Wiederholter Einsatz der selben Aktion

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Zuständigkeitsbereich der Regel-Coadministration.

Wird dieselbe volle Aktion wiederholt eingesetzt, so ist der Gegner besser auf diese vorbereitet.
Die vollen Aktionen müssen nicht direkt hintereinander stattfinden. Wiederholter Einsatz bezieht sich grundsätzlich auf den Verlauf der Mission und resettet sich am Ende dieser.
Unter folgenden Bedingungen gibt es einen Bonus in Höhe von 20% auf das Ausweichen/Abwehren:

  1. Der Ninja hat die Aktion vorher 2 Mal von diesem Angreifer gesehen
  2. Der Ninja muss die Durchführung der vorherigen Aktion vollständig gesehen haben.
  3. Der Ninja muss für einen Bonus die Durchführung der Aktion vollständig sehen.
Beispiel

Ninja A kämpft gegen Ninja B.
Ninja A verwendet in Runde 1 eine Taijutsu gegen Ninja B.
Ninja B hat die komplette Durchführung der Taijutsu gesehen.
In dieser Runde erhält er weder Boni noch Mali, da er diesen Angriff von seinem Gegenüber zuvor nochnicht gesehen hatte.

In Runde 2 verwendet Ninja A die selbe Taijutsu erneut.
Ninja B sieht diese Jutsu auch dieses mal wieder komplett.
In dieser Runde erhält er weder Boni noch Mali, da er diesen Angriff von seinem Gegenüber zuvor erst einmal gesehen hatte.

In Runde 3 verwendet Ninja A die selbe Taijutsu erneut.
Ninja B sieht diese Jutsu auch dieses mal wieder komplett.
Da er den selben Angriff bereits 2 mal von Ninja A gesehen hat, kann er nun besser reagieren.
Er erhält einen Bonus in Höhe von 20% auf das Ausweichen und Abwehren dieser Jutsu in Runde 3.

Beispiel 2

Ninja A verfolgt auf einer Mission unauffällig Gegner B. Er beobachtet ihn im Kampf und sieht zweimal die Ausführung von Ninjutsu XY gegen einen anderen Gegner. Nach etwa 2 Stunden stellt Ninja A Gegner B. Ein Kampf bricht aus. Gegner B nutzt Ninjutsu XY gegen Ninja A. Ninja A sieht diese nun zum 3. Mal. Folglich erhält er 20% Bonus auf Ausweichen und Abwehren.

Gegner B kann auf dieser Mission vor Ninja A fliehen. Der Counter für Wiederholte Aktionen von Ninjutsu XY wird resettet. Einen Monat später wird eine andere Mission ausgeschrieben. Ninja A trifft dort erneut auf Gegner B und kämpft gegen ihn. Gegner B nutzt Ninjutsu XY. Ninja A erhält keinen Bonus.


Auswertung mehrerer Runden

Um langwierige Kämpfe mit sich wiederholenden Aktionen zu verkürzen, können mehrere Kampfrunden gesammelt ausgewertet werden.
Dies gilt für sämtliche Kampfarten, einschließlich Ninjutsu, Genjutsu und Taijutsu.
Die Auswertung mehrerer Runden dient ausschließlich der Zeitersparnis und verändert die gewöhnlichen Kampfregeln nicht.

Voraussetzungen:

  • Wiederholende Aktionen: Beide Kämpfer setzen wiederholt dieselben oder vergleichbare Aktionen ein, ohne ihre Vorgehensweise wesentlich zu verändern.
  • Keine taktischen Veränderungen: Es ist absehbar, dass die Kämpfer vorerst keine neuen Strategien, Fähigkeiten oder entscheidenden Manöver einsetzen möchten.
  • Längerer Kampfverlauf: Der Kampfrichter erkennt, dass sich der Kampf durch einzelne Auswertungen unnötig verlängern würde.
  • Keine unmittelbare Entscheidung: Anhand der Kampfwerte ist davon auszugehen, dass wenige einzelne Treffer den Kampf nicht unmittelbar entscheiden würden.
  • Einverständnis: Beide Kämpfer müssen der gesammelten Auswertung sowie der Anzahl der zusammenzufassenden Runden zustimmen.

Durchführung:
Sind die Voraussetzungen erfüllt, kann der Kampfrichter vorschlagen, mehrere Kampfrunden gleichzeitig auszuwerten.
Die Beteiligten einigen sich auf die Anzahl der Runden und legen fest, welche Aktionen sie während dieses Zeitraums wiederholen.
Anschließend wertet der Kampfrichter die vereinbarten Runden gesammelt aus.
Die gewöhnlichen Kampfregeln gelten unverändert.
Nach der Sammelauswertung wird der Kampf mit den aktualisierten Werten regulär fortgesetzt.
Ohne Zustimmung beider Kämpfer findet keine Auswertung mehrerer Runden statt.

Beispiel - Auswertung von 15 Kampfrunden

Ninja A und Ninja B befinden sich seit mehreren Runden im Nahkampf.
Beide haben kein Chakra mehr, verfügen jedoch jeweils noch über 1000 Ausdauer.
Da ihnen keine anderen Möglichkeiten mehr zur Verfügung stehen, greifen sie sich gegenseitig ausschließlich mit gewöhnlichen Faustschlägen an.
Jeder erfolgreiche Treffer verursacht lediglich 20 Schaden.

Um die 1000 Ausdauer eines Gegners vollständig aufzubrauchen, wären somit 50 erfolgreiche Treffer erforderlich.
Da zusätzlich Angriffe verfehlen oder abgewehrt werden können, könnte sich der Kampf über zahlreiche weitere Runden erstrecken.

Der Kampfrichter erkennt, dass beide Kämpfer weiterhin dieselben Aktionen wiederholen und eine unmittelbare Entscheidung nicht zu erwarten ist.
Er schlägt deshalb vor, die nächsten 15 Kampfrunden gesammelt auszuwerten.

Beide Kämpfer stimmen zu und vereinbaren, während dieser 15 Runden ihre gewöhnlichen Faustschläge fortzusetzen.
Der Kampfrichter führt die entsprechenden Würfelwürfe durch und berücksichtigt sämtliche Treffer, Schäden sowie die geltenden Boni und Mali.
Anschließend fasst er die Ergebnisse der 15 Runden zusammen und der Kampf wird mit den aktualisierten Werten fortgesetzt.

Hinweis: Die Anzahl der zusammenzufassenden Runden ist nicht begrenzt und wird gemeinsam zwischen den Kämpfern und dem Kampfrichter festgelegt. Die Anwendung dieser Regel ist freiwillig und darf nicht dazu führen, dass taktische Entscheidungen ohne Zustimmung der Beteiligten übersprungen werden.


Frage-Sektion

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