Lernfähigkeit: Unterschied zwischen den Versionen
| (Eine dazwischenliegende Version desselben Benutzers wird nicht angezeigt) | |||
| Zeile 244: | Zeile 244: | ||
* Es müssen die Konditionen für die Fähigkeit erfüllbar sein.<ref>Genetische, Kopierschutz- oder Effekte mit besonderen Anforderungen etc. gehen nicht.</ref> | * Es müssen die Konditionen für die Fähigkeit erfüllbar sein.<ref>Genetische, Kopierschutz- oder Effekte mit besonderen Anforderungen etc. gehen nicht.</ref> | ||
* Bei Fähigkeiten die Dauerhaft kopiert werden, müssen die Anforderungen erfüllt werden, so als würde der Spieler diese über ein normales [[Training]] lernen. | * Bei Fähigkeiten die Dauerhaft kopiert werden, müssen die Anforderungen erfüllt werden, so als würde der Spieler diese über ein normales [[Training]] lernen. | ||
'''Handelt es sich um eine Stufenfähigkeit, gilt bei einem erfolgreichen Kopieren folgendes:''' | '''Handelt es sich um eine Stufenfähigkeit, gilt bei einem erfolgreichen Kopieren folgendes:''' | ||
| Zeile 264: | Zeile 263: | ||
==== Fähigkeitenspeicher ==== | ==== Fähigkeitenspeicher ==== | ||
Der Fähigkeitenspeicher kann maximal Fähigkeiten bis zu seinem Gesamtwert aufnehmen. Fähigkeiten können anschließend im Speicher verbleiben, dauerhaft erlernt werden oder aus dem Speicher gelöscht werden. | Der Fähigkeitenspeicher kann maximal Fähigkeiten bis zu seinem Gesamtwert aufnehmen. Fähigkeiten können anschließend im Speicher verbleiben, dauerhaft erlernt werden oder aus dem Speicher gelöscht werden. | ||
* Temporäres Kopieren erlaubt kopieren von Lernfähiggekiten in den Fähigkeitenspeicher bis zu eine Stufe über dem eigenen Niveau. | |||
* Auf dem eigenen Niveau können alle Fähigkeiten kopiert werden, solange die Koniditionen erfüllt sind. <ref>Genetische, Kopierschutz- oder Effekte mit besonderen Anforderungen etc. gehen nicht.</ref> | |||
== Frage-Sektion == | == Frage-Sektion == | ||
Aktuelle Version vom 28. August 2026, 11:11 Uhr
Die Lernfähigkeit gibt an, wie gut ein Ninja sich Dinge merken kann und versteht. Dazu gehört im Grunde nicht nur das Lernen an sich, sondern auch die Möglichkeit sich an Dinge zu erinnern.
Die Lernfähigkeit wird bereits bei der Charaktererstellung festgelegt.
Zuständigkeitsbereich der Regel-Coadministration.
| Lernfähigkeit | Auffällige Veränderungen | Normale Veränderungen | Geringe Veränderungen | zusätzliche Niveaupunkte | Fähigkeitenspeicher | Erstellungspunkte |
| 200% (Genie) | 100% | 70% | 40% | 3 | 30 TP | -20 |
| 150% | 85% | 55% | 25% | 2 | 30 TP | -15 |
| 133% | 80% | 50% | 20% | 1 | 30 TP | -10 |
| 100% | 70% | 40% | 10% | - | - | - |
| 90% | 60% | 35% | 0% | -1 | - | +10 |
| 85% | 55% | 30% | 0% | -2 | - | +15 |
| 75% (Vollidiot) | 50% | 25% | 0% | -3 | - | +20 |
| Beispiel - Niveau und Lernfähigkeit |
|
Ninja A hat 200% LF und Geninniveau. |
| Beispiel - LF-Fähigkeiten 75% LF |
|
Ninja A hat 75% LF und Aktionen durchschauen 2. |
RPG-Training
Die Lernfähigkeit kann vom Spielleiter in ein RPG-Training einbezogen werden und somit schnelleres Training ermöglichen.
Dies geschieht nach Einschätzung des Spielleiters.
Veränderungen bemerken
Im RPG kann die Lernfähigkeit auch ausschlaggebend dafür sein, wie gut Veränderungen bemerkt werden können. Dafür muss der entsprechende Ninja die Umgebung oder Person, welche sich verändert hat zuvor bereits mindestens 2 Runden/Minuten lang gesehen haben.
Die Situation muss zunächst durch den Spielleiter beschrieben werden. Gelingt es dem Spieler anhand der Beschreibung nicht die Veränderung selbstständig zu bemerken, so wird gewürfelt, ob er diese bemerkt.
Die Chancen dafür, dass eine Veränderung bemerkt wird, sind der obigen Tabelle zu entnehmen.
| Beispiel - Veränderungen | ||
| Auffällige Veränderungen | Normale Veränderungen | Geringe Veränderungen |
|---|---|---|
|
Größere Gegenstände wie größere Taschen oder Stehlampen sind nicht mehr dort, wo sie einmal waren. |
Einzelne mittelgroße Gegenstände wie zum Beispiel Flaschen, welche offen auf dem Tisch standen fehlen. |
Kleinigkeiten wie ein Stift fehlen. |
| Beispiel - Beschreibung von Veränderungen |
|
Der Spielleiter beschreibt beim ersten Zusammentreffen zweier Personen das Aussehen einer Person ausführlich und erwähnt die Besonderheit, wie einen Schnitt auf der Wange. |
LF-Fähigkeiten
Bei LF-Fähigkeiten handelt es sich um Fähigkeiten, welche in besonderem Maß von der Lernfähigkeit abhängig sind.
Personen mit einer erhöhten LF haben in diesem Bereich eine angeborenes Talent, wo hingegen Personen mit verringerter LF sich in diesem Bereich eher schwer tun.
Bei den folgenden Fähigkeiten handelt es sich um LF-Fähigkeiten:
- Sinnesschärfe
- Jutsu- und Fähigkeitslehre
- Jutsuforschung
- Fähigkeitsforschung
- Itemforschung
- Spuren lesen
- Aktionen durchschauen
- Mentorship
- Verstecken
- Überleben in der Natur
Auswirkungen niedriger Lernfähigkeit
Betrifft ausschließlich neue Informationen, die nicht regelmäßig genutzt oder wiederholt werden (z. B. einmalige Missionsdetails, neu gehörte Namen/Orte, einmalig gelesene Dokumente, neu beobachtete Sachverhalte) – unabhängig davon, ob sie mündlich, schriftlich oder durch Beobachtung aufgenommen wurden. Alltäglich genutztes oder wiederholt angewandtes Wissen (eigene Fähigkeiten, eingeübte Abläufe, oft wiederholte Fakten) ist davon nicht betroffen.
Der Charakter kann sich davon bis zu einer bestimmten Satzanzahl fehlerfrei merken. Jeder weitere Satz darüber hinaus muss gewürfelt werden – gelingt der Wurf nicht, ist der entsprechende Satz unwiderruflich vergessen. Muss notieren, um sich Dinge darüber hinaus zuverlässig zu merken.
Zusätzlich besteht bei Proben auf LF-Fähigkeiten (z. B. Sinnesschärfe) eine dauerhafte Zusatzchance, dass eine eigentlich erfolgreiche Probe dennoch fehlschlägt (der Charakter versteht die Information falsch, ist abgelenkt oder zieht den falschen Schluss).
| Lernfähigkeit | Fehlerfrei merkbare Sätze | Erfolgschance je weiterem Satz | Zusätzliche LF-Fähigkeiten-Fehlschlagchance |
| 90 % | 4 | 40 % | 10 % |
| 85 % | 3 | 25 % | 15 % |
| 75 % | 2 | 10 % | 20 % |
Eidetisches Datengedächtnis (Fotografisches Gedächtnis)
Personen mit erhöhter Lernfähigkeit (LF) besitzen die Fähigkeit, komplexe, abstrakte Datenmengen wie numerische Codes, Passwörter, geografische Koordinaten, feindliche Pläne oder geheime Einsatzzuweisungen fehlerfrei und dauerhaft in ihrem Gehirn abzuspeichern.
Definition eines Datensatzes: Ein einzelner Datensatz entspricht inhaltlich etwa einer vollbeschriebenen DIN-A4-Seite an Informationen (z. B. ein komplexer Dechiffrier-Code, eine detaillierte Akte, eine Wegbeschreibung, eine Skizze oder ein Satz geheimdienstlicher Koordinaten).
Beispiele für Verwendung:
- Perfekter Abruf (Informations-Prägung): Jede Information, die der Charakter liest, sieht oder hört, kann als Datensatz abgespeichert werden. Der Charakter vergisst diese Daten niemals und kann sie jederzeit fehlerfrei und originalgetreu wiedergeben, aufzeichnen oder im Rollenspiel anwenden.
- Abhör- und Diebstahlschutz: Da der Charakter sensible Daten, Pläne, Passwörter oder Karten nicht schriftlich festhalten muss, um sich an sie zu erinnern, sind diese Informationen physisch vollkommen sicher vor Diebstahl, Verlust oder gegnerischem Abfangen.
- Präziser Datenvergleich: Gleicht der Charakter ein aktuell wahrgenommenes Muster (z. B. ein gesprochenes Passwort, eine Skizze, einen Schlüssel oder eine Karte) mit seinen mental abgespeicherten Datensätzen ab, bemerkt er augenblicklich jede kleinste Abweichung (selbst von nur einem Zeichen oder einem Millimeter). Dies hilft, Fälschungen, falsche Codes, manipulierte Pläne oder veränderte Dokumente sofort zu entlarven.
Eidetisches Datengedächtnis Lernfähigkeitsunterschiede
| Lernfähigkeit | Speicherkapazität | Erfolgschance bei Überschreitung | Erlernbar | Kosten |
| 133 % | Kann bis zu 2.500 individuelle Datensätze fehlerfrei und ohne Abzüge im Gedächtnis speichern. | 12,5 % | Pflicht | 15 TP |
| 150 % | Kann bis zu 5.000 individuelle Datensätze fehlerfrei und ohne Abzüge im Gedächtnis speichern. | 25 % | Pflicht | 7,5 TP |
| 200 % |
Kann bis zu 10.000 individuelle Datensätze fehlerfrei im Gedächtnis speichern. |
50 % | Pflicht | 7,5 TP |
Kopieren von Fähigkeiten
Personen mit erhöhter LF können Fähigkeiten temporär oder dauerhaft erlernen, indem sie sie einmalig sehen.
| Lernfähigkeit | Kopieren-Chance Nicht-LF-Fähigkeit | Kopieren-Chance LF-Fähigkeit | Erlernbar | Kosten |
| 133 % | 25 % | 100 % | Pflicht | 15 TP |
| 150 % | 50 % | 100 % | Pflicht | 7,5 TP |
| 200 % | 100 % | 100 % | Pflicht | 7,5 TP |
Einschränkungen:
- Die gesamte Anwendung der entsprechenden Tätigkeit muss gesehen und durchschaut worden sein.
- Das Kopieren muss aktiv angesagt werden.
- Es müssen die Konditionen für die Fähigkeit erfüllbar sein.[1]
- Bei Fähigkeiten die Dauerhaft kopiert werden, müssen die Anforderungen erfüllt werden, so als würde der Spieler diese über ein normales Training lernen.
Handelt es sich um eine Stufenfähigkeit, gilt bei einem erfolgreichen Kopieren folgendes:
| Gesehener Umfang | Effekt |
| Die gesamte Anwendung der Fähigkeit wurde gesehen | Die entsprechende Fähigkeit gilt anschließend als um 1 erhöht. |
| Eine Tätigkeit der Fähigkeit wurde gesehen | Die entsprechende Tätigkeit der Fähigkeit gilt anschließend als um 1 erhöht. |
Es werden dennoch die TP-Kosten der gesamten Fähigkeit berechnet, außer er beherrschte bereits andere Tätigkeiten dieser Fähigkeit und Stufe.
Die Fähigkeit kann nicht dauerhaft erlernt werden, ehe auch der Rest nachgeholt wurde.
Fähigkeitenspeicher
Der Fähigkeitenspeicher kann maximal Fähigkeiten bis zu seinem Gesamtwert aufnehmen. Fähigkeiten können anschließend im Speicher verbleiben, dauerhaft erlernt werden oder aus dem Speicher gelöscht werden.
- Temporäres Kopieren erlaubt kopieren von Lernfähiggekiten in den Fähigkeitenspeicher bis zu eine Stufe über dem eigenen Niveau.
- Auf dem eigenen Niveau können alle Fähigkeiten kopiert werden, solange die Koniditionen erfüllt sind. [2]
Frage-Sektion
| Frage-Sektion | ||||
|
{{#widget:Iframe |
url=http://www.narutorpg.de/Includes/FAQSektion/FAQ.php?FAQ_Frage=Lernfaehigkeit | width=100% | height=500 | border=0
}} |