damit begonnen die Bäume zu fällen und sich Platz zum Leben, für ihr Vieh und für ihre Felder zu schaffen. Der große Wald war immer weiter geschrumpft und schon lange hörte der Bach die Stimmen der Bäume nur noch aus sehr weiter Entfernung im Säuseln des Windes.&lt;br /&gt;
Als er nun so lauschte, um die Stimmen der Bäume zu hören, vernahm er die Stimme eines Menschen. Dieser Mann, denn seine tiefe und rauchige Stimme verriet sein Geschlecht, sang irgendwo in seiner Nähe von etwas, was der Bach völlig vergessen hatte: Von dem Waldgott.&lt;br /&gt;
Die Erinnerungen überschlugen sich und schnell beschloss der Bach aus seiner Trübseligkeit zu erwachen und den Sänger mit dem Plätschern seines Wassers an- und zu dem kleinen Dorf hinzulocken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===2. Kapitel===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stark schmerzten die Füße des Greises, dessen Stimme der Bach vernommen hatte, ob seiner langen Wanderung und ein jedes Wort, das er scheinbar vergnügt vor sich her sang, war einzig und allein dazu gedacht, um ihn von den Schmerzen abzulenken.&lt;br /&gt;
Er war weit gereist, hatte viele Flüsse überquert und sich an viele Bäume gelehnt, wenn sein alter Körper ein paar Momente der Ruhe benötigten. Weswegen er reiste, wusste er nicht mehr. Einzig und allein erinnerte er sich noch daran, dass er einst am Rande eines großen Waldes gelebt und von dessen Wildheit und Schönheit verzaubert worden war.&lt;br /&gt;
Angelockt vom Plätschern des Baches, dessen kühles Wasser Linderung für die schmerzenden Füße verhieß, wechselte der Greis die Richtung und traf schon bald auf den kleinen Bach und das in nicht allzu weiter Ferne stehende Dorf. Noch einmal nahm sich der Alte zusammen, trällerte um so lauter, als seine Füße besonders stark schmerzen und ihm anscheinend sagen wollten:“Wieso bleibst du nicht einfach hier sitzen und gönnst uns unsere Ruhe du alter Narr?“&lt;br /&gt;
Aber der „alte Narr“ war dickköpfig geworden und wollte nicht nur seine Füße ausruhen, sondern auch noch mit Menschen reden. Ein Vergnügen, das ihm seit Wochen verwehrt war.&lt;br /&gt;
So laut trällerte er vor sich hin, dass er das Schluchzen des kleinen Mädchens, das am Ufer des kleinen Baches mehr in sich zusammen gekauert war, als dass es saß, nicht mitbekam. Erst, als das Mädchen seine grünen Augen öffnete und auf den alten und komisch aussehenden Mann schaute, während es sich über die tränenverschmierten Wangen wischte, bemerkte dieser, dass er nicht alleine war.&lt;br /&gt;
„Was ist ein Waldgott?“ ertönte die hohe Stimme des Mädchens und der alte Mann blieb verdutzt stehen, um die fragenden großen Augen, die vor Weinen rot geworden waren, zu bewundern. Kurz entschlossen gewährte er seinen fast schon rebellierenden Füßen ihren Wunsch und ließ sich neben dem Mädchen leise seufzend nieder.&lt;br /&gt;
„Die gestaltgewordene Natur. Wille und Kraft dessen, was uns stets umgibt, und genauso wild und sanft wie eben jenes.“ Antwortete er ein wenig kryptischer, als er beabsichtigt hatte, während er die schmerzenden Füße aus den abgelaufenen Sandalen befreite.&lt;br /&gt;
„Und wie sieht er aus?“&lt;br /&gt;
„Er wechselt die Gestalt, so wie es auch die Natur ständig tut.“&lt;br /&gt;
„Ist er lieb?“&lt;br /&gt;
„Ja und nein. Wenn er stürmisch und verheerend ist, wenn er wütend und aufgebracht ist, so vernichtet er alles, was ihm in den Weg kommt. Ist er aber sanft und ruhig, so beschützt, heilt und umsorgt er das, was in seinen Augen, den Augen der Natur, würdig ist.“&lt;br /&gt;
Sofort weiteten sich die Augen des kleinen Mädchens, das das zerschlissene Hemd des Alten mit seinen kleinen Fingern ergriff und ihn voller Hoffnung und zugleich voller Angst vor einer möglichen Enttäuschung anschaute.&lt;br /&gt;
„Er heilt? Kann er alles heilen? Kann er auch eine richtig schlimme Krankheit heilen?“&lt;br /&gt;
Ein wenig verdutzt ob dieser Reaktion antwortete der Alte in dazu passender Stimmlage:&lt;br /&gt;
„Ehm Ja, kann er, aber dazu muss er…“ Doch weiter hörte das Mädchen nicht, es riss nur umso stärker an dem Hemd und schrie förmlich:&lt;br /&gt;
„Wo finde ich ihn? Erzähl mir bitte alles!“&lt;br /&gt;
Und nach einer Reaktion, die sehr derer glich, die er nur wenige Momente zuvor gezeigt hatte, und einem dazu passenden Seufzen, holte der Greis tief Luft und fing an zu erzählen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Weit weg im Nordosten steht er noch, der große Wald, der einst fast den ganzen Kontinent bedeckte. Im Gegensatz zu den kleinen Wäldern, die du kennst, ist dieser Wald noch erfüllt von dem Willen und der Kraft der Natur. Tief in seinem Inneren lebt der Waldgott in dem wunderbaren Hain, der schon seit Äonen nicht mehr von Menschen betreten worden ist, und umgeben von den Vorfahren der Tiere: riesige und weise Tiergötter.&lt;br /&gt;
Einst, so wurde mir als kleines Kind in meinem Heimatdorf erzählt, dass am Randes des großen Waldes steht, sahen die Tiergötter und der Waldgott mit wohlwollendem Blick auf die Menschen herab, die so schwach und zerbrechlich wirkten. Sie standen uns bei, wenn etwas unsere Existenz bedrohte, und halfen uns gelegentlich mit Rat und Tat in der Natur zu überleben, die sie schon so viel länger bevölkern und so viel besser verstehen als wir.&lt;br /&gt;
Aus dieser Zeit kommen auch die Geschichten der Heilkunst des Waldgottes und der weisen Ratschläge der Tiergötter, die zusammen mit ihren damals noch ähnlich riesigen Brüdern und Schwestern unseren Kontinent bereisten und bevölkerten.&lt;br /&gt;
Aber…“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch weiter kam der Mann nicht, denn das Mädchen war bereits aufgesprungen und rannte fort in Richtung der Häuser. Später erfuhr er, was es mit dem Mädchen auf sich hatte, und schollt sich selber ob dem, was er so unvorsichtig [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] erzählt hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===3. Kapitel===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Voller Schrecken beobachtete der kleine Bach, was geschah. In seinem Bestreben das kleine Mädchen zu trösten und sich wieder an ihrem Lachen und den strahlenden Augen zu erfreuen, hatte er vergessen, dass Menschen keine Tiere waren. Sie waren es nicht gewohnt auf sich alleine gestellt zu überleben und am aller wenigsten kleine Kinder, von den Gefahren einer solchen Reise und denen des großen Waldes ganz zu schweigen.&lt;br /&gt;
Aber was konnte er tun? Was konnte er tun?...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ohne lange nachzudenken hatte sich [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] ihre festeren Schuhe samt ein paar reisetauglichen Kleidern und Proviant – was sie eben rumliegen sah – geschnappt, hatte ihre Schwester umarmt und war mit den Worten „Der Waldgott wird dich heilen, warte es nur ab!“ aus der kleinen Hütte, die die zwei Mädchen bewohnten, verschwunden.&lt;br /&gt;
Kigiku hatte sichtlich verwirrt drein geschaut, aber hatte ob ihrer Krankheit und der Schwäche, die ihren Körper befallen hatte, nichts tun können, außer der kleinen Schwester flehentlich hinterher zu schauen. So verzweifelt, wie die große Schwester in dieser Stunde war, als[[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] Hals über Kopf das kleine Dorf verließ, so zuversichtlich war die kleine Schwester, die endlich etwas gefunden hatte, was sie tun konnte um Kigiku helfen zu können. Sie dachte gar nicht daran, dass die Reise gefährlich werden könnte, oder dass sie ihr eigenes Leben schonen müsste. Einzig und allein das Leben der Person, die für sie die Welt darstellte, war ihr wichtig und kreiste beständig in ihrer Gedankenwelt umher.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So reiste das kleine Mädchen mit dem blonden Haar und den großen grünen Augen los gen Nordosten. Zum Glück hatte sie gelernt die Himmelsrichtungen zu erkennen und zu finden und verlief sich nie. So selbstsicher ging sie ihre Reise an, dass sie vergnügt summend schon bald das kleine Tal und die Gefilde des kleinen Baches verließ.&lt;br /&gt;
Die ersten Tage ihres kleinen Abenteuers flogen nur so vorüber. Sie hatte genügend Wasser dabei und konnte ihre Proviante mit den Beeren und Früchten, die sie dank des herrschenden Sommers leicht fand, stets wieder auffüllen. Einzig und allein des Nachts, wenn es dunkel und gelegentlich sogar etwas kühler wurde, wurde es ihr etwas bang um das kleine Herz. Aber wie stets summte sie dann eine kleine Melodie vor sich her, mit der sie die große Stille um sich herum vertrieb und sich selber in den Schlaf wiegte.&lt;br /&gt;
Die Weisen sagen, dass ein entschlossenes Herz keine Furcht kenne. Nur ein zauderndes und fragendes Herz öffne Tür und Tor für Zweifel und Furcht. Wenn man diesen Worten Glauben schenken darf, so verwundert es nicht, dass [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] nie daran dachte umzukehren oder auch nur aus Angst oder Furcht eine Träne vergoss. Sie war überzeugt davon das Richtige zu tun und setzte mit derselben Überzeugung Fuß vor Fuß, ging Schritt um Schritt immer weiter gen Nordosten.&lt;br /&gt;
Schon bald wurde die Natur, die wenn auch in schwächerer Art und Weise, auch an diesem Ort zu finden war, auf das summende und singende kleine Mädchen aufmerksam und immer öfter geschah es von nun an, dass ein kleiner Sperling sich zu [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] gesellte, wenn diese tagsüber oder nachts vor sich hin sang, um diese mit seinem hohen Zwitschern zu begleiten.&lt;br /&gt;
Immer, wenn sie den kleinen [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]] sah, der ihr schon bald ein lieber Wegbegleiter wurde, hellte sich die Miene des kleinen Mädchens auf und ihre Schritte wurden bestimmter und stärker. Dem Beispiel des [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]]s folgend, fing sie schon bald an feste Rhythmen in ihren Tagesablauf zu bringen:&lt;br /&gt;
Sie stand mit der Sonne auf, aß etwas, ging dann den Tag über unterbrochen von einer Mittagspause bis sie am Nachmittag begann nach einer Schlafmöglichkeit zu suchen und daraufhin nach etwas Essbarem und Trinkbarem, wenn sie nicht schon genug während des Tages gefunden hatte. Ihrer guten Orientierung wegen verlief sie sich dabei so gut wie nie und wenn, dann brachte sie das Zwitschern des kleinen [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]] schon bald wieder auf den richtigen Weg. Auch brauchte sie nur auf das Verhalten des[[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]]s zu achten, um Wetterumbrüche oder Gefahren vorherzusehen.&lt;br /&gt;
So verging die Zeit und die Natur kehrte immer weiter in das kleine Mädchen ein genauso wie das kleine Mädchen immer weiter in die Natur einkehrte. Und dann kam der Herbst&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===4. Kapitel===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als die ersten Blätter an den Bäumen begannen gelb und rot zu werden, wusste [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]], dass der Sommer den Kampf gegen den Winter langsam verlor. Noch kämpfte er wacker und hielt die kalten Winde aus dem Norden samt der dunklen Wolken, die sie mitbrachten, zurück. Aber mit jedem Tag und jeder Nacht kamen sie näher, ohne dass der Sommer etwas dagegen würde tun können.&lt;br /&gt;
Sie musste sich beeilen, so viel verstand selbst ein kleines Mädchen, denn in den Stürmen und der Kälte des Winters würde sie nicht überleben können ohne die Hilfe und den Beistand Ihresgleichen.&lt;br /&gt;
Wäre der kleine [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]] nicht gewesen, der sie über immer längere Strecken des Tages begleitete und es sich immer öfter auf ihrer Schulter bequem machte, so hätten vielleicht der Zweifel und die Furcht Einzug in ihrem Herzen gehalten. So aber ertönten die Stimmen der Zwei, wann immer der Winter an ihren Herzen zu nagen begann, und vertrieben diesen.&lt;br /&gt;
Manchmal allerdings kam es auch vor, dass der kleine [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]] schrecklich lange weg blieb und [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] begann sich Sorgen zu machen. Sorgen um den kleinen [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]], um ihre Schwester und um den Wahrheitsgehalt der Geschichte des alten Mannes. Als der kleine [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]] eines Morgens nicht neben ihr zu finden war, erhob sie sich und ging ohne zu zaudern in den kleinen Hain hinein, der sich vor ihr erstreckte. Sie begann das Lied zu singen, das sie seit Beginn ihrer Reise immer sang, und schon bald hörte sie aus einiger Entfernung die Antwort des [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]]s.&lt;br /&gt;
Ihr Herz schlug immer schneller voller Freude und auch voller Angst ob dem, was dem [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]] passiert sein könnte. Sie rannte immer schneller, stets der Stimme des [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]]s folgend und blieb plötzlich stehen.&lt;br /&gt;
Eine kleine [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] mit ungewöhnlich eisblauen Augen stand am Fuße eines großen Baumes, auf dessen niedrigem Ast [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] sofort ein paar der Federn des kleinen [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]]s sehen konnte. Ihre Augen weiteten sich und füllten sich schon bald mit Tränen, während die Katze sich von dem ersten Schrecken ob der plötzlichen Begegnung erholte und begann um das kleine Mädchen, das mehr und mehr in Tränen ausbrach, zu kreisen.&lt;br /&gt;
[[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] verstand schnell, dass der Sommer ihr bisher nur die schönen Seiten der Natur gezeigt hatte und sie den kleinen [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]] wohl nicht mehr wieder sehen würde. Es war in ihren Augen klar, dass der [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]] den Klauen der [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] erlegen war, da er sonst längst zu ihr zurück geflogen sein würde.&lt;br /&gt;
Immer stärker wurde der Regen aus Tränen, der sich vom Gesicht des kleinen Mädchens gen Boden bewegte, bis ein empörtes Miauen das Mädchen aus seinen Gedanken rüttelte. Die [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] hatte sich vor [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] hingesetzt und schaute sie aus zugleich neugierigen und vorwurfsvollen Augen an, so dass das Mädchen nicht anders konnte als sich herabzubeugen und vorsichtig das Fell des Tieres zu streicheln.&lt;br /&gt;
Sie machte dem Tier keine Vorwürfe, da es nur um sein eigenes Überleben kämpfte, auch wenn es sie dennoch sehr traurig machte. Anstatt aber vor der Hand des Mädchens zu fliehen, ließ sich die [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] mit einem immer lauter werdenden Schnurren streicheln und verließ auch nicht die Seite des Mädchens, als dieses langsam damit beginnen musste zurück zu ihren wenigen Habseligkeiten zu gehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So nahm schon bald die kleine [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] den Platz des [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]]s ein und begleitete [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] auf ihrer Reise. Und so wie der [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]] mit seinem Verhalten dem Mädchen vieles über das Überleben in der Natur beibrachte, so tat dies auch die [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]]. Allerdings oblag es der [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] genauso wie bei ihrem ersten Treffen dem Mädchen die düstere Seite der Natur zu zeigen.&lt;br /&gt;
Hatten im Sommer noch Früchte und Beeren überall auf ihrem Weg nur darauf gewartet von ihr gepflückt zu werden, so verschwanden diese immer mehr je weiter der Herbst Einzug hielt. Und schon bald musste [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] lernen, dass sie wie die [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] Leben nehmen musste, um selber zu überleben.&lt;br /&gt;
Es dauerte schier eine Ewigkeit, bis es ihr mittels einer Falle zum ersten Mal gelang ein kleines Tier zu fangen, ein Feuer zu machen und es dann übers Herz zu bringen das Tier zu töten und sogar zu verspeisen. Sie weinte bitterlich ob des Lebens, das sie beendet hatte und flehte vielmals um Verzeihung, bevor sie sich traute zu essen.&lt;br /&gt;
Durch Wiederholung aber wird jeder zum Meister und schon bald hatte sich das kleine Mädchen an die neuen Vorgänge gewöhnt, auch wenn sie noch immer für das Schicksal der Seele eines jeden Tieres, das sie tötete, zum ihr unbekannten Waldgott betete.&lt;br /&gt;
Schon bald fiel ihr das Fehlen des freudigen Zwitscherns kaum noch auf und die Harte Seite der Natur zog immer mehr in sie ein, auch wenn diese gemischt von warmen Momenten war, wie das abendliche Einschlafen mit der [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] in den Armen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===5. Kapitel===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Immer schwächer wurde der Sommer und der Herbst, der wie sein Freund Frühling sich oft wie das Seil fühlte, an dem Sommer und Herbst zogen, wurde immer dunkler und kälter. Die Stürme, die die Höhepunkte im Tauziehen zwischen Sommer und Winter für jeden sichtbar und hörbar machten, hatten schon seit einiger Zeit immer weiter an Stärke nachgelassen so wie es auch der Sommer getan hatte.&lt;br /&gt;
Immer weniger Zeit blieb dem kleinen Mädchen, das sich immer öfter morgens von Raureif befreien musste. Gelegentlich fielen früh morgens kleine weiße Flocken vom Himmel herab, setzten sich auf ihr blondes Haar und bildeten einen Schleier aus winzig kleinen Kristallen. Immer öfter froren ihr die Füße oder die Hände, manchmal kroch die Kälte sogar langsam die Beine hoch und hätte sie nicht die [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] gehabt, die sie des nachts wärmte, so wäre sie sicher oft schlotternd vor Kälte erwacht.&lt;br /&gt;
Sie hatte kaum noch Zeit, das wusste sie. Aber unbeirrt setzte sie Tag für Tag einen Fuß vor den anderen. Sie konnte nicht scheitern, sie durfte nicht! Was war schon so ein wenig Schnee im Vergleich zu dem, was ihre Schwester erleiden musste?&lt;br /&gt;
Und dann eines Tages, als die glänzende Himmelsscheibe bereits im Sinken inbegriffen war, sah sie Rauchschwaden hinter einem kleinen Weiler aufsteigen. Sie beschleunigte ihre Schritte und angespornt durch das Wettlaufen, das sich nun ergab, sprintete auch die [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] immer schneller, bis sie das Mädchen überholte und wenig später aus deren Sichtfeld verschwand.&lt;br /&gt;
Wie lange sie schon so rannte, wusste [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] nicht. Einzig und allein die stetig abnehmende Entfernung zu den Rauchschwaden und nicht die fast schon untergegangene Sonne war Mittelpunkt aller Gedanken des kleinen Mädchens. Je näher sie aber kam, desto mehr drangen schreckliche Geräusche an ihr Ohr, die sie an die unglaublich lauten Stürme im Herbst erinnerten. Oft hatte sie sich mitten in der Nacht, wenn es besonders stark stürmte, wie ein Kokon in ihre Decke eingerollt und sich vorgestellt, dass außerhalb des schützenden Mantels riesige Tiere, wie die aus der Geschichte des Greises, umher liefen und sich gegenseitig anschrien, was diesen Schrecklichen Krach erzeugte.&lt;br /&gt;
Hätte sie gewusst, was sie erwartete, so hätte sie in jenen Nächten wohl kein einziges Auge zu bekommen. Als sie sich immer weiter ihren Weg zwischen den mit einer hauchdünnen Schicht silbrigen Schnees bedeckten Bäumen des kleinen Weilers bahnte, schälten sich immer mehr die Umrisse kleinerer und größerer Häuser aus dem zwielichtigen Schatten der Bäume. Das Herz des Mädchen schlug ob der Vorfreude vielleicht endlich ihr Ziel erreicht zu haben immer schneller, bis es plötzlich zwei Schläge aussetzte während auch die kleinen Beine sich nicht mehr fortbewegen wollten.&lt;br /&gt;
Ein gewaltiges Brüllen, wie es dem stärksten Orkan alle Ehre bereitet hätte, erhob sich, als ein gewaltiger schwarzer Schatten sich auf die Reihe der Häuser zu bewegte. Nicht heimelige Kamine, nicht freundlich strahlende Herdfeuer hatten die Rauchschwaden erzeugt, die [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] angelockt hatten, sondern in Flammen stehende Barrikaden, die die Dorfbewohner scheinbar als Schutz errichtet hatten. Aber selbst diese hatten sie nicht vor dem bewahren können, was auf sie zurollte.&lt;br /&gt;
Verzweifeltes Rufen drang an [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]]s Ohren, als das Brüllen für einen Moment aussetzte. Langsam bewegte sie sich wieder, überzeugte ihre Füße mühsam zu jedem einzelnen Schritt und näherte sich so furchtbar langsam dem Chaos, das immer mehr von sich enthüllte.&lt;br /&gt;
Der gewaltige Schatten war stehen geblieben, bäumte sich in regelmäßigen Abständen auf und brüllte jedes Mal so laut, dass die nahestehenden Bäume wackelten. Vor ihm schälten sich nun auch kleinere Schatten mit langen Stäben aus dem flackernden Zwielicht der Flammen. Je näher das kleine Mädchen kam, desto mehr erkannte sie, dass es sich um Dorfbewohner zu handeln schien, die mit langen Speeren und allerlei zweckentfremdeten Ackergerät den riesigen Schatten, der längst durch die Barrikade gebrochen war, aufzuhalten versuchten.&lt;br /&gt;
Dann hörte sie plötzlich etwas, was nicht so recht in das Chaos passen wollte. Ein hohes Schreien drang an ihre Ohren, das nicht allzu weit entfernt seinen Ursprung haben konnte. In einem solchen Chaos hätte man erwartet, dass es ein furchterfülltes Schreien einer Frau ob der großen Gefahr sein müsste. Aber ein kleines Kind, jünger als die bisher unbemerkte Beobachterin, wankte kaum in der Lage richtig zu laufen mit seinen kurzen Beinen und immer wieder sich an den Häuserwänden abstützend auf den Kampf hinter der durchbrochenen Barrikade zu.&lt;br /&gt;
Doch auch der Schatten hatte das Geräusch bemerkt. [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] blieb abermals für einen Moment vor Schreck das Herz stehen, als sich das riesige Ungetüm dem wankenden Kind zu wandte. Aber diesmal setzten ihre Beine nicht aus, sondern beschleunigten Ihre Schritte. Unweigerlich dachte [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] daran, dass sie nicht schnell genug gewesen war um ihren kleinen [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]] hatte beschützen zu können und weigerte sich so etwas noch einmal zuzulassen.&lt;br /&gt;
Ihre Beine flogen förmlich über die leicht angefrorene Erde, näherten sich immer weiter dem Kleinkind und dem riesigen Schatten, der laut brüllend ebenfalls auf dieses aus der entgegen gesetzten Richtung zusteuerte. Ein verzweifelter Ruf aus der Kehle eines Mannes drang an die Ohren des Mädchens, aber kein einziger ihrer Gedanken war dazu in der Lage sich um dieses zu kümmern.&lt;br /&gt;
Mit Müh und Not erreichte sie das wankende Kind, das in dem Moment, in dem [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] hinter ihm zu Halt kam, endgültig der Schwerkraft Rechenschaft leistete und in die Arme des blonden Mädchens fiel. Doch auch der riesige Schatten hatte die Quelle des hohen Geräusches erreicht. Als eine besonders vorwitzige Flamme ihre Stimme erhob und den Schauplatz für einen Moment zur Gänze ausleuchtete, legte [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] unweigerlich die Arme fester um das Kleinkind in ihren Armen. Vor ihr erhob sich der Kopf einer gewaltigen schwarzen [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Schildkröte]], deren Augen zornig und mordlüstern das ungleiche Gespann anfunkelten.&lt;br /&gt;
Würde sie das Kind loslassen und sich vorsichtig entfernen, während das Ungetüm mit seiner Beute beschäftigt war, so würde sie vielleicht… Doch [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] schüttelte entschlossen das blonde Haupt und drückte das Kind nur stärker an sich. Der Blick ihrer Augen wurde gefährlicher, während sich diese leicht verengten. Sie würde nicht zulassen, dass erneut ein kleines Wesen, das auf ihre Hilfe angewiesen war, starb, weil sie zu zögerlich und zu schwach war. Ähnlich einer Bärenmutter, die ihr Junges vor hoffnungslos überlegenen Jägern nicht im Stich ließ, sondern die Jäger auch noch laut anbrüllte, war der Blick des jungen Mädchens. Das Brüllen aus diesem wurde immer spürbarer, so dass selbst die [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Schildkröte]] für einen Moment inne Hielt. Immer deutlicher wurde es, man war fast der Meinung, dass man es hören … und plötzlich erschallte ein gewaltiger und tiefer Schrei, als sich ein großer Schatten zwischen [[Wichtige_Personen_in_Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] und die [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Schildkröte]] schob.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===6. Kapitel===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unweigerlich hatte [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] ihre Augen geschlossen, als der zweite Schatten so nah vor ihr erschienen war, und rechnete jeden Moment damit die Flügelschläge des Todesboten zu hören.&lt;br /&gt;
Aber diese erschallten nicht, stattdessen entwickelte sich ein Sturm aus Schrei und Gebrüll der zwei riesigen Wesen direkt vor ihr. Je mehr sie aber ihre eigene Angst und ihr wild pochendes Herz beruhigte, desto mehr war sie in der Lage die tiefen Stimmen zu vernehmen:&lt;br /&gt;
„Geh mir aus dem Weg [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Bai Hu]]!“ donnerte die etwas entferntere Stimme zornerfüllt.&lt;br /&gt;
„Nein! Diese beschütze ich und du wirst sie nicht bekommen!“ erwiderte die nähere Stimme etwas leiser, aber mit einem gefährlichen Unterton.&lt;br /&gt;
„Die Menschen verdienen den Tod!“&lt;br /&gt;
„Nichts verdient den Tod. Oder hast du Xinglu’s Worte in deinem Zorn vergessen?“&lt;br /&gt;
„Du wagst es seine Worte in den Mund zu nehmen, nachdem ihr ihn verlassen habt?“ brüllte die fernere Stimme plötzlich noch lauter.&lt;br /&gt;
„Wir haben ihn verlassen nicht wegen dem, was er einst sagte, sondern wegen dem, was er nicht mehr sagt! Würde er zu dem zurückfinden, was wir immer verehrt haben, so würden wir sofort zurückkehren.“&lt;br /&gt;
Es wurde still für einen Moment. Fast ohnmächtig vor den riesigen Geschöpfen, deren Nähe sie deutlich spüren konnte, hatte [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] ihre Augen die ganze Zeit über fest zugekniffen und auch das Kleinkind in ihren Armen hatte sich nicht gerührt. Als es nun etwas ruhiger wurde, öffnete [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] vorsichtig ihre Augen und bestaunte das weiße mit schwarzen Streifen getigerte Fell einer riesigen [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]], die sich scheinbar schützend vor sie gestellt hatte. Doch Zeit für Worte blieb ihr nicht, denn schon bald ertönte die Stimme der [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Schildkröte]] erneut, wenn auch nicht mehr ganz so sehr vor Wut bebend.&lt;br /&gt;
„Ich werde mich zurückziehen und bei Xinglu auf dich warten. Wie es stets Tradition war, wirst du ihm das Wesen vorstellen müssen, dass du vor seinem Willen beschützt hast.“&lt;br /&gt;
Ein Rauschen ertönte, während sich die [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Schildkröte]] umdrehte.&lt;br /&gt;
„In einer Woche, zum Vollmond, falls du es nicht vergessen hast.“ Brummte sie.&lt;br /&gt;
„Ich habe es nie vergessen [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Xuan Wu]], nie...“&lt;br /&gt;
Und dann verschwand die gewaltige [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Schildkröte]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erst, als sich der Schatten des Tieres mit dem Schatten des großen Wald, der in einiger Entfernung zum Dorf zu sehen war, vereinigt hatte, ging ein spürbares Aufatmen durch die Dorfbewohner. Sie schienen sich nicht an der Gegenwart des zweiten Tieres zu stören, als sie an diesem vorbei auf [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] zu rannten. Das kleine Kind in ihren Armen begehrte plötzlich auf, als ein großer Mann mit einer eindrucksvollen Narbe über der Wange und schwarzem Haar vor [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] auftauchte und im nächsten Moment hob eben dieser das Kleinkind aus ihren Armen empor und drückte es an sich.&lt;br /&gt;
„Hast du Angst um deinen Papa gehabt?“murmelte der Mann, der voller Freude dem Kind die Nase stupste.&lt;br /&gt;
„[[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]]… wir müssen reden.“ Ertönte die tiefe Stimme nun einfühlsam und beruhigend aber mit einem kleinen Anflug von Sorge und lenkte [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] von dem rührenden Bild vor sich ab. Als sie ihre Augen dem großen Wesen zu wandte und sich die Blicke begegneten, atmete sie erschrocken ein.&lt;br /&gt;
„Bist du… das kleine Kätzchen?“&lt;br /&gt;
Und der Blick der eisblauen Augen des weißen [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]]s sagte mehr als Worte könnten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===7. Kapitel===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Was hat das alles zu bedeuten?“ Schrie [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] schon fast dem großen [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] entgegen.&lt;br /&gt;
Die Sonne schickte gerade ihre ersten Strahlen durch die kahlen Äste der Bäume und zeigte dem Mädchen, wie viel Zeit seit dem Verschwinden der [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Schildkröte]] vergangen war.&lt;br /&gt;
Die letzten Stunden hatte sie damit zugebracht sich der Versuche der Dorfbewohner sie wie eine Heldin zu feiern zu erwehren und immer wieder den Armen, die sie umschlingen wollten, zu entfliehen. Als die Menschen endlich eingesehen hatten, dass sie an derlei Feiern nicht interessiert war und ihr die Nähe zu so vielen Lebewesen sogar unangenehm war, hatten sie ihr endlich etwas Platz gelassen, ihr etwas zu essen und einen Platz zum Schlafen gegeben. Während dieser Stunden war [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Bai Hu]], so hatte ihn die [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Schildkröte]] genannt, wie vom Erdboden verschlungen gewesen und erst am nächsten Morgen, als [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] sich aus Gewohnheit bei der ersten Morgenröte aus dem Bett erhob und an die frische Luft ging, saß er plötzlich neben dem Haus und schaute sie lange Zeit stumm aus seinen eisblauen Augen an, bevor er sich erhob und langsam gen Waldgrenze trottete. Schnell war sie ihm gefolgt und rief ihm nun schon zum zweiten Mal dieselbe Frage entgegen:&lt;br /&gt;
„Sag es mir! Was hat das alles zu bedeuten? Antworte endlich!“&lt;br /&gt;
„Zügle dein Temperament. Ich höre dich.“ Antwortete der große [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] mit ruhiger und gedämpfter Stimme.&lt;br /&gt;
Es dauerte ein paar Momente, bevor [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] sich etwas beruhigt hatte und deutlich leiser entgegnete: „Aber warum antwortest du mir dann nicht?“&lt;br /&gt;
„Alles besitzt einen richtigen Ort und eine richtige Zeit.“&lt;br /&gt;
„Und erst jetzt stimmt beides überein?“&lt;br /&gt;
„Richtig..“ Der [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] hielt in seinem Gang inne und schaute sich in dem winterlichen Wald einige Momente lang um, bevor er fortfuhr.“Und Vieles ist nicht für die Ohren aller bestimmt.“&lt;br /&gt;
„Also sollen die Dorfbewohner davon nichts hören?“&lt;br /&gt;
„Du hörst zu.“ Abermals folgte eine Pause, die der [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] nutzte um wieder eine Pfote vor die andere zu setzen. „Diese Menschen haben den Zorn Xinglu’s auf sich gezogen und [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Xuan Wu]], der einzige von uns der bei ihm geblieben ist, war hier um das Urteil zu vollstrecken.“&lt;br /&gt;
„Xinglu? [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Xuan Wu]]? Ich verstehe nicht… Ich verstehe gar nichts!“ Brummte [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] in sich hinein.&lt;br /&gt;
„Xinglu ist der Waldgott. Der, nach dem du gesucht hast.“&lt;br /&gt;
Ein Moment der Stille folgte, in dem sich [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]]‘s Augen weiteten und sie tief Luft holte für die folgenden Worte:&lt;br /&gt;
„Aber dann bin ich ja am Ziel Dann wird Kigiku endlich geheilt!“ Sie griff in den Schnee, warf diesen voller Freude empor und drehte sich in dem kleinen Schneegestöber entzückt um sich selber.&lt;br /&gt;
„Ja und nein.“ Erschallte die Stimme des [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]]s. Abrupt blieb [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] stehen und schaute diesen entgeistert an.&lt;br /&gt;
„Er hat die Macht zu heilen, aber ob er das tun wird ist fraglich.“ [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Bai Hu]] atmete tief ein und aus, was dank seiner Größe einen imposanten Luftstrom erzeugte, der [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]]‘s Haar umher wirbelte.&lt;br /&gt;
„Aber darum geht es gerade nicht. Du hast dich dem Willen Xinglu’s entgegen gestellt und seinen Zorn auf dich gezogen.“&lt;br /&gt;
„Aber ich habe doch nur ein kleines Kind beschützt!“ Schrie [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] ihm entgegen.&lt;br /&gt;
„Das weiß ich und das wirst du ihm erklären müssen, wenn du vor ihm stehst.“&lt;br /&gt;
Das Mädchen schluckte geräuschvoll und sah den [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] mit einer Spur Furcht in den Augen an.&lt;br /&gt;
„Und was ist, wenn er mich nicht versteht? Was ist…?“&lt;br /&gt;
„Xinglu hat sich verändert. Wo einst Mitgefühl und Wut sich die Waage hielten, herrscht nun zumeist das Dunkle.“&lt;br /&gt;
„Aber wieso?... Und wieso kennst du ihn so gut? Wieso bist du kein kleines Kätzchen mehr? Wieso hast du mir geholfen? Wieso hast du den kleinen [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]] getötet?“ Platzte es aus [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] hervor.&lt;br /&gt;
„… Zeit und Ort [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]]… Zeit und Ort.“ Und im nächsten Moment war der große weiße [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] mit ein paar gewaltigen Sätzen im Wald verschwunden und [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] drehte sich langsam gen des erwachenden Dorfes.&lt;br /&gt;
„Wenn nicht jetzt, wann dann?“ Murmelte sie und machte sich auf den Weg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===8. Kapitel===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als das blonde Mädchen sich langsam durch den winterlichen Wald dem Dorf und dessen wärmeverheißenden Rauchsäulen näherte, schälte sich immer mehr die Silhouette eines Mannes aus dem morgendlichen Zwielicht heraus. Leicht war dieser Schatten mit dem Stein zu verwechseln, auf welchem er sich befand, aber mehr und mehr fiel die Unnatürlichkeit dieses Gebildes [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] ins Auge und so blieb sie nach einigen weiteren Schritten schließlich vor einem alten Mann stehen, der seine geschlossenen Augen dem Himmel entgegen gerichtet hatte.&lt;br /&gt;
Gerade öffnete sie den Mund, um etwas zu sagen, da hob der Alte die Hand und bedeutete ihr zu schweigen. Erst einige Momente später ertönte die brüchige Stimme und durchbrach die Stille.&lt;br /&gt;
„Ich weiß, dass du hier bist auch ohne deine Worte.... Die Bäume reden seit Wochen ununterbrochen über das Mädchen, das den Waldgott sucht. Und nun stehst du vor mir, blickst mit Augen um dich, die voller Fragen sind.“&lt;br /&gt;
„Die Bäume reden?“ Antwortete [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] verdutzt und verdeutlichte mit ihrer Frage die Worte des Mannes, der anfing zu kichern, nur noch mehr.&lt;br /&gt;
„Da reist sie mehrere Monde lang durch die Natur, lässt diese in sie einkehren aber kehrt selber nicht in sie ein… Natürlich reden sie! Sie reden schon viel länger als die Menschen.“&lt;br /&gt;
„Und ihr versteht sie? Wieso verstehen die Menschen sie nicht? Oder bin das nur ich?“&lt;br /&gt;
„Ja ich verstehe sie, aber ich bin einer der Letzten.“&lt;br /&gt;
„War das mal anders?“&lt;br /&gt;
Abermals kicherte der Alte, rückte auf seinem Stein zur Seite und bedeutete [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] neben ihm Platz zu nehmen. Nur zögerlich kam sie dieser Aufforderung nach und erst, als sie neben ihm saß, erhob der Mann wieder die Stimme.&lt;br /&gt;
„Ja war es. Wir sind, genauso wie alle Tiere, die Kinder der Natur und genauso wie Kind und Mutter sich verstehen, auch ohne sich direkt zu verstehen, so taten es Mensch und Natur. Manche Menschen verstanden sie besser, manche schlechter. Aber ein jeder tat es. Irgendwann aber, wenn das Kind nicht mehr auf die Mutter angewiesen ist, bricht dieses Verständnis.&lt;br /&gt;
Was bleibt dann zurück? Ein Kind, das sich seine eigene Welt mit seinen eigenen Kräften aufbaut, und eine Mutter, die immer noch versucht über ihr Kind zu wachen.“&lt;br /&gt;
„Also… Sind es wir Menschen, die nicht mehr zuhören?“&lt;br /&gt;
Die faltige und wettergegerbte Miene des Alten verzog sich zu einem breiten Lächeln.&lt;br /&gt;
„Richtig. Sie hat nie aufgehört zu sprechen und genau so habe ich von dir gehört.“&lt;br /&gt;
„Aber, wieso verurteilt der Waldgott, der doch die personifizierte Natur ist, die Menschen, wenn eine Mutter doch nie aufhört sich um ihre Kinder zu sorgen?“&lt;br /&gt;
Ein tiefes Seufzen entfuhr dem alten Mann, dessen Lächeln schnell einem traurigen Ausdruck wich.&lt;br /&gt;
„Wo zwei Wesen nicht miteinander sprechen, da können sie nicht mehr auf Sorgen, Ängste und Bedürfnisse eingehen. Die Menschen wollten und wollen sich ihr Leben auf eigenen Beinen aufbauen. Wollen mehr und mehr die Risiken, die die Natur als Mutter vieler Lebewesen für sie bereithält, beseitigen und verändern somit etwas, was bisher kein Wesen tat: die Natur selber.&lt;br /&gt;
Der Wald, in dem wir sitzen, erstreckte sich einst über fast die gesamte bekannte Welt und wo er nicht war, da waren Steppen, Wiesen und Auen. Je mehr der Mensch sich ausbreitete, desto mehr drängte er die anderen Lebewesen und sogar die Natur zurück.&lt;br /&gt;
Letztlich ist nichts gefeit vor der Angst vor Veränderungen und Tod und der Waldgott, der vor allem der Beschützer des Waldes und der Natur ist, ist diesen negativen Gefühlen stärker ausgesetzt, als es die Natur selber ist. Denn noch immer reden die Bäume zu den Menschen und hoffen, dass sie sie verstehen.“&lt;br /&gt;
Lange Zeit schwieg das Mädchen auf diese Worte hin und schaute niedergeschlagen auf den von dünnem Schnee bedeckten Boden.&lt;br /&gt;
„Kann ich lernen sie zu verstehen?“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===9. Kapitel===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Ende der Woche, das ähnlich dem Schwerte Damokles‘ ständig drohend über [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]]s Kopf hing, rauschte wie im Flug heran. Jeder Tag war geprägt von demselben Ablauf, der ihr eine Teilnahme am dörfischen Leben lediglich zu den Abendstunden erlaubte und sie sonst von früh morgens ab in den Armen der Natur und zwischen von Schnee bedeckten Bäumen den Worten des alten Mannes lauschen ließ.&lt;br /&gt;
Am Abend des letzten Tages, den sie zum ersten Mal zur Gänze im Dorf verbringen durfte, erklang ein lautes Rascheln am Rande des Dorfes. Die Dorfbewohner streckten ihre Köpfe voller Furcht vor einem neuen Angriff aus den Fenstern und hier und dort erklangen Stimmen, die von der zu großen Ruhe in den letzten Tagen sprachen, die sie als Anzeichen für den nun kommenden Sturm sahen. Als sich die ersten bereits anschickten um wie vor einer Woche mit Feuer und behelfsmäßigen Waffen ihre Liebsten zu verteidigen, trat [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] aus der Hütte, in der sie hatte nächtigen dürfen.&lt;br /&gt;
Ohne ein Wort ging sie an der kleinen Gruppe Männer vorbei, legte einem nach den anderen beruhigend die Hand auf die Schulter und ging alleine gen Waldgrenze. Einen merkwürdigen Einfluss hatte sie auf die Bewohner, die sich langsam zurückzogen aber erst zur Ruhe kamen, als sie das Mädchen begleitet von einem großen Schatten im Dunkel des Waldes hatten verschwinden sehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]]s Reise führte sie entlang an den ihr bekannten Bäumen und Lichtungen immer tiefer in den riesigen Wald. Stumm folgte sie dem Schatten des großen [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]]s, dessen weißes Fell gelegentlich im Lichte eines vorwitzigen Mondstrahles aufzuglühen schien, aber dann sofort wieder erlosch. Kein Wort verlor das imposante Tier und ließ ihr somit sowohl die nötige Ruhe als auch Zeit um sich auf das Kommende vorzubereiten.&lt;br /&gt;
Viele Stunden lang liefen sie so an riesigen schneebedeckten Bäumen vorbei, deren imposante Statur Geschichten über Zeiten zu erzählen schien, in denen der Waldgott friedlich durch diese vergessenen Haine wandelte und den Bäumen dabei half zu wachsen. Immer weiter ging die Reise durch das Reich des Waldgottes und schließlich kündigte ein gewaltiges Tosen vom nahen Ende des Weges.&lt;br /&gt;
Und als der große [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] zum ersten Mal seit Stunden anhielt, um den Kopf gen der Quelle des Geräusches zu wenden, stockte [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] der Atem. Vor ihnen erstreckte sich ein riesiger Wasserfall, der seine Wassermassen von der Spitze eines hohen Berges hinab zu einem See schickte, der sich zu ihren Füßen erstreckte. Das aufgespritzte Wasser verteilte sich vom Berg herab langsam über die gesamte Lichtung , fing das Mondlicht ein und ließ die Umgebung gleich millionen winziger fallender Sterne in dessen silbrigen Licht erstrahlen.&lt;br /&gt;
„Dort oben ist Xing Lu’s Hain. Es ist lange her, seit ich dort war, und noch länger ist es her, seitdem die Füße eines Menschen diesen Boden berührt haben... Um dort hinauf zu kommen, wirst du auf meinen Rücken steigen und dich gut festhalten müssen.“ Erklang die tiefe Stimme des [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]]s, der sich auf den Boden gelegt hatte und geduldig abwartete, bis [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] auf seinen Rücken gestiegen war. Erst dann erhob er sich wieder und hätten sich ihre Hände nicht in dem weißen Fell verkrallt, so wäre sie bei den folgenden gewaltigen Sprüngen des Tieres, die die Zwei in Windeseile dem Scheitel des Wasserfalls näher brachten, sicherlich in die Tiefe gestürzt.&lt;br /&gt;
So aber erblickte sie bald, nachdem sie sich wieder getraut hatte ihre Augen zu öffnen, einen wunderschönen silbern glänzenden See, dessen Oberfläche so glatt wie ein Spiegel den Sternenhimmel reflektierte und dem Auge vorgaukelte einen zweiten Himmel zu den eigenen Füßen zu sehen, samt einer dunkelgrünen Wiese, die gespickt von allerhand Blumen ohne den Makel einer einzigen Schneeflocke dem Winter trotzte. Sie war im Hain des Waldgottes angekommen und erst, als sie die Augen von dessen Schönheit abwenden konnte, erblickte sie eine dunkle Gestalt, die auf der Insel mitten im See zu warten schien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===10. Kapitel===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vollkommen still lief [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Bai Hu]] an der Seite [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]]s über die wunderschöne Wiese dem See, der Insel und der Gestalt auf dieser entgegen. Sogar das große Tier, das in seinem Leben schon so viel erlebt hatte, war ob dem, was kommen würde, angespannt und dabei unbewusst in sein Jagdverhalten zurückgefallen.&lt;br /&gt;
Kein Wort verlor er, kein ungestüm umgeknickter Grashalm oder unvorsichtig berührter Kieselstein sprach vom Gang des Tieres und hätte er nicht gelegentlich tief Luft geholt, um nicht vor Anspannung zu platzen, so hätte [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] ihn wahrscheinlich völlig vergessen.&lt;br /&gt;
Das Mädchen indes lief mit ruhigem und bestimmten Schritten auf den See zu, ließ sich von dem [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] mit einem Sprung über diesen befördern, und glitt ohne aus der Ruhe zu kommen von dessen Rücken direkt auf die kleine vom Schatten einer Wolke verdeckte Insel vor die dunkle Gestalt.&lt;br /&gt;
Der Blick zweier großer violetter Augen legte sich auf sie, als ihre eigenen Augen sich langsam erst dazu überwinden mussten die ungewöhnlichen Pfoten, die einer Mischung aus Menschenfüßen und Bärentatzen zu entsprechen schienen, und dann den im Schatten liegenden Körper hinauf bis zu den Augen des Wesens zu betrachten. Als sich der Blick der zwei Wesen traf, stockte dem Mädchen der Atem und für einen Moment fühlte sie die bodenlose Wut des Schattens vor ihr. Erst nach einigen Momenten fiel ihr auf, dass sich der [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] neben ihr vor dem Wesen verneigte und so tat sie es ihm schnell und etwas überhastet gleich.&lt;br /&gt;
„Es ist lange her [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Bai Hu]].“ Ertönte die Stimme des Wesens schneidend wie der Wind im Herbst sofort, als sich [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] verneigt hatte, als ob das Wesen darauf gewartet hätte.&lt;br /&gt;
„Xinglu.“ Antwortete der [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] schlicht, aber ehrerbietend.&lt;br /&gt;
„Sag mir, warum muss mein Hain die Füße dieser Kreatur ertragen? Warum beschütztest du es vor meinem Urteil?“&lt;br /&gt;
„Weil ich versprach sie zu beschützen und ihr zu helfen, weil sie mit deinem Urteil über die Menschen des Dorfes nichts zu tun hatte und weil die Menschen nicht das sind, was du in ihnen siehst.“&lt;br /&gt;
„Xinglu’s Urteil betrifft alle Menschen!“ Ertönte die wütende tiefe Stimme der riesigen [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Schildkröte]], als sich diese aus dem See erhob und geschwind auf die Insel neben den Schatten schob.&lt;br /&gt;
„Und warum maßt du es dir an ein Urteil über Xinglu’s Urteil zu fällen [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Bai Hu]]?“&lt;br /&gt;
Der [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] atmete tief ein, um zu einer Antwort auf den Angriff [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Xuan Wu]]’s anzusetzen, aber die Stimme des Schattens ließ ihn innehalten.&lt;br /&gt;
„Ich habe [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Bai Hu]]’s Gründe gehört und im Moment soll mir dies reichen.“ Der Blick der violetten Augen richtete sich wieder auf [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]]. „Nun erzähl mir deinen Namen kleine Kreatur und begründe mir, warum du ein Wesen vor meinem Urteil bewahrtest.“&lt;br /&gt;
Aber dem Mädchen stockte der Atem abermals, als es nun die volle Aufmerksamkeit auf sich lasten fühlte. Nervös spielte sie mit ihren Daumen und hatte ihren Blick gen Boden gerichtet, als sie endlich die Kraft fand zu antworten:&lt;br /&gt;
„Mein Name ist [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]]… Und ich wollte einfach nicht zulassen, dass ein kleines hilfloses Wesen vor meinen Augen stirbt, weil ich nicht eingriff… Nicht noch einmal…“ Bilder des roten [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]]s schossen aus ihrem Gedächtnis hervor und trieben ihr Tränen der Trauer in die Augen.&lt;br /&gt;
„Nicht noch einmal?... Ich muss jeden Tag dabei zusehen, wie kleine hilflose Wesen vor meinen Augen sterben, weil andere Wesen maßlos leben wollen… Nicht noch einmal… Ich kann es nicht fassen… Was weißt du kleine Kreatur denn schon von Leben und Tod?“&lt;br /&gt;
Die Stimme des Schattens, war sie zuvor schon schneidend gewesen, hatte sich nun auch noch gleich einem Orkan erhoben und donnerte ehrfurcht erregend über den Hain, so dass ein jeder, der sie vernehmen konnte, den Kopf einzog und still ausharren wollte, bis der Sturm vorbei war.&lt;br /&gt;
„Sie weiß so viel wie man eben in einem Leben in der Natur lernen kann.“ Erschallte auf einmal eine hohe Stimme, die vom Himmel zu kommen schien. „Sie hat die tägliche Furcht und Ungewissheit gespürt, hat die Freuden über die einfachsten Dinge genossen und die Trauer über den Verlust der wertvollsten Dinge erlebt. Maßt du dir nun schon an das Recht auf Trauer und Schmerz gepachtet zu haben Xinglu?“&lt;br /&gt;
Und plötzlich landete direkt hinter [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] ein großer [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]], von dessen Federkleid sich ein paar rote Federn lösten und langsam um das Mädchen herum zu Boden glitten. Beim Anblick dieser Federn schossen dem Mädchen nur noch mehr Tränen in die Augen und sie befürchtete, dass ihr Kopf ihr einen Streich spielen würde, denn diese Federn würde sie überall wiedererkennen.&lt;br /&gt;
„Bist du so verbittert Xinglu, dass du nicht einmal erkennst, dass dieses Mädchen erst einige wenige Sommer alt ist, aber durch das Leben und die Reise in der Natur viel schneller gealtert und gewachsen ist? Erkennst du nicht, was du vor dir siehst?“&lt;br /&gt;
„[[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Zhu Que]]… worauf willst du hinaus? Erklär dich, wenn du dich schon einmal zu uns auf den Boden herablässt!“ Donnerte der Schatten abermals entgegen.&lt;br /&gt;
„Die Natur selber hat [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] auf ihrer Reise geholfen und sie wachsen lassen, um sie auf das kommende vorzubereiten. Willst du als Wächter und Aspekt dich nun gegen den Willen der Natur stellen?“&lt;br /&gt;
Ein tiefes Rauschen war zu hören, als der Schatten sich zu [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] hinab beugte und zielsicher ihrem Gesicht entgegen atmete und sie näher betrachtete. Hätte das Mädchen dies normalerweise als sehr unangenehm empfunden und sich scheu weggedreht, so blieb sie wie angewurzelt stehen und betrachtete sich stattdessen ebenfalls eingehend.&lt;br /&gt;
Sie hatte vor Wochen, vielleicht vor Monaten sogar aufgehört sich selber zu betrachten und so war ihr nie aufgefallen, dass ihr Körper in ihren einstmals kindlichen Augen riesige Züge angenommen hatte. Sie war stark gewachsen, hatte wahrscheinlich Kigiku eingeholt und noch ein wenig weiter gewachsen. Unter ihrer Jacke wölbten sich zwei Hügel nach außen, deren Maße wohl noch wachsen würden, wenn sie sich wieder einigermaßen ernähren würde. Auch ihr Haar war immer länger geworden und glich der goldenen Mähne eines Löwen. War sie vor ihrer Reise noch ein normales 10 Jahre altes Mädchen gewesen, so glich ihre Statur nun mehr der einer 15jährigen.&lt;br /&gt;
Sie kam aus dem Staunen nicht mehr heraus und verlor ob dieser Erkenntnis auch für einen kurzen Moment den Gedankengang, der ihr zuvor die Tränen in die Augen getrieben hatte. Aber dann brachte ihn eine rote Feder, die direkt vor ihren Füßen lag, wieder zurück.&lt;br /&gt;
„Du bist doch der kleine rote [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]] oder? Du lebst?“ Hauchte sie mit nach oben gerichteten Gesicht dem Kopf des gewaltigen [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]]s entgegen, der hinter ihr saß und dessen Oberkörper über ihr aufragte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===11. Kapitel===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Ja [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] ich lebe.“ Antwortete der [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]] mit sanfter Stimme, so dass [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] fast der Meinung war ein Lächeln auf dem weit entfernten Gesicht erkennen zu können.&lt;br /&gt;
„Nicht nur ergreifst auch noch du Partei für diese Kreatur, sondern du kennst sie auch noch [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Zhu Que]]? Was geht hier vor?!“ Schaltete sich die schwarze [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Schildkröte]] erneut ein und der große [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]] holte tief Luft, um zu einer Erklärung anzusetzen.&lt;br /&gt;
„Dass ihr es nicht vernommen habt, wundert mich nicht, aber vor fast einem Jahr vernahm ich die Klagen eines kleinen Baches weit im Westen. Als ich mich ihm näherte und ihn fragte, was es mit seinen traurigen Worten auf sich habe, erzählte er mir von seinem Fehler. Er habe, so berichtete er mir, in dem Versuch ein kleines Mädchen mit blondem Haar aufzumuntern einen alten Wanderer zu dieser gelockt, damit dieser sie mit seinen Geschichten aufmuntern könne. Als der Wanderer dem Mädchen von dem Waldgott erzählte, schnappte dieses sich seine Sachen und lief los, um den Waldgott zu finden und um Hilfe zu bitten. Aber wie sollte ein kleines Mädchen alleine überleben?&lt;br /&gt;
Ich beschloss also dem Bach zu helfen und dem Mädchen beizustehen. So begleitete ich [[Wichtige_Personen_in_Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]], das Mädchen aus der Geschichte des Baches, als kleiner [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]] und lehrte sie durch mein Beispiel vom Leben in der Natur.&lt;br /&gt;
Als der Herbst kam und die Zeit meiner Herrschaft sich dem Ende entgegen neigte, traf ich [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Bai Hu]] und bat ihn mir zu helfen. Fortan übernahm er es [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] zu begleiten, nachdem wir es so haben aussehen lassen als ob ich durch die Krallen [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Bai Hu]]’s gestorben wäre.&lt;br /&gt;
Während wir uns aber um [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] kümmerten, bemühte sich die Natur selber ebenfalls um [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]], half ihr beim Wachsen, beim Verstehen und beim Leben. Schon bald hätte sie uns nicht mehr gebraucht, aber wir waren zu neugierig auf das, was kommen könnte.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lange Zeit herrschte Stille, während der Schatten [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] eingehend musterte. Schließlich aber erhob er die Stimme, deren Worte er scheinbar direkt an [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] richtete.&lt;br /&gt;
„Würde ich dich am liebsten auf der Stelle zertreten für den Verstoß gegen mein Urteil, für die Schritte auf dem Boden meines Haines und für die Anmaßung, in der sich jene zwei auf deine Seite stellten und dich beschützten, so kann ich doch das Wirken der Natur an und in dir sehen.&lt;br /&gt;
Nun stelle ich dir also folgende Frage: Würdest du das Dorf, deren Bewohner dir in der letzten Woche Obdach gewährten, verlassen und zulassen, dass ich es mitsamt seiner Bewohner vernichte, wenn ich dafür deine Schwester Kigiku heile?“&lt;br /&gt;
[[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]]s Augen weiteten sich bei diesem Angebot genau so sehr wie sich die Augen des [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]]s und des [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]]s vor Wut verengten. Beide waren außer sich vor Zorn über die Hinterlist der Worte ihres Gottes, aber keiner von beiden hatte das Recht den Mund zu öffnen.&lt;br /&gt;
„Woher weißt du von Kigiku?“ Antwortete [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] stockend, woraufhin der Schatten lediglich tiefkehlig lachte.&lt;br /&gt;
„Ich weiß viele Dinge. Nun aber entscheide dich und lass dich nicht davon einnehmen, dass du deine Schwester nicht mehr lebendig antreffen würdest, wenn du dich jetzt auf den Rückweg begibst.“ Woraufhin der Schatten erneut lachte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===12. Kapitel===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Immer mehr Tränen schossen [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] in die Augen, ließen diese nach und nach überquellen und liefen dann eine nach der anderen die Wangen des Mädchens hinab, bis sie sich von diesen lösten und gen Boden fielen. Die kommende Entscheidung war die schwerste, die sie jemals hatte treffen müssen und es war der erste Moment, in dem sie ihre Reise in Frage stellte.&lt;br /&gt;
„Ich… Die Menschen sollen leben.“ Brachte sie schluchzend hervor und sah gleichzeitig ihre kranke Schwester vor ihren Augen, deren endgültiges Todesurteil sie nun unterschrieben hatte und die sie wohl nie wieder sehen würde.&lt;br /&gt;
„Was?!? Du maßt es dir an…?!?“ Donnerte die Stimme des Schattens wieder hervor, wurde aber von [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Bai Hu]] abrupt unterbrochen.&lt;br /&gt;
„Sie hat sich entschieden Xinglu. Hör auf mit deinen Spielen und sieh ein, dass du dich geirrt hast.“&lt;br /&gt;
„Gut, ich stehe zu meinem Wort. Aber ich habe nirgends von dem Leben des Mädchens geredet. Sie hat sich meinem Urteil entgegen gestellt und muss nun die Konsequenzen tragen!“&lt;br /&gt;
Schreckhaft atmete [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] ein und schaute mit geweiteten Augen auf den Schatten vor sich.&lt;br /&gt;
„Aber ich darf nicht ohne Weiteres nehmen, was die Natur gewährt hat… Also wirst du dir dein Leben verdienen müssen kleines Mädchen. Schließe die Augen und lass mich sehen, ob der Geist der Natur wirklich in deinen Knochen steckt.“&lt;br /&gt;
Und so sehr [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] auch dagegen ankämpfte, ihre Augenlider schoben sich unweigerlich vor ihre Pupillen und schon bald verschwammen die Bilder vor ihren Augen und die Gedanken in ihrem Kopf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie spürte weiches feuchtes Gras zwischen ihren blanken Zehen und eine Eule schickte ihren Ruf durch die Luft vorbei an ihren Ohren. Als sie die Augen langsam öffnete, sah sie sich inmitten eines großen Waldes stehen, deren Bäume genauso wie der Wald selber kein sichtbares Ende zu haben schienen. Alles an dem Wald wirkte merkwürdig urtümlich und erinnerte sie an die riesigen Bäume, die sie in der Nähe des Wasserfalls und des Haines gesehen hatte.&lt;br /&gt;
Erneut riss sie der Schrei der Eule aus den Gedanken und ließ in diesen Platz genug für die Erkenntnis, dass die Sonne gerade untergegangen war und die Schatten im Wald immer mehr die Oberhand gewannen.&lt;br /&gt;
Und dann spürte sie es, eine Präsenz im Schatten und der Blick unsichtbarer Augen auf ihrem Rücken. Die feinen Härchen auf ihrem Nacken stellten sich auf, sie machte einen zaghaften Schritt nach hinten und drehte sich dann plötzlich herum um loszurennen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===13. Kapitel===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Wind pfiff ihr ins Gesicht, sauste ihr um die Ohren und ließ den Klang seiner Stimme in diesen erklingen. Immer wieder schlugen ihr kleinere Äste, die sie nicht rechtzeitig bemerkt hatte, gegen den Körper und hinterließen an diesem immer mehr kleine Schnitte aus denen schon bald feine Bluttropfen hervorquollen. Schneller und schneller lief [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] durch den dunklen Wald, der sein wunderschönes Kleid abgelegt hatte und ihr nun seine dunkle und gefährliche Seite zeigte.&lt;br /&gt;
Wie konnte dies nur derselbe Wald, derselbe Ort sein, der sie mit den ersten Bildern verzaubert hatte? Fragte sie sich, als sie sich in Sicherheit wähnend an einen Baum lehnte und umschaute. Schon seit einiger Zeit hatte sie die Präsenz in ihrem Rücken nicht mehr gespürt. Sollte sie dieses Etwas wirklich abgehängt haben? Sie schaute sich nervös um, ließ den Blick ihrer Augen durch die Dunkelheit wandern und versuchte ihr pochendes Herz zu beruhigen. Es war schwer in der Dunkelheit überhaupt etwas auszumachen und immer wieder machte ihr Herz einen furchtsamen Sprung, wenn die Schatten der Bäume ihr obskure Wesen, die mit langen feingliedrigen Armen in der Dunkelheit zu tanzen schienen, vorspielten.&lt;br /&gt;
Plötzlich blitzte in der Dunkelheit etwas auf. Noch bevor sich die Härchen auf ihrem Nacken aufstellen konnten, war sie schon wieder los gerannt und hetzte durch den Wald. Das Blut, das sich in der kurzen Zeit der Rast auf ihrer Haut gesammelt hatte, wurde vom Gegenwind weggeweht und hinterließ eine feine rote Spur, der man viel zu leicht folgen konnte.&lt;br /&gt;
Wie sollte sie nur dem Schrecken, der mit Sicherheit den Tod bringen würde, entkommen? Wie sollte sie den Anbruch des Tages und das erste Licht, das die Schatten vertreiben würde, nur wieder erleben? Und wie sollte auch nur ein Mensch in dieser schrecklichen Umgebung überleben können?&lt;br /&gt;
Völlig außer Atem rannte das Mädchen dennoch weiter. Immer, wenn sie die Gefahr gegen einen Baum zu laufen ignorierend einen Blick über die Schulter warf, konnte sie einen formlosen Schatten im Schatten sehen, der der blutigen Spur folgte. Nein sie wunderte sich nicht mehr, dass die Menschen sich vor dieser Umgebung fürchteten und die Natur verändern wollten, um in ihr zu überleben. In dieser schrecklichen Umgebung würden sie nie anders überleben können!&lt;br /&gt;
„Vieles, das auf den ersten Blick schrecklich wirkt, ist nur ungewohnt für die Augen.“&lt;br /&gt;
Ertönte plötzlich die raue Stimme des alten Mannes in ihrem Kopf und sie erinnerte sich an die vielen Stunden, in denen er ihr eigentlich nur von der Natur erzählte.&lt;br /&gt;
„ Ein Wolf tötet nicht, weil er grausam sein möchte. Ein Wolf tötet, weil er überleben will. Der Wille zu Überleben ist das, was uns alle – selbst die Pflanzen – vereint.“&lt;br /&gt;
Aber dieses Ding, was auch immer es ist, ist böse! Das konnte sie deutlich spüren. Sie konnte spüren wie es Millimeter um Millimeter näher kam, sich wieder zurückfallen ließ und dann wieder langsam näher kam. Und das alles nur, um mit ihr zu spielen, um ihr den Schrecken in Mark und Bein zu jagen!&lt;br /&gt;
„Wahre Boshaftigkeit gibt es in der Natur nicht. Sie ist eine Erfindung der Menschen, um die Natur zu verteufeln.“&lt;br /&gt;
Aber sie konnte das Böse in diesem Ding eindeutig spüren. Und inmitten dieser schrecklichen Umgebung war niemand, der ihr helfen konnte. Sie war alleine.&lt;br /&gt;
„Niemals bist du alleine. Stets wirst du einen Baum, eine Blume oder zumindest einen Grashalm in der Nähe finden. Deine Mutter wird immer da sein und dich beschützen.“&lt;br /&gt;
Und auf einmal blieb [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] stehen. Langsam drehte sie sich zur Seite und legte die Stirn gegen die Rinde eines der riesigen Bäume. Wie hatte sie nur diese sanften Riesen verteufeln können? Wie hatte sie nur diese Umgebung als schrecklich bezeichnen können?&lt;br /&gt;
Sie schloss die Augen und wartete auf die Schritte, die sich sicher bald nähern und ihren Tod bedeuten würden. Aber sie würde nicht mehr rennen. Sie vertraute auf ihre Mutter und legte ihr Leben in deren Arme.&lt;br /&gt;
Und dann hörte sie ein leises Flüstern.&lt;br /&gt;
„Wie sich die Arme an mich lehnt. Oh du Arme, hör auf zu weinen.“&lt;br /&gt;
„Das sind keine Tränen, das ist Blut. Bist du zu hölzern geworden um den Unterschied zu merken?“&lt;br /&gt;
„Sie blutet? Warum denn nur?“&lt;br /&gt;
„Weil selbst kleine Äste die weiche Haut zerschneiden können.“&lt;br /&gt;
„Schau nur wie sie zittert.“&lt;br /&gt;
„Wie gerne würde ich ihr helfen.“&lt;br /&gt;
„Ich auch.“&lt;br /&gt;
„Ich auch.“&lt;br /&gt;
„Aber sie kann uns nicht hören.“&lt;br /&gt;
„Wir können sie nicht trösten.“&lt;br /&gt;
„Wir können sie nicht beschützen.“&lt;br /&gt;
„Würde sie uns nur hören können.“&lt;br /&gt;
„Wieso kann sie uns nicht hören?“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Ich kann euch hören!“ Schrie [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] mit all ihrer Kraft. „Bitte helft mir!“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Sie kann uns hören?“&lt;br /&gt;
„Sie möchte unsere Hilfe?“&lt;br /&gt;
„Wie lange ist es her?“&lt;br /&gt;
„Sollen wir singen?“&lt;br /&gt;
„Ja lasst uns singen!“&lt;br /&gt;
„Ja..Singen!“&lt;br /&gt;
Und plötzlich schwoll das Flüstern, war es zuerst noch leise und kaum zu hören gewesen, immer weiter an, gewann an Stärke und glich schon bald einem Orkan aus unterschiedlichen Stimmen, die durcheinander riefen. Nach und nach hörten die Stimmen auf zu rufen und fingen stattdessen an leise zu summen. Das Summen wurde immer lauter, übertönte schließlich die letzten Stimmen und brachte mit seinen tiefen Tönen [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]]s Innere sanft zum vibrieren.&lt;br /&gt;
Eine tiefe und warme Stimme erschallte, sang von den Strahlen der Sonne und den Tränen des Mondes und plötzlich setzten alle Stimmen in dieses Lied mit ein.&lt;br /&gt;
Es war das Lied der Schöpfung, die Erzählungen des ersten Baumes, der als Knospe miterlebt hatte wie Mond und Sonne von den Göttern auseinander gerissen wurden und fortan nie wieder zusammen sein und zugleich erstrahlen durften. Um wenigstens die Wärme des anderen und dessen Spiegelbild für wenige Momente zu erhaschen, nachdem dieser schwinden musste, erschufen die Zwei die Natur und die Wärme der Sonnenstrahlen sowie die Liebe in den Mondtränen hauchten der kargen Erde Leben ein.&lt;br /&gt;
Der Erste aber, der stark genug gewesen war vor all diesem bereits als Knospe den Boden zu durchbrechen, wuchs und wuchs bis er groß und prächtig war. Er war der Stärkste von allen und schließlich hob ihn der Mond aus der Erde und gab ihm die Fähigkeit zu wandern. So wurde der Erste als Xinglu, der Wanderer, bekannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Sie ist eingeschlafen.“&lt;br /&gt;
„Sie ist sicher.“&lt;br /&gt;
„Der Schatten ist fort.“&lt;br /&gt;
Das Flüstern der Bäume, sehr zaghaft und leise um das Mädchen nicht zu wecken, flog einige Zeit später dem Winde gleich wieder durch die Luft.&lt;br /&gt;
„Sie muss zurück.“&lt;br /&gt;
„Ja das muss sie.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===14. Kapitel===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Hört ihr das? Sie singen! Sie singen für das Mädchen, sie singen für [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]]!“ Stellte die große [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Schildkröte]] fassungslos fest, während sie sich im Kreis drehte und dem Lied der Bäume lauschte.&lt;br /&gt;
Das Geräusch des schabenden Panzers zusammen mit den Worten aus tiefer Kehle drangen durch die Schleier des Schlafes und holten [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] aus diesem empor.&lt;br /&gt;
„Sie kommt zu sich. Sie hat überlebt!“ Ertönte die Stimme des [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]]s ganz nah vor [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]]s Gesicht. Und als sie die Augen öffnete, sah sie die Gesichter des [Geschichte von Taki#Der rote Vogel - Suzaku|Vogel]]s und des [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]]s dicht über ihrem eigenen schweben und sie mit besorgten Blicken anschauten, bevor sie anfingen breit zu lächeln.&lt;br /&gt;
„Wo bin ich?“ Murmelte sie schlaftrunken, während sie sich den Schlaf aus den Augen rieb.&lt;br /&gt;
„Du bist im Hain des Waldgottes. Du hast geschlafen und wurdest im Traum auf die Probe gestellt.“&lt;br /&gt;
Antwortete [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Bai Hu]], der sich mit einem langgestreckten Seufzer anscheinend nach einer halben Ewigkeit wieder legte und sich wohlig streckte.&lt;br /&gt;
„Habe ich bestanden?“&lt;br /&gt;
[[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Zhu Que]] öffnete den Schnabel, anscheinend um antworten zu wollen, aber die tiefe Stimme Xinglu’s unterbrach ihn.&lt;br /&gt;
„Du hast mehr als das.“ Der riesige Schatten bewegte sich zum ersten Mal, seitdem [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] im Hain war, und schob sich langsam in das fahle Licht des Mondes.&lt;br /&gt;
„Niemals hätte ich erwartet, dass sie für dich singen würden. Niemals hätte ich erwartet, dass sie dieses Lied anstimmen würden.“&lt;br /&gt;
Murmelte das Wesen, dessen Körperbau dem eines Menschen glich, nur glichen Hände und Füße mehr einer Mischung aus Menschenhand und Bärentatze und die Haut schien aus einer rissigen und vor Alter schon schwarz gewordenen Baumrinde zu bestehen. Das Gesicht schließlich war dem eines Hirsches nachempfunden, nur dass sich Flechten aus großen Baumblättern vom Kopf über die Schultern des Wesens ergossen.&lt;br /&gt;
„Sie sangen von dir nicht wahr?“ Fragte [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] das Wesen, dessen große Augen von großer Trauer sprachen.&lt;br /&gt;
„Ja. Ich habe dieses Lied geschrieben und es einem jeden Baum früher vorgesungen, wenn er noch klein und schwach war. Das Lied half ihnen zu wachsen und den Gezeiten zu widerstehen, so dass sie fast so groß wurden wie ich einst. Deswegen nennt man es auch das Baumlied. Früher kannte es ein jeder Baum.“&lt;br /&gt;
„Deswegen sind die Bäume in der Nähe des Haines also so groß und der Winter dem Hain so fern!“&lt;br /&gt;
„Früher waren alle Bäume so groß. Damals wanderte der Wanderer noch jeden Tag über die Erde und sang zu jedem Baum.“ Mischte sich eine raue Stimme plötzlich ein und alle, egal ob Mensch, Tier oder Gott wandten dem Ursprung der Stimme den Kopf zu.&lt;br /&gt;
Ein alter Mann kam mit hinkenden Schritten über die Wiese dem See und der Insel entgegen und winkte dem Mädchen entgegen, das die Augen vor Staunen weit aufgerissen hatte.&lt;br /&gt;
„Du? Was machst du denn hier?“ Rief sie ihm entgegen. Anstatt aber eine Antwort des Mannes zu erhalten, erklang die Stimme des Waldgottes.&lt;br /&gt;
„[[Geschichte von Taki#Der blaue Drache – Seiryu|Quing Long]]. Jetzt wundert mich gar nichts mehr. Hast du [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] beigebracht zu den Bäumen zu sprechen?“&lt;br /&gt;
„Ich habe ihr lediglich von der Natur erzählt Xinglu. Alles Weitere hat sie selber erlernt.“&lt;br /&gt;
„[[Geschichte von Taki#Der blaue Drache – Seiryu|Quing Long]]?“ Verwirrt schaute [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] zwischen dem Alten und Xinglu hin und her.&lt;br /&gt;
Auf dem Gesicht des Alten aber, der am nahen Ufer des Sees angelangt war, bildete sich ein Lächeln und plötzlich erhob sich an derselben Stelle, an der der Alte soeben gestanden hatte, ein großer [[Geschichte von Taki#Der blaue Drache – Seiryu|blauer Drache]] in die Luft, nur um neben Xinglu wieder zu landen.&lt;br /&gt;
„Du hast es schon immer geliebt dich zu verkleiden.“ Murmelte die [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Schildkröte]].&lt;br /&gt;
„Du musst verstehen, dass ich dir nicht die Wahrheit zeigen durfte [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]]. Ich bin der Letzte der Vier und Erster des Kreises. [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Xuan Wu]], [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Zhu Que]], [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Bai Hu]] und ich, [[Geschichte von Taki#Der blaue Drache – Seiryu|Quing Long]] sind die 4 Wächter des Waldgottes und die ersten der Tiere, zu denen er wie zu den Bäumen sang. Ein jeder von uns ist die Inkarnation einer der Jahreszeiten. Ich bin der Frühling, [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Zhu Que]] ist der Sommer, [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Bai Hu]] ist der Herbst und [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Xuan Wu]] ist der Winter. Einst wandelten wir an der Seite Xinglu’s über die Erde. Als er sich aber veränderte, wandten drei von uns ihm den Rücken zu und nur[[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Xuan Wu]] blieb bei ihm.“&lt;br /&gt;
„Aber was habe ich damit zu tun? Ich wollte doch nur Kigiku retten.“&lt;br /&gt;
„Und in diesem einfach Streben hast du es geschafft mich an die Anfänge und das Gute in euch Menschen zu erinnern. Ich war es, der dich im Wald der Träume gejagt hat und hätten dir die Bäume nicht geholfen, so hätte dein Herz schließlich vor Angst aufgehört zu schlagen. Als aber die Bäume anfingen zu singen, da erinnerte ich mich. Sie sangen aber nicht nur von mir, sondern auch von dir. Sie sangen davon wie viel Angst du in der Dunkelheit hast, was für einen Weg du zurücklegen musstest und wie gerne sie dir helfen würden. Und mit jedem Wort verflog mein Hass und ich fing an euch Menschen zu verstehen.“&lt;br /&gt;
„Ich habe gar nicht gehört, dass sie von mir sangen. Hat diese wunderschöne tiefe Stimme etwa auch über mich gesungen?“&lt;br /&gt;
„Wunderschöne tiefe Stimme?“ Schaltete sich [[Geschichte von Taki#Der blaue Drache – Seiryu|Quing Long]] plötzlich ein und wechselte einige Blicke mit den drei anderen, während Xinglu die violetten Augen geschlossen hatte.&lt;br /&gt;
„Sie hat dich singen hören Xinglu? Wie ist das möglich? Du hast schon so lange nicht mehr gesungen.“ Brummte [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Bai Hu]] verdutzt.&lt;br /&gt;
„Sie erinnern sich noch immer daran wie ich zu ihnen sang. Und aus der Erinnerung heraus haben sie meine Stimme scheinbar beschworen. Es ist zu lange her, dass ich zu ihnen gesungen haben, und ich habe kein Recht zu ihnen zu singen bei all dem, was ich getan habe.“&lt;br /&gt;
„Das stimmt nicht! Sie reden stets miteinander und die ältesten von ihnen erzählen den jüngeren von deinem Lied. Sie kennen es alle und werden es nie vergessen.“&lt;br /&gt;
„Mir fehlt aber die Kraft zum Wandern. Hass und Zorn haben meine Beine schwer werden lassen.“&lt;br /&gt;
Er wandte sich von dem weißen [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] ab und dem Mädchen zu.&lt;br /&gt;
„Nein ich hörte keine tiefe Stimme, sondern eine hohe. Ich hörte die Stimme eines jungen [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Drachen]]n, der mich furchtlos anbrüllte. Die Bäume sangen von dem gelben Schuppenkleid des [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Drachen]]n und von der Wärme im Herzen dieses Wesens.&lt;br /&gt;
[[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] sie sangen von dir und es war so viel Wahrheit in ihren Worten, die ich erst jetzt vernehmen konnte.“&lt;br /&gt;
„Warum guckst du so traurig Xinglu? Was hast du vor? Was hat das zu bedeuten?“&lt;br /&gt;
Fragte das Mädchen nun sichtlich besorgt um den Waldgott.&lt;br /&gt;
„Es ist Zeit für mich das Geschenk, das mir der Mond einst gab, zurück zu geben. Ich habe meine Pflicht gegenüber meinen Brüdern und Schwestern vergessen und sie zu lange warten lassen. Ich sehne mich nach Ruhe [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]].“&lt;br /&gt;
Die Züge des Wesens erhellten sich und die Risse in der dunklen Rinde schlossen sich immer mehr.&lt;br /&gt;
„Die Zeit des Wanderers ist vorbei. Zu lange habe ich mich dagegen gewehrt einzusehen, dass die Welt mich nicht mehr braucht. Es ist nun an der Zeit, dass die Jüngeren auf sich aufpassen. Vieles wird sich verändern, aber wenn ich höre wie die Bäume für dich singen, so bin ich mir sicher, dass es nicht nur schlecht sein wird.“&lt;br /&gt;
„Willst du uns wirklich verlassen Xinglu? Was sollen wir ohne dich machen? Was sollen wir alleine machen?“ Rief [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Zhu Que]] mit Trauer in der Stimme.&lt;br /&gt;
„Helft dem gelben [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Drachen]]n bei der Wahrung dessen, was wir einst zusammen auf unseren Reisen verbreiteten. Natürlich nur, wenn du willst [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]].“&lt;br /&gt;
Das Mädchen schaute in die großen violetten Augen und auf die immer heller werdende Rinde, durch die von Minute zu Minute mehr Leben zu pulsieren schien.&lt;br /&gt;
„Was genau meinst du?“&lt;br /&gt;
„Vieles, was einst gut war, ist zerstört. Du hast mir aber gezeigt, dass nicht alles zerstört ist. Ich frage mich, ob sich Sonne und Mond so fühlten, als sie mich erblickten und das Leben erschufen….&lt;br /&gt;
Ich werde das Wandern aufgeben und wieder nur ein Baum sein, ein Baum der mit seinen Brüdern singt. Gerne werde ich von dem kleinen Mädchen singen, das zum [[Geschichte von Taki#Der_Gelbe_Drache|gelben Drachen]] wurde, der den Beginn einer neuen Zeit darstellt.&lt;br /&gt;
Ich würde gerne dabei zusehen, wie ein kleines Mädchen die Wunden, die ein alter Baum geschlagen hat, schließt und dabei hilft, dass wieder mehr Menschen das Lied der Bäume hören.“&lt;br /&gt;
[[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] konnte die Trauer in dem Wesen vor sich so deutlich spüren, dass es ihr die Sprache verschlug. Aber nicht nur Trauer, sondern auch Freude über die Erlösung konnte sie spüren. Es hatte nicht lange gedauert bis ihre Augen sich mit Tränen gefüllt hatten, so dass sie lediglich nicken konnte.&lt;br /&gt;
Der Waldgott lächelte sie voller Wärme an und streckte sich dann zu seiner vollen Größe aus. Ein wohliges Seufzen entfuhr ihm, als die alten Glieder sich zum beinahe letzten Mal bewegten und er sich mit stummen Gesten von seinen vier Freunden verabschiedete, die auf ihre Art viel treuer waren als er es je bis zu diesem Moment vermutet hatte. Dann legte er die letzten Schritte bis zum Mittelpunkt der kleinen Insel zurück, streckte sich erneut und seufzte dabei langgezogen.&lt;br /&gt;
Ein Rascheln und Rauschen war zu hören, als sich riesige Wurzeln in den Boden gruben und gewaltige Äste in die Höhe streckten. So schnell geschah alles, dass nur wenige Momente später sich dort, wo noch eben die Gestalt des Waldgottes gestanden hatte, ein gewaltiger Baum in die Höhe streckte und seine riesigen Äste weit über den See hängen ließ. Das gewaltige Blätterdach des Baumes erstreckte sich über den gesamten Hain und schützte diesen gleich einer Decke.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Epilog===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So verlor der Waldgott seinen Namen und war wieder nur der Erste. Im selben Moment aber erschallte zum ersten Mal seit langer Zeit die tiefe Stimme des Waldgottes und sang begleitet von vielen seiner Brüder das Lied des gelben [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Drache]]ns, so wie es hier geschrieben steht.&lt;br /&gt;
Lieder aber sind die älteste Form des Übernatürlichen und oft findet man in ihnen bereits einen Teil der Zukunft beschrieben. So erfuhr der kleine Bach, an dem das Lied begann, davon wie [[Geschichte von Taki#Der gelbe Drache|Hiwa]] begleitet von [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Zhu Que]], [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Bai Hu]], [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Xuan Wu]] und [[Geschichte von Taki#Der blaue Drache – Seiryu|Quing Long]] in das Dorf am Rand des großen Waldes kam und sowohl von dem Waldgott als auch von dessen Bedauern erzählten. Die Dorfbewohner hörten gerne den Geschichten dieser ungleichen Gruppe zu, ließen sich von diesen verzaubern und wollten alsbald den riesigen Baum selber sehen. Manche von ihnen blieben dort, andere verließen den Ort wieder, nur um von dessen Pracht zu erzählen.&lt;br /&gt;
So gründete sich schon bald unter dem schützenden Dach des Waldgottes ein kleines Dorf. Die vier Wächter, die es nun als Aufgabe ansahen neben dem Waldgott auch noch das Dorf und [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] zu beschützen, blieben bei den Menschen und halfen dem Mädchen dabei zu beschützen, zu trösten, zu beruhigen, zu lenken und vor allem zu erzählen und zu singen.&lt;br /&gt;
Zwei Jahre später, als die ersten Schneeflocken vom Himmel fielen und die mittlerweile zur jungen Frau herangewachsene [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] an die stürmische Nacht erinnerten, in der sie zum ersten Mal von dieser Welt erfuhr, wenn auch nur reichlich verwirrende Bruchstücke, stapfte eine vermummte Gestalt den schmalen von den Bewohnern angelegten Weg zum Hain empor.&lt;br /&gt;
Eine helle Stimme, ihr merkwürdig bekannt aber doch in den Wirren der Erinnerungen verloren, riss [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] aus den Erinnerungen und ließ sie von ihrem Platz am Rande des Sees aus in die Richtung der Gestalt sehen. Ihre Augen weiteten sich und füllten sich als bald mit Tränen, während ihre Füße über den von feinen Schneeflocken bedeckten Boden regelrecht flogen und sie in die weit geöffneten Arme der ihr entgegenlaufenden Kigiku trugen.&lt;br /&gt;
Der Bach plätscherte fröhlich, als er von der Wiedervereinigung der Schwestern hörte und weigerte sich im kommenden Winter vehement dagegen zu erstarren und einzufrieren, so groß war seine Freude. Erst die tiefe Stimme des Waldgottes aus der Ferne sorgte dafür, dass er sich beruhigte und als der Bach langsam erstarrte und für den Winter einschlief, freute sich der Waldgott über jenes letzte Geschenk, das er den Menschen und besonders seiner [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] geben konnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Wichtige Personen und Wesen aus Legenden und Sagen=&lt;br /&gt;
Hier sind wichtige Personen aus der Geschichte oder Legenden/Sagen von Takigakure aufgelistet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Dorfoberhäupter [[Takigakure]]s===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Ieyasu Kagetoya====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ieyasu Kagetoya das erste große [[Dorfoberhaupt|Oberhaupt des Dorfes]] [[Takigakure]]. Nach dem Fall [[Geschichte_von_Taki#Kakuzu|Kakuzus]] bei dem der gesamte damalige Ältestenrat verstarb, übernahm er nicht nur die Macht im [[Gesellschaft_in_Taki#Kagetoya|Kagetoya]] -Clan sondern auch im Dorf selbst.&lt;br /&gt;
Er galt als mächtiger Shinobi und entsprechend dem Ruf der [[Gesellschaft_in_Taki#Kagetoya|Kagetoya]] als großartiger Krieger. &lt;br /&gt;
Durch seine Autorität und auch teilweise durch Furcht vor seiner Rache stellte er einen sehr wackeligen Frieden in [[Takigakure]] her.&lt;br /&gt;
Er führte damals die grundlegende Struktur des heutigen Militärs in [[Takigakure]] ein, auch wenn dieses im Laufe der vielen Dynastien überarbeitet wurde, ist es grundlegend immer noch das System nach dem die [[Gesellschaft_in_Taki#Kagetoya|Kagetoya]] Krieg führen und sich organisieren.&lt;br /&gt;
Der [[Gesellschaft_in_Taki#Kagetoya|Kagetoya]] galt als streng, aufbrausend und ein wenig tyrannisch außerdem erzählt man sich das er ein begabter, wenn auch gerne riskant agierender, Stratege sei was letztlich zu seinem Sturz führte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Shingen Shiazu====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Shingen Shiazu, das zweite große [[Dorfoberhaupt|Oberhaupt des Dorfes]] [[Takigakure]], galt ebenso wie sein Vorgänger [[Geschichte_von_Taki#Ieyasu_Kagetoya|Ieyasu Kagetoya]] als begabter Shinobi und Stratege.&lt;br /&gt;
Jedoch hatte er dem Plan des Kagetoyas eine ganze Kompanie zu opfern widersprochen, als diese dann nicht nur überlebte sondern die Schlacht auch noch gewann schlug er sich auf die Seite der [[Gesellschaft_in_Taki#Fuyou|Fuyou]], deren Oberhaupt das Kommando über die folgende Kompanie hatte, was dazu führte das [[Geschichte_von_Taki#Ieyasu_Kagetoya|Ieyasu Kagetoya]] noch auf dem Schlachtfeld zum Selbstmord gezwungen wurde, um seine Ehre wieder reinzuwaschen.&lt;br /&gt;
Mit der Unterstützung der [[Gesellschaft_in_Taki#Fuyou|Fuyou]] und einiger jüngerer Clans wurde er dann zum zweiten Oberhaupt Takigakures erklärt. &lt;br /&gt;
Er erklärte die [[Geschichte_von_Taki#Ieyasu_Kagetoya|Ieyasu Kagetoya]] jedoch nicht zu Verrätern und ließ die Ehre der Familie unangetastet.&lt;br /&gt;
Shingen trat er kurz nach dem Bluterbenkrieg von seinem Amt zurück, da er sich in einer Schlacht schwer verletzt hatte und langsam alt wurde. Er galt in seiner Amtszeit zwar als strenges aber faires Oberhaupt, der stets jeden Vorschlag anhörte, bevor er seine Entscheidung traf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Mifune Ashura====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mifune Ashura war das dritte [[Dorfoberhaupt|Oberhaupt]] Takigakures und das erste das nicht aus einer der Gründerfamilien stammte.&lt;br /&gt;
Er war ein Veteran des Krieges, der sich in vielen Schlachten als großer Anführer bewährt hatte, vor allem durch die Tatsache das seine Truppen stets ihre Position gehalten hatten sowie geringere Verluste aufwiesen.&lt;br /&gt;
Jedoch hatte der Krieg ihn zu einem paranoiden Mann gemacht, er verschärfte die Sicherheitskontrollen und die Verteidigungssysteme von [[Takigakure]] erheblich. Auf seinen Wunsch wurde eine Kampagne gestartet, die die Bevölkerung davon überzeugte das man Ausländern nicht trauen könne und das die Abschottung von außen der einzige Schutz vor Eroberung wurde.&lt;br /&gt;
Dies hatte auch Erfolg, [[Takigakure]] igelte sich ein und sah alles als Bedrohung an, was zu allgemeiner Aufrüstung im Dorf führte.&lt;br /&gt;
Zudem schwächte er die Macht der [[Gesellschaft_in_Taki#Die_Gr.C3.BCnderclans|Gründerclans]] erheblich in dem er den Ältestenrat neu aufstellte und für niedere Clans zugänglich machte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Kessen Musou====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kessen Musou wurde nach dem überraschenden Tod [[Geschichte_von_Taki#Mifune_Ashura|Mifunes]], der scheinbar an einer Krankheit verstarb, ebenso überraschend zum neuen [[Dorfoberhaupt|Oberhaupt]] erklärt. Entgegen der Traditionen des Dorfes die Wege der alten Oberhäupter weiter zugehen, brach er damit und zum ersten Mal in der Geschichte öffnete [[Takigakure]] sich wieder nach außen. Ausländer wurden nicht länger verteufelt und argwöhnisch betrachtet, sondern willkommen geheißen und in die Dorfstruktur eingeführt.&lt;br /&gt;
Von vielen wurde Kessen Musou als wahrer Held vergöttert, da er eine unglaubliche Phase des Friedens in [[Takigakure]] einläutete, auf die man später immer noch neidisch war und sich zurück wünschte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Verräter [[Takigakure]]s===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Kakuzu====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kakuzu war einst einer der besten Shinobi des Dorfes [[Takigakure]]. So entsandte man ihn auf eine Mission den ersten Hokage, [[Geschichte_von_Konoha#vor_dem_BEK|Hashirama Senju]], zu töten, als diese jedoch scheiterte wurde er bei seiner Rückkehr ins Dorf stigmatisiert und für das Scheitern der [[Mission]] bestraft, obgleich diese sehr gefährlich war.&lt;br /&gt;
Darauf entwickelte der einst hochgelobte [[Jounin]] einen Hass auf das Dorf und tötete auf seiner Flucht nicht nur die Ältesten des Dorfes, sondern stahl das wichtigste verbotene [[Jutsu]] des Dorfes, das seit dem verloren ist. &lt;br /&gt;
Ab da an führte er ein Leben als Kopfgeldjäger und Söldner.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Nobu Gushiken====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nobu Gushiken, adoptierte Bruder des ehemaligen [[Dorfoberhaupt|Dorfoberhauptes]] [[Wichtige Personen in Taki#Wichtige_Personen_in_Taki#Muneyaki_Gushiken|Muneyaki Gushiken]], war ein ausgezeichneter Ninja des Dorfes und Mitglied der [[Einheiten_Takigakures#Tsuisekisha_.28J.C3.A4ger.29|Tsuisekisha]].&lt;br /&gt;
Ebenso wie sein älterer Bruder strebte er danach Oberhaupt Takigakures wurde, jedoch wurde sein Bruder stattdessen ernannt, was den jungen Mann verbittern ließ, worauf sich die Brüder zerstritten und seine Adoption herauskam.&lt;br /&gt;
Im Angesicht der steigenden Gefahr der [[Taki_no_Kuni#Jashin_Sekte|Jashin-Sekte]] versuchte er dann einen lange gehegten Plan umzusetzen, nämlich seinen Bruder zu entführen und zu töten, wobei er es so aussehen lassen wollte als wären die [[Taki_no_Kuni#Jashin_Sekte|Jashin]]-Kultisten es gewesen.&lt;br /&gt;
Wodurch er sich ersann zum neuen [[Dorfoberhaupt]] erklärt zu werden, jedoch scheiterte sein Plan durch die Heldentat [[Wichtige_Personen_in_Taki#Shinishi_Kudo|Shinishi Kudos]] der nicht nur den Verräter beseitigte sondern auch [[Wichtige Personen in Taki#Wichtige_Personen_in_Taki#Muneyaki_Gushiken|Muneyaki]] rettete.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Wächter [[Takigakure]]s===&lt;br /&gt;
Die Wächter [[Takigakure]]s entspringen aus der Sage &amp;quot;[[Geschichte von Taki#Das Lied des gelben Drachen|Das Lied des gelben Drachen]]&amp;quot;, welche von einem mutigen kleinem Mädchen und der Entstehung von [[Takigakure]] erzählt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Der blaue Drache – Seiryu====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quing Long bietet einen durchaus beeindruckenden Anblick, wenn er sich nicht in seiner Menschengestalt fort bewegt. Gerne verbringt er seine Zeit als Eremit getarnt, um den einen oder anderen Wanderer etwas über die Natur zu erzählen und beizubringen, so wie er es einst bei dem kleinen Mädchen Hiwa getan hatte. Nur sehr selten würde sich Quing Long in seiner wahren Gestalt einem Menschen zeigen. Sein edles und geduldiges Gemüt würden ihn für offene Geister zum höchst angenehmen Gesprächspartner machen. Vorurteilslos betrachtet er jeden Menschen einzeln und nicht die Menschheit als ganzes, bevor er sich seine Meinung zu einem Individuum bildet.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der blaue Drache Quing Long steht für die Jahreszeit Frühling und somit für die Geburt und die frühe Phase jungen Lebens, seien es Pflanzen, Menschen oder Tiere.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Der rote Vogel – Suzaku====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zhu Que hat ein durchaus heiteres Wesen. Das Interesse des roten Vogels weckt man durch Gesang und Lieder. Selber trällert er gerne verschiedene Lieder und am meisten gefällt es ihm, wenn sich aus seinem Gesang und das eines Menschen ein Duett bildet. Er kann die Form eines kleinen roten als auch großen roten Vogels annehmen. In Anwesenheit oder in der Nähe von Menschen würde er stets als kleiner Vogel auftauchen, um nicht als Wächter erkannt zu werden.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der rote Vogel Zhu Que steht für die Jahreszeit Sommer und damit für den Höhepunkt des Lebens mit all den Pflanzen und Lebewesen, die im Frühling noch klein und zierlich waren. Er steht für die Reichen Geschenke, die die Natur im Sommer bringen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Der weiße Tiger – Byakko====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bai Hu ist äußerst schlau und gerissen, wie es das Bild einer Raubkatze schon immer präsentiert hat. Der weiße Tiger kann die form einer kleinen weißen Katze annehmen, um ohne größeres Aufsehen zu erregen unter Menschen zu wandeln oder sich einzelnen Wanderern zu zeigen ohne direkt erkannt werden zu wollen. Meistens nutzt er diese Form, um die Verhaltensweisen eines Individuums zu beobachten. Reden würde er in seiner Katzenform nie, selbst als Tiger ist es schwer Bai Hu viele Worte zu entlocken. Nie verliert er mehr Worte als unbedingt nötig, man würde immer nur von ihm hören, dass für alles einen Richtigen Zeitpunkt und Ort gibt, wenn man versuchen würde mehr Worte aus ihm zu locken. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der weiße Tiger Bai Hu steht für die Jahreszeit Herbst und damit als Vorbote für die härteren Monate, die im Winter folgen. Mit ihm verbindet man auch den Aspekt der Jagd, der während der Herbstmonate an Wichtigkeit zunimmt, da Pflanzen und Bäume zur Ruhe kommen und bis zum Frühling keine Früchte austragen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Die schwarze Schildkröte – Genbu====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Xuan Wu würde auf Menschen einen etwas angst einflößenden Eindruck machen. Es ist schwer zu erahnen, wie es um das derzeitige Gemüt der schwarzen Schildkröte aussieht. Obwohl Xuan Wu durch das kleine Mädchen Hiwa eines besseren belehrt wurde, was die Menschen in Bezug auf die Natur angeht, so konnte er nie wirklich seinen Argwohn gegenüber die Menschen ablegen. Immer noch sieht er die meisten Menschen als Zerstörer von Natur und Leben. Nur sehr schwer lässt er sich von der Gutherzigkeit und Naturverbundenheit eines Individuums überzeugen. Sollte man dies aber geschafft haben, so genießt man das voller Vertrauen und den Schutz der argwöhnischen Schildkröte. Natürlich stehen die Menschen [[Takigakure]]s automatisch unter seinem Schutz, da er diese als Abkömmlinge der ersten Dorfbewohner ansieht.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die schwarze Schildkröte Xuan Wu steht für die Jahreszeit Winter und damit für die Ruhe selbst, die während eines jeden Winters in der Natur einkehrt. Oftmals wird auch der Tod mit ihm in Verbindung gebracht, denn nicht alle Lebewesen überstehen den kalten Fängen des Winters.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Der gelbe Drache====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Mädchen namens Hiwa ist ein sehr naturverbundener Mensch. Sie weiß jeden Aspekt der Natur zu schätzen, achtet jede noch so kleine Lebensform und würde immer zum Wohle dieser handeln. Ihr eigenes Wohl stellt sie unter das von anderen, selbst wenn es um das Wohl fremder Menschen geht. Sie ist eine lebensfrohe Person, die sich gerne auch bei anderen Menschen aufhält. Durch ihren langen und außergewöhnlichen Aufenthalt in der Natur, ist diese zu ihrem eigentlich Zuhause geworden, etwas das man ihr auch anmerkt. Sie verbringt mehr Tage in Wäldern als unter Menschen. Man sagt ihr nach, dass sie mit Bäumen reden kann.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Hiwa gilt heute als Tod, wobei man sich dessen nie gewiss war. Man erzählt sich, dass sie eines Tages einfach im Wald verschwunden und nie wieder zurück gekehrt war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Frage-Sektion ==  &lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;mw-collapsible mw-collapsed wikitable&amp;quot; width=&amp;quot;100%&amp;quot;&lt;br /&gt;
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		<author><name>Shinishi</name></author>
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		<title>Geschichte von Taki</title>
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		<updated>2016-03-16T08:22:17Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Shinishi: /* Folgen des Krieges und Ashura-Dynastie - Monate nach Ende des Bluterbenkrieges */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Auf dieser Seite findet ihr eine Übersicht über die Geschichte des Dorfes [[Takigakure]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Seit Entstehung von [[Takigakure]]==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Sengoku Jidai===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Anfang der Geschichtschreiber [[Takigakure]]s steht Sengoku Jidai, die Zeit der streitenden Reiche. Nachdem die Kunst des Ninjutsu zur Blüte seiner Macht aufgestiegen war, durchstriffen zahllose [[Clan]]s die Lande, ein jeder mit seinen eigenen Fähigkeiten und Ansichten über die Welt. Sie waren [[Söldner]], die von den Ländern bezahlt wurden und alle bisher gekannten Waffen und Armeen überflüssig machten. Diese Kraft, die vielen zunächst wie ein Segen erschien, wurde schnell zu einem Fluch als sich angeblich selbst der Himmel in blutiges Rot aufgrund der endlosen Schlachten färbte, die auf der Erde ausgetragen wurden. Als sich die zwei mächtigsten [[Clan]]s im Reich des Feuers zusammenschlossen und [[Konohagakure]] gründeten, geschah ein Umdenken in vielen Ninja[[clan]]s die diesem Beispiel folgten. Es war deutlich geworden das es keinen Sinn mehr hatte nur dem eigenen Clan Treue zu schwören: Um zu bestehen brauchte es Bündnisse mit anderen Gruppierungen. Je stärker die zu schmiedende Allianz umso mehr Macht für die Beteiligten.&amp;lt;br /&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Gründung des Dorfes - 85 Jahre vor Ende des Bluterbenkrieges===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In diesen Jahren versammelten sich vier der örtlichen Ninjaclans an dem Baum, den wir heute [[Aufbau_von_Taki#Der_Taki-Baum|Taki-Baum]] nennen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Gesellschaft_in_Taki#Kagetoya|Kagetoya]] (Krieger), die [[Gesellschaft_in_Taki#Shiazu|Shiazu]] (Strategen), die [[Gesellschaft_in_Taki#Fuyou|Fuyou]] (Heilung) und die [[Gesellschaft_in_Taki#Nanaya|Nanaya]] (Tarnung).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie schlossen einen Pakt und schworen untereinander Treue an diesem Baum, der zu dieser Zeit noch ein gewöhnlicher war und erst Jahrzehnte später zu wahrer Berühmtheit gelangen sollte. Entgegen häufiger Annahme wurde [[Takigakure]] auf Vorschlag der [[Gesellschaft_in_Taki#Fuyou|Fuyou]] und Nanaya hin als Demokratie gegründet, da sich die verfeindeten [[Clan]]s der [[Gesellschaft_in_Taki#Kagetoya|Kagetoya]] und [[Gesellschaft_in_Taki#Shiazu|Shiazu]] auf keinen Anführer einigen konnten. [[Takigakure]] wurde vom Ältestenrat geführt, welcher aus den Anführern der jeweiligen [[Clan]]s bestand und hatte zu Beginn mit vielen Schwierigkeiten zu kämpfen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch die schier endlose Bedrohung und zahlreiche Überfälle entwickelte [[Takigakure]] bereits sehr früh fähige Verteidigungsmechanismen und Finten, mit denen sie selbst übermächtige Feinde erfolgreich abwehren konnten. Niemals gelang es einem Feind Fuß in [[Takigakure]] zu fassen und der Frieden im verborgenen Dorf machte den Rat der Ältesten leichtsinnig und überheblich.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Der Fall Kakuzu und Kagetoya-Dynastie - 65 Jahre vor Ende des Bluterbenkrieges===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Fall Kakuzu sorgte für besonderes Aufsehen im Dorf und beeinflusste es bis heute. Nachdem der Jounin [[Geschichte_von_Taki#Kakuzu|Kakuzu]] bei einem Auftrag scheiterte der die Ermordung des ersten [[Wichtige_Personen_in_Konoha#Hokage|Hokage]]s im Sinn hatte, mit dem [[Takigakure]] im Krieg war, erfuhr er bei seiner Rückkehr eine starke Ignoranz und Ablehnung. Er wurde mit Strafen belegt, denen er sich mit unerwarteter Gewalt erfolgreich widersetzen konnte. Bei seiner Flucht kam der gesamte Ältestenrat ums Leben, was für große Debatten in den Clans sorgte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als [[Geschichte_von_Taki#Ieyasu_Kagetoya|Ieyasu Kagetoya]] sich zum neuen Oberhaupt erklärte, gab es niemanden der ihm zu widersprechen wagte. Mittlerweile hatten sich weitere [[Clan]]s in [[Takigakure]] angesiedelt und viele von ihnen hielten den mächtigen [[Gesellschaft_in_Taki#Kagetoya|Kagetoya]] die Treue, sodass jeder Widerspruch in einem Bürgerkrieg hätte enden können.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Der Aufstand und Shiazu-Dynastie - 28 Jahre vor Ende des Bluterbenkrieges===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Viele Jahrzehnte lang herrschte in [[Takigakure]] eine angespannte Stimmung, doch keine Seite wagte es diesen trügerischen und wackeligen Frieden zu brechen. Das Dorf hatte viele Fortschritte gemacht. Es gelang ihm seine Macht auszubauen und von Taki als offizielles Ninjadorf anerkannt zu werden. Seine Ninja sicherten nun nichtmehr einzig das Dorf, sondern das gesamte Land stand unter dem Schutz und der Verwaltung der Ninja aus [[Takigakure]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dennoch folgte das unvermeidliche erneut aus einer im Leichtsinn geborenen Handlung heraus: Als [[Geschichte_von_Taki#Ieyasu_Kagetoya|Ieyasu Kagetoya]] sich in einer Schlacht dazu entschied eine Kompanie seiner Shinobi für den Sieg zu opfern, musste er die Folgen seiner Handlung am eigenen Leib spüren. Die Kompanie unter Führung von Kenshin [[Gesellschaft_in_Taki#Fuyou|Fuyou]] schaffte es entgegen aller Wahrscheinlichkeiten nicht nur zu überleben, sondern die gesamte Schlacht beinahe im Alleingang zu entscheiden. Als sie anschließend zurückkehrten, wandten sie sich offen gegen die Ninja welche sie im Stich und zum Sterben zurückgelassen hatten. Die [[Gesellschaft_in_Taki#Shiazu|Shiazu]], welche wohl nur auf eine solche Gelegenheit gewartet hatten, schlossen sich mit den [[Gesellschaft_in_Taki#Fuyou|Fuyou]] zusammen was letztlich auf den Tod Kagetoyas und dem Ende seiner Dynastie noch auf diesem Schlachtfeld hinauslief.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Daheim in [[Takigakure]] wurde [[Geschichte_von_Taki#Shingen_Shiazu|Shingen Shiazu]] als neues [[Dorfoberhaupt]] etabliert, mit großer Unterstützung der [[Gesellschaft_in_Taki#Fuyou|Fuyou]] und einiger jüngerer [[Clan]]s, welche sich im Laufe der Jahre um die [[Gesellschaft_in_Taki#Shiazu|Shiazu]] und [[Gesellschaft_in_Taki#Fuyou|Fuyou]] geschart hatten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unter den [[Gesellschaft_in_Taki#Shiazu|Shiazu]] änderte sich nach Aussen hin wenig, da sie an den Pfaden der [[Gesellschaft_in_Taki#Kagetoya|Kagetoya]] festhielten und diese trotz des Zwischenfalls nicht als Verräter deklarierten. Dennoch war dies das offizielle Ende des [[Clan]]s, denn während die Kagetoya mehr und mehr Verbündete in [[Takigakure]] verloren, schwand auch der [[Clan]] bis sich im folgenden Bluterbenkrieg ihre Spuren komplett verloren.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===[[Takigakure]] im Bluterbenkrieg===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während des Bürgerkrieges erlebten viele Einwohner und Ninja eine Schockphase die selbst nach dem Ende des Krieges noch viele Jahrzehnte lang anhalten sollte. Sie erkannten, das ihre Sicherheit nicht von selbst gegeben war. Obwohl es den Ninja gelang jeden Eindringling vom Dorf fern zu halten, hatte das Dorf viele Verluste und Tragödien zu beklagen, viele die heimkehrten waren nicht mehr dieselben wie vorher und erzählten erschreckende Geschichten über all die Bluterbler gegen die sie hatten kämpfen müssen.&amp;lt;br /&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Folgen des Krieges und Ashura-Dynastie - Monate nach Ende des Bluterbenkrieges===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenige Monate nach Ende des Krieges musste auch [[Geschichte_von_Taki#Shingen_Shiazu|Shingen Shiazu]] zurücktreten, der sich in einer der letzten großen Schlachten schwere Verbrennungen zugezogen hatte. Zur Überraschung vieler ernannte er [[Geschichte_von_Taki#Mifune_Ashura|Mifune Ashura]] zu seinem Nachfolger, nachdem dieser sich in zahlreichen Schlachten hervorgetan hatte. Damit war er der erste Anführer [[Takigakure]]s der aus keiner der vier Gründerfamilien stammte, deren Population sich im Krieg ohnehin deutlich reduziert hatte. Der Ältestenrat wurde neu geordnet, sodass auch Mitglieder der niederen [[Clan]]s Zugang zu diesem hatten, was die Machtstellung der Gründerfamilien endgültig brechen sollte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem sich die Defensive als besonderes Markenzeichen der Shinobi aus [[Takigakure]] etabliert hatte, begann [[Geschichte_von_Taki#Mifune_Ashura|Mifune]] eben dieses noch auszubauen. Die alten Verteidigungsanlagen wurden verstärkt und Sicherheitskontrollen für Aus- und Einwanderer verschärft. Waffen wurden entwickelt und verbessert, während den Einwohnern die Gefahr der Aussenwelt eingeprägt wurde, der die heimische Sicherheit des Dorfes gegenüberstand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Takigakure]] begann sich für einen Krieg zu rüsten, der nicht kommen sollte.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Zeit des Friedens und Musou-Dynastie - 42 Jahre nach Ende des Bluterbenkrieges===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach einem friedlichen, wenn auch überraschendem, Tod Mifunes, wurde Kessen Musou vom Ältestenrat zu dessem Nachfolger ernannt. Während [[Takigakure]] sich in der Ashura-Dynastie mehr um die Sicherung seiner Position kümmerte, brach man in der Musou-Dynastie überraschenderweise damit. Potential von Aussen wurden willkommen geheißen und gefördert, während die Ninja-Akademie an gegenwärtige Standards angepasst wurde. In dieser Zeit stießen viele [[Clan]]s und Familien nach [[Takigakure]], die auch für dessen Entwicklung wichtig sind, wie [[Wichtige_Personen_in_Taki#Jinkou_Eigen|Jinkou Eigen]] oder die Familie der [[Wichtige_Personen_in_Taki#Shinishi_Kudo|Kudo]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Ära des Friedens hatte [[Takigakure]] erfasst und viele Ninja wuchsen in dem Bewusstsein auf diesen Frieden erhalten zu wollen. Konflikte waren selten und wurden zumeist gerecht gelöst. Von einigen wurde diese Zeit als wahres Paradies empfunden, andere verurteilten den Leichtsinn mit welchem die Ninja hierdurch behaftet wurden.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Militarisierung und Eigen-Dynastie - 80 Jahre nach Ende des Bluterbenkrieges===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als die Musou-Dynastie mit dem Tod Kessens während einer geheimen Mission endete, gab es große Bestürzung im Dorf als der Ältestenrat zur Überraschung vieler eine Frau namens [[Wichtige_Personen_in_Taki#|Jinkou Eigen]] zum neuen Oberhaupt ernannte. Abgesehen davon dass sie eine Frau war, war sie auch eine Ausländerin ohne feste Wurzeln in [[Takigakure]], was bei vielen Misstrauen erregte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Eigen-Dynastie wurde großer Wert auf innere Sicherheit gelegt. Die Schutzmaßnahmen innerhalb und ausserhalb des Dorfes wurden ebenso verstärkt wie deutlicher spürbar gemacht. Viele Systeme wurden bürokratisiert und auf Effizienz getrimmt, während die ·Shineitai·, die mehrere Dutzend starke Leibgarde des Oberhauptes, etabliert wurde. Es gab das erklärte Ziel aus [[Takigakure]] ein Dorf werden zu lassen, welches sich vor den Großreichen nicht weiter würde verbergen müssen. Aussen wurden Bündnisse geschmiedet, Innen wurden Gesetze erlassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu dieser Zeit traten auch die sogenannten &amp;quot;[[Söldner]]&amp;quot; das erste Mal an das Licht der Öffentlichkeit. Menschen ohne Chakra probten mit Schusswaffen den Aufstand gegenüber den mittlerweile etablierten Ninja.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Söldner-Ära===&lt;br /&gt;
Nach den militärisch geprägten Jahren Jinkous, hatte die [[Wichtige_Personen_in_Taki#Ehemalige_Dorfoberhäupter|Gushiken]]-Ära das erste Mal seit dem Bluterbenkrieg wieder mit einer größeren Bedrohung zu tun: Den Söldnern.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Doch anders als in anderen Ländern und Dörfer gab es in [[Taki no Kuni]] nur wenig Aktivitäten dieser und die im Vergleich geringe Anzahl der Söldner bereitete den vereinte Kräften der Landesfürsten und des Ninjadorfes kaum Probleme.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Da [[Takigakure]] ohnehin keine Gefahr durch die Söldner für das einzige wirklich versteckte Dorf sah, zogen sie daher nicht aktiv in den Kampf gegen diese, sondern verteidigten lediglich das Land gegen die wenigen einfallenden Truppen, welche die Städte bedrohten.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Eingriff des Ältestenrates und [[Wichtige_Personen_in_Taki#Ehemalige_Dorfoberhäupter|Gushiken]]-Dynastie - 85 Jahre nach Ende des Bluterbenkrieges===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Änderungen während der Eigen-Dynastie sorgten für größeren Widerstand bei den traditionelleren Clans des Dorfes als erwartet, weshalb unter internem Druck der Ältestenrat dazu gezwungen wurde Eigen um den Rücktritt zu bitten. Als [[Wichtige_Personen_in_Taki#Ehemalige_Dorfoberhäupter|Muneyaki Gushiken]] die Führung des Dorfes übernahm, waren viele erleichtert wieder einen ·wahren Taki-Ninja· an der Spitze zu sehen.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Beginn der [[Wichtige_Personen_in_Taki#Ehemalige_Dorfoberhäupter|Gushiken]]-Dynastie - 85 Jahre nach Ende des Bluterbenkrieges===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit [[Wichtige_Personen_in_Taki#Ehemalige_Dorfoberhäupter|Muneyaki Gushiken]] als neuer Führung des Dorfes ging eine Welle der Erleichterung durch die Reihen der Bewohner des Dorfes, ein Anführer geboren in [[Takigakure]] selbst und bereits mit 9 Jahren Absolvent der Akademie. Allerdings blieb ein plötzlicher Umschwung der Politik wieder der Erwartungen aus. [[Wichtige_Personen_in_Taki#Ehemalige_Dorfoberhäupter|Muneyaki]] zeigte sich viel mehr als zurückhaltend und vorsichtiger Ninja. Selbst einige Monate nach seiner Einsetzung herrschte eine Stille im Zusammenhang mit seiner Politik. Als [[Wichtige_Personen_in_Taki#Ehemalige_Dorfoberhäupter|Muneyaki]] dann sogar plötzlich für eine Weile lang verschwand fürchteten sowohl der Ältestenrat als auch die Bewohner [[Takigakure]]s dass die Auswahl ein Fehler gewesen war und sie ihren Anführer nie wiedersehen würden. Doch [[Wichtige_Personen_in_Taki#Ehemalige_Dorfoberhäupter|Muneyaki]] erschien wider Erwarten wieder an den Toren [[Takigakure]]s als wäre nichts gewesen, um sich seinen Aufgaben als [[Dorfoberhaupt]] des Dorfes zu stellen. Erst einige Wochen nach seiner Rückkehr enthüllte [[Wichtige_Personen_in_Taki#Ehemalige_Dorfoberhäupter|Muneyaki]] die Intention hinter seinem Verschwinden.&lt;br /&gt;
Er hat die legendären Wächter aus den vergessenen Geschichten Takis erforscht und als Zeichen der Wertschätzung den Titel des Dorfoberhauptes des Dorfes  in den gelben Drachen ernannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Post-Söldner-Ära===&lt;br /&gt;
Da die [[Söldner]]-Ära keinen großartigen Einfluss auf [[Takigakure]] hatte, verlief das Leben im Dorf nach dem Sieg über diese nicht anders ab als zuvor.&lt;br /&gt;
Es gab, da man sich nicht großartig mit den [[Söldner]]n beschäftigt hatte, anders als in anderen Ländern, keine großen technologischen Fortschritte, noch war man auf diese im recht traditionellen Land erpicht.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Es gab jedoch erste stärkere diplomatische Berührungen mit den Dörfern [[Kirigakure]] und [[Kumogakure]].&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Diese waren auf die diplomatischen Beziehungen des ehemaligen Dorfoberhaupts [[Wichtige_Personen_in_Taki#Dorfoberhaupt|Eigen Jinkou]] zu [[Kirigakure]] zurückzuführen, die ursprünglich aus dem Dorf stammte. Über jene Beziehung kamen sie dann auch in Berührung mit [[Kumogakure]], welche schon immer recht eng mit [[Kirigakure]] verbunden waren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Dreier-Bündnis-Ära===&lt;br /&gt;
Das Dreier-Bündnis [[Kirigakure]]-[[Kumogakure]]-[[Takigakure]] hat seine Wurzeln bis in den Bluterbenkrieg geschlagen. Damals entstand der erste Kontakt aller drei Länder miteinander. Auch wenn dieser Kontakt eher negativer Natur gegenüber [[Takigakure]] war, so festigte es die Bindung der beiden anderen Bündnispartner.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Dieses Verhältnis schob sich jedoch ins positive als [[Wichtige_Personen_in_Taki#Eigen_Jinkou|Eigen Jinkou]] Dorfführer wurde, da Eigens Heimatdorf [[Kirigakure]] gewesen war, pflegte sie in dieser neuen Position eine recht umsichtige Politik, welche den Grundstein für das künftige Bündnis legte.&lt;br /&gt;
Zur freundschaftlichen Annäherung begrüßte [[Takigakure]] bald eine kleine Delegation [[Kirigakure]]-Ninja im Dorf, deren Besuch überraschend gut ausging.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Anschläge während des [[Chuuninexamen]]s in [[Kumogakure]] festigte ebenfalls diese Beziehung, da [[Takigakure]] ihrem neuen Freunden [[Kirigakure]] und somit auch [[Kumogakure]] bei der Beseitigung der Schäden half.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Nach der Eroberung einer [[Söldner]]festung seitens [[Kirigakure]], wurde diese zum gemeinsamen Besitz der drei Dörfer erklärt und die Bündnisfestung erschaffen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die letzte Festigung des Bündnisses wurde durch die Katastrophenhilfe während Unwetters erzielt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Beginn der [[Wichtige_Personen_in_Taki#Shinishi_Kudo|Kudo]]-Dynastie - 89 Jahre nach Ende des Bluterbenkrieges===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem, Nobu Guskihen, der Bruder [[Wichtige_Personen_in_Taki#Ehemalige_Dorfoberhäupter|Muneyaki Gushikens]], diesen auf dem Weg zu einer wohl wichtigen Besprechung abfangen und entführen konnte, trat die Spezialeinheit Takigakures in Aktion, unter anderem auch [[Wichtige_Personen_in_Taki#Shinishi_Kudo|Shinishi Kudo]].&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Wichtige_Personen_in_Taki#Shinishi_Kudo|Shinishi Kudo]] gelang es als einziger, den [[Wichtige_Personen_in_Taki#Ehemalige_Dorfoberhäupter|gelben Drachen]] und seinen Bruder in einer Höhle zu finden und zu erreichen. Ihm gelang es Nobu Gushiken, das höchst gefährliche, ehemalige Mitglied der [[Einheiten_Takigakures#Tsuisekisha_.28J.C3.A4ger.29|Tsuisekisha-Einheit]], den Bruder von Gushiken, zu erledigen. &lt;br /&gt;
Gerüchten zufolge soll Nobu jedoch Sicherheitsvorkehrungen geplant haben, welche besagte Höhle nach seinem Tod zum Einsturz brachte.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Offiziellen Aussagen zufolge, gelang es Kudo, das [[Dorfoberhaupt]] aus der misslichen Lage der einstürzenden Höhle zu befreien, schaffte es jedoch selbst nicht mehr heraus. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Wichtige_Personen_in_Taki#Shinishi_Kudo|Shinishi Kudo]] galt eine Zeit lang als verstorben, ehe er wohlauf zurückkam und wenig wegen seiner heldenhaften Taten, der Rettung des alten Dorfoberhauptes sowie dem Ausschalten des Verräters selbst zum [[Dorfoberhaupt]] ernannt wurde, da [[Wichtige_Personen_in_Taki#Ehemalige_Dorfoberhäupter|Muneyaki Gushiken]] von diesem Amt zurücktrat.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der junge [[Gesellschaft_in_Taki#Kudo|Kudo]] brachte gleich frischen Wind in des recht traditionelle Takigakure, durch die Umbenennung des Dorfoberhaupt-Titels vom gelben zum goldenen Drachen, sowie dem Bau eines neuen [[Aufbau_von_Taki#Ninjasitz.2Fgoldene_Drachenstatue|Ninjasitzes]], der eben jenes Wesen repräsentieren sollte.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Jedoch hatte [[Wichtige_Personen_in_Taki#Shinishi_Kudo|Shinishi Kudo]] mit seiner Ernennung gleichzeitig etwas geerbt was den jungen Shinobi auf die Probe stellen sollte, der [[Taki_no_Kuni#Jashin_Sekte|Jashin-Kult]] der zuvor in Takigakure schon Unheil angerichtet hatte war stärker geworden und schaffte es [[Takigakure]] als Dorf einige Seitenhiebe zu verpassen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Bald darauf sollte ein Krieg in [[Taki no Kuni]] ausbrechen in dem die beiden Seiten ihre Kräfte maßen und [[Wichtige_Personen_in_Taki#Shinishi_Kudo|der goldene Drache]] seine Stärke und Führungsqualitäten beweisen musste.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Das Lied des gelben Drachen=&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwischen den Reihen voller Bücher und Schriftrollen in der Bibliothek [[Takigakure]]s, die oft von großen Personen der Vergangenheit, wichtigen Ereignissen oder Techniken sowie Lehre handeln, findet der Suchende bis weilen ein kleineres unscheinbares Buch.&lt;br /&gt;
Nur selten wurde das Buch in den letzten Jahren aus der Umarmung seiner größeren Brüder und Schwestern gerissen, um seinen Inhalt dem Suchenden zu offenbaren. Es war in Vergessenheit geraten und gelegentlich, wenn es aus dem langen Schlaf eines von Staub bedeckten Buches für einen Moment, welcher für ein Buch alles zwischen einer Sekunde und einem Jahrhundert sein kann, aufwachte, erinnerte es sich sehnsüchtig daran wie es gewesen war, als noch kleine Kinderfinger es jeden Tag hervorgeholt und die dazugehörigen hohen Stimmen erfreut und laut aus ihm hervor gelesen hatten.&lt;br /&gt;
Es war abgenutzt ja, aber das stimmte das Buch nicht traurig sondern machte es eher stolz. Die güldene Farbe, mit der sein Schaffer einst den Umschlag beschrieben hatte, hatte ihm eh nie wirklich gefallen und der Zustand sprach in seinen Augen für all die Liebe und Anerkennung, die ihm einst zugekommen war. Und schließlich hatte die Geschichte, mit deren Schutz und Überlieferung es beauftragt worden war, alles Recht auf derartige Zuwendung.&lt;br /&gt;
Ja das Buch war stolz auf sich selber und wusste, dass es nur lange genug warten müsste, bis es aus seinem Schlaf aufgeweckt werden und seine Geschichte erneut offenbaren würde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Irgendwann kam dieser Tag und an diesem Tag fand die Sage des [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|gelben Drachens]] und der Götter wieder Einzug in die Köpfe der Menschen. Wie so oft bei Sagen weiß niemand zu sagen, wie viel wahr und wie viel hinzugedichtet worden war. Aber dies, so wusste das Buch, war nicht die Aufgabe einer Sage.&lt;br /&gt;
Eine Sage muss die Herzen der Menschen erfreuen, sie mit Hoffnung erfüllen und zum Träumen anregen. Eine Sage lässt bisweilen alte Männer genauso wie kleine Kinder mit verträumten Blicken die Welt um sich herum betrachten und sich vorstellen, wie es wohl damals an diesem Ort ausgesehen haben könnte. Eine Sage schließlich steht für eine Lektion und Beispiel, Lehre und Wissen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und so erzählt das Buch die Geschichte:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Prolog===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vor langer Zeit, als die Menschheit noch jung war und mit den großen Augen eines kleinen Kindes die Welt um sich herum betrachtete, herrschte die Natur über das Leben eines jeden Lebewesens mit einer Hand, die zugleich sanft wie ein kühler Windstoß im drückenden Sommer als auch hart wie der Kern eines großen Gebirges war.&lt;br /&gt;
Der Mensch, genauso wie alle anderen Lebewesen ob Tier, Pflanze oder Stein kämpfte jeden Tag um sein Überleben. Aber nicht Angst oder Ohnmacht vor den Strapazen bestimmten sein Leben, sondern Freude und Glück über die einfachsten Dinge. Er war glücklich, wenn er mit vollem Magen einen warmen und sicheren Schlafplatz gefunden hatte.&lt;br /&gt;
So herrschte die Natur und die Tiere, die teilweise älter als die Menschen waren, wuchsen zu prächtigen Gestalten heran. Hört man heute von Erzählungen aus jener Zeit, so wirken die Geschichten von dem riesigen Wald, der den Großteil des Kontinents bedeckte und von ebenso riesigen Tiergottheiten bevölkert war, wie die Märchen eines alten wirren Greises.&lt;br /&gt;
Aber der Menschheit Kindeswiege war dies Umfeld beschützt vom großen Schatten des Waldgottes. Irgendwann jedoch fängt jedes Kind an sein Umfeld zu verändern und in einer Zeit, in der sich das Schicksal dieses Gleichgewichtes entscheiden sollte erhob sich der [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|gelbe Drache]] über die Träume von Natur und Mensch hinweg in die Lüfte der Zukunft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===1. Kapitel===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Langsam und träge floss der kleine Bach an diesem Tag die Hänge des Hügels herab, plätscherte nur missmutig über die großen Steine nahe seiner Quelle, drückte nur halbherzig die Kiesel vor sich her, die sich in seinen Weg stellen wollten, und wollte gar nicht so recht seinen Weg gen Tal beschreiben.&lt;br /&gt;
Hätte man den Bach an einem anderen Tag gesehen und hätte man Aug und Ohr, so wie es die Menschen früher für die Natur gehabt hatten, so hätte die Freude und die Glückseligkeit des Baches einem das Herz erwärmt. Es war kein großer Bach, es war kein Bach, dessen Wasser sich in den Strom eines gewaltigen Flusses oder die Gefilde eines riesigen Sees mischte. Es war ein einfacher Bach, der auf der großen Landkarte nicht einmal seine Existenz belegt finden würde.&lt;br /&gt;
Aber für die Menschen des kleinen Dorfes am Fuße des Hügels war er die Quelle ihres Lebens und somit das Wichtigste in der Welt und für ihn waren diese Menschen das Wichtigste in der Welt.&lt;br /&gt;
Wer brauchte schon riesige Mengen Wassers, wenn er sich an dem Lachen der Kinder erfreuen konnte, die in ihm spielten und sein Wasser benutzten, um sich gegenseitig zu bespritzen?&lt;br /&gt;
Ja es waren vor allem die Kinder, auf die sich der Bach jeden Morgen freute, wenn er sich aus dem moosig-grünen Bett seiner Träume erhob. Er kannte sie alle, er erkannte sie schon am Klang ihres Lachens und hatte einem jeden der Dorfbewohner erfreut beim Wachsen zugesehen.&lt;br /&gt;
Nichts aber stimmte ihn so traurig, wie das bittere Weinen und Schluchzen eines Kindes, das in seinem jungen Leben bereits großes Leid erfahren musste. Und ausgerechnet das herzerweichendste Weinen und die qualvollsten Tränen hatte er am gestrigen Tage wahrnehmen müssen.&lt;br /&gt;
Das Mädchen mit den grellblonden Haaren namens [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] hatte bereits in ihrer frühesten Kindheit beide Eltern verloren und lebte alleine mit ihrer großen Schwester Kigiku in dem kleinen Dorf. Nie hatte der Bach [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] weinen hören ob des Verlustes der Eltern oder der schweren Zeit, die dieser den beiden Mädchen einbrachte. Es war immer glücklich mit seinem Leben gewesen, hatte sich nie beschwert und war der großen Schwester stets zur Hand gegangen. Und ausgerechnet dieses Mädchen, das dem Bach immer ein Quell der Freude gewesen war, weinte nun ob der schweren Krankheit des Einzigem, dem es sich immer sicher gewesen war: Seiner Schwester.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was konnte der Bach tun? Die Menschen hatten in den Jahrhunderten seit ihrer frühesten Kindheit gelernt in der Natur zu überleben und dabei bereits einiges über die Kunst mit den Geschenken der Natur Krankheit und Wunde zu bekämpfen gelernt. Aber nicht einmal dieses Wissen schien das Leid Kigikus mildern zu können. Trübseelig floss er weiter vor sich hin und grübelte nach, was er tun könnte. Auch dachte er dabei daran, dass die Menschheit längst ihr Kindesbett verlassen und begonnen hatte, die harte Seite der Natur, die ihr Leben bedrohte, zu bekämpfen.&lt;br /&gt;
Früher, er konnte sich fast nicht mehr daran erinnern, hatte sich nur selten die Sonne in seinen Wassern gespiegelt, da der Schatten großer Bäume stets sein Gefilde bedeckte. Irgendwann aber hatten die Menschen damit begonnen die Bäume zu fällen und sich Platz zum Leben, für ihr Vieh und für ihre Felder zu schaffen. Der große Wald war immer weiter geschrumpft und schon lange hörte der Bach die Stimmen der Bäume nur noch aus sehr weiter Entfernung im Säuseln des Windes.&lt;br /&gt;
Als er nun so lauschte, um die Stimmen der Bäume zu hören, vernahm er die Stimme eines Menschen. Dieser Mann, denn seine tiefe und rauchige Stimme verriet sein Geschlecht, sang irgendwo in seiner Nähe von etwas, was der Bach völlig vergessen hatte: Von dem Waldgott.&lt;br /&gt;
Die Erinnerungen überschlugen sich und schnell beschloss der Bach aus seiner Trübseligkeit zu erwachen und den Sänger mit dem Plätschern seines Wassers an- und zu dem kleinen Dorf hinzulocken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===2. Kapitel===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stark schmerzten die Füße des Greises, dessen Stimme der Bach vernommen hatte, ob seiner langen Wanderung und ein jedes Wort, das er scheinbar vergnügt vor sich her sang, war einzig und allein dazu gedacht, um ihn von den Schmerzen abzulenken.&lt;br /&gt;
Er war weit gereist, hatte viele Flüsse überquert und sich an viele Bäume gelehnt, wenn sein alter Körper ein paar Momente der Ruhe benötigten. Weswegen er reiste, wusste er nicht mehr. Einzig und allein erinnerte er sich noch daran, dass er einst am Rande eines großen Waldes gelebt und von dessen Wildheit und Schönheit verzaubert worden war.&lt;br /&gt;
Angelockt vom Plätschern des Baches, dessen kühles Wasser Linderung für die schmerzenden Füße verhieß, wechselte der Greis die Richtung und traf schon bald auf den kleinen Bach und das in nicht allzu weiter Ferne stehende Dorf. Noch einmal nahm sich der Alte zusammen, trällerte um so lauter, als seine Füße besonders stark schmerzen und ihm anscheinend sagen wollten:“Wieso bleibst du nicht einfach hier sitzen und gönnst uns unsere Ruhe du alter Narr?“&lt;br /&gt;
Aber der „alte Narr“ war dickköpfig geworden und wollte nicht nur seine Füße ausruhen, sondern auch noch mit Menschen reden. Ein Vergnügen, das ihm seit Wochen verwehrt war.&lt;br /&gt;
So laut trällerte er vor sich hin, dass er das Schluchzen des kleinen Mädchens, das am Ufer des kleinen Baches mehr in sich zusammen gekauert war, als dass es saß, nicht mitbekam. Erst, als das Mädchen seine grünen Augen öffnete und auf den alten und komisch aussehenden Mann schaute, während es sich über die tränenverschmierten Wangen wischte, bemerkte dieser, dass er nicht alleine war.&lt;br /&gt;
„Was ist ein Waldgott?“ ertönte die hohe Stimme des Mädchens und der alte Mann blieb verdutzt stehen, um die fragenden großen Augen, die vor Weinen rot geworden waren, zu bewundern. Kurz entschlossen gewährte er seinen fast schon rebellierenden Füßen ihren Wunsch und ließ sich neben dem Mädchen leise seufzend nieder.&lt;br /&gt;
„Die gestaltgewordene Natur. Wille und Kraft dessen, was uns stets umgibt, und genauso wild und sanft wie eben jenes.“ Antwortete er ein wenig kryptischer, als er beabsichtigt hatte, während er die schmerzenden Füße aus den abgelaufenen Sandalen befreite.&lt;br /&gt;
„Und wie sieht er aus?“&lt;br /&gt;
„Er wechselt die Gestalt, so wie es auch die Natur ständig tut.“&lt;br /&gt;
„Ist er lieb?“&lt;br /&gt;
„Ja und nein. Wenn er stürmisch und verheerend ist, wenn er wütend und aufgebracht ist, so vernichtet er alles, was ihm in den Weg kommt. Ist er aber sanft und ruhig, so beschützt, heilt und umsorgt er das, was in seinen Augen, den Augen der Natur, würdig ist.“&lt;br /&gt;
Sofort weiteten sich die Augen des kleinen Mädchens, das das zerschlissene Hemd des Alten mit seinen kleinen Fingern ergriff und ihn voller Hoffnung und zugleich voller Angst vor einer möglichen Enttäuschung anschaute.&lt;br /&gt;
„Er heilt? Kann er alles heilen? Kann er auch eine richtig schlimme Krankheit heilen?“&lt;br /&gt;
Ein wenig verdutzt ob dieser Reaktion antwortete der Alte in dazu passender Stimmlage:&lt;br /&gt;
„Ehm Ja, kann er, aber dazu muss er…“ Doch weiter hörte das Mädchen nicht, es riss nur umso stärker an dem Hemd und schrie förmlich:&lt;br /&gt;
„Wo finde ich ihn? Erzähl mir bitte alles!“&lt;br /&gt;
Und nach einer Reaktion, die sehr derer glich, die er nur wenige Momente zuvor gezeigt hatte, und einem dazu passenden Seufzen, holte der Greis tief Luft und fing an zu erzählen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Weit weg im Nordosten steht er noch, der große Wald, der einst fast den ganzen Kontinent bedeckte. Im Gegensatz zu den kleinen Wäldern, die du kennst, ist dieser Wald noch erfüllt von dem Willen und der Kraft der Natur. Tief in seinem Inneren lebt der Waldgott in dem wunderbaren Hain, der schon seit Äonen nicht mehr von Menschen betreten worden ist, und umgeben von den Vorfahren der Tiere: riesige und weise Tiergötter.&lt;br /&gt;
Einst, so wurde mir als kleines Kind in meinem Heimatdorf erzählt, dass am Randes des großen Waldes steht, sahen die Tiergötter und der Waldgott mit wohlwollendem Blick auf die Menschen herab, die so schwach und zerbrechlich wirkten. Sie standen uns bei, wenn etwas unsere Existenz bedrohte, und halfen uns gelegentlich mit Rat und Tat in der Natur zu überleben, die sie schon so viel länger bevölkern und so viel besser verstehen als wir.&lt;br /&gt;
Aus dieser Zeit kommen auch die Geschichten der Heilkunst des Waldgottes und der weisen Ratschläge der Tiergötter, die zusammen mit ihren damals noch ähnlich riesigen Brüdern und Schwestern unseren Kontinent bereisten und bevölkerten.&lt;br /&gt;
Aber…“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch weiter kam der Mann nicht, denn das Mädchen war bereits aufgesprungen und rannte fort in Richtung der Häuser. Später erfuhr er, was es mit dem Mädchen auf sich hatte, und schollt sich selber ob dem, was er so unvorsichtig [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] erzählt hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===3. Kapitel===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Voller Schrecken beobachtete der kleine Bach, was geschah. In seinem Bestreben das kleine Mädchen zu trösten und sich wieder an ihrem Lachen und den strahlenden Augen zu erfreuen, hatte er vergessen, dass Menschen keine Tiere waren. Sie waren es nicht gewohnt auf sich alleine gestellt zu überleben und am aller wenigsten kleine Kinder, von den Gefahren einer solchen Reise und denen des großen Waldes ganz zu schweigen.&lt;br /&gt;
Aber was konnte er tun? Was konnte er tun?...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ohne lange nachzudenken hatte sich [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] ihre festeren Schuhe samt ein paar reisetauglichen Kleidern und Proviant – was sie eben rumliegen sah – geschnappt, hatte ihre Schwester umarmt und war mit den Worten „Der Waldgott wird dich heilen, warte es nur ab!“ aus der kleinen Hütte, die die zwei Mädchen bewohnten, verschwunden.&lt;br /&gt;
Kigiku hatte sichtlich verwirrt drein geschaut, aber hatte ob ihrer Krankheit und der Schwäche, die ihren Körper befallen hatte, nichts tun können, außer der kleinen Schwester flehentlich hinterher zu schauen. So verzweifelt, wie die große Schwester in dieser Stunde war, als[[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] Hals über Kopf das kleine Dorf verließ, so zuversichtlich war die kleine Schwester, die endlich etwas gefunden hatte, was sie tun konnte um Kigiku helfen zu können. Sie dachte gar nicht daran, dass die Reise gefährlich werden könnte, oder dass sie ihr eigenes Leben schonen müsste. Einzig und allein das Leben der Person, die für sie die Welt darstellte, war ihr wichtig und kreiste beständig in ihrer Gedankenwelt umher.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So reiste das kleine Mädchen mit dem blonden Haar und den großen grünen Augen los gen Nordosten. Zum Glück hatte sie gelernt die Himmelsrichtungen zu erkennen und zu finden und verlief sich nie. So selbstsicher ging sie ihre Reise an, dass sie vergnügt summend schon bald das kleine Tal und die Gefilde des kleinen Baches verließ.&lt;br /&gt;
Die ersten Tage ihres kleinen Abenteuers flogen nur so vorüber. Sie hatte genügend Wasser dabei und konnte ihre Proviante mit den Beeren und Früchten, die sie dank des herrschenden Sommers leicht fand, stets wieder auffüllen. Einzig und allein des Nachts, wenn es dunkel und gelegentlich sogar etwas kühler wurde, wurde es ihr etwas bang um das kleine Herz. Aber wie stets summte sie dann eine kleine Melodie vor sich her, mit der sie die große Stille um sich herum vertrieb und sich selber in den Schlaf wiegte.&lt;br /&gt;
Die Weisen sagen, dass ein entschlossenes Herz keine Furcht kenne. Nur ein zauderndes und fragendes Herz öffne Tür und Tor für Zweifel und Furcht. Wenn man diesen Worten Glauben schenken darf, so verwundert es nicht, dass [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] nie daran dachte umzukehren oder auch nur aus Angst oder Furcht eine Träne vergoss. Sie war überzeugt davon das Richtige zu tun und setzte mit derselben Überzeugung Fuß vor Fuß, ging Schritt um Schritt immer weiter gen Nordosten.&lt;br /&gt;
Schon bald wurde die Natur, die wenn auch in schwächerer Art und Weise, auch an diesem Ort zu finden war, auf das summende und singende kleine Mädchen aufmerksam und immer öfter geschah es von nun an, dass ein kleiner Sperling sich zu [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] gesellte, wenn diese tagsüber oder nachts vor sich hin sang, um diese mit seinem hohen Zwitschern zu begleiten.&lt;br /&gt;
Immer, wenn sie den kleinen [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]] sah, der ihr schon bald ein lieber Wegbegleiter wurde, hellte sich die Miene des kleinen Mädchens auf und ihre Schritte wurden bestimmter und stärker. Dem Beispiel des [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]]s folgend, fing sie schon bald an feste Rhythmen in ihren Tagesablauf zu bringen:&lt;br /&gt;
Sie stand mit der Sonne auf, aß etwas, ging dann den Tag über unterbrochen von einer Mittagspause bis sie am Nachmittag begann nach einer Schlafmöglichkeit zu suchen und daraufhin nach etwas Essbarem und Trinkbarem, wenn sie nicht schon genug während des Tages gefunden hatte. Ihrer guten Orientierung wegen verlief sie sich dabei so gut wie nie und wenn, dann brachte sie das Zwitschern des kleinen [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]] schon bald wieder auf den richtigen Weg. Auch brauchte sie nur auf das Verhalten des[[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]]s zu achten, um Wetterumbrüche oder Gefahren vorherzusehen.&lt;br /&gt;
So verging die Zeit und die Natur kehrte immer weiter in das kleine Mädchen ein genauso wie das kleine Mädchen immer weiter in die Natur einkehrte. Und dann kam der Herbst&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===4. Kapitel===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als die ersten Blätter an den Bäumen begannen gelb und rot zu werden, wusste [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]], dass der Sommer den Kampf gegen den Winter langsam verlor. Noch kämpfte er wacker und hielt die kalten Winde aus dem Norden samt der dunklen Wolken, die sie mitbrachten, zurück. Aber mit jedem Tag und jeder Nacht kamen sie näher, ohne dass der Sommer etwas dagegen würde tun können.&lt;br /&gt;
Sie musste sich beeilen, so viel verstand selbst ein kleines Mädchen, denn in den Stürmen und der Kälte des Winters würde sie nicht überleben können ohne die Hilfe und den Beistand Ihresgleichen.&lt;br /&gt;
Wäre der kleine [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]] nicht gewesen, der sie über immer längere Strecken des Tages begleitete und es sich immer öfter auf ihrer Schulter bequem machte, so hätten vielleicht der Zweifel und die Furcht Einzug in ihrem Herzen gehalten. So aber ertönten die Stimmen der Zwei, wann immer der Winter an ihren Herzen zu nagen begann, und vertrieben diesen.&lt;br /&gt;
Manchmal allerdings kam es auch vor, dass der kleine [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]] schrecklich lange weg blieb und [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] begann sich Sorgen zu machen. Sorgen um den kleinen [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]], um ihre Schwester und um den Wahrheitsgehalt der Geschichte des alten Mannes. Als der kleine [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]] eines Morgens nicht neben ihr zu finden war, erhob sie sich und ging ohne zu zaudern in den kleinen Hain hinein, der sich vor ihr erstreckte. Sie begann das Lied zu singen, das sie seit Beginn ihrer Reise immer sang, und schon bald hörte sie aus einiger Entfernung die Antwort des [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]]s.&lt;br /&gt;
Ihr Herz schlug immer schneller voller Freude und auch voller Angst ob dem, was dem [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]] passiert sein könnte. Sie rannte immer schneller, stets der Stimme des [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]]s folgend und blieb plötzlich stehen.&lt;br /&gt;
Eine kleine [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] mit ungewöhnlich eisblauen Augen stand am Fuße eines großen Baumes, auf dessen niedrigem Ast [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] sofort ein paar der Federn des kleinen [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]]s sehen konnte. Ihre Augen weiteten sich und füllten sich schon bald mit Tränen, während die Katze sich von dem ersten Schrecken ob der plötzlichen Begegnung erholte und begann um das kleine Mädchen, das mehr und mehr in Tränen ausbrach, zu kreisen.&lt;br /&gt;
[[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] verstand schnell, dass der Sommer ihr bisher nur die schönen Seiten der Natur gezeigt hatte und sie den kleinen [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]] wohl nicht mehr wieder sehen würde. Es war in ihren Augen klar, dass der [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]] den Klauen der [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] erlegen war, da er sonst längst zu ihr zurück geflogen sein würde.&lt;br /&gt;
Immer stärker wurde der Regen aus Tränen, der sich vom Gesicht des kleinen Mädchens gen Boden bewegte, bis ein empörtes Miauen das Mädchen aus seinen Gedanken rüttelte. Die [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] hatte sich vor [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] hingesetzt und schaute sie aus zugleich neugierigen und vorwurfsvollen Augen an, so dass das Mädchen nicht anders konnte als sich herabzubeugen und vorsichtig das Fell des Tieres zu streicheln.&lt;br /&gt;
Sie machte dem Tier keine Vorwürfe, da es nur um sein eigenes Überleben kämpfte, auch wenn es sie dennoch sehr traurig machte. Anstatt aber vor der Hand des Mädchens zu fliehen, ließ sich die [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] mit einem immer lauter werdenden Schnurren streicheln und verließ auch nicht die Seite des Mädchens, als dieses langsam damit beginnen musste zurück zu ihren wenigen Habseligkeiten zu gehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So nahm schon bald die kleine [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] den Platz des [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]]s ein und begleitete [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] auf ihrer Reise. Und so wie der [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]] mit seinem Verhalten dem Mädchen vieles über das Überleben in der Natur beibrachte, so tat dies auch die [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]]. Allerdings oblag es der [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] genauso wie bei ihrem ersten Treffen dem Mädchen die düstere Seite der Natur zu zeigen.&lt;br /&gt;
Hatten im Sommer noch Früchte und Beeren überall auf ihrem Weg nur darauf gewartet von ihr gepflückt zu werden, so verschwanden diese immer mehr je weiter der Herbst Einzug hielt. Und schon bald musste [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] lernen, dass sie wie die [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] Leben nehmen musste, um selber zu überleben.&lt;br /&gt;
Es dauerte schier eine Ewigkeit, bis es ihr mittels einer Falle zum ersten Mal gelang ein kleines Tier zu fangen, ein Feuer zu machen und es dann übers Herz zu bringen das Tier zu töten und sogar zu verspeisen. Sie weinte bitterlich ob des Lebens, das sie beendet hatte und flehte vielmals um Verzeihung, bevor sie sich traute zu essen.&lt;br /&gt;
Durch Wiederholung aber wird jeder zum Meister und schon bald hatte sich das kleine Mädchen an die neuen Vorgänge gewöhnt, auch wenn sie noch immer für das Schicksal der Seele eines jeden Tieres, das sie tötete, zum ihr unbekannten Waldgott betete.&lt;br /&gt;
Schon bald fiel ihr das Fehlen des freudigen Zwitscherns kaum noch auf und die Harte Seite der Natur zog immer mehr in sie ein, auch wenn diese gemischt von warmen Momenten war, wie das abendliche Einschlafen mit der [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] in den Armen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===5. Kapitel===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Immer schwächer wurde der Sommer und der Herbst, der wie sein Freund Frühling sich oft wie das Seil fühlte, an dem Sommer und Herbst zogen, wurde immer dunkler und kälter. Die Stürme, die die Höhepunkte im Tauziehen zwischen Sommer und Winter für jeden sichtbar und hörbar machten, hatten schon seit einiger Zeit immer weiter an Stärke nachgelassen so wie es auch der Sommer getan hatte.&lt;br /&gt;
Immer weniger Zeit blieb dem kleinen Mädchen, das sich immer öfter morgens von Raureif befreien musste. Gelegentlich fielen früh morgens kleine weiße Flocken vom Himmel herab, setzten sich auf ihr blondes Haar und bildeten einen Schleier aus winzig kleinen Kristallen. Immer öfter froren ihr die Füße oder die Hände, manchmal kroch die Kälte sogar langsam die Beine hoch und hätte sie nicht die [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] gehabt, die sie des nachts wärmte, so wäre sie sicher oft schlotternd vor Kälte erwacht.&lt;br /&gt;
Sie hatte kaum noch Zeit, das wusste sie. Aber unbeirrt setzte sie Tag für Tag einen Fuß vor den anderen. Sie konnte nicht scheitern, sie durfte nicht! Was war schon so ein wenig Schnee im Vergleich zu dem, was ihre Schwester erleiden musste?&lt;br /&gt;
Und dann eines Tages, als die glänzende Himmelsscheibe bereits im Sinken inbegriffen war, sah sie Rauchschwaden hinter einem kleinen Weiler aufsteigen. Sie beschleunigte ihre Schritte und angespornt durch das Wettlaufen, das sich nun ergab, sprintete auch die [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] immer schneller, bis sie das Mädchen überholte und wenig später aus deren Sichtfeld verschwand.&lt;br /&gt;
Wie lange sie schon so rannte, wusste [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] nicht. Einzig und allein die stetig abnehmende Entfernung zu den Rauchschwaden und nicht die fast schon untergegangene Sonne war Mittelpunkt aller Gedanken des kleinen Mädchens. Je näher sie aber kam, desto mehr drangen schreckliche Geräusche an ihr Ohr, die sie an die unglaublich lauten Stürme im Herbst erinnerten. Oft hatte sie sich mitten in der Nacht, wenn es besonders stark stürmte, wie ein Kokon in ihre Decke eingerollt und sich vorgestellt, dass außerhalb des schützenden Mantels riesige Tiere, wie die aus der Geschichte des Greises, umher liefen und sich gegenseitig anschrien, was diesen Schrecklichen Krach erzeugte.&lt;br /&gt;
Hätte sie gewusst, was sie erwartete, so hätte sie in jenen Nächten wohl kein einziges Auge zu bekommen. Als sie sich immer weiter ihren Weg zwischen den mit einer hauchdünnen Schicht silbrigen Schnees bedeckten Bäumen des kleinen Weilers bahnte, schälten sich immer mehr die Umrisse kleinerer und größerer Häuser aus dem zwielichtigen Schatten der Bäume. Das Herz des Mädchen schlug ob der Vorfreude vielleicht endlich ihr Ziel erreicht zu haben immer schneller, bis es plötzlich zwei Schläge aussetzte während auch die kleinen Beine sich nicht mehr fortbewegen wollten.&lt;br /&gt;
Ein gewaltiges Brüllen, wie es dem stärksten Orkan alle Ehre bereitet hätte, erhob sich, als ein gewaltiger schwarzer Schatten sich auf die Reihe der Häuser zu bewegte. Nicht heimelige Kamine, nicht freundlich strahlende Herdfeuer hatten die Rauchschwaden erzeugt, die [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] angelockt hatten, sondern in Flammen stehende Barrikaden, die die Dorfbewohner scheinbar als Schutz errichtet hatten. Aber selbst diese hatten sie nicht vor dem bewahren können, was auf sie zurollte.&lt;br /&gt;
Verzweifeltes Rufen drang an [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]]s Ohren, als das Brüllen für einen Moment aussetzte. Langsam bewegte sie sich wieder, überzeugte ihre Füße mühsam zu jedem einzelnen Schritt und näherte sich so furchtbar langsam dem Chaos, das immer mehr von sich enthüllte.&lt;br /&gt;
Der gewaltige Schatten war stehen geblieben, bäumte sich in regelmäßigen Abständen auf und brüllte jedes Mal so laut, dass die nahestehenden Bäume wackelten. Vor ihm schälten sich nun auch kleinere Schatten mit langen Stäben aus dem flackernden Zwielicht der Flammen. Je näher das kleine Mädchen kam, desto mehr erkannte sie, dass es sich um Dorfbewohner zu handeln schien, die mit langen Speeren und allerlei zweckentfremdeten Ackergerät den riesigen Schatten, der längst durch die Barrikade gebrochen war, aufzuhalten versuchten.&lt;br /&gt;
Dann hörte sie plötzlich etwas, was nicht so recht in das Chaos passen wollte. Ein hohes Schreien drang an ihre Ohren, das nicht allzu weit entfernt seinen Ursprung haben konnte. In einem solchen Chaos hätte man erwartet, dass es ein furchterfülltes Schreien einer Frau ob der großen Gefahr sein müsste. Aber ein kleines Kind, jünger als die bisher unbemerkte Beobachterin, wankte kaum in der Lage richtig zu laufen mit seinen kurzen Beinen und immer wieder sich an den Häuserwänden abstützend auf den Kampf hinter der durchbrochenen Barrikade zu.&lt;br /&gt;
Doch auch der Schatten hatte das Geräusch bemerkt. [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] blieb abermals für einen Moment vor Schreck das Herz stehen, als sich das riesige Ungetüm dem wankenden Kind zu wandte. Aber diesmal setzten ihre Beine nicht aus, sondern beschleunigten Ihre Schritte. Unweigerlich dachte [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] daran, dass sie nicht schnell genug gewesen war um ihren kleinen [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]] hatte beschützen zu können und weigerte sich so etwas noch einmal zuzulassen.&lt;br /&gt;
Ihre Beine flogen förmlich über die leicht angefrorene Erde, näherten sich immer weiter dem Kleinkind und dem riesigen Schatten, der laut brüllend ebenfalls auf dieses aus der entgegen gesetzten Richtung zusteuerte. Ein verzweifelter Ruf aus der Kehle eines Mannes drang an die Ohren des Mädchens, aber kein einziger ihrer Gedanken war dazu in der Lage sich um dieses zu kümmern.&lt;br /&gt;
Mit Müh und Not erreichte sie das wankende Kind, das in dem Moment, in dem [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] hinter ihm zu Halt kam, endgültig der Schwerkraft Rechenschaft leistete und in die Arme des blonden Mädchens fiel. Doch auch der riesige Schatten hatte die Quelle des hohen Geräusches erreicht. Als eine besonders vorwitzige Flamme ihre Stimme erhob und den Schauplatz für einen Moment zur Gänze ausleuchtete, legte [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] unweigerlich die Arme fester um das Kleinkind in ihren Armen. Vor ihr erhob sich der Kopf einer gewaltigen schwarzen [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Schildkröte]], deren Augen zornig und mordlüstern das ungleiche Gespann anfunkelten.&lt;br /&gt;
Würde sie das Kind loslassen und sich vorsichtig entfernen, während das Ungetüm mit seiner Beute beschäftigt war, so würde sie vielleicht… Doch [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] schüttelte entschlossen das blonde Haupt und drückte das Kind nur stärker an sich. Der Blick ihrer Augen wurde gefährlicher, während sich diese leicht verengten. Sie würde nicht zulassen, dass erneut ein kleines Wesen, das auf ihre Hilfe angewiesen war, starb, weil sie zu zögerlich und zu schwach war. Ähnlich einer Bärenmutter, die ihr Junges vor hoffnungslos überlegenen Jägern nicht im Stich ließ, sondern die Jäger auch noch laut anbrüllte, war der Blick des jungen Mädchens. Das Brüllen aus diesem wurde immer spürbarer, so dass selbst die [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Schildkröte]] für einen Moment inne Hielt. Immer deutlicher wurde es, man war fast der Meinung, dass man es hören … und plötzlich erschallte ein gewaltiger und tiefer Schrei, als sich ein großer Schatten zwischen [[Wichtige_Personen_in_Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] und die [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Schildkröte]] schob.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===6. Kapitel===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unweigerlich hatte [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] ihre Augen geschlossen, als der zweite Schatten so nah vor ihr erschienen war, und rechnete jeden Moment damit die Flügelschläge des Todesboten zu hören.&lt;br /&gt;
Aber diese erschallten nicht, stattdessen entwickelte sich ein Sturm aus Schrei und Gebrüll der zwei riesigen Wesen direkt vor ihr. Je mehr sie aber ihre eigene Angst und ihr wild pochendes Herz beruhigte, desto mehr war sie in der Lage die tiefen Stimmen zu vernehmen:&lt;br /&gt;
„Geh mir aus dem Weg [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Bai Hu]]!“ donnerte die etwas entferntere Stimme zornerfüllt.&lt;br /&gt;
„Nein! Diese beschütze ich und du wirst sie nicht bekommen!“ erwiderte die nähere Stimme etwas leiser, aber mit einem gefährlichen Unterton.&lt;br /&gt;
„Die Menschen verdienen den Tod!“&lt;br /&gt;
„Nichts verdient den Tod. Oder hast du Xinglu’s Worte in deinem Zorn vergessen?“&lt;br /&gt;
„Du wagst es seine Worte in den Mund zu nehmen, nachdem ihr ihn verlassen habt?“ brüllte die fernere Stimme plötzlich noch lauter.&lt;br /&gt;
„Wir haben ihn verlassen nicht wegen dem, was er einst sagte, sondern wegen dem, was er nicht mehr sagt! Würde er zu dem zurückfinden, was wir immer verehrt haben, so würden wir sofort zurückkehren.“&lt;br /&gt;
Es wurde still für einen Moment. Fast ohnmächtig vor den riesigen Geschöpfen, deren Nähe sie deutlich spüren konnte, hatte [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] ihre Augen die ganze Zeit über fest zugekniffen und auch das Kleinkind in ihren Armen hatte sich nicht gerührt. Als es nun etwas ruhiger wurde, öffnete [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] vorsichtig ihre Augen und bestaunte das weiße mit schwarzen Streifen getigerte Fell einer riesigen [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]], die sich scheinbar schützend vor sie gestellt hatte. Doch Zeit für Worte blieb ihr nicht, denn schon bald ertönte die Stimme der [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Schildkröte]] erneut, wenn auch nicht mehr ganz so sehr vor Wut bebend.&lt;br /&gt;
„Ich werde mich zurückziehen und bei Xinglu auf dich warten. Wie es stets Tradition war, wirst du ihm das Wesen vorstellen müssen, dass du vor seinem Willen beschützt hast.“&lt;br /&gt;
Ein Rauschen ertönte, während sich die [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Schildkröte]] umdrehte.&lt;br /&gt;
„In einer Woche, zum Vollmond, falls du es nicht vergessen hast.“ Brummte sie.&lt;br /&gt;
„Ich habe es nie vergessen [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Xuan Wu]], nie...“&lt;br /&gt;
Und dann verschwand die gewaltige [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Schildkröte]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erst, als sich der Schatten des Tieres mit dem Schatten des großen Wald, der in einiger Entfernung zum Dorf zu sehen war, vereinigt hatte, ging ein spürbares Aufatmen durch die Dorfbewohner. Sie schienen sich nicht an der Gegenwart des zweiten Tieres zu stören, als sie an diesem vorbei auf [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] zu rannten. Das kleine Kind in ihren Armen begehrte plötzlich auf, als ein großer Mann mit einer eindrucksvollen Narbe über der Wange und schwarzem Haar vor [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] auftauchte und im nächsten Moment hob eben dieser das Kleinkind aus ihren Armen empor und drückte es an sich.&lt;br /&gt;
„Hast du Angst um deinen Papa gehabt?“murmelte der Mann, der voller Freude dem Kind die Nase stupste.&lt;br /&gt;
„[[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]]… wir müssen reden.“ Ertönte die tiefe Stimme nun einfühlsam und beruhigend aber mit einem kleinen Anflug von Sorge und lenkte [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] von dem rührenden Bild vor sich ab. Als sie ihre Augen dem großen Wesen zu wandte und sich die Blicke begegneten, atmete sie erschrocken ein.&lt;br /&gt;
„Bist du… das kleine Kätzchen?“&lt;br /&gt;
Und der Blick der eisblauen Augen des weißen [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]]s sagte mehr als Worte könnten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===7. Kapitel===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Was hat das alles zu bedeuten?“ Schrie [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] schon fast dem großen [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] entgegen.&lt;br /&gt;
Die Sonne schickte gerade ihre ersten Strahlen durch die kahlen Äste der Bäume und zeigte dem Mädchen, wie viel Zeit seit dem Verschwinden der [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Schildkröte]] vergangen war.&lt;br /&gt;
Die letzten Stunden hatte sie damit zugebracht sich der Versuche der Dorfbewohner sie wie eine Heldin zu feiern zu erwehren und immer wieder den Armen, die sie umschlingen wollten, zu entfliehen. Als die Menschen endlich eingesehen hatten, dass sie an derlei Feiern nicht interessiert war und ihr die Nähe zu so vielen Lebewesen sogar unangenehm war, hatten sie ihr endlich etwas Platz gelassen, ihr etwas zu essen und einen Platz zum Schlafen gegeben. Während dieser Stunden war [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Bai Hu]], so hatte ihn die [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Schildkröte]] genannt, wie vom Erdboden verschlungen gewesen und erst am nächsten Morgen, als [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] sich aus Gewohnheit bei der ersten Morgenröte aus dem Bett erhob und an die frische Luft ging, saß er plötzlich neben dem Haus und schaute sie lange Zeit stumm aus seinen eisblauen Augen an, bevor er sich erhob und langsam gen Waldgrenze trottete. Schnell war sie ihm gefolgt und rief ihm nun schon zum zweiten Mal dieselbe Frage entgegen:&lt;br /&gt;
„Sag es mir! Was hat das alles zu bedeuten? Antworte endlich!“&lt;br /&gt;
„Zügle dein Temperament. Ich höre dich.“ Antwortete der große [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] mit ruhiger und gedämpfter Stimme.&lt;br /&gt;
Es dauerte ein paar Momente, bevor [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] sich etwas beruhigt hatte und deutlich leiser entgegnete: „Aber warum antwortest du mir dann nicht?“&lt;br /&gt;
„Alles besitzt einen richtigen Ort und eine richtige Zeit.“&lt;br /&gt;
„Und erst jetzt stimmt beides überein?“&lt;br /&gt;
„Richtig..“ Der [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] hielt in seinem Gang inne und schaute sich in dem winterlichen Wald einige Momente lang um, bevor er fortfuhr.“Und Vieles ist nicht für die Ohren aller bestimmt.“&lt;br /&gt;
„Also sollen die Dorfbewohner davon nichts hören?“&lt;br /&gt;
„Du hörst zu.“ Abermals folgte eine Pause, die der [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] nutzte um wieder eine Pfote vor die andere zu setzen. „Diese Menschen haben den Zorn Xinglu’s auf sich gezogen und [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Xuan Wu]], der einzige von uns der bei ihm geblieben ist, war hier um das Urteil zu vollstrecken.“&lt;br /&gt;
„Xinglu? [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Xuan Wu]]? Ich verstehe nicht… Ich verstehe gar nichts!“ Brummte [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] in sich hinein.&lt;br /&gt;
„Xinglu ist der Waldgott. Der, nach dem du gesucht hast.“&lt;br /&gt;
Ein Moment der Stille folgte, in dem sich [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]]‘s Augen weiteten und sie tief Luft holte für die folgenden Worte:&lt;br /&gt;
„Aber dann bin ich ja am Ziel Dann wird Kigiku endlich geheilt!“ Sie griff in den Schnee, warf diesen voller Freude empor und drehte sich in dem kleinen Schneegestöber entzückt um sich selber.&lt;br /&gt;
„Ja und nein.“ Erschallte die Stimme des [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]]s. Abrupt blieb [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] stehen und schaute diesen entgeistert an.&lt;br /&gt;
„Er hat die Macht zu heilen, aber ob er das tun wird ist fraglich.“ [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Bai Hu]] atmete tief ein und aus, was dank seiner Größe einen imposanten Luftstrom erzeugte, der [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]]‘s Haar umher wirbelte.&lt;br /&gt;
„Aber darum geht es gerade nicht. Du hast dich dem Willen Xinglu’s entgegen gestellt und seinen Zorn auf dich gezogen.“&lt;br /&gt;
„Aber ich habe doch nur ein kleines Kind beschützt!“ Schrie [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] ihm entgegen.&lt;br /&gt;
„Das weiß ich und das wirst du ihm erklären müssen, wenn du vor ihm stehst.“&lt;br /&gt;
Das Mädchen schluckte geräuschvoll und sah den [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] mit einer Spur Furcht in den Augen an.&lt;br /&gt;
„Und was ist, wenn er mich nicht versteht? Was ist…?“&lt;br /&gt;
„Xinglu hat sich verändert. Wo einst Mitgefühl und Wut sich die Waage hielten, herrscht nun zumeist das Dunkle.“&lt;br /&gt;
„Aber wieso?... Und wieso kennst du ihn so gut? Wieso bist du kein kleines Kätzchen mehr? Wieso hast du mir geholfen? Wieso hast du den kleinen [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]] getötet?“ Platzte es aus [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] hervor.&lt;br /&gt;
„… Zeit und Ort [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]]… Zeit und Ort.“ Und im nächsten Moment war der große weiße [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] mit ein paar gewaltigen Sätzen im Wald verschwunden und [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] drehte sich langsam gen des erwachenden Dorfes.&lt;br /&gt;
„Wenn nicht jetzt, wann dann?“ Murmelte sie und machte sich auf den Weg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===8. Kapitel===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als das blonde Mädchen sich langsam durch den winterlichen Wald dem Dorf und dessen wärmeverheißenden Rauchsäulen näherte, schälte sich immer mehr die Silhouette eines Mannes aus dem morgendlichen Zwielicht heraus. Leicht war dieser Schatten mit dem Stein zu verwechseln, auf welchem er sich befand, aber mehr und mehr fiel die Unnatürlichkeit dieses Gebildes [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] ins Auge und so blieb sie nach einigen weiteren Schritten schließlich vor einem alten Mann stehen, der seine geschlossenen Augen dem Himmel entgegen gerichtet hatte.&lt;br /&gt;
Gerade öffnete sie den Mund, um etwas zu sagen, da hob der Alte die Hand und bedeutete ihr zu schweigen. Erst einige Momente später ertönte die brüchige Stimme und durchbrach die Stille.&lt;br /&gt;
„Ich weiß, dass du hier bist auch ohne deine Worte.... Die Bäume reden seit Wochen ununterbrochen über das Mädchen, das den Waldgott sucht. Und nun stehst du vor mir, blickst mit Augen um dich, die voller Fragen sind.“&lt;br /&gt;
„Die Bäume reden?“ Antwortete [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] verdutzt und verdeutlichte mit ihrer Frage die Worte des Mannes, der anfing zu kichern, nur noch mehr.&lt;br /&gt;
„Da reist sie mehrere Monde lang durch die Natur, lässt diese in sie einkehren aber kehrt selber nicht in sie ein… Natürlich reden sie! Sie reden schon viel länger als die Menschen.“&lt;br /&gt;
„Und ihr versteht sie? Wieso verstehen die Menschen sie nicht? Oder bin das nur ich?“&lt;br /&gt;
„Ja ich verstehe sie, aber ich bin einer der Letzten.“&lt;br /&gt;
„War das mal anders?“&lt;br /&gt;
Abermals kicherte der Alte, rückte auf seinem Stein zur Seite und bedeutete [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] neben ihm Platz zu nehmen. Nur zögerlich kam sie dieser Aufforderung nach und erst, als sie neben ihm saß, erhob der Mann wieder die Stimme.&lt;br /&gt;
„Ja war es. Wir sind, genauso wie alle Tiere, die Kinder der Natur und genauso wie Kind und Mutter sich verstehen, auch ohne sich direkt zu verstehen, so taten es Mensch und Natur. Manche Menschen verstanden sie besser, manche schlechter. Aber ein jeder tat es. Irgendwann aber, wenn das Kind nicht mehr auf die Mutter angewiesen ist, bricht dieses Verständnis.&lt;br /&gt;
Was bleibt dann zurück? Ein Kind, das sich seine eigene Welt mit seinen eigenen Kräften aufbaut, und eine Mutter, die immer noch versucht über ihr Kind zu wachen.“&lt;br /&gt;
„Also… Sind es wir Menschen, die nicht mehr zuhören?“&lt;br /&gt;
Die faltige und wettergegerbte Miene des Alten verzog sich zu einem breiten Lächeln.&lt;br /&gt;
„Richtig. Sie hat nie aufgehört zu sprechen und genau so habe ich von dir gehört.“&lt;br /&gt;
„Aber, wieso verurteilt der Waldgott, der doch die personifizierte Natur ist, die Menschen, wenn eine Mutter doch nie aufhört sich um ihre Kinder zu sorgen?“&lt;br /&gt;
Ein tiefes Seufzen entfuhr dem alten Mann, dessen Lächeln schnell einem traurigen Ausdruck wich.&lt;br /&gt;
„Wo zwei Wesen nicht miteinander sprechen, da können sie nicht mehr auf Sorgen, Ängste und Bedürfnisse eingehen. Die Menschen wollten und wollen sich ihr Leben auf eigenen Beinen aufbauen. Wollen mehr und mehr die Risiken, die die Natur als Mutter vieler Lebewesen für sie bereithält, beseitigen und verändern somit etwas, was bisher kein Wesen tat: die Natur selber.&lt;br /&gt;
Der Wald, in dem wir sitzen, erstreckte sich einst über fast die gesamte bekannte Welt und wo er nicht war, da waren Steppen, Wiesen und Auen. Je mehr der Mensch sich ausbreitete, desto mehr drängte er die anderen Lebewesen und sogar die Natur zurück.&lt;br /&gt;
Letztlich ist nichts gefeit vor der Angst vor Veränderungen und Tod und der Waldgott, der vor allem der Beschützer des Waldes und der Natur ist, ist diesen negativen Gefühlen stärker ausgesetzt, als es die Natur selber ist. Denn noch immer reden die Bäume zu den Menschen und hoffen, dass sie sie verstehen.“&lt;br /&gt;
Lange Zeit schwieg das Mädchen auf diese Worte hin und schaute niedergeschlagen auf den von dünnem Schnee bedeckten Boden.&lt;br /&gt;
„Kann ich lernen sie zu verstehen?“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===9. Kapitel===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Ende der Woche, das ähnlich dem Schwerte Damokles‘ ständig drohend über [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]]s Kopf hing, rauschte wie im Flug heran. Jeder Tag war geprägt von demselben Ablauf, der ihr eine Teilnahme am dörfischen Leben lediglich zu den Abendstunden erlaubte und sie sonst von früh morgens ab in den Armen der Natur und zwischen von Schnee bedeckten Bäumen den Worten des alten Mannes lauschen ließ.&lt;br /&gt;
Am Abend des letzten Tages, den sie zum ersten Mal zur Gänze im Dorf verbringen durfte, erklang ein lautes Rascheln am Rande des Dorfes. Die Dorfbewohner streckten ihre Köpfe voller Furcht vor einem neuen Angriff aus den Fenstern und hier und dort erklangen Stimmen, die von der zu großen Ruhe in den letzten Tagen sprachen, die sie als Anzeichen für den nun kommenden Sturm sahen. Als sich die ersten bereits anschickten um wie vor einer Woche mit Feuer und behelfsmäßigen Waffen ihre Liebsten zu verteidigen, trat [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] aus der Hütte, in der sie hatte nächtigen dürfen.&lt;br /&gt;
Ohne ein Wort ging sie an der kleinen Gruppe Männer vorbei, legte einem nach den anderen beruhigend die Hand auf die Schulter und ging alleine gen Waldgrenze. Einen merkwürdigen Einfluss hatte sie auf die Bewohner, die sich langsam zurückzogen aber erst zur Ruhe kamen, als sie das Mädchen begleitet von einem großen Schatten im Dunkel des Waldes hatten verschwinden sehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]]s Reise führte sie entlang an den ihr bekannten Bäumen und Lichtungen immer tiefer in den riesigen Wald. Stumm folgte sie dem Schatten des großen [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]]s, dessen weißes Fell gelegentlich im Lichte eines vorwitzigen Mondstrahles aufzuglühen schien, aber dann sofort wieder erlosch. Kein Wort verlor das imposante Tier und ließ ihr somit sowohl die nötige Ruhe als auch Zeit um sich auf das Kommende vorzubereiten.&lt;br /&gt;
Viele Stunden lang liefen sie so an riesigen schneebedeckten Bäumen vorbei, deren imposante Statur Geschichten über Zeiten zu erzählen schien, in denen der Waldgott friedlich durch diese vergessenen Haine wandelte und den Bäumen dabei half zu wachsen. Immer weiter ging die Reise durch das Reich des Waldgottes und schließlich kündigte ein gewaltiges Tosen vom nahen Ende des Weges.&lt;br /&gt;
Und als der große [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] zum ersten Mal seit Stunden anhielt, um den Kopf gen der Quelle des Geräusches zu wenden, stockte [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] der Atem. Vor ihnen erstreckte sich ein riesiger Wasserfall, der seine Wassermassen von der Spitze eines hohen Berges hinab zu einem See schickte, der sich zu ihren Füßen erstreckte. Das aufgespritzte Wasser verteilte sich vom Berg herab langsam über die gesamte Lichtung , fing das Mondlicht ein und ließ die Umgebung gleich millionen winziger fallender Sterne in dessen silbrigen Licht erstrahlen.&lt;br /&gt;
„Dort oben ist Xing Lu’s Hain. Es ist lange her, seit ich dort war, und noch länger ist es her, seitdem die Füße eines Menschen diesen Boden berührt haben... Um dort hinauf zu kommen, wirst du auf meinen Rücken steigen und dich gut festhalten müssen.“ Erklang die tiefe Stimme des [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]]s, der sich auf den Boden gelegt hatte und geduldig abwartete, bis [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] auf seinen Rücken gestiegen war. Erst dann erhob er sich wieder und hätten sich ihre Hände nicht in dem weißen Fell verkrallt, so wäre sie bei den folgenden gewaltigen Sprüngen des Tieres, die die Zwei in Windeseile dem Scheitel des Wasserfalls näher brachten, sicherlich in die Tiefe gestürzt.&lt;br /&gt;
So aber erblickte sie bald, nachdem sie sich wieder getraut hatte ihre Augen zu öffnen, einen wunderschönen silbern glänzenden See, dessen Oberfläche so glatt wie ein Spiegel den Sternenhimmel reflektierte und dem Auge vorgaukelte einen zweiten Himmel zu den eigenen Füßen zu sehen, samt einer dunkelgrünen Wiese, die gespickt von allerhand Blumen ohne den Makel einer einzigen Schneeflocke dem Winter trotzte. Sie war im Hain des Waldgottes angekommen und erst, als sie die Augen von dessen Schönheit abwenden konnte, erblickte sie eine dunkle Gestalt, die auf der Insel mitten im See zu warten schien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===10. Kapitel===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vollkommen still lief [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Bai Hu]] an der Seite [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]]s über die wunderschöne Wiese dem See, der Insel und der Gestalt auf dieser entgegen. Sogar das große Tier, das in seinem Leben schon so viel erlebt hatte, war ob dem, was kommen würde, angespannt und dabei unbewusst in sein Jagdverhalten zurückgefallen.&lt;br /&gt;
Kein Wort verlor er, kein ungestüm umgeknickter Grashalm oder unvorsichtig berührter Kieselstein sprach vom Gang des Tieres und hätte er nicht gelegentlich tief Luft geholt, um nicht vor Anspannung zu platzen, so hätte [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] ihn wahrscheinlich völlig vergessen.&lt;br /&gt;
Das Mädchen indes lief mit ruhigem und bestimmten Schritten auf den See zu, ließ sich von dem [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] mit einem Sprung über diesen befördern, und glitt ohne aus der Ruhe zu kommen von dessen Rücken direkt auf die kleine vom Schatten einer Wolke verdeckte Insel vor die dunkle Gestalt.&lt;br /&gt;
Der Blick zweier großer violetter Augen legte sich auf sie, als ihre eigenen Augen sich langsam erst dazu überwinden mussten die ungewöhnlichen Pfoten, die einer Mischung aus Menschenfüßen und Bärentatzen zu entsprechen schienen, und dann den im Schatten liegenden Körper hinauf bis zu den Augen des Wesens zu betrachten. Als sich der Blick der zwei Wesen traf, stockte dem Mädchen der Atem und für einen Moment fühlte sie die bodenlose Wut des Schattens vor ihr. Erst nach einigen Momenten fiel ihr auf, dass sich der [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] neben ihr vor dem Wesen verneigte und so tat sie es ihm schnell und etwas überhastet gleich.&lt;br /&gt;
„Es ist lange her [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Bai Hu]].“ Ertönte die Stimme des Wesens schneidend wie der Wind im Herbst sofort, als sich [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] verneigt hatte, als ob das Wesen darauf gewartet hätte.&lt;br /&gt;
„Xinglu.“ Antwortete der [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] schlicht, aber ehrerbietend.&lt;br /&gt;
„Sag mir, warum muss mein Hain die Füße dieser Kreatur ertragen? Warum beschütztest du es vor meinem Urteil?“&lt;br /&gt;
„Weil ich versprach sie zu beschützen und ihr zu helfen, weil sie mit deinem Urteil über die Menschen des Dorfes nichts zu tun hatte und weil die Menschen nicht das sind, was du in ihnen siehst.“&lt;br /&gt;
„Xinglu’s Urteil betrifft alle Menschen!“ Ertönte die wütende tiefe Stimme der riesigen [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Schildkröte]], als sich diese aus dem See erhob und geschwind auf die Insel neben den Schatten schob.&lt;br /&gt;
„Und warum maßt du es dir an ein Urteil über Xinglu’s Urteil zu fällen [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Bai Hu]]?“&lt;br /&gt;
Der [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] atmete tief ein, um zu einer Antwort auf den Angriff [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Xuan Wu]]’s anzusetzen, aber die Stimme des Schattens ließ ihn innehalten.&lt;br /&gt;
„Ich habe [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Bai Hu]]’s Gründe gehört und im Moment soll mir dies reichen.“ Der Blick der violetten Augen richtete sich wieder auf [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]]. „Nun erzähl mir deinen Namen kleine Kreatur und begründe mir, warum du ein Wesen vor meinem Urteil bewahrtest.“&lt;br /&gt;
Aber dem Mädchen stockte der Atem abermals, als es nun die volle Aufmerksamkeit auf sich lasten fühlte. Nervös spielte sie mit ihren Daumen und hatte ihren Blick gen Boden gerichtet, als sie endlich die Kraft fand zu antworten:&lt;br /&gt;
„Mein Name ist [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]]… Und ich wollte einfach nicht zulassen, dass ein kleines hilfloses Wesen vor meinen Augen stirbt, weil ich nicht eingriff… Nicht noch einmal…“ Bilder des roten [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]]s schossen aus ihrem Gedächtnis hervor und trieben ihr Tränen der Trauer in die Augen.&lt;br /&gt;
„Nicht noch einmal?... Ich muss jeden Tag dabei zusehen, wie kleine hilflose Wesen vor meinen Augen sterben, weil andere Wesen maßlos leben wollen… Nicht noch einmal… Ich kann es nicht fassen… Was weißt du kleine Kreatur denn schon von Leben und Tod?“&lt;br /&gt;
Die Stimme des Schattens, war sie zuvor schon schneidend gewesen, hatte sich nun auch noch gleich einem Orkan erhoben und donnerte ehrfurcht erregend über den Hain, so dass ein jeder, der sie vernehmen konnte, den Kopf einzog und still ausharren wollte, bis der Sturm vorbei war.&lt;br /&gt;
„Sie weiß so viel wie man eben in einem Leben in der Natur lernen kann.“ Erschallte auf einmal eine hohe Stimme, die vom Himmel zu kommen schien. „Sie hat die tägliche Furcht und Ungewissheit gespürt, hat die Freuden über die einfachsten Dinge genossen und die Trauer über den Verlust der wertvollsten Dinge erlebt. Maßt du dir nun schon an das Recht auf Trauer und Schmerz gepachtet zu haben Xinglu?“&lt;br /&gt;
Und plötzlich landete direkt hinter [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] ein großer [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]], von dessen Federkleid sich ein paar rote Federn lösten und langsam um das Mädchen herum zu Boden glitten. Beim Anblick dieser Federn schossen dem Mädchen nur noch mehr Tränen in die Augen und sie befürchtete, dass ihr Kopf ihr einen Streich spielen würde, denn diese Federn würde sie überall wiedererkennen.&lt;br /&gt;
„Bist du so verbittert Xinglu, dass du nicht einmal erkennst, dass dieses Mädchen erst einige wenige Sommer alt ist, aber durch das Leben und die Reise in der Natur viel schneller gealtert und gewachsen ist? Erkennst du nicht, was du vor dir siehst?“&lt;br /&gt;
„[[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Zhu Que]]… worauf willst du hinaus? Erklär dich, wenn du dich schon einmal zu uns auf den Boden herablässt!“ Donnerte der Schatten abermals entgegen.&lt;br /&gt;
„Die Natur selber hat [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] auf ihrer Reise geholfen und sie wachsen lassen, um sie auf das kommende vorzubereiten. Willst du als Wächter und Aspekt dich nun gegen den Willen der Natur stellen?“&lt;br /&gt;
Ein tiefes Rauschen war zu hören, als der Schatten sich zu [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] hinab beugte und zielsicher ihrem Gesicht entgegen atmete und sie näher betrachtete. Hätte das Mädchen dies normalerweise als sehr unangenehm empfunden und sich scheu weggedreht, so blieb sie wie angewurzelt stehen und betrachtete sich stattdessen ebenfalls eingehend.&lt;br /&gt;
Sie hatte vor Wochen, vielleicht vor Monaten sogar aufgehört sich selber zu betrachten und so war ihr nie aufgefallen, dass ihr Körper in ihren einstmals kindlichen Augen riesige Züge angenommen hatte. Sie war stark gewachsen, hatte wahrscheinlich Kigiku eingeholt und noch ein wenig weiter gewachsen. Unter ihrer Jacke wölbten sich zwei Hügel nach außen, deren Maße wohl noch wachsen würden, wenn sie sich wieder einigermaßen ernähren würde. Auch ihr Haar war immer länger geworden und glich der goldenen Mähne eines Löwen. War sie vor ihrer Reise noch ein normales 10 Jahre altes Mädchen gewesen, so glich ihre Statur nun mehr der einer 15jährigen.&lt;br /&gt;
Sie kam aus dem Staunen nicht mehr heraus und verlor ob dieser Erkenntnis auch für einen kurzen Moment den Gedankengang, der ihr zuvor die Tränen in die Augen getrieben hatte. Aber dann brachte ihn eine rote Feder, die direkt vor ihren Füßen lag, wieder zurück.&lt;br /&gt;
„Du bist doch der kleine rote [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]] oder? Du lebst?“ Hauchte sie mit nach oben gerichteten Gesicht dem Kopf des gewaltigen [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]]s entgegen, der hinter ihr saß und dessen Oberkörper über ihr aufragte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===11. Kapitel===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Ja [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] ich lebe.“ Antwortete der [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]] mit sanfter Stimme, so dass [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] fast der Meinung war ein Lächeln auf dem weit entfernten Gesicht erkennen zu können.&lt;br /&gt;
„Nicht nur ergreifst auch noch du Partei für diese Kreatur, sondern du kennst sie auch noch [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Zhu Que]]? Was geht hier vor?!“ Schaltete sich die schwarze [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Schildkröte]] erneut ein und der große [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]] holte tief Luft, um zu einer Erklärung anzusetzen.&lt;br /&gt;
„Dass ihr es nicht vernommen habt, wundert mich nicht, aber vor fast einem Jahr vernahm ich die Klagen eines kleinen Baches weit im Westen. Als ich mich ihm näherte und ihn fragte, was es mit seinen traurigen Worten auf sich habe, erzählte er mir von seinem Fehler. Er habe, so berichtete er mir, in dem Versuch ein kleines Mädchen mit blondem Haar aufzumuntern einen alten Wanderer zu dieser gelockt, damit dieser sie mit seinen Geschichten aufmuntern könne. Als der Wanderer dem Mädchen von dem Waldgott erzählte, schnappte dieses sich seine Sachen und lief los, um den Waldgott zu finden und um Hilfe zu bitten. Aber wie sollte ein kleines Mädchen alleine überleben?&lt;br /&gt;
Ich beschloss also dem Bach zu helfen und dem Mädchen beizustehen. So begleitete ich [[Wichtige_Personen_in_Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]], das Mädchen aus der Geschichte des Baches, als kleiner [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]] und lehrte sie durch mein Beispiel vom Leben in der Natur.&lt;br /&gt;
Als der Herbst kam und die Zeit meiner Herrschaft sich dem Ende entgegen neigte, traf ich [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Bai Hu]] und bat ihn mir zu helfen. Fortan übernahm er es [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] zu begleiten, nachdem wir es so haben aussehen lassen als ob ich durch die Krallen [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Bai Hu]]’s gestorben wäre.&lt;br /&gt;
Während wir uns aber um [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] kümmerten, bemühte sich die Natur selber ebenfalls um [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]], half ihr beim Wachsen, beim Verstehen und beim Leben. Schon bald hätte sie uns nicht mehr gebraucht, aber wir waren zu neugierig auf das, was kommen könnte.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lange Zeit herrschte Stille, während der Schatten [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] eingehend musterte. Schließlich aber erhob er die Stimme, deren Worte er scheinbar direkt an [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] richtete.&lt;br /&gt;
„Würde ich dich am liebsten auf der Stelle zertreten für den Verstoß gegen mein Urteil, für die Schritte auf dem Boden meines Haines und für die Anmaßung, in der sich jene zwei auf deine Seite stellten und dich beschützten, so kann ich doch das Wirken der Natur an und in dir sehen.&lt;br /&gt;
Nun stelle ich dir also folgende Frage: Würdest du das Dorf, deren Bewohner dir in der letzten Woche Obdach gewährten, verlassen und zulassen, dass ich es mitsamt seiner Bewohner vernichte, wenn ich dafür deine Schwester Kigiku heile?“&lt;br /&gt;
[[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]]s Augen weiteten sich bei diesem Angebot genau so sehr wie sich die Augen des [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]]s und des [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]]s vor Wut verengten. Beide waren außer sich vor Zorn über die Hinterlist der Worte ihres Gottes, aber keiner von beiden hatte das Recht den Mund zu öffnen.&lt;br /&gt;
„Woher weißt du von Kigiku?“ Antwortete [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] stockend, woraufhin der Schatten lediglich tiefkehlig lachte.&lt;br /&gt;
„Ich weiß viele Dinge. Nun aber entscheide dich und lass dich nicht davon einnehmen, dass du deine Schwester nicht mehr lebendig antreffen würdest, wenn du dich jetzt auf den Rückweg begibst.“ Woraufhin der Schatten erneut lachte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===12. Kapitel===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Immer mehr Tränen schossen [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] in die Augen, ließen diese nach und nach überquellen und liefen dann eine nach der anderen die Wangen des Mädchens hinab, bis sie sich von diesen lösten und gen Boden fielen. Die kommende Entscheidung war die schwerste, die sie jemals hatte treffen müssen und es war der erste Moment, in dem sie ihre Reise in Frage stellte.&lt;br /&gt;
„Ich… Die Menschen sollen leben.“ Brachte sie schluchzend hervor und sah gleichzeitig ihre kranke Schwester vor ihren Augen, deren endgültiges Todesurteil sie nun unterschrieben hatte und die sie wohl nie wieder sehen würde.&lt;br /&gt;
„Was?!? Du maßt es dir an…?!?“ Donnerte die Stimme des Schattens wieder hervor, wurde aber von [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Bai Hu]] abrupt unterbrochen.&lt;br /&gt;
„Sie hat sich entschieden Xinglu. Hör auf mit deinen Spielen und sieh ein, dass du dich geirrt hast.“&lt;br /&gt;
„Gut, ich stehe zu meinem Wort. Aber ich habe nirgends von dem Leben des Mädchens geredet. Sie hat sich meinem Urteil entgegen gestellt und muss nun die Konsequenzen tragen!“&lt;br /&gt;
Schreckhaft atmete [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] ein und schaute mit geweiteten Augen auf den Schatten vor sich.&lt;br /&gt;
„Aber ich darf nicht ohne Weiteres nehmen, was die Natur gewährt hat… Also wirst du dir dein Leben verdienen müssen kleines Mädchen. Schließe die Augen und lass mich sehen, ob der Geist der Natur wirklich in deinen Knochen steckt.“&lt;br /&gt;
Und so sehr [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] auch dagegen ankämpfte, ihre Augenlider schoben sich unweigerlich vor ihre Pupillen und schon bald verschwammen die Bilder vor ihren Augen und die Gedanken in ihrem Kopf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie spürte weiches feuchtes Gras zwischen ihren blanken Zehen und eine Eule schickte ihren Ruf durch die Luft vorbei an ihren Ohren. Als sie die Augen langsam öffnete, sah sie sich inmitten eines großen Waldes stehen, deren Bäume genauso wie der Wald selber kein sichtbares Ende zu haben schienen. Alles an dem Wald wirkte merkwürdig urtümlich und erinnerte sie an die riesigen Bäume, die sie in der Nähe des Wasserfalls und des Haines gesehen hatte.&lt;br /&gt;
Erneut riss sie der Schrei der Eule aus den Gedanken und ließ in diesen Platz genug für die Erkenntnis, dass die Sonne gerade untergegangen war und die Schatten im Wald immer mehr die Oberhand gewannen.&lt;br /&gt;
Und dann spürte sie es, eine Präsenz im Schatten und der Blick unsichtbarer Augen auf ihrem Rücken. Die feinen Härchen auf ihrem Nacken stellten sich auf, sie machte einen zaghaften Schritt nach hinten und drehte sich dann plötzlich herum um loszurennen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===13. Kapitel===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Wind pfiff ihr ins Gesicht, sauste ihr um die Ohren und ließ den Klang seiner Stimme in diesen erklingen. Immer wieder schlugen ihr kleinere Äste, die sie nicht rechtzeitig bemerkt hatte, gegen den Körper und hinterließen an diesem immer mehr kleine Schnitte aus denen schon bald feine Bluttropfen hervorquollen. Schneller und schneller lief [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] durch den dunklen Wald, der sein wunderschönes Kleid abgelegt hatte und ihr nun seine dunkle und gefährliche Seite zeigte.&lt;br /&gt;
Wie konnte dies nur derselbe Wald, derselbe Ort sein, der sie mit den ersten Bildern verzaubert hatte? Fragte sie sich, als sie sich in Sicherheit wähnend an einen Baum lehnte und umschaute. Schon seit einiger Zeit hatte sie die Präsenz in ihrem Rücken nicht mehr gespürt. Sollte sie dieses Etwas wirklich abgehängt haben? Sie schaute sich nervös um, ließ den Blick ihrer Augen durch die Dunkelheit wandern und versuchte ihr pochendes Herz zu beruhigen. Es war schwer in der Dunkelheit überhaupt etwas auszumachen und immer wieder machte ihr Herz einen furchtsamen Sprung, wenn die Schatten der Bäume ihr obskure Wesen, die mit langen feingliedrigen Armen in der Dunkelheit zu tanzen schienen, vorspielten.&lt;br /&gt;
Plötzlich blitzte in der Dunkelheit etwas auf. Noch bevor sich die Härchen auf ihrem Nacken aufstellen konnten, war sie schon wieder los gerannt und hetzte durch den Wald. Das Blut, das sich in der kurzen Zeit der Rast auf ihrer Haut gesammelt hatte, wurde vom Gegenwind weggeweht und hinterließ eine feine rote Spur, der man viel zu leicht folgen konnte.&lt;br /&gt;
Wie sollte sie nur dem Schrecken, der mit Sicherheit den Tod bringen würde, entkommen? Wie sollte sie den Anbruch des Tages und das erste Licht, das die Schatten vertreiben würde, nur wieder erleben? Und wie sollte auch nur ein Mensch in dieser schrecklichen Umgebung überleben können?&lt;br /&gt;
Völlig außer Atem rannte das Mädchen dennoch weiter. Immer, wenn sie die Gefahr gegen einen Baum zu laufen ignorierend einen Blick über die Schulter warf, konnte sie einen formlosen Schatten im Schatten sehen, der der blutigen Spur folgte. Nein sie wunderte sich nicht mehr, dass die Menschen sich vor dieser Umgebung fürchteten und die Natur verändern wollten, um in ihr zu überleben. In dieser schrecklichen Umgebung würden sie nie anders überleben können!&lt;br /&gt;
„Vieles, das auf den ersten Blick schrecklich wirkt, ist nur ungewohnt für die Augen.“&lt;br /&gt;
Ertönte plötzlich die raue Stimme des alten Mannes in ihrem Kopf und sie erinnerte sich an die vielen Stunden, in denen er ihr eigentlich nur von der Natur erzählte.&lt;br /&gt;
„ Ein Wolf tötet nicht, weil er grausam sein möchte. Ein Wolf tötet, weil er überleben will. Der Wille zu Überleben ist das, was uns alle – selbst die Pflanzen – vereint.“&lt;br /&gt;
Aber dieses Ding, was auch immer es ist, ist böse! Das konnte sie deutlich spüren. Sie konnte spüren wie es Millimeter um Millimeter näher kam, sich wieder zurückfallen ließ und dann wieder langsam näher kam. Und das alles nur, um mit ihr zu spielen, um ihr den Schrecken in Mark und Bein zu jagen!&lt;br /&gt;
„Wahre Boshaftigkeit gibt es in der Natur nicht. Sie ist eine Erfindung der Menschen, um die Natur zu verteufeln.“&lt;br /&gt;
Aber sie konnte das Böse in diesem Ding eindeutig spüren. Und inmitten dieser schrecklichen Umgebung war niemand, der ihr helfen konnte. Sie war alleine.&lt;br /&gt;
„Niemals bist du alleine. Stets wirst du einen Baum, eine Blume oder zumindest einen Grashalm in der Nähe finden. Deine Mutter wird immer da sein und dich beschützen.“&lt;br /&gt;
Und auf einmal blieb [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] stehen. Langsam drehte sie sich zur Seite und legte die Stirn gegen die Rinde eines der riesigen Bäume. Wie hatte sie nur diese sanften Riesen verteufeln können? Wie hatte sie nur diese Umgebung als schrecklich bezeichnen können?&lt;br /&gt;
Sie schloss die Augen und wartete auf die Schritte, die sich sicher bald nähern und ihren Tod bedeuten würden. Aber sie würde nicht mehr rennen. Sie vertraute auf ihre Mutter und legte ihr Leben in deren Arme.&lt;br /&gt;
Und dann hörte sie ein leises Flüstern.&lt;br /&gt;
„Wie sich die Arme an mich lehnt. Oh du Arme, hör auf zu weinen.“&lt;br /&gt;
„Das sind keine Tränen, das ist Blut. Bist du zu hölzern geworden um den Unterschied zu merken?“&lt;br /&gt;
„Sie blutet? Warum denn nur?“&lt;br /&gt;
„Weil selbst kleine Äste die weiche Haut zerschneiden können.“&lt;br /&gt;
„Schau nur wie sie zittert.“&lt;br /&gt;
„Wie gerne würde ich ihr helfen.“&lt;br /&gt;
„Ich auch.“&lt;br /&gt;
„Ich auch.“&lt;br /&gt;
„Aber sie kann uns nicht hören.“&lt;br /&gt;
„Wir können sie nicht trösten.“&lt;br /&gt;
„Wir können sie nicht beschützen.“&lt;br /&gt;
„Würde sie uns nur hören können.“&lt;br /&gt;
„Wieso kann sie uns nicht hören?“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Ich kann euch hören!“ Schrie [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] mit all ihrer Kraft. „Bitte helft mir!“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Sie kann uns hören?“&lt;br /&gt;
„Sie möchte unsere Hilfe?“&lt;br /&gt;
„Wie lange ist es her?“&lt;br /&gt;
„Sollen wir singen?“&lt;br /&gt;
„Ja lasst uns singen!“&lt;br /&gt;
„Ja..Singen!“&lt;br /&gt;
Und plötzlich schwoll das Flüstern, war es zuerst noch leise und kaum zu hören gewesen, immer weiter an, gewann an Stärke und glich schon bald einem Orkan aus unterschiedlichen Stimmen, die durcheinander riefen. Nach und nach hörten die Stimmen auf zu rufen und fingen stattdessen an leise zu summen. Das Summen wurde immer lauter, übertönte schließlich die letzten Stimmen und brachte mit seinen tiefen Tönen [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]]s Innere sanft zum vibrieren.&lt;br /&gt;
Eine tiefe und warme Stimme erschallte, sang von den Strahlen der Sonne und den Tränen des Mondes und plötzlich setzten alle Stimmen in dieses Lied mit ein.&lt;br /&gt;
Es war das Lied der Schöpfung, die Erzählungen des ersten Baumes, der als Knospe miterlebt hatte wie Mond und Sonne von den Göttern auseinander gerissen wurden und fortan nie wieder zusammen sein und zugleich erstrahlen durften. Um wenigstens die Wärme des anderen und dessen Spiegelbild für wenige Momente zu erhaschen, nachdem dieser schwinden musste, erschufen die Zwei die Natur und die Wärme der Sonnenstrahlen sowie die Liebe in den Mondtränen hauchten der kargen Erde Leben ein.&lt;br /&gt;
Der Erste aber, der stark genug gewesen war vor all diesem bereits als Knospe den Boden zu durchbrechen, wuchs und wuchs bis er groß und prächtig war. Er war der Stärkste von allen und schließlich hob ihn der Mond aus der Erde und gab ihm die Fähigkeit zu wandern. So wurde der Erste als Xinglu, der Wanderer, bekannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Sie ist eingeschlafen.“&lt;br /&gt;
„Sie ist sicher.“&lt;br /&gt;
„Der Schatten ist fort.“&lt;br /&gt;
Das Flüstern der Bäume, sehr zaghaft und leise um das Mädchen nicht zu wecken, flog einige Zeit später dem Winde gleich wieder durch die Luft.&lt;br /&gt;
„Sie muss zurück.“&lt;br /&gt;
„Ja das muss sie.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===14. Kapitel===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Hört ihr das? Sie singen! Sie singen für das Mädchen, sie singen für [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]]!“ Stellte die große [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Schildkröte]] fassungslos fest, während sie sich im Kreis drehte und dem Lied der Bäume lauschte.&lt;br /&gt;
Das Geräusch des schabenden Panzers zusammen mit den Worten aus tiefer Kehle drangen durch die Schleier des Schlafes und holten [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] aus diesem empor.&lt;br /&gt;
„Sie kommt zu sich. Sie hat überlebt!“ Ertönte die Stimme des [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]]s ganz nah vor [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]]s Gesicht. Und als sie die Augen öffnete, sah sie die Gesichter des [Geschichte von Taki#Der rote Vogel - Suzaku|Vogel]]s und des [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]]s dicht über ihrem eigenen schweben und sie mit besorgten Blicken anschauten, bevor sie anfingen breit zu lächeln.&lt;br /&gt;
„Wo bin ich?“ Murmelte sie schlaftrunken, während sie sich den Schlaf aus den Augen rieb.&lt;br /&gt;
„Du bist im Hain des Waldgottes. Du hast geschlafen und wurdest im Traum auf die Probe gestellt.“&lt;br /&gt;
Antwortete [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Bai Hu]], der sich mit einem langgestreckten Seufzer anscheinend nach einer halben Ewigkeit wieder legte und sich wohlig streckte.&lt;br /&gt;
„Habe ich bestanden?“&lt;br /&gt;
[[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Zhu Que]] öffnete den Schnabel, anscheinend um antworten zu wollen, aber die tiefe Stimme Xinglu’s unterbrach ihn.&lt;br /&gt;
„Du hast mehr als das.“ Der riesige Schatten bewegte sich zum ersten Mal, seitdem [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] im Hain war, und schob sich langsam in das fahle Licht des Mondes.&lt;br /&gt;
„Niemals hätte ich erwartet, dass sie für dich singen würden. Niemals hätte ich erwartet, dass sie dieses Lied anstimmen würden.“&lt;br /&gt;
Murmelte das Wesen, dessen Körperbau dem eines Menschen glich, nur glichen Hände und Füße mehr einer Mischung aus Menschenhand und Bärentatze und die Haut schien aus einer rissigen und vor Alter schon schwarz gewordenen Baumrinde zu bestehen. Das Gesicht schließlich war dem eines Hirsches nachempfunden, nur dass sich Flechten aus großen Baumblättern vom Kopf über die Schultern des Wesens ergossen.&lt;br /&gt;
„Sie sangen von dir nicht wahr?“ Fragte [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] das Wesen, dessen große Augen von großer Trauer sprachen.&lt;br /&gt;
„Ja. Ich habe dieses Lied geschrieben und es einem jeden Baum früher vorgesungen, wenn er noch klein und schwach war. Das Lied half ihnen zu wachsen und den Gezeiten zu widerstehen, so dass sie fast so groß wurden wie ich einst. Deswegen nennt man es auch das Baumlied. Früher kannte es ein jeder Baum.“&lt;br /&gt;
„Deswegen sind die Bäume in der Nähe des Haines also so groß und der Winter dem Hain so fern!“&lt;br /&gt;
„Früher waren alle Bäume so groß. Damals wanderte der Wanderer noch jeden Tag über die Erde und sang zu jedem Baum.“ Mischte sich eine raue Stimme plötzlich ein und alle, egal ob Mensch, Tier oder Gott wandten dem Ursprung der Stimme den Kopf zu.&lt;br /&gt;
Ein alter Mann kam mit hinkenden Schritten über die Wiese dem See und der Insel entgegen und winkte dem Mädchen entgegen, das die Augen vor Staunen weit aufgerissen hatte.&lt;br /&gt;
„Du? Was machst du denn hier?“ Rief sie ihm entgegen. Anstatt aber eine Antwort des Mannes zu erhalten, erklang die Stimme des Waldgottes.&lt;br /&gt;
„[[Geschichte von Taki#Der blaue Drache – Seiryu|Quing Long]]. Jetzt wundert mich gar nichts mehr. Hast du [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] beigebracht zu den Bäumen zu sprechen?“&lt;br /&gt;
„Ich habe ihr lediglich von der Natur erzählt Xinglu. Alles Weitere hat sie selber erlernt.“&lt;br /&gt;
„[[Geschichte von Taki#Der blaue Drache – Seiryu|Quing Long]]?“ Verwirrt schaute [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] zwischen dem Alten und Xinglu hin und her.&lt;br /&gt;
Auf dem Gesicht des Alten aber, der am nahen Ufer des Sees angelangt war, bildete sich ein Lächeln und plötzlich erhob sich an derselben Stelle, an der der Alte soeben gestanden hatte, ein großer [[Geschichte von Taki#Der blaue Drache – Seiryu|blauer Drache]] in die Luft, nur um neben Xinglu wieder zu landen.&lt;br /&gt;
„Du hast es schon immer geliebt dich zu verkleiden.“ Murmelte die [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Schildkröte]].&lt;br /&gt;
„Du musst verstehen, dass ich dir nicht die Wahrheit zeigen durfte [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]]. Ich bin der Letzte der Vier und Erster des Kreises. [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Xuan Wu]], [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Zhu Que]], [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Bai Hu]] und ich, [[Geschichte von Taki#Der blaue Drache – Seiryu|Quing Long]] sind die 4 Wächter des Waldgottes und die ersten der Tiere, zu denen er wie zu den Bäumen sang. Ein jeder von uns ist die Inkarnation einer der Jahreszeiten. Ich bin der Frühling, [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Zhu Que]] ist der Sommer, [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Bai Hu]] ist der Herbst und [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Xuan Wu]] ist der Winter. Einst wandelten wir an der Seite Xinglu’s über die Erde. Als er sich aber veränderte, wandten drei von uns ihm den Rücken zu und nur[[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Xuan Wu]] blieb bei ihm.“&lt;br /&gt;
„Aber was habe ich damit zu tun? Ich wollte doch nur Kigiku retten.“&lt;br /&gt;
„Und in diesem einfach Streben hast du es geschafft mich an die Anfänge und das Gute in euch Menschen zu erinnern. Ich war es, der dich im Wald der Träume gejagt hat und hätten dir die Bäume nicht geholfen, so hätte dein Herz schließlich vor Angst aufgehört zu schlagen. Als aber die Bäume anfingen zu singen, da erinnerte ich mich. Sie sangen aber nicht nur von mir, sondern auch von dir. Sie sangen davon wie viel Angst du in der Dunkelheit hast, was für einen Weg du zurücklegen musstest und wie gerne sie dir helfen würden. Und mit jedem Wort verflog mein Hass und ich fing an euch Menschen zu verstehen.“&lt;br /&gt;
„Ich habe gar nicht gehört, dass sie von mir sangen. Hat diese wunderschöne tiefe Stimme etwa auch über mich gesungen?“&lt;br /&gt;
„Wunderschöne tiefe Stimme?“ Schaltete sich [[Geschichte von Taki#Der blaue Drache – Seiryu|Quing Long]] plötzlich ein und wechselte einige Blicke mit den drei anderen, während Xinglu die violetten Augen geschlossen hatte.&lt;br /&gt;
„Sie hat dich singen hören Xinglu? Wie ist das möglich? Du hast schon so lange nicht mehr gesungen.“ Brummte [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Bai Hu]] verdutzt.&lt;br /&gt;
„Sie erinnern sich noch immer daran wie ich zu ihnen sang. Und aus der Erinnerung heraus haben sie meine Stimme scheinbar beschworen. Es ist zu lange her, dass ich zu ihnen gesungen haben, und ich habe kein Recht zu ihnen zu singen bei all dem, was ich getan habe.“&lt;br /&gt;
„Das stimmt nicht! Sie reden stets miteinander und die ältesten von ihnen erzählen den jüngeren von deinem Lied. Sie kennen es alle und werden es nie vergessen.“&lt;br /&gt;
„Mir fehlt aber die Kraft zum Wandern. Hass und Zorn haben meine Beine schwer werden lassen.“&lt;br /&gt;
Er wandte sich von dem weißen [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] ab und dem Mädchen zu.&lt;br /&gt;
„Nein ich hörte keine tiefe Stimme, sondern eine hohe. Ich hörte die Stimme eines jungen [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Drachen]]n, der mich furchtlos anbrüllte. Die Bäume sangen von dem gelben Schuppenkleid des [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Drachen]]n und von der Wärme im Herzen dieses Wesens.&lt;br /&gt;
[[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] sie sangen von dir und es war so viel Wahrheit in ihren Worten, die ich erst jetzt vernehmen konnte.“&lt;br /&gt;
„Warum guckst du so traurig Xinglu? Was hast du vor? Was hat das zu bedeuten?“&lt;br /&gt;
Fragte das Mädchen nun sichtlich besorgt um den Waldgott.&lt;br /&gt;
„Es ist Zeit für mich das Geschenk, das mir der Mond einst gab, zurück zu geben. Ich habe meine Pflicht gegenüber meinen Brüdern und Schwestern vergessen und sie zu lange warten lassen. Ich sehne mich nach Ruhe [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]].“&lt;br /&gt;
Die Züge des Wesens erhellten sich und die Risse in der dunklen Rinde schlossen sich immer mehr.&lt;br /&gt;
„Die Zeit des Wanderers ist vorbei. Zu lange habe ich mich dagegen gewehrt einzusehen, dass die Welt mich nicht mehr braucht. Es ist nun an der Zeit, dass die Jüngeren auf sich aufpassen. Vieles wird sich verändern, aber wenn ich höre wie die Bäume für dich singen, so bin ich mir sicher, dass es nicht nur schlecht sein wird.“&lt;br /&gt;
„Willst du uns wirklich verlassen Xinglu? Was sollen wir ohne dich machen? Was sollen wir alleine machen?“ Rief [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Zhu Que]] mit Trauer in der Stimme.&lt;br /&gt;
„Helft dem gelben [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Drachen]]n bei der Wahrung dessen, was wir einst zusammen auf unseren Reisen verbreiteten. Natürlich nur, wenn du willst [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]].“&lt;br /&gt;
Das Mädchen schaute in die großen violetten Augen und auf die immer heller werdende Rinde, durch die von Minute zu Minute mehr Leben zu pulsieren schien.&lt;br /&gt;
„Was genau meinst du?“&lt;br /&gt;
„Vieles, was einst gut war, ist zerstört. Du hast mir aber gezeigt, dass nicht alles zerstört ist. Ich frage mich, ob sich Sonne und Mond so fühlten, als sie mich erblickten und das Leben erschufen….&lt;br /&gt;
Ich werde das Wandern aufgeben und wieder nur ein Baum sein, ein Baum der mit seinen Brüdern singt. Gerne werde ich von dem kleinen Mädchen singen, das zum [[Geschichte von Taki#Der_Gelbe_Drache|gelben Drachen]] wurde, der den Beginn einer neuen Zeit darstellt.&lt;br /&gt;
Ich würde gerne dabei zusehen, wie ein kleines Mädchen die Wunden, die ein alter Baum geschlagen hat, schließt und dabei hilft, dass wieder mehr Menschen das Lied der Bäume hören.“&lt;br /&gt;
[[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] konnte die Trauer in dem Wesen vor sich so deutlich spüren, dass es ihr die Sprache verschlug. Aber nicht nur Trauer, sondern auch Freude über die Erlösung konnte sie spüren. Es hatte nicht lange gedauert bis ihre Augen sich mit Tränen gefüllt hatten, so dass sie lediglich nicken konnte.&lt;br /&gt;
Der Waldgott lächelte sie voller Wärme an und streckte sich dann zu seiner vollen Größe aus. Ein wohliges Seufzen entfuhr ihm, als die alten Glieder sich zum beinahe letzten Mal bewegten und er sich mit stummen Gesten von seinen vier Freunden verabschiedete, die auf ihre Art viel treuer waren als er es je bis zu diesem Moment vermutet hatte. Dann legte er die letzten Schritte bis zum Mittelpunkt der kleinen Insel zurück, streckte sich erneut und seufzte dabei langgezogen.&lt;br /&gt;
Ein Rascheln und Rauschen war zu hören, als sich riesige Wurzeln in den Boden gruben und gewaltige Äste in die Höhe streckten. So schnell geschah alles, dass nur wenige Momente später sich dort, wo noch eben die Gestalt des Waldgottes gestanden hatte, ein gewaltiger Baum in die Höhe streckte und seine riesigen Äste weit über den See hängen ließ. Das gewaltige Blätterdach des Baumes erstreckte sich über den gesamten Hain und schützte diesen gleich einer Decke.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Epilog===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So verlor der Waldgott seinen Namen und war wieder nur der Erste. Im selben Moment aber erschallte zum ersten Mal seit langer Zeit die tiefe Stimme des Waldgottes und sang begleitet von vielen seiner Brüder das Lied des gelben [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Drache]]ns, so wie es hier geschrieben steht.&lt;br /&gt;
Lieder aber sind die älteste Form des Übernatürlichen und oft findet man in ihnen bereits einen Teil der Zukunft beschrieben. So erfuhr der kleine Bach, an dem das Lied begann, davon wie [[Geschichte von Taki#Der gelbe Drache|Hiwa]] begleitet von [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Zhu Que]], [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Bai Hu]], [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Xuan Wu]] und [[Geschichte von Taki#Der blaue Drache – Seiryu|Quing Long]] in das Dorf am Rand des großen Waldes kam und sowohl von dem Waldgott als auch von dessen Bedauern erzählten. Die Dorfbewohner hörten gerne den Geschichten dieser ungleichen Gruppe zu, ließen sich von diesen verzaubern und wollten alsbald den riesigen Baum selber sehen. Manche von ihnen blieben dort, andere verließen den Ort wieder, nur um von dessen Pracht zu erzählen.&lt;br /&gt;
So gründete sich schon bald unter dem schützenden Dach des Waldgottes ein kleines Dorf. Die vier Wächter, die es nun als Aufgabe ansahen neben dem Waldgott auch noch das Dorf und [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] zu beschützen, blieben bei den Menschen und halfen dem Mädchen dabei zu beschützen, zu trösten, zu beruhigen, zu lenken und vor allem zu erzählen und zu singen.&lt;br /&gt;
Zwei Jahre später, als die ersten Schneeflocken vom Himmel fielen und die mittlerweile zur jungen Frau herangewachsene [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] an die stürmische Nacht erinnerten, in der sie zum ersten Mal von dieser Welt erfuhr, wenn auch nur reichlich verwirrende Bruchstücke, stapfte eine vermummte Gestalt den schmalen von den Bewohnern angelegten Weg zum Hain empor.&lt;br /&gt;
Eine helle Stimme, ihr merkwürdig bekannt aber doch in den Wirren der Erinnerungen verloren, riss [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] aus den Erinnerungen und ließ sie von ihrem Platz am Rande des Sees aus in die Richtung der Gestalt sehen. Ihre Augen weiteten sich und füllten sich als bald mit Tränen, während ihre Füße über den von feinen Schneeflocken bedeckten Boden regelrecht flogen und sie in die weit geöffneten Arme der ihr entgegenlaufenden Kigiku trugen.&lt;br /&gt;
Der Bach plätscherte fröhlich, als er von der Wiedervereinigung der Schwestern hörte und weigerte sich im kommenden Winter vehement dagegen zu erstarren und einzufrieren, so groß war seine Freude. Erst die tiefe Stimme des Waldgottes aus der Ferne sorgte dafür, dass er sich beruhigte und als der Bach langsam erstarrte und für den Winter einschlief, freute sich der Waldgott über jenes letzte Geschenk, das er den Menschen und besonders seiner [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] geben konnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Wichtige Personen und Wesen aus Legenden und Sagen=&lt;br /&gt;
Hier sind wichtige Personen aus der Geschichte oder Legenden/Sagen von Takigakure aufgelistet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Dorfoberhäupter [[Takigakure]]s===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Ieyasu Kagetoya====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ieyasu Kagetoya das erste große [[Dorfoberhaupt|Oberhaupt des Dorfes]] [[Takigakure]]. Nach dem Fall [[Geschichte_von_Taki#Kakuzu|Kakuzus]] bei dem der gesamte damalige Ältestenrat verstarb, übernahm er nicht nur die Macht im [[Gesellschaft_in_Taki#Kagetoya|Kagetoya]] -Clan sondern auch im Dorf selbst.&lt;br /&gt;
Er galt als mächtiger Shinobi und entsprechend dem Ruf der [[Gesellschaft_in_Taki#Kagetoya|Kagetoya]] als großartiger Krieger. &lt;br /&gt;
Durch seine Autorität und auch teilweise durch Furcht vor seiner Rache stellte er einen sehr wackeligen Frieden in [[Takigakure]] her.&lt;br /&gt;
Er führte damals die grundlegende Struktur des heutigen Militärs in [[Takigakure]] ein, auch wenn dieses im Laufe der vielen Dynastien überarbeitet wurde, ist es grundlegend immer noch das System nach dem die [[Gesellschaft_in_Taki#Kagetoya|Kagetoya]] Krieg führen und sich organisieren.&lt;br /&gt;
Der [[Gesellschaft_in_Taki#Kagetoya|Kagetoya]] galt als streng, aufbrausend und ein wenig tyrannisch außerdem erzählt man sich das er ein begabter, wenn auch gerne riskant agierender, Stratege sei was letztlich zu seinem Sturz führte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Shingen Shiazu====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Shingen Shiazu, das zweite große [[Dorfoberhaupt|Oberhaupt des Dorfes]] [[Takigakure]], galt ebenso wie sein Vorgänger [[Geschichte_von_Taki#Ieyasu_Kagetoya|Ieyasu Kagetoya]] als begabter Shinobi und Stratege.&lt;br /&gt;
Jedoch hatte er dem Plan des Kagetoyas eine ganze Kompanie zu opfern widersprochen, als diese dann nicht nur überlebte sondern die Schlacht auch noch gewann schlug er sich auf die Seite der [[Gesellschaft_in_Taki#Fuyou|Fuyou]], deren Oberhaupt das Kommando über die folgende Kompanie hatte, was dazu führte das [[Geschichte_von_Taki#Ieyasu_Kagetoya|Ieyasu Kagetoya]] noch auf dem Schlachtfeld zum Selbstmord gezwungen wurde, um seine Ehre wieder reinzuwaschen.&lt;br /&gt;
Mit der Unterstützung der [[Gesellschaft_in_Taki#Fuyou|Fuyou]] und einiger jüngerer Clans wurde er dann zum zweiten Oberhaupt Takigakures erklärt. &lt;br /&gt;
Er erklärte die [[Geschichte_von_Taki#Ieyasu_Kagetoya|Ieyasu Kagetoya]] jedoch nicht zu Verrätern und ließ die Ehre der Familie unangetastet.&lt;br /&gt;
Shingen trat er kurz nach dem Bluterbenkrieg von seinem Amt zurück, da er sich in einer Schlacht schwer verletzt hatte und langsam alt wurde. Er galt in seiner Amtszeit zwar als strenges aber faires Oberhaupt, der stets jeden Vorschlag anhörte, bevor er seine Entscheidung traf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Mifune Ashura====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mifune Ashura war das dritte [[Dorfoberhaupt|Oberhaupt]] Takigakures und das erste das nicht aus einer der Gründerfamilien stammte.&lt;br /&gt;
Er war ein Veteran des Krieges, der sich in vielen Schlachten als großer Anführer bewährt hatte, vor allem durch die Tatsache das seine Truppen stets ihre Position gehalten hatten sowie geringere Verluste aufwiesen.&lt;br /&gt;
Jedoch hatte der Krieg ihn zu einem paranoiden Mann gemacht, er verschärfte die Sicherheitskontrollen und die Verteidigungssysteme von [[Takigakure]] erheblich. Auf seinen Wunsch wurde eine Kampagne gestartet, die die Bevölkerung davon überzeugte das man Ausländern nicht trauen könne und das die Abschottung von außen der einzige Schutz vor Eroberung wurde.&lt;br /&gt;
Dies hatte auch Erfolg, [[Takigakure]] igelte sich ein und sah alles als Bedrohung an, was zu allgemeiner Aufrüstung im Dorf führte.&lt;br /&gt;
Zudem schwächte er die Macht der [[Gesellschaft_in_Taki#Die_Gr.C3.BCnderclans|Gründerclans]] erheblich in dem er den Ältestenrat neu aufstellte und für niedere Clans zugänglich machte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Kessen Musou====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kessen Musou wurde nach dem überraschenden Tod [[Geschichte_von_Taki#Mifune_Ashura|Mifunes]], der scheinbar an einer Krankheit verstarb, ebenso überraschend zum neuen [[Dorfoberhaupt|Oberhaupt]] erklärt. Entgegen der Traditionen des Dorfes die Wege der alten Oberhäupter weiter zugehen, brach er damit und zum ersten Mal in der Geschichte öffnete [[Takigakure]] sich wieder nach außen. Ausländer wurden nicht länger verteufelt und argwöhnisch betrachtet, sondern willkommen geheißen und in die Dorfstruktur eingeführt.&lt;br /&gt;
Von vielen wurde Kessen Musou als wahrer Held vergöttert, da er eine unglaubliche Phase des Friedens in [[Takigakure]] einläutete, auf die man später immer noch neidisch war und sich zurück wünschte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Verräter [[Takigakure]]s===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Kakuzu====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kakuzu war einst einer der besten Shinobi des Dorfes [[Takigakure]]. So entsandte man ihn auf eine Mission den ersten Hokage, [[Geschichte_von_Konoha#vor_dem_BEK|Hashirama Senju]], zu töten, als diese jedoch scheiterte wurde er bei seiner Rückkehr ins Dorf stigmatisiert und für das Scheitern der [[Mission]] bestraft, obgleich diese sehr gefährlich war.&lt;br /&gt;
Darauf entwickelte der einst hochgelobte [[Jounin]] einen Hass auf das Dorf und tötete auf seiner Flucht nicht nur die Ältesten des Dorfes, sondern stahl das wichtigste verbotene [[Jutsu]] des Dorfes, das seit dem verloren ist. &lt;br /&gt;
Ab da an führte er ein Leben als Kopfgeldjäger und Söldner.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Nobu Gushiken====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nobu Gushiken, adoptierte Bruder des ehemaligen [[Dorfoberhaupt|Dorfoberhauptes]] [[Wichtige Personen in Taki#Wichtige_Personen_in_Taki#Muneyaki_Gushiken|Muneyaki Gushiken]], war ein ausgezeichneter Ninja des Dorfes und Mitglied der [[Einheiten_Takigakures#Tsuisekisha_.28J.C3.A4ger.29|Tsuisekisha]].&lt;br /&gt;
Ebenso wie sein älterer Bruder strebte er danach Oberhaupt Takigakures wurde, jedoch wurde sein Bruder stattdessen ernannt, was den jungen Mann verbittern ließ, worauf sich die Brüder zerstritten und seine Adoption herauskam.&lt;br /&gt;
Im Angesicht der steigenden Gefahr der [[Taki_no_Kuni#Jashin_Sekte|Jashin-Sekte]] versuchte er dann einen lange gehegten Plan umzusetzen, nämlich seinen Bruder zu entführen und zu töten, wobei er es so aussehen lassen wollte als wären die [[Taki_no_Kuni#Jashin_Sekte|Jashin]]-Kultisten es gewesen.&lt;br /&gt;
Wodurch er sich ersann zum neuen [[Dorfoberhaupt]] erklärt zu werden, jedoch scheiterte sein Plan durch die Heldentat [[Wichtige_Personen_in_Taki#Shinishi_Kudo|Shinishi Kudos]] der nicht nur den Verräter beseitigte sondern auch [[Wichtige Personen in Taki#Wichtige_Personen_in_Taki#Muneyaki_Gushiken|Muneyaki]] rettete.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Wächter [[Takigakure]]s===&lt;br /&gt;
Die Wächter [[Takigakure]]s entspringen aus der Sage &amp;quot;[[Geschichte von Taki#Das Lied des gelben Drachen|Das Lied des gelben Drachen]]&amp;quot;, welche von einem mutigen kleinem Mädchen und der Entstehung von [[Takigakure]] erzählt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Der blaue Drache – Seiryu====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quing Long bietet einen durchaus beeindruckenden Anblick, wenn er sich nicht in seiner Menschengestalt fort bewegt. Gerne verbringt er seine Zeit als Eremit getarnt, um den einen oder anderen Wanderer etwas über die Natur zu erzählen und beizubringen, so wie er es einst bei dem kleinen Mädchen Hiwa getan hatte. Nur sehr selten würde sich Quing Long in seiner wahren Gestalt einem Menschen zeigen. Sein edles und geduldiges Gemüt würden ihn für offene Geister zum höchst angenehmen Gesprächspartner machen. Vorurteilslos betrachtet er jeden Menschen einzeln und nicht die Menschheit als ganzes, bevor er sich seine Meinung zu einem Individuum bildet.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der blaue Drache Quing Long steht für die Jahreszeit Frühling und somit für die Geburt und die frühe Phase jungen Lebens, seien es Pflanzen, Menschen oder Tiere.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Der rote Vogel – Suzaku====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zhu Que hat ein durchaus heiteres Wesen. Das Interesse des roten Vogels weckt man durch Gesang und Lieder. Selber trällert er gerne verschiedene Lieder und am meisten gefällt es ihm, wenn sich aus seinem Gesang und das eines Menschen ein Duett bildet. Er kann die Form eines kleinen roten als auch großen roten Vogels annehmen. In Anwesenheit oder in der Nähe von Menschen würde er stets als kleiner Vogel auftauchen, um nicht als Wächter erkannt zu werden.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der rote Vogel Zhu Que steht für die Jahreszeit Sommer und damit für den Höhepunkt des Lebens mit all den Pflanzen und Lebewesen, die im Frühling noch klein und zierlich waren. Er steht für die Reichen Geschenke, die die Natur im Sommer bringen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Der weiße Tiger – Byakko====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bai Hu ist äußerst schlau und gerissen, wie es das Bild einer Raubkatze schon immer präsentiert hat. Der weiße Tiger kann die form einer kleinen weißen Katze annehmen, um ohne größeres Aufsehen zu erregen unter Menschen zu wandeln oder sich einzelnen Wanderern zu zeigen ohne direkt erkannt werden zu wollen. Meistens nutzt er diese Form, um die Verhaltensweisen eines Individuums zu beobachten. Reden würde er in seiner Katzenform nie, selbst als Tiger ist es schwer Bai Hu viele Worte zu entlocken. Nie verliert er mehr Worte als unbedingt nötig, man würde immer nur von ihm hören, dass für alles einen Richtigen Zeitpunkt und Ort gibt, wenn man versuchen würde mehr Worte aus ihm zu locken. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der weiße Tiger Bai Hu steht für die Jahreszeit Herbst und damit als Vorbote für die härteren Monate, die im Winter folgen. Mit ihm verbindet man auch den Aspekt der Jagd, der während der Herbstmonate an Wichtigkeit zunimmt, da Pflanzen und Bäume zur Ruhe kommen und bis zum Frühling keine Früchte austragen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Die schwarze Schildkröte – Genbu====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Xuan Wu würde auf Menschen einen etwas angst einflößenden Eindruck machen. Es ist schwer zu erahnen, wie es um das derzeitige Gemüt der schwarzen Schildkröte aussieht. Obwohl Xuan Wu durch das kleine Mädchen Hiwa eines besseren belehrt wurde, was die Menschen in Bezug auf die Natur angeht, so konnte er nie wirklich seinen Argwohn gegenüber die Menschen ablegen. Immer noch sieht er die meisten Menschen als Zerstörer von Natur und Leben. Nur sehr schwer lässt er sich von der Gutherzigkeit und Naturverbundenheit eines Individuums überzeugen. Sollte man dies aber geschafft haben, so genießt man das voller Vertrauen und den Schutz der argwöhnischen Schildkröte. Natürlich stehen die Menschen [[Takigakure]]s automatisch unter seinem Schutz, da er diese als Abkömmlinge der ersten Dorfbewohner ansieht.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die schwarze Schildkröte Xuan Wu steht für die Jahreszeit Winter und damit für die Ruhe selbst, die während eines jeden Winters in der Natur einkehrt. Oftmals wird auch der Tod mit ihm in Verbindung gebracht, denn nicht alle Lebewesen überstehen den kalten Fängen des Winters.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Der gelbe Drache====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Mädchen namens Hiwa ist ein sehr naturverbundener Mensch. Sie weiß jeden Aspekt der Natur zu schätzen, achtet jede noch so kleine Lebensform und würde immer zum Wohle dieser handeln. Ihr eigenes Wohl stellt sie unter das von anderen, selbst wenn es um das Wohl fremder Menschen geht. Sie ist eine lebensfrohe Person, die sich gerne auch bei anderen Menschen aufhält. Durch ihren langen und außergewöhnlichen Aufenthalt in der Natur, ist diese zu ihrem eigentlich Zuhause geworden, etwas das man ihr auch anmerkt. Sie verbringt mehr Tage in Wäldern als unter Menschen. Man sagt ihr nach, dass sie mit Bäumen reden kann.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Hiwa gilt heute als Tod, wobei man sich dessen nie gewiss war. Man erzählt sich, dass sie eines Tages einfach im Wald verschwunden und nie wieder zurück gekehrt war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Frage-Sektion ==  &lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;mw-collapsible mw-collapsed wikitable&amp;quot; width=&amp;quot;100%&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Frage-Sektion&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
== Navigation ==&lt;br /&gt;
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		<author><name>Shinishi</name></author>
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		<title>Geschichte von Taki</title>
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		<updated>2016-03-16T08:17:07Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Shinishi: /* Der Aufstand und Shiazu-Dynastie - 28 Jahre vor Ende des Bluterbenkrieges */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Auf dieser Seite findet ihr eine Übersicht über die Geschichte des Dorfes [[Takigakure]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Seit Entstehung von [[Takigakure]]==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Sengoku Jidai===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Anfang der Geschichtschreiber [[Takigakure]]s steht Sengoku Jidai, die Zeit der streitenden Reiche. Nachdem die Kunst des Ninjutsu zur Blüte seiner Macht aufgestiegen war, durchstriffen zahllose [[Clan]]s die Lande, ein jeder mit seinen eigenen Fähigkeiten und Ansichten über die Welt. Sie waren [[Söldner]], die von den Ländern bezahlt wurden und alle bisher gekannten Waffen und Armeen überflüssig machten. Diese Kraft, die vielen zunächst wie ein Segen erschien, wurde schnell zu einem Fluch als sich angeblich selbst der Himmel in blutiges Rot aufgrund der endlosen Schlachten färbte, die auf der Erde ausgetragen wurden. Als sich die zwei mächtigsten [[Clan]]s im Reich des Feuers zusammenschlossen und [[Konohagakure]] gründeten, geschah ein Umdenken in vielen Ninja[[clan]]s die diesem Beispiel folgten. Es war deutlich geworden das es keinen Sinn mehr hatte nur dem eigenen Clan Treue zu schwören: Um zu bestehen brauchte es Bündnisse mit anderen Gruppierungen. Je stärker die zu schmiedende Allianz umso mehr Macht für die Beteiligten.&amp;lt;br /&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Gründung des Dorfes - 85 Jahre vor Ende des Bluterbenkrieges===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In diesen Jahren versammelten sich vier der örtlichen Ninjaclans an dem Baum, den wir heute [[Aufbau_von_Taki#Der_Taki-Baum|Taki-Baum]] nennen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Gesellschaft_in_Taki#Kagetoya|Kagetoya]] (Krieger), die [[Gesellschaft_in_Taki#Shiazu|Shiazu]] (Strategen), die [[Gesellschaft_in_Taki#Fuyou|Fuyou]] (Heilung) und die [[Gesellschaft_in_Taki#Nanaya|Nanaya]] (Tarnung).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie schlossen einen Pakt und schworen untereinander Treue an diesem Baum, der zu dieser Zeit noch ein gewöhnlicher war und erst Jahrzehnte später zu wahrer Berühmtheit gelangen sollte. Entgegen häufiger Annahme wurde [[Takigakure]] auf Vorschlag der [[Gesellschaft_in_Taki#Fuyou|Fuyou]] und Nanaya hin als Demokratie gegründet, da sich die verfeindeten [[Clan]]s der [[Gesellschaft_in_Taki#Kagetoya|Kagetoya]] und [[Gesellschaft_in_Taki#Shiazu|Shiazu]] auf keinen Anführer einigen konnten. [[Takigakure]] wurde vom Ältestenrat geführt, welcher aus den Anführern der jeweiligen [[Clan]]s bestand und hatte zu Beginn mit vielen Schwierigkeiten zu kämpfen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch die schier endlose Bedrohung und zahlreiche Überfälle entwickelte [[Takigakure]] bereits sehr früh fähige Verteidigungsmechanismen und Finten, mit denen sie selbst übermächtige Feinde erfolgreich abwehren konnten. Niemals gelang es einem Feind Fuß in [[Takigakure]] zu fassen und der Frieden im verborgenen Dorf machte den Rat der Ältesten leichtsinnig und überheblich.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Der Fall Kakuzu und Kagetoya-Dynastie - 65 Jahre vor Ende des Bluterbenkrieges===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Fall Kakuzu sorgte für besonderes Aufsehen im Dorf und beeinflusste es bis heute. Nachdem der Jounin [[Geschichte_von_Taki#Kakuzu|Kakuzu]] bei einem Auftrag scheiterte der die Ermordung des ersten [[Wichtige_Personen_in_Konoha#Hokage|Hokage]]s im Sinn hatte, mit dem [[Takigakure]] im Krieg war, erfuhr er bei seiner Rückkehr eine starke Ignoranz und Ablehnung. Er wurde mit Strafen belegt, denen er sich mit unerwarteter Gewalt erfolgreich widersetzen konnte. Bei seiner Flucht kam der gesamte Ältestenrat ums Leben, was für große Debatten in den Clans sorgte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als [[Geschichte_von_Taki#Ieyasu_Kagetoya|Ieyasu Kagetoya]] sich zum neuen Oberhaupt erklärte, gab es niemanden der ihm zu widersprechen wagte. Mittlerweile hatten sich weitere [[Clan]]s in [[Takigakure]] angesiedelt und viele von ihnen hielten den mächtigen [[Gesellschaft_in_Taki#Kagetoya|Kagetoya]] die Treue, sodass jeder Widerspruch in einem Bürgerkrieg hätte enden können.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Der Aufstand und Shiazu-Dynastie - 28 Jahre vor Ende des Bluterbenkrieges===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Viele Jahrzehnte lang herrschte in [[Takigakure]] eine angespannte Stimmung, doch keine Seite wagte es diesen trügerischen und wackeligen Frieden zu brechen. Das Dorf hatte viele Fortschritte gemacht. Es gelang ihm seine Macht auszubauen und von Taki als offizielles Ninjadorf anerkannt zu werden. Seine Ninja sicherten nun nichtmehr einzig das Dorf, sondern das gesamte Land stand unter dem Schutz und der Verwaltung der Ninja aus [[Takigakure]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dennoch folgte das unvermeidliche erneut aus einer im Leichtsinn geborenen Handlung heraus: Als [[Geschichte_von_Taki#Ieyasu_Kagetoya|Ieyasu Kagetoya]] sich in einer Schlacht dazu entschied eine Kompanie seiner Shinobi für den Sieg zu opfern, musste er die Folgen seiner Handlung am eigenen Leib spüren. Die Kompanie unter Führung von Kenshin [[Gesellschaft_in_Taki#Fuyou|Fuyou]] schaffte es entgegen aller Wahrscheinlichkeiten nicht nur zu überleben, sondern die gesamte Schlacht beinahe im Alleingang zu entscheiden. Als sie anschließend zurückkehrten, wandten sie sich offen gegen die Ninja welche sie im Stich und zum Sterben zurückgelassen hatten. Die [[Gesellschaft_in_Taki#Shiazu|Shiazu]], welche wohl nur auf eine solche Gelegenheit gewartet hatten, schlossen sich mit den [[Gesellschaft_in_Taki#Fuyou|Fuyou]] zusammen was letztlich auf den Tod Kagetoyas und dem Ende seiner Dynastie noch auf diesem Schlachtfeld hinauslief.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Daheim in [[Takigakure]] wurde [[Geschichte_von_Taki#Shingen_Shiazu|Shingen Shiazu]] als neues [[Dorfoberhaupt]] etabliert, mit großer Unterstützung der [[Gesellschaft_in_Taki#Fuyou|Fuyou]] und einiger jüngerer [[Clan]]s, welche sich im Laufe der Jahre um die [[Gesellschaft_in_Taki#Shiazu|Shiazu]] und [[Gesellschaft_in_Taki#Fuyou|Fuyou]] geschart hatten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unter den [[Gesellschaft_in_Taki#Shiazu|Shiazu]] änderte sich nach Aussen hin wenig, da sie an den Pfaden der [[Gesellschaft_in_Taki#Kagetoya|Kagetoya]] festhielten und diese trotz des Zwischenfalls nicht als Verräter deklarierten. Dennoch war dies das offizielle Ende des [[Clan]]s, denn während die Kagetoya mehr und mehr Verbündete in [[Takigakure]] verloren, schwand auch der [[Clan]] bis sich im folgenden Bluterbenkrieg ihre Spuren komplett verloren.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===[[Takigakure]] im Bluterbenkrieg===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während des Bürgerkrieges erlebten viele Einwohner und Ninja eine Schockphase die selbst nach dem Ende des Krieges noch viele Jahrzehnte lang anhalten sollte. Sie erkannten, das ihre Sicherheit nicht von selbst gegeben war. Obwohl es den Ninja gelang jeden Eindringling vom Dorf fern zu halten, hatte das Dorf viele Verluste und Tragödien zu beklagen, viele die heimkehrten waren nicht mehr dieselben wie vorher und erzählten erschreckende Geschichten über all die Bluterbler gegen die sie hatten kämpfen müssen.&amp;lt;br /&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Folgen des Krieges und Ashura-Dynastie - Monate nach Ende des Bluterbenkrieges===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenige Monate nach Ende des Krieges musste auch Shingen Shiazu zurücktreten, der sich in einer der letzten großen Schlachten schwere Verbrennungen zugezogen hatte. Zur Überraschung vieler ernannte er Mifune Ashura zu seinem Nachfolger, nachdem dieser sich in zahlreichen Schlachten hervorgetan hatte. Damit war er der erste Anführer [[Takigakure]]s der aus keiner der vier Gründerfamilien stammte, deren Population sich im Krieg ohnehin deutlich reduziert hatte. Der Ältestenrat wurde neu geordnet, sodass auch Mitglieder der niederen [[Clan]]s Zugang zu diesem hatten, was die Machtstellung der Gründerfamilien endgültig brechen sollte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem sich die Defensive als besonderes Markenzeichen der Shinobi aus [[Takigakure]] etabliert hatte, begann Mifune eben dieses noch auszubauen. Die alten Verteidigungsanlagen wurden verstärkt und Sicherheitskontrollen für Aus- und Einwanderer verschärft. Waffen wurden entwickelt und verbessert, während den Einwohnern die Gefahr der Aussenwelt eingeprägt wurde, der die heimische Sicherheit des Dorfes gegenüberstand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Takigakure]] begann sich für einen Krieg zu rüsten, der nicht kommen sollte.&amp;lt;br /&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Zeit des Friedens und Musou-Dynastie - 42 Jahre nach Ende des Bluterbenkrieges===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach einem friedlichen, wenn auch überraschendem, Tod Mifunes, wurde Kessen Musou vom Ältestenrat zu dessem Nachfolger ernannt. Während [[Takigakure]] sich in der Ashura-Dynastie mehr um die Sicherung seiner Position kümmerte, brach man in der Musou-Dynastie überraschenderweise damit. Potential von Aussen wurden willkommen geheißen und gefördert, während die Ninja-Akademie an gegenwärtige Standards angepasst wurde. In dieser Zeit stießen viele [[Clan]]s und Familien nach [[Takigakure]], die auch für dessen Entwicklung wichtig sind, wie [[Wichtige_Personen_in_Taki#Jinkou_Eigen|Jinkou Eigen]] oder die Familie der [[Wichtige_Personen_in_Taki#Shinishi_Kudo|Kudo]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Ära des Friedens hatte [[Takigakure]] erfasst und viele Ninja wuchsen in dem Bewusstsein auf diesen Frieden erhalten zu wollen. Konflikte waren selten und wurden zumeist gerecht gelöst. Von einigen wurde diese Zeit als wahres Paradies empfunden, andere verurteilten den Leichtsinn mit welchem die Ninja hierdurch behaftet wurden.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Militarisierung und Eigen-Dynastie - 80 Jahre nach Ende des Bluterbenkrieges===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als die Musou-Dynastie mit dem Tod Kessens während einer geheimen Mission endete, gab es große Bestürzung im Dorf als der Ältestenrat zur Überraschung vieler eine Frau namens [[Wichtige_Personen_in_Taki#|Jinkou Eigen]] zum neuen Oberhaupt ernannte. Abgesehen davon dass sie eine Frau war, war sie auch eine Ausländerin ohne feste Wurzeln in [[Takigakure]], was bei vielen Misstrauen erregte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Eigen-Dynastie wurde großer Wert auf innere Sicherheit gelegt. Die Schutzmaßnahmen innerhalb und ausserhalb des Dorfes wurden ebenso verstärkt wie deutlicher spürbar gemacht. Viele Systeme wurden bürokratisiert und auf Effizienz getrimmt, während die ·Shineitai·, die mehrere Dutzend starke Leibgarde des Oberhauptes, etabliert wurde. Es gab das erklärte Ziel aus [[Takigakure]] ein Dorf werden zu lassen, welches sich vor den Großreichen nicht weiter würde verbergen müssen. Aussen wurden Bündnisse geschmiedet, Innen wurden Gesetze erlassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu dieser Zeit traten auch die sogenannten &amp;quot;[[Söldner]]&amp;quot; das erste Mal an das Licht der Öffentlichkeit. Menschen ohne Chakra probten mit Schusswaffen den Aufstand gegenüber den mittlerweile etablierten Ninja.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Söldner-Ära===&lt;br /&gt;
Nach den militärisch geprägten Jahren Jinkous, hatte die [[Wichtige_Personen_in_Taki#Ehemalige_Dorfoberhäupter|Gushiken]]-Ära das erste Mal seit dem Bluterbenkrieg wieder mit einer größeren Bedrohung zu tun: Den Söldnern.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Doch anders als in anderen Ländern und Dörfer gab es in [[Taki no Kuni]] nur wenig Aktivitäten dieser und die im Vergleich geringe Anzahl der Söldner bereitete den vereinte Kräften der Landesfürsten und des Ninjadorfes kaum Probleme.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Da [[Takigakure]] ohnehin keine Gefahr durch die Söldner für das einzige wirklich versteckte Dorf sah, zogen sie daher nicht aktiv in den Kampf gegen diese, sondern verteidigten lediglich das Land gegen die wenigen einfallenden Truppen, welche die Städte bedrohten.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Eingriff des Ältestenrates und [[Wichtige_Personen_in_Taki#Ehemalige_Dorfoberhäupter|Gushiken]]-Dynastie - 85 Jahre nach Ende des Bluterbenkrieges===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Änderungen während der Eigen-Dynastie sorgten für größeren Widerstand bei den traditionelleren Clans des Dorfes als erwartet, weshalb unter internem Druck der Ältestenrat dazu gezwungen wurde Eigen um den Rücktritt zu bitten. Als [[Wichtige_Personen_in_Taki#Ehemalige_Dorfoberhäupter|Muneyaki Gushiken]] die Führung des Dorfes übernahm, waren viele erleichtert wieder einen ·wahren Taki-Ninja· an der Spitze zu sehen.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Beginn der [[Wichtige_Personen_in_Taki#Ehemalige_Dorfoberhäupter|Gushiken]]-Dynastie - 85 Jahre nach Ende des Bluterbenkrieges===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit [[Wichtige_Personen_in_Taki#Ehemalige_Dorfoberhäupter|Muneyaki Gushiken]] als neuer Führung des Dorfes ging eine Welle der Erleichterung durch die Reihen der Bewohner des Dorfes, ein Anführer geboren in [[Takigakure]] selbst und bereits mit 9 Jahren Absolvent der Akademie. Allerdings blieb ein plötzlicher Umschwung der Politik wieder der Erwartungen aus. [[Wichtige_Personen_in_Taki#Ehemalige_Dorfoberhäupter|Muneyaki]] zeigte sich viel mehr als zurückhaltend und vorsichtiger Ninja. Selbst einige Monate nach seiner Einsetzung herrschte eine Stille im Zusammenhang mit seiner Politik. Als [[Wichtige_Personen_in_Taki#Ehemalige_Dorfoberhäupter|Muneyaki]] dann sogar plötzlich für eine Weile lang verschwand fürchteten sowohl der Ältestenrat als auch die Bewohner [[Takigakure]]s dass die Auswahl ein Fehler gewesen war und sie ihren Anführer nie wiedersehen würden. Doch [[Wichtige_Personen_in_Taki#Ehemalige_Dorfoberhäupter|Muneyaki]] erschien wider Erwarten wieder an den Toren [[Takigakure]]s als wäre nichts gewesen, um sich seinen Aufgaben als [[Dorfoberhaupt]] des Dorfes zu stellen. Erst einige Wochen nach seiner Rückkehr enthüllte [[Wichtige_Personen_in_Taki#Ehemalige_Dorfoberhäupter|Muneyaki]] die Intention hinter seinem Verschwinden.&lt;br /&gt;
Er hat die legendären Wächter aus den vergessenen Geschichten Takis erforscht und als Zeichen der Wertschätzung den Titel des Dorfoberhauptes des Dorfes  in den gelben Drachen ernannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Post-Söldner-Ära===&lt;br /&gt;
Da die [[Söldner]]-Ära keinen großartigen Einfluss auf [[Takigakure]] hatte, verlief das Leben im Dorf nach dem Sieg über diese nicht anders ab als zuvor.&lt;br /&gt;
Es gab, da man sich nicht großartig mit den [[Söldner]]n beschäftigt hatte, anders als in anderen Ländern, keine großen technologischen Fortschritte, noch war man auf diese im recht traditionellen Land erpicht.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Es gab jedoch erste stärkere diplomatische Berührungen mit den Dörfern [[Kirigakure]] und [[Kumogakure]].&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Diese waren auf die diplomatischen Beziehungen des ehemaligen Dorfoberhaupts [[Wichtige_Personen_in_Taki#Dorfoberhaupt|Eigen Jinkou]] zu [[Kirigakure]] zurückzuführen, die ursprünglich aus dem Dorf stammte. Über jene Beziehung kamen sie dann auch in Berührung mit [[Kumogakure]], welche schon immer recht eng mit [[Kirigakure]] verbunden waren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Dreier-Bündnis-Ära===&lt;br /&gt;
Das Dreier-Bündnis [[Kirigakure]]-[[Kumogakure]]-[[Takigakure]] hat seine Wurzeln bis in den Bluterbenkrieg geschlagen. Damals entstand der erste Kontakt aller drei Länder miteinander. Auch wenn dieser Kontakt eher negativer Natur gegenüber [[Takigakure]] war, so festigte es die Bindung der beiden anderen Bündnispartner.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Dieses Verhältnis schob sich jedoch ins positive als [[Wichtige_Personen_in_Taki#Eigen_Jinkou|Eigen Jinkou]] Dorfführer wurde, da Eigens Heimatdorf [[Kirigakure]] gewesen war, pflegte sie in dieser neuen Position eine recht umsichtige Politik, welche den Grundstein für das künftige Bündnis legte.&lt;br /&gt;
Zur freundschaftlichen Annäherung begrüßte [[Takigakure]] bald eine kleine Delegation [[Kirigakure]]-Ninja im Dorf, deren Besuch überraschend gut ausging.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Anschläge während des [[Chuuninexamen]]s in [[Kumogakure]] festigte ebenfalls diese Beziehung, da [[Takigakure]] ihrem neuen Freunden [[Kirigakure]] und somit auch [[Kumogakure]] bei der Beseitigung der Schäden half.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Nach der Eroberung einer [[Söldner]]festung seitens [[Kirigakure]], wurde diese zum gemeinsamen Besitz der drei Dörfer erklärt und die Bündnisfestung erschaffen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die letzte Festigung des Bündnisses wurde durch die Katastrophenhilfe während Unwetters erzielt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Beginn der [[Wichtige_Personen_in_Taki#Shinishi_Kudo|Kudo]]-Dynastie - 89 Jahre nach Ende des Bluterbenkrieges===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem, Nobu Guskihen, der Bruder [[Wichtige_Personen_in_Taki#Ehemalige_Dorfoberhäupter|Muneyaki Gushikens]], diesen auf dem Weg zu einer wohl wichtigen Besprechung abfangen und entführen konnte, trat die Spezialeinheit Takigakures in Aktion, unter anderem auch [[Wichtige_Personen_in_Taki#Shinishi_Kudo|Shinishi Kudo]].&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Wichtige_Personen_in_Taki#Shinishi_Kudo|Shinishi Kudo]] gelang es als einziger, den [[Wichtige_Personen_in_Taki#Ehemalige_Dorfoberhäupter|gelben Drachen]] und seinen Bruder in einer Höhle zu finden und zu erreichen. Ihm gelang es Nobu Gushiken, das höchst gefährliche, ehemalige Mitglied der [[Einheiten_Takigakures#Tsuisekisha_.28J.C3.A4ger.29|Tsuisekisha-Einheit]], den Bruder von Gushiken, zu erledigen. &lt;br /&gt;
Gerüchten zufolge soll Nobu jedoch Sicherheitsvorkehrungen geplant haben, welche besagte Höhle nach seinem Tod zum Einsturz brachte.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Offiziellen Aussagen zufolge, gelang es Kudo, das [[Dorfoberhaupt]] aus der misslichen Lage der einstürzenden Höhle zu befreien, schaffte es jedoch selbst nicht mehr heraus. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Wichtige_Personen_in_Taki#Shinishi_Kudo|Shinishi Kudo]] galt eine Zeit lang als verstorben, ehe er wohlauf zurückkam und wenig wegen seiner heldenhaften Taten, der Rettung des alten Dorfoberhauptes sowie dem Ausschalten des Verräters selbst zum [[Dorfoberhaupt]] ernannt wurde, da [[Wichtige_Personen_in_Taki#Ehemalige_Dorfoberhäupter|Muneyaki Gushiken]] von diesem Amt zurücktrat.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der junge [[Gesellschaft_in_Taki#Kudo|Kudo]] brachte gleich frischen Wind in des recht traditionelle Takigakure, durch die Umbenennung des Dorfoberhaupt-Titels vom gelben zum goldenen Drachen, sowie dem Bau eines neuen [[Aufbau_von_Taki#Ninjasitz.2Fgoldene_Drachenstatue|Ninjasitzes]], der eben jenes Wesen repräsentieren sollte.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Jedoch hatte [[Wichtige_Personen_in_Taki#Shinishi_Kudo|Shinishi Kudo]] mit seiner Ernennung gleichzeitig etwas geerbt was den jungen Shinobi auf die Probe stellen sollte, der [[Taki_no_Kuni#Jashin_Sekte|Jashin-Kult]] der zuvor in Takigakure schon Unheil angerichtet hatte war stärker geworden und schaffte es [[Takigakure]] als Dorf einige Seitenhiebe zu verpassen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Bald darauf sollte ein Krieg in [[Taki no Kuni]] ausbrechen in dem die beiden Seiten ihre Kräfte maßen und [[Wichtige_Personen_in_Taki#Shinishi_Kudo|der goldene Drache]] seine Stärke und Führungsqualitäten beweisen musste.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Das Lied des gelben Drachen=&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwischen den Reihen voller Bücher und Schriftrollen in der Bibliothek [[Takigakure]]s, die oft von großen Personen der Vergangenheit, wichtigen Ereignissen oder Techniken sowie Lehre handeln, findet der Suchende bis weilen ein kleineres unscheinbares Buch.&lt;br /&gt;
Nur selten wurde das Buch in den letzten Jahren aus der Umarmung seiner größeren Brüder und Schwestern gerissen, um seinen Inhalt dem Suchenden zu offenbaren. Es war in Vergessenheit geraten und gelegentlich, wenn es aus dem langen Schlaf eines von Staub bedeckten Buches für einen Moment, welcher für ein Buch alles zwischen einer Sekunde und einem Jahrhundert sein kann, aufwachte, erinnerte es sich sehnsüchtig daran wie es gewesen war, als noch kleine Kinderfinger es jeden Tag hervorgeholt und die dazugehörigen hohen Stimmen erfreut und laut aus ihm hervor gelesen hatten.&lt;br /&gt;
Es war abgenutzt ja, aber das stimmte das Buch nicht traurig sondern machte es eher stolz. Die güldene Farbe, mit der sein Schaffer einst den Umschlag beschrieben hatte, hatte ihm eh nie wirklich gefallen und der Zustand sprach in seinen Augen für all die Liebe und Anerkennung, die ihm einst zugekommen war. Und schließlich hatte die Geschichte, mit deren Schutz und Überlieferung es beauftragt worden war, alles Recht auf derartige Zuwendung.&lt;br /&gt;
Ja das Buch war stolz auf sich selber und wusste, dass es nur lange genug warten müsste, bis es aus seinem Schlaf aufgeweckt werden und seine Geschichte erneut offenbaren würde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Irgendwann kam dieser Tag und an diesem Tag fand die Sage des [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|gelben Drachens]] und der Götter wieder Einzug in die Köpfe der Menschen. Wie so oft bei Sagen weiß niemand zu sagen, wie viel wahr und wie viel hinzugedichtet worden war. Aber dies, so wusste das Buch, war nicht die Aufgabe einer Sage.&lt;br /&gt;
Eine Sage muss die Herzen der Menschen erfreuen, sie mit Hoffnung erfüllen und zum Träumen anregen. Eine Sage lässt bisweilen alte Männer genauso wie kleine Kinder mit verträumten Blicken die Welt um sich herum betrachten und sich vorstellen, wie es wohl damals an diesem Ort ausgesehen haben könnte. Eine Sage schließlich steht für eine Lektion und Beispiel, Lehre und Wissen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und so erzählt das Buch die Geschichte:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Prolog===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vor langer Zeit, als die Menschheit noch jung war und mit den großen Augen eines kleinen Kindes die Welt um sich herum betrachtete, herrschte die Natur über das Leben eines jeden Lebewesens mit einer Hand, die zugleich sanft wie ein kühler Windstoß im drückenden Sommer als auch hart wie der Kern eines großen Gebirges war.&lt;br /&gt;
Der Mensch, genauso wie alle anderen Lebewesen ob Tier, Pflanze oder Stein kämpfte jeden Tag um sein Überleben. Aber nicht Angst oder Ohnmacht vor den Strapazen bestimmten sein Leben, sondern Freude und Glück über die einfachsten Dinge. Er war glücklich, wenn er mit vollem Magen einen warmen und sicheren Schlafplatz gefunden hatte.&lt;br /&gt;
So herrschte die Natur und die Tiere, die teilweise älter als die Menschen waren, wuchsen zu prächtigen Gestalten heran. Hört man heute von Erzählungen aus jener Zeit, so wirken die Geschichten von dem riesigen Wald, der den Großteil des Kontinents bedeckte und von ebenso riesigen Tiergottheiten bevölkert war, wie die Märchen eines alten wirren Greises.&lt;br /&gt;
Aber der Menschheit Kindeswiege war dies Umfeld beschützt vom großen Schatten des Waldgottes. Irgendwann jedoch fängt jedes Kind an sein Umfeld zu verändern und in einer Zeit, in der sich das Schicksal dieses Gleichgewichtes entscheiden sollte erhob sich der [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|gelbe Drache]] über die Träume von Natur und Mensch hinweg in die Lüfte der Zukunft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===1. Kapitel===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Langsam und träge floss der kleine Bach an diesem Tag die Hänge des Hügels herab, plätscherte nur missmutig über die großen Steine nahe seiner Quelle, drückte nur halbherzig die Kiesel vor sich her, die sich in seinen Weg stellen wollten, und wollte gar nicht so recht seinen Weg gen Tal beschreiben.&lt;br /&gt;
Hätte man den Bach an einem anderen Tag gesehen und hätte man Aug und Ohr, so wie es die Menschen früher für die Natur gehabt hatten, so hätte die Freude und die Glückseligkeit des Baches einem das Herz erwärmt. Es war kein großer Bach, es war kein Bach, dessen Wasser sich in den Strom eines gewaltigen Flusses oder die Gefilde eines riesigen Sees mischte. Es war ein einfacher Bach, der auf der großen Landkarte nicht einmal seine Existenz belegt finden würde.&lt;br /&gt;
Aber für die Menschen des kleinen Dorfes am Fuße des Hügels war er die Quelle ihres Lebens und somit das Wichtigste in der Welt und für ihn waren diese Menschen das Wichtigste in der Welt.&lt;br /&gt;
Wer brauchte schon riesige Mengen Wassers, wenn er sich an dem Lachen der Kinder erfreuen konnte, die in ihm spielten und sein Wasser benutzten, um sich gegenseitig zu bespritzen?&lt;br /&gt;
Ja es waren vor allem die Kinder, auf die sich der Bach jeden Morgen freute, wenn er sich aus dem moosig-grünen Bett seiner Träume erhob. Er kannte sie alle, er erkannte sie schon am Klang ihres Lachens und hatte einem jeden der Dorfbewohner erfreut beim Wachsen zugesehen.&lt;br /&gt;
Nichts aber stimmte ihn so traurig, wie das bittere Weinen und Schluchzen eines Kindes, das in seinem jungen Leben bereits großes Leid erfahren musste. Und ausgerechnet das herzerweichendste Weinen und die qualvollsten Tränen hatte er am gestrigen Tage wahrnehmen müssen.&lt;br /&gt;
Das Mädchen mit den grellblonden Haaren namens [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] hatte bereits in ihrer frühesten Kindheit beide Eltern verloren und lebte alleine mit ihrer großen Schwester Kigiku in dem kleinen Dorf. Nie hatte der Bach [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] weinen hören ob des Verlustes der Eltern oder der schweren Zeit, die dieser den beiden Mädchen einbrachte. Es war immer glücklich mit seinem Leben gewesen, hatte sich nie beschwert und war der großen Schwester stets zur Hand gegangen. Und ausgerechnet dieses Mädchen, das dem Bach immer ein Quell der Freude gewesen war, weinte nun ob der schweren Krankheit des Einzigem, dem es sich immer sicher gewesen war: Seiner Schwester.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was konnte der Bach tun? Die Menschen hatten in den Jahrhunderten seit ihrer frühesten Kindheit gelernt in der Natur zu überleben und dabei bereits einiges über die Kunst mit den Geschenken der Natur Krankheit und Wunde zu bekämpfen gelernt. Aber nicht einmal dieses Wissen schien das Leid Kigikus mildern zu können. Trübseelig floss er weiter vor sich hin und grübelte nach, was er tun könnte. Auch dachte er dabei daran, dass die Menschheit längst ihr Kindesbett verlassen und begonnen hatte, die harte Seite der Natur, die ihr Leben bedrohte, zu bekämpfen.&lt;br /&gt;
Früher, er konnte sich fast nicht mehr daran erinnern, hatte sich nur selten die Sonne in seinen Wassern gespiegelt, da der Schatten großer Bäume stets sein Gefilde bedeckte. Irgendwann aber hatten die Menschen damit begonnen die Bäume zu fällen und sich Platz zum Leben, für ihr Vieh und für ihre Felder zu schaffen. Der große Wald war immer weiter geschrumpft und schon lange hörte der Bach die Stimmen der Bäume nur noch aus sehr weiter Entfernung im Säuseln des Windes.&lt;br /&gt;
Als er nun so lauschte, um die Stimmen der Bäume zu hören, vernahm er die Stimme eines Menschen. Dieser Mann, denn seine tiefe und rauchige Stimme verriet sein Geschlecht, sang irgendwo in seiner Nähe von etwas, was der Bach völlig vergessen hatte: Von dem Waldgott.&lt;br /&gt;
Die Erinnerungen überschlugen sich und schnell beschloss der Bach aus seiner Trübseligkeit zu erwachen und den Sänger mit dem Plätschern seines Wassers an- und zu dem kleinen Dorf hinzulocken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===2. Kapitel===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stark schmerzten die Füße des Greises, dessen Stimme der Bach vernommen hatte, ob seiner langen Wanderung und ein jedes Wort, das er scheinbar vergnügt vor sich her sang, war einzig und allein dazu gedacht, um ihn von den Schmerzen abzulenken.&lt;br /&gt;
Er war weit gereist, hatte viele Flüsse überquert und sich an viele Bäume gelehnt, wenn sein alter Körper ein paar Momente der Ruhe benötigten. Weswegen er reiste, wusste er nicht mehr. Einzig und allein erinnerte er sich noch daran, dass er einst am Rande eines großen Waldes gelebt und von dessen Wildheit und Schönheit verzaubert worden war.&lt;br /&gt;
Angelockt vom Plätschern des Baches, dessen kühles Wasser Linderung für die schmerzenden Füße verhieß, wechselte der Greis die Richtung und traf schon bald auf den kleinen Bach und das in nicht allzu weiter Ferne stehende Dorf. Noch einmal nahm sich der Alte zusammen, trällerte um so lauter, als seine Füße besonders stark schmerzen und ihm anscheinend sagen wollten:“Wieso bleibst du nicht einfach hier sitzen und gönnst uns unsere Ruhe du alter Narr?“&lt;br /&gt;
Aber der „alte Narr“ war dickköpfig geworden und wollte nicht nur seine Füße ausruhen, sondern auch noch mit Menschen reden. Ein Vergnügen, das ihm seit Wochen verwehrt war.&lt;br /&gt;
So laut trällerte er vor sich hin, dass er das Schluchzen des kleinen Mädchens, das am Ufer des kleinen Baches mehr in sich zusammen gekauert war, als dass es saß, nicht mitbekam. Erst, als das Mädchen seine grünen Augen öffnete und auf den alten und komisch aussehenden Mann schaute, während es sich über die tränenverschmierten Wangen wischte, bemerkte dieser, dass er nicht alleine war.&lt;br /&gt;
„Was ist ein Waldgott?“ ertönte die hohe Stimme des Mädchens und der alte Mann blieb verdutzt stehen, um die fragenden großen Augen, die vor Weinen rot geworden waren, zu bewundern. Kurz entschlossen gewährte er seinen fast schon rebellierenden Füßen ihren Wunsch und ließ sich neben dem Mädchen leise seufzend nieder.&lt;br /&gt;
„Die gestaltgewordene Natur. Wille und Kraft dessen, was uns stets umgibt, und genauso wild und sanft wie eben jenes.“ Antwortete er ein wenig kryptischer, als er beabsichtigt hatte, während er die schmerzenden Füße aus den abgelaufenen Sandalen befreite.&lt;br /&gt;
„Und wie sieht er aus?“&lt;br /&gt;
„Er wechselt die Gestalt, so wie es auch die Natur ständig tut.“&lt;br /&gt;
„Ist er lieb?“&lt;br /&gt;
„Ja und nein. Wenn er stürmisch und verheerend ist, wenn er wütend und aufgebracht ist, so vernichtet er alles, was ihm in den Weg kommt. Ist er aber sanft und ruhig, so beschützt, heilt und umsorgt er das, was in seinen Augen, den Augen der Natur, würdig ist.“&lt;br /&gt;
Sofort weiteten sich die Augen des kleinen Mädchens, das das zerschlissene Hemd des Alten mit seinen kleinen Fingern ergriff und ihn voller Hoffnung und zugleich voller Angst vor einer möglichen Enttäuschung anschaute.&lt;br /&gt;
„Er heilt? Kann er alles heilen? Kann er auch eine richtig schlimme Krankheit heilen?“&lt;br /&gt;
Ein wenig verdutzt ob dieser Reaktion antwortete der Alte in dazu passender Stimmlage:&lt;br /&gt;
„Ehm Ja, kann er, aber dazu muss er…“ Doch weiter hörte das Mädchen nicht, es riss nur umso stärker an dem Hemd und schrie förmlich:&lt;br /&gt;
„Wo finde ich ihn? Erzähl mir bitte alles!“&lt;br /&gt;
Und nach einer Reaktion, die sehr derer glich, die er nur wenige Momente zuvor gezeigt hatte, und einem dazu passenden Seufzen, holte der Greis tief Luft und fing an zu erzählen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Weit weg im Nordosten steht er noch, der große Wald, der einst fast den ganzen Kontinent bedeckte. Im Gegensatz zu den kleinen Wäldern, die du kennst, ist dieser Wald noch erfüllt von dem Willen und der Kraft der Natur. Tief in seinem Inneren lebt der Waldgott in dem wunderbaren Hain, der schon seit Äonen nicht mehr von Menschen betreten worden ist, und umgeben von den Vorfahren der Tiere: riesige und weise Tiergötter.&lt;br /&gt;
Einst, so wurde mir als kleines Kind in meinem Heimatdorf erzählt, dass am Randes des großen Waldes steht, sahen die Tiergötter und der Waldgott mit wohlwollendem Blick auf die Menschen herab, die so schwach und zerbrechlich wirkten. Sie standen uns bei, wenn etwas unsere Existenz bedrohte, und halfen uns gelegentlich mit Rat und Tat in der Natur zu überleben, die sie schon so viel länger bevölkern und so viel besser verstehen als wir.&lt;br /&gt;
Aus dieser Zeit kommen auch die Geschichten der Heilkunst des Waldgottes und der weisen Ratschläge der Tiergötter, die zusammen mit ihren damals noch ähnlich riesigen Brüdern und Schwestern unseren Kontinent bereisten und bevölkerten.&lt;br /&gt;
Aber…“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch weiter kam der Mann nicht, denn das Mädchen war bereits aufgesprungen und rannte fort in Richtung der Häuser. Später erfuhr er, was es mit dem Mädchen auf sich hatte, und schollt sich selber ob dem, was er so unvorsichtig [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] erzählt hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===3. Kapitel===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Voller Schrecken beobachtete der kleine Bach, was geschah. In seinem Bestreben das kleine Mädchen zu trösten und sich wieder an ihrem Lachen und den strahlenden Augen zu erfreuen, hatte er vergessen, dass Menschen keine Tiere waren. Sie waren es nicht gewohnt auf sich alleine gestellt zu überleben und am aller wenigsten kleine Kinder, von den Gefahren einer solchen Reise und denen des großen Waldes ganz zu schweigen.&lt;br /&gt;
Aber was konnte er tun? Was konnte er tun?...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ohne lange nachzudenken hatte sich [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] ihre festeren Schuhe samt ein paar reisetauglichen Kleidern und Proviant – was sie eben rumliegen sah – geschnappt, hatte ihre Schwester umarmt und war mit den Worten „Der Waldgott wird dich heilen, warte es nur ab!“ aus der kleinen Hütte, die die zwei Mädchen bewohnten, verschwunden.&lt;br /&gt;
Kigiku hatte sichtlich verwirrt drein geschaut, aber hatte ob ihrer Krankheit und der Schwäche, die ihren Körper befallen hatte, nichts tun können, außer der kleinen Schwester flehentlich hinterher zu schauen. So verzweifelt, wie die große Schwester in dieser Stunde war, als[[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] Hals über Kopf das kleine Dorf verließ, so zuversichtlich war die kleine Schwester, die endlich etwas gefunden hatte, was sie tun konnte um Kigiku helfen zu können. Sie dachte gar nicht daran, dass die Reise gefährlich werden könnte, oder dass sie ihr eigenes Leben schonen müsste. Einzig und allein das Leben der Person, die für sie die Welt darstellte, war ihr wichtig und kreiste beständig in ihrer Gedankenwelt umher.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So reiste das kleine Mädchen mit dem blonden Haar und den großen grünen Augen los gen Nordosten. Zum Glück hatte sie gelernt die Himmelsrichtungen zu erkennen und zu finden und verlief sich nie. So selbstsicher ging sie ihre Reise an, dass sie vergnügt summend schon bald das kleine Tal und die Gefilde des kleinen Baches verließ.&lt;br /&gt;
Die ersten Tage ihres kleinen Abenteuers flogen nur so vorüber. Sie hatte genügend Wasser dabei und konnte ihre Proviante mit den Beeren und Früchten, die sie dank des herrschenden Sommers leicht fand, stets wieder auffüllen. Einzig und allein des Nachts, wenn es dunkel und gelegentlich sogar etwas kühler wurde, wurde es ihr etwas bang um das kleine Herz. Aber wie stets summte sie dann eine kleine Melodie vor sich her, mit der sie die große Stille um sich herum vertrieb und sich selber in den Schlaf wiegte.&lt;br /&gt;
Die Weisen sagen, dass ein entschlossenes Herz keine Furcht kenne. Nur ein zauderndes und fragendes Herz öffne Tür und Tor für Zweifel und Furcht. Wenn man diesen Worten Glauben schenken darf, so verwundert es nicht, dass [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] nie daran dachte umzukehren oder auch nur aus Angst oder Furcht eine Träne vergoss. Sie war überzeugt davon das Richtige zu tun und setzte mit derselben Überzeugung Fuß vor Fuß, ging Schritt um Schritt immer weiter gen Nordosten.&lt;br /&gt;
Schon bald wurde die Natur, die wenn auch in schwächerer Art und Weise, auch an diesem Ort zu finden war, auf das summende und singende kleine Mädchen aufmerksam und immer öfter geschah es von nun an, dass ein kleiner Sperling sich zu [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] gesellte, wenn diese tagsüber oder nachts vor sich hin sang, um diese mit seinem hohen Zwitschern zu begleiten.&lt;br /&gt;
Immer, wenn sie den kleinen [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]] sah, der ihr schon bald ein lieber Wegbegleiter wurde, hellte sich die Miene des kleinen Mädchens auf und ihre Schritte wurden bestimmter und stärker. Dem Beispiel des [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]]s folgend, fing sie schon bald an feste Rhythmen in ihren Tagesablauf zu bringen:&lt;br /&gt;
Sie stand mit der Sonne auf, aß etwas, ging dann den Tag über unterbrochen von einer Mittagspause bis sie am Nachmittag begann nach einer Schlafmöglichkeit zu suchen und daraufhin nach etwas Essbarem und Trinkbarem, wenn sie nicht schon genug während des Tages gefunden hatte. Ihrer guten Orientierung wegen verlief sie sich dabei so gut wie nie und wenn, dann brachte sie das Zwitschern des kleinen [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]] schon bald wieder auf den richtigen Weg. Auch brauchte sie nur auf das Verhalten des[[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]]s zu achten, um Wetterumbrüche oder Gefahren vorherzusehen.&lt;br /&gt;
So verging die Zeit und die Natur kehrte immer weiter in das kleine Mädchen ein genauso wie das kleine Mädchen immer weiter in die Natur einkehrte. Und dann kam der Herbst&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===4. Kapitel===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als die ersten Blätter an den Bäumen begannen gelb und rot zu werden, wusste [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]], dass der Sommer den Kampf gegen den Winter langsam verlor. Noch kämpfte er wacker und hielt die kalten Winde aus dem Norden samt der dunklen Wolken, die sie mitbrachten, zurück. Aber mit jedem Tag und jeder Nacht kamen sie näher, ohne dass der Sommer etwas dagegen würde tun können.&lt;br /&gt;
Sie musste sich beeilen, so viel verstand selbst ein kleines Mädchen, denn in den Stürmen und der Kälte des Winters würde sie nicht überleben können ohne die Hilfe und den Beistand Ihresgleichen.&lt;br /&gt;
Wäre der kleine [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]] nicht gewesen, der sie über immer längere Strecken des Tages begleitete und es sich immer öfter auf ihrer Schulter bequem machte, so hätten vielleicht der Zweifel und die Furcht Einzug in ihrem Herzen gehalten. So aber ertönten die Stimmen der Zwei, wann immer der Winter an ihren Herzen zu nagen begann, und vertrieben diesen.&lt;br /&gt;
Manchmal allerdings kam es auch vor, dass der kleine [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]] schrecklich lange weg blieb und [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] begann sich Sorgen zu machen. Sorgen um den kleinen [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]], um ihre Schwester und um den Wahrheitsgehalt der Geschichte des alten Mannes. Als der kleine [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]] eines Morgens nicht neben ihr zu finden war, erhob sie sich und ging ohne zu zaudern in den kleinen Hain hinein, der sich vor ihr erstreckte. Sie begann das Lied zu singen, das sie seit Beginn ihrer Reise immer sang, und schon bald hörte sie aus einiger Entfernung die Antwort des [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]]s.&lt;br /&gt;
Ihr Herz schlug immer schneller voller Freude und auch voller Angst ob dem, was dem [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]] passiert sein könnte. Sie rannte immer schneller, stets der Stimme des [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]]s folgend und blieb plötzlich stehen.&lt;br /&gt;
Eine kleine [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] mit ungewöhnlich eisblauen Augen stand am Fuße eines großen Baumes, auf dessen niedrigem Ast [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] sofort ein paar der Federn des kleinen [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]]s sehen konnte. Ihre Augen weiteten sich und füllten sich schon bald mit Tränen, während die Katze sich von dem ersten Schrecken ob der plötzlichen Begegnung erholte und begann um das kleine Mädchen, das mehr und mehr in Tränen ausbrach, zu kreisen.&lt;br /&gt;
[[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] verstand schnell, dass der Sommer ihr bisher nur die schönen Seiten der Natur gezeigt hatte und sie den kleinen [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]] wohl nicht mehr wieder sehen würde. Es war in ihren Augen klar, dass der [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]] den Klauen der [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] erlegen war, da er sonst längst zu ihr zurück geflogen sein würde.&lt;br /&gt;
Immer stärker wurde der Regen aus Tränen, der sich vom Gesicht des kleinen Mädchens gen Boden bewegte, bis ein empörtes Miauen das Mädchen aus seinen Gedanken rüttelte. Die [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] hatte sich vor [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] hingesetzt und schaute sie aus zugleich neugierigen und vorwurfsvollen Augen an, so dass das Mädchen nicht anders konnte als sich herabzubeugen und vorsichtig das Fell des Tieres zu streicheln.&lt;br /&gt;
Sie machte dem Tier keine Vorwürfe, da es nur um sein eigenes Überleben kämpfte, auch wenn es sie dennoch sehr traurig machte. Anstatt aber vor der Hand des Mädchens zu fliehen, ließ sich die [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] mit einem immer lauter werdenden Schnurren streicheln und verließ auch nicht die Seite des Mädchens, als dieses langsam damit beginnen musste zurück zu ihren wenigen Habseligkeiten zu gehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So nahm schon bald die kleine [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] den Platz des [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]]s ein und begleitete [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] auf ihrer Reise. Und so wie der [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]] mit seinem Verhalten dem Mädchen vieles über das Überleben in der Natur beibrachte, so tat dies auch die [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]]. Allerdings oblag es der [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] genauso wie bei ihrem ersten Treffen dem Mädchen die düstere Seite der Natur zu zeigen.&lt;br /&gt;
Hatten im Sommer noch Früchte und Beeren überall auf ihrem Weg nur darauf gewartet von ihr gepflückt zu werden, so verschwanden diese immer mehr je weiter der Herbst Einzug hielt. Und schon bald musste [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] lernen, dass sie wie die [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] Leben nehmen musste, um selber zu überleben.&lt;br /&gt;
Es dauerte schier eine Ewigkeit, bis es ihr mittels einer Falle zum ersten Mal gelang ein kleines Tier zu fangen, ein Feuer zu machen und es dann übers Herz zu bringen das Tier zu töten und sogar zu verspeisen. Sie weinte bitterlich ob des Lebens, das sie beendet hatte und flehte vielmals um Verzeihung, bevor sie sich traute zu essen.&lt;br /&gt;
Durch Wiederholung aber wird jeder zum Meister und schon bald hatte sich das kleine Mädchen an die neuen Vorgänge gewöhnt, auch wenn sie noch immer für das Schicksal der Seele eines jeden Tieres, das sie tötete, zum ihr unbekannten Waldgott betete.&lt;br /&gt;
Schon bald fiel ihr das Fehlen des freudigen Zwitscherns kaum noch auf und die Harte Seite der Natur zog immer mehr in sie ein, auch wenn diese gemischt von warmen Momenten war, wie das abendliche Einschlafen mit der [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] in den Armen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===5. Kapitel===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Immer schwächer wurde der Sommer und der Herbst, der wie sein Freund Frühling sich oft wie das Seil fühlte, an dem Sommer und Herbst zogen, wurde immer dunkler und kälter. Die Stürme, die die Höhepunkte im Tauziehen zwischen Sommer und Winter für jeden sichtbar und hörbar machten, hatten schon seit einiger Zeit immer weiter an Stärke nachgelassen so wie es auch der Sommer getan hatte.&lt;br /&gt;
Immer weniger Zeit blieb dem kleinen Mädchen, das sich immer öfter morgens von Raureif befreien musste. Gelegentlich fielen früh morgens kleine weiße Flocken vom Himmel herab, setzten sich auf ihr blondes Haar und bildeten einen Schleier aus winzig kleinen Kristallen. Immer öfter froren ihr die Füße oder die Hände, manchmal kroch die Kälte sogar langsam die Beine hoch und hätte sie nicht die [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] gehabt, die sie des nachts wärmte, so wäre sie sicher oft schlotternd vor Kälte erwacht.&lt;br /&gt;
Sie hatte kaum noch Zeit, das wusste sie. Aber unbeirrt setzte sie Tag für Tag einen Fuß vor den anderen. Sie konnte nicht scheitern, sie durfte nicht! Was war schon so ein wenig Schnee im Vergleich zu dem, was ihre Schwester erleiden musste?&lt;br /&gt;
Und dann eines Tages, als die glänzende Himmelsscheibe bereits im Sinken inbegriffen war, sah sie Rauchschwaden hinter einem kleinen Weiler aufsteigen. Sie beschleunigte ihre Schritte und angespornt durch das Wettlaufen, das sich nun ergab, sprintete auch die [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] immer schneller, bis sie das Mädchen überholte und wenig später aus deren Sichtfeld verschwand.&lt;br /&gt;
Wie lange sie schon so rannte, wusste [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] nicht. Einzig und allein die stetig abnehmende Entfernung zu den Rauchschwaden und nicht die fast schon untergegangene Sonne war Mittelpunkt aller Gedanken des kleinen Mädchens. Je näher sie aber kam, desto mehr drangen schreckliche Geräusche an ihr Ohr, die sie an die unglaublich lauten Stürme im Herbst erinnerten. Oft hatte sie sich mitten in der Nacht, wenn es besonders stark stürmte, wie ein Kokon in ihre Decke eingerollt und sich vorgestellt, dass außerhalb des schützenden Mantels riesige Tiere, wie die aus der Geschichte des Greises, umher liefen und sich gegenseitig anschrien, was diesen Schrecklichen Krach erzeugte.&lt;br /&gt;
Hätte sie gewusst, was sie erwartete, so hätte sie in jenen Nächten wohl kein einziges Auge zu bekommen. Als sie sich immer weiter ihren Weg zwischen den mit einer hauchdünnen Schicht silbrigen Schnees bedeckten Bäumen des kleinen Weilers bahnte, schälten sich immer mehr die Umrisse kleinerer und größerer Häuser aus dem zwielichtigen Schatten der Bäume. Das Herz des Mädchen schlug ob der Vorfreude vielleicht endlich ihr Ziel erreicht zu haben immer schneller, bis es plötzlich zwei Schläge aussetzte während auch die kleinen Beine sich nicht mehr fortbewegen wollten.&lt;br /&gt;
Ein gewaltiges Brüllen, wie es dem stärksten Orkan alle Ehre bereitet hätte, erhob sich, als ein gewaltiger schwarzer Schatten sich auf die Reihe der Häuser zu bewegte. Nicht heimelige Kamine, nicht freundlich strahlende Herdfeuer hatten die Rauchschwaden erzeugt, die [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] angelockt hatten, sondern in Flammen stehende Barrikaden, die die Dorfbewohner scheinbar als Schutz errichtet hatten. Aber selbst diese hatten sie nicht vor dem bewahren können, was auf sie zurollte.&lt;br /&gt;
Verzweifeltes Rufen drang an [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]]s Ohren, als das Brüllen für einen Moment aussetzte. Langsam bewegte sie sich wieder, überzeugte ihre Füße mühsam zu jedem einzelnen Schritt und näherte sich so furchtbar langsam dem Chaos, das immer mehr von sich enthüllte.&lt;br /&gt;
Der gewaltige Schatten war stehen geblieben, bäumte sich in regelmäßigen Abständen auf und brüllte jedes Mal so laut, dass die nahestehenden Bäume wackelten. Vor ihm schälten sich nun auch kleinere Schatten mit langen Stäben aus dem flackernden Zwielicht der Flammen. Je näher das kleine Mädchen kam, desto mehr erkannte sie, dass es sich um Dorfbewohner zu handeln schien, die mit langen Speeren und allerlei zweckentfremdeten Ackergerät den riesigen Schatten, der längst durch die Barrikade gebrochen war, aufzuhalten versuchten.&lt;br /&gt;
Dann hörte sie plötzlich etwas, was nicht so recht in das Chaos passen wollte. Ein hohes Schreien drang an ihre Ohren, das nicht allzu weit entfernt seinen Ursprung haben konnte. In einem solchen Chaos hätte man erwartet, dass es ein furchterfülltes Schreien einer Frau ob der großen Gefahr sein müsste. Aber ein kleines Kind, jünger als die bisher unbemerkte Beobachterin, wankte kaum in der Lage richtig zu laufen mit seinen kurzen Beinen und immer wieder sich an den Häuserwänden abstützend auf den Kampf hinter der durchbrochenen Barrikade zu.&lt;br /&gt;
Doch auch der Schatten hatte das Geräusch bemerkt. [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] blieb abermals für einen Moment vor Schreck das Herz stehen, als sich das riesige Ungetüm dem wankenden Kind zu wandte. Aber diesmal setzten ihre Beine nicht aus, sondern beschleunigten Ihre Schritte. Unweigerlich dachte [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] daran, dass sie nicht schnell genug gewesen war um ihren kleinen [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]] hatte beschützen zu können und weigerte sich so etwas noch einmal zuzulassen.&lt;br /&gt;
Ihre Beine flogen förmlich über die leicht angefrorene Erde, näherten sich immer weiter dem Kleinkind und dem riesigen Schatten, der laut brüllend ebenfalls auf dieses aus der entgegen gesetzten Richtung zusteuerte. Ein verzweifelter Ruf aus der Kehle eines Mannes drang an die Ohren des Mädchens, aber kein einziger ihrer Gedanken war dazu in der Lage sich um dieses zu kümmern.&lt;br /&gt;
Mit Müh und Not erreichte sie das wankende Kind, das in dem Moment, in dem [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] hinter ihm zu Halt kam, endgültig der Schwerkraft Rechenschaft leistete und in die Arme des blonden Mädchens fiel. Doch auch der riesige Schatten hatte die Quelle des hohen Geräusches erreicht. Als eine besonders vorwitzige Flamme ihre Stimme erhob und den Schauplatz für einen Moment zur Gänze ausleuchtete, legte [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] unweigerlich die Arme fester um das Kleinkind in ihren Armen. Vor ihr erhob sich der Kopf einer gewaltigen schwarzen [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Schildkröte]], deren Augen zornig und mordlüstern das ungleiche Gespann anfunkelten.&lt;br /&gt;
Würde sie das Kind loslassen und sich vorsichtig entfernen, während das Ungetüm mit seiner Beute beschäftigt war, so würde sie vielleicht… Doch [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] schüttelte entschlossen das blonde Haupt und drückte das Kind nur stärker an sich. Der Blick ihrer Augen wurde gefährlicher, während sich diese leicht verengten. Sie würde nicht zulassen, dass erneut ein kleines Wesen, das auf ihre Hilfe angewiesen war, starb, weil sie zu zögerlich und zu schwach war. Ähnlich einer Bärenmutter, die ihr Junges vor hoffnungslos überlegenen Jägern nicht im Stich ließ, sondern die Jäger auch noch laut anbrüllte, war der Blick des jungen Mädchens. Das Brüllen aus diesem wurde immer spürbarer, so dass selbst die [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Schildkröte]] für einen Moment inne Hielt. Immer deutlicher wurde es, man war fast der Meinung, dass man es hören … und plötzlich erschallte ein gewaltiger und tiefer Schrei, als sich ein großer Schatten zwischen [[Wichtige_Personen_in_Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] und die [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Schildkröte]] schob.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===6. Kapitel===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unweigerlich hatte [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] ihre Augen geschlossen, als der zweite Schatten so nah vor ihr erschienen war, und rechnete jeden Moment damit die Flügelschläge des Todesboten zu hören.&lt;br /&gt;
Aber diese erschallten nicht, stattdessen entwickelte sich ein Sturm aus Schrei und Gebrüll der zwei riesigen Wesen direkt vor ihr. Je mehr sie aber ihre eigene Angst und ihr wild pochendes Herz beruhigte, desto mehr war sie in der Lage die tiefen Stimmen zu vernehmen:&lt;br /&gt;
„Geh mir aus dem Weg [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Bai Hu]]!“ donnerte die etwas entferntere Stimme zornerfüllt.&lt;br /&gt;
„Nein! Diese beschütze ich und du wirst sie nicht bekommen!“ erwiderte die nähere Stimme etwas leiser, aber mit einem gefährlichen Unterton.&lt;br /&gt;
„Die Menschen verdienen den Tod!“&lt;br /&gt;
„Nichts verdient den Tod. Oder hast du Xinglu’s Worte in deinem Zorn vergessen?“&lt;br /&gt;
„Du wagst es seine Worte in den Mund zu nehmen, nachdem ihr ihn verlassen habt?“ brüllte die fernere Stimme plötzlich noch lauter.&lt;br /&gt;
„Wir haben ihn verlassen nicht wegen dem, was er einst sagte, sondern wegen dem, was er nicht mehr sagt! Würde er zu dem zurückfinden, was wir immer verehrt haben, so würden wir sofort zurückkehren.“&lt;br /&gt;
Es wurde still für einen Moment. Fast ohnmächtig vor den riesigen Geschöpfen, deren Nähe sie deutlich spüren konnte, hatte [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] ihre Augen die ganze Zeit über fest zugekniffen und auch das Kleinkind in ihren Armen hatte sich nicht gerührt. Als es nun etwas ruhiger wurde, öffnete [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] vorsichtig ihre Augen und bestaunte das weiße mit schwarzen Streifen getigerte Fell einer riesigen [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]], die sich scheinbar schützend vor sie gestellt hatte. Doch Zeit für Worte blieb ihr nicht, denn schon bald ertönte die Stimme der [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Schildkröte]] erneut, wenn auch nicht mehr ganz so sehr vor Wut bebend.&lt;br /&gt;
„Ich werde mich zurückziehen und bei Xinglu auf dich warten. Wie es stets Tradition war, wirst du ihm das Wesen vorstellen müssen, dass du vor seinem Willen beschützt hast.“&lt;br /&gt;
Ein Rauschen ertönte, während sich die [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Schildkröte]] umdrehte.&lt;br /&gt;
„In einer Woche, zum Vollmond, falls du es nicht vergessen hast.“ Brummte sie.&lt;br /&gt;
„Ich habe es nie vergessen [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Xuan Wu]], nie...“&lt;br /&gt;
Und dann verschwand die gewaltige [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Schildkröte]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erst, als sich der Schatten des Tieres mit dem Schatten des großen Wald, der in einiger Entfernung zum Dorf zu sehen war, vereinigt hatte, ging ein spürbares Aufatmen durch die Dorfbewohner. Sie schienen sich nicht an der Gegenwart des zweiten Tieres zu stören, als sie an diesem vorbei auf [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] zu rannten. Das kleine Kind in ihren Armen begehrte plötzlich auf, als ein großer Mann mit einer eindrucksvollen Narbe über der Wange und schwarzem Haar vor [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] auftauchte und im nächsten Moment hob eben dieser das Kleinkind aus ihren Armen empor und drückte es an sich.&lt;br /&gt;
„Hast du Angst um deinen Papa gehabt?“murmelte der Mann, der voller Freude dem Kind die Nase stupste.&lt;br /&gt;
„[[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]]… wir müssen reden.“ Ertönte die tiefe Stimme nun einfühlsam und beruhigend aber mit einem kleinen Anflug von Sorge und lenkte [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] von dem rührenden Bild vor sich ab. Als sie ihre Augen dem großen Wesen zu wandte und sich die Blicke begegneten, atmete sie erschrocken ein.&lt;br /&gt;
„Bist du… das kleine Kätzchen?“&lt;br /&gt;
Und der Blick der eisblauen Augen des weißen [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]]s sagte mehr als Worte könnten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===7. Kapitel===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Was hat das alles zu bedeuten?“ Schrie [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] schon fast dem großen [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] entgegen.&lt;br /&gt;
Die Sonne schickte gerade ihre ersten Strahlen durch die kahlen Äste der Bäume und zeigte dem Mädchen, wie viel Zeit seit dem Verschwinden der [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Schildkröte]] vergangen war.&lt;br /&gt;
Die letzten Stunden hatte sie damit zugebracht sich der Versuche der Dorfbewohner sie wie eine Heldin zu feiern zu erwehren und immer wieder den Armen, die sie umschlingen wollten, zu entfliehen. Als die Menschen endlich eingesehen hatten, dass sie an derlei Feiern nicht interessiert war und ihr die Nähe zu so vielen Lebewesen sogar unangenehm war, hatten sie ihr endlich etwas Platz gelassen, ihr etwas zu essen und einen Platz zum Schlafen gegeben. Während dieser Stunden war [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Bai Hu]], so hatte ihn die [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Schildkröte]] genannt, wie vom Erdboden verschlungen gewesen und erst am nächsten Morgen, als [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] sich aus Gewohnheit bei der ersten Morgenröte aus dem Bett erhob und an die frische Luft ging, saß er plötzlich neben dem Haus und schaute sie lange Zeit stumm aus seinen eisblauen Augen an, bevor er sich erhob und langsam gen Waldgrenze trottete. Schnell war sie ihm gefolgt und rief ihm nun schon zum zweiten Mal dieselbe Frage entgegen:&lt;br /&gt;
„Sag es mir! Was hat das alles zu bedeuten? Antworte endlich!“&lt;br /&gt;
„Zügle dein Temperament. Ich höre dich.“ Antwortete der große [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] mit ruhiger und gedämpfter Stimme.&lt;br /&gt;
Es dauerte ein paar Momente, bevor [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] sich etwas beruhigt hatte und deutlich leiser entgegnete: „Aber warum antwortest du mir dann nicht?“&lt;br /&gt;
„Alles besitzt einen richtigen Ort und eine richtige Zeit.“&lt;br /&gt;
„Und erst jetzt stimmt beides überein?“&lt;br /&gt;
„Richtig..“ Der [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] hielt in seinem Gang inne und schaute sich in dem winterlichen Wald einige Momente lang um, bevor er fortfuhr.“Und Vieles ist nicht für die Ohren aller bestimmt.“&lt;br /&gt;
„Also sollen die Dorfbewohner davon nichts hören?“&lt;br /&gt;
„Du hörst zu.“ Abermals folgte eine Pause, die der [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] nutzte um wieder eine Pfote vor die andere zu setzen. „Diese Menschen haben den Zorn Xinglu’s auf sich gezogen und [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Xuan Wu]], der einzige von uns der bei ihm geblieben ist, war hier um das Urteil zu vollstrecken.“&lt;br /&gt;
„Xinglu? [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Xuan Wu]]? Ich verstehe nicht… Ich verstehe gar nichts!“ Brummte [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] in sich hinein.&lt;br /&gt;
„Xinglu ist der Waldgott. Der, nach dem du gesucht hast.“&lt;br /&gt;
Ein Moment der Stille folgte, in dem sich [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]]‘s Augen weiteten und sie tief Luft holte für die folgenden Worte:&lt;br /&gt;
„Aber dann bin ich ja am Ziel Dann wird Kigiku endlich geheilt!“ Sie griff in den Schnee, warf diesen voller Freude empor und drehte sich in dem kleinen Schneegestöber entzückt um sich selber.&lt;br /&gt;
„Ja und nein.“ Erschallte die Stimme des [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]]s. Abrupt blieb [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] stehen und schaute diesen entgeistert an.&lt;br /&gt;
„Er hat die Macht zu heilen, aber ob er das tun wird ist fraglich.“ [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Bai Hu]] atmete tief ein und aus, was dank seiner Größe einen imposanten Luftstrom erzeugte, der [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]]‘s Haar umher wirbelte.&lt;br /&gt;
„Aber darum geht es gerade nicht. Du hast dich dem Willen Xinglu’s entgegen gestellt und seinen Zorn auf dich gezogen.“&lt;br /&gt;
„Aber ich habe doch nur ein kleines Kind beschützt!“ Schrie [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] ihm entgegen.&lt;br /&gt;
„Das weiß ich und das wirst du ihm erklären müssen, wenn du vor ihm stehst.“&lt;br /&gt;
Das Mädchen schluckte geräuschvoll und sah den [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] mit einer Spur Furcht in den Augen an.&lt;br /&gt;
„Und was ist, wenn er mich nicht versteht? Was ist…?“&lt;br /&gt;
„Xinglu hat sich verändert. Wo einst Mitgefühl und Wut sich die Waage hielten, herrscht nun zumeist das Dunkle.“&lt;br /&gt;
„Aber wieso?... Und wieso kennst du ihn so gut? Wieso bist du kein kleines Kätzchen mehr? Wieso hast du mir geholfen? Wieso hast du den kleinen [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]] getötet?“ Platzte es aus [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] hervor.&lt;br /&gt;
„… Zeit und Ort [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]]… Zeit und Ort.“ Und im nächsten Moment war der große weiße [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] mit ein paar gewaltigen Sätzen im Wald verschwunden und [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] drehte sich langsam gen des erwachenden Dorfes.&lt;br /&gt;
„Wenn nicht jetzt, wann dann?“ Murmelte sie und machte sich auf den Weg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===8. Kapitel===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als das blonde Mädchen sich langsam durch den winterlichen Wald dem Dorf und dessen wärmeverheißenden Rauchsäulen näherte, schälte sich immer mehr die Silhouette eines Mannes aus dem morgendlichen Zwielicht heraus. Leicht war dieser Schatten mit dem Stein zu verwechseln, auf welchem er sich befand, aber mehr und mehr fiel die Unnatürlichkeit dieses Gebildes [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] ins Auge und so blieb sie nach einigen weiteren Schritten schließlich vor einem alten Mann stehen, der seine geschlossenen Augen dem Himmel entgegen gerichtet hatte.&lt;br /&gt;
Gerade öffnete sie den Mund, um etwas zu sagen, da hob der Alte die Hand und bedeutete ihr zu schweigen. Erst einige Momente später ertönte die brüchige Stimme und durchbrach die Stille.&lt;br /&gt;
„Ich weiß, dass du hier bist auch ohne deine Worte.... Die Bäume reden seit Wochen ununterbrochen über das Mädchen, das den Waldgott sucht. Und nun stehst du vor mir, blickst mit Augen um dich, die voller Fragen sind.“&lt;br /&gt;
„Die Bäume reden?“ Antwortete [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] verdutzt und verdeutlichte mit ihrer Frage die Worte des Mannes, der anfing zu kichern, nur noch mehr.&lt;br /&gt;
„Da reist sie mehrere Monde lang durch die Natur, lässt diese in sie einkehren aber kehrt selber nicht in sie ein… Natürlich reden sie! Sie reden schon viel länger als die Menschen.“&lt;br /&gt;
„Und ihr versteht sie? Wieso verstehen die Menschen sie nicht? Oder bin das nur ich?“&lt;br /&gt;
„Ja ich verstehe sie, aber ich bin einer der Letzten.“&lt;br /&gt;
„War das mal anders?“&lt;br /&gt;
Abermals kicherte der Alte, rückte auf seinem Stein zur Seite und bedeutete [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] neben ihm Platz zu nehmen. Nur zögerlich kam sie dieser Aufforderung nach und erst, als sie neben ihm saß, erhob der Mann wieder die Stimme.&lt;br /&gt;
„Ja war es. Wir sind, genauso wie alle Tiere, die Kinder der Natur und genauso wie Kind und Mutter sich verstehen, auch ohne sich direkt zu verstehen, so taten es Mensch und Natur. Manche Menschen verstanden sie besser, manche schlechter. Aber ein jeder tat es. Irgendwann aber, wenn das Kind nicht mehr auf die Mutter angewiesen ist, bricht dieses Verständnis.&lt;br /&gt;
Was bleibt dann zurück? Ein Kind, das sich seine eigene Welt mit seinen eigenen Kräften aufbaut, und eine Mutter, die immer noch versucht über ihr Kind zu wachen.“&lt;br /&gt;
„Also… Sind es wir Menschen, die nicht mehr zuhören?“&lt;br /&gt;
Die faltige und wettergegerbte Miene des Alten verzog sich zu einem breiten Lächeln.&lt;br /&gt;
„Richtig. Sie hat nie aufgehört zu sprechen und genau so habe ich von dir gehört.“&lt;br /&gt;
„Aber, wieso verurteilt der Waldgott, der doch die personifizierte Natur ist, die Menschen, wenn eine Mutter doch nie aufhört sich um ihre Kinder zu sorgen?“&lt;br /&gt;
Ein tiefes Seufzen entfuhr dem alten Mann, dessen Lächeln schnell einem traurigen Ausdruck wich.&lt;br /&gt;
„Wo zwei Wesen nicht miteinander sprechen, da können sie nicht mehr auf Sorgen, Ängste und Bedürfnisse eingehen. Die Menschen wollten und wollen sich ihr Leben auf eigenen Beinen aufbauen. Wollen mehr und mehr die Risiken, die die Natur als Mutter vieler Lebewesen für sie bereithält, beseitigen und verändern somit etwas, was bisher kein Wesen tat: die Natur selber.&lt;br /&gt;
Der Wald, in dem wir sitzen, erstreckte sich einst über fast die gesamte bekannte Welt und wo er nicht war, da waren Steppen, Wiesen und Auen. Je mehr der Mensch sich ausbreitete, desto mehr drängte er die anderen Lebewesen und sogar die Natur zurück.&lt;br /&gt;
Letztlich ist nichts gefeit vor der Angst vor Veränderungen und Tod und der Waldgott, der vor allem der Beschützer des Waldes und der Natur ist, ist diesen negativen Gefühlen stärker ausgesetzt, als es die Natur selber ist. Denn noch immer reden die Bäume zu den Menschen und hoffen, dass sie sie verstehen.“&lt;br /&gt;
Lange Zeit schwieg das Mädchen auf diese Worte hin und schaute niedergeschlagen auf den von dünnem Schnee bedeckten Boden.&lt;br /&gt;
„Kann ich lernen sie zu verstehen?“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===9. Kapitel===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Ende der Woche, das ähnlich dem Schwerte Damokles‘ ständig drohend über [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]]s Kopf hing, rauschte wie im Flug heran. Jeder Tag war geprägt von demselben Ablauf, der ihr eine Teilnahme am dörfischen Leben lediglich zu den Abendstunden erlaubte und sie sonst von früh morgens ab in den Armen der Natur und zwischen von Schnee bedeckten Bäumen den Worten des alten Mannes lauschen ließ.&lt;br /&gt;
Am Abend des letzten Tages, den sie zum ersten Mal zur Gänze im Dorf verbringen durfte, erklang ein lautes Rascheln am Rande des Dorfes. Die Dorfbewohner streckten ihre Köpfe voller Furcht vor einem neuen Angriff aus den Fenstern und hier und dort erklangen Stimmen, die von der zu großen Ruhe in den letzten Tagen sprachen, die sie als Anzeichen für den nun kommenden Sturm sahen. Als sich die ersten bereits anschickten um wie vor einer Woche mit Feuer und behelfsmäßigen Waffen ihre Liebsten zu verteidigen, trat [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] aus der Hütte, in der sie hatte nächtigen dürfen.&lt;br /&gt;
Ohne ein Wort ging sie an der kleinen Gruppe Männer vorbei, legte einem nach den anderen beruhigend die Hand auf die Schulter und ging alleine gen Waldgrenze. Einen merkwürdigen Einfluss hatte sie auf die Bewohner, die sich langsam zurückzogen aber erst zur Ruhe kamen, als sie das Mädchen begleitet von einem großen Schatten im Dunkel des Waldes hatten verschwinden sehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]]s Reise führte sie entlang an den ihr bekannten Bäumen und Lichtungen immer tiefer in den riesigen Wald. Stumm folgte sie dem Schatten des großen [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]]s, dessen weißes Fell gelegentlich im Lichte eines vorwitzigen Mondstrahles aufzuglühen schien, aber dann sofort wieder erlosch. Kein Wort verlor das imposante Tier und ließ ihr somit sowohl die nötige Ruhe als auch Zeit um sich auf das Kommende vorzubereiten.&lt;br /&gt;
Viele Stunden lang liefen sie so an riesigen schneebedeckten Bäumen vorbei, deren imposante Statur Geschichten über Zeiten zu erzählen schien, in denen der Waldgott friedlich durch diese vergessenen Haine wandelte und den Bäumen dabei half zu wachsen. Immer weiter ging die Reise durch das Reich des Waldgottes und schließlich kündigte ein gewaltiges Tosen vom nahen Ende des Weges.&lt;br /&gt;
Und als der große [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] zum ersten Mal seit Stunden anhielt, um den Kopf gen der Quelle des Geräusches zu wenden, stockte [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] der Atem. Vor ihnen erstreckte sich ein riesiger Wasserfall, der seine Wassermassen von der Spitze eines hohen Berges hinab zu einem See schickte, der sich zu ihren Füßen erstreckte. Das aufgespritzte Wasser verteilte sich vom Berg herab langsam über die gesamte Lichtung , fing das Mondlicht ein und ließ die Umgebung gleich millionen winziger fallender Sterne in dessen silbrigen Licht erstrahlen.&lt;br /&gt;
„Dort oben ist Xing Lu’s Hain. Es ist lange her, seit ich dort war, und noch länger ist es her, seitdem die Füße eines Menschen diesen Boden berührt haben... Um dort hinauf zu kommen, wirst du auf meinen Rücken steigen und dich gut festhalten müssen.“ Erklang die tiefe Stimme des [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]]s, der sich auf den Boden gelegt hatte und geduldig abwartete, bis [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] auf seinen Rücken gestiegen war. Erst dann erhob er sich wieder und hätten sich ihre Hände nicht in dem weißen Fell verkrallt, so wäre sie bei den folgenden gewaltigen Sprüngen des Tieres, die die Zwei in Windeseile dem Scheitel des Wasserfalls näher brachten, sicherlich in die Tiefe gestürzt.&lt;br /&gt;
So aber erblickte sie bald, nachdem sie sich wieder getraut hatte ihre Augen zu öffnen, einen wunderschönen silbern glänzenden See, dessen Oberfläche so glatt wie ein Spiegel den Sternenhimmel reflektierte und dem Auge vorgaukelte einen zweiten Himmel zu den eigenen Füßen zu sehen, samt einer dunkelgrünen Wiese, die gespickt von allerhand Blumen ohne den Makel einer einzigen Schneeflocke dem Winter trotzte. Sie war im Hain des Waldgottes angekommen und erst, als sie die Augen von dessen Schönheit abwenden konnte, erblickte sie eine dunkle Gestalt, die auf der Insel mitten im See zu warten schien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===10. Kapitel===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vollkommen still lief [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Bai Hu]] an der Seite [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]]s über die wunderschöne Wiese dem See, der Insel und der Gestalt auf dieser entgegen. Sogar das große Tier, das in seinem Leben schon so viel erlebt hatte, war ob dem, was kommen würde, angespannt und dabei unbewusst in sein Jagdverhalten zurückgefallen.&lt;br /&gt;
Kein Wort verlor er, kein ungestüm umgeknickter Grashalm oder unvorsichtig berührter Kieselstein sprach vom Gang des Tieres und hätte er nicht gelegentlich tief Luft geholt, um nicht vor Anspannung zu platzen, so hätte [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] ihn wahrscheinlich völlig vergessen.&lt;br /&gt;
Das Mädchen indes lief mit ruhigem und bestimmten Schritten auf den See zu, ließ sich von dem [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] mit einem Sprung über diesen befördern, und glitt ohne aus der Ruhe zu kommen von dessen Rücken direkt auf die kleine vom Schatten einer Wolke verdeckte Insel vor die dunkle Gestalt.&lt;br /&gt;
Der Blick zweier großer violetter Augen legte sich auf sie, als ihre eigenen Augen sich langsam erst dazu überwinden mussten die ungewöhnlichen Pfoten, die einer Mischung aus Menschenfüßen und Bärentatzen zu entsprechen schienen, und dann den im Schatten liegenden Körper hinauf bis zu den Augen des Wesens zu betrachten. Als sich der Blick der zwei Wesen traf, stockte dem Mädchen der Atem und für einen Moment fühlte sie die bodenlose Wut des Schattens vor ihr. Erst nach einigen Momenten fiel ihr auf, dass sich der [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] neben ihr vor dem Wesen verneigte und so tat sie es ihm schnell und etwas überhastet gleich.&lt;br /&gt;
„Es ist lange her [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Bai Hu]].“ Ertönte die Stimme des Wesens schneidend wie der Wind im Herbst sofort, als sich [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] verneigt hatte, als ob das Wesen darauf gewartet hätte.&lt;br /&gt;
„Xinglu.“ Antwortete der [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] schlicht, aber ehrerbietend.&lt;br /&gt;
„Sag mir, warum muss mein Hain die Füße dieser Kreatur ertragen? Warum beschütztest du es vor meinem Urteil?“&lt;br /&gt;
„Weil ich versprach sie zu beschützen und ihr zu helfen, weil sie mit deinem Urteil über die Menschen des Dorfes nichts zu tun hatte und weil die Menschen nicht das sind, was du in ihnen siehst.“&lt;br /&gt;
„Xinglu’s Urteil betrifft alle Menschen!“ Ertönte die wütende tiefe Stimme der riesigen [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Schildkröte]], als sich diese aus dem See erhob und geschwind auf die Insel neben den Schatten schob.&lt;br /&gt;
„Und warum maßt du es dir an ein Urteil über Xinglu’s Urteil zu fällen [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Bai Hu]]?“&lt;br /&gt;
Der [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] atmete tief ein, um zu einer Antwort auf den Angriff [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Xuan Wu]]’s anzusetzen, aber die Stimme des Schattens ließ ihn innehalten.&lt;br /&gt;
„Ich habe [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Bai Hu]]’s Gründe gehört und im Moment soll mir dies reichen.“ Der Blick der violetten Augen richtete sich wieder auf [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]]. „Nun erzähl mir deinen Namen kleine Kreatur und begründe mir, warum du ein Wesen vor meinem Urteil bewahrtest.“&lt;br /&gt;
Aber dem Mädchen stockte der Atem abermals, als es nun die volle Aufmerksamkeit auf sich lasten fühlte. Nervös spielte sie mit ihren Daumen und hatte ihren Blick gen Boden gerichtet, als sie endlich die Kraft fand zu antworten:&lt;br /&gt;
„Mein Name ist [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]]… Und ich wollte einfach nicht zulassen, dass ein kleines hilfloses Wesen vor meinen Augen stirbt, weil ich nicht eingriff… Nicht noch einmal…“ Bilder des roten [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]]s schossen aus ihrem Gedächtnis hervor und trieben ihr Tränen der Trauer in die Augen.&lt;br /&gt;
„Nicht noch einmal?... Ich muss jeden Tag dabei zusehen, wie kleine hilflose Wesen vor meinen Augen sterben, weil andere Wesen maßlos leben wollen… Nicht noch einmal… Ich kann es nicht fassen… Was weißt du kleine Kreatur denn schon von Leben und Tod?“&lt;br /&gt;
Die Stimme des Schattens, war sie zuvor schon schneidend gewesen, hatte sich nun auch noch gleich einem Orkan erhoben und donnerte ehrfurcht erregend über den Hain, so dass ein jeder, der sie vernehmen konnte, den Kopf einzog und still ausharren wollte, bis der Sturm vorbei war.&lt;br /&gt;
„Sie weiß so viel wie man eben in einem Leben in der Natur lernen kann.“ Erschallte auf einmal eine hohe Stimme, die vom Himmel zu kommen schien. „Sie hat die tägliche Furcht und Ungewissheit gespürt, hat die Freuden über die einfachsten Dinge genossen und die Trauer über den Verlust der wertvollsten Dinge erlebt. Maßt du dir nun schon an das Recht auf Trauer und Schmerz gepachtet zu haben Xinglu?“&lt;br /&gt;
Und plötzlich landete direkt hinter [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] ein großer [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]], von dessen Federkleid sich ein paar rote Federn lösten und langsam um das Mädchen herum zu Boden glitten. Beim Anblick dieser Federn schossen dem Mädchen nur noch mehr Tränen in die Augen und sie befürchtete, dass ihr Kopf ihr einen Streich spielen würde, denn diese Federn würde sie überall wiedererkennen.&lt;br /&gt;
„Bist du so verbittert Xinglu, dass du nicht einmal erkennst, dass dieses Mädchen erst einige wenige Sommer alt ist, aber durch das Leben und die Reise in der Natur viel schneller gealtert und gewachsen ist? Erkennst du nicht, was du vor dir siehst?“&lt;br /&gt;
„[[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Zhu Que]]… worauf willst du hinaus? Erklär dich, wenn du dich schon einmal zu uns auf den Boden herablässt!“ Donnerte der Schatten abermals entgegen.&lt;br /&gt;
„Die Natur selber hat [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] auf ihrer Reise geholfen und sie wachsen lassen, um sie auf das kommende vorzubereiten. Willst du als Wächter und Aspekt dich nun gegen den Willen der Natur stellen?“&lt;br /&gt;
Ein tiefes Rauschen war zu hören, als der Schatten sich zu [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] hinab beugte und zielsicher ihrem Gesicht entgegen atmete und sie näher betrachtete. Hätte das Mädchen dies normalerweise als sehr unangenehm empfunden und sich scheu weggedreht, so blieb sie wie angewurzelt stehen und betrachtete sich stattdessen ebenfalls eingehend.&lt;br /&gt;
Sie hatte vor Wochen, vielleicht vor Monaten sogar aufgehört sich selber zu betrachten und so war ihr nie aufgefallen, dass ihr Körper in ihren einstmals kindlichen Augen riesige Züge angenommen hatte. Sie war stark gewachsen, hatte wahrscheinlich Kigiku eingeholt und noch ein wenig weiter gewachsen. Unter ihrer Jacke wölbten sich zwei Hügel nach außen, deren Maße wohl noch wachsen würden, wenn sie sich wieder einigermaßen ernähren würde. Auch ihr Haar war immer länger geworden und glich der goldenen Mähne eines Löwen. War sie vor ihrer Reise noch ein normales 10 Jahre altes Mädchen gewesen, so glich ihre Statur nun mehr der einer 15jährigen.&lt;br /&gt;
Sie kam aus dem Staunen nicht mehr heraus und verlor ob dieser Erkenntnis auch für einen kurzen Moment den Gedankengang, der ihr zuvor die Tränen in die Augen getrieben hatte. Aber dann brachte ihn eine rote Feder, die direkt vor ihren Füßen lag, wieder zurück.&lt;br /&gt;
„Du bist doch der kleine rote [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]] oder? Du lebst?“ Hauchte sie mit nach oben gerichteten Gesicht dem Kopf des gewaltigen [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]]s entgegen, der hinter ihr saß und dessen Oberkörper über ihr aufragte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===11. Kapitel===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Ja [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] ich lebe.“ Antwortete der [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]] mit sanfter Stimme, so dass [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] fast der Meinung war ein Lächeln auf dem weit entfernten Gesicht erkennen zu können.&lt;br /&gt;
„Nicht nur ergreifst auch noch du Partei für diese Kreatur, sondern du kennst sie auch noch [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Zhu Que]]? Was geht hier vor?!“ Schaltete sich die schwarze [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Schildkröte]] erneut ein und der große [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]] holte tief Luft, um zu einer Erklärung anzusetzen.&lt;br /&gt;
„Dass ihr es nicht vernommen habt, wundert mich nicht, aber vor fast einem Jahr vernahm ich die Klagen eines kleinen Baches weit im Westen. Als ich mich ihm näherte und ihn fragte, was es mit seinen traurigen Worten auf sich habe, erzählte er mir von seinem Fehler. Er habe, so berichtete er mir, in dem Versuch ein kleines Mädchen mit blondem Haar aufzumuntern einen alten Wanderer zu dieser gelockt, damit dieser sie mit seinen Geschichten aufmuntern könne. Als der Wanderer dem Mädchen von dem Waldgott erzählte, schnappte dieses sich seine Sachen und lief los, um den Waldgott zu finden und um Hilfe zu bitten. Aber wie sollte ein kleines Mädchen alleine überleben?&lt;br /&gt;
Ich beschloss also dem Bach zu helfen und dem Mädchen beizustehen. So begleitete ich [[Wichtige_Personen_in_Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]], das Mädchen aus der Geschichte des Baches, als kleiner [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]] und lehrte sie durch mein Beispiel vom Leben in der Natur.&lt;br /&gt;
Als der Herbst kam und die Zeit meiner Herrschaft sich dem Ende entgegen neigte, traf ich [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Bai Hu]] und bat ihn mir zu helfen. Fortan übernahm er es [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] zu begleiten, nachdem wir es so haben aussehen lassen als ob ich durch die Krallen [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Bai Hu]]’s gestorben wäre.&lt;br /&gt;
Während wir uns aber um [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] kümmerten, bemühte sich die Natur selber ebenfalls um [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]], half ihr beim Wachsen, beim Verstehen und beim Leben. Schon bald hätte sie uns nicht mehr gebraucht, aber wir waren zu neugierig auf das, was kommen könnte.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lange Zeit herrschte Stille, während der Schatten [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] eingehend musterte. Schließlich aber erhob er die Stimme, deren Worte er scheinbar direkt an [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] richtete.&lt;br /&gt;
„Würde ich dich am liebsten auf der Stelle zertreten für den Verstoß gegen mein Urteil, für die Schritte auf dem Boden meines Haines und für die Anmaßung, in der sich jene zwei auf deine Seite stellten und dich beschützten, so kann ich doch das Wirken der Natur an und in dir sehen.&lt;br /&gt;
Nun stelle ich dir also folgende Frage: Würdest du das Dorf, deren Bewohner dir in der letzten Woche Obdach gewährten, verlassen und zulassen, dass ich es mitsamt seiner Bewohner vernichte, wenn ich dafür deine Schwester Kigiku heile?“&lt;br /&gt;
[[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]]s Augen weiteten sich bei diesem Angebot genau so sehr wie sich die Augen des [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]]s und des [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]]s vor Wut verengten. Beide waren außer sich vor Zorn über die Hinterlist der Worte ihres Gottes, aber keiner von beiden hatte das Recht den Mund zu öffnen.&lt;br /&gt;
„Woher weißt du von Kigiku?“ Antwortete [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] stockend, woraufhin der Schatten lediglich tiefkehlig lachte.&lt;br /&gt;
„Ich weiß viele Dinge. Nun aber entscheide dich und lass dich nicht davon einnehmen, dass du deine Schwester nicht mehr lebendig antreffen würdest, wenn du dich jetzt auf den Rückweg begibst.“ Woraufhin der Schatten erneut lachte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===12. Kapitel===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Immer mehr Tränen schossen [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] in die Augen, ließen diese nach und nach überquellen und liefen dann eine nach der anderen die Wangen des Mädchens hinab, bis sie sich von diesen lösten und gen Boden fielen. Die kommende Entscheidung war die schwerste, die sie jemals hatte treffen müssen und es war der erste Moment, in dem sie ihre Reise in Frage stellte.&lt;br /&gt;
„Ich… Die Menschen sollen leben.“ Brachte sie schluchzend hervor und sah gleichzeitig ihre kranke Schwester vor ihren Augen, deren endgültiges Todesurteil sie nun unterschrieben hatte und die sie wohl nie wieder sehen würde.&lt;br /&gt;
„Was?!? Du maßt es dir an…?!?“ Donnerte die Stimme des Schattens wieder hervor, wurde aber von [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Bai Hu]] abrupt unterbrochen.&lt;br /&gt;
„Sie hat sich entschieden Xinglu. Hör auf mit deinen Spielen und sieh ein, dass du dich geirrt hast.“&lt;br /&gt;
„Gut, ich stehe zu meinem Wort. Aber ich habe nirgends von dem Leben des Mädchens geredet. Sie hat sich meinem Urteil entgegen gestellt und muss nun die Konsequenzen tragen!“&lt;br /&gt;
Schreckhaft atmete [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] ein und schaute mit geweiteten Augen auf den Schatten vor sich.&lt;br /&gt;
„Aber ich darf nicht ohne Weiteres nehmen, was die Natur gewährt hat… Also wirst du dir dein Leben verdienen müssen kleines Mädchen. Schließe die Augen und lass mich sehen, ob der Geist der Natur wirklich in deinen Knochen steckt.“&lt;br /&gt;
Und so sehr [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] auch dagegen ankämpfte, ihre Augenlider schoben sich unweigerlich vor ihre Pupillen und schon bald verschwammen die Bilder vor ihren Augen und die Gedanken in ihrem Kopf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie spürte weiches feuchtes Gras zwischen ihren blanken Zehen und eine Eule schickte ihren Ruf durch die Luft vorbei an ihren Ohren. Als sie die Augen langsam öffnete, sah sie sich inmitten eines großen Waldes stehen, deren Bäume genauso wie der Wald selber kein sichtbares Ende zu haben schienen. Alles an dem Wald wirkte merkwürdig urtümlich und erinnerte sie an die riesigen Bäume, die sie in der Nähe des Wasserfalls und des Haines gesehen hatte.&lt;br /&gt;
Erneut riss sie der Schrei der Eule aus den Gedanken und ließ in diesen Platz genug für die Erkenntnis, dass die Sonne gerade untergegangen war und die Schatten im Wald immer mehr die Oberhand gewannen.&lt;br /&gt;
Und dann spürte sie es, eine Präsenz im Schatten und der Blick unsichtbarer Augen auf ihrem Rücken. Die feinen Härchen auf ihrem Nacken stellten sich auf, sie machte einen zaghaften Schritt nach hinten und drehte sich dann plötzlich herum um loszurennen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===13. Kapitel===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Wind pfiff ihr ins Gesicht, sauste ihr um die Ohren und ließ den Klang seiner Stimme in diesen erklingen. Immer wieder schlugen ihr kleinere Äste, die sie nicht rechtzeitig bemerkt hatte, gegen den Körper und hinterließen an diesem immer mehr kleine Schnitte aus denen schon bald feine Bluttropfen hervorquollen. Schneller und schneller lief [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] durch den dunklen Wald, der sein wunderschönes Kleid abgelegt hatte und ihr nun seine dunkle und gefährliche Seite zeigte.&lt;br /&gt;
Wie konnte dies nur derselbe Wald, derselbe Ort sein, der sie mit den ersten Bildern verzaubert hatte? Fragte sie sich, als sie sich in Sicherheit wähnend an einen Baum lehnte und umschaute. Schon seit einiger Zeit hatte sie die Präsenz in ihrem Rücken nicht mehr gespürt. Sollte sie dieses Etwas wirklich abgehängt haben? Sie schaute sich nervös um, ließ den Blick ihrer Augen durch die Dunkelheit wandern und versuchte ihr pochendes Herz zu beruhigen. Es war schwer in der Dunkelheit überhaupt etwas auszumachen und immer wieder machte ihr Herz einen furchtsamen Sprung, wenn die Schatten der Bäume ihr obskure Wesen, die mit langen feingliedrigen Armen in der Dunkelheit zu tanzen schienen, vorspielten.&lt;br /&gt;
Plötzlich blitzte in der Dunkelheit etwas auf. Noch bevor sich die Härchen auf ihrem Nacken aufstellen konnten, war sie schon wieder los gerannt und hetzte durch den Wald. Das Blut, das sich in der kurzen Zeit der Rast auf ihrer Haut gesammelt hatte, wurde vom Gegenwind weggeweht und hinterließ eine feine rote Spur, der man viel zu leicht folgen konnte.&lt;br /&gt;
Wie sollte sie nur dem Schrecken, der mit Sicherheit den Tod bringen würde, entkommen? Wie sollte sie den Anbruch des Tages und das erste Licht, das die Schatten vertreiben würde, nur wieder erleben? Und wie sollte auch nur ein Mensch in dieser schrecklichen Umgebung überleben können?&lt;br /&gt;
Völlig außer Atem rannte das Mädchen dennoch weiter. Immer, wenn sie die Gefahr gegen einen Baum zu laufen ignorierend einen Blick über die Schulter warf, konnte sie einen formlosen Schatten im Schatten sehen, der der blutigen Spur folgte. Nein sie wunderte sich nicht mehr, dass die Menschen sich vor dieser Umgebung fürchteten und die Natur verändern wollten, um in ihr zu überleben. In dieser schrecklichen Umgebung würden sie nie anders überleben können!&lt;br /&gt;
„Vieles, das auf den ersten Blick schrecklich wirkt, ist nur ungewohnt für die Augen.“&lt;br /&gt;
Ertönte plötzlich die raue Stimme des alten Mannes in ihrem Kopf und sie erinnerte sich an die vielen Stunden, in denen er ihr eigentlich nur von der Natur erzählte.&lt;br /&gt;
„ Ein Wolf tötet nicht, weil er grausam sein möchte. Ein Wolf tötet, weil er überleben will. Der Wille zu Überleben ist das, was uns alle – selbst die Pflanzen – vereint.“&lt;br /&gt;
Aber dieses Ding, was auch immer es ist, ist böse! Das konnte sie deutlich spüren. Sie konnte spüren wie es Millimeter um Millimeter näher kam, sich wieder zurückfallen ließ und dann wieder langsam näher kam. Und das alles nur, um mit ihr zu spielen, um ihr den Schrecken in Mark und Bein zu jagen!&lt;br /&gt;
„Wahre Boshaftigkeit gibt es in der Natur nicht. Sie ist eine Erfindung der Menschen, um die Natur zu verteufeln.“&lt;br /&gt;
Aber sie konnte das Böse in diesem Ding eindeutig spüren. Und inmitten dieser schrecklichen Umgebung war niemand, der ihr helfen konnte. Sie war alleine.&lt;br /&gt;
„Niemals bist du alleine. Stets wirst du einen Baum, eine Blume oder zumindest einen Grashalm in der Nähe finden. Deine Mutter wird immer da sein und dich beschützen.“&lt;br /&gt;
Und auf einmal blieb [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] stehen. Langsam drehte sie sich zur Seite und legte die Stirn gegen die Rinde eines der riesigen Bäume. Wie hatte sie nur diese sanften Riesen verteufeln können? Wie hatte sie nur diese Umgebung als schrecklich bezeichnen können?&lt;br /&gt;
Sie schloss die Augen und wartete auf die Schritte, die sich sicher bald nähern und ihren Tod bedeuten würden. Aber sie würde nicht mehr rennen. Sie vertraute auf ihre Mutter und legte ihr Leben in deren Arme.&lt;br /&gt;
Und dann hörte sie ein leises Flüstern.&lt;br /&gt;
„Wie sich die Arme an mich lehnt. Oh du Arme, hör auf zu weinen.“&lt;br /&gt;
„Das sind keine Tränen, das ist Blut. Bist du zu hölzern geworden um den Unterschied zu merken?“&lt;br /&gt;
„Sie blutet? Warum denn nur?“&lt;br /&gt;
„Weil selbst kleine Äste die weiche Haut zerschneiden können.“&lt;br /&gt;
„Schau nur wie sie zittert.“&lt;br /&gt;
„Wie gerne würde ich ihr helfen.“&lt;br /&gt;
„Ich auch.“&lt;br /&gt;
„Ich auch.“&lt;br /&gt;
„Aber sie kann uns nicht hören.“&lt;br /&gt;
„Wir können sie nicht trösten.“&lt;br /&gt;
„Wir können sie nicht beschützen.“&lt;br /&gt;
„Würde sie uns nur hören können.“&lt;br /&gt;
„Wieso kann sie uns nicht hören?“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Ich kann euch hören!“ Schrie [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] mit all ihrer Kraft. „Bitte helft mir!“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Sie kann uns hören?“&lt;br /&gt;
„Sie möchte unsere Hilfe?“&lt;br /&gt;
„Wie lange ist es her?“&lt;br /&gt;
„Sollen wir singen?“&lt;br /&gt;
„Ja lasst uns singen!“&lt;br /&gt;
„Ja..Singen!“&lt;br /&gt;
Und plötzlich schwoll das Flüstern, war es zuerst noch leise und kaum zu hören gewesen, immer weiter an, gewann an Stärke und glich schon bald einem Orkan aus unterschiedlichen Stimmen, die durcheinander riefen. Nach und nach hörten die Stimmen auf zu rufen und fingen stattdessen an leise zu summen. Das Summen wurde immer lauter, übertönte schließlich die letzten Stimmen und brachte mit seinen tiefen Tönen [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]]s Innere sanft zum vibrieren.&lt;br /&gt;
Eine tiefe und warme Stimme erschallte, sang von den Strahlen der Sonne und den Tränen des Mondes und plötzlich setzten alle Stimmen in dieses Lied mit ein.&lt;br /&gt;
Es war das Lied der Schöpfung, die Erzählungen des ersten Baumes, der als Knospe miterlebt hatte wie Mond und Sonne von den Göttern auseinander gerissen wurden und fortan nie wieder zusammen sein und zugleich erstrahlen durften. Um wenigstens die Wärme des anderen und dessen Spiegelbild für wenige Momente zu erhaschen, nachdem dieser schwinden musste, erschufen die Zwei die Natur und die Wärme der Sonnenstrahlen sowie die Liebe in den Mondtränen hauchten der kargen Erde Leben ein.&lt;br /&gt;
Der Erste aber, der stark genug gewesen war vor all diesem bereits als Knospe den Boden zu durchbrechen, wuchs und wuchs bis er groß und prächtig war. Er war der Stärkste von allen und schließlich hob ihn der Mond aus der Erde und gab ihm die Fähigkeit zu wandern. So wurde der Erste als Xinglu, der Wanderer, bekannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Sie ist eingeschlafen.“&lt;br /&gt;
„Sie ist sicher.“&lt;br /&gt;
„Der Schatten ist fort.“&lt;br /&gt;
Das Flüstern der Bäume, sehr zaghaft und leise um das Mädchen nicht zu wecken, flog einige Zeit später dem Winde gleich wieder durch die Luft.&lt;br /&gt;
„Sie muss zurück.“&lt;br /&gt;
„Ja das muss sie.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===14. Kapitel===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Hört ihr das? Sie singen! Sie singen für das Mädchen, sie singen für [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]]!“ Stellte die große [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Schildkröte]] fassungslos fest, während sie sich im Kreis drehte und dem Lied der Bäume lauschte.&lt;br /&gt;
Das Geräusch des schabenden Panzers zusammen mit den Worten aus tiefer Kehle drangen durch die Schleier des Schlafes und holten [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] aus diesem empor.&lt;br /&gt;
„Sie kommt zu sich. Sie hat überlebt!“ Ertönte die Stimme des [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]]s ganz nah vor [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]]s Gesicht. Und als sie die Augen öffnete, sah sie die Gesichter des [Geschichte von Taki#Der rote Vogel - Suzaku|Vogel]]s und des [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]]s dicht über ihrem eigenen schweben und sie mit besorgten Blicken anschauten, bevor sie anfingen breit zu lächeln.&lt;br /&gt;
„Wo bin ich?“ Murmelte sie schlaftrunken, während sie sich den Schlaf aus den Augen rieb.&lt;br /&gt;
„Du bist im Hain des Waldgottes. Du hast geschlafen und wurdest im Traum auf die Probe gestellt.“&lt;br /&gt;
Antwortete [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Bai Hu]], der sich mit einem langgestreckten Seufzer anscheinend nach einer halben Ewigkeit wieder legte und sich wohlig streckte.&lt;br /&gt;
„Habe ich bestanden?“&lt;br /&gt;
[[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Zhu Que]] öffnete den Schnabel, anscheinend um antworten zu wollen, aber die tiefe Stimme Xinglu’s unterbrach ihn.&lt;br /&gt;
„Du hast mehr als das.“ Der riesige Schatten bewegte sich zum ersten Mal, seitdem [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] im Hain war, und schob sich langsam in das fahle Licht des Mondes.&lt;br /&gt;
„Niemals hätte ich erwartet, dass sie für dich singen würden. Niemals hätte ich erwartet, dass sie dieses Lied anstimmen würden.“&lt;br /&gt;
Murmelte das Wesen, dessen Körperbau dem eines Menschen glich, nur glichen Hände und Füße mehr einer Mischung aus Menschenhand und Bärentatze und die Haut schien aus einer rissigen und vor Alter schon schwarz gewordenen Baumrinde zu bestehen. Das Gesicht schließlich war dem eines Hirsches nachempfunden, nur dass sich Flechten aus großen Baumblättern vom Kopf über die Schultern des Wesens ergossen.&lt;br /&gt;
„Sie sangen von dir nicht wahr?“ Fragte [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] das Wesen, dessen große Augen von großer Trauer sprachen.&lt;br /&gt;
„Ja. Ich habe dieses Lied geschrieben und es einem jeden Baum früher vorgesungen, wenn er noch klein und schwach war. Das Lied half ihnen zu wachsen und den Gezeiten zu widerstehen, so dass sie fast so groß wurden wie ich einst. Deswegen nennt man es auch das Baumlied. Früher kannte es ein jeder Baum.“&lt;br /&gt;
„Deswegen sind die Bäume in der Nähe des Haines also so groß und der Winter dem Hain so fern!“&lt;br /&gt;
„Früher waren alle Bäume so groß. Damals wanderte der Wanderer noch jeden Tag über die Erde und sang zu jedem Baum.“ Mischte sich eine raue Stimme plötzlich ein und alle, egal ob Mensch, Tier oder Gott wandten dem Ursprung der Stimme den Kopf zu.&lt;br /&gt;
Ein alter Mann kam mit hinkenden Schritten über die Wiese dem See und der Insel entgegen und winkte dem Mädchen entgegen, das die Augen vor Staunen weit aufgerissen hatte.&lt;br /&gt;
„Du? Was machst du denn hier?“ Rief sie ihm entgegen. Anstatt aber eine Antwort des Mannes zu erhalten, erklang die Stimme des Waldgottes.&lt;br /&gt;
„[[Geschichte von Taki#Der blaue Drache – Seiryu|Quing Long]]. Jetzt wundert mich gar nichts mehr. Hast du [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] beigebracht zu den Bäumen zu sprechen?“&lt;br /&gt;
„Ich habe ihr lediglich von der Natur erzählt Xinglu. Alles Weitere hat sie selber erlernt.“&lt;br /&gt;
„[[Geschichte von Taki#Der blaue Drache – Seiryu|Quing Long]]?“ Verwirrt schaute [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] zwischen dem Alten und Xinglu hin und her.&lt;br /&gt;
Auf dem Gesicht des Alten aber, der am nahen Ufer des Sees angelangt war, bildete sich ein Lächeln und plötzlich erhob sich an derselben Stelle, an der der Alte soeben gestanden hatte, ein großer [[Geschichte von Taki#Der blaue Drache – Seiryu|blauer Drache]] in die Luft, nur um neben Xinglu wieder zu landen.&lt;br /&gt;
„Du hast es schon immer geliebt dich zu verkleiden.“ Murmelte die [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Schildkröte]].&lt;br /&gt;
„Du musst verstehen, dass ich dir nicht die Wahrheit zeigen durfte [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]]. Ich bin der Letzte der Vier und Erster des Kreises. [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Xuan Wu]], [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Zhu Que]], [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Bai Hu]] und ich, [[Geschichte von Taki#Der blaue Drache – Seiryu|Quing Long]] sind die 4 Wächter des Waldgottes und die ersten der Tiere, zu denen er wie zu den Bäumen sang. Ein jeder von uns ist die Inkarnation einer der Jahreszeiten. Ich bin der Frühling, [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Zhu Que]] ist der Sommer, [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Bai Hu]] ist der Herbst und [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Xuan Wu]] ist der Winter. Einst wandelten wir an der Seite Xinglu’s über die Erde. Als er sich aber veränderte, wandten drei von uns ihm den Rücken zu und nur[[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Xuan Wu]] blieb bei ihm.“&lt;br /&gt;
„Aber was habe ich damit zu tun? Ich wollte doch nur Kigiku retten.“&lt;br /&gt;
„Und in diesem einfach Streben hast du es geschafft mich an die Anfänge und das Gute in euch Menschen zu erinnern. Ich war es, der dich im Wald der Träume gejagt hat und hätten dir die Bäume nicht geholfen, so hätte dein Herz schließlich vor Angst aufgehört zu schlagen. Als aber die Bäume anfingen zu singen, da erinnerte ich mich. Sie sangen aber nicht nur von mir, sondern auch von dir. Sie sangen davon wie viel Angst du in der Dunkelheit hast, was für einen Weg du zurücklegen musstest und wie gerne sie dir helfen würden. Und mit jedem Wort verflog mein Hass und ich fing an euch Menschen zu verstehen.“&lt;br /&gt;
„Ich habe gar nicht gehört, dass sie von mir sangen. Hat diese wunderschöne tiefe Stimme etwa auch über mich gesungen?“&lt;br /&gt;
„Wunderschöne tiefe Stimme?“ Schaltete sich [[Geschichte von Taki#Der blaue Drache – Seiryu|Quing Long]] plötzlich ein und wechselte einige Blicke mit den drei anderen, während Xinglu die violetten Augen geschlossen hatte.&lt;br /&gt;
„Sie hat dich singen hören Xinglu? Wie ist das möglich? Du hast schon so lange nicht mehr gesungen.“ Brummte [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Bai Hu]] verdutzt.&lt;br /&gt;
„Sie erinnern sich noch immer daran wie ich zu ihnen sang. Und aus der Erinnerung heraus haben sie meine Stimme scheinbar beschworen. Es ist zu lange her, dass ich zu ihnen gesungen haben, und ich habe kein Recht zu ihnen zu singen bei all dem, was ich getan habe.“&lt;br /&gt;
„Das stimmt nicht! Sie reden stets miteinander und die ältesten von ihnen erzählen den jüngeren von deinem Lied. Sie kennen es alle und werden es nie vergessen.“&lt;br /&gt;
„Mir fehlt aber die Kraft zum Wandern. Hass und Zorn haben meine Beine schwer werden lassen.“&lt;br /&gt;
Er wandte sich von dem weißen [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] ab und dem Mädchen zu.&lt;br /&gt;
„Nein ich hörte keine tiefe Stimme, sondern eine hohe. Ich hörte die Stimme eines jungen [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Drachen]]n, der mich furchtlos anbrüllte. Die Bäume sangen von dem gelben Schuppenkleid des [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Drachen]]n und von der Wärme im Herzen dieses Wesens.&lt;br /&gt;
[[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] sie sangen von dir und es war so viel Wahrheit in ihren Worten, die ich erst jetzt vernehmen konnte.“&lt;br /&gt;
„Warum guckst du so traurig Xinglu? Was hast du vor? Was hat das zu bedeuten?“&lt;br /&gt;
Fragte das Mädchen nun sichtlich besorgt um den Waldgott.&lt;br /&gt;
„Es ist Zeit für mich das Geschenk, das mir der Mond einst gab, zurück zu geben. Ich habe meine Pflicht gegenüber meinen Brüdern und Schwestern vergessen und sie zu lange warten lassen. Ich sehne mich nach Ruhe [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]].“&lt;br /&gt;
Die Züge des Wesens erhellten sich und die Risse in der dunklen Rinde schlossen sich immer mehr.&lt;br /&gt;
„Die Zeit des Wanderers ist vorbei. Zu lange habe ich mich dagegen gewehrt einzusehen, dass die Welt mich nicht mehr braucht. Es ist nun an der Zeit, dass die Jüngeren auf sich aufpassen. Vieles wird sich verändern, aber wenn ich höre wie die Bäume für dich singen, so bin ich mir sicher, dass es nicht nur schlecht sein wird.“&lt;br /&gt;
„Willst du uns wirklich verlassen Xinglu? Was sollen wir ohne dich machen? Was sollen wir alleine machen?“ Rief [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Zhu Que]] mit Trauer in der Stimme.&lt;br /&gt;
„Helft dem gelben [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Drachen]]n bei der Wahrung dessen, was wir einst zusammen auf unseren Reisen verbreiteten. Natürlich nur, wenn du willst [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]].“&lt;br /&gt;
Das Mädchen schaute in die großen violetten Augen und auf die immer heller werdende Rinde, durch die von Minute zu Minute mehr Leben zu pulsieren schien.&lt;br /&gt;
„Was genau meinst du?“&lt;br /&gt;
„Vieles, was einst gut war, ist zerstört. Du hast mir aber gezeigt, dass nicht alles zerstört ist. Ich frage mich, ob sich Sonne und Mond so fühlten, als sie mich erblickten und das Leben erschufen….&lt;br /&gt;
Ich werde das Wandern aufgeben und wieder nur ein Baum sein, ein Baum der mit seinen Brüdern singt. Gerne werde ich von dem kleinen Mädchen singen, das zum [[Geschichte von Taki#Der_Gelbe_Drache|gelben Drachen]] wurde, der den Beginn einer neuen Zeit darstellt.&lt;br /&gt;
Ich würde gerne dabei zusehen, wie ein kleines Mädchen die Wunden, die ein alter Baum geschlagen hat, schließt und dabei hilft, dass wieder mehr Menschen das Lied der Bäume hören.“&lt;br /&gt;
[[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] konnte die Trauer in dem Wesen vor sich so deutlich spüren, dass es ihr die Sprache verschlug. Aber nicht nur Trauer, sondern auch Freude über die Erlösung konnte sie spüren. Es hatte nicht lange gedauert bis ihre Augen sich mit Tränen gefüllt hatten, so dass sie lediglich nicken konnte.&lt;br /&gt;
Der Waldgott lächelte sie voller Wärme an und streckte sich dann zu seiner vollen Größe aus. Ein wohliges Seufzen entfuhr ihm, als die alten Glieder sich zum beinahe letzten Mal bewegten und er sich mit stummen Gesten von seinen vier Freunden verabschiedete, die auf ihre Art viel treuer waren als er es je bis zu diesem Moment vermutet hatte. Dann legte er die letzten Schritte bis zum Mittelpunkt der kleinen Insel zurück, streckte sich erneut und seufzte dabei langgezogen.&lt;br /&gt;
Ein Rascheln und Rauschen war zu hören, als sich riesige Wurzeln in den Boden gruben und gewaltige Äste in die Höhe streckten. So schnell geschah alles, dass nur wenige Momente später sich dort, wo noch eben die Gestalt des Waldgottes gestanden hatte, ein gewaltiger Baum in die Höhe streckte und seine riesigen Äste weit über den See hängen ließ. Das gewaltige Blätterdach des Baumes erstreckte sich über den gesamten Hain und schützte diesen gleich einer Decke.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Epilog===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So verlor der Waldgott seinen Namen und war wieder nur der Erste. Im selben Moment aber erschallte zum ersten Mal seit langer Zeit die tiefe Stimme des Waldgottes und sang begleitet von vielen seiner Brüder das Lied des gelben [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Drache]]ns, so wie es hier geschrieben steht.&lt;br /&gt;
Lieder aber sind die älteste Form des Übernatürlichen und oft findet man in ihnen bereits einen Teil der Zukunft beschrieben. So erfuhr der kleine Bach, an dem das Lied begann, davon wie [[Geschichte von Taki#Der gelbe Drache|Hiwa]] begleitet von [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Zhu Que]], [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Bai Hu]], [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Xuan Wu]] und [[Geschichte von Taki#Der blaue Drache – Seiryu|Quing Long]] in das Dorf am Rand des großen Waldes kam und sowohl von dem Waldgott als auch von dessen Bedauern erzählten. Die Dorfbewohner hörten gerne den Geschichten dieser ungleichen Gruppe zu, ließen sich von diesen verzaubern und wollten alsbald den riesigen Baum selber sehen. Manche von ihnen blieben dort, andere verließen den Ort wieder, nur um von dessen Pracht zu erzählen.&lt;br /&gt;
So gründete sich schon bald unter dem schützenden Dach des Waldgottes ein kleines Dorf. Die vier Wächter, die es nun als Aufgabe ansahen neben dem Waldgott auch noch das Dorf und [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] zu beschützen, blieben bei den Menschen und halfen dem Mädchen dabei zu beschützen, zu trösten, zu beruhigen, zu lenken und vor allem zu erzählen und zu singen.&lt;br /&gt;
Zwei Jahre später, als die ersten Schneeflocken vom Himmel fielen und die mittlerweile zur jungen Frau herangewachsene [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] an die stürmische Nacht erinnerten, in der sie zum ersten Mal von dieser Welt erfuhr, wenn auch nur reichlich verwirrende Bruchstücke, stapfte eine vermummte Gestalt den schmalen von den Bewohnern angelegten Weg zum Hain empor.&lt;br /&gt;
Eine helle Stimme, ihr merkwürdig bekannt aber doch in den Wirren der Erinnerungen verloren, riss [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] aus den Erinnerungen und ließ sie von ihrem Platz am Rande des Sees aus in die Richtung der Gestalt sehen. Ihre Augen weiteten sich und füllten sich als bald mit Tränen, während ihre Füße über den von feinen Schneeflocken bedeckten Boden regelrecht flogen und sie in die weit geöffneten Arme der ihr entgegenlaufenden Kigiku trugen.&lt;br /&gt;
Der Bach plätscherte fröhlich, als er von der Wiedervereinigung der Schwestern hörte und weigerte sich im kommenden Winter vehement dagegen zu erstarren und einzufrieren, so groß war seine Freude. Erst die tiefe Stimme des Waldgottes aus der Ferne sorgte dafür, dass er sich beruhigte und als der Bach langsam erstarrte und für den Winter einschlief, freute sich der Waldgott über jenes letzte Geschenk, das er den Menschen und besonders seiner [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] geben konnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Wichtige Personen und Wesen aus Legenden und Sagen=&lt;br /&gt;
Hier sind wichtige Personen aus der Geschichte oder Legenden/Sagen von Takigakure aufgelistet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Dorfoberhäupter [[Takigakure]]s===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Ieyasu Kagetoya====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ieyasu Kagetoya das erste große [[Dorfoberhaupt|Oberhaupt des Dorfes]] [[Takigakure]]. Nach dem Fall [[Geschichte_von_Taki#Kakuzu|Kakuzus]] bei dem der gesamte damalige Ältestenrat verstarb, übernahm er nicht nur die Macht im [[Gesellschaft_in_Taki#Kagetoya|Kagetoya]] -Clan sondern auch im Dorf selbst.&lt;br /&gt;
Er galt als mächtiger Shinobi und entsprechend dem Ruf der [[Gesellschaft_in_Taki#Kagetoya|Kagetoya]] als großartiger Krieger. &lt;br /&gt;
Durch seine Autorität und auch teilweise durch Furcht vor seiner Rache stellte er einen sehr wackeligen Frieden in [[Takigakure]] her.&lt;br /&gt;
Er führte damals die grundlegende Struktur des heutigen Militärs in [[Takigakure]] ein, auch wenn dieses im Laufe der vielen Dynastien überarbeitet wurde, ist es grundlegend immer noch das System nach dem die [[Gesellschaft_in_Taki#Kagetoya|Kagetoya]] Krieg führen und sich organisieren.&lt;br /&gt;
Der [[Gesellschaft_in_Taki#Kagetoya|Kagetoya]] galt als streng, aufbrausend und ein wenig tyrannisch außerdem erzählt man sich das er ein begabter, wenn auch gerne riskant agierender, Stratege sei was letztlich zu seinem Sturz führte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Shingen Shiazu====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Shingen Shiazu, das zweite große [[Dorfoberhaupt|Oberhaupt des Dorfes]] [[Takigakure]], galt ebenso wie sein Vorgänger [[Geschichte_von_Taki#Ieyasu_Kagetoya|Ieyasu Kagetoya]] als begabter Shinobi und Stratege.&lt;br /&gt;
Jedoch hatte er dem Plan des Kagetoyas eine ganze Kompanie zu opfern widersprochen, als diese dann nicht nur überlebte sondern die Schlacht auch noch gewann schlug er sich auf die Seite der [[Gesellschaft_in_Taki#Fuyou|Fuyou]], deren Oberhaupt das Kommando über die folgende Kompanie hatte, was dazu führte das [[Geschichte_von_Taki#Ieyasu_Kagetoya|Ieyasu Kagetoya]] noch auf dem Schlachtfeld zum Selbstmord gezwungen wurde, um seine Ehre wieder reinzuwaschen.&lt;br /&gt;
Mit der Unterstützung der [[Gesellschaft_in_Taki#Fuyou|Fuyou]] und einiger jüngerer Clans wurde er dann zum zweiten Oberhaupt Takigakures erklärt. &lt;br /&gt;
Er erklärte die [[Geschichte_von_Taki#Ieyasu_Kagetoya|Ieyasu Kagetoya]] jedoch nicht zu Verrätern und ließ die Ehre der Familie unangetastet.&lt;br /&gt;
Shingen trat er kurz nach dem Bluterbenkrieg von seinem Amt zurück, da er sich in einer Schlacht schwer verletzt hatte und langsam alt wurde. Er galt in seiner Amtszeit zwar als strenges aber faires Oberhaupt, der stets jeden Vorschlag anhörte, bevor er seine Entscheidung traf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Mifune Ashura====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mifune Ashura war das dritte [[Dorfoberhaupt|Oberhaupt]] Takigakures und das erste das nicht aus einer der Gründerfamilien stammte.&lt;br /&gt;
Er war ein Veteran des Krieges, der sich in vielen Schlachten als großer Anführer bewährt hatte, vor allem durch die Tatsache das seine Truppen stets ihre Position gehalten hatten sowie geringere Verluste aufwiesen.&lt;br /&gt;
Jedoch hatte der Krieg ihn zu einem paranoiden Mann gemacht, er verschärfte die Sicherheitskontrollen und die Verteidigungssysteme von [[Takigakure]] erheblich. Auf seinen Wunsch wurde eine Kampagne gestartet, die die Bevölkerung davon überzeugte das man Ausländern nicht trauen könne und das die Abschottung von außen der einzige Schutz vor Eroberung wurde.&lt;br /&gt;
Dies hatte auch Erfolg, [[Takigakure]] igelte sich ein und sah alles als Bedrohung an, was zu allgemeiner Aufrüstung im Dorf führte.&lt;br /&gt;
Zudem schwächte er die Macht der [[Gesellschaft_in_Taki#Die_Gr.C3.BCnderclans|Gründerclans]] erheblich in dem er den Ältestenrat neu aufstellte und für niedere Clans zugänglich machte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Kessen Musou====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kessen Musou wurde nach dem überraschenden Tod [[Geschichte_von_Taki#Mifune_Ashura|Mifunes]], der scheinbar an einer Krankheit verstarb, ebenso überraschend zum neuen [[Dorfoberhaupt|Oberhaupt]] erklärt. Entgegen der Traditionen des Dorfes die Wege der alten Oberhäupter weiter zugehen, brach er damit und zum ersten Mal in der Geschichte öffnete [[Takigakure]] sich wieder nach außen. Ausländer wurden nicht länger verteufelt und argwöhnisch betrachtet, sondern willkommen geheißen und in die Dorfstruktur eingeführt.&lt;br /&gt;
Von vielen wurde Kessen Musou als wahrer Held vergöttert, da er eine unglaubliche Phase des Friedens in [[Takigakure]] einläutete, auf die man später immer noch neidisch war und sich zurück wünschte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Verräter [[Takigakure]]s===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Kakuzu====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kakuzu war einst einer der besten Shinobi des Dorfes [[Takigakure]]. So entsandte man ihn auf eine Mission den ersten Hokage, [[Geschichte_von_Konoha#vor_dem_BEK|Hashirama Senju]], zu töten, als diese jedoch scheiterte wurde er bei seiner Rückkehr ins Dorf stigmatisiert und für das Scheitern der [[Mission]] bestraft, obgleich diese sehr gefährlich war.&lt;br /&gt;
Darauf entwickelte der einst hochgelobte [[Jounin]] einen Hass auf das Dorf und tötete auf seiner Flucht nicht nur die Ältesten des Dorfes, sondern stahl das wichtigste verbotene [[Jutsu]] des Dorfes, das seit dem verloren ist. &lt;br /&gt;
Ab da an führte er ein Leben als Kopfgeldjäger und Söldner.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Nobu Gushiken====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nobu Gushiken, adoptierte Bruder des ehemaligen [[Dorfoberhaupt|Dorfoberhauptes]] [[Wichtige Personen in Taki#Wichtige_Personen_in_Taki#Muneyaki_Gushiken|Muneyaki Gushiken]], war ein ausgezeichneter Ninja des Dorfes und Mitglied der [[Einheiten_Takigakures#Tsuisekisha_.28J.C3.A4ger.29|Tsuisekisha]].&lt;br /&gt;
Ebenso wie sein älterer Bruder strebte er danach Oberhaupt Takigakures wurde, jedoch wurde sein Bruder stattdessen ernannt, was den jungen Mann verbittern ließ, worauf sich die Brüder zerstritten und seine Adoption herauskam.&lt;br /&gt;
Im Angesicht der steigenden Gefahr der [[Taki_no_Kuni#Jashin_Sekte|Jashin-Sekte]] versuchte er dann einen lange gehegten Plan umzusetzen, nämlich seinen Bruder zu entführen und zu töten, wobei er es so aussehen lassen wollte als wären die [[Taki_no_Kuni#Jashin_Sekte|Jashin]]-Kultisten es gewesen.&lt;br /&gt;
Wodurch er sich ersann zum neuen [[Dorfoberhaupt]] erklärt zu werden, jedoch scheiterte sein Plan durch die Heldentat [[Wichtige_Personen_in_Taki#Shinishi_Kudo|Shinishi Kudos]] der nicht nur den Verräter beseitigte sondern auch [[Wichtige Personen in Taki#Wichtige_Personen_in_Taki#Muneyaki_Gushiken|Muneyaki]] rettete.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Wächter [[Takigakure]]s===&lt;br /&gt;
Die Wächter [[Takigakure]]s entspringen aus der Sage &amp;quot;[[Geschichte von Taki#Das Lied des gelben Drachen|Das Lied des gelben Drachen]]&amp;quot;, welche von einem mutigen kleinem Mädchen und der Entstehung von [[Takigakure]] erzählt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Der blaue Drache – Seiryu====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quing Long bietet einen durchaus beeindruckenden Anblick, wenn er sich nicht in seiner Menschengestalt fort bewegt. Gerne verbringt er seine Zeit als Eremit getarnt, um den einen oder anderen Wanderer etwas über die Natur zu erzählen und beizubringen, so wie er es einst bei dem kleinen Mädchen Hiwa getan hatte. Nur sehr selten würde sich Quing Long in seiner wahren Gestalt einem Menschen zeigen. Sein edles und geduldiges Gemüt würden ihn für offene Geister zum höchst angenehmen Gesprächspartner machen. Vorurteilslos betrachtet er jeden Menschen einzeln und nicht die Menschheit als ganzes, bevor er sich seine Meinung zu einem Individuum bildet.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der blaue Drache Quing Long steht für die Jahreszeit Frühling und somit für die Geburt und die frühe Phase jungen Lebens, seien es Pflanzen, Menschen oder Tiere.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Der rote Vogel – Suzaku====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zhu Que hat ein durchaus heiteres Wesen. Das Interesse des roten Vogels weckt man durch Gesang und Lieder. Selber trällert er gerne verschiedene Lieder und am meisten gefällt es ihm, wenn sich aus seinem Gesang und das eines Menschen ein Duett bildet. Er kann die Form eines kleinen roten als auch großen roten Vogels annehmen. In Anwesenheit oder in der Nähe von Menschen würde er stets als kleiner Vogel auftauchen, um nicht als Wächter erkannt zu werden.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der rote Vogel Zhu Que steht für die Jahreszeit Sommer und damit für den Höhepunkt des Lebens mit all den Pflanzen und Lebewesen, die im Frühling noch klein und zierlich waren. Er steht für die Reichen Geschenke, die die Natur im Sommer bringen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Der weiße Tiger – Byakko====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bai Hu ist äußerst schlau und gerissen, wie es das Bild einer Raubkatze schon immer präsentiert hat. Der weiße Tiger kann die form einer kleinen weißen Katze annehmen, um ohne größeres Aufsehen zu erregen unter Menschen zu wandeln oder sich einzelnen Wanderern zu zeigen ohne direkt erkannt werden zu wollen. Meistens nutzt er diese Form, um die Verhaltensweisen eines Individuums zu beobachten. Reden würde er in seiner Katzenform nie, selbst als Tiger ist es schwer Bai Hu viele Worte zu entlocken. Nie verliert er mehr Worte als unbedingt nötig, man würde immer nur von ihm hören, dass für alles einen Richtigen Zeitpunkt und Ort gibt, wenn man versuchen würde mehr Worte aus ihm zu locken. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der weiße Tiger Bai Hu steht für die Jahreszeit Herbst und damit als Vorbote für die härteren Monate, die im Winter folgen. Mit ihm verbindet man auch den Aspekt der Jagd, der während der Herbstmonate an Wichtigkeit zunimmt, da Pflanzen und Bäume zur Ruhe kommen und bis zum Frühling keine Früchte austragen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Die schwarze Schildkröte – Genbu====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Xuan Wu würde auf Menschen einen etwas angst einflößenden Eindruck machen. Es ist schwer zu erahnen, wie es um das derzeitige Gemüt der schwarzen Schildkröte aussieht. Obwohl Xuan Wu durch das kleine Mädchen Hiwa eines besseren belehrt wurde, was die Menschen in Bezug auf die Natur angeht, so konnte er nie wirklich seinen Argwohn gegenüber die Menschen ablegen. Immer noch sieht er die meisten Menschen als Zerstörer von Natur und Leben. Nur sehr schwer lässt er sich von der Gutherzigkeit und Naturverbundenheit eines Individuums überzeugen. Sollte man dies aber geschafft haben, so genießt man das voller Vertrauen und den Schutz der argwöhnischen Schildkröte. Natürlich stehen die Menschen [[Takigakure]]s automatisch unter seinem Schutz, da er diese als Abkömmlinge der ersten Dorfbewohner ansieht.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die schwarze Schildkröte Xuan Wu steht für die Jahreszeit Winter und damit für die Ruhe selbst, die während eines jeden Winters in der Natur einkehrt. Oftmals wird auch der Tod mit ihm in Verbindung gebracht, denn nicht alle Lebewesen überstehen den kalten Fängen des Winters.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Der gelbe Drache====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Mädchen namens Hiwa ist ein sehr naturverbundener Mensch. Sie weiß jeden Aspekt der Natur zu schätzen, achtet jede noch so kleine Lebensform und würde immer zum Wohle dieser handeln. Ihr eigenes Wohl stellt sie unter das von anderen, selbst wenn es um das Wohl fremder Menschen geht. Sie ist eine lebensfrohe Person, die sich gerne auch bei anderen Menschen aufhält. Durch ihren langen und außergewöhnlichen Aufenthalt in der Natur, ist diese zu ihrem eigentlich Zuhause geworden, etwas das man ihr auch anmerkt. Sie verbringt mehr Tage in Wäldern als unter Menschen. Man sagt ihr nach, dass sie mit Bäumen reden kann.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Hiwa gilt heute als Tod, wobei man sich dessen nie gewiss war. Man erzählt sich, dass sie eines Tages einfach im Wald verschwunden und nie wieder zurück gekehrt war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Frage-Sektion ==  &lt;br /&gt;
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| Frage-Sektion&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
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		<author><name>Shinishi</name></author>
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		<title>Geschichte von Taki</title>
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		<updated>2016-03-16T08:15:15Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Shinishi: /* Der Aufstand und Shiazu-Dynastie - 28 Jahre vor Ende des Bluterbenkrieges */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Auf dieser Seite findet ihr eine Übersicht über die Geschichte des Dorfes [[Takigakure]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Seit Entstehung von [[Takigakure]]==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Sengoku Jidai===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Anfang der Geschichtschreiber [[Takigakure]]s steht Sengoku Jidai, die Zeit der streitenden Reiche. Nachdem die Kunst des Ninjutsu zur Blüte seiner Macht aufgestiegen war, durchstriffen zahllose [[Clan]]s die Lande, ein jeder mit seinen eigenen Fähigkeiten und Ansichten über die Welt. Sie waren [[Söldner]], die von den Ländern bezahlt wurden und alle bisher gekannten Waffen und Armeen überflüssig machten. Diese Kraft, die vielen zunächst wie ein Segen erschien, wurde schnell zu einem Fluch als sich angeblich selbst der Himmel in blutiges Rot aufgrund der endlosen Schlachten färbte, die auf der Erde ausgetragen wurden. Als sich die zwei mächtigsten [[Clan]]s im Reich des Feuers zusammenschlossen und [[Konohagakure]] gründeten, geschah ein Umdenken in vielen Ninja[[clan]]s die diesem Beispiel folgten. Es war deutlich geworden das es keinen Sinn mehr hatte nur dem eigenen Clan Treue zu schwören: Um zu bestehen brauchte es Bündnisse mit anderen Gruppierungen. Je stärker die zu schmiedende Allianz umso mehr Macht für die Beteiligten.&amp;lt;br /&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Gründung des Dorfes - 85 Jahre vor Ende des Bluterbenkrieges===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In diesen Jahren versammelten sich vier der örtlichen Ninjaclans an dem Baum, den wir heute [[Aufbau_von_Taki#Der_Taki-Baum|Taki-Baum]] nennen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Gesellschaft_in_Taki#Kagetoya|Kagetoya]] (Krieger), die [[Gesellschaft_in_Taki#Shiazu|Shiazu]] (Strategen), die [[Gesellschaft_in_Taki#Fuyou|Fuyou]] (Heilung) und die [[Gesellschaft_in_Taki#Nanaya|Nanaya]] (Tarnung).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie schlossen einen Pakt und schworen untereinander Treue an diesem Baum, der zu dieser Zeit noch ein gewöhnlicher war und erst Jahrzehnte später zu wahrer Berühmtheit gelangen sollte. Entgegen häufiger Annahme wurde [[Takigakure]] auf Vorschlag der [[Gesellschaft_in_Taki#Fuyou|Fuyou]] und Nanaya hin als Demokratie gegründet, da sich die verfeindeten [[Clan]]s der [[Gesellschaft_in_Taki#Kagetoya|Kagetoya]] und [[Gesellschaft_in_Taki#Shiazu|Shiazu]] auf keinen Anführer einigen konnten. [[Takigakure]] wurde vom Ältestenrat geführt, welcher aus den Anführern der jeweiligen [[Clan]]s bestand und hatte zu Beginn mit vielen Schwierigkeiten zu kämpfen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch die schier endlose Bedrohung und zahlreiche Überfälle entwickelte [[Takigakure]] bereits sehr früh fähige Verteidigungsmechanismen und Finten, mit denen sie selbst übermächtige Feinde erfolgreich abwehren konnten. Niemals gelang es einem Feind Fuß in [[Takigakure]] zu fassen und der Frieden im verborgenen Dorf machte den Rat der Ältesten leichtsinnig und überheblich.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Der Fall Kakuzu und Kagetoya-Dynastie - 65 Jahre vor Ende des Bluterbenkrieges===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Fall Kakuzu sorgte für besonderes Aufsehen im Dorf und beeinflusste es bis heute. Nachdem der Jounin [[Geschichte_von_Taki#Kakuzu|Kakuzu]] bei einem Auftrag scheiterte der die Ermordung des ersten [[Wichtige_Personen_in_Konoha#Hokage|Hokage]]s im Sinn hatte, mit dem [[Takigakure]] im Krieg war, erfuhr er bei seiner Rückkehr eine starke Ignoranz und Ablehnung. Er wurde mit Strafen belegt, denen er sich mit unerwarteter Gewalt erfolgreich widersetzen konnte. Bei seiner Flucht kam der gesamte Ältestenrat ums Leben, was für große Debatten in den Clans sorgte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als [[Geschichte_von_Taki#Ieyasu_Kagetoya|Ieyasu Kagetoya]] sich zum neuen Oberhaupt erklärte, gab es niemanden der ihm zu widersprechen wagte. Mittlerweile hatten sich weitere [[Clan]]s in [[Takigakure]] angesiedelt und viele von ihnen hielten den mächtigen [[Gesellschaft_in_Taki#Kagetoya|Kagetoya]] die Treue, sodass jeder Widerspruch in einem Bürgerkrieg hätte enden können.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Der Aufstand und Shiazu-Dynastie - 28 Jahre vor Ende des Bluterbenkrieges===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Viele Jahrzehnte lang herrschte in [[Takigakure]] eine angespannte Stimmung, doch keine Seite wagte es diesen trügerischen und wackeligen Frieden zu brechen. Das Dorf hatte viele Fortschritte gemacht. Es gelang ihm seine Macht auszubauen und von Taki als offizielles Ninjadorf anerkannt zu werden. Seine Ninja sicherten nun nichtmehr einzig das Dorf, sondern das gesamte Land stand unter dem Schutz und der Verwaltung der Ninja aus [[Takigakure]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dennoch folgte das unvermeidliche erneut aus einer im Leichtsinn geborenen Handlung heraus: Als [[Geschichte_von_Taki#Ieyasu_Kagetoya|Ieyasu Kagetoya]] sich in einer Schlacht dazu entschied eine Kompanie seiner Shinobi für den Sieg zu opfern, musste er die Folgen seiner Handlung am eigenen Leib spüren. Die Kompanie unter Führung von Kenshin [[Gesellschaft_in_Taki#Fuyou|Fuyou]] schaffte es entgegen aller Wahrscheinlichkeiten nicht nur zu überleben, sondern die gesamte Schlacht beinahe im Alleingang zu entscheiden. Als sie anschließend zurückkehrten, wandten sie sich offen gegen die Ninja welche sie im Stich und zum Sterben zurückgelassen hatten. Die [[Gesellschaft_in_Taki#Shiazu|Shiazu]], welche wohl nur auf eine solche Gelegenheit gewartet hatten, schlossen sich mit den [[Gesellschaft_in_Taki#Fuyou|Fuyou]] zusammen was letztlich auf den Tod Kagetoyas und dem Ende seiner Dynastie noch auf diesem Schlachtfeld hinauslief.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Daheim in [[Takigakure]] wurde Shingen Shiazu als neues [[Dorfoberhaupt]] etabliert, mit großer Unterstützung der [[Gesellschaft_in_Taki#Fuyou|Fuyou]] und einiger jüngerer [[Clan]]s, welche sich im Laufe der Jahre um die [[Gesellschaft_in_Taki#Shiazu|Shiazu]] und [[Gesellschaft_in_Taki#Fuyou|Fuyou]] geschart hatten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unter den [[Gesellschaft_in_Taki#Shiazu|Shiazu]] änderte sich nach Aussen hin wenig, da sie an den Pfaden der [[Gesellschaft_in_Taki#Kagetoya|Kagetoya]] festhielten und diese trotz des Zwischenfalls nicht als Verräter deklarierten. Dennoch war dies das offizielle Ende des [[Clan]]s, denn während die Kagetoya mehr und mehr Verbündete in [[Takigakure]] verloren, schwand auch der [[Clan]] bis sich im folgenden Bluterbenkrieg ihre Spuren komplett verloren.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===[[Takigakure]] im Bluterbenkrieg===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während des Bürgerkrieges erlebten viele Einwohner und Ninja eine Schockphase die selbst nach dem Ende des Krieges noch viele Jahrzehnte lang anhalten sollte. Sie erkannten, das ihre Sicherheit nicht von selbst gegeben war. Obwohl es den Ninja gelang jeden Eindringling vom Dorf fern zu halten, hatte das Dorf viele Verluste und Tragödien zu beklagen, viele die heimkehrten waren nicht mehr dieselben wie vorher und erzählten erschreckende Geschichten über all die Bluterbler gegen die sie hatten kämpfen müssen.&amp;lt;br /&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Folgen des Krieges und Ashura-Dynastie - Monate nach Ende des Bluterbenkrieges===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenige Monate nach Ende des Krieges musste auch Shingen Shiazu zurücktreten, der sich in einer der letzten großen Schlachten schwere Verbrennungen zugezogen hatte. Zur Überraschung vieler ernannte er Mifune Ashura zu seinem Nachfolger, nachdem dieser sich in zahlreichen Schlachten hervorgetan hatte. Damit war er der erste Anführer [[Takigakure]]s der aus keiner der vier Gründerfamilien stammte, deren Population sich im Krieg ohnehin deutlich reduziert hatte. Der Ältestenrat wurde neu geordnet, sodass auch Mitglieder der niederen [[Clan]]s Zugang zu diesem hatten, was die Machtstellung der Gründerfamilien endgültig brechen sollte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem sich die Defensive als besonderes Markenzeichen der Shinobi aus [[Takigakure]] etabliert hatte, begann Mifune eben dieses noch auszubauen. Die alten Verteidigungsanlagen wurden verstärkt und Sicherheitskontrollen für Aus- und Einwanderer verschärft. Waffen wurden entwickelt und verbessert, während den Einwohnern die Gefahr der Aussenwelt eingeprägt wurde, der die heimische Sicherheit des Dorfes gegenüberstand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Takigakure]] begann sich für einen Krieg zu rüsten, der nicht kommen sollte.&amp;lt;br /&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Zeit des Friedens und Musou-Dynastie - 42 Jahre nach Ende des Bluterbenkrieges===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach einem friedlichen, wenn auch überraschendem, Tod Mifunes, wurde Kessen Musou vom Ältestenrat zu dessem Nachfolger ernannt. Während [[Takigakure]] sich in der Ashura-Dynastie mehr um die Sicherung seiner Position kümmerte, brach man in der Musou-Dynastie überraschenderweise damit. Potential von Aussen wurden willkommen geheißen und gefördert, während die Ninja-Akademie an gegenwärtige Standards angepasst wurde. In dieser Zeit stießen viele [[Clan]]s und Familien nach [[Takigakure]], die auch für dessen Entwicklung wichtig sind, wie [[Wichtige_Personen_in_Taki#Jinkou_Eigen|Jinkou Eigen]] oder die Familie der [[Wichtige_Personen_in_Taki#Shinishi_Kudo|Kudo]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Ära des Friedens hatte [[Takigakure]] erfasst und viele Ninja wuchsen in dem Bewusstsein auf diesen Frieden erhalten zu wollen. Konflikte waren selten und wurden zumeist gerecht gelöst. Von einigen wurde diese Zeit als wahres Paradies empfunden, andere verurteilten den Leichtsinn mit welchem die Ninja hierdurch behaftet wurden.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Militarisierung und Eigen-Dynastie - 80 Jahre nach Ende des Bluterbenkrieges===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als die Musou-Dynastie mit dem Tod Kessens während einer geheimen Mission endete, gab es große Bestürzung im Dorf als der Ältestenrat zur Überraschung vieler eine Frau namens [[Wichtige_Personen_in_Taki#|Jinkou Eigen]] zum neuen Oberhaupt ernannte. Abgesehen davon dass sie eine Frau war, war sie auch eine Ausländerin ohne feste Wurzeln in [[Takigakure]], was bei vielen Misstrauen erregte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Eigen-Dynastie wurde großer Wert auf innere Sicherheit gelegt. Die Schutzmaßnahmen innerhalb und ausserhalb des Dorfes wurden ebenso verstärkt wie deutlicher spürbar gemacht. Viele Systeme wurden bürokratisiert und auf Effizienz getrimmt, während die ·Shineitai·, die mehrere Dutzend starke Leibgarde des Oberhauptes, etabliert wurde. Es gab das erklärte Ziel aus [[Takigakure]] ein Dorf werden zu lassen, welches sich vor den Großreichen nicht weiter würde verbergen müssen. Aussen wurden Bündnisse geschmiedet, Innen wurden Gesetze erlassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu dieser Zeit traten auch die sogenannten &amp;quot;[[Söldner]]&amp;quot; das erste Mal an das Licht der Öffentlichkeit. Menschen ohne Chakra probten mit Schusswaffen den Aufstand gegenüber den mittlerweile etablierten Ninja.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Söldner-Ära===&lt;br /&gt;
Nach den militärisch geprägten Jahren Jinkous, hatte die [[Wichtige_Personen_in_Taki#Ehemalige_Dorfoberhäupter|Gushiken]]-Ära das erste Mal seit dem Bluterbenkrieg wieder mit einer größeren Bedrohung zu tun: Den Söldnern.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Doch anders als in anderen Ländern und Dörfer gab es in [[Taki no Kuni]] nur wenig Aktivitäten dieser und die im Vergleich geringe Anzahl der Söldner bereitete den vereinte Kräften der Landesfürsten und des Ninjadorfes kaum Probleme.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Da [[Takigakure]] ohnehin keine Gefahr durch die Söldner für das einzige wirklich versteckte Dorf sah, zogen sie daher nicht aktiv in den Kampf gegen diese, sondern verteidigten lediglich das Land gegen die wenigen einfallenden Truppen, welche die Städte bedrohten.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Eingriff des Ältestenrates und [[Wichtige_Personen_in_Taki#Ehemalige_Dorfoberhäupter|Gushiken]]-Dynastie - 85 Jahre nach Ende des Bluterbenkrieges===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Änderungen während der Eigen-Dynastie sorgten für größeren Widerstand bei den traditionelleren Clans des Dorfes als erwartet, weshalb unter internem Druck der Ältestenrat dazu gezwungen wurde Eigen um den Rücktritt zu bitten. Als [[Wichtige_Personen_in_Taki#Ehemalige_Dorfoberhäupter|Muneyaki Gushiken]] die Führung des Dorfes übernahm, waren viele erleichtert wieder einen ·wahren Taki-Ninja· an der Spitze zu sehen.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Beginn der [[Wichtige_Personen_in_Taki#Ehemalige_Dorfoberhäupter|Gushiken]]-Dynastie - 85 Jahre nach Ende des Bluterbenkrieges===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit [[Wichtige_Personen_in_Taki#Ehemalige_Dorfoberhäupter|Muneyaki Gushiken]] als neuer Führung des Dorfes ging eine Welle der Erleichterung durch die Reihen der Bewohner des Dorfes, ein Anführer geboren in [[Takigakure]] selbst und bereits mit 9 Jahren Absolvent der Akademie. Allerdings blieb ein plötzlicher Umschwung der Politik wieder der Erwartungen aus. [[Wichtige_Personen_in_Taki#Ehemalige_Dorfoberhäupter|Muneyaki]] zeigte sich viel mehr als zurückhaltend und vorsichtiger Ninja. Selbst einige Monate nach seiner Einsetzung herrschte eine Stille im Zusammenhang mit seiner Politik. Als [[Wichtige_Personen_in_Taki#Ehemalige_Dorfoberhäupter|Muneyaki]] dann sogar plötzlich für eine Weile lang verschwand fürchteten sowohl der Ältestenrat als auch die Bewohner [[Takigakure]]s dass die Auswahl ein Fehler gewesen war und sie ihren Anführer nie wiedersehen würden. Doch [[Wichtige_Personen_in_Taki#Ehemalige_Dorfoberhäupter|Muneyaki]] erschien wider Erwarten wieder an den Toren [[Takigakure]]s als wäre nichts gewesen, um sich seinen Aufgaben als [[Dorfoberhaupt]] des Dorfes zu stellen. Erst einige Wochen nach seiner Rückkehr enthüllte [[Wichtige_Personen_in_Taki#Ehemalige_Dorfoberhäupter|Muneyaki]] die Intention hinter seinem Verschwinden.&lt;br /&gt;
Er hat die legendären Wächter aus den vergessenen Geschichten Takis erforscht und als Zeichen der Wertschätzung den Titel des Dorfoberhauptes des Dorfes  in den gelben Drachen ernannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Post-Söldner-Ära===&lt;br /&gt;
Da die [[Söldner]]-Ära keinen großartigen Einfluss auf [[Takigakure]] hatte, verlief das Leben im Dorf nach dem Sieg über diese nicht anders ab als zuvor.&lt;br /&gt;
Es gab, da man sich nicht großartig mit den [[Söldner]]n beschäftigt hatte, anders als in anderen Ländern, keine großen technologischen Fortschritte, noch war man auf diese im recht traditionellen Land erpicht.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Es gab jedoch erste stärkere diplomatische Berührungen mit den Dörfern [[Kirigakure]] und [[Kumogakure]].&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Diese waren auf die diplomatischen Beziehungen des ehemaligen Dorfoberhaupts [[Wichtige_Personen_in_Taki#Dorfoberhaupt|Eigen Jinkou]] zu [[Kirigakure]] zurückzuführen, die ursprünglich aus dem Dorf stammte. Über jene Beziehung kamen sie dann auch in Berührung mit [[Kumogakure]], welche schon immer recht eng mit [[Kirigakure]] verbunden waren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Dreier-Bündnis-Ära===&lt;br /&gt;
Das Dreier-Bündnis [[Kirigakure]]-[[Kumogakure]]-[[Takigakure]] hat seine Wurzeln bis in den Bluterbenkrieg geschlagen. Damals entstand der erste Kontakt aller drei Länder miteinander. Auch wenn dieser Kontakt eher negativer Natur gegenüber [[Takigakure]] war, so festigte es die Bindung der beiden anderen Bündnispartner.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Dieses Verhältnis schob sich jedoch ins positive als [[Wichtige_Personen_in_Taki#Eigen_Jinkou|Eigen Jinkou]] Dorfführer wurde, da Eigens Heimatdorf [[Kirigakure]] gewesen war, pflegte sie in dieser neuen Position eine recht umsichtige Politik, welche den Grundstein für das künftige Bündnis legte.&lt;br /&gt;
Zur freundschaftlichen Annäherung begrüßte [[Takigakure]] bald eine kleine Delegation [[Kirigakure]]-Ninja im Dorf, deren Besuch überraschend gut ausging.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Anschläge während des [[Chuuninexamen]]s in [[Kumogakure]] festigte ebenfalls diese Beziehung, da [[Takigakure]] ihrem neuen Freunden [[Kirigakure]] und somit auch [[Kumogakure]] bei der Beseitigung der Schäden half.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Nach der Eroberung einer [[Söldner]]festung seitens [[Kirigakure]], wurde diese zum gemeinsamen Besitz der drei Dörfer erklärt und die Bündnisfestung erschaffen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die letzte Festigung des Bündnisses wurde durch die Katastrophenhilfe während Unwetters erzielt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Beginn der [[Wichtige_Personen_in_Taki#Shinishi_Kudo|Kudo]]-Dynastie - 89 Jahre nach Ende des Bluterbenkrieges===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem, Nobu Guskihen, der Bruder [[Wichtige_Personen_in_Taki#Ehemalige_Dorfoberhäupter|Muneyaki Gushikens]], diesen auf dem Weg zu einer wohl wichtigen Besprechung abfangen und entführen konnte, trat die Spezialeinheit Takigakures in Aktion, unter anderem auch [[Wichtige_Personen_in_Taki#Shinishi_Kudo|Shinishi Kudo]].&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Wichtige_Personen_in_Taki#Shinishi_Kudo|Shinishi Kudo]] gelang es als einziger, den [[Wichtige_Personen_in_Taki#Ehemalige_Dorfoberhäupter|gelben Drachen]] und seinen Bruder in einer Höhle zu finden und zu erreichen. Ihm gelang es Nobu Gushiken, das höchst gefährliche, ehemalige Mitglied der [[Einheiten_Takigakures#Tsuisekisha_.28J.C3.A4ger.29|Tsuisekisha-Einheit]], den Bruder von Gushiken, zu erledigen. &lt;br /&gt;
Gerüchten zufolge soll Nobu jedoch Sicherheitsvorkehrungen geplant haben, welche besagte Höhle nach seinem Tod zum Einsturz brachte.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Offiziellen Aussagen zufolge, gelang es Kudo, das [[Dorfoberhaupt]] aus der misslichen Lage der einstürzenden Höhle zu befreien, schaffte es jedoch selbst nicht mehr heraus. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Wichtige_Personen_in_Taki#Shinishi_Kudo|Shinishi Kudo]] galt eine Zeit lang als verstorben, ehe er wohlauf zurückkam und wenig wegen seiner heldenhaften Taten, der Rettung des alten Dorfoberhauptes sowie dem Ausschalten des Verräters selbst zum [[Dorfoberhaupt]] ernannt wurde, da [[Wichtige_Personen_in_Taki#Ehemalige_Dorfoberhäupter|Muneyaki Gushiken]] von diesem Amt zurücktrat.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der junge [[Gesellschaft_in_Taki#Kudo|Kudo]] brachte gleich frischen Wind in des recht traditionelle Takigakure, durch die Umbenennung des Dorfoberhaupt-Titels vom gelben zum goldenen Drachen, sowie dem Bau eines neuen [[Aufbau_von_Taki#Ninjasitz.2Fgoldene_Drachenstatue|Ninjasitzes]], der eben jenes Wesen repräsentieren sollte.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Jedoch hatte [[Wichtige_Personen_in_Taki#Shinishi_Kudo|Shinishi Kudo]] mit seiner Ernennung gleichzeitig etwas geerbt was den jungen Shinobi auf die Probe stellen sollte, der [[Taki_no_Kuni#Jashin_Sekte|Jashin-Kult]] der zuvor in Takigakure schon Unheil angerichtet hatte war stärker geworden und schaffte es [[Takigakure]] als Dorf einige Seitenhiebe zu verpassen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Bald darauf sollte ein Krieg in [[Taki no Kuni]] ausbrechen in dem die beiden Seiten ihre Kräfte maßen und [[Wichtige_Personen_in_Taki#Shinishi_Kudo|der goldene Drache]] seine Stärke und Führungsqualitäten beweisen musste.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Das Lied des gelben Drachen=&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwischen den Reihen voller Bücher und Schriftrollen in der Bibliothek [[Takigakure]]s, die oft von großen Personen der Vergangenheit, wichtigen Ereignissen oder Techniken sowie Lehre handeln, findet der Suchende bis weilen ein kleineres unscheinbares Buch.&lt;br /&gt;
Nur selten wurde das Buch in den letzten Jahren aus der Umarmung seiner größeren Brüder und Schwestern gerissen, um seinen Inhalt dem Suchenden zu offenbaren. Es war in Vergessenheit geraten und gelegentlich, wenn es aus dem langen Schlaf eines von Staub bedeckten Buches für einen Moment, welcher für ein Buch alles zwischen einer Sekunde und einem Jahrhundert sein kann, aufwachte, erinnerte es sich sehnsüchtig daran wie es gewesen war, als noch kleine Kinderfinger es jeden Tag hervorgeholt und die dazugehörigen hohen Stimmen erfreut und laut aus ihm hervor gelesen hatten.&lt;br /&gt;
Es war abgenutzt ja, aber das stimmte das Buch nicht traurig sondern machte es eher stolz. Die güldene Farbe, mit der sein Schaffer einst den Umschlag beschrieben hatte, hatte ihm eh nie wirklich gefallen und der Zustand sprach in seinen Augen für all die Liebe und Anerkennung, die ihm einst zugekommen war. Und schließlich hatte die Geschichte, mit deren Schutz und Überlieferung es beauftragt worden war, alles Recht auf derartige Zuwendung.&lt;br /&gt;
Ja das Buch war stolz auf sich selber und wusste, dass es nur lange genug warten müsste, bis es aus seinem Schlaf aufgeweckt werden und seine Geschichte erneut offenbaren würde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Irgendwann kam dieser Tag und an diesem Tag fand die Sage des [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|gelben Drachens]] und der Götter wieder Einzug in die Köpfe der Menschen. Wie so oft bei Sagen weiß niemand zu sagen, wie viel wahr und wie viel hinzugedichtet worden war. Aber dies, so wusste das Buch, war nicht die Aufgabe einer Sage.&lt;br /&gt;
Eine Sage muss die Herzen der Menschen erfreuen, sie mit Hoffnung erfüllen und zum Träumen anregen. Eine Sage lässt bisweilen alte Männer genauso wie kleine Kinder mit verträumten Blicken die Welt um sich herum betrachten und sich vorstellen, wie es wohl damals an diesem Ort ausgesehen haben könnte. Eine Sage schließlich steht für eine Lektion und Beispiel, Lehre und Wissen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und so erzählt das Buch die Geschichte:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Prolog===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vor langer Zeit, als die Menschheit noch jung war und mit den großen Augen eines kleinen Kindes die Welt um sich herum betrachtete, herrschte die Natur über das Leben eines jeden Lebewesens mit einer Hand, die zugleich sanft wie ein kühler Windstoß im drückenden Sommer als auch hart wie der Kern eines großen Gebirges war.&lt;br /&gt;
Der Mensch, genauso wie alle anderen Lebewesen ob Tier, Pflanze oder Stein kämpfte jeden Tag um sein Überleben. Aber nicht Angst oder Ohnmacht vor den Strapazen bestimmten sein Leben, sondern Freude und Glück über die einfachsten Dinge. Er war glücklich, wenn er mit vollem Magen einen warmen und sicheren Schlafplatz gefunden hatte.&lt;br /&gt;
So herrschte die Natur und die Tiere, die teilweise älter als die Menschen waren, wuchsen zu prächtigen Gestalten heran. Hört man heute von Erzählungen aus jener Zeit, so wirken die Geschichten von dem riesigen Wald, der den Großteil des Kontinents bedeckte und von ebenso riesigen Tiergottheiten bevölkert war, wie die Märchen eines alten wirren Greises.&lt;br /&gt;
Aber der Menschheit Kindeswiege war dies Umfeld beschützt vom großen Schatten des Waldgottes. Irgendwann jedoch fängt jedes Kind an sein Umfeld zu verändern und in einer Zeit, in der sich das Schicksal dieses Gleichgewichtes entscheiden sollte erhob sich der [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|gelbe Drache]] über die Träume von Natur und Mensch hinweg in die Lüfte der Zukunft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===1. Kapitel===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Langsam und träge floss der kleine Bach an diesem Tag die Hänge des Hügels herab, plätscherte nur missmutig über die großen Steine nahe seiner Quelle, drückte nur halbherzig die Kiesel vor sich her, die sich in seinen Weg stellen wollten, und wollte gar nicht so recht seinen Weg gen Tal beschreiben.&lt;br /&gt;
Hätte man den Bach an einem anderen Tag gesehen und hätte man Aug und Ohr, so wie es die Menschen früher für die Natur gehabt hatten, so hätte die Freude und die Glückseligkeit des Baches einem das Herz erwärmt. Es war kein großer Bach, es war kein Bach, dessen Wasser sich in den Strom eines gewaltigen Flusses oder die Gefilde eines riesigen Sees mischte. Es war ein einfacher Bach, der auf der großen Landkarte nicht einmal seine Existenz belegt finden würde.&lt;br /&gt;
Aber für die Menschen des kleinen Dorfes am Fuße des Hügels war er die Quelle ihres Lebens und somit das Wichtigste in der Welt und für ihn waren diese Menschen das Wichtigste in der Welt.&lt;br /&gt;
Wer brauchte schon riesige Mengen Wassers, wenn er sich an dem Lachen der Kinder erfreuen konnte, die in ihm spielten und sein Wasser benutzten, um sich gegenseitig zu bespritzen?&lt;br /&gt;
Ja es waren vor allem die Kinder, auf die sich der Bach jeden Morgen freute, wenn er sich aus dem moosig-grünen Bett seiner Träume erhob. Er kannte sie alle, er erkannte sie schon am Klang ihres Lachens und hatte einem jeden der Dorfbewohner erfreut beim Wachsen zugesehen.&lt;br /&gt;
Nichts aber stimmte ihn so traurig, wie das bittere Weinen und Schluchzen eines Kindes, das in seinem jungen Leben bereits großes Leid erfahren musste. Und ausgerechnet das herzerweichendste Weinen und die qualvollsten Tränen hatte er am gestrigen Tage wahrnehmen müssen.&lt;br /&gt;
Das Mädchen mit den grellblonden Haaren namens [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] hatte bereits in ihrer frühesten Kindheit beide Eltern verloren und lebte alleine mit ihrer großen Schwester Kigiku in dem kleinen Dorf. Nie hatte der Bach [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] weinen hören ob des Verlustes der Eltern oder der schweren Zeit, die dieser den beiden Mädchen einbrachte. Es war immer glücklich mit seinem Leben gewesen, hatte sich nie beschwert und war der großen Schwester stets zur Hand gegangen. Und ausgerechnet dieses Mädchen, das dem Bach immer ein Quell der Freude gewesen war, weinte nun ob der schweren Krankheit des Einzigem, dem es sich immer sicher gewesen war: Seiner Schwester.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was konnte der Bach tun? Die Menschen hatten in den Jahrhunderten seit ihrer frühesten Kindheit gelernt in der Natur zu überleben und dabei bereits einiges über die Kunst mit den Geschenken der Natur Krankheit und Wunde zu bekämpfen gelernt. Aber nicht einmal dieses Wissen schien das Leid Kigikus mildern zu können. Trübseelig floss er weiter vor sich hin und grübelte nach, was er tun könnte. Auch dachte er dabei daran, dass die Menschheit längst ihr Kindesbett verlassen und begonnen hatte, die harte Seite der Natur, die ihr Leben bedrohte, zu bekämpfen.&lt;br /&gt;
Früher, er konnte sich fast nicht mehr daran erinnern, hatte sich nur selten die Sonne in seinen Wassern gespiegelt, da der Schatten großer Bäume stets sein Gefilde bedeckte. Irgendwann aber hatten die Menschen damit begonnen die Bäume zu fällen und sich Platz zum Leben, für ihr Vieh und für ihre Felder zu schaffen. Der große Wald war immer weiter geschrumpft und schon lange hörte der Bach die Stimmen der Bäume nur noch aus sehr weiter Entfernung im Säuseln des Windes.&lt;br /&gt;
Als er nun so lauschte, um die Stimmen der Bäume zu hören, vernahm er die Stimme eines Menschen. Dieser Mann, denn seine tiefe und rauchige Stimme verriet sein Geschlecht, sang irgendwo in seiner Nähe von etwas, was der Bach völlig vergessen hatte: Von dem Waldgott.&lt;br /&gt;
Die Erinnerungen überschlugen sich und schnell beschloss der Bach aus seiner Trübseligkeit zu erwachen und den Sänger mit dem Plätschern seines Wassers an- und zu dem kleinen Dorf hinzulocken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===2. Kapitel===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stark schmerzten die Füße des Greises, dessen Stimme der Bach vernommen hatte, ob seiner langen Wanderung und ein jedes Wort, das er scheinbar vergnügt vor sich her sang, war einzig und allein dazu gedacht, um ihn von den Schmerzen abzulenken.&lt;br /&gt;
Er war weit gereist, hatte viele Flüsse überquert und sich an viele Bäume gelehnt, wenn sein alter Körper ein paar Momente der Ruhe benötigten. Weswegen er reiste, wusste er nicht mehr. Einzig und allein erinnerte er sich noch daran, dass er einst am Rande eines großen Waldes gelebt und von dessen Wildheit und Schönheit verzaubert worden war.&lt;br /&gt;
Angelockt vom Plätschern des Baches, dessen kühles Wasser Linderung für die schmerzenden Füße verhieß, wechselte der Greis die Richtung und traf schon bald auf den kleinen Bach und das in nicht allzu weiter Ferne stehende Dorf. Noch einmal nahm sich der Alte zusammen, trällerte um so lauter, als seine Füße besonders stark schmerzen und ihm anscheinend sagen wollten:“Wieso bleibst du nicht einfach hier sitzen und gönnst uns unsere Ruhe du alter Narr?“&lt;br /&gt;
Aber der „alte Narr“ war dickköpfig geworden und wollte nicht nur seine Füße ausruhen, sondern auch noch mit Menschen reden. Ein Vergnügen, das ihm seit Wochen verwehrt war.&lt;br /&gt;
So laut trällerte er vor sich hin, dass er das Schluchzen des kleinen Mädchens, das am Ufer des kleinen Baches mehr in sich zusammen gekauert war, als dass es saß, nicht mitbekam. Erst, als das Mädchen seine grünen Augen öffnete und auf den alten und komisch aussehenden Mann schaute, während es sich über die tränenverschmierten Wangen wischte, bemerkte dieser, dass er nicht alleine war.&lt;br /&gt;
„Was ist ein Waldgott?“ ertönte die hohe Stimme des Mädchens und der alte Mann blieb verdutzt stehen, um die fragenden großen Augen, die vor Weinen rot geworden waren, zu bewundern. Kurz entschlossen gewährte er seinen fast schon rebellierenden Füßen ihren Wunsch und ließ sich neben dem Mädchen leise seufzend nieder.&lt;br /&gt;
„Die gestaltgewordene Natur. Wille und Kraft dessen, was uns stets umgibt, und genauso wild und sanft wie eben jenes.“ Antwortete er ein wenig kryptischer, als er beabsichtigt hatte, während er die schmerzenden Füße aus den abgelaufenen Sandalen befreite.&lt;br /&gt;
„Und wie sieht er aus?“&lt;br /&gt;
„Er wechselt die Gestalt, so wie es auch die Natur ständig tut.“&lt;br /&gt;
„Ist er lieb?“&lt;br /&gt;
„Ja und nein. Wenn er stürmisch und verheerend ist, wenn er wütend und aufgebracht ist, so vernichtet er alles, was ihm in den Weg kommt. Ist er aber sanft und ruhig, so beschützt, heilt und umsorgt er das, was in seinen Augen, den Augen der Natur, würdig ist.“&lt;br /&gt;
Sofort weiteten sich die Augen des kleinen Mädchens, das das zerschlissene Hemd des Alten mit seinen kleinen Fingern ergriff und ihn voller Hoffnung und zugleich voller Angst vor einer möglichen Enttäuschung anschaute.&lt;br /&gt;
„Er heilt? Kann er alles heilen? Kann er auch eine richtig schlimme Krankheit heilen?“&lt;br /&gt;
Ein wenig verdutzt ob dieser Reaktion antwortete der Alte in dazu passender Stimmlage:&lt;br /&gt;
„Ehm Ja, kann er, aber dazu muss er…“ Doch weiter hörte das Mädchen nicht, es riss nur umso stärker an dem Hemd und schrie förmlich:&lt;br /&gt;
„Wo finde ich ihn? Erzähl mir bitte alles!“&lt;br /&gt;
Und nach einer Reaktion, die sehr derer glich, die er nur wenige Momente zuvor gezeigt hatte, und einem dazu passenden Seufzen, holte der Greis tief Luft und fing an zu erzählen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Weit weg im Nordosten steht er noch, der große Wald, der einst fast den ganzen Kontinent bedeckte. Im Gegensatz zu den kleinen Wäldern, die du kennst, ist dieser Wald noch erfüllt von dem Willen und der Kraft der Natur. Tief in seinem Inneren lebt der Waldgott in dem wunderbaren Hain, der schon seit Äonen nicht mehr von Menschen betreten worden ist, und umgeben von den Vorfahren der Tiere: riesige und weise Tiergötter.&lt;br /&gt;
Einst, so wurde mir als kleines Kind in meinem Heimatdorf erzählt, dass am Randes des großen Waldes steht, sahen die Tiergötter und der Waldgott mit wohlwollendem Blick auf die Menschen herab, die so schwach und zerbrechlich wirkten. Sie standen uns bei, wenn etwas unsere Existenz bedrohte, und halfen uns gelegentlich mit Rat und Tat in der Natur zu überleben, die sie schon so viel länger bevölkern und so viel besser verstehen als wir.&lt;br /&gt;
Aus dieser Zeit kommen auch die Geschichten der Heilkunst des Waldgottes und der weisen Ratschläge der Tiergötter, die zusammen mit ihren damals noch ähnlich riesigen Brüdern und Schwestern unseren Kontinent bereisten und bevölkerten.&lt;br /&gt;
Aber…“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch weiter kam der Mann nicht, denn das Mädchen war bereits aufgesprungen und rannte fort in Richtung der Häuser. Später erfuhr er, was es mit dem Mädchen auf sich hatte, und schollt sich selber ob dem, was er so unvorsichtig [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] erzählt hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===3. Kapitel===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Voller Schrecken beobachtete der kleine Bach, was geschah. In seinem Bestreben das kleine Mädchen zu trösten und sich wieder an ihrem Lachen und den strahlenden Augen zu erfreuen, hatte er vergessen, dass Menschen keine Tiere waren. Sie waren es nicht gewohnt auf sich alleine gestellt zu überleben und am aller wenigsten kleine Kinder, von den Gefahren einer solchen Reise und denen des großen Waldes ganz zu schweigen.&lt;br /&gt;
Aber was konnte er tun? Was konnte er tun?...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ohne lange nachzudenken hatte sich [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] ihre festeren Schuhe samt ein paar reisetauglichen Kleidern und Proviant – was sie eben rumliegen sah – geschnappt, hatte ihre Schwester umarmt und war mit den Worten „Der Waldgott wird dich heilen, warte es nur ab!“ aus der kleinen Hütte, die die zwei Mädchen bewohnten, verschwunden.&lt;br /&gt;
Kigiku hatte sichtlich verwirrt drein geschaut, aber hatte ob ihrer Krankheit und der Schwäche, die ihren Körper befallen hatte, nichts tun können, außer der kleinen Schwester flehentlich hinterher zu schauen. So verzweifelt, wie die große Schwester in dieser Stunde war, als[[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] Hals über Kopf das kleine Dorf verließ, so zuversichtlich war die kleine Schwester, die endlich etwas gefunden hatte, was sie tun konnte um Kigiku helfen zu können. Sie dachte gar nicht daran, dass die Reise gefährlich werden könnte, oder dass sie ihr eigenes Leben schonen müsste. Einzig und allein das Leben der Person, die für sie die Welt darstellte, war ihr wichtig und kreiste beständig in ihrer Gedankenwelt umher.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So reiste das kleine Mädchen mit dem blonden Haar und den großen grünen Augen los gen Nordosten. Zum Glück hatte sie gelernt die Himmelsrichtungen zu erkennen und zu finden und verlief sich nie. So selbstsicher ging sie ihre Reise an, dass sie vergnügt summend schon bald das kleine Tal und die Gefilde des kleinen Baches verließ.&lt;br /&gt;
Die ersten Tage ihres kleinen Abenteuers flogen nur so vorüber. Sie hatte genügend Wasser dabei und konnte ihre Proviante mit den Beeren und Früchten, die sie dank des herrschenden Sommers leicht fand, stets wieder auffüllen. Einzig und allein des Nachts, wenn es dunkel und gelegentlich sogar etwas kühler wurde, wurde es ihr etwas bang um das kleine Herz. Aber wie stets summte sie dann eine kleine Melodie vor sich her, mit der sie die große Stille um sich herum vertrieb und sich selber in den Schlaf wiegte.&lt;br /&gt;
Die Weisen sagen, dass ein entschlossenes Herz keine Furcht kenne. Nur ein zauderndes und fragendes Herz öffne Tür und Tor für Zweifel und Furcht. Wenn man diesen Worten Glauben schenken darf, so verwundert es nicht, dass [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] nie daran dachte umzukehren oder auch nur aus Angst oder Furcht eine Träne vergoss. Sie war überzeugt davon das Richtige zu tun und setzte mit derselben Überzeugung Fuß vor Fuß, ging Schritt um Schritt immer weiter gen Nordosten.&lt;br /&gt;
Schon bald wurde die Natur, die wenn auch in schwächerer Art und Weise, auch an diesem Ort zu finden war, auf das summende und singende kleine Mädchen aufmerksam und immer öfter geschah es von nun an, dass ein kleiner Sperling sich zu [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] gesellte, wenn diese tagsüber oder nachts vor sich hin sang, um diese mit seinem hohen Zwitschern zu begleiten.&lt;br /&gt;
Immer, wenn sie den kleinen [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]] sah, der ihr schon bald ein lieber Wegbegleiter wurde, hellte sich die Miene des kleinen Mädchens auf und ihre Schritte wurden bestimmter und stärker. Dem Beispiel des [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]]s folgend, fing sie schon bald an feste Rhythmen in ihren Tagesablauf zu bringen:&lt;br /&gt;
Sie stand mit der Sonne auf, aß etwas, ging dann den Tag über unterbrochen von einer Mittagspause bis sie am Nachmittag begann nach einer Schlafmöglichkeit zu suchen und daraufhin nach etwas Essbarem und Trinkbarem, wenn sie nicht schon genug während des Tages gefunden hatte. Ihrer guten Orientierung wegen verlief sie sich dabei so gut wie nie und wenn, dann brachte sie das Zwitschern des kleinen [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]] schon bald wieder auf den richtigen Weg. Auch brauchte sie nur auf das Verhalten des[[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]]s zu achten, um Wetterumbrüche oder Gefahren vorherzusehen.&lt;br /&gt;
So verging die Zeit und die Natur kehrte immer weiter in das kleine Mädchen ein genauso wie das kleine Mädchen immer weiter in die Natur einkehrte. Und dann kam der Herbst&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===4. Kapitel===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als die ersten Blätter an den Bäumen begannen gelb und rot zu werden, wusste [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]], dass der Sommer den Kampf gegen den Winter langsam verlor. Noch kämpfte er wacker und hielt die kalten Winde aus dem Norden samt der dunklen Wolken, die sie mitbrachten, zurück. Aber mit jedem Tag und jeder Nacht kamen sie näher, ohne dass der Sommer etwas dagegen würde tun können.&lt;br /&gt;
Sie musste sich beeilen, so viel verstand selbst ein kleines Mädchen, denn in den Stürmen und der Kälte des Winters würde sie nicht überleben können ohne die Hilfe und den Beistand Ihresgleichen.&lt;br /&gt;
Wäre der kleine [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]] nicht gewesen, der sie über immer längere Strecken des Tages begleitete und es sich immer öfter auf ihrer Schulter bequem machte, so hätten vielleicht der Zweifel und die Furcht Einzug in ihrem Herzen gehalten. So aber ertönten die Stimmen der Zwei, wann immer der Winter an ihren Herzen zu nagen begann, und vertrieben diesen.&lt;br /&gt;
Manchmal allerdings kam es auch vor, dass der kleine [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]] schrecklich lange weg blieb und [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] begann sich Sorgen zu machen. Sorgen um den kleinen [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]], um ihre Schwester und um den Wahrheitsgehalt der Geschichte des alten Mannes. Als der kleine [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]] eines Morgens nicht neben ihr zu finden war, erhob sie sich und ging ohne zu zaudern in den kleinen Hain hinein, der sich vor ihr erstreckte. Sie begann das Lied zu singen, das sie seit Beginn ihrer Reise immer sang, und schon bald hörte sie aus einiger Entfernung die Antwort des [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]]s.&lt;br /&gt;
Ihr Herz schlug immer schneller voller Freude und auch voller Angst ob dem, was dem [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]] passiert sein könnte. Sie rannte immer schneller, stets der Stimme des [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]]s folgend und blieb plötzlich stehen.&lt;br /&gt;
Eine kleine [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] mit ungewöhnlich eisblauen Augen stand am Fuße eines großen Baumes, auf dessen niedrigem Ast [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] sofort ein paar der Federn des kleinen [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]]s sehen konnte. Ihre Augen weiteten sich und füllten sich schon bald mit Tränen, während die Katze sich von dem ersten Schrecken ob der plötzlichen Begegnung erholte und begann um das kleine Mädchen, das mehr und mehr in Tränen ausbrach, zu kreisen.&lt;br /&gt;
[[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] verstand schnell, dass der Sommer ihr bisher nur die schönen Seiten der Natur gezeigt hatte und sie den kleinen [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]] wohl nicht mehr wieder sehen würde. Es war in ihren Augen klar, dass der [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]] den Klauen der [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] erlegen war, da er sonst längst zu ihr zurück geflogen sein würde.&lt;br /&gt;
Immer stärker wurde der Regen aus Tränen, der sich vom Gesicht des kleinen Mädchens gen Boden bewegte, bis ein empörtes Miauen das Mädchen aus seinen Gedanken rüttelte. Die [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] hatte sich vor [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] hingesetzt und schaute sie aus zugleich neugierigen und vorwurfsvollen Augen an, so dass das Mädchen nicht anders konnte als sich herabzubeugen und vorsichtig das Fell des Tieres zu streicheln.&lt;br /&gt;
Sie machte dem Tier keine Vorwürfe, da es nur um sein eigenes Überleben kämpfte, auch wenn es sie dennoch sehr traurig machte. Anstatt aber vor der Hand des Mädchens zu fliehen, ließ sich die [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] mit einem immer lauter werdenden Schnurren streicheln und verließ auch nicht die Seite des Mädchens, als dieses langsam damit beginnen musste zurück zu ihren wenigen Habseligkeiten zu gehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So nahm schon bald die kleine [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] den Platz des [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]]s ein und begleitete [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] auf ihrer Reise. Und so wie der [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]] mit seinem Verhalten dem Mädchen vieles über das Überleben in der Natur beibrachte, so tat dies auch die [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]]. Allerdings oblag es der [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] genauso wie bei ihrem ersten Treffen dem Mädchen die düstere Seite der Natur zu zeigen.&lt;br /&gt;
Hatten im Sommer noch Früchte und Beeren überall auf ihrem Weg nur darauf gewartet von ihr gepflückt zu werden, so verschwanden diese immer mehr je weiter der Herbst Einzug hielt. Und schon bald musste [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] lernen, dass sie wie die [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] Leben nehmen musste, um selber zu überleben.&lt;br /&gt;
Es dauerte schier eine Ewigkeit, bis es ihr mittels einer Falle zum ersten Mal gelang ein kleines Tier zu fangen, ein Feuer zu machen und es dann übers Herz zu bringen das Tier zu töten und sogar zu verspeisen. Sie weinte bitterlich ob des Lebens, das sie beendet hatte und flehte vielmals um Verzeihung, bevor sie sich traute zu essen.&lt;br /&gt;
Durch Wiederholung aber wird jeder zum Meister und schon bald hatte sich das kleine Mädchen an die neuen Vorgänge gewöhnt, auch wenn sie noch immer für das Schicksal der Seele eines jeden Tieres, das sie tötete, zum ihr unbekannten Waldgott betete.&lt;br /&gt;
Schon bald fiel ihr das Fehlen des freudigen Zwitscherns kaum noch auf und die Harte Seite der Natur zog immer mehr in sie ein, auch wenn diese gemischt von warmen Momenten war, wie das abendliche Einschlafen mit der [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] in den Armen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===5. Kapitel===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Immer schwächer wurde der Sommer und der Herbst, der wie sein Freund Frühling sich oft wie das Seil fühlte, an dem Sommer und Herbst zogen, wurde immer dunkler und kälter. Die Stürme, die die Höhepunkte im Tauziehen zwischen Sommer und Winter für jeden sichtbar und hörbar machten, hatten schon seit einiger Zeit immer weiter an Stärke nachgelassen so wie es auch der Sommer getan hatte.&lt;br /&gt;
Immer weniger Zeit blieb dem kleinen Mädchen, das sich immer öfter morgens von Raureif befreien musste. Gelegentlich fielen früh morgens kleine weiße Flocken vom Himmel herab, setzten sich auf ihr blondes Haar und bildeten einen Schleier aus winzig kleinen Kristallen. Immer öfter froren ihr die Füße oder die Hände, manchmal kroch die Kälte sogar langsam die Beine hoch und hätte sie nicht die [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] gehabt, die sie des nachts wärmte, so wäre sie sicher oft schlotternd vor Kälte erwacht.&lt;br /&gt;
Sie hatte kaum noch Zeit, das wusste sie. Aber unbeirrt setzte sie Tag für Tag einen Fuß vor den anderen. Sie konnte nicht scheitern, sie durfte nicht! Was war schon so ein wenig Schnee im Vergleich zu dem, was ihre Schwester erleiden musste?&lt;br /&gt;
Und dann eines Tages, als die glänzende Himmelsscheibe bereits im Sinken inbegriffen war, sah sie Rauchschwaden hinter einem kleinen Weiler aufsteigen. Sie beschleunigte ihre Schritte und angespornt durch das Wettlaufen, das sich nun ergab, sprintete auch die [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] immer schneller, bis sie das Mädchen überholte und wenig später aus deren Sichtfeld verschwand.&lt;br /&gt;
Wie lange sie schon so rannte, wusste [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] nicht. Einzig und allein die stetig abnehmende Entfernung zu den Rauchschwaden und nicht die fast schon untergegangene Sonne war Mittelpunkt aller Gedanken des kleinen Mädchens. Je näher sie aber kam, desto mehr drangen schreckliche Geräusche an ihr Ohr, die sie an die unglaublich lauten Stürme im Herbst erinnerten. Oft hatte sie sich mitten in der Nacht, wenn es besonders stark stürmte, wie ein Kokon in ihre Decke eingerollt und sich vorgestellt, dass außerhalb des schützenden Mantels riesige Tiere, wie die aus der Geschichte des Greises, umher liefen und sich gegenseitig anschrien, was diesen Schrecklichen Krach erzeugte.&lt;br /&gt;
Hätte sie gewusst, was sie erwartete, so hätte sie in jenen Nächten wohl kein einziges Auge zu bekommen. Als sie sich immer weiter ihren Weg zwischen den mit einer hauchdünnen Schicht silbrigen Schnees bedeckten Bäumen des kleinen Weilers bahnte, schälten sich immer mehr die Umrisse kleinerer und größerer Häuser aus dem zwielichtigen Schatten der Bäume. Das Herz des Mädchen schlug ob der Vorfreude vielleicht endlich ihr Ziel erreicht zu haben immer schneller, bis es plötzlich zwei Schläge aussetzte während auch die kleinen Beine sich nicht mehr fortbewegen wollten.&lt;br /&gt;
Ein gewaltiges Brüllen, wie es dem stärksten Orkan alle Ehre bereitet hätte, erhob sich, als ein gewaltiger schwarzer Schatten sich auf die Reihe der Häuser zu bewegte. Nicht heimelige Kamine, nicht freundlich strahlende Herdfeuer hatten die Rauchschwaden erzeugt, die [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] angelockt hatten, sondern in Flammen stehende Barrikaden, die die Dorfbewohner scheinbar als Schutz errichtet hatten. Aber selbst diese hatten sie nicht vor dem bewahren können, was auf sie zurollte.&lt;br /&gt;
Verzweifeltes Rufen drang an [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]]s Ohren, als das Brüllen für einen Moment aussetzte. Langsam bewegte sie sich wieder, überzeugte ihre Füße mühsam zu jedem einzelnen Schritt und näherte sich so furchtbar langsam dem Chaos, das immer mehr von sich enthüllte.&lt;br /&gt;
Der gewaltige Schatten war stehen geblieben, bäumte sich in regelmäßigen Abständen auf und brüllte jedes Mal so laut, dass die nahestehenden Bäume wackelten. Vor ihm schälten sich nun auch kleinere Schatten mit langen Stäben aus dem flackernden Zwielicht der Flammen. Je näher das kleine Mädchen kam, desto mehr erkannte sie, dass es sich um Dorfbewohner zu handeln schien, die mit langen Speeren und allerlei zweckentfremdeten Ackergerät den riesigen Schatten, der längst durch die Barrikade gebrochen war, aufzuhalten versuchten.&lt;br /&gt;
Dann hörte sie plötzlich etwas, was nicht so recht in das Chaos passen wollte. Ein hohes Schreien drang an ihre Ohren, das nicht allzu weit entfernt seinen Ursprung haben konnte. In einem solchen Chaos hätte man erwartet, dass es ein furchterfülltes Schreien einer Frau ob der großen Gefahr sein müsste. Aber ein kleines Kind, jünger als die bisher unbemerkte Beobachterin, wankte kaum in der Lage richtig zu laufen mit seinen kurzen Beinen und immer wieder sich an den Häuserwänden abstützend auf den Kampf hinter der durchbrochenen Barrikade zu.&lt;br /&gt;
Doch auch der Schatten hatte das Geräusch bemerkt. [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] blieb abermals für einen Moment vor Schreck das Herz stehen, als sich das riesige Ungetüm dem wankenden Kind zu wandte. Aber diesmal setzten ihre Beine nicht aus, sondern beschleunigten Ihre Schritte. Unweigerlich dachte [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] daran, dass sie nicht schnell genug gewesen war um ihren kleinen [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]] hatte beschützen zu können und weigerte sich so etwas noch einmal zuzulassen.&lt;br /&gt;
Ihre Beine flogen förmlich über die leicht angefrorene Erde, näherten sich immer weiter dem Kleinkind und dem riesigen Schatten, der laut brüllend ebenfalls auf dieses aus der entgegen gesetzten Richtung zusteuerte. Ein verzweifelter Ruf aus der Kehle eines Mannes drang an die Ohren des Mädchens, aber kein einziger ihrer Gedanken war dazu in der Lage sich um dieses zu kümmern.&lt;br /&gt;
Mit Müh und Not erreichte sie das wankende Kind, das in dem Moment, in dem [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] hinter ihm zu Halt kam, endgültig der Schwerkraft Rechenschaft leistete und in die Arme des blonden Mädchens fiel. Doch auch der riesige Schatten hatte die Quelle des hohen Geräusches erreicht. Als eine besonders vorwitzige Flamme ihre Stimme erhob und den Schauplatz für einen Moment zur Gänze ausleuchtete, legte [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] unweigerlich die Arme fester um das Kleinkind in ihren Armen. Vor ihr erhob sich der Kopf einer gewaltigen schwarzen [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Schildkröte]], deren Augen zornig und mordlüstern das ungleiche Gespann anfunkelten.&lt;br /&gt;
Würde sie das Kind loslassen und sich vorsichtig entfernen, während das Ungetüm mit seiner Beute beschäftigt war, so würde sie vielleicht… Doch [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] schüttelte entschlossen das blonde Haupt und drückte das Kind nur stärker an sich. Der Blick ihrer Augen wurde gefährlicher, während sich diese leicht verengten. Sie würde nicht zulassen, dass erneut ein kleines Wesen, das auf ihre Hilfe angewiesen war, starb, weil sie zu zögerlich und zu schwach war. Ähnlich einer Bärenmutter, die ihr Junges vor hoffnungslos überlegenen Jägern nicht im Stich ließ, sondern die Jäger auch noch laut anbrüllte, war der Blick des jungen Mädchens. Das Brüllen aus diesem wurde immer spürbarer, so dass selbst die [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Schildkröte]] für einen Moment inne Hielt. Immer deutlicher wurde es, man war fast der Meinung, dass man es hören … und plötzlich erschallte ein gewaltiger und tiefer Schrei, als sich ein großer Schatten zwischen [[Wichtige_Personen_in_Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] und die [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Schildkröte]] schob.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===6. Kapitel===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unweigerlich hatte [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] ihre Augen geschlossen, als der zweite Schatten so nah vor ihr erschienen war, und rechnete jeden Moment damit die Flügelschläge des Todesboten zu hören.&lt;br /&gt;
Aber diese erschallten nicht, stattdessen entwickelte sich ein Sturm aus Schrei und Gebrüll der zwei riesigen Wesen direkt vor ihr. Je mehr sie aber ihre eigene Angst und ihr wild pochendes Herz beruhigte, desto mehr war sie in der Lage die tiefen Stimmen zu vernehmen:&lt;br /&gt;
„Geh mir aus dem Weg [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Bai Hu]]!“ donnerte die etwas entferntere Stimme zornerfüllt.&lt;br /&gt;
„Nein! Diese beschütze ich und du wirst sie nicht bekommen!“ erwiderte die nähere Stimme etwas leiser, aber mit einem gefährlichen Unterton.&lt;br /&gt;
„Die Menschen verdienen den Tod!“&lt;br /&gt;
„Nichts verdient den Tod. Oder hast du Xinglu’s Worte in deinem Zorn vergessen?“&lt;br /&gt;
„Du wagst es seine Worte in den Mund zu nehmen, nachdem ihr ihn verlassen habt?“ brüllte die fernere Stimme plötzlich noch lauter.&lt;br /&gt;
„Wir haben ihn verlassen nicht wegen dem, was er einst sagte, sondern wegen dem, was er nicht mehr sagt! Würde er zu dem zurückfinden, was wir immer verehrt haben, so würden wir sofort zurückkehren.“&lt;br /&gt;
Es wurde still für einen Moment. Fast ohnmächtig vor den riesigen Geschöpfen, deren Nähe sie deutlich spüren konnte, hatte [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] ihre Augen die ganze Zeit über fest zugekniffen und auch das Kleinkind in ihren Armen hatte sich nicht gerührt. Als es nun etwas ruhiger wurde, öffnete [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] vorsichtig ihre Augen und bestaunte das weiße mit schwarzen Streifen getigerte Fell einer riesigen [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]], die sich scheinbar schützend vor sie gestellt hatte. Doch Zeit für Worte blieb ihr nicht, denn schon bald ertönte die Stimme der [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Schildkröte]] erneut, wenn auch nicht mehr ganz so sehr vor Wut bebend.&lt;br /&gt;
„Ich werde mich zurückziehen und bei Xinglu auf dich warten. Wie es stets Tradition war, wirst du ihm das Wesen vorstellen müssen, dass du vor seinem Willen beschützt hast.“&lt;br /&gt;
Ein Rauschen ertönte, während sich die [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Schildkröte]] umdrehte.&lt;br /&gt;
„In einer Woche, zum Vollmond, falls du es nicht vergessen hast.“ Brummte sie.&lt;br /&gt;
„Ich habe es nie vergessen [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Xuan Wu]], nie...“&lt;br /&gt;
Und dann verschwand die gewaltige [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Schildkröte]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erst, als sich der Schatten des Tieres mit dem Schatten des großen Wald, der in einiger Entfernung zum Dorf zu sehen war, vereinigt hatte, ging ein spürbares Aufatmen durch die Dorfbewohner. Sie schienen sich nicht an der Gegenwart des zweiten Tieres zu stören, als sie an diesem vorbei auf [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] zu rannten. Das kleine Kind in ihren Armen begehrte plötzlich auf, als ein großer Mann mit einer eindrucksvollen Narbe über der Wange und schwarzem Haar vor [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] auftauchte und im nächsten Moment hob eben dieser das Kleinkind aus ihren Armen empor und drückte es an sich.&lt;br /&gt;
„Hast du Angst um deinen Papa gehabt?“murmelte der Mann, der voller Freude dem Kind die Nase stupste.&lt;br /&gt;
„[[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]]… wir müssen reden.“ Ertönte die tiefe Stimme nun einfühlsam und beruhigend aber mit einem kleinen Anflug von Sorge und lenkte [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] von dem rührenden Bild vor sich ab. Als sie ihre Augen dem großen Wesen zu wandte und sich die Blicke begegneten, atmete sie erschrocken ein.&lt;br /&gt;
„Bist du… das kleine Kätzchen?“&lt;br /&gt;
Und der Blick der eisblauen Augen des weißen [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]]s sagte mehr als Worte könnten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===7. Kapitel===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Was hat das alles zu bedeuten?“ Schrie [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] schon fast dem großen [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] entgegen.&lt;br /&gt;
Die Sonne schickte gerade ihre ersten Strahlen durch die kahlen Äste der Bäume und zeigte dem Mädchen, wie viel Zeit seit dem Verschwinden der [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Schildkröte]] vergangen war.&lt;br /&gt;
Die letzten Stunden hatte sie damit zugebracht sich der Versuche der Dorfbewohner sie wie eine Heldin zu feiern zu erwehren und immer wieder den Armen, die sie umschlingen wollten, zu entfliehen. Als die Menschen endlich eingesehen hatten, dass sie an derlei Feiern nicht interessiert war und ihr die Nähe zu so vielen Lebewesen sogar unangenehm war, hatten sie ihr endlich etwas Platz gelassen, ihr etwas zu essen und einen Platz zum Schlafen gegeben. Während dieser Stunden war [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Bai Hu]], so hatte ihn die [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Schildkröte]] genannt, wie vom Erdboden verschlungen gewesen und erst am nächsten Morgen, als [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] sich aus Gewohnheit bei der ersten Morgenröte aus dem Bett erhob und an die frische Luft ging, saß er plötzlich neben dem Haus und schaute sie lange Zeit stumm aus seinen eisblauen Augen an, bevor er sich erhob und langsam gen Waldgrenze trottete. Schnell war sie ihm gefolgt und rief ihm nun schon zum zweiten Mal dieselbe Frage entgegen:&lt;br /&gt;
„Sag es mir! Was hat das alles zu bedeuten? Antworte endlich!“&lt;br /&gt;
„Zügle dein Temperament. Ich höre dich.“ Antwortete der große [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] mit ruhiger und gedämpfter Stimme.&lt;br /&gt;
Es dauerte ein paar Momente, bevor [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] sich etwas beruhigt hatte und deutlich leiser entgegnete: „Aber warum antwortest du mir dann nicht?“&lt;br /&gt;
„Alles besitzt einen richtigen Ort und eine richtige Zeit.“&lt;br /&gt;
„Und erst jetzt stimmt beides überein?“&lt;br /&gt;
„Richtig..“ Der [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] hielt in seinem Gang inne und schaute sich in dem winterlichen Wald einige Momente lang um, bevor er fortfuhr.“Und Vieles ist nicht für die Ohren aller bestimmt.“&lt;br /&gt;
„Also sollen die Dorfbewohner davon nichts hören?“&lt;br /&gt;
„Du hörst zu.“ Abermals folgte eine Pause, die der [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] nutzte um wieder eine Pfote vor die andere zu setzen. „Diese Menschen haben den Zorn Xinglu’s auf sich gezogen und [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Xuan Wu]], der einzige von uns der bei ihm geblieben ist, war hier um das Urteil zu vollstrecken.“&lt;br /&gt;
„Xinglu? [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Xuan Wu]]? Ich verstehe nicht… Ich verstehe gar nichts!“ Brummte [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] in sich hinein.&lt;br /&gt;
„Xinglu ist der Waldgott. Der, nach dem du gesucht hast.“&lt;br /&gt;
Ein Moment der Stille folgte, in dem sich [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]]‘s Augen weiteten und sie tief Luft holte für die folgenden Worte:&lt;br /&gt;
„Aber dann bin ich ja am Ziel Dann wird Kigiku endlich geheilt!“ Sie griff in den Schnee, warf diesen voller Freude empor und drehte sich in dem kleinen Schneegestöber entzückt um sich selber.&lt;br /&gt;
„Ja und nein.“ Erschallte die Stimme des [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]]s. Abrupt blieb [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] stehen und schaute diesen entgeistert an.&lt;br /&gt;
„Er hat die Macht zu heilen, aber ob er das tun wird ist fraglich.“ [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Bai Hu]] atmete tief ein und aus, was dank seiner Größe einen imposanten Luftstrom erzeugte, der [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]]‘s Haar umher wirbelte.&lt;br /&gt;
„Aber darum geht es gerade nicht. Du hast dich dem Willen Xinglu’s entgegen gestellt und seinen Zorn auf dich gezogen.“&lt;br /&gt;
„Aber ich habe doch nur ein kleines Kind beschützt!“ Schrie [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] ihm entgegen.&lt;br /&gt;
„Das weiß ich und das wirst du ihm erklären müssen, wenn du vor ihm stehst.“&lt;br /&gt;
Das Mädchen schluckte geräuschvoll und sah den [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] mit einer Spur Furcht in den Augen an.&lt;br /&gt;
„Und was ist, wenn er mich nicht versteht? Was ist…?“&lt;br /&gt;
„Xinglu hat sich verändert. Wo einst Mitgefühl und Wut sich die Waage hielten, herrscht nun zumeist das Dunkle.“&lt;br /&gt;
„Aber wieso?... Und wieso kennst du ihn so gut? Wieso bist du kein kleines Kätzchen mehr? Wieso hast du mir geholfen? Wieso hast du den kleinen [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]] getötet?“ Platzte es aus [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] hervor.&lt;br /&gt;
„… Zeit und Ort [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]]… Zeit und Ort.“ Und im nächsten Moment war der große weiße [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] mit ein paar gewaltigen Sätzen im Wald verschwunden und [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] drehte sich langsam gen des erwachenden Dorfes.&lt;br /&gt;
„Wenn nicht jetzt, wann dann?“ Murmelte sie und machte sich auf den Weg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===8. Kapitel===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als das blonde Mädchen sich langsam durch den winterlichen Wald dem Dorf und dessen wärmeverheißenden Rauchsäulen näherte, schälte sich immer mehr die Silhouette eines Mannes aus dem morgendlichen Zwielicht heraus. Leicht war dieser Schatten mit dem Stein zu verwechseln, auf welchem er sich befand, aber mehr und mehr fiel die Unnatürlichkeit dieses Gebildes [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] ins Auge und so blieb sie nach einigen weiteren Schritten schließlich vor einem alten Mann stehen, der seine geschlossenen Augen dem Himmel entgegen gerichtet hatte.&lt;br /&gt;
Gerade öffnete sie den Mund, um etwas zu sagen, da hob der Alte die Hand und bedeutete ihr zu schweigen. Erst einige Momente später ertönte die brüchige Stimme und durchbrach die Stille.&lt;br /&gt;
„Ich weiß, dass du hier bist auch ohne deine Worte.... Die Bäume reden seit Wochen ununterbrochen über das Mädchen, das den Waldgott sucht. Und nun stehst du vor mir, blickst mit Augen um dich, die voller Fragen sind.“&lt;br /&gt;
„Die Bäume reden?“ Antwortete [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] verdutzt und verdeutlichte mit ihrer Frage die Worte des Mannes, der anfing zu kichern, nur noch mehr.&lt;br /&gt;
„Da reist sie mehrere Monde lang durch die Natur, lässt diese in sie einkehren aber kehrt selber nicht in sie ein… Natürlich reden sie! Sie reden schon viel länger als die Menschen.“&lt;br /&gt;
„Und ihr versteht sie? Wieso verstehen die Menschen sie nicht? Oder bin das nur ich?“&lt;br /&gt;
„Ja ich verstehe sie, aber ich bin einer der Letzten.“&lt;br /&gt;
„War das mal anders?“&lt;br /&gt;
Abermals kicherte der Alte, rückte auf seinem Stein zur Seite und bedeutete [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] neben ihm Platz zu nehmen. Nur zögerlich kam sie dieser Aufforderung nach und erst, als sie neben ihm saß, erhob der Mann wieder die Stimme.&lt;br /&gt;
„Ja war es. Wir sind, genauso wie alle Tiere, die Kinder der Natur und genauso wie Kind und Mutter sich verstehen, auch ohne sich direkt zu verstehen, so taten es Mensch und Natur. Manche Menschen verstanden sie besser, manche schlechter. Aber ein jeder tat es. Irgendwann aber, wenn das Kind nicht mehr auf die Mutter angewiesen ist, bricht dieses Verständnis.&lt;br /&gt;
Was bleibt dann zurück? Ein Kind, das sich seine eigene Welt mit seinen eigenen Kräften aufbaut, und eine Mutter, die immer noch versucht über ihr Kind zu wachen.“&lt;br /&gt;
„Also… Sind es wir Menschen, die nicht mehr zuhören?“&lt;br /&gt;
Die faltige und wettergegerbte Miene des Alten verzog sich zu einem breiten Lächeln.&lt;br /&gt;
„Richtig. Sie hat nie aufgehört zu sprechen und genau so habe ich von dir gehört.“&lt;br /&gt;
„Aber, wieso verurteilt der Waldgott, der doch die personifizierte Natur ist, die Menschen, wenn eine Mutter doch nie aufhört sich um ihre Kinder zu sorgen?“&lt;br /&gt;
Ein tiefes Seufzen entfuhr dem alten Mann, dessen Lächeln schnell einem traurigen Ausdruck wich.&lt;br /&gt;
„Wo zwei Wesen nicht miteinander sprechen, da können sie nicht mehr auf Sorgen, Ängste und Bedürfnisse eingehen. Die Menschen wollten und wollen sich ihr Leben auf eigenen Beinen aufbauen. Wollen mehr und mehr die Risiken, die die Natur als Mutter vieler Lebewesen für sie bereithält, beseitigen und verändern somit etwas, was bisher kein Wesen tat: die Natur selber.&lt;br /&gt;
Der Wald, in dem wir sitzen, erstreckte sich einst über fast die gesamte bekannte Welt und wo er nicht war, da waren Steppen, Wiesen und Auen. Je mehr der Mensch sich ausbreitete, desto mehr drängte er die anderen Lebewesen und sogar die Natur zurück.&lt;br /&gt;
Letztlich ist nichts gefeit vor der Angst vor Veränderungen und Tod und der Waldgott, der vor allem der Beschützer des Waldes und der Natur ist, ist diesen negativen Gefühlen stärker ausgesetzt, als es die Natur selber ist. Denn noch immer reden die Bäume zu den Menschen und hoffen, dass sie sie verstehen.“&lt;br /&gt;
Lange Zeit schwieg das Mädchen auf diese Worte hin und schaute niedergeschlagen auf den von dünnem Schnee bedeckten Boden.&lt;br /&gt;
„Kann ich lernen sie zu verstehen?“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===9. Kapitel===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Ende der Woche, das ähnlich dem Schwerte Damokles‘ ständig drohend über [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]]s Kopf hing, rauschte wie im Flug heran. Jeder Tag war geprägt von demselben Ablauf, der ihr eine Teilnahme am dörfischen Leben lediglich zu den Abendstunden erlaubte und sie sonst von früh morgens ab in den Armen der Natur und zwischen von Schnee bedeckten Bäumen den Worten des alten Mannes lauschen ließ.&lt;br /&gt;
Am Abend des letzten Tages, den sie zum ersten Mal zur Gänze im Dorf verbringen durfte, erklang ein lautes Rascheln am Rande des Dorfes. Die Dorfbewohner streckten ihre Köpfe voller Furcht vor einem neuen Angriff aus den Fenstern und hier und dort erklangen Stimmen, die von der zu großen Ruhe in den letzten Tagen sprachen, die sie als Anzeichen für den nun kommenden Sturm sahen. Als sich die ersten bereits anschickten um wie vor einer Woche mit Feuer und behelfsmäßigen Waffen ihre Liebsten zu verteidigen, trat [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] aus der Hütte, in der sie hatte nächtigen dürfen.&lt;br /&gt;
Ohne ein Wort ging sie an der kleinen Gruppe Männer vorbei, legte einem nach den anderen beruhigend die Hand auf die Schulter und ging alleine gen Waldgrenze. Einen merkwürdigen Einfluss hatte sie auf die Bewohner, die sich langsam zurückzogen aber erst zur Ruhe kamen, als sie das Mädchen begleitet von einem großen Schatten im Dunkel des Waldes hatten verschwinden sehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]]s Reise führte sie entlang an den ihr bekannten Bäumen und Lichtungen immer tiefer in den riesigen Wald. Stumm folgte sie dem Schatten des großen [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]]s, dessen weißes Fell gelegentlich im Lichte eines vorwitzigen Mondstrahles aufzuglühen schien, aber dann sofort wieder erlosch. Kein Wort verlor das imposante Tier und ließ ihr somit sowohl die nötige Ruhe als auch Zeit um sich auf das Kommende vorzubereiten.&lt;br /&gt;
Viele Stunden lang liefen sie so an riesigen schneebedeckten Bäumen vorbei, deren imposante Statur Geschichten über Zeiten zu erzählen schien, in denen der Waldgott friedlich durch diese vergessenen Haine wandelte und den Bäumen dabei half zu wachsen. Immer weiter ging die Reise durch das Reich des Waldgottes und schließlich kündigte ein gewaltiges Tosen vom nahen Ende des Weges.&lt;br /&gt;
Und als der große [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] zum ersten Mal seit Stunden anhielt, um den Kopf gen der Quelle des Geräusches zu wenden, stockte [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] der Atem. Vor ihnen erstreckte sich ein riesiger Wasserfall, der seine Wassermassen von der Spitze eines hohen Berges hinab zu einem See schickte, der sich zu ihren Füßen erstreckte. Das aufgespritzte Wasser verteilte sich vom Berg herab langsam über die gesamte Lichtung , fing das Mondlicht ein und ließ die Umgebung gleich millionen winziger fallender Sterne in dessen silbrigen Licht erstrahlen.&lt;br /&gt;
„Dort oben ist Xing Lu’s Hain. Es ist lange her, seit ich dort war, und noch länger ist es her, seitdem die Füße eines Menschen diesen Boden berührt haben... Um dort hinauf zu kommen, wirst du auf meinen Rücken steigen und dich gut festhalten müssen.“ Erklang die tiefe Stimme des [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]]s, der sich auf den Boden gelegt hatte und geduldig abwartete, bis [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] auf seinen Rücken gestiegen war. Erst dann erhob er sich wieder und hätten sich ihre Hände nicht in dem weißen Fell verkrallt, so wäre sie bei den folgenden gewaltigen Sprüngen des Tieres, die die Zwei in Windeseile dem Scheitel des Wasserfalls näher brachten, sicherlich in die Tiefe gestürzt.&lt;br /&gt;
So aber erblickte sie bald, nachdem sie sich wieder getraut hatte ihre Augen zu öffnen, einen wunderschönen silbern glänzenden See, dessen Oberfläche so glatt wie ein Spiegel den Sternenhimmel reflektierte und dem Auge vorgaukelte einen zweiten Himmel zu den eigenen Füßen zu sehen, samt einer dunkelgrünen Wiese, die gespickt von allerhand Blumen ohne den Makel einer einzigen Schneeflocke dem Winter trotzte. Sie war im Hain des Waldgottes angekommen und erst, als sie die Augen von dessen Schönheit abwenden konnte, erblickte sie eine dunkle Gestalt, die auf der Insel mitten im See zu warten schien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===10. Kapitel===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vollkommen still lief [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Bai Hu]] an der Seite [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]]s über die wunderschöne Wiese dem See, der Insel und der Gestalt auf dieser entgegen. Sogar das große Tier, das in seinem Leben schon so viel erlebt hatte, war ob dem, was kommen würde, angespannt und dabei unbewusst in sein Jagdverhalten zurückgefallen.&lt;br /&gt;
Kein Wort verlor er, kein ungestüm umgeknickter Grashalm oder unvorsichtig berührter Kieselstein sprach vom Gang des Tieres und hätte er nicht gelegentlich tief Luft geholt, um nicht vor Anspannung zu platzen, so hätte [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] ihn wahrscheinlich völlig vergessen.&lt;br /&gt;
Das Mädchen indes lief mit ruhigem und bestimmten Schritten auf den See zu, ließ sich von dem [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] mit einem Sprung über diesen befördern, und glitt ohne aus der Ruhe zu kommen von dessen Rücken direkt auf die kleine vom Schatten einer Wolke verdeckte Insel vor die dunkle Gestalt.&lt;br /&gt;
Der Blick zweier großer violetter Augen legte sich auf sie, als ihre eigenen Augen sich langsam erst dazu überwinden mussten die ungewöhnlichen Pfoten, die einer Mischung aus Menschenfüßen und Bärentatzen zu entsprechen schienen, und dann den im Schatten liegenden Körper hinauf bis zu den Augen des Wesens zu betrachten. Als sich der Blick der zwei Wesen traf, stockte dem Mädchen der Atem und für einen Moment fühlte sie die bodenlose Wut des Schattens vor ihr. Erst nach einigen Momenten fiel ihr auf, dass sich der [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] neben ihr vor dem Wesen verneigte und so tat sie es ihm schnell und etwas überhastet gleich.&lt;br /&gt;
„Es ist lange her [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Bai Hu]].“ Ertönte die Stimme des Wesens schneidend wie der Wind im Herbst sofort, als sich [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] verneigt hatte, als ob das Wesen darauf gewartet hätte.&lt;br /&gt;
„Xinglu.“ Antwortete der [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] schlicht, aber ehrerbietend.&lt;br /&gt;
„Sag mir, warum muss mein Hain die Füße dieser Kreatur ertragen? Warum beschütztest du es vor meinem Urteil?“&lt;br /&gt;
„Weil ich versprach sie zu beschützen und ihr zu helfen, weil sie mit deinem Urteil über die Menschen des Dorfes nichts zu tun hatte und weil die Menschen nicht das sind, was du in ihnen siehst.“&lt;br /&gt;
„Xinglu’s Urteil betrifft alle Menschen!“ Ertönte die wütende tiefe Stimme der riesigen [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Schildkröte]], als sich diese aus dem See erhob und geschwind auf die Insel neben den Schatten schob.&lt;br /&gt;
„Und warum maßt du es dir an ein Urteil über Xinglu’s Urteil zu fällen [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Bai Hu]]?“&lt;br /&gt;
Der [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] atmete tief ein, um zu einer Antwort auf den Angriff [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Xuan Wu]]’s anzusetzen, aber die Stimme des Schattens ließ ihn innehalten.&lt;br /&gt;
„Ich habe [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Bai Hu]]’s Gründe gehört und im Moment soll mir dies reichen.“ Der Blick der violetten Augen richtete sich wieder auf [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]]. „Nun erzähl mir deinen Namen kleine Kreatur und begründe mir, warum du ein Wesen vor meinem Urteil bewahrtest.“&lt;br /&gt;
Aber dem Mädchen stockte der Atem abermals, als es nun die volle Aufmerksamkeit auf sich lasten fühlte. Nervös spielte sie mit ihren Daumen und hatte ihren Blick gen Boden gerichtet, als sie endlich die Kraft fand zu antworten:&lt;br /&gt;
„Mein Name ist [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]]… Und ich wollte einfach nicht zulassen, dass ein kleines hilfloses Wesen vor meinen Augen stirbt, weil ich nicht eingriff… Nicht noch einmal…“ Bilder des roten [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]]s schossen aus ihrem Gedächtnis hervor und trieben ihr Tränen der Trauer in die Augen.&lt;br /&gt;
„Nicht noch einmal?... Ich muss jeden Tag dabei zusehen, wie kleine hilflose Wesen vor meinen Augen sterben, weil andere Wesen maßlos leben wollen… Nicht noch einmal… Ich kann es nicht fassen… Was weißt du kleine Kreatur denn schon von Leben und Tod?“&lt;br /&gt;
Die Stimme des Schattens, war sie zuvor schon schneidend gewesen, hatte sich nun auch noch gleich einem Orkan erhoben und donnerte ehrfurcht erregend über den Hain, so dass ein jeder, der sie vernehmen konnte, den Kopf einzog und still ausharren wollte, bis der Sturm vorbei war.&lt;br /&gt;
„Sie weiß so viel wie man eben in einem Leben in der Natur lernen kann.“ Erschallte auf einmal eine hohe Stimme, die vom Himmel zu kommen schien. „Sie hat die tägliche Furcht und Ungewissheit gespürt, hat die Freuden über die einfachsten Dinge genossen und die Trauer über den Verlust der wertvollsten Dinge erlebt. Maßt du dir nun schon an das Recht auf Trauer und Schmerz gepachtet zu haben Xinglu?“&lt;br /&gt;
Und plötzlich landete direkt hinter [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] ein großer [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]], von dessen Federkleid sich ein paar rote Federn lösten und langsam um das Mädchen herum zu Boden glitten. Beim Anblick dieser Federn schossen dem Mädchen nur noch mehr Tränen in die Augen und sie befürchtete, dass ihr Kopf ihr einen Streich spielen würde, denn diese Federn würde sie überall wiedererkennen.&lt;br /&gt;
„Bist du so verbittert Xinglu, dass du nicht einmal erkennst, dass dieses Mädchen erst einige wenige Sommer alt ist, aber durch das Leben und die Reise in der Natur viel schneller gealtert und gewachsen ist? Erkennst du nicht, was du vor dir siehst?“&lt;br /&gt;
„[[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Zhu Que]]… worauf willst du hinaus? Erklär dich, wenn du dich schon einmal zu uns auf den Boden herablässt!“ Donnerte der Schatten abermals entgegen.&lt;br /&gt;
„Die Natur selber hat [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] auf ihrer Reise geholfen und sie wachsen lassen, um sie auf das kommende vorzubereiten. Willst du als Wächter und Aspekt dich nun gegen den Willen der Natur stellen?“&lt;br /&gt;
Ein tiefes Rauschen war zu hören, als der Schatten sich zu [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] hinab beugte und zielsicher ihrem Gesicht entgegen atmete und sie näher betrachtete. Hätte das Mädchen dies normalerweise als sehr unangenehm empfunden und sich scheu weggedreht, so blieb sie wie angewurzelt stehen und betrachtete sich stattdessen ebenfalls eingehend.&lt;br /&gt;
Sie hatte vor Wochen, vielleicht vor Monaten sogar aufgehört sich selber zu betrachten und so war ihr nie aufgefallen, dass ihr Körper in ihren einstmals kindlichen Augen riesige Züge angenommen hatte. Sie war stark gewachsen, hatte wahrscheinlich Kigiku eingeholt und noch ein wenig weiter gewachsen. Unter ihrer Jacke wölbten sich zwei Hügel nach außen, deren Maße wohl noch wachsen würden, wenn sie sich wieder einigermaßen ernähren würde. Auch ihr Haar war immer länger geworden und glich der goldenen Mähne eines Löwen. War sie vor ihrer Reise noch ein normales 10 Jahre altes Mädchen gewesen, so glich ihre Statur nun mehr der einer 15jährigen.&lt;br /&gt;
Sie kam aus dem Staunen nicht mehr heraus und verlor ob dieser Erkenntnis auch für einen kurzen Moment den Gedankengang, der ihr zuvor die Tränen in die Augen getrieben hatte. Aber dann brachte ihn eine rote Feder, die direkt vor ihren Füßen lag, wieder zurück.&lt;br /&gt;
„Du bist doch der kleine rote [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]] oder? Du lebst?“ Hauchte sie mit nach oben gerichteten Gesicht dem Kopf des gewaltigen [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]]s entgegen, der hinter ihr saß und dessen Oberkörper über ihr aufragte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===11. Kapitel===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Ja [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] ich lebe.“ Antwortete der [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]] mit sanfter Stimme, so dass [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] fast der Meinung war ein Lächeln auf dem weit entfernten Gesicht erkennen zu können.&lt;br /&gt;
„Nicht nur ergreifst auch noch du Partei für diese Kreatur, sondern du kennst sie auch noch [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Zhu Que]]? Was geht hier vor?!“ Schaltete sich die schwarze [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Schildkröte]] erneut ein und der große [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]] holte tief Luft, um zu einer Erklärung anzusetzen.&lt;br /&gt;
„Dass ihr es nicht vernommen habt, wundert mich nicht, aber vor fast einem Jahr vernahm ich die Klagen eines kleinen Baches weit im Westen. Als ich mich ihm näherte und ihn fragte, was es mit seinen traurigen Worten auf sich habe, erzählte er mir von seinem Fehler. Er habe, so berichtete er mir, in dem Versuch ein kleines Mädchen mit blondem Haar aufzumuntern einen alten Wanderer zu dieser gelockt, damit dieser sie mit seinen Geschichten aufmuntern könne. Als der Wanderer dem Mädchen von dem Waldgott erzählte, schnappte dieses sich seine Sachen und lief los, um den Waldgott zu finden und um Hilfe zu bitten. Aber wie sollte ein kleines Mädchen alleine überleben?&lt;br /&gt;
Ich beschloss also dem Bach zu helfen und dem Mädchen beizustehen. So begleitete ich [[Wichtige_Personen_in_Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]], das Mädchen aus der Geschichte des Baches, als kleiner [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]] und lehrte sie durch mein Beispiel vom Leben in der Natur.&lt;br /&gt;
Als der Herbst kam und die Zeit meiner Herrschaft sich dem Ende entgegen neigte, traf ich [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Bai Hu]] und bat ihn mir zu helfen. Fortan übernahm er es [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] zu begleiten, nachdem wir es so haben aussehen lassen als ob ich durch die Krallen [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Bai Hu]]’s gestorben wäre.&lt;br /&gt;
Während wir uns aber um [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] kümmerten, bemühte sich die Natur selber ebenfalls um [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]], half ihr beim Wachsen, beim Verstehen und beim Leben. Schon bald hätte sie uns nicht mehr gebraucht, aber wir waren zu neugierig auf das, was kommen könnte.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lange Zeit herrschte Stille, während der Schatten [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] eingehend musterte. Schließlich aber erhob er die Stimme, deren Worte er scheinbar direkt an [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] richtete.&lt;br /&gt;
„Würde ich dich am liebsten auf der Stelle zertreten für den Verstoß gegen mein Urteil, für die Schritte auf dem Boden meines Haines und für die Anmaßung, in der sich jene zwei auf deine Seite stellten und dich beschützten, so kann ich doch das Wirken der Natur an und in dir sehen.&lt;br /&gt;
Nun stelle ich dir also folgende Frage: Würdest du das Dorf, deren Bewohner dir in der letzten Woche Obdach gewährten, verlassen und zulassen, dass ich es mitsamt seiner Bewohner vernichte, wenn ich dafür deine Schwester Kigiku heile?“&lt;br /&gt;
[[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]]s Augen weiteten sich bei diesem Angebot genau so sehr wie sich die Augen des [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]]s und des [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]]s vor Wut verengten. Beide waren außer sich vor Zorn über die Hinterlist der Worte ihres Gottes, aber keiner von beiden hatte das Recht den Mund zu öffnen.&lt;br /&gt;
„Woher weißt du von Kigiku?“ Antwortete [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] stockend, woraufhin der Schatten lediglich tiefkehlig lachte.&lt;br /&gt;
„Ich weiß viele Dinge. Nun aber entscheide dich und lass dich nicht davon einnehmen, dass du deine Schwester nicht mehr lebendig antreffen würdest, wenn du dich jetzt auf den Rückweg begibst.“ Woraufhin der Schatten erneut lachte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===12. Kapitel===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Immer mehr Tränen schossen [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] in die Augen, ließen diese nach und nach überquellen und liefen dann eine nach der anderen die Wangen des Mädchens hinab, bis sie sich von diesen lösten und gen Boden fielen. Die kommende Entscheidung war die schwerste, die sie jemals hatte treffen müssen und es war der erste Moment, in dem sie ihre Reise in Frage stellte.&lt;br /&gt;
„Ich… Die Menschen sollen leben.“ Brachte sie schluchzend hervor und sah gleichzeitig ihre kranke Schwester vor ihren Augen, deren endgültiges Todesurteil sie nun unterschrieben hatte und die sie wohl nie wieder sehen würde.&lt;br /&gt;
„Was?!? Du maßt es dir an…?!?“ Donnerte die Stimme des Schattens wieder hervor, wurde aber von [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Bai Hu]] abrupt unterbrochen.&lt;br /&gt;
„Sie hat sich entschieden Xinglu. Hör auf mit deinen Spielen und sieh ein, dass du dich geirrt hast.“&lt;br /&gt;
„Gut, ich stehe zu meinem Wort. Aber ich habe nirgends von dem Leben des Mädchens geredet. Sie hat sich meinem Urteil entgegen gestellt und muss nun die Konsequenzen tragen!“&lt;br /&gt;
Schreckhaft atmete [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] ein und schaute mit geweiteten Augen auf den Schatten vor sich.&lt;br /&gt;
„Aber ich darf nicht ohne Weiteres nehmen, was die Natur gewährt hat… Also wirst du dir dein Leben verdienen müssen kleines Mädchen. Schließe die Augen und lass mich sehen, ob der Geist der Natur wirklich in deinen Knochen steckt.“&lt;br /&gt;
Und so sehr [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] auch dagegen ankämpfte, ihre Augenlider schoben sich unweigerlich vor ihre Pupillen und schon bald verschwammen die Bilder vor ihren Augen und die Gedanken in ihrem Kopf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie spürte weiches feuchtes Gras zwischen ihren blanken Zehen und eine Eule schickte ihren Ruf durch die Luft vorbei an ihren Ohren. Als sie die Augen langsam öffnete, sah sie sich inmitten eines großen Waldes stehen, deren Bäume genauso wie der Wald selber kein sichtbares Ende zu haben schienen. Alles an dem Wald wirkte merkwürdig urtümlich und erinnerte sie an die riesigen Bäume, die sie in der Nähe des Wasserfalls und des Haines gesehen hatte.&lt;br /&gt;
Erneut riss sie der Schrei der Eule aus den Gedanken und ließ in diesen Platz genug für die Erkenntnis, dass die Sonne gerade untergegangen war und die Schatten im Wald immer mehr die Oberhand gewannen.&lt;br /&gt;
Und dann spürte sie es, eine Präsenz im Schatten und der Blick unsichtbarer Augen auf ihrem Rücken. Die feinen Härchen auf ihrem Nacken stellten sich auf, sie machte einen zaghaften Schritt nach hinten und drehte sich dann plötzlich herum um loszurennen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===13. Kapitel===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Wind pfiff ihr ins Gesicht, sauste ihr um die Ohren und ließ den Klang seiner Stimme in diesen erklingen. Immer wieder schlugen ihr kleinere Äste, die sie nicht rechtzeitig bemerkt hatte, gegen den Körper und hinterließen an diesem immer mehr kleine Schnitte aus denen schon bald feine Bluttropfen hervorquollen. Schneller und schneller lief [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] durch den dunklen Wald, der sein wunderschönes Kleid abgelegt hatte und ihr nun seine dunkle und gefährliche Seite zeigte.&lt;br /&gt;
Wie konnte dies nur derselbe Wald, derselbe Ort sein, der sie mit den ersten Bildern verzaubert hatte? Fragte sie sich, als sie sich in Sicherheit wähnend an einen Baum lehnte und umschaute. Schon seit einiger Zeit hatte sie die Präsenz in ihrem Rücken nicht mehr gespürt. Sollte sie dieses Etwas wirklich abgehängt haben? Sie schaute sich nervös um, ließ den Blick ihrer Augen durch die Dunkelheit wandern und versuchte ihr pochendes Herz zu beruhigen. Es war schwer in der Dunkelheit überhaupt etwas auszumachen und immer wieder machte ihr Herz einen furchtsamen Sprung, wenn die Schatten der Bäume ihr obskure Wesen, die mit langen feingliedrigen Armen in der Dunkelheit zu tanzen schienen, vorspielten.&lt;br /&gt;
Plötzlich blitzte in der Dunkelheit etwas auf. Noch bevor sich die Härchen auf ihrem Nacken aufstellen konnten, war sie schon wieder los gerannt und hetzte durch den Wald. Das Blut, das sich in der kurzen Zeit der Rast auf ihrer Haut gesammelt hatte, wurde vom Gegenwind weggeweht und hinterließ eine feine rote Spur, der man viel zu leicht folgen konnte.&lt;br /&gt;
Wie sollte sie nur dem Schrecken, der mit Sicherheit den Tod bringen würde, entkommen? Wie sollte sie den Anbruch des Tages und das erste Licht, das die Schatten vertreiben würde, nur wieder erleben? Und wie sollte auch nur ein Mensch in dieser schrecklichen Umgebung überleben können?&lt;br /&gt;
Völlig außer Atem rannte das Mädchen dennoch weiter. Immer, wenn sie die Gefahr gegen einen Baum zu laufen ignorierend einen Blick über die Schulter warf, konnte sie einen formlosen Schatten im Schatten sehen, der der blutigen Spur folgte. Nein sie wunderte sich nicht mehr, dass die Menschen sich vor dieser Umgebung fürchteten und die Natur verändern wollten, um in ihr zu überleben. In dieser schrecklichen Umgebung würden sie nie anders überleben können!&lt;br /&gt;
„Vieles, das auf den ersten Blick schrecklich wirkt, ist nur ungewohnt für die Augen.“&lt;br /&gt;
Ertönte plötzlich die raue Stimme des alten Mannes in ihrem Kopf und sie erinnerte sich an die vielen Stunden, in denen er ihr eigentlich nur von der Natur erzählte.&lt;br /&gt;
„ Ein Wolf tötet nicht, weil er grausam sein möchte. Ein Wolf tötet, weil er überleben will. Der Wille zu Überleben ist das, was uns alle – selbst die Pflanzen – vereint.“&lt;br /&gt;
Aber dieses Ding, was auch immer es ist, ist böse! Das konnte sie deutlich spüren. Sie konnte spüren wie es Millimeter um Millimeter näher kam, sich wieder zurückfallen ließ und dann wieder langsam näher kam. Und das alles nur, um mit ihr zu spielen, um ihr den Schrecken in Mark und Bein zu jagen!&lt;br /&gt;
„Wahre Boshaftigkeit gibt es in der Natur nicht. Sie ist eine Erfindung der Menschen, um die Natur zu verteufeln.“&lt;br /&gt;
Aber sie konnte das Böse in diesem Ding eindeutig spüren. Und inmitten dieser schrecklichen Umgebung war niemand, der ihr helfen konnte. Sie war alleine.&lt;br /&gt;
„Niemals bist du alleine. Stets wirst du einen Baum, eine Blume oder zumindest einen Grashalm in der Nähe finden. Deine Mutter wird immer da sein und dich beschützen.“&lt;br /&gt;
Und auf einmal blieb [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] stehen. Langsam drehte sie sich zur Seite und legte die Stirn gegen die Rinde eines der riesigen Bäume. Wie hatte sie nur diese sanften Riesen verteufeln können? Wie hatte sie nur diese Umgebung als schrecklich bezeichnen können?&lt;br /&gt;
Sie schloss die Augen und wartete auf die Schritte, die sich sicher bald nähern und ihren Tod bedeuten würden. Aber sie würde nicht mehr rennen. Sie vertraute auf ihre Mutter und legte ihr Leben in deren Arme.&lt;br /&gt;
Und dann hörte sie ein leises Flüstern.&lt;br /&gt;
„Wie sich die Arme an mich lehnt. Oh du Arme, hör auf zu weinen.“&lt;br /&gt;
„Das sind keine Tränen, das ist Blut. Bist du zu hölzern geworden um den Unterschied zu merken?“&lt;br /&gt;
„Sie blutet? Warum denn nur?“&lt;br /&gt;
„Weil selbst kleine Äste die weiche Haut zerschneiden können.“&lt;br /&gt;
„Schau nur wie sie zittert.“&lt;br /&gt;
„Wie gerne würde ich ihr helfen.“&lt;br /&gt;
„Ich auch.“&lt;br /&gt;
„Ich auch.“&lt;br /&gt;
„Aber sie kann uns nicht hören.“&lt;br /&gt;
„Wir können sie nicht trösten.“&lt;br /&gt;
„Wir können sie nicht beschützen.“&lt;br /&gt;
„Würde sie uns nur hören können.“&lt;br /&gt;
„Wieso kann sie uns nicht hören?“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Ich kann euch hören!“ Schrie [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] mit all ihrer Kraft. „Bitte helft mir!“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Sie kann uns hören?“&lt;br /&gt;
„Sie möchte unsere Hilfe?“&lt;br /&gt;
„Wie lange ist es her?“&lt;br /&gt;
„Sollen wir singen?“&lt;br /&gt;
„Ja lasst uns singen!“&lt;br /&gt;
„Ja..Singen!“&lt;br /&gt;
Und plötzlich schwoll das Flüstern, war es zuerst noch leise und kaum zu hören gewesen, immer weiter an, gewann an Stärke und glich schon bald einem Orkan aus unterschiedlichen Stimmen, die durcheinander riefen. Nach und nach hörten die Stimmen auf zu rufen und fingen stattdessen an leise zu summen. Das Summen wurde immer lauter, übertönte schließlich die letzten Stimmen und brachte mit seinen tiefen Tönen [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]]s Innere sanft zum vibrieren.&lt;br /&gt;
Eine tiefe und warme Stimme erschallte, sang von den Strahlen der Sonne und den Tränen des Mondes und plötzlich setzten alle Stimmen in dieses Lied mit ein.&lt;br /&gt;
Es war das Lied der Schöpfung, die Erzählungen des ersten Baumes, der als Knospe miterlebt hatte wie Mond und Sonne von den Göttern auseinander gerissen wurden und fortan nie wieder zusammen sein und zugleich erstrahlen durften. Um wenigstens die Wärme des anderen und dessen Spiegelbild für wenige Momente zu erhaschen, nachdem dieser schwinden musste, erschufen die Zwei die Natur und die Wärme der Sonnenstrahlen sowie die Liebe in den Mondtränen hauchten der kargen Erde Leben ein.&lt;br /&gt;
Der Erste aber, der stark genug gewesen war vor all diesem bereits als Knospe den Boden zu durchbrechen, wuchs und wuchs bis er groß und prächtig war. Er war der Stärkste von allen und schließlich hob ihn der Mond aus der Erde und gab ihm die Fähigkeit zu wandern. So wurde der Erste als Xinglu, der Wanderer, bekannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Sie ist eingeschlafen.“&lt;br /&gt;
„Sie ist sicher.“&lt;br /&gt;
„Der Schatten ist fort.“&lt;br /&gt;
Das Flüstern der Bäume, sehr zaghaft und leise um das Mädchen nicht zu wecken, flog einige Zeit später dem Winde gleich wieder durch die Luft.&lt;br /&gt;
„Sie muss zurück.“&lt;br /&gt;
„Ja das muss sie.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===14. Kapitel===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Hört ihr das? Sie singen! Sie singen für das Mädchen, sie singen für [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]]!“ Stellte die große [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Schildkröte]] fassungslos fest, während sie sich im Kreis drehte und dem Lied der Bäume lauschte.&lt;br /&gt;
Das Geräusch des schabenden Panzers zusammen mit den Worten aus tiefer Kehle drangen durch die Schleier des Schlafes und holten [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] aus diesem empor.&lt;br /&gt;
„Sie kommt zu sich. Sie hat überlebt!“ Ertönte die Stimme des [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]]s ganz nah vor [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]]s Gesicht. Und als sie die Augen öffnete, sah sie die Gesichter des [Geschichte von Taki#Der rote Vogel - Suzaku|Vogel]]s und des [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]]s dicht über ihrem eigenen schweben und sie mit besorgten Blicken anschauten, bevor sie anfingen breit zu lächeln.&lt;br /&gt;
„Wo bin ich?“ Murmelte sie schlaftrunken, während sie sich den Schlaf aus den Augen rieb.&lt;br /&gt;
„Du bist im Hain des Waldgottes. Du hast geschlafen und wurdest im Traum auf die Probe gestellt.“&lt;br /&gt;
Antwortete [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Bai Hu]], der sich mit einem langgestreckten Seufzer anscheinend nach einer halben Ewigkeit wieder legte und sich wohlig streckte.&lt;br /&gt;
„Habe ich bestanden?“&lt;br /&gt;
[[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Zhu Que]] öffnete den Schnabel, anscheinend um antworten zu wollen, aber die tiefe Stimme Xinglu’s unterbrach ihn.&lt;br /&gt;
„Du hast mehr als das.“ Der riesige Schatten bewegte sich zum ersten Mal, seitdem [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] im Hain war, und schob sich langsam in das fahle Licht des Mondes.&lt;br /&gt;
„Niemals hätte ich erwartet, dass sie für dich singen würden. Niemals hätte ich erwartet, dass sie dieses Lied anstimmen würden.“&lt;br /&gt;
Murmelte das Wesen, dessen Körperbau dem eines Menschen glich, nur glichen Hände und Füße mehr einer Mischung aus Menschenhand und Bärentatze und die Haut schien aus einer rissigen und vor Alter schon schwarz gewordenen Baumrinde zu bestehen. Das Gesicht schließlich war dem eines Hirsches nachempfunden, nur dass sich Flechten aus großen Baumblättern vom Kopf über die Schultern des Wesens ergossen.&lt;br /&gt;
„Sie sangen von dir nicht wahr?“ Fragte [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] das Wesen, dessen große Augen von großer Trauer sprachen.&lt;br /&gt;
„Ja. Ich habe dieses Lied geschrieben und es einem jeden Baum früher vorgesungen, wenn er noch klein und schwach war. Das Lied half ihnen zu wachsen und den Gezeiten zu widerstehen, so dass sie fast so groß wurden wie ich einst. Deswegen nennt man es auch das Baumlied. Früher kannte es ein jeder Baum.“&lt;br /&gt;
„Deswegen sind die Bäume in der Nähe des Haines also so groß und der Winter dem Hain so fern!“&lt;br /&gt;
„Früher waren alle Bäume so groß. Damals wanderte der Wanderer noch jeden Tag über die Erde und sang zu jedem Baum.“ Mischte sich eine raue Stimme plötzlich ein und alle, egal ob Mensch, Tier oder Gott wandten dem Ursprung der Stimme den Kopf zu.&lt;br /&gt;
Ein alter Mann kam mit hinkenden Schritten über die Wiese dem See und der Insel entgegen und winkte dem Mädchen entgegen, das die Augen vor Staunen weit aufgerissen hatte.&lt;br /&gt;
„Du? Was machst du denn hier?“ Rief sie ihm entgegen. Anstatt aber eine Antwort des Mannes zu erhalten, erklang die Stimme des Waldgottes.&lt;br /&gt;
„[[Geschichte von Taki#Der blaue Drache – Seiryu|Quing Long]]. Jetzt wundert mich gar nichts mehr. Hast du [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] beigebracht zu den Bäumen zu sprechen?“&lt;br /&gt;
„Ich habe ihr lediglich von der Natur erzählt Xinglu. Alles Weitere hat sie selber erlernt.“&lt;br /&gt;
„[[Geschichte von Taki#Der blaue Drache – Seiryu|Quing Long]]?“ Verwirrt schaute [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] zwischen dem Alten und Xinglu hin und her.&lt;br /&gt;
Auf dem Gesicht des Alten aber, der am nahen Ufer des Sees angelangt war, bildete sich ein Lächeln und plötzlich erhob sich an derselben Stelle, an der der Alte soeben gestanden hatte, ein großer [[Geschichte von Taki#Der blaue Drache – Seiryu|blauer Drache]] in die Luft, nur um neben Xinglu wieder zu landen.&lt;br /&gt;
„Du hast es schon immer geliebt dich zu verkleiden.“ Murmelte die [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Schildkröte]].&lt;br /&gt;
„Du musst verstehen, dass ich dir nicht die Wahrheit zeigen durfte [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]]. Ich bin der Letzte der Vier und Erster des Kreises. [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Xuan Wu]], [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Zhu Que]], [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Bai Hu]] und ich, [[Geschichte von Taki#Der blaue Drache – Seiryu|Quing Long]] sind die 4 Wächter des Waldgottes und die ersten der Tiere, zu denen er wie zu den Bäumen sang. Ein jeder von uns ist die Inkarnation einer der Jahreszeiten. Ich bin der Frühling, [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Zhu Que]] ist der Sommer, [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Bai Hu]] ist der Herbst und [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Xuan Wu]] ist der Winter. Einst wandelten wir an der Seite Xinglu’s über die Erde. Als er sich aber veränderte, wandten drei von uns ihm den Rücken zu und nur[[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Xuan Wu]] blieb bei ihm.“&lt;br /&gt;
„Aber was habe ich damit zu tun? Ich wollte doch nur Kigiku retten.“&lt;br /&gt;
„Und in diesem einfach Streben hast du es geschafft mich an die Anfänge und das Gute in euch Menschen zu erinnern. Ich war es, der dich im Wald der Träume gejagt hat und hätten dir die Bäume nicht geholfen, so hätte dein Herz schließlich vor Angst aufgehört zu schlagen. Als aber die Bäume anfingen zu singen, da erinnerte ich mich. Sie sangen aber nicht nur von mir, sondern auch von dir. Sie sangen davon wie viel Angst du in der Dunkelheit hast, was für einen Weg du zurücklegen musstest und wie gerne sie dir helfen würden. Und mit jedem Wort verflog mein Hass und ich fing an euch Menschen zu verstehen.“&lt;br /&gt;
„Ich habe gar nicht gehört, dass sie von mir sangen. Hat diese wunderschöne tiefe Stimme etwa auch über mich gesungen?“&lt;br /&gt;
„Wunderschöne tiefe Stimme?“ Schaltete sich [[Geschichte von Taki#Der blaue Drache – Seiryu|Quing Long]] plötzlich ein und wechselte einige Blicke mit den drei anderen, während Xinglu die violetten Augen geschlossen hatte.&lt;br /&gt;
„Sie hat dich singen hören Xinglu? Wie ist das möglich? Du hast schon so lange nicht mehr gesungen.“ Brummte [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Bai Hu]] verdutzt.&lt;br /&gt;
„Sie erinnern sich noch immer daran wie ich zu ihnen sang. Und aus der Erinnerung heraus haben sie meine Stimme scheinbar beschworen. Es ist zu lange her, dass ich zu ihnen gesungen haben, und ich habe kein Recht zu ihnen zu singen bei all dem, was ich getan habe.“&lt;br /&gt;
„Das stimmt nicht! Sie reden stets miteinander und die ältesten von ihnen erzählen den jüngeren von deinem Lied. Sie kennen es alle und werden es nie vergessen.“&lt;br /&gt;
„Mir fehlt aber die Kraft zum Wandern. Hass und Zorn haben meine Beine schwer werden lassen.“&lt;br /&gt;
Er wandte sich von dem weißen [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] ab und dem Mädchen zu.&lt;br /&gt;
„Nein ich hörte keine tiefe Stimme, sondern eine hohe. Ich hörte die Stimme eines jungen [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Drachen]]n, der mich furchtlos anbrüllte. Die Bäume sangen von dem gelben Schuppenkleid des [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Drachen]]n und von der Wärme im Herzen dieses Wesens.&lt;br /&gt;
[[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] sie sangen von dir und es war so viel Wahrheit in ihren Worten, die ich erst jetzt vernehmen konnte.“&lt;br /&gt;
„Warum guckst du so traurig Xinglu? Was hast du vor? Was hat das zu bedeuten?“&lt;br /&gt;
Fragte das Mädchen nun sichtlich besorgt um den Waldgott.&lt;br /&gt;
„Es ist Zeit für mich das Geschenk, das mir der Mond einst gab, zurück zu geben. Ich habe meine Pflicht gegenüber meinen Brüdern und Schwestern vergessen und sie zu lange warten lassen. Ich sehne mich nach Ruhe [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]].“&lt;br /&gt;
Die Züge des Wesens erhellten sich und die Risse in der dunklen Rinde schlossen sich immer mehr.&lt;br /&gt;
„Die Zeit des Wanderers ist vorbei. Zu lange habe ich mich dagegen gewehrt einzusehen, dass die Welt mich nicht mehr braucht. Es ist nun an der Zeit, dass die Jüngeren auf sich aufpassen. Vieles wird sich verändern, aber wenn ich höre wie die Bäume für dich singen, so bin ich mir sicher, dass es nicht nur schlecht sein wird.“&lt;br /&gt;
„Willst du uns wirklich verlassen Xinglu? Was sollen wir ohne dich machen? Was sollen wir alleine machen?“ Rief [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Zhu Que]] mit Trauer in der Stimme.&lt;br /&gt;
„Helft dem gelben [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Drachen]]n bei der Wahrung dessen, was wir einst zusammen auf unseren Reisen verbreiteten. Natürlich nur, wenn du willst [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]].“&lt;br /&gt;
Das Mädchen schaute in die großen violetten Augen und auf die immer heller werdende Rinde, durch die von Minute zu Minute mehr Leben zu pulsieren schien.&lt;br /&gt;
„Was genau meinst du?“&lt;br /&gt;
„Vieles, was einst gut war, ist zerstört. Du hast mir aber gezeigt, dass nicht alles zerstört ist. Ich frage mich, ob sich Sonne und Mond so fühlten, als sie mich erblickten und das Leben erschufen….&lt;br /&gt;
Ich werde das Wandern aufgeben und wieder nur ein Baum sein, ein Baum der mit seinen Brüdern singt. Gerne werde ich von dem kleinen Mädchen singen, das zum [[Geschichte von Taki#Der_Gelbe_Drache|gelben Drachen]] wurde, der den Beginn einer neuen Zeit darstellt.&lt;br /&gt;
Ich würde gerne dabei zusehen, wie ein kleines Mädchen die Wunden, die ein alter Baum geschlagen hat, schließt und dabei hilft, dass wieder mehr Menschen das Lied der Bäume hören.“&lt;br /&gt;
[[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] konnte die Trauer in dem Wesen vor sich so deutlich spüren, dass es ihr die Sprache verschlug. Aber nicht nur Trauer, sondern auch Freude über die Erlösung konnte sie spüren. Es hatte nicht lange gedauert bis ihre Augen sich mit Tränen gefüllt hatten, so dass sie lediglich nicken konnte.&lt;br /&gt;
Der Waldgott lächelte sie voller Wärme an und streckte sich dann zu seiner vollen Größe aus. Ein wohliges Seufzen entfuhr ihm, als die alten Glieder sich zum beinahe letzten Mal bewegten und er sich mit stummen Gesten von seinen vier Freunden verabschiedete, die auf ihre Art viel treuer waren als er es je bis zu diesem Moment vermutet hatte. Dann legte er die letzten Schritte bis zum Mittelpunkt der kleinen Insel zurück, streckte sich erneut und seufzte dabei langgezogen.&lt;br /&gt;
Ein Rascheln und Rauschen war zu hören, als sich riesige Wurzeln in den Boden gruben und gewaltige Äste in die Höhe streckten. So schnell geschah alles, dass nur wenige Momente später sich dort, wo noch eben die Gestalt des Waldgottes gestanden hatte, ein gewaltiger Baum in die Höhe streckte und seine riesigen Äste weit über den See hängen ließ. Das gewaltige Blätterdach des Baumes erstreckte sich über den gesamten Hain und schützte diesen gleich einer Decke.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Epilog===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So verlor der Waldgott seinen Namen und war wieder nur der Erste. Im selben Moment aber erschallte zum ersten Mal seit langer Zeit die tiefe Stimme des Waldgottes und sang begleitet von vielen seiner Brüder das Lied des gelben [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Drache]]ns, so wie es hier geschrieben steht.&lt;br /&gt;
Lieder aber sind die älteste Form des Übernatürlichen und oft findet man in ihnen bereits einen Teil der Zukunft beschrieben. So erfuhr der kleine Bach, an dem das Lied begann, davon wie [[Geschichte von Taki#Der gelbe Drache|Hiwa]] begleitet von [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Zhu Que]], [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Bai Hu]], [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Xuan Wu]] und [[Geschichte von Taki#Der blaue Drache – Seiryu|Quing Long]] in das Dorf am Rand des großen Waldes kam und sowohl von dem Waldgott als auch von dessen Bedauern erzählten. Die Dorfbewohner hörten gerne den Geschichten dieser ungleichen Gruppe zu, ließen sich von diesen verzaubern und wollten alsbald den riesigen Baum selber sehen. Manche von ihnen blieben dort, andere verließen den Ort wieder, nur um von dessen Pracht zu erzählen.&lt;br /&gt;
So gründete sich schon bald unter dem schützenden Dach des Waldgottes ein kleines Dorf. Die vier Wächter, die es nun als Aufgabe ansahen neben dem Waldgott auch noch das Dorf und [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] zu beschützen, blieben bei den Menschen und halfen dem Mädchen dabei zu beschützen, zu trösten, zu beruhigen, zu lenken und vor allem zu erzählen und zu singen.&lt;br /&gt;
Zwei Jahre später, als die ersten Schneeflocken vom Himmel fielen und die mittlerweile zur jungen Frau herangewachsene [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] an die stürmische Nacht erinnerten, in der sie zum ersten Mal von dieser Welt erfuhr, wenn auch nur reichlich verwirrende Bruchstücke, stapfte eine vermummte Gestalt den schmalen von den Bewohnern angelegten Weg zum Hain empor.&lt;br /&gt;
Eine helle Stimme, ihr merkwürdig bekannt aber doch in den Wirren der Erinnerungen verloren, riss [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] aus den Erinnerungen und ließ sie von ihrem Platz am Rande des Sees aus in die Richtung der Gestalt sehen. Ihre Augen weiteten sich und füllten sich als bald mit Tränen, während ihre Füße über den von feinen Schneeflocken bedeckten Boden regelrecht flogen und sie in die weit geöffneten Arme der ihr entgegenlaufenden Kigiku trugen.&lt;br /&gt;
Der Bach plätscherte fröhlich, als er von der Wiedervereinigung der Schwestern hörte und weigerte sich im kommenden Winter vehement dagegen zu erstarren und einzufrieren, so groß war seine Freude. Erst die tiefe Stimme des Waldgottes aus der Ferne sorgte dafür, dass er sich beruhigte und als der Bach langsam erstarrte und für den Winter einschlief, freute sich der Waldgott über jenes letzte Geschenk, das er den Menschen und besonders seiner [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] geben konnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Wichtige Personen und Wesen aus Legenden und Sagen=&lt;br /&gt;
Hier sind wichtige Personen aus der Geschichte oder Legenden/Sagen von Takigakure aufgelistet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Dorfoberhäupter [[Takigakure]]s===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Ieyasu Kagetoya====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ieyasu Kagetoya das erste große [[Dorfoberhaupt|Oberhaupt des Dorfes]] [[Takigakure]]. Nach dem Fall [[Geschichte_von_Taki#Kakuzu|Kakuzus]] bei dem der gesamte damalige Ältestenrat verstarb, übernahm er nicht nur die Macht im [[Gesellschaft_in_Taki#Kagetoya|Kagetoya]] -Clan sondern auch im Dorf selbst.&lt;br /&gt;
Er galt als mächtiger Shinobi und entsprechend dem Ruf der [[Gesellschaft_in_Taki#Kagetoya|Kagetoya]] als großartiger Krieger. &lt;br /&gt;
Durch seine Autorität und auch teilweise durch Furcht vor seiner Rache stellte er einen sehr wackeligen Frieden in [[Takigakure]] her.&lt;br /&gt;
Er führte damals die grundlegende Struktur des heutigen Militärs in [[Takigakure]] ein, auch wenn dieses im Laufe der vielen Dynastien überarbeitet wurde, ist es grundlegend immer noch das System nach dem die [[Gesellschaft_in_Taki#Kagetoya|Kagetoya]] Krieg führen und sich organisieren.&lt;br /&gt;
Der [[Gesellschaft_in_Taki#Kagetoya|Kagetoya]] galt als streng, aufbrausend und ein wenig tyrannisch außerdem erzählt man sich das er ein begabter, wenn auch gerne riskant agierender, Stratege sei was letztlich zu seinem Sturz führte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Shingen Shiazu====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Shingen Shiazu, das zweite große [[Dorfoberhaupt|Oberhaupt des Dorfes]] [[Takigakure]], galt ebenso wie sein Vorgänger [[Geschichte_von_Taki#Ieyasu_Kagetoya|Ieyasu Kagetoya]] als begabter Shinobi und Stratege.&lt;br /&gt;
Jedoch hatte er dem Plan des Kagetoyas eine ganze Kompanie zu opfern widersprochen, als diese dann nicht nur überlebte sondern die Schlacht auch noch gewann schlug er sich auf die Seite der [[Gesellschaft_in_Taki#Fuyou|Fuyou]], deren Oberhaupt das Kommando über die folgende Kompanie hatte, was dazu führte das [[Geschichte_von_Taki#Ieyasu_Kagetoya|Ieyasu Kagetoya]] noch auf dem Schlachtfeld zum Selbstmord gezwungen wurde, um seine Ehre wieder reinzuwaschen.&lt;br /&gt;
Mit der Unterstützung der [[Gesellschaft_in_Taki#Fuyou|Fuyou]] und einiger jüngerer Clans wurde er dann zum zweiten Oberhaupt Takigakures erklärt. &lt;br /&gt;
Er erklärte die [[Geschichte_von_Taki#Ieyasu_Kagetoya|Ieyasu Kagetoya]] jedoch nicht zu Verrätern und ließ die Ehre der Familie unangetastet.&lt;br /&gt;
Shingen trat er kurz nach dem Bluterbenkrieg von seinem Amt zurück, da er sich in einer Schlacht schwer verletzt hatte und langsam alt wurde. Er galt in seiner Amtszeit zwar als strenges aber faires Oberhaupt, der stets jeden Vorschlag anhörte, bevor er seine Entscheidung traf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Mifune Ashura====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mifune Ashura war das dritte [[Dorfoberhaupt|Oberhaupt]] Takigakures und das erste das nicht aus einer der Gründerfamilien stammte.&lt;br /&gt;
Er war ein Veteran des Krieges, der sich in vielen Schlachten als großer Anführer bewährt hatte, vor allem durch die Tatsache das seine Truppen stets ihre Position gehalten hatten sowie geringere Verluste aufwiesen.&lt;br /&gt;
Jedoch hatte der Krieg ihn zu einem paranoiden Mann gemacht, er verschärfte die Sicherheitskontrollen und die Verteidigungssysteme von [[Takigakure]] erheblich. Auf seinen Wunsch wurde eine Kampagne gestartet, die die Bevölkerung davon überzeugte das man Ausländern nicht trauen könne und das die Abschottung von außen der einzige Schutz vor Eroberung wurde.&lt;br /&gt;
Dies hatte auch Erfolg, [[Takigakure]] igelte sich ein und sah alles als Bedrohung an, was zu allgemeiner Aufrüstung im Dorf führte.&lt;br /&gt;
Zudem schwächte er die Macht der [[Gesellschaft_in_Taki#Die_Gr.C3.BCnderclans|Gründerclans]] erheblich in dem er den Ältestenrat neu aufstellte und für niedere Clans zugänglich machte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Kessen Musou====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kessen Musou wurde nach dem überraschenden Tod [[Geschichte_von_Taki#Mifune_Ashura|Mifunes]], der scheinbar an einer Krankheit verstarb, ebenso überraschend zum neuen [[Dorfoberhaupt|Oberhaupt]] erklärt. Entgegen der Traditionen des Dorfes die Wege der alten Oberhäupter weiter zugehen, brach er damit und zum ersten Mal in der Geschichte öffnete [[Takigakure]] sich wieder nach außen. Ausländer wurden nicht länger verteufelt und argwöhnisch betrachtet, sondern willkommen geheißen und in die Dorfstruktur eingeführt.&lt;br /&gt;
Von vielen wurde Kessen Musou als wahrer Held vergöttert, da er eine unglaubliche Phase des Friedens in [[Takigakure]] einläutete, auf die man später immer noch neidisch war und sich zurück wünschte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Verräter [[Takigakure]]s===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Kakuzu====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kakuzu war einst einer der besten Shinobi des Dorfes [[Takigakure]]. So entsandte man ihn auf eine Mission den ersten Hokage, [[Geschichte_von_Konoha#vor_dem_BEK|Hashirama Senju]], zu töten, als diese jedoch scheiterte wurde er bei seiner Rückkehr ins Dorf stigmatisiert und für das Scheitern der [[Mission]] bestraft, obgleich diese sehr gefährlich war.&lt;br /&gt;
Darauf entwickelte der einst hochgelobte [[Jounin]] einen Hass auf das Dorf und tötete auf seiner Flucht nicht nur die Ältesten des Dorfes, sondern stahl das wichtigste verbotene [[Jutsu]] des Dorfes, das seit dem verloren ist. &lt;br /&gt;
Ab da an führte er ein Leben als Kopfgeldjäger und Söldner.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Nobu Gushiken====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nobu Gushiken, adoptierte Bruder des ehemaligen [[Dorfoberhaupt|Dorfoberhauptes]] [[Wichtige Personen in Taki#Wichtige_Personen_in_Taki#Muneyaki_Gushiken|Muneyaki Gushiken]], war ein ausgezeichneter Ninja des Dorfes und Mitglied der [[Einheiten_Takigakures#Tsuisekisha_.28J.C3.A4ger.29|Tsuisekisha]].&lt;br /&gt;
Ebenso wie sein älterer Bruder strebte er danach Oberhaupt Takigakures wurde, jedoch wurde sein Bruder stattdessen ernannt, was den jungen Mann verbittern ließ, worauf sich die Brüder zerstritten und seine Adoption herauskam.&lt;br /&gt;
Im Angesicht der steigenden Gefahr der [[Taki_no_Kuni#Jashin_Sekte|Jashin-Sekte]] versuchte er dann einen lange gehegten Plan umzusetzen, nämlich seinen Bruder zu entführen und zu töten, wobei er es so aussehen lassen wollte als wären die [[Taki_no_Kuni#Jashin_Sekte|Jashin]]-Kultisten es gewesen.&lt;br /&gt;
Wodurch er sich ersann zum neuen [[Dorfoberhaupt]] erklärt zu werden, jedoch scheiterte sein Plan durch die Heldentat [[Wichtige_Personen_in_Taki#Shinishi_Kudo|Shinishi Kudos]] der nicht nur den Verräter beseitigte sondern auch [[Wichtige Personen in Taki#Wichtige_Personen_in_Taki#Muneyaki_Gushiken|Muneyaki]] rettete.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Wächter [[Takigakure]]s===&lt;br /&gt;
Die Wächter [[Takigakure]]s entspringen aus der Sage &amp;quot;[[Geschichte von Taki#Das Lied des gelben Drachen|Das Lied des gelben Drachen]]&amp;quot;, welche von einem mutigen kleinem Mädchen und der Entstehung von [[Takigakure]] erzählt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Der blaue Drache – Seiryu====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quing Long bietet einen durchaus beeindruckenden Anblick, wenn er sich nicht in seiner Menschengestalt fort bewegt. Gerne verbringt er seine Zeit als Eremit getarnt, um den einen oder anderen Wanderer etwas über die Natur zu erzählen und beizubringen, so wie er es einst bei dem kleinen Mädchen Hiwa getan hatte. Nur sehr selten würde sich Quing Long in seiner wahren Gestalt einem Menschen zeigen. Sein edles und geduldiges Gemüt würden ihn für offene Geister zum höchst angenehmen Gesprächspartner machen. Vorurteilslos betrachtet er jeden Menschen einzeln und nicht die Menschheit als ganzes, bevor er sich seine Meinung zu einem Individuum bildet.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der blaue Drache Quing Long steht für die Jahreszeit Frühling und somit für die Geburt und die frühe Phase jungen Lebens, seien es Pflanzen, Menschen oder Tiere.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Der rote Vogel – Suzaku====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zhu Que hat ein durchaus heiteres Wesen. Das Interesse des roten Vogels weckt man durch Gesang und Lieder. Selber trällert er gerne verschiedene Lieder und am meisten gefällt es ihm, wenn sich aus seinem Gesang und das eines Menschen ein Duett bildet. Er kann die Form eines kleinen roten als auch großen roten Vogels annehmen. In Anwesenheit oder in der Nähe von Menschen würde er stets als kleiner Vogel auftauchen, um nicht als Wächter erkannt zu werden.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der rote Vogel Zhu Que steht für die Jahreszeit Sommer und damit für den Höhepunkt des Lebens mit all den Pflanzen und Lebewesen, die im Frühling noch klein und zierlich waren. Er steht für die Reichen Geschenke, die die Natur im Sommer bringen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Der weiße Tiger – Byakko====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bai Hu ist äußerst schlau und gerissen, wie es das Bild einer Raubkatze schon immer präsentiert hat. Der weiße Tiger kann die form einer kleinen weißen Katze annehmen, um ohne größeres Aufsehen zu erregen unter Menschen zu wandeln oder sich einzelnen Wanderern zu zeigen ohne direkt erkannt werden zu wollen. Meistens nutzt er diese Form, um die Verhaltensweisen eines Individuums zu beobachten. Reden würde er in seiner Katzenform nie, selbst als Tiger ist es schwer Bai Hu viele Worte zu entlocken. Nie verliert er mehr Worte als unbedingt nötig, man würde immer nur von ihm hören, dass für alles einen Richtigen Zeitpunkt und Ort gibt, wenn man versuchen würde mehr Worte aus ihm zu locken. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der weiße Tiger Bai Hu steht für die Jahreszeit Herbst und damit als Vorbote für die härteren Monate, die im Winter folgen. Mit ihm verbindet man auch den Aspekt der Jagd, der während der Herbstmonate an Wichtigkeit zunimmt, da Pflanzen und Bäume zur Ruhe kommen und bis zum Frühling keine Früchte austragen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Die schwarze Schildkröte – Genbu====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Xuan Wu würde auf Menschen einen etwas angst einflößenden Eindruck machen. Es ist schwer zu erahnen, wie es um das derzeitige Gemüt der schwarzen Schildkröte aussieht. Obwohl Xuan Wu durch das kleine Mädchen Hiwa eines besseren belehrt wurde, was die Menschen in Bezug auf die Natur angeht, so konnte er nie wirklich seinen Argwohn gegenüber die Menschen ablegen. Immer noch sieht er die meisten Menschen als Zerstörer von Natur und Leben. Nur sehr schwer lässt er sich von der Gutherzigkeit und Naturverbundenheit eines Individuums überzeugen. Sollte man dies aber geschafft haben, so genießt man das voller Vertrauen und den Schutz der argwöhnischen Schildkröte. Natürlich stehen die Menschen [[Takigakure]]s automatisch unter seinem Schutz, da er diese als Abkömmlinge der ersten Dorfbewohner ansieht.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die schwarze Schildkröte Xuan Wu steht für die Jahreszeit Winter und damit für die Ruhe selbst, die während eines jeden Winters in der Natur einkehrt. Oftmals wird auch der Tod mit ihm in Verbindung gebracht, denn nicht alle Lebewesen überstehen den kalten Fängen des Winters.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Der gelbe Drache====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Mädchen namens Hiwa ist ein sehr naturverbundener Mensch. Sie weiß jeden Aspekt der Natur zu schätzen, achtet jede noch so kleine Lebensform und würde immer zum Wohle dieser handeln. Ihr eigenes Wohl stellt sie unter das von anderen, selbst wenn es um das Wohl fremder Menschen geht. Sie ist eine lebensfrohe Person, die sich gerne auch bei anderen Menschen aufhält. Durch ihren langen und außergewöhnlichen Aufenthalt in der Natur, ist diese zu ihrem eigentlich Zuhause geworden, etwas das man ihr auch anmerkt. Sie verbringt mehr Tage in Wäldern als unter Menschen. Man sagt ihr nach, dass sie mit Bäumen reden kann.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Hiwa gilt heute als Tod, wobei man sich dessen nie gewiss war. Man erzählt sich, dass sie eines Tages einfach im Wald verschwunden und nie wieder zurück gekehrt war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Frage-Sektion ==  &lt;br /&gt;
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| Frage-Sektion&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
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== Navigation ==&lt;br /&gt;
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		<author><name>Shinishi</name></author>
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		<title>Geschichte von Taki</title>
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		<updated>2016-03-16T08:12:30Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Shinishi: /* Der Fall Kakuzu und Kagetoya-Dynastie - 65 Jahre vor Ende des Bluterbenkrieges */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Auf dieser Seite findet ihr eine Übersicht über die Geschichte des Dorfes [[Takigakure]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Seit Entstehung von [[Takigakure]]==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Sengoku Jidai===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Anfang der Geschichtschreiber [[Takigakure]]s steht Sengoku Jidai, die Zeit der streitenden Reiche. Nachdem die Kunst des Ninjutsu zur Blüte seiner Macht aufgestiegen war, durchstriffen zahllose [[Clan]]s die Lande, ein jeder mit seinen eigenen Fähigkeiten und Ansichten über die Welt. Sie waren [[Söldner]], die von den Ländern bezahlt wurden und alle bisher gekannten Waffen und Armeen überflüssig machten. Diese Kraft, die vielen zunächst wie ein Segen erschien, wurde schnell zu einem Fluch als sich angeblich selbst der Himmel in blutiges Rot aufgrund der endlosen Schlachten färbte, die auf der Erde ausgetragen wurden. Als sich die zwei mächtigsten [[Clan]]s im Reich des Feuers zusammenschlossen und [[Konohagakure]] gründeten, geschah ein Umdenken in vielen Ninja[[clan]]s die diesem Beispiel folgten. Es war deutlich geworden das es keinen Sinn mehr hatte nur dem eigenen Clan Treue zu schwören: Um zu bestehen brauchte es Bündnisse mit anderen Gruppierungen. Je stärker die zu schmiedende Allianz umso mehr Macht für die Beteiligten.&amp;lt;br /&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Gründung des Dorfes - 85 Jahre vor Ende des Bluterbenkrieges===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In diesen Jahren versammelten sich vier der örtlichen Ninjaclans an dem Baum, den wir heute [[Aufbau_von_Taki#Der_Taki-Baum|Taki-Baum]] nennen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Gesellschaft_in_Taki#Kagetoya|Kagetoya]] (Krieger), die [[Gesellschaft_in_Taki#Shiazu|Shiazu]] (Strategen), die [[Gesellschaft_in_Taki#Fuyou|Fuyou]] (Heilung) und die [[Gesellschaft_in_Taki#Nanaya|Nanaya]] (Tarnung).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie schlossen einen Pakt und schworen untereinander Treue an diesem Baum, der zu dieser Zeit noch ein gewöhnlicher war und erst Jahrzehnte später zu wahrer Berühmtheit gelangen sollte. Entgegen häufiger Annahme wurde [[Takigakure]] auf Vorschlag der [[Gesellschaft_in_Taki#Fuyou|Fuyou]] und Nanaya hin als Demokratie gegründet, da sich die verfeindeten [[Clan]]s der [[Gesellschaft_in_Taki#Kagetoya|Kagetoya]] und [[Gesellschaft_in_Taki#Shiazu|Shiazu]] auf keinen Anführer einigen konnten. [[Takigakure]] wurde vom Ältestenrat geführt, welcher aus den Anführern der jeweiligen [[Clan]]s bestand und hatte zu Beginn mit vielen Schwierigkeiten zu kämpfen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch die schier endlose Bedrohung und zahlreiche Überfälle entwickelte [[Takigakure]] bereits sehr früh fähige Verteidigungsmechanismen und Finten, mit denen sie selbst übermächtige Feinde erfolgreich abwehren konnten. Niemals gelang es einem Feind Fuß in [[Takigakure]] zu fassen und der Frieden im verborgenen Dorf machte den Rat der Ältesten leichtsinnig und überheblich.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Der Fall Kakuzu und Kagetoya-Dynastie - 65 Jahre vor Ende des Bluterbenkrieges===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Fall Kakuzu sorgte für besonderes Aufsehen im Dorf und beeinflusste es bis heute. Nachdem der Jounin [[Geschichte_von_Taki#Kakuzu|Kakuzu]] bei einem Auftrag scheiterte der die Ermordung des ersten [[Wichtige_Personen_in_Konoha#Hokage|Hokage]]s im Sinn hatte, mit dem [[Takigakure]] im Krieg war, erfuhr er bei seiner Rückkehr eine starke Ignoranz und Ablehnung. Er wurde mit Strafen belegt, denen er sich mit unerwarteter Gewalt erfolgreich widersetzen konnte. Bei seiner Flucht kam der gesamte Ältestenrat ums Leben, was für große Debatten in den Clans sorgte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als [[Geschichte_von_Taki#Ieyasu_Kagetoya|Ieyasu Kagetoya]] sich zum neuen Oberhaupt erklärte, gab es niemanden der ihm zu widersprechen wagte. Mittlerweile hatten sich weitere [[Clan]]s in [[Takigakure]] angesiedelt und viele von ihnen hielten den mächtigen [[Gesellschaft_in_Taki#Kagetoya|Kagetoya]] die Treue, sodass jeder Widerspruch in einem Bürgerkrieg hätte enden können.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Der Aufstand und Shiazu-Dynastie - 28 Jahre vor Ende des Bluterbenkrieges===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Viele Jahrzehnte lang herrschte in [[Takigakure]] eine angespannte Stimmung, doch keine Seite wagte es diesen trügerischen und wackeligen Frieden zu brechen. Das Dorf hatte viele Fortschritte gemacht. Es gelang ihm seine Macht auszubauen und von Taki als offizielles Ninjadorf anerkannt zu werden. Seine Ninja sicherten nun nichtmehr einzig das Dorf, sondern das gesamte Land stand unter dem Schutz und der Verwaltung der Ninja aus [[Takigakure]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dennoch folgte das unvermeidliche erneut aus einer im Leichtsinn geborenen Handlung heraus: Als Ieyasu [[Gesellschaft_in_Taki#Kagetoya|Kagetoya]] sich in einer Schlacht dazu entschied eine Kompanie seiner Shinobi für den Sieg zu opfern, musste er die Folgen seiner Handlung am eigenen Leib spüren. Die Kompanie unter Führung von Kenshin [[Gesellschaft_in_Taki#Fuyou|Fuyou]] schaffte es entgegen aller Wahrscheinlichkeiten nicht nur zu überleben, sondern die gesamte Schlacht beinahe im Alleingang zu entscheiden. Als sie anschließend zurückkehrten, wandten sie sich offen gegen die Ninja welche sie im Stich und zum Sterben zurückgelassen hatten. Die [[Gesellschaft_in_Taki#Shiazu|Shiazu]], welche wohl nur auf eine solche Gelegenheit gewartet hatten, schlossen sich mit den [[Gesellschaft_in_Taki#Fuyou|Fuyou]] zusammen was letztlich auf den Tod [[Gesellschaft_in_Taki#Kagetoya|Kagetoya]]s und dem Ende seiner Dynastie noch auf diesem Schlachtfeld hinauslief.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Daheim in [[Takigakure]] wurde Shingen Shiazu als neues [[Dorfoberhaupt]] etabliert, mit großer Unterstützung der [[Gesellschaft_in_Taki#Fuyou|Fuyou]] und einiger jüngerer [[Clan]]s, welche sich im Laufe der Jahre um die Shiazu und [[Gesellschaft_in_Taki#Fuyou|Fuyou]] geschart hatten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unter den Shiazu änderte sich nach Aussen hin wenig, da sie an den Pfaden der [[Gesellschaft_in_Taki#Kagetoya|Kagetoya]] festhielten und diese trotz des Zwischenfalls nicht als Verräter deklarierten. Dennoch war dies das offizielle Ende des [[Clan]]s, denn während die Kagetoya mehr und mehr Verbündete in [[Takigakure]] verloren, schwand auch der [[Clan]] bis sich im folgenden Bluterbenkrieg ihre Spuren komplett verloren.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===[[Takigakure]] im Bluterbenkrieg===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während des Bürgerkrieges erlebten viele Einwohner und Ninja eine Schockphase die selbst nach dem Ende des Krieges noch viele Jahrzehnte lang anhalten sollte. Sie erkannten, das ihre Sicherheit nicht von selbst gegeben war. Obwohl es den Ninja gelang jeden Eindringling vom Dorf fern zu halten, hatte das Dorf viele Verluste und Tragödien zu beklagen, viele die heimkehrten waren nicht mehr dieselben wie vorher und erzählten erschreckende Geschichten über all die Bluterbler gegen die sie hatten kämpfen müssen.&amp;lt;br /&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Folgen des Krieges und Ashura-Dynastie - Monate nach Ende des Bluterbenkrieges===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenige Monate nach Ende des Krieges musste auch Shingen Shiazu zurücktreten, der sich in einer der letzten großen Schlachten schwere Verbrennungen zugezogen hatte. Zur Überraschung vieler ernannte er Mifune Ashura zu seinem Nachfolger, nachdem dieser sich in zahlreichen Schlachten hervorgetan hatte. Damit war er der erste Anführer [[Takigakure]]s der aus keiner der vier Gründerfamilien stammte, deren Population sich im Krieg ohnehin deutlich reduziert hatte. Der Ältestenrat wurde neu geordnet, sodass auch Mitglieder der niederen [[Clan]]s Zugang zu diesem hatten, was die Machtstellung der Gründerfamilien endgültig brechen sollte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem sich die Defensive als besonderes Markenzeichen der Shinobi aus [[Takigakure]] etabliert hatte, begann Mifune eben dieses noch auszubauen. Die alten Verteidigungsanlagen wurden verstärkt und Sicherheitskontrollen für Aus- und Einwanderer verschärft. Waffen wurden entwickelt und verbessert, während den Einwohnern die Gefahr der Aussenwelt eingeprägt wurde, der die heimische Sicherheit des Dorfes gegenüberstand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Takigakure]] begann sich für einen Krieg zu rüsten, der nicht kommen sollte.&amp;lt;br /&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Zeit des Friedens und Musou-Dynastie - 42 Jahre nach Ende des Bluterbenkrieges===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach einem friedlichen, wenn auch überraschendem, Tod Mifunes, wurde Kessen Musou vom Ältestenrat zu dessem Nachfolger ernannt. Während [[Takigakure]] sich in der Ashura-Dynastie mehr um die Sicherung seiner Position kümmerte, brach man in der Musou-Dynastie überraschenderweise damit. Potential von Aussen wurden willkommen geheißen und gefördert, während die Ninja-Akademie an gegenwärtige Standards angepasst wurde. In dieser Zeit stießen viele [[Clan]]s und Familien nach [[Takigakure]], die auch für dessen Entwicklung wichtig sind, wie [[Wichtige_Personen_in_Taki#Jinkou_Eigen|Jinkou Eigen]] oder die Familie der [[Wichtige_Personen_in_Taki#Shinishi_Kudo|Kudo]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Ära des Friedens hatte [[Takigakure]] erfasst und viele Ninja wuchsen in dem Bewusstsein auf diesen Frieden erhalten zu wollen. Konflikte waren selten und wurden zumeist gerecht gelöst. Von einigen wurde diese Zeit als wahres Paradies empfunden, andere verurteilten den Leichtsinn mit welchem die Ninja hierdurch behaftet wurden.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Militarisierung und Eigen-Dynastie - 80 Jahre nach Ende des Bluterbenkrieges===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als die Musou-Dynastie mit dem Tod Kessens während einer geheimen Mission endete, gab es große Bestürzung im Dorf als der Ältestenrat zur Überraschung vieler eine Frau namens [[Wichtige_Personen_in_Taki#|Jinkou Eigen]] zum neuen Oberhaupt ernannte. Abgesehen davon dass sie eine Frau war, war sie auch eine Ausländerin ohne feste Wurzeln in [[Takigakure]], was bei vielen Misstrauen erregte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Eigen-Dynastie wurde großer Wert auf innere Sicherheit gelegt. Die Schutzmaßnahmen innerhalb und ausserhalb des Dorfes wurden ebenso verstärkt wie deutlicher spürbar gemacht. Viele Systeme wurden bürokratisiert und auf Effizienz getrimmt, während die ·Shineitai·, die mehrere Dutzend starke Leibgarde des Oberhauptes, etabliert wurde. Es gab das erklärte Ziel aus [[Takigakure]] ein Dorf werden zu lassen, welches sich vor den Großreichen nicht weiter würde verbergen müssen. Aussen wurden Bündnisse geschmiedet, Innen wurden Gesetze erlassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu dieser Zeit traten auch die sogenannten &amp;quot;[[Söldner]]&amp;quot; das erste Mal an das Licht der Öffentlichkeit. Menschen ohne Chakra probten mit Schusswaffen den Aufstand gegenüber den mittlerweile etablierten Ninja.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Söldner-Ära===&lt;br /&gt;
Nach den militärisch geprägten Jahren Jinkous, hatte die [[Wichtige_Personen_in_Taki#Ehemalige_Dorfoberhäupter|Gushiken]]-Ära das erste Mal seit dem Bluterbenkrieg wieder mit einer größeren Bedrohung zu tun: Den Söldnern.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Doch anders als in anderen Ländern und Dörfer gab es in [[Taki no Kuni]] nur wenig Aktivitäten dieser und die im Vergleich geringe Anzahl der Söldner bereitete den vereinte Kräften der Landesfürsten und des Ninjadorfes kaum Probleme.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Da [[Takigakure]] ohnehin keine Gefahr durch die Söldner für das einzige wirklich versteckte Dorf sah, zogen sie daher nicht aktiv in den Kampf gegen diese, sondern verteidigten lediglich das Land gegen die wenigen einfallenden Truppen, welche die Städte bedrohten.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Eingriff des Ältestenrates und [[Wichtige_Personen_in_Taki#Ehemalige_Dorfoberhäupter|Gushiken]]-Dynastie - 85 Jahre nach Ende des Bluterbenkrieges===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Änderungen während der Eigen-Dynastie sorgten für größeren Widerstand bei den traditionelleren Clans des Dorfes als erwartet, weshalb unter internem Druck der Ältestenrat dazu gezwungen wurde Eigen um den Rücktritt zu bitten. Als [[Wichtige_Personen_in_Taki#Ehemalige_Dorfoberhäupter|Muneyaki Gushiken]] die Führung des Dorfes übernahm, waren viele erleichtert wieder einen ·wahren Taki-Ninja· an der Spitze zu sehen.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Beginn der [[Wichtige_Personen_in_Taki#Ehemalige_Dorfoberhäupter|Gushiken]]-Dynastie - 85 Jahre nach Ende des Bluterbenkrieges===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit [[Wichtige_Personen_in_Taki#Ehemalige_Dorfoberhäupter|Muneyaki Gushiken]] als neuer Führung des Dorfes ging eine Welle der Erleichterung durch die Reihen der Bewohner des Dorfes, ein Anführer geboren in [[Takigakure]] selbst und bereits mit 9 Jahren Absolvent der Akademie. Allerdings blieb ein plötzlicher Umschwung der Politik wieder der Erwartungen aus. [[Wichtige_Personen_in_Taki#Ehemalige_Dorfoberhäupter|Muneyaki]] zeigte sich viel mehr als zurückhaltend und vorsichtiger Ninja. Selbst einige Monate nach seiner Einsetzung herrschte eine Stille im Zusammenhang mit seiner Politik. Als [[Wichtige_Personen_in_Taki#Ehemalige_Dorfoberhäupter|Muneyaki]] dann sogar plötzlich für eine Weile lang verschwand fürchteten sowohl der Ältestenrat als auch die Bewohner [[Takigakure]]s dass die Auswahl ein Fehler gewesen war und sie ihren Anführer nie wiedersehen würden. Doch [[Wichtige_Personen_in_Taki#Ehemalige_Dorfoberhäupter|Muneyaki]] erschien wider Erwarten wieder an den Toren [[Takigakure]]s als wäre nichts gewesen, um sich seinen Aufgaben als [[Dorfoberhaupt]] des Dorfes zu stellen. Erst einige Wochen nach seiner Rückkehr enthüllte [[Wichtige_Personen_in_Taki#Ehemalige_Dorfoberhäupter|Muneyaki]] die Intention hinter seinem Verschwinden.&lt;br /&gt;
Er hat die legendären Wächter aus den vergessenen Geschichten Takis erforscht und als Zeichen der Wertschätzung den Titel des Dorfoberhauptes des Dorfes  in den gelben Drachen ernannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Post-Söldner-Ära===&lt;br /&gt;
Da die [[Söldner]]-Ära keinen großartigen Einfluss auf [[Takigakure]] hatte, verlief das Leben im Dorf nach dem Sieg über diese nicht anders ab als zuvor.&lt;br /&gt;
Es gab, da man sich nicht großartig mit den [[Söldner]]n beschäftigt hatte, anders als in anderen Ländern, keine großen technologischen Fortschritte, noch war man auf diese im recht traditionellen Land erpicht.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Es gab jedoch erste stärkere diplomatische Berührungen mit den Dörfern [[Kirigakure]] und [[Kumogakure]].&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Diese waren auf die diplomatischen Beziehungen des ehemaligen Dorfoberhaupts [[Wichtige_Personen_in_Taki#Dorfoberhaupt|Eigen Jinkou]] zu [[Kirigakure]] zurückzuführen, die ursprünglich aus dem Dorf stammte. Über jene Beziehung kamen sie dann auch in Berührung mit [[Kumogakure]], welche schon immer recht eng mit [[Kirigakure]] verbunden waren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Dreier-Bündnis-Ära===&lt;br /&gt;
Das Dreier-Bündnis [[Kirigakure]]-[[Kumogakure]]-[[Takigakure]] hat seine Wurzeln bis in den Bluterbenkrieg geschlagen. Damals entstand der erste Kontakt aller drei Länder miteinander. Auch wenn dieser Kontakt eher negativer Natur gegenüber [[Takigakure]] war, so festigte es die Bindung der beiden anderen Bündnispartner.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Dieses Verhältnis schob sich jedoch ins positive als [[Wichtige_Personen_in_Taki#Eigen_Jinkou|Eigen Jinkou]] Dorfführer wurde, da Eigens Heimatdorf [[Kirigakure]] gewesen war, pflegte sie in dieser neuen Position eine recht umsichtige Politik, welche den Grundstein für das künftige Bündnis legte.&lt;br /&gt;
Zur freundschaftlichen Annäherung begrüßte [[Takigakure]] bald eine kleine Delegation [[Kirigakure]]-Ninja im Dorf, deren Besuch überraschend gut ausging.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Anschläge während des [[Chuuninexamen]]s in [[Kumogakure]] festigte ebenfalls diese Beziehung, da [[Takigakure]] ihrem neuen Freunden [[Kirigakure]] und somit auch [[Kumogakure]] bei der Beseitigung der Schäden half.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Nach der Eroberung einer [[Söldner]]festung seitens [[Kirigakure]], wurde diese zum gemeinsamen Besitz der drei Dörfer erklärt und die Bündnisfestung erschaffen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die letzte Festigung des Bündnisses wurde durch die Katastrophenhilfe während Unwetters erzielt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Beginn der [[Wichtige_Personen_in_Taki#Shinishi_Kudo|Kudo]]-Dynastie - 89 Jahre nach Ende des Bluterbenkrieges===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem, Nobu Guskihen, der Bruder [[Wichtige_Personen_in_Taki#Ehemalige_Dorfoberhäupter|Muneyaki Gushikens]], diesen auf dem Weg zu einer wohl wichtigen Besprechung abfangen und entführen konnte, trat die Spezialeinheit Takigakures in Aktion, unter anderem auch [[Wichtige_Personen_in_Taki#Shinishi_Kudo|Shinishi Kudo]].&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Wichtige_Personen_in_Taki#Shinishi_Kudo|Shinishi Kudo]] gelang es als einziger, den [[Wichtige_Personen_in_Taki#Ehemalige_Dorfoberhäupter|gelben Drachen]] und seinen Bruder in einer Höhle zu finden und zu erreichen. Ihm gelang es Nobu Gushiken, das höchst gefährliche, ehemalige Mitglied der [[Einheiten_Takigakures#Tsuisekisha_.28J.C3.A4ger.29|Tsuisekisha-Einheit]], den Bruder von Gushiken, zu erledigen. &lt;br /&gt;
Gerüchten zufolge soll Nobu jedoch Sicherheitsvorkehrungen geplant haben, welche besagte Höhle nach seinem Tod zum Einsturz brachte.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Offiziellen Aussagen zufolge, gelang es Kudo, das [[Dorfoberhaupt]] aus der misslichen Lage der einstürzenden Höhle zu befreien, schaffte es jedoch selbst nicht mehr heraus. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Wichtige_Personen_in_Taki#Shinishi_Kudo|Shinishi Kudo]] galt eine Zeit lang als verstorben, ehe er wohlauf zurückkam und wenig wegen seiner heldenhaften Taten, der Rettung des alten Dorfoberhauptes sowie dem Ausschalten des Verräters selbst zum [[Dorfoberhaupt]] ernannt wurde, da [[Wichtige_Personen_in_Taki#Ehemalige_Dorfoberhäupter|Muneyaki Gushiken]] von diesem Amt zurücktrat.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der junge [[Gesellschaft_in_Taki#Kudo|Kudo]] brachte gleich frischen Wind in des recht traditionelle Takigakure, durch die Umbenennung des Dorfoberhaupt-Titels vom gelben zum goldenen Drachen, sowie dem Bau eines neuen [[Aufbau_von_Taki#Ninjasitz.2Fgoldene_Drachenstatue|Ninjasitzes]], der eben jenes Wesen repräsentieren sollte.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Jedoch hatte [[Wichtige_Personen_in_Taki#Shinishi_Kudo|Shinishi Kudo]] mit seiner Ernennung gleichzeitig etwas geerbt was den jungen Shinobi auf die Probe stellen sollte, der [[Taki_no_Kuni#Jashin_Sekte|Jashin-Kult]] der zuvor in Takigakure schon Unheil angerichtet hatte war stärker geworden und schaffte es [[Takigakure]] als Dorf einige Seitenhiebe zu verpassen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Bald darauf sollte ein Krieg in [[Taki no Kuni]] ausbrechen in dem die beiden Seiten ihre Kräfte maßen und [[Wichtige_Personen_in_Taki#Shinishi_Kudo|der goldene Drache]] seine Stärke und Führungsqualitäten beweisen musste.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Das Lied des gelben Drachen=&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwischen den Reihen voller Bücher und Schriftrollen in der Bibliothek [[Takigakure]]s, die oft von großen Personen der Vergangenheit, wichtigen Ereignissen oder Techniken sowie Lehre handeln, findet der Suchende bis weilen ein kleineres unscheinbares Buch.&lt;br /&gt;
Nur selten wurde das Buch in den letzten Jahren aus der Umarmung seiner größeren Brüder und Schwestern gerissen, um seinen Inhalt dem Suchenden zu offenbaren. Es war in Vergessenheit geraten und gelegentlich, wenn es aus dem langen Schlaf eines von Staub bedeckten Buches für einen Moment, welcher für ein Buch alles zwischen einer Sekunde und einem Jahrhundert sein kann, aufwachte, erinnerte es sich sehnsüchtig daran wie es gewesen war, als noch kleine Kinderfinger es jeden Tag hervorgeholt und die dazugehörigen hohen Stimmen erfreut und laut aus ihm hervor gelesen hatten.&lt;br /&gt;
Es war abgenutzt ja, aber das stimmte das Buch nicht traurig sondern machte es eher stolz. Die güldene Farbe, mit der sein Schaffer einst den Umschlag beschrieben hatte, hatte ihm eh nie wirklich gefallen und der Zustand sprach in seinen Augen für all die Liebe und Anerkennung, die ihm einst zugekommen war. Und schließlich hatte die Geschichte, mit deren Schutz und Überlieferung es beauftragt worden war, alles Recht auf derartige Zuwendung.&lt;br /&gt;
Ja das Buch war stolz auf sich selber und wusste, dass es nur lange genug warten müsste, bis es aus seinem Schlaf aufgeweckt werden und seine Geschichte erneut offenbaren würde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Irgendwann kam dieser Tag und an diesem Tag fand die Sage des [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|gelben Drachens]] und der Götter wieder Einzug in die Köpfe der Menschen. Wie so oft bei Sagen weiß niemand zu sagen, wie viel wahr und wie viel hinzugedichtet worden war. Aber dies, so wusste das Buch, war nicht die Aufgabe einer Sage.&lt;br /&gt;
Eine Sage muss die Herzen der Menschen erfreuen, sie mit Hoffnung erfüllen und zum Träumen anregen. Eine Sage lässt bisweilen alte Männer genauso wie kleine Kinder mit verträumten Blicken die Welt um sich herum betrachten und sich vorstellen, wie es wohl damals an diesem Ort ausgesehen haben könnte. Eine Sage schließlich steht für eine Lektion und Beispiel, Lehre und Wissen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und so erzählt das Buch die Geschichte:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Prolog===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vor langer Zeit, als die Menschheit noch jung war und mit den großen Augen eines kleinen Kindes die Welt um sich herum betrachtete, herrschte die Natur über das Leben eines jeden Lebewesens mit einer Hand, die zugleich sanft wie ein kühler Windstoß im drückenden Sommer als auch hart wie der Kern eines großen Gebirges war.&lt;br /&gt;
Der Mensch, genauso wie alle anderen Lebewesen ob Tier, Pflanze oder Stein kämpfte jeden Tag um sein Überleben. Aber nicht Angst oder Ohnmacht vor den Strapazen bestimmten sein Leben, sondern Freude und Glück über die einfachsten Dinge. Er war glücklich, wenn er mit vollem Magen einen warmen und sicheren Schlafplatz gefunden hatte.&lt;br /&gt;
So herrschte die Natur und die Tiere, die teilweise älter als die Menschen waren, wuchsen zu prächtigen Gestalten heran. Hört man heute von Erzählungen aus jener Zeit, so wirken die Geschichten von dem riesigen Wald, der den Großteil des Kontinents bedeckte und von ebenso riesigen Tiergottheiten bevölkert war, wie die Märchen eines alten wirren Greises.&lt;br /&gt;
Aber der Menschheit Kindeswiege war dies Umfeld beschützt vom großen Schatten des Waldgottes. Irgendwann jedoch fängt jedes Kind an sein Umfeld zu verändern und in einer Zeit, in der sich das Schicksal dieses Gleichgewichtes entscheiden sollte erhob sich der [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|gelbe Drache]] über die Träume von Natur und Mensch hinweg in die Lüfte der Zukunft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===1. Kapitel===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Langsam und träge floss der kleine Bach an diesem Tag die Hänge des Hügels herab, plätscherte nur missmutig über die großen Steine nahe seiner Quelle, drückte nur halbherzig die Kiesel vor sich her, die sich in seinen Weg stellen wollten, und wollte gar nicht so recht seinen Weg gen Tal beschreiben.&lt;br /&gt;
Hätte man den Bach an einem anderen Tag gesehen und hätte man Aug und Ohr, so wie es die Menschen früher für die Natur gehabt hatten, so hätte die Freude und die Glückseligkeit des Baches einem das Herz erwärmt. Es war kein großer Bach, es war kein Bach, dessen Wasser sich in den Strom eines gewaltigen Flusses oder die Gefilde eines riesigen Sees mischte. Es war ein einfacher Bach, der auf der großen Landkarte nicht einmal seine Existenz belegt finden würde.&lt;br /&gt;
Aber für die Menschen des kleinen Dorfes am Fuße des Hügels war er die Quelle ihres Lebens und somit das Wichtigste in der Welt und für ihn waren diese Menschen das Wichtigste in der Welt.&lt;br /&gt;
Wer brauchte schon riesige Mengen Wassers, wenn er sich an dem Lachen der Kinder erfreuen konnte, die in ihm spielten und sein Wasser benutzten, um sich gegenseitig zu bespritzen?&lt;br /&gt;
Ja es waren vor allem die Kinder, auf die sich der Bach jeden Morgen freute, wenn er sich aus dem moosig-grünen Bett seiner Träume erhob. Er kannte sie alle, er erkannte sie schon am Klang ihres Lachens und hatte einem jeden der Dorfbewohner erfreut beim Wachsen zugesehen.&lt;br /&gt;
Nichts aber stimmte ihn so traurig, wie das bittere Weinen und Schluchzen eines Kindes, das in seinem jungen Leben bereits großes Leid erfahren musste. Und ausgerechnet das herzerweichendste Weinen und die qualvollsten Tränen hatte er am gestrigen Tage wahrnehmen müssen.&lt;br /&gt;
Das Mädchen mit den grellblonden Haaren namens [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] hatte bereits in ihrer frühesten Kindheit beide Eltern verloren und lebte alleine mit ihrer großen Schwester Kigiku in dem kleinen Dorf. Nie hatte der Bach [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] weinen hören ob des Verlustes der Eltern oder der schweren Zeit, die dieser den beiden Mädchen einbrachte. Es war immer glücklich mit seinem Leben gewesen, hatte sich nie beschwert und war der großen Schwester stets zur Hand gegangen. Und ausgerechnet dieses Mädchen, das dem Bach immer ein Quell der Freude gewesen war, weinte nun ob der schweren Krankheit des Einzigem, dem es sich immer sicher gewesen war: Seiner Schwester.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was konnte der Bach tun? Die Menschen hatten in den Jahrhunderten seit ihrer frühesten Kindheit gelernt in der Natur zu überleben und dabei bereits einiges über die Kunst mit den Geschenken der Natur Krankheit und Wunde zu bekämpfen gelernt. Aber nicht einmal dieses Wissen schien das Leid Kigikus mildern zu können. Trübseelig floss er weiter vor sich hin und grübelte nach, was er tun könnte. Auch dachte er dabei daran, dass die Menschheit längst ihr Kindesbett verlassen und begonnen hatte, die harte Seite der Natur, die ihr Leben bedrohte, zu bekämpfen.&lt;br /&gt;
Früher, er konnte sich fast nicht mehr daran erinnern, hatte sich nur selten die Sonne in seinen Wassern gespiegelt, da der Schatten großer Bäume stets sein Gefilde bedeckte. Irgendwann aber hatten die Menschen damit begonnen die Bäume zu fällen und sich Platz zum Leben, für ihr Vieh und für ihre Felder zu schaffen. Der große Wald war immer weiter geschrumpft und schon lange hörte der Bach die Stimmen der Bäume nur noch aus sehr weiter Entfernung im Säuseln des Windes.&lt;br /&gt;
Als er nun so lauschte, um die Stimmen der Bäume zu hören, vernahm er die Stimme eines Menschen. Dieser Mann, denn seine tiefe und rauchige Stimme verriet sein Geschlecht, sang irgendwo in seiner Nähe von etwas, was der Bach völlig vergessen hatte: Von dem Waldgott.&lt;br /&gt;
Die Erinnerungen überschlugen sich und schnell beschloss der Bach aus seiner Trübseligkeit zu erwachen und den Sänger mit dem Plätschern seines Wassers an- und zu dem kleinen Dorf hinzulocken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===2. Kapitel===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stark schmerzten die Füße des Greises, dessen Stimme der Bach vernommen hatte, ob seiner langen Wanderung und ein jedes Wort, das er scheinbar vergnügt vor sich her sang, war einzig und allein dazu gedacht, um ihn von den Schmerzen abzulenken.&lt;br /&gt;
Er war weit gereist, hatte viele Flüsse überquert und sich an viele Bäume gelehnt, wenn sein alter Körper ein paar Momente der Ruhe benötigten. Weswegen er reiste, wusste er nicht mehr. Einzig und allein erinnerte er sich noch daran, dass er einst am Rande eines großen Waldes gelebt und von dessen Wildheit und Schönheit verzaubert worden war.&lt;br /&gt;
Angelockt vom Plätschern des Baches, dessen kühles Wasser Linderung für die schmerzenden Füße verhieß, wechselte der Greis die Richtung und traf schon bald auf den kleinen Bach und das in nicht allzu weiter Ferne stehende Dorf. Noch einmal nahm sich der Alte zusammen, trällerte um so lauter, als seine Füße besonders stark schmerzen und ihm anscheinend sagen wollten:“Wieso bleibst du nicht einfach hier sitzen und gönnst uns unsere Ruhe du alter Narr?“&lt;br /&gt;
Aber der „alte Narr“ war dickköpfig geworden und wollte nicht nur seine Füße ausruhen, sondern auch noch mit Menschen reden. Ein Vergnügen, das ihm seit Wochen verwehrt war.&lt;br /&gt;
So laut trällerte er vor sich hin, dass er das Schluchzen des kleinen Mädchens, das am Ufer des kleinen Baches mehr in sich zusammen gekauert war, als dass es saß, nicht mitbekam. Erst, als das Mädchen seine grünen Augen öffnete und auf den alten und komisch aussehenden Mann schaute, während es sich über die tränenverschmierten Wangen wischte, bemerkte dieser, dass er nicht alleine war.&lt;br /&gt;
„Was ist ein Waldgott?“ ertönte die hohe Stimme des Mädchens und der alte Mann blieb verdutzt stehen, um die fragenden großen Augen, die vor Weinen rot geworden waren, zu bewundern. Kurz entschlossen gewährte er seinen fast schon rebellierenden Füßen ihren Wunsch und ließ sich neben dem Mädchen leise seufzend nieder.&lt;br /&gt;
„Die gestaltgewordene Natur. Wille und Kraft dessen, was uns stets umgibt, und genauso wild und sanft wie eben jenes.“ Antwortete er ein wenig kryptischer, als er beabsichtigt hatte, während er die schmerzenden Füße aus den abgelaufenen Sandalen befreite.&lt;br /&gt;
„Und wie sieht er aus?“&lt;br /&gt;
„Er wechselt die Gestalt, so wie es auch die Natur ständig tut.“&lt;br /&gt;
„Ist er lieb?“&lt;br /&gt;
„Ja und nein. Wenn er stürmisch und verheerend ist, wenn er wütend und aufgebracht ist, so vernichtet er alles, was ihm in den Weg kommt. Ist er aber sanft und ruhig, so beschützt, heilt und umsorgt er das, was in seinen Augen, den Augen der Natur, würdig ist.“&lt;br /&gt;
Sofort weiteten sich die Augen des kleinen Mädchens, das das zerschlissene Hemd des Alten mit seinen kleinen Fingern ergriff und ihn voller Hoffnung und zugleich voller Angst vor einer möglichen Enttäuschung anschaute.&lt;br /&gt;
„Er heilt? Kann er alles heilen? Kann er auch eine richtig schlimme Krankheit heilen?“&lt;br /&gt;
Ein wenig verdutzt ob dieser Reaktion antwortete der Alte in dazu passender Stimmlage:&lt;br /&gt;
„Ehm Ja, kann er, aber dazu muss er…“ Doch weiter hörte das Mädchen nicht, es riss nur umso stärker an dem Hemd und schrie förmlich:&lt;br /&gt;
„Wo finde ich ihn? Erzähl mir bitte alles!“&lt;br /&gt;
Und nach einer Reaktion, die sehr derer glich, die er nur wenige Momente zuvor gezeigt hatte, und einem dazu passenden Seufzen, holte der Greis tief Luft und fing an zu erzählen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Weit weg im Nordosten steht er noch, der große Wald, der einst fast den ganzen Kontinent bedeckte. Im Gegensatz zu den kleinen Wäldern, die du kennst, ist dieser Wald noch erfüllt von dem Willen und der Kraft der Natur. Tief in seinem Inneren lebt der Waldgott in dem wunderbaren Hain, der schon seit Äonen nicht mehr von Menschen betreten worden ist, und umgeben von den Vorfahren der Tiere: riesige und weise Tiergötter.&lt;br /&gt;
Einst, so wurde mir als kleines Kind in meinem Heimatdorf erzählt, dass am Randes des großen Waldes steht, sahen die Tiergötter und der Waldgott mit wohlwollendem Blick auf die Menschen herab, die so schwach und zerbrechlich wirkten. Sie standen uns bei, wenn etwas unsere Existenz bedrohte, und halfen uns gelegentlich mit Rat und Tat in der Natur zu überleben, die sie schon so viel länger bevölkern und so viel besser verstehen als wir.&lt;br /&gt;
Aus dieser Zeit kommen auch die Geschichten der Heilkunst des Waldgottes und der weisen Ratschläge der Tiergötter, die zusammen mit ihren damals noch ähnlich riesigen Brüdern und Schwestern unseren Kontinent bereisten und bevölkerten.&lt;br /&gt;
Aber…“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch weiter kam der Mann nicht, denn das Mädchen war bereits aufgesprungen und rannte fort in Richtung der Häuser. Später erfuhr er, was es mit dem Mädchen auf sich hatte, und schollt sich selber ob dem, was er so unvorsichtig [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] erzählt hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===3. Kapitel===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Voller Schrecken beobachtete der kleine Bach, was geschah. In seinem Bestreben das kleine Mädchen zu trösten und sich wieder an ihrem Lachen und den strahlenden Augen zu erfreuen, hatte er vergessen, dass Menschen keine Tiere waren. Sie waren es nicht gewohnt auf sich alleine gestellt zu überleben und am aller wenigsten kleine Kinder, von den Gefahren einer solchen Reise und denen des großen Waldes ganz zu schweigen.&lt;br /&gt;
Aber was konnte er tun? Was konnte er tun?...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ohne lange nachzudenken hatte sich [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] ihre festeren Schuhe samt ein paar reisetauglichen Kleidern und Proviant – was sie eben rumliegen sah – geschnappt, hatte ihre Schwester umarmt und war mit den Worten „Der Waldgott wird dich heilen, warte es nur ab!“ aus der kleinen Hütte, die die zwei Mädchen bewohnten, verschwunden.&lt;br /&gt;
Kigiku hatte sichtlich verwirrt drein geschaut, aber hatte ob ihrer Krankheit und der Schwäche, die ihren Körper befallen hatte, nichts tun können, außer der kleinen Schwester flehentlich hinterher zu schauen. So verzweifelt, wie die große Schwester in dieser Stunde war, als[[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] Hals über Kopf das kleine Dorf verließ, so zuversichtlich war die kleine Schwester, die endlich etwas gefunden hatte, was sie tun konnte um Kigiku helfen zu können. Sie dachte gar nicht daran, dass die Reise gefährlich werden könnte, oder dass sie ihr eigenes Leben schonen müsste. Einzig und allein das Leben der Person, die für sie die Welt darstellte, war ihr wichtig und kreiste beständig in ihrer Gedankenwelt umher.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So reiste das kleine Mädchen mit dem blonden Haar und den großen grünen Augen los gen Nordosten. Zum Glück hatte sie gelernt die Himmelsrichtungen zu erkennen und zu finden und verlief sich nie. So selbstsicher ging sie ihre Reise an, dass sie vergnügt summend schon bald das kleine Tal und die Gefilde des kleinen Baches verließ.&lt;br /&gt;
Die ersten Tage ihres kleinen Abenteuers flogen nur so vorüber. Sie hatte genügend Wasser dabei und konnte ihre Proviante mit den Beeren und Früchten, die sie dank des herrschenden Sommers leicht fand, stets wieder auffüllen. Einzig und allein des Nachts, wenn es dunkel und gelegentlich sogar etwas kühler wurde, wurde es ihr etwas bang um das kleine Herz. Aber wie stets summte sie dann eine kleine Melodie vor sich her, mit der sie die große Stille um sich herum vertrieb und sich selber in den Schlaf wiegte.&lt;br /&gt;
Die Weisen sagen, dass ein entschlossenes Herz keine Furcht kenne. Nur ein zauderndes und fragendes Herz öffne Tür und Tor für Zweifel und Furcht. Wenn man diesen Worten Glauben schenken darf, so verwundert es nicht, dass [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] nie daran dachte umzukehren oder auch nur aus Angst oder Furcht eine Träne vergoss. Sie war überzeugt davon das Richtige zu tun und setzte mit derselben Überzeugung Fuß vor Fuß, ging Schritt um Schritt immer weiter gen Nordosten.&lt;br /&gt;
Schon bald wurde die Natur, die wenn auch in schwächerer Art und Weise, auch an diesem Ort zu finden war, auf das summende und singende kleine Mädchen aufmerksam und immer öfter geschah es von nun an, dass ein kleiner Sperling sich zu [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] gesellte, wenn diese tagsüber oder nachts vor sich hin sang, um diese mit seinem hohen Zwitschern zu begleiten.&lt;br /&gt;
Immer, wenn sie den kleinen [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]] sah, der ihr schon bald ein lieber Wegbegleiter wurde, hellte sich die Miene des kleinen Mädchens auf und ihre Schritte wurden bestimmter und stärker. Dem Beispiel des [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]]s folgend, fing sie schon bald an feste Rhythmen in ihren Tagesablauf zu bringen:&lt;br /&gt;
Sie stand mit der Sonne auf, aß etwas, ging dann den Tag über unterbrochen von einer Mittagspause bis sie am Nachmittag begann nach einer Schlafmöglichkeit zu suchen und daraufhin nach etwas Essbarem und Trinkbarem, wenn sie nicht schon genug während des Tages gefunden hatte. Ihrer guten Orientierung wegen verlief sie sich dabei so gut wie nie und wenn, dann brachte sie das Zwitschern des kleinen [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]] schon bald wieder auf den richtigen Weg. Auch brauchte sie nur auf das Verhalten des[[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]]s zu achten, um Wetterumbrüche oder Gefahren vorherzusehen.&lt;br /&gt;
So verging die Zeit und die Natur kehrte immer weiter in das kleine Mädchen ein genauso wie das kleine Mädchen immer weiter in die Natur einkehrte. Und dann kam der Herbst&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===4. Kapitel===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als die ersten Blätter an den Bäumen begannen gelb und rot zu werden, wusste [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]], dass der Sommer den Kampf gegen den Winter langsam verlor. Noch kämpfte er wacker und hielt die kalten Winde aus dem Norden samt der dunklen Wolken, die sie mitbrachten, zurück. Aber mit jedem Tag und jeder Nacht kamen sie näher, ohne dass der Sommer etwas dagegen würde tun können.&lt;br /&gt;
Sie musste sich beeilen, so viel verstand selbst ein kleines Mädchen, denn in den Stürmen und der Kälte des Winters würde sie nicht überleben können ohne die Hilfe und den Beistand Ihresgleichen.&lt;br /&gt;
Wäre der kleine [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]] nicht gewesen, der sie über immer längere Strecken des Tages begleitete und es sich immer öfter auf ihrer Schulter bequem machte, so hätten vielleicht der Zweifel und die Furcht Einzug in ihrem Herzen gehalten. So aber ertönten die Stimmen der Zwei, wann immer der Winter an ihren Herzen zu nagen begann, und vertrieben diesen.&lt;br /&gt;
Manchmal allerdings kam es auch vor, dass der kleine [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]] schrecklich lange weg blieb und [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] begann sich Sorgen zu machen. Sorgen um den kleinen [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]], um ihre Schwester und um den Wahrheitsgehalt der Geschichte des alten Mannes. Als der kleine [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]] eines Morgens nicht neben ihr zu finden war, erhob sie sich und ging ohne zu zaudern in den kleinen Hain hinein, der sich vor ihr erstreckte. Sie begann das Lied zu singen, das sie seit Beginn ihrer Reise immer sang, und schon bald hörte sie aus einiger Entfernung die Antwort des [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]]s.&lt;br /&gt;
Ihr Herz schlug immer schneller voller Freude und auch voller Angst ob dem, was dem [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]] passiert sein könnte. Sie rannte immer schneller, stets der Stimme des [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]]s folgend und blieb plötzlich stehen.&lt;br /&gt;
Eine kleine [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] mit ungewöhnlich eisblauen Augen stand am Fuße eines großen Baumes, auf dessen niedrigem Ast [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] sofort ein paar der Federn des kleinen [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]]s sehen konnte. Ihre Augen weiteten sich und füllten sich schon bald mit Tränen, während die Katze sich von dem ersten Schrecken ob der plötzlichen Begegnung erholte und begann um das kleine Mädchen, das mehr und mehr in Tränen ausbrach, zu kreisen.&lt;br /&gt;
[[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] verstand schnell, dass der Sommer ihr bisher nur die schönen Seiten der Natur gezeigt hatte und sie den kleinen [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]] wohl nicht mehr wieder sehen würde. Es war in ihren Augen klar, dass der [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]] den Klauen der [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] erlegen war, da er sonst längst zu ihr zurück geflogen sein würde.&lt;br /&gt;
Immer stärker wurde der Regen aus Tränen, der sich vom Gesicht des kleinen Mädchens gen Boden bewegte, bis ein empörtes Miauen das Mädchen aus seinen Gedanken rüttelte. Die [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] hatte sich vor [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] hingesetzt und schaute sie aus zugleich neugierigen und vorwurfsvollen Augen an, so dass das Mädchen nicht anders konnte als sich herabzubeugen und vorsichtig das Fell des Tieres zu streicheln.&lt;br /&gt;
Sie machte dem Tier keine Vorwürfe, da es nur um sein eigenes Überleben kämpfte, auch wenn es sie dennoch sehr traurig machte. Anstatt aber vor der Hand des Mädchens zu fliehen, ließ sich die [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] mit einem immer lauter werdenden Schnurren streicheln und verließ auch nicht die Seite des Mädchens, als dieses langsam damit beginnen musste zurück zu ihren wenigen Habseligkeiten zu gehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So nahm schon bald die kleine [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] den Platz des [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]]s ein und begleitete [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] auf ihrer Reise. Und so wie der [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]] mit seinem Verhalten dem Mädchen vieles über das Überleben in der Natur beibrachte, so tat dies auch die [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]]. Allerdings oblag es der [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] genauso wie bei ihrem ersten Treffen dem Mädchen die düstere Seite der Natur zu zeigen.&lt;br /&gt;
Hatten im Sommer noch Früchte und Beeren überall auf ihrem Weg nur darauf gewartet von ihr gepflückt zu werden, so verschwanden diese immer mehr je weiter der Herbst Einzug hielt. Und schon bald musste [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] lernen, dass sie wie die [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] Leben nehmen musste, um selber zu überleben.&lt;br /&gt;
Es dauerte schier eine Ewigkeit, bis es ihr mittels einer Falle zum ersten Mal gelang ein kleines Tier zu fangen, ein Feuer zu machen und es dann übers Herz zu bringen das Tier zu töten und sogar zu verspeisen. Sie weinte bitterlich ob des Lebens, das sie beendet hatte und flehte vielmals um Verzeihung, bevor sie sich traute zu essen.&lt;br /&gt;
Durch Wiederholung aber wird jeder zum Meister und schon bald hatte sich das kleine Mädchen an die neuen Vorgänge gewöhnt, auch wenn sie noch immer für das Schicksal der Seele eines jeden Tieres, das sie tötete, zum ihr unbekannten Waldgott betete.&lt;br /&gt;
Schon bald fiel ihr das Fehlen des freudigen Zwitscherns kaum noch auf und die Harte Seite der Natur zog immer mehr in sie ein, auch wenn diese gemischt von warmen Momenten war, wie das abendliche Einschlafen mit der [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] in den Armen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===5. Kapitel===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Immer schwächer wurde der Sommer und der Herbst, der wie sein Freund Frühling sich oft wie das Seil fühlte, an dem Sommer und Herbst zogen, wurde immer dunkler und kälter. Die Stürme, die die Höhepunkte im Tauziehen zwischen Sommer und Winter für jeden sichtbar und hörbar machten, hatten schon seit einiger Zeit immer weiter an Stärke nachgelassen so wie es auch der Sommer getan hatte.&lt;br /&gt;
Immer weniger Zeit blieb dem kleinen Mädchen, das sich immer öfter morgens von Raureif befreien musste. Gelegentlich fielen früh morgens kleine weiße Flocken vom Himmel herab, setzten sich auf ihr blondes Haar und bildeten einen Schleier aus winzig kleinen Kristallen. Immer öfter froren ihr die Füße oder die Hände, manchmal kroch die Kälte sogar langsam die Beine hoch und hätte sie nicht die [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] gehabt, die sie des nachts wärmte, so wäre sie sicher oft schlotternd vor Kälte erwacht.&lt;br /&gt;
Sie hatte kaum noch Zeit, das wusste sie. Aber unbeirrt setzte sie Tag für Tag einen Fuß vor den anderen. Sie konnte nicht scheitern, sie durfte nicht! Was war schon so ein wenig Schnee im Vergleich zu dem, was ihre Schwester erleiden musste?&lt;br /&gt;
Und dann eines Tages, als die glänzende Himmelsscheibe bereits im Sinken inbegriffen war, sah sie Rauchschwaden hinter einem kleinen Weiler aufsteigen. Sie beschleunigte ihre Schritte und angespornt durch das Wettlaufen, das sich nun ergab, sprintete auch die [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] immer schneller, bis sie das Mädchen überholte und wenig später aus deren Sichtfeld verschwand.&lt;br /&gt;
Wie lange sie schon so rannte, wusste [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] nicht. Einzig und allein die stetig abnehmende Entfernung zu den Rauchschwaden und nicht die fast schon untergegangene Sonne war Mittelpunkt aller Gedanken des kleinen Mädchens. Je näher sie aber kam, desto mehr drangen schreckliche Geräusche an ihr Ohr, die sie an die unglaublich lauten Stürme im Herbst erinnerten. Oft hatte sie sich mitten in der Nacht, wenn es besonders stark stürmte, wie ein Kokon in ihre Decke eingerollt und sich vorgestellt, dass außerhalb des schützenden Mantels riesige Tiere, wie die aus der Geschichte des Greises, umher liefen und sich gegenseitig anschrien, was diesen Schrecklichen Krach erzeugte.&lt;br /&gt;
Hätte sie gewusst, was sie erwartete, so hätte sie in jenen Nächten wohl kein einziges Auge zu bekommen. Als sie sich immer weiter ihren Weg zwischen den mit einer hauchdünnen Schicht silbrigen Schnees bedeckten Bäumen des kleinen Weilers bahnte, schälten sich immer mehr die Umrisse kleinerer und größerer Häuser aus dem zwielichtigen Schatten der Bäume. Das Herz des Mädchen schlug ob der Vorfreude vielleicht endlich ihr Ziel erreicht zu haben immer schneller, bis es plötzlich zwei Schläge aussetzte während auch die kleinen Beine sich nicht mehr fortbewegen wollten.&lt;br /&gt;
Ein gewaltiges Brüllen, wie es dem stärksten Orkan alle Ehre bereitet hätte, erhob sich, als ein gewaltiger schwarzer Schatten sich auf die Reihe der Häuser zu bewegte. Nicht heimelige Kamine, nicht freundlich strahlende Herdfeuer hatten die Rauchschwaden erzeugt, die [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] angelockt hatten, sondern in Flammen stehende Barrikaden, die die Dorfbewohner scheinbar als Schutz errichtet hatten. Aber selbst diese hatten sie nicht vor dem bewahren können, was auf sie zurollte.&lt;br /&gt;
Verzweifeltes Rufen drang an [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]]s Ohren, als das Brüllen für einen Moment aussetzte. Langsam bewegte sie sich wieder, überzeugte ihre Füße mühsam zu jedem einzelnen Schritt und näherte sich so furchtbar langsam dem Chaos, das immer mehr von sich enthüllte.&lt;br /&gt;
Der gewaltige Schatten war stehen geblieben, bäumte sich in regelmäßigen Abständen auf und brüllte jedes Mal so laut, dass die nahestehenden Bäume wackelten. Vor ihm schälten sich nun auch kleinere Schatten mit langen Stäben aus dem flackernden Zwielicht der Flammen. Je näher das kleine Mädchen kam, desto mehr erkannte sie, dass es sich um Dorfbewohner zu handeln schien, die mit langen Speeren und allerlei zweckentfremdeten Ackergerät den riesigen Schatten, der längst durch die Barrikade gebrochen war, aufzuhalten versuchten.&lt;br /&gt;
Dann hörte sie plötzlich etwas, was nicht so recht in das Chaos passen wollte. Ein hohes Schreien drang an ihre Ohren, das nicht allzu weit entfernt seinen Ursprung haben konnte. In einem solchen Chaos hätte man erwartet, dass es ein furchterfülltes Schreien einer Frau ob der großen Gefahr sein müsste. Aber ein kleines Kind, jünger als die bisher unbemerkte Beobachterin, wankte kaum in der Lage richtig zu laufen mit seinen kurzen Beinen und immer wieder sich an den Häuserwänden abstützend auf den Kampf hinter der durchbrochenen Barrikade zu.&lt;br /&gt;
Doch auch der Schatten hatte das Geräusch bemerkt. [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] blieb abermals für einen Moment vor Schreck das Herz stehen, als sich das riesige Ungetüm dem wankenden Kind zu wandte. Aber diesmal setzten ihre Beine nicht aus, sondern beschleunigten Ihre Schritte. Unweigerlich dachte [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] daran, dass sie nicht schnell genug gewesen war um ihren kleinen [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]] hatte beschützen zu können und weigerte sich so etwas noch einmal zuzulassen.&lt;br /&gt;
Ihre Beine flogen förmlich über die leicht angefrorene Erde, näherten sich immer weiter dem Kleinkind und dem riesigen Schatten, der laut brüllend ebenfalls auf dieses aus der entgegen gesetzten Richtung zusteuerte. Ein verzweifelter Ruf aus der Kehle eines Mannes drang an die Ohren des Mädchens, aber kein einziger ihrer Gedanken war dazu in der Lage sich um dieses zu kümmern.&lt;br /&gt;
Mit Müh und Not erreichte sie das wankende Kind, das in dem Moment, in dem [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] hinter ihm zu Halt kam, endgültig der Schwerkraft Rechenschaft leistete und in die Arme des blonden Mädchens fiel. Doch auch der riesige Schatten hatte die Quelle des hohen Geräusches erreicht. Als eine besonders vorwitzige Flamme ihre Stimme erhob und den Schauplatz für einen Moment zur Gänze ausleuchtete, legte [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] unweigerlich die Arme fester um das Kleinkind in ihren Armen. Vor ihr erhob sich der Kopf einer gewaltigen schwarzen [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Schildkröte]], deren Augen zornig und mordlüstern das ungleiche Gespann anfunkelten.&lt;br /&gt;
Würde sie das Kind loslassen und sich vorsichtig entfernen, während das Ungetüm mit seiner Beute beschäftigt war, so würde sie vielleicht… Doch [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] schüttelte entschlossen das blonde Haupt und drückte das Kind nur stärker an sich. Der Blick ihrer Augen wurde gefährlicher, während sich diese leicht verengten. Sie würde nicht zulassen, dass erneut ein kleines Wesen, das auf ihre Hilfe angewiesen war, starb, weil sie zu zögerlich und zu schwach war. Ähnlich einer Bärenmutter, die ihr Junges vor hoffnungslos überlegenen Jägern nicht im Stich ließ, sondern die Jäger auch noch laut anbrüllte, war der Blick des jungen Mädchens. Das Brüllen aus diesem wurde immer spürbarer, so dass selbst die [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Schildkröte]] für einen Moment inne Hielt. Immer deutlicher wurde es, man war fast der Meinung, dass man es hören … und plötzlich erschallte ein gewaltiger und tiefer Schrei, als sich ein großer Schatten zwischen [[Wichtige_Personen_in_Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] und die [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Schildkröte]] schob.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===6. Kapitel===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unweigerlich hatte [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] ihre Augen geschlossen, als der zweite Schatten so nah vor ihr erschienen war, und rechnete jeden Moment damit die Flügelschläge des Todesboten zu hören.&lt;br /&gt;
Aber diese erschallten nicht, stattdessen entwickelte sich ein Sturm aus Schrei und Gebrüll der zwei riesigen Wesen direkt vor ihr. Je mehr sie aber ihre eigene Angst und ihr wild pochendes Herz beruhigte, desto mehr war sie in der Lage die tiefen Stimmen zu vernehmen:&lt;br /&gt;
„Geh mir aus dem Weg [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Bai Hu]]!“ donnerte die etwas entferntere Stimme zornerfüllt.&lt;br /&gt;
„Nein! Diese beschütze ich und du wirst sie nicht bekommen!“ erwiderte die nähere Stimme etwas leiser, aber mit einem gefährlichen Unterton.&lt;br /&gt;
„Die Menschen verdienen den Tod!“&lt;br /&gt;
„Nichts verdient den Tod. Oder hast du Xinglu’s Worte in deinem Zorn vergessen?“&lt;br /&gt;
„Du wagst es seine Worte in den Mund zu nehmen, nachdem ihr ihn verlassen habt?“ brüllte die fernere Stimme plötzlich noch lauter.&lt;br /&gt;
„Wir haben ihn verlassen nicht wegen dem, was er einst sagte, sondern wegen dem, was er nicht mehr sagt! Würde er zu dem zurückfinden, was wir immer verehrt haben, so würden wir sofort zurückkehren.“&lt;br /&gt;
Es wurde still für einen Moment. Fast ohnmächtig vor den riesigen Geschöpfen, deren Nähe sie deutlich spüren konnte, hatte [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] ihre Augen die ganze Zeit über fest zugekniffen und auch das Kleinkind in ihren Armen hatte sich nicht gerührt. Als es nun etwas ruhiger wurde, öffnete [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] vorsichtig ihre Augen und bestaunte das weiße mit schwarzen Streifen getigerte Fell einer riesigen [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]], die sich scheinbar schützend vor sie gestellt hatte. Doch Zeit für Worte blieb ihr nicht, denn schon bald ertönte die Stimme der [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Schildkröte]] erneut, wenn auch nicht mehr ganz so sehr vor Wut bebend.&lt;br /&gt;
„Ich werde mich zurückziehen und bei Xinglu auf dich warten. Wie es stets Tradition war, wirst du ihm das Wesen vorstellen müssen, dass du vor seinem Willen beschützt hast.“&lt;br /&gt;
Ein Rauschen ertönte, während sich die [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Schildkröte]] umdrehte.&lt;br /&gt;
„In einer Woche, zum Vollmond, falls du es nicht vergessen hast.“ Brummte sie.&lt;br /&gt;
„Ich habe es nie vergessen [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Xuan Wu]], nie...“&lt;br /&gt;
Und dann verschwand die gewaltige [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Schildkröte]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erst, als sich der Schatten des Tieres mit dem Schatten des großen Wald, der in einiger Entfernung zum Dorf zu sehen war, vereinigt hatte, ging ein spürbares Aufatmen durch die Dorfbewohner. Sie schienen sich nicht an der Gegenwart des zweiten Tieres zu stören, als sie an diesem vorbei auf [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] zu rannten. Das kleine Kind in ihren Armen begehrte plötzlich auf, als ein großer Mann mit einer eindrucksvollen Narbe über der Wange und schwarzem Haar vor [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] auftauchte und im nächsten Moment hob eben dieser das Kleinkind aus ihren Armen empor und drückte es an sich.&lt;br /&gt;
„Hast du Angst um deinen Papa gehabt?“murmelte der Mann, der voller Freude dem Kind die Nase stupste.&lt;br /&gt;
„[[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]]… wir müssen reden.“ Ertönte die tiefe Stimme nun einfühlsam und beruhigend aber mit einem kleinen Anflug von Sorge und lenkte [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] von dem rührenden Bild vor sich ab. Als sie ihre Augen dem großen Wesen zu wandte und sich die Blicke begegneten, atmete sie erschrocken ein.&lt;br /&gt;
„Bist du… das kleine Kätzchen?“&lt;br /&gt;
Und der Blick der eisblauen Augen des weißen [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]]s sagte mehr als Worte könnten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===7. Kapitel===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Was hat das alles zu bedeuten?“ Schrie [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] schon fast dem großen [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] entgegen.&lt;br /&gt;
Die Sonne schickte gerade ihre ersten Strahlen durch die kahlen Äste der Bäume und zeigte dem Mädchen, wie viel Zeit seit dem Verschwinden der [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Schildkröte]] vergangen war.&lt;br /&gt;
Die letzten Stunden hatte sie damit zugebracht sich der Versuche der Dorfbewohner sie wie eine Heldin zu feiern zu erwehren und immer wieder den Armen, die sie umschlingen wollten, zu entfliehen. Als die Menschen endlich eingesehen hatten, dass sie an derlei Feiern nicht interessiert war und ihr die Nähe zu so vielen Lebewesen sogar unangenehm war, hatten sie ihr endlich etwas Platz gelassen, ihr etwas zu essen und einen Platz zum Schlafen gegeben. Während dieser Stunden war [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Bai Hu]], so hatte ihn die [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Schildkröte]] genannt, wie vom Erdboden verschlungen gewesen und erst am nächsten Morgen, als [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] sich aus Gewohnheit bei der ersten Morgenröte aus dem Bett erhob und an die frische Luft ging, saß er plötzlich neben dem Haus und schaute sie lange Zeit stumm aus seinen eisblauen Augen an, bevor er sich erhob und langsam gen Waldgrenze trottete. Schnell war sie ihm gefolgt und rief ihm nun schon zum zweiten Mal dieselbe Frage entgegen:&lt;br /&gt;
„Sag es mir! Was hat das alles zu bedeuten? Antworte endlich!“&lt;br /&gt;
„Zügle dein Temperament. Ich höre dich.“ Antwortete der große [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] mit ruhiger und gedämpfter Stimme.&lt;br /&gt;
Es dauerte ein paar Momente, bevor [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] sich etwas beruhigt hatte und deutlich leiser entgegnete: „Aber warum antwortest du mir dann nicht?“&lt;br /&gt;
„Alles besitzt einen richtigen Ort und eine richtige Zeit.“&lt;br /&gt;
„Und erst jetzt stimmt beides überein?“&lt;br /&gt;
„Richtig..“ Der [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] hielt in seinem Gang inne und schaute sich in dem winterlichen Wald einige Momente lang um, bevor er fortfuhr.“Und Vieles ist nicht für die Ohren aller bestimmt.“&lt;br /&gt;
„Also sollen die Dorfbewohner davon nichts hören?“&lt;br /&gt;
„Du hörst zu.“ Abermals folgte eine Pause, die der [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] nutzte um wieder eine Pfote vor die andere zu setzen. „Diese Menschen haben den Zorn Xinglu’s auf sich gezogen und [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Xuan Wu]], der einzige von uns der bei ihm geblieben ist, war hier um das Urteil zu vollstrecken.“&lt;br /&gt;
„Xinglu? [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Xuan Wu]]? Ich verstehe nicht… Ich verstehe gar nichts!“ Brummte [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] in sich hinein.&lt;br /&gt;
„Xinglu ist der Waldgott. Der, nach dem du gesucht hast.“&lt;br /&gt;
Ein Moment der Stille folgte, in dem sich [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]]‘s Augen weiteten und sie tief Luft holte für die folgenden Worte:&lt;br /&gt;
„Aber dann bin ich ja am Ziel Dann wird Kigiku endlich geheilt!“ Sie griff in den Schnee, warf diesen voller Freude empor und drehte sich in dem kleinen Schneegestöber entzückt um sich selber.&lt;br /&gt;
„Ja und nein.“ Erschallte die Stimme des [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]]s. Abrupt blieb [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] stehen und schaute diesen entgeistert an.&lt;br /&gt;
„Er hat die Macht zu heilen, aber ob er das tun wird ist fraglich.“ [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Bai Hu]] atmete tief ein und aus, was dank seiner Größe einen imposanten Luftstrom erzeugte, der [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]]‘s Haar umher wirbelte.&lt;br /&gt;
„Aber darum geht es gerade nicht. Du hast dich dem Willen Xinglu’s entgegen gestellt und seinen Zorn auf dich gezogen.“&lt;br /&gt;
„Aber ich habe doch nur ein kleines Kind beschützt!“ Schrie [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] ihm entgegen.&lt;br /&gt;
„Das weiß ich und das wirst du ihm erklären müssen, wenn du vor ihm stehst.“&lt;br /&gt;
Das Mädchen schluckte geräuschvoll und sah den [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] mit einer Spur Furcht in den Augen an.&lt;br /&gt;
„Und was ist, wenn er mich nicht versteht? Was ist…?“&lt;br /&gt;
„Xinglu hat sich verändert. Wo einst Mitgefühl und Wut sich die Waage hielten, herrscht nun zumeist das Dunkle.“&lt;br /&gt;
„Aber wieso?... Und wieso kennst du ihn so gut? Wieso bist du kein kleines Kätzchen mehr? Wieso hast du mir geholfen? Wieso hast du den kleinen [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]] getötet?“ Platzte es aus [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] hervor.&lt;br /&gt;
„… Zeit und Ort [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]]… Zeit und Ort.“ Und im nächsten Moment war der große weiße [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] mit ein paar gewaltigen Sätzen im Wald verschwunden und [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] drehte sich langsam gen des erwachenden Dorfes.&lt;br /&gt;
„Wenn nicht jetzt, wann dann?“ Murmelte sie und machte sich auf den Weg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===8. Kapitel===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als das blonde Mädchen sich langsam durch den winterlichen Wald dem Dorf und dessen wärmeverheißenden Rauchsäulen näherte, schälte sich immer mehr die Silhouette eines Mannes aus dem morgendlichen Zwielicht heraus. Leicht war dieser Schatten mit dem Stein zu verwechseln, auf welchem er sich befand, aber mehr und mehr fiel die Unnatürlichkeit dieses Gebildes [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] ins Auge und so blieb sie nach einigen weiteren Schritten schließlich vor einem alten Mann stehen, der seine geschlossenen Augen dem Himmel entgegen gerichtet hatte.&lt;br /&gt;
Gerade öffnete sie den Mund, um etwas zu sagen, da hob der Alte die Hand und bedeutete ihr zu schweigen. Erst einige Momente später ertönte die brüchige Stimme und durchbrach die Stille.&lt;br /&gt;
„Ich weiß, dass du hier bist auch ohne deine Worte.... Die Bäume reden seit Wochen ununterbrochen über das Mädchen, das den Waldgott sucht. Und nun stehst du vor mir, blickst mit Augen um dich, die voller Fragen sind.“&lt;br /&gt;
„Die Bäume reden?“ Antwortete [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] verdutzt und verdeutlichte mit ihrer Frage die Worte des Mannes, der anfing zu kichern, nur noch mehr.&lt;br /&gt;
„Da reist sie mehrere Monde lang durch die Natur, lässt diese in sie einkehren aber kehrt selber nicht in sie ein… Natürlich reden sie! Sie reden schon viel länger als die Menschen.“&lt;br /&gt;
„Und ihr versteht sie? Wieso verstehen die Menschen sie nicht? Oder bin das nur ich?“&lt;br /&gt;
„Ja ich verstehe sie, aber ich bin einer der Letzten.“&lt;br /&gt;
„War das mal anders?“&lt;br /&gt;
Abermals kicherte der Alte, rückte auf seinem Stein zur Seite und bedeutete [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] neben ihm Platz zu nehmen. Nur zögerlich kam sie dieser Aufforderung nach und erst, als sie neben ihm saß, erhob der Mann wieder die Stimme.&lt;br /&gt;
„Ja war es. Wir sind, genauso wie alle Tiere, die Kinder der Natur und genauso wie Kind und Mutter sich verstehen, auch ohne sich direkt zu verstehen, so taten es Mensch und Natur. Manche Menschen verstanden sie besser, manche schlechter. Aber ein jeder tat es. Irgendwann aber, wenn das Kind nicht mehr auf die Mutter angewiesen ist, bricht dieses Verständnis.&lt;br /&gt;
Was bleibt dann zurück? Ein Kind, das sich seine eigene Welt mit seinen eigenen Kräften aufbaut, und eine Mutter, die immer noch versucht über ihr Kind zu wachen.“&lt;br /&gt;
„Also… Sind es wir Menschen, die nicht mehr zuhören?“&lt;br /&gt;
Die faltige und wettergegerbte Miene des Alten verzog sich zu einem breiten Lächeln.&lt;br /&gt;
„Richtig. Sie hat nie aufgehört zu sprechen und genau so habe ich von dir gehört.“&lt;br /&gt;
„Aber, wieso verurteilt der Waldgott, der doch die personifizierte Natur ist, die Menschen, wenn eine Mutter doch nie aufhört sich um ihre Kinder zu sorgen?“&lt;br /&gt;
Ein tiefes Seufzen entfuhr dem alten Mann, dessen Lächeln schnell einem traurigen Ausdruck wich.&lt;br /&gt;
„Wo zwei Wesen nicht miteinander sprechen, da können sie nicht mehr auf Sorgen, Ängste und Bedürfnisse eingehen. Die Menschen wollten und wollen sich ihr Leben auf eigenen Beinen aufbauen. Wollen mehr und mehr die Risiken, die die Natur als Mutter vieler Lebewesen für sie bereithält, beseitigen und verändern somit etwas, was bisher kein Wesen tat: die Natur selber.&lt;br /&gt;
Der Wald, in dem wir sitzen, erstreckte sich einst über fast die gesamte bekannte Welt und wo er nicht war, da waren Steppen, Wiesen und Auen. Je mehr der Mensch sich ausbreitete, desto mehr drängte er die anderen Lebewesen und sogar die Natur zurück.&lt;br /&gt;
Letztlich ist nichts gefeit vor der Angst vor Veränderungen und Tod und der Waldgott, der vor allem der Beschützer des Waldes und der Natur ist, ist diesen negativen Gefühlen stärker ausgesetzt, als es die Natur selber ist. Denn noch immer reden die Bäume zu den Menschen und hoffen, dass sie sie verstehen.“&lt;br /&gt;
Lange Zeit schwieg das Mädchen auf diese Worte hin und schaute niedergeschlagen auf den von dünnem Schnee bedeckten Boden.&lt;br /&gt;
„Kann ich lernen sie zu verstehen?“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===9. Kapitel===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Ende der Woche, das ähnlich dem Schwerte Damokles‘ ständig drohend über [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]]s Kopf hing, rauschte wie im Flug heran. Jeder Tag war geprägt von demselben Ablauf, der ihr eine Teilnahme am dörfischen Leben lediglich zu den Abendstunden erlaubte und sie sonst von früh morgens ab in den Armen der Natur und zwischen von Schnee bedeckten Bäumen den Worten des alten Mannes lauschen ließ.&lt;br /&gt;
Am Abend des letzten Tages, den sie zum ersten Mal zur Gänze im Dorf verbringen durfte, erklang ein lautes Rascheln am Rande des Dorfes. Die Dorfbewohner streckten ihre Köpfe voller Furcht vor einem neuen Angriff aus den Fenstern und hier und dort erklangen Stimmen, die von der zu großen Ruhe in den letzten Tagen sprachen, die sie als Anzeichen für den nun kommenden Sturm sahen. Als sich die ersten bereits anschickten um wie vor einer Woche mit Feuer und behelfsmäßigen Waffen ihre Liebsten zu verteidigen, trat [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] aus der Hütte, in der sie hatte nächtigen dürfen.&lt;br /&gt;
Ohne ein Wort ging sie an der kleinen Gruppe Männer vorbei, legte einem nach den anderen beruhigend die Hand auf die Schulter und ging alleine gen Waldgrenze. Einen merkwürdigen Einfluss hatte sie auf die Bewohner, die sich langsam zurückzogen aber erst zur Ruhe kamen, als sie das Mädchen begleitet von einem großen Schatten im Dunkel des Waldes hatten verschwinden sehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]]s Reise führte sie entlang an den ihr bekannten Bäumen und Lichtungen immer tiefer in den riesigen Wald. Stumm folgte sie dem Schatten des großen [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]]s, dessen weißes Fell gelegentlich im Lichte eines vorwitzigen Mondstrahles aufzuglühen schien, aber dann sofort wieder erlosch. Kein Wort verlor das imposante Tier und ließ ihr somit sowohl die nötige Ruhe als auch Zeit um sich auf das Kommende vorzubereiten.&lt;br /&gt;
Viele Stunden lang liefen sie so an riesigen schneebedeckten Bäumen vorbei, deren imposante Statur Geschichten über Zeiten zu erzählen schien, in denen der Waldgott friedlich durch diese vergessenen Haine wandelte und den Bäumen dabei half zu wachsen. Immer weiter ging die Reise durch das Reich des Waldgottes und schließlich kündigte ein gewaltiges Tosen vom nahen Ende des Weges.&lt;br /&gt;
Und als der große [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] zum ersten Mal seit Stunden anhielt, um den Kopf gen der Quelle des Geräusches zu wenden, stockte [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] der Atem. Vor ihnen erstreckte sich ein riesiger Wasserfall, der seine Wassermassen von der Spitze eines hohen Berges hinab zu einem See schickte, der sich zu ihren Füßen erstreckte. Das aufgespritzte Wasser verteilte sich vom Berg herab langsam über die gesamte Lichtung , fing das Mondlicht ein und ließ die Umgebung gleich millionen winziger fallender Sterne in dessen silbrigen Licht erstrahlen.&lt;br /&gt;
„Dort oben ist Xing Lu’s Hain. Es ist lange her, seit ich dort war, und noch länger ist es her, seitdem die Füße eines Menschen diesen Boden berührt haben... Um dort hinauf zu kommen, wirst du auf meinen Rücken steigen und dich gut festhalten müssen.“ Erklang die tiefe Stimme des [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]]s, der sich auf den Boden gelegt hatte und geduldig abwartete, bis [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] auf seinen Rücken gestiegen war. Erst dann erhob er sich wieder und hätten sich ihre Hände nicht in dem weißen Fell verkrallt, so wäre sie bei den folgenden gewaltigen Sprüngen des Tieres, die die Zwei in Windeseile dem Scheitel des Wasserfalls näher brachten, sicherlich in die Tiefe gestürzt.&lt;br /&gt;
So aber erblickte sie bald, nachdem sie sich wieder getraut hatte ihre Augen zu öffnen, einen wunderschönen silbern glänzenden See, dessen Oberfläche so glatt wie ein Spiegel den Sternenhimmel reflektierte und dem Auge vorgaukelte einen zweiten Himmel zu den eigenen Füßen zu sehen, samt einer dunkelgrünen Wiese, die gespickt von allerhand Blumen ohne den Makel einer einzigen Schneeflocke dem Winter trotzte. Sie war im Hain des Waldgottes angekommen und erst, als sie die Augen von dessen Schönheit abwenden konnte, erblickte sie eine dunkle Gestalt, die auf der Insel mitten im See zu warten schien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===10. Kapitel===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vollkommen still lief [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Bai Hu]] an der Seite [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]]s über die wunderschöne Wiese dem See, der Insel und der Gestalt auf dieser entgegen. Sogar das große Tier, das in seinem Leben schon so viel erlebt hatte, war ob dem, was kommen würde, angespannt und dabei unbewusst in sein Jagdverhalten zurückgefallen.&lt;br /&gt;
Kein Wort verlor er, kein ungestüm umgeknickter Grashalm oder unvorsichtig berührter Kieselstein sprach vom Gang des Tieres und hätte er nicht gelegentlich tief Luft geholt, um nicht vor Anspannung zu platzen, so hätte [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] ihn wahrscheinlich völlig vergessen.&lt;br /&gt;
Das Mädchen indes lief mit ruhigem und bestimmten Schritten auf den See zu, ließ sich von dem [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] mit einem Sprung über diesen befördern, und glitt ohne aus der Ruhe zu kommen von dessen Rücken direkt auf die kleine vom Schatten einer Wolke verdeckte Insel vor die dunkle Gestalt.&lt;br /&gt;
Der Blick zweier großer violetter Augen legte sich auf sie, als ihre eigenen Augen sich langsam erst dazu überwinden mussten die ungewöhnlichen Pfoten, die einer Mischung aus Menschenfüßen und Bärentatzen zu entsprechen schienen, und dann den im Schatten liegenden Körper hinauf bis zu den Augen des Wesens zu betrachten. Als sich der Blick der zwei Wesen traf, stockte dem Mädchen der Atem und für einen Moment fühlte sie die bodenlose Wut des Schattens vor ihr. Erst nach einigen Momenten fiel ihr auf, dass sich der [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] neben ihr vor dem Wesen verneigte und so tat sie es ihm schnell und etwas überhastet gleich.&lt;br /&gt;
„Es ist lange her [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Bai Hu]].“ Ertönte die Stimme des Wesens schneidend wie der Wind im Herbst sofort, als sich [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] verneigt hatte, als ob das Wesen darauf gewartet hätte.&lt;br /&gt;
„Xinglu.“ Antwortete der [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] schlicht, aber ehrerbietend.&lt;br /&gt;
„Sag mir, warum muss mein Hain die Füße dieser Kreatur ertragen? Warum beschütztest du es vor meinem Urteil?“&lt;br /&gt;
„Weil ich versprach sie zu beschützen und ihr zu helfen, weil sie mit deinem Urteil über die Menschen des Dorfes nichts zu tun hatte und weil die Menschen nicht das sind, was du in ihnen siehst.“&lt;br /&gt;
„Xinglu’s Urteil betrifft alle Menschen!“ Ertönte die wütende tiefe Stimme der riesigen [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Schildkröte]], als sich diese aus dem See erhob und geschwind auf die Insel neben den Schatten schob.&lt;br /&gt;
„Und warum maßt du es dir an ein Urteil über Xinglu’s Urteil zu fällen [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Bai Hu]]?“&lt;br /&gt;
Der [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] atmete tief ein, um zu einer Antwort auf den Angriff [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Xuan Wu]]’s anzusetzen, aber die Stimme des Schattens ließ ihn innehalten.&lt;br /&gt;
„Ich habe [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Bai Hu]]’s Gründe gehört und im Moment soll mir dies reichen.“ Der Blick der violetten Augen richtete sich wieder auf [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]]. „Nun erzähl mir deinen Namen kleine Kreatur und begründe mir, warum du ein Wesen vor meinem Urteil bewahrtest.“&lt;br /&gt;
Aber dem Mädchen stockte der Atem abermals, als es nun die volle Aufmerksamkeit auf sich lasten fühlte. Nervös spielte sie mit ihren Daumen und hatte ihren Blick gen Boden gerichtet, als sie endlich die Kraft fand zu antworten:&lt;br /&gt;
„Mein Name ist [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]]… Und ich wollte einfach nicht zulassen, dass ein kleines hilfloses Wesen vor meinen Augen stirbt, weil ich nicht eingriff… Nicht noch einmal…“ Bilder des roten [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]]s schossen aus ihrem Gedächtnis hervor und trieben ihr Tränen der Trauer in die Augen.&lt;br /&gt;
„Nicht noch einmal?... Ich muss jeden Tag dabei zusehen, wie kleine hilflose Wesen vor meinen Augen sterben, weil andere Wesen maßlos leben wollen… Nicht noch einmal… Ich kann es nicht fassen… Was weißt du kleine Kreatur denn schon von Leben und Tod?“&lt;br /&gt;
Die Stimme des Schattens, war sie zuvor schon schneidend gewesen, hatte sich nun auch noch gleich einem Orkan erhoben und donnerte ehrfurcht erregend über den Hain, so dass ein jeder, der sie vernehmen konnte, den Kopf einzog und still ausharren wollte, bis der Sturm vorbei war.&lt;br /&gt;
„Sie weiß so viel wie man eben in einem Leben in der Natur lernen kann.“ Erschallte auf einmal eine hohe Stimme, die vom Himmel zu kommen schien. „Sie hat die tägliche Furcht und Ungewissheit gespürt, hat die Freuden über die einfachsten Dinge genossen und die Trauer über den Verlust der wertvollsten Dinge erlebt. Maßt du dir nun schon an das Recht auf Trauer und Schmerz gepachtet zu haben Xinglu?“&lt;br /&gt;
Und plötzlich landete direkt hinter [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] ein großer [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]], von dessen Federkleid sich ein paar rote Federn lösten und langsam um das Mädchen herum zu Boden glitten. Beim Anblick dieser Federn schossen dem Mädchen nur noch mehr Tränen in die Augen und sie befürchtete, dass ihr Kopf ihr einen Streich spielen würde, denn diese Federn würde sie überall wiedererkennen.&lt;br /&gt;
„Bist du so verbittert Xinglu, dass du nicht einmal erkennst, dass dieses Mädchen erst einige wenige Sommer alt ist, aber durch das Leben und die Reise in der Natur viel schneller gealtert und gewachsen ist? Erkennst du nicht, was du vor dir siehst?“&lt;br /&gt;
„[[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Zhu Que]]… worauf willst du hinaus? Erklär dich, wenn du dich schon einmal zu uns auf den Boden herablässt!“ Donnerte der Schatten abermals entgegen.&lt;br /&gt;
„Die Natur selber hat [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] auf ihrer Reise geholfen und sie wachsen lassen, um sie auf das kommende vorzubereiten. Willst du als Wächter und Aspekt dich nun gegen den Willen der Natur stellen?“&lt;br /&gt;
Ein tiefes Rauschen war zu hören, als der Schatten sich zu [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] hinab beugte und zielsicher ihrem Gesicht entgegen atmete und sie näher betrachtete. Hätte das Mädchen dies normalerweise als sehr unangenehm empfunden und sich scheu weggedreht, so blieb sie wie angewurzelt stehen und betrachtete sich stattdessen ebenfalls eingehend.&lt;br /&gt;
Sie hatte vor Wochen, vielleicht vor Monaten sogar aufgehört sich selber zu betrachten und so war ihr nie aufgefallen, dass ihr Körper in ihren einstmals kindlichen Augen riesige Züge angenommen hatte. Sie war stark gewachsen, hatte wahrscheinlich Kigiku eingeholt und noch ein wenig weiter gewachsen. Unter ihrer Jacke wölbten sich zwei Hügel nach außen, deren Maße wohl noch wachsen würden, wenn sie sich wieder einigermaßen ernähren würde. Auch ihr Haar war immer länger geworden und glich der goldenen Mähne eines Löwen. War sie vor ihrer Reise noch ein normales 10 Jahre altes Mädchen gewesen, so glich ihre Statur nun mehr der einer 15jährigen.&lt;br /&gt;
Sie kam aus dem Staunen nicht mehr heraus und verlor ob dieser Erkenntnis auch für einen kurzen Moment den Gedankengang, der ihr zuvor die Tränen in die Augen getrieben hatte. Aber dann brachte ihn eine rote Feder, die direkt vor ihren Füßen lag, wieder zurück.&lt;br /&gt;
„Du bist doch der kleine rote [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]] oder? Du lebst?“ Hauchte sie mit nach oben gerichteten Gesicht dem Kopf des gewaltigen [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]]s entgegen, der hinter ihr saß und dessen Oberkörper über ihr aufragte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===11. Kapitel===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Ja [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] ich lebe.“ Antwortete der [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]] mit sanfter Stimme, so dass [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] fast der Meinung war ein Lächeln auf dem weit entfernten Gesicht erkennen zu können.&lt;br /&gt;
„Nicht nur ergreifst auch noch du Partei für diese Kreatur, sondern du kennst sie auch noch [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Zhu Que]]? Was geht hier vor?!“ Schaltete sich die schwarze [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Schildkröte]] erneut ein und der große [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]] holte tief Luft, um zu einer Erklärung anzusetzen.&lt;br /&gt;
„Dass ihr es nicht vernommen habt, wundert mich nicht, aber vor fast einem Jahr vernahm ich die Klagen eines kleinen Baches weit im Westen. Als ich mich ihm näherte und ihn fragte, was es mit seinen traurigen Worten auf sich habe, erzählte er mir von seinem Fehler. Er habe, so berichtete er mir, in dem Versuch ein kleines Mädchen mit blondem Haar aufzumuntern einen alten Wanderer zu dieser gelockt, damit dieser sie mit seinen Geschichten aufmuntern könne. Als der Wanderer dem Mädchen von dem Waldgott erzählte, schnappte dieses sich seine Sachen und lief los, um den Waldgott zu finden und um Hilfe zu bitten. Aber wie sollte ein kleines Mädchen alleine überleben?&lt;br /&gt;
Ich beschloss also dem Bach zu helfen und dem Mädchen beizustehen. So begleitete ich [[Wichtige_Personen_in_Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]], das Mädchen aus der Geschichte des Baches, als kleiner [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]] und lehrte sie durch mein Beispiel vom Leben in der Natur.&lt;br /&gt;
Als der Herbst kam und die Zeit meiner Herrschaft sich dem Ende entgegen neigte, traf ich [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Bai Hu]] und bat ihn mir zu helfen. Fortan übernahm er es [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] zu begleiten, nachdem wir es so haben aussehen lassen als ob ich durch die Krallen [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Bai Hu]]’s gestorben wäre.&lt;br /&gt;
Während wir uns aber um [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] kümmerten, bemühte sich die Natur selber ebenfalls um [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]], half ihr beim Wachsen, beim Verstehen und beim Leben. Schon bald hätte sie uns nicht mehr gebraucht, aber wir waren zu neugierig auf das, was kommen könnte.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lange Zeit herrschte Stille, während der Schatten [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] eingehend musterte. Schließlich aber erhob er die Stimme, deren Worte er scheinbar direkt an [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] richtete.&lt;br /&gt;
„Würde ich dich am liebsten auf der Stelle zertreten für den Verstoß gegen mein Urteil, für die Schritte auf dem Boden meines Haines und für die Anmaßung, in der sich jene zwei auf deine Seite stellten und dich beschützten, so kann ich doch das Wirken der Natur an und in dir sehen.&lt;br /&gt;
Nun stelle ich dir also folgende Frage: Würdest du das Dorf, deren Bewohner dir in der letzten Woche Obdach gewährten, verlassen und zulassen, dass ich es mitsamt seiner Bewohner vernichte, wenn ich dafür deine Schwester Kigiku heile?“&lt;br /&gt;
[[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]]s Augen weiteten sich bei diesem Angebot genau so sehr wie sich die Augen des [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]]s und des [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]]s vor Wut verengten. Beide waren außer sich vor Zorn über die Hinterlist der Worte ihres Gottes, aber keiner von beiden hatte das Recht den Mund zu öffnen.&lt;br /&gt;
„Woher weißt du von Kigiku?“ Antwortete [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] stockend, woraufhin der Schatten lediglich tiefkehlig lachte.&lt;br /&gt;
„Ich weiß viele Dinge. Nun aber entscheide dich und lass dich nicht davon einnehmen, dass du deine Schwester nicht mehr lebendig antreffen würdest, wenn du dich jetzt auf den Rückweg begibst.“ Woraufhin der Schatten erneut lachte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===12. Kapitel===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Immer mehr Tränen schossen [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] in die Augen, ließen diese nach und nach überquellen und liefen dann eine nach der anderen die Wangen des Mädchens hinab, bis sie sich von diesen lösten und gen Boden fielen. Die kommende Entscheidung war die schwerste, die sie jemals hatte treffen müssen und es war der erste Moment, in dem sie ihre Reise in Frage stellte.&lt;br /&gt;
„Ich… Die Menschen sollen leben.“ Brachte sie schluchzend hervor und sah gleichzeitig ihre kranke Schwester vor ihren Augen, deren endgültiges Todesurteil sie nun unterschrieben hatte und die sie wohl nie wieder sehen würde.&lt;br /&gt;
„Was?!? Du maßt es dir an…?!?“ Donnerte die Stimme des Schattens wieder hervor, wurde aber von [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Bai Hu]] abrupt unterbrochen.&lt;br /&gt;
„Sie hat sich entschieden Xinglu. Hör auf mit deinen Spielen und sieh ein, dass du dich geirrt hast.“&lt;br /&gt;
„Gut, ich stehe zu meinem Wort. Aber ich habe nirgends von dem Leben des Mädchens geredet. Sie hat sich meinem Urteil entgegen gestellt und muss nun die Konsequenzen tragen!“&lt;br /&gt;
Schreckhaft atmete [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] ein und schaute mit geweiteten Augen auf den Schatten vor sich.&lt;br /&gt;
„Aber ich darf nicht ohne Weiteres nehmen, was die Natur gewährt hat… Also wirst du dir dein Leben verdienen müssen kleines Mädchen. Schließe die Augen und lass mich sehen, ob der Geist der Natur wirklich in deinen Knochen steckt.“&lt;br /&gt;
Und so sehr [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] auch dagegen ankämpfte, ihre Augenlider schoben sich unweigerlich vor ihre Pupillen und schon bald verschwammen die Bilder vor ihren Augen und die Gedanken in ihrem Kopf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie spürte weiches feuchtes Gras zwischen ihren blanken Zehen und eine Eule schickte ihren Ruf durch die Luft vorbei an ihren Ohren. Als sie die Augen langsam öffnete, sah sie sich inmitten eines großen Waldes stehen, deren Bäume genauso wie der Wald selber kein sichtbares Ende zu haben schienen. Alles an dem Wald wirkte merkwürdig urtümlich und erinnerte sie an die riesigen Bäume, die sie in der Nähe des Wasserfalls und des Haines gesehen hatte.&lt;br /&gt;
Erneut riss sie der Schrei der Eule aus den Gedanken und ließ in diesen Platz genug für die Erkenntnis, dass die Sonne gerade untergegangen war und die Schatten im Wald immer mehr die Oberhand gewannen.&lt;br /&gt;
Und dann spürte sie es, eine Präsenz im Schatten und der Blick unsichtbarer Augen auf ihrem Rücken. Die feinen Härchen auf ihrem Nacken stellten sich auf, sie machte einen zaghaften Schritt nach hinten und drehte sich dann plötzlich herum um loszurennen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===13. Kapitel===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Wind pfiff ihr ins Gesicht, sauste ihr um die Ohren und ließ den Klang seiner Stimme in diesen erklingen. Immer wieder schlugen ihr kleinere Äste, die sie nicht rechtzeitig bemerkt hatte, gegen den Körper und hinterließen an diesem immer mehr kleine Schnitte aus denen schon bald feine Bluttropfen hervorquollen. Schneller und schneller lief [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] durch den dunklen Wald, der sein wunderschönes Kleid abgelegt hatte und ihr nun seine dunkle und gefährliche Seite zeigte.&lt;br /&gt;
Wie konnte dies nur derselbe Wald, derselbe Ort sein, der sie mit den ersten Bildern verzaubert hatte? Fragte sie sich, als sie sich in Sicherheit wähnend an einen Baum lehnte und umschaute. Schon seit einiger Zeit hatte sie die Präsenz in ihrem Rücken nicht mehr gespürt. Sollte sie dieses Etwas wirklich abgehängt haben? Sie schaute sich nervös um, ließ den Blick ihrer Augen durch die Dunkelheit wandern und versuchte ihr pochendes Herz zu beruhigen. Es war schwer in der Dunkelheit überhaupt etwas auszumachen und immer wieder machte ihr Herz einen furchtsamen Sprung, wenn die Schatten der Bäume ihr obskure Wesen, die mit langen feingliedrigen Armen in der Dunkelheit zu tanzen schienen, vorspielten.&lt;br /&gt;
Plötzlich blitzte in der Dunkelheit etwas auf. Noch bevor sich die Härchen auf ihrem Nacken aufstellen konnten, war sie schon wieder los gerannt und hetzte durch den Wald. Das Blut, das sich in der kurzen Zeit der Rast auf ihrer Haut gesammelt hatte, wurde vom Gegenwind weggeweht und hinterließ eine feine rote Spur, der man viel zu leicht folgen konnte.&lt;br /&gt;
Wie sollte sie nur dem Schrecken, der mit Sicherheit den Tod bringen würde, entkommen? Wie sollte sie den Anbruch des Tages und das erste Licht, das die Schatten vertreiben würde, nur wieder erleben? Und wie sollte auch nur ein Mensch in dieser schrecklichen Umgebung überleben können?&lt;br /&gt;
Völlig außer Atem rannte das Mädchen dennoch weiter. Immer, wenn sie die Gefahr gegen einen Baum zu laufen ignorierend einen Blick über die Schulter warf, konnte sie einen formlosen Schatten im Schatten sehen, der der blutigen Spur folgte. Nein sie wunderte sich nicht mehr, dass die Menschen sich vor dieser Umgebung fürchteten und die Natur verändern wollten, um in ihr zu überleben. In dieser schrecklichen Umgebung würden sie nie anders überleben können!&lt;br /&gt;
„Vieles, das auf den ersten Blick schrecklich wirkt, ist nur ungewohnt für die Augen.“&lt;br /&gt;
Ertönte plötzlich die raue Stimme des alten Mannes in ihrem Kopf und sie erinnerte sich an die vielen Stunden, in denen er ihr eigentlich nur von der Natur erzählte.&lt;br /&gt;
„ Ein Wolf tötet nicht, weil er grausam sein möchte. Ein Wolf tötet, weil er überleben will. Der Wille zu Überleben ist das, was uns alle – selbst die Pflanzen – vereint.“&lt;br /&gt;
Aber dieses Ding, was auch immer es ist, ist böse! Das konnte sie deutlich spüren. Sie konnte spüren wie es Millimeter um Millimeter näher kam, sich wieder zurückfallen ließ und dann wieder langsam näher kam. Und das alles nur, um mit ihr zu spielen, um ihr den Schrecken in Mark und Bein zu jagen!&lt;br /&gt;
„Wahre Boshaftigkeit gibt es in der Natur nicht. Sie ist eine Erfindung der Menschen, um die Natur zu verteufeln.“&lt;br /&gt;
Aber sie konnte das Böse in diesem Ding eindeutig spüren. Und inmitten dieser schrecklichen Umgebung war niemand, der ihr helfen konnte. Sie war alleine.&lt;br /&gt;
„Niemals bist du alleine. Stets wirst du einen Baum, eine Blume oder zumindest einen Grashalm in der Nähe finden. Deine Mutter wird immer da sein und dich beschützen.“&lt;br /&gt;
Und auf einmal blieb [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] stehen. Langsam drehte sie sich zur Seite und legte die Stirn gegen die Rinde eines der riesigen Bäume. Wie hatte sie nur diese sanften Riesen verteufeln können? Wie hatte sie nur diese Umgebung als schrecklich bezeichnen können?&lt;br /&gt;
Sie schloss die Augen und wartete auf die Schritte, die sich sicher bald nähern und ihren Tod bedeuten würden. Aber sie würde nicht mehr rennen. Sie vertraute auf ihre Mutter und legte ihr Leben in deren Arme.&lt;br /&gt;
Und dann hörte sie ein leises Flüstern.&lt;br /&gt;
„Wie sich die Arme an mich lehnt. Oh du Arme, hör auf zu weinen.“&lt;br /&gt;
„Das sind keine Tränen, das ist Blut. Bist du zu hölzern geworden um den Unterschied zu merken?“&lt;br /&gt;
„Sie blutet? Warum denn nur?“&lt;br /&gt;
„Weil selbst kleine Äste die weiche Haut zerschneiden können.“&lt;br /&gt;
„Schau nur wie sie zittert.“&lt;br /&gt;
„Wie gerne würde ich ihr helfen.“&lt;br /&gt;
„Ich auch.“&lt;br /&gt;
„Ich auch.“&lt;br /&gt;
„Aber sie kann uns nicht hören.“&lt;br /&gt;
„Wir können sie nicht trösten.“&lt;br /&gt;
„Wir können sie nicht beschützen.“&lt;br /&gt;
„Würde sie uns nur hören können.“&lt;br /&gt;
„Wieso kann sie uns nicht hören?“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Ich kann euch hören!“ Schrie [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] mit all ihrer Kraft. „Bitte helft mir!“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Sie kann uns hören?“&lt;br /&gt;
„Sie möchte unsere Hilfe?“&lt;br /&gt;
„Wie lange ist es her?“&lt;br /&gt;
„Sollen wir singen?“&lt;br /&gt;
„Ja lasst uns singen!“&lt;br /&gt;
„Ja..Singen!“&lt;br /&gt;
Und plötzlich schwoll das Flüstern, war es zuerst noch leise und kaum zu hören gewesen, immer weiter an, gewann an Stärke und glich schon bald einem Orkan aus unterschiedlichen Stimmen, die durcheinander riefen. Nach und nach hörten die Stimmen auf zu rufen und fingen stattdessen an leise zu summen. Das Summen wurde immer lauter, übertönte schließlich die letzten Stimmen und brachte mit seinen tiefen Tönen [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]]s Innere sanft zum vibrieren.&lt;br /&gt;
Eine tiefe und warme Stimme erschallte, sang von den Strahlen der Sonne und den Tränen des Mondes und plötzlich setzten alle Stimmen in dieses Lied mit ein.&lt;br /&gt;
Es war das Lied der Schöpfung, die Erzählungen des ersten Baumes, der als Knospe miterlebt hatte wie Mond und Sonne von den Göttern auseinander gerissen wurden und fortan nie wieder zusammen sein und zugleich erstrahlen durften. Um wenigstens die Wärme des anderen und dessen Spiegelbild für wenige Momente zu erhaschen, nachdem dieser schwinden musste, erschufen die Zwei die Natur und die Wärme der Sonnenstrahlen sowie die Liebe in den Mondtränen hauchten der kargen Erde Leben ein.&lt;br /&gt;
Der Erste aber, der stark genug gewesen war vor all diesem bereits als Knospe den Boden zu durchbrechen, wuchs und wuchs bis er groß und prächtig war. Er war der Stärkste von allen und schließlich hob ihn der Mond aus der Erde und gab ihm die Fähigkeit zu wandern. So wurde der Erste als Xinglu, der Wanderer, bekannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Sie ist eingeschlafen.“&lt;br /&gt;
„Sie ist sicher.“&lt;br /&gt;
„Der Schatten ist fort.“&lt;br /&gt;
Das Flüstern der Bäume, sehr zaghaft und leise um das Mädchen nicht zu wecken, flog einige Zeit später dem Winde gleich wieder durch die Luft.&lt;br /&gt;
„Sie muss zurück.“&lt;br /&gt;
„Ja das muss sie.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===14. Kapitel===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Hört ihr das? Sie singen! Sie singen für das Mädchen, sie singen für [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]]!“ Stellte die große [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Schildkröte]] fassungslos fest, während sie sich im Kreis drehte und dem Lied der Bäume lauschte.&lt;br /&gt;
Das Geräusch des schabenden Panzers zusammen mit den Worten aus tiefer Kehle drangen durch die Schleier des Schlafes und holten [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] aus diesem empor.&lt;br /&gt;
„Sie kommt zu sich. Sie hat überlebt!“ Ertönte die Stimme des [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]]s ganz nah vor [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]]s Gesicht. Und als sie die Augen öffnete, sah sie die Gesichter des [Geschichte von Taki#Der rote Vogel - Suzaku|Vogel]]s und des [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]]s dicht über ihrem eigenen schweben und sie mit besorgten Blicken anschauten, bevor sie anfingen breit zu lächeln.&lt;br /&gt;
„Wo bin ich?“ Murmelte sie schlaftrunken, während sie sich den Schlaf aus den Augen rieb.&lt;br /&gt;
„Du bist im Hain des Waldgottes. Du hast geschlafen und wurdest im Traum auf die Probe gestellt.“&lt;br /&gt;
Antwortete [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Bai Hu]], der sich mit einem langgestreckten Seufzer anscheinend nach einer halben Ewigkeit wieder legte und sich wohlig streckte.&lt;br /&gt;
„Habe ich bestanden?“&lt;br /&gt;
[[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Zhu Que]] öffnete den Schnabel, anscheinend um antworten zu wollen, aber die tiefe Stimme Xinglu’s unterbrach ihn.&lt;br /&gt;
„Du hast mehr als das.“ Der riesige Schatten bewegte sich zum ersten Mal, seitdem [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] im Hain war, und schob sich langsam in das fahle Licht des Mondes.&lt;br /&gt;
„Niemals hätte ich erwartet, dass sie für dich singen würden. Niemals hätte ich erwartet, dass sie dieses Lied anstimmen würden.“&lt;br /&gt;
Murmelte das Wesen, dessen Körperbau dem eines Menschen glich, nur glichen Hände und Füße mehr einer Mischung aus Menschenhand und Bärentatze und die Haut schien aus einer rissigen und vor Alter schon schwarz gewordenen Baumrinde zu bestehen. Das Gesicht schließlich war dem eines Hirsches nachempfunden, nur dass sich Flechten aus großen Baumblättern vom Kopf über die Schultern des Wesens ergossen.&lt;br /&gt;
„Sie sangen von dir nicht wahr?“ Fragte [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] das Wesen, dessen große Augen von großer Trauer sprachen.&lt;br /&gt;
„Ja. Ich habe dieses Lied geschrieben und es einem jeden Baum früher vorgesungen, wenn er noch klein und schwach war. Das Lied half ihnen zu wachsen und den Gezeiten zu widerstehen, so dass sie fast so groß wurden wie ich einst. Deswegen nennt man es auch das Baumlied. Früher kannte es ein jeder Baum.“&lt;br /&gt;
„Deswegen sind die Bäume in der Nähe des Haines also so groß und der Winter dem Hain so fern!“&lt;br /&gt;
„Früher waren alle Bäume so groß. Damals wanderte der Wanderer noch jeden Tag über die Erde und sang zu jedem Baum.“ Mischte sich eine raue Stimme plötzlich ein und alle, egal ob Mensch, Tier oder Gott wandten dem Ursprung der Stimme den Kopf zu.&lt;br /&gt;
Ein alter Mann kam mit hinkenden Schritten über die Wiese dem See und der Insel entgegen und winkte dem Mädchen entgegen, das die Augen vor Staunen weit aufgerissen hatte.&lt;br /&gt;
„Du? Was machst du denn hier?“ Rief sie ihm entgegen. Anstatt aber eine Antwort des Mannes zu erhalten, erklang die Stimme des Waldgottes.&lt;br /&gt;
„[[Geschichte von Taki#Der blaue Drache – Seiryu|Quing Long]]. Jetzt wundert mich gar nichts mehr. Hast du [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] beigebracht zu den Bäumen zu sprechen?“&lt;br /&gt;
„Ich habe ihr lediglich von der Natur erzählt Xinglu. Alles Weitere hat sie selber erlernt.“&lt;br /&gt;
„[[Geschichte von Taki#Der blaue Drache – Seiryu|Quing Long]]?“ Verwirrt schaute [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] zwischen dem Alten und Xinglu hin und her.&lt;br /&gt;
Auf dem Gesicht des Alten aber, der am nahen Ufer des Sees angelangt war, bildete sich ein Lächeln und plötzlich erhob sich an derselben Stelle, an der der Alte soeben gestanden hatte, ein großer [[Geschichte von Taki#Der blaue Drache – Seiryu|blauer Drache]] in die Luft, nur um neben Xinglu wieder zu landen.&lt;br /&gt;
„Du hast es schon immer geliebt dich zu verkleiden.“ Murmelte die [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Schildkröte]].&lt;br /&gt;
„Du musst verstehen, dass ich dir nicht die Wahrheit zeigen durfte [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]]. Ich bin der Letzte der Vier und Erster des Kreises. [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Xuan Wu]], [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Zhu Que]], [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Bai Hu]] und ich, [[Geschichte von Taki#Der blaue Drache – Seiryu|Quing Long]] sind die 4 Wächter des Waldgottes und die ersten der Tiere, zu denen er wie zu den Bäumen sang. Ein jeder von uns ist die Inkarnation einer der Jahreszeiten. Ich bin der Frühling, [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Zhu Que]] ist der Sommer, [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Bai Hu]] ist der Herbst und [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Xuan Wu]] ist der Winter. Einst wandelten wir an der Seite Xinglu’s über die Erde. Als er sich aber veränderte, wandten drei von uns ihm den Rücken zu und nur[[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Xuan Wu]] blieb bei ihm.“&lt;br /&gt;
„Aber was habe ich damit zu tun? Ich wollte doch nur Kigiku retten.“&lt;br /&gt;
„Und in diesem einfach Streben hast du es geschafft mich an die Anfänge und das Gute in euch Menschen zu erinnern. Ich war es, der dich im Wald der Träume gejagt hat und hätten dir die Bäume nicht geholfen, so hätte dein Herz schließlich vor Angst aufgehört zu schlagen. Als aber die Bäume anfingen zu singen, da erinnerte ich mich. Sie sangen aber nicht nur von mir, sondern auch von dir. Sie sangen davon wie viel Angst du in der Dunkelheit hast, was für einen Weg du zurücklegen musstest und wie gerne sie dir helfen würden. Und mit jedem Wort verflog mein Hass und ich fing an euch Menschen zu verstehen.“&lt;br /&gt;
„Ich habe gar nicht gehört, dass sie von mir sangen. Hat diese wunderschöne tiefe Stimme etwa auch über mich gesungen?“&lt;br /&gt;
„Wunderschöne tiefe Stimme?“ Schaltete sich [[Geschichte von Taki#Der blaue Drache – Seiryu|Quing Long]] plötzlich ein und wechselte einige Blicke mit den drei anderen, während Xinglu die violetten Augen geschlossen hatte.&lt;br /&gt;
„Sie hat dich singen hören Xinglu? Wie ist das möglich? Du hast schon so lange nicht mehr gesungen.“ Brummte [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Bai Hu]] verdutzt.&lt;br /&gt;
„Sie erinnern sich noch immer daran wie ich zu ihnen sang. Und aus der Erinnerung heraus haben sie meine Stimme scheinbar beschworen. Es ist zu lange her, dass ich zu ihnen gesungen haben, und ich habe kein Recht zu ihnen zu singen bei all dem, was ich getan habe.“&lt;br /&gt;
„Das stimmt nicht! Sie reden stets miteinander und die ältesten von ihnen erzählen den jüngeren von deinem Lied. Sie kennen es alle und werden es nie vergessen.“&lt;br /&gt;
„Mir fehlt aber die Kraft zum Wandern. Hass und Zorn haben meine Beine schwer werden lassen.“&lt;br /&gt;
Er wandte sich von dem weißen [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] ab und dem Mädchen zu.&lt;br /&gt;
„Nein ich hörte keine tiefe Stimme, sondern eine hohe. Ich hörte die Stimme eines jungen [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Drachen]]n, der mich furchtlos anbrüllte. Die Bäume sangen von dem gelben Schuppenkleid des [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Drachen]]n und von der Wärme im Herzen dieses Wesens.&lt;br /&gt;
[[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] sie sangen von dir und es war so viel Wahrheit in ihren Worten, die ich erst jetzt vernehmen konnte.“&lt;br /&gt;
„Warum guckst du so traurig Xinglu? Was hast du vor? Was hat das zu bedeuten?“&lt;br /&gt;
Fragte das Mädchen nun sichtlich besorgt um den Waldgott.&lt;br /&gt;
„Es ist Zeit für mich das Geschenk, das mir der Mond einst gab, zurück zu geben. Ich habe meine Pflicht gegenüber meinen Brüdern und Schwestern vergessen und sie zu lange warten lassen. Ich sehne mich nach Ruhe [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]].“&lt;br /&gt;
Die Züge des Wesens erhellten sich und die Risse in der dunklen Rinde schlossen sich immer mehr.&lt;br /&gt;
„Die Zeit des Wanderers ist vorbei. Zu lange habe ich mich dagegen gewehrt einzusehen, dass die Welt mich nicht mehr braucht. Es ist nun an der Zeit, dass die Jüngeren auf sich aufpassen. Vieles wird sich verändern, aber wenn ich höre wie die Bäume für dich singen, so bin ich mir sicher, dass es nicht nur schlecht sein wird.“&lt;br /&gt;
„Willst du uns wirklich verlassen Xinglu? Was sollen wir ohne dich machen? Was sollen wir alleine machen?“ Rief [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Zhu Que]] mit Trauer in der Stimme.&lt;br /&gt;
„Helft dem gelben [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Drachen]]n bei der Wahrung dessen, was wir einst zusammen auf unseren Reisen verbreiteten. Natürlich nur, wenn du willst [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]].“&lt;br /&gt;
Das Mädchen schaute in die großen violetten Augen und auf die immer heller werdende Rinde, durch die von Minute zu Minute mehr Leben zu pulsieren schien.&lt;br /&gt;
„Was genau meinst du?“&lt;br /&gt;
„Vieles, was einst gut war, ist zerstört. Du hast mir aber gezeigt, dass nicht alles zerstört ist. Ich frage mich, ob sich Sonne und Mond so fühlten, als sie mich erblickten und das Leben erschufen….&lt;br /&gt;
Ich werde das Wandern aufgeben und wieder nur ein Baum sein, ein Baum der mit seinen Brüdern singt. Gerne werde ich von dem kleinen Mädchen singen, das zum [[Geschichte von Taki#Der_Gelbe_Drache|gelben Drachen]] wurde, der den Beginn einer neuen Zeit darstellt.&lt;br /&gt;
Ich würde gerne dabei zusehen, wie ein kleines Mädchen die Wunden, die ein alter Baum geschlagen hat, schließt und dabei hilft, dass wieder mehr Menschen das Lied der Bäume hören.“&lt;br /&gt;
[[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] konnte die Trauer in dem Wesen vor sich so deutlich spüren, dass es ihr die Sprache verschlug. Aber nicht nur Trauer, sondern auch Freude über die Erlösung konnte sie spüren. Es hatte nicht lange gedauert bis ihre Augen sich mit Tränen gefüllt hatten, so dass sie lediglich nicken konnte.&lt;br /&gt;
Der Waldgott lächelte sie voller Wärme an und streckte sich dann zu seiner vollen Größe aus. Ein wohliges Seufzen entfuhr ihm, als die alten Glieder sich zum beinahe letzten Mal bewegten und er sich mit stummen Gesten von seinen vier Freunden verabschiedete, die auf ihre Art viel treuer waren als er es je bis zu diesem Moment vermutet hatte. Dann legte er die letzten Schritte bis zum Mittelpunkt der kleinen Insel zurück, streckte sich erneut und seufzte dabei langgezogen.&lt;br /&gt;
Ein Rascheln und Rauschen war zu hören, als sich riesige Wurzeln in den Boden gruben und gewaltige Äste in die Höhe streckten. So schnell geschah alles, dass nur wenige Momente später sich dort, wo noch eben die Gestalt des Waldgottes gestanden hatte, ein gewaltiger Baum in die Höhe streckte und seine riesigen Äste weit über den See hängen ließ. Das gewaltige Blätterdach des Baumes erstreckte sich über den gesamten Hain und schützte diesen gleich einer Decke.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Epilog===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So verlor der Waldgott seinen Namen und war wieder nur der Erste. Im selben Moment aber erschallte zum ersten Mal seit langer Zeit die tiefe Stimme des Waldgottes und sang begleitet von vielen seiner Brüder das Lied des gelben [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Drache]]ns, so wie es hier geschrieben steht.&lt;br /&gt;
Lieder aber sind die älteste Form des Übernatürlichen und oft findet man in ihnen bereits einen Teil der Zukunft beschrieben. So erfuhr der kleine Bach, an dem das Lied begann, davon wie [[Geschichte von Taki#Der gelbe Drache|Hiwa]] begleitet von [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Zhu Que]], [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Bai Hu]], [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Xuan Wu]] und [[Geschichte von Taki#Der blaue Drache – Seiryu|Quing Long]] in das Dorf am Rand des großen Waldes kam und sowohl von dem Waldgott als auch von dessen Bedauern erzählten. Die Dorfbewohner hörten gerne den Geschichten dieser ungleichen Gruppe zu, ließen sich von diesen verzaubern und wollten alsbald den riesigen Baum selber sehen. Manche von ihnen blieben dort, andere verließen den Ort wieder, nur um von dessen Pracht zu erzählen.&lt;br /&gt;
So gründete sich schon bald unter dem schützenden Dach des Waldgottes ein kleines Dorf. Die vier Wächter, die es nun als Aufgabe ansahen neben dem Waldgott auch noch das Dorf und [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] zu beschützen, blieben bei den Menschen und halfen dem Mädchen dabei zu beschützen, zu trösten, zu beruhigen, zu lenken und vor allem zu erzählen und zu singen.&lt;br /&gt;
Zwei Jahre später, als die ersten Schneeflocken vom Himmel fielen und die mittlerweile zur jungen Frau herangewachsene [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] an die stürmische Nacht erinnerten, in der sie zum ersten Mal von dieser Welt erfuhr, wenn auch nur reichlich verwirrende Bruchstücke, stapfte eine vermummte Gestalt den schmalen von den Bewohnern angelegten Weg zum Hain empor.&lt;br /&gt;
Eine helle Stimme, ihr merkwürdig bekannt aber doch in den Wirren der Erinnerungen verloren, riss [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] aus den Erinnerungen und ließ sie von ihrem Platz am Rande des Sees aus in die Richtung der Gestalt sehen. Ihre Augen weiteten sich und füllten sich als bald mit Tränen, während ihre Füße über den von feinen Schneeflocken bedeckten Boden regelrecht flogen und sie in die weit geöffneten Arme der ihr entgegenlaufenden Kigiku trugen.&lt;br /&gt;
Der Bach plätscherte fröhlich, als er von der Wiedervereinigung der Schwestern hörte und weigerte sich im kommenden Winter vehement dagegen zu erstarren und einzufrieren, so groß war seine Freude. Erst die tiefe Stimme des Waldgottes aus der Ferne sorgte dafür, dass er sich beruhigte und als der Bach langsam erstarrte und für den Winter einschlief, freute sich der Waldgott über jenes letzte Geschenk, das er den Menschen und besonders seiner [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] geben konnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Wichtige Personen und Wesen aus Legenden und Sagen=&lt;br /&gt;
Hier sind wichtige Personen aus der Geschichte oder Legenden/Sagen von Takigakure aufgelistet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Dorfoberhäupter [[Takigakure]]s===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Ieyasu Kagetoya====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ieyasu Kagetoya das erste große [[Dorfoberhaupt|Oberhaupt des Dorfes]] [[Takigakure]]. Nach dem Fall [[Geschichte_von_Taki#Kakuzu|Kakuzus]] bei dem der gesamte damalige Ältestenrat verstarb, übernahm er nicht nur die Macht im [[Gesellschaft_in_Taki#Kagetoya|Kagetoya]] -Clan sondern auch im Dorf selbst.&lt;br /&gt;
Er galt als mächtiger Shinobi und entsprechend dem Ruf der [[Gesellschaft_in_Taki#Kagetoya|Kagetoya]] als großartiger Krieger. &lt;br /&gt;
Durch seine Autorität und auch teilweise durch Furcht vor seiner Rache stellte er einen sehr wackeligen Frieden in [[Takigakure]] her.&lt;br /&gt;
Er führte damals die grundlegende Struktur des heutigen Militärs in [[Takigakure]] ein, auch wenn dieses im Laufe der vielen Dynastien überarbeitet wurde, ist es grundlegend immer noch das System nach dem die [[Gesellschaft_in_Taki#Kagetoya|Kagetoya]] Krieg führen und sich organisieren.&lt;br /&gt;
Der [[Gesellschaft_in_Taki#Kagetoya|Kagetoya]] galt als streng, aufbrausend und ein wenig tyrannisch außerdem erzählt man sich das er ein begabter, wenn auch gerne riskant agierender, Stratege sei was letztlich zu seinem Sturz führte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Shingen Shiazu====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Shingen Shiazu, das zweite große [[Dorfoberhaupt|Oberhaupt des Dorfes]] [[Takigakure]], galt ebenso wie sein Vorgänger [[Geschichte_von_Taki#Ieyasu_Kagetoya|Ieyasu Kagetoya]] als begabter Shinobi und Stratege.&lt;br /&gt;
Jedoch hatte er dem Plan des Kagetoyas eine ganze Kompanie zu opfern widersprochen, als diese dann nicht nur überlebte sondern die Schlacht auch noch gewann schlug er sich auf die Seite der [[Gesellschaft_in_Taki#Fuyou|Fuyou]], deren Oberhaupt das Kommando über die folgende Kompanie hatte, was dazu führte das [[Geschichte_von_Taki#Ieyasu_Kagetoya|Ieyasu Kagetoya]] noch auf dem Schlachtfeld zum Selbstmord gezwungen wurde, um seine Ehre wieder reinzuwaschen.&lt;br /&gt;
Mit der Unterstützung der [[Gesellschaft_in_Taki#Fuyou|Fuyou]] und einiger jüngerer Clans wurde er dann zum zweiten Oberhaupt Takigakures erklärt. &lt;br /&gt;
Er erklärte die [[Geschichte_von_Taki#Ieyasu_Kagetoya|Ieyasu Kagetoya]] jedoch nicht zu Verrätern und ließ die Ehre der Familie unangetastet.&lt;br /&gt;
Shingen trat er kurz nach dem Bluterbenkrieg von seinem Amt zurück, da er sich in einer Schlacht schwer verletzt hatte und langsam alt wurde. Er galt in seiner Amtszeit zwar als strenges aber faires Oberhaupt, der stets jeden Vorschlag anhörte, bevor er seine Entscheidung traf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Mifune Ashura====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mifune Ashura war das dritte [[Dorfoberhaupt|Oberhaupt]] Takigakures und das erste das nicht aus einer der Gründerfamilien stammte.&lt;br /&gt;
Er war ein Veteran des Krieges, der sich in vielen Schlachten als großer Anführer bewährt hatte, vor allem durch die Tatsache das seine Truppen stets ihre Position gehalten hatten sowie geringere Verluste aufwiesen.&lt;br /&gt;
Jedoch hatte der Krieg ihn zu einem paranoiden Mann gemacht, er verschärfte die Sicherheitskontrollen und die Verteidigungssysteme von [[Takigakure]] erheblich. Auf seinen Wunsch wurde eine Kampagne gestartet, die die Bevölkerung davon überzeugte das man Ausländern nicht trauen könne und das die Abschottung von außen der einzige Schutz vor Eroberung wurde.&lt;br /&gt;
Dies hatte auch Erfolg, [[Takigakure]] igelte sich ein und sah alles als Bedrohung an, was zu allgemeiner Aufrüstung im Dorf führte.&lt;br /&gt;
Zudem schwächte er die Macht der [[Gesellschaft_in_Taki#Die_Gr.C3.BCnderclans|Gründerclans]] erheblich in dem er den Ältestenrat neu aufstellte und für niedere Clans zugänglich machte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Kessen Musou====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kessen Musou wurde nach dem überraschenden Tod [[Geschichte_von_Taki#Mifune_Ashura|Mifunes]], der scheinbar an einer Krankheit verstarb, ebenso überraschend zum neuen [[Dorfoberhaupt|Oberhaupt]] erklärt. Entgegen der Traditionen des Dorfes die Wege der alten Oberhäupter weiter zugehen, brach er damit und zum ersten Mal in der Geschichte öffnete [[Takigakure]] sich wieder nach außen. Ausländer wurden nicht länger verteufelt und argwöhnisch betrachtet, sondern willkommen geheißen und in die Dorfstruktur eingeführt.&lt;br /&gt;
Von vielen wurde Kessen Musou als wahrer Held vergöttert, da er eine unglaubliche Phase des Friedens in [[Takigakure]] einläutete, auf die man später immer noch neidisch war und sich zurück wünschte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Verräter [[Takigakure]]s===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Kakuzu====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kakuzu war einst einer der besten Shinobi des Dorfes [[Takigakure]]. So entsandte man ihn auf eine Mission den ersten Hokage, [[Geschichte_von_Konoha#vor_dem_BEK|Hashirama Senju]], zu töten, als diese jedoch scheiterte wurde er bei seiner Rückkehr ins Dorf stigmatisiert und für das Scheitern der [[Mission]] bestraft, obgleich diese sehr gefährlich war.&lt;br /&gt;
Darauf entwickelte der einst hochgelobte [[Jounin]] einen Hass auf das Dorf und tötete auf seiner Flucht nicht nur die Ältesten des Dorfes, sondern stahl das wichtigste verbotene [[Jutsu]] des Dorfes, das seit dem verloren ist. &lt;br /&gt;
Ab da an führte er ein Leben als Kopfgeldjäger und Söldner.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Nobu Gushiken====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nobu Gushiken, adoptierte Bruder des ehemaligen [[Dorfoberhaupt|Dorfoberhauptes]] [[Wichtige Personen in Taki#Wichtige_Personen_in_Taki#Muneyaki_Gushiken|Muneyaki Gushiken]], war ein ausgezeichneter Ninja des Dorfes und Mitglied der [[Einheiten_Takigakures#Tsuisekisha_.28J.C3.A4ger.29|Tsuisekisha]].&lt;br /&gt;
Ebenso wie sein älterer Bruder strebte er danach Oberhaupt Takigakures wurde, jedoch wurde sein Bruder stattdessen ernannt, was den jungen Mann verbittern ließ, worauf sich die Brüder zerstritten und seine Adoption herauskam.&lt;br /&gt;
Im Angesicht der steigenden Gefahr der [[Taki_no_Kuni#Jashin_Sekte|Jashin-Sekte]] versuchte er dann einen lange gehegten Plan umzusetzen, nämlich seinen Bruder zu entführen und zu töten, wobei er es so aussehen lassen wollte als wären die [[Taki_no_Kuni#Jashin_Sekte|Jashin]]-Kultisten es gewesen.&lt;br /&gt;
Wodurch er sich ersann zum neuen [[Dorfoberhaupt]] erklärt zu werden, jedoch scheiterte sein Plan durch die Heldentat [[Wichtige_Personen_in_Taki#Shinishi_Kudo|Shinishi Kudos]] der nicht nur den Verräter beseitigte sondern auch [[Wichtige Personen in Taki#Wichtige_Personen_in_Taki#Muneyaki_Gushiken|Muneyaki]] rettete.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Wächter [[Takigakure]]s===&lt;br /&gt;
Die Wächter [[Takigakure]]s entspringen aus der Sage &amp;quot;[[Geschichte von Taki#Das Lied des gelben Drachen|Das Lied des gelben Drachen]]&amp;quot;, welche von einem mutigen kleinem Mädchen und der Entstehung von [[Takigakure]] erzählt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Der blaue Drache – Seiryu====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quing Long bietet einen durchaus beeindruckenden Anblick, wenn er sich nicht in seiner Menschengestalt fort bewegt. Gerne verbringt er seine Zeit als Eremit getarnt, um den einen oder anderen Wanderer etwas über die Natur zu erzählen und beizubringen, so wie er es einst bei dem kleinen Mädchen Hiwa getan hatte. Nur sehr selten würde sich Quing Long in seiner wahren Gestalt einem Menschen zeigen. Sein edles und geduldiges Gemüt würden ihn für offene Geister zum höchst angenehmen Gesprächspartner machen. Vorurteilslos betrachtet er jeden Menschen einzeln und nicht die Menschheit als ganzes, bevor er sich seine Meinung zu einem Individuum bildet.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der blaue Drache Quing Long steht für die Jahreszeit Frühling und somit für die Geburt und die frühe Phase jungen Lebens, seien es Pflanzen, Menschen oder Tiere.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Der rote Vogel – Suzaku====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zhu Que hat ein durchaus heiteres Wesen. Das Interesse des roten Vogels weckt man durch Gesang und Lieder. Selber trällert er gerne verschiedene Lieder und am meisten gefällt es ihm, wenn sich aus seinem Gesang und das eines Menschen ein Duett bildet. Er kann die Form eines kleinen roten als auch großen roten Vogels annehmen. In Anwesenheit oder in der Nähe von Menschen würde er stets als kleiner Vogel auftauchen, um nicht als Wächter erkannt zu werden.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der rote Vogel Zhu Que steht für die Jahreszeit Sommer und damit für den Höhepunkt des Lebens mit all den Pflanzen und Lebewesen, die im Frühling noch klein und zierlich waren. Er steht für die Reichen Geschenke, die die Natur im Sommer bringen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Der weiße Tiger – Byakko====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bai Hu ist äußerst schlau und gerissen, wie es das Bild einer Raubkatze schon immer präsentiert hat. Der weiße Tiger kann die form einer kleinen weißen Katze annehmen, um ohne größeres Aufsehen zu erregen unter Menschen zu wandeln oder sich einzelnen Wanderern zu zeigen ohne direkt erkannt werden zu wollen. Meistens nutzt er diese Form, um die Verhaltensweisen eines Individuums zu beobachten. Reden würde er in seiner Katzenform nie, selbst als Tiger ist es schwer Bai Hu viele Worte zu entlocken. Nie verliert er mehr Worte als unbedingt nötig, man würde immer nur von ihm hören, dass für alles einen Richtigen Zeitpunkt und Ort gibt, wenn man versuchen würde mehr Worte aus ihm zu locken. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der weiße Tiger Bai Hu steht für die Jahreszeit Herbst und damit als Vorbote für die härteren Monate, die im Winter folgen. Mit ihm verbindet man auch den Aspekt der Jagd, der während der Herbstmonate an Wichtigkeit zunimmt, da Pflanzen und Bäume zur Ruhe kommen und bis zum Frühling keine Früchte austragen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Die schwarze Schildkröte – Genbu====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Xuan Wu würde auf Menschen einen etwas angst einflößenden Eindruck machen. Es ist schwer zu erahnen, wie es um das derzeitige Gemüt der schwarzen Schildkröte aussieht. Obwohl Xuan Wu durch das kleine Mädchen Hiwa eines besseren belehrt wurde, was die Menschen in Bezug auf die Natur angeht, so konnte er nie wirklich seinen Argwohn gegenüber die Menschen ablegen. Immer noch sieht er die meisten Menschen als Zerstörer von Natur und Leben. Nur sehr schwer lässt er sich von der Gutherzigkeit und Naturverbundenheit eines Individuums überzeugen. Sollte man dies aber geschafft haben, so genießt man das voller Vertrauen und den Schutz der argwöhnischen Schildkröte. Natürlich stehen die Menschen [[Takigakure]]s automatisch unter seinem Schutz, da er diese als Abkömmlinge der ersten Dorfbewohner ansieht.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die schwarze Schildkröte Xuan Wu steht für die Jahreszeit Winter und damit für die Ruhe selbst, die während eines jeden Winters in der Natur einkehrt. Oftmals wird auch der Tod mit ihm in Verbindung gebracht, denn nicht alle Lebewesen überstehen den kalten Fängen des Winters.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Der gelbe Drache====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Mädchen namens Hiwa ist ein sehr naturverbundener Mensch. Sie weiß jeden Aspekt der Natur zu schätzen, achtet jede noch so kleine Lebensform und würde immer zum Wohle dieser handeln. Ihr eigenes Wohl stellt sie unter das von anderen, selbst wenn es um das Wohl fremder Menschen geht. Sie ist eine lebensfrohe Person, die sich gerne auch bei anderen Menschen aufhält. Durch ihren langen und außergewöhnlichen Aufenthalt in der Natur, ist diese zu ihrem eigentlich Zuhause geworden, etwas das man ihr auch anmerkt. Sie verbringt mehr Tage in Wäldern als unter Menschen. Man sagt ihr nach, dass sie mit Bäumen reden kann.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Hiwa gilt heute als Tod, wobei man sich dessen nie gewiss war. Man erzählt sich, dass sie eines Tages einfach im Wald verschwunden und nie wieder zurück gekehrt war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Frage-Sektion ==  &lt;br /&gt;
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== Navigation ==&lt;br /&gt;
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		<author><name>Shinishi</name></author>
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		<title>Geschichte von Taki</title>
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		<updated>2016-03-16T08:09:44Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Shinishi: /* Gründung des Dorfes - 85 Jahre vor Ende des Bluterbenkrieges */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Auf dieser Seite findet ihr eine Übersicht über die Geschichte des Dorfes [[Takigakure]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Seit Entstehung von [[Takigakure]]==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Sengoku Jidai===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Anfang der Geschichtschreiber [[Takigakure]]s steht Sengoku Jidai, die Zeit der streitenden Reiche. Nachdem die Kunst des Ninjutsu zur Blüte seiner Macht aufgestiegen war, durchstriffen zahllose [[Clan]]s die Lande, ein jeder mit seinen eigenen Fähigkeiten und Ansichten über die Welt. Sie waren [[Söldner]], die von den Ländern bezahlt wurden und alle bisher gekannten Waffen und Armeen überflüssig machten. Diese Kraft, die vielen zunächst wie ein Segen erschien, wurde schnell zu einem Fluch als sich angeblich selbst der Himmel in blutiges Rot aufgrund der endlosen Schlachten färbte, die auf der Erde ausgetragen wurden. Als sich die zwei mächtigsten [[Clan]]s im Reich des Feuers zusammenschlossen und [[Konohagakure]] gründeten, geschah ein Umdenken in vielen Ninja[[clan]]s die diesem Beispiel folgten. Es war deutlich geworden das es keinen Sinn mehr hatte nur dem eigenen Clan Treue zu schwören: Um zu bestehen brauchte es Bündnisse mit anderen Gruppierungen. Je stärker die zu schmiedende Allianz umso mehr Macht für die Beteiligten.&amp;lt;br /&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Gründung des Dorfes - 85 Jahre vor Ende des Bluterbenkrieges===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In diesen Jahren versammelten sich vier der örtlichen Ninjaclans an dem Baum, den wir heute [[Aufbau_von_Taki#Der_Taki-Baum|Taki-Baum]] nennen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Gesellschaft_in_Taki#Kagetoya|Kagetoya]] (Krieger), die [[Gesellschaft_in_Taki#Shiazu|Shiazu]] (Strategen), die [[Gesellschaft_in_Taki#Fuyou|Fuyou]] (Heilung) und die [[Gesellschaft_in_Taki#Nanaya|Nanaya]] (Tarnung).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie schlossen einen Pakt und schworen untereinander Treue an diesem Baum, der zu dieser Zeit noch ein gewöhnlicher war und erst Jahrzehnte später zu wahrer Berühmtheit gelangen sollte. Entgegen häufiger Annahme wurde [[Takigakure]] auf Vorschlag der [[Gesellschaft_in_Taki#Fuyou|Fuyou]] und Nanaya hin als Demokratie gegründet, da sich die verfeindeten [[Clan]]s der [[Gesellschaft_in_Taki#Kagetoya|Kagetoya]] und [[Gesellschaft_in_Taki#Shiazu|Shiazu]] auf keinen Anführer einigen konnten. [[Takigakure]] wurde vom Ältestenrat geführt, welcher aus den Anführern der jeweiligen [[Clan]]s bestand und hatte zu Beginn mit vielen Schwierigkeiten zu kämpfen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch die schier endlose Bedrohung und zahlreiche Überfälle entwickelte [[Takigakure]] bereits sehr früh fähige Verteidigungsmechanismen und Finten, mit denen sie selbst übermächtige Feinde erfolgreich abwehren konnten. Niemals gelang es einem Feind Fuß in [[Takigakure]] zu fassen und der Frieden im verborgenen Dorf machte den Rat der Ältesten leichtsinnig und überheblich.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Der Fall Kakuzu und Kagetoya-Dynastie - 65 Jahre vor Ende des Bluterbenkrieges===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Fall Kakuzu sorgte für besonderes Aufsehen im Dorf und beeinflusste es bis heute. Nachdem der Jounin Kakuzu bei einem Auftrag scheiterte der die Ermordung des ersten [[Wichtige_Personen_in_Konoha#Hokage|Hokage]]s im Sinn hatte, mit dem [[Takigakure]] im Krieg war, erfuhr er bei seiner Rückkehr eine starke Ignoranz und Ablehnung. Er wurde mit Strafen belegt, denen er sich mit unerwarteter Gewalt erfolgreich widersetzen konnte. Bei seiner Flucht kam der gesamte Ältestenrat ums Leben, was für große Debatten in den Clans sorgte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Ieyasu [[Gesellschaft_in_Taki#Kagetoya|Kagetoya]] sich zum neuen Oberhaupt erklärte, gab es niemanden der ihm zu widersprechen wagte. Mittlerweile hatten sich weitere [[Clan]]s in [[Takigakure]] angesiedelt und viele von ihnen hielten den mächtigen [[Gesellschaft_in_Taki#Kagetoya|Kagetoya]] die Treue, sodass jeder Widerspruch in einem Bürgerkrieg hätte enden können.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Der Aufstand und Shiazu-Dynastie - 28 Jahre vor Ende des Bluterbenkrieges===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Viele Jahrzehnte lang herrschte in [[Takigakure]] eine angespannte Stimmung, doch keine Seite wagte es diesen trügerischen und wackeligen Frieden zu brechen. Das Dorf hatte viele Fortschritte gemacht. Es gelang ihm seine Macht auszubauen und von Taki als offizielles Ninjadorf anerkannt zu werden. Seine Ninja sicherten nun nichtmehr einzig das Dorf, sondern das gesamte Land stand unter dem Schutz und der Verwaltung der Ninja aus [[Takigakure]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dennoch folgte das unvermeidliche erneut aus einer im Leichtsinn geborenen Handlung heraus: Als Ieyasu [[Gesellschaft_in_Taki#Kagetoya|Kagetoya]] sich in einer Schlacht dazu entschied eine Kompanie seiner Shinobi für den Sieg zu opfern, musste er die Folgen seiner Handlung am eigenen Leib spüren. Die Kompanie unter Führung von Kenshin [[Gesellschaft_in_Taki#Fuyou|Fuyou]] schaffte es entgegen aller Wahrscheinlichkeiten nicht nur zu überleben, sondern die gesamte Schlacht beinahe im Alleingang zu entscheiden. Als sie anschließend zurückkehrten, wandten sie sich offen gegen die Ninja welche sie im Stich und zum Sterben zurückgelassen hatten. Die [[Gesellschaft_in_Taki#Shiazu|Shiazu]], welche wohl nur auf eine solche Gelegenheit gewartet hatten, schlossen sich mit den [[Gesellschaft_in_Taki#Fuyou|Fuyou]] zusammen was letztlich auf den Tod [[Gesellschaft_in_Taki#Kagetoya|Kagetoya]]s und dem Ende seiner Dynastie noch auf diesem Schlachtfeld hinauslief.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Daheim in [[Takigakure]] wurde Shingen Shiazu als neues [[Dorfoberhaupt]] etabliert, mit großer Unterstützung der [[Gesellschaft_in_Taki#Fuyou|Fuyou]] und einiger jüngerer [[Clan]]s, welche sich im Laufe der Jahre um die Shiazu und [[Gesellschaft_in_Taki#Fuyou|Fuyou]] geschart hatten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unter den Shiazu änderte sich nach Aussen hin wenig, da sie an den Pfaden der [[Gesellschaft_in_Taki#Kagetoya|Kagetoya]] festhielten und diese trotz des Zwischenfalls nicht als Verräter deklarierten. Dennoch war dies das offizielle Ende des [[Clan]]s, denn während die Kagetoya mehr und mehr Verbündete in [[Takigakure]] verloren, schwand auch der [[Clan]] bis sich im folgenden Bluterbenkrieg ihre Spuren komplett verloren.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===[[Takigakure]] im Bluterbenkrieg===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während des Bürgerkrieges erlebten viele Einwohner und Ninja eine Schockphase die selbst nach dem Ende des Krieges noch viele Jahrzehnte lang anhalten sollte. Sie erkannten, das ihre Sicherheit nicht von selbst gegeben war. Obwohl es den Ninja gelang jeden Eindringling vom Dorf fern zu halten, hatte das Dorf viele Verluste und Tragödien zu beklagen, viele die heimkehrten waren nicht mehr dieselben wie vorher und erzählten erschreckende Geschichten über all die Bluterbler gegen die sie hatten kämpfen müssen.&amp;lt;br /&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Folgen des Krieges und Ashura-Dynastie - Monate nach Ende des Bluterbenkrieges===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenige Monate nach Ende des Krieges musste auch Shingen Shiazu zurücktreten, der sich in einer der letzten großen Schlachten schwere Verbrennungen zugezogen hatte. Zur Überraschung vieler ernannte er Mifune Ashura zu seinem Nachfolger, nachdem dieser sich in zahlreichen Schlachten hervorgetan hatte. Damit war er der erste Anführer [[Takigakure]]s der aus keiner der vier Gründerfamilien stammte, deren Population sich im Krieg ohnehin deutlich reduziert hatte. Der Ältestenrat wurde neu geordnet, sodass auch Mitglieder der niederen [[Clan]]s Zugang zu diesem hatten, was die Machtstellung der Gründerfamilien endgültig brechen sollte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem sich die Defensive als besonderes Markenzeichen der Shinobi aus [[Takigakure]] etabliert hatte, begann Mifune eben dieses noch auszubauen. Die alten Verteidigungsanlagen wurden verstärkt und Sicherheitskontrollen für Aus- und Einwanderer verschärft. Waffen wurden entwickelt und verbessert, während den Einwohnern die Gefahr der Aussenwelt eingeprägt wurde, der die heimische Sicherheit des Dorfes gegenüberstand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Takigakure]] begann sich für einen Krieg zu rüsten, der nicht kommen sollte.&amp;lt;br /&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Zeit des Friedens und Musou-Dynastie - 42 Jahre nach Ende des Bluterbenkrieges===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach einem friedlichen, wenn auch überraschendem, Tod Mifunes, wurde Kessen Musou vom Ältestenrat zu dessem Nachfolger ernannt. Während [[Takigakure]] sich in der Ashura-Dynastie mehr um die Sicherung seiner Position kümmerte, brach man in der Musou-Dynastie überraschenderweise damit. Potential von Aussen wurden willkommen geheißen und gefördert, während die Ninja-Akademie an gegenwärtige Standards angepasst wurde. In dieser Zeit stießen viele [[Clan]]s und Familien nach [[Takigakure]], die auch für dessen Entwicklung wichtig sind, wie [[Wichtige_Personen_in_Taki#Jinkou_Eigen|Jinkou Eigen]] oder die Familie der [[Wichtige_Personen_in_Taki#Shinishi_Kudo|Kudo]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Ära des Friedens hatte [[Takigakure]] erfasst und viele Ninja wuchsen in dem Bewusstsein auf diesen Frieden erhalten zu wollen. Konflikte waren selten und wurden zumeist gerecht gelöst. Von einigen wurde diese Zeit als wahres Paradies empfunden, andere verurteilten den Leichtsinn mit welchem die Ninja hierdurch behaftet wurden.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Militarisierung und Eigen-Dynastie - 80 Jahre nach Ende des Bluterbenkrieges===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als die Musou-Dynastie mit dem Tod Kessens während einer geheimen Mission endete, gab es große Bestürzung im Dorf als der Ältestenrat zur Überraschung vieler eine Frau namens [[Wichtige_Personen_in_Taki#|Jinkou Eigen]] zum neuen Oberhaupt ernannte. Abgesehen davon dass sie eine Frau war, war sie auch eine Ausländerin ohne feste Wurzeln in [[Takigakure]], was bei vielen Misstrauen erregte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Eigen-Dynastie wurde großer Wert auf innere Sicherheit gelegt. Die Schutzmaßnahmen innerhalb und ausserhalb des Dorfes wurden ebenso verstärkt wie deutlicher spürbar gemacht. Viele Systeme wurden bürokratisiert und auf Effizienz getrimmt, während die ·Shineitai·, die mehrere Dutzend starke Leibgarde des Oberhauptes, etabliert wurde. Es gab das erklärte Ziel aus [[Takigakure]] ein Dorf werden zu lassen, welches sich vor den Großreichen nicht weiter würde verbergen müssen. Aussen wurden Bündnisse geschmiedet, Innen wurden Gesetze erlassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu dieser Zeit traten auch die sogenannten &amp;quot;[[Söldner]]&amp;quot; das erste Mal an das Licht der Öffentlichkeit. Menschen ohne Chakra probten mit Schusswaffen den Aufstand gegenüber den mittlerweile etablierten Ninja.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Söldner-Ära===&lt;br /&gt;
Nach den militärisch geprägten Jahren Jinkous, hatte die [[Wichtige_Personen_in_Taki#Ehemalige_Dorfoberhäupter|Gushiken]]-Ära das erste Mal seit dem Bluterbenkrieg wieder mit einer größeren Bedrohung zu tun: Den Söldnern.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Doch anders als in anderen Ländern und Dörfer gab es in [[Taki no Kuni]] nur wenig Aktivitäten dieser und die im Vergleich geringe Anzahl der Söldner bereitete den vereinte Kräften der Landesfürsten und des Ninjadorfes kaum Probleme.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Da [[Takigakure]] ohnehin keine Gefahr durch die Söldner für das einzige wirklich versteckte Dorf sah, zogen sie daher nicht aktiv in den Kampf gegen diese, sondern verteidigten lediglich das Land gegen die wenigen einfallenden Truppen, welche die Städte bedrohten.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Eingriff des Ältestenrates und [[Wichtige_Personen_in_Taki#Ehemalige_Dorfoberhäupter|Gushiken]]-Dynastie - 85 Jahre nach Ende des Bluterbenkrieges===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Änderungen während der Eigen-Dynastie sorgten für größeren Widerstand bei den traditionelleren Clans des Dorfes als erwartet, weshalb unter internem Druck der Ältestenrat dazu gezwungen wurde Eigen um den Rücktritt zu bitten. Als [[Wichtige_Personen_in_Taki#Ehemalige_Dorfoberhäupter|Muneyaki Gushiken]] die Führung des Dorfes übernahm, waren viele erleichtert wieder einen ·wahren Taki-Ninja· an der Spitze zu sehen.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Beginn der [[Wichtige_Personen_in_Taki#Ehemalige_Dorfoberhäupter|Gushiken]]-Dynastie - 85 Jahre nach Ende des Bluterbenkrieges===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit [[Wichtige_Personen_in_Taki#Ehemalige_Dorfoberhäupter|Muneyaki Gushiken]] als neuer Führung des Dorfes ging eine Welle der Erleichterung durch die Reihen der Bewohner des Dorfes, ein Anführer geboren in [[Takigakure]] selbst und bereits mit 9 Jahren Absolvent der Akademie. Allerdings blieb ein plötzlicher Umschwung der Politik wieder der Erwartungen aus. [[Wichtige_Personen_in_Taki#Ehemalige_Dorfoberhäupter|Muneyaki]] zeigte sich viel mehr als zurückhaltend und vorsichtiger Ninja. Selbst einige Monate nach seiner Einsetzung herrschte eine Stille im Zusammenhang mit seiner Politik. Als [[Wichtige_Personen_in_Taki#Ehemalige_Dorfoberhäupter|Muneyaki]] dann sogar plötzlich für eine Weile lang verschwand fürchteten sowohl der Ältestenrat als auch die Bewohner [[Takigakure]]s dass die Auswahl ein Fehler gewesen war und sie ihren Anführer nie wiedersehen würden. Doch [[Wichtige_Personen_in_Taki#Ehemalige_Dorfoberhäupter|Muneyaki]] erschien wider Erwarten wieder an den Toren [[Takigakure]]s als wäre nichts gewesen, um sich seinen Aufgaben als [[Dorfoberhaupt]] des Dorfes zu stellen. Erst einige Wochen nach seiner Rückkehr enthüllte [[Wichtige_Personen_in_Taki#Ehemalige_Dorfoberhäupter|Muneyaki]] die Intention hinter seinem Verschwinden.&lt;br /&gt;
Er hat die legendären Wächter aus den vergessenen Geschichten Takis erforscht und als Zeichen der Wertschätzung den Titel des Dorfoberhauptes des Dorfes  in den gelben Drachen ernannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Post-Söldner-Ära===&lt;br /&gt;
Da die [[Söldner]]-Ära keinen großartigen Einfluss auf [[Takigakure]] hatte, verlief das Leben im Dorf nach dem Sieg über diese nicht anders ab als zuvor.&lt;br /&gt;
Es gab, da man sich nicht großartig mit den [[Söldner]]n beschäftigt hatte, anders als in anderen Ländern, keine großen technologischen Fortschritte, noch war man auf diese im recht traditionellen Land erpicht.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Es gab jedoch erste stärkere diplomatische Berührungen mit den Dörfern [[Kirigakure]] und [[Kumogakure]].&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Diese waren auf die diplomatischen Beziehungen des ehemaligen Dorfoberhaupts [[Wichtige_Personen_in_Taki#Dorfoberhaupt|Eigen Jinkou]] zu [[Kirigakure]] zurückzuführen, die ursprünglich aus dem Dorf stammte. Über jene Beziehung kamen sie dann auch in Berührung mit [[Kumogakure]], welche schon immer recht eng mit [[Kirigakure]] verbunden waren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Dreier-Bündnis-Ära===&lt;br /&gt;
Das Dreier-Bündnis [[Kirigakure]]-[[Kumogakure]]-[[Takigakure]] hat seine Wurzeln bis in den Bluterbenkrieg geschlagen. Damals entstand der erste Kontakt aller drei Länder miteinander. Auch wenn dieser Kontakt eher negativer Natur gegenüber [[Takigakure]] war, so festigte es die Bindung der beiden anderen Bündnispartner.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Dieses Verhältnis schob sich jedoch ins positive als [[Wichtige_Personen_in_Taki#Eigen_Jinkou|Eigen Jinkou]] Dorfführer wurde, da Eigens Heimatdorf [[Kirigakure]] gewesen war, pflegte sie in dieser neuen Position eine recht umsichtige Politik, welche den Grundstein für das künftige Bündnis legte.&lt;br /&gt;
Zur freundschaftlichen Annäherung begrüßte [[Takigakure]] bald eine kleine Delegation [[Kirigakure]]-Ninja im Dorf, deren Besuch überraschend gut ausging.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Anschläge während des [[Chuuninexamen]]s in [[Kumogakure]] festigte ebenfalls diese Beziehung, da [[Takigakure]] ihrem neuen Freunden [[Kirigakure]] und somit auch [[Kumogakure]] bei der Beseitigung der Schäden half.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Nach der Eroberung einer [[Söldner]]festung seitens [[Kirigakure]], wurde diese zum gemeinsamen Besitz der drei Dörfer erklärt und die Bündnisfestung erschaffen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die letzte Festigung des Bündnisses wurde durch die Katastrophenhilfe während Unwetters erzielt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Beginn der [[Wichtige_Personen_in_Taki#Shinishi_Kudo|Kudo]]-Dynastie - 89 Jahre nach Ende des Bluterbenkrieges===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem, Nobu Guskihen, der Bruder [[Wichtige_Personen_in_Taki#Ehemalige_Dorfoberhäupter|Muneyaki Gushikens]], diesen auf dem Weg zu einer wohl wichtigen Besprechung abfangen und entführen konnte, trat die Spezialeinheit Takigakures in Aktion, unter anderem auch [[Wichtige_Personen_in_Taki#Shinishi_Kudo|Shinishi Kudo]].&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Wichtige_Personen_in_Taki#Shinishi_Kudo|Shinishi Kudo]] gelang es als einziger, den [[Wichtige_Personen_in_Taki#Ehemalige_Dorfoberhäupter|gelben Drachen]] und seinen Bruder in einer Höhle zu finden und zu erreichen. Ihm gelang es Nobu Gushiken, das höchst gefährliche, ehemalige Mitglied der [[Einheiten_Takigakures#Tsuisekisha_.28J.C3.A4ger.29|Tsuisekisha-Einheit]], den Bruder von Gushiken, zu erledigen. &lt;br /&gt;
Gerüchten zufolge soll Nobu jedoch Sicherheitsvorkehrungen geplant haben, welche besagte Höhle nach seinem Tod zum Einsturz brachte.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Offiziellen Aussagen zufolge, gelang es Kudo, das [[Dorfoberhaupt]] aus der misslichen Lage der einstürzenden Höhle zu befreien, schaffte es jedoch selbst nicht mehr heraus. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Wichtige_Personen_in_Taki#Shinishi_Kudo|Shinishi Kudo]] galt eine Zeit lang als verstorben, ehe er wohlauf zurückkam und wenig wegen seiner heldenhaften Taten, der Rettung des alten Dorfoberhauptes sowie dem Ausschalten des Verräters selbst zum [[Dorfoberhaupt]] ernannt wurde, da [[Wichtige_Personen_in_Taki#Ehemalige_Dorfoberhäupter|Muneyaki Gushiken]] von diesem Amt zurücktrat.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der junge [[Gesellschaft_in_Taki#Kudo|Kudo]] brachte gleich frischen Wind in des recht traditionelle Takigakure, durch die Umbenennung des Dorfoberhaupt-Titels vom gelben zum goldenen Drachen, sowie dem Bau eines neuen [[Aufbau_von_Taki#Ninjasitz.2Fgoldene_Drachenstatue|Ninjasitzes]], der eben jenes Wesen repräsentieren sollte.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Jedoch hatte [[Wichtige_Personen_in_Taki#Shinishi_Kudo|Shinishi Kudo]] mit seiner Ernennung gleichzeitig etwas geerbt was den jungen Shinobi auf die Probe stellen sollte, der [[Taki_no_Kuni#Jashin_Sekte|Jashin-Kult]] der zuvor in Takigakure schon Unheil angerichtet hatte war stärker geworden und schaffte es [[Takigakure]] als Dorf einige Seitenhiebe zu verpassen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Bald darauf sollte ein Krieg in [[Taki no Kuni]] ausbrechen in dem die beiden Seiten ihre Kräfte maßen und [[Wichtige_Personen_in_Taki#Shinishi_Kudo|der goldene Drache]] seine Stärke und Führungsqualitäten beweisen musste.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Das Lied des gelben Drachen=&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwischen den Reihen voller Bücher und Schriftrollen in der Bibliothek [[Takigakure]]s, die oft von großen Personen der Vergangenheit, wichtigen Ereignissen oder Techniken sowie Lehre handeln, findet der Suchende bis weilen ein kleineres unscheinbares Buch.&lt;br /&gt;
Nur selten wurde das Buch in den letzten Jahren aus der Umarmung seiner größeren Brüder und Schwestern gerissen, um seinen Inhalt dem Suchenden zu offenbaren. Es war in Vergessenheit geraten und gelegentlich, wenn es aus dem langen Schlaf eines von Staub bedeckten Buches für einen Moment, welcher für ein Buch alles zwischen einer Sekunde und einem Jahrhundert sein kann, aufwachte, erinnerte es sich sehnsüchtig daran wie es gewesen war, als noch kleine Kinderfinger es jeden Tag hervorgeholt und die dazugehörigen hohen Stimmen erfreut und laut aus ihm hervor gelesen hatten.&lt;br /&gt;
Es war abgenutzt ja, aber das stimmte das Buch nicht traurig sondern machte es eher stolz. Die güldene Farbe, mit der sein Schaffer einst den Umschlag beschrieben hatte, hatte ihm eh nie wirklich gefallen und der Zustand sprach in seinen Augen für all die Liebe und Anerkennung, die ihm einst zugekommen war. Und schließlich hatte die Geschichte, mit deren Schutz und Überlieferung es beauftragt worden war, alles Recht auf derartige Zuwendung.&lt;br /&gt;
Ja das Buch war stolz auf sich selber und wusste, dass es nur lange genug warten müsste, bis es aus seinem Schlaf aufgeweckt werden und seine Geschichte erneut offenbaren würde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Irgendwann kam dieser Tag und an diesem Tag fand die Sage des [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|gelben Drachens]] und der Götter wieder Einzug in die Köpfe der Menschen. Wie so oft bei Sagen weiß niemand zu sagen, wie viel wahr und wie viel hinzugedichtet worden war. Aber dies, so wusste das Buch, war nicht die Aufgabe einer Sage.&lt;br /&gt;
Eine Sage muss die Herzen der Menschen erfreuen, sie mit Hoffnung erfüllen und zum Träumen anregen. Eine Sage lässt bisweilen alte Männer genauso wie kleine Kinder mit verträumten Blicken die Welt um sich herum betrachten und sich vorstellen, wie es wohl damals an diesem Ort ausgesehen haben könnte. Eine Sage schließlich steht für eine Lektion und Beispiel, Lehre und Wissen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und so erzählt das Buch die Geschichte:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Prolog===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vor langer Zeit, als die Menschheit noch jung war und mit den großen Augen eines kleinen Kindes die Welt um sich herum betrachtete, herrschte die Natur über das Leben eines jeden Lebewesens mit einer Hand, die zugleich sanft wie ein kühler Windstoß im drückenden Sommer als auch hart wie der Kern eines großen Gebirges war.&lt;br /&gt;
Der Mensch, genauso wie alle anderen Lebewesen ob Tier, Pflanze oder Stein kämpfte jeden Tag um sein Überleben. Aber nicht Angst oder Ohnmacht vor den Strapazen bestimmten sein Leben, sondern Freude und Glück über die einfachsten Dinge. Er war glücklich, wenn er mit vollem Magen einen warmen und sicheren Schlafplatz gefunden hatte.&lt;br /&gt;
So herrschte die Natur und die Tiere, die teilweise älter als die Menschen waren, wuchsen zu prächtigen Gestalten heran. Hört man heute von Erzählungen aus jener Zeit, so wirken die Geschichten von dem riesigen Wald, der den Großteil des Kontinents bedeckte und von ebenso riesigen Tiergottheiten bevölkert war, wie die Märchen eines alten wirren Greises.&lt;br /&gt;
Aber der Menschheit Kindeswiege war dies Umfeld beschützt vom großen Schatten des Waldgottes. Irgendwann jedoch fängt jedes Kind an sein Umfeld zu verändern und in einer Zeit, in der sich das Schicksal dieses Gleichgewichtes entscheiden sollte erhob sich der [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|gelbe Drache]] über die Träume von Natur und Mensch hinweg in die Lüfte der Zukunft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===1. Kapitel===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Langsam und träge floss der kleine Bach an diesem Tag die Hänge des Hügels herab, plätscherte nur missmutig über die großen Steine nahe seiner Quelle, drückte nur halbherzig die Kiesel vor sich her, die sich in seinen Weg stellen wollten, und wollte gar nicht so recht seinen Weg gen Tal beschreiben.&lt;br /&gt;
Hätte man den Bach an einem anderen Tag gesehen und hätte man Aug und Ohr, so wie es die Menschen früher für die Natur gehabt hatten, so hätte die Freude und die Glückseligkeit des Baches einem das Herz erwärmt. Es war kein großer Bach, es war kein Bach, dessen Wasser sich in den Strom eines gewaltigen Flusses oder die Gefilde eines riesigen Sees mischte. Es war ein einfacher Bach, der auf der großen Landkarte nicht einmal seine Existenz belegt finden würde.&lt;br /&gt;
Aber für die Menschen des kleinen Dorfes am Fuße des Hügels war er die Quelle ihres Lebens und somit das Wichtigste in der Welt und für ihn waren diese Menschen das Wichtigste in der Welt.&lt;br /&gt;
Wer brauchte schon riesige Mengen Wassers, wenn er sich an dem Lachen der Kinder erfreuen konnte, die in ihm spielten und sein Wasser benutzten, um sich gegenseitig zu bespritzen?&lt;br /&gt;
Ja es waren vor allem die Kinder, auf die sich der Bach jeden Morgen freute, wenn er sich aus dem moosig-grünen Bett seiner Träume erhob. Er kannte sie alle, er erkannte sie schon am Klang ihres Lachens und hatte einem jeden der Dorfbewohner erfreut beim Wachsen zugesehen.&lt;br /&gt;
Nichts aber stimmte ihn so traurig, wie das bittere Weinen und Schluchzen eines Kindes, das in seinem jungen Leben bereits großes Leid erfahren musste. Und ausgerechnet das herzerweichendste Weinen und die qualvollsten Tränen hatte er am gestrigen Tage wahrnehmen müssen.&lt;br /&gt;
Das Mädchen mit den grellblonden Haaren namens [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] hatte bereits in ihrer frühesten Kindheit beide Eltern verloren und lebte alleine mit ihrer großen Schwester Kigiku in dem kleinen Dorf. Nie hatte der Bach [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] weinen hören ob des Verlustes der Eltern oder der schweren Zeit, die dieser den beiden Mädchen einbrachte. Es war immer glücklich mit seinem Leben gewesen, hatte sich nie beschwert und war der großen Schwester stets zur Hand gegangen. Und ausgerechnet dieses Mädchen, das dem Bach immer ein Quell der Freude gewesen war, weinte nun ob der schweren Krankheit des Einzigem, dem es sich immer sicher gewesen war: Seiner Schwester.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was konnte der Bach tun? Die Menschen hatten in den Jahrhunderten seit ihrer frühesten Kindheit gelernt in der Natur zu überleben und dabei bereits einiges über die Kunst mit den Geschenken der Natur Krankheit und Wunde zu bekämpfen gelernt. Aber nicht einmal dieses Wissen schien das Leid Kigikus mildern zu können. Trübseelig floss er weiter vor sich hin und grübelte nach, was er tun könnte. Auch dachte er dabei daran, dass die Menschheit längst ihr Kindesbett verlassen und begonnen hatte, die harte Seite der Natur, die ihr Leben bedrohte, zu bekämpfen.&lt;br /&gt;
Früher, er konnte sich fast nicht mehr daran erinnern, hatte sich nur selten die Sonne in seinen Wassern gespiegelt, da der Schatten großer Bäume stets sein Gefilde bedeckte. Irgendwann aber hatten die Menschen damit begonnen die Bäume zu fällen und sich Platz zum Leben, für ihr Vieh und für ihre Felder zu schaffen. Der große Wald war immer weiter geschrumpft und schon lange hörte der Bach die Stimmen der Bäume nur noch aus sehr weiter Entfernung im Säuseln des Windes.&lt;br /&gt;
Als er nun so lauschte, um die Stimmen der Bäume zu hören, vernahm er die Stimme eines Menschen. Dieser Mann, denn seine tiefe und rauchige Stimme verriet sein Geschlecht, sang irgendwo in seiner Nähe von etwas, was der Bach völlig vergessen hatte: Von dem Waldgott.&lt;br /&gt;
Die Erinnerungen überschlugen sich und schnell beschloss der Bach aus seiner Trübseligkeit zu erwachen und den Sänger mit dem Plätschern seines Wassers an- und zu dem kleinen Dorf hinzulocken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===2. Kapitel===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stark schmerzten die Füße des Greises, dessen Stimme der Bach vernommen hatte, ob seiner langen Wanderung und ein jedes Wort, das er scheinbar vergnügt vor sich her sang, war einzig und allein dazu gedacht, um ihn von den Schmerzen abzulenken.&lt;br /&gt;
Er war weit gereist, hatte viele Flüsse überquert und sich an viele Bäume gelehnt, wenn sein alter Körper ein paar Momente der Ruhe benötigten. Weswegen er reiste, wusste er nicht mehr. Einzig und allein erinnerte er sich noch daran, dass er einst am Rande eines großen Waldes gelebt und von dessen Wildheit und Schönheit verzaubert worden war.&lt;br /&gt;
Angelockt vom Plätschern des Baches, dessen kühles Wasser Linderung für die schmerzenden Füße verhieß, wechselte der Greis die Richtung und traf schon bald auf den kleinen Bach und das in nicht allzu weiter Ferne stehende Dorf. Noch einmal nahm sich der Alte zusammen, trällerte um so lauter, als seine Füße besonders stark schmerzen und ihm anscheinend sagen wollten:“Wieso bleibst du nicht einfach hier sitzen und gönnst uns unsere Ruhe du alter Narr?“&lt;br /&gt;
Aber der „alte Narr“ war dickköpfig geworden und wollte nicht nur seine Füße ausruhen, sondern auch noch mit Menschen reden. Ein Vergnügen, das ihm seit Wochen verwehrt war.&lt;br /&gt;
So laut trällerte er vor sich hin, dass er das Schluchzen des kleinen Mädchens, das am Ufer des kleinen Baches mehr in sich zusammen gekauert war, als dass es saß, nicht mitbekam. Erst, als das Mädchen seine grünen Augen öffnete und auf den alten und komisch aussehenden Mann schaute, während es sich über die tränenverschmierten Wangen wischte, bemerkte dieser, dass er nicht alleine war.&lt;br /&gt;
„Was ist ein Waldgott?“ ertönte die hohe Stimme des Mädchens und der alte Mann blieb verdutzt stehen, um die fragenden großen Augen, die vor Weinen rot geworden waren, zu bewundern. Kurz entschlossen gewährte er seinen fast schon rebellierenden Füßen ihren Wunsch und ließ sich neben dem Mädchen leise seufzend nieder.&lt;br /&gt;
„Die gestaltgewordene Natur. Wille und Kraft dessen, was uns stets umgibt, und genauso wild und sanft wie eben jenes.“ Antwortete er ein wenig kryptischer, als er beabsichtigt hatte, während er die schmerzenden Füße aus den abgelaufenen Sandalen befreite.&lt;br /&gt;
„Und wie sieht er aus?“&lt;br /&gt;
„Er wechselt die Gestalt, so wie es auch die Natur ständig tut.“&lt;br /&gt;
„Ist er lieb?“&lt;br /&gt;
„Ja und nein. Wenn er stürmisch und verheerend ist, wenn er wütend und aufgebracht ist, so vernichtet er alles, was ihm in den Weg kommt. Ist er aber sanft und ruhig, so beschützt, heilt und umsorgt er das, was in seinen Augen, den Augen der Natur, würdig ist.“&lt;br /&gt;
Sofort weiteten sich die Augen des kleinen Mädchens, das das zerschlissene Hemd des Alten mit seinen kleinen Fingern ergriff und ihn voller Hoffnung und zugleich voller Angst vor einer möglichen Enttäuschung anschaute.&lt;br /&gt;
„Er heilt? Kann er alles heilen? Kann er auch eine richtig schlimme Krankheit heilen?“&lt;br /&gt;
Ein wenig verdutzt ob dieser Reaktion antwortete der Alte in dazu passender Stimmlage:&lt;br /&gt;
„Ehm Ja, kann er, aber dazu muss er…“ Doch weiter hörte das Mädchen nicht, es riss nur umso stärker an dem Hemd und schrie förmlich:&lt;br /&gt;
„Wo finde ich ihn? Erzähl mir bitte alles!“&lt;br /&gt;
Und nach einer Reaktion, die sehr derer glich, die er nur wenige Momente zuvor gezeigt hatte, und einem dazu passenden Seufzen, holte der Greis tief Luft und fing an zu erzählen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Weit weg im Nordosten steht er noch, der große Wald, der einst fast den ganzen Kontinent bedeckte. Im Gegensatz zu den kleinen Wäldern, die du kennst, ist dieser Wald noch erfüllt von dem Willen und der Kraft der Natur. Tief in seinem Inneren lebt der Waldgott in dem wunderbaren Hain, der schon seit Äonen nicht mehr von Menschen betreten worden ist, und umgeben von den Vorfahren der Tiere: riesige und weise Tiergötter.&lt;br /&gt;
Einst, so wurde mir als kleines Kind in meinem Heimatdorf erzählt, dass am Randes des großen Waldes steht, sahen die Tiergötter und der Waldgott mit wohlwollendem Blick auf die Menschen herab, die so schwach und zerbrechlich wirkten. Sie standen uns bei, wenn etwas unsere Existenz bedrohte, und halfen uns gelegentlich mit Rat und Tat in der Natur zu überleben, die sie schon so viel länger bevölkern und so viel besser verstehen als wir.&lt;br /&gt;
Aus dieser Zeit kommen auch die Geschichten der Heilkunst des Waldgottes und der weisen Ratschläge der Tiergötter, die zusammen mit ihren damals noch ähnlich riesigen Brüdern und Schwestern unseren Kontinent bereisten und bevölkerten.&lt;br /&gt;
Aber…“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch weiter kam der Mann nicht, denn das Mädchen war bereits aufgesprungen und rannte fort in Richtung der Häuser. Später erfuhr er, was es mit dem Mädchen auf sich hatte, und schollt sich selber ob dem, was er so unvorsichtig [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] erzählt hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===3. Kapitel===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Voller Schrecken beobachtete der kleine Bach, was geschah. In seinem Bestreben das kleine Mädchen zu trösten und sich wieder an ihrem Lachen und den strahlenden Augen zu erfreuen, hatte er vergessen, dass Menschen keine Tiere waren. Sie waren es nicht gewohnt auf sich alleine gestellt zu überleben und am aller wenigsten kleine Kinder, von den Gefahren einer solchen Reise und denen des großen Waldes ganz zu schweigen.&lt;br /&gt;
Aber was konnte er tun? Was konnte er tun?...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ohne lange nachzudenken hatte sich [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] ihre festeren Schuhe samt ein paar reisetauglichen Kleidern und Proviant – was sie eben rumliegen sah – geschnappt, hatte ihre Schwester umarmt und war mit den Worten „Der Waldgott wird dich heilen, warte es nur ab!“ aus der kleinen Hütte, die die zwei Mädchen bewohnten, verschwunden.&lt;br /&gt;
Kigiku hatte sichtlich verwirrt drein geschaut, aber hatte ob ihrer Krankheit und der Schwäche, die ihren Körper befallen hatte, nichts tun können, außer der kleinen Schwester flehentlich hinterher zu schauen. So verzweifelt, wie die große Schwester in dieser Stunde war, als[[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] Hals über Kopf das kleine Dorf verließ, so zuversichtlich war die kleine Schwester, die endlich etwas gefunden hatte, was sie tun konnte um Kigiku helfen zu können. Sie dachte gar nicht daran, dass die Reise gefährlich werden könnte, oder dass sie ihr eigenes Leben schonen müsste. Einzig und allein das Leben der Person, die für sie die Welt darstellte, war ihr wichtig und kreiste beständig in ihrer Gedankenwelt umher.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So reiste das kleine Mädchen mit dem blonden Haar und den großen grünen Augen los gen Nordosten. Zum Glück hatte sie gelernt die Himmelsrichtungen zu erkennen und zu finden und verlief sich nie. So selbstsicher ging sie ihre Reise an, dass sie vergnügt summend schon bald das kleine Tal und die Gefilde des kleinen Baches verließ.&lt;br /&gt;
Die ersten Tage ihres kleinen Abenteuers flogen nur so vorüber. Sie hatte genügend Wasser dabei und konnte ihre Proviante mit den Beeren und Früchten, die sie dank des herrschenden Sommers leicht fand, stets wieder auffüllen. Einzig und allein des Nachts, wenn es dunkel und gelegentlich sogar etwas kühler wurde, wurde es ihr etwas bang um das kleine Herz. Aber wie stets summte sie dann eine kleine Melodie vor sich her, mit der sie die große Stille um sich herum vertrieb und sich selber in den Schlaf wiegte.&lt;br /&gt;
Die Weisen sagen, dass ein entschlossenes Herz keine Furcht kenne. Nur ein zauderndes und fragendes Herz öffne Tür und Tor für Zweifel und Furcht. Wenn man diesen Worten Glauben schenken darf, so verwundert es nicht, dass [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] nie daran dachte umzukehren oder auch nur aus Angst oder Furcht eine Träne vergoss. Sie war überzeugt davon das Richtige zu tun und setzte mit derselben Überzeugung Fuß vor Fuß, ging Schritt um Schritt immer weiter gen Nordosten.&lt;br /&gt;
Schon bald wurde die Natur, die wenn auch in schwächerer Art und Weise, auch an diesem Ort zu finden war, auf das summende und singende kleine Mädchen aufmerksam und immer öfter geschah es von nun an, dass ein kleiner Sperling sich zu [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] gesellte, wenn diese tagsüber oder nachts vor sich hin sang, um diese mit seinem hohen Zwitschern zu begleiten.&lt;br /&gt;
Immer, wenn sie den kleinen [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]] sah, der ihr schon bald ein lieber Wegbegleiter wurde, hellte sich die Miene des kleinen Mädchens auf und ihre Schritte wurden bestimmter und stärker. Dem Beispiel des [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]]s folgend, fing sie schon bald an feste Rhythmen in ihren Tagesablauf zu bringen:&lt;br /&gt;
Sie stand mit der Sonne auf, aß etwas, ging dann den Tag über unterbrochen von einer Mittagspause bis sie am Nachmittag begann nach einer Schlafmöglichkeit zu suchen und daraufhin nach etwas Essbarem und Trinkbarem, wenn sie nicht schon genug während des Tages gefunden hatte. Ihrer guten Orientierung wegen verlief sie sich dabei so gut wie nie und wenn, dann brachte sie das Zwitschern des kleinen [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]] schon bald wieder auf den richtigen Weg. Auch brauchte sie nur auf das Verhalten des[[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]]s zu achten, um Wetterumbrüche oder Gefahren vorherzusehen.&lt;br /&gt;
So verging die Zeit und die Natur kehrte immer weiter in das kleine Mädchen ein genauso wie das kleine Mädchen immer weiter in die Natur einkehrte. Und dann kam der Herbst&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===4. Kapitel===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als die ersten Blätter an den Bäumen begannen gelb und rot zu werden, wusste [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]], dass der Sommer den Kampf gegen den Winter langsam verlor. Noch kämpfte er wacker und hielt die kalten Winde aus dem Norden samt der dunklen Wolken, die sie mitbrachten, zurück. Aber mit jedem Tag und jeder Nacht kamen sie näher, ohne dass der Sommer etwas dagegen würde tun können.&lt;br /&gt;
Sie musste sich beeilen, so viel verstand selbst ein kleines Mädchen, denn in den Stürmen und der Kälte des Winters würde sie nicht überleben können ohne die Hilfe und den Beistand Ihresgleichen.&lt;br /&gt;
Wäre der kleine [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]] nicht gewesen, der sie über immer längere Strecken des Tages begleitete und es sich immer öfter auf ihrer Schulter bequem machte, so hätten vielleicht der Zweifel und die Furcht Einzug in ihrem Herzen gehalten. So aber ertönten die Stimmen der Zwei, wann immer der Winter an ihren Herzen zu nagen begann, und vertrieben diesen.&lt;br /&gt;
Manchmal allerdings kam es auch vor, dass der kleine [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]] schrecklich lange weg blieb und [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] begann sich Sorgen zu machen. Sorgen um den kleinen [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]], um ihre Schwester und um den Wahrheitsgehalt der Geschichte des alten Mannes. Als der kleine [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]] eines Morgens nicht neben ihr zu finden war, erhob sie sich und ging ohne zu zaudern in den kleinen Hain hinein, der sich vor ihr erstreckte. Sie begann das Lied zu singen, das sie seit Beginn ihrer Reise immer sang, und schon bald hörte sie aus einiger Entfernung die Antwort des [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]]s.&lt;br /&gt;
Ihr Herz schlug immer schneller voller Freude und auch voller Angst ob dem, was dem [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]] passiert sein könnte. Sie rannte immer schneller, stets der Stimme des [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]]s folgend und blieb plötzlich stehen.&lt;br /&gt;
Eine kleine [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] mit ungewöhnlich eisblauen Augen stand am Fuße eines großen Baumes, auf dessen niedrigem Ast [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] sofort ein paar der Federn des kleinen [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]]s sehen konnte. Ihre Augen weiteten sich und füllten sich schon bald mit Tränen, während die Katze sich von dem ersten Schrecken ob der plötzlichen Begegnung erholte und begann um das kleine Mädchen, das mehr und mehr in Tränen ausbrach, zu kreisen.&lt;br /&gt;
[[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] verstand schnell, dass der Sommer ihr bisher nur die schönen Seiten der Natur gezeigt hatte und sie den kleinen [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]] wohl nicht mehr wieder sehen würde. Es war in ihren Augen klar, dass der [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]] den Klauen der [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] erlegen war, da er sonst längst zu ihr zurück geflogen sein würde.&lt;br /&gt;
Immer stärker wurde der Regen aus Tränen, der sich vom Gesicht des kleinen Mädchens gen Boden bewegte, bis ein empörtes Miauen das Mädchen aus seinen Gedanken rüttelte. Die [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] hatte sich vor [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] hingesetzt und schaute sie aus zugleich neugierigen und vorwurfsvollen Augen an, so dass das Mädchen nicht anders konnte als sich herabzubeugen und vorsichtig das Fell des Tieres zu streicheln.&lt;br /&gt;
Sie machte dem Tier keine Vorwürfe, da es nur um sein eigenes Überleben kämpfte, auch wenn es sie dennoch sehr traurig machte. Anstatt aber vor der Hand des Mädchens zu fliehen, ließ sich die [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] mit einem immer lauter werdenden Schnurren streicheln und verließ auch nicht die Seite des Mädchens, als dieses langsam damit beginnen musste zurück zu ihren wenigen Habseligkeiten zu gehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So nahm schon bald die kleine [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] den Platz des [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]]s ein und begleitete [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] auf ihrer Reise. Und so wie der [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]] mit seinem Verhalten dem Mädchen vieles über das Überleben in der Natur beibrachte, so tat dies auch die [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]]. Allerdings oblag es der [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] genauso wie bei ihrem ersten Treffen dem Mädchen die düstere Seite der Natur zu zeigen.&lt;br /&gt;
Hatten im Sommer noch Früchte und Beeren überall auf ihrem Weg nur darauf gewartet von ihr gepflückt zu werden, so verschwanden diese immer mehr je weiter der Herbst Einzug hielt. Und schon bald musste [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] lernen, dass sie wie die [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] Leben nehmen musste, um selber zu überleben.&lt;br /&gt;
Es dauerte schier eine Ewigkeit, bis es ihr mittels einer Falle zum ersten Mal gelang ein kleines Tier zu fangen, ein Feuer zu machen und es dann übers Herz zu bringen das Tier zu töten und sogar zu verspeisen. Sie weinte bitterlich ob des Lebens, das sie beendet hatte und flehte vielmals um Verzeihung, bevor sie sich traute zu essen.&lt;br /&gt;
Durch Wiederholung aber wird jeder zum Meister und schon bald hatte sich das kleine Mädchen an die neuen Vorgänge gewöhnt, auch wenn sie noch immer für das Schicksal der Seele eines jeden Tieres, das sie tötete, zum ihr unbekannten Waldgott betete.&lt;br /&gt;
Schon bald fiel ihr das Fehlen des freudigen Zwitscherns kaum noch auf und die Harte Seite der Natur zog immer mehr in sie ein, auch wenn diese gemischt von warmen Momenten war, wie das abendliche Einschlafen mit der [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] in den Armen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===5. Kapitel===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Immer schwächer wurde der Sommer und der Herbst, der wie sein Freund Frühling sich oft wie das Seil fühlte, an dem Sommer und Herbst zogen, wurde immer dunkler und kälter. Die Stürme, die die Höhepunkte im Tauziehen zwischen Sommer und Winter für jeden sichtbar und hörbar machten, hatten schon seit einiger Zeit immer weiter an Stärke nachgelassen so wie es auch der Sommer getan hatte.&lt;br /&gt;
Immer weniger Zeit blieb dem kleinen Mädchen, das sich immer öfter morgens von Raureif befreien musste. Gelegentlich fielen früh morgens kleine weiße Flocken vom Himmel herab, setzten sich auf ihr blondes Haar und bildeten einen Schleier aus winzig kleinen Kristallen. Immer öfter froren ihr die Füße oder die Hände, manchmal kroch die Kälte sogar langsam die Beine hoch und hätte sie nicht die [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] gehabt, die sie des nachts wärmte, so wäre sie sicher oft schlotternd vor Kälte erwacht.&lt;br /&gt;
Sie hatte kaum noch Zeit, das wusste sie. Aber unbeirrt setzte sie Tag für Tag einen Fuß vor den anderen. Sie konnte nicht scheitern, sie durfte nicht! Was war schon so ein wenig Schnee im Vergleich zu dem, was ihre Schwester erleiden musste?&lt;br /&gt;
Und dann eines Tages, als die glänzende Himmelsscheibe bereits im Sinken inbegriffen war, sah sie Rauchschwaden hinter einem kleinen Weiler aufsteigen. Sie beschleunigte ihre Schritte und angespornt durch das Wettlaufen, das sich nun ergab, sprintete auch die [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] immer schneller, bis sie das Mädchen überholte und wenig später aus deren Sichtfeld verschwand.&lt;br /&gt;
Wie lange sie schon so rannte, wusste [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] nicht. Einzig und allein die stetig abnehmende Entfernung zu den Rauchschwaden und nicht die fast schon untergegangene Sonne war Mittelpunkt aller Gedanken des kleinen Mädchens. Je näher sie aber kam, desto mehr drangen schreckliche Geräusche an ihr Ohr, die sie an die unglaublich lauten Stürme im Herbst erinnerten. Oft hatte sie sich mitten in der Nacht, wenn es besonders stark stürmte, wie ein Kokon in ihre Decke eingerollt und sich vorgestellt, dass außerhalb des schützenden Mantels riesige Tiere, wie die aus der Geschichte des Greises, umher liefen und sich gegenseitig anschrien, was diesen Schrecklichen Krach erzeugte.&lt;br /&gt;
Hätte sie gewusst, was sie erwartete, so hätte sie in jenen Nächten wohl kein einziges Auge zu bekommen. Als sie sich immer weiter ihren Weg zwischen den mit einer hauchdünnen Schicht silbrigen Schnees bedeckten Bäumen des kleinen Weilers bahnte, schälten sich immer mehr die Umrisse kleinerer und größerer Häuser aus dem zwielichtigen Schatten der Bäume. Das Herz des Mädchen schlug ob der Vorfreude vielleicht endlich ihr Ziel erreicht zu haben immer schneller, bis es plötzlich zwei Schläge aussetzte während auch die kleinen Beine sich nicht mehr fortbewegen wollten.&lt;br /&gt;
Ein gewaltiges Brüllen, wie es dem stärksten Orkan alle Ehre bereitet hätte, erhob sich, als ein gewaltiger schwarzer Schatten sich auf die Reihe der Häuser zu bewegte. Nicht heimelige Kamine, nicht freundlich strahlende Herdfeuer hatten die Rauchschwaden erzeugt, die [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] angelockt hatten, sondern in Flammen stehende Barrikaden, die die Dorfbewohner scheinbar als Schutz errichtet hatten. Aber selbst diese hatten sie nicht vor dem bewahren können, was auf sie zurollte.&lt;br /&gt;
Verzweifeltes Rufen drang an [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]]s Ohren, als das Brüllen für einen Moment aussetzte. Langsam bewegte sie sich wieder, überzeugte ihre Füße mühsam zu jedem einzelnen Schritt und näherte sich so furchtbar langsam dem Chaos, das immer mehr von sich enthüllte.&lt;br /&gt;
Der gewaltige Schatten war stehen geblieben, bäumte sich in regelmäßigen Abständen auf und brüllte jedes Mal so laut, dass die nahestehenden Bäume wackelten. Vor ihm schälten sich nun auch kleinere Schatten mit langen Stäben aus dem flackernden Zwielicht der Flammen. Je näher das kleine Mädchen kam, desto mehr erkannte sie, dass es sich um Dorfbewohner zu handeln schien, die mit langen Speeren und allerlei zweckentfremdeten Ackergerät den riesigen Schatten, der längst durch die Barrikade gebrochen war, aufzuhalten versuchten.&lt;br /&gt;
Dann hörte sie plötzlich etwas, was nicht so recht in das Chaos passen wollte. Ein hohes Schreien drang an ihre Ohren, das nicht allzu weit entfernt seinen Ursprung haben konnte. In einem solchen Chaos hätte man erwartet, dass es ein furchterfülltes Schreien einer Frau ob der großen Gefahr sein müsste. Aber ein kleines Kind, jünger als die bisher unbemerkte Beobachterin, wankte kaum in der Lage richtig zu laufen mit seinen kurzen Beinen und immer wieder sich an den Häuserwänden abstützend auf den Kampf hinter der durchbrochenen Barrikade zu.&lt;br /&gt;
Doch auch der Schatten hatte das Geräusch bemerkt. [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] blieb abermals für einen Moment vor Schreck das Herz stehen, als sich das riesige Ungetüm dem wankenden Kind zu wandte. Aber diesmal setzten ihre Beine nicht aus, sondern beschleunigten Ihre Schritte. Unweigerlich dachte [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] daran, dass sie nicht schnell genug gewesen war um ihren kleinen [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]] hatte beschützen zu können und weigerte sich so etwas noch einmal zuzulassen.&lt;br /&gt;
Ihre Beine flogen förmlich über die leicht angefrorene Erde, näherten sich immer weiter dem Kleinkind und dem riesigen Schatten, der laut brüllend ebenfalls auf dieses aus der entgegen gesetzten Richtung zusteuerte. Ein verzweifelter Ruf aus der Kehle eines Mannes drang an die Ohren des Mädchens, aber kein einziger ihrer Gedanken war dazu in der Lage sich um dieses zu kümmern.&lt;br /&gt;
Mit Müh und Not erreichte sie das wankende Kind, das in dem Moment, in dem [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] hinter ihm zu Halt kam, endgültig der Schwerkraft Rechenschaft leistete und in die Arme des blonden Mädchens fiel. Doch auch der riesige Schatten hatte die Quelle des hohen Geräusches erreicht. Als eine besonders vorwitzige Flamme ihre Stimme erhob und den Schauplatz für einen Moment zur Gänze ausleuchtete, legte [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] unweigerlich die Arme fester um das Kleinkind in ihren Armen. Vor ihr erhob sich der Kopf einer gewaltigen schwarzen [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Schildkröte]], deren Augen zornig und mordlüstern das ungleiche Gespann anfunkelten.&lt;br /&gt;
Würde sie das Kind loslassen und sich vorsichtig entfernen, während das Ungetüm mit seiner Beute beschäftigt war, so würde sie vielleicht… Doch [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] schüttelte entschlossen das blonde Haupt und drückte das Kind nur stärker an sich. Der Blick ihrer Augen wurde gefährlicher, während sich diese leicht verengten. Sie würde nicht zulassen, dass erneut ein kleines Wesen, das auf ihre Hilfe angewiesen war, starb, weil sie zu zögerlich und zu schwach war. Ähnlich einer Bärenmutter, die ihr Junges vor hoffnungslos überlegenen Jägern nicht im Stich ließ, sondern die Jäger auch noch laut anbrüllte, war der Blick des jungen Mädchens. Das Brüllen aus diesem wurde immer spürbarer, so dass selbst die [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Schildkröte]] für einen Moment inne Hielt. Immer deutlicher wurde es, man war fast der Meinung, dass man es hören … und plötzlich erschallte ein gewaltiger und tiefer Schrei, als sich ein großer Schatten zwischen [[Wichtige_Personen_in_Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] und die [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Schildkröte]] schob.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===6. Kapitel===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unweigerlich hatte [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] ihre Augen geschlossen, als der zweite Schatten so nah vor ihr erschienen war, und rechnete jeden Moment damit die Flügelschläge des Todesboten zu hören.&lt;br /&gt;
Aber diese erschallten nicht, stattdessen entwickelte sich ein Sturm aus Schrei und Gebrüll der zwei riesigen Wesen direkt vor ihr. Je mehr sie aber ihre eigene Angst und ihr wild pochendes Herz beruhigte, desto mehr war sie in der Lage die tiefen Stimmen zu vernehmen:&lt;br /&gt;
„Geh mir aus dem Weg [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Bai Hu]]!“ donnerte die etwas entferntere Stimme zornerfüllt.&lt;br /&gt;
„Nein! Diese beschütze ich und du wirst sie nicht bekommen!“ erwiderte die nähere Stimme etwas leiser, aber mit einem gefährlichen Unterton.&lt;br /&gt;
„Die Menschen verdienen den Tod!“&lt;br /&gt;
„Nichts verdient den Tod. Oder hast du Xinglu’s Worte in deinem Zorn vergessen?“&lt;br /&gt;
„Du wagst es seine Worte in den Mund zu nehmen, nachdem ihr ihn verlassen habt?“ brüllte die fernere Stimme plötzlich noch lauter.&lt;br /&gt;
„Wir haben ihn verlassen nicht wegen dem, was er einst sagte, sondern wegen dem, was er nicht mehr sagt! Würde er zu dem zurückfinden, was wir immer verehrt haben, so würden wir sofort zurückkehren.“&lt;br /&gt;
Es wurde still für einen Moment. Fast ohnmächtig vor den riesigen Geschöpfen, deren Nähe sie deutlich spüren konnte, hatte [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] ihre Augen die ganze Zeit über fest zugekniffen und auch das Kleinkind in ihren Armen hatte sich nicht gerührt. Als es nun etwas ruhiger wurde, öffnete [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] vorsichtig ihre Augen und bestaunte das weiße mit schwarzen Streifen getigerte Fell einer riesigen [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]], die sich scheinbar schützend vor sie gestellt hatte. Doch Zeit für Worte blieb ihr nicht, denn schon bald ertönte die Stimme der [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Schildkröte]] erneut, wenn auch nicht mehr ganz so sehr vor Wut bebend.&lt;br /&gt;
„Ich werde mich zurückziehen und bei Xinglu auf dich warten. Wie es stets Tradition war, wirst du ihm das Wesen vorstellen müssen, dass du vor seinem Willen beschützt hast.“&lt;br /&gt;
Ein Rauschen ertönte, während sich die [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Schildkröte]] umdrehte.&lt;br /&gt;
„In einer Woche, zum Vollmond, falls du es nicht vergessen hast.“ Brummte sie.&lt;br /&gt;
„Ich habe es nie vergessen [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Xuan Wu]], nie...“&lt;br /&gt;
Und dann verschwand die gewaltige [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Schildkröte]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erst, als sich der Schatten des Tieres mit dem Schatten des großen Wald, der in einiger Entfernung zum Dorf zu sehen war, vereinigt hatte, ging ein spürbares Aufatmen durch die Dorfbewohner. Sie schienen sich nicht an der Gegenwart des zweiten Tieres zu stören, als sie an diesem vorbei auf [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] zu rannten. Das kleine Kind in ihren Armen begehrte plötzlich auf, als ein großer Mann mit einer eindrucksvollen Narbe über der Wange und schwarzem Haar vor [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] auftauchte und im nächsten Moment hob eben dieser das Kleinkind aus ihren Armen empor und drückte es an sich.&lt;br /&gt;
„Hast du Angst um deinen Papa gehabt?“murmelte der Mann, der voller Freude dem Kind die Nase stupste.&lt;br /&gt;
„[[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]]… wir müssen reden.“ Ertönte die tiefe Stimme nun einfühlsam und beruhigend aber mit einem kleinen Anflug von Sorge und lenkte [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] von dem rührenden Bild vor sich ab. Als sie ihre Augen dem großen Wesen zu wandte und sich die Blicke begegneten, atmete sie erschrocken ein.&lt;br /&gt;
„Bist du… das kleine Kätzchen?“&lt;br /&gt;
Und der Blick der eisblauen Augen des weißen [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]]s sagte mehr als Worte könnten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===7. Kapitel===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Was hat das alles zu bedeuten?“ Schrie [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] schon fast dem großen [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] entgegen.&lt;br /&gt;
Die Sonne schickte gerade ihre ersten Strahlen durch die kahlen Äste der Bäume und zeigte dem Mädchen, wie viel Zeit seit dem Verschwinden der [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Schildkröte]] vergangen war.&lt;br /&gt;
Die letzten Stunden hatte sie damit zugebracht sich der Versuche der Dorfbewohner sie wie eine Heldin zu feiern zu erwehren und immer wieder den Armen, die sie umschlingen wollten, zu entfliehen. Als die Menschen endlich eingesehen hatten, dass sie an derlei Feiern nicht interessiert war und ihr die Nähe zu so vielen Lebewesen sogar unangenehm war, hatten sie ihr endlich etwas Platz gelassen, ihr etwas zu essen und einen Platz zum Schlafen gegeben. Während dieser Stunden war [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Bai Hu]], so hatte ihn die [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Schildkröte]] genannt, wie vom Erdboden verschlungen gewesen und erst am nächsten Morgen, als [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] sich aus Gewohnheit bei der ersten Morgenröte aus dem Bett erhob und an die frische Luft ging, saß er plötzlich neben dem Haus und schaute sie lange Zeit stumm aus seinen eisblauen Augen an, bevor er sich erhob und langsam gen Waldgrenze trottete. Schnell war sie ihm gefolgt und rief ihm nun schon zum zweiten Mal dieselbe Frage entgegen:&lt;br /&gt;
„Sag es mir! Was hat das alles zu bedeuten? Antworte endlich!“&lt;br /&gt;
„Zügle dein Temperament. Ich höre dich.“ Antwortete der große [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] mit ruhiger und gedämpfter Stimme.&lt;br /&gt;
Es dauerte ein paar Momente, bevor [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] sich etwas beruhigt hatte und deutlich leiser entgegnete: „Aber warum antwortest du mir dann nicht?“&lt;br /&gt;
„Alles besitzt einen richtigen Ort und eine richtige Zeit.“&lt;br /&gt;
„Und erst jetzt stimmt beides überein?“&lt;br /&gt;
„Richtig..“ Der [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] hielt in seinem Gang inne und schaute sich in dem winterlichen Wald einige Momente lang um, bevor er fortfuhr.“Und Vieles ist nicht für die Ohren aller bestimmt.“&lt;br /&gt;
„Also sollen die Dorfbewohner davon nichts hören?“&lt;br /&gt;
„Du hörst zu.“ Abermals folgte eine Pause, die der [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] nutzte um wieder eine Pfote vor die andere zu setzen. „Diese Menschen haben den Zorn Xinglu’s auf sich gezogen und [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Xuan Wu]], der einzige von uns der bei ihm geblieben ist, war hier um das Urteil zu vollstrecken.“&lt;br /&gt;
„Xinglu? [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Xuan Wu]]? Ich verstehe nicht… Ich verstehe gar nichts!“ Brummte [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] in sich hinein.&lt;br /&gt;
„Xinglu ist der Waldgott. Der, nach dem du gesucht hast.“&lt;br /&gt;
Ein Moment der Stille folgte, in dem sich [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]]‘s Augen weiteten und sie tief Luft holte für die folgenden Worte:&lt;br /&gt;
„Aber dann bin ich ja am Ziel Dann wird Kigiku endlich geheilt!“ Sie griff in den Schnee, warf diesen voller Freude empor und drehte sich in dem kleinen Schneegestöber entzückt um sich selber.&lt;br /&gt;
„Ja und nein.“ Erschallte die Stimme des [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]]s. Abrupt blieb [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] stehen und schaute diesen entgeistert an.&lt;br /&gt;
„Er hat die Macht zu heilen, aber ob er das tun wird ist fraglich.“ [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Bai Hu]] atmete tief ein und aus, was dank seiner Größe einen imposanten Luftstrom erzeugte, der [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]]‘s Haar umher wirbelte.&lt;br /&gt;
„Aber darum geht es gerade nicht. Du hast dich dem Willen Xinglu’s entgegen gestellt und seinen Zorn auf dich gezogen.“&lt;br /&gt;
„Aber ich habe doch nur ein kleines Kind beschützt!“ Schrie [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] ihm entgegen.&lt;br /&gt;
„Das weiß ich und das wirst du ihm erklären müssen, wenn du vor ihm stehst.“&lt;br /&gt;
Das Mädchen schluckte geräuschvoll und sah den [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] mit einer Spur Furcht in den Augen an.&lt;br /&gt;
„Und was ist, wenn er mich nicht versteht? Was ist…?“&lt;br /&gt;
„Xinglu hat sich verändert. Wo einst Mitgefühl und Wut sich die Waage hielten, herrscht nun zumeist das Dunkle.“&lt;br /&gt;
„Aber wieso?... Und wieso kennst du ihn so gut? Wieso bist du kein kleines Kätzchen mehr? Wieso hast du mir geholfen? Wieso hast du den kleinen [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]] getötet?“ Platzte es aus [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] hervor.&lt;br /&gt;
„… Zeit und Ort [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]]… Zeit und Ort.“ Und im nächsten Moment war der große weiße [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] mit ein paar gewaltigen Sätzen im Wald verschwunden und [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] drehte sich langsam gen des erwachenden Dorfes.&lt;br /&gt;
„Wenn nicht jetzt, wann dann?“ Murmelte sie und machte sich auf den Weg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===8. Kapitel===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als das blonde Mädchen sich langsam durch den winterlichen Wald dem Dorf und dessen wärmeverheißenden Rauchsäulen näherte, schälte sich immer mehr die Silhouette eines Mannes aus dem morgendlichen Zwielicht heraus. Leicht war dieser Schatten mit dem Stein zu verwechseln, auf welchem er sich befand, aber mehr und mehr fiel die Unnatürlichkeit dieses Gebildes [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] ins Auge und so blieb sie nach einigen weiteren Schritten schließlich vor einem alten Mann stehen, der seine geschlossenen Augen dem Himmel entgegen gerichtet hatte.&lt;br /&gt;
Gerade öffnete sie den Mund, um etwas zu sagen, da hob der Alte die Hand und bedeutete ihr zu schweigen. Erst einige Momente später ertönte die brüchige Stimme und durchbrach die Stille.&lt;br /&gt;
„Ich weiß, dass du hier bist auch ohne deine Worte.... Die Bäume reden seit Wochen ununterbrochen über das Mädchen, das den Waldgott sucht. Und nun stehst du vor mir, blickst mit Augen um dich, die voller Fragen sind.“&lt;br /&gt;
„Die Bäume reden?“ Antwortete [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] verdutzt und verdeutlichte mit ihrer Frage die Worte des Mannes, der anfing zu kichern, nur noch mehr.&lt;br /&gt;
„Da reist sie mehrere Monde lang durch die Natur, lässt diese in sie einkehren aber kehrt selber nicht in sie ein… Natürlich reden sie! Sie reden schon viel länger als die Menschen.“&lt;br /&gt;
„Und ihr versteht sie? Wieso verstehen die Menschen sie nicht? Oder bin das nur ich?“&lt;br /&gt;
„Ja ich verstehe sie, aber ich bin einer der Letzten.“&lt;br /&gt;
„War das mal anders?“&lt;br /&gt;
Abermals kicherte der Alte, rückte auf seinem Stein zur Seite und bedeutete [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] neben ihm Platz zu nehmen. Nur zögerlich kam sie dieser Aufforderung nach und erst, als sie neben ihm saß, erhob der Mann wieder die Stimme.&lt;br /&gt;
„Ja war es. Wir sind, genauso wie alle Tiere, die Kinder der Natur und genauso wie Kind und Mutter sich verstehen, auch ohne sich direkt zu verstehen, so taten es Mensch und Natur. Manche Menschen verstanden sie besser, manche schlechter. Aber ein jeder tat es. Irgendwann aber, wenn das Kind nicht mehr auf die Mutter angewiesen ist, bricht dieses Verständnis.&lt;br /&gt;
Was bleibt dann zurück? Ein Kind, das sich seine eigene Welt mit seinen eigenen Kräften aufbaut, und eine Mutter, die immer noch versucht über ihr Kind zu wachen.“&lt;br /&gt;
„Also… Sind es wir Menschen, die nicht mehr zuhören?“&lt;br /&gt;
Die faltige und wettergegerbte Miene des Alten verzog sich zu einem breiten Lächeln.&lt;br /&gt;
„Richtig. Sie hat nie aufgehört zu sprechen und genau so habe ich von dir gehört.“&lt;br /&gt;
„Aber, wieso verurteilt der Waldgott, der doch die personifizierte Natur ist, die Menschen, wenn eine Mutter doch nie aufhört sich um ihre Kinder zu sorgen?“&lt;br /&gt;
Ein tiefes Seufzen entfuhr dem alten Mann, dessen Lächeln schnell einem traurigen Ausdruck wich.&lt;br /&gt;
„Wo zwei Wesen nicht miteinander sprechen, da können sie nicht mehr auf Sorgen, Ängste und Bedürfnisse eingehen. Die Menschen wollten und wollen sich ihr Leben auf eigenen Beinen aufbauen. Wollen mehr und mehr die Risiken, die die Natur als Mutter vieler Lebewesen für sie bereithält, beseitigen und verändern somit etwas, was bisher kein Wesen tat: die Natur selber.&lt;br /&gt;
Der Wald, in dem wir sitzen, erstreckte sich einst über fast die gesamte bekannte Welt und wo er nicht war, da waren Steppen, Wiesen und Auen. Je mehr der Mensch sich ausbreitete, desto mehr drängte er die anderen Lebewesen und sogar die Natur zurück.&lt;br /&gt;
Letztlich ist nichts gefeit vor der Angst vor Veränderungen und Tod und der Waldgott, der vor allem der Beschützer des Waldes und der Natur ist, ist diesen negativen Gefühlen stärker ausgesetzt, als es die Natur selber ist. Denn noch immer reden die Bäume zu den Menschen und hoffen, dass sie sie verstehen.“&lt;br /&gt;
Lange Zeit schwieg das Mädchen auf diese Worte hin und schaute niedergeschlagen auf den von dünnem Schnee bedeckten Boden.&lt;br /&gt;
„Kann ich lernen sie zu verstehen?“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===9. Kapitel===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Ende der Woche, das ähnlich dem Schwerte Damokles‘ ständig drohend über [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]]s Kopf hing, rauschte wie im Flug heran. Jeder Tag war geprägt von demselben Ablauf, der ihr eine Teilnahme am dörfischen Leben lediglich zu den Abendstunden erlaubte und sie sonst von früh morgens ab in den Armen der Natur und zwischen von Schnee bedeckten Bäumen den Worten des alten Mannes lauschen ließ.&lt;br /&gt;
Am Abend des letzten Tages, den sie zum ersten Mal zur Gänze im Dorf verbringen durfte, erklang ein lautes Rascheln am Rande des Dorfes. Die Dorfbewohner streckten ihre Köpfe voller Furcht vor einem neuen Angriff aus den Fenstern und hier und dort erklangen Stimmen, die von der zu großen Ruhe in den letzten Tagen sprachen, die sie als Anzeichen für den nun kommenden Sturm sahen. Als sich die ersten bereits anschickten um wie vor einer Woche mit Feuer und behelfsmäßigen Waffen ihre Liebsten zu verteidigen, trat [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] aus der Hütte, in der sie hatte nächtigen dürfen.&lt;br /&gt;
Ohne ein Wort ging sie an der kleinen Gruppe Männer vorbei, legte einem nach den anderen beruhigend die Hand auf die Schulter und ging alleine gen Waldgrenze. Einen merkwürdigen Einfluss hatte sie auf die Bewohner, die sich langsam zurückzogen aber erst zur Ruhe kamen, als sie das Mädchen begleitet von einem großen Schatten im Dunkel des Waldes hatten verschwinden sehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]]s Reise führte sie entlang an den ihr bekannten Bäumen und Lichtungen immer tiefer in den riesigen Wald. Stumm folgte sie dem Schatten des großen [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]]s, dessen weißes Fell gelegentlich im Lichte eines vorwitzigen Mondstrahles aufzuglühen schien, aber dann sofort wieder erlosch. Kein Wort verlor das imposante Tier und ließ ihr somit sowohl die nötige Ruhe als auch Zeit um sich auf das Kommende vorzubereiten.&lt;br /&gt;
Viele Stunden lang liefen sie so an riesigen schneebedeckten Bäumen vorbei, deren imposante Statur Geschichten über Zeiten zu erzählen schien, in denen der Waldgott friedlich durch diese vergessenen Haine wandelte und den Bäumen dabei half zu wachsen. Immer weiter ging die Reise durch das Reich des Waldgottes und schließlich kündigte ein gewaltiges Tosen vom nahen Ende des Weges.&lt;br /&gt;
Und als der große [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] zum ersten Mal seit Stunden anhielt, um den Kopf gen der Quelle des Geräusches zu wenden, stockte [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] der Atem. Vor ihnen erstreckte sich ein riesiger Wasserfall, der seine Wassermassen von der Spitze eines hohen Berges hinab zu einem See schickte, der sich zu ihren Füßen erstreckte. Das aufgespritzte Wasser verteilte sich vom Berg herab langsam über die gesamte Lichtung , fing das Mondlicht ein und ließ die Umgebung gleich millionen winziger fallender Sterne in dessen silbrigen Licht erstrahlen.&lt;br /&gt;
„Dort oben ist Xing Lu’s Hain. Es ist lange her, seit ich dort war, und noch länger ist es her, seitdem die Füße eines Menschen diesen Boden berührt haben... Um dort hinauf zu kommen, wirst du auf meinen Rücken steigen und dich gut festhalten müssen.“ Erklang die tiefe Stimme des [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]]s, der sich auf den Boden gelegt hatte und geduldig abwartete, bis [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] auf seinen Rücken gestiegen war. Erst dann erhob er sich wieder und hätten sich ihre Hände nicht in dem weißen Fell verkrallt, so wäre sie bei den folgenden gewaltigen Sprüngen des Tieres, die die Zwei in Windeseile dem Scheitel des Wasserfalls näher brachten, sicherlich in die Tiefe gestürzt.&lt;br /&gt;
So aber erblickte sie bald, nachdem sie sich wieder getraut hatte ihre Augen zu öffnen, einen wunderschönen silbern glänzenden See, dessen Oberfläche so glatt wie ein Spiegel den Sternenhimmel reflektierte und dem Auge vorgaukelte einen zweiten Himmel zu den eigenen Füßen zu sehen, samt einer dunkelgrünen Wiese, die gespickt von allerhand Blumen ohne den Makel einer einzigen Schneeflocke dem Winter trotzte. Sie war im Hain des Waldgottes angekommen und erst, als sie die Augen von dessen Schönheit abwenden konnte, erblickte sie eine dunkle Gestalt, die auf der Insel mitten im See zu warten schien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===10. Kapitel===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vollkommen still lief [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Bai Hu]] an der Seite [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]]s über die wunderschöne Wiese dem See, der Insel und der Gestalt auf dieser entgegen. Sogar das große Tier, das in seinem Leben schon so viel erlebt hatte, war ob dem, was kommen würde, angespannt und dabei unbewusst in sein Jagdverhalten zurückgefallen.&lt;br /&gt;
Kein Wort verlor er, kein ungestüm umgeknickter Grashalm oder unvorsichtig berührter Kieselstein sprach vom Gang des Tieres und hätte er nicht gelegentlich tief Luft geholt, um nicht vor Anspannung zu platzen, so hätte [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] ihn wahrscheinlich völlig vergessen.&lt;br /&gt;
Das Mädchen indes lief mit ruhigem und bestimmten Schritten auf den See zu, ließ sich von dem [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] mit einem Sprung über diesen befördern, und glitt ohne aus der Ruhe zu kommen von dessen Rücken direkt auf die kleine vom Schatten einer Wolke verdeckte Insel vor die dunkle Gestalt.&lt;br /&gt;
Der Blick zweier großer violetter Augen legte sich auf sie, als ihre eigenen Augen sich langsam erst dazu überwinden mussten die ungewöhnlichen Pfoten, die einer Mischung aus Menschenfüßen und Bärentatzen zu entsprechen schienen, und dann den im Schatten liegenden Körper hinauf bis zu den Augen des Wesens zu betrachten. Als sich der Blick der zwei Wesen traf, stockte dem Mädchen der Atem und für einen Moment fühlte sie die bodenlose Wut des Schattens vor ihr. Erst nach einigen Momenten fiel ihr auf, dass sich der [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] neben ihr vor dem Wesen verneigte und so tat sie es ihm schnell und etwas überhastet gleich.&lt;br /&gt;
„Es ist lange her [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Bai Hu]].“ Ertönte die Stimme des Wesens schneidend wie der Wind im Herbst sofort, als sich [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] verneigt hatte, als ob das Wesen darauf gewartet hätte.&lt;br /&gt;
„Xinglu.“ Antwortete der [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] schlicht, aber ehrerbietend.&lt;br /&gt;
„Sag mir, warum muss mein Hain die Füße dieser Kreatur ertragen? Warum beschütztest du es vor meinem Urteil?“&lt;br /&gt;
„Weil ich versprach sie zu beschützen und ihr zu helfen, weil sie mit deinem Urteil über die Menschen des Dorfes nichts zu tun hatte und weil die Menschen nicht das sind, was du in ihnen siehst.“&lt;br /&gt;
„Xinglu’s Urteil betrifft alle Menschen!“ Ertönte die wütende tiefe Stimme der riesigen [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Schildkröte]], als sich diese aus dem See erhob und geschwind auf die Insel neben den Schatten schob.&lt;br /&gt;
„Und warum maßt du es dir an ein Urteil über Xinglu’s Urteil zu fällen [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Bai Hu]]?“&lt;br /&gt;
Der [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] atmete tief ein, um zu einer Antwort auf den Angriff [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Xuan Wu]]’s anzusetzen, aber die Stimme des Schattens ließ ihn innehalten.&lt;br /&gt;
„Ich habe [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Bai Hu]]’s Gründe gehört und im Moment soll mir dies reichen.“ Der Blick der violetten Augen richtete sich wieder auf [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]]. „Nun erzähl mir deinen Namen kleine Kreatur und begründe mir, warum du ein Wesen vor meinem Urteil bewahrtest.“&lt;br /&gt;
Aber dem Mädchen stockte der Atem abermals, als es nun die volle Aufmerksamkeit auf sich lasten fühlte. Nervös spielte sie mit ihren Daumen und hatte ihren Blick gen Boden gerichtet, als sie endlich die Kraft fand zu antworten:&lt;br /&gt;
„Mein Name ist [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]]… Und ich wollte einfach nicht zulassen, dass ein kleines hilfloses Wesen vor meinen Augen stirbt, weil ich nicht eingriff… Nicht noch einmal…“ Bilder des roten [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]]s schossen aus ihrem Gedächtnis hervor und trieben ihr Tränen der Trauer in die Augen.&lt;br /&gt;
„Nicht noch einmal?... Ich muss jeden Tag dabei zusehen, wie kleine hilflose Wesen vor meinen Augen sterben, weil andere Wesen maßlos leben wollen… Nicht noch einmal… Ich kann es nicht fassen… Was weißt du kleine Kreatur denn schon von Leben und Tod?“&lt;br /&gt;
Die Stimme des Schattens, war sie zuvor schon schneidend gewesen, hatte sich nun auch noch gleich einem Orkan erhoben und donnerte ehrfurcht erregend über den Hain, so dass ein jeder, der sie vernehmen konnte, den Kopf einzog und still ausharren wollte, bis der Sturm vorbei war.&lt;br /&gt;
„Sie weiß so viel wie man eben in einem Leben in der Natur lernen kann.“ Erschallte auf einmal eine hohe Stimme, die vom Himmel zu kommen schien. „Sie hat die tägliche Furcht und Ungewissheit gespürt, hat die Freuden über die einfachsten Dinge genossen und die Trauer über den Verlust der wertvollsten Dinge erlebt. Maßt du dir nun schon an das Recht auf Trauer und Schmerz gepachtet zu haben Xinglu?“&lt;br /&gt;
Und plötzlich landete direkt hinter [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] ein großer [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]], von dessen Federkleid sich ein paar rote Federn lösten und langsam um das Mädchen herum zu Boden glitten. Beim Anblick dieser Federn schossen dem Mädchen nur noch mehr Tränen in die Augen und sie befürchtete, dass ihr Kopf ihr einen Streich spielen würde, denn diese Federn würde sie überall wiedererkennen.&lt;br /&gt;
„Bist du so verbittert Xinglu, dass du nicht einmal erkennst, dass dieses Mädchen erst einige wenige Sommer alt ist, aber durch das Leben und die Reise in der Natur viel schneller gealtert und gewachsen ist? Erkennst du nicht, was du vor dir siehst?“&lt;br /&gt;
„[[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Zhu Que]]… worauf willst du hinaus? Erklär dich, wenn du dich schon einmal zu uns auf den Boden herablässt!“ Donnerte der Schatten abermals entgegen.&lt;br /&gt;
„Die Natur selber hat [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] auf ihrer Reise geholfen und sie wachsen lassen, um sie auf das kommende vorzubereiten. Willst du als Wächter und Aspekt dich nun gegen den Willen der Natur stellen?“&lt;br /&gt;
Ein tiefes Rauschen war zu hören, als der Schatten sich zu [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] hinab beugte und zielsicher ihrem Gesicht entgegen atmete und sie näher betrachtete. Hätte das Mädchen dies normalerweise als sehr unangenehm empfunden und sich scheu weggedreht, so blieb sie wie angewurzelt stehen und betrachtete sich stattdessen ebenfalls eingehend.&lt;br /&gt;
Sie hatte vor Wochen, vielleicht vor Monaten sogar aufgehört sich selber zu betrachten und so war ihr nie aufgefallen, dass ihr Körper in ihren einstmals kindlichen Augen riesige Züge angenommen hatte. Sie war stark gewachsen, hatte wahrscheinlich Kigiku eingeholt und noch ein wenig weiter gewachsen. Unter ihrer Jacke wölbten sich zwei Hügel nach außen, deren Maße wohl noch wachsen würden, wenn sie sich wieder einigermaßen ernähren würde. Auch ihr Haar war immer länger geworden und glich der goldenen Mähne eines Löwen. War sie vor ihrer Reise noch ein normales 10 Jahre altes Mädchen gewesen, so glich ihre Statur nun mehr der einer 15jährigen.&lt;br /&gt;
Sie kam aus dem Staunen nicht mehr heraus und verlor ob dieser Erkenntnis auch für einen kurzen Moment den Gedankengang, der ihr zuvor die Tränen in die Augen getrieben hatte. Aber dann brachte ihn eine rote Feder, die direkt vor ihren Füßen lag, wieder zurück.&lt;br /&gt;
„Du bist doch der kleine rote [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]] oder? Du lebst?“ Hauchte sie mit nach oben gerichteten Gesicht dem Kopf des gewaltigen [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]]s entgegen, der hinter ihr saß und dessen Oberkörper über ihr aufragte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===11. Kapitel===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Ja [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] ich lebe.“ Antwortete der [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]] mit sanfter Stimme, so dass [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] fast der Meinung war ein Lächeln auf dem weit entfernten Gesicht erkennen zu können.&lt;br /&gt;
„Nicht nur ergreifst auch noch du Partei für diese Kreatur, sondern du kennst sie auch noch [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Zhu Que]]? Was geht hier vor?!“ Schaltete sich die schwarze [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Schildkröte]] erneut ein und der große [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]] holte tief Luft, um zu einer Erklärung anzusetzen.&lt;br /&gt;
„Dass ihr es nicht vernommen habt, wundert mich nicht, aber vor fast einem Jahr vernahm ich die Klagen eines kleinen Baches weit im Westen. Als ich mich ihm näherte und ihn fragte, was es mit seinen traurigen Worten auf sich habe, erzählte er mir von seinem Fehler. Er habe, so berichtete er mir, in dem Versuch ein kleines Mädchen mit blondem Haar aufzumuntern einen alten Wanderer zu dieser gelockt, damit dieser sie mit seinen Geschichten aufmuntern könne. Als der Wanderer dem Mädchen von dem Waldgott erzählte, schnappte dieses sich seine Sachen und lief los, um den Waldgott zu finden und um Hilfe zu bitten. Aber wie sollte ein kleines Mädchen alleine überleben?&lt;br /&gt;
Ich beschloss also dem Bach zu helfen und dem Mädchen beizustehen. So begleitete ich [[Wichtige_Personen_in_Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]], das Mädchen aus der Geschichte des Baches, als kleiner [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]] und lehrte sie durch mein Beispiel vom Leben in der Natur.&lt;br /&gt;
Als der Herbst kam und die Zeit meiner Herrschaft sich dem Ende entgegen neigte, traf ich [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Bai Hu]] und bat ihn mir zu helfen. Fortan übernahm er es [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] zu begleiten, nachdem wir es so haben aussehen lassen als ob ich durch die Krallen [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Bai Hu]]’s gestorben wäre.&lt;br /&gt;
Während wir uns aber um [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] kümmerten, bemühte sich die Natur selber ebenfalls um [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]], half ihr beim Wachsen, beim Verstehen und beim Leben. Schon bald hätte sie uns nicht mehr gebraucht, aber wir waren zu neugierig auf das, was kommen könnte.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lange Zeit herrschte Stille, während der Schatten [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] eingehend musterte. Schließlich aber erhob er die Stimme, deren Worte er scheinbar direkt an [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] richtete.&lt;br /&gt;
„Würde ich dich am liebsten auf der Stelle zertreten für den Verstoß gegen mein Urteil, für die Schritte auf dem Boden meines Haines und für die Anmaßung, in der sich jene zwei auf deine Seite stellten und dich beschützten, so kann ich doch das Wirken der Natur an und in dir sehen.&lt;br /&gt;
Nun stelle ich dir also folgende Frage: Würdest du das Dorf, deren Bewohner dir in der letzten Woche Obdach gewährten, verlassen und zulassen, dass ich es mitsamt seiner Bewohner vernichte, wenn ich dafür deine Schwester Kigiku heile?“&lt;br /&gt;
[[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]]s Augen weiteten sich bei diesem Angebot genau so sehr wie sich die Augen des [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]]s und des [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]]s vor Wut verengten. Beide waren außer sich vor Zorn über die Hinterlist der Worte ihres Gottes, aber keiner von beiden hatte das Recht den Mund zu öffnen.&lt;br /&gt;
„Woher weißt du von Kigiku?“ Antwortete [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] stockend, woraufhin der Schatten lediglich tiefkehlig lachte.&lt;br /&gt;
„Ich weiß viele Dinge. Nun aber entscheide dich und lass dich nicht davon einnehmen, dass du deine Schwester nicht mehr lebendig antreffen würdest, wenn du dich jetzt auf den Rückweg begibst.“ Woraufhin der Schatten erneut lachte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===12. Kapitel===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Immer mehr Tränen schossen [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] in die Augen, ließen diese nach und nach überquellen und liefen dann eine nach der anderen die Wangen des Mädchens hinab, bis sie sich von diesen lösten und gen Boden fielen. Die kommende Entscheidung war die schwerste, die sie jemals hatte treffen müssen und es war der erste Moment, in dem sie ihre Reise in Frage stellte.&lt;br /&gt;
„Ich… Die Menschen sollen leben.“ Brachte sie schluchzend hervor und sah gleichzeitig ihre kranke Schwester vor ihren Augen, deren endgültiges Todesurteil sie nun unterschrieben hatte und die sie wohl nie wieder sehen würde.&lt;br /&gt;
„Was?!? Du maßt es dir an…?!?“ Donnerte die Stimme des Schattens wieder hervor, wurde aber von [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Bai Hu]] abrupt unterbrochen.&lt;br /&gt;
„Sie hat sich entschieden Xinglu. Hör auf mit deinen Spielen und sieh ein, dass du dich geirrt hast.“&lt;br /&gt;
„Gut, ich stehe zu meinem Wort. Aber ich habe nirgends von dem Leben des Mädchens geredet. Sie hat sich meinem Urteil entgegen gestellt und muss nun die Konsequenzen tragen!“&lt;br /&gt;
Schreckhaft atmete [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] ein und schaute mit geweiteten Augen auf den Schatten vor sich.&lt;br /&gt;
„Aber ich darf nicht ohne Weiteres nehmen, was die Natur gewährt hat… Also wirst du dir dein Leben verdienen müssen kleines Mädchen. Schließe die Augen und lass mich sehen, ob der Geist der Natur wirklich in deinen Knochen steckt.“&lt;br /&gt;
Und so sehr [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] auch dagegen ankämpfte, ihre Augenlider schoben sich unweigerlich vor ihre Pupillen und schon bald verschwammen die Bilder vor ihren Augen und die Gedanken in ihrem Kopf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie spürte weiches feuchtes Gras zwischen ihren blanken Zehen und eine Eule schickte ihren Ruf durch die Luft vorbei an ihren Ohren. Als sie die Augen langsam öffnete, sah sie sich inmitten eines großen Waldes stehen, deren Bäume genauso wie der Wald selber kein sichtbares Ende zu haben schienen. Alles an dem Wald wirkte merkwürdig urtümlich und erinnerte sie an die riesigen Bäume, die sie in der Nähe des Wasserfalls und des Haines gesehen hatte.&lt;br /&gt;
Erneut riss sie der Schrei der Eule aus den Gedanken und ließ in diesen Platz genug für die Erkenntnis, dass die Sonne gerade untergegangen war und die Schatten im Wald immer mehr die Oberhand gewannen.&lt;br /&gt;
Und dann spürte sie es, eine Präsenz im Schatten und der Blick unsichtbarer Augen auf ihrem Rücken. Die feinen Härchen auf ihrem Nacken stellten sich auf, sie machte einen zaghaften Schritt nach hinten und drehte sich dann plötzlich herum um loszurennen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===13. Kapitel===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Wind pfiff ihr ins Gesicht, sauste ihr um die Ohren und ließ den Klang seiner Stimme in diesen erklingen. Immer wieder schlugen ihr kleinere Äste, die sie nicht rechtzeitig bemerkt hatte, gegen den Körper und hinterließen an diesem immer mehr kleine Schnitte aus denen schon bald feine Bluttropfen hervorquollen. Schneller und schneller lief [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] durch den dunklen Wald, der sein wunderschönes Kleid abgelegt hatte und ihr nun seine dunkle und gefährliche Seite zeigte.&lt;br /&gt;
Wie konnte dies nur derselbe Wald, derselbe Ort sein, der sie mit den ersten Bildern verzaubert hatte? Fragte sie sich, als sie sich in Sicherheit wähnend an einen Baum lehnte und umschaute. Schon seit einiger Zeit hatte sie die Präsenz in ihrem Rücken nicht mehr gespürt. Sollte sie dieses Etwas wirklich abgehängt haben? Sie schaute sich nervös um, ließ den Blick ihrer Augen durch die Dunkelheit wandern und versuchte ihr pochendes Herz zu beruhigen. Es war schwer in der Dunkelheit überhaupt etwas auszumachen und immer wieder machte ihr Herz einen furchtsamen Sprung, wenn die Schatten der Bäume ihr obskure Wesen, die mit langen feingliedrigen Armen in der Dunkelheit zu tanzen schienen, vorspielten.&lt;br /&gt;
Plötzlich blitzte in der Dunkelheit etwas auf. Noch bevor sich die Härchen auf ihrem Nacken aufstellen konnten, war sie schon wieder los gerannt und hetzte durch den Wald. Das Blut, das sich in der kurzen Zeit der Rast auf ihrer Haut gesammelt hatte, wurde vom Gegenwind weggeweht und hinterließ eine feine rote Spur, der man viel zu leicht folgen konnte.&lt;br /&gt;
Wie sollte sie nur dem Schrecken, der mit Sicherheit den Tod bringen würde, entkommen? Wie sollte sie den Anbruch des Tages und das erste Licht, das die Schatten vertreiben würde, nur wieder erleben? Und wie sollte auch nur ein Mensch in dieser schrecklichen Umgebung überleben können?&lt;br /&gt;
Völlig außer Atem rannte das Mädchen dennoch weiter. Immer, wenn sie die Gefahr gegen einen Baum zu laufen ignorierend einen Blick über die Schulter warf, konnte sie einen formlosen Schatten im Schatten sehen, der der blutigen Spur folgte. Nein sie wunderte sich nicht mehr, dass die Menschen sich vor dieser Umgebung fürchteten und die Natur verändern wollten, um in ihr zu überleben. In dieser schrecklichen Umgebung würden sie nie anders überleben können!&lt;br /&gt;
„Vieles, das auf den ersten Blick schrecklich wirkt, ist nur ungewohnt für die Augen.“&lt;br /&gt;
Ertönte plötzlich die raue Stimme des alten Mannes in ihrem Kopf und sie erinnerte sich an die vielen Stunden, in denen er ihr eigentlich nur von der Natur erzählte.&lt;br /&gt;
„ Ein Wolf tötet nicht, weil er grausam sein möchte. Ein Wolf tötet, weil er überleben will. Der Wille zu Überleben ist das, was uns alle – selbst die Pflanzen – vereint.“&lt;br /&gt;
Aber dieses Ding, was auch immer es ist, ist böse! Das konnte sie deutlich spüren. Sie konnte spüren wie es Millimeter um Millimeter näher kam, sich wieder zurückfallen ließ und dann wieder langsam näher kam. Und das alles nur, um mit ihr zu spielen, um ihr den Schrecken in Mark und Bein zu jagen!&lt;br /&gt;
„Wahre Boshaftigkeit gibt es in der Natur nicht. Sie ist eine Erfindung der Menschen, um die Natur zu verteufeln.“&lt;br /&gt;
Aber sie konnte das Böse in diesem Ding eindeutig spüren. Und inmitten dieser schrecklichen Umgebung war niemand, der ihr helfen konnte. Sie war alleine.&lt;br /&gt;
„Niemals bist du alleine. Stets wirst du einen Baum, eine Blume oder zumindest einen Grashalm in der Nähe finden. Deine Mutter wird immer da sein und dich beschützen.“&lt;br /&gt;
Und auf einmal blieb [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] stehen. Langsam drehte sie sich zur Seite und legte die Stirn gegen die Rinde eines der riesigen Bäume. Wie hatte sie nur diese sanften Riesen verteufeln können? Wie hatte sie nur diese Umgebung als schrecklich bezeichnen können?&lt;br /&gt;
Sie schloss die Augen und wartete auf die Schritte, die sich sicher bald nähern und ihren Tod bedeuten würden. Aber sie würde nicht mehr rennen. Sie vertraute auf ihre Mutter und legte ihr Leben in deren Arme.&lt;br /&gt;
Und dann hörte sie ein leises Flüstern.&lt;br /&gt;
„Wie sich die Arme an mich lehnt. Oh du Arme, hör auf zu weinen.“&lt;br /&gt;
„Das sind keine Tränen, das ist Blut. Bist du zu hölzern geworden um den Unterschied zu merken?“&lt;br /&gt;
„Sie blutet? Warum denn nur?“&lt;br /&gt;
„Weil selbst kleine Äste die weiche Haut zerschneiden können.“&lt;br /&gt;
„Schau nur wie sie zittert.“&lt;br /&gt;
„Wie gerne würde ich ihr helfen.“&lt;br /&gt;
„Ich auch.“&lt;br /&gt;
„Ich auch.“&lt;br /&gt;
„Aber sie kann uns nicht hören.“&lt;br /&gt;
„Wir können sie nicht trösten.“&lt;br /&gt;
„Wir können sie nicht beschützen.“&lt;br /&gt;
„Würde sie uns nur hören können.“&lt;br /&gt;
„Wieso kann sie uns nicht hören?“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Ich kann euch hören!“ Schrie [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] mit all ihrer Kraft. „Bitte helft mir!“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Sie kann uns hören?“&lt;br /&gt;
„Sie möchte unsere Hilfe?“&lt;br /&gt;
„Wie lange ist es her?“&lt;br /&gt;
„Sollen wir singen?“&lt;br /&gt;
„Ja lasst uns singen!“&lt;br /&gt;
„Ja..Singen!“&lt;br /&gt;
Und plötzlich schwoll das Flüstern, war es zuerst noch leise und kaum zu hören gewesen, immer weiter an, gewann an Stärke und glich schon bald einem Orkan aus unterschiedlichen Stimmen, die durcheinander riefen. Nach und nach hörten die Stimmen auf zu rufen und fingen stattdessen an leise zu summen. Das Summen wurde immer lauter, übertönte schließlich die letzten Stimmen und brachte mit seinen tiefen Tönen [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]]s Innere sanft zum vibrieren.&lt;br /&gt;
Eine tiefe und warme Stimme erschallte, sang von den Strahlen der Sonne und den Tränen des Mondes und plötzlich setzten alle Stimmen in dieses Lied mit ein.&lt;br /&gt;
Es war das Lied der Schöpfung, die Erzählungen des ersten Baumes, der als Knospe miterlebt hatte wie Mond und Sonne von den Göttern auseinander gerissen wurden und fortan nie wieder zusammen sein und zugleich erstrahlen durften. Um wenigstens die Wärme des anderen und dessen Spiegelbild für wenige Momente zu erhaschen, nachdem dieser schwinden musste, erschufen die Zwei die Natur und die Wärme der Sonnenstrahlen sowie die Liebe in den Mondtränen hauchten der kargen Erde Leben ein.&lt;br /&gt;
Der Erste aber, der stark genug gewesen war vor all diesem bereits als Knospe den Boden zu durchbrechen, wuchs und wuchs bis er groß und prächtig war. Er war der Stärkste von allen und schließlich hob ihn der Mond aus der Erde und gab ihm die Fähigkeit zu wandern. So wurde der Erste als Xinglu, der Wanderer, bekannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Sie ist eingeschlafen.“&lt;br /&gt;
„Sie ist sicher.“&lt;br /&gt;
„Der Schatten ist fort.“&lt;br /&gt;
Das Flüstern der Bäume, sehr zaghaft und leise um das Mädchen nicht zu wecken, flog einige Zeit später dem Winde gleich wieder durch die Luft.&lt;br /&gt;
„Sie muss zurück.“&lt;br /&gt;
„Ja das muss sie.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===14. Kapitel===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Hört ihr das? Sie singen! Sie singen für das Mädchen, sie singen für [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]]!“ Stellte die große [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Schildkröte]] fassungslos fest, während sie sich im Kreis drehte und dem Lied der Bäume lauschte.&lt;br /&gt;
Das Geräusch des schabenden Panzers zusammen mit den Worten aus tiefer Kehle drangen durch die Schleier des Schlafes und holten [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] aus diesem empor.&lt;br /&gt;
„Sie kommt zu sich. Sie hat überlebt!“ Ertönte die Stimme des [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]]s ganz nah vor [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]]s Gesicht. Und als sie die Augen öffnete, sah sie die Gesichter des [Geschichte von Taki#Der rote Vogel - Suzaku|Vogel]]s und des [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]]s dicht über ihrem eigenen schweben und sie mit besorgten Blicken anschauten, bevor sie anfingen breit zu lächeln.&lt;br /&gt;
„Wo bin ich?“ Murmelte sie schlaftrunken, während sie sich den Schlaf aus den Augen rieb.&lt;br /&gt;
„Du bist im Hain des Waldgottes. Du hast geschlafen und wurdest im Traum auf die Probe gestellt.“&lt;br /&gt;
Antwortete [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Bai Hu]], der sich mit einem langgestreckten Seufzer anscheinend nach einer halben Ewigkeit wieder legte und sich wohlig streckte.&lt;br /&gt;
„Habe ich bestanden?“&lt;br /&gt;
[[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Zhu Que]] öffnete den Schnabel, anscheinend um antworten zu wollen, aber die tiefe Stimme Xinglu’s unterbrach ihn.&lt;br /&gt;
„Du hast mehr als das.“ Der riesige Schatten bewegte sich zum ersten Mal, seitdem [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] im Hain war, und schob sich langsam in das fahle Licht des Mondes.&lt;br /&gt;
„Niemals hätte ich erwartet, dass sie für dich singen würden. Niemals hätte ich erwartet, dass sie dieses Lied anstimmen würden.“&lt;br /&gt;
Murmelte das Wesen, dessen Körperbau dem eines Menschen glich, nur glichen Hände und Füße mehr einer Mischung aus Menschenhand und Bärentatze und die Haut schien aus einer rissigen und vor Alter schon schwarz gewordenen Baumrinde zu bestehen. Das Gesicht schließlich war dem eines Hirsches nachempfunden, nur dass sich Flechten aus großen Baumblättern vom Kopf über die Schultern des Wesens ergossen.&lt;br /&gt;
„Sie sangen von dir nicht wahr?“ Fragte [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] das Wesen, dessen große Augen von großer Trauer sprachen.&lt;br /&gt;
„Ja. Ich habe dieses Lied geschrieben und es einem jeden Baum früher vorgesungen, wenn er noch klein und schwach war. Das Lied half ihnen zu wachsen und den Gezeiten zu widerstehen, so dass sie fast so groß wurden wie ich einst. Deswegen nennt man es auch das Baumlied. Früher kannte es ein jeder Baum.“&lt;br /&gt;
„Deswegen sind die Bäume in der Nähe des Haines also so groß und der Winter dem Hain so fern!“&lt;br /&gt;
„Früher waren alle Bäume so groß. Damals wanderte der Wanderer noch jeden Tag über die Erde und sang zu jedem Baum.“ Mischte sich eine raue Stimme plötzlich ein und alle, egal ob Mensch, Tier oder Gott wandten dem Ursprung der Stimme den Kopf zu.&lt;br /&gt;
Ein alter Mann kam mit hinkenden Schritten über die Wiese dem See und der Insel entgegen und winkte dem Mädchen entgegen, das die Augen vor Staunen weit aufgerissen hatte.&lt;br /&gt;
„Du? Was machst du denn hier?“ Rief sie ihm entgegen. Anstatt aber eine Antwort des Mannes zu erhalten, erklang die Stimme des Waldgottes.&lt;br /&gt;
„[[Geschichte von Taki#Der blaue Drache – Seiryu|Quing Long]]. Jetzt wundert mich gar nichts mehr. Hast du [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] beigebracht zu den Bäumen zu sprechen?“&lt;br /&gt;
„Ich habe ihr lediglich von der Natur erzählt Xinglu. Alles Weitere hat sie selber erlernt.“&lt;br /&gt;
„[[Geschichte von Taki#Der blaue Drache – Seiryu|Quing Long]]?“ Verwirrt schaute [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] zwischen dem Alten und Xinglu hin und her.&lt;br /&gt;
Auf dem Gesicht des Alten aber, der am nahen Ufer des Sees angelangt war, bildete sich ein Lächeln und plötzlich erhob sich an derselben Stelle, an der der Alte soeben gestanden hatte, ein großer [[Geschichte von Taki#Der blaue Drache – Seiryu|blauer Drache]] in die Luft, nur um neben Xinglu wieder zu landen.&lt;br /&gt;
„Du hast es schon immer geliebt dich zu verkleiden.“ Murmelte die [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Schildkröte]].&lt;br /&gt;
„Du musst verstehen, dass ich dir nicht die Wahrheit zeigen durfte [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]]. Ich bin der Letzte der Vier und Erster des Kreises. [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Xuan Wu]], [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Zhu Que]], [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Bai Hu]] und ich, [[Geschichte von Taki#Der blaue Drache – Seiryu|Quing Long]] sind die 4 Wächter des Waldgottes und die ersten der Tiere, zu denen er wie zu den Bäumen sang. Ein jeder von uns ist die Inkarnation einer der Jahreszeiten. Ich bin der Frühling, [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Zhu Que]] ist der Sommer, [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Bai Hu]] ist der Herbst und [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Xuan Wu]] ist der Winter. Einst wandelten wir an der Seite Xinglu’s über die Erde. Als er sich aber veränderte, wandten drei von uns ihm den Rücken zu und nur[[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Xuan Wu]] blieb bei ihm.“&lt;br /&gt;
„Aber was habe ich damit zu tun? Ich wollte doch nur Kigiku retten.“&lt;br /&gt;
„Und in diesem einfach Streben hast du es geschafft mich an die Anfänge und das Gute in euch Menschen zu erinnern. Ich war es, der dich im Wald der Träume gejagt hat und hätten dir die Bäume nicht geholfen, so hätte dein Herz schließlich vor Angst aufgehört zu schlagen. Als aber die Bäume anfingen zu singen, da erinnerte ich mich. Sie sangen aber nicht nur von mir, sondern auch von dir. Sie sangen davon wie viel Angst du in der Dunkelheit hast, was für einen Weg du zurücklegen musstest und wie gerne sie dir helfen würden. Und mit jedem Wort verflog mein Hass und ich fing an euch Menschen zu verstehen.“&lt;br /&gt;
„Ich habe gar nicht gehört, dass sie von mir sangen. Hat diese wunderschöne tiefe Stimme etwa auch über mich gesungen?“&lt;br /&gt;
„Wunderschöne tiefe Stimme?“ Schaltete sich [[Geschichte von Taki#Der blaue Drache – Seiryu|Quing Long]] plötzlich ein und wechselte einige Blicke mit den drei anderen, während Xinglu die violetten Augen geschlossen hatte.&lt;br /&gt;
„Sie hat dich singen hören Xinglu? Wie ist das möglich? Du hast schon so lange nicht mehr gesungen.“ Brummte [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Bai Hu]] verdutzt.&lt;br /&gt;
„Sie erinnern sich noch immer daran wie ich zu ihnen sang. Und aus der Erinnerung heraus haben sie meine Stimme scheinbar beschworen. Es ist zu lange her, dass ich zu ihnen gesungen haben, und ich habe kein Recht zu ihnen zu singen bei all dem, was ich getan habe.“&lt;br /&gt;
„Das stimmt nicht! Sie reden stets miteinander und die ältesten von ihnen erzählen den jüngeren von deinem Lied. Sie kennen es alle und werden es nie vergessen.“&lt;br /&gt;
„Mir fehlt aber die Kraft zum Wandern. Hass und Zorn haben meine Beine schwer werden lassen.“&lt;br /&gt;
Er wandte sich von dem weißen [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] ab und dem Mädchen zu.&lt;br /&gt;
„Nein ich hörte keine tiefe Stimme, sondern eine hohe. Ich hörte die Stimme eines jungen [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Drachen]]n, der mich furchtlos anbrüllte. Die Bäume sangen von dem gelben Schuppenkleid des [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Drachen]]n und von der Wärme im Herzen dieses Wesens.&lt;br /&gt;
[[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] sie sangen von dir und es war so viel Wahrheit in ihren Worten, die ich erst jetzt vernehmen konnte.“&lt;br /&gt;
„Warum guckst du so traurig Xinglu? Was hast du vor? Was hat das zu bedeuten?“&lt;br /&gt;
Fragte das Mädchen nun sichtlich besorgt um den Waldgott.&lt;br /&gt;
„Es ist Zeit für mich das Geschenk, das mir der Mond einst gab, zurück zu geben. Ich habe meine Pflicht gegenüber meinen Brüdern und Schwestern vergessen und sie zu lange warten lassen. Ich sehne mich nach Ruhe [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]].“&lt;br /&gt;
Die Züge des Wesens erhellten sich und die Risse in der dunklen Rinde schlossen sich immer mehr.&lt;br /&gt;
„Die Zeit des Wanderers ist vorbei. Zu lange habe ich mich dagegen gewehrt einzusehen, dass die Welt mich nicht mehr braucht. Es ist nun an der Zeit, dass die Jüngeren auf sich aufpassen. Vieles wird sich verändern, aber wenn ich höre wie die Bäume für dich singen, so bin ich mir sicher, dass es nicht nur schlecht sein wird.“&lt;br /&gt;
„Willst du uns wirklich verlassen Xinglu? Was sollen wir ohne dich machen? Was sollen wir alleine machen?“ Rief [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Zhu Que]] mit Trauer in der Stimme.&lt;br /&gt;
„Helft dem gelben [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Drachen]]n bei der Wahrung dessen, was wir einst zusammen auf unseren Reisen verbreiteten. Natürlich nur, wenn du willst [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]].“&lt;br /&gt;
Das Mädchen schaute in die großen violetten Augen und auf die immer heller werdende Rinde, durch die von Minute zu Minute mehr Leben zu pulsieren schien.&lt;br /&gt;
„Was genau meinst du?“&lt;br /&gt;
„Vieles, was einst gut war, ist zerstört. Du hast mir aber gezeigt, dass nicht alles zerstört ist. Ich frage mich, ob sich Sonne und Mond so fühlten, als sie mich erblickten und das Leben erschufen….&lt;br /&gt;
Ich werde das Wandern aufgeben und wieder nur ein Baum sein, ein Baum der mit seinen Brüdern singt. Gerne werde ich von dem kleinen Mädchen singen, das zum [[Geschichte von Taki#Der_Gelbe_Drache|gelben Drachen]] wurde, der den Beginn einer neuen Zeit darstellt.&lt;br /&gt;
Ich würde gerne dabei zusehen, wie ein kleines Mädchen die Wunden, die ein alter Baum geschlagen hat, schließt und dabei hilft, dass wieder mehr Menschen das Lied der Bäume hören.“&lt;br /&gt;
[[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] konnte die Trauer in dem Wesen vor sich so deutlich spüren, dass es ihr die Sprache verschlug. Aber nicht nur Trauer, sondern auch Freude über die Erlösung konnte sie spüren. Es hatte nicht lange gedauert bis ihre Augen sich mit Tränen gefüllt hatten, so dass sie lediglich nicken konnte.&lt;br /&gt;
Der Waldgott lächelte sie voller Wärme an und streckte sich dann zu seiner vollen Größe aus. Ein wohliges Seufzen entfuhr ihm, als die alten Glieder sich zum beinahe letzten Mal bewegten und er sich mit stummen Gesten von seinen vier Freunden verabschiedete, die auf ihre Art viel treuer waren als er es je bis zu diesem Moment vermutet hatte. Dann legte er die letzten Schritte bis zum Mittelpunkt der kleinen Insel zurück, streckte sich erneut und seufzte dabei langgezogen.&lt;br /&gt;
Ein Rascheln und Rauschen war zu hören, als sich riesige Wurzeln in den Boden gruben und gewaltige Äste in die Höhe streckten. So schnell geschah alles, dass nur wenige Momente später sich dort, wo noch eben die Gestalt des Waldgottes gestanden hatte, ein gewaltiger Baum in die Höhe streckte und seine riesigen Äste weit über den See hängen ließ. Das gewaltige Blätterdach des Baumes erstreckte sich über den gesamten Hain und schützte diesen gleich einer Decke.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Epilog===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So verlor der Waldgott seinen Namen und war wieder nur der Erste. Im selben Moment aber erschallte zum ersten Mal seit langer Zeit die tiefe Stimme des Waldgottes und sang begleitet von vielen seiner Brüder das Lied des gelben [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Drache]]ns, so wie es hier geschrieben steht.&lt;br /&gt;
Lieder aber sind die älteste Form des Übernatürlichen und oft findet man in ihnen bereits einen Teil der Zukunft beschrieben. So erfuhr der kleine Bach, an dem das Lied begann, davon wie [[Geschichte von Taki#Der gelbe Drache|Hiwa]] begleitet von [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Zhu Que]], [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Bai Hu]], [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Xuan Wu]] und [[Geschichte von Taki#Der blaue Drache – Seiryu|Quing Long]] in das Dorf am Rand des großen Waldes kam und sowohl von dem Waldgott als auch von dessen Bedauern erzählten. Die Dorfbewohner hörten gerne den Geschichten dieser ungleichen Gruppe zu, ließen sich von diesen verzaubern und wollten alsbald den riesigen Baum selber sehen. Manche von ihnen blieben dort, andere verließen den Ort wieder, nur um von dessen Pracht zu erzählen.&lt;br /&gt;
So gründete sich schon bald unter dem schützenden Dach des Waldgottes ein kleines Dorf. Die vier Wächter, die es nun als Aufgabe ansahen neben dem Waldgott auch noch das Dorf und [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] zu beschützen, blieben bei den Menschen und halfen dem Mädchen dabei zu beschützen, zu trösten, zu beruhigen, zu lenken und vor allem zu erzählen und zu singen.&lt;br /&gt;
Zwei Jahre später, als die ersten Schneeflocken vom Himmel fielen und die mittlerweile zur jungen Frau herangewachsene [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] an die stürmische Nacht erinnerten, in der sie zum ersten Mal von dieser Welt erfuhr, wenn auch nur reichlich verwirrende Bruchstücke, stapfte eine vermummte Gestalt den schmalen von den Bewohnern angelegten Weg zum Hain empor.&lt;br /&gt;
Eine helle Stimme, ihr merkwürdig bekannt aber doch in den Wirren der Erinnerungen verloren, riss [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] aus den Erinnerungen und ließ sie von ihrem Platz am Rande des Sees aus in die Richtung der Gestalt sehen. Ihre Augen weiteten sich und füllten sich als bald mit Tränen, während ihre Füße über den von feinen Schneeflocken bedeckten Boden regelrecht flogen und sie in die weit geöffneten Arme der ihr entgegenlaufenden Kigiku trugen.&lt;br /&gt;
Der Bach plätscherte fröhlich, als er von der Wiedervereinigung der Schwestern hörte und weigerte sich im kommenden Winter vehement dagegen zu erstarren und einzufrieren, so groß war seine Freude. Erst die tiefe Stimme des Waldgottes aus der Ferne sorgte dafür, dass er sich beruhigte und als der Bach langsam erstarrte und für den Winter einschlief, freute sich der Waldgott über jenes letzte Geschenk, das er den Menschen und besonders seiner [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] geben konnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Wichtige Personen und Wesen aus Legenden und Sagen=&lt;br /&gt;
Hier sind wichtige Personen aus der Geschichte oder Legenden/Sagen von Takigakure aufgelistet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Dorfoberhäupter [[Takigakure]]s===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Ieyasu Kagetoya====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ieyasu Kagetoya das erste große [[Dorfoberhaupt|Oberhaupt des Dorfes]] [[Takigakure]]. Nach dem Fall [[Geschichte_von_Taki#Kakuzu|Kakuzus]] bei dem der gesamte damalige Ältestenrat verstarb, übernahm er nicht nur die Macht im [[Gesellschaft_in_Taki#Kagetoya|Kagetoya]] -Clan sondern auch im Dorf selbst.&lt;br /&gt;
Er galt als mächtiger Shinobi und entsprechend dem Ruf der [[Gesellschaft_in_Taki#Kagetoya|Kagetoya]] als großartiger Krieger. &lt;br /&gt;
Durch seine Autorität und auch teilweise durch Furcht vor seiner Rache stellte er einen sehr wackeligen Frieden in [[Takigakure]] her.&lt;br /&gt;
Er führte damals die grundlegende Struktur des heutigen Militärs in [[Takigakure]] ein, auch wenn dieses im Laufe der vielen Dynastien überarbeitet wurde, ist es grundlegend immer noch das System nach dem die [[Gesellschaft_in_Taki#Kagetoya|Kagetoya]] Krieg führen und sich organisieren.&lt;br /&gt;
Der [[Gesellschaft_in_Taki#Kagetoya|Kagetoya]] galt als streng, aufbrausend und ein wenig tyrannisch außerdem erzählt man sich das er ein begabter, wenn auch gerne riskant agierender, Stratege sei was letztlich zu seinem Sturz führte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Shingen Shiazu====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Shingen Shiazu, das zweite große [[Dorfoberhaupt|Oberhaupt des Dorfes]] [[Takigakure]], galt ebenso wie sein Vorgänger [[Geschichte_von_Taki#Ieyasu_Kagetoya|Ieyasu Kagetoya]] als begabter Shinobi und Stratege.&lt;br /&gt;
Jedoch hatte er dem Plan des Kagetoyas eine ganze Kompanie zu opfern widersprochen, als diese dann nicht nur überlebte sondern die Schlacht auch noch gewann schlug er sich auf die Seite der [[Gesellschaft_in_Taki#Fuyou|Fuyou]], deren Oberhaupt das Kommando über die folgende Kompanie hatte, was dazu führte das [[Geschichte_von_Taki#Ieyasu_Kagetoya|Ieyasu Kagetoya]] noch auf dem Schlachtfeld zum Selbstmord gezwungen wurde, um seine Ehre wieder reinzuwaschen.&lt;br /&gt;
Mit der Unterstützung der [[Gesellschaft_in_Taki#Fuyou|Fuyou]] und einiger jüngerer Clans wurde er dann zum zweiten Oberhaupt Takigakures erklärt. &lt;br /&gt;
Er erklärte die [[Geschichte_von_Taki#Ieyasu_Kagetoya|Ieyasu Kagetoya]] jedoch nicht zu Verrätern und ließ die Ehre der Familie unangetastet.&lt;br /&gt;
Shingen trat er kurz nach dem Bluterbenkrieg von seinem Amt zurück, da er sich in einer Schlacht schwer verletzt hatte und langsam alt wurde. Er galt in seiner Amtszeit zwar als strenges aber faires Oberhaupt, der stets jeden Vorschlag anhörte, bevor er seine Entscheidung traf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Mifune Ashura====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mifune Ashura war das dritte [[Dorfoberhaupt|Oberhaupt]] Takigakures und das erste das nicht aus einer der Gründerfamilien stammte.&lt;br /&gt;
Er war ein Veteran des Krieges, der sich in vielen Schlachten als großer Anführer bewährt hatte, vor allem durch die Tatsache das seine Truppen stets ihre Position gehalten hatten sowie geringere Verluste aufwiesen.&lt;br /&gt;
Jedoch hatte der Krieg ihn zu einem paranoiden Mann gemacht, er verschärfte die Sicherheitskontrollen und die Verteidigungssysteme von [[Takigakure]] erheblich. Auf seinen Wunsch wurde eine Kampagne gestartet, die die Bevölkerung davon überzeugte das man Ausländern nicht trauen könne und das die Abschottung von außen der einzige Schutz vor Eroberung wurde.&lt;br /&gt;
Dies hatte auch Erfolg, [[Takigakure]] igelte sich ein und sah alles als Bedrohung an, was zu allgemeiner Aufrüstung im Dorf führte.&lt;br /&gt;
Zudem schwächte er die Macht der [[Gesellschaft_in_Taki#Die_Gr.C3.BCnderclans|Gründerclans]] erheblich in dem er den Ältestenrat neu aufstellte und für niedere Clans zugänglich machte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Kessen Musou====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kessen Musou wurde nach dem überraschenden Tod [[Geschichte_von_Taki#Mifune_Ashura|Mifunes]], der scheinbar an einer Krankheit verstarb, ebenso überraschend zum neuen [[Dorfoberhaupt|Oberhaupt]] erklärt. Entgegen der Traditionen des Dorfes die Wege der alten Oberhäupter weiter zugehen, brach er damit und zum ersten Mal in der Geschichte öffnete [[Takigakure]] sich wieder nach außen. Ausländer wurden nicht länger verteufelt und argwöhnisch betrachtet, sondern willkommen geheißen und in die Dorfstruktur eingeführt.&lt;br /&gt;
Von vielen wurde Kessen Musou als wahrer Held vergöttert, da er eine unglaubliche Phase des Friedens in [[Takigakure]] einläutete, auf die man später immer noch neidisch war und sich zurück wünschte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Verräter [[Takigakure]]s===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Kakuzu====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kakuzu war einst einer der besten Shinobi des Dorfes [[Takigakure]]. So entsandte man ihn auf eine Mission den ersten Hokage, [[Geschichte_von_Konoha#vor_dem_BEK|Hashirama Senju]], zu töten, als diese jedoch scheiterte wurde er bei seiner Rückkehr ins Dorf stigmatisiert und für das Scheitern der [[Mission]] bestraft, obgleich diese sehr gefährlich war.&lt;br /&gt;
Darauf entwickelte der einst hochgelobte [[Jounin]] einen Hass auf das Dorf und tötete auf seiner Flucht nicht nur die Ältesten des Dorfes, sondern stahl das wichtigste verbotene [[Jutsu]] des Dorfes, das seit dem verloren ist. &lt;br /&gt;
Ab da an führte er ein Leben als Kopfgeldjäger und Söldner.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Nobu Gushiken====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nobu Gushiken, adoptierte Bruder des ehemaligen [[Dorfoberhaupt|Dorfoberhauptes]] [[Wichtige Personen in Taki#Wichtige_Personen_in_Taki#Muneyaki_Gushiken|Muneyaki Gushiken]], war ein ausgezeichneter Ninja des Dorfes und Mitglied der [[Einheiten_Takigakures#Tsuisekisha_.28J.C3.A4ger.29|Tsuisekisha]].&lt;br /&gt;
Ebenso wie sein älterer Bruder strebte er danach Oberhaupt Takigakures wurde, jedoch wurde sein Bruder stattdessen ernannt, was den jungen Mann verbittern ließ, worauf sich die Brüder zerstritten und seine Adoption herauskam.&lt;br /&gt;
Im Angesicht der steigenden Gefahr der [[Taki_no_Kuni#Jashin_Sekte|Jashin-Sekte]] versuchte er dann einen lange gehegten Plan umzusetzen, nämlich seinen Bruder zu entführen und zu töten, wobei er es so aussehen lassen wollte als wären die [[Taki_no_Kuni#Jashin_Sekte|Jashin]]-Kultisten es gewesen.&lt;br /&gt;
Wodurch er sich ersann zum neuen [[Dorfoberhaupt]] erklärt zu werden, jedoch scheiterte sein Plan durch die Heldentat [[Wichtige_Personen_in_Taki#Shinishi_Kudo|Shinishi Kudos]] der nicht nur den Verräter beseitigte sondern auch [[Wichtige Personen in Taki#Wichtige_Personen_in_Taki#Muneyaki_Gushiken|Muneyaki]] rettete.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Wächter [[Takigakure]]s===&lt;br /&gt;
Die Wächter [[Takigakure]]s entspringen aus der Sage &amp;quot;[[Geschichte von Taki#Das Lied des gelben Drachen|Das Lied des gelben Drachen]]&amp;quot;, welche von einem mutigen kleinem Mädchen und der Entstehung von [[Takigakure]] erzählt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Der blaue Drache – Seiryu====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quing Long bietet einen durchaus beeindruckenden Anblick, wenn er sich nicht in seiner Menschengestalt fort bewegt. Gerne verbringt er seine Zeit als Eremit getarnt, um den einen oder anderen Wanderer etwas über die Natur zu erzählen und beizubringen, so wie er es einst bei dem kleinen Mädchen Hiwa getan hatte. Nur sehr selten würde sich Quing Long in seiner wahren Gestalt einem Menschen zeigen. Sein edles und geduldiges Gemüt würden ihn für offene Geister zum höchst angenehmen Gesprächspartner machen. Vorurteilslos betrachtet er jeden Menschen einzeln und nicht die Menschheit als ganzes, bevor er sich seine Meinung zu einem Individuum bildet.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der blaue Drache Quing Long steht für die Jahreszeit Frühling und somit für die Geburt und die frühe Phase jungen Lebens, seien es Pflanzen, Menschen oder Tiere.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Der rote Vogel – Suzaku====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zhu Que hat ein durchaus heiteres Wesen. Das Interesse des roten Vogels weckt man durch Gesang und Lieder. Selber trällert er gerne verschiedene Lieder und am meisten gefällt es ihm, wenn sich aus seinem Gesang und das eines Menschen ein Duett bildet. Er kann die Form eines kleinen roten als auch großen roten Vogels annehmen. In Anwesenheit oder in der Nähe von Menschen würde er stets als kleiner Vogel auftauchen, um nicht als Wächter erkannt zu werden.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der rote Vogel Zhu Que steht für die Jahreszeit Sommer und damit für den Höhepunkt des Lebens mit all den Pflanzen und Lebewesen, die im Frühling noch klein und zierlich waren. Er steht für die Reichen Geschenke, die die Natur im Sommer bringen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Der weiße Tiger – Byakko====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bai Hu ist äußerst schlau und gerissen, wie es das Bild einer Raubkatze schon immer präsentiert hat. Der weiße Tiger kann die form einer kleinen weißen Katze annehmen, um ohne größeres Aufsehen zu erregen unter Menschen zu wandeln oder sich einzelnen Wanderern zu zeigen ohne direkt erkannt werden zu wollen. Meistens nutzt er diese Form, um die Verhaltensweisen eines Individuums zu beobachten. Reden würde er in seiner Katzenform nie, selbst als Tiger ist es schwer Bai Hu viele Worte zu entlocken. Nie verliert er mehr Worte als unbedingt nötig, man würde immer nur von ihm hören, dass für alles einen Richtigen Zeitpunkt und Ort gibt, wenn man versuchen würde mehr Worte aus ihm zu locken. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der weiße Tiger Bai Hu steht für die Jahreszeit Herbst und damit als Vorbote für die härteren Monate, die im Winter folgen. Mit ihm verbindet man auch den Aspekt der Jagd, der während der Herbstmonate an Wichtigkeit zunimmt, da Pflanzen und Bäume zur Ruhe kommen und bis zum Frühling keine Früchte austragen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Die schwarze Schildkröte – Genbu====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Xuan Wu würde auf Menschen einen etwas angst einflößenden Eindruck machen. Es ist schwer zu erahnen, wie es um das derzeitige Gemüt der schwarzen Schildkröte aussieht. Obwohl Xuan Wu durch das kleine Mädchen Hiwa eines besseren belehrt wurde, was die Menschen in Bezug auf die Natur angeht, so konnte er nie wirklich seinen Argwohn gegenüber die Menschen ablegen. Immer noch sieht er die meisten Menschen als Zerstörer von Natur und Leben. Nur sehr schwer lässt er sich von der Gutherzigkeit und Naturverbundenheit eines Individuums überzeugen. Sollte man dies aber geschafft haben, so genießt man das voller Vertrauen und den Schutz der argwöhnischen Schildkröte. Natürlich stehen die Menschen [[Takigakure]]s automatisch unter seinem Schutz, da er diese als Abkömmlinge der ersten Dorfbewohner ansieht.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die schwarze Schildkröte Xuan Wu steht für die Jahreszeit Winter und damit für die Ruhe selbst, die während eines jeden Winters in der Natur einkehrt. Oftmals wird auch der Tod mit ihm in Verbindung gebracht, denn nicht alle Lebewesen überstehen den kalten Fängen des Winters.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Der gelbe Drache====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Mädchen namens Hiwa ist ein sehr naturverbundener Mensch. Sie weiß jeden Aspekt der Natur zu schätzen, achtet jede noch so kleine Lebensform und würde immer zum Wohle dieser handeln. Ihr eigenes Wohl stellt sie unter das von anderen, selbst wenn es um das Wohl fremder Menschen geht. Sie ist eine lebensfrohe Person, die sich gerne auch bei anderen Menschen aufhält. Durch ihren langen und außergewöhnlichen Aufenthalt in der Natur, ist diese zu ihrem eigentlich Zuhause geworden, etwas das man ihr auch anmerkt. Sie verbringt mehr Tage in Wäldern als unter Menschen. Man sagt ihr nach, dass sie mit Bäumen reden kann.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Hiwa gilt heute als Tod, wobei man sich dessen nie gewiss war. Man erzählt sich, dass sie eines Tages einfach im Wald verschwunden und nie wieder zurück gekehrt war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Frage-Sektion ==  &lt;br /&gt;
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		<author><name>Shinishi</name></author>
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		<title>Geschichte von Taki</title>
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		<updated>2016-03-16T08:05:56Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Shinishi: /* Mifune Ashura */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Auf dieser Seite findet ihr eine Übersicht über die Geschichte des Dorfes [[Takigakure]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Seit Entstehung von [[Takigakure]]==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Sengoku Jidai===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Anfang der Geschichtschreiber [[Takigakure]]s steht Sengoku Jidai, die Zeit der streitenden Reiche. Nachdem die Kunst des Ninjutsu zur Blüte seiner Macht aufgestiegen war, durchstriffen zahllose [[Clan]]s die Lande, ein jeder mit seinen eigenen Fähigkeiten und Ansichten über die Welt. Sie waren [[Söldner]], die von den Ländern bezahlt wurden und alle bisher gekannten Waffen und Armeen überflüssig machten. Diese Kraft, die vielen zunächst wie ein Segen erschien, wurde schnell zu einem Fluch als sich angeblich selbst der Himmel in blutiges Rot aufgrund der endlosen Schlachten färbte, die auf der Erde ausgetragen wurden. Als sich die zwei mächtigsten [[Clan]]s im Reich des Feuers zusammenschlossen und [[Konohagakure]] gründeten, geschah ein Umdenken in vielen Ninja[[clan]]s die diesem Beispiel folgten. Es war deutlich geworden das es keinen Sinn mehr hatte nur dem eigenen Clan Treue zu schwören: Um zu bestehen brauchte es Bündnisse mit anderen Gruppierungen. Je stärker die zu schmiedende Allianz umso mehr Macht für die Beteiligten.&amp;lt;br /&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Gründung des Dorfes - 85 Jahre vor Ende des Bluterbenkrieges===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In diesen Jahren versammelten sich vier der örtlichen Ninjaclans an dem Baum, den wir heute Taki-Baum nennen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Gesellschaft_in_Taki#Kagetoya|Kagetoya]] (Krieger), die [[Gesellschaft_in_Taki#Shiazu|Shiazu]] (Strategen), die [[Gesellschaft_in_Taki#Fuyou|Fuyou]] (Heilung) und die [[Gesellschaft_in_Taki#Nanaya|Nanaya]] (Tarnung).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie schlossen einen Pakt und schworen untereinander Treue an diesem Baum, der zu dieser Zeit noch ein gewöhnlicher war und erst Jahrzehnte später zu wahrer Berühmtheit gelangen sollte. Entgegen häufiger Annahme wurde [[Takigakure]] auf Vorschlag der [[Gesellschaft_in_Taki#Fuyou|Fuyou]] und Nanaya hin als Demokratie gegründet, da sich die verfeindeten [[Clan]]s der [[Gesellschaft_in_Taki#Kagetoya|Kagetoya]] und [[Gesellschaft_in_Taki#Shiazu|Shiazu]] auf keinen Anführer einigen konnten. [[Takigakure]] wurde vom Ältestenrat geführt, welcher aus den Anführern der jeweiligen [[Clan]]s bestand und hatte zu Beginn mit vielen Schwierigkeiten zu kämpfen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch die schier endlose Bedrohung und zahlreiche Überfälle entwickelte [[Takigakure]] bereits sehr früh fähige Verteidigungsmechanismen und Finten, mit denen sie selbst übermächtige Feinde erfolgreich abwehren konnten. Niemals gelang es einem Feind Fuß in [[Takigakure]] zu fassen und der Frieden im verborgenen Dorf machte den Rat der Ältesten leichtsinnig und überheblich.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Der Fall Kakuzu und Kagetoya-Dynastie - 65 Jahre vor Ende des Bluterbenkrieges===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Fall Kakuzu sorgte für besonderes Aufsehen im Dorf und beeinflusste es bis heute. Nachdem der Jounin Kakuzu bei einem Auftrag scheiterte der die Ermordung des ersten [[Wichtige_Personen_in_Konoha#Hokage|Hokage]]s im Sinn hatte, mit dem [[Takigakure]] im Krieg war, erfuhr er bei seiner Rückkehr eine starke Ignoranz und Ablehnung. Er wurde mit Strafen belegt, denen er sich mit unerwarteter Gewalt erfolgreich widersetzen konnte. Bei seiner Flucht kam der gesamte Ältestenrat ums Leben, was für große Debatten in den Clans sorgte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Ieyasu [[Gesellschaft_in_Taki#Kagetoya|Kagetoya]] sich zum neuen Oberhaupt erklärte, gab es niemanden der ihm zu widersprechen wagte. Mittlerweile hatten sich weitere [[Clan]]s in [[Takigakure]] angesiedelt und viele von ihnen hielten den mächtigen [[Gesellschaft_in_Taki#Kagetoya|Kagetoya]] die Treue, sodass jeder Widerspruch in einem Bürgerkrieg hätte enden können.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Der Aufstand und Shiazu-Dynastie - 28 Jahre vor Ende des Bluterbenkrieges===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Viele Jahrzehnte lang herrschte in [[Takigakure]] eine angespannte Stimmung, doch keine Seite wagte es diesen trügerischen und wackeligen Frieden zu brechen. Das Dorf hatte viele Fortschritte gemacht. Es gelang ihm seine Macht auszubauen und von Taki als offizielles Ninjadorf anerkannt zu werden. Seine Ninja sicherten nun nichtmehr einzig das Dorf, sondern das gesamte Land stand unter dem Schutz und der Verwaltung der Ninja aus [[Takigakure]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dennoch folgte das unvermeidliche erneut aus einer im Leichtsinn geborenen Handlung heraus: Als Ieyasu [[Gesellschaft_in_Taki#Kagetoya|Kagetoya]] sich in einer Schlacht dazu entschied eine Kompanie seiner Shinobi für den Sieg zu opfern, musste er die Folgen seiner Handlung am eigenen Leib spüren. Die Kompanie unter Führung von Kenshin [[Gesellschaft_in_Taki#Fuyou|Fuyou]] schaffte es entgegen aller Wahrscheinlichkeiten nicht nur zu überleben, sondern die gesamte Schlacht beinahe im Alleingang zu entscheiden. Als sie anschließend zurückkehrten, wandten sie sich offen gegen die Ninja welche sie im Stich und zum Sterben zurückgelassen hatten. Die [[Gesellschaft_in_Taki#Shiazu|Shiazu]], welche wohl nur auf eine solche Gelegenheit gewartet hatten, schlossen sich mit den [[Gesellschaft_in_Taki#Fuyou|Fuyou]] zusammen was letztlich auf den Tod [[Gesellschaft_in_Taki#Kagetoya|Kagetoya]]s und dem Ende seiner Dynastie noch auf diesem Schlachtfeld hinauslief.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Daheim in [[Takigakure]] wurde Shingen Shiazu als neues [[Dorfoberhaupt]] etabliert, mit großer Unterstützung der [[Gesellschaft_in_Taki#Fuyou|Fuyou]] und einiger jüngerer [[Clan]]s, welche sich im Laufe der Jahre um die Shiazu und [[Gesellschaft_in_Taki#Fuyou|Fuyou]] geschart hatten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unter den Shiazu änderte sich nach Aussen hin wenig, da sie an den Pfaden der [[Gesellschaft_in_Taki#Kagetoya|Kagetoya]] festhielten und diese trotz des Zwischenfalls nicht als Verräter deklarierten. Dennoch war dies das offizielle Ende des [[Clan]]s, denn während die Kagetoya mehr und mehr Verbündete in [[Takigakure]] verloren, schwand auch der [[Clan]] bis sich im folgenden Bluterbenkrieg ihre Spuren komplett verloren.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===[[Takigakure]] im Bluterbenkrieg===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während des Bürgerkrieges erlebten viele Einwohner und Ninja eine Schockphase die selbst nach dem Ende des Krieges noch viele Jahrzehnte lang anhalten sollte. Sie erkannten, das ihre Sicherheit nicht von selbst gegeben war. Obwohl es den Ninja gelang jeden Eindringling vom Dorf fern zu halten, hatte das Dorf viele Verluste und Tragödien zu beklagen, viele die heimkehrten waren nicht mehr dieselben wie vorher und erzählten erschreckende Geschichten über all die Bluterbler gegen die sie hatten kämpfen müssen.&amp;lt;br /&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Folgen des Krieges und Ashura-Dynastie - Monate nach Ende des Bluterbenkrieges===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenige Monate nach Ende des Krieges musste auch Shingen Shiazu zurücktreten, der sich in einer der letzten großen Schlachten schwere Verbrennungen zugezogen hatte. Zur Überraschung vieler ernannte er Mifune Ashura zu seinem Nachfolger, nachdem dieser sich in zahlreichen Schlachten hervorgetan hatte. Damit war er der erste Anführer [[Takigakure]]s der aus keiner der vier Gründerfamilien stammte, deren Population sich im Krieg ohnehin deutlich reduziert hatte. Der Ältestenrat wurde neu geordnet, sodass auch Mitglieder der niederen [[Clan]]s Zugang zu diesem hatten, was die Machtstellung der Gründerfamilien endgültig brechen sollte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem sich die Defensive als besonderes Markenzeichen der Shinobi aus [[Takigakure]] etabliert hatte, begann Mifune eben dieses noch auszubauen. Die alten Verteidigungsanlagen wurden verstärkt und Sicherheitskontrollen für Aus- und Einwanderer verschärft. Waffen wurden entwickelt und verbessert, während den Einwohnern die Gefahr der Aussenwelt eingeprägt wurde, der die heimische Sicherheit des Dorfes gegenüberstand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Takigakure]] begann sich für einen Krieg zu rüsten, der nicht kommen sollte.&amp;lt;br /&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Zeit des Friedens und Musou-Dynastie - 42 Jahre nach Ende des Bluterbenkrieges===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach einem friedlichen, wenn auch überraschendem, Tod Mifunes, wurde Kessen Musou vom Ältestenrat zu dessem Nachfolger ernannt. Während [[Takigakure]] sich in der Ashura-Dynastie mehr um die Sicherung seiner Position kümmerte, brach man in der Musou-Dynastie überraschenderweise damit. Potential von Aussen wurden willkommen geheißen und gefördert, während die Ninja-Akademie an gegenwärtige Standards angepasst wurde. In dieser Zeit stießen viele [[Clan]]s und Familien nach [[Takigakure]], die auch für dessen Entwicklung wichtig sind, wie [[Wichtige_Personen_in_Taki#Jinkou_Eigen|Jinkou Eigen]] oder die Familie der [[Wichtige_Personen_in_Taki#Shinishi_Kudo|Kudo]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Ära des Friedens hatte [[Takigakure]] erfasst und viele Ninja wuchsen in dem Bewusstsein auf diesen Frieden erhalten zu wollen. Konflikte waren selten und wurden zumeist gerecht gelöst. Von einigen wurde diese Zeit als wahres Paradies empfunden, andere verurteilten den Leichtsinn mit welchem die Ninja hierdurch behaftet wurden.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Militarisierung und Eigen-Dynastie - 80 Jahre nach Ende des Bluterbenkrieges===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als die Musou-Dynastie mit dem Tod Kessens während einer geheimen Mission endete, gab es große Bestürzung im Dorf als der Ältestenrat zur Überraschung vieler eine Frau namens [[Wichtige_Personen_in_Taki#|Jinkou Eigen]] zum neuen Oberhaupt ernannte. Abgesehen davon dass sie eine Frau war, war sie auch eine Ausländerin ohne feste Wurzeln in [[Takigakure]], was bei vielen Misstrauen erregte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Eigen-Dynastie wurde großer Wert auf innere Sicherheit gelegt. Die Schutzmaßnahmen innerhalb und ausserhalb des Dorfes wurden ebenso verstärkt wie deutlicher spürbar gemacht. Viele Systeme wurden bürokratisiert und auf Effizienz getrimmt, während die ·Shineitai·, die mehrere Dutzend starke Leibgarde des Oberhauptes, etabliert wurde. Es gab das erklärte Ziel aus [[Takigakure]] ein Dorf werden zu lassen, welches sich vor den Großreichen nicht weiter würde verbergen müssen. Aussen wurden Bündnisse geschmiedet, Innen wurden Gesetze erlassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu dieser Zeit traten auch die sogenannten &amp;quot;[[Söldner]]&amp;quot; das erste Mal an das Licht der Öffentlichkeit. Menschen ohne Chakra probten mit Schusswaffen den Aufstand gegenüber den mittlerweile etablierten Ninja.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Söldner-Ära===&lt;br /&gt;
Nach den militärisch geprägten Jahren Jinkous, hatte die [[Wichtige_Personen_in_Taki#Ehemalige_Dorfoberhäupter|Gushiken]]-Ära das erste Mal seit dem Bluterbenkrieg wieder mit einer größeren Bedrohung zu tun: Den Söldnern.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Doch anders als in anderen Ländern und Dörfer gab es in [[Taki no Kuni]] nur wenig Aktivitäten dieser und die im Vergleich geringe Anzahl der Söldner bereitete den vereinte Kräften der Landesfürsten und des Ninjadorfes kaum Probleme.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Da [[Takigakure]] ohnehin keine Gefahr durch die Söldner für das einzige wirklich versteckte Dorf sah, zogen sie daher nicht aktiv in den Kampf gegen diese, sondern verteidigten lediglich das Land gegen die wenigen einfallenden Truppen, welche die Städte bedrohten.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Eingriff des Ältestenrates und [[Wichtige_Personen_in_Taki#Ehemalige_Dorfoberhäupter|Gushiken]]-Dynastie - 85 Jahre nach Ende des Bluterbenkrieges===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Änderungen während der Eigen-Dynastie sorgten für größeren Widerstand bei den traditionelleren Clans des Dorfes als erwartet, weshalb unter internem Druck der Ältestenrat dazu gezwungen wurde Eigen um den Rücktritt zu bitten. Als [[Wichtige_Personen_in_Taki#Ehemalige_Dorfoberhäupter|Muneyaki Gushiken]] die Führung des Dorfes übernahm, waren viele erleichtert wieder einen ·wahren Taki-Ninja· an der Spitze zu sehen.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Beginn der [[Wichtige_Personen_in_Taki#Ehemalige_Dorfoberhäupter|Gushiken]]-Dynastie - 85 Jahre nach Ende des Bluterbenkrieges===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit [[Wichtige_Personen_in_Taki#Ehemalige_Dorfoberhäupter|Muneyaki Gushiken]] als neuer Führung des Dorfes ging eine Welle der Erleichterung durch die Reihen der Bewohner des Dorfes, ein Anführer geboren in [[Takigakure]] selbst und bereits mit 9 Jahren Absolvent der Akademie. Allerdings blieb ein plötzlicher Umschwung der Politik wieder der Erwartungen aus. [[Wichtige_Personen_in_Taki#Ehemalige_Dorfoberhäupter|Muneyaki]] zeigte sich viel mehr als zurückhaltend und vorsichtiger Ninja. Selbst einige Monate nach seiner Einsetzung herrschte eine Stille im Zusammenhang mit seiner Politik. Als [[Wichtige_Personen_in_Taki#Ehemalige_Dorfoberhäupter|Muneyaki]] dann sogar plötzlich für eine Weile lang verschwand fürchteten sowohl der Ältestenrat als auch die Bewohner [[Takigakure]]s dass die Auswahl ein Fehler gewesen war und sie ihren Anführer nie wiedersehen würden. Doch [[Wichtige_Personen_in_Taki#Ehemalige_Dorfoberhäupter|Muneyaki]] erschien wider Erwarten wieder an den Toren [[Takigakure]]s als wäre nichts gewesen, um sich seinen Aufgaben als [[Dorfoberhaupt]] des Dorfes zu stellen. Erst einige Wochen nach seiner Rückkehr enthüllte [[Wichtige_Personen_in_Taki#Ehemalige_Dorfoberhäupter|Muneyaki]] die Intention hinter seinem Verschwinden.&lt;br /&gt;
Er hat die legendären Wächter aus den vergessenen Geschichten Takis erforscht und als Zeichen der Wertschätzung den Titel des Dorfoberhauptes des Dorfes  in den gelben Drachen ernannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Post-Söldner-Ära===&lt;br /&gt;
Da die [[Söldner]]-Ära keinen großartigen Einfluss auf [[Takigakure]] hatte, verlief das Leben im Dorf nach dem Sieg über diese nicht anders ab als zuvor.&lt;br /&gt;
Es gab, da man sich nicht großartig mit den [[Söldner]]n beschäftigt hatte, anders als in anderen Ländern, keine großen technologischen Fortschritte, noch war man auf diese im recht traditionellen Land erpicht.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Es gab jedoch erste stärkere diplomatische Berührungen mit den Dörfern [[Kirigakure]] und [[Kumogakure]].&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Diese waren auf die diplomatischen Beziehungen des ehemaligen Dorfoberhaupts [[Wichtige_Personen_in_Taki#Dorfoberhaupt|Eigen Jinkou]] zu [[Kirigakure]] zurückzuführen, die ursprünglich aus dem Dorf stammte. Über jene Beziehung kamen sie dann auch in Berührung mit [[Kumogakure]], welche schon immer recht eng mit [[Kirigakure]] verbunden waren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Dreier-Bündnis-Ära===&lt;br /&gt;
Das Dreier-Bündnis [[Kirigakure]]-[[Kumogakure]]-[[Takigakure]] hat seine Wurzeln bis in den Bluterbenkrieg geschlagen. Damals entstand der erste Kontakt aller drei Länder miteinander. Auch wenn dieser Kontakt eher negativer Natur gegenüber [[Takigakure]] war, so festigte es die Bindung der beiden anderen Bündnispartner.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Dieses Verhältnis schob sich jedoch ins positive als [[Wichtige_Personen_in_Taki#Eigen_Jinkou|Eigen Jinkou]] Dorfführer wurde, da Eigens Heimatdorf [[Kirigakure]] gewesen war, pflegte sie in dieser neuen Position eine recht umsichtige Politik, welche den Grundstein für das künftige Bündnis legte.&lt;br /&gt;
Zur freundschaftlichen Annäherung begrüßte [[Takigakure]] bald eine kleine Delegation [[Kirigakure]]-Ninja im Dorf, deren Besuch überraschend gut ausging.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Anschläge während des [[Chuuninexamen]]s in [[Kumogakure]] festigte ebenfalls diese Beziehung, da [[Takigakure]] ihrem neuen Freunden [[Kirigakure]] und somit auch [[Kumogakure]] bei der Beseitigung der Schäden half.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Nach der Eroberung einer [[Söldner]]festung seitens [[Kirigakure]], wurde diese zum gemeinsamen Besitz der drei Dörfer erklärt und die Bündnisfestung erschaffen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die letzte Festigung des Bündnisses wurde durch die Katastrophenhilfe während Unwetters erzielt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Beginn der [[Wichtige_Personen_in_Taki#Shinishi_Kudo|Kudo]]-Dynastie - 89 Jahre nach Ende des Bluterbenkrieges===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem, Nobu Guskihen, der Bruder [[Wichtige_Personen_in_Taki#Ehemalige_Dorfoberhäupter|Muneyaki Gushikens]], diesen auf dem Weg zu einer wohl wichtigen Besprechung abfangen und entführen konnte, trat die Spezialeinheit Takigakures in Aktion, unter anderem auch [[Wichtige_Personen_in_Taki#Shinishi_Kudo|Shinishi Kudo]].&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Wichtige_Personen_in_Taki#Shinishi_Kudo|Shinishi Kudo]] gelang es als einziger, den [[Wichtige_Personen_in_Taki#Ehemalige_Dorfoberhäupter|gelben Drachen]] und seinen Bruder in einer Höhle zu finden und zu erreichen. Ihm gelang es Nobu Gushiken, das höchst gefährliche, ehemalige Mitglied der [[Einheiten_Takigakures#Tsuisekisha_.28J.C3.A4ger.29|Tsuisekisha-Einheit]], den Bruder von Gushiken, zu erledigen. &lt;br /&gt;
Gerüchten zufolge soll Nobu jedoch Sicherheitsvorkehrungen geplant haben, welche besagte Höhle nach seinem Tod zum Einsturz brachte.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Offiziellen Aussagen zufolge, gelang es Kudo, das [[Dorfoberhaupt]] aus der misslichen Lage der einstürzenden Höhle zu befreien, schaffte es jedoch selbst nicht mehr heraus. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Wichtige_Personen_in_Taki#Shinishi_Kudo|Shinishi Kudo]] galt eine Zeit lang als verstorben, ehe er wohlauf zurückkam und wenig wegen seiner heldenhaften Taten, der Rettung des alten Dorfoberhauptes sowie dem Ausschalten des Verräters selbst zum [[Dorfoberhaupt]] ernannt wurde, da [[Wichtige_Personen_in_Taki#Ehemalige_Dorfoberhäupter|Muneyaki Gushiken]] von diesem Amt zurücktrat.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der junge [[Gesellschaft_in_Taki#Kudo|Kudo]] brachte gleich frischen Wind in des recht traditionelle Takigakure, durch die Umbenennung des Dorfoberhaupt-Titels vom gelben zum goldenen Drachen, sowie dem Bau eines neuen [[Aufbau_von_Taki#Ninjasitz.2Fgoldene_Drachenstatue|Ninjasitzes]], der eben jenes Wesen repräsentieren sollte.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Jedoch hatte [[Wichtige_Personen_in_Taki#Shinishi_Kudo|Shinishi Kudo]] mit seiner Ernennung gleichzeitig etwas geerbt was den jungen Shinobi auf die Probe stellen sollte, der [[Taki_no_Kuni#Jashin_Sekte|Jashin-Kult]] der zuvor in Takigakure schon Unheil angerichtet hatte war stärker geworden und schaffte es [[Takigakure]] als Dorf einige Seitenhiebe zu verpassen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Bald darauf sollte ein Krieg in [[Taki no Kuni]] ausbrechen in dem die beiden Seiten ihre Kräfte maßen und [[Wichtige_Personen_in_Taki#Shinishi_Kudo|der goldene Drache]] seine Stärke und Führungsqualitäten beweisen musste.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Das Lied des gelben Drachen=&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwischen den Reihen voller Bücher und Schriftrollen in der Bibliothek [[Takigakure]]s, die oft von großen Personen der Vergangenheit, wichtigen Ereignissen oder Techniken sowie Lehre handeln, findet der Suchende bis weilen ein kleineres unscheinbares Buch.&lt;br /&gt;
Nur selten wurde das Buch in den letzten Jahren aus der Umarmung seiner größeren Brüder und Schwestern gerissen, um seinen Inhalt dem Suchenden zu offenbaren. Es war in Vergessenheit geraten und gelegentlich, wenn es aus dem langen Schlaf eines von Staub bedeckten Buches für einen Moment, welcher für ein Buch alles zwischen einer Sekunde und einem Jahrhundert sein kann, aufwachte, erinnerte es sich sehnsüchtig daran wie es gewesen war, als noch kleine Kinderfinger es jeden Tag hervorgeholt und die dazugehörigen hohen Stimmen erfreut und laut aus ihm hervor gelesen hatten.&lt;br /&gt;
Es war abgenutzt ja, aber das stimmte das Buch nicht traurig sondern machte es eher stolz. Die güldene Farbe, mit der sein Schaffer einst den Umschlag beschrieben hatte, hatte ihm eh nie wirklich gefallen und der Zustand sprach in seinen Augen für all die Liebe und Anerkennung, die ihm einst zugekommen war. Und schließlich hatte die Geschichte, mit deren Schutz und Überlieferung es beauftragt worden war, alles Recht auf derartige Zuwendung.&lt;br /&gt;
Ja das Buch war stolz auf sich selber und wusste, dass es nur lange genug warten müsste, bis es aus seinem Schlaf aufgeweckt werden und seine Geschichte erneut offenbaren würde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Irgendwann kam dieser Tag und an diesem Tag fand die Sage des [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|gelben Drachens]] und der Götter wieder Einzug in die Köpfe der Menschen. Wie so oft bei Sagen weiß niemand zu sagen, wie viel wahr und wie viel hinzugedichtet worden war. Aber dies, so wusste das Buch, war nicht die Aufgabe einer Sage.&lt;br /&gt;
Eine Sage muss die Herzen der Menschen erfreuen, sie mit Hoffnung erfüllen und zum Träumen anregen. Eine Sage lässt bisweilen alte Männer genauso wie kleine Kinder mit verträumten Blicken die Welt um sich herum betrachten und sich vorstellen, wie es wohl damals an diesem Ort ausgesehen haben könnte. Eine Sage schließlich steht für eine Lektion und Beispiel, Lehre und Wissen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und so erzählt das Buch die Geschichte:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Prolog===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vor langer Zeit, als die Menschheit noch jung war und mit den großen Augen eines kleinen Kindes die Welt um sich herum betrachtete, herrschte die Natur über das Leben eines jeden Lebewesens mit einer Hand, die zugleich sanft wie ein kühler Windstoß im drückenden Sommer als auch hart wie der Kern eines großen Gebirges war.&lt;br /&gt;
Der Mensch, genauso wie alle anderen Lebewesen ob Tier, Pflanze oder Stein kämpfte jeden Tag um sein Überleben. Aber nicht Angst oder Ohnmacht vor den Strapazen bestimmten sein Leben, sondern Freude und Glück über die einfachsten Dinge. Er war glücklich, wenn er mit vollem Magen einen warmen und sicheren Schlafplatz gefunden hatte.&lt;br /&gt;
So herrschte die Natur und die Tiere, die teilweise älter als die Menschen waren, wuchsen zu prächtigen Gestalten heran. Hört man heute von Erzählungen aus jener Zeit, so wirken die Geschichten von dem riesigen Wald, der den Großteil des Kontinents bedeckte und von ebenso riesigen Tiergottheiten bevölkert war, wie die Märchen eines alten wirren Greises.&lt;br /&gt;
Aber der Menschheit Kindeswiege war dies Umfeld beschützt vom großen Schatten des Waldgottes. Irgendwann jedoch fängt jedes Kind an sein Umfeld zu verändern und in einer Zeit, in der sich das Schicksal dieses Gleichgewichtes entscheiden sollte erhob sich der [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|gelbe Drache]] über die Träume von Natur und Mensch hinweg in die Lüfte der Zukunft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===1. Kapitel===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Langsam und träge floss der kleine Bach an diesem Tag die Hänge des Hügels herab, plätscherte nur missmutig über die großen Steine nahe seiner Quelle, drückte nur halbherzig die Kiesel vor sich her, die sich in seinen Weg stellen wollten, und wollte gar nicht so recht seinen Weg gen Tal beschreiben.&lt;br /&gt;
Hätte man den Bach an einem anderen Tag gesehen und hätte man Aug und Ohr, so wie es die Menschen früher für die Natur gehabt hatten, so hätte die Freude und die Glückseligkeit des Baches einem das Herz erwärmt. Es war kein großer Bach, es war kein Bach, dessen Wasser sich in den Strom eines gewaltigen Flusses oder die Gefilde eines riesigen Sees mischte. Es war ein einfacher Bach, der auf der großen Landkarte nicht einmal seine Existenz belegt finden würde.&lt;br /&gt;
Aber für die Menschen des kleinen Dorfes am Fuße des Hügels war er die Quelle ihres Lebens und somit das Wichtigste in der Welt und für ihn waren diese Menschen das Wichtigste in der Welt.&lt;br /&gt;
Wer brauchte schon riesige Mengen Wassers, wenn er sich an dem Lachen der Kinder erfreuen konnte, die in ihm spielten und sein Wasser benutzten, um sich gegenseitig zu bespritzen?&lt;br /&gt;
Ja es waren vor allem die Kinder, auf die sich der Bach jeden Morgen freute, wenn er sich aus dem moosig-grünen Bett seiner Träume erhob. Er kannte sie alle, er erkannte sie schon am Klang ihres Lachens und hatte einem jeden der Dorfbewohner erfreut beim Wachsen zugesehen.&lt;br /&gt;
Nichts aber stimmte ihn so traurig, wie das bittere Weinen und Schluchzen eines Kindes, das in seinem jungen Leben bereits großes Leid erfahren musste. Und ausgerechnet das herzerweichendste Weinen und die qualvollsten Tränen hatte er am gestrigen Tage wahrnehmen müssen.&lt;br /&gt;
Das Mädchen mit den grellblonden Haaren namens [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] hatte bereits in ihrer frühesten Kindheit beide Eltern verloren und lebte alleine mit ihrer großen Schwester Kigiku in dem kleinen Dorf. Nie hatte der Bach [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] weinen hören ob des Verlustes der Eltern oder der schweren Zeit, die dieser den beiden Mädchen einbrachte. Es war immer glücklich mit seinem Leben gewesen, hatte sich nie beschwert und war der großen Schwester stets zur Hand gegangen. Und ausgerechnet dieses Mädchen, das dem Bach immer ein Quell der Freude gewesen war, weinte nun ob der schweren Krankheit des Einzigem, dem es sich immer sicher gewesen war: Seiner Schwester.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was konnte der Bach tun? Die Menschen hatten in den Jahrhunderten seit ihrer frühesten Kindheit gelernt in der Natur zu überleben und dabei bereits einiges über die Kunst mit den Geschenken der Natur Krankheit und Wunde zu bekämpfen gelernt. Aber nicht einmal dieses Wissen schien das Leid Kigikus mildern zu können. Trübseelig floss er weiter vor sich hin und grübelte nach, was er tun könnte. Auch dachte er dabei daran, dass die Menschheit längst ihr Kindesbett verlassen und begonnen hatte, die harte Seite der Natur, die ihr Leben bedrohte, zu bekämpfen.&lt;br /&gt;
Früher, er konnte sich fast nicht mehr daran erinnern, hatte sich nur selten die Sonne in seinen Wassern gespiegelt, da der Schatten großer Bäume stets sein Gefilde bedeckte. Irgendwann aber hatten die Menschen damit begonnen die Bäume zu fällen und sich Platz zum Leben, für ihr Vieh und für ihre Felder zu schaffen. Der große Wald war immer weiter geschrumpft und schon lange hörte der Bach die Stimmen der Bäume nur noch aus sehr weiter Entfernung im Säuseln des Windes.&lt;br /&gt;
Als er nun so lauschte, um die Stimmen der Bäume zu hören, vernahm er die Stimme eines Menschen. Dieser Mann, denn seine tiefe und rauchige Stimme verriet sein Geschlecht, sang irgendwo in seiner Nähe von etwas, was der Bach völlig vergessen hatte: Von dem Waldgott.&lt;br /&gt;
Die Erinnerungen überschlugen sich und schnell beschloss der Bach aus seiner Trübseligkeit zu erwachen und den Sänger mit dem Plätschern seines Wassers an- und zu dem kleinen Dorf hinzulocken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===2. Kapitel===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stark schmerzten die Füße des Greises, dessen Stimme der Bach vernommen hatte, ob seiner langen Wanderung und ein jedes Wort, das er scheinbar vergnügt vor sich her sang, war einzig und allein dazu gedacht, um ihn von den Schmerzen abzulenken.&lt;br /&gt;
Er war weit gereist, hatte viele Flüsse überquert und sich an viele Bäume gelehnt, wenn sein alter Körper ein paar Momente der Ruhe benötigten. Weswegen er reiste, wusste er nicht mehr. Einzig und allein erinnerte er sich noch daran, dass er einst am Rande eines großen Waldes gelebt und von dessen Wildheit und Schönheit verzaubert worden war.&lt;br /&gt;
Angelockt vom Plätschern des Baches, dessen kühles Wasser Linderung für die schmerzenden Füße verhieß, wechselte der Greis die Richtung und traf schon bald auf den kleinen Bach und das in nicht allzu weiter Ferne stehende Dorf. Noch einmal nahm sich der Alte zusammen, trällerte um so lauter, als seine Füße besonders stark schmerzen und ihm anscheinend sagen wollten:“Wieso bleibst du nicht einfach hier sitzen und gönnst uns unsere Ruhe du alter Narr?“&lt;br /&gt;
Aber der „alte Narr“ war dickköpfig geworden und wollte nicht nur seine Füße ausruhen, sondern auch noch mit Menschen reden. Ein Vergnügen, das ihm seit Wochen verwehrt war.&lt;br /&gt;
So laut trällerte er vor sich hin, dass er das Schluchzen des kleinen Mädchens, das am Ufer des kleinen Baches mehr in sich zusammen gekauert war, als dass es saß, nicht mitbekam. Erst, als das Mädchen seine grünen Augen öffnete und auf den alten und komisch aussehenden Mann schaute, während es sich über die tränenverschmierten Wangen wischte, bemerkte dieser, dass er nicht alleine war.&lt;br /&gt;
„Was ist ein Waldgott?“ ertönte die hohe Stimme des Mädchens und der alte Mann blieb verdutzt stehen, um die fragenden großen Augen, die vor Weinen rot geworden waren, zu bewundern. Kurz entschlossen gewährte er seinen fast schon rebellierenden Füßen ihren Wunsch und ließ sich neben dem Mädchen leise seufzend nieder.&lt;br /&gt;
„Die gestaltgewordene Natur. Wille und Kraft dessen, was uns stets umgibt, und genauso wild und sanft wie eben jenes.“ Antwortete er ein wenig kryptischer, als er beabsichtigt hatte, während er die schmerzenden Füße aus den abgelaufenen Sandalen befreite.&lt;br /&gt;
„Und wie sieht er aus?“&lt;br /&gt;
„Er wechselt die Gestalt, so wie es auch die Natur ständig tut.“&lt;br /&gt;
„Ist er lieb?“&lt;br /&gt;
„Ja und nein. Wenn er stürmisch und verheerend ist, wenn er wütend und aufgebracht ist, so vernichtet er alles, was ihm in den Weg kommt. Ist er aber sanft und ruhig, so beschützt, heilt und umsorgt er das, was in seinen Augen, den Augen der Natur, würdig ist.“&lt;br /&gt;
Sofort weiteten sich die Augen des kleinen Mädchens, das das zerschlissene Hemd des Alten mit seinen kleinen Fingern ergriff und ihn voller Hoffnung und zugleich voller Angst vor einer möglichen Enttäuschung anschaute.&lt;br /&gt;
„Er heilt? Kann er alles heilen? Kann er auch eine richtig schlimme Krankheit heilen?“&lt;br /&gt;
Ein wenig verdutzt ob dieser Reaktion antwortete der Alte in dazu passender Stimmlage:&lt;br /&gt;
„Ehm Ja, kann er, aber dazu muss er…“ Doch weiter hörte das Mädchen nicht, es riss nur umso stärker an dem Hemd und schrie förmlich:&lt;br /&gt;
„Wo finde ich ihn? Erzähl mir bitte alles!“&lt;br /&gt;
Und nach einer Reaktion, die sehr derer glich, die er nur wenige Momente zuvor gezeigt hatte, und einem dazu passenden Seufzen, holte der Greis tief Luft und fing an zu erzählen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Weit weg im Nordosten steht er noch, der große Wald, der einst fast den ganzen Kontinent bedeckte. Im Gegensatz zu den kleinen Wäldern, die du kennst, ist dieser Wald noch erfüllt von dem Willen und der Kraft der Natur. Tief in seinem Inneren lebt der Waldgott in dem wunderbaren Hain, der schon seit Äonen nicht mehr von Menschen betreten worden ist, und umgeben von den Vorfahren der Tiere: riesige und weise Tiergötter.&lt;br /&gt;
Einst, so wurde mir als kleines Kind in meinem Heimatdorf erzählt, dass am Randes des großen Waldes steht, sahen die Tiergötter und der Waldgott mit wohlwollendem Blick auf die Menschen herab, die so schwach und zerbrechlich wirkten. Sie standen uns bei, wenn etwas unsere Existenz bedrohte, und halfen uns gelegentlich mit Rat und Tat in der Natur zu überleben, die sie schon so viel länger bevölkern und so viel besser verstehen als wir.&lt;br /&gt;
Aus dieser Zeit kommen auch die Geschichten der Heilkunst des Waldgottes und der weisen Ratschläge der Tiergötter, die zusammen mit ihren damals noch ähnlich riesigen Brüdern und Schwestern unseren Kontinent bereisten und bevölkerten.&lt;br /&gt;
Aber…“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch weiter kam der Mann nicht, denn das Mädchen war bereits aufgesprungen und rannte fort in Richtung der Häuser. Später erfuhr er, was es mit dem Mädchen auf sich hatte, und schollt sich selber ob dem, was er so unvorsichtig [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] erzählt hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===3. Kapitel===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Voller Schrecken beobachtete der kleine Bach, was geschah. In seinem Bestreben das kleine Mädchen zu trösten und sich wieder an ihrem Lachen und den strahlenden Augen zu erfreuen, hatte er vergessen, dass Menschen keine Tiere waren. Sie waren es nicht gewohnt auf sich alleine gestellt zu überleben und am aller wenigsten kleine Kinder, von den Gefahren einer solchen Reise und denen des großen Waldes ganz zu schweigen.&lt;br /&gt;
Aber was konnte er tun? Was konnte er tun?...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ohne lange nachzudenken hatte sich [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] ihre festeren Schuhe samt ein paar reisetauglichen Kleidern und Proviant – was sie eben rumliegen sah – geschnappt, hatte ihre Schwester umarmt und war mit den Worten „Der Waldgott wird dich heilen, warte es nur ab!“ aus der kleinen Hütte, die die zwei Mädchen bewohnten, verschwunden.&lt;br /&gt;
Kigiku hatte sichtlich verwirrt drein geschaut, aber hatte ob ihrer Krankheit und der Schwäche, die ihren Körper befallen hatte, nichts tun können, außer der kleinen Schwester flehentlich hinterher zu schauen. So verzweifelt, wie die große Schwester in dieser Stunde war, als[[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] Hals über Kopf das kleine Dorf verließ, so zuversichtlich war die kleine Schwester, die endlich etwas gefunden hatte, was sie tun konnte um Kigiku helfen zu können. Sie dachte gar nicht daran, dass die Reise gefährlich werden könnte, oder dass sie ihr eigenes Leben schonen müsste. Einzig und allein das Leben der Person, die für sie die Welt darstellte, war ihr wichtig und kreiste beständig in ihrer Gedankenwelt umher.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So reiste das kleine Mädchen mit dem blonden Haar und den großen grünen Augen los gen Nordosten. Zum Glück hatte sie gelernt die Himmelsrichtungen zu erkennen und zu finden und verlief sich nie. So selbstsicher ging sie ihre Reise an, dass sie vergnügt summend schon bald das kleine Tal und die Gefilde des kleinen Baches verließ.&lt;br /&gt;
Die ersten Tage ihres kleinen Abenteuers flogen nur so vorüber. Sie hatte genügend Wasser dabei und konnte ihre Proviante mit den Beeren und Früchten, die sie dank des herrschenden Sommers leicht fand, stets wieder auffüllen. Einzig und allein des Nachts, wenn es dunkel und gelegentlich sogar etwas kühler wurde, wurde es ihr etwas bang um das kleine Herz. Aber wie stets summte sie dann eine kleine Melodie vor sich her, mit der sie die große Stille um sich herum vertrieb und sich selber in den Schlaf wiegte.&lt;br /&gt;
Die Weisen sagen, dass ein entschlossenes Herz keine Furcht kenne. Nur ein zauderndes und fragendes Herz öffne Tür und Tor für Zweifel und Furcht. Wenn man diesen Worten Glauben schenken darf, so verwundert es nicht, dass [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] nie daran dachte umzukehren oder auch nur aus Angst oder Furcht eine Träne vergoss. Sie war überzeugt davon das Richtige zu tun und setzte mit derselben Überzeugung Fuß vor Fuß, ging Schritt um Schritt immer weiter gen Nordosten.&lt;br /&gt;
Schon bald wurde die Natur, die wenn auch in schwächerer Art und Weise, auch an diesem Ort zu finden war, auf das summende und singende kleine Mädchen aufmerksam und immer öfter geschah es von nun an, dass ein kleiner Sperling sich zu [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] gesellte, wenn diese tagsüber oder nachts vor sich hin sang, um diese mit seinem hohen Zwitschern zu begleiten.&lt;br /&gt;
Immer, wenn sie den kleinen [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]] sah, der ihr schon bald ein lieber Wegbegleiter wurde, hellte sich die Miene des kleinen Mädchens auf und ihre Schritte wurden bestimmter und stärker. Dem Beispiel des [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]]s folgend, fing sie schon bald an feste Rhythmen in ihren Tagesablauf zu bringen:&lt;br /&gt;
Sie stand mit der Sonne auf, aß etwas, ging dann den Tag über unterbrochen von einer Mittagspause bis sie am Nachmittag begann nach einer Schlafmöglichkeit zu suchen und daraufhin nach etwas Essbarem und Trinkbarem, wenn sie nicht schon genug während des Tages gefunden hatte. Ihrer guten Orientierung wegen verlief sie sich dabei so gut wie nie und wenn, dann brachte sie das Zwitschern des kleinen [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]] schon bald wieder auf den richtigen Weg. Auch brauchte sie nur auf das Verhalten des[[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]]s zu achten, um Wetterumbrüche oder Gefahren vorherzusehen.&lt;br /&gt;
So verging die Zeit und die Natur kehrte immer weiter in das kleine Mädchen ein genauso wie das kleine Mädchen immer weiter in die Natur einkehrte. Und dann kam der Herbst&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===4. Kapitel===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als die ersten Blätter an den Bäumen begannen gelb und rot zu werden, wusste [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]], dass der Sommer den Kampf gegen den Winter langsam verlor. Noch kämpfte er wacker und hielt die kalten Winde aus dem Norden samt der dunklen Wolken, die sie mitbrachten, zurück. Aber mit jedem Tag und jeder Nacht kamen sie näher, ohne dass der Sommer etwas dagegen würde tun können.&lt;br /&gt;
Sie musste sich beeilen, so viel verstand selbst ein kleines Mädchen, denn in den Stürmen und der Kälte des Winters würde sie nicht überleben können ohne die Hilfe und den Beistand Ihresgleichen.&lt;br /&gt;
Wäre der kleine [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]] nicht gewesen, der sie über immer längere Strecken des Tages begleitete und es sich immer öfter auf ihrer Schulter bequem machte, so hätten vielleicht der Zweifel und die Furcht Einzug in ihrem Herzen gehalten. So aber ertönten die Stimmen der Zwei, wann immer der Winter an ihren Herzen zu nagen begann, und vertrieben diesen.&lt;br /&gt;
Manchmal allerdings kam es auch vor, dass der kleine [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]] schrecklich lange weg blieb und [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] begann sich Sorgen zu machen. Sorgen um den kleinen [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]], um ihre Schwester und um den Wahrheitsgehalt der Geschichte des alten Mannes. Als der kleine [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]] eines Morgens nicht neben ihr zu finden war, erhob sie sich und ging ohne zu zaudern in den kleinen Hain hinein, der sich vor ihr erstreckte. Sie begann das Lied zu singen, das sie seit Beginn ihrer Reise immer sang, und schon bald hörte sie aus einiger Entfernung die Antwort des [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]]s.&lt;br /&gt;
Ihr Herz schlug immer schneller voller Freude und auch voller Angst ob dem, was dem [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]] passiert sein könnte. Sie rannte immer schneller, stets der Stimme des [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]]s folgend und blieb plötzlich stehen.&lt;br /&gt;
Eine kleine [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] mit ungewöhnlich eisblauen Augen stand am Fuße eines großen Baumes, auf dessen niedrigem Ast [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] sofort ein paar der Federn des kleinen [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]]s sehen konnte. Ihre Augen weiteten sich und füllten sich schon bald mit Tränen, während die Katze sich von dem ersten Schrecken ob der plötzlichen Begegnung erholte und begann um das kleine Mädchen, das mehr und mehr in Tränen ausbrach, zu kreisen.&lt;br /&gt;
[[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] verstand schnell, dass der Sommer ihr bisher nur die schönen Seiten der Natur gezeigt hatte und sie den kleinen [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]] wohl nicht mehr wieder sehen würde. Es war in ihren Augen klar, dass der [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]] den Klauen der [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] erlegen war, da er sonst längst zu ihr zurück geflogen sein würde.&lt;br /&gt;
Immer stärker wurde der Regen aus Tränen, der sich vom Gesicht des kleinen Mädchens gen Boden bewegte, bis ein empörtes Miauen das Mädchen aus seinen Gedanken rüttelte. Die [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] hatte sich vor [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] hingesetzt und schaute sie aus zugleich neugierigen und vorwurfsvollen Augen an, so dass das Mädchen nicht anders konnte als sich herabzubeugen und vorsichtig das Fell des Tieres zu streicheln.&lt;br /&gt;
Sie machte dem Tier keine Vorwürfe, da es nur um sein eigenes Überleben kämpfte, auch wenn es sie dennoch sehr traurig machte. Anstatt aber vor der Hand des Mädchens zu fliehen, ließ sich die [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] mit einem immer lauter werdenden Schnurren streicheln und verließ auch nicht die Seite des Mädchens, als dieses langsam damit beginnen musste zurück zu ihren wenigen Habseligkeiten zu gehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So nahm schon bald die kleine [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] den Platz des [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]]s ein und begleitete [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] auf ihrer Reise. Und so wie der [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]] mit seinem Verhalten dem Mädchen vieles über das Überleben in der Natur beibrachte, so tat dies auch die [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]]. Allerdings oblag es der [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] genauso wie bei ihrem ersten Treffen dem Mädchen die düstere Seite der Natur zu zeigen.&lt;br /&gt;
Hatten im Sommer noch Früchte und Beeren überall auf ihrem Weg nur darauf gewartet von ihr gepflückt zu werden, so verschwanden diese immer mehr je weiter der Herbst Einzug hielt. Und schon bald musste [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] lernen, dass sie wie die [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] Leben nehmen musste, um selber zu überleben.&lt;br /&gt;
Es dauerte schier eine Ewigkeit, bis es ihr mittels einer Falle zum ersten Mal gelang ein kleines Tier zu fangen, ein Feuer zu machen und es dann übers Herz zu bringen das Tier zu töten und sogar zu verspeisen. Sie weinte bitterlich ob des Lebens, das sie beendet hatte und flehte vielmals um Verzeihung, bevor sie sich traute zu essen.&lt;br /&gt;
Durch Wiederholung aber wird jeder zum Meister und schon bald hatte sich das kleine Mädchen an die neuen Vorgänge gewöhnt, auch wenn sie noch immer für das Schicksal der Seele eines jeden Tieres, das sie tötete, zum ihr unbekannten Waldgott betete.&lt;br /&gt;
Schon bald fiel ihr das Fehlen des freudigen Zwitscherns kaum noch auf und die Harte Seite der Natur zog immer mehr in sie ein, auch wenn diese gemischt von warmen Momenten war, wie das abendliche Einschlafen mit der [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] in den Armen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===5. Kapitel===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Immer schwächer wurde der Sommer und der Herbst, der wie sein Freund Frühling sich oft wie das Seil fühlte, an dem Sommer und Herbst zogen, wurde immer dunkler und kälter. Die Stürme, die die Höhepunkte im Tauziehen zwischen Sommer und Winter für jeden sichtbar und hörbar machten, hatten schon seit einiger Zeit immer weiter an Stärke nachgelassen so wie es auch der Sommer getan hatte.&lt;br /&gt;
Immer weniger Zeit blieb dem kleinen Mädchen, das sich immer öfter morgens von Raureif befreien musste. Gelegentlich fielen früh morgens kleine weiße Flocken vom Himmel herab, setzten sich auf ihr blondes Haar und bildeten einen Schleier aus winzig kleinen Kristallen. Immer öfter froren ihr die Füße oder die Hände, manchmal kroch die Kälte sogar langsam die Beine hoch und hätte sie nicht die [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] gehabt, die sie des nachts wärmte, so wäre sie sicher oft schlotternd vor Kälte erwacht.&lt;br /&gt;
Sie hatte kaum noch Zeit, das wusste sie. Aber unbeirrt setzte sie Tag für Tag einen Fuß vor den anderen. Sie konnte nicht scheitern, sie durfte nicht! Was war schon so ein wenig Schnee im Vergleich zu dem, was ihre Schwester erleiden musste?&lt;br /&gt;
Und dann eines Tages, als die glänzende Himmelsscheibe bereits im Sinken inbegriffen war, sah sie Rauchschwaden hinter einem kleinen Weiler aufsteigen. Sie beschleunigte ihre Schritte und angespornt durch das Wettlaufen, das sich nun ergab, sprintete auch die [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] immer schneller, bis sie das Mädchen überholte und wenig später aus deren Sichtfeld verschwand.&lt;br /&gt;
Wie lange sie schon so rannte, wusste [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] nicht. Einzig und allein die stetig abnehmende Entfernung zu den Rauchschwaden und nicht die fast schon untergegangene Sonne war Mittelpunkt aller Gedanken des kleinen Mädchens. Je näher sie aber kam, desto mehr drangen schreckliche Geräusche an ihr Ohr, die sie an die unglaublich lauten Stürme im Herbst erinnerten. Oft hatte sie sich mitten in der Nacht, wenn es besonders stark stürmte, wie ein Kokon in ihre Decke eingerollt und sich vorgestellt, dass außerhalb des schützenden Mantels riesige Tiere, wie die aus der Geschichte des Greises, umher liefen und sich gegenseitig anschrien, was diesen Schrecklichen Krach erzeugte.&lt;br /&gt;
Hätte sie gewusst, was sie erwartete, so hätte sie in jenen Nächten wohl kein einziges Auge zu bekommen. Als sie sich immer weiter ihren Weg zwischen den mit einer hauchdünnen Schicht silbrigen Schnees bedeckten Bäumen des kleinen Weilers bahnte, schälten sich immer mehr die Umrisse kleinerer und größerer Häuser aus dem zwielichtigen Schatten der Bäume. Das Herz des Mädchen schlug ob der Vorfreude vielleicht endlich ihr Ziel erreicht zu haben immer schneller, bis es plötzlich zwei Schläge aussetzte während auch die kleinen Beine sich nicht mehr fortbewegen wollten.&lt;br /&gt;
Ein gewaltiges Brüllen, wie es dem stärksten Orkan alle Ehre bereitet hätte, erhob sich, als ein gewaltiger schwarzer Schatten sich auf die Reihe der Häuser zu bewegte. Nicht heimelige Kamine, nicht freundlich strahlende Herdfeuer hatten die Rauchschwaden erzeugt, die [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] angelockt hatten, sondern in Flammen stehende Barrikaden, die die Dorfbewohner scheinbar als Schutz errichtet hatten. Aber selbst diese hatten sie nicht vor dem bewahren können, was auf sie zurollte.&lt;br /&gt;
Verzweifeltes Rufen drang an [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]]s Ohren, als das Brüllen für einen Moment aussetzte. Langsam bewegte sie sich wieder, überzeugte ihre Füße mühsam zu jedem einzelnen Schritt und näherte sich so furchtbar langsam dem Chaos, das immer mehr von sich enthüllte.&lt;br /&gt;
Der gewaltige Schatten war stehen geblieben, bäumte sich in regelmäßigen Abständen auf und brüllte jedes Mal so laut, dass die nahestehenden Bäume wackelten. Vor ihm schälten sich nun auch kleinere Schatten mit langen Stäben aus dem flackernden Zwielicht der Flammen. Je näher das kleine Mädchen kam, desto mehr erkannte sie, dass es sich um Dorfbewohner zu handeln schien, die mit langen Speeren und allerlei zweckentfremdeten Ackergerät den riesigen Schatten, der längst durch die Barrikade gebrochen war, aufzuhalten versuchten.&lt;br /&gt;
Dann hörte sie plötzlich etwas, was nicht so recht in das Chaos passen wollte. Ein hohes Schreien drang an ihre Ohren, das nicht allzu weit entfernt seinen Ursprung haben konnte. In einem solchen Chaos hätte man erwartet, dass es ein furchterfülltes Schreien einer Frau ob der großen Gefahr sein müsste. Aber ein kleines Kind, jünger als die bisher unbemerkte Beobachterin, wankte kaum in der Lage richtig zu laufen mit seinen kurzen Beinen und immer wieder sich an den Häuserwänden abstützend auf den Kampf hinter der durchbrochenen Barrikade zu.&lt;br /&gt;
Doch auch der Schatten hatte das Geräusch bemerkt. [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] blieb abermals für einen Moment vor Schreck das Herz stehen, als sich das riesige Ungetüm dem wankenden Kind zu wandte. Aber diesmal setzten ihre Beine nicht aus, sondern beschleunigten Ihre Schritte. Unweigerlich dachte [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] daran, dass sie nicht schnell genug gewesen war um ihren kleinen [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]] hatte beschützen zu können und weigerte sich so etwas noch einmal zuzulassen.&lt;br /&gt;
Ihre Beine flogen förmlich über die leicht angefrorene Erde, näherten sich immer weiter dem Kleinkind und dem riesigen Schatten, der laut brüllend ebenfalls auf dieses aus der entgegen gesetzten Richtung zusteuerte. Ein verzweifelter Ruf aus der Kehle eines Mannes drang an die Ohren des Mädchens, aber kein einziger ihrer Gedanken war dazu in der Lage sich um dieses zu kümmern.&lt;br /&gt;
Mit Müh und Not erreichte sie das wankende Kind, das in dem Moment, in dem [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] hinter ihm zu Halt kam, endgültig der Schwerkraft Rechenschaft leistete und in die Arme des blonden Mädchens fiel. Doch auch der riesige Schatten hatte die Quelle des hohen Geräusches erreicht. Als eine besonders vorwitzige Flamme ihre Stimme erhob und den Schauplatz für einen Moment zur Gänze ausleuchtete, legte [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] unweigerlich die Arme fester um das Kleinkind in ihren Armen. Vor ihr erhob sich der Kopf einer gewaltigen schwarzen [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Schildkröte]], deren Augen zornig und mordlüstern das ungleiche Gespann anfunkelten.&lt;br /&gt;
Würde sie das Kind loslassen und sich vorsichtig entfernen, während das Ungetüm mit seiner Beute beschäftigt war, so würde sie vielleicht… Doch [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] schüttelte entschlossen das blonde Haupt und drückte das Kind nur stärker an sich. Der Blick ihrer Augen wurde gefährlicher, während sich diese leicht verengten. Sie würde nicht zulassen, dass erneut ein kleines Wesen, das auf ihre Hilfe angewiesen war, starb, weil sie zu zögerlich und zu schwach war. Ähnlich einer Bärenmutter, die ihr Junges vor hoffnungslos überlegenen Jägern nicht im Stich ließ, sondern die Jäger auch noch laut anbrüllte, war der Blick des jungen Mädchens. Das Brüllen aus diesem wurde immer spürbarer, so dass selbst die [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Schildkröte]] für einen Moment inne Hielt. Immer deutlicher wurde es, man war fast der Meinung, dass man es hören … und plötzlich erschallte ein gewaltiger und tiefer Schrei, als sich ein großer Schatten zwischen [[Wichtige_Personen_in_Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] und die [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Schildkröte]] schob.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===6. Kapitel===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unweigerlich hatte [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] ihre Augen geschlossen, als der zweite Schatten so nah vor ihr erschienen war, und rechnete jeden Moment damit die Flügelschläge des Todesboten zu hören.&lt;br /&gt;
Aber diese erschallten nicht, stattdessen entwickelte sich ein Sturm aus Schrei und Gebrüll der zwei riesigen Wesen direkt vor ihr. Je mehr sie aber ihre eigene Angst und ihr wild pochendes Herz beruhigte, desto mehr war sie in der Lage die tiefen Stimmen zu vernehmen:&lt;br /&gt;
„Geh mir aus dem Weg [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Bai Hu]]!“ donnerte die etwas entferntere Stimme zornerfüllt.&lt;br /&gt;
„Nein! Diese beschütze ich und du wirst sie nicht bekommen!“ erwiderte die nähere Stimme etwas leiser, aber mit einem gefährlichen Unterton.&lt;br /&gt;
„Die Menschen verdienen den Tod!“&lt;br /&gt;
„Nichts verdient den Tod. Oder hast du Xinglu’s Worte in deinem Zorn vergessen?“&lt;br /&gt;
„Du wagst es seine Worte in den Mund zu nehmen, nachdem ihr ihn verlassen habt?“ brüllte die fernere Stimme plötzlich noch lauter.&lt;br /&gt;
„Wir haben ihn verlassen nicht wegen dem, was er einst sagte, sondern wegen dem, was er nicht mehr sagt! Würde er zu dem zurückfinden, was wir immer verehrt haben, so würden wir sofort zurückkehren.“&lt;br /&gt;
Es wurde still für einen Moment. Fast ohnmächtig vor den riesigen Geschöpfen, deren Nähe sie deutlich spüren konnte, hatte [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] ihre Augen die ganze Zeit über fest zugekniffen und auch das Kleinkind in ihren Armen hatte sich nicht gerührt. Als es nun etwas ruhiger wurde, öffnete [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] vorsichtig ihre Augen und bestaunte das weiße mit schwarzen Streifen getigerte Fell einer riesigen [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]], die sich scheinbar schützend vor sie gestellt hatte. Doch Zeit für Worte blieb ihr nicht, denn schon bald ertönte die Stimme der [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Schildkröte]] erneut, wenn auch nicht mehr ganz so sehr vor Wut bebend.&lt;br /&gt;
„Ich werde mich zurückziehen und bei Xinglu auf dich warten. Wie es stets Tradition war, wirst du ihm das Wesen vorstellen müssen, dass du vor seinem Willen beschützt hast.“&lt;br /&gt;
Ein Rauschen ertönte, während sich die [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Schildkröte]] umdrehte.&lt;br /&gt;
„In einer Woche, zum Vollmond, falls du es nicht vergessen hast.“ Brummte sie.&lt;br /&gt;
„Ich habe es nie vergessen [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Xuan Wu]], nie...“&lt;br /&gt;
Und dann verschwand die gewaltige [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Schildkröte]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erst, als sich der Schatten des Tieres mit dem Schatten des großen Wald, der in einiger Entfernung zum Dorf zu sehen war, vereinigt hatte, ging ein spürbares Aufatmen durch die Dorfbewohner. Sie schienen sich nicht an der Gegenwart des zweiten Tieres zu stören, als sie an diesem vorbei auf [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] zu rannten. Das kleine Kind in ihren Armen begehrte plötzlich auf, als ein großer Mann mit einer eindrucksvollen Narbe über der Wange und schwarzem Haar vor [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] auftauchte und im nächsten Moment hob eben dieser das Kleinkind aus ihren Armen empor und drückte es an sich.&lt;br /&gt;
„Hast du Angst um deinen Papa gehabt?“murmelte der Mann, der voller Freude dem Kind die Nase stupste.&lt;br /&gt;
„[[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]]… wir müssen reden.“ Ertönte die tiefe Stimme nun einfühlsam und beruhigend aber mit einem kleinen Anflug von Sorge und lenkte [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] von dem rührenden Bild vor sich ab. Als sie ihre Augen dem großen Wesen zu wandte und sich die Blicke begegneten, atmete sie erschrocken ein.&lt;br /&gt;
„Bist du… das kleine Kätzchen?“&lt;br /&gt;
Und der Blick der eisblauen Augen des weißen [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]]s sagte mehr als Worte könnten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===7. Kapitel===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Was hat das alles zu bedeuten?“ Schrie [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] schon fast dem großen [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] entgegen.&lt;br /&gt;
Die Sonne schickte gerade ihre ersten Strahlen durch die kahlen Äste der Bäume und zeigte dem Mädchen, wie viel Zeit seit dem Verschwinden der [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Schildkröte]] vergangen war.&lt;br /&gt;
Die letzten Stunden hatte sie damit zugebracht sich der Versuche der Dorfbewohner sie wie eine Heldin zu feiern zu erwehren und immer wieder den Armen, die sie umschlingen wollten, zu entfliehen. Als die Menschen endlich eingesehen hatten, dass sie an derlei Feiern nicht interessiert war und ihr die Nähe zu so vielen Lebewesen sogar unangenehm war, hatten sie ihr endlich etwas Platz gelassen, ihr etwas zu essen und einen Platz zum Schlafen gegeben. Während dieser Stunden war [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Bai Hu]], so hatte ihn die [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Schildkröte]] genannt, wie vom Erdboden verschlungen gewesen und erst am nächsten Morgen, als [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] sich aus Gewohnheit bei der ersten Morgenröte aus dem Bett erhob und an die frische Luft ging, saß er plötzlich neben dem Haus und schaute sie lange Zeit stumm aus seinen eisblauen Augen an, bevor er sich erhob und langsam gen Waldgrenze trottete. Schnell war sie ihm gefolgt und rief ihm nun schon zum zweiten Mal dieselbe Frage entgegen:&lt;br /&gt;
„Sag es mir! Was hat das alles zu bedeuten? Antworte endlich!“&lt;br /&gt;
„Zügle dein Temperament. Ich höre dich.“ Antwortete der große [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] mit ruhiger und gedämpfter Stimme.&lt;br /&gt;
Es dauerte ein paar Momente, bevor [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] sich etwas beruhigt hatte und deutlich leiser entgegnete: „Aber warum antwortest du mir dann nicht?“&lt;br /&gt;
„Alles besitzt einen richtigen Ort und eine richtige Zeit.“&lt;br /&gt;
„Und erst jetzt stimmt beides überein?“&lt;br /&gt;
„Richtig..“ Der [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] hielt in seinem Gang inne und schaute sich in dem winterlichen Wald einige Momente lang um, bevor er fortfuhr.“Und Vieles ist nicht für die Ohren aller bestimmt.“&lt;br /&gt;
„Also sollen die Dorfbewohner davon nichts hören?“&lt;br /&gt;
„Du hörst zu.“ Abermals folgte eine Pause, die der [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] nutzte um wieder eine Pfote vor die andere zu setzen. „Diese Menschen haben den Zorn Xinglu’s auf sich gezogen und [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Xuan Wu]], der einzige von uns der bei ihm geblieben ist, war hier um das Urteil zu vollstrecken.“&lt;br /&gt;
„Xinglu? [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Xuan Wu]]? Ich verstehe nicht… Ich verstehe gar nichts!“ Brummte [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] in sich hinein.&lt;br /&gt;
„Xinglu ist der Waldgott. Der, nach dem du gesucht hast.“&lt;br /&gt;
Ein Moment der Stille folgte, in dem sich [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]]‘s Augen weiteten und sie tief Luft holte für die folgenden Worte:&lt;br /&gt;
„Aber dann bin ich ja am Ziel Dann wird Kigiku endlich geheilt!“ Sie griff in den Schnee, warf diesen voller Freude empor und drehte sich in dem kleinen Schneegestöber entzückt um sich selber.&lt;br /&gt;
„Ja und nein.“ Erschallte die Stimme des [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]]s. Abrupt blieb [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] stehen und schaute diesen entgeistert an.&lt;br /&gt;
„Er hat die Macht zu heilen, aber ob er das tun wird ist fraglich.“ [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Bai Hu]] atmete tief ein und aus, was dank seiner Größe einen imposanten Luftstrom erzeugte, der [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]]‘s Haar umher wirbelte.&lt;br /&gt;
„Aber darum geht es gerade nicht. Du hast dich dem Willen Xinglu’s entgegen gestellt und seinen Zorn auf dich gezogen.“&lt;br /&gt;
„Aber ich habe doch nur ein kleines Kind beschützt!“ Schrie [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] ihm entgegen.&lt;br /&gt;
„Das weiß ich und das wirst du ihm erklären müssen, wenn du vor ihm stehst.“&lt;br /&gt;
Das Mädchen schluckte geräuschvoll und sah den [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] mit einer Spur Furcht in den Augen an.&lt;br /&gt;
„Und was ist, wenn er mich nicht versteht? Was ist…?“&lt;br /&gt;
„Xinglu hat sich verändert. Wo einst Mitgefühl und Wut sich die Waage hielten, herrscht nun zumeist das Dunkle.“&lt;br /&gt;
„Aber wieso?... Und wieso kennst du ihn so gut? Wieso bist du kein kleines Kätzchen mehr? Wieso hast du mir geholfen? Wieso hast du den kleinen [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]] getötet?“ Platzte es aus [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] hervor.&lt;br /&gt;
„… Zeit und Ort [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]]… Zeit und Ort.“ Und im nächsten Moment war der große weiße [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] mit ein paar gewaltigen Sätzen im Wald verschwunden und [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] drehte sich langsam gen des erwachenden Dorfes.&lt;br /&gt;
„Wenn nicht jetzt, wann dann?“ Murmelte sie und machte sich auf den Weg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===8. Kapitel===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als das blonde Mädchen sich langsam durch den winterlichen Wald dem Dorf und dessen wärmeverheißenden Rauchsäulen näherte, schälte sich immer mehr die Silhouette eines Mannes aus dem morgendlichen Zwielicht heraus. Leicht war dieser Schatten mit dem Stein zu verwechseln, auf welchem er sich befand, aber mehr und mehr fiel die Unnatürlichkeit dieses Gebildes [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] ins Auge und so blieb sie nach einigen weiteren Schritten schließlich vor einem alten Mann stehen, der seine geschlossenen Augen dem Himmel entgegen gerichtet hatte.&lt;br /&gt;
Gerade öffnete sie den Mund, um etwas zu sagen, da hob der Alte die Hand und bedeutete ihr zu schweigen. Erst einige Momente später ertönte die brüchige Stimme und durchbrach die Stille.&lt;br /&gt;
„Ich weiß, dass du hier bist auch ohne deine Worte.... Die Bäume reden seit Wochen ununterbrochen über das Mädchen, das den Waldgott sucht. Und nun stehst du vor mir, blickst mit Augen um dich, die voller Fragen sind.“&lt;br /&gt;
„Die Bäume reden?“ Antwortete [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] verdutzt und verdeutlichte mit ihrer Frage die Worte des Mannes, der anfing zu kichern, nur noch mehr.&lt;br /&gt;
„Da reist sie mehrere Monde lang durch die Natur, lässt diese in sie einkehren aber kehrt selber nicht in sie ein… Natürlich reden sie! Sie reden schon viel länger als die Menschen.“&lt;br /&gt;
„Und ihr versteht sie? Wieso verstehen die Menschen sie nicht? Oder bin das nur ich?“&lt;br /&gt;
„Ja ich verstehe sie, aber ich bin einer der Letzten.“&lt;br /&gt;
„War das mal anders?“&lt;br /&gt;
Abermals kicherte der Alte, rückte auf seinem Stein zur Seite und bedeutete [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] neben ihm Platz zu nehmen. Nur zögerlich kam sie dieser Aufforderung nach und erst, als sie neben ihm saß, erhob der Mann wieder die Stimme.&lt;br /&gt;
„Ja war es. Wir sind, genauso wie alle Tiere, die Kinder der Natur und genauso wie Kind und Mutter sich verstehen, auch ohne sich direkt zu verstehen, so taten es Mensch und Natur. Manche Menschen verstanden sie besser, manche schlechter. Aber ein jeder tat es. Irgendwann aber, wenn das Kind nicht mehr auf die Mutter angewiesen ist, bricht dieses Verständnis.&lt;br /&gt;
Was bleibt dann zurück? Ein Kind, das sich seine eigene Welt mit seinen eigenen Kräften aufbaut, und eine Mutter, die immer noch versucht über ihr Kind zu wachen.“&lt;br /&gt;
„Also… Sind es wir Menschen, die nicht mehr zuhören?“&lt;br /&gt;
Die faltige und wettergegerbte Miene des Alten verzog sich zu einem breiten Lächeln.&lt;br /&gt;
„Richtig. Sie hat nie aufgehört zu sprechen und genau so habe ich von dir gehört.“&lt;br /&gt;
„Aber, wieso verurteilt der Waldgott, der doch die personifizierte Natur ist, die Menschen, wenn eine Mutter doch nie aufhört sich um ihre Kinder zu sorgen?“&lt;br /&gt;
Ein tiefes Seufzen entfuhr dem alten Mann, dessen Lächeln schnell einem traurigen Ausdruck wich.&lt;br /&gt;
„Wo zwei Wesen nicht miteinander sprechen, da können sie nicht mehr auf Sorgen, Ängste und Bedürfnisse eingehen. Die Menschen wollten und wollen sich ihr Leben auf eigenen Beinen aufbauen. Wollen mehr und mehr die Risiken, die die Natur als Mutter vieler Lebewesen für sie bereithält, beseitigen und verändern somit etwas, was bisher kein Wesen tat: die Natur selber.&lt;br /&gt;
Der Wald, in dem wir sitzen, erstreckte sich einst über fast die gesamte bekannte Welt und wo er nicht war, da waren Steppen, Wiesen und Auen. Je mehr der Mensch sich ausbreitete, desto mehr drängte er die anderen Lebewesen und sogar die Natur zurück.&lt;br /&gt;
Letztlich ist nichts gefeit vor der Angst vor Veränderungen und Tod und der Waldgott, der vor allem der Beschützer des Waldes und der Natur ist, ist diesen negativen Gefühlen stärker ausgesetzt, als es die Natur selber ist. Denn noch immer reden die Bäume zu den Menschen und hoffen, dass sie sie verstehen.“&lt;br /&gt;
Lange Zeit schwieg das Mädchen auf diese Worte hin und schaute niedergeschlagen auf den von dünnem Schnee bedeckten Boden.&lt;br /&gt;
„Kann ich lernen sie zu verstehen?“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===9. Kapitel===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Ende der Woche, das ähnlich dem Schwerte Damokles‘ ständig drohend über [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]]s Kopf hing, rauschte wie im Flug heran. Jeder Tag war geprägt von demselben Ablauf, der ihr eine Teilnahme am dörfischen Leben lediglich zu den Abendstunden erlaubte und sie sonst von früh morgens ab in den Armen der Natur und zwischen von Schnee bedeckten Bäumen den Worten des alten Mannes lauschen ließ.&lt;br /&gt;
Am Abend des letzten Tages, den sie zum ersten Mal zur Gänze im Dorf verbringen durfte, erklang ein lautes Rascheln am Rande des Dorfes. Die Dorfbewohner streckten ihre Köpfe voller Furcht vor einem neuen Angriff aus den Fenstern und hier und dort erklangen Stimmen, die von der zu großen Ruhe in den letzten Tagen sprachen, die sie als Anzeichen für den nun kommenden Sturm sahen. Als sich die ersten bereits anschickten um wie vor einer Woche mit Feuer und behelfsmäßigen Waffen ihre Liebsten zu verteidigen, trat [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] aus der Hütte, in der sie hatte nächtigen dürfen.&lt;br /&gt;
Ohne ein Wort ging sie an der kleinen Gruppe Männer vorbei, legte einem nach den anderen beruhigend die Hand auf die Schulter und ging alleine gen Waldgrenze. Einen merkwürdigen Einfluss hatte sie auf die Bewohner, die sich langsam zurückzogen aber erst zur Ruhe kamen, als sie das Mädchen begleitet von einem großen Schatten im Dunkel des Waldes hatten verschwinden sehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]]s Reise führte sie entlang an den ihr bekannten Bäumen und Lichtungen immer tiefer in den riesigen Wald. Stumm folgte sie dem Schatten des großen [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]]s, dessen weißes Fell gelegentlich im Lichte eines vorwitzigen Mondstrahles aufzuglühen schien, aber dann sofort wieder erlosch. Kein Wort verlor das imposante Tier und ließ ihr somit sowohl die nötige Ruhe als auch Zeit um sich auf das Kommende vorzubereiten.&lt;br /&gt;
Viele Stunden lang liefen sie so an riesigen schneebedeckten Bäumen vorbei, deren imposante Statur Geschichten über Zeiten zu erzählen schien, in denen der Waldgott friedlich durch diese vergessenen Haine wandelte und den Bäumen dabei half zu wachsen. Immer weiter ging die Reise durch das Reich des Waldgottes und schließlich kündigte ein gewaltiges Tosen vom nahen Ende des Weges.&lt;br /&gt;
Und als der große [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] zum ersten Mal seit Stunden anhielt, um den Kopf gen der Quelle des Geräusches zu wenden, stockte [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] der Atem. Vor ihnen erstreckte sich ein riesiger Wasserfall, der seine Wassermassen von der Spitze eines hohen Berges hinab zu einem See schickte, der sich zu ihren Füßen erstreckte. Das aufgespritzte Wasser verteilte sich vom Berg herab langsam über die gesamte Lichtung , fing das Mondlicht ein und ließ die Umgebung gleich millionen winziger fallender Sterne in dessen silbrigen Licht erstrahlen.&lt;br /&gt;
„Dort oben ist Xing Lu’s Hain. Es ist lange her, seit ich dort war, und noch länger ist es her, seitdem die Füße eines Menschen diesen Boden berührt haben... Um dort hinauf zu kommen, wirst du auf meinen Rücken steigen und dich gut festhalten müssen.“ Erklang die tiefe Stimme des [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]]s, der sich auf den Boden gelegt hatte und geduldig abwartete, bis [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] auf seinen Rücken gestiegen war. Erst dann erhob er sich wieder und hätten sich ihre Hände nicht in dem weißen Fell verkrallt, so wäre sie bei den folgenden gewaltigen Sprüngen des Tieres, die die Zwei in Windeseile dem Scheitel des Wasserfalls näher brachten, sicherlich in die Tiefe gestürzt.&lt;br /&gt;
So aber erblickte sie bald, nachdem sie sich wieder getraut hatte ihre Augen zu öffnen, einen wunderschönen silbern glänzenden See, dessen Oberfläche so glatt wie ein Spiegel den Sternenhimmel reflektierte und dem Auge vorgaukelte einen zweiten Himmel zu den eigenen Füßen zu sehen, samt einer dunkelgrünen Wiese, die gespickt von allerhand Blumen ohne den Makel einer einzigen Schneeflocke dem Winter trotzte. Sie war im Hain des Waldgottes angekommen und erst, als sie die Augen von dessen Schönheit abwenden konnte, erblickte sie eine dunkle Gestalt, die auf der Insel mitten im See zu warten schien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===10. Kapitel===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vollkommen still lief [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Bai Hu]] an der Seite [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]]s über die wunderschöne Wiese dem See, der Insel und der Gestalt auf dieser entgegen. Sogar das große Tier, das in seinem Leben schon so viel erlebt hatte, war ob dem, was kommen würde, angespannt und dabei unbewusst in sein Jagdverhalten zurückgefallen.&lt;br /&gt;
Kein Wort verlor er, kein ungestüm umgeknickter Grashalm oder unvorsichtig berührter Kieselstein sprach vom Gang des Tieres und hätte er nicht gelegentlich tief Luft geholt, um nicht vor Anspannung zu platzen, so hätte [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] ihn wahrscheinlich völlig vergessen.&lt;br /&gt;
Das Mädchen indes lief mit ruhigem und bestimmten Schritten auf den See zu, ließ sich von dem [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] mit einem Sprung über diesen befördern, und glitt ohne aus der Ruhe zu kommen von dessen Rücken direkt auf die kleine vom Schatten einer Wolke verdeckte Insel vor die dunkle Gestalt.&lt;br /&gt;
Der Blick zweier großer violetter Augen legte sich auf sie, als ihre eigenen Augen sich langsam erst dazu überwinden mussten die ungewöhnlichen Pfoten, die einer Mischung aus Menschenfüßen und Bärentatzen zu entsprechen schienen, und dann den im Schatten liegenden Körper hinauf bis zu den Augen des Wesens zu betrachten. Als sich der Blick der zwei Wesen traf, stockte dem Mädchen der Atem und für einen Moment fühlte sie die bodenlose Wut des Schattens vor ihr. Erst nach einigen Momenten fiel ihr auf, dass sich der [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] neben ihr vor dem Wesen verneigte und so tat sie es ihm schnell und etwas überhastet gleich.&lt;br /&gt;
„Es ist lange her [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Bai Hu]].“ Ertönte die Stimme des Wesens schneidend wie der Wind im Herbst sofort, als sich [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] verneigt hatte, als ob das Wesen darauf gewartet hätte.&lt;br /&gt;
„Xinglu.“ Antwortete der [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] schlicht, aber ehrerbietend.&lt;br /&gt;
„Sag mir, warum muss mein Hain die Füße dieser Kreatur ertragen? Warum beschütztest du es vor meinem Urteil?“&lt;br /&gt;
„Weil ich versprach sie zu beschützen und ihr zu helfen, weil sie mit deinem Urteil über die Menschen des Dorfes nichts zu tun hatte und weil die Menschen nicht das sind, was du in ihnen siehst.“&lt;br /&gt;
„Xinglu’s Urteil betrifft alle Menschen!“ Ertönte die wütende tiefe Stimme der riesigen [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Schildkröte]], als sich diese aus dem See erhob und geschwind auf die Insel neben den Schatten schob.&lt;br /&gt;
„Und warum maßt du es dir an ein Urteil über Xinglu’s Urteil zu fällen [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Bai Hu]]?“&lt;br /&gt;
Der [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] atmete tief ein, um zu einer Antwort auf den Angriff [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Xuan Wu]]’s anzusetzen, aber die Stimme des Schattens ließ ihn innehalten.&lt;br /&gt;
„Ich habe [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Bai Hu]]’s Gründe gehört und im Moment soll mir dies reichen.“ Der Blick der violetten Augen richtete sich wieder auf [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]]. „Nun erzähl mir deinen Namen kleine Kreatur und begründe mir, warum du ein Wesen vor meinem Urteil bewahrtest.“&lt;br /&gt;
Aber dem Mädchen stockte der Atem abermals, als es nun die volle Aufmerksamkeit auf sich lasten fühlte. Nervös spielte sie mit ihren Daumen und hatte ihren Blick gen Boden gerichtet, als sie endlich die Kraft fand zu antworten:&lt;br /&gt;
„Mein Name ist [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]]… Und ich wollte einfach nicht zulassen, dass ein kleines hilfloses Wesen vor meinen Augen stirbt, weil ich nicht eingriff… Nicht noch einmal…“ Bilder des roten [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]]s schossen aus ihrem Gedächtnis hervor und trieben ihr Tränen der Trauer in die Augen.&lt;br /&gt;
„Nicht noch einmal?... Ich muss jeden Tag dabei zusehen, wie kleine hilflose Wesen vor meinen Augen sterben, weil andere Wesen maßlos leben wollen… Nicht noch einmal… Ich kann es nicht fassen… Was weißt du kleine Kreatur denn schon von Leben und Tod?“&lt;br /&gt;
Die Stimme des Schattens, war sie zuvor schon schneidend gewesen, hatte sich nun auch noch gleich einem Orkan erhoben und donnerte ehrfurcht erregend über den Hain, so dass ein jeder, der sie vernehmen konnte, den Kopf einzog und still ausharren wollte, bis der Sturm vorbei war.&lt;br /&gt;
„Sie weiß so viel wie man eben in einem Leben in der Natur lernen kann.“ Erschallte auf einmal eine hohe Stimme, die vom Himmel zu kommen schien. „Sie hat die tägliche Furcht und Ungewissheit gespürt, hat die Freuden über die einfachsten Dinge genossen und die Trauer über den Verlust der wertvollsten Dinge erlebt. Maßt du dir nun schon an das Recht auf Trauer und Schmerz gepachtet zu haben Xinglu?“&lt;br /&gt;
Und plötzlich landete direkt hinter [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] ein großer [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]], von dessen Federkleid sich ein paar rote Federn lösten und langsam um das Mädchen herum zu Boden glitten. Beim Anblick dieser Federn schossen dem Mädchen nur noch mehr Tränen in die Augen und sie befürchtete, dass ihr Kopf ihr einen Streich spielen würde, denn diese Federn würde sie überall wiedererkennen.&lt;br /&gt;
„Bist du so verbittert Xinglu, dass du nicht einmal erkennst, dass dieses Mädchen erst einige wenige Sommer alt ist, aber durch das Leben und die Reise in der Natur viel schneller gealtert und gewachsen ist? Erkennst du nicht, was du vor dir siehst?“&lt;br /&gt;
„[[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Zhu Que]]… worauf willst du hinaus? Erklär dich, wenn du dich schon einmal zu uns auf den Boden herablässt!“ Donnerte der Schatten abermals entgegen.&lt;br /&gt;
„Die Natur selber hat [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] auf ihrer Reise geholfen und sie wachsen lassen, um sie auf das kommende vorzubereiten. Willst du als Wächter und Aspekt dich nun gegen den Willen der Natur stellen?“&lt;br /&gt;
Ein tiefes Rauschen war zu hören, als der Schatten sich zu [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] hinab beugte und zielsicher ihrem Gesicht entgegen atmete und sie näher betrachtete. Hätte das Mädchen dies normalerweise als sehr unangenehm empfunden und sich scheu weggedreht, so blieb sie wie angewurzelt stehen und betrachtete sich stattdessen ebenfalls eingehend.&lt;br /&gt;
Sie hatte vor Wochen, vielleicht vor Monaten sogar aufgehört sich selber zu betrachten und so war ihr nie aufgefallen, dass ihr Körper in ihren einstmals kindlichen Augen riesige Züge angenommen hatte. Sie war stark gewachsen, hatte wahrscheinlich Kigiku eingeholt und noch ein wenig weiter gewachsen. Unter ihrer Jacke wölbten sich zwei Hügel nach außen, deren Maße wohl noch wachsen würden, wenn sie sich wieder einigermaßen ernähren würde. Auch ihr Haar war immer länger geworden und glich der goldenen Mähne eines Löwen. War sie vor ihrer Reise noch ein normales 10 Jahre altes Mädchen gewesen, so glich ihre Statur nun mehr der einer 15jährigen.&lt;br /&gt;
Sie kam aus dem Staunen nicht mehr heraus und verlor ob dieser Erkenntnis auch für einen kurzen Moment den Gedankengang, der ihr zuvor die Tränen in die Augen getrieben hatte. Aber dann brachte ihn eine rote Feder, die direkt vor ihren Füßen lag, wieder zurück.&lt;br /&gt;
„Du bist doch der kleine rote [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]] oder? Du lebst?“ Hauchte sie mit nach oben gerichteten Gesicht dem Kopf des gewaltigen [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]]s entgegen, der hinter ihr saß und dessen Oberkörper über ihr aufragte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===11. Kapitel===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Ja [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] ich lebe.“ Antwortete der [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]] mit sanfter Stimme, so dass [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] fast der Meinung war ein Lächeln auf dem weit entfernten Gesicht erkennen zu können.&lt;br /&gt;
„Nicht nur ergreifst auch noch du Partei für diese Kreatur, sondern du kennst sie auch noch [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Zhu Que]]? Was geht hier vor?!“ Schaltete sich die schwarze [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Schildkröte]] erneut ein und der große [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]] holte tief Luft, um zu einer Erklärung anzusetzen.&lt;br /&gt;
„Dass ihr es nicht vernommen habt, wundert mich nicht, aber vor fast einem Jahr vernahm ich die Klagen eines kleinen Baches weit im Westen. Als ich mich ihm näherte und ihn fragte, was es mit seinen traurigen Worten auf sich habe, erzählte er mir von seinem Fehler. Er habe, so berichtete er mir, in dem Versuch ein kleines Mädchen mit blondem Haar aufzumuntern einen alten Wanderer zu dieser gelockt, damit dieser sie mit seinen Geschichten aufmuntern könne. Als der Wanderer dem Mädchen von dem Waldgott erzählte, schnappte dieses sich seine Sachen und lief los, um den Waldgott zu finden und um Hilfe zu bitten. Aber wie sollte ein kleines Mädchen alleine überleben?&lt;br /&gt;
Ich beschloss also dem Bach zu helfen und dem Mädchen beizustehen. So begleitete ich [[Wichtige_Personen_in_Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]], das Mädchen aus der Geschichte des Baches, als kleiner [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]] und lehrte sie durch mein Beispiel vom Leben in der Natur.&lt;br /&gt;
Als der Herbst kam und die Zeit meiner Herrschaft sich dem Ende entgegen neigte, traf ich [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Bai Hu]] und bat ihn mir zu helfen. Fortan übernahm er es [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] zu begleiten, nachdem wir es so haben aussehen lassen als ob ich durch die Krallen [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Bai Hu]]’s gestorben wäre.&lt;br /&gt;
Während wir uns aber um [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] kümmerten, bemühte sich die Natur selber ebenfalls um [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]], half ihr beim Wachsen, beim Verstehen und beim Leben. Schon bald hätte sie uns nicht mehr gebraucht, aber wir waren zu neugierig auf das, was kommen könnte.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lange Zeit herrschte Stille, während der Schatten [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] eingehend musterte. Schließlich aber erhob er die Stimme, deren Worte er scheinbar direkt an [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] richtete.&lt;br /&gt;
„Würde ich dich am liebsten auf der Stelle zertreten für den Verstoß gegen mein Urteil, für die Schritte auf dem Boden meines Haines und für die Anmaßung, in der sich jene zwei auf deine Seite stellten und dich beschützten, so kann ich doch das Wirken der Natur an und in dir sehen.&lt;br /&gt;
Nun stelle ich dir also folgende Frage: Würdest du das Dorf, deren Bewohner dir in der letzten Woche Obdach gewährten, verlassen und zulassen, dass ich es mitsamt seiner Bewohner vernichte, wenn ich dafür deine Schwester Kigiku heile?“&lt;br /&gt;
[[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]]s Augen weiteten sich bei diesem Angebot genau so sehr wie sich die Augen des [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]]s und des [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]]s vor Wut verengten. Beide waren außer sich vor Zorn über die Hinterlist der Worte ihres Gottes, aber keiner von beiden hatte das Recht den Mund zu öffnen.&lt;br /&gt;
„Woher weißt du von Kigiku?“ Antwortete [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] stockend, woraufhin der Schatten lediglich tiefkehlig lachte.&lt;br /&gt;
„Ich weiß viele Dinge. Nun aber entscheide dich und lass dich nicht davon einnehmen, dass du deine Schwester nicht mehr lebendig antreffen würdest, wenn du dich jetzt auf den Rückweg begibst.“ Woraufhin der Schatten erneut lachte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===12. Kapitel===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Immer mehr Tränen schossen [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] in die Augen, ließen diese nach und nach überquellen und liefen dann eine nach der anderen die Wangen des Mädchens hinab, bis sie sich von diesen lösten und gen Boden fielen. Die kommende Entscheidung war die schwerste, die sie jemals hatte treffen müssen und es war der erste Moment, in dem sie ihre Reise in Frage stellte.&lt;br /&gt;
„Ich… Die Menschen sollen leben.“ Brachte sie schluchzend hervor und sah gleichzeitig ihre kranke Schwester vor ihren Augen, deren endgültiges Todesurteil sie nun unterschrieben hatte und die sie wohl nie wieder sehen würde.&lt;br /&gt;
„Was?!? Du maßt es dir an…?!?“ Donnerte die Stimme des Schattens wieder hervor, wurde aber von [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Bai Hu]] abrupt unterbrochen.&lt;br /&gt;
„Sie hat sich entschieden Xinglu. Hör auf mit deinen Spielen und sieh ein, dass du dich geirrt hast.“&lt;br /&gt;
„Gut, ich stehe zu meinem Wort. Aber ich habe nirgends von dem Leben des Mädchens geredet. Sie hat sich meinem Urteil entgegen gestellt und muss nun die Konsequenzen tragen!“&lt;br /&gt;
Schreckhaft atmete [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] ein und schaute mit geweiteten Augen auf den Schatten vor sich.&lt;br /&gt;
„Aber ich darf nicht ohne Weiteres nehmen, was die Natur gewährt hat… Also wirst du dir dein Leben verdienen müssen kleines Mädchen. Schließe die Augen und lass mich sehen, ob der Geist der Natur wirklich in deinen Knochen steckt.“&lt;br /&gt;
Und so sehr [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] auch dagegen ankämpfte, ihre Augenlider schoben sich unweigerlich vor ihre Pupillen und schon bald verschwammen die Bilder vor ihren Augen und die Gedanken in ihrem Kopf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie spürte weiches feuchtes Gras zwischen ihren blanken Zehen und eine Eule schickte ihren Ruf durch die Luft vorbei an ihren Ohren. Als sie die Augen langsam öffnete, sah sie sich inmitten eines großen Waldes stehen, deren Bäume genauso wie der Wald selber kein sichtbares Ende zu haben schienen. Alles an dem Wald wirkte merkwürdig urtümlich und erinnerte sie an die riesigen Bäume, die sie in der Nähe des Wasserfalls und des Haines gesehen hatte.&lt;br /&gt;
Erneut riss sie der Schrei der Eule aus den Gedanken und ließ in diesen Platz genug für die Erkenntnis, dass die Sonne gerade untergegangen war und die Schatten im Wald immer mehr die Oberhand gewannen.&lt;br /&gt;
Und dann spürte sie es, eine Präsenz im Schatten und der Blick unsichtbarer Augen auf ihrem Rücken. Die feinen Härchen auf ihrem Nacken stellten sich auf, sie machte einen zaghaften Schritt nach hinten und drehte sich dann plötzlich herum um loszurennen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===13. Kapitel===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Wind pfiff ihr ins Gesicht, sauste ihr um die Ohren und ließ den Klang seiner Stimme in diesen erklingen. Immer wieder schlugen ihr kleinere Äste, die sie nicht rechtzeitig bemerkt hatte, gegen den Körper und hinterließen an diesem immer mehr kleine Schnitte aus denen schon bald feine Bluttropfen hervorquollen. Schneller und schneller lief [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] durch den dunklen Wald, der sein wunderschönes Kleid abgelegt hatte und ihr nun seine dunkle und gefährliche Seite zeigte.&lt;br /&gt;
Wie konnte dies nur derselbe Wald, derselbe Ort sein, der sie mit den ersten Bildern verzaubert hatte? Fragte sie sich, als sie sich in Sicherheit wähnend an einen Baum lehnte und umschaute. Schon seit einiger Zeit hatte sie die Präsenz in ihrem Rücken nicht mehr gespürt. Sollte sie dieses Etwas wirklich abgehängt haben? Sie schaute sich nervös um, ließ den Blick ihrer Augen durch die Dunkelheit wandern und versuchte ihr pochendes Herz zu beruhigen. Es war schwer in der Dunkelheit überhaupt etwas auszumachen und immer wieder machte ihr Herz einen furchtsamen Sprung, wenn die Schatten der Bäume ihr obskure Wesen, die mit langen feingliedrigen Armen in der Dunkelheit zu tanzen schienen, vorspielten.&lt;br /&gt;
Plötzlich blitzte in der Dunkelheit etwas auf. Noch bevor sich die Härchen auf ihrem Nacken aufstellen konnten, war sie schon wieder los gerannt und hetzte durch den Wald. Das Blut, das sich in der kurzen Zeit der Rast auf ihrer Haut gesammelt hatte, wurde vom Gegenwind weggeweht und hinterließ eine feine rote Spur, der man viel zu leicht folgen konnte.&lt;br /&gt;
Wie sollte sie nur dem Schrecken, der mit Sicherheit den Tod bringen würde, entkommen? Wie sollte sie den Anbruch des Tages und das erste Licht, das die Schatten vertreiben würde, nur wieder erleben? Und wie sollte auch nur ein Mensch in dieser schrecklichen Umgebung überleben können?&lt;br /&gt;
Völlig außer Atem rannte das Mädchen dennoch weiter. Immer, wenn sie die Gefahr gegen einen Baum zu laufen ignorierend einen Blick über die Schulter warf, konnte sie einen formlosen Schatten im Schatten sehen, der der blutigen Spur folgte. Nein sie wunderte sich nicht mehr, dass die Menschen sich vor dieser Umgebung fürchteten und die Natur verändern wollten, um in ihr zu überleben. In dieser schrecklichen Umgebung würden sie nie anders überleben können!&lt;br /&gt;
„Vieles, das auf den ersten Blick schrecklich wirkt, ist nur ungewohnt für die Augen.“&lt;br /&gt;
Ertönte plötzlich die raue Stimme des alten Mannes in ihrem Kopf und sie erinnerte sich an die vielen Stunden, in denen er ihr eigentlich nur von der Natur erzählte.&lt;br /&gt;
„ Ein Wolf tötet nicht, weil er grausam sein möchte. Ein Wolf tötet, weil er überleben will. Der Wille zu Überleben ist das, was uns alle – selbst die Pflanzen – vereint.“&lt;br /&gt;
Aber dieses Ding, was auch immer es ist, ist böse! Das konnte sie deutlich spüren. Sie konnte spüren wie es Millimeter um Millimeter näher kam, sich wieder zurückfallen ließ und dann wieder langsam näher kam. Und das alles nur, um mit ihr zu spielen, um ihr den Schrecken in Mark und Bein zu jagen!&lt;br /&gt;
„Wahre Boshaftigkeit gibt es in der Natur nicht. Sie ist eine Erfindung der Menschen, um die Natur zu verteufeln.“&lt;br /&gt;
Aber sie konnte das Böse in diesem Ding eindeutig spüren. Und inmitten dieser schrecklichen Umgebung war niemand, der ihr helfen konnte. Sie war alleine.&lt;br /&gt;
„Niemals bist du alleine. Stets wirst du einen Baum, eine Blume oder zumindest einen Grashalm in der Nähe finden. Deine Mutter wird immer da sein und dich beschützen.“&lt;br /&gt;
Und auf einmal blieb [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] stehen. Langsam drehte sie sich zur Seite und legte die Stirn gegen die Rinde eines der riesigen Bäume. Wie hatte sie nur diese sanften Riesen verteufeln können? Wie hatte sie nur diese Umgebung als schrecklich bezeichnen können?&lt;br /&gt;
Sie schloss die Augen und wartete auf die Schritte, die sich sicher bald nähern und ihren Tod bedeuten würden. Aber sie würde nicht mehr rennen. Sie vertraute auf ihre Mutter und legte ihr Leben in deren Arme.&lt;br /&gt;
Und dann hörte sie ein leises Flüstern.&lt;br /&gt;
„Wie sich die Arme an mich lehnt. Oh du Arme, hör auf zu weinen.“&lt;br /&gt;
„Das sind keine Tränen, das ist Blut. Bist du zu hölzern geworden um den Unterschied zu merken?“&lt;br /&gt;
„Sie blutet? Warum denn nur?“&lt;br /&gt;
„Weil selbst kleine Äste die weiche Haut zerschneiden können.“&lt;br /&gt;
„Schau nur wie sie zittert.“&lt;br /&gt;
„Wie gerne würde ich ihr helfen.“&lt;br /&gt;
„Ich auch.“&lt;br /&gt;
„Ich auch.“&lt;br /&gt;
„Aber sie kann uns nicht hören.“&lt;br /&gt;
„Wir können sie nicht trösten.“&lt;br /&gt;
„Wir können sie nicht beschützen.“&lt;br /&gt;
„Würde sie uns nur hören können.“&lt;br /&gt;
„Wieso kann sie uns nicht hören?“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Ich kann euch hören!“ Schrie [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] mit all ihrer Kraft. „Bitte helft mir!“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Sie kann uns hören?“&lt;br /&gt;
„Sie möchte unsere Hilfe?“&lt;br /&gt;
„Wie lange ist es her?“&lt;br /&gt;
„Sollen wir singen?“&lt;br /&gt;
„Ja lasst uns singen!“&lt;br /&gt;
„Ja..Singen!“&lt;br /&gt;
Und plötzlich schwoll das Flüstern, war es zuerst noch leise und kaum zu hören gewesen, immer weiter an, gewann an Stärke und glich schon bald einem Orkan aus unterschiedlichen Stimmen, die durcheinander riefen. Nach und nach hörten die Stimmen auf zu rufen und fingen stattdessen an leise zu summen. Das Summen wurde immer lauter, übertönte schließlich die letzten Stimmen und brachte mit seinen tiefen Tönen [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]]s Innere sanft zum vibrieren.&lt;br /&gt;
Eine tiefe und warme Stimme erschallte, sang von den Strahlen der Sonne und den Tränen des Mondes und plötzlich setzten alle Stimmen in dieses Lied mit ein.&lt;br /&gt;
Es war das Lied der Schöpfung, die Erzählungen des ersten Baumes, der als Knospe miterlebt hatte wie Mond und Sonne von den Göttern auseinander gerissen wurden und fortan nie wieder zusammen sein und zugleich erstrahlen durften. Um wenigstens die Wärme des anderen und dessen Spiegelbild für wenige Momente zu erhaschen, nachdem dieser schwinden musste, erschufen die Zwei die Natur und die Wärme der Sonnenstrahlen sowie die Liebe in den Mondtränen hauchten der kargen Erde Leben ein.&lt;br /&gt;
Der Erste aber, der stark genug gewesen war vor all diesem bereits als Knospe den Boden zu durchbrechen, wuchs und wuchs bis er groß und prächtig war. Er war der Stärkste von allen und schließlich hob ihn der Mond aus der Erde und gab ihm die Fähigkeit zu wandern. So wurde der Erste als Xinglu, der Wanderer, bekannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Sie ist eingeschlafen.“&lt;br /&gt;
„Sie ist sicher.“&lt;br /&gt;
„Der Schatten ist fort.“&lt;br /&gt;
Das Flüstern der Bäume, sehr zaghaft und leise um das Mädchen nicht zu wecken, flog einige Zeit später dem Winde gleich wieder durch die Luft.&lt;br /&gt;
„Sie muss zurück.“&lt;br /&gt;
„Ja das muss sie.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===14. Kapitel===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Hört ihr das? Sie singen! Sie singen für das Mädchen, sie singen für [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]]!“ Stellte die große [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Schildkröte]] fassungslos fest, während sie sich im Kreis drehte und dem Lied der Bäume lauschte.&lt;br /&gt;
Das Geräusch des schabenden Panzers zusammen mit den Worten aus tiefer Kehle drangen durch die Schleier des Schlafes und holten [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] aus diesem empor.&lt;br /&gt;
„Sie kommt zu sich. Sie hat überlebt!“ Ertönte die Stimme des [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]]s ganz nah vor [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]]s Gesicht. Und als sie die Augen öffnete, sah sie die Gesichter des [Geschichte von Taki#Der rote Vogel - Suzaku|Vogel]]s und des [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]]s dicht über ihrem eigenen schweben und sie mit besorgten Blicken anschauten, bevor sie anfingen breit zu lächeln.&lt;br /&gt;
„Wo bin ich?“ Murmelte sie schlaftrunken, während sie sich den Schlaf aus den Augen rieb.&lt;br /&gt;
„Du bist im Hain des Waldgottes. Du hast geschlafen und wurdest im Traum auf die Probe gestellt.“&lt;br /&gt;
Antwortete [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Bai Hu]], der sich mit einem langgestreckten Seufzer anscheinend nach einer halben Ewigkeit wieder legte und sich wohlig streckte.&lt;br /&gt;
„Habe ich bestanden?“&lt;br /&gt;
[[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Zhu Que]] öffnete den Schnabel, anscheinend um antworten zu wollen, aber die tiefe Stimme Xinglu’s unterbrach ihn.&lt;br /&gt;
„Du hast mehr als das.“ Der riesige Schatten bewegte sich zum ersten Mal, seitdem [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] im Hain war, und schob sich langsam in das fahle Licht des Mondes.&lt;br /&gt;
„Niemals hätte ich erwartet, dass sie für dich singen würden. Niemals hätte ich erwartet, dass sie dieses Lied anstimmen würden.“&lt;br /&gt;
Murmelte das Wesen, dessen Körperbau dem eines Menschen glich, nur glichen Hände und Füße mehr einer Mischung aus Menschenhand und Bärentatze und die Haut schien aus einer rissigen und vor Alter schon schwarz gewordenen Baumrinde zu bestehen. Das Gesicht schließlich war dem eines Hirsches nachempfunden, nur dass sich Flechten aus großen Baumblättern vom Kopf über die Schultern des Wesens ergossen.&lt;br /&gt;
„Sie sangen von dir nicht wahr?“ Fragte [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] das Wesen, dessen große Augen von großer Trauer sprachen.&lt;br /&gt;
„Ja. Ich habe dieses Lied geschrieben und es einem jeden Baum früher vorgesungen, wenn er noch klein und schwach war. Das Lied half ihnen zu wachsen und den Gezeiten zu widerstehen, so dass sie fast so groß wurden wie ich einst. Deswegen nennt man es auch das Baumlied. Früher kannte es ein jeder Baum.“&lt;br /&gt;
„Deswegen sind die Bäume in der Nähe des Haines also so groß und der Winter dem Hain so fern!“&lt;br /&gt;
„Früher waren alle Bäume so groß. Damals wanderte der Wanderer noch jeden Tag über die Erde und sang zu jedem Baum.“ Mischte sich eine raue Stimme plötzlich ein und alle, egal ob Mensch, Tier oder Gott wandten dem Ursprung der Stimme den Kopf zu.&lt;br /&gt;
Ein alter Mann kam mit hinkenden Schritten über die Wiese dem See und der Insel entgegen und winkte dem Mädchen entgegen, das die Augen vor Staunen weit aufgerissen hatte.&lt;br /&gt;
„Du? Was machst du denn hier?“ Rief sie ihm entgegen. Anstatt aber eine Antwort des Mannes zu erhalten, erklang die Stimme des Waldgottes.&lt;br /&gt;
„[[Geschichte von Taki#Der blaue Drache – Seiryu|Quing Long]]. Jetzt wundert mich gar nichts mehr. Hast du [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] beigebracht zu den Bäumen zu sprechen?“&lt;br /&gt;
„Ich habe ihr lediglich von der Natur erzählt Xinglu. Alles Weitere hat sie selber erlernt.“&lt;br /&gt;
„[[Geschichte von Taki#Der blaue Drache – Seiryu|Quing Long]]?“ Verwirrt schaute [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] zwischen dem Alten und Xinglu hin und her.&lt;br /&gt;
Auf dem Gesicht des Alten aber, der am nahen Ufer des Sees angelangt war, bildete sich ein Lächeln und plötzlich erhob sich an derselben Stelle, an der der Alte soeben gestanden hatte, ein großer [[Geschichte von Taki#Der blaue Drache – Seiryu|blauer Drache]] in die Luft, nur um neben Xinglu wieder zu landen.&lt;br /&gt;
„Du hast es schon immer geliebt dich zu verkleiden.“ Murmelte die [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Schildkröte]].&lt;br /&gt;
„Du musst verstehen, dass ich dir nicht die Wahrheit zeigen durfte [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]]. Ich bin der Letzte der Vier und Erster des Kreises. [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Xuan Wu]], [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Zhu Que]], [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Bai Hu]] und ich, [[Geschichte von Taki#Der blaue Drache – Seiryu|Quing Long]] sind die 4 Wächter des Waldgottes und die ersten der Tiere, zu denen er wie zu den Bäumen sang. Ein jeder von uns ist die Inkarnation einer der Jahreszeiten. Ich bin der Frühling, [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Zhu Que]] ist der Sommer, [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Bai Hu]] ist der Herbst und [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Xuan Wu]] ist der Winter. Einst wandelten wir an der Seite Xinglu’s über die Erde. Als er sich aber veränderte, wandten drei von uns ihm den Rücken zu und nur[[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Xuan Wu]] blieb bei ihm.“&lt;br /&gt;
„Aber was habe ich damit zu tun? Ich wollte doch nur Kigiku retten.“&lt;br /&gt;
„Und in diesem einfach Streben hast du es geschafft mich an die Anfänge und das Gute in euch Menschen zu erinnern. Ich war es, der dich im Wald der Träume gejagt hat und hätten dir die Bäume nicht geholfen, so hätte dein Herz schließlich vor Angst aufgehört zu schlagen. Als aber die Bäume anfingen zu singen, da erinnerte ich mich. Sie sangen aber nicht nur von mir, sondern auch von dir. Sie sangen davon wie viel Angst du in der Dunkelheit hast, was für einen Weg du zurücklegen musstest und wie gerne sie dir helfen würden. Und mit jedem Wort verflog mein Hass und ich fing an euch Menschen zu verstehen.“&lt;br /&gt;
„Ich habe gar nicht gehört, dass sie von mir sangen. Hat diese wunderschöne tiefe Stimme etwa auch über mich gesungen?“&lt;br /&gt;
„Wunderschöne tiefe Stimme?“ Schaltete sich [[Geschichte von Taki#Der blaue Drache – Seiryu|Quing Long]] plötzlich ein und wechselte einige Blicke mit den drei anderen, während Xinglu die violetten Augen geschlossen hatte.&lt;br /&gt;
„Sie hat dich singen hören Xinglu? Wie ist das möglich? Du hast schon so lange nicht mehr gesungen.“ Brummte [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Bai Hu]] verdutzt.&lt;br /&gt;
„Sie erinnern sich noch immer daran wie ich zu ihnen sang. Und aus der Erinnerung heraus haben sie meine Stimme scheinbar beschworen. Es ist zu lange her, dass ich zu ihnen gesungen haben, und ich habe kein Recht zu ihnen zu singen bei all dem, was ich getan habe.“&lt;br /&gt;
„Das stimmt nicht! Sie reden stets miteinander und die ältesten von ihnen erzählen den jüngeren von deinem Lied. Sie kennen es alle und werden es nie vergessen.“&lt;br /&gt;
„Mir fehlt aber die Kraft zum Wandern. Hass und Zorn haben meine Beine schwer werden lassen.“&lt;br /&gt;
Er wandte sich von dem weißen [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] ab und dem Mädchen zu.&lt;br /&gt;
„Nein ich hörte keine tiefe Stimme, sondern eine hohe. Ich hörte die Stimme eines jungen [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Drachen]]n, der mich furchtlos anbrüllte. Die Bäume sangen von dem gelben Schuppenkleid des [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Drachen]]n und von der Wärme im Herzen dieses Wesens.&lt;br /&gt;
[[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] sie sangen von dir und es war so viel Wahrheit in ihren Worten, die ich erst jetzt vernehmen konnte.“&lt;br /&gt;
„Warum guckst du so traurig Xinglu? Was hast du vor? Was hat das zu bedeuten?“&lt;br /&gt;
Fragte das Mädchen nun sichtlich besorgt um den Waldgott.&lt;br /&gt;
„Es ist Zeit für mich das Geschenk, das mir der Mond einst gab, zurück zu geben. Ich habe meine Pflicht gegenüber meinen Brüdern und Schwestern vergessen und sie zu lange warten lassen. Ich sehne mich nach Ruhe [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]].“&lt;br /&gt;
Die Züge des Wesens erhellten sich und die Risse in der dunklen Rinde schlossen sich immer mehr.&lt;br /&gt;
„Die Zeit des Wanderers ist vorbei. Zu lange habe ich mich dagegen gewehrt einzusehen, dass die Welt mich nicht mehr braucht. Es ist nun an der Zeit, dass die Jüngeren auf sich aufpassen. Vieles wird sich verändern, aber wenn ich höre wie die Bäume für dich singen, so bin ich mir sicher, dass es nicht nur schlecht sein wird.“&lt;br /&gt;
„Willst du uns wirklich verlassen Xinglu? Was sollen wir ohne dich machen? Was sollen wir alleine machen?“ Rief [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Zhu Que]] mit Trauer in der Stimme.&lt;br /&gt;
„Helft dem gelben [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Drachen]]n bei der Wahrung dessen, was wir einst zusammen auf unseren Reisen verbreiteten. Natürlich nur, wenn du willst [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]].“&lt;br /&gt;
Das Mädchen schaute in die großen violetten Augen und auf die immer heller werdende Rinde, durch die von Minute zu Minute mehr Leben zu pulsieren schien.&lt;br /&gt;
„Was genau meinst du?“&lt;br /&gt;
„Vieles, was einst gut war, ist zerstört. Du hast mir aber gezeigt, dass nicht alles zerstört ist. Ich frage mich, ob sich Sonne und Mond so fühlten, als sie mich erblickten und das Leben erschufen….&lt;br /&gt;
Ich werde das Wandern aufgeben und wieder nur ein Baum sein, ein Baum der mit seinen Brüdern singt. Gerne werde ich von dem kleinen Mädchen singen, das zum [[Geschichte von Taki#Der_Gelbe_Drache|gelben Drachen]] wurde, der den Beginn einer neuen Zeit darstellt.&lt;br /&gt;
Ich würde gerne dabei zusehen, wie ein kleines Mädchen die Wunden, die ein alter Baum geschlagen hat, schließt und dabei hilft, dass wieder mehr Menschen das Lied der Bäume hören.“&lt;br /&gt;
[[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] konnte die Trauer in dem Wesen vor sich so deutlich spüren, dass es ihr die Sprache verschlug. Aber nicht nur Trauer, sondern auch Freude über die Erlösung konnte sie spüren. Es hatte nicht lange gedauert bis ihre Augen sich mit Tränen gefüllt hatten, so dass sie lediglich nicken konnte.&lt;br /&gt;
Der Waldgott lächelte sie voller Wärme an und streckte sich dann zu seiner vollen Größe aus. Ein wohliges Seufzen entfuhr ihm, als die alten Glieder sich zum beinahe letzten Mal bewegten und er sich mit stummen Gesten von seinen vier Freunden verabschiedete, die auf ihre Art viel treuer waren als er es je bis zu diesem Moment vermutet hatte. Dann legte er die letzten Schritte bis zum Mittelpunkt der kleinen Insel zurück, streckte sich erneut und seufzte dabei langgezogen.&lt;br /&gt;
Ein Rascheln und Rauschen war zu hören, als sich riesige Wurzeln in den Boden gruben und gewaltige Äste in die Höhe streckten. So schnell geschah alles, dass nur wenige Momente später sich dort, wo noch eben die Gestalt des Waldgottes gestanden hatte, ein gewaltiger Baum in die Höhe streckte und seine riesigen Äste weit über den See hängen ließ. Das gewaltige Blätterdach des Baumes erstreckte sich über den gesamten Hain und schützte diesen gleich einer Decke.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Epilog===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So verlor der Waldgott seinen Namen und war wieder nur der Erste. Im selben Moment aber erschallte zum ersten Mal seit langer Zeit die tiefe Stimme des Waldgottes und sang begleitet von vielen seiner Brüder das Lied des gelben [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Drache]]ns, so wie es hier geschrieben steht.&lt;br /&gt;
Lieder aber sind die älteste Form des Übernatürlichen und oft findet man in ihnen bereits einen Teil der Zukunft beschrieben. So erfuhr der kleine Bach, an dem das Lied begann, davon wie [[Geschichte von Taki#Der gelbe Drache|Hiwa]] begleitet von [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Zhu Que]], [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Bai Hu]], [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Xuan Wu]] und [[Geschichte von Taki#Der blaue Drache – Seiryu|Quing Long]] in das Dorf am Rand des großen Waldes kam und sowohl von dem Waldgott als auch von dessen Bedauern erzählten. Die Dorfbewohner hörten gerne den Geschichten dieser ungleichen Gruppe zu, ließen sich von diesen verzaubern und wollten alsbald den riesigen Baum selber sehen. Manche von ihnen blieben dort, andere verließen den Ort wieder, nur um von dessen Pracht zu erzählen.&lt;br /&gt;
So gründete sich schon bald unter dem schützenden Dach des Waldgottes ein kleines Dorf. Die vier Wächter, die es nun als Aufgabe ansahen neben dem Waldgott auch noch das Dorf und [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] zu beschützen, blieben bei den Menschen und halfen dem Mädchen dabei zu beschützen, zu trösten, zu beruhigen, zu lenken und vor allem zu erzählen und zu singen.&lt;br /&gt;
Zwei Jahre später, als die ersten Schneeflocken vom Himmel fielen und die mittlerweile zur jungen Frau herangewachsene [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] an die stürmische Nacht erinnerten, in der sie zum ersten Mal von dieser Welt erfuhr, wenn auch nur reichlich verwirrende Bruchstücke, stapfte eine vermummte Gestalt den schmalen von den Bewohnern angelegten Weg zum Hain empor.&lt;br /&gt;
Eine helle Stimme, ihr merkwürdig bekannt aber doch in den Wirren der Erinnerungen verloren, riss [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] aus den Erinnerungen und ließ sie von ihrem Platz am Rande des Sees aus in die Richtung der Gestalt sehen. Ihre Augen weiteten sich und füllten sich als bald mit Tränen, während ihre Füße über den von feinen Schneeflocken bedeckten Boden regelrecht flogen und sie in die weit geöffneten Arme der ihr entgegenlaufenden Kigiku trugen.&lt;br /&gt;
Der Bach plätscherte fröhlich, als er von der Wiedervereinigung der Schwestern hörte und weigerte sich im kommenden Winter vehement dagegen zu erstarren und einzufrieren, so groß war seine Freude. Erst die tiefe Stimme des Waldgottes aus der Ferne sorgte dafür, dass er sich beruhigte und als der Bach langsam erstarrte und für den Winter einschlief, freute sich der Waldgott über jenes letzte Geschenk, das er den Menschen und besonders seiner [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] geben konnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Wichtige Personen und Wesen aus Legenden und Sagen=&lt;br /&gt;
Hier sind wichtige Personen aus der Geschichte oder Legenden/Sagen von Takigakure aufgelistet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Dorfoberhäupter [[Takigakure]]s===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Ieyasu Kagetoya====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ieyasu Kagetoya das erste große [[Dorfoberhaupt|Oberhaupt des Dorfes]] [[Takigakure]]. Nach dem Fall [[Geschichte_von_Taki#Kakuzu|Kakuzus]] bei dem der gesamte damalige Ältestenrat verstarb, übernahm er nicht nur die Macht im [[Gesellschaft_in_Taki#Kagetoya|Kagetoya]] -Clan sondern auch im Dorf selbst.&lt;br /&gt;
Er galt als mächtiger Shinobi und entsprechend dem Ruf der [[Gesellschaft_in_Taki#Kagetoya|Kagetoya]] als großartiger Krieger. &lt;br /&gt;
Durch seine Autorität und auch teilweise durch Furcht vor seiner Rache stellte er einen sehr wackeligen Frieden in [[Takigakure]] her.&lt;br /&gt;
Er führte damals die grundlegende Struktur des heutigen Militärs in [[Takigakure]] ein, auch wenn dieses im Laufe der vielen Dynastien überarbeitet wurde, ist es grundlegend immer noch das System nach dem die [[Gesellschaft_in_Taki#Kagetoya|Kagetoya]] Krieg führen und sich organisieren.&lt;br /&gt;
Der [[Gesellschaft_in_Taki#Kagetoya|Kagetoya]] galt als streng, aufbrausend und ein wenig tyrannisch außerdem erzählt man sich das er ein begabter, wenn auch gerne riskant agierender, Stratege sei was letztlich zu seinem Sturz führte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Shingen Shiazu====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Shingen Shiazu, das zweite große [[Dorfoberhaupt|Oberhaupt des Dorfes]] [[Takigakure]], galt ebenso wie sein Vorgänger [[Geschichte_von_Taki#Ieyasu_Kagetoya|Ieyasu Kagetoya]] als begabter Shinobi und Stratege.&lt;br /&gt;
Jedoch hatte er dem Plan des Kagetoyas eine ganze Kompanie zu opfern widersprochen, als diese dann nicht nur überlebte sondern die Schlacht auch noch gewann schlug er sich auf die Seite der [[Gesellschaft_in_Taki#Fuyou|Fuyou]], deren Oberhaupt das Kommando über die folgende Kompanie hatte, was dazu führte das [[Geschichte_von_Taki#Ieyasu_Kagetoya|Ieyasu Kagetoya]] noch auf dem Schlachtfeld zum Selbstmord gezwungen wurde, um seine Ehre wieder reinzuwaschen.&lt;br /&gt;
Mit der Unterstützung der [[Gesellschaft_in_Taki#Fuyou|Fuyou]] und einiger jüngerer Clans wurde er dann zum zweiten Oberhaupt Takigakures erklärt. &lt;br /&gt;
Er erklärte die [[Geschichte_von_Taki#Ieyasu_Kagetoya|Ieyasu Kagetoya]] jedoch nicht zu Verrätern und ließ die Ehre der Familie unangetastet.&lt;br /&gt;
Shingen trat er kurz nach dem Bluterbenkrieg von seinem Amt zurück, da er sich in einer Schlacht schwer verletzt hatte und langsam alt wurde. Er galt in seiner Amtszeit zwar als strenges aber faires Oberhaupt, der stets jeden Vorschlag anhörte, bevor er seine Entscheidung traf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Mifune Ashura====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mifune Ashura war das dritte [[Dorfoberhaupt|Oberhaupt]] Takigakures und das erste das nicht aus einer der Gründerfamilien stammte.&lt;br /&gt;
Er war ein Veteran des Krieges, der sich in vielen Schlachten als großer Anführer bewährt hatte, vor allem durch die Tatsache das seine Truppen stets ihre Position gehalten hatten sowie geringere Verluste aufwiesen.&lt;br /&gt;
Jedoch hatte der Krieg ihn zu einem paranoiden Mann gemacht, er verschärfte die Sicherheitskontrollen und die Verteidigungssysteme von [[Takigakure]] erheblich. Auf seinen Wunsch wurde eine Kampagne gestartet, die die Bevölkerung davon überzeugte das man Ausländern nicht trauen könne und das die Abschottung von außen der einzige Schutz vor Eroberung wurde.&lt;br /&gt;
Dies hatte auch Erfolg, [[Takigakure]] igelte sich ein und sah alles als Bedrohung an, was zu allgemeiner Aufrüstung im Dorf führte.&lt;br /&gt;
Zudem schwächte er die Macht der [[Gesellschaft_in_Taki#Die_Gr.C3.BCnderclans|Gründerclans]] erheblich in dem er den Ältestenrat neu aufstellte und für niedere Clans zugänglich machte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Kessen Musou====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kessen Musou wurde nach dem überraschenden Tod [[Geschichte_von_Taki#Mifune_Ashura|Mifunes]], der scheinbar an einer Krankheit verstarb, ebenso überraschend zum neuen [[Dorfoberhaupt|Oberhaupt]] erklärt. Entgegen der Traditionen des Dorfes die Wege der alten Oberhäupter weiter zugehen, brach er damit und zum ersten Mal in der Geschichte öffnete [[Takigakure]] sich wieder nach außen. Ausländer wurden nicht länger verteufelt und argwöhnisch betrachtet, sondern willkommen geheißen und in die Dorfstruktur eingeführt.&lt;br /&gt;
Von vielen wurde Kessen Musou als wahrer Held vergöttert, da er eine unglaubliche Phase des Friedens in [[Takigakure]] einläutete, auf die man später immer noch neidisch war und sich zurück wünschte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Verräter [[Takigakure]]s===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Kakuzu====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kakuzu war einst einer der besten Shinobi des Dorfes [[Takigakure]]. So entsandte man ihn auf eine Mission den ersten Hokage, [[Geschichte_von_Konoha#vor_dem_BEK|Hashirama Senju]], zu töten, als diese jedoch scheiterte wurde er bei seiner Rückkehr ins Dorf stigmatisiert und für das Scheitern der [[Mission]] bestraft, obgleich diese sehr gefährlich war.&lt;br /&gt;
Darauf entwickelte der einst hochgelobte [[Jounin]] einen Hass auf das Dorf und tötete auf seiner Flucht nicht nur die Ältesten des Dorfes, sondern stahl das wichtigste verbotene [[Jutsu]] des Dorfes, das seit dem verloren ist. &lt;br /&gt;
Ab da an führte er ein Leben als Kopfgeldjäger und Söldner.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Nobu Gushiken====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nobu Gushiken, adoptierte Bruder des ehemaligen [[Dorfoberhaupt|Dorfoberhauptes]] [[Wichtige Personen in Taki#Wichtige_Personen_in_Taki#Muneyaki_Gushiken|Muneyaki Gushiken]], war ein ausgezeichneter Ninja des Dorfes und Mitglied der [[Einheiten_Takigakures#Tsuisekisha_.28J.C3.A4ger.29|Tsuisekisha]].&lt;br /&gt;
Ebenso wie sein älterer Bruder strebte er danach Oberhaupt Takigakures wurde, jedoch wurde sein Bruder stattdessen ernannt, was den jungen Mann verbittern ließ, worauf sich die Brüder zerstritten und seine Adoption herauskam.&lt;br /&gt;
Im Angesicht der steigenden Gefahr der [[Taki_no_Kuni#Jashin_Sekte|Jashin-Sekte]] versuchte er dann einen lange gehegten Plan umzusetzen, nämlich seinen Bruder zu entführen und zu töten, wobei er es so aussehen lassen wollte als wären die [[Taki_no_Kuni#Jashin_Sekte|Jashin]]-Kultisten es gewesen.&lt;br /&gt;
Wodurch er sich ersann zum neuen [[Dorfoberhaupt]] erklärt zu werden, jedoch scheiterte sein Plan durch die Heldentat [[Wichtige_Personen_in_Taki#Shinishi_Kudo|Shinishi Kudos]] der nicht nur den Verräter beseitigte sondern auch [[Wichtige Personen in Taki#Wichtige_Personen_in_Taki#Muneyaki_Gushiken|Muneyaki]] rettete.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Wächter [[Takigakure]]s===&lt;br /&gt;
Die Wächter [[Takigakure]]s entspringen aus der Sage &amp;quot;[[Geschichte von Taki#Das Lied des gelben Drachen|Das Lied des gelben Drachen]]&amp;quot;, welche von einem mutigen kleinem Mädchen und der Entstehung von [[Takigakure]] erzählt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Der blaue Drache – Seiryu====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quing Long bietet einen durchaus beeindruckenden Anblick, wenn er sich nicht in seiner Menschengestalt fort bewegt. Gerne verbringt er seine Zeit als Eremit getarnt, um den einen oder anderen Wanderer etwas über die Natur zu erzählen und beizubringen, so wie er es einst bei dem kleinen Mädchen Hiwa getan hatte. Nur sehr selten würde sich Quing Long in seiner wahren Gestalt einem Menschen zeigen. Sein edles und geduldiges Gemüt würden ihn für offene Geister zum höchst angenehmen Gesprächspartner machen. Vorurteilslos betrachtet er jeden Menschen einzeln und nicht die Menschheit als ganzes, bevor er sich seine Meinung zu einem Individuum bildet.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der blaue Drache Quing Long steht für die Jahreszeit Frühling und somit für die Geburt und die frühe Phase jungen Lebens, seien es Pflanzen, Menschen oder Tiere.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Der rote Vogel – Suzaku====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zhu Que hat ein durchaus heiteres Wesen. Das Interesse des roten Vogels weckt man durch Gesang und Lieder. Selber trällert er gerne verschiedene Lieder und am meisten gefällt es ihm, wenn sich aus seinem Gesang und das eines Menschen ein Duett bildet. Er kann die Form eines kleinen roten als auch großen roten Vogels annehmen. In Anwesenheit oder in der Nähe von Menschen würde er stets als kleiner Vogel auftauchen, um nicht als Wächter erkannt zu werden.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der rote Vogel Zhu Que steht für die Jahreszeit Sommer und damit für den Höhepunkt des Lebens mit all den Pflanzen und Lebewesen, die im Frühling noch klein und zierlich waren. Er steht für die Reichen Geschenke, die die Natur im Sommer bringen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Der weiße Tiger – Byakko====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bai Hu ist äußerst schlau und gerissen, wie es das Bild einer Raubkatze schon immer präsentiert hat. Der weiße Tiger kann die form einer kleinen weißen Katze annehmen, um ohne größeres Aufsehen zu erregen unter Menschen zu wandeln oder sich einzelnen Wanderern zu zeigen ohne direkt erkannt werden zu wollen. Meistens nutzt er diese Form, um die Verhaltensweisen eines Individuums zu beobachten. Reden würde er in seiner Katzenform nie, selbst als Tiger ist es schwer Bai Hu viele Worte zu entlocken. Nie verliert er mehr Worte als unbedingt nötig, man würde immer nur von ihm hören, dass für alles einen Richtigen Zeitpunkt und Ort gibt, wenn man versuchen würde mehr Worte aus ihm zu locken. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der weiße Tiger Bai Hu steht für die Jahreszeit Herbst und damit als Vorbote für die härteren Monate, die im Winter folgen. Mit ihm verbindet man auch den Aspekt der Jagd, der während der Herbstmonate an Wichtigkeit zunimmt, da Pflanzen und Bäume zur Ruhe kommen und bis zum Frühling keine Früchte austragen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Die schwarze Schildkröte – Genbu====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Xuan Wu würde auf Menschen einen etwas angst einflößenden Eindruck machen. Es ist schwer zu erahnen, wie es um das derzeitige Gemüt der schwarzen Schildkröte aussieht. Obwohl Xuan Wu durch das kleine Mädchen Hiwa eines besseren belehrt wurde, was die Menschen in Bezug auf die Natur angeht, so konnte er nie wirklich seinen Argwohn gegenüber die Menschen ablegen. Immer noch sieht er die meisten Menschen als Zerstörer von Natur und Leben. Nur sehr schwer lässt er sich von der Gutherzigkeit und Naturverbundenheit eines Individuums überzeugen. Sollte man dies aber geschafft haben, so genießt man das voller Vertrauen und den Schutz der argwöhnischen Schildkröte. Natürlich stehen die Menschen [[Takigakure]]s automatisch unter seinem Schutz, da er diese als Abkömmlinge der ersten Dorfbewohner ansieht.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die schwarze Schildkröte Xuan Wu steht für die Jahreszeit Winter und damit für die Ruhe selbst, die während eines jeden Winters in der Natur einkehrt. Oftmals wird auch der Tod mit ihm in Verbindung gebracht, denn nicht alle Lebewesen überstehen den kalten Fängen des Winters.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Der gelbe Drache====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Mädchen namens Hiwa ist ein sehr naturverbundener Mensch. Sie weiß jeden Aspekt der Natur zu schätzen, achtet jede noch so kleine Lebensform und würde immer zum Wohle dieser handeln. Ihr eigenes Wohl stellt sie unter das von anderen, selbst wenn es um das Wohl fremder Menschen geht. Sie ist eine lebensfrohe Person, die sich gerne auch bei anderen Menschen aufhält. Durch ihren langen und außergewöhnlichen Aufenthalt in der Natur, ist diese zu ihrem eigentlich Zuhause geworden, etwas das man ihr auch anmerkt. Sie verbringt mehr Tage in Wäldern als unter Menschen. Man sagt ihr nach, dass sie mit Bäumen reden kann.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Hiwa gilt heute als Tod, wobei man sich dessen nie gewiss war. Man erzählt sich, dass sie eines Tages einfach im Wald verschwunden und nie wieder zurück gekehrt war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Frage-Sektion ==  &lt;br /&gt;
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== Navigation ==&lt;br /&gt;
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		<author><name>Shinishi</name></author>
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		<id>https://wiki.narutorpg.de/index.php?title=Gesellschaft_in_Taki&amp;diff=25603</id>
		<title>Gesellschaft in Taki</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.narutorpg.de/index.php?title=Gesellschaft_in_Taki&amp;diff=25603"/>
		<updated>2016-03-16T08:05:14Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Shinishi: /* Feiertage in Takigakure */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Hier findet ihr heraus wie Takigakure zu welchem [[Bluterbe|Clan/Bluterbe]] steht und welche bekannten Familien und Feste es gibt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Die Gründerclans==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier sind die vier Gründerfamilien Takigakures aufgelistet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Shiazu=== &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;&#039;Oberhaupt:&#039;&#039;&#039; [[Wichtige_Personen_in_Taki#Shari_Shiazu|Shari Shiazu]]&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;&#039;Wappentier:&#039;&#039;&#039; [[Geschichte_von_Taki#Der_blaue_Drache_.E2.80.93_Seiryu|Blauer Drache]] &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;&#039;Weitere bekannte Mitglieder:&#039;&#039;&#039; &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
:[[Wichtige_Personen_in_Taki#Hattori_Shiazu_-_Titel:_Taishi|Hattori Shiazu]] - [[Einheiten_Takigakures#Taishi|Taishi]] &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
:[[Wichtige_Personen_in_Taki#Shuya_Shiazu|Shuya Shiazu]] &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Allgemeine Informationen:&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Shiazu sind einer der angesehenen und alten Ninjaclans aus [[Takigakure]]. Der Blaue Drache ist ihr Symbol, da sie der Legende zufolge auf eben diesem zu dem Baum geritten sind, der schließlich zum zentralen Merkmal [[Takigakure]]s werden sollte. Wissenschaftler, allen voran die [[Geschichte_von_Taki#Bekannte_Clans_Takigakures|Fuyou]]-Familie, bestreiten diese Möglichkeit jedoch und halten es für wahrscheinlicher, dass die Shiazu über die Flussreichen Umlande herangereist sind, die man mit einiger Phantasie sicher mit blauen Drachen vergleichen könnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als vor einigen Generationen die Vorherrschaft der alten Clans gebrochen wurde und es auch [[Dorfoberhaupt|Dorf-Oberhäupter]] gab, die keinem von ihnen angehörten, haben die Shiazu sich mehr und mehr von der Öffentlichkeit in ihre eigenen Viertel und Straßen zurückgezogen. Sie erziehen ihre Kinder hinter hohen Mauern und vor den Blicken Fremder geschützt, bis sie glauben, dass ihr Spross bereit für die Ninja-Akademie sei ohne dort seine Familie mit Schande zu bedecken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es heißt, sie besäßen zwei Gesichter: Ein lächelndes und ein ernstes. Am bekanntesten ist dabei natürlich das lächelnde Gesicht, mit dem sie sich der Öffentlichkeit entgegenstellen. Da die Schande eines Shiazu auf seine ganze Familie zurückfällt, werden selbst die jüngsten Mitglieder der Familie streng darauf hintrainiert ihren Clan würdig zu vertreten. Dabei geht es nicht darum Autorität ausstrahlen, vielmehr sollen sie einen friedlichen und bescheidenen Eindruck bei den übrigen Dorfbewohnern hinterlassen. Sie verhalten sich zumeist diplomatisch, versuchen mit Freundlichkeit und allenfalls versteckten Drohungen weiterzukommen. Das zweite, ernste Gesicht, richtet sich vornehmlich gegen die eigene Familie. Je nachdem, wie hoch das Talent eines Shiazu von den Clanältesten eingeschätzt wird, steigen die Erwartungen an diesen. Diese Erwartungen zu erfüllen wird als Pflicht angesehen und Familienmitglieder, die dieser Pflicht nicht nachkommen können mit starker sozialer Ausgrenzung bestraft werden. Um diesen Erwartungen widerum gerecht zu werden, unterziehen sich manche Familienmitglieder hartem physischen und psychologischem Training, bis sie die Anforderungen entweder erfüllen oder die Clanältesten sich eingestehen müssen den Ninja überschätzt zu haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch im täglichen Leben spielen diese zwei Gesichter eine wichtige Rolle für die Shiazu. Ein Beispiel hierfür wäre, dass viele Shiazu öffentlich die Schwächung der alten Clans befürworten und dem Oberhaupt [[Takigakure]]s Rückhalt zuzusprechen, da dieser ihr Dorf und damit auch ihren Clan repräsentiert. Innerhalb der eigenen Clanreihen mag das jedoch ganz anders aussehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der relative Reichtum der Shiazu begründet sich vor allem auf die Nahrungsversorgung [[Takigakure]]s mit Reis, sowie einem Überschuss den sie beizeiten exportieren. Finanziell stellen sie jedoch keine wirkliche Macht dar. Die Macht des Clans manifestiert sich eher auf politischer Ebene, vor allem auf Gefallen, die sie im Notfall bei dieser oder jener Familie einlösen können. Eine Stärke der Shiazu war immer ihre Überzeugungskraft, die Fähigkeit dort Verbündete zu finden, wo andere gar nicht erst zu suchen wagten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Shiazu verbindet ausserdem eine über viele Generationen hinwegführende Abneigung gegenüber der [[Gesellschaft_in_Taki#Kagetoya|Kagetoya]] Familie, mit denen sie vor der Gründung [[Takigakure]]s einen blutigen Krieg führten. Obwohl dies keine offene Feindschaft mehr ist, geschieht es doch recht selten, dass die Shiazu zugeben, dass sich ihre Interessen mit denen der [[Gesellschaft_in_Taki#Kagetoya|Kagetoya]] decken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Kagetoya===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;&#039;Oberhaupt:&#039;&#039;&#039; [[Wichtige_Personen_in_Taki#Matsudaira_Kagetoya|Matsudaira Kagetoya]]  &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;&#039;Wappentier:&#039;&#039;&#039; [[Geschichte_von_Taki#Die_schwarze_Schildkr.C3.B6te_.E2.80.93_Genbu|Schwarze Schildkröte]]&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;&#039;Weitere bekannte Mitglieder:&#039;&#039;&#039; &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
:[[Wichtige_Personen_in_Taki#Ai_Kagetoya_-_Titel:_Shoheki|Ai Kagetoya]] -  [[Einheiten_Takigakures#Shoheki|Shoheki]]&lt;br /&gt;
:[[Wichtige_Personen_in_Taki#Saori_Kagetoya|Saori Kagetoya]] -  [[Einheiten_Takigakures#Tsuisekisha_.28J.C3.A4ger.29|Tsuisekisha]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Allgemeine Informationen:&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
Die Kagetoya sind einer der angesehenen und alten Ninjaclans aus [[Takigakure]]. Der Legende nach erschien ihnen Genbu, die schwarze Schildkröte und führte sie zu dem kleinen Dorf, das sich am Fuße des großen Baumes entwickelt hatte, um an Genbus Stelle Xinglu zu beschützen. Viele Legenden ranken sich um diesen Clan, der geboren zum Krieg zu sein scheint. Stets haben sie große Krieger und Beschützer für das Dorf hervor gebracht und standen in jeder Schlacht mit an vorderster Front. Doch sie verloren mehr und mehr die Verbindung zu den Dorfbewohnern und zu ihren Wurzeln und schlussendlich auch das Vertrauen des Dorfs und der Dorfbewohner. Immer weniger hörte man von ihnen und ähnlich eines verletzten Tieres zogen sie sich zurück in ihre Gebiete innerhalb des Dorfes, die immer mehr den Zahn der Zeit zu spüren bekamen und zeigten, das der Clan auch finanziell nicht mehr gut da stand. In einer Zeit des Friedens schien für diesen Clan voller Krieger kein Platz mehr zu sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch in den Jahren, die sie zurückgezogen verbrachten und in denen sie selten andere Meldungen, als die über ihren Konversatismus verlauten ließen, passten sie sich immer mehr an die neuen Begebenheiten an. Sie benutzen ihr großes Wissen um den Kampf, um in ihrer Schmiede Waffen herzustellen und diese zu verkaufen und als das Dorf wieder in einen Krieg fiel waren sie da, um es zu vertreten. Mehr und mehr blüht dieser alte Clan wieder auf, was vor allem in den Augen der Shiazu, ihrer alten Rivalen, nur ungerne gesehen wird. Sie restaurieren ihre alten Anwesen und bereichern gelegentlich ihr dünn gewordenes Blut durch Adoptionen vielversprechender Shinobi.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Ausbildung eines Kagetoya passiert auf dem Schlachtfeld. So war es immer und so wird es immer sein. Sie behüten ihre Sprösslinge nicht solange bis sie sicher alles überlebene würden, sondern werfen sie schnell ins kalte Wasser und beten für ihr Überleben. Das erste Mal, wenn ein Kagetoya von einer Schlacht zurückkehrt, wird er als vollwertiges Clanmitglied angesehen und ein großes Fest wird für ihn gefeiert. Die, die nicht von dieser Feuerprüfung zurückkehren, werden betrauert und als Kinder begraben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei all der Tradition, die dieser [[Clan]] sich bewahrte und ausstrahlt, haben sie doch gerade gelernt auch die Weitsicht und den Zusammenhalt zu üben. Sie halten nicht viel von Intrigen, politischen Ränkespielen und Etiketten aber werden dennoch in diesen geschult, um sie durchschauen zu können und länger zu überleben. Trotz all dem sind sie der Schild des Dorfes, der Panzer der schwarzen Schildkröte und werden stets den offenen Kampf in der ersten Reihe für ihr Dorf suchen und vorziehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Nanaya===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;&#039;Oberhaupt:&#039;&#039;&#039; [[Wichtige_Personen_in_Taki#Miyamoto_Nanaya|Miyamoto Nanaya]]&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;&#039;Wappentier:&#039;&#039;&#039; [[Geschichte_von_Taki#Der_wei.C3.9Fe_Tiger_.E2.80.93_Byakko|Weißer Tiger]]&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;&#039;Weitere bekannte Mitglieder:&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
:[[Wichtige_Personen_in_Taki#Keji_Nanaya|Keji Nanaya]] - [[Einheiten_Takigakures#Shisho|Shisho]]&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Allgemeine Informationen:&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Nanaya sind einer der angesehenen und alten Ninjaclans aus [[Takigakure]]. Der Legende zufolge war es ein mächtiger, weißer Tiger, der dem Gründervater dieses [[Clan]]s nach einer im Schneegestöber verlorenen Schlacht das Leben rettete und zu seinen Angehörigen zurückzog. Obwohl sie demnach der erste [[Clan]] waren, der zu seinem heutigen Wappen gelangte, liegen die Daten über diesen Vorfall ebenso wie der Name des Nanaya-Gründers im tiefen Dunkel der Geschichte verborgen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Familie tat sich vor allem dadurch hervor, dass sie sich im Gegensatz zu den drei anderen Familien nahezu gar nicht hervortat. Wenig ist über die Taten der Nanaya Familie bekannt, die ihre Werke im Dunkel der Nacht verrichten und auch dort zurücklassen. Sie meiden Villen oder größere Landhäuser, besitzen jedoch das ein oder andere Dojo innerhalb des Dorfes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Spionage und Tarnung war immer das Markenzeichen der Nanaya gewesen, die Schatten ihre Verbündeten. Da der Zweifel und das Ungewisse ihre Verbündeten sind, versuchen sie nach Möglichkeit mit verdeckten Karten zu spielen. Egal ob in der Politik, auf einer Mission oder auch ganz privat: Die Nanaya werden dazu erzogen ihre Pläne und ihre Möglichkeiten geheim zu halten. Wie sie sich auch geben mögen, ob sie die Wahrheit sprechen oder dreiste Lügen verteilen, eine klare Linie sollte niemals erkennbar werden. Obwohl sie diese Einstellung oft einsam werden lässt, sind sie immer ein wichtiges Instrument des Dorfes gewesen. Und nicht mehr wollen sie sein. Vermutlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt nicht viele Nanaya, die zum Anführer geboren schienen. Die meisten von ihnen ordnen sich einem starken Anführer unter, versuchen diesen höchstens im Notfall insofern zu manipulieren, dass er den Wünschen der Nanaya entsprechend handelt. Einen Namen müssen sie sich nicht machen. Wer von den Nanaya weiß, der weiß auch was ihn in dieser Familie erwartet. Es ist nicht sinnvoll mehr Aufmerksamkeit auf sich zu ziehen, als unbedingt notwendig. Ihren Reichtum beziehen die Nanaya aus einer Reihe von Teehäusern in und ausserhalb [[Takigakure]]s, die ihnen auch als wichtige Informationsquelle dienen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Fuyou===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;&#039;Oberhaupt:&#039;&#039;&#039; [[Wichtige_Personen_in_Taki#Shentin Fuyou|Shentin Fuyou]]&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;&#039;Wappentier:&#039;&#039;&#039; [[Geschichte_von_Taki#Der_rote_Vogel_.E2.80.93_Suzaku|Roter Vogel]]&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;&#039;Weitere bekannte Mitglieder:&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
:[[Wichtige_Personen_in_Taki#Shouta_.22Der_Druide.22_Fuyou_-_Titel:_Senyaku|Shouta &amp;quot;Der Druide&amp;quot; Fuyou]] - [[Einheiten_Takigakures#Shisho|Shisho]]&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Allgemeine Informationen:&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Fuyou sind einer der angesehenen und alten Ninjaclans aus [[Takigakure]]. Ein alter Ninjameister dieses Clans der viele Jahre vor der Gründung [[Takigakure]]s lebte, soll einst eine Kunst beherrscht haben die ihm die Form eines roten, brennenden Vogels gegeben hatte. Nobue Fuyou, auch &amp;quot;Unsterblicher Phönix&amp;quot; genannt, begeisterte die Menschen auch noch lange nach seinem letztendlich doch nicht abwendbarem Tode, bis die Fuyou sein Andenken schließlich zu ihrem Wappen formten. Jeder Versuch aus diesem Vogel ein mythologisches Tier werden zu lassen wird seit jeher von den Fuyou vehement abgestritten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anders als viele derart alte [[Clan]]s, fingen die Fuyou bereits früh damit an sich den anderen Dorfbewohnern [[Takigakure]]s zuzuwenden. Viele von ihnen leben mit ihren Familien im ganzen Dorf verstreut, doch wohnt zumindest die Fuyou Hauptfamilie weiterhin in den Reichenvierteln [[Takigakure]]s.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit jeher haben die Fuyou sich den Künsten der Heilung verschrieben. Sie waren die ersten, die den Bau eines Krankenhauses befürworteten und forschen aktiv nach immer neuen Mitteln und Wegen verwundete Ninja zu schützen und zu versorgen. Sie besitzen vielleicht die meisten Fürsprecher innerhalb des Dorfes, jedoch auch die geringsten Ambitionen der alten Clans. Die Fuyou sind leidenschaftliche Männer und Frauen der Wissenschaft. Sie ziehen die Forschung religiösen Praktiken vor, haben sich jedoch auch auf anderen Gebieten oft als sehr stur und verbissen erwiesen. Wenn die Taktiken der Shiazu zu scheitern drohten, die Spione der Nanaya nicht zurückkehrten und die Krieger der Kagetoya zurückwichen, waren es die Fuyou die bis zuletzt die Hoffnung bewahrten und die Motivation am Leben hielten. Und sie sollten stets Recht behalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Viele Mitglieder der Fuyou sind Mediziner und Sanitäter, doch steht es jedem Clanmitglied frei seinen eigenen Weg im Dorf zu wählen, wenn sie sich denn bei ihren &amp;quot;Mein Sohn wird bestimmt einmal ein großartiger Arzt!&amp;quot; schwärmenden Eltern durchsetzen können. Wann immer sich die Familie versammelt, darf mit hitzigen Diskussionen intelligenter Menschen gerechnet werden, bei denen auch tatsächlich das Ergebnis und nicht persönlicher Stolz im Vordergrund steht. Zu den Schattenseiten dieser Familie mag das ein oder andere dunkle Experiment zählen. Die Führung der Fuyou hat geringe Schwierigkeiten damit moralische Grenzen zu übertreten, solange dies dem Wohle des Clans, der Wissenschaft oder Dorfes dient.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenig kümmert die Fuyou die Politik des Dorfes, solange sie in ihren Möglichkeiten nicht eingeschränkt werden. Sie sind daher auch die Ersten die mit den alten Traditionen brechen werden, sollten neue Alternativen verlockender klingen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Wichtige Familien Takigakures==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier sind weitere wichtige und bekannte Familien Takigakures aufgelistet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Kudo===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;&#039;Oberhaupt: &#039;&#039;&#039;[[Wichtige_Personen_in_Taki#Shinishi_Kudo|Shinishi Kudo]]&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;&#039;Weitere bekannte Mitglieder:&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
:[[Wichtige_Personen_in_Taki#Mishima_Kudo|Mishima Kudo]]&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Allgemeine Informationen:&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Kudo Familie ist die mit Abstand reichste Familie in [[Takigakure]] no Sato. Sie begannen als einfache Händler, die mit seltenem, teurem Schmuck, Diamanten und Gold handelten. Heute sind es Luxusartikel (im Bereich Möbel, Inneneinrichtungen, Kleidung) deren Zielgruppe nur die höchste Gesellschaftsschicht ist. Dank des vielen Handels mit der hohen Gesellschaftsschicht, besitzen sie einen guten Ruf im Kreis der Wohlhabenden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Innerhalb der Familie gibt es jedoch eine klare Struktur, die einem Außenstehenden selten bekannt ist. Um die wirtschaftliche Macht und den Namen der Kudos zu bewahren, ist die Familie zwischen Haupt- und Nebenfamilien unterteilt. Es herrscht die Tradition, dass das Oberhaupt vor seinem Ableben einen Nachfolger bestimmt. Das neue Oberhaupt erbt stets das gesamte Kudo-Vermögen, um nicht die angesammelte wirtschaftliche Macht der Familie zu vermindern. Als potenzielle Erben kommen nur Mitglieder der Hauptfamilie in Frage. Deshalb gehören oft nur die direkten Nachkommen des Oberhaupts der Hauptfamilie an, um aus diesem Kreis auch den zukünftigen Nachfolger bestimmen zu können. Aus diesem Grund herrscht stets ein Konkurrenzkampf zwischen den Mitglieder der Hauptfamilie, mit dem Ziel die Gunst des Oberhaupts für sich sichern zu können. Es ist nicht ungewöhnlich, dass das neue, aus dem Machtkampf triumphierende Oberhaupt, als erstes die Familien seiner ehemaligen Konkurrenten und Geschwister zur Nebenfamilie degradiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Mitglieder der Hauptfamilie wohnen in teuren Anwesen, kleiden sich edel und leben in fast verschwenderischem Luxus. Bereits in den früheren Jahren wird ihr kaufmännisches Verständnis stark geschult und jedes Individuum wird darauf ausgebildet, richtige, unabhängige Entscheidungen im Wirtschaftsgeschehen der Kudos treffen zu können. Die Mitglieder der Hauptfamilie führen im Arbeitsalltag gewöhnlich nur leitende Aufgaben durch und treffen sich mit ihren wohlhabenden Kunden, um bei einem gemeinsamen Essen über die Verkaufskonditionen ihrer Luxusartikel zu verhandeln. Sie machen kein Geheimnis aus ihrem Reichtum und bilden sich ein jederzeit alles kaufen zu können was sie wollen. Sie sind gute Redner und verstehen es sich präsentieren zu können. Aufgrund ihres weniger bescheidenen Auftretens werden sie vom normalen Volk als sehr arrogant eingestuft und genießen entsprechend einen weniger guten Ruf im Dorf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Mitglieder der Nebenfamilie bestehen teilweise aus ehemaligen Hauptfamilienmitglieder, die nicht als Erbe berücksichtigt wurden und im Anschluss ihre Position verloren oder aus Personen, die sofort in die Nebenfamilie hineingeboren wurden. Viele von ihnen führen ihre eigene Existenz, während andere, in unterbesetzten Rollen, im Kudo-Handel beschäftigt sind. Die Nebenfamilienmitglieder haben die Pflicht einen monatlichen Beitrag an die Hauptfamilie abzugeben, um die finanzielle Macht der Hauptfamilie aufrechtzuerhalten und noch weiter zu fördern. Im Gegenzug besitzen sie durch die Angehörigkeit eine gewisse Sicherung, wodurch sie im Fall von Insolvenz oder mangelndem Ehrgeiz jederzeit im Handel der Hauptfamilie tätig sein können. Diese Sicherung reicht so weit, dass sie im schlimmsten Fall nur etwas über dem Durchschnitt verdienen. Zwar besitzen die Mitglieder der Nebenfamilie gewöhnlich nicht die Arroganz und die Prahlerei der Hauptfamilie, scheuen aber nicht davor zurück vom Namen und Einfluss der Hauptfamilie zu profitieren, um ihre eigenen Vorteile daraus zu ziehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben der Haupt- und Nebenfamilie gibt es Außenseiter. Das sind Kudos die sich entweder bewusst von der Familie getrennt haben, um unabhängig zu werden oder die nicht bereit waren zu arbeiten. Die Außenseiter werden von den Haupt-, sowie Nebenfamilienmitgliedern bei jedem Treffen und jeder Gelegenheit gerne verspottet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem sich die Kudos wirtschaftlich im Land etabliert hatten setzte das Oberhaupt [[Wichtige_Personen_in_Taki#Mishima_Kudo|Mishima Kudo]], im Namen der Kudos, einen ersten Schritt in die Politik und in die Ninjawelt. Er trat dem Dorf [[Takigakure]] bei, kaufte sich mächtige [[Bluterben]] und stattete seine 5 Söhne mit unterschiedlichen [[Bluterben]] aus. Die Söhne waren jedoch alle zu unerfahren, um sofort von Anfang a, mit den [[Bluterben]] richtig umzugehen und sollten deshalb ihre [[Bluterben]] so gut wie es geht meistern. Dieses Wissen sollten sie an ihre Kinder weitergeben, damit diese ohne Handicaps in die Ninjawelt eintreten konnten. Seine Enkel, die alle die [[Bluterben]] ihrer Väter übernahmen, wurden in die Akademie eingeschrieben und sollten den Konkurrenzkampf ihrer Väter austragen. Der gleiche Kampf, der am Ende immer ein neues Oberhaupt der Kudos hervorbrachte.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Schließlich ging [[Wichtige_Personen_in_Taki#Shinishi_Kudo|Shinishi Kudo]] siegreich aus dem Konkurrenzkampf hervor, indem er zum Dorfoberhaupt Takis wurde und [[Wichtige_Personen_in_Taki#Mishima_Kudo|Mishima Kudo]] ihn daraufhin zum sofortigen Oberhaupt der Kudos ernannte.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Wie die Position der anderen Mitglieder der Hauptfamilie aussieht, ist bisher unbekannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Atsumichi===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;&#039;Oberhaupt:&#039;&#039;&#039; keines&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;&#039;Weitere bekannte Mitglieder:&#039;&#039;&#039; -&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Allgemeine Informationen:&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der Clan der Atsumichi ließ sich nicht lange nach dem Ende der Bluterbenkriege in [[Takigakure]] nieder und wuchs schnell zu einer großen aber nie sehr einflussreichen Familie an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zumeist als Ninja oder Wildhüter beschäftigt, leben die Mitglieder der Familie nach den philosophischen Grundsätzen des [[Clan]]gründers. Diese als Hedayismus bezeichnete Philosophie betrachtet den Menschen und die von ihm geschaffene Gesellschaft als eine simple Erweiterung des natürlichen Lebenskreislaufes: Genauso geprägt von einem Gleichgewicht zwischen Produzenten, Konsumenten und Destruenten, sowie der Möglichkeit plötzlicher neuer Muster und Mutationen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Familie ist von außen leicht an der im Stammbaum dominanten roten Haarfarbe und der Tatsache zu erkennen, dass sie die einzigen in Taki vertretenen Mitglieder des Nekozukabluterbes darstellen, das statt Hunden Katzen als Partnertiere nutzt. Ruf und Ansehen entsprechen nicht unbedingt der Größe des [[Clan]]s, da die Erziehung vieler Kinder und das Versorgen der Clantiere sehr kosten- und zeitaufwendig ist. Außerdem hält sich hartnäckig das Gerücht, dass die Mitglieder des [[Clan]]s oft zu &amp;quot;unsittlichem und respektlosem Verhalten&amp;quot; neigen, was allerdings auch bei den Inuzukaclans verschiedener Dörfer der Fall ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Bekannte [[Clan]]s [[Takigakure]]s==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier sind die Informationen zur Gesellschaft in [[Takigakure|Taki]] zu finden, die euch Anreize für das [[RPG]] geben und zeigen sollen, wie ihr euren [[Clan]] oder euer [[Bluterbe]] in Takigakure ausspielen könnt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;Wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; style=&amp;quot;width:20%;&amp;quot; | &#039;&#039;&#039;Clan/Bluterbe&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; | &#039;&#039;&#039;Anzahl Mitglieder&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; | &#039;&#039;&#039;Ansehen im Dorf&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot; |[[#Mokuton|Mokuton]]&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot; |vereinzelte Shinobi&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot; |Hoch&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot; |[[#Ningyosenshu_Clan|Ningyosenshu Clan]]&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot; |vereinzelte Shinobi&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot; |Durchschnittlich&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot; |[[#Kyushu_Suru|Kyushu Suru]]&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot; |vereinzelte Shinobi&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot; |Durchschnittlich&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot; |[[#Spinnenbluterbe|Spinnenbluterbe]]&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot; |vereinzelte Shinobi&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot; |Angst&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot; |[[#Kaguya|Kaguya]]&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot; |vereinzelte Shinobi&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot; |Gering&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot; |[[#Aburame_Familie|Aburame Familie]]&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot; |selten&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot; |Gering&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot; |[[#Souma_no_Kou|Souma no Kou]]&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot; |kleines Bluterbe&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot; |Verhasst&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot; |[[#Akimichi_Clan|Akimichi Clan]]&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot; |mittelgroßer Clan&lt;br /&gt;
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|-&lt;br /&gt;
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|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Mokuton===&lt;br /&gt;
[[Mokuton]] sind durch die Beziehungen zu [[Konohagakure]] nach [[Takigakure]] gelangt. Sie sind zwar nicht häufig anzutreffen, aber sie werden als etwas Besonderes angesehen und ihnen wird viel Potenzial nachgesagt. Mokuton sind mehr als einzelne Individuen anzutreffen, als in Gruppen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Ningyosenshu Clan===&lt;br /&gt;
[[Ningyosenshu]] sind in [[Takigakure]] weniger als [[Clan]] organisiert. Dennoch üben die wenigen Ningyosenshu, die es in [[Takigakure]] gibt zusammen, um sich gegenseitig besser fördern zu können. Ihr Ansehen ist das von normalen Ninja. Ihre Puppen werden von vielen einfach nur als besonders ungewöhnliche aber effektive Waffe angesehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Kyushu Suru===&lt;br /&gt;
[[Kyushu Suru]] als normale Ninja angesehen, die allerdings mit der besonderen Gabe geboren sind [[Chakra]] zu entziehen. Wenn jemand mit diesen Talent entdeckt wird, erfährt er oft eine besondere Förderung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Spinnenbluterbe===&lt;br /&gt;
Personen mit dem [[Spinnenbluterbe]] teilen das Schicksal der [[Kaguya]]. Sie leben verstreut zueinander und ihnen wird kaum getraut. Da ihre Fähigkeiten aber von Nutzen sind, wird oft darüber hinweg gesehen. wenn sie gerade benötigt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Kaguya===&lt;br /&gt;
Einer der seltensten Bluterben in [[Takigakure]]. Die Meisten von ihnen sind Nachkommen von Kriegsgefangenen aus dem Bluterbenkrieg. Ihr Ansehen ist demnach auch nicht das Beste. Bei Sprüchen wie :“Vertraue nie einem [[Kaguya]]“ und :“Wer hat Angst vorm Knochenmann?“ auch verständlich. Kaguya selber sind zu verstreut und isoliert, um sich irgendwie effektiv zu einer Clanstruktur zu verbinden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Aburame Familie===&lt;br /&gt;
Die [[Aburame]] sind in [[Takigakure]] sehr selten anzutreffen. Einige wurden durch die Gentechnik in [[Takigakure]] gezüchtet. Von einem Clan kann man eigentlich nicht sprechen, da es nur wenige Individuen in [[Takigakure]] gibt, die zu den Aburame gehören. Sie werden als Exoten angesehen und eher gemieden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Souma no Kou===&lt;br /&gt;
Werden in [[Takigakure]] als Abart angesehen, welche eher als hässliche Mutanten, als als Menschen angesehen werden. Offiziell wird geleugnet, dass weitere Souma no Kou aktiv gezüchtet werden und es wird erklärt, dass die Gene der [[Souma no Kou]] noch durch den Krieg mit den Genen einiger Ninja in [[Takigakure]] vermischt sind. Allerdings scheint es so, als ob bei Bedarf auch ab und zu Ausnahmen gemacht werden würden. Manche Souma no Kou bekleiden heute auch wichtige Ämter in [[Takigakure]], in denen besonders ältere Generationen sie nicht gerne sehen. Dennoch wird [[Takigakure]] auf kurz oder lang nicht darum herumkommen diese Individuen zu akzeptieren zu lernen. Alles in allem weniger ein Clan, als Individuen, die eher verachtet, denn verstanden werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Akimichi Clan===&lt;br /&gt;
Die [[Akimichi]] bilden in [[Takigakure]] eine kleine Gemeinschaft, welche von einigen wegen ihres Körpers verspottet oder belächelt werden. Sie sind in [[Takigakure]] dennoch recht angesehen, denn viele von ihnen haben sich im Bluterbenkrieg verdient gemacht und gehörten zu denen, die [[Takigakure]] bei dem großen Sturm mit am standhaftesten verteidigten. Daher wird dem Clan von vielen großer Respekt entgegen gebracht. Viele Akimichi fühlen sich als Teil einer Kriegerklasse. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Hyuuga Clan===&lt;br /&gt;
Nach dem Krieg begann man, wie alle Ninjadörfer auch, genetisch [[Hyuuga]] zu erschaffen, um den anderen Ländern nicht unterlegen zu sein. Die Hyuuga hatten, als eins der großen Bluterben, in [[Takigakure]] viel Schaden angerichtet und dies wollte man verhindert wissen. Die Hyuuga bildeten daher auch kein großes Clangefühl aus sondern fühlen sie sich als normal Ninja mit besonderen Fähigkeiten, da sie mitunter oft von Bluterbenlosen oder anderen Bluterben aufgezogen wurden. Bei einigen erzeugt die Fähigkeit der Hyuuga, soviel zu sehen, Misstrauen und daher gibt es doch mitunter Ausgrenzungen, aber die meisten akzeptieren die [[Hyuuga]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Uchiha Clan===&lt;br /&gt;
Da man die Schrecken des Sharingan am eigenen Leib erfahren hatte, beschloss man, ähnlich wie bei den [[Hyuuga]], eigene [[Uchiha]] zu besitzen, weswegen [[Takigakure]] sich eigene [[Uchiha]] heran zog. Das war das beste Mittel, um dieses [[Bluterbe]] oder die Waffe, die es darstellt, zu verstehen. Die Fähigkeiten dieser waren allerdings nicht in Vergessenheit geraten und so war ein gewisser Respekt bis Furcht vor ihnen nicht zu verhindern. Uchiha sind meist Außenseiter, da nicht viele mit ihnen in Kontakt kommen wollten. Dies trug natürlich noch dazu bei ihnen einen düsteren Ruf zu verleihen. Ihre Menge ist beschränkt und viele sind zu sehr Einzelgänger, um einen [[Clan]] aufzubauen. Allerdings gibt es auch einige [[Uchiha]], die sich zu kleineren Gruppen zusammen geschlossen haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Inuzuka Clan===&lt;br /&gt;
Die [[Inuzuka]] in [[Takigakure]] leben sehr im Einklang mit der Natur und nicht wenige leben in den Höhlen [[Takigakure]]s, zusammen mit ihren Tieren. Andere Ninja finden, dass Inuzuka ein wenig verschroben sind, besonders wegen einiger tierischer Verhaltensweisen, die sie sich angewöhnt haben. Sie gelten auch nicht als die Menschen mit den besten Manieren, allerdings werden Inuzuka weitgehend akzeptiert. Inuzuka machen einen nicht unbedeutenden Anteil der Bluterben aus, da die Bedingungen für Inuzuka in [[Takigakure]] ideal sind. Inzuka haben eine sehr starke Bindung zu ihrem Tier, was sich traditionell erklärt. Zum Einen wegen des starken Ehrgefühls der Inuzuka in [[Takigakure]]. Sie würde eher sich selbst opfern, als das Leben ihres Tieres. Dank dieser Einstellung würde sich auch die Tiere lieber ehrenvoll für ihren Inuzuka in die Schlacht werfen und zur Not auch Opfern. Dadurch kommt eine sehr gute Teamarbeit zustande. Zum Anderen wurden die Inuzuka schon seit nun 3-4 Gernerationen auf Respekt und Gleichbehandlung ihrer Tiere hin erzogen. Daher kommen Inzuka normalen Ninja auch verwildert und sonderbar vor. Die Tiere werden frei gehalten und dürfen sich vermehren wie sie wollen, wodurch die Art gesichert ist. Die Inzuka mussten sich nur bei dem Rat in [[Takigakure]] verpflichten, dass ihre Tiere keinen Schaden und keinen Ärger in den „normalen Bereichen“ [[Takigakure]]s anrichten und das sie für die Versorgung selbst sogen. Die Auswahl von einem bis zu drei Hunden wird einem Inuzuka als Initationsritual beim Eintritt in die Akademie selbst überlassen. Danach wird ein Ritual abgehalten, in dem Tier(e) und Inuzuka symbolisch aneinander gebunden werden. Die Zeremonie könnte man am Ehesten mit einer Hochzeit vergleichen, allerdings viel archaischer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Nara Clan===&lt;br /&gt;
[[Nara]] sind in [[Takigakure]] als Beispiele für den klug agierenden Ninja angesehen. Dank ihrer oftmals gut entwickelten Intelligenz werden sie auch besonders als Experten geschätzt. Ihre Anzahl ist zwar nicht besonders groß, aber nicht zu unterschätzen, da sie sich als Clan in [[Takigakure]] organisiert haben und daher auch gezielt Einfluss nehmen können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Yamanaka Clan===&lt;br /&gt;
In [[Takigakure]] durchaus bekannt und in kleiner Anzahl als clanähnliche Gemeinschaft zusammengeschlossen. Sie kooperieren oft mit den Nara und werden in ähnlichen Bereichen eingesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Hyouton Bluterbe===&lt;br /&gt;
Zwar hatten [[Hyouton]] im Bluterbenkrieg [[Takigakure]] auch besonders geplagt, aber ihre Integration in die Reihen [[Takigakure]]s fiel erstaunlich leicht, da ihre Fähigkeit Wasser und Wind zu kontrollieren wunderbar in die wasserreiche Umgebung [[Takigakure]]s passte. Die meisten haben die Schrecken, den die [[Hyouton]] verbreiten können, schnell vergessen, da die Hyouton [[Takigakure]]s sich als recht ruhiger Clan zusammengeschlossen haben, dessen Mitglieder für ihre Ruhe und Disziplin bekannt sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Fischmenschen===&lt;br /&gt;
Wie die [[Hyouton]] auch war die Integration in die Reihen [[Takigakure]]s ein leichtes, da auch ihre Fähigkeiten das Wasser zu kontrollieren und unter Wasser atmen zu können perfekt in die wasserreiche Umgebung passte. Die Fischmenschen leben in keinen [[Clan]]s aber trainieren zusammen und halten sich eher im verborgenen. Ihr Anzahl war immer sehr gering, doch in den letzten Jahren stieg ihre Anzahl auf fast das Doppelte an. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Youton Bluterbe===&lt;br /&gt;
Das [[Youton]] Bluterbe besitzt in [[Takigakure]] fast keine Bedeutung. Nur wenige Personen wissen überhaupt von diesem Erbe und noch weniger Personen haben sich dazu entschieden dieses Bluterbe an ihre Kinder weiterzugeben. Man ist in [[Takigakure]] meist sehr erstaunt, wenn man einen Besitzer dieses Bluterbes trifft. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Ranton Bluterbe===&lt;br /&gt;
Das [[Ranton]] [[Bluterbe]] wird in [[Takigakure]] von vielen Personen gar nicht als ernsthaftes Bluterbe gesehen, da die meisten Personen Licht nicht als ein ernstzunehmendes Element akzeptieren. Die wenigsten Personen verstehen das Element und machen sich daher großteils darüber lustig. Wie soll Licht auch schon im Kampf nutzbar sein? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Futton Bluterbe===&lt;br /&gt;
Das [[Futton]] [[Bluterbe]] wird in [[Takigakure]] oftmals einfach als eine Abwandlung von Wasser-[[Jutsu]] wahrgenommen und ein Nutzer dieses Elements mit einem Nutzer des Elements Wasser gleichgesetzt. Die meisten Personen sehen einfach eine Jutsu, bei der Wasser in Dampf-Form ausgestoßen wird und verallgemeinern dann. Tatsächlich ist dieses Bluterbe in [[Takigakure]] für ein kleines Bluterbe relativ weit verbreitet, obwohl es erst kurze Zeit zugänglich ist&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Feiertage in [[Takigakure]]=&lt;br /&gt;
Hier sind die offiziellen Feiertage Takigakures aufgelistet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Yumé no Hi==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Tag der Träume&#039;&#039;&#039; (31. Oktober und 20. März)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit diesem Feiertag wird die kalte Jahreszeit umrahmt. Er teilt sich quasi auf in Yumé no Yóake (Morgendämmerung der Träume) im Herbst und Yumé no Yugure (Abenddämmerung der Träume) im Frühling.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Herkunft&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Yumé no Hi basiert auf zweierlei Dingen: Zum Einen auf der traditionell eher naturnahen Gesinnung der Taki-Bewohner (die Natur beschützt uns, wir sollten ihr nahe sein), zum anderen auf dem [[Genjutsu]]-Spezialisten Tasogaré Miko, der im sich zu Zeiten des Bluterbenkrieges in [[Takigakure]]s Diensten befand. Tasogaré Miko war ein Meister der Sinnestäuschung, allerdings wurde er auch oft als Träumer verlacht, weil er ein recht in sich gekehrtes, weltfremdes Wesen besaß und die meiste Zeit damit verbrachte, seine blühende Phantasie in Bildern aufs Papier zu bringen oder Lieder zu singen, deren Inhalt wirr und wirklichkeitsfern war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während des Bluterbenkrieges wurde Miko darum erst in den Kampf einberufen, als die Truppen [[Takigakure]]s größtenteils bereits durch Angreifer des Oto-Bündnisses aufgerieben worden waren. Das Land war bereits fast vollständig besetzt und den Gegnern gelang überraschend ein Durchbruch, der beinahe ihren Einmarsch in das Dorf unter dem Wasserfall bedeutet hatte. Zufälligerweise jedoch trat ausgerechnet Miko der Übermacht entgegen und während die Gegner den einzeln da stehenden und ein wirres Liedchen singenden Mann noch verlachten, riss plötzlich die Wirklichkeit auf und eine Parade, geformt aus allen Figuren, die der Ninja je, wie er später aussagte, in seinen Träumen gesehen hatte, marschierte musizierend über die überraschten Feinde hinweg. Diese konnten sich aus der [[Genjutsu]] nicht schnell genug befreien, um den Angriffen der Truppen Takis vollkommen zu entgehen, und so konnte dank Tasogaré Mikos Einsatz ein Rückzug der gegnerischen Truppen erzwungen werden, durch den   [[Takigakure]] letzten Endes niemals eingenommen wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der 31. 10. und der 20. 3. galten aber schon vorher als die Rahmentage des „Schlafes der Natur“, die stets als die Tage gefeiert wurden, an denen man den Träumen der Natur am nächsten war. Mikos Geschichte gab diesem Tag hauptsächlich seine jetzige Form.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Traditionelle Feier&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An den Yumé no Hi Tagen wird im ganzen Dorf fröhlich gefeiert. Fällt die Feier auf einen Werktag, ist schul- und arbeitsfrei. Die Bewohner des Dorfes verkleiden sich als Figuren aus ihren Träumen, wobei dabei sowohl erlaubt ist, sich als sein erwünschtes zukünftiges Selbst zu verkleiden, als auch als eine beliebige Traumfigur. Außerdem verhalten sich die Leute bewusst anders als sonst, so wie das in Träumen auch üblich ist, besonders beliebt ist dieser Tag daher bei Kindern, die sich für diese beiden Tage im Jahr wie die Eltern des Haushalts aufspielen können, während die Erwachsenen genießen mal ganz Kind zu sein. Dementsprechend finden viele Treffen zu Spielen statt, die man ansonsten seit seiner Kindheit nicht mehr mitgemacht hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tageshöhepunkt ist jedesmal eine große Parade, die den Sinnen der Dorfbewohner von den besten [[Genjutsu]]-Spezialisten des Dorfes vorgegaukelt wird. Am Yumé no Yóake wandert die Parade in den Baum hinein, der dafür anscheinend seine Rinde öffnet wie ein Vorhang, am Yumé no Yugure öffnet sich der Baum erneut, woraufhin die Parade ihn verlässt und den umgekehrten Weg geht. Auf diese Weise feiert man erst das Entschlafen der Natur (wobei die Träume zu ihr zurückkehren) und dann wieder das Aufwachen (wenn die Träume sie verlassen).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Yumé no Yugure werden viele Spiele gespielt, die damit zu tun haben, Dinge zu finden. Vorzugsweise verstecken Liebespaare kleine Zuneigungsbeweise füreinander, Eltern Süßigkeiten für ihre Kinder, die an Blumen erinnern, und Kinder kleine Dankesbriefe an ihre Eltern. Versteckt werden die Sachen nur dort, wo etwas Frühling zu finden ist (bei Schneeglöckchen z.B.) - auf diese Weise macht man sich gegenseitig darauf aufmerksam, dass der Frühling beginnt. Mehr als ein kleines Geschenkchen pro Person ist ungewöhnlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Legenden&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Träume der Natur wandern das ganze Jahr über durch die Welt, wobei sie auch durch die schlafenden Köpfe der Menschen ziehen. Einmal im Jahr kehren sie nach [[Takigakure]] zurück und betreten die Seele der Natur durch den Takibaum.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Damit verbundene Gutenachtgeschichten sind typisch für das Dorf unter dem Wasserfall. Auch gibt es das geflügelte Wort: „Na, marschierst du bei der Parade mit?“ für Tagträumer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Große Baum gilt als Eingang in die Seele der Natur. Zumindest unter Kindern ist dieser Glaube fest verbreitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Aijou no Matsuri==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Fest der Liebe&#039;&#039;&#039; (24. Dezember)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aijou no Matsuri ist ein Fest der Dankbarkeit und Zuneigung, dass einmal im Jahr stattfindet. Es befindet sich mitten in der kältesten Jahreszeit, zu einem Zeitpunkt, an dem Wärme von innen das Wichtigste für die Menschen ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Herkunft&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aijou no Matsuri entstand auf jeden Fall zu einer Zeit, als der Winter noch eine ernsthafte Bedrohung für das Leben der Menschen war – als ein unerwartet langer Winter noch Leben kosten konnte, durch Hunger und Erfrierung. Es ist klar, dass es bereits kurz nach Ende des Bluterbenkrieges gefeiert wurde, ob zum ersten Mal oder als Aufnahme einer uralten Tradition, ist nicht ganz klar. Auf jeden Fall sicher ist aber, dass es Dankbarkeit dafür ausdrückte, den Winter schon gut zur Hälfte überstanden zu haben. Man zeigte sich an diesem Tag gegenseitig seine Zuneigung offen und vollständig, für den Fall dass nach dem Ende des Winters dazu keine Zeit mehr sein würde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Traditionelle Feier&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anlässlich des Festes der Zuneigung beweist man sich gegenseitig auf die verschiedensten Arten seine Zuneigung. Selbst in Familien, wo dies sonst nicht geschieht, gehört an Aijou no Matsuri eine Gutenachtgeschichte und das dazugehörige Schlafschön-Küsschen zum festen Plan. Oft werden auch kleine Geschenke an die Personen gegeben, die man sehr mag. Besonders hohen Stellenwert genießen dabei kleine Zettel mit liebevollen Worten darauf oder kleine Gegenstände, die einen hohen ideellen Wert besitzen. Für die Zettel werden an Aijou no Matsuri die verschiedensten kleinen Figürchen verkauft, die als süße Überbringer der Botschaften gelten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Außerdem ist es für Kinder an diesem Tag üblich Arbeiten für ihre Eltern zu übernehmen, zum Beispiel das Frühstück zu machen. Das bringt auch die Generationen einander näher.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In letzter Zeit gibt es zu Aijou no Matsuri meist auch einen schönen ein- bis zweiwöchigen Jahrmarkt, und das ganze Dorf wird liebevoll geschmückt. Der Jahrmarkt ist in Ständen um den Takibaum herum aufgebaut, den man auf diese Weise offiziell in die Feier mit einbezieht. Es gibt Stände mit heißem Essen und warmen Getränken, sowie Kleinigkeiten, die man an seine Lieben verschenken kann. Außerdem wird eine kleine Tribüne aufgebaut, auf der jeder, der es möchte, eine kleine Darbietung (in erster Linie Lesungen oder Gesang) vortragen kann. Vor der Tribüne gibt es sowohl Sitzplätze für Langzeitzuschauer, als auch freie Plätzchen, an die man sich einfach für einige Minuten stellen kann. Übliche Darbietungen sind Liebes- oder Dankesgedichte, sowie die traditionellen Aijou-no-Matsuri-Lieder. Anlässlich des Festes der Liebe wird natürlich auch Nächstenliebe insofern zelebriert, dass die wohlbetuchteren Familien des Dorfes Essen für die ärmlicheren Bewohner spendieren, an die dieses dann meist von Dienstboten in umfangreichen Fresspaketen geliefert wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch wenn das Dorf auf dem Jahrmarkt eine bis zwei Wochen lang zu feiern scheint ist nur der 24.12. der wirkliche Feiertag.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Legenden&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es bringt Unglück, an Aijou no Matsuri zu streiten, zu stehlen, oder jemand anderem zu schaden. Besonders groß ist dieses Unglück, wenn man einen Schwächeren ignoriert oder ihm sogar noch zusätzlich schadet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kleine Geschenke an jemand anderen bringen an Aijou no Matsuri Glück aber nur, wenn man von Herzen schenkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Frage-Sektion=&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;mw-collapsible mw-collapsed wikitable&amp;quot; width=&amp;quot;100%&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Frage-Sektion&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
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		<author><name>Shinishi</name></author>
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	<entry>
		<id>https://wiki.narutorpg.de/index.php?title=Gesellschaft_in_Taki&amp;diff=25602</id>
		<title>Gesellschaft in Taki</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.narutorpg.de/index.php?title=Gesellschaft_in_Taki&amp;diff=25602"/>
		<updated>2016-03-16T08:05:01Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Shinishi: /* Die Gründerclans */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Hier findet ihr heraus wie Takigakure zu welchem [[Bluterbe|Clan/Bluterbe]] steht und welche bekannten Familien und Feste es gibt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Die Gründerclans==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier sind die vier Gründerfamilien Takigakures aufgelistet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Shiazu=== &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;&#039;Oberhaupt:&#039;&#039;&#039; [[Wichtige_Personen_in_Taki#Shari_Shiazu|Shari Shiazu]]&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;&#039;Wappentier:&#039;&#039;&#039; [[Geschichte_von_Taki#Der_blaue_Drache_.E2.80.93_Seiryu|Blauer Drache]] &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;&#039;Weitere bekannte Mitglieder:&#039;&#039;&#039; &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
:[[Wichtige_Personen_in_Taki#Hattori_Shiazu_-_Titel:_Taishi|Hattori Shiazu]] - [[Einheiten_Takigakures#Taishi|Taishi]] &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
:[[Wichtige_Personen_in_Taki#Shuya_Shiazu|Shuya Shiazu]] &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Allgemeine Informationen:&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Shiazu sind einer der angesehenen und alten Ninjaclans aus [[Takigakure]]. Der Blaue Drache ist ihr Symbol, da sie der Legende zufolge auf eben diesem zu dem Baum geritten sind, der schließlich zum zentralen Merkmal [[Takigakure]]s werden sollte. Wissenschaftler, allen voran die [[Geschichte_von_Taki#Bekannte_Clans_Takigakures|Fuyou]]-Familie, bestreiten diese Möglichkeit jedoch und halten es für wahrscheinlicher, dass die Shiazu über die Flussreichen Umlande herangereist sind, die man mit einiger Phantasie sicher mit blauen Drachen vergleichen könnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als vor einigen Generationen die Vorherrschaft der alten Clans gebrochen wurde und es auch [[Dorfoberhaupt|Dorf-Oberhäupter]] gab, die keinem von ihnen angehörten, haben die Shiazu sich mehr und mehr von der Öffentlichkeit in ihre eigenen Viertel und Straßen zurückgezogen. Sie erziehen ihre Kinder hinter hohen Mauern und vor den Blicken Fremder geschützt, bis sie glauben, dass ihr Spross bereit für die Ninja-Akademie sei ohne dort seine Familie mit Schande zu bedecken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es heißt, sie besäßen zwei Gesichter: Ein lächelndes und ein ernstes. Am bekanntesten ist dabei natürlich das lächelnde Gesicht, mit dem sie sich der Öffentlichkeit entgegenstellen. Da die Schande eines Shiazu auf seine ganze Familie zurückfällt, werden selbst die jüngsten Mitglieder der Familie streng darauf hintrainiert ihren Clan würdig zu vertreten. Dabei geht es nicht darum Autorität ausstrahlen, vielmehr sollen sie einen friedlichen und bescheidenen Eindruck bei den übrigen Dorfbewohnern hinterlassen. Sie verhalten sich zumeist diplomatisch, versuchen mit Freundlichkeit und allenfalls versteckten Drohungen weiterzukommen. Das zweite, ernste Gesicht, richtet sich vornehmlich gegen die eigene Familie. Je nachdem, wie hoch das Talent eines Shiazu von den Clanältesten eingeschätzt wird, steigen die Erwartungen an diesen. Diese Erwartungen zu erfüllen wird als Pflicht angesehen und Familienmitglieder, die dieser Pflicht nicht nachkommen können mit starker sozialer Ausgrenzung bestraft werden. Um diesen Erwartungen widerum gerecht zu werden, unterziehen sich manche Familienmitglieder hartem physischen und psychologischem Training, bis sie die Anforderungen entweder erfüllen oder die Clanältesten sich eingestehen müssen den Ninja überschätzt zu haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch im täglichen Leben spielen diese zwei Gesichter eine wichtige Rolle für die Shiazu. Ein Beispiel hierfür wäre, dass viele Shiazu öffentlich die Schwächung der alten Clans befürworten und dem Oberhaupt [[Takigakure]]s Rückhalt zuzusprechen, da dieser ihr Dorf und damit auch ihren Clan repräsentiert. Innerhalb der eigenen Clanreihen mag das jedoch ganz anders aussehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der relative Reichtum der Shiazu begründet sich vor allem auf die Nahrungsversorgung [[Takigakure]]s mit Reis, sowie einem Überschuss den sie beizeiten exportieren. Finanziell stellen sie jedoch keine wirkliche Macht dar. Die Macht des Clans manifestiert sich eher auf politischer Ebene, vor allem auf Gefallen, die sie im Notfall bei dieser oder jener Familie einlösen können. Eine Stärke der Shiazu war immer ihre Überzeugungskraft, die Fähigkeit dort Verbündete zu finden, wo andere gar nicht erst zu suchen wagten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Shiazu verbindet ausserdem eine über viele Generationen hinwegführende Abneigung gegenüber der [[Gesellschaft_in_Taki#Kagetoya|Kagetoya]] Familie, mit denen sie vor der Gründung [[Takigakure]]s einen blutigen Krieg führten. Obwohl dies keine offene Feindschaft mehr ist, geschieht es doch recht selten, dass die Shiazu zugeben, dass sich ihre Interessen mit denen der [[Gesellschaft_in_Taki#Kagetoya|Kagetoya]] decken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Kagetoya===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;&#039;Oberhaupt:&#039;&#039;&#039; [[Wichtige_Personen_in_Taki#Matsudaira_Kagetoya|Matsudaira Kagetoya]]  &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;&#039;Wappentier:&#039;&#039;&#039; [[Geschichte_von_Taki#Die_schwarze_Schildkr.C3.B6te_.E2.80.93_Genbu|Schwarze Schildkröte]]&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;&#039;Weitere bekannte Mitglieder:&#039;&#039;&#039; &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
:[[Wichtige_Personen_in_Taki#Ai_Kagetoya_-_Titel:_Shoheki|Ai Kagetoya]] -  [[Einheiten_Takigakures#Shoheki|Shoheki]]&lt;br /&gt;
:[[Wichtige_Personen_in_Taki#Saori_Kagetoya|Saori Kagetoya]] -  [[Einheiten_Takigakures#Tsuisekisha_.28J.C3.A4ger.29|Tsuisekisha]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Allgemeine Informationen:&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
Die Kagetoya sind einer der angesehenen und alten Ninjaclans aus [[Takigakure]]. Der Legende nach erschien ihnen Genbu, die schwarze Schildkröte und führte sie zu dem kleinen Dorf, das sich am Fuße des großen Baumes entwickelt hatte, um an Genbus Stelle Xinglu zu beschützen. Viele Legenden ranken sich um diesen Clan, der geboren zum Krieg zu sein scheint. Stets haben sie große Krieger und Beschützer für das Dorf hervor gebracht und standen in jeder Schlacht mit an vorderster Front. Doch sie verloren mehr und mehr die Verbindung zu den Dorfbewohnern und zu ihren Wurzeln und schlussendlich auch das Vertrauen des Dorfs und der Dorfbewohner. Immer weniger hörte man von ihnen und ähnlich eines verletzten Tieres zogen sie sich zurück in ihre Gebiete innerhalb des Dorfes, die immer mehr den Zahn der Zeit zu spüren bekamen und zeigten, das der Clan auch finanziell nicht mehr gut da stand. In einer Zeit des Friedens schien für diesen Clan voller Krieger kein Platz mehr zu sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch in den Jahren, die sie zurückgezogen verbrachten und in denen sie selten andere Meldungen, als die über ihren Konversatismus verlauten ließen, passten sie sich immer mehr an die neuen Begebenheiten an. Sie benutzen ihr großes Wissen um den Kampf, um in ihrer Schmiede Waffen herzustellen und diese zu verkaufen und als das Dorf wieder in einen Krieg fiel waren sie da, um es zu vertreten. Mehr und mehr blüht dieser alte Clan wieder auf, was vor allem in den Augen der Shiazu, ihrer alten Rivalen, nur ungerne gesehen wird. Sie restaurieren ihre alten Anwesen und bereichern gelegentlich ihr dünn gewordenes Blut durch Adoptionen vielversprechender Shinobi.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Ausbildung eines Kagetoya passiert auf dem Schlachtfeld. So war es immer und so wird es immer sein. Sie behüten ihre Sprösslinge nicht solange bis sie sicher alles überlebene würden, sondern werfen sie schnell ins kalte Wasser und beten für ihr Überleben. Das erste Mal, wenn ein Kagetoya von einer Schlacht zurückkehrt, wird er als vollwertiges Clanmitglied angesehen und ein großes Fest wird für ihn gefeiert. Die, die nicht von dieser Feuerprüfung zurückkehren, werden betrauert und als Kinder begraben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei all der Tradition, die dieser [[Clan]] sich bewahrte und ausstrahlt, haben sie doch gerade gelernt auch die Weitsicht und den Zusammenhalt zu üben. Sie halten nicht viel von Intrigen, politischen Ränkespielen und Etiketten aber werden dennoch in diesen geschult, um sie durchschauen zu können und länger zu überleben. Trotz all dem sind sie der Schild des Dorfes, der Panzer der schwarzen Schildkröte und werden stets den offenen Kampf in der ersten Reihe für ihr Dorf suchen und vorziehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Nanaya===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;&#039;Oberhaupt:&#039;&#039;&#039; [[Wichtige_Personen_in_Taki#Miyamoto_Nanaya|Miyamoto Nanaya]]&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;&#039;Wappentier:&#039;&#039;&#039; [[Geschichte_von_Taki#Der_wei.C3.9Fe_Tiger_.E2.80.93_Byakko|Weißer Tiger]]&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;&#039;Weitere bekannte Mitglieder:&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
:[[Wichtige_Personen_in_Taki#Keji_Nanaya|Keji Nanaya]] - [[Einheiten_Takigakures#Shisho|Shisho]]&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Allgemeine Informationen:&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Nanaya sind einer der angesehenen und alten Ninjaclans aus [[Takigakure]]. Der Legende zufolge war es ein mächtiger, weißer Tiger, der dem Gründervater dieses [[Clan]]s nach einer im Schneegestöber verlorenen Schlacht das Leben rettete und zu seinen Angehörigen zurückzog. Obwohl sie demnach der erste [[Clan]] waren, der zu seinem heutigen Wappen gelangte, liegen die Daten über diesen Vorfall ebenso wie der Name des Nanaya-Gründers im tiefen Dunkel der Geschichte verborgen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Familie tat sich vor allem dadurch hervor, dass sie sich im Gegensatz zu den drei anderen Familien nahezu gar nicht hervortat. Wenig ist über die Taten der Nanaya Familie bekannt, die ihre Werke im Dunkel der Nacht verrichten und auch dort zurücklassen. Sie meiden Villen oder größere Landhäuser, besitzen jedoch das ein oder andere Dojo innerhalb des Dorfes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Spionage und Tarnung war immer das Markenzeichen der Nanaya gewesen, die Schatten ihre Verbündeten. Da der Zweifel und das Ungewisse ihre Verbündeten sind, versuchen sie nach Möglichkeit mit verdeckten Karten zu spielen. Egal ob in der Politik, auf einer Mission oder auch ganz privat: Die Nanaya werden dazu erzogen ihre Pläne und ihre Möglichkeiten geheim zu halten. Wie sie sich auch geben mögen, ob sie die Wahrheit sprechen oder dreiste Lügen verteilen, eine klare Linie sollte niemals erkennbar werden. Obwohl sie diese Einstellung oft einsam werden lässt, sind sie immer ein wichtiges Instrument des Dorfes gewesen. Und nicht mehr wollen sie sein. Vermutlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt nicht viele Nanaya, die zum Anführer geboren schienen. Die meisten von ihnen ordnen sich einem starken Anführer unter, versuchen diesen höchstens im Notfall insofern zu manipulieren, dass er den Wünschen der Nanaya entsprechend handelt. Einen Namen müssen sie sich nicht machen. Wer von den Nanaya weiß, der weiß auch was ihn in dieser Familie erwartet. Es ist nicht sinnvoll mehr Aufmerksamkeit auf sich zu ziehen, als unbedingt notwendig. Ihren Reichtum beziehen die Nanaya aus einer Reihe von Teehäusern in und ausserhalb [[Takigakure]]s, die ihnen auch als wichtige Informationsquelle dienen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Fuyou===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;&#039;Oberhaupt:&#039;&#039;&#039; [[Wichtige_Personen_in_Taki#Shentin Fuyou|Shentin Fuyou]]&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;&#039;Wappentier:&#039;&#039;&#039; [[Geschichte_von_Taki#Der_rote_Vogel_.E2.80.93_Suzaku|Roter Vogel]]&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;&#039;Weitere bekannte Mitglieder:&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
:[[Wichtige_Personen_in_Taki#Shouta_.22Der_Druide.22_Fuyou_-_Titel:_Senyaku|Shouta &amp;quot;Der Druide&amp;quot; Fuyou]] - [[Einheiten_Takigakures#Shisho|Shisho]]&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Allgemeine Informationen:&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Fuyou sind einer der angesehenen und alten Ninjaclans aus [[Takigakure]]. Ein alter Ninjameister dieses Clans der viele Jahre vor der Gründung [[Takigakure]]s lebte, soll einst eine Kunst beherrscht haben die ihm die Form eines roten, brennenden Vogels gegeben hatte. Nobue Fuyou, auch &amp;quot;Unsterblicher Phönix&amp;quot; genannt, begeisterte die Menschen auch noch lange nach seinem letztendlich doch nicht abwendbarem Tode, bis die Fuyou sein Andenken schließlich zu ihrem Wappen formten. Jeder Versuch aus diesem Vogel ein mythologisches Tier werden zu lassen wird seit jeher von den Fuyou vehement abgestritten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anders als viele derart alte [[Clan]]s, fingen die Fuyou bereits früh damit an sich den anderen Dorfbewohnern [[Takigakure]]s zuzuwenden. Viele von ihnen leben mit ihren Familien im ganzen Dorf verstreut, doch wohnt zumindest die Fuyou Hauptfamilie weiterhin in den Reichenvierteln [[Takigakure]]s.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit jeher haben die Fuyou sich den Künsten der Heilung verschrieben. Sie waren die ersten, die den Bau eines Krankenhauses befürworteten und forschen aktiv nach immer neuen Mitteln und Wegen verwundete Ninja zu schützen und zu versorgen. Sie besitzen vielleicht die meisten Fürsprecher innerhalb des Dorfes, jedoch auch die geringsten Ambitionen der alten Clans. Die Fuyou sind leidenschaftliche Männer und Frauen der Wissenschaft. Sie ziehen die Forschung religiösen Praktiken vor, haben sich jedoch auch auf anderen Gebieten oft als sehr stur und verbissen erwiesen. Wenn die Taktiken der Shiazu zu scheitern drohten, die Spione der Nanaya nicht zurückkehrten und die Krieger der Kagetoya zurückwichen, waren es die Fuyou die bis zuletzt die Hoffnung bewahrten und die Motivation am Leben hielten. Und sie sollten stets Recht behalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Viele Mitglieder der Fuyou sind Mediziner und Sanitäter, doch steht es jedem Clanmitglied frei seinen eigenen Weg im Dorf zu wählen, wenn sie sich denn bei ihren &amp;quot;Mein Sohn wird bestimmt einmal ein großartiger Arzt!&amp;quot; schwärmenden Eltern durchsetzen können. Wann immer sich die Familie versammelt, darf mit hitzigen Diskussionen intelligenter Menschen gerechnet werden, bei denen auch tatsächlich das Ergebnis und nicht persönlicher Stolz im Vordergrund steht. Zu den Schattenseiten dieser Familie mag das ein oder andere dunkle Experiment zählen. Die Führung der Fuyou hat geringe Schwierigkeiten damit moralische Grenzen zu übertreten, solange dies dem Wohle des Clans, der Wissenschaft oder Dorfes dient.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenig kümmert die Fuyou die Politik des Dorfes, solange sie in ihren Möglichkeiten nicht eingeschränkt werden. Sie sind daher auch die Ersten die mit den alten Traditionen brechen werden, sollten neue Alternativen verlockender klingen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Wichtige Familien Takigakures==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier sind weitere wichtige und bekannte Familien Takigakures aufgelistet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Kudo===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;&#039;Oberhaupt: &#039;&#039;&#039;[[Wichtige_Personen_in_Taki#Shinishi_Kudo|Shinishi Kudo]]&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;&#039;Weitere bekannte Mitglieder:&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
:[[Wichtige_Personen_in_Taki#Mishima_Kudo|Mishima Kudo]]&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Allgemeine Informationen:&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Kudo Familie ist die mit Abstand reichste Familie in [[Takigakure]] no Sato. Sie begannen als einfache Händler, die mit seltenem, teurem Schmuck, Diamanten und Gold handelten. Heute sind es Luxusartikel (im Bereich Möbel, Inneneinrichtungen, Kleidung) deren Zielgruppe nur die höchste Gesellschaftsschicht ist. Dank des vielen Handels mit der hohen Gesellschaftsschicht, besitzen sie einen guten Ruf im Kreis der Wohlhabenden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Innerhalb der Familie gibt es jedoch eine klare Struktur, die einem Außenstehenden selten bekannt ist. Um die wirtschaftliche Macht und den Namen der Kudos zu bewahren, ist die Familie zwischen Haupt- und Nebenfamilien unterteilt. Es herrscht die Tradition, dass das Oberhaupt vor seinem Ableben einen Nachfolger bestimmt. Das neue Oberhaupt erbt stets das gesamte Kudo-Vermögen, um nicht die angesammelte wirtschaftliche Macht der Familie zu vermindern. Als potenzielle Erben kommen nur Mitglieder der Hauptfamilie in Frage. Deshalb gehören oft nur die direkten Nachkommen des Oberhaupts der Hauptfamilie an, um aus diesem Kreis auch den zukünftigen Nachfolger bestimmen zu können. Aus diesem Grund herrscht stets ein Konkurrenzkampf zwischen den Mitglieder der Hauptfamilie, mit dem Ziel die Gunst des Oberhaupts für sich sichern zu können. Es ist nicht ungewöhnlich, dass das neue, aus dem Machtkampf triumphierende Oberhaupt, als erstes die Familien seiner ehemaligen Konkurrenten und Geschwister zur Nebenfamilie degradiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Mitglieder der Hauptfamilie wohnen in teuren Anwesen, kleiden sich edel und leben in fast verschwenderischem Luxus. Bereits in den früheren Jahren wird ihr kaufmännisches Verständnis stark geschult und jedes Individuum wird darauf ausgebildet, richtige, unabhängige Entscheidungen im Wirtschaftsgeschehen der Kudos treffen zu können. Die Mitglieder der Hauptfamilie führen im Arbeitsalltag gewöhnlich nur leitende Aufgaben durch und treffen sich mit ihren wohlhabenden Kunden, um bei einem gemeinsamen Essen über die Verkaufskonditionen ihrer Luxusartikel zu verhandeln. Sie machen kein Geheimnis aus ihrem Reichtum und bilden sich ein jederzeit alles kaufen zu können was sie wollen. Sie sind gute Redner und verstehen es sich präsentieren zu können. Aufgrund ihres weniger bescheidenen Auftretens werden sie vom normalen Volk als sehr arrogant eingestuft und genießen entsprechend einen weniger guten Ruf im Dorf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Mitglieder der Nebenfamilie bestehen teilweise aus ehemaligen Hauptfamilienmitglieder, die nicht als Erbe berücksichtigt wurden und im Anschluss ihre Position verloren oder aus Personen, die sofort in die Nebenfamilie hineingeboren wurden. Viele von ihnen führen ihre eigene Existenz, während andere, in unterbesetzten Rollen, im Kudo-Handel beschäftigt sind. Die Nebenfamilienmitglieder haben die Pflicht einen monatlichen Beitrag an die Hauptfamilie abzugeben, um die finanzielle Macht der Hauptfamilie aufrechtzuerhalten und noch weiter zu fördern. Im Gegenzug besitzen sie durch die Angehörigkeit eine gewisse Sicherung, wodurch sie im Fall von Insolvenz oder mangelndem Ehrgeiz jederzeit im Handel der Hauptfamilie tätig sein können. Diese Sicherung reicht so weit, dass sie im schlimmsten Fall nur etwas über dem Durchschnitt verdienen. Zwar besitzen die Mitglieder der Nebenfamilie gewöhnlich nicht die Arroganz und die Prahlerei der Hauptfamilie, scheuen aber nicht davor zurück vom Namen und Einfluss der Hauptfamilie zu profitieren, um ihre eigenen Vorteile daraus zu ziehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben der Haupt- und Nebenfamilie gibt es Außenseiter. Das sind Kudos die sich entweder bewusst von der Familie getrennt haben, um unabhängig zu werden oder die nicht bereit waren zu arbeiten. Die Außenseiter werden von den Haupt-, sowie Nebenfamilienmitgliedern bei jedem Treffen und jeder Gelegenheit gerne verspottet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem sich die Kudos wirtschaftlich im Land etabliert hatten setzte das Oberhaupt [[Wichtige_Personen_in_Taki#Mishima_Kudo|Mishima Kudo]], im Namen der Kudos, einen ersten Schritt in die Politik und in die Ninjawelt. Er trat dem Dorf [[Takigakure]] bei, kaufte sich mächtige [[Bluterben]] und stattete seine 5 Söhne mit unterschiedlichen [[Bluterben]] aus. Die Söhne waren jedoch alle zu unerfahren, um sofort von Anfang a, mit den [[Bluterben]] richtig umzugehen und sollten deshalb ihre [[Bluterben]] so gut wie es geht meistern. Dieses Wissen sollten sie an ihre Kinder weitergeben, damit diese ohne Handicaps in die Ninjawelt eintreten konnten. Seine Enkel, die alle die [[Bluterben]] ihrer Väter übernahmen, wurden in die Akademie eingeschrieben und sollten den Konkurrenzkampf ihrer Väter austragen. Der gleiche Kampf, der am Ende immer ein neues Oberhaupt der Kudos hervorbrachte.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Schließlich ging [[Wichtige_Personen_in_Taki#Shinishi_Kudo|Shinishi Kudo]] siegreich aus dem Konkurrenzkampf hervor, indem er zum Dorfoberhaupt Takis wurde und [[Wichtige_Personen_in_Taki#Mishima_Kudo|Mishima Kudo]] ihn daraufhin zum sofortigen Oberhaupt der Kudos ernannte.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Wie die Position der anderen Mitglieder der Hauptfamilie aussieht, ist bisher unbekannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Atsumichi===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;&#039;Oberhaupt:&#039;&#039;&#039; keines&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;&#039;Weitere bekannte Mitglieder:&#039;&#039;&#039; -&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Allgemeine Informationen:&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der Clan der Atsumichi ließ sich nicht lange nach dem Ende der Bluterbenkriege in [[Takigakure]] nieder und wuchs schnell zu einer großen aber nie sehr einflussreichen Familie an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zumeist als Ninja oder Wildhüter beschäftigt, leben die Mitglieder der Familie nach den philosophischen Grundsätzen des [[Clan]]gründers. Diese als Hedayismus bezeichnete Philosophie betrachtet den Menschen und die von ihm geschaffene Gesellschaft als eine simple Erweiterung des natürlichen Lebenskreislaufes: Genauso geprägt von einem Gleichgewicht zwischen Produzenten, Konsumenten und Destruenten, sowie der Möglichkeit plötzlicher neuer Muster und Mutationen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Familie ist von außen leicht an der im Stammbaum dominanten roten Haarfarbe und der Tatsache zu erkennen, dass sie die einzigen in Taki vertretenen Mitglieder des Nekozukabluterbes darstellen, das statt Hunden Katzen als Partnertiere nutzt. Ruf und Ansehen entsprechen nicht unbedingt der Größe des [[Clan]]s, da die Erziehung vieler Kinder und das Versorgen der Clantiere sehr kosten- und zeitaufwendig ist. Außerdem hält sich hartnäckig das Gerücht, dass die Mitglieder des [[Clan]]s oft zu &amp;quot;unsittlichem und respektlosem Verhalten&amp;quot; neigen, was allerdings auch bei den Inuzukaclans verschiedener Dörfer der Fall ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Bekannte [[Clan]]s [[Takigakure]]s==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier sind die Informationen zur Gesellschaft in [[Takigakure|Taki]] zu finden, die euch Anreize für das [[RPG]] geben und zeigen sollen, wie ihr euren [[Clan]] oder euer [[Bluterbe]] in Takigakure ausspielen könnt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;Wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; style=&amp;quot;width:20%;&amp;quot; | &#039;&#039;&#039;Clan/Bluterbe&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; | &#039;&#039;&#039;Anzahl Mitglieder&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; | &#039;&#039;&#039;Ansehen im Dorf&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot; |[[#Mokuton|Mokuton]]&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot; |vereinzelte Shinobi&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot; |Hoch&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot; |[[#Ningyosenshu_Clan|Ningyosenshu Clan]]&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot; |vereinzelte Shinobi&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot; |Durchschnittlich&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot; |[[#Kyushu_Suru|Kyushu Suru]]&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot; |vereinzelte Shinobi&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot; |Durchschnittlich&lt;br /&gt;
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| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot; |[[#Spinnenbluterbe|Spinnenbluterbe]]&lt;br /&gt;
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| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot; |[[#Aburame_Familie|Aburame Familie]]&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot; |selten&lt;br /&gt;
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|-&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot; |[[#Souma_no_Kou|Souma no Kou]]&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot; |kleines Bluterbe&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot; |Verhasst&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot; |[[#Akimichi_Clan|Akimichi Clan]]&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot; |mittelgroßer Clan&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot; |hoch&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot; |[[#Hyuuga_Clan|Hyuuga Clan]]&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot; |mittelgroßer Clan&lt;br /&gt;
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|-&lt;br /&gt;
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|-&lt;br /&gt;
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|-&lt;br /&gt;
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|-&lt;br /&gt;
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|-&lt;br /&gt;
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|-&lt;br /&gt;
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| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot; |Durchschnittlich&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot; |[[#Youton_Bluterbe|Youton Bluterbe]]&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot; |es gibt vereinzelte Shinobi&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot; |Nicht Vorhanden&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot; |[[#Ranton_Bluterbe|Ranton Bluterbe]]&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot; |es gibt vereinzelte Shinobi&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot; |Tief&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot; |[[#Futton_Bluterbe|Futton Bluterbe]]&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot; |kleines Bluterbe&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot; |Respekt&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Mokuton===&lt;br /&gt;
[[Mokuton]] sind durch die Beziehungen zu [[Konohagakure]] nach [[Takigakure]] gelangt. Sie sind zwar nicht häufig anzutreffen, aber sie werden als etwas Besonderes angesehen und ihnen wird viel Potenzial nachgesagt. Mokuton sind mehr als einzelne Individuen anzutreffen, als in Gruppen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Ningyosenshu Clan===&lt;br /&gt;
[[Ningyosenshu]] sind in [[Takigakure]] weniger als [[Clan]] organisiert. Dennoch üben die wenigen Ningyosenshu, die es in [[Takigakure]] gibt zusammen, um sich gegenseitig besser fördern zu können. Ihr Ansehen ist das von normalen Ninja. Ihre Puppen werden von vielen einfach nur als besonders ungewöhnliche aber effektive Waffe angesehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Kyushu Suru===&lt;br /&gt;
[[Kyushu Suru]] als normale Ninja angesehen, die allerdings mit der besonderen Gabe geboren sind [[Chakra]] zu entziehen. Wenn jemand mit diesen Talent entdeckt wird, erfährt er oft eine besondere Förderung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Spinnenbluterbe===&lt;br /&gt;
Personen mit dem [[Spinnenbluterbe]] teilen das Schicksal der [[Kaguya]]. Sie leben verstreut zueinander und ihnen wird kaum getraut. Da ihre Fähigkeiten aber von Nutzen sind, wird oft darüber hinweg gesehen. wenn sie gerade benötigt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Kaguya===&lt;br /&gt;
Einer der seltensten Bluterben in [[Takigakure]]. Die Meisten von ihnen sind Nachkommen von Kriegsgefangenen aus dem Bluterbenkrieg. Ihr Ansehen ist demnach auch nicht das Beste. Bei Sprüchen wie :“Vertraue nie einem [[Kaguya]]“ und :“Wer hat Angst vorm Knochenmann?“ auch verständlich. Kaguya selber sind zu verstreut und isoliert, um sich irgendwie effektiv zu einer Clanstruktur zu verbinden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Aburame Familie===&lt;br /&gt;
Die [[Aburame]] sind in [[Takigakure]] sehr selten anzutreffen. Einige wurden durch die Gentechnik in [[Takigakure]] gezüchtet. Von einem Clan kann man eigentlich nicht sprechen, da es nur wenige Individuen in [[Takigakure]] gibt, die zu den Aburame gehören. Sie werden als Exoten angesehen und eher gemieden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Souma no Kou===&lt;br /&gt;
Werden in [[Takigakure]] als Abart angesehen, welche eher als hässliche Mutanten, als als Menschen angesehen werden. Offiziell wird geleugnet, dass weitere Souma no Kou aktiv gezüchtet werden und es wird erklärt, dass die Gene der [[Souma no Kou]] noch durch den Krieg mit den Genen einiger Ninja in [[Takigakure]] vermischt sind. Allerdings scheint es so, als ob bei Bedarf auch ab und zu Ausnahmen gemacht werden würden. Manche Souma no Kou bekleiden heute auch wichtige Ämter in [[Takigakure]], in denen besonders ältere Generationen sie nicht gerne sehen. Dennoch wird [[Takigakure]] auf kurz oder lang nicht darum herumkommen diese Individuen zu akzeptieren zu lernen. Alles in allem weniger ein Clan, als Individuen, die eher verachtet, denn verstanden werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Akimichi Clan===&lt;br /&gt;
Die [[Akimichi]] bilden in [[Takigakure]] eine kleine Gemeinschaft, welche von einigen wegen ihres Körpers verspottet oder belächelt werden. Sie sind in [[Takigakure]] dennoch recht angesehen, denn viele von ihnen haben sich im Bluterbenkrieg verdient gemacht und gehörten zu denen, die [[Takigakure]] bei dem großen Sturm mit am standhaftesten verteidigten. Daher wird dem Clan von vielen großer Respekt entgegen gebracht. Viele Akimichi fühlen sich als Teil einer Kriegerklasse. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Hyuuga Clan===&lt;br /&gt;
Nach dem Krieg begann man, wie alle Ninjadörfer auch, genetisch [[Hyuuga]] zu erschaffen, um den anderen Ländern nicht unterlegen zu sein. Die Hyuuga hatten, als eins der großen Bluterben, in [[Takigakure]] viel Schaden angerichtet und dies wollte man verhindert wissen. Die Hyuuga bildeten daher auch kein großes Clangefühl aus sondern fühlen sie sich als normal Ninja mit besonderen Fähigkeiten, da sie mitunter oft von Bluterbenlosen oder anderen Bluterben aufgezogen wurden. Bei einigen erzeugt die Fähigkeit der Hyuuga, soviel zu sehen, Misstrauen und daher gibt es doch mitunter Ausgrenzungen, aber die meisten akzeptieren die [[Hyuuga]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Uchiha Clan===&lt;br /&gt;
Da man die Schrecken des Sharingan am eigenen Leib erfahren hatte, beschloss man, ähnlich wie bei den [[Hyuuga]], eigene [[Uchiha]] zu besitzen, weswegen [[Takigakure]] sich eigene [[Uchiha]] heran zog. Das war das beste Mittel, um dieses [[Bluterbe]] oder die Waffe, die es darstellt, zu verstehen. Die Fähigkeiten dieser waren allerdings nicht in Vergessenheit geraten und so war ein gewisser Respekt bis Furcht vor ihnen nicht zu verhindern. Uchiha sind meist Außenseiter, da nicht viele mit ihnen in Kontakt kommen wollten. Dies trug natürlich noch dazu bei ihnen einen düsteren Ruf zu verleihen. Ihre Menge ist beschränkt und viele sind zu sehr Einzelgänger, um einen [[Clan]] aufzubauen. Allerdings gibt es auch einige [[Uchiha]], die sich zu kleineren Gruppen zusammen geschlossen haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Inuzuka Clan===&lt;br /&gt;
Die [[Inuzuka]] in [[Takigakure]] leben sehr im Einklang mit der Natur und nicht wenige leben in den Höhlen [[Takigakure]]s, zusammen mit ihren Tieren. Andere Ninja finden, dass Inuzuka ein wenig verschroben sind, besonders wegen einiger tierischer Verhaltensweisen, die sie sich angewöhnt haben. Sie gelten auch nicht als die Menschen mit den besten Manieren, allerdings werden Inuzuka weitgehend akzeptiert. Inuzuka machen einen nicht unbedeutenden Anteil der Bluterben aus, da die Bedingungen für Inuzuka in [[Takigakure]] ideal sind. Inzuka haben eine sehr starke Bindung zu ihrem Tier, was sich traditionell erklärt. Zum Einen wegen des starken Ehrgefühls der Inuzuka in [[Takigakure]]. Sie würde eher sich selbst opfern, als das Leben ihres Tieres. Dank dieser Einstellung würde sich auch die Tiere lieber ehrenvoll für ihren Inuzuka in die Schlacht werfen und zur Not auch Opfern. Dadurch kommt eine sehr gute Teamarbeit zustande. Zum Anderen wurden die Inuzuka schon seit nun 3-4 Gernerationen auf Respekt und Gleichbehandlung ihrer Tiere hin erzogen. Daher kommen Inzuka normalen Ninja auch verwildert und sonderbar vor. Die Tiere werden frei gehalten und dürfen sich vermehren wie sie wollen, wodurch die Art gesichert ist. Die Inzuka mussten sich nur bei dem Rat in [[Takigakure]] verpflichten, dass ihre Tiere keinen Schaden und keinen Ärger in den „normalen Bereichen“ [[Takigakure]]s anrichten und das sie für die Versorgung selbst sogen. Die Auswahl von einem bis zu drei Hunden wird einem Inuzuka als Initationsritual beim Eintritt in die Akademie selbst überlassen. Danach wird ein Ritual abgehalten, in dem Tier(e) und Inuzuka symbolisch aneinander gebunden werden. Die Zeremonie könnte man am Ehesten mit einer Hochzeit vergleichen, allerdings viel archaischer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Nara Clan===&lt;br /&gt;
[[Nara]] sind in [[Takigakure]] als Beispiele für den klug agierenden Ninja angesehen. Dank ihrer oftmals gut entwickelten Intelligenz werden sie auch besonders als Experten geschätzt. Ihre Anzahl ist zwar nicht besonders groß, aber nicht zu unterschätzen, da sie sich als Clan in [[Takigakure]] organisiert haben und daher auch gezielt Einfluss nehmen können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Yamanaka Clan===&lt;br /&gt;
In [[Takigakure]] durchaus bekannt und in kleiner Anzahl als clanähnliche Gemeinschaft zusammengeschlossen. Sie kooperieren oft mit den Nara und werden in ähnlichen Bereichen eingesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Hyouton Bluterbe===&lt;br /&gt;
Zwar hatten [[Hyouton]] im Bluterbenkrieg [[Takigakure]] auch besonders geplagt, aber ihre Integration in die Reihen [[Takigakure]]s fiel erstaunlich leicht, da ihre Fähigkeit Wasser und Wind zu kontrollieren wunderbar in die wasserreiche Umgebung [[Takigakure]]s passte. Die meisten haben die Schrecken, den die [[Hyouton]] verbreiten können, schnell vergessen, da die Hyouton [[Takigakure]]s sich als recht ruhiger Clan zusammengeschlossen haben, dessen Mitglieder für ihre Ruhe und Disziplin bekannt sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Fischmenschen===&lt;br /&gt;
Wie die [[Hyouton]] auch war die Integration in die Reihen [[Takigakure]]s ein leichtes, da auch ihre Fähigkeiten das Wasser zu kontrollieren und unter Wasser atmen zu können perfekt in die wasserreiche Umgebung passte. Die Fischmenschen leben in keinen [[Clan]]s aber trainieren zusammen und halten sich eher im verborgenen. Ihr Anzahl war immer sehr gering, doch in den letzten Jahren stieg ihre Anzahl auf fast das Doppelte an. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Youton Bluterbe===&lt;br /&gt;
Das [[Youton]] Bluterbe besitzt in [[Takigakure]] fast keine Bedeutung. Nur wenige Personen wissen überhaupt von diesem Erbe und noch weniger Personen haben sich dazu entschieden dieses Bluterbe an ihre Kinder weiterzugeben. Man ist in [[Takigakure]] meist sehr erstaunt, wenn man einen Besitzer dieses Bluterbes trifft. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Ranton Bluterbe===&lt;br /&gt;
Das [[Ranton]] [[Bluterbe]] wird in [[Takigakure]] von vielen Personen gar nicht als ernsthaftes Bluterbe gesehen, da die meisten Personen Licht nicht als ein ernstzunehmendes Element akzeptieren. Die wenigsten Personen verstehen das Element und machen sich daher großteils darüber lustig. Wie soll Licht auch schon im Kampf nutzbar sein? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Futton Bluterbe===&lt;br /&gt;
Das [[Futton]] [[Bluterbe]] wird in [[Takigakure]] oftmals einfach als eine Abwandlung von Wasser-[[Jutsu]] wahrgenommen und ein Nutzer dieses Elements mit einem Nutzer des Elements Wasser gleichgesetzt. Die meisten Personen sehen einfach eine Jutsu, bei der Wasser in Dampf-Form ausgestoßen wird und verallgemeinern dann. Tatsächlich ist dieses Bluterbe in [[Takigakure]] für ein kleines Bluterbe relativ weit verbreitet, obwohl es erst kurze Zeit zugänglich ist&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=&#039;&#039;&#039;Feiertage in [[Takigakure]]&#039;&#039;&#039;=&lt;br /&gt;
Hier sind die offiziellen Feiertage Takigakures aufgelistet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Yumé no Hi==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Tag der Träume&#039;&#039;&#039; (31. Oktober und 20. März)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit diesem Feiertag wird die kalte Jahreszeit umrahmt. Er teilt sich quasi auf in Yumé no Yóake (Morgendämmerung der Träume) im Herbst und Yumé no Yugure (Abenddämmerung der Träume) im Frühling.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Herkunft&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Yumé no Hi basiert auf zweierlei Dingen: Zum Einen auf der traditionell eher naturnahen Gesinnung der Taki-Bewohner (die Natur beschützt uns, wir sollten ihr nahe sein), zum anderen auf dem [[Genjutsu]]-Spezialisten Tasogaré Miko, der im sich zu Zeiten des Bluterbenkrieges in [[Takigakure]]s Diensten befand. Tasogaré Miko war ein Meister der Sinnestäuschung, allerdings wurde er auch oft als Träumer verlacht, weil er ein recht in sich gekehrtes, weltfremdes Wesen besaß und die meiste Zeit damit verbrachte, seine blühende Phantasie in Bildern aufs Papier zu bringen oder Lieder zu singen, deren Inhalt wirr und wirklichkeitsfern war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während des Bluterbenkrieges wurde Miko darum erst in den Kampf einberufen, als die Truppen [[Takigakure]]s größtenteils bereits durch Angreifer des Oto-Bündnisses aufgerieben worden waren. Das Land war bereits fast vollständig besetzt und den Gegnern gelang überraschend ein Durchbruch, der beinahe ihren Einmarsch in das Dorf unter dem Wasserfall bedeutet hatte. Zufälligerweise jedoch trat ausgerechnet Miko der Übermacht entgegen und während die Gegner den einzeln da stehenden und ein wirres Liedchen singenden Mann noch verlachten, riss plötzlich die Wirklichkeit auf und eine Parade, geformt aus allen Figuren, die der Ninja je, wie er später aussagte, in seinen Träumen gesehen hatte, marschierte musizierend über die überraschten Feinde hinweg. Diese konnten sich aus der [[Genjutsu]] nicht schnell genug befreien, um den Angriffen der Truppen Takis vollkommen zu entgehen, und so konnte dank Tasogaré Mikos Einsatz ein Rückzug der gegnerischen Truppen erzwungen werden, durch den   [[Takigakure]] letzten Endes niemals eingenommen wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der 31. 10. und der 20. 3. galten aber schon vorher als die Rahmentage des „Schlafes der Natur“, die stets als die Tage gefeiert wurden, an denen man den Träumen der Natur am nächsten war. Mikos Geschichte gab diesem Tag hauptsächlich seine jetzige Form.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Traditionelle Feier&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An den Yumé no Hi Tagen wird im ganzen Dorf fröhlich gefeiert. Fällt die Feier auf einen Werktag, ist schul- und arbeitsfrei. Die Bewohner des Dorfes verkleiden sich als Figuren aus ihren Träumen, wobei dabei sowohl erlaubt ist, sich als sein erwünschtes zukünftiges Selbst zu verkleiden, als auch als eine beliebige Traumfigur. Außerdem verhalten sich die Leute bewusst anders als sonst, so wie das in Träumen auch üblich ist, besonders beliebt ist dieser Tag daher bei Kindern, die sich für diese beiden Tage im Jahr wie die Eltern des Haushalts aufspielen können, während die Erwachsenen genießen mal ganz Kind zu sein. Dementsprechend finden viele Treffen zu Spielen statt, die man ansonsten seit seiner Kindheit nicht mehr mitgemacht hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tageshöhepunkt ist jedesmal eine große Parade, die den Sinnen der Dorfbewohner von den besten [[Genjutsu]]-Spezialisten des Dorfes vorgegaukelt wird. Am Yumé no Yóake wandert die Parade in den Baum hinein, der dafür anscheinend seine Rinde öffnet wie ein Vorhang, am Yumé no Yugure öffnet sich der Baum erneut, woraufhin die Parade ihn verlässt und den umgekehrten Weg geht. Auf diese Weise feiert man erst das Entschlafen der Natur (wobei die Träume zu ihr zurückkehren) und dann wieder das Aufwachen (wenn die Träume sie verlassen).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Yumé no Yugure werden viele Spiele gespielt, die damit zu tun haben, Dinge zu finden. Vorzugsweise verstecken Liebespaare kleine Zuneigungsbeweise füreinander, Eltern Süßigkeiten für ihre Kinder, die an Blumen erinnern, und Kinder kleine Dankesbriefe an ihre Eltern. Versteckt werden die Sachen nur dort, wo etwas Frühling zu finden ist (bei Schneeglöckchen z.B.) - auf diese Weise macht man sich gegenseitig darauf aufmerksam, dass der Frühling beginnt. Mehr als ein kleines Geschenkchen pro Person ist ungewöhnlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Legenden&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Träume der Natur wandern das ganze Jahr über durch die Welt, wobei sie auch durch die schlafenden Köpfe der Menschen ziehen. Einmal im Jahr kehren sie nach [[Takigakure]] zurück und betreten die Seele der Natur durch den Takibaum.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Damit verbundene Gutenachtgeschichten sind typisch für das Dorf unter dem Wasserfall. Auch gibt es das geflügelte Wort: „Na, marschierst du bei der Parade mit?“ für Tagträumer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Große Baum gilt als Eingang in die Seele der Natur. Zumindest unter Kindern ist dieser Glaube fest verbreitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Aijou no Matsuri==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Fest der Liebe&#039;&#039;&#039; (24. Dezember)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aijou no Matsuri ist ein Fest der Dankbarkeit und Zuneigung, dass einmal im Jahr stattfindet. Es befindet sich mitten in der kältesten Jahreszeit, zu einem Zeitpunkt, an dem Wärme von innen das Wichtigste für die Menschen ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Herkunft&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aijou no Matsuri entstand auf jeden Fall zu einer Zeit, als der Winter noch eine ernsthafte Bedrohung für das Leben der Menschen war – als ein unerwartet langer Winter noch Leben kosten konnte, durch Hunger und Erfrierung. Es ist klar, dass es bereits kurz nach Ende des Bluterbenkrieges gefeiert wurde, ob zum ersten Mal oder als Aufnahme einer uralten Tradition, ist nicht ganz klar. Auf jeden Fall sicher ist aber, dass es Dankbarkeit dafür ausdrückte, den Winter schon gut zur Hälfte überstanden zu haben. Man zeigte sich an diesem Tag gegenseitig seine Zuneigung offen und vollständig, für den Fall dass nach dem Ende des Winters dazu keine Zeit mehr sein würde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Traditionelle Feier&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anlässlich des Festes der Zuneigung beweist man sich gegenseitig auf die verschiedensten Arten seine Zuneigung. Selbst in Familien, wo dies sonst nicht geschieht, gehört an Aijou no Matsuri eine Gutenachtgeschichte und das dazugehörige Schlafschön-Küsschen zum festen Plan. Oft werden auch kleine Geschenke an die Personen gegeben, die man sehr mag. Besonders hohen Stellenwert genießen dabei kleine Zettel mit liebevollen Worten darauf oder kleine Gegenstände, die einen hohen ideellen Wert besitzen. Für die Zettel werden an Aijou no Matsuri die verschiedensten kleinen Figürchen verkauft, die als süße Überbringer der Botschaften gelten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Außerdem ist es für Kinder an diesem Tag üblich Arbeiten für ihre Eltern zu übernehmen, zum Beispiel das Frühstück zu machen. Das bringt auch die Generationen einander näher.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In letzter Zeit gibt es zu Aijou no Matsuri meist auch einen schönen ein- bis zweiwöchigen Jahrmarkt, und das ganze Dorf wird liebevoll geschmückt. Der Jahrmarkt ist in Ständen um den Takibaum herum aufgebaut, den man auf diese Weise offiziell in die Feier mit einbezieht. Es gibt Stände mit heißem Essen und warmen Getränken, sowie Kleinigkeiten, die man an seine Lieben verschenken kann. Außerdem wird eine kleine Tribüne aufgebaut, auf der jeder, der es möchte, eine kleine Darbietung (in erster Linie Lesungen oder Gesang) vortragen kann. Vor der Tribüne gibt es sowohl Sitzplätze für Langzeitzuschauer, als auch freie Plätzchen, an die man sich einfach für einige Minuten stellen kann. Übliche Darbietungen sind Liebes- oder Dankesgedichte, sowie die traditionellen Aijou-no-Matsuri-Lieder. Anlässlich des Festes der Liebe wird natürlich auch Nächstenliebe insofern zelebriert, dass die wohlbetuchteren Familien des Dorfes Essen für die ärmlicheren Bewohner spendieren, an die dieses dann meist von Dienstboten in umfangreichen Fresspaketen geliefert wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch wenn das Dorf auf dem Jahrmarkt eine bis zwei Wochen lang zu feiern scheint ist nur der 24.12. der wirkliche Feiertag.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Legenden&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es bringt Unglück, an Aijou no Matsuri zu streiten, zu stehlen, oder jemand anderem zu schaden. Besonders groß ist dieses Unglück, wenn man einen Schwächeren ignoriert oder ihm sogar noch zusätzlich schadet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kleine Geschenke an jemand anderen bringen an Aijou no Matsuri Glück aber nur, wenn man von Herzen schenkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Frage-Sektion=&lt;br /&gt;
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		<author><name>Shinishi</name></author>
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		<title>Gesellschaft in Taki</title>
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		<updated>2016-03-16T08:04:48Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Shinishi: /* Bekannte Clans Takigakures */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Hier findet ihr heraus wie Takigakure zu welchem [[Bluterbe|Clan/Bluterbe]] steht und welche bekannten Familien und Feste es gibt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==&#039;&#039;&#039;Die Gründerclans&#039;&#039;&#039;==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier sind die vier Gründerfamilien Takigakures aufgelistet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Shiazu=== &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;&#039;Oberhaupt:&#039;&#039;&#039; [[Wichtige_Personen_in_Taki#Shari_Shiazu|Shari Shiazu]]&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;&#039;Wappentier:&#039;&#039;&#039; [[Geschichte_von_Taki#Der_blaue_Drache_.E2.80.93_Seiryu|Blauer Drache]] &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;&#039;Weitere bekannte Mitglieder:&#039;&#039;&#039; &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
:[[Wichtige_Personen_in_Taki#Hattori_Shiazu_-_Titel:_Taishi|Hattori Shiazu]] - [[Einheiten_Takigakures#Taishi|Taishi]] &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
:[[Wichtige_Personen_in_Taki#Shuya_Shiazu|Shuya Shiazu]] &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Allgemeine Informationen:&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Shiazu sind einer der angesehenen und alten Ninjaclans aus [[Takigakure]]. Der Blaue Drache ist ihr Symbol, da sie der Legende zufolge auf eben diesem zu dem Baum geritten sind, der schließlich zum zentralen Merkmal [[Takigakure]]s werden sollte. Wissenschaftler, allen voran die [[Geschichte_von_Taki#Bekannte_Clans_Takigakures|Fuyou]]-Familie, bestreiten diese Möglichkeit jedoch und halten es für wahrscheinlicher, dass die Shiazu über die Flussreichen Umlande herangereist sind, die man mit einiger Phantasie sicher mit blauen Drachen vergleichen könnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als vor einigen Generationen die Vorherrschaft der alten Clans gebrochen wurde und es auch [[Dorfoberhaupt|Dorf-Oberhäupter]] gab, die keinem von ihnen angehörten, haben die Shiazu sich mehr und mehr von der Öffentlichkeit in ihre eigenen Viertel und Straßen zurückgezogen. Sie erziehen ihre Kinder hinter hohen Mauern und vor den Blicken Fremder geschützt, bis sie glauben, dass ihr Spross bereit für die Ninja-Akademie sei ohne dort seine Familie mit Schande zu bedecken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es heißt, sie besäßen zwei Gesichter: Ein lächelndes und ein ernstes. Am bekanntesten ist dabei natürlich das lächelnde Gesicht, mit dem sie sich der Öffentlichkeit entgegenstellen. Da die Schande eines Shiazu auf seine ganze Familie zurückfällt, werden selbst die jüngsten Mitglieder der Familie streng darauf hintrainiert ihren Clan würdig zu vertreten. Dabei geht es nicht darum Autorität ausstrahlen, vielmehr sollen sie einen friedlichen und bescheidenen Eindruck bei den übrigen Dorfbewohnern hinterlassen. Sie verhalten sich zumeist diplomatisch, versuchen mit Freundlichkeit und allenfalls versteckten Drohungen weiterzukommen. Das zweite, ernste Gesicht, richtet sich vornehmlich gegen die eigene Familie. Je nachdem, wie hoch das Talent eines Shiazu von den Clanältesten eingeschätzt wird, steigen die Erwartungen an diesen. Diese Erwartungen zu erfüllen wird als Pflicht angesehen und Familienmitglieder, die dieser Pflicht nicht nachkommen können mit starker sozialer Ausgrenzung bestraft werden. Um diesen Erwartungen widerum gerecht zu werden, unterziehen sich manche Familienmitglieder hartem physischen und psychologischem Training, bis sie die Anforderungen entweder erfüllen oder die Clanältesten sich eingestehen müssen den Ninja überschätzt zu haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch im täglichen Leben spielen diese zwei Gesichter eine wichtige Rolle für die Shiazu. Ein Beispiel hierfür wäre, dass viele Shiazu öffentlich die Schwächung der alten Clans befürworten und dem Oberhaupt [[Takigakure]]s Rückhalt zuzusprechen, da dieser ihr Dorf und damit auch ihren Clan repräsentiert. Innerhalb der eigenen Clanreihen mag das jedoch ganz anders aussehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der relative Reichtum der Shiazu begründet sich vor allem auf die Nahrungsversorgung [[Takigakure]]s mit Reis, sowie einem Überschuss den sie beizeiten exportieren. Finanziell stellen sie jedoch keine wirkliche Macht dar. Die Macht des Clans manifestiert sich eher auf politischer Ebene, vor allem auf Gefallen, die sie im Notfall bei dieser oder jener Familie einlösen können. Eine Stärke der Shiazu war immer ihre Überzeugungskraft, die Fähigkeit dort Verbündete zu finden, wo andere gar nicht erst zu suchen wagten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Shiazu verbindet ausserdem eine über viele Generationen hinwegführende Abneigung gegenüber der [[Gesellschaft_in_Taki#Kagetoya|Kagetoya]] Familie, mit denen sie vor der Gründung [[Takigakure]]s einen blutigen Krieg führten. Obwohl dies keine offene Feindschaft mehr ist, geschieht es doch recht selten, dass die Shiazu zugeben, dass sich ihre Interessen mit denen der [[Gesellschaft_in_Taki#Kagetoya|Kagetoya]] decken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Kagetoya===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;&#039;Oberhaupt:&#039;&#039;&#039; [[Wichtige_Personen_in_Taki#Matsudaira_Kagetoya|Matsudaira Kagetoya]]  &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;&#039;Wappentier:&#039;&#039;&#039; [[Geschichte_von_Taki#Die_schwarze_Schildkr.C3.B6te_.E2.80.93_Genbu|Schwarze Schildkröte]]&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;&#039;Weitere bekannte Mitglieder:&#039;&#039;&#039; &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
:[[Wichtige_Personen_in_Taki#Ai_Kagetoya_-_Titel:_Shoheki|Ai Kagetoya]] -  [[Einheiten_Takigakures#Shoheki|Shoheki]]&lt;br /&gt;
:[[Wichtige_Personen_in_Taki#Saori_Kagetoya|Saori Kagetoya]] -  [[Einheiten_Takigakures#Tsuisekisha_.28J.C3.A4ger.29|Tsuisekisha]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Allgemeine Informationen:&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
Die Kagetoya sind einer der angesehenen und alten Ninjaclans aus [[Takigakure]]. Der Legende nach erschien ihnen Genbu, die schwarze Schildkröte und führte sie zu dem kleinen Dorf, das sich am Fuße des großen Baumes entwickelt hatte, um an Genbus Stelle Xinglu zu beschützen. Viele Legenden ranken sich um diesen Clan, der geboren zum Krieg zu sein scheint. Stets haben sie große Krieger und Beschützer für das Dorf hervor gebracht und standen in jeder Schlacht mit an vorderster Front. Doch sie verloren mehr und mehr die Verbindung zu den Dorfbewohnern und zu ihren Wurzeln und schlussendlich auch das Vertrauen des Dorfs und der Dorfbewohner. Immer weniger hörte man von ihnen und ähnlich eines verletzten Tieres zogen sie sich zurück in ihre Gebiete innerhalb des Dorfes, die immer mehr den Zahn der Zeit zu spüren bekamen und zeigten, das der Clan auch finanziell nicht mehr gut da stand. In einer Zeit des Friedens schien für diesen Clan voller Krieger kein Platz mehr zu sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch in den Jahren, die sie zurückgezogen verbrachten und in denen sie selten andere Meldungen, als die über ihren Konversatismus verlauten ließen, passten sie sich immer mehr an die neuen Begebenheiten an. Sie benutzen ihr großes Wissen um den Kampf, um in ihrer Schmiede Waffen herzustellen und diese zu verkaufen und als das Dorf wieder in einen Krieg fiel waren sie da, um es zu vertreten. Mehr und mehr blüht dieser alte Clan wieder auf, was vor allem in den Augen der Shiazu, ihrer alten Rivalen, nur ungerne gesehen wird. Sie restaurieren ihre alten Anwesen und bereichern gelegentlich ihr dünn gewordenes Blut durch Adoptionen vielversprechender Shinobi.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Ausbildung eines Kagetoya passiert auf dem Schlachtfeld. So war es immer und so wird es immer sein. Sie behüten ihre Sprösslinge nicht solange bis sie sicher alles überlebene würden, sondern werfen sie schnell ins kalte Wasser und beten für ihr Überleben. Das erste Mal, wenn ein Kagetoya von einer Schlacht zurückkehrt, wird er als vollwertiges Clanmitglied angesehen und ein großes Fest wird für ihn gefeiert. Die, die nicht von dieser Feuerprüfung zurückkehren, werden betrauert und als Kinder begraben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei all der Tradition, die dieser [[Clan]] sich bewahrte und ausstrahlt, haben sie doch gerade gelernt auch die Weitsicht und den Zusammenhalt zu üben. Sie halten nicht viel von Intrigen, politischen Ränkespielen und Etiketten aber werden dennoch in diesen geschult, um sie durchschauen zu können und länger zu überleben. Trotz all dem sind sie der Schild des Dorfes, der Panzer der schwarzen Schildkröte und werden stets den offenen Kampf in der ersten Reihe für ihr Dorf suchen und vorziehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Nanaya===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;&#039;Oberhaupt:&#039;&#039;&#039; [[Wichtige_Personen_in_Taki#Miyamoto_Nanaya|Miyamoto Nanaya]]&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;&#039;Wappentier:&#039;&#039;&#039; [[Geschichte_von_Taki#Der_wei.C3.9Fe_Tiger_.E2.80.93_Byakko|Weißer Tiger]]&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;&#039;Weitere bekannte Mitglieder:&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
:[[Wichtige_Personen_in_Taki#Keji_Nanaya|Keji Nanaya]] - [[Einheiten_Takigakures#Shisho|Shisho]]&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Allgemeine Informationen:&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Nanaya sind einer der angesehenen und alten Ninjaclans aus [[Takigakure]]. Der Legende zufolge war es ein mächtiger, weißer Tiger, der dem Gründervater dieses [[Clan]]s nach einer im Schneegestöber verlorenen Schlacht das Leben rettete und zu seinen Angehörigen zurückzog. Obwohl sie demnach der erste [[Clan]] waren, der zu seinem heutigen Wappen gelangte, liegen die Daten über diesen Vorfall ebenso wie der Name des Nanaya-Gründers im tiefen Dunkel der Geschichte verborgen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Familie tat sich vor allem dadurch hervor, dass sie sich im Gegensatz zu den drei anderen Familien nahezu gar nicht hervortat. Wenig ist über die Taten der Nanaya Familie bekannt, die ihre Werke im Dunkel der Nacht verrichten und auch dort zurücklassen. Sie meiden Villen oder größere Landhäuser, besitzen jedoch das ein oder andere Dojo innerhalb des Dorfes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Spionage und Tarnung war immer das Markenzeichen der Nanaya gewesen, die Schatten ihre Verbündeten. Da der Zweifel und das Ungewisse ihre Verbündeten sind, versuchen sie nach Möglichkeit mit verdeckten Karten zu spielen. Egal ob in der Politik, auf einer Mission oder auch ganz privat: Die Nanaya werden dazu erzogen ihre Pläne und ihre Möglichkeiten geheim zu halten. Wie sie sich auch geben mögen, ob sie die Wahrheit sprechen oder dreiste Lügen verteilen, eine klare Linie sollte niemals erkennbar werden. Obwohl sie diese Einstellung oft einsam werden lässt, sind sie immer ein wichtiges Instrument des Dorfes gewesen. Und nicht mehr wollen sie sein. Vermutlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt nicht viele Nanaya, die zum Anführer geboren schienen. Die meisten von ihnen ordnen sich einem starken Anführer unter, versuchen diesen höchstens im Notfall insofern zu manipulieren, dass er den Wünschen der Nanaya entsprechend handelt. Einen Namen müssen sie sich nicht machen. Wer von den Nanaya weiß, der weiß auch was ihn in dieser Familie erwartet. Es ist nicht sinnvoll mehr Aufmerksamkeit auf sich zu ziehen, als unbedingt notwendig. Ihren Reichtum beziehen die Nanaya aus einer Reihe von Teehäusern in und ausserhalb [[Takigakure]]s, die ihnen auch als wichtige Informationsquelle dienen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Fuyou===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;&#039;Oberhaupt:&#039;&#039;&#039; [[Wichtige_Personen_in_Taki#Shentin Fuyou|Shentin Fuyou]]&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;&#039;Wappentier:&#039;&#039;&#039; [[Geschichte_von_Taki#Der_rote_Vogel_.E2.80.93_Suzaku|Roter Vogel]]&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;&#039;Weitere bekannte Mitglieder:&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
:[[Wichtige_Personen_in_Taki#Shouta_.22Der_Druide.22_Fuyou_-_Titel:_Senyaku|Shouta &amp;quot;Der Druide&amp;quot; Fuyou]] - [[Einheiten_Takigakures#Shisho|Shisho]]&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Allgemeine Informationen:&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Fuyou sind einer der angesehenen und alten Ninjaclans aus [[Takigakure]]. Ein alter Ninjameister dieses Clans der viele Jahre vor der Gründung [[Takigakure]]s lebte, soll einst eine Kunst beherrscht haben die ihm die Form eines roten, brennenden Vogels gegeben hatte. Nobue Fuyou, auch &amp;quot;Unsterblicher Phönix&amp;quot; genannt, begeisterte die Menschen auch noch lange nach seinem letztendlich doch nicht abwendbarem Tode, bis die Fuyou sein Andenken schließlich zu ihrem Wappen formten. Jeder Versuch aus diesem Vogel ein mythologisches Tier werden zu lassen wird seit jeher von den Fuyou vehement abgestritten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anders als viele derart alte [[Clan]]s, fingen die Fuyou bereits früh damit an sich den anderen Dorfbewohnern [[Takigakure]]s zuzuwenden. Viele von ihnen leben mit ihren Familien im ganzen Dorf verstreut, doch wohnt zumindest die Fuyou Hauptfamilie weiterhin in den Reichenvierteln [[Takigakure]]s.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit jeher haben die Fuyou sich den Künsten der Heilung verschrieben. Sie waren die ersten, die den Bau eines Krankenhauses befürworteten und forschen aktiv nach immer neuen Mitteln und Wegen verwundete Ninja zu schützen und zu versorgen. Sie besitzen vielleicht die meisten Fürsprecher innerhalb des Dorfes, jedoch auch die geringsten Ambitionen der alten Clans. Die Fuyou sind leidenschaftliche Männer und Frauen der Wissenschaft. Sie ziehen die Forschung religiösen Praktiken vor, haben sich jedoch auch auf anderen Gebieten oft als sehr stur und verbissen erwiesen. Wenn die Taktiken der Shiazu zu scheitern drohten, die Spione der Nanaya nicht zurückkehrten und die Krieger der Kagetoya zurückwichen, waren es die Fuyou die bis zuletzt die Hoffnung bewahrten und die Motivation am Leben hielten. Und sie sollten stets Recht behalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Viele Mitglieder der Fuyou sind Mediziner und Sanitäter, doch steht es jedem Clanmitglied frei seinen eigenen Weg im Dorf zu wählen, wenn sie sich denn bei ihren &amp;quot;Mein Sohn wird bestimmt einmal ein großartiger Arzt!&amp;quot; schwärmenden Eltern durchsetzen können. Wann immer sich die Familie versammelt, darf mit hitzigen Diskussionen intelligenter Menschen gerechnet werden, bei denen auch tatsächlich das Ergebnis und nicht persönlicher Stolz im Vordergrund steht. Zu den Schattenseiten dieser Familie mag das ein oder andere dunkle Experiment zählen. Die Führung der Fuyou hat geringe Schwierigkeiten damit moralische Grenzen zu übertreten, solange dies dem Wohle des Clans, der Wissenschaft oder Dorfes dient.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenig kümmert die Fuyou die Politik des Dorfes, solange sie in ihren Möglichkeiten nicht eingeschränkt werden. Sie sind daher auch die Ersten die mit den alten Traditionen brechen werden, sollten neue Alternativen verlockender klingen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Wichtige Familien Takigakures==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier sind weitere wichtige und bekannte Familien Takigakures aufgelistet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Kudo===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;&#039;Oberhaupt: &#039;&#039;&#039;[[Wichtige_Personen_in_Taki#Shinishi_Kudo|Shinishi Kudo]]&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;&#039;Weitere bekannte Mitglieder:&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
:[[Wichtige_Personen_in_Taki#Mishima_Kudo|Mishima Kudo]]&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Allgemeine Informationen:&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Kudo Familie ist die mit Abstand reichste Familie in [[Takigakure]] no Sato. Sie begannen als einfache Händler, die mit seltenem, teurem Schmuck, Diamanten und Gold handelten. Heute sind es Luxusartikel (im Bereich Möbel, Inneneinrichtungen, Kleidung) deren Zielgruppe nur die höchste Gesellschaftsschicht ist. Dank des vielen Handels mit der hohen Gesellschaftsschicht, besitzen sie einen guten Ruf im Kreis der Wohlhabenden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Innerhalb der Familie gibt es jedoch eine klare Struktur, die einem Außenstehenden selten bekannt ist. Um die wirtschaftliche Macht und den Namen der Kudos zu bewahren, ist die Familie zwischen Haupt- und Nebenfamilien unterteilt. Es herrscht die Tradition, dass das Oberhaupt vor seinem Ableben einen Nachfolger bestimmt. Das neue Oberhaupt erbt stets das gesamte Kudo-Vermögen, um nicht die angesammelte wirtschaftliche Macht der Familie zu vermindern. Als potenzielle Erben kommen nur Mitglieder der Hauptfamilie in Frage. Deshalb gehören oft nur die direkten Nachkommen des Oberhaupts der Hauptfamilie an, um aus diesem Kreis auch den zukünftigen Nachfolger bestimmen zu können. Aus diesem Grund herrscht stets ein Konkurrenzkampf zwischen den Mitglieder der Hauptfamilie, mit dem Ziel die Gunst des Oberhaupts für sich sichern zu können. Es ist nicht ungewöhnlich, dass das neue, aus dem Machtkampf triumphierende Oberhaupt, als erstes die Familien seiner ehemaligen Konkurrenten und Geschwister zur Nebenfamilie degradiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Mitglieder der Hauptfamilie wohnen in teuren Anwesen, kleiden sich edel und leben in fast verschwenderischem Luxus. Bereits in den früheren Jahren wird ihr kaufmännisches Verständnis stark geschult und jedes Individuum wird darauf ausgebildet, richtige, unabhängige Entscheidungen im Wirtschaftsgeschehen der Kudos treffen zu können. Die Mitglieder der Hauptfamilie führen im Arbeitsalltag gewöhnlich nur leitende Aufgaben durch und treffen sich mit ihren wohlhabenden Kunden, um bei einem gemeinsamen Essen über die Verkaufskonditionen ihrer Luxusartikel zu verhandeln. Sie machen kein Geheimnis aus ihrem Reichtum und bilden sich ein jederzeit alles kaufen zu können was sie wollen. Sie sind gute Redner und verstehen es sich präsentieren zu können. Aufgrund ihres weniger bescheidenen Auftretens werden sie vom normalen Volk als sehr arrogant eingestuft und genießen entsprechend einen weniger guten Ruf im Dorf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Mitglieder der Nebenfamilie bestehen teilweise aus ehemaligen Hauptfamilienmitglieder, die nicht als Erbe berücksichtigt wurden und im Anschluss ihre Position verloren oder aus Personen, die sofort in die Nebenfamilie hineingeboren wurden. Viele von ihnen führen ihre eigene Existenz, während andere, in unterbesetzten Rollen, im Kudo-Handel beschäftigt sind. Die Nebenfamilienmitglieder haben die Pflicht einen monatlichen Beitrag an die Hauptfamilie abzugeben, um die finanzielle Macht der Hauptfamilie aufrechtzuerhalten und noch weiter zu fördern. Im Gegenzug besitzen sie durch die Angehörigkeit eine gewisse Sicherung, wodurch sie im Fall von Insolvenz oder mangelndem Ehrgeiz jederzeit im Handel der Hauptfamilie tätig sein können. Diese Sicherung reicht so weit, dass sie im schlimmsten Fall nur etwas über dem Durchschnitt verdienen. Zwar besitzen die Mitglieder der Nebenfamilie gewöhnlich nicht die Arroganz und die Prahlerei der Hauptfamilie, scheuen aber nicht davor zurück vom Namen und Einfluss der Hauptfamilie zu profitieren, um ihre eigenen Vorteile daraus zu ziehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben der Haupt- und Nebenfamilie gibt es Außenseiter. Das sind Kudos die sich entweder bewusst von der Familie getrennt haben, um unabhängig zu werden oder die nicht bereit waren zu arbeiten. Die Außenseiter werden von den Haupt-, sowie Nebenfamilienmitgliedern bei jedem Treffen und jeder Gelegenheit gerne verspottet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem sich die Kudos wirtschaftlich im Land etabliert hatten setzte das Oberhaupt [[Wichtige_Personen_in_Taki#Mishima_Kudo|Mishima Kudo]], im Namen der Kudos, einen ersten Schritt in die Politik und in die Ninjawelt. Er trat dem Dorf [[Takigakure]] bei, kaufte sich mächtige [[Bluterben]] und stattete seine 5 Söhne mit unterschiedlichen [[Bluterben]] aus. Die Söhne waren jedoch alle zu unerfahren, um sofort von Anfang a, mit den [[Bluterben]] richtig umzugehen und sollten deshalb ihre [[Bluterben]] so gut wie es geht meistern. Dieses Wissen sollten sie an ihre Kinder weitergeben, damit diese ohne Handicaps in die Ninjawelt eintreten konnten. Seine Enkel, die alle die [[Bluterben]] ihrer Väter übernahmen, wurden in die Akademie eingeschrieben und sollten den Konkurrenzkampf ihrer Väter austragen. Der gleiche Kampf, der am Ende immer ein neues Oberhaupt der Kudos hervorbrachte.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Schließlich ging [[Wichtige_Personen_in_Taki#Shinishi_Kudo|Shinishi Kudo]] siegreich aus dem Konkurrenzkampf hervor, indem er zum Dorfoberhaupt Takis wurde und [[Wichtige_Personen_in_Taki#Mishima_Kudo|Mishima Kudo]] ihn daraufhin zum sofortigen Oberhaupt der Kudos ernannte.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Wie die Position der anderen Mitglieder der Hauptfamilie aussieht, ist bisher unbekannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Atsumichi===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;&#039;Oberhaupt:&#039;&#039;&#039; keines&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;&#039;Weitere bekannte Mitglieder:&#039;&#039;&#039; -&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Allgemeine Informationen:&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der Clan der Atsumichi ließ sich nicht lange nach dem Ende der Bluterbenkriege in [[Takigakure]] nieder und wuchs schnell zu einer großen aber nie sehr einflussreichen Familie an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zumeist als Ninja oder Wildhüter beschäftigt, leben die Mitglieder der Familie nach den philosophischen Grundsätzen des [[Clan]]gründers. Diese als Hedayismus bezeichnete Philosophie betrachtet den Menschen und die von ihm geschaffene Gesellschaft als eine simple Erweiterung des natürlichen Lebenskreislaufes: Genauso geprägt von einem Gleichgewicht zwischen Produzenten, Konsumenten und Destruenten, sowie der Möglichkeit plötzlicher neuer Muster und Mutationen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Familie ist von außen leicht an der im Stammbaum dominanten roten Haarfarbe und der Tatsache zu erkennen, dass sie die einzigen in Taki vertretenen Mitglieder des Nekozukabluterbes darstellen, das statt Hunden Katzen als Partnertiere nutzt. Ruf und Ansehen entsprechen nicht unbedingt der Größe des [[Clan]]s, da die Erziehung vieler Kinder und das Versorgen der Clantiere sehr kosten- und zeitaufwendig ist. Außerdem hält sich hartnäckig das Gerücht, dass die Mitglieder des [[Clan]]s oft zu &amp;quot;unsittlichem und respektlosem Verhalten&amp;quot; neigen, was allerdings auch bei den Inuzukaclans verschiedener Dörfer der Fall ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Bekannte [[Clan]]s [[Takigakure]]s==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier sind die Informationen zur Gesellschaft in [[Takigakure|Taki]] zu finden, die euch Anreize für das [[RPG]] geben und zeigen sollen, wie ihr euren [[Clan]] oder euer [[Bluterbe]] in Takigakure ausspielen könnt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;Wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; style=&amp;quot;width:20%;&amp;quot; | &#039;&#039;&#039;Clan/Bluterbe&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; | &#039;&#039;&#039;Anzahl Mitglieder&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; | &#039;&#039;&#039;Ansehen im Dorf&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot; |[[#Mokuton|Mokuton]]&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot; |vereinzelte Shinobi&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot; |Hoch&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot; |[[#Ningyosenshu_Clan|Ningyosenshu Clan]]&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot; |vereinzelte Shinobi&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot; |Durchschnittlich&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot; |[[#Kyushu_Suru|Kyushu Suru]]&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot; |vereinzelte Shinobi&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot; |Durchschnittlich&lt;br /&gt;
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| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot; |[[#Spinnenbluterbe|Spinnenbluterbe]]&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot; |vereinzelte Shinobi&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot; |Angst&lt;br /&gt;
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| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot; |[[#Kaguya|Kaguya]]&lt;br /&gt;
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|-&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot; |[[#Aburame_Familie|Aburame Familie]]&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot; |selten&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot; |Gering&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot; |[[#Souma_no_Kou|Souma no Kou]]&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot; |kleines Bluterbe&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot; |Verhasst&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot; |[[#Akimichi_Clan|Akimichi Clan]]&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot; |mittelgroßer Clan&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot; |hoch&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot; |[[#Hyuuga_Clan|Hyuuga Clan]]&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot; |mittelgroßer Clan&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot; |Durchschnittlich&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot; |[[#Uchiha_Clan|Uchiha Clan]]&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot; |kleine Clanansammlung&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot; |Angst&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot; |[[#Inuzuka_Clan|Inuzuka Clan]]&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot; |kleine Clanansammlung&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot; |Hoch&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot; |[[#Nara_Clan|Nara Clan]]&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot; |großer Clan&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot; |Hoch&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot; |[[#Yamanaka_Clan|Yamanaka Clan]]&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot; |kleiner Clan&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot; |Durchschnittlich&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot; |[[#Hyouton_Bluterbe|Hyouton Bluterbe]]&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot; |kleines Bluterbe&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot; |Hoch&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot; |[[#Fischmenschen|Fischmenschen]]&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot; |mittelgroßes Bluterbe&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot; |Durchschnittlich&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot; |[[#Youton_Bluterbe|Youton Bluterbe]]&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot; |es gibt vereinzelte Shinobi&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot; |Nicht Vorhanden&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot; |[[#Ranton_Bluterbe|Ranton Bluterbe]]&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot; |es gibt vereinzelte Shinobi&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot; |Tief&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot; |[[#Futton_Bluterbe|Futton Bluterbe]]&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot; |kleines Bluterbe&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot; |Respekt&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Mokuton===&lt;br /&gt;
[[Mokuton]] sind durch die Beziehungen zu [[Konohagakure]] nach [[Takigakure]] gelangt. Sie sind zwar nicht häufig anzutreffen, aber sie werden als etwas Besonderes angesehen und ihnen wird viel Potenzial nachgesagt. Mokuton sind mehr als einzelne Individuen anzutreffen, als in Gruppen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Ningyosenshu Clan===&lt;br /&gt;
[[Ningyosenshu]] sind in [[Takigakure]] weniger als [[Clan]] organisiert. Dennoch üben die wenigen Ningyosenshu, die es in [[Takigakure]] gibt zusammen, um sich gegenseitig besser fördern zu können. Ihr Ansehen ist das von normalen Ninja. Ihre Puppen werden von vielen einfach nur als besonders ungewöhnliche aber effektive Waffe angesehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Kyushu Suru===&lt;br /&gt;
[[Kyushu Suru]] als normale Ninja angesehen, die allerdings mit der besonderen Gabe geboren sind [[Chakra]] zu entziehen. Wenn jemand mit diesen Talent entdeckt wird, erfährt er oft eine besondere Förderung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Spinnenbluterbe===&lt;br /&gt;
Personen mit dem [[Spinnenbluterbe]] teilen das Schicksal der [[Kaguya]]. Sie leben verstreut zueinander und ihnen wird kaum getraut. Da ihre Fähigkeiten aber von Nutzen sind, wird oft darüber hinweg gesehen. wenn sie gerade benötigt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Kaguya===&lt;br /&gt;
Einer der seltensten Bluterben in [[Takigakure]]. Die Meisten von ihnen sind Nachkommen von Kriegsgefangenen aus dem Bluterbenkrieg. Ihr Ansehen ist demnach auch nicht das Beste. Bei Sprüchen wie :“Vertraue nie einem [[Kaguya]]“ und :“Wer hat Angst vorm Knochenmann?“ auch verständlich. Kaguya selber sind zu verstreut und isoliert, um sich irgendwie effektiv zu einer Clanstruktur zu verbinden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Aburame Familie===&lt;br /&gt;
Die [[Aburame]] sind in [[Takigakure]] sehr selten anzutreffen. Einige wurden durch die Gentechnik in [[Takigakure]] gezüchtet. Von einem Clan kann man eigentlich nicht sprechen, da es nur wenige Individuen in [[Takigakure]] gibt, die zu den Aburame gehören. Sie werden als Exoten angesehen und eher gemieden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Souma no Kou===&lt;br /&gt;
Werden in [[Takigakure]] als Abart angesehen, welche eher als hässliche Mutanten, als als Menschen angesehen werden. Offiziell wird geleugnet, dass weitere Souma no Kou aktiv gezüchtet werden und es wird erklärt, dass die Gene der [[Souma no Kou]] noch durch den Krieg mit den Genen einiger Ninja in [[Takigakure]] vermischt sind. Allerdings scheint es so, als ob bei Bedarf auch ab und zu Ausnahmen gemacht werden würden. Manche Souma no Kou bekleiden heute auch wichtige Ämter in [[Takigakure]], in denen besonders ältere Generationen sie nicht gerne sehen. Dennoch wird [[Takigakure]] auf kurz oder lang nicht darum herumkommen diese Individuen zu akzeptieren zu lernen. Alles in allem weniger ein Clan, als Individuen, die eher verachtet, denn verstanden werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Akimichi Clan===&lt;br /&gt;
Die [[Akimichi]] bilden in [[Takigakure]] eine kleine Gemeinschaft, welche von einigen wegen ihres Körpers verspottet oder belächelt werden. Sie sind in [[Takigakure]] dennoch recht angesehen, denn viele von ihnen haben sich im Bluterbenkrieg verdient gemacht und gehörten zu denen, die [[Takigakure]] bei dem großen Sturm mit am standhaftesten verteidigten. Daher wird dem Clan von vielen großer Respekt entgegen gebracht. Viele Akimichi fühlen sich als Teil einer Kriegerklasse. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Hyuuga Clan===&lt;br /&gt;
Nach dem Krieg begann man, wie alle Ninjadörfer auch, genetisch [[Hyuuga]] zu erschaffen, um den anderen Ländern nicht unterlegen zu sein. Die Hyuuga hatten, als eins der großen Bluterben, in [[Takigakure]] viel Schaden angerichtet und dies wollte man verhindert wissen. Die Hyuuga bildeten daher auch kein großes Clangefühl aus sondern fühlen sie sich als normal Ninja mit besonderen Fähigkeiten, da sie mitunter oft von Bluterbenlosen oder anderen Bluterben aufgezogen wurden. Bei einigen erzeugt die Fähigkeit der Hyuuga, soviel zu sehen, Misstrauen und daher gibt es doch mitunter Ausgrenzungen, aber die meisten akzeptieren die [[Hyuuga]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Uchiha Clan===&lt;br /&gt;
Da man die Schrecken des Sharingan am eigenen Leib erfahren hatte, beschloss man, ähnlich wie bei den [[Hyuuga]], eigene [[Uchiha]] zu besitzen, weswegen [[Takigakure]] sich eigene [[Uchiha]] heran zog. Das war das beste Mittel, um dieses [[Bluterbe]] oder die Waffe, die es darstellt, zu verstehen. Die Fähigkeiten dieser waren allerdings nicht in Vergessenheit geraten und so war ein gewisser Respekt bis Furcht vor ihnen nicht zu verhindern. Uchiha sind meist Außenseiter, da nicht viele mit ihnen in Kontakt kommen wollten. Dies trug natürlich noch dazu bei ihnen einen düsteren Ruf zu verleihen. Ihre Menge ist beschränkt und viele sind zu sehr Einzelgänger, um einen [[Clan]] aufzubauen. Allerdings gibt es auch einige [[Uchiha]], die sich zu kleineren Gruppen zusammen geschlossen haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Inuzuka Clan===&lt;br /&gt;
Die [[Inuzuka]] in [[Takigakure]] leben sehr im Einklang mit der Natur und nicht wenige leben in den Höhlen [[Takigakure]]s, zusammen mit ihren Tieren. Andere Ninja finden, dass Inuzuka ein wenig verschroben sind, besonders wegen einiger tierischer Verhaltensweisen, die sie sich angewöhnt haben. Sie gelten auch nicht als die Menschen mit den besten Manieren, allerdings werden Inuzuka weitgehend akzeptiert. Inuzuka machen einen nicht unbedeutenden Anteil der Bluterben aus, da die Bedingungen für Inuzuka in [[Takigakure]] ideal sind. Inzuka haben eine sehr starke Bindung zu ihrem Tier, was sich traditionell erklärt. Zum Einen wegen des starken Ehrgefühls der Inuzuka in [[Takigakure]]. Sie würde eher sich selbst opfern, als das Leben ihres Tieres. Dank dieser Einstellung würde sich auch die Tiere lieber ehrenvoll für ihren Inuzuka in die Schlacht werfen und zur Not auch Opfern. Dadurch kommt eine sehr gute Teamarbeit zustande. Zum Anderen wurden die Inuzuka schon seit nun 3-4 Gernerationen auf Respekt und Gleichbehandlung ihrer Tiere hin erzogen. Daher kommen Inzuka normalen Ninja auch verwildert und sonderbar vor. Die Tiere werden frei gehalten und dürfen sich vermehren wie sie wollen, wodurch die Art gesichert ist. Die Inzuka mussten sich nur bei dem Rat in [[Takigakure]] verpflichten, dass ihre Tiere keinen Schaden und keinen Ärger in den „normalen Bereichen“ [[Takigakure]]s anrichten und das sie für die Versorgung selbst sogen. Die Auswahl von einem bis zu drei Hunden wird einem Inuzuka als Initationsritual beim Eintritt in die Akademie selbst überlassen. Danach wird ein Ritual abgehalten, in dem Tier(e) und Inuzuka symbolisch aneinander gebunden werden. Die Zeremonie könnte man am Ehesten mit einer Hochzeit vergleichen, allerdings viel archaischer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Nara Clan===&lt;br /&gt;
[[Nara]] sind in [[Takigakure]] als Beispiele für den klug agierenden Ninja angesehen. Dank ihrer oftmals gut entwickelten Intelligenz werden sie auch besonders als Experten geschätzt. Ihre Anzahl ist zwar nicht besonders groß, aber nicht zu unterschätzen, da sie sich als Clan in [[Takigakure]] organisiert haben und daher auch gezielt Einfluss nehmen können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Yamanaka Clan===&lt;br /&gt;
In [[Takigakure]] durchaus bekannt und in kleiner Anzahl als clanähnliche Gemeinschaft zusammengeschlossen. Sie kooperieren oft mit den Nara und werden in ähnlichen Bereichen eingesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Hyouton Bluterbe===&lt;br /&gt;
Zwar hatten [[Hyouton]] im Bluterbenkrieg [[Takigakure]] auch besonders geplagt, aber ihre Integration in die Reihen [[Takigakure]]s fiel erstaunlich leicht, da ihre Fähigkeit Wasser und Wind zu kontrollieren wunderbar in die wasserreiche Umgebung [[Takigakure]]s passte. Die meisten haben die Schrecken, den die [[Hyouton]] verbreiten können, schnell vergessen, da die Hyouton [[Takigakure]]s sich als recht ruhiger Clan zusammengeschlossen haben, dessen Mitglieder für ihre Ruhe und Disziplin bekannt sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Fischmenschen===&lt;br /&gt;
Wie die [[Hyouton]] auch war die Integration in die Reihen [[Takigakure]]s ein leichtes, da auch ihre Fähigkeiten das Wasser zu kontrollieren und unter Wasser atmen zu können perfekt in die wasserreiche Umgebung passte. Die Fischmenschen leben in keinen [[Clan]]s aber trainieren zusammen und halten sich eher im verborgenen. Ihr Anzahl war immer sehr gering, doch in den letzten Jahren stieg ihre Anzahl auf fast das Doppelte an. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Youton Bluterbe===&lt;br /&gt;
Das [[Youton]] Bluterbe besitzt in [[Takigakure]] fast keine Bedeutung. Nur wenige Personen wissen überhaupt von diesem Erbe und noch weniger Personen haben sich dazu entschieden dieses Bluterbe an ihre Kinder weiterzugeben. Man ist in [[Takigakure]] meist sehr erstaunt, wenn man einen Besitzer dieses Bluterbes trifft. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Ranton Bluterbe===&lt;br /&gt;
Das [[Ranton]] [[Bluterbe]] wird in [[Takigakure]] von vielen Personen gar nicht als ernsthaftes Bluterbe gesehen, da die meisten Personen Licht nicht als ein ernstzunehmendes Element akzeptieren. Die wenigsten Personen verstehen das Element und machen sich daher großteils darüber lustig. Wie soll Licht auch schon im Kampf nutzbar sein? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Futton Bluterbe===&lt;br /&gt;
Das [[Futton]] [[Bluterbe]] wird in [[Takigakure]] oftmals einfach als eine Abwandlung von Wasser-[[Jutsu]] wahrgenommen und ein Nutzer dieses Elements mit einem Nutzer des Elements Wasser gleichgesetzt. Die meisten Personen sehen einfach eine Jutsu, bei der Wasser in Dampf-Form ausgestoßen wird und verallgemeinern dann. Tatsächlich ist dieses Bluterbe in [[Takigakure]] für ein kleines Bluterbe relativ weit verbreitet, obwohl es erst kurze Zeit zugänglich ist&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=&#039;&#039;&#039;Feiertage in [[Takigakure]]&#039;&#039;&#039;=&lt;br /&gt;
Hier sind die offiziellen Feiertage Takigakures aufgelistet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Yumé no Hi==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Tag der Träume&#039;&#039;&#039; (31. Oktober und 20. März)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit diesem Feiertag wird die kalte Jahreszeit umrahmt. Er teilt sich quasi auf in Yumé no Yóake (Morgendämmerung der Träume) im Herbst und Yumé no Yugure (Abenddämmerung der Träume) im Frühling.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Herkunft&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Yumé no Hi basiert auf zweierlei Dingen: Zum Einen auf der traditionell eher naturnahen Gesinnung der Taki-Bewohner (die Natur beschützt uns, wir sollten ihr nahe sein), zum anderen auf dem [[Genjutsu]]-Spezialisten Tasogaré Miko, der im sich zu Zeiten des Bluterbenkrieges in [[Takigakure]]s Diensten befand. Tasogaré Miko war ein Meister der Sinnestäuschung, allerdings wurde er auch oft als Träumer verlacht, weil er ein recht in sich gekehrtes, weltfremdes Wesen besaß und die meiste Zeit damit verbrachte, seine blühende Phantasie in Bildern aufs Papier zu bringen oder Lieder zu singen, deren Inhalt wirr und wirklichkeitsfern war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während des Bluterbenkrieges wurde Miko darum erst in den Kampf einberufen, als die Truppen [[Takigakure]]s größtenteils bereits durch Angreifer des Oto-Bündnisses aufgerieben worden waren. Das Land war bereits fast vollständig besetzt und den Gegnern gelang überraschend ein Durchbruch, der beinahe ihren Einmarsch in das Dorf unter dem Wasserfall bedeutet hatte. Zufälligerweise jedoch trat ausgerechnet Miko der Übermacht entgegen und während die Gegner den einzeln da stehenden und ein wirres Liedchen singenden Mann noch verlachten, riss plötzlich die Wirklichkeit auf und eine Parade, geformt aus allen Figuren, die der Ninja je, wie er später aussagte, in seinen Träumen gesehen hatte, marschierte musizierend über die überraschten Feinde hinweg. Diese konnten sich aus der [[Genjutsu]] nicht schnell genug befreien, um den Angriffen der Truppen Takis vollkommen zu entgehen, und so konnte dank Tasogaré Mikos Einsatz ein Rückzug der gegnerischen Truppen erzwungen werden, durch den   [[Takigakure]] letzten Endes niemals eingenommen wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der 31. 10. und der 20. 3. galten aber schon vorher als die Rahmentage des „Schlafes der Natur“, die stets als die Tage gefeiert wurden, an denen man den Träumen der Natur am nächsten war. Mikos Geschichte gab diesem Tag hauptsächlich seine jetzige Form.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Traditionelle Feier&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An den Yumé no Hi Tagen wird im ganzen Dorf fröhlich gefeiert. Fällt die Feier auf einen Werktag, ist schul- und arbeitsfrei. Die Bewohner des Dorfes verkleiden sich als Figuren aus ihren Träumen, wobei dabei sowohl erlaubt ist, sich als sein erwünschtes zukünftiges Selbst zu verkleiden, als auch als eine beliebige Traumfigur. Außerdem verhalten sich die Leute bewusst anders als sonst, so wie das in Träumen auch üblich ist, besonders beliebt ist dieser Tag daher bei Kindern, die sich für diese beiden Tage im Jahr wie die Eltern des Haushalts aufspielen können, während die Erwachsenen genießen mal ganz Kind zu sein. Dementsprechend finden viele Treffen zu Spielen statt, die man ansonsten seit seiner Kindheit nicht mehr mitgemacht hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tageshöhepunkt ist jedesmal eine große Parade, die den Sinnen der Dorfbewohner von den besten [[Genjutsu]]-Spezialisten des Dorfes vorgegaukelt wird. Am Yumé no Yóake wandert die Parade in den Baum hinein, der dafür anscheinend seine Rinde öffnet wie ein Vorhang, am Yumé no Yugure öffnet sich der Baum erneut, woraufhin die Parade ihn verlässt und den umgekehrten Weg geht. Auf diese Weise feiert man erst das Entschlafen der Natur (wobei die Träume zu ihr zurückkehren) und dann wieder das Aufwachen (wenn die Träume sie verlassen).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Yumé no Yugure werden viele Spiele gespielt, die damit zu tun haben, Dinge zu finden. Vorzugsweise verstecken Liebespaare kleine Zuneigungsbeweise füreinander, Eltern Süßigkeiten für ihre Kinder, die an Blumen erinnern, und Kinder kleine Dankesbriefe an ihre Eltern. Versteckt werden die Sachen nur dort, wo etwas Frühling zu finden ist (bei Schneeglöckchen z.B.) - auf diese Weise macht man sich gegenseitig darauf aufmerksam, dass der Frühling beginnt. Mehr als ein kleines Geschenkchen pro Person ist ungewöhnlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Legenden&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Träume der Natur wandern das ganze Jahr über durch die Welt, wobei sie auch durch die schlafenden Köpfe der Menschen ziehen. Einmal im Jahr kehren sie nach [[Takigakure]] zurück und betreten die Seele der Natur durch den Takibaum.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Damit verbundene Gutenachtgeschichten sind typisch für das Dorf unter dem Wasserfall. Auch gibt es das geflügelte Wort: „Na, marschierst du bei der Parade mit?“ für Tagträumer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Große Baum gilt als Eingang in die Seele der Natur. Zumindest unter Kindern ist dieser Glaube fest verbreitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Aijou no Matsuri==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Fest der Liebe&#039;&#039;&#039; (24. Dezember)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aijou no Matsuri ist ein Fest der Dankbarkeit und Zuneigung, dass einmal im Jahr stattfindet. Es befindet sich mitten in der kältesten Jahreszeit, zu einem Zeitpunkt, an dem Wärme von innen das Wichtigste für die Menschen ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Herkunft&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aijou no Matsuri entstand auf jeden Fall zu einer Zeit, als der Winter noch eine ernsthafte Bedrohung für das Leben der Menschen war – als ein unerwartet langer Winter noch Leben kosten konnte, durch Hunger und Erfrierung. Es ist klar, dass es bereits kurz nach Ende des Bluterbenkrieges gefeiert wurde, ob zum ersten Mal oder als Aufnahme einer uralten Tradition, ist nicht ganz klar. Auf jeden Fall sicher ist aber, dass es Dankbarkeit dafür ausdrückte, den Winter schon gut zur Hälfte überstanden zu haben. Man zeigte sich an diesem Tag gegenseitig seine Zuneigung offen und vollständig, für den Fall dass nach dem Ende des Winters dazu keine Zeit mehr sein würde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Traditionelle Feier&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anlässlich des Festes der Zuneigung beweist man sich gegenseitig auf die verschiedensten Arten seine Zuneigung. Selbst in Familien, wo dies sonst nicht geschieht, gehört an Aijou no Matsuri eine Gutenachtgeschichte und das dazugehörige Schlafschön-Küsschen zum festen Plan. Oft werden auch kleine Geschenke an die Personen gegeben, die man sehr mag. Besonders hohen Stellenwert genießen dabei kleine Zettel mit liebevollen Worten darauf oder kleine Gegenstände, die einen hohen ideellen Wert besitzen. Für die Zettel werden an Aijou no Matsuri die verschiedensten kleinen Figürchen verkauft, die als süße Überbringer der Botschaften gelten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Außerdem ist es für Kinder an diesem Tag üblich Arbeiten für ihre Eltern zu übernehmen, zum Beispiel das Frühstück zu machen. Das bringt auch die Generationen einander näher.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In letzter Zeit gibt es zu Aijou no Matsuri meist auch einen schönen ein- bis zweiwöchigen Jahrmarkt, und das ganze Dorf wird liebevoll geschmückt. Der Jahrmarkt ist in Ständen um den Takibaum herum aufgebaut, den man auf diese Weise offiziell in die Feier mit einbezieht. Es gibt Stände mit heißem Essen und warmen Getränken, sowie Kleinigkeiten, die man an seine Lieben verschenken kann. Außerdem wird eine kleine Tribüne aufgebaut, auf der jeder, der es möchte, eine kleine Darbietung (in erster Linie Lesungen oder Gesang) vortragen kann. Vor der Tribüne gibt es sowohl Sitzplätze für Langzeitzuschauer, als auch freie Plätzchen, an die man sich einfach für einige Minuten stellen kann. Übliche Darbietungen sind Liebes- oder Dankesgedichte, sowie die traditionellen Aijou-no-Matsuri-Lieder. Anlässlich des Festes der Liebe wird natürlich auch Nächstenliebe insofern zelebriert, dass die wohlbetuchteren Familien des Dorfes Essen für die ärmlicheren Bewohner spendieren, an die dieses dann meist von Dienstboten in umfangreichen Fresspaketen geliefert wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch wenn das Dorf auf dem Jahrmarkt eine bis zwei Wochen lang zu feiern scheint ist nur der 24.12. der wirkliche Feiertag.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Legenden&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es bringt Unglück, an Aijou no Matsuri zu streiten, zu stehlen, oder jemand anderem zu schaden. Besonders groß ist dieses Unglück, wenn man einen Schwächeren ignoriert oder ihm sogar noch zusätzlich schadet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kleine Geschenke an jemand anderen bringen an Aijou no Matsuri Glück aber nur, wenn man von Herzen schenkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Frage-Sektion=&lt;br /&gt;
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		<author><name>Shinishi</name></author>
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	<entry>
		<id>https://wiki.narutorpg.de/index.php?title=Gesellschaft_in_Taki&amp;diff=25600</id>
		<title>Gesellschaft in Taki</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.narutorpg.de/index.php?title=Gesellschaft_in_Taki&amp;diff=25600"/>
		<updated>2016-03-16T08:04:34Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Shinishi: /* Wichtige Familien Takigakures */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Hier findet ihr heraus wie Takigakure zu welchem [[Bluterbe|Clan/Bluterbe]] steht und welche bekannten Familien und Feste es gibt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==&#039;&#039;&#039;Die Gründerclans&#039;&#039;&#039;==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier sind die vier Gründerfamilien Takigakures aufgelistet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Shiazu=== &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;&#039;Oberhaupt:&#039;&#039;&#039; [[Wichtige_Personen_in_Taki#Shari_Shiazu|Shari Shiazu]]&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;&#039;Wappentier:&#039;&#039;&#039; [[Geschichte_von_Taki#Der_blaue_Drache_.E2.80.93_Seiryu|Blauer Drache]] &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;&#039;Weitere bekannte Mitglieder:&#039;&#039;&#039; &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
:[[Wichtige_Personen_in_Taki#Hattori_Shiazu_-_Titel:_Taishi|Hattori Shiazu]] - [[Einheiten_Takigakures#Taishi|Taishi]] &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
:[[Wichtige_Personen_in_Taki#Shuya_Shiazu|Shuya Shiazu]] &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Allgemeine Informationen:&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Shiazu sind einer der angesehenen und alten Ninjaclans aus [[Takigakure]]. Der Blaue Drache ist ihr Symbol, da sie der Legende zufolge auf eben diesem zu dem Baum geritten sind, der schließlich zum zentralen Merkmal [[Takigakure]]s werden sollte. Wissenschaftler, allen voran die [[Geschichte_von_Taki#Bekannte_Clans_Takigakures|Fuyou]]-Familie, bestreiten diese Möglichkeit jedoch und halten es für wahrscheinlicher, dass die Shiazu über die Flussreichen Umlande herangereist sind, die man mit einiger Phantasie sicher mit blauen Drachen vergleichen könnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als vor einigen Generationen die Vorherrschaft der alten Clans gebrochen wurde und es auch [[Dorfoberhaupt|Dorf-Oberhäupter]] gab, die keinem von ihnen angehörten, haben die Shiazu sich mehr und mehr von der Öffentlichkeit in ihre eigenen Viertel und Straßen zurückgezogen. Sie erziehen ihre Kinder hinter hohen Mauern und vor den Blicken Fremder geschützt, bis sie glauben, dass ihr Spross bereit für die Ninja-Akademie sei ohne dort seine Familie mit Schande zu bedecken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es heißt, sie besäßen zwei Gesichter: Ein lächelndes und ein ernstes. Am bekanntesten ist dabei natürlich das lächelnde Gesicht, mit dem sie sich der Öffentlichkeit entgegenstellen. Da die Schande eines Shiazu auf seine ganze Familie zurückfällt, werden selbst die jüngsten Mitglieder der Familie streng darauf hintrainiert ihren Clan würdig zu vertreten. Dabei geht es nicht darum Autorität ausstrahlen, vielmehr sollen sie einen friedlichen und bescheidenen Eindruck bei den übrigen Dorfbewohnern hinterlassen. Sie verhalten sich zumeist diplomatisch, versuchen mit Freundlichkeit und allenfalls versteckten Drohungen weiterzukommen. Das zweite, ernste Gesicht, richtet sich vornehmlich gegen die eigene Familie. Je nachdem, wie hoch das Talent eines Shiazu von den Clanältesten eingeschätzt wird, steigen die Erwartungen an diesen. Diese Erwartungen zu erfüllen wird als Pflicht angesehen und Familienmitglieder, die dieser Pflicht nicht nachkommen können mit starker sozialer Ausgrenzung bestraft werden. Um diesen Erwartungen widerum gerecht zu werden, unterziehen sich manche Familienmitglieder hartem physischen und psychologischem Training, bis sie die Anforderungen entweder erfüllen oder die Clanältesten sich eingestehen müssen den Ninja überschätzt zu haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch im täglichen Leben spielen diese zwei Gesichter eine wichtige Rolle für die Shiazu. Ein Beispiel hierfür wäre, dass viele Shiazu öffentlich die Schwächung der alten Clans befürworten und dem Oberhaupt [[Takigakure]]s Rückhalt zuzusprechen, da dieser ihr Dorf und damit auch ihren Clan repräsentiert. Innerhalb der eigenen Clanreihen mag das jedoch ganz anders aussehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der relative Reichtum der Shiazu begründet sich vor allem auf die Nahrungsversorgung [[Takigakure]]s mit Reis, sowie einem Überschuss den sie beizeiten exportieren. Finanziell stellen sie jedoch keine wirkliche Macht dar. Die Macht des Clans manifestiert sich eher auf politischer Ebene, vor allem auf Gefallen, die sie im Notfall bei dieser oder jener Familie einlösen können. Eine Stärke der Shiazu war immer ihre Überzeugungskraft, die Fähigkeit dort Verbündete zu finden, wo andere gar nicht erst zu suchen wagten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Shiazu verbindet ausserdem eine über viele Generationen hinwegführende Abneigung gegenüber der [[Gesellschaft_in_Taki#Kagetoya|Kagetoya]] Familie, mit denen sie vor der Gründung [[Takigakure]]s einen blutigen Krieg führten. Obwohl dies keine offene Feindschaft mehr ist, geschieht es doch recht selten, dass die Shiazu zugeben, dass sich ihre Interessen mit denen der [[Gesellschaft_in_Taki#Kagetoya|Kagetoya]] decken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Kagetoya===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;&#039;Oberhaupt:&#039;&#039;&#039; [[Wichtige_Personen_in_Taki#Matsudaira_Kagetoya|Matsudaira Kagetoya]]  &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;&#039;Wappentier:&#039;&#039;&#039; [[Geschichte_von_Taki#Die_schwarze_Schildkr.C3.B6te_.E2.80.93_Genbu|Schwarze Schildkröte]]&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;&#039;Weitere bekannte Mitglieder:&#039;&#039;&#039; &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
:[[Wichtige_Personen_in_Taki#Ai_Kagetoya_-_Titel:_Shoheki|Ai Kagetoya]] -  [[Einheiten_Takigakures#Shoheki|Shoheki]]&lt;br /&gt;
:[[Wichtige_Personen_in_Taki#Saori_Kagetoya|Saori Kagetoya]] -  [[Einheiten_Takigakures#Tsuisekisha_.28J.C3.A4ger.29|Tsuisekisha]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Allgemeine Informationen:&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
Die Kagetoya sind einer der angesehenen und alten Ninjaclans aus [[Takigakure]]. Der Legende nach erschien ihnen Genbu, die schwarze Schildkröte und führte sie zu dem kleinen Dorf, das sich am Fuße des großen Baumes entwickelt hatte, um an Genbus Stelle Xinglu zu beschützen. Viele Legenden ranken sich um diesen Clan, der geboren zum Krieg zu sein scheint. Stets haben sie große Krieger und Beschützer für das Dorf hervor gebracht und standen in jeder Schlacht mit an vorderster Front. Doch sie verloren mehr und mehr die Verbindung zu den Dorfbewohnern und zu ihren Wurzeln und schlussendlich auch das Vertrauen des Dorfs und der Dorfbewohner. Immer weniger hörte man von ihnen und ähnlich eines verletzten Tieres zogen sie sich zurück in ihre Gebiete innerhalb des Dorfes, die immer mehr den Zahn der Zeit zu spüren bekamen und zeigten, das der Clan auch finanziell nicht mehr gut da stand. In einer Zeit des Friedens schien für diesen Clan voller Krieger kein Platz mehr zu sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch in den Jahren, die sie zurückgezogen verbrachten und in denen sie selten andere Meldungen, als die über ihren Konversatismus verlauten ließen, passten sie sich immer mehr an die neuen Begebenheiten an. Sie benutzen ihr großes Wissen um den Kampf, um in ihrer Schmiede Waffen herzustellen und diese zu verkaufen und als das Dorf wieder in einen Krieg fiel waren sie da, um es zu vertreten. Mehr und mehr blüht dieser alte Clan wieder auf, was vor allem in den Augen der Shiazu, ihrer alten Rivalen, nur ungerne gesehen wird. Sie restaurieren ihre alten Anwesen und bereichern gelegentlich ihr dünn gewordenes Blut durch Adoptionen vielversprechender Shinobi.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Ausbildung eines Kagetoya passiert auf dem Schlachtfeld. So war es immer und so wird es immer sein. Sie behüten ihre Sprösslinge nicht solange bis sie sicher alles überlebene würden, sondern werfen sie schnell ins kalte Wasser und beten für ihr Überleben. Das erste Mal, wenn ein Kagetoya von einer Schlacht zurückkehrt, wird er als vollwertiges Clanmitglied angesehen und ein großes Fest wird für ihn gefeiert. Die, die nicht von dieser Feuerprüfung zurückkehren, werden betrauert und als Kinder begraben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei all der Tradition, die dieser [[Clan]] sich bewahrte und ausstrahlt, haben sie doch gerade gelernt auch die Weitsicht und den Zusammenhalt zu üben. Sie halten nicht viel von Intrigen, politischen Ränkespielen und Etiketten aber werden dennoch in diesen geschult, um sie durchschauen zu können und länger zu überleben. Trotz all dem sind sie der Schild des Dorfes, der Panzer der schwarzen Schildkröte und werden stets den offenen Kampf in der ersten Reihe für ihr Dorf suchen und vorziehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Nanaya===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;&#039;Oberhaupt:&#039;&#039;&#039; [[Wichtige_Personen_in_Taki#Miyamoto_Nanaya|Miyamoto Nanaya]]&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;&#039;Wappentier:&#039;&#039;&#039; [[Geschichte_von_Taki#Der_wei.C3.9Fe_Tiger_.E2.80.93_Byakko|Weißer Tiger]]&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;&#039;Weitere bekannte Mitglieder:&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
:[[Wichtige_Personen_in_Taki#Keji_Nanaya|Keji Nanaya]] - [[Einheiten_Takigakures#Shisho|Shisho]]&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Allgemeine Informationen:&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Nanaya sind einer der angesehenen und alten Ninjaclans aus [[Takigakure]]. Der Legende zufolge war es ein mächtiger, weißer Tiger, der dem Gründervater dieses [[Clan]]s nach einer im Schneegestöber verlorenen Schlacht das Leben rettete und zu seinen Angehörigen zurückzog. Obwohl sie demnach der erste [[Clan]] waren, der zu seinem heutigen Wappen gelangte, liegen die Daten über diesen Vorfall ebenso wie der Name des Nanaya-Gründers im tiefen Dunkel der Geschichte verborgen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Familie tat sich vor allem dadurch hervor, dass sie sich im Gegensatz zu den drei anderen Familien nahezu gar nicht hervortat. Wenig ist über die Taten der Nanaya Familie bekannt, die ihre Werke im Dunkel der Nacht verrichten und auch dort zurücklassen. Sie meiden Villen oder größere Landhäuser, besitzen jedoch das ein oder andere Dojo innerhalb des Dorfes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Spionage und Tarnung war immer das Markenzeichen der Nanaya gewesen, die Schatten ihre Verbündeten. Da der Zweifel und das Ungewisse ihre Verbündeten sind, versuchen sie nach Möglichkeit mit verdeckten Karten zu spielen. Egal ob in der Politik, auf einer Mission oder auch ganz privat: Die Nanaya werden dazu erzogen ihre Pläne und ihre Möglichkeiten geheim zu halten. Wie sie sich auch geben mögen, ob sie die Wahrheit sprechen oder dreiste Lügen verteilen, eine klare Linie sollte niemals erkennbar werden. Obwohl sie diese Einstellung oft einsam werden lässt, sind sie immer ein wichtiges Instrument des Dorfes gewesen. Und nicht mehr wollen sie sein. Vermutlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt nicht viele Nanaya, die zum Anführer geboren schienen. Die meisten von ihnen ordnen sich einem starken Anführer unter, versuchen diesen höchstens im Notfall insofern zu manipulieren, dass er den Wünschen der Nanaya entsprechend handelt. Einen Namen müssen sie sich nicht machen. Wer von den Nanaya weiß, der weiß auch was ihn in dieser Familie erwartet. Es ist nicht sinnvoll mehr Aufmerksamkeit auf sich zu ziehen, als unbedingt notwendig. Ihren Reichtum beziehen die Nanaya aus einer Reihe von Teehäusern in und ausserhalb [[Takigakure]]s, die ihnen auch als wichtige Informationsquelle dienen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Fuyou===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;&#039;Oberhaupt:&#039;&#039;&#039; [[Wichtige_Personen_in_Taki#Shentin Fuyou|Shentin Fuyou]]&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;&#039;Wappentier:&#039;&#039;&#039; [[Geschichte_von_Taki#Der_rote_Vogel_.E2.80.93_Suzaku|Roter Vogel]]&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;&#039;Weitere bekannte Mitglieder:&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
:[[Wichtige_Personen_in_Taki#Shouta_.22Der_Druide.22_Fuyou_-_Titel:_Senyaku|Shouta &amp;quot;Der Druide&amp;quot; Fuyou]] - [[Einheiten_Takigakures#Shisho|Shisho]]&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Allgemeine Informationen:&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Fuyou sind einer der angesehenen und alten Ninjaclans aus [[Takigakure]]. Ein alter Ninjameister dieses Clans der viele Jahre vor der Gründung [[Takigakure]]s lebte, soll einst eine Kunst beherrscht haben die ihm die Form eines roten, brennenden Vogels gegeben hatte. Nobue Fuyou, auch &amp;quot;Unsterblicher Phönix&amp;quot; genannt, begeisterte die Menschen auch noch lange nach seinem letztendlich doch nicht abwendbarem Tode, bis die Fuyou sein Andenken schließlich zu ihrem Wappen formten. Jeder Versuch aus diesem Vogel ein mythologisches Tier werden zu lassen wird seit jeher von den Fuyou vehement abgestritten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anders als viele derart alte [[Clan]]s, fingen die Fuyou bereits früh damit an sich den anderen Dorfbewohnern [[Takigakure]]s zuzuwenden. Viele von ihnen leben mit ihren Familien im ganzen Dorf verstreut, doch wohnt zumindest die Fuyou Hauptfamilie weiterhin in den Reichenvierteln [[Takigakure]]s.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit jeher haben die Fuyou sich den Künsten der Heilung verschrieben. Sie waren die ersten, die den Bau eines Krankenhauses befürworteten und forschen aktiv nach immer neuen Mitteln und Wegen verwundete Ninja zu schützen und zu versorgen. Sie besitzen vielleicht die meisten Fürsprecher innerhalb des Dorfes, jedoch auch die geringsten Ambitionen der alten Clans. Die Fuyou sind leidenschaftliche Männer und Frauen der Wissenschaft. Sie ziehen die Forschung religiösen Praktiken vor, haben sich jedoch auch auf anderen Gebieten oft als sehr stur und verbissen erwiesen. Wenn die Taktiken der Shiazu zu scheitern drohten, die Spione der Nanaya nicht zurückkehrten und die Krieger der Kagetoya zurückwichen, waren es die Fuyou die bis zuletzt die Hoffnung bewahrten und die Motivation am Leben hielten. Und sie sollten stets Recht behalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Viele Mitglieder der Fuyou sind Mediziner und Sanitäter, doch steht es jedem Clanmitglied frei seinen eigenen Weg im Dorf zu wählen, wenn sie sich denn bei ihren &amp;quot;Mein Sohn wird bestimmt einmal ein großartiger Arzt!&amp;quot; schwärmenden Eltern durchsetzen können. Wann immer sich die Familie versammelt, darf mit hitzigen Diskussionen intelligenter Menschen gerechnet werden, bei denen auch tatsächlich das Ergebnis und nicht persönlicher Stolz im Vordergrund steht. Zu den Schattenseiten dieser Familie mag das ein oder andere dunkle Experiment zählen. Die Führung der Fuyou hat geringe Schwierigkeiten damit moralische Grenzen zu übertreten, solange dies dem Wohle des Clans, der Wissenschaft oder Dorfes dient.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenig kümmert die Fuyou die Politik des Dorfes, solange sie in ihren Möglichkeiten nicht eingeschränkt werden. Sie sind daher auch die Ersten die mit den alten Traditionen brechen werden, sollten neue Alternativen verlockender klingen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Wichtige Familien Takigakures==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier sind weitere wichtige und bekannte Familien Takigakures aufgelistet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Kudo===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;&#039;Oberhaupt: &#039;&#039;&#039;[[Wichtige_Personen_in_Taki#Shinishi_Kudo|Shinishi Kudo]]&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;&#039;Weitere bekannte Mitglieder:&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
:[[Wichtige_Personen_in_Taki#Mishima_Kudo|Mishima Kudo]]&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Allgemeine Informationen:&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Kudo Familie ist die mit Abstand reichste Familie in [[Takigakure]] no Sato. Sie begannen als einfache Händler, die mit seltenem, teurem Schmuck, Diamanten und Gold handelten. Heute sind es Luxusartikel (im Bereich Möbel, Inneneinrichtungen, Kleidung) deren Zielgruppe nur die höchste Gesellschaftsschicht ist. Dank des vielen Handels mit der hohen Gesellschaftsschicht, besitzen sie einen guten Ruf im Kreis der Wohlhabenden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Innerhalb der Familie gibt es jedoch eine klare Struktur, die einem Außenstehenden selten bekannt ist. Um die wirtschaftliche Macht und den Namen der Kudos zu bewahren, ist die Familie zwischen Haupt- und Nebenfamilien unterteilt. Es herrscht die Tradition, dass das Oberhaupt vor seinem Ableben einen Nachfolger bestimmt. Das neue Oberhaupt erbt stets das gesamte Kudo-Vermögen, um nicht die angesammelte wirtschaftliche Macht der Familie zu vermindern. Als potenzielle Erben kommen nur Mitglieder der Hauptfamilie in Frage. Deshalb gehören oft nur die direkten Nachkommen des Oberhaupts der Hauptfamilie an, um aus diesem Kreis auch den zukünftigen Nachfolger bestimmen zu können. Aus diesem Grund herrscht stets ein Konkurrenzkampf zwischen den Mitglieder der Hauptfamilie, mit dem Ziel die Gunst des Oberhaupts für sich sichern zu können. Es ist nicht ungewöhnlich, dass das neue, aus dem Machtkampf triumphierende Oberhaupt, als erstes die Familien seiner ehemaligen Konkurrenten und Geschwister zur Nebenfamilie degradiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Mitglieder der Hauptfamilie wohnen in teuren Anwesen, kleiden sich edel und leben in fast verschwenderischem Luxus. Bereits in den früheren Jahren wird ihr kaufmännisches Verständnis stark geschult und jedes Individuum wird darauf ausgebildet, richtige, unabhängige Entscheidungen im Wirtschaftsgeschehen der Kudos treffen zu können. Die Mitglieder der Hauptfamilie führen im Arbeitsalltag gewöhnlich nur leitende Aufgaben durch und treffen sich mit ihren wohlhabenden Kunden, um bei einem gemeinsamen Essen über die Verkaufskonditionen ihrer Luxusartikel zu verhandeln. Sie machen kein Geheimnis aus ihrem Reichtum und bilden sich ein jederzeit alles kaufen zu können was sie wollen. Sie sind gute Redner und verstehen es sich präsentieren zu können. Aufgrund ihres weniger bescheidenen Auftretens werden sie vom normalen Volk als sehr arrogant eingestuft und genießen entsprechend einen weniger guten Ruf im Dorf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Mitglieder der Nebenfamilie bestehen teilweise aus ehemaligen Hauptfamilienmitglieder, die nicht als Erbe berücksichtigt wurden und im Anschluss ihre Position verloren oder aus Personen, die sofort in die Nebenfamilie hineingeboren wurden. Viele von ihnen führen ihre eigene Existenz, während andere, in unterbesetzten Rollen, im Kudo-Handel beschäftigt sind. Die Nebenfamilienmitglieder haben die Pflicht einen monatlichen Beitrag an die Hauptfamilie abzugeben, um die finanzielle Macht der Hauptfamilie aufrechtzuerhalten und noch weiter zu fördern. Im Gegenzug besitzen sie durch die Angehörigkeit eine gewisse Sicherung, wodurch sie im Fall von Insolvenz oder mangelndem Ehrgeiz jederzeit im Handel der Hauptfamilie tätig sein können. Diese Sicherung reicht so weit, dass sie im schlimmsten Fall nur etwas über dem Durchschnitt verdienen. Zwar besitzen die Mitglieder der Nebenfamilie gewöhnlich nicht die Arroganz und die Prahlerei der Hauptfamilie, scheuen aber nicht davor zurück vom Namen und Einfluss der Hauptfamilie zu profitieren, um ihre eigenen Vorteile daraus zu ziehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben der Haupt- und Nebenfamilie gibt es Außenseiter. Das sind Kudos die sich entweder bewusst von der Familie getrennt haben, um unabhängig zu werden oder die nicht bereit waren zu arbeiten. Die Außenseiter werden von den Haupt-, sowie Nebenfamilienmitgliedern bei jedem Treffen und jeder Gelegenheit gerne verspottet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem sich die Kudos wirtschaftlich im Land etabliert hatten setzte das Oberhaupt [[Wichtige_Personen_in_Taki#Mishima_Kudo|Mishima Kudo]], im Namen der Kudos, einen ersten Schritt in die Politik und in die Ninjawelt. Er trat dem Dorf [[Takigakure]] bei, kaufte sich mächtige [[Bluterben]] und stattete seine 5 Söhne mit unterschiedlichen [[Bluterben]] aus. Die Söhne waren jedoch alle zu unerfahren, um sofort von Anfang a, mit den [[Bluterben]] richtig umzugehen und sollten deshalb ihre [[Bluterben]] so gut wie es geht meistern. Dieses Wissen sollten sie an ihre Kinder weitergeben, damit diese ohne Handicaps in die Ninjawelt eintreten konnten. Seine Enkel, die alle die [[Bluterben]] ihrer Väter übernahmen, wurden in die Akademie eingeschrieben und sollten den Konkurrenzkampf ihrer Väter austragen. Der gleiche Kampf, der am Ende immer ein neues Oberhaupt der Kudos hervorbrachte.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Schließlich ging [[Wichtige_Personen_in_Taki#Shinishi_Kudo|Shinishi Kudo]] siegreich aus dem Konkurrenzkampf hervor, indem er zum Dorfoberhaupt Takis wurde und [[Wichtige_Personen_in_Taki#Mishima_Kudo|Mishima Kudo]] ihn daraufhin zum sofortigen Oberhaupt der Kudos ernannte.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Wie die Position der anderen Mitglieder der Hauptfamilie aussieht, ist bisher unbekannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Atsumichi===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;&#039;Oberhaupt:&#039;&#039;&#039; keines&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
:&#039;&#039;&#039;Weitere bekannte Mitglieder:&#039;&#039;&#039; -&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Allgemeine Informationen:&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der Clan der Atsumichi ließ sich nicht lange nach dem Ende der Bluterbenkriege in [[Takigakure]] nieder und wuchs schnell zu einer großen aber nie sehr einflussreichen Familie an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zumeist als Ninja oder Wildhüter beschäftigt, leben die Mitglieder der Familie nach den philosophischen Grundsätzen des [[Clan]]gründers. Diese als Hedayismus bezeichnete Philosophie betrachtet den Menschen und die von ihm geschaffene Gesellschaft als eine simple Erweiterung des natürlichen Lebenskreislaufes: Genauso geprägt von einem Gleichgewicht zwischen Produzenten, Konsumenten und Destruenten, sowie der Möglichkeit plötzlicher neuer Muster und Mutationen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Familie ist von außen leicht an der im Stammbaum dominanten roten Haarfarbe und der Tatsache zu erkennen, dass sie die einzigen in Taki vertretenen Mitglieder des Nekozukabluterbes darstellen, das statt Hunden Katzen als Partnertiere nutzt. Ruf und Ansehen entsprechen nicht unbedingt der Größe des [[Clan]]s, da die Erziehung vieler Kinder und das Versorgen der Clantiere sehr kosten- und zeitaufwendig ist. Außerdem hält sich hartnäckig das Gerücht, dass die Mitglieder des [[Clan]]s oft zu &amp;quot;unsittlichem und respektlosem Verhalten&amp;quot; neigen, was allerdings auch bei den Inuzukaclans verschiedener Dörfer der Fall ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==&#039;&#039;&#039;Bekannte [[Clan]]s [[Takigakure]]s&#039;&#039;&#039;==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier sind die Informationen zur Gesellschaft in [[Takigakure|Taki]] zu finden, die euch Anreize für das [[RPG]] geben und zeigen sollen, wie ihr euren [[Clan]] oder euer [[Bluterbe]] in Takigakure ausspielen könnt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;Wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; style=&amp;quot;width:20%;&amp;quot; | &#039;&#039;&#039;Clan/Bluterbe&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; | &#039;&#039;&#039;Anzahl Mitglieder&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabkopf&amp;quot; | &#039;&#039;&#039;Ansehen im Dorf&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot; |[[#Mokuton|Mokuton]]&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot; |vereinzelte Shinobi&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot; |Hoch&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot; |[[#Ningyosenshu_Clan|Ningyosenshu Clan]]&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot; |vereinzelte Shinobi&lt;br /&gt;
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| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot; |[[#Kyushu_Suru|Kyushu Suru]]&lt;br /&gt;
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|-&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot; |[[#Akimichi_Clan|Akimichi Clan]]&lt;br /&gt;
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| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot; |mittelgroßer Clan&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot; |Durchschnittlich&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot; |[[#Uchiha_Clan|Uchiha Clan]]&lt;br /&gt;
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| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot; |[[#Yamanaka_Clan|Yamanaka Clan]]&lt;br /&gt;
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| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot; |[[#Hyouton_Bluterbe|Hyouton Bluterbe]]&lt;br /&gt;
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| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot; |Hoch&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot; |[[#Fischmenschen|Fischmenschen]]&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot; |mittelgroßes Bluterbe&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot; |Durchschnittlich&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot; |[[#Youton_Bluterbe|Youton Bluterbe]]&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot; |es gibt vereinzelte Shinobi&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot; |Nicht Vorhanden&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot; |[[#Ranton_Bluterbe|Ranton Bluterbe]]&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot; |es gibt vereinzelte Shinobi&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot; |Tief&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot; |[[#Futton_Bluterbe|Futton Bluterbe]]&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot; |kleines Bluterbe&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;tabinhalt&amp;quot; |Respekt&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Mokuton===&lt;br /&gt;
[[Mokuton]] sind durch die Beziehungen zu [[Konohagakure]] nach [[Takigakure]] gelangt. Sie sind zwar nicht häufig anzutreffen, aber sie werden als etwas Besonderes angesehen und ihnen wird viel Potenzial nachgesagt. Mokuton sind mehr als einzelne Individuen anzutreffen, als in Gruppen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Ningyosenshu Clan===&lt;br /&gt;
[[Ningyosenshu]] sind in [[Takigakure]] weniger als [[Clan]] organisiert. Dennoch üben die wenigen Ningyosenshu, die es in [[Takigakure]] gibt zusammen, um sich gegenseitig besser fördern zu können. Ihr Ansehen ist das von normalen Ninja. Ihre Puppen werden von vielen einfach nur als besonders ungewöhnliche aber effektive Waffe angesehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Kyushu Suru===&lt;br /&gt;
[[Kyushu Suru]] als normale Ninja angesehen, die allerdings mit der besonderen Gabe geboren sind [[Chakra]] zu entziehen. Wenn jemand mit diesen Talent entdeckt wird, erfährt er oft eine besondere Förderung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Spinnenbluterbe===&lt;br /&gt;
Personen mit dem [[Spinnenbluterbe]] teilen das Schicksal der [[Kaguya]]. Sie leben verstreut zueinander und ihnen wird kaum getraut. Da ihre Fähigkeiten aber von Nutzen sind, wird oft darüber hinweg gesehen. wenn sie gerade benötigt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Kaguya===&lt;br /&gt;
Einer der seltensten Bluterben in [[Takigakure]]. Die Meisten von ihnen sind Nachkommen von Kriegsgefangenen aus dem Bluterbenkrieg. Ihr Ansehen ist demnach auch nicht das Beste. Bei Sprüchen wie :“Vertraue nie einem [[Kaguya]]“ und :“Wer hat Angst vorm Knochenmann?“ auch verständlich. Kaguya selber sind zu verstreut und isoliert, um sich irgendwie effektiv zu einer Clanstruktur zu verbinden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Aburame Familie===&lt;br /&gt;
Die [[Aburame]] sind in [[Takigakure]] sehr selten anzutreffen. Einige wurden durch die Gentechnik in [[Takigakure]] gezüchtet. Von einem Clan kann man eigentlich nicht sprechen, da es nur wenige Individuen in [[Takigakure]] gibt, die zu den Aburame gehören. Sie werden als Exoten angesehen und eher gemieden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Souma no Kou===&lt;br /&gt;
Werden in [[Takigakure]] als Abart angesehen, welche eher als hässliche Mutanten, als als Menschen angesehen werden. Offiziell wird geleugnet, dass weitere Souma no Kou aktiv gezüchtet werden und es wird erklärt, dass die Gene der [[Souma no Kou]] noch durch den Krieg mit den Genen einiger Ninja in [[Takigakure]] vermischt sind. Allerdings scheint es so, als ob bei Bedarf auch ab und zu Ausnahmen gemacht werden würden. Manche Souma no Kou bekleiden heute auch wichtige Ämter in [[Takigakure]], in denen besonders ältere Generationen sie nicht gerne sehen. Dennoch wird [[Takigakure]] auf kurz oder lang nicht darum herumkommen diese Individuen zu akzeptieren zu lernen. Alles in allem weniger ein Clan, als Individuen, die eher verachtet, denn verstanden werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Akimichi Clan===&lt;br /&gt;
Die [[Akimichi]] bilden in [[Takigakure]] eine kleine Gemeinschaft, welche von einigen wegen ihres Körpers verspottet oder belächelt werden. Sie sind in [[Takigakure]] dennoch recht angesehen, denn viele von ihnen haben sich im Bluterbenkrieg verdient gemacht und gehörten zu denen, die [[Takigakure]] bei dem großen Sturm mit am standhaftesten verteidigten. Daher wird dem Clan von vielen großer Respekt entgegen gebracht. Viele Akimichi fühlen sich als Teil einer Kriegerklasse. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Hyuuga Clan===&lt;br /&gt;
Nach dem Krieg begann man, wie alle Ninjadörfer auch, genetisch [[Hyuuga]] zu erschaffen, um den anderen Ländern nicht unterlegen zu sein. Die Hyuuga hatten, als eins der großen Bluterben, in [[Takigakure]] viel Schaden angerichtet und dies wollte man verhindert wissen. Die Hyuuga bildeten daher auch kein großes Clangefühl aus sondern fühlen sie sich als normal Ninja mit besonderen Fähigkeiten, da sie mitunter oft von Bluterbenlosen oder anderen Bluterben aufgezogen wurden. Bei einigen erzeugt die Fähigkeit der Hyuuga, soviel zu sehen, Misstrauen und daher gibt es doch mitunter Ausgrenzungen, aber die meisten akzeptieren die [[Hyuuga]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Uchiha Clan===&lt;br /&gt;
Da man die Schrecken des Sharingan am eigenen Leib erfahren hatte, beschloss man, ähnlich wie bei den [[Hyuuga]], eigene [[Uchiha]] zu besitzen, weswegen [[Takigakure]] sich eigene [[Uchiha]] heran zog. Das war das beste Mittel, um dieses [[Bluterbe]] oder die Waffe, die es darstellt, zu verstehen. Die Fähigkeiten dieser waren allerdings nicht in Vergessenheit geraten und so war ein gewisser Respekt bis Furcht vor ihnen nicht zu verhindern. Uchiha sind meist Außenseiter, da nicht viele mit ihnen in Kontakt kommen wollten. Dies trug natürlich noch dazu bei ihnen einen düsteren Ruf zu verleihen. Ihre Menge ist beschränkt und viele sind zu sehr Einzelgänger, um einen [[Clan]] aufzubauen. Allerdings gibt es auch einige [[Uchiha]], die sich zu kleineren Gruppen zusammen geschlossen haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Inuzuka Clan===&lt;br /&gt;
Die [[Inuzuka]] in [[Takigakure]] leben sehr im Einklang mit der Natur und nicht wenige leben in den Höhlen [[Takigakure]]s, zusammen mit ihren Tieren. Andere Ninja finden, dass Inuzuka ein wenig verschroben sind, besonders wegen einiger tierischer Verhaltensweisen, die sie sich angewöhnt haben. Sie gelten auch nicht als die Menschen mit den besten Manieren, allerdings werden Inuzuka weitgehend akzeptiert. Inuzuka machen einen nicht unbedeutenden Anteil der Bluterben aus, da die Bedingungen für Inuzuka in [[Takigakure]] ideal sind. Inzuka haben eine sehr starke Bindung zu ihrem Tier, was sich traditionell erklärt. Zum Einen wegen des starken Ehrgefühls der Inuzuka in [[Takigakure]]. Sie würde eher sich selbst opfern, als das Leben ihres Tieres. Dank dieser Einstellung würde sich auch die Tiere lieber ehrenvoll für ihren Inuzuka in die Schlacht werfen und zur Not auch Opfern. Dadurch kommt eine sehr gute Teamarbeit zustande. Zum Anderen wurden die Inuzuka schon seit nun 3-4 Gernerationen auf Respekt und Gleichbehandlung ihrer Tiere hin erzogen. Daher kommen Inzuka normalen Ninja auch verwildert und sonderbar vor. Die Tiere werden frei gehalten und dürfen sich vermehren wie sie wollen, wodurch die Art gesichert ist. Die Inzuka mussten sich nur bei dem Rat in [[Takigakure]] verpflichten, dass ihre Tiere keinen Schaden und keinen Ärger in den „normalen Bereichen“ [[Takigakure]]s anrichten und das sie für die Versorgung selbst sogen. Die Auswahl von einem bis zu drei Hunden wird einem Inuzuka als Initationsritual beim Eintritt in die Akademie selbst überlassen. Danach wird ein Ritual abgehalten, in dem Tier(e) und Inuzuka symbolisch aneinander gebunden werden. Die Zeremonie könnte man am Ehesten mit einer Hochzeit vergleichen, allerdings viel archaischer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Nara Clan===&lt;br /&gt;
[[Nara]] sind in [[Takigakure]] als Beispiele für den klug agierenden Ninja angesehen. Dank ihrer oftmals gut entwickelten Intelligenz werden sie auch besonders als Experten geschätzt. Ihre Anzahl ist zwar nicht besonders groß, aber nicht zu unterschätzen, da sie sich als Clan in [[Takigakure]] organisiert haben und daher auch gezielt Einfluss nehmen können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Yamanaka Clan===&lt;br /&gt;
In [[Takigakure]] durchaus bekannt und in kleiner Anzahl als clanähnliche Gemeinschaft zusammengeschlossen. Sie kooperieren oft mit den Nara und werden in ähnlichen Bereichen eingesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Hyouton Bluterbe===&lt;br /&gt;
Zwar hatten [[Hyouton]] im Bluterbenkrieg [[Takigakure]] auch besonders geplagt, aber ihre Integration in die Reihen [[Takigakure]]s fiel erstaunlich leicht, da ihre Fähigkeit Wasser und Wind zu kontrollieren wunderbar in die wasserreiche Umgebung [[Takigakure]]s passte. Die meisten haben die Schrecken, den die [[Hyouton]] verbreiten können, schnell vergessen, da die Hyouton [[Takigakure]]s sich als recht ruhiger Clan zusammengeschlossen haben, dessen Mitglieder für ihre Ruhe und Disziplin bekannt sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Fischmenschen===&lt;br /&gt;
Wie die [[Hyouton]] auch war die Integration in die Reihen [[Takigakure]]s ein leichtes, da auch ihre Fähigkeiten das Wasser zu kontrollieren und unter Wasser atmen zu können perfekt in die wasserreiche Umgebung passte. Die Fischmenschen leben in keinen [[Clan]]s aber trainieren zusammen und halten sich eher im verborgenen. Ihr Anzahl war immer sehr gering, doch in den letzten Jahren stieg ihre Anzahl auf fast das Doppelte an. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Youton Bluterbe===&lt;br /&gt;
Das [[Youton]] Bluterbe besitzt in [[Takigakure]] fast keine Bedeutung. Nur wenige Personen wissen überhaupt von diesem Erbe und noch weniger Personen haben sich dazu entschieden dieses Bluterbe an ihre Kinder weiterzugeben. Man ist in [[Takigakure]] meist sehr erstaunt, wenn man einen Besitzer dieses Bluterbes trifft. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Ranton Bluterbe===&lt;br /&gt;
Das [[Ranton]] [[Bluterbe]] wird in [[Takigakure]] von vielen Personen gar nicht als ernsthaftes Bluterbe gesehen, da die meisten Personen Licht nicht als ein ernstzunehmendes Element akzeptieren. Die wenigsten Personen verstehen das Element und machen sich daher großteils darüber lustig. Wie soll Licht auch schon im Kampf nutzbar sein? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Futton Bluterbe===&lt;br /&gt;
Das [[Futton]] [[Bluterbe]] wird in [[Takigakure]] oftmals einfach als eine Abwandlung von Wasser-[[Jutsu]] wahrgenommen und ein Nutzer dieses Elements mit einem Nutzer des Elements Wasser gleichgesetzt. Die meisten Personen sehen einfach eine Jutsu, bei der Wasser in Dampf-Form ausgestoßen wird und verallgemeinern dann. Tatsächlich ist dieses Bluterbe in [[Takigakure]] für ein kleines Bluterbe relativ weit verbreitet, obwohl es erst kurze Zeit zugänglich ist&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=&#039;&#039;&#039;Feiertage in [[Takigakure]]&#039;&#039;&#039;=&lt;br /&gt;
Hier sind die offiziellen Feiertage Takigakures aufgelistet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Yumé no Hi==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Tag der Träume&#039;&#039;&#039; (31. Oktober und 20. März)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit diesem Feiertag wird die kalte Jahreszeit umrahmt. Er teilt sich quasi auf in Yumé no Yóake (Morgendämmerung der Träume) im Herbst und Yumé no Yugure (Abenddämmerung der Träume) im Frühling.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Herkunft&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Yumé no Hi basiert auf zweierlei Dingen: Zum Einen auf der traditionell eher naturnahen Gesinnung der Taki-Bewohner (die Natur beschützt uns, wir sollten ihr nahe sein), zum anderen auf dem [[Genjutsu]]-Spezialisten Tasogaré Miko, der im sich zu Zeiten des Bluterbenkrieges in [[Takigakure]]s Diensten befand. Tasogaré Miko war ein Meister der Sinnestäuschung, allerdings wurde er auch oft als Träumer verlacht, weil er ein recht in sich gekehrtes, weltfremdes Wesen besaß und die meiste Zeit damit verbrachte, seine blühende Phantasie in Bildern aufs Papier zu bringen oder Lieder zu singen, deren Inhalt wirr und wirklichkeitsfern war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während des Bluterbenkrieges wurde Miko darum erst in den Kampf einberufen, als die Truppen [[Takigakure]]s größtenteils bereits durch Angreifer des Oto-Bündnisses aufgerieben worden waren. Das Land war bereits fast vollständig besetzt und den Gegnern gelang überraschend ein Durchbruch, der beinahe ihren Einmarsch in das Dorf unter dem Wasserfall bedeutet hatte. Zufälligerweise jedoch trat ausgerechnet Miko der Übermacht entgegen und während die Gegner den einzeln da stehenden und ein wirres Liedchen singenden Mann noch verlachten, riss plötzlich die Wirklichkeit auf und eine Parade, geformt aus allen Figuren, die der Ninja je, wie er später aussagte, in seinen Träumen gesehen hatte, marschierte musizierend über die überraschten Feinde hinweg. Diese konnten sich aus der [[Genjutsu]] nicht schnell genug befreien, um den Angriffen der Truppen Takis vollkommen zu entgehen, und so konnte dank Tasogaré Mikos Einsatz ein Rückzug der gegnerischen Truppen erzwungen werden, durch den   [[Takigakure]] letzten Endes niemals eingenommen wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der 31. 10. und der 20. 3. galten aber schon vorher als die Rahmentage des „Schlafes der Natur“, die stets als die Tage gefeiert wurden, an denen man den Träumen der Natur am nächsten war. Mikos Geschichte gab diesem Tag hauptsächlich seine jetzige Form.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Traditionelle Feier&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An den Yumé no Hi Tagen wird im ganzen Dorf fröhlich gefeiert. Fällt die Feier auf einen Werktag, ist schul- und arbeitsfrei. Die Bewohner des Dorfes verkleiden sich als Figuren aus ihren Träumen, wobei dabei sowohl erlaubt ist, sich als sein erwünschtes zukünftiges Selbst zu verkleiden, als auch als eine beliebige Traumfigur. Außerdem verhalten sich die Leute bewusst anders als sonst, so wie das in Träumen auch üblich ist, besonders beliebt ist dieser Tag daher bei Kindern, die sich für diese beiden Tage im Jahr wie die Eltern des Haushalts aufspielen können, während die Erwachsenen genießen mal ganz Kind zu sein. Dementsprechend finden viele Treffen zu Spielen statt, die man ansonsten seit seiner Kindheit nicht mehr mitgemacht hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tageshöhepunkt ist jedesmal eine große Parade, die den Sinnen der Dorfbewohner von den besten [[Genjutsu]]-Spezialisten des Dorfes vorgegaukelt wird. Am Yumé no Yóake wandert die Parade in den Baum hinein, der dafür anscheinend seine Rinde öffnet wie ein Vorhang, am Yumé no Yugure öffnet sich der Baum erneut, woraufhin die Parade ihn verlässt und den umgekehrten Weg geht. Auf diese Weise feiert man erst das Entschlafen der Natur (wobei die Träume zu ihr zurückkehren) und dann wieder das Aufwachen (wenn die Träume sie verlassen).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Yumé no Yugure werden viele Spiele gespielt, die damit zu tun haben, Dinge zu finden. Vorzugsweise verstecken Liebespaare kleine Zuneigungsbeweise füreinander, Eltern Süßigkeiten für ihre Kinder, die an Blumen erinnern, und Kinder kleine Dankesbriefe an ihre Eltern. Versteckt werden die Sachen nur dort, wo etwas Frühling zu finden ist (bei Schneeglöckchen z.B.) - auf diese Weise macht man sich gegenseitig darauf aufmerksam, dass der Frühling beginnt. Mehr als ein kleines Geschenkchen pro Person ist ungewöhnlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Legenden&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Träume der Natur wandern das ganze Jahr über durch die Welt, wobei sie auch durch die schlafenden Köpfe der Menschen ziehen. Einmal im Jahr kehren sie nach [[Takigakure]] zurück und betreten die Seele der Natur durch den Takibaum.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Damit verbundene Gutenachtgeschichten sind typisch für das Dorf unter dem Wasserfall. Auch gibt es das geflügelte Wort: „Na, marschierst du bei der Parade mit?“ für Tagträumer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Große Baum gilt als Eingang in die Seele der Natur. Zumindest unter Kindern ist dieser Glaube fest verbreitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Aijou no Matsuri==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Fest der Liebe&#039;&#039;&#039; (24. Dezember)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aijou no Matsuri ist ein Fest der Dankbarkeit und Zuneigung, dass einmal im Jahr stattfindet. Es befindet sich mitten in der kältesten Jahreszeit, zu einem Zeitpunkt, an dem Wärme von innen das Wichtigste für die Menschen ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Herkunft&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aijou no Matsuri entstand auf jeden Fall zu einer Zeit, als der Winter noch eine ernsthafte Bedrohung für das Leben der Menschen war – als ein unerwartet langer Winter noch Leben kosten konnte, durch Hunger und Erfrierung. Es ist klar, dass es bereits kurz nach Ende des Bluterbenkrieges gefeiert wurde, ob zum ersten Mal oder als Aufnahme einer uralten Tradition, ist nicht ganz klar. Auf jeden Fall sicher ist aber, dass es Dankbarkeit dafür ausdrückte, den Winter schon gut zur Hälfte überstanden zu haben. Man zeigte sich an diesem Tag gegenseitig seine Zuneigung offen und vollständig, für den Fall dass nach dem Ende des Winters dazu keine Zeit mehr sein würde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Traditionelle Feier&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anlässlich des Festes der Zuneigung beweist man sich gegenseitig auf die verschiedensten Arten seine Zuneigung. Selbst in Familien, wo dies sonst nicht geschieht, gehört an Aijou no Matsuri eine Gutenachtgeschichte und das dazugehörige Schlafschön-Küsschen zum festen Plan. Oft werden auch kleine Geschenke an die Personen gegeben, die man sehr mag. Besonders hohen Stellenwert genießen dabei kleine Zettel mit liebevollen Worten darauf oder kleine Gegenstände, die einen hohen ideellen Wert besitzen. Für die Zettel werden an Aijou no Matsuri die verschiedensten kleinen Figürchen verkauft, die als süße Überbringer der Botschaften gelten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Außerdem ist es für Kinder an diesem Tag üblich Arbeiten für ihre Eltern zu übernehmen, zum Beispiel das Frühstück zu machen. Das bringt auch die Generationen einander näher.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In letzter Zeit gibt es zu Aijou no Matsuri meist auch einen schönen ein- bis zweiwöchigen Jahrmarkt, und das ganze Dorf wird liebevoll geschmückt. Der Jahrmarkt ist in Ständen um den Takibaum herum aufgebaut, den man auf diese Weise offiziell in die Feier mit einbezieht. Es gibt Stände mit heißem Essen und warmen Getränken, sowie Kleinigkeiten, die man an seine Lieben verschenken kann. Außerdem wird eine kleine Tribüne aufgebaut, auf der jeder, der es möchte, eine kleine Darbietung (in erster Linie Lesungen oder Gesang) vortragen kann. Vor der Tribüne gibt es sowohl Sitzplätze für Langzeitzuschauer, als auch freie Plätzchen, an die man sich einfach für einige Minuten stellen kann. Übliche Darbietungen sind Liebes- oder Dankesgedichte, sowie die traditionellen Aijou-no-Matsuri-Lieder. Anlässlich des Festes der Liebe wird natürlich auch Nächstenliebe insofern zelebriert, dass die wohlbetuchteren Familien des Dorfes Essen für die ärmlicheren Bewohner spendieren, an die dieses dann meist von Dienstboten in umfangreichen Fresspaketen geliefert wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch wenn das Dorf auf dem Jahrmarkt eine bis zwei Wochen lang zu feiern scheint ist nur der 24.12. der wirkliche Feiertag.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Legenden&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es bringt Unglück, an Aijou no Matsuri zu streiten, zu stehlen, oder jemand anderem zu schaden. Besonders groß ist dieses Unglück, wenn man einen Schwächeren ignoriert oder ihm sogar noch zusätzlich schadet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kleine Geschenke an jemand anderen bringen an Aijou no Matsuri Glück aber nur, wenn man von Herzen schenkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Frage-Sektion=&lt;br /&gt;
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		<author><name>Shinishi</name></author>
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		<title>Geschichte von Taki</title>
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		<updated>2016-03-16T08:02:32Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Shinishi: /* Nobu Gushiken */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Auf dieser Seite findet ihr eine Übersicht über die Geschichte des Dorfes [[Takigakure]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Seit Entstehung von [[Takigakure]]==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Sengoku Jidai===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Anfang der Geschichtschreiber [[Takigakure]]s steht Sengoku Jidai, die Zeit der streitenden Reiche. Nachdem die Kunst des Ninjutsu zur Blüte seiner Macht aufgestiegen war, durchstriffen zahllose [[Clan]]s die Lande, ein jeder mit seinen eigenen Fähigkeiten und Ansichten über die Welt. Sie waren [[Söldner]], die von den Ländern bezahlt wurden und alle bisher gekannten Waffen und Armeen überflüssig machten. Diese Kraft, die vielen zunächst wie ein Segen erschien, wurde schnell zu einem Fluch als sich angeblich selbst der Himmel in blutiges Rot aufgrund der endlosen Schlachten färbte, die auf der Erde ausgetragen wurden. Als sich die zwei mächtigsten [[Clan]]s im Reich des Feuers zusammenschlossen und [[Konohagakure]] gründeten, geschah ein Umdenken in vielen Ninja[[clan]]s die diesem Beispiel folgten. Es war deutlich geworden das es keinen Sinn mehr hatte nur dem eigenen Clan Treue zu schwören: Um zu bestehen brauchte es Bündnisse mit anderen Gruppierungen. Je stärker die zu schmiedende Allianz umso mehr Macht für die Beteiligten.&amp;lt;br /&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Gründung des Dorfes - 85 Jahre vor Ende des Bluterbenkrieges===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In diesen Jahren versammelten sich vier der örtlichen Ninjaclans an dem Baum, den wir heute Taki-Baum nennen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Gesellschaft_in_Taki#Kagetoya|Kagetoya]] (Krieger), die [[Gesellschaft_in_Taki#Shiazu|Shiazu]] (Strategen), die [[Gesellschaft_in_Taki#Fuyou|Fuyou]] (Heilung) und die [[Gesellschaft_in_Taki#Nanaya|Nanaya]] (Tarnung).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie schlossen einen Pakt und schworen untereinander Treue an diesem Baum, der zu dieser Zeit noch ein gewöhnlicher war und erst Jahrzehnte später zu wahrer Berühmtheit gelangen sollte. Entgegen häufiger Annahme wurde [[Takigakure]] auf Vorschlag der [[Gesellschaft_in_Taki#Fuyou|Fuyou]] und Nanaya hin als Demokratie gegründet, da sich die verfeindeten [[Clan]]s der [[Gesellschaft_in_Taki#Kagetoya|Kagetoya]] und [[Gesellschaft_in_Taki#Shiazu|Shiazu]] auf keinen Anführer einigen konnten. [[Takigakure]] wurde vom Ältestenrat geführt, welcher aus den Anführern der jeweiligen [[Clan]]s bestand und hatte zu Beginn mit vielen Schwierigkeiten zu kämpfen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch die schier endlose Bedrohung und zahlreiche Überfälle entwickelte [[Takigakure]] bereits sehr früh fähige Verteidigungsmechanismen und Finten, mit denen sie selbst übermächtige Feinde erfolgreich abwehren konnten. Niemals gelang es einem Feind Fuß in [[Takigakure]] zu fassen und der Frieden im verborgenen Dorf machte den Rat der Ältesten leichtsinnig und überheblich.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Der Fall Kakuzu und Kagetoya-Dynastie - 65 Jahre vor Ende des Bluterbenkrieges===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Fall Kakuzu sorgte für besonderes Aufsehen im Dorf und beeinflusste es bis heute. Nachdem der Jounin Kakuzu bei einem Auftrag scheiterte der die Ermordung des ersten [[Wichtige_Personen_in_Konoha#Hokage|Hokage]]s im Sinn hatte, mit dem [[Takigakure]] im Krieg war, erfuhr er bei seiner Rückkehr eine starke Ignoranz und Ablehnung. Er wurde mit Strafen belegt, denen er sich mit unerwarteter Gewalt erfolgreich widersetzen konnte. Bei seiner Flucht kam der gesamte Ältestenrat ums Leben, was für große Debatten in den Clans sorgte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Ieyasu [[Gesellschaft_in_Taki#Kagetoya|Kagetoya]] sich zum neuen Oberhaupt erklärte, gab es niemanden der ihm zu widersprechen wagte. Mittlerweile hatten sich weitere [[Clan]]s in [[Takigakure]] angesiedelt und viele von ihnen hielten den mächtigen [[Gesellschaft_in_Taki#Kagetoya|Kagetoya]] die Treue, sodass jeder Widerspruch in einem Bürgerkrieg hätte enden können.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Der Aufstand und Shiazu-Dynastie - 28 Jahre vor Ende des Bluterbenkrieges===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Viele Jahrzehnte lang herrschte in [[Takigakure]] eine angespannte Stimmung, doch keine Seite wagte es diesen trügerischen und wackeligen Frieden zu brechen. Das Dorf hatte viele Fortschritte gemacht. Es gelang ihm seine Macht auszubauen und von Taki als offizielles Ninjadorf anerkannt zu werden. Seine Ninja sicherten nun nichtmehr einzig das Dorf, sondern das gesamte Land stand unter dem Schutz und der Verwaltung der Ninja aus [[Takigakure]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dennoch folgte das unvermeidliche erneut aus einer im Leichtsinn geborenen Handlung heraus: Als Ieyasu [[Gesellschaft_in_Taki#Kagetoya|Kagetoya]] sich in einer Schlacht dazu entschied eine Kompanie seiner Shinobi für den Sieg zu opfern, musste er die Folgen seiner Handlung am eigenen Leib spüren. Die Kompanie unter Führung von Kenshin [[Gesellschaft_in_Taki#Fuyou|Fuyou]] schaffte es entgegen aller Wahrscheinlichkeiten nicht nur zu überleben, sondern die gesamte Schlacht beinahe im Alleingang zu entscheiden. Als sie anschließend zurückkehrten, wandten sie sich offen gegen die Ninja welche sie im Stich und zum Sterben zurückgelassen hatten. Die [[Gesellschaft_in_Taki#Shiazu|Shiazu]], welche wohl nur auf eine solche Gelegenheit gewartet hatten, schlossen sich mit den [[Gesellschaft_in_Taki#Fuyou|Fuyou]] zusammen was letztlich auf den Tod [[Gesellschaft_in_Taki#Kagetoya|Kagetoya]]s und dem Ende seiner Dynastie noch auf diesem Schlachtfeld hinauslief.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Daheim in [[Takigakure]] wurde Shingen Shiazu als neues [[Dorfoberhaupt]] etabliert, mit großer Unterstützung der [[Gesellschaft_in_Taki#Fuyou|Fuyou]] und einiger jüngerer [[Clan]]s, welche sich im Laufe der Jahre um die Shiazu und [[Gesellschaft_in_Taki#Fuyou|Fuyou]] geschart hatten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unter den Shiazu änderte sich nach Aussen hin wenig, da sie an den Pfaden der [[Gesellschaft_in_Taki#Kagetoya|Kagetoya]] festhielten und diese trotz des Zwischenfalls nicht als Verräter deklarierten. Dennoch war dies das offizielle Ende des [[Clan]]s, denn während die Kagetoya mehr und mehr Verbündete in [[Takigakure]] verloren, schwand auch der [[Clan]] bis sich im folgenden Bluterbenkrieg ihre Spuren komplett verloren.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===[[Takigakure]] im Bluterbenkrieg===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während des Bürgerkrieges erlebten viele Einwohner und Ninja eine Schockphase die selbst nach dem Ende des Krieges noch viele Jahrzehnte lang anhalten sollte. Sie erkannten, das ihre Sicherheit nicht von selbst gegeben war. Obwohl es den Ninja gelang jeden Eindringling vom Dorf fern zu halten, hatte das Dorf viele Verluste und Tragödien zu beklagen, viele die heimkehrten waren nicht mehr dieselben wie vorher und erzählten erschreckende Geschichten über all die Bluterbler gegen die sie hatten kämpfen müssen.&amp;lt;br /&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Folgen des Krieges und Ashura-Dynastie - Monate nach Ende des Bluterbenkrieges===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenige Monate nach Ende des Krieges musste auch Shingen Shiazu zurücktreten, der sich in einer der letzten großen Schlachten schwere Verbrennungen zugezogen hatte. Zur Überraschung vieler ernannte er Mifune Ashura zu seinem Nachfolger, nachdem dieser sich in zahlreichen Schlachten hervorgetan hatte. Damit war er der erste Anführer [[Takigakure]]s der aus keiner der vier Gründerfamilien stammte, deren Population sich im Krieg ohnehin deutlich reduziert hatte. Der Ältestenrat wurde neu geordnet, sodass auch Mitglieder der niederen [[Clan]]s Zugang zu diesem hatten, was die Machtstellung der Gründerfamilien endgültig brechen sollte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem sich die Defensive als besonderes Markenzeichen der Shinobi aus [[Takigakure]] etabliert hatte, begann Mifune eben dieses noch auszubauen. Die alten Verteidigungsanlagen wurden verstärkt und Sicherheitskontrollen für Aus- und Einwanderer verschärft. Waffen wurden entwickelt und verbessert, während den Einwohnern die Gefahr der Aussenwelt eingeprägt wurde, der die heimische Sicherheit des Dorfes gegenüberstand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Takigakure]] begann sich für einen Krieg zu rüsten, der nicht kommen sollte.&amp;lt;br /&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Zeit des Friedens und Musou-Dynastie - 42 Jahre nach Ende des Bluterbenkrieges===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach einem friedlichen, wenn auch überraschendem, Tod Mifunes, wurde Kessen Musou vom Ältestenrat zu dessem Nachfolger ernannt. Während [[Takigakure]] sich in der Ashura-Dynastie mehr um die Sicherung seiner Position kümmerte, brach man in der Musou-Dynastie überraschenderweise damit. Potential von Aussen wurden willkommen geheißen und gefördert, während die Ninja-Akademie an gegenwärtige Standards angepasst wurde. In dieser Zeit stießen viele [[Clan]]s und Familien nach [[Takigakure]], die auch für dessen Entwicklung wichtig sind, wie [[Wichtige_Personen_in_Taki#Jinkou_Eigen|Jinkou Eigen]] oder die Familie der [[Wichtige_Personen_in_Taki#Shinishi_Kudo|Kudo]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Ära des Friedens hatte [[Takigakure]] erfasst und viele Ninja wuchsen in dem Bewusstsein auf diesen Frieden erhalten zu wollen. Konflikte waren selten und wurden zumeist gerecht gelöst. Von einigen wurde diese Zeit als wahres Paradies empfunden, andere verurteilten den Leichtsinn mit welchem die Ninja hierdurch behaftet wurden.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Militarisierung und Eigen-Dynastie - 80 Jahre nach Ende des Bluterbenkrieges===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als die Musou-Dynastie mit dem Tod Kessens während einer geheimen Mission endete, gab es große Bestürzung im Dorf als der Ältestenrat zur Überraschung vieler eine Frau namens [[Wichtige_Personen_in_Taki#|Jinkou Eigen]] zum neuen Oberhaupt ernannte. Abgesehen davon dass sie eine Frau war, war sie auch eine Ausländerin ohne feste Wurzeln in [[Takigakure]], was bei vielen Misstrauen erregte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Eigen-Dynastie wurde großer Wert auf innere Sicherheit gelegt. Die Schutzmaßnahmen innerhalb und ausserhalb des Dorfes wurden ebenso verstärkt wie deutlicher spürbar gemacht. Viele Systeme wurden bürokratisiert und auf Effizienz getrimmt, während die ·Shineitai·, die mehrere Dutzend starke Leibgarde des Oberhauptes, etabliert wurde. Es gab das erklärte Ziel aus [[Takigakure]] ein Dorf werden zu lassen, welches sich vor den Großreichen nicht weiter würde verbergen müssen. Aussen wurden Bündnisse geschmiedet, Innen wurden Gesetze erlassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu dieser Zeit traten auch die sogenannten &amp;quot;[[Söldner]]&amp;quot; das erste Mal an das Licht der Öffentlichkeit. Menschen ohne Chakra probten mit Schusswaffen den Aufstand gegenüber den mittlerweile etablierten Ninja.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Söldner-Ära===&lt;br /&gt;
Nach den militärisch geprägten Jahren Jinkous, hatte die [[Wichtige_Personen_in_Taki#Ehemalige_Dorfoberhäupter|Gushiken]]-Ära das erste Mal seit dem Bluterbenkrieg wieder mit einer größeren Bedrohung zu tun: Den Söldnern.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Doch anders als in anderen Ländern und Dörfer gab es in [[Taki no Kuni]] nur wenig Aktivitäten dieser und die im Vergleich geringe Anzahl der Söldner bereitete den vereinte Kräften der Landesfürsten und des Ninjadorfes kaum Probleme.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Da [[Takigakure]] ohnehin keine Gefahr durch die Söldner für das einzige wirklich versteckte Dorf sah, zogen sie daher nicht aktiv in den Kampf gegen diese, sondern verteidigten lediglich das Land gegen die wenigen einfallenden Truppen, welche die Städte bedrohten.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Eingriff des Ältestenrates und [[Wichtige_Personen_in_Taki#Ehemalige_Dorfoberhäupter|Gushiken]]-Dynastie - 85 Jahre nach Ende des Bluterbenkrieges===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Änderungen während der Eigen-Dynastie sorgten für größeren Widerstand bei den traditionelleren Clans des Dorfes als erwartet, weshalb unter internem Druck der Ältestenrat dazu gezwungen wurde Eigen um den Rücktritt zu bitten. Als [[Wichtige_Personen_in_Taki#Ehemalige_Dorfoberhäupter|Muneyaki Gushiken]] die Führung des Dorfes übernahm, waren viele erleichtert wieder einen ·wahren Taki-Ninja· an der Spitze zu sehen.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Beginn der [[Wichtige_Personen_in_Taki#Ehemalige_Dorfoberhäupter|Gushiken]]-Dynastie - 85 Jahre nach Ende des Bluterbenkrieges===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit [[Wichtige_Personen_in_Taki#Ehemalige_Dorfoberhäupter|Muneyaki Gushiken]] als neuer Führung des Dorfes ging eine Welle der Erleichterung durch die Reihen der Bewohner des Dorfes, ein Anführer geboren in [[Takigakure]] selbst und bereits mit 9 Jahren Absolvent der Akademie. Allerdings blieb ein plötzlicher Umschwung der Politik wieder der Erwartungen aus. [[Wichtige_Personen_in_Taki#Ehemalige_Dorfoberhäupter|Muneyaki]] zeigte sich viel mehr als zurückhaltend und vorsichtiger Ninja. Selbst einige Monate nach seiner Einsetzung herrschte eine Stille im Zusammenhang mit seiner Politik. Als [[Wichtige_Personen_in_Taki#Ehemalige_Dorfoberhäupter|Muneyaki]] dann sogar plötzlich für eine Weile lang verschwand fürchteten sowohl der Ältestenrat als auch die Bewohner [[Takigakure]]s dass die Auswahl ein Fehler gewesen war und sie ihren Anführer nie wiedersehen würden. Doch [[Wichtige_Personen_in_Taki#Ehemalige_Dorfoberhäupter|Muneyaki]] erschien wider Erwarten wieder an den Toren [[Takigakure]]s als wäre nichts gewesen, um sich seinen Aufgaben als [[Dorfoberhaupt]] des Dorfes zu stellen. Erst einige Wochen nach seiner Rückkehr enthüllte [[Wichtige_Personen_in_Taki#Ehemalige_Dorfoberhäupter|Muneyaki]] die Intention hinter seinem Verschwinden.&lt;br /&gt;
Er hat die legendären Wächter aus den vergessenen Geschichten Takis erforscht und als Zeichen der Wertschätzung den Titel des Dorfoberhauptes des Dorfes  in den gelben Drachen ernannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Post-Söldner-Ära===&lt;br /&gt;
Da die [[Söldner]]-Ära keinen großartigen Einfluss auf [[Takigakure]] hatte, verlief das Leben im Dorf nach dem Sieg über diese nicht anders ab als zuvor.&lt;br /&gt;
Es gab, da man sich nicht großartig mit den [[Söldner]]n beschäftigt hatte, anders als in anderen Ländern, keine großen technologischen Fortschritte, noch war man auf diese im recht traditionellen Land erpicht.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Es gab jedoch erste stärkere diplomatische Berührungen mit den Dörfern [[Kirigakure]] und [[Kumogakure]].&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Diese waren auf die diplomatischen Beziehungen des ehemaligen Dorfoberhaupts [[Wichtige_Personen_in_Taki#Dorfoberhaupt|Eigen Jinkou]] zu [[Kirigakure]] zurückzuführen, die ursprünglich aus dem Dorf stammte. Über jene Beziehung kamen sie dann auch in Berührung mit [[Kumogakure]], welche schon immer recht eng mit [[Kirigakure]] verbunden waren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Dreier-Bündnis-Ära===&lt;br /&gt;
Das Dreier-Bündnis [[Kirigakure]]-[[Kumogakure]]-[[Takigakure]] hat seine Wurzeln bis in den Bluterbenkrieg geschlagen. Damals entstand der erste Kontakt aller drei Länder miteinander. Auch wenn dieser Kontakt eher negativer Natur gegenüber [[Takigakure]] war, so festigte es die Bindung der beiden anderen Bündnispartner.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Dieses Verhältnis schob sich jedoch ins positive als [[Wichtige_Personen_in_Taki#Eigen_Jinkou|Eigen Jinkou]] Dorfführer wurde, da Eigens Heimatdorf [[Kirigakure]] gewesen war, pflegte sie in dieser neuen Position eine recht umsichtige Politik, welche den Grundstein für das künftige Bündnis legte.&lt;br /&gt;
Zur freundschaftlichen Annäherung begrüßte [[Takigakure]] bald eine kleine Delegation [[Kirigakure]]-Ninja im Dorf, deren Besuch überraschend gut ausging.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Anschläge während des [[Chuuninexamen]]s in [[Kumogakure]] festigte ebenfalls diese Beziehung, da [[Takigakure]] ihrem neuen Freunden [[Kirigakure]] und somit auch [[Kumogakure]] bei der Beseitigung der Schäden half.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Nach der Eroberung einer [[Söldner]]festung seitens [[Kirigakure]], wurde diese zum gemeinsamen Besitz der drei Dörfer erklärt und die Bündnisfestung erschaffen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die letzte Festigung des Bündnisses wurde durch die Katastrophenhilfe während Unwetters erzielt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Beginn der [[Wichtige_Personen_in_Taki#Shinishi_Kudo|Kudo]]-Dynastie - 89 Jahre nach Ende des Bluterbenkrieges===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem, Nobu Guskihen, der Bruder [[Wichtige_Personen_in_Taki#Ehemalige_Dorfoberhäupter|Muneyaki Gushikens]], diesen auf dem Weg zu einer wohl wichtigen Besprechung abfangen und entführen konnte, trat die Spezialeinheit Takigakures in Aktion, unter anderem auch [[Wichtige_Personen_in_Taki#Shinishi_Kudo|Shinishi Kudo]].&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Wichtige_Personen_in_Taki#Shinishi_Kudo|Shinishi Kudo]] gelang es als einziger, den [[Wichtige_Personen_in_Taki#Ehemalige_Dorfoberhäupter|gelben Drachen]] und seinen Bruder in einer Höhle zu finden und zu erreichen. Ihm gelang es Nobu Gushiken, das höchst gefährliche, ehemalige Mitglied der [[Einheiten_Takigakures#Tsuisekisha_.28J.C3.A4ger.29|Tsuisekisha-Einheit]], den Bruder von Gushiken, zu erledigen. &lt;br /&gt;
Gerüchten zufolge soll Nobu jedoch Sicherheitsvorkehrungen geplant haben, welche besagte Höhle nach seinem Tod zum Einsturz brachte.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Offiziellen Aussagen zufolge, gelang es Kudo, das [[Dorfoberhaupt]] aus der misslichen Lage der einstürzenden Höhle zu befreien, schaffte es jedoch selbst nicht mehr heraus. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Wichtige_Personen_in_Taki#Shinishi_Kudo|Shinishi Kudo]] galt eine Zeit lang als verstorben, ehe er wohlauf zurückkam und wenig wegen seiner heldenhaften Taten, der Rettung des alten Dorfoberhauptes sowie dem Ausschalten des Verräters selbst zum [[Dorfoberhaupt]] ernannt wurde, da [[Wichtige_Personen_in_Taki#Ehemalige_Dorfoberhäupter|Muneyaki Gushiken]] von diesem Amt zurücktrat.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der junge [[Gesellschaft_in_Taki#Kudo|Kudo]] brachte gleich frischen Wind in des recht traditionelle Takigakure, durch die Umbenennung des Dorfoberhaupt-Titels vom gelben zum goldenen Drachen, sowie dem Bau eines neuen [[Aufbau_von_Taki#Ninjasitz.2Fgoldene_Drachenstatue|Ninjasitzes]], der eben jenes Wesen repräsentieren sollte.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Jedoch hatte [[Wichtige_Personen_in_Taki#Shinishi_Kudo|Shinishi Kudo]] mit seiner Ernennung gleichzeitig etwas geerbt was den jungen Shinobi auf die Probe stellen sollte, der [[Taki_no_Kuni#Jashin_Sekte|Jashin-Kult]] der zuvor in Takigakure schon Unheil angerichtet hatte war stärker geworden und schaffte es [[Takigakure]] als Dorf einige Seitenhiebe zu verpassen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Bald darauf sollte ein Krieg in [[Taki no Kuni]] ausbrechen in dem die beiden Seiten ihre Kräfte maßen und [[Wichtige_Personen_in_Taki#Shinishi_Kudo|der goldene Drache]] seine Stärke und Führungsqualitäten beweisen musste.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Das Lied des gelben Drachen=&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwischen den Reihen voller Bücher und Schriftrollen in der Bibliothek [[Takigakure]]s, die oft von großen Personen der Vergangenheit, wichtigen Ereignissen oder Techniken sowie Lehre handeln, findet der Suchende bis weilen ein kleineres unscheinbares Buch.&lt;br /&gt;
Nur selten wurde das Buch in den letzten Jahren aus der Umarmung seiner größeren Brüder und Schwestern gerissen, um seinen Inhalt dem Suchenden zu offenbaren. Es war in Vergessenheit geraten und gelegentlich, wenn es aus dem langen Schlaf eines von Staub bedeckten Buches für einen Moment, welcher für ein Buch alles zwischen einer Sekunde und einem Jahrhundert sein kann, aufwachte, erinnerte es sich sehnsüchtig daran wie es gewesen war, als noch kleine Kinderfinger es jeden Tag hervorgeholt und die dazugehörigen hohen Stimmen erfreut und laut aus ihm hervor gelesen hatten.&lt;br /&gt;
Es war abgenutzt ja, aber das stimmte das Buch nicht traurig sondern machte es eher stolz. Die güldene Farbe, mit der sein Schaffer einst den Umschlag beschrieben hatte, hatte ihm eh nie wirklich gefallen und der Zustand sprach in seinen Augen für all die Liebe und Anerkennung, die ihm einst zugekommen war. Und schließlich hatte die Geschichte, mit deren Schutz und Überlieferung es beauftragt worden war, alles Recht auf derartige Zuwendung.&lt;br /&gt;
Ja das Buch war stolz auf sich selber und wusste, dass es nur lange genug warten müsste, bis es aus seinem Schlaf aufgeweckt werden und seine Geschichte erneut offenbaren würde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Irgendwann kam dieser Tag und an diesem Tag fand die Sage des [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|gelben Drachens]] und der Götter wieder Einzug in die Köpfe der Menschen. Wie so oft bei Sagen weiß niemand zu sagen, wie viel wahr und wie viel hinzugedichtet worden war. Aber dies, so wusste das Buch, war nicht die Aufgabe einer Sage.&lt;br /&gt;
Eine Sage muss die Herzen der Menschen erfreuen, sie mit Hoffnung erfüllen und zum Träumen anregen. Eine Sage lässt bisweilen alte Männer genauso wie kleine Kinder mit verträumten Blicken die Welt um sich herum betrachten und sich vorstellen, wie es wohl damals an diesem Ort ausgesehen haben könnte. Eine Sage schließlich steht für eine Lektion und Beispiel, Lehre und Wissen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und so erzählt das Buch die Geschichte:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Prolog===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vor langer Zeit, als die Menschheit noch jung war und mit den großen Augen eines kleinen Kindes die Welt um sich herum betrachtete, herrschte die Natur über das Leben eines jeden Lebewesens mit einer Hand, die zugleich sanft wie ein kühler Windstoß im drückenden Sommer als auch hart wie der Kern eines großen Gebirges war.&lt;br /&gt;
Der Mensch, genauso wie alle anderen Lebewesen ob Tier, Pflanze oder Stein kämpfte jeden Tag um sein Überleben. Aber nicht Angst oder Ohnmacht vor den Strapazen bestimmten sein Leben, sondern Freude und Glück über die einfachsten Dinge. Er war glücklich, wenn er mit vollem Magen einen warmen und sicheren Schlafplatz gefunden hatte.&lt;br /&gt;
So herrschte die Natur und die Tiere, die teilweise älter als die Menschen waren, wuchsen zu prächtigen Gestalten heran. Hört man heute von Erzählungen aus jener Zeit, so wirken die Geschichten von dem riesigen Wald, der den Großteil des Kontinents bedeckte und von ebenso riesigen Tiergottheiten bevölkert war, wie die Märchen eines alten wirren Greises.&lt;br /&gt;
Aber der Menschheit Kindeswiege war dies Umfeld beschützt vom großen Schatten des Waldgottes. Irgendwann jedoch fängt jedes Kind an sein Umfeld zu verändern und in einer Zeit, in der sich das Schicksal dieses Gleichgewichtes entscheiden sollte erhob sich der [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|gelbe Drache]] über die Träume von Natur und Mensch hinweg in die Lüfte der Zukunft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===1. Kapitel===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Langsam und träge floss der kleine Bach an diesem Tag die Hänge des Hügels herab, plätscherte nur missmutig über die großen Steine nahe seiner Quelle, drückte nur halbherzig die Kiesel vor sich her, die sich in seinen Weg stellen wollten, und wollte gar nicht so recht seinen Weg gen Tal beschreiben.&lt;br /&gt;
Hätte man den Bach an einem anderen Tag gesehen und hätte man Aug und Ohr, so wie es die Menschen früher für die Natur gehabt hatten, so hätte die Freude und die Glückseligkeit des Baches einem das Herz erwärmt. Es war kein großer Bach, es war kein Bach, dessen Wasser sich in den Strom eines gewaltigen Flusses oder die Gefilde eines riesigen Sees mischte. Es war ein einfacher Bach, der auf der großen Landkarte nicht einmal seine Existenz belegt finden würde.&lt;br /&gt;
Aber für die Menschen des kleinen Dorfes am Fuße des Hügels war er die Quelle ihres Lebens und somit das Wichtigste in der Welt und für ihn waren diese Menschen das Wichtigste in der Welt.&lt;br /&gt;
Wer brauchte schon riesige Mengen Wassers, wenn er sich an dem Lachen der Kinder erfreuen konnte, die in ihm spielten und sein Wasser benutzten, um sich gegenseitig zu bespritzen?&lt;br /&gt;
Ja es waren vor allem die Kinder, auf die sich der Bach jeden Morgen freute, wenn er sich aus dem moosig-grünen Bett seiner Träume erhob. Er kannte sie alle, er erkannte sie schon am Klang ihres Lachens und hatte einem jeden der Dorfbewohner erfreut beim Wachsen zugesehen.&lt;br /&gt;
Nichts aber stimmte ihn so traurig, wie das bittere Weinen und Schluchzen eines Kindes, das in seinem jungen Leben bereits großes Leid erfahren musste. Und ausgerechnet das herzerweichendste Weinen und die qualvollsten Tränen hatte er am gestrigen Tage wahrnehmen müssen.&lt;br /&gt;
Das Mädchen mit den grellblonden Haaren namens [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] hatte bereits in ihrer frühesten Kindheit beide Eltern verloren und lebte alleine mit ihrer großen Schwester Kigiku in dem kleinen Dorf. Nie hatte der Bach [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] weinen hören ob des Verlustes der Eltern oder der schweren Zeit, die dieser den beiden Mädchen einbrachte. Es war immer glücklich mit seinem Leben gewesen, hatte sich nie beschwert und war der großen Schwester stets zur Hand gegangen. Und ausgerechnet dieses Mädchen, das dem Bach immer ein Quell der Freude gewesen war, weinte nun ob der schweren Krankheit des Einzigem, dem es sich immer sicher gewesen war: Seiner Schwester.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was konnte der Bach tun? Die Menschen hatten in den Jahrhunderten seit ihrer frühesten Kindheit gelernt in der Natur zu überleben und dabei bereits einiges über die Kunst mit den Geschenken der Natur Krankheit und Wunde zu bekämpfen gelernt. Aber nicht einmal dieses Wissen schien das Leid Kigikus mildern zu können. Trübseelig floss er weiter vor sich hin und grübelte nach, was er tun könnte. Auch dachte er dabei daran, dass die Menschheit längst ihr Kindesbett verlassen und begonnen hatte, die harte Seite der Natur, die ihr Leben bedrohte, zu bekämpfen.&lt;br /&gt;
Früher, er konnte sich fast nicht mehr daran erinnern, hatte sich nur selten die Sonne in seinen Wassern gespiegelt, da der Schatten großer Bäume stets sein Gefilde bedeckte. Irgendwann aber hatten die Menschen damit begonnen die Bäume zu fällen und sich Platz zum Leben, für ihr Vieh und für ihre Felder zu schaffen. Der große Wald war immer weiter geschrumpft und schon lange hörte der Bach die Stimmen der Bäume nur noch aus sehr weiter Entfernung im Säuseln des Windes.&lt;br /&gt;
Als er nun so lauschte, um die Stimmen der Bäume zu hören, vernahm er die Stimme eines Menschen. Dieser Mann, denn seine tiefe und rauchige Stimme verriet sein Geschlecht, sang irgendwo in seiner Nähe von etwas, was der Bach völlig vergessen hatte: Von dem Waldgott.&lt;br /&gt;
Die Erinnerungen überschlugen sich und schnell beschloss der Bach aus seiner Trübseligkeit zu erwachen und den Sänger mit dem Plätschern seines Wassers an- und zu dem kleinen Dorf hinzulocken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===2. Kapitel===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stark schmerzten die Füße des Greises, dessen Stimme der Bach vernommen hatte, ob seiner langen Wanderung und ein jedes Wort, das er scheinbar vergnügt vor sich her sang, war einzig und allein dazu gedacht, um ihn von den Schmerzen abzulenken.&lt;br /&gt;
Er war weit gereist, hatte viele Flüsse überquert und sich an viele Bäume gelehnt, wenn sein alter Körper ein paar Momente der Ruhe benötigten. Weswegen er reiste, wusste er nicht mehr. Einzig und allein erinnerte er sich noch daran, dass er einst am Rande eines großen Waldes gelebt und von dessen Wildheit und Schönheit verzaubert worden war.&lt;br /&gt;
Angelockt vom Plätschern des Baches, dessen kühles Wasser Linderung für die schmerzenden Füße verhieß, wechselte der Greis die Richtung und traf schon bald auf den kleinen Bach und das in nicht allzu weiter Ferne stehende Dorf. Noch einmal nahm sich der Alte zusammen, trällerte um so lauter, als seine Füße besonders stark schmerzen und ihm anscheinend sagen wollten:“Wieso bleibst du nicht einfach hier sitzen und gönnst uns unsere Ruhe du alter Narr?“&lt;br /&gt;
Aber der „alte Narr“ war dickköpfig geworden und wollte nicht nur seine Füße ausruhen, sondern auch noch mit Menschen reden. Ein Vergnügen, das ihm seit Wochen verwehrt war.&lt;br /&gt;
So laut trällerte er vor sich hin, dass er das Schluchzen des kleinen Mädchens, das am Ufer des kleinen Baches mehr in sich zusammen gekauert war, als dass es saß, nicht mitbekam. Erst, als das Mädchen seine grünen Augen öffnete und auf den alten und komisch aussehenden Mann schaute, während es sich über die tränenverschmierten Wangen wischte, bemerkte dieser, dass er nicht alleine war.&lt;br /&gt;
„Was ist ein Waldgott?“ ertönte die hohe Stimme des Mädchens und der alte Mann blieb verdutzt stehen, um die fragenden großen Augen, die vor Weinen rot geworden waren, zu bewundern. Kurz entschlossen gewährte er seinen fast schon rebellierenden Füßen ihren Wunsch und ließ sich neben dem Mädchen leise seufzend nieder.&lt;br /&gt;
„Die gestaltgewordene Natur. Wille und Kraft dessen, was uns stets umgibt, und genauso wild und sanft wie eben jenes.“ Antwortete er ein wenig kryptischer, als er beabsichtigt hatte, während er die schmerzenden Füße aus den abgelaufenen Sandalen befreite.&lt;br /&gt;
„Und wie sieht er aus?“&lt;br /&gt;
„Er wechselt die Gestalt, so wie es auch die Natur ständig tut.“&lt;br /&gt;
„Ist er lieb?“&lt;br /&gt;
„Ja und nein. Wenn er stürmisch und verheerend ist, wenn er wütend und aufgebracht ist, so vernichtet er alles, was ihm in den Weg kommt. Ist er aber sanft und ruhig, so beschützt, heilt und umsorgt er das, was in seinen Augen, den Augen der Natur, würdig ist.“&lt;br /&gt;
Sofort weiteten sich die Augen des kleinen Mädchens, das das zerschlissene Hemd des Alten mit seinen kleinen Fingern ergriff und ihn voller Hoffnung und zugleich voller Angst vor einer möglichen Enttäuschung anschaute.&lt;br /&gt;
„Er heilt? Kann er alles heilen? Kann er auch eine richtig schlimme Krankheit heilen?“&lt;br /&gt;
Ein wenig verdutzt ob dieser Reaktion antwortete der Alte in dazu passender Stimmlage:&lt;br /&gt;
„Ehm Ja, kann er, aber dazu muss er…“ Doch weiter hörte das Mädchen nicht, es riss nur umso stärker an dem Hemd und schrie förmlich:&lt;br /&gt;
„Wo finde ich ihn? Erzähl mir bitte alles!“&lt;br /&gt;
Und nach einer Reaktion, die sehr derer glich, die er nur wenige Momente zuvor gezeigt hatte, und einem dazu passenden Seufzen, holte der Greis tief Luft und fing an zu erzählen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Weit weg im Nordosten steht er noch, der große Wald, der einst fast den ganzen Kontinent bedeckte. Im Gegensatz zu den kleinen Wäldern, die du kennst, ist dieser Wald noch erfüllt von dem Willen und der Kraft der Natur. Tief in seinem Inneren lebt der Waldgott in dem wunderbaren Hain, der schon seit Äonen nicht mehr von Menschen betreten worden ist, und umgeben von den Vorfahren der Tiere: riesige und weise Tiergötter.&lt;br /&gt;
Einst, so wurde mir als kleines Kind in meinem Heimatdorf erzählt, dass am Randes des großen Waldes steht, sahen die Tiergötter und der Waldgott mit wohlwollendem Blick auf die Menschen herab, die so schwach und zerbrechlich wirkten. Sie standen uns bei, wenn etwas unsere Existenz bedrohte, und halfen uns gelegentlich mit Rat und Tat in der Natur zu überleben, die sie schon so viel länger bevölkern und so viel besser verstehen als wir.&lt;br /&gt;
Aus dieser Zeit kommen auch die Geschichten der Heilkunst des Waldgottes und der weisen Ratschläge der Tiergötter, die zusammen mit ihren damals noch ähnlich riesigen Brüdern und Schwestern unseren Kontinent bereisten und bevölkerten.&lt;br /&gt;
Aber…“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch weiter kam der Mann nicht, denn das Mädchen war bereits aufgesprungen und rannte fort in Richtung der Häuser. Später erfuhr er, was es mit dem Mädchen auf sich hatte, und schollt sich selber ob dem, was er so unvorsichtig [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] erzählt hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===3. Kapitel===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Voller Schrecken beobachtete der kleine Bach, was geschah. In seinem Bestreben das kleine Mädchen zu trösten und sich wieder an ihrem Lachen und den strahlenden Augen zu erfreuen, hatte er vergessen, dass Menschen keine Tiere waren. Sie waren es nicht gewohnt auf sich alleine gestellt zu überleben und am aller wenigsten kleine Kinder, von den Gefahren einer solchen Reise und denen des großen Waldes ganz zu schweigen.&lt;br /&gt;
Aber was konnte er tun? Was konnte er tun?...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ohne lange nachzudenken hatte sich [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] ihre festeren Schuhe samt ein paar reisetauglichen Kleidern und Proviant – was sie eben rumliegen sah – geschnappt, hatte ihre Schwester umarmt und war mit den Worten „Der Waldgott wird dich heilen, warte es nur ab!“ aus der kleinen Hütte, die die zwei Mädchen bewohnten, verschwunden.&lt;br /&gt;
Kigiku hatte sichtlich verwirrt drein geschaut, aber hatte ob ihrer Krankheit und der Schwäche, die ihren Körper befallen hatte, nichts tun können, außer der kleinen Schwester flehentlich hinterher zu schauen. So verzweifelt, wie die große Schwester in dieser Stunde war, als[[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] Hals über Kopf das kleine Dorf verließ, so zuversichtlich war die kleine Schwester, die endlich etwas gefunden hatte, was sie tun konnte um Kigiku helfen zu können. Sie dachte gar nicht daran, dass die Reise gefährlich werden könnte, oder dass sie ihr eigenes Leben schonen müsste. Einzig und allein das Leben der Person, die für sie die Welt darstellte, war ihr wichtig und kreiste beständig in ihrer Gedankenwelt umher.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So reiste das kleine Mädchen mit dem blonden Haar und den großen grünen Augen los gen Nordosten. Zum Glück hatte sie gelernt die Himmelsrichtungen zu erkennen und zu finden und verlief sich nie. So selbstsicher ging sie ihre Reise an, dass sie vergnügt summend schon bald das kleine Tal und die Gefilde des kleinen Baches verließ.&lt;br /&gt;
Die ersten Tage ihres kleinen Abenteuers flogen nur so vorüber. Sie hatte genügend Wasser dabei und konnte ihre Proviante mit den Beeren und Früchten, die sie dank des herrschenden Sommers leicht fand, stets wieder auffüllen. Einzig und allein des Nachts, wenn es dunkel und gelegentlich sogar etwas kühler wurde, wurde es ihr etwas bang um das kleine Herz. Aber wie stets summte sie dann eine kleine Melodie vor sich her, mit der sie die große Stille um sich herum vertrieb und sich selber in den Schlaf wiegte.&lt;br /&gt;
Die Weisen sagen, dass ein entschlossenes Herz keine Furcht kenne. Nur ein zauderndes und fragendes Herz öffne Tür und Tor für Zweifel und Furcht. Wenn man diesen Worten Glauben schenken darf, so verwundert es nicht, dass [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] nie daran dachte umzukehren oder auch nur aus Angst oder Furcht eine Träne vergoss. Sie war überzeugt davon das Richtige zu tun und setzte mit derselben Überzeugung Fuß vor Fuß, ging Schritt um Schritt immer weiter gen Nordosten.&lt;br /&gt;
Schon bald wurde die Natur, die wenn auch in schwächerer Art und Weise, auch an diesem Ort zu finden war, auf das summende und singende kleine Mädchen aufmerksam und immer öfter geschah es von nun an, dass ein kleiner Sperling sich zu [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] gesellte, wenn diese tagsüber oder nachts vor sich hin sang, um diese mit seinem hohen Zwitschern zu begleiten.&lt;br /&gt;
Immer, wenn sie den kleinen [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]] sah, der ihr schon bald ein lieber Wegbegleiter wurde, hellte sich die Miene des kleinen Mädchens auf und ihre Schritte wurden bestimmter und stärker. Dem Beispiel des [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]]s folgend, fing sie schon bald an feste Rhythmen in ihren Tagesablauf zu bringen:&lt;br /&gt;
Sie stand mit der Sonne auf, aß etwas, ging dann den Tag über unterbrochen von einer Mittagspause bis sie am Nachmittag begann nach einer Schlafmöglichkeit zu suchen und daraufhin nach etwas Essbarem und Trinkbarem, wenn sie nicht schon genug während des Tages gefunden hatte. Ihrer guten Orientierung wegen verlief sie sich dabei so gut wie nie und wenn, dann brachte sie das Zwitschern des kleinen [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]] schon bald wieder auf den richtigen Weg. Auch brauchte sie nur auf das Verhalten des[[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]]s zu achten, um Wetterumbrüche oder Gefahren vorherzusehen.&lt;br /&gt;
So verging die Zeit und die Natur kehrte immer weiter in das kleine Mädchen ein genauso wie das kleine Mädchen immer weiter in die Natur einkehrte. Und dann kam der Herbst&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===4. Kapitel===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als die ersten Blätter an den Bäumen begannen gelb und rot zu werden, wusste [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]], dass der Sommer den Kampf gegen den Winter langsam verlor. Noch kämpfte er wacker und hielt die kalten Winde aus dem Norden samt der dunklen Wolken, die sie mitbrachten, zurück. Aber mit jedem Tag und jeder Nacht kamen sie näher, ohne dass der Sommer etwas dagegen würde tun können.&lt;br /&gt;
Sie musste sich beeilen, so viel verstand selbst ein kleines Mädchen, denn in den Stürmen und der Kälte des Winters würde sie nicht überleben können ohne die Hilfe und den Beistand Ihresgleichen.&lt;br /&gt;
Wäre der kleine [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]] nicht gewesen, der sie über immer längere Strecken des Tages begleitete und es sich immer öfter auf ihrer Schulter bequem machte, so hätten vielleicht der Zweifel und die Furcht Einzug in ihrem Herzen gehalten. So aber ertönten die Stimmen der Zwei, wann immer der Winter an ihren Herzen zu nagen begann, und vertrieben diesen.&lt;br /&gt;
Manchmal allerdings kam es auch vor, dass der kleine [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]] schrecklich lange weg blieb und [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] begann sich Sorgen zu machen. Sorgen um den kleinen [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]], um ihre Schwester und um den Wahrheitsgehalt der Geschichte des alten Mannes. Als der kleine [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]] eines Morgens nicht neben ihr zu finden war, erhob sie sich und ging ohne zu zaudern in den kleinen Hain hinein, der sich vor ihr erstreckte. Sie begann das Lied zu singen, das sie seit Beginn ihrer Reise immer sang, und schon bald hörte sie aus einiger Entfernung die Antwort des [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]]s.&lt;br /&gt;
Ihr Herz schlug immer schneller voller Freude und auch voller Angst ob dem, was dem [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]] passiert sein könnte. Sie rannte immer schneller, stets der Stimme des [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]]s folgend und blieb plötzlich stehen.&lt;br /&gt;
Eine kleine [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] mit ungewöhnlich eisblauen Augen stand am Fuße eines großen Baumes, auf dessen niedrigem Ast [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] sofort ein paar der Federn des kleinen [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]]s sehen konnte. Ihre Augen weiteten sich und füllten sich schon bald mit Tränen, während die Katze sich von dem ersten Schrecken ob der plötzlichen Begegnung erholte und begann um das kleine Mädchen, das mehr und mehr in Tränen ausbrach, zu kreisen.&lt;br /&gt;
[[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] verstand schnell, dass der Sommer ihr bisher nur die schönen Seiten der Natur gezeigt hatte und sie den kleinen [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]] wohl nicht mehr wieder sehen würde. Es war in ihren Augen klar, dass der [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]] den Klauen der [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] erlegen war, da er sonst längst zu ihr zurück geflogen sein würde.&lt;br /&gt;
Immer stärker wurde der Regen aus Tränen, der sich vom Gesicht des kleinen Mädchens gen Boden bewegte, bis ein empörtes Miauen das Mädchen aus seinen Gedanken rüttelte. Die [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] hatte sich vor [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] hingesetzt und schaute sie aus zugleich neugierigen und vorwurfsvollen Augen an, so dass das Mädchen nicht anders konnte als sich herabzubeugen und vorsichtig das Fell des Tieres zu streicheln.&lt;br /&gt;
Sie machte dem Tier keine Vorwürfe, da es nur um sein eigenes Überleben kämpfte, auch wenn es sie dennoch sehr traurig machte. Anstatt aber vor der Hand des Mädchens zu fliehen, ließ sich die [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] mit einem immer lauter werdenden Schnurren streicheln und verließ auch nicht die Seite des Mädchens, als dieses langsam damit beginnen musste zurück zu ihren wenigen Habseligkeiten zu gehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So nahm schon bald die kleine [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] den Platz des [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]]s ein und begleitete [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] auf ihrer Reise. Und so wie der [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]] mit seinem Verhalten dem Mädchen vieles über das Überleben in der Natur beibrachte, so tat dies auch die [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]]. Allerdings oblag es der [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] genauso wie bei ihrem ersten Treffen dem Mädchen die düstere Seite der Natur zu zeigen.&lt;br /&gt;
Hatten im Sommer noch Früchte und Beeren überall auf ihrem Weg nur darauf gewartet von ihr gepflückt zu werden, so verschwanden diese immer mehr je weiter der Herbst Einzug hielt. Und schon bald musste [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] lernen, dass sie wie die [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] Leben nehmen musste, um selber zu überleben.&lt;br /&gt;
Es dauerte schier eine Ewigkeit, bis es ihr mittels einer Falle zum ersten Mal gelang ein kleines Tier zu fangen, ein Feuer zu machen und es dann übers Herz zu bringen das Tier zu töten und sogar zu verspeisen. Sie weinte bitterlich ob des Lebens, das sie beendet hatte und flehte vielmals um Verzeihung, bevor sie sich traute zu essen.&lt;br /&gt;
Durch Wiederholung aber wird jeder zum Meister und schon bald hatte sich das kleine Mädchen an die neuen Vorgänge gewöhnt, auch wenn sie noch immer für das Schicksal der Seele eines jeden Tieres, das sie tötete, zum ihr unbekannten Waldgott betete.&lt;br /&gt;
Schon bald fiel ihr das Fehlen des freudigen Zwitscherns kaum noch auf und die Harte Seite der Natur zog immer mehr in sie ein, auch wenn diese gemischt von warmen Momenten war, wie das abendliche Einschlafen mit der [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] in den Armen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===5. Kapitel===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Immer schwächer wurde der Sommer und der Herbst, der wie sein Freund Frühling sich oft wie das Seil fühlte, an dem Sommer und Herbst zogen, wurde immer dunkler und kälter. Die Stürme, die die Höhepunkte im Tauziehen zwischen Sommer und Winter für jeden sichtbar und hörbar machten, hatten schon seit einiger Zeit immer weiter an Stärke nachgelassen so wie es auch der Sommer getan hatte.&lt;br /&gt;
Immer weniger Zeit blieb dem kleinen Mädchen, das sich immer öfter morgens von Raureif befreien musste. Gelegentlich fielen früh morgens kleine weiße Flocken vom Himmel herab, setzten sich auf ihr blondes Haar und bildeten einen Schleier aus winzig kleinen Kristallen. Immer öfter froren ihr die Füße oder die Hände, manchmal kroch die Kälte sogar langsam die Beine hoch und hätte sie nicht die [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] gehabt, die sie des nachts wärmte, so wäre sie sicher oft schlotternd vor Kälte erwacht.&lt;br /&gt;
Sie hatte kaum noch Zeit, das wusste sie. Aber unbeirrt setzte sie Tag für Tag einen Fuß vor den anderen. Sie konnte nicht scheitern, sie durfte nicht! Was war schon so ein wenig Schnee im Vergleich zu dem, was ihre Schwester erleiden musste?&lt;br /&gt;
Und dann eines Tages, als die glänzende Himmelsscheibe bereits im Sinken inbegriffen war, sah sie Rauchschwaden hinter einem kleinen Weiler aufsteigen. Sie beschleunigte ihre Schritte und angespornt durch das Wettlaufen, das sich nun ergab, sprintete auch die [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] immer schneller, bis sie das Mädchen überholte und wenig später aus deren Sichtfeld verschwand.&lt;br /&gt;
Wie lange sie schon so rannte, wusste [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] nicht. Einzig und allein die stetig abnehmende Entfernung zu den Rauchschwaden und nicht die fast schon untergegangene Sonne war Mittelpunkt aller Gedanken des kleinen Mädchens. Je näher sie aber kam, desto mehr drangen schreckliche Geräusche an ihr Ohr, die sie an die unglaublich lauten Stürme im Herbst erinnerten. Oft hatte sie sich mitten in der Nacht, wenn es besonders stark stürmte, wie ein Kokon in ihre Decke eingerollt und sich vorgestellt, dass außerhalb des schützenden Mantels riesige Tiere, wie die aus der Geschichte des Greises, umher liefen und sich gegenseitig anschrien, was diesen Schrecklichen Krach erzeugte.&lt;br /&gt;
Hätte sie gewusst, was sie erwartete, so hätte sie in jenen Nächten wohl kein einziges Auge zu bekommen. Als sie sich immer weiter ihren Weg zwischen den mit einer hauchdünnen Schicht silbrigen Schnees bedeckten Bäumen des kleinen Weilers bahnte, schälten sich immer mehr die Umrisse kleinerer und größerer Häuser aus dem zwielichtigen Schatten der Bäume. Das Herz des Mädchen schlug ob der Vorfreude vielleicht endlich ihr Ziel erreicht zu haben immer schneller, bis es plötzlich zwei Schläge aussetzte während auch die kleinen Beine sich nicht mehr fortbewegen wollten.&lt;br /&gt;
Ein gewaltiges Brüllen, wie es dem stärksten Orkan alle Ehre bereitet hätte, erhob sich, als ein gewaltiger schwarzer Schatten sich auf die Reihe der Häuser zu bewegte. Nicht heimelige Kamine, nicht freundlich strahlende Herdfeuer hatten die Rauchschwaden erzeugt, die [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] angelockt hatten, sondern in Flammen stehende Barrikaden, die die Dorfbewohner scheinbar als Schutz errichtet hatten. Aber selbst diese hatten sie nicht vor dem bewahren können, was auf sie zurollte.&lt;br /&gt;
Verzweifeltes Rufen drang an [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]]s Ohren, als das Brüllen für einen Moment aussetzte. Langsam bewegte sie sich wieder, überzeugte ihre Füße mühsam zu jedem einzelnen Schritt und näherte sich so furchtbar langsam dem Chaos, das immer mehr von sich enthüllte.&lt;br /&gt;
Der gewaltige Schatten war stehen geblieben, bäumte sich in regelmäßigen Abständen auf und brüllte jedes Mal so laut, dass die nahestehenden Bäume wackelten. Vor ihm schälten sich nun auch kleinere Schatten mit langen Stäben aus dem flackernden Zwielicht der Flammen. Je näher das kleine Mädchen kam, desto mehr erkannte sie, dass es sich um Dorfbewohner zu handeln schien, die mit langen Speeren und allerlei zweckentfremdeten Ackergerät den riesigen Schatten, der längst durch die Barrikade gebrochen war, aufzuhalten versuchten.&lt;br /&gt;
Dann hörte sie plötzlich etwas, was nicht so recht in das Chaos passen wollte. Ein hohes Schreien drang an ihre Ohren, das nicht allzu weit entfernt seinen Ursprung haben konnte. In einem solchen Chaos hätte man erwartet, dass es ein furchterfülltes Schreien einer Frau ob der großen Gefahr sein müsste. Aber ein kleines Kind, jünger als die bisher unbemerkte Beobachterin, wankte kaum in der Lage richtig zu laufen mit seinen kurzen Beinen und immer wieder sich an den Häuserwänden abstützend auf den Kampf hinter der durchbrochenen Barrikade zu.&lt;br /&gt;
Doch auch der Schatten hatte das Geräusch bemerkt. [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] blieb abermals für einen Moment vor Schreck das Herz stehen, als sich das riesige Ungetüm dem wankenden Kind zu wandte. Aber diesmal setzten ihre Beine nicht aus, sondern beschleunigten Ihre Schritte. Unweigerlich dachte [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] daran, dass sie nicht schnell genug gewesen war um ihren kleinen [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]] hatte beschützen zu können und weigerte sich so etwas noch einmal zuzulassen.&lt;br /&gt;
Ihre Beine flogen förmlich über die leicht angefrorene Erde, näherten sich immer weiter dem Kleinkind und dem riesigen Schatten, der laut brüllend ebenfalls auf dieses aus der entgegen gesetzten Richtung zusteuerte. Ein verzweifelter Ruf aus der Kehle eines Mannes drang an die Ohren des Mädchens, aber kein einziger ihrer Gedanken war dazu in der Lage sich um dieses zu kümmern.&lt;br /&gt;
Mit Müh und Not erreichte sie das wankende Kind, das in dem Moment, in dem [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] hinter ihm zu Halt kam, endgültig der Schwerkraft Rechenschaft leistete und in die Arme des blonden Mädchens fiel. Doch auch der riesige Schatten hatte die Quelle des hohen Geräusches erreicht. Als eine besonders vorwitzige Flamme ihre Stimme erhob und den Schauplatz für einen Moment zur Gänze ausleuchtete, legte [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] unweigerlich die Arme fester um das Kleinkind in ihren Armen. Vor ihr erhob sich der Kopf einer gewaltigen schwarzen [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Schildkröte]], deren Augen zornig und mordlüstern das ungleiche Gespann anfunkelten.&lt;br /&gt;
Würde sie das Kind loslassen und sich vorsichtig entfernen, während das Ungetüm mit seiner Beute beschäftigt war, so würde sie vielleicht… Doch [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] schüttelte entschlossen das blonde Haupt und drückte das Kind nur stärker an sich. Der Blick ihrer Augen wurde gefährlicher, während sich diese leicht verengten. Sie würde nicht zulassen, dass erneut ein kleines Wesen, das auf ihre Hilfe angewiesen war, starb, weil sie zu zögerlich und zu schwach war. Ähnlich einer Bärenmutter, die ihr Junges vor hoffnungslos überlegenen Jägern nicht im Stich ließ, sondern die Jäger auch noch laut anbrüllte, war der Blick des jungen Mädchens. Das Brüllen aus diesem wurde immer spürbarer, so dass selbst die [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Schildkröte]] für einen Moment inne Hielt. Immer deutlicher wurde es, man war fast der Meinung, dass man es hören … und plötzlich erschallte ein gewaltiger und tiefer Schrei, als sich ein großer Schatten zwischen [[Wichtige_Personen_in_Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] und die [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Schildkröte]] schob.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===6. Kapitel===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unweigerlich hatte [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] ihre Augen geschlossen, als der zweite Schatten so nah vor ihr erschienen war, und rechnete jeden Moment damit die Flügelschläge des Todesboten zu hören.&lt;br /&gt;
Aber diese erschallten nicht, stattdessen entwickelte sich ein Sturm aus Schrei und Gebrüll der zwei riesigen Wesen direkt vor ihr. Je mehr sie aber ihre eigene Angst und ihr wild pochendes Herz beruhigte, desto mehr war sie in der Lage die tiefen Stimmen zu vernehmen:&lt;br /&gt;
„Geh mir aus dem Weg [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Bai Hu]]!“ donnerte die etwas entferntere Stimme zornerfüllt.&lt;br /&gt;
„Nein! Diese beschütze ich und du wirst sie nicht bekommen!“ erwiderte die nähere Stimme etwas leiser, aber mit einem gefährlichen Unterton.&lt;br /&gt;
„Die Menschen verdienen den Tod!“&lt;br /&gt;
„Nichts verdient den Tod. Oder hast du Xinglu’s Worte in deinem Zorn vergessen?“&lt;br /&gt;
„Du wagst es seine Worte in den Mund zu nehmen, nachdem ihr ihn verlassen habt?“ brüllte die fernere Stimme plötzlich noch lauter.&lt;br /&gt;
„Wir haben ihn verlassen nicht wegen dem, was er einst sagte, sondern wegen dem, was er nicht mehr sagt! Würde er zu dem zurückfinden, was wir immer verehrt haben, so würden wir sofort zurückkehren.“&lt;br /&gt;
Es wurde still für einen Moment. Fast ohnmächtig vor den riesigen Geschöpfen, deren Nähe sie deutlich spüren konnte, hatte [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] ihre Augen die ganze Zeit über fest zugekniffen und auch das Kleinkind in ihren Armen hatte sich nicht gerührt. Als es nun etwas ruhiger wurde, öffnete [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] vorsichtig ihre Augen und bestaunte das weiße mit schwarzen Streifen getigerte Fell einer riesigen [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]], die sich scheinbar schützend vor sie gestellt hatte. Doch Zeit für Worte blieb ihr nicht, denn schon bald ertönte die Stimme der [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Schildkröte]] erneut, wenn auch nicht mehr ganz so sehr vor Wut bebend.&lt;br /&gt;
„Ich werde mich zurückziehen und bei Xinglu auf dich warten. Wie es stets Tradition war, wirst du ihm das Wesen vorstellen müssen, dass du vor seinem Willen beschützt hast.“&lt;br /&gt;
Ein Rauschen ertönte, während sich die [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Schildkröte]] umdrehte.&lt;br /&gt;
„In einer Woche, zum Vollmond, falls du es nicht vergessen hast.“ Brummte sie.&lt;br /&gt;
„Ich habe es nie vergessen [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Xuan Wu]], nie...“&lt;br /&gt;
Und dann verschwand die gewaltige [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Schildkröte]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erst, als sich der Schatten des Tieres mit dem Schatten des großen Wald, der in einiger Entfernung zum Dorf zu sehen war, vereinigt hatte, ging ein spürbares Aufatmen durch die Dorfbewohner. Sie schienen sich nicht an der Gegenwart des zweiten Tieres zu stören, als sie an diesem vorbei auf [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] zu rannten. Das kleine Kind in ihren Armen begehrte plötzlich auf, als ein großer Mann mit einer eindrucksvollen Narbe über der Wange und schwarzem Haar vor [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] auftauchte und im nächsten Moment hob eben dieser das Kleinkind aus ihren Armen empor und drückte es an sich.&lt;br /&gt;
„Hast du Angst um deinen Papa gehabt?“murmelte der Mann, der voller Freude dem Kind die Nase stupste.&lt;br /&gt;
„[[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]]… wir müssen reden.“ Ertönte die tiefe Stimme nun einfühlsam und beruhigend aber mit einem kleinen Anflug von Sorge und lenkte [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] von dem rührenden Bild vor sich ab. Als sie ihre Augen dem großen Wesen zu wandte und sich die Blicke begegneten, atmete sie erschrocken ein.&lt;br /&gt;
„Bist du… das kleine Kätzchen?“&lt;br /&gt;
Und der Blick der eisblauen Augen des weißen [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]]s sagte mehr als Worte könnten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===7. Kapitel===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Was hat das alles zu bedeuten?“ Schrie [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] schon fast dem großen [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] entgegen.&lt;br /&gt;
Die Sonne schickte gerade ihre ersten Strahlen durch die kahlen Äste der Bäume und zeigte dem Mädchen, wie viel Zeit seit dem Verschwinden der [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Schildkröte]] vergangen war.&lt;br /&gt;
Die letzten Stunden hatte sie damit zugebracht sich der Versuche der Dorfbewohner sie wie eine Heldin zu feiern zu erwehren und immer wieder den Armen, die sie umschlingen wollten, zu entfliehen. Als die Menschen endlich eingesehen hatten, dass sie an derlei Feiern nicht interessiert war und ihr die Nähe zu so vielen Lebewesen sogar unangenehm war, hatten sie ihr endlich etwas Platz gelassen, ihr etwas zu essen und einen Platz zum Schlafen gegeben. Während dieser Stunden war [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Bai Hu]], so hatte ihn die [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Schildkröte]] genannt, wie vom Erdboden verschlungen gewesen und erst am nächsten Morgen, als [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] sich aus Gewohnheit bei der ersten Morgenröte aus dem Bett erhob und an die frische Luft ging, saß er plötzlich neben dem Haus und schaute sie lange Zeit stumm aus seinen eisblauen Augen an, bevor er sich erhob und langsam gen Waldgrenze trottete. Schnell war sie ihm gefolgt und rief ihm nun schon zum zweiten Mal dieselbe Frage entgegen:&lt;br /&gt;
„Sag es mir! Was hat das alles zu bedeuten? Antworte endlich!“&lt;br /&gt;
„Zügle dein Temperament. Ich höre dich.“ Antwortete der große [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] mit ruhiger und gedämpfter Stimme.&lt;br /&gt;
Es dauerte ein paar Momente, bevor [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] sich etwas beruhigt hatte und deutlich leiser entgegnete: „Aber warum antwortest du mir dann nicht?“&lt;br /&gt;
„Alles besitzt einen richtigen Ort und eine richtige Zeit.“&lt;br /&gt;
„Und erst jetzt stimmt beides überein?“&lt;br /&gt;
„Richtig..“ Der [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] hielt in seinem Gang inne und schaute sich in dem winterlichen Wald einige Momente lang um, bevor er fortfuhr.“Und Vieles ist nicht für die Ohren aller bestimmt.“&lt;br /&gt;
„Also sollen die Dorfbewohner davon nichts hören?“&lt;br /&gt;
„Du hörst zu.“ Abermals folgte eine Pause, die der [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] nutzte um wieder eine Pfote vor die andere zu setzen. „Diese Menschen haben den Zorn Xinglu’s auf sich gezogen und [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Xuan Wu]], der einzige von uns der bei ihm geblieben ist, war hier um das Urteil zu vollstrecken.“&lt;br /&gt;
„Xinglu? [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Xuan Wu]]? Ich verstehe nicht… Ich verstehe gar nichts!“ Brummte [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] in sich hinein.&lt;br /&gt;
„Xinglu ist der Waldgott. Der, nach dem du gesucht hast.“&lt;br /&gt;
Ein Moment der Stille folgte, in dem sich [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]]‘s Augen weiteten und sie tief Luft holte für die folgenden Worte:&lt;br /&gt;
„Aber dann bin ich ja am Ziel Dann wird Kigiku endlich geheilt!“ Sie griff in den Schnee, warf diesen voller Freude empor und drehte sich in dem kleinen Schneegestöber entzückt um sich selber.&lt;br /&gt;
„Ja und nein.“ Erschallte die Stimme des [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]]s. Abrupt blieb [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] stehen und schaute diesen entgeistert an.&lt;br /&gt;
„Er hat die Macht zu heilen, aber ob er das tun wird ist fraglich.“ [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Bai Hu]] atmete tief ein und aus, was dank seiner Größe einen imposanten Luftstrom erzeugte, der [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]]‘s Haar umher wirbelte.&lt;br /&gt;
„Aber darum geht es gerade nicht. Du hast dich dem Willen Xinglu’s entgegen gestellt und seinen Zorn auf dich gezogen.“&lt;br /&gt;
„Aber ich habe doch nur ein kleines Kind beschützt!“ Schrie [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] ihm entgegen.&lt;br /&gt;
„Das weiß ich und das wirst du ihm erklären müssen, wenn du vor ihm stehst.“&lt;br /&gt;
Das Mädchen schluckte geräuschvoll und sah den [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] mit einer Spur Furcht in den Augen an.&lt;br /&gt;
„Und was ist, wenn er mich nicht versteht? Was ist…?“&lt;br /&gt;
„Xinglu hat sich verändert. Wo einst Mitgefühl und Wut sich die Waage hielten, herrscht nun zumeist das Dunkle.“&lt;br /&gt;
„Aber wieso?... Und wieso kennst du ihn so gut? Wieso bist du kein kleines Kätzchen mehr? Wieso hast du mir geholfen? Wieso hast du den kleinen [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]] getötet?“ Platzte es aus [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] hervor.&lt;br /&gt;
„… Zeit und Ort [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]]… Zeit und Ort.“ Und im nächsten Moment war der große weiße [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] mit ein paar gewaltigen Sätzen im Wald verschwunden und [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] drehte sich langsam gen des erwachenden Dorfes.&lt;br /&gt;
„Wenn nicht jetzt, wann dann?“ Murmelte sie und machte sich auf den Weg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===8. Kapitel===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als das blonde Mädchen sich langsam durch den winterlichen Wald dem Dorf und dessen wärmeverheißenden Rauchsäulen näherte, schälte sich immer mehr die Silhouette eines Mannes aus dem morgendlichen Zwielicht heraus. Leicht war dieser Schatten mit dem Stein zu verwechseln, auf welchem er sich befand, aber mehr und mehr fiel die Unnatürlichkeit dieses Gebildes [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] ins Auge und so blieb sie nach einigen weiteren Schritten schließlich vor einem alten Mann stehen, der seine geschlossenen Augen dem Himmel entgegen gerichtet hatte.&lt;br /&gt;
Gerade öffnete sie den Mund, um etwas zu sagen, da hob der Alte die Hand und bedeutete ihr zu schweigen. Erst einige Momente später ertönte die brüchige Stimme und durchbrach die Stille.&lt;br /&gt;
„Ich weiß, dass du hier bist auch ohne deine Worte.... Die Bäume reden seit Wochen ununterbrochen über das Mädchen, das den Waldgott sucht. Und nun stehst du vor mir, blickst mit Augen um dich, die voller Fragen sind.“&lt;br /&gt;
„Die Bäume reden?“ Antwortete [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] verdutzt und verdeutlichte mit ihrer Frage die Worte des Mannes, der anfing zu kichern, nur noch mehr.&lt;br /&gt;
„Da reist sie mehrere Monde lang durch die Natur, lässt diese in sie einkehren aber kehrt selber nicht in sie ein… Natürlich reden sie! Sie reden schon viel länger als die Menschen.“&lt;br /&gt;
„Und ihr versteht sie? Wieso verstehen die Menschen sie nicht? Oder bin das nur ich?“&lt;br /&gt;
„Ja ich verstehe sie, aber ich bin einer der Letzten.“&lt;br /&gt;
„War das mal anders?“&lt;br /&gt;
Abermals kicherte der Alte, rückte auf seinem Stein zur Seite und bedeutete [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] neben ihm Platz zu nehmen. Nur zögerlich kam sie dieser Aufforderung nach und erst, als sie neben ihm saß, erhob der Mann wieder die Stimme.&lt;br /&gt;
„Ja war es. Wir sind, genauso wie alle Tiere, die Kinder der Natur und genauso wie Kind und Mutter sich verstehen, auch ohne sich direkt zu verstehen, so taten es Mensch und Natur. Manche Menschen verstanden sie besser, manche schlechter. Aber ein jeder tat es. Irgendwann aber, wenn das Kind nicht mehr auf die Mutter angewiesen ist, bricht dieses Verständnis.&lt;br /&gt;
Was bleibt dann zurück? Ein Kind, das sich seine eigene Welt mit seinen eigenen Kräften aufbaut, und eine Mutter, die immer noch versucht über ihr Kind zu wachen.“&lt;br /&gt;
„Also… Sind es wir Menschen, die nicht mehr zuhören?“&lt;br /&gt;
Die faltige und wettergegerbte Miene des Alten verzog sich zu einem breiten Lächeln.&lt;br /&gt;
„Richtig. Sie hat nie aufgehört zu sprechen und genau so habe ich von dir gehört.“&lt;br /&gt;
„Aber, wieso verurteilt der Waldgott, der doch die personifizierte Natur ist, die Menschen, wenn eine Mutter doch nie aufhört sich um ihre Kinder zu sorgen?“&lt;br /&gt;
Ein tiefes Seufzen entfuhr dem alten Mann, dessen Lächeln schnell einem traurigen Ausdruck wich.&lt;br /&gt;
„Wo zwei Wesen nicht miteinander sprechen, da können sie nicht mehr auf Sorgen, Ängste und Bedürfnisse eingehen. Die Menschen wollten und wollen sich ihr Leben auf eigenen Beinen aufbauen. Wollen mehr und mehr die Risiken, die die Natur als Mutter vieler Lebewesen für sie bereithält, beseitigen und verändern somit etwas, was bisher kein Wesen tat: die Natur selber.&lt;br /&gt;
Der Wald, in dem wir sitzen, erstreckte sich einst über fast die gesamte bekannte Welt und wo er nicht war, da waren Steppen, Wiesen und Auen. Je mehr der Mensch sich ausbreitete, desto mehr drängte er die anderen Lebewesen und sogar die Natur zurück.&lt;br /&gt;
Letztlich ist nichts gefeit vor der Angst vor Veränderungen und Tod und der Waldgott, der vor allem der Beschützer des Waldes und der Natur ist, ist diesen negativen Gefühlen stärker ausgesetzt, als es die Natur selber ist. Denn noch immer reden die Bäume zu den Menschen und hoffen, dass sie sie verstehen.“&lt;br /&gt;
Lange Zeit schwieg das Mädchen auf diese Worte hin und schaute niedergeschlagen auf den von dünnem Schnee bedeckten Boden.&lt;br /&gt;
„Kann ich lernen sie zu verstehen?“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===9. Kapitel===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Ende der Woche, das ähnlich dem Schwerte Damokles‘ ständig drohend über [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]]s Kopf hing, rauschte wie im Flug heran. Jeder Tag war geprägt von demselben Ablauf, der ihr eine Teilnahme am dörfischen Leben lediglich zu den Abendstunden erlaubte und sie sonst von früh morgens ab in den Armen der Natur und zwischen von Schnee bedeckten Bäumen den Worten des alten Mannes lauschen ließ.&lt;br /&gt;
Am Abend des letzten Tages, den sie zum ersten Mal zur Gänze im Dorf verbringen durfte, erklang ein lautes Rascheln am Rande des Dorfes. Die Dorfbewohner streckten ihre Köpfe voller Furcht vor einem neuen Angriff aus den Fenstern und hier und dort erklangen Stimmen, die von der zu großen Ruhe in den letzten Tagen sprachen, die sie als Anzeichen für den nun kommenden Sturm sahen. Als sich die ersten bereits anschickten um wie vor einer Woche mit Feuer und behelfsmäßigen Waffen ihre Liebsten zu verteidigen, trat [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] aus der Hütte, in der sie hatte nächtigen dürfen.&lt;br /&gt;
Ohne ein Wort ging sie an der kleinen Gruppe Männer vorbei, legte einem nach den anderen beruhigend die Hand auf die Schulter und ging alleine gen Waldgrenze. Einen merkwürdigen Einfluss hatte sie auf die Bewohner, die sich langsam zurückzogen aber erst zur Ruhe kamen, als sie das Mädchen begleitet von einem großen Schatten im Dunkel des Waldes hatten verschwinden sehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]]s Reise führte sie entlang an den ihr bekannten Bäumen und Lichtungen immer tiefer in den riesigen Wald. Stumm folgte sie dem Schatten des großen [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]]s, dessen weißes Fell gelegentlich im Lichte eines vorwitzigen Mondstrahles aufzuglühen schien, aber dann sofort wieder erlosch. Kein Wort verlor das imposante Tier und ließ ihr somit sowohl die nötige Ruhe als auch Zeit um sich auf das Kommende vorzubereiten.&lt;br /&gt;
Viele Stunden lang liefen sie so an riesigen schneebedeckten Bäumen vorbei, deren imposante Statur Geschichten über Zeiten zu erzählen schien, in denen der Waldgott friedlich durch diese vergessenen Haine wandelte und den Bäumen dabei half zu wachsen. Immer weiter ging die Reise durch das Reich des Waldgottes und schließlich kündigte ein gewaltiges Tosen vom nahen Ende des Weges.&lt;br /&gt;
Und als der große [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] zum ersten Mal seit Stunden anhielt, um den Kopf gen der Quelle des Geräusches zu wenden, stockte [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] der Atem. Vor ihnen erstreckte sich ein riesiger Wasserfall, der seine Wassermassen von der Spitze eines hohen Berges hinab zu einem See schickte, der sich zu ihren Füßen erstreckte. Das aufgespritzte Wasser verteilte sich vom Berg herab langsam über die gesamte Lichtung , fing das Mondlicht ein und ließ die Umgebung gleich millionen winziger fallender Sterne in dessen silbrigen Licht erstrahlen.&lt;br /&gt;
„Dort oben ist Xing Lu’s Hain. Es ist lange her, seit ich dort war, und noch länger ist es her, seitdem die Füße eines Menschen diesen Boden berührt haben... Um dort hinauf zu kommen, wirst du auf meinen Rücken steigen und dich gut festhalten müssen.“ Erklang die tiefe Stimme des [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]]s, der sich auf den Boden gelegt hatte und geduldig abwartete, bis [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] auf seinen Rücken gestiegen war. Erst dann erhob er sich wieder und hätten sich ihre Hände nicht in dem weißen Fell verkrallt, so wäre sie bei den folgenden gewaltigen Sprüngen des Tieres, die die Zwei in Windeseile dem Scheitel des Wasserfalls näher brachten, sicherlich in die Tiefe gestürzt.&lt;br /&gt;
So aber erblickte sie bald, nachdem sie sich wieder getraut hatte ihre Augen zu öffnen, einen wunderschönen silbern glänzenden See, dessen Oberfläche so glatt wie ein Spiegel den Sternenhimmel reflektierte und dem Auge vorgaukelte einen zweiten Himmel zu den eigenen Füßen zu sehen, samt einer dunkelgrünen Wiese, die gespickt von allerhand Blumen ohne den Makel einer einzigen Schneeflocke dem Winter trotzte. Sie war im Hain des Waldgottes angekommen und erst, als sie die Augen von dessen Schönheit abwenden konnte, erblickte sie eine dunkle Gestalt, die auf der Insel mitten im See zu warten schien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===10. Kapitel===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vollkommen still lief [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Bai Hu]] an der Seite [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]]s über die wunderschöne Wiese dem See, der Insel und der Gestalt auf dieser entgegen. Sogar das große Tier, das in seinem Leben schon so viel erlebt hatte, war ob dem, was kommen würde, angespannt und dabei unbewusst in sein Jagdverhalten zurückgefallen.&lt;br /&gt;
Kein Wort verlor er, kein ungestüm umgeknickter Grashalm oder unvorsichtig berührter Kieselstein sprach vom Gang des Tieres und hätte er nicht gelegentlich tief Luft geholt, um nicht vor Anspannung zu platzen, so hätte [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] ihn wahrscheinlich völlig vergessen.&lt;br /&gt;
Das Mädchen indes lief mit ruhigem und bestimmten Schritten auf den See zu, ließ sich von dem [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] mit einem Sprung über diesen befördern, und glitt ohne aus der Ruhe zu kommen von dessen Rücken direkt auf die kleine vom Schatten einer Wolke verdeckte Insel vor die dunkle Gestalt.&lt;br /&gt;
Der Blick zweier großer violetter Augen legte sich auf sie, als ihre eigenen Augen sich langsam erst dazu überwinden mussten die ungewöhnlichen Pfoten, die einer Mischung aus Menschenfüßen und Bärentatzen zu entsprechen schienen, und dann den im Schatten liegenden Körper hinauf bis zu den Augen des Wesens zu betrachten. Als sich der Blick der zwei Wesen traf, stockte dem Mädchen der Atem und für einen Moment fühlte sie die bodenlose Wut des Schattens vor ihr. Erst nach einigen Momenten fiel ihr auf, dass sich der [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] neben ihr vor dem Wesen verneigte und so tat sie es ihm schnell und etwas überhastet gleich.&lt;br /&gt;
„Es ist lange her [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Bai Hu]].“ Ertönte die Stimme des Wesens schneidend wie der Wind im Herbst sofort, als sich [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] verneigt hatte, als ob das Wesen darauf gewartet hätte.&lt;br /&gt;
„Xinglu.“ Antwortete der [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] schlicht, aber ehrerbietend.&lt;br /&gt;
„Sag mir, warum muss mein Hain die Füße dieser Kreatur ertragen? Warum beschütztest du es vor meinem Urteil?“&lt;br /&gt;
„Weil ich versprach sie zu beschützen und ihr zu helfen, weil sie mit deinem Urteil über die Menschen des Dorfes nichts zu tun hatte und weil die Menschen nicht das sind, was du in ihnen siehst.“&lt;br /&gt;
„Xinglu’s Urteil betrifft alle Menschen!“ Ertönte die wütende tiefe Stimme der riesigen [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Schildkröte]], als sich diese aus dem See erhob und geschwind auf die Insel neben den Schatten schob.&lt;br /&gt;
„Und warum maßt du es dir an ein Urteil über Xinglu’s Urteil zu fällen [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Bai Hu]]?“&lt;br /&gt;
Der [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] atmete tief ein, um zu einer Antwort auf den Angriff [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Xuan Wu]]’s anzusetzen, aber die Stimme des Schattens ließ ihn innehalten.&lt;br /&gt;
„Ich habe [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Bai Hu]]’s Gründe gehört und im Moment soll mir dies reichen.“ Der Blick der violetten Augen richtete sich wieder auf [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]]. „Nun erzähl mir deinen Namen kleine Kreatur und begründe mir, warum du ein Wesen vor meinem Urteil bewahrtest.“&lt;br /&gt;
Aber dem Mädchen stockte der Atem abermals, als es nun die volle Aufmerksamkeit auf sich lasten fühlte. Nervös spielte sie mit ihren Daumen und hatte ihren Blick gen Boden gerichtet, als sie endlich die Kraft fand zu antworten:&lt;br /&gt;
„Mein Name ist [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]]… Und ich wollte einfach nicht zulassen, dass ein kleines hilfloses Wesen vor meinen Augen stirbt, weil ich nicht eingriff… Nicht noch einmal…“ Bilder des roten [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]]s schossen aus ihrem Gedächtnis hervor und trieben ihr Tränen der Trauer in die Augen.&lt;br /&gt;
„Nicht noch einmal?... Ich muss jeden Tag dabei zusehen, wie kleine hilflose Wesen vor meinen Augen sterben, weil andere Wesen maßlos leben wollen… Nicht noch einmal… Ich kann es nicht fassen… Was weißt du kleine Kreatur denn schon von Leben und Tod?“&lt;br /&gt;
Die Stimme des Schattens, war sie zuvor schon schneidend gewesen, hatte sich nun auch noch gleich einem Orkan erhoben und donnerte ehrfurcht erregend über den Hain, so dass ein jeder, der sie vernehmen konnte, den Kopf einzog und still ausharren wollte, bis der Sturm vorbei war.&lt;br /&gt;
„Sie weiß so viel wie man eben in einem Leben in der Natur lernen kann.“ Erschallte auf einmal eine hohe Stimme, die vom Himmel zu kommen schien. „Sie hat die tägliche Furcht und Ungewissheit gespürt, hat die Freuden über die einfachsten Dinge genossen und die Trauer über den Verlust der wertvollsten Dinge erlebt. Maßt du dir nun schon an das Recht auf Trauer und Schmerz gepachtet zu haben Xinglu?“&lt;br /&gt;
Und plötzlich landete direkt hinter [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] ein großer [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]], von dessen Federkleid sich ein paar rote Federn lösten und langsam um das Mädchen herum zu Boden glitten. Beim Anblick dieser Federn schossen dem Mädchen nur noch mehr Tränen in die Augen und sie befürchtete, dass ihr Kopf ihr einen Streich spielen würde, denn diese Federn würde sie überall wiedererkennen.&lt;br /&gt;
„Bist du so verbittert Xinglu, dass du nicht einmal erkennst, dass dieses Mädchen erst einige wenige Sommer alt ist, aber durch das Leben und die Reise in der Natur viel schneller gealtert und gewachsen ist? Erkennst du nicht, was du vor dir siehst?“&lt;br /&gt;
„[[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Zhu Que]]… worauf willst du hinaus? Erklär dich, wenn du dich schon einmal zu uns auf den Boden herablässt!“ Donnerte der Schatten abermals entgegen.&lt;br /&gt;
„Die Natur selber hat [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] auf ihrer Reise geholfen und sie wachsen lassen, um sie auf das kommende vorzubereiten. Willst du als Wächter und Aspekt dich nun gegen den Willen der Natur stellen?“&lt;br /&gt;
Ein tiefes Rauschen war zu hören, als der Schatten sich zu [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] hinab beugte und zielsicher ihrem Gesicht entgegen atmete und sie näher betrachtete. Hätte das Mädchen dies normalerweise als sehr unangenehm empfunden und sich scheu weggedreht, so blieb sie wie angewurzelt stehen und betrachtete sich stattdessen ebenfalls eingehend.&lt;br /&gt;
Sie hatte vor Wochen, vielleicht vor Monaten sogar aufgehört sich selber zu betrachten und so war ihr nie aufgefallen, dass ihr Körper in ihren einstmals kindlichen Augen riesige Züge angenommen hatte. Sie war stark gewachsen, hatte wahrscheinlich Kigiku eingeholt und noch ein wenig weiter gewachsen. Unter ihrer Jacke wölbten sich zwei Hügel nach außen, deren Maße wohl noch wachsen würden, wenn sie sich wieder einigermaßen ernähren würde. Auch ihr Haar war immer länger geworden und glich der goldenen Mähne eines Löwen. War sie vor ihrer Reise noch ein normales 10 Jahre altes Mädchen gewesen, so glich ihre Statur nun mehr der einer 15jährigen.&lt;br /&gt;
Sie kam aus dem Staunen nicht mehr heraus und verlor ob dieser Erkenntnis auch für einen kurzen Moment den Gedankengang, der ihr zuvor die Tränen in die Augen getrieben hatte. Aber dann brachte ihn eine rote Feder, die direkt vor ihren Füßen lag, wieder zurück.&lt;br /&gt;
„Du bist doch der kleine rote [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]] oder? Du lebst?“ Hauchte sie mit nach oben gerichteten Gesicht dem Kopf des gewaltigen [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]]s entgegen, der hinter ihr saß und dessen Oberkörper über ihr aufragte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===11. Kapitel===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Ja [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] ich lebe.“ Antwortete der [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]] mit sanfter Stimme, so dass [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] fast der Meinung war ein Lächeln auf dem weit entfernten Gesicht erkennen zu können.&lt;br /&gt;
„Nicht nur ergreifst auch noch du Partei für diese Kreatur, sondern du kennst sie auch noch [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Zhu Que]]? Was geht hier vor?!“ Schaltete sich die schwarze [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Schildkröte]] erneut ein und der große [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]] holte tief Luft, um zu einer Erklärung anzusetzen.&lt;br /&gt;
„Dass ihr es nicht vernommen habt, wundert mich nicht, aber vor fast einem Jahr vernahm ich die Klagen eines kleinen Baches weit im Westen. Als ich mich ihm näherte und ihn fragte, was es mit seinen traurigen Worten auf sich habe, erzählte er mir von seinem Fehler. Er habe, so berichtete er mir, in dem Versuch ein kleines Mädchen mit blondem Haar aufzumuntern einen alten Wanderer zu dieser gelockt, damit dieser sie mit seinen Geschichten aufmuntern könne. Als der Wanderer dem Mädchen von dem Waldgott erzählte, schnappte dieses sich seine Sachen und lief los, um den Waldgott zu finden und um Hilfe zu bitten. Aber wie sollte ein kleines Mädchen alleine überleben?&lt;br /&gt;
Ich beschloss also dem Bach zu helfen und dem Mädchen beizustehen. So begleitete ich [[Wichtige_Personen_in_Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]], das Mädchen aus der Geschichte des Baches, als kleiner [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]] und lehrte sie durch mein Beispiel vom Leben in der Natur.&lt;br /&gt;
Als der Herbst kam und die Zeit meiner Herrschaft sich dem Ende entgegen neigte, traf ich [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Bai Hu]] und bat ihn mir zu helfen. Fortan übernahm er es [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] zu begleiten, nachdem wir es so haben aussehen lassen als ob ich durch die Krallen [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Bai Hu]]’s gestorben wäre.&lt;br /&gt;
Während wir uns aber um [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] kümmerten, bemühte sich die Natur selber ebenfalls um [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]], half ihr beim Wachsen, beim Verstehen und beim Leben. Schon bald hätte sie uns nicht mehr gebraucht, aber wir waren zu neugierig auf das, was kommen könnte.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lange Zeit herrschte Stille, während der Schatten [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] eingehend musterte. Schließlich aber erhob er die Stimme, deren Worte er scheinbar direkt an [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] richtete.&lt;br /&gt;
„Würde ich dich am liebsten auf der Stelle zertreten für den Verstoß gegen mein Urteil, für die Schritte auf dem Boden meines Haines und für die Anmaßung, in der sich jene zwei auf deine Seite stellten und dich beschützten, so kann ich doch das Wirken der Natur an und in dir sehen.&lt;br /&gt;
Nun stelle ich dir also folgende Frage: Würdest du das Dorf, deren Bewohner dir in der letzten Woche Obdach gewährten, verlassen und zulassen, dass ich es mitsamt seiner Bewohner vernichte, wenn ich dafür deine Schwester Kigiku heile?“&lt;br /&gt;
[[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]]s Augen weiteten sich bei diesem Angebot genau so sehr wie sich die Augen des [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]]s und des [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]]s vor Wut verengten. Beide waren außer sich vor Zorn über die Hinterlist der Worte ihres Gottes, aber keiner von beiden hatte das Recht den Mund zu öffnen.&lt;br /&gt;
„Woher weißt du von Kigiku?“ Antwortete [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] stockend, woraufhin der Schatten lediglich tiefkehlig lachte.&lt;br /&gt;
„Ich weiß viele Dinge. Nun aber entscheide dich und lass dich nicht davon einnehmen, dass du deine Schwester nicht mehr lebendig antreffen würdest, wenn du dich jetzt auf den Rückweg begibst.“ Woraufhin der Schatten erneut lachte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===12. Kapitel===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Immer mehr Tränen schossen [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] in die Augen, ließen diese nach und nach überquellen und liefen dann eine nach der anderen die Wangen des Mädchens hinab, bis sie sich von diesen lösten und gen Boden fielen. Die kommende Entscheidung war die schwerste, die sie jemals hatte treffen müssen und es war der erste Moment, in dem sie ihre Reise in Frage stellte.&lt;br /&gt;
„Ich… Die Menschen sollen leben.“ Brachte sie schluchzend hervor und sah gleichzeitig ihre kranke Schwester vor ihren Augen, deren endgültiges Todesurteil sie nun unterschrieben hatte und die sie wohl nie wieder sehen würde.&lt;br /&gt;
„Was?!? Du maßt es dir an…?!?“ Donnerte die Stimme des Schattens wieder hervor, wurde aber von [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Bai Hu]] abrupt unterbrochen.&lt;br /&gt;
„Sie hat sich entschieden Xinglu. Hör auf mit deinen Spielen und sieh ein, dass du dich geirrt hast.“&lt;br /&gt;
„Gut, ich stehe zu meinem Wort. Aber ich habe nirgends von dem Leben des Mädchens geredet. Sie hat sich meinem Urteil entgegen gestellt und muss nun die Konsequenzen tragen!“&lt;br /&gt;
Schreckhaft atmete [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] ein und schaute mit geweiteten Augen auf den Schatten vor sich.&lt;br /&gt;
„Aber ich darf nicht ohne Weiteres nehmen, was die Natur gewährt hat… Also wirst du dir dein Leben verdienen müssen kleines Mädchen. Schließe die Augen und lass mich sehen, ob der Geist der Natur wirklich in deinen Knochen steckt.“&lt;br /&gt;
Und so sehr [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] auch dagegen ankämpfte, ihre Augenlider schoben sich unweigerlich vor ihre Pupillen und schon bald verschwammen die Bilder vor ihren Augen und die Gedanken in ihrem Kopf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie spürte weiches feuchtes Gras zwischen ihren blanken Zehen und eine Eule schickte ihren Ruf durch die Luft vorbei an ihren Ohren. Als sie die Augen langsam öffnete, sah sie sich inmitten eines großen Waldes stehen, deren Bäume genauso wie der Wald selber kein sichtbares Ende zu haben schienen. Alles an dem Wald wirkte merkwürdig urtümlich und erinnerte sie an die riesigen Bäume, die sie in der Nähe des Wasserfalls und des Haines gesehen hatte.&lt;br /&gt;
Erneut riss sie der Schrei der Eule aus den Gedanken und ließ in diesen Platz genug für die Erkenntnis, dass die Sonne gerade untergegangen war und die Schatten im Wald immer mehr die Oberhand gewannen.&lt;br /&gt;
Und dann spürte sie es, eine Präsenz im Schatten und der Blick unsichtbarer Augen auf ihrem Rücken. Die feinen Härchen auf ihrem Nacken stellten sich auf, sie machte einen zaghaften Schritt nach hinten und drehte sich dann plötzlich herum um loszurennen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===13. Kapitel===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Wind pfiff ihr ins Gesicht, sauste ihr um die Ohren und ließ den Klang seiner Stimme in diesen erklingen. Immer wieder schlugen ihr kleinere Äste, die sie nicht rechtzeitig bemerkt hatte, gegen den Körper und hinterließen an diesem immer mehr kleine Schnitte aus denen schon bald feine Bluttropfen hervorquollen. Schneller und schneller lief [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] durch den dunklen Wald, der sein wunderschönes Kleid abgelegt hatte und ihr nun seine dunkle und gefährliche Seite zeigte.&lt;br /&gt;
Wie konnte dies nur derselbe Wald, derselbe Ort sein, der sie mit den ersten Bildern verzaubert hatte? Fragte sie sich, als sie sich in Sicherheit wähnend an einen Baum lehnte und umschaute. Schon seit einiger Zeit hatte sie die Präsenz in ihrem Rücken nicht mehr gespürt. Sollte sie dieses Etwas wirklich abgehängt haben? Sie schaute sich nervös um, ließ den Blick ihrer Augen durch die Dunkelheit wandern und versuchte ihr pochendes Herz zu beruhigen. Es war schwer in der Dunkelheit überhaupt etwas auszumachen und immer wieder machte ihr Herz einen furchtsamen Sprung, wenn die Schatten der Bäume ihr obskure Wesen, die mit langen feingliedrigen Armen in der Dunkelheit zu tanzen schienen, vorspielten.&lt;br /&gt;
Plötzlich blitzte in der Dunkelheit etwas auf. Noch bevor sich die Härchen auf ihrem Nacken aufstellen konnten, war sie schon wieder los gerannt und hetzte durch den Wald. Das Blut, das sich in der kurzen Zeit der Rast auf ihrer Haut gesammelt hatte, wurde vom Gegenwind weggeweht und hinterließ eine feine rote Spur, der man viel zu leicht folgen konnte.&lt;br /&gt;
Wie sollte sie nur dem Schrecken, der mit Sicherheit den Tod bringen würde, entkommen? Wie sollte sie den Anbruch des Tages und das erste Licht, das die Schatten vertreiben würde, nur wieder erleben? Und wie sollte auch nur ein Mensch in dieser schrecklichen Umgebung überleben können?&lt;br /&gt;
Völlig außer Atem rannte das Mädchen dennoch weiter. Immer, wenn sie die Gefahr gegen einen Baum zu laufen ignorierend einen Blick über die Schulter warf, konnte sie einen formlosen Schatten im Schatten sehen, der der blutigen Spur folgte. Nein sie wunderte sich nicht mehr, dass die Menschen sich vor dieser Umgebung fürchteten und die Natur verändern wollten, um in ihr zu überleben. In dieser schrecklichen Umgebung würden sie nie anders überleben können!&lt;br /&gt;
„Vieles, das auf den ersten Blick schrecklich wirkt, ist nur ungewohnt für die Augen.“&lt;br /&gt;
Ertönte plötzlich die raue Stimme des alten Mannes in ihrem Kopf und sie erinnerte sich an die vielen Stunden, in denen er ihr eigentlich nur von der Natur erzählte.&lt;br /&gt;
„ Ein Wolf tötet nicht, weil er grausam sein möchte. Ein Wolf tötet, weil er überleben will. Der Wille zu Überleben ist das, was uns alle – selbst die Pflanzen – vereint.“&lt;br /&gt;
Aber dieses Ding, was auch immer es ist, ist böse! Das konnte sie deutlich spüren. Sie konnte spüren wie es Millimeter um Millimeter näher kam, sich wieder zurückfallen ließ und dann wieder langsam näher kam. Und das alles nur, um mit ihr zu spielen, um ihr den Schrecken in Mark und Bein zu jagen!&lt;br /&gt;
„Wahre Boshaftigkeit gibt es in der Natur nicht. Sie ist eine Erfindung der Menschen, um die Natur zu verteufeln.“&lt;br /&gt;
Aber sie konnte das Böse in diesem Ding eindeutig spüren. Und inmitten dieser schrecklichen Umgebung war niemand, der ihr helfen konnte. Sie war alleine.&lt;br /&gt;
„Niemals bist du alleine. Stets wirst du einen Baum, eine Blume oder zumindest einen Grashalm in der Nähe finden. Deine Mutter wird immer da sein und dich beschützen.“&lt;br /&gt;
Und auf einmal blieb [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] stehen. Langsam drehte sie sich zur Seite und legte die Stirn gegen die Rinde eines der riesigen Bäume. Wie hatte sie nur diese sanften Riesen verteufeln können? Wie hatte sie nur diese Umgebung als schrecklich bezeichnen können?&lt;br /&gt;
Sie schloss die Augen und wartete auf die Schritte, die sich sicher bald nähern und ihren Tod bedeuten würden. Aber sie würde nicht mehr rennen. Sie vertraute auf ihre Mutter und legte ihr Leben in deren Arme.&lt;br /&gt;
Und dann hörte sie ein leises Flüstern.&lt;br /&gt;
„Wie sich die Arme an mich lehnt. Oh du Arme, hör auf zu weinen.“&lt;br /&gt;
„Das sind keine Tränen, das ist Blut. Bist du zu hölzern geworden um den Unterschied zu merken?“&lt;br /&gt;
„Sie blutet? Warum denn nur?“&lt;br /&gt;
„Weil selbst kleine Äste die weiche Haut zerschneiden können.“&lt;br /&gt;
„Schau nur wie sie zittert.“&lt;br /&gt;
„Wie gerne würde ich ihr helfen.“&lt;br /&gt;
„Ich auch.“&lt;br /&gt;
„Ich auch.“&lt;br /&gt;
„Aber sie kann uns nicht hören.“&lt;br /&gt;
„Wir können sie nicht trösten.“&lt;br /&gt;
„Wir können sie nicht beschützen.“&lt;br /&gt;
„Würde sie uns nur hören können.“&lt;br /&gt;
„Wieso kann sie uns nicht hören?“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Ich kann euch hören!“ Schrie [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] mit all ihrer Kraft. „Bitte helft mir!“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Sie kann uns hören?“&lt;br /&gt;
„Sie möchte unsere Hilfe?“&lt;br /&gt;
„Wie lange ist es her?“&lt;br /&gt;
„Sollen wir singen?“&lt;br /&gt;
„Ja lasst uns singen!“&lt;br /&gt;
„Ja..Singen!“&lt;br /&gt;
Und plötzlich schwoll das Flüstern, war es zuerst noch leise und kaum zu hören gewesen, immer weiter an, gewann an Stärke und glich schon bald einem Orkan aus unterschiedlichen Stimmen, die durcheinander riefen. Nach und nach hörten die Stimmen auf zu rufen und fingen stattdessen an leise zu summen. Das Summen wurde immer lauter, übertönte schließlich die letzten Stimmen und brachte mit seinen tiefen Tönen [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]]s Innere sanft zum vibrieren.&lt;br /&gt;
Eine tiefe und warme Stimme erschallte, sang von den Strahlen der Sonne und den Tränen des Mondes und plötzlich setzten alle Stimmen in dieses Lied mit ein.&lt;br /&gt;
Es war das Lied der Schöpfung, die Erzählungen des ersten Baumes, der als Knospe miterlebt hatte wie Mond und Sonne von den Göttern auseinander gerissen wurden und fortan nie wieder zusammen sein und zugleich erstrahlen durften. Um wenigstens die Wärme des anderen und dessen Spiegelbild für wenige Momente zu erhaschen, nachdem dieser schwinden musste, erschufen die Zwei die Natur und die Wärme der Sonnenstrahlen sowie die Liebe in den Mondtränen hauchten der kargen Erde Leben ein.&lt;br /&gt;
Der Erste aber, der stark genug gewesen war vor all diesem bereits als Knospe den Boden zu durchbrechen, wuchs und wuchs bis er groß und prächtig war. Er war der Stärkste von allen und schließlich hob ihn der Mond aus der Erde und gab ihm die Fähigkeit zu wandern. So wurde der Erste als Xinglu, der Wanderer, bekannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Sie ist eingeschlafen.“&lt;br /&gt;
„Sie ist sicher.“&lt;br /&gt;
„Der Schatten ist fort.“&lt;br /&gt;
Das Flüstern der Bäume, sehr zaghaft und leise um das Mädchen nicht zu wecken, flog einige Zeit später dem Winde gleich wieder durch die Luft.&lt;br /&gt;
„Sie muss zurück.“&lt;br /&gt;
„Ja das muss sie.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===14. Kapitel===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Hört ihr das? Sie singen! Sie singen für das Mädchen, sie singen für [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]]!“ Stellte die große [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Schildkröte]] fassungslos fest, während sie sich im Kreis drehte und dem Lied der Bäume lauschte.&lt;br /&gt;
Das Geräusch des schabenden Panzers zusammen mit den Worten aus tiefer Kehle drangen durch die Schleier des Schlafes und holten [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] aus diesem empor.&lt;br /&gt;
„Sie kommt zu sich. Sie hat überlebt!“ Ertönte die Stimme des [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]]s ganz nah vor [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]]s Gesicht. Und als sie die Augen öffnete, sah sie die Gesichter des [Geschichte von Taki#Der rote Vogel - Suzaku|Vogel]]s und des [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]]s dicht über ihrem eigenen schweben und sie mit besorgten Blicken anschauten, bevor sie anfingen breit zu lächeln.&lt;br /&gt;
„Wo bin ich?“ Murmelte sie schlaftrunken, während sie sich den Schlaf aus den Augen rieb.&lt;br /&gt;
„Du bist im Hain des Waldgottes. Du hast geschlafen und wurdest im Traum auf die Probe gestellt.“&lt;br /&gt;
Antwortete [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Bai Hu]], der sich mit einem langgestreckten Seufzer anscheinend nach einer halben Ewigkeit wieder legte und sich wohlig streckte.&lt;br /&gt;
„Habe ich bestanden?“&lt;br /&gt;
[[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Zhu Que]] öffnete den Schnabel, anscheinend um antworten zu wollen, aber die tiefe Stimme Xinglu’s unterbrach ihn.&lt;br /&gt;
„Du hast mehr als das.“ Der riesige Schatten bewegte sich zum ersten Mal, seitdem [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] im Hain war, und schob sich langsam in das fahle Licht des Mondes.&lt;br /&gt;
„Niemals hätte ich erwartet, dass sie für dich singen würden. Niemals hätte ich erwartet, dass sie dieses Lied anstimmen würden.“&lt;br /&gt;
Murmelte das Wesen, dessen Körperbau dem eines Menschen glich, nur glichen Hände und Füße mehr einer Mischung aus Menschenhand und Bärentatze und die Haut schien aus einer rissigen und vor Alter schon schwarz gewordenen Baumrinde zu bestehen. Das Gesicht schließlich war dem eines Hirsches nachempfunden, nur dass sich Flechten aus großen Baumblättern vom Kopf über die Schultern des Wesens ergossen.&lt;br /&gt;
„Sie sangen von dir nicht wahr?“ Fragte [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] das Wesen, dessen große Augen von großer Trauer sprachen.&lt;br /&gt;
„Ja. Ich habe dieses Lied geschrieben und es einem jeden Baum früher vorgesungen, wenn er noch klein und schwach war. Das Lied half ihnen zu wachsen und den Gezeiten zu widerstehen, so dass sie fast so groß wurden wie ich einst. Deswegen nennt man es auch das Baumlied. Früher kannte es ein jeder Baum.“&lt;br /&gt;
„Deswegen sind die Bäume in der Nähe des Haines also so groß und der Winter dem Hain so fern!“&lt;br /&gt;
„Früher waren alle Bäume so groß. Damals wanderte der Wanderer noch jeden Tag über die Erde und sang zu jedem Baum.“ Mischte sich eine raue Stimme plötzlich ein und alle, egal ob Mensch, Tier oder Gott wandten dem Ursprung der Stimme den Kopf zu.&lt;br /&gt;
Ein alter Mann kam mit hinkenden Schritten über die Wiese dem See und der Insel entgegen und winkte dem Mädchen entgegen, das die Augen vor Staunen weit aufgerissen hatte.&lt;br /&gt;
„Du? Was machst du denn hier?“ Rief sie ihm entgegen. Anstatt aber eine Antwort des Mannes zu erhalten, erklang die Stimme des Waldgottes.&lt;br /&gt;
„[[Geschichte von Taki#Der blaue Drache – Seiryu|Quing Long]]. Jetzt wundert mich gar nichts mehr. Hast du [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] beigebracht zu den Bäumen zu sprechen?“&lt;br /&gt;
„Ich habe ihr lediglich von der Natur erzählt Xinglu. Alles Weitere hat sie selber erlernt.“&lt;br /&gt;
„[[Geschichte von Taki#Der blaue Drache – Seiryu|Quing Long]]?“ Verwirrt schaute [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] zwischen dem Alten und Xinglu hin und her.&lt;br /&gt;
Auf dem Gesicht des Alten aber, der am nahen Ufer des Sees angelangt war, bildete sich ein Lächeln und plötzlich erhob sich an derselben Stelle, an der der Alte soeben gestanden hatte, ein großer [[Geschichte von Taki#Der blaue Drache – Seiryu|blauer Drache]] in die Luft, nur um neben Xinglu wieder zu landen.&lt;br /&gt;
„Du hast es schon immer geliebt dich zu verkleiden.“ Murmelte die [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Schildkröte]].&lt;br /&gt;
„Du musst verstehen, dass ich dir nicht die Wahrheit zeigen durfte [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]]. Ich bin der Letzte der Vier und Erster des Kreises. [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Xuan Wu]], [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Zhu Que]], [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Bai Hu]] und ich, [[Geschichte von Taki#Der blaue Drache – Seiryu|Quing Long]] sind die 4 Wächter des Waldgottes und die ersten der Tiere, zu denen er wie zu den Bäumen sang. Ein jeder von uns ist die Inkarnation einer der Jahreszeiten. Ich bin der Frühling, [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Zhu Que]] ist der Sommer, [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Bai Hu]] ist der Herbst und [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Xuan Wu]] ist der Winter. Einst wandelten wir an der Seite Xinglu’s über die Erde. Als er sich aber veränderte, wandten drei von uns ihm den Rücken zu und nur[[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Xuan Wu]] blieb bei ihm.“&lt;br /&gt;
„Aber was habe ich damit zu tun? Ich wollte doch nur Kigiku retten.“&lt;br /&gt;
„Und in diesem einfach Streben hast du es geschafft mich an die Anfänge und das Gute in euch Menschen zu erinnern. Ich war es, der dich im Wald der Träume gejagt hat und hätten dir die Bäume nicht geholfen, so hätte dein Herz schließlich vor Angst aufgehört zu schlagen. Als aber die Bäume anfingen zu singen, da erinnerte ich mich. Sie sangen aber nicht nur von mir, sondern auch von dir. Sie sangen davon wie viel Angst du in der Dunkelheit hast, was für einen Weg du zurücklegen musstest und wie gerne sie dir helfen würden. Und mit jedem Wort verflog mein Hass und ich fing an euch Menschen zu verstehen.“&lt;br /&gt;
„Ich habe gar nicht gehört, dass sie von mir sangen. Hat diese wunderschöne tiefe Stimme etwa auch über mich gesungen?“&lt;br /&gt;
„Wunderschöne tiefe Stimme?“ Schaltete sich [[Geschichte von Taki#Der blaue Drache – Seiryu|Quing Long]] plötzlich ein und wechselte einige Blicke mit den drei anderen, während Xinglu die violetten Augen geschlossen hatte.&lt;br /&gt;
„Sie hat dich singen hören Xinglu? Wie ist das möglich? Du hast schon so lange nicht mehr gesungen.“ Brummte [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Bai Hu]] verdutzt.&lt;br /&gt;
„Sie erinnern sich noch immer daran wie ich zu ihnen sang. Und aus der Erinnerung heraus haben sie meine Stimme scheinbar beschworen. Es ist zu lange her, dass ich zu ihnen gesungen haben, und ich habe kein Recht zu ihnen zu singen bei all dem, was ich getan habe.“&lt;br /&gt;
„Das stimmt nicht! Sie reden stets miteinander und die ältesten von ihnen erzählen den jüngeren von deinem Lied. Sie kennen es alle und werden es nie vergessen.“&lt;br /&gt;
„Mir fehlt aber die Kraft zum Wandern. Hass und Zorn haben meine Beine schwer werden lassen.“&lt;br /&gt;
Er wandte sich von dem weißen [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] ab und dem Mädchen zu.&lt;br /&gt;
„Nein ich hörte keine tiefe Stimme, sondern eine hohe. Ich hörte die Stimme eines jungen [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Drachen]]n, der mich furchtlos anbrüllte. Die Bäume sangen von dem gelben Schuppenkleid des [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Drachen]]n und von der Wärme im Herzen dieses Wesens.&lt;br /&gt;
[[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] sie sangen von dir und es war so viel Wahrheit in ihren Worten, die ich erst jetzt vernehmen konnte.“&lt;br /&gt;
„Warum guckst du so traurig Xinglu? Was hast du vor? Was hat das zu bedeuten?“&lt;br /&gt;
Fragte das Mädchen nun sichtlich besorgt um den Waldgott.&lt;br /&gt;
„Es ist Zeit für mich das Geschenk, das mir der Mond einst gab, zurück zu geben. Ich habe meine Pflicht gegenüber meinen Brüdern und Schwestern vergessen und sie zu lange warten lassen. Ich sehne mich nach Ruhe [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]].“&lt;br /&gt;
Die Züge des Wesens erhellten sich und die Risse in der dunklen Rinde schlossen sich immer mehr.&lt;br /&gt;
„Die Zeit des Wanderers ist vorbei. Zu lange habe ich mich dagegen gewehrt einzusehen, dass die Welt mich nicht mehr braucht. Es ist nun an der Zeit, dass die Jüngeren auf sich aufpassen. Vieles wird sich verändern, aber wenn ich höre wie die Bäume für dich singen, so bin ich mir sicher, dass es nicht nur schlecht sein wird.“&lt;br /&gt;
„Willst du uns wirklich verlassen Xinglu? Was sollen wir ohne dich machen? Was sollen wir alleine machen?“ Rief [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Zhu Que]] mit Trauer in der Stimme.&lt;br /&gt;
„Helft dem gelben [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Drachen]]n bei der Wahrung dessen, was wir einst zusammen auf unseren Reisen verbreiteten. Natürlich nur, wenn du willst [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]].“&lt;br /&gt;
Das Mädchen schaute in die großen violetten Augen und auf die immer heller werdende Rinde, durch die von Minute zu Minute mehr Leben zu pulsieren schien.&lt;br /&gt;
„Was genau meinst du?“&lt;br /&gt;
„Vieles, was einst gut war, ist zerstört. Du hast mir aber gezeigt, dass nicht alles zerstört ist. Ich frage mich, ob sich Sonne und Mond so fühlten, als sie mich erblickten und das Leben erschufen….&lt;br /&gt;
Ich werde das Wandern aufgeben und wieder nur ein Baum sein, ein Baum der mit seinen Brüdern singt. Gerne werde ich von dem kleinen Mädchen singen, das zum [[Geschichte von Taki#Der_Gelbe_Drache|gelben Drachen]] wurde, der den Beginn einer neuen Zeit darstellt.&lt;br /&gt;
Ich würde gerne dabei zusehen, wie ein kleines Mädchen die Wunden, die ein alter Baum geschlagen hat, schließt und dabei hilft, dass wieder mehr Menschen das Lied der Bäume hören.“&lt;br /&gt;
[[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] konnte die Trauer in dem Wesen vor sich so deutlich spüren, dass es ihr die Sprache verschlug. Aber nicht nur Trauer, sondern auch Freude über die Erlösung konnte sie spüren. Es hatte nicht lange gedauert bis ihre Augen sich mit Tränen gefüllt hatten, so dass sie lediglich nicken konnte.&lt;br /&gt;
Der Waldgott lächelte sie voller Wärme an und streckte sich dann zu seiner vollen Größe aus. Ein wohliges Seufzen entfuhr ihm, als die alten Glieder sich zum beinahe letzten Mal bewegten und er sich mit stummen Gesten von seinen vier Freunden verabschiedete, die auf ihre Art viel treuer waren als er es je bis zu diesem Moment vermutet hatte. Dann legte er die letzten Schritte bis zum Mittelpunkt der kleinen Insel zurück, streckte sich erneut und seufzte dabei langgezogen.&lt;br /&gt;
Ein Rascheln und Rauschen war zu hören, als sich riesige Wurzeln in den Boden gruben und gewaltige Äste in die Höhe streckten. So schnell geschah alles, dass nur wenige Momente später sich dort, wo noch eben die Gestalt des Waldgottes gestanden hatte, ein gewaltiger Baum in die Höhe streckte und seine riesigen Äste weit über den See hängen ließ. Das gewaltige Blätterdach des Baumes erstreckte sich über den gesamten Hain und schützte diesen gleich einer Decke.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Epilog===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So verlor der Waldgott seinen Namen und war wieder nur der Erste. Im selben Moment aber erschallte zum ersten Mal seit langer Zeit die tiefe Stimme des Waldgottes und sang begleitet von vielen seiner Brüder das Lied des gelben [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Drache]]ns, so wie es hier geschrieben steht.&lt;br /&gt;
Lieder aber sind die älteste Form des Übernatürlichen und oft findet man in ihnen bereits einen Teil der Zukunft beschrieben. So erfuhr der kleine Bach, an dem das Lied begann, davon wie [[Geschichte von Taki#Der gelbe Drache|Hiwa]] begleitet von [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Zhu Que]], [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Bai Hu]], [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Xuan Wu]] und [[Geschichte von Taki#Der blaue Drache – Seiryu|Quing Long]] in das Dorf am Rand des großen Waldes kam und sowohl von dem Waldgott als auch von dessen Bedauern erzählten. Die Dorfbewohner hörten gerne den Geschichten dieser ungleichen Gruppe zu, ließen sich von diesen verzaubern und wollten alsbald den riesigen Baum selber sehen. Manche von ihnen blieben dort, andere verließen den Ort wieder, nur um von dessen Pracht zu erzählen.&lt;br /&gt;
So gründete sich schon bald unter dem schützenden Dach des Waldgottes ein kleines Dorf. Die vier Wächter, die es nun als Aufgabe ansahen neben dem Waldgott auch noch das Dorf und [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] zu beschützen, blieben bei den Menschen und halfen dem Mädchen dabei zu beschützen, zu trösten, zu beruhigen, zu lenken und vor allem zu erzählen und zu singen.&lt;br /&gt;
Zwei Jahre später, als die ersten Schneeflocken vom Himmel fielen und die mittlerweile zur jungen Frau herangewachsene [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] an die stürmische Nacht erinnerten, in der sie zum ersten Mal von dieser Welt erfuhr, wenn auch nur reichlich verwirrende Bruchstücke, stapfte eine vermummte Gestalt den schmalen von den Bewohnern angelegten Weg zum Hain empor.&lt;br /&gt;
Eine helle Stimme, ihr merkwürdig bekannt aber doch in den Wirren der Erinnerungen verloren, riss [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] aus den Erinnerungen und ließ sie von ihrem Platz am Rande des Sees aus in die Richtung der Gestalt sehen. Ihre Augen weiteten sich und füllten sich als bald mit Tränen, während ihre Füße über den von feinen Schneeflocken bedeckten Boden regelrecht flogen und sie in die weit geöffneten Arme der ihr entgegenlaufenden Kigiku trugen.&lt;br /&gt;
Der Bach plätscherte fröhlich, als er von der Wiedervereinigung der Schwestern hörte und weigerte sich im kommenden Winter vehement dagegen zu erstarren und einzufrieren, so groß war seine Freude. Erst die tiefe Stimme des Waldgottes aus der Ferne sorgte dafür, dass er sich beruhigte und als der Bach langsam erstarrte und für den Winter einschlief, freute sich der Waldgott über jenes letzte Geschenk, das er den Menschen und besonders seiner [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] geben konnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Wichtige Personen und Wesen aus Legenden und Sagen=&lt;br /&gt;
Hier sind wichtige Personen aus der Geschichte oder Legenden/Sagen von Takigakure aufgelistet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Dorfoberhäupter [[Takigakure]]s===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Ieyasu Kagetoya====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ieyasu Kagetoya das erste große [[Dorfoberhaupt|Oberhaupt des Dorfes]] [[Takigakure]]. Nach dem Fall [[Geschichte_von_Taki#Kakuzu|Kakuzus]] bei dem der gesamte damalige Ältestenrat verstarb, übernahm er nicht nur die Macht im [[Gesellschaft_in_Taki#Kagetoya|Kagetoya]] -Clan sondern auch im Dorf selbst.&lt;br /&gt;
Er galt als mächtiger Shinobi und entsprechend dem Ruf der [[Gesellschaft_in_Taki#Kagetoya|Kagetoya]] als großartiger Krieger. &lt;br /&gt;
Durch seine Autorität und auch teilweise durch Furcht vor seiner Rache stellte er einen sehr wackeligen Frieden in [[Takigakure]] her.&lt;br /&gt;
Er führte damals die grundlegende Struktur des heutigen Militärs in [[Takigakure]] ein, auch wenn dieses im Laufe der vielen Dynastien überarbeitet wurde, ist es grundlegend immer noch das System nach dem die [[Gesellschaft_in_Taki#Kagetoya|Kagetoya]] Krieg führen und sich organisieren.&lt;br /&gt;
Der [[Gesellschaft_in_Taki#Kagetoya|Kagetoya]] galt als streng, aufbrausend und ein wenig tyrannisch außerdem erzählt man sich das er ein begabter, wenn auch gerne riskant agierender, Stratege sei was letztlich zu seinem Sturz führte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Shingen Shiazu====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Shingen Shiazu, das zweite große [[Dorfoberhaupt|Oberhaupt des Dorfes]] [[Takigakure]], galt ebenso wie sein Vorgänger [[Geschichte_von_Taki#Ieyasu_Kagetoya|Ieyasu Kagetoya]] als begabter Shinobi und Stratege.&lt;br /&gt;
Jedoch hatte er dem Plan des Kagetoyas eine ganze Kompanie zu opfern widersprochen, als diese dann nicht nur überlebte sondern die Schlacht auch noch gewann schlug er sich auf die Seite der [[Gesellschaft_in_Taki#Fuyou|Fuyou]], deren Oberhaupt das Kommando über die folgende Kompanie hatte, was dazu führte das [[Geschichte_von_Taki#Ieyasu_Kagetoya|Ieyasu Kagetoya]] noch auf dem Schlachtfeld zum Selbstmord gezwungen wurde, um seine Ehre wieder reinzuwaschen.&lt;br /&gt;
Mit der Unterstützung der [[Gesellschaft_in_Taki#Fuyou|Fuyou]] und einiger jüngerer Clans wurde er dann zum zweiten Oberhaupt Takigakures erklärt. &lt;br /&gt;
Er erklärte die [[Geschichte_von_Taki#Ieyasu_Kagetoya|Ieyasu Kagetoya]] jedoch nicht zu Verrätern und ließ die Ehre der Familie unangetastet.&lt;br /&gt;
Shingen trat er kurz nach dem Bluterbenkrieg von seinem Amt zurück, da er sich in einer Schlacht schwer verletzt hatte und langsam alt wurde. Er galt in seiner Amtszeit zwar als strenges aber faires Oberhaupt, der stets jeden Vorschlag anhörte, bevor er seine Entscheidung traf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Mifune Ashura====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mifune Ashura war das dritte [[Dorfoberhaupt|Oberhaupt]] Takigakures und das erste das nicht aus einer der Gründerfamilien stammte.&lt;br /&gt;
Er war ein Veteran des Krieges, der sich in vielen Schlachten als großer Anführer bewährt hatte, vor allem durch die Tatsache das seine Truppen stets ihre Position gehalten hatten sowie geringere Verluste aufwiesen.&lt;br /&gt;
Jedoch hatte der Krieg ihn zu einem paranoiden Mann gemacht, er verschärfte die Sicherheitskontrollen und die Verteidigungssysteme von [[Takigakure]] erheblich. Auf seinen Wunsch wurde eine Kampagne gestartet, die die Bevölkerung davon überzeugte das man Ausländern nicht trauen könne und das die Abschottung von außen der einzige Schutz vor Eroberung wurde.&lt;br /&gt;
Dies hatte auch Erfolg, [[Takigakure]] igelte sich ein und sah alles als Bedrohung an, was zu allgemeiner Aufrüstung im Dorf führte.&lt;br /&gt;
Zudem schwächte er die Macht der Gründerclans erheblich in dem er den Ältestenrat neu aufstellte und für niedere Clans zugänglich machte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Kessen Musou====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kessen Musou wurde nach dem überraschenden Tod [[Geschichte_von_Taki#Mifune_Ashura|Mifunes]], der scheinbar an einer Krankheit verstarb, ebenso überraschend zum neuen [[Dorfoberhaupt|Oberhaupt]] erklärt. Entgegen der Traditionen des Dorfes die Wege der alten Oberhäupter weiter zugehen, brach er damit und zum ersten Mal in der Geschichte öffnete [[Takigakure]] sich wieder nach außen. Ausländer wurden nicht länger verteufelt und argwöhnisch betrachtet, sondern willkommen geheißen und in die Dorfstruktur eingeführt.&lt;br /&gt;
Von vielen wurde Kessen Musou als wahrer Held vergöttert, da er eine unglaubliche Phase des Friedens in [[Takigakure]] einläutete, auf die man später immer noch neidisch war und sich zurück wünschte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Verräter [[Takigakure]]s===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Kakuzu====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kakuzu war einst einer der besten Shinobi des Dorfes [[Takigakure]]. So entsandte man ihn auf eine Mission den ersten Hokage, [[Geschichte_von_Konoha#vor_dem_BEK|Hashirama Senju]], zu töten, als diese jedoch scheiterte wurde er bei seiner Rückkehr ins Dorf stigmatisiert und für das Scheitern der [[Mission]] bestraft, obgleich diese sehr gefährlich war.&lt;br /&gt;
Darauf entwickelte der einst hochgelobte [[Jounin]] einen Hass auf das Dorf und tötete auf seiner Flucht nicht nur die Ältesten des Dorfes, sondern stahl das wichtigste verbotene [[Jutsu]] des Dorfes, das seit dem verloren ist. &lt;br /&gt;
Ab da an führte er ein Leben als Kopfgeldjäger und Söldner.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Nobu Gushiken====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nobu Gushiken, adoptierte Bruder des ehemaligen [[Dorfoberhaupt|Dorfoberhauptes]] [[Wichtige Personen in Taki#Wichtige_Personen_in_Taki#Muneyaki_Gushiken|Muneyaki Gushiken]], war ein ausgezeichneter Ninja des Dorfes und Mitglied der [[Einheiten_Takigakures#Tsuisekisha_.28J.C3.A4ger.29|Tsuisekisha]].&lt;br /&gt;
Ebenso wie sein älterer Bruder strebte er danach Oberhaupt Takigakures wurde, jedoch wurde sein Bruder stattdessen ernannt, was den jungen Mann verbittern ließ, worauf sich die Brüder zerstritten und seine Adoption herauskam.&lt;br /&gt;
Im Angesicht der steigenden Gefahr der [[Taki_no_Kuni#Jashin_Sekte|Jashin-Sekte]] versuchte er dann einen lange gehegten Plan umzusetzen, nämlich seinen Bruder zu entführen und zu töten, wobei er es so aussehen lassen wollte als wären die [[Taki_no_Kuni#Jashin_Sekte|Jashin]]-Kultisten es gewesen.&lt;br /&gt;
Wodurch er sich ersann zum neuen [[Dorfoberhaupt]] erklärt zu werden, jedoch scheiterte sein Plan durch die Heldentat [[Wichtige_Personen_in_Taki#Shinishi_Kudo|Shinishi Kudos]] der nicht nur den Verräter beseitigte sondern auch [[Wichtige Personen in Taki#Wichtige_Personen_in_Taki#Muneyaki_Gushiken|Muneyaki]] rettete.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Wächter [[Takigakure]]s===&lt;br /&gt;
Die Wächter [[Takigakure]]s entspringen aus der Sage &amp;quot;[[Geschichte von Taki#Das Lied des gelben Drachen|Das Lied des gelben Drachen]]&amp;quot;, welche von einem mutigen kleinem Mädchen und der Entstehung von [[Takigakure]] erzählt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Der blaue Drache – Seiryu====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quing Long bietet einen durchaus beeindruckenden Anblick, wenn er sich nicht in seiner Menschengestalt fort bewegt. Gerne verbringt er seine Zeit als Eremit getarnt, um den einen oder anderen Wanderer etwas über die Natur zu erzählen und beizubringen, so wie er es einst bei dem kleinen Mädchen Hiwa getan hatte. Nur sehr selten würde sich Quing Long in seiner wahren Gestalt einem Menschen zeigen. Sein edles und geduldiges Gemüt würden ihn für offene Geister zum höchst angenehmen Gesprächspartner machen. Vorurteilslos betrachtet er jeden Menschen einzeln und nicht die Menschheit als ganzes, bevor er sich seine Meinung zu einem Individuum bildet.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der blaue Drache Quing Long steht für die Jahreszeit Frühling und somit für die Geburt und die frühe Phase jungen Lebens, seien es Pflanzen, Menschen oder Tiere.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Der rote Vogel – Suzaku====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zhu Que hat ein durchaus heiteres Wesen. Das Interesse des roten Vogels weckt man durch Gesang und Lieder. Selber trällert er gerne verschiedene Lieder und am meisten gefällt es ihm, wenn sich aus seinem Gesang und das eines Menschen ein Duett bildet. Er kann die Form eines kleinen roten als auch großen roten Vogels annehmen. In Anwesenheit oder in der Nähe von Menschen würde er stets als kleiner Vogel auftauchen, um nicht als Wächter erkannt zu werden.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der rote Vogel Zhu Que steht für die Jahreszeit Sommer und damit für den Höhepunkt des Lebens mit all den Pflanzen und Lebewesen, die im Frühling noch klein und zierlich waren. Er steht für die Reichen Geschenke, die die Natur im Sommer bringen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Der weiße Tiger – Byakko====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bai Hu ist äußerst schlau und gerissen, wie es das Bild einer Raubkatze schon immer präsentiert hat. Der weiße Tiger kann die form einer kleinen weißen Katze annehmen, um ohne größeres Aufsehen zu erregen unter Menschen zu wandeln oder sich einzelnen Wanderern zu zeigen ohne direkt erkannt werden zu wollen. Meistens nutzt er diese Form, um die Verhaltensweisen eines Individuums zu beobachten. Reden würde er in seiner Katzenform nie, selbst als Tiger ist es schwer Bai Hu viele Worte zu entlocken. Nie verliert er mehr Worte als unbedingt nötig, man würde immer nur von ihm hören, dass für alles einen Richtigen Zeitpunkt und Ort gibt, wenn man versuchen würde mehr Worte aus ihm zu locken. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der weiße Tiger Bai Hu steht für die Jahreszeit Herbst und damit als Vorbote für die härteren Monate, die im Winter folgen. Mit ihm verbindet man auch den Aspekt der Jagd, der während der Herbstmonate an Wichtigkeit zunimmt, da Pflanzen und Bäume zur Ruhe kommen und bis zum Frühling keine Früchte austragen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Die schwarze Schildkröte – Genbu====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Xuan Wu würde auf Menschen einen etwas angst einflößenden Eindruck machen. Es ist schwer zu erahnen, wie es um das derzeitige Gemüt der schwarzen Schildkröte aussieht. Obwohl Xuan Wu durch das kleine Mädchen Hiwa eines besseren belehrt wurde, was die Menschen in Bezug auf die Natur angeht, so konnte er nie wirklich seinen Argwohn gegenüber die Menschen ablegen. Immer noch sieht er die meisten Menschen als Zerstörer von Natur und Leben. Nur sehr schwer lässt er sich von der Gutherzigkeit und Naturverbundenheit eines Individuums überzeugen. Sollte man dies aber geschafft haben, so genießt man das voller Vertrauen und den Schutz der argwöhnischen Schildkröte. Natürlich stehen die Menschen [[Takigakure]]s automatisch unter seinem Schutz, da er diese als Abkömmlinge der ersten Dorfbewohner ansieht.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die schwarze Schildkröte Xuan Wu steht für die Jahreszeit Winter und damit für die Ruhe selbst, die während eines jeden Winters in der Natur einkehrt. Oftmals wird auch der Tod mit ihm in Verbindung gebracht, denn nicht alle Lebewesen überstehen den kalten Fängen des Winters.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Der gelbe Drache====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Mädchen namens Hiwa ist ein sehr naturverbundener Mensch. Sie weiß jeden Aspekt der Natur zu schätzen, achtet jede noch so kleine Lebensform und würde immer zum Wohle dieser handeln. Ihr eigenes Wohl stellt sie unter das von anderen, selbst wenn es um das Wohl fremder Menschen geht. Sie ist eine lebensfrohe Person, die sich gerne auch bei anderen Menschen aufhält. Durch ihren langen und außergewöhnlichen Aufenthalt in der Natur, ist diese zu ihrem eigentlich Zuhause geworden, etwas das man ihr auch anmerkt. Sie verbringt mehr Tage in Wäldern als unter Menschen. Man sagt ihr nach, dass sie mit Bäumen reden kann.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Hiwa gilt heute als Tod, wobei man sich dessen nie gewiss war. Man erzählt sich, dass sie eines Tages einfach im Wald verschwunden und nie wieder zurück gekehrt war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Frage-Sektion ==  &lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;mw-collapsible mw-collapsed wikitable&amp;quot; width=&amp;quot;100%&amp;quot;&lt;br /&gt;
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		<author><name>Shinishi</name></author>
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		<title>Geschichte von Taki</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Shinishi: /* Nobu Gushiken */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Auf dieser Seite findet ihr eine Übersicht über die Geschichte des Dorfes [[Takigakure]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Seit Entstehung von [[Takigakure]]==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Sengoku Jidai===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Anfang der Geschichtschreiber [[Takigakure]]s steht Sengoku Jidai, die Zeit der streitenden Reiche. Nachdem die Kunst des Ninjutsu zur Blüte seiner Macht aufgestiegen war, durchstriffen zahllose [[Clan]]s die Lande, ein jeder mit seinen eigenen Fähigkeiten und Ansichten über die Welt. Sie waren [[Söldner]], die von den Ländern bezahlt wurden und alle bisher gekannten Waffen und Armeen überflüssig machten. Diese Kraft, die vielen zunächst wie ein Segen erschien, wurde schnell zu einem Fluch als sich angeblich selbst der Himmel in blutiges Rot aufgrund der endlosen Schlachten färbte, die auf der Erde ausgetragen wurden. Als sich die zwei mächtigsten [[Clan]]s im Reich des Feuers zusammenschlossen und [[Konohagakure]] gründeten, geschah ein Umdenken in vielen Ninja[[clan]]s die diesem Beispiel folgten. Es war deutlich geworden das es keinen Sinn mehr hatte nur dem eigenen Clan Treue zu schwören: Um zu bestehen brauchte es Bündnisse mit anderen Gruppierungen. Je stärker die zu schmiedende Allianz umso mehr Macht für die Beteiligten.&amp;lt;br /&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Gründung des Dorfes - 85 Jahre vor Ende des Bluterbenkrieges===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In diesen Jahren versammelten sich vier der örtlichen Ninjaclans an dem Baum, den wir heute Taki-Baum nennen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Gesellschaft_in_Taki#Kagetoya|Kagetoya]] (Krieger), die [[Gesellschaft_in_Taki#Shiazu|Shiazu]] (Strategen), die [[Gesellschaft_in_Taki#Fuyou|Fuyou]] (Heilung) und die [[Gesellschaft_in_Taki#Nanaya|Nanaya]] (Tarnung).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie schlossen einen Pakt und schworen untereinander Treue an diesem Baum, der zu dieser Zeit noch ein gewöhnlicher war und erst Jahrzehnte später zu wahrer Berühmtheit gelangen sollte. Entgegen häufiger Annahme wurde [[Takigakure]] auf Vorschlag der [[Gesellschaft_in_Taki#Fuyou|Fuyou]] und Nanaya hin als Demokratie gegründet, da sich die verfeindeten [[Clan]]s der [[Gesellschaft_in_Taki#Kagetoya|Kagetoya]] und [[Gesellschaft_in_Taki#Shiazu|Shiazu]] auf keinen Anführer einigen konnten. [[Takigakure]] wurde vom Ältestenrat geführt, welcher aus den Anführern der jeweiligen [[Clan]]s bestand und hatte zu Beginn mit vielen Schwierigkeiten zu kämpfen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch die schier endlose Bedrohung und zahlreiche Überfälle entwickelte [[Takigakure]] bereits sehr früh fähige Verteidigungsmechanismen und Finten, mit denen sie selbst übermächtige Feinde erfolgreich abwehren konnten. Niemals gelang es einem Feind Fuß in [[Takigakure]] zu fassen und der Frieden im verborgenen Dorf machte den Rat der Ältesten leichtsinnig und überheblich.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Der Fall Kakuzu und Kagetoya-Dynastie - 65 Jahre vor Ende des Bluterbenkrieges===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Fall Kakuzu sorgte für besonderes Aufsehen im Dorf und beeinflusste es bis heute. Nachdem der Jounin Kakuzu bei einem Auftrag scheiterte der die Ermordung des ersten [[Wichtige_Personen_in_Konoha#Hokage|Hokage]]s im Sinn hatte, mit dem [[Takigakure]] im Krieg war, erfuhr er bei seiner Rückkehr eine starke Ignoranz und Ablehnung. Er wurde mit Strafen belegt, denen er sich mit unerwarteter Gewalt erfolgreich widersetzen konnte. Bei seiner Flucht kam der gesamte Ältestenrat ums Leben, was für große Debatten in den Clans sorgte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Ieyasu [[Gesellschaft_in_Taki#Kagetoya|Kagetoya]] sich zum neuen Oberhaupt erklärte, gab es niemanden der ihm zu widersprechen wagte. Mittlerweile hatten sich weitere [[Clan]]s in [[Takigakure]] angesiedelt und viele von ihnen hielten den mächtigen [[Gesellschaft_in_Taki#Kagetoya|Kagetoya]] die Treue, sodass jeder Widerspruch in einem Bürgerkrieg hätte enden können.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Der Aufstand und Shiazu-Dynastie - 28 Jahre vor Ende des Bluterbenkrieges===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Viele Jahrzehnte lang herrschte in [[Takigakure]] eine angespannte Stimmung, doch keine Seite wagte es diesen trügerischen und wackeligen Frieden zu brechen. Das Dorf hatte viele Fortschritte gemacht. Es gelang ihm seine Macht auszubauen und von Taki als offizielles Ninjadorf anerkannt zu werden. Seine Ninja sicherten nun nichtmehr einzig das Dorf, sondern das gesamte Land stand unter dem Schutz und der Verwaltung der Ninja aus [[Takigakure]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dennoch folgte das unvermeidliche erneut aus einer im Leichtsinn geborenen Handlung heraus: Als Ieyasu [[Gesellschaft_in_Taki#Kagetoya|Kagetoya]] sich in einer Schlacht dazu entschied eine Kompanie seiner Shinobi für den Sieg zu opfern, musste er die Folgen seiner Handlung am eigenen Leib spüren. Die Kompanie unter Führung von Kenshin [[Gesellschaft_in_Taki#Fuyou|Fuyou]] schaffte es entgegen aller Wahrscheinlichkeiten nicht nur zu überleben, sondern die gesamte Schlacht beinahe im Alleingang zu entscheiden. Als sie anschließend zurückkehrten, wandten sie sich offen gegen die Ninja welche sie im Stich und zum Sterben zurückgelassen hatten. Die [[Gesellschaft_in_Taki#Shiazu|Shiazu]], welche wohl nur auf eine solche Gelegenheit gewartet hatten, schlossen sich mit den [[Gesellschaft_in_Taki#Fuyou|Fuyou]] zusammen was letztlich auf den Tod [[Gesellschaft_in_Taki#Kagetoya|Kagetoya]]s und dem Ende seiner Dynastie noch auf diesem Schlachtfeld hinauslief.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Daheim in [[Takigakure]] wurde Shingen Shiazu als neues [[Dorfoberhaupt]] etabliert, mit großer Unterstützung der [[Gesellschaft_in_Taki#Fuyou|Fuyou]] und einiger jüngerer [[Clan]]s, welche sich im Laufe der Jahre um die Shiazu und [[Gesellschaft_in_Taki#Fuyou|Fuyou]] geschart hatten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unter den Shiazu änderte sich nach Aussen hin wenig, da sie an den Pfaden der [[Gesellschaft_in_Taki#Kagetoya|Kagetoya]] festhielten und diese trotz des Zwischenfalls nicht als Verräter deklarierten. Dennoch war dies das offizielle Ende des [[Clan]]s, denn während die Kagetoya mehr und mehr Verbündete in [[Takigakure]] verloren, schwand auch der [[Clan]] bis sich im folgenden Bluterbenkrieg ihre Spuren komplett verloren.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===[[Takigakure]] im Bluterbenkrieg===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während des Bürgerkrieges erlebten viele Einwohner und Ninja eine Schockphase die selbst nach dem Ende des Krieges noch viele Jahrzehnte lang anhalten sollte. Sie erkannten, das ihre Sicherheit nicht von selbst gegeben war. Obwohl es den Ninja gelang jeden Eindringling vom Dorf fern zu halten, hatte das Dorf viele Verluste und Tragödien zu beklagen, viele die heimkehrten waren nicht mehr dieselben wie vorher und erzählten erschreckende Geschichten über all die Bluterbler gegen die sie hatten kämpfen müssen.&amp;lt;br /&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Folgen des Krieges und Ashura-Dynastie - Monate nach Ende des Bluterbenkrieges===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenige Monate nach Ende des Krieges musste auch Shingen Shiazu zurücktreten, der sich in einer der letzten großen Schlachten schwere Verbrennungen zugezogen hatte. Zur Überraschung vieler ernannte er Mifune Ashura zu seinem Nachfolger, nachdem dieser sich in zahlreichen Schlachten hervorgetan hatte. Damit war er der erste Anführer [[Takigakure]]s der aus keiner der vier Gründerfamilien stammte, deren Population sich im Krieg ohnehin deutlich reduziert hatte. Der Ältestenrat wurde neu geordnet, sodass auch Mitglieder der niederen [[Clan]]s Zugang zu diesem hatten, was die Machtstellung der Gründerfamilien endgültig brechen sollte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem sich die Defensive als besonderes Markenzeichen der Shinobi aus [[Takigakure]] etabliert hatte, begann Mifune eben dieses noch auszubauen. Die alten Verteidigungsanlagen wurden verstärkt und Sicherheitskontrollen für Aus- und Einwanderer verschärft. Waffen wurden entwickelt und verbessert, während den Einwohnern die Gefahr der Aussenwelt eingeprägt wurde, der die heimische Sicherheit des Dorfes gegenüberstand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Takigakure]] begann sich für einen Krieg zu rüsten, der nicht kommen sollte.&amp;lt;br /&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Zeit des Friedens und Musou-Dynastie - 42 Jahre nach Ende des Bluterbenkrieges===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach einem friedlichen, wenn auch überraschendem, Tod Mifunes, wurde Kessen Musou vom Ältestenrat zu dessem Nachfolger ernannt. Während [[Takigakure]] sich in der Ashura-Dynastie mehr um die Sicherung seiner Position kümmerte, brach man in der Musou-Dynastie überraschenderweise damit. Potential von Aussen wurden willkommen geheißen und gefördert, während die Ninja-Akademie an gegenwärtige Standards angepasst wurde. In dieser Zeit stießen viele [[Clan]]s und Familien nach [[Takigakure]], die auch für dessen Entwicklung wichtig sind, wie [[Wichtige_Personen_in_Taki#Jinkou_Eigen|Jinkou Eigen]] oder die Familie der [[Wichtige_Personen_in_Taki#Shinishi_Kudo|Kudo]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Ära des Friedens hatte [[Takigakure]] erfasst und viele Ninja wuchsen in dem Bewusstsein auf diesen Frieden erhalten zu wollen. Konflikte waren selten und wurden zumeist gerecht gelöst. Von einigen wurde diese Zeit als wahres Paradies empfunden, andere verurteilten den Leichtsinn mit welchem die Ninja hierdurch behaftet wurden.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Militarisierung und Eigen-Dynastie - 80 Jahre nach Ende des Bluterbenkrieges===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als die Musou-Dynastie mit dem Tod Kessens während einer geheimen Mission endete, gab es große Bestürzung im Dorf als der Ältestenrat zur Überraschung vieler eine Frau namens [[Wichtige_Personen_in_Taki#|Jinkou Eigen]] zum neuen Oberhaupt ernannte. Abgesehen davon dass sie eine Frau war, war sie auch eine Ausländerin ohne feste Wurzeln in [[Takigakure]], was bei vielen Misstrauen erregte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Eigen-Dynastie wurde großer Wert auf innere Sicherheit gelegt. Die Schutzmaßnahmen innerhalb und ausserhalb des Dorfes wurden ebenso verstärkt wie deutlicher spürbar gemacht. Viele Systeme wurden bürokratisiert und auf Effizienz getrimmt, während die ·Shineitai·, die mehrere Dutzend starke Leibgarde des Oberhauptes, etabliert wurde. Es gab das erklärte Ziel aus [[Takigakure]] ein Dorf werden zu lassen, welches sich vor den Großreichen nicht weiter würde verbergen müssen. Aussen wurden Bündnisse geschmiedet, Innen wurden Gesetze erlassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu dieser Zeit traten auch die sogenannten &amp;quot;[[Söldner]]&amp;quot; das erste Mal an das Licht der Öffentlichkeit. Menschen ohne Chakra probten mit Schusswaffen den Aufstand gegenüber den mittlerweile etablierten Ninja.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Söldner-Ära===&lt;br /&gt;
Nach den militärisch geprägten Jahren Jinkous, hatte die [[Wichtige_Personen_in_Taki#Ehemalige_Dorfoberhäupter|Gushiken]]-Ära das erste Mal seit dem Bluterbenkrieg wieder mit einer größeren Bedrohung zu tun: Den Söldnern.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Doch anders als in anderen Ländern und Dörfer gab es in [[Taki no Kuni]] nur wenig Aktivitäten dieser und die im Vergleich geringe Anzahl der Söldner bereitete den vereinte Kräften der Landesfürsten und des Ninjadorfes kaum Probleme.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Da [[Takigakure]] ohnehin keine Gefahr durch die Söldner für das einzige wirklich versteckte Dorf sah, zogen sie daher nicht aktiv in den Kampf gegen diese, sondern verteidigten lediglich das Land gegen die wenigen einfallenden Truppen, welche die Städte bedrohten.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Eingriff des Ältestenrates und [[Wichtige_Personen_in_Taki#Ehemalige_Dorfoberhäupter|Gushiken]]-Dynastie - 85 Jahre nach Ende des Bluterbenkrieges===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Änderungen während der Eigen-Dynastie sorgten für größeren Widerstand bei den traditionelleren Clans des Dorfes als erwartet, weshalb unter internem Druck der Ältestenrat dazu gezwungen wurde Eigen um den Rücktritt zu bitten. Als [[Wichtige_Personen_in_Taki#Ehemalige_Dorfoberhäupter|Muneyaki Gushiken]] die Führung des Dorfes übernahm, waren viele erleichtert wieder einen ·wahren Taki-Ninja· an der Spitze zu sehen.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Beginn der [[Wichtige_Personen_in_Taki#Ehemalige_Dorfoberhäupter|Gushiken]]-Dynastie - 85 Jahre nach Ende des Bluterbenkrieges===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit [[Wichtige_Personen_in_Taki#Ehemalige_Dorfoberhäupter|Muneyaki Gushiken]] als neuer Führung des Dorfes ging eine Welle der Erleichterung durch die Reihen der Bewohner des Dorfes, ein Anführer geboren in [[Takigakure]] selbst und bereits mit 9 Jahren Absolvent der Akademie. Allerdings blieb ein plötzlicher Umschwung der Politik wieder der Erwartungen aus. [[Wichtige_Personen_in_Taki#Ehemalige_Dorfoberhäupter|Muneyaki]] zeigte sich viel mehr als zurückhaltend und vorsichtiger Ninja. Selbst einige Monate nach seiner Einsetzung herrschte eine Stille im Zusammenhang mit seiner Politik. Als [[Wichtige_Personen_in_Taki#Ehemalige_Dorfoberhäupter|Muneyaki]] dann sogar plötzlich für eine Weile lang verschwand fürchteten sowohl der Ältestenrat als auch die Bewohner [[Takigakure]]s dass die Auswahl ein Fehler gewesen war und sie ihren Anführer nie wiedersehen würden. Doch [[Wichtige_Personen_in_Taki#Ehemalige_Dorfoberhäupter|Muneyaki]] erschien wider Erwarten wieder an den Toren [[Takigakure]]s als wäre nichts gewesen, um sich seinen Aufgaben als [[Dorfoberhaupt]] des Dorfes zu stellen. Erst einige Wochen nach seiner Rückkehr enthüllte [[Wichtige_Personen_in_Taki#Ehemalige_Dorfoberhäupter|Muneyaki]] die Intention hinter seinem Verschwinden.&lt;br /&gt;
Er hat die legendären Wächter aus den vergessenen Geschichten Takis erforscht und als Zeichen der Wertschätzung den Titel des Dorfoberhauptes des Dorfes  in den gelben Drachen ernannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Post-Söldner-Ära===&lt;br /&gt;
Da die [[Söldner]]-Ära keinen großartigen Einfluss auf [[Takigakure]] hatte, verlief das Leben im Dorf nach dem Sieg über diese nicht anders ab als zuvor.&lt;br /&gt;
Es gab, da man sich nicht großartig mit den [[Söldner]]n beschäftigt hatte, anders als in anderen Ländern, keine großen technologischen Fortschritte, noch war man auf diese im recht traditionellen Land erpicht.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Es gab jedoch erste stärkere diplomatische Berührungen mit den Dörfern [[Kirigakure]] und [[Kumogakure]].&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Diese waren auf die diplomatischen Beziehungen des ehemaligen Dorfoberhaupts [[Wichtige_Personen_in_Taki#Dorfoberhaupt|Eigen Jinkou]] zu [[Kirigakure]] zurückzuführen, die ursprünglich aus dem Dorf stammte. Über jene Beziehung kamen sie dann auch in Berührung mit [[Kumogakure]], welche schon immer recht eng mit [[Kirigakure]] verbunden waren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Dreier-Bündnis-Ära===&lt;br /&gt;
Das Dreier-Bündnis [[Kirigakure]]-[[Kumogakure]]-[[Takigakure]] hat seine Wurzeln bis in den Bluterbenkrieg geschlagen. Damals entstand der erste Kontakt aller drei Länder miteinander. Auch wenn dieser Kontakt eher negativer Natur gegenüber [[Takigakure]] war, so festigte es die Bindung der beiden anderen Bündnispartner.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Dieses Verhältnis schob sich jedoch ins positive als [[Wichtige_Personen_in_Taki#Eigen_Jinkou|Eigen Jinkou]] Dorfführer wurde, da Eigens Heimatdorf [[Kirigakure]] gewesen war, pflegte sie in dieser neuen Position eine recht umsichtige Politik, welche den Grundstein für das künftige Bündnis legte.&lt;br /&gt;
Zur freundschaftlichen Annäherung begrüßte [[Takigakure]] bald eine kleine Delegation [[Kirigakure]]-Ninja im Dorf, deren Besuch überraschend gut ausging.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Anschläge während des [[Chuuninexamen]]s in [[Kumogakure]] festigte ebenfalls diese Beziehung, da [[Takigakure]] ihrem neuen Freunden [[Kirigakure]] und somit auch [[Kumogakure]] bei der Beseitigung der Schäden half.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Nach der Eroberung einer [[Söldner]]festung seitens [[Kirigakure]], wurde diese zum gemeinsamen Besitz der drei Dörfer erklärt und die Bündnisfestung erschaffen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die letzte Festigung des Bündnisses wurde durch die Katastrophenhilfe während Unwetters erzielt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Beginn der [[Wichtige_Personen_in_Taki#Shinishi_Kudo|Kudo]]-Dynastie - 89 Jahre nach Ende des Bluterbenkrieges===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem, Nobu Guskihen, der Bruder [[Wichtige_Personen_in_Taki#Ehemalige_Dorfoberhäupter|Muneyaki Gushikens]], diesen auf dem Weg zu einer wohl wichtigen Besprechung abfangen und entführen konnte, trat die Spezialeinheit Takigakures in Aktion, unter anderem auch [[Wichtige_Personen_in_Taki#Shinishi_Kudo|Shinishi Kudo]].&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Wichtige_Personen_in_Taki#Shinishi_Kudo|Shinishi Kudo]] gelang es als einziger, den [[Wichtige_Personen_in_Taki#Ehemalige_Dorfoberhäupter|gelben Drachen]] und seinen Bruder in einer Höhle zu finden und zu erreichen. Ihm gelang es Nobu Gushiken, das höchst gefährliche, ehemalige Mitglied der [[Einheiten_Takigakures#Tsuisekisha_.28J.C3.A4ger.29|Tsuisekisha-Einheit]], den Bruder von Gushiken, zu erledigen. &lt;br /&gt;
Gerüchten zufolge soll Nobu jedoch Sicherheitsvorkehrungen geplant haben, welche besagte Höhle nach seinem Tod zum Einsturz brachte.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Offiziellen Aussagen zufolge, gelang es Kudo, das [[Dorfoberhaupt]] aus der misslichen Lage der einstürzenden Höhle zu befreien, schaffte es jedoch selbst nicht mehr heraus. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Wichtige_Personen_in_Taki#Shinishi_Kudo|Shinishi Kudo]] galt eine Zeit lang als verstorben, ehe er wohlauf zurückkam und wenig wegen seiner heldenhaften Taten, der Rettung des alten Dorfoberhauptes sowie dem Ausschalten des Verräters selbst zum [[Dorfoberhaupt]] ernannt wurde, da [[Wichtige_Personen_in_Taki#Ehemalige_Dorfoberhäupter|Muneyaki Gushiken]] von diesem Amt zurücktrat.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der junge [[Gesellschaft_in_Taki#Kudo|Kudo]] brachte gleich frischen Wind in des recht traditionelle Takigakure, durch die Umbenennung des Dorfoberhaupt-Titels vom gelben zum goldenen Drachen, sowie dem Bau eines neuen [[Aufbau_von_Taki#Ninjasitz.2Fgoldene_Drachenstatue|Ninjasitzes]], der eben jenes Wesen repräsentieren sollte.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Jedoch hatte [[Wichtige_Personen_in_Taki#Shinishi_Kudo|Shinishi Kudo]] mit seiner Ernennung gleichzeitig etwas geerbt was den jungen Shinobi auf die Probe stellen sollte, der [[Taki_no_Kuni#Jashin_Sekte|Jashin-Kult]] der zuvor in Takigakure schon Unheil angerichtet hatte war stärker geworden und schaffte es [[Takigakure]] als Dorf einige Seitenhiebe zu verpassen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Bald darauf sollte ein Krieg in [[Taki no Kuni]] ausbrechen in dem die beiden Seiten ihre Kräfte maßen und [[Wichtige_Personen_in_Taki#Shinishi_Kudo|der goldene Drache]] seine Stärke und Führungsqualitäten beweisen musste.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Das Lied des gelben Drachen=&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwischen den Reihen voller Bücher und Schriftrollen in der Bibliothek [[Takigakure]]s, die oft von großen Personen der Vergangenheit, wichtigen Ereignissen oder Techniken sowie Lehre handeln, findet der Suchende bis weilen ein kleineres unscheinbares Buch.&lt;br /&gt;
Nur selten wurde das Buch in den letzten Jahren aus der Umarmung seiner größeren Brüder und Schwestern gerissen, um seinen Inhalt dem Suchenden zu offenbaren. Es war in Vergessenheit geraten und gelegentlich, wenn es aus dem langen Schlaf eines von Staub bedeckten Buches für einen Moment, welcher für ein Buch alles zwischen einer Sekunde und einem Jahrhundert sein kann, aufwachte, erinnerte es sich sehnsüchtig daran wie es gewesen war, als noch kleine Kinderfinger es jeden Tag hervorgeholt und die dazugehörigen hohen Stimmen erfreut und laut aus ihm hervor gelesen hatten.&lt;br /&gt;
Es war abgenutzt ja, aber das stimmte das Buch nicht traurig sondern machte es eher stolz. Die güldene Farbe, mit der sein Schaffer einst den Umschlag beschrieben hatte, hatte ihm eh nie wirklich gefallen und der Zustand sprach in seinen Augen für all die Liebe und Anerkennung, die ihm einst zugekommen war. Und schließlich hatte die Geschichte, mit deren Schutz und Überlieferung es beauftragt worden war, alles Recht auf derartige Zuwendung.&lt;br /&gt;
Ja das Buch war stolz auf sich selber und wusste, dass es nur lange genug warten müsste, bis es aus seinem Schlaf aufgeweckt werden und seine Geschichte erneut offenbaren würde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Irgendwann kam dieser Tag und an diesem Tag fand die Sage des [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|gelben Drachens]] und der Götter wieder Einzug in die Köpfe der Menschen. Wie so oft bei Sagen weiß niemand zu sagen, wie viel wahr und wie viel hinzugedichtet worden war. Aber dies, so wusste das Buch, war nicht die Aufgabe einer Sage.&lt;br /&gt;
Eine Sage muss die Herzen der Menschen erfreuen, sie mit Hoffnung erfüllen und zum Träumen anregen. Eine Sage lässt bisweilen alte Männer genauso wie kleine Kinder mit verträumten Blicken die Welt um sich herum betrachten und sich vorstellen, wie es wohl damals an diesem Ort ausgesehen haben könnte. Eine Sage schließlich steht für eine Lektion und Beispiel, Lehre und Wissen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und so erzählt das Buch die Geschichte:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Prolog===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vor langer Zeit, als die Menschheit noch jung war und mit den großen Augen eines kleinen Kindes die Welt um sich herum betrachtete, herrschte die Natur über das Leben eines jeden Lebewesens mit einer Hand, die zugleich sanft wie ein kühler Windstoß im drückenden Sommer als auch hart wie der Kern eines großen Gebirges war.&lt;br /&gt;
Der Mensch, genauso wie alle anderen Lebewesen ob Tier, Pflanze oder Stein kämpfte jeden Tag um sein Überleben. Aber nicht Angst oder Ohnmacht vor den Strapazen bestimmten sein Leben, sondern Freude und Glück über die einfachsten Dinge. Er war glücklich, wenn er mit vollem Magen einen warmen und sicheren Schlafplatz gefunden hatte.&lt;br /&gt;
So herrschte die Natur und die Tiere, die teilweise älter als die Menschen waren, wuchsen zu prächtigen Gestalten heran. Hört man heute von Erzählungen aus jener Zeit, so wirken die Geschichten von dem riesigen Wald, der den Großteil des Kontinents bedeckte und von ebenso riesigen Tiergottheiten bevölkert war, wie die Märchen eines alten wirren Greises.&lt;br /&gt;
Aber der Menschheit Kindeswiege war dies Umfeld beschützt vom großen Schatten des Waldgottes. Irgendwann jedoch fängt jedes Kind an sein Umfeld zu verändern und in einer Zeit, in der sich das Schicksal dieses Gleichgewichtes entscheiden sollte erhob sich der [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|gelbe Drache]] über die Träume von Natur und Mensch hinweg in die Lüfte der Zukunft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===1. Kapitel===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Langsam und träge floss der kleine Bach an diesem Tag die Hänge des Hügels herab, plätscherte nur missmutig über die großen Steine nahe seiner Quelle, drückte nur halbherzig die Kiesel vor sich her, die sich in seinen Weg stellen wollten, und wollte gar nicht so recht seinen Weg gen Tal beschreiben.&lt;br /&gt;
Hätte man den Bach an einem anderen Tag gesehen und hätte man Aug und Ohr, so wie es die Menschen früher für die Natur gehabt hatten, so hätte die Freude und die Glückseligkeit des Baches einem das Herz erwärmt. Es war kein großer Bach, es war kein Bach, dessen Wasser sich in den Strom eines gewaltigen Flusses oder die Gefilde eines riesigen Sees mischte. Es war ein einfacher Bach, der auf der großen Landkarte nicht einmal seine Existenz belegt finden würde.&lt;br /&gt;
Aber für die Menschen des kleinen Dorfes am Fuße des Hügels war er die Quelle ihres Lebens und somit das Wichtigste in der Welt und für ihn waren diese Menschen das Wichtigste in der Welt.&lt;br /&gt;
Wer brauchte schon riesige Mengen Wassers, wenn er sich an dem Lachen der Kinder erfreuen konnte, die in ihm spielten und sein Wasser benutzten, um sich gegenseitig zu bespritzen?&lt;br /&gt;
Ja es waren vor allem die Kinder, auf die sich der Bach jeden Morgen freute, wenn er sich aus dem moosig-grünen Bett seiner Träume erhob. Er kannte sie alle, er erkannte sie schon am Klang ihres Lachens und hatte einem jeden der Dorfbewohner erfreut beim Wachsen zugesehen.&lt;br /&gt;
Nichts aber stimmte ihn so traurig, wie das bittere Weinen und Schluchzen eines Kindes, das in seinem jungen Leben bereits großes Leid erfahren musste. Und ausgerechnet das herzerweichendste Weinen und die qualvollsten Tränen hatte er am gestrigen Tage wahrnehmen müssen.&lt;br /&gt;
Das Mädchen mit den grellblonden Haaren namens [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] hatte bereits in ihrer frühesten Kindheit beide Eltern verloren und lebte alleine mit ihrer großen Schwester Kigiku in dem kleinen Dorf. Nie hatte der Bach [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] weinen hören ob des Verlustes der Eltern oder der schweren Zeit, die dieser den beiden Mädchen einbrachte. Es war immer glücklich mit seinem Leben gewesen, hatte sich nie beschwert und war der großen Schwester stets zur Hand gegangen. Und ausgerechnet dieses Mädchen, das dem Bach immer ein Quell der Freude gewesen war, weinte nun ob der schweren Krankheit des Einzigem, dem es sich immer sicher gewesen war: Seiner Schwester.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was konnte der Bach tun? Die Menschen hatten in den Jahrhunderten seit ihrer frühesten Kindheit gelernt in der Natur zu überleben und dabei bereits einiges über die Kunst mit den Geschenken der Natur Krankheit und Wunde zu bekämpfen gelernt. Aber nicht einmal dieses Wissen schien das Leid Kigikus mildern zu können. Trübseelig floss er weiter vor sich hin und grübelte nach, was er tun könnte. Auch dachte er dabei daran, dass die Menschheit längst ihr Kindesbett verlassen und begonnen hatte, die harte Seite der Natur, die ihr Leben bedrohte, zu bekämpfen.&lt;br /&gt;
Früher, er konnte sich fast nicht mehr daran erinnern, hatte sich nur selten die Sonne in seinen Wassern gespiegelt, da der Schatten großer Bäume stets sein Gefilde bedeckte. Irgendwann aber hatten die Menschen damit begonnen die Bäume zu fällen und sich Platz zum Leben, für ihr Vieh und für ihre Felder zu schaffen. Der große Wald war immer weiter geschrumpft und schon lange hörte der Bach die Stimmen der Bäume nur noch aus sehr weiter Entfernung im Säuseln des Windes.&lt;br /&gt;
Als er nun so lauschte, um die Stimmen der Bäume zu hören, vernahm er die Stimme eines Menschen. Dieser Mann, denn seine tiefe und rauchige Stimme verriet sein Geschlecht, sang irgendwo in seiner Nähe von etwas, was der Bach völlig vergessen hatte: Von dem Waldgott.&lt;br /&gt;
Die Erinnerungen überschlugen sich und schnell beschloss der Bach aus seiner Trübseligkeit zu erwachen und den Sänger mit dem Plätschern seines Wassers an- und zu dem kleinen Dorf hinzulocken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===2. Kapitel===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stark schmerzten die Füße des Greises, dessen Stimme der Bach vernommen hatte, ob seiner langen Wanderung und ein jedes Wort, das er scheinbar vergnügt vor sich her sang, war einzig und allein dazu gedacht, um ihn von den Schmerzen abzulenken.&lt;br /&gt;
Er war weit gereist, hatte viele Flüsse überquert und sich an viele Bäume gelehnt, wenn sein alter Körper ein paar Momente der Ruhe benötigten. Weswegen er reiste, wusste er nicht mehr. Einzig und allein erinnerte er sich noch daran, dass er einst am Rande eines großen Waldes gelebt und von dessen Wildheit und Schönheit verzaubert worden war.&lt;br /&gt;
Angelockt vom Plätschern des Baches, dessen kühles Wasser Linderung für die schmerzenden Füße verhieß, wechselte der Greis die Richtung und traf schon bald auf den kleinen Bach und das in nicht allzu weiter Ferne stehende Dorf. Noch einmal nahm sich der Alte zusammen, trällerte um so lauter, als seine Füße besonders stark schmerzen und ihm anscheinend sagen wollten:“Wieso bleibst du nicht einfach hier sitzen und gönnst uns unsere Ruhe du alter Narr?“&lt;br /&gt;
Aber der „alte Narr“ war dickköpfig geworden und wollte nicht nur seine Füße ausruhen, sondern auch noch mit Menschen reden. Ein Vergnügen, das ihm seit Wochen verwehrt war.&lt;br /&gt;
So laut trällerte er vor sich hin, dass er das Schluchzen des kleinen Mädchens, das am Ufer des kleinen Baches mehr in sich zusammen gekauert war, als dass es saß, nicht mitbekam. Erst, als das Mädchen seine grünen Augen öffnete und auf den alten und komisch aussehenden Mann schaute, während es sich über die tränenverschmierten Wangen wischte, bemerkte dieser, dass er nicht alleine war.&lt;br /&gt;
„Was ist ein Waldgott?“ ertönte die hohe Stimme des Mädchens und der alte Mann blieb verdutzt stehen, um die fragenden großen Augen, die vor Weinen rot geworden waren, zu bewundern. Kurz entschlossen gewährte er seinen fast schon rebellierenden Füßen ihren Wunsch und ließ sich neben dem Mädchen leise seufzend nieder.&lt;br /&gt;
„Die gestaltgewordene Natur. Wille und Kraft dessen, was uns stets umgibt, und genauso wild und sanft wie eben jenes.“ Antwortete er ein wenig kryptischer, als er beabsichtigt hatte, während er die schmerzenden Füße aus den abgelaufenen Sandalen befreite.&lt;br /&gt;
„Und wie sieht er aus?“&lt;br /&gt;
„Er wechselt die Gestalt, so wie es auch die Natur ständig tut.“&lt;br /&gt;
„Ist er lieb?“&lt;br /&gt;
„Ja und nein. Wenn er stürmisch und verheerend ist, wenn er wütend und aufgebracht ist, so vernichtet er alles, was ihm in den Weg kommt. Ist er aber sanft und ruhig, so beschützt, heilt und umsorgt er das, was in seinen Augen, den Augen der Natur, würdig ist.“&lt;br /&gt;
Sofort weiteten sich die Augen des kleinen Mädchens, das das zerschlissene Hemd des Alten mit seinen kleinen Fingern ergriff und ihn voller Hoffnung und zugleich voller Angst vor einer möglichen Enttäuschung anschaute.&lt;br /&gt;
„Er heilt? Kann er alles heilen? Kann er auch eine richtig schlimme Krankheit heilen?“&lt;br /&gt;
Ein wenig verdutzt ob dieser Reaktion antwortete der Alte in dazu passender Stimmlage:&lt;br /&gt;
„Ehm Ja, kann er, aber dazu muss er…“ Doch weiter hörte das Mädchen nicht, es riss nur umso stärker an dem Hemd und schrie förmlich:&lt;br /&gt;
„Wo finde ich ihn? Erzähl mir bitte alles!“&lt;br /&gt;
Und nach einer Reaktion, die sehr derer glich, die er nur wenige Momente zuvor gezeigt hatte, und einem dazu passenden Seufzen, holte der Greis tief Luft und fing an zu erzählen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Weit weg im Nordosten steht er noch, der große Wald, der einst fast den ganzen Kontinent bedeckte. Im Gegensatz zu den kleinen Wäldern, die du kennst, ist dieser Wald noch erfüllt von dem Willen und der Kraft der Natur. Tief in seinem Inneren lebt der Waldgott in dem wunderbaren Hain, der schon seit Äonen nicht mehr von Menschen betreten worden ist, und umgeben von den Vorfahren der Tiere: riesige und weise Tiergötter.&lt;br /&gt;
Einst, so wurde mir als kleines Kind in meinem Heimatdorf erzählt, dass am Randes des großen Waldes steht, sahen die Tiergötter und der Waldgott mit wohlwollendem Blick auf die Menschen herab, die so schwach und zerbrechlich wirkten. Sie standen uns bei, wenn etwas unsere Existenz bedrohte, und halfen uns gelegentlich mit Rat und Tat in der Natur zu überleben, die sie schon so viel länger bevölkern und so viel besser verstehen als wir.&lt;br /&gt;
Aus dieser Zeit kommen auch die Geschichten der Heilkunst des Waldgottes und der weisen Ratschläge der Tiergötter, die zusammen mit ihren damals noch ähnlich riesigen Brüdern und Schwestern unseren Kontinent bereisten und bevölkerten.&lt;br /&gt;
Aber…“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch weiter kam der Mann nicht, denn das Mädchen war bereits aufgesprungen und rannte fort in Richtung der Häuser. Später erfuhr er, was es mit dem Mädchen auf sich hatte, und schollt sich selber ob dem, was er so unvorsichtig [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] erzählt hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===3. Kapitel===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Voller Schrecken beobachtete der kleine Bach, was geschah. In seinem Bestreben das kleine Mädchen zu trösten und sich wieder an ihrem Lachen und den strahlenden Augen zu erfreuen, hatte er vergessen, dass Menschen keine Tiere waren. Sie waren es nicht gewohnt auf sich alleine gestellt zu überleben und am aller wenigsten kleine Kinder, von den Gefahren einer solchen Reise und denen des großen Waldes ganz zu schweigen.&lt;br /&gt;
Aber was konnte er tun? Was konnte er tun?...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ohne lange nachzudenken hatte sich [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] ihre festeren Schuhe samt ein paar reisetauglichen Kleidern und Proviant – was sie eben rumliegen sah – geschnappt, hatte ihre Schwester umarmt und war mit den Worten „Der Waldgott wird dich heilen, warte es nur ab!“ aus der kleinen Hütte, die die zwei Mädchen bewohnten, verschwunden.&lt;br /&gt;
Kigiku hatte sichtlich verwirrt drein geschaut, aber hatte ob ihrer Krankheit und der Schwäche, die ihren Körper befallen hatte, nichts tun können, außer der kleinen Schwester flehentlich hinterher zu schauen. So verzweifelt, wie die große Schwester in dieser Stunde war, als[[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] Hals über Kopf das kleine Dorf verließ, so zuversichtlich war die kleine Schwester, die endlich etwas gefunden hatte, was sie tun konnte um Kigiku helfen zu können. Sie dachte gar nicht daran, dass die Reise gefährlich werden könnte, oder dass sie ihr eigenes Leben schonen müsste. Einzig und allein das Leben der Person, die für sie die Welt darstellte, war ihr wichtig und kreiste beständig in ihrer Gedankenwelt umher.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So reiste das kleine Mädchen mit dem blonden Haar und den großen grünen Augen los gen Nordosten. Zum Glück hatte sie gelernt die Himmelsrichtungen zu erkennen und zu finden und verlief sich nie. So selbstsicher ging sie ihre Reise an, dass sie vergnügt summend schon bald das kleine Tal und die Gefilde des kleinen Baches verließ.&lt;br /&gt;
Die ersten Tage ihres kleinen Abenteuers flogen nur so vorüber. Sie hatte genügend Wasser dabei und konnte ihre Proviante mit den Beeren und Früchten, die sie dank des herrschenden Sommers leicht fand, stets wieder auffüllen. Einzig und allein des Nachts, wenn es dunkel und gelegentlich sogar etwas kühler wurde, wurde es ihr etwas bang um das kleine Herz. Aber wie stets summte sie dann eine kleine Melodie vor sich her, mit der sie die große Stille um sich herum vertrieb und sich selber in den Schlaf wiegte.&lt;br /&gt;
Die Weisen sagen, dass ein entschlossenes Herz keine Furcht kenne. Nur ein zauderndes und fragendes Herz öffne Tür und Tor für Zweifel und Furcht. Wenn man diesen Worten Glauben schenken darf, so verwundert es nicht, dass [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] nie daran dachte umzukehren oder auch nur aus Angst oder Furcht eine Träne vergoss. Sie war überzeugt davon das Richtige zu tun und setzte mit derselben Überzeugung Fuß vor Fuß, ging Schritt um Schritt immer weiter gen Nordosten.&lt;br /&gt;
Schon bald wurde die Natur, die wenn auch in schwächerer Art und Weise, auch an diesem Ort zu finden war, auf das summende und singende kleine Mädchen aufmerksam und immer öfter geschah es von nun an, dass ein kleiner Sperling sich zu [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] gesellte, wenn diese tagsüber oder nachts vor sich hin sang, um diese mit seinem hohen Zwitschern zu begleiten.&lt;br /&gt;
Immer, wenn sie den kleinen [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]] sah, der ihr schon bald ein lieber Wegbegleiter wurde, hellte sich die Miene des kleinen Mädchens auf und ihre Schritte wurden bestimmter und stärker. Dem Beispiel des [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]]s folgend, fing sie schon bald an feste Rhythmen in ihren Tagesablauf zu bringen:&lt;br /&gt;
Sie stand mit der Sonne auf, aß etwas, ging dann den Tag über unterbrochen von einer Mittagspause bis sie am Nachmittag begann nach einer Schlafmöglichkeit zu suchen und daraufhin nach etwas Essbarem und Trinkbarem, wenn sie nicht schon genug während des Tages gefunden hatte. Ihrer guten Orientierung wegen verlief sie sich dabei so gut wie nie und wenn, dann brachte sie das Zwitschern des kleinen [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]] schon bald wieder auf den richtigen Weg. Auch brauchte sie nur auf das Verhalten des[[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]]s zu achten, um Wetterumbrüche oder Gefahren vorherzusehen.&lt;br /&gt;
So verging die Zeit und die Natur kehrte immer weiter in das kleine Mädchen ein genauso wie das kleine Mädchen immer weiter in die Natur einkehrte. Und dann kam der Herbst&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===4. Kapitel===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als die ersten Blätter an den Bäumen begannen gelb und rot zu werden, wusste [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]], dass der Sommer den Kampf gegen den Winter langsam verlor. Noch kämpfte er wacker und hielt die kalten Winde aus dem Norden samt der dunklen Wolken, die sie mitbrachten, zurück. Aber mit jedem Tag und jeder Nacht kamen sie näher, ohne dass der Sommer etwas dagegen würde tun können.&lt;br /&gt;
Sie musste sich beeilen, so viel verstand selbst ein kleines Mädchen, denn in den Stürmen und der Kälte des Winters würde sie nicht überleben können ohne die Hilfe und den Beistand Ihresgleichen.&lt;br /&gt;
Wäre der kleine [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]] nicht gewesen, der sie über immer längere Strecken des Tages begleitete und es sich immer öfter auf ihrer Schulter bequem machte, so hätten vielleicht der Zweifel und die Furcht Einzug in ihrem Herzen gehalten. So aber ertönten die Stimmen der Zwei, wann immer der Winter an ihren Herzen zu nagen begann, und vertrieben diesen.&lt;br /&gt;
Manchmal allerdings kam es auch vor, dass der kleine [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]] schrecklich lange weg blieb und [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] begann sich Sorgen zu machen. Sorgen um den kleinen [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]], um ihre Schwester und um den Wahrheitsgehalt der Geschichte des alten Mannes. Als der kleine [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]] eines Morgens nicht neben ihr zu finden war, erhob sie sich und ging ohne zu zaudern in den kleinen Hain hinein, der sich vor ihr erstreckte. Sie begann das Lied zu singen, das sie seit Beginn ihrer Reise immer sang, und schon bald hörte sie aus einiger Entfernung die Antwort des [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]]s.&lt;br /&gt;
Ihr Herz schlug immer schneller voller Freude und auch voller Angst ob dem, was dem [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]] passiert sein könnte. Sie rannte immer schneller, stets der Stimme des [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]]s folgend und blieb plötzlich stehen.&lt;br /&gt;
Eine kleine [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] mit ungewöhnlich eisblauen Augen stand am Fuße eines großen Baumes, auf dessen niedrigem Ast [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] sofort ein paar der Federn des kleinen [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]]s sehen konnte. Ihre Augen weiteten sich und füllten sich schon bald mit Tränen, während die Katze sich von dem ersten Schrecken ob der plötzlichen Begegnung erholte und begann um das kleine Mädchen, das mehr und mehr in Tränen ausbrach, zu kreisen.&lt;br /&gt;
[[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] verstand schnell, dass der Sommer ihr bisher nur die schönen Seiten der Natur gezeigt hatte und sie den kleinen [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]] wohl nicht mehr wieder sehen würde. Es war in ihren Augen klar, dass der [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]] den Klauen der [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] erlegen war, da er sonst längst zu ihr zurück geflogen sein würde.&lt;br /&gt;
Immer stärker wurde der Regen aus Tränen, der sich vom Gesicht des kleinen Mädchens gen Boden bewegte, bis ein empörtes Miauen das Mädchen aus seinen Gedanken rüttelte. Die [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] hatte sich vor [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] hingesetzt und schaute sie aus zugleich neugierigen und vorwurfsvollen Augen an, so dass das Mädchen nicht anders konnte als sich herabzubeugen und vorsichtig das Fell des Tieres zu streicheln.&lt;br /&gt;
Sie machte dem Tier keine Vorwürfe, da es nur um sein eigenes Überleben kämpfte, auch wenn es sie dennoch sehr traurig machte. Anstatt aber vor der Hand des Mädchens zu fliehen, ließ sich die [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] mit einem immer lauter werdenden Schnurren streicheln und verließ auch nicht die Seite des Mädchens, als dieses langsam damit beginnen musste zurück zu ihren wenigen Habseligkeiten zu gehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So nahm schon bald die kleine [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] den Platz des [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]]s ein und begleitete [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] auf ihrer Reise. Und so wie der [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]] mit seinem Verhalten dem Mädchen vieles über das Überleben in der Natur beibrachte, so tat dies auch die [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]]. Allerdings oblag es der [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] genauso wie bei ihrem ersten Treffen dem Mädchen die düstere Seite der Natur zu zeigen.&lt;br /&gt;
Hatten im Sommer noch Früchte und Beeren überall auf ihrem Weg nur darauf gewartet von ihr gepflückt zu werden, so verschwanden diese immer mehr je weiter der Herbst Einzug hielt. Und schon bald musste [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] lernen, dass sie wie die [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] Leben nehmen musste, um selber zu überleben.&lt;br /&gt;
Es dauerte schier eine Ewigkeit, bis es ihr mittels einer Falle zum ersten Mal gelang ein kleines Tier zu fangen, ein Feuer zu machen und es dann übers Herz zu bringen das Tier zu töten und sogar zu verspeisen. Sie weinte bitterlich ob des Lebens, das sie beendet hatte und flehte vielmals um Verzeihung, bevor sie sich traute zu essen.&lt;br /&gt;
Durch Wiederholung aber wird jeder zum Meister und schon bald hatte sich das kleine Mädchen an die neuen Vorgänge gewöhnt, auch wenn sie noch immer für das Schicksal der Seele eines jeden Tieres, das sie tötete, zum ihr unbekannten Waldgott betete.&lt;br /&gt;
Schon bald fiel ihr das Fehlen des freudigen Zwitscherns kaum noch auf und die Harte Seite der Natur zog immer mehr in sie ein, auch wenn diese gemischt von warmen Momenten war, wie das abendliche Einschlafen mit der [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] in den Armen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===5. Kapitel===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Immer schwächer wurde der Sommer und der Herbst, der wie sein Freund Frühling sich oft wie das Seil fühlte, an dem Sommer und Herbst zogen, wurde immer dunkler und kälter. Die Stürme, die die Höhepunkte im Tauziehen zwischen Sommer und Winter für jeden sichtbar und hörbar machten, hatten schon seit einiger Zeit immer weiter an Stärke nachgelassen so wie es auch der Sommer getan hatte.&lt;br /&gt;
Immer weniger Zeit blieb dem kleinen Mädchen, das sich immer öfter morgens von Raureif befreien musste. Gelegentlich fielen früh morgens kleine weiße Flocken vom Himmel herab, setzten sich auf ihr blondes Haar und bildeten einen Schleier aus winzig kleinen Kristallen. Immer öfter froren ihr die Füße oder die Hände, manchmal kroch die Kälte sogar langsam die Beine hoch und hätte sie nicht die [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] gehabt, die sie des nachts wärmte, so wäre sie sicher oft schlotternd vor Kälte erwacht.&lt;br /&gt;
Sie hatte kaum noch Zeit, das wusste sie. Aber unbeirrt setzte sie Tag für Tag einen Fuß vor den anderen. Sie konnte nicht scheitern, sie durfte nicht! Was war schon so ein wenig Schnee im Vergleich zu dem, was ihre Schwester erleiden musste?&lt;br /&gt;
Und dann eines Tages, als die glänzende Himmelsscheibe bereits im Sinken inbegriffen war, sah sie Rauchschwaden hinter einem kleinen Weiler aufsteigen. Sie beschleunigte ihre Schritte und angespornt durch das Wettlaufen, das sich nun ergab, sprintete auch die [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] immer schneller, bis sie das Mädchen überholte und wenig später aus deren Sichtfeld verschwand.&lt;br /&gt;
Wie lange sie schon so rannte, wusste [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] nicht. Einzig und allein die stetig abnehmende Entfernung zu den Rauchschwaden und nicht die fast schon untergegangene Sonne war Mittelpunkt aller Gedanken des kleinen Mädchens. Je näher sie aber kam, desto mehr drangen schreckliche Geräusche an ihr Ohr, die sie an die unglaublich lauten Stürme im Herbst erinnerten. Oft hatte sie sich mitten in der Nacht, wenn es besonders stark stürmte, wie ein Kokon in ihre Decke eingerollt und sich vorgestellt, dass außerhalb des schützenden Mantels riesige Tiere, wie die aus der Geschichte des Greises, umher liefen und sich gegenseitig anschrien, was diesen Schrecklichen Krach erzeugte.&lt;br /&gt;
Hätte sie gewusst, was sie erwartete, so hätte sie in jenen Nächten wohl kein einziges Auge zu bekommen. Als sie sich immer weiter ihren Weg zwischen den mit einer hauchdünnen Schicht silbrigen Schnees bedeckten Bäumen des kleinen Weilers bahnte, schälten sich immer mehr die Umrisse kleinerer und größerer Häuser aus dem zwielichtigen Schatten der Bäume. Das Herz des Mädchen schlug ob der Vorfreude vielleicht endlich ihr Ziel erreicht zu haben immer schneller, bis es plötzlich zwei Schläge aussetzte während auch die kleinen Beine sich nicht mehr fortbewegen wollten.&lt;br /&gt;
Ein gewaltiges Brüllen, wie es dem stärksten Orkan alle Ehre bereitet hätte, erhob sich, als ein gewaltiger schwarzer Schatten sich auf die Reihe der Häuser zu bewegte. Nicht heimelige Kamine, nicht freundlich strahlende Herdfeuer hatten die Rauchschwaden erzeugt, die [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] angelockt hatten, sondern in Flammen stehende Barrikaden, die die Dorfbewohner scheinbar als Schutz errichtet hatten. Aber selbst diese hatten sie nicht vor dem bewahren können, was auf sie zurollte.&lt;br /&gt;
Verzweifeltes Rufen drang an [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]]s Ohren, als das Brüllen für einen Moment aussetzte. Langsam bewegte sie sich wieder, überzeugte ihre Füße mühsam zu jedem einzelnen Schritt und näherte sich so furchtbar langsam dem Chaos, das immer mehr von sich enthüllte.&lt;br /&gt;
Der gewaltige Schatten war stehen geblieben, bäumte sich in regelmäßigen Abständen auf und brüllte jedes Mal so laut, dass die nahestehenden Bäume wackelten. Vor ihm schälten sich nun auch kleinere Schatten mit langen Stäben aus dem flackernden Zwielicht der Flammen. Je näher das kleine Mädchen kam, desto mehr erkannte sie, dass es sich um Dorfbewohner zu handeln schien, die mit langen Speeren und allerlei zweckentfremdeten Ackergerät den riesigen Schatten, der längst durch die Barrikade gebrochen war, aufzuhalten versuchten.&lt;br /&gt;
Dann hörte sie plötzlich etwas, was nicht so recht in das Chaos passen wollte. Ein hohes Schreien drang an ihre Ohren, das nicht allzu weit entfernt seinen Ursprung haben konnte. In einem solchen Chaos hätte man erwartet, dass es ein furchterfülltes Schreien einer Frau ob der großen Gefahr sein müsste. Aber ein kleines Kind, jünger als die bisher unbemerkte Beobachterin, wankte kaum in der Lage richtig zu laufen mit seinen kurzen Beinen und immer wieder sich an den Häuserwänden abstützend auf den Kampf hinter der durchbrochenen Barrikade zu.&lt;br /&gt;
Doch auch der Schatten hatte das Geräusch bemerkt. [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] blieb abermals für einen Moment vor Schreck das Herz stehen, als sich das riesige Ungetüm dem wankenden Kind zu wandte. Aber diesmal setzten ihre Beine nicht aus, sondern beschleunigten Ihre Schritte. Unweigerlich dachte [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] daran, dass sie nicht schnell genug gewesen war um ihren kleinen [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]] hatte beschützen zu können und weigerte sich so etwas noch einmal zuzulassen.&lt;br /&gt;
Ihre Beine flogen förmlich über die leicht angefrorene Erde, näherten sich immer weiter dem Kleinkind und dem riesigen Schatten, der laut brüllend ebenfalls auf dieses aus der entgegen gesetzten Richtung zusteuerte. Ein verzweifelter Ruf aus der Kehle eines Mannes drang an die Ohren des Mädchens, aber kein einziger ihrer Gedanken war dazu in der Lage sich um dieses zu kümmern.&lt;br /&gt;
Mit Müh und Not erreichte sie das wankende Kind, das in dem Moment, in dem [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] hinter ihm zu Halt kam, endgültig der Schwerkraft Rechenschaft leistete und in die Arme des blonden Mädchens fiel. Doch auch der riesige Schatten hatte die Quelle des hohen Geräusches erreicht. Als eine besonders vorwitzige Flamme ihre Stimme erhob und den Schauplatz für einen Moment zur Gänze ausleuchtete, legte [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] unweigerlich die Arme fester um das Kleinkind in ihren Armen. Vor ihr erhob sich der Kopf einer gewaltigen schwarzen [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Schildkröte]], deren Augen zornig und mordlüstern das ungleiche Gespann anfunkelten.&lt;br /&gt;
Würde sie das Kind loslassen und sich vorsichtig entfernen, während das Ungetüm mit seiner Beute beschäftigt war, so würde sie vielleicht… Doch [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] schüttelte entschlossen das blonde Haupt und drückte das Kind nur stärker an sich. Der Blick ihrer Augen wurde gefährlicher, während sich diese leicht verengten. Sie würde nicht zulassen, dass erneut ein kleines Wesen, das auf ihre Hilfe angewiesen war, starb, weil sie zu zögerlich und zu schwach war. Ähnlich einer Bärenmutter, die ihr Junges vor hoffnungslos überlegenen Jägern nicht im Stich ließ, sondern die Jäger auch noch laut anbrüllte, war der Blick des jungen Mädchens. Das Brüllen aus diesem wurde immer spürbarer, so dass selbst die [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Schildkröte]] für einen Moment inne Hielt. Immer deutlicher wurde es, man war fast der Meinung, dass man es hören … und plötzlich erschallte ein gewaltiger und tiefer Schrei, als sich ein großer Schatten zwischen [[Wichtige_Personen_in_Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] und die [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Schildkröte]] schob.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===6. Kapitel===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unweigerlich hatte [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] ihre Augen geschlossen, als der zweite Schatten so nah vor ihr erschienen war, und rechnete jeden Moment damit die Flügelschläge des Todesboten zu hören.&lt;br /&gt;
Aber diese erschallten nicht, stattdessen entwickelte sich ein Sturm aus Schrei und Gebrüll der zwei riesigen Wesen direkt vor ihr. Je mehr sie aber ihre eigene Angst und ihr wild pochendes Herz beruhigte, desto mehr war sie in der Lage die tiefen Stimmen zu vernehmen:&lt;br /&gt;
„Geh mir aus dem Weg [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Bai Hu]]!“ donnerte die etwas entferntere Stimme zornerfüllt.&lt;br /&gt;
„Nein! Diese beschütze ich und du wirst sie nicht bekommen!“ erwiderte die nähere Stimme etwas leiser, aber mit einem gefährlichen Unterton.&lt;br /&gt;
„Die Menschen verdienen den Tod!“&lt;br /&gt;
„Nichts verdient den Tod. Oder hast du Xinglu’s Worte in deinem Zorn vergessen?“&lt;br /&gt;
„Du wagst es seine Worte in den Mund zu nehmen, nachdem ihr ihn verlassen habt?“ brüllte die fernere Stimme plötzlich noch lauter.&lt;br /&gt;
„Wir haben ihn verlassen nicht wegen dem, was er einst sagte, sondern wegen dem, was er nicht mehr sagt! Würde er zu dem zurückfinden, was wir immer verehrt haben, so würden wir sofort zurückkehren.“&lt;br /&gt;
Es wurde still für einen Moment. Fast ohnmächtig vor den riesigen Geschöpfen, deren Nähe sie deutlich spüren konnte, hatte [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] ihre Augen die ganze Zeit über fest zugekniffen und auch das Kleinkind in ihren Armen hatte sich nicht gerührt. Als es nun etwas ruhiger wurde, öffnete [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] vorsichtig ihre Augen und bestaunte das weiße mit schwarzen Streifen getigerte Fell einer riesigen [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]], die sich scheinbar schützend vor sie gestellt hatte. Doch Zeit für Worte blieb ihr nicht, denn schon bald ertönte die Stimme der [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Schildkröte]] erneut, wenn auch nicht mehr ganz so sehr vor Wut bebend.&lt;br /&gt;
„Ich werde mich zurückziehen und bei Xinglu auf dich warten. Wie es stets Tradition war, wirst du ihm das Wesen vorstellen müssen, dass du vor seinem Willen beschützt hast.“&lt;br /&gt;
Ein Rauschen ertönte, während sich die [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Schildkröte]] umdrehte.&lt;br /&gt;
„In einer Woche, zum Vollmond, falls du es nicht vergessen hast.“ Brummte sie.&lt;br /&gt;
„Ich habe es nie vergessen [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Xuan Wu]], nie...“&lt;br /&gt;
Und dann verschwand die gewaltige [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Schildkröte]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erst, als sich der Schatten des Tieres mit dem Schatten des großen Wald, der in einiger Entfernung zum Dorf zu sehen war, vereinigt hatte, ging ein spürbares Aufatmen durch die Dorfbewohner. Sie schienen sich nicht an der Gegenwart des zweiten Tieres zu stören, als sie an diesem vorbei auf [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] zu rannten. Das kleine Kind in ihren Armen begehrte plötzlich auf, als ein großer Mann mit einer eindrucksvollen Narbe über der Wange und schwarzem Haar vor [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] auftauchte und im nächsten Moment hob eben dieser das Kleinkind aus ihren Armen empor und drückte es an sich.&lt;br /&gt;
„Hast du Angst um deinen Papa gehabt?“murmelte der Mann, der voller Freude dem Kind die Nase stupste.&lt;br /&gt;
„[[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]]… wir müssen reden.“ Ertönte die tiefe Stimme nun einfühlsam und beruhigend aber mit einem kleinen Anflug von Sorge und lenkte [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] von dem rührenden Bild vor sich ab. Als sie ihre Augen dem großen Wesen zu wandte und sich die Blicke begegneten, atmete sie erschrocken ein.&lt;br /&gt;
„Bist du… das kleine Kätzchen?“&lt;br /&gt;
Und der Blick der eisblauen Augen des weißen [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]]s sagte mehr als Worte könnten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===7. Kapitel===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Was hat das alles zu bedeuten?“ Schrie [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] schon fast dem großen [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] entgegen.&lt;br /&gt;
Die Sonne schickte gerade ihre ersten Strahlen durch die kahlen Äste der Bäume und zeigte dem Mädchen, wie viel Zeit seit dem Verschwinden der [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Schildkröte]] vergangen war.&lt;br /&gt;
Die letzten Stunden hatte sie damit zugebracht sich der Versuche der Dorfbewohner sie wie eine Heldin zu feiern zu erwehren und immer wieder den Armen, die sie umschlingen wollten, zu entfliehen. Als die Menschen endlich eingesehen hatten, dass sie an derlei Feiern nicht interessiert war und ihr die Nähe zu so vielen Lebewesen sogar unangenehm war, hatten sie ihr endlich etwas Platz gelassen, ihr etwas zu essen und einen Platz zum Schlafen gegeben. Während dieser Stunden war [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Bai Hu]], so hatte ihn die [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Schildkröte]] genannt, wie vom Erdboden verschlungen gewesen und erst am nächsten Morgen, als [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] sich aus Gewohnheit bei der ersten Morgenröte aus dem Bett erhob und an die frische Luft ging, saß er plötzlich neben dem Haus und schaute sie lange Zeit stumm aus seinen eisblauen Augen an, bevor er sich erhob und langsam gen Waldgrenze trottete. Schnell war sie ihm gefolgt und rief ihm nun schon zum zweiten Mal dieselbe Frage entgegen:&lt;br /&gt;
„Sag es mir! Was hat das alles zu bedeuten? Antworte endlich!“&lt;br /&gt;
„Zügle dein Temperament. Ich höre dich.“ Antwortete der große [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] mit ruhiger und gedämpfter Stimme.&lt;br /&gt;
Es dauerte ein paar Momente, bevor [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] sich etwas beruhigt hatte und deutlich leiser entgegnete: „Aber warum antwortest du mir dann nicht?“&lt;br /&gt;
„Alles besitzt einen richtigen Ort und eine richtige Zeit.“&lt;br /&gt;
„Und erst jetzt stimmt beides überein?“&lt;br /&gt;
„Richtig..“ Der [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] hielt in seinem Gang inne und schaute sich in dem winterlichen Wald einige Momente lang um, bevor er fortfuhr.“Und Vieles ist nicht für die Ohren aller bestimmt.“&lt;br /&gt;
„Also sollen die Dorfbewohner davon nichts hören?“&lt;br /&gt;
„Du hörst zu.“ Abermals folgte eine Pause, die der [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] nutzte um wieder eine Pfote vor die andere zu setzen. „Diese Menschen haben den Zorn Xinglu’s auf sich gezogen und [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Xuan Wu]], der einzige von uns der bei ihm geblieben ist, war hier um das Urteil zu vollstrecken.“&lt;br /&gt;
„Xinglu? [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Xuan Wu]]? Ich verstehe nicht… Ich verstehe gar nichts!“ Brummte [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] in sich hinein.&lt;br /&gt;
„Xinglu ist der Waldgott. Der, nach dem du gesucht hast.“&lt;br /&gt;
Ein Moment der Stille folgte, in dem sich [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]]‘s Augen weiteten und sie tief Luft holte für die folgenden Worte:&lt;br /&gt;
„Aber dann bin ich ja am Ziel Dann wird Kigiku endlich geheilt!“ Sie griff in den Schnee, warf diesen voller Freude empor und drehte sich in dem kleinen Schneegestöber entzückt um sich selber.&lt;br /&gt;
„Ja und nein.“ Erschallte die Stimme des [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]]s. Abrupt blieb [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] stehen und schaute diesen entgeistert an.&lt;br /&gt;
„Er hat die Macht zu heilen, aber ob er das tun wird ist fraglich.“ [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Bai Hu]] atmete tief ein und aus, was dank seiner Größe einen imposanten Luftstrom erzeugte, der [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]]‘s Haar umher wirbelte.&lt;br /&gt;
„Aber darum geht es gerade nicht. Du hast dich dem Willen Xinglu’s entgegen gestellt und seinen Zorn auf dich gezogen.“&lt;br /&gt;
„Aber ich habe doch nur ein kleines Kind beschützt!“ Schrie [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] ihm entgegen.&lt;br /&gt;
„Das weiß ich und das wirst du ihm erklären müssen, wenn du vor ihm stehst.“&lt;br /&gt;
Das Mädchen schluckte geräuschvoll und sah den [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] mit einer Spur Furcht in den Augen an.&lt;br /&gt;
„Und was ist, wenn er mich nicht versteht? Was ist…?“&lt;br /&gt;
„Xinglu hat sich verändert. Wo einst Mitgefühl und Wut sich die Waage hielten, herrscht nun zumeist das Dunkle.“&lt;br /&gt;
„Aber wieso?... Und wieso kennst du ihn so gut? Wieso bist du kein kleines Kätzchen mehr? Wieso hast du mir geholfen? Wieso hast du den kleinen [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]] getötet?“ Platzte es aus [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] hervor.&lt;br /&gt;
„… Zeit und Ort [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]]… Zeit und Ort.“ Und im nächsten Moment war der große weiße [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] mit ein paar gewaltigen Sätzen im Wald verschwunden und [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] drehte sich langsam gen des erwachenden Dorfes.&lt;br /&gt;
„Wenn nicht jetzt, wann dann?“ Murmelte sie und machte sich auf den Weg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===8. Kapitel===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als das blonde Mädchen sich langsam durch den winterlichen Wald dem Dorf und dessen wärmeverheißenden Rauchsäulen näherte, schälte sich immer mehr die Silhouette eines Mannes aus dem morgendlichen Zwielicht heraus. Leicht war dieser Schatten mit dem Stein zu verwechseln, auf welchem er sich befand, aber mehr und mehr fiel die Unnatürlichkeit dieses Gebildes [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] ins Auge und so blieb sie nach einigen weiteren Schritten schließlich vor einem alten Mann stehen, der seine geschlossenen Augen dem Himmel entgegen gerichtet hatte.&lt;br /&gt;
Gerade öffnete sie den Mund, um etwas zu sagen, da hob der Alte die Hand und bedeutete ihr zu schweigen. Erst einige Momente später ertönte die brüchige Stimme und durchbrach die Stille.&lt;br /&gt;
„Ich weiß, dass du hier bist auch ohne deine Worte.... Die Bäume reden seit Wochen ununterbrochen über das Mädchen, das den Waldgott sucht. Und nun stehst du vor mir, blickst mit Augen um dich, die voller Fragen sind.“&lt;br /&gt;
„Die Bäume reden?“ Antwortete [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] verdutzt und verdeutlichte mit ihrer Frage die Worte des Mannes, der anfing zu kichern, nur noch mehr.&lt;br /&gt;
„Da reist sie mehrere Monde lang durch die Natur, lässt diese in sie einkehren aber kehrt selber nicht in sie ein… Natürlich reden sie! Sie reden schon viel länger als die Menschen.“&lt;br /&gt;
„Und ihr versteht sie? Wieso verstehen die Menschen sie nicht? Oder bin das nur ich?“&lt;br /&gt;
„Ja ich verstehe sie, aber ich bin einer der Letzten.“&lt;br /&gt;
„War das mal anders?“&lt;br /&gt;
Abermals kicherte der Alte, rückte auf seinem Stein zur Seite und bedeutete [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] neben ihm Platz zu nehmen. Nur zögerlich kam sie dieser Aufforderung nach und erst, als sie neben ihm saß, erhob der Mann wieder die Stimme.&lt;br /&gt;
„Ja war es. Wir sind, genauso wie alle Tiere, die Kinder der Natur und genauso wie Kind und Mutter sich verstehen, auch ohne sich direkt zu verstehen, so taten es Mensch und Natur. Manche Menschen verstanden sie besser, manche schlechter. Aber ein jeder tat es. Irgendwann aber, wenn das Kind nicht mehr auf die Mutter angewiesen ist, bricht dieses Verständnis.&lt;br /&gt;
Was bleibt dann zurück? Ein Kind, das sich seine eigene Welt mit seinen eigenen Kräften aufbaut, und eine Mutter, die immer noch versucht über ihr Kind zu wachen.“&lt;br /&gt;
„Also… Sind es wir Menschen, die nicht mehr zuhören?“&lt;br /&gt;
Die faltige und wettergegerbte Miene des Alten verzog sich zu einem breiten Lächeln.&lt;br /&gt;
„Richtig. Sie hat nie aufgehört zu sprechen und genau so habe ich von dir gehört.“&lt;br /&gt;
„Aber, wieso verurteilt der Waldgott, der doch die personifizierte Natur ist, die Menschen, wenn eine Mutter doch nie aufhört sich um ihre Kinder zu sorgen?“&lt;br /&gt;
Ein tiefes Seufzen entfuhr dem alten Mann, dessen Lächeln schnell einem traurigen Ausdruck wich.&lt;br /&gt;
„Wo zwei Wesen nicht miteinander sprechen, da können sie nicht mehr auf Sorgen, Ängste und Bedürfnisse eingehen. Die Menschen wollten und wollen sich ihr Leben auf eigenen Beinen aufbauen. Wollen mehr und mehr die Risiken, die die Natur als Mutter vieler Lebewesen für sie bereithält, beseitigen und verändern somit etwas, was bisher kein Wesen tat: die Natur selber.&lt;br /&gt;
Der Wald, in dem wir sitzen, erstreckte sich einst über fast die gesamte bekannte Welt und wo er nicht war, da waren Steppen, Wiesen und Auen. Je mehr der Mensch sich ausbreitete, desto mehr drängte er die anderen Lebewesen und sogar die Natur zurück.&lt;br /&gt;
Letztlich ist nichts gefeit vor der Angst vor Veränderungen und Tod und der Waldgott, der vor allem der Beschützer des Waldes und der Natur ist, ist diesen negativen Gefühlen stärker ausgesetzt, als es die Natur selber ist. Denn noch immer reden die Bäume zu den Menschen und hoffen, dass sie sie verstehen.“&lt;br /&gt;
Lange Zeit schwieg das Mädchen auf diese Worte hin und schaute niedergeschlagen auf den von dünnem Schnee bedeckten Boden.&lt;br /&gt;
„Kann ich lernen sie zu verstehen?“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===9. Kapitel===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Ende der Woche, das ähnlich dem Schwerte Damokles‘ ständig drohend über [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]]s Kopf hing, rauschte wie im Flug heran. Jeder Tag war geprägt von demselben Ablauf, der ihr eine Teilnahme am dörfischen Leben lediglich zu den Abendstunden erlaubte und sie sonst von früh morgens ab in den Armen der Natur und zwischen von Schnee bedeckten Bäumen den Worten des alten Mannes lauschen ließ.&lt;br /&gt;
Am Abend des letzten Tages, den sie zum ersten Mal zur Gänze im Dorf verbringen durfte, erklang ein lautes Rascheln am Rande des Dorfes. Die Dorfbewohner streckten ihre Köpfe voller Furcht vor einem neuen Angriff aus den Fenstern und hier und dort erklangen Stimmen, die von der zu großen Ruhe in den letzten Tagen sprachen, die sie als Anzeichen für den nun kommenden Sturm sahen. Als sich die ersten bereits anschickten um wie vor einer Woche mit Feuer und behelfsmäßigen Waffen ihre Liebsten zu verteidigen, trat [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] aus der Hütte, in der sie hatte nächtigen dürfen.&lt;br /&gt;
Ohne ein Wort ging sie an der kleinen Gruppe Männer vorbei, legte einem nach den anderen beruhigend die Hand auf die Schulter und ging alleine gen Waldgrenze. Einen merkwürdigen Einfluss hatte sie auf die Bewohner, die sich langsam zurückzogen aber erst zur Ruhe kamen, als sie das Mädchen begleitet von einem großen Schatten im Dunkel des Waldes hatten verschwinden sehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]]s Reise führte sie entlang an den ihr bekannten Bäumen und Lichtungen immer tiefer in den riesigen Wald. Stumm folgte sie dem Schatten des großen [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]]s, dessen weißes Fell gelegentlich im Lichte eines vorwitzigen Mondstrahles aufzuglühen schien, aber dann sofort wieder erlosch. Kein Wort verlor das imposante Tier und ließ ihr somit sowohl die nötige Ruhe als auch Zeit um sich auf das Kommende vorzubereiten.&lt;br /&gt;
Viele Stunden lang liefen sie so an riesigen schneebedeckten Bäumen vorbei, deren imposante Statur Geschichten über Zeiten zu erzählen schien, in denen der Waldgott friedlich durch diese vergessenen Haine wandelte und den Bäumen dabei half zu wachsen. Immer weiter ging die Reise durch das Reich des Waldgottes und schließlich kündigte ein gewaltiges Tosen vom nahen Ende des Weges.&lt;br /&gt;
Und als der große [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] zum ersten Mal seit Stunden anhielt, um den Kopf gen der Quelle des Geräusches zu wenden, stockte [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] der Atem. Vor ihnen erstreckte sich ein riesiger Wasserfall, der seine Wassermassen von der Spitze eines hohen Berges hinab zu einem See schickte, der sich zu ihren Füßen erstreckte. Das aufgespritzte Wasser verteilte sich vom Berg herab langsam über die gesamte Lichtung , fing das Mondlicht ein und ließ die Umgebung gleich millionen winziger fallender Sterne in dessen silbrigen Licht erstrahlen.&lt;br /&gt;
„Dort oben ist Xing Lu’s Hain. Es ist lange her, seit ich dort war, und noch länger ist es her, seitdem die Füße eines Menschen diesen Boden berührt haben... Um dort hinauf zu kommen, wirst du auf meinen Rücken steigen und dich gut festhalten müssen.“ Erklang die tiefe Stimme des [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]]s, der sich auf den Boden gelegt hatte und geduldig abwartete, bis [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] auf seinen Rücken gestiegen war. Erst dann erhob er sich wieder und hätten sich ihre Hände nicht in dem weißen Fell verkrallt, so wäre sie bei den folgenden gewaltigen Sprüngen des Tieres, die die Zwei in Windeseile dem Scheitel des Wasserfalls näher brachten, sicherlich in die Tiefe gestürzt.&lt;br /&gt;
So aber erblickte sie bald, nachdem sie sich wieder getraut hatte ihre Augen zu öffnen, einen wunderschönen silbern glänzenden See, dessen Oberfläche so glatt wie ein Spiegel den Sternenhimmel reflektierte und dem Auge vorgaukelte einen zweiten Himmel zu den eigenen Füßen zu sehen, samt einer dunkelgrünen Wiese, die gespickt von allerhand Blumen ohne den Makel einer einzigen Schneeflocke dem Winter trotzte. Sie war im Hain des Waldgottes angekommen und erst, als sie die Augen von dessen Schönheit abwenden konnte, erblickte sie eine dunkle Gestalt, die auf der Insel mitten im See zu warten schien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===10. Kapitel===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vollkommen still lief [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Bai Hu]] an der Seite [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]]s über die wunderschöne Wiese dem See, der Insel und der Gestalt auf dieser entgegen. Sogar das große Tier, das in seinem Leben schon so viel erlebt hatte, war ob dem, was kommen würde, angespannt und dabei unbewusst in sein Jagdverhalten zurückgefallen.&lt;br /&gt;
Kein Wort verlor er, kein ungestüm umgeknickter Grashalm oder unvorsichtig berührter Kieselstein sprach vom Gang des Tieres und hätte er nicht gelegentlich tief Luft geholt, um nicht vor Anspannung zu platzen, so hätte [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] ihn wahrscheinlich völlig vergessen.&lt;br /&gt;
Das Mädchen indes lief mit ruhigem und bestimmten Schritten auf den See zu, ließ sich von dem [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] mit einem Sprung über diesen befördern, und glitt ohne aus der Ruhe zu kommen von dessen Rücken direkt auf die kleine vom Schatten einer Wolke verdeckte Insel vor die dunkle Gestalt.&lt;br /&gt;
Der Blick zweier großer violetter Augen legte sich auf sie, als ihre eigenen Augen sich langsam erst dazu überwinden mussten die ungewöhnlichen Pfoten, die einer Mischung aus Menschenfüßen und Bärentatzen zu entsprechen schienen, und dann den im Schatten liegenden Körper hinauf bis zu den Augen des Wesens zu betrachten. Als sich der Blick der zwei Wesen traf, stockte dem Mädchen der Atem und für einen Moment fühlte sie die bodenlose Wut des Schattens vor ihr. Erst nach einigen Momenten fiel ihr auf, dass sich der [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] neben ihr vor dem Wesen verneigte und so tat sie es ihm schnell und etwas überhastet gleich.&lt;br /&gt;
„Es ist lange her [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Bai Hu]].“ Ertönte die Stimme des Wesens schneidend wie der Wind im Herbst sofort, als sich [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] verneigt hatte, als ob das Wesen darauf gewartet hätte.&lt;br /&gt;
„Xinglu.“ Antwortete der [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] schlicht, aber ehrerbietend.&lt;br /&gt;
„Sag mir, warum muss mein Hain die Füße dieser Kreatur ertragen? Warum beschütztest du es vor meinem Urteil?“&lt;br /&gt;
„Weil ich versprach sie zu beschützen und ihr zu helfen, weil sie mit deinem Urteil über die Menschen des Dorfes nichts zu tun hatte und weil die Menschen nicht das sind, was du in ihnen siehst.“&lt;br /&gt;
„Xinglu’s Urteil betrifft alle Menschen!“ Ertönte die wütende tiefe Stimme der riesigen [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Schildkröte]], als sich diese aus dem See erhob und geschwind auf die Insel neben den Schatten schob.&lt;br /&gt;
„Und warum maßt du es dir an ein Urteil über Xinglu’s Urteil zu fällen [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Bai Hu]]?“&lt;br /&gt;
Der [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] atmete tief ein, um zu einer Antwort auf den Angriff [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Xuan Wu]]’s anzusetzen, aber die Stimme des Schattens ließ ihn innehalten.&lt;br /&gt;
„Ich habe [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Bai Hu]]’s Gründe gehört und im Moment soll mir dies reichen.“ Der Blick der violetten Augen richtete sich wieder auf [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]]. „Nun erzähl mir deinen Namen kleine Kreatur und begründe mir, warum du ein Wesen vor meinem Urteil bewahrtest.“&lt;br /&gt;
Aber dem Mädchen stockte der Atem abermals, als es nun die volle Aufmerksamkeit auf sich lasten fühlte. Nervös spielte sie mit ihren Daumen und hatte ihren Blick gen Boden gerichtet, als sie endlich die Kraft fand zu antworten:&lt;br /&gt;
„Mein Name ist [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]]… Und ich wollte einfach nicht zulassen, dass ein kleines hilfloses Wesen vor meinen Augen stirbt, weil ich nicht eingriff… Nicht noch einmal…“ Bilder des roten [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]]s schossen aus ihrem Gedächtnis hervor und trieben ihr Tränen der Trauer in die Augen.&lt;br /&gt;
„Nicht noch einmal?... Ich muss jeden Tag dabei zusehen, wie kleine hilflose Wesen vor meinen Augen sterben, weil andere Wesen maßlos leben wollen… Nicht noch einmal… Ich kann es nicht fassen… Was weißt du kleine Kreatur denn schon von Leben und Tod?“&lt;br /&gt;
Die Stimme des Schattens, war sie zuvor schon schneidend gewesen, hatte sich nun auch noch gleich einem Orkan erhoben und donnerte ehrfurcht erregend über den Hain, so dass ein jeder, der sie vernehmen konnte, den Kopf einzog und still ausharren wollte, bis der Sturm vorbei war.&lt;br /&gt;
„Sie weiß so viel wie man eben in einem Leben in der Natur lernen kann.“ Erschallte auf einmal eine hohe Stimme, die vom Himmel zu kommen schien. „Sie hat die tägliche Furcht und Ungewissheit gespürt, hat die Freuden über die einfachsten Dinge genossen und die Trauer über den Verlust der wertvollsten Dinge erlebt. Maßt du dir nun schon an das Recht auf Trauer und Schmerz gepachtet zu haben Xinglu?“&lt;br /&gt;
Und plötzlich landete direkt hinter [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] ein großer [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]], von dessen Federkleid sich ein paar rote Federn lösten und langsam um das Mädchen herum zu Boden glitten. Beim Anblick dieser Federn schossen dem Mädchen nur noch mehr Tränen in die Augen und sie befürchtete, dass ihr Kopf ihr einen Streich spielen würde, denn diese Federn würde sie überall wiedererkennen.&lt;br /&gt;
„Bist du so verbittert Xinglu, dass du nicht einmal erkennst, dass dieses Mädchen erst einige wenige Sommer alt ist, aber durch das Leben und die Reise in der Natur viel schneller gealtert und gewachsen ist? Erkennst du nicht, was du vor dir siehst?“&lt;br /&gt;
„[[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Zhu Que]]… worauf willst du hinaus? Erklär dich, wenn du dich schon einmal zu uns auf den Boden herablässt!“ Donnerte der Schatten abermals entgegen.&lt;br /&gt;
„Die Natur selber hat [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] auf ihrer Reise geholfen und sie wachsen lassen, um sie auf das kommende vorzubereiten. Willst du als Wächter und Aspekt dich nun gegen den Willen der Natur stellen?“&lt;br /&gt;
Ein tiefes Rauschen war zu hören, als der Schatten sich zu [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] hinab beugte und zielsicher ihrem Gesicht entgegen atmete und sie näher betrachtete. Hätte das Mädchen dies normalerweise als sehr unangenehm empfunden und sich scheu weggedreht, so blieb sie wie angewurzelt stehen und betrachtete sich stattdessen ebenfalls eingehend.&lt;br /&gt;
Sie hatte vor Wochen, vielleicht vor Monaten sogar aufgehört sich selber zu betrachten und so war ihr nie aufgefallen, dass ihr Körper in ihren einstmals kindlichen Augen riesige Züge angenommen hatte. Sie war stark gewachsen, hatte wahrscheinlich Kigiku eingeholt und noch ein wenig weiter gewachsen. Unter ihrer Jacke wölbten sich zwei Hügel nach außen, deren Maße wohl noch wachsen würden, wenn sie sich wieder einigermaßen ernähren würde. Auch ihr Haar war immer länger geworden und glich der goldenen Mähne eines Löwen. War sie vor ihrer Reise noch ein normales 10 Jahre altes Mädchen gewesen, so glich ihre Statur nun mehr der einer 15jährigen.&lt;br /&gt;
Sie kam aus dem Staunen nicht mehr heraus und verlor ob dieser Erkenntnis auch für einen kurzen Moment den Gedankengang, der ihr zuvor die Tränen in die Augen getrieben hatte. Aber dann brachte ihn eine rote Feder, die direkt vor ihren Füßen lag, wieder zurück.&lt;br /&gt;
„Du bist doch der kleine rote [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]] oder? Du lebst?“ Hauchte sie mit nach oben gerichteten Gesicht dem Kopf des gewaltigen [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]]s entgegen, der hinter ihr saß und dessen Oberkörper über ihr aufragte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===11. Kapitel===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Ja [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] ich lebe.“ Antwortete der [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]] mit sanfter Stimme, so dass [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] fast der Meinung war ein Lächeln auf dem weit entfernten Gesicht erkennen zu können.&lt;br /&gt;
„Nicht nur ergreifst auch noch du Partei für diese Kreatur, sondern du kennst sie auch noch [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Zhu Que]]? Was geht hier vor?!“ Schaltete sich die schwarze [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Schildkröte]] erneut ein und der große [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]] holte tief Luft, um zu einer Erklärung anzusetzen.&lt;br /&gt;
„Dass ihr es nicht vernommen habt, wundert mich nicht, aber vor fast einem Jahr vernahm ich die Klagen eines kleinen Baches weit im Westen. Als ich mich ihm näherte und ihn fragte, was es mit seinen traurigen Worten auf sich habe, erzählte er mir von seinem Fehler. Er habe, so berichtete er mir, in dem Versuch ein kleines Mädchen mit blondem Haar aufzumuntern einen alten Wanderer zu dieser gelockt, damit dieser sie mit seinen Geschichten aufmuntern könne. Als der Wanderer dem Mädchen von dem Waldgott erzählte, schnappte dieses sich seine Sachen und lief los, um den Waldgott zu finden und um Hilfe zu bitten. Aber wie sollte ein kleines Mädchen alleine überleben?&lt;br /&gt;
Ich beschloss also dem Bach zu helfen und dem Mädchen beizustehen. So begleitete ich [[Wichtige_Personen_in_Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]], das Mädchen aus der Geschichte des Baches, als kleiner [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]] und lehrte sie durch mein Beispiel vom Leben in der Natur.&lt;br /&gt;
Als der Herbst kam und die Zeit meiner Herrschaft sich dem Ende entgegen neigte, traf ich [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Bai Hu]] und bat ihn mir zu helfen. Fortan übernahm er es [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] zu begleiten, nachdem wir es so haben aussehen lassen als ob ich durch die Krallen [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Bai Hu]]’s gestorben wäre.&lt;br /&gt;
Während wir uns aber um [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] kümmerten, bemühte sich die Natur selber ebenfalls um [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]], half ihr beim Wachsen, beim Verstehen und beim Leben. Schon bald hätte sie uns nicht mehr gebraucht, aber wir waren zu neugierig auf das, was kommen könnte.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lange Zeit herrschte Stille, während der Schatten [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] eingehend musterte. Schließlich aber erhob er die Stimme, deren Worte er scheinbar direkt an [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] richtete.&lt;br /&gt;
„Würde ich dich am liebsten auf der Stelle zertreten für den Verstoß gegen mein Urteil, für die Schritte auf dem Boden meines Haines und für die Anmaßung, in der sich jene zwei auf deine Seite stellten und dich beschützten, so kann ich doch das Wirken der Natur an und in dir sehen.&lt;br /&gt;
Nun stelle ich dir also folgende Frage: Würdest du das Dorf, deren Bewohner dir in der letzten Woche Obdach gewährten, verlassen und zulassen, dass ich es mitsamt seiner Bewohner vernichte, wenn ich dafür deine Schwester Kigiku heile?“&lt;br /&gt;
[[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]]s Augen weiteten sich bei diesem Angebot genau so sehr wie sich die Augen des [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]]s und des [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]]s vor Wut verengten. Beide waren außer sich vor Zorn über die Hinterlist der Worte ihres Gottes, aber keiner von beiden hatte das Recht den Mund zu öffnen.&lt;br /&gt;
„Woher weißt du von Kigiku?“ Antwortete [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] stockend, woraufhin der Schatten lediglich tiefkehlig lachte.&lt;br /&gt;
„Ich weiß viele Dinge. Nun aber entscheide dich und lass dich nicht davon einnehmen, dass du deine Schwester nicht mehr lebendig antreffen würdest, wenn du dich jetzt auf den Rückweg begibst.“ Woraufhin der Schatten erneut lachte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===12. Kapitel===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Immer mehr Tränen schossen [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] in die Augen, ließen diese nach und nach überquellen und liefen dann eine nach der anderen die Wangen des Mädchens hinab, bis sie sich von diesen lösten und gen Boden fielen. Die kommende Entscheidung war die schwerste, die sie jemals hatte treffen müssen und es war der erste Moment, in dem sie ihre Reise in Frage stellte.&lt;br /&gt;
„Ich… Die Menschen sollen leben.“ Brachte sie schluchzend hervor und sah gleichzeitig ihre kranke Schwester vor ihren Augen, deren endgültiges Todesurteil sie nun unterschrieben hatte und die sie wohl nie wieder sehen würde.&lt;br /&gt;
„Was?!? Du maßt es dir an…?!?“ Donnerte die Stimme des Schattens wieder hervor, wurde aber von [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Bai Hu]] abrupt unterbrochen.&lt;br /&gt;
„Sie hat sich entschieden Xinglu. Hör auf mit deinen Spielen und sieh ein, dass du dich geirrt hast.“&lt;br /&gt;
„Gut, ich stehe zu meinem Wort. Aber ich habe nirgends von dem Leben des Mädchens geredet. Sie hat sich meinem Urteil entgegen gestellt und muss nun die Konsequenzen tragen!“&lt;br /&gt;
Schreckhaft atmete [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] ein und schaute mit geweiteten Augen auf den Schatten vor sich.&lt;br /&gt;
„Aber ich darf nicht ohne Weiteres nehmen, was die Natur gewährt hat… Also wirst du dir dein Leben verdienen müssen kleines Mädchen. Schließe die Augen und lass mich sehen, ob der Geist der Natur wirklich in deinen Knochen steckt.“&lt;br /&gt;
Und so sehr [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] auch dagegen ankämpfte, ihre Augenlider schoben sich unweigerlich vor ihre Pupillen und schon bald verschwammen die Bilder vor ihren Augen und die Gedanken in ihrem Kopf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie spürte weiches feuchtes Gras zwischen ihren blanken Zehen und eine Eule schickte ihren Ruf durch die Luft vorbei an ihren Ohren. Als sie die Augen langsam öffnete, sah sie sich inmitten eines großen Waldes stehen, deren Bäume genauso wie der Wald selber kein sichtbares Ende zu haben schienen. Alles an dem Wald wirkte merkwürdig urtümlich und erinnerte sie an die riesigen Bäume, die sie in der Nähe des Wasserfalls und des Haines gesehen hatte.&lt;br /&gt;
Erneut riss sie der Schrei der Eule aus den Gedanken und ließ in diesen Platz genug für die Erkenntnis, dass die Sonne gerade untergegangen war und die Schatten im Wald immer mehr die Oberhand gewannen.&lt;br /&gt;
Und dann spürte sie es, eine Präsenz im Schatten und der Blick unsichtbarer Augen auf ihrem Rücken. Die feinen Härchen auf ihrem Nacken stellten sich auf, sie machte einen zaghaften Schritt nach hinten und drehte sich dann plötzlich herum um loszurennen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===13. Kapitel===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Wind pfiff ihr ins Gesicht, sauste ihr um die Ohren und ließ den Klang seiner Stimme in diesen erklingen. Immer wieder schlugen ihr kleinere Äste, die sie nicht rechtzeitig bemerkt hatte, gegen den Körper und hinterließen an diesem immer mehr kleine Schnitte aus denen schon bald feine Bluttropfen hervorquollen. Schneller und schneller lief [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] durch den dunklen Wald, der sein wunderschönes Kleid abgelegt hatte und ihr nun seine dunkle und gefährliche Seite zeigte.&lt;br /&gt;
Wie konnte dies nur derselbe Wald, derselbe Ort sein, der sie mit den ersten Bildern verzaubert hatte? Fragte sie sich, als sie sich in Sicherheit wähnend an einen Baum lehnte und umschaute. Schon seit einiger Zeit hatte sie die Präsenz in ihrem Rücken nicht mehr gespürt. Sollte sie dieses Etwas wirklich abgehängt haben? Sie schaute sich nervös um, ließ den Blick ihrer Augen durch die Dunkelheit wandern und versuchte ihr pochendes Herz zu beruhigen. Es war schwer in der Dunkelheit überhaupt etwas auszumachen und immer wieder machte ihr Herz einen furchtsamen Sprung, wenn die Schatten der Bäume ihr obskure Wesen, die mit langen feingliedrigen Armen in der Dunkelheit zu tanzen schienen, vorspielten.&lt;br /&gt;
Plötzlich blitzte in der Dunkelheit etwas auf. Noch bevor sich die Härchen auf ihrem Nacken aufstellen konnten, war sie schon wieder los gerannt und hetzte durch den Wald. Das Blut, das sich in der kurzen Zeit der Rast auf ihrer Haut gesammelt hatte, wurde vom Gegenwind weggeweht und hinterließ eine feine rote Spur, der man viel zu leicht folgen konnte.&lt;br /&gt;
Wie sollte sie nur dem Schrecken, der mit Sicherheit den Tod bringen würde, entkommen? Wie sollte sie den Anbruch des Tages und das erste Licht, das die Schatten vertreiben würde, nur wieder erleben? Und wie sollte auch nur ein Mensch in dieser schrecklichen Umgebung überleben können?&lt;br /&gt;
Völlig außer Atem rannte das Mädchen dennoch weiter. Immer, wenn sie die Gefahr gegen einen Baum zu laufen ignorierend einen Blick über die Schulter warf, konnte sie einen formlosen Schatten im Schatten sehen, der der blutigen Spur folgte. Nein sie wunderte sich nicht mehr, dass die Menschen sich vor dieser Umgebung fürchteten und die Natur verändern wollten, um in ihr zu überleben. In dieser schrecklichen Umgebung würden sie nie anders überleben können!&lt;br /&gt;
„Vieles, das auf den ersten Blick schrecklich wirkt, ist nur ungewohnt für die Augen.“&lt;br /&gt;
Ertönte plötzlich die raue Stimme des alten Mannes in ihrem Kopf und sie erinnerte sich an die vielen Stunden, in denen er ihr eigentlich nur von der Natur erzählte.&lt;br /&gt;
„ Ein Wolf tötet nicht, weil er grausam sein möchte. Ein Wolf tötet, weil er überleben will. Der Wille zu Überleben ist das, was uns alle – selbst die Pflanzen – vereint.“&lt;br /&gt;
Aber dieses Ding, was auch immer es ist, ist böse! Das konnte sie deutlich spüren. Sie konnte spüren wie es Millimeter um Millimeter näher kam, sich wieder zurückfallen ließ und dann wieder langsam näher kam. Und das alles nur, um mit ihr zu spielen, um ihr den Schrecken in Mark und Bein zu jagen!&lt;br /&gt;
„Wahre Boshaftigkeit gibt es in der Natur nicht. Sie ist eine Erfindung der Menschen, um die Natur zu verteufeln.“&lt;br /&gt;
Aber sie konnte das Böse in diesem Ding eindeutig spüren. Und inmitten dieser schrecklichen Umgebung war niemand, der ihr helfen konnte. Sie war alleine.&lt;br /&gt;
„Niemals bist du alleine. Stets wirst du einen Baum, eine Blume oder zumindest einen Grashalm in der Nähe finden. Deine Mutter wird immer da sein und dich beschützen.“&lt;br /&gt;
Und auf einmal blieb [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] stehen. Langsam drehte sie sich zur Seite und legte die Stirn gegen die Rinde eines der riesigen Bäume. Wie hatte sie nur diese sanften Riesen verteufeln können? Wie hatte sie nur diese Umgebung als schrecklich bezeichnen können?&lt;br /&gt;
Sie schloss die Augen und wartete auf die Schritte, die sich sicher bald nähern und ihren Tod bedeuten würden. Aber sie würde nicht mehr rennen. Sie vertraute auf ihre Mutter und legte ihr Leben in deren Arme.&lt;br /&gt;
Und dann hörte sie ein leises Flüstern.&lt;br /&gt;
„Wie sich die Arme an mich lehnt. Oh du Arme, hör auf zu weinen.“&lt;br /&gt;
„Das sind keine Tränen, das ist Blut. Bist du zu hölzern geworden um den Unterschied zu merken?“&lt;br /&gt;
„Sie blutet? Warum denn nur?“&lt;br /&gt;
„Weil selbst kleine Äste die weiche Haut zerschneiden können.“&lt;br /&gt;
„Schau nur wie sie zittert.“&lt;br /&gt;
„Wie gerne würde ich ihr helfen.“&lt;br /&gt;
„Ich auch.“&lt;br /&gt;
„Ich auch.“&lt;br /&gt;
„Aber sie kann uns nicht hören.“&lt;br /&gt;
„Wir können sie nicht trösten.“&lt;br /&gt;
„Wir können sie nicht beschützen.“&lt;br /&gt;
„Würde sie uns nur hören können.“&lt;br /&gt;
„Wieso kann sie uns nicht hören?“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Ich kann euch hören!“ Schrie [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] mit all ihrer Kraft. „Bitte helft mir!“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Sie kann uns hören?“&lt;br /&gt;
„Sie möchte unsere Hilfe?“&lt;br /&gt;
„Wie lange ist es her?“&lt;br /&gt;
„Sollen wir singen?“&lt;br /&gt;
„Ja lasst uns singen!“&lt;br /&gt;
„Ja..Singen!“&lt;br /&gt;
Und plötzlich schwoll das Flüstern, war es zuerst noch leise und kaum zu hören gewesen, immer weiter an, gewann an Stärke und glich schon bald einem Orkan aus unterschiedlichen Stimmen, die durcheinander riefen. Nach und nach hörten die Stimmen auf zu rufen und fingen stattdessen an leise zu summen. Das Summen wurde immer lauter, übertönte schließlich die letzten Stimmen und brachte mit seinen tiefen Tönen [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]]s Innere sanft zum vibrieren.&lt;br /&gt;
Eine tiefe und warme Stimme erschallte, sang von den Strahlen der Sonne und den Tränen des Mondes und plötzlich setzten alle Stimmen in dieses Lied mit ein.&lt;br /&gt;
Es war das Lied der Schöpfung, die Erzählungen des ersten Baumes, der als Knospe miterlebt hatte wie Mond und Sonne von den Göttern auseinander gerissen wurden und fortan nie wieder zusammen sein und zugleich erstrahlen durften. Um wenigstens die Wärme des anderen und dessen Spiegelbild für wenige Momente zu erhaschen, nachdem dieser schwinden musste, erschufen die Zwei die Natur und die Wärme der Sonnenstrahlen sowie die Liebe in den Mondtränen hauchten der kargen Erde Leben ein.&lt;br /&gt;
Der Erste aber, der stark genug gewesen war vor all diesem bereits als Knospe den Boden zu durchbrechen, wuchs und wuchs bis er groß und prächtig war. Er war der Stärkste von allen und schließlich hob ihn der Mond aus der Erde und gab ihm die Fähigkeit zu wandern. So wurde der Erste als Xinglu, der Wanderer, bekannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Sie ist eingeschlafen.“&lt;br /&gt;
„Sie ist sicher.“&lt;br /&gt;
„Der Schatten ist fort.“&lt;br /&gt;
Das Flüstern der Bäume, sehr zaghaft und leise um das Mädchen nicht zu wecken, flog einige Zeit später dem Winde gleich wieder durch die Luft.&lt;br /&gt;
„Sie muss zurück.“&lt;br /&gt;
„Ja das muss sie.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===14. Kapitel===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Hört ihr das? Sie singen! Sie singen für das Mädchen, sie singen für [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]]!“ Stellte die große [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Schildkröte]] fassungslos fest, während sie sich im Kreis drehte und dem Lied der Bäume lauschte.&lt;br /&gt;
Das Geräusch des schabenden Panzers zusammen mit den Worten aus tiefer Kehle drangen durch die Schleier des Schlafes und holten [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] aus diesem empor.&lt;br /&gt;
„Sie kommt zu sich. Sie hat überlebt!“ Ertönte die Stimme des [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]]s ganz nah vor [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]]s Gesicht. Und als sie die Augen öffnete, sah sie die Gesichter des [Geschichte von Taki#Der rote Vogel - Suzaku|Vogel]]s und des [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]]s dicht über ihrem eigenen schweben und sie mit besorgten Blicken anschauten, bevor sie anfingen breit zu lächeln.&lt;br /&gt;
„Wo bin ich?“ Murmelte sie schlaftrunken, während sie sich den Schlaf aus den Augen rieb.&lt;br /&gt;
„Du bist im Hain des Waldgottes. Du hast geschlafen und wurdest im Traum auf die Probe gestellt.“&lt;br /&gt;
Antwortete [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Bai Hu]], der sich mit einem langgestreckten Seufzer anscheinend nach einer halben Ewigkeit wieder legte und sich wohlig streckte.&lt;br /&gt;
„Habe ich bestanden?“&lt;br /&gt;
[[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Zhu Que]] öffnete den Schnabel, anscheinend um antworten zu wollen, aber die tiefe Stimme Xinglu’s unterbrach ihn.&lt;br /&gt;
„Du hast mehr als das.“ Der riesige Schatten bewegte sich zum ersten Mal, seitdem [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] im Hain war, und schob sich langsam in das fahle Licht des Mondes.&lt;br /&gt;
„Niemals hätte ich erwartet, dass sie für dich singen würden. Niemals hätte ich erwartet, dass sie dieses Lied anstimmen würden.“&lt;br /&gt;
Murmelte das Wesen, dessen Körperbau dem eines Menschen glich, nur glichen Hände und Füße mehr einer Mischung aus Menschenhand und Bärentatze und die Haut schien aus einer rissigen und vor Alter schon schwarz gewordenen Baumrinde zu bestehen. Das Gesicht schließlich war dem eines Hirsches nachempfunden, nur dass sich Flechten aus großen Baumblättern vom Kopf über die Schultern des Wesens ergossen.&lt;br /&gt;
„Sie sangen von dir nicht wahr?“ Fragte [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] das Wesen, dessen große Augen von großer Trauer sprachen.&lt;br /&gt;
„Ja. Ich habe dieses Lied geschrieben und es einem jeden Baum früher vorgesungen, wenn er noch klein und schwach war. Das Lied half ihnen zu wachsen und den Gezeiten zu widerstehen, so dass sie fast so groß wurden wie ich einst. Deswegen nennt man es auch das Baumlied. Früher kannte es ein jeder Baum.“&lt;br /&gt;
„Deswegen sind die Bäume in der Nähe des Haines also so groß und der Winter dem Hain so fern!“&lt;br /&gt;
„Früher waren alle Bäume so groß. Damals wanderte der Wanderer noch jeden Tag über die Erde und sang zu jedem Baum.“ Mischte sich eine raue Stimme plötzlich ein und alle, egal ob Mensch, Tier oder Gott wandten dem Ursprung der Stimme den Kopf zu.&lt;br /&gt;
Ein alter Mann kam mit hinkenden Schritten über die Wiese dem See und der Insel entgegen und winkte dem Mädchen entgegen, das die Augen vor Staunen weit aufgerissen hatte.&lt;br /&gt;
„Du? Was machst du denn hier?“ Rief sie ihm entgegen. Anstatt aber eine Antwort des Mannes zu erhalten, erklang die Stimme des Waldgottes.&lt;br /&gt;
„[[Geschichte von Taki#Der blaue Drache – Seiryu|Quing Long]]. Jetzt wundert mich gar nichts mehr. Hast du [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] beigebracht zu den Bäumen zu sprechen?“&lt;br /&gt;
„Ich habe ihr lediglich von der Natur erzählt Xinglu. Alles Weitere hat sie selber erlernt.“&lt;br /&gt;
„[[Geschichte von Taki#Der blaue Drache – Seiryu|Quing Long]]?“ Verwirrt schaute [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] zwischen dem Alten und Xinglu hin und her.&lt;br /&gt;
Auf dem Gesicht des Alten aber, der am nahen Ufer des Sees angelangt war, bildete sich ein Lächeln und plötzlich erhob sich an derselben Stelle, an der der Alte soeben gestanden hatte, ein großer [[Geschichte von Taki#Der blaue Drache – Seiryu|blauer Drache]] in die Luft, nur um neben Xinglu wieder zu landen.&lt;br /&gt;
„Du hast es schon immer geliebt dich zu verkleiden.“ Murmelte die [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Schildkröte]].&lt;br /&gt;
„Du musst verstehen, dass ich dir nicht die Wahrheit zeigen durfte [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]]. Ich bin der Letzte der Vier und Erster des Kreises. [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Xuan Wu]], [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Zhu Que]], [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Bai Hu]] und ich, [[Geschichte von Taki#Der blaue Drache – Seiryu|Quing Long]] sind die 4 Wächter des Waldgottes und die ersten der Tiere, zu denen er wie zu den Bäumen sang. Ein jeder von uns ist die Inkarnation einer der Jahreszeiten. Ich bin der Frühling, [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Zhu Que]] ist der Sommer, [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Bai Hu]] ist der Herbst und [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Xuan Wu]] ist der Winter. Einst wandelten wir an der Seite Xinglu’s über die Erde. Als er sich aber veränderte, wandten drei von uns ihm den Rücken zu und nur[[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Xuan Wu]] blieb bei ihm.“&lt;br /&gt;
„Aber was habe ich damit zu tun? Ich wollte doch nur Kigiku retten.“&lt;br /&gt;
„Und in diesem einfach Streben hast du es geschafft mich an die Anfänge und das Gute in euch Menschen zu erinnern. Ich war es, der dich im Wald der Träume gejagt hat und hätten dir die Bäume nicht geholfen, so hätte dein Herz schließlich vor Angst aufgehört zu schlagen. Als aber die Bäume anfingen zu singen, da erinnerte ich mich. Sie sangen aber nicht nur von mir, sondern auch von dir. Sie sangen davon wie viel Angst du in der Dunkelheit hast, was für einen Weg du zurücklegen musstest und wie gerne sie dir helfen würden. Und mit jedem Wort verflog mein Hass und ich fing an euch Menschen zu verstehen.“&lt;br /&gt;
„Ich habe gar nicht gehört, dass sie von mir sangen. Hat diese wunderschöne tiefe Stimme etwa auch über mich gesungen?“&lt;br /&gt;
„Wunderschöne tiefe Stimme?“ Schaltete sich [[Geschichte von Taki#Der blaue Drache – Seiryu|Quing Long]] plötzlich ein und wechselte einige Blicke mit den drei anderen, während Xinglu die violetten Augen geschlossen hatte.&lt;br /&gt;
„Sie hat dich singen hören Xinglu? Wie ist das möglich? Du hast schon so lange nicht mehr gesungen.“ Brummte [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Bai Hu]] verdutzt.&lt;br /&gt;
„Sie erinnern sich noch immer daran wie ich zu ihnen sang. Und aus der Erinnerung heraus haben sie meine Stimme scheinbar beschworen. Es ist zu lange her, dass ich zu ihnen gesungen haben, und ich habe kein Recht zu ihnen zu singen bei all dem, was ich getan habe.“&lt;br /&gt;
„Das stimmt nicht! Sie reden stets miteinander und die ältesten von ihnen erzählen den jüngeren von deinem Lied. Sie kennen es alle und werden es nie vergessen.“&lt;br /&gt;
„Mir fehlt aber die Kraft zum Wandern. Hass und Zorn haben meine Beine schwer werden lassen.“&lt;br /&gt;
Er wandte sich von dem weißen [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] ab und dem Mädchen zu.&lt;br /&gt;
„Nein ich hörte keine tiefe Stimme, sondern eine hohe. Ich hörte die Stimme eines jungen [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Drachen]]n, der mich furchtlos anbrüllte. Die Bäume sangen von dem gelben Schuppenkleid des [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Drachen]]n und von der Wärme im Herzen dieses Wesens.&lt;br /&gt;
[[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] sie sangen von dir und es war so viel Wahrheit in ihren Worten, die ich erst jetzt vernehmen konnte.“&lt;br /&gt;
„Warum guckst du so traurig Xinglu? Was hast du vor? Was hat das zu bedeuten?“&lt;br /&gt;
Fragte das Mädchen nun sichtlich besorgt um den Waldgott.&lt;br /&gt;
„Es ist Zeit für mich das Geschenk, das mir der Mond einst gab, zurück zu geben. Ich habe meine Pflicht gegenüber meinen Brüdern und Schwestern vergessen und sie zu lange warten lassen. Ich sehne mich nach Ruhe [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]].“&lt;br /&gt;
Die Züge des Wesens erhellten sich und die Risse in der dunklen Rinde schlossen sich immer mehr.&lt;br /&gt;
„Die Zeit des Wanderers ist vorbei. Zu lange habe ich mich dagegen gewehrt einzusehen, dass die Welt mich nicht mehr braucht. Es ist nun an der Zeit, dass die Jüngeren auf sich aufpassen. Vieles wird sich verändern, aber wenn ich höre wie die Bäume für dich singen, so bin ich mir sicher, dass es nicht nur schlecht sein wird.“&lt;br /&gt;
„Willst du uns wirklich verlassen Xinglu? Was sollen wir ohne dich machen? Was sollen wir alleine machen?“ Rief [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Zhu Que]] mit Trauer in der Stimme.&lt;br /&gt;
„Helft dem gelben [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Drachen]]n bei der Wahrung dessen, was wir einst zusammen auf unseren Reisen verbreiteten. Natürlich nur, wenn du willst [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]].“&lt;br /&gt;
Das Mädchen schaute in die großen violetten Augen und auf die immer heller werdende Rinde, durch die von Minute zu Minute mehr Leben zu pulsieren schien.&lt;br /&gt;
„Was genau meinst du?“&lt;br /&gt;
„Vieles, was einst gut war, ist zerstört. Du hast mir aber gezeigt, dass nicht alles zerstört ist. Ich frage mich, ob sich Sonne und Mond so fühlten, als sie mich erblickten und das Leben erschufen….&lt;br /&gt;
Ich werde das Wandern aufgeben und wieder nur ein Baum sein, ein Baum der mit seinen Brüdern singt. Gerne werde ich von dem kleinen Mädchen singen, das zum [[Geschichte von Taki#Der_Gelbe_Drache|gelben Drachen]] wurde, der den Beginn einer neuen Zeit darstellt.&lt;br /&gt;
Ich würde gerne dabei zusehen, wie ein kleines Mädchen die Wunden, die ein alter Baum geschlagen hat, schließt und dabei hilft, dass wieder mehr Menschen das Lied der Bäume hören.“&lt;br /&gt;
[[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] konnte die Trauer in dem Wesen vor sich so deutlich spüren, dass es ihr die Sprache verschlug. Aber nicht nur Trauer, sondern auch Freude über die Erlösung konnte sie spüren. Es hatte nicht lange gedauert bis ihre Augen sich mit Tränen gefüllt hatten, so dass sie lediglich nicken konnte.&lt;br /&gt;
Der Waldgott lächelte sie voller Wärme an und streckte sich dann zu seiner vollen Größe aus. Ein wohliges Seufzen entfuhr ihm, als die alten Glieder sich zum beinahe letzten Mal bewegten und er sich mit stummen Gesten von seinen vier Freunden verabschiedete, die auf ihre Art viel treuer waren als er es je bis zu diesem Moment vermutet hatte. Dann legte er die letzten Schritte bis zum Mittelpunkt der kleinen Insel zurück, streckte sich erneut und seufzte dabei langgezogen.&lt;br /&gt;
Ein Rascheln und Rauschen war zu hören, als sich riesige Wurzeln in den Boden gruben und gewaltige Äste in die Höhe streckten. So schnell geschah alles, dass nur wenige Momente später sich dort, wo noch eben die Gestalt des Waldgottes gestanden hatte, ein gewaltiger Baum in die Höhe streckte und seine riesigen Äste weit über den See hängen ließ. Das gewaltige Blätterdach des Baumes erstreckte sich über den gesamten Hain und schützte diesen gleich einer Decke.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Epilog===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So verlor der Waldgott seinen Namen und war wieder nur der Erste. Im selben Moment aber erschallte zum ersten Mal seit langer Zeit die tiefe Stimme des Waldgottes und sang begleitet von vielen seiner Brüder das Lied des gelben [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Drache]]ns, so wie es hier geschrieben steht.&lt;br /&gt;
Lieder aber sind die älteste Form des Übernatürlichen und oft findet man in ihnen bereits einen Teil der Zukunft beschrieben. So erfuhr der kleine Bach, an dem das Lied begann, davon wie [[Geschichte von Taki#Der gelbe Drache|Hiwa]] begleitet von [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Zhu Que]], [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Bai Hu]], [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Xuan Wu]] und [[Geschichte von Taki#Der blaue Drache – Seiryu|Quing Long]] in das Dorf am Rand des großen Waldes kam und sowohl von dem Waldgott als auch von dessen Bedauern erzählten. Die Dorfbewohner hörten gerne den Geschichten dieser ungleichen Gruppe zu, ließen sich von diesen verzaubern und wollten alsbald den riesigen Baum selber sehen. Manche von ihnen blieben dort, andere verließen den Ort wieder, nur um von dessen Pracht zu erzählen.&lt;br /&gt;
So gründete sich schon bald unter dem schützenden Dach des Waldgottes ein kleines Dorf. Die vier Wächter, die es nun als Aufgabe ansahen neben dem Waldgott auch noch das Dorf und [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] zu beschützen, blieben bei den Menschen und halfen dem Mädchen dabei zu beschützen, zu trösten, zu beruhigen, zu lenken und vor allem zu erzählen und zu singen.&lt;br /&gt;
Zwei Jahre später, als die ersten Schneeflocken vom Himmel fielen und die mittlerweile zur jungen Frau herangewachsene [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] an die stürmische Nacht erinnerten, in der sie zum ersten Mal von dieser Welt erfuhr, wenn auch nur reichlich verwirrende Bruchstücke, stapfte eine vermummte Gestalt den schmalen von den Bewohnern angelegten Weg zum Hain empor.&lt;br /&gt;
Eine helle Stimme, ihr merkwürdig bekannt aber doch in den Wirren der Erinnerungen verloren, riss [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] aus den Erinnerungen und ließ sie von ihrem Platz am Rande des Sees aus in die Richtung der Gestalt sehen. Ihre Augen weiteten sich und füllten sich als bald mit Tränen, während ihre Füße über den von feinen Schneeflocken bedeckten Boden regelrecht flogen und sie in die weit geöffneten Arme der ihr entgegenlaufenden Kigiku trugen.&lt;br /&gt;
Der Bach plätscherte fröhlich, als er von der Wiedervereinigung der Schwestern hörte und weigerte sich im kommenden Winter vehement dagegen zu erstarren und einzufrieren, so groß war seine Freude. Erst die tiefe Stimme des Waldgottes aus der Ferne sorgte dafür, dass er sich beruhigte und als der Bach langsam erstarrte und für den Winter einschlief, freute sich der Waldgott über jenes letzte Geschenk, das er den Menschen und besonders seiner [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] geben konnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Wichtige Personen und Wesen aus Legenden und Sagen=&lt;br /&gt;
Hier sind wichtige Personen aus der Geschichte oder Legenden/Sagen von Takigakure aufgelistet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Dorfoberhäupter [[Takigakure]]s===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Ieyasu Kagetoya====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ieyasu Kagetoya das erste große [[Dorfoberhaupt|Oberhaupt des Dorfes]] [[Takigakure]]. Nach dem Fall [[Geschichte_von_Taki#Kakuzu|Kakuzus]] bei dem der gesamte damalige Ältestenrat verstarb, übernahm er nicht nur die Macht im [[Gesellschaft_in_Taki#Kagetoya|Kagetoya]] -Clan sondern auch im Dorf selbst.&lt;br /&gt;
Er galt als mächtiger Shinobi und entsprechend dem Ruf der [[Gesellschaft_in_Taki#Kagetoya|Kagetoya]] als großartiger Krieger. &lt;br /&gt;
Durch seine Autorität und auch teilweise durch Furcht vor seiner Rache stellte er einen sehr wackeligen Frieden in [[Takigakure]] her.&lt;br /&gt;
Er führte damals die grundlegende Struktur des heutigen Militärs in [[Takigakure]] ein, auch wenn dieses im Laufe der vielen Dynastien überarbeitet wurde, ist es grundlegend immer noch das System nach dem die [[Gesellschaft_in_Taki#Kagetoya|Kagetoya]] Krieg führen und sich organisieren.&lt;br /&gt;
Der [[Gesellschaft_in_Taki#Kagetoya|Kagetoya]] galt als streng, aufbrausend und ein wenig tyrannisch außerdem erzählt man sich das er ein begabter, wenn auch gerne riskant agierender, Stratege sei was letztlich zu seinem Sturz führte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Shingen Shiazu====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Shingen Shiazu, das zweite große [[Dorfoberhaupt|Oberhaupt des Dorfes]] [[Takigakure]], galt ebenso wie sein Vorgänger [[Geschichte_von_Taki#Ieyasu_Kagetoya|Ieyasu Kagetoya]] als begabter Shinobi und Stratege.&lt;br /&gt;
Jedoch hatte er dem Plan des Kagetoyas eine ganze Kompanie zu opfern widersprochen, als diese dann nicht nur überlebte sondern die Schlacht auch noch gewann schlug er sich auf die Seite der [[Gesellschaft_in_Taki#Fuyou|Fuyou]], deren Oberhaupt das Kommando über die folgende Kompanie hatte, was dazu führte das [[Geschichte_von_Taki#Ieyasu_Kagetoya|Ieyasu Kagetoya]] noch auf dem Schlachtfeld zum Selbstmord gezwungen wurde, um seine Ehre wieder reinzuwaschen.&lt;br /&gt;
Mit der Unterstützung der [[Gesellschaft_in_Taki#Fuyou|Fuyou]] und einiger jüngerer Clans wurde er dann zum zweiten Oberhaupt Takigakures erklärt. &lt;br /&gt;
Er erklärte die [[Geschichte_von_Taki#Ieyasu_Kagetoya|Ieyasu Kagetoya]] jedoch nicht zu Verrätern und ließ die Ehre der Familie unangetastet.&lt;br /&gt;
Shingen trat er kurz nach dem Bluterbenkrieg von seinem Amt zurück, da er sich in einer Schlacht schwer verletzt hatte und langsam alt wurde. Er galt in seiner Amtszeit zwar als strenges aber faires Oberhaupt, der stets jeden Vorschlag anhörte, bevor er seine Entscheidung traf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Mifune Ashura====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mifune Ashura war das dritte [[Dorfoberhaupt|Oberhaupt]] Takigakures und das erste das nicht aus einer der Gründerfamilien stammte.&lt;br /&gt;
Er war ein Veteran des Krieges, der sich in vielen Schlachten als großer Anführer bewährt hatte, vor allem durch die Tatsache das seine Truppen stets ihre Position gehalten hatten sowie geringere Verluste aufwiesen.&lt;br /&gt;
Jedoch hatte der Krieg ihn zu einem paranoiden Mann gemacht, er verschärfte die Sicherheitskontrollen und die Verteidigungssysteme von [[Takigakure]] erheblich. Auf seinen Wunsch wurde eine Kampagne gestartet, die die Bevölkerung davon überzeugte das man Ausländern nicht trauen könne und das die Abschottung von außen der einzige Schutz vor Eroberung wurde.&lt;br /&gt;
Dies hatte auch Erfolg, [[Takigakure]] igelte sich ein und sah alles als Bedrohung an, was zu allgemeiner Aufrüstung im Dorf führte.&lt;br /&gt;
Zudem schwächte er die Macht der Gründerclans erheblich in dem er den Ältestenrat neu aufstellte und für niedere Clans zugänglich machte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Kessen Musou====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kessen Musou wurde nach dem überraschenden Tod [[Geschichte_von_Taki#Mifune_Ashura|Mifunes]], der scheinbar an einer Krankheit verstarb, ebenso überraschend zum neuen [[Dorfoberhaupt|Oberhaupt]] erklärt. Entgegen der Traditionen des Dorfes die Wege der alten Oberhäupter weiter zugehen, brach er damit und zum ersten Mal in der Geschichte öffnete [[Takigakure]] sich wieder nach außen. Ausländer wurden nicht länger verteufelt und argwöhnisch betrachtet, sondern willkommen geheißen und in die Dorfstruktur eingeführt.&lt;br /&gt;
Von vielen wurde Kessen Musou als wahrer Held vergöttert, da er eine unglaubliche Phase des Friedens in [[Takigakure]] einläutete, auf die man später immer noch neidisch war und sich zurück wünschte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Verräter [[Takigakure]]s===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Kakuzu====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kakuzu war einst einer der besten Shinobi des Dorfes [[Takigakure]]. So entsandte man ihn auf eine Mission den ersten Hokage, [[Geschichte_von_Konoha#vor_dem_BEK|Hashirama Senju]], zu töten, als diese jedoch scheiterte wurde er bei seiner Rückkehr ins Dorf stigmatisiert und für das Scheitern der [[Mission]] bestraft, obgleich diese sehr gefährlich war.&lt;br /&gt;
Darauf entwickelte der einst hochgelobte [[Jounin]] einen Hass auf das Dorf und tötete auf seiner Flucht nicht nur die Ältesten des Dorfes, sondern stahl das wichtigste verbotene [[Jutsu]] des Dorfes, das seit dem verloren ist. &lt;br /&gt;
Ab da an führte er ein Leben als Kopfgeldjäger und Söldner.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Nobu Gushiken====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nobu Gushiken, adoptierte Bruder des ehemaligen [[Dorfoberhaupt|Dorfoberhauptes]] [[Wichtige Personen in Taki#Wichtige_Personen_in_Taki#Muneyaki_Gushiken|Muneyaki Gushiken]], war ein ausgezeichneter Ninja des Dorfes und Mitglied der [[Einheiten_Takigakures#Tsuisekisha_.28J.C3.A4ger.29|Tsuisekisha].&lt;br /&gt;
Ebenso wie sein älterer Bruder strebte er danach Oberhaupt Takigakures wurde, jedoch wurde sein Bruder stattdessen ernannt, was den jungen Mann verbittern ließ, worauf sich die Brüder zerstritten und seine Adoption herauskam.&lt;br /&gt;
Im Angesicht der steigenden Gefahr der [[Taki_no_Kuni#Jashin_Sekte|Jashin-Sekte]] versuchte er dann einen lange gehegten Plan umzusetzen, nämlich seinen Bruder zu entführen und zu töten, wobei er es so aussehen lassen wollte als wären die [[Taki_no_Kuni#Jashin_Sekte|Jashin]]-Kultisten es gewesen.&lt;br /&gt;
Wodurch er sich ersann zum neuen [[Dorfoberhaupt]] erklärt zu werden, jedoch scheiterte sein Plan durch die Heldentat [[Wichtige_Personen_in_Taki#Shinishi_Kudo|Shinishi Kudos]] der nicht nur den Verräter beseitigte sondern auch [[Wichtige Personen in Taki#Wichtige_Personen_in_Taki#Muneyaki_Gushiken|Muneyaki]] rettete.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Wächter [[Takigakure]]s===&lt;br /&gt;
Die Wächter [[Takigakure]]s entspringen aus der Sage &amp;quot;[[Geschichte von Taki#Das Lied des gelben Drachen|Das Lied des gelben Drachen]]&amp;quot;, welche von einem mutigen kleinem Mädchen und der Entstehung von [[Takigakure]] erzählt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Der blaue Drache – Seiryu====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quing Long bietet einen durchaus beeindruckenden Anblick, wenn er sich nicht in seiner Menschengestalt fort bewegt. Gerne verbringt er seine Zeit als Eremit getarnt, um den einen oder anderen Wanderer etwas über die Natur zu erzählen und beizubringen, so wie er es einst bei dem kleinen Mädchen Hiwa getan hatte. Nur sehr selten würde sich Quing Long in seiner wahren Gestalt einem Menschen zeigen. Sein edles und geduldiges Gemüt würden ihn für offene Geister zum höchst angenehmen Gesprächspartner machen. Vorurteilslos betrachtet er jeden Menschen einzeln und nicht die Menschheit als ganzes, bevor er sich seine Meinung zu einem Individuum bildet.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der blaue Drache Quing Long steht für die Jahreszeit Frühling und somit für die Geburt und die frühe Phase jungen Lebens, seien es Pflanzen, Menschen oder Tiere.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Der rote Vogel – Suzaku====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zhu Que hat ein durchaus heiteres Wesen. Das Interesse des roten Vogels weckt man durch Gesang und Lieder. Selber trällert er gerne verschiedene Lieder und am meisten gefällt es ihm, wenn sich aus seinem Gesang und das eines Menschen ein Duett bildet. Er kann die Form eines kleinen roten als auch großen roten Vogels annehmen. In Anwesenheit oder in der Nähe von Menschen würde er stets als kleiner Vogel auftauchen, um nicht als Wächter erkannt zu werden.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der rote Vogel Zhu Que steht für die Jahreszeit Sommer und damit für den Höhepunkt des Lebens mit all den Pflanzen und Lebewesen, die im Frühling noch klein und zierlich waren. Er steht für die Reichen Geschenke, die die Natur im Sommer bringen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Der weiße Tiger – Byakko====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bai Hu ist äußerst schlau und gerissen, wie es das Bild einer Raubkatze schon immer präsentiert hat. Der weiße Tiger kann die form einer kleinen weißen Katze annehmen, um ohne größeres Aufsehen zu erregen unter Menschen zu wandeln oder sich einzelnen Wanderern zu zeigen ohne direkt erkannt werden zu wollen. Meistens nutzt er diese Form, um die Verhaltensweisen eines Individuums zu beobachten. Reden würde er in seiner Katzenform nie, selbst als Tiger ist es schwer Bai Hu viele Worte zu entlocken. Nie verliert er mehr Worte als unbedingt nötig, man würde immer nur von ihm hören, dass für alles einen Richtigen Zeitpunkt und Ort gibt, wenn man versuchen würde mehr Worte aus ihm zu locken. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der weiße Tiger Bai Hu steht für die Jahreszeit Herbst und damit als Vorbote für die härteren Monate, die im Winter folgen. Mit ihm verbindet man auch den Aspekt der Jagd, der während der Herbstmonate an Wichtigkeit zunimmt, da Pflanzen und Bäume zur Ruhe kommen und bis zum Frühling keine Früchte austragen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Die schwarze Schildkröte – Genbu====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Xuan Wu würde auf Menschen einen etwas angst einflößenden Eindruck machen. Es ist schwer zu erahnen, wie es um das derzeitige Gemüt der schwarzen Schildkröte aussieht. Obwohl Xuan Wu durch das kleine Mädchen Hiwa eines besseren belehrt wurde, was die Menschen in Bezug auf die Natur angeht, so konnte er nie wirklich seinen Argwohn gegenüber die Menschen ablegen. Immer noch sieht er die meisten Menschen als Zerstörer von Natur und Leben. Nur sehr schwer lässt er sich von der Gutherzigkeit und Naturverbundenheit eines Individuums überzeugen. Sollte man dies aber geschafft haben, so genießt man das voller Vertrauen und den Schutz der argwöhnischen Schildkröte. Natürlich stehen die Menschen [[Takigakure]]s automatisch unter seinem Schutz, da er diese als Abkömmlinge der ersten Dorfbewohner ansieht.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die schwarze Schildkröte Xuan Wu steht für die Jahreszeit Winter und damit für die Ruhe selbst, die während eines jeden Winters in der Natur einkehrt. Oftmals wird auch der Tod mit ihm in Verbindung gebracht, denn nicht alle Lebewesen überstehen den kalten Fängen des Winters.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Der gelbe Drache====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Mädchen namens Hiwa ist ein sehr naturverbundener Mensch. Sie weiß jeden Aspekt der Natur zu schätzen, achtet jede noch so kleine Lebensform und würde immer zum Wohle dieser handeln. Ihr eigenes Wohl stellt sie unter das von anderen, selbst wenn es um das Wohl fremder Menschen geht. Sie ist eine lebensfrohe Person, die sich gerne auch bei anderen Menschen aufhält. Durch ihren langen und außergewöhnlichen Aufenthalt in der Natur, ist diese zu ihrem eigentlich Zuhause geworden, etwas das man ihr auch anmerkt. Sie verbringt mehr Tage in Wäldern als unter Menschen. Man sagt ihr nach, dass sie mit Bäumen reden kann.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Hiwa gilt heute als Tod, wobei man sich dessen nie gewiss war. Man erzählt sich, dass sie eines Tages einfach im Wald verschwunden und nie wieder zurück gekehrt war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Frage-Sektion ==  &lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;mw-collapsible mw-collapsed wikitable&amp;quot; width=&amp;quot;100%&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Frage-Sektion&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
== Navigation ==&lt;br /&gt;
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		<author><name>Shinishi</name></author>
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		<title>Geschichte von Taki</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.narutorpg.de/index.php?title=Geschichte_von_Taki&amp;diff=25597"/>
		<updated>2016-03-16T07:55:56Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Shinishi: /* Kakuzu */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Auf dieser Seite findet ihr eine Übersicht über die Geschichte des Dorfes [[Takigakure]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Seit Entstehung von [[Takigakure]]==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Sengoku Jidai===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Anfang der Geschichtschreiber [[Takigakure]]s steht Sengoku Jidai, die Zeit der streitenden Reiche. Nachdem die Kunst des Ninjutsu zur Blüte seiner Macht aufgestiegen war, durchstriffen zahllose [[Clan]]s die Lande, ein jeder mit seinen eigenen Fähigkeiten und Ansichten über die Welt. Sie waren [[Söldner]], die von den Ländern bezahlt wurden und alle bisher gekannten Waffen und Armeen überflüssig machten. Diese Kraft, die vielen zunächst wie ein Segen erschien, wurde schnell zu einem Fluch als sich angeblich selbst der Himmel in blutiges Rot aufgrund der endlosen Schlachten färbte, die auf der Erde ausgetragen wurden. Als sich die zwei mächtigsten [[Clan]]s im Reich des Feuers zusammenschlossen und [[Konohagakure]] gründeten, geschah ein Umdenken in vielen Ninja[[clan]]s die diesem Beispiel folgten. Es war deutlich geworden das es keinen Sinn mehr hatte nur dem eigenen Clan Treue zu schwören: Um zu bestehen brauchte es Bündnisse mit anderen Gruppierungen. Je stärker die zu schmiedende Allianz umso mehr Macht für die Beteiligten.&amp;lt;br /&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Gründung des Dorfes - 85 Jahre vor Ende des Bluterbenkrieges===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In diesen Jahren versammelten sich vier der örtlichen Ninjaclans an dem Baum, den wir heute Taki-Baum nennen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Gesellschaft_in_Taki#Kagetoya|Kagetoya]] (Krieger), die [[Gesellschaft_in_Taki#Shiazu|Shiazu]] (Strategen), die [[Gesellschaft_in_Taki#Fuyou|Fuyou]] (Heilung) und die [[Gesellschaft_in_Taki#Nanaya|Nanaya]] (Tarnung).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie schlossen einen Pakt und schworen untereinander Treue an diesem Baum, der zu dieser Zeit noch ein gewöhnlicher war und erst Jahrzehnte später zu wahrer Berühmtheit gelangen sollte. Entgegen häufiger Annahme wurde [[Takigakure]] auf Vorschlag der [[Gesellschaft_in_Taki#Fuyou|Fuyou]] und Nanaya hin als Demokratie gegründet, da sich die verfeindeten [[Clan]]s der [[Gesellschaft_in_Taki#Kagetoya|Kagetoya]] und [[Gesellschaft_in_Taki#Shiazu|Shiazu]] auf keinen Anführer einigen konnten. [[Takigakure]] wurde vom Ältestenrat geführt, welcher aus den Anführern der jeweiligen [[Clan]]s bestand und hatte zu Beginn mit vielen Schwierigkeiten zu kämpfen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch die schier endlose Bedrohung und zahlreiche Überfälle entwickelte [[Takigakure]] bereits sehr früh fähige Verteidigungsmechanismen und Finten, mit denen sie selbst übermächtige Feinde erfolgreich abwehren konnten. Niemals gelang es einem Feind Fuß in [[Takigakure]] zu fassen und der Frieden im verborgenen Dorf machte den Rat der Ältesten leichtsinnig und überheblich.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Der Fall Kakuzu und Kagetoya-Dynastie - 65 Jahre vor Ende des Bluterbenkrieges===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Fall Kakuzu sorgte für besonderes Aufsehen im Dorf und beeinflusste es bis heute. Nachdem der Jounin Kakuzu bei einem Auftrag scheiterte der die Ermordung des ersten [[Wichtige_Personen_in_Konoha#Hokage|Hokage]]s im Sinn hatte, mit dem [[Takigakure]] im Krieg war, erfuhr er bei seiner Rückkehr eine starke Ignoranz und Ablehnung. Er wurde mit Strafen belegt, denen er sich mit unerwarteter Gewalt erfolgreich widersetzen konnte. Bei seiner Flucht kam der gesamte Ältestenrat ums Leben, was für große Debatten in den Clans sorgte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Ieyasu [[Gesellschaft_in_Taki#Kagetoya|Kagetoya]] sich zum neuen Oberhaupt erklärte, gab es niemanden der ihm zu widersprechen wagte. Mittlerweile hatten sich weitere [[Clan]]s in [[Takigakure]] angesiedelt und viele von ihnen hielten den mächtigen [[Gesellschaft_in_Taki#Kagetoya|Kagetoya]] die Treue, sodass jeder Widerspruch in einem Bürgerkrieg hätte enden können.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Der Aufstand und Shiazu-Dynastie - 28 Jahre vor Ende des Bluterbenkrieges===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Viele Jahrzehnte lang herrschte in [[Takigakure]] eine angespannte Stimmung, doch keine Seite wagte es diesen trügerischen und wackeligen Frieden zu brechen. Das Dorf hatte viele Fortschritte gemacht. Es gelang ihm seine Macht auszubauen und von Taki als offizielles Ninjadorf anerkannt zu werden. Seine Ninja sicherten nun nichtmehr einzig das Dorf, sondern das gesamte Land stand unter dem Schutz und der Verwaltung der Ninja aus [[Takigakure]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dennoch folgte das unvermeidliche erneut aus einer im Leichtsinn geborenen Handlung heraus: Als Ieyasu [[Gesellschaft_in_Taki#Kagetoya|Kagetoya]] sich in einer Schlacht dazu entschied eine Kompanie seiner Shinobi für den Sieg zu opfern, musste er die Folgen seiner Handlung am eigenen Leib spüren. Die Kompanie unter Führung von Kenshin [[Gesellschaft_in_Taki#Fuyou|Fuyou]] schaffte es entgegen aller Wahrscheinlichkeiten nicht nur zu überleben, sondern die gesamte Schlacht beinahe im Alleingang zu entscheiden. Als sie anschließend zurückkehrten, wandten sie sich offen gegen die Ninja welche sie im Stich und zum Sterben zurückgelassen hatten. Die [[Gesellschaft_in_Taki#Shiazu|Shiazu]], welche wohl nur auf eine solche Gelegenheit gewartet hatten, schlossen sich mit den [[Gesellschaft_in_Taki#Fuyou|Fuyou]] zusammen was letztlich auf den Tod [[Gesellschaft_in_Taki#Kagetoya|Kagetoya]]s und dem Ende seiner Dynastie noch auf diesem Schlachtfeld hinauslief.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Daheim in [[Takigakure]] wurde Shingen Shiazu als neues [[Dorfoberhaupt]] etabliert, mit großer Unterstützung der [[Gesellschaft_in_Taki#Fuyou|Fuyou]] und einiger jüngerer [[Clan]]s, welche sich im Laufe der Jahre um die Shiazu und [[Gesellschaft_in_Taki#Fuyou|Fuyou]] geschart hatten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unter den Shiazu änderte sich nach Aussen hin wenig, da sie an den Pfaden der [[Gesellschaft_in_Taki#Kagetoya|Kagetoya]] festhielten und diese trotz des Zwischenfalls nicht als Verräter deklarierten. Dennoch war dies das offizielle Ende des [[Clan]]s, denn während die Kagetoya mehr und mehr Verbündete in [[Takigakure]] verloren, schwand auch der [[Clan]] bis sich im folgenden Bluterbenkrieg ihre Spuren komplett verloren.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===[[Takigakure]] im Bluterbenkrieg===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während des Bürgerkrieges erlebten viele Einwohner und Ninja eine Schockphase die selbst nach dem Ende des Krieges noch viele Jahrzehnte lang anhalten sollte. Sie erkannten, das ihre Sicherheit nicht von selbst gegeben war. Obwohl es den Ninja gelang jeden Eindringling vom Dorf fern zu halten, hatte das Dorf viele Verluste und Tragödien zu beklagen, viele die heimkehrten waren nicht mehr dieselben wie vorher und erzählten erschreckende Geschichten über all die Bluterbler gegen die sie hatten kämpfen müssen.&amp;lt;br /&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Folgen des Krieges und Ashura-Dynastie - Monate nach Ende des Bluterbenkrieges===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenige Monate nach Ende des Krieges musste auch Shingen Shiazu zurücktreten, der sich in einer der letzten großen Schlachten schwere Verbrennungen zugezogen hatte. Zur Überraschung vieler ernannte er Mifune Ashura zu seinem Nachfolger, nachdem dieser sich in zahlreichen Schlachten hervorgetan hatte. Damit war er der erste Anführer [[Takigakure]]s der aus keiner der vier Gründerfamilien stammte, deren Population sich im Krieg ohnehin deutlich reduziert hatte. Der Ältestenrat wurde neu geordnet, sodass auch Mitglieder der niederen [[Clan]]s Zugang zu diesem hatten, was die Machtstellung der Gründerfamilien endgültig brechen sollte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem sich die Defensive als besonderes Markenzeichen der Shinobi aus [[Takigakure]] etabliert hatte, begann Mifune eben dieses noch auszubauen. Die alten Verteidigungsanlagen wurden verstärkt und Sicherheitskontrollen für Aus- und Einwanderer verschärft. Waffen wurden entwickelt und verbessert, während den Einwohnern die Gefahr der Aussenwelt eingeprägt wurde, der die heimische Sicherheit des Dorfes gegenüberstand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Takigakure]] begann sich für einen Krieg zu rüsten, der nicht kommen sollte.&amp;lt;br /&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Zeit des Friedens und Musou-Dynastie - 42 Jahre nach Ende des Bluterbenkrieges===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach einem friedlichen, wenn auch überraschendem, Tod Mifunes, wurde Kessen Musou vom Ältestenrat zu dessem Nachfolger ernannt. Während [[Takigakure]] sich in der Ashura-Dynastie mehr um die Sicherung seiner Position kümmerte, brach man in der Musou-Dynastie überraschenderweise damit. Potential von Aussen wurden willkommen geheißen und gefördert, während die Ninja-Akademie an gegenwärtige Standards angepasst wurde. In dieser Zeit stießen viele [[Clan]]s und Familien nach [[Takigakure]], die auch für dessen Entwicklung wichtig sind, wie [[Wichtige_Personen_in_Taki#Jinkou_Eigen|Jinkou Eigen]] oder die Familie der [[Wichtige_Personen_in_Taki#Shinishi_Kudo|Kudo]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Ära des Friedens hatte [[Takigakure]] erfasst und viele Ninja wuchsen in dem Bewusstsein auf diesen Frieden erhalten zu wollen. Konflikte waren selten und wurden zumeist gerecht gelöst. Von einigen wurde diese Zeit als wahres Paradies empfunden, andere verurteilten den Leichtsinn mit welchem die Ninja hierdurch behaftet wurden.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Militarisierung und Eigen-Dynastie - 80 Jahre nach Ende des Bluterbenkrieges===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als die Musou-Dynastie mit dem Tod Kessens während einer geheimen Mission endete, gab es große Bestürzung im Dorf als der Ältestenrat zur Überraschung vieler eine Frau namens [[Wichtige_Personen_in_Taki#|Jinkou Eigen]] zum neuen Oberhaupt ernannte. Abgesehen davon dass sie eine Frau war, war sie auch eine Ausländerin ohne feste Wurzeln in [[Takigakure]], was bei vielen Misstrauen erregte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Eigen-Dynastie wurde großer Wert auf innere Sicherheit gelegt. Die Schutzmaßnahmen innerhalb und ausserhalb des Dorfes wurden ebenso verstärkt wie deutlicher spürbar gemacht. Viele Systeme wurden bürokratisiert und auf Effizienz getrimmt, während die ·Shineitai·, die mehrere Dutzend starke Leibgarde des Oberhauptes, etabliert wurde. Es gab das erklärte Ziel aus [[Takigakure]] ein Dorf werden zu lassen, welches sich vor den Großreichen nicht weiter würde verbergen müssen. Aussen wurden Bündnisse geschmiedet, Innen wurden Gesetze erlassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu dieser Zeit traten auch die sogenannten &amp;quot;[[Söldner]]&amp;quot; das erste Mal an das Licht der Öffentlichkeit. Menschen ohne Chakra probten mit Schusswaffen den Aufstand gegenüber den mittlerweile etablierten Ninja.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Söldner-Ära===&lt;br /&gt;
Nach den militärisch geprägten Jahren Jinkous, hatte die [[Wichtige_Personen_in_Taki#Ehemalige_Dorfoberhäupter|Gushiken]]-Ära das erste Mal seit dem Bluterbenkrieg wieder mit einer größeren Bedrohung zu tun: Den Söldnern.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Doch anders als in anderen Ländern und Dörfer gab es in [[Taki no Kuni]] nur wenig Aktivitäten dieser und die im Vergleich geringe Anzahl der Söldner bereitete den vereinte Kräften der Landesfürsten und des Ninjadorfes kaum Probleme.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Da [[Takigakure]] ohnehin keine Gefahr durch die Söldner für das einzige wirklich versteckte Dorf sah, zogen sie daher nicht aktiv in den Kampf gegen diese, sondern verteidigten lediglich das Land gegen die wenigen einfallenden Truppen, welche die Städte bedrohten.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Eingriff des Ältestenrates und [[Wichtige_Personen_in_Taki#Ehemalige_Dorfoberhäupter|Gushiken]]-Dynastie - 85 Jahre nach Ende des Bluterbenkrieges===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Änderungen während der Eigen-Dynastie sorgten für größeren Widerstand bei den traditionelleren Clans des Dorfes als erwartet, weshalb unter internem Druck der Ältestenrat dazu gezwungen wurde Eigen um den Rücktritt zu bitten. Als [[Wichtige_Personen_in_Taki#Ehemalige_Dorfoberhäupter|Muneyaki Gushiken]] die Führung des Dorfes übernahm, waren viele erleichtert wieder einen ·wahren Taki-Ninja· an der Spitze zu sehen.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Beginn der [[Wichtige_Personen_in_Taki#Ehemalige_Dorfoberhäupter|Gushiken]]-Dynastie - 85 Jahre nach Ende des Bluterbenkrieges===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit [[Wichtige_Personen_in_Taki#Ehemalige_Dorfoberhäupter|Muneyaki Gushiken]] als neuer Führung des Dorfes ging eine Welle der Erleichterung durch die Reihen der Bewohner des Dorfes, ein Anführer geboren in [[Takigakure]] selbst und bereits mit 9 Jahren Absolvent der Akademie. Allerdings blieb ein plötzlicher Umschwung der Politik wieder der Erwartungen aus. [[Wichtige_Personen_in_Taki#Ehemalige_Dorfoberhäupter|Muneyaki]] zeigte sich viel mehr als zurückhaltend und vorsichtiger Ninja. Selbst einige Monate nach seiner Einsetzung herrschte eine Stille im Zusammenhang mit seiner Politik. Als [[Wichtige_Personen_in_Taki#Ehemalige_Dorfoberhäupter|Muneyaki]] dann sogar plötzlich für eine Weile lang verschwand fürchteten sowohl der Ältestenrat als auch die Bewohner [[Takigakure]]s dass die Auswahl ein Fehler gewesen war und sie ihren Anführer nie wiedersehen würden. Doch [[Wichtige_Personen_in_Taki#Ehemalige_Dorfoberhäupter|Muneyaki]] erschien wider Erwarten wieder an den Toren [[Takigakure]]s als wäre nichts gewesen, um sich seinen Aufgaben als [[Dorfoberhaupt]] des Dorfes zu stellen. Erst einige Wochen nach seiner Rückkehr enthüllte [[Wichtige_Personen_in_Taki#Ehemalige_Dorfoberhäupter|Muneyaki]] die Intention hinter seinem Verschwinden.&lt;br /&gt;
Er hat die legendären Wächter aus den vergessenen Geschichten Takis erforscht und als Zeichen der Wertschätzung den Titel des Dorfoberhauptes des Dorfes  in den gelben Drachen ernannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Post-Söldner-Ära===&lt;br /&gt;
Da die [[Söldner]]-Ära keinen großartigen Einfluss auf [[Takigakure]] hatte, verlief das Leben im Dorf nach dem Sieg über diese nicht anders ab als zuvor.&lt;br /&gt;
Es gab, da man sich nicht großartig mit den [[Söldner]]n beschäftigt hatte, anders als in anderen Ländern, keine großen technologischen Fortschritte, noch war man auf diese im recht traditionellen Land erpicht.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Es gab jedoch erste stärkere diplomatische Berührungen mit den Dörfern [[Kirigakure]] und [[Kumogakure]].&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Diese waren auf die diplomatischen Beziehungen des ehemaligen Dorfoberhaupts [[Wichtige_Personen_in_Taki#Dorfoberhaupt|Eigen Jinkou]] zu [[Kirigakure]] zurückzuführen, die ursprünglich aus dem Dorf stammte. Über jene Beziehung kamen sie dann auch in Berührung mit [[Kumogakure]], welche schon immer recht eng mit [[Kirigakure]] verbunden waren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Dreier-Bündnis-Ära===&lt;br /&gt;
Das Dreier-Bündnis [[Kirigakure]]-[[Kumogakure]]-[[Takigakure]] hat seine Wurzeln bis in den Bluterbenkrieg geschlagen. Damals entstand der erste Kontakt aller drei Länder miteinander. Auch wenn dieser Kontakt eher negativer Natur gegenüber [[Takigakure]] war, so festigte es die Bindung der beiden anderen Bündnispartner.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Dieses Verhältnis schob sich jedoch ins positive als [[Wichtige_Personen_in_Taki#Eigen_Jinkou|Eigen Jinkou]] Dorfführer wurde, da Eigens Heimatdorf [[Kirigakure]] gewesen war, pflegte sie in dieser neuen Position eine recht umsichtige Politik, welche den Grundstein für das künftige Bündnis legte.&lt;br /&gt;
Zur freundschaftlichen Annäherung begrüßte [[Takigakure]] bald eine kleine Delegation [[Kirigakure]]-Ninja im Dorf, deren Besuch überraschend gut ausging.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Anschläge während des [[Chuuninexamen]]s in [[Kumogakure]] festigte ebenfalls diese Beziehung, da [[Takigakure]] ihrem neuen Freunden [[Kirigakure]] und somit auch [[Kumogakure]] bei der Beseitigung der Schäden half.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Nach der Eroberung einer [[Söldner]]festung seitens [[Kirigakure]], wurde diese zum gemeinsamen Besitz der drei Dörfer erklärt und die Bündnisfestung erschaffen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die letzte Festigung des Bündnisses wurde durch die Katastrophenhilfe während Unwetters erzielt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Beginn der [[Wichtige_Personen_in_Taki#Shinishi_Kudo|Kudo]]-Dynastie - 89 Jahre nach Ende des Bluterbenkrieges===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem, Nobu Guskihen, der Bruder [[Wichtige_Personen_in_Taki#Ehemalige_Dorfoberhäupter|Muneyaki Gushikens]], diesen auf dem Weg zu einer wohl wichtigen Besprechung abfangen und entführen konnte, trat die Spezialeinheit Takigakures in Aktion, unter anderem auch [[Wichtige_Personen_in_Taki#Shinishi_Kudo|Shinishi Kudo]].&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Wichtige_Personen_in_Taki#Shinishi_Kudo|Shinishi Kudo]] gelang es als einziger, den [[Wichtige_Personen_in_Taki#Ehemalige_Dorfoberhäupter|gelben Drachen]] und seinen Bruder in einer Höhle zu finden und zu erreichen. Ihm gelang es Nobu Gushiken, das höchst gefährliche, ehemalige Mitglied der [[Einheiten_Takigakures#Tsuisekisha_.28J.C3.A4ger.29|Tsuisekisha-Einheit]], den Bruder von Gushiken, zu erledigen. &lt;br /&gt;
Gerüchten zufolge soll Nobu jedoch Sicherheitsvorkehrungen geplant haben, welche besagte Höhle nach seinem Tod zum Einsturz brachte.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Offiziellen Aussagen zufolge, gelang es Kudo, das [[Dorfoberhaupt]] aus der misslichen Lage der einstürzenden Höhle zu befreien, schaffte es jedoch selbst nicht mehr heraus. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Wichtige_Personen_in_Taki#Shinishi_Kudo|Shinishi Kudo]] galt eine Zeit lang als verstorben, ehe er wohlauf zurückkam und wenig wegen seiner heldenhaften Taten, der Rettung des alten Dorfoberhauptes sowie dem Ausschalten des Verräters selbst zum [[Dorfoberhaupt]] ernannt wurde, da [[Wichtige_Personen_in_Taki#Ehemalige_Dorfoberhäupter|Muneyaki Gushiken]] von diesem Amt zurücktrat.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der junge [[Gesellschaft_in_Taki#Kudo|Kudo]] brachte gleich frischen Wind in des recht traditionelle Takigakure, durch die Umbenennung des Dorfoberhaupt-Titels vom gelben zum goldenen Drachen, sowie dem Bau eines neuen [[Aufbau_von_Taki#Ninjasitz.2Fgoldene_Drachenstatue|Ninjasitzes]], der eben jenes Wesen repräsentieren sollte.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Jedoch hatte [[Wichtige_Personen_in_Taki#Shinishi_Kudo|Shinishi Kudo]] mit seiner Ernennung gleichzeitig etwas geerbt was den jungen Shinobi auf die Probe stellen sollte, der [[Taki_no_Kuni#Jashin_Sekte|Jashin-Kult]] der zuvor in Takigakure schon Unheil angerichtet hatte war stärker geworden und schaffte es [[Takigakure]] als Dorf einige Seitenhiebe zu verpassen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Bald darauf sollte ein Krieg in [[Taki no Kuni]] ausbrechen in dem die beiden Seiten ihre Kräfte maßen und [[Wichtige_Personen_in_Taki#Shinishi_Kudo|der goldene Drache]] seine Stärke und Führungsqualitäten beweisen musste.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Das Lied des gelben Drachen=&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwischen den Reihen voller Bücher und Schriftrollen in der Bibliothek [[Takigakure]]s, die oft von großen Personen der Vergangenheit, wichtigen Ereignissen oder Techniken sowie Lehre handeln, findet der Suchende bis weilen ein kleineres unscheinbares Buch.&lt;br /&gt;
Nur selten wurde das Buch in den letzten Jahren aus der Umarmung seiner größeren Brüder und Schwestern gerissen, um seinen Inhalt dem Suchenden zu offenbaren. Es war in Vergessenheit geraten und gelegentlich, wenn es aus dem langen Schlaf eines von Staub bedeckten Buches für einen Moment, welcher für ein Buch alles zwischen einer Sekunde und einem Jahrhundert sein kann, aufwachte, erinnerte es sich sehnsüchtig daran wie es gewesen war, als noch kleine Kinderfinger es jeden Tag hervorgeholt und die dazugehörigen hohen Stimmen erfreut und laut aus ihm hervor gelesen hatten.&lt;br /&gt;
Es war abgenutzt ja, aber das stimmte das Buch nicht traurig sondern machte es eher stolz. Die güldene Farbe, mit der sein Schaffer einst den Umschlag beschrieben hatte, hatte ihm eh nie wirklich gefallen und der Zustand sprach in seinen Augen für all die Liebe und Anerkennung, die ihm einst zugekommen war. Und schließlich hatte die Geschichte, mit deren Schutz und Überlieferung es beauftragt worden war, alles Recht auf derartige Zuwendung.&lt;br /&gt;
Ja das Buch war stolz auf sich selber und wusste, dass es nur lange genug warten müsste, bis es aus seinem Schlaf aufgeweckt werden und seine Geschichte erneut offenbaren würde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Irgendwann kam dieser Tag und an diesem Tag fand die Sage des [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|gelben Drachens]] und der Götter wieder Einzug in die Köpfe der Menschen. Wie so oft bei Sagen weiß niemand zu sagen, wie viel wahr und wie viel hinzugedichtet worden war. Aber dies, so wusste das Buch, war nicht die Aufgabe einer Sage.&lt;br /&gt;
Eine Sage muss die Herzen der Menschen erfreuen, sie mit Hoffnung erfüllen und zum Träumen anregen. Eine Sage lässt bisweilen alte Männer genauso wie kleine Kinder mit verträumten Blicken die Welt um sich herum betrachten und sich vorstellen, wie es wohl damals an diesem Ort ausgesehen haben könnte. Eine Sage schließlich steht für eine Lektion und Beispiel, Lehre und Wissen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und so erzählt das Buch die Geschichte:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Prolog===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vor langer Zeit, als die Menschheit noch jung war und mit den großen Augen eines kleinen Kindes die Welt um sich herum betrachtete, herrschte die Natur über das Leben eines jeden Lebewesens mit einer Hand, die zugleich sanft wie ein kühler Windstoß im drückenden Sommer als auch hart wie der Kern eines großen Gebirges war.&lt;br /&gt;
Der Mensch, genauso wie alle anderen Lebewesen ob Tier, Pflanze oder Stein kämpfte jeden Tag um sein Überleben. Aber nicht Angst oder Ohnmacht vor den Strapazen bestimmten sein Leben, sondern Freude und Glück über die einfachsten Dinge. Er war glücklich, wenn er mit vollem Magen einen warmen und sicheren Schlafplatz gefunden hatte.&lt;br /&gt;
So herrschte die Natur und die Tiere, die teilweise älter als die Menschen waren, wuchsen zu prächtigen Gestalten heran. Hört man heute von Erzählungen aus jener Zeit, so wirken die Geschichten von dem riesigen Wald, der den Großteil des Kontinents bedeckte und von ebenso riesigen Tiergottheiten bevölkert war, wie die Märchen eines alten wirren Greises.&lt;br /&gt;
Aber der Menschheit Kindeswiege war dies Umfeld beschützt vom großen Schatten des Waldgottes. Irgendwann jedoch fängt jedes Kind an sein Umfeld zu verändern und in einer Zeit, in der sich das Schicksal dieses Gleichgewichtes entscheiden sollte erhob sich der [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|gelbe Drache]] über die Träume von Natur und Mensch hinweg in die Lüfte der Zukunft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===1. Kapitel===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Langsam und träge floss der kleine Bach an diesem Tag die Hänge des Hügels herab, plätscherte nur missmutig über die großen Steine nahe seiner Quelle, drückte nur halbherzig die Kiesel vor sich her, die sich in seinen Weg stellen wollten, und wollte gar nicht so recht seinen Weg gen Tal beschreiben.&lt;br /&gt;
Hätte man den Bach an einem anderen Tag gesehen und hätte man Aug und Ohr, so wie es die Menschen früher für die Natur gehabt hatten, so hätte die Freude und die Glückseligkeit des Baches einem das Herz erwärmt. Es war kein großer Bach, es war kein Bach, dessen Wasser sich in den Strom eines gewaltigen Flusses oder die Gefilde eines riesigen Sees mischte. Es war ein einfacher Bach, der auf der großen Landkarte nicht einmal seine Existenz belegt finden würde.&lt;br /&gt;
Aber für die Menschen des kleinen Dorfes am Fuße des Hügels war er die Quelle ihres Lebens und somit das Wichtigste in der Welt und für ihn waren diese Menschen das Wichtigste in der Welt.&lt;br /&gt;
Wer brauchte schon riesige Mengen Wassers, wenn er sich an dem Lachen der Kinder erfreuen konnte, die in ihm spielten und sein Wasser benutzten, um sich gegenseitig zu bespritzen?&lt;br /&gt;
Ja es waren vor allem die Kinder, auf die sich der Bach jeden Morgen freute, wenn er sich aus dem moosig-grünen Bett seiner Träume erhob. Er kannte sie alle, er erkannte sie schon am Klang ihres Lachens und hatte einem jeden der Dorfbewohner erfreut beim Wachsen zugesehen.&lt;br /&gt;
Nichts aber stimmte ihn so traurig, wie das bittere Weinen und Schluchzen eines Kindes, das in seinem jungen Leben bereits großes Leid erfahren musste. Und ausgerechnet das herzerweichendste Weinen und die qualvollsten Tränen hatte er am gestrigen Tage wahrnehmen müssen.&lt;br /&gt;
Das Mädchen mit den grellblonden Haaren namens [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] hatte bereits in ihrer frühesten Kindheit beide Eltern verloren und lebte alleine mit ihrer großen Schwester Kigiku in dem kleinen Dorf. Nie hatte der Bach [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] weinen hören ob des Verlustes der Eltern oder der schweren Zeit, die dieser den beiden Mädchen einbrachte. Es war immer glücklich mit seinem Leben gewesen, hatte sich nie beschwert und war der großen Schwester stets zur Hand gegangen. Und ausgerechnet dieses Mädchen, das dem Bach immer ein Quell der Freude gewesen war, weinte nun ob der schweren Krankheit des Einzigem, dem es sich immer sicher gewesen war: Seiner Schwester.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was konnte der Bach tun? Die Menschen hatten in den Jahrhunderten seit ihrer frühesten Kindheit gelernt in der Natur zu überleben und dabei bereits einiges über die Kunst mit den Geschenken der Natur Krankheit und Wunde zu bekämpfen gelernt. Aber nicht einmal dieses Wissen schien das Leid Kigikus mildern zu können. Trübseelig floss er weiter vor sich hin und grübelte nach, was er tun könnte. Auch dachte er dabei daran, dass die Menschheit längst ihr Kindesbett verlassen und begonnen hatte, die harte Seite der Natur, die ihr Leben bedrohte, zu bekämpfen.&lt;br /&gt;
Früher, er konnte sich fast nicht mehr daran erinnern, hatte sich nur selten die Sonne in seinen Wassern gespiegelt, da der Schatten großer Bäume stets sein Gefilde bedeckte. Irgendwann aber hatten die Menschen damit begonnen die Bäume zu fällen und sich Platz zum Leben, für ihr Vieh und für ihre Felder zu schaffen. Der große Wald war immer weiter geschrumpft und schon lange hörte der Bach die Stimmen der Bäume nur noch aus sehr weiter Entfernung im Säuseln des Windes.&lt;br /&gt;
Als er nun so lauschte, um die Stimmen der Bäume zu hören, vernahm er die Stimme eines Menschen. Dieser Mann, denn seine tiefe und rauchige Stimme verriet sein Geschlecht, sang irgendwo in seiner Nähe von etwas, was der Bach völlig vergessen hatte: Von dem Waldgott.&lt;br /&gt;
Die Erinnerungen überschlugen sich und schnell beschloss der Bach aus seiner Trübseligkeit zu erwachen und den Sänger mit dem Plätschern seines Wassers an- und zu dem kleinen Dorf hinzulocken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===2. Kapitel===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stark schmerzten die Füße des Greises, dessen Stimme der Bach vernommen hatte, ob seiner langen Wanderung und ein jedes Wort, das er scheinbar vergnügt vor sich her sang, war einzig und allein dazu gedacht, um ihn von den Schmerzen abzulenken.&lt;br /&gt;
Er war weit gereist, hatte viele Flüsse überquert und sich an viele Bäume gelehnt, wenn sein alter Körper ein paar Momente der Ruhe benötigten. Weswegen er reiste, wusste er nicht mehr. Einzig und allein erinnerte er sich noch daran, dass er einst am Rande eines großen Waldes gelebt und von dessen Wildheit und Schönheit verzaubert worden war.&lt;br /&gt;
Angelockt vom Plätschern des Baches, dessen kühles Wasser Linderung für die schmerzenden Füße verhieß, wechselte der Greis die Richtung und traf schon bald auf den kleinen Bach und das in nicht allzu weiter Ferne stehende Dorf. Noch einmal nahm sich der Alte zusammen, trällerte um so lauter, als seine Füße besonders stark schmerzen und ihm anscheinend sagen wollten:“Wieso bleibst du nicht einfach hier sitzen und gönnst uns unsere Ruhe du alter Narr?“&lt;br /&gt;
Aber der „alte Narr“ war dickköpfig geworden und wollte nicht nur seine Füße ausruhen, sondern auch noch mit Menschen reden. Ein Vergnügen, das ihm seit Wochen verwehrt war.&lt;br /&gt;
So laut trällerte er vor sich hin, dass er das Schluchzen des kleinen Mädchens, das am Ufer des kleinen Baches mehr in sich zusammen gekauert war, als dass es saß, nicht mitbekam. Erst, als das Mädchen seine grünen Augen öffnete und auf den alten und komisch aussehenden Mann schaute, während es sich über die tränenverschmierten Wangen wischte, bemerkte dieser, dass er nicht alleine war.&lt;br /&gt;
„Was ist ein Waldgott?“ ertönte die hohe Stimme des Mädchens und der alte Mann blieb verdutzt stehen, um die fragenden großen Augen, die vor Weinen rot geworden waren, zu bewundern. Kurz entschlossen gewährte er seinen fast schon rebellierenden Füßen ihren Wunsch und ließ sich neben dem Mädchen leise seufzend nieder.&lt;br /&gt;
„Die gestaltgewordene Natur. Wille und Kraft dessen, was uns stets umgibt, und genauso wild und sanft wie eben jenes.“ Antwortete er ein wenig kryptischer, als er beabsichtigt hatte, während er die schmerzenden Füße aus den abgelaufenen Sandalen befreite.&lt;br /&gt;
„Und wie sieht er aus?“&lt;br /&gt;
„Er wechselt die Gestalt, so wie es auch die Natur ständig tut.“&lt;br /&gt;
„Ist er lieb?“&lt;br /&gt;
„Ja und nein. Wenn er stürmisch und verheerend ist, wenn er wütend und aufgebracht ist, so vernichtet er alles, was ihm in den Weg kommt. Ist er aber sanft und ruhig, so beschützt, heilt und umsorgt er das, was in seinen Augen, den Augen der Natur, würdig ist.“&lt;br /&gt;
Sofort weiteten sich die Augen des kleinen Mädchens, das das zerschlissene Hemd des Alten mit seinen kleinen Fingern ergriff und ihn voller Hoffnung und zugleich voller Angst vor einer möglichen Enttäuschung anschaute.&lt;br /&gt;
„Er heilt? Kann er alles heilen? Kann er auch eine richtig schlimme Krankheit heilen?“&lt;br /&gt;
Ein wenig verdutzt ob dieser Reaktion antwortete der Alte in dazu passender Stimmlage:&lt;br /&gt;
„Ehm Ja, kann er, aber dazu muss er…“ Doch weiter hörte das Mädchen nicht, es riss nur umso stärker an dem Hemd und schrie förmlich:&lt;br /&gt;
„Wo finde ich ihn? Erzähl mir bitte alles!“&lt;br /&gt;
Und nach einer Reaktion, die sehr derer glich, die er nur wenige Momente zuvor gezeigt hatte, und einem dazu passenden Seufzen, holte der Greis tief Luft und fing an zu erzählen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Weit weg im Nordosten steht er noch, der große Wald, der einst fast den ganzen Kontinent bedeckte. Im Gegensatz zu den kleinen Wäldern, die du kennst, ist dieser Wald noch erfüllt von dem Willen und der Kraft der Natur. Tief in seinem Inneren lebt der Waldgott in dem wunderbaren Hain, der schon seit Äonen nicht mehr von Menschen betreten worden ist, und umgeben von den Vorfahren der Tiere: riesige und weise Tiergötter.&lt;br /&gt;
Einst, so wurde mir als kleines Kind in meinem Heimatdorf erzählt, dass am Randes des großen Waldes steht, sahen die Tiergötter und der Waldgott mit wohlwollendem Blick auf die Menschen herab, die so schwach und zerbrechlich wirkten. Sie standen uns bei, wenn etwas unsere Existenz bedrohte, und halfen uns gelegentlich mit Rat und Tat in der Natur zu überleben, die sie schon so viel länger bevölkern und so viel besser verstehen als wir.&lt;br /&gt;
Aus dieser Zeit kommen auch die Geschichten der Heilkunst des Waldgottes und der weisen Ratschläge der Tiergötter, die zusammen mit ihren damals noch ähnlich riesigen Brüdern und Schwestern unseren Kontinent bereisten und bevölkerten.&lt;br /&gt;
Aber…“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch weiter kam der Mann nicht, denn das Mädchen war bereits aufgesprungen und rannte fort in Richtung der Häuser. Später erfuhr er, was es mit dem Mädchen auf sich hatte, und schollt sich selber ob dem, was er so unvorsichtig [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] erzählt hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===3. Kapitel===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Voller Schrecken beobachtete der kleine Bach, was geschah. In seinem Bestreben das kleine Mädchen zu trösten und sich wieder an ihrem Lachen und den strahlenden Augen zu erfreuen, hatte er vergessen, dass Menschen keine Tiere waren. Sie waren es nicht gewohnt auf sich alleine gestellt zu überleben und am aller wenigsten kleine Kinder, von den Gefahren einer solchen Reise und denen des großen Waldes ganz zu schweigen.&lt;br /&gt;
Aber was konnte er tun? Was konnte er tun?...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ohne lange nachzudenken hatte sich [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] ihre festeren Schuhe samt ein paar reisetauglichen Kleidern und Proviant – was sie eben rumliegen sah – geschnappt, hatte ihre Schwester umarmt und war mit den Worten „Der Waldgott wird dich heilen, warte es nur ab!“ aus der kleinen Hütte, die die zwei Mädchen bewohnten, verschwunden.&lt;br /&gt;
Kigiku hatte sichtlich verwirrt drein geschaut, aber hatte ob ihrer Krankheit und der Schwäche, die ihren Körper befallen hatte, nichts tun können, außer der kleinen Schwester flehentlich hinterher zu schauen. So verzweifelt, wie die große Schwester in dieser Stunde war, als[[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] Hals über Kopf das kleine Dorf verließ, so zuversichtlich war die kleine Schwester, die endlich etwas gefunden hatte, was sie tun konnte um Kigiku helfen zu können. Sie dachte gar nicht daran, dass die Reise gefährlich werden könnte, oder dass sie ihr eigenes Leben schonen müsste. Einzig und allein das Leben der Person, die für sie die Welt darstellte, war ihr wichtig und kreiste beständig in ihrer Gedankenwelt umher.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So reiste das kleine Mädchen mit dem blonden Haar und den großen grünen Augen los gen Nordosten. Zum Glück hatte sie gelernt die Himmelsrichtungen zu erkennen und zu finden und verlief sich nie. So selbstsicher ging sie ihre Reise an, dass sie vergnügt summend schon bald das kleine Tal und die Gefilde des kleinen Baches verließ.&lt;br /&gt;
Die ersten Tage ihres kleinen Abenteuers flogen nur so vorüber. Sie hatte genügend Wasser dabei und konnte ihre Proviante mit den Beeren und Früchten, die sie dank des herrschenden Sommers leicht fand, stets wieder auffüllen. Einzig und allein des Nachts, wenn es dunkel und gelegentlich sogar etwas kühler wurde, wurde es ihr etwas bang um das kleine Herz. Aber wie stets summte sie dann eine kleine Melodie vor sich her, mit der sie die große Stille um sich herum vertrieb und sich selber in den Schlaf wiegte.&lt;br /&gt;
Die Weisen sagen, dass ein entschlossenes Herz keine Furcht kenne. Nur ein zauderndes und fragendes Herz öffne Tür und Tor für Zweifel und Furcht. Wenn man diesen Worten Glauben schenken darf, so verwundert es nicht, dass [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] nie daran dachte umzukehren oder auch nur aus Angst oder Furcht eine Träne vergoss. Sie war überzeugt davon das Richtige zu tun und setzte mit derselben Überzeugung Fuß vor Fuß, ging Schritt um Schritt immer weiter gen Nordosten.&lt;br /&gt;
Schon bald wurde die Natur, die wenn auch in schwächerer Art und Weise, auch an diesem Ort zu finden war, auf das summende und singende kleine Mädchen aufmerksam und immer öfter geschah es von nun an, dass ein kleiner Sperling sich zu [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] gesellte, wenn diese tagsüber oder nachts vor sich hin sang, um diese mit seinem hohen Zwitschern zu begleiten.&lt;br /&gt;
Immer, wenn sie den kleinen [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]] sah, der ihr schon bald ein lieber Wegbegleiter wurde, hellte sich die Miene des kleinen Mädchens auf und ihre Schritte wurden bestimmter und stärker. Dem Beispiel des [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]]s folgend, fing sie schon bald an feste Rhythmen in ihren Tagesablauf zu bringen:&lt;br /&gt;
Sie stand mit der Sonne auf, aß etwas, ging dann den Tag über unterbrochen von einer Mittagspause bis sie am Nachmittag begann nach einer Schlafmöglichkeit zu suchen und daraufhin nach etwas Essbarem und Trinkbarem, wenn sie nicht schon genug während des Tages gefunden hatte. Ihrer guten Orientierung wegen verlief sie sich dabei so gut wie nie und wenn, dann brachte sie das Zwitschern des kleinen [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]] schon bald wieder auf den richtigen Weg. Auch brauchte sie nur auf das Verhalten des[[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]]s zu achten, um Wetterumbrüche oder Gefahren vorherzusehen.&lt;br /&gt;
So verging die Zeit und die Natur kehrte immer weiter in das kleine Mädchen ein genauso wie das kleine Mädchen immer weiter in die Natur einkehrte. Und dann kam der Herbst&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===4. Kapitel===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als die ersten Blätter an den Bäumen begannen gelb und rot zu werden, wusste [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]], dass der Sommer den Kampf gegen den Winter langsam verlor. Noch kämpfte er wacker und hielt die kalten Winde aus dem Norden samt der dunklen Wolken, die sie mitbrachten, zurück. Aber mit jedem Tag und jeder Nacht kamen sie näher, ohne dass der Sommer etwas dagegen würde tun können.&lt;br /&gt;
Sie musste sich beeilen, so viel verstand selbst ein kleines Mädchen, denn in den Stürmen und der Kälte des Winters würde sie nicht überleben können ohne die Hilfe und den Beistand Ihresgleichen.&lt;br /&gt;
Wäre der kleine [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]] nicht gewesen, der sie über immer längere Strecken des Tages begleitete und es sich immer öfter auf ihrer Schulter bequem machte, so hätten vielleicht der Zweifel und die Furcht Einzug in ihrem Herzen gehalten. So aber ertönten die Stimmen der Zwei, wann immer der Winter an ihren Herzen zu nagen begann, und vertrieben diesen.&lt;br /&gt;
Manchmal allerdings kam es auch vor, dass der kleine [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]] schrecklich lange weg blieb und [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] begann sich Sorgen zu machen. Sorgen um den kleinen [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]], um ihre Schwester und um den Wahrheitsgehalt der Geschichte des alten Mannes. Als der kleine [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]] eines Morgens nicht neben ihr zu finden war, erhob sie sich und ging ohne zu zaudern in den kleinen Hain hinein, der sich vor ihr erstreckte. Sie begann das Lied zu singen, das sie seit Beginn ihrer Reise immer sang, und schon bald hörte sie aus einiger Entfernung die Antwort des [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]]s.&lt;br /&gt;
Ihr Herz schlug immer schneller voller Freude und auch voller Angst ob dem, was dem [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]] passiert sein könnte. Sie rannte immer schneller, stets der Stimme des [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]]s folgend und blieb plötzlich stehen.&lt;br /&gt;
Eine kleine [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] mit ungewöhnlich eisblauen Augen stand am Fuße eines großen Baumes, auf dessen niedrigem Ast [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] sofort ein paar der Federn des kleinen [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]]s sehen konnte. Ihre Augen weiteten sich und füllten sich schon bald mit Tränen, während die Katze sich von dem ersten Schrecken ob der plötzlichen Begegnung erholte und begann um das kleine Mädchen, das mehr und mehr in Tränen ausbrach, zu kreisen.&lt;br /&gt;
[[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] verstand schnell, dass der Sommer ihr bisher nur die schönen Seiten der Natur gezeigt hatte und sie den kleinen [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]] wohl nicht mehr wieder sehen würde. Es war in ihren Augen klar, dass der [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]] den Klauen der [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] erlegen war, da er sonst längst zu ihr zurück geflogen sein würde.&lt;br /&gt;
Immer stärker wurde der Regen aus Tränen, der sich vom Gesicht des kleinen Mädchens gen Boden bewegte, bis ein empörtes Miauen das Mädchen aus seinen Gedanken rüttelte. Die [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] hatte sich vor [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] hingesetzt und schaute sie aus zugleich neugierigen und vorwurfsvollen Augen an, so dass das Mädchen nicht anders konnte als sich herabzubeugen und vorsichtig das Fell des Tieres zu streicheln.&lt;br /&gt;
Sie machte dem Tier keine Vorwürfe, da es nur um sein eigenes Überleben kämpfte, auch wenn es sie dennoch sehr traurig machte. Anstatt aber vor der Hand des Mädchens zu fliehen, ließ sich die [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] mit einem immer lauter werdenden Schnurren streicheln und verließ auch nicht die Seite des Mädchens, als dieses langsam damit beginnen musste zurück zu ihren wenigen Habseligkeiten zu gehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So nahm schon bald die kleine [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] den Platz des [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]]s ein und begleitete [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] auf ihrer Reise. Und so wie der [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]] mit seinem Verhalten dem Mädchen vieles über das Überleben in der Natur beibrachte, so tat dies auch die [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]]. Allerdings oblag es der [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] genauso wie bei ihrem ersten Treffen dem Mädchen die düstere Seite der Natur zu zeigen.&lt;br /&gt;
Hatten im Sommer noch Früchte und Beeren überall auf ihrem Weg nur darauf gewartet von ihr gepflückt zu werden, so verschwanden diese immer mehr je weiter der Herbst Einzug hielt. Und schon bald musste [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] lernen, dass sie wie die [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] Leben nehmen musste, um selber zu überleben.&lt;br /&gt;
Es dauerte schier eine Ewigkeit, bis es ihr mittels einer Falle zum ersten Mal gelang ein kleines Tier zu fangen, ein Feuer zu machen und es dann übers Herz zu bringen das Tier zu töten und sogar zu verspeisen. Sie weinte bitterlich ob des Lebens, das sie beendet hatte und flehte vielmals um Verzeihung, bevor sie sich traute zu essen.&lt;br /&gt;
Durch Wiederholung aber wird jeder zum Meister und schon bald hatte sich das kleine Mädchen an die neuen Vorgänge gewöhnt, auch wenn sie noch immer für das Schicksal der Seele eines jeden Tieres, das sie tötete, zum ihr unbekannten Waldgott betete.&lt;br /&gt;
Schon bald fiel ihr das Fehlen des freudigen Zwitscherns kaum noch auf und die Harte Seite der Natur zog immer mehr in sie ein, auch wenn diese gemischt von warmen Momenten war, wie das abendliche Einschlafen mit der [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] in den Armen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===5. Kapitel===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Immer schwächer wurde der Sommer und der Herbst, der wie sein Freund Frühling sich oft wie das Seil fühlte, an dem Sommer und Herbst zogen, wurde immer dunkler und kälter. Die Stürme, die die Höhepunkte im Tauziehen zwischen Sommer und Winter für jeden sichtbar und hörbar machten, hatten schon seit einiger Zeit immer weiter an Stärke nachgelassen so wie es auch der Sommer getan hatte.&lt;br /&gt;
Immer weniger Zeit blieb dem kleinen Mädchen, das sich immer öfter morgens von Raureif befreien musste. Gelegentlich fielen früh morgens kleine weiße Flocken vom Himmel herab, setzten sich auf ihr blondes Haar und bildeten einen Schleier aus winzig kleinen Kristallen. Immer öfter froren ihr die Füße oder die Hände, manchmal kroch die Kälte sogar langsam die Beine hoch und hätte sie nicht die [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] gehabt, die sie des nachts wärmte, so wäre sie sicher oft schlotternd vor Kälte erwacht.&lt;br /&gt;
Sie hatte kaum noch Zeit, das wusste sie. Aber unbeirrt setzte sie Tag für Tag einen Fuß vor den anderen. Sie konnte nicht scheitern, sie durfte nicht! Was war schon so ein wenig Schnee im Vergleich zu dem, was ihre Schwester erleiden musste?&lt;br /&gt;
Und dann eines Tages, als die glänzende Himmelsscheibe bereits im Sinken inbegriffen war, sah sie Rauchschwaden hinter einem kleinen Weiler aufsteigen. Sie beschleunigte ihre Schritte und angespornt durch das Wettlaufen, das sich nun ergab, sprintete auch die [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] immer schneller, bis sie das Mädchen überholte und wenig später aus deren Sichtfeld verschwand.&lt;br /&gt;
Wie lange sie schon so rannte, wusste [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] nicht. Einzig und allein die stetig abnehmende Entfernung zu den Rauchschwaden und nicht die fast schon untergegangene Sonne war Mittelpunkt aller Gedanken des kleinen Mädchens. Je näher sie aber kam, desto mehr drangen schreckliche Geräusche an ihr Ohr, die sie an die unglaublich lauten Stürme im Herbst erinnerten. Oft hatte sie sich mitten in der Nacht, wenn es besonders stark stürmte, wie ein Kokon in ihre Decke eingerollt und sich vorgestellt, dass außerhalb des schützenden Mantels riesige Tiere, wie die aus der Geschichte des Greises, umher liefen und sich gegenseitig anschrien, was diesen Schrecklichen Krach erzeugte.&lt;br /&gt;
Hätte sie gewusst, was sie erwartete, so hätte sie in jenen Nächten wohl kein einziges Auge zu bekommen. Als sie sich immer weiter ihren Weg zwischen den mit einer hauchdünnen Schicht silbrigen Schnees bedeckten Bäumen des kleinen Weilers bahnte, schälten sich immer mehr die Umrisse kleinerer und größerer Häuser aus dem zwielichtigen Schatten der Bäume. Das Herz des Mädchen schlug ob der Vorfreude vielleicht endlich ihr Ziel erreicht zu haben immer schneller, bis es plötzlich zwei Schläge aussetzte während auch die kleinen Beine sich nicht mehr fortbewegen wollten.&lt;br /&gt;
Ein gewaltiges Brüllen, wie es dem stärksten Orkan alle Ehre bereitet hätte, erhob sich, als ein gewaltiger schwarzer Schatten sich auf die Reihe der Häuser zu bewegte. Nicht heimelige Kamine, nicht freundlich strahlende Herdfeuer hatten die Rauchschwaden erzeugt, die [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] angelockt hatten, sondern in Flammen stehende Barrikaden, die die Dorfbewohner scheinbar als Schutz errichtet hatten. Aber selbst diese hatten sie nicht vor dem bewahren können, was auf sie zurollte.&lt;br /&gt;
Verzweifeltes Rufen drang an [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]]s Ohren, als das Brüllen für einen Moment aussetzte. Langsam bewegte sie sich wieder, überzeugte ihre Füße mühsam zu jedem einzelnen Schritt und näherte sich so furchtbar langsam dem Chaos, das immer mehr von sich enthüllte.&lt;br /&gt;
Der gewaltige Schatten war stehen geblieben, bäumte sich in regelmäßigen Abständen auf und brüllte jedes Mal so laut, dass die nahestehenden Bäume wackelten. Vor ihm schälten sich nun auch kleinere Schatten mit langen Stäben aus dem flackernden Zwielicht der Flammen. Je näher das kleine Mädchen kam, desto mehr erkannte sie, dass es sich um Dorfbewohner zu handeln schien, die mit langen Speeren und allerlei zweckentfremdeten Ackergerät den riesigen Schatten, der längst durch die Barrikade gebrochen war, aufzuhalten versuchten.&lt;br /&gt;
Dann hörte sie plötzlich etwas, was nicht so recht in das Chaos passen wollte. Ein hohes Schreien drang an ihre Ohren, das nicht allzu weit entfernt seinen Ursprung haben konnte. In einem solchen Chaos hätte man erwartet, dass es ein furchterfülltes Schreien einer Frau ob der großen Gefahr sein müsste. Aber ein kleines Kind, jünger als die bisher unbemerkte Beobachterin, wankte kaum in der Lage richtig zu laufen mit seinen kurzen Beinen und immer wieder sich an den Häuserwänden abstützend auf den Kampf hinter der durchbrochenen Barrikade zu.&lt;br /&gt;
Doch auch der Schatten hatte das Geräusch bemerkt. [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] blieb abermals für einen Moment vor Schreck das Herz stehen, als sich das riesige Ungetüm dem wankenden Kind zu wandte. Aber diesmal setzten ihre Beine nicht aus, sondern beschleunigten Ihre Schritte. Unweigerlich dachte [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] daran, dass sie nicht schnell genug gewesen war um ihren kleinen [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]] hatte beschützen zu können und weigerte sich so etwas noch einmal zuzulassen.&lt;br /&gt;
Ihre Beine flogen förmlich über die leicht angefrorene Erde, näherten sich immer weiter dem Kleinkind und dem riesigen Schatten, der laut brüllend ebenfalls auf dieses aus der entgegen gesetzten Richtung zusteuerte. Ein verzweifelter Ruf aus der Kehle eines Mannes drang an die Ohren des Mädchens, aber kein einziger ihrer Gedanken war dazu in der Lage sich um dieses zu kümmern.&lt;br /&gt;
Mit Müh und Not erreichte sie das wankende Kind, das in dem Moment, in dem [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] hinter ihm zu Halt kam, endgültig der Schwerkraft Rechenschaft leistete und in die Arme des blonden Mädchens fiel. Doch auch der riesige Schatten hatte die Quelle des hohen Geräusches erreicht. Als eine besonders vorwitzige Flamme ihre Stimme erhob und den Schauplatz für einen Moment zur Gänze ausleuchtete, legte [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] unweigerlich die Arme fester um das Kleinkind in ihren Armen. Vor ihr erhob sich der Kopf einer gewaltigen schwarzen [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Schildkröte]], deren Augen zornig und mordlüstern das ungleiche Gespann anfunkelten.&lt;br /&gt;
Würde sie das Kind loslassen und sich vorsichtig entfernen, während das Ungetüm mit seiner Beute beschäftigt war, so würde sie vielleicht… Doch [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] schüttelte entschlossen das blonde Haupt und drückte das Kind nur stärker an sich. Der Blick ihrer Augen wurde gefährlicher, während sich diese leicht verengten. Sie würde nicht zulassen, dass erneut ein kleines Wesen, das auf ihre Hilfe angewiesen war, starb, weil sie zu zögerlich und zu schwach war. Ähnlich einer Bärenmutter, die ihr Junges vor hoffnungslos überlegenen Jägern nicht im Stich ließ, sondern die Jäger auch noch laut anbrüllte, war der Blick des jungen Mädchens. Das Brüllen aus diesem wurde immer spürbarer, so dass selbst die [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Schildkröte]] für einen Moment inne Hielt. Immer deutlicher wurde es, man war fast der Meinung, dass man es hören … und plötzlich erschallte ein gewaltiger und tiefer Schrei, als sich ein großer Schatten zwischen [[Wichtige_Personen_in_Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] und die [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Schildkröte]] schob.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===6. Kapitel===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unweigerlich hatte [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] ihre Augen geschlossen, als der zweite Schatten so nah vor ihr erschienen war, und rechnete jeden Moment damit die Flügelschläge des Todesboten zu hören.&lt;br /&gt;
Aber diese erschallten nicht, stattdessen entwickelte sich ein Sturm aus Schrei und Gebrüll der zwei riesigen Wesen direkt vor ihr. Je mehr sie aber ihre eigene Angst und ihr wild pochendes Herz beruhigte, desto mehr war sie in der Lage die tiefen Stimmen zu vernehmen:&lt;br /&gt;
„Geh mir aus dem Weg [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Bai Hu]]!“ donnerte die etwas entferntere Stimme zornerfüllt.&lt;br /&gt;
„Nein! Diese beschütze ich und du wirst sie nicht bekommen!“ erwiderte die nähere Stimme etwas leiser, aber mit einem gefährlichen Unterton.&lt;br /&gt;
„Die Menschen verdienen den Tod!“&lt;br /&gt;
„Nichts verdient den Tod. Oder hast du Xinglu’s Worte in deinem Zorn vergessen?“&lt;br /&gt;
„Du wagst es seine Worte in den Mund zu nehmen, nachdem ihr ihn verlassen habt?“ brüllte die fernere Stimme plötzlich noch lauter.&lt;br /&gt;
„Wir haben ihn verlassen nicht wegen dem, was er einst sagte, sondern wegen dem, was er nicht mehr sagt! Würde er zu dem zurückfinden, was wir immer verehrt haben, so würden wir sofort zurückkehren.“&lt;br /&gt;
Es wurde still für einen Moment. Fast ohnmächtig vor den riesigen Geschöpfen, deren Nähe sie deutlich spüren konnte, hatte [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] ihre Augen die ganze Zeit über fest zugekniffen und auch das Kleinkind in ihren Armen hatte sich nicht gerührt. Als es nun etwas ruhiger wurde, öffnete [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] vorsichtig ihre Augen und bestaunte das weiße mit schwarzen Streifen getigerte Fell einer riesigen [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]], die sich scheinbar schützend vor sie gestellt hatte. Doch Zeit für Worte blieb ihr nicht, denn schon bald ertönte die Stimme der [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Schildkröte]] erneut, wenn auch nicht mehr ganz so sehr vor Wut bebend.&lt;br /&gt;
„Ich werde mich zurückziehen und bei Xinglu auf dich warten. Wie es stets Tradition war, wirst du ihm das Wesen vorstellen müssen, dass du vor seinem Willen beschützt hast.“&lt;br /&gt;
Ein Rauschen ertönte, während sich die [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Schildkröte]] umdrehte.&lt;br /&gt;
„In einer Woche, zum Vollmond, falls du es nicht vergessen hast.“ Brummte sie.&lt;br /&gt;
„Ich habe es nie vergessen [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Xuan Wu]], nie...“&lt;br /&gt;
Und dann verschwand die gewaltige [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Schildkröte]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erst, als sich der Schatten des Tieres mit dem Schatten des großen Wald, der in einiger Entfernung zum Dorf zu sehen war, vereinigt hatte, ging ein spürbares Aufatmen durch die Dorfbewohner. Sie schienen sich nicht an der Gegenwart des zweiten Tieres zu stören, als sie an diesem vorbei auf [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] zu rannten. Das kleine Kind in ihren Armen begehrte plötzlich auf, als ein großer Mann mit einer eindrucksvollen Narbe über der Wange und schwarzem Haar vor [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] auftauchte und im nächsten Moment hob eben dieser das Kleinkind aus ihren Armen empor und drückte es an sich.&lt;br /&gt;
„Hast du Angst um deinen Papa gehabt?“murmelte der Mann, der voller Freude dem Kind die Nase stupste.&lt;br /&gt;
„[[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]]… wir müssen reden.“ Ertönte die tiefe Stimme nun einfühlsam und beruhigend aber mit einem kleinen Anflug von Sorge und lenkte [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] von dem rührenden Bild vor sich ab. Als sie ihre Augen dem großen Wesen zu wandte und sich die Blicke begegneten, atmete sie erschrocken ein.&lt;br /&gt;
„Bist du… das kleine Kätzchen?“&lt;br /&gt;
Und der Blick der eisblauen Augen des weißen [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]]s sagte mehr als Worte könnten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===7. Kapitel===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Was hat das alles zu bedeuten?“ Schrie [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] schon fast dem großen [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] entgegen.&lt;br /&gt;
Die Sonne schickte gerade ihre ersten Strahlen durch die kahlen Äste der Bäume und zeigte dem Mädchen, wie viel Zeit seit dem Verschwinden der [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Schildkröte]] vergangen war.&lt;br /&gt;
Die letzten Stunden hatte sie damit zugebracht sich der Versuche der Dorfbewohner sie wie eine Heldin zu feiern zu erwehren und immer wieder den Armen, die sie umschlingen wollten, zu entfliehen. Als die Menschen endlich eingesehen hatten, dass sie an derlei Feiern nicht interessiert war und ihr die Nähe zu so vielen Lebewesen sogar unangenehm war, hatten sie ihr endlich etwas Platz gelassen, ihr etwas zu essen und einen Platz zum Schlafen gegeben. Während dieser Stunden war [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Bai Hu]], so hatte ihn die [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Schildkröte]] genannt, wie vom Erdboden verschlungen gewesen und erst am nächsten Morgen, als [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] sich aus Gewohnheit bei der ersten Morgenröte aus dem Bett erhob und an die frische Luft ging, saß er plötzlich neben dem Haus und schaute sie lange Zeit stumm aus seinen eisblauen Augen an, bevor er sich erhob und langsam gen Waldgrenze trottete. Schnell war sie ihm gefolgt und rief ihm nun schon zum zweiten Mal dieselbe Frage entgegen:&lt;br /&gt;
„Sag es mir! Was hat das alles zu bedeuten? Antworte endlich!“&lt;br /&gt;
„Zügle dein Temperament. Ich höre dich.“ Antwortete der große [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] mit ruhiger und gedämpfter Stimme.&lt;br /&gt;
Es dauerte ein paar Momente, bevor [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] sich etwas beruhigt hatte und deutlich leiser entgegnete: „Aber warum antwortest du mir dann nicht?“&lt;br /&gt;
„Alles besitzt einen richtigen Ort und eine richtige Zeit.“&lt;br /&gt;
„Und erst jetzt stimmt beides überein?“&lt;br /&gt;
„Richtig..“ Der [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] hielt in seinem Gang inne und schaute sich in dem winterlichen Wald einige Momente lang um, bevor er fortfuhr.“Und Vieles ist nicht für die Ohren aller bestimmt.“&lt;br /&gt;
„Also sollen die Dorfbewohner davon nichts hören?“&lt;br /&gt;
„Du hörst zu.“ Abermals folgte eine Pause, die der [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] nutzte um wieder eine Pfote vor die andere zu setzen. „Diese Menschen haben den Zorn Xinglu’s auf sich gezogen und [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Xuan Wu]], der einzige von uns der bei ihm geblieben ist, war hier um das Urteil zu vollstrecken.“&lt;br /&gt;
„Xinglu? [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Xuan Wu]]? Ich verstehe nicht… Ich verstehe gar nichts!“ Brummte [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] in sich hinein.&lt;br /&gt;
„Xinglu ist der Waldgott. Der, nach dem du gesucht hast.“&lt;br /&gt;
Ein Moment der Stille folgte, in dem sich [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]]‘s Augen weiteten und sie tief Luft holte für die folgenden Worte:&lt;br /&gt;
„Aber dann bin ich ja am Ziel Dann wird Kigiku endlich geheilt!“ Sie griff in den Schnee, warf diesen voller Freude empor und drehte sich in dem kleinen Schneegestöber entzückt um sich selber.&lt;br /&gt;
„Ja und nein.“ Erschallte die Stimme des [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]]s. Abrupt blieb [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] stehen und schaute diesen entgeistert an.&lt;br /&gt;
„Er hat die Macht zu heilen, aber ob er das tun wird ist fraglich.“ [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Bai Hu]] atmete tief ein und aus, was dank seiner Größe einen imposanten Luftstrom erzeugte, der [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]]‘s Haar umher wirbelte.&lt;br /&gt;
„Aber darum geht es gerade nicht. Du hast dich dem Willen Xinglu’s entgegen gestellt und seinen Zorn auf dich gezogen.“&lt;br /&gt;
„Aber ich habe doch nur ein kleines Kind beschützt!“ Schrie [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] ihm entgegen.&lt;br /&gt;
„Das weiß ich und das wirst du ihm erklären müssen, wenn du vor ihm stehst.“&lt;br /&gt;
Das Mädchen schluckte geräuschvoll und sah den [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] mit einer Spur Furcht in den Augen an.&lt;br /&gt;
„Und was ist, wenn er mich nicht versteht? Was ist…?“&lt;br /&gt;
„Xinglu hat sich verändert. Wo einst Mitgefühl und Wut sich die Waage hielten, herrscht nun zumeist das Dunkle.“&lt;br /&gt;
„Aber wieso?... Und wieso kennst du ihn so gut? Wieso bist du kein kleines Kätzchen mehr? Wieso hast du mir geholfen? Wieso hast du den kleinen [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]] getötet?“ Platzte es aus [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] hervor.&lt;br /&gt;
„… Zeit und Ort [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]]… Zeit und Ort.“ Und im nächsten Moment war der große weiße [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] mit ein paar gewaltigen Sätzen im Wald verschwunden und [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] drehte sich langsam gen des erwachenden Dorfes.&lt;br /&gt;
„Wenn nicht jetzt, wann dann?“ Murmelte sie und machte sich auf den Weg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===8. Kapitel===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als das blonde Mädchen sich langsam durch den winterlichen Wald dem Dorf und dessen wärmeverheißenden Rauchsäulen näherte, schälte sich immer mehr die Silhouette eines Mannes aus dem morgendlichen Zwielicht heraus. Leicht war dieser Schatten mit dem Stein zu verwechseln, auf welchem er sich befand, aber mehr und mehr fiel die Unnatürlichkeit dieses Gebildes [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] ins Auge und so blieb sie nach einigen weiteren Schritten schließlich vor einem alten Mann stehen, der seine geschlossenen Augen dem Himmel entgegen gerichtet hatte.&lt;br /&gt;
Gerade öffnete sie den Mund, um etwas zu sagen, da hob der Alte die Hand und bedeutete ihr zu schweigen. Erst einige Momente später ertönte die brüchige Stimme und durchbrach die Stille.&lt;br /&gt;
„Ich weiß, dass du hier bist auch ohne deine Worte.... Die Bäume reden seit Wochen ununterbrochen über das Mädchen, das den Waldgott sucht. Und nun stehst du vor mir, blickst mit Augen um dich, die voller Fragen sind.“&lt;br /&gt;
„Die Bäume reden?“ Antwortete [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] verdutzt und verdeutlichte mit ihrer Frage die Worte des Mannes, der anfing zu kichern, nur noch mehr.&lt;br /&gt;
„Da reist sie mehrere Monde lang durch die Natur, lässt diese in sie einkehren aber kehrt selber nicht in sie ein… Natürlich reden sie! Sie reden schon viel länger als die Menschen.“&lt;br /&gt;
„Und ihr versteht sie? Wieso verstehen die Menschen sie nicht? Oder bin das nur ich?“&lt;br /&gt;
„Ja ich verstehe sie, aber ich bin einer der Letzten.“&lt;br /&gt;
„War das mal anders?“&lt;br /&gt;
Abermals kicherte der Alte, rückte auf seinem Stein zur Seite und bedeutete [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] neben ihm Platz zu nehmen. Nur zögerlich kam sie dieser Aufforderung nach und erst, als sie neben ihm saß, erhob der Mann wieder die Stimme.&lt;br /&gt;
„Ja war es. Wir sind, genauso wie alle Tiere, die Kinder der Natur und genauso wie Kind und Mutter sich verstehen, auch ohne sich direkt zu verstehen, so taten es Mensch und Natur. Manche Menschen verstanden sie besser, manche schlechter. Aber ein jeder tat es. Irgendwann aber, wenn das Kind nicht mehr auf die Mutter angewiesen ist, bricht dieses Verständnis.&lt;br /&gt;
Was bleibt dann zurück? Ein Kind, das sich seine eigene Welt mit seinen eigenen Kräften aufbaut, und eine Mutter, die immer noch versucht über ihr Kind zu wachen.“&lt;br /&gt;
„Also… Sind es wir Menschen, die nicht mehr zuhören?“&lt;br /&gt;
Die faltige und wettergegerbte Miene des Alten verzog sich zu einem breiten Lächeln.&lt;br /&gt;
„Richtig. Sie hat nie aufgehört zu sprechen und genau so habe ich von dir gehört.“&lt;br /&gt;
„Aber, wieso verurteilt der Waldgott, der doch die personifizierte Natur ist, die Menschen, wenn eine Mutter doch nie aufhört sich um ihre Kinder zu sorgen?“&lt;br /&gt;
Ein tiefes Seufzen entfuhr dem alten Mann, dessen Lächeln schnell einem traurigen Ausdruck wich.&lt;br /&gt;
„Wo zwei Wesen nicht miteinander sprechen, da können sie nicht mehr auf Sorgen, Ängste und Bedürfnisse eingehen. Die Menschen wollten und wollen sich ihr Leben auf eigenen Beinen aufbauen. Wollen mehr und mehr die Risiken, die die Natur als Mutter vieler Lebewesen für sie bereithält, beseitigen und verändern somit etwas, was bisher kein Wesen tat: die Natur selber.&lt;br /&gt;
Der Wald, in dem wir sitzen, erstreckte sich einst über fast die gesamte bekannte Welt und wo er nicht war, da waren Steppen, Wiesen und Auen. Je mehr der Mensch sich ausbreitete, desto mehr drängte er die anderen Lebewesen und sogar die Natur zurück.&lt;br /&gt;
Letztlich ist nichts gefeit vor der Angst vor Veränderungen und Tod und der Waldgott, der vor allem der Beschützer des Waldes und der Natur ist, ist diesen negativen Gefühlen stärker ausgesetzt, als es die Natur selber ist. Denn noch immer reden die Bäume zu den Menschen und hoffen, dass sie sie verstehen.“&lt;br /&gt;
Lange Zeit schwieg das Mädchen auf diese Worte hin und schaute niedergeschlagen auf den von dünnem Schnee bedeckten Boden.&lt;br /&gt;
„Kann ich lernen sie zu verstehen?“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===9. Kapitel===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Ende der Woche, das ähnlich dem Schwerte Damokles‘ ständig drohend über [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]]s Kopf hing, rauschte wie im Flug heran. Jeder Tag war geprägt von demselben Ablauf, der ihr eine Teilnahme am dörfischen Leben lediglich zu den Abendstunden erlaubte und sie sonst von früh morgens ab in den Armen der Natur und zwischen von Schnee bedeckten Bäumen den Worten des alten Mannes lauschen ließ.&lt;br /&gt;
Am Abend des letzten Tages, den sie zum ersten Mal zur Gänze im Dorf verbringen durfte, erklang ein lautes Rascheln am Rande des Dorfes. Die Dorfbewohner streckten ihre Köpfe voller Furcht vor einem neuen Angriff aus den Fenstern und hier und dort erklangen Stimmen, die von der zu großen Ruhe in den letzten Tagen sprachen, die sie als Anzeichen für den nun kommenden Sturm sahen. Als sich die ersten bereits anschickten um wie vor einer Woche mit Feuer und behelfsmäßigen Waffen ihre Liebsten zu verteidigen, trat [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] aus der Hütte, in der sie hatte nächtigen dürfen.&lt;br /&gt;
Ohne ein Wort ging sie an der kleinen Gruppe Männer vorbei, legte einem nach den anderen beruhigend die Hand auf die Schulter und ging alleine gen Waldgrenze. Einen merkwürdigen Einfluss hatte sie auf die Bewohner, die sich langsam zurückzogen aber erst zur Ruhe kamen, als sie das Mädchen begleitet von einem großen Schatten im Dunkel des Waldes hatten verschwinden sehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]]s Reise führte sie entlang an den ihr bekannten Bäumen und Lichtungen immer tiefer in den riesigen Wald. Stumm folgte sie dem Schatten des großen [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]]s, dessen weißes Fell gelegentlich im Lichte eines vorwitzigen Mondstrahles aufzuglühen schien, aber dann sofort wieder erlosch. Kein Wort verlor das imposante Tier und ließ ihr somit sowohl die nötige Ruhe als auch Zeit um sich auf das Kommende vorzubereiten.&lt;br /&gt;
Viele Stunden lang liefen sie so an riesigen schneebedeckten Bäumen vorbei, deren imposante Statur Geschichten über Zeiten zu erzählen schien, in denen der Waldgott friedlich durch diese vergessenen Haine wandelte und den Bäumen dabei half zu wachsen. Immer weiter ging die Reise durch das Reich des Waldgottes und schließlich kündigte ein gewaltiges Tosen vom nahen Ende des Weges.&lt;br /&gt;
Und als der große [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] zum ersten Mal seit Stunden anhielt, um den Kopf gen der Quelle des Geräusches zu wenden, stockte [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] der Atem. Vor ihnen erstreckte sich ein riesiger Wasserfall, der seine Wassermassen von der Spitze eines hohen Berges hinab zu einem See schickte, der sich zu ihren Füßen erstreckte. Das aufgespritzte Wasser verteilte sich vom Berg herab langsam über die gesamte Lichtung , fing das Mondlicht ein und ließ die Umgebung gleich millionen winziger fallender Sterne in dessen silbrigen Licht erstrahlen.&lt;br /&gt;
„Dort oben ist Xing Lu’s Hain. Es ist lange her, seit ich dort war, und noch länger ist es her, seitdem die Füße eines Menschen diesen Boden berührt haben... Um dort hinauf zu kommen, wirst du auf meinen Rücken steigen und dich gut festhalten müssen.“ Erklang die tiefe Stimme des [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]]s, der sich auf den Boden gelegt hatte und geduldig abwartete, bis [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] auf seinen Rücken gestiegen war. Erst dann erhob er sich wieder und hätten sich ihre Hände nicht in dem weißen Fell verkrallt, so wäre sie bei den folgenden gewaltigen Sprüngen des Tieres, die die Zwei in Windeseile dem Scheitel des Wasserfalls näher brachten, sicherlich in die Tiefe gestürzt.&lt;br /&gt;
So aber erblickte sie bald, nachdem sie sich wieder getraut hatte ihre Augen zu öffnen, einen wunderschönen silbern glänzenden See, dessen Oberfläche so glatt wie ein Spiegel den Sternenhimmel reflektierte und dem Auge vorgaukelte einen zweiten Himmel zu den eigenen Füßen zu sehen, samt einer dunkelgrünen Wiese, die gespickt von allerhand Blumen ohne den Makel einer einzigen Schneeflocke dem Winter trotzte. Sie war im Hain des Waldgottes angekommen und erst, als sie die Augen von dessen Schönheit abwenden konnte, erblickte sie eine dunkle Gestalt, die auf der Insel mitten im See zu warten schien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===10. Kapitel===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vollkommen still lief [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Bai Hu]] an der Seite [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]]s über die wunderschöne Wiese dem See, der Insel und der Gestalt auf dieser entgegen. Sogar das große Tier, das in seinem Leben schon so viel erlebt hatte, war ob dem, was kommen würde, angespannt und dabei unbewusst in sein Jagdverhalten zurückgefallen.&lt;br /&gt;
Kein Wort verlor er, kein ungestüm umgeknickter Grashalm oder unvorsichtig berührter Kieselstein sprach vom Gang des Tieres und hätte er nicht gelegentlich tief Luft geholt, um nicht vor Anspannung zu platzen, so hätte [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] ihn wahrscheinlich völlig vergessen.&lt;br /&gt;
Das Mädchen indes lief mit ruhigem und bestimmten Schritten auf den See zu, ließ sich von dem [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] mit einem Sprung über diesen befördern, und glitt ohne aus der Ruhe zu kommen von dessen Rücken direkt auf die kleine vom Schatten einer Wolke verdeckte Insel vor die dunkle Gestalt.&lt;br /&gt;
Der Blick zweier großer violetter Augen legte sich auf sie, als ihre eigenen Augen sich langsam erst dazu überwinden mussten die ungewöhnlichen Pfoten, die einer Mischung aus Menschenfüßen und Bärentatzen zu entsprechen schienen, und dann den im Schatten liegenden Körper hinauf bis zu den Augen des Wesens zu betrachten. Als sich der Blick der zwei Wesen traf, stockte dem Mädchen der Atem und für einen Moment fühlte sie die bodenlose Wut des Schattens vor ihr. Erst nach einigen Momenten fiel ihr auf, dass sich der [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] neben ihr vor dem Wesen verneigte und so tat sie es ihm schnell und etwas überhastet gleich.&lt;br /&gt;
„Es ist lange her [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Bai Hu]].“ Ertönte die Stimme des Wesens schneidend wie der Wind im Herbst sofort, als sich [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] verneigt hatte, als ob das Wesen darauf gewartet hätte.&lt;br /&gt;
„Xinglu.“ Antwortete der [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] schlicht, aber ehrerbietend.&lt;br /&gt;
„Sag mir, warum muss mein Hain die Füße dieser Kreatur ertragen? Warum beschütztest du es vor meinem Urteil?“&lt;br /&gt;
„Weil ich versprach sie zu beschützen und ihr zu helfen, weil sie mit deinem Urteil über die Menschen des Dorfes nichts zu tun hatte und weil die Menschen nicht das sind, was du in ihnen siehst.“&lt;br /&gt;
„Xinglu’s Urteil betrifft alle Menschen!“ Ertönte die wütende tiefe Stimme der riesigen [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Schildkröte]], als sich diese aus dem See erhob und geschwind auf die Insel neben den Schatten schob.&lt;br /&gt;
„Und warum maßt du es dir an ein Urteil über Xinglu’s Urteil zu fällen [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Bai Hu]]?“&lt;br /&gt;
Der [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] atmete tief ein, um zu einer Antwort auf den Angriff [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Xuan Wu]]’s anzusetzen, aber die Stimme des Schattens ließ ihn innehalten.&lt;br /&gt;
„Ich habe [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Bai Hu]]’s Gründe gehört und im Moment soll mir dies reichen.“ Der Blick der violetten Augen richtete sich wieder auf [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]]. „Nun erzähl mir deinen Namen kleine Kreatur und begründe mir, warum du ein Wesen vor meinem Urteil bewahrtest.“&lt;br /&gt;
Aber dem Mädchen stockte der Atem abermals, als es nun die volle Aufmerksamkeit auf sich lasten fühlte. Nervös spielte sie mit ihren Daumen und hatte ihren Blick gen Boden gerichtet, als sie endlich die Kraft fand zu antworten:&lt;br /&gt;
„Mein Name ist [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]]… Und ich wollte einfach nicht zulassen, dass ein kleines hilfloses Wesen vor meinen Augen stirbt, weil ich nicht eingriff… Nicht noch einmal…“ Bilder des roten [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]]s schossen aus ihrem Gedächtnis hervor und trieben ihr Tränen der Trauer in die Augen.&lt;br /&gt;
„Nicht noch einmal?... Ich muss jeden Tag dabei zusehen, wie kleine hilflose Wesen vor meinen Augen sterben, weil andere Wesen maßlos leben wollen… Nicht noch einmal… Ich kann es nicht fassen… Was weißt du kleine Kreatur denn schon von Leben und Tod?“&lt;br /&gt;
Die Stimme des Schattens, war sie zuvor schon schneidend gewesen, hatte sich nun auch noch gleich einem Orkan erhoben und donnerte ehrfurcht erregend über den Hain, so dass ein jeder, der sie vernehmen konnte, den Kopf einzog und still ausharren wollte, bis der Sturm vorbei war.&lt;br /&gt;
„Sie weiß so viel wie man eben in einem Leben in der Natur lernen kann.“ Erschallte auf einmal eine hohe Stimme, die vom Himmel zu kommen schien. „Sie hat die tägliche Furcht und Ungewissheit gespürt, hat die Freuden über die einfachsten Dinge genossen und die Trauer über den Verlust der wertvollsten Dinge erlebt. Maßt du dir nun schon an das Recht auf Trauer und Schmerz gepachtet zu haben Xinglu?“&lt;br /&gt;
Und plötzlich landete direkt hinter [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] ein großer [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]], von dessen Federkleid sich ein paar rote Federn lösten und langsam um das Mädchen herum zu Boden glitten. Beim Anblick dieser Federn schossen dem Mädchen nur noch mehr Tränen in die Augen und sie befürchtete, dass ihr Kopf ihr einen Streich spielen würde, denn diese Federn würde sie überall wiedererkennen.&lt;br /&gt;
„Bist du so verbittert Xinglu, dass du nicht einmal erkennst, dass dieses Mädchen erst einige wenige Sommer alt ist, aber durch das Leben und die Reise in der Natur viel schneller gealtert und gewachsen ist? Erkennst du nicht, was du vor dir siehst?“&lt;br /&gt;
„[[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Zhu Que]]… worauf willst du hinaus? Erklär dich, wenn du dich schon einmal zu uns auf den Boden herablässt!“ Donnerte der Schatten abermals entgegen.&lt;br /&gt;
„Die Natur selber hat [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] auf ihrer Reise geholfen und sie wachsen lassen, um sie auf das kommende vorzubereiten. Willst du als Wächter und Aspekt dich nun gegen den Willen der Natur stellen?“&lt;br /&gt;
Ein tiefes Rauschen war zu hören, als der Schatten sich zu [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] hinab beugte und zielsicher ihrem Gesicht entgegen atmete und sie näher betrachtete. Hätte das Mädchen dies normalerweise als sehr unangenehm empfunden und sich scheu weggedreht, so blieb sie wie angewurzelt stehen und betrachtete sich stattdessen ebenfalls eingehend.&lt;br /&gt;
Sie hatte vor Wochen, vielleicht vor Monaten sogar aufgehört sich selber zu betrachten und so war ihr nie aufgefallen, dass ihr Körper in ihren einstmals kindlichen Augen riesige Züge angenommen hatte. Sie war stark gewachsen, hatte wahrscheinlich Kigiku eingeholt und noch ein wenig weiter gewachsen. Unter ihrer Jacke wölbten sich zwei Hügel nach außen, deren Maße wohl noch wachsen würden, wenn sie sich wieder einigermaßen ernähren würde. Auch ihr Haar war immer länger geworden und glich der goldenen Mähne eines Löwen. War sie vor ihrer Reise noch ein normales 10 Jahre altes Mädchen gewesen, so glich ihre Statur nun mehr der einer 15jährigen.&lt;br /&gt;
Sie kam aus dem Staunen nicht mehr heraus und verlor ob dieser Erkenntnis auch für einen kurzen Moment den Gedankengang, der ihr zuvor die Tränen in die Augen getrieben hatte. Aber dann brachte ihn eine rote Feder, die direkt vor ihren Füßen lag, wieder zurück.&lt;br /&gt;
„Du bist doch der kleine rote [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]] oder? Du lebst?“ Hauchte sie mit nach oben gerichteten Gesicht dem Kopf des gewaltigen [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]]s entgegen, der hinter ihr saß und dessen Oberkörper über ihr aufragte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===11. Kapitel===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Ja [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] ich lebe.“ Antwortete der [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]] mit sanfter Stimme, so dass [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] fast der Meinung war ein Lächeln auf dem weit entfernten Gesicht erkennen zu können.&lt;br /&gt;
„Nicht nur ergreifst auch noch du Partei für diese Kreatur, sondern du kennst sie auch noch [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Zhu Que]]? Was geht hier vor?!“ Schaltete sich die schwarze [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Schildkröte]] erneut ein und der große [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]] holte tief Luft, um zu einer Erklärung anzusetzen.&lt;br /&gt;
„Dass ihr es nicht vernommen habt, wundert mich nicht, aber vor fast einem Jahr vernahm ich die Klagen eines kleinen Baches weit im Westen. Als ich mich ihm näherte und ihn fragte, was es mit seinen traurigen Worten auf sich habe, erzählte er mir von seinem Fehler. Er habe, so berichtete er mir, in dem Versuch ein kleines Mädchen mit blondem Haar aufzumuntern einen alten Wanderer zu dieser gelockt, damit dieser sie mit seinen Geschichten aufmuntern könne. Als der Wanderer dem Mädchen von dem Waldgott erzählte, schnappte dieses sich seine Sachen und lief los, um den Waldgott zu finden und um Hilfe zu bitten. Aber wie sollte ein kleines Mädchen alleine überleben?&lt;br /&gt;
Ich beschloss also dem Bach zu helfen und dem Mädchen beizustehen. So begleitete ich [[Wichtige_Personen_in_Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]], das Mädchen aus der Geschichte des Baches, als kleiner [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]] und lehrte sie durch mein Beispiel vom Leben in der Natur.&lt;br /&gt;
Als der Herbst kam und die Zeit meiner Herrschaft sich dem Ende entgegen neigte, traf ich [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Bai Hu]] und bat ihn mir zu helfen. Fortan übernahm er es [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] zu begleiten, nachdem wir es so haben aussehen lassen als ob ich durch die Krallen [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Bai Hu]]’s gestorben wäre.&lt;br /&gt;
Während wir uns aber um [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] kümmerten, bemühte sich die Natur selber ebenfalls um [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]], half ihr beim Wachsen, beim Verstehen und beim Leben. Schon bald hätte sie uns nicht mehr gebraucht, aber wir waren zu neugierig auf das, was kommen könnte.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lange Zeit herrschte Stille, während der Schatten [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] eingehend musterte. Schließlich aber erhob er die Stimme, deren Worte er scheinbar direkt an [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] richtete.&lt;br /&gt;
„Würde ich dich am liebsten auf der Stelle zertreten für den Verstoß gegen mein Urteil, für die Schritte auf dem Boden meines Haines und für die Anmaßung, in der sich jene zwei auf deine Seite stellten und dich beschützten, so kann ich doch das Wirken der Natur an und in dir sehen.&lt;br /&gt;
Nun stelle ich dir also folgende Frage: Würdest du das Dorf, deren Bewohner dir in der letzten Woche Obdach gewährten, verlassen und zulassen, dass ich es mitsamt seiner Bewohner vernichte, wenn ich dafür deine Schwester Kigiku heile?“&lt;br /&gt;
[[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]]s Augen weiteten sich bei diesem Angebot genau so sehr wie sich die Augen des [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]]s und des [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]]s vor Wut verengten. Beide waren außer sich vor Zorn über die Hinterlist der Worte ihres Gottes, aber keiner von beiden hatte das Recht den Mund zu öffnen.&lt;br /&gt;
„Woher weißt du von Kigiku?“ Antwortete [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] stockend, woraufhin der Schatten lediglich tiefkehlig lachte.&lt;br /&gt;
„Ich weiß viele Dinge. Nun aber entscheide dich und lass dich nicht davon einnehmen, dass du deine Schwester nicht mehr lebendig antreffen würdest, wenn du dich jetzt auf den Rückweg begibst.“ Woraufhin der Schatten erneut lachte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===12. Kapitel===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Immer mehr Tränen schossen [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] in die Augen, ließen diese nach und nach überquellen und liefen dann eine nach der anderen die Wangen des Mädchens hinab, bis sie sich von diesen lösten und gen Boden fielen. Die kommende Entscheidung war die schwerste, die sie jemals hatte treffen müssen und es war der erste Moment, in dem sie ihre Reise in Frage stellte.&lt;br /&gt;
„Ich… Die Menschen sollen leben.“ Brachte sie schluchzend hervor und sah gleichzeitig ihre kranke Schwester vor ihren Augen, deren endgültiges Todesurteil sie nun unterschrieben hatte und die sie wohl nie wieder sehen würde.&lt;br /&gt;
„Was?!? Du maßt es dir an…?!?“ Donnerte die Stimme des Schattens wieder hervor, wurde aber von [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Bai Hu]] abrupt unterbrochen.&lt;br /&gt;
„Sie hat sich entschieden Xinglu. Hör auf mit deinen Spielen und sieh ein, dass du dich geirrt hast.“&lt;br /&gt;
„Gut, ich stehe zu meinem Wort. Aber ich habe nirgends von dem Leben des Mädchens geredet. Sie hat sich meinem Urteil entgegen gestellt und muss nun die Konsequenzen tragen!“&lt;br /&gt;
Schreckhaft atmete [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] ein und schaute mit geweiteten Augen auf den Schatten vor sich.&lt;br /&gt;
„Aber ich darf nicht ohne Weiteres nehmen, was die Natur gewährt hat… Also wirst du dir dein Leben verdienen müssen kleines Mädchen. Schließe die Augen und lass mich sehen, ob der Geist der Natur wirklich in deinen Knochen steckt.“&lt;br /&gt;
Und so sehr [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] auch dagegen ankämpfte, ihre Augenlider schoben sich unweigerlich vor ihre Pupillen und schon bald verschwammen die Bilder vor ihren Augen und die Gedanken in ihrem Kopf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie spürte weiches feuchtes Gras zwischen ihren blanken Zehen und eine Eule schickte ihren Ruf durch die Luft vorbei an ihren Ohren. Als sie die Augen langsam öffnete, sah sie sich inmitten eines großen Waldes stehen, deren Bäume genauso wie der Wald selber kein sichtbares Ende zu haben schienen. Alles an dem Wald wirkte merkwürdig urtümlich und erinnerte sie an die riesigen Bäume, die sie in der Nähe des Wasserfalls und des Haines gesehen hatte.&lt;br /&gt;
Erneut riss sie der Schrei der Eule aus den Gedanken und ließ in diesen Platz genug für die Erkenntnis, dass die Sonne gerade untergegangen war und die Schatten im Wald immer mehr die Oberhand gewannen.&lt;br /&gt;
Und dann spürte sie es, eine Präsenz im Schatten und der Blick unsichtbarer Augen auf ihrem Rücken. Die feinen Härchen auf ihrem Nacken stellten sich auf, sie machte einen zaghaften Schritt nach hinten und drehte sich dann plötzlich herum um loszurennen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===13. Kapitel===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Wind pfiff ihr ins Gesicht, sauste ihr um die Ohren und ließ den Klang seiner Stimme in diesen erklingen. Immer wieder schlugen ihr kleinere Äste, die sie nicht rechtzeitig bemerkt hatte, gegen den Körper und hinterließen an diesem immer mehr kleine Schnitte aus denen schon bald feine Bluttropfen hervorquollen. Schneller und schneller lief [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] durch den dunklen Wald, der sein wunderschönes Kleid abgelegt hatte und ihr nun seine dunkle und gefährliche Seite zeigte.&lt;br /&gt;
Wie konnte dies nur derselbe Wald, derselbe Ort sein, der sie mit den ersten Bildern verzaubert hatte? Fragte sie sich, als sie sich in Sicherheit wähnend an einen Baum lehnte und umschaute. Schon seit einiger Zeit hatte sie die Präsenz in ihrem Rücken nicht mehr gespürt. Sollte sie dieses Etwas wirklich abgehängt haben? Sie schaute sich nervös um, ließ den Blick ihrer Augen durch die Dunkelheit wandern und versuchte ihr pochendes Herz zu beruhigen. Es war schwer in der Dunkelheit überhaupt etwas auszumachen und immer wieder machte ihr Herz einen furchtsamen Sprung, wenn die Schatten der Bäume ihr obskure Wesen, die mit langen feingliedrigen Armen in der Dunkelheit zu tanzen schienen, vorspielten.&lt;br /&gt;
Plötzlich blitzte in der Dunkelheit etwas auf. Noch bevor sich die Härchen auf ihrem Nacken aufstellen konnten, war sie schon wieder los gerannt und hetzte durch den Wald. Das Blut, das sich in der kurzen Zeit der Rast auf ihrer Haut gesammelt hatte, wurde vom Gegenwind weggeweht und hinterließ eine feine rote Spur, der man viel zu leicht folgen konnte.&lt;br /&gt;
Wie sollte sie nur dem Schrecken, der mit Sicherheit den Tod bringen würde, entkommen? Wie sollte sie den Anbruch des Tages und das erste Licht, das die Schatten vertreiben würde, nur wieder erleben? Und wie sollte auch nur ein Mensch in dieser schrecklichen Umgebung überleben können?&lt;br /&gt;
Völlig außer Atem rannte das Mädchen dennoch weiter. Immer, wenn sie die Gefahr gegen einen Baum zu laufen ignorierend einen Blick über die Schulter warf, konnte sie einen formlosen Schatten im Schatten sehen, der der blutigen Spur folgte. Nein sie wunderte sich nicht mehr, dass die Menschen sich vor dieser Umgebung fürchteten und die Natur verändern wollten, um in ihr zu überleben. In dieser schrecklichen Umgebung würden sie nie anders überleben können!&lt;br /&gt;
„Vieles, das auf den ersten Blick schrecklich wirkt, ist nur ungewohnt für die Augen.“&lt;br /&gt;
Ertönte plötzlich die raue Stimme des alten Mannes in ihrem Kopf und sie erinnerte sich an die vielen Stunden, in denen er ihr eigentlich nur von der Natur erzählte.&lt;br /&gt;
„ Ein Wolf tötet nicht, weil er grausam sein möchte. Ein Wolf tötet, weil er überleben will. Der Wille zu Überleben ist das, was uns alle – selbst die Pflanzen – vereint.“&lt;br /&gt;
Aber dieses Ding, was auch immer es ist, ist böse! Das konnte sie deutlich spüren. Sie konnte spüren wie es Millimeter um Millimeter näher kam, sich wieder zurückfallen ließ und dann wieder langsam näher kam. Und das alles nur, um mit ihr zu spielen, um ihr den Schrecken in Mark und Bein zu jagen!&lt;br /&gt;
„Wahre Boshaftigkeit gibt es in der Natur nicht. Sie ist eine Erfindung der Menschen, um die Natur zu verteufeln.“&lt;br /&gt;
Aber sie konnte das Böse in diesem Ding eindeutig spüren. Und inmitten dieser schrecklichen Umgebung war niemand, der ihr helfen konnte. Sie war alleine.&lt;br /&gt;
„Niemals bist du alleine. Stets wirst du einen Baum, eine Blume oder zumindest einen Grashalm in der Nähe finden. Deine Mutter wird immer da sein und dich beschützen.“&lt;br /&gt;
Und auf einmal blieb [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] stehen. Langsam drehte sie sich zur Seite und legte die Stirn gegen die Rinde eines der riesigen Bäume. Wie hatte sie nur diese sanften Riesen verteufeln können? Wie hatte sie nur diese Umgebung als schrecklich bezeichnen können?&lt;br /&gt;
Sie schloss die Augen und wartete auf die Schritte, die sich sicher bald nähern und ihren Tod bedeuten würden. Aber sie würde nicht mehr rennen. Sie vertraute auf ihre Mutter und legte ihr Leben in deren Arme.&lt;br /&gt;
Und dann hörte sie ein leises Flüstern.&lt;br /&gt;
„Wie sich die Arme an mich lehnt. Oh du Arme, hör auf zu weinen.“&lt;br /&gt;
„Das sind keine Tränen, das ist Blut. Bist du zu hölzern geworden um den Unterschied zu merken?“&lt;br /&gt;
„Sie blutet? Warum denn nur?“&lt;br /&gt;
„Weil selbst kleine Äste die weiche Haut zerschneiden können.“&lt;br /&gt;
„Schau nur wie sie zittert.“&lt;br /&gt;
„Wie gerne würde ich ihr helfen.“&lt;br /&gt;
„Ich auch.“&lt;br /&gt;
„Ich auch.“&lt;br /&gt;
„Aber sie kann uns nicht hören.“&lt;br /&gt;
„Wir können sie nicht trösten.“&lt;br /&gt;
„Wir können sie nicht beschützen.“&lt;br /&gt;
„Würde sie uns nur hören können.“&lt;br /&gt;
„Wieso kann sie uns nicht hören?“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Ich kann euch hören!“ Schrie [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] mit all ihrer Kraft. „Bitte helft mir!“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Sie kann uns hören?“&lt;br /&gt;
„Sie möchte unsere Hilfe?“&lt;br /&gt;
„Wie lange ist es her?“&lt;br /&gt;
„Sollen wir singen?“&lt;br /&gt;
„Ja lasst uns singen!“&lt;br /&gt;
„Ja..Singen!“&lt;br /&gt;
Und plötzlich schwoll das Flüstern, war es zuerst noch leise und kaum zu hören gewesen, immer weiter an, gewann an Stärke und glich schon bald einem Orkan aus unterschiedlichen Stimmen, die durcheinander riefen. Nach und nach hörten die Stimmen auf zu rufen und fingen stattdessen an leise zu summen. Das Summen wurde immer lauter, übertönte schließlich die letzten Stimmen und brachte mit seinen tiefen Tönen [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]]s Innere sanft zum vibrieren.&lt;br /&gt;
Eine tiefe und warme Stimme erschallte, sang von den Strahlen der Sonne und den Tränen des Mondes und plötzlich setzten alle Stimmen in dieses Lied mit ein.&lt;br /&gt;
Es war das Lied der Schöpfung, die Erzählungen des ersten Baumes, der als Knospe miterlebt hatte wie Mond und Sonne von den Göttern auseinander gerissen wurden und fortan nie wieder zusammen sein und zugleich erstrahlen durften. Um wenigstens die Wärme des anderen und dessen Spiegelbild für wenige Momente zu erhaschen, nachdem dieser schwinden musste, erschufen die Zwei die Natur und die Wärme der Sonnenstrahlen sowie die Liebe in den Mondtränen hauchten der kargen Erde Leben ein.&lt;br /&gt;
Der Erste aber, der stark genug gewesen war vor all diesem bereits als Knospe den Boden zu durchbrechen, wuchs und wuchs bis er groß und prächtig war. Er war der Stärkste von allen und schließlich hob ihn der Mond aus der Erde und gab ihm die Fähigkeit zu wandern. So wurde der Erste als Xinglu, der Wanderer, bekannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Sie ist eingeschlafen.“&lt;br /&gt;
„Sie ist sicher.“&lt;br /&gt;
„Der Schatten ist fort.“&lt;br /&gt;
Das Flüstern der Bäume, sehr zaghaft und leise um das Mädchen nicht zu wecken, flog einige Zeit später dem Winde gleich wieder durch die Luft.&lt;br /&gt;
„Sie muss zurück.“&lt;br /&gt;
„Ja das muss sie.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===14. Kapitel===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Hört ihr das? Sie singen! Sie singen für das Mädchen, sie singen für [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]]!“ Stellte die große [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Schildkröte]] fassungslos fest, während sie sich im Kreis drehte und dem Lied der Bäume lauschte.&lt;br /&gt;
Das Geräusch des schabenden Panzers zusammen mit den Worten aus tiefer Kehle drangen durch die Schleier des Schlafes und holten [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] aus diesem empor.&lt;br /&gt;
„Sie kommt zu sich. Sie hat überlebt!“ Ertönte die Stimme des [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]]s ganz nah vor [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]]s Gesicht. Und als sie die Augen öffnete, sah sie die Gesichter des [Geschichte von Taki#Der rote Vogel - Suzaku|Vogel]]s und des [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]]s dicht über ihrem eigenen schweben und sie mit besorgten Blicken anschauten, bevor sie anfingen breit zu lächeln.&lt;br /&gt;
„Wo bin ich?“ Murmelte sie schlaftrunken, während sie sich den Schlaf aus den Augen rieb.&lt;br /&gt;
„Du bist im Hain des Waldgottes. Du hast geschlafen und wurdest im Traum auf die Probe gestellt.“&lt;br /&gt;
Antwortete [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Bai Hu]], der sich mit einem langgestreckten Seufzer anscheinend nach einer halben Ewigkeit wieder legte und sich wohlig streckte.&lt;br /&gt;
„Habe ich bestanden?“&lt;br /&gt;
[[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Zhu Que]] öffnete den Schnabel, anscheinend um antworten zu wollen, aber die tiefe Stimme Xinglu’s unterbrach ihn.&lt;br /&gt;
„Du hast mehr als das.“ Der riesige Schatten bewegte sich zum ersten Mal, seitdem [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] im Hain war, und schob sich langsam in das fahle Licht des Mondes.&lt;br /&gt;
„Niemals hätte ich erwartet, dass sie für dich singen würden. Niemals hätte ich erwartet, dass sie dieses Lied anstimmen würden.“&lt;br /&gt;
Murmelte das Wesen, dessen Körperbau dem eines Menschen glich, nur glichen Hände und Füße mehr einer Mischung aus Menschenhand und Bärentatze und die Haut schien aus einer rissigen und vor Alter schon schwarz gewordenen Baumrinde zu bestehen. Das Gesicht schließlich war dem eines Hirsches nachempfunden, nur dass sich Flechten aus großen Baumblättern vom Kopf über die Schultern des Wesens ergossen.&lt;br /&gt;
„Sie sangen von dir nicht wahr?“ Fragte [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] das Wesen, dessen große Augen von großer Trauer sprachen.&lt;br /&gt;
„Ja. Ich habe dieses Lied geschrieben und es einem jeden Baum früher vorgesungen, wenn er noch klein und schwach war. Das Lied half ihnen zu wachsen und den Gezeiten zu widerstehen, so dass sie fast so groß wurden wie ich einst. Deswegen nennt man es auch das Baumlied. Früher kannte es ein jeder Baum.“&lt;br /&gt;
„Deswegen sind die Bäume in der Nähe des Haines also so groß und der Winter dem Hain so fern!“&lt;br /&gt;
„Früher waren alle Bäume so groß. Damals wanderte der Wanderer noch jeden Tag über die Erde und sang zu jedem Baum.“ Mischte sich eine raue Stimme plötzlich ein und alle, egal ob Mensch, Tier oder Gott wandten dem Ursprung der Stimme den Kopf zu.&lt;br /&gt;
Ein alter Mann kam mit hinkenden Schritten über die Wiese dem See und der Insel entgegen und winkte dem Mädchen entgegen, das die Augen vor Staunen weit aufgerissen hatte.&lt;br /&gt;
„Du? Was machst du denn hier?“ Rief sie ihm entgegen. Anstatt aber eine Antwort des Mannes zu erhalten, erklang die Stimme des Waldgottes.&lt;br /&gt;
„[[Geschichte von Taki#Der blaue Drache – Seiryu|Quing Long]]. Jetzt wundert mich gar nichts mehr. Hast du [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] beigebracht zu den Bäumen zu sprechen?“&lt;br /&gt;
„Ich habe ihr lediglich von der Natur erzählt Xinglu. Alles Weitere hat sie selber erlernt.“&lt;br /&gt;
„[[Geschichte von Taki#Der blaue Drache – Seiryu|Quing Long]]?“ Verwirrt schaute [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] zwischen dem Alten und Xinglu hin und her.&lt;br /&gt;
Auf dem Gesicht des Alten aber, der am nahen Ufer des Sees angelangt war, bildete sich ein Lächeln und plötzlich erhob sich an derselben Stelle, an der der Alte soeben gestanden hatte, ein großer [[Geschichte von Taki#Der blaue Drache – Seiryu|blauer Drache]] in die Luft, nur um neben Xinglu wieder zu landen.&lt;br /&gt;
„Du hast es schon immer geliebt dich zu verkleiden.“ Murmelte die [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Schildkröte]].&lt;br /&gt;
„Du musst verstehen, dass ich dir nicht die Wahrheit zeigen durfte [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]]. Ich bin der Letzte der Vier und Erster des Kreises. [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Xuan Wu]], [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Zhu Que]], [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Bai Hu]] und ich, [[Geschichte von Taki#Der blaue Drache – Seiryu|Quing Long]] sind die 4 Wächter des Waldgottes und die ersten der Tiere, zu denen er wie zu den Bäumen sang. Ein jeder von uns ist die Inkarnation einer der Jahreszeiten. Ich bin der Frühling, [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Zhu Que]] ist der Sommer, [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Bai Hu]] ist der Herbst und [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Xuan Wu]] ist der Winter. Einst wandelten wir an der Seite Xinglu’s über die Erde. Als er sich aber veränderte, wandten drei von uns ihm den Rücken zu und nur[[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Xuan Wu]] blieb bei ihm.“&lt;br /&gt;
„Aber was habe ich damit zu tun? Ich wollte doch nur Kigiku retten.“&lt;br /&gt;
„Und in diesem einfach Streben hast du es geschafft mich an die Anfänge und das Gute in euch Menschen zu erinnern. Ich war es, der dich im Wald der Träume gejagt hat und hätten dir die Bäume nicht geholfen, so hätte dein Herz schließlich vor Angst aufgehört zu schlagen. Als aber die Bäume anfingen zu singen, da erinnerte ich mich. Sie sangen aber nicht nur von mir, sondern auch von dir. Sie sangen davon wie viel Angst du in der Dunkelheit hast, was für einen Weg du zurücklegen musstest und wie gerne sie dir helfen würden. Und mit jedem Wort verflog mein Hass und ich fing an euch Menschen zu verstehen.“&lt;br /&gt;
„Ich habe gar nicht gehört, dass sie von mir sangen. Hat diese wunderschöne tiefe Stimme etwa auch über mich gesungen?“&lt;br /&gt;
„Wunderschöne tiefe Stimme?“ Schaltete sich [[Geschichte von Taki#Der blaue Drache – Seiryu|Quing Long]] plötzlich ein und wechselte einige Blicke mit den drei anderen, während Xinglu die violetten Augen geschlossen hatte.&lt;br /&gt;
„Sie hat dich singen hören Xinglu? Wie ist das möglich? Du hast schon so lange nicht mehr gesungen.“ Brummte [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Bai Hu]] verdutzt.&lt;br /&gt;
„Sie erinnern sich noch immer daran wie ich zu ihnen sang. Und aus der Erinnerung heraus haben sie meine Stimme scheinbar beschworen. Es ist zu lange her, dass ich zu ihnen gesungen haben, und ich habe kein Recht zu ihnen zu singen bei all dem, was ich getan habe.“&lt;br /&gt;
„Das stimmt nicht! Sie reden stets miteinander und die ältesten von ihnen erzählen den jüngeren von deinem Lied. Sie kennen es alle und werden es nie vergessen.“&lt;br /&gt;
„Mir fehlt aber die Kraft zum Wandern. Hass und Zorn haben meine Beine schwer werden lassen.“&lt;br /&gt;
Er wandte sich von dem weißen [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] ab und dem Mädchen zu.&lt;br /&gt;
„Nein ich hörte keine tiefe Stimme, sondern eine hohe. Ich hörte die Stimme eines jungen [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Drachen]]n, der mich furchtlos anbrüllte. Die Bäume sangen von dem gelben Schuppenkleid des [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Drachen]]n und von der Wärme im Herzen dieses Wesens.&lt;br /&gt;
[[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] sie sangen von dir und es war so viel Wahrheit in ihren Worten, die ich erst jetzt vernehmen konnte.“&lt;br /&gt;
„Warum guckst du so traurig Xinglu? Was hast du vor? Was hat das zu bedeuten?“&lt;br /&gt;
Fragte das Mädchen nun sichtlich besorgt um den Waldgott.&lt;br /&gt;
„Es ist Zeit für mich das Geschenk, das mir der Mond einst gab, zurück zu geben. Ich habe meine Pflicht gegenüber meinen Brüdern und Schwestern vergessen und sie zu lange warten lassen. Ich sehne mich nach Ruhe [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]].“&lt;br /&gt;
Die Züge des Wesens erhellten sich und die Risse in der dunklen Rinde schlossen sich immer mehr.&lt;br /&gt;
„Die Zeit des Wanderers ist vorbei. Zu lange habe ich mich dagegen gewehrt einzusehen, dass die Welt mich nicht mehr braucht. Es ist nun an der Zeit, dass die Jüngeren auf sich aufpassen. Vieles wird sich verändern, aber wenn ich höre wie die Bäume für dich singen, so bin ich mir sicher, dass es nicht nur schlecht sein wird.“&lt;br /&gt;
„Willst du uns wirklich verlassen Xinglu? Was sollen wir ohne dich machen? Was sollen wir alleine machen?“ Rief [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Zhu Que]] mit Trauer in der Stimme.&lt;br /&gt;
„Helft dem gelben [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Drachen]]n bei der Wahrung dessen, was wir einst zusammen auf unseren Reisen verbreiteten. Natürlich nur, wenn du willst [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]].“&lt;br /&gt;
Das Mädchen schaute in die großen violetten Augen und auf die immer heller werdende Rinde, durch die von Minute zu Minute mehr Leben zu pulsieren schien.&lt;br /&gt;
„Was genau meinst du?“&lt;br /&gt;
„Vieles, was einst gut war, ist zerstört. Du hast mir aber gezeigt, dass nicht alles zerstört ist. Ich frage mich, ob sich Sonne und Mond so fühlten, als sie mich erblickten und das Leben erschufen….&lt;br /&gt;
Ich werde das Wandern aufgeben und wieder nur ein Baum sein, ein Baum der mit seinen Brüdern singt. Gerne werde ich von dem kleinen Mädchen singen, das zum [[Geschichte von Taki#Der_Gelbe_Drache|gelben Drachen]] wurde, der den Beginn einer neuen Zeit darstellt.&lt;br /&gt;
Ich würde gerne dabei zusehen, wie ein kleines Mädchen die Wunden, die ein alter Baum geschlagen hat, schließt und dabei hilft, dass wieder mehr Menschen das Lied der Bäume hören.“&lt;br /&gt;
[[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] konnte die Trauer in dem Wesen vor sich so deutlich spüren, dass es ihr die Sprache verschlug. Aber nicht nur Trauer, sondern auch Freude über die Erlösung konnte sie spüren. Es hatte nicht lange gedauert bis ihre Augen sich mit Tränen gefüllt hatten, so dass sie lediglich nicken konnte.&lt;br /&gt;
Der Waldgott lächelte sie voller Wärme an und streckte sich dann zu seiner vollen Größe aus. Ein wohliges Seufzen entfuhr ihm, als die alten Glieder sich zum beinahe letzten Mal bewegten und er sich mit stummen Gesten von seinen vier Freunden verabschiedete, die auf ihre Art viel treuer waren als er es je bis zu diesem Moment vermutet hatte. Dann legte er die letzten Schritte bis zum Mittelpunkt der kleinen Insel zurück, streckte sich erneut und seufzte dabei langgezogen.&lt;br /&gt;
Ein Rascheln und Rauschen war zu hören, als sich riesige Wurzeln in den Boden gruben und gewaltige Äste in die Höhe streckten. So schnell geschah alles, dass nur wenige Momente später sich dort, wo noch eben die Gestalt des Waldgottes gestanden hatte, ein gewaltiger Baum in die Höhe streckte und seine riesigen Äste weit über den See hängen ließ. Das gewaltige Blätterdach des Baumes erstreckte sich über den gesamten Hain und schützte diesen gleich einer Decke.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Epilog===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So verlor der Waldgott seinen Namen und war wieder nur der Erste. Im selben Moment aber erschallte zum ersten Mal seit langer Zeit die tiefe Stimme des Waldgottes und sang begleitet von vielen seiner Brüder das Lied des gelben [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Drache]]ns, so wie es hier geschrieben steht.&lt;br /&gt;
Lieder aber sind die älteste Form des Übernatürlichen und oft findet man in ihnen bereits einen Teil der Zukunft beschrieben. So erfuhr der kleine Bach, an dem das Lied begann, davon wie [[Geschichte von Taki#Der gelbe Drache|Hiwa]] begleitet von [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Zhu Que]], [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Bai Hu]], [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Xuan Wu]] und [[Geschichte von Taki#Der blaue Drache – Seiryu|Quing Long]] in das Dorf am Rand des großen Waldes kam und sowohl von dem Waldgott als auch von dessen Bedauern erzählten. Die Dorfbewohner hörten gerne den Geschichten dieser ungleichen Gruppe zu, ließen sich von diesen verzaubern und wollten alsbald den riesigen Baum selber sehen. Manche von ihnen blieben dort, andere verließen den Ort wieder, nur um von dessen Pracht zu erzählen.&lt;br /&gt;
So gründete sich schon bald unter dem schützenden Dach des Waldgottes ein kleines Dorf. Die vier Wächter, die es nun als Aufgabe ansahen neben dem Waldgott auch noch das Dorf und [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] zu beschützen, blieben bei den Menschen und halfen dem Mädchen dabei zu beschützen, zu trösten, zu beruhigen, zu lenken und vor allem zu erzählen und zu singen.&lt;br /&gt;
Zwei Jahre später, als die ersten Schneeflocken vom Himmel fielen und die mittlerweile zur jungen Frau herangewachsene [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] an die stürmische Nacht erinnerten, in der sie zum ersten Mal von dieser Welt erfuhr, wenn auch nur reichlich verwirrende Bruchstücke, stapfte eine vermummte Gestalt den schmalen von den Bewohnern angelegten Weg zum Hain empor.&lt;br /&gt;
Eine helle Stimme, ihr merkwürdig bekannt aber doch in den Wirren der Erinnerungen verloren, riss [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] aus den Erinnerungen und ließ sie von ihrem Platz am Rande des Sees aus in die Richtung der Gestalt sehen. Ihre Augen weiteten sich und füllten sich als bald mit Tränen, während ihre Füße über den von feinen Schneeflocken bedeckten Boden regelrecht flogen und sie in die weit geöffneten Arme der ihr entgegenlaufenden Kigiku trugen.&lt;br /&gt;
Der Bach plätscherte fröhlich, als er von der Wiedervereinigung der Schwestern hörte und weigerte sich im kommenden Winter vehement dagegen zu erstarren und einzufrieren, so groß war seine Freude. Erst die tiefe Stimme des Waldgottes aus der Ferne sorgte dafür, dass er sich beruhigte und als der Bach langsam erstarrte und für den Winter einschlief, freute sich der Waldgott über jenes letzte Geschenk, das er den Menschen und besonders seiner [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] geben konnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Wichtige Personen und Wesen aus Legenden und Sagen=&lt;br /&gt;
Hier sind wichtige Personen aus der Geschichte oder Legenden/Sagen von Takigakure aufgelistet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Dorfoberhäupter [[Takigakure]]s===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Ieyasu Kagetoya====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ieyasu Kagetoya das erste große [[Dorfoberhaupt|Oberhaupt des Dorfes]] [[Takigakure]]. Nach dem Fall [[Geschichte_von_Taki#Kakuzu|Kakuzus]] bei dem der gesamte damalige Ältestenrat verstarb, übernahm er nicht nur die Macht im [[Gesellschaft_in_Taki#Kagetoya|Kagetoya]] -Clan sondern auch im Dorf selbst.&lt;br /&gt;
Er galt als mächtiger Shinobi und entsprechend dem Ruf der [[Gesellschaft_in_Taki#Kagetoya|Kagetoya]] als großartiger Krieger. &lt;br /&gt;
Durch seine Autorität und auch teilweise durch Furcht vor seiner Rache stellte er einen sehr wackeligen Frieden in [[Takigakure]] her.&lt;br /&gt;
Er führte damals die grundlegende Struktur des heutigen Militärs in [[Takigakure]] ein, auch wenn dieses im Laufe der vielen Dynastien überarbeitet wurde, ist es grundlegend immer noch das System nach dem die [[Gesellschaft_in_Taki#Kagetoya|Kagetoya]] Krieg führen und sich organisieren.&lt;br /&gt;
Der [[Gesellschaft_in_Taki#Kagetoya|Kagetoya]] galt als streng, aufbrausend und ein wenig tyrannisch außerdem erzählt man sich das er ein begabter, wenn auch gerne riskant agierender, Stratege sei was letztlich zu seinem Sturz führte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Shingen Shiazu====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Shingen Shiazu, das zweite große [[Dorfoberhaupt|Oberhaupt des Dorfes]] [[Takigakure]], galt ebenso wie sein Vorgänger [[Geschichte_von_Taki#Ieyasu_Kagetoya|Ieyasu Kagetoya]] als begabter Shinobi und Stratege.&lt;br /&gt;
Jedoch hatte er dem Plan des Kagetoyas eine ganze Kompanie zu opfern widersprochen, als diese dann nicht nur überlebte sondern die Schlacht auch noch gewann schlug er sich auf die Seite der [[Gesellschaft_in_Taki#Fuyou|Fuyou]], deren Oberhaupt das Kommando über die folgende Kompanie hatte, was dazu führte das [[Geschichte_von_Taki#Ieyasu_Kagetoya|Ieyasu Kagetoya]] noch auf dem Schlachtfeld zum Selbstmord gezwungen wurde, um seine Ehre wieder reinzuwaschen.&lt;br /&gt;
Mit der Unterstützung der [[Gesellschaft_in_Taki#Fuyou|Fuyou]] und einiger jüngerer Clans wurde er dann zum zweiten Oberhaupt Takigakures erklärt. &lt;br /&gt;
Er erklärte die [[Geschichte_von_Taki#Ieyasu_Kagetoya|Ieyasu Kagetoya]] jedoch nicht zu Verrätern und ließ die Ehre der Familie unangetastet.&lt;br /&gt;
Shingen trat er kurz nach dem Bluterbenkrieg von seinem Amt zurück, da er sich in einer Schlacht schwer verletzt hatte und langsam alt wurde. Er galt in seiner Amtszeit zwar als strenges aber faires Oberhaupt, der stets jeden Vorschlag anhörte, bevor er seine Entscheidung traf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Mifune Ashura====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mifune Ashura war das dritte [[Dorfoberhaupt|Oberhaupt]] Takigakures und das erste das nicht aus einer der Gründerfamilien stammte.&lt;br /&gt;
Er war ein Veteran des Krieges, der sich in vielen Schlachten als großer Anführer bewährt hatte, vor allem durch die Tatsache das seine Truppen stets ihre Position gehalten hatten sowie geringere Verluste aufwiesen.&lt;br /&gt;
Jedoch hatte der Krieg ihn zu einem paranoiden Mann gemacht, er verschärfte die Sicherheitskontrollen und die Verteidigungssysteme von [[Takigakure]] erheblich. Auf seinen Wunsch wurde eine Kampagne gestartet, die die Bevölkerung davon überzeugte das man Ausländern nicht trauen könne und das die Abschottung von außen der einzige Schutz vor Eroberung wurde.&lt;br /&gt;
Dies hatte auch Erfolg, [[Takigakure]] igelte sich ein und sah alles als Bedrohung an, was zu allgemeiner Aufrüstung im Dorf führte.&lt;br /&gt;
Zudem schwächte er die Macht der Gründerclans erheblich in dem er den Ältestenrat neu aufstellte und für niedere Clans zugänglich machte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Kessen Musou====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kessen Musou wurde nach dem überraschenden Tod [[Geschichte_von_Taki#Mifune_Ashura|Mifunes]], der scheinbar an einer Krankheit verstarb, ebenso überraschend zum neuen [[Dorfoberhaupt|Oberhaupt]] erklärt. Entgegen der Traditionen des Dorfes die Wege der alten Oberhäupter weiter zugehen, brach er damit und zum ersten Mal in der Geschichte öffnete [[Takigakure]] sich wieder nach außen. Ausländer wurden nicht länger verteufelt und argwöhnisch betrachtet, sondern willkommen geheißen und in die Dorfstruktur eingeführt.&lt;br /&gt;
Von vielen wurde Kessen Musou als wahrer Held vergöttert, da er eine unglaubliche Phase des Friedens in [[Takigakure]] einläutete, auf die man später immer noch neidisch war und sich zurück wünschte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Verräter [[Takigakure]]s===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Kakuzu====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kakuzu war einst einer der besten Shinobi des Dorfes [[Takigakure]]. So entsandte man ihn auf eine Mission den ersten Hokage, [[Geschichte_von_Konoha#vor_dem_BEK|Hashirama Senju]], zu töten, als diese jedoch scheiterte wurde er bei seiner Rückkehr ins Dorf stigmatisiert und für das Scheitern der [[Mission]] bestraft, obgleich diese sehr gefährlich war.&lt;br /&gt;
Darauf entwickelte der einst hochgelobte [[Jounin]] einen Hass auf das Dorf und tötete auf seiner Flucht nicht nur die Ältesten des Dorfes, sondern stahl das wichtigste verbotene [[Jutsu]] des Dorfes, das seit dem verloren ist. &lt;br /&gt;
Ab da an führte er ein Leben als Kopfgeldjäger und Söldner.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Nobu Gushiken====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nobu Gushiken, adoptierte Bruder des ehemaligen Dorfoberhauptes Muneyaki Gushiken, war ein ausgezeichneter Ninja des Dorfes und Mitglied der Tsuisekisha.&lt;br /&gt;
Ebenso wie sein älterer Bruder strebte er danach Oberhaupt Takigakures wurde, jedoch wurde sein Bruder stattdessen ernannt, was den jungen Mann verbittern ließ, worauf sich die Brüder zerstritten und seine Adoption herauskam.&lt;br /&gt;
Im Angesicht der steigenden Gefahr der Jashin-Sekte versuchte er dann einen lange gehegten Plan umzusetzen, nämlich seinen Bruder zu entführen und zu töten, wobei er es so aussehen lassen wollte als wären die Jashin-Kultisten es gewesen.&lt;br /&gt;
Wodurch er sich ersann zum neuen Dorfoberhaupt erklärt zu werden, jedoch scheiterte sein Plan durch die Heldentat Shinishi Kudos der nicht nur den Verräter beseitigte sondern auch Muneyaki rettete.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Wächter [[Takigakure]]s===&lt;br /&gt;
Die Wächter [[Takigakure]]s entspringen aus der Sage &amp;quot;[[Geschichte von Taki#Das Lied des gelben Drachen|Das Lied des gelben Drachen]]&amp;quot;, welche von einem mutigen kleinem Mädchen und der Entstehung von [[Takigakure]] erzählt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Der blaue Drache – Seiryu====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quing Long bietet einen durchaus beeindruckenden Anblick, wenn er sich nicht in seiner Menschengestalt fort bewegt. Gerne verbringt er seine Zeit als Eremit getarnt, um den einen oder anderen Wanderer etwas über die Natur zu erzählen und beizubringen, so wie er es einst bei dem kleinen Mädchen Hiwa getan hatte. Nur sehr selten würde sich Quing Long in seiner wahren Gestalt einem Menschen zeigen. Sein edles und geduldiges Gemüt würden ihn für offene Geister zum höchst angenehmen Gesprächspartner machen. Vorurteilslos betrachtet er jeden Menschen einzeln und nicht die Menschheit als ganzes, bevor er sich seine Meinung zu einem Individuum bildet.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der blaue Drache Quing Long steht für die Jahreszeit Frühling und somit für die Geburt und die frühe Phase jungen Lebens, seien es Pflanzen, Menschen oder Tiere.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Der rote Vogel – Suzaku====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zhu Que hat ein durchaus heiteres Wesen. Das Interesse des roten Vogels weckt man durch Gesang und Lieder. Selber trällert er gerne verschiedene Lieder und am meisten gefällt es ihm, wenn sich aus seinem Gesang und das eines Menschen ein Duett bildet. Er kann die Form eines kleinen roten als auch großen roten Vogels annehmen. In Anwesenheit oder in der Nähe von Menschen würde er stets als kleiner Vogel auftauchen, um nicht als Wächter erkannt zu werden.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der rote Vogel Zhu Que steht für die Jahreszeit Sommer und damit für den Höhepunkt des Lebens mit all den Pflanzen und Lebewesen, die im Frühling noch klein und zierlich waren. Er steht für die Reichen Geschenke, die die Natur im Sommer bringen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Der weiße Tiger – Byakko====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bai Hu ist äußerst schlau und gerissen, wie es das Bild einer Raubkatze schon immer präsentiert hat. Der weiße Tiger kann die form einer kleinen weißen Katze annehmen, um ohne größeres Aufsehen zu erregen unter Menschen zu wandeln oder sich einzelnen Wanderern zu zeigen ohne direkt erkannt werden zu wollen. Meistens nutzt er diese Form, um die Verhaltensweisen eines Individuums zu beobachten. Reden würde er in seiner Katzenform nie, selbst als Tiger ist es schwer Bai Hu viele Worte zu entlocken. Nie verliert er mehr Worte als unbedingt nötig, man würde immer nur von ihm hören, dass für alles einen Richtigen Zeitpunkt und Ort gibt, wenn man versuchen würde mehr Worte aus ihm zu locken. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der weiße Tiger Bai Hu steht für die Jahreszeit Herbst und damit als Vorbote für die härteren Monate, die im Winter folgen. Mit ihm verbindet man auch den Aspekt der Jagd, der während der Herbstmonate an Wichtigkeit zunimmt, da Pflanzen und Bäume zur Ruhe kommen und bis zum Frühling keine Früchte austragen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Die schwarze Schildkröte – Genbu====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Xuan Wu würde auf Menschen einen etwas angst einflößenden Eindruck machen. Es ist schwer zu erahnen, wie es um das derzeitige Gemüt der schwarzen Schildkröte aussieht. Obwohl Xuan Wu durch das kleine Mädchen Hiwa eines besseren belehrt wurde, was die Menschen in Bezug auf die Natur angeht, so konnte er nie wirklich seinen Argwohn gegenüber die Menschen ablegen. Immer noch sieht er die meisten Menschen als Zerstörer von Natur und Leben. Nur sehr schwer lässt er sich von der Gutherzigkeit und Naturverbundenheit eines Individuums überzeugen. Sollte man dies aber geschafft haben, so genießt man das voller Vertrauen und den Schutz der argwöhnischen Schildkröte. Natürlich stehen die Menschen [[Takigakure]]s automatisch unter seinem Schutz, da er diese als Abkömmlinge der ersten Dorfbewohner ansieht.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die schwarze Schildkröte Xuan Wu steht für die Jahreszeit Winter und damit für die Ruhe selbst, die während eines jeden Winters in der Natur einkehrt. Oftmals wird auch der Tod mit ihm in Verbindung gebracht, denn nicht alle Lebewesen überstehen den kalten Fängen des Winters.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Der gelbe Drache====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Mädchen namens Hiwa ist ein sehr naturverbundener Mensch. Sie weiß jeden Aspekt der Natur zu schätzen, achtet jede noch so kleine Lebensform und würde immer zum Wohle dieser handeln. Ihr eigenes Wohl stellt sie unter das von anderen, selbst wenn es um das Wohl fremder Menschen geht. Sie ist eine lebensfrohe Person, die sich gerne auch bei anderen Menschen aufhält. Durch ihren langen und außergewöhnlichen Aufenthalt in der Natur, ist diese zu ihrem eigentlich Zuhause geworden, etwas das man ihr auch anmerkt. Sie verbringt mehr Tage in Wäldern als unter Menschen. Man sagt ihr nach, dass sie mit Bäumen reden kann.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Hiwa gilt heute als Tod, wobei man sich dessen nie gewiss war. Man erzählt sich, dass sie eines Tages einfach im Wald verschwunden und nie wieder zurück gekehrt war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Frage-Sektion ==  &lt;br /&gt;
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| Frage-Sektion&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
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		<author><name>Shinishi</name></author>
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		<title>Geschichte von Taki</title>
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		<updated>2016-03-16T07:55:37Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Shinishi: /* Kakuzu */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Auf dieser Seite findet ihr eine Übersicht über die Geschichte des Dorfes [[Takigakure]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Seit Entstehung von [[Takigakure]]==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Sengoku Jidai===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Anfang der Geschichtschreiber [[Takigakure]]s steht Sengoku Jidai, die Zeit der streitenden Reiche. Nachdem die Kunst des Ninjutsu zur Blüte seiner Macht aufgestiegen war, durchstriffen zahllose [[Clan]]s die Lande, ein jeder mit seinen eigenen Fähigkeiten und Ansichten über die Welt. Sie waren [[Söldner]], die von den Ländern bezahlt wurden und alle bisher gekannten Waffen und Armeen überflüssig machten. Diese Kraft, die vielen zunächst wie ein Segen erschien, wurde schnell zu einem Fluch als sich angeblich selbst der Himmel in blutiges Rot aufgrund der endlosen Schlachten färbte, die auf der Erde ausgetragen wurden. Als sich die zwei mächtigsten [[Clan]]s im Reich des Feuers zusammenschlossen und [[Konohagakure]] gründeten, geschah ein Umdenken in vielen Ninja[[clan]]s die diesem Beispiel folgten. Es war deutlich geworden das es keinen Sinn mehr hatte nur dem eigenen Clan Treue zu schwören: Um zu bestehen brauchte es Bündnisse mit anderen Gruppierungen. Je stärker die zu schmiedende Allianz umso mehr Macht für die Beteiligten.&amp;lt;br /&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Gründung des Dorfes - 85 Jahre vor Ende des Bluterbenkrieges===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In diesen Jahren versammelten sich vier der örtlichen Ninjaclans an dem Baum, den wir heute Taki-Baum nennen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Gesellschaft_in_Taki#Kagetoya|Kagetoya]] (Krieger), die [[Gesellschaft_in_Taki#Shiazu|Shiazu]] (Strategen), die [[Gesellschaft_in_Taki#Fuyou|Fuyou]] (Heilung) und die [[Gesellschaft_in_Taki#Nanaya|Nanaya]] (Tarnung).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie schlossen einen Pakt und schworen untereinander Treue an diesem Baum, der zu dieser Zeit noch ein gewöhnlicher war und erst Jahrzehnte später zu wahrer Berühmtheit gelangen sollte. Entgegen häufiger Annahme wurde [[Takigakure]] auf Vorschlag der [[Gesellschaft_in_Taki#Fuyou|Fuyou]] und Nanaya hin als Demokratie gegründet, da sich die verfeindeten [[Clan]]s der [[Gesellschaft_in_Taki#Kagetoya|Kagetoya]] und [[Gesellschaft_in_Taki#Shiazu|Shiazu]] auf keinen Anführer einigen konnten. [[Takigakure]] wurde vom Ältestenrat geführt, welcher aus den Anführern der jeweiligen [[Clan]]s bestand und hatte zu Beginn mit vielen Schwierigkeiten zu kämpfen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch die schier endlose Bedrohung und zahlreiche Überfälle entwickelte [[Takigakure]] bereits sehr früh fähige Verteidigungsmechanismen und Finten, mit denen sie selbst übermächtige Feinde erfolgreich abwehren konnten. Niemals gelang es einem Feind Fuß in [[Takigakure]] zu fassen und der Frieden im verborgenen Dorf machte den Rat der Ältesten leichtsinnig und überheblich.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Der Fall Kakuzu und Kagetoya-Dynastie - 65 Jahre vor Ende des Bluterbenkrieges===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Fall Kakuzu sorgte für besonderes Aufsehen im Dorf und beeinflusste es bis heute. Nachdem der Jounin Kakuzu bei einem Auftrag scheiterte der die Ermordung des ersten [[Wichtige_Personen_in_Konoha#Hokage|Hokage]]s im Sinn hatte, mit dem [[Takigakure]] im Krieg war, erfuhr er bei seiner Rückkehr eine starke Ignoranz und Ablehnung. Er wurde mit Strafen belegt, denen er sich mit unerwarteter Gewalt erfolgreich widersetzen konnte. Bei seiner Flucht kam der gesamte Ältestenrat ums Leben, was für große Debatten in den Clans sorgte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Ieyasu [[Gesellschaft_in_Taki#Kagetoya|Kagetoya]] sich zum neuen Oberhaupt erklärte, gab es niemanden der ihm zu widersprechen wagte. Mittlerweile hatten sich weitere [[Clan]]s in [[Takigakure]] angesiedelt und viele von ihnen hielten den mächtigen [[Gesellschaft_in_Taki#Kagetoya|Kagetoya]] die Treue, sodass jeder Widerspruch in einem Bürgerkrieg hätte enden können.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Der Aufstand und Shiazu-Dynastie - 28 Jahre vor Ende des Bluterbenkrieges===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Viele Jahrzehnte lang herrschte in [[Takigakure]] eine angespannte Stimmung, doch keine Seite wagte es diesen trügerischen und wackeligen Frieden zu brechen. Das Dorf hatte viele Fortschritte gemacht. Es gelang ihm seine Macht auszubauen und von Taki als offizielles Ninjadorf anerkannt zu werden. Seine Ninja sicherten nun nichtmehr einzig das Dorf, sondern das gesamte Land stand unter dem Schutz und der Verwaltung der Ninja aus [[Takigakure]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dennoch folgte das unvermeidliche erneut aus einer im Leichtsinn geborenen Handlung heraus: Als Ieyasu [[Gesellschaft_in_Taki#Kagetoya|Kagetoya]] sich in einer Schlacht dazu entschied eine Kompanie seiner Shinobi für den Sieg zu opfern, musste er die Folgen seiner Handlung am eigenen Leib spüren. Die Kompanie unter Führung von Kenshin [[Gesellschaft_in_Taki#Fuyou|Fuyou]] schaffte es entgegen aller Wahrscheinlichkeiten nicht nur zu überleben, sondern die gesamte Schlacht beinahe im Alleingang zu entscheiden. Als sie anschließend zurückkehrten, wandten sie sich offen gegen die Ninja welche sie im Stich und zum Sterben zurückgelassen hatten. Die [[Gesellschaft_in_Taki#Shiazu|Shiazu]], welche wohl nur auf eine solche Gelegenheit gewartet hatten, schlossen sich mit den [[Gesellschaft_in_Taki#Fuyou|Fuyou]] zusammen was letztlich auf den Tod [[Gesellschaft_in_Taki#Kagetoya|Kagetoya]]s und dem Ende seiner Dynastie noch auf diesem Schlachtfeld hinauslief.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Daheim in [[Takigakure]] wurde Shingen Shiazu als neues [[Dorfoberhaupt]] etabliert, mit großer Unterstützung der [[Gesellschaft_in_Taki#Fuyou|Fuyou]] und einiger jüngerer [[Clan]]s, welche sich im Laufe der Jahre um die Shiazu und [[Gesellschaft_in_Taki#Fuyou|Fuyou]] geschart hatten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unter den Shiazu änderte sich nach Aussen hin wenig, da sie an den Pfaden der [[Gesellschaft_in_Taki#Kagetoya|Kagetoya]] festhielten und diese trotz des Zwischenfalls nicht als Verräter deklarierten. Dennoch war dies das offizielle Ende des [[Clan]]s, denn während die Kagetoya mehr und mehr Verbündete in [[Takigakure]] verloren, schwand auch der [[Clan]] bis sich im folgenden Bluterbenkrieg ihre Spuren komplett verloren.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===[[Takigakure]] im Bluterbenkrieg===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während des Bürgerkrieges erlebten viele Einwohner und Ninja eine Schockphase die selbst nach dem Ende des Krieges noch viele Jahrzehnte lang anhalten sollte. Sie erkannten, das ihre Sicherheit nicht von selbst gegeben war. Obwohl es den Ninja gelang jeden Eindringling vom Dorf fern zu halten, hatte das Dorf viele Verluste und Tragödien zu beklagen, viele die heimkehrten waren nicht mehr dieselben wie vorher und erzählten erschreckende Geschichten über all die Bluterbler gegen die sie hatten kämpfen müssen.&amp;lt;br /&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Folgen des Krieges und Ashura-Dynastie - Monate nach Ende des Bluterbenkrieges===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenige Monate nach Ende des Krieges musste auch Shingen Shiazu zurücktreten, der sich in einer der letzten großen Schlachten schwere Verbrennungen zugezogen hatte. Zur Überraschung vieler ernannte er Mifune Ashura zu seinem Nachfolger, nachdem dieser sich in zahlreichen Schlachten hervorgetan hatte. Damit war er der erste Anführer [[Takigakure]]s der aus keiner der vier Gründerfamilien stammte, deren Population sich im Krieg ohnehin deutlich reduziert hatte. Der Ältestenrat wurde neu geordnet, sodass auch Mitglieder der niederen [[Clan]]s Zugang zu diesem hatten, was die Machtstellung der Gründerfamilien endgültig brechen sollte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem sich die Defensive als besonderes Markenzeichen der Shinobi aus [[Takigakure]] etabliert hatte, begann Mifune eben dieses noch auszubauen. Die alten Verteidigungsanlagen wurden verstärkt und Sicherheitskontrollen für Aus- und Einwanderer verschärft. Waffen wurden entwickelt und verbessert, während den Einwohnern die Gefahr der Aussenwelt eingeprägt wurde, der die heimische Sicherheit des Dorfes gegenüberstand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Takigakure]] begann sich für einen Krieg zu rüsten, der nicht kommen sollte.&amp;lt;br /&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Zeit des Friedens und Musou-Dynastie - 42 Jahre nach Ende des Bluterbenkrieges===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach einem friedlichen, wenn auch überraschendem, Tod Mifunes, wurde Kessen Musou vom Ältestenrat zu dessem Nachfolger ernannt. Während [[Takigakure]] sich in der Ashura-Dynastie mehr um die Sicherung seiner Position kümmerte, brach man in der Musou-Dynastie überraschenderweise damit. Potential von Aussen wurden willkommen geheißen und gefördert, während die Ninja-Akademie an gegenwärtige Standards angepasst wurde. In dieser Zeit stießen viele [[Clan]]s und Familien nach [[Takigakure]], die auch für dessen Entwicklung wichtig sind, wie [[Wichtige_Personen_in_Taki#Jinkou_Eigen|Jinkou Eigen]] oder die Familie der [[Wichtige_Personen_in_Taki#Shinishi_Kudo|Kudo]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Ära des Friedens hatte [[Takigakure]] erfasst und viele Ninja wuchsen in dem Bewusstsein auf diesen Frieden erhalten zu wollen. Konflikte waren selten und wurden zumeist gerecht gelöst. Von einigen wurde diese Zeit als wahres Paradies empfunden, andere verurteilten den Leichtsinn mit welchem die Ninja hierdurch behaftet wurden.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Militarisierung und Eigen-Dynastie - 80 Jahre nach Ende des Bluterbenkrieges===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als die Musou-Dynastie mit dem Tod Kessens während einer geheimen Mission endete, gab es große Bestürzung im Dorf als der Ältestenrat zur Überraschung vieler eine Frau namens [[Wichtige_Personen_in_Taki#|Jinkou Eigen]] zum neuen Oberhaupt ernannte. Abgesehen davon dass sie eine Frau war, war sie auch eine Ausländerin ohne feste Wurzeln in [[Takigakure]], was bei vielen Misstrauen erregte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Eigen-Dynastie wurde großer Wert auf innere Sicherheit gelegt. Die Schutzmaßnahmen innerhalb und ausserhalb des Dorfes wurden ebenso verstärkt wie deutlicher spürbar gemacht. Viele Systeme wurden bürokratisiert und auf Effizienz getrimmt, während die ·Shineitai·, die mehrere Dutzend starke Leibgarde des Oberhauptes, etabliert wurde. Es gab das erklärte Ziel aus [[Takigakure]] ein Dorf werden zu lassen, welches sich vor den Großreichen nicht weiter würde verbergen müssen. Aussen wurden Bündnisse geschmiedet, Innen wurden Gesetze erlassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu dieser Zeit traten auch die sogenannten &amp;quot;[[Söldner]]&amp;quot; das erste Mal an das Licht der Öffentlichkeit. Menschen ohne Chakra probten mit Schusswaffen den Aufstand gegenüber den mittlerweile etablierten Ninja.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Söldner-Ära===&lt;br /&gt;
Nach den militärisch geprägten Jahren Jinkous, hatte die [[Wichtige_Personen_in_Taki#Ehemalige_Dorfoberhäupter|Gushiken]]-Ära das erste Mal seit dem Bluterbenkrieg wieder mit einer größeren Bedrohung zu tun: Den Söldnern.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Doch anders als in anderen Ländern und Dörfer gab es in [[Taki no Kuni]] nur wenig Aktivitäten dieser und die im Vergleich geringe Anzahl der Söldner bereitete den vereinte Kräften der Landesfürsten und des Ninjadorfes kaum Probleme.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Da [[Takigakure]] ohnehin keine Gefahr durch die Söldner für das einzige wirklich versteckte Dorf sah, zogen sie daher nicht aktiv in den Kampf gegen diese, sondern verteidigten lediglich das Land gegen die wenigen einfallenden Truppen, welche die Städte bedrohten.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Eingriff des Ältestenrates und [[Wichtige_Personen_in_Taki#Ehemalige_Dorfoberhäupter|Gushiken]]-Dynastie - 85 Jahre nach Ende des Bluterbenkrieges===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Änderungen während der Eigen-Dynastie sorgten für größeren Widerstand bei den traditionelleren Clans des Dorfes als erwartet, weshalb unter internem Druck der Ältestenrat dazu gezwungen wurde Eigen um den Rücktritt zu bitten. Als [[Wichtige_Personen_in_Taki#Ehemalige_Dorfoberhäupter|Muneyaki Gushiken]] die Führung des Dorfes übernahm, waren viele erleichtert wieder einen ·wahren Taki-Ninja· an der Spitze zu sehen.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Beginn der [[Wichtige_Personen_in_Taki#Ehemalige_Dorfoberhäupter|Gushiken]]-Dynastie - 85 Jahre nach Ende des Bluterbenkrieges===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit [[Wichtige_Personen_in_Taki#Ehemalige_Dorfoberhäupter|Muneyaki Gushiken]] als neuer Führung des Dorfes ging eine Welle der Erleichterung durch die Reihen der Bewohner des Dorfes, ein Anführer geboren in [[Takigakure]] selbst und bereits mit 9 Jahren Absolvent der Akademie. Allerdings blieb ein plötzlicher Umschwung der Politik wieder der Erwartungen aus. [[Wichtige_Personen_in_Taki#Ehemalige_Dorfoberhäupter|Muneyaki]] zeigte sich viel mehr als zurückhaltend und vorsichtiger Ninja. Selbst einige Monate nach seiner Einsetzung herrschte eine Stille im Zusammenhang mit seiner Politik. Als [[Wichtige_Personen_in_Taki#Ehemalige_Dorfoberhäupter|Muneyaki]] dann sogar plötzlich für eine Weile lang verschwand fürchteten sowohl der Ältestenrat als auch die Bewohner [[Takigakure]]s dass die Auswahl ein Fehler gewesen war und sie ihren Anführer nie wiedersehen würden. Doch [[Wichtige_Personen_in_Taki#Ehemalige_Dorfoberhäupter|Muneyaki]] erschien wider Erwarten wieder an den Toren [[Takigakure]]s als wäre nichts gewesen, um sich seinen Aufgaben als [[Dorfoberhaupt]] des Dorfes zu stellen. Erst einige Wochen nach seiner Rückkehr enthüllte [[Wichtige_Personen_in_Taki#Ehemalige_Dorfoberhäupter|Muneyaki]] die Intention hinter seinem Verschwinden.&lt;br /&gt;
Er hat die legendären Wächter aus den vergessenen Geschichten Takis erforscht und als Zeichen der Wertschätzung den Titel des Dorfoberhauptes des Dorfes  in den gelben Drachen ernannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Post-Söldner-Ära===&lt;br /&gt;
Da die [[Söldner]]-Ära keinen großartigen Einfluss auf [[Takigakure]] hatte, verlief das Leben im Dorf nach dem Sieg über diese nicht anders ab als zuvor.&lt;br /&gt;
Es gab, da man sich nicht großartig mit den [[Söldner]]n beschäftigt hatte, anders als in anderen Ländern, keine großen technologischen Fortschritte, noch war man auf diese im recht traditionellen Land erpicht.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Es gab jedoch erste stärkere diplomatische Berührungen mit den Dörfern [[Kirigakure]] und [[Kumogakure]].&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Diese waren auf die diplomatischen Beziehungen des ehemaligen Dorfoberhaupts [[Wichtige_Personen_in_Taki#Dorfoberhaupt|Eigen Jinkou]] zu [[Kirigakure]] zurückzuführen, die ursprünglich aus dem Dorf stammte. Über jene Beziehung kamen sie dann auch in Berührung mit [[Kumogakure]], welche schon immer recht eng mit [[Kirigakure]] verbunden waren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Dreier-Bündnis-Ära===&lt;br /&gt;
Das Dreier-Bündnis [[Kirigakure]]-[[Kumogakure]]-[[Takigakure]] hat seine Wurzeln bis in den Bluterbenkrieg geschlagen. Damals entstand der erste Kontakt aller drei Länder miteinander. Auch wenn dieser Kontakt eher negativer Natur gegenüber [[Takigakure]] war, so festigte es die Bindung der beiden anderen Bündnispartner.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Dieses Verhältnis schob sich jedoch ins positive als [[Wichtige_Personen_in_Taki#Eigen_Jinkou|Eigen Jinkou]] Dorfführer wurde, da Eigens Heimatdorf [[Kirigakure]] gewesen war, pflegte sie in dieser neuen Position eine recht umsichtige Politik, welche den Grundstein für das künftige Bündnis legte.&lt;br /&gt;
Zur freundschaftlichen Annäherung begrüßte [[Takigakure]] bald eine kleine Delegation [[Kirigakure]]-Ninja im Dorf, deren Besuch überraschend gut ausging.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Anschläge während des [[Chuuninexamen]]s in [[Kumogakure]] festigte ebenfalls diese Beziehung, da [[Takigakure]] ihrem neuen Freunden [[Kirigakure]] und somit auch [[Kumogakure]] bei der Beseitigung der Schäden half.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Nach der Eroberung einer [[Söldner]]festung seitens [[Kirigakure]], wurde diese zum gemeinsamen Besitz der drei Dörfer erklärt und die Bündnisfestung erschaffen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die letzte Festigung des Bündnisses wurde durch die Katastrophenhilfe während Unwetters erzielt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Beginn der [[Wichtige_Personen_in_Taki#Shinishi_Kudo|Kudo]]-Dynastie - 89 Jahre nach Ende des Bluterbenkrieges===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem, Nobu Guskihen, der Bruder [[Wichtige_Personen_in_Taki#Ehemalige_Dorfoberhäupter|Muneyaki Gushikens]], diesen auf dem Weg zu einer wohl wichtigen Besprechung abfangen und entführen konnte, trat die Spezialeinheit Takigakures in Aktion, unter anderem auch [[Wichtige_Personen_in_Taki#Shinishi_Kudo|Shinishi Kudo]].&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Wichtige_Personen_in_Taki#Shinishi_Kudo|Shinishi Kudo]] gelang es als einziger, den [[Wichtige_Personen_in_Taki#Ehemalige_Dorfoberhäupter|gelben Drachen]] und seinen Bruder in einer Höhle zu finden und zu erreichen. Ihm gelang es Nobu Gushiken, das höchst gefährliche, ehemalige Mitglied der [[Einheiten_Takigakures#Tsuisekisha_.28J.C3.A4ger.29|Tsuisekisha-Einheit]], den Bruder von Gushiken, zu erledigen. &lt;br /&gt;
Gerüchten zufolge soll Nobu jedoch Sicherheitsvorkehrungen geplant haben, welche besagte Höhle nach seinem Tod zum Einsturz brachte.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Offiziellen Aussagen zufolge, gelang es Kudo, das [[Dorfoberhaupt]] aus der misslichen Lage der einstürzenden Höhle zu befreien, schaffte es jedoch selbst nicht mehr heraus. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Wichtige_Personen_in_Taki#Shinishi_Kudo|Shinishi Kudo]] galt eine Zeit lang als verstorben, ehe er wohlauf zurückkam und wenig wegen seiner heldenhaften Taten, der Rettung des alten Dorfoberhauptes sowie dem Ausschalten des Verräters selbst zum [[Dorfoberhaupt]] ernannt wurde, da [[Wichtige_Personen_in_Taki#Ehemalige_Dorfoberhäupter|Muneyaki Gushiken]] von diesem Amt zurücktrat.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der junge [[Gesellschaft_in_Taki#Kudo|Kudo]] brachte gleich frischen Wind in des recht traditionelle Takigakure, durch die Umbenennung des Dorfoberhaupt-Titels vom gelben zum goldenen Drachen, sowie dem Bau eines neuen [[Aufbau_von_Taki#Ninjasitz.2Fgoldene_Drachenstatue|Ninjasitzes]], der eben jenes Wesen repräsentieren sollte.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Jedoch hatte [[Wichtige_Personen_in_Taki#Shinishi_Kudo|Shinishi Kudo]] mit seiner Ernennung gleichzeitig etwas geerbt was den jungen Shinobi auf die Probe stellen sollte, der [[Taki_no_Kuni#Jashin_Sekte|Jashin-Kult]] der zuvor in Takigakure schon Unheil angerichtet hatte war stärker geworden und schaffte es [[Takigakure]] als Dorf einige Seitenhiebe zu verpassen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Bald darauf sollte ein Krieg in [[Taki no Kuni]] ausbrechen in dem die beiden Seiten ihre Kräfte maßen und [[Wichtige_Personen_in_Taki#Shinishi_Kudo|der goldene Drache]] seine Stärke und Führungsqualitäten beweisen musste.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Das Lied des gelben Drachen=&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwischen den Reihen voller Bücher und Schriftrollen in der Bibliothek [[Takigakure]]s, die oft von großen Personen der Vergangenheit, wichtigen Ereignissen oder Techniken sowie Lehre handeln, findet der Suchende bis weilen ein kleineres unscheinbares Buch.&lt;br /&gt;
Nur selten wurde das Buch in den letzten Jahren aus der Umarmung seiner größeren Brüder und Schwestern gerissen, um seinen Inhalt dem Suchenden zu offenbaren. Es war in Vergessenheit geraten und gelegentlich, wenn es aus dem langen Schlaf eines von Staub bedeckten Buches für einen Moment, welcher für ein Buch alles zwischen einer Sekunde und einem Jahrhundert sein kann, aufwachte, erinnerte es sich sehnsüchtig daran wie es gewesen war, als noch kleine Kinderfinger es jeden Tag hervorgeholt und die dazugehörigen hohen Stimmen erfreut und laut aus ihm hervor gelesen hatten.&lt;br /&gt;
Es war abgenutzt ja, aber das stimmte das Buch nicht traurig sondern machte es eher stolz. Die güldene Farbe, mit der sein Schaffer einst den Umschlag beschrieben hatte, hatte ihm eh nie wirklich gefallen und der Zustand sprach in seinen Augen für all die Liebe und Anerkennung, die ihm einst zugekommen war. Und schließlich hatte die Geschichte, mit deren Schutz und Überlieferung es beauftragt worden war, alles Recht auf derartige Zuwendung.&lt;br /&gt;
Ja das Buch war stolz auf sich selber und wusste, dass es nur lange genug warten müsste, bis es aus seinem Schlaf aufgeweckt werden und seine Geschichte erneut offenbaren würde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Irgendwann kam dieser Tag und an diesem Tag fand die Sage des [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|gelben Drachens]] und der Götter wieder Einzug in die Köpfe der Menschen. Wie so oft bei Sagen weiß niemand zu sagen, wie viel wahr und wie viel hinzugedichtet worden war. Aber dies, so wusste das Buch, war nicht die Aufgabe einer Sage.&lt;br /&gt;
Eine Sage muss die Herzen der Menschen erfreuen, sie mit Hoffnung erfüllen und zum Träumen anregen. Eine Sage lässt bisweilen alte Männer genauso wie kleine Kinder mit verträumten Blicken die Welt um sich herum betrachten und sich vorstellen, wie es wohl damals an diesem Ort ausgesehen haben könnte. Eine Sage schließlich steht für eine Lektion und Beispiel, Lehre und Wissen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und so erzählt das Buch die Geschichte:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Prolog===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vor langer Zeit, als die Menschheit noch jung war und mit den großen Augen eines kleinen Kindes die Welt um sich herum betrachtete, herrschte die Natur über das Leben eines jeden Lebewesens mit einer Hand, die zugleich sanft wie ein kühler Windstoß im drückenden Sommer als auch hart wie der Kern eines großen Gebirges war.&lt;br /&gt;
Der Mensch, genauso wie alle anderen Lebewesen ob Tier, Pflanze oder Stein kämpfte jeden Tag um sein Überleben. Aber nicht Angst oder Ohnmacht vor den Strapazen bestimmten sein Leben, sondern Freude und Glück über die einfachsten Dinge. Er war glücklich, wenn er mit vollem Magen einen warmen und sicheren Schlafplatz gefunden hatte.&lt;br /&gt;
So herrschte die Natur und die Tiere, die teilweise älter als die Menschen waren, wuchsen zu prächtigen Gestalten heran. Hört man heute von Erzählungen aus jener Zeit, so wirken die Geschichten von dem riesigen Wald, der den Großteil des Kontinents bedeckte und von ebenso riesigen Tiergottheiten bevölkert war, wie die Märchen eines alten wirren Greises.&lt;br /&gt;
Aber der Menschheit Kindeswiege war dies Umfeld beschützt vom großen Schatten des Waldgottes. Irgendwann jedoch fängt jedes Kind an sein Umfeld zu verändern und in einer Zeit, in der sich das Schicksal dieses Gleichgewichtes entscheiden sollte erhob sich der [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|gelbe Drache]] über die Träume von Natur und Mensch hinweg in die Lüfte der Zukunft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===1. Kapitel===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Langsam und träge floss der kleine Bach an diesem Tag die Hänge des Hügels herab, plätscherte nur missmutig über die großen Steine nahe seiner Quelle, drückte nur halbherzig die Kiesel vor sich her, die sich in seinen Weg stellen wollten, und wollte gar nicht so recht seinen Weg gen Tal beschreiben.&lt;br /&gt;
Hätte man den Bach an einem anderen Tag gesehen und hätte man Aug und Ohr, so wie es die Menschen früher für die Natur gehabt hatten, so hätte die Freude und die Glückseligkeit des Baches einem das Herz erwärmt. Es war kein großer Bach, es war kein Bach, dessen Wasser sich in den Strom eines gewaltigen Flusses oder die Gefilde eines riesigen Sees mischte. Es war ein einfacher Bach, der auf der großen Landkarte nicht einmal seine Existenz belegt finden würde.&lt;br /&gt;
Aber für die Menschen des kleinen Dorfes am Fuße des Hügels war er die Quelle ihres Lebens und somit das Wichtigste in der Welt und für ihn waren diese Menschen das Wichtigste in der Welt.&lt;br /&gt;
Wer brauchte schon riesige Mengen Wassers, wenn er sich an dem Lachen der Kinder erfreuen konnte, die in ihm spielten und sein Wasser benutzten, um sich gegenseitig zu bespritzen?&lt;br /&gt;
Ja es waren vor allem die Kinder, auf die sich der Bach jeden Morgen freute, wenn er sich aus dem moosig-grünen Bett seiner Träume erhob. Er kannte sie alle, er erkannte sie schon am Klang ihres Lachens und hatte einem jeden der Dorfbewohner erfreut beim Wachsen zugesehen.&lt;br /&gt;
Nichts aber stimmte ihn so traurig, wie das bittere Weinen und Schluchzen eines Kindes, das in seinem jungen Leben bereits großes Leid erfahren musste. Und ausgerechnet das herzerweichendste Weinen und die qualvollsten Tränen hatte er am gestrigen Tage wahrnehmen müssen.&lt;br /&gt;
Das Mädchen mit den grellblonden Haaren namens [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] hatte bereits in ihrer frühesten Kindheit beide Eltern verloren und lebte alleine mit ihrer großen Schwester Kigiku in dem kleinen Dorf. Nie hatte der Bach [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] weinen hören ob des Verlustes der Eltern oder der schweren Zeit, die dieser den beiden Mädchen einbrachte. Es war immer glücklich mit seinem Leben gewesen, hatte sich nie beschwert und war der großen Schwester stets zur Hand gegangen. Und ausgerechnet dieses Mädchen, das dem Bach immer ein Quell der Freude gewesen war, weinte nun ob der schweren Krankheit des Einzigem, dem es sich immer sicher gewesen war: Seiner Schwester.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was konnte der Bach tun? Die Menschen hatten in den Jahrhunderten seit ihrer frühesten Kindheit gelernt in der Natur zu überleben und dabei bereits einiges über die Kunst mit den Geschenken der Natur Krankheit und Wunde zu bekämpfen gelernt. Aber nicht einmal dieses Wissen schien das Leid Kigikus mildern zu können. Trübseelig floss er weiter vor sich hin und grübelte nach, was er tun könnte. Auch dachte er dabei daran, dass die Menschheit längst ihr Kindesbett verlassen und begonnen hatte, die harte Seite der Natur, die ihr Leben bedrohte, zu bekämpfen.&lt;br /&gt;
Früher, er konnte sich fast nicht mehr daran erinnern, hatte sich nur selten die Sonne in seinen Wassern gespiegelt, da der Schatten großer Bäume stets sein Gefilde bedeckte. Irgendwann aber hatten die Menschen damit begonnen die Bäume zu fällen und sich Platz zum Leben, für ihr Vieh und für ihre Felder zu schaffen. Der große Wald war immer weiter geschrumpft und schon lange hörte der Bach die Stimmen der Bäume nur noch aus sehr weiter Entfernung im Säuseln des Windes.&lt;br /&gt;
Als er nun so lauschte, um die Stimmen der Bäume zu hören, vernahm er die Stimme eines Menschen. Dieser Mann, denn seine tiefe und rauchige Stimme verriet sein Geschlecht, sang irgendwo in seiner Nähe von etwas, was der Bach völlig vergessen hatte: Von dem Waldgott.&lt;br /&gt;
Die Erinnerungen überschlugen sich und schnell beschloss der Bach aus seiner Trübseligkeit zu erwachen und den Sänger mit dem Plätschern seines Wassers an- und zu dem kleinen Dorf hinzulocken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===2. Kapitel===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stark schmerzten die Füße des Greises, dessen Stimme der Bach vernommen hatte, ob seiner langen Wanderung und ein jedes Wort, das er scheinbar vergnügt vor sich her sang, war einzig und allein dazu gedacht, um ihn von den Schmerzen abzulenken.&lt;br /&gt;
Er war weit gereist, hatte viele Flüsse überquert und sich an viele Bäume gelehnt, wenn sein alter Körper ein paar Momente der Ruhe benötigten. Weswegen er reiste, wusste er nicht mehr. Einzig und allein erinnerte er sich noch daran, dass er einst am Rande eines großen Waldes gelebt und von dessen Wildheit und Schönheit verzaubert worden war.&lt;br /&gt;
Angelockt vom Plätschern des Baches, dessen kühles Wasser Linderung für die schmerzenden Füße verhieß, wechselte der Greis die Richtung und traf schon bald auf den kleinen Bach und das in nicht allzu weiter Ferne stehende Dorf. Noch einmal nahm sich der Alte zusammen, trällerte um so lauter, als seine Füße besonders stark schmerzen und ihm anscheinend sagen wollten:“Wieso bleibst du nicht einfach hier sitzen und gönnst uns unsere Ruhe du alter Narr?“&lt;br /&gt;
Aber der „alte Narr“ war dickköpfig geworden und wollte nicht nur seine Füße ausruhen, sondern auch noch mit Menschen reden. Ein Vergnügen, das ihm seit Wochen verwehrt war.&lt;br /&gt;
So laut trällerte er vor sich hin, dass er das Schluchzen des kleinen Mädchens, das am Ufer des kleinen Baches mehr in sich zusammen gekauert war, als dass es saß, nicht mitbekam. Erst, als das Mädchen seine grünen Augen öffnete und auf den alten und komisch aussehenden Mann schaute, während es sich über die tränenverschmierten Wangen wischte, bemerkte dieser, dass er nicht alleine war.&lt;br /&gt;
„Was ist ein Waldgott?“ ertönte die hohe Stimme des Mädchens und der alte Mann blieb verdutzt stehen, um die fragenden großen Augen, die vor Weinen rot geworden waren, zu bewundern. Kurz entschlossen gewährte er seinen fast schon rebellierenden Füßen ihren Wunsch und ließ sich neben dem Mädchen leise seufzend nieder.&lt;br /&gt;
„Die gestaltgewordene Natur. Wille und Kraft dessen, was uns stets umgibt, und genauso wild und sanft wie eben jenes.“ Antwortete er ein wenig kryptischer, als er beabsichtigt hatte, während er die schmerzenden Füße aus den abgelaufenen Sandalen befreite.&lt;br /&gt;
„Und wie sieht er aus?“&lt;br /&gt;
„Er wechselt die Gestalt, so wie es auch die Natur ständig tut.“&lt;br /&gt;
„Ist er lieb?“&lt;br /&gt;
„Ja und nein. Wenn er stürmisch und verheerend ist, wenn er wütend und aufgebracht ist, so vernichtet er alles, was ihm in den Weg kommt. Ist er aber sanft und ruhig, so beschützt, heilt und umsorgt er das, was in seinen Augen, den Augen der Natur, würdig ist.“&lt;br /&gt;
Sofort weiteten sich die Augen des kleinen Mädchens, das das zerschlissene Hemd des Alten mit seinen kleinen Fingern ergriff und ihn voller Hoffnung und zugleich voller Angst vor einer möglichen Enttäuschung anschaute.&lt;br /&gt;
„Er heilt? Kann er alles heilen? Kann er auch eine richtig schlimme Krankheit heilen?“&lt;br /&gt;
Ein wenig verdutzt ob dieser Reaktion antwortete der Alte in dazu passender Stimmlage:&lt;br /&gt;
„Ehm Ja, kann er, aber dazu muss er…“ Doch weiter hörte das Mädchen nicht, es riss nur umso stärker an dem Hemd und schrie förmlich:&lt;br /&gt;
„Wo finde ich ihn? Erzähl mir bitte alles!“&lt;br /&gt;
Und nach einer Reaktion, die sehr derer glich, die er nur wenige Momente zuvor gezeigt hatte, und einem dazu passenden Seufzen, holte der Greis tief Luft und fing an zu erzählen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Weit weg im Nordosten steht er noch, der große Wald, der einst fast den ganzen Kontinent bedeckte. Im Gegensatz zu den kleinen Wäldern, die du kennst, ist dieser Wald noch erfüllt von dem Willen und der Kraft der Natur. Tief in seinem Inneren lebt der Waldgott in dem wunderbaren Hain, der schon seit Äonen nicht mehr von Menschen betreten worden ist, und umgeben von den Vorfahren der Tiere: riesige und weise Tiergötter.&lt;br /&gt;
Einst, so wurde mir als kleines Kind in meinem Heimatdorf erzählt, dass am Randes des großen Waldes steht, sahen die Tiergötter und der Waldgott mit wohlwollendem Blick auf die Menschen herab, die so schwach und zerbrechlich wirkten. Sie standen uns bei, wenn etwas unsere Existenz bedrohte, und halfen uns gelegentlich mit Rat und Tat in der Natur zu überleben, die sie schon so viel länger bevölkern und so viel besser verstehen als wir.&lt;br /&gt;
Aus dieser Zeit kommen auch die Geschichten der Heilkunst des Waldgottes und der weisen Ratschläge der Tiergötter, die zusammen mit ihren damals noch ähnlich riesigen Brüdern und Schwestern unseren Kontinent bereisten und bevölkerten.&lt;br /&gt;
Aber…“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch weiter kam der Mann nicht, denn das Mädchen war bereits aufgesprungen und rannte fort in Richtung der Häuser. Später erfuhr er, was es mit dem Mädchen auf sich hatte, und schollt sich selber ob dem, was er so unvorsichtig [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] erzählt hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===3. Kapitel===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Voller Schrecken beobachtete der kleine Bach, was geschah. In seinem Bestreben das kleine Mädchen zu trösten und sich wieder an ihrem Lachen und den strahlenden Augen zu erfreuen, hatte er vergessen, dass Menschen keine Tiere waren. Sie waren es nicht gewohnt auf sich alleine gestellt zu überleben und am aller wenigsten kleine Kinder, von den Gefahren einer solchen Reise und denen des großen Waldes ganz zu schweigen.&lt;br /&gt;
Aber was konnte er tun? Was konnte er tun?...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ohne lange nachzudenken hatte sich [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] ihre festeren Schuhe samt ein paar reisetauglichen Kleidern und Proviant – was sie eben rumliegen sah – geschnappt, hatte ihre Schwester umarmt und war mit den Worten „Der Waldgott wird dich heilen, warte es nur ab!“ aus der kleinen Hütte, die die zwei Mädchen bewohnten, verschwunden.&lt;br /&gt;
Kigiku hatte sichtlich verwirrt drein geschaut, aber hatte ob ihrer Krankheit und der Schwäche, die ihren Körper befallen hatte, nichts tun können, außer der kleinen Schwester flehentlich hinterher zu schauen. So verzweifelt, wie die große Schwester in dieser Stunde war, als[[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] Hals über Kopf das kleine Dorf verließ, so zuversichtlich war die kleine Schwester, die endlich etwas gefunden hatte, was sie tun konnte um Kigiku helfen zu können. Sie dachte gar nicht daran, dass die Reise gefährlich werden könnte, oder dass sie ihr eigenes Leben schonen müsste. Einzig und allein das Leben der Person, die für sie die Welt darstellte, war ihr wichtig und kreiste beständig in ihrer Gedankenwelt umher.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So reiste das kleine Mädchen mit dem blonden Haar und den großen grünen Augen los gen Nordosten. Zum Glück hatte sie gelernt die Himmelsrichtungen zu erkennen und zu finden und verlief sich nie. So selbstsicher ging sie ihre Reise an, dass sie vergnügt summend schon bald das kleine Tal und die Gefilde des kleinen Baches verließ.&lt;br /&gt;
Die ersten Tage ihres kleinen Abenteuers flogen nur so vorüber. Sie hatte genügend Wasser dabei und konnte ihre Proviante mit den Beeren und Früchten, die sie dank des herrschenden Sommers leicht fand, stets wieder auffüllen. Einzig und allein des Nachts, wenn es dunkel und gelegentlich sogar etwas kühler wurde, wurde es ihr etwas bang um das kleine Herz. Aber wie stets summte sie dann eine kleine Melodie vor sich her, mit der sie die große Stille um sich herum vertrieb und sich selber in den Schlaf wiegte.&lt;br /&gt;
Die Weisen sagen, dass ein entschlossenes Herz keine Furcht kenne. Nur ein zauderndes und fragendes Herz öffne Tür und Tor für Zweifel und Furcht. Wenn man diesen Worten Glauben schenken darf, so verwundert es nicht, dass [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] nie daran dachte umzukehren oder auch nur aus Angst oder Furcht eine Träne vergoss. Sie war überzeugt davon das Richtige zu tun und setzte mit derselben Überzeugung Fuß vor Fuß, ging Schritt um Schritt immer weiter gen Nordosten.&lt;br /&gt;
Schon bald wurde die Natur, die wenn auch in schwächerer Art und Weise, auch an diesem Ort zu finden war, auf das summende und singende kleine Mädchen aufmerksam und immer öfter geschah es von nun an, dass ein kleiner Sperling sich zu [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] gesellte, wenn diese tagsüber oder nachts vor sich hin sang, um diese mit seinem hohen Zwitschern zu begleiten.&lt;br /&gt;
Immer, wenn sie den kleinen [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]] sah, der ihr schon bald ein lieber Wegbegleiter wurde, hellte sich die Miene des kleinen Mädchens auf und ihre Schritte wurden bestimmter und stärker. Dem Beispiel des [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]]s folgend, fing sie schon bald an feste Rhythmen in ihren Tagesablauf zu bringen:&lt;br /&gt;
Sie stand mit der Sonne auf, aß etwas, ging dann den Tag über unterbrochen von einer Mittagspause bis sie am Nachmittag begann nach einer Schlafmöglichkeit zu suchen und daraufhin nach etwas Essbarem und Trinkbarem, wenn sie nicht schon genug während des Tages gefunden hatte. Ihrer guten Orientierung wegen verlief sie sich dabei so gut wie nie und wenn, dann brachte sie das Zwitschern des kleinen [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]] schon bald wieder auf den richtigen Weg. Auch brauchte sie nur auf das Verhalten des[[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]]s zu achten, um Wetterumbrüche oder Gefahren vorherzusehen.&lt;br /&gt;
So verging die Zeit und die Natur kehrte immer weiter in das kleine Mädchen ein genauso wie das kleine Mädchen immer weiter in die Natur einkehrte. Und dann kam der Herbst&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===4. Kapitel===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als die ersten Blätter an den Bäumen begannen gelb und rot zu werden, wusste [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]], dass der Sommer den Kampf gegen den Winter langsam verlor. Noch kämpfte er wacker und hielt die kalten Winde aus dem Norden samt der dunklen Wolken, die sie mitbrachten, zurück. Aber mit jedem Tag und jeder Nacht kamen sie näher, ohne dass der Sommer etwas dagegen würde tun können.&lt;br /&gt;
Sie musste sich beeilen, so viel verstand selbst ein kleines Mädchen, denn in den Stürmen und der Kälte des Winters würde sie nicht überleben können ohne die Hilfe und den Beistand Ihresgleichen.&lt;br /&gt;
Wäre der kleine [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]] nicht gewesen, der sie über immer längere Strecken des Tages begleitete und es sich immer öfter auf ihrer Schulter bequem machte, so hätten vielleicht der Zweifel und die Furcht Einzug in ihrem Herzen gehalten. So aber ertönten die Stimmen der Zwei, wann immer der Winter an ihren Herzen zu nagen begann, und vertrieben diesen.&lt;br /&gt;
Manchmal allerdings kam es auch vor, dass der kleine [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]] schrecklich lange weg blieb und [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] begann sich Sorgen zu machen. Sorgen um den kleinen [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]], um ihre Schwester und um den Wahrheitsgehalt der Geschichte des alten Mannes. Als der kleine [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]] eines Morgens nicht neben ihr zu finden war, erhob sie sich und ging ohne zu zaudern in den kleinen Hain hinein, der sich vor ihr erstreckte. Sie begann das Lied zu singen, das sie seit Beginn ihrer Reise immer sang, und schon bald hörte sie aus einiger Entfernung die Antwort des [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]]s.&lt;br /&gt;
Ihr Herz schlug immer schneller voller Freude und auch voller Angst ob dem, was dem [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]] passiert sein könnte. Sie rannte immer schneller, stets der Stimme des [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]]s folgend und blieb plötzlich stehen.&lt;br /&gt;
Eine kleine [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] mit ungewöhnlich eisblauen Augen stand am Fuße eines großen Baumes, auf dessen niedrigem Ast [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] sofort ein paar der Federn des kleinen [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]]s sehen konnte. Ihre Augen weiteten sich und füllten sich schon bald mit Tränen, während die Katze sich von dem ersten Schrecken ob der plötzlichen Begegnung erholte und begann um das kleine Mädchen, das mehr und mehr in Tränen ausbrach, zu kreisen.&lt;br /&gt;
[[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] verstand schnell, dass der Sommer ihr bisher nur die schönen Seiten der Natur gezeigt hatte und sie den kleinen [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]] wohl nicht mehr wieder sehen würde. Es war in ihren Augen klar, dass der [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]] den Klauen der [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] erlegen war, da er sonst längst zu ihr zurück geflogen sein würde.&lt;br /&gt;
Immer stärker wurde der Regen aus Tränen, der sich vom Gesicht des kleinen Mädchens gen Boden bewegte, bis ein empörtes Miauen das Mädchen aus seinen Gedanken rüttelte. Die [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] hatte sich vor [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] hingesetzt und schaute sie aus zugleich neugierigen und vorwurfsvollen Augen an, so dass das Mädchen nicht anders konnte als sich herabzubeugen und vorsichtig das Fell des Tieres zu streicheln.&lt;br /&gt;
Sie machte dem Tier keine Vorwürfe, da es nur um sein eigenes Überleben kämpfte, auch wenn es sie dennoch sehr traurig machte. Anstatt aber vor der Hand des Mädchens zu fliehen, ließ sich die [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] mit einem immer lauter werdenden Schnurren streicheln und verließ auch nicht die Seite des Mädchens, als dieses langsam damit beginnen musste zurück zu ihren wenigen Habseligkeiten zu gehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So nahm schon bald die kleine [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] den Platz des [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]]s ein und begleitete [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] auf ihrer Reise. Und so wie der [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]] mit seinem Verhalten dem Mädchen vieles über das Überleben in der Natur beibrachte, so tat dies auch die [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]]. Allerdings oblag es der [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] genauso wie bei ihrem ersten Treffen dem Mädchen die düstere Seite der Natur zu zeigen.&lt;br /&gt;
Hatten im Sommer noch Früchte und Beeren überall auf ihrem Weg nur darauf gewartet von ihr gepflückt zu werden, so verschwanden diese immer mehr je weiter der Herbst Einzug hielt. Und schon bald musste [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] lernen, dass sie wie die [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] Leben nehmen musste, um selber zu überleben.&lt;br /&gt;
Es dauerte schier eine Ewigkeit, bis es ihr mittels einer Falle zum ersten Mal gelang ein kleines Tier zu fangen, ein Feuer zu machen und es dann übers Herz zu bringen das Tier zu töten und sogar zu verspeisen. Sie weinte bitterlich ob des Lebens, das sie beendet hatte und flehte vielmals um Verzeihung, bevor sie sich traute zu essen.&lt;br /&gt;
Durch Wiederholung aber wird jeder zum Meister und schon bald hatte sich das kleine Mädchen an die neuen Vorgänge gewöhnt, auch wenn sie noch immer für das Schicksal der Seele eines jeden Tieres, das sie tötete, zum ihr unbekannten Waldgott betete.&lt;br /&gt;
Schon bald fiel ihr das Fehlen des freudigen Zwitscherns kaum noch auf und die Harte Seite der Natur zog immer mehr in sie ein, auch wenn diese gemischt von warmen Momenten war, wie das abendliche Einschlafen mit der [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] in den Armen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===5. Kapitel===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Immer schwächer wurde der Sommer und der Herbst, der wie sein Freund Frühling sich oft wie das Seil fühlte, an dem Sommer und Herbst zogen, wurde immer dunkler und kälter. Die Stürme, die die Höhepunkte im Tauziehen zwischen Sommer und Winter für jeden sichtbar und hörbar machten, hatten schon seit einiger Zeit immer weiter an Stärke nachgelassen so wie es auch der Sommer getan hatte.&lt;br /&gt;
Immer weniger Zeit blieb dem kleinen Mädchen, das sich immer öfter morgens von Raureif befreien musste. Gelegentlich fielen früh morgens kleine weiße Flocken vom Himmel herab, setzten sich auf ihr blondes Haar und bildeten einen Schleier aus winzig kleinen Kristallen. Immer öfter froren ihr die Füße oder die Hände, manchmal kroch die Kälte sogar langsam die Beine hoch und hätte sie nicht die [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] gehabt, die sie des nachts wärmte, so wäre sie sicher oft schlotternd vor Kälte erwacht.&lt;br /&gt;
Sie hatte kaum noch Zeit, das wusste sie. Aber unbeirrt setzte sie Tag für Tag einen Fuß vor den anderen. Sie konnte nicht scheitern, sie durfte nicht! Was war schon so ein wenig Schnee im Vergleich zu dem, was ihre Schwester erleiden musste?&lt;br /&gt;
Und dann eines Tages, als die glänzende Himmelsscheibe bereits im Sinken inbegriffen war, sah sie Rauchschwaden hinter einem kleinen Weiler aufsteigen. Sie beschleunigte ihre Schritte und angespornt durch das Wettlaufen, das sich nun ergab, sprintete auch die [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] immer schneller, bis sie das Mädchen überholte und wenig später aus deren Sichtfeld verschwand.&lt;br /&gt;
Wie lange sie schon so rannte, wusste [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] nicht. Einzig und allein die stetig abnehmende Entfernung zu den Rauchschwaden und nicht die fast schon untergegangene Sonne war Mittelpunkt aller Gedanken des kleinen Mädchens. Je näher sie aber kam, desto mehr drangen schreckliche Geräusche an ihr Ohr, die sie an die unglaublich lauten Stürme im Herbst erinnerten. Oft hatte sie sich mitten in der Nacht, wenn es besonders stark stürmte, wie ein Kokon in ihre Decke eingerollt und sich vorgestellt, dass außerhalb des schützenden Mantels riesige Tiere, wie die aus der Geschichte des Greises, umher liefen und sich gegenseitig anschrien, was diesen Schrecklichen Krach erzeugte.&lt;br /&gt;
Hätte sie gewusst, was sie erwartete, so hätte sie in jenen Nächten wohl kein einziges Auge zu bekommen. Als sie sich immer weiter ihren Weg zwischen den mit einer hauchdünnen Schicht silbrigen Schnees bedeckten Bäumen des kleinen Weilers bahnte, schälten sich immer mehr die Umrisse kleinerer und größerer Häuser aus dem zwielichtigen Schatten der Bäume. Das Herz des Mädchen schlug ob der Vorfreude vielleicht endlich ihr Ziel erreicht zu haben immer schneller, bis es plötzlich zwei Schläge aussetzte während auch die kleinen Beine sich nicht mehr fortbewegen wollten.&lt;br /&gt;
Ein gewaltiges Brüllen, wie es dem stärksten Orkan alle Ehre bereitet hätte, erhob sich, als ein gewaltiger schwarzer Schatten sich auf die Reihe der Häuser zu bewegte. Nicht heimelige Kamine, nicht freundlich strahlende Herdfeuer hatten die Rauchschwaden erzeugt, die [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] angelockt hatten, sondern in Flammen stehende Barrikaden, die die Dorfbewohner scheinbar als Schutz errichtet hatten. Aber selbst diese hatten sie nicht vor dem bewahren können, was auf sie zurollte.&lt;br /&gt;
Verzweifeltes Rufen drang an [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]]s Ohren, als das Brüllen für einen Moment aussetzte. Langsam bewegte sie sich wieder, überzeugte ihre Füße mühsam zu jedem einzelnen Schritt und näherte sich so furchtbar langsam dem Chaos, das immer mehr von sich enthüllte.&lt;br /&gt;
Der gewaltige Schatten war stehen geblieben, bäumte sich in regelmäßigen Abständen auf und brüllte jedes Mal so laut, dass die nahestehenden Bäume wackelten. Vor ihm schälten sich nun auch kleinere Schatten mit langen Stäben aus dem flackernden Zwielicht der Flammen. Je näher das kleine Mädchen kam, desto mehr erkannte sie, dass es sich um Dorfbewohner zu handeln schien, die mit langen Speeren und allerlei zweckentfremdeten Ackergerät den riesigen Schatten, der längst durch die Barrikade gebrochen war, aufzuhalten versuchten.&lt;br /&gt;
Dann hörte sie plötzlich etwas, was nicht so recht in das Chaos passen wollte. Ein hohes Schreien drang an ihre Ohren, das nicht allzu weit entfernt seinen Ursprung haben konnte. In einem solchen Chaos hätte man erwartet, dass es ein furchterfülltes Schreien einer Frau ob der großen Gefahr sein müsste. Aber ein kleines Kind, jünger als die bisher unbemerkte Beobachterin, wankte kaum in der Lage richtig zu laufen mit seinen kurzen Beinen und immer wieder sich an den Häuserwänden abstützend auf den Kampf hinter der durchbrochenen Barrikade zu.&lt;br /&gt;
Doch auch der Schatten hatte das Geräusch bemerkt. [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] blieb abermals für einen Moment vor Schreck das Herz stehen, als sich das riesige Ungetüm dem wankenden Kind zu wandte. Aber diesmal setzten ihre Beine nicht aus, sondern beschleunigten Ihre Schritte. Unweigerlich dachte [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] daran, dass sie nicht schnell genug gewesen war um ihren kleinen [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]] hatte beschützen zu können und weigerte sich so etwas noch einmal zuzulassen.&lt;br /&gt;
Ihre Beine flogen förmlich über die leicht angefrorene Erde, näherten sich immer weiter dem Kleinkind und dem riesigen Schatten, der laut brüllend ebenfalls auf dieses aus der entgegen gesetzten Richtung zusteuerte. Ein verzweifelter Ruf aus der Kehle eines Mannes drang an die Ohren des Mädchens, aber kein einziger ihrer Gedanken war dazu in der Lage sich um dieses zu kümmern.&lt;br /&gt;
Mit Müh und Not erreichte sie das wankende Kind, das in dem Moment, in dem [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] hinter ihm zu Halt kam, endgültig der Schwerkraft Rechenschaft leistete und in die Arme des blonden Mädchens fiel. Doch auch der riesige Schatten hatte die Quelle des hohen Geräusches erreicht. Als eine besonders vorwitzige Flamme ihre Stimme erhob und den Schauplatz für einen Moment zur Gänze ausleuchtete, legte [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] unweigerlich die Arme fester um das Kleinkind in ihren Armen. Vor ihr erhob sich der Kopf einer gewaltigen schwarzen [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Schildkröte]], deren Augen zornig und mordlüstern das ungleiche Gespann anfunkelten.&lt;br /&gt;
Würde sie das Kind loslassen und sich vorsichtig entfernen, während das Ungetüm mit seiner Beute beschäftigt war, so würde sie vielleicht… Doch [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] schüttelte entschlossen das blonde Haupt und drückte das Kind nur stärker an sich. Der Blick ihrer Augen wurde gefährlicher, während sich diese leicht verengten. Sie würde nicht zulassen, dass erneut ein kleines Wesen, das auf ihre Hilfe angewiesen war, starb, weil sie zu zögerlich und zu schwach war. Ähnlich einer Bärenmutter, die ihr Junges vor hoffnungslos überlegenen Jägern nicht im Stich ließ, sondern die Jäger auch noch laut anbrüllte, war der Blick des jungen Mädchens. Das Brüllen aus diesem wurde immer spürbarer, so dass selbst die [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Schildkröte]] für einen Moment inne Hielt. Immer deutlicher wurde es, man war fast der Meinung, dass man es hören … und plötzlich erschallte ein gewaltiger und tiefer Schrei, als sich ein großer Schatten zwischen [[Wichtige_Personen_in_Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] und die [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Schildkröte]] schob.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===6. Kapitel===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unweigerlich hatte [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] ihre Augen geschlossen, als der zweite Schatten so nah vor ihr erschienen war, und rechnete jeden Moment damit die Flügelschläge des Todesboten zu hören.&lt;br /&gt;
Aber diese erschallten nicht, stattdessen entwickelte sich ein Sturm aus Schrei und Gebrüll der zwei riesigen Wesen direkt vor ihr. Je mehr sie aber ihre eigene Angst und ihr wild pochendes Herz beruhigte, desto mehr war sie in der Lage die tiefen Stimmen zu vernehmen:&lt;br /&gt;
„Geh mir aus dem Weg [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Bai Hu]]!“ donnerte die etwas entferntere Stimme zornerfüllt.&lt;br /&gt;
„Nein! Diese beschütze ich und du wirst sie nicht bekommen!“ erwiderte die nähere Stimme etwas leiser, aber mit einem gefährlichen Unterton.&lt;br /&gt;
„Die Menschen verdienen den Tod!“&lt;br /&gt;
„Nichts verdient den Tod. Oder hast du Xinglu’s Worte in deinem Zorn vergessen?“&lt;br /&gt;
„Du wagst es seine Worte in den Mund zu nehmen, nachdem ihr ihn verlassen habt?“ brüllte die fernere Stimme plötzlich noch lauter.&lt;br /&gt;
„Wir haben ihn verlassen nicht wegen dem, was er einst sagte, sondern wegen dem, was er nicht mehr sagt! Würde er zu dem zurückfinden, was wir immer verehrt haben, so würden wir sofort zurückkehren.“&lt;br /&gt;
Es wurde still für einen Moment. Fast ohnmächtig vor den riesigen Geschöpfen, deren Nähe sie deutlich spüren konnte, hatte [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] ihre Augen die ganze Zeit über fest zugekniffen und auch das Kleinkind in ihren Armen hatte sich nicht gerührt. Als es nun etwas ruhiger wurde, öffnete [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] vorsichtig ihre Augen und bestaunte das weiße mit schwarzen Streifen getigerte Fell einer riesigen [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]], die sich scheinbar schützend vor sie gestellt hatte. Doch Zeit für Worte blieb ihr nicht, denn schon bald ertönte die Stimme der [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Schildkröte]] erneut, wenn auch nicht mehr ganz so sehr vor Wut bebend.&lt;br /&gt;
„Ich werde mich zurückziehen und bei Xinglu auf dich warten. Wie es stets Tradition war, wirst du ihm das Wesen vorstellen müssen, dass du vor seinem Willen beschützt hast.“&lt;br /&gt;
Ein Rauschen ertönte, während sich die [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Schildkröte]] umdrehte.&lt;br /&gt;
„In einer Woche, zum Vollmond, falls du es nicht vergessen hast.“ Brummte sie.&lt;br /&gt;
„Ich habe es nie vergessen [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Xuan Wu]], nie...“&lt;br /&gt;
Und dann verschwand die gewaltige [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Schildkröte]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erst, als sich der Schatten des Tieres mit dem Schatten des großen Wald, der in einiger Entfernung zum Dorf zu sehen war, vereinigt hatte, ging ein spürbares Aufatmen durch die Dorfbewohner. Sie schienen sich nicht an der Gegenwart des zweiten Tieres zu stören, als sie an diesem vorbei auf [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] zu rannten. Das kleine Kind in ihren Armen begehrte plötzlich auf, als ein großer Mann mit einer eindrucksvollen Narbe über der Wange und schwarzem Haar vor [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] auftauchte und im nächsten Moment hob eben dieser das Kleinkind aus ihren Armen empor und drückte es an sich.&lt;br /&gt;
„Hast du Angst um deinen Papa gehabt?“murmelte der Mann, der voller Freude dem Kind die Nase stupste.&lt;br /&gt;
„[[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]]… wir müssen reden.“ Ertönte die tiefe Stimme nun einfühlsam und beruhigend aber mit einem kleinen Anflug von Sorge und lenkte [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] von dem rührenden Bild vor sich ab. Als sie ihre Augen dem großen Wesen zu wandte und sich die Blicke begegneten, atmete sie erschrocken ein.&lt;br /&gt;
„Bist du… das kleine Kätzchen?“&lt;br /&gt;
Und der Blick der eisblauen Augen des weißen [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]]s sagte mehr als Worte könnten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===7. Kapitel===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Was hat das alles zu bedeuten?“ Schrie [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] schon fast dem großen [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] entgegen.&lt;br /&gt;
Die Sonne schickte gerade ihre ersten Strahlen durch die kahlen Äste der Bäume und zeigte dem Mädchen, wie viel Zeit seit dem Verschwinden der [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Schildkröte]] vergangen war.&lt;br /&gt;
Die letzten Stunden hatte sie damit zugebracht sich der Versuche der Dorfbewohner sie wie eine Heldin zu feiern zu erwehren und immer wieder den Armen, die sie umschlingen wollten, zu entfliehen. Als die Menschen endlich eingesehen hatten, dass sie an derlei Feiern nicht interessiert war und ihr die Nähe zu so vielen Lebewesen sogar unangenehm war, hatten sie ihr endlich etwas Platz gelassen, ihr etwas zu essen und einen Platz zum Schlafen gegeben. Während dieser Stunden war [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Bai Hu]], so hatte ihn die [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Schildkröte]] genannt, wie vom Erdboden verschlungen gewesen und erst am nächsten Morgen, als [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] sich aus Gewohnheit bei der ersten Morgenröte aus dem Bett erhob und an die frische Luft ging, saß er plötzlich neben dem Haus und schaute sie lange Zeit stumm aus seinen eisblauen Augen an, bevor er sich erhob und langsam gen Waldgrenze trottete. Schnell war sie ihm gefolgt und rief ihm nun schon zum zweiten Mal dieselbe Frage entgegen:&lt;br /&gt;
„Sag es mir! Was hat das alles zu bedeuten? Antworte endlich!“&lt;br /&gt;
„Zügle dein Temperament. Ich höre dich.“ Antwortete der große [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] mit ruhiger und gedämpfter Stimme.&lt;br /&gt;
Es dauerte ein paar Momente, bevor [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] sich etwas beruhigt hatte und deutlich leiser entgegnete: „Aber warum antwortest du mir dann nicht?“&lt;br /&gt;
„Alles besitzt einen richtigen Ort und eine richtige Zeit.“&lt;br /&gt;
„Und erst jetzt stimmt beides überein?“&lt;br /&gt;
„Richtig..“ Der [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] hielt in seinem Gang inne und schaute sich in dem winterlichen Wald einige Momente lang um, bevor er fortfuhr.“Und Vieles ist nicht für die Ohren aller bestimmt.“&lt;br /&gt;
„Also sollen die Dorfbewohner davon nichts hören?“&lt;br /&gt;
„Du hörst zu.“ Abermals folgte eine Pause, die der [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] nutzte um wieder eine Pfote vor die andere zu setzen. „Diese Menschen haben den Zorn Xinglu’s auf sich gezogen und [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Xuan Wu]], der einzige von uns der bei ihm geblieben ist, war hier um das Urteil zu vollstrecken.“&lt;br /&gt;
„Xinglu? [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Xuan Wu]]? Ich verstehe nicht… Ich verstehe gar nichts!“ Brummte [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] in sich hinein.&lt;br /&gt;
„Xinglu ist der Waldgott. Der, nach dem du gesucht hast.“&lt;br /&gt;
Ein Moment der Stille folgte, in dem sich [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]]‘s Augen weiteten und sie tief Luft holte für die folgenden Worte:&lt;br /&gt;
„Aber dann bin ich ja am Ziel Dann wird Kigiku endlich geheilt!“ Sie griff in den Schnee, warf diesen voller Freude empor und drehte sich in dem kleinen Schneegestöber entzückt um sich selber.&lt;br /&gt;
„Ja und nein.“ Erschallte die Stimme des [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]]s. Abrupt blieb [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] stehen und schaute diesen entgeistert an.&lt;br /&gt;
„Er hat die Macht zu heilen, aber ob er das tun wird ist fraglich.“ [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Bai Hu]] atmete tief ein und aus, was dank seiner Größe einen imposanten Luftstrom erzeugte, der [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]]‘s Haar umher wirbelte.&lt;br /&gt;
„Aber darum geht es gerade nicht. Du hast dich dem Willen Xinglu’s entgegen gestellt und seinen Zorn auf dich gezogen.“&lt;br /&gt;
„Aber ich habe doch nur ein kleines Kind beschützt!“ Schrie [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] ihm entgegen.&lt;br /&gt;
„Das weiß ich und das wirst du ihm erklären müssen, wenn du vor ihm stehst.“&lt;br /&gt;
Das Mädchen schluckte geräuschvoll und sah den [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] mit einer Spur Furcht in den Augen an.&lt;br /&gt;
„Und was ist, wenn er mich nicht versteht? Was ist…?“&lt;br /&gt;
„Xinglu hat sich verändert. Wo einst Mitgefühl und Wut sich die Waage hielten, herrscht nun zumeist das Dunkle.“&lt;br /&gt;
„Aber wieso?... Und wieso kennst du ihn so gut? Wieso bist du kein kleines Kätzchen mehr? Wieso hast du mir geholfen? Wieso hast du den kleinen [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]] getötet?“ Platzte es aus [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] hervor.&lt;br /&gt;
„… Zeit und Ort [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]]… Zeit und Ort.“ Und im nächsten Moment war der große weiße [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] mit ein paar gewaltigen Sätzen im Wald verschwunden und [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] drehte sich langsam gen des erwachenden Dorfes.&lt;br /&gt;
„Wenn nicht jetzt, wann dann?“ Murmelte sie und machte sich auf den Weg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===8. Kapitel===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als das blonde Mädchen sich langsam durch den winterlichen Wald dem Dorf und dessen wärmeverheißenden Rauchsäulen näherte, schälte sich immer mehr die Silhouette eines Mannes aus dem morgendlichen Zwielicht heraus. Leicht war dieser Schatten mit dem Stein zu verwechseln, auf welchem er sich befand, aber mehr und mehr fiel die Unnatürlichkeit dieses Gebildes [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] ins Auge und so blieb sie nach einigen weiteren Schritten schließlich vor einem alten Mann stehen, der seine geschlossenen Augen dem Himmel entgegen gerichtet hatte.&lt;br /&gt;
Gerade öffnete sie den Mund, um etwas zu sagen, da hob der Alte die Hand und bedeutete ihr zu schweigen. Erst einige Momente später ertönte die brüchige Stimme und durchbrach die Stille.&lt;br /&gt;
„Ich weiß, dass du hier bist auch ohne deine Worte.... Die Bäume reden seit Wochen ununterbrochen über das Mädchen, das den Waldgott sucht. Und nun stehst du vor mir, blickst mit Augen um dich, die voller Fragen sind.“&lt;br /&gt;
„Die Bäume reden?“ Antwortete [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] verdutzt und verdeutlichte mit ihrer Frage die Worte des Mannes, der anfing zu kichern, nur noch mehr.&lt;br /&gt;
„Da reist sie mehrere Monde lang durch die Natur, lässt diese in sie einkehren aber kehrt selber nicht in sie ein… Natürlich reden sie! Sie reden schon viel länger als die Menschen.“&lt;br /&gt;
„Und ihr versteht sie? Wieso verstehen die Menschen sie nicht? Oder bin das nur ich?“&lt;br /&gt;
„Ja ich verstehe sie, aber ich bin einer der Letzten.“&lt;br /&gt;
„War das mal anders?“&lt;br /&gt;
Abermals kicherte der Alte, rückte auf seinem Stein zur Seite und bedeutete [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] neben ihm Platz zu nehmen. Nur zögerlich kam sie dieser Aufforderung nach und erst, als sie neben ihm saß, erhob der Mann wieder die Stimme.&lt;br /&gt;
„Ja war es. Wir sind, genauso wie alle Tiere, die Kinder der Natur und genauso wie Kind und Mutter sich verstehen, auch ohne sich direkt zu verstehen, so taten es Mensch und Natur. Manche Menschen verstanden sie besser, manche schlechter. Aber ein jeder tat es. Irgendwann aber, wenn das Kind nicht mehr auf die Mutter angewiesen ist, bricht dieses Verständnis.&lt;br /&gt;
Was bleibt dann zurück? Ein Kind, das sich seine eigene Welt mit seinen eigenen Kräften aufbaut, und eine Mutter, die immer noch versucht über ihr Kind zu wachen.“&lt;br /&gt;
„Also… Sind es wir Menschen, die nicht mehr zuhören?“&lt;br /&gt;
Die faltige und wettergegerbte Miene des Alten verzog sich zu einem breiten Lächeln.&lt;br /&gt;
„Richtig. Sie hat nie aufgehört zu sprechen und genau so habe ich von dir gehört.“&lt;br /&gt;
„Aber, wieso verurteilt der Waldgott, der doch die personifizierte Natur ist, die Menschen, wenn eine Mutter doch nie aufhört sich um ihre Kinder zu sorgen?“&lt;br /&gt;
Ein tiefes Seufzen entfuhr dem alten Mann, dessen Lächeln schnell einem traurigen Ausdruck wich.&lt;br /&gt;
„Wo zwei Wesen nicht miteinander sprechen, da können sie nicht mehr auf Sorgen, Ängste und Bedürfnisse eingehen. Die Menschen wollten und wollen sich ihr Leben auf eigenen Beinen aufbauen. Wollen mehr und mehr die Risiken, die die Natur als Mutter vieler Lebewesen für sie bereithält, beseitigen und verändern somit etwas, was bisher kein Wesen tat: die Natur selber.&lt;br /&gt;
Der Wald, in dem wir sitzen, erstreckte sich einst über fast die gesamte bekannte Welt und wo er nicht war, da waren Steppen, Wiesen und Auen. Je mehr der Mensch sich ausbreitete, desto mehr drängte er die anderen Lebewesen und sogar die Natur zurück.&lt;br /&gt;
Letztlich ist nichts gefeit vor der Angst vor Veränderungen und Tod und der Waldgott, der vor allem der Beschützer des Waldes und der Natur ist, ist diesen negativen Gefühlen stärker ausgesetzt, als es die Natur selber ist. Denn noch immer reden die Bäume zu den Menschen und hoffen, dass sie sie verstehen.“&lt;br /&gt;
Lange Zeit schwieg das Mädchen auf diese Worte hin und schaute niedergeschlagen auf den von dünnem Schnee bedeckten Boden.&lt;br /&gt;
„Kann ich lernen sie zu verstehen?“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===9. Kapitel===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Ende der Woche, das ähnlich dem Schwerte Damokles‘ ständig drohend über [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]]s Kopf hing, rauschte wie im Flug heran. Jeder Tag war geprägt von demselben Ablauf, der ihr eine Teilnahme am dörfischen Leben lediglich zu den Abendstunden erlaubte und sie sonst von früh morgens ab in den Armen der Natur und zwischen von Schnee bedeckten Bäumen den Worten des alten Mannes lauschen ließ.&lt;br /&gt;
Am Abend des letzten Tages, den sie zum ersten Mal zur Gänze im Dorf verbringen durfte, erklang ein lautes Rascheln am Rande des Dorfes. Die Dorfbewohner streckten ihre Köpfe voller Furcht vor einem neuen Angriff aus den Fenstern und hier und dort erklangen Stimmen, die von der zu großen Ruhe in den letzten Tagen sprachen, die sie als Anzeichen für den nun kommenden Sturm sahen. Als sich die ersten bereits anschickten um wie vor einer Woche mit Feuer und behelfsmäßigen Waffen ihre Liebsten zu verteidigen, trat [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] aus der Hütte, in der sie hatte nächtigen dürfen.&lt;br /&gt;
Ohne ein Wort ging sie an der kleinen Gruppe Männer vorbei, legte einem nach den anderen beruhigend die Hand auf die Schulter und ging alleine gen Waldgrenze. Einen merkwürdigen Einfluss hatte sie auf die Bewohner, die sich langsam zurückzogen aber erst zur Ruhe kamen, als sie das Mädchen begleitet von einem großen Schatten im Dunkel des Waldes hatten verschwinden sehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]]s Reise führte sie entlang an den ihr bekannten Bäumen und Lichtungen immer tiefer in den riesigen Wald. Stumm folgte sie dem Schatten des großen [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]]s, dessen weißes Fell gelegentlich im Lichte eines vorwitzigen Mondstrahles aufzuglühen schien, aber dann sofort wieder erlosch. Kein Wort verlor das imposante Tier und ließ ihr somit sowohl die nötige Ruhe als auch Zeit um sich auf das Kommende vorzubereiten.&lt;br /&gt;
Viele Stunden lang liefen sie so an riesigen schneebedeckten Bäumen vorbei, deren imposante Statur Geschichten über Zeiten zu erzählen schien, in denen der Waldgott friedlich durch diese vergessenen Haine wandelte und den Bäumen dabei half zu wachsen. Immer weiter ging die Reise durch das Reich des Waldgottes und schließlich kündigte ein gewaltiges Tosen vom nahen Ende des Weges.&lt;br /&gt;
Und als der große [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] zum ersten Mal seit Stunden anhielt, um den Kopf gen der Quelle des Geräusches zu wenden, stockte [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] der Atem. Vor ihnen erstreckte sich ein riesiger Wasserfall, der seine Wassermassen von der Spitze eines hohen Berges hinab zu einem See schickte, der sich zu ihren Füßen erstreckte. Das aufgespritzte Wasser verteilte sich vom Berg herab langsam über die gesamte Lichtung , fing das Mondlicht ein und ließ die Umgebung gleich millionen winziger fallender Sterne in dessen silbrigen Licht erstrahlen.&lt;br /&gt;
„Dort oben ist Xing Lu’s Hain. Es ist lange her, seit ich dort war, und noch länger ist es her, seitdem die Füße eines Menschen diesen Boden berührt haben... Um dort hinauf zu kommen, wirst du auf meinen Rücken steigen und dich gut festhalten müssen.“ Erklang die tiefe Stimme des [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]]s, der sich auf den Boden gelegt hatte und geduldig abwartete, bis [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] auf seinen Rücken gestiegen war. Erst dann erhob er sich wieder und hätten sich ihre Hände nicht in dem weißen Fell verkrallt, so wäre sie bei den folgenden gewaltigen Sprüngen des Tieres, die die Zwei in Windeseile dem Scheitel des Wasserfalls näher brachten, sicherlich in die Tiefe gestürzt.&lt;br /&gt;
So aber erblickte sie bald, nachdem sie sich wieder getraut hatte ihre Augen zu öffnen, einen wunderschönen silbern glänzenden See, dessen Oberfläche so glatt wie ein Spiegel den Sternenhimmel reflektierte und dem Auge vorgaukelte einen zweiten Himmel zu den eigenen Füßen zu sehen, samt einer dunkelgrünen Wiese, die gespickt von allerhand Blumen ohne den Makel einer einzigen Schneeflocke dem Winter trotzte. Sie war im Hain des Waldgottes angekommen und erst, als sie die Augen von dessen Schönheit abwenden konnte, erblickte sie eine dunkle Gestalt, die auf der Insel mitten im See zu warten schien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===10. Kapitel===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vollkommen still lief [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Bai Hu]] an der Seite [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]]s über die wunderschöne Wiese dem See, der Insel und der Gestalt auf dieser entgegen. Sogar das große Tier, das in seinem Leben schon so viel erlebt hatte, war ob dem, was kommen würde, angespannt und dabei unbewusst in sein Jagdverhalten zurückgefallen.&lt;br /&gt;
Kein Wort verlor er, kein ungestüm umgeknickter Grashalm oder unvorsichtig berührter Kieselstein sprach vom Gang des Tieres und hätte er nicht gelegentlich tief Luft geholt, um nicht vor Anspannung zu platzen, so hätte [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] ihn wahrscheinlich völlig vergessen.&lt;br /&gt;
Das Mädchen indes lief mit ruhigem und bestimmten Schritten auf den See zu, ließ sich von dem [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] mit einem Sprung über diesen befördern, und glitt ohne aus der Ruhe zu kommen von dessen Rücken direkt auf die kleine vom Schatten einer Wolke verdeckte Insel vor die dunkle Gestalt.&lt;br /&gt;
Der Blick zweier großer violetter Augen legte sich auf sie, als ihre eigenen Augen sich langsam erst dazu überwinden mussten die ungewöhnlichen Pfoten, die einer Mischung aus Menschenfüßen und Bärentatzen zu entsprechen schienen, und dann den im Schatten liegenden Körper hinauf bis zu den Augen des Wesens zu betrachten. Als sich der Blick der zwei Wesen traf, stockte dem Mädchen der Atem und für einen Moment fühlte sie die bodenlose Wut des Schattens vor ihr. Erst nach einigen Momenten fiel ihr auf, dass sich der [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] neben ihr vor dem Wesen verneigte und so tat sie es ihm schnell und etwas überhastet gleich.&lt;br /&gt;
„Es ist lange her [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Bai Hu]].“ Ertönte die Stimme des Wesens schneidend wie der Wind im Herbst sofort, als sich [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] verneigt hatte, als ob das Wesen darauf gewartet hätte.&lt;br /&gt;
„Xinglu.“ Antwortete der [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] schlicht, aber ehrerbietend.&lt;br /&gt;
„Sag mir, warum muss mein Hain die Füße dieser Kreatur ertragen? Warum beschütztest du es vor meinem Urteil?“&lt;br /&gt;
„Weil ich versprach sie zu beschützen und ihr zu helfen, weil sie mit deinem Urteil über die Menschen des Dorfes nichts zu tun hatte und weil die Menschen nicht das sind, was du in ihnen siehst.“&lt;br /&gt;
„Xinglu’s Urteil betrifft alle Menschen!“ Ertönte die wütende tiefe Stimme der riesigen [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Schildkröte]], als sich diese aus dem See erhob und geschwind auf die Insel neben den Schatten schob.&lt;br /&gt;
„Und warum maßt du es dir an ein Urteil über Xinglu’s Urteil zu fällen [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Bai Hu]]?“&lt;br /&gt;
Der [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] atmete tief ein, um zu einer Antwort auf den Angriff [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Xuan Wu]]’s anzusetzen, aber die Stimme des Schattens ließ ihn innehalten.&lt;br /&gt;
„Ich habe [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Bai Hu]]’s Gründe gehört und im Moment soll mir dies reichen.“ Der Blick der violetten Augen richtete sich wieder auf [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]]. „Nun erzähl mir deinen Namen kleine Kreatur und begründe mir, warum du ein Wesen vor meinem Urteil bewahrtest.“&lt;br /&gt;
Aber dem Mädchen stockte der Atem abermals, als es nun die volle Aufmerksamkeit auf sich lasten fühlte. Nervös spielte sie mit ihren Daumen und hatte ihren Blick gen Boden gerichtet, als sie endlich die Kraft fand zu antworten:&lt;br /&gt;
„Mein Name ist [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]]… Und ich wollte einfach nicht zulassen, dass ein kleines hilfloses Wesen vor meinen Augen stirbt, weil ich nicht eingriff… Nicht noch einmal…“ Bilder des roten [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]]s schossen aus ihrem Gedächtnis hervor und trieben ihr Tränen der Trauer in die Augen.&lt;br /&gt;
„Nicht noch einmal?... Ich muss jeden Tag dabei zusehen, wie kleine hilflose Wesen vor meinen Augen sterben, weil andere Wesen maßlos leben wollen… Nicht noch einmal… Ich kann es nicht fassen… Was weißt du kleine Kreatur denn schon von Leben und Tod?“&lt;br /&gt;
Die Stimme des Schattens, war sie zuvor schon schneidend gewesen, hatte sich nun auch noch gleich einem Orkan erhoben und donnerte ehrfurcht erregend über den Hain, so dass ein jeder, der sie vernehmen konnte, den Kopf einzog und still ausharren wollte, bis der Sturm vorbei war.&lt;br /&gt;
„Sie weiß so viel wie man eben in einem Leben in der Natur lernen kann.“ Erschallte auf einmal eine hohe Stimme, die vom Himmel zu kommen schien. „Sie hat die tägliche Furcht und Ungewissheit gespürt, hat die Freuden über die einfachsten Dinge genossen und die Trauer über den Verlust der wertvollsten Dinge erlebt. Maßt du dir nun schon an das Recht auf Trauer und Schmerz gepachtet zu haben Xinglu?“&lt;br /&gt;
Und plötzlich landete direkt hinter [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] ein großer [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]], von dessen Federkleid sich ein paar rote Federn lösten und langsam um das Mädchen herum zu Boden glitten. Beim Anblick dieser Federn schossen dem Mädchen nur noch mehr Tränen in die Augen und sie befürchtete, dass ihr Kopf ihr einen Streich spielen würde, denn diese Federn würde sie überall wiedererkennen.&lt;br /&gt;
„Bist du so verbittert Xinglu, dass du nicht einmal erkennst, dass dieses Mädchen erst einige wenige Sommer alt ist, aber durch das Leben und die Reise in der Natur viel schneller gealtert und gewachsen ist? Erkennst du nicht, was du vor dir siehst?“&lt;br /&gt;
„[[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Zhu Que]]… worauf willst du hinaus? Erklär dich, wenn du dich schon einmal zu uns auf den Boden herablässt!“ Donnerte der Schatten abermals entgegen.&lt;br /&gt;
„Die Natur selber hat [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] auf ihrer Reise geholfen und sie wachsen lassen, um sie auf das kommende vorzubereiten. Willst du als Wächter und Aspekt dich nun gegen den Willen der Natur stellen?“&lt;br /&gt;
Ein tiefes Rauschen war zu hören, als der Schatten sich zu [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] hinab beugte und zielsicher ihrem Gesicht entgegen atmete und sie näher betrachtete. Hätte das Mädchen dies normalerweise als sehr unangenehm empfunden und sich scheu weggedreht, so blieb sie wie angewurzelt stehen und betrachtete sich stattdessen ebenfalls eingehend.&lt;br /&gt;
Sie hatte vor Wochen, vielleicht vor Monaten sogar aufgehört sich selber zu betrachten und so war ihr nie aufgefallen, dass ihr Körper in ihren einstmals kindlichen Augen riesige Züge angenommen hatte. Sie war stark gewachsen, hatte wahrscheinlich Kigiku eingeholt und noch ein wenig weiter gewachsen. Unter ihrer Jacke wölbten sich zwei Hügel nach außen, deren Maße wohl noch wachsen würden, wenn sie sich wieder einigermaßen ernähren würde. Auch ihr Haar war immer länger geworden und glich der goldenen Mähne eines Löwen. War sie vor ihrer Reise noch ein normales 10 Jahre altes Mädchen gewesen, so glich ihre Statur nun mehr der einer 15jährigen.&lt;br /&gt;
Sie kam aus dem Staunen nicht mehr heraus und verlor ob dieser Erkenntnis auch für einen kurzen Moment den Gedankengang, der ihr zuvor die Tränen in die Augen getrieben hatte. Aber dann brachte ihn eine rote Feder, die direkt vor ihren Füßen lag, wieder zurück.&lt;br /&gt;
„Du bist doch der kleine rote [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]] oder? Du lebst?“ Hauchte sie mit nach oben gerichteten Gesicht dem Kopf des gewaltigen [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]]s entgegen, der hinter ihr saß und dessen Oberkörper über ihr aufragte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===11. Kapitel===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Ja [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] ich lebe.“ Antwortete der [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]] mit sanfter Stimme, so dass [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] fast der Meinung war ein Lächeln auf dem weit entfernten Gesicht erkennen zu können.&lt;br /&gt;
„Nicht nur ergreifst auch noch du Partei für diese Kreatur, sondern du kennst sie auch noch [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Zhu Que]]? Was geht hier vor?!“ Schaltete sich die schwarze [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Schildkröte]] erneut ein und der große [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]] holte tief Luft, um zu einer Erklärung anzusetzen.&lt;br /&gt;
„Dass ihr es nicht vernommen habt, wundert mich nicht, aber vor fast einem Jahr vernahm ich die Klagen eines kleinen Baches weit im Westen. Als ich mich ihm näherte und ihn fragte, was es mit seinen traurigen Worten auf sich habe, erzählte er mir von seinem Fehler. Er habe, so berichtete er mir, in dem Versuch ein kleines Mädchen mit blondem Haar aufzumuntern einen alten Wanderer zu dieser gelockt, damit dieser sie mit seinen Geschichten aufmuntern könne. Als der Wanderer dem Mädchen von dem Waldgott erzählte, schnappte dieses sich seine Sachen und lief los, um den Waldgott zu finden und um Hilfe zu bitten. Aber wie sollte ein kleines Mädchen alleine überleben?&lt;br /&gt;
Ich beschloss also dem Bach zu helfen und dem Mädchen beizustehen. So begleitete ich [[Wichtige_Personen_in_Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]], das Mädchen aus der Geschichte des Baches, als kleiner [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]] und lehrte sie durch mein Beispiel vom Leben in der Natur.&lt;br /&gt;
Als der Herbst kam und die Zeit meiner Herrschaft sich dem Ende entgegen neigte, traf ich [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Bai Hu]] und bat ihn mir zu helfen. Fortan übernahm er es [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] zu begleiten, nachdem wir es so haben aussehen lassen als ob ich durch die Krallen [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Bai Hu]]’s gestorben wäre.&lt;br /&gt;
Während wir uns aber um [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] kümmerten, bemühte sich die Natur selber ebenfalls um [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]], half ihr beim Wachsen, beim Verstehen und beim Leben. Schon bald hätte sie uns nicht mehr gebraucht, aber wir waren zu neugierig auf das, was kommen könnte.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lange Zeit herrschte Stille, während der Schatten [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] eingehend musterte. Schließlich aber erhob er die Stimme, deren Worte er scheinbar direkt an [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] richtete.&lt;br /&gt;
„Würde ich dich am liebsten auf der Stelle zertreten für den Verstoß gegen mein Urteil, für die Schritte auf dem Boden meines Haines und für die Anmaßung, in der sich jene zwei auf deine Seite stellten und dich beschützten, so kann ich doch das Wirken der Natur an und in dir sehen.&lt;br /&gt;
Nun stelle ich dir also folgende Frage: Würdest du das Dorf, deren Bewohner dir in der letzten Woche Obdach gewährten, verlassen und zulassen, dass ich es mitsamt seiner Bewohner vernichte, wenn ich dafür deine Schwester Kigiku heile?“&lt;br /&gt;
[[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]]s Augen weiteten sich bei diesem Angebot genau so sehr wie sich die Augen des [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]]s und des [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]]s vor Wut verengten. Beide waren außer sich vor Zorn über die Hinterlist der Worte ihres Gottes, aber keiner von beiden hatte das Recht den Mund zu öffnen.&lt;br /&gt;
„Woher weißt du von Kigiku?“ Antwortete [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] stockend, woraufhin der Schatten lediglich tiefkehlig lachte.&lt;br /&gt;
„Ich weiß viele Dinge. Nun aber entscheide dich und lass dich nicht davon einnehmen, dass du deine Schwester nicht mehr lebendig antreffen würdest, wenn du dich jetzt auf den Rückweg begibst.“ Woraufhin der Schatten erneut lachte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===12. Kapitel===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Immer mehr Tränen schossen [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] in die Augen, ließen diese nach und nach überquellen und liefen dann eine nach der anderen die Wangen des Mädchens hinab, bis sie sich von diesen lösten und gen Boden fielen. Die kommende Entscheidung war die schwerste, die sie jemals hatte treffen müssen und es war der erste Moment, in dem sie ihre Reise in Frage stellte.&lt;br /&gt;
„Ich… Die Menschen sollen leben.“ Brachte sie schluchzend hervor und sah gleichzeitig ihre kranke Schwester vor ihren Augen, deren endgültiges Todesurteil sie nun unterschrieben hatte und die sie wohl nie wieder sehen würde.&lt;br /&gt;
„Was?!? Du maßt es dir an…?!?“ Donnerte die Stimme des Schattens wieder hervor, wurde aber von [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Bai Hu]] abrupt unterbrochen.&lt;br /&gt;
„Sie hat sich entschieden Xinglu. Hör auf mit deinen Spielen und sieh ein, dass du dich geirrt hast.“&lt;br /&gt;
„Gut, ich stehe zu meinem Wort. Aber ich habe nirgends von dem Leben des Mädchens geredet. Sie hat sich meinem Urteil entgegen gestellt und muss nun die Konsequenzen tragen!“&lt;br /&gt;
Schreckhaft atmete [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] ein und schaute mit geweiteten Augen auf den Schatten vor sich.&lt;br /&gt;
„Aber ich darf nicht ohne Weiteres nehmen, was die Natur gewährt hat… Also wirst du dir dein Leben verdienen müssen kleines Mädchen. Schließe die Augen und lass mich sehen, ob der Geist der Natur wirklich in deinen Knochen steckt.“&lt;br /&gt;
Und so sehr [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] auch dagegen ankämpfte, ihre Augenlider schoben sich unweigerlich vor ihre Pupillen und schon bald verschwammen die Bilder vor ihren Augen und die Gedanken in ihrem Kopf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie spürte weiches feuchtes Gras zwischen ihren blanken Zehen und eine Eule schickte ihren Ruf durch die Luft vorbei an ihren Ohren. Als sie die Augen langsam öffnete, sah sie sich inmitten eines großen Waldes stehen, deren Bäume genauso wie der Wald selber kein sichtbares Ende zu haben schienen. Alles an dem Wald wirkte merkwürdig urtümlich und erinnerte sie an die riesigen Bäume, die sie in der Nähe des Wasserfalls und des Haines gesehen hatte.&lt;br /&gt;
Erneut riss sie der Schrei der Eule aus den Gedanken und ließ in diesen Platz genug für die Erkenntnis, dass die Sonne gerade untergegangen war und die Schatten im Wald immer mehr die Oberhand gewannen.&lt;br /&gt;
Und dann spürte sie es, eine Präsenz im Schatten und der Blick unsichtbarer Augen auf ihrem Rücken. Die feinen Härchen auf ihrem Nacken stellten sich auf, sie machte einen zaghaften Schritt nach hinten und drehte sich dann plötzlich herum um loszurennen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===13. Kapitel===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Wind pfiff ihr ins Gesicht, sauste ihr um die Ohren und ließ den Klang seiner Stimme in diesen erklingen. Immer wieder schlugen ihr kleinere Äste, die sie nicht rechtzeitig bemerkt hatte, gegen den Körper und hinterließen an diesem immer mehr kleine Schnitte aus denen schon bald feine Bluttropfen hervorquollen. Schneller und schneller lief [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] durch den dunklen Wald, der sein wunderschönes Kleid abgelegt hatte und ihr nun seine dunkle und gefährliche Seite zeigte.&lt;br /&gt;
Wie konnte dies nur derselbe Wald, derselbe Ort sein, der sie mit den ersten Bildern verzaubert hatte? Fragte sie sich, als sie sich in Sicherheit wähnend an einen Baum lehnte und umschaute. Schon seit einiger Zeit hatte sie die Präsenz in ihrem Rücken nicht mehr gespürt. Sollte sie dieses Etwas wirklich abgehängt haben? Sie schaute sich nervös um, ließ den Blick ihrer Augen durch die Dunkelheit wandern und versuchte ihr pochendes Herz zu beruhigen. Es war schwer in der Dunkelheit überhaupt etwas auszumachen und immer wieder machte ihr Herz einen furchtsamen Sprung, wenn die Schatten der Bäume ihr obskure Wesen, die mit langen feingliedrigen Armen in der Dunkelheit zu tanzen schienen, vorspielten.&lt;br /&gt;
Plötzlich blitzte in der Dunkelheit etwas auf. Noch bevor sich die Härchen auf ihrem Nacken aufstellen konnten, war sie schon wieder los gerannt und hetzte durch den Wald. Das Blut, das sich in der kurzen Zeit der Rast auf ihrer Haut gesammelt hatte, wurde vom Gegenwind weggeweht und hinterließ eine feine rote Spur, der man viel zu leicht folgen konnte.&lt;br /&gt;
Wie sollte sie nur dem Schrecken, der mit Sicherheit den Tod bringen würde, entkommen? Wie sollte sie den Anbruch des Tages und das erste Licht, das die Schatten vertreiben würde, nur wieder erleben? Und wie sollte auch nur ein Mensch in dieser schrecklichen Umgebung überleben können?&lt;br /&gt;
Völlig außer Atem rannte das Mädchen dennoch weiter. Immer, wenn sie die Gefahr gegen einen Baum zu laufen ignorierend einen Blick über die Schulter warf, konnte sie einen formlosen Schatten im Schatten sehen, der der blutigen Spur folgte. Nein sie wunderte sich nicht mehr, dass die Menschen sich vor dieser Umgebung fürchteten und die Natur verändern wollten, um in ihr zu überleben. In dieser schrecklichen Umgebung würden sie nie anders überleben können!&lt;br /&gt;
„Vieles, das auf den ersten Blick schrecklich wirkt, ist nur ungewohnt für die Augen.“&lt;br /&gt;
Ertönte plötzlich die raue Stimme des alten Mannes in ihrem Kopf und sie erinnerte sich an die vielen Stunden, in denen er ihr eigentlich nur von der Natur erzählte.&lt;br /&gt;
„ Ein Wolf tötet nicht, weil er grausam sein möchte. Ein Wolf tötet, weil er überleben will. Der Wille zu Überleben ist das, was uns alle – selbst die Pflanzen – vereint.“&lt;br /&gt;
Aber dieses Ding, was auch immer es ist, ist böse! Das konnte sie deutlich spüren. Sie konnte spüren wie es Millimeter um Millimeter näher kam, sich wieder zurückfallen ließ und dann wieder langsam näher kam. Und das alles nur, um mit ihr zu spielen, um ihr den Schrecken in Mark und Bein zu jagen!&lt;br /&gt;
„Wahre Boshaftigkeit gibt es in der Natur nicht. Sie ist eine Erfindung der Menschen, um die Natur zu verteufeln.“&lt;br /&gt;
Aber sie konnte das Böse in diesem Ding eindeutig spüren. Und inmitten dieser schrecklichen Umgebung war niemand, der ihr helfen konnte. Sie war alleine.&lt;br /&gt;
„Niemals bist du alleine. Stets wirst du einen Baum, eine Blume oder zumindest einen Grashalm in der Nähe finden. Deine Mutter wird immer da sein und dich beschützen.“&lt;br /&gt;
Und auf einmal blieb [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] stehen. Langsam drehte sie sich zur Seite und legte die Stirn gegen die Rinde eines der riesigen Bäume. Wie hatte sie nur diese sanften Riesen verteufeln können? Wie hatte sie nur diese Umgebung als schrecklich bezeichnen können?&lt;br /&gt;
Sie schloss die Augen und wartete auf die Schritte, die sich sicher bald nähern und ihren Tod bedeuten würden. Aber sie würde nicht mehr rennen. Sie vertraute auf ihre Mutter und legte ihr Leben in deren Arme.&lt;br /&gt;
Und dann hörte sie ein leises Flüstern.&lt;br /&gt;
„Wie sich die Arme an mich lehnt. Oh du Arme, hör auf zu weinen.“&lt;br /&gt;
„Das sind keine Tränen, das ist Blut. Bist du zu hölzern geworden um den Unterschied zu merken?“&lt;br /&gt;
„Sie blutet? Warum denn nur?“&lt;br /&gt;
„Weil selbst kleine Äste die weiche Haut zerschneiden können.“&lt;br /&gt;
„Schau nur wie sie zittert.“&lt;br /&gt;
„Wie gerne würde ich ihr helfen.“&lt;br /&gt;
„Ich auch.“&lt;br /&gt;
„Ich auch.“&lt;br /&gt;
„Aber sie kann uns nicht hören.“&lt;br /&gt;
„Wir können sie nicht trösten.“&lt;br /&gt;
„Wir können sie nicht beschützen.“&lt;br /&gt;
„Würde sie uns nur hören können.“&lt;br /&gt;
„Wieso kann sie uns nicht hören?“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Ich kann euch hören!“ Schrie [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] mit all ihrer Kraft. „Bitte helft mir!“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Sie kann uns hören?“&lt;br /&gt;
„Sie möchte unsere Hilfe?“&lt;br /&gt;
„Wie lange ist es her?“&lt;br /&gt;
„Sollen wir singen?“&lt;br /&gt;
„Ja lasst uns singen!“&lt;br /&gt;
„Ja..Singen!“&lt;br /&gt;
Und plötzlich schwoll das Flüstern, war es zuerst noch leise und kaum zu hören gewesen, immer weiter an, gewann an Stärke und glich schon bald einem Orkan aus unterschiedlichen Stimmen, die durcheinander riefen. Nach und nach hörten die Stimmen auf zu rufen und fingen stattdessen an leise zu summen. Das Summen wurde immer lauter, übertönte schließlich die letzten Stimmen und brachte mit seinen tiefen Tönen [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]]s Innere sanft zum vibrieren.&lt;br /&gt;
Eine tiefe und warme Stimme erschallte, sang von den Strahlen der Sonne und den Tränen des Mondes und plötzlich setzten alle Stimmen in dieses Lied mit ein.&lt;br /&gt;
Es war das Lied der Schöpfung, die Erzählungen des ersten Baumes, der als Knospe miterlebt hatte wie Mond und Sonne von den Göttern auseinander gerissen wurden und fortan nie wieder zusammen sein und zugleich erstrahlen durften. Um wenigstens die Wärme des anderen und dessen Spiegelbild für wenige Momente zu erhaschen, nachdem dieser schwinden musste, erschufen die Zwei die Natur und die Wärme der Sonnenstrahlen sowie die Liebe in den Mondtränen hauchten der kargen Erde Leben ein.&lt;br /&gt;
Der Erste aber, der stark genug gewesen war vor all diesem bereits als Knospe den Boden zu durchbrechen, wuchs und wuchs bis er groß und prächtig war. Er war der Stärkste von allen und schließlich hob ihn der Mond aus der Erde und gab ihm die Fähigkeit zu wandern. So wurde der Erste als Xinglu, der Wanderer, bekannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Sie ist eingeschlafen.“&lt;br /&gt;
„Sie ist sicher.“&lt;br /&gt;
„Der Schatten ist fort.“&lt;br /&gt;
Das Flüstern der Bäume, sehr zaghaft und leise um das Mädchen nicht zu wecken, flog einige Zeit später dem Winde gleich wieder durch die Luft.&lt;br /&gt;
„Sie muss zurück.“&lt;br /&gt;
„Ja das muss sie.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===14. Kapitel===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Hört ihr das? Sie singen! Sie singen für das Mädchen, sie singen für [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]]!“ Stellte die große [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Schildkröte]] fassungslos fest, während sie sich im Kreis drehte und dem Lied der Bäume lauschte.&lt;br /&gt;
Das Geräusch des schabenden Panzers zusammen mit den Worten aus tiefer Kehle drangen durch die Schleier des Schlafes und holten [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] aus diesem empor.&lt;br /&gt;
„Sie kommt zu sich. Sie hat überlebt!“ Ertönte die Stimme des [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]]s ganz nah vor [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]]s Gesicht. Und als sie die Augen öffnete, sah sie die Gesichter des [Geschichte von Taki#Der rote Vogel - Suzaku|Vogel]]s und des [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]]s dicht über ihrem eigenen schweben und sie mit besorgten Blicken anschauten, bevor sie anfingen breit zu lächeln.&lt;br /&gt;
„Wo bin ich?“ Murmelte sie schlaftrunken, während sie sich den Schlaf aus den Augen rieb.&lt;br /&gt;
„Du bist im Hain des Waldgottes. Du hast geschlafen und wurdest im Traum auf die Probe gestellt.“&lt;br /&gt;
Antwortete [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Bai Hu]], der sich mit einem langgestreckten Seufzer anscheinend nach einer halben Ewigkeit wieder legte und sich wohlig streckte.&lt;br /&gt;
„Habe ich bestanden?“&lt;br /&gt;
[[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Zhu Que]] öffnete den Schnabel, anscheinend um antworten zu wollen, aber die tiefe Stimme Xinglu’s unterbrach ihn.&lt;br /&gt;
„Du hast mehr als das.“ Der riesige Schatten bewegte sich zum ersten Mal, seitdem [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] im Hain war, und schob sich langsam in das fahle Licht des Mondes.&lt;br /&gt;
„Niemals hätte ich erwartet, dass sie für dich singen würden. Niemals hätte ich erwartet, dass sie dieses Lied anstimmen würden.“&lt;br /&gt;
Murmelte das Wesen, dessen Körperbau dem eines Menschen glich, nur glichen Hände und Füße mehr einer Mischung aus Menschenhand und Bärentatze und die Haut schien aus einer rissigen und vor Alter schon schwarz gewordenen Baumrinde zu bestehen. Das Gesicht schließlich war dem eines Hirsches nachempfunden, nur dass sich Flechten aus großen Baumblättern vom Kopf über die Schultern des Wesens ergossen.&lt;br /&gt;
„Sie sangen von dir nicht wahr?“ Fragte [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] das Wesen, dessen große Augen von großer Trauer sprachen.&lt;br /&gt;
„Ja. Ich habe dieses Lied geschrieben und es einem jeden Baum früher vorgesungen, wenn er noch klein und schwach war. Das Lied half ihnen zu wachsen und den Gezeiten zu widerstehen, so dass sie fast so groß wurden wie ich einst. Deswegen nennt man es auch das Baumlied. Früher kannte es ein jeder Baum.“&lt;br /&gt;
„Deswegen sind die Bäume in der Nähe des Haines also so groß und der Winter dem Hain so fern!“&lt;br /&gt;
„Früher waren alle Bäume so groß. Damals wanderte der Wanderer noch jeden Tag über die Erde und sang zu jedem Baum.“ Mischte sich eine raue Stimme plötzlich ein und alle, egal ob Mensch, Tier oder Gott wandten dem Ursprung der Stimme den Kopf zu.&lt;br /&gt;
Ein alter Mann kam mit hinkenden Schritten über die Wiese dem See und der Insel entgegen und winkte dem Mädchen entgegen, das die Augen vor Staunen weit aufgerissen hatte.&lt;br /&gt;
„Du? Was machst du denn hier?“ Rief sie ihm entgegen. Anstatt aber eine Antwort des Mannes zu erhalten, erklang die Stimme des Waldgottes.&lt;br /&gt;
„[[Geschichte von Taki#Der blaue Drache – Seiryu|Quing Long]]. Jetzt wundert mich gar nichts mehr. Hast du [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] beigebracht zu den Bäumen zu sprechen?“&lt;br /&gt;
„Ich habe ihr lediglich von der Natur erzählt Xinglu. Alles Weitere hat sie selber erlernt.“&lt;br /&gt;
„[[Geschichte von Taki#Der blaue Drache – Seiryu|Quing Long]]?“ Verwirrt schaute [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] zwischen dem Alten und Xinglu hin und her.&lt;br /&gt;
Auf dem Gesicht des Alten aber, der am nahen Ufer des Sees angelangt war, bildete sich ein Lächeln und plötzlich erhob sich an derselben Stelle, an der der Alte soeben gestanden hatte, ein großer [[Geschichte von Taki#Der blaue Drache – Seiryu|blauer Drache]] in die Luft, nur um neben Xinglu wieder zu landen.&lt;br /&gt;
„Du hast es schon immer geliebt dich zu verkleiden.“ Murmelte die [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Schildkröte]].&lt;br /&gt;
„Du musst verstehen, dass ich dir nicht die Wahrheit zeigen durfte [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]]. Ich bin der Letzte der Vier und Erster des Kreises. [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Xuan Wu]], [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Zhu Que]], [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Bai Hu]] und ich, [[Geschichte von Taki#Der blaue Drache – Seiryu|Quing Long]] sind die 4 Wächter des Waldgottes und die ersten der Tiere, zu denen er wie zu den Bäumen sang. Ein jeder von uns ist die Inkarnation einer der Jahreszeiten. Ich bin der Frühling, [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Zhu Que]] ist der Sommer, [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Bai Hu]] ist der Herbst und [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Xuan Wu]] ist der Winter. Einst wandelten wir an der Seite Xinglu’s über die Erde. Als er sich aber veränderte, wandten drei von uns ihm den Rücken zu und nur[[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Xuan Wu]] blieb bei ihm.“&lt;br /&gt;
„Aber was habe ich damit zu tun? Ich wollte doch nur Kigiku retten.“&lt;br /&gt;
„Und in diesem einfach Streben hast du es geschafft mich an die Anfänge und das Gute in euch Menschen zu erinnern. Ich war es, der dich im Wald der Träume gejagt hat und hätten dir die Bäume nicht geholfen, so hätte dein Herz schließlich vor Angst aufgehört zu schlagen. Als aber die Bäume anfingen zu singen, da erinnerte ich mich. Sie sangen aber nicht nur von mir, sondern auch von dir. Sie sangen davon wie viel Angst du in der Dunkelheit hast, was für einen Weg du zurücklegen musstest und wie gerne sie dir helfen würden. Und mit jedem Wort verflog mein Hass und ich fing an euch Menschen zu verstehen.“&lt;br /&gt;
„Ich habe gar nicht gehört, dass sie von mir sangen. Hat diese wunderschöne tiefe Stimme etwa auch über mich gesungen?“&lt;br /&gt;
„Wunderschöne tiefe Stimme?“ Schaltete sich [[Geschichte von Taki#Der blaue Drache – Seiryu|Quing Long]] plötzlich ein und wechselte einige Blicke mit den drei anderen, während Xinglu die violetten Augen geschlossen hatte.&lt;br /&gt;
„Sie hat dich singen hören Xinglu? Wie ist das möglich? Du hast schon so lange nicht mehr gesungen.“ Brummte [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Bai Hu]] verdutzt.&lt;br /&gt;
„Sie erinnern sich noch immer daran wie ich zu ihnen sang. Und aus der Erinnerung heraus haben sie meine Stimme scheinbar beschworen. Es ist zu lange her, dass ich zu ihnen gesungen haben, und ich habe kein Recht zu ihnen zu singen bei all dem, was ich getan habe.“&lt;br /&gt;
„Das stimmt nicht! Sie reden stets miteinander und die ältesten von ihnen erzählen den jüngeren von deinem Lied. Sie kennen es alle und werden es nie vergessen.“&lt;br /&gt;
„Mir fehlt aber die Kraft zum Wandern. Hass und Zorn haben meine Beine schwer werden lassen.“&lt;br /&gt;
Er wandte sich von dem weißen [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] ab und dem Mädchen zu.&lt;br /&gt;
„Nein ich hörte keine tiefe Stimme, sondern eine hohe. Ich hörte die Stimme eines jungen [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Drachen]]n, der mich furchtlos anbrüllte. Die Bäume sangen von dem gelben Schuppenkleid des [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Drachen]]n und von der Wärme im Herzen dieses Wesens.&lt;br /&gt;
[[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] sie sangen von dir und es war so viel Wahrheit in ihren Worten, die ich erst jetzt vernehmen konnte.“&lt;br /&gt;
„Warum guckst du so traurig Xinglu? Was hast du vor? Was hat das zu bedeuten?“&lt;br /&gt;
Fragte das Mädchen nun sichtlich besorgt um den Waldgott.&lt;br /&gt;
„Es ist Zeit für mich das Geschenk, das mir der Mond einst gab, zurück zu geben. Ich habe meine Pflicht gegenüber meinen Brüdern und Schwestern vergessen und sie zu lange warten lassen. Ich sehne mich nach Ruhe [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]].“&lt;br /&gt;
Die Züge des Wesens erhellten sich und die Risse in der dunklen Rinde schlossen sich immer mehr.&lt;br /&gt;
„Die Zeit des Wanderers ist vorbei. Zu lange habe ich mich dagegen gewehrt einzusehen, dass die Welt mich nicht mehr braucht. Es ist nun an der Zeit, dass die Jüngeren auf sich aufpassen. Vieles wird sich verändern, aber wenn ich höre wie die Bäume für dich singen, so bin ich mir sicher, dass es nicht nur schlecht sein wird.“&lt;br /&gt;
„Willst du uns wirklich verlassen Xinglu? Was sollen wir ohne dich machen? Was sollen wir alleine machen?“ Rief [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Zhu Que]] mit Trauer in der Stimme.&lt;br /&gt;
„Helft dem gelben [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Drachen]]n bei der Wahrung dessen, was wir einst zusammen auf unseren Reisen verbreiteten. Natürlich nur, wenn du willst [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]].“&lt;br /&gt;
Das Mädchen schaute in die großen violetten Augen und auf die immer heller werdende Rinde, durch die von Minute zu Minute mehr Leben zu pulsieren schien.&lt;br /&gt;
„Was genau meinst du?“&lt;br /&gt;
„Vieles, was einst gut war, ist zerstört. Du hast mir aber gezeigt, dass nicht alles zerstört ist. Ich frage mich, ob sich Sonne und Mond so fühlten, als sie mich erblickten und das Leben erschufen….&lt;br /&gt;
Ich werde das Wandern aufgeben und wieder nur ein Baum sein, ein Baum der mit seinen Brüdern singt. Gerne werde ich von dem kleinen Mädchen singen, das zum [[Geschichte von Taki#Der_Gelbe_Drache|gelben Drachen]] wurde, der den Beginn einer neuen Zeit darstellt.&lt;br /&gt;
Ich würde gerne dabei zusehen, wie ein kleines Mädchen die Wunden, die ein alter Baum geschlagen hat, schließt und dabei hilft, dass wieder mehr Menschen das Lied der Bäume hören.“&lt;br /&gt;
[[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] konnte die Trauer in dem Wesen vor sich so deutlich spüren, dass es ihr die Sprache verschlug. Aber nicht nur Trauer, sondern auch Freude über die Erlösung konnte sie spüren. Es hatte nicht lange gedauert bis ihre Augen sich mit Tränen gefüllt hatten, so dass sie lediglich nicken konnte.&lt;br /&gt;
Der Waldgott lächelte sie voller Wärme an und streckte sich dann zu seiner vollen Größe aus. Ein wohliges Seufzen entfuhr ihm, als die alten Glieder sich zum beinahe letzten Mal bewegten und er sich mit stummen Gesten von seinen vier Freunden verabschiedete, die auf ihre Art viel treuer waren als er es je bis zu diesem Moment vermutet hatte. Dann legte er die letzten Schritte bis zum Mittelpunkt der kleinen Insel zurück, streckte sich erneut und seufzte dabei langgezogen.&lt;br /&gt;
Ein Rascheln und Rauschen war zu hören, als sich riesige Wurzeln in den Boden gruben und gewaltige Äste in die Höhe streckten. So schnell geschah alles, dass nur wenige Momente später sich dort, wo noch eben die Gestalt des Waldgottes gestanden hatte, ein gewaltiger Baum in die Höhe streckte und seine riesigen Äste weit über den See hängen ließ. Das gewaltige Blätterdach des Baumes erstreckte sich über den gesamten Hain und schützte diesen gleich einer Decke.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Epilog===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So verlor der Waldgott seinen Namen und war wieder nur der Erste. Im selben Moment aber erschallte zum ersten Mal seit langer Zeit die tiefe Stimme des Waldgottes und sang begleitet von vielen seiner Brüder das Lied des gelben [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Drache]]ns, so wie es hier geschrieben steht.&lt;br /&gt;
Lieder aber sind die älteste Form des Übernatürlichen und oft findet man in ihnen bereits einen Teil der Zukunft beschrieben. So erfuhr der kleine Bach, an dem das Lied begann, davon wie [[Geschichte von Taki#Der gelbe Drache|Hiwa]] begleitet von [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Zhu Que]], [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Bai Hu]], [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Xuan Wu]] und [[Geschichte von Taki#Der blaue Drache – Seiryu|Quing Long]] in das Dorf am Rand des großen Waldes kam und sowohl von dem Waldgott als auch von dessen Bedauern erzählten. Die Dorfbewohner hörten gerne den Geschichten dieser ungleichen Gruppe zu, ließen sich von diesen verzaubern und wollten alsbald den riesigen Baum selber sehen. Manche von ihnen blieben dort, andere verließen den Ort wieder, nur um von dessen Pracht zu erzählen.&lt;br /&gt;
So gründete sich schon bald unter dem schützenden Dach des Waldgottes ein kleines Dorf. Die vier Wächter, die es nun als Aufgabe ansahen neben dem Waldgott auch noch das Dorf und [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] zu beschützen, blieben bei den Menschen und halfen dem Mädchen dabei zu beschützen, zu trösten, zu beruhigen, zu lenken und vor allem zu erzählen und zu singen.&lt;br /&gt;
Zwei Jahre später, als die ersten Schneeflocken vom Himmel fielen und die mittlerweile zur jungen Frau herangewachsene [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] an die stürmische Nacht erinnerten, in der sie zum ersten Mal von dieser Welt erfuhr, wenn auch nur reichlich verwirrende Bruchstücke, stapfte eine vermummte Gestalt den schmalen von den Bewohnern angelegten Weg zum Hain empor.&lt;br /&gt;
Eine helle Stimme, ihr merkwürdig bekannt aber doch in den Wirren der Erinnerungen verloren, riss [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] aus den Erinnerungen und ließ sie von ihrem Platz am Rande des Sees aus in die Richtung der Gestalt sehen. Ihre Augen weiteten sich und füllten sich als bald mit Tränen, während ihre Füße über den von feinen Schneeflocken bedeckten Boden regelrecht flogen und sie in die weit geöffneten Arme der ihr entgegenlaufenden Kigiku trugen.&lt;br /&gt;
Der Bach plätscherte fröhlich, als er von der Wiedervereinigung der Schwestern hörte und weigerte sich im kommenden Winter vehement dagegen zu erstarren und einzufrieren, so groß war seine Freude. Erst die tiefe Stimme des Waldgottes aus der Ferne sorgte dafür, dass er sich beruhigte und als der Bach langsam erstarrte und für den Winter einschlief, freute sich der Waldgott über jenes letzte Geschenk, das er den Menschen und besonders seiner [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] geben konnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Wichtige Personen und Wesen aus Legenden und Sagen=&lt;br /&gt;
Hier sind wichtige Personen aus der Geschichte oder Legenden/Sagen von Takigakure aufgelistet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Dorfoberhäupter [[Takigakure]]s===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Ieyasu Kagetoya====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ieyasu Kagetoya das erste große [[Dorfoberhaupt|Oberhaupt des Dorfes]] [[Takigakure]]. Nach dem Fall [[Geschichte_von_Taki#Kakuzu|Kakuzus]] bei dem der gesamte damalige Ältestenrat verstarb, übernahm er nicht nur die Macht im [[Gesellschaft_in_Taki#Kagetoya|Kagetoya]] -Clan sondern auch im Dorf selbst.&lt;br /&gt;
Er galt als mächtiger Shinobi und entsprechend dem Ruf der [[Gesellschaft_in_Taki#Kagetoya|Kagetoya]] als großartiger Krieger. &lt;br /&gt;
Durch seine Autorität und auch teilweise durch Furcht vor seiner Rache stellte er einen sehr wackeligen Frieden in [[Takigakure]] her.&lt;br /&gt;
Er führte damals die grundlegende Struktur des heutigen Militärs in [[Takigakure]] ein, auch wenn dieses im Laufe der vielen Dynastien überarbeitet wurde, ist es grundlegend immer noch das System nach dem die [[Gesellschaft_in_Taki#Kagetoya|Kagetoya]] Krieg führen und sich organisieren.&lt;br /&gt;
Der [[Gesellschaft_in_Taki#Kagetoya|Kagetoya]] galt als streng, aufbrausend und ein wenig tyrannisch außerdem erzählt man sich das er ein begabter, wenn auch gerne riskant agierender, Stratege sei was letztlich zu seinem Sturz führte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Shingen Shiazu====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Shingen Shiazu, das zweite große [[Dorfoberhaupt|Oberhaupt des Dorfes]] [[Takigakure]], galt ebenso wie sein Vorgänger [[Geschichte_von_Taki#Ieyasu_Kagetoya|Ieyasu Kagetoya]] als begabter Shinobi und Stratege.&lt;br /&gt;
Jedoch hatte er dem Plan des Kagetoyas eine ganze Kompanie zu opfern widersprochen, als diese dann nicht nur überlebte sondern die Schlacht auch noch gewann schlug er sich auf die Seite der [[Gesellschaft_in_Taki#Fuyou|Fuyou]], deren Oberhaupt das Kommando über die folgende Kompanie hatte, was dazu führte das [[Geschichte_von_Taki#Ieyasu_Kagetoya|Ieyasu Kagetoya]] noch auf dem Schlachtfeld zum Selbstmord gezwungen wurde, um seine Ehre wieder reinzuwaschen.&lt;br /&gt;
Mit der Unterstützung der [[Gesellschaft_in_Taki#Fuyou|Fuyou]] und einiger jüngerer Clans wurde er dann zum zweiten Oberhaupt Takigakures erklärt. &lt;br /&gt;
Er erklärte die [[Geschichte_von_Taki#Ieyasu_Kagetoya|Ieyasu Kagetoya]] jedoch nicht zu Verrätern und ließ die Ehre der Familie unangetastet.&lt;br /&gt;
Shingen trat er kurz nach dem Bluterbenkrieg von seinem Amt zurück, da er sich in einer Schlacht schwer verletzt hatte und langsam alt wurde. Er galt in seiner Amtszeit zwar als strenges aber faires Oberhaupt, der stets jeden Vorschlag anhörte, bevor er seine Entscheidung traf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Mifune Ashura====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mifune Ashura war das dritte [[Dorfoberhaupt|Oberhaupt]] Takigakures und das erste das nicht aus einer der Gründerfamilien stammte.&lt;br /&gt;
Er war ein Veteran des Krieges, der sich in vielen Schlachten als großer Anführer bewährt hatte, vor allem durch die Tatsache das seine Truppen stets ihre Position gehalten hatten sowie geringere Verluste aufwiesen.&lt;br /&gt;
Jedoch hatte der Krieg ihn zu einem paranoiden Mann gemacht, er verschärfte die Sicherheitskontrollen und die Verteidigungssysteme von [[Takigakure]] erheblich. Auf seinen Wunsch wurde eine Kampagne gestartet, die die Bevölkerung davon überzeugte das man Ausländern nicht trauen könne und das die Abschottung von außen der einzige Schutz vor Eroberung wurde.&lt;br /&gt;
Dies hatte auch Erfolg, [[Takigakure]] igelte sich ein und sah alles als Bedrohung an, was zu allgemeiner Aufrüstung im Dorf führte.&lt;br /&gt;
Zudem schwächte er die Macht der Gründerclans erheblich in dem er den Ältestenrat neu aufstellte und für niedere Clans zugänglich machte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Kessen Musou====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kessen Musou wurde nach dem überraschenden Tod [[Geschichte_von_Taki#Mifune_Ashura|Mifunes]], der scheinbar an einer Krankheit verstarb, ebenso überraschend zum neuen [[Dorfoberhaupt|Oberhaupt]] erklärt. Entgegen der Traditionen des Dorfes die Wege der alten Oberhäupter weiter zugehen, brach er damit und zum ersten Mal in der Geschichte öffnete [[Takigakure]] sich wieder nach außen. Ausländer wurden nicht länger verteufelt und argwöhnisch betrachtet, sondern willkommen geheißen und in die Dorfstruktur eingeführt.&lt;br /&gt;
Von vielen wurde Kessen Musou als wahrer Held vergöttert, da er eine unglaubliche Phase des Friedens in [[Takigakure]] einläutete, auf die man später immer noch neidisch war und sich zurück wünschte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Verräter [[Takigakure]]s===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Kakuzu====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kakuzu war einst einer der besten Shinobi des Dorfes [[Takigakure]]. So entsandte man ihn auf eine Mission den ersten Hokage, [[Geschichte_von_Konoha#vor_dem_BEK|Hashirama Senju]], zu töten, als diese jedoch scheiterte wurde er bei seiner Rückkehr ins Dorf stigmatisiert und für das Scheitern der [[Mission]] bestraft, obgleich diese sehr gefährlich war.&lt;br /&gt;
Darauf entwickelte der einst hochgelobte Jounin einen Hass auf das Dorf und tötete auf seiner Flucht nicht nur die Ältesten des Dorfes, sondern stahl das wichtigste verbotene [[Jutsu]] des Dorfes, das seit dem verloren ist. &lt;br /&gt;
Ab da an führte er ein Leben als Kopfgeldjäger und Söldner.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Nobu Gushiken====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nobu Gushiken, adoptierte Bruder des ehemaligen Dorfoberhauptes Muneyaki Gushiken, war ein ausgezeichneter Ninja des Dorfes und Mitglied der Tsuisekisha.&lt;br /&gt;
Ebenso wie sein älterer Bruder strebte er danach Oberhaupt Takigakures wurde, jedoch wurde sein Bruder stattdessen ernannt, was den jungen Mann verbittern ließ, worauf sich die Brüder zerstritten und seine Adoption herauskam.&lt;br /&gt;
Im Angesicht der steigenden Gefahr der Jashin-Sekte versuchte er dann einen lange gehegten Plan umzusetzen, nämlich seinen Bruder zu entführen und zu töten, wobei er es so aussehen lassen wollte als wären die Jashin-Kultisten es gewesen.&lt;br /&gt;
Wodurch er sich ersann zum neuen Dorfoberhaupt erklärt zu werden, jedoch scheiterte sein Plan durch die Heldentat Shinishi Kudos der nicht nur den Verräter beseitigte sondern auch Muneyaki rettete.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Wächter [[Takigakure]]s===&lt;br /&gt;
Die Wächter [[Takigakure]]s entspringen aus der Sage &amp;quot;[[Geschichte von Taki#Das Lied des gelben Drachen|Das Lied des gelben Drachen]]&amp;quot;, welche von einem mutigen kleinem Mädchen und der Entstehung von [[Takigakure]] erzählt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Der blaue Drache – Seiryu====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quing Long bietet einen durchaus beeindruckenden Anblick, wenn er sich nicht in seiner Menschengestalt fort bewegt. Gerne verbringt er seine Zeit als Eremit getarnt, um den einen oder anderen Wanderer etwas über die Natur zu erzählen und beizubringen, so wie er es einst bei dem kleinen Mädchen Hiwa getan hatte. Nur sehr selten würde sich Quing Long in seiner wahren Gestalt einem Menschen zeigen. Sein edles und geduldiges Gemüt würden ihn für offene Geister zum höchst angenehmen Gesprächspartner machen. Vorurteilslos betrachtet er jeden Menschen einzeln und nicht die Menschheit als ganzes, bevor er sich seine Meinung zu einem Individuum bildet.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der blaue Drache Quing Long steht für die Jahreszeit Frühling und somit für die Geburt und die frühe Phase jungen Lebens, seien es Pflanzen, Menschen oder Tiere.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Der rote Vogel – Suzaku====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zhu Que hat ein durchaus heiteres Wesen. Das Interesse des roten Vogels weckt man durch Gesang und Lieder. Selber trällert er gerne verschiedene Lieder und am meisten gefällt es ihm, wenn sich aus seinem Gesang und das eines Menschen ein Duett bildet. Er kann die Form eines kleinen roten als auch großen roten Vogels annehmen. In Anwesenheit oder in der Nähe von Menschen würde er stets als kleiner Vogel auftauchen, um nicht als Wächter erkannt zu werden.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der rote Vogel Zhu Que steht für die Jahreszeit Sommer und damit für den Höhepunkt des Lebens mit all den Pflanzen und Lebewesen, die im Frühling noch klein und zierlich waren. Er steht für die Reichen Geschenke, die die Natur im Sommer bringen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Der weiße Tiger – Byakko====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bai Hu ist äußerst schlau und gerissen, wie es das Bild einer Raubkatze schon immer präsentiert hat. Der weiße Tiger kann die form einer kleinen weißen Katze annehmen, um ohne größeres Aufsehen zu erregen unter Menschen zu wandeln oder sich einzelnen Wanderern zu zeigen ohne direkt erkannt werden zu wollen. Meistens nutzt er diese Form, um die Verhaltensweisen eines Individuums zu beobachten. Reden würde er in seiner Katzenform nie, selbst als Tiger ist es schwer Bai Hu viele Worte zu entlocken. Nie verliert er mehr Worte als unbedingt nötig, man würde immer nur von ihm hören, dass für alles einen Richtigen Zeitpunkt und Ort gibt, wenn man versuchen würde mehr Worte aus ihm zu locken. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der weiße Tiger Bai Hu steht für die Jahreszeit Herbst und damit als Vorbote für die härteren Monate, die im Winter folgen. Mit ihm verbindet man auch den Aspekt der Jagd, der während der Herbstmonate an Wichtigkeit zunimmt, da Pflanzen und Bäume zur Ruhe kommen und bis zum Frühling keine Früchte austragen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Die schwarze Schildkröte – Genbu====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Xuan Wu würde auf Menschen einen etwas angst einflößenden Eindruck machen. Es ist schwer zu erahnen, wie es um das derzeitige Gemüt der schwarzen Schildkröte aussieht. Obwohl Xuan Wu durch das kleine Mädchen Hiwa eines besseren belehrt wurde, was die Menschen in Bezug auf die Natur angeht, so konnte er nie wirklich seinen Argwohn gegenüber die Menschen ablegen. Immer noch sieht er die meisten Menschen als Zerstörer von Natur und Leben. Nur sehr schwer lässt er sich von der Gutherzigkeit und Naturverbundenheit eines Individuums überzeugen. Sollte man dies aber geschafft haben, so genießt man das voller Vertrauen und den Schutz der argwöhnischen Schildkröte. Natürlich stehen die Menschen [[Takigakure]]s automatisch unter seinem Schutz, da er diese als Abkömmlinge der ersten Dorfbewohner ansieht.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die schwarze Schildkröte Xuan Wu steht für die Jahreszeit Winter und damit für die Ruhe selbst, die während eines jeden Winters in der Natur einkehrt. Oftmals wird auch der Tod mit ihm in Verbindung gebracht, denn nicht alle Lebewesen überstehen den kalten Fängen des Winters.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Der gelbe Drache====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Mädchen namens Hiwa ist ein sehr naturverbundener Mensch. Sie weiß jeden Aspekt der Natur zu schätzen, achtet jede noch so kleine Lebensform und würde immer zum Wohle dieser handeln. Ihr eigenes Wohl stellt sie unter das von anderen, selbst wenn es um das Wohl fremder Menschen geht. Sie ist eine lebensfrohe Person, die sich gerne auch bei anderen Menschen aufhält. Durch ihren langen und außergewöhnlichen Aufenthalt in der Natur, ist diese zu ihrem eigentlich Zuhause geworden, etwas das man ihr auch anmerkt. Sie verbringt mehr Tage in Wäldern als unter Menschen. Man sagt ihr nach, dass sie mit Bäumen reden kann.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Hiwa gilt heute als Tod, wobei man sich dessen nie gewiss war. Man erzählt sich, dass sie eines Tages einfach im Wald verschwunden und nie wieder zurück gekehrt war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Frage-Sektion ==  &lt;br /&gt;
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| Frage-Sektion&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
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		<author><name>Shinishi</name></author>
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		<title>Geschichte von Taki</title>
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		<updated>2016-03-16T07:55:12Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Shinishi: /* Kakuzu */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Auf dieser Seite findet ihr eine Übersicht über die Geschichte des Dorfes [[Takigakure]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Seit Entstehung von [[Takigakure]]==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Sengoku Jidai===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Anfang der Geschichtschreiber [[Takigakure]]s steht Sengoku Jidai, die Zeit der streitenden Reiche. Nachdem die Kunst des Ninjutsu zur Blüte seiner Macht aufgestiegen war, durchstriffen zahllose [[Clan]]s die Lande, ein jeder mit seinen eigenen Fähigkeiten und Ansichten über die Welt. Sie waren [[Söldner]], die von den Ländern bezahlt wurden und alle bisher gekannten Waffen und Armeen überflüssig machten. Diese Kraft, die vielen zunächst wie ein Segen erschien, wurde schnell zu einem Fluch als sich angeblich selbst der Himmel in blutiges Rot aufgrund der endlosen Schlachten färbte, die auf der Erde ausgetragen wurden. Als sich die zwei mächtigsten [[Clan]]s im Reich des Feuers zusammenschlossen und [[Konohagakure]] gründeten, geschah ein Umdenken in vielen Ninja[[clan]]s die diesem Beispiel folgten. Es war deutlich geworden das es keinen Sinn mehr hatte nur dem eigenen Clan Treue zu schwören: Um zu bestehen brauchte es Bündnisse mit anderen Gruppierungen. Je stärker die zu schmiedende Allianz umso mehr Macht für die Beteiligten.&amp;lt;br /&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Gründung des Dorfes - 85 Jahre vor Ende des Bluterbenkrieges===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In diesen Jahren versammelten sich vier der örtlichen Ninjaclans an dem Baum, den wir heute Taki-Baum nennen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Gesellschaft_in_Taki#Kagetoya|Kagetoya]] (Krieger), die [[Gesellschaft_in_Taki#Shiazu|Shiazu]] (Strategen), die [[Gesellschaft_in_Taki#Fuyou|Fuyou]] (Heilung) und die [[Gesellschaft_in_Taki#Nanaya|Nanaya]] (Tarnung).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie schlossen einen Pakt und schworen untereinander Treue an diesem Baum, der zu dieser Zeit noch ein gewöhnlicher war und erst Jahrzehnte später zu wahrer Berühmtheit gelangen sollte. Entgegen häufiger Annahme wurde [[Takigakure]] auf Vorschlag der [[Gesellschaft_in_Taki#Fuyou|Fuyou]] und Nanaya hin als Demokratie gegründet, da sich die verfeindeten [[Clan]]s der [[Gesellschaft_in_Taki#Kagetoya|Kagetoya]] und [[Gesellschaft_in_Taki#Shiazu|Shiazu]] auf keinen Anführer einigen konnten. [[Takigakure]] wurde vom Ältestenrat geführt, welcher aus den Anführern der jeweiligen [[Clan]]s bestand und hatte zu Beginn mit vielen Schwierigkeiten zu kämpfen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch die schier endlose Bedrohung und zahlreiche Überfälle entwickelte [[Takigakure]] bereits sehr früh fähige Verteidigungsmechanismen und Finten, mit denen sie selbst übermächtige Feinde erfolgreich abwehren konnten. Niemals gelang es einem Feind Fuß in [[Takigakure]] zu fassen und der Frieden im verborgenen Dorf machte den Rat der Ältesten leichtsinnig und überheblich.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Der Fall Kakuzu und Kagetoya-Dynastie - 65 Jahre vor Ende des Bluterbenkrieges===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Fall Kakuzu sorgte für besonderes Aufsehen im Dorf und beeinflusste es bis heute. Nachdem der Jounin Kakuzu bei einem Auftrag scheiterte der die Ermordung des ersten [[Wichtige_Personen_in_Konoha#Hokage|Hokage]]s im Sinn hatte, mit dem [[Takigakure]] im Krieg war, erfuhr er bei seiner Rückkehr eine starke Ignoranz und Ablehnung. Er wurde mit Strafen belegt, denen er sich mit unerwarteter Gewalt erfolgreich widersetzen konnte. Bei seiner Flucht kam der gesamte Ältestenrat ums Leben, was für große Debatten in den Clans sorgte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Ieyasu [[Gesellschaft_in_Taki#Kagetoya|Kagetoya]] sich zum neuen Oberhaupt erklärte, gab es niemanden der ihm zu widersprechen wagte. Mittlerweile hatten sich weitere [[Clan]]s in [[Takigakure]] angesiedelt und viele von ihnen hielten den mächtigen [[Gesellschaft_in_Taki#Kagetoya|Kagetoya]] die Treue, sodass jeder Widerspruch in einem Bürgerkrieg hätte enden können.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Der Aufstand und Shiazu-Dynastie - 28 Jahre vor Ende des Bluterbenkrieges===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Viele Jahrzehnte lang herrschte in [[Takigakure]] eine angespannte Stimmung, doch keine Seite wagte es diesen trügerischen und wackeligen Frieden zu brechen. Das Dorf hatte viele Fortschritte gemacht. Es gelang ihm seine Macht auszubauen und von Taki als offizielles Ninjadorf anerkannt zu werden. Seine Ninja sicherten nun nichtmehr einzig das Dorf, sondern das gesamte Land stand unter dem Schutz und der Verwaltung der Ninja aus [[Takigakure]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dennoch folgte das unvermeidliche erneut aus einer im Leichtsinn geborenen Handlung heraus: Als Ieyasu [[Gesellschaft_in_Taki#Kagetoya|Kagetoya]] sich in einer Schlacht dazu entschied eine Kompanie seiner Shinobi für den Sieg zu opfern, musste er die Folgen seiner Handlung am eigenen Leib spüren. Die Kompanie unter Führung von Kenshin [[Gesellschaft_in_Taki#Fuyou|Fuyou]] schaffte es entgegen aller Wahrscheinlichkeiten nicht nur zu überleben, sondern die gesamte Schlacht beinahe im Alleingang zu entscheiden. Als sie anschließend zurückkehrten, wandten sie sich offen gegen die Ninja welche sie im Stich und zum Sterben zurückgelassen hatten. Die [[Gesellschaft_in_Taki#Shiazu|Shiazu]], welche wohl nur auf eine solche Gelegenheit gewartet hatten, schlossen sich mit den [[Gesellschaft_in_Taki#Fuyou|Fuyou]] zusammen was letztlich auf den Tod [[Gesellschaft_in_Taki#Kagetoya|Kagetoya]]s und dem Ende seiner Dynastie noch auf diesem Schlachtfeld hinauslief.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Daheim in [[Takigakure]] wurde Shingen Shiazu als neues [[Dorfoberhaupt]] etabliert, mit großer Unterstützung der [[Gesellschaft_in_Taki#Fuyou|Fuyou]] und einiger jüngerer [[Clan]]s, welche sich im Laufe der Jahre um die Shiazu und [[Gesellschaft_in_Taki#Fuyou|Fuyou]] geschart hatten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unter den Shiazu änderte sich nach Aussen hin wenig, da sie an den Pfaden der [[Gesellschaft_in_Taki#Kagetoya|Kagetoya]] festhielten und diese trotz des Zwischenfalls nicht als Verräter deklarierten. Dennoch war dies das offizielle Ende des [[Clan]]s, denn während die Kagetoya mehr und mehr Verbündete in [[Takigakure]] verloren, schwand auch der [[Clan]] bis sich im folgenden Bluterbenkrieg ihre Spuren komplett verloren.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===[[Takigakure]] im Bluterbenkrieg===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während des Bürgerkrieges erlebten viele Einwohner und Ninja eine Schockphase die selbst nach dem Ende des Krieges noch viele Jahrzehnte lang anhalten sollte. Sie erkannten, das ihre Sicherheit nicht von selbst gegeben war. Obwohl es den Ninja gelang jeden Eindringling vom Dorf fern zu halten, hatte das Dorf viele Verluste und Tragödien zu beklagen, viele die heimkehrten waren nicht mehr dieselben wie vorher und erzählten erschreckende Geschichten über all die Bluterbler gegen die sie hatten kämpfen müssen.&amp;lt;br /&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Folgen des Krieges und Ashura-Dynastie - Monate nach Ende des Bluterbenkrieges===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenige Monate nach Ende des Krieges musste auch Shingen Shiazu zurücktreten, der sich in einer der letzten großen Schlachten schwere Verbrennungen zugezogen hatte. Zur Überraschung vieler ernannte er Mifune Ashura zu seinem Nachfolger, nachdem dieser sich in zahlreichen Schlachten hervorgetan hatte. Damit war er der erste Anführer [[Takigakure]]s der aus keiner der vier Gründerfamilien stammte, deren Population sich im Krieg ohnehin deutlich reduziert hatte. Der Ältestenrat wurde neu geordnet, sodass auch Mitglieder der niederen [[Clan]]s Zugang zu diesem hatten, was die Machtstellung der Gründerfamilien endgültig brechen sollte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem sich die Defensive als besonderes Markenzeichen der Shinobi aus [[Takigakure]] etabliert hatte, begann Mifune eben dieses noch auszubauen. Die alten Verteidigungsanlagen wurden verstärkt und Sicherheitskontrollen für Aus- und Einwanderer verschärft. Waffen wurden entwickelt und verbessert, während den Einwohnern die Gefahr der Aussenwelt eingeprägt wurde, der die heimische Sicherheit des Dorfes gegenüberstand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Takigakure]] begann sich für einen Krieg zu rüsten, der nicht kommen sollte.&amp;lt;br /&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Zeit des Friedens und Musou-Dynastie - 42 Jahre nach Ende des Bluterbenkrieges===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach einem friedlichen, wenn auch überraschendem, Tod Mifunes, wurde Kessen Musou vom Ältestenrat zu dessem Nachfolger ernannt. Während [[Takigakure]] sich in der Ashura-Dynastie mehr um die Sicherung seiner Position kümmerte, brach man in der Musou-Dynastie überraschenderweise damit. Potential von Aussen wurden willkommen geheißen und gefördert, während die Ninja-Akademie an gegenwärtige Standards angepasst wurde. In dieser Zeit stießen viele [[Clan]]s und Familien nach [[Takigakure]], die auch für dessen Entwicklung wichtig sind, wie [[Wichtige_Personen_in_Taki#Jinkou_Eigen|Jinkou Eigen]] oder die Familie der [[Wichtige_Personen_in_Taki#Shinishi_Kudo|Kudo]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Ära des Friedens hatte [[Takigakure]] erfasst und viele Ninja wuchsen in dem Bewusstsein auf diesen Frieden erhalten zu wollen. Konflikte waren selten und wurden zumeist gerecht gelöst. Von einigen wurde diese Zeit als wahres Paradies empfunden, andere verurteilten den Leichtsinn mit welchem die Ninja hierdurch behaftet wurden.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Militarisierung und Eigen-Dynastie - 80 Jahre nach Ende des Bluterbenkrieges===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als die Musou-Dynastie mit dem Tod Kessens während einer geheimen Mission endete, gab es große Bestürzung im Dorf als der Ältestenrat zur Überraschung vieler eine Frau namens [[Wichtige_Personen_in_Taki#|Jinkou Eigen]] zum neuen Oberhaupt ernannte. Abgesehen davon dass sie eine Frau war, war sie auch eine Ausländerin ohne feste Wurzeln in [[Takigakure]], was bei vielen Misstrauen erregte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Eigen-Dynastie wurde großer Wert auf innere Sicherheit gelegt. Die Schutzmaßnahmen innerhalb und ausserhalb des Dorfes wurden ebenso verstärkt wie deutlicher spürbar gemacht. Viele Systeme wurden bürokratisiert und auf Effizienz getrimmt, während die ·Shineitai·, die mehrere Dutzend starke Leibgarde des Oberhauptes, etabliert wurde. Es gab das erklärte Ziel aus [[Takigakure]] ein Dorf werden zu lassen, welches sich vor den Großreichen nicht weiter würde verbergen müssen. Aussen wurden Bündnisse geschmiedet, Innen wurden Gesetze erlassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu dieser Zeit traten auch die sogenannten &amp;quot;[[Söldner]]&amp;quot; das erste Mal an das Licht der Öffentlichkeit. Menschen ohne Chakra probten mit Schusswaffen den Aufstand gegenüber den mittlerweile etablierten Ninja.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Söldner-Ära===&lt;br /&gt;
Nach den militärisch geprägten Jahren Jinkous, hatte die [[Wichtige_Personen_in_Taki#Ehemalige_Dorfoberhäupter|Gushiken]]-Ära das erste Mal seit dem Bluterbenkrieg wieder mit einer größeren Bedrohung zu tun: Den Söldnern.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Doch anders als in anderen Ländern und Dörfer gab es in [[Taki no Kuni]] nur wenig Aktivitäten dieser und die im Vergleich geringe Anzahl der Söldner bereitete den vereinte Kräften der Landesfürsten und des Ninjadorfes kaum Probleme.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Da [[Takigakure]] ohnehin keine Gefahr durch die Söldner für das einzige wirklich versteckte Dorf sah, zogen sie daher nicht aktiv in den Kampf gegen diese, sondern verteidigten lediglich das Land gegen die wenigen einfallenden Truppen, welche die Städte bedrohten.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Eingriff des Ältestenrates und [[Wichtige_Personen_in_Taki#Ehemalige_Dorfoberhäupter|Gushiken]]-Dynastie - 85 Jahre nach Ende des Bluterbenkrieges===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Änderungen während der Eigen-Dynastie sorgten für größeren Widerstand bei den traditionelleren Clans des Dorfes als erwartet, weshalb unter internem Druck der Ältestenrat dazu gezwungen wurde Eigen um den Rücktritt zu bitten. Als [[Wichtige_Personen_in_Taki#Ehemalige_Dorfoberhäupter|Muneyaki Gushiken]] die Führung des Dorfes übernahm, waren viele erleichtert wieder einen ·wahren Taki-Ninja· an der Spitze zu sehen.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Beginn der [[Wichtige_Personen_in_Taki#Ehemalige_Dorfoberhäupter|Gushiken]]-Dynastie - 85 Jahre nach Ende des Bluterbenkrieges===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit [[Wichtige_Personen_in_Taki#Ehemalige_Dorfoberhäupter|Muneyaki Gushiken]] als neuer Führung des Dorfes ging eine Welle der Erleichterung durch die Reihen der Bewohner des Dorfes, ein Anführer geboren in [[Takigakure]] selbst und bereits mit 9 Jahren Absolvent der Akademie. Allerdings blieb ein plötzlicher Umschwung der Politik wieder der Erwartungen aus. [[Wichtige_Personen_in_Taki#Ehemalige_Dorfoberhäupter|Muneyaki]] zeigte sich viel mehr als zurückhaltend und vorsichtiger Ninja. Selbst einige Monate nach seiner Einsetzung herrschte eine Stille im Zusammenhang mit seiner Politik. Als [[Wichtige_Personen_in_Taki#Ehemalige_Dorfoberhäupter|Muneyaki]] dann sogar plötzlich für eine Weile lang verschwand fürchteten sowohl der Ältestenrat als auch die Bewohner [[Takigakure]]s dass die Auswahl ein Fehler gewesen war und sie ihren Anführer nie wiedersehen würden. Doch [[Wichtige_Personen_in_Taki#Ehemalige_Dorfoberhäupter|Muneyaki]] erschien wider Erwarten wieder an den Toren [[Takigakure]]s als wäre nichts gewesen, um sich seinen Aufgaben als [[Dorfoberhaupt]] des Dorfes zu stellen. Erst einige Wochen nach seiner Rückkehr enthüllte [[Wichtige_Personen_in_Taki#Ehemalige_Dorfoberhäupter|Muneyaki]] die Intention hinter seinem Verschwinden.&lt;br /&gt;
Er hat die legendären Wächter aus den vergessenen Geschichten Takis erforscht und als Zeichen der Wertschätzung den Titel des Dorfoberhauptes des Dorfes  in den gelben Drachen ernannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Post-Söldner-Ära===&lt;br /&gt;
Da die [[Söldner]]-Ära keinen großartigen Einfluss auf [[Takigakure]] hatte, verlief das Leben im Dorf nach dem Sieg über diese nicht anders ab als zuvor.&lt;br /&gt;
Es gab, da man sich nicht großartig mit den [[Söldner]]n beschäftigt hatte, anders als in anderen Ländern, keine großen technologischen Fortschritte, noch war man auf diese im recht traditionellen Land erpicht.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Es gab jedoch erste stärkere diplomatische Berührungen mit den Dörfern [[Kirigakure]] und [[Kumogakure]].&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Diese waren auf die diplomatischen Beziehungen des ehemaligen Dorfoberhaupts [[Wichtige_Personen_in_Taki#Dorfoberhaupt|Eigen Jinkou]] zu [[Kirigakure]] zurückzuführen, die ursprünglich aus dem Dorf stammte. Über jene Beziehung kamen sie dann auch in Berührung mit [[Kumogakure]], welche schon immer recht eng mit [[Kirigakure]] verbunden waren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Dreier-Bündnis-Ära===&lt;br /&gt;
Das Dreier-Bündnis [[Kirigakure]]-[[Kumogakure]]-[[Takigakure]] hat seine Wurzeln bis in den Bluterbenkrieg geschlagen. Damals entstand der erste Kontakt aller drei Länder miteinander. Auch wenn dieser Kontakt eher negativer Natur gegenüber [[Takigakure]] war, so festigte es die Bindung der beiden anderen Bündnispartner.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Dieses Verhältnis schob sich jedoch ins positive als [[Wichtige_Personen_in_Taki#Eigen_Jinkou|Eigen Jinkou]] Dorfführer wurde, da Eigens Heimatdorf [[Kirigakure]] gewesen war, pflegte sie in dieser neuen Position eine recht umsichtige Politik, welche den Grundstein für das künftige Bündnis legte.&lt;br /&gt;
Zur freundschaftlichen Annäherung begrüßte [[Takigakure]] bald eine kleine Delegation [[Kirigakure]]-Ninja im Dorf, deren Besuch überraschend gut ausging.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Anschläge während des [[Chuuninexamen]]s in [[Kumogakure]] festigte ebenfalls diese Beziehung, da [[Takigakure]] ihrem neuen Freunden [[Kirigakure]] und somit auch [[Kumogakure]] bei der Beseitigung der Schäden half.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Nach der Eroberung einer [[Söldner]]festung seitens [[Kirigakure]], wurde diese zum gemeinsamen Besitz der drei Dörfer erklärt und die Bündnisfestung erschaffen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die letzte Festigung des Bündnisses wurde durch die Katastrophenhilfe während Unwetters erzielt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Beginn der [[Wichtige_Personen_in_Taki#Shinishi_Kudo|Kudo]]-Dynastie - 89 Jahre nach Ende des Bluterbenkrieges===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem, Nobu Guskihen, der Bruder [[Wichtige_Personen_in_Taki#Ehemalige_Dorfoberhäupter|Muneyaki Gushikens]], diesen auf dem Weg zu einer wohl wichtigen Besprechung abfangen und entführen konnte, trat die Spezialeinheit Takigakures in Aktion, unter anderem auch [[Wichtige_Personen_in_Taki#Shinishi_Kudo|Shinishi Kudo]].&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Wichtige_Personen_in_Taki#Shinishi_Kudo|Shinishi Kudo]] gelang es als einziger, den [[Wichtige_Personen_in_Taki#Ehemalige_Dorfoberhäupter|gelben Drachen]] und seinen Bruder in einer Höhle zu finden und zu erreichen. Ihm gelang es Nobu Gushiken, das höchst gefährliche, ehemalige Mitglied der [[Einheiten_Takigakures#Tsuisekisha_.28J.C3.A4ger.29|Tsuisekisha-Einheit]], den Bruder von Gushiken, zu erledigen. &lt;br /&gt;
Gerüchten zufolge soll Nobu jedoch Sicherheitsvorkehrungen geplant haben, welche besagte Höhle nach seinem Tod zum Einsturz brachte.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Offiziellen Aussagen zufolge, gelang es Kudo, das [[Dorfoberhaupt]] aus der misslichen Lage der einstürzenden Höhle zu befreien, schaffte es jedoch selbst nicht mehr heraus. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Wichtige_Personen_in_Taki#Shinishi_Kudo|Shinishi Kudo]] galt eine Zeit lang als verstorben, ehe er wohlauf zurückkam und wenig wegen seiner heldenhaften Taten, der Rettung des alten Dorfoberhauptes sowie dem Ausschalten des Verräters selbst zum [[Dorfoberhaupt]] ernannt wurde, da [[Wichtige_Personen_in_Taki#Ehemalige_Dorfoberhäupter|Muneyaki Gushiken]] von diesem Amt zurücktrat.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der junge [[Gesellschaft_in_Taki#Kudo|Kudo]] brachte gleich frischen Wind in des recht traditionelle Takigakure, durch die Umbenennung des Dorfoberhaupt-Titels vom gelben zum goldenen Drachen, sowie dem Bau eines neuen [[Aufbau_von_Taki#Ninjasitz.2Fgoldene_Drachenstatue|Ninjasitzes]], der eben jenes Wesen repräsentieren sollte.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Jedoch hatte [[Wichtige_Personen_in_Taki#Shinishi_Kudo|Shinishi Kudo]] mit seiner Ernennung gleichzeitig etwas geerbt was den jungen Shinobi auf die Probe stellen sollte, der [[Taki_no_Kuni#Jashin_Sekte|Jashin-Kult]] der zuvor in Takigakure schon Unheil angerichtet hatte war stärker geworden und schaffte es [[Takigakure]] als Dorf einige Seitenhiebe zu verpassen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Bald darauf sollte ein Krieg in [[Taki no Kuni]] ausbrechen in dem die beiden Seiten ihre Kräfte maßen und [[Wichtige_Personen_in_Taki#Shinishi_Kudo|der goldene Drache]] seine Stärke und Führungsqualitäten beweisen musste.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Das Lied des gelben Drachen=&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwischen den Reihen voller Bücher und Schriftrollen in der Bibliothek [[Takigakure]]s, die oft von großen Personen der Vergangenheit, wichtigen Ereignissen oder Techniken sowie Lehre handeln, findet der Suchende bis weilen ein kleineres unscheinbares Buch.&lt;br /&gt;
Nur selten wurde das Buch in den letzten Jahren aus der Umarmung seiner größeren Brüder und Schwestern gerissen, um seinen Inhalt dem Suchenden zu offenbaren. Es war in Vergessenheit geraten und gelegentlich, wenn es aus dem langen Schlaf eines von Staub bedeckten Buches für einen Moment, welcher für ein Buch alles zwischen einer Sekunde und einem Jahrhundert sein kann, aufwachte, erinnerte es sich sehnsüchtig daran wie es gewesen war, als noch kleine Kinderfinger es jeden Tag hervorgeholt und die dazugehörigen hohen Stimmen erfreut und laut aus ihm hervor gelesen hatten.&lt;br /&gt;
Es war abgenutzt ja, aber das stimmte das Buch nicht traurig sondern machte es eher stolz. Die güldene Farbe, mit der sein Schaffer einst den Umschlag beschrieben hatte, hatte ihm eh nie wirklich gefallen und der Zustand sprach in seinen Augen für all die Liebe und Anerkennung, die ihm einst zugekommen war. Und schließlich hatte die Geschichte, mit deren Schutz und Überlieferung es beauftragt worden war, alles Recht auf derartige Zuwendung.&lt;br /&gt;
Ja das Buch war stolz auf sich selber und wusste, dass es nur lange genug warten müsste, bis es aus seinem Schlaf aufgeweckt werden und seine Geschichte erneut offenbaren würde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Irgendwann kam dieser Tag und an diesem Tag fand die Sage des [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|gelben Drachens]] und der Götter wieder Einzug in die Köpfe der Menschen. Wie so oft bei Sagen weiß niemand zu sagen, wie viel wahr und wie viel hinzugedichtet worden war. Aber dies, so wusste das Buch, war nicht die Aufgabe einer Sage.&lt;br /&gt;
Eine Sage muss die Herzen der Menschen erfreuen, sie mit Hoffnung erfüllen und zum Träumen anregen. Eine Sage lässt bisweilen alte Männer genauso wie kleine Kinder mit verträumten Blicken die Welt um sich herum betrachten und sich vorstellen, wie es wohl damals an diesem Ort ausgesehen haben könnte. Eine Sage schließlich steht für eine Lektion und Beispiel, Lehre und Wissen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und so erzählt das Buch die Geschichte:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Prolog===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vor langer Zeit, als die Menschheit noch jung war und mit den großen Augen eines kleinen Kindes die Welt um sich herum betrachtete, herrschte die Natur über das Leben eines jeden Lebewesens mit einer Hand, die zugleich sanft wie ein kühler Windstoß im drückenden Sommer als auch hart wie der Kern eines großen Gebirges war.&lt;br /&gt;
Der Mensch, genauso wie alle anderen Lebewesen ob Tier, Pflanze oder Stein kämpfte jeden Tag um sein Überleben. Aber nicht Angst oder Ohnmacht vor den Strapazen bestimmten sein Leben, sondern Freude und Glück über die einfachsten Dinge. Er war glücklich, wenn er mit vollem Magen einen warmen und sicheren Schlafplatz gefunden hatte.&lt;br /&gt;
So herrschte die Natur und die Tiere, die teilweise älter als die Menschen waren, wuchsen zu prächtigen Gestalten heran. Hört man heute von Erzählungen aus jener Zeit, so wirken die Geschichten von dem riesigen Wald, der den Großteil des Kontinents bedeckte und von ebenso riesigen Tiergottheiten bevölkert war, wie die Märchen eines alten wirren Greises.&lt;br /&gt;
Aber der Menschheit Kindeswiege war dies Umfeld beschützt vom großen Schatten des Waldgottes. Irgendwann jedoch fängt jedes Kind an sein Umfeld zu verändern und in einer Zeit, in der sich das Schicksal dieses Gleichgewichtes entscheiden sollte erhob sich der [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|gelbe Drache]] über die Träume von Natur und Mensch hinweg in die Lüfte der Zukunft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===1. Kapitel===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Langsam und träge floss der kleine Bach an diesem Tag die Hänge des Hügels herab, plätscherte nur missmutig über die großen Steine nahe seiner Quelle, drückte nur halbherzig die Kiesel vor sich her, die sich in seinen Weg stellen wollten, und wollte gar nicht so recht seinen Weg gen Tal beschreiben.&lt;br /&gt;
Hätte man den Bach an einem anderen Tag gesehen und hätte man Aug und Ohr, so wie es die Menschen früher für die Natur gehabt hatten, so hätte die Freude und die Glückseligkeit des Baches einem das Herz erwärmt. Es war kein großer Bach, es war kein Bach, dessen Wasser sich in den Strom eines gewaltigen Flusses oder die Gefilde eines riesigen Sees mischte. Es war ein einfacher Bach, der auf der großen Landkarte nicht einmal seine Existenz belegt finden würde.&lt;br /&gt;
Aber für die Menschen des kleinen Dorfes am Fuße des Hügels war er die Quelle ihres Lebens und somit das Wichtigste in der Welt und für ihn waren diese Menschen das Wichtigste in der Welt.&lt;br /&gt;
Wer brauchte schon riesige Mengen Wassers, wenn er sich an dem Lachen der Kinder erfreuen konnte, die in ihm spielten und sein Wasser benutzten, um sich gegenseitig zu bespritzen?&lt;br /&gt;
Ja es waren vor allem die Kinder, auf die sich der Bach jeden Morgen freute, wenn er sich aus dem moosig-grünen Bett seiner Träume erhob. Er kannte sie alle, er erkannte sie schon am Klang ihres Lachens und hatte einem jeden der Dorfbewohner erfreut beim Wachsen zugesehen.&lt;br /&gt;
Nichts aber stimmte ihn so traurig, wie das bittere Weinen und Schluchzen eines Kindes, das in seinem jungen Leben bereits großes Leid erfahren musste. Und ausgerechnet das herzerweichendste Weinen und die qualvollsten Tränen hatte er am gestrigen Tage wahrnehmen müssen.&lt;br /&gt;
Das Mädchen mit den grellblonden Haaren namens [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] hatte bereits in ihrer frühesten Kindheit beide Eltern verloren und lebte alleine mit ihrer großen Schwester Kigiku in dem kleinen Dorf. Nie hatte der Bach [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] weinen hören ob des Verlustes der Eltern oder der schweren Zeit, die dieser den beiden Mädchen einbrachte. Es war immer glücklich mit seinem Leben gewesen, hatte sich nie beschwert und war der großen Schwester stets zur Hand gegangen. Und ausgerechnet dieses Mädchen, das dem Bach immer ein Quell der Freude gewesen war, weinte nun ob der schweren Krankheit des Einzigem, dem es sich immer sicher gewesen war: Seiner Schwester.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was konnte der Bach tun? Die Menschen hatten in den Jahrhunderten seit ihrer frühesten Kindheit gelernt in der Natur zu überleben und dabei bereits einiges über die Kunst mit den Geschenken der Natur Krankheit und Wunde zu bekämpfen gelernt. Aber nicht einmal dieses Wissen schien das Leid Kigikus mildern zu können. Trübseelig floss er weiter vor sich hin und grübelte nach, was er tun könnte. Auch dachte er dabei daran, dass die Menschheit längst ihr Kindesbett verlassen und begonnen hatte, die harte Seite der Natur, die ihr Leben bedrohte, zu bekämpfen.&lt;br /&gt;
Früher, er konnte sich fast nicht mehr daran erinnern, hatte sich nur selten die Sonne in seinen Wassern gespiegelt, da der Schatten großer Bäume stets sein Gefilde bedeckte. Irgendwann aber hatten die Menschen damit begonnen die Bäume zu fällen und sich Platz zum Leben, für ihr Vieh und für ihre Felder zu schaffen. Der große Wald war immer weiter geschrumpft und schon lange hörte der Bach die Stimmen der Bäume nur noch aus sehr weiter Entfernung im Säuseln des Windes.&lt;br /&gt;
Als er nun so lauschte, um die Stimmen der Bäume zu hören, vernahm er die Stimme eines Menschen. Dieser Mann, denn seine tiefe und rauchige Stimme verriet sein Geschlecht, sang irgendwo in seiner Nähe von etwas, was der Bach völlig vergessen hatte: Von dem Waldgott.&lt;br /&gt;
Die Erinnerungen überschlugen sich und schnell beschloss der Bach aus seiner Trübseligkeit zu erwachen und den Sänger mit dem Plätschern seines Wassers an- und zu dem kleinen Dorf hinzulocken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===2. Kapitel===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stark schmerzten die Füße des Greises, dessen Stimme der Bach vernommen hatte, ob seiner langen Wanderung und ein jedes Wort, das er scheinbar vergnügt vor sich her sang, war einzig und allein dazu gedacht, um ihn von den Schmerzen abzulenken.&lt;br /&gt;
Er war weit gereist, hatte viele Flüsse überquert und sich an viele Bäume gelehnt, wenn sein alter Körper ein paar Momente der Ruhe benötigten. Weswegen er reiste, wusste er nicht mehr. Einzig und allein erinnerte er sich noch daran, dass er einst am Rande eines großen Waldes gelebt und von dessen Wildheit und Schönheit verzaubert worden war.&lt;br /&gt;
Angelockt vom Plätschern des Baches, dessen kühles Wasser Linderung für die schmerzenden Füße verhieß, wechselte der Greis die Richtung und traf schon bald auf den kleinen Bach und das in nicht allzu weiter Ferne stehende Dorf. Noch einmal nahm sich der Alte zusammen, trällerte um so lauter, als seine Füße besonders stark schmerzen und ihm anscheinend sagen wollten:“Wieso bleibst du nicht einfach hier sitzen und gönnst uns unsere Ruhe du alter Narr?“&lt;br /&gt;
Aber der „alte Narr“ war dickköpfig geworden und wollte nicht nur seine Füße ausruhen, sondern auch noch mit Menschen reden. Ein Vergnügen, das ihm seit Wochen verwehrt war.&lt;br /&gt;
So laut trällerte er vor sich hin, dass er das Schluchzen des kleinen Mädchens, das am Ufer des kleinen Baches mehr in sich zusammen gekauert war, als dass es saß, nicht mitbekam. Erst, als das Mädchen seine grünen Augen öffnete und auf den alten und komisch aussehenden Mann schaute, während es sich über die tränenverschmierten Wangen wischte, bemerkte dieser, dass er nicht alleine war.&lt;br /&gt;
„Was ist ein Waldgott?“ ertönte die hohe Stimme des Mädchens und der alte Mann blieb verdutzt stehen, um die fragenden großen Augen, die vor Weinen rot geworden waren, zu bewundern. Kurz entschlossen gewährte er seinen fast schon rebellierenden Füßen ihren Wunsch und ließ sich neben dem Mädchen leise seufzend nieder.&lt;br /&gt;
„Die gestaltgewordene Natur. Wille und Kraft dessen, was uns stets umgibt, und genauso wild und sanft wie eben jenes.“ Antwortete er ein wenig kryptischer, als er beabsichtigt hatte, während er die schmerzenden Füße aus den abgelaufenen Sandalen befreite.&lt;br /&gt;
„Und wie sieht er aus?“&lt;br /&gt;
„Er wechselt die Gestalt, so wie es auch die Natur ständig tut.“&lt;br /&gt;
„Ist er lieb?“&lt;br /&gt;
„Ja und nein. Wenn er stürmisch und verheerend ist, wenn er wütend und aufgebracht ist, so vernichtet er alles, was ihm in den Weg kommt. Ist er aber sanft und ruhig, so beschützt, heilt und umsorgt er das, was in seinen Augen, den Augen der Natur, würdig ist.“&lt;br /&gt;
Sofort weiteten sich die Augen des kleinen Mädchens, das das zerschlissene Hemd des Alten mit seinen kleinen Fingern ergriff und ihn voller Hoffnung und zugleich voller Angst vor einer möglichen Enttäuschung anschaute.&lt;br /&gt;
„Er heilt? Kann er alles heilen? Kann er auch eine richtig schlimme Krankheit heilen?“&lt;br /&gt;
Ein wenig verdutzt ob dieser Reaktion antwortete der Alte in dazu passender Stimmlage:&lt;br /&gt;
„Ehm Ja, kann er, aber dazu muss er…“ Doch weiter hörte das Mädchen nicht, es riss nur umso stärker an dem Hemd und schrie förmlich:&lt;br /&gt;
„Wo finde ich ihn? Erzähl mir bitte alles!“&lt;br /&gt;
Und nach einer Reaktion, die sehr derer glich, die er nur wenige Momente zuvor gezeigt hatte, und einem dazu passenden Seufzen, holte der Greis tief Luft und fing an zu erzählen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Weit weg im Nordosten steht er noch, der große Wald, der einst fast den ganzen Kontinent bedeckte. Im Gegensatz zu den kleinen Wäldern, die du kennst, ist dieser Wald noch erfüllt von dem Willen und der Kraft der Natur. Tief in seinem Inneren lebt der Waldgott in dem wunderbaren Hain, der schon seit Äonen nicht mehr von Menschen betreten worden ist, und umgeben von den Vorfahren der Tiere: riesige und weise Tiergötter.&lt;br /&gt;
Einst, so wurde mir als kleines Kind in meinem Heimatdorf erzählt, dass am Randes des großen Waldes steht, sahen die Tiergötter und der Waldgott mit wohlwollendem Blick auf die Menschen herab, die so schwach und zerbrechlich wirkten. Sie standen uns bei, wenn etwas unsere Existenz bedrohte, und halfen uns gelegentlich mit Rat und Tat in der Natur zu überleben, die sie schon so viel länger bevölkern und so viel besser verstehen als wir.&lt;br /&gt;
Aus dieser Zeit kommen auch die Geschichten der Heilkunst des Waldgottes und der weisen Ratschläge der Tiergötter, die zusammen mit ihren damals noch ähnlich riesigen Brüdern und Schwestern unseren Kontinent bereisten und bevölkerten.&lt;br /&gt;
Aber…“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch weiter kam der Mann nicht, denn das Mädchen war bereits aufgesprungen und rannte fort in Richtung der Häuser. Später erfuhr er, was es mit dem Mädchen auf sich hatte, und schollt sich selber ob dem, was er so unvorsichtig [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] erzählt hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===3. Kapitel===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Voller Schrecken beobachtete der kleine Bach, was geschah. In seinem Bestreben das kleine Mädchen zu trösten und sich wieder an ihrem Lachen und den strahlenden Augen zu erfreuen, hatte er vergessen, dass Menschen keine Tiere waren. Sie waren es nicht gewohnt auf sich alleine gestellt zu überleben und am aller wenigsten kleine Kinder, von den Gefahren einer solchen Reise und denen des großen Waldes ganz zu schweigen.&lt;br /&gt;
Aber was konnte er tun? Was konnte er tun?...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ohne lange nachzudenken hatte sich [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] ihre festeren Schuhe samt ein paar reisetauglichen Kleidern und Proviant – was sie eben rumliegen sah – geschnappt, hatte ihre Schwester umarmt und war mit den Worten „Der Waldgott wird dich heilen, warte es nur ab!“ aus der kleinen Hütte, die die zwei Mädchen bewohnten, verschwunden.&lt;br /&gt;
Kigiku hatte sichtlich verwirrt drein geschaut, aber hatte ob ihrer Krankheit und der Schwäche, die ihren Körper befallen hatte, nichts tun können, außer der kleinen Schwester flehentlich hinterher zu schauen. So verzweifelt, wie die große Schwester in dieser Stunde war, als[[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] Hals über Kopf das kleine Dorf verließ, so zuversichtlich war die kleine Schwester, die endlich etwas gefunden hatte, was sie tun konnte um Kigiku helfen zu können. Sie dachte gar nicht daran, dass die Reise gefährlich werden könnte, oder dass sie ihr eigenes Leben schonen müsste. Einzig und allein das Leben der Person, die für sie die Welt darstellte, war ihr wichtig und kreiste beständig in ihrer Gedankenwelt umher.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So reiste das kleine Mädchen mit dem blonden Haar und den großen grünen Augen los gen Nordosten. Zum Glück hatte sie gelernt die Himmelsrichtungen zu erkennen und zu finden und verlief sich nie. So selbstsicher ging sie ihre Reise an, dass sie vergnügt summend schon bald das kleine Tal und die Gefilde des kleinen Baches verließ.&lt;br /&gt;
Die ersten Tage ihres kleinen Abenteuers flogen nur so vorüber. Sie hatte genügend Wasser dabei und konnte ihre Proviante mit den Beeren und Früchten, die sie dank des herrschenden Sommers leicht fand, stets wieder auffüllen. Einzig und allein des Nachts, wenn es dunkel und gelegentlich sogar etwas kühler wurde, wurde es ihr etwas bang um das kleine Herz. Aber wie stets summte sie dann eine kleine Melodie vor sich her, mit der sie die große Stille um sich herum vertrieb und sich selber in den Schlaf wiegte.&lt;br /&gt;
Die Weisen sagen, dass ein entschlossenes Herz keine Furcht kenne. Nur ein zauderndes und fragendes Herz öffne Tür und Tor für Zweifel und Furcht. Wenn man diesen Worten Glauben schenken darf, so verwundert es nicht, dass [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] nie daran dachte umzukehren oder auch nur aus Angst oder Furcht eine Träne vergoss. Sie war überzeugt davon das Richtige zu tun und setzte mit derselben Überzeugung Fuß vor Fuß, ging Schritt um Schritt immer weiter gen Nordosten.&lt;br /&gt;
Schon bald wurde die Natur, die wenn auch in schwächerer Art und Weise, auch an diesem Ort zu finden war, auf das summende und singende kleine Mädchen aufmerksam und immer öfter geschah es von nun an, dass ein kleiner Sperling sich zu [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] gesellte, wenn diese tagsüber oder nachts vor sich hin sang, um diese mit seinem hohen Zwitschern zu begleiten.&lt;br /&gt;
Immer, wenn sie den kleinen [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]] sah, der ihr schon bald ein lieber Wegbegleiter wurde, hellte sich die Miene des kleinen Mädchens auf und ihre Schritte wurden bestimmter und stärker. Dem Beispiel des [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]]s folgend, fing sie schon bald an feste Rhythmen in ihren Tagesablauf zu bringen:&lt;br /&gt;
Sie stand mit der Sonne auf, aß etwas, ging dann den Tag über unterbrochen von einer Mittagspause bis sie am Nachmittag begann nach einer Schlafmöglichkeit zu suchen und daraufhin nach etwas Essbarem und Trinkbarem, wenn sie nicht schon genug während des Tages gefunden hatte. Ihrer guten Orientierung wegen verlief sie sich dabei so gut wie nie und wenn, dann brachte sie das Zwitschern des kleinen [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]] schon bald wieder auf den richtigen Weg. Auch brauchte sie nur auf das Verhalten des[[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]]s zu achten, um Wetterumbrüche oder Gefahren vorherzusehen.&lt;br /&gt;
So verging die Zeit und die Natur kehrte immer weiter in das kleine Mädchen ein genauso wie das kleine Mädchen immer weiter in die Natur einkehrte. Und dann kam der Herbst&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===4. Kapitel===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als die ersten Blätter an den Bäumen begannen gelb und rot zu werden, wusste [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]], dass der Sommer den Kampf gegen den Winter langsam verlor. Noch kämpfte er wacker und hielt die kalten Winde aus dem Norden samt der dunklen Wolken, die sie mitbrachten, zurück. Aber mit jedem Tag und jeder Nacht kamen sie näher, ohne dass der Sommer etwas dagegen würde tun können.&lt;br /&gt;
Sie musste sich beeilen, so viel verstand selbst ein kleines Mädchen, denn in den Stürmen und der Kälte des Winters würde sie nicht überleben können ohne die Hilfe und den Beistand Ihresgleichen.&lt;br /&gt;
Wäre der kleine [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]] nicht gewesen, der sie über immer längere Strecken des Tages begleitete und es sich immer öfter auf ihrer Schulter bequem machte, so hätten vielleicht der Zweifel und die Furcht Einzug in ihrem Herzen gehalten. So aber ertönten die Stimmen der Zwei, wann immer der Winter an ihren Herzen zu nagen begann, und vertrieben diesen.&lt;br /&gt;
Manchmal allerdings kam es auch vor, dass der kleine [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]] schrecklich lange weg blieb und [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] begann sich Sorgen zu machen. Sorgen um den kleinen [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]], um ihre Schwester und um den Wahrheitsgehalt der Geschichte des alten Mannes. Als der kleine [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]] eines Morgens nicht neben ihr zu finden war, erhob sie sich und ging ohne zu zaudern in den kleinen Hain hinein, der sich vor ihr erstreckte. Sie begann das Lied zu singen, das sie seit Beginn ihrer Reise immer sang, und schon bald hörte sie aus einiger Entfernung die Antwort des [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]]s.&lt;br /&gt;
Ihr Herz schlug immer schneller voller Freude und auch voller Angst ob dem, was dem [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]] passiert sein könnte. Sie rannte immer schneller, stets der Stimme des [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]]s folgend und blieb plötzlich stehen.&lt;br /&gt;
Eine kleine [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] mit ungewöhnlich eisblauen Augen stand am Fuße eines großen Baumes, auf dessen niedrigem Ast [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] sofort ein paar der Federn des kleinen [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]]s sehen konnte. Ihre Augen weiteten sich und füllten sich schon bald mit Tränen, während die Katze sich von dem ersten Schrecken ob der plötzlichen Begegnung erholte und begann um das kleine Mädchen, das mehr und mehr in Tränen ausbrach, zu kreisen.&lt;br /&gt;
[[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] verstand schnell, dass der Sommer ihr bisher nur die schönen Seiten der Natur gezeigt hatte und sie den kleinen [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]] wohl nicht mehr wieder sehen würde. Es war in ihren Augen klar, dass der [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]] den Klauen der [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] erlegen war, da er sonst längst zu ihr zurück geflogen sein würde.&lt;br /&gt;
Immer stärker wurde der Regen aus Tränen, der sich vom Gesicht des kleinen Mädchens gen Boden bewegte, bis ein empörtes Miauen das Mädchen aus seinen Gedanken rüttelte. Die [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] hatte sich vor [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] hingesetzt und schaute sie aus zugleich neugierigen und vorwurfsvollen Augen an, so dass das Mädchen nicht anders konnte als sich herabzubeugen und vorsichtig das Fell des Tieres zu streicheln.&lt;br /&gt;
Sie machte dem Tier keine Vorwürfe, da es nur um sein eigenes Überleben kämpfte, auch wenn es sie dennoch sehr traurig machte. Anstatt aber vor der Hand des Mädchens zu fliehen, ließ sich die [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] mit einem immer lauter werdenden Schnurren streicheln und verließ auch nicht die Seite des Mädchens, als dieses langsam damit beginnen musste zurück zu ihren wenigen Habseligkeiten zu gehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So nahm schon bald die kleine [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] den Platz des [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]]s ein und begleitete [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] auf ihrer Reise. Und so wie der [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]] mit seinem Verhalten dem Mädchen vieles über das Überleben in der Natur beibrachte, so tat dies auch die [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]]. Allerdings oblag es der [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] genauso wie bei ihrem ersten Treffen dem Mädchen die düstere Seite der Natur zu zeigen.&lt;br /&gt;
Hatten im Sommer noch Früchte und Beeren überall auf ihrem Weg nur darauf gewartet von ihr gepflückt zu werden, so verschwanden diese immer mehr je weiter der Herbst Einzug hielt. Und schon bald musste [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] lernen, dass sie wie die [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] Leben nehmen musste, um selber zu überleben.&lt;br /&gt;
Es dauerte schier eine Ewigkeit, bis es ihr mittels einer Falle zum ersten Mal gelang ein kleines Tier zu fangen, ein Feuer zu machen und es dann übers Herz zu bringen das Tier zu töten und sogar zu verspeisen. Sie weinte bitterlich ob des Lebens, das sie beendet hatte und flehte vielmals um Verzeihung, bevor sie sich traute zu essen.&lt;br /&gt;
Durch Wiederholung aber wird jeder zum Meister und schon bald hatte sich das kleine Mädchen an die neuen Vorgänge gewöhnt, auch wenn sie noch immer für das Schicksal der Seele eines jeden Tieres, das sie tötete, zum ihr unbekannten Waldgott betete.&lt;br /&gt;
Schon bald fiel ihr das Fehlen des freudigen Zwitscherns kaum noch auf und die Harte Seite der Natur zog immer mehr in sie ein, auch wenn diese gemischt von warmen Momenten war, wie das abendliche Einschlafen mit der [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] in den Armen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===5. Kapitel===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Immer schwächer wurde der Sommer und der Herbst, der wie sein Freund Frühling sich oft wie das Seil fühlte, an dem Sommer und Herbst zogen, wurde immer dunkler und kälter. Die Stürme, die die Höhepunkte im Tauziehen zwischen Sommer und Winter für jeden sichtbar und hörbar machten, hatten schon seit einiger Zeit immer weiter an Stärke nachgelassen so wie es auch der Sommer getan hatte.&lt;br /&gt;
Immer weniger Zeit blieb dem kleinen Mädchen, das sich immer öfter morgens von Raureif befreien musste. Gelegentlich fielen früh morgens kleine weiße Flocken vom Himmel herab, setzten sich auf ihr blondes Haar und bildeten einen Schleier aus winzig kleinen Kristallen. Immer öfter froren ihr die Füße oder die Hände, manchmal kroch die Kälte sogar langsam die Beine hoch und hätte sie nicht die [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] gehabt, die sie des nachts wärmte, so wäre sie sicher oft schlotternd vor Kälte erwacht.&lt;br /&gt;
Sie hatte kaum noch Zeit, das wusste sie. Aber unbeirrt setzte sie Tag für Tag einen Fuß vor den anderen. Sie konnte nicht scheitern, sie durfte nicht! Was war schon so ein wenig Schnee im Vergleich zu dem, was ihre Schwester erleiden musste?&lt;br /&gt;
Und dann eines Tages, als die glänzende Himmelsscheibe bereits im Sinken inbegriffen war, sah sie Rauchschwaden hinter einem kleinen Weiler aufsteigen. Sie beschleunigte ihre Schritte und angespornt durch das Wettlaufen, das sich nun ergab, sprintete auch die [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] immer schneller, bis sie das Mädchen überholte und wenig später aus deren Sichtfeld verschwand.&lt;br /&gt;
Wie lange sie schon so rannte, wusste [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] nicht. Einzig und allein die stetig abnehmende Entfernung zu den Rauchschwaden und nicht die fast schon untergegangene Sonne war Mittelpunkt aller Gedanken des kleinen Mädchens. Je näher sie aber kam, desto mehr drangen schreckliche Geräusche an ihr Ohr, die sie an die unglaublich lauten Stürme im Herbst erinnerten. Oft hatte sie sich mitten in der Nacht, wenn es besonders stark stürmte, wie ein Kokon in ihre Decke eingerollt und sich vorgestellt, dass außerhalb des schützenden Mantels riesige Tiere, wie die aus der Geschichte des Greises, umher liefen und sich gegenseitig anschrien, was diesen Schrecklichen Krach erzeugte.&lt;br /&gt;
Hätte sie gewusst, was sie erwartete, so hätte sie in jenen Nächten wohl kein einziges Auge zu bekommen. Als sie sich immer weiter ihren Weg zwischen den mit einer hauchdünnen Schicht silbrigen Schnees bedeckten Bäumen des kleinen Weilers bahnte, schälten sich immer mehr die Umrisse kleinerer und größerer Häuser aus dem zwielichtigen Schatten der Bäume. Das Herz des Mädchen schlug ob der Vorfreude vielleicht endlich ihr Ziel erreicht zu haben immer schneller, bis es plötzlich zwei Schläge aussetzte während auch die kleinen Beine sich nicht mehr fortbewegen wollten.&lt;br /&gt;
Ein gewaltiges Brüllen, wie es dem stärksten Orkan alle Ehre bereitet hätte, erhob sich, als ein gewaltiger schwarzer Schatten sich auf die Reihe der Häuser zu bewegte. Nicht heimelige Kamine, nicht freundlich strahlende Herdfeuer hatten die Rauchschwaden erzeugt, die [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] angelockt hatten, sondern in Flammen stehende Barrikaden, die die Dorfbewohner scheinbar als Schutz errichtet hatten. Aber selbst diese hatten sie nicht vor dem bewahren können, was auf sie zurollte.&lt;br /&gt;
Verzweifeltes Rufen drang an [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]]s Ohren, als das Brüllen für einen Moment aussetzte. Langsam bewegte sie sich wieder, überzeugte ihre Füße mühsam zu jedem einzelnen Schritt und näherte sich so furchtbar langsam dem Chaos, das immer mehr von sich enthüllte.&lt;br /&gt;
Der gewaltige Schatten war stehen geblieben, bäumte sich in regelmäßigen Abständen auf und brüllte jedes Mal so laut, dass die nahestehenden Bäume wackelten. Vor ihm schälten sich nun auch kleinere Schatten mit langen Stäben aus dem flackernden Zwielicht der Flammen. Je näher das kleine Mädchen kam, desto mehr erkannte sie, dass es sich um Dorfbewohner zu handeln schien, die mit langen Speeren und allerlei zweckentfremdeten Ackergerät den riesigen Schatten, der längst durch die Barrikade gebrochen war, aufzuhalten versuchten.&lt;br /&gt;
Dann hörte sie plötzlich etwas, was nicht so recht in das Chaos passen wollte. Ein hohes Schreien drang an ihre Ohren, das nicht allzu weit entfernt seinen Ursprung haben konnte. In einem solchen Chaos hätte man erwartet, dass es ein furchterfülltes Schreien einer Frau ob der großen Gefahr sein müsste. Aber ein kleines Kind, jünger als die bisher unbemerkte Beobachterin, wankte kaum in der Lage richtig zu laufen mit seinen kurzen Beinen und immer wieder sich an den Häuserwänden abstützend auf den Kampf hinter der durchbrochenen Barrikade zu.&lt;br /&gt;
Doch auch der Schatten hatte das Geräusch bemerkt. [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] blieb abermals für einen Moment vor Schreck das Herz stehen, als sich das riesige Ungetüm dem wankenden Kind zu wandte. Aber diesmal setzten ihre Beine nicht aus, sondern beschleunigten Ihre Schritte. Unweigerlich dachte [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] daran, dass sie nicht schnell genug gewesen war um ihren kleinen [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]] hatte beschützen zu können und weigerte sich so etwas noch einmal zuzulassen.&lt;br /&gt;
Ihre Beine flogen förmlich über die leicht angefrorene Erde, näherten sich immer weiter dem Kleinkind und dem riesigen Schatten, der laut brüllend ebenfalls auf dieses aus der entgegen gesetzten Richtung zusteuerte. Ein verzweifelter Ruf aus der Kehle eines Mannes drang an die Ohren des Mädchens, aber kein einziger ihrer Gedanken war dazu in der Lage sich um dieses zu kümmern.&lt;br /&gt;
Mit Müh und Not erreichte sie das wankende Kind, das in dem Moment, in dem [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] hinter ihm zu Halt kam, endgültig der Schwerkraft Rechenschaft leistete und in die Arme des blonden Mädchens fiel. Doch auch der riesige Schatten hatte die Quelle des hohen Geräusches erreicht. Als eine besonders vorwitzige Flamme ihre Stimme erhob und den Schauplatz für einen Moment zur Gänze ausleuchtete, legte [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] unweigerlich die Arme fester um das Kleinkind in ihren Armen. Vor ihr erhob sich der Kopf einer gewaltigen schwarzen [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Schildkröte]], deren Augen zornig und mordlüstern das ungleiche Gespann anfunkelten.&lt;br /&gt;
Würde sie das Kind loslassen und sich vorsichtig entfernen, während das Ungetüm mit seiner Beute beschäftigt war, so würde sie vielleicht… Doch [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] schüttelte entschlossen das blonde Haupt und drückte das Kind nur stärker an sich. Der Blick ihrer Augen wurde gefährlicher, während sich diese leicht verengten. Sie würde nicht zulassen, dass erneut ein kleines Wesen, das auf ihre Hilfe angewiesen war, starb, weil sie zu zögerlich und zu schwach war. Ähnlich einer Bärenmutter, die ihr Junges vor hoffnungslos überlegenen Jägern nicht im Stich ließ, sondern die Jäger auch noch laut anbrüllte, war der Blick des jungen Mädchens. Das Brüllen aus diesem wurde immer spürbarer, so dass selbst die [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Schildkröte]] für einen Moment inne Hielt. Immer deutlicher wurde es, man war fast der Meinung, dass man es hören … und plötzlich erschallte ein gewaltiger und tiefer Schrei, als sich ein großer Schatten zwischen [[Wichtige_Personen_in_Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] und die [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Schildkröte]] schob.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===6. Kapitel===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unweigerlich hatte [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] ihre Augen geschlossen, als der zweite Schatten so nah vor ihr erschienen war, und rechnete jeden Moment damit die Flügelschläge des Todesboten zu hören.&lt;br /&gt;
Aber diese erschallten nicht, stattdessen entwickelte sich ein Sturm aus Schrei und Gebrüll der zwei riesigen Wesen direkt vor ihr. Je mehr sie aber ihre eigene Angst und ihr wild pochendes Herz beruhigte, desto mehr war sie in der Lage die tiefen Stimmen zu vernehmen:&lt;br /&gt;
„Geh mir aus dem Weg [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Bai Hu]]!“ donnerte die etwas entferntere Stimme zornerfüllt.&lt;br /&gt;
„Nein! Diese beschütze ich und du wirst sie nicht bekommen!“ erwiderte die nähere Stimme etwas leiser, aber mit einem gefährlichen Unterton.&lt;br /&gt;
„Die Menschen verdienen den Tod!“&lt;br /&gt;
„Nichts verdient den Tod. Oder hast du Xinglu’s Worte in deinem Zorn vergessen?“&lt;br /&gt;
„Du wagst es seine Worte in den Mund zu nehmen, nachdem ihr ihn verlassen habt?“ brüllte die fernere Stimme plötzlich noch lauter.&lt;br /&gt;
„Wir haben ihn verlassen nicht wegen dem, was er einst sagte, sondern wegen dem, was er nicht mehr sagt! Würde er zu dem zurückfinden, was wir immer verehrt haben, so würden wir sofort zurückkehren.“&lt;br /&gt;
Es wurde still für einen Moment. Fast ohnmächtig vor den riesigen Geschöpfen, deren Nähe sie deutlich spüren konnte, hatte [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] ihre Augen die ganze Zeit über fest zugekniffen und auch das Kleinkind in ihren Armen hatte sich nicht gerührt. Als es nun etwas ruhiger wurde, öffnete [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] vorsichtig ihre Augen und bestaunte das weiße mit schwarzen Streifen getigerte Fell einer riesigen [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]], die sich scheinbar schützend vor sie gestellt hatte. Doch Zeit für Worte blieb ihr nicht, denn schon bald ertönte die Stimme der [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Schildkröte]] erneut, wenn auch nicht mehr ganz so sehr vor Wut bebend.&lt;br /&gt;
„Ich werde mich zurückziehen und bei Xinglu auf dich warten. Wie es stets Tradition war, wirst du ihm das Wesen vorstellen müssen, dass du vor seinem Willen beschützt hast.“&lt;br /&gt;
Ein Rauschen ertönte, während sich die [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Schildkröte]] umdrehte.&lt;br /&gt;
„In einer Woche, zum Vollmond, falls du es nicht vergessen hast.“ Brummte sie.&lt;br /&gt;
„Ich habe es nie vergessen [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Xuan Wu]], nie...“&lt;br /&gt;
Und dann verschwand die gewaltige [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Schildkröte]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erst, als sich der Schatten des Tieres mit dem Schatten des großen Wald, der in einiger Entfernung zum Dorf zu sehen war, vereinigt hatte, ging ein spürbares Aufatmen durch die Dorfbewohner. Sie schienen sich nicht an der Gegenwart des zweiten Tieres zu stören, als sie an diesem vorbei auf [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] zu rannten. Das kleine Kind in ihren Armen begehrte plötzlich auf, als ein großer Mann mit einer eindrucksvollen Narbe über der Wange und schwarzem Haar vor [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] auftauchte und im nächsten Moment hob eben dieser das Kleinkind aus ihren Armen empor und drückte es an sich.&lt;br /&gt;
„Hast du Angst um deinen Papa gehabt?“murmelte der Mann, der voller Freude dem Kind die Nase stupste.&lt;br /&gt;
„[[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]]… wir müssen reden.“ Ertönte die tiefe Stimme nun einfühlsam und beruhigend aber mit einem kleinen Anflug von Sorge und lenkte [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] von dem rührenden Bild vor sich ab. Als sie ihre Augen dem großen Wesen zu wandte und sich die Blicke begegneten, atmete sie erschrocken ein.&lt;br /&gt;
„Bist du… das kleine Kätzchen?“&lt;br /&gt;
Und der Blick der eisblauen Augen des weißen [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]]s sagte mehr als Worte könnten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===7. Kapitel===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Was hat das alles zu bedeuten?“ Schrie [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] schon fast dem großen [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] entgegen.&lt;br /&gt;
Die Sonne schickte gerade ihre ersten Strahlen durch die kahlen Äste der Bäume und zeigte dem Mädchen, wie viel Zeit seit dem Verschwinden der [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Schildkröte]] vergangen war.&lt;br /&gt;
Die letzten Stunden hatte sie damit zugebracht sich der Versuche der Dorfbewohner sie wie eine Heldin zu feiern zu erwehren und immer wieder den Armen, die sie umschlingen wollten, zu entfliehen. Als die Menschen endlich eingesehen hatten, dass sie an derlei Feiern nicht interessiert war und ihr die Nähe zu so vielen Lebewesen sogar unangenehm war, hatten sie ihr endlich etwas Platz gelassen, ihr etwas zu essen und einen Platz zum Schlafen gegeben. Während dieser Stunden war [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Bai Hu]], so hatte ihn die [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Schildkröte]] genannt, wie vom Erdboden verschlungen gewesen und erst am nächsten Morgen, als [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] sich aus Gewohnheit bei der ersten Morgenröte aus dem Bett erhob und an die frische Luft ging, saß er plötzlich neben dem Haus und schaute sie lange Zeit stumm aus seinen eisblauen Augen an, bevor er sich erhob und langsam gen Waldgrenze trottete. Schnell war sie ihm gefolgt und rief ihm nun schon zum zweiten Mal dieselbe Frage entgegen:&lt;br /&gt;
„Sag es mir! Was hat das alles zu bedeuten? Antworte endlich!“&lt;br /&gt;
„Zügle dein Temperament. Ich höre dich.“ Antwortete der große [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] mit ruhiger und gedämpfter Stimme.&lt;br /&gt;
Es dauerte ein paar Momente, bevor [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] sich etwas beruhigt hatte und deutlich leiser entgegnete: „Aber warum antwortest du mir dann nicht?“&lt;br /&gt;
„Alles besitzt einen richtigen Ort und eine richtige Zeit.“&lt;br /&gt;
„Und erst jetzt stimmt beides überein?“&lt;br /&gt;
„Richtig..“ Der [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] hielt in seinem Gang inne und schaute sich in dem winterlichen Wald einige Momente lang um, bevor er fortfuhr.“Und Vieles ist nicht für die Ohren aller bestimmt.“&lt;br /&gt;
„Also sollen die Dorfbewohner davon nichts hören?“&lt;br /&gt;
„Du hörst zu.“ Abermals folgte eine Pause, die der [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] nutzte um wieder eine Pfote vor die andere zu setzen. „Diese Menschen haben den Zorn Xinglu’s auf sich gezogen und [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Xuan Wu]], der einzige von uns der bei ihm geblieben ist, war hier um das Urteil zu vollstrecken.“&lt;br /&gt;
„Xinglu? [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Xuan Wu]]? Ich verstehe nicht… Ich verstehe gar nichts!“ Brummte [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] in sich hinein.&lt;br /&gt;
„Xinglu ist der Waldgott. Der, nach dem du gesucht hast.“&lt;br /&gt;
Ein Moment der Stille folgte, in dem sich [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]]‘s Augen weiteten und sie tief Luft holte für die folgenden Worte:&lt;br /&gt;
„Aber dann bin ich ja am Ziel Dann wird Kigiku endlich geheilt!“ Sie griff in den Schnee, warf diesen voller Freude empor und drehte sich in dem kleinen Schneegestöber entzückt um sich selber.&lt;br /&gt;
„Ja und nein.“ Erschallte die Stimme des [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]]s. Abrupt blieb [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] stehen und schaute diesen entgeistert an.&lt;br /&gt;
„Er hat die Macht zu heilen, aber ob er das tun wird ist fraglich.“ [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Bai Hu]] atmete tief ein und aus, was dank seiner Größe einen imposanten Luftstrom erzeugte, der [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]]‘s Haar umher wirbelte.&lt;br /&gt;
„Aber darum geht es gerade nicht. Du hast dich dem Willen Xinglu’s entgegen gestellt und seinen Zorn auf dich gezogen.“&lt;br /&gt;
„Aber ich habe doch nur ein kleines Kind beschützt!“ Schrie [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] ihm entgegen.&lt;br /&gt;
„Das weiß ich und das wirst du ihm erklären müssen, wenn du vor ihm stehst.“&lt;br /&gt;
Das Mädchen schluckte geräuschvoll und sah den [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] mit einer Spur Furcht in den Augen an.&lt;br /&gt;
„Und was ist, wenn er mich nicht versteht? Was ist…?“&lt;br /&gt;
„Xinglu hat sich verändert. Wo einst Mitgefühl und Wut sich die Waage hielten, herrscht nun zumeist das Dunkle.“&lt;br /&gt;
„Aber wieso?... Und wieso kennst du ihn so gut? Wieso bist du kein kleines Kätzchen mehr? Wieso hast du mir geholfen? Wieso hast du den kleinen [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]] getötet?“ Platzte es aus [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] hervor.&lt;br /&gt;
„… Zeit und Ort [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]]… Zeit und Ort.“ Und im nächsten Moment war der große weiße [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] mit ein paar gewaltigen Sätzen im Wald verschwunden und [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] drehte sich langsam gen des erwachenden Dorfes.&lt;br /&gt;
„Wenn nicht jetzt, wann dann?“ Murmelte sie und machte sich auf den Weg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===8. Kapitel===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als das blonde Mädchen sich langsam durch den winterlichen Wald dem Dorf und dessen wärmeverheißenden Rauchsäulen näherte, schälte sich immer mehr die Silhouette eines Mannes aus dem morgendlichen Zwielicht heraus. Leicht war dieser Schatten mit dem Stein zu verwechseln, auf welchem er sich befand, aber mehr und mehr fiel die Unnatürlichkeit dieses Gebildes [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] ins Auge und so blieb sie nach einigen weiteren Schritten schließlich vor einem alten Mann stehen, der seine geschlossenen Augen dem Himmel entgegen gerichtet hatte.&lt;br /&gt;
Gerade öffnete sie den Mund, um etwas zu sagen, da hob der Alte die Hand und bedeutete ihr zu schweigen. Erst einige Momente später ertönte die brüchige Stimme und durchbrach die Stille.&lt;br /&gt;
„Ich weiß, dass du hier bist auch ohne deine Worte.... Die Bäume reden seit Wochen ununterbrochen über das Mädchen, das den Waldgott sucht. Und nun stehst du vor mir, blickst mit Augen um dich, die voller Fragen sind.“&lt;br /&gt;
„Die Bäume reden?“ Antwortete [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] verdutzt und verdeutlichte mit ihrer Frage die Worte des Mannes, der anfing zu kichern, nur noch mehr.&lt;br /&gt;
„Da reist sie mehrere Monde lang durch die Natur, lässt diese in sie einkehren aber kehrt selber nicht in sie ein… Natürlich reden sie! Sie reden schon viel länger als die Menschen.“&lt;br /&gt;
„Und ihr versteht sie? Wieso verstehen die Menschen sie nicht? Oder bin das nur ich?“&lt;br /&gt;
„Ja ich verstehe sie, aber ich bin einer der Letzten.“&lt;br /&gt;
„War das mal anders?“&lt;br /&gt;
Abermals kicherte der Alte, rückte auf seinem Stein zur Seite und bedeutete [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] neben ihm Platz zu nehmen. Nur zögerlich kam sie dieser Aufforderung nach und erst, als sie neben ihm saß, erhob der Mann wieder die Stimme.&lt;br /&gt;
„Ja war es. Wir sind, genauso wie alle Tiere, die Kinder der Natur und genauso wie Kind und Mutter sich verstehen, auch ohne sich direkt zu verstehen, so taten es Mensch und Natur. Manche Menschen verstanden sie besser, manche schlechter. Aber ein jeder tat es. Irgendwann aber, wenn das Kind nicht mehr auf die Mutter angewiesen ist, bricht dieses Verständnis.&lt;br /&gt;
Was bleibt dann zurück? Ein Kind, das sich seine eigene Welt mit seinen eigenen Kräften aufbaut, und eine Mutter, die immer noch versucht über ihr Kind zu wachen.“&lt;br /&gt;
„Also… Sind es wir Menschen, die nicht mehr zuhören?“&lt;br /&gt;
Die faltige und wettergegerbte Miene des Alten verzog sich zu einem breiten Lächeln.&lt;br /&gt;
„Richtig. Sie hat nie aufgehört zu sprechen und genau so habe ich von dir gehört.“&lt;br /&gt;
„Aber, wieso verurteilt der Waldgott, der doch die personifizierte Natur ist, die Menschen, wenn eine Mutter doch nie aufhört sich um ihre Kinder zu sorgen?“&lt;br /&gt;
Ein tiefes Seufzen entfuhr dem alten Mann, dessen Lächeln schnell einem traurigen Ausdruck wich.&lt;br /&gt;
„Wo zwei Wesen nicht miteinander sprechen, da können sie nicht mehr auf Sorgen, Ängste und Bedürfnisse eingehen. Die Menschen wollten und wollen sich ihr Leben auf eigenen Beinen aufbauen. Wollen mehr und mehr die Risiken, die die Natur als Mutter vieler Lebewesen für sie bereithält, beseitigen und verändern somit etwas, was bisher kein Wesen tat: die Natur selber.&lt;br /&gt;
Der Wald, in dem wir sitzen, erstreckte sich einst über fast die gesamte bekannte Welt und wo er nicht war, da waren Steppen, Wiesen und Auen. Je mehr der Mensch sich ausbreitete, desto mehr drängte er die anderen Lebewesen und sogar die Natur zurück.&lt;br /&gt;
Letztlich ist nichts gefeit vor der Angst vor Veränderungen und Tod und der Waldgott, der vor allem der Beschützer des Waldes und der Natur ist, ist diesen negativen Gefühlen stärker ausgesetzt, als es die Natur selber ist. Denn noch immer reden die Bäume zu den Menschen und hoffen, dass sie sie verstehen.“&lt;br /&gt;
Lange Zeit schwieg das Mädchen auf diese Worte hin und schaute niedergeschlagen auf den von dünnem Schnee bedeckten Boden.&lt;br /&gt;
„Kann ich lernen sie zu verstehen?“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===9. Kapitel===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Ende der Woche, das ähnlich dem Schwerte Damokles‘ ständig drohend über [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]]s Kopf hing, rauschte wie im Flug heran. Jeder Tag war geprägt von demselben Ablauf, der ihr eine Teilnahme am dörfischen Leben lediglich zu den Abendstunden erlaubte und sie sonst von früh morgens ab in den Armen der Natur und zwischen von Schnee bedeckten Bäumen den Worten des alten Mannes lauschen ließ.&lt;br /&gt;
Am Abend des letzten Tages, den sie zum ersten Mal zur Gänze im Dorf verbringen durfte, erklang ein lautes Rascheln am Rande des Dorfes. Die Dorfbewohner streckten ihre Köpfe voller Furcht vor einem neuen Angriff aus den Fenstern und hier und dort erklangen Stimmen, die von der zu großen Ruhe in den letzten Tagen sprachen, die sie als Anzeichen für den nun kommenden Sturm sahen. Als sich die ersten bereits anschickten um wie vor einer Woche mit Feuer und behelfsmäßigen Waffen ihre Liebsten zu verteidigen, trat [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] aus der Hütte, in der sie hatte nächtigen dürfen.&lt;br /&gt;
Ohne ein Wort ging sie an der kleinen Gruppe Männer vorbei, legte einem nach den anderen beruhigend die Hand auf die Schulter und ging alleine gen Waldgrenze. Einen merkwürdigen Einfluss hatte sie auf die Bewohner, die sich langsam zurückzogen aber erst zur Ruhe kamen, als sie das Mädchen begleitet von einem großen Schatten im Dunkel des Waldes hatten verschwinden sehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]]s Reise führte sie entlang an den ihr bekannten Bäumen und Lichtungen immer tiefer in den riesigen Wald. Stumm folgte sie dem Schatten des großen [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]]s, dessen weißes Fell gelegentlich im Lichte eines vorwitzigen Mondstrahles aufzuglühen schien, aber dann sofort wieder erlosch. Kein Wort verlor das imposante Tier und ließ ihr somit sowohl die nötige Ruhe als auch Zeit um sich auf das Kommende vorzubereiten.&lt;br /&gt;
Viele Stunden lang liefen sie so an riesigen schneebedeckten Bäumen vorbei, deren imposante Statur Geschichten über Zeiten zu erzählen schien, in denen der Waldgott friedlich durch diese vergessenen Haine wandelte und den Bäumen dabei half zu wachsen. Immer weiter ging die Reise durch das Reich des Waldgottes und schließlich kündigte ein gewaltiges Tosen vom nahen Ende des Weges.&lt;br /&gt;
Und als der große [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] zum ersten Mal seit Stunden anhielt, um den Kopf gen der Quelle des Geräusches zu wenden, stockte [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] der Atem. Vor ihnen erstreckte sich ein riesiger Wasserfall, der seine Wassermassen von der Spitze eines hohen Berges hinab zu einem See schickte, der sich zu ihren Füßen erstreckte. Das aufgespritzte Wasser verteilte sich vom Berg herab langsam über die gesamte Lichtung , fing das Mondlicht ein und ließ die Umgebung gleich millionen winziger fallender Sterne in dessen silbrigen Licht erstrahlen.&lt;br /&gt;
„Dort oben ist Xing Lu’s Hain. Es ist lange her, seit ich dort war, und noch länger ist es her, seitdem die Füße eines Menschen diesen Boden berührt haben... Um dort hinauf zu kommen, wirst du auf meinen Rücken steigen und dich gut festhalten müssen.“ Erklang die tiefe Stimme des [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]]s, der sich auf den Boden gelegt hatte und geduldig abwartete, bis [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] auf seinen Rücken gestiegen war. Erst dann erhob er sich wieder und hätten sich ihre Hände nicht in dem weißen Fell verkrallt, so wäre sie bei den folgenden gewaltigen Sprüngen des Tieres, die die Zwei in Windeseile dem Scheitel des Wasserfalls näher brachten, sicherlich in die Tiefe gestürzt.&lt;br /&gt;
So aber erblickte sie bald, nachdem sie sich wieder getraut hatte ihre Augen zu öffnen, einen wunderschönen silbern glänzenden See, dessen Oberfläche so glatt wie ein Spiegel den Sternenhimmel reflektierte und dem Auge vorgaukelte einen zweiten Himmel zu den eigenen Füßen zu sehen, samt einer dunkelgrünen Wiese, die gespickt von allerhand Blumen ohne den Makel einer einzigen Schneeflocke dem Winter trotzte. Sie war im Hain des Waldgottes angekommen und erst, als sie die Augen von dessen Schönheit abwenden konnte, erblickte sie eine dunkle Gestalt, die auf der Insel mitten im See zu warten schien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===10. Kapitel===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vollkommen still lief [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Bai Hu]] an der Seite [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]]s über die wunderschöne Wiese dem See, der Insel und der Gestalt auf dieser entgegen. Sogar das große Tier, das in seinem Leben schon so viel erlebt hatte, war ob dem, was kommen würde, angespannt und dabei unbewusst in sein Jagdverhalten zurückgefallen.&lt;br /&gt;
Kein Wort verlor er, kein ungestüm umgeknickter Grashalm oder unvorsichtig berührter Kieselstein sprach vom Gang des Tieres und hätte er nicht gelegentlich tief Luft geholt, um nicht vor Anspannung zu platzen, so hätte [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] ihn wahrscheinlich völlig vergessen.&lt;br /&gt;
Das Mädchen indes lief mit ruhigem und bestimmten Schritten auf den See zu, ließ sich von dem [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] mit einem Sprung über diesen befördern, und glitt ohne aus der Ruhe zu kommen von dessen Rücken direkt auf die kleine vom Schatten einer Wolke verdeckte Insel vor die dunkle Gestalt.&lt;br /&gt;
Der Blick zweier großer violetter Augen legte sich auf sie, als ihre eigenen Augen sich langsam erst dazu überwinden mussten die ungewöhnlichen Pfoten, die einer Mischung aus Menschenfüßen und Bärentatzen zu entsprechen schienen, und dann den im Schatten liegenden Körper hinauf bis zu den Augen des Wesens zu betrachten. Als sich der Blick der zwei Wesen traf, stockte dem Mädchen der Atem und für einen Moment fühlte sie die bodenlose Wut des Schattens vor ihr. Erst nach einigen Momenten fiel ihr auf, dass sich der [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] neben ihr vor dem Wesen verneigte und so tat sie es ihm schnell und etwas überhastet gleich.&lt;br /&gt;
„Es ist lange her [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Bai Hu]].“ Ertönte die Stimme des Wesens schneidend wie der Wind im Herbst sofort, als sich [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] verneigt hatte, als ob das Wesen darauf gewartet hätte.&lt;br /&gt;
„Xinglu.“ Antwortete der [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] schlicht, aber ehrerbietend.&lt;br /&gt;
„Sag mir, warum muss mein Hain die Füße dieser Kreatur ertragen? Warum beschütztest du es vor meinem Urteil?“&lt;br /&gt;
„Weil ich versprach sie zu beschützen und ihr zu helfen, weil sie mit deinem Urteil über die Menschen des Dorfes nichts zu tun hatte und weil die Menschen nicht das sind, was du in ihnen siehst.“&lt;br /&gt;
„Xinglu’s Urteil betrifft alle Menschen!“ Ertönte die wütende tiefe Stimme der riesigen [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Schildkröte]], als sich diese aus dem See erhob und geschwind auf die Insel neben den Schatten schob.&lt;br /&gt;
„Und warum maßt du es dir an ein Urteil über Xinglu’s Urteil zu fällen [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Bai Hu]]?“&lt;br /&gt;
Der [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] atmete tief ein, um zu einer Antwort auf den Angriff [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Xuan Wu]]’s anzusetzen, aber die Stimme des Schattens ließ ihn innehalten.&lt;br /&gt;
„Ich habe [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Bai Hu]]’s Gründe gehört und im Moment soll mir dies reichen.“ Der Blick der violetten Augen richtete sich wieder auf [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]]. „Nun erzähl mir deinen Namen kleine Kreatur und begründe mir, warum du ein Wesen vor meinem Urteil bewahrtest.“&lt;br /&gt;
Aber dem Mädchen stockte der Atem abermals, als es nun die volle Aufmerksamkeit auf sich lasten fühlte. Nervös spielte sie mit ihren Daumen und hatte ihren Blick gen Boden gerichtet, als sie endlich die Kraft fand zu antworten:&lt;br /&gt;
„Mein Name ist [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]]… Und ich wollte einfach nicht zulassen, dass ein kleines hilfloses Wesen vor meinen Augen stirbt, weil ich nicht eingriff… Nicht noch einmal…“ Bilder des roten [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]]s schossen aus ihrem Gedächtnis hervor und trieben ihr Tränen der Trauer in die Augen.&lt;br /&gt;
„Nicht noch einmal?... Ich muss jeden Tag dabei zusehen, wie kleine hilflose Wesen vor meinen Augen sterben, weil andere Wesen maßlos leben wollen… Nicht noch einmal… Ich kann es nicht fassen… Was weißt du kleine Kreatur denn schon von Leben und Tod?“&lt;br /&gt;
Die Stimme des Schattens, war sie zuvor schon schneidend gewesen, hatte sich nun auch noch gleich einem Orkan erhoben und donnerte ehrfurcht erregend über den Hain, so dass ein jeder, der sie vernehmen konnte, den Kopf einzog und still ausharren wollte, bis der Sturm vorbei war.&lt;br /&gt;
„Sie weiß so viel wie man eben in einem Leben in der Natur lernen kann.“ Erschallte auf einmal eine hohe Stimme, die vom Himmel zu kommen schien. „Sie hat die tägliche Furcht und Ungewissheit gespürt, hat die Freuden über die einfachsten Dinge genossen und die Trauer über den Verlust der wertvollsten Dinge erlebt. Maßt du dir nun schon an das Recht auf Trauer und Schmerz gepachtet zu haben Xinglu?“&lt;br /&gt;
Und plötzlich landete direkt hinter [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] ein großer [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]], von dessen Federkleid sich ein paar rote Federn lösten und langsam um das Mädchen herum zu Boden glitten. Beim Anblick dieser Federn schossen dem Mädchen nur noch mehr Tränen in die Augen und sie befürchtete, dass ihr Kopf ihr einen Streich spielen würde, denn diese Federn würde sie überall wiedererkennen.&lt;br /&gt;
„Bist du so verbittert Xinglu, dass du nicht einmal erkennst, dass dieses Mädchen erst einige wenige Sommer alt ist, aber durch das Leben und die Reise in der Natur viel schneller gealtert und gewachsen ist? Erkennst du nicht, was du vor dir siehst?“&lt;br /&gt;
„[[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Zhu Que]]… worauf willst du hinaus? Erklär dich, wenn du dich schon einmal zu uns auf den Boden herablässt!“ Donnerte der Schatten abermals entgegen.&lt;br /&gt;
„Die Natur selber hat [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] auf ihrer Reise geholfen und sie wachsen lassen, um sie auf das kommende vorzubereiten. Willst du als Wächter und Aspekt dich nun gegen den Willen der Natur stellen?“&lt;br /&gt;
Ein tiefes Rauschen war zu hören, als der Schatten sich zu [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] hinab beugte und zielsicher ihrem Gesicht entgegen atmete und sie näher betrachtete. Hätte das Mädchen dies normalerweise als sehr unangenehm empfunden und sich scheu weggedreht, so blieb sie wie angewurzelt stehen und betrachtete sich stattdessen ebenfalls eingehend.&lt;br /&gt;
Sie hatte vor Wochen, vielleicht vor Monaten sogar aufgehört sich selber zu betrachten und so war ihr nie aufgefallen, dass ihr Körper in ihren einstmals kindlichen Augen riesige Züge angenommen hatte. Sie war stark gewachsen, hatte wahrscheinlich Kigiku eingeholt und noch ein wenig weiter gewachsen. Unter ihrer Jacke wölbten sich zwei Hügel nach außen, deren Maße wohl noch wachsen würden, wenn sie sich wieder einigermaßen ernähren würde. Auch ihr Haar war immer länger geworden und glich der goldenen Mähne eines Löwen. War sie vor ihrer Reise noch ein normales 10 Jahre altes Mädchen gewesen, so glich ihre Statur nun mehr der einer 15jährigen.&lt;br /&gt;
Sie kam aus dem Staunen nicht mehr heraus und verlor ob dieser Erkenntnis auch für einen kurzen Moment den Gedankengang, der ihr zuvor die Tränen in die Augen getrieben hatte. Aber dann brachte ihn eine rote Feder, die direkt vor ihren Füßen lag, wieder zurück.&lt;br /&gt;
„Du bist doch der kleine rote [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]] oder? Du lebst?“ Hauchte sie mit nach oben gerichteten Gesicht dem Kopf des gewaltigen [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]]s entgegen, der hinter ihr saß und dessen Oberkörper über ihr aufragte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===11. Kapitel===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Ja [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] ich lebe.“ Antwortete der [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]] mit sanfter Stimme, so dass [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] fast der Meinung war ein Lächeln auf dem weit entfernten Gesicht erkennen zu können.&lt;br /&gt;
„Nicht nur ergreifst auch noch du Partei für diese Kreatur, sondern du kennst sie auch noch [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Zhu Que]]? Was geht hier vor?!“ Schaltete sich die schwarze [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Schildkröte]] erneut ein und der große [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]] holte tief Luft, um zu einer Erklärung anzusetzen.&lt;br /&gt;
„Dass ihr es nicht vernommen habt, wundert mich nicht, aber vor fast einem Jahr vernahm ich die Klagen eines kleinen Baches weit im Westen. Als ich mich ihm näherte und ihn fragte, was es mit seinen traurigen Worten auf sich habe, erzählte er mir von seinem Fehler. Er habe, so berichtete er mir, in dem Versuch ein kleines Mädchen mit blondem Haar aufzumuntern einen alten Wanderer zu dieser gelockt, damit dieser sie mit seinen Geschichten aufmuntern könne. Als der Wanderer dem Mädchen von dem Waldgott erzählte, schnappte dieses sich seine Sachen und lief los, um den Waldgott zu finden und um Hilfe zu bitten. Aber wie sollte ein kleines Mädchen alleine überleben?&lt;br /&gt;
Ich beschloss also dem Bach zu helfen und dem Mädchen beizustehen. So begleitete ich [[Wichtige_Personen_in_Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]], das Mädchen aus der Geschichte des Baches, als kleiner [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]] und lehrte sie durch mein Beispiel vom Leben in der Natur.&lt;br /&gt;
Als der Herbst kam und die Zeit meiner Herrschaft sich dem Ende entgegen neigte, traf ich [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Bai Hu]] und bat ihn mir zu helfen. Fortan übernahm er es [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] zu begleiten, nachdem wir es so haben aussehen lassen als ob ich durch die Krallen [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Bai Hu]]’s gestorben wäre.&lt;br /&gt;
Während wir uns aber um [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] kümmerten, bemühte sich die Natur selber ebenfalls um [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]], half ihr beim Wachsen, beim Verstehen und beim Leben. Schon bald hätte sie uns nicht mehr gebraucht, aber wir waren zu neugierig auf das, was kommen könnte.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lange Zeit herrschte Stille, während der Schatten [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] eingehend musterte. Schließlich aber erhob er die Stimme, deren Worte er scheinbar direkt an [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] richtete.&lt;br /&gt;
„Würde ich dich am liebsten auf der Stelle zertreten für den Verstoß gegen mein Urteil, für die Schritte auf dem Boden meines Haines und für die Anmaßung, in der sich jene zwei auf deine Seite stellten und dich beschützten, so kann ich doch das Wirken der Natur an und in dir sehen.&lt;br /&gt;
Nun stelle ich dir also folgende Frage: Würdest du das Dorf, deren Bewohner dir in der letzten Woche Obdach gewährten, verlassen und zulassen, dass ich es mitsamt seiner Bewohner vernichte, wenn ich dafür deine Schwester Kigiku heile?“&lt;br /&gt;
[[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]]s Augen weiteten sich bei diesem Angebot genau so sehr wie sich die Augen des [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]]s und des [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]]s vor Wut verengten. Beide waren außer sich vor Zorn über die Hinterlist der Worte ihres Gottes, aber keiner von beiden hatte das Recht den Mund zu öffnen.&lt;br /&gt;
„Woher weißt du von Kigiku?“ Antwortete [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] stockend, woraufhin der Schatten lediglich tiefkehlig lachte.&lt;br /&gt;
„Ich weiß viele Dinge. Nun aber entscheide dich und lass dich nicht davon einnehmen, dass du deine Schwester nicht mehr lebendig antreffen würdest, wenn du dich jetzt auf den Rückweg begibst.“ Woraufhin der Schatten erneut lachte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===12. Kapitel===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Immer mehr Tränen schossen [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] in die Augen, ließen diese nach und nach überquellen und liefen dann eine nach der anderen die Wangen des Mädchens hinab, bis sie sich von diesen lösten und gen Boden fielen. Die kommende Entscheidung war die schwerste, die sie jemals hatte treffen müssen und es war der erste Moment, in dem sie ihre Reise in Frage stellte.&lt;br /&gt;
„Ich… Die Menschen sollen leben.“ Brachte sie schluchzend hervor und sah gleichzeitig ihre kranke Schwester vor ihren Augen, deren endgültiges Todesurteil sie nun unterschrieben hatte und die sie wohl nie wieder sehen würde.&lt;br /&gt;
„Was?!? Du maßt es dir an…?!?“ Donnerte die Stimme des Schattens wieder hervor, wurde aber von [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Bai Hu]] abrupt unterbrochen.&lt;br /&gt;
„Sie hat sich entschieden Xinglu. Hör auf mit deinen Spielen und sieh ein, dass du dich geirrt hast.“&lt;br /&gt;
„Gut, ich stehe zu meinem Wort. Aber ich habe nirgends von dem Leben des Mädchens geredet. Sie hat sich meinem Urteil entgegen gestellt und muss nun die Konsequenzen tragen!“&lt;br /&gt;
Schreckhaft atmete [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] ein und schaute mit geweiteten Augen auf den Schatten vor sich.&lt;br /&gt;
„Aber ich darf nicht ohne Weiteres nehmen, was die Natur gewährt hat… Also wirst du dir dein Leben verdienen müssen kleines Mädchen. Schließe die Augen und lass mich sehen, ob der Geist der Natur wirklich in deinen Knochen steckt.“&lt;br /&gt;
Und so sehr [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] auch dagegen ankämpfte, ihre Augenlider schoben sich unweigerlich vor ihre Pupillen und schon bald verschwammen die Bilder vor ihren Augen und die Gedanken in ihrem Kopf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie spürte weiches feuchtes Gras zwischen ihren blanken Zehen und eine Eule schickte ihren Ruf durch die Luft vorbei an ihren Ohren. Als sie die Augen langsam öffnete, sah sie sich inmitten eines großen Waldes stehen, deren Bäume genauso wie der Wald selber kein sichtbares Ende zu haben schienen. Alles an dem Wald wirkte merkwürdig urtümlich und erinnerte sie an die riesigen Bäume, die sie in der Nähe des Wasserfalls und des Haines gesehen hatte.&lt;br /&gt;
Erneut riss sie der Schrei der Eule aus den Gedanken und ließ in diesen Platz genug für die Erkenntnis, dass die Sonne gerade untergegangen war und die Schatten im Wald immer mehr die Oberhand gewannen.&lt;br /&gt;
Und dann spürte sie es, eine Präsenz im Schatten und der Blick unsichtbarer Augen auf ihrem Rücken. Die feinen Härchen auf ihrem Nacken stellten sich auf, sie machte einen zaghaften Schritt nach hinten und drehte sich dann plötzlich herum um loszurennen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===13. Kapitel===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Wind pfiff ihr ins Gesicht, sauste ihr um die Ohren und ließ den Klang seiner Stimme in diesen erklingen. Immer wieder schlugen ihr kleinere Äste, die sie nicht rechtzeitig bemerkt hatte, gegen den Körper und hinterließen an diesem immer mehr kleine Schnitte aus denen schon bald feine Bluttropfen hervorquollen. Schneller und schneller lief [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] durch den dunklen Wald, der sein wunderschönes Kleid abgelegt hatte und ihr nun seine dunkle und gefährliche Seite zeigte.&lt;br /&gt;
Wie konnte dies nur derselbe Wald, derselbe Ort sein, der sie mit den ersten Bildern verzaubert hatte? Fragte sie sich, als sie sich in Sicherheit wähnend an einen Baum lehnte und umschaute. Schon seit einiger Zeit hatte sie die Präsenz in ihrem Rücken nicht mehr gespürt. Sollte sie dieses Etwas wirklich abgehängt haben? Sie schaute sich nervös um, ließ den Blick ihrer Augen durch die Dunkelheit wandern und versuchte ihr pochendes Herz zu beruhigen. Es war schwer in der Dunkelheit überhaupt etwas auszumachen und immer wieder machte ihr Herz einen furchtsamen Sprung, wenn die Schatten der Bäume ihr obskure Wesen, die mit langen feingliedrigen Armen in der Dunkelheit zu tanzen schienen, vorspielten.&lt;br /&gt;
Plötzlich blitzte in der Dunkelheit etwas auf. Noch bevor sich die Härchen auf ihrem Nacken aufstellen konnten, war sie schon wieder los gerannt und hetzte durch den Wald. Das Blut, das sich in der kurzen Zeit der Rast auf ihrer Haut gesammelt hatte, wurde vom Gegenwind weggeweht und hinterließ eine feine rote Spur, der man viel zu leicht folgen konnte.&lt;br /&gt;
Wie sollte sie nur dem Schrecken, der mit Sicherheit den Tod bringen würde, entkommen? Wie sollte sie den Anbruch des Tages und das erste Licht, das die Schatten vertreiben würde, nur wieder erleben? Und wie sollte auch nur ein Mensch in dieser schrecklichen Umgebung überleben können?&lt;br /&gt;
Völlig außer Atem rannte das Mädchen dennoch weiter. Immer, wenn sie die Gefahr gegen einen Baum zu laufen ignorierend einen Blick über die Schulter warf, konnte sie einen formlosen Schatten im Schatten sehen, der der blutigen Spur folgte. Nein sie wunderte sich nicht mehr, dass die Menschen sich vor dieser Umgebung fürchteten und die Natur verändern wollten, um in ihr zu überleben. In dieser schrecklichen Umgebung würden sie nie anders überleben können!&lt;br /&gt;
„Vieles, das auf den ersten Blick schrecklich wirkt, ist nur ungewohnt für die Augen.“&lt;br /&gt;
Ertönte plötzlich die raue Stimme des alten Mannes in ihrem Kopf und sie erinnerte sich an die vielen Stunden, in denen er ihr eigentlich nur von der Natur erzählte.&lt;br /&gt;
„ Ein Wolf tötet nicht, weil er grausam sein möchte. Ein Wolf tötet, weil er überleben will. Der Wille zu Überleben ist das, was uns alle – selbst die Pflanzen – vereint.“&lt;br /&gt;
Aber dieses Ding, was auch immer es ist, ist böse! Das konnte sie deutlich spüren. Sie konnte spüren wie es Millimeter um Millimeter näher kam, sich wieder zurückfallen ließ und dann wieder langsam näher kam. Und das alles nur, um mit ihr zu spielen, um ihr den Schrecken in Mark und Bein zu jagen!&lt;br /&gt;
„Wahre Boshaftigkeit gibt es in der Natur nicht. Sie ist eine Erfindung der Menschen, um die Natur zu verteufeln.“&lt;br /&gt;
Aber sie konnte das Böse in diesem Ding eindeutig spüren. Und inmitten dieser schrecklichen Umgebung war niemand, der ihr helfen konnte. Sie war alleine.&lt;br /&gt;
„Niemals bist du alleine. Stets wirst du einen Baum, eine Blume oder zumindest einen Grashalm in der Nähe finden. Deine Mutter wird immer da sein und dich beschützen.“&lt;br /&gt;
Und auf einmal blieb [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] stehen. Langsam drehte sie sich zur Seite und legte die Stirn gegen die Rinde eines der riesigen Bäume. Wie hatte sie nur diese sanften Riesen verteufeln können? Wie hatte sie nur diese Umgebung als schrecklich bezeichnen können?&lt;br /&gt;
Sie schloss die Augen und wartete auf die Schritte, die sich sicher bald nähern und ihren Tod bedeuten würden. Aber sie würde nicht mehr rennen. Sie vertraute auf ihre Mutter und legte ihr Leben in deren Arme.&lt;br /&gt;
Und dann hörte sie ein leises Flüstern.&lt;br /&gt;
„Wie sich die Arme an mich lehnt. Oh du Arme, hör auf zu weinen.“&lt;br /&gt;
„Das sind keine Tränen, das ist Blut. Bist du zu hölzern geworden um den Unterschied zu merken?“&lt;br /&gt;
„Sie blutet? Warum denn nur?“&lt;br /&gt;
„Weil selbst kleine Äste die weiche Haut zerschneiden können.“&lt;br /&gt;
„Schau nur wie sie zittert.“&lt;br /&gt;
„Wie gerne würde ich ihr helfen.“&lt;br /&gt;
„Ich auch.“&lt;br /&gt;
„Ich auch.“&lt;br /&gt;
„Aber sie kann uns nicht hören.“&lt;br /&gt;
„Wir können sie nicht trösten.“&lt;br /&gt;
„Wir können sie nicht beschützen.“&lt;br /&gt;
„Würde sie uns nur hören können.“&lt;br /&gt;
„Wieso kann sie uns nicht hören?“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Ich kann euch hören!“ Schrie [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] mit all ihrer Kraft. „Bitte helft mir!“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Sie kann uns hören?“&lt;br /&gt;
„Sie möchte unsere Hilfe?“&lt;br /&gt;
„Wie lange ist es her?“&lt;br /&gt;
„Sollen wir singen?“&lt;br /&gt;
„Ja lasst uns singen!“&lt;br /&gt;
„Ja..Singen!“&lt;br /&gt;
Und plötzlich schwoll das Flüstern, war es zuerst noch leise und kaum zu hören gewesen, immer weiter an, gewann an Stärke und glich schon bald einem Orkan aus unterschiedlichen Stimmen, die durcheinander riefen. Nach und nach hörten die Stimmen auf zu rufen und fingen stattdessen an leise zu summen. Das Summen wurde immer lauter, übertönte schließlich die letzten Stimmen und brachte mit seinen tiefen Tönen [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]]s Innere sanft zum vibrieren.&lt;br /&gt;
Eine tiefe und warme Stimme erschallte, sang von den Strahlen der Sonne und den Tränen des Mondes und plötzlich setzten alle Stimmen in dieses Lied mit ein.&lt;br /&gt;
Es war das Lied der Schöpfung, die Erzählungen des ersten Baumes, der als Knospe miterlebt hatte wie Mond und Sonne von den Göttern auseinander gerissen wurden und fortan nie wieder zusammen sein und zugleich erstrahlen durften. Um wenigstens die Wärme des anderen und dessen Spiegelbild für wenige Momente zu erhaschen, nachdem dieser schwinden musste, erschufen die Zwei die Natur und die Wärme der Sonnenstrahlen sowie die Liebe in den Mondtränen hauchten der kargen Erde Leben ein.&lt;br /&gt;
Der Erste aber, der stark genug gewesen war vor all diesem bereits als Knospe den Boden zu durchbrechen, wuchs und wuchs bis er groß und prächtig war. Er war der Stärkste von allen und schließlich hob ihn der Mond aus der Erde und gab ihm die Fähigkeit zu wandern. So wurde der Erste als Xinglu, der Wanderer, bekannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Sie ist eingeschlafen.“&lt;br /&gt;
„Sie ist sicher.“&lt;br /&gt;
„Der Schatten ist fort.“&lt;br /&gt;
Das Flüstern der Bäume, sehr zaghaft und leise um das Mädchen nicht zu wecken, flog einige Zeit später dem Winde gleich wieder durch die Luft.&lt;br /&gt;
„Sie muss zurück.“&lt;br /&gt;
„Ja das muss sie.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===14. Kapitel===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Hört ihr das? Sie singen! Sie singen für das Mädchen, sie singen für [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]]!“ Stellte die große [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Schildkröte]] fassungslos fest, während sie sich im Kreis drehte und dem Lied der Bäume lauschte.&lt;br /&gt;
Das Geräusch des schabenden Panzers zusammen mit den Worten aus tiefer Kehle drangen durch die Schleier des Schlafes und holten [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] aus diesem empor.&lt;br /&gt;
„Sie kommt zu sich. Sie hat überlebt!“ Ertönte die Stimme des [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]]s ganz nah vor [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]]s Gesicht. Und als sie die Augen öffnete, sah sie die Gesichter des [Geschichte von Taki#Der rote Vogel - Suzaku|Vogel]]s und des [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]]s dicht über ihrem eigenen schweben und sie mit besorgten Blicken anschauten, bevor sie anfingen breit zu lächeln.&lt;br /&gt;
„Wo bin ich?“ Murmelte sie schlaftrunken, während sie sich den Schlaf aus den Augen rieb.&lt;br /&gt;
„Du bist im Hain des Waldgottes. Du hast geschlafen und wurdest im Traum auf die Probe gestellt.“&lt;br /&gt;
Antwortete [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Bai Hu]], der sich mit einem langgestreckten Seufzer anscheinend nach einer halben Ewigkeit wieder legte und sich wohlig streckte.&lt;br /&gt;
„Habe ich bestanden?“&lt;br /&gt;
[[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Zhu Que]] öffnete den Schnabel, anscheinend um antworten zu wollen, aber die tiefe Stimme Xinglu’s unterbrach ihn.&lt;br /&gt;
„Du hast mehr als das.“ Der riesige Schatten bewegte sich zum ersten Mal, seitdem [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] im Hain war, und schob sich langsam in das fahle Licht des Mondes.&lt;br /&gt;
„Niemals hätte ich erwartet, dass sie für dich singen würden. Niemals hätte ich erwartet, dass sie dieses Lied anstimmen würden.“&lt;br /&gt;
Murmelte das Wesen, dessen Körperbau dem eines Menschen glich, nur glichen Hände und Füße mehr einer Mischung aus Menschenhand und Bärentatze und die Haut schien aus einer rissigen und vor Alter schon schwarz gewordenen Baumrinde zu bestehen. Das Gesicht schließlich war dem eines Hirsches nachempfunden, nur dass sich Flechten aus großen Baumblättern vom Kopf über die Schultern des Wesens ergossen.&lt;br /&gt;
„Sie sangen von dir nicht wahr?“ Fragte [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] das Wesen, dessen große Augen von großer Trauer sprachen.&lt;br /&gt;
„Ja. Ich habe dieses Lied geschrieben und es einem jeden Baum früher vorgesungen, wenn er noch klein und schwach war. Das Lied half ihnen zu wachsen und den Gezeiten zu widerstehen, so dass sie fast so groß wurden wie ich einst. Deswegen nennt man es auch das Baumlied. Früher kannte es ein jeder Baum.“&lt;br /&gt;
„Deswegen sind die Bäume in der Nähe des Haines also so groß und der Winter dem Hain so fern!“&lt;br /&gt;
„Früher waren alle Bäume so groß. Damals wanderte der Wanderer noch jeden Tag über die Erde und sang zu jedem Baum.“ Mischte sich eine raue Stimme plötzlich ein und alle, egal ob Mensch, Tier oder Gott wandten dem Ursprung der Stimme den Kopf zu.&lt;br /&gt;
Ein alter Mann kam mit hinkenden Schritten über die Wiese dem See und der Insel entgegen und winkte dem Mädchen entgegen, das die Augen vor Staunen weit aufgerissen hatte.&lt;br /&gt;
„Du? Was machst du denn hier?“ Rief sie ihm entgegen. Anstatt aber eine Antwort des Mannes zu erhalten, erklang die Stimme des Waldgottes.&lt;br /&gt;
„[[Geschichte von Taki#Der blaue Drache – Seiryu|Quing Long]]. Jetzt wundert mich gar nichts mehr. Hast du [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] beigebracht zu den Bäumen zu sprechen?“&lt;br /&gt;
„Ich habe ihr lediglich von der Natur erzählt Xinglu. Alles Weitere hat sie selber erlernt.“&lt;br /&gt;
„[[Geschichte von Taki#Der blaue Drache – Seiryu|Quing Long]]?“ Verwirrt schaute [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] zwischen dem Alten und Xinglu hin und her.&lt;br /&gt;
Auf dem Gesicht des Alten aber, der am nahen Ufer des Sees angelangt war, bildete sich ein Lächeln und plötzlich erhob sich an derselben Stelle, an der der Alte soeben gestanden hatte, ein großer [[Geschichte von Taki#Der blaue Drache – Seiryu|blauer Drache]] in die Luft, nur um neben Xinglu wieder zu landen.&lt;br /&gt;
„Du hast es schon immer geliebt dich zu verkleiden.“ Murmelte die [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Schildkröte]].&lt;br /&gt;
„Du musst verstehen, dass ich dir nicht die Wahrheit zeigen durfte [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]]. Ich bin der Letzte der Vier und Erster des Kreises. [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Xuan Wu]], [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Zhu Que]], [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Bai Hu]] und ich, [[Geschichte von Taki#Der blaue Drache – Seiryu|Quing Long]] sind die 4 Wächter des Waldgottes und die ersten der Tiere, zu denen er wie zu den Bäumen sang. Ein jeder von uns ist die Inkarnation einer der Jahreszeiten. Ich bin der Frühling, [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Zhu Que]] ist der Sommer, [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Bai Hu]] ist der Herbst und [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Xuan Wu]] ist der Winter. Einst wandelten wir an der Seite Xinglu’s über die Erde. Als er sich aber veränderte, wandten drei von uns ihm den Rücken zu und nur[[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Xuan Wu]] blieb bei ihm.“&lt;br /&gt;
„Aber was habe ich damit zu tun? Ich wollte doch nur Kigiku retten.“&lt;br /&gt;
„Und in diesem einfach Streben hast du es geschafft mich an die Anfänge und das Gute in euch Menschen zu erinnern. Ich war es, der dich im Wald der Träume gejagt hat und hätten dir die Bäume nicht geholfen, so hätte dein Herz schließlich vor Angst aufgehört zu schlagen. Als aber die Bäume anfingen zu singen, da erinnerte ich mich. Sie sangen aber nicht nur von mir, sondern auch von dir. Sie sangen davon wie viel Angst du in der Dunkelheit hast, was für einen Weg du zurücklegen musstest und wie gerne sie dir helfen würden. Und mit jedem Wort verflog mein Hass und ich fing an euch Menschen zu verstehen.“&lt;br /&gt;
„Ich habe gar nicht gehört, dass sie von mir sangen. Hat diese wunderschöne tiefe Stimme etwa auch über mich gesungen?“&lt;br /&gt;
„Wunderschöne tiefe Stimme?“ Schaltete sich [[Geschichte von Taki#Der blaue Drache – Seiryu|Quing Long]] plötzlich ein und wechselte einige Blicke mit den drei anderen, während Xinglu die violetten Augen geschlossen hatte.&lt;br /&gt;
„Sie hat dich singen hören Xinglu? Wie ist das möglich? Du hast schon so lange nicht mehr gesungen.“ Brummte [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Bai Hu]] verdutzt.&lt;br /&gt;
„Sie erinnern sich noch immer daran wie ich zu ihnen sang. Und aus der Erinnerung heraus haben sie meine Stimme scheinbar beschworen. Es ist zu lange her, dass ich zu ihnen gesungen haben, und ich habe kein Recht zu ihnen zu singen bei all dem, was ich getan habe.“&lt;br /&gt;
„Das stimmt nicht! Sie reden stets miteinander und die ältesten von ihnen erzählen den jüngeren von deinem Lied. Sie kennen es alle und werden es nie vergessen.“&lt;br /&gt;
„Mir fehlt aber die Kraft zum Wandern. Hass und Zorn haben meine Beine schwer werden lassen.“&lt;br /&gt;
Er wandte sich von dem weißen [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] ab und dem Mädchen zu.&lt;br /&gt;
„Nein ich hörte keine tiefe Stimme, sondern eine hohe. Ich hörte die Stimme eines jungen [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Drachen]]n, der mich furchtlos anbrüllte. Die Bäume sangen von dem gelben Schuppenkleid des [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Drachen]]n und von der Wärme im Herzen dieses Wesens.&lt;br /&gt;
[[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] sie sangen von dir und es war so viel Wahrheit in ihren Worten, die ich erst jetzt vernehmen konnte.“&lt;br /&gt;
„Warum guckst du so traurig Xinglu? Was hast du vor? Was hat das zu bedeuten?“&lt;br /&gt;
Fragte das Mädchen nun sichtlich besorgt um den Waldgott.&lt;br /&gt;
„Es ist Zeit für mich das Geschenk, das mir der Mond einst gab, zurück zu geben. Ich habe meine Pflicht gegenüber meinen Brüdern und Schwestern vergessen und sie zu lange warten lassen. Ich sehne mich nach Ruhe [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]].“&lt;br /&gt;
Die Züge des Wesens erhellten sich und die Risse in der dunklen Rinde schlossen sich immer mehr.&lt;br /&gt;
„Die Zeit des Wanderers ist vorbei. Zu lange habe ich mich dagegen gewehrt einzusehen, dass die Welt mich nicht mehr braucht. Es ist nun an der Zeit, dass die Jüngeren auf sich aufpassen. Vieles wird sich verändern, aber wenn ich höre wie die Bäume für dich singen, so bin ich mir sicher, dass es nicht nur schlecht sein wird.“&lt;br /&gt;
„Willst du uns wirklich verlassen Xinglu? Was sollen wir ohne dich machen? Was sollen wir alleine machen?“ Rief [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Zhu Que]] mit Trauer in der Stimme.&lt;br /&gt;
„Helft dem gelben [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Drachen]]n bei der Wahrung dessen, was wir einst zusammen auf unseren Reisen verbreiteten. Natürlich nur, wenn du willst [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]].“&lt;br /&gt;
Das Mädchen schaute in die großen violetten Augen und auf die immer heller werdende Rinde, durch die von Minute zu Minute mehr Leben zu pulsieren schien.&lt;br /&gt;
„Was genau meinst du?“&lt;br /&gt;
„Vieles, was einst gut war, ist zerstört. Du hast mir aber gezeigt, dass nicht alles zerstört ist. Ich frage mich, ob sich Sonne und Mond so fühlten, als sie mich erblickten und das Leben erschufen….&lt;br /&gt;
Ich werde das Wandern aufgeben und wieder nur ein Baum sein, ein Baum der mit seinen Brüdern singt. Gerne werde ich von dem kleinen Mädchen singen, das zum [[Geschichte von Taki#Der_Gelbe_Drache|gelben Drachen]] wurde, der den Beginn einer neuen Zeit darstellt.&lt;br /&gt;
Ich würde gerne dabei zusehen, wie ein kleines Mädchen die Wunden, die ein alter Baum geschlagen hat, schließt und dabei hilft, dass wieder mehr Menschen das Lied der Bäume hören.“&lt;br /&gt;
[[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] konnte die Trauer in dem Wesen vor sich so deutlich spüren, dass es ihr die Sprache verschlug. Aber nicht nur Trauer, sondern auch Freude über die Erlösung konnte sie spüren. Es hatte nicht lange gedauert bis ihre Augen sich mit Tränen gefüllt hatten, so dass sie lediglich nicken konnte.&lt;br /&gt;
Der Waldgott lächelte sie voller Wärme an und streckte sich dann zu seiner vollen Größe aus. Ein wohliges Seufzen entfuhr ihm, als die alten Glieder sich zum beinahe letzten Mal bewegten und er sich mit stummen Gesten von seinen vier Freunden verabschiedete, die auf ihre Art viel treuer waren als er es je bis zu diesem Moment vermutet hatte. Dann legte er die letzten Schritte bis zum Mittelpunkt der kleinen Insel zurück, streckte sich erneut und seufzte dabei langgezogen.&lt;br /&gt;
Ein Rascheln und Rauschen war zu hören, als sich riesige Wurzeln in den Boden gruben und gewaltige Äste in die Höhe streckten. So schnell geschah alles, dass nur wenige Momente später sich dort, wo noch eben die Gestalt des Waldgottes gestanden hatte, ein gewaltiger Baum in die Höhe streckte und seine riesigen Äste weit über den See hängen ließ. Das gewaltige Blätterdach des Baumes erstreckte sich über den gesamten Hain und schützte diesen gleich einer Decke.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Epilog===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So verlor der Waldgott seinen Namen und war wieder nur der Erste. Im selben Moment aber erschallte zum ersten Mal seit langer Zeit die tiefe Stimme des Waldgottes und sang begleitet von vielen seiner Brüder das Lied des gelben [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Drache]]ns, so wie es hier geschrieben steht.&lt;br /&gt;
Lieder aber sind die älteste Form des Übernatürlichen und oft findet man in ihnen bereits einen Teil der Zukunft beschrieben. So erfuhr der kleine Bach, an dem das Lied begann, davon wie [[Geschichte von Taki#Der gelbe Drache|Hiwa]] begleitet von [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Zhu Que]], [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Bai Hu]], [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Xuan Wu]] und [[Geschichte von Taki#Der blaue Drache – Seiryu|Quing Long]] in das Dorf am Rand des großen Waldes kam und sowohl von dem Waldgott als auch von dessen Bedauern erzählten. Die Dorfbewohner hörten gerne den Geschichten dieser ungleichen Gruppe zu, ließen sich von diesen verzaubern und wollten alsbald den riesigen Baum selber sehen. Manche von ihnen blieben dort, andere verließen den Ort wieder, nur um von dessen Pracht zu erzählen.&lt;br /&gt;
So gründete sich schon bald unter dem schützenden Dach des Waldgottes ein kleines Dorf. Die vier Wächter, die es nun als Aufgabe ansahen neben dem Waldgott auch noch das Dorf und [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] zu beschützen, blieben bei den Menschen und halfen dem Mädchen dabei zu beschützen, zu trösten, zu beruhigen, zu lenken und vor allem zu erzählen und zu singen.&lt;br /&gt;
Zwei Jahre später, als die ersten Schneeflocken vom Himmel fielen und die mittlerweile zur jungen Frau herangewachsene [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] an die stürmische Nacht erinnerten, in der sie zum ersten Mal von dieser Welt erfuhr, wenn auch nur reichlich verwirrende Bruchstücke, stapfte eine vermummte Gestalt den schmalen von den Bewohnern angelegten Weg zum Hain empor.&lt;br /&gt;
Eine helle Stimme, ihr merkwürdig bekannt aber doch in den Wirren der Erinnerungen verloren, riss [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] aus den Erinnerungen und ließ sie von ihrem Platz am Rande des Sees aus in die Richtung der Gestalt sehen. Ihre Augen weiteten sich und füllten sich als bald mit Tränen, während ihre Füße über den von feinen Schneeflocken bedeckten Boden regelrecht flogen und sie in die weit geöffneten Arme der ihr entgegenlaufenden Kigiku trugen.&lt;br /&gt;
Der Bach plätscherte fröhlich, als er von der Wiedervereinigung der Schwestern hörte und weigerte sich im kommenden Winter vehement dagegen zu erstarren und einzufrieren, so groß war seine Freude. Erst die tiefe Stimme des Waldgottes aus der Ferne sorgte dafür, dass er sich beruhigte und als der Bach langsam erstarrte und für den Winter einschlief, freute sich der Waldgott über jenes letzte Geschenk, das er den Menschen und besonders seiner [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] geben konnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Wichtige Personen und Wesen aus Legenden und Sagen=&lt;br /&gt;
Hier sind wichtige Personen aus der Geschichte oder Legenden/Sagen von Takigakure aufgelistet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Dorfoberhäupter [[Takigakure]]s===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Ieyasu Kagetoya====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ieyasu Kagetoya das erste große [[Dorfoberhaupt|Oberhaupt des Dorfes]] [[Takigakure]]. Nach dem Fall [[Geschichte_von_Taki#Kakuzu|Kakuzus]] bei dem der gesamte damalige Ältestenrat verstarb, übernahm er nicht nur die Macht im [[Gesellschaft_in_Taki#Kagetoya|Kagetoya]] -Clan sondern auch im Dorf selbst.&lt;br /&gt;
Er galt als mächtiger Shinobi und entsprechend dem Ruf der [[Gesellschaft_in_Taki#Kagetoya|Kagetoya]] als großartiger Krieger. &lt;br /&gt;
Durch seine Autorität und auch teilweise durch Furcht vor seiner Rache stellte er einen sehr wackeligen Frieden in [[Takigakure]] her.&lt;br /&gt;
Er führte damals die grundlegende Struktur des heutigen Militärs in [[Takigakure]] ein, auch wenn dieses im Laufe der vielen Dynastien überarbeitet wurde, ist es grundlegend immer noch das System nach dem die [[Gesellschaft_in_Taki#Kagetoya|Kagetoya]] Krieg führen und sich organisieren.&lt;br /&gt;
Der [[Gesellschaft_in_Taki#Kagetoya|Kagetoya]] galt als streng, aufbrausend und ein wenig tyrannisch außerdem erzählt man sich das er ein begabter, wenn auch gerne riskant agierender, Stratege sei was letztlich zu seinem Sturz führte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Shingen Shiazu====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Shingen Shiazu, das zweite große [[Dorfoberhaupt|Oberhaupt des Dorfes]] [[Takigakure]], galt ebenso wie sein Vorgänger [[Geschichte_von_Taki#Ieyasu_Kagetoya|Ieyasu Kagetoya]] als begabter Shinobi und Stratege.&lt;br /&gt;
Jedoch hatte er dem Plan des Kagetoyas eine ganze Kompanie zu opfern widersprochen, als diese dann nicht nur überlebte sondern die Schlacht auch noch gewann schlug er sich auf die Seite der [[Gesellschaft_in_Taki#Fuyou|Fuyou]], deren Oberhaupt das Kommando über die folgende Kompanie hatte, was dazu führte das [[Geschichte_von_Taki#Ieyasu_Kagetoya|Ieyasu Kagetoya]] noch auf dem Schlachtfeld zum Selbstmord gezwungen wurde, um seine Ehre wieder reinzuwaschen.&lt;br /&gt;
Mit der Unterstützung der [[Gesellschaft_in_Taki#Fuyou|Fuyou]] und einiger jüngerer Clans wurde er dann zum zweiten Oberhaupt Takigakures erklärt. &lt;br /&gt;
Er erklärte die [[Geschichte_von_Taki#Ieyasu_Kagetoya|Ieyasu Kagetoya]] jedoch nicht zu Verrätern und ließ die Ehre der Familie unangetastet.&lt;br /&gt;
Shingen trat er kurz nach dem Bluterbenkrieg von seinem Amt zurück, da er sich in einer Schlacht schwer verletzt hatte und langsam alt wurde. Er galt in seiner Amtszeit zwar als strenges aber faires Oberhaupt, der stets jeden Vorschlag anhörte, bevor er seine Entscheidung traf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Mifune Ashura====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mifune Ashura war das dritte [[Dorfoberhaupt|Oberhaupt]] Takigakures und das erste das nicht aus einer der Gründerfamilien stammte.&lt;br /&gt;
Er war ein Veteran des Krieges, der sich in vielen Schlachten als großer Anführer bewährt hatte, vor allem durch die Tatsache das seine Truppen stets ihre Position gehalten hatten sowie geringere Verluste aufwiesen.&lt;br /&gt;
Jedoch hatte der Krieg ihn zu einem paranoiden Mann gemacht, er verschärfte die Sicherheitskontrollen und die Verteidigungssysteme von [[Takigakure]] erheblich. Auf seinen Wunsch wurde eine Kampagne gestartet, die die Bevölkerung davon überzeugte das man Ausländern nicht trauen könne und das die Abschottung von außen der einzige Schutz vor Eroberung wurde.&lt;br /&gt;
Dies hatte auch Erfolg, [[Takigakure]] igelte sich ein und sah alles als Bedrohung an, was zu allgemeiner Aufrüstung im Dorf führte.&lt;br /&gt;
Zudem schwächte er die Macht der Gründerclans erheblich in dem er den Ältestenrat neu aufstellte und für niedere Clans zugänglich machte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Kessen Musou====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kessen Musou wurde nach dem überraschenden Tod [[Geschichte_von_Taki#Mifune_Ashura|Mifunes]], der scheinbar an einer Krankheit verstarb, ebenso überraschend zum neuen [[Dorfoberhaupt|Oberhaupt]] erklärt. Entgegen der Traditionen des Dorfes die Wege der alten Oberhäupter weiter zugehen, brach er damit und zum ersten Mal in der Geschichte öffnete [[Takigakure]] sich wieder nach außen. Ausländer wurden nicht länger verteufelt und argwöhnisch betrachtet, sondern willkommen geheißen und in die Dorfstruktur eingeführt.&lt;br /&gt;
Von vielen wurde Kessen Musou als wahrer Held vergöttert, da er eine unglaubliche Phase des Friedens in [[Takigakure]] einläutete, auf die man später immer noch neidisch war und sich zurück wünschte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Verräter [[Takigakure]]s===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Kakuzu====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kakuzu war einst einer der besten Shinobi des Dorfes Takigakure. So entsandte man ihn auf eine Mission den ersten Hokage, [[Geschichte_von_Konoha#vor_dem_BEK|Hashirama Senju]], zu töten, als diese jedoch scheiterte wurde er bei seiner Rückkehr ins Dorf stigmatisiert und für das Scheitern der [[Mission]] bestraft, obgleich diese sehr gefährlich war.&lt;br /&gt;
Darauf entwickelte der einst hochgelobte Jounin einen Hass auf das Dorf und tötete auf seiner Flucht nicht nur die Ältesten des Dorfes, sondern stahl das wichtigste verbotene [[Jutsu]] des Dorfes, das seit dem verloren ist. &lt;br /&gt;
Ab da an führte er ein Leben als Kopfgeldjäger und Söldner.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Nobu Gushiken====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nobu Gushiken, adoptierte Bruder des ehemaligen Dorfoberhauptes Muneyaki Gushiken, war ein ausgezeichneter Ninja des Dorfes und Mitglied der Tsuisekisha.&lt;br /&gt;
Ebenso wie sein älterer Bruder strebte er danach Oberhaupt Takigakures wurde, jedoch wurde sein Bruder stattdessen ernannt, was den jungen Mann verbittern ließ, worauf sich die Brüder zerstritten und seine Adoption herauskam.&lt;br /&gt;
Im Angesicht der steigenden Gefahr der Jashin-Sekte versuchte er dann einen lange gehegten Plan umzusetzen, nämlich seinen Bruder zu entführen und zu töten, wobei er es so aussehen lassen wollte als wären die Jashin-Kultisten es gewesen.&lt;br /&gt;
Wodurch er sich ersann zum neuen Dorfoberhaupt erklärt zu werden, jedoch scheiterte sein Plan durch die Heldentat Shinishi Kudos der nicht nur den Verräter beseitigte sondern auch Muneyaki rettete.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Wächter [[Takigakure]]s===&lt;br /&gt;
Die Wächter [[Takigakure]]s entspringen aus der Sage &amp;quot;[[Geschichte von Taki#Das Lied des gelben Drachen|Das Lied des gelben Drachen]]&amp;quot;, welche von einem mutigen kleinem Mädchen und der Entstehung von [[Takigakure]] erzählt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Der blaue Drache – Seiryu====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quing Long bietet einen durchaus beeindruckenden Anblick, wenn er sich nicht in seiner Menschengestalt fort bewegt. Gerne verbringt er seine Zeit als Eremit getarnt, um den einen oder anderen Wanderer etwas über die Natur zu erzählen und beizubringen, so wie er es einst bei dem kleinen Mädchen Hiwa getan hatte. Nur sehr selten würde sich Quing Long in seiner wahren Gestalt einem Menschen zeigen. Sein edles und geduldiges Gemüt würden ihn für offene Geister zum höchst angenehmen Gesprächspartner machen. Vorurteilslos betrachtet er jeden Menschen einzeln und nicht die Menschheit als ganzes, bevor er sich seine Meinung zu einem Individuum bildet.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der blaue Drache Quing Long steht für die Jahreszeit Frühling und somit für die Geburt und die frühe Phase jungen Lebens, seien es Pflanzen, Menschen oder Tiere.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Der rote Vogel – Suzaku====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zhu Que hat ein durchaus heiteres Wesen. Das Interesse des roten Vogels weckt man durch Gesang und Lieder. Selber trällert er gerne verschiedene Lieder und am meisten gefällt es ihm, wenn sich aus seinem Gesang und das eines Menschen ein Duett bildet. Er kann die Form eines kleinen roten als auch großen roten Vogels annehmen. In Anwesenheit oder in der Nähe von Menschen würde er stets als kleiner Vogel auftauchen, um nicht als Wächter erkannt zu werden.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der rote Vogel Zhu Que steht für die Jahreszeit Sommer und damit für den Höhepunkt des Lebens mit all den Pflanzen und Lebewesen, die im Frühling noch klein und zierlich waren. Er steht für die Reichen Geschenke, die die Natur im Sommer bringen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Der weiße Tiger – Byakko====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bai Hu ist äußerst schlau und gerissen, wie es das Bild einer Raubkatze schon immer präsentiert hat. Der weiße Tiger kann die form einer kleinen weißen Katze annehmen, um ohne größeres Aufsehen zu erregen unter Menschen zu wandeln oder sich einzelnen Wanderern zu zeigen ohne direkt erkannt werden zu wollen. Meistens nutzt er diese Form, um die Verhaltensweisen eines Individuums zu beobachten. Reden würde er in seiner Katzenform nie, selbst als Tiger ist es schwer Bai Hu viele Worte zu entlocken. Nie verliert er mehr Worte als unbedingt nötig, man würde immer nur von ihm hören, dass für alles einen Richtigen Zeitpunkt und Ort gibt, wenn man versuchen würde mehr Worte aus ihm zu locken. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der weiße Tiger Bai Hu steht für die Jahreszeit Herbst und damit als Vorbote für die härteren Monate, die im Winter folgen. Mit ihm verbindet man auch den Aspekt der Jagd, der während der Herbstmonate an Wichtigkeit zunimmt, da Pflanzen und Bäume zur Ruhe kommen und bis zum Frühling keine Früchte austragen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Die schwarze Schildkröte – Genbu====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Xuan Wu würde auf Menschen einen etwas angst einflößenden Eindruck machen. Es ist schwer zu erahnen, wie es um das derzeitige Gemüt der schwarzen Schildkröte aussieht. Obwohl Xuan Wu durch das kleine Mädchen Hiwa eines besseren belehrt wurde, was die Menschen in Bezug auf die Natur angeht, so konnte er nie wirklich seinen Argwohn gegenüber die Menschen ablegen. Immer noch sieht er die meisten Menschen als Zerstörer von Natur und Leben. Nur sehr schwer lässt er sich von der Gutherzigkeit und Naturverbundenheit eines Individuums überzeugen. Sollte man dies aber geschafft haben, so genießt man das voller Vertrauen und den Schutz der argwöhnischen Schildkröte. Natürlich stehen die Menschen [[Takigakure]]s automatisch unter seinem Schutz, da er diese als Abkömmlinge der ersten Dorfbewohner ansieht.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die schwarze Schildkröte Xuan Wu steht für die Jahreszeit Winter und damit für die Ruhe selbst, die während eines jeden Winters in der Natur einkehrt. Oftmals wird auch der Tod mit ihm in Verbindung gebracht, denn nicht alle Lebewesen überstehen den kalten Fängen des Winters.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Der gelbe Drache====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Mädchen namens Hiwa ist ein sehr naturverbundener Mensch. Sie weiß jeden Aspekt der Natur zu schätzen, achtet jede noch so kleine Lebensform und würde immer zum Wohle dieser handeln. Ihr eigenes Wohl stellt sie unter das von anderen, selbst wenn es um das Wohl fremder Menschen geht. Sie ist eine lebensfrohe Person, die sich gerne auch bei anderen Menschen aufhält. Durch ihren langen und außergewöhnlichen Aufenthalt in der Natur, ist diese zu ihrem eigentlich Zuhause geworden, etwas das man ihr auch anmerkt. Sie verbringt mehr Tage in Wäldern als unter Menschen. Man sagt ihr nach, dass sie mit Bäumen reden kann.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Hiwa gilt heute als Tod, wobei man sich dessen nie gewiss war. Man erzählt sich, dass sie eines Tages einfach im Wald verschwunden und nie wieder zurück gekehrt war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Frage-Sektion ==  &lt;br /&gt;
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| Frage-Sektion&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
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== Navigation ==&lt;br /&gt;
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		<author><name>Shinishi</name></author>
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		<title>Geschichte von Taki</title>
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		<updated>2016-03-16T07:52:21Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Shinishi: /* Kessen Musou */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Auf dieser Seite findet ihr eine Übersicht über die Geschichte des Dorfes [[Takigakure]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Seit Entstehung von [[Takigakure]]==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Sengoku Jidai===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Anfang der Geschichtschreiber [[Takigakure]]s steht Sengoku Jidai, die Zeit der streitenden Reiche. Nachdem die Kunst des Ninjutsu zur Blüte seiner Macht aufgestiegen war, durchstriffen zahllose [[Clan]]s die Lande, ein jeder mit seinen eigenen Fähigkeiten und Ansichten über die Welt. Sie waren [[Söldner]], die von den Ländern bezahlt wurden und alle bisher gekannten Waffen und Armeen überflüssig machten. Diese Kraft, die vielen zunächst wie ein Segen erschien, wurde schnell zu einem Fluch als sich angeblich selbst der Himmel in blutiges Rot aufgrund der endlosen Schlachten färbte, die auf der Erde ausgetragen wurden. Als sich die zwei mächtigsten [[Clan]]s im Reich des Feuers zusammenschlossen und [[Konohagakure]] gründeten, geschah ein Umdenken in vielen Ninja[[clan]]s die diesem Beispiel folgten. Es war deutlich geworden das es keinen Sinn mehr hatte nur dem eigenen Clan Treue zu schwören: Um zu bestehen brauchte es Bündnisse mit anderen Gruppierungen. Je stärker die zu schmiedende Allianz umso mehr Macht für die Beteiligten.&amp;lt;br /&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Gründung des Dorfes - 85 Jahre vor Ende des Bluterbenkrieges===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In diesen Jahren versammelten sich vier der örtlichen Ninjaclans an dem Baum, den wir heute Taki-Baum nennen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Gesellschaft_in_Taki#Kagetoya|Kagetoya]] (Krieger), die [[Gesellschaft_in_Taki#Shiazu|Shiazu]] (Strategen), die [[Gesellschaft_in_Taki#Fuyou|Fuyou]] (Heilung) und die [[Gesellschaft_in_Taki#Nanaya|Nanaya]] (Tarnung).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie schlossen einen Pakt und schworen untereinander Treue an diesem Baum, der zu dieser Zeit noch ein gewöhnlicher war und erst Jahrzehnte später zu wahrer Berühmtheit gelangen sollte. Entgegen häufiger Annahme wurde [[Takigakure]] auf Vorschlag der [[Gesellschaft_in_Taki#Fuyou|Fuyou]] und Nanaya hin als Demokratie gegründet, da sich die verfeindeten [[Clan]]s der [[Gesellschaft_in_Taki#Kagetoya|Kagetoya]] und [[Gesellschaft_in_Taki#Shiazu|Shiazu]] auf keinen Anführer einigen konnten. [[Takigakure]] wurde vom Ältestenrat geführt, welcher aus den Anführern der jeweiligen [[Clan]]s bestand und hatte zu Beginn mit vielen Schwierigkeiten zu kämpfen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch die schier endlose Bedrohung und zahlreiche Überfälle entwickelte [[Takigakure]] bereits sehr früh fähige Verteidigungsmechanismen und Finten, mit denen sie selbst übermächtige Feinde erfolgreich abwehren konnten. Niemals gelang es einem Feind Fuß in [[Takigakure]] zu fassen und der Frieden im verborgenen Dorf machte den Rat der Ältesten leichtsinnig und überheblich.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Der Fall Kakuzu und Kagetoya-Dynastie - 65 Jahre vor Ende des Bluterbenkrieges===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Fall Kakuzu sorgte für besonderes Aufsehen im Dorf und beeinflusste es bis heute. Nachdem der Jounin Kakuzu bei einem Auftrag scheiterte der die Ermordung des ersten [[Wichtige_Personen_in_Konoha#Hokage|Hokage]]s im Sinn hatte, mit dem [[Takigakure]] im Krieg war, erfuhr er bei seiner Rückkehr eine starke Ignoranz und Ablehnung. Er wurde mit Strafen belegt, denen er sich mit unerwarteter Gewalt erfolgreich widersetzen konnte. Bei seiner Flucht kam der gesamte Ältestenrat ums Leben, was für große Debatten in den Clans sorgte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Ieyasu [[Gesellschaft_in_Taki#Kagetoya|Kagetoya]] sich zum neuen Oberhaupt erklärte, gab es niemanden der ihm zu widersprechen wagte. Mittlerweile hatten sich weitere [[Clan]]s in [[Takigakure]] angesiedelt und viele von ihnen hielten den mächtigen [[Gesellschaft_in_Taki#Kagetoya|Kagetoya]] die Treue, sodass jeder Widerspruch in einem Bürgerkrieg hätte enden können.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Der Aufstand und Shiazu-Dynastie - 28 Jahre vor Ende des Bluterbenkrieges===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Viele Jahrzehnte lang herrschte in [[Takigakure]] eine angespannte Stimmung, doch keine Seite wagte es diesen trügerischen und wackeligen Frieden zu brechen. Das Dorf hatte viele Fortschritte gemacht. Es gelang ihm seine Macht auszubauen und von Taki als offizielles Ninjadorf anerkannt zu werden. Seine Ninja sicherten nun nichtmehr einzig das Dorf, sondern das gesamte Land stand unter dem Schutz und der Verwaltung der Ninja aus [[Takigakure]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dennoch folgte das unvermeidliche erneut aus einer im Leichtsinn geborenen Handlung heraus: Als Ieyasu [[Gesellschaft_in_Taki#Kagetoya|Kagetoya]] sich in einer Schlacht dazu entschied eine Kompanie seiner Shinobi für den Sieg zu opfern, musste er die Folgen seiner Handlung am eigenen Leib spüren. Die Kompanie unter Führung von Kenshin [[Gesellschaft_in_Taki#Fuyou|Fuyou]] schaffte es entgegen aller Wahrscheinlichkeiten nicht nur zu überleben, sondern die gesamte Schlacht beinahe im Alleingang zu entscheiden. Als sie anschließend zurückkehrten, wandten sie sich offen gegen die Ninja welche sie im Stich und zum Sterben zurückgelassen hatten. Die [[Gesellschaft_in_Taki#Shiazu|Shiazu]], welche wohl nur auf eine solche Gelegenheit gewartet hatten, schlossen sich mit den [[Gesellschaft_in_Taki#Fuyou|Fuyou]] zusammen was letztlich auf den Tod [[Gesellschaft_in_Taki#Kagetoya|Kagetoya]]s und dem Ende seiner Dynastie noch auf diesem Schlachtfeld hinauslief.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Daheim in [[Takigakure]] wurde Shingen Shiazu als neues [[Dorfoberhaupt]] etabliert, mit großer Unterstützung der [[Gesellschaft_in_Taki#Fuyou|Fuyou]] und einiger jüngerer [[Clan]]s, welche sich im Laufe der Jahre um die Shiazu und [[Gesellschaft_in_Taki#Fuyou|Fuyou]] geschart hatten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unter den Shiazu änderte sich nach Aussen hin wenig, da sie an den Pfaden der [[Gesellschaft_in_Taki#Kagetoya|Kagetoya]] festhielten und diese trotz des Zwischenfalls nicht als Verräter deklarierten. Dennoch war dies das offizielle Ende des [[Clan]]s, denn während die Kagetoya mehr und mehr Verbündete in [[Takigakure]] verloren, schwand auch der [[Clan]] bis sich im folgenden Bluterbenkrieg ihre Spuren komplett verloren.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===[[Takigakure]] im Bluterbenkrieg===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während des Bürgerkrieges erlebten viele Einwohner und Ninja eine Schockphase die selbst nach dem Ende des Krieges noch viele Jahrzehnte lang anhalten sollte. Sie erkannten, das ihre Sicherheit nicht von selbst gegeben war. Obwohl es den Ninja gelang jeden Eindringling vom Dorf fern zu halten, hatte das Dorf viele Verluste und Tragödien zu beklagen, viele die heimkehrten waren nicht mehr dieselben wie vorher und erzählten erschreckende Geschichten über all die Bluterbler gegen die sie hatten kämpfen müssen.&amp;lt;br /&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Folgen des Krieges und Ashura-Dynastie - Monate nach Ende des Bluterbenkrieges===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenige Monate nach Ende des Krieges musste auch Shingen Shiazu zurücktreten, der sich in einer der letzten großen Schlachten schwere Verbrennungen zugezogen hatte. Zur Überraschung vieler ernannte er Mifune Ashura zu seinem Nachfolger, nachdem dieser sich in zahlreichen Schlachten hervorgetan hatte. Damit war er der erste Anführer [[Takigakure]]s der aus keiner der vier Gründerfamilien stammte, deren Population sich im Krieg ohnehin deutlich reduziert hatte. Der Ältestenrat wurde neu geordnet, sodass auch Mitglieder der niederen [[Clan]]s Zugang zu diesem hatten, was die Machtstellung der Gründerfamilien endgültig brechen sollte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem sich die Defensive als besonderes Markenzeichen der Shinobi aus [[Takigakure]] etabliert hatte, begann Mifune eben dieses noch auszubauen. Die alten Verteidigungsanlagen wurden verstärkt und Sicherheitskontrollen für Aus- und Einwanderer verschärft. Waffen wurden entwickelt und verbessert, während den Einwohnern die Gefahr der Aussenwelt eingeprägt wurde, der die heimische Sicherheit des Dorfes gegenüberstand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Takigakure]] begann sich für einen Krieg zu rüsten, der nicht kommen sollte.&amp;lt;br /&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Zeit des Friedens und Musou-Dynastie - 42 Jahre nach Ende des Bluterbenkrieges===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach einem friedlichen, wenn auch überraschendem, Tod Mifunes, wurde Kessen Musou vom Ältestenrat zu dessem Nachfolger ernannt. Während [[Takigakure]] sich in der Ashura-Dynastie mehr um die Sicherung seiner Position kümmerte, brach man in der Musou-Dynastie überraschenderweise damit. Potential von Aussen wurden willkommen geheißen und gefördert, während die Ninja-Akademie an gegenwärtige Standards angepasst wurde. In dieser Zeit stießen viele [[Clan]]s und Familien nach [[Takigakure]], die auch für dessen Entwicklung wichtig sind, wie [[Wichtige_Personen_in_Taki#Jinkou_Eigen|Jinkou Eigen]] oder die Familie der [[Wichtige_Personen_in_Taki#Shinishi_Kudo|Kudo]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Ära des Friedens hatte [[Takigakure]] erfasst und viele Ninja wuchsen in dem Bewusstsein auf diesen Frieden erhalten zu wollen. Konflikte waren selten und wurden zumeist gerecht gelöst. Von einigen wurde diese Zeit als wahres Paradies empfunden, andere verurteilten den Leichtsinn mit welchem die Ninja hierdurch behaftet wurden.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Militarisierung und Eigen-Dynastie - 80 Jahre nach Ende des Bluterbenkrieges===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als die Musou-Dynastie mit dem Tod Kessens während einer geheimen Mission endete, gab es große Bestürzung im Dorf als der Ältestenrat zur Überraschung vieler eine Frau namens [[Wichtige_Personen_in_Taki#|Jinkou Eigen]] zum neuen Oberhaupt ernannte. Abgesehen davon dass sie eine Frau war, war sie auch eine Ausländerin ohne feste Wurzeln in [[Takigakure]], was bei vielen Misstrauen erregte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Eigen-Dynastie wurde großer Wert auf innere Sicherheit gelegt. Die Schutzmaßnahmen innerhalb und ausserhalb des Dorfes wurden ebenso verstärkt wie deutlicher spürbar gemacht. Viele Systeme wurden bürokratisiert und auf Effizienz getrimmt, während die ·Shineitai·, die mehrere Dutzend starke Leibgarde des Oberhauptes, etabliert wurde. Es gab das erklärte Ziel aus [[Takigakure]] ein Dorf werden zu lassen, welches sich vor den Großreichen nicht weiter würde verbergen müssen. Aussen wurden Bündnisse geschmiedet, Innen wurden Gesetze erlassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu dieser Zeit traten auch die sogenannten &amp;quot;[[Söldner]]&amp;quot; das erste Mal an das Licht der Öffentlichkeit. Menschen ohne Chakra probten mit Schusswaffen den Aufstand gegenüber den mittlerweile etablierten Ninja.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Söldner-Ära===&lt;br /&gt;
Nach den militärisch geprägten Jahren Jinkous, hatte die [[Wichtige_Personen_in_Taki#Ehemalige_Dorfoberhäupter|Gushiken]]-Ära das erste Mal seit dem Bluterbenkrieg wieder mit einer größeren Bedrohung zu tun: Den Söldnern.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Doch anders als in anderen Ländern und Dörfer gab es in [[Taki no Kuni]] nur wenig Aktivitäten dieser und die im Vergleich geringe Anzahl der Söldner bereitete den vereinte Kräften der Landesfürsten und des Ninjadorfes kaum Probleme.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Da [[Takigakure]] ohnehin keine Gefahr durch die Söldner für das einzige wirklich versteckte Dorf sah, zogen sie daher nicht aktiv in den Kampf gegen diese, sondern verteidigten lediglich das Land gegen die wenigen einfallenden Truppen, welche die Städte bedrohten.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Eingriff des Ältestenrates und [[Wichtige_Personen_in_Taki#Ehemalige_Dorfoberhäupter|Gushiken]]-Dynastie - 85 Jahre nach Ende des Bluterbenkrieges===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Änderungen während der Eigen-Dynastie sorgten für größeren Widerstand bei den traditionelleren Clans des Dorfes als erwartet, weshalb unter internem Druck der Ältestenrat dazu gezwungen wurde Eigen um den Rücktritt zu bitten. Als [[Wichtige_Personen_in_Taki#Ehemalige_Dorfoberhäupter|Muneyaki Gushiken]] die Führung des Dorfes übernahm, waren viele erleichtert wieder einen ·wahren Taki-Ninja· an der Spitze zu sehen.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Beginn der [[Wichtige_Personen_in_Taki#Ehemalige_Dorfoberhäupter|Gushiken]]-Dynastie - 85 Jahre nach Ende des Bluterbenkrieges===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit [[Wichtige_Personen_in_Taki#Ehemalige_Dorfoberhäupter|Muneyaki Gushiken]] als neuer Führung des Dorfes ging eine Welle der Erleichterung durch die Reihen der Bewohner des Dorfes, ein Anführer geboren in [[Takigakure]] selbst und bereits mit 9 Jahren Absolvent der Akademie. Allerdings blieb ein plötzlicher Umschwung der Politik wieder der Erwartungen aus. [[Wichtige_Personen_in_Taki#Ehemalige_Dorfoberhäupter|Muneyaki]] zeigte sich viel mehr als zurückhaltend und vorsichtiger Ninja. Selbst einige Monate nach seiner Einsetzung herrschte eine Stille im Zusammenhang mit seiner Politik. Als [[Wichtige_Personen_in_Taki#Ehemalige_Dorfoberhäupter|Muneyaki]] dann sogar plötzlich für eine Weile lang verschwand fürchteten sowohl der Ältestenrat als auch die Bewohner [[Takigakure]]s dass die Auswahl ein Fehler gewesen war und sie ihren Anführer nie wiedersehen würden. Doch [[Wichtige_Personen_in_Taki#Ehemalige_Dorfoberhäupter|Muneyaki]] erschien wider Erwarten wieder an den Toren [[Takigakure]]s als wäre nichts gewesen, um sich seinen Aufgaben als [[Dorfoberhaupt]] des Dorfes zu stellen. Erst einige Wochen nach seiner Rückkehr enthüllte [[Wichtige_Personen_in_Taki#Ehemalige_Dorfoberhäupter|Muneyaki]] die Intention hinter seinem Verschwinden.&lt;br /&gt;
Er hat die legendären Wächter aus den vergessenen Geschichten Takis erforscht und als Zeichen der Wertschätzung den Titel des Dorfoberhauptes des Dorfes  in den gelben Drachen ernannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Post-Söldner-Ära===&lt;br /&gt;
Da die [[Söldner]]-Ära keinen großartigen Einfluss auf [[Takigakure]] hatte, verlief das Leben im Dorf nach dem Sieg über diese nicht anders ab als zuvor.&lt;br /&gt;
Es gab, da man sich nicht großartig mit den [[Söldner]]n beschäftigt hatte, anders als in anderen Ländern, keine großen technologischen Fortschritte, noch war man auf diese im recht traditionellen Land erpicht.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Es gab jedoch erste stärkere diplomatische Berührungen mit den Dörfern [[Kirigakure]] und [[Kumogakure]].&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Diese waren auf die diplomatischen Beziehungen des ehemaligen Dorfoberhaupts [[Wichtige_Personen_in_Taki#Dorfoberhaupt|Eigen Jinkou]] zu [[Kirigakure]] zurückzuführen, die ursprünglich aus dem Dorf stammte. Über jene Beziehung kamen sie dann auch in Berührung mit [[Kumogakure]], welche schon immer recht eng mit [[Kirigakure]] verbunden waren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Dreier-Bündnis-Ära===&lt;br /&gt;
Das Dreier-Bündnis [[Kirigakure]]-[[Kumogakure]]-[[Takigakure]] hat seine Wurzeln bis in den Bluterbenkrieg geschlagen. Damals entstand der erste Kontakt aller drei Länder miteinander. Auch wenn dieser Kontakt eher negativer Natur gegenüber [[Takigakure]] war, so festigte es die Bindung der beiden anderen Bündnispartner.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Dieses Verhältnis schob sich jedoch ins positive als [[Wichtige_Personen_in_Taki#Eigen_Jinkou|Eigen Jinkou]] Dorfführer wurde, da Eigens Heimatdorf [[Kirigakure]] gewesen war, pflegte sie in dieser neuen Position eine recht umsichtige Politik, welche den Grundstein für das künftige Bündnis legte.&lt;br /&gt;
Zur freundschaftlichen Annäherung begrüßte [[Takigakure]] bald eine kleine Delegation [[Kirigakure]]-Ninja im Dorf, deren Besuch überraschend gut ausging.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Anschläge während des [[Chuuninexamen]]s in [[Kumogakure]] festigte ebenfalls diese Beziehung, da [[Takigakure]] ihrem neuen Freunden [[Kirigakure]] und somit auch [[Kumogakure]] bei der Beseitigung der Schäden half.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Nach der Eroberung einer [[Söldner]]festung seitens [[Kirigakure]], wurde diese zum gemeinsamen Besitz der drei Dörfer erklärt und die Bündnisfestung erschaffen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die letzte Festigung des Bündnisses wurde durch die Katastrophenhilfe während Unwetters erzielt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Beginn der [[Wichtige_Personen_in_Taki#Shinishi_Kudo|Kudo]]-Dynastie - 89 Jahre nach Ende des Bluterbenkrieges===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem, Nobu Guskihen, der Bruder [[Wichtige_Personen_in_Taki#Ehemalige_Dorfoberhäupter|Muneyaki Gushikens]], diesen auf dem Weg zu einer wohl wichtigen Besprechung abfangen und entführen konnte, trat die Spezialeinheit Takigakures in Aktion, unter anderem auch [[Wichtige_Personen_in_Taki#Shinishi_Kudo|Shinishi Kudo]].&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Wichtige_Personen_in_Taki#Shinishi_Kudo|Shinishi Kudo]] gelang es als einziger, den [[Wichtige_Personen_in_Taki#Ehemalige_Dorfoberhäupter|gelben Drachen]] und seinen Bruder in einer Höhle zu finden und zu erreichen. Ihm gelang es Nobu Gushiken, das höchst gefährliche, ehemalige Mitglied der [[Einheiten_Takigakures#Tsuisekisha_.28J.C3.A4ger.29|Tsuisekisha-Einheit]], den Bruder von Gushiken, zu erledigen. &lt;br /&gt;
Gerüchten zufolge soll Nobu jedoch Sicherheitsvorkehrungen geplant haben, welche besagte Höhle nach seinem Tod zum Einsturz brachte.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Offiziellen Aussagen zufolge, gelang es Kudo, das [[Dorfoberhaupt]] aus der misslichen Lage der einstürzenden Höhle zu befreien, schaffte es jedoch selbst nicht mehr heraus. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Wichtige_Personen_in_Taki#Shinishi_Kudo|Shinishi Kudo]] galt eine Zeit lang als verstorben, ehe er wohlauf zurückkam und wenig wegen seiner heldenhaften Taten, der Rettung des alten Dorfoberhauptes sowie dem Ausschalten des Verräters selbst zum [[Dorfoberhaupt]] ernannt wurde, da [[Wichtige_Personen_in_Taki#Ehemalige_Dorfoberhäupter|Muneyaki Gushiken]] von diesem Amt zurücktrat.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der junge [[Gesellschaft_in_Taki#Kudo|Kudo]] brachte gleich frischen Wind in des recht traditionelle Takigakure, durch die Umbenennung des Dorfoberhaupt-Titels vom gelben zum goldenen Drachen, sowie dem Bau eines neuen [[Aufbau_von_Taki#Ninjasitz.2Fgoldene_Drachenstatue|Ninjasitzes]], der eben jenes Wesen repräsentieren sollte.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Jedoch hatte [[Wichtige_Personen_in_Taki#Shinishi_Kudo|Shinishi Kudo]] mit seiner Ernennung gleichzeitig etwas geerbt was den jungen Shinobi auf die Probe stellen sollte, der [[Taki_no_Kuni#Jashin_Sekte|Jashin-Kult]] der zuvor in Takigakure schon Unheil angerichtet hatte war stärker geworden und schaffte es [[Takigakure]] als Dorf einige Seitenhiebe zu verpassen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Bald darauf sollte ein Krieg in [[Taki no Kuni]] ausbrechen in dem die beiden Seiten ihre Kräfte maßen und [[Wichtige_Personen_in_Taki#Shinishi_Kudo|der goldene Drache]] seine Stärke und Führungsqualitäten beweisen musste.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Das Lied des gelben Drachen=&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwischen den Reihen voller Bücher und Schriftrollen in der Bibliothek [[Takigakure]]s, die oft von großen Personen der Vergangenheit, wichtigen Ereignissen oder Techniken sowie Lehre handeln, findet der Suchende bis weilen ein kleineres unscheinbares Buch.&lt;br /&gt;
Nur selten wurde das Buch in den letzten Jahren aus der Umarmung seiner größeren Brüder und Schwestern gerissen, um seinen Inhalt dem Suchenden zu offenbaren. Es war in Vergessenheit geraten und gelegentlich, wenn es aus dem langen Schlaf eines von Staub bedeckten Buches für einen Moment, welcher für ein Buch alles zwischen einer Sekunde und einem Jahrhundert sein kann, aufwachte, erinnerte es sich sehnsüchtig daran wie es gewesen war, als noch kleine Kinderfinger es jeden Tag hervorgeholt und die dazugehörigen hohen Stimmen erfreut und laut aus ihm hervor gelesen hatten.&lt;br /&gt;
Es war abgenutzt ja, aber das stimmte das Buch nicht traurig sondern machte es eher stolz. Die güldene Farbe, mit der sein Schaffer einst den Umschlag beschrieben hatte, hatte ihm eh nie wirklich gefallen und der Zustand sprach in seinen Augen für all die Liebe und Anerkennung, die ihm einst zugekommen war. Und schließlich hatte die Geschichte, mit deren Schutz und Überlieferung es beauftragt worden war, alles Recht auf derartige Zuwendung.&lt;br /&gt;
Ja das Buch war stolz auf sich selber und wusste, dass es nur lange genug warten müsste, bis es aus seinem Schlaf aufgeweckt werden und seine Geschichte erneut offenbaren würde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Irgendwann kam dieser Tag und an diesem Tag fand die Sage des [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|gelben Drachens]] und der Götter wieder Einzug in die Köpfe der Menschen. Wie so oft bei Sagen weiß niemand zu sagen, wie viel wahr und wie viel hinzugedichtet worden war. Aber dies, so wusste das Buch, war nicht die Aufgabe einer Sage.&lt;br /&gt;
Eine Sage muss die Herzen der Menschen erfreuen, sie mit Hoffnung erfüllen und zum Träumen anregen. Eine Sage lässt bisweilen alte Männer genauso wie kleine Kinder mit verträumten Blicken die Welt um sich herum betrachten und sich vorstellen, wie es wohl damals an diesem Ort ausgesehen haben könnte. Eine Sage schließlich steht für eine Lektion und Beispiel, Lehre und Wissen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und so erzählt das Buch die Geschichte:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Prolog===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vor langer Zeit, als die Menschheit noch jung war und mit den großen Augen eines kleinen Kindes die Welt um sich herum betrachtete, herrschte die Natur über das Leben eines jeden Lebewesens mit einer Hand, die zugleich sanft wie ein kühler Windstoß im drückenden Sommer als auch hart wie der Kern eines großen Gebirges war.&lt;br /&gt;
Der Mensch, genauso wie alle anderen Lebewesen ob Tier, Pflanze oder Stein kämpfte jeden Tag um sein Überleben. Aber nicht Angst oder Ohnmacht vor den Strapazen bestimmten sein Leben, sondern Freude und Glück über die einfachsten Dinge. Er war glücklich, wenn er mit vollem Magen einen warmen und sicheren Schlafplatz gefunden hatte.&lt;br /&gt;
So herrschte die Natur und die Tiere, die teilweise älter als die Menschen waren, wuchsen zu prächtigen Gestalten heran. Hört man heute von Erzählungen aus jener Zeit, so wirken die Geschichten von dem riesigen Wald, der den Großteil des Kontinents bedeckte und von ebenso riesigen Tiergottheiten bevölkert war, wie die Märchen eines alten wirren Greises.&lt;br /&gt;
Aber der Menschheit Kindeswiege war dies Umfeld beschützt vom großen Schatten des Waldgottes. Irgendwann jedoch fängt jedes Kind an sein Umfeld zu verändern und in einer Zeit, in der sich das Schicksal dieses Gleichgewichtes entscheiden sollte erhob sich der [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|gelbe Drache]] über die Träume von Natur und Mensch hinweg in die Lüfte der Zukunft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===1. Kapitel===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Langsam und träge floss der kleine Bach an diesem Tag die Hänge des Hügels herab, plätscherte nur missmutig über die großen Steine nahe seiner Quelle, drückte nur halbherzig die Kiesel vor sich her, die sich in seinen Weg stellen wollten, und wollte gar nicht so recht seinen Weg gen Tal beschreiben.&lt;br /&gt;
Hätte man den Bach an einem anderen Tag gesehen und hätte man Aug und Ohr, so wie es die Menschen früher für die Natur gehabt hatten, so hätte die Freude und die Glückseligkeit des Baches einem das Herz erwärmt. Es war kein großer Bach, es war kein Bach, dessen Wasser sich in den Strom eines gewaltigen Flusses oder die Gefilde eines riesigen Sees mischte. Es war ein einfacher Bach, der auf der großen Landkarte nicht einmal seine Existenz belegt finden würde.&lt;br /&gt;
Aber für die Menschen des kleinen Dorfes am Fuße des Hügels war er die Quelle ihres Lebens und somit das Wichtigste in der Welt und für ihn waren diese Menschen das Wichtigste in der Welt.&lt;br /&gt;
Wer brauchte schon riesige Mengen Wassers, wenn er sich an dem Lachen der Kinder erfreuen konnte, die in ihm spielten und sein Wasser benutzten, um sich gegenseitig zu bespritzen?&lt;br /&gt;
Ja es waren vor allem die Kinder, auf die sich der Bach jeden Morgen freute, wenn er sich aus dem moosig-grünen Bett seiner Träume erhob. Er kannte sie alle, er erkannte sie schon am Klang ihres Lachens und hatte einem jeden der Dorfbewohner erfreut beim Wachsen zugesehen.&lt;br /&gt;
Nichts aber stimmte ihn so traurig, wie das bittere Weinen und Schluchzen eines Kindes, das in seinem jungen Leben bereits großes Leid erfahren musste. Und ausgerechnet das herzerweichendste Weinen und die qualvollsten Tränen hatte er am gestrigen Tage wahrnehmen müssen.&lt;br /&gt;
Das Mädchen mit den grellblonden Haaren namens [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] hatte bereits in ihrer frühesten Kindheit beide Eltern verloren und lebte alleine mit ihrer großen Schwester Kigiku in dem kleinen Dorf. Nie hatte der Bach [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] weinen hören ob des Verlustes der Eltern oder der schweren Zeit, die dieser den beiden Mädchen einbrachte. Es war immer glücklich mit seinem Leben gewesen, hatte sich nie beschwert und war der großen Schwester stets zur Hand gegangen. Und ausgerechnet dieses Mädchen, das dem Bach immer ein Quell der Freude gewesen war, weinte nun ob der schweren Krankheit des Einzigem, dem es sich immer sicher gewesen war: Seiner Schwester.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was konnte der Bach tun? Die Menschen hatten in den Jahrhunderten seit ihrer frühesten Kindheit gelernt in der Natur zu überleben und dabei bereits einiges über die Kunst mit den Geschenken der Natur Krankheit und Wunde zu bekämpfen gelernt. Aber nicht einmal dieses Wissen schien das Leid Kigikus mildern zu können. Trübseelig floss er weiter vor sich hin und grübelte nach, was er tun könnte. Auch dachte er dabei daran, dass die Menschheit längst ihr Kindesbett verlassen und begonnen hatte, die harte Seite der Natur, die ihr Leben bedrohte, zu bekämpfen.&lt;br /&gt;
Früher, er konnte sich fast nicht mehr daran erinnern, hatte sich nur selten die Sonne in seinen Wassern gespiegelt, da der Schatten großer Bäume stets sein Gefilde bedeckte. Irgendwann aber hatten die Menschen damit begonnen die Bäume zu fällen und sich Platz zum Leben, für ihr Vieh und für ihre Felder zu schaffen. Der große Wald war immer weiter geschrumpft und schon lange hörte der Bach die Stimmen der Bäume nur noch aus sehr weiter Entfernung im Säuseln des Windes.&lt;br /&gt;
Als er nun so lauschte, um die Stimmen der Bäume zu hören, vernahm er die Stimme eines Menschen. Dieser Mann, denn seine tiefe und rauchige Stimme verriet sein Geschlecht, sang irgendwo in seiner Nähe von etwas, was der Bach völlig vergessen hatte: Von dem Waldgott.&lt;br /&gt;
Die Erinnerungen überschlugen sich und schnell beschloss der Bach aus seiner Trübseligkeit zu erwachen und den Sänger mit dem Plätschern seines Wassers an- und zu dem kleinen Dorf hinzulocken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===2. Kapitel===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stark schmerzten die Füße des Greises, dessen Stimme der Bach vernommen hatte, ob seiner langen Wanderung und ein jedes Wort, das er scheinbar vergnügt vor sich her sang, war einzig und allein dazu gedacht, um ihn von den Schmerzen abzulenken.&lt;br /&gt;
Er war weit gereist, hatte viele Flüsse überquert und sich an viele Bäume gelehnt, wenn sein alter Körper ein paar Momente der Ruhe benötigten. Weswegen er reiste, wusste er nicht mehr. Einzig und allein erinnerte er sich noch daran, dass er einst am Rande eines großen Waldes gelebt und von dessen Wildheit und Schönheit verzaubert worden war.&lt;br /&gt;
Angelockt vom Plätschern des Baches, dessen kühles Wasser Linderung für die schmerzenden Füße verhieß, wechselte der Greis die Richtung und traf schon bald auf den kleinen Bach und das in nicht allzu weiter Ferne stehende Dorf. Noch einmal nahm sich der Alte zusammen, trällerte um so lauter, als seine Füße besonders stark schmerzen und ihm anscheinend sagen wollten:“Wieso bleibst du nicht einfach hier sitzen und gönnst uns unsere Ruhe du alter Narr?“&lt;br /&gt;
Aber der „alte Narr“ war dickköpfig geworden und wollte nicht nur seine Füße ausruhen, sondern auch noch mit Menschen reden. Ein Vergnügen, das ihm seit Wochen verwehrt war.&lt;br /&gt;
So laut trällerte er vor sich hin, dass er das Schluchzen des kleinen Mädchens, das am Ufer des kleinen Baches mehr in sich zusammen gekauert war, als dass es saß, nicht mitbekam. Erst, als das Mädchen seine grünen Augen öffnete und auf den alten und komisch aussehenden Mann schaute, während es sich über die tränenverschmierten Wangen wischte, bemerkte dieser, dass er nicht alleine war.&lt;br /&gt;
„Was ist ein Waldgott?“ ertönte die hohe Stimme des Mädchens und der alte Mann blieb verdutzt stehen, um die fragenden großen Augen, die vor Weinen rot geworden waren, zu bewundern. Kurz entschlossen gewährte er seinen fast schon rebellierenden Füßen ihren Wunsch und ließ sich neben dem Mädchen leise seufzend nieder.&lt;br /&gt;
„Die gestaltgewordene Natur. Wille und Kraft dessen, was uns stets umgibt, und genauso wild und sanft wie eben jenes.“ Antwortete er ein wenig kryptischer, als er beabsichtigt hatte, während er die schmerzenden Füße aus den abgelaufenen Sandalen befreite.&lt;br /&gt;
„Und wie sieht er aus?“&lt;br /&gt;
„Er wechselt die Gestalt, so wie es auch die Natur ständig tut.“&lt;br /&gt;
„Ist er lieb?“&lt;br /&gt;
„Ja und nein. Wenn er stürmisch und verheerend ist, wenn er wütend und aufgebracht ist, so vernichtet er alles, was ihm in den Weg kommt. Ist er aber sanft und ruhig, so beschützt, heilt und umsorgt er das, was in seinen Augen, den Augen der Natur, würdig ist.“&lt;br /&gt;
Sofort weiteten sich die Augen des kleinen Mädchens, das das zerschlissene Hemd des Alten mit seinen kleinen Fingern ergriff und ihn voller Hoffnung und zugleich voller Angst vor einer möglichen Enttäuschung anschaute.&lt;br /&gt;
„Er heilt? Kann er alles heilen? Kann er auch eine richtig schlimme Krankheit heilen?“&lt;br /&gt;
Ein wenig verdutzt ob dieser Reaktion antwortete der Alte in dazu passender Stimmlage:&lt;br /&gt;
„Ehm Ja, kann er, aber dazu muss er…“ Doch weiter hörte das Mädchen nicht, es riss nur umso stärker an dem Hemd und schrie förmlich:&lt;br /&gt;
„Wo finde ich ihn? Erzähl mir bitte alles!“&lt;br /&gt;
Und nach einer Reaktion, die sehr derer glich, die er nur wenige Momente zuvor gezeigt hatte, und einem dazu passenden Seufzen, holte der Greis tief Luft und fing an zu erzählen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Weit weg im Nordosten steht er noch, der große Wald, der einst fast den ganzen Kontinent bedeckte. Im Gegensatz zu den kleinen Wäldern, die du kennst, ist dieser Wald noch erfüllt von dem Willen und der Kraft der Natur. Tief in seinem Inneren lebt der Waldgott in dem wunderbaren Hain, der schon seit Äonen nicht mehr von Menschen betreten worden ist, und umgeben von den Vorfahren der Tiere: riesige und weise Tiergötter.&lt;br /&gt;
Einst, so wurde mir als kleines Kind in meinem Heimatdorf erzählt, dass am Randes des großen Waldes steht, sahen die Tiergötter und der Waldgott mit wohlwollendem Blick auf die Menschen herab, die so schwach und zerbrechlich wirkten. Sie standen uns bei, wenn etwas unsere Existenz bedrohte, und halfen uns gelegentlich mit Rat und Tat in der Natur zu überleben, die sie schon so viel länger bevölkern und so viel besser verstehen als wir.&lt;br /&gt;
Aus dieser Zeit kommen auch die Geschichten der Heilkunst des Waldgottes und der weisen Ratschläge der Tiergötter, die zusammen mit ihren damals noch ähnlich riesigen Brüdern und Schwestern unseren Kontinent bereisten und bevölkerten.&lt;br /&gt;
Aber…“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch weiter kam der Mann nicht, denn das Mädchen war bereits aufgesprungen und rannte fort in Richtung der Häuser. Später erfuhr er, was es mit dem Mädchen auf sich hatte, und schollt sich selber ob dem, was er so unvorsichtig [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] erzählt hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===3. Kapitel===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Voller Schrecken beobachtete der kleine Bach, was geschah. In seinem Bestreben das kleine Mädchen zu trösten und sich wieder an ihrem Lachen und den strahlenden Augen zu erfreuen, hatte er vergessen, dass Menschen keine Tiere waren. Sie waren es nicht gewohnt auf sich alleine gestellt zu überleben und am aller wenigsten kleine Kinder, von den Gefahren einer solchen Reise und denen des großen Waldes ganz zu schweigen.&lt;br /&gt;
Aber was konnte er tun? Was konnte er tun?...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ohne lange nachzudenken hatte sich [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] ihre festeren Schuhe samt ein paar reisetauglichen Kleidern und Proviant – was sie eben rumliegen sah – geschnappt, hatte ihre Schwester umarmt und war mit den Worten „Der Waldgott wird dich heilen, warte es nur ab!“ aus der kleinen Hütte, die die zwei Mädchen bewohnten, verschwunden.&lt;br /&gt;
Kigiku hatte sichtlich verwirrt drein geschaut, aber hatte ob ihrer Krankheit und der Schwäche, die ihren Körper befallen hatte, nichts tun können, außer der kleinen Schwester flehentlich hinterher zu schauen. So verzweifelt, wie die große Schwester in dieser Stunde war, als[[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] Hals über Kopf das kleine Dorf verließ, so zuversichtlich war die kleine Schwester, die endlich etwas gefunden hatte, was sie tun konnte um Kigiku helfen zu können. Sie dachte gar nicht daran, dass die Reise gefährlich werden könnte, oder dass sie ihr eigenes Leben schonen müsste. Einzig und allein das Leben der Person, die für sie die Welt darstellte, war ihr wichtig und kreiste beständig in ihrer Gedankenwelt umher.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So reiste das kleine Mädchen mit dem blonden Haar und den großen grünen Augen los gen Nordosten. Zum Glück hatte sie gelernt die Himmelsrichtungen zu erkennen und zu finden und verlief sich nie. So selbstsicher ging sie ihre Reise an, dass sie vergnügt summend schon bald das kleine Tal und die Gefilde des kleinen Baches verließ.&lt;br /&gt;
Die ersten Tage ihres kleinen Abenteuers flogen nur so vorüber. Sie hatte genügend Wasser dabei und konnte ihre Proviante mit den Beeren und Früchten, die sie dank des herrschenden Sommers leicht fand, stets wieder auffüllen. Einzig und allein des Nachts, wenn es dunkel und gelegentlich sogar etwas kühler wurde, wurde es ihr etwas bang um das kleine Herz. Aber wie stets summte sie dann eine kleine Melodie vor sich her, mit der sie die große Stille um sich herum vertrieb und sich selber in den Schlaf wiegte.&lt;br /&gt;
Die Weisen sagen, dass ein entschlossenes Herz keine Furcht kenne. Nur ein zauderndes und fragendes Herz öffne Tür und Tor für Zweifel und Furcht. Wenn man diesen Worten Glauben schenken darf, so verwundert es nicht, dass [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] nie daran dachte umzukehren oder auch nur aus Angst oder Furcht eine Träne vergoss. Sie war überzeugt davon das Richtige zu tun und setzte mit derselben Überzeugung Fuß vor Fuß, ging Schritt um Schritt immer weiter gen Nordosten.&lt;br /&gt;
Schon bald wurde die Natur, die wenn auch in schwächerer Art und Weise, auch an diesem Ort zu finden war, auf das summende und singende kleine Mädchen aufmerksam und immer öfter geschah es von nun an, dass ein kleiner Sperling sich zu [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] gesellte, wenn diese tagsüber oder nachts vor sich hin sang, um diese mit seinem hohen Zwitschern zu begleiten.&lt;br /&gt;
Immer, wenn sie den kleinen [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]] sah, der ihr schon bald ein lieber Wegbegleiter wurde, hellte sich die Miene des kleinen Mädchens auf und ihre Schritte wurden bestimmter und stärker. Dem Beispiel des [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]]s folgend, fing sie schon bald an feste Rhythmen in ihren Tagesablauf zu bringen:&lt;br /&gt;
Sie stand mit der Sonne auf, aß etwas, ging dann den Tag über unterbrochen von einer Mittagspause bis sie am Nachmittag begann nach einer Schlafmöglichkeit zu suchen und daraufhin nach etwas Essbarem und Trinkbarem, wenn sie nicht schon genug während des Tages gefunden hatte. Ihrer guten Orientierung wegen verlief sie sich dabei so gut wie nie und wenn, dann brachte sie das Zwitschern des kleinen [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]] schon bald wieder auf den richtigen Weg. Auch brauchte sie nur auf das Verhalten des[[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]]s zu achten, um Wetterumbrüche oder Gefahren vorherzusehen.&lt;br /&gt;
So verging die Zeit und die Natur kehrte immer weiter in das kleine Mädchen ein genauso wie das kleine Mädchen immer weiter in die Natur einkehrte. Und dann kam der Herbst&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===4. Kapitel===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als die ersten Blätter an den Bäumen begannen gelb und rot zu werden, wusste [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]], dass der Sommer den Kampf gegen den Winter langsam verlor. Noch kämpfte er wacker und hielt die kalten Winde aus dem Norden samt der dunklen Wolken, die sie mitbrachten, zurück. Aber mit jedem Tag und jeder Nacht kamen sie näher, ohne dass der Sommer etwas dagegen würde tun können.&lt;br /&gt;
Sie musste sich beeilen, so viel verstand selbst ein kleines Mädchen, denn in den Stürmen und der Kälte des Winters würde sie nicht überleben können ohne die Hilfe und den Beistand Ihresgleichen.&lt;br /&gt;
Wäre der kleine [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]] nicht gewesen, der sie über immer längere Strecken des Tages begleitete und es sich immer öfter auf ihrer Schulter bequem machte, so hätten vielleicht der Zweifel und die Furcht Einzug in ihrem Herzen gehalten. So aber ertönten die Stimmen der Zwei, wann immer der Winter an ihren Herzen zu nagen begann, und vertrieben diesen.&lt;br /&gt;
Manchmal allerdings kam es auch vor, dass der kleine [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]] schrecklich lange weg blieb und [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] begann sich Sorgen zu machen. Sorgen um den kleinen [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]], um ihre Schwester und um den Wahrheitsgehalt der Geschichte des alten Mannes. Als der kleine [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]] eines Morgens nicht neben ihr zu finden war, erhob sie sich und ging ohne zu zaudern in den kleinen Hain hinein, der sich vor ihr erstreckte. Sie begann das Lied zu singen, das sie seit Beginn ihrer Reise immer sang, und schon bald hörte sie aus einiger Entfernung die Antwort des [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]]s.&lt;br /&gt;
Ihr Herz schlug immer schneller voller Freude und auch voller Angst ob dem, was dem [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]] passiert sein könnte. Sie rannte immer schneller, stets der Stimme des [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]]s folgend und blieb plötzlich stehen.&lt;br /&gt;
Eine kleine [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] mit ungewöhnlich eisblauen Augen stand am Fuße eines großen Baumes, auf dessen niedrigem Ast [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] sofort ein paar der Federn des kleinen [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]]s sehen konnte. Ihre Augen weiteten sich und füllten sich schon bald mit Tränen, während die Katze sich von dem ersten Schrecken ob der plötzlichen Begegnung erholte und begann um das kleine Mädchen, das mehr und mehr in Tränen ausbrach, zu kreisen.&lt;br /&gt;
[[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] verstand schnell, dass der Sommer ihr bisher nur die schönen Seiten der Natur gezeigt hatte und sie den kleinen [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]] wohl nicht mehr wieder sehen würde. Es war in ihren Augen klar, dass der [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]] den Klauen der [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] erlegen war, da er sonst längst zu ihr zurück geflogen sein würde.&lt;br /&gt;
Immer stärker wurde der Regen aus Tränen, der sich vom Gesicht des kleinen Mädchens gen Boden bewegte, bis ein empörtes Miauen das Mädchen aus seinen Gedanken rüttelte. Die [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] hatte sich vor [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] hingesetzt und schaute sie aus zugleich neugierigen und vorwurfsvollen Augen an, so dass das Mädchen nicht anders konnte als sich herabzubeugen und vorsichtig das Fell des Tieres zu streicheln.&lt;br /&gt;
Sie machte dem Tier keine Vorwürfe, da es nur um sein eigenes Überleben kämpfte, auch wenn es sie dennoch sehr traurig machte. Anstatt aber vor der Hand des Mädchens zu fliehen, ließ sich die [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] mit einem immer lauter werdenden Schnurren streicheln und verließ auch nicht die Seite des Mädchens, als dieses langsam damit beginnen musste zurück zu ihren wenigen Habseligkeiten zu gehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So nahm schon bald die kleine [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] den Platz des [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]]s ein und begleitete [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] auf ihrer Reise. Und so wie der [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]] mit seinem Verhalten dem Mädchen vieles über das Überleben in der Natur beibrachte, so tat dies auch die [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]]. Allerdings oblag es der [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] genauso wie bei ihrem ersten Treffen dem Mädchen die düstere Seite der Natur zu zeigen.&lt;br /&gt;
Hatten im Sommer noch Früchte und Beeren überall auf ihrem Weg nur darauf gewartet von ihr gepflückt zu werden, so verschwanden diese immer mehr je weiter der Herbst Einzug hielt. Und schon bald musste [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] lernen, dass sie wie die [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] Leben nehmen musste, um selber zu überleben.&lt;br /&gt;
Es dauerte schier eine Ewigkeit, bis es ihr mittels einer Falle zum ersten Mal gelang ein kleines Tier zu fangen, ein Feuer zu machen und es dann übers Herz zu bringen das Tier zu töten und sogar zu verspeisen. Sie weinte bitterlich ob des Lebens, das sie beendet hatte und flehte vielmals um Verzeihung, bevor sie sich traute zu essen.&lt;br /&gt;
Durch Wiederholung aber wird jeder zum Meister und schon bald hatte sich das kleine Mädchen an die neuen Vorgänge gewöhnt, auch wenn sie noch immer für das Schicksal der Seele eines jeden Tieres, das sie tötete, zum ihr unbekannten Waldgott betete.&lt;br /&gt;
Schon bald fiel ihr das Fehlen des freudigen Zwitscherns kaum noch auf und die Harte Seite der Natur zog immer mehr in sie ein, auch wenn diese gemischt von warmen Momenten war, wie das abendliche Einschlafen mit der [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] in den Armen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===5. Kapitel===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Immer schwächer wurde der Sommer und der Herbst, der wie sein Freund Frühling sich oft wie das Seil fühlte, an dem Sommer und Herbst zogen, wurde immer dunkler und kälter. Die Stürme, die die Höhepunkte im Tauziehen zwischen Sommer und Winter für jeden sichtbar und hörbar machten, hatten schon seit einiger Zeit immer weiter an Stärke nachgelassen so wie es auch der Sommer getan hatte.&lt;br /&gt;
Immer weniger Zeit blieb dem kleinen Mädchen, das sich immer öfter morgens von Raureif befreien musste. Gelegentlich fielen früh morgens kleine weiße Flocken vom Himmel herab, setzten sich auf ihr blondes Haar und bildeten einen Schleier aus winzig kleinen Kristallen. Immer öfter froren ihr die Füße oder die Hände, manchmal kroch die Kälte sogar langsam die Beine hoch und hätte sie nicht die [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] gehabt, die sie des nachts wärmte, so wäre sie sicher oft schlotternd vor Kälte erwacht.&lt;br /&gt;
Sie hatte kaum noch Zeit, das wusste sie. Aber unbeirrt setzte sie Tag für Tag einen Fuß vor den anderen. Sie konnte nicht scheitern, sie durfte nicht! Was war schon so ein wenig Schnee im Vergleich zu dem, was ihre Schwester erleiden musste?&lt;br /&gt;
Und dann eines Tages, als die glänzende Himmelsscheibe bereits im Sinken inbegriffen war, sah sie Rauchschwaden hinter einem kleinen Weiler aufsteigen. Sie beschleunigte ihre Schritte und angespornt durch das Wettlaufen, das sich nun ergab, sprintete auch die [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] immer schneller, bis sie das Mädchen überholte und wenig später aus deren Sichtfeld verschwand.&lt;br /&gt;
Wie lange sie schon so rannte, wusste [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] nicht. Einzig und allein die stetig abnehmende Entfernung zu den Rauchschwaden und nicht die fast schon untergegangene Sonne war Mittelpunkt aller Gedanken des kleinen Mädchens. Je näher sie aber kam, desto mehr drangen schreckliche Geräusche an ihr Ohr, die sie an die unglaublich lauten Stürme im Herbst erinnerten. Oft hatte sie sich mitten in der Nacht, wenn es besonders stark stürmte, wie ein Kokon in ihre Decke eingerollt und sich vorgestellt, dass außerhalb des schützenden Mantels riesige Tiere, wie die aus der Geschichte des Greises, umher liefen und sich gegenseitig anschrien, was diesen Schrecklichen Krach erzeugte.&lt;br /&gt;
Hätte sie gewusst, was sie erwartete, so hätte sie in jenen Nächten wohl kein einziges Auge zu bekommen. Als sie sich immer weiter ihren Weg zwischen den mit einer hauchdünnen Schicht silbrigen Schnees bedeckten Bäumen des kleinen Weilers bahnte, schälten sich immer mehr die Umrisse kleinerer und größerer Häuser aus dem zwielichtigen Schatten der Bäume. Das Herz des Mädchen schlug ob der Vorfreude vielleicht endlich ihr Ziel erreicht zu haben immer schneller, bis es plötzlich zwei Schläge aussetzte während auch die kleinen Beine sich nicht mehr fortbewegen wollten.&lt;br /&gt;
Ein gewaltiges Brüllen, wie es dem stärksten Orkan alle Ehre bereitet hätte, erhob sich, als ein gewaltiger schwarzer Schatten sich auf die Reihe der Häuser zu bewegte. Nicht heimelige Kamine, nicht freundlich strahlende Herdfeuer hatten die Rauchschwaden erzeugt, die [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] angelockt hatten, sondern in Flammen stehende Barrikaden, die die Dorfbewohner scheinbar als Schutz errichtet hatten. Aber selbst diese hatten sie nicht vor dem bewahren können, was auf sie zurollte.&lt;br /&gt;
Verzweifeltes Rufen drang an [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]]s Ohren, als das Brüllen für einen Moment aussetzte. Langsam bewegte sie sich wieder, überzeugte ihre Füße mühsam zu jedem einzelnen Schritt und näherte sich so furchtbar langsam dem Chaos, das immer mehr von sich enthüllte.&lt;br /&gt;
Der gewaltige Schatten war stehen geblieben, bäumte sich in regelmäßigen Abständen auf und brüllte jedes Mal so laut, dass die nahestehenden Bäume wackelten. Vor ihm schälten sich nun auch kleinere Schatten mit langen Stäben aus dem flackernden Zwielicht der Flammen. Je näher das kleine Mädchen kam, desto mehr erkannte sie, dass es sich um Dorfbewohner zu handeln schien, die mit langen Speeren und allerlei zweckentfremdeten Ackergerät den riesigen Schatten, der längst durch die Barrikade gebrochen war, aufzuhalten versuchten.&lt;br /&gt;
Dann hörte sie plötzlich etwas, was nicht so recht in das Chaos passen wollte. Ein hohes Schreien drang an ihre Ohren, das nicht allzu weit entfernt seinen Ursprung haben konnte. In einem solchen Chaos hätte man erwartet, dass es ein furchterfülltes Schreien einer Frau ob der großen Gefahr sein müsste. Aber ein kleines Kind, jünger als die bisher unbemerkte Beobachterin, wankte kaum in der Lage richtig zu laufen mit seinen kurzen Beinen und immer wieder sich an den Häuserwänden abstützend auf den Kampf hinter der durchbrochenen Barrikade zu.&lt;br /&gt;
Doch auch der Schatten hatte das Geräusch bemerkt. [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] blieb abermals für einen Moment vor Schreck das Herz stehen, als sich das riesige Ungetüm dem wankenden Kind zu wandte. Aber diesmal setzten ihre Beine nicht aus, sondern beschleunigten Ihre Schritte. Unweigerlich dachte [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] daran, dass sie nicht schnell genug gewesen war um ihren kleinen [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]] hatte beschützen zu können und weigerte sich so etwas noch einmal zuzulassen.&lt;br /&gt;
Ihre Beine flogen förmlich über die leicht angefrorene Erde, näherten sich immer weiter dem Kleinkind und dem riesigen Schatten, der laut brüllend ebenfalls auf dieses aus der entgegen gesetzten Richtung zusteuerte. Ein verzweifelter Ruf aus der Kehle eines Mannes drang an die Ohren des Mädchens, aber kein einziger ihrer Gedanken war dazu in der Lage sich um dieses zu kümmern.&lt;br /&gt;
Mit Müh und Not erreichte sie das wankende Kind, das in dem Moment, in dem [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] hinter ihm zu Halt kam, endgültig der Schwerkraft Rechenschaft leistete und in die Arme des blonden Mädchens fiel. Doch auch der riesige Schatten hatte die Quelle des hohen Geräusches erreicht. Als eine besonders vorwitzige Flamme ihre Stimme erhob und den Schauplatz für einen Moment zur Gänze ausleuchtete, legte [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] unweigerlich die Arme fester um das Kleinkind in ihren Armen. Vor ihr erhob sich der Kopf einer gewaltigen schwarzen [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Schildkröte]], deren Augen zornig und mordlüstern das ungleiche Gespann anfunkelten.&lt;br /&gt;
Würde sie das Kind loslassen und sich vorsichtig entfernen, während das Ungetüm mit seiner Beute beschäftigt war, so würde sie vielleicht… Doch [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] schüttelte entschlossen das blonde Haupt und drückte das Kind nur stärker an sich. Der Blick ihrer Augen wurde gefährlicher, während sich diese leicht verengten. Sie würde nicht zulassen, dass erneut ein kleines Wesen, das auf ihre Hilfe angewiesen war, starb, weil sie zu zögerlich und zu schwach war. Ähnlich einer Bärenmutter, die ihr Junges vor hoffnungslos überlegenen Jägern nicht im Stich ließ, sondern die Jäger auch noch laut anbrüllte, war der Blick des jungen Mädchens. Das Brüllen aus diesem wurde immer spürbarer, so dass selbst die [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Schildkröte]] für einen Moment inne Hielt. Immer deutlicher wurde es, man war fast der Meinung, dass man es hören … und plötzlich erschallte ein gewaltiger und tiefer Schrei, als sich ein großer Schatten zwischen [[Wichtige_Personen_in_Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] und die [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Schildkröte]] schob.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===6. Kapitel===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unweigerlich hatte [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] ihre Augen geschlossen, als der zweite Schatten so nah vor ihr erschienen war, und rechnete jeden Moment damit die Flügelschläge des Todesboten zu hören.&lt;br /&gt;
Aber diese erschallten nicht, stattdessen entwickelte sich ein Sturm aus Schrei und Gebrüll der zwei riesigen Wesen direkt vor ihr. Je mehr sie aber ihre eigene Angst und ihr wild pochendes Herz beruhigte, desto mehr war sie in der Lage die tiefen Stimmen zu vernehmen:&lt;br /&gt;
„Geh mir aus dem Weg [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Bai Hu]]!“ donnerte die etwas entferntere Stimme zornerfüllt.&lt;br /&gt;
„Nein! Diese beschütze ich und du wirst sie nicht bekommen!“ erwiderte die nähere Stimme etwas leiser, aber mit einem gefährlichen Unterton.&lt;br /&gt;
„Die Menschen verdienen den Tod!“&lt;br /&gt;
„Nichts verdient den Tod. Oder hast du Xinglu’s Worte in deinem Zorn vergessen?“&lt;br /&gt;
„Du wagst es seine Worte in den Mund zu nehmen, nachdem ihr ihn verlassen habt?“ brüllte die fernere Stimme plötzlich noch lauter.&lt;br /&gt;
„Wir haben ihn verlassen nicht wegen dem, was er einst sagte, sondern wegen dem, was er nicht mehr sagt! Würde er zu dem zurückfinden, was wir immer verehrt haben, so würden wir sofort zurückkehren.“&lt;br /&gt;
Es wurde still für einen Moment. Fast ohnmächtig vor den riesigen Geschöpfen, deren Nähe sie deutlich spüren konnte, hatte [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] ihre Augen die ganze Zeit über fest zugekniffen und auch das Kleinkind in ihren Armen hatte sich nicht gerührt. Als es nun etwas ruhiger wurde, öffnete [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] vorsichtig ihre Augen und bestaunte das weiße mit schwarzen Streifen getigerte Fell einer riesigen [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]], die sich scheinbar schützend vor sie gestellt hatte. Doch Zeit für Worte blieb ihr nicht, denn schon bald ertönte die Stimme der [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Schildkröte]] erneut, wenn auch nicht mehr ganz so sehr vor Wut bebend.&lt;br /&gt;
„Ich werde mich zurückziehen und bei Xinglu auf dich warten. Wie es stets Tradition war, wirst du ihm das Wesen vorstellen müssen, dass du vor seinem Willen beschützt hast.“&lt;br /&gt;
Ein Rauschen ertönte, während sich die [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Schildkröte]] umdrehte.&lt;br /&gt;
„In einer Woche, zum Vollmond, falls du es nicht vergessen hast.“ Brummte sie.&lt;br /&gt;
„Ich habe es nie vergessen [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Xuan Wu]], nie...“&lt;br /&gt;
Und dann verschwand die gewaltige [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Schildkröte]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erst, als sich der Schatten des Tieres mit dem Schatten des großen Wald, der in einiger Entfernung zum Dorf zu sehen war, vereinigt hatte, ging ein spürbares Aufatmen durch die Dorfbewohner. Sie schienen sich nicht an der Gegenwart des zweiten Tieres zu stören, als sie an diesem vorbei auf [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] zu rannten. Das kleine Kind in ihren Armen begehrte plötzlich auf, als ein großer Mann mit einer eindrucksvollen Narbe über der Wange und schwarzem Haar vor [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] auftauchte und im nächsten Moment hob eben dieser das Kleinkind aus ihren Armen empor und drückte es an sich.&lt;br /&gt;
„Hast du Angst um deinen Papa gehabt?“murmelte der Mann, der voller Freude dem Kind die Nase stupste.&lt;br /&gt;
„[[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]]… wir müssen reden.“ Ertönte die tiefe Stimme nun einfühlsam und beruhigend aber mit einem kleinen Anflug von Sorge und lenkte [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] von dem rührenden Bild vor sich ab. Als sie ihre Augen dem großen Wesen zu wandte und sich die Blicke begegneten, atmete sie erschrocken ein.&lt;br /&gt;
„Bist du… das kleine Kätzchen?“&lt;br /&gt;
Und der Blick der eisblauen Augen des weißen [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]]s sagte mehr als Worte könnten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===7. Kapitel===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Was hat das alles zu bedeuten?“ Schrie [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] schon fast dem großen [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] entgegen.&lt;br /&gt;
Die Sonne schickte gerade ihre ersten Strahlen durch die kahlen Äste der Bäume und zeigte dem Mädchen, wie viel Zeit seit dem Verschwinden der [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Schildkröte]] vergangen war.&lt;br /&gt;
Die letzten Stunden hatte sie damit zugebracht sich der Versuche der Dorfbewohner sie wie eine Heldin zu feiern zu erwehren und immer wieder den Armen, die sie umschlingen wollten, zu entfliehen. Als die Menschen endlich eingesehen hatten, dass sie an derlei Feiern nicht interessiert war und ihr die Nähe zu so vielen Lebewesen sogar unangenehm war, hatten sie ihr endlich etwas Platz gelassen, ihr etwas zu essen und einen Platz zum Schlafen gegeben. Während dieser Stunden war [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Bai Hu]], so hatte ihn die [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Schildkröte]] genannt, wie vom Erdboden verschlungen gewesen und erst am nächsten Morgen, als [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] sich aus Gewohnheit bei der ersten Morgenröte aus dem Bett erhob und an die frische Luft ging, saß er plötzlich neben dem Haus und schaute sie lange Zeit stumm aus seinen eisblauen Augen an, bevor er sich erhob und langsam gen Waldgrenze trottete. Schnell war sie ihm gefolgt und rief ihm nun schon zum zweiten Mal dieselbe Frage entgegen:&lt;br /&gt;
„Sag es mir! Was hat das alles zu bedeuten? Antworte endlich!“&lt;br /&gt;
„Zügle dein Temperament. Ich höre dich.“ Antwortete der große [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] mit ruhiger und gedämpfter Stimme.&lt;br /&gt;
Es dauerte ein paar Momente, bevor [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] sich etwas beruhigt hatte und deutlich leiser entgegnete: „Aber warum antwortest du mir dann nicht?“&lt;br /&gt;
„Alles besitzt einen richtigen Ort und eine richtige Zeit.“&lt;br /&gt;
„Und erst jetzt stimmt beides überein?“&lt;br /&gt;
„Richtig..“ Der [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] hielt in seinem Gang inne und schaute sich in dem winterlichen Wald einige Momente lang um, bevor er fortfuhr.“Und Vieles ist nicht für die Ohren aller bestimmt.“&lt;br /&gt;
„Also sollen die Dorfbewohner davon nichts hören?“&lt;br /&gt;
„Du hörst zu.“ Abermals folgte eine Pause, die der [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] nutzte um wieder eine Pfote vor die andere zu setzen. „Diese Menschen haben den Zorn Xinglu’s auf sich gezogen und [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Xuan Wu]], der einzige von uns der bei ihm geblieben ist, war hier um das Urteil zu vollstrecken.“&lt;br /&gt;
„Xinglu? [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Xuan Wu]]? Ich verstehe nicht… Ich verstehe gar nichts!“ Brummte [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] in sich hinein.&lt;br /&gt;
„Xinglu ist der Waldgott. Der, nach dem du gesucht hast.“&lt;br /&gt;
Ein Moment der Stille folgte, in dem sich [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]]‘s Augen weiteten und sie tief Luft holte für die folgenden Worte:&lt;br /&gt;
„Aber dann bin ich ja am Ziel Dann wird Kigiku endlich geheilt!“ Sie griff in den Schnee, warf diesen voller Freude empor und drehte sich in dem kleinen Schneegestöber entzückt um sich selber.&lt;br /&gt;
„Ja und nein.“ Erschallte die Stimme des [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]]s. Abrupt blieb [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] stehen und schaute diesen entgeistert an.&lt;br /&gt;
„Er hat die Macht zu heilen, aber ob er das tun wird ist fraglich.“ [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Bai Hu]] atmete tief ein und aus, was dank seiner Größe einen imposanten Luftstrom erzeugte, der [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]]‘s Haar umher wirbelte.&lt;br /&gt;
„Aber darum geht es gerade nicht. Du hast dich dem Willen Xinglu’s entgegen gestellt und seinen Zorn auf dich gezogen.“&lt;br /&gt;
„Aber ich habe doch nur ein kleines Kind beschützt!“ Schrie [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] ihm entgegen.&lt;br /&gt;
„Das weiß ich und das wirst du ihm erklären müssen, wenn du vor ihm stehst.“&lt;br /&gt;
Das Mädchen schluckte geräuschvoll und sah den [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] mit einer Spur Furcht in den Augen an.&lt;br /&gt;
„Und was ist, wenn er mich nicht versteht? Was ist…?“&lt;br /&gt;
„Xinglu hat sich verändert. Wo einst Mitgefühl und Wut sich die Waage hielten, herrscht nun zumeist das Dunkle.“&lt;br /&gt;
„Aber wieso?... Und wieso kennst du ihn so gut? Wieso bist du kein kleines Kätzchen mehr? Wieso hast du mir geholfen? Wieso hast du den kleinen [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]] getötet?“ Platzte es aus [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] hervor.&lt;br /&gt;
„… Zeit und Ort [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]]… Zeit und Ort.“ Und im nächsten Moment war der große weiße [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] mit ein paar gewaltigen Sätzen im Wald verschwunden und [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] drehte sich langsam gen des erwachenden Dorfes.&lt;br /&gt;
„Wenn nicht jetzt, wann dann?“ Murmelte sie und machte sich auf den Weg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===8. Kapitel===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als das blonde Mädchen sich langsam durch den winterlichen Wald dem Dorf und dessen wärmeverheißenden Rauchsäulen näherte, schälte sich immer mehr die Silhouette eines Mannes aus dem morgendlichen Zwielicht heraus. Leicht war dieser Schatten mit dem Stein zu verwechseln, auf welchem er sich befand, aber mehr und mehr fiel die Unnatürlichkeit dieses Gebildes [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] ins Auge und so blieb sie nach einigen weiteren Schritten schließlich vor einem alten Mann stehen, der seine geschlossenen Augen dem Himmel entgegen gerichtet hatte.&lt;br /&gt;
Gerade öffnete sie den Mund, um etwas zu sagen, da hob der Alte die Hand und bedeutete ihr zu schweigen. Erst einige Momente später ertönte die brüchige Stimme und durchbrach die Stille.&lt;br /&gt;
„Ich weiß, dass du hier bist auch ohne deine Worte.... Die Bäume reden seit Wochen ununterbrochen über das Mädchen, das den Waldgott sucht. Und nun stehst du vor mir, blickst mit Augen um dich, die voller Fragen sind.“&lt;br /&gt;
„Die Bäume reden?“ Antwortete [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] verdutzt und verdeutlichte mit ihrer Frage die Worte des Mannes, der anfing zu kichern, nur noch mehr.&lt;br /&gt;
„Da reist sie mehrere Monde lang durch die Natur, lässt diese in sie einkehren aber kehrt selber nicht in sie ein… Natürlich reden sie! Sie reden schon viel länger als die Menschen.“&lt;br /&gt;
„Und ihr versteht sie? Wieso verstehen die Menschen sie nicht? Oder bin das nur ich?“&lt;br /&gt;
„Ja ich verstehe sie, aber ich bin einer der Letzten.“&lt;br /&gt;
„War das mal anders?“&lt;br /&gt;
Abermals kicherte der Alte, rückte auf seinem Stein zur Seite und bedeutete [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] neben ihm Platz zu nehmen. Nur zögerlich kam sie dieser Aufforderung nach und erst, als sie neben ihm saß, erhob der Mann wieder die Stimme.&lt;br /&gt;
„Ja war es. Wir sind, genauso wie alle Tiere, die Kinder der Natur und genauso wie Kind und Mutter sich verstehen, auch ohne sich direkt zu verstehen, so taten es Mensch und Natur. Manche Menschen verstanden sie besser, manche schlechter. Aber ein jeder tat es. Irgendwann aber, wenn das Kind nicht mehr auf die Mutter angewiesen ist, bricht dieses Verständnis.&lt;br /&gt;
Was bleibt dann zurück? Ein Kind, das sich seine eigene Welt mit seinen eigenen Kräften aufbaut, und eine Mutter, die immer noch versucht über ihr Kind zu wachen.“&lt;br /&gt;
„Also… Sind es wir Menschen, die nicht mehr zuhören?“&lt;br /&gt;
Die faltige und wettergegerbte Miene des Alten verzog sich zu einem breiten Lächeln.&lt;br /&gt;
„Richtig. Sie hat nie aufgehört zu sprechen und genau so habe ich von dir gehört.“&lt;br /&gt;
„Aber, wieso verurteilt der Waldgott, der doch die personifizierte Natur ist, die Menschen, wenn eine Mutter doch nie aufhört sich um ihre Kinder zu sorgen?“&lt;br /&gt;
Ein tiefes Seufzen entfuhr dem alten Mann, dessen Lächeln schnell einem traurigen Ausdruck wich.&lt;br /&gt;
„Wo zwei Wesen nicht miteinander sprechen, da können sie nicht mehr auf Sorgen, Ängste und Bedürfnisse eingehen. Die Menschen wollten und wollen sich ihr Leben auf eigenen Beinen aufbauen. Wollen mehr und mehr die Risiken, die die Natur als Mutter vieler Lebewesen für sie bereithält, beseitigen und verändern somit etwas, was bisher kein Wesen tat: die Natur selber.&lt;br /&gt;
Der Wald, in dem wir sitzen, erstreckte sich einst über fast die gesamte bekannte Welt und wo er nicht war, da waren Steppen, Wiesen und Auen. Je mehr der Mensch sich ausbreitete, desto mehr drängte er die anderen Lebewesen und sogar die Natur zurück.&lt;br /&gt;
Letztlich ist nichts gefeit vor der Angst vor Veränderungen und Tod und der Waldgott, der vor allem der Beschützer des Waldes und der Natur ist, ist diesen negativen Gefühlen stärker ausgesetzt, als es die Natur selber ist. Denn noch immer reden die Bäume zu den Menschen und hoffen, dass sie sie verstehen.“&lt;br /&gt;
Lange Zeit schwieg das Mädchen auf diese Worte hin und schaute niedergeschlagen auf den von dünnem Schnee bedeckten Boden.&lt;br /&gt;
„Kann ich lernen sie zu verstehen?“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===9. Kapitel===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Ende der Woche, das ähnlich dem Schwerte Damokles‘ ständig drohend über [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]]s Kopf hing, rauschte wie im Flug heran. Jeder Tag war geprägt von demselben Ablauf, der ihr eine Teilnahme am dörfischen Leben lediglich zu den Abendstunden erlaubte und sie sonst von früh morgens ab in den Armen der Natur und zwischen von Schnee bedeckten Bäumen den Worten des alten Mannes lauschen ließ.&lt;br /&gt;
Am Abend des letzten Tages, den sie zum ersten Mal zur Gänze im Dorf verbringen durfte, erklang ein lautes Rascheln am Rande des Dorfes. Die Dorfbewohner streckten ihre Köpfe voller Furcht vor einem neuen Angriff aus den Fenstern und hier und dort erklangen Stimmen, die von der zu großen Ruhe in den letzten Tagen sprachen, die sie als Anzeichen für den nun kommenden Sturm sahen. Als sich die ersten bereits anschickten um wie vor einer Woche mit Feuer und behelfsmäßigen Waffen ihre Liebsten zu verteidigen, trat [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] aus der Hütte, in der sie hatte nächtigen dürfen.&lt;br /&gt;
Ohne ein Wort ging sie an der kleinen Gruppe Männer vorbei, legte einem nach den anderen beruhigend die Hand auf die Schulter und ging alleine gen Waldgrenze. Einen merkwürdigen Einfluss hatte sie auf die Bewohner, die sich langsam zurückzogen aber erst zur Ruhe kamen, als sie das Mädchen begleitet von einem großen Schatten im Dunkel des Waldes hatten verschwinden sehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]]s Reise führte sie entlang an den ihr bekannten Bäumen und Lichtungen immer tiefer in den riesigen Wald. Stumm folgte sie dem Schatten des großen [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]]s, dessen weißes Fell gelegentlich im Lichte eines vorwitzigen Mondstrahles aufzuglühen schien, aber dann sofort wieder erlosch. Kein Wort verlor das imposante Tier und ließ ihr somit sowohl die nötige Ruhe als auch Zeit um sich auf das Kommende vorzubereiten.&lt;br /&gt;
Viele Stunden lang liefen sie so an riesigen schneebedeckten Bäumen vorbei, deren imposante Statur Geschichten über Zeiten zu erzählen schien, in denen der Waldgott friedlich durch diese vergessenen Haine wandelte und den Bäumen dabei half zu wachsen. Immer weiter ging die Reise durch das Reich des Waldgottes und schließlich kündigte ein gewaltiges Tosen vom nahen Ende des Weges.&lt;br /&gt;
Und als der große [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] zum ersten Mal seit Stunden anhielt, um den Kopf gen der Quelle des Geräusches zu wenden, stockte [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] der Atem. Vor ihnen erstreckte sich ein riesiger Wasserfall, der seine Wassermassen von der Spitze eines hohen Berges hinab zu einem See schickte, der sich zu ihren Füßen erstreckte. Das aufgespritzte Wasser verteilte sich vom Berg herab langsam über die gesamte Lichtung , fing das Mondlicht ein und ließ die Umgebung gleich millionen winziger fallender Sterne in dessen silbrigen Licht erstrahlen.&lt;br /&gt;
„Dort oben ist Xing Lu’s Hain. Es ist lange her, seit ich dort war, und noch länger ist es her, seitdem die Füße eines Menschen diesen Boden berührt haben... Um dort hinauf zu kommen, wirst du auf meinen Rücken steigen und dich gut festhalten müssen.“ Erklang die tiefe Stimme des [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]]s, der sich auf den Boden gelegt hatte und geduldig abwartete, bis [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] auf seinen Rücken gestiegen war. Erst dann erhob er sich wieder und hätten sich ihre Hände nicht in dem weißen Fell verkrallt, so wäre sie bei den folgenden gewaltigen Sprüngen des Tieres, die die Zwei in Windeseile dem Scheitel des Wasserfalls näher brachten, sicherlich in die Tiefe gestürzt.&lt;br /&gt;
So aber erblickte sie bald, nachdem sie sich wieder getraut hatte ihre Augen zu öffnen, einen wunderschönen silbern glänzenden See, dessen Oberfläche so glatt wie ein Spiegel den Sternenhimmel reflektierte und dem Auge vorgaukelte einen zweiten Himmel zu den eigenen Füßen zu sehen, samt einer dunkelgrünen Wiese, die gespickt von allerhand Blumen ohne den Makel einer einzigen Schneeflocke dem Winter trotzte. Sie war im Hain des Waldgottes angekommen und erst, als sie die Augen von dessen Schönheit abwenden konnte, erblickte sie eine dunkle Gestalt, die auf der Insel mitten im See zu warten schien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===10. Kapitel===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vollkommen still lief [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Bai Hu]] an der Seite [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]]s über die wunderschöne Wiese dem See, der Insel und der Gestalt auf dieser entgegen. Sogar das große Tier, das in seinem Leben schon so viel erlebt hatte, war ob dem, was kommen würde, angespannt und dabei unbewusst in sein Jagdverhalten zurückgefallen.&lt;br /&gt;
Kein Wort verlor er, kein ungestüm umgeknickter Grashalm oder unvorsichtig berührter Kieselstein sprach vom Gang des Tieres und hätte er nicht gelegentlich tief Luft geholt, um nicht vor Anspannung zu platzen, so hätte [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] ihn wahrscheinlich völlig vergessen.&lt;br /&gt;
Das Mädchen indes lief mit ruhigem und bestimmten Schritten auf den See zu, ließ sich von dem [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] mit einem Sprung über diesen befördern, und glitt ohne aus der Ruhe zu kommen von dessen Rücken direkt auf die kleine vom Schatten einer Wolke verdeckte Insel vor die dunkle Gestalt.&lt;br /&gt;
Der Blick zweier großer violetter Augen legte sich auf sie, als ihre eigenen Augen sich langsam erst dazu überwinden mussten die ungewöhnlichen Pfoten, die einer Mischung aus Menschenfüßen und Bärentatzen zu entsprechen schienen, und dann den im Schatten liegenden Körper hinauf bis zu den Augen des Wesens zu betrachten. Als sich der Blick der zwei Wesen traf, stockte dem Mädchen der Atem und für einen Moment fühlte sie die bodenlose Wut des Schattens vor ihr. Erst nach einigen Momenten fiel ihr auf, dass sich der [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] neben ihr vor dem Wesen verneigte und so tat sie es ihm schnell und etwas überhastet gleich.&lt;br /&gt;
„Es ist lange her [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Bai Hu]].“ Ertönte die Stimme des Wesens schneidend wie der Wind im Herbst sofort, als sich [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] verneigt hatte, als ob das Wesen darauf gewartet hätte.&lt;br /&gt;
„Xinglu.“ Antwortete der [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] schlicht, aber ehrerbietend.&lt;br /&gt;
„Sag mir, warum muss mein Hain die Füße dieser Kreatur ertragen? Warum beschütztest du es vor meinem Urteil?“&lt;br /&gt;
„Weil ich versprach sie zu beschützen und ihr zu helfen, weil sie mit deinem Urteil über die Menschen des Dorfes nichts zu tun hatte und weil die Menschen nicht das sind, was du in ihnen siehst.“&lt;br /&gt;
„Xinglu’s Urteil betrifft alle Menschen!“ Ertönte die wütende tiefe Stimme der riesigen [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Schildkröte]], als sich diese aus dem See erhob und geschwind auf die Insel neben den Schatten schob.&lt;br /&gt;
„Und warum maßt du es dir an ein Urteil über Xinglu’s Urteil zu fällen [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Bai Hu]]?“&lt;br /&gt;
Der [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] atmete tief ein, um zu einer Antwort auf den Angriff [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Xuan Wu]]’s anzusetzen, aber die Stimme des Schattens ließ ihn innehalten.&lt;br /&gt;
„Ich habe [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Bai Hu]]’s Gründe gehört und im Moment soll mir dies reichen.“ Der Blick der violetten Augen richtete sich wieder auf [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]]. „Nun erzähl mir deinen Namen kleine Kreatur und begründe mir, warum du ein Wesen vor meinem Urteil bewahrtest.“&lt;br /&gt;
Aber dem Mädchen stockte der Atem abermals, als es nun die volle Aufmerksamkeit auf sich lasten fühlte. Nervös spielte sie mit ihren Daumen und hatte ihren Blick gen Boden gerichtet, als sie endlich die Kraft fand zu antworten:&lt;br /&gt;
„Mein Name ist [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]]… Und ich wollte einfach nicht zulassen, dass ein kleines hilfloses Wesen vor meinen Augen stirbt, weil ich nicht eingriff… Nicht noch einmal…“ Bilder des roten [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]]s schossen aus ihrem Gedächtnis hervor und trieben ihr Tränen der Trauer in die Augen.&lt;br /&gt;
„Nicht noch einmal?... Ich muss jeden Tag dabei zusehen, wie kleine hilflose Wesen vor meinen Augen sterben, weil andere Wesen maßlos leben wollen… Nicht noch einmal… Ich kann es nicht fassen… Was weißt du kleine Kreatur denn schon von Leben und Tod?“&lt;br /&gt;
Die Stimme des Schattens, war sie zuvor schon schneidend gewesen, hatte sich nun auch noch gleich einem Orkan erhoben und donnerte ehrfurcht erregend über den Hain, so dass ein jeder, der sie vernehmen konnte, den Kopf einzog und still ausharren wollte, bis der Sturm vorbei war.&lt;br /&gt;
„Sie weiß so viel wie man eben in einem Leben in der Natur lernen kann.“ Erschallte auf einmal eine hohe Stimme, die vom Himmel zu kommen schien. „Sie hat die tägliche Furcht und Ungewissheit gespürt, hat die Freuden über die einfachsten Dinge genossen und die Trauer über den Verlust der wertvollsten Dinge erlebt. Maßt du dir nun schon an das Recht auf Trauer und Schmerz gepachtet zu haben Xinglu?“&lt;br /&gt;
Und plötzlich landete direkt hinter [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] ein großer [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]], von dessen Federkleid sich ein paar rote Federn lösten und langsam um das Mädchen herum zu Boden glitten. Beim Anblick dieser Federn schossen dem Mädchen nur noch mehr Tränen in die Augen und sie befürchtete, dass ihr Kopf ihr einen Streich spielen würde, denn diese Federn würde sie überall wiedererkennen.&lt;br /&gt;
„Bist du so verbittert Xinglu, dass du nicht einmal erkennst, dass dieses Mädchen erst einige wenige Sommer alt ist, aber durch das Leben und die Reise in der Natur viel schneller gealtert und gewachsen ist? Erkennst du nicht, was du vor dir siehst?“&lt;br /&gt;
„[[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Zhu Que]]… worauf willst du hinaus? Erklär dich, wenn du dich schon einmal zu uns auf den Boden herablässt!“ Donnerte der Schatten abermals entgegen.&lt;br /&gt;
„Die Natur selber hat [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] auf ihrer Reise geholfen und sie wachsen lassen, um sie auf das kommende vorzubereiten. Willst du als Wächter und Aspekt dich nun gegen den Willen der Natur stellen?“&lt;br /&gt;
Ein tiefes Rauschen war zu hören, als der Schatten sich zu [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] hinab beugte und zielsicher ihrem Gesicht entgegen atmete und sie näher betrachtete. Hätte das Mädchen dies normalerweise als sehr unangenehm empfunden und sich scheu weggedreht, so blieb sie wie angewurzelt stehen und betrachtete sich stattdessen ebenfalls eingehend.&lt;br /&gt;
Sie hatte vor Wochen, vielleicht vor Monaten sogar aufgehört sich selber zu betrachten und so war ihr nie aufgefallen, dass ihr Körper in ihren einstmals kindlichen Augen riesige Züge angenommen hatte. Sie war stark gewachsen, hatte wahrscheinlich Kigiku eingeholt und noch ein wenig weiter gewachsen. Unter ihrer Jacke wölbten sich zwei Hügel nach außen, deren Maße wohl noch wachsen würden, wenn sie sich wieder einigermaßen ernähren würde. Auch ihr Haar war immer länger geworden und glich der goldenen Mähne eines Löwen. War sie vor ihrer Reise noch ein normales 10 Jahre altes Mädchen gewesen, so glich ihre Statur nun mehr der einer 15jährigen.&lt;br /&gt;
Sie kam aus dem Staunen nicht mehr heraus und verlor ob dieser Erkenntnis auch für einen kurzen Moment den Gedankengang, der ihr zuvor die Tränen in die Augen getrieben hatte. Aber dann brachte ihn eine rote Feder, die direkt vor ihren Füßen lag, wieder zurück.&lt;br /&gt;
„Du bist doch der kleine rote [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]] oder? Du lebst?“ Hauchte sie mit nach oben gerichteten Gesicht dem Kopf des gewaltigen [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]]s entgegen, der hinter ihr saß und dessen Oberkörper über ihr aufragte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===11. Kapitel===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Ja [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] ich lebe.“ Antwortete der [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]] mit sanfter Stimme, so dass [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] fast der Meinung war ein Lächeln auf dem weit entfernten Gesicht erkennen zu können.&lt;br /&gt;
„Nicht nur ergreifst auch noch du Partei für diese Kreatur, sondern du kennst sie auch noch [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Zhu Que]]? Was geht hier vor?!“ Schaltete sich die schwarze [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Schildkröte]] erneut ein und der große [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]] holte tief Luft, um zu einer Erklärung anzusetzen.&lt;br /&gt;
„Dass ihr es nicht vernommen habt, wundert mich nicht, aber vor fast einem Jahr vernahm ich die Klagen eines kleinen Baches weit im Westen. Als ich mich ihm näherte und ihn fragte, was es mit seinen traurigen Worten auf sich habe, erzählte er mir von seinem Fehler. Er habe, so berichtete er mir, in dem Versuch ein kleines Mädchen mit blondem Haar aufzumuntern einen alten Wanderer zu dieser gelockt, damit dieser sie mit seinen Geschichten aufmuntern könne. Als der Wanderer dem Mädchen von dem Waldgott erzählte, schnappte dieses sich seine Sachen und lief los, um den Waldgott zu finden und um Hilfe zu bitten. Aber wie sollte ein kleines Mädchen alleine überleben?&lt;br /&gt;
Ich beschloss also dem Bach zu helfen und dem Mädchen beizustehen. So begleitete ich [[Wichtige_Personen_in_Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]], das Mädchen aus der Geschichte des Baches, als kleiner [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]] und lehrte sie durch mein Beispiel vom Leben in der Natur.&lt;br /&gt;
Als der Herbst kam und die Zeit meiner Herrschaft sich dem Ende entgegen neigte, traf ich [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Bai Hu]] und bat ihn mir zu helfen. Fortan übernahm er es [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] zu begleiten, nachdem wir es so haben aussehen lassen als ob ich durch die Krallen [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Bai Hu]]’s gestorben wäre.&lt;br /&gt;
Während wir uns aber um [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] kümmerten, bemühte sich die Natur selber ebenfalls um [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]], half ihr beim Wachsen, beim Verstehen und beim Leben. Schon bald hätte sie uns nicht mehr gebraucht, aber wir waren zu neugierig auf das, was kommen könnte.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lange Zeit herrschte Stille, während der Schatten [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] eingehend musterte. Schließlich aber erhob er die Stimme, deren Worte er scheinbar direkt an [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] richtete.&lt;br /&gt;
„Würde ich dich am liebsten auf der Stelle zertreten für den Verstoß gegen mein Urteil, für die Schritte auf dem Boden meines Haines und für die Anmaßung, in der sich jene zwei auf deine Seite stellten und dich beschützten, so kann ich doch das Wirken der Natur an und in dir sehen.&lt;br /&gt;
Nun stelle ich dir also folgende Frage: Würdest du das Dorf, deren Bewohner dir in der letzten Woche Obdach gewährten, verlassen und zulassen, dass ich es mitsamt seiner Bewohner vernichte, wenn ich dafür deine Schwester Kigiku heile?“&lt;br /&gt;
[[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]]s Augen weiteten sich bei diesem Angebot genau so sehr wie sich die Augen des [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]]s und des [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]]s vor Wut verengten. Beide waren außer sich vor Zorn über die Hinterlist der Worte ihres Gottes, aber keiner von beiden hatte das Recht den Mund zu öffnen.&lt;br /&gt;
„Woher weißt du von Kigiku?“ Antwortete [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] stockend, woraufhin der Schatten lediglich tiefkehlig lachte.&lt;br /&gt;
„Ich weiß viele Dinge. Nun aber entscheide dich und lass dich nicht davon einnehmen, dass du deine Schwester nicht mehr lebendig antreffen würdest, wenn du dich jetzt auf den Rückweg begibst.“ Woraufhin der Schatten erneut lachte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===12. Kapitel===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Immer mehr Tränen schossen [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] in die Augen, ließen diese nach und nach überquellen und liefen dann eine nach der anderen die Wangen des Mädchens hinab, bis sie sich von diesen lösten und gen Boden fielen. Die kommende Entscheidung war die schwerste, die sie jemals hatte treffen müssen und es war der erste Moment, in dem sie ihre Reise in Frage stellte.&lt;br /&gt;
„Ich… Die Menschen sollen leben.“ Brachte sie schluchzend hervor und sah gleichzeitig ihre kranke Schwester vor ihren Augen, deren endgültiges Todesurteil sie nun unterschrieben hatte und die sie wohl nie wieder sehen würde.&lt;br /&gt;
„Was?!? Du maßt es dir an…?!?“ Donnerte die Stimme des Schattens wieder hervor, wurde aber von [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Bai Hu]] abrupt unterbrochen.&lt;br /&gt;
„Sie hat sich entschieden Xinglu. Hör auf mit deinen Spielen und sieh ein, dass du dich geirrt hast.“&lt;br /&gt;
„Gut, ich stehe zu meinem Wort. Aber ich habe nirgends von dem Leben des Mädchens geredet. Sie hat sich meinem Urteil entgegen gestellt und muss nun die Konsequenzen tragen!“&lt;br /&gt;
Schreckhaft atmete [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] ein und schaute mit geweiteten Augen auf den Schatten vor sich.&lt;br /&gt;
„Aber ich darf nicht ohne Weiteres nehmen, was die Natur gewährt hat… Also wirst du dir dein Leben verdienen müssen kleines Mädchen. Schließe die Augen und lass mich sehen, ob der Geist der Natur wirklich in deinen Knochen steckt.“&lt;br /&gt;
Und so sehr [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] auch dagegen ankämpfte, ihre Augenlider schoben sich unweigerlich vor ihre Pupillen und schon bald verschwammen die Bilder vor ihren Augen und die Gedanken in ihrem Kopf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie spürte weiches feuchtes Gras zwischen ihren blanken Zehen und eine Eule schickte ihren Ruf durch die Luft vorbei an ihren Ohren. Als sie die Augen langsam öffnete, sah sie sich inmitten eines großen Waldes stehen, deren Bäume genauso wie der Wald selber kein sichtbares Ende zu haben schienen. Alles an dem Wald wirkte merkwürdig urtümlich und erinnerte sie an die riesigen Bäume, die sie in der Nähe des Wasserfalls und des Haines gesehen hatte.&lt;br /&gt;
Erneut riss sie der Schrei der Eule aus den Gedanken und ließ in diesen Platz genug für die Erkenntnis, dass die Sonne gerade untergegangen war und die Schatten im Wald immer mehr die Oberhand gewannen.&lt;br /&gt;
Und dann spürte sie es, eine Präsenz im Schatten und der Blick unsichtbarer Augen auf ihrem Rücken. Die feinen Härchen auf ihrem Nacken stellten sich auf, sie machte einen zaghaften Schritt nach hinten und drehte sich dann plötzlich herum um loszurennen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===13. Kapitel===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Wind pfiff ihr ins Gesicht, sauste ihr um die Ohren und ließ den Klang seiner Stimme in diesen erklingen. Immer wieder schlugen ihr kleinere Äste, die sie nicht rechtzeitig bemerkt hatte, gegen den Körper und hinterließen an diesem immer mehr kleine Schnitte aus denen schon bald feine Bluttropfen hervorquollen. Schneller und schneller lief [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] durch den dunklen Wald, der sein wunderschönes Kleid abgelegt hatte und ihr nun seine dunkle und gefährliche Seite zeigte.&lt;br /&gt;
Wie konnte dies nur derselbe Wald, derselbe Ort sein, der sie mit den ersten Bildern verzaubert hatte? Fragte sie sich, als sie sich in Sicherheit wähnend an einen Baum lehnte und umschaute. Schon seit einiger Zeit hatte sie die Präsenz in ihrem Rücken nicht mehr gespürt. Sollte sie dieses Etwas wirklich abgehängt haben? Sie schaute sich nervös um, ließ den Blick ihrer Augen durch die Dunkelheit wandern und versuchte ihr pochendes Herz zu beruhigen. Es war schwer in der Dunkelheit überhaupt etwas auszumachen und immer wieder machte ihr Herz einen furchtsamen Sprung, wenn die Schatten der Bäume ihr obskure Wesen, die mit langen feingliedrigen Armen in der Dunkelheit zu tanzen schienen, vorspielten.&lt;br /&gt;
Plötzlich blitzte in der Dunkelheit etwas auf. Noch bevor sich die Härchen auf ihrem Nacken aufstellen konnten, war sie schon wieder los gerannt und hetzte durch den Wald. Das Blut, das sich in der kurzen Zeit der Rast auf ihrer Haut gesammelt hatte, wurde vom Gegenwind weggeweht und hinterließ eine feine rote Spur, der man viel zu leicht folgen konnte.&lt;br /&gt;
Wie sollte sie nur dem Schrecken, der mit Sicherheit den Tod bringen würde, entkommen? Wie sollte sie den Anbruch des Tages und das erste Licht, das die Schatten vertreiben würde, nur wieder erleben? Und wie sollte auch nur ein Mensch in dieser schrecklichen Umgebung überleben können?&lt;br /&gt;
Völlig außer Atem rannte das Mädchen dennoch weiter. Immer, wenn sie die Gefahr gegen einen Baum zu laufen ignorierend einen Blick über die Schulter warf, konnte sie einen formlosen Schatten im Schatten sehen, der der blutigen Spur folgte. Nein sie wunderte sich nicht mehr, dass die Menschen sich vor dieser Umgebung fürchteten und die Natur verändern wollten, um in ihr zu überleben. In dieser schrecklichen Umgebung würden sie nie anders überleben können!&lt;br /&gt;
„Vieles, das auf den ersten Blick schrecklich wirkt, ist nur ungewohnt für die Augen.“&lt;br /&gt;
Ertönte plötzlich die raue Stimme des alten Mannes in ihrem Kopf und sie erinnerte sich an die vielen Stunden, in denen er ihr eigentlich nur von der Natur erzählte.&lt;br /&gt;
„ Ein Wolf tötet nicht, weil er grausam sein möchte. Ein Wolf tötet, weil er überleben will. Der Wille zu Überleben ist das, was uns alle – selbst die Pflanzen – vereint.“&lt;br /&gt;
Aber dieses Ding, was auch immer es ist, ist böse! Das konnte sie deutlich spüren. Sie konnte spüren wie es Millimeter um Millimeter näher kam, sich wieder zurückfallen ließ und dann wieder langsam näher kam. Und das alles nur, um mit ihr zu spielen, um ihr den Schrecken in Mark und Bein zu jagen!&lt;br /&gt;
„Wahre Boshaftigkeit gibt es in der Natur nicht. Sie ist eine Erfindung der Menschen, um die Natur zu verteufeln.“&lt;br /&gt;
Aber sie konnte das Böse in diesem Ding eindeutig spüren. Und inmitten dieser schrecklichen Umgebung war niemand, der ihr helfen konnte. Sie war alleine.&lt;br /&gt;
„Niemals bist du alleine. Stets wirst du einen Baum, eine Blume oder zumindest einen Grashalm in der Nähe finden. Deine Mutter wird immer da sein und dich beschützen.“&lt;br /&gt;
Und auf einmal blieb [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] stehen. Langsam drehte sie sich zur Seite und legte die Stirn gegen die Rinde eines der riesigen Bäume. Wie hatte sie nur diese sanften Riesen verteufeln können? Wie hatte sie nur diese Umgebung als schrecklich bezeichnen können?&lt;br /&gt;
Sie schloss die Augen und wartete auf die Schritte, die sich sicher bald nähern und ihren Tod bedeuten würden. Aber sie würde nicht mehr rennen. Sie vertraute auf ihre Mutter und legte ihr Leben in deren Arme.&lt;br /&gt;
Und dann hörte sie ein leises Flüstern.&lt;br /&gt;
„Wie sich die Arme an mich lehnt. Oh du Arme, hör auf zu weinen.“&lt;br /&gt;
„Das sind keine Tränen, das ist Blut. Bist du zu hölzern geworden um den Unterschied zu merken?“&lt;br /&gt;
„Sie blutet? Warum denn nur?“&lt;br /&gt;
„Weil selbst kleine Äste die weiche Haut zerschneiden können.“&lt;br /&gt;
„Schau nur wie sie zittert.“&lt;br /&gt;
„Wie gerne würde ich ihr helfen.“&lt;br /&gt;
„Ich auch.“&lt;br /&gt;
„Ich auch.“&lt;br /&gt;
„Aber sie kann uns nicht hören.“&lt;br /&gt;
„Wir können sie nicht trösten.“&lt;br /&gt;
„Wir können sie nicht beschützen.“&lt;br /&gt;
„Würde sie uns nur hören können.“&lt;br /&gt;
„Wieso kann sie uns nicht hören?“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Ich kann euch hören!“ Schrie [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] mit all ihrer Kraft. „Bitte helft mir!“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Sie kann uns hören?“&lt;br /&gt;
„Sie möchte unsere Hilfe?“&lt;br /&gt;
„Wie lange ist es her?“&lt;br /&gt;
„Sollen wir singen?“&lt;br /&gt;
„Ja lasst uns singen!“&lt;br /&gt;
„Ja..Singen!“&lt;br /&gt;
Und plötzlich schwoll das Flüstern, war es zuerst noch leise und kaum zu hören gewesen, immer weiter an, gewann an Stärke und glich schon bald einem Orkan aus unterschiedlichen Stimmen, die durcheinander riefen. Nach und nach hörten die Stimmen auf zu rufen und fingen stattdessen an leise zu summen. Das Summen wurde immer lauter, übertönte schließlich die letzten Stimmen und brachte mit seinen tiefen Tönen [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]]s Innere sanft zum vibrieren.&lt;br /&gt;
Eine tiefe und warme Stimme erschallte, sang von den Strahlen der Sonne und den Tränen des Mondes und plötzlich setzten alle Stimmen in dieses Lied mit ein.&lt;br /&gt;
Es war das Lied der Schöpfung, die Erzählungen des ersten Baumes, der als Knospe miterlebt hatte wie Mond und Sonne von den Göttern auseinander gerissen wurden und fortan nie wieder zusammen sein und zugleich erstrahlen durften. Um wenigstens die Wärme des anderen und dessen Spiegelbild für wenige Momente zu erhaschen, nachdem dieser schwinden musste, erschufen die Zwei die Natur und die Wärme der Sonnenstrahlen sowie die Liebe in den Mondtränen hauchten der kargen Erde Leben ein.&lt;br /&gt;
Der Erste aber, der stark genug gewesen war vor all diesem bereits als Knospe den Boden zu durchbrechen, wuchs und wuchs bis er groß und prächtig war. Er war der Stärkste von allen und schließlich hob ihn der Mond aus der Erde und gab ihm die Fähigkeit zu wandern. So wurde der Erste als Xinglu, der Wanderer, bekannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Sie ist eingeschlafen.“&lt;br /&gt;
„Sie ist sicher.“&lt;br /&gt;
„Der Schatten ist fort.“&lt;br /&gt;
Das Flüstern der Bäume, sehr zaghaft und leise um das Mädchen nicht zu wecken, flog einige Zeit später dem Winde gleich wieder durch die Luft.&lt;br /&gt;
„Sie muss zurück.“&lt;br /&gt;
„Ja das muss sie.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===14. Kapitel===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Hört ihr das? Sie singen! Sie singen für das Mädchen, sie singen für [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]]!“ Stellte die große [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Schildkröte]] fassungslos fest, während sie sich im Kreis drehte und dem Lied der Bäume lauschte.&lt;br /&gt;
Das Geräusch des schabenden Panzers zusammen mit den Worten aus tiefer Kehle drangen durch die Schleier des Schlafes und holten [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] aus diesem empor.&lt;br /&gt;
„Sie kommt zu sich. Sie hat überlebt!“ Ertönte die Stimme des [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]]s ganz nah vor [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]]s Gesicht. Und als sie die Augen öffnete, sah sie die Gesichter des [Geschichte von Taki#Der rote Vogel - Suzaku|Vogel]]s und des [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]]s dicht über ihrem eigenen schweben und sie mit besorgten Blicken anschauten, bevor sie anfingen breit zu lächeln.&lt;br /&gt;
„Wo bin ich?“ Murmelte sie schlaftrunken, während sie sich den Schlaf aus den Augen rieb.&lt;br /&gt;
„Du bist im Hain des Waldgottes. Du hast geschlafen und wurdest im Traum auf die Probe gestellt.“&lt;br /&gt;
Antwortete [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Bai Hu]], der sich mit einem langgestreckten Seufzer anscheinend nach einer halben Ewigkeit wieder legte und sich wohlig streckte.&lt;br /&gt;
„Habe ich bestanden?“&lt;br /&gt;
[[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Zhu Que]] öffnete den Schnabel, anscheinend um antworten zu wollen, aber die tiefe Stimme Xinglu’s unterbrach ihn.&lt;br /&gt;
„Du hast mehr als das.“ Der riesige Schatten bewegte sich zum ersten Mal, seitdem [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] im Hain war, und schob sich langsam in das fahle Licht des Mondes.&lt;br /&gt;
„Niemals hätte ich erwartet, dass sie für dich singen würden. Niemals hätte ich erwartet, dass sie dieses Lied anstimmen würden.“&lt;br /&gt;
Murmelte das Wesen, dessen Körperbau dem eines Menschen glich, nur glichen Hände und Füße mehr einer Mischung aus Menschenhand und Bärentatze und die Haut schien aus einer rissigen und vor Alter schon schwarz gewordenen Baumrinde zu bestehen. Das Gesicht schließlich war dem eines Hirsches nachempfunden, nur dass sich Flechten aus großen Baumblättern vom Kopf über die Schultern des Wesens ergossen.&lt;br /&gt;
„Sie sangen von dir nicht wahr?“ Fragte [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] das Wesen, dessen große Augen von großer Trauer sprachen.&lt;br /&gt;
„Ja. Ich habe dieses Lied geschrieben und es einem jeden Baum früher vorgesungen, wenn er noch klein und schwach war. Das Lied half ihnen zu wachsen und den Gezeiten zu widerstehen, so dass sie fast so groß wurden wie ich einst. Deswegen nennt man es auch das Baumlied. Früher kannte es ein jeder Baum.“&lt;br /&gt;
„Deswegen sind die Bäume in der Nähe des Haines also so groß und der Winter dem Hain so fern!“&lt;br /&gt;
„Früher waren alle Bäume so groß. Damals wanderte der Wanderer noch jeden Tag über die Erde und sang zu jedem Baum.“ Mischte sich eine raue Stimme plötzlich ein und alle, egal ob Mensch, Tier oder Gott wandten dem Ursprung der Stimme den Kopf zu.&lt;br /&gt;
Ein alter Mann kam mit hinkenden Schritten über die Wiese dem See und der Insel entgegen und winkte dem Mädchen entgegen, das die Augen vor Staunen weit aufgerissen hatte.&lt;br /&gt;
„Du? Was machst du denn hier?“ Rief sie ihm entgegen. Anstatt aber eine Antwort des Mannes zu erhalten, erklang die Stimme des Waldgottes.&lt;br /&gt;
„[[Geschichte von Taki#Der blaue Drache – Seiryu|Quing Long]]. Jetzt wundert mich gar nichts mehr. Hast du [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] beigebracht zu den Bäumen zu sprechen?“&lt;br /&gt;
„Ich habe ihr lediglich von der Natur erzählt Xinglu. Alles Weitere hat sie selber erlernt.“&lt;br /&gt;
„[[Geschichte von Taki#Der blaue Drache – Seiryu|Quing Long]]?“ Verwirrt schaute [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] zwischen dem Alten und Xinglu hin und her.&lt;br /&gt;
Auf dem Gesicht des Alten aber, der am nahen Ufer des Sees angelangt war, bildete sich ein Lächeln und plötzlich erhob sich an derselben Stelle, an der der Alte soeben gestanden hatte, ein großer [[Geschichte von Taki#Der blaue Drache – Seiryu|blauer Drache]] in die Luft, nur um neben Xinglu wieder zu landen.&lt;br /&gt;
„Du hast es schon immer geliebt dich zu verkleiden.“ Murmelte die [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Schildkröte]].&lt;br /&gt;
„Du musst verstehen, dass ich dir nicht die Wahrheit zeigen durfte [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]]. Ich bin der Letzte der Vier und Erster des Kreises. [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Xuan Wu]], [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Zhu Que]], [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Bai Hu]] und ich, [[Geschichte von Taki#Der blaue Drache – Seiryu|Quing Long]] sind die 4 Wächter des Waldgottes und die ersten der Tiere, zu denen er wie zu den Bäumen sang. Ein jeder von uns ist die Inkarnation einer der Jahreszeiten. Ich bin der Frühling, [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Zhu Que]] ist der Sommer, [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Bai Hu]] ist der Herbst und [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Xuan Wu]] ist der Winter. Einst wandelten wir an der Seite Xinglu’s über die Erde. Als er sich aber veränderte, wandten drei von uns ihm den Rücken zu und nur[[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Xuan Wu]] blieb bei ihm.“&lt;br /&gt;
„Aber was habe ich damit zu tun? Ich wollte doch nur Kigiku retten.“&lt;br /&gt;
„Und in diesem einfach Streben hast du es geschafft mich an die Anfänge und das Gute in euch Menschen zu erinnern. Ich war es, der dich im Wald der Träume gejagt hat und hätten dir die Bäume nicht geholfen, so hätte dein Herz schließlich vor Angst aufgehört zu schlagen. Als aber die Bäume anfingen zu singen, da erinnerte ich mich. Sie sangen aber nicht nur von mir, sondern auch von dir. Sie sangen davon wie viel Angst du in der Dunkelheit hast, was für einen Weg du zurücklegen musstest und wie gerne sie dir helfen würden. Und mit jedem Wort verflog mein Hass und ich fing an euch Menschen zu verstehen.“&lt;br /&gt;
„Ich habe gar nicht gehört, dass sie von mir sangen. Hat diese wunderschöne tiefe Stimme etwa auch über mich gesungen?“&lt;br /&gt;
„Wunderschöne tiefe Stimme?“ Schaltete sich [[Geschichte von Taki#Der blaue Drache – Seiryu|Quing Long]] plötzlich ein und wechselte einige Blicke mit den drei anderen, während Xinglu die violetten Augen geschlossen hatte.&lt;br /&gt;
„Sie hat dich singen hören Xinglu? Wie ist das möglich? Du hast schon so lange nicht mehr gesungen.“ Brummte [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Bai Hu]] verdutzt.&lt;br /&gt;
„Sie erinnern sich noch immer daran wie ich zu ihnen sang. Und aus der Erinnerung heraus haben sie meine Stimme scheinbar beschworen. Es ist zu lange her, dass ich zu ihnen gesungen haben, und ich habe kein Recht zu ihnen zu singen bei all dem, was ich getan habe.“&lt;br /&gt;
„Das stimmt nicht! Sie reden stets miteinander und die ältesten von ihnen erzählen den jüngeren von deinem Lied. Sie kennen es alle und werden es nie vergessen.“&lt;br /&gt;
„Mir fehlt aber die Kraft zum Wandern. Hass und Zorn haben meine Beine schwer werden lassen.“&lt;br /&gt;
Er wandte sich von dem weißen [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] ab und dem Mädchen zu.&lt;br /&gt;
„Nein ich hörte keine tiefe Stimme, sondern eine hohe. Ich hörte die Stimme eines jungen [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Drachen]]n, der mich furchtlos anbrüllte. Die Bäume sangen von dem gelben Schuppenkleid des [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Drachen]]n und von der Wärme im Herzen dieses Wesens.&lt;br /&gt;
[[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] sie sangen von dir und es war so viel Wahrheit in ihren Worten, die ich erst jetzt vernehmen konnte.“&lt;br /&gt;
„Warum guckst du so traurig Xinglu? Was hast du vor? Was hat das zu bedeuten?“&lt;br /&gt;
Fragte das Mädchen nun sichtlich besorgt um den Waldgott.&lt;br /&gt;
„Es ist Zeit für mich das Geschenk, das mir der Mond einst gab, zurück zu geben. Ich habe meine Pflicht gegenüber meinen Brüdern und Schwestern vergessen und sie zu lange warten lassen. Ich sehne mich nach Ruhe [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]].“&lt;br /&gt;
Die Züge des Wesens erhellten sich und die Risse in der dunklen Rinde schlossen sich immer mehr.&lt;br /&gt;
„Die Zeit des Wanderers ist vorbei. Zu lange habe ich mich dagegen gewehrt einzusehen, dass die Welt mich nicht mehr braucht. Es ist nun an der Zeit, dass die Jüngeren auf sich aufpassen. Vieles wird sich verändern, aber wenn ich höre wie die Bäume für dich singen, so bin ich mir sicher, dass es nicht nur schlecht sein wird.“&lt;br /&gt;
„Willst du uns wirklich verlassen Xinglu? Was sollen wir ohne dich machen? Was sollen wir alleine machen?“ Rief [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Zhu Que]] mit Trauer in der Stimme.&lt;br /&gt;
„Helft dem gelben [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Drachen]]n bei der Wahrung dessen, was wir einst zusammen auf unseren Reisen verbreiteten. Natürlich nur, wenn du willst [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]].“&lt;br /&gt;
Das Mädchen schaute in die großen violetten Augen und auf die immer heller werdende Rinde, durch die von Minute zu Minute mehr Leben zu pulsieren schien.&lt;br /&gt;
„Was genau meinst du?“&lt;br /&gt;
„Vieles, was einst gut war, ist zerstört. Du hast mir aber gezeigt, dass nicht alles zerstört ist. Ich frage mich, ob sich Sonne und Mond so fühlten, als sie mich erblickten und das Leben erschufen….&lt;br /&gt;
Ich werde das Wandern aufgeben und wieder nur ein Baum sein, ein Baum der mit seinen Brüdern singt. Gerne werde ich von dem kleinen Mädchen singen, das zum [[Geschichte von Taki#Der_Gelbe_Drache|gelben Drachen]] wurde, der den Beginn einer neuen Zeit darstellt.&lt;br /&gt;
Ich würde gerne dabei zusehen, wie ein kleines Mädchen die Wunden, die ein alter Baum geschlagen hat, schließt und dabei hilft, dass wieder mehr Menschen das Lied der Bäume hören.“&lt;br /&gt;
[[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] konnte die Trauer in dem Wesen vor sich so deutlich spüren, dass es ihr die Sprache verschlug. Aber nicht nur Trauer, sondern auch Freude über die Erlösung konnte sie spüren. Es hatte nicht lange gedauert bis ihre Augen sich mit Tränen gefüllt hatten, so dass sie lediglich nicken konnte.&lt;br /&gt;
Der Waldgott lächelte sie voller Wärme an und streckte sich dann zu seiner vollen Größe aus. Ein wohliges Seufzen entfuhr ihm, als die alten Glieder sich zum beinahe letzten Mal bewegten und er sich mit stummen Gesten von seinen vier Freunden verabschiedete, die auf ihre Art viel treuer waren als er es je bis zu diesem Moment vermutet hatte. Dann legte er die letzten Schritte bis zum Mittelpunkt der kleinen Insel zurück, streckte sich erneut und seufzte dabei langgezogen.&lt;br /&gt;
Ein Rascheln und Rauschen war zu hören, als sich riesige Wurzeln in den Boden gruben und gewaltige Äste in die Höhe streckten. So schnell geschah alles, dass nur wenige Momente später sich dort, wo noch eben die Gestalt des Waldgottes gestanden hatte, ein gewaltiger Baum in die Höhe streckte und seine riesigen Äste weit über den See hängen ließ. Das gewaltige Blätterdach des Baumes erstreckte sich über den gesamten Hain und schützte diesen gleich einer Decke.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Epilog===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So verlor der Waldgott seinen Namen und war wieder nur der Erste. Im selben Moment aber erschallte zum ersten Mal seit langer Zeit die tiefe Stimme des Waldgottes und sang begleitet von vielen seiner Brüder das Lied des gelben [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Drache]]ns, so wie es hier geschrieben steht.&lt;br /&gt;
Lieder aber sind die älteste Form des Übernatürlichen und oft findet man in ihnen bereits einen Teil der Zukunft beschrieben. So erfuhr der kleine Bach, an dem das Lied begann, davon wie [[Geschichte von Taki#Der gelbe Drache|Hiwa]] begleitet von [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Zhu Que]], [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Bai Hu]], [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Xuan Wu]] und [[Geschichte von Taki#Der blaue Drache – Seiryu|Quing Long]] in das Dorf am Rand des großen Waldes kam und sowohl von dem Waldgott als auch von dessen Bedauern erzählten. Die Dorfbewohner hörten gerne den Geschichten dieser ungleichen Gruppe zu, ließen sich von diesen verzaubern und wollten alsbald den riesigen Baum selber sehen. Manche von ihnen blieben dort, andere verließen den Ort wieder, nur um von dessen Pracht zu erzählen.&lt;br /&gt;
So gründete sich schon bald unter dem schützenden Dach des Waldgottes ein kleines Dorf. Die vier Wächter, die es nun als Aufgabe ansahen neben dem Waldgott auch noch das Dorf und [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] zu beschützen, blieben bei den Menschen und halfen dem Mädchen dabei zu beschützen, zu trösten, zu beruhigen, zu lenken und vor allem zu erzählen und zu singen.&lt;br /&gt;
Zwei Jahre später, als die ersten Schneeflocken vom Himmel fielen und die mittlerweile zur jungen Frau herangewachsene [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] an die stürmische Nacht erinnerten, in der sie zum ersten Mal von dieser Welt erfuhr, wenn auch nur reichlich verwirrende Bruchstücke, stapfte eine vermummte Gestalt den schmalen von den Bewohnern angelegten Weg zum Hain empor.&lt;br /&gt;
Eine helle Stimme, ihr merkwürdig bekannt aber doch in den Wirren der Erinnerungen verloren, riss [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] aus den Erinnerungen und ließ sie von ihrem Platz am Rande des Sees aus in die Richtung der Gestalt sehen. Ihre Augen weiteten sich und füllten sich als bald mit Tränen, während ihre Füße über den von feinen Schneeflocken bedeckten Boden regelrecht flogen und sie in die weit geöffneten Arme der ihr entgegenlaufenden Kigiku trugen.&lt;br /&gt;
Der Bach plätscherte fröhlich, als er von der Wiedervereinigung der Schwestern hörte und weigerte sich im kommenden Winter vehement dagegen zu erstarren und einzufrieren, so groß war seine Freude. Erst die tiefe Stimme des Waldgottes aus der Ferne sorgte dafür, dass er sich beruhigte und als der Bach langsam erstarrte und für den Winter einschlief, freute sich der Waldgott über jenes letzte Geschenk, das er den Menschen und besonders seiner [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] geben konnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Wichtige Personen und Wesen aus Legenden und Sagen=&lt;br /&gt;
Hier sind wichtige Personen aus der Geschichte oder Legenden/Sagen von Takigakure aufgelistet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Dorfoberhäupter [[Takigakure]]s===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Ieyasu Kagetoya====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ieyasu Kagetoya das erste große [[Dorfoberhaupt|Oberhaupt des Dorfes]] [[Takigakure]]. Nach dem Fall [[Geschichte_von_Taki#Kakuzu|Kakuzus]] bei dem der gesamte damalige Ältestenrat verstarb, übernahm er nicht nur die Macht im [[Gesellschaft_in_Taki#Kagetoya|Kagetoya]] -Clan sondern auch im Dorf selbst.&lt;br /&gt;
Er galt als mächtiger Shinobi und entsprechend dem Ruf der [[Gesellschaft_in_Taki#Kagetoya|Kagetoya]] als großartiger Krieger. &lt;br /&gt;
Durch seine Autorität und auch teilweise durch Furcht vor seiner Rache stellte er einen sehr wackeligen Frieden in [[Takigakure]] her.&lt;br /&gt;
Er führte damals die grundlegende Struktur des heutigen Militärs in [[Takigakure]] ein, auch wenn dieses im Laufe der vielen Dynastien überarbeitet wurde, ist es grundlegend immer noch das System nach dem die [[Gesellschaft_in_Taki#Kagetoya|Kagetoya]] Krieg führen und sich organisieren.&lt;br /&gt;
Der [[Gesellschaft_in_Taki#Kagetoya|Kagetoya]] galt als streng, aufbrausend und ein wenig tyrannisch außerdem erzählt man sich das er ein begabter, wenn auch gerne riskant agierender, Stratege sei was letztlich zu seinem Sturz führte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Shingen Shiazu====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Shingen Shiazu, das zweite große [[Dorfoberhaupt|Oberhaupt des Dorfes]] [[Takigakure]], galt ebenso wie sein Vorgänger [[Geschichte_von_Taki#Ieyasu_Kagetoya|Ieyasu Kagetoya]] als begabter Shinobi und Stratege.&lt;br /&gt;
Jedoch hatte er dem Plan des Kagetoyas eine ganze Kompanie zu opfern widersprochen, als diese dann nicht nur überlebte sondern die Schlacht auch noch gewann schlug er sich auf die Seite der [[Gesellschaft_in_Taki#Fuyou|Fuyou]], deren Oberhaupt das Kommando über die folgende Kompanie hatte, was dazu führte das [[Geschichte_von_Taki#Ieyasu_Kagetoya|Ieyasu Kagetoya]] noch auf dem Schlachtfeld zum Selbstmord gezwungen wurde, um seine Ehre wieder reinzuwaschen.&lt;br /&gt;
Mit der Unterstützung der [[Gesellschaft_in_Taki#Fuyou|Fuyou]] und einiger jüngerer Clans wurde er dann zum zweiten Oberhaupt Takigakures erklärt. &lt;br /&gt;
Er erklärte die [[Geschichte_von_Taki#Ieyasu_Kagetoya|Ieyasu Kagetoya]] jedoch nicht zu Verrätern und ließ die Ehre der Familie unangetastet.&lt;br /&gt;
Shingen trat er kurz nach dem Bluterbenkrieg von seinem Amt zurück, da er sich in einer Schlacht schwer verletzt hatte und langsam alt wurde. Er galt in seiner Amtszeit zwar als strenges aber faires Oberhaupt, der stets jeden Vorschlag anhörte, bevor er seine Entscheidung traf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Mifune Ashura====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mifune Ashura war das dritte [[Dorfoberhaupt|Oberhaupt]] Takigakures und das erste das nicht aus einer der Gründerfamilien stammte.&lt;br /&gt;
Er war ein Veteran des Krieges, der sich in vielen Schlachten als großer Anführer bewährt hatte, vor allem durch die Tatsache das seine Truppen stets ihre Position gehalten hatten sowie geringere Verluste aufwiesen.&lt;br /&gt;
Jedoch hatte der Krieg ihn zu einem paranoiden Mann gemacht, er verschärfte die Sicherheitskontrollen und die Verteidigungssysteme von [[Takigakure]] erheblich. Auf seinen Wunsch wurde eine Kampagne gestartet, die die Bevölkerung davon überzeugte das man Ausländern nicht trauen könne und das die Abschottung von außen der einzige Schutz vor Eroberung wurde.&lt;br /&gt;
Dies hatte auch Erfolg, [[Takigakure]] igelte sich ein und sah alles als Bedrohung an, was zu allgemeiner Aufrüstung im Dorf führte.&lt;br /&gt;
Zudem schwächte er die Macht der Gründerclans erheblich in dem er den Ältestenrat neu aufstellte und für niedere Clans zugänglich machte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Kessen Musou====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kessen Musou wurde nach dem überraschenden Tod [[Geschichte_von_Taki#Mifune_Ashura|Mifunes]], der scheinbar an einer Krankheit verstarb, ebenso überraschend zum neuen [[Dorfoberhaupt|Oberhaupt]] erklärt. Entgegen der Traditionen des Dorfes die Wege der alten Oberhäupter weiter zugehen, brach er damit und zum ersten Mal in der Geschichte öffnete [[Takigakure]] sich wieder nach außen. Ausländer wurden nicht länger verteufelt und argwöhnisch betrachtet, sondern willkommen geheißen und in die Dorfstruktur eingeführt.&lt;br /&gt;
Von vielen wurde Kessen Musou als wahrer Held vergöttert, da er eine unglaubliche Phase des Friedens in [[Takigakure]] einläutete, auf die man später immer noch neidisch war und sich zurück wünschte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Verräter [[Takigakure]]s===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Kakuzu====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kakuzu war einst einer der besten Shinobi des Dorfes Takigakure. So entsandte man ihn auf eine Mission den ersten Hokage, Hashirama Senju, zu töten, als diese jedoch scheiterte wurde er bei seiner Rückkehr ins Dorf stigmatisiert und für das Scheitern der Mission bestraft, obgleich diese sehr gefährlich war.&lt;br /&gt;
Darauf entwickelte der einst hochgelobte Jounin einen Hass auf das Dorf und tötete auf seiner Flucht nicht nur die Ältesten des Dorfes, sondern stahl das wichtigste verbotene Jutsu des Dorfes, das seit dem verloren ist. &lt;br /&gt;
Ab da an führte er ein Leben als Kopfgeldjäger und Söldner.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Nobu Gushiken====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nobu Gushiken, adoptierte Bruder des ehemaligen Dorfoberhauptes Muneyaki Gushiken, war ein ausgezeichneter Ninja des Dorfes und Mitglied der Tsuisekisha.&lt;br /&gt;
Ebenso wie sein älterer Bruder strebte er danach Oberhaupt Takigakures wurde, jedoch wurde sein Bruder stattdessen ernannt, was den jungen Mann verbittern ließ, worauf sich die Brüder zerstritten und seine Adoption herauskam.&lt;br /&gt;
Im Angesicht der steigenden Gefahr der Jashin-Sekte versuchte er dann einen lange gehegten Plan umzusetzen, nämlich seinen Bruder zu entführen und zu töten, wobei er es so aussehen lassen wollte als wären die Jashin-Kultisten es gewesen.&lt;br /&gt;
Wodurch er sich ersann zum neuen Dorfoberhaupt erklärt zu werden, jedoch scheiterte sein Plan durch die Heldentat Shinishi Kudos der nicht nur den Verräter beseitigte sondern auch Muneyaki rettete.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Wächter [[Takigakure]]s===&lt;br /&gt;
Die Wächter [[Takigakure]]s entspringen aus der Sage &amp;quot;[[Geschichte von Taki#Das Lied des gelben Drachen|Das Lied des gelben Drachen]]&amp;quot;, welche von einem mutigen kleinem Mädchen und der Entstehung von [[Takigakure]] erzählt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Der blaue Drache – Seiryu====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quing Long bietet einen durchaus beeindruckenden Anblick, wenn er sich nicht in seiner Menschengestalt fort bewegt. Gerne verbringt er seine Zeit als Eremit getarnt, um den einen oder anderen Wanderer etwas über die Natur zu erzählen und beizubringen, so wie er es einst bei dem kleinen Mädchen Hiwa getan hatte. Nur sehr selten würde sich Quing Long in seiner wahren Gestalt einem Menschen zeigen. Sein edles und geduldiges Gemüt würden ihn für offene Geister zum höchst angenehmen Gesprächspartner machen. Vorurteilslos betrachtet er jeden Menschen einzeln und nicht die Menschheit als ganzes, bevor er sich seine Meinung zu einem Individuum bildet.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der blaue Drache Quing Long steht für die Jahreszeit Frühling und somit für die Geburt und die frühe Phase jungen Lebens, seien es Pflanzen, Menschen oder Tiere.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Der rote Vogel – Suzaku====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zhu Que hat ein durchaus heiteres Wesen. Das Interesse des roten Vogels weckt man durch Gesang und Lieder. Selber trällert er gerne verschiedene Lieder und am meisten gefällt es ihm, wenn sich aus seinem Gesang und das eines Menschen ein Duett bildet. Er kann die Form eines kleinen roten als auch großen roten Vogels annehmen. In Anwesenheit oder in der Nähe von Menschen würde er stets als kleiner Vogel auftauchen, um nicht als Wächter erkannt zu werden.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der rote Vogel Zhu Que steht für die Jahreszeit Sommer und damit für den Höhepunkt des Lebens mit all den Pflanzen und Lebewesen, die im Frühling noch klein und zierlich waren. Er steht für die Reichen Geschenke, die die Natur im Sommer bringen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Der weiße Tiger – Byakko====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bai Hu ist äußerst schlau und gerissen, wie es das Bild einer Raubkatze schon immer präsentiert hat. Der weiße Tiger kann die form einer kleinen weißen Katze annehmen, um ohne größeres Aufsehen zu erregen unter Menschen zu wandeln oder sich einzelnen Wanderern zu zeigen ohne direkt erkannt werden zu wollen. Meistens nutzt er diese Form, um die Verhaltensweisen eines Individuums zu beobachten. Reden würde er in seiner Katzenform nie, selbst als Tiger ist es schwer Bai Hu viele Worte zu entlocken. Nie verliert er mehr Worte als unbedingt nötig, man würde immer nur von ihm hören, dass für alles einen Richtigen Zeitpunkt und Ort gibt, wenn man versuchen würde mehr Worte aus ihm zu locken. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der weiße Tiger Bai Hu steht für die Jahreszeit Herbst und damit als Vorbote für die härteren Monate, die im Winter folgen. Mit ihm verbindet man auch den Aspekt der Jagd, der während der Herbstmonate an Wichtigkeit zunimmt, da Pflanzen und Bäume zur Ruhe kommen und bis zum Frühling keine Früchte austragen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Die schwarze Schildkröte – Genbu====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Xuan Wu würde auf Menschen einen etwas angst einflößenden Eindruck machen. Es ist schwer zu erahnen, wie es um das derzeitige Gemüt der schwarzen Schildkröte aussieht. Obwohl Xuan Wu durch das kleine Mädchen Hiwa eines besseren belehrt wurde, was die Menschen in Bezug auf die Natur angeht, so konnte er nie wirklich seinen Argwohn gegenüber die Menschen ablegen. Immer noch sieht er die meisten Menschen als Zerstörer von Natur und Leben. Nur sehr schwer lässt er sich von der Gutherzigkeit und Naturverbundenheit eines Individuums überzeugen. Sollte man dies aber geschafft haben, so genießt man das voller Vertrauen und den Schutz der argwöhnischen Schildkröte. Natürlich stehen die Menschen [[Takigakure]]s automatisch unter seinem Schutz, da er diese als Abkömmlinge der ersten Dorfbewohner ansieht.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die schwarze Schildkröte Xuan Wu steht für die Jahreszeit Winter und damit für die Ruhe selbst, die während eines jeden Winters in der Natur einkehrt. Oftmals wird auch der Tod mit ihm in Verbindung gebracht, denn nicht alle Lebewesen überstehen den kalten Fängen des Winters.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Der gelbe Drache====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Mädchen namens Hiwa ist ein sehr naturverbundener Mensch. Sie weiß jeden Aspekt der Natur zu schätzen, achtet jede noch so kleine Lebensform und würde immer zum Wohle dieser handeln. Ihr eigenes Wohl stellt sie unter das von anderen, selbst wenn es um das Wohl fremder Menschen geht. Sie ist eine lebensfrohe Person, die sich gerne auch bei anderen Menschen aufhält. Durch ihren langen und außergewöhnlichen Aufenthalt in der Natur, ist diese zu ihrem eigentlich Zuhause geworden, etwas das man ihr auch anmerkt. Sie verbringt mehr Tage in Wäldern als unter Menschen. Man sagt ihr nach, dass sie mit Bäumen reden kann.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Hiwa gilt heute als Tod, wobei man sich dessen nie gewiss war. Man erzählt sich, dass sie eines Tages einfach im Wald verschwunden und nie wieder zurück gekehrt war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Frage-Sektion ==  &lt;br /&gt;
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|-&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
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== Navigation ==&lt;br /&gt;
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		<author><name>Shinishi</name></author>
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		<title>Geschichte von Taki</title>
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		<updated>2016-03-16T07:51:41Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Shinishi: /* Mifune Ashura */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Auf dieser Seite findet ihr eine Übersicht über die Geschichte des Dorfes [[Takigakure]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Seit Entstehung von [[Takigakure]]==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Sengoku Jidai===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Anfang der Geschichtschreiber [[Takigakure]]s steht Sengoku Jidai, die Zeit der streitenden Reiche. Nachdem die Kunst des Ninjutsu zur Blüte seiner Macht aufgestiegen war, durchstriffen zahllose [[Clan]]s die Lande, ein jeder mit seinen eigenen Fähigkeiten und Ansichten über die Welt. Sie waren [[Söldner]], die von den Ländern bezahlt wurden und alle bisher gekannten Waffen und Armeen überflüssig machten. Diese Kraft, die vielen zunächst wie ein Segen erschien, wurde schnell zu einem Fluch als sich angeblich selbst der Himmel in blutiges Rot aufgrund der endlosen Schlachten färbte, die auf der Erde ausgetragen wurden. Als sich die zwei mächtigsten [[Clan]]s im Reich des Feuers zusammenschlossen und [[Konohagakure]] gründeten, geschah ein Umdenken in vielen Ninja[[clan]]s die diesem Beispiel folgten. Es war deutlich geworden das es keinen Sinn mehr hatte nur dem eigenen Clan Treue zu schwören: Um zu bestehen brauchte es Bündnisse mit anderen Gruppierungen. Je stärker die zu schmiedende Allianz umso mehr Macht für die Beteiligten.&amp;lt;br /&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Gründung des Dorfes - 85 Jahre vor Ende des Bluterbenkrieges===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In diesen Jahren versammelten sich vier der örtlichen Ninjaclans an dem Baum, den wir heute Taki-Baum nennen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Gesellschaft_in_Taki#Kagetoya|Kagetoya]] (Krieger), die [[Gesellschaft_in_Taki#Shiazu|Shiazu]] (Strategen), die [[Gesellschaft_in_Taki#Fuyou|Fuyou]] (Heilung) und die [[Gesellschaft_in_Taki#Nanaya|Nanaya]] (Tarnung).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie schlossen einen Pakt und schworen untereinander Treue an diesem Baum, der zu dieser Zeit noch ein gewöhnlicher war und erst Jahrzehnte später zu wahrer Berühmtheit gelangen sollte. Entgegen häufiger Annahme wurde [[Takigakure]] auf Vorschlag der [[Gesellschaft_in_Taki#Fuyou|Fuyou]] und Nanaya hin als Demokratie gegründet, da sich die verfeindeten [[Clan]]s der [[Gesellschaft_in_Taki#Kagetoya|Kagetoya]] und [[Gesellschaft_in_Taki#Shiazu|Shiazu]] auf keinen Anführer einigen konnten. [[Takigakure]] wurde vom Ältestenrat geführt, welcher aus den Anführern der jeweiligen [[Clan]]s bestand und hatte zu Beginn mit vielen Schwierigkeiten zu kämpfen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch die schier endlose Bedrohung und zahlreiche Überfälle entwickelte [[Takigakure]] bereits sehr früh fähige Verteidigungsmechanismen und Finten, mit denen sie selbst übermächtige Feinde erfolgreich abwehren konnten. Niemals gelang es einem Feind Fuß in [[Takigakure]] zu fassen und der Frieden im verborgenen Dorf machte den Rat der Ältesten leichtsinnig und überheblich.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Der Fall Kakuzu und Kagetoya-Dynastie - 65 Jahre vor Ende des Bluterbenkrieges===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Fall Kakuzu sorgte für besonderes Aufsehen im Dorf und beeinflusste es bis heute. Nachdem der Jounin Kakuzu bei einem Auftrag scheiterte der die Ermordung des ersten [[Wichtige_Personen_in_Konoha#Hokage|Hokage]]s im Sinn hatte, mit dem [[Takigakure]] im Krieg war, erfuhr er bei seiner Rückkehr eine starke Ignoranz und Ablehnung. Er wurde mit Strafen belegt, denen er sich mit unerwarteter Gewalt erfolgreich widersetzen konnte. Bei seiner Flucht kam der gesamte Ältestenrat ums Leben, was für große Debatten in den Clans sorgte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Ieyasu [[Gesellschaft_in_Taki#Kagetoya|Kagetoya]] sich zum neuen Oberhaupt erklärte, gab es niemanden der ihm zu widersprechen wagte. Mittlerweile hatten sich weitere [[Clan]]s in [[Takigakure]] angesiedelt und viele von ihnen hielten den mächtigen [[Gesellschaft_in_Taki#Kagetoya|Kagetoya]] die Treue, sodass jeder Widerspruch in einem Bürgerkrieg hätte enden können.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Der Aufstand und Shiazu-Dynastie - 28 Jahre vor Ende des Bluterbenkrieges===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Viele Jahrzehnte lang herrschte in [[Takigakure]] eine angespannte Stimmung, doch keine Seite wagte es diesen trügerischen und wackeligen Frieden zu brechen. Das Dorf hatte viele Fortschritte gemacht. Es gelang ihm seine Macht auszubauen und von Taki als offizielles Ninjadorf anerkannt zu werden. Seine Ninja sicherten nun nichtmehr einzig das Dorf, sondern das gesamte Land stand unter dem Schutz und der Verwaltung der Ninja aus [[Takigakure]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dennoch folgte das unvermeidliche erneut aus einer im Leichtsinn geborenen Handlung heraus: Als Ieyasu [[Gesellschaft_in_Taki#Kagetoya|Kagetoya]] sich in einer Schlacht dazu entschied eine Kompanie seiner Shinobi für den Sieg zu opfern, musste er die Folgen seiner Handlung am eigenen Leib spüren. Die Kompanie unter Führung von Kenshin [[Gesellschaft_in_Taki#Fuyou|Fuyou]] schaffte es entgegen aller Wahrscheinlichkeiten nicht nur zu überleben, sondern die gesamte Schlacht beinahe im Alleingang zu entscheiden. Als sie anschließend zurückkehrten, wandten sie sich offen gegen die Ninja welche sie im Stich und zum Sterben zurückgelassen hatten. Die [[Gesellschaft_in_Taki#Shiazu|Shiazu]], welche wohl nur auf eine solche Gelegenheit gewartet hatten, schlossen sich mit den [[Gesellschaft_in_Taki#Fuyou|Fuyou]] zusammen was letztlich auf den Tod [[Gesellschaft_in_Taki#Kagetoya|Kagetoya]]s und dem Ende seiner Dynastie noch auf diesem Schlachtfeld hinauslief.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Daheim in [[Takigakure]] wurde Shingen Shiazu als neues [[Dorfoberhaupt]] etabliert, mit großer Unterstützung der [[Gesellschaft_in_Taki#Fuyou|Fuyou]] und einiger jüngerer [[Clan]]s, welche sich im Laufe der Jahre um die Shiazu und [[Gesellschaft_in_Taki#Fuyou|Fuyou]] geschart hatten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unter den Shiazu änderte sich nach Aussen hin wenig, da sie an den Pfaden der [[Gesellschaft_in_Taki#Kagetoya|Kagetoya]] festhielten und diese trotz des Zwischenfalls nicht als Verräter deklarierten. Dennoch war dies das offizielle Ende des [[Clan]]s, denn während die Kagetoya mehr und mehr Verbündete in [[Takigakure]] verloren, schwand auch der [[Clan]] bis sich im folgenden Bluterbenkrieg ihre Spuren komplett verloren.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===[[Takigakure]] im Bluterbenkrieg===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während des Bürgerkrieges erlebten viele Einwohner und Ninja eine Schockphase die selbst nach dem Ende des Krieges noch viele Jahrzehnte lang anhalten sollte. Sie erkannten, das ihre Sicherheit nicht von selbst gegeben war. Obwohl es den Ninja gelang jeden Eindringling vom Dorf fern zu halten, hatte das Dorf viele Verluste und Tragödien zu beklagen, viele die heimkehrten waren nicht mehr dieselben wie vorher und erzählten erschreckende Geschichten über all die Bluterbler gegen die sie hatten kämpfen müssen.&amp;lt;br /&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Folgen des Krieges und Ashura-Dynastie - Monate nach Ende des Bluterbenkrieges===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenige Monate nach Ende des Krieges musste auch Shingen Shiazu zurücktreten, der sich in einer der letzten großen Schlachten schwere Verbrennungen zugezogen hatte. Zur Überraschung vieler ernannte er Mifune Ashura zu seinem Nachfolger, nachdem dieser sich in zahlreichen Schlachten hervorgetan hatte. Damit war er der erste Anführer [[Takigakure]]s der aus keiner der vier Gründerfamilien stammte, deren Population sich im Krieg ohnehin deutlich reduziert hatte. Der Ältestenrat wurde neu geordnet, sodass auch Mitglieder der niederen [[Clan]]s Zugang zu diesem hatten, was die Machtstellung der Gründerfamilien endgültig brechen sollte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem sich die Defensive als besonderes Markenzeichen der Shinobi aus [[Takigakure]] etabliert hatte, begann Mifune eben dieses noch auszubauen. Die alten Verteidigungsanlagen wurden verstärkt und Sicherheitskontrollen für Aus- und Einwanderer verschärft. Waffen wurden entwickelt und verbessert, während den Einwohnern die Gefahr der Aussenwelt eingeprägt wurde, der die heimische Sicherheit des Dorfes gegenüberstand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Takigakure]] begann sich für einen Krieg zu rüsten, der nicht kommen sollte.&amp;lt;br /&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Zeit des Friedens und Musou-Dynastie - 42 Jahre nach Ende des Bluterbenkrieges===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach einem friedlichen, wenn auch überraschendem, Tod Mifunes, wurde Kessen Musou vom Ältestenrat zu dessem Nachfolger ernannt. Während [[Takigakure]] sich in der Ashura-Dynastie mehr um die Sicherung seiner Position kümmerte, brach man in der Musou-Dynastie überraschenderweise damit. Potential von Aussen wurden willkommen geheißen und gefördert, während die Ninja-Akademie an gegenwärtige Standards angepasst wurde. In dieser Zeit stießen viele [[Clan]]s und Familien nach [[Takigakure]], die auch für dessen Entwicklung wichtig sind, wie [[Wichtige_Personen_in_Taki#Jinkou_Eigen|Jinkou Eigen]] oder die Familie der [[Wichtige_Personen_in_Taki#Shinishi_Kudo|Kudo]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Ära des Friedens hatte [[Takigakure]] erfasst und viele Ninja wuchsen in dem Bewusstsein auf diesen Frieden erhalten zu wollen. Konflikte waren selten und wurden zumeist gerecht gelöst. Von einigen wurde diese Zeit als wahres Paradies empfunden, andere verurteilten den Leichtsinn mit welchem die Ninja hierdurch behaftet wurden.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Militarisierung und Eigen-Dynastie - 80 Jahre nach Ende des Bluterbenkrieges===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als die Musou-Dynastie mit dem Tod Kessens während einer geheimen Mission endete, gab es große Bestürzung im Dorf als der Ältestenrat zur Überraschung vieler eine Frau namens [[Wichtige_Personen_in_Taki#|Jinkou Eigen]] zum neuen Oberhaupt ernannte. Abgesehen davon dass sie eine Frau war, war sie auch eine Ausländerin ohne feste Wurzeln in [[Takigakure]], was bei vielen Misstrauen erregte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Eigen-Dynastie wurde großer Wert auf innere Sicherheit gelegt. Die Schutzmaßnahmen innerhalb und ausserhalb des Dorfes wurden ebenso verstärkt wie deutlicher spürbar gemacht. Viele Systeme wurden bürokratisiert und auf Effizienz getrimmt, während die ·Shineitai·, die mehrere Dutzend starke Leibgarde des Oberhauptes, etabliert wurde. Es gab das erklärte Ziel aus [[Takigakure]] ein Dorf werden zu lassen, welches sich vor den Großreichen nicht weiter würde verbergen müssen. Aussen wurden Bündnisse geschmiedet, Innen wurden Gesetze erlassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu dieser Zeit traten auch die sogenannten &amp;quot;[[Söldner]]&amp;quot; das erste Mal an das Licht der Öffentlichkeit. Menschen ohne Chakra probten mit Schusswaffen den Aufstand gegenüber den mittlerweile etablierten Ninja.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Söldner-Ära===&lt;br /&gt;
Nach den militärisch geprägten Jahren Jinkous, hatte die [[Wichtige_Personen_in_Taki#Ehemalige_Dorfoberhäupter|Gushiken]]-Ära das erste Mal seit dem Bluterbenkrieg wieder mit einer größeren Bedrohung zu tun: Den Söldnern.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Doch anders als in anderen Ländern und Dörfer gab es in [[Taki no Kuni]] nur wenig Aktivitäten dieser und die im Vergleich geringe Anzahl der Söldner bereitete den vereinte Kräften der Landesfürsten und des Ninjadorfes kaum Probleme.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Da [[Takigakure]] ohnehin keine Gefahr durch die Söldner für das einzige wirklich versteckte Dorf sah, zogen sie daher nicht aktiv in den Kampf gegen diese, sondern verteidigten lediglich das Land gegen die wenigen einfallenden Truppen, welche die Städte bedrohten.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Eingriff des Ältestenrates und [[Wichtige_Personen_in_Taki#Ehemalige_Dorfoberhäupter|Gushiken]]-Dynastie - 85 Jahre nach Ende des Bluterbenkrieges===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Änderungen während der Eigen-Dynastie sorgten für größeren Widerstand bei den traditionelleren Clans des Dorfes als erwartet, weshalb unter internem Druck der Ältestenrat dazu gezwungen wurde Eigen um den Rücktritt zu bitten. Als [[Wichtige_Personen_in_Taki#Ehemalige_Dorfoberhäupter|Muneyaki Gushiken]] die Führung des Dorfes übernahm, waren viele erleichtert wieder einen ·wahren Taki-Ninja· an der Spitze zu sehen.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Beginn der [[Wichtige_Personen_in_Taki#Ehemalige_Dorfoberhäupter|Gushiken]]-Dynastie - 85 Jahre nach Ende des Bluterbenkrieges===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit [[Wichtige_Personen_in_Taki#Ehemalige_Dorfoberhäupter|Muneyaki Gushiken]] als neuer Führung des Dorfes ging eine Welle der Erleichterung durch die Reihen der Bewohner des Dorfes, ein Anführer geboren in [[Takigakure]] selbst und bereits mit 9 Jahren Absolvent der Akademie. Allerdings blieb ein plötzlicher Umschwung der Politik wieder der Erwartungen aus. [[Wichtige_Personen_in_Taki#Ehemalige_Dorfoberhäupter|Muneyaki]] zeigte sich viel mehr als zurückhaltend und vorsichtiger Ninja. Selbst einige Monate nach seiner Einsetzung herrschte eine Stille im Zusammenhang mit seiner Politik. Als [[Wichtige_Personen_in_Taki#Ehemalige_Dorfoberhäupter|Muneyaki]] dann sogar plötzlich für eine Weile lang verschwand fürchteten sowohl der Ältestenrat als auch die Bewohner [[Takigakure]]s dass die Auswahl ein Fehler gewesen war und sie ihren Anführer nie wiedersehen würden. Doch [[Wichtige_Personen_in_Taki#Ehemalige_Dorfoberhäupter|Muneyaki]] erschien wider Erwarten wieder an den Toren [[Takigakure]]s als wäre nichts gewesen, um sich seinen Aufgaben als [[Dorfoberhaupt]] des Dorfes zu stellen. Erst einige Wochen nach seiner Rückkehr enthüllte [[Wichtige_Personen_in_Taki#Ehemalige_Dorfoberhäupter|Muneyaki]] die Intention hinter seinem Verschwinden.&lt;br /&gt;
Er hat die legendären Wächter aus den vergessenen Geschichten Takis erforscht und als Zeichen der Wertschätzung den Titel des Dorfoberhauptes des Dorfes  in den gelben Drachen ernannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Post-Söldner-Ära===&lt;br /&gt;
Da die [[Söldner]]-Ära keinen großartigen Einfluss auf [[Takigakure]] hatte, verlief das Leben im Dorf nach dem Sieg über diese nicht anders ab als zuvor.&lt;br /&gt;
Es gab, da man sich nicht großartig mit den [[Söldner]]n beschäftigt hatte, anders als in anderen Ländern, keine großen technologischen Fortschritte, noch war man auf diese im recht traditionellen Land erpicht.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Es gab jedoch erste stärkere diplomatische Berührungen mit den Dörfern [[Kirigakure]] und [[Kumogakure]].&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Diese waren auf die diplomatischen Beziehungen des ehemaligen Dorfoberhaupts [[Wichtige_Personen_in_Taki#Dorfoberhaupt|Eigen Jinkou]] zu [[Kirigakure]] zurückzuführen, die ursprünglich aus dem Dorf stammte. Über jene Beziehung kamen sie dann auch in Berührung mit [[Kumogakure]], welche schon immer recht eng mit [[Kirigakure]] verbunden waren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Dreier-Bündnis-Ära===&lt;br /&gt;
Das Dreier-Bündnis [[Kirigakure]]-[[Kumogakure]]-[[Takigakure]] hat seine Wurzeln bis in den Bluterbenkrieg geschlagen. Damals entstand der erste Kontakt aller drei Länder miteinander. Auch wenn dieser Kontakt eher negativer Natur gegenüber [[Takigakure]] war, so festigte es die Bindung der beiden anderen Bündnispartner.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Dieses Verhältnis schob sich jedoch ins positive als [[Wichtige_Personen_in_Taki#Eigen_Jinkou|Eigen Jinkou]] Dorfführer wurde, da Eigens Heimatdorf [[Kirigakure]] gewesen war, pflegte sie in dieser neuen Position eine recht umsichtige Politik, welche den Grundstein für das künftige Bündnis legte.&lt;br /&gt;
Zur freundschaftlichen Annäherung begrüßte [[Takigakure]] bald eine kleine Delegation [[Kirigakure]]-Ninja im Dorf, deren Besuch überraschend gut ausging.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Anschläge während des [[Chuuninexamen]]s in [[Kumogakure]] festigte ebenfalls diese Beziehung, da [[Takigakure]] ihrem neuen Freunden [[Kirigakure]] und somit auch [[Kumogakure]] bei der Beseitigung der Schäden half.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Nach der Eroberung einer [[Söldner]]festung seitens [[Kirigakure]], wurde diese zum gemeinsamen Besitz der drei Dörfer erklärt und die Bündnisfestung erschaffen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die letzte Festigung des Bündnisses wurde durch die Katastrophenhilfe während Unwetters erzielt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Beginn der [[Wichtige_Personen_in_Taki#Shinishi_Kudo|Kudo]]-Dynastie - 89 Jahre nach Ende des Bluterbenkrieges===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem, Nobu Guskihen, der Bruder [[Wichtige_Personen_in_Taki#Ehemalige_Dorfoberhäupter|Muneyaki Gushikens]], diesen auf dem Weg zu einer wohl wichtigen Besprechung abfangen und entführen konnte, trat die Spezialeinheit Takigakures in Aktion, unter anderem auch [[Wichtige_Personen_in_Taki#Shinishi_Kudo|Shinishi Kudo]].&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Wichtige_Personen_in_Taki#Shinishi_Kudo|Shinishi Kudo]] gelang es als einziger, den [[Wichtige_Personen_in_Taki#Ehemalige_Dorfoberhäupter|gelben Drachen]] und seinen Bruder in einer Höhle zu finden und zu erreichen. Ihm gelang es Nobu Gushiken, das höchst gefährliche, ehemalige Mitglied der [[Einheiten_Takigakures#Tsuisekisha_.28J.C3.A4ger.29|Tsuisekisha-Einheit]], den Bruder von Gushiken, zu erledigen. &lt;br /&gt;
Gerüchten zufolge soll Nobu jedoch Sicherheitsvorkehrungen geplant haben, welche besagte Höhle nach seinem Tod zum Einsturz brachte.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Offiziellen Aussagen zufolge, gelang es Kudo, das [[Dorfoberhaupt]] aus der misslichen Lage der einstürzenden Höhle zu befreien, schaffte es jedoch selbst nicht mehr heraus. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Wichtige_Personen_in_Taki#Shinishi_Kudo|Shinishi Kudo]] galt eine Zeit lang als verstorben, ehe er wohlauf zurückkam und wenig wegen seiner heldenhaften Taten, der Rettung des alten Dorfoberhauptes sowie dem Ausschalten des Verräters selbst zum [[Dorfoberhaupt]] ernannt wurde, da [[Wichtige_Personen_in_Taki#Ehemalige_Dorfoberhäupter|Muneyaki Gushiken]] von diesem Amt zurücktrat.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der junge [[Gesellschaft_in_Taki#Kudo|Kudo]] brachte gleich frischen Wind in des recht traditionelle Takigakure, durch die Umbenennung des Dorfoberhaupt-Titels vom gelben zum goldenen Drachen, sowie dem Bau eines neuen [[Aufbau_von_Taki#Ninjasitz.2Fgoldene_Drachenstatue|Ninjasitzes]], der eben jenes Wesen repräsentieren sollte.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Jedoch hatte [[Wichtige_Personen_in_Taki#Shinishi_Kudo|Shinishi Kudo]] mit seiner Ernennung gleichzeitig etwas geerbt was den jungen Shinobi auf die Probe stellen sollte, der [[Taki_no_Kuni#Jashin_Sekte|Jashin-Kult]] der zuvor in Takigakure schon Unheil angerichtet hatte war stärker geworden und schaffte es [[Takigakure]] als Dorf einige Seitenhiebe zu verpassen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Bald darauf sollte ein Krieg in [[Taki no Kuni]] ausbrechen in dem die beiden Seiten ihre Kräfte maßen und [[Wichtige_Personen_in_Taki#Shinishi_Kudo|der goldene Drache]] seine Stärke und Führungsqualitäten beweisen musste.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Das Lied des gelben Drachen=&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwischen den Reihen voller Bücher und Schriftrollen in der Bibliothek [[Takigakure]]s, die oft von großen Personen der Vergangenheit, wichtigen Ereignissen oder Techniken sowie Lehre handeln, findet der Suchende bis weilen ein kleineres unscheinbares Buch.&lt;br /&gt;
Nur selten wurde das Buch in den letzten Jahren aus der Umarmung seiner größeren Brüder und Schwestern gerissen, um seinen Inhalt dem Suchenden zu offenbaren. Es war in Vergessenheit geraten und gelegentlich, wenn es aus dem langen Schlaf eines von Staub bedeckten Buches für einen Moment, welcher für ein Buch alles zwischen einer Sekunde und einem Jahrhundert sein kann, aufwachte, erinnerte es sich sehnsüchtig daran wie es gewesen war, als noch kleine Kinderfinger es jeden Tag hervorgeholt und die dazugehörigen hohen Stimmen erfreut und laut aus ihm hervor gelesen hatten.&lt;br /&gt;
Es war abgenutzt ja, aber das stimmte das Buch nicht traurig sondern machte es eher stolz. Die güldene Farbe, mit der sein Schaffer einst den Umschlag beschrieben hatte, hatte ihm eh nie wirklich gefallen und der Zustand sprach in seinen Augen für all die Liebe und Anerkennung, die ihm einst zugekommen war. Und schließlich hatte die Geschichte, mit deren Schutz und Überlieferung es beauftragt worden war, alles Recht auf derartige Zuwendung.&lt;br /&gt;
Ja das Buch war stolz auf sich selber und wusste, dass es nur lange genug warten müsste, bis es aus seinem Schlaf aufgeweckt werden und seine Geschichte erneut offenbaren würde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Irgendwann kam dieser Tag und an diesem Tag fand die Sage des [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|gelben Drachens]] und der Götter wieder Einzug in die Köpfe der Menschen. Wie so oft bei Sagen weiß niemand zu sagen, wie viel wahr und wie viel hinzugedichtet worden war. Aber dies, so wusste das Buch, war nicht die Aufgabe einer Sage.&lt;br /&gt;
Eine Sage muss die Herzen der Menschen erfreuen, sie mit Hoffnung erfüllen und zum Träumen anregen. Eine Sage lässt bisweilen alte Männer genauso wie kleine Kinder mit verträumten Blicken die Welt um sich herum betrachten und sich vorstellen, wie es wohl damals an diesem Ort ausgesehen haben könnte. Eine Sage schließlich steht für eine Lektion und Beispiel, Lehre und Wissen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und so erzählt das Buch die Geschichte:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Prolog===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vor langer Zeit, als die Menschheit noch jung war und mit den großen Augen eines kleinen Kindes die Welt um sich herum betrachtete, herrschte die Natur über das Leben eines jeden Lebewesens mit einer Hand, die zugleich sanft wie ein kühler Windstoß im drückenden Sommer als auch hart wie der Kern eines großen Gebirges war.&lt;br /&gt;
Der Mensch, genauso wie alle anderen Lebewesen ob Tier, Pflanze oder Stein kämpfte jeden Tag um sein Überleben. Aber nicht Angst oder Ohnmacht vor den Strapazen bestimmten sein Leben, sondern Freude und Glück über die einfachsten Dinge. Er war glücklich, wenn er mit vollem Magen einen warmen und sicheren Schlafplatz gefunden hatte.&lt;br /&gt;
So herrschte die Natur und die Tiere, die teilweise älter als die Menschen waren, wuchsen zu prächtigen Gestalten heran. Hört man heute von Erzählungen aus jener Zeit, so wirken die Geschichten von dem riesigen Wald, der den Großteil des Kontinents bedeckte und von ebenso riesigen Tiergottheiten bevölkert war, wie die Märchen eines alten wirren Greises.&lt;br /&gt;
Aber der Menschheit Kindeswiege war dies Umfeld beschützt vom großen Schatten des Waldgottes. Irgendwann jedoch fängt jedes Kind an sein Umfeld zu verändern und in einer Zeit, in der sich das Schicksal dieses Gleichgewichtes entscheiden sollte erhob sich der [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|gelbe Drache]] über die Träume von Natur und Mensch hinweg in die Lüfte der Zukunft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===1. Kapitel===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Langsam und träge floss der kleine Bach an diesem Tag die Hänge des Hügels herab, plätscherte nur missmutig über die großen Steine nahe seiner Quelle, drückte nur halbherzig die Kiesel vor sich her, die sich in seinen Weg stellen wollten, und wollte gar nicht so recht seinen Weg gen Tal beschreiben.&lt;br /&gt;
Hätte man den Bach an einem anderen Tag gesehen und hätte man Aug und Ohr, so wie es die Menschen früher für die Natur gehabt hatten, so hätte die Freude und die Glückseligkeit des Baches einem das Herz erwärmt. Es war kein großer Bach, es war kein Bach, dessen Wasser sich in den Strom eines gewaltigen Flusses oder die Gefilde eines riesigen Sees mischte. Es war ein einfacher Bach, der auf der großen Landkarte nicht einmal seine Existenz belegt finden würde.&lt;br /&gt;
Aber für die Menschen des kleinen Dorfes am Fuße des Hügels war er die Quelle ihres Lebens und somit das Wichtigste in der Welt und für ihn waren diese Menschen das Wichtigste in der Welt.&lt;br /&gt;
Wer brauchte schon riesige Mengen Wassers, wenn er sich an dem Lachen der Kinder erfreuen konnte, die in ihm spielten und sein Wasser benutzten, um sich gegenseitig zu bespritzen?&lt;br /&gt;
Ja es waren vor allem die Kinder, auf die sich der Bach jeden Morgen freute, wenn er sich aus dem moosig-grünen Bett seiner Träume erhob. Er kannte sie alle, er erkannte sie schon am Klang ihres Lachens und hatte einem jeden der Dorfbewohner erfreut beim Wachsen zugesehen.&lt;br /&gt;
Nichts aber stimmte ihn so traurig, wie das bittere Weinen und Schluchzen eines Kindes, das in seinem jungen Leben bereits großes Leid erfahren musste. Und ausgerechnet das herzerweichendste Weinen und die qualvollsten Tränen hatte er am gestrigen Tage wahrnehmen müssen.&lt;br /&gt;
Das Mädchen mit den grellblonden Haaren namens [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] hatte bereits in ihrer frühesten Kindheit beide Eltern verloren und lebte alleine mit ihrer großen Schwester Kigiku in dem kleinen Dorf. Nie hatte der Bach [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] weinen hören ob des Verlustes der Eltern oder der schweren Zeit, die dieser den beiden Mädchen einbrachte. Es war immer glücklich mit seinem Leben gewesen, hatte sich nie beschwert und war der großen Schwester stets zur Hand gegangen. Und ausgerechnet dieses Mädchen, das dem Bach immer ein Quell der Freude gewesen war, weinte nun ob der schweren Krankheit des Einzigem, dem es sich immer sicher gewesen war: Seiner Schwester.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was konnte der Bach tun? Die Menschen hatten in den Jahrhunderten seit ihrer frühesten Kindheit gelernt in der Natur zu überleben und dabei bereits einiges über die Kunst mit den Geschenken der Natur Krankheit und Wunde zu bekämpfen gelernt. Aber nicht einmal dieses Wissen schien das Leid Kigikus mildern zu können. Trübseelig floss er weiter vor sich hin und grübelte nach, was er tun könnte. Auch dachte er dabei daran, dass die Menschheit längst ihr Kindesbett verlassen und begonnen hatte, die harte Seite der Natur, die ihr Leben bedrohte, zu bekämpfen.&lt;br /&gt;
Früher, er konnte sich fast nicht mehr daran erinnern, hatte sich nur selten die Sonne in seinen Wassern gespiegelt, da der Schatten großer Bäume stets sein Gefilde bedeckte. Irgendwann aber hatten die Menschen damit begonnen die Bäume zu fällen und sich Platz zum Leben, für ihr Vieh und für ihre Felder zu schaffen. Der große Wald war immer weiter geschrumpft und schon lange hörte der Bach die Stimmen der Bäume nur noch aus sehr weiter Entfernung im Säuseln des Windes.&lt;br /&gt;
Als er nun so lauschte, um die Stimmen der Bäume zu hören, vernahm er die Stimme eines Menschen. Dieser Mann, denn seine tiefe und rauchige Stimme verriet sein Geschlecht, sang irgendwo in seiner Nähe von etwas, was der Bach völlig vergessen hatte: Von dem Waldgott.&lt;br /&gt;
Die Erinnerungen überschlugen sich und schnell beschloss der Bach aus seiner Trübseligkeit zu erwachen und den Sänger mit dem Plätschern seines Wassers an- und zu dem kleinen Dorf hinzulocken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===2. Kapitel===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stark schmerzten die Füße des Greises, dessen Stimme der Bach vernommen hatte, ob seiner langen Wanderung und ein jedes Wort, das er scheinbar vergnügt vor sich her sang, war einzig und allein dazu gedacht, um ihn von den Schmerzen abzulenken.&lt;br /&gt;
Er war weit gereist, hatte viele Flüsse überquert und sich an viele Bäume gelehnt, wenn sein alter Körper ein paar Momente der Ruhe benötigten. Weswegen er reiste, wusste er nicht mehr. Einzig und allein erinnerte er sich noch daran, dass er einst am Rande eines großen Waldes gelebt und von dessen Wildheit und Schönheit verzaubert worden war.&lt;br /&gt;
Angelockt vom Plätschern des Baches, dessen kühles Wasser Linderung für die schmerzenden Füße verhieß, wechselte der Greis die Richtung und traf schon bald auf den kleinen Bach und das in nicht allzu weiter Ferne stehende Dorf. Noch einmal nahm sich der Alte zusammen, trällerte um so lauter, als seine Füße besonders stark schmerzen und ihm anscheinend sagen wollten:“Wieso bleibst du nicht einfach hier sitzen und gönnst uns unsere Ruhe du alter Narr?“&lt;br /&gt;
Aber der „alte Narr“ war dickköpfig geworden und wollte nicht nur seine Füße ausruhen, sondern auch noch mit Menschen reden. Ein Vergnügen, das ihm seit Wochen verwehrt war.&lt;br /&gt;
So laut trällerte er vor sich hin, dass er das Schluchzen des kleinen Mädchens, das am Ufer des kleinen Baches mehr in sich zusammen gekauert war, als dass es saß, nicht mitbekam. Erst, als das Mädchen seine grünen Augen öffnete und auf den alten und komisch aussehenden Mann schaute, während es sich über die tränenverschmierten Wangen wischte, bemerkte dieser, dass er nicht alleine war.&lt;br /&gt;
„Was ist ein Waldgott?“ ertönte die hohe Stimme des Mädchens und der alte Mann blieb verdutzt stehen, um die fragenden großen Augen, die vor Weinen rot geworden waren, zu bewundern. Kurz entschlossen gewährte er seinen fast schon rebellierenden Füßen ihren Wunsch und ließ sich neben dem Mädchen leise seufzend nieder.&lt;br /&gt;
„Die gestaltgewordene Natur. Wille und Kraft dessen, was uns stets umgibt, und genauso wild und sanft wie eben jenes.“ Antwortete er ein wenig kryptischer, als er beabsichtigt hatte, während er die schmerzenden Füße aus den abgelaufenen Sandalen befreite.&lt;br /&gt;
„Und wie sieht er aus?“&lt;br /&gt;
„Er wechselt die Gestalt, so wie es auch die Natur ständig tut.“&lt;br /&gt;
„Ist er lieb?“&lt;br /&gt;
„Ja und nein. Wenn er stürmisch und verheerend ist, wenn er wütend und aufgebracht ist, so vernichtet er alles, was ihm in den Weg kommt. Ist er aber sanft und ruhig, so beschützt, heilt und umsorgt er das, was in seinen Augen, den Augen der Natur, würdig ist.“&lt;br /&gt;
Sofort weiteten sich die Augen des kleinen Mädchens, das das zerschlissene Hemd des Alten mit seinen kleinen Fingern ergriff und ihn voller Hoffnung und zugleich voller Angst vor einer möglichen Enttäuschung anschaute.&lt;br /&gt;
„Er heilt? Kann er alles heilen? Kann er auch eine richtig schlimme Krankheit heilen?“&lt;br /&gt;
Ein wenig verdutzt ob dieser Reaktion antwortete der Alte in dazu passender Stimmlage:&lt;br /&gt;
„Ehm Ja, kann er, aber dazu muss er…“ Doch weiter hörte das Mädchen nicht, es riss nur umso stärker an dem Hemd und schrie förmlich:&lt;br /&gt;
„Wo finde ich ihn? Erzähl mir bitte alles!“&lt;br /&gt;
Und nach einer Reaktion, die sehr derer glich, die er nur wenige Momente zuvor gezeigt hatte, und einem dazu passenden Seufzen, holte der Greis tief Luft und fing an zu erzählen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Weit weg im Nordosten steht er noch, der große Wald, der einst fast den ganzen Kontinent bedeckte. Im Gegensatz zu den kleinen Wäldern, die du kennst, ist dieser Wald noch erfüllt von dem Willen und der Kraft der Natur. Tief in seinem Inneren lebt der Waldgott in dem wunderbaren Hain, der schon seit Äonen nicht mehr von Menschen betreten worden ist, und umgeben von den Vorfahren der Tiere: riesige und weise Tiergötter.&lt;br /&gt;
Einst, so wurde mir als kleines Kind in meinem Heimatdorf erzählt, dass am Randes des großen Waldes steht, sahen die Tiergötter und der Waldgott mit wohlwollendem Blick auf die Menschen herab, die so schwach und zerbrechlich wirkten. Sie standen uns bei, wenn etwas unsere Existenz bedrohte, und halfen uns gelegentlich mit Rat und Tat in der Natur zu überleben, die sie schon so viel länger bevölkern und so viel besser verstehen als wir.&lt;br /&gt;
Aus dieser Zeit kommen auch die Geschichten der Heilkunst des Waldgottes und der weisen Ratschläge der Tiergötter, die zusammen mit ihren damals noch ähnlich riesigen Brüdern und Schwestern unseren Kontinent bereisten und bevölkerten.&lt;br /&gt;
Aber…“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch weiter kam der Mann nicht, denn das Mädchen war bereits aufgesprungen und rannte fort in Richtung der Häuser. Später erfuhr er, was es mit dem Mädchen auf sich hatte, und schollt sich selber ob dem, was er so unvorsichtig [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] erzählt hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===3. Kapitel===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Voller Schrecken beobachtete der kleine Bach, was geschah. In seinem Bestreben das kleine Mädchen zu trösten und sich wieder an ihrem Lachen und den strahlenden Augen zu erfreuen, hatte er vergessen, dass Menschen keine Tiere waren. Sie waren es nicht gewohnt auf sich alleine gestellt zu überleben und am aller wenigsten kleine Kinder, von den Gefahren einer solchen Reise und denen des großen Waldes ganz zu schweigen.&lt;br /&gt;
Aber was konnte er tun? Was konnte er tun?...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ohne lange nachzudenken hatte sich [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] ihre festeren Schuhe samt ein paar reisetauglichen Kleidern und Proviant – was sie eben rumliegen sah – geschnappt, hatte ihre Schwester umarmt und war mit den Worten „Der Waldgott wird dich heilen, warte es nur ab!“ aus der kleinen Hütte, die die zwei Mädchen bewohnten, verschwunden.&lt;br /&gt;
Kigiku hatte sichtlich verwirrt drein geschaut, aber hatte ob ihrer Krankheit und der Schwäche, die ihren Körper befallen hatte, nichts tun können, außer der kleinen Schwester flehentlich hinterher zu schauen. So verzweifelt, wie die große Schwester in dieser Stunde war, als[[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] Hals über Kopf das kleine Dorf verließ, so zuversichtlich war die kleine Schwester, die endlich etwas gefunden hatte, was sie tun konnte um Kigiku helfen zu können. Sie dachte gar nicht daran, dass die Reise gefährlich werden könnte, oder dass sie ihr eigenes Leben schonen müsste. Einzig und allein das Leben der Person, die für sie die Welt darstellte, war ihr wichtig und kreiste beständig in ihrer Gedankenwelt umher.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So reiste das kleine Mädchen mit dem blonden Haar und den großen grünen Augen los gen Nordosten. Zum Glück hatte sie gelernt die Himmelsrichtungen zu erkennen und zu finden und verlief sich nie. So selbstsicher ging sie ihre Reise an, dass sie vergnügt summend schon bald das kleine Tal und die Gefilde des kleinen Baches verließ.&lt;br /&gt;
Die ersten Tage ihres kleinen Abenteuers flogen nur so vorüber. Sie hatte genügend Wasser dabei und konnte ihre Proviante mit den Beeren und Früchten, die sie dank des herrschenden Sommers leicht fand, stets wieder auffüllen. Einzig und allein des Nachts, wenn es dunkel und gelegentlich sogar etwas kühler wurde, wurde es ihr etwas bang um das kleine Herz. Aber wie stets summte sie dann eine kleine Melodie vor sich her, mit der sie die große Stille um sich herum vertrieb und sich selber in den Schlaf wiegte.&lt;br /&gt;
Die Weisen sagen, dass ein entschlossenes Herz keine Furcht kenne. Nur ein zauderndes und fragendes Herz öffne Tür und Tor für Zweifel und Furcht. Wenn man diesen Worten Glauben schenken darf, so verwundert es nicht, dass [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] nie daran dachte umzukehren oder auch nur aus Angst oder Furcht eine Träne vergoss. Sie war überzeugt davon das Richtige zu tun und setzte mit derselben Überzeugung Fuß vor Fuß, ging Schritt um Schritt immer weiter gen Nordosten.&lt;br /&gt;
Schon bald wurde die Natur, die wenn auch in schwächerer Art und Weise, auch an diesem Ort zu finden war, auf das summende und singende kleine Mädchen aufmerksam und immer öfter geschah es von nun an, dass ein kleiner Sperling sich zu [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] gesellte, wenn diese tagsüber oder nachts vor sich hin sang, um diese mit seinem hohen Zwitschern zu begleiten.&lt;br /&gt;
Immer, wenn sie den kleinen [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]] sah, der ihr schon bald ein lieber Wegbegleiter wurde, hellte sich die Miene des kleinen Mädchens auf und ihre Schritte wurden bestimmter und stärker. Dem Beispiel des [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]]s folgend, fing sie schon bald an feste Rhythmen in ihren Tagesablauf zu bringen:&lt;br /&gt;
Sie stand mit der Sonne auf, aß etwas, ging dann den Tag über unterbrochen von einer Mittagspause bis sie am Nachmittag begann nach einer Schlafmöglichkeit zu suchen und daraufhin nach etwas Essbarem und Trinkbarem, wenn sie nicht schon genug während des Tages gefunden hatte. Ihrer guten Orientierung wegen verlief sie sich dabei so gut wie nie und wenn, dann brachte sie das Zwitschern des kleinen [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]] schon bald wieder auf den richtigen Weg. Auch brauchte sie nur auf das Verhalten des[[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]]s zu achten, um Wetterumbrüche oder Gefahren vorherzusehen.&lt;br /&gt;
So verging die Zeit und die Natur kehrte immer weiter in das kleine Mädchen ein genauso wie das kleine Mädchen immer weiter in die Natur einkehrte. Und dann kam der Herbst&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===4. Kapitel===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als die ersten Blätter an den Bäumen begannen gelb und rot zu werden, wusste [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]], dass der Sommer den Kampf gegen den Winter langsam verlor. Noch kämpfte er wacker und hielt die kalten Winde aus dem Norden samt der dunklen Wolken, die sie mitbrachten, zurück. Aber mit jedem Tag und jeder Nacht kamen sie näher, ohne dass der Sommer etwas dagegen würde tun können.&lt;br /&gt;
Sie musste sich beeilen, so viel verstand selbst ein kleines Mädchen, denn in den Stürmen und der Kälte des Winters würde sie nicht überleben können ohne die Hilfe und den Beistand Ihresgleichen.&lt;br /&gt;
Wäre der kleine [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]] nicht gewesen, der sie über immer längere Strecken des Tages begleitete und es sich immer öfter auf ihrer Schulter bequem machte, so hätten vielleicht der Zweifel und die Furcht Einzug in ihrem Herzen gehalten. So aber ertönten die Stimmen der Zwei, wann immer der Winter an ihren Herzen zu nagen begann, und vertrieben diesen.&lt;br /&gt;
Manchmal allerdings kam es auch vor, dass der kleine [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]] schrecklich lange weg blieb und [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] begann sich Sorgen zu machen. Sorgen um den kleinen [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]], um ihre Schwester und um den Wahrheitsgehalt der Geschichte des alten Mannes. Als der kleine [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]] eines Morgens nicht neben ihr zu finden war, erhob sie sich und ging ohne zu zaudern in den kleinen Hain hinein, der sich vor ihr erstreckte. Sie begann das Lied zu singen, das sie seit Beginn ihrer Reise immer sang, und schon bald hörte sie aus einiger Entfernung die Antwort des [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]]s.&lt;br /&gt;
Ihr Herz schlug immer schneller voller Freude und auch voller Angst ob dem, was dem [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]] passiert sein könnte. Sie rannte immer schneller, stets der Stimme des [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]]s folgend und blieb plötzlich stehen.&lt;br /&gt;
Eine kleine [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] mit ungewöhnlich eisblauen Augen stand am Fuße eines großen Baumes, auf dessen niedrigem Ast [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] sofort ein paar der Federn des kleinen [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]]s sehen konnte. Ihre Augen weiteten sich und füllten sich schon bald mit Tränen, während die Katze sich von dem ersten Schrecken ob der plötzlichen Begegnung erholte und begann um das kleine Mädchen, das mehr und mehr in Tränen ausbrach, zu kreisen.&lt;br /&gt;
[[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] verstand schnell, dass der Sommer ihr bisher nur die schönen Seiten der Natur gezeigt hatte und sie den kleinen [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]] wohl nicht mehr wieder sehen würde. Es war in ihren Augen klar, dass der [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]] den Klauen der [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] erlegen war, da er sonst längst zu ihr zurück geflogen sein würde.&lt;br /&gt;
Immer stärker wurde der Regen aus Tränen, der sich vom Gesicht des kleinen Mädchens gen Boden bewegte, bis ein empörtes Miauen das Mädchen aus seinen Gedanken rüttelte. Die [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] hatte sich vor [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] hingesetzt und schaute sie aus zugleich neugierigen und vorwurfsvollen Augen an, so dass das Mädchen nicht anders konnte als sich herabzubeugen und vorsichtig das Fell des Tieres zu streicheln.&lt;br /&gt;
Sie machte dem Tier keine Vorwürfe, da es nur um sein eigenes Überleben kämpfte, auch wenn es sie dennoch sehr traurig machte. Anstatt aber vor der Hand des Mädchens zu fliehen, ließ sich die [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] mit einem immer lauter werdenden Schnurren streicheln und verließ auch nicht die Seite des Mädchens, als dieses langsam damit beginnen musste zurück zu ihren wenigen Habseligkeiten zu gehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So nahm schon bald die kleine [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] den Platz des [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]]s ein und begleitete [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] auf ihrer Reise. Und so wie der [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]] mit seinem Verhalten dem Mädchen vieles über das Überleben in der Natur beibrachte, so tat dies auch die [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]]. Allerdings oblag es der [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] genauso wie bei ihrem ersten Treffen dem Mädchen die düstere Seite der Natur zu zeigen.&lt;br /&gt;
Hatten im Sommer noch Früchte und Beeren überall auf ihrem Weg nur darauf gewartet von ihr gepflückt zu werden, so verschwanden diese immer mehr je weiter der Herbst Einzug hielt. Und schon bald musste [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] lernen, dass sie wie die [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] Leben nehmen musste, um selber zu überleben.&lt;br /&gt;
Es dauerte schier eine Ewigkeit, bis es ihr mittels einer Falle zum ersten Mal gelang ein kleines Tier zu fangen, ein Feuer zu machen und es dann übers Herz zu bringen das Tier zu töten und sogar zu verspeisen. Sie weinte bitterlich ob des Lebens, das sie beendet hatte und flehte vielmals um Verzeihung, bevor sie sich traute zu essen.&lt;br /&gt;
Durch Wiederholung aber wird jeder zum Meister und schon bald hatte sich das kleine Mädchen an die neuen Vorgänge gewöhnt, auch wenn sie noch immer für das Schicksal der Seele eines jeden Tieres, das sie tötete, zum ihr unbekannten Waldgott betete.&lt;br /&gt;
Schon bald fiel ihr das Fehlen des freudigen Zwitscherns kaum noch auf und die Harte Seite der Natur zog immer mehr in sie ein, auch wenn diese gemischt von warmen Momenten war, wie das abendliche Einschlafen mit der [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] in den Armen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===5. Kapitel===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Immer schwächer wurde der Sommer und der Herbst, der wie sein Freund Frühling sich oft wie das Seil fühlte, an dem Sommer und Herbst zogen, wurde immer dunkler und kälter. Die Stürme, die die Höhepunkte im Tauziehen zwischen Sommer und Winter für jeden sichtbar und hörbar machten, hatten schon seit einiger Zeit immer weiter an Stärke nachgelassen so wie es auch der Sommer getan hatte.&lt;br /&gt;
Immer weniger Zeit blieb dem kleinen Mädchen, das sich immer öfter morgens von Raureif befreien musste. Gelegentlich fielen früh morgens kleine weiße Flocken vom Himmel herab, setzten sich auf ihr blondes Haar und bildeten einen Schleier aus winzig kleinen Kristallen. Immer öfter froren ihr die Füße oder die Hände, manchmal kroch die Kälte sogar langsam die Beine hoch und hätte sie nicht die [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] gehabt, die sie des nachts wärmte, so wäre sie sicher oft schlotternd vor Kälte erwacht.&lt;br /&gt;
Sie hatte kaum noch Zeit, das wusste sie. Aber unbeirrt setzte sie Tag für Tag einen Fuß vor den anderen. Sie konnte nicht scheitern, sie durfte nicht! Was war schon so ein wenig Schnee im Vergleich zu dem, was ihre Schwester erleiden musste?&lt;br /&gt;
Und dann eines Tages, als die glänzende Himmelsscheibe bereits im Sinken inbegriffen war, sah sie Rauchschwaden hinter einem kleinen Weiler aufsteigen. Sie beschleunigte ihre Schritte und angespornt durch das Wettlaufen, das sich nun ergab, sprintete auch die [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] immer schneller, bis sie das Mädchen überholte und wenig später aus deren Sichtfeld verschwand.&lt;br /&gt;
Wie lange sie schon so rannte, wusste [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] nicht. Einzig und allein die stetig abnehmende Entfernung zu den Rauchschwaden und nicht die fast schon untergegangene Sonne war Mittelpunkt aller Gedanken des kleinen Mädchens. Je näher sie aber kam, desto mehr drangen schreckliche Geräusche an ihr Ohr, die sie an die unglaublich lauten Stürme im Herbst erinnerten. Oft hatte sie sich mitten in der Nacht, wenn es besonders stark stürmte, wie ein Kokon in ihre Decke eingerollt und sich vorgestellt, dass außerhalb des schützenden Mantels riesige Tiere, wie die aus der Geschichte des Greises, umher liefen und sich gegenseitig anschrien, was diesen Schrecklichen Krach erzeugte.&lt;br /&gt;
Hätte sie gewusst, was sie erwartete, so hätte sie in jenen Nächten wohl kein einziges Auge zu bekommen. Als sie sich immer weiter ihren Weg zwischen den mit einer hauchdünnen Schicht silbrigen Schnees bedeckten Bäumen des kleinen Weilers bahnte, schälten sich immer mehr die Umrisse kleinerer und größerer Häuser aus dem zwielichtigen Schatten der Bäume. Das Herz des Mädchen schlug ob der Vorfreude vielleicht endlich ihr Ziel erreicht zu haben immer schneller, bis es plötzlich zwei Schläge aussetzte während auch die kleinen Beine sich nicht mehr fortbewegen wollten.&lt;br /&gt;
Ein gewaltiges Brüllen, wie es dem stärksten Orkan alle Ehre bereitet hätte, erhob sich, als ein gewaltiger schwarzer Schatten sich auf die Reihe der Häuser zu bewegte. Nicht heimelige Kamine, nicht freundlich strahlende Herdfeuer hatten die Rauchschwaden erzeugt, die [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] angelockt hatten, sondern in Flammen stehende Barrikaden, die die Dorfbewohner scheinbar als Schutz errichtet hatten. Aber selbst diese hatten sie nicht vor dem bewahren können, was auf sie zurollte.&lt;br /&gt;
Verzweifeltes Rufen drang an [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]]s Ohren, als das Brüllen für einen Moment aussetzte. Langsam bewegte sie sich wieder, überzeugte ihre Füße mühsam zu jedem einzelnen Schritt und näherte sich so furchtbar langsam dem Chaos, das immer mehr von sich enthüllte.&lt;br /&gt;
Der gewaltige Schatten war stehen geblieben, bäumte sich in regelmäßigen Abständen auf und brüllte jedes Mal so laut, dass die nahestehenden Bäume wackelten. Vor ihm schälten sich nun auch kleinere Schatten mit langen Stäben aus dem flackernden Zwielicht der Flammen. Je näher das kleine Mädchen kam, desto mehr erkannte sie, dass es sich um Dorfbewohner zu handeln schien, die mit langen Speeren und allerlei zweckentfremdeten Ackergerät den riesigen Schatten, der längst durch die Barrikade gebrochen war, aufzuhalten versuchten.&lt;br /&gt;
Dann hörte sie plötzlich etwas, was nicht so recht in das Chaos passen wollte. Ein hohes Schreien drang an ihre Ohren, das nicht allzu weit entfernt seinen Ursprung haben konnte. In einem solchen Chaos hätte man erwartet, dass es ein furchterfülltes Schreien einer Frau ob der großen Gefahr sein müsste. Aber ein kleines Kind, jünger als die bisher unbemerkte Beobachterin, wankte kaum in der Lage richtig zu laufen mit seinen kurzen Beinen und immer wieder sich an den Häuserwänden abstützend auf den Kampf hinter der durchbrochenen Barrikade zu.&lt;br /&gt;
Doch auch der Schatten hatte das Geräusch bemerkt. [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] blieb abermals für einen Moment vor Schreck das Herz stehen, als sich das riesige Ungetüm dem wankenden Kind zu wandte. Aber diesmal setzten ihre Beine nicht aus, sondern beschleunigten Ihre Schritte. Unweigerlich dachte [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] daran, dass sie nicht schnell genug gewesen war um ihren kleinen [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]] hatte beschützen zu können und weigerte sich so etwas noch einmal zuzulassen.&lt;br /&gt;
Ihre Beine flogen förmlich über die leicht angefrorene Erde, näherten sich immer weiter dem Kleinkind und dem riesigen Schatten, der laut brüllend ebenfalls auf dieses aus der entgegen gesetzten Richtung zusteuerte. Ein verzweifelter Ruf aus der Kehle eines Mannes drang an die Ohren des Mädchens, aber kein einziger ihrer Gedanken war dazu in der Lage sich um dieses zu kümmern.&lt;br /&gt;
Mit Müh und Not erreichte sie das wankende Kind, das in dem Moment, in dem [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] hinter ihm zu Halt kam, endgültig der Schwerkraft Rechenschaft leistete und in die Arme des blonden Mädchens fiel. Doch auch der riesige Schatten hatte die Quelle des hohen Geräusches erreicht. Als eine besonders vorwitzige Flamme ihre Stimme erhob und den Schauplatz für einen Moment zur Gänze ausleuchtete, legte [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] unweigerlich die Arme fester um das Kleinkind in ihren Armen. Vor ihr erhob sich der Kopf einer gewaltigen schwarzen [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Schildkröte]], deren Augen zornig und mordlüstern das ungleiche Gespann anfunkelten.&lt;br /&gt;
Würde sie das Kind loslassen und sich vorsichtig entfernen, während das Ungetüm mit seiner Beute beschäftigt war, so würde sie vielleicht… Doch [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] schüttelte entschlossen das blonde Haupt und drückte das Kind nur stärker an sich. Der Blick ihrer Augen wurde gefährlicher, während sich diese leicht verengten. Sie würde nicht zulassen, dass erneut ein kleines Wesen, das auf ihre Hilfe angewiesen war, starb, weil sie zu zögerlich und zu schwach war. Ähnlich einer Bärenmutter, die ihr Junges vor hoffnungslos überlegenen Jägern nicht im Stich ließ, sondern die Jäger auch noch laut anbrüllte, war der Blick des jungen Mädchens. Das Brüllen aus diesem wurde immer spürbarer, so dass selbst die [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Schildkröte]] für einen Moment inne Hielt. Immer deutlicher wurde es, man war fast der Meinung, dass man es hören … und plötzlich erschallte ein gewaltiger und tiefer Schrei, als sich ein großer Schatten zwischen [[Wichtige_Personen_in_Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] und die [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Schildkröte]] schob.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===6. Kapitel===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unweigerlich hatte [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] ihre Augen geschlossen, als der zweite Schatten so nah vor ihr erschienen war, und rechnete jeden Moment damit die Flügelschläge des Todesboten zu hören.&lt;br /&gt;
Aber diese erschallten nicht, stattdessen entwickelte sich ein Sturm aus Schrei und Gebrüll der zwei riesigen Wesen direkt vor ihr. Je mehr sie aber ihre eigene Angst und ihr wild pochendes Herz beruhigte, desto mehr war sie in der Lage die tiefen Stimmen zu vernehmen:&lt;br /&gt;
„Geh mir aus dem Weg [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Bai Hu]]!“ donnerte die etwas entferntere Stimme zornerfüllt.&lt;br /&gt;
„Nein! Diese beschütze ich und du wirst sie nicht bekommen!“ erwiderte die nähere Stimme etwas leiser, aber mit einem gefährlichen Unterton.&lt;br /&gt;
„Die Menschen verdienen den Tod!“&lt;br /&gt;
„Nichts verdient den Tod. Oder hast du Xinglu’s Worte in deinem Zorn vergessen?“&lt;br /&gt;
„Du wagst es seine Worte in den Mund zu nehmen, nachdem ihr ihn verlassen habt?“ brüllte die fernere Stimme plötzlich noch lauter.&lt;br /&gt;
„Wir haben ihn verlassen nicht wegen dem, was er einst sagte, sondern wegen dem, was er nicht mehr sagt! Würde er zu dem zurückfinden, was wir immer verehrt haben, so würden wir sofort zurückkehren.“&lt;br /&gt;
Es wurde still für einen Moment. Fast ohnmächtig vor den riesigen Geschöpfen, deren Nähe sie deutlich spüren konnte, hatte [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] ihre Augen die ganze Zeit über fest zugekniffen und auch das Kleinkind in ihren Armen hatte sich nicht gerührt. Als es nun etwas ruhiger wurde, öffnete [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] vorsichtig ihre Augen und bestaunte das weiße mit schwarzen Streifen getigerte Fell einer riesigen [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]], die sich scheinbar schützend vor sie gestellt hatte. Doch Zeit für Worte blieb ihr nicht, denn schon bald ertönte die Stimme der [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Schildkröte]] erneut, wenn auch nicht mehr ganz so sehr vor Wut bebend.&lt;br /&gt;
„Ich werde mich zurückziehen und bei Xinglu auf dich warten. Wie es stets Tradition war, wirst du ihm das Wesen vorstellen müssen, dass du vor seinem Willen beschützt hast.“&lt;br /&gt;
Ein Rauschen ertönte, während sich die [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Schildkröte]] umdrehte.&lt;br /&gt;
„In einer Woche, zum Vollmond, falls du es nicht vergessen hast.“ Brummte sie.&lt;br /&gt;
„Ich habe es nie vergessen [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Xuan Wu]], nie...“&lt;br /&gt;
Und dann verschwand die gewaltige [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Schildkröte]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erst, als sich der Schatten des Tieres mit dem Schatten des großen Wald, der in einiger Entfernung zum Dorf zu sehen war, vereinigt hatte, ging ein spürbares Aufatmen durch die Dorfbewohner. Sie schienen sich nicht an der Gegenwart des zweiten Tieres zu stören, als sie an diesem vorbei auf [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] zu rannten. Das kleine Kind in ihren Armen begehrte plötzlich auf, als ein großer Mann mit einer eindrucksvollen Narbe über der Wange und schwarzem Haar vor [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] auftauchte und im nächsten Moment hob eben dieser das Kleinkind aus ihren Armen empor und drückte es an sich.&lt;br /&gt;
„Hast du Angst um deinen Papa gehabt?“murmelte der Mann, der voller Freude dem Kind die Nase stupste.&lt;br /&gt;
„[[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]]… wir müssen reden.“ Ertönte die tiefe Stimme nun einfühlsam und beruhigend aber mit einem kleinen Anflug von Sorge und lenkte [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] von dem rührenden Bild vor sich ab. Als sie ihre Augen dem großen Wesen zu wandte und sich die Blicke begegneten, atmete sie erschrocken ein.&lt;br /&gt;
„Bist du… das kleine Kätzchen?“&lt;br /&gt;
Und der Blick der eisblauen Augen des weißen [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]]s sagte mehr als Worte könnten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===7. Kapitel===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Was hat das alles zu bedeuten?“ Schrie [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] schon fast dem großen [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] entgegen.&lt;br /&gt;
Die Sonne schickte gerade ihre ersten Strahlen durch die kahlen Äste der Bäume und zeigte dem Mädchen, wie viel Zeit seit dem Verschwinden der [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Schildkröte]] vergangen war.&lt;br /&gt;
Die letzten Stunden hatte sie damit zugebracht sich der Versuche der Dorfbewohner sie wie eine Heldin zu feiern zu erwehren und immer wieder den Armen, die sie umschlingen wollten, zu entfliehen. Als die Menschen endlich eingesehen hatten, dass sie an derlei Feiern nicht interessiert war und ihr die Nähe zu so vielen Lebewesen sogar unangenehm war, hatten sie ihr endlich etwas Platz gelassen, ihr etwas zu essen und einen Platz zum Schlafen gegeben. Während dieser Stunden war [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Bai Hu]], so hatte ihn die [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Schildkröte]] genannt, wie vom Erdboden verschlungen gewesen und erst am nächsten Morgen, als [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] sich aus Gewohnheit bei der ersten Morgenröte aus dem Bett erhob und an die frische Luft ging, saß er plötzlich neben dem Haus und schaute sie lange Zeit stumm aus seinen eisblauen Augen an, bevor er sich erhob und langsam gen Waldgrenze trottete. Schnell war sie ihm gefolgt und rief ihm nun schon zum zweiten Mal dieselbe Frage entgegen:&lt;br /&gt;
„Sag es mir! Was hat das alles zu bedeuten? Antworte endlich!“&lt;br /&gt;
„Zügle dein Temperament. Ich höre dich.“ Antwortete der große [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] mit ruhiger und gedämpfter Stimme.&lt;br /&gt;
Es dauerte ein paar Momente, bevor [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] sich etwas beruhigt hatte und deutlich leiser entgegnete: „Aber warum antwortest du mir dann nicht?“&lt;br /&gt;
„Alles besitzt einen richtigen Ort und eine richtige Zeit.“&lt;br /&gt;
„Und erst jetzt stimmt beides überein?“&lt;br /&gt;
„Richtig..“ Der [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] hielt in seinem Gang inne und schaute sich in dem winterlichen Wald einige Momente lang um, bevor er fortfuhr.“Und Vieles ist nicht für die Ohren aller bestimmt.“&lt;br /&gt;
„Also sollen die Dorfbewohner davon nichts hören?“&lt;br /&gt;
„Du hörst zu.“ Abermals folgte eine Pause, die der [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] nutzte um wieder eine Pfote vor die andere zu setzen. „Diese Menschen haben den Zorn Xinglu’s auf sich gezogen und [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Xuan Wu]], der einzige von uns der bei ihm geblieben ist, war hier um das Urteil zu vollstrecken.“&lt;br /&gt;
„Xinglu? [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Xuan Wu]]? Ich verstehe nicht… Ich verstehe gar nichts!“ Brummte [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] in sich hinein.&lt;br /&gt;
„Xinglu ist der Waldgott. Der, nach dem du gesucht hast.“&lt;br /&gt;
Ein Moment der Stille folgte, in dem sich [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]]‘s Augen weiteten und sie tief Luft holte für die folgenden Worte:&lt;br /&gt;
„Aber dann bin ich ja am Ziel Dann wird Kigiku endlich geheilt!“ Sie griff in den Schnee, warf diesen voller Freude empor und drehte sich in dem kleinen Schneegestöber entzückt um sich selber.&lt;br /&gt;
„Ja und nein.“ Erschallte die Stimme des [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]]s. Abrupt blieb [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] stehen und schaute diesen entgeistert an.&lt;br /&gt;
„Er hat die Macht zu heilen, aber ob er das tun wird ist fraglich.“ [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Bai Hu]] atmete tief ein und aus, was dank seiner Größe einen imposanten Luftstrom erzeugte, der [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]]‘s Haar umher wirbelte.&lt;br /&gt;
„Aber darum geht es gerade nicht. Du hast dich dem Willen Xinglu’s entgegen gestellt und seinen Zorn auf dich gezogen.“&lt;br /&gt;
„Aber ich habe doch nur ein kleines Kind beschützt!“ Schrie [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] ihm entgegen.&lt;br /&gt;
„Das weiß ich und das wirst du ihm erklären müssen, wenn du vor ihm stehst.“&lt;br /&gt;
Das Mädchen schluckte geräuschvoll und sah den [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] mit einer Spur Furcht in den Augen an.&lt;br /&gt;
„Und was ist, wenn er mich nicht versteht? Was ist…?“&lt;br /&gt;
„Xinglu hat sich verändert. Wo einst Mitgefühl und Wut sich die Waage hielten, herrscht nun zumeist das Dunkle.“&lt;br /&gt;
„Aber wieso?... Und wieso kennst du ihn so gut? Wieso bist du kein kleines Kätzchen mehr? Wieso hast du mir geholfen? Wieso hast du den kleinen [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]] getötet?“ Platzte es aus [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] hervor.&lt;br /&gt;
„… Zeit und Ort [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]]… Zeit und Ort.“ Und im nächsten Moment war der große weiße [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] mit ein paar gewaltigen Sätzen im Wald verschwunden und [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] drehte sich langsam gen des erwachenden Dorfes.&lt;br /&gt;
„Wenn nicht jetzt, wann dann?“ Murmelte sie und machte sich auf den Weg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===8. Kapitel===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als das blonde Mädchen sich langsam durch den winterlichen Wald dem Dorf und dessen wärmeverheißenden Rauchsäulen näherte, schälte sich immer mehr die Silhouette eines Mannes aus dem morgendlichen Zwielicht heraus. Leicht war dieser Schatten mit dem Stein zu verwechseln, auf welchem er sich befand, aber mehr und mehr fiel die Unnatürlichkeit dieses Gebildes [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] ins Auge und so blieb sie nach einigen weiteren Schritten schließlich vor einem alten Mann stehen, der seine geschlossenen Augen dem Himmel entgegen gerichtet hatte.&lt;br /&gt;
Gerade öffnete sie den Mund, um etwas zu sagen, da hob der Alte die Hand und bedeutete ihr zu schweigen. Erst einige Momente später ertönte die brüchige Stimme und durchbrach die Stille.&lt;br /&gt;
„Ich weiß, dass du hier bist auch ohne deine Worte.... Die Bäume reden seit Wochen ununterbrochen über das Mädchen, das den Waldgott sucht. Und nun stehst du vor mir, blickst mit Augen um dich, die voller Fragen sind.“&lt;br /&gt;
„Die Bäume reden?“ Antwortete [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] verdutzt und verdeutlichte mit ihrer Frage die Worte des Mannes, der anfing zu kichern, nur noch mehr.&lt;br /&gt;
„Da reist sie mehrere Monde lang durch die Natur, lässt diese in sie einkehren aber kehrt selber nicht in sie ein… Natürlich reden sie! Sie reden schon viel länger als die Menschen.“&lt;br /&gt;
„Und ihr versteht sie? Wieso verstehen die Menschen sie nicht? Oder bin das nur ich?“&lt;br /&gt;
„Ja ich verstehe sie, aber ich bin einer der Letzten.“&lt;br /&gt;
„War das mal anders?“&lt;br /&gt;
Abermals kicherte der Alte, rückte auf seinem Stein zur Seite und bedeutete [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] neben ihm Platz zu nehmen. Nur zögerlich kam sie dieser Aufforderung nach und erst, als sie neben ihm saß, erhob der Mann wieder die Stimme.&lt;br /&gt;
„Ja war es. Wir sind, genauso wie alle Tiere, die Kinder der Natur und genauso wie Kind und Mutter sich verstehen, auch ohne sich direkt zu verstehen, so taten es Mensch und Natur. Manche Menschen verstanden sie besser, manche schlechter. Aber ein jeder tat es. Irgendwann aber, wenn das Kind nicht mehr auf die Mutter angewiesen ist, bricht dieses Verständnis.&lt;br /&gt;
Was bleibt dann zurück? Ein Kind, das sich seine eigene Welt mit seinen eigenen Kräften aufbaut, und eine Mutter, die immer noch versucht über ihr Kind zu wachen.“&lt;br /&gt;
„Also… Sind es wir Menschen, die nicht mehr zuhören?“&lt;br /&gt;
Die faltige und wettergegerbte Miene des Alten verzog sich zu einem breiten Lächeln.&lt;br /&gt;
„Richtig. Sie hat nie aufgehört zu sprechen und genau so habe ich von dir gehört.“&lt;br /&gt;
„Aber, wieso verurteilt der Waldgott, der doch die personifizierte Natur ist, die Menschen, wenn eine Mutter doch nie aufhört sich um ihre Kinder zu sorgen?“&lt;br /&gt;
Ein tiefes Seufzen entfuhr dem alten Mann, dessen Lächeln schnell einem traurigen Ausdruck wich.&lt;br /&gt;
„Wo zwei Wesen nicht miteinander sprechen, da können sie nicht mehr auf Sorgen, Ängste und Bedürfnisse eingehen. Die Menschen wollten und wollen sich ihr Leben auf eigenen Beinen aufbauen. Wollen mehr und mehr die Risiken, die die Natur als Mutter vieler Lebewesen für sie bereithält, beseitigen und verändern somit etwas, was bisher kein Wesen tat: die Natur selber.&lt;br /&gt;
Der Wald, in dem wir sitzen, erstreckte sich einst über fast die gesamte bekannte Welt und wo er nicht war, da waren Steppen, Wiesen und Auen. Je mehr der Mensch sich ausbreitete, desto mehr drängte er die anderen Lebewesen und sogar die Natur zurück.&lt;br /&gt;
Letztlich ist nichts gefeit vor der Angst vor Veränderungen und Tod und der Waldgott, der vor allem der Beschützer des Waldes und der Natur ist, ist diesen negativen Gefühlen stärker ausgesetzt, als es die Natur selber ist. Denn noch immer reden die Bäume zu den Menschen und hoffen, dass sie sie verstehen.“&lt;br /&gt;
Lange Zeit schwieg das Mädchen auf diese Worte hin und schaute niedergeschlagen auf den von dünnem Schnee bedeckten Boden.&lt;br /&gt;
„Kann ich lernen sie zu verstehen?“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===9. Kapitel===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Ende der Woche, das ähnlich dem Schwerte Damokles‘ ständig drohend über [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]]s Kopf hing, rauschte wie im Flug heran. Jeder Tag war geprägt von demselben Ablauf, der ihr eine Teilnahme am dörfischen Leben lediglich zu den Abendstunden erlaubte und sie sonst von früh morgens ab in den Armen der Natur und zwischen von Schnee bedeckten Bäumen den Worten des alten Mannes lauschen ließ.&lt;br /&gt;
Am Abend des letzten Tages, den sie zum ersten Mal zur Gänze im Dorf verbringen durfte, erklang ein lautes Rascheln am Rande des Dorfes. Die Dorfbewohner streckten ihre Köpfe voller Furcht vor einem neuen Angriff aus den Fenstern und hier und dort erklangen Stimmen, die von der zu großen Ruhe in den letzten Tagen sprachen, die sie als Anzeichen für den nun kommenden Sturm sahen. Als sich die ersten bereits anschickten um wie vor einer Woche mit Feuer und behelfsmäßigen Waffen ihre Liebsten zu verteidigen, trat [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] aus der Hütte, in der sie hatte nächtigen dürfen.&lt;br /&gt;
Ohne ein Wort ging sie an der kleinen Gruppe Männer vorbei, legte einem nach den anderen beruhigend die Hand auf die Schulter und ging alleine gen Waldgrenze. Einen merkwürdigen Einfluss hatte sie auf die Bewohner, die sich langsam zurückzogen aber erst zur Ruhe kamen, als sie das Mädchen begleitet von einem großen Schatten im Dunkel des Waldes hatten verschwinden sehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]]s Reise führte sie entlang an den ihr bekannten Bäumen und Lichtungen immer tiefer in den riesigen Wald. Stumm folgte sie dem Schatten des großen [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]]s, dessen weißes Fell gelegentlich im Lichte eines vorwitzigen Mondstrahles aufzuglühen schien, aber dann sofort wieder erlosch. Kein Wort verlor das imposante Tier und ließ ihr somit sowohl die nötige Ruhe als auch Zeit um sich auf das Kommende vorzubereiten.&lt;br /&gt;
Viele Stunden lang liefen sie so an riesigen schneebedeckten Bäumen vorbei, deren imposante Statur Geschichten über Zeiten zu erzählen schien, in denen der Waldgott friedlich durch diese vergessenen Haine wandelte und den Bäumen dabei half zu wachsen. Immer weiter ging die Reise durch das Reich des Waldgottes und schließlich kündigte ein gewaltiges Tosen vom nahen Ende des Weges.&lt;br /&gt;
Und als der große [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] zum ersten Mal seit Stunden anhielt, um den Kopf gen der Quelle des Geräusches zu wenden, stockte [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] der Atem. Vor ihnen erstreckte sich ein riesiger Wasserfall, der seine Wassermassen von der Spitze eines hohen Berges hinab zu einem See schickte, der sich zu ihren Füßen erstreckte. Das aufgespritzte Wasser verteilte sich vom Berg herab langsam über die gesamte Lichtung , fing das Mondlicht ein und ließ die Umgebung gleich millionen winziger fallender Sterne in dessen silbrigen Licht erstrahlen.&lt;br /&gt;
„Dort oben ist Xing Lu’s Hain. Es ist lange her, seit ich dort war, und noch länger ist es her, seitdem die Füße eines Menschen diesen Boden berührt haben... Um dort hinauf zu kommen, wirst du auf meinen Rücken steigen und dich gut festhalten müssen.“ Erklang die tiefe Stimme des [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]]s, der sich auf den Boden gelegt hatte und geduldig abwartete, bis [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] auf seinen Rücken gestiegen war. Erst dann erhob er sich wieder und hätten sich ihre Hände nicht in dem weißen Fell verkrallt, so wäre sie bei den folgenden gewaltigen Sprüngen des Tieres, die die Zwei in Windeseile dem Scheitel des Wasserfalls näher brachten, sicherlich in die Tiefe gestürzt.&lt;br /&gt;
So aber erblickte sie bald, nachdem sie sich wieder getraut hatte ihre Augen zu öffnen, einen wunderschönen silbern glänzenden See, dessen Oberfläche so glatt wie ein Spiegel den Sternenhimmel reflektierte und dem Auge vorgaukelte einen zweiten Himmel zu den eigenen Füßen zu sehen, samt einer dunkelgrünen Wiese, die gespickt von allerhand Blumen ohne den Makel einer einzigen Schneeflocke dem Winter trotzte. Sie war im Hain des Waldgottes angekommen und erst, als sie die Augen von dessen Schönheit abwenden konnte, erblickte sie eine dunkle Gestalt, die auf der Insel mitten im See zu warten schien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===10. Kapitel===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vollkommen still lief [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Bai Hu]] an der Seite [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]]s über die wunderschöne Wiese dem See, der Insel und der Gestalt auf dieser entgegen. Sogar das große Tier, das in seinem Leben schon so viel erlebt hatte, war ob dem, was kommen würde, angespannt und dabei unbewusst in sein Jagdverhalten zurückgefallen.&lt;br /&gt;
Kein Wort verlor er, kein ungestüm umgeknickter Grashalm oder unvorsichtig berührter Kieselstein sprach vom Gang des Tieres und hätte er nicht gelegentlich tief Luft geholt, um nicht vor Anspannung zu platzen, so hätte [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] ihn wahrscheinlich völlig vergessen.&lt;br /&gt;
Das Mädchen indes lief mit ruhigem und bestimmten Schritten auf den See zu, ließ sich von dem [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] mit einem Sprung über diesen befördern, und glitt ohne aus der Ruhe zu kommen von dessen Rücken direkt auf die kleine vom Schatten einer Wolke verdeckte Insel vor die dunkle Gestalt.&lt;br /&gt;
Der Blick zweier großer violetter Augen legte sich auf sie, als ihre eigenen Augen sich langsam erst dazu überwinden mussten die ungewöhnlichen Pfoten, die einer Mischung aus Menschenfüßen und Bärentatzen zu entsprechen schienen, und dann den im Schatten liegenden Körper hinauf bis zu den Augen des Wesens zu betrachten. Als sich der Blick der zwei Wesen traf, stockte dem Mädchen der Atem und für einen Moment fühlte sie die bodenlose Wut des Schattens vor ihr. Erst nach einigen Momenten fiel ihr auf, dass sich der [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] neben ihr vor dem Wesen verneigte und so tat sie es ihm schnell und etwas überhastet gleich.&lt;br /&gt;
„Es ist lange her [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Bai Hu]].“ Ertönte die Stimme des Wesens schneidend wie der Wind im Herbst sofort, als sich [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] verneigt hatte, als ob das Wesen darauf gewartet hätte.&lt;br /&gt;
„Xinglu.“ Antwortete der [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] schlicht, aber ehrerbietend.&lt;br /&gt;
„Sag mir, warum muss mein Hain die Füße dieser Kreatur ertragen? Warum beschütztest du es vor meinem Urteil?“&lt;br /&gt;
„Weil ich versprach sie zu beschützen und ihr zu helfen, weil sie mit deinem Urteil über die Menschen des Dorfes nichts zu tun hatte und weil die Menschen nicht das sind, was du in ihnen siehst.“&lt;br /&gt;
„Xinglu’s Urteil betrifft alle Menschen!“ Ertönte die wütende tiefe Stimme der riesigen [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Schildkröte]], als sich diese aus dem See erhob und geschwind auf die Insel neben den Schatten schob.&lt;br /&gt;
„Und warum maßt du es dir an ein Urteil über Xinglu’s Urteil zu fällen [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Bai Hu]]?“&lt;br /&gt;
Der [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] atmete tief ein, um zu einer Antwort auf den Angriff [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Xuan Wu]]’s anzusetzen, aber die Stimme des Schattens ließ ihn innehalten.&lt;br /&gt;
„Ich habe [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Bai Hu]]’s Gründe gehört und im Moment soll mir dies reichen.“ Der Blick der violetten Augen richtete sich wieder auf [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]]. „Nun erzähl mir deinen Namen kleine Kreatur und begründe mir, warum du ein Wesen vor meinem Urteil bewahrtest.“&lt;br /&gt;
Aber dem Mädchen stockte der Atem abermals, als es nun die volle Aufmerksamkeit auf sich lasten fühlte. Nervös spielte sie mit ihren Daumen und hatte ihren Blick gen Boden gerichtet, als sie endlich die Kraft fand zu antworten:&lt;br /&gt;
„Mein Name ist [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]]… Und ich wollte einfach nicht zulassen, dass ein kleines hilfloses Wesen vor meinen Augen stirbt, weil ich nicht eingriff… Nicht noch einmal…“ Bilder des roten [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]]s schossen aus ihrem Gedächtnis hervor und trieben ihr Tränen der Trauer in die Augen.&lt;br /&gt;
„Nicht noch einmal?... Ich muss jeden Tag dabei zusehen, wie kleine hilflose Wesen vor meinen Augen sterben, weil andere Wesen maßlos leben wollen… Nicht noch einmal… Ich kann es nicht fassen… Was weißt du kleine Kreatur denn schon von Leben und Tod?“&lt;br /&gt;
Die Stimme des Schattens, war sie zuvor schon schneidend gewesen, hatte sich nun auch noch gleich einem Orkan erhoben und donnerte ehrfurcht erregend über den Hain, so dass ein jeder, der sie vernehmen konnte, den Kopf einzog und still ausharren wollte, bis der Sturm vorbei war.&lt;br /&gt;
„Sie weiß so viel wie man eben in einem Leben in der Natur lernen kann.“ Erschallte auf einmal eine hohe Stimme, die vom Himmel zu kommen schien. „Sie hat die tägliche Furcht und Ungewissheit gespürt, hat die Freuden über die einfachsten Dinge genossen und die Trauer über den Verlust der wertvollsten Dinge erlebt. Maßt du dir nun schon an das Recht auf Trauer und Schmerz gepachtet zu haben Xinglu?“&lt;br /&gt;
Und plötzlich landete direkt hinter [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] ein großer [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]], von dessen Federkleid sich ein paar rote Federn lösten und langsam um das Mädchen herum zu Boden glitten. Beim Anblick dieser Federn schossen dem Mädchen nur noch mehr Tränen in die Augen und sie befürchtete, dass ihr Kopf ihr einen Streich spielen würde, denn diese Federn würde sie überall wiedererkennen.&lt;br /&gt;
„Bist du so verbittert Xinglu, dass du nicht einmal erkennst, dass dieses Mädchen erst einige wenige Sommer alt ist, aber durch das Leben und die Reise in der Natur viel schneller gealtert und gewachsen ist? Erkennst du nicht, was du vor dir siehst?“&lt;br /&gt;
„[[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Zhu Que]]… worauf willst du hinaus? Erklär dich, wenn du dich schon einmal zu uns auf den Boden herablässt!“ Donnerte der Schatten abermals entgegen.&lt;br /&gt;
„Die Natur selber hat [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] auf ihrer Reise geholfen und sie wachsen lassen, um sie auf das kommende vorzubereiten. Willst du als Wächter und Aspekt dich nun gegen den Willen der Natur stellen?“&lt;br /&gt;
Ein tiefes Rauschen war zu hören, als der Schatten sich zu [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] hinab beugte und zielsicher ihrem Gesicht entgegen atmete und sie näher betrachtete. Hätte das Mädchen dies normalerweise als sehr unangenehm empfunden und sich scheu weggedreht, so blieb sie wie angewurzelt stehen und betrachtete sich stattdessen ebenfalls eingehend.&lt;br /&gt;
Sie hatte vor Wochen, vielleicht vor Monaten sogar aufgehört sich selber zu betrachten und so war ihr nie aufgefallen, dass ihr Körper in ihren einstmals kindlichen Augen riesige Züge angenommen hatte. Sie war stark gewachsen, hatte wahrscheinlich Kigiku eingeholt und noch ein wenig weiter gewachsen. Unter ihrer Jacke wölbten sich zwei Hügel nach außen, deren Maße wohl noch wachsen würden, wenn sie sich wieder einigermaßen ernähren würde. Auch ihr Haar war immer länger geworden und glich der goldenen Mähne eines Löwen. War sie vor ihrer Reise noch ein normales 10 Jahre altes Mädchen gewesen, so glich ihre Statur nun mehr der einer 15jährigen.&lt;br /&gt;
Sie kam aus dem Staunen nicht mehr heraus und verlor ob dieser Erkenntnis auch für einen kurzen Moment den Gedankengang, der ihr zuvor die Tränen in die Augen getrieben hatte. Aber dann brachte ihn eine rote Feder, die direkt vor ihren Füßen lag, wieder zurück.&lt;br /&gt;
„Du bist doch der kleine rote [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]] oder? Du lebst?“ Hauchte sie mit nach oben gerichteten Gesicht dem Kopf des gewaltigen [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]]s entgegen, der hinter ihr saß und dessen Oberkörper über ihr aufragte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===11. Kapitel===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Ja [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] ich lebe.“ Antwortete der [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]] mit sanfter Stimme, so dass [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] fast der Meinung war ein Lächeln auf dem weit entfernten Gesicht erkennen zu können.&lt;br /&gt;
„Nicht nur ergreifst auch noch du Partei für diese Kreatur, sondern du kennst sie auch noch [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Zhu Que]]? Was geht hier vor?!“ Schaltete sich die schwarze [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Schildkröte]] erneut ein und der große [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]] holte tief Luft, um zu einer Erklärung anzusetzen.&lt;br /&gt;
„Dass ihr es nicht vernommen habt, wundert mich nicht, aber vor fast einem Jahr vernahm ich die Klagen eines kleinen Baches weit im Westen. Als ich mich ihm näherte und ihn fragte, was es mit seinen traurigen Worten auf sich habe, erzählte er mir von seinem Fehler. Er habe, so berichtete er mir, in dem Versuch ein kleines Mädchen mit blondem Haar aufzumuntern einen alten Wanderer zu dieser gelockt, damit dieser sie mit seinen Geschichten aufmuntern könne. Als der Wanderer dem Mädchen von dem Waldgott erzählte, schnappte dieses sich seine Sachen und lief los, um den Waldgott zu finden und um Hilfe zu bitten. Aber wie sollte ein kleines Mädchen alleine überleben?&lt;br /&gt;
Ich beschloss also dem Bach zu helfen und dem Mädchen beizustehen. So begleitete ich [[Wichtige_Personen_in_Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]], das Mädchen aus der Geschichte des Baches, als kleiner [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]] und lehrte sie durch mein Beispiel vom Leben in der Natur.&lt;br /&gt;
Als der Herbst kam und die Zeit meiner Herrschaft sich dem Ende entgegen neigte, traf ich [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Bai Hu]] und bat ihn mir zu helfen. Fortan übernahm er es [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] zu begleiten, nachdem wir es so haben aussehen lassen als ob ich durch die Krallen [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Bai Hu]]’s gestorben wäre.&lt;br /&gt;
Während wir uns aber um [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] kümmerten, bemühte sich die Natur selber ebenfalls um [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]], half ihr beim Wachsen, beim Verstehen und beim Leben. Schon bald hätte sie uns nicht mehr gebraucht, aber wir waren zu neugierig auf das, was kommen könnte.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lange Zeit herrschte Stille, während der Schatten [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] eingehend musterte. Schließlich aber erhob er die Stimme, deren Worte er scheinbar direkt an [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] richtete.&lt;br /&gt;
„Würde ich dich am liebsten auf der Stelle zertreten für den Verstoß gegen mein Urteil, für die Schritte auf dem Boden meines Haines und für die Anmaßung, in der sich jene zwei auf deine Seite stellten und dich beschützten, so kann ich doch das Wirken der Natur an und in dir sehen.&lt;br /&gt;
Nun stelle ich dir also folgende Frage: Würdest du das Dorf, deren Bewohner dir in der letzten Woche Obdach gewährten, verlassen und zulassen, dass ich es mitsamt seiner Bewohner vernichte, wenn ich dafür deine Schwester Kigiku heile?“&lt;br /&gt;
[[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]]s Augen weiteten sich bei diesem Angebot genau so sehr wie sich die Augen des [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]]s und des [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]]s vor Wut verengten. Beide waren außer sich vor Zorn über die Hinterlist der Worte ihres Gottes, aber keiner von beiden hatte das Recht den Mund zu öffnen.&lt;br /&gt;
„Woher weißt du von Kigiku?“ Antwortete [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] stockend, woraufhin der Schatten lediglich tiefkehlig lachte.&lt;br /&gt;
„Ich weiß viele Dinge. Nun aber entscheide dich und lass dich nicht davon einnehmen, dass du deine Schwester nicht mehr lebendig antreffen würdest, wenn du dich jetzt auf den Rückweg begibst.“ Woraufhin der Schatten erneut lachte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===12. Kapitel===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Immer mehr Tränen schossen [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] in die Augen, ließen diese nach und nach überquellen und liefen dann eine nach der anderen die Wangen des Mädchens hinab, bis sie sich von diesen lösten und gen Boden fielen. Die kommende Entscheidung war die schwerste, die sie jemals hatte treffen müssen und es war der erste Moment, in dem sie ihre Reise in Frage stellte.&lt;br /&gt;
„Ich… Die Menschen sollen leben.“ Brachte sie schluchzend hervor und sah gleichzeitig ihre kranke Schwester vor ihren Augen, deren endgültiges Todesurteil sie nun unterschrieben hatte und die sie wohl nie wieder sehen würde.&lt;br /&gt;
„Was?!? Du maßt es dir an…?!?“ Donnerte die Stimme des Schattens wieder hervor, wurde aber von [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Bai Hu]] abrupt unterbrochen.&lt;br /&gt;
„Sie hat sich entschieden Xinglu. Hör auf mit deinen Spielen und sieh ein, dass du dich geirrt hast.“&lt;br /&gt;
„Gut, ich stehe zu meinem Wort. Aber ich habe nirgends von dem Leben des Mädchens geredet. Sie hat sich meinem Urteil entgegen gestellt und muss nun die Konsequenzen tragen!“&lt;br /&gt;
Schreckhaft atmete [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] ein und schaute mit geweiteten Augen auf den Schatten vor sich.&lt;br /&gt;
„Aber ich darf nicht ohne Weiteres nehmen, was die Natur gewährt hat… Also wirst du dir dein Leben verdienen müssen kleines Mädchen. Schließe die Augen und lass mich sehen, ob der Geist der Natur wirklich in deinen Knochen steckt.“&lt;br /&gt;
Und so sehr [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] auch dagegen ankämpfte, ihre Augenlider schoben sich unweigerlich vor ihre Pupillen und schon bald verschwammen die Bilder vor ihren Augen und die Gedanken in ihrem Kopf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie spürte weiches feuchtes Gras zwischen ihren blanken Zehen und eine Eule schickte ihren Ruf durch die Luft vorbei an ihren Ohren. Als sie die Augen langsam öffnete, sah sie sich inmitten eines großen Waldes stehen, deren Bäume genauso wie der Wald selber kein sichtbares Ende zu haben schienen. Alles an dem Wald wirkte merkwürdig urtümlich und erinnerte sie an die riesigen Bäume, die sie in der Nähe des Wasserfalls und des Haines gesehen hatte.&lt;br /&gt;
Erneut riss sie der Schrei der Eule aus den Gedanken und ließ in diesen Platz genug für die Erkenntnis, dass die Sonne gerade untergegangen war und die Schatten im Wald immer mehr die Oberhand gewannen.&lt;br /&gt;
Und dann spürte sie es, eine Präsenz im Schatten und der Blick unsichtbarer Augen auf ihrem Rücken. Die feinen Härchen auf ihrem Nacken stellten sich auf, sie machte einen zaghaften Schritt nach hinten und drehte sich dann plötzlich herum um loszurennen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===13. Kapitel===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Wind pfiff ihr ins Gesicht, sauste ihr um die Ohren und ließ den Klang seiner Stimme in diesen erklingen. Immer wieder schlugen ihr kleinere Äste, die sie nicht rechtzeitig bemerkt hatte, gegen den Körper und hinterließen an diesem immer mehr kleine Schnitte aus denen schon bald feine Bluttropfen hervorquollen. Schneller und schneller lief [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] durch den dunklen Wald, der sein wunderschönes Kleid abgelegt hatte und ihr nun seine dunkle und gefährliche Seite zeigte.&lt;br /&gt;
Wie konnte dies nur derselbe Wald, derselbe Ort sein, der sie mit den ersten Bildern verzaubert hatte? Fragte sie sich, als sie sich in Sicherheit wähnend an einen Baum lehnte und umschaute. Schon seit einiger Zeit hatte sie die Präsenz in ihrem Rücken nicht mehr gespürt. Sollte sie dieses Etwas wirklich abgehängt haben? Sie schaute sich nervös um, ließ den Blick ihrer Augen durch die Dunkelheit wandern und versuchte ihr pochendes Herz zu beruhigen. Es war schwer in der Dunkelheit überhaupt etwas auszumachen und immer wieder machte ihr Herz einen furchtsamen Sprung, wenn die Schatten der Bäume ihr obskure Wesen, die mit langen feingliedrigen Armen in der Dunkelheit zu tanzen schienen, vorspielten.&lt;br /&gt;
Plötzlich blitzte in der Dunkelheit etwas auf. Noch bevor sich die Härchen auf ihrem Nacken aufstellen konnten, war sie schon wieder los gerannt und hetzte durch den Wald. Das Blut, das sich in der kurzen Zeit der Rast auf ihrer Haut gesammelt hatte, wurde vom Gegenwind weggeweht und hinterließ eine feine rote Spur, der man viel zu leicht folgen konnte.&lt;br /&gt;
Wie sollte sie nur dem Schrecken, der mit Sicherheit den Tod bringen würde, entkommen? Wie sollte sie den Anbruch des Tages und das erste Licht, das die Schatten vertreiben würde, nur wieder erleben? Und wie sollte auch nur ein Mensch in dieser schrecklichen Umgebung überleben können?&lt;br /&gt;
Völlig außer Atem rannte das Mädchen dennoch weiter. Immer, wenn sie die Gefahr gegen einen Baum zu laufen ignorierend einen Blick über die Schulter warf, konnte sie einen formlosen Schatten im Schatten sehen, der der blutigen Spur folgte. Nein sie wunderte sich nicht mehr, dass die Menschen sich vor dieser Umgebung fürchteten und die Natur verändern wollten, um in ihr zu überleben. In dieser schrecklichen Umgebung würden sie nie anders überleben können!&lt;br /&gt;
„Vieles, das auf den ersten Blick schrecklich wirkt, ist nur ungewohnt für die Augen.“&lt;br /&gt;
Ertönte plötzlich die raue Stimme des alten Mannes in ihrem Kopf und sie erinnerte sich an die vielen Stunden, in denen er ihr eigentlich nur von der Natur erzählte.&lt;br /&gt;
„ Ein Wolf tötet nicht, weil er grausam sein möchte. Ein Wolf tötet, weil er überleben will. Der Wille zu Überleben ist das, was uns alle – selbst die Pflanzen – vereint.“&lt;br /&gt;
Aber dieses Ding, was auch immer es ist, ist böse! Das konnte sie deutlich spüren. Sie konnte spüren wie es Millimeter um Millimeter näher kam, sich wieder zurückfallen ließ und dann wieder langsam näher kam. Und das alles nur, um mit ihr zu spielen, um ihr den Schrecken in Mark und Bein zu jagen!&lt;br /&gt;
„Wahre Boshaftigkeit gibt es in der Natur nicht. Sie ist eine Erfindung der Menschen, um die Natur zu verteufeln.“&lt;br /&gt;
Aber sie konnte das Böse in diesem Ding eindeutig spüren. Und inmitten dieser schrecklichen Umgebung war niemand, der ihr helfen konnte. Sie war alleine.&lt;br /&gt;
„Niemals bist du alleine. Stets wirst du einen Baum, eine Blume oder zumindest einen Grashalm in der Nähe finden. Deine Mutter wird immer da sein und dich beschützen.“&lt;br /&gt;
Und auf einmal blieb [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] stehen. Langsam drehte sie sich zur Seite und legte die Stirn gegen die Rinde eines der riesigen Bäume. Wie hatte sie nur diese sanften Riesen verteufeln können? Wie hatte sie nur diese Umgebung als schrecklich bezeichnen können?&lt;br /&gt;
Sie schloss die Augen und wartete auf die Schritte, die sich sicher bald nähern und ihren Tod bedeuten würden. Aber sie würde nicht mehr rennen. Sie vertraute auf ihre Mutter und legte ihr Leben in deren Arme.&lt;br /&gt;
Und dann hörte sie ein leises Flüstern.&lt;br /&gt;
„Wie sich die Arme an mich lehnt. Oh du Arme, hör auf zu weinen.“&lt;br /&gt;
„Das sind keine Tränen, das ist Blut. Bist du zu hölzern geworden um den Unterschied zu merken?“&lt;br /&gt;
„Sie blutet? Warum denn nur?“&lt;br /&gt;
„Weil selbst kleine Äste die weiche Haut zerschneiden können.“&lt;br /&gt;
„Schau nur wie sie zittert.“&lt;br /&gt;
„Wie gerne würde ich ihr helfen.“&lt;br /&gt;
„Ich auch.“&lt;br /&gt;
„Ich auch.“&lt;br /&gt;
„Aber sie kann uns nicht hören.“&lt;br /&gt;
„Wir können sie nicht trösten.“&lt;br /&gt;
„Wir können sie nicht beschützen.“&lt;br /&gt;
„Würde sie uns nur hören können.“&lt;br /&gt;
„Wieso kann sie uns nicht hören?“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Ich kann euch hören!“ Schrie [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] mit all ihrer Kraft. „Bitte helft mir!“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Sie kann uns hören?“&lt;br /&gt;
„Sie möchte unsere Hilfe?“&lt;br /&gt;
„Wie lange ist es her?“&lt;br /&gt;
„Sollen wir singen?“&lt;br /&gt;
„Ja lasst uns singen!“&lt;br /&gt;
„Ja..Singen!“&lt;br /&gt;
Und plötzlich schwoll das Flüstern, war es zuerst noch leise und kaum zu hören gewesen, immer weiter an, gewann an Stärke und glich schon bald einem Orkan aus unterschiedlichen Stimmen, die durcheinander riefen. Nach und nach hörten die Stimmen auf zu rufen und fingen stattdessen an leise zu summen. Das Summen wurde immer lauter, übertönte schließlich die letzten Stimmen und brachte mit seinen tiefen Tönen [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]]s Innere sanft zum vibrieren.&lt;br /&gt;
Eine tiefe und warme Stimme erschallte, sang von den Strahlen der Sonne und den Tränen des Mondes und plötzlich setzten alle Stimmen in dieses Lied mit ein.&lt;br /&gt;
Es war das Lied der Schöpfung, die Erzählungen des ersten Baumes, der als Knospe miterlebt hatte wie Mond und Sonne von den Göttern auseinander gerissen wurden und fortan nie wieder zusammen sein und zugleich erstrahlen durften. Um wenigstens die Wärme des anderen und dessen Spiegelbild für wenige Momente zu erhaschen, nachdem dieser schwinden musste, erschufen die Zwei die Natur und die Wärme der Sonnenstrahlen sowie die Liebe in den Mondtränen hauchten der kargen Erde Leben ein.&lt;br /&gt;
Der Erste aber, der stark genug gewesen war vor all diesem bereits als Knospe den Boden zu durchbrechen, wuchs und wuchs bis er groß und prächtig war. Er war der Stärkste von allen und schließlich hob ihn der Mond aus der Erde und gab ihm die Fähigkeit zu wandern. So wurde der Erste als Xinglu, der Wanderer, bekannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Sie ist eingeschlafen.“&lt;br /&gt;
„Sie ist sicher.“&lt;br /&gt;
„Der Schatten ist fort.“&lt;br /&gt;
Das Flüstern der Bäume, sehr zaghaft und leise um das Mädchen nicht zu wecken, flog einige Zeit später dem Winde gleich wieder durch die Luft.&lt;br /&gt;
„Sie muss zurück.“&lt;br /&gt;
„Ja das muss sie.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===14. Kapitel===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Hört ihr das? Sie singen! Sie singen für das Mädchen, sie singen für [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]]!“ Stellte die große [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Schildkröte]] fassungslos fest, während sie sich im Kreis drehte und dem Lied der Bäume lauschte.&lt;br /&gt;
Das Geräusch des schabenden Panzers zusammen mit den Worten aus tiefer Kehle drangen durch die Schleier des Schlafes und holten [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] aus diesem empor.&lt;br /&gt;
„Sie kommt zu sich. Sie hat überlebt!“ Ertönte die Stimme des [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]]s ganz nah vor [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]]s Gesicht. Und als sie die Augen öffnete, sah sie die Gesichter des [Geschichte von Taki#Der rote Vogel - Suzaku|Vogel]]s und des [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]]s dicht über ihrem eigenen schweben und sie mit besorgten Blicken anschauten, bevor sie anfingen breit zu lächeln.&lt;br /&gt;
„Wo bin ich?“ Murmelte sie schlaftrunken, während sie sich den Schlaf aus den Augen rieb.&lt;br /&gt;
„Du bist im Hain des Waldgottes. Du hast geschlafen und wurdest im Traum auf die Probe gestellt.“&lt;br /&gt;
Antwortete [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Bai Hu]], der sich mit einem langgestreckten Seufzer anscheinend nach einer halben Ewigkeit wieder legte und sich wohlig streckte.&lt;br /&gt;
„Habe ich bestanden?“&lt;br /&gt;
[[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Zhu Que]] öffnete den Schnabel, anscheinend um antworten zu wollen, aber die tiefe Stimme Xinglu’s unterbrach ihn.&lt;br /&gt;
„Du hast mehr als das.“ Der riesige Schatten bewegte sich zum ersten Mal, seitdem [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] im Hain war, und schob sich langsam in das fahle Licht des Mondes.&lt;br /&gt;
„Niemals hätte ich erwartet, dass sie für dich singen würden. Niemals hätte ich erwartet, dass sie dieses Lied anstimmen würden.“&lt;br /&gt;
Murmelte das Wesen, dessen Körperbau dem eines Menschen glich, nur glichen Hände und Füße mehr einer Mischung aus Menschenhand und Bärentatze und die Haut schien aus einer rissigen und vor Alter schon schwarz gewordenen Baumrinde zu bestehen. Das Gesicht schließlich war dem eines Hirsches nachempfunden, nur dass sich Flechten aus großen Baumblättern vom Kopf über die Schultern des Wesens ergossen.&lt;br /&gt;
„Sie sangen von dir nicht wahr?“ Fragte [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] das Wesen, dessen große Augen von großer Trauer sprachen.&lt;br /&gt;
„Ja. Ich habe dieses Lied geschrieben und es einem jeden Baum früher vorgesungen, wenn er noch klein und schwach war. Das Lied half ihnen zu wachsen und den Gezeiten zu widerstehen, so dass sie fast so groß wurden wie ich einst. Deswegen nennt man es auch das Baumlied. Früher kannte es ein jeder Baum.“&lt;br /&gt;
„Deswegen sind die Bäume in der Nähe des Haines also so groß und der Winter dem Hain so fern!“&lt;br /&gt;
„Früher waren alle Bäume so groß. Damals wanderte der Wanderer noch jeden Tag über die Erde und sang zu jedem Baum.“ Mischte sich eine raue Stimme plötzlich ein und alle, egal ob Mensch, Tier oder Gott wandten dem Ursprung der Stimme den Kopf zu.&lt;br /&gt;
Ein alter Mann kam mit hinkenden Schritten über die Wiese dem See und der Insel entgegen und winkte dem Mädchen entgegen, das die Augen vor Staunen weit aufgerissen hatte.&lt;br /&gt;
„Du? Was machst du denn hier?“ Rief sie ihm entgegen. Anstatt aber eine Antwort des Mannes zu erhalten, erklang die Stimme des Waldgottes.&lt;br /&gt;
„[[Geschichte von Taki#Der blaue Drache – Seiryu|Quing Long]]. Jetzt wundert mich gar nichts mehr. Hast du [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] beigebracht zu den Bäumen zu sprechen?“&lt;br /&gt;
„Ich habe ihr lediglich von der Natur erzählt Xinglu. Alles Weitere hat sie selber erlernt.“&lt;br /&gt;
„[[Geschichte von Taki#Der blaue Drache – Seiryu|Quing Long]]?“ Verwirrt schaute [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] zwischen dem Alten und Xinglu hin und her.&lt;br /&gt;
Auf dem Gesicht des Alten aber, der am nahen Ufer des Sees angelangt war, bildete sich ein Lächeln und plötzlich erhob sich an derselben Stelle, an der der Alte soeben gestanden hatte, ein großer [[Geschichte von Taki#Der blaue Drache – Seiryu|blauer Drache]] in die Luft, nur um neben Xinglu wieder zu landen.&lt;br /&gt;
„Du hast es schon immer geliebt dich zu verkleiden.“ Murmelte die [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Schildkröte]].&lt;br /&gt;
„Du musst verstehen, dass ich dir nicht die Wahrheit zeigen durfte [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]]. Ich bin der Letzte der Vier und Erster des Kreises. [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Xuan Wu]], [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Zhu Que]], [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Bai Hu]] und ich, [[Geschichte von Taki#Der blaue Drache – Seiryu|Quing Long]] sind die 4 Wächter des Waldgottes und die ersten der Tiere, zu denen er wie zu den Bäumen sang. Ein jeder von uns ist die Inkarnation einer der Jahreszeiten. Ich bin der Frühling, [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Zhu Que]] ist der Sommer, [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Bai Hu]] ist der Herbst und [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Xuan Wu]] ist der Winter. Einst wandelten wir an der Seite Xinglu’s über die Erde. Als er sich aber veränderte, wandten drei von uns ihm den Rücken zu und nur[[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Xuan Wu]] blieb bei ihm.“&lt;br /&gt;
„Aber was habe ich damit zu tun? Ich wollte doch nur Kigiku retten.“&lt;br /&gt;
„Und in diesem einfach Streben hast du es geschafft mich an die Anfänge und das Gute in euch Menschen zu erinnern. Ich war es, der dich im Wald der Träume gejagt hat und hätten dir die Bäume nicht geholfen, so hätte dein Herz schließlich vor Angst aufgehört zu schlagen. Als aber die Bäume anfingen zu singen, da erinnerte ich mich. Sie sangen aber nicht nur von mir, sondern auch von dir. Sie sangen davon wie viel Angst du in der Dunkelheit hast, was für einen Weg du zurücklegen musstest und wie gerne sie dir helfen würden. Und mit jedem Wort verflog mein Hass und ich fing an euch Menschen zu verstehen.“&lt;br /&gt;
„Ich habe gar nicht gehört, dass sie von mir sangen. Hat diese wunderschöne tiefe Stimme etwa auch über mich gesungen?“&lt;br /&gt;
„Wunderschöne tiefe Stimme?“ Schaltete sich [[Geschichte von Taki#Der blaue Drache – Seiryu|Quing Long]] plötzlich ein und wechselte einige Blicke mit den drei anderen, während Xinglu die violetten Augen geschlossen hatte.&lt;br /&gt;
„Sie hat dich singen hören Xinglu? Wie ist das möglich? Du hast schon so lange nicht mehr gesungen.“ Brummte [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Bai Hu]] verdutzt.&lt;br /&gt;
„Sie erinnern sich noch immer daran wie ich zu ihnen sang. Und aus der Erinnerung heraus haben sie meine Stimme scheinbar beschworen. Es ist zu lange her, dass ich zu ihnen gesungen haben, und ich habe kein Recht zu ihnen zu singen bei all dem, was ich getan habe.“&lt;br /&gt;
„Das stimmt nicht! Sie reden stets miteinander und die ältesten von ihnen erzählen den jüngeren von deinem Lied. Sie kennen es alle und werden es nie vergessen.“&lt;br /&gt;
„Mir fehlt aber die Kraft zum Wandern. Hass und Zorn haben meine Beine schwer werden lassen.“&lt;br /&gt;
Er wandte sich von dem weißen [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] ab und dem Mädchen zu.&lt;br /&gt;
„Nein ich hörte keine tiefe Stimme, sondern eine hohe. Ich hörte die Stimme eines jungen [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Drachen]]n, der mich furchtlos anbrüllte. Die Bäume sangen von dem gelben Schuppenkleid des [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Drachen]]n und von der Wärme im Herzen dieses Wesens.&lt;br /&gt;
[[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] sie sangen von dir und es war so viel Wahrheit in ihren Worten, die ich erst jetzt vernehmen konnte.“&lt;br /&gt;
„Warum guckst du so traurig Xinglu? Was hast du vor? Was hat das zu bedeuten?“&lt;br /&gt;
Fragte das Mädchen nun sichtlich besorgt um den Waldgott.&lt;br /&gt;
„Es ist Zeit für mich das Geschenk, das mir der Mond einst gab, zurück zu geben. Ich habe meine Pflicht gegenüber meinen Brüdern und Schwestern vergessen und sie zu lange warten lassen. Ich sehne mich nach Ruhe [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]].“&lt;br /&gt;
Die Züge des Wesens erhellten sich und die Risse in der dunklen Rinde schlossen sich immer mehr.&lt;br /&gt;
„Die Zeit des Wanderers ist vorbei. Zu lange habe ich mich dagegen gewehrt einzusehen, dass die Welt mich nicht mehr braucht. Es ist nun an der Zeit, dass die Jüngeren auf sich aufpassen. Vieles wird sich verändern, aber wenn ich höre wie die Bäume für dich singen, so bin ich mir sicher, dass es nicht nur schlecht sein wird.“&lt;br /&gt;
„Willst du uns wirklich verlassen Xinglu? Was sollen wir ohne dich machen? Was sollen wir alleine machen?“ Rief [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Zhu Que]] mit Trauer in der Stimme.&lt;br /&gt;
„Helft dem gelben [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Drachen]]n bei der Wahrung dessen, was wir einst zusammen auf unseren Reisen verbreiteten. Natürlich nur, wenn du willst [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]].“&lt;br /&gt;
Das Mädchen schaute in die großen violetten Augen und auf die immer heller werdende Rinde, durch die von Minute zu Minute mehr Leben zu pulsieren schien.&lt;br /&gt;
„Was genau meinst du?“&lt;br /&gt;
„Vieles, was einst gut war, ist zerstört. Du hast mir aber gezeigt, dass nicht alles zerstört ist. Ich frage mich, ob sich Sonne und Mond so fühlten, als sie mich erblickten und das Leben erschufen….&lt;br /&gt;
Ich werde das Wandern aufgeben und wieder nur ein Baum sein, ein Baum der mit seinen Brüdern singt. Gerne werde ich von dem kleinen Mädchen singen, das zum [[Geschichte von Taki#Der_Gelbe_Drache|gelben Drachen]] wurde, der den Beginn einer neuen Zeit darstellt.&lt;br /&gt;
Ich würde gerne dabei zusehen, wie ein kleines Mädchen die Wunden, die ein alter Baum geschlagen hat, schließt und dabei hilft, dass wieder mehr Menschen das Lied der Bäume hören.“&lt;br /&gt;
[[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] konnte die Trauer in dem Wesen vor sich so deutlich spüren, dass es ihr die Sprache verschlug. Aber nicht nur Trauer, sondern auch Freude über die Erlösung konnte sie spüren. Es hatte nicht lange gedauert bis ihre Augen sich mit Tränen gefüllt hatten, so dass sie lediglich nicken konnte.&lt;br /&gt;
Der Waldgott lächelte sie voller Wärme an und streckte sich dann zu seiner vollen Größe aus. Ein wohliges Seufzen entfuhr ihm, als die alten Glieder sich zum beinahe letzten Mal bewegten und er sich mit stummen Gesten von seinen vier Freunden verabschiedete, die auf ihre Art viel treuer waren als er es je bis zu diesem Moment vermutet hatte. Dann legte er die letzten Schritte bis zum Mittelpunkt der kleinen Insel zurück, streckte sich erneut und seufzte dabei langgezogen.&lt;br /&gt;
Ein Rascheln und Rauschen war zu hören, als sich riesige Wurzeln in den Boden gruben und gewaltige Äste in die Höhe streckten. So schnell geschah alles, dass nur wenige Momente später sich dort, wo noch eben die Gestalt des Waldgottes gestanden hatte, ein gewaltiger Baum in die Höhe streckte und seine riesigen Äste weit über den See hängen ließ. Das gewaltige Blätterdach des Baumes erstreckte sich über den gesamten Hain und schützte diesen gleich einer Decke.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Epilog===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So verlor der Waldgott seinen Namen und war wieder nur der Erste. Im selben Moment aber erschallte zum ersten Mal seit langer Zeit die tiefe Stimme des Waldgottes und sang begleitet von vielen seiner Brüder das Lied des gelben [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Drache]]ns, so wie es hier geschrieben steht.&lt;br /&gt;
Lieder aber sind die älteste Form des Übernatürlichen und oft findet man in ihnen bereits einen Teil der Zukunft beschrieben. So erfuhr der kleine Bach, an dem das Lied begann, davon wie [[Geschichte von Taki#Der gelbe Drache|Hiwa]] begleitet von [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Zhu Que]], [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Bai Hu]], [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Xuan Wu]] und [[Geschichte von Taki#Der blaue Drache – Seiryu|Quing Long]] in das Dorf am Rand des großen Waldes kam und sowohl von dem Waldgott als auch von dessen Bedauern erzählten. Die Dorfbewohner hörten gerne den Geschichten dieser ungleichen Gruppe zu, ließen sich von diesen verzaubern und wollten alsbald den riesigen Baum selber sehen. Manche von ihnen blieben dort, andere verließen den Ort wieder, nur um von dessen Pracht zu erzählen.&lt;br /&gt;
So gründete sich schon bald unter dem schützenden Dach des Waldgottes ein kleines Dorf. Die vier Wächter, die es nun als Aufgabe ansahen neben dem Waldgott auch noch das Dorf und [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] zu beschützen, blieben bei den Menschen und halfen dem Mädchen dabei zu beschützen, zu trösten, zu beruhigen, zu lenken und vor allem zu erzählen und zu singen.&lt;br /&gt;
Zwei Jahre später, als die ersten Schneeflocken vom Himmel fielen und die mittlerweile zur jungen Frau herangewachsene [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] an die stürmische Nacht erinnerten, in der sie zum ersten Mal von dieser Welt erfuhr, wenn auch nur reichlich verwirrende Bruchstücke, stapfte eine vermummte Gestalt den schmalen von den Bewohnern angelegten Weg zum Hain empor.&lt;br /&gt;
Eine helle Stimme, ihr merkwürdig bekannt aber doch in den Wirren der Erinnerungen verloren, riss [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] aus den Erinnerungen und ließ sie von ihrem Platz am Rande des Sees aus in die Richtung der Gestalt sehen. Ihre Augen weiteten sich und füllten sich als bald mit Tränen, während ihre Füße über den von feinen Schneeflocken bedeckten Boden regelrecht flogen und sie in die weit geöffneten Arme der ihr entgegenlaufenden Kigiku trugen.&lt;br /&gt;
Der Bach plätscherte fröhlich, als er von der Wiedervereinigung der Schwestern hörte und weigerte sich im kommenden Winter vehement dagegen zu erstarren und einzufrieren, so groß war seine Freude. Erst die tiefe Stimme des Waldgottes aus der Ferne sorgte dafür, dass er sich beruhigte und als der Bach langsam erstarrte und für den Winter einschlief, freute sich der Waldgott über jenes letzte Geschenk, das er den Menschen und besonders seiner [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] geben konnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Wichtige Personen und Wesen aus Legenden und Sagen=&lt;br /&gt;
Hier sind wichtige Personen aus der Geschichte oder Legenden/Sagen von Takigakure aufgelistet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Dorfoberhäupter [[Takigakure]]s===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Ieyasu Kagetoya====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ieyasu Kagetoya das erste große [[Dorfoberhaupt|Oberhaupt des Dorfes]] [[Takigakure]]. Nach dem Fall [[Geschichte_von_Taki#Kakuzu|Kakuzus]] bei dem der gesamte damalige Ältestenrat verstarb, übernahm er nicht nur die Macht im [[Gesellschaft_in_Taki#Kagetoya|Kagetoya]] -Clan sondern auch im Dorf selbst.&lt;br /&gt;
Er galt als mächtiger Shinobi und entsprechend dem Ruf der [[Gesellschaft_in_Taki#Kagetoya|Kagetoya]] als großartiger Krieger. &lt;br /&gt;
Durch seine Autorität und auch teilweise durch Furcht vor seiner Rache stellte er einen sehr wackeligen Frieden in [[Takigakure]] her.&lt;br /&gt;
Er führte damals die grundlegende Struktur des heutigen Militärs in [[Takigakure]] ein, auch wenn dieses im Laufe der vielen Dynastien überarbeitet wurde, ist es grundlegend immer noch das System nach dem die [[Gesellschaft_in_Taki#Kagetoya|Kagetoya]] Krieg führen und sich organisieren.&lt;br /&gt;
Der [[Gesellschaft_in_Taki#Kagetoya|Kagetoya]] galt als streng, aufbrausend und ein wenig tyrannisch außerdem erzählt man sich das er ein begabter, wenn auch gerne riskant agierender, Stratege sei was letztlich zu seinem Sturz führte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Shingen Shiazu====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Shingen Shiazu, das zweite große [[Dorfoberhaupt|Oberhaupt des Dorfes]] [[Takigakure]], galt ebenso wie sein Vorgänger [[Geschichte_von_Taki#Ieyasu_Kagetoya|Ieyasu Kagetoya]] als begabter Shinobi und Stratege.&lt;br /&gt;
Jedoch hatte er dem Plan des Kagetoyas eine ganze Kompanie zu opfern widersprochen, als diese dann nicht nur überlebte sondern die Schlacht auch noch gewann schlug er sich auf die Seite der [[Gesellschaft_in_Taki#Fuyou|Fuyou]], deren Oberhaupt das Kommando über die folgende Kompanie hatte, was dazu führte das [[Geschichte_von_Taki#Ieyasu_Kagetoya|Ieyasu Kagetoya]] noch auf dem Schlachtfeld zum Selbstmord gezwungen wurde, um seine Ehre wieder reinzuwaschen.&lt;br /&gt;
Mit der Unterstützung der [[Gesellschaft_in_Taki#Fuyou|Fuyou]] und einiger jüngerer Clans wurde er dann zum zweiten Oberhaupt Takigakures erklärt. &lt;br /&gt;
Er erklärte die [[Geschichte_von_Taki#Ieyasu_Kagetoya|Ieyasu Kagetoya]] jedoch nicht zu Verrätern und ließ die Ehre der Familie unangetastet.&lt;br /&gt;
Shingen trat er kurz nach dem Bluterbenkrieg von seinem Amt zurück, da er sich in einer Schlacht schwer verletzt hatte und langsam alt wurde. Er galt in seiner Amtszeit zwar als strenges aber faires Oberhaupt, der stets jeden Vorschlag anhörte, bevor er seine Entscheidung traf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Mifune Ashura====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mifune Ashura war das dritte [[Dorfoberhaupt|Oberhaupt]] Takigakures und das erste das nicht aus einer der Gründerfamilien stammte.&lt;br /&gt;
Er war ein Veteran des Krieges, der sich in vielen Schlachten als großer Anführer bewährt hatte, vor allem durch die Tatsache das seine Truppen stets ihre Position gehalten hatten sowie geringere Verluste aufwiesen.&lt;br /&gt;
Jedoch hatte der Krieg ihn zu einem paranoiden Mann gemacht, er verschärfte die Sicherheitskontrollen und die Verteidigungssysteme von [[Takigakure]] erheblich. Auf seinen Wunsch wurde eine Kampagne gestartet, die die Bevölkerung davon überzeugte das man Ausländern nicht trauen könne und das die Abschottung von außen der einzige Schutz vor Eroberung wurde.&lt;br /&gt;
Dies hatte auch Erfolg, [[Takigakure]] igelte sich ein und sah alles als Bedrohung an, was zu allgemeiner Aufrüstung im Dorf führte.&lt;br /&gt;
Zudem schwächte er die Macht der Gründerclans erheblich in dem er den Ältestenrat neu aufstellte und für niedere Clans zugänglich machte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Kessen Musou====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kessen Musou wurde nach dem überraschenden Tod [[Geschichte_von_Taki#Mifune_Ashura|Mifunes]], der scheinbar an einer Krankheit verstarb, ebenso überraschend zum neuen Oberhaupt erklärt. Entgegen der Traditionen des Dorfes die Wege der alten Oberhäupter weiter zugehen, brach er damit und zum ersten Mal in der Geschichte öffnete [[Takigakure]] sich wieder nach außen. Ausländer wurden nicht länger verteufelt und argwöhnisch betrachtet, sondern willkommen geheißen und in die Dorfstruktur eingeführt.&lt;br /&gt;
Von vielen wurde Kessen Musou als wahrer Held vergöttert, da er eine unglaubliche Phase des Friedens in [[Takigakure]] einläutete, auf die man später immer noch neidisch war und sich zurück wünschte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Verräter [[Takigakure]]s===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Kakuzu====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kakuzu war einst einer der besten Shinobi des Dorfes Takigakure. So entsandte man ihn auf eine Mission den ersten Hokage, Hashirama Senju, zu töten, als diese jedoch scheiterte wurde er bei seiner Rückkehr ins Dorf stigmatisiert und für das Scheitern der Mission bestraft, obgleich diese sehr gefährlich war.&lt;br /&gt;
Darauf entwickelte der einst hochgelobte Jounin einen Hass auf das Dorf und tötete auf seiner Flucht nicht nur die Ältesten des Dorfes, sondern stahl das wichtigste verbotene Jutsu des Dorfes, das seit dem verloren ist. &lt;br /&gt;
Ab da an führte er ein Leben als Kopfgeldjäger und Söldner.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Nobu Gushiken====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nobu Gushiken, adoptierte Bruder des ehemaligen Dorfoberhauptes Muneyaki Gushiken, war ein ausgezeichneter Ninja des Dorfes und Mitglied der Tsuisekisha.&lt;br /&gt;
Ebenso wie sein älterer Bruder strebte er danach Oberhaupt Takigakures wurde, jedoch wurde sein Bruder stattdessen ernannt, was den jungen Mann verbittern ließ, worauf sich die Brüder zerstritten und seine Adoption herauskam.&lt;br /&gt;
Im Angesicht der steigenden Gefahr der Jashin-Sekte versuchte er dann einen lange gehegten Plan umzusetzen, nämlich seinen Bruder zu entführen und zu töten, wobei er es so aussehen lassen wollte als wären die Jashin-Kultisten es gewesen.&lt;br /&gt;
Wodurch er sich ersann zum neuen Dorfoberhaupt erklärt zu werden, jedoch scheiterte sein Plan durch die Heldentat Shinishi Kudos der nicht nur den Verräter beseitigte sondern auch Muneyaki rettete.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Wächter [[Takigakure]]s===&lt;br /&gt;
Die Wächter [[Takigakure]]s entspringen aus der Sage &amp;quot;[[Geschichte von Taki#Das Lied des gelben Drachen|Das Lied des gelben Drachen]]&amp;quot;, welche von einem mutigen kleinem Mädchen und der Entstehung von [[Takigakure]] erzählt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Der blaue Drache – Seiryu====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quing Long bietet einen durchaus beeindruckenden Anblick, wenn er sich nicht in seiner Menschengestalt fort bewegt. Gerne verbringt er seine Zeit als Eremit getarnt, um den einen oder anderen Wanderer etwas über die Natur zu erzählen und beizubringen, so wie er es einst bei dem kleinen Mädchen Hiwa getan hatte. Nur sehr selten würde sich Quing Long in seiner wahren Gestalt einem Menschen zeigen. Sein edles und geduldiges Gemüt würden ihn für offene Geister zum höchst angenehmen Gesprächspartner machen. Vorurteilslos betrachtet er jeden Menschen einzeln und nicht die Menschheit als ganzes, bevor er sich seine Meinung zu einem Individuum bildet.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der blaue Drache Quing Long steht für die Jahreszeit Frühling und somit für die Geburt und die frühe Phase jungen Lebens, seien es Pflanzen, Menschen oder Tiere.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Der rote Vogel – Suzaku====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zhu Que hat ein durchaus heiteres Wesen. Das Interesse des roten Vogels weckt man durch Gesang und Lieder. Selber trällert er gerne verschiedene Lieder und am meisten gefällt es ihm, wenn sich aus seinem Gesang und das eines Menschen ein Duett bildet. Er kann die Form eines kleinen roten als auch großen roten Vogels annehmen. In Anwesenheit oder in der Nähe von Menschen würde er stets als kleiner Vogel auftauchen, um nicht als Wächter erkannt zu werden.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der rote Vogel Zhu Que steht für die Jahreszeit Sommer und damit für den Höhepunkt des Lebens mit all den Pflanzen und Lebewesen, die im Frühling noch klein und zierlich waren. Er steht für die Reichen Geschenke, die die Natur im Sommer bringen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Der weiße Tiger – Byakko====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bai Hu ist äußerst schlau und gerissen, wie es das Bild einer Raubkatze schon immer präsentiert hat. Der weiße Tiger kann die form einer kleinen weißen Katze annehmen, um ohne größeres Aufsehen zu erregen unter Menschen zu wandeln oder sich einzelnen Wanderern zu zeigen ohne direkt erkannt werden zu wollen. Meistens nutzt er diese Form, um die Verhaltensweisen eines Individuums zu beobachten. Reden würde er in seiner Katzenform nie, selbst als Tiger ist es schwer Bai Hu viele Worte zu entlocken. Nie verliert er mehr Worte als unbedingt nötig, man würde immer nur von ihm hören, dass für alles einen Richtigen Zeitpunkt und Ort gibt, wenn man versuchen würde mehr Worte aus ihm zu locken. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der weiße Tiger Bai Hu steht für die Jahreszeit Herbst und damit als Vorbote für die härteren Monate, die im Winter folgen. Mit ihm verbindet man auch den Aspekt der Jagd, der während der Herbstmonate an Wichtigkeit zunimmt, da Pflanzen und Bäume zur Ruhe kommen und bis zum Frühling keine Früchte austragen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Die schwarze Schildkröte – Genbu====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Xuan Wu würde auf Menschen einen etwas angst einflößenden Eindruck machen. Es ist schwer zu erahnen, wie es um das derzeitige Gemüt der schwarzen Schildkröte aussieht. Obwohl Xuan Wu durch das kleine Mädchen Hiwa eines besseren belehrt wurde, was die Menschen in Bezug auf die Natur angeht, so konnte er nie wirklich seinen Argwohn gegenüber die Menschen ablegen. Immer noch sieht er die meisten Menschen als Zerstörer von Natur und Leben. Nur sehr schwer lässt er sich von der Gutherzigkeit und Naturverbundenheit eines Individuums überzeugen. Sollte man dies aber geschafft haben, so genießt man das voller Vertrauen und den Schutz der argwöhnischen Schildkröte. Natürlich stehen die Menschen [[Takigakure]]s automatisch unter seinem Schutz, da er diese als Abkömmlinge der ersten Dorfbewohner ansieht.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die schwarze Schildkröte Xuan Wu steht für die Jahreszeit Winter und damit für die Ruhe selbst, die während eines jeden Winters in der Natur einkehrt. Oftmals wird auch der Tod mit ihm in Verbindung gebracht, denn nicht alle Lebewesen überstehen den kalten Fängen des Winters.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Der gelbe Drache====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Mädchen namens Hiwa ist ein sehr naturverbundener Mensch. Sie weiß jeden Aspekt der Natur zu schätzen, achtet jede noch so kleine Lebensform und würde immer zum Wohle dieser handeln. Ihr eigenes Wohl stellt sie unter das von anderen, selbst wenn es um das Wohl fremder Menschen geht. Sie ist eine lebensfrohe Person, die sich gerne auch bei anderen Menschen aufhält. Durch ihren langen und außergewöhnlichen Aufenthalt in der Natur, ist diese zu ihrem eigentlich Zuhause geworden, etwas das man ihr auch anmerkt. Sie verbringt mehr Tage in Wäldern als unter Menschen. Man sagt ihr nach, dass sie mit Bäumen reden kann.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Hiwa gilt heute als Tod, wobei man sich dessen nie gewiss war. Man erzählt sich, dass sie eines Tages einfach im Wald verschwunden und nie wieder zurück gekehrt war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Frage-Sektion ==  &lt;br /&gt;
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== Navigation ==&lt;br /&gt;
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		<author><name>Shinishi</name></author>
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		<title>Geschichte von Taki</title>
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		<updated>2016-03-16T07:51:01Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Shinishi: /* Shingen Shiazu */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Auf dieser Seite findet ihr eine Übersicht über die Geschichte des Dorfes [[Takigakure]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Seit Entstehung von [[Takigakure]]==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Sengoku Jidai===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Anfang der Geschichtschreiber [[Takigakure]]s steht Sengoku Jidai, die Zeit der streitenden Reiche. Nachdem die Kunst des Ninjutsu zur Blüte seiner Macht aufgestiegen war, durchstriffen zahllose [[Clan]]s die Lande, ein jeder mit seinen eigenen Fähigkeiten und Ansichten über die Welt. Sie waren [[Söldner]], die von den Ländern bezahlt wurden und alle bisher gekannten Waffen und Armeen überflüssig machten. Diese Kraft, die vielen zunächst wie ein Segen erschien, wurde schnell zu einem Fluch als sich angeblich selbst der Himmel in blutiges Rot aufgrund der endlosen Schlachten färbte, die auf der Erde ausgetragen wurden. Als sich die zwei mächtigsten [[Clan]]s im Reich des Feuers zusammenschlossen und [[Konohagakure]] gründeten, geschah ein Umdenken in vielen Ninja[[clan]]s die diesem Beispiel folgten. Es war deutlich geworden das es keinen Sinn mehr hatte nur dem eigenen Clan Treue zu schwören: Um zu bestehen brauchte es Bündnisse mit anderen Gruppierungen. Je stärker die zu schmiedende Allianz umso mehr Macht für die Beteiligten.&amp;lt;br /&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Gründung des Dorfes - 85 Jahre vor Ende des Bluterbenkrieges===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In diesen Jahren versammelten sich vier der örtlichen Ninjaclans an dem Baum, den wir heute Taki-Baum nennen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Gesellschaft_in_Taki#Kagetoya|Kagetoya]] (Krieger), die [[Gesellschaft_in_Taki#Shiazu|Shiazu]] (Strategen), die [[Gesellschaft_in_Taki#Fuyou|Fuyou]] (Heilung) und die [[Gesellschaft_in_Taki#Nanaya|Nanaya]] (Tarnung).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie schlossen einen Pakt und schworen untereinander Treue an diesem Baum, der zu dieser Zeit noch ein gewöhnlicher war und erst Jahrzehnte später zu wahrer Berühmtheit gelangen sollte. Entgegen häufiger Annahme wurde [[Takigakure]] auf Vorschlag der [[Gesellschaft_in_Taki#Fuyou|Fuyou]] und Nanaya hin als Demokratie gegründet, da sich die verfeindeten [[Clan]]s der [[Gesellschaft_in_Taki#Kagetoya|Kagetoya]] und [[Gesellschaft_in_Taki#Shiazu|Shiazu]] auf keinen Anführer einigen konnten. [[Takigakure]] wurde vom Ältestenrat geführt, welcher aus den Anführern der jeweiligen [[Clan]]s bestand und hatte zu Beginn mit vielen Schwierigkeiten zu kämpfen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch die schier endlose Bedrohung und zahlreiche Überfälle entwickelte [[Takigakure]] bereits sehr früh fähige Verteidigungsmechanismen und Finten, mit denen sie selbst übermächtige Feinde erfolgreich abwehren konnten. Niemals gelang es einem Feind Fuß in [[Takigakure]] zu fassen und der Frieden im verborgenen Dorf machte den Rat der Ältesten leichtsinnig und überheblich.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Der Fall Kakuzu und Kagetoya-Dynastie - 65 Jahre vor Ende des Bluterbenkrieges===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Fall Kakuzu sorgte für besonderes Aufsehen im Dorf und beeinflusste es bis heute. Nachdem der Jounin Kakuzu bei einem Auftrag scheiterte der die Ermordung des ersten [[Wichtige_Personen_in_Konoha#Hokage|Hokage]]s im Sinn hatte, mit dem [[Takigakure]] im Krieg war, erfuhr er bei seiner Rückkehr eine starke Ignoranz und Ablehnung. Er wurde mit Strafen belegt, denen er sich mit unerwarteter Gewalt erfolgreich widersetzen konnte. Bei seiner Flucht kam der gesamte Ältestenrat ums Leben, was für große Debatten in den Clans sorgte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Ieyasu [[Gesellschaft_in_Taki#Kagetoya|Kagetoya]] sich zum neuen Oberhaupt erklärte, gab es niemanden der ihm zu widersprechen wagte. Mittlerweile hatten sich weitere [[Clan]]s in [[Takigakure]] angesiedelt und viele von ihnen hielten den mächtigen [[Gesellschaft_in_Taki#Kagetoya|Kagetoya]] die Treue, sodass jeder Widerspruch in einem Bürgerkrieg hätte enden können.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Der Aufstand und Shiazu-Dynastie - 28 Jahre vor Ende des Bluterbenkrieges===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Viele Jahrzehnte lang herrschte in [[Takigakure]] eine angespannte Stimmung, doch keine Seite wagte es diesen trügerischen und wackeligen Frieden zu brechen. Das Dorf hatte viele Fortschritte gemacht. Es gelang ihm seine Macht auszubauen und von Taki als offizielles Ninjadorf anerkannt zu werden. Seine Ninja sicherten nun nichtmehr einzig das Dorf, sondern das gesamte Land stand unter dem Schutz und der Verwaltung der Ninja aus [[Takigakure]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dennoch folgte das unvermeidliche erneut aus einer im Leichtsinn geborenen Handlung heraus: Als Ieyasu [[Gesellschaft_in_Taki#Kagetoya|Kagetoya]] sich in einer Schlacht dazu entschied eine Kompanie seiner Shinobi für den Sieg zu opfern, musste er die Folgen seiner Handlung am eigenen Leib spüren. Die Kompanie unter Führung von Kenshin [[Gesellschaft_in_Taki#Fuyou|Fuyou]] schaffte es entgegen aller Wahrscheinlichkeiten nicht nur zu überleben, sondern die gesamte Schlacht beinahe im Alleingang zu entscheiden. Als sie anschließend zurückkehrten, wandten sie sich offen gegen die Ninja welche sie im Stich und zum Sterben zurückgelassen hatten. Die [[Gesellschaft_in_Taki#Shiazu|Shiazu]], welche wohl nur auf eine solche Gelegenheit gewartet hatten, schlossen sich mit den [[Gesellschaft_in_Taki#Fuyou|Fuyou]] zusammen was letztlich auf den Tod [[Gesellschaft_in_Taki#Kagetoya|Kagetoya]]s und dem Ende seiner Dynastie noch auf diesem Schlachtfeld hinauslief.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Daheim in [[Takigakure]] wurde Shingen Shiazu als neues [[Dorfoberhaupt]] etabliert, mit großer Unterstützung der [[Gesellschaft_in_Taki#Fuyou|Fuyou]] und einiger jüngerer [[Clan]]s, welche sich im Laufe der Jahre um die Shiazu und [[Gesellschaft_in_Taki#Fuyou|Fuyou]] geschart hatten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unter den Shiazu änderte sich nach Aussen hin wenig, da sie an den Pfaden der [[Gesellschaft_in_Taki#Kagetoya|Kagetoya]] festhielten und diese trotz des Zwischenfalls nicht als Verräter deklarierten. Dennoch war dies das offizielle Ende des [[Clan]]s, denn während die Kagetoya mehr und mehr Verbündete in [[Takigakure]] verloren, schwand auch der [[Clan]] bis sich im folgenden Bluterbenkrieg ihre Spuren komplett verloren.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===[[Takigakure]] im Bluterbenkrieg===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während des Bürgerkrieges erlebten viele Einwohner und Ninja eine Schockphase die selbst nach dem Ende des Krieges noch viele Jahrzehnte lang anhalten sollte. Sie erkannten, das ihre Sicherheit nicht von selbst gegeben war. Obwohl es den Ninja gelang jeden Eindringling vom Dorf fern zu halten, hatte das Dorf viele Verluste und Tragödien zu beklagen, viele die heimkehrten waren nicht mehr dieselben wie vorher und erzählten erschreckende Geschichten über all die Bluterbler gegen die sie hatten kämpfen müssen.&amp;lt;br /&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Folgen des Krieges und Ashura-Dynastie - Monate nach Ende des Bluterbenkrieges===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenige Monate nach Ende des Krieges musste auch Shingen Shiazu zurücktreten, der sich in einer der letzten großen Schlachten schwere Verbrennungen zugezogen hatte. Zur Überraschung vieler ernannte er Mifune Ashura zu seinem Nachfolger, nachdem dieser sich in zahlreichen Schlachten hervorgetan hatte. Damit war er der erste Anführer [[Takigakure]]s der aus keiner der vier Gründerfamilien stammte, deren Population sich im Krieg ohnehin deutlich reduziert hatte. Der Ältestenrat wurde neu geordnet, sodass auch Mitglieder der niederen [[Clan]]s Zugang zu diesem hatten, was die Machtstellung der Gründerfamilien endgültig brechen sollte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem sich die Defensive als besonderes Markenzeichen der Shinobi aus [[Takigakure]] etabliert hatte, begann Mifune eben dieses noch auszubauen. Die alten Verteidigungsanlagen wurden verstärkt und Sicherheitskontrollen für Aus- und Einwanderer verschärft. Waffen wurden entwickelt und verbessert, während den Einwohnern die Gefahr der Aussenwelt eingeprägt wurde, der die heimische Sicherheit des Dorfes gegenüberstand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Takigakure]] begann sich für einen Krieg zu rüsten, der nicht kommen sollte.&amp;lt;br /&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Zeit des Friedens und Musou-Dynastie - 42 Jahre nach Ende des Bluterbenkrieges===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach einem friedlichen, wenn auch überraschendem, Tod Mifunes, wurde Kessen Musou vom Ältestenrat zu dessem Nachfolger ernannt. Während [[Takigakure]] sich in der Ashura-Dynastie mehr um die Sicherung seiner Position kümmerte, brach man in der Musou-Dynastie überraschenderweise damit. Potential von Aussen wurden willkommen geheißen und gefördert, während die Ninja-Akademie an gegenwärtige Standards angepasst wurde. In dieser Zeit stießen viele [[Clan]]s und Familien nach [[Takigakure]], die auch für dessen Entwicklung wichtig sind, wie [[Wichtige_Personen_in_Taki#Jinkou_Eigen|Jinkou Eigen]] oder die Familie der [[Wichtige_Personen_in_Taki#Shinishi_Kudo|Kudo]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Ära des Friedens hatte [[Takigakure]] erfasst und viele Ninja wuchsen in dem Bewusstsein auf diesen Frieden erhalten zu wollen. Konflikte waren selten und wurden zumeist gerecht gelöst. Von einigen wurde diese Zeit als wahres Paradies empfunden, andere verurteilten den Leichtsinn mit welchem die Ninja hierdurch behaftet wurden.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Militarisierung und Eigen-Dynastie - 80 Jahre nach Ende des Bluterbenkrieges===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als die Musou-Dynastie mit dem Tod Kessens während einer geheimen Mission endete, gab es große Bestürzung im Dorf als der Ältestenrat zur Überraschung vieler eine Frau namens [[Wichtige_Personen_in_Taki#|Jinkou Eigen]] zum neuen Oberhaupt ernannte. Abgesehen davon dass sie eine Frau war, war sie auch eine Ausländerin ohne feste Wurzeln in [[Takigakure]], was bei vielen Misstrauen erregte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Eigen-Dynastie wurde großer Wert auf innere Sicherheit gelegt. Die Schutzmaßnahmen innerhalb und ausserhalb des Dorfes wurden ebenso verstärkt wie deutlicher spürbar gemacht. Viele Systeme wurden bürokratisiert und auf Effizienz getrimmt, während die ·Shineitai·, die mehrere Dutzend starke Leibgarde des Oberhauptes, etabliert wurde. Es gab das erklärte Ziel aus [[Takigakure]] ein Dorf werden zu lassen, welches sich vor den Großreichen nicht weiter würde verbergen müssen. Aussen wurden Bündnisse geschmiedet, Innen wurden Gesetze erlassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu dieser Zeit traten auch die sogenannten &amp;quot;[[Söldner]]&amp;quot; das erste Mal an das Licht der Öffentlichkeit. Menschen ohne Chakra probten mit Schusswaffen den Aufstand gegenüber den mittlerweile etablierten Ninja.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Söldner-Ära===&lt;br /&gt;
Nach den militärisch geprägten Jahren Jinkous, hatte die [[Wichtige_Personen_in_Taki#Ehemalige_Dorfoberhäupter|Gushiken]]-Ära das erste Mal seit dem Bluterbenkrieg wieder mit einer größeren Bedrohung zu tun: Den Söldnern.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Doch anders als in anderen Ländern und Dörfer gab es in [[Taki no Kuni]] nur wenig Aktivitäten dieser und die im Vergleich geringe Anzahl der Söldner bereitete den vereinte Kräften der Landesfürsten und des Ninjadorfes kaum Probleme.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Da [[Takigakure]] ohnehin keine Gefahr durch die Söldner für das einzige wirklich versteckte Dorf sah, zogen sie daher nicht aktiv in den Kampf gegen diese, sondern verteidigten lediglich das Land gegen die wenigen einfallenden Truppen, welche die Städte bedrohten.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Eingriff des Ältestenrates und [[Wichtige_Personen_in_Taki#Ehemalige_Dorfoberhäupter|Gushiken]]-Dynastie - 85 Jahre nach Ende des Bluterbenkrieges===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Änderungen während der Eigen-Dynastie sorgten für größeren Widerstand bei den traditionelleren Clans des Dorfes als erwartet, weshalb unter internem Druck der Ältestenrat dazu gezwungen wurde Eigen um den Rücktritt zu bitten. Als [[Wichtige_Personen_in_Taki#Ehemalige_Dorfoberhäupter|Muneyaki Gushiken]] die Führung des Dorfes übernahm, waren viele erleichtert wieder einen ·wahren Taki-Ninja· an der Spitze zu sehen.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Beginn der [[Wichtige_Personen_in_Taki#Ehemalige_Dorfoberhäupter|Gushiken]]-Dynastie - 85 Jahre nach Ende des Bluterbenkrieges===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit [[Wichtige_Personen_in_Taki#Ehemalige_Dorfoberhäupter|Muneyaki Gushiken]] als neuer Führung des Dorfes ging eine Welle der Erleichterung durch die Reihen der Bewohner des Dorfes, ein Anführer geboren in [[Takigakure]] selbst und bereits mit 9 Jahren Absolvent der Akademie. Allerdings blieb ein plötzlicher Umschwung der Politik wieder der Erwartungen aus. [[Wichtige_Personen_in_Taki#Ehemalige_Dorfoberhäupter|Muneyaki]] zeigte sich viel mehr als zurückhaltend und vorsichtiger Ninja. Selbst einige Monate nach seiner Einsetzung herrschte eine Stille im Zusammenhang mit seiner Politik. Als [[Wichtige_Personen_in_Taki#Ehemalige_Dorfoberhäupter|Muneyaki]] dann sogar plötzlich für eine Weile lang verschwand fürchteten sowohl der Ältestenrat als auch die Bewohner [[Takigakure]]s dass die Auswahl ein Fehler gewesen war und sie ihren Anführer nie wiedersehen würden. Doch [[Wichtige_Personen_in_Taki#Ehemalige_Dorfoberhäupter|Muneyaki]] erschien wider Erwarten wieder an den Toren [[Takigakure]]s als wäre nichts gewesen, um sich seinen Aufgaben als [[Dorfoberhaupt]] des Dorfes zu stellen. Erst einige Wochen nach seiner Rückkehr enthüllte [[Wichtige_Personen_in_Taki#Ehemalige_Dorfoberhäupter|Muneyaki]] die Intention hinter seinem Verschwinden.&lt;br /&gt;
Er hat die legendären Wächter aus den vergessenen Geschichten Takis erforscht und als Zeichen der Wertschätzung den Titel des Dorfoberhauptes des Dorfes  in den gelben Drachen ernannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Post-Söldner-Ära===&lt;br /&gt;
Da die [[Söldner]]-Ära keinen großartigen Einfluss auf [[Takigakure]] hatte, verlief das Leben im Dorf nach dem Sieg über diese nicht anders ab als zuvor.&lt;br /&gt;
Es gab, da man sich nicht großartig mit den [[Söldner]]n beschäftigt hatte, anders als in anderen Ländern, keine großen technologischen Fortschritte, noch war man auf diese im recht traditionellen Land erpicht.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Es gab jedoch erste stärkere diplomatische Berührungen mit den Dörfern [[Kirigakure]] und [[Kumogakure]].&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Diese waren auf die diplomatischen Beziehungen des ehemaligen Dorfoberhaupts [[Wichtige_Personen_in_Taki#Dorfoberhaupt|Eigen Jinkou]] zu [[Kirigakure]] zurückzuführen, die ursprünglich aus dem Dorf stammte. Über jene Beziehung kamen sie dann auch in Berührung mit [[Kumogakure]], welche schon immer recht eng mit [[Kirigakure]] verbunden waren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Dreier-Bündnis-Ära===&lt;br /&gt;
Das Dreier-Bündnis [[Kirigakure]]-[[Kumogakure]]-[[Takigakure]] hat seine Wurzeln bis in den Bluterbenkrieg geschlagen. Damals entstand der erste Kontakt aller drei Länder miteinander. Auch wenn dieser Kontakt eher negativer Natur gegenüber [[Takigakure]] war, so festigte es die Bindung der beiden anderen Bündnispartner.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Dieses Verhältnis schob sich jedoch ins positive als [[Wichtige_Personen_in_Taki#Eigen_Jinkou|Eigen Jinkou]] Dorfführer wurde, da Eigens Heimatdorf [[Kirigakure]] gewesen war, pflegte sie in dieser neuen Position eine recht umsichtige Politik, welche den Grundstein für das künftige Bündnis legte.&lt;br /&gt;
Zur freundschaftlichen Annäherung begrüßte [[Takigakure]] bald eine kleine Delegation [[Kirigakure]]-Ninja im Dorf, deren Besuch überraschend gut ausging.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Anschläge während des [[Chuuninexamen]]s in [[Kumogakure]] festigte ebenfalls diese Beziehung, da [[Takigakure]] ihrem neuen Freunden [[Kirigakure]] und somit auch [[Kumogakure]] bei der Beseitigung der Schäden half.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Nach der Eroberung einer [[Söldner]]festung seitens [[Kirigakure]], wurde diese zum gemeinsamen Besitz der drei Dörfer erklärt und die Bündnisfestung erschaffen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die letzte Festigung des Bündnisses wurde durch die Katastrophenhilfe während Unwetters erzielt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Beginn der [[Wichtige_Personen_in_Taki#Shinishi_Kudo|Kudo]]-Dynastie - 89 Jahre nach Ende des Bluterbenkrieges===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem, Nobu Guskihen, der Bruder [[Wichtige_Personen_in_Taki#Ehemalige_Dorfoberhäupter|Muneyaki Gushikens]], diesen auf dem Weg zu einer wohl wichtigen Besprechung abfangen und entführen konnte, trat die Spezialeinheit Takigakures in Aktion, unter anderem auch [[Wichtige_Personen_in_Taki#Shinishi_Kudo|Shinishi Kudo]].&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Wichtige_Personen_in_Taki#Shinishi_Kudo|Shinishi Kudo]] gelang es als einziger, den [[Wichtige_Personen_in_Taki#Ehemalige_Dorfoberhäupter|gelben Drachen]] und seinen Bruder in einer Höhle zu finden und zu erreichen. Ihm gelang es Nobu Gushiken, das höchst gefährliche, ehemalige Mitglied der [[Einheiten_Takigakures#Tsuisekisha_.28J.C3.A4ger.29|Tsuisekisha-Einheit]], den Bruder von Gushiken, zu erledigen. &lt;br /&gt;
Gerüchten zufolge soll Nobu jedoch Sicherheitsvorkehrungen geplant haben, welche besagte Höhle nach seinem Tod zum Einsturz brachte.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Offiziellen Aussagen zufolge, gelang es Kudo, das [[Dorfoberhaupt]] aus der misslichen Lage der einstürzenden Höhle zu befreien, schaffte es jedoch selbst nicht mehr heraus. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Wichtige_Personen_in_Taki#Shinishi_Kudo|Shinishi Kudo]] galt eine Zeit lang als verstorben, ehe er wohlauf zurückkam und wenig wegen seiner heldenhaften Taten, der Rettung des alten Dorfoberhauptes sowie dem Ausschalten des Verräters selbst zum [[Dorfoberhaupt]] ernannt wurde, da [[Wichtige_Personen_in_Taki#Ehemalige_Dorfoberhäupter|Muneyaki Gushiken]] von diesem Amt zurücktrat.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der junge [[Gesellschaft_in_Taki#Kudo|Kudo]] brachte gleich frischen Wind in des recht traditionelle Takigakure, durch die Umbenennung des Dorfoberhaupt-Titels vom gelben zum goldenen Drachen, sowie dem Bau eines neuen [[Aufbau_von_Taki#Ninjasitz.2Fgoldene_Drachenstatue|Ninjasitzes]], der eben jenes Wesen repräsentieren sollte.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Jedoch hatte [[Wichtige_Personen_in_Taki#Shinishi_Kudo|Shinishi Kudo]] mit seiner Ernennung gleichzeitig etwas geerbt was den jungen Shinobi auf die Probe stellen sollte, der [[Taki_no_Kuni#Jashin_Sekte|Jashin-Kult]] der zuvor in Takigakure schon Unheil angerichtet hatte war stärker geworden und schaffte es [[Takigakure]] als Dorf einige Seitenhiebe zu verpassen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Bald darauf sollte ein Krieg in [[Taki no Kuni]] ausbrechen in dem die beiden Seiten ihre Kräfte maßen und [[Wichtige_Personen_in_Taki#Shinishi_Kudo|der goldene Drache]] seine Stärke und Führungsqualitäten beweisen musste.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Das Lied des gelben Drachen=&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwischen den Reihen voller Bücher und Schriftrollen in der Bibliothek [[Takigakure]]s, die oft von großen Personen der Vergangenheit, wichtigen Ereignissen oder Techniken sowie Lehre handeln, findet der Suchende bis weilen ein kleineres unscheinbares Buch.&lt;br /&gt;
Nur selten wurde das Buch in den letzten Jahren aus der Umarmung seiner größeren Brüder und Schwestern gerissen, um seinen Inhalt dem Suchenden zu offenbaren. Es war in Vergessenheit geraten und gelegentlich, wenn es aus dem langen Schlaf eines von Staub bedeckten Buches für einen Moment, welcher für ein Buch alles zwischen einer Sekunde und einem Jahrhundert sein kann, aufwachte, erinnerte es sich sehnsüchtig daran wie es gewesen war, als noch kleine Kinderfinger es jeden Tag hervorgeholt und die dazugehörigen hohen Stimmen erfreut und laut aus ihm hervor gelesen hatten.&lt;br /&gt;
Es war abgenutzt ja, aber das stimmte das Buch nicht traurig sondern machte es eher stolz. Die güldene Farbe, mit der sein Schaffer einst den Umschlag beschrieben hatte, hatte ihm eh nie wirklich gefallen und der Zustand sprach in seinen Augen für all die Liebe und Anerkennung, die ihm einst zugekommen war. Und schließlich hatte die Geschichte, mit deren Schutz und Überlieferung es beauftragt worden war, alles Recht auf derartige Zuwendung.&lt;br /&gt;
Ja das Buch war stolz auf sich selber und wusste, dass es nur lange genug warten müsste, bis es aus seinem Schlaf aufgeweckt werden und seine Geschichte erneut offenbaren würde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Irgendwann kam dieser Tag und an diesem Tag fand die Sage des [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|gelben Drachens]] und der Götter wieder Einzug in die Köpfe der Menschen. Wie so oft bei Sagen weiß niemand zu sagen, wie viel wahr und wie viel hinzugedichtet worden war. Aber dies, so wusste das Buch, war nicht die Aufgabe einer Sage.&lt;br /&gt;
Eine Sage muss die Herzen der Menschen erfreuen, sie mit Hoffnung erfüllen und zum Träumen anregen. Eine Sage lässt bisweilen alte Männer genauso wie kleine Kinder mit verträumten Blicken die Welt um sich herum betrachten und sich vorstellen, wie es wohl damals an diesem Ort ausgesehen haben könnte. Eine Sage schließlich steht für eine Lektion und Beispiel, Lehre und Wissen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und so erzählt das Buch die Geschichte:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Prolog===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vor langer Zeit, als die Menschheit noch jung war und mit den großen Augen eines kleinen Kindes die Welt um sich herum betrachtete, herrschte die Natur über das Leben eines jeden Lebewesens mit einer Hand, die zugleich sanft wie ein kühler Windstoß im drückenden Sommer als auch hart wie der Kern eines großen Gebirges war.&lt;br /&gt;
Der Mensch, genauso wie alle anderen Lebewesen ob Tier, Pflanze oder Stein kämpfte jeden Tag um sein Überleben. Aber nicht Angst oder Ohnmacht vor den Strapazen bestimmten sein Leben, sondern Freude und Glück über die einfachsten Dinge. Er war glücklich, wenn er mit vollem Magen einen warmen und sicheren Schlafplatz gefunden hatte.&lt;br /&gt;
So herrschte die Natur und die Tiere, die teilweise älter als die Menschen waren, wuchsen zu prächtigen Gestalten heran. Hört man heute von Erzählungen aus jener Zeit, so wirken die Geschichten von dem riesigen Wald, der den Großteil des Kontinents bedeckte und von ebenso riesigen Tiergottheiten bevölkert war, wie die Märchen eines alten wirren Greises.&lt;br /&gt;
Aber der Menschheit Kindeswiege war dies Umfeld beschützt vom großen Schatten des Waldgottes. Irgendwann jedoch fängt jedes Kind an sein Umfeld zu verändern und in einer Zeit, in der sich das Schicksal dieses Gleichgewichtes entscheiden sollte erhob sich der [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|gelbe Drache]] über die Träume von Natur und Mensch hinweg in die Lüfte der Zukunft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===1. Kapitel===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Langsam und träge floss der kleine Bach an diesem Tag die Hänge des Hügels herab, plätscherte nur missmutig über die großen Steine nahe seiner Quelle, drückte nur halbherzig die Kiesel vor sich her, die sich in seinen Weg stellen wollten, und wollte gar nicht so recht seinen Weg gen Tal beschreiben.&lt;br /&gt;
Hätte man den Bach an einem anderen Tag gesehen und hätte man Aug und Ohr, so wie es die Menschen früher für die Natur gehabt hatten, so hätte die Freude und die Glückseligkeit des Baches einem das Herz erwärmt. Es war kein großer Bach, es war kein Bach, dessen Wasser sich in den Strom eines gewaltigen Flusses oder die Gefilde eines riesigen Sees mischte. Es war ein einfacher Bach, der auf der großen Landkarte nicht einmal seine Existenz belegt finden würde.&lt;br /&gt;
Aber für die Menschen des kleinen Dorfes am Fuße des Hügels war er die Quelle ihres Lebens und somit das Wichtigste in der Welt und für ihn waren diese Menschen das Wichtigste in der Welt.&lt;br /&gt;
Wer brauchte schon riesige Mengen Wassers, wenn er sich an dem Lachen der Kinder erfreuen konnte, die in ihm spielten und sein Wasser benutzten, um sich gegenseitig zu bespritzen?&lt;br /&gt;
Ja es waren vor allem die Kinder, auf die sich der Bach jeden Morgen freute, wenn er sich aus dem moosig-grünen Bett seiner Träume erhob. Er kannte sie alle, er erkannte sie schon am Klang ihres Lachens und hatte einem jeden der Dorfbewohner erfreut beim Wachsen zugesehen.&lt;br /&gt;
Nichts aber stimmte ihn so traurig, wie das bittere Weinen und Schluchzen eines Kindes, das in seinem jungen Leben bereits großes Leid erfahren musste. Und ausgerechnet das herzerweichendste Weinen und die qualvollsten Tränen hatte er am gestrigen Tage wahrnehmen müssen.&lt;br /&gt;
Das Mädchen mit den grellblonden Haaren namens [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] hatte bereits in ihrer frühesten Kindheit beide Eltern verloren und lebte alleine mit ihrer großen Schwester Kigiku in dem kleinen Dorf. Nie hatte der Bach [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] weinen hören ob des Verlustes der Eltern oder der schweren Zeit, die dieser den beiden Mädchen einbrachte. Es war immer glücklich mit seinem Leben gewesen, hatte sich nie beschwert und war der großen Schwester stets zur Hand gegangen. Und ausgerechnet dieses Mädchen, das dem Bach immer ein Quell der Freude gewesen war, weinte nun ob der schweren Krankheit des Einzigem, dem es sich immer sicher gewesen war: Seiner Schwester.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was konnte der Bach tun? Die Menschen hatten in den Jahrhunderten seit ihrer frühesten Kindheit gelernt in der Natur zu überleben und dabei bereits einiges über die Kunst mit den Geschenken der Natur Krankheit und Wunde zu bekämpfen gelernt. Aber nicht einmal dieses Wissen schien das Leid Kigikus mildern zu können. Trübseelig floss er weiter vor sich hin und grübelte nach, was er tun könnte. Auch dachte er dabei daran, dass die Menschheit längst ihr Kindesbett verlassen und begonnen hatte, die harte Seite der Natur, die ihr Leben bedrohte, zu bekämpfen.&lt;br /&gt;
Früher, er konnte sich fast nicht mehr daran erinnern, hatte sich nur selten die Sonne in seinen Wassern gespiegelt, da der Schatten großer Bäume stets sein Gefilde bedeckte. Irgendwann aber hatten die Menschen damit begonnen die Bäume zu fällen und sich Platz zum Leben, für ihr Vieh und für ihre Felder zu schaffen. Der große Wald war immer weiter geschrumpft und schon lange hörte der Bach die Stimmen der Bäume nur noch aus sehr weiter Entfernung im Säuseln des Windes.&lt;br /&gt;
Als er nun so lauschte, um die Stimmen der Bäume zu hören, vernahm er die Stimme eines Menschen. Dieser Mann, denn seine tiefe und rauchige Stimme verriet sein Geschlecht, sang irgendwo in seiner Nähe von etwas, was der Bach völlig vergessen hatte: Von dem Waldgott.&lt;br /&gt;
Die Erinnerungen überschlugen sich und schnell beschloss der Bach aus seiner Trübseligkeit zu erwachen und den Sänger mit dem Plätschern seines Wassers an- und zu dem kleinen Dorf hinzulocken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===2. Kapitel===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stark schmerzten die Füße des Greises, dessen Stimme der Bach vernommen hatte, ob seiner langen Wanderung und ein jedes Wort, das er scheinbar vergnügt vor sich her sang, war einzig und allein dazu gedacht, um ihn von den Schmerzen abzulenken.&lt;br /&gt;
Er war weit gereist, hatte viele Flüsse überquert und sich an viele Bäume gelehnt, wenn sein alter Körper ein paar Momente der Ruhe benötigten. Weswegen er reiste, wusste er nicht mehr. Einzig und allein erinnerte er sich noch daran, dass er einst am Rande eines großen Waldes gelebt und von dessen Wildheit und Schönheit verzaubert worden war.&lt;br /&gt;
Angelockt vom Plätschern des Baches, dessen kühles Wasser Linderung für die schmerzenden Füße verhieß, wechselte der Greis die Richtung und traf schon bald auf den kleinen Bach und das in nicht allzu weiter Ferne stehende Dorf. Noch einmal nahm sich der Alte zusammen, trällerte um so lauter, als seine Füße besonders stark schmerzen und ihm anscheinend sagen wollten:“Wieso bleibst du nicht einfach hier sitzen und gönnst uns unsere Ruhe du alter Narr?“&lt;br /&gt;
Aber der „alte Narr“ war dickköpfig geworden und wollte nicht nur seine Füße ausruhen, sondern auch noch mit Menschen reden. Ein Vergnügen, das ihm seit Wochen verwehrt war.&lt;br /&gt;
So laut trällerte er vor sich hin, dass er das Schluchzen des kleinen Mädchens, das am Ufer des kleinen Baches mehr in sich zusammen gekauert war, als dass es saß, nicht mitbekam. Erst, als das Mädchen seine grünen Augen öffnete und auf den alten und komisch aussehenden Mann schaute, während es sich über die tränenverschmierten Wangen wischte, bemerkte dieser, dass er nicht alleine war.&lt;br /&gt;
„Was ist ein Waldgott?“ ertönte die hohe Stimme des Mädchens und der alte Mann blieb verdutzt stehen, um die fragenden großen Augen, die vor Weinen rot geworden waren, zu bewundern. Kurz entschlossen gewährte er seinen fast schon rebellierenden Füßen ihren Wunsch und ließ sich neben dem Mädchen leise seufzend nieder.&lt;br /&gt;
„Die gestaltgewordene Natur. Wille und Kraft dessen, was uns stets umgibt, und genauso wild und sanft wie eben jenes.“ Antwortete er ein wenig kryptischer, als er beabsichtigt hatte, während er die schmerzenden Füße aus den abgelaufenen Sandalen befreite.&lt;br /&gt;
„Und wie sieht er aus?“&lt;br /&gt;
„Er wechselt die Gestalt, so wie es auch die Natur ständig tut.“&lt;br /&gt;
„Ist er lieb?“&lt;br /&gt;
„Ja und nein. Wenn er stürmisch und verheerend ist, wenn er wütend und aufgebracht ist, so vernichtet er alles, was ihm in den Weg kommt. Ist er aber sanft und ruhig, so beschützt, heilt und umsorgt er das, was in seinen Augen, den Augen der Natur, würdig ist.“&lt;br /&gt;
Sofort weiteten sich die Augen des kleinen Mädchens, das das zerschlissene Hemd des Alten mit seinen kleinen Fingern ergriff und ihn voller Hoffnung und zugleich voller Angst vor einer möglichen Enttäuschung anschaute.&lt;br /&gt;
„Er heilt? Kann er alles heilen? Kann er auch eine richtig schlimme Krankheit heilen?“&lt;br /&gt;
Ein wenig verdutzt ob dieser Reaktion antwortete der Alte in dazu passender Stimmlage:&lt;br /&gt;
„Ehm Ja, kann er, aber dazu muss er…“ Doch weiter hörte das Mädchen nicht, es riss nur umso stärker an dem Hemd und schrie förmlich:&lt;br /&gt;
„Wo finde ich ihn? Erzähl mir bitte alles!“&lt;br /&gt;
Und nach einer Reaktion, die sehr derer glich, die er nur wenige Momente zuvor gezeigt hatte, und einem dazu passenden Seufzen, holte der Greis tief Luft und fing an zu erzählen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Weit weg im Nordosten steht er noch, der große Wald, der einst fast den ganzen Kontinent bedeckte. Im Gegensatz zu den kleinen Wäldern, die du kennst, ist dieser Wald noch erfüllt von dem Willen und der Kraft der Natur. Tief in seinem Inneren lebt der Waldgott in dem wunderbaren Hain, der schon seit Äonen nicht mehr von Menschen betreten worden ist, und umgeben von den Vorfahren der Tiere: riesige und weise Tiergötter.&lt;br /&gt;
Einst, so wurde mir als kleines Kind in meinem Heimatdorf erzählt, dass am Randes des großen Waldes steht, sahen die Tiergötter und der Waldgott mit wohlwollendem Blick auf die Menschen herab, die so schwach und zerbrechlich wirkten. Sie standen uns bei, wenn etwas unsere Existenz bedrohte, und halfen uns gelegentlich mit Rat und Tat in der Natur zu überleben, die sie schon so viel länger bevölkern und so viel besser verstehen als wir.&lt;br /&gt;
Aus dieser Zeit kommen auch die Geschichten der Heilkunst des Waldgottes und der weisen Ratschläge der Tiergötter, die zusammen mit ihren damals noch ähnlich riesigen Brüdern und Schwestern unseren Kontinent bereisten und bevölkerten.&lt;br /&gt;
Aber…“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch weiter kam der Mann nicht, denn das Mädchen war bereits aufgesprungen und rannte fort in Richtung der Häuser. Später erfuhr er, was es mit dem Mädchen auf sich hatte, und schollt sich selber ob dem, was er so unvorsichtig [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] erzählt hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===3. Kapitel===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Voller Schrecken beobachtete der kleine Bach, was geschah. In seinem Bestreben das kleine Mädchen zu trösten und sich wieder an ihrem Lachen und den strahlenden Augen zu erfreuen, hatte er vergessen, dass Menschen keine Tiere waren. Sie waren es nicht gewohnt auf sich alleine gestellt zu überleben und am aller wenigsten kleine Kinder, von den Gefahren einer solchen Reise und denen des großen Waldes ganz zu schweigen.&lt;br /&gt;
Aber was konnte er tun? Was konnte er tun?...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ohne lange nachzudenken hatte sich [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] ihre festeren Schuhe samt ein paar reisetauglichen Kleidern und Proviant – was sie eben rumliegen sah – geschnappt, hatte ihre Schwester umarmt und war mit den Worten „Der Waldgott wird dich heilen, warte es nur ab!“ aus der kleinen Hütte, die die zwei Mädchen bewohnten, verschwunden.&lt;br /&gt;
Kigiku hatte sichtlich verwirrt drein geschaut, aber hatte ob ihrer Krankheit und der Schwäche, die ihren Körper befallen hatte, nichts tun können, außer der kleinen Schwester flehentlich hinterher zu schauen. So verzweifelt, wie die große Schwester in dieser Stunde war, als[[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] Hals über Kopf das kleine Dorf verließ, so zuversichtlich war die kleine Schwester, die endlich etwas gefunden hatte, was sie tun konnte um Kigiku helfen zu können. Sie dachte gar nicht daran, dass die Reise gefährlich werden könnte, oder dass sie ihr eigenes Leben schonen müsste. Einzig und allein das Leben der Person, die für sie die Welt darstellte, war ihr wichtig und kreiste beständig in ihrer Gedankenwelt umher.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So reiste das kleine Mädchen mit dem blonden Haar und den großen grünen Augen los gen Nordosten. Zum Glück hatte sie gelernt die Himmelsrichtungen zu erkennen und zu finden und verlief sich nie. So selbstsicher ging sie ihre Reise an, dass sie vergnügt summend schon bald das kleine Tal und die Gefilde des kleinen Baches verließ.&lt;br /&gt;
Die ersten Tage ihres kleinen Abenteuers flogen nur so vorüber. Sie hatte genügend Wasser dabei und konnte ihre Proviante mit den Beeren und Früchten, die sie dank des herrschenden Sommers leicht fand, stets wieder auffüllen. Einzig und allein des Nachts, wenn es dunkel und gelegentlich sogar etwas kühler wurde, wurde es ihr etwas bang um das kleine Herz. Aber wie stets summte sie dann eine kleine Melodie vor sich her, mit der sie die große Stille um sich herum vertrieb und sich selber in den Schlaf wiegte.&lt;br /&gt;
Die Weisen sagen, dass ein entschlossenes Herz keine Furcht kenne. Nur ein zauderndes und fragendes Herz öffne Tür und Tor für Zweifel und Furcht. Wenn man diesen Worten Glauben schenken darf, so verwundert es nicht, dass [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] nie daran dachte umzukehren oder auch nur aus Angst oder Furcht eine Träne vergoss. Sie war überzeugt davon das Richtige zu tun und setzte mit derselben Überzeugung Fuß vor Fuß, ging Schritt um Schritt immer weiter gen Nordosten.&lt;br /&gt;
Schon bald wurde die Natur, die wenn auch in schwächerer Art und Weise, auch an diesem Ort zu finden war, auf das summende und singende kleine Mädchen aufmerksam und immer öfter geschah es von nun an, dass ein kleiner Sperling sich zu [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] gesellte, wenn diese tagsüber oder nachts vor sich hin sang, um diese mit seinem hohen Zwitschern zu begleiten.&lt;br /&gt;
Immer, wenn sie den kleinen [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]] sah, der ihr schon bald ein lieber Wegbegleiter wurde, hellte sich die Miene des kleinen Mädchens auf und ihre Schritte wurden bestimmter und stärker. Dem Beispiel des [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]]s folgend, fing sie schon bald an feste Rhythmen in ihren Tagesablauf zu bringen:&lt;br /&gt;
Sie stand mit der Sonne auf, aß etwas, ging dann den Tag über unterbrochen von einer Mittagspause bis sie am Nachmittag begann nach einer Schlafmöglichkeit zu suchen und daraufhin nach etwas Essbarem und Trinkbarem, wenn sie nicht schon genug während des Tages gefunden hatte. Ihrer guten Orientierung wegen verlief sie sich dabei so gut wie nie und wenn, dann brachte sie das Zwitschern des kleinen [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]] schon bald wieder auf den richtigen Weg. Auch brauchte sie nur auf das Verhalten des[[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]]s zu achten, um Wetterumbrüche oder Gefahren vorherzusehen.&lt;br /&gt;
So verging die Zeit und die Natur kehrte immer weiter in das kleine Mädchen ein genauso wie das kleine Mädchen immer weiter in die Natur einkehrte. Und dann kam der Herbst&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===4. Kapitel===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als die ersten Blätter an den Bäumen begannen gelb und rot zu werden, wusste [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]], dass der Sommer den Kampf gegen den Winter langsam verlor. Noch kämpfte er wacker und hielt die kalten Winde aus dem Norden samt der dunklen Wolken, die sie mitbrachten, zurück. Aber mit jedem Tag und jeder Nacht kamen sie näher, ohne dass der Sommer etwas dagegen würde tun können.&lt;br /&gt;
Sie musste sich beeilen, so viel verstand selbst ein kleines Mädchen, denn in den Stürmen und der Kälte des Winters würde sie nicht überleben können ohne die Hilfe und den Beistand Ihresgleichen.&lt;br /&gt;
Wäre der kleine [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]] nicht gewesen, der sie über immer längere Strecken des Tages begleitete und es sich immer öfter auf ihrer Schulter bequem machte, so hätten vielleicht der Zweifel und die Furcht Einzug in ihrem Herzen gehalten. So aber ertönten die Stimmen der Zwei, wann immer der Winter an ihren Herzen zu nagen begann, und vertrieben diesen.&lt;br /&gt;
Manchmal allerdings kam es auch vor, dass der kleine [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]] schrecklich lange weg blieb und [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] begann sich Sorgen zu machen. Sorgen um den kleinen [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]], um ihre Schwester und um den Wahrheitsgehalt der Geschichte des alten Mannes. Als der kleine [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]] eines Morgens nicht neben ihr zu finden war, erhob sie sich und ging ohne zu zaudern in den kleinen Hain hinein, der sich vor ihr erstreckte. Sie begann das Lied zu singen, das sie seit Beginn ihrer Reise immer sang, und schon bald hörte sie aus einiger Entfernung die Antwort des [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]]s.&lt;br /&gt;
Ihr Herz schlug immer schneller voller Freude und auch voller Angst ob dem, was dem [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]] passiert sein könnte. Sie rannte immer schneller, stets der Stimme des [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]]s folgend und blieb plötzlich stehen.&lt;br /&gt;
Eine kleine [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] mit ungewöhnlich eisblauen Augen stand am Fuße eines großen Baumes, auf dessen niedrigem Ast [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] sofort ein paar der Federn des kleinen [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]]s sehen konnte. Ihre Augen weiteten sich und füllten sich schon bald mit Tränen, während die Katze sich von dem ersten Schrecken ob der plötzlichen Begegnung erholte und begann um das kleine Mädchen, das mehr und mehr in Tränen ausbrach, zu kreisen.&lt;br /&gt;
[[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] verstand schnell, dass der Sommer ihr bisher nur die schönen Seiten der Natur gezeigt hatte und sie den kleinen [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]] wohl nicht mehr wieder sehen würde. Es war in ihren Augen klar, dass der [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]] den Klauen der [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] erlegen war, da er sonst längst zu ihr zurück geflogen sein würde.&lt;br /&gt;
Immer stärker wurde der Regen aus Tränen, der sich vom Gesicht des kleinen Mädchens gen Boden bewegte, bis ein empörtes Miauen das Mädchen aus seinen Gedanken rüttelte. Die [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] hatte sich vor [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] hingesetzt und schaute sie aus zugleich neugierigen und vorwurfsvollen Augen an, so dass das Mädchen nicht anders konnte als sich herabzubeugen und vorsichtig das Fell des Tieres zu streicheln.&lt;br /&gt;
Sie machte dem Tier keine Vorwürfe, da es nur um sein eigenes Überleben kämpfte, auch wenn es sie dennoch sehr traurig machte. Anstatt aber vor der Hand des Mädchens zu fliehen, ließ sich die [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] mit einem immer lauter werdenden Schnurren streicheln und verließ auch nicht die Seite des Mädchens, als dieses langsam damit beginnen musste zurück zu ihren wenigen Habseligkeiten zu gehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So nahm schon bald die kleine [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] den Platz des [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]]s ein und begleitete [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] auf ihrer Reise. Und so wie der [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]] mit seinem Verhalten dem Mädchen vieles über das Überleben in der Natur beibrachte, so tat dies auch die [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]]. Allerdings oblag es der [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] genauso wie bei ihrem ersten Treffen dem Mädchen die düstere Seite der Natur zu zeigen.&lt;br /&gt;
Hatten im Sommer noch Früchte und Beeren überall auf ihrem Weg nur darauf gewartet von ihr gepflückt zu werden, so verschwanden diese immer mehr je weiter der Herbst Einzug hielt. Und schon bald musste [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] lernen, dass sie wie die [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] Leben nehmen musste, um selber zu überleben.&lt;br /&gt;
Es dauerte schier eine Ewigkeit, bis es ihr mittels einer Falle zum ersten Mal gelang ein kleines Tier zu fangen, ein Feuer zu machen und es dann übers Herz zu bringen das Tier zu töten und sogar zu verspeisen. Sie weinte bitterlich ob des Lebens, das sie beendet hatte und flehte vielmals um Verzeihung, bevor sie sich traute zu essen.&lt;br /&gt;
Durch Wiederholung aber wird jeder zum Meister und schon bald hatte sich das kleine Mädchen an die neuen Vorgänge gewöhnt, auch wenn sie noch immer für das Schicksal der Seele eines jeden Tieres, das sie tötete, zum ihr unbekannten Waldgott betete.&lt;br /&gt;
Schon bald fiel ihr das Fehlen des freudigen Zwitscherns kaum noch auf und die Harte Seite der Natur zog immer mehr in sie ein, auch wenn diese gemischt von warmen Momenten war, wie das abendliche Einschlafen mit der [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] in den Armen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===5. Kapitel===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Immer schwächer wurde der Sommer und der Herbst, der wie sein Freund Frühling sich oft wie das Seil fühlte, an dem Sommer und Herbst zogen, wurde immer dunkler und kälter. Die Stürme, die die Höhepunkte im Tauziehen zwischen Sommer und Winter für jeden sichtbar und hörbar machten, hatten schon seit einiger Zeit immer weiter an Stärke nachgelassen so wie es auch der Sommer getan hatte.&lt;br /&gt;
Immer weniger Zeit blieb dem kleinen Mädchen, das sich immer öfter morgens von Raureif befreien musste. Gelegentlich fielen früh morgens kleine weiße Flocken vom Himmel herab, setzten sich auf ihr blondes Haar und bildeten einen Schleier aus winzig kleinen Kristallen. Immer öfter froren ihr die Füße oder die Hände, manchmal kroch die Kälte sogar langsam die Beine hoch und hätte sie nicht die [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] gehabt, die sie des nachts wärmte, so wäre sie sicher oft schlotternd vor Kälte erwacht.&lt;br /&gt;
Sie hatte kaum noch Zeit, das wusste sie. Aber unbeirrt setzte sie Tag für Tag einen Fuß vor den anderen. Sie konnte nicht scheitern, sie durfte nicht! Was war schon so ein wenig Schnee im Vergleich zu dem, was ihre Schwester erleiden musste?&lt;br /&gt;
Und dann eines Tages, als die glänzende Himmelsscheibe bereits im Sinken inbegriffen war, sah sie Rauchschwaden hinter einem kleinen Weiler aufsteigen. Sie beschleunigte ihre Schritte und angespornt durch das Wettlaufen, das sich nun ergab, sprintete auch die [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] immer schneller, bis sie das Mädchen überholte und wenig später aus deren Sichtfeld verschwand.&lt;br /&gt;
Wie lange sie schon so rannte, wusste [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] nicht. Einzig und allein die stetig abnehmende Entfernung zu den Rauchschwaden und nicht die fast schon untergegangene Sonne war Mittelpunkt aller Gedanken des kleinen Mädchens. Je näher sie aber kam, desto mehr drangen schreckliche Geräusche an ihr Ohr, die sie an die unglaublich lauten Stürme im Herbst erinnerten. Oft hatte sie sich mitten in der Nacht, wenn es besonders stark stürmte, wie ein Kokon in ihre Decke eingerollt und sich vorgestellt, dass außerhalb des schützenden Mantels riesige Tiere, wie die aus der Geschichte des Greises, umher liefen und sich gegenseitig anschrien, was diesen Schrecklichen Krach erzeugte.&lt;br /&gt;
Hätte sie gewusst, was sie erwartete, so hätte sie in jenen Nächten wohl kein einziges Auge zu bekommen. Als sie sich immer weiter ihren Weg zwischen den mit einer hauchdünnen Schicht silbrigen Schnees bedeckten Bäumen des kleinen Weilers bahnte, schälten sich immer mehr die Umrisse kleinerer und größerer Häuser aus dem zwielichtigen Schatten der Bäume. Das Herz des Mädchen schlug ob der Vorfreude vielleicht endlich ihr Ziel erreicht zu haben immer schneller, bis es plötzlich zwei Schläge aussetzte während auch die kleinen Beine sich nicht mehr fortbewegen wollten.&lt;br /&gt;
Ein gewaltiges Brüllen, wie es dem stärksten Orkan alle Ehre bereitet hätte, erhob sich, als ein gewaltiger schwarzer Schatten sich auf die Reihe der Häuser zu bewegte. Nicht heimelige Kamine, nicht freundlich strahlende Herdfeuer hatten die Rauchschwaden erzeugt, die [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] angelockt hatten, sondern in Flammen stehende Barrikaden, die die Dorfbewohner scheinbar als Schutz errichtet hatten. Aber selbst diese hatten sie nicht vor dem bewahren können, was auf sie zurollte.&lt;br /&gt;
Verzweifeltes Rufen drang an [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]]s Ohren, als das Brüllen für einen Moment aussetzte. Langsam bewegte sie sich wieder, überzeugte ihre Füße mühsam zu jedem einzelnen Schritt und näherte sich so furchtbar langsam dem Chaos, das immer mehr von sich enthüllte.&lt;br /&gt;
Der gewaltige Schatten war stehen geblieben, bäumte sich in regelmäßigen Abständen auf und brüllte jedes Mal so laut, dass die nahestehenden Bäume wackelten. Vor ihm schälten sich nun auch kleinere Schatten mit langen Stäben aus dem flackernden Zwielicht der Flammen. Je näher das kleine Mädchen kam, desto mehr erkannte sie, dass es sich um Dorfbewohner zu handeln schien, die mit langen Speeren und allerlei zweckentfremdeten Ackergerät den riesigen Schatten, der längst durch die Barrikade gebrochen war, aufzuhalten versuchten.&lt;br /&gt;
Dann hörte sie plötzlich etwas, was nicht so recht in das Chaos passen wollte. Ein hohes Schreien drang an ihre Ohren, das nicht allzu weit entfernt seinen Ursprung haben konnte. In einem solchen Chaos hätte man erwartet, dass es ein furchterfülltes Schreien einer Frau ob der großen Gefahr sein müsste. Aber ein kleines Kind, jünger als die bisher unbemerkte Beobachterin, wankte kaum in der Lage richtig zu laufen mit seinen kurzen Beinen und immer wieder sich an den Häuserwänden abstützend auf den Kampf hinter der durchbrochenen Barrikade zu.&lt;br /&gt;
Doch auch der Schatten hatte das Geräusch bemerkt. [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] blieb abermals für einen Moment vor Schreck das Herz stehen, als sich das riesige Ungetüm dem wankenden Kind zu wandte. Aber diesmal setzten ihre Beine nicht aus, sondern beschleunigten Ihre Schritte. Unweigerlich dachte [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] daran, dass sie nicht schnell genug gewesen war um ihren kleinen [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]] hatte beschützen zu können und weigerte sich so etwas noch einmal zuzulassen.&lt;br /&gt;
Ihre Beine flogen förmlich über die leicht angefrorene Erde, näherten sich immer weiter dem Kleinkind und dem riesigen Schatten, der laut brüllend ebenfalls auf dieses aus der entgegen gesetzten Richtung zusteuerte. Ein verzweifelter Ruf aus der Kehle eines Mannes drang an die Ohren des Mädchens, aber kein einziger ihrer Gedanken war dazu in der Lage sich um dieses zu kümmern.&lt;br /&gt;
Mit Müh und Not erreichte sie das wankende Kind, das in dem Moment, in dem [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] hinter ihm zu Halt kam, endgültig der Schwerkraft Rechenschaft leistete und in die Arme des blonden Mädchens fiel. Doch auch der riesige Schatten hatte die Quelle des hohen Geräusches erreicht. Als eine besonders vorwitzige Flamme ihre Stimme erhob und den Schauplatz für einen Moment zur Gänze ausleuchtete, legte [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] unweigerlich die Arme fester um das Kleinkind in ihren Armen. Vor ihr erhob sich der Kopf einer gewaltigen schwarzen [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Schildkröte]], deren Augen zornig und mordlüstern das ungleiche Gespann anfunkelten.&lt;br /&gt;
Würde sie das Kind loslassen und sich vorsichtig entfernen, während das Ungetüm mit seiner Beute beschäftigt war, so würde sie vielleicht… Doch [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] schüttelte entschlossen das blonde Haupt und drückte das Kind nur stärker an sich. Der Blick ihrer Augen wurde gefährlicher, während sich diese leicht verengten. Sie würde nicht zulassen, dass erneut ein kleines Wesen, das auf ihre Hilfe angewiesen war, starb, weil sie zu zögerlich und zu schwach war. Ähnlich einer Bärenmutter, die ihr Junges vor hoffnungslos überlegenen Jägern nicht im Stich ließ, sondern die Jäger auch noch laut anbrüllte, war der Blick des jungen Mädchens. Das Brüllen aus diesem wurde immer spürbarer, so dass selbst die [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Schildkröte]] für einen Moment inne Hielt. Immer deutlicher wurde es, man war fast der Meinung, dass man es hören … und plötzlich erschallte ein gewaltiger und tiefer Schrei, als sich ein großer Schatten zwischen [[Wichtige_Personen_in_Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] und die [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Schildkröte]] schob.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===6. Kapitel===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unweigerlich hatte [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] ihre Augen geschlossen, als der zweite Schatten so nah vor ihr erschienen war, und rechnete jeden Moment damit die Flügelschläge des Todesboten zu hören.&lt;br /&gt;
Aber diese erschallten nicht, stattdessen entwickelte sich ein Sturm aus Schrei und Gebrüll der zwei riesigen Wesen direkt vor ihr. Je mehr sie aber ihre eigene Angst und ihr wild pochendes Herz beruhigte, desto mehr war sie in der Lage die tiefen Stimmen zu vernehmen:&lt;br /&gt;
„Geh mir aus dem Weg [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Bai Hu]]!“ donnerte die etwas entferntere Stimme zornerfüllt.&lt;br /&gt;
„Nein! Diese beschütze ich und du wirst sie nicht bekommen!“ erwiderte die nähere Stimme etwas leiser, aber mit einem gefährlichen Unterton.&lt;br /&gt;
„Die Menschen verdienen den Tod!“&lt;br /&gt;
„Nichts verdient den Tod. Oder hast du Xinglu’s Worte in deinem Zorn vergessen?“&lt;br /&gt;
„Du wagst es seine Worte in den Mund zu nehmen, nachdem ihr ihn verlassen habt?“ brüllte die fernere Stimme plötzlich noch lauter.&lt;br /&gt;
„Wir haben ihn verlassen nicht wegen dem, was er einst sagte, sondern wegen dem, was er nicht mehr sagt! Würde er zu dem zurückfinden, was wir immer verehrt haben, so würden wir sofort zurückkehren.“&lt;br /&gt;
Es wurde still für einen Moment. Fast ohnmächtig vor den riesigen Geschöpfen, deren Nähe sie deutlich spüren konnte, hatte [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] ihre Augen die ganze Zeit über fest zugekniffen und auch das Kleinkind in ihren Armen hatte sich nicht gerührt. Als es nun etwas ruhiger wurde, öffnete [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] vorsichtig ihre Augen und bestaunte das weiße mit schwarzen Streifen getigerte Fell einer riesigen [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]], die sich scheinbar schützend vor sie gestellt hatte. Doch Zeit für Worte blieb ihr nicht, denn schon bald ertönte die Stimme der [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Schildkröte]] erneut, wenn auch nicht mehr ganz so sehr vor Wut bebend.&lt;br /&gt;
„Ich werde mich zurückziehen und bei Xinglu auf dich warten. Wie es stets Tradition war, wirst du ihm das Wesen vorstellen müssen, dass du vor seinem Willen beschützt hast.“&lt;br /&gt;
Ein Rauschen ertönte, während sich die [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Schildkröte]] umdrehte.&lt;br /&gt;
„In einer Woche, zum Vollmond, falls du es nicht vergessen hast.“ Brummte sie.&lt;br /&gt;
„Ich habe es nie vergessen [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Xuan Wu]], nie...“&lt;br /&gt;
Und dann verschwand die gewaltige [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Schildkröte]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erst, als sich der Schatten des Tieres mit dem Schatten des großen Wald, der in einiger Entfernung zum Dorf zu sehen war, vereinigt hatte, ging ein spürbares Aufatmen durch die Dorfbewohner. Sie schienen sich nicht an der Gegenwart des zweiten Tieres zu stören, als sie an diesem vorbei auf [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] zu rannten. Das kleine Kind in ihren Armen begehrte plötzlich auf, als ein großer Mann mit einer eindrucksvollen Narbe über der Wange und schwarzem Haar vor [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] auftauchte und im nächsten Moment hob eben dieser das Kleinkind aus ihren Armen empor und drückte es an sich.&lt;br /&gt;
„Hast du Angst um deinen Papa gehabt?“murmelte der Mann, der voller Freude dem Kind die Nase stupste.&lt;br /&gt;
„[[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]]… wir müssen reden.“ Ertönte die tiefe Stimme nun einfühlsam und beruhigend aber mit einem kleinen Anflug von Sorge und lenkte [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] von dem rührenden Bild vor sich ab. Als sie ihre Augen dem großen Wesen zu wandte und sich die Blicke begegneten, atmete sie erschrocken ein.&lt;br /&gt;
„Bist du… das kleine Kätzchen?“&lt;br /&gt;
Und der Blick der eisblauen Augen des weißen [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]]s sagte mehr als Worte könnten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===7. Kapitel===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Was hat das alles zu bedeuten?“ Schrie [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] schon fast dem großen [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] entgegen.&lt;br /&gt;
Die Sonne schickte gerade ihre ersten Strahlen durch die kahlen Äste der Bäume und zeigte dem Mädchen, wie viel Zeit seit dem Verschwinden der [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Schildkröte]] vergangen war.&lt;br /&gt;
Die letzten Stunden hatte sie damit zugebracht sich der Versuche der Dorfbewohner sie wie eine Heldin zu feiern zu erwehren und immer wieder den Armen, die sie umschlingen wollten, zu entfliehen. Als die Menschen endlich eingesehen hatten, dass sie an derlei Feiern nicht interessiert war und ihr die Nähe zu so vielen Lebewesen sogar unangenehm war, hatten sie ihr endlich etwas Platz gelassen, ihr etwas zu essen und einen Platz zum Schlafen gegeben. Während dieser Stunden war [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Bai Hu]], so hatte ihn die [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Schildkröte]] genannt, wie vom Erdboden verschlungen gewesen und erst am nächsten Morgen, als [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] sich aus Gewohnheit bei der ersten Morgenröte aus dem Bett erhob und an die frische Luft ging, saß er plötzlich neben dem Haus und schaute sie lange Zeit stumm aus seinen eisblauen Augen an, bevor er sich erhob und langsam gen Waldgrenze trottete. Schnell war sie ihm gefolgt und rief ihm nun schon zum zweiten Mal dieselbe Frage entgegen:&lt;br /&gt;
„Sag es mir! Was hat das alles zu bedeuten? Antworte endlich!“&lt;br /&gt;
„Zügle dein Temperament. Ich höre dich.“ Antwortete der große [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] mit ruhiger und gedämpfter Stimme.&lt;br /&gt;
Es dauerte ein paar Momente, bevor [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] sich etwas beruhigt hatte und deutlich leiser entgegnete: „Aber warum antwortest du mir dann nicht?“&lt;br /&gt;
„Alles besitzt einen richtigen Ort und eine richtige Zeit.“&lt;br /&gt;
„Und erst jetzt stimmt beides überein?“&lt;br /&gt;
„Richtig..“ Der [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] hielt in seinem Gang inne und schaute sich in dem winterlichen Wald einige Momente lang um, bevor er fortfuhr.“Und Vieles ist nicht für die Ohren aller bestimmt.“&lt;br /&gt;
„Also sollen die Dorfbewohner davon nichts hören?“&lt;br /&gt;
„Du hörst zu.“ Abermals folgte eine Pause, die der [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] nutzte um wieder eine Pfote vor die andere zu setzen. „Diese Menschen haben den Zorn Xinglu’s auf sich gezogen und [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Xuan Wu]], der einzige von uns der bei ihm geblieben ist, war hier um das Urteil zu vollstrecken.“&lt;br /&gt;
„Xinglu? [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Xuan Wu]]? Ich verstehe nicht… Ich verstehe gar nichts!“ Brummte [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] in sich hinein.&lt;br /&gt;
„Xinglu ist der Waldgott. Der, nach dem du gesucht hast.“&lt;br /&gt;
Ein Moment der Stille folgte, in dem sich [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]]‘s Augen weiteten und sie tief Luft holte für die folgenden Worte:&lt;br /&gt;
„Aber dann bin ich ja am Ziel Dann wird Kigiku endlich geheilt!“ Sie griff in den Schnee, warf diesen voller Freude empor und drehte sich in dem kleinen Schneegestöber entzückt um sich selber.&lt;br /&gt;
„Ja und nein.“ Erschallte die Stimme des [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]]s. Abrupt blieb [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] stehen und schaute diesen entgeistert an.&lt;br /&gt;
„Er hat die Macht zu heilen, aber ob er das tun wird ist fraglich.“ [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Bai Hu]] atmete tief ein und aus, was dank seiner Größe einen imposanten Luftstrom erzeugte, der [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]]‘s Haar umher wirbelte.&lt;br /&gt;
„Aber darum geht es gerade nicht. Du hast dich dem Willen Xinglu’s entgegen gestellt und seinen Zorn auf dich gezogen.“&lt;br /&gt;
„Aber ich habe doch nur ein kleines Kind beschützt!“ Schrie [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] ihm entgegen.&lt;br /&gt;
„Das weiß ich und das wirst du ihm erklären müssen, wenn du vor ihm stehst.“&lt;br /&gt;
Das Mädchen schluckte geräuschvoll und sah den [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] mit einer Spur Furcht in den Augen an.&lt;br /&gt;
„Und was ist, wenn er mich nicht versteht? Was ist…?“&lt;br /&gt;
„Xinglu hat sich verändert. Wo einst Mitgefühl und Wut sich die Waage hielten, herrscht nun zumeist das Dunkle.“&lt;br /&gt;
„Aber wieso?... Und wieso kennst du ihn so gut? Wieso bist du kein kleines Kätzchen mehr? Wieso hast du mir geholfen? Wieso hast du den kleinen [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]] getötet?“ Platzte es aus [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] hervor.&lt;br /&gt;
„… Zeit und Ort [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]]… Zeit und Ort.“ Und im nächsten Moment war der große weiße [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] mit ein paar gewaltigen Sätzen im Wald verschwunden und [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] drehte sich langsam gen des erwachenden Dorfes.&lt;br /&gt;
„Wenn nicht jetzt, wann dann?“ Murmelte sie und machte sich auf den Weg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===8. Kapitel===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als das blonde Mädchen sich langsam durch den winterlichen Wald dem Dorf und dessen wärmeverheißenden Rauchsäulen näherte, schälte sich immer mehr die Silhouette eines Mannes aus dem morgendlichen Zwielicht heraus. Leicht war dieser Schatten mit dem Stein zu verwechseln, auf welchem er sich befand, aber mehr und mehr fiel die Unnatürlichkeit dieses Gebildes [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] ins Auge und so blieb sie nach einigen weiteren Schritten schließlich vor einem alten Mann stehen, der seine geschlossenen Augen dem Himmel entgegen gerichtet hatte.&lt;br /&gt;
Gerade öffnete sie den Mund, um etwas zu sagen, da hob der Alte die Hand und bedeutete ihr zu schweigen. Erst einige Momente später ertönte die brüchige Stimme und durchbrach die Stille.&lt;br /&gt;
„Ich weiß, dass du hier bist auch ohne deine Worte.... Die Bäume reden seit Wochen ununterbrochen über das Mädchen, das den Waldgott sucht. Und nun stehst du vor mir, blickst mit Augen um dich, die voller Fragen sind.“&lt;br /&gt;
„Die Bäume reden?“ Antwortete [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] verdutzt und verdeutlichte mit ihrer Frage die Worte des Mannes, der anfing zu kichern, nur noch mehr.&lt;br /&gt;
„Da reist sie mehrere Monde lang durch die Natur, lässt diese in sie einkehren aber kehrt selber nicht in sie ein… Natürlich reden sie! Sie reden schon viel länger als die Menschen.“&lt;br /&gt;
„Und ihr versteht sie? Wieso verstehen die Menschen sie nicht? Oder bin das nur ich?“&lt;br /&gt;
„Ja ich verstehe sie, aber ich bin einer der Letzten.“&lt;br /&gt;
„War das mal anders?“&lt;br /&gt;
Abermals kicherte der Alte, rückte auf seinem Stein zur Seite und bedeutete [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] neben ihm Platz zu nehmen. Nur zögerlich kam sie dieser Aufforderung nach und erst, als sie neben ihm saß, erhob der Mann wieder die Stimme.&lt;br /&gt;
„Ja war es. Wir sind, genauso wie alle Tiere, die Kinder der Natur und genauso wie Kind und Mutter sich verstehen, auch ohne sich direkt zu verstehen, so taten es Mensch und Natur. Manche Menschen verstanden sie besser, manche schlechter. Aber ein jeder tat es. Irgendwann aber, wenn das Kind nicht mehr auf die Mutter angewiesen ist, bricht dieses Verständnis.&lt;br /&gt;
Was bleibt dann zurück? Ein Kind, das sich seine eigene Welt mit seinen eigenen Kräften aufbaut, und eine Mutter, die immer noch versucht über ihr Kind zu wachen.“&lt;br /&gt;
„Also… Sind es wir Menschen, die nicht mehr zuhören?“&lt;br /&gt;
Die faltige und wettergegerbte Miene des Alten verzog sich zu einem breiten Lächeln.&lt;br /&gt;
„Richtig. Sie hat nie aufgehört zu sprechen und genau so habe ich von dir gehört.“&lt;br /&gt;
„Aber, wieso verurteilt der Waldgott, der doch die personifizierte Natur ist, die Menschen, wenn eine Mutter doch nie aufhört sich um ihre Kinder zu sorgen?“&lt;br /&gt;
Ein tiefes Seufzen entfuhr dem alten Mann, dessen Lächeln schnell einem traurigen Ausdruck wich.&lt;br /&gt;
„Wo zwei Wesen nicht miteinander sprechen, da können sie nicht mehr auf Sorgen, Ängste und Bedürfnisse eingehen. Die Menschen wollten und wollen sich ihr Leben auf eigenen Beinen aufbauen. Wollen mehr und mehr die Risiken, die die Natur als Mutter vieler Lebewesen für sie bereithält, beseitigen und verändern somit etwas, was bisher kein Wesen tat: die Natur selber.&lt;br /&gt;
Der Wald, in dem wir sitzen, erstreckte sich einst über fast die gesamte bekannte Welt und wo er nicht war, da waren Steppen, Wiesen und Auen. Je mehr der Mensch sich ausbreitete, desto mehr drängte er die anderen Lebewesen und sogar die Natur zurück.&lt;br /&gt;
Letztlich ist nichts gefeit vor der Angst vor Veränderungen und Tod und der Waldgott, der vor allem der Beschützer des Waldes und der Natur ist, ist diesen negativen Gefühlen stärker ausgesetzt, als es die Natur selber ist. Denn noch immer reden die Bäume zu den Menschen und hoffen, dass sie sie verstehen.“&lt;br /&gt;
Lange Zeit schwieg das Mädchen auf diese Worte hin und schaute niedergeschlagen auf den von dünnem Schnee bedeckten Boden.&lt;br /&gt;
„Kann ich lernen sie zu verstehen?“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===9. Kapitel===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Ende der Woche, das ähnlich dem Schwerte Damokles‘ ständig drohend über [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]]s Kopf hing, rauschte wie im Flug heran. Jeder Tag war geprägt von demselben Ablauf, der ihr eine Teilnahme am dörfischen Leben lediglich zu den Abendstunden erlaubte und sie sonst von früh morgens ab in den Armen der Natur und zwischen von Schnee bedeckten Bäumen den Worten des alten Mannes lauschen ließ.&lt;br /&gt;
Am Abend des letzten Tages, den sie zum ersten Mal zur Gänze im Dorf verbringen durfte, erklang ein lautes Rascheln am Rande des Dorfes. Die Dorfbewohner streckten ihre Köpfe voller Furcht vor einem neuen Angriff aus den Fenstern und hier und dort erklangen Stimmen, die von der zu großen Ruhe in den letzten Tagen sprachen, die sie als Anzeichen für den nun kommenden Sturm sahen. Als sich die ersten bereits anschickten um wie vor einer Woche mit Feuer und behelfsmäßigen Waffen ihre Liebsten zu verteidigen, trat [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] aus der Hütte, in der sie hatte nächtigen dürfen.&lt;br /&gt;
Ohne ein Wort ging sie an der kleinen Gruppe Männer vorbei, legte einem nach den anderen beruhigend die Hand auf die Schulter und ging alleine gen Waldgrenze. Einen merkwürdigen Einfluss hatte sie auf die Bewohner, die sich langsam zurückzogen aber erst zur Ruhe kamen, als sie das Mädchen begleitet von einem großen Schatten im Dunkel des Waldes hatten verschwinden sehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]]s Reise führte sie entlang an den ihr bekannten Bäumen und Lichtungen immer tiefer in den riesigen Wald. Stumm folgte sie dem Schatten des großen [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]]s, dessen weißes Fell gelegentlich im Lichte eines vorwitzigen Mondstrahles aufzuglühen schien, aber dann sofort wieder erlosch. Kein Wort verlor das imposante Tier und ließ ihr somit sowohl die nötige Ruhe als auch Zeit um sich auf das Kommende vorzubereiten.&lt;br /&gt;
Viele Stunden lang liefen sie so an riesigen schneebedeckten Bäumen vorbei, deren imposante Statur Geschichten über Zeiten zu erzählen schien, in denen der Waldgott friedlich durch diese vergessenen Haine wandelte und den Bäumen dabei half zu wachsen. Immer weiter ging die Reise durch das Reich des Waldgottes und schließlich kündigte ein gewaltiges Tosen vom nahen Ende des Weges.&lt;br /&gt;
Und als der große [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] zum ersten Mal seit Stunden anhielt, um den Kopf gen der Quelle des Geräusches zu wenden, stockte [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] der Atem. Vor ihnen erstreckte sich ein riesiger Wasserfall, der seine Wassermassen von der Spitze eines hohen Berges hinab zu einem See schickte, der sich zu ihren Füßen erstreckte. Das aufgespritzte Wasser verteilte sich vom Berg herab langsam über die gesamte Lichtung , fing das Mondlicht ein und ließ die Umgebung gleich millionen winziger fallender Sterne in dessen silbrigen Licht erstrahlen.&lt;br /&gt;
„Dort oben ist Xing Lu’s Hain. Es ist lange her, seit ich dort war, und noch länger ist es her, seitdem die Füße eines Menschen diesen Boden berührt haben... Um dort hinauf zu kommen, wirst du auf meinen Rücken steigen und dich gut festhalten müssen.“ Erklang die tiefe Stimme des [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]]s, der sich auf den Boden gelegt hatte und geduldig abwartete, bis [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] auf seinen Rücken gestiegen war. Erst dann erhob er sich wieder und hätten sich ihre Hände nicht in dem weißen Fell verkrallt, so wäre sie bei den folgenden gewaltigen Sprüngen des Tieres, die die Zwei in Windeseile dem Scheitel des Wasserfalls näher brachten, sicherlich in die Tiefe gestürzt.&lt;br /&gt;
So aber erblickte sie bald, nachdem sie sich wieder getraut hatte ihre Augen zu öffnen, einen wunderschönen silbern glänzenden See, dessen Oberfläche so glatt wie ein Spiegel den Sternenhimmel reflektierte und dem Auge vorgaukelte einen zweiten Himmel zu den eigenen Füßen zu sehen, samt einer dunkelgrünen Wiese, die gespickt von allerhand Blumen ohne den Makel einer einzigen Schneeflocke dem Winter trotzte. Sie war im Hain des Waldgottes angekommen und erst, als sie die Augen von dessen Schönheit abwenden konnte, erblickte sie eine dunkle Gestalt, die auf der Insel mitten im See zu warten schien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===10. Kapitel===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vollkommen still lief [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Bai Hu]] an der Seite [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]]s über die wunderschöne Wiese dem See, der Insel und der Gestalt auf dieser entgegen. Sogar das große Tier, das in seinem Leben schon so viel erlebt hatte, war ob dem, was kommen würde, angespannt und dabei unbewusst in sein Jagdverhalten zurückgefallen.&lt;br /&gt;
Kein Wort verlor er, kein ungestüm umgeknickter Grashalm oder unvorsichtig berührter Kieselstein sprach vom Gang des Tieres und hätte er nicht gelegentlich tief Luft geholt, um nicht vor Anspannung zu platzen, so hätte [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] ihn wahrscheinlich völlig vergessen.&lt;br /&gt;
Das Mädchen indes lief mit ruhigem und bestimmten Schritten auf den See zu, ließ sich von dem [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] mit einem Sprung über diesen befördern, und glitt ohne aus der Ruhe zu kommen von dessen Rücken direkt auf die kleine vom Schatten einer Wolke verdeckte Insel vor die dunkle Gestalt.&lt;br /&gt;
Der Blick zweier großer violetter Augen legte sich auf sie, als ihre eigenen Augen sich langsam erst dazu überwinden mussten die ungewöhnlichen Pfoten, die einer Mischung aus Menschenfüßen und Bärentatzen zu entsprechen schienen, und dann den im Schatten liegenden Körper hinauf bis zu den Augen des Wesens zu betrachten. Als sich der Blick der zwei Wesen traf, stockte dem Mädchen der Atem und für einen Moment fühlte sie die bodenlose Wut des Schattens vor ihr. Erst nach einigen Momenten fiel ihr auf, dass sich der [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] neben ihr vor dem Wesen verneigte und so tat sie es ihm schnell und etwas überhastet gleich.&lt;br /&gt;
„Es ist lange her [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Bai Hu]].“ Ertönte die Stimme des Wesens schneidend wie der Wind im Herbst sofort, als sich [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] verneigt hatte, als ob das Wesen darauf gewartet hätte.&lt;br /&gt;
„Xinglu.“ Antwortete der [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] schlicht, aber ehrerbietend.&lt;br /&gt;
„Sag mir, warum muss mein Hain die Füße dieser Kreatur ertragen? Warum beschütztest du es vor meinem Urteil?“&lt;br /&gt;
„Weil ich versprach sie zu beschützen und ihr zu helfen, weil sie mit deinem Urteil über die Menschen des Dorfes nichts zu tun hatte und weil die Menschen nicht das sind, was du in ihnen siehst.“&lt;br /&gt;
„Xinglu’s Urteil betrifft alle Menschen!“ Ertönte die wütende tiefe Stimme der riesigen [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Schildkröte]], als sich diese aus dem See erhob und geschwind auf die Insel neben den Schatten schob.&lt;br /&gt;
„Und warum maßt du es dir an ein Urteil über Xinglu’s Urteil zu fällen [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Bai Hu]]?“&lt;br /&gt;
Der [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] atmete tief ein, um zu einer Antwort auf den Angriff [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Xuan Wu]]’s anzusetzen, aber die Stimme des Schattens ließ ihn innehalten.&lt;br /&gt;
„Ich habe [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Bai Hu]]’s Gründe gehört und im Moment soll mir dies reichen.“ Der Blick der violetten Augen richtete sich wieder auf [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]]. „Nun erzähl mir deinen Namen kleine Kreatur und begründe mir, warum du ein Wesen vor meinem Urteil bewahrtest.“&lt;br /&gt;
Aber dem Mädchen stockte der Atem abermals, als es nun die volle Aufmerksamkeit auf sich lasten fühlte. Nervös spielte sie mit ihren Daumen und hatte ihren Blick gen Boden gerichtet, als sie endlich die Kraft fand zu antworten:&lt;br /&gt;
„Mein Name ist [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]]… Und ich wollte einfach nicht zulassen, dass ein kleines hilfloses Wesen vor meinen Augen stirbt, weil ich nicht eingriff… Nicht noch einmal…“ Bilder des roten [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]]s schossen aus ihrem Gedächtnis hervor und trieben ihr Tränen der Trauer in die Augen.&lt;br /&gt;
„Nicht noch einmal?... Ich muss jeden Tag dabei zusehen, wie kleine hilflose Wesen vor meinen Augen sterben, weil andere Wesen maßlos leben wollen… Nicht noch einmal… Ich kann es nicht fassen… Was weißt du kleine Kreatur denn schon von Leben und Tod?“&lt;br /&gt;
Die Stimme des Schattens, war sie zuvor schon schneidend gewesen, hatte sich nun auch noch gleich einem Orkan erhoben und donnerte ehrfurcht erregend über den Hain, so dass ein jeder, der sie vernehmen konnte, den Kopf einzog und still ausharren wollte, bis der Sturm vorbei war.&lt;br /&gt;
„Sie weiß so viel wie man eben in einem Leben in der Natur lernen kann.“ Erschallte auf einmal eine hohe Stimme, die vom Himmel zu kommen schien. „Sie hat die tägliche Furcht und Ungewissheit gespürt, hat die Freuden über die einfachsten Dinge genossen und die Trauer über den Verlust der wertvollsten Dinge erlebt. Maßt du dir nun schon an das Recht auf Trauer und Schmerz gepachtet zu haben Xinglu?“&lt;br /&gt;
Und plötzlich landete direkt hinter [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] ein großer [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]], von dessen Federkleid sich ein paar rote Federn lösten und langsam um das Mädchen herum zu Boden glitten. Beim Anblick dieser Federn schossen dem Mädchen nur noch mehr Tränen in die Augen und sie befürchtete, dass ihr Kopf ihr einen Streich spielen würde, denn diese Federn würde sie überall wiedererkennen.&lt;br /&gt;
„Bist du so verbittert Xinglu, dass du nicht einmal erkennst, dass dieses Mädchen erst einige wenige Sommer alt ist, aber durch das Leben und die Reise in der Natur viel schneller gealtert und gewachsen ist? Erkennst du nicht, was du vor dir siehst?“&lt;br /&gt;
„[[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Zhu Que]]… worauf willst du hinaus? Erklär dich, wenn du dich schon einmal zu uns auf den Boden herablässt!“ Donnerte der Schatten abermals entgegen.&lt;br /&gt;
„Die Natur selber hat [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] auf ihrer Reise geholfen und sie wachsen lassen, um sie auf das kommende vorzubereiten. Willst du als Wächter und Aspekt dich nun gegen den Willen der Natur stellen?“&lt;br /&gt;
Ein tiefes Rauschen war zu hören, als der Schatten sich zu [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] hinab beugte und zielsicher ihrem Gesicht entgegen atmete und sie näher betrachtete. Hätte das Mädchen dies normalerweise als sehr unangenehm empfunden und sich scheu weggedreht, so blieb sie wie angewurzelt stehen und betrachtete sich stattdessen ebenfalls eingehend.&lt;br /&gt;
Sie hatte vor Wochen, vielleicht vor Monaten sogar aufgehört sich selber zu betrachten und so war ihr nie aufgefallen, dass ihr Körper in ihren einstmals kindlichen Augen riesige Züge angenommen hatte. Sie war stark gewachsen, hatte wahrscheinlich Kigiku eingeholt und noch ein wenig weiter gewachsen. Unter ihrer Jacke wölbten sich zwei Hügel nach außen, deren Maße wohl noch wachsen würden, wenn sie sich wieder einigermaßen ernähren würde. Auch ihr Haar war immer länger geworden und glich der goldenen Mähne eines Löwen. War sie vor ihrer Reise noch ein normales 10 Jahre altes Mädchen gewesen, so glich ihre Statur nun mehr der einer 15jährigen.&lt;br /&gt;
Sie kam aus dem Staunen nicht mehr heraus und verlor ob dieser Erkenntnis auch für einen kurzen Moment den Gedankengang, der ihr zuvor die Tränen in die Augen getrieben hatte. Aber dann brachte ihn eine rote Feder, die direkt vor ihren Füßen lag, wieder zurück.&lt;br /&gt;
„Du bist doch der kleine rote [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]] oder? Du lebst?“ Hauchte sie mit nach oben gerichteten Gesicht dem Kopf des gewaltigen [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]]s entgegen, der hinter ihr saß und dessen Oberkörper über ihr aufragte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===11. Kapitel===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Ja [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] ich lebe.“ Antwortete der [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]] mit sanfter Stimme, so dass [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] fast der Meinung war ein Lächeln auf dem weit entfernten Gesicht erkennen zu können.&lt;br /&gt;
„Nicht nur ergreifst auch noch du Partei für diese Kreatur, sondern du kennst sie auch noch [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Zhu Que]]? Was geht hier vor?!“ Schaltete sich die schwarze [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Schildkröte]] erneut ein und der große [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]] holte tief Luft, um zu einer Erklärung anzusetzen.&lt;br /&gt;
„Dass ihr es nicht vernommen habt, wundert mich nicht, aber vor fast einem Jahr vernahm ich die Klagen eines kleinen Baches weit im Westen. Als ich mich ihm näherte und ihn fragte, was es mit seinen traurigen Worten auf sich habe, erzählte er mir von seinem Fehler. Er habe, so berichtete er mir, in dem Versuch ein kleines Mädchen mit blondem Haar aufzumuntern einen alten Wanderer zu dieser gelockt, damit dieser sie mit seinen Geschichten aufmuntern könne. Als der Wanderer dem Mädchen von dem Waldgott erzählte, schnappte dieses sich seine Sachen und lief los, um den Waldgott zu finden und um Hilfe zu bitten. Aber wie sollte ein kleines Mädchen alleine überleben?&lt;br /&gt;
Ich beschloss also dem Bach zu helfen und dem Mädchen beizustehen. So begleitete ich [[Wichtige_Personen_in_Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]], das Mädchen aus der Geschichte des Baches, als kleiner [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]] und lehrte sie durch mein Beispiel vom Leben in der Natur.&lt;br /&gt;
Als der Herbst kam und die Zeit meiner Herrschaft sich dem Ende entgegen neigte, traf ich [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Bai Hu]] und bat ihn mir zu helfen. Fortan übernahm er es [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] zu begleiten, nachdem wir es so haben aussehen lassen als ob ich durch die Krallen [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Bai Hu]]’s gestorben wäre.&lt;br /&gt;
Während wir uns aber um [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] kümmerten, bemühte sich die Natur selber ebenfalls um [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]], half ihr beim Wachsen, beim Verstehen und beim Leben. Schon bald hätte sie uns nicht mehr gebraucht, aber wir waren zu neugierig auf das, was kommen könnte.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lange Zeit herrschte Stille, während der Schatten [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] eingehend musterte. Schließlich aber erhob er die Stimme, deren Worte er scheinbar direkt an [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] richtete.&lt;br /&gt;
„Würde ich dich am liebsten auf der Stelle zertreten für den Verstoß gegen mein Urteil, für die Schritte auf dem Boden meines Haines und für die Anmaßung, in der sich jene zwei auf deine Seite stellten und dich beschützten, so kann ich doch das Wirken der Natur an und in dir sehen.&lt;br /&gt;
Nun stelle ich dir also folgende Frage: Würdest du das Dorf, deren Bewohner dir in der letzten Woche Obdach gewährten, verlassen und zulassen, dass ich es mitsamt seiner Bewohner vernichte, wenn ich dafür deine Schwester Kigiku heile?“&lt;br /&gt;
[[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]]s Augen weiteten sich bei diesem Angebot genau so sehr wie sich die Augen des [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]]s und des [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]]s vor Wut verengten. Beide waren außer sich vor Zorn über die Hinterlist der Worte ihres Gottes, aber keiner von beiden hatte das Recht den Mund zu öffnen.&lt;br /&gt;
„Woher weißt du von Kigiku?“ Antwortete [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] stockend, woraufhin der Schatten lediglich tiefkehlig lachte.&lt;br /&gt;
„Ich weiß viele Dinge. Nun aber entscheide dich und lass dich nicht davon einnehmen, dass du deine Schwester nicht mehr lebendig antreffen würdest, wenn du dich jetzt auf den Rückweg begibst.“ Woraufhin der Schatten erneut lachte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===12. Kapitel===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Immer mehr Tränen schossen [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] in die Augen, ließen diese nach und nach überquellen und liefen dann eine nach der anderen die Wangen des Mädchens hinab, bis sie sich von diesen lösten und gen Boden fielen. Die kommende Entscheidung war die schwerste, die sie jemals hatte treffen müssen und es war der erste Moment, in dem sie ihre Reise in Frage stellte.&lt;br /&gt;
„Ich… Die Menschen sollen leben.“ Brachte sie schluchzend hervor und sah gleichzeitig ihre kranke Schwester vor ihren Augen, deren endgültiges Todesurteil sie nun unterschrieben hatte und die sie wohl nie wieder sehen würde.&lt;br /&gt;
„Was?!? Du maßt es dir an…?!?“ Donnerte die Stimme des Schattens wieder hervor, wurde aber von [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Bai Hu]] abrupt unterbrochen.&lt;br /&gt;
„Sie hat sich entschieden Xinglu. Hör auf mit deinen Spielen und sieh ein, dass du dich geirrt hast.“&lt;br /&gt;
„Gut, ich stehe zu meinem Wort. Aber ich habe nirgends von dem Leben des Mädchens geredet. Sie hat sich meinem Urteil entgegen gestellt und muss nun die Konsequenzen tragen!“&lt;br /&gt;
Schreckhaft atmete [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] ein und schaute mit geweiteten Augen auf den Schatten vor sich.&lt;br /&gt;
„Aber ich darf nicht ohne Weiteres nehmen, was die Natur gewährt hat… Also wirst du dir dein Leben verdienen müssen kleines Mädchen. Schließe die Augen und lass mich sehen, ob der Geist der Natur wirklich in deinen Knochen steckt.“&lt;br /&gt;
Und so sehr [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] auch dagegen ankämpfte, ihre Augenlider schoben sich unweigerlich vor ihre Pupillen und schon bald verschwammen die Bilder vor ihren Augen und die Gedanken in ihrem Kopf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie spürte weiches feuchtes Gras zwischen ihren blanken Zehen und eine Eule schickte ihren Ruf durch die Luft vorbei an ihren Ohren. Als sie die Augen langsam öffnete, sah sie sich inmitten eines großen Waldes stehen, deren Bäume genauso wie der Wald selber kein sichtbares Ende zu haben schienen. Alles an dem Wald wirkte merkwürdig urtümlich und erinnerte sie an die riesigen Bäume, die sie in der Nähe des Wasserfalls und des Haines gesehen hatte.&lt;br /&gt;
Erneut riss sie der Schrei der Eule aus den Gedanken und ließ in diesen Platz genug für die Erkenntnis, dass die Sonne gerade untergegangen war und die Schatten im Wald immer mehr die Oberhand gewannen.&lt;br /&gt;
Und dann spürte sie es, eine Präsenz im Schatten und der Blick unsichtbarer Augen auf ihrem Rücken. Die feinen Härchen auf ihrem Nacken stellten sich auf, sie machte einen zaghaften Schritt nach hinten und drehte sich dann plötzlich herum um loszurennen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===13. Kapitel===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Wind pfiff ihr ins Gesicht, sauste ihr um die Ohren und ließ den Klang seiner Stimme in diesen erklingen. Immer wieder schlugen ihr kleinere Äste, die sie nicht rechtzeitig bemerkt hatte, gegen den Körper und hinterließen an diesem immer mehr kleine Schnitte aus denen schon bald feine Bluttropfen hervorquollen. Schneller und schneller lief [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] durch den dunklen Wald, der sein wunderschönes Kleid abgelegt hatte und ihr nun seine dunkle und gefährliche Seite zeigte.&lt;br /&gt;
Wie konnte dies nur derselbe Wald, derselbe Ort sein, der sie mit den ersten Bildern verzaubert hatte? Fragte sie sich, als sie sich in Sicherheit wähnend an einen Baum lehnte und umschaute. Schon seit einiger Zeit hatte sie die Präsenz in ihrem Rücken nicht mehr gespürt. Sollte sie dieses Etwas wirklich abgehängt haben? Sie schaute sich nervös um, ließ den Blick ihrer Augen durch die Dunkelheit wandern und versuchte ihr pochendes Herz zu beruhigen. Es war schwer in der Dunkelheit überhaupt etwas auszumachen und immer wieder machte ihr Herz einen furchtsamen Sprung, wenn die Schatten der Bäume ihr obskure Wesen, die mit langen feingliedrigen Armen in der Dunkelheit zu tanzen schienen, vorspielten.&lt;br /&gt;
Plötzlich blitzte in der Dunkelheit etwas auf. Noch bevor sich die Härchen auf ihrem Nacken aufstellen konnten, war sie schon wieder los gerannt und hetzte durch den Wald. Das Blut, das sich in der kurzen Zeit der Rast auf ihrer Haut gesammelt hatte, wurde vom Gegenwind weggeweht und hinterließ eine feine rote Spur, der man viel zu leicht folgen konnte.&lt;br /&gt;
Wie sollte sie nur dem Schrecken, der mit Sicherheit den Tod bringen würde, entkommen? Wie sollte sie den Anbruch des Tages und das erste Licht, das die Schatten vertreiben würde, nur wieder erleben? Und wie sollte auch nur ein Mensch in dieser schrecklichen Umgebung überleben können?&lt;br /&gt;
Völlig außer Atem rannte das Mädchen dennoch weiter. Immer, wenn sie die Gefahr gegen einen Baum zu laufen ignorierend einen Blick über die Schulter warf, konnte sie einen formlosen Schatten im Schatten sehen, der der blutigen Spur folgte. Nein sie wunderte sich nicht mehr, dass die Menschen sich vor dieser Umgebung fürchteten und die Natur verändern wollten, um in ihr zu überleben. In dieser schrecklichen Umgebung würden sie nie anders überleben können!&lt;br /&gt;
„Vieles, das auf den ersten Blick schrecklich wirkt, ist nur ungewohnt für die Augen.“&lt;br /&gt;
Ertönte plötzlich die raue Stimme des alten Mannes in ihrem Kopf und sie erinnerte sich an die vielen Stunden, in denen er ihr eigentlich nur von der Natur erzählte.&lt;br /&gt;
„ Ein Wolf tötet nicht, weil er grausam sein möchte. Ein Wolf tötet, weil er überleben will. Der Wille zu Überleben ist das, was uns alle – selbst die Pflanzen – vereint.“&lt;br /&gt;
Aber dieses Ding, was auch immer es ist, ist böse! Das konnte sie deutlich spüren. Sie konnte spüren wie es Millimeter um Millimeter näher kam, sich wieder zurückfallen ließ und dann wieder langsam näher kam. Und das alles nur, um mit ihr zu spielen, um ihr den Schrecken in Mark und Bein zu jagen!&lt;br /&gt;
„Wahre Boshaftigkeit gibt es in der Natur nicht. Sie ist eine Erfindung der Menschen, um die Natur zu verteufeln.“&lt;br /&gt;
Aber sie konnte das Böse in diesem Ding eindeutig spüren. Und inmitten dieser schrecklichen Umgebung war niemand, der ihr helfen konnte. Sie war alleine.&lt;br /&gt;
„Niemals bist du alleine. Stets wirst du einen Baum, eine Blume oder zumindest einen Grashalm in der Nähe finden. Deine Mutter wird immer da sein und dich beschützen.“&lt;br /&gt;
Und auf einmal blieb [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] stehen. Langsam drehte sie sich zur Seite und legte die Stirn gegen die Rinde eines der riesigen Bäume. Wie hatte sie nur diese sanften Riesen verteufeln können? Wie hatte sie nur diese Umgebung als schrecklich bezeichnen können?&lt;br /&gt;
Sie schloss die Augen und wartete auf die Schritte, die sich sicher bald nähern und ihren Tod bedeuten würden. Aber sie würde nicht mehr rennen. Sie vertraute auf ihre Mutter und legte ihr Leben in deren Arme.&lt;br /&gt;
Und dann hörte sie ein leises Flüstern.&lt;br /&gt;
„Wie sich die Arme an mich lehnt. Oh du Arme, hör auf zu weinen.“&lt;br /&gt;
„Das sind keine Tränen, das ist Blut. Bist du zu hölzern geworden um den Unterschied zu merken?“&lt;br /&gt;
„Sie blutet? Warum denn nur?“&lt;br /&gt;
„Weil selbst kleine Äste die weiche Haut zerschneiden können.“&lt;br /&gt;
„Schau nur wie sie zittert.“&lt;br /&gt;
„Wie gerne würde ich ihr helfen.“&lt;br /&gt;
„Ich auch.“&lt;br /&gt;
„Ich auch.“&lt;br /&gt;
„Aber sie kann uns nicht hören.“&lt;br /&gt;
„Wir können sie nicht trösten.“&lt;br /&gt;
„Wir können sie nicht beschützen.“&lt;br /&gt;
„Würde sie uns nur hören können.“&lt;br /&gt;
„Wieso kann sie uns nicht hören?“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Ich kann euch hören!“ Schrie [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] mit all ihrer Kraft. „Bitte helft mir!“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Sie kann uns hören?“&lt;br /&gt;
„Sie möchte unsere Hilfe?“&lt;br /&gt;
„Wie lange ist es her?“&lt;br /&gt;
„Sollen wir singen?“&lt;br /&gt;
„Ja lasst uns singen!“&lt;br /&gt;
„Ja..Singen!“&lt;br /&gt;
Und plötzlich schwoll das Flüstern, war es zuerst noch leise und kaum zu hören gewesen, immer weiter an, gewann an Stärke und glich schon bald einem Orkan aus unterschiedlichen Stimmen, die durcheinander riefen. Nach und nach hörten die Stimmen auf zu rufen und fingen stattdessen an leise zu summen. Das Summen wurde immer lauter, übertönte schließlich die letzten Stimmen und brachte mit seinen tiefen Tönen [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]]s Innere sanft zum vibrieren.&lt;br /&gt;
Eine tiefe und warme Stimme erschallte, sang von den Strahlen der Sonne und den Tränen des Mondes und plötzlich setzten alle Stimmen in dieses Lied mit ein.&lt;br /&gt;
Es war das Lied der Schöpfung, die Erzählungen des ersten Baumes, der als Knospe miterlebt hatte wie Mond und Sonne von den Göttern auseinander gerissen wurden und fortan nie wieder zusammen sein und zugleich erstrahlen durften. Um wenigstens die Wärme des anderen und dessen Spiegelbild für wenige Momente zu erhaschen, nachdem dieser schwinden musste, erschufen die Zwei die Natur und die Wärme der Sonnenstrahlen sowie die Liebe in den Mondtränen hauchten der kargen Erde Leben ein.&lt;br /&gt;
Der Erste aber, der stark genug gewesen war vor all diesem bereits als Knospe den Boden zu durchbrechen, wuchs und wuchs bis er groß und prächtig war. Er war der Stärkste von allen und schließlich hob ihn der Mond aus der Erde und gab ihm die Fähigkeit zu wandern. So wurde der Erste als Xinglu, der Wanderer, bekannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Sie ist eingeschlafen.“&lt;br /&gt;
„Sie ist sicher.“&lt;br /&gt;
„Der Schatten ist fort.“&lt;br /&gt;
Das Flüstern der Bäume, sehr zaghaft und leise um das Mädchen nicht zu wecken, flog einige Zeit später dem Winde gleich wieder durch die Luft.&lt;br /&gt;
„Sie muss zurück.“&lt;br /&gt;
„Ja das muss sie.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===14. Kapitel===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Hört ihr das? Sie singen! Sie singen für das Mädchen, sie singen für [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]]!“ Stellte die große [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Schildkröte]] fassungslos fest, während sie sich im Kreis drehte und dem Lied der Bäume lauschte.&lt;br /&gt;
Das Geräusch des schabenden Panzers zusammen mit den Worten aus tiefer Kehle drangen durch die Schleier des Schlafes und holten [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] aus diesem empor.&lt;br /&gt;
„Sie kommt zu sich. Sie hat überlebt!“ Ertönte die Stimme des [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]]s ganz nah vor [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]]s Gesicht. Und als sie die Augen öffnete, sah sie die Gesichter des [Geschichte von Taki#Der rote Vogel - Suzaku|Vogel]]s und des [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]]s dicht über ihrem eigenen schweben und sie mit besorgten Blicken anschauten, bevor sie anfingen breit zu lächeln.&lt;br /&gt;
„Wo bin ich?“ Murmelte sie schlaftrunken, während sie sich den Schlaf aus den Augen rieb.&lt;br /&gt;
„Du bist im Hain des Waldgottes. Du hast geschlafen und wurdest im Traum auf die Probe gestellt.“&lt;br /&gt;
Antwortete [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Bai Hu]], der sich mit einem langgestreckten Seufzer anscheinend nach einer halben Ewigkeit wieder legte und sich wohlig streckte.&lt;br /&gt;
„Habe ich bestanden?“&lt;br /&gt;
[[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Zhu Que]] öffnete den Schnabel, anscheinend um antworten zu wollen, aber die tiefe Stimme Xinglu’s unterbrach ihn.&lt;br /&gt;
„Du hast mehr als das.“ Der riesige Schatten bewegte sich zum ersten Mal, seitdem [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] im Hain war, und schob sich langsam in das fahle Licht des Mondes.&lt;br /&gt;
„Niemals hätte ich erwartet, dass sie für dich singen würden. Niemals hätte ich erwartet, dass sie dieses Lied anstimmen würden.“&lt;br /&gt;
Murmelte das Wesen, dessen Körperbau dem eines Menschen glich, nur glichen Hände und Füße mehr einer Mischung aus Menschenhand und Bärentatze und die Haut schien aus einer rissigen und vor Alter schon schwarz gewordenen Baumrinde zu bestehen. Das Gesicht schließlich war dem eines Hirsches nachempfunden, nur dass sich Flechten aus großen Baumblättern vom Kopf über die Schultern des Wesens ergossen.&lt;br /&gt;
„Sie sangen von dir nicht wahr?“ Fragte [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] das Wesen, dessen große Augen von großer Trauer sprachen.&lt;br /&gt;
„Ja. Ich habe dieses Lied geschrieben und es einem jeden Baum früher vorgesungen, wenn er noch klein und schwach war. Das Lied half ihnen zu wachsen und den Gezeiten zu widerstehen, so dass sie fast so groß wurden wie ich einst. Deswegen nennt man es auch das Baumlied. Früher kannte es ein jeder Baum.“&lt;br /&gt;
„Deswegen sind die Bäume in der Nähe des Haines also so groß und der Winter dem Hain so fern!“&lt;br /&gt;
„Früher waren alle Bäume so groß. Damals wanderte der Wanderer noch jeden Tag über die Erde und sang zu jedem Baum.“ Mischte sich eine raue Stimme plötzlich ein und alle, egal ob Mensch, Tier oder Gott wandten dem Ursprung der Stimme den Kopf zu.&lt;br /&gt;
Ein alter Mann kam mit hinkenden Schritten über die Wiese dem See und der Insel entgegen und winkte dem Mädchen entgegen, das die Augen vor Staunen weit aufgerissen hatte.&lt;br /&gt;
„Du? Was machst du denn hier?“ Rief sie ihm entgegen. Anstatt aber eine Antwort des Mannes zu erhalten, erklang die Stimme des Waldgottes.&lt;br /&gt;
„[[Geschichte von Taki#Der blaue Drache – Seiryu|Quing Long]]. Jetzt wundert mich gar nichts mehr. Hast du [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] beigebracht zu den Bäumen zu sprechen?“&lt;br /&gt;
„Ich habe ihr lediglich von der Natur erzählt Xinglu. Alles Weitere hat sie selber erlernt.“&lt;br /&gt;
„[[Geschichte von Taki#Der blaue Drache – Seiryu|Quing Long]]?“ Verwirrt schaute [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] zwischen dem Alten und Xinglu hin und her.&lt;br /&gt;
Auf dem Gesicht des Alten aber, der am nahen Ufer des Sees angelangt war, bildete sich ein Lächeln und plötzlich erhob sich an derselben Stelle, an der der Alte soeben gestanden hatte, ein großer [[Geschichte von Taki#Der blaue Drache – Seiryu|blauer Drache]] in die Luft, nur um neben Xinglu wieder zu landen.&lt;br /&gt;
„Du hast es schon immer geliebt dich zu verkleiden.“ Murmelte die [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Schildkröte]].&lt;br /&gt;
„Du musst verstehen, dass ich dir nicht die Wahrheit zeigen durfte [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]]. Ich bin der Letzte der Vier und Erster des Kreises. [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Xuan Wu]], [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Zhu Que]], [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Bai Hu]] und ich, [[Geschichte von Taki#Der blaue Drache – Seiryu|Quing Long]] sind die 4 Wächter des Waldgottes und die ersten der Tiere, zu denen er wie zu den Bäumen sang. Ein jeder von uns ist die Inkarnation einer der Jahreszeiten. Ich bin der Frühling, [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Zhu Que]] ist der Sommer, [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Bai Hu]] ist der Herbst und [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Xuan Wu]] ist der Winter. Einst wandelten wir an der Seite Xinglu’s über die Erde. Als er sich aber veränderte, wandten drei von uns ihm den Rücken zu und nur[[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Xuan Wu]] blieb bei ihm.“&lt;br /&gt;
„Aber was habe ich damit zu tun? Ich wollte doch nur Kigiku retten.“&lt;br /&gt;
„Und in diesem einfach Streben hast du es geschafft mich an die Anfänge und das Gute in euch Menschen zu erinnern. Ich war es, der dich im Wald der Träume gejagt hat und hätten dir die Bäume nicht geholfen, so hätte dein Herz schließlich vor Angst aufgehört zu schlagen. Als aber die Bäume anfingen zu singen, da erinnerte ich mich. Sie sangen aber nicht nur von mir, sondern auch von dir. Sie sangen davon wie viel Angst du in der Dunkelheit hast, was für einen Weg du zurücklegen musstest und wie gerne sie dir helfen würden. Und mit jedem Wort verflog mein Hass und ich fing an euch Menschen zu verstehen.“&lt;br /&gt;
„Ich habe gar nicht gehört, dass sie von mir sangen. Hat diese wunderschöne tiefe Stimme etwa auch über mich gesungen?“&lt;br /&gt;
„Wunderschöne tiefe Stimme?“ Schaltete sich [[Geschichte von Taki#Der blaue Drache – Seiryu|Quing Long]] plötzlich ein und wechselte einige Blicke mit den drei anderen, während Xinglu die violetten Augen geschlossen hatte.&lt;br /&gt;
„Sie hat dich singen hören Xinglu? Wie ist das möglich? Du hast schon so lange nicht mehr gesungen.“ Brummte [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Bai Hu]] verdutzt.&lt;br /&gt;
„Sie erinnern sich noch immer daran wie ich zu ihnen sang. Und aus der Erinnerung heraus haben sie meine Stimme scheinbar beschworen. Es ist zu lange her, dass ich zu ihnen gesungen haben, und ich habe kein Recht zu ihnen zu singen bei all dem, was ich getan habe.“&lt;br /&gt;
„Das stimmt nicht! Sie reden stets miteinander und die ältesten von ihnen erzählen den jüngeren von deinem Lied. Sie kennen es alle und werden es nie vergessen.“&lt;br /&gt;
„Mir fehlt aber die Kraft zum Wandern. Hass und Zorn haben meine Beine schwer werden lassen.“&lt;br /&gt;
Er wandte sich von dem weißen [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] ab und dem Mädchen zu.&lt;br /&gt;
„Nein ich hörte keine tiefe Stimme, sondern eine hohe. Ich hörte die Stimme eines jungen [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Drachen]]n, der mich furchtlos anbrüllte. Die Bäume sangen von dem gelben Schuppenkleid des [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Drachen]]n und von der Wärme im Herzen dieses Wesens.&lt;br /&gt;
[[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] sie sangen von dir und es war so viel Wahrheit in ihren Worten, die ich erst jetzt vernehmen konnte.“&lt;br /&gt;
„Warum guckst du so traurig Xinglu? Was hast du vor? Was hat das zu bedeuten?“&lt;br /&gt;
Fragte das Mädchen nun sichtlich besorgt um den Waldgott.&lt;br /&gt;
„Es ist Zeit für mich das Geschenk, das mir der Mond einst gab, zurück zu geben. Ich habe meine Pflicht gegenüber meinen Brüdern und Schwestern vergessen und sie zu lange warten lassen. Ich sehne mich nach Ruhe [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]].“&lt;br /&gt;
Die Züge des Wesens erhellten sich und die Risse in der dunklen Rinde schlossen sich immer mehr.&lt;br /&gt;
„Die Zeit des Wanderers ist vorbei. Zu lange habe ich mich dagegen gewehrt einzusehen, dass die Welt mich nicht mehr braucht. Es ist nun an der Zeit, dass die Jüngeren auf sich aufpassen. Vieles wird sich verändern, aber wenn ich höre wie die Bäume für dich singen, so bin ich mir sicher, dass es nicht nur schlecht sein wird.“&lt;br /&gt;
„Willst du uns wirklich verlassen Xinglu? Was sollen wir ohne dich machen? Was sollen wir alleine machen?“ Rief [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Zhu Que]] mit Trauer in der Stimme.&lt;br /&gt;
„Helft dem gelben [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Drachen]]n bei der Wahrung dessen, was wir einst zusammen auf unseren Reisen verbreiteten. Natürlich nur, wenn du willst [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]].“&lt;br /&gt;
Das Mädchen schaute in die großen violetten Augen und auf die immer heller werdende Rinde, durch die von Minute zu Minute mehr Leben zu pulsieren schien.&lt;br /&gt;
„Was genau meinst du?“&lt;br /&gt;
„Vieles, was einst gut war, ist zerstört. Du hast mir aber gezeigt, dass nicht alles zerstört ist. Ich frage mich, ob sich Sonne und Mond so fühlten, als sie mich erblickten und das Leben erschufen….&lt;br /&gt;
Ich werde das Wandern aufgeben und wieder nur ein Baum sein, ein Baum der mit seinen Brüdern singt. Gerne werde ich von dem kleinen Mädchen singen, das zum [[Geschichte von Taki#Der_Gelbe_Drache|gelben Drachen]] wurde, der den Beginn einer neuen Zeit darstellt.&lt;br /&gt;
Ich würde gerne dabei zusehen, wie ein kleines Mädchen die Wunden, die ein alter Baum geschlagen hat, schließt und dabei hilft, dass wieder mehr Menschen das Lied der Bäume hören.“&lt;br /&gt;
[[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] konnte die Trauer in dem Wesen vor sich so deutlich spüren, dass es ihr die Sprache verschlug. Aber nicht nur Trauer, sondern auch Freude über die Erlösung konnte sie spüren. Es hatte nicht lange gedauert bis ihre Augen sich mit Tränen gefüllt hatten, so dass sie lediglich nicken konnte.&lt;br /&gt;
Der Waldgott lächelte sie voller Wärme an und streckte sich dann zu seiner vollen Größe aus. Ein wohliges Seufzen entfuhr ihm, als die alten Glieder sich zum beinahe letzten Mal bewegten und er sich mit stummen Gesten von seinen vier Freunden verabschiedete, die auf ihre Art viel treuer waren als er es je bis zu diesem Moment vermutet hatte. Dann legte er die letzten Schritte bis zum Mittelpunkt der kleinen Insel zurück, streckte sich erneut und seufzte dabei langgezogen.&lt;br /&gt;
Ein Rascheln und Rauschen war zu hören, als sich riesige Wurzeln in den Boden gruben und gewaltige Äste in die Höhe streckten. So schnell geschah alles, dass nur wenige Momente später sich dort, wo noch eben die Gestalt des Waldgottes gestanden hatte, ein gewaltiger Baum in die Höhe streckte und seine riesigen Äste weit über den See hängen ließ. Das gewaltige Blätterdach des Baumes erstreckte sich über den gesamten Hain und schützte diesen gleich einer Decke.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Epilog===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So verlor der Waldgott seinen Namen und war wieder nur der Erste. Im selben Moment aber erschallte zum ersten Mal seit langer Zeit die tiefe Stimme des Waldgottes und sang begleitet von vielen seiner Brüder das Lied des gelben [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Drache]]ns, so wie es hier geschrieben steht.&lt;br /&gt;
Lieder aber sind die älteste Form des Übernatürlichen und oft findet man in ihnen bereits einen Teil der Zukunft beschrieben. So erfuhr der kleine Bach, an dem das Lied begann, davon wie [[Geschichte von Taki#Der gelbe Drache|Hiwa]] begleitet von [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Zhu Que]], [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Bai Hu]], [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Xuan Wu]] und [[Geschichte von Taki#Der blaue Drache – Seiryu|Quing Long]] in das Dorf am Rand des großen Waldes kam und sowohl von dem Waldgott als auch von dessen Bedauern erzählten. Die Dorfbewohner hörten gerne den Geschichten dieser ungleichen Gruppe zu, ließen sich von diesen verzaubern und wollten alsbald den riesigen Baum selber sehen. Manche von ihnen blieben dort, andere verließen den Ort wieder, nur um von dessen Pracht zu erzählen.&lt;br /&gt;
So gründete sich schon bald unter dem schützenden Dach des Waldgottes ein kleines Dorf. Die vier Wächter, die es nun als Aufgabe ansahen neben dem Waldgott auch noch das Dorf und [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] zu beschützen, blieben bei den Menschen und halfen dem Mädchen dabei zu beschützen, zu trösten, zu beruhigen, zu lenken und vor allem zu erzählen und zu singen.&lt;br /&gt;
Zwei Jahre später, als die ersten Schneeflocken vom Himmel fielen und die mittlerweile zur jungen Frau herangewachsene [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] an die stürmische Nacht erinnerten, in der sie zum ersten Mal von dieser Welt erfuhr, wenn auch nur reichlich verwirrende Bruchstücke, stapfte eine vermummte Gestalt den schmalen von den Bewohnern angelegten Weg zum Hain empor.&lt;br /&gt;
Eine helle Stimme, ihr merkwürdig bekannt aber doch in den Wirren der Erinnerungen verloren, riss [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] aus den Erinnerungen und ließ sie von ihrem Platz am Rande des Sees aus in die Richtung der Gestalt sehen. Ihre Augen weiteten sich und füllten sich als bald mit Tränen, während ihre Füße über den von feinen Schneeflocken bedeckten Boden regelrecht flogen und sie in die weit geöffneten Arme der ihr entgegenlaufenden Kigiku trugen.&lt;br /&gt;
Der Bach plätscherte fröhlich, als er von der Wiedervereinigung der Schwestern hörte und weigerte sich im kommenden Winter vehement dagegen zu erstarren und einzufrieren, so groß war seine Freude. Erst die tiefe Stimme des Waldgottes aus der Ferne sorgte dafür, dass er sich beruhigte und als der Bach langsam erstarrte und für den Winter einschlief, freute sich der Waldgott über jenes letzte Geschenk, das er den Menschen und besonders seiner [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] geben konnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Wichtige Personen und Wesen aus Legenden und Sagen=&lt;br /&gt;
Hier sind wichtige Personen aus der Geschichte oder Legenden/Sagen von Takigakure aufgelistet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Dorfoberhäupter [[Takigakure]]s===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Ieyasu Kagetoya====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ieyasu Kagetoya das erste große [[Dorfoberhaupt|Oberhaupt des Dorfes]] [[Takigakure]]. Nach dem Fall [[Geschichte_von_Taki#Kakuzu|Kakuzus]] bei dem der gesamte damalige Ältestenrat verstarb, übernahm er nicht nur die Macht im [[Gesellschaft_in_Taki#Kagetoya|Kagetoya]] -Clan sondern auch im Dorf selbst.&lt;br /&gt;
Er galt als mächtiger Shinobi und entsprechend dem Ruf der [[Gesellschaft_in_Taki#Kagetoya|Kagetoya]] als großartiger Krieger. &lt;br /&gt;
Durch seine Autorität und auch teilweise durch Furcht vor seiner Rache stellte er einen sehr wackeligen Frieden in [[Takigakure]] her.&lt;br /&gt;
Er führte damals die grundlegende Struktur des heutigen Militärs in [[Takigakure]] ein, auch wenn dieses im Laufe der vielen Dynastien überarbeitet wurde, ist es grundlegend immer noch das System nach dem die [[Gesellschaft_in_Taki#Kagetoya|Kagetoya]] Krieg führen und sich organisieren.&lt;br /&gt;
Der [[Gesellschaft_in_Taki#Kagetoya|Kagetoya]] galt als streng, aufbrausend und ein wenig tyrannisch außerdem erzählt man sich das er ein begabter, wenn auch gerne riskant agierender, Stratege sei was letztlich zu seinem Sturz führte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Shingen Shiazu====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Shingen Shiazu, das zweite große [[Dorfoberhaupt|Oberhaupt des Dorfes]] [[Takigakure]], galt ebenso wie sein Vorgänger [[Geschichte_von_Taki#Ieyasu_Kagetoya|Ieyasu Kagetoya]] als begabter Shinobi und Stratege.&lt;br /&gt;
Jedoch hatte er dem Plan des Kagetoyas eine ganze Kompanie zu opfern widersprochen, als diese dann nicht nur überlebte sondern die Schlacht auch noch gewann schlug er sich auf die Seite der [[Gesellschaft_in_Taki#Fuyou|Fuyou]], deren Oberhaupt das Kommando über die folgende Kompanie hatte, was dazu führte das [[Geschichte_von_Taki#Ieyasu_Kagetoya|Ieyasu Kagetoya]] noch auf dem Schlachtfeld zum Selbstmord gezwungen wurde, um seine Ehre wieder reinzuwaschen.&lt;br /&gt;
Mit der Unterstützung der [[Gesellschaft_in_Taki#Fuyou|Fuyou]] und einiger jüngerer Clans wurde er dann zum zweiten Oberhaupt Takigakures erklärt. &lt;br /&gt;
Er erklärte die [[Geschichte_von_Taki#Ieyasu_Kagetoya|Ieyasu Kagetoya]] jedoch nicht zu Verrätern und ließ die Ehre der Familie unangetastet.&lt;br /&gt;
Shingen trat er kurz nach dem Bluterbenkrieg von seinem Amt zurück, da er sich in einer Schlacht schwer verletzt hatte und langsam alt wurde. Er galt in seiner Amtszeit zwar als strenges aber faires Oberhaupt, der stets jeden Vorschlag anhörte, bevor er seine Entscheidung traf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Mifune Ashura====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mifune Ashura war das dritte Oberhaupt Takigakures und das erste das nicht aus einer der Gründerfamilien stammte.&lt;br /&gt;
Er war ein Veteran des Krieges, der sich in vielen Schlachten als großer Anführer bewährt hatte, vor allem durch die Tatsache das seine Truppen stets ihre Position gehalten hatten sowie geringere Verluste aufwiesen.&lt;br /&gt;
Jedoch hatte der Krieg ihn zu einem paranoiden Mann gemacht, er verschärfte die Sicherheitskontrollen und die Verteidigungssysteme von [[Takigakure]] erheblich. Auf seinen Wunsch wurde eine Kampagne gestartet, die die Bevölkerung davon überzeugte das man Ausländern nicht trauen könne und das die Abschottung von außen der einzige Schutz vor Eroberung wurde.&lt;br /&gt;
Dies hatte auch Erfolg, [[Takigakure]] igelte sich ein und sah alles als Bedrohung an, was zu allgemeiner Aufrüstung im Dorf führte.&lt;br /&gt;
Zudem schwächte er die Macht der Gründerclans erheblich in dem er den Ältestenrat neu aufstellte und für niedere Clans zugänglich machte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Kessen Musou====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kessen Musou wurde nach dem überraschenden Tod [[Geschichte_von_Taki#Mifune_Ashura|Mifunes]], der scheinbar an einer Krankheit verstarb, ebenso überraschend zum neuen Oberhaupt erklärt. Entgegen der Traditionen des Dorfes die Wege der alten Oberhäupter weiter zugehen, brach er damit und zum ersten Mal in der Geschichte öffnete [[Takigakure]] sich wieder nach außen. Ausländer wurden nicht länger verteufelt und argwöhnisch betrachtet, sondern willkommen geheißen und in die Dorfstruktur eingeführt.&lt;br /&gt;
Von vielen wurde Kessen Musou als wahrer Held vergöttert, da er eine unglaubliche Phase des Friedens in [[Takigakure]] einläutete, auf die man später immer noch neidisch war und sich zurück wünschte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Verräter [[Takigakure]]s===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Kakuzu====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kakuzu war einst einer der besten Shinobi des Dorfes Takigakure. So entsandte man ihn auf eine Mission den ersten Hokage, Hashirama Senju, zu töten, als diese jedoch scheiterte wurde er bei seiner Rückkehr ins Dorf stigmatisiert und für das Scheitern der Mission bestraft, obgleich diese sehr gefährlich war.&lt;br /&gt;
Darauf entwickelte der einst hochgelobte Jounin einen Hass auf das Dorf und tötete auf seiner Flucht nicht nur die Ältesten des Dorfes, sondern stahl das wichtigste verbotene Jutsu des Dorfes, das seit dem verloren ist. &lt;br /&gt;
Ab da an führte er ein Leben als Kopfgeldjäger und Söldner.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Nobu Gushiken====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nobu Gushiken, adoptierte Bruder des ehemaligen Dorfoberhauptes Muneyaki Gushiken, war ein ausgezeichneter Ninja des Dorfes und Mitglied der Tsuisekisha.&lt;br /&gt;
Ebenso wie sein älterer Bruder strebte er danach Oberhaupt Takigakures wurde, jedoch wurde sein Bruder stattdessen ernannt, was den jungen Mann verbittern ließ, worauf sich die Brüder zerstritten und seine Adoption herauskam.&lt;br /&gt;
Im Angesicht der steigenden Gefahr der Jashin-Sekte versuchte er dann einen lange gehegten Plan umzusetzen, nämlich seinen Bruder zu entführen und zu töten, wobei er es so aussehen lassen wollte als wären die Jashin-Kultisten es gewesen.&lt;br /&gt;
Wodurch er sich ersann zum neuen Dorfoberhaupt erklärt zu werden, jedoch scheiterte sein Plan durch die Heldentat Shinishi Kudos der nicht nur den Verräter beseitigte sondern auch Muneyaki rettete.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Wächter [[Takigakure]]s===&lt;br /&gt;
Die Wächter [[Takigakure]]s entspringen aus der Sage &amp;quot;[[Geschichte von Taki#Das Lied des gelben Drachen|Das Lied des gelben Drachen]]&amp;quot;, welche von einem mutigen kleinem Mädchen und der Entstehung von [[Takigakure]] erzählt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Der blaue Drache – Seiryu====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quing Long bietet einen durchaus beeindruckenden Anblick, wenn er sich nicht in seiner Menschengestalt fort bewegt. Gerne verbringt er seine Zeit als Eremit getarnt, um den einen oder anderen Wanderer etwas über die Natur zu erzählen und beizubringen, so wie er es einst bei dem kleinen Mädchen Hiwa getan hatte. Nur sehr selten würde sich Quing Long in seiner wahren Gestalt einem Menschen zeigen. Sein edles und geduldiges Gemüt würden ihn für offene Geister zum höchst angenehmen Gesprächspartner machen. Vorurteilslos betrachtet er jeden Menschen einzeln und nicht die Menschheit als ganzes, bevor er sich seine Meinung zu einem Individuum bildet.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der blaue Drache Quing Long steht für die Jahreszeit Frühling und somit für die Geburt und die frühe Phase jungen Lebens, seien es Pflanzen, Menschen oder Tiere.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Der rote Vogel – Suzaku====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zhu Que hat ein durchaus heiteres Wesen. Das Interesse des roten Vogels weckt man durch Gesang und Lieder. Selber trällert er gerne verschiedene Lieder und am meisten gefällt es ihm, wenn sich aus seinem Gesang und das eines Menschen ein Duett bildet. Er kann die Form eines kleinen roten als auch großen roten Vogels annehmen. In Anwesenheit oder in der Nähe von Menschen würde er stets als kleiner Vogel auftauchen, um nicht als Wächter erkannt zu werden.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der rote Vogel Zhu Que steht für die Jahreszeit Sommer und damit für den Höhepunkt des Lebens mit all den Pflanzen und Lebewesen, die im Frühling noch klein und zierlich waren. Er steht für die Reichen Geschenke, die die Natur im Sommer bringen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Der weiße Tiger – Byakko====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bai Hu ist äußerst schlau und gerissen, wie es das Bild einer Raubkatze schon immer präsentiert hat. Der weiße Tiger kann die form einer kleinen weißen Katze annehmen, um ohne größeres Aufsehen zu erregen unter Menschen zu wandeln oder sich einzelnen Wanderern zu zeigen ohne direkt erkannt werden zu wollen. Meistens nutzt er diese Form, um die Verhaltensweisen eines Individuums zu beobachten. Reden würde er in seiner Katzenform nie, selbst als Tiger ist es schwer Bai Hu viele Worte zu entlocken. Nie verliert er mehr Worte als unbedingt nötig, man würde immer nur von ihm hören, dass für alles einen Richtigen Zeitpunkt und Ort gibt, wenn man versuchen würde mehr Worte aus ihm zu locken. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der weiße Tiger Bai Hu steht für die Jahreszeit Herbst und damit als Vorbote für die härteren Monate, die im Winter folgen. Mit ihm verbindet man auch den Aspekt der Jagd, der während der Herbstmonate an Wichtigkeit zunimmt, da Pflanzen und Bäume zur Ruhe kommen und bis zum Frühling keine Früchte austragen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Die schwarze Schildkröte – Genbu====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Xuan Wu würde auf Menschen einen etwas angst einflößenden Eindruck machen. Es ist schwer zu erahnen, wie es um das derzeitige Gemüt der schwarzen Schildkröte aussieht. Obwohl Xuan Wu durch das kleine Mädchen Hiwa eines besseren belehrt wurde, was die Menschen in Bezug auf die Natur angeht, so konnte er nie wirklich seinen Argwohn gegenüber die Menschen ablegen. Immer noch sieht er die meisten Menschen als Zerstörer von Natur und Leben. Nur sehr schwer lässt er sich von der Gutherzigkeit und Naturverbundenheit eines Individuums überzeugen. Sollte man dies aber geschafft haben, so genießt man das voller Vertrauen und den Schutz der argwöhnischen Schildkröte. Natürlich stehen die Menschen [[Takigakure]]s automatisch unter seinem Schutz, da er diese als Abkömmlinge der ersten Dorfbewohner ansieht.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die schwarze Schildkröte Xuan Wu steht für die Jahreszeit Winter und damit für die Ruhe selbst, die während eines jeden Winters in der Natur einkehrt. Oftmals wird auch der Tod mit ihm in Verbindung gebracht, denn nicht alle Lebewesen überstehen den kalten Fängen des Winters.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Der gelbe Drache====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Mädchen namens Hiwa ist ein sehr naturverbundener Mensch. Sie weiß jeden Aspekt der Natur zu schätzen, achtet jede noch so kleine Lebensform und würde immer zum Wohle dieser handeln. Ihr eigenes Wohl stellt sie unter das von anderen, selbst wenn es um das Wohl fremder Menschen geht. Sie ist eine lebensfrohe Person, die sich gerne auch bei anderen Menschen aufhält. Durch ihren langen und außergewöhnlichen Aufenthalt in der Natur, ist diese zu ihrem eigentlich Zuhause geworden, etwas das man ihr auch anmerkt. Sie verbringt mehr Tage in Wäldern als unter Menschen. Man sagt ihr nach, dass sie mit Bäumen reden kann.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Hiwa gilt heute als Tod, wobei man sich dessen nie gewiss war. Man erzählt sich, dass sie eines Tages einfach im Wald verschwunden und nie wieder zurück gekehrt war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Frage-Sektion ==  &lt;br /&gt;
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		<author><name>Shinishi</name></author>
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		<updated>2016-03-16T07:50:34Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Shinishi: /* Shingen Shiazu */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Auf dieser Seite findet ihr eine Übersicht über die Geschichte des Dorfes [[Takigakure]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Seit Entstehung von [[Takigakure]]==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Sengoku Jidai===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Anfang der Geschichtschreiber [[Takigakure]]s steht Sengoku Jidai, die Zeit der streitenden Reiche. Nachdem die Kunst des Ninjutsu zur Blüte seiner Macht aufgestiegen war, durchstriffen zahllose [[Clan]]s die Lande, ein jeder mit seinen eigenen Fähigkeiten und Ansichten über die Welt. Sie waren [[Söldner]], die von den Ländern bezahlt wurden und alle bisher gekannten Waffen und Armeen überflüssig machten. Diese Kraft, die vielen zunächst wie ein Segen erschien, wurde schnell zu einem Fluch als sich angeblich selbst der Himmel in blutiges Rot aufgrund der endlosen Schlachten färbte, die auf der Erde ausgetragen wurden. Als sich die zwei mächtigsten [[Clan]]s im Reich des Feuers zusammenschlossen und [[Konohagakure]] gründeten, geschah ein Umdenken in vielen Ninja[[clan]]s die diesem Beispiel folgten. Es war deutlich geworden das es keinen Sinn mehr hatte nur dem eigenen Clan Treue zu schwören: Um zu bestehen brauchte es Bündnisse mit anderen Gruppierungen. Je stärker die zu schmiedende Allianz umso mehr Macht für die Beteiligten.&amp;lt;br /&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Gründung des Dorfes - 85 Jahre vor Ende des Bluterbenkrieges===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In diesen Jahren versammelten sich vier der örtlichen Ninjaclans an dem Baum, den wir heute Taki-Baum nennen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Gesellschaft_in_Taki#Kagetoya|Kagetoya]] (Krieger), die [[Gesellschaft_in_Taki#Shiazu|Shiazu]] (Strategen), die [[Gesellschaft_in_Taki#Fuyou|Fuyou]] (Heilung) und die [[Gesellschaft_in_Taki#Nanaya|Nanaya]] (Tarnung).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie schlossen einen Pakt und schworen untereinander Treue an diesem Baum, der zu dieser Zeit noch ein gewöhnlicher war und erst Jahrzehnte später zu wahrer Berühmtheit gelangen sollte. Entgegen häufiger Annahme wurde [[Takigakure]] auf Vorschlag der [[Gesellschaft_in_Taki#Fuyou|Fuyou]] und Nanaya hin als Demokratie gegründet, da sich die verfeindeten [[Clan]]s der [[Gesellschaft_in_Taki#Kagetoya|Kagetoya]] und [[Gesellschaft_in_Taki#Shiazu|Shiazu]] auf keinen Anführer einigen konnten. [[Takigakure]] wurde vom Ältestenrat geführt, welcher aus den Anführern der jeweiligen [[Clan]]s bestand und hatte zu Beginn mit vielen Schwierigkeiten zu kämpfen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch die schier endlose Bedrohung und zahlreiche Überfälle entwickelte [[Takigakure]] bereits sehr früh fähige Verteidigungsmechanismen und Finten, mit denen sie selbst übermächtige Feinde erfolgreich abwehren konnten. Niemals gelang es einem Feind Fuß in [[Takigakure]] zu fassen und der Frieden im verborgenen Dorf machte den Rat der Ältesten leichtsinnig und überheblich.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Der Fall Kakuzu und Kagetoya-Dynastie - 65 Jahre vor Ende des Bluterbenkrieges===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Fall Kakuzu sorgte für besonderes Aufsehen im Dorf und beeinflusste es bis heute. Nachdem der Jounin Kakuzu bei einem Auftrag scheiterte der die Ermordung des ersten [[Wichtige_Personen_in_Konoha#Hokage|Hokage]]s im Sinn hatte, mit dem [[Takigakure]] im Krieg war, erfuhr er bei seiner Rückkehr eine starke Ignoranz und Ablehnung. Er wurde mit Strafen belegt, denen er sich mit unerwarteter Gewalt erfolgreich widersetzen konnte. Bei seiner Flucht kam der gesamte Ältestenrat ums Leben, was für große Debatten in den Clans sorgte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Ieyasu [[Gesellschaft_in_Taki#Kagetoya|Kagetoya]] sich zum neuen Oberhaupt erklärte, gab es niemanden der ihm zu widersprechen wagte. Mittlerweile hatten sich weitere [[Clan]]s in [[Takigakure]] angesiedelt und viele von ihnen hielten den mächtigen [[Gesellschaft_in_Taki#Kagetoya|Kagetoya]] die Treue, sodass jeder Widerspruch in einem Bürgerkrieg hätte enden können.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Der Aufstand und Shiazu-Dynastie - 28 Jahre vor Ende des Bluterbenkrieges===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Viele Jahrzehnte lang herrschte in [[Takigakure]] eine angespannte Stimmung, doch keine Seite wagte es diesen trügerischen und wackeligen Frieden zu brechen. Das Dorf hatte viele Fortschritte gemacht. Es gelang ihm seine Macht auszubauen und von Taki als offizielles Ninjadorf anerkannt zu werden. Seine Ninja sicherten nun nichtmehr einzig das Dorf, sondern das gesamte Land stand unter dem Schutz und der Verwaltung der Ninja aus [[Takigakure]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dennoch folgte das unvermeidliche erneut aus einer im Leichtsinn geborenen Handlung heraus: Als Ieyasu [[Gesellschaft_in_Taki#Kagetoya|Kagetoya]] sich in einer Schlacht dazu entschied eine Kompanie seiner Shinobi für den Sieg zu opfern, musste er die Folgen seiner Handlung am eigenen Leib spüren. Die Kompanie unter Führung von Kenshin [[Gesellschaft_in_Taki#Fuyou|Fuyou]] schaffte es entgegen aller Wahrscheinlichkeiten nicht nur zu überleben, sondern die gesamte Schlacht beinahe im Alleingang zu entscheiden. Als sie anschließend zurückkehrten, wandten sie sich offen gegen die Ninja welche sie im Stich und zum Sterben zurückgelassen hatten. Die [[Gesellschaft_in_Taki#Shiazu|Shiazu]], welche wohl nur auf eine solche Gelegenheit gewartet hatten, schlossen sich mit den [[Gesellschaft_in_Taki#Fuyou|Fuyou]] zusammen was letztlich auf den Tod [[Gesellschaft_in_Taki#Kagetoya|Kagetoya]]s und dem Ende seiner Dynastie noch auf diesem Schlachtfeld hinauslief.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Daheim in [[Takigakure]] wurde Shingen Shiazu als neues [[Dorfoberhaupt]] etabliert, mit großer Unterstützung der [[Gesellschaft_in_Taki#Fuyou|Fuyou]] und einiger jüngerer [[Clan]]s, welche sich im Laufe der Jahre um die Shiazu und [[Gesellschaft_in_Taki#Fuyou|Fuyou]] geschart hatten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unter den Shiazu änderte sich nach Aussen hin wenig, da sie an den Pfaden der [[Gesellschaft_in_Taki#Kagetoya|Kagetoya]] festhielten und diese trotz des Zwischenfalls nicht als Verräter deklarierten. Dennoch war dies das offizielle Ende des [[Clan]]s, denn während die Kagetoya mehr und mehr Verbündete in [[Takigakure]] verloren, schwand auch der [[Clan]] bis sich im folgenden Bluterbenkrieg ihre Spuren komplett verloren.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===[[Takigakure]] im Bluterbenkrieg===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während des Bürgerkrieges erlebten viele Einwohner und Ninja eine Schockphase die selbst nach dem Ende des Krieges noch viele Jahrzehnte lang anhalten sollte. Sie erkannten, das ihre Sicherheit nicht von selbst gegeben war. Obwohl es den Ninja gelang jeden Eindringling vom Dorf fern zu halten, hatte das Dorf viele Verluste und Tragödien zu beklagen, viele die heimkehrten waren nicht mehr dieselben wie vorher und erzählten erschreckende Geschichten über all die Bluterbler gegen die sie hatten kämpfen müssen.&amp;lt;br /&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Folgen des Krieges und Ashura-Dynastie - Monate nach Ende des Bluterbenkrieges===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenige Monate nach Ende des Krieges musste auch Shingen Shiazu zurücktreten, der sich in einer der letzten großen Schlachten schwere Verbrennungen zugezogen hatte. Zur Überraschung vieler ernannte er Mifune Ashura zu seinem Nachfolger, nachdem dieser sich in zahlreichen Schlachten hervorgetan hatte. Damit war er der erste Anführer [[Takigakure]]s der aus keiner der vier Gründerfamilien stammte, deren Population sich im Krieg ohnehin deutlich reduziert hatte. Der Ältestenrat wurde neu geordnet, sodass auch Mitglieder der niederen [[Clan]]s Zugang zu diesem hatten, was die Machtstellung der Gründerfamilien endgültig brechen sollte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem sich die Defensive als besonderes Markenzeichen der Shinobi aus [[Takigakure]] etabliert hatte, begann Mifune eben dieses noch auszubauen. Die alten Verteidigungsanlagen wurden verstärkt und Sicherheitskontrollen für Aus- und Einwanderer verschärft. Waffen wurden entwickelt und verbessert, während den Einwohnern die Gefahr der Aussenwelt eingeprägt wurde, der die heimische Sicherheit des Dorfes gegenüberstand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Takigakure]] begann sich für einen Krieg zu rüsten, der nicht kommen sollte.&amp;lt;br /&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Zeit des Friedens und Musou-Dynastie - 42 Jahre nach Ende des Bluterbenkrieges===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach einem friedlichen, wenn auch überraschendem, Tod Mifunes, wurde Kessen Musou vom Ältestenrat zu dessem Nachfolger ernannt. Während [[Takigakure]] sich in der Ashura-Dynastie mehr um die Sicherung seiner Position kümmerte, brach man in der Musou-Dynastie überraschenderweise damit. Potential von Aussen wurden willkommen geheißen und gefördert, während die Ninja-Akademie an gegenwärtige Standards angepasst wurde. In dieser Zeit stießen viele [[Clan]]s und Familien nach [[Takigakure]], die auch für dessen Entwicklung wichtig sind, wie [[Wichtige_Personen_in_Taki#Jinkou_Eigen|Jinkou Eigen]] oder die Familie der [[Wichtige_Personen_in_Taki#Shinishi_Kudo|Kudo]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Ära des Friedens hatte [[Takigakure]] erfasst und viele Ninja wuchsen in dem Bewusstsein auf diesen Frieden erhalten zu wollen. Konflikte waren selten und wurden zumeist gerecht gelöst. Von einigen wurde diese Zeit als wahres Paradies empfunden, andere verurteilten den Leichtsinn mit welchem die Ninja hierdurch behaftet wurden.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Militarisierung und Eigen-Dynastie - 80 Jahre nach Ende des Bluterbenkrieges===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als die Musou-Dynastie mit dem Tod Kessens während einer geheimen Mission endete, gab es große Bestürzung im Dorf als der Ältestenrat zur Überraschung vieler eine Frau namens [[Wichtige_Personen_in_Taki#|Jinkou Eigen]] zum neuen Oberhaupt ernannte. Abgesehen davon dass sie eine Frau war, war sie auch eine Ausländerin ohne feste Wurzeln in [[Takigakure]], was bei vielen Misstrauen erregte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Eigen-Dynastie wurde großer Wert auf innere Sicherheit gelegt. Die Schutzmaßnahmen innerhalb und ausserhalb des Dorfes wurden ebenso verstärkt wie deutlicher spürbar gemacht. Viele Systeme wurden bürokratisiert und auf Effizienz getrimmt, während die ·Shineitai·, die mehrere Dutzend starke Leibgarde des Oberhauptes, etabliert wurde. Es gab das erklärte Ziel aus [[Takigakure]] ein Dorf werden zu lassen, welches sich vor den Großreichen nicht weiter würde verbergen müssen. Aussen wurden Bündnisse geschmiedet, Innen wurden Gesetze erlassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu dieser Zeit traten auch die sogenannten &amp;quot;[[Söldner]]&amp;quot; das erste Mal an das Licht der Öffentlichkeit. Menschen ohne Chakra probten mit Schusswaffen den Aufstand gegenüber den mittlerweile etablierten Ninja.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Söldner-Ära===&lt;br /&gt;
Nach den militärisch geprägten Jahren Jinkous, hatte die [[Wichtige_Personen_in_Taki#Ehemalige_Dorfoberhäupter|Gushiken]]-Ära das erste Mal seit dem Bluterbenkrieg wieder mit einer größeren Bedrohung zu tun: Den Söldnern.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Doch anders als in anderen Ländern und Dörfer gab es in [[Taki no Kuni]] nur wenig Aktivitäten dieser und die im Vergleich geringe Anzahl der Söldner bereitete den vereinte Kräften der Landesfürsten und des Ninjadorfes kaum Probleme.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Da [[Takigakure]] ohnehin keine Gefahr durch die Söldner für das einzige wirklich versteckte Dorf sah, zogen sie daher nicht aktiv in den Kampf gegen diese, sondern verteidigten lediglich das Land gegen die wenigen einfallenden Truppen, welche die Städte bedrohten.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Eingriff des Ältestenrates und [[Wichtige_Personen_in_Taki#Ehemalige_Dorfoberhäupter|Gushiken]]-Dynastie - 85 Jahre nach Ende des Bluterbenkrieges===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Änderungen während der Eigen-Dynastie sorgten für größeren Widerstand bei den traditionelleren Clans des Dorfes als erwartet, weshalb unter internem Druck der Ältestenrat dazu gezwungen wurde Eigen um den Rücktritt zu bitten. Als [[Wichtige_Personen_in_Taki#Ehemalige_Dorfoberhäupter|Muneyaki Gushiken]] die Führung des Dorfes übernahm, waren viele erleichtert wieder einen ·wahren Taki-Ninja· an der Spitze zu sehen.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Beginn der [[Wichtige_Personen_in_Taki#Ehemalige_Dorfoberhäupter|Gushiken]]-Dynastie - 85 Jahre nach Ende des Bluterbenkrieges===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit [[Wichtige_Personen_in_Taki#Ehemalige_Dorfoberhäupter|Muneyaki Gushiken]] als neuer Führung des Dorfes ging eine Welle der Erleichterung durch die Reihen der Bewohner des Dorfes, ein Anführer geboren in [[Takigakure]] selbst und bereits mit 9 Jahren Absolvent der Akademie. Allerdings blieb ein plötzlicher Umschwung der Politik wieder der Erwartungen aus. [[Wichtige_Personen_in_Taki#Ehemalige_Dorfoberhäupter|Muneyaki]] zeigte sich viel mehr als zurückhaltend und vorsichtiger Ninja. Selbst einige Monate nach seiner Einsetzung herrschte eine Stille im Zusammenhang mit seiner Politik. Als [[Wichtige_Personen_in_Taki#Ehemalige_Dorfoberhäupter|Muneyaki]] dann sogar plötzlich für eine Weile lang verschwand fürchteten sowohl der Ältestenrat als auch die Bewohner [[Takigakure]]s dass die Auswahl ein Fehler gewesen war und sie ihren Anführer nie wiedersehen würden. Doch [[Wichtige_Personen_in_Taki#Ehemalige_Dorfoberhäupter|Muneyaki]] erschien wider Erwarten wieder an den Toren [[Takigakure]]s als wäre nichts gewesen, um sich seinen Aufgaben als [[Dorfoberhaupt]] des Dorfes zu stellen. Erst einige Wochen nach seiner Rückkehr enthüllte [[Wichtige_Personen_in_Taki#Ehemalige_Dorfoberhäupter|Muneyaki]] die Intention hinter seinem Verschwinden.&lt;br /&gt;
Er hat die legendären Wächter aus den vergessenen Geschichten Takis erforscht und als Zeichen der Wertschätzung den Titel des Dorfoberhauptes des Dorfes  in den gelben Drachen ernannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Post-Söldner-Ära===&lt;br /&gt;
Da die [[Söldner]]-Ära keinen großartigen Einfluss auf [[Takigakure]] hatte, verlief das Leben im Dorf nach dem Sieg über diese nicht anders ab als zuvor.&lt;br /&gt;
Es gab, da man sich nicht großartig mit den [[Söldner]]n beschäftigt hatte, anders als in anderen Ländern, keine großen technologischen Fortschritte, noch war man auf diese im recht traditionellen Land erpicht.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Es gab jedoch erste stärkere diplomatische Berührungen mit den Dörfern [[Kirigakure]] und [[Kumogakure]].&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Diese waren auf die diplomatischen Beziehungen des ehemaligen Dorfoberhaupts [[Wichtige_Personen_in_Taki#Dorfoberhaupt|Eigen Jinkou]] zu [[Kirigakure]] zurückzuführen, die ursprünglich aus dem Dorf stammte. Über jene Beziehung kamen sie dann auch in Berührung mit [[Kumogakure]], welche schon immer recht eng mit [[Kirigakure]] verbunden waren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Dreier-Bündnis-Ära===&lt;br /&gt;
Das Dreier-Bündnis [[Kirigakure]]-[[Kumogakure]]-[[Takigakure]] hat seine Wurzeln bis in den Bluterbenkrieg geschlagen. Damals entstand der erste Kontakt aller drei Länder miteinander. Auch wenn dieser Kontakt eher negativer Natur gegenüber [[Takigakure]] war, so festigte es die Bindung der beiden anderen Bündnispartner.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Dieses Verhältnis schob sich jedoch ins positive als [[Wichtige_Personen_in_Taki#Eigen_Jinkou|Eigen Jinkou]] Dorfführer wurde, da Eigens Heimatdorf [[Kirigakure]] gewesen war, pflegte sie in dieser neuen Position eine recht umsichtige Politik, welche den Grundstein für das künftige Bündnis legte.&lt;br /&gt;
Zur freundschaftlichen Annäherung begrüßte [[Takigakure]] bald eine kleine Delegation [[Kirigakure]]-Ninja im Dorf, deren Besuch überraschend gut ausging.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Anschläge während des [[Chuuninexamen]]s in [[Kumogakure]] festigte ebenfalls diese Beziehung, da [[Takigakure]] ihrem neuen Freunden [[Kirigakure]] und somit auch [[Kumogakure]] bei der Beseitigung der Schäden half.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Nach der Eroberung einer [[Söldner]]festung seitens [[Kirigakure]], wurde diese zum gemeinsamen Besitz der drei Dörfer erklärt und die Bündnisfestung erschaffen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die letzte Festigung des Bündnisses wurde durch die Katastrophenhilfe während Unwetters erzielt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Beginn der [[Wichtige_Personen_in_Taki#Shinishi_Kudo|Kudo]]-Dynastie - 89 Jahre nach Ende des Bluterbenkrieges===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem, Nobu Guskihen, der Bruder [[Wichtige_Personen_in_Taki#Ehemalige_Dorfoberhäupter|Muneyaki Gushikens]], diesen auf dem Weg zu einer wohl wichtigen Besprechung abfangen und entführen konnte, trat die Spezialeinheit Takigakures in Aktion, unter anderem auch [[Wichtige_Personen_in_Taki#Shinishi_Kudo|Shinishi Kudo]].&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Wichtige_Personen_in_Taki#Shinishi_Kudo|Shinishi Kudo]] gelang es als einziger, den [[Wichtige_Personen_in_Taki#Ehemalige_Dorfoberhäupter|gelben Drachen]] und seinen Bruder in einer Höhle zu finden und zu erreichen. Ihm gelang es Nobu Gushiken, das höchst gefährliche, ehemalige Mitglied der [[Einheiten_Takigakures#Tsuisekisha_.28J.C3.A4ger.29|Tsuisekisha-Einheit]], den Bruder von Gushiken, zu erledigen. &lt;br /&gt;
Gerüchten zufolge soll Nobu jedoch Sicherheitsvorkehrungen geplant haben, welche besagte Höhle nach seinem Tod zum Einsturz brachte.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Offiziellen Aussagen zufolge, gelang es Kudo, das [[Dorfoberhaupt]] aus der misslichen Lage der einstürzenden Höhle zu befreien, schaffte es jedoch selbst nicht mehr heraus. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Wichtige_Personen_in_Taki#Shinishi_Kudo|Shinishi Kudo]] galt eine Zeit lang als verstorben, ehe er wohlauf zurückkam und wenig wegen seiner heldenhaften Taten, der Rettung des alten Dorfoberhauptes sowie dem Ausschalten des Verräters selbst zum [[Dorfoberhaupt]] ernannt wurde, da [[Wichtige_Personen_in_Taki#Ehemalige_Dorfoberhäupter|Muneyaki Gushiken]] von diesem Amt zurücktrat.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der junge [[Gesellschaft_in_Taki#Kudo|Kudo]] brachte gleich frischen Wind in des recht traditionelle Takigakure, durch die Umbenennung des Dorfoberhaupt-Titels vom gelben zum goldenen Drachen, sowie dem Bau eines neuen [[Aufbau_von_Taki#Ninjasitz.2Fgoldene_Drachenstatue|Ninjasitzes]], der eben jenes Wesen repräsentieren sollte.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Jedoch hatte [[Wichtige_Personen_in_Taki#Shinishi_Kudo|Shinishi Kudo]] mit seiner Ernennung gleichzeitig etwas geerbt was den jungen Shinobi auf die Probe stellen sollte, der [[Taki_no_Kuni#Jashin_Sekte|Jashin-Kult]] der zuvor in Takigakure schon Unheil angerichtet hatte war stärker geworden und schaffte es [[Takigakure]] als Dorf einige Seitenhiebe zu verpassen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Bald darauf sollte ein Krieg in [[Taki no Kuni]] ausbrechen in dem die beiden Seiten ihre Kräfte maßen und [[Wichtige_Personen_in_Taki#Shinishi_Kudo|der goldene Drache]] seine Stärke und Führungsqualitäten beweisen musste.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Das Lied des gelben Drachen=&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwischen den Reihen voller Bücher und Schriftrollen in der Bibliothek [[Takigakure]]s, die oft von großen Personen der Vergangenheit, wichtigen Ereignissen oder Techniken sowie Lehre handeln, findet der Suchende bis weilen ein kleineres unscheinbares Buch.&lt;br /&gt;
Nur selten wurde das Buch in den letzten Jahren aus der Umarmung seiner größeren Brüder und Schwestern gerissen, um seinen Inhalt dem Suchenden zu offenbaren. Es war in Vergessenheit geraten und gelegentlich, wenn es aus dem langen Schlaf eines von Staub bedeckten Buches für einen Moment, welcher für ein Buch alles zwischen einer Sekunde und einem Jahrhundert sein kann, aufwachte, erinnerte es sich sehnsüchtig daran wie es gewesen war, als noch kleine Kinderfinger es jeden Tag hervorgeholt und die dazugehörigen hohen Stimmen erfreut und laut aus ihm hervor gelesen hatten.&lt;br /&gt;
Es war abgenutzt ja, aber das stimmte das Buch nicht traurig sondern machte es eher stolz. Die güldene Farbe, mit der sein Schaffer einst den Umschlag beschrieben hatte, hatte ihm eh nie wirklich gefallen und der Zustand sprach in seinen Augen für all die Liebe und Anerkennung, die ihm einst zugekommen war. Und schließlich hatte die Geschichte, mit deren Schutz und Überlieferung es beauftragt worden war, alles Recht auf derartige Zuwendung.&lt;br /&gt;
Ja das Buch war stolz auf sich selber und wusste, dass es nur lange genug warten müsste, bis es aus seinem Schlaf aufgeweckt werden und seine Geschichte erneut offenbaren würde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Irgendwann kam dieser Tag und an diesem Tag fand die Sage des [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|gelben Drachens]] und der Götter wieder Einzug in die Köpfe der Menschen. Wie so oft bei Sagen weiß niemand zu sagen, wie viel wahr und wie viel hinzugedichtet worden war. Aber dies, so wusste das Buch, war nicht die Aufgabe einer Sage.&lt;br /&gt;
Eine Sage muss die Herzen der Menschen erfreuen, sie mit Hoffnung erfüllen und zum Träumen anregen. Eine Sage lässt bisweilen alte Männer genauso wie kleine Kinder mit verträumten Blicken die Welt um sich herum betrachten und sich vorstellen, wie es wohl damals an diesem Ort ausgesehen haben könnte. Eine Sage schließlich steht für eine Lektion und Beispiel, Lehre und Wissen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und so erzählt das Buch die Geschichte:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Prolog===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vor langer Zeit, als die Menschheit noch jung war und mit den großen Augen eines kleinen Kindes die Welt um sich herum betrachtete, herrschte die Natur über das Leben eines jeden Lebewesens mit einer Hand, die zugleich sanft wie ein kühler Windstoß im drückenden Sommer als auch hart wie der Kern eines großen Gebirges war.&lt;br /&gt;
Der Mensch, genauso wie alle anderen Lebewesen ob Tier, Pflanze oder Stein kämpfte jeden Tag um sein Überleben. Aber nicht Angst oder Ohnmacht vor den Strapazen bestimmten sein Leben, sondern Freude und Glück über die einfachsten Dinge. Er war glücklich, wenn er mit vollem Magen einen warmen und sicheren Schlafplatz gefunden hatte.&lt;br /&gt;
So herrschte die Natur und die Tiere, die teilweise älter als die Menschen waren, wuchsen zu prächtigen Gestalten heran. Hört man heute von Erzählungen aus jener Zeit, so wirken die Geschichten von dem riesigen Wald, der den Großteil des Kontinents bedeckte und von ebenso riesigen Tiergottheiten bevölkert war, wie die Märchen eines alten wirren Greises.&lt;br /&gt;
Aber der Menschheit Kindeswiege war dies Umfeld beschützt vom großen Schatten des Waldgottes. Irgendwann jedoch fängt jedes Kind an sein Umfeld zu verändern und in einer Zeit, in der sich das Schicksal dieses Gleichgewichtes entscheiden sollte erhob sich der [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|gelbe Drache]] über die Träume von Natur und Mensch hinweg in die Lüfte der Zukunft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===1. Kapitel===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Langsam und träge floss der kleine Bach an diesem Tag die Hänge des Hügels herab, plätscherte nur missmutig über die großen Steine nahe seiner Quelle, drückte nur halbherzig die Kiesel vor sich her, die sich in seinen Weg stellen wollten, und wollte gar nicht so recht seinen Weg gen Tal beschreiben.&lt;br /&gt;
Hätte man den Bach an einem anderen Tag gesehen und hätte man Aug und Ohr, so wie es die Menschen früher für die Natur gehabt hatten, so hätte die Freude und die Glückseligkeit des Baches einem das Herz erwärmt. Es war kein großer Bach, es war kein Bach, dessen Wasser sich in den Strom eines gewaltigen Flusses oder die Gefilde eines riesigen Sees mischte. Es war ein einfacher Bach, der auf der großen Landkarte nicht einmal seine Existenz belegt finden würde.&lt;br /&gt;
Aber für die Menschen des kleinen Dorfes am Fuße des Hügels war er die Quelle ihres Lebens und somit das Wichtigste in der Welt und für ihn waren diese Menschen das Wichtigste in der Welt.&lt;br /&gt;
Wer brauchte schon riesige Mengen Wassers, wenn er sich an dem Lachen der Kinder erfreuen konnte, die in ihm spielten und sein Wasser benutzten, um sich gegenseitig zu bespritzen?&lt;br /&gt;
Ja es waren vor allem die Kinder, auf die sich der Bach jeden Morgen freute, wenn er sich aus dem moosig-grünen Bett seiner Träume erhob. Er kannte sie alle, er erkannte sie schon am Klang ihres Lachens und hatte einem jeden der Dorfbewohner erfreut beim Wachsen zugesehen.&lt;br /&gt;
Nichts aber stimmte ihn so traurig, wie das bittere Weinen und Schluchzen eines Kindes, das in seinem jungen Leben bereits großes Leid erfahren musste. Und ausgerechnet das herzerweichendste Weinen und die qualvollsten Tränen hatte er am gestrigen Tage wahrnehmen müssen.&lt;br /&gt;
Das Mädchen mit den grellblonden Haaren namens [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] hatte bereits in ihrer frühesten Kindheit beide Eltern verloren und lebte alleine mit ihrer großen Schwester Kigiku in dem kleinen Dorf. Nie hatte der Bach [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] weinen hören ob des Verlustes der Eltern oder der schweren Zeit, die dieser den beiden Mädchen einbrachte. Es war immer glücklich mit seinem Leben gewesen, hatte sich nie beschwert und war der großen Schwester stets zur Hand gegangen. Und ausgerechnet dieses Mädchen, das dem Bach immer ein Quell der Freude gewesen war, weinte nun ob der schweren Krankheit des Einzigem, dem es sich immer sicher gewesen war: Seiner Schwester.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was konnte der Bach tun? Die Menschen hatten in den Jahrhunderten seit ihrer frühesten Kindheit gelernt in der Natur zu überleben und dabei bereits einiges über die Kunst mit den Geschenken der Natur Krankheit und Wunde zu bekämpfen gelernt. Aber nicht einmal dieses Wissen schien das Leid Kigikus mildern zu können. Trübseelig floss er weiter vor sich hin und grübelte nach, was er tun könnte. Auch dachte er dabei daran, dass die Menschheit längst ihr Kindesbett verlassen und begonnen hatte, die harte Seite der Natur, die ihr Leben bedrohte, zu bekämpfen.&lt;br /&gt;
Früher, er konnte sich fast nicht mehr daran erinnern, hatte sich nur selten die Sonne in seinen Wassern gespiegelt, da der Schatten großer Bäume stets sein Gefilde bedeckte. Irgendwann aber hatten die Menschen damit begonnen die Bäume zu fällen und sich Platz zum Leben, für ihr Vieh und für ihre Felder zu schaffen. Der große Wald war immer weiter geschrumpft und schon lange hörte der Bach die Stimmen der Bäume nur noch aus sehr weiter Entfernung im Säuseln des Windes.&lt;br /&gt;
Als er nun so lauschte, um die Stimmen der Bäume zu hören, vernahm er die Stimme eines Menschen. Dieser Mann, denn seine tiefe und rauchige Stimme verriet sein Geschlecht, sang irgendwo in seiner Nähe von etwas, was der Bach völlig vergessen hatte: Von dem Waldgott.&lt;br /&gt;
Die Erinnerungen überschlugen sich und schnell beschloss der Bach aus seiner Trübseligkeit zu erwachen und den Sänger mit dem Plätschern seines Wassers an- und zu dem kleinen Dorf hinzulocken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===2. Kapitel===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stark schmerzten die Füße des Greises, dessen Stimme der Bach vernommen hatte, ob seiner langen Wanderung und ein jedes Wort, das er scheinbar vergnügt vor sich her sang, war einzig und allein dazu gedacht, um ihn von den Schmerzen abzulenken.&lt;br /&gt;
Er war weit gereist, hatte viele Flüsse überquert und sich an viele Bäume gelehnt, wenn sein alter Körper ein paar Momente der Ruhe benötigten. Weswegen er reiste, wusste er nicht mehr. Einzig und allein erinnerte er sich noch daran, dass er einst am Rande eines großen Waldes gelebt und von dessen Wildheit und Schönheit verzaubert worden war.&lt;br /&gt;
Angelockt vom Plätschern des Baches, dessen kühles Wasser Linderung für die schmerzenden Füße verhieß, wechselte der Greis die Richtung und traf schon bald auf den kleinen Bach und das in nicht allzu weiter Ferne stehende Dorf. Noch einmal nahm sich der Alte zusammen, trällerte um so lauter, als seine Füße besonders stark schmerzen und ihm anscheinend sagen wollten:“Wieso bleibst du nicht einfach hier sitzen und gönnst uns unsere Ruhe du alter Narr?“&lt;br /&gt;
Aber der „alte Narr“ war dickköpfig geworden und wollte nicht nur seine Füße ausruhen, sondern auch noch mit Menschen reden. Ein Vergnügen, das ihm seit Wochen verwehrt war.&lt;br /&gt;
So laut trällerte er vor sich hin, dass er das Schluchzen des kleinen Mädchens, das am Ufer des kleinen Baches mehr in sich zusammen gekauert war, als dass es saß, nicht mitbekam. Erst, als das Mädchen seine grünen Augen öffnete und auf den alten und komisch aussehenden Mann schaute, während es sich über die tränenverschmierten Wangen wischte, bemerkte dieser, dass er nicht alleine war.&lt;br /&gt;
„Was ist ein Waldgott?“ ertönte die hohe Stimme des Mädchens und der alte Mann blieb verdutzt stehen, um die fragenden großen Augen, die vor Weinen rot geworden waren, zu bewundern. Kurz entschlossen gewährte er seinen fast schon rebellierenden Füßen ihren Wunsch und ließ sich neben dem Mädchen leise seufzend nieder.&lt;br /&gt;
„Die gestaltgewordene Natur. Wille und Kraft dessen, was uns stets umgibt, und genauso wild und sanft wie eben jenes.“ Antwortete er ein wenig kryptischer, als er beabsichtigt hatte, während er die schmerzenden Füße aus den abgelaufenen Sandalen befreite.&lt;br /&gt;
„Und wie sieht er aus?“&lt;br /&gt;
„Er wechselt die Gestalt, so wie es auch die Natur ständig tut.“&lt;br /&gt;
„Ist er lieb?“&lt;br /&gt;
„Ja und nein. Wenn er stürmisch und verheerend ist, wenn er wütend und aufgebracht ist, so vernichtet er alles, was ihm in den Weg kommt. Ist er aber sanft und ruhig, so beschützt, heilt und umsorgt er das, was in seinen Augen, den Augen der Natur, würdig ist.“&lt;br /&gt;
Sofort weiteten sich die Augen des kleinen Mädchens, das das zerschlissene Hemd des Alten mit seinen kleinen Fingern ergriff und ihn voller Hoffnung und zugleich voller Angst vor einer möglichen Enttäuschung anschaute.&lt;br /&gt;
„Er heilt? Kann er alles heilen? Kann er auch eine richtig schlimme Krankheit heilen?“&lt;br /&gt;
Ein wenig verdutzt ob dieser Reaktion antwortete der Alte in dazu passender Stimmlage:&lt;br /&gt;
„Ehm Ja, kann er, aber dazu muss er…“ Doch weiter hörte das Mädchen nicht, es riss nur umso stärker an dem Hemd und schrie förmlich:&lt;br /&gt;
„Wo finde ich ihn? Erzähl mir bitte alles!“&lt;br /&gt;
Und nach einer Reaktion, die sehr derer glich, die er nur wenige Momente zuvor gezeigt hatte, und einem dazu passenden Seufzen, holte der Greis tief Luft und fing an zu erzählen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Weit weg im Nordosten steht er noch, der große Wald, der einst fast den ganzen Kontinent bedeckte. Im Gegensatz zu den kleinen Wäldern, die du kennst, ist dieser Wald noch erfüllt von dem Willen und der Kraft der Natur. Tief in seinem Inneren lebt der Waldgott in dem wunderbaren Hain, der schon seit Äonen nicht mehr von Menschen betreten worden ist, und umgeben von den Vorfahren der Tiere: riesige und weise Tiergötter.&lt;br /&gt;
Einst, so wurde mir als kleines Kind in meinem Heimatdorf erzählt, dass am Randes des großen Waldes steht, sahen die Tiergötter und der Waldgott mit wohlwollendem Blick auf die Menschen herab, die so schwach und zerbrechlich wirkten. Sie standen uns bei, wenn etwas unsere Existenz bedrohte, und halfen uns gelegentlich mit Rat und Tat in der Natur zu überleben, die sie schon so viel länger bevölkern und so viel besser verstehen als wir.&lt;br /&gt;
Aus dieser Zeit kommen auch die Geschichten der Heilkunst des Waldgottes und der weisen Ratschläge der Tiergötter, die zusammen mit ihren damals noch ähnlich riesigen Brüdern und Schwestern unseren Kontinent bereisten und bevölkerten.&lt;br /&gt;
Aber…“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch weiter kam der Mann nicht, denn das Mädchen war bereits aufgesprungen und rannte fort in Richtung der Häuser. Später erfuhr er, was es mit dem Mädchen auf sich hatte, und schollt sich selber ob dem, was er so unvorsichtig [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] erzählt hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===3. Kapitel===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Voller Schrecken beobachtete der kleine Bach, was geschah. In seinem Bestreben das kleine Mädchen zu trösten und sich wieder an ihrem Lachen und den strahlenden Augen zu erfreuen, hatte er vergessen, dass Menschen keine Tiere waren. Sie waren es nicht gewohnt auf sich alleine gestellt zu überleben und am aller wenigsten kleine Kinder, von den Gefahren einer solchen Reise und denen des großen Waldes ganz zu schweigen.&lt;br /&gt;
Aber was konnte er tun? Was konnte er tun?...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ohne lange nachzudenken hatte sich [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] ihre festeren Schuhe samt ein paar reisetauglichen Kleidern und Proviant – was sie eben rumliegen sah – geschnappt, hatte ihre Schwester umarmt und war mit den Worten „Der Waldgott wird dich heilen, warte es nur ab!“ aus der kleinen Hütte, die die zwei Mädchen bewohnten, verschwunden.&lt;br /&gt;
Kigiku hatte sichtlich verwirrt drein geschaut, aber hatte ob ihrer Krankheit und der Schwäche, die ihren Körper befallen hatte, nichts tun können, außer der kleinen Schwester flehentlich hinterher zu schauen. So verzweifelt, wie die große Schwester in dieser Stunde war, als[[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] Hals über Kopf das kleine Dorf verließ, so zuversichtlich war die kleine Schwester, die endlich etwas gefunden hatte, was sie tun konnte um Kigiku helfen zu können. Sie dachte gar nicht daran, dass die Reise gefährlich werden könnte, oder dass sie ihr eigenes Leben schonen müsste. Einzig und allein das Leben der Person, die für sie die Welt darstellte, war ihr wichtig und kreiste beständig in ihrer Gedankenwelt umher.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So reiste das kleine Mädchen mit dem blonden Haar und den großen grünen Augen los gen Nordosten. Zum Glück hatte sie gelernt die Himmelsrichtungen zu erkennen und zu finden und verlief sich nie. So selbstsicher ging sie ihre Reise an, dass sie vergnügt summend schon bald das kleine Tal und die Gefilde des kleinen Baches verließ.&lt;br /&gt;
Die ersten Tage ihres kleinen Abenteuers flogen nur so vorüber. Sie hatte genügend Wasser dabei und konnte ihre Proviante mit den Beeren und Früchten, die sie dank des herrschenden Sommers leicht fand, stets wieder auffüllen. Einzig und allein des Nachts, wenn es dunkel und gelegentlich sogar etwas kühler wurde, wurde es ihr etwas bang um das kleine Herz. Aber wie stets summte sie dann eine kleine Melodie vor sich her, mit der sie die große Stille um sich herum vertrieb und sich selber in den Schlaf wiegte.&lt;br /&gt;
Die Weisen sagen, dass ein entschlossenes Herz keine Furcht kenne. Nur ein zauderndes und fragendes Herz öffne Tür und Tor für Zweifel und Furcht. Wenn man diesen Worten Glauben schenken darf, so verwundert es nicht, dass [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] nie daran dachte umzukehren oder auch nur aus Angst oder Furcht eine Träne vergoss. Sie war überzeugt davon das Richtige zu tun und setzte mit derselben Überzeugung Fuß vor Fuß, ging Schritt um Schritt immer weiter gen Nordosten.&lt;br /&gt;
Schon bald wurde die Natur, die wenn auch in schwächerer Art und Weise, auch an diesem Ort zu finden war, auf das summende und singende kleine Mädchen aufmerksam und immer öfter geschah es von nun an, dass ein kleiner Sperling sich zu [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] gesellte, wenn diese tagsüber oder nachts vor sich hin sang, um diese mit seinem hohen Zwitschern zu begleiten.&lt;br /&gt;
Immer, wenn sie den kleinen [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]] sah, der ihr schon bald ein lieber Wegbegleiter wurde, hellte sich die Miene des kleinen Mädchens auf und ihre Schritte wurden bestimmter und stärker. Dem Beispiel des [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]]s folgend, fing sie schon bald an feste Rhythmen in ihren Tagesablauf zu bringen:&lt;br /&gt;
Sie stand mit der Sonne auf, aß etwas, ging dann den Tag über unterbrochen von einer Mittagspause bis sie am Nachmittag begann nach einer Schlafmöglichkeit zu suchen und daraufhin nach etwas Essbarem und Trinkbarem, wenn sie nicht schon genug während des Tages gefunden hatte. Ihrer guten Orientierung wegen verlief sie sich dabei so gut wie nie und wenn, dann brachte sie das Zwitschern des kleinen [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]] schon bald wieder auf den richtigen Weg. Auch brauchte sie nur auf das Verhalten des[[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]]s zu achten, um Wetterumbrüche oder Gefahren vorherzusehen.&lt;br /&gt;
So verging die Zeit und die Natur kehrte immer weiter in das kleine Mädchen ein genauso wie das kleine Mädchen immer weiter in die Natur einkehrte. Und dann kam der Herbst&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===4. Kapitel===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als die ersten Blätter an den Bäumen begannen gelb und rot zu werden, wusste [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]], dass der Sommer den Kampf gegen den Winter langsam verlor. Noch kämpfte er wacker und hielt die kalten Winde aus dem Norden samt der dunklen Wolken, die sie mitbrachten, zurück. Aber mit jedem Tag und jeder Nacht kamen sie näher, ohne dass der Sommer etwas dagegen würde tun können.&lt;br /&gt;
Sie musste sich beeilen, so viel verstand selbst ein kleines Mädchen, denn in den Stürmen und der Kälte des Winters würde sie nicht überleben können ohne die Hilfe und den Beistand Ihresgleichen.&lt;br /&gt;
Wäre der kleine [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]] nicht gewesen, der sie über immer längere Strecken des Tages begleitete und es sich immer öfter auf ihrer Schulter bequem machte, so hätten vielleicht der Zweifel und die Furcht Einzug in ihrem Herzen gehalten. So aber ertönten die Stimmen der Zwei, wann immer der Winter an ihren Herzen zu nagen begann, und vertrieben diesen.&lt;br /&gt;
Manchmal allerdings kam es auch vor, dass der kleine [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]] schrecklich lange weg blieb und [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] begann sich Sorgen zu machen. Sorgen um den kleinen [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]], um ihre Schwester und um den Wahrheitsgehalt der Geschichte des alten Mannes. Als der kleine [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]] eines Morgens nicht neben ihr zu finden war, erhob sie sich und ging ohne zu zaudern in den kleinen Hain hinein, der sich vor ihr erstreckte. Sie begann das Lied zu singen, das sie seit Beginn ihrer Reise immer sang, und schon bald hörte sie aus einiger Entfernung die Antwort des [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]]s.&lt;br /&gt;
Ihr Herz schlug immer schneller voller Freude und auch voller Angst ob dem, was dem [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]] passiert sein könnte. Sie rannte immer schneller, stets der Stimme des [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]]s folgend und blieb plötzlich stehen.&lt;br /&gt;
Eine kleine [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] mit ungewöhnlich eisblauen Augen stand am Fuße eines großen Baumes, auf dessen niedrigem Ast [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] sofort ein paar der Federn des kleinen [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]]s sehen konnte. Ihre Augen weiteten sich und füllten sich schon bald mit Tränen, während die Katze sich von dem ersten Schrecken ob der plötzlichen Begegnung erholte und begann um das kleine Mädchen, das mehr und mehr in Tränen ausbrach, zu kreisen.&lt;br /&gt;
[[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] verstand schnell, dass der Sommer ihr bisher nur die schönen Seiten der Natur gezeigt hatte und sie den kleinen [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]] wohl nicht mehr wieder sehen würde. Es war in ihren Augen klar, dass der [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]] den Klauen der [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] erlegen war, da er sonst längst zu ihr zurück geflogen sein würde.&lt;br /&gt;
Immer stärker wurde der Regen aus Tränen, der sich vom Gesicht des kleinen Mädchens gen Boden bewegte, bis ein empörtes Miauen das Mädchen aus seinen Gedanken rüttelte. Die [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] hatte sich vor [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] hingesetzt und schaute sie aus zugleich neugierigen und vorwurfsvollen Augen an, so dass das Mädchen nicht anders konnte als sich herabzubeugen und vorsichtig das Fell des Tieres zu streicheln.&lt;br /&gt;
Sie machte dem Tier keine Vorwürfe, da es nur um sein eigenes Überleben kämpfte, auch wenn es sie dennoch sehr traurig machte. Anstatt aber vor der Hand des Mädchens zu fliehen, ließ sich die [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] mit einem immer lauter werdenden Schnurren streicheln und verließ auch nicht die Seite des Mädchens, als dieses langsam damit beginnen musste zurück zu ihren wenigen Habseligkeiten zu gehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So nahm schon bald die kleine [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] den Platz des [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]]s ein und begleitete [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] auf ihrer Reise. Und so wie der [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]] mit seinem Verhalten dem Mädchen vieles über das Überleben in der Natur beibrachte, so tat dies auch die [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]]. Allerdings oblag es der [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] genauso wie bei ihrem ersten Treffen dem Mädchen die düstere Seite der Natur zu zeigen.&lt;br /&gt;
Hatten im Sommer noch Früchte und Beeren überall auf ihrem Weg nur darauf gewartet von ihr gepflückt zu werden, so verschwanden diese immer mehr je weiter der Herbst Einzug hielt. Und schon bald musste [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] lernen, dass sie wie die [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] Leben nehmen musste, um selber zu überleben.&lt;br /&gt;
Es dauerte schier eine Ewigkeit, bis es ihr mittels einer Falle zum ersten Mal gelang ein kleines Tier zu fangen, ein Feuer zu machen und es dann übers Herz zu bringen das Tier zu töten und sogar zu verspeisen. Sie weinte bitterlich ob des Lebens, das sie beendet hatte und flehte vielmals um Verzeihung, bevor sie sich traute zu essen.&lt;br /&gt;
Durch Wiederholung aber wird jeder zum Meister und schon bald hatte sich das kleine Mädchen an die neuen Vorgänge gewöhnt, auch wenn sie noch immer für das Schicksal der Seele eines jeden Tieres, das sie tötete, zum ihr unbekannten Waldgott betete.&lt;br /&gt;
Schon bald fiel ihr das Fehlen des freudigen Zwitscherns kaum noch auf und die Harte Seite der Natur zog immer mehr in sie ein, auch wenn diese gemischt von warmen Momenten war, wie das abendliche Einschlafen mit der [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] in den Armen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===5. Kapitel===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Immer schwächer wurde der Sommer und der Herbst, der wie sein Freund Frühling sich oft wie das Seil fühlte, an dem Sommer und Herbst zogen, wurde immer dunkler und kälter. Die Stürme, die die Höhepunkte im Tauziehen zwischen Sommer und Winter für jeden sichtbar und hörbar machten, hatten schon seit einiger Zeit immer weiter an Stärke nachgelassen so wie es auch der Sommer getan hatte.&lt;br /&gt;
Immer weniger Zeit blieb dem kleinen Mädchen, das sich immer öfter morgens von Raureif befreien musste. Gelegentlich fielen früh morgens kleine weiße Flocken vom Himmel herab, setzten sich auf ihr blondes Haar und bildeten einen Schleier aus winzig kleinen Kristallen. Immer öfter froren ihr die Füße oder die Hände, manchmal kroch die Kälte sogar langsam die Beine hoch und hätte sie nicht die [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] gehabt, die sie des nachts wärmte, so wäre sie sicher oft schlotternd vor Kälte erwacht.&lt;br /&gt;
Sie hatte kaum noch Zeit, das wusste sie. Aber unbeirrt setzte sie Tag für Tag einen Fuß vor den anderen. Sie konnte nicht scheitern, sie durfte nicht! Was war schon so ein wenig Schnee im Vergleich zu dem, was ihre Schwester erleiden musste?&lt;br /&gt;
Und dann eines Tages, als die glänzende Himmelsscheibe bereits im Sinken inbegriffen war, sah sie Rauchschwaden hinter einem kleinen Weiler aufsteigen. Sie beschleunigte ihre Schritte und angespornt durch das Wettlaufen, das sich nun ergab, sprintete auch die [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] immer schneller, bis sie das Mädchen überholte und wenig später aus deren Sichtfeld verschwand.&lt;br /&gt;
Wie lange sie schon so rannte, wusste [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] nicht. Einzig und allein die stetig abnehmende Entfernung zu den Rauchschwaden und nicht die fast schon untergegangene Sonne war Mittelpunkt aller Gedanken des kleinen Mädchens. Je näher sie aber kam, desto mehr drangen schreckliche Geräusche an ihr Ohr, die sie an die unglaublich lauten Stürme im Herbst erinnerten. Oft hatte sie sich mitten in der Nacht, wenn es besonders stark stürmte, wie ein Kokon in ihre Decke eingerollt und sich vorgestellt, dass außerhalb des schützenden Mantels riesige Tiere, wie die aus der Geschichte des Greises, umher liefen und sich gegenseitig anschrien, was diesen Schrecklichen Krach erzeugte.&lt;br /&gt;
Hätte sie gewusst, was sie erwartete, so hätte sie in jenen Nächten wohl kein einziges Auge zu bekommen. Als sie sich immer weiter ihren Weg zwischen den mit einer hauchdünnen Schicht silbrigen Schnees bedeckten Bäumen des kleinen Weilers bahnte, schälten sich immer mehr die Umrisse kleinerer und größerer Häuser aus dem zwielichtigen Schatten der Bäume. Das Herz des Mädchen schlug ob der Vorfreude vielleicht endlich ihr Ziel erreicht zu haben immer schneller, bis es plötzlich zwei Schläge aussetzte während auch die kleinen Beine sich nicht mehr fortbewegen wollten.&lt;br /&gt;
Ein gewaltiges Brüllen, wie es dem stärksten Orkan alle Ehre bereitet hätte, erhob sich, als ein gewaltiger schwarzer Schatten sich auf die Reihe der Häuser zu bewegte. Nicht heimelige Kamine, nicht freundlich strahlende Herdfeuer hatten die Rauchschwaden erzeugt, die [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] angelockt hatten, sondern in Flammen stehende Barrikaden, die die Dorfbewohner scheinbar als Schutz errichtet hatten. Aber selbst diese hatten sie nicht vor dem bewahren können, was auf sie zurollte.&lt;br /&gt;
Verzweifeltes Rufen drang an [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]]s Ohren, als das Brüllen für einen Moment aussetzte. Langsam bewegte sie sich wieder, überzeugte ihre Füße mühsam zu jedem einzelnen Schritt und näherte sich so furchtbar langsam dem Chaos, das immer mehr von sich enthüllte.&lt;br /&gt;
Der gewaltige Schatten war stehen geblieben, bäumte sich in regelmäßigen Abständen auf und brüllte jedes Mal so laut, dass die nahestehenden Bäume wackelten. Vor ihm schälten sich nun auch kleinere Schatten mit langen Stäben aus dem flackernden Zwielicht der Flammen. Je näher das kleine Mädchen kam, desto mehr erkannte sie, dass es sich um Dorfbewohner zu handeln schien, die mit langen Speeren und allerlei zweckentfremdeten Ackergerät den riesigen Schatten, der längst durch die Barrikade gebrochen war, aufzuhalten versuchten.&lt;br /&gt;
Dann hörte sie plötzlich etwas, was nicht so recht in das Chaos passen wollte. Ein hohes Schreien drang an ihre Ohren, das nicht allzu weit entfernt seinen Ursprung haben konnte. In einem solchen Chaos hätte man erwartet, dass es ein furchterfülltes Schreien einer Frau ob der großen Gefahr sein müsste. Aber ein kleines Kind, jünger als die bisher unbemerkte Beobachterin, wankte kaum in der Lage richtig zu laufen mit seinen kurzen Beinen und immer wieder sich an den Häuserwänden abstützend auf den Kampf hinter der durchbrochenen Barrikade zu.&lt;br /&gt;
Doch auch der Schatten hatte das Geräusch bemerkt. [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] blieb abermals für einen Moment vor Schreck das Herz stehen, als sich das riesige Ungetüm dem wankenden Kind zu wandte. Aber diesmal setzten ihre Beine nicht aus, sondern beschleunigten Ihre Schritte. Unweigerlich dachte [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] daran, dass sie nicht schnell genug gewesen war um ihren kleinen [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]] hatte beschützen zu können und weigerte sich so etwas noch einmal zuzulassen.&lt;br /&gt;
Ihre Beine flogen förmlich über die leicht angefrorene Erde, näherten sich immer weiter dem Kleinkind und dem riesigen Schatten, der laut brüllend ebenfalls auf dieses aus der entgegen gesetzten Richtung zusteuerte. Ein verzweifelter Ruf aus der Kehle eines Mannes drang an die Ohren des Mädchens, aber kein einziger ihrer Gedanken war dazu in der Lage sich um dieses zu kümmern.&lt;br /&gt;
Mit Müh und Not erreichte sie das wankende Kind, das in dem Moment, in dem [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] hinter ihm zu Halt kam, endgültig der Schwerkraft Rechenschaft leistete und in die Arme des blonden Mädchens fiel. Doch auch der riesige Schatten hatte die Quelle des hohen Geräusches erreicht. Als eine besonders vorwitzige Flamme ihre Stimme erhob und den Schauplatz für einen Moment zur Gänze ausleuchtete, legte [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] unweigerlich die Arme fester um das Kleinkind in ihren Armen. Vor ihr erhob sich der Kopf einer gewaltigen schwarzen [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Schildkröte]], deren Augen zornig und mordlüstern das ungleiche Gespann anfunkelten.&lt;br /&gt;
Würde sie das Kind loslassen und sich vorsichtig entfernen, während das Ungetüm mit seiner Beute beschäftigt war, so würde sie vielleicht… Doch [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] schüttelte entschlossen das blonde Haupt und drückte das Kind nur stärker an sich. Der Blick ihrer Augen wurde gefährlicher, während sich diese leicht verengten. Sie würde nicht zulassen, dass erneut ein kleines Wesen, das auf ihre Hilfe angewiesen war, starb, weil sie zu zögerlich und zu schwach war. Ähnlich einer Bärenmutter, die ihr Junges vor hoffnungslos überlegenen Jägern nicht im Stich ließ, sondern die Jäger auch noch laut anbrüllte, war der Blick des jungen Mädchens. Das Brüllen aus diesem wurde immer spürbarer, so dass selbst die [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Schildkröte]] für einen Moment inne Hielt. Immer deutlicher wurde es, man war fast der Meinung, dass man es hören … und plötzlich erschallte ein gewaltiger und tiefer Schrei, als sich ein großer Schatten zwischen [[Wichtige_Personen_in_Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] und die [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Schildkröte]] schob.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===6. Kapitel===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unweigerlich hatte [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] ihre Augen geschlossen, als der zweite Schatten so nah vor ihr erschienen war, und rechnete jeden Moment damit die Flügelschläge des Todesboten zu hören.&lt;br /&gt;
Aber diese erschallten nicht, stattdessen entwickelte sich ein Sturm aus Schrei und Gebrüll der zwei riesigen Wesen direkt vor ihr. Je mehr sie aber ihre eigene Angst und ihr wild pochendes Herz beruhigte, desto mehr war sie in der Lage die tiefen Stimmen zu vernehmen:&lt;br /&gt;
„Geh mir aus dem Weg [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Bai Hu]]!“ donnerte die etwas entferntere Stimme zornerfüllt.&lt;br /&gt;
„Nein! Diese beschütze ich und du wirst sie nicht bekommen!“ erwiderte die nähere Stimme etwas leiser, aber mit einem gefährlichen Unterton.&lt;br /&gt;
„Die Menschen verdienen den Tod!“&lt;br /&gt;
„Nichts verdient den Tod. Oder hast du Xinglu’s Worte in deinem Zorn vergessen?“&lt;br /&gt;
„Du wagst es seine Worte in den Mund zu nehmen, nachdem ihr ihn verlassen habt?“ brüllte die fernere Stimme plötzlich noch lauter.&lt;br /&gt;
„Wir haben ihn verlassen nicht wegen dem, was er einst sagte, sondern wegen dem, was er nicht mehr sagt! Würde er zu dem zurückfinden, was wir immer verehrt haben, so würden wir sofort zurückkehren.“&lt;br /&gt;
Es wurde still für einen Moment. Fast ohnmächtig vor den riesigen Geschöpfen, deren Nähe sie deutlich spüren konnte, hatte [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] ihre Augen die ganze Zeit über fest zugekniffen und auch das Kleinkind in ihren Armen hatte sich nicht gerührt. Als es nun etwas ruhiger wurde, öffnete [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] vorsichtig ihre Augen und bestaunte das weiße mit schwarzen Streifen getigerte Fell einer riesigen [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]], die sich scheinbar schützend vor sie gestellt hatte. Doch Zeit für Worte blieb ihr nicht, denn schon bald ertönte die Stimme der [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Schildkröte]] erneut, wenn auch nicht mehr ganz so sehr vor Wut bebend.&lt;br /&gt;
„Ich werde mich zurückziehen und bei Xinglu auf dich warten. Wie es stets Tradition war, wirst du ihm das Wesen vorstellen müssen, dass du vor seinem Willen beschützt hast.“&lt;br /&gt;
Ein Rauschen ertönte, während sich die [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Schildkröte]] umdrehte.&lt;br /&gt;
„In einer Woche, zum Vollmond, falls du es nicht vergessen hast.“ Brummte sie.&lt;br /&gt;
„Ich habe es nie vergessen [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Xuan Wu]], nie...“&lt;br /&gt;
Und dann verschwand die gewaltige [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Schildkröte]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erst, als sich der Schatten des Tieres mit dem Schatten des großen Wald, der in einiger Entfernung zum Dorf zu sehen war, vereinigt hatte, ging ein spürbares Aufatmen durch die Dorfbewohner. Sie schienen sich nicht an der Gegenwart des zweiten Tieres zu stören, als sie an diesem vorbei auf [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] zu rannten. Das kleine Kind in ihren Armen begehrte plötzlich auf, als ein großer Mann mit einer eindrucksvollen Narbe über der Wange und schwarzem Haar vor [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] auftauchte und im nächsten Moment hob eben dieser das Kleinkind aus ihren Armen empor und drückte es an sich.&lt;br /&gt;
„Hast du Angst um deinen Papa gehabt?“murmelte der Mann, der voller Freude dem Kind die Nase stupste.&lt;br /&gt;
„[[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]]… wir müssen reden.“ Ertönte die tiefe Stimme nun einfühlsam und beruhigend aber mit einem kleinen Anflug von Sorge und lenkte [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] von dem rührenden Bild vor sich ab. Als sie ihre Augen dem großen Wesen zu wandte und sich die Blicke begegneten, atmete sie erschrocken ein.&lt;br /&gt;
„Bist du… das kleine Kätzchen?“&lt;br /&gt;
Und der Blick der eisblauen Augen des weißen [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]]s sagte mehr als Worte könnten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===7. Kapitel===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Was hat das alles zu bedeuten?“ Schrie [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] schon fast dem großen [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] entgegen.&lt;br /&gt;
Die Sonne schickte gerade ihre ersten Strahlen durch die kahlen Äste der Bäume und zeigte dem Mädchen, wie viel Zeit seit dem Verschwinden der [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Schildkröte]] vergangen war.&lt;br /&gt;
Die letzten Stunden hatte sie damit zugebracht sich der Versuche der Dorfbewohner sie wie eine Heldin zu feiern zu erwehren und immer wieder den Armen, die sie umschlingen wollten, zu entfliehen. Als die Menschen endlich eingesehen hatten, dass sie an derlei Feiern nicht interessiert war und ihr die Nähe zu so vielen Lebewesen sogar unangenehm war, hatten sie ihr endlich etwas Platz gelassen, ihr etwas zu essen und einen Platz zum Schlafen gegeben. Während dieser Stunden war [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Bai Hu]], so hatte ihn die [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Schildkröte]] genannt, wie vom Erdboden verschlungen gewesen und erst am nächsten Morgen, als [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] sich aus Gewohnheit bei der ersten Morgenröte aus dem Bett erhob und an die frische Luft ging, saß er plötzlich neben dem Haus und schaute sie lange Zeit stumm aus seinen eisblauen Augen an, bevor er sich erhob und langsam gen Waldgrenze trottete. Schnell war sie ihm gefolgt und rief ihm nun schon zum zweiten Mal dieselbe Frage entgegen:&lt;br /&gt;
„Sag es mir! Was hat das alles zu bedeuten? Antworte endlich!“&lt;br /&gt;
„Zügle dein Temperament. Ich höre dich.“ Antwortete der große [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] mit ruhiger und gedämpfter Stimme.&lt;br /&gt;
Es dauerte ein paar Momente, bevor [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] sich etwas beruhigt hatte und deutlich leiser entgegnete: „Aber warum antwortest du mir dann nicht?“&lt;br /&gt;
„Alles besitzt einen richtigen Ort und eine richtige Zeit.“&lt;br /&gt;
„Und erst jetzt stimmt beides überein?“&lt;br /&gt;
„Richtig..“ Der [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] hielt in seinem Gang inne und schaute sich in dem winterlichen Wald einige Momente lang um, bevor er fortfuhr.“Und Vieles ist nicht für die Ohren aller bestimmt.“&lt;br /&gt;
„Also sollen die Dorfbewohner davon nichts hören?“&lt;br /&gt;
„Du hörst zu.“ Abermals folgte eine Pause, die der [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] nutzte um wieder eine Pfote vor die andere zu setzen. „Diese Menschen haben den Zorn Xinglu’s auf sich gezogen und [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Xuan Wu]], der einzige von uns der bei ihm geblieben ist, war hier um das Urteil zu vollstrecken.“&lt;br /&gt;
„Xinglu? [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Xuan Wu]]? Ich verstehe nicht… Ich verstehe gar nichts!“ Brummte [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] in sich hinein.&lt;br /&gt;
„Xinglu ist der Waldgott. Der, nach dem du gesucht hast.“&lt;br /&gt;
Ein Moment der Stille folgte, in dem sich [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]]‘s Augen weiteten und sie tief Luft holte für die folgenden Worte:&lt;br /&gt;
„Aber dann bin ich ja am Ziel Dann wird Kigiku endlich geheilt!“ Sie griff in den Schnee, warf diesen voller Freude empor und drehte sich in dem kleinen Schneegestöber entzückt um sich selber.&lt;br /&gt;
„Ja und nein.“ Erschallte die Stimme des [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]]s. Abrupt blieb [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] stehen und schaute diesen entgeistert an.&lt;br /&gt;
„Er hat die Macht zu heilen, aber ob er das tun wird ist fraglich.“ [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Bai Hu]] atmete tief ein und aus, was dank seiner Größe einen imposanten Luftstrom erzeugte, der [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]]‘s Haar umher wirbelte.&lt;br /&gt;
„Aber darum geht es gerade nicht. Du hast dich dem Willen Xinglu’s entgegen gestellt und seinen Zorn auf dich gezogen.“&lt;br /&gt;
„Aber ich habe doch nur ein kleines Kind beschützt!“ Schrie [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] ihm entgegen.&lt;br /&gt;
„Das weiß ich und das wirst du ihm erklären müssen, wenn du vor ihm stehst.“&lt;br /&gt;
Das Mädchen schluckte geräuschvoll und sah den [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] mit einer Spur Furcht in den Augen an.&lt;br /&gt;
„Und was ist, wenn er mich nicht versteht? Was ist…?“&lt;br /&gt;
„Xinglu hat sich verändert. Wo einst Mitgefühl und Wut sich die Waage hielten, herrscht nun zumeist das Dunkle.“&lt;br /&gt;
„Aber wieso?... Und wieso kennst du ihn so gut? Wieso bist du kein kleines Kätzchen mehr? Wieso hast du mir geholfen? Wieso hast du den kleinen [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]] getötet?“ Platzte es aus [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] hervor.&lt;br /&gt;
„… Zeit und Ort [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]]… Zeit und Ort.“ Und im nächsten Moment war der große weiße [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] mit ein paar gewaltigen Sätzen im Wald verschwunden und [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] drehte sich langsam gen des erwachenden Dorfes.&lt;br /&gt;
„Wenn nicht jetzt, wann dann?“ Murmelte sie und machte sich auf den Weg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===8. Kapitel===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als das blonde Mädchen sich langsam durch den winterlichen Wald dem Dorf und dessen wärmeverheißenden Rauchsäulen näherte, schälte sich immer mehr die Silhouette eines Mannes aus dem morgendlichen Zwielicht heraus. Leicht war dieser Schatten mit dem Stein zu verwechseln, auf welchem er sich befand, aber mehr und mehr fiel die Unnatürlichkeit dieses Gebildes [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] ins Auge und so blieb sie nach einigen weiteren Schritten schließlich vor einem alten Mann stehen, der seine geschlossenen Augen dem Himmel entgegen gerichtet hatte.&lt;br /&gt;
Gerade öffnete sie den Mund, um etwas zu sagen, da hob der Alte die Hand und bedeutete ihr zu schweigen. Erst einige Momente später ertönte die brüchige Stimme und durchbrach die Stille.&lt;br /&gt;
„Ich weiß, dass du hier bist auch ohne deine Worte.... Die Bäume reden seit Wochen ununterbrochen über das Mädchen, das den Waldgott sucht. Und nun stehst du vor mir, blickst mit Augen um dich, die voller Fragen sind.“&lt;br /&gt;
„Die Bäume reden?“ Antwortete [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] verdutzt und verdeutlichte mit ihrer Frage die Worte des Mannes, der anfing zu kichern, nur noch mehr.&lt;br /&gt;
„Da reist sie mehrere Monde lang durch die Natur, lässt diese in sie einkehren aber kehrt selber nicht in sie ein… Natürlich reden sie! Sie reden schon viel länger als die Menschen.“&lt;br /&gt;
„Und ihr versteht sie? Wieso verstehen die Menschen sie nicht? Oder bin das nur ich?“&lt;br /&gt;
„Ja ich verstehe sie, aber ich bin einer der Letzten.“&lt;br /&gt;
„War das mal anders?“&lt;br /&gt;
Abermals kicherte der Alte, rückte auf seinem Stein zur Seite und bedeutete [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] neben ihm Platz zu nehmen. Nur zögerlich kam sie dieser Aufforderung nach und erst, als sie neben ihm saß, erhob der Mann wieder die Stimme.&lt;br /&gt;
„Ja war es. Wir sind, genauso wie alle Tiere, die Kinder der Natur und genauso wie Kind und Mutter sich verstehen, auch ohne sich direkt zu verstehen, so taten es Mensch und Natur. Manche Menschen verstanden sie besser, manche schlechter. Aber ein jeder tat es. Irgendwann aber, wenn das Kind nicht mehr auf die Mutter angewiesen ist, bricht dieses Verständnis.&lt;br /&gt;
Was bleibt dann zurück? Ein Kind, das sich seine eigene Welt mit seinen eigenen Kräften aufbaut, und eine Mutter, die immer noch versucht über ihr Kind zu wachen.“&lt;br /&gt;
„Also… Sind es wir Menschen, die nicht mehr zuhören?“&lt;br /&gt;
Die faltige und wettergegerbte Miene des Alten verzog sich zu einem breiten Lächeln.&lt;br /&gt;
„Richtig. Sie hat nie aufgehört zu sprechen und genau so habe ich von dir gehört.“&lt;br /&gt;
„Aber, wieso verurteilt der Waldgott, der doch die personifizierte Natur ist, die Menschen, wenn eine Mutter doch nie aufhört sich um ihre Kinder zu sorgen?“&lt;br /&gt;
Ein tiefes Seufzen entfuhr dem alten Mann, dessen Lächeln schnell einem traurigen Ausdruck wich.&lt;br /&gt;
„Wo zwei Wesen nicht miteinander sprechen, da können sie nicht mehr auf Sorgen, Ängste und Bedürfnisse eingehen. Die Menschen wollten und wollen sich ihr Leben auf eigenen Beinen aufbauen. Wollen mehr und mehr die Risiken, die die Natur als Mutter vieler Lebewesen für sie bereithält, beseitigen und verändern somit etwas, was bisher kein Wesen tat: die Natur selber.&lt;br /&gt;
Der Wald, in dem wir sitzen, erstreckte sich einst über fast die gesamte bekannte Welt und wo er nicht war, da waren Steppen, Wiesen und Auen. Je mehr der Mensch sich ausbreitete, desto mehr drängte er die anderen Lebewesen und sogar die Natur zurück.&lt;br /&gt;
Letztlich ist nichts gefeit vor der Angst vor Veränderungen und Tod und der Waldgott, der vor allem der Beschützer des Waldes und der Natur ist, ist diesen negativen Gefühlen stärker ausgesetzt, als es die Natur selber ist. Denn noch immer reden die Bäume zu den Menschen und hoffen, dass sie sie verstehen.“&lt;br /&gt;
Lange Zeit schwieg das Mädchen auf diese Worte hin und schaute niedergeschlagen auf den von dünnem Schnee bedeckten Boden.&lt;br /&gt;
„Kann ich lernen sie zu verstehen?“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===9. Kapitel===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Ende der Woche, das ähnlich dem Schwerte Damokles‘ ständig drohend über [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]]s Kopf hing, rauschte wie im Flug heran. Jeder Tag war geprägt von demselben Ablauf, der ihr eine Teilnahme am dörfischen Leben lediglich zu den Abendstunden erlaubte und sie sonst von früh morgens ab in den Armen der Natur und zwischen von Schnee bedeckten Bäumen den Worten des alten Mannes lauschen ließ.&lt;br /&gt;
Am Abend des letzten Tages, den sie zum ersten Mal zur Gänze im Dorf verbringen durfte, erklang ein lautes Rascheln am Rande des Dorfes. Die Dorfbewohner streckten ihre Köpfe voller Furcht vor einem neuen Angriff aus den Fenstern und hier und dort erklangen Stimmen, die von der zu großen Ruhe in den letzten Tagen sprachen, die sie als Anzeichen für den nun kommenden Sturm sahen. Als sich die ersten bereits anschickten um wie vor einer Woche mit Feuer und behelfsmäßigen Waffen ihre Liebsten zu verteidigen, trat [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] aus der Hütte, in der sie hatte nächtigen dürfen.&lt;br /&gt;
Ohne ein Wort ging sie an der kleinen Gruppe Männer vorbei, legte einem nach den anderen beruhigend die Hand auf die Schulter und ging alleine gen Waldgrenze. Einen merkwürdigen Einfluss hatte sie auf die Bewohner, die sich langsam zurückzogen aber erst zur Ruhe kamen, als sie das Mädchen begleitet von einem großen Schatten im Dunkel des Waldes hatten verschwinden sehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]]s Reise führte sie entlang an den ihr bekannten Bäumen und Lichtungen immer tiefer in den riesigen Wald. Stumm folgte sie dem Schatten des großen [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]]s, dessen weißes Fell gelegentlich im Lichte eines vorwitzigen Mondstrahles aufzuglühen schien, aber dann sofort wieder erlosch. Kein Wort verlor das imposante Tier und ließ ihr somit sowohl die nötige Ruhe als auch Zeit um sich auf das Kommende vorzubereiten.&lt;br /&gt;
Viele Stunden lang liefen sie so an riesigen schneebedeckten Bäumen vorbei, deren imposante Statur Geschichten über Zeiten zu erzählen schien, in denen der Waldgott friedlich durch diese vergessenen Haine wandelte und den Bäumen dabei half zu wachsen. Immer weiter ging die Reise durch das Reich des Waldgottes und schließlich kündigte ein gewaltiges Tosen vom nahen Ende des Weges.&lt;br /&gt;
Und als der große [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] zum ersten Mal seit Stunden anhielt, um den Kopf gen der Quelle des Geräusches zu wenden, stockte [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] der Atem. Vor ihnen erstreckte sich ein riesiger Wasserfall, der seine Wassermassen von der Spitze eines hohen Berges hinab zu einem See schickte, der sich zu ihren Füßen erstreckte. Das aufgespritzte Wasser verteilte sich vom Berg herab langsam über die gesamte Lichtung , fing das Mondlicht ein und ließ die Umgebung gleich millionen winziger fallender Sterne in dessen silbrigen Licht erstrahlen.&lt;br /&gt;
„Dort oben ist Xing Lu’s Hain. Es ist lange her, seit ich dort war, und noch länger ist es her, seitdem die Füße eines Menschen diesen Boden berührt haben... Um dort hinauf zu kommen, wirst du auf meinen Rücken steigen und dich gut festhalten müssen.“ Erklang die tiefe Stimme des [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]]s, der sich auf den Boden gelegt hatte und geduldig abwartete, bis [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] auf seinen Rücken gestiegen war. Erst dann erhob er sich wieder und hätten sich ihre Hände nicht in dem weißen Fell verkrallt, so wäre sie bei den folgenden gewaltigen Sprüngen des Tieres, die die Zwei in Windeseile dem Scheitel des Wasserfalls näher brachten, sicherlich in die Tiefe gestürzt.&lt;br /&gt;
So aber erblickte sie bald, nachdem sie sich wieder getraut hatte ihre Augen zu öffnen, einen wunderschönen silbern glänzenden See, dessen Oberfläche so glatt wie ein Spiegel den Sternenhimmel reflektierte und dem Auge vorgaukelte einen zweiten Himmel zu den eigenen Füßen zu sehen, samt einer dunkelgrünen Wiese, die gespickt von allerhand Blumen ohne den Makel einer einzigen Schneeflocke dem Winter trotzte. Sie war im Hain des Waldgottes angekommen und erst, als sie die Augen von dessen Schönheit abwenden konnte, erblickte sie eine dunkle Gestalt, die auf der Insel mitten im See zu warten schien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===10. Kapitel===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vollkommen still lief [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Bai Hu]] an der Seite [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]]s über die wunderschöne Wiese dem See, der Insel und der Gestalt auf dieser entgegen. Sogar das große Tier, das in seinem Leben schon so viel erlebt hatte, war ob dem, was kommen würde, angespannt und dabei unbewusst in sein Jagdverhalten zurückgefallen.&lt;br /&gt;
Kein Wort verlor er, kein ungestüm umgeknickter Grashalm oder unvorsichtig berührter Kieselstein sprach vom Gang des Tieres und hätte er nicht gelegentlich tief Luft geholt, um nicht vor Anspannung zu platzen, so hätte [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] ihn wahrscheinlich völlig vergessen.&lt;br /&gt;
Das Mädchen indes lief mit ruhigem und bestimmten Schritten auf den See zu, ließ sich von dem [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] mit einem Sprung über diesen befördern, und glitt ohne aus der Ruhe zu kommen von dessen Rücken direkt auf die kleine vom Schatten einer Wolke verdeckte Insel vor die dunkle Gestalt.&lt;br /&gt;
Der Blick zweier großer violetter Augen legte sich auf sie, als ihre eigenen Augen sich langsam erst dazu überwinden mussten die ungewöhnlichen Pfoten, die einer Mischung aus Menschenfüßen und Bärentatzen zu entsprechen schienen, und dann den im Schatten liegenden Körper hinauf bis zu den Augen des Wesens zu betrachten. Als sich der Blick der zwei Wesen traf, stockte dem Mädchen der Atem und für einen Moment fühlte sie die bodenlose Wut des Schattens vor ihr. Erst nach einigen Momenten fiel ihr auf, dass sich der [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] neben ihr vor dem Wesen verneigte und so tat sie es ihm schnell und etwas überhastet gleich.&lt;br /&gt;
„Es ist lange her [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Bai Hu]].“ Ertönte die Stimme des Wesens schneidend wie der Wind im Herbst sofort, als sich [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] verneigt hatte, als ob das Wesen darauf gewartet hätte.&lt;br /&gt;
„Xinglu.“ Antwortete der [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] schlicht, aber ehrerbietend.&lt;br /&gt;
„Sag mir, warum muss mein Hain die Füße dieser Kreatur ertragen? Warum beschütztest du es vor meinem Urteil?“&lt;br /&gt;
„Weil ich versprach sie zu beschützen und ihr zu helfen, weil sie mit deinem Urteil über die Menschen des Dorfes nichts zu tun hatte und weil die Menschen nicht das sind, was du in ihnen siehst.“&lt;br /&gt;
„Xinglu’s Urteil betrifft alle Menschen!“ Ertönte die wütende tiefe Stimme der riesigen [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Schildkröte]], als sich diese aus dem See erhob und geschwind auf die Insel neben den Schatten schob.&lt;br /&gt;
„Und warum maßt du es dir an ein Urteil über Xinglu’s Urteil zu fällen [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Bai Hu]]?“&lt;br /&gt;
Der [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] atmete tief ein, um zu einer Antwort auf den Angriff [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Xuan Wu]]’s anzusetzen, aber die Stimme des Schattens ließ ihn innehalten.&lt;br /&gt;
„Ich habe [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Bai Hu]]’s Gründe gehört und im Moment soll mir dies reichen.“ Der Blick der violetten Augen richtete sich wieder auf [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]]. „Nun erzähl mir deinen Namen kleine Kreatur und begründe mir, warum du ein Wesen vor meinem Urteil bewahrtest.“&lt;br /&gt;
Aber dem Mädchen stockte der Atem abermals, als es nun die volle Aufmerksamkeit auf sich lasten fühlte. Nervös spielte sie mit ihren Daumen und hatte ihren Blick gen Boden gerichtet, als sie endlich die Kraft fand zu antworten:&lt;br /&gt;
„Mein Name ist [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]]… Und ich wollte einfach nicht zulassen, dass ein kleines hilfloses Wesen vor meinen Augen stirbt, weil ich nicht eingriff… Nicht noch einmal…“ Bilder des roten [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]]s schossen aus ihrem Gedächtnis hervor und trieben ihr Tränen der Trauer in die Augen.&lt;br /&gt;
„Nicht noch einmal?... Ich muss jeden Tag dabei zusehen, wie kleine hilflose Wesen vor meinen Augen sterben, weil andere Wesen maßlos leben wollen… Nicht noch einmal… Ich kann es nicht fassen… Was weißt du kleine Kreatur denn schon von Leben und Tod?“&lt;br /&gt;
Die Stimme des Schattens, war sie zuvor schon schneidend gewesen, hatte sich nun auch noch gleich einem Orkan erhoben und donnerte ehrfurcht erregend über den Hain, so dass ein jeder, der sie vernehmen konnte, den Kopf einzog und still ausharren wollte, bis der Sturm vorbei war.&lt;br /&gt;
„Sie weiß so viel wie man eben in einem Leben in der Natur lernen kann.“ Erschallte auf einmal eine hohe Stimme, die vom Himmel zu kommen schien. „Sie hat die tägliche Furcht und Ungewissheit gespürt, hat die Freuden über die einfachsten Dinge genossen und die Trauer über den Verlust der wertvollsten Dinge erlebt. Maßt du dir nun schon an das Recht auf Trauer und Schmerz gepachtet zu haben Xinglu?“&lt;br /&gt;
Und plötzlich landete direkt hinter [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] ein großer [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]], von dessen Federkleid sich ein paar rote Federn lösten und langsam um das Mädchen herum zu Boden glitten. Beim Anblick dieser Federn schossen dem Mädchen nur noch mehr Tränen in die Augen und sie befürchtete, dass ihr Kopf ihr einen Streich spielen würde, denn diese Federn würde sie überall wiedererkennen.&lt;br /&gt;
„Bist du so verbittert Xinglu, dass du nicht einmal erkennst, dass dieses Mädchen erst einige wenige Sommer alt ist, aber durch das Leben und die Reise in der Natur viel schneller gealtert und gewachsen ist? Erkennst du nicht, was du vor dir siehst?“&lt;br /&gt;
„[[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Zhu Que]]… worauf willst du hinaus? Erklär dich, wenn du dich schon einmal zu uns auf den Boden herablässt!“ Donnerte der Schatten abermals entgegen.&lt;br /&gt;
„Die Natur selber hat [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] auf ihrer Reise geholfen und sie wachsen lassen, um sie auf das kommende vorzubereiten. Willst du als Wächter und Aspekt dich nun gegen den Willen der Natur stellen?“&lt;br /&gt;
Ein tiefes Rauschen war zu hören, als der Schatten sich zu [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] hinab beugte und zielsicher ihrem Gesicht entgegen atmete und sie näher betrachtete. Hätte das Mädchen dies normalerweise als sehr unangenehm empfunden und sich scheu weggedreht, so blieb sie wie angewurzelt stehen und betrachtete sich stattdessen ebenfalls eingehend.&lt;br /&gt;
Sie hatte vor Wochen, vielleicht vor Monaten sogar aufgehört sich selber zu betrachten und so war ihr nie aufgefallen, dass ihr Körper in ihren einstmals kindlichen Augen riesige Züge angenommen hatte. Sie war stark gewachsen, hatte wahrscheinlich Kigiku eingeholt und noch ein wenig weiter gewachsen. Unter ihrer Jacke wölbten sich zwei Hügel nach außen, deren Maße wohl noch wachsen würden, wenn sie sich wieder einigermaßen ernähren würde. Auch ihr Haar war immer länger geworden und glich der goldenen Mähne eines Löwen. War sie vor ihrer Reise noch ein normales 10 Jahre altes Mädchen gewesen, so glich ihre Statur nun mehr der einer 15jährigen.&lt;br /&gt;
Sie kam aus dem Staunen nicht mehr heraus und verlor ob dieser Erkenntnis auch für einen kurzen Moment den Gedankengang, der ihr zuvor die Tränen in die Augen getrieben hatte. Aber dann brachte ihn eine rote Feder, die direkt vor ihren Füßen lag, wieder zurück.&lt;br /&gt;
„Du bist doch der kleine rote [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]] oder? Du lebst?“ Hauchte sie mit nach oben gerichteten Gesicht dem Kopf des gewaltigen [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]]s entgegen, der hinter ihr saß und dessen Oberkörper über ihr aufragte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===11. Kapitel===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Ja [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] ich lebe.“ Antwortete der [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]] mit sanfter Stimme, so dass [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] fast der Meinung war ein Lächeln auf dem weit entfernten Gesicht erkennen zu können.&lt;br /&gt;
„Nicht nur ergreifst auch noch du Partei für diese Kreatur, sondern du kennst sie auch noch [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Zhu Que]]? Was geht hier vor?!“ Schaltete sich die schwarze [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Schildkröte]] erneut ein und der große [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]] holte tief Luft, um zu einer Erklärung anzusetzen.&lt;br /&gt;
„Dass ihr es nicht vernommen habt, wundert mich nicht, aber vor fast einem Jahr vernahm ich die Klagen eines kleinen Baches weit im Westen. Als ich mich ihm näherte und ihn fragte, was es mit seinen traurigen Worten auf sich habe, erzählte er mir von seinem Fehler. Er habe, so berichtete er mir, in dem Versuch ein kleines Mädchen mit blondem Haar aufzumuntern einen alten Wanderer zu dieser gelockt, damit dieser sie mit seinen Geschichten aufmuntern könne. Als der Wanderer dem Mädchen von dem Waldgott erzählte, schnappte dieses sich seine Sachen und lief los, um den Waldgott zu finden und um Hilfe zu bitten. Aber wie sollte ein kleines Mädchen alleine überleben?&lt;br /&gt;
Ich beschloss also dem Bach zu helfen und dem Mädchen beizustehen. So begleitete ich [[Wichtige_Personen_in_Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]], das Mädchen aus der Geschichte des Baches, als kleiner [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]] und lehrte sie durch mein Beispiel vom Leben in der Natur.&lt;br /&gt;
Als der Herbst kam und die Zeit meiner Herrschaft sich dem Ende entgegen neigte, traf ich [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Bai Hu]] und bat ihn mir zu helfen. Fortan übernahm er es [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] zu begleiten, nachdem wir es so haben aussehen lassen als ob ich durch die Krallen [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Bai Hu]]’s gestorben wäre.&lt;br /&gt;
Während wir uns aber um [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] kümmerten, bemühte sich die Natur selber ebenfalls um [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]], half ihr beim Wachsen, beim Verstehen und beim Leben. Schon bald hätte sie uns nicht mehr gebraucht, aber wir waren zu neugierig auf das, was kommen könnte.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lange Zeit herrschte Stille, während der Schatten [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] eingehend musterte. Schließlich aber erhob er die Stimme, deren Worte er scheinbar direkt an [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] richtete.&lt;br /&gt;
„Würde ich dich am liebsten auf der Stelle zertreten für den Verstoß gegen mein Urteil, für die Schritte auf dem Boden meines Haines und für die Anmaßung, in der sich jene zwei auf deine Seite stellten und dich beschützten, so kann ich doch das Wirken der Natur an und in dir sehen.&lt;br /&gt;
Nun stelle ich dir also folgende Frage: Würdest du das Dorf, deren Bewohner dir in der letzten Woche Obdach gewährten, verlassen und zulassen, dass ich es mitsamt seiner Bewohner vernichte, wenn ich dafür deine Schwester Kigiku heile?“&lt;br /&gt;
[[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]]s Augen weiteten sich bei diesem Angebot genau so sehr wie sich die Augen des [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]]s und des [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]]s vor Wut verengten. Beide waren außer sich vor Zorn über die Hinterlist der Worte ihres Gottes, aber keiner von beiden hatte das Recht den Mund zu öffnen.&lt;br /&gt;
„Woher weißt du von Kigiku?“ Antwortete [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] stockend, woraufhin der Schatten lediglich tiefkehlig lachte.&lt;br /&gt;
„Ich weiß viele Dinge. Nun aber entscheide dich und lass dich nicht davon einnehmen, dass du deine Schwester nicht mehr lebendig antreffen würdest, wenn du dich jetzt auf den Rückweg begibst.“ Woraufhin der Schatten erneut lachte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===12. Kapitel===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Immer mehr Tränen schossen [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] in die Augen, ließen diese nach und nach überquellen und liefen dann eine nach der anderen die Wangen des Mädchens hinab, bis sie sich von diesen lösten und gen Boden fielen. Die kommende Entscheidung war die schwerste, die sie jemals hatte treffen müssen und es war der erste Moment, in dem sie ihre Reise in Frage stellte.&lt;br /&gt;
„Ich… Die Menschen sollen leben.“ Brachte sie schluchzend hervor und sah gleichzeitig ihre kranke Schwester vor ihren Augen, deren endgültiges Todesurteil sie nun unterschrieben hatte und die sie wohl nie wieder sehen würde.&lt;br /&gt;
„Was?!? Du maßt es dir an…?!?“ Donnerte die Stimme des Schattens wieder hervor, wurde aber von [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Bai Hu]] abrupt unterbrochen.&lt;br /&gt;
„Sie hat sich entschieden Xinglu. Hör auf mit deinen Spielen und sieh ein, dass du dich geirrt hast.“&lt;br /&gt;
„Gut, ich stehe zu meinem Wort. Aber ich habe nirgends von dem Leben des Mädchens geredet. Sie hat sich meinem Urteil entgegen gestellt und muss nun die Konsequenzen tragen!“&lt;br /&gt;
Schreckhaft atmete [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] ein und schaute mit geweiteten Augen auf den Schatten vor sich.&lt;br /&gt;
„Aber ich darf nicht ohne Weiteres nehmen, was die Natur gewährt hat… Also wirst du dir dein Leben verdienen müssen kleines Mädchen. Schließe die Augen und lass mich sehen, ob der Geist der Natur wirklich in deinen Knochen steckt.“&lt;br /&gt;
Und so sehr [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] auch dagegen ankämpfte, ihre Augenlider schoben sich unweigerlich vor ihre Pupillen und schon bald verschwammen die Bilder vor ihren Augen und die Gedanken in ihrem Kopf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie spürte weiches feuchtes Gras zwischen ihren blanken Zehen und eine Eule schickte ihren Ruf durch die Luft vorbei an ihren Ohren. Als sie die Augen langsam öffnete, sah sie sich inmitten eines großen Waldes stehen, deren Bäume genauso wie der Wald selber kein sichtbares Ende zu haben schienen. Alles an dem Wald wirkte merkwürdig urtümlich und erinnerte sie an die riesigen Bäume, die sie in der Nähe des Wasserfalls und des Haines gesehen hatte.&lt;br /&gt;
Erneut riss sie der Schrei der Eule aus den Gedanken und ließ in diesen Platz genug für die Erkenntnis, dass die Sonne gerade untergegangen war und die Schatten im Wald immer mehr die Oberhand gewannen.&lt;br /&gt;
Und dann spürte sie es, eine Präsenz im Schatten und der Blick unsichtbarer Augen auf ihrem Rücken. Die feinen Härchen auf ihrem Nacken stellten sich auf, sie machte einen zaghaften Schritt nach hinten und drehte sich dann plötzlich herum um loszurennen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===13. Kapitel===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Wind pfiff ihr ins Gesicht, sauste ihr um die Ohren und ließ den Klang seiner Stimme in diesen erklingen. Immer wieder schlugen ihr kleinere Äste, die sie nicht rechtzeitig bemerkt hatte, gegen den Körper und hinterließen an diesem immer mehr kleine Schnitte aus denen schon bald feine Bluttropfen hervorquollen. Schneller und schneller lief [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] durch den dunklen Wald, der sein wunderschönes Kleid abgelegt hatte und ihr nun seine dunkle und gefährliche Seite zeigte.&lt;br /&gt;
Wie konnte dies nur derselbe Wald, derselbe Ort sein, der sie mit den ersten Bildern verzaubert hatte? Fragte sie sich, als sie sich in Sicherheit wähnend an einen Baum lehnte und umschaute. Schon seit einiger Zeit hatte sie die Präsenz in ihrem Rücken nicht mehr gespürt. Sollte sie dieses Etwas wirklich abgehängt haben? Sie schaute sich nervös um, ließ den Blick ihrer Augen durch die Dunkelheit wandern und versuchte ihr pochendes Herz zu beruhigen. Es war schwer in der Dunkelheit überhaupt etwas auszumachen und immer wieder machte ihr Herz einen furchtsamen Sprung, wenn die Schatten der Bäume ihr obskure Wesen, die mit langen feingliedrigen Armen in der Dunkelheit zu tanzen schienen, vorspielten.&lt;br /&gt;
Plötzlich blitzte in der Dunkelheit etwas auf. Noch bevor sich die Härchen auf ihrem Nacken aufstellen konnten, war sie schon wieder los gerannt und hetzte durch den Wald. Das Blut, das sich in der kurzen Zeit der Rast auf ihrer Haut gesammelt hatte, wurde vom Gegenwind weggeweht und hinterließ eine feine rote Spur, der man viel zu leicht folgen konnte.&lt;br /&gt;
Wie sollte sie nur dem Schrecken, der mit Sicherheit den Tod bringen würde, entkommen? Wie sollte sie den Anbruch des Tages und das erste Licht, das die Schatten vertreiben würde, nur wieder erleben? Und wie sollte auch nur ein Mensch in dieser schrecklichen Umgebung überleben können?&lt;br /&gt;
Völlig außer Atem rannte das Mädchen dennoch weiter. Immer, wenn sie die Gefahr gegen einen Baum zu laufen ignorierend einen Blick über die Schulter warf, konnte sie einen formlosen Schatten im Schatten sehen, der der blutigen Spur folgte. Nein sie wunderte sich nicht mehr, dass die Menschen sich vor dieser Umgebung fürchteten und die Natur verändern wollten, um in ihr zu überleben. In dieser schrecklichen Umgebung würden sie nie anders überleben können!&lt;br /&gt;
„Vieles, das auf den ersten Blick schrecklich wirkt, ist nur ungewohnt für die Augen.“&lt;br /&gt;
Ertönte plötzlich die raue Stimme des alten Mannes in ihrem Kopf und sie erinnerte sich an die vielen Stunden, in denen er ihr eigentlich nur von der Natur erzählte.&lt;br /&gt;
„ Ein Wolf tötet nicht, weil er grausam sein möchte. Ein Wolf tötet, weil er überleben will. Der Wille zu Überleben ist das, was uns alle – selbst die Pflanzen – vereint.“&lt;br /&gt;
Aber dieses Ding, was auch immer es ist, ist böse! Das konnte sie deutlich spüren. Sie konnte spüren wie es Millimeter um Millimeter näher kam, sich wieder zurückfallen ließ und dann wieder langsam näher kam. Und das alles nur, um mit ihr zu spielen, um ihr den Schrecken in Mark und Bein zu jagen!&lt;br /&gt;
„Wahre Boshaftigkeit gibt es in der Natur nicht. Sie ist eine Erfindung der Menschen, um die Natur zu verteufeln.“&lt;br /&gt;
Aber sie konnte das Böse in diesem Ding eindeutig spüren. Und inmitten dieser schrecklichen Umgebung war niemand, der ihr helfen konnte. Sie war alleine.&lt;br /&gt;
„Niemals bist du alleine. Stets wirst du einen Baum, eine Blume oder zumindest einen Grashalm in der Nähe finden. Deine Mutter wird immer da sein und dich beschützen.“&lt;br /&gt;
Und auf einmal blieb [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] stehen. Langsam drehte sie sich zur Seite und legte die Stirn gegen die Rinde eines der riesigen Bäume. Wie hatte sie nur diese sanften Riesen verteufeln können? Wie hatte sie nur diese Umgebung als schrecklich bezeichnen können?&lt;br /&gt;
Sie schloss die Augen und wartete auf die Schritte, die sich sicher bald nähern und ihren Tod bedeuten würden. Aber sie würde nicht mehr rennen. Sie vertraute auf ihre Mutter und legte ihr Leben in deren Arme.&lt;br /&gt;
Und dann hörte sie ein leises Flüstern.&lt;br /&gt;
„Wie sich die Arme an mich lehnt. Oh du Arme, hör auf zu weinen.“&lt;br /&gt;
„Das sind keine Tränen, das ist Blut. Bist du zu hölzern geworden um den Unterschied zu merken?“&lt;br /&gt;
„Sie blutet? Warum denn nur?“&lt;br /&gt;
„Weil selbst kleine Äste die weiche Haut zerschneiden können.“&lt;br /&gt;
„Schau nur wie sie zittert.“&lt;br /&gt;
„Wie gerne würde ich ihr helfen.“&lt;br /&gt;
„Ich auch.“&lt;br /&gt;
„Ich auch.“&lt;br /&gt;
„Aber sie kann uns nicht hören.“&lt;br /&gt;
„Wir können sie nicht trösten.“&lt;br /&gt;
„Wir können sie nicht beschützen.“&lt;br /&gt;
„Würde sie uns nur hören können.“&lt;br /&gt;
„Wieso kann sie uns nicht hören?“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Ich kann euch hören!“ Schrie [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] mit all ihrer Kraft. „Bitte helft mir!“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Sie kann uns hören?“&lt;br /&gt;
„Sie möchte unsere Hilfe?“&lt;br /&gt;
„Wie lange ist es her?“&lt;br /&gt;
„Sollen wir singen?“&lt;br /&gt;
„Ja lasst uns singen!“&lt;br /&gt;
„Ja..Singen!“&lt;br /&gt;
Und plötzlich schwoll das Flüstern, war es zuerst noch leise und kaum zu hören gewesen, immer weiter an, gewann an Stärke und glich schon bald einem Orkan aus unterschiedlichen Stimmen, die durcheinander riefen. Nach und nach hörten die Stimmen auf zu rufen und fingen stattdessen an leise zu summen. Das Summen wurde immer lauter, übertönte schließlich die letzten Stimmen und brachte mit seinen tiefen Tönen [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]]s Innere sanft zum vibrieren.&lt;br /&gt;
Eine tiefe und warme Stimme erschallte, sang von den Strahlen der Sonne und den Tränen des Mondes und plötzlich setzten alle Stimmen in dieses Lied mit ein.&lt;br /&gt;
Es war das Lied der Schöpfung, die Erzählungen des ersten Baumes, der als Knospe miterlebt hatte wie Mond und Sonne von den Göttern auseinander gerissen wurden und fortan nie wieder zusammen sein und zugleich erstrahlen durften. Um wenigstens die Wärme des anderen und dessen Spiegelbild für wenige Momente zu erhaschen, nachdem dieser schwinden musste, erschufen die Zwei die Natur und die Wärme der Sonnenstrahlen sowie die Liebe in den Mondtränen hauchten der kargen Erde Leben ein.&lt;br /&gt;
Der Erste aber, der stark genug gewesen war vor all diesem bereits als Knospe den Boden zu durchbrechen, wuchs und wuchs bis er groß und prächtig war. Er war der Stärkste von allen und schließlich hob ihn der Mond aus der Erde und gab ihm die Fähigkeit zu wandern. So wurde der Erste als Xinglu, der Wanderer, bekannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Sie ist eingeschlafen.“&lt;br /&gt;
„Sie ist sicher.“&lt;br /&gt;
„Der Schatten ist fort.“&lt;br /&gt;
Das Flüstern der Bäume, sehr zaghaft und leise um das Mädchen nicht zu wecken, flog einige Zeit später dem Winde gleich wieder durch die Luft.&lt;br /&gt;
„Sie muss zurück.“&lt;br /&gt;
„Ja das muss sie.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===14. Kapitel===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Hört ihr das? Sie singen! Sie singen für das Mädchen, sie singen für [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]]!“ Stellte die große [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Schildkröte]] fassungslos fest, während sie sich im Kreis drehte und dem Lied der Bäume lauschte.&lt;br /&gt;
Das Geräusch des schabenden Panzers zusammen mit den Worten aus tiefer Kehle drangen durch die Schleier des Schlafes und holten [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] aus diesem empor.&lt;br /&gt;
„Sie kommt zu sich. Sie hat überlebt!“ Ertönte die Stimme des [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Vogel]]s ganz nah vor [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]]s Gesicht. Und als sie die Augen öffnete, sah sie die Gesichter des [Geschichte von Taki#Der rote Vogel - Suzaku|Vogel]]s und des [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]]s dicht über ihrem eigenen schweben und sie mit besorgten Blicken anschauten, bevor sie anfingen breit zu lächeln.&lt;br /&gt;
„Wo bin ich?“ Murmelte sie schlaftrunken, während sie sich den Schlaf aus den Augen rieb.&lt;br /&gt;
„Du bist im Hain des Waldgottes. Du hast geschlafen und wurdest im Traum auf die Probe gestellt.“&lt;br /&gt;
Antwortete [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Bai Hu]], der sich mit einem langgestreckten Seufzer anscheinend nach einer halben Ewigkeit wieder legte und sich wohlig streckte.&lt;br /&gt;
„Habe ich bestanden?“&lt;br /&gt;
[[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Zhu Que]] öffnete den Schnabel, anscheinend um antworten zu wollen, aber die tiefe Stimme Xinglu’s unterbrach ihn.&lt;br /&gt;
„Du hast mehr als das.“ Der riesige Schatten bewegte sich zum ersten Mal, seitdem [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] im Hain war, und schob sich langsam in das fahle Licht des Mondes.&lt;br /&gt;
„Niemals hätte ich erwartet, dass sie für dich singen würden. Niemals hätte ich erwartet, dass sie dieses Lied anstimmen würden.“&lt;br /&gt;
Murmelte das Wesen, dessen Körperbau dem eines Menschen glich, nur glichen Hände und Füße mehr einer Mischung aus Menschenhand und Bärentatze und die Haut schien aus einer rissigen und vor Alter schon schwarz gewordenen Baumrinde zu bestehen. Das Gesicht schließlich war dem eines Hirsches nachempfunden, nur dass sich Flechten aus großen Baumblättern vom Kopf über die Schultern des Wesens ergossen.&lt;br /&gt;
„Sie sangen von dir nicht wahr?“ Fragte [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] das Wesen, dessen große Augen von großer Trauer sprachen.&lt;br /&gt;
„Ja. Ich habe dieses Lied geschrieben und es einem jeden Baum früher vorgesungen, wenn er noch klein und schwach war. Das Lied half ihnen zu wachsen und den Gezeiten zu widerstehen, so dass sie fast so groß wurden wie ich einst. Deswegen nennt man es auch das Baumlied. Früher kannte es ein jeder Baum.“&lt;br /&gt;
„Deswegen sind die Bäume in der Nähe des Haines also so groß und der Winter dem Hain so fern!“&lt;br /&gt;
„Früher waren alle Bäume so groß. Damals wanderte der Wanderer noch jeden Tag über die Erde und sang zu jedem Baum.“ Mischte sich eine raue Stimme plötzlich ein und alle, egal ob Mensch, Tier oder Gott wandten dem Ursprung der Stimme den Kopf zu.&lt;br /&gt;
Ein alter Mann kam mit hinkenden Schritten über die Wiese dem See und der Insel entgegen und winkte dem Mädchen entgegen, das die Augen vor Staunen weit aufgerissen hatte.&lt;br /&gt;
„Du? Was machst du denn hier?“ Rief sie ihm entgegen. Anstatt aber eine Antwort des Mannes zu erhalten, erklang die Stimme des Waldgottes.&lt;br /&gt;
„[[Geschichte von Taki#Der blaue Drache – Seiryu|Quing Long]]. Jetzt wundert mich gar nichts mehr. Hast du [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] beigebracht zu den Bäumen zu sprechen?“&lt;br /&gt;
„Ich habe ihr lediglich von der Natur erzählt Xinglu. Alles Weitere hat sie selber erlernt.“&lt;br /&gt;
„[[Geschichte von Taki#Der blaue Drache – Seiryu|Quing Long]]?“ Verwirrt schaute [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] zwischen dem Alten und Xinglu hin und her.&lt;br /&gt;
Auf dem Gesicht des Alten aber, der am nahen Ufer des Sees angelangt war, bildete sich ein Lächeln und plötzlich erhob sich an derselben Stelle, an der der Alte soeben gestanden hatte, ein großer [[Geschichte von Taki#Der blaue Drache – Seiryu|blauer Drache]] in die Luft, nur um neben Xinglu wieder zu landen.&lt;br /&gt;
„Du hast es schon immer geliebt dich zu verkleiden.“ Murmelte die [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Schildkröte]].&lt;br /&gt;
„Du musst verstehen, dass ich dir nicht die Wahrheit zeigen durfte [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]]. Ich bin der Letzte der Vier und Erster des Kreises. [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Xuan Wu]], [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Zhu Que]], [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Bai Hu]] und ich, [[Geschichte von Taki#Der blaue Drache – Seiryu|Quing Long]] sind die 4 Wächter des Waldgottes und die ersten der Tiere, zu denen er wie zu den Bäumen sang. Ein jeder von uns ist die Inkarnation einer der Jahreszeiten. Ich bin der Frühling, [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Zhu Que]] ist der Sommer, [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Bai Hu]] ist der Herbst und [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Xuan Wu]] ist der Winter. Einst wandelten wir an der Seite Xinglu’s über die Erde. Als er sich aber veränderte, wandten drei von uns ihm den Rücken zu und nur[[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Xuan Wu]] blieb bei ihm.“&lt;br /&gt;
„Aber was habe ich damit zu tun? Ich wollte doch nur Kigiku retten.“&lt;br /&gt;
„Und in diesem einfach Streben hast du es geschafft mich an die Anfänge und das Gute in euch Menschen zu erinnern. Ich war es, der dich im Wald der Träume gejagt hat und hätten dir die Bäume nicht geholfen, so hätte dein Herz schließlich vor Angst aufgehört zu schlagen. Als aber die Bäume anfingen zu singen, da erinnerte ich mich. Sie sangen aber nicht nur von mir, sondern auch von dir. Sie sangen davon wie viel Angst du in der Dunkelheit hast, was für einen Weg du zurücklegen musstest und wie gerne sie dir helfen würden. Und mit jedem Wort verflog mein Hass und ich fing an euch Menschen zu verstehen.“&lt;br /&gt;
„Ich habe gar nicht gehört, dass sie von mir sangen. Hat diese wunderschöne tiefe Stimme etwa auch über mich gesungen?“&lt;br /&gt;
„Wunderschöne tiefe Stimme?“ Schaltete sich [[Geschichte von Taki#Der blaue Drache – Seiryu|Quing Long]] plötzlich ein und wechselte einige Blicke mit den drei anderen, während Xinglu die violetten Augen geschlossen hatte.&lt;br /&gt;
„Sie hat dich singen hören Xinglu? Wie ist das möglich? Du hast schon so lange nicht mehr gesungen.“ Brummte [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Bai Hu]] verdutzt.&lt;br /&gt;
„Sie erinnern sich noch immer daran wie ich zu ihnen sang. Und aus der Erinnerung heraus haben sie meine Stimme scheinbar beschworen. Es ist zu lange her, dass ich zu ihnen gesungen haben, und ich habe kein Recht zu ihnen zu singen bei all dem, was ich getan habe.“&lt;br /&gt;
„Das stimmt nicht! Sie reden stets miteinander und die ältesten von ihnen erzählen den jüngeren von deinem Lied. Sie kennen es alle und werden es nie vergessen.“&lt;br /&gt;
„Mir fehlt aber die Kraft zum Wandern. Hass und Zorn haben meine Beine schwer werden lassen.“&lt;br /&gt;
Er wandte sich von dem weißen [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Katze]] ab und dem Mädchen zu.&lt;br /&gt;
„Nein ich hörte keine tiefe Stimme, sondern eine hohe. Ich hörte die Stimme eines jungen [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Drachen]]n, der mich furchtlos anbrüllte. Die Bäume sangen von dem gelben Schuppenkleid des [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Drachen]]n und von der Wärme im Herzen dieses Wesens.&lt;br /&gt;
[[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] sie sangen von dir und es war so viel Wahrheit in ihren Worten, die ich erst jetzt vernehmen konnte.“&lt;br /&gt;
„Warum guckst du so traurig Xinglu? Was hast du vor? Was hat das zu bedeuten?“&lt;br /&gt;
Fragte das Mädchen nun sichtlich besorgt um den Waldgott.&lt;br /&gt;
„Es ist Zeit für mich das Geschenk, das mir der Mond einst gab, zurück zu geben. Ich habe meine Pflicht gegenüber meinen Brüdern und Schwestern vergessen und sie zu lange warten lassen. Ich sehne mich nach Ruhe [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]].“&lt;br /&gt;
Die Züge des Wesens erhellten sich und die Risse in der dunklen Rinde schlossen sich immer mehr.&lt;br /&gt;
„Die Zeit des Wanderers ist vorbei. Zu lange habe ich mich dagegen gewehrt einzusehen, dass die Welt mich nicht mehr braucht. Es ist nun an der Zeit, dass die Jüngeren auf sich aufpassen. Vieles wird sich verändern, aber wenn ich höre wie die Bäume für dich singen, so bin ich mir sicher, dass es nicht nur schlecht sein wird.“&lt;br /&gt;
„Willst du uns wirklich verlassen Xinglu? Was sollen wir ohne dich machen? Was sollen wir alleine machen?“ Rief [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Zhu Que]] mit Trauer in der Stimme.&lt;br /&gt;
„Helft dem gelben [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Drachen]]n bei der Wahrung dessen, was wir einst zusammen auf unseren Reisen verbreiteten. Natürlich nur, wenn du willst [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]].“&lt;br /&gt;
Das Mädchen schaute in die großen violetten Augen und auf die immer heller werdende Rinde, durch die von Minute zu Minute mehr Leben zu pulsieren schien.&lt;br /&gt;
„Was genau meinst du?“&lt;br /&gt;
„Vieles, was einst gut war, ist zerstört. Du hast mir aber gezeigt, dass nicht alles zerstört ist. Ich frage mich, ob sich Sonne und Mond so fühlten, als sie mich erblickten und das Leben erschufen….&lt;br /&gt;
Ich werde das Wandern aufgeben und wieder nur ein Baum sein, ein Baum der mit seinen Brüdern singt. Gerne werde ich von dem kleinen Mädchen singen, das zum [[Geschichte von Taki#Der_Gelbe_Drache|gelben Drachen]] wurde, der den Beginn einer neuen Zeit darstellt.&lt;br /&gt;
Ich würde gerne dabei zusehen, wie ein kleines Mädchen die Wunden, die ein alter Baum geschlagen hat, schließt und dabei hilft, dass wieder mehr Menschen das Lied der Bäume hören.“&lt;br /&gt;
[[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] konnte die Trauer in dem Wesen vor sich so deutlich spüren, dass es ihr die Sprache verschlug. Aber nicht nur Trauer, sondern auch Freude über die Erlösung konnte sie spüren. Es hatte nicht lange gedauert bis ihre Augen sich mit Tränen gefüllt hatten, so dass sie lediglich nicken konnte.&lt;br /&gt;
Der Waldgott lächelte sie voller Wärme an und streckte sich dann zu seiner vollen Größe aus. Ein wohliges Seufzen entfuhr ihm, als die alten Glieder sich zum beinahe letzten Mal bewegten und er sich mit stummen Gesten von seinen vier Freunden verabschiedete, die auf ihre Art viel treuer waren als er es je bis zu diesem Moment vermutet hatte. Dann legte er die letzten Schritte bis zum Mittelpunkt der kleinen Insel zurück, streckte sich erneut und seufzte dabei langgezogen.&lt;br /&gt;
Ein Rascheln und Rauschen war zu hören, als sich riesige Wurzeln in den Boden gruben und gewaltige Äste in die Höhe streckten. So schnell geschah alles, dass nur wenige Momente später sich dort, wo noch eben die Gestalt des Waldgottes gestanden hatte, ein gewaltiger Baum in die Höhe streckte und seine riesigen Äste weit über den See hängen ließ. Das gewaltige Blätterdach des Baumes erstreckte sich über den gesamten Hain und schützte diesen gleich einer Decke.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Epilog===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So verlor der Waldgott seinen Namen und war wieder nur der Erste. Im selben Moment aber erschallte zum ersten Mal seit langer Zeit die tiefe Stimme des Waldgottes und sang begleitet von vielen seiner Brüder das Lied des gelben [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Drache]]ns, so wie es hier geschrieben steht.&lt;br /&gt;
Lieder aber sind die älteste Form des Übernatürlichen und oft findet man in ihnen bereits einen Teil der Zukunft beschrieben. So erfuhr der kleine Bach, an dem das Lied begann, davon wie [[Geschichte von Taki#Der gelbe Drache|Hiwa]] begleitet von [[Geschichte von Taki#Der rote Vogel – Suzaku|Zhu Que]], [[Geschichte von Taki#Der weiße Tiger – Byakko|Bai Hu]], [[Geschichte von Taki#Die schwarze Schildkröte – Genbu|Xuan Wu]] und [[Geschichte von Taki#Der blaue Drache – Seiryu|Quing Long]] in das Dorf am Rand des großen Waldes kam und sowohl von dem Waldgott als auch von dessen Bedauern erzählten. Die Dorfbewohner hörten gerne den Geschichten dieser ungleichen Gruppe zu, ließen sich von diesen verzaubern und wollten alsbald den riesigen Baum selber sehen. Manche von ihnen blieben dort, andere verließen den Ort wieder, nur um von dessen Pracht zu erzählen.&lt;br /&gt;
So gründete sich schon bald unter dem schützenden Dach des Waldgottes ein kleines Dorf. Die vier Wächter, die es nun als Aufgabe ansahen neben dem Waldgott auch noch das Dorf und [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] zu beschützen, blieben bei den Menschen und halfen dem Mädchen dabei zu beschützen, zu trösten, zu beruhigen, zu lenken und vor allem zu erzählen und zu singen.&lt;br /&gt;
Zwei Jahre später, als die ersten Schneeflocken vom Himmel fielen und die mittlerweile zur jungen Frau herangewachsene [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] an die stürmische Nacht erinnerten, in der sie zum ersten Mal von dieser Welt erfuhr, wenn auch nur reichlich verwirrende Bruchstücke, stapfte eine vermummte Gestalt den schmalen von den Bewohnern angelegten Weg zum Hain empor.&lt;br /&gt;
Eine helle Stimme, ihr merkwürdig bekannt aber doch in den Wirren der Erinnerungen verloren, riss [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] aus den Erinnerungen und ließ sie von ihrem Platz am Rande des Sees aus in die Richtung der Gestalt sehen. Ihre Augen weiteten sich und füllten sich als bald mit Tränen, während ihre Füße über den von feinen Schneeflocken bedeckten Boden regelrecht flogen und sie in die weit geöffneten Arme der ihr entgegenlaufenden Kigiku trugen.&lt;br /&gt;
Der Bach plätscherte fröhlich, als er von der Wiedervereinigung der Schwestern hörte und weigerte sich im kommenden Winter vehement dagegen zu erstarren und einzufrieren, so groß war seine Freude. Erst die tiefe Stimme des Waldgottes aus der Ferne sorgte dafür, dass er sich beruhigte und als der Bach langsam erstarrte und für den Winter einschlief, freute sich der Waldgott über jenes letzte Geschenk, das er den Menschen und besonders seiner [[Geschichte von Taki#Der_gelbe_Drache|Hiwa]] geben konnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Wichtige Personen und Wesen aus Legenden und Sagen=&lt;br /&gt;
Hier sind wichtige Personen aus der Geschichte oder Legenden/Sagen von Takigakure aufgelistet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Dorfoberhäupter [[Takigakure]]s===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Ieyasu Kagetoya====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ieyasu Kagetoya das erste große [[Dorfoberhaupt|Oberhaupt des Dorfes]] [[Takigakure]]. Nach dem Fall [[Geschichte_von_Taki#Kakuzu|Kakuzus]] bei dem der gesamte damalige Ältestenrat verstarb, übernahm er nicht nur die Macht im [[Gesellschaft_in_Taki#Kagetoya|Kagetoya]] -Clan sondern auch im Dorf selbst.&lt;br /&gt;
Er galt als mächtiger Shinobi und entsprechend dem Ruf der [[Gesellschaft_in_Taki#Kagetoya|Kagetoya]] als großartiger Krieger. &lt;br /&gt;
Durch seine Autorität und auch teilweise durch Furcht vor seiner Rache stellte er einen sehr wackeligen Frieden in [[Takigakure]] her.&lt;br /&gt;
Er führte damals die grundlegende Struktur des heutigen Militärs in [[Takigakure]] ein, auch wenn dieses im Laufe der vielen Dynastien überarbeitet wurde, ist es grundlegend immer noch das System nach dem die [[Gesellschaft_in_Taki#Kagetoya|Kagetoya]] Krieg führen und sich organisieren.&lt;br /&gt;
Der [[Gesellschaft_in_Taki#Kagetoya|Kagetoya]] galt als streng, aufbrausend und ein wenig tyrannisch außerdem erzählt man sich das er ein begabter, wenn auch gerne riskant agierender, Stratege sei was letztlich zu seinem Sturz führte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Shingen Shiazu====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Shingen Shiazu, das zweite große [[Dorfoberhaupt|Oberhaupt des Dorfes]] [[Takigakure]]s, galt ebenso wie sein Vorgänger [[Geschichte_von_Taki#Ieyasu_Kagetoya|Ieyasu Kagetoya]] als begabter Shinobi und Stratege.&lt;br /&gt;
Jedoch hatte er dem Plan des Kagetoyas eine ganze Kompanie zu opfern widersprochen, als diese dann nicht nur überlebte sondern die Schlacht auch noch gewann schlug er sich auf die Seite der [[Gesellschaft_in_Taki#Fuyou|Fuyou]], deren Oberhaupt das Kommando über die folgende Kompanie hatte, was dazu führte das [[Geschichte_von_Taki#Ieyasu_Kagetoya|Ieyasu Kagetoya]] noch auf dem Schlachtfeld zum Selbstmord gezwungen wurde, um seine Ehre wieder reinzuwaschen.&lt;br /&gt;
Mit der Unterstützung der [[Gesellschaft_in_Taki#Fuyou|Fuyou]] und einiger jüngerer Clans wurde er dann zum zweiten Oberhaupt Takigakures erklärt. &lt;br /&gt;
Er erklärte die [[Geschichte_von_Taki#Ieyasu_Kagetoya|Ieyasu Kagetoya]] jedoch nicht zu Verrätern und ließ die Ehre der Familie unangetastet.&lt;br /&gt;
Shingen trat er kurz nach dem Bluterbenkrieg von seinem Amt zurück, da er sich in einer Schlacht schwer verletzt hatte und langsam alt wurde. Er galt in seiner Amtszeit zwar als strenges aber faires Oberhaupt, der stets jeden Vorschlag anhörte, bevor er seine Entscheidung traf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Mifune Ashura====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mifune Ashura war das dritte Oberhaupt Takigakures und das erste das nicht aus einer der Gründerfamilien stammte.&lt;br /&gt;
Er war ein Veteran des Krieges, der sich in vielen Schlachten als großer Anführer bewährt hatte, vor allem durch die Tatsache das seine Truppen stets ihre Position gehalten hatten sowie geringere Verluste aufwiesen.&lt;br /&gt;
Jedoch hatte der Krieg ihn zu einem paranoiden Mann gemacht, er verschärfte die Sicherheitskontrollen und die Verteidigungssysteme von [[Takigakure]] erheblich. Auf seinen Wunsch wurde eine Kampagne gestartet, die die Bevölkerung davon überzeugte das man Ausländern nicht trauen könne und das die Abschottung von außen der einzige Schutz vor Eroberung wurde.&lt;br /&gt;
Dies hatte auch Erfolg, [[Takigakure]] igelte sich ein und sah alles als Bedrohung an, was zu allgemeiner Aufrüstung im Dorf führte.&lt;br /&gt;
Zudem schwächte er die Macht der Gründerclans erheblich in dem er den Ältestenrat neu aufstellte und für niedere Clans zugänglich machte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Kessen Musou====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kessen Musou wurde nach dem überraschenden Tod [[Geschichte_von_Taki#Mifune_Ashura|Mifunes]], der scheinbar an einer Krankheit verstarb, ebenso überraschend zum neuen Oberhaupt erklärt. Entgegen der Traditionen des Dorfes die Wege der alten Oberhäupter weiter zugehen, brach er damit und zum ersten Mal in der Geschichte öffnete [[Takigakure]] sich wieder nach außen. Ausländer wurden nicht länger verteufelt und argwöhnisch betrachtet, sondern willkommen geheißen und in die Dorfstruktur eingeführt.&lt;br /&gt;
Von vielen wurde Kessen Musou als wahrer Held vergöttert, da er eine unglaubliche Phase des Friedens in [[Takigakure]] einläutete, auf die man später immer noch neidisch war und sich zurück wünschte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Verräter [[Takigakure]]s===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Kakuzu====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kakuzu war einst einer der besten Shinobi des Dorfes Takigakure. So entsandte man ihn auf eine Mission den ersten Hokage, Hashirama Senju, zu töten, als diese jedoch scheiterte wurde er bei seiner Rückkehr ins Dorf stigmatisiert und für das Scheitern der Mission bestraft, obgleich diese sehr gefährlich war.&lt;br /&gt;
Darauf entwickelte der einst hochgelobte Jounin einen Hass auf das Dorf und tötete auf seiner Flucht nicht nur die Ältesten des Dorfes, sondern stahl das wichtigste verbotene Jutsu des Dorfes, das seit dem verloren ist. &lt;br /&gt;
Ab da an führte er ein Leben als Kopfgeldjäger und Söldner.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Nobu Gushiken====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nobu Gushiken, adoptierte Bruder des ehemaligen Dorfoberhauptes Muneyaki Gushiken, war ein ausgezeichneter Ninja des Dorfes und Mitglied der Tsuisekisha.&lt;br /&gt;
Ebenso wie sein älterer Bruder strebte er danach Oberhaupt Takigakures wurde, jedoch wurde sein Bruder stattdessen ernannt, was den jungen Mann verbittern ließ, worauf sich die Brüder zerstritten und seine Adoption herauskam.&lt;br /&gt;
Im Angesicht der steigenden Gefahr der Jashin-Sekte versuchte er dann einen lange gehegten Plan umzusetzen, nämlich seinen Bruder zu entführen und zu töten, wobei er es so aussehen lassen wollte als wären die Jashin-Kultisten es gewesen.&lt;br /&gt;
Wodurch er sich ersann zum neuen Dorfoberhaupt erklärt zu werden, jedoch scheiterte sein Plan durch die Heldentat Shinishi Kudos der nicht nur den Verräter beseitigte sondern auch Muneyaki rettete.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Wächter [[Takigakure]]s===&lt;br /&gt;
Die Wächter [[Takigakure]]s entspringen aus der Sage &amp;quot;[[Geschichte von Taki#Das Lied des gelben Drachen|Das Lied des gelben Drachen]]&amp;quot;, welche von einem mutigen kleinem Mädchen und der Entstehung von [[Takigakure]] erzählt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Der blaue Drache – Seiryu====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quing Long bietet einen durchaus beeindruckenden Anblick, wenn er sich nicht in seiner Menschengestalt fort bewegt. Gerne verbringt er seine Zeit als Eremit getarnt, um den einen oder anderen Wanderer etwas über die Natur zu erzählen und beizubringen, so wie er es einst bei dem kleinen Mädchen Hiwa getan hatte. Nur sehr selten würde sich Quing Long in seiner wahren Gestalt einem Menschen zeigen. Sein edles und geduldiges Gemüt würden ihn für offene Geister zum höchst angenehmen Gesprächspartner machen. Vorurteilslos betrachtet er jeden Menschen einzeln und nicht die Menschheit als ganzes, bevor er sich seine Meinung zu einem Individuum bildet.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der blaue Drache Quing Long steht für die Jahreszeit Frühling und somit für die Geburt und die frühe Phase jungen Lebens, seien es Pflanzen, Menschen oder Tiere.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Der rote Vogel – Suzaku====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zhu Que hat ein durchaus heiteres Wesen. Das Interesse des roten Vogels weckt man durch Gesang und Lieder. Selber trällert er gerne verschiedene Lieder und am meisten gefällt es ihm, wenn sich aus seinem Gesang und das eines Menschen ein Duett bildet. Er kann die Form eines kleinen roten als auch großen roten Vogels annehmen. In Anwesenheit oder in der Nähe von Menschen würde er stets als kleiner Vogel auftauchen, um nicht als Wächter erkannt zu werden.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der rote Vogel Zhu Que steht für die Jahreszeit Sommer und damit für den Höhepunkt des Lebens mit all den Pflanzen und Lebewesen, die im Frühling noch klein und zierlich waren. Er steht für die Reichen Geschenke, die die Natur im Sommer bringen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Der weiße Tiger – Byakko====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bai Hu ist äußerst schlau und gerissen, wie es das Bild einer Raubkatze schon immer präsentiert hat. Der weiße Tiger kann die form einer kleinen weißen Katze annehmen, um ohne größeres Aufsehen zu erregen unter Menschen zu wandeln oder sich einzelnen Wanderern zu zeigen ohne direkt erkannt werden zu wollen. Meistens nutzt er diese Form, um die Verhaltensweisen eines Individuums zu beobachten. Reden würde er in seiner Katzenform nie, selbst als Tiger ist es schwer Bai Hu viele Worte zu entlocken. Nie verliert er mehr Worte als unbedingt nötig, man würde immer nur von ihm hören, dass für alles einen Richtigen Zeitpunkt und Ort gibt, wenn man versuchen würde mehr Worte aus ihm zu locken. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der weiße Tiger Bai Hu steht für die Jahreszeit Herbst und damit als Vorbote für die härteren Monate, die im Winter folgen. Mit ihm verbindet man auch den Aspekt der Jagd, der während der Herbstmonate an Wichtigkeit zunimmt, da Pflanzen und Bäume zur Ruhe kommen und bis zum Frühling keine Früchte austragen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Die schwarze Schildkröte – Genbu====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Xuan Wu würde auf Menschen einen etwas angst einflößenden Eindruck machen. Es ist schwer zu erahnen, wie es um das derzeitige Gemüt der schwarzen Schildkröte aussieht. Obwohl Xuan Wu durch das kleine Mädchen Hiwa eines besseren belehrt wurde, was die Menschen in Bezug auf die Natur angeht, so konnte er nie wirklich seinen Argwohn gegenüber die Menschen ablegen. Immer noch sieht er die meisten Menschen als Zerstörer von Natur und Leben. Nur sehr schwer lässt er sich von der Gutherzigkeit und Naturverbundenheit eines Individuums überzeugen. Sollte man dies aber geschafft haben, so genießt man das voller Vertrauen und den Schutz der argwöhnischen Schildkröte. Natürlich stehen die Menschen [[Takigakure]]s automatisch unter seinem Schutz, da er diese als Abkömmlinge der ersten Dorfbewohner ansieht.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die schwarze Schildkröte Xuan Wu steht für die Jahreszeit Winter und damit für die Ruhe selbst, die während eines jeden Winters in der Natur einkehrt. Oftmals wird auch der Tod mit ihm in Verbindung gebracht, denn nicht alle Lebewesen überstehen den kalten Fängen des Winters.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Der gelbe Drache====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Mädchen namens Hiwa ist ein sehr naturverbundener Mensch. Sie weiß jeden Aspekt der Natur zu schätzen, achtet jede noch so kleine Lebensform und würde immer zum Wohle dieser handeln. Ihr eigenes Wohl stellt sie unter das von anderen, selbst wenn es um das Wohl fremder Menschen geht. Sie ist eine lebensfrohe Person, die sich gerne auch bei anderen Menschen aufhält. Durch ihren langen und außergewöhnlichen Aufenthalt in der Natur, ist diese zu ihrem eigentlich Zuhause geworden, etwas das man ihr auch anmerkt. Sie verbringt mehr Tage in Wäldern als unter Menschen. Man sagt ihr nach, dass sie mit Bäumen reden kann.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Hiwa gilt heute als Tod, wobei man sich dessen nie gewiss war. Man erzählt sich, dass sie eines Tages einfach im Wald verschwunden und nie wieder zurück gekehrt war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Frage-Sektion ==  &lt;br /&gt;
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		<author><name>Shinishi</name></author>
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